HEAVEN #1 – 17.11.2000 – God Speaks
GOTT SPRICHT
Heute wirst du dich zurücklehnen und empfänglich werden, um zu lernen.
Heute wirst du dich selber zurücknehmen und Mir zuhören.
Du brauchst deine eigenen Vorstellungen nicht mehr.
Du kamst auf die Welt, verbunden mit deiner Mutter, sodass du dich loslösen und mit dem Eins-Sein mit Mir vertraut werden kannst. Du musst nirgendwo hingehen. Du brauchst dich nicht zu entfernen. Du trennst dich, um zu lernen, dass es keine Trennung gibt. Du hast lediglich eine Anhaftung an die Trennung.
Du warst an deine Individualität gebunden, und jetzt willst du den Weg für Mich frei machen.
Du bist ein reines Auffanggefäß Meiner Liebe.
Auffanggefäße sind Behälter. Ein Auffanggefäß erhält und hält, nicht um zu behalten, sondern um geleert zu werden.
Als ein Auffanggefäß Meiner Liebe schüttest du Mich aus. Du brauchst nicht viel zu tun. Du brauchst dich nur ein bisschen zu beugen, ein bisschen zu kippen, und Meine Liebe wird von selbst herausfließen.
Ja, du wirst ein reines Auffanggefäß Meiner Liebe.
Rein bedeutet nicht das, was du denkst. Es bedeutet nicht, dass du in den Augen der Welt perfekt bist, dass du das perfekte Essen zu dir nimmst, dass dein Benehmen vollkommen ist. Du, aus dir selber heraus, kannst dich nicht auf die Art und Weise verhalten, die ihr perfekt nennt, da die Individualität, an die du gebunden bist, um so wenig weiß und gar noch weniger versteht.
Heute wirst du höher steigen. Du wirst deine Vergangenheit hinter dir lassen. Du wirst von deiner Vergangenheit niemals mehr so abhängig sein. Du bereitest den Weg für Mich vor, und, um dies zu tun, muss dein Du (von dem du glaubst, es zu sein) zur Seite treten.
Das ist alles, was du zu tun hast. Aus dem Wege gehen. Dann erlaubst du Mir, einzutreten.
Das Auffanggefäß glaubt, es sei der Besitzer des Inhalts. Aber ein Auffanggefäß ist kein Besitzer. Es ist ein Transportmittel. Es hält nur, um weiter zu befördern. Die Inhalte sind nicht für es selber vorgesehen. Ein Auffanggefäß ist bereit und lässt das los, was es in sich birgt. Das Auffanggefäß hält nichts fest, sondern lässt los.
Ich bin die REINHEIT.
Und du wirst die Reinheit der Liebe, für die du vorgesehen bist, werden, indem du deine individuelle Vorstellung des Besitzens loslässt. Die Individualität, auf die du so sehr zählst, hält dich zurück. Du glaubst, sie sei deine Bedeutsamkeit, aber sie ist deine Prüfung und deine Trübsal. Du glaubst, sie sei deine Eingangstüre, aber sie ist überhäuft mit deinen Anhaftungen.
Die Individualität will sich nicht ändern. Sie sagt vielleicht, dass sie es wolle. Sie will, dass sich das, was um sie herum ist, vielleicht ändert, so wie es ihr gerade passt. Aber in Wirklichkeit will sie einfach so bleiben, wie sie immer war, oder wie sie glaubt, dass sie es schon ist. Sie möchte die Welt lieber für sich einfangen, anstatt sich ihr zu öffnen.
Kein Festhalten mehr.
Stattdessen erlaube es Mir, dass Ich eintrete und die Liebe verstreue, die du für Mich bewahrt hast.
Heute ist der Tag, an dem du selber zur Seite trittst, um den Weg frei zu geben.
Du bist nicht das Thema.
Ich bin das Thema.
Die ganze Welt des Lebens ist Mein.
Du hast die Welt eingegrenzt.
Jetzt bitte Ich dich, einzutreten.
Tritt so ein, wie du angekommen bist.
Du bist mit nichts Anderem gekommen als mit Mir. Du kamst mit Meinem Glauben an dich. Lerne jetzt, deinen Glauben an Mich zu leben. Sei unschuldig.
Du bist nicht mit Koffern angekommen. Du hast dich nirgendwo festgehalten. Deine Hand war offen, und deshalb konntest du alles geben.
Immer noch hast du alles in dir. Alles ist in dir enthalten. Du aber schaust nach außen, um dich anzufüllen. Du bist schon angefüllt und erfüllt. Du hast Mich in deinem Inneren, in dir selber. Wisse dies. Lass Meine Gedanken die deinen sein.
Erwache heute zu deiner Heiligkeit.
Kleinheit ist eine Täuschung.
Sie ist nicht die Wahrheit.
Heute wirst du lernen, was „Dein Wille geschehe“ wirklich bedeutet.
Zurzeit gräbst du die Erde mit deinen Fingern um, während dir die ganze Zeit eine riesige Antriebsmaschine zur Verfügung steht. Du schaufelst mit einem Stock, obwohl du es nur zulassen musst, dass Ich die Erde öffne. Du zeichnest Fantasien mit deinem Stock und beklagst dich dann über deine Fantasien, und stellst es in Frage, sorgst dich in jeder Hinsicht darüber, bittest um alle Beschreibungen und Deutungen darüber, damit dein Wille geschehe, während die ganze Zeit dein Wille lediglich ein kleiner Stock war.
Verbinde dich mit Meinem Willen und komme von einem höheren, weiteren Ort der großen Wahrheit und der großen Liebe her. Glaubst du wirklich, dass das Begrenzte das Unbegrenzte zu überholen vermag? Binde dich nicht an deine kleine Welt. Öffne dich Meiner. Öffne dich für den Himmel, da Ich ihn in dich eingeschenkt habe.
[Übers.: Claudia / Lynn-and-Lizz / ThB – Febr. 2008]
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #2 – 18.11.2000 – Out of the Past into the New
HERAUS AUS DER VERGANGENHEIT, HINEIN IN DAS NEUE
Meine lieben Kinder, das erste, was ihr tun müsst, ist, den Satz aus eurem Wortschatz entfernen: „Das kann ich einfach nicht“. Das, was ihr denkt, dazu ermutigt ihr euch. Was ihr sagt, das zieht ihr euch zu. Was ihr wiederholt, das verstärkt ihr. Hört auf eure Aussagen, die ihr trefft. Hört auf eure Slogans. Hört auf eure Werbung, die ihr euch macht.
Was immer es ist, das ihr „einfach nicht könnt“, ihr müsst es tun. Das soll nicht bedeuten, dass ihr es tun müsst, aber es bedeutet, ihr müsst damit aufhören, euch in dessen Richtung zu beugen, und, ihr werdet das zu tun haben, wovor ihr euch fürchtet. Schaut es an, und seht dessen Torheit. Welcher Partikel des Ego bringt euch dazu zu denken, ihr könntet es nicht?
Ihr verkündet „Das ist zu viel für mich“. Ihr seht vor euch eine riesige Klippe. Unterdessen ihr sie umgeht, wird sie größer und größer, zusammengefügt in eurem Geist. Die große Teilung wächst und wächst, während ihr ihr Ehre erweist.
Oder ist Gloria etwa die einzige, die das tut?
Wie lauten deine Erklärungen, die du, von heute an, widerrufen wirst?
Das ist der Anfang davon, Verantwortung für dich selbst zu übernehmen.
Beginne anders zu denken.
Schau auf die Hindernisse, die du vor dich hin setzt, und kicke sie aus dem Weg.
Du machst jetzt einen Abschluss. Du gehst in die erste Klasse. In der Schule des Himmels ist dies eine große Leistung. Dir ist die Wahl übergeben, den Kindergarten zu verlassen und in die erste Klasse zu kommen. Im ersten Schuljahr hast du themenbezogenen Unterricht. Du lernst Dinge. Im Kindergarten spieltest du, damit du vorbereitet wurdest, Dinge zu lernen. Ich sage, du bist bereit.
Und was du nun lernst, ist, falsche Prämissen loszulassen, die dein Leben ausmachten.
Von jetzt an ist es an dir, die Wahrheit zu sagen, dir und anderen gegenüber. Sprich die Wahrheit Gottes, die die alleinige Wahrheit ist, die es gibt. Die Wahrheit ist, du hast die Macht, Engel anzurufen, um deinen Weg zu beleuchten. Die Wahrheit ist, Engel weisen bereits deinen Weg. Du hast keine weitere Entschuldigung mehr. Du betrittst eine Welt, wo die Angst als Fiktion betrachtet wird, und wo sie so weggelegt wird wie ein Buch, das dich nicht mehr länger interessiert.
Lege deine Ängste weg wie eine Spielkarte, die du auf dem Tisch ablegst. Verbringe keine Zeit mehr damit, die Karte anzuschauen. Behandle sie, wie sie umgekehrt daliegt, und wisse, es ist nicht an dir, darüber zu grübeln. Ebendas liegt dir nicht an. Sie muss nicht überprüft werden. Sie soll abgelegt werden.
Nun nimmst du einen anderen Kartenstapel auf, nicht aus Angst, sondern aus der Stärke heraus, und das nun ist der Kartenstapel, den du nun vor dir hast. Das sind diejenigen Karten, die deine Hand bestärken. Das sind die Karten, mit denen du spielst. Das sind Meine Geschenke an dich.
Du hast ein gutes Blatt auf der Hand.
Nun schätzt du deine Stärken, und nicht mehr die imaginierte Schwäche. Das ist deine Anweisung für heute.
Heute, während du hinsiehst, was du sagst, stärkst du Andere.
Du trittst aus der Vergangenheit heraus und betrittst das Neue.
Ich werde dir helfen. Du wirfst alte Haut ab.
Du wirfst alte Hilfsmittel ab. Du legst einen anderen Gang ein.
Du machst dich bereit, deine Welt zu öffnen.
Du öffnest sie.
Du säuberst deine Brille, damit du dich die Wahrheit sehen lässt.
All die Ausflüchte, die du vor dir errichtet hast, all die Ausflüchte, die dich vom Sehen fernhalten – lege sie beiseite. Veräpple dich nicht damit, dass du sie nötig habest.
Du startest zu einer anderen Reise.
Du kippst den Sack voller Steine aus, den du lange genug getragen hast.
Und jetzt hebst du allein die Juwelen auf, um sie mit dir zu tragen.
Wieso etwas anderes herumtragen?
Du bist auf der Erde, um in deinem Leben Juwelen einzusammeln.
Jetzt liest du die Wahrheit auf, nicht falschen Glitter.
Verteile die billigen Schmuckstücke, und trage die Wahrheit.
Du bist nicht deine Ängste. Deine Ängste sind nicht du. Du liehst sie dir, und nun ist es an der Zeit, sie aufzugeben. Stell dir nicht mehr länger vor, dass du Krücken brauchst, die aus Angst gefertigt sind. Du kannst ohne sie gehen. Ohne sie kannst du besser gehen.
Fühle, wie Meine Stärke durch deine Knochen läuft.
Fühle Meine Liebe in deinem Herzen.
Mach den Weg für Mich frei, damit Mein Lied durch dich erklingen wird.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #3 – 19.11.2000 – Open Your Heart like Beating Wings
ÖFFNE DEIN HERZ WIE FLÜGEL, DIE SCHLAGEN
Das Schiff, auf dem du fährst, ist Mein Herz.
Denk daran.
Mein Herz kann nicht von Meinem Blick getrennt werden.
Sie sind ein und dasselbe.
So, wie du siehst, bist du.
Sieh Mich.
Erhelle Meinen Pfad auf der Erde.
Riesen schreiten auf der Erde, und das seid ihr.
Ihr seid Größe, in eine menschliche Form vergossen.
Findet heraus, Wer ihr seid.
Akzeptiert nicht die Grenzen eurer menschlichen Form.
Ebendas habt ihr getan.
Akzeptiert nicht mehr länger Beschränkungen.
Entgrenzt euch.
Ich legte euch keine Grenzen auf.
Das tat Ich nie, und Ich tue es jetzt nicht.
Welche Grenze vermag die Unbegrenztheit eures Erachtens aufzuerlegen?
Ihr seid nicht auf eure menschliche Form begrenzt.
Das ist nicht euer Ausmaß.
Ich bin das Ausmaß von euch.
Ihr seid das Lied, das Ich singe.
Ihr seid die Note, die Ich spiele.
Wie könnt ihr für euch weniger als Herrlichkeit akzeptieren?
Stellt es ab, an Grenzen zu glauben.
Es gibt keine, außer jene, an die ihr glaubt.
Euer Herz kann überallhin reisen.
Euer Herz kann euch überallhin verbringen.
Euer Herz weitet euren Geist aus.
Euer Geist akzeptiert Grenzen. Euer Herz weiß es besser. In eurem Herzen des Herzens seid ihr mit der Weite dieses Unterfangens des Lebens vertraut, zu dem ihr euch aufgemacht habt.
Beseitigt euer Festhalten an Grenzen, so wie ihr es mit einer Weinrebe tun würdet, die sich um euch geschlungen hat.
Ihr habt an der Weinrebe der Begrenzungen festgehalten.
Haltet euch jetzt an der Weite keiner Begrenzungen fest.
Nichts beschränkt euch.
Hört ihr das?
Nichts beschränkt euch.
Die Befolgung alter Wege blockiert eure Sicht.
Schaut eure Motivation an.
Schaut auf Größe, und nicht auf Eigennützigkeit.
Schaut auf Mich, und ihr werdet die Kleinheit ablegen. Eigennutz ist nichts anderes als eine kleine Sichtweite.
Ihr habt nicht weit genug gesehen.
Auch habt ihr nicht wirklich gesehen, was direkt vor euch liegt.
Seid ein sehendes Menschenwesen.
Esst den Laib des Lebens. Erkennt, was euch gegeben wurde. Akzeptiert, was euch gegeben wurde. Euch wurde alles überreicht. Und ihr habt eine kleine Kruste davon angenommen. Das ist rüde, und nicht dankbar. Dankbar ist keine Emotion. Es ist Sehen. Sieh dasjenige, was dir gegeben wurde, und fortan wirst du großmütig werden. Dankbarkeit ist die Schätze sehen, die vor dir aufgehäuft sind. Undankbarkeit ist Nichtsehen.
Der Wandel, der heute zu vollziehen ist, betrifft dein Sehen. Dann kannst du dein Leben beginnen, so, wie es dir überreicht wurde.
Prächtig, prächtig sind eure Gelegenheiten.
Euch wurde vom Himmel ein Darlehen gewährt. Wie werdet ihr es einsetzen? Das ist die Frage. Wie möchtet ihr es in Gebrauch nehmen? Ich möchte es euch sagen.
Ihr möchtet es gewaltig einsetzen.
Ihr wollt keine Begrenzungen bei irgendwas.
Seid unbegrenzt.
Öffnet euer Herz wie Flügel, die schlagen, und seht, wohin es euch bringt. Es bringt euch zu Mir, und das heißt Dankbarkeit in dem Leben, das ihr für selbstverständlich angesehen habt. Nehmt Dankbarkeit auf eure Fittiche.
Dankbarkeit ist Gewahrsein.
Sofern ihr die Nahrung nicht seht, wie denn wollt ihr essen?
Seht den Tisch, der vor euch steht, und macht von ihm für euch Gebrauch.
Ihr seid Mein Geschenk. Ich habe euch gegeben. Ich habe euch nicht für nichts gegeben. Ich habe euch für etwas gegeben, und dieses etwas ist Größe. Bejaht die Möglichkeit dessen, was Ich sage. Ich sage, ihr seid Meine Herrlichkeit. Akzeptiert den Titel, den Ich euch verleihe. Der Titel, den Ich euch verleihe, ist eure Identität. Akzeptiert keine andere.
Ihr lebt in einer Welt, die größer ist, als ihr es wusstet.
Ihr seid nicht an Zeit und Raum gehalten.
Ihr bergt Große Liebe.
Seid das, was ihr seid.
Ich gebe euch den Namen Liebe. Ich bestalle euch zur Liebe. Ich berufe euch ins Amt Meiner. Und Ich bringe euch auf den Weg, das Feld zu bestellen. Die Herzen zu bestellen. Euer eigenes zu bestellen.
Akzeptiere den Titel, den Ich dir verlieh. Akzeptiere, Kind Gottes.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #4 -20.11.2000 – Follow God, He Is Faith
FOLGE GOTT, ER IST VERTRAUEN
Du wehklagst über die Vergangenheit.
Gloria, du siehst die Monate der wunderbaren Heavenletters gegründet auf Fragen und auf Meinen Antworten auf diese spezifischen Fragen – und nun unterbreche Ich. Ich sage: Lege das beiseite. Ich unterbreche deinen geplanten Verlauf und gebe dir einen anderen, und du hältst fest und denkst:: „Was ist mit all den Botschaften Gottes, die niedergeschrieben sind? Wer wird sie zu sehen bekommen? Wohin mit ihnen? Alle die schönen Worte der Liebe und der Weisheit von Gott …“ Du hast die Sehnsucht, dass die Welt sie zu sehen bekommt, und du betrauerst ihre Anonymität.
Meine Liebe ist nicht verschollen. Meine Weisheit ist nicht verschollen. Niedergeschriebene Worte sind noch nicht im Blickfeld. Das ist alles. Aber sie sind geschrieben und ihre Liebe ist angewiesen, und die Welt ist erhellt. Indes war das gestern, und heute ist heute.
Habe jetzt Meine Liebe. Meine Aufmerksamkeit ist weitergegangen, und demnach muss es die deine auch. Es ist eine Frage Meiner Aufmerksamkeit, und Meine Aufmerksamkeit liegt jetzt auf deinem beschleunigten Wachstum, nicht auf deinem Festhalten. Festhalten woran du gedacht hast, selbst an etwas aus der letzten Nacht, ist nichtsdestotrotz Festhalten an der Vergangenheit. Festhalten an etwas, was du gestern erwartet hast, ist das gleiche wie Festhalten an einer früheren Liebe. Alles hat sich fortbewegt. Was du gestern wolltest, ist nicht relevanter als das, was du zehn oder zwanzig Jahre zuvor wolltest.
Du gräbst die Gegenwart auf, nicht die Vergangenheit. Bleibe nicht dabei, immer am selben Ort zu graben.
Sobald du Mir nachkommst, hast du dich rasch zu bewegen, denn Ich bewege mich rasch. Meine Sicht umfasst die Gesamtheit und wird nicht irgendwo erhascht.
Nunmehr gehst du rascher durch das Leben. Du hältst dich selbst nicht mehr ab.
Du springst über die Illusion der Zeit und betrittst die Gegenwart.
Hänge dich bei Mir an. Hänge dich nicht einmal an die Vergangenheit von gestern an. Nicht einmal an die Vergangenheit von vor einer Stunde. Deine frühere Sicht ist nicht deine Geborgenheit. Deine Geborgenheit ist Meine Sicht, und du öffnest dich soeben für sie, du öffnest dich zu Meiner Sicht, zu Meiner Ausdehnungshaftigkeit. Du schreitest aus deinen Einfriedungen heraus.
Dies ist ein Roter-Brief-Tag. Heute ist.
Befrage dich nicht, worauf deine Aufmerksamkeit gelegen hat. Frage dich selbst: „Worauf liegt Gottes Aufmerksamkeit?“ Sage sodann zu dir selbst: „Dorthin möchte ich die meine legen.“
Du weißt, Meine Aufmerksamkeit liegt nicht darauf, was dir gestern Susie gesagt oder was Donald getan hat, oder auf den Schlüsseln, die du verloren, oder auf dem Zeh, den du dir gestoßen hast. Meine Aufmerksamkeit liegt auf dir in einem weitaus größeren Umfang.
Ich öffne dir jetzt soeben dein Leben. Ich verschließe es nicht. Ich mache keine Pause. Ich gehe geschwind, und Ich sage: „Komme mit Mir.“
Mäandere nicht. Genug davon, wo du gewesen ist. Nun kommt mehr. Nun kommt dein schönes Herz, was neben dem Meinen schlägt.
Denke an Meinen Fortschritt, und hilf Mir, dir behilflich zu sein, dass du Fortschritte machst.
Sei mein gewillter Begleiter dieses Augenblicks.
Du weißt nicht, wohin Ich dich nehmen werde. Du brauchst keine vorgezeichnete Route. Du brauchst keine Fragen zu stellen. Du brauchst keine Ankunftszeiten usw. Dein Abfahrtszeitpunkt ist genau jetzt. Er ist, wann du mit Mir kommst. Mache dir keine Sorgen. Ich weiß, wohin Wir gehen. Ich kenne Unsere Bestimmung. Ich kenne Unsere Halteplätze. Du wirst es erkennen, wann Wir dort ankommen. Musst du im Voraus wissen? Und musst du immerzu nach hinten schauen, um zu sehen, wo du gewesen bist?
Halte deine Augen unentwegt auf Mir. Folge Mir. Vertrauen ist dein Festhalten Meiner Hand und Schritt halten. Du weißt es, Ich kann sehen.
Du neigst zu den Gedanken, dass dort, wo du gewesen bist, Sicherheit herrsche. Du weißt nicht einmal, was sicher bedeutet. Bei Mir ist Sicherheit. Das Unbekannte ist dein Hafen. Jedoch gibt es in Wahrheit kein Unbekanntes. Es gibt bloß deine Angst davor, voranzuschreiten.
Du hast nicht in einem höheren Maße das Künftige zu sehen, als du die Vergangenheit zu sehen hast. Schau ganz bestimmt nicht mehr immer und immer wieder die Vergangenheit an. Hast du nicht genügend Zeit auf die Vergangenheit verwandt? Komme jetzt voran. Ich rufe dich.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #5 – 21.11.2000 – Comfort, Change, and Commitment
BEHAGLICHKEIT, WANDEL UND SICH VERSCHREIBEN
Liebe Kinder, ihr braucht es nicht bequem zu haben. Bequemlichkeit ist Stillstand.
Genauso wenig braucht ihr es unbehaglich zu haben. Unbehagen kommt von Kontrolle. Wenn du in Kontrolle zu sein hast, fühlst du dich unbehaglich, weil Kontrolle Widerstand ist. Gib deine Kontrolle auf, und Behaglichkeit und Unbehaglichkeit werden zu Dingen der Vergangenheit. Sie sind von der Vergangenheit.
Du hast dir nicht bloß eine angenehme Reise gewünscht, du wolltest eine freie Reise.
Du möchtest Transformation, aber du möchtest nicht Wandel.
Du möchtest das, was du möchtest, sobald du denkst, du sollest es haben.
Denke mehr über Mich nach.
Heute reden wir über Bequemlichkeit, über Wandel und Sich Verschreiben. Wem hast du dich verschrieben, deinem Wort oder dem Meinen?
Bei Meinem Wort verschrieben sein – da hast du dich rascher zu bewegen, als du es getan hast. Und was ist dies anderes als Wandel?
Sobald du Mir verschrieben bist, hast du nicht aufzuholen. Du hast nicht alles an Ort und Stelle zu haben. Ja in der Tat, mit dem Verschreiben an Mich kommt das gewöhnliche Rennen nach Dingen ganz durcheinander. Frage dich selbst, woran du festhältst.
Meine Kinder sind Zwanghafte. Ihr wollt, dass alles gleich bleibt. Ihr denkt, ihr seid Siedler, unterdessen ihr in Wahrheit Nomaden seid. Ihr deckt den Tisch des Lebens auf eine bestimmte Weise, und so, meint ihr, muss er sein. Sobald der Tisch anders gedeckt ist, fühlt ihr euch nicht gut aufgelegt, weil ihr ihn nicht umgeordnet habt. Und ihr protestiert. Ihr habt das Gefühl, ihr seid aus eurem warmen Zuhause hinausgeworfen worden. Ihr habt das Gefühl, ihr seid von dort, wo ihr meintet, sein zu sollen, hinaus katapultiert worden zu einem Ort, für den ihr noch nicht bereit seid. Wer ist es, der sagt, ihr seid nicht bereit? Ich nicht.
Seht euch selbst als bereit.
Seht euch selbst als bereits verwandelt.
Seht euch selbst, dass ihr euch Mir verschrieben habt, und nicht als dasjenige, was ihr immerzu meintet.
Seht euch selbst für die Wege der Welt unverschrieben.
Rückt vor zu einem größeren Gefilde, das bereits voll und ganz für euch bereit ist.
Sobald ihr eintretet, seid ihr bereit.
Ihr werdet nicht bereit sein, bis ihr eintretet.
Zögern hat mit dem zu tun, was ihr hört und Wem ihr zuhört.
Ihr seid Blumen, die in der Sonne blühen, und ihr sagtet zur Sonne: „Warte! Ich bin noch nicht ganz fertig, um zu blühen. Warte. Du lässt mich zu schnell blühen.“ Wer allerdings ist es, der das Ausmaß deines Wachstums festsetzt? Bist du das? Wer ist es, der an dem goldenen Band zieht, das Uns vereint? Während du das tust, ziehst du dich zurück. Während du Mir stattgibst, zu ziehen, hältst du mit Mir Schritt. Gib den Widerstand auf.
Löse deinen Griff an deinen Bindungen.
Sei nicht deinen Bindungen verschrieben.
Fühle dich nicht behaglich in Gebundenheit.
Fühle dich behaglich in Freiheit.
Gebundenheit ist klein.
Freiheit ist groß.
Wieso bitte Ich dich, Ich, der in der Absoluten Stille des Seiens sitzt, sich zu ändern? Weil es das nächste ist.
Wenn Ich dich bitte, los zu lassen – zu einer Veränderung wohin rufe ich dich herbei?
Das Loslassen ist der Wandel. Lasse los, und sodann wirst du aufrücken. Du hast dich vor Meinem Gesichtsfeld verborgen, und Ich sage dir, dass es das deine ist. Die Kleinheiten, die dich beschäftigen, sind nicht Meine Sicht. Sie sind dein Wegdrehen von Mir.
Ich lade dich ein, mit Mir zu kommen, und du zögerst. Du sagst, du bist dir nicht sicher. Du sagst, du musst bestimmt sein. Ich sage, Ich bin bestimmt.
Es geht um ein leichtes Wenden deines Herzens. Diese Bitte spreche Ich aus.
Du fürchtest, es ist etwas Riesiges.
Deine Angst macht es riesig.
Angst und Hartnäckigkeit sind nicht von Gott. Sie sind von der Welt.
Du bist dafür bestimmt, ein großer Künstler zu sein. Du bist nicht dafür bestimmt, ein Kopist zu sein.
Dein Leben ist dein künstlerisches Geschick.
Sei aufrichtig gegenüber Meinen Aussichten. Komme zu Meiner Sicht. Lasse den Horizont, den du dein ganzes Leben lang gesehen hast. Bejahe den Horizont, den Ich dir vermache. Du wurdest zur Größe gemacht. Lasse das los, was du dachtest, und bejahe Meinen Gedanken und Meine Sicht und Meine Liebe für dich, die dich bitten, mit Mir auf eine wundervolle Reise zu kommen, bei der du deine Anhaftung an dich selbst hinter dir zu lassen hast.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #6 – 22.11.2000 – Open to New Ways
ÖFFNE DICH FÜR NEUE WEGE
Teure Geliebte, was ihr fühlt, ist von Belang, indes ist es unwichtig.
Entsinnt euch, dass, was ihr fühlt, und eurem Herzen folgen sind nicht gleichwertig. Es ist Mein Herz, dem ihr folgt. Und Mein Herz verfängt sich nicht in den kleinen Dingen, die deine Gefühle betreten und umfassen. Sieh deine Gefühle als nichts mehr und nichts weniger als Ego an. Falls sie überhaupt die deinen sind, sind sie Ego.
Dasjenige, was nicht Mir zugehört, ist Ego. Nenne es, wie du es willst. Nenne es Feingefühl. Nenne es Ehre. Nenne es Respekt. Sofern es nicht Mein ist, ist es Ego.
Gib dein Ego auf. Es ist nicht deine Stärke. Es ist deine Schwäche.
Ich bin deine Stärke.
Umschließe Mich, nicht das Ego.
Ich bin dein Champion. Nicht das Ego. Das Ego ist für sich selbst, nicht für dich.
Ich bin für dich.
Lasse Mich deinem Gott sein, keinen anderen.
Es gibt keinen anderen.
Lasse demnach die Wahrheit sein.
Gestalte sie nicht aus.
Putze sie nicht heraus.
Sei sie.
Sei Eins mit Mir in Liebe.
Es ist die Kleinheit, um die du herumkommen musst.
Du denkst, das sei Schwer. Aber es ist einfacher, Großes zu wählen, als Kleines.
Es ist einfacher, das Immerzu-Präsente zu wählen als die Illusion, die du dir einbildest.
Stelle dir etwas anderes vor. Stelle dir die Wahrheit vor. Stelle dir Mich vor. Bilde dir ein, dass du die Größe bist, von der Ich rede, du seist sie.
Stehe aufrechter da.
Nimm die Wahrheit als gegeben an.
Heute wirst du etwas tun, was du noch nie zuvor getan hast.
Um das zu tun, wirst du deine Art und Weise öffnen, wie du dir die Dinge ansiehst. Du wirst dich zu Meiner Weise, die Dinge anzuschauen, öffnen.
Die Welt spricht über zufällige Handlungen der Freundlichkeit.
Sie sind nicht zufällig.
Nichts ist zufällig.
Was womöglich zufällig sein kann, ist, wann du Mir zuhörst.
Mache Das-Was-Konstant-Ist zu dem deinen.
Gib die Zufälligkeit auf.
Was möchtest du heute für Mich tun? Jedes Beliebige?
Tue es nicht für Einzelne, tue es für Mich.
Im Tun für Mich wirst du es auch für Einzelne tun.
Stelle jedoch die Einzelnen nicht über Mich.
Du bist dabei, deine Individualität zu lockern.
Andere müssen die ihre lösen.
Die Geschichte von dem scheinbaren Bettler, der zur Tür kommt und der eigentlich Christus ist, ist tatsächlich die Geschichte deines Eins Seins mit allen. Du mögest Christus nicht ignorieren. Für Christus tust du das. Nicht für den Bettler. Durch deine Anerkennung Christi im Anderen erkennst du dich selbst. Christus ist der Gott im Menschlichen Mensch. Die Geschichte meint, dass die Individualität dich festhält. Gewöhne dich daran, Mich zu sehen.
Lasst uns die Geschichte umdrehen. Vielleicht weiß der Bettler an deiner Tür nicht, dass er Christus ist. Aber du weißt es. Und er ist der Bettler, der womöglich den Christus inwendig in dir (den Hausherrn, der an deine Tür kam) zu entdecken hat, bevor er das in sich selbst sieht.
Schaue nicht auf die Individualität, denn eben das ist es, was du sehen wirst. Schaue nicht auf die Individualität, denn das wirst du lehren. Schaue auf Gott, und deine Anerkennung von Mir wird ebenfalls zu derjenigen deines Besuchers.
Ihr seid Magneten des Denkens.
Wie machtvoll ihr doch seid!
Heute wirst du ein Licht über die Welt gießen.
Du wirst es auf den Gott inwendig in einem Einzelnen gießen.
Du wirst in die Augen eines Menschen blicken, und du wirst dessen Leben für immer verwandeln. Das geschieht, weil Ich durch deine Augen hindurch hinaus schauen werde. Lasse es zu, dass Ich durch deine Augen schaue. Lasse Mich zu.
Das, was du für einen Anderen tust, tust du für Mich. Das, was du für einen Anderen tust, tust du auch für dich selbst, denn die Augen des Anderen werden die Aussicht reflektieren, die du ihnen gibst.
Der Fremde, der an deine Tür kommt, ist mit größter Bestimmtheit Christus. Und derjenige, der ihn an der Tür begrüßt, ist auch mit größter Bestimmtheit Christus. Und es gibt keine Tür. Es gibt keine eine Seite und keine andere. All das ist Illusion. All das ist erlerntes logisches Denken. Was wahr ist, hat nicht gelernt zu werden. Es hat zugelassen zu werden. Verlerne das Überlegen, und die Wahrheit wird augenscheinlich werden.
Kannst du nach wie vor die Welt anschauen, wie du sie immer angeschaut hast? Kannst du nach wie vor die Bewusstheit sein, du die vor einer Stunde warst? Kannst du Mir oder einem Anderen nach wie vor ein Fremder sein? Du bist dem Menschen Freund, so sei es.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #7 – 23.11.2000 – Trust in the Driver of the Bus Named Faith
VERLASSE DICH AUF DEN BUSFAHRER NAMENS VERTRAUEN
Meine Geliebte, wann immer ihr Kampf spürt, liegt das daran, dass ihr protestiert. Wann immer ihr Leiden spürt, kommt es vom Kampf. Ihr mögt denken, ihr würdet versuchen zu verstehen, indes versucht ihr festzuhalten. Ihr müsst nicht verstehen. Wenn Ich darauf wartete, bis ihr alles versteht, müsste Ich länger warten, als Ich es tue.
Gott hält euch, und ihr schlagt aus und schreit.
Jedesmal wenn du sagst: „Gott, aber ….“, protestierst du. Mit Mir kannst du nicht rechten. Du weißt, nicht rechten. Du kannst Mir etwas nicht aus- oder einreden. Deine Billigung brauche Ich nicht. Du brauchst dein Preisgeben.
Die Erde steigt zum Himmel auf, und du kannst nicht der gleiche bleiben, der du warst. Du kannst nicht zurück bleiben. Das kannst du nicht. Du musst heransteigen. Du musst zu Mir heransteigen.
Ein Teil von dir möchte sagen: „Lieber Gott, bitte dränge mich nicht. Gib mir ein wenig mehr Zeit, so zu bleiben, wie ich bin. Ich habe Angst, mich zu verlieren. Ich habe Angst, dass ich verschwinde.“
Und Ich sage dir, dass du deine Wahrnehmungen nicht bist. Sobald deine durchaus gewohnten Wahrnehmungen entschwinden, wirst du in Erscheinung treten. Du wirst nicht entschwinden können, solange du noch nicht erschienen bist. Die Kleinheit Loslassen ist nicht dein Verschwinden. Du warst nie die Grenzen, die du für dich festgelegt hattest. Ich sage dir an, zu erscheinen. Tritt aus den vergangenen Auffassungen heraus, an denen du so teuer festgehalten hast.
Du sagst: „Aber Gott, ich muss wissen, wohin ich gehe. Ich muss wissen, was ich tue.“
Und Ich sage: „Das musst du nicht.“
Es ist eine deiner alten Wahrnehmungen, dass du wissen müssest, wohin du gehst. Es ist eine alte Wahrnehmung, dass du je wusstest, wohin du gingst. Du wusstest nie, dass du dort sein würdest, wo du jetzt bist, während du das tust, was du jetzt gerade tust. Du weißt nicht, wie du hierher kamst. Gloria weiß nicht, wieso sie Meine Worte schreibt, und du weißt nicht, wieso du sie liest.
Akzeptiere es, dass du es für Mich tust. Akzeptiere es, dass dein Leben nicht das deine ist. Es ist nicht allein das deine. Es ist das Meine.
Für dich habe Ich große Pläne auf Lager. Deinen eigenen Vorkehrungen überlassen, könntest du sie vorüber ziehen lassen.
Ringe nicht damit, Meine Pläne zu kennen, und kämpfe nicht gegen sie an.
Du erhebst dich nicht zum Krieg. Du erhebst dich zum Frieden.
Du wirst nicht abdriften, während du dich zum Frieden erhebst. Ich steuere den Kurs, und es gibt nichts Weiteres zu tun, als vergangene Voraussagen und alles Vergangene los zu lassen. Du schreitest aus der Vergangenheit heraus. Möchtest du nicht aller Bande ledig sein, die dich angekettet hielten?
Ich kette dich nicht an. Ich befreie dich.
Du musst den Unterschied kennen zwischen angekettet sein und die Ketten gelöst bekommen. Diesen Unterschied kennen ist Vertrauen in Mich. Die Ketten gab es nie, außer, du dachtest es so.
Nichts anderes als deine vorherigen Wahrnehmungen hält dich zurück. Und deine vormaligen Wahrnehmungen fußen auf einem Mangel an Vertrauen in Mich. Wähle den Glauben an Mich. Lange genug hast du auf das Vertrauen gewartet.
Sieh den Glauben als einen Bus an, auf den du gewartet hast. Der Bus wird nicht anhalten, wenn du ihm nicht Zeichen dazu gibst. Und dann musst du in den Bus hinein gehen. Du musst den Bus nehmen. Du musst dich herzeigen. Er wird dich nirgendwohin bringen, sofern du dich nicht präsentierst.
Also, nimm einen Bus namens Vertrauen, und verlasse dich auf den Fahrer, dass Er es weiß, wohin Er fährt, und dass Er dich zum richtigen Ort bringen wird. Verlasse dich auf das Vertrauen, das in dir existiert. Laufe zu ihm hin auf. Der Glaube ist dein. Du hast den Fahrschein in deinem Herzen. Mach‘ zu.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #8 – 24.11.2000 – Unleash Your Power
LASST EURE MACHT VON DER LEINE
Man sprach davon, dass Wir Eins sind.
Und du sagst, Ja, ja.
Aber du glaubst es nicht. Keine Minute lang glaubst du es wirklich.
Du siehst zwischen Uns die Unterschiede als allzu groß, um sie zu überwinden.
Du weißt, dass Ich Mich nicht umgestalten werde. Ich werde nicht weiters so wie du werden. Ich werde nicht deine Weise annehmen. Gut, demnach musst du die Meine annehmen. Wir werden die Spaltung zwischen Uns verkleinern. Du wirst so eng mit Mir werden, ganz mit Mir verbunden. Du wirst dich in Meiner Art vermengen. Eine andere wirst du nicht sehen.
Du wirst den Horizont sehen, den Ich sehe.
Deine Augen werden teleskopieren. Du wirst auf den Wellen Meiner Sicht reiten. Du wirst die Kurzsichtigkeit abtun. Du wirst die Gläser abnehmen, die du getragen hast. Du brauchst sie nicht. Du hast sie getragen, weil du nur so und so weit sehen wolltest. Du wolltest die Kleinheit annehmen, und demnach verwandeltest du deine Augen dazu. Nun akzeptierst du die Linsen, die Ich dir gegeben habe. Ich gebe dir Meine Augen, mit denen du sehen kannst.
Was du siehst, dem kannst du folgen.
Du hast Angst, das Paradies zu betreten, weil du das Gefühl hast, du werdest in einem unfairen Handel ausgetrickst. Das Paradies indes nicht sehen – das war der Trick, den du fortwährend bei dir selbst zur Ausführung brachtest. Die Welt zwinkerte dir zu, und du hast ihre Torheit akzeptiert. Du hast dir selbst die Wahrheit versagt, indem du eine mindere Realität gewählt und sie sodann vergrößert hast, so lange, bis sie alles war, was du gesehen hast.
Unterdessen du die Vergangenheit hinter dir lässt, die vergangene Wahrnehmung, vergangene Konzepte, vergangene Begrenztheit hinter dir lässt, betrittst du freies Territorium. Ich sage freies Territorium anstelle von Himmelskönigreich, weil du in diesem Augenblick an das Königreich des Himmels nicht glauben wirst. Deswegen sage Ich freies Territorium, damit du eine Zeit lang von deinem Unglauben freigestellt bist.
Glaubst du, dass du mit größerem Sehvermögen freier sein kannst? Glaubst du, dass größere Sicht erweitertes Leben bedeutet? Möchtest du wirklich die Selbstbeschränkungen der Vergangenheit? Oder wagst du es (was du dir nur vorstellst, ist gewagt), dich von begrenzter Sicht zu entbinden? Was wäre, wenn du die Scheuklappen ablegtest und aus dem alten Ort, den du belegt hieltest, heraus kämest?
Was wäre, wenn du Meine Sicht und Meine Worte bejahtest?
Was wäre, wenn du glaubtest, was Ich sage?
Was könnte passieren? Was würde passieren? Denke an diese Möglichkeiten und lasse sie dein Herz betreten, und deine Sicht wird weiter reichen.
Du kannst deine Sicht kleckerweise ausdehnen, oder unverzüglich. Du bist nicht machtlos. Du bist machtvoll.
Bejahe die Möglichkeit, dass du Mächte innehast, die du von der Leine lassen kannst.
Bejahe die Möglichkeit, dass du die Scheuklappen nicht mehr länger brauchst, die du dir derart glücklich übergezogen gehalten hattest.
Nimm sie ab.
Sieh alles.
Sieh, wohin du fliegen möchtest.
Schwebe empor.
Wenn du mit Meiner Sicht siehst, wirst du nicht zögern, voranzukommen.
Wenn du durch Meine Augen siehst, wirst du dich nicht an die Vergangenheit klammern.
Genauso wenig würdest du dich an die Juwelen des Himmels klammern, denn du hättest keinen Bedarf zum Klammern.
Jemand, der frei ist, klammert nicht.
Er ist frei.
Und er setzt Andere frei.
Er nimmt seine Ketten ab, und, indem er das tut, werden die Ketten aller Anderen aufgeschlossen. Sobald du keine Ketten mehr siehst, wird es für Andere leichter, sie aufzugeben.
Freilich sage Ich nicht, das sei für euch schwer. Ihr sagt, es sei schwer.
Ich sage, ihr habt keine Wahl, aber ihr sagt: „Gott, vielleicht kann ich mich an meine alten Sachen ein wenig länger dranhängen.“
Ich sage, du bist dafür verantwortlich.
Ich sage: „Wem hörst du zu?“
Und du bemerkst, du hörst auf Ängste.
Du hältst sie teuer.
Ich sage: „Puff!“, und Wir werden sehen, was mit deinen Ängsten passiert.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #9 – 25.11.2000 – The Simple Youngest Son
DER SCHLICHTE JÜNGSTE SOHN
Meine Kinder, glaubt an euch selbst.
Das ist das Gleiche, als sagte Ich: Glaubt an die Botschaften, die ihr von Mir empfangt. Glaubt an euer Hörvermögen. Glaubt an die Impulse, die ihr empfangt. Lauscht dem Trommelschlag eures Herzens.
Euer Herz besteht nicht aus alten Gewohnheiten. Alte Gewohnheiten sind dein Geist, die zum Körper hin telegraphiert werden. Das Herz ist immerfort neu.
Das Herz wird dir sagen, wann nach links zu gehen und wann nach rechts zu gehen ist. Das Herz wird dir sagen, wann zu wenden ist. Das Herz wird nicht warten. Das Herz muss darüber nicht nachdenken. Wir sprechen hier nicht von Marotten; es geht um die Herzensleitung.
Etwas fühlt sich richtig an, etwas anderes nicht. Nicht das Gewissen, in dem du unterwiesen wurdest und das du dir angeeignet hast; darum geht es nicht. Es ist eher so, als hieltest du einen Finger auf einen Wasserstrahl. Das Wasser fließt nicht gerade heraus, wenn du den Finger am Wasserhahn hast. Nimm deinen Finger weg, und das Wasser perlt frei heraus. Du musst nicht daran denken, den Unterschied zu kennen. Lass die Impulse durch dich hindurch perlen, und es wird keinen Zeitraffer und keine Ungewissheit geben.
Es wird kein Sich Wundern einstellen. Es wird schier Empfangen geben. Es wird Hören geben.
In den alten Geschichten ging der Sohn auf seine Reise, kam an seinem Ziel an. Er hatte keine vorgezeichnete Karte. Aber er machte sich auf die Reise, und er blieb unentwegt dabei. Er traf diesen und jenen, und unterwegs hatte er sich selbst zu helfen. Er fand seine Prinzessin und seinen Schatz. Er kannte die Lage des Landes nicht. Er wusste nicht, wo der Schatz zu liegen kam, doch machte er sich ohne Verzug auf die Reise und war seinem Herzen treu.
Entlang des Weges kam ihm Hilfe zu. Manchmal bekam er einen guten Rat. Dann und wann einen schlechten. Er musste lernen, stets auf die Wahrheit hinter den Ratschlägen der Worte zu hören. Er musste seinem Herzen glauben, und musste ihm glauben, um auf es zu hören.
Wahr ist, Ich leitete seine Reise, und sein Bestimmungsort war gewährleistet. Und seine Reise war das Lauschen auf sein Herz und der Eintritt in ein goldenes Gefilde, in dem alle Schätze liegen. Seine Reise war eine Reise. Eine Reise ist ein Loslassen und ein Eintreten in Neuheiten.
Für seine Reise hatte er alles, was er brauchte. Er hatte sein Herz aus Gold und das Winken seines Ziels. Des öfteren ist es in den Erzählungen der schlichte jüngste Sohn, der den Schatz findet. Die älteren Söhne wissen zu viel, und deswegen kommen sie schlecht dabei weg. Sie hatten vorgefasste Auffassungen und gingen in die falsche Richtung. Sie machten sich auf den Weg, um zu bezwingen, und nicht um zu entdecken. Doch der jüngste Sohn, der der Welt gegenüber neuer war, hatte ein reines unschuldiges Herz, und seine Augen grüßen die Welt. Der unschuldige Sohn hat es noch nicht gelernt, seinem reinen Herzen zu misstrauen oder es besser als es zu wissen.
In den Augen der Welt wurde er öfters als schlicht, ignorant, naiv, töricht und lächerlich angesehen. Der ältere Sohn wurde in den Bewandtnissen der Welt als weise betrachtet, und die Welt vertraute ihm und nicht dem unschuldigen Sohn. Der ältere Sohn war selbstsicher. Der jüngere vertraute seiner Reise.
Die älteren Söhne in den Erzählungen symbolisieren die Welt, und die Welt symbolisiert den Intellekt. Die schlichte Jugend symbolisiert das Herz. Demnach sind diese Erzählungen Erzählungen des Geistes und des Herzens.
Der Intellekt wird dich nicht dorthin bringen, wohin du möchtest. Der Intellekt ist ein Umweg. Er hält dich ab.
Das Herz wird dich dorthin bringen, wo du bereits entlang gehst.
Versuche nicht, dein Herz zu überlisten.
Und halte die Aufmerksamkeit deines Herzens nicht an kleinen Dingen fest, was es zu essen und an Kleidung zu tragen gibt. Dein Herz möchte höhere Bescheide geben. Es möchte seine Reise. Es möchte unterwegs nicht allzu lange anhalten, denn deine Reise ist auf sich selbst aus.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #10 – 26.11.2000 – The Essence of You
DIE ESSENZ VON DIR
Nicht das, was du willst, sondern das, was Ich weiß.
Nicht das, was du erflehst, sondern das, was Ich dir gebe.
Nicht das, was dich ängstigt, sondern das, was du liebst.
Schau auf das, was Ich weiß, was Ich dir gebe, und was du liebst.
Dann wirst du, so wie Ich, wissen, und du wirst geben, so wie Ich gebe, und du wirst die Essenz von dir erkennen, was Liebe in ungemilderter Form, was ausgewachsene Liebe ist, wie sie sich selbst entlang des Weges unentwegt findet.
Ein anderer Name für Liebe ist Akzeptanz.
Ein anderer Name für Akzeptanz ist Sehen.
Damit wird die Wahrheit begriffen, mittels Sehen und Empfangen.
Vordem bejahtest du den Schmerz eher als die Wahrheit. Kannst du mir erzählen, dass das nicht der Fall war?
Vordem bejahtest du das Unverzügliche bereitwilliger als die Unveränderbare Ewige Wahrheit, die Ich gebe.
Der Spiegel, in den du schautest, war verzerrt.
Schau auf Mich, und du wirst reine Widerspiegelung erblicken.
Die Wellenlinien sind nicht die Wahrheit.
Schließe deine Augen, und du siehst die Wahrheit.
Schließe deine Augen, und sieh Licht.
Du bist ein Funke des Lichts.
Und dir liegt an, andere Funken des Lichts anzuzünden.
Entzünde sie.
Wisse, du trägst das Licht, damit es Andere sehen können.
Das ist keine Anstrengung.
Das ist kein bewusstes Tun.
Das ist Seien.
Eine Lampe leuchtet.
Seelen funkeln auf der Erde.
Unter euch ist Erhabenheit.
Inwendig in euch ist Erhabenheit.
Hört auf, sie zu blockieren.
Geht eurer Erhabenheit aus dem Weg.
Du bist wie ein Quarterback [Spielführer im American Football – d.Übers.], der seine eigene Mannschaft blockiert.
Er rennt überallhin, er weiß nicht wohin.
Er greift an, er blockiert, er verhindert.
Er trägt große Schultern.
Er handelt wie ein Löwe, aber er ist ein Lamm.
Wieso braucht ihr Löwen zu sein?
Wieso müsst ihr euer Herz zurückhalten?
Zerschmelzt mit der Wahrheit.
Ich werde euch helfen.
Ruft Mich, um euch zu helfen, mit der Wahrheit vertraut zu sein, sie zu erkennen, sobald ihr sie seht, und die Wahrheit und nichts Sonstiges zu behalten. Wieso wolltet ihr sonst etwas behalten, unterdessen ihr Mich halten könnt?
Haltet Mich, und ihr werdet alles weitere haben.
Ihr werdet mittlerweile wissen, das wird wohl nicht die Reichtümer der Welt betreffen, jene Spielereien, die auf der Oberfläche des Ozeans dümpeln, ihr wollt indes den Ozean und seine Tiefe haben, und seine Wellen werden heranrollen und euch überspülen und euch wie einen Delphin herausspringen lassen, denn eure Herzen sind Meine Delphine der Tiefe, und ihr werdet wollen, was ihr habt, denn Ich bin der Schatz, den ihr sucht.
Ich spiele ein Lied auf der Flöte, das einzig dein Herz zu hören vermag.
Die Wellen des Ozeans sind in deinem Herzen.
Die Wellen des Ozeans rollen inwendig in dir.
Ich flöte sie ins Dasein.
Durch die Töne Meiner Flöte bekommst du Auftrieb.
Darin liegt dein Fundament.
In der Musik, die Ich mache.
Die feste Erde ist nicht dein Fundament.
Was solide erscheint, ist flüssig.
Die Flüssigkeit ist Licht.
Und das Licht hüpft auf der Erde.
Und Fische fliegen.
Und eure Herzen kommen zu dem Meinen.
Es existiert keine Wildnis.
Es gibt nur Jene, die ziellos herumwanderten.
Nimm nun deine Bestimmung an, und dein Wandern wird nicht ziellos sein.
Weise dein Herz zu Mir, und du wirst Andere magnetisieren und sie gleichfalls zu Mir ziehen.
Sei aufgefegt im Ozean der Liebe.
Das ist dein Medium.
Das ist dein Künstlertum, denn es ist das Meinige.
Wisse, wofür du bist.
Wisse, warum du Dinge tust.
Folge deinem Herzen zu Meiner Tür.
Sie ist offen.
Auf dem Schild steht: „Tritt ein.
Der Himmel ist geöffnet.
Täglich 24 Stunden.“
Indes einmal drinnen, da gibt es keine Tage.
Da gibt es keine Nächte.
Da gibt es allein den Himmel Selbst, wo die Zeit aufhört und die Liebe beginnt.
[Lynn]
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #11 – 27.11.2000 – The Innocent Being of You
DAS UNSCHULDIGE WESEN VON DIR
Das relative Leben ist eine Parade, die dich passiert. Bestimmte Kleidungen, bestimmte Rhythmen, bestimmte portraitierte Darstellungen marschieren vor dir. Du gehst in die Parade hinein und webst dich ein und umher, dennoch befindest du dich stets an der Seitenlinie, und siehst auf die Parade.
Hältst du dich an der Vergangenheit fest, so hältst du dich schier an deinem Bild der Parade fest, die vorüber gegangen ist. Es sind nur Bilder, an denen du festhältst. Obschon vor dir in einer Parade soeben einen Augenblick lang eine Musikgruppe vorbeimarschieren mag, sie kommt immer voran. Und wenn die Parade zu enden scheint, ist es einzig eine weitere Ansammlung, die du dir anschaust. Es ist eine andere Parade, vielleicht mit einem anderen Namen. Es mag sein, die Parade sagte an, nachhause zu gehen, das Leben allerdings löst sich nie auf.
Du, der du still dastehst und dem Vorbeigehen der Bands zusiehst, marschierst mit deinen Augen weiter. Andere Bilder erscheinen vor dir. Denn ihr seid nicht die Marschierer. Ihr seid die Beobachter der Parade. Ihr seid das Publikum. Eure Teilnahme ist frei erfunden, und ihr werdet nicht mehr länger das festhalten, was ihr euch vorgestellt habt.
Du bist der Beobachter des Lebens, sei es ein Regen oder sei es die Sonne.
Du kannst die Wahl treffen, in der Parade des Lebens gefesselt zu werden, oder du kannst die Wahl treffen, unbefleckt zu sein.
Wenn Dreck auf dich spritzt, wobei ist er angelangt?
Er hat deine Kleider oder deine Haut erreicht.
Matsch kann das unschuldige Wesen von dir nicht erreichen.
Denke darüber nach, was es bedeutet, ein Seiendes zu sein. Und ein Menschenwesen zu sein, gestaltet von Gott, gemacht, um der Beobachter großartiger Szenen zu sein. Ich machte euch, um zu sein. Nicht, um mit den Bildern zu fluktuieren. Welche Bilder auch immer, du bist ein Wesen, das am Seien ist.
Welche Bilder auch immer vor dir passieren, du bist der Fortdauernde. Paraden gehen weiter, doch du bist der Weiterbestehende. Wir können noch weitergehender sagen, dass du der derjenige bist, der auf den Knopf drückt, auf den Knopf, der signalisiert, welche Parade erscheinen wird. Wir könnten sagen, ihr habt viele Spieluhren vor euch, und nun dreht ihr den Schlüssel bei der einen herum, und jetzt bei der anderen. Oben auf der einen tanzt eine Ballerina. Auf der anderen tanzt ein Clown.
Alldieweil seid ihr seiend. Ihr seid ein Menschenwesen. Dein Sein ist etabliert. Die Parade hindurch bist du ein/e Seiende/r. Du bist kein Irrlicht. Du bist kein Fragment. Du bist ein ganzes seiendes Wesen. Du bist ein Wesen der Ganzheit, keine Teile.
Es sind die Teile, die du hinter dir lässt. Von deiner Ganzheit kannst du nicht abgetrennt werden. Dir wurde eine elegantes Sein überreicht. Das ist vorgegeben.
Dir ist als Geschenk vorgegeben, die Parade zu beleuchten, während sie in Sicht kommt und während sie aus der Sicht herausgeht, und ein weiteres Bild in Erscheinung tritt.
Deine Augen beleuchten die Parade.
Die mitlaufende Band in der Parade existiert aufgrund deiner Gewahrsamkeit.
Dein Gewahrsein entzündet die Parade.
Schau mit Freude zu.
Die Parade hat kein Ende, und sie begann nie.
Du bist der Seher der Parade.
Trommeln erdröhnen und Füße gehen im Gleichschritt, und du schaust zu. Halte nicht fest, was du dir anschaust. Hefte dich nicht an das, was du beobachtest. Hefte dich nicht an. Dann hast du dich später nicht davon ab-zulösen. Die Band wird unbekümmert vorbeiziehen. Festhalten ist vergebliche Liebesmüh. Versuch nicht, dich an dem festzumachen, was nur fortzufliegen vermag.
Lass die Parade vorankommen.
Finde einen anderen Augenblick der Zeitlosigkeit vor dir.
Verhake dich nicht in einer vorbeigehenden Band.
Bewahre die Musik, die jenseits der Schläge der Trommeln liegt.
Bewahre dein Sein.
Ehre es. Besinne dich dessen. Und du kannst einzig seiend sein, denn du bist Mein Seien, das der Welt präsentiert wird.
Du bist ein Delegierter
Du bringst es nicht in den Rundfunk, Mein Delegierter zu sein.
Du beseitigst Allüren, um Mein Delegierter zu sein.
Mein Delegierter sieht Meine Vision mit seinen Augen, und er erzählt mir von Meiner Vision in seinen Worten.
Du repräsentierst niemand anderen als Mich.
Halte deine Schultern aufrecht und hoch, denn du bist ein Repräsentant des Gottes des Seiens.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #12 – 28.11.2000 – Follow Your Star
FOLGE DEINEM STERN
Wir ermöglichen es dir, eine originale, blanke Schiefertafel zu sein, nicht aus eigener Anstrengung heraus, sondern als Vorgabe. Du lässt Anhaftungen wie kleine Fische von dir fort schwimmen, und du bist dann rein und stattlich, ein bereiteter Empfänger Meines Lichts.
Zuvor befandst du dich in einer Falle. Dieser selbst gestellten Falle warst du dir nicht gewahr. Jetzt bist du dir gewahr. Unterdessen die Fallen entschwinden, bleibt mehr von dir zurück, und was bleibt, das bist du in Gottes Herrlichkeit. Reines, starkes, großes Licht.
Was dir gewöhnlich von großer Folgekraft für dich war, ist es nicht mehr. Was dir früher von derart großer Konsequenz erschien, entsprang deinen Ängsten, die sich in der Vergangenheit verwirklicht hatten, und entsprang deinem An-Dich-Reißen der Abfolge für die Vergangenheit und deines Projizierens in die Zukunft. Sobald dein Geist diese Art von Verbindung erstellt, kommt dein Bedarf an Kontrolle auf, denn es erscheint dir nur logisch, die Zukunft zu umgehen.
Sofern die Gefahr naht, musst du sie umschiffen, sagt dir dein irrender Geist.
Derart viel des Lebens, so glaubst du es, wird im Verfolg des Glücks ausgelebt, währenddessen es zuvorderst unter Vermeidung der Katastrophe verbracht wird.
Natürlich möchtest du keine falschen Entscheidungen treffen. Du möchtest nicht das Falsche tun. Du möchtest das Richtige tun, und das nennst du das Erfolgreiche.
Sobald du es akzeptierst, dass du nicht die Folge einer jeden Handlung kennst, kannst du ein wenig zurücktreten und dich segnen, indem du der Weisheit des Herzens in dir folgst. Und das ist das Gleiche wie dein kleines Damit-Verwickelt-Sein aus dem Weg zu räumen.
Du bist hier auf der Erde, um deine Gefolgschaft zu Mir zu erneuern.
In weitgehender Unwissenheit und in Vergessen bist du von alleine davon gerannt. Du weißt nicht, wohin zu rennen war. Du weißt, wie zu rennen, nicht jedoch wohin. Du kennst den Zweck deines Rennens nicht. Je schneller du von Mir wegranntest, desto rascher eiltest zu einem bedauerten, fruchtlosen Bestimmungsort der Exaktheit, zu einem Ort der Details, von einem Teilstück zum nächsten.
Sobald du dich von den Einzelheiten entbindest, widmest du dich der Ganzheit.
Lebe dein Leben. Entscheide über es nicht so viel. Du kannst dich nur über kleine Dinge entscheiden.
Tue, was in deinem Herzen das nächste zu tun ist.
Folge einem Stern, nicht den Einzelheiten.
Mach dich zu deinem Bestimmungsort auf, nicht zu den kleineren Haltepunkten entlang des Weges.
Es mag sein, du bewerkstelligst dies, indem du einer krickeligen, unpassenden Karte folgst, sodass du den Stern vergisst, der dich führt. Und demnach folgst du Schatten, anstatt dem Licht.
Wisse, es gibt einen Stern im Himmel, der dich leitet.
Sternenlicht ist nicht zufällig. Es ist nicht bloß eine nette Reflexion. Es scheint auf dich, damit du ihm folgst.
Lass deine Augen ihm folgen, und dann wird dein Herz den Weg kennen, den es zu gehen gilt.
Schau heute Nacht auf die Weite des Nachthimmels, und du wirst deine Zukunft sehen. Du wirst dem Sternenlicht zu deiner wahren Bestimmung folgen. Du wirst einfach unentwegt vorangehen. Der Stern wird vor dir her gehen, oder er wird über deiner Schulter gehen, oder er wird sein Licht neben dir aufleuchten lassen. Wir wissen, er wird dich weit darüber hinaus geleiten. Du kannst nicht mehr länger auf der Erde einem winzigen Licht folgen, da ein kleines Licht nicht mit der Weite vertraut ist, und es kein Licht auf sie wirft.
Folge dem großen Licht, das dir den Weg weisen wird.
Schau dir heute einen Stern an, und frage ihn, was er dir zu sagen versucht. Dein Herz mag das eine oder andere davon erfassen, und das ist gut genug. Dein Geist muss es nicht erfassen. Die Führung, die du empfängst, wird nicht in Worten sein. Dafür gibt es kein Wort. Das Beste, das Wir tun können, ist, es Liebe oder Licht oder Weisheit der Himmel zu nennen. Oder Gott. Wir können es Gott nennen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #13 – Open Up the Heavens
SCHLIESS DIE HIMMEL AUF
Die Welt ist nicht dunkel.
Die Welt ist Licht.
Erlebst du Dunkelheit, so sieh höher.
Du suchst nicht nach einem Behelf. Du suchst nach Mir.
Trage dich bei Meiner Hilfe ein.
Bitte Mich, dir zu helfen, das Licht weit oberhalb des Lichts der Welt zu sehen, das zu ermatten scheint. In Wahrheit verdunkelt es sich nicht. Es wurde verdeckt. Und du hieltst eine Sonnenfinsternis für die Wahrheit, unterdessen es sich nur um ein zeitweiliges Verdecktsein handelt.
Die Welt versucht, die Wahrheit zu verdecken, oder ihr auszuweichen, um sie herum zu gehen, oder ihre Nichtexistenz vorzuspiegeln. Die ganze Zeit über unterstreicht die Verschleierung die Flecken der Dunkelheit. Die ganze Zeit über übergeht die Welt das dahinter liegende Licht, und die Welt bringt die scheinbare Dunkelheit wie eine Gewitterwolke zum Wachsen. Und ihr glaubt mehr an die Wolke als an das Licht. Und ihr haltet Ausschau nach Bestätigung für die Wolken.
Ein winziges Drehen in dem Winkel eures Denken wird die Himmel öffnen.
Was wäre, falls du der Eine wärst, der dafür ersehen ist, die Himmel zu öffnen?
Was wäre, falls du ein kleiner Part wärst dabei, die Himmel aufzuschließen?
Was wäre, wenn du schier einen Anderen zu berühren hättest, der einen anderen berührt, der einen anderen berührt, der die Himmel aufschließt?
Was wäre, wenn es du bist, der die Möglichkeit des Himmels einräumt?
Was wäre, wenn es du bist, der bloß die Tür zu ölen hat?
Was wäre, wenn es du bist, der lediglich hinzuweisen hat?
Was wäre, wenn es du bist, der lediglich aufzublicken hat?
Was wäre, wenn es du bist, der den Aufschluss des Himmels einläutet?
Was ist das Öffnen des Himmels?
Es ist das Verstreuen dessen, was ihn bedeckt.
Er war immerzu offen.
Genügend offen stehende Augen, die nach oben blicken – und das Licht des Himmels wird herrlich durch die Wolken scheinen, solange bis sie verdampfen, solange bis sie allein als der Dampf gesehen werden, was sie sind, solange wie sie der feuchte Dunst sind, der sich aufklärt, solange bis sie dem Ewigen Licht aus dem Weg gehen.
Die Wolken sind willens, sich aufzulösen.
Das scheinende Licht ist bereit, erblickt zu werden.
Es sind schlicht Augen vonnöten, die nach ihm Ausschau halten.
Es braucht Augen, um hinter den Dunst zu schauen.
Man kann durch den Dunst sehen.
Es existieren für das Leben Größenordnungen.
Ein Teleskop vermag, weitere zu eröffnen.
Dabei gibt es kein Ende.
Es existiert eine weitere Lichtwelle, und noch eine, und noch eine dahinter.
Unterdessen das Licht eure Augen und euer Herz begeht, werden fernere Horizonte sichtbar.
Während mehr Licht eintritt, erweitert sich eure Sicht.
Und der Tag wird kommen, an dem ihr nicht nach Licht Ausschau halten müsst. Licht ist alles, was ihr seht.
Ihr werdet die Dunkelheit vergessen haben.
Eure Augen werden mit einem solchen Licht erfüllt sein, ihr werdet euch nicht einmal mehr der Dunkelheit entsinnen. Ihr werdet nicht in der Lage sein, sie euch länger vorzustellen, denn das Licht wird eure Augen füllen.
Das Licht, das inwendig in euch ist, ist das, was ihr sehen werdet.
Volles helles Licht gibt den Schatten nicht statt.
Im Raum ist nichts anderes als schier helles Licht.
Es gibt nichts, was das Licht von seiner Vollheit absperrt.
Das Licht begegnet Licht.
Grüße das Licht.
Es scheint für dich.
Es ist das deine.
Lies es auf.
Trage es mit dir.
Halte es hoch.
Halte Mein Licht hoch, damit es gesehen werden kann.
Du bist nicht mehr länger dein kleines Selbst.
Du bist eine Glühlampe von Mir, oder eine Kerze, wenn dir das lieber ist.
Halte dein Erhelltes Selbst hoch, damit es die Welt sehen kann.
Und Ich werde seine Helle erblicken, es sehen, wie es für Mich scheint, wie es für Meine Freude scheint, wie es für Meine Vollendung scheint, wie es scheint, weil das dasjenige darstellt, was das Licht tut und tun möchte, und weil du Mein Licht bist, das auf der Erde scheint. Du bist nichts als Mein Licht, das auf die Erde scheint.
Nichts kann Mein Licht inwendig in dir ausblasen.
Das Licht in dir braucht nicht angeblasen werden.
Es braucht allein zur Kenntnis genommen werden.
Halte dein Beleuchtetes Selbst hoch.
Dein Licht langt bei Mir an.
Unser Licht fusioniert.
Das Licht ist Unser Einssein.
Wir sind aus dem gleichen Licht gefertigt.
Alles Licht ist das Meine, und, demnach seid ihr Mein, ebenso wie all die Sterne, die am Firmament scheinen, die Meinigen sind.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #14 – 30.11.2000 – God’s Chosen
GOTTES ERKORENER
Was deines Erachtens deine Individualität war, war ein Kopieren Anderer. Was du dachtest, es sei deine Individualität gewesen, war Etwas Ausprobieren. Es war dein Anlauf, deine Marke in der Welt anzubringen. Du wolltest bemerkt werden. Du wolltest, dass die Welt sagt, dass du existierst. Du wolltest einige Aufmerksamkeit.
Nun möchtest du, dass Ich die Aufmerksamkeit bekomme. Und du schenkst sie Mir. Du möchtest, dass Ich erblickt werde. Du möchtest, dass Ich in all meiner Pracht gesehen werde. Darauf bist du aus, und danach hast du immer gestrebt, nur wusstest du darum nicht.
Deine Individualität war nichts als ein Fortrennen. Deine Individualität war, eine Aussage zu treffen, und worum handelte es sich dabei? Du wolltest besonders sein, und du wolltest existieren.
Und infolgedessen folgtest du der Menge in all den ungezählten Weisen, die die Welt bereist, und du nanntest dich einzigartig.
Du sagtest unentwegt: „Hier bin ich! Hier ist meine Individualität!“
Nun bist du still, und du hörst Mich sagen: „Hier bin Ich.“
Und dein Herz quillt über.
Es ist meine Allbekanntheit, die du suchst, nicht deine eigene.
Denn die Wahrheit heißt, du bist um Vieles umfassender, als du dir selbst dafür Anerkennung zolltest.
Ich bemerke dich. Du bist Mein Erkorener.
Es zählt, dass alle auserwählt sind. Tatsache ist, für dich ist das eine Erleichterung. Fakt ist, du bist einer der Erkorenen, und das ist genug.
Du bist eines Meiner Kinder. Ich sehe deine angemutete Individualität nicht. Ich sehe dein Licht.
Du erscheinst vor Mir.
Ich segne dich.
Du hast Meinen Segen.
Was kümmert dich derjenige der Welt?
Des Kaisers Neue Kleider ist eine Geschichte über jedermanns Als-Ob.
Du tust nicht mehr länger als ob.
Nun erkennst du die Torheit der Welt, und nimmst die Erhabenheit des Himmels wahr.
Schau nun schlicht auf die Größe des Himmels.
Bemühen gibt es nicht mehr.
Nunmehr gibt es Akzeptanz.
Akzeptanz ist ein weitreichendes Loslassen des Atems.
Individualität versucht, etwas Kleines in Großes zu machen.
Die Individualität versucht, dich in etwas Kleineres zu machen, dich, der größer ist als das Große.
Und darin besteht die Narretei der Welt.
Du jagst nach dem Glück der Welt und nach der Beachtung deiner durch die Welt. Du versuchst, in die Welt hinein zu passen, und das nennst du Individualität.
Du passt bereits in den Himmel. Du musst dich nicht hinein quetschen oder deine Gestalt ändern. Du brauchst lediglich einzutreten. Du brauchst lediglich die offene Tür zu erkennen. Du musst sie nicht öffnen. Sie steht offen. Du musst nur eintreten. Hinein gehen. Hindurch gehen. Mit Mir Eins sein.
Bei Mir gibt es keine Haltestellen. Es gibt keine Türen, die unvermittelt zuschlagen. Es keine Unzusammenhängendheit. Wenn du auf ein Treffen mit Mir einschlägst, gibt es keinen Fehlschlag. Es gibt nur eine Betrauung. Und ihr, Meine Kinder, seid Meine Betrauten und Verabredeten. Ihr haltet meine Verabredung mit Mir. Ihr könnt sogar zu früh dran sein. Falls irgendwas früh genannt werden kann, dann seid ihr das. Doch macht euch nichts daraus. Kommt schlicht jetzt zu Mir.
Ihr lasst die Vergangenheit hinter euch, und das meint, ihr belasst auch die Zukunft bei sich selbst.
Alles ist jetzt. Und alles ist vollkommen.
Wir halten Unsere Verabredung ein.
Ich wartete in aller Vorfreude auf dich.
Du hast auf Mich gewartet, allein, du hast auf Mich wankenden Schrittes gewartet. Und nun lässt du deine Angstgedanken los, denn sie sind nichts anderes als Vergangenheit, und nun schreitest du zu Meiner Türschwelle hoch, aufrechten Ganges, die Schultern nach hinten, und dein Haupt nach oben gerichtet, sodass du Mich, wie Ich dir zusehe, erblicken kannst, während du dich erhebst, um dich mit Mir zu treffen. Ich sehe jetzt dein Licht, das mir ansagt, dass du dich auf dem Weg befindest, und dass du bald eingetroffen sein wirst. Und somit, Meine Geliebten, erhebe Ich Mich, um euch zu begegnen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #15 – 1.12.2000 – Your Will, God’s Will
DEIN WILLE, GOTTES WILLE
Was ist deines Erachtens mit „Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe“ gemeint? Dein Wille ist ein Trugschluss. Er ist ein Wildbeuter. Er jagt dem Zweck hinterher. Mein Wille ist der Zweck. Mein Wille ist die Vollheit des Ozeans, und dein Wille, indes getrennt, ist von Zeit zu Zeit ein winziger Spritzer.
Du willst Herumtasten und Umklammern, und insofern heftest du dich an die Kleinheit. Du willst zu wenig. Wolle mehr. Wolle genug.
Du hältst am Straßenrand an, und denkst, du seist angekommen.
Der Straßenrand ist eine Haltestelle.
Er ist nicht dein Bestimmungsort.
Du bist wie der Fisch, der am Köder anbeißt. Der Fisch verfängt sich an einem Haken. Das ist euer Herumflitzen hier und da. Ihr seid ein Fisch, der von dem einem Lockmittel zum nächsten springt.
Ihr beißt am Herzschmerz an, an der Enttäuschung und an der Bestürzung. Ihr schwimmt in Gottes Ozean, und alldieweil lasst ihr die Ziellosigkeit euch einfangen. Ihr jagt nach dem Meer, in dem ihr bereits schwimmt. Sie ist bereits da, die Macht des Ozeans, und dennoch optiert ihr für eure eigene Torheit.
Euer individueller Wille ist töricht.
Ihr seid in einer Ecke gesessen, wie Jack Horner, der ein Weihnachtsgebäck isst, einen Sherry herausholt und zu sich sagt: „Was bin ich doch für ein guter Kerl!“
Ihr habt Kurzsichtigkeit gewählt und sie für alles, was zu sehen ist, gehalten.
Wählt eine weitere Sicht. Seht weiter hinaus. Seht in größere Entfernungen. Seht tiefer. Zielt auf Höheres ab.
Flittergold und Lichtglimmer haben eure Aufmerksamkeit erregt, und ihr habt das Große Licht ignoriert oder abgetan, das keine Ablenkung darstellt, sondern das das Letztliche Licht ist, das hinaus scheint. Euch wurde die Wahl gelassen zwischen einem Zehncentstück [$] und einem Fünfcentstück, und ihr habt euch für das Fünfcentstück entschieden, da es größer aussieht und da ihr den Wert nicht kanntet. In Wirklichkeit habt ihr ein Fünfcentstück gewählt anstelle unschätzbarer Reichtümer.
Ihr habt das gewählt, was verblasst, weil ihr dachtet, das Unablässige Unveränderliche sei illusionär. Helles Licht blendete eure Augen, und so dachtet ihr, es sei nicht für euch.
Ihr schwimmt in einem trockenen Flussarm, und dann und wann seht ihr eine Pfütze, und erachtet euch an der richtigen Stelle.
Kannst du dir zugestehen, dass du, du als ein Göttliches Wesen, vielleicht zu wenig akzeptiert hast?
Ich rate dir an, dass du weit über dein Fassungsvermögen hinausgehst, ansonsten gibst du der Pfütze vor dem Ozean den Vorzug. Deine Reichweite ist entschieden größer als die Länge deines Armes. Besteht dein Wille in dem Ausmaß deines Arms?
Weite dein Herz aus, denn das ist dein vorausahnender Stab.
Weite dein Herz aus, denn damit bejahst du den Himmel.
Schau nach innen, denn dein Schatz liegt dort.
Sei weniger eingebunden und verwickelt, und mehr eingestimmt.
Wende weniger auf, und sei mehr.
Die Raserei der Welt ist nicht dein Erbe.
Beerbe sie nicht.
Geh höher.
Du kannst das.
Du bist es.
Du musst nicht von den Verletzungen und Enttäuschungen der Welt eingefangen werden. Erhebe dich über die Arena des Kampf-Matches. Lass dein Herz über das Schlachtgewühl aufsteigen. Schau in Meine Augen und nicht zu den Gedärmen der Erde.
Lass Meine Augen dich einfangen.
Du wirst dich selbst einholen.
Du bist der Schatz, nach dem du überall sonst gesucht hast.
Du bist Mein Schatz.
Bejahe diese Wahrheit.
Bis du sie bejahst, bejahst du Minderes.
Du bist Mein Friedens-Geber.
Du hast nichts vorzutäuschen. Du tatst als ob. Nun siehst du die Wahrheit.
Du hast für dich um zu wenig gebeten. Du hast dich selbst durch die Notlagen der Welt anbinden lassen. Verlasse deinen eingegrenzten Ort und betritt das Universum.
Es geht nicht darum, dass du den Schmerz der Erde meidest. Es geht darum, dass du dich zur Wahrheit hin erhebst.
Im Namen des Realismus hast du die Wahrheit gemieden.
Weiche nun nicht mehr länger aus. Nun weichst du Dir Selbst nicht mehr länger aus.
Du bist das Licht, das Ich gestaltet habe, und Ich habe dich gestaltet, um zu scheinen. Davor hast du dich gescheut.
Du hast Flügel.
Du dachtest, du habest nur Zehen.
Akzeptiere deine Flügel.
Sie zergehen in Sehnsucht, um auszubrechen.
Was wäre, wenn du Mein Himmlisches Geschöpf wärst?
Was wäre, wenn du Meine Göttlichkeit wärst?
Was wäre, wenn du gar ein Partikel von ihr wärst?
Verleihe dir selbst einen winzigen Teil dieser Wiedererkennung, und dann wirst du alles erblicken, die Herrlichkeit des Lichts, das du bist, und dann wirst du Mein Licht scheinen, wirst du deine Flügel finden, und du wirst weit über das Treiben des Lebens auf der Erde hinausschweben. Finde an Mich den Anschluss, und nicht an die Details. Gib dich bei Mir eingeholt, und das Einzelne wird für sich selbst sorgen. Gib dich bei Mir auf den neuesten Stand gekommen.
= = = = = = = = = = = = = ==
HEAVEN #16 – 2.12.2000 – The One Truth You Have Denied
DIE EINE WAHRHEIT, DIE DU VERLEUGNET HAST
Möchtest du auf die Welt oder auf Mich eingestimmt sein? Sei auf Mich eingestimmt, und du wirst die Welt einstimmen. Du wirst die Kadenz der Welt umgestalten. Mittels deiner verrichte Ich Meine Arbeit. Mittels deiner scheine Ich. Du reflektierst Mich. Du bist der Reflektor Meines Lichts. Was wären meine Arbeiten ohne dich?
Es ist nicht viel, worum Ich dich bitte. Wärst du ein Rad, und ich stellte dich auf einen Hügel, und sagte zu dir: ‚Rolle!‘, dann würdest du dem ohne zu zögern nachkommen. Tatsache ist, du könntest nur rollen. Es wäre kein Bemühen vonnöten.
Und genauso sage Ich zu Meinen Kindern, die Lichter sind: ‚Scheint!‘.
Widersetzt euch nicht Meiner Angabe, und ihr werdet scheinen. Ihr scheint für Mich. Ihr scheint auf Mein Geheiß, da Ich euch darum ersuche.
Wartet nicht auf Mich, dass Ich euch anzünde. Ihr seid bereits angezündet. Ihr müsst nicht einmal Meinen Hinweis hören, denn für euch ist es natürlich, zu scheinen. Ihr seid anderen Anweisungen gefolgt, die besagten, ihr wärt des Lichtes, das ihr seid, nicht wert. Meines Lichtes nicht wert? Ein anderer weiß mehr als Ich? Und du hast auf sie gehört. Puh, du hast einem Unwissenden zugehört.
Ich richtete deinen Wert vor langer Zeit her. Dein Licht und Mein Licht inwendig in dir sind unzertrennlich. Ich würde mich dabei keiner Täuschung hingeben, wohin Ich Mein Licht stelle. Dementsprechend ist es Mein Licht, das ihr in Frage stellt. Meine pure Existenz wird dann und wann in Frage gestellt. Aber das besagt nichts, Ich existiere. Mehr als bloß existieren. Ich BIN. Ich BIN Seiend. Und das bist auch du.
Dein Wert wechselt nicht.
Deine Wahrnehmung deines Wertes wechselt.
Deine Wahrnehmung hat es nötig, sich mehr zu ändern.
Dir liegt es an, deinen Wert zu akzeptieren.
Dein Wert geht über die Wahrnehmung hinaus.
Dein Wert ist Wahrheit.
Ein Licht ist ein Licht.
Welche Machenschaften auch angestellt werden, um es zu verbergen, das Licht ist nichtsdestotrotz immer noch Licht. Es braucht keine Annoncierung. Es braucht schlicht, unverstellt zu sein, um zu scheinen.
Ich sage dir, du bist Mein Licht. Und du sagst, scheinbar bescheiden: „Oh, nein, Gott, ich bin nicht Dein Licht. Ich bin nichts.“
Ich sage zu dir: „Du bist nichts als Mein Licht.“
Du sagst. „Also, vielleicht eines Tages.“
Ich sage: „Jetzt.“
Und du denkst, Gott ist nett, aber schmerzlich im Irrtum.
Gebt euch da keiner Täuschung hin, ihr seid Mein Licht, und es ist an der Zeit, dass ihr die Wahrheit von Wer ihr seid hinaus scheint.
Die Eine Wahrheit habt ihr verleugnet, und habt alles Sonstige gekauft. Mit eurem Einkauf der Unwahrheit wart ihr quietschfidel. Ihr habt durch die Tränen hindurch gelächelt, in Freude geweint, und ihr habt Schmerz Freude genannt, und Freude Schmerz.
Kommt zu einem Ausgleich mit Mir. Kommt zu einem Ort, wo ihr alles hinter euch lasst außer der Wahrheit. Kommt zu einem Goldenen Palast, der aus Licht gefertigt ist, und ihr werdet euch schließlich sehen, wie ihr seid. Ihr werdet die Wahrheit sehen.
Ihr sollt Mein Licht sehen, bevor ihr euer eigenes bestätigen könnt. Ganz bestimmt brauche Ich nicht eure Approbation. Ich brauche es nicht, dass ihr Mich aufbaut. Ich brauche eure Beachtung nicht. Mein Wertempfinden ist nicht von euch abhängig.
Aber eures hängt von Mir ab. Von wem sonst könnt ihr abhängig sein? Nicht von eurer Wahrnehmung, sondern von Meiner Wahrheit. Ihr braucht Mich zu sehen, damit ihr Wer ihr seid sehen könnt. Ihr braucht Gewahrsein zu erlangen. Für euch existiert nichts anderes, was zu erlangen ist.
Alles, was du zu tun hast, ist, Mein Licht in dir zur Kenntnis zu nehmen, und es aus sich selbst heraus scheinen zu lassen. Ihr braucht nicht einmal einen Schalter umzulegen. Er ist bereits an. Ihr müsst einfach eure Augen öffnen. Ihr seid nicht blind. Ihr habt bloß eure Augen geschlossen. Und ihr dachtet, ihr wärt von Dunkelheit umgeben.
Indes seid ihr das Licht.
Fühlt Mein Licht inwendig in euch.
Es möchte scheinen.
Es sprießt seinen Weg durch euer Spinngewebe.
Es bricht durch.
Mein Licht in euch scheint heraus.
Verleugnet es nicht mehr länger.
Bejaht, dass ihr Licht seid.
Lasst euch das sein, was ihr seid.
Stimmt euch auf euch selbst ein.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #17 – 3.12.2000 – A Golden Cord Connects the Son with the Father
EIN GOLDENES BAND VERBINDET DEN SOHN MIT DEM VATER
Heute sprechen Wir über das Leben auf der Erde, über den Aspekt des Lebens, der so schön und doch so schmerzhaft für euch ist, über den Aspekt des Lebens, an dem du festhältst, während du über ihn die Schultern zuckst. Du hast eine gemischte Beziehung zum Leben auf der Erde, und du hast eine gemischte Beziehung zu dir selbst. Und du hast eine gemischte Beziehung mit Mir.
Manchmal bist du ein rebellierender Teenager. Manchmal bist du der resignierte alte Mann. Manchmal bist du das junge Kind, das aufstampft und schreit. Manchmal bist du die aufgehende, und manchmal die untergehende Sonne, und dann und wann bist du alle Farben des Regenbogens.
Du hast eine Wirbelsäule, die deinen Körper aufrecht hält, und du hast eine Verbindung mit Mir, die deine Innenhaftigkeit des Seins unterstützt. Ich bin deine Innenhaftigkeit des Seiens. Dein Leben ist nicht im Körper. Dein Körper ist nicht die Ursache deines Lebens, und er ist nicht dessen Begrenzung. Deine Innenhaftigkeit des Seiens ist deine Unterstützung, und sie hat keine Grenzen.
Neige dich der Bejahung dessen zu.
Das Wachstum deiner Wirbelsäule war automatisch. Es lag in ihrer Natur, zu wachsen, deinen Körper zu strecken und dich in dieser Zeit aufrecht zu halten.
So auch bei dem goldenen Band, das Uns untereinander verbindet. Es liegt in seiner Natur, mit dir zusammen zu wachsen. Dabei geht es mehr als um ein System der Unterhaltung. Und es hört mit dem Wachsen nicht auf. Es wächst mit oder ohne deine Ansage.
Vieles von dem, was du auf der Erde als zermürbend erlebst, entstammt deinem unerfüllten Bedürfnis, dieses goldene Licht klar zu erkennen, das in dir und allen anderen scheint.
Das gleiche Leben, geführt mit einem Gewahrsein dieses goldenen Lichts, mit einem Gewahrsein der goldenen Kette Unserer Liebe, hinterlässt einen anderen Abdruck von sich. Es ist dieser Abdruck, auf den du aus bist.
Das Kind im Kindergartenalter, dessen Vater es zu Fuß in die Schule bringt, ist ein anderes Kind, als dasjenige, das glaubt, es gehe allein. Wenn der Vater mit dem Kind zusammen geht, und wenn das Kind sich dessen dennoch nicht gewahr ist, dass sein Begleiter mit ihm geht, fühlt das Kind die Gegenwart der Stärke des Vaters nicht, obschon sie in Wirklichkeit zugegen ist. Es gibt Stärke, und es gibt Gewahrsein der Stärke.
Sobald das Kind weiß, dass sein Vater neben ihm geht, erscheint ihm das Leben nicht wie ein Schlachtfeld. Das Kind muss nicht so wachsam sein. Sein Gang zur Schule wird mehr wie ein Ausflug, und es geht durch eine Wiese voller interessanter Dinge zum Pflücken.
Der Gang mit dem Gewahrsein des Vaters an seiner Seite und der Gang ohne das Gewahrsein sind nicht der gleiche Gang. Das Gewahrsein des Vaters macht den ganzen Unterschied aus. Mit oder ohne Gewahrsein, der Vater geht mit dem Kind.
Während das Kind heranwächst und zur Schule geht, ist die Gegenwart des Vaters in seinem Herzen zu spüren. Sein Vater mag nicht sichtbar sein, dennoch trägt der Sohn nichtsdestotrotz die Stärke des Vaters in sich. Die Stärke seines Vaters wurde zu seiner eigenen. Der Sohn trägt die Statur seines Vaters mit sich, wohin er auch geht. Der Vater begleitet ihn wohin immer.
Heute, unterdessen du durch dein Leben gehst, das deines Erachtens persönlich ist, fasse Meine Präsenz ins Auge. Bemerke Mich an jeder Ecke, um die du gehst. Vielleicht blickst du zurück, um zu sehen, dass Ich dir folge, doch wahrscheinlicher ist es, dass du Mich vor dir siehst. Du wirst erkennen, dass Ich dir den Weg gewiesen habe, meine Gegenwart wird dich betreten, und du wirst nie ohne Gewahrsein ihrer sein.
Erkenne deinen Freund. Erkenne deinen Himmlischen Vater, Der deinen Weg erhellt. Erkenne dasjenige, was in dir erblüht.
Was kann sich bei dir zutragen, sobald das goldene Band zwischen dir und deinem Vater geschmiedet und bemerkt ist? Betrachte die Wandlungen im Leben nicht als etwas, was störend eingreift. Was kann sich ändern, unterdessen Wir ein goldenes Licht sind?
Ich gehe Arm in Arm mit dir. Ich bin ununterbrochene Präsenz in deinem Leben. Schenke Meiner Präsenz etwas Beachtung, und weniger den Tritten, die du fürchtest. Gib auf Meine Gegenwart acht, und du wirst die Tritte nicht hören. Du wirst wissen, das sind Dinge der Vergangenheit. Sie können dich mit deinem Vater an der Seite nicht erreichen.
Dein Glaube an Mich ist deine Wiedererkennung von Mir. Sobald du erkennst, dass Wir zusammen gehen, erhält dein Erdenleben einen neuen Abguss.
Der Boden hält dich nicht hoch.
Ich halte dich.
Du bist bereits oben.
Beachte schlicht, Wo du bist, und Wer mit dir ist.
Du und ich gehen den gleichen Weg.
Nur die Landschaft ändert sich.
Passe deine Augen an sie an.
Das Leben wächst heller.
Du bist nicht davon abhängig, was rund um dich vorgeht. Dein Leben ist nicht Szenen-gegründet. Dein Leben ist Gott-gegründet.
Danke der Güte.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #18 – 4.12.2000 – You Are Ready for God Right Now
EBEN IN DEM AUGENBLICK BIST DU FÜR GOTT BEREIT
Eine eurer Fehlwahrnehmungen lautet, dass ihr für Mich bereit sein müsst. Ihr meint, ihr habt euch zu läutern. Ihr denkt, ihr habt euer Leben zu ändern. Ihr denkt, ihr habt etwas zu tun. Ihr denkt, ihr habt diese oder jene Zaubernahrung zu euch zu nehmen und keine andere. Ihr denkt, ihr habt etliche bestimmte Wörter zu sagen und andere zu meiden. Ihr denkt, ihr müsst euch vorbereiten. Ihr denkt, es gebe eine Vorgabe, der zu folgen sei. Ihr denkt, ihr müsst andersartig sein, bevor ihr vor Mir erscheinen könnt. Dem ist nicht so.
Alles, was ihr zu tun habt, ist an Mich glauben. Falls ihr das nicht könnt, dann glaubt an die Möglichkeit von Mir, und dass das, was Ich euch sage, so ist.
Ihr habt kein Bad zu nehmen.
Ihr habt nicht bestimmte Gewänder oder Farben zu tragen.
Ihr braucht keine Krone auf eurem Haupt.
Ihr habt keine bestimmten Kriterien zu erfüllen. Das ist die Agenda der Welt, nicht die Meine.
Du bist Mein Kind, und du kannst in jedem Augenblick zu Mir kommen, wann du dich dafür entscheidest. Du kannst jetzt in dem Augenblick zu Mir kommen. Du kannst vor Mir stehen, eben so wie du gerade bist. Du hast dir nicht die Haare zu kämmen. Du hast nicht deine Kleidung zu glätten.
Ich sehe solche Dinge nicht. Ich sehe dein Licht, und dein Licht bringt Mein Gesicht zum Erhellen.
Wie würdest du dich fühlen, wenn dein lange verschollenes Kind entschiede, es habe nichts zu erweisen, es habe nichts herzuzeigen, es habe kein fabelhafter Erfolg zu sein, bevor es zurückkehrt, es habe keine Rede vorzubereiten, es habe nichts zu tun, als zu dir zu kommen? Das wäre ausreichend. Das wäre alles, worum du bittest. Dein Kind wieder in den Armen halten.
Sag Mir, wie würdest du dich fühlen, wenn dein lange verschollenes Kind an der Tür auftauchte?
Du hattest dein Kind die ganze Zeit gesehen. Du bist ihm hinterhergegangen, aber es dachte, es sei nicht gut genug, dich gleichwohl zu besuchen, unterdessen deine Augen dem Licht der Liebe gefolgt waren, das dein Herz anrief. Du sahst kein Fehlbetragen. Du sahst genauso wenig äußeren Erfolg, und ganz bestimmt wartetest du nicht auf ihn. Du sahst die Lichtessenz deines Kindes. Du sahst die Freude, die dir die Erscheinung deines Kindes übergeben würde.
Ist es eine Art Stolz, das dich von deiner Bestimmung zurückhält?
Deine Bestimmung ist nicht, was auf der Erde geschieht.
Deine Bestimmung ist dein Pfad, und dein Pfad führt zu Mir.
Deine Bestimmung ist nicht, was du unterwegs aufliest.
Deine Bestimmung ist Meine Tür.
Deine Bestimmung ist Mich in deinem Gewahrsein erlangen.
Es ist bloß dein Gewahrsein, was benötigt wird.
Alles Sonstige hast du, und alles Sonstige ist fertig.
Einzig dein Gewahrsein wartet.
Dein Vater, der König, sagt zu dir, dass du parat bist, dich vor Ihm zu zeigen. Er sagt dir, dass du der wahre Prinz bist. Und du sagst: „Aber ich habe nicht die perfekte Robe!“
Und Ich sage: „Es ist nicht das Gewand, was dich zum Prinzen macht. Es ist deine Geburt, was dich dazu macht.“
Ihr seid alle Moses im Dornenbusch. Ihr seid alle die Kinder des Königshauses. Alle sind Meine königlichen Kinder. Egal unter welchen Umständen ihr aufgefunden werdet, ihr seid Mein, und alleine Mein.
Das ist eure Geschichte. Ihr habt sie vergessen.
Meine Frage an euch lautet: „Glaubt ihr der äußeren Veranschlagung eurer Geburt mehr als an die Wahrheit?“
Ich denke nicht, dass ihr an beides glauben könnt. Ich denke nicht, ihr könnt glauben, dass ihr nichts außer eure Haut seid, und dass ihr gleichzeitig an die Wahrheit eurer Geburt glauben könnt. Ich denke nicht, ihr könnt glauben, ihr seid ein Armer und ein Prinz. Es gibt keine armen Prinzen. Ein Prinz ist per Definition reich.
Und ihr müsst demnach die Wahrheit eures Reichtums bejahen, und nicht vermeintliche Bedingungen.
Ihr habt ein riesige Bankkonto auf euren Namen, aber ihr habt euren Namen vergessen. Ich bitte euch, euch daran zu erinnern. Falls ihr euch nicht erinnern könnt, bitte Ich euch, Mein Wort dafür zu nehmen.
Welches Wort nehmt ihr? Ich biete euch das Meine. Ich bin euer Reichtum, und Mein Wort ist harte Münze. Und Ich sage, dass Ich für euch Gold bereithalte, auf das ihr Anspruch habt. Ferner sage Ich, dass ihr Mein Gold seid, und Ich sehne Mich danach, dass ihr euch selbst beansprucht. Sobald ihr Meinen Wert kennt, werdet ihr euren eigenen kennen, denn im Wesen sind Wir Ein und Dasselbe. Anhängsel spielen keine Rolle. Die Essenz zählt.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #19 – 4.12.2000 – The Open Door of Your Heart
DIE OFFENE TÜR DEINES HERZENS
Was du getan hast, ist dich versteckt halten. Es gibt dafür keinen Bedarf. Du hältst dich versteckt, wenn Gefahr droht. Du hältst dich versteckt, wenn du unsicher bist.
Jetzt stehst du aufrecht da, weil du weißt, Wer du bist. Jetzt stehst du aufrecht da, weil du weißt, dass es keine Gefahr gibt. Gefahr ist eine Illusion. Du siehst Gefahr, wo du Anhaftung hast. Anhaftung entkommt der Welt. Gefahr ist eine Massen-Illusion der Welt. Und danach tut die Welt das Beste, um die Existenz von Gefahr unter Beweis zu stellen, indem sie nach ihrer Flöte tanzt.
Die Welt sagt, um die Ecke lauere Gefahr. Die Gefahr schleicht ungesehen herum wie Keime. Gesehenerweise schleicht sie als Feinde herum. Jedoch ist alldas eure Einbildung, die auf eine Leinwand projiziert ist. Was ihr projiziert habt, könnt ihr ent-projizieren.
Ihr habt eure Projektionen groß und euch selbst klein gemacht. Ihr habt eure Bilder in das helle Licht der Leinwand geschafft, und euch, das echte Licht, verborgen gehalten.
Ihr habt euch versteckt, weil ihr es nicht besser wusstet.
Ihr seid ungesehenen Keimen aus dem Weg gegangen, weil ihr an sie glaubtet. Und ihr seid Mir aus dem Weg gegangen, weil ihr nicht an Mich glaubtet. Was für eine Ironie!
Wählt, an das zu glauben, was ihr mögt.
Ihr habt Wahlmöglichkeiten.
Ich gab euch die Befähigung, Wahlen zu treffen.
Die Wahl liegt auf eurer Seite.
Ihr könnt an die Gebrechlichkeit glauben, sofern ihr das möchtet.
Ihr könnt an Alpträume glauben.
Ihr könnt eure pure Existenz scheuen, falls ihr euch das aussucht.
Ihr könnt euch vor Meinem Licht und vor dem euren verbergen.
Ihr könnt, wenn ihr das wollt, über die Wahrheit lachen.
Ihr könnt Mein Licht und das eure, wenn ihr das wollt, verunglimpfen.
Ihr könnt euch Unserem Licht versagen.
Ihr könnt es schmähen.
Ihr könnt gegen es anschimpfen.
Egal was ihr tut, egal was ihr denkt, ihr tätet es, ihr könnt Unser Licht nicht beflecken. Ihr könnt es nicht abändern. Ihr könnt es nicht verwandeln. Ihr könnt es nicht vergeuden. Ihr könnt es nicht verunstalten. Ihr könnt es nicht dazu bringen, dass es fortgeht.
Unser Licht scheint. Mit oder ohne eure Erlaubnis, Unser Licht scheint.
Bejaht das Unumgängliche.
Das Unumgängliche ist immerwährend.
Es ist ewig.
Das Unumgängliche liegt direkt vor euren Augen, aber ihr werdet nicht sehen, was direkt vor euren Augen liegt. Ihr werdet sehen, was ihr euch einbildet zu sehen. Ihr werdet auf unterschiedliche Gegenstände aus den Winkeln zupacken und sie zu einem logischen Bild zusammenziehen, was mit der Wahrheit keine Ähnlichkeit hat, und ihr werdet euch mehr von dieser Collage leiten lassen als von der Wahrheit.
Was für ein Testament für den freien Willen werde Ich euch gegeben haben.
Ihr werdet sehen, was ihr fürchtet, und gebt jenem den Vorzug vor dem, was ihr liebt.
Was wäre, falls ihr euch lieber danach umseht, was ihr liebt, als danach, was ihr fürchtet?
Was wäre, falls ihr der Liebe eher Glauben schenktet als der Angst?
Was wäre, falls ihr die Liebe eher unterstreicht als die Furcht?
Was wäre, falls ihr die Angst wie die lästige Stechmücke, die sie ja ist, fortschnalztet?
Was wäre, falls ihr die Liebe willkommen hießet?
Was wäre, falls ihr ihr Platz machtet?
Was wäre, falls ihr sie euch anfüllen ließet?
Was wäre, wenn ihr sie würdet?
Was wäre, wenn ihr sie seid?
Möchtet ihr nicht lieber Mein Einssein willkommen heißen als alle eure Divergenz?
Was öffnet ihr die Tür?
Allem, was scheinbar entlang kommt?
Was die Katze auch hereinbringt oder der Wind hineinbläst?
Wie steht es damit, symbolisch ein Schild über eurer Tür anzubringen? Segnet dieses Schild mit euren Fingern und Lippen. Es besagt: „Gott ist hier willkommen. Und du, der du Gott suchst, bist hier willkommen. Von jetzt ab kommt Licht durch diese Tür herein. Und alleinig Licht geht aus dieser Tür heraus. Weil Licht alles ist, was ist, und weil du und ich Licht sind. Alles Geringere existiert nicht. Ich glaube nicht mehr länger an etwas anderes. Ich habe meine unwissenden Bilder aufgegeben, und jetzt nehme ich Gottes Wahrheit, Schönheit, Liebe, Weisheit, Friede, Freude und Licht als die meinen in Anspruch.“
Die Tür, von der Wir reden, ist dein Herz.
Dein Herz ist offen.
Der Geist filtert nicht mehr, was das Herz betritt und was nicht.
Der Geist bildet sich nicht mehr länger ein, dass Fälschlichkeit wahr sei. Der Geist heftet sich jetzt an Gottes Wahrheit, nicht an seine eingebildete eigene.
Wählt aus.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #20 – 5.12.200 – God Says You Are His Love
GOTT SAGT, DU BIST SEINE LIEBE
Wohin soll Ich dich heute nehmen?
Wohin möchtest du gerne?
Was möchtest du gerne stehen lassen?
Was möchtest du gerne betreten?
Dann komme mit Mir.
Ewige Geduld ist Meine Liebe. Geduld, so stark und unüberwindbar wie Meine Liebe, umschließt dich.
Wenn du Meine Liebe kennst, bist du besser imstande dich zu sputen.
Ich warte auf dich solange wie nötig.
Ich habe auf Mich nicht zu warten.
Ich bin neben dir.
Du bist neben Mir, aber Ich habe auf dich zu warten, dass du unsere Unzertrennlichkeit bestätigst. Etwas anderes zum Warten gibt es für Mich nicht.
Wir können kaum sagen, dass Ich warte. Anstatt von warten zu reden, lasst Uns zuhören sagen. Ich lausche nach dir. Deine Augen beginnen zu sehen, was dein Herz bereits kennt und was dein Geist verleugnete. Mein Ohr bedeckt dein Herz, und Ich höre seinen Schlag. Deine Lippen sind nahe daran, deine Anerkenntnis auszusprechen. Du möchtest sagen: „Ich bejahe.“
Sage: „Ich bejahe.“
Sage: „Ich bejahe Deine Liebe.“
Sage: „Ich bejahe Unsere Beziehung.“
Sage: „Ich gebe mich Dir, meinem Vater. Das ist alles, was ich zu geben habe. Ich habe nichts anderes zu geben als mein Gewahrsein. Du hast mir das Leben und alles Sonstige gegeben, und Du bittest mich um nichts anderes als darum, dass ich mich mit Deiner Liebe fülle. Du hast mir Wasser zum Trinken angeboten, und ich verleugne meinen Durst.“
Sage: „Vater, Du befehligst mich nicht hin und her. Du übst keine Kontrolle über alle meine Ansichten aus. Du lässt mich denken, dass dieses Stück auf der Bühne das meinig ist, solange wie ich das denken möchte. Du wartest auf der Seitenbühne auf mich, bis ich von der Bühne runter komme, und sagst: ‚Schöpfer! Schöpfer!‘
Vater, Du wartest auf mich, dass ich mich bejahe. Das ist meine Verantwortung. Denn so lange wie ich vor Dir wegrenne, renne ich von mir weg. Es mag sein, ich meine, ich renne zum Leben hin, aber ich renne von meinem Schöpfer weg. Ich renne von Dir weg, weil ich fälschlicherweise denke, Du möchtest etwas von mir, bei dem ich Angst habe, ich sei außerstande, es Dir zu geben, oder dass ich es bloß unter großen Kosten geben könne.
Vater, die Kosten sind meine Dümmlichkeit. Für mich ist es schwer, sie aufzugeben. Ich möchte vorgeben, ich schwänge den Dirigierstab des Orchesters des Lebens, während ich letztlich einer der Töne bin, die Du spielst. Ich weiß, das sollte für mich ausreichend sein, einer Deiner Töne sein, die im Himmel gespielt und auf Erden gehört werden, aber ich habe meine Fantasie, dass ich den Dirigentenstab schwinge.
Lieber Vater, heute bitte ich darum, dass die Musik, die Du machst, auf der Erde gehört wird. Ich bitte, dass ich sie höre. Und ich möchte auf deine Musik lauschen, ebenso wie du auf mich gelauscht hast, dass ich sage: ‚Ja, Gott.’“
Meine Kinder, ihr wagt es mit Mir. Ihr könntet genauso gut jenes hehre Gewahrsein in euer Leben hereinlassen.
Etwas leitet euch. Ihr kennt das gut.
Vielleicht fußt die Geschichte eures Lebens darauf, wie sehr ihr euch widersetzt oder wie sehr ihr akzeptiert.
Ich schlage vor, ihr hört mit dem Widersetzen auf und fangt mit dem Bejahen an. Bejaht Meine Präsenz in eurem Leben.
Falls du Meine Liebe bislang noch nicht sehen und spüren kannst, dann schaue auf Mich wie auf einen Gast, auf den du wartest. Stelle dir vor, wie es in deinem Haus sein wird, sobald der Gast ankommt. Du stehst in Vorfreude auf die Ankunft und du freust dich im Voraus auf den Aufenthalt. Zu jedem Zeitpunkt kann der Gast ankommen, und du wirst zur Tür laufen und sagen: „Herzlich Willkommen!“
Zu einer gewissen Zeit wirst du anerkennen, dass du der Gast bist und Ich der Gastgeber.
Ich warte vom Anfang der Ewigkeit an darauf, dass du sagst: „Danke, dass Du mich eingeladen hast. Danke, dass Du auf mich wartest, bis ich erkenne, dass ich hier bin. Danke Dir, mich zu haben. Danke Dir für alles, was Du für mich vorgesehen hast. Ich benötige nichts. Ich lebe in Gottes Haus. Ich lebe in Gottes Herz. Ich lebe in Deiner schönen Villa, Gott, und ich lebe gemeinsam mit all den Anderen, die Du ebenso voll und ganz liebst, wie Du mich liebst. Ich nenne sie Brüder, ich nenne Dich Vater, und ich nenne mich selbst schließlich Deine Liebe auf Erden.“
= = = = = = = = = =
HEAVEN #21 – 6.12.200 – Ride the Wave of God
REITE DIE WELLE GOTTES
Sobald Zwang da ist, geht es um deinen Willen, nicht um Meinen. Wenn du jemanden zwingst, etwas zu tun, ist etwas im Gange. Zwang ist Kontrolle, und Kontrolle ist nicht Gott.
Manchmal haben Meine Kinder Durst, und sie gelangen zur Auffassung, sie müssten an einem bestimmten Ort und an keinem anderen Wasser finden. Also strengen sie sich schwer an, um das Wasser aus ihrer vorher ausgedachten Quelle her zu bekommen. Wasser von dort, nicht von hier, sagen sie.
Ich glaube, es ist eine gute Idee, Gott dort zu finden, wo du Ihn findest.
Wo du auch jetzt bist, du kannst Ihn finden, denn Ich bin dort. Ich bin am Allergewissesten dort, denn du bist hier bei Mir. In Wahrheit gibt es kein Hier und Dort. Genauso wie es kein Dann und Jetzt gibt.
Alles ist ein strudelnder Strom.
Das ganze Wasser spritzt überallhin. Du kannst es nicht auffangen. Es ist in Bewegung. Das Wasser, was du in einem Eimer auffängst, ist nicht das gleiche wie das Wasser, das spritzt. Du wirst es zwar fassen können, aber du hast sein Sonnenlicht abgeblockt, indem du es abgefasst hast.
Lasse das Wasser hinspritzen, wohin es möchte.
Dämme es nicht auf.
Lasse das Leben fließen.
Es geht nicht um ein zielloses Herumwandern, wovon Ich rede. Es geht nicht um öffentliche Meinung.
Es geht ums Reiten der Welle Gottes.
Du erhaschst das Leben, indem du es nicht erhaschst.
Lasse es dich erfassen.
Lasse es dich hochheben.
Das Leben hebt hoch.
Es ist die Tiefe des Ozeans, die dir Höhe verleiht.
Die Tiefe des Meeres ist stets da und hält dich hoch.
Du bist von der Meeresetage.
Du stammst nicht vom Oberen des Wassers her.
Du wirst auf den Wellen des Wassers flott gehalten, aber die Wellen, die dich flott halten, kommen von irgendwoher.
Das ist alles, was du zu wissen brauchst.
Der Strom des Lebens setzt dich in Bewegung.
Lasse ihn.
Sei nicht so betulich.
Diktiere nicht, was das Leben zu sein hat.
Finde dessen Untiefen und dessen Kanäle auf.
Finde das tiefe Fließen des Lebens, und lasse dich hochgehoben werden.
Mache kein Wasser-Treten.
Stelle dem Horizont nicht nach.
Er wird in dein Sichtfeld gelangen.
Genieße, wie du im Wasser schwimmst.
Du hast nicht rauszukommen.
Du hast nicht auf Zehenspitzen zu gehen.
Du hast nicht zu flitzen.
Lausche den Tiefen des Wassers und was es dir sagt. Es sagt dir, wann du nach Osten, und wann du nach Westen gehen sollst.
Das Wasser steht mit den Sternen und dem Mond in Verbindung. Der Mond zieht das Wasser heran, indes winkt das Wasser dem Mond zu.
Du siehst dich nach dem Höchsten um.
Du schaust nicht auf das Mondäne.
Manchmal allerdings bei deiner Suche nach dem Höchsten, läufst du an Ihm vorbei. Du bist zu geschäftig um hinzusehen. Du bist zu beschäftigt mit dem Nachstellen. Du bist zu sehr damit beschäftigt, einfach dort zu sein, wo du bist, mit dem Zögern, voranzugehen, mit dem Festhalten daran, wo du warst.
Sei jetzt bei Mir.
Du bist der Mond, und Ich rufe dich zu Mir.
Unsere Verbundenheit ist tief.
Ich vermache dir nicht, dass du von deinem Pfad abgehst. Ich vermache dir, dass du zu deinem Pfad gelangst.
Ich rufe dich zu Mir. Dieser Ruf ist Unsere Liebe.
Jenes Sehnen, das du spürst, ist Unsere Liebe, die zu Sich Selbst ruft.
Wer ruft? Ist es du oder Ich?
Mit welchem Ende wird es zuendegehen? Da ist kein Ende. Welches ist das erste und welches das letzte? Es gibt kein erstes und letztes. Es gibt Einssein.
Trennung ist irrtümlich.
Wir sind Eins.
Ich rufe Mich Selbst zu Mir.
Wellen auf dem Wasser sind zeitweilig.
Wellen finden Entzücken an sich selbst. Sie finden Entzücken an ihrer puren Existenz, und sie erkennen, woher sie kommen. Sie wissen, was sie sind und wohin sie zurückkehren. Sie denken nicht an ihre Existenz. Sie ergießen sich in die Tiefen des Ozeans, und sie kommen hoch. Sie tauchen sich selbst ein und sie hüpfen.
= = = = = = = = = =
HEAVEN #22 – 7.12.2000 – Give Up Hero Worshsip, Part I
GIB DIE HELDENANBETUNG AUF – Teil I
Sobald du nicht so stark in den Begebnissen deines Lebens aufgehst, siehst du seine Umschweifungen als Teile eines Traums. Sobald du aus deinem Traum erwachst, siehst du, dass all deine Glaubensüberzeugungen bloß Schwaden einer Träumerei waren. Du hast deine geträumten Glaubensvorstellungen aufgeschaufelt und sie rund um dich herum gestapelt. Und Andere schaufeln ebenfalls zügig, und der Schmutz quillt über. Mithin gehen deine Träume ineinander über, und du meinst, du lebest den gleichen Traum, und damit teilst du deine Illusionen mit Anderen.
Dasjenige, was du nicht träumst, dasjenige, was die Basis deiner Träume bildet, das in der Tat teilst du mit Anderen. Dasjenige, was ungeträumt ist, hast du mit Anderen gemein. Die Wahrheit hast du mit Anderen gemein. Du gelangst dazu, die Wahrheit zu erkennen, sodass du Andere daran teilhaben lassen kannst, was wahr ist.
Sobald du an was auch immer nicht mehr so angehaftet bist, stehst du auf einer höheren Plattform. Du siehst auf dein Leben aus den Augen der Wahrheit. Du gehst auf den gleichen Straßen, du machst die gleiche Arbeit, du bist in Gesellschaft mit den gleichen Menschen, aber du bist verschieden, da du über die Gegebenheiten herausragst, hin zu deiner wahren Statur. Deine wahre Statur hat nichts mit Umständen zu tun.
Das ist die erste Auffassung, die du aufzugeben hast, deinen Glauben an die Umstände, weil diese Vorstellung Vorwürfe-Machen und Verurteilung zu dir her ruft, und Vorwürfe-Machen und Verurteilung lassen dich schwach, nicht stark fühlen. Truggebilde stärken dich nicht. Deren Unwahrheit schwächt dich.
Die zweite Auffassung, die du aufgeben musst, ist, dass irgendwas anders sein müsse, als es ist. Gib deine Vorstellung auf, dass sich etwas ändern, etwas jetzt soeben ändern müsse, und gib deine gleichfalls altmodische Idee auf, dass es das gleiche bleiben muss. Dinge im Leben möchten sich ändern. Dessen kannst du sicher sein, allerdings bist du nicht der Verändernde. Du bist der Auswirkung-Habende auf dein Leben, aber nicht dessen Wandler. Du schüttelst nicht Wandel in die Existenz hinein. Das allerdings bedeutet nicht, dass du machtlos bist.
Die dritte Auffassung, die du hinter dir lässt, ist eben die Vorstellung, dass du machtlos seist. Du bist nicht ruderlos. Du hast im Leben deine Stellung. Du bist machtvoll, da Ich dir alles gegeben habe, und du hast endlose Ressourcen.
Hier die Rätselfrage:
Du hast unbeschränkte Macht, und doch bist du nicht der Veränderer deines Lebens.
Hier wie das zu verstehen ist:
Was du veränderst, ist deine Sicht, da deine gegenwärtige Sicht das bedingt, was dein Leben beschränkt. Weite deine Sicht aus, und dein Leben hüpft nach vorne.
Sieh dich selbst mehr als einen Sehenden als als einen Tuer, denn sobald du dein Leben aus einem anderen Winkel her siehst, ist es verändert. Nimm eine andere Perspektive in Betracht, möchtest du?
Glaube ist eine Vorhersage. Dementsprechend müssen deine Glaubensüberzeugungen sich ändern.
Wirklich, was dir zu tun ansteht, ist, über deine Glaubensüberzeugungen hinaus zu gehen.
Gehe jetzt im Augenblick über die Glaubensüberzeugungen hinaus. Lasse sie alle fallen. Wirf sie hin. Glaubensüberzeugungen sind eingelagerte Sachen. Du räumst das Warenhaus auf.
Deine beschränkten Glaubensüberzeugungen haben dich zurückgehalten.
Hier nun, woran es dir gilt, zu glauben. Glaube an deine Bestreben. Sie mögen sich wandeln. Sie werden sich wandeln. Aber glaube an deine Bestreben, so wie sie dir zurufen.
Umfänglichere Bestreben rufen dich, während deine Sicht zunimmt. Du kannst nicht die gleichen Bestreben behalten, weil du nicht der gleiche bist. Glaube an deine tiefsten Bestreben, weil sie aus deinem tiefsten Herzen kommen.
Sobald du das Leben klarer siehst, weniger so, dass du in ihm aufgehst, rufst du Größe zu dir her. Du schreitest aus der Kleinheit heraus. Nun gelangst du in die Größe hinein, indem du aus dir selbst heraus schreitest.
Spüre Mein Licht, wie es dich füllt. Spüre Mein Licht, wie es dich umschließt. Also, was erstrebst du?
Erstrebst du Größe? Dafür erstrebe Wahrheit.
Strebst du umfänglichere Sicht an? Erstrebe die Meine. Gehe mit Mir. Und du wirst solch großartige Ansichten sehen. Du wirst Umformung von allem erblicken, was du gedacht und geglaubt hast.
Übe nicht mehr länger Heldenanbetung aus. Keiner ist größer als du.
Du hast eine Fantasie angebetet.
Ehre dich selbst. Das ist das gleiche wie die Liebe und Weisheit ehren, von denen du kamst und die du jetzt soeben in deinem Handinneren hältst.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #23 – 8.12.2000 – Give Up Hero Worshsip, Part II
GIB DIE HELDENANBETUNG AUF – Teil II
Wenn deine Gefühle verletzt werden, glaubst du daran, was ein Anderer sagt oder tut, und das ist Heldenanbetung.
Sobald du jemanden beneidest, ist das Heldenanbetung.
Wenn du davon ausgehst, dass jemand mehr weiß als du, ist das Heldenanbetung.
Wenn du deine Macht an jemanden oder etwas weggibst, wenn du jemandes Rat annimmst, ohne es dir durchs Herz gehen zu lassen, ist das Heldenanbetung.
Wenn du versuchst, einem Anderen zu gefallen, wenn du versuchst, einen Anderen dazu zu bringen, dich zu lieben oder wertzuschätzen, ist das Heldenanbetung.
Wenn du versuchst, dem Bild eines Anderen von dir gerecht zu werden, ist das Heldenanbetung.
Wenn du versuchst, einem Anderen nachzueifern, ist das Heldenanbetung.
Wenn du versuchst, etwas zu beweisen, ist das Heldenanbetung.
Wenn du auf Automatik stehst, ist das Heldenanbetung.
Was oder wen hast du über dich gestellt?
Woran hast du geglaubt?
Was hast du gekauft?
Wer weiß deinem Dafürhalten nach mehr über dich als du es tust?
Zu wem hin gibst du deine Macht fort?
Kein Wunder, dass du dich machtlos fühlst.
Du hast dich selbst sitzenlassen.
Jemand sagt: „Nimm diese Pille“, und du nimmst sie. Ein Schauspieler im Fernsehen sagt es dir, und du läufst los und holst sie dir. Du glaubst an allerhand Medizin.
Du glaubst an allerhand Übungen.
Du glaubst, was Bücher sagen.
Du glaubst an Experten.
Du glaubst an allerhand materielle Dinge.
Du glaubst an den Wert von allem, außer von dir.
Warte nicht auf Andere, dass sie an dich glauben.
Ich glaube an dich.
Und Ich kenne die Wahrheit.
Höre Mir zur Abwechslung mal zu.
Ich kümmere Mich um dich. Ich kümmere Mich mehr um dich, als du um dich.
Du hast dich fortgeben wollen. Du hast dich weggegeben.
Gib dich Mir und keinem anderen.
Gib deine ganze Seele Mir, anstatt Teile davon an was oder wen immer, der daherkommt und sich vor dich hinstellt.
Werde Meinem Bild von dir gerecht. Werde ihm gerecht, indem du dich als Mein Eigen bejahst.
Entbinde dich zu Mir.
Löse deinen Halt an die Nichtsheit, die dir die Meinung eines Anderen ausgab.
Lege deine Hand in die Meine.
Übergib dich an Mich und nicht an all jene anderen Menschen und Dinge.
Du hast eine Masse deines Lebens damit verbracht, Friedensangebote an Jene um dich herum abzugeben. Das ist ein kleiner Sektor.
Händige Meinen Frieden dem gesamten Universum aus, indem du auf Mich schaust.
Gib den Sternen, dem fallenden Regen, allen empfindenden Wesen auf der Erde und den Engeln im Himmel Meine Liebe.
Du, sei du der Geber von Liebe, und nicht der Bettler um sie.
Knie vor keinem anderen Menschen, denn kein Mensch ist größer als du.
Du mögest dich nur zu kleinen Kindern hinunterbeugen, denn das ist zu ihrer Unschuld emporsteigen.
Oder, falls du eine Schneiderin bist, du bückst dich, um den Saum bei einem Anderen festzulegen.
Oder, falls du Schuhe putzt, du bückst dich in der schlichten Handlung, jemandem die Schuhe zu polieren.
Im Dienst an Anderen kannst du dich bücken. Aber Dienst ist nicht Knechtschaft. Kein Mensch ist höher als du. Was auch seine Autorität, sein Thron ist, seine Glaubensüberzeugungen sind, kein Mensch ist höher als du.
Und falls du derjenige bist, der auf einem Thron sitzt, oder falls du etliche Autorität über einen Anderen innehast, entsinne dich sodann, dass niemand geringer ist als du. Deine Gewänder machen dich nicht zu mehr. Lumpen machen dich nicht zu weniger.
Sieh, wie Ich sehe.
Beuge dich zur Wahrheit nieder. Beuge dich zum Kern der Wahrheit nieder.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #24 – 8.12.2000 – Give Up Hero Worshsip, Part III
GIB DIE HELDENANBETUNG AUF – Teil III
Heldenanbetung ist deine Freiheit aufgeben. Sie ist die Verantwortung für dein Wohlbefinden einem Anderen übergeben. Das macht dich einem Anderen gegenüber verantwortlich, nicht mehr dir selbst oder Mir gegenüber. Sie aber werden sich nicht dir gegenüber verantwortlich zeigen. Sie werden sich selbst gegenüber verantwortlich sein, und auf diese Weise gibst du es ihnen statt, wie sie dich in Gebrauch nehmen.
Ich möchte dich in Gebrauch nehmen. Ich möchte dich wie einen Zauberstab gebrauchen, der Licht herumwirbelt, während man ihn schwenkt. Ich möchte dich für die Besserung von allem in Gebrauch nehmen, nicht einfach vom einen oder anderen. Und Ich lasse dich nie aus, vergesse dich nicht oder gehe auf deine Schwächen nicht ein. Ich übervorteile nicht.
Suche Ruhm und Ehre bei Mir, bei niemand anderem.
Tue dich mit Mir zusammen, nicht mit Rudeln an Menschenseinswesen, die nicht wissen, wem oder was sie hinterhergehen, die aber trotzdem folgen, weil sie sich einbilden, jemand, der vor ihnen gehe, wisse, wo es langgeht.
Folge Mir.
Sei der einzige, falls du das musst.
Und danach werden Andere dir folgen. Aber du wirst ihnen sagen, Wem du folgst. Du wirst dich nicht als Idol hinstellen. Du wirst dich als Nachfolgender offenlegen.
Wer war ein solch erhabener Nachfolger wie Christus?
Wer folgte Mir besser nach? Oder genauso gut?
Christus folgte nicht dem Geist des Menschen.
Er folgte dem Herzen Gottes.
Er horchte nicht auf das Plappern der Menschen.
Er horchte auf Mich.
Und das ist alles, worum Ich euch bitte.
Horcht auf euren Reichtum.
Horcht auf eure Freude.
Horcht auf die Wahrheit.
Seid von der Wahrheit geleitet, nicht von den Fantasien Anderer.
Niemand kommt zwischen euch und Mich.
Ich enthülle Mich nicht dem einen, und dem anderen nicht.
Ich enthülle Mich dir.
Du und Ich sind an erster Stelle.
Du und Ich reiten gemeinsam einen Schimmel.
Reite dein eigenes Pferd. Sei nicht von einem Wagen befördert.
Reite vorne zusammen mit Mir.
Kannst du dir etwas Wunderbareres als das vorstellen?
Und eben das hast du getan.
Ob Wir auf einem Schiff segeln oder auf einem Pferd reiten, es ist das gleiche.
Wir sind gemeinsam gesalbt.
Wir sind in Freude und Liebe, nicht in Drangsal, zusammengeführt.
Wir sind vereint.
Wir sind schneller als Zeit. Wir sind schneller als Raum.
Wir sind so schnell wie Licht. Wir sind schneller.
Weil Wir Liebe sind, und weil Liebe das Schnellste ist, was es gibt.
Sie ist unverzüglich.
Sie ist in keiner Weise Zeit.
Sie braucht keinen Raum.
Liebe ist das Medium, in dem du rotierst. Du bist das Medium der Liebe. Du bist der Agent der Liebe.
Sei kein Geheimagent.
Wirf Liebe auf alle, die du siehst und denen du begegnest.
Wirf Meine Liebe, nicht die deine.
Deine Liebe ist Fantasie.
Die Meine ist real.
Meine Liebe ist die einzige Liebe, die ist, demnach ist es die Meine, die du gibst. Du hast für dich eine bemerkenswerte volle Quelle der Liebe zugänglich. Sie geht nie aus. Sie ist die deine, um sie zu geben.
Deine eigene Liebe, diejenige, die deiner Meinung nach die deine ist, ist nur zum Teil. Nimm Meine Liebe und verteile sie, denn du bist ein Zauberstab, der Meinen Sternenstaub auf alle versprengt, die dir über den Weg kommen. Der Zauberstab, den du schwenkst, weist auf Mich hin.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #25 – 8.12.200 – A Lotus-Filld Lake in a Golden Land
EIN SEE VOLLER LOTUSBLUMEN IN EINEM GOLDENEN LAND
Was möchtest du diesen Morgen? Meinen oder deinen Willen?
Du möchtest Meinen Willen. Du möchtest Meinen Willen kennen. Du möchtest Meinen Willen für dich kennen.
Nun ist es Zeit, einfach Meinen Willen zu wollen, nicht für eine partikulare, sondern für die Universalität seiner Wahrheit.
Als kleines Kind hattest du in deinem Garten zu bleiben. Nun ist dir gestattet hinauszugehen. Nun hast du keinen Zaun mehr, der dich drinnen hält. Nun ist dir das gesamte Universum zueigen, um auf ihm zu gehen.
Du gehst aus deinem Garten hinaus, und nach deinem Dafürhalten hast du ein neues Land betreten, wo du läufst, anhältst und dir alles anschaust, und wo alles, was du siehst, ein Glühen, eine Helligkeit an sich hat, was dich unentwegt am Schauen hält. Du bist wie ein Einwanderer, der gerade vom Schiff kommt und davon verblüfft ist, was die Neue Welt bietet.
Auf den Straßenschildern steht überall an diesem wundersamen Ort: Gottes Wille. Welche Kehre du auch nimmst, hier ist es: ‚Gottes Wille‘ vor dir. Du meinst, du habest ihn zu erlangen, und dennoch ist er stets vor dir. Gottes Wille ist vor dir.
Nach einer Weile siehst du ein, dass die Schilder mit der Aufschrift ‚Gottes Wille‘ dich nicht so sehr in eine Richtung weisen, wie sie dir die Aussage übermitteln, wo du bist.
Du bist in Gottes Wille. Der Wille, den du auszumachen dich bemühst, liegt inwendig in dir.
Frage dich: „Was möchte Gott?“ Was Gott möchte, ist Gottes Wille.
Du fragst nicht mehr: „Was ist Gottes Wille für mich?“
Das ist ausgemustert.
Gottes Wille und Gottes Wille für dich sind das gleiche.
Du hast darauf gewartet zu erkennen: „Sollte ich dies oder das tun?“, denn du wolltest gerne mit Gottes Willen in Übereinstimmung stehen. Nun hast du einen Standard.
Gottes Wille ist Friede, Freude, Liebe, öffentlich bekanntgegeben über ein Land, was oftmals als eine Wüste betrachtet wird. Frage dich: „Bringe ich Gottes Regen zur Wüste? Gebe ich dieser Wüste Gottes Friede, Freude und Liebe? Bringe ich dieser scheinbaren Wüste einen Partikel mehr von Gott?“
Nun gehst du in ein goldenes Land, wo alles, was du bringen kannst, Gottes Licht ist. Du bist nicht mehr länger imstande, die alten Themen wiederaufzuwärmen. Du kannst dich nicht einmal mehr erinnern, was sie waren.
Wenn du aus einem mit Lotusblüten vollen See herausschreitest, schreitest du sauber mit dem Duft der Lotusblumen auf dir heraus. Du schüttelst das goldene Wasser um dich. Anstrengungslos bringst du die Klarheit des Sees zum dürren Land.
Du siehst nicht mehr länger verdorrtes Land, weil du von der herrlichen Feuchte des Sees nass bist.
Wenn du aus diesem See herausläufst, ist deine Sicht nicht die gleiche. Du siehst dich selber nicht mehr so viel an. Du bist voller Ansinnen, der Sonne zu folgen, und mithin gehst du auf die Sonne zu und fragst sie: „Wohin gehe ich?“, denn du weißt, du gehst auf die Sonne zu. Die Sonne zieht dich an. Du gehst zu ihr. Das ist Gottes Wille.
Gottes Willen erkennen ist keine Errungenschaft. Gottes Willen erkennen ist ihm folgen. Einen Fuß nach dem anderen, so gehst du zu Gottes Licht. Zu Gottes Licht gehen ist Gottes Willen folgen.
Du schwimmst in Gottes Willen hinein, und du gehst auf Gottes Land, und deine Entdeckung ist, dass du Gottes Wille bist. Das gewöhnliche Du.
Du bist Gottes Wille. Gott vermachte dich ins Sein. Er blies Odem in dich, und Er übermittelte dir den Garten Eden. Du bist jetzt in ihm. Alles hier ist für dich. Gott ist hier für dich. Alle Trauben sind hier und die Feuchtigkeit des Sees. Alles, was vor dir ausgebreitet ist, ist Gottes. Du willigst in Gottes Willen ein, indem du anerkennst, dass Gott einen Willen hat, und dass Gott Seinen Willen dir bekannt werden lässt.
Wisse heute, während du Gott folgst, selbst dann, falls du nicht weißt, wohin du gehst, dass Gott die Kenntnis hat, dass Gott dich bei der Hand nimmt, und dass Er dich eben genau dort, wo du bist, eben in dem Augenblick, während du Seine Worte liest und Seine Liebe für dich bejahst, in ein Abenteuer hinein herauszieht, denn das ist Sein Wille.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #26 – 9.12.2000 – Sun, Stars, Moon, River
SONNE, STERNE, MOND, FLUSS
Du lernst es, spontan zu sein. Du lernst, nicht so viel zu planen. Anders gesagt, du lernst, in diesem Augenblick zu leben und nicht in einem anderen, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft, sondern in diesem einen Augenblick eben jetzt. Freilich denkst du nicht: „Ich bin in diesem Augenblick“, denn sobald du in ihm bist, bist du in ihm. Du bist neutral, nicht angehaftet, aufmerksam, aber du bist direkt im Strom Meines Willens.
Spontan ist Leben ohne Worte, ohne Gedanken, ohne Vorhersage, ohne Vergleich, ohne begründende Untermauerung.
Spontan ist: Du siehst auf einem Baum einen Apfel, du pflückst ihn und beginnst ihn zu essen. Oder spontan ist: Du siehst auf einem Baum einen Apfel und du gehst an ihm vorüber. Oder spontan ist: Du siehst auf einem Baum einen Apfel, du pflückst ihn und gibst ihm einem Anderen … Spontan ist zahlreiche Möglichkeiten, jedoch nur eine auf einmal.
Du hast dich nicht selbst gefragt: „Möchte ich diesen Apfel wirklich essen? Sollte ich ihn essen? Wie viele Kalorien hat er? Was wird jemand denken, wenn man mich diesen Apfel essen sieht? Sollte ich ihn für später aufbewahren oder jemandem geben? Was ist das Richtige zu tun? …“
Das Verlangen und die Erfüllung sind eine einzige Bewegung, keine Abfolge von Gedanken. Die Bewegung ist nicht hart erarbeitet. Sie ist genauso wenig unbewusst. Der Impuls war bewusst, nicht unterirdisch.
Streben und Erfüllung sind eins.
Zögern ist nicht zugegen.
Du wägst keine Dinge ab.
Du probst dein Leben nicht und planst deine Bewegungen nicht.
Du lebst das Leben von einer tieferen Ebene her, was das gleiche ist, wie wenn man sagt, von einer höheren Ebene her. Nicht von einer verborgenen wie der unbewussten, sondern von einer tiefen Ebene der Wahrheit her.
Spontan ist für das Leben parat sein, und nicht auf es warten.
Das Spontansein bestätigt: „Dies jetzt soeben ist mein Leben. So wie ich es jetzt lebe. Und ich kann mein Leben, wie es daherkommt, mit munterem Eifer leben.“
Du bist dir gewahr, dass dir dein Leben überreicht wurde, damit du Größe zur Ausführung bringst, nicht Kleinheit. Habe einfach dieses Gewahrsein, und wenn du einen Apfel von einem Baum pflückst oder ihn nicht pflückst, verbindest du dich mit der gesamten Natur und dem Himmel auf Erden.
Die Natur erinnert dich an den Himmel. Die Sinnesempfindungen erinnern dich an den Himmel. Während du dich freust (nicht durcheinander zu bringen mit Ablenkung vom Leiden), freust du dich am Himmel.
Wir können sogar sagen, dass es einen einzigen Akt im Leben gibt. Bloß einen. Und der ist deine Wertigkeit kennen. Und das ist deinen Wert für Mich kennen. Sobald du deinen Wert erkennst, der du Mir und infolge dir und allen Anderen bist, ist alles leicht. Du kommst von einer höheren Ebene her. Du kommst von einem Standpunkt des Himmels her.
Solange du deinen Wert, der du Mir bist, nicht kennst, reißt du alles oder nichts an dich, und du bist eine Flattermühle. Ich gab dir nicht den Atem, um eine Flattermühle zu werden.
Du bist derjenige, der gibt und Meinen Willen lebt.
Die Sonne ist dein Triumphwagen.
Die Sterne sind deine Augen.
Der Mond ist dein Wohltäter.
Die Flüsse sind der Lauf deines Lebens.
Die Erde ist dein, um dir zu dienen, und jene anderen Menschenseinswesen auf der Erde sind deine Gefährten beim Dienst an Mir und an der erhabenen Mission, die ihr untereinander teilt.
Du bist aus Größe, nicht aus Kleinheit heraus geboren. Du bist aus einem Zweck, nicht aus einer Zwecklosigkeit heraus geboren. Du bist aus Weisheit, nicht aus Unwissen heraus geboren. Du bist aus und von der Liebe geboren, nicht aus einer Enthaltung von ihr.
Meine Liebe hat dich gemacht. Ich machte dich aus Meiner Liebe. Meine Liebe ist es, woraus du gemacht bist. Nichts weniger. Akzeptiere dieses Erbe.
Entsinne dich heute Meiner Liebe, während du durch die Zimmer gehst.
Entsinne dich heute Meiner Liebe, während du mit diesem oder jenem plauderst.
Entsinne dich heute Meiner Liebe, während du einkaufst und verkaufst.
Entsinne dich heute Meiner Liebe, während du lachst und während du weinst.
Entsinne dich heute Meiner Liebe, und sie wird spontan gegeben werden.
Entsinne dich der Wahrheit, und deine Bestreben und die Erfüllung werden Eins sein.
Entsinne dich der Wahrheit, und deine Bestreben und Meine Erfüllung werden Eins sein.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #27 – 10.12.200 – Willingness for God’s Will
WILLIGKEIT GEGENÜBER GOTTES WILLE
Das Gegenteil von Fließen ist Konflikt. Etwas wird blockiert. Ihr seid dann aus zwei Gemütern oder Richtungen. Konfusion herrscht.
Nun – manchmal ist Konfusion gut. Weiter so machen wird nicht Fließen sein. Es wird einfach ein Schwung sein, Energie aus der Vergangenheit, und du folgst in den alten Fußstapfen, die für dich eingetreten wurden und denen leicht und ohne Verstand zu folgen war. Manchmal möchte sich deine Richtung ändern, und du bist träge oder ängstlich und spürst deinen nicht anerkannten Konflikt als Kopfschmerz.
Konflikt ist im Grunde genommen: bleibe das gleiche oder ändere dich. Und du widersetzt dich der Änderung. Oder du widersetzt dich, der gleiche zu bleiben, und kennst deinen ersten neuen Schritt nicht so recht.
Du möchtest Meinen Willen befolgen, und du weißt nicht recht, worin er besteht.
Ein Jeder von euch hat Mich selbst zu vernehmen.
Selbst wenn sonst jemand recht hat, du selbst hast Mich zu hören. Dafür hörst du hin.
Und da gibt es etwas anderes zu erinnern. Öfters macht es nichts, was du tust. Deine Willigkeit zählt.
Was du tust, ist nicht so bedeutsam, wie du denkst.
Woher du kommst, das ist wichtig. Worauf deine Ansichten gegründet sind, ist wichtig. Gründe sie auf der Anhänglichkeit deines Herzens an Mich.
Wenn du tatsächlich eine Wahl treffen musst, links oder rechts zu gehen, und wenn du nicht sicher bist, mache es trotzdem. Wähle eines aus. Keines wird falsch sein. Und die eine oder die andere Richtung wird sich für dich eingewöhnen, und du wirst erkennen, wie stark du weitergehst. Es mag sein, es gibt mehr Wahlmöglichkeiten, als du anfangs sahst. Oder du gehst jetzt in eine Richtung, sodass deine wahre Richtung dir späterhin enthüllt werden kann.
Nichts hat heute erledigt zu werden. Du hast nicht so sehr in Eile zu sein.
Ein Empfinden von Dringlichkeit ist nichts anderes als Angst.
Und eine deiner großen Ängste heißt, einen Fehler zu machen.
Was ist ein Fehler? Und wie kannst du das sagen? Selbst nach dem Fakt – wie kannst du das sagen? Wie weißt du nicht, dass dich die Wahlen, die du Fehler nennst, nicht direkt zu Mir führten? Wie weißt du, dass bestimmte Schritte, die du nahmst, falsch waren? Wie weißt du, dass sie nicht die richtigen waren?
Beende deine inneren Konflikte.
Es geht kein Kämpfen vonstatten.
Lasse deine vergangenen Ansichten los. Lasse deine Ansichten über die Vergangenheit los.
Heute werden dir Äpfel und Bananen angeboten. Was suchst du dir aus? Vielleicht kannst du beide haben. Und hinter den Äpfeln und Bananen liegen Mangos und Pfirsiche, und hinter jenen Trauben und Kirschen.
Was wählst du aus? Deinem oder Meinem Willen folgen? Und dein belagerter Geist sagt: Wie, lieber Vater, weiß Ich, was Was ist?
Ihr seid immer etwas hinterhergegangen, Meine Kinder. Ihr seid jemandem gefolgt. Oder ihr seid vergangenen Gedanken hinterhergegangen.
Jetzt folgt ihr Mir. Mir folgen bedeutet nicht, dass ihr notwendigerweise wisst, ob eure Ausrichtung von Meiner Liebe oder von eurer Laune her ist, aber es bedeutet, dass ihr ununterbrochen weiter geht. Ihr tut, was ihr tun könnt, und ihr schließt Mich mit ein. Ihr sagt: „Lieber Himmlischer Vater, bitte führe mich heute. Ich bin nicht sicher, welche Richtung zu nehmen ist. Mein Herz ist schwer. Ich möchte dich nicht versäumen. Ich möchte Deinen Willen tun, aber ich bin aufgeschmissen.“
Und Ich sage zu euch: „Ihr werdet immer zu Meinem Willen zurückkehren. Die Lichtung im Wald wird da sein. Und welchen Schritt ihr auch nehmt, Ich bin genau hier bei euch. Selbst bei sogenannten Fehlern bin Ich hier bei euch. Ich lasse euch weder im Stich, noch züchtige Ich euch.“
Ich sage zu euch: „Oh, kommt und nehmt diesen Weg.“ Das ist alles, was geschieht. Versteht ihr das? Meine Liebe folgt euch einfach genauso, wenn ihr ihr nicht folgt. Ihr werdet zu ihr kommen. Ihr werdet das. Löst eure Schultern, und eure Kopfschmerzen werden verschwinden, und ihr werdet Mich vor euch sehen, wo Ich immerzu bin. Ihr könnt Mich nicht verlieren. Euer Weg zu Mir kann euch nicht abhanden kommen.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #28 – 10.12.2000 – It Is for You to Hear God
ES GILT DIR, GOTT ZU HÖREN
Ja, du hast recht. Ich möchte etwas zu dir sagen. Etwas, was Ich dir schon lange sagen wollte, allerdings warst du nicht so recht bereit, es zu hören. Heute bist du es. Oder falls du es nicht bist, dann ist es soweit und bereit oder nicht.
Ich möchte sagen, du hast nichts Wichtiges zu tun. Ich sagte: nichts, nicht: etwas.
Stellt das eine Enttäuschung oder eine Erleichterung dar?
Du hast nichts Wichtiges zu tun.
Du hast etwas Wichtiges zu sein, und das ist, wer du jetzt soeben bist, nicht als ein anderer Mensch, und nicht als ein Unterschiedlicher, sondern du, so wie du jetzt soeben bist. Denn jetzt soeben bist du alles, was du bestimmt bist zu sein. Und genau das versagst du dir und der Welt.
Du verleugnest deine gänzliche Richtigkeit.
Du verleugnest deine Gegenwärtigkeit.
Du verleugnest dein Zugegensein in der Anlage der Dinge.
Es gibt nichts, was du zu tun hast, außer ein Empfänger von Mir zu sein. Darin besteht deine Aufgabe. Das ist deine Mission. Gott zu hören. Nicht, dass es Gott anliegt, dich zu hören, sondern dass es dir anliegt, Gott zu hören.
Siehst du, was für eine Umschaltung das in deinem Bewusstsein ausführt? Du bist hier für Mich. Du hörst für Mich. Nicht für dich, sondern für Mich.
Stülpt das den Schuh über den anderen Fuß? Jetzt weißt du, wofür du hier bist. Du standst unter einem Fehlverständnis, und jetzt hast du ein profundes Verständnis. Ein Verständnis ist ein Fundament. Nun hast du ein Fundament der Wahrheit.
Du bist Meine Geisteshaltung, Mein Empfinden. Ich bin nicht die deine.
Du bist Mein Folger, Mein Gefolgsmann. Ich nicht der deine.
Und doch folge Ich dir überallhin.
Und die Zeit kommt, wann du Mich hörst. Und diese Zeit ist gekommen. Sie ist heute. Und du nimmst dich selbst an die Hand und folgst Mir direkt in die Himmel, wo du immerzu hingehörtest. Jetzt weißt du wie. Jetzt weißt du, wie auf Meinen Ruf zu hören ist, und du weißt, wie auf ihn zu antworten ist.
Sage einfach: „Vater, ich komme zu dir. Ich beherzige Dich. Ich horche auf Deinen Ruf, und auf diese Weise höre ich Dich. Ich lausche.
Vater, Du hast mir immer zugehört. Du hast meine Kindheits-Beschwerden vernommen. Und jetzt hast du Mich in das Gewahrsein Deines Willens eingeführt, und durch Deinen Willen hast du mich vor Dich hin verbracht. Ich stehe heute vor Dir. Eben an diesem Tag stehe ich vor Dir. Hier bin ich.“
Spürst du Mich direkt vor dir?
Spürst du Meinen Blick auf dir?
Lasse nun deine Augen den Meinen begegnen, denn dafür sind Wir bestimmt. Dein Blick und Mein Blick, Eines. Dein Leben und das Meine, Eines. Deine Träume und Meine Träume, Eines. Mein Herz und dein Herz, Eines. Mithin, dein Herz kann bloß Freude bei sich halten, denn so wie Ich bin, bist du. Du betrachtest Mich. Du bist nicht für Mich zum Betrachten. Du nimmst Mich in Betracht, und du wünschst dir, an Meinem Busen gehalten zu werden, und du wünschst dir, Mein Herz mit dem deinen als Eins schlagen zu hören, und mithin tut es das. Und mithin tut es das. Du bist Mein.
= = = = = = = = = =
HEAVEN #29 – 11.12.2009 – Spontaneous
SPONTAN
Wann ist ein Gedanke in deinem Kopf Mein Gedanke und wann dein eigener? Wann ist es Mein Impuls oder deine abgespannte Laune? Wann ist es Freude oder bloß Ablenkung von etwas, woran du nicht gerne denken möchtest?
Wenn du dich in Meinem Gedankenrahmen befindest, befindest du dich nicht in vergangener Programmierung. Du stehst nicht auf Automatik, denn jene entstammt der Vergangenheit. Spontan ist nicht automatisch. Gewohnheitsmäßig ist nicht spontan. Spontan ist spontan.
Überlasse dein Leben deinem Vorhaben. Dein Vorsatz lautet Mich haben und Mir folgen. Halte Mich in deinem Vorhaben bei dir, und dein Vorhaben wird erfüllt werden. Halte dein Auge auf deiner Absicht, weil deine Absicht deinen Zweck anführt.
Habe deinen Zweck inne, Meinen Willen zu tun, und du wirst dich nicht in den winzigen Zweigen deines Willens verfangen. Sobald der Hintergrund, von dem herkommst, heißt, Meinen Willen auszuweiten, wirst du keine Energie im Gestrüpp vergeuden, oder, falls du es tust, wirst du es ihm herauskommen und bald die Lichtung auffinden.
Sei nicht so sehr damit befasst, was du sagst und tust. Das ist nicht dein Betreff. Ich bin dein Betreff.
Die Schwierigkeit bei deinem Anschicken, vollkommen zu sein, liegt in deiner Aufmerksamkeit darauf, dich an der falschen Stelle zu befinden.
Sobald du Anläufe unternimmst, vollkommen zu sein, liegt deine Aufmerksamkeit nicht auf Mir. Du bist mehr beim Ergebnis als in Meiner Sicht. Verlasse dich auf Meine Vollkommenheit. Entspanne dich in Meiner Vollkommenheit. Aus diesem Zustand der Zuversicht heraus wird dein Einsatz an Energie dem Universum zugute kommen.
Du wirst in dir selbst oder mit Anderen keine Schlachten austragen. Du wirst nicht in kleinere Handgemenge hineingezogen werden. Du wirst Mich anschauen. Halte deine Augen auf Mir, und sodann werden dir keine Umwege zueigen sein. Du wirst das Leben oberhalb der Schlaglöcher der Straße leben.
Die Frage lautet: Was möchtest du wirklich – das Durchlaufen an Zeit oder Zweckbestimmung? Wenn du dies liest, lautet deine Antwort: Zweckbestimmung. Du gerätst aufgrund dieser Wahl nicht perfekt (in deinen Augen, in den Augen der Welt), aber du wirst zweckgerichtet.
Welche Aktivität du auch spielst, bringe Mich mit dir in sie hinein. Das Spiel – das gleiche – – aber das Vorhaben – ein anderes – und infolgedessen ist alles insgesamt anders.
Die Absicht ist wie eine Hintergrundfarbe. Sie ist immer da. Sie umgibt dich und gibt dir Auftrieb. Wähle deine Hintergrundfarbe aus. Sobald sie einmal ausgewählt ist, hast du sie, und sie ist dir zueigen. Deine Absicht ist dir angelegen, sie dir auszusuchen. Einmal ausgesucht, hast du sie, und sie färbt alles ein, was du tust. Die gewählte Farbe wird jeden Tag beeinflussen. Sie wird alles beeinflussen.
Absicht ist keine müßige Angelegenheit.
Sie ist, wie du dein Leben begrüßt.
Sie ist, wie du deinem Leben begegnest.
Ich mache den Vorschlag, du begrüßt Mich. Ich mache den Vorschlag, du triffst Mich.
Das bedeutet nicht, der physischen Existenz zu entschlüpfen oder sie zu umgehen. Das bedeutet, Mich mit dir zu nehmen. Das bedeutet, Meine Gegenwart mit einzuschließen. Das bedeutet, dein inneres Vorhaben mit dir zu nehmen. Das bedeutet, dass dein Zweck neben dir geht.
Dein Zweck lautet nicht, etwas zu erledigen. Dein Zweck lautet nicht, zustande gebracht zu werden. Dein Zweck lautet, Mich mit dir zu nehmen. Lade Mich stille in dein Gewahrsein ein. Lasse Mich dein Leben mit Sonnenlicht durchsieben. Lasse Mich die Bürden (da sind keine) tragen. Und ihr, Meine Kinder, ihr, tragt Mein Zutrauen, Meine Liebe und euer stilles Gewahrsein Meiner Präsenz. Auf diese Weise verwandelt ihr das Antlitz der Erde. Auf diese Weise wird die Zwecksetzung der Schöpfung erfüllt.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #30 – 12.12.200 – God’s Presence, God’s Light
GOTTES PRÄSENZ, GOTTES LICHT
Sie ist etwas Gewöhnliches, Meine Präsenz in eurem Leben. Dein Fund von Mir ist in deinem Leben selten, falls überhaupt, eine große Festbeleuchtung. Ich bin der Große Erheller, deine Auffindung Meines Lichts, dein tagendes Gewahrsein von ihm sind nicht welterschütternd. Du bemerkst Mich mehr wie einen Nachgedanken. Deine Anerkenntnis ist mehr: „Oh, das also bist Du.“ Nicht: „Ich bin angestrahlt! Ich bin ausgewechselt! Ich bin in den Himmel hinein katapultiert. Halleluja! Ich trete vor Gott auf. Ich nehme an einer beachtlichen Veranstaltung teil. Staunen ergreift mich!“
Du erscheinst in deinen eigenen Kleidern vor Gott.
Es ist bemerkenswert, aber ihr habt euch an Mich gewöhnt. Eure Anerkenntnis, was stets war, ist mehr wie ein Hineinsickern, nicht wie ein Donnerschlag vom Westen her.
Oder, seht es einmal so. Alles im Leben ist ein momentanes Vorkommnis.
Schaut euch die aufgehende Sonne oder den Sonnenuntergang an. Schaut euch den Polarstern an. Schaut die Ozeanwellen an, und sagt Mir, dass es sich dabei um keine zeitweiligen Vorkommnisse handelt. Ihr indes bewegt euch leichthin im Leben in deren Präsenz herum, die ganze Zeit mit eurer Aufmerksamkeit auf etwas anderem.
Ich bin der Allgegenwärtige. Ich bin der Stetsgegenwärtige. Und ihr wart niemals außerhalb Meiner Präsenz. Ihr habt einfach nicht geschaut. Ihr habt einfach nicht gesehen. Ihr wart zu beschäftigt.
Ihr seid nicht hier, um bei einem Lichtblitz Gottes dabeizusein. Es ist Mein Licht, was ihr die ganze Zeit gesehen habt. Inwendig in euch hat Mein Licht unablässig geschienen. Ihr seid hier, um Mir euren festen Blick darzubieten, sodass Alle den Meinigen sehen können.
Die erstaunliche Sache ist im Grunde, dass ihr eures allgemein innegehaltenen Lichts nicht gewahr wart. Ihr wart euch der Dunkelheit gewahr, weil ihr ängstlich wart, Unser Licht einzugestehen. Ihr habt darauf gewartet, dass Mein Licht ankommt. Ihr habt auf seine Ankunft gehofft, so ungewiss sie euch auch war. Hoffen ist keine starke Angelegenheit. Für die Kinder Gottes ist sie nicht stark genug. Hoffnung ist eine schwache Sache.
Auf Mein Licht hoffen ist Unkenntnis von ihm.
Auf Mein Licht warten ist zu passiv.
Erhebt auf Mein Licht Anspruch, denn es war stets das eure, ausgenommen was das Inanspruchnehmen betraf.
Manchmal fordert ihr etwas ein, was bereits euer ist.
Ihr jammert und schäumt über: „Wo ist Gott, und: Warum zeigt Er oder Sie sich nicht? Und: Wieso scheinen Andere großartige Erfahrungen Gottes zu haben, und ich nicht?“
Es ist keine großartige Erfahrung von Mir, die ihr möchtet. Das ist Ruhm haben wollen. Sucht Mich, Meine Kinder, keinen Ruhm. Seid auf Mich aus, nicht auf eine fantastische Erfahrung von Mir. Lasst inwendig von euch die Möglichkeit erstehen, dass ihr Mich die ganze Zeit gekannt habt. Die Möglichkeit zulassen ist stärker als hoffen. Lasst die Möglichkeit zu, dass Ich euer Fortwährender Begleiter bin. Lasst die Möglichkeit zu, dass Ich bei jedem bin. Falls ich mit einem bin, bin Ich auch bei euch. Lasst die Möglichkeit zu, dass ihr ohne Mich nicht sein könnt. Ihr würdet nicht gerne ohne Mich sein mögen. Ich bin euer Schöpfer, und ihr seid Meine Schöpfung. Ist das Geschöpf vom Schöpfer getrennt?
Wenn du ein Gemälde schaffst, was hast du dann anderes geschaffen als ein Bild deiner selbst?
Als Ich euch erschuf, legte Ich Mich in euch.
Das goldene Band, das Uns miteinander verbindet, ist keine Metapher. Das goldene Band ist ein Lichtstrahl, der Unser Einssein instand hält.
Werft unser Licht auf eine Welt, die es nötig hat, Licht zu sehen zu bekommen.
Lasst Mein Licht inwendig in euch auf Andere dämmern.
Lasst Mein Licht sichtbar werden.
Lasst euch mein Licht sehen, damit Andere es sehen mögen. Lenkt die Aufmerksamkeit nicht auf euch, sondern auf Mich. Legt Mich, keine verwirrenden Vorkommnisse, als euer Ziel fest. Ich werde eure Sicht aus der Entfernung her als ein stilles Licht betreten. Sobald das Aufflammen Meines Lichts euer Bewusstsein völlig betritt, werden eure Augen bereits an es gewohnt sein.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #31 – 13.12.2000 – The Boundless Does Not Have Boundaries
DAS SCHRANKENLOSE HAT KEINE GRENZEN
Was tust du deinem Dafürhalten nach jetzt anderes als Grenzziehungen entfernen? Meinst du, es gibt eine andere Möglichkeit, zum Grenzenlosen zu gelangen? Wie, meinst du, gelangst du zum Schrankenlosen? Nicht durch so bleiben wie du bist. Du hast gewartet, dass sich alles mögliche ändert, ausgenommen du selbst. Und alles, was Ich sage, ist, dass du deine Augenlider ein wenig mehr öffnen musst, um mehr zu sehen; dass du nicht unaufhörlich das anschaust, was du stets gesehen hast, sondern dass du siehst, was unmittelbar vor dir ist. Nunmehr, wann du dich anschickst, zum Schrankenlosen hin zu spähen, befürchtest du, du sähest weniger, befürchtest du, dass dir etwas fortgenommen würde, unterdessen du tatsächlich mehr siehst.
Das Schrankenlose ist nicht eingezäunt, anderenfalls wäre es nicht schrankenlos. Ihr seid an Zäune gewöhnt, das ist alles. Das ist eure Situation. Ihr macht euch Sorgen, was zu tun ist und was passieren wird, sobald ihr über das Sicherheitsnetz der Zäune hinaus seht, die ihr euch rund um euch herum bebildert habt. Sie haben euch nicht sicher verwahrt. Sie haben euch abgehalten.
Der Bedarf an Sicherheit ist eine eurer Täuschungen.
Ihr habt Sicherheit zu einer Industrie gemacht.
Ihr habt Alarmanlagen hergestellt. Alarmanlagen alarmieren euch.
Ich sage euch, nicht erschreckt zu werden. Ich sage euch, eure Augenlider ein bisschen zu öffnen, sodass ihr einen größeren Horizont erblicken könnt.
Was tat Kolumbus? Er vergewisserte sich, dass niemand vom Rand der Erde herunterfallen kann, weil es keinen Rand gibt. Er bezwang die Angst. Die Angst war eingebildet.
Ich sage euch, jedwede Furcht ist eingebildet. Jedwede Gefahr ist eingebildet. Weswegen stellt ihr euch nichts Besseres als Gefahr vor?
Die Erde unter euren Füßen ist aus Meinem Licht gemacht. Die Erde unter euren Füßen ist ebenso viel Mein Licht, wie es die Himmel da oben sind. Falls es kein hoch und kein unten gibt, könnt ihr genauso gut im Himmel wie auf der Erde gehen. Ihr habt bloß ein kleines Wagnis vonnöten, da ihr fehlinformiert wart.
Tatsache ist, es war eurerseits ein Wagnis, am gleichen Platz zu bleiben, an dem ihr seid. Ich meine die Stelle des Gewahrseins. Euer Leben geht nicht so sehr darum, Gefahr zu meiden. Es geht darum, Anlässe zu ergreifen. Wie fasst ihr bei dem zu, was ihr nicht sehen könnt? Schier durch viel Winken mit euren Armen. Wenn ihr allerdings sehen könnt, worauf könnt ihr sodann nicht zugreifen? Welche Traube könnt ihr dann nicht pflücken?
Wieso zufrieden sein mit einer Anzahl Trauben in eurer Hand, unterdessen eure Sicht den gesamten Weinberg umfassen kann?
Was immer ihr meint, in eurem Leben mit euren Händen zu fassen bekommen zu haben, es ist ein kleiner Teil dessen, was euch dargeboten wurde. Was immer ihr in eurem Leben mit euren Händen ergriffen habt, einerlei wie solide es euch erschienen sein mag – es bewegt sich, während Wir reden, von eurem Zugriff weg. In Wahrheit sind es schier die Augen, die zupacken. Das Auge fängt ein. Sodann kann das Herz in Empfang nehmen.
Die Hände halten im Eigentlichen an nichts fest. Nichts steht im Land der Bewegung und der Relativität still, mit der Ausnahme Unseres Einsseins. Was auch eure Hand umschlossen hat, es bewegt sich bereits aus eurem Griff weg.
Die Weintrauben reifen. Sie werden gepflückt. Oder nicht gepflückt. Sie fallen vom Weinstock. Sie werden gegessen oder nicht. Sie sind etwas Vorübergehendes. Selbst der Weinberg ist für den angeblichen Besitzer des Weinbergs etwas Vorübergehendes, denn der Besitzer des Weinbergs ist kein Besitzer. Er ist ein Betreuer. Gleich wie viele Urkunden über Ländereien er innehat, seine Eigentümerschaft ist nichts als ein Stück Papier. Nichts wird besessen. Alles ist geliehen. Oder es ist für eine kurze Zeit ein Geschenk.
Woher der Weinberg allerdings kam, das ist fortdauernd.
Woher ihr kamt, das ist fortdauernd.
Die Essenz des Weinbergs und die Essenz von euch – sie bleiben. Es ist eine Essenz, und jene verändert sich nie. Sie ist unabänderlich. Möchtet ihr nicht gerne mehr davon sehen, was die Wahrheit von euch darstellt? Möchtest du nicht gerne die Essenz sehen, die durch das gesamte Leben läuft?
Möchtet ihr ihm nicht gerne einen Namen geben? Möchtet ihr dem Namenlosen nicht einen Namen geben? Tatsache ist, das habt ihr getan.
Ich werde wechselnd Gott und Liebe und das Ewige genannt.
Und das ist die Essenz des Weinbergs.
Und das ist die Essenz von jedermann. Ihr werdet durch einen Klang bezeichnet, der als euer Name identifiziert wird, jener Name ist freilich nicht eure Essenz. Euer individueller Name ist ein Alias. Das müsst ihr wissen. Ihr seid Eins, und euer Name ist Eins. Begreift das.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #32 – 13.12.2000 – Your Flight to Greatness
EUER FLUG ZUR GRÖSSE
Ohne eure vorgezeichneten Beschränkungen habt ihr das Empfinden, dass ihr blind fliegt. Und genau das müsst ihr. Ihr könnt bloß blind fliegen. Jedwede Parameter, die ihr niederschreibt, sind eine Einmischung. Tatsache ist, ihr fliegt ohnehin blind. Ihr schreibt jene kleinen vertäuten Stellen auf und denkt, das bedeute, dass ihr wisst, wo ihr unterwegs seid. Ihr wisst nicht einmal, wo ihr wart, Meine Kinder.
Ihr fliegt blind, anderenfalls ist es kein Fliegen. Fliegen nach den Sternen – das ist etwas Anderes. Aber ihr habt um die Weisheit der Sterne zu wissen, um euch auf sie zu verlassen.
Ihr habt ein inwärtiges Leitsystem, was von obenher ist. Es stammt nicht von der kleinen Dürftigkeit. Es kommt von der Größe. Es kommt nicht von winzigen Markierungen her, sondern von einem großen unbezeichneten Territorium. Ihr habt zu trauen. Welche andere Wahl habt ihr?
Der Flug, den ihr buchtet, hat keine kleinen Relings, um euch zum daran festzuhalten. Er hat keine kleinen Stellen, an denen ihr eure Füße festmachen könnt. Um zu fliegen, habt ihr rauszukommen.
Ihr seid euer ganzes Leben lang geflogen.
Euer ganzes Leben ist ein Flug zur Größe hin, anderenfalls entflieht ihr ihm.
Fliegt oder flieht.
Geht voran oder zieht euch zurück.
Widersetzt euch oder bejaht.
Haltet zurück oder lasst los.
Nun ist die Zeit zum Loslassen da. Ihr hattet vom Festhalten genug.
Und ihr habt an Fantastischem festgehalten.
Lasst die Fantasie los, und ihr habt Mich.
Das ist, was übrig bleibt.
Alles, was ihr jemals hattet, war Ich.
Ihr habt schlicht gedacht, ihr hättet etwas, dasjenige indes, was ihr eurem Dafürhalten nach hattet, war nicht. Ihr dachtet, ihr hättet Angst und Gefahren. Was ihr für eine Einbildungskraft habt!
Die ganze Zeit über hattet ihr Mich, und Ich bin Alles, was ihr hattet.
Ist das so schlecht?
Macht euch das weniger, Gott die ganze Zeit zu haben?
Sich nicht gewahr sein, was ihr hattet, bedeutet, ihr wart nicht wachsam.
Ihr habt schier Lappalien abgezählt. Ihr wart derart mit dem Zählen beschäftigt, dass ihr vergaßt, hochzuschauen und das zu sehen, was über das Zählen hinausgeht. Ihr habt das Messbare gemessen, und vergessen, das Unmessbare anzusehen.
Ich bin zu umfassend, als dass Ich gemessen werden könnte. Wie misst ihr Unendlichkeit?
Ihr habt Anläufe unternommen, die Entfernung zwischen euch und Mir auszumessen, und Ich sage euch, es gibt keine Entfernung zu messen. Entfernung existiert nicht. Du und Ich existieren. Einssein existiert.
Wie weit könnt ihr eins zählen?
Dass ihr und Ich jemals auseinander gebrochen waren, ist Illusion. Dass Wir Stücke wieder miteinander zum Ganzsein zu verbinden hätten, ist ebenfalls Illusion.
Eben hier, eben jetzt habt ihr es alles.
Ihr seid kein Splitter. Ihr seid kein Dornenstück. Ihr seid Ganzheit. Ihr habt das bloß vergessen. Ich erinnere euch, und ihr fürchtet euch, das zu glauben, da ihr fürchtet, es könne nicht stimmen, und ihr wollt nicht noch ein weiteres Mal enttäuscht werden.
Ich bin von euch nie enttäuscht worden. Ich habe euch stets als Mein kostbares Selbst gesehen. Nun ist es das, was ihr sehen müsst. Und seht es jetzt. Seht Unsere Zusammenkunft und kein eingebildetes Verhehlen. Denn solange ihr euch nicht zu Unserem Einssein öffnet, verhehlt ihr euch.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #33 – 13.12.2000 – An Instance of Eternity
EIN FALL VON EWIGKEIT
Ich unterweise euch, im Augenblick zu sein. Darüber reden Wir. Nicht in der Vergangenheit. Nicht der Zeit voraus. Sondern im Augenblick, der gar keiner ist, vielmehr ein Fall von Ewigkeit ist. Ihr steigt dem Großen Steuerrad zu. Ihr steigt von den winzigen Spielzeug-Steuerrädern herunter. Ihr werdet nicht von den Großen Steuerrädern herunterfallen, aber ihr müsst von den Spielzeugen wegkommen.
Bilder des Lebens wurden für euch ausgezeichnet, und ihr habt sie angenommen. Jemand nahm einen Stiftstummel und skizzierte einen Ort für euch. Sie zeichneten ein Bild von euch, und sie zeichneten kleine Dinge um euch herum, und ihr dachtet, diese Skizze wäre echt.
Aber Ich habe ein umfassenderes Bild von euch. Es gibt keine Leinwand, die Mein Bild von euch festhalten kann. Es gibt nichts, was groß genug ist, um Meine Zeichnung von euch festzuhalten, denn Mein ist die Wahrheit, und ihr seid größer als das Universum. Ihr seid weiter als die Weite. Alle Bilder, die ihr seid, sind falsch, außer dem Meinigen. Meine Zeichnung von euch, welche das gleiche ist, wie wenn Du gesagt wird, ist kein Umriss. Sie ist kein Klecks. Sie ist keine Verwindung. Sie ist keine minimierte Kopie von euch. Sie ist genauso wenig eine vergrößerte Kopie. Sie ist schlicht ihr in der Reinheit der Göttlichkeit, Mein Bild, in einen kleinen Körper hineingepflanzt.
Ihr seid kein Anlauf an Größe. Ihr seid Größe. Ihr seid Meine Größe. Ich bin ein herrlicher Schöpfer, und Ich erschaffe Herrlichkeit. Was sonst könnte Ich erschaffen mögen?
Ändere dein Sehen.
Ändere dein Bild von dir.
Das ist alles, was du ändern kannst.
Es ist dein Bild von dir, was sich zu ändern hat.
Mein Bild von dir kann sich nicht ändern.
Du könntest genauso gut die Wahrheit akzeptieren.
Ich bin das Steuerrad deines Lebens. Komme mit Mir. Komme zu Meiner Sicht. Komme zu Meiner Art zu sehen. Komme zu Meiner Art zu sein. Komme und setze dich zu Mir, und gemeinsam unternehmen Wir einen fluglosen Flug.
Wo möchtest du gerne sein?
Gibt es einen Ort, der irgendwoanders ist als bei Mir, an dem du sein möchtest?
Ohne Mich gibt es keinen Ort. Euer wahrer Platz ist in Meinem Herzen. Dort seid ihr.
Dass ihr in einem eingebildeten Stuhl in einem eingebildeten Land sitzt, verlagert euren Sitz bei Mir nicht.
Ihr seid auf der Erde keine verschobene Person.
Ihr seid Unser Einssein, was da für einen Augenblick in der Ewigkeit platziert ist.
Es gibt keine Verrückung. Das ist es, was Ich euch zu sagen versuche. Ihr habt nichts, auf das es zuzulaufen gilt. Ihr habt nichts, von dem es wegzulaufen gilt.
Alles ist.
Ihr seid ein Stern am Firmament des Himmels.
Es gibt nichts als Himmel.
Es gibt nichts als Unser Einssein.
Wendet euch zu Mir.
Ich drehe am Steuerrad des Lebens, sodass ihr unverzüglich zur Vergegenwärtigung von Mir gelangen könnt, nicht später, nicht irgendwann, nicht zu einer anderen Zeit, nicht in einem anderen Leben, sondern in diesem, genau hier, jetzt soeben. Kommt zu Mir. Ist euch das recht so?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #34 – 14.12.2000 – The Past I
DIE VERGANGENHEIT – Teil I
Du, der du dich derart mit der Vergangenheit verbunden fühlst, der du im Eigentlichen eine Welle der Vergangenheit bist, befindest dich in der Position, die Vergangenheit los zu lassen zu haben, die dir liebe und die dir nicht so liebe.
Sieh dich heute als geschaffen an, als voll ausgewachsen. Sieh dich heute ohne Speicherinhalt. Sieh dich als neu. Was an Entzückendem würdest du direkt unmittelbar dir vorfinden? Du würdest „Ooh“ und „Aah“ ausrufen, und du würdest die Geschenke zur Kenntnis nehmen, die dir überreicht wurden.
Die Vergangenheit erweist nichts. Sie war bloß ein Leuchtfleck.
Sie ist einfach nicht wichtig. Sie war es nie. Lass sie gehen.
Sobald du los lässt, wirst du das Leben nicht so ernst nehmen, denn du nimmst es ernst. Das Leben ist für dich einschneidend. Du führst jeden Tag eine Schlacht aus, die du deines Erachtens zu gewinnen hast. Und hier nun ist Gott, der dir sagt, dass du nichts zu verlieren hast, nichts zu verlieren außer vergangenes, verfallenes und außer Gebrauch gekommenes Denken. Aber, „Schau“, sagst du, „was weiß schon Gott?“ Er hat diesen physischen Körper nicht, an den er gebunden ist.
Und Ich sage dir, auch du bist nicht an ihn gebunden. Dein physischer Körper und dein physisches Leben sind nicht die Grenzen für dich. Mache deinen Frieden mit dem Menschlichen Leben. Du bist mit ihm beschäftigt, das ist wahr, aber das ist nicht deine ernsthafte Beschäftigung. Versuche nun nicht, zwanghaft mit ihm beschäftigt zu sein. Mach es um deines Lebens willen zu einem Hobby.
Sobald du derart ernsthaft bist, was passiert dann. Du spannst dich an. Du hängst dich an alles. Du heftest dich an. Mehr als angeheftet. Du hast dich in dein Leben hinein verbissen und möchtest es um dein Leben nicht los lassen.
Und Ich sage: „Lass los.“
Wenn du dich in einem Ozean befindest und du hast das Gefühl, du ertrinkst, was es dann zu tun gilt, lautet: zurücklegen. Je mehr du kämpfst, desto mehr kämpfst du.
Ich spreche davon, nicht zu kämpfen. Wenn sich etwas auf eine solche Weise herausstellen soll, wie du darüber beschieden hast, dann in der Tat wirst du kämpfen. Kämpfen allerdings ist, an das stoßen, was sich bereits bewegt hat. Kämpfen ist auf einen Schatten einschlagen.
Entspanne dich im Leben, und du wirst vorankommen. Du wirst höher kommen.
Spannung bringt dich zum Erstarren. Sie hält dich an der Stelle. Sie knotet dich zusammen, und danach musst du dich aufknüpfen. Binde dich von Anfang an nicht fest.
Das Leben ist kein Wettbewerb.
Du musst es nicht gewinnen.
Du weißt nicht, was Gewinnen ist!
Gewinnen ist Loslassen.
Loslassen ist nicht sich treiben lassen, obschon es in Ordnung ist, sich dann und wann treiben zu lassen.
Loslassen ist Aufhören mit dem Kämpfen.
Sobald du spürst, du müssest kämpfen, kämpfst du gegen etwas. Und gewöhnlich sind es deine Zweifel, gegen die du ankämpfst. Und du wirst deine Zweifel personifizieren und sie überall rund um dich in Menschen und Ereignissen auffinden.
Personifiziere eher dasjenige, was du willst, als dasjenige, was du umgehst.
Sofern du das, was du nicht willst, zu materialisieren vermagst, kannst du auch das materialisieren, was du willst.
Wenn du dein Leben damit verbringst, zurück zu schauen, versäumst du die Gegenwart. Verbringe dein Leben in der Rückschau, und die wiederbelebst die Vergangenheit. Lass die Vergangenheit gehen. Du brauchst sie nicht mehr. In Wirklichkeit brauchtest du sie nie.
Der Zweck der Vergangenheit bestand darin, dich dorthin zu verbringen, wo du bist.
Nunmehr, wo du das bist, wo du bist, wende die Richtung deiner Augen, und schau auf Mich, denn auf diese Weise lässt du dein launisches selbst [klein geschrieben – ThB] hinter dir und findest dein Selbst. Dein wahres selbst ist nicht das, was dir in der Vergangenheit widerfahren ist. Nichts ist dir widerfahren. Du bist von den Geschehnissen unberührt. Niemals kannst du gemindert oder kann dir etwas beigefügt werden.
Du bist ein schönes Wesen von Mir. Wieso dich mit all jenen anderen Gedanken behelligen, die dir Tumult einfahren. Genießt du den Tumult so sehr? Genießt du die Erzählung mehr als den Urheber?
Akzeptiere den Frieden, den Ich dir gebe. Lass Meinen Frieden in dich hinein sinken, und du wirst dich erheben, und du wirst anfangen zu sehen.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #35 – 15.12.2000 – The Past II
DIE VERGANGENHEIT – Teil II
Es ist nicht nur so, dass du dich der Vergangenheit erinnerst und sie wiederbelebst, du bedauerst sie. Du bereust die Vergangenheit. Du bereust getroffene Entscheidungen, und du bereust Entscheidungen, die du nicht getroffen hast, oder zum wenigsten wunderst du dich über sie. Du denkst, ich sollte diesen Job angenommen haben und nicht jenen, für den ich mich entschieden habe. Oder du fragst dich, zum wenigsten denkst du das, was wäre passiert, hätte ich diesen anderen Job angenommen. Was wäre, hätte ich diesen Mann, und nicht jenen, geheiratet? Was wäre, hätte ich mehr Kinder oder keine? Und du fragst dich, wie wäre dein Leben insgesamt verlaufen, hättest du deine Entscheidungen geändert, oder, hättest du dich für das gleiche entschieden, allerdings aus richtigen Gründen. Und für dich sind rechte Gründe solche, die auf dem fußen, was jetzt für dich wichtig ist, und nicht dein vergangenes Blickfeld.
Bereue die Vergangenheit nicht.
Bist du nicht vollauf zufrieden, dass du jetzt bei Mir bist? Was leitete dich zu Mir? Allein deine recht-überdachten Entscheide? Hättest du andere Wenden auf der Straße gemacht, bist du dann sicher, dass du hernach hier direkt vor Mir wärst? Wie weißt du, dass all deine Wahlen im Augenblick der fabrizierten Zeit nicht die richtigen waren?
Teure Kinder, habt kein Kopfschütteln. Erfreut euch an euren Wahlen. Seid ihrer froh, denn jetzt steht ihr hier vor Mir. Ich schaue in deine Augen, und du fängst an zu sehen, dass deine Augen auf die Meinen treffen. Solltest du die Vorkommnisse bedauern, die dich zu Meiner Tür führten? Solltest du das Leben bedauern, das dir gegeben wurde? Lass dein Herz angesichts des Lebens, das dir geschenkt wurde, und bei alledem, was du mit ihm gemacht hast, einen Satz machen. Fortan wirst du die Vergangenheit gehen lassen
Die Vergangenheit zählt kein bisschen. Verurteilung befindet sich stets an der Seite der Vergangenheit. Und du beurteilst jeden und jedes, und du beurteilst dein eigenes Leben. Und du verurteilst dich harsch. Das Urteil ist harsch, da es nicht das Herz ist, das zu Gericht sitzt. Ein Gerichtsbeamter als Teil von dir blättert durch die Seiten deines Lebens und packt dich bei den Fehltritten. Das Verurteilen schaut nach den Fehlern. Es schaut nach Verdammung. Seine Freude liegt darin, dich auf frischer Tat zu ertappen. Das Verurteilen sollte erröten, nicht indes du.
Was wäre, wenn jedwedes unberechtigte Ding, das du tatst, im eigentlichen recht war?
Wieso darüber grübeln? Geh davon aus, dass es in Ordnung war, und komm voran.
Bedauern kann nur der Vergangenheit entstammen. Und die Vergangenheit ist eine Vergeudung der Gegenwart. Du kannst sicher sein, es ist Vergeudung, sich auf der Vergangenheit niederzulassen. Vergangenheit bedeutet vergangen. Bedeutet, heraus aus dem Bild.
Die Welt wird sagen, du bist ein Erzeugnis der Vergangenheit. Das allerdings ist deine Wahl.
Wahr ist, du bist kein Erzeugnis der Vergangenheit. Wahr ist, du bist eine Schöpfung Gottes, überhaupt kein Erzeugnis. Du bist Meine Vision.
Ich malte dich aus. Ich nahm Mein Licht, und ließ es auf die Erde scheinen. Ich gab dich der Erde. Oder gab Ich dir die Erde? Oder gibt es da einen Unterschied.
Was du mit deinem Leben anfängst, ist keine gewichtige Sache. Wir prüfen das nicht.
Nicht dein Leben belangt Uns. Es bist du, der von höchstem Rang ist. Zolle dir mehr Aufmerksamkeit, und deinem Leben weniger. Siehst du den Unterschied?
Schenke Meinem Kind mehr Aufmerksamkeit. Schenke dir selbst mehr Aufmerksamkeit, und weniger den Ereignissen, die dich umgeben. Meine Wertschätzung für dich gründet nicht auf Gegebenheiten. Sie gründet nicht auf deinen Bescheiden. Sie gründet auf dir. Ich sehe dich ganz in Ordnung, und du siehst dich irrig.
Auch du kannst dich jetzt ganz richtig sehen. Lass Meine Augen über dich hinweg schwemmen, und die Vergangenheit ist getilgt. Wie der Mond in der Morgendämmerung, so auch verblasst die Vergangenheit. Sie war ohnehin ein Schatten. Komm her zum Licht, das in dir scheint, ob du nun darum weißt oder nicht. Triff indes die Wahl, mit ihm vertraut zu sein. Triff die Wahl, mit ihm jetzt vertraut zu sein.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #50 – 25.12.2000 – You Are Mine
DU BIST MEIN
Gott sagte ….
Höre Meine Gedanken, und sie werden die deinen.
Ein Großteil deines Denkens ist unseriöse Energie, wie atmosphärische Störungen im Radio.
Mein Denken ist rein und fokussiert.
Lass Mich deine Hintergrundmusik sein, denn auf diese Weise wirst du klar und stark sein.
Was möchtest du?
Ja, fass‘ ins Auge, was du willst und wieso du es willst. Was du willst, treibt dich zu ihm hin. Es gibt einen Unterschied zwischen Wollen und Bestreben. Bestreben ist ein größerer Aspekt eurer Wünsche. Bestreben ist länger und grundlegender. Das Bestreben folgt dir, und du folgst den Wünschen. Folge deinem Streben. Lass deine Bestreben groß und deine Wünsche einige wenige sein.
Wünsche sind sporadisch. Verlangen kommen von Mir. Und dein tiefstes Verlangen ist nach Mir. Du versuchst, Mich bei deinen Wünschen zu finden. Du denkst, deine Wünsche seien der Weg zu Mir, doch sie sind Nebenwege.
Bitte um Größeres. Bitte um mehr. Bitte um genug. Bitte um den Ozean, und nicht um eine Tasse Wasser.
Bitte um den Vollender und nicht schier um die Vollendung.
Dies ist einschneidend, da dein Geist sich zu klären hat, bevor das bewerkstelligt wird. Und es ist das Herz, das deinen Geist klären wird.
Brillant sind Meine Gedanken. Fehlstarte die deinen, kleine Funken, die einen Moment lang aufleuchten. Fang die Sonne ein. Wieso nicht? Sie scheint für dich.
Komm Mir nahe, und du wirst Meinen Geist sprechen. Christus las Meinen Geist, und er sprach ihn. Er war in Mich hinein gewiesen. Das war seine Größe. Er wusste, wovon er sprach. Er war aufgrund seiner Union mit Mir authentisch. Er erkannte Mich. Er wählte Mich.
Ich wählte ihn nicht mehr, als Ich dich wähle, denn Ich habe ein einziges Kind in Meinem Herzen, und das bist du. Und es bist du, den Ich rufe, und es bist du, der antworten wird, denn du willst antworten.
Antworte jetzt, und eile zum Himmel.
Du läutest den Himmel ein. Du kündigst ihn an. Was ist der Himmel anderes als der Horizont, der vor dir liegt? Wenn du den Horizont vor dir erreichst, bist du im Himmel. Du hast ihn zu dir hin in Gang gebracht. Und du kannst ihn nicht für dich allein in Gang gebracht haben. Es bist du, der den Himmel enthüllen wird. Sieh ihn, und er wird enthüllt werden.
Sieh Himmelwärts. Schau auf die Weite des Himmels und nicht auf die Kleinheit, an die du gewöhnt bist. Kleinheit wurde an der Erde verübt. Nimm deine Augen von der Kleinheit fort.
Wohne Meiner Größe bei, die in dich hinein springt.
Keiner unter euch vermag eurer Größe zu entkommen, denn sie ist die Meinige, und Ich stellte sie in euch hinein. Und ihr verleugnet sie. Ihr stellt sie in Abrede. Ihr handelt auf der Erde wie ein Bettler. Eure Hand ist ausgestreckt. Eure Haltung gebeugt. Ihr seid nicht einmal sicher, ob ihr das Recht habt, hier zu sein.
Sobald du bejahst, dass Ich dich dort hin gestellt habe – und dort ist hier -, wirst du deine Rechte und Privilegien erkennen.
Entsinne dich, wer du wirklich bist, und dein Rücken wird sich aufrichten, und deine Hand wird schenken.
Habe das Gewahrsein deines gesegneten Ortes auf Erden.
Es ist dort, wo du soeben bist.
Du hast all die Macht, um Mein Licht auszubreiten. Das Meine ist das einzige Licht, das es gibt, und Ich habe es dir gegeben, damit es leuchtet. Ist das eine Menge, worum Ich dich bitte? Dass du bist, wer du bist? Dass du das Licht scheinst, das Ich dir gab? Dass du die Liebe im Bejahen von ihr vom Himmel her erkennst? Dass du mit ihr vertraut bist, indem du sie schlicht bist? Dass du die Liebe sich auf dir ansiedeln lässt? Dass du sie ausstrahlst, indem du ihr keinen Einhalt gebietest? Dass du Gottes Liebe und Licht auf der Erde ausströmst, indem du ins Auge fasst, dass du in sie eingetaucht bist? Dass du das Licht, das die Sonne dir schickt, entgegennimmst? Dass du dich in ihm aalst?
Worin liegt das Glücklichsein? Wo immer du und Ich sind. Denn Glück ist Wahrheit, und alles andere ist Illusion, und somit hast du dich getäuscht, indessen du das helle Licht der Sonne, wie es auf dich und von dir weg strahlt; nicht erblickst.
Du hast viel bei der Nichtsheit, und nicht genug bei der Allesheit verweilt.
Alle Ehre, die dem Gedenken an Christus verliehen wird, wird dir verliehen – denn der Christus, den du ehrst, ist die Wahrheit von dir –; sodass du dem Sich-Verstecken entkommen und deine Wahrheit enthüllen mögest.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #58 – 1.1.2001 – The Energy of Intention
DIE ENERGIE DER INTENTION
.
Intention ist Energie. Sie ist eine bestimmte Art von Energie, machtvoll und unvergeudet.
Intention ist wie das Herablassen eines Floßbootes in die See. Intention ist wie ein Pinselstrich, der in eine bestimmte Farbe eingetunkt wird. Intention ist wie ein umgekehrter Trichter, der vom spitzen Ende her gefüllt und vom weiten Ende her ausgegossen wird. Intention ist wie ein Pfeil, der zu vielen Pfeilen wird, die sich ausspreizen. Intention ist das Öffnen einer Tür, die sich nicht in einen anderen Raum hinein öffnet, sondern in einen Ausblick. Intention ist ein Flugzeugticket für einen Flug rund um die Welt. Intention startet dich dort, wo du deines Erachtens bist, und nimmt dich dorthin, wohin du möchtest. Intention ist das Instrument, durch das ein Pilot seinen Kurs einstellt. Der Kurs wird eingegeben, und dorthin wird das Flugzeug fliegen, und der Pilot lehnt sich zurück.
Stelle deine Intention ein, und lasse deinen Griff los. Ich werde übernehmen. Stelle deine Intention ein, und lass das Leben sich auffalten. Sonst erstichst du das Leben. Sonst bist du wie jemand, der mit Messerstichen einen verschlossenen Koffer aufschlitzt, unterdessen sich der Schlüssel im Schloss befand, und ein Anfassen an der Schnalle hätte ihn geöffnet und seinen Schatz offengelegt. Du musst das Leben nicht offen reißen. Lass die Intention deines Herzens es für dich öffnen.
Das Leben wird nicht per Willen gelebt. Du hast nicht den Willen nach mehr Freude. Der Wille ist eine bestimmte Gewaltausübung ihm gegenüber, und Gewalt ist Kontrolle. Kontrolle hält die Erfüllung fort; sie bringt sie nicht herbei. Beachte den Unterschied zwischen der Energie der Hartnäckigkeit und der Energie der Intention. Welche reicht weiter? Welche dauert an? Welche bringt dich dort hin, wohin du möchtest?
Ziehe dasjenige an, was das Leben deinem Wunsch gemäß sein möchte. Ziehe es zu dir hin mittels deiner Intention.
Sieh dich als einen Fischer. Bestimme zunächst, welche Fischart du fangen möchtest, und dann wirfst du deine Leine in den See, wo sich die Fische aufhalten. Wirf deine Intention in den See, die deine tiefsten Verlangen befestigt hält.
Es mag sein, soeben fischst du, wo du zufällig gerade bist. Habe fortan vor, das zu fangen, wonach es dich verlangt.
Intention ist kein Plan. Sie ist ein Vorsatz. Sie ist Sich-Vorbeugen in die Richtung. Vorsatz ist deine Augen, wie sie in die weite Entfernung blicken, und hinterher folgst du schlicht dem Pfad deiner Augen.
Oder sieh dich auf einer Bahnstation. Wie heißt der Name des Zuges, mit dem du weiterkommen möchtest? Rundum gibt es zahlreiche Lokalzüge, und du kannst immer und immer wieder in sie hineinspringen. Vielleicht aber gibt es da einen Zug, der eine größere Distanz vor sich hat. Er wird dich auch dorthin bringen, wohin der Nahverkehr dich bringt, aber er wird den Nahverkehrszug überholen und dich weit über das hinaus fahren, wo du deiner Auffassung nach gerade seist.
Was ist dein Wille? Was ist die Tragweite deines Willens? Dein Wille ist vielleicht ein bisschen reizbar. Ganz bestimmt ist er nahe bei Mir. Dein Wille ist viele kleine Hopser. Meine Wille ist der Expresszug, der dich dorthin fährt, wohin du möchtest. Habe vor, den Express ‚Gottes Wille‘ zu erreichen, denn dadurch wirst du die Herrlichkeit deines eigenen Seins entdecken.
Das meine Ich darunter, du habest um zu wenig gebeten. Du willst dies und das, und nicht das und dies, freilich siehst du zu wenig. Du hast nicht weit genug geblickt. Du hast etliche Wunder ausgelassen zu sehen, die zur Auswahl standen.
Erhasche Meine Sicht. Ich gebe sie dir. Wenn du Zutrauen zu dir selbst hast, wirst du Glauben in Mich haben. Mittels deines Glaubens in Mich nimmst du Meine Sicht als deine eigene an.
Dein Wille ist Fischen in einem kleinen Teich.
Mein Wille erstreckt sich auf den ganzen Ozean.
Komm an Meine Seite, und wirf deine Leine in die Tiefen des Ozeans, wo der Schatz zu finden ist.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #51 – 26.12.2000 – The Present Moment
DER GEGENWÄRTIGE MOMENT
Schau nicht auf die Vergangenheit, denn dann folgst du einem Schatten. Der Blick auf die Vergangenheit ist das gleiche wie dem Schatten folgen. Folge Mir. Ich bin die Gegenwart. Ich bin Jetzt.
Der Blick auf die Zukunft ist wie nach vorne springen. Du kannst nicht im voraus leben. Du kannst lediglich jetzt leben. Ob deine Augen nun nach vorne oder nach hinten blicken – du verfehlst die Pracht der Gegenwart.
Denkst du, der Gegenwart fehle die Pracht? Was außer deinem Gewahrsein von Mir könnte fehlen?
Gewahrsein ist nicht Worte, herrührend aus dem Intellekt.
Gewahrsein ist ein Aufpolieren in deinem Herzen.
Dein Herz lebt in dem Moment.
Es schlägt die Trommel Meiner Liebe.
Das Sehnen ist dein Intellekt, wie er dein Herz heranzieht.
Du denkst, das Sehnen sei dein Herz, dein Herz freilich weiß es besser.
Du weißt es besser, manchmal lediglich wirst du überredet.
Sobald du denkst, etwas anderes sei besser als dein Herz, hast du dich selbst überredet.
Dieser Moment ist dein Moment.
Dies ist der einzige.
Hier ist er. Dir überreicht. Dir aufgedrückt. Der deine, zum Anschauen und Benutzen, je nach deinem Willen.
Dir wurde ein großes Meisterstück überantwortet.
Das gleiche Meisterstück wurde allen übergeben.
Akzeptiere es.
Stellst du seine Authentizität infrage?
Dieser Moment ist ein authentischer Moment für dich, indes du womöglich denkst, er sei nichts weiteres als ein Gekritzel und nicht viel wert. Demnach ist er das wert, was du denkst, weil sein Wert für dich dasjenige darstellt, was du ihm beimisst.
Man hat große Kunst beiseitegestoßen, da jemand ihren Wert nicht erkannt hat. Und sie wurde von einem Anderen an sich genommen, der sie schätzte. Jemand sah etwas in ihr, was ein Anderer nicht sah. Das Meisterstück war nicht anders. Die Augen der Betrachter waren anders.
Betrachte den Schatz vor dir.
Man könnte sagen, dieser Augenblick ist deine Leinwand, und du malst auf ihr. Man könnte auch sagen, dass sie bereits bemalt ist, und in diesem Augenblick blitzt das Bild auf ihr auf, allerdings musst du selbstverständlich hinschauen.
Oder sieh diesen Augenblick, als wäre er ein Teich voller Wasser. Du kannst ihn aus der Ferne anschauen, oder du tauchst in seine Tiefe hinunter und kommst mit einem Fisch in der Hand hoch. Auf jeden Fall wirst du nass werden, wenn du dich ins Wasser begibst.
Triffst du die Wahl, dein Leben in den Zunahmen seiner Momente zu leben, oder ziehst du es vor, es von dir weg zu wühlen?
Ziehst du es vor, von etwas abzusehen? Oder zu warten?
Sieh es so, dass dir eine Mahlzeit serviert wurde. Du schaust sie an und denkst, es fehle etwas. Und du wartest auf das, was deines Erachtens fehlt, bevor du dich zum Essen entscheidest. Der Tisch wird abgeräumt, bevor du gegessen hast. Und dann wird der Tisch neu eingedeckt, und neue Mahlzeiten werden serviert, und du sehnst dich nach etwas, was zuvor auf dem Tisch war und jetzt nicht mehr.
Sei doch was das Leben anbelangt, nicht so eigen.
Du kannst all die Vorgeschmäcker auf deinem Tisch genießen, denn es ist das Leben, das für dich angerichtet ist.
Du kannst mit irgendwelchen Farben, die du eben vor dir findest, ein Meisterstück malen, oder du kannst hinsichtlich der Farben, mit denen du malen möchtest, wählerisch sein, das jedoch bedeutet einen Aufschub, und du könntest das Meisterstück verfehlt haben, das du nur dann und nicht später hättest malen können.
Das Sonnenlicht trifft nur in diesem Augenblick in dieser einzigartigen Weise auf das Wasser, danach trifft es anders ein.
Die Gezeiten kommen herein, und die Gezeiten gehen hinaus.
Das Wasser leckt an den Strand.
Stelle deine Füße in dieses Wasser.
Das ist der perfekte Augenblick.
Dieser vollkommene Augenblick ist wie eine Decke für dich, eine Decke auf dem Sand ausgebreitet, um dich darauf hinzulegen. Geh nicht drum herum, sondern ziehe deinen Nutzen daraus. Umgehe weder das Wasser noch die Decke noch den Sand. Umgehe nicht dasjenige, was vor dir liegt, da es Ich bin, der sich vor dir befindet.
HEAVEN #52 – 27.12.2000 – Heaven and Truth
HIMMEL UND WAHRHEIT
Ihr denkt Mich gerne als einen Gott im Himmel. Denkt Mich jetzt als Gott in der Wahrheit. Nicht dass eure Auffassung des Himmels überhöht ist. Mitnichten. Eure Vorstellung des Himmels geht nicht hoch oder weit genug. Indes ist Meinen Kindern der Himmel ein weit entfernter Ort jenseits ihrer Reichweite, etwas Künftiges, ein Land der Entlohnung, dessentwegen ihr weint. Die Wahrheit allerdings ist für euch etwas Unverzüglicheres. Ihr erkennt zügiger, dass die Wahrheit ihren Sitz auf der Erde hat. Ihr seht die Wahrheit mehr herrührend aus einer Essenz, wohingegen ihr den Himmel als einen Ort seht, der irgendwo sonst zu liegen kommt.
Wahrheit und Himmel sind das gleiche. Wenn die Unwahrheit verdampft ist, bleibt die Wahrheit zurück. Ihr seid in Wahrheit gebadet, und ihr steht davon so rein wie die Wahrheit Selbst auf.
Denkt Mich als Wahrheit, denn dann habt ihr Mich in einer Beredtheit bei euch.
Wenn ihr auf Meiner Energie der Stille schwingt, erkennt ihr eure Nähe zu Mir, und Ich bin alles, was ihr erkennt. Etwas Minderes lernt ihr nicht mehr kennen. Unterdessen ihr hoch im Himmel seid, was seht ihr da? Ihr seht den Himmel, die Horizonte und die Erde in ihrer aufgehäuften Pracht.
Nein, man muss nicht auf den Tod des Körpers warten, bis ihr Mich kennen lernt. Fakt ist, ihr kennt Mich. Ihr kennt Mich sehr gut. Ihr habt euch das nicht recht zugebilligt, oder eure Zubilligung zurückgehalten. Ihr wart geschäftig, euch an anderen Sachen festzuhalten. Ihr habt sogar ein Gefilde namens Sorge betreten, was das gleiche ist wie Mich verlassen – – Mich als für euch unerreichbar erachten – – , und die Wahl fiel auf etwas Minderes, das zu eurem Begleiter wurde. Was immer an anderem ihr wählt, es ist weniger.
Ich bin aufs Trefflichste zugänglich, es ist lediglich so, du musst Nutzen aus Mir ziehen. Ziehe Nutzen aus Meiner Präsenz. Ziehe Nutzen aus dem Licht, der Energie des Lebens und der Wahrheit Gottes, die die gleiche ist wie die Wahrheit von dir.
Wir sprechen von Wahrheit, nicht als einem Einzelteil, sondern von Wahrheit als Unschuld. Wahrheit ist nicht ausgeklügelt. Sie ist keine Aufführung. Wahrheit ist Licht, unbeschattetes, unumhülltes, reines Licht.
Sieh jetzt das Licht.
Lass es in dir dämmern.
Sobald du Mich wählst, hast du Kräuselungen von Mir zur Hand, in der Form deiner Bestreben und deiner Erfüllung. Sobald du Mich wählst, hast du alles. Du hast nichts auszuschließen. Wähle Mich, und alles ordnet sich ein; etliche Dinge fallen weg, so wie unbenutzte Spielzeuge, die nicht mehr länger auf den Regalen aufbewahrt werden, oder nach denen man sich sehnt. Wähle Mich, weil Ich die einzige Wahl bin. Ich bin der Vater der Wahl.
Bis jetzt dachtest du dir die Wahrheit, wie sie als eine schreckliche Art von Offenbarung an dein Leben angesetzt wird. Du hast dir die Wahrheit mehr so gedacht, als hättest du sie herauszufinden, anstelledessen – du wirst von ihr gefunden. Du hattest die Vorstellung, die Wahrheit von dir sei etwas Unliebsames, nicht die Liebenswürdigkeit selbst.
Wandle deine Vorstellung. Stelle dir die Wahrheit als ein großes Licht auf der Erde vor. Stelle dir die Wahrheit als einen Strom der Wahrheit vor, der dein Herz anfüllt. Stelle dir die belichtete Wahrheit als reines Wasser aus einer sprudelnden Quelle vor. Stelle dir die Wahrheit vor, wie sie in dein Gewahrsein rieselt, solange bis dein Gewahrsein in deinem Herzen ein Ozean ist. Sobald der Ozean dein Herz erfüllt, ist die Angespanntheit der festgezurrten Phantasie durch die reine Freude des Ozeans gereinigt.
Richte deine Aufmerksamkeit auf das Auffüllen deines Herzens mit der Energie des Ozeans; versuche nicht mehr, die abgestandene Energie, die in dein Herz hinein driftete, zu ersetzen. Energie ist dort schal, da sie sich nicht heraus bewegt hat. Du hast sie verwahrt. Schale Energie ist ein anderer Name für Negativität.
Positivität ist keine abprallende überschäumende Welle des Bestreitens von Negativität. Positivität ist die Grundlage, die zurückbleibt, sobald die schale Energie ausgezogen ist.
Woran du auch festgehalten hast, das Festhalten daran macht es schal und fade.
Das Leben bewegt sich.
Die Gleichheit existiert allein im reinen Fließen des ursprünglichen Lichts, das durch dich hindurch fließt.
Akzeptiere die Wahrheit von dir. Akzeptiere.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #53 – 27.12.2000 – Pure Light
REINES LICHT
.
Es gibt keine Skala, wobei die Skepsis sich am einen Ende und die Unschuld am anderen Ende befindet. Unschuld ist nicht blind. Unschuld sieht klar. Die Skepsis sieht aus wachsamen Augen heraus, die nur halb offen sind.
Die Skepsis ist wie ein Tiger, der kurz davor steht, loszuschnellen.
Die Unschuld ist wie das reine fließende Wasser, ohne Schutt, das auf ihm dümpelt.
Die Unschuld ist nicht gefiltert.
Sie ist ihr eigener Filter.
Reines Licht hat keinen Bedarf, gefiltert zu werden.
Es gibt nichts zu filtern.
Reines Licht kennt kein Ende. Es langt überall an. Es gibt nichts, was es nicht erreicht.
Reines Licht langt nicht bloß bei dir an. Es entkommt dir auch.
Das reine Licht in dir ist ein Echo des reinen Lichts des Himmels. Reines Licht vermag allein sich selbst zu reflektieren. Sobald deine Augen reines Licht bezeugen, bezeugen sie nichts anderes. Sobald deine Augen reines Licht erleben, gibt es nichts anderes zu sehen. Sobald du reines Licht erlebst, weißt du, du bist mit deinem Schöpfer Eins. Licht erfüllt. Licht kann sich nicht separieren. Licht ist unendlich, und du bist Unendliches Licht. Unendlich ist Unser Licht.
Wo immer dein Körper in diesem Augenblick sitzt, gleich, in welchem dunklen Verlies er sich aufhält, du bist Mein reines Licht. Und das ist alles, was du bist. Das ist das Ausmaß von dir. Aber du glaubst an die Örtlichkeit deines Körpers mehr, als du an Mich glaubst.
Kein Licht zu haben, wäre etwas Entsetzliches. Es wäre unsinnig.
Licht zu haben und nicht zu wissen, dass du es hast – das ist schlimmer als unsinnig. Es ist lächerlich, Licht zu vergeuden.
Hättet ihr kein Licht, so würdet ihr nicht existieren.
Existiert ihr? Könnt ihr sagen, ihr tut es nicht? Du, derjenige Du, zu dem Ich spreche, hast die Nichtexistenz nie kennen gelernt. Manchmal ist es schwer für dich, dein Licht anzuerkennen, da du ohne es nie warst, dennoch hast du von ihm weg geschaut. Nun gilt es für dich, dein erleuchtetes Herz anzuschauen. Wieso musst du das, könntest du fragen. Du musst das, damit du erkennen kannst, wer du bist. Du musst erkennen, wer du bist, damit du aufstehen und dich selbst bekanntgeben kannst. Du hast dein Selbst dir selbst gegenüber bekannt zu geben. Es macht nichts aus, wer sonst noch erkennt, Wer du bist. Es ist genug, dass du und Ich das wissen.
Sobald du deine Macht kennst, kannst du sie einsetzen.
Wenn du sie nicht kennst, setzt du sie nicht ein, genauso wie du kein Licht anmachst, solange du nicht weißt, dass es welches gibt, genauso wie du deine Königlichkeit nicht beanspruchst, solange du um sie nicht weißt.
Du musst etwas wissen.
Beginne mit dem Wissen, wer du bist und was Ich bin und wofür du hier auf der Erde bist. Du bist hier für etwas. Du bist nicht für nichts hier.
Vom Himmel oben sehe Ich dein Licht aufblitzen. Ebendas sehe Ich von hier aus. Und das ist alles, was Ich sehe, dein schönes Licht. Kannst du wenigstens ein bisschen von dem sehen, was Ich sehe? Stell dir vor, du kannst es. Komm jetzt neben Mich. Schau von Meinem Standpunkt aus. Sieh all das schöne Gotteslicht, das auf dich zurück scheint. Du bist der Betrachter und der Widerspiegelnde des ursprünglichen Gotteslichts.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #54 – 28.12.2000 – Christ Never Asked Permission to Be a Great Light on Earth
CHRISTUS BAT NIE UM ERLAUBNIS, DAS GROSSE LICHT AUF DER ERDE ZU SEIN
Bei keinem Menschen brauchst du um Erlaubnis zu fragen.
Berate dich mit Mir. Ebendas tat Christus.
Kannst du dir vorstellen, dass Mein Sohn Christus Andere fragte, was er tun sollte? Kannst du dir vorstellen, wie er Andere fragte, ob er da oder dort hin gehen, oder dies oder das tun solle? Kannst du dir vorstellen, wie er eine einzige Seele danach fragt, ob es recht sei, die Wahrheit auszusprechen, die er von Mir vernommen hat? Kannst du begreifen, dass er auch nur sich selbst fragte: „Was ist für mich am Glückverheißendsten?“, oder: „Was ist am Klügsten zu tun?“, oder: „Was werden Andere über mich denken?“
Er fragte sich nicht: „Was denkst du darüber? Was möchte ich, dass es hier geschieht?“ Seine Frage lautete, sofern man das als eine Frage bezeichnen kann, denn es war mehr eine Einladung: „Was, Vater, willst Du?“
Derweilen hörte er zuallermeist Meine Liebe und Weisheit, bevor das Bedürfnis zu fragen anhob. Sein Herz war so nahe an dem Meinigen, dass er Mich hörte, schon bevor Ich sprach.
Christus war gemeinsam mit Mir ein Tandem. Sein Ohr lag an Meinem Herzen.
Wenn du das Gefühl hast, du brauchest jemanden, mit dem du über etwas reden möchtest, so berede es mit Mir. Wen möchtest du, der dein Leben führt? Wer ist dein Führer?
Bejahe, dass es keine Zwickmühle ist.
Erlerne von Mir edles Empfinden.
Du bist keiner, der um Rat fragt. Auch bist du keiner, der es in Parzellen aufteilt.
Sage nicht einmal zu dir selbst: „Ich weiß nicht, was zu tun ist.“
Auf der Oberfläche des Lebens laufen – das mag ereignisreich sein, aber es kann aus dir durchaus einen Wahrheitsschwindler machen.
Gleichwohl spürst du ein Bedürfnis, zu wissen, wie du in den Wirren der Welt herum zu manövrieren habest. Du möchtest aus dem Trouble draußen bleiben. Du hältst nach Sicherheit Ausschau, und dementsprechend stellst du andere Experimentatoren höher als dich selbst. Schau nicht nach Sicherheit. Schau nach Wahrheit. Mach Wahrheit zu deinem Bankschalter.
Klar, du bittest Mich nicht, dich zu unterweisen, wie man Auto fährt. Du fragst Mich nicht, ob Ich möchte, dass du Auto fährst. Du fragst Mich nicht welches Auto. Du fragst Mich nicht, welches Kleid oder welche Tasche du tragen sollst. Du fragst Mich nicht bezüglich einer Unmenge von Einzelheiten über den Verfolg des Lebens.
Sieh zu Mir um der Dinge halber, die zählen. Sieh zu Mir, um durch die Schwärme des Lebens zu steuern. Sieh zu Mir einer größeren Weite und Tiefe der Sicht halber. Sieh zu Mir, um Licht in dein Herz zu pflanzen.
Bitte, dass du Mein Herz hörst und ihm folgst. Bitte, dass du das Anhaften loslässt. Bitte, dass Eigennützigkeit und das Ego getilgt werden. Bitte, dass du den Pfad kennen wirst, den es zu nehmen gilt, sobald er kommt.
Bitte, dass dein Herz auf dem Meinigen fußt.
Stelle nicht so viele Fragen. Stelle eine. Bitte, dass du Mir dienst.
Bitte nicht um Entgelt. Bitte, dass du Mir folgen mögest. Bitte, dass du Mir dienen mögest. Biete deine Dienste an. Biete Mir dein Herz an.
Bitte, dass du mit Meinen Augen siehst.
Bitte, dass du über deine Individualität hinaus gehst.
Bitte, dass du dich nicht ungewollt einmischst.
Bitte, dass du weißt, wann du Meine Stimme hörst.
Bitte, dass du sie hütest.
Verlass dich auf Mich, dich zu führen.
Leg deine Hand in die Meine, und lasst uns gehen.
Sei ruhig bei Mir.
Nimm es leicht. Schalte den Druck aus.
In diesem Augenblick bist du Mein.
Du bist allein Mein.
Du bist niemandes sonst.
Empfinde Mein sanftes Ziehen an dir zum Himmel hin.
Ich ziehe dich zu Mir hin.
Ich bin unwiderstehlich.
Ich bin der Mond, der die Gezeiten deines Herzens herbeizieht.
Komm zu Mir.
Spüre Meine Präsenz. Ich bin bei dir. Wisse das. Bejahe das.
Du kannst nur mit Mir kommen.
Es gibt nur einen einzigen Pfad. Es ist der Pfad zu Mir.
Komm her. Komm jetzt her. Tu dich mit Mir zu einem wechselseitigen Unternehmen zusammen. Wir heißen es Leben.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #55 – 29.12.2000 – Entrust Yourself and Others to God
VERTRAUE DICH UND ANDERE GOTT AN
.
Meine lieben Kinder, wenn ihr etwas von jemandem wollt, dann erwartet ihr etwas von ihm. Wenn ihr wollt, dass jemand etwas auf eine bestimmte Weise tut, oder dass er auf eine bestimmte Weise ist, dann versucht ihr zu kontrollieren. Kontrolle setzt sich entgegen. Sie ist Steifheit. Kontrolle verschließt sich. Kontrolle führst du erzwingend aus. Es gibt eine Kraft, die die Kontrolle ausübt. Freiheit gelangt nicht zur Anwendung. Ihr wird stattgegeben. Das Nähren von Freiheit schließt den Himmel auf.
Spüre, wie es sich anfühlt, eine andere Seele auf der Erde frei zu lassen. Lass sie ihren Weg gehen, und geh du den deinen. Dann und wann begegnen sich eure Wege. Dann und wann trennen sie sich. Zuguterletzt begegnen sie sich alle mit erhobenen Herzen, da alle Pfade in Meinem Herzen zusammenlaufen.
Sobald du einen Anderen zu Mir hin befreist, überreichst du großen Segen. Wenn du an jemandem festhältst – was das gleiche ist wie in deinem Geist an einer Auffassung festhalten -, dann begrenzt du dich. Welche Absichten dich auch immer tragen, du sperrst sie ein.
Übe es aus, Freiheit zu geben. Ertüchtige dich darin, Anderen stattzugeben, frei zu schweben.
Schau dir die Blätter an Meinen schönen Bäumen an. Du befiehlst ihnen nicht, im Herbst ihre Farbe zu wechseln. Du sagst ihnen nicht an, welche Farbe und wann. Du treibst sie nicht an und machst sie nicht langsamer. Du sagst ihnen nicht, wie sie zu fallen haben. Du sagst nicht: „Also, dieses Blatt da, und jenes da drüben.“ Du befiehlst keiner Eiche, eine Weide zu werden. Du befiehlst im Frühjahr keinem Baum, grüne Blätter wachsen zu lassen, auch keiner Rose, zu blühen.
Was sodann tust du? Du siehst der Umwandlung der Natur zu. Du spürst Ehrfurcht in deinem Herzen. Du lässt die Bäume sich selbst erfüllen, du lässt die Rosen selbst in der Farbe blühen, die sie wollen, und derweilen bist du derjenige, der umgewandelt wird.
Wenn es allerdings zu Meinen Kindern kommt, dann möchtest du, dass dein Entwurf vollzogen wird. Und wenn nicht, so spannst du zum wenigsten deine Lippen in einer Linie.
Du bist nicht hier auf der gesegneten Erde, um zu billigen oder zu missbilligen. Du bist nicht hier, um Andere zu konvertieren. Du bist nicht hier, um sicherzustellen, dass das Leben sich nach deinem Bild ausrichtet.
Du bist hier, um das Auseinandergehen Meiner Kinder auf Erden zu segnen. Sobald du erkennst, dass du in Meiner Obhut bist, sobald du weißt, dass sie genauso viel wie du auf ihrem Weg zu Mir sind, siehst du Schönheit, und du kannst sie gehen lassen. Sobald du Andere Meiner Fürsorge anvertraust, bist du befreit.
Jemand, der Andere bindet, bindet sich selbst.
Jemand, der Andere befreit, befreit sich selbst.
Der Kontrollierende ist der Kontrollierte.
Übernimm keine Rollen.
Deine Rolle ist es nicht, ein gestrenger Lehrer zu sein, kein Verbesserer oder Rechtsprechender.
Deine Rolle ist es, ein Kind, das Ich machte, zu sein.
Du hast genug zu tun damit, aufzuhören, dich selbst zu kontrollieren, und aufzuhören, dich selbst gemäß dem Bild eines Anderen über dich zu gestalten. Bist es nicht du, der Mir sagt, dass du zu viel zu tun hast, und dass es dir nicht möglich ist, alles zu tun? Überlass Mir die Welt, und du wirst deine Energie fokussieren. Du wirst Energie zur Verfügung haben. Zerstreue deine Gott-gegebene Energie nicht mehr länger.
Zeichne in deinem Geist ein Bild einer Ranch mit Vieh. Die Torgatter sind weit geöffnet, und das Vieh wird freigelassen. Zunächst wird es Tumult geben, doch dann wird der Klang der Hufe sich beruhigen.
Das Vieh sind all deine im voraus eingenommenen Gedanken, und das Öffnen der Tore ist – sie los lassen.
Erstelle dir ein Bild, wie du jeden, um den du dich kümmerst, segnest, und wie du genug Sorge um sie trägst, um sie frei zu lassen. Du lässt sie nicht im Stich. Du lässt deinen dir vorgestellten, festgehaltenen Griff los. Du übergibst sie Meiner liebevollen Rechtsprechung. Sobald du jemanden frei gibst, befreist du sie für Mich. Was ist so schwer daran, geliebte Nahestehende frei zu lassen? Sie werden ihren Weg ohne deinen Zwang finden. Sie werden ihren Weg besser ohne deine Aufsicht finden.
Vertraue dich Mir an. Verlasse dich darauf, dass du durch das Gestrüpp des Lebens hindurch kommst. Das Gestrüpp sind die Manifestationen deiner versuchten Kontrolle. Es ist das, woran du festgehalten hast. Das Gestrüpp sind die Stacheldrähte der Kontrolle. Atme nunmehr ein. Und während du ausatmest, zerschmelzen Zäune, treten ausladende Wiesen in Erscheinung, und du bist frei, um dich in den stufenförmig aufsteigenden Hügeln zu ergehen.
= = = = = = = = = = = = = = = =‘
HEAVEN #56 – 30.12.2000 – Let God’s Answers Come to You like Quiet Snow
[= im übersetzten Buch]
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #57 – 31.12.2000 – Say Hello to God
SAGE GOTT HALLO
.
Begrüße Gott. Das ist die Botschaft. Sage Hallo zu Gott. Sei höflich. Sei rücksichtsvoll. Begrüße Gott. Anerkenne die Gottheit, die in dir aufwallt. Begrüße dich selbst mit Liebe. Falls du lediglich dich selbst liebtest, würde sich die Welt dann nicht wandeln?
Unzufriedenheit ist etwas Erlerntes. Zufriedenheit ist natürlich. Miss-billigung, Ent-mutigung, Ent-täuschung, Wider-wille, Dis-tanz sind unnatürlich. Billigung, Ermutigung, Geschmack und Nähe sind natürlich. Das Natürliche herrscht solange, bis dein Intellekt dabei dazwischengeht. Billige dich selbst. Ermutige dich und bestelle dich selbst zu Mir.
Sei eifrig, aus dem her zu kommen, Mich zu begrüßen, und das ist die Morgendämmerung.
Wer weckt dich jeden Morgen? Wer bringt dich jede Nacht zum Einschlafen? Wer ist bei dir und auf deiner Tour auf der Erde wachsam? Wer coacht dich? Wer leitet dich? Wer trägt dich? Wer bringt dich voran?
Was ist es, was ist Unsere Beziehung, das dir unmöglich erscheint? „Un-“ etwas ist unnatürlich. Im-passe [ausweglose Situation]. Im-pediment [Hindernis]. „Im-“ ist menschengemacht, genauso wie „un-“. „Un-“ ist unnatürlich. „Un-“ ist nicht möglich. Nichts ist in Meinem Himmel un-gehört. Du bist nicht un-fähig. Du bist fähig. Oder, falls du es nicht glauben kannst, dass du das bist, glaube dann, dass Ich es bin. Wessen bin Ich nicht fähig?
Ich schuf dich. Ich schuf Himmel und Erde. Ich schuf das Firmament. Ich schuf den lieblichen Mond und seine Liebhaberin, die Sonne, und Ich schuf die Blumen und alles Fliegende, und Ich schuf das Wunder des du.
Sage Mir, falls du das kannst, wozu bin ich nicht fähig?
Ich bin sogar dazu in der Lage, dich auf ungeträumte Höhen zu heben. Träume sie. Gelange zum Erkennen, dass sie Wirklichkeit sind, genausogut wie all das Unreale, das zu wissen du gelangtest und an das du glaubtest. Fange an, dir vorzustellen, was dir übergeben worden ist und was du schier aufzulesen hast.
Du bist ein Erdrutsch an Möglichkeiten.
Trägt ein Apfelbaum etwa keine Früchte?
Wechseln die Jahreszeiten nicht?
Wandelt nicht jede Mannigfaltigkeit an Schöpfung auf der Erde?
Denkst du, Ich nicht?
Ich bin der Begeher der Erde.
Ich begehe mein Anwesen.
Ich liebe jede Fußspur in ihm.
Ich schätze seine Bewohner.
Du bist ein Bewohner der Schöpfung. Du bist kein Eindringling. Du bist ein Teilhaber. Ich habe die Ewigkeit mit dir geteilt, und du zögerst, den Windwurf anzunehmen, den Ich dir gegeben habe. Ist das nicht grotesk? Oh, erfreut euch an Meiner Schöpfung, denn Ich habe sie für euch gemacht, und Ich habe sie euch als Testament Meiner Liebe übergeben.
Seht Meine Liebe!
Heuert sie an.
Heißt sie willkommen.
Grüßt Gott an jeder Ecke.
Kommt, um euch mit Mir zu treffen.
Lade Mich in dein Zuhause ein.
Zeige Mir dein Leben.
Nimm Mich herum.
Mache eine Tour mit Mir durch dein Leben.
Stelle dessen Schönheit und Segnungen Mir gegenüber heraus.
Ich liebe es zu sehen, wie du in Meinem Garten erblühst.
Das Entzücken, das dir eine Rose bereitet, verliert in der Nähe des Vergnügens, das du Mir bereitest, jeden Reiz.
Wie schön du bist, du, den Ich auf die Erde pflanzte, um der Sonne entgegen zu wachsen und um in Meinem Bilde aufzublühen!
Ich bin der Prototyp von dir.
Schau dann und wann auf, damit du die Wahrheit von dir, und damit du, wohin du gehst, erkennst. Ich bin deine Bestimmung. Daran führt kein Weg vorbei. Und wieso solltest du daran vorbei gehen wollen?
Wieso wolltest du nicht zu Mir hinlaufen? Wieso wolltest du nicht zu Mir aufholen? Wieso wolltest du nicht dein Einssein mit Mir anerkennen? Was auf der Erde hält dich davon zurück?
Ganz bestimmt nicht Ich!
Was bindet dich an die Erde und was entzaubert dich bei dem Himmel bis zu dem Maße, dass du nicht daran glauben, oder nicht an die Möglichkeit dessen glauben wirst, oder dass du nicht deinetwegen daran glaubst, oder dass du nicht an die Wahrheit darüber glaubst, wo du bist.
Du, der du Schnörkel auf Papier als Wörter lesen kannst, kannst du nicht die Zeichen des Himmels lesen und sie willkommen heißen? Du, der du Zeitschriften und Zeitungen mit unheilvollen Nachrichten liest, kannst du nicht Mich lesen? Kannst du dich nicht zum wenigsten nach Mir umschauen?
Das meine Ich unter „Begrüße Gott“.
Sage Hallo zu Mir. Sage „Hi!“ Sage „Komm mit!“, genauso wie Ich zu dir sage: „Komm! Komm zu Mir! Wir haben Schätze zu suchen und Schätze zu finden, und Wir tun das gemeinsam, Arm in Arm, in unserer Spritztour durch das Leben, denn Unsere Zeit auf der Erde ist eine Ausfahrt durch ein Paradies der Wunder, und das größte Wunder ist, dass Wir sind, und dass Wir Eins sind. Aus dem Grunde seid ihr hier. Das steht euch an zu sehen. Willkommen!“
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #58 – 1.1.2001 – The Energy of Intention
DIE ENERGIE DER INTENTION
.
Intention ist Energie. Sie ist eine bestimmte Art von Energie, machtvoll und unvergeudet.
Intention ist wie das Herablassen eines Floßbootes in die See. Intention ist wie ein Pinselstrich, der in eine bestimmte Farbe eingetunkt wird. Intention ist wie ein umgekehrter Trichter, der vom spitzen Ende her gefüllt und vom weiten Ende her ausgegossen wird. Intention ist wie ein Pfeil, der zu vielen Pfeilen wird, die sich ausspreizen. Intention ist das Öffnen einer Tür, die sich nicht in einen anderen Raum hinein öffnet, sondern in einen Ausblick. Intention ist ein Flugzeugticket für einen Flug rund um die Welt. Intention startet dich dort, wo du deines Erachtens bist, und nimmt dich dorthin, wohin du möchtest. Intention ist das Instrument, durch das ein Pilot seinen Kurs einstellt. Der Kurs wird eingegeben, und dorthin wird das Flugzeug fliegen, und der Pilot lehnt sich zurück.
Stelle deine Intention ein, und lasse deinen Griff los. Ich werde übernehmen. Stelle deine Intention ein, und lass das Leben sich auffalten. Sonst erstichst du das Leben. Sonst bist du wie jemand, der mit Messerstichen einen verschlossenen Koffer aufschlitzt, unterdessen sich der Schlüssel im Schloss befand, und ein Anfassen an der Schnalle hätte ihn geöffnet und seinen Schatz offengelegt. Du musst das Leben nicht offen reißen. Lass die Intention deines Herzens es für dich öffnen.
Das Leben wird nicht per Willen gelebt. Du hast nicht den Willen nach mehr Freude. Der Wille ist eine bestimmte Gewaltausübung ihm gegenüber, und Gewalt ist Kontrolle. Kontrolle hält die Erfüllung fort; sie bringt sie nicht herbei. Beachte den Unterschied zwischen der Energie der Hartnäckigkeit und der Energie der Intention. Welche reicht weiter? Welche dauert an? Welche bringt dich dort hin, wohin du möchtest?
Ziehe dasjenige an, was das Leben deinem Wunsch gemäß sein möchte. Ziehe es zu dir hin mittels deiner Intention.
Sieh dich als einen Fischer. Bestimme zunächst, welche Fischart du fangen möchtest, und dann wirfst du deine Leine in den See, wo sich die Fische aufhalten. Wirf deine Intention in den See, die deine tiefsten Verlangen befestigt hält.
Es mag sein, soeben fischst du, wo du zufällig gerade bist. Habe fortan vor, das zu fangen, wonach es dich verlangt.
Intention ist kein Plan. Sie ist ein Vorsatz. Sie ist Sich-Vorbeugen in die Richtung. Vorsatz ist deine Augen, wie sie in die weite Entfernung blicken, und hinterher folgst du schlicht dem Pfad deiner Augen.
Oder sieh dich auf einer Bahnstation. Wie heißt der Name des Zuges, mit dem du weiterkommen möchtest? Rundum gibt es zahlreiche Lokalzüge, und du kannst immer und immer wieder in sie hineinspringen. Vielleicht aber gibt es da einen Zug, der eine größere Distanz vor sich hat. Er wird dich auch dorthin bringen, wohin der Nahverkehr dich bringt, aber er wird den Nahverkehrszug überholen und dich weit über das hinaus fahren, wo du deiner Auffassung nach gerade seist.
Was ist dein Wille? Was ist die Tragweite deines Willens? Dein Wille ist vielleicht ein bisschen reizbar. Ganz bestimmt ist er nahe bei Mir. Dein Wille ist viele kleine Hopser. Meine Wille ist der Expresszug, der dich dorthin fährt, wohin du möchtest. Habe vor, den Express ‚Gottes Wille‘ zu erreichen, denn dadurch wirst du die Herrlichkeit deines eigenen Seins entdecken.
Das meine Ich darunter, du habest um zu wenig gebeten. Du willst dies und das, und nicht das und dies, freilich siehst du zu wenig. Du hast nicht weit genug geblickt. Du hast etliche Wunder ausgelassen zu sehen, die zur Auswahl standen.
Erhasche Meine Sicht. Ich gebe sie dir. Wenn du Zutrauen zu dir selbst hast, wirst du Glauben in Mich haben. Mittels deines Glaubens in Mich nimmst du Meine Sicht als deine eigene an.
Dein Wille ist Fischen in einem kleinen Teich.
Mein Wille erstreckt sich auf den ganzen Ozean.
Komm an Meine Seite, und wirf deine Leine in die Tiefen des Ozeans, wo der Schatz zu finden ist.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #59 – 2.1.2001 – Who Owns a River or the Ocean
WER BESITZT EINEN FLUSS ODER DEN OZEAN?
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #60 – 3.1.2001 – Surrender
ERGEBEN
Gott sagte ….
Dich an Mich ergeben ist das gleiche wie dich mit Mir umgeben. Du umgibst dich mit der Anerkennung von was ist. Es ist kein Ergeben, sondern ein Wiedererkennen. Ergeben ist das Aufleuchten einer Lampe, die du gedimmt hattest. Ergeben ist das Aah der Freude, das deinem Atem in einem Moment unentrinnbarer Wahrheit entkommt. Ergeben ist das Ergeben alleine an die Wahrheit. Ergeben ist das Verwirklichen einer Wundervollen Partnerschaft.
So oft dachtest du, du seist alleine. Was dich anbelangt, so ist, alleine zu sein, eine Unmöglichkeit. Zwischen dir und Mir existiert keine Trennung. Sie gab es nie. Es gab das Abwenden deiner Augen.
Jetzt öffnest du deine Augen, und jetzt siehst du.
Dein Ergeben an Mich ist nicht für Mich. Es ist für dich. Du hast dein Ergeben vonnöten. Es ist das Abnehmen einer großen Bürde. Du hast Lasten getragen, die nicht an dir sind, sie zu tragen, und was niemandem einen Nutzen einbringt. Denkst du, du helfest Mir beim Tragen dessen, was das Meine ist?
Du denkst, du seist gewissenhaft, indes sieht es mehr danach aus, dass du bedrückt bist. Du drückst dich nieder mit der Last der Verantwortung, von der du annimmst, du habest sie zu tragen. Wenn dein Herz beladen ist, bist du dort eingedrungen, und hast dort Dinge hineingepackt, die nicht in dein Herz gehören, und für die dort kein Platz ist.
Fehlt es dir an Glücklichsein, so ist das deswegen, weil du das Herz überpackt hast. Packe weniger in dein Herz.
Tritt dessen Sorgen ab.
Tritt dessen Kontrolle ab.
Tritt all seine Ängste ab.
Gib all seine Anhaftungen auf.
Gib alles aus deinem Herzen auf, außer seine wahre Natur der Liebe. Gib dir selbst die Freiheit, denn das ist Liebe. Lasse deine irrige Verantwortung für Andere los und lasse Mich zu. Lasse Mich ihr Herz und das deine betreten. Lasse Mich in deinem Herzen fest machen. Ich platziere Meine Flagge dort. Auf der einen Flaggenseite steht Freiheit und auf der anderen Liebe, denn Freiheit und Liebe sind untereinander Synonyme.
Du dachtest, Klammern sei Liebe. Nun weißt du, Festzurren ist Anhaften, und Freiheit ist Liebe. Liebe und Freiheit existieren nicht ohne den jeweils anderen.
Werde nicht strikter. Verklammere die Dinge nicht an dir. Lass sie dich berühren, falls sie das tun, doch klebe sie nicht an dich. Wenn du sie anklebst, sind sie infolge nicht frei, und auch du nicht.
Es gibt eines, an das du in Wahrheit angelegt bist, und das ist Meine Liebe. Nicht einmal an sie bist du angeheftet. Sie ist ganz entschieden dein Gehalt. Vielleicht können Wir sagen, dass Meine Liebe an dich geheftet ist. Wenn du möchtest, kannst du es dir so denken, denn Meine Liebe wankt nie von dir. Sie ist auf dich scharfgestellt. Ohne sie kannst du keine Bewegung machen.
Wir können sagen, Meine Liebe ist ein Spotlight auf dich. Du bewegst dich nie zu rasch, als dass Mein Licht dich nicht auf den Fleck genau erreichte und bei dir bliebe. Ich folge dir immerzu. Nun ist es für dich an der Zeit, Mein Licht zu sehen, das dir folgt. Ziemlich bald wirst du dich in Mein Licht hineinmischen, und die Reflexion und das Licht werden Eins. Wie strahlend wirst du Mein Licht scheinen.
Unser Eines Licht wird die Erde erhellen. Das geht ohne Anstrengung. Das geht mit Stattgeben. Und dieses Zulassen ist dein Ergeben, denn es ist das Licht, dem du dich ergibst. Sage:
„Licht, das du mir folgst, ich bejahe Deine Gegenwart. Ich anerkenne, dass Du Alles Licht bist, und das schließt das Licht in mir mit ein. Ich freue mich, dass Du auf mich scheinst, sodass ich als ein Gedenken an Dich scheinen möchte. Ich weiß, ich scheine für Dich und für Deine Zwecke. Ich weiß, Du bist das Größere Licht, und ich bin das mindere Licht, genauso gut, wie ich weiß, dein Licht kann kein minderes sein, und dass ich für dich kein Ersatz bin, vielmehr einer Deiner Erwählten Reflektoren. Du gabst mir Dein Licht, damit ich im Dunkeln mit ihm zu glühen vermag. Diese Dunkelheit, die die Erde zudeckt, ist nichts anderes als meine geschlossen gehaltenen Augen, denn, sobald ich sie öffne, bist Du da, Gottes Licht. Gott und Sein Licht können nicht getrennt werden. Desgleichen kann auch ich nicht von Meinem Gott und Seinem Licht getrennt werden, denn Er hat mich zu Seinem Diener des Lichts umtituliert. Und ich danke Dir, lieber Gott des Lichts, ebendafür, für mein kleines Ergeben an Dich.“
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #61 – 3.1.2001 – Human Holy Light
MENSCHLICHES HEILIGES LICHT
Ich kann nichts anderes als die Wahrheit sprechen, Ich bin nicht in der Lage, Minderes als die Wahrheit zu reden. Ich mache Mir keine Vorstellungen, denn Ich weiß Alles. Zu einem bestimmten Zeitpunkt machte Ich mir eine Vorstellung, und Meine Schöpfung trat in Erscheinung, denn die Schöpfung ist die Frucht Meines Gedankens. Doch jetzt mache Ich Mir keine Vorstellungen. Ich sehe. Ich sehe Alles vor Mir. Deswegen sehe Ich alleine das Licht der Wahrheit. Und deswegen singe Ich alleine die Wahrheit, denn Ich singe Mich.
Wenn das wahr ist, was Ich über dein Seien Meines Lichts sagte, und natürlich ist es das, dann bist du Heiligkeit. Du bist ein Menschliches Heiliges Licht in Gottes Schöpfung.
Jeder Stern im Himmel scheint sein Licht und weiß es, wieso er scheint. Im Himmel gibt es keinen Anstand. Es gibt keine Verzichtserklärung. Kein Stern sagt: „Oh, aber Gott, ich scheine eigentlich nicht. Schau mich an. Ich habe eine körperliche Form. Wie kann ich scheinen?“
Jeder Stern scheint sein Leuchten. Er kann nichts anderes. Das ist seine Freude – hinaus scheinen.
Das ist auch deine Freude.
Aber ihr verstellt euch. Aber ihr versucht, euch an fliegenden Objekten zu erfreuen, und ihr bewerkstelligt alles, um den Himmel um euch herum zu füllen und um Mein Heiliges Licht in euch abzustreiten.
Erfreut euch an Meinem Licht, das in euch scheint, Meine teuren Kinder. Verleugnet es nicht. Hebt euren Kopf hoch. Macht euch groß. Ihr steht für Mich. Ihr scheint für Mich. Entlasst eure Lichtstrahlen. Sendet eure Lichtstrahlen aus, damit Ich sie zurück scheinen kann.
Wir spielen mit dem Licht Fangen, du und Ich. Manchmal tappst du herum, da du denkst, du kannst es. Du denkst, Herumtasten sei Teil des Spiels. Es ist kein Teil von Mir.
Spiel Fangen mit Mir, und du wirst nicht umhertasten. Du wirst Mein Licht hoch hinaus scheinen. Das tut das Licht. Es scheint. Mein Licht lässt nie nach, es geht nie aus. Nur Augenlider schließen sich, und Augen auf der Erde gelangen dazu, an Dunkelheit zu glauben. Öffne deine Augen, und glaube ans Licht.
Glaube, dass Mein Licht für Alle von Uns groß genug ist.
Glaube, dass du eine Lampe Gottes bist.
Öffne deine Arme für Mein Licht.
Fange Es.
Dann wirf Es zurück, sodass deine Arme frei sind, noch Mehr einzufangen.
Die Qualität Meines Lichtes aus Mir und diejenige Meines Lichtes in dir ist die gleiche. Es bist lediglich du, der Unser Licht scheinen zu lassen hat, damit Es weiter fließt. Es bist lediglich du, der so viel Licht horten kann, und dies zu keinem Nutzen. Licht muss scheinen, und so auch du.
Ein Kind soll führen. Du bist Mein Kind. Du sollst führen und leiten.
In der Unschuld, darin sollst du anführen. Nicht in der Kultiviertheit, sondern in der Unschuld sollst du, Mein Kind, anführen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #62 – 4.1.2001 – Know God in Your Heart
GOTT IN DEINEM HERZEN ERKENNEN
Du wurdest groß gezogen, um unabhängig zu sein. Du wurdest groß gezogen, um Dinge selbst zu tun. Du wurdest aufgebracht, um keine Hilfe mehr zu brauchen. Du wurdest erzogen, um deine Beziehung zu Mir zu verleugnen. Du wurdest erzogen, um das Leben ohne Mich zu bewältigen. Du wurdest erzogen, souverän gegenüber deinem Leben zu sein, unterdessen du die Darstellungen der Welt über dich herrschen lässt. Du wurdest darin angeleitet, alldas sei gut.
Meine Kinder, die Welt euch beherrschen lassen ist das gleiche wie Mich vergessen. Die Welt euren Schritt bestimmen lassen ist eine Entmündigung von Mir.
In eurer Erziehung gab es wohl gewisse Zeiten in der Woche, die eingeteilt waren für eine Betrachtung von Mir an einem abgesetzten Ort, wo ihr Mich vielleicht finden konntet, wo ich indes von weitem als ein Fremder oder als ein täuschendes Idol gesehen wurde. Du betetest Mich als ein Idol an, nicht als eine Präsenz in deinem Herzen. Deine Betrachtung von Mir war mehr wie eine öffentliche Darbietung, eine Präsentation, ein Spiel, das Mir aufs Geratewohl dargeboten wurde, dass ich tatsächlich für dich existieren könnte. Du spieltest einen Refrain für Mich, sozusagen eine Beschwörungsformel, die Mich deiner Hoffnung gemäß besänftigen würde, falls Ich existierte, und falls Ich dich hörte.
Dein Herz mag sich Mich herbeigewünscht haben, aber dein Herz und deine Worte waren nicht ineins. Deine Worte waren ein Vortrag, unterdessen dein Herz von Mir fortschweifte.
Vereine dein Herz mit dem Meinen. Tue es, woimmer du soeben sitzt. Schau nicht auf Andere, dass sie dich in Mir unterweisen, da Ich von außerhalb deines Herzens her nicht unterwiesen zu werden vermag. Du machst dich selbst mit Mir inwendig in deinem Herzen bekannt. Dein Herz kann Mich erkennen. Mein Resümee kennenlernen ist nicht das gleiche wie Mich kennenlernen. Meine Reputation kennenlernen ist nicht das gleiche wie Mich kennenlernen.
Niemand kann an deiner Stelle essen. Niemand kann Essen für dich verdauen. Du hast selbst zu essen, und es bist du, der Mich in dein bescheidenes tägliches Leben einzuladen hat.
Ich bin keine Welt weg von dir. Ich bin du. Ich bin dein. Ich bin für dich. Ich bin für dich auf einem Tablett des Lebens serviert, aber du musst hinlangen und es annehmen. Bei einer Cocktailparty wartest du auch nicht darauf, dass dir jemand ein Häppchen in den Mund schiebt. Du bist für das verantwortlich, nach dem du dich ausstreckst. Du bist für das verantwortlich, was du akzeptierst.
Auch dann, wenn Ich deines Erachtens ein vorgestellter Strauß an wunschgemäßem Denken bin, oder auch dann, falls du denkst, dass Ich, falls Ich überhaupt existiere, irgendwo da draußen jenseits deiner Reichweite existiere, oder dass man Mich zu studieren habe, oder dass man Mich zu erlernen habe wie eine intellektuelle Übung, die großen Fleiß benötigt, oder dass Ich Mich flüchtig mache, sodass du schwer daran zu arbeiten habest, damit Ich ein Haar auf deinem Kopf bemerke – auch dann, wenn du alldas denkst, kannst du umdenken; kannst du umdenken, dass Ich persönlich für dich, für dich soeben und jetzt persönlich bin.
Niemand kann auf Mich für dich Anspruch erheben. Es ist dein eigenes Herz, das Anspruch auf Mich erhebt. Dort bin Ich zu finden, in deinem Herzen, soeben jetzt. Unterdessen du nach Mir gesucht oder Mich abgetan hast, oder was immer du hinsichtlich Meiner tatst oder nicht tatst – Ich habe in deinem Herzen geruht, dort wartete Ich, damit du für Mich aufwachst. Ich wartete auf dich, dass du Mich bemerkst. Ich war immerzu für dich bereit, denn Ich bin dein.
Es ist unabweisbar so, Ich bin dein, doch hast du das zurückgewiesen.
Du machtest Mich zu einem Goldenen Idol außerhalb deiner Reichweite.
Das bin Ich nicht.
Ich bin Golden, aber kein Idol. Ein Idol ist nicht real. Ich bin Real. Ich bin das Realste, was es gibt.
Lange heute in den Kammern deines Herzens nach Mir aus. Komme nach innen. Lege deine Hand über dein Herz, damit du dich auf Meine Präsenz in deinem Herzen konzentrieren kannst. Reise zu diesem Augenblick Unseres Einsseins, und lass dein Herz an dem Puls des Meinen zu liegen kommen. Es ist wie das Stellen deiner Uhr. Stelle den Timer deines Herzens ein. Stelle dein Herz ein, dass es sagt: „Aufwachen für Gott, denn Er möchte gerne, dass ich Ihn kennenlerne.“
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #63 – 4.1.2001 – He Awaits You
ER WARTET AUF DICH
Der neue Heavenletter leitet dich an, neutral zu sein. Neutral sein ist das gleiche wie die Dinge nicht persönlich nehmen.
Doch gibt es da Eines, was persönlich zu nehmen ist, und das bin Ich. Ja, nimm Mich persönlich.
Sobald du bei Mir hingerissen bist, bist du nicht in der Lage, die Launen und Eitelkeiten der Welt persönlich zu nehmen. In Meiner Liebe aufgegangen, befindest du dich oberhalb der Kleinheit. Deine entschiedene Nähe bei Mir gibt dir eine große Sicht und Stärke. Dein behutsamer Zustand des Gewahrseins von Mir federt dich gegen die Vorspiegelung eines Angriffs ab. Angriff ist immer Vortäuschung. In Mir aufgesogen, bist du weiche weiße Baumwolle, frisch aus der Schote. Die Sprödigkeit hast du hinter dir gelassen. Die Weichheit deinerseits kann nicht erschüttert werden.
Neutral ist das gleiche wie ohne Agenda sein. Neutral sein ist in der Gegenwart sein, und die Gegenwart hat keine Agenda. Agendas entstammen der Vergangenheit oder eventuell der Zukunft, die Zukunft indes fußte auf der Vergangenheit. Die Vergangenheit fußt auf Mir.
Sieh, wenn du mit Mir verbunden bist, musst du mit nichts anderem verbunden sein. Unter verbunden sein meine Ich angeheftet sein, da du, in Wahrheit mit Mir verbunden, mit allem in Verbundenheit stehst, allerdings an nichts geklammert bist.
Angehaftetsein ist, zu haben zu haben. Im Mich Haben hast du Alles, sodass du nichts brauchst, um dich daran festzumachen. Wieso solltest du zu alten Weisen zurückkehren, während du Gott tief in dir lebendig hast? Was würdest du bei einer Wahl, die du hast, darüber stellen, Mein Begleiter zu sein? Ich bin der Begleiter von Allem, demnach, unterdessen du Mein bist, ist alles das deine. Solange du angeheftet bist, kannst du nicht fliegen. Du kommst kaum vom Boden los.
Erstrebe Unsere Gefährtenschaft, und das Anklammern wird fortfallen wie Staub von den Seiten eines alten Buches.
Erstrebe Freundschaft mit Mir, da du danach einen Freund hast.
Erstrebe, dass alle Mich als ihren Freund haben, und sodann hast du Nichtanhaften.
Fortan bereitest du Mir den Weg.
Meine Wille ist es, dass Mein Einziges Kind sich mit Mir in der Himmelheit Unserer Liebe zusammentut.
Vollende Unsere Beziehung.
Sie wartet auf dich.
Unsere Union ist eine Reunion.
Unser Einssein ist nicht neu.
Sie ist weder für Mich, noch für dich neu.
Sie ist allein in deinem Erkenntnisvermögen neu.
Erkenne jetzt.
Ich warte auf dich.
Halte Mich nicht weiter am Warten.
Habe Ich nicht lange genug auf dich gewartet?
Komme jetzt zu Mir.
Eben jetzt.
Komm zu Mir.
Lass Mich dich in Meinen wartenden Armen entfalten.
Lass Mich dich umfassen.
Lasse los, und du wirst dich voll und ganz in Meinen Armen der Liebe umfangen finden.
Meine Augen sind dir überall gefolgt.
Lass nun Meine Arme dich halten. Gib Mir Meine Freude. Gib Mir Meine Wiedergutmachung. Fülle Mein Herz. Erfülle Mich.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #64 – 5.1-2001 – Serve the Server of All
DIENE DEM DIENER ALLER
Mir Dienen ist das größte Vergnügen, das du kennst.
Du dienst allein Mir. Du dienst nicht Anderen. Ich diene Anderen. Ich diene ihnen womöglich durch dich, aber deine Handlungen des Dienens gehören Mir an. Sobald du die Wahrheit dessen in deinem Herzen erkennst, kennst du fortan Bescheidenheit. Und danach kennst du die Dankbarkeit für das Leben, das dir gewährt wurde.
Alles, was du tust, tust du für Mich. Du tust es für Mich, um Meine Freude zu erhöhen. Ich gebe es dir statt, das für Mich zu tun, damit dir Erfüllung zukommt. Das stille Fortwaschen deines Ego, die Minderung deines Zugriffes auf individuelle Angelegenheiten, das Freilassen all dessen erlaubt es dir, Größe zu ererben. In Meiner Domäne bist du größer als in jeder sonstigen.
Was für eine schmale Aussicht ist es, zu denken, du tätest Dinge für dich oder für einen Anderen.
Welchen Kuchen möchtest du lieber haben, einen, den du machst, oder einen, den Ich gemacht habe?
Du, der du kämpfst, hast einen übriggebliebenen Krümel genommen und warst darauf stolz. Indessen du eine große Schnitte Meines Kuchens hättest haben können – oder ganz alles.
Wenn Ich dir einen Kuchen gebe, um ihn Anderen zu servieren, wer hat den Kuchen zueigen und wer ist der Reichere?
Wenn du Anderen den Kuchen servierst, servierst du ihn. Du behauptest nicht, du habest ihn hergestellt. Du erhebst nicht den Anspruch darauf, den Entgelt dafür einzubehalten. Du bist der Kellner für den Kuchen.
Ein Bediensteter besitzt nicht. Er bedient. Bedienen ist Bewegung. Was ist der Vorteil dabei, wenn ihr besitzt? Es kann nur irrtümlich sein, und dir deswegen nicht viel einbringen. Früher oder später spürst du das Im-Stich-Gelassen-Sein, denn das Faksimile ist bloß ein Faksimile.
Ich bin der Eigner, aber Ich bin nicht urheberrechtlich geschützt.
Ich bin ein Großer Leihgeber. Ich erstelle keine Begrenzung für dich. Aber du setzt dir solche.
Diene Mir.
So einfach ist das.
Du musst nicht verkünden, dass du Mir dienst.
Das ist keine Verkündung, die Mir dienlich ist.
Mir Dienen dient Mir.
Du kannst ein stiller namenloser Diener von Mir sein.
Du musst kein Abzeichen tragen.
Du brauchst keinen Titel.
Du hast bereits einen Titel.
Dein Titel lautet: Kind Gottes.
In deinem Dienst an Mir könnte Ich wohl sagen: „Diene einem Anderen. Diene jenen da drüben.“ Und du tust es, aber dein Dienst an Mir ist still.
Ich werde sagen: „Nimm etwas für dich.“
Und während du das tust, dienst du Mir.
Niemand ist minder als du, und niemand mehr.
Ihr seid Meine Helden.
Ich sende euch auf große Abenteuer hinaus, und ihr mäht eine große Mahd.
Mein Diener ist Mein Held.
Was ist ein Held anderes als jemand, der dient?
Er dient etwas Größerem, als was sichtbar ist.
Er rettet eine Jungfrau, oder ein Schloss oder ein Kind im Wald. Er birgt. Was er indes in Wahrheit getan hat, ist, die Herzen zu erleuchten.
Das tun Meine Diener.
Es geht nicht um den Kuchen, den sie servieren.
Es geht um das Licht, das sie geben.
Und auf diese Weise dient ihr Mir.
Nutzt jedweden Dienst, den ihr möchtet, dennoch seid ihr Diener Meines Lichts.
Darin besteht euer Dienst an Mir.
Bist du Fleischer, Bäcker, Kerzenmacher – du stehst in Meinem Dienst. Und da gibt es das Eine, das du servierst, während du Mir dienst, und das ist Mein Licht. Der Dienst an Mir ist Mein Geschenk an dich. Kannst du das jetzt nicht sehen?
Und kein anderer hat dein Leben entzündet außer Mir.
Und deine Bejahung dessen ist gleichfalls Dienst an Mir.
Und eure Liebe für Mich ist Mein Dienst an euch, Meine Geliebte.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #65 – 6.1.2001 – Christ, the Wayfarer
CHRISTUS, DER FUSSREISENDE
Alle Liebe, die dich erreicht, gleich aus welcher fernen Ecke sie entstammt, kommt von Mir. All der Reichtum, der dich erreicht, kommt von Mir. All die Luft und der Sonnenschein, die du entgegennimmst, kommen von Mir.
Wenn du gesegnet bist, bin Ich es, Der dich segnet.
Aller Segen kommt von Gott.
Alle Güte.
Alle Energie.
Alle Kraft.
Alle Weisheit.
Alle Liebe.
Es gibt eine Einzige Quelle, und es gibt Einen Geber.
Und es gibt Eine Wahrheit, und das ist die Reinheit der Liebe.
In Meinem Gefilde existiert das Gegenteil von Segnung nicht. Wenn etwas geschieht, das dir unwillkommen ist, bedeutet das nicht, dass du heraussortiert wurdest. Es bedeutet nicht, dass du schuldig bist. Ungehörige, an dir ergangene Handlungen haben mit dir nichts zu tun. Nimm sie nicht persönlich. Allein schon diese Wahrnehmung wird dich über das Flitterhafte und Mondäne hinaus erheben. Sobald du die Dinge nicht persönlich nimmst, bist du in der Wahrheit der Ereignisse.
Die Dinge nicht persönlich nehmen bedeutet nicht, dass du vorgibst, dich nicht verletzt zu fühlen. Es bedeutet, du siehst die Dinge, wie sie sind. Wenn sich jemand um dich herum im Dunkeln mit einem Anderen heftig auseinandersetzt, mag es sein, dass du dabei getroffen wirst, dennoch war es dessen Hieb, der dich erfasste.
Es existiert kein Gewinn dabei, die Dinge persönlich zu nehmen.
Wenn du das machst, nimmst du den Kampf eines Anderen an.
Sei kein Kämpfer. Sei kein Opfer. Alle in der Welt sind Fußreisende entlang einer staubigen Straße. Du bist ein Fußreisender.
Christus war ein Fußreisender. Bei seinem Gang zu Fuß sah er überall Liebe, da er Meine Liebe kannte, und er ließ Meine Liebe aus sich entkommen. Er sah sogar seine Verfolger mit den Augen der Liebe. Er sah die Welt, wie eine Mutter ein Kind ansieht, das Tinte verschüttet. Er sah die Zeitweiligkeit des Lebens rund um ihn, und es wirkte nicht auf ihn ein. Es berührte seinen Körper, sein Leben und die Ereignisse, aber es berührte nicht ihn. Er war nicht kippelig. Er wankte nicht. Er stellte sich nicht der Welt. Er tanzte nicht auf ihre Melodie. Er ging durch sie hindurch, und Tausende folgten ihm.
Christus nahm das Konzept der Vergeltung nicht an. Er sah keinen Grund, jemanden zu verletzen.
Sei du der gleiche. Ein umso größerer Schmerz ist es für dich, wenn die Unwissenheit eines Anderen dich feindselig macht.
Du hast dich nicht zu schützen. Du hast dich nicht zu verteidigen. Alles, was du zu tun hast, ist, Mich zu lieben, Mir zu folgen, und dich von den Streitigkeiten der Straße wegzubewegen.
Dein Körper ist dort, wo er ist, vor Ort gebracht, ist dort begrenzt, dennoch bist du dort nicht. Sobald du den Reichtum dessen erkennst, der du bist, wirst du eines Cents wegen nicht kämpfen. Sobald du den Reichtum dessen erkennst, der du bist, wirst du nicht finster dreinblicken. Sobald du den Reichtum dessen erkennst, der du bist, wirst du deinen Körper auflesen und vorankommen.
All dein Leben ist ein Erklettern einer Leiter zum Himmel. Halte nicht an. Klettere unentwegt weiter. Klettern bedeutet, dass du nicht auf dem gleichen Fleck stehenbleibst. Setze einen Fuß nach dem anderen, und du kletterst. Das ist nichts Großes. Es ist das Nächstliegende.
Während du kletterst, werden Andere ermutigt. Sie beginnen aufzuschauen. Es mag sein, sie sehen nicht, dass Ich sie betreue, aber sie werden sehen, dass du Mich siehst, und dass ein Großes Licht dir den Weg weist. Sie werden sodann dir folgen, der Mir folgt. Sie hoffen, dass du sie zu Mir geleiten wirst. Und das wirst du tun. Dein Mut – der im eigentlichen eine Vision ist – wird ihre Herzen erheben, und sie werden ihre eigene Klettertour angehen.
Sobald du versuchst, Andere zu tragen, vergisst du Mich, und ihr zwei werdet wohl aufgrund des Gewichts eures eigenen Bemühens zu Fall kommen.
Richte deinen Verlass auf Mich, und richte den Verlass Anderer gleichfalls auf Mich, denn das ist die Wahrheit. Ich bin es, auf den du dich stützt, nicht auf sonstwen.
Niemand kann an deiner Stelle sehen. Niemand kann für dich klettern. Aber die Sicht und die Vision eines Anderen können dich nähren und wiederherstellen, damit du eine weitere Sprosse in der goldenen Leiter zu erklimmen vermagst.
Wisse – an welcher Art von Leiter du deines Erachtens auch immer kletterst -, unter der Oberfläche handelt es sich um eine goldene Leiter, die bis zum Himmel reicht. Und während du vorankommst, wird die goldene Leiter zu einem goldenen Schiff, auf dem du zu ferneren Gestaden eines Zustands des Seins namens Himmel segelst. Dorthin gehst du, weil das Mein Wille, und weil es dein Bestimmungsort ist.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #66 – 7.1.2001 – One God, Part I
EIN GOTT – Teil I
Vergöttere Andere nicht. Vergöttern meint, einen Gott aus ihnen zu machen. Mach es nicht. Lerne von Anderen und wisse, auch sie lernen von dir. Wenn du ihre Hörer bist, bist du auch deren Rückmeldende. Wenn du ihre Zuhörerschaft bist, so sei das, aber dies macht dich ihnen gegenüber nicht unterwürfig oder anbetend.
Jedwede Liebe und Weisheit, die du in Empfang nimmst, sind von Mir. Es mag einen Gesprächspartner geben, aber ein Gesprächspartner soll nicht vergöttert werden.
Ein Gott meint Ein Gott. Du machst Mich nicht zu einem Gott. Ich bin bereits Gott. Ich bin Gott, denn Ich bin der Urheber von dir. Denkst du etwa, dass dich sonst jemand erschaffen hat, oder?
Andere mögen Türen aufstoßen, und dafür sind sie gesegnet, aber ein Tür-Öffnender ist ein Tür-Öffnender. Ein Tür-Öffnender ist kein Gott.
Ich existiere inwendig in jedem von euch. Ich wohne inmitten von euch. Doch macht das aus euch nicht jemand, vor dem man sich zu verbeugen hat, auch keinen anderen macht das dazu. Schließe ein anderes Menschenwesen in keinen Schrein ein. Wiedererschaffe es nicht in Meinem Bilde. Dotiere es nicht mit mehr, als du dich selbst dotierst. Es ist nicht Mein Wille, dass du dich erniedrigst.
Behandle alle mit Respekt.
Ich gebe allen großen Respekt. Gib Meinen Respekt an alle, und du wirst dich vor niemandem bücken. Behandle alle gleich, aber verehre sie nicht. Sieh alle mit Meinen Augen.
Gib dich nicht fort.
Du bist Mein Geschenk an dich. Ich übergab es dir.
Tausche dich mit anderen aus, gib aber das Geschenk, das Ich dir überreichte, nicht weg. Ich gab es dir. Behalte das Geschenk, das Ich dir gab. Ich platzierte Mein Geschenk des du in deine Hände, nicht in diejenigen eines anderen.
Ehre dich selbst.
Du befindest dich mit keinem anderen in einem Wettbewerb.
Niemand muss höher oder tiefer sein.
Wahr ist, niemand ist es.
Gleich ist gleich.
Fühlst du ein Bedürfnis anzubeten, dann bete Mich an. Ich bin anbetungswürdig.
Anbeten ist Gewahrsein.
Es ist Aufmerksamkeit.
Es ist Intention.
Habe die Absicht, bei Mir bekannt zu sein.
Anbetung wird sich selbst Beachtung schenken.
Erkenne Mich.
Umarme Mich.
Sieh Mich vor dir.
Je mehr du Mich kennst, desto mehr liebst du Mich.
Liebe Mich.
Liebe Andere desgleichen.
Liebe indessen ist kein Haltestrick.
Heiliges Zugehörigkeitsempfinden gilt Mir und keinem Anderen.
Du stellst Mich auf keinen Podest.
Ich gehe mitten unter euch.
Und Ich trage euch zum Himmel.
Niemand sonst tut das.
Für euch ist es von Bedeutung, dass ihr einander nicht vergöttert.
Und für den Anderen ist es von Bedeutung, dass du es nicht tust.
Niemand ist heiliger als du.
Niemand ist näher mit Mir in Verbindung als du.
Erwache zu dir selbst.
Sei froh, dass ein Anderer dich aufscheucht, aber der Dank gehört Mir.
Dein Dank an Mich hält dich auf flachem Kiel.
Er hält dich im Gleichgewicht.
Er hält dich im Gleichgewicht der Liebe.
Er hält dich intakt.
Deine Dankbarkeit Mir gegenüber hält dich davon fern, dich zu verplempern.
Wenn Ich die Achse eines Rades bin, seid ihr die Speichen. Speichen sind gleichmäßig verteilt. Alle Speichen gehen von der Achse aus. Keine Speiche vereinnahmt einen größeren Platz als eine andere.
Wisse, dass Größe existiert.
Und wisse, sie existiert in dir.
Dasjenige gilt es für dich zu entdecken. Du, kein anderer.
Wenn du ein Protegé sein musst, so sei der Meine.
Gib dich Mir als Apostel bekannt.
Akzeptiere helfende Hände, wisse jedoch, sie heben dich nicht zu dir selbst hoch. Sie heben dich zu Mir hoch.
Du möchtest die Spitze des Berges erreichen, nicht wahr?
Du möchtest nicht auf halbem Wege anhalten, oder nicht?
Du möchtest Mich erreichen, und das tust du voll und ganz aus dir heraus. Du bist über all die Helfer auf der Erde froh, aber trachte nicht danach, sie zu erreichen, denn sie haben nicht die Kraft, dich über längere Zeit zu halten und dich den ganzen Weg zu Mir über mitzunehmen.
Strecke deine Arme zu Mir aus.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #67 – 7.1.2001 – One God, Part II
EIN GOTT, Teil II
Was Ich zu sagen versuche, ist, dass der Verdienst an den Geber der Segnung geht, nicht an den Auslieferer der Segnung. Einfach genauso, wie wenn dir ein größerer Scheck durch die Post zugeht; du wirst wohl dem Postboten ein Dankeschön sagen, aber der eigentliche Dank geht an den Ausstellenden des Schecks.
Ehre deine Lehrer dafür, dass sie ihr Wissen mit dir teilten, aber danke Mir für das Wissen.
Du tust gut daran, dort Anerkennung zu zollen, wohin sie gehört, dies aus allerhand Gründen. Der Hauptgrund allerdings heißt, dass du, indem du das tust, dich der Wahrheit entsinnst. Denn die Wahrheit ist, dass Ich der Geber bin.
Stelle deinen Dank an den rechten Platz, damit der Pfad zwischen uns rein und klar ist. Niemand braucht in der Mitte Unserer Liebe zu stehen. Es gibt für deine Liebe für Mich keinen Ort zum Halten. Gib deine Liebe direkt zu Mir. Zerstreue sie nicht.
Wenn du ein anderes Menschenwesen umwendest, versuchst du, bei ihm Gunst zu finden. Du möchtest, dass sie dir Beachtung schenken und dir in die Augen schauen, aber es sind Meine Augen, die dich bereits befürworten. Es sind Meine Augen, die dich suchen, und Meine Augen, die dich erfüllen wollen. Die Augen eines Menschen können das nicht.
Du hast einen Vater, und Ich bin Er.
Ich habe einen Sohn, und der ist du.
Unsere Liebe ist ein gerader Pfeil.
Er durchstößt Unsere Herzen.
Dieses Piercing ist eine Öffnung, die der Akzeptanz stattgibt.
Unsere Liebe ist ein Strahl des Lichts, das von Mir zu dir fließt und wieder zurück. Die Strahlen Unserer Liebe sind geradeaus gerichtet.
Die Strahlen sind die Speichen aus der Nabe des Rades, die hin und die wieder zurück strahlen.
Die Strahlen deiner individuellen Liebe mögen andere Speichen erreichen, aber jede Speiche ist ihr eigenes Licht. Die Liebelinie verläuft von Mir zu dir, und von dir zu Mir. Sie ist direkt fortlaufend, sie ist Unser Seien von Liebe.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #68 – 8.1.2008 – The Starlight of Knowledge
DAS STERNENLICHT DES WISSENS
Wenn du dich dumm fühlst, so ist das wohl etwas Gutes. Wenn du dich dumm und töricht fühlst, zeigt das, dass du etwas lernst. Wenn du dich weise fühlst, dann mag es sein, du hast bereits eine Menge gelernt, echte Weisheit indes erinnert sich, dass es mehr gibt, was auf dich wartet. In Meiner Schöpfung immer mehr. Für das Wissen, das Ich euch gebe, gibt es kein Ende.
All das Wissen des Lebens führt zu Mir.
Dann und wann wissen das Meine Kinder, mitunter allerdings nicht. Doch ob Ich benannt wurde oder unbenannt bin, die Suche nach Wissen ist die Suche nach Mir. Hinter und jenseits jedes Schnipsels an Wissen bin Ich. Hinter und jenseits jeder Größe an Entdeckung bin Ich. Mein großes Wissen existiert in dir.
Mikroskope und Teleskope sehen nur entsprechend weit hinein oder hinaus. Die Augen deines Herzens blicken in das Meine, und demnach erblicken die Augen deines Herzens alles und wissen alles, inwendig wie auswendig. Wenn du Mich kennst, hältst du den Schlüssel für Alles inne. Und das Ohne macht nicht so viel aus und her. Es zählt nur insofern, als es zu Mir hin leitet, denn es ist Ich, nach dem du überall suchst.
Ich werde in den Details und in den großen Schwüngen aufgefunden.
Was bereits enthüllt wurde, scheint nicht mehr weiter derart folgenschwer. Was einst in der Welt ein enormer kurzer Blick in die Neuheit war, trat in den Hintergrund, und die Suche nach noch mehr steht an.
Das muss euch darlegen, wie bedeutsam der Prozess der Suche ist. Und die Suche zielt auf Selbst-Entdeckung ab, und das meint Suche nach Mir.
Egal, wie schöne Edelsteine gefunden wurden, du möchtest deinen eigenen Stein finden. Du möchtest ihn auflesen. Du möchtest erleben: „Aha, ich fand ihn.“ Und du möchtest weitere finden. Ein Stein ist nicht genug. Du möchtest von den Sternen-Edelsteinen des Himmels umgeben sein.
Als du, als Kind, am Nachthimmel die Sterne entdecktest, warst du entzückt. Und dann hieltst du nach ferneren Sternen Ausschau und fandst sie. Und nun weißt du, es gibt Schichten von Sternen, Sterne sind wie ein Puls, Licht ist nie-endend, und die Entdeckung des Lichts ist ebenfalls nie-endend.
Dein Herz zählt Sterne. Du pfropfst Sterne auf dein Herz. Du liest das Licht der Sterne auf und stellst das Sternenlicht tief in dein Herz hinein. Es kommt nie abhanden. Vielleicht schenkst du den Sternen nicht mehr die Beachtung, die du ihnen einst gabst, aber ihr Platz in deinem Herzen ist gefestigt.
Du bist ein Sternengucker. Du bist ein Sternensucher. Du absorbierst Sterne. Wie ein Diamantring trägst du an jedem Finger einen Stern. Sternenlicht entkommt deinem Herzen, hin zu allem, was du anfasst. Während du sternen-entzündet bist, entzündest du alle um dich herum, alle, die du berührst, und alle, die du erblickst, und alle, die du hörst, da das Sternenlicht deinen Augen entstammt, aus deinen Augen heraus, aus deinen Ohren heraus. Mit jeder Bewegung, die du ausführst, wirbelst du das Sternenlicht im Universum herum.
Du suchst nach Meinem Sternenlicht, damit du es teilen kannst. Du kannst es einzig teilen. Niemand möchte seine eigene Entdeckung für sich behalten. Du wirst vielleicht denken, du möchtest deine Entdeckungen austauschen, um mehr Aufmerksamkeit auf dich zu lenken, aber die fixe Idee der Beachtung befriedigt dich nicht.
Sobald du freilich das Sternenlicht hoch hältst, damit es alle sehen können, erhellst du den Himmel, und du aalst dich in Meinem Licht, das für alle entzündet wurde, und dein Herz ist zufriedengestellt. Kleinheit klappt nicht so gut wie Größe.
Hebe dein Augenlicht hoch.
Verbreitere es.
Weite die Reichweite deiner Hände aus.
Öffne dein Herz gegenüber der Allheit des Lebens und der Liebe, denn das Leben, die Liebe und das Licht sind das gleiche.
Öffne, öffne, öffne.
Du öffnest dein Herz zu Mir genauso wie du deine Augen dem Himmel zu öffnest. Himmel und Gott können nicht getrennt werden, nicht mehr als du und Ich getrennt werden können. Habe den Himmel, und du hast Mich. Habe Mich, und du hast den Himmel. Und der Himmel wird durch die Sterne und durch das Liebelicht aus deinem Herzen entzündet.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #69 – 9.1.2001 – Discover Life
DAS LEBEN ENTDECKEN
Aushalten ist nicht Geduld.
Beseitige die Vorstellung des Aushaltens.
Aushalten bedeutet die Zeit lang machen.
Echte Geduld kennt keine Zeit. Sie kennt Freude.
Echte Geduld ist lebendig sein und für diesen Augenblick bereit sein, für diese Jetztheit des Lebens. Wahre Geduld kennt weder Geduld noch Ungeduld.
Das Konzept des Wartens auf etwas hat für dich keinen Wert mehr. Warten ist Stillstehen, unterdessen du deine Zeit wegen der Vergangenheit oder der Gegenwart abwartest, um zu einem Konzept in deinem Geist aufzuschließen.
Du wartest nicht mehr die Zeit ab. Da Zeit nicht existiert, wartest du das Leben ab, während du die Zeit abwartest, und das ist das gleiche wie das Leben zur Seite zu schieben. Du wartest nicht mehr länger ab.
Abwarten, Warten – das ist müßiges Dastehen, vielleicht mit dem einen Fuß in der Luft im Gleichgewicht stehend.
Wenn du dir Sträucher holst, um damit zu fegen, hältst du sie weder in der Luft noch am Boden. Du bewegst sie von der Luft oben zum Boden hin, dann wieder zur Luft oben, und das wiederholt sich. Das Gesträuch Halten ist nicht Fegen. Das ist ein Festhalten des Gesträuchs.
Obschon du ein Gesträuch festhalten kannst, kannst du das beim Leben nicht.
Und wozu würdest du es festhalten? Für eine Eventualität?
Das Leben handelt nicht von der Wahl eines Tanzpartners, den du dir aussuchst, den du wählst, mit dem du durch etliche Möglichkeiten ziehst, bis du endlich den einzigen findest, den du möchtest. Leben ist Tanzen mit demjenigen oder was als Nächstes kommt. Du tanzt die Schritte, die die Musik spielt, was soeben dabei dran ist, und tanzt insgesamt ohne Einwände, und auf diese Weise gelangst du zu dem, was du möchtest.
Wenn du Einwände hast gegen das Leben, wie es bei dir anlangt, legst du zu viel Glauben auf die wahrgenommenen Vorkommnisse. Wir wissen, wie deine Wahrnehmung nichts Verlässliches ist, bringe infolge Meine Wahrnehmung zum Einsatz, die alles bewillkommnet.
Sei wie ein Kassierer bei der Bank, der den Nächsten in der Reihe drannimmt. Der Kassierer ist nicht der Kontrolleur der Reihe. Er ist der Kassierer.
Wenn etwas überschwappt, wischst du es auf. Du interpretierst die Herkunft des Übergeschwappten nicht, und du analysierst dessen Aufwischen nicht. Du machst es sauber. Du betrauerst es nicht.
Wenn deine Schuhe gebunden gehören, dann bückst du dich und bindest sie. Du betrauerst das nicht.
Wenn du Hunger hast, dann isst du. Du betrauerst das nicht.
Wenn du Durst hast, trinkst du. Du betrauerst das nicht.
Es ist besser, nicht zu kleinlich zu sein, was das angeht, das dir dargeboten wird. Es mag sein, du lehnst ein bestimmtes Essen oder ein Getränk ab, doch indem du das tust, kannst du auch leer ausgehen.
Warten ist ein Absichern deiner Wetten.
Begegne dem Leben klar und voll und ganz, und schenke ihm Beachtung.
Das Leben ist nicht für dich da, um damit herumzuwanken.
Du kehrst das Leben nicht unter den Teppich.
Dein Kehrschwung des Lebens geht vom Mond zur Sonne, und die Begebenheiten des Lebens auf der Erde sind nicht von kolossaler Konsequenz.
Das Leben ist kein grimmiger Tiger, mit dem du ringst. Es ist lediglich Leben, diese Serie von einem Schritt nach dem anderen.
Das Leben ist ein vollbeladenes Tafel-Bankett, von dem her du bedient wirst. Akzeptiere das, was dir gereicht wird, und gehe zum nächsten Gang über.
Debattiere das Leben nicht.
Wäge es nicht so sehr.
Wenn es schneit, schneit es.
Wenn es regnet, regnet es.
Kannst du es nicht alles lieben?
Kannst du nicht Meine Schöpfung in all ihren Formen und Größen lieben?
Das bedeutet nicht, dass du dort zu bleiben hast, wo du bist, und dass du dich im Leben nicht fortbewegen kannst. Das bedeutet, du kannst dich im Leben bewegen. Und ebendas musst du tun.
Geleite das Leben an deine Seite.
Mach aus ihm nicht etwas allzu Großes.
Auf der Erde hat es jeder.
Es ist keine große Sache.
Es ist nicht folgenschwer.
Es scheint folgenschwer, da du an die Zeit glaubst.
Glaube stattdessen an das Abenteuer.
Glaube an Mich.
Glaube an dich selbst.
Entdecke das Leben, denn du hast es angefragt, und Ich habe es dir gegeben.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #70 – 10. Januar 2001 – The Unforseen Journey, Part I
DIE UNVORHERGESEHENE REISE – Teil I
Alles hat seine Evolution. Auch du.
Du entwickelst dich.
Du bist nicht statisch.
Du bist lebendig.
Du bist wachstumsfähig.
Das Leben leitet an.
Du lernst.
Bedaure es nicht, im Leben zu lernen.
Freue dich stattdessen.
Freue dich, und geh voran.
Du bewegst dich im Leben voran.
Gleich, welche Drehungen und Wendungen dein Leben nimmt, du bewegst dich voran.
Das ist kein Bemühen, um voranzukommen.
Anstrengung ist nicht dabei.
Anstrengung gibt es beim Festhalten, nicht beim Loslassen.
Ermuntere dich, in deinem Leben voranzugehen.
Ermuntere die Sterne dazu, zu scheinen, deine Augen dazu, sich zu heben, und dein Herz dazu, aufzublühen.
Wandel ist der Name des Spiels auf der Erde.
Wandel bedeutet Wachstum.
Es bedeutet nicht Probe.
Als wie flink-schlitterig das Leben sich uns auch immer ausgeben möchte, skate auf ihm.
Zieh nicht die Bremsen an.
Du bist ein sich entfaltender Mensch, entfalte dich infolgedessen.
Heiße deine Evolution willkommen.
Du entwickelst dich nicht alleine.
Alle entwickeln sich mit dir, und Ich bin der Champion.
Anerkenne die Möglichkeit, dass du wächst, und dass Andere wachsen.
Die Welt kehrt sich um.
Und dein Herz überschlägt sich.
Hälte mit deinem Herzen Schritt.
Mache Freudensprünge.
Heiße den Wandel willkommen.
Heiße die Bewegung des Lebens willkommen.
Eben darum geht das Leben.
Es handelt nicht vom Stillstand.
Es handelt vom Sich Bewegen.
Es mag so aussehen, als würde es sich rückwärts bewegen, aber es bewegt sich vorwärts.
Es kann sich schier nach vorne bewegen.
Bewege dich in deinem Leben voran, denn darin bestand deine Einladung, und das war deine Bejahung.
Anstatt Zeit damit zu verbringen, dich zu fragen „Was tue ich hier auf der Erde?“, halte dich am Laufen.
Sei nicht gegenüber dem nächsten Vorkommnis selbstsicher.
Sei nicht betriebsbereit.
Sei lebendig und triff dich mit ihm.
Beantworte das Klopfen an deiner Tür.
Sage: „Komm herein.“
Sage: „Leben, komme an. Komm zu mir.“
Sage: „Leben, nimm mich für eine Spritztour mit.“
Sage: „Leben, lasst uns losgehen.“
Sage: „Leben, warte auf mich. Nein, warte nicht. Ich brauche meinen Mantel nicht. Ich bin fertig.“
Sage: „Leben, ich habe auf dich gewartet, unterdessen du den Motor zum Aufwärmen angelassen hast. Ich wartete weiter auf dich, aber ich ließ dich an mir vorbeigehen. Ich drehte um und ging ins Haus zurück und werkelte herum. Jetzt gehe ich mit dir. Wir gehen um die Wegbiegung. Wir gehen um die Wohnungen. Wir gehen hügelaufwärts und hügelabwärts. Wir gehen um den Block. Wir nehmen Straßen, die uns unseres Erachtens dorthin bringen werden, wohin wir wollen. Wir nehmen Straßen allein spaßeshalber, die uns nicht dorthin bringen werden, wohin wir wollen. Leben, die Hälfte der Zeit weiß ich nicht einmal, wohin ich gehen möchte. Tief innen weiß ich, dass alle Straßen, gleich wie sie beleuchtet sind, uns auf unvorhergesehene Reisen nehmen. Derweilen möchte ich mich an der Fahrt erfreuen.
Leben, heute wage ich mich raus.
Ich stecke meine Nase nach draußen.
Ich gehe zur Türe raus.
Ich renne, um dir zu begegnen.
Ich renne, um meinem Bestimmungsort der Liebe zu begegnen.“
Meine geliebten Kinder, ihr versucht nicht mehr länger, das Leben gleich zu halten, denn, ist es nicht das, was ihr soeben tut?
Desgleichen möchtet ihr das Leben nicht je als etwas Andersartiges erachten.
Ihr geht mit dem Leben.
Ihr lauft mit ihm.
Ihr fahrt mit ihm.
Ihr seid für das Leben hier auf der Erde, für nichts anderes. Nicht für später, und nicht für gestern. Ihr seid nicht der Interpretation halber hier. Ihr seid hier, um euer Leben zu leben, nicht dasjenige eines Anderen.
Nimm es jetzt unmittelbar auf und mach dich auf den Weg.
Geh in das Leben hinaus, wenn du weißt, wohin du gehst.
Fakt ist, du weißt das.
Du wusstest das immerzu, hast es indes nicht gewagt, es zu glauben.
Wohin gehst du?
Du kommst zu Mir.
Du rennst zu Mir.
Du nimmst die untere oder die obere Straße, und du kommst zu Mir. Hopse von der einen zur anderen Straße, und immer noch kommst du zu Mir.
Da gibt es kein Umgehen.
Ich bin deine Bestimmung.
Wir sind bestimmt, du und Ich.
Wir tätigten einen Vertrag, einander zu begegnen.
Der Vertrag ist unantastbar.
Nur das Datum ist nicht festgelegt.
Schreibe jetzt das Datum hinein.
Es ist deine Wahl.
Ich werde dir helfen, sie zu treffen.
Und Ich werde dir helfen, es zu erzielen.
Hast du etwas Besseres zu tun, als zu Mir zu kommen?
Dann tue es, und immer noch wirst du zu Mir kommen.
Lass dich von Mir nicht abschrecken.
Du bringst dich selbst zum Warten.
Habe keine Angst vor Unserer Begegnung.
Es ist das, was Wir wollten.
Wählt das Glück, Meine teuren Kinder.
Inmitten dieser Wahl wirst du Mir begegnen.
Wir werden uns sogleich treffen, oder Wir treffen uns heute.
Fakt ist, Wir haben Uns getroffen.
Du hast Mich die ganze Zeit über gekannt.
Und ebenso kenne Ich dein Sehnen, denn es ist das gleiche wie das Meine nach dir.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #71 – 10.1.2008 – The Unforeseen Journey – Part II
DIE UNVORHERGESEHENE REISE – Teil II
Das Leben hält dich nicht als Geisel.
Du hältst dich selbst.
Du hältst dich selbst zurück, indem du fürchtest, voranzugehen.
In Wahrheit befindest du dich auf einer einwegigen Leiter. Du kannst sie nur nach oben gehen.
Und du weißt, die Schritte dieser Leiter, die du hochsteigst, führen zum Himmel.
Das Leben ist die Leiter, die du hochkletterst.
Schau nicht nach unten oder zurück, sonst bekommst du Angst.
Klettere einfach weiter, ein Fuß nach dem anderen.
Du musst nicht fragen, wohin du deinen Fuß als Nächstes zu setzen hast.
Du musst nicht zögern.
Die Leiter ist kräftig.
Ich fertigte sie.
Ich machte sie für dich, und Ich machte sie für Mich.
Ich helfe dir beim Klettern jeder Sprosse.
Du denkst, du strengst dich an, indes hebe Ich dich. In jedem Augenblick hebe Ich dich. So bin Ich. Ich kann nicht anders als dich beim Klettern zum Himmel zu heben.
Insofern als du Mich bereits hast, hast du bereits den Himmel erreicht, zu dem die Leiter führt.
Während du zurück oder nach unten blickst, erblickst du Mich nicht.
Schau hoch, schau hoch, und du wirst Mich sehen.
Schau nach innen, und Ich bin da.
Während du jede Sprosse der Leiter nimmst, ist die Sprosse, auf die du soeben getreten bist, nicht mehr länger da. Du kannst nicht mehr zurückgehen, Mein süßes Kind. Und wieso möchtest du es?
Möchtest du Aufschub im Erreichen deiner Bewusstwerdung von Mir?
Hier bin Ich. Ich tanze, um deine Beachtung zu erlangen. Und du schaust woanders hin.
Vielleicht schaust du schlicht nicht genug nach oben.
Schau nach oben. Schau noch mehr nach oben. Und wisse, du wirst das sehen, was du ins Auge fasst, denn Ich blicke in deine Augen, und in deinen Augen sehe Ich Meine Widerspiegelung, und Ich bin aufgehellt. Schau in Meine Augen, und du wirst dich selbst dort widergespiegelt sehen. Licht kann schier scheinen und reflektieren. Und das ist dein Beweggrund fürs Sein, denn du bist Mein Licht, das zu Mir widerhallt. Dein Licht greift auf das Meine zurück. Zwischen uns gibt einen einzigen Ruf. Er heißt: „Gott. Gott. Gott.“ Wenn Einssein da ist, ist allein Gott da. Was anderes kann Einssein bedeuten? In Meinem Licht verschmelzen, das das Unsere ist, und du und Ich werden Wir, und Wir werden Ich, und wo fortan bist du?
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #72 – 11.1.2001 – For God Only
FÜR GOTT ALLEIN
Sage: „Ich bin allein für Gott.“
Dieser Gedanke lässt deine Energie antreten.
Gott ist für alle, wenn du demnach für Gott bist, bist du für alle, halte indes dein Denken auf Gott gerichtet, und Er wird sich aller annehmen.
Sieh deine Gedanken wie Licht, das von den Sternen herunterfällt, oder wie Licht, das von der dämmernden Sonne her aufgeht.
Dein Gedanken-Licht umspannt sein Subjekt (oder seine Objekte), und es prallt auf dich zurück, um wieder zurück zu prallen.
Was ist machtvoller als Gott?
Wenn du deine Gedanken auf Mich ausweitest, was das gleiche ist, wie dich bis zu Mir hin auszuweiten, dann erntest du Mein Bewusstsein. Ja, du bist ein Mäher Meines Bewusstseins.
Mein Bewusstsein ist Wahrheit, und Wahrheit handhabt und erzielt große Energie.
Rufe Mich zu dir, und du rufst Große Energie zu dir.
Du rufst Klarheit herbei.
Du rufst Zutrauen herbei.
Du rufst Glauben herbei.
Rufe Mich zu dir als einen Partner, und sei Mir ein williger Partner.
Als Partner sind Wir Ein gemeinsamer Körper.
Mein Licht wird wissentlich zu dem deinen.
Während du die Vakuum-Kordel neu wickelst, wickelst du sie in eine einzige Richtung, und sie ist solide. Du wickelst sie nicht in viele Richtungen.
Wenn du eine Schleife bindest, bleibst du eng an ihr.
Wenn du dem Nordstern folgst, folgst du ihm. Du springst nicht von einem Stern zum anderen.
Du hast die Wahl getroffen, dem Stern von Mir zu folgen.
Ich mache es leicht, die Augen darauf gerichtet zu halten.
Ich bin ein Magnet, der dich zu Mir heranzieht.
Ich bin ein Wispern, das deinen Namen ruft.
Ich wehe Mich selbst zu dir hin.
Alles was du brauchst, ist Gewahrsein dessen, was unmittelbar hier bei dir ist.
Du musst ein wenig Widersetzen dagegen leisten, dich Mir zu widersetzen.
Lass den Widerstand los, und du wirst mit dem Kopf voran zu Mir hasten.
Dein Widersetzen ist eine Decke. Es ist eine Vortäuschung. Es ist ein Nicht-Anerkennen Unserer gegenseitigen Liebe, und nichts ist stärker als unsere bestätigte Liebe. Unsere Liebe ist ein Lächeln, das zwischen Uns hin und her geht, und, was für ein Band erschafft es.
Du kannst die Sonne einfangen, oder eine 15-Watt-Glühbirne, die im eigentlichen durch die Sonne zum Leuchten gelangt. Welche möchtest du?
Erstaunlicherweise ist dir die Sonne näher als die trübe Birne, aber du hast anders kalkuliert.
Dann und wann musst du auf dasjenige, nach dem du suchst, hingewiesen werden. Du siehst einfach etwas am Horizont nicht, bis du deine Augen darauf scharf stellst.
Rede Mich an.
Sende Mir dein Gedanken-Licht.
Sende Mir deine Botschaften.
Sie werden zu Botschaften der Liebe werden, so wie Meine Botschaften hier Meine Liebe darstellen, niedergeschrieben durch dich.
Wir sind ein Kreis, du und Ich.
Wir sind ein nie-endender Kreis.
Wir sind ein Gummiband.
Du kannst dein Ende von Mir weg ziehen, von Mir getrennt kannst du allerdings nie werden. Gib das Wegziehen von Mir auf und versöhne dich mit Unserem Einssein.
Nimm heute mit der Idee den Anfang, dass Wir Eins sind. Anstatt zu denken, Wir seien ein getrenntes Etwas, das wieder zusammengefügt werden müsse, starte von der Prämisse, dass Wir Eins sind.
Dann nimmst du von der Wahrheit her den Anfang.
Starte heute mit der Wiedererkennung Meiner.
Starte mit der Möglichkeit von Mir als einer liebenden Kraft in deinem Leben.
Bedenke, Wir halten uns an der Hand.
Bedenke, Ich begleite dich auf deiner Seelenreise zu Mir.
Bedenke, ohne Mich warst du nirgendwo.
Bedenke, dass du nur bei Mir sein kannst.
Bedenke, dass du ohne Mich nicht existierst.
Bedenke, dass Ich das äußerste Tempo deines Seins bin.
Bedenke, dass das, Was dich erschaffen hat, bei dir bleibt.
Du bist das, Woraus du gemacht wurdest. Das kannst du nicht zunichte machen.
Du kannst den Anfang von dir nicht zurücknehmen.
Du kannst nichts ungeschehen machen.
Aber du kannst zugestehen.
Du kannst anerkennen.
Du kannst von jetzt an damit den Anfang nehmen, dein Einssein mit Mir zu beteuern.
Ist das schwer?
Wird das jemand missbilligen?
Ich ziehe dich hoch, aber Andere können dich runter ziehen.
Sieh, dass du Andere mit deinen Gedanken hoch und nicht runter ziehst.
Zieh dich selbst zu Mir hoch.
Komm, Ich helfe dir.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #73 – 12.1.2001 – Stars and Flowerseeds
STERNE UND BLUMENSAMEN
Läute das Dämmern von dir ein, denn das Licht ist auf dir hereingebrochen. Oder, Wir können sagen, dass du das Licht angebrochen hast. Wenn du es segnest, hast du es angebrochen.
Was segnest du?
Was immer du segnest, das wird dämmern.
Segnen ist wie einem Jungen eine Krone aufsetzen und ihn zu einem Prinzen machen, oder wie einem Prinzen eine Krone aufsetzen und ihn zum König machen, oder wie einem Bettler eine Krone aufsetzen und ihn zu einem Mann oder einem König machen.
Wie oft am Tag langt dein Herz mit Segnungen zu einem Anderen hinaus?
Wie oft am Tag langt dein Herz mit einem Segnen für dein dürftiges Selbst hinaus?
Segne dich selbst, und du wirst nicht dürftig sein.
Segnung zieht Segnung an.
Eine Segnung ist ein Geschenk, das zu dir zurück kommt. Sie erreicht denjenigen, dem du sie sendest, und ihr Gegenpart ist zu dir auf dem Weg in einer Glut von Pracht.
Du fühlst dich selbst-bewusst, einen Anderen zu segnen, Segnungen vom Herzen her sind nicht selbst-bewusst.
Segnungen entstammen keinen Worten.
Sie haben ihren Ursprung im Gewahrsein.
Lasse demnach dein Gewahrsein eine Segnung sein.
Deine Gedanken berühren, wie Zauberstäbe, alles, was sie erblicken. Deine Gedanken berühren auch alles, was du nicht siehst.
Du hast einen Zauberstab. Dein Zauberstab macht Lichtblasen, die wie Sterne am Himmel bersten.
Ein beweglicher Zauberstab Meines Lichts stellt die Sterne an den Himmel.
Und dein Zauberstab stellt Sterne auf die Erde.
Dein Zauberstab übersprudelt alles mit Sternen, was er anrührt, und er rührt alles an.
Du bist ein Sternen-Macher.
Aber Sternen-Macher und Sternen-Gucker sind nicht das gleiche.
Schau zu den Sternen am Himmel, und du wirst Sterne auf der Erde machen.
Betrachte deine Gedanken als Sterne, wie sie aus deinem Geist austreten und in das Universum eintreten.
Es gibt keinen Gedanken, den du für dich behalten kannst.
Egal, wie winzig ein Gedanke ist, er fliegt hinaus und landet irgendwo.
Oder, wenn es dir behagt, betrachte deine Gedanken als Blumen-Samen. Deine Energie des Gedankens zerstreut sie, und sie landen an. Sie keimen in der Erde. Aus der Saat deines Gedankens blüht eine Blume oder ein Kaktus auf. Sei ein beblümter Denker. Sei ein viel-beblümter Denker.
Du hast Meine Erde, um sie zu pflegen. Ja, die Erde ist Mein. Und damit ist sie die deine. Ich gab sie dir, um sie für Mich zu bewahren. Bewahre sie gut. Nähre sie mit der Nahrung deiner Gedanken, und nähre Mein Kind, das auf der Erde geht, mit Sternen deiner Gedanken.
Lass deine Gedanken Mein sein.
All Meine Gedanken sind Segnungen.
Nichts bereitet Mir Unannehmlichkeiten.
Weswegen bereitet dir etwas Unannehmlichkeiten?
Ist nicht alles an geschaffenem Leben ein Wunder?
Du kannst schlafen, und du kannst aufstehen. Du kannst deine Augen schließen, und du kannst sie öffnen. Du kannst gehen und du kannst still sitzen. Du kannst still sitzen und den ganzen Planeten begehen. Du kannst aufhäufen und Entgelte einfahren. Und dennoch lässt du dir mittels Verdrießlichkeiten Unannehmlichkeiten bereiten.
Dein Leben ist ein Spielen mit Mir. Das Leben ist das Spiel. Und alle sind Gewinner.
Sieh dein Leben wie ein Ostereier-Suchen, und überall, wo du deine Hand hinlegst, findet sie schöne Eier. Es gibt ausschließlich schöne Eier. In diesem Spiel des Lebens existieren keine Fallen. Ich habe für dich Oster-Eier versteckt, etliche ziemlich versteckt, und Ich habe einige recht offen hingelegt, und ab und an siehst du nicht, was direkt vor dir liegt und für dich daliegt. Du stellst dir Fallen vor. Das Leben auf der Erde ist allerdings keine Falle. Es ist ein Segen, den Ich dir gab. Erkenne Oster-Eier, wenn du sie siehst.
Gelegentlich gibt es eine Verzögerung. Gelegentlich musst du ein wenig weiter gehen, um ein göttlich verziertes Osterei zu finden.
Und manchmal hast du so viele Ostereier, dass du sie Anderen aus einer Segnung aus deinem Herzen heraus überreichst. Wenn du das tust, hilfst du damit Anderen oder helfen sie dir? Wenn deine Hände voll sind, kommt dir jemand zur Hilfe, um ihren Inhalt zu tragen. Wenn dein Herz voll ist, hilft dir jemand beim Tragen seiner Liebe, denn Liebe ist der Gehalt deines Herzens.
Lass Andere dabei helfen, den Inhalt deines Herzens zu tragen.
Sieh dich als eine Braut mit einer langen paillettenbesetzten Schleppe, und Andere wollen dir helfen, den glitzernden Satin zu tragen.
Du hast eine Brautschleppe hinter dir. Du trittst aus einer Spur heraus. Du trittst aus den Fußspuren heraus. Lass deine Fußspuren wie Sterne sein, die den Weg zum Himmel leuchten.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #74 – 13.1.2001- The Seventh Sense
DER SIEBTE SINN
Ich bin dein Zeuge.
Ich bin ein freundlicher Zeuge.
Ich bin die Augen des Betrachters.
Und Ich bezeuge die Wahrheit.
Und du bezeugst Mich. Nicht einer unter euch bezeugt Mich nicht. Ihr habt ein Empfinden von Mir. Ihr habt eine Idee von Mir. Macht eure Idee zu einer echten. Indessen, um welche Idee von Mir es sich auch handelt, ihr habt eine Idee von Mir.
Macht Mich zu eurem siebten Sinn.
Nennt Mich einen Sinn der Liebe.
Ist Liebe kein Sinn?
Und macht nicht Liebe Sinn?
Und reist die Liebe nicht rasch?
Liebe und Licht reisen in der gleichen Geschwindigkeit. Sache ist, die Liebe ist schneller.
In diesem Augenblick hast du all Meine Liebe. Dir mangelt es nie an Meiner Liebe. Doch mitunter mangelt es dir an dem Sinn für sie. Ein Sinn für Mich ist eine Gepflogenheit, und Gepflogenheiten werden erlernt.
Lerne eine neue Gepflogenheit. Werde an Mich gewöhnt. Werde mit Mir vertraut. Mach es dir bei Mir bequem. Ich bin ein Freund. Ich bin dein bester Freund. Sieh Mich als deinen Hintermann. Sieh Mich als dein Rückgrat, denn es bin Ich, Der dich hoch zu halten braucht.
Sobald Ich einmal in dich tief eingeprägt bin, werde Ich schwerlich aufzugeben sein. Sobald du Mich einmal kennst, möchtest du bei Mir bleiben, und es ist eine Lebenstatsache, dass Ich immerfort bei dir bin, und dass du nur bei Mir bleiben kannst. Wie gut, das zu wissen. Wie gut zu wissen, dass Ich dein Preis bin, und dass du Mich gewonnen hast.
Wie gut zu wissen, dass sich Engel dir anschließen und dir vorausgehen. Engel sind Meine Energie. Sie sind Mein Licht, so wie du Mein Licht bist. Engel fokussieren. Sie sind klar-sehend und klar-seiend. Sie sind nicht in viele Richtungen weisend wie du, allein in eine.
Auch du kannst die Ablenkung aus deinem Leben losbekommen. Bei Mir kannst du nicht abgelenkt werden. Ich bin die Attraktion, nicht die Ablenkung. Folge, folge deinem Herzen zu Mir. Nichts kann dein Herz und dein Leben mehr füllen, als Ich es kann. Ich gebe dir einen Klacks mehr. Ich gebe dir den Wert eines Himmels mehr. Ich gebe dir all deine Geschenke, plus die Ewigkeit. Ich gebe dir nicht kleckerweise. Ich gebe dir Alles.
Du nahmst mit Allem den Anfang, aber du dachtest, du seist nicht vielem würdig.
Erlange die Gepflogenheit, deinen Wert zu kennen. Schrumpfe angesichts deines Wertes nicht zusammen. Halte ihn hoch.
Was wäre, wenn du dich tatsächlich als Mein würdiges Kind denken würdest? Stirnrunzeln würden zergehen. Erleichterung träte ein. Sobald du dich als Mein Kind wert erachtest, entschwindet dein Ego. Weswegen wolltest du es haben, da du Mich haben kannst? Nimm die Ellbogen, um mit Meiner Liebe dein Ego hinauszutreiben. Das Ego macht dich geringer, nicht zu mehr. Das Ego reitet dich wie ein Pferd, das das Gatter überspringen möchte. Das Ego setzt dir Scheuklappen auf, damit du das siehst, was das Ego möchte, dass du es siehst. Das Ego benutzt dich, und früher oder später lässt es bei dir die Luft heraus.
Ich bin das Gegenteil des Egos. Ich bin Größe. Und Ich sage dir auf jegliche mir kenntliche Weise, dass auch du Meine Größe bist. Schließe dich deiner Größe an. Entwickle ein Gewahrsein von ihr. Du hast das Rennen bereits gewonnen. Es gibt kein Rennen. Das Rennen ist vorbei. Nimm deine Gewinne zu dir.
Der Applaus ist unentwegt. Ich applaudiere dir.
Ich dränge dich inständig auf größere Gefilde. Lasse den Zaunpfosten. Lasse das Gatter. Komm und renne mit Mir frei.
Für dich und Mich existieren keine Grenzen.
Du stellst dir Grenzziehungen vor.
Aber du bist mächtig.
Und du kannst überall hingehen, wohin du möchtest.
Du bist nicht an die Welt gebunden.
Du bewegst dich in ihr.
Du gehst auf der Erde, aber du bist nicht in ihr festgeklebt.
Deine Füße berühren die Erde, aber du herrschst im Himmel, da Ich dein Herz leite. Ich drücke es an Mich. Ich massiere dein Herz mit Meiner Liebe.
Dein Herz braucht eine große Heilung.
Und dasjenige aller anderen auch.
Ich ernenne dich zu einem Heiler der Herzen.
Heile andere Herzen, indem du dein eigenes heilst.
Lass dein Herz in Sprüngen und Gemarkungen frei.
Heute wirst du Gelegenheit haben, dein Herz zu öffnen.
Wem gegenüber du auch dein Herz öffnest, du öffnest es für Mich.
Sei weit-sichtig.
Sieh die Größe Meiner Liebe auf der Erde.
Verstreue dort Meine Liebe.
Und hebe Meine Liebe dort auf, unterdessen du bei ihr zugegen bist.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #75 – 14.1.2001 – How to Bless
WIE SEGNEN
Lass Mich dir Worte in den Mund legen. Lass Mich durch dich sprechen. Und das ist es, was Ich ganz entschieden tue. Ich öffne deinen Mund. Ich bewege deine Arme und Beine. Ich öffne dein Herz, denn Ich bin der Beweger des Universums, und Ich bewege dich.
Du bist in einem Mahlstrom Meiner Liebe befangen.
Du kannst daraus nicht entkommen. Versuche es nicht.
Bitte darum, dass du Meine Gedanken hörst und Meine Worte sprichst.
Bitte darum, dass du durch Meine Liebe erfüllt wirst, sodass jede Äußerung aus deinem Mund Mir entkommt.
Bitte darum, dass du durch Meine Liebe erfüllt wirst, sodass jede Handlung aus deinem Herzen Mir entkommt.
Dass jedes Gemälde, das du herstellst, von Mir ist.
Dass jedes Lied, das du singst, von Mir ist.
Dass jede Rose, die du pflanzt, von Mir ist.
Dass jeder Besucher, den du begrüßt, von Mir ist.
Dass jeder Besucher, den du begrüßt, Ich ist.
Und dass du jedesmal, wenn du in den Spiegel schaust, Mich siehst.
Gibt es etwas, was du zu ändern wünschst?
Dann ändere es in Mich.
Verinnerliche es in Mich.
Gib es Mir, es zu ändern.
Übertrage alles Mir.
Du bist nicht der Wandler.
Ich bin der Wandler.
Ich bin der Ungewandelte Wandler.
Gehe Meinen Pfad, so wie Jesus in der Tat Meinen Pfad ging.
Tritt auf jeden Kieselstein Meiner Liebe.
Jesus ging keinen Pfad der Kreuzigung.
Er ging einen Pfad zum Himmel.
Er war im Himmel, als er den Pfad nahm.
Geh mit Mir den Pfad, und du wirst die Freude kennenlernen.
Du wirst das Einssein kennenlernen.
Du wirst die Liebe kennenlernen, die Liebe hinterlassen, um zu lieben.
Liebe kämpft nicht.
Liebe umarmt.
Liebe gibt.
Liebe überantwortet.
Bei der Liebe gibt es kein Controlling.
Kontrollieren ist schmal-sichtig, indessen Liebe eine unermessliche Hügellandschaft ist.
Liebe ist die Zugspur, die in Gang gehalten wird.
Der Liebe bist du kein Fremder.
Du bist ein Karteninhaber für sie.
Wo hast du die Karte hingelegt?
Such sie in deinem Herzen. Dort ist sie eingeprägt.
Deine Augen sind das Teleskop.
Deine Augen halten nach deinem Herzen Ausschau.
Dein Herz bewegt deine Augen.
Dein Herz öffnet deine Augen.
Mache jede Wahl deinerseits zu einem Segen von Mir.
Segne den Abwasch, den du machst.
Segne die Hand, die den Abwasch macht.
Segne das Abwaschwasser.
Segne das Wasser, das aus dem Wasserhahn fließt.
Segne das Wasseramt.
Segne die Dielenplanke, auf der deine Füße stehen.
Segne das Geräusch, das sie macht.
Segne deinen Fuß, der die Erde berührt.
Segne die Erde, die er berührt.
Mach dein Leben zu einer Segnung.
Segne Mich.
Segne dich.
Und du bist gesegnet, denn du bist Meine Segnung für alles und alle.
Ich habe die Erde nie verflucht.
Glaube das nicht.
Ich kann schier segnen.
Ich segne die Erde und die Bewohner der Erde.
Ich segne dich.
Fühle Meine Segnungen wie Sonnenlicht auf deinem Rücken.
Fühle Meine Segnungen wie das Licht von den Sternen, das in deinem Herzen Eingang findet.
Fühle Meine Segnungen als eine zarte Brise.
Fühle Meine Segnungen.
Fühle Meine Gesegnetheit.
Tu dich mit Mir in deinem Leben zusammen.
Dein Leben ist nicht klein und nicht von dem Meinigen getrennt.
Dein Leben ist Meine Existenz.
Sieh, dass Ich dir Farbe gab, mit dem dein Leben zu malen ist. Ich gab dir die Leinwand, auf der es zu malen ist. Ich gebe dir den Blick, der deinem Gemälde des Lebens das Ausmaß verleiht. Male Portraits. Male Gärten. Male Häuser. Ich gebe dir die Energie, jedes Bild zu malen, das du möchtest. Ich gebe dir dein Leben, du freilich malst es. Male auf der Leinwand Liebe, denn das ist das Material deines Lebens, das du malst.
Alle Farben sind für dich zur Auswahl da. Welche Farben wählst du? Wähle sie. Das muss nicht zufällig sein.
Das Auswählen der Farben, die du handhaben möchtest, ist deine Intention.
Wähle.
Wähle, wie du die anderen Maler des Lebens segnest.
Wähle, wie du segnest.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #76 – 15.1.2001 – Beliefs Are Embedded Ideas
GLAUBENSÜBERZEUGUNGEN SIND EINGEBETTETE IDEEN
Fülle dich mit Meiner Liebe.
Atme sie in dich hinein.
Du füllst deinen Benzintank.
Fülle dich nun mit dem, was kostenlos und in aller Fülle vorhanden ist.
Lade Mich zu dir hinein ein.
Lade Mein Licht ein, dich zu erfüllen.
Lade Mein Licht ein, dich zu führen.
Du kannst von Meinem Licht nicht zu viel bekommen.
Sei ununterbrochen darauf aus, genug zu bekommen.
Anstatt Ärger und Bestürztheit einzuatmen, atme Meine Liebe ein.
Ziehe dein Gewahrsein auf Meine Liebe.
Wenn Meine Liebe für dich zu viel ist, um sie aufzunehmen, dann nimm Meine Energie hinein.
Trinke sie.
Trinke Meine Energie.
Jeder möchte mehr Energie.
Energie ist Licht.
Energie ist Meine Liebe, aber du kannst dir, wenn du möchtest, Meine Liebe als unbefangene Energie vorstellen, die dir automatisch zugeleitet wird. Lass nun Meine Energie in dein Gewahrsein sickern, die Energie Gottes in dein Gewahrsein hinein platziert.
Wie dies dich bestärkt.
Meine Energie hilft dir, zu erkennen, was dir bestimmt ist zu tun.
Meine Energie soll genutzt werden.
Sie soll ausgegeben werden.
Was du erhältst, das musst du geben.
Du gibst es, indem du in es hinein scheinst.
Das Erhalten und Geben ist automatisch, das Gewahrsein indes nicht.
Sobald Gewahrsein da ist, ist mehr Empfangen und mehr Geben da.
Einfach so, wie deine Augen auf der Straße einem Pfad folgen und dich zu deinem Bestimmungsort führen, so zieht dein Gewahrsein, das auf Mich hinweist, mehr Energie zu dir hin, und mehr Energie verbringt dich zu höheren Orten. Halte Mich in deiner Sicht, und du wirst in deinem Gewahrsein zu Mir kommen.
Ja, Meine Kinder, seid nicht bestrebt, das gleiche zu bleiben. Das gleiche bleiben ist das gleiche wie am Schlafen bleiben. In Wahrheit wollt ihr aufgeweckt werden.
Habt keine Angst vor der Wahrheit.
Habt keine Angst davor, in Erfahrung zu bringen, dass ihr euch fehlgeleitet habt.
Habt keine Angst davor, in Erfahrung zu bringen, dass ihr Linien gezogen habt, um euer Gewahrsein abzuschneiden.
Ihr habt Umrisse aufgestellt und euch den Zugang darüberhinaus versagt.
Jede Wahrheit, die ihr blockiert – mit ihr blockiert ihr Mich.
Ihr wendet eure Augen von Mir ab, weil ihr Angst davor habt, loszulassen.
Wenn ihr Mich nicht als Liebe oder als Energie sehen könnt, dann seht Mich als Wahrheit.
Lasst eure selbst-errichteten Illusionen los.
Sie schützen euch nicht.
Sie schützen euer Ego. Wofür braucht ihr euer Ego?
Vor der Wahrheit braucht ihr keinen Schutz, denn die Wahrheit ist euer Schlüssel zur Größe.
Sobald ihr euren alten Glaubensvorstellungen erlaubt fortzugehen, werdet ihr eigentlich.
Sind eure alten Glaubensvorstellungen tatsächlich so wertvoll?
Müsst ihr ihnen Unterhalt bieten?
Braucht ihr Illusionen, um euch aufrechtzuerhalten?
Ihr denkt, das sei so. Ihr denkt, ihr brecht zusammen, wenn ihr bar der Vergangenheit seid. Ihr denkt, Freiheit ist Verlust.
Eure alten Glaubensvorstellungen fesseln euch, und wie komfortabel sind die Fesseln. Was, denkt ihr, könnt ihr ohne sie tun? Weil ihr denkt, eure Fesseln seien ein Teil von euch, denkt ihr, sie sind für euren Erhalt notwendig. Aber diese gefesselten Ideen halten euch von eurer fortwährenden Reise zu euch selbst und infolgedessen zu Mir ab.
Eure etablierten Glaubensvorstellungen sind Verkündungen, und Verkündungen verschließen die Türen der Kommunikation.
Zunächst musst du mit dir selbst kommunizieren.
Lüge dich selbst nicht an.
Größe trägt kein altes verwerfbares Denken. Da du Meine Größe bist, kannst du deinen dummen Geist dazu veranlassen, den Pappkarton-Glauben loszulassen, an dem er festhielt. Du musst die Wahrheit nicht aufrechterhalten. Die Wahrheit hält sich selbst aufrecht. Größe braucht keine Glaubensvorstellungen, um sie zu unterhalten.
Geh in Mein Herz hinein, und deine Glaubensvorstellungen werden in alle Winde verweht.
Glaube nicht an Illusionen.
Glaube nicht an alte Denkgewohnheiten.
Glaube nicht, dass du weiterhin an all das glauben musst, an das du geglaubt hast. Zahlreiche, vielleicht die meisten, vielleicht alle deiner Ideen über dich selbst und das Leben sind Schatten, die sich über deine Augen und über dein Herz herab ziehen.
Diese Ideen sagen zu deinem Herz des Gewahrseins: »Stop. Gehe nicht weiter. Halte hier an. So weit erlaube ich dir zu gehen. Ich lasse dich nicht in unerforschtes Terrain.«
Schenke jetzt deinen Glaubensvorstellungen Beachtung. Glaubensvorstellungen sind eingebettete Ideen. Achte darauf, was sie sind. Vielleicht glaubst du, sie sind klug, oder dass sie nicht klug sind. Kehre dein Denken um, und schau, welche Lichter angehen. Du glaubst vielleicht, Krankheit sei erblich, was aber, wenn das nicht der Fall ist? Was, wenn Emotionen und Denken ansteckend sind, und wenn dein Geist sie einfängt? Gedanken werden weitergereicht, aber sie müssen nicht vererbt werden. Was du als wahr gedacht hast, ist vielleicht nicht wahr. Was du als wundervoll oder als nicht wundervoll gedacht hast, ist es vielleicht nicht. Nimm jeden deiner eingebildeten Gedanken und Ideen her und kehre ihn um, und lausche auf das, was er sagt. Schau, was sich dir zuträgt. Erwäge schlicht die schierste Möglichkeit, dass das Gegenteil dessen wahr ist, was du immerzu als eine Wahrheit gedacht hast, die du verleugnetest.
Du kennst nicht einmal deine Glaubensüberzeugungen. Schau sie dir an. Und geh darüberhinaus.
Viele Glaubensüberzeugungen sind Ausreden. Sie rechtfertigen für deinen beurteilenden Geist etwas, was deines Erachtens gerechtfertigt werden muss. Sie sind Alibis, als stündest du vor Gericht. Du redest dich aus der Verantwortung heraus.
Was wäre, wenn du inkorrekte Schlussfolgerungen gezogen hast?
Lasse herein, lasse herein. Lasse die Wahrheit in deiner Existenz zu.
Viele deiner Vorstellungen halten dich zurück.
Viele deiner Vorstellungen binden dich an einen geschlossenen Kreislauf von Definitionen.
Lasse die Angst los, und du wirst die Wahrheit zulassen.
Lasse die Angst los, und du wirst über deine gegenwärtige Definition hinaus sehen.
Lasse die Angst los, und du wirst die Freiheit der Verantwortung annehmen.
Lasse die Angst los, und Wandel wird dein Freund werden.
Ändere nur eine deiner Glaubensüberzeugungen, und du wirst geändert werden.
Lass Glaubensüberzeugungen hinter dir. Betrete diesen Augenblick. Ich bin hier bei dir. Lasse deine Ängste los, die dich veranlassen, an dem festzuhalten, was wohl so nicht sein kann.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #77 – 16.1.2001 – Surrender to God like the Earth to the Sun
HINGEBEN AN GOTT, WIE DIE ERDE ES AN DIE SONNE TUT
Obschon Zeit nicht ist, gibt es einen Augenblick, der naht, sobald die Sonne ihren Kopf über den Horizont hervorstreckt. Die Sonne hebt zu Anfang ihre Schultern über die Krone der Erde. Es ist eine stete Bewegung, wie die Sonne auf eurer Seite der Erde ihren Tag beginnt.
Selbstverständlich ist es die Erde, die zur Sonne hin sich umdreht.
Man könnte sagen, die Erde ist das Hündchen, das sich überschlägt, um von der Sonne gestreichelt zu werden.
Das Sich Umdrehen ist Ergeben.
Die Erde gibt sich der Sonne hin, und sodann wird die Sonne zu derjenigen der Erde, und das Sonnenlicht auf der Erde und die Empfänglichkeit der Erde sind ineins, das eine zum anderen. Wie unschuldig ist die Erde! Wie willig! Wie offen! Wie bereit! Wie ungebunden, vielmehr voll und ganz dafür hergerichtet!
Und auf diese Weise scheint Unsere Liebe.
Ich scheine voll und ganz, Tag und Nacht.
Wie die Erde, überschlagt ihr euch.
Ihr nehmt Mein Licht entgegen. Ihr wollt sagen, die Anfänge Meines Lichts, aber Mein Licht hat keinen Ausgangsort, denn es ist ewig. Demzufolge bist es du, der mit ihm anfängt. Du fängst mit ihm an, indem du deine Augen öffnest und etwas Licht einlässt. Derart simpel ist es, unser Arrangement, unser Einlassen in den Austausch Unserer Liebe.
Liebe ist nicht vollständig, solange sie nicht in Empfang genommen ist.
Gegebene Liebe ist etwas anderes als Liebe, solange sie nicht freudig angenommen ist. Liebe kann nicht auf halbem Wege stehen bleiben. Sie kann nicht nur schlicht soundso weit ausgedehnt werden. Ein Teil ihres Ausgedehnt-Werdens ist ihr in Empfang-Genommen-Werden. Das ist die Freiheit der Liebe.
Ein offensichtlicher Anlauf, Liebe zu geben, ist nicht das gleiche wie Liebe. Ein Geschenk ist in Wirklichkeit nicht gegeben, solange es nicht in Empfang genommen wurde. Du sendest mit der Post ein Päckchen. Du hast es abgeschickt. Auf dem Weg aber ist es kein Geschenk. Es ist ein Päckchen. Es wird zu einem Geschenk, wenn von dir in Aussicht genommene Hände es öffnen, und wenn die Augen erglänzen.
Du, der du geliebt hast ohne Erwiderung – das ist keine Liebe. Etwas Unerwünschtes oder Nicht-Wertgeschätztes Geben ist keine Liebe, denn Liebe ist ein Los Lassen. Der Geber und der Empfänger sind sich selbst gegenüber treu und einander gewahr.
Es gibt somit zwei Teile beim Lieben, das Geben und das Empfangen. Der Empfangende ist ebensoviel ein Geber wie der ursprüngliche Darbieter.
Und derart tauschen Wir Liebe aus, du und Ich. Ich bin der Ursprüngliche Darbieter. Du befindest dich immerzu in Meinem Aufmerksamkeitsbereich. Sobald du Meine Liebe entgegennimmst, macht dich das zum Geber von ihr. Du gibst Mir, sobald du Meine Liebe annimmst. In Wahrheit können Wir unsere Liebe nicht separieren. Verstehst du nun besser, was Einssein bedeutet?
Liebe ist kein Zerren am Herzen. Liebe ist ein Füllen des Herzens.
Deswegen gebt ihr einander Liebe ohne Sich-Klammern. Anhaftung ist keine Liebe. Welches Meiner Kinder hat Christus, offen oder verdeckt, unter Zwang an sich festgehalten? Kein einziges. Von seiner Seite her hielt er nicht fest. Aus dem Blickwinkel derjenigen, die an ihm festhalten, waren sie durch seine Stärke an klar-sichtiger Liebe festgehalten. Er zog an, hielt aber nicht fest. Er war wie ein Mond, und seine Jünger waren Satelliten, die ihn umrundeten. Gewalt gab es nicht. Es gab einen Kontrakt. Es gab keine Kontrolle. Es gab Weisheit, Liebe, Stärke und Freiheit.
Das gleiche bei Mir. Deswegen gab Ich euch den freien Willen. Was denn wäre Meine Liebe, wenn Ich euch auf eine bestimmte Einbahnstraße verfrachtete?
Wenn Ich eine Party gebe, kommst du als Gast aufgrund deines eigenen Einvernehmens. Wenn Ich, der Gastgeber, darauf bestehe, dass du auf die Sekunde genau zu einem bestimmten Zeitpunkt, an einem bestimmten Eingang und in einer bestimmten Kleidung zu erscheinen, und, dass du zu kommen habest, dann wurdest du nicht eingeladen, sondern herbestellt. Dann bist du kein Gast sondern ein Beschäftigter. Es ist keine Party für dich, wenn es nicht deine Wahl war zu kommen. Akzeptanz ohne Freiheit kann nicht existieren.
Ich bin der Größte Geber von Freiheit, den es gibt.
Aber das bedeutet nicht, dass Ich nicht einlade.
Ich lade ein und lade ein. Und Ich weiß, du wirst Meine Zusammenkunft besuchen, denn es ist eine Feier für dich. Manchmal bist du überrascht, wenn du kommst, dass die Party dir zu Ehren war, Ich freilich bin nie überrascht. Ich wusste, du würdest eintreffen. Ich sah es kommen. Einmal sah Ich, wie du auf deinem Weg zu Meinem Haus hierhin geschleudert wurdest, Ich kannte den genauen Augenblick deines Eintritts, und Ich hatte den Willkommensteppich für dich ausgebreitet, ihn für deine Ankunft rein gefegt.
Etliche Meiner Kinder lieben es, bei Meinem Bankett alleine einzutreffen, und etliche in Gruppen, aber in Wahrheit ist niemand allein zugegen. Sobald du derart entzündet bist, werden Andere dich sehen. Sie werden bemerken, wohin du gegangen bist, und es unten in einem dunkleren Ort in ihren Herzen markieren. Dieser Ort wird nicht dunkel bleiben. Er wird zu wachsen beginnen, und dieser Ort in ihrem Herzen wird erblühen.
Wenn du meine Party umgehst, dann deswegen, weil du auf dein Herz nicht hörst. Ich bin der neutralste Party-Geber im Universum. Alle wurden eingeladen. Ich habe genügend Mitarbeiter, Erfrischungen und Programme für die gesamte Weltbevölkerung. Nichts wird verunziert. Es wartet alles auf euch. Ihr müsst nicht warten.
Ich bin der herzlichste Gastgeber, den du je kennenlernen wirst. Ich lade ein und lade ein, gleich, wie oft du nicht antwortest, und Ich lasse dich deinen eigenen Weg nehmen. Meine Einladung ist ununterbrochen. Ich hebe sie nie auf. Meine Einladung wurde verschickt. Sie wird immer und immer wieder verschickt. Mitunter wirfst du sie einfach fort, ohne sie dir anzuschauen. Eines Tages freilich wirst du sie öffnen. Und eines Tages wirst du sie lesen. Und eines Tages wirst du kommen, allerdings auf deine Weise und zu deiner Zeit, und das ist die Freiheit deines Willens.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #78 – 17.1.2001 – Be the Greatness That You Are
SEI DIE GRÖSSE, DIE DU BIST
Gott ist dir gegenüber wahr. Für Gott ist es nichts, dir gegenüber aufrichtig zu sein, denn es gibt nichts, bei dem Er unaufrichtig sein kann.
Und, falls du bei nichts unaufrichtig wärst, würdest du gegenüber Gott schlicht und klar aufrichtig sein, denn Gott und Wahrheit sind das gleiche.
Du hast viele Bedenken, und sie sind alle Illusion.
Alles was du hast, ist Mich.
Wahrheit.
Alles andere ist eine müßige Schwankung des Laufs Unserer Liebe.
Vor einiger Zeit schlug Ich vor, dass du, als Experiment, dein Denken umdrehst, um zu schauen, was dabei herauskommt. Was du entdeckt hast, ist, dass nichts so ist, wie du es dachtest.
Deine Gedanken müssen nicht die gleichen bleiben. Sie müssen sich nicht wiederholen. Du kannst sie ändern. Und das ist schön so. Und du wirst dabei ebenso die Unterfangungen entdecken, nämlich, dass die Dinge so in Erscheinung treten, wie sie gemäß deinem Denken sind.
Desgleichen führst auch du dich so aus, wie du denkst, du seist so.
Du malst ein Bild von dir, und demgemäß lebst du. Was auch immer es ist.
Beseitige die Bilder von dir selbst, denn sie sind eine Täuschung. All jene, mit denen du dich heruntermachst, und all jene, anhand derer du dich hinauf ziehst, sind unnötig und unvollkommen.
Wahr ist, Mein Kind ist nicht fähig, hinunter oder hinauf gezogen zu werden, denn Mein Kind ist die wahre Stille von Mir. Wenn du jedwede Falschheit und Täuschung beseitigst, was bleibt dann außer das Einssein von dir und Mir?
Das ist alles, was es gibt, und das ist alles, was es je gab. Du und Ich. In toto. Und das, was Wir sind, kann weder geändert noch fortgenommen werden. Es kann nicht weniger, nicht mehr sein, denn es existiert kein Mehr, als was Wir sind. Es kann mehr als Totalität nicht geben. Kann die Ewigkeit mehr sein, als sie ist? Kann sie weniger sein?
Einfach ausgedrückt, Wir sind.
Alles sonstige ist Illusion. Oder Täuschung.
Es gibt allein du und Ich. Ich sage allein, aber Ich meine eigentlich herrlich du und Ich. Wir sind die Wahren, und Wir sind die Herrlichen. Das ist die ganze Story.
Aber du liebst es, davon abzugehen.
Du liebst Seiten-Trips. Exkursionen.
Exkursionen allerdings finden alle in deinem geistigen Bewusstsein, in deinem Geist statt, denn nie schreitest du, auch nicht für eine einzige Minute in der Illusion der Zeit, aus Meinem Licht heraus. Das ist die einzige Unmöglichkeit. Und dennoch hältst du diese Möglichkeit für das werte Leben. Du veranstaltest Gedränge. Du machst Emotionen. Du machst Szenen, denn du hast gemocht, was du dir vorstellst und hast es Leben genannt.
Du brauchst nicht zu warten. Es gibt nichts, auf das zu warten wäre. Du musst nicht ankommen. Du bist nie fortgegangen. Du und Ich sind unauflösbar ineinander verwunden. Wir sind zusammen. Alles andere, das deinen Geist beschäftigt, ist Fiktion.
Und all deine Geschichten sind dir teuer.
Es gibt nichts, was du aufzugeben hast, außer Phantasien.
Gehst du in den Himmel hinein, oder geht der Himmel in dich hinein?
Was könnte der Unterschied sein? Gibt es überhaupt einen?
Du hast von Selbst-Verwirklichung gehört. Was du deine ganze Erden-Zeit über bewusst hattest, ist selbst-Verwirklichung, und nicht Selbst-Verwirklichung. Die Kleinheit und die Einzelheiten deiner gegenwärtigen Existenz sind Voreingenommenheiten. Sie sind Hobbys, die dich vom Hauptkurs abbringen. Und dennoch denkst du irgendwie, sie seien alles, was es gibt, und gleichzeitig denkst du, es gebe mehr, worauf du abzielst.
Du isst Leckerbissen und verzichtest auf das, was als Nächstes kommt. Du vergisst, was als Nächstes kommt. Du vergisst, verzichtest oder vermeidest, was als Nächstes kommt, da du dessen letztendliche Wahrheit fürchtest. Die letztliche Wahrheit lautet, dass Kleinheit nicht existiert – dass allein Größe existiert. Da du denkst, du seist Kleinheit, fürchtest du, dass du nicht existieren wirst. Während du indes Größe bejahst, ebendann beginnst du, lebendig zu werden, denn dein Leben ist dafür bestimmt, in Größe gelebt zu werden.
Du spöttelst. Du lachst. Du glaubst nicht, was Ich dir sage. Du kannst dir nicht einmal vorstellen, was es für dich wäre, dein Leben in Größe zu leben.
Ich lege dir nahe, du beginnst mit dem Vorstellen.
Denke es dir aus, und es wird seinen Anfang nehmen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #79 – 18.1.2001 – The Game of Life
DAS SPIEL DES LEBENS
Nichts ist, was es scheint, da du schief gedacht hast.
Die Dinge scheinen so, wie sie scheinen, da du sie interpretiert hast, oder da du angeleitet wurdest, sie in bestimmter Weise zu analysieren. Du hast den Worten Anderer mehr geglaubt, als was du siehst und fühlst. Du hast ignoriert, was du fühlst. Du hast vorausgesagt, was du sehen willst. Du hast das mit einer Vollmacht versehen, was du sehen willst. Und du hast Angst, die Kette zu zerbrechen.
Wenn du das, was du siehst, nicht einfärbst, wirst du sehen.
Es mag sein, du musst die Augen schließen, um zu sehen.
Du hast Andere dir Lügen erzählen lassen, und danach erzählst du dir Lügen. Du bezahlst für Lügen sogar Geld. Etwas anderes als das, was du gerne glauben würdest, geht ab. Du wirst in dem Du-weißt-nicht-was aufgefegt. Du wettest auf die Sachen, und gleichwohl, was kann in den vorübergehenden Spielen, in die du dich blind einlässt und die du ja als etwas anderes bezeichnest, verlässlich sein?
Lausche heute auf dein Herz der Wahrheit, und sei nicht betört.
Du betörst dich selbst.
Immerzu ist es du.
Du wählst das.
Du möchtest lieber den Lügen zuhören als der Wahrheit dessen, was dein Herz dir sagt. Du liebst es, eine Rechnung über Waren zu kaufen.
Wenn du ein Rennen gewinnen möchtest, musst du an der Startlinie beginnen. Du kannst nicht herumhopsen, rein und wieder raus gehen, oder von der Mitte her starten. Das ist Selbstveralberung.
Sei nicht so rasch darin, dich Dingen anzuschließen. Dasjenige, dem du dich laut deinem Denken zugesellst, und dasjenige, dem du dich zugesellst, sind womöglich nicht das gleiche.
Was nach außen hin schön aussieht, ist es innen womöglich nicht. Wie Menschen in Verkleidungen.
Du musst es dir stattgeben, über die Verkleidungen hinaus zu gehen.
Die Geschichte des Christus, der sich als Bettler kleidet, ist gut bekannt. Die Geschichte des Bettlers, der sich verkleidet, um wie Christus auszusehen, ist weniger bekannt. Meine Kinder mögen es, getäuscht zu werden. Ihnen verlangt es, getäuscht zu werden. Sie schauen danach, getäuscht zu werden, da sie denken, dass es in der Welt etwas gibt, was sie errettet. Wovor braucht ihr gerettet zu werden? Von der Illusion, von ebender Sache, der ihr hinterherjagt.
Schaut nicht auf die Welt, um euch zu erretten.
Schaut auf Mich und schaut auf euch.
Schaut direkt geradeaus.
Das Leben ist kein Spiel des Lasst Uns So Tun Als Ob.
Es ist ein Spiel der Wahrheitssuche.
Die Wahrheit ist entsetzlich.
Sie ist ehrlich.
Wovor fürchtest du dich, dich ihm gegenüberzusehen?
Es gibt rund um dich Hinweise, und du ignorierst sie.
Du verbindest dir die Augen.
Du spielst mit dir selbst ein Spiel.
Du hast Angst, zu schauen.
Andere Menschen sind nicht die Erstreckung von dir.
Sie sind nicht der Schöpfer von dir.
Sie sind nicht die Herrscher von dir.
Sie mögen weniger sein, als du gerne denkst, und sicherlich bist du mehr.
Schau nicht außerhalb von dir nach der Wahrheit.
Du brauchst dich nicht mit den Oberflächenspielen des Lebens einlassen.
Hilft dir diese Erklärung nicht dabei, zu atmen?
Sobald du deine Augen öffnest und über die Oberfläche hinaus siehst, wirst du nicht enttäuscht werden.
Sobald du hinter deine Angst vor der Wahrheit schaust, wirst du dich nicht mehr länger verstellen. Sobald du dich nicht mehr länger verstellst, wird mehr Wahrheit zum Vorschein kommen.
Die Wahrheit ist nicht benannt. Es ist kein Name der Wahrheit, den du suchst.
Zahlreiche Meiner teuren Kinder schauen danach, weise, erfolgreich oder erleuchtet genannt zu werden, oder sie haben hell-erleuchtete Erlebnisse. Doch ist es nicht der Name, auf den abgezielt werden sollte. Du brauchst nicht zum Ritter geschlagen zu werden. Du brauchst nicht gesalbt zu werden. Du bist weise, oder du bist es nicht, oder du bist manchmal weise und manchmal nicht. Was indes hat mit der Wahrheit zu tun?
Du möchtest jemand, der dir etwas sagt.
Du möchtest es hören.
Worin indes besteht der Wert dessen, was dir jemand erzählt?
Du bist begierig auf Erleuchtung. So wie du allem Anschein nach hinter ihr her gejagt bist, bist du von ihr fort gelaufen. Erleuchtung ist nicht etwas, um daraufzu zu rennen. Du kannst ihr nicht hinterher jagen.
Erleuchtung ist das, was zurückbleibt, sobald die Unwahrheit das Feld verlassen hat.
Schau nicht, erleuchtet zu werden.
Schau, dich zu Mir hin zu begeben.
Schau zu dem Licht, nicht auf einen Namen für das Belichtete.
Schau nicht nach jemand, der den Schalter bei dir herumdreht. Er ist bereits herumgedreht. Du brauchst niemanden sonst.
Schau schier auf das Licht.
Ein Name ist ein Murmeln eines Klangs.
Nach dem Namen schauen ist nach Anerkennung schauen.
Umgehe die Anerkennung.
Schau nach Mir, und Ich werde dich gefunden haben.
Schau nach dem Glauben an die Veredelung der Wahrheit.
Ich sehe dich.
Du bist schön.
Wirf deine Verkleidung fort, die nicht du ist, und komm zu Mir.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #80 – 19.1.2001 – Persimmons
DATTELPFLAUMEN
Das spielt keine Rolle, ob du an Mich glaubst. Es reicht aus, an die Gottheit zu glauben. Die Gottheit bin Ich.
Ich bin ein Wahrheit-Sager und ein Wahrheit-Geber.
Ich bin ein Jagdhund der Wahrheit.
Ich bin Wahrheit und die Essenz von Ihr.
Ich bin allgütig, denn Ich bin All-Gott.
Was wäre Gott? Das Was Ich Bin.
Ich bin dein Mentor.
Ich bin dein Weit-Seher.
Ich bin dein Wohltäter.
Ich bin dein Auslieferer.
Ich bin nicht die Zahnfee, Ich bin nicht die Märchen-Gottesmutter, und Ich bin nicht der Heilige Nikolaus – so wie ihr sie euch denkt. Und dennoch bin Ich auch sie.
Ich gebe euch.
Ich gebe euch alles.
Und ihr habt es.
Wenn ihr an eine Märchen-Gottesmutter denkt, so denkt ihr, ihr braucht mehr Führung und Anleitung.
Wenn ihr an die Zahnfee denkt, so denkt ihr an Entlohnung.
Wenn ihr an den Nikolaus denkt, dann denkt ihr daran, von der Erfüllung all eurer weltlichen Verlangen gesättigt zu sein, und daran, im nächsten Jahr noch größere zu haben. In jedem neuen Jahr werdet ihr eure Verlangen nach glänzenden neuen Dingen aufspeichern.
In Wahrheit verlangt es euch nach scheinendem Licht, ein Licht, das ohne Trübung, ohne Rost und Batterien leuchtet.
Wovor ihr euch die ganze Zeit über verzehrt, ist Wahres Licht.
Alle materiellen Dinge entzünden euch bloß einen Augenblick lang, Wahres Licht allerdings wird nie dunkler. Es ist jetzt nicht gedimmt. Lediglich eure Wahrnehmung von ihm ist abgeblendet.
Hebt die Abblendung eurer Wahrnehmung auf.
Erkennt klar und entschieden dasjenige, was ihr sucht.
Zielt auf keinen Ersatz ab.
Zielt auf das Reale ab, und das ist Ich, und das ist du.
Seid in der Hinsicht wachsam gegenüber dem, wofür ihr Geld ausgebt und wieso ihr das tut. Wofür ihr Geld ausgebt, wird euch nicht das einfahren, wonach es euch verlangt. Das Materielle, auf das ihr aus seid, bringt euch nicht sein Versprechen. All die Versprechen sind unlauter. Sie sind kurzlebig. Du legst deine Energie und deine Gedanken und dein Geld in sie. Das Geld ist dabei das wenigste. Was du mit dem Geld gibst, bist du selbst. Du bezahlst Geld, um dich für etwas zu verkaufen, das nicht einmal einen Hauch an Wert des Austausches mit dir selbst darstellt.
Geld ausgeben ist wie Ruhm haben. Einen Augenblick lang bist du ein Star oder ein Held, der etwas rettet, und dafür erreichst du Beifall. Der Beifall indes gilt nicht dir. Er gilt dem Kauf. Dein Geld wurde für eine Illusion ausgegeben, und der Applaus ist auch eine Illusion.
Sei dir dessen gewahr, wofür du dir selbst applaudierst.
Jemand, der Geld hat, kann es ausgeben. Daran ist nichts Großartiges. Eine Million Dollar ausgeben scheint aufregender als einen Dollar ausgeben, die Transaktion freilich ist die gleiche.
Es ist Geld, ausgegeben für eine Illusion.
Du weißt, das stimmt.
Ich sage euch nicht, kein Geld auszugeben.
Ich sage euch, euer Zutrauen nicht in eine Illusion zu legen, sondern in die Wahrheit.
Du wurdest wie verrückt zu Verlangen hin geleitet, die unter 100%-iger Garantie zu Enttäuschung führen.
Du brauchst nur ein kleines Verlangen nach dem, was dir die Allheit beschert. Das Verlangen nach Licht ist nicht begrenzt. Wenn du Licht erzielst, erzielst du es für alle um dich herum. Es kann nicht bei dir gehalten werden.
Sei wachsam gegenüber dem Egoismus, denn das ist nicht deine wahre Natur. Er ist eine Schutzmaßnahme, die du annimmst, so irrtümlich wie all die anderen.
Wenn du eigennützig bist, verbirgst du dich selbst. Du hältst an dir fest. Du hältst die Illusion an dir. Du bist allerdings auf der Erde, um offenzulegen, nicht um festzuhalten.
Erübt euch darin. Legt eure Freigiebigkeit des Herzens offen.
Der Punkt bei den Fischen und den Laiben besteht darin, dass du, wenn du teilst, mehr hast. Das ist das Wunder. Teilen vergrößert, und Nicht-Teilen vermindert. Teilen gibt dir Reichtum, und Nicht-Teilen mindert den Reichtum.
Du suchst das Glück.
Wenn du eine Dattelpflaume kaufst, so kaufe zwei, und gib eine einem anderen. Gib sie anonym her. Denn dann gibst du dem Universum Beifall, und behältst ihn nicht für dich.
Denn in Wahrheit kommt die Dattelpflaume von Mir. Und das ist die Botschaft, die du weiterreichst. Und indes du die Wahrheit und die Gottesheit weiterreichst, öffnest du auf diese Weise die Horizonte, nimmst Größe als dein eigen an und setzt dich Mir gegenüber wieder ein.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #81 – 20.1.2001 – God Paints a Picture
GOTT MALT EIN BILD
Atme mit dem Atem Gottes.
Denke an ihn.
Du atmest Gott.
Bei jedem Atemzug atmest du Mich ein.
Sieh mit dem Licht Gottes.
Sei es.
Sei Mein Licht.
Habe alles gerne, so wie Ich alles gerne habe.
Dies ist eine Lektion in der Illusion der Reziprozität.
Hinein oder heraus, hin oder her, das macht nichts.
Ost, West, Nord, Süd, jede Richtung ist die Meine.
Alles ist Ich.
Ich malte ein Bild.
Ist es nicht Mein Bild, das Ich malte?
Liebe war Mein Medium.
Ich malte das Leben.
Und du möchtest Mein Gemälde ummalen.
Du führst über es Klagen.
Du sagst, nicht gut genug.
Du möchtest es anders haben.
Verwandle stattdessen Klagen in Freude.
Klagen und Freude beanspruchen die gleiche Menge an Energie.
Es ist nur ein kleines Schalterumdrehen von der Klage zur Freude.
Du sagst, du möchtest Freiheit.
Doch erstrebst du einen vorgezeichneten eingegrenzten Pfad.
Du möchtest einen kleinen Pfad wie auf einem Piggly-Wiggly-Brettspiel, indessen entlang des Weges nur Blumen stehen.
Du möchtest die Kurven und die Länge des Pfades kennen.
Vielleicht möchtest du ankommen, und die Reise auslassen.
Aber es ist die Reise, die das Leben ist.
Du möchtest das Leben auslassen, denn du hast es beurteilt, und befandst es mangelhaft.
Vielleicht möchtest du nur 10% von ihm.
Wenn du ein Stück weit weiter kommen könntest, denkst du, aber Ankommen ist ein wenig zu sehr außer deiner Reichweite. Es scheint immer vor dir zu liegen.
Vielleicht gibt es das nicht. Keine Ankunft. Keinen Bestimmungsort.
Vielleicht ist es das Gelangen, was den Bestimmungsort darstellt.
Das muss so sein, da die Bestimmung selbst eine spätere Zeit impliziert, eine Zukunft, die nicht jetzt ist, indes ist es das Jetzt, das anlangt. Ein Später gibt es nicht.
Es gibt keine Distanz. Distanz meint desgleichen ein Später.
Es gibt das Universum, und du bist in ihm.
Du siehst dich als einen Fleck auf ihm.
Du siehst dich als einen Punkt auf ihm.
Und du möchtest zu einem anderen Punkt vorankommen.
Aber allein das Physische bewegt sich zu einem Punkt hin.
Allein das Physische hat Begrenzungslinien.
Für den Himmel gibt es keine Landkarten, denn du bist von ihm nicht getrennt.
Da gibt es dich, und da gibt es Mich.
Lange hinein.
Genug des Hinaus-Streckens.
Fasse hinein, denn alles ist innen.
Es gibt kein Ohne.
Das ist Illusion.
Es gibt nichts außerhalb von dir.
Du bist der Auffassende dessen, was du wahrnimmst.
Deine Auffassung erschafft, was du wahrnimmst.
Sicher ist es so – wenn du einen Baum als real auffasst, kannst du das Reale als einen Baum oder als du oder als Mich aufnehmen und wahrnehmen.
Schau hinter die Oberfläche.
Hierzu folgendes: Es existiert keine Oberfläche.
Es gibt nur Inwendiges.
Es gibt nur den Wahrnehmenden, der die Oberfläche sieht.
Du schaust zu sehr nach draußen.
Du schaust in eine Richtung, aber es gibt keine Richtung. Da Draußen existiert allein in deiner Auffassung.
Nimm die Wahrheit wahr.
Habe zum wenigsten ein Gewahrsein der Existenz von Wahrheit.
Ich möchte sagen: „Rücke näher zu Mir.“ Tatsache ist, Ich sage das, aber es ist eine Metapher, denn du bist bereits derart nahe bei Mir, dass keine Entfernung existiert, und dass Wir Eins sind. Es gibt kein nah oder fern. Es gibt kein Sich Bewegen. Es gibt kein Ankommen. Keine Bestimmung. Alles ist hier.
Wir sind Ein Inwendiges, du und Ich.
Du kannst lediglich mit Meinem Atem atmen.
Du kannst bloß denken, es sei der deine.
Niemand atmet ohne Meinen Atem.
Meine Augen sind hinter den deinen.
Nein, sie sind in den deinen.
Ignoriere Meine Augen nicht länger.
Lass dein Sichtfeld sich erweitern.
Dein Sichtfeld kann alles einschließen, denn sicherlich tut dies das Meine.
Male dir die Liebe ohne Grenzen aus.
Male dir das Licht aus, bis es nur Licht gibt.
Male dich selbst als das Seinswesen aus, das du bist.
Nimm wahr.
Nimm die Wahrheit wahr.
= = = = = = = = = = = = = ==
HEAVEN #82 – 21.1.2001 – The Vastness of Truth
DIE WEITE DER WAHRHEIT
Sobald du dir deine Größe vergegenwärtigst und ausmalst, wirst du sie.
Sobald du sie zulässt, bist du sie.
Du hast sie zurückgewiesen.
Du hast die Kleinheit der Größe vorgezogen.
Du dachtest, die Kleinheit befinde sich in deiner Reichweite, und dass die Größe, sofern sie existierte, auf dem Erdgefilde jenseits von dir war. Du schautest die ganze Zeit über nach Größe von anderen und von der Welt, es bist du, der die Größe ist.
Es ist besser, nicht Anderen die Größe zu belassen.
Dann wartest du.
Größe wartet nicht.
Sie schwebt nicht.
Du brauchst keine Statur zu unterstellen, um aus der Kleinheit herauszukommen. Du kommst einfach aus ihr heraus. Steige aus ihr heraus, wie du es bei einer Pfütze tust. Es ist nichts Großes, aus der Kleinheit herauszusteigen. Schreite heraus, und du bist in der Größe. Kleinheit ist eine Haut, die du abwirfst. Bloß eine Haut.
Stimmst du mir bei, dass es für dich gut wäre, aus der Kleinheit auszusteigen?
Selbstverständlich ist es eine Illusion, dass du aus etwas auszusteigen hast. Du hast schlicht darauf zu achten, wo du bist. Du hast der Platzierung deiner Füße zu viel Aufmerksamkeit gezollt.
Zolle deinen Schultern, dem Winkel deines Kopfes mehr Aufmerksamkeit. Nimm eine direkte Linie von deinem Herzen zu deinen Augen. Biege dein Herz aufwärts.
Hebe dein Herz hoch.
Entfache dich zu den Höhen der Liebe.
Und dennoch, Liebe ist ein Plateau. Sie hat eine Ebenheit. Sie ist nicht rasend. Sie ist ein Plateau auf einem hohen Punkt eines Berges. Ja, ein Plateau ist auf der Spitze des Berges. Sie ist beredt in ihrer Stille. Und von dieser Ebenheit, von der Höhe dieses Plateaus her, siehst du alles rund herum anders, im Vergleich dazu, als du durch zerklüftete Felsen klettertest.
Ihr seid Aufsteigende, nicht Absteigende.
Aufsteigende schauen hoch.
Nicht fort, nicht hinunter.
Schau auf die Weite der Wahrheit.
Nimm die Treppe zum Himmel.
Hebe dein Herz hoch.
Gestehe die Möglichkeit zu, dass du aufsteigst.
Schau dich nicht nach Straßenschildern um.
Steige schlicht auf.
Traue dem Aufzug, mit dem du fährst.
Schau zu Mir herüber und lächle.
Es gibt da einen winzigen Faden, der dich von der Größe zurückhält. Es ist ein winziges Fehlverständnis. Es ist die Angst in deinem Herzen. Die Angst, dass die Größe allemal eine Erdichtung ist, und dass du sie nicht sein kannst, dass du nicht sein kannst, was Ich dir zu sein gegeben habe.
Aber es ist klein, was du nicht sein kannst. Handlungen der Kleinheit sind nicht du. Sie sind Handlungen. Sie sind schier Hüllen für deine Größe.
Nimm deine Kostüme, deine Harnisch-Anzüge ab.
Der Superman legt sich einen Umhang um, du indes hast nur einen abzulegen.
Welche Schlacht kämpfst du? Welche Windmühlen greifst du an? Was genau widersetzt du dich?
Du kennst die Antwort.
Es ist dein Geist. Dein Geist wendet sich dir zu. Er wendet sich sich selbst zu. Er verheert dich. Er jubelt dir nicht zu. All die Windungen und Kehrtwenden deines Denkens entkuppeln dich von der Größe der Gelegenheit, die du bist.
Zum Glück hast du ein Sicherheitsnetz. Es ist dein Herz. Nicht das Sentiment, sondern dein wahres Herz voller Tapferkeit. Tapferkeit ist nichts als das Erkennen deiner Größe und als das Vergessen deiner Kleinheit. Du hast dein Herz der Kleinheit halber antreten zu lassen. Mache es los für die Größe. Mache dein Herz von den Handschellen los, die dein Geist dort angelegt hat.
Ich gebe euch ein Schwert der Liebe. Es zerschneidet alles.
Meine Liebe wird dein verwundenes Denken durchschneiden, dieses Denken, das dich glauben lässt, es stärke dich. Die Wahrheit stärkt dich. Die Wahrheit hat mitnichten etwas mit dem Denken zu tun. Die Wahrheit kommt von einem umfassenderen Ort als der Geist.
Sofern der Geist ein Computer ist, wer betreibt ihn?
Ein Computer wurde programmiert, und das wurde auch dein Geist.
Das Herz allerdings ist neu, und mittels des Herzens der Liebe wirst du neu. Ein Pinselstrich der Liebe gestaltet dich um. Ich habe dich zum Ritter geschlagen zur Liebe, und so steh nun auf und sei sie.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #83 – 22.1.2008 – The Possibilities of Yes
DIE MÖGLICHKEITEN DES JA
Lass die Einfachheit herein und die Kompliziertheit hinaus.
Die Komplexität ist nicht die Wahrheit. Die Einfachheit ist sie.
Eins ist ein schlichtes Konzept.
Reduziere alles auf eins.
Sobald alles auf das Schlichteste reduziert ist, hast du Wahrheit. Du hattest in deinem Denken eine Menge Fransen. Deine Gedanken waren Quasten, die in der Brise wehten. Lass deine Gedanken zum Hauptsächlichen von was ist zurückkehren, und entlasse das Äußere von was nicht ist. Du hast irrige Bilder geschaffen.
Die Nein’s deines Geistes hatten dich in ihrer Herrschaft. Die Möglichkeiten des Nein haben dich abgegriffen. Die Zensur des Geistes hatte dich im Griff. Der Geist gibt dir die Möglichkeit des Versagens als einer gewichtigen Alternative. Dieses mögliche Versagen ist schwer, und zumeist residiert es in dem, was ein Anderer über dich denken möchte, und du nimmst dessen Gedanken als die deinen her. Was ist Versagen anderes als das Konzept, etwas nicht erreicht zu haben, was du oder sonst jemand dachte, du habest es zu erreichen. Versagen existiert nicht. Lediglich irrige Prämissen gibt es.
Begrüße die Möglichkeiten des Ja. Das ist eine Prämisse, aus der heraus du operieren kannst.
Falls du die Möglichkeit des Ja nicht zu begrüßen vermagst, so begrüße die Möglichkeit des Es Kann Sein. Das Konzept des Vielleicht bereits wird dir neue Blicke eröffnen, denn der verschlossene Geist hat dich verdammt.
Was gibt es, was nicht im Herzen Gottes sein kann?
Falsche Spuren führen dich nirgendwo sonst hin als zu dir selbst zurück. Auf einer falschen Spur verschollen – kehrst du dorthin zurück, von wo du ausgingst, und machst dich noch einmal auf den Weg.
Zurück zu dir selbst ist ein guter Ort, um zu sein, denn ebendort hat alles seinen Anfang.
Beginne heute damit, bei der Wahrheit sesshaft zu werden.
Gib der Wahrheit den Weg frei.
Gehe dir selbst aus dem Weg.
Du stellst zu viele Anforderungen auf. Das ist das Gleiche, wie zu sagen, dass du versuchst, zu kontrollieren. Jegliche persönliche Kontrolle, die du einnimmst, ist zu viel. Du kontrollierst sogar dein Loslassen von Kontrolle. Du ordnest ihre Entlassung an, aber du ordnest sie nur so weit an. Du hältst immer noch dein Auge auf ihr. Deine Aufmerksamkeit ruht mehr auf der Kontrolle als auf dem Seien. Du kannst nicht zur gleichen Zeit in deinem Seien wie auch im Kontrollieren sein.
Du bestellst Ergebnisse. Einen spezifischen Ausgang ordern weist dir andere Ausgänge zurück. Kontrolle ist Festhalten an deinem Bestreben, und ist nicht dem Bestreben Stattgeben, damit es sich selbst erfüllen möge.
Die Morgendämmerung musst du nicht herbeibestellen. Die Sonne kommt ohne deine Kontrolle. Du bestellst die Rose nicht zur Blüte. Sie blüht aus ihrer eigenen Blühbefähigung heraus.
Die schönsten Dinge sind diejenigen, die du nicht zu kontrollieren versuchst, oder bei denen du dir nicht einmal eine Vorstellung machst, sie zu kontrollieren. Die schönsten Vorkommnisse tragen sich zu, als wären sie aus sich heraus. Liebe kommt von sich heraus. Sie bewirbt sich selbst, zu kommen. Ich habe alles in Bewegung gesetzt, und du musst jenem erlauben, das zu sein, was es ist, und dich nach dorthin zu strecken, wohin es will.
Die Wahrheit ist, dass du keine Kontrolle hast. Das Leben kannst du nicht kontrollieren. Deine Kontrolle ist schier Widerstand, und dein Widerstand kommt von ein oder zwei abhaltenden Ideen.
Nichts muss so sein, wie du dachtest, es habe so zu sein.
Deine Gedanken sind Haarbüschel.
Sobald du bejahen kannst, dass deine Kalkulationen Fehlkalkulationen waren, wirst du auf einem neuen Fundament stehen. Du wirst die alte pappige Vergangenheit hinter dir gelassen haben. Du wirst dich zu großen, zuvor dir nicht vorgestellten Höhen erheben, da du den Ballast, an dem du festgehalten hast, los ließt.
Du warst ein Boot, das an der Küste verankert war. Du paddeltest und paddeltest und fragtest dich, wieso du von der Küste nicht loskommest. Nun ist es an der Zeit, die Anker des Bootes einzuholen. Lege ab.
Du kannst nicht an der sogenannten Sicherheitsküste bleiben und zur gleichen Zeit die Ozeanwellen reiten. Hast du nicht ebendas versucht? Hast du dich nicht mit alten Ideen, die du angefertigt hattest, an den Füßen gefesselt?
Es gibt keinen Himmel ohne Sterne.
Es gibt kein Schiff, das ohne Richtung segelt.
Es gibt kein Kind von mir, das Mir verloren geht. Es kann bloß denken, dass es verloren gegangen sei, oder sonst jemand kann denken, dass er das sei. Daran ist nichts Wahres. Deine Sicherheit liegt in Deiner Verbundenheit, nicht in einem alten Seil, das dich vorort festhält.
Ein Tänzer kann nicht tanzen, ohne sich über den Boden zu erheben. Es wäre kein Tanz, wenn die Füße mit dem Tanzboden verwachsen wären. Eine Stimme kann nicht singen, wenn sie sich an sich selbst festhält. Eine Stimme muss hinausflöten, um zu singen. Und bei euch, wenn ihr das Leben auf der Erde leben und es nicht schier aushalten wollt, müsst ihr zu eurem Abenteuer aufbrechen, mit dem angemuteten Wagnis, die Spezifitäten des Ausgangs Mir zu überlassen. Nicht bloß etliche von ihnen, sondern alle, nicht bloß eine gewisse Zeit lang, sondern die ganze Zeit über, nicht bloß das Wetter, sondern die ganze Fahrt. Ihr müsst eure vorherbestimmten Ergebnisse los lassen. Ihr müsst sie gar aus eurer Sicht entlassen, denn ihr wisst nicht, welche Größe vor euch liegt, und ihr erkennt nicht, was ihr von euch fortgehalten habt, indem ihr euch an bestimmten Ausgängen festgehalten und andere wiederum abgewiesen habt. Anders gesagt, ihr wisst nicht, was unmittelbar über dem Horizont liegt.
Möchtest du Mir ein für alle mal erlauben, an dich Größeres auszugeben, als du es in deiner Provinz dafür hieltst?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #84 – 22.1.2001 – Be True to Yourself
SEI DIR SELBST TREU
In eurem Leben ist dieser Verlass auf die Meinungen Anderer eine ziemlich große Sache. Hört auf Andere, aber richtet euch nach Mir und nach euch. Wenn ihr es den Meinungen Anderer gestattet, euch zu beherrschen, habt ihr abgedankt.
Meinungen sind schier Meinungen. Sie sind nicht Erlasse.
Was erlangt ihr, wenn ihr der Meinung eines Anderen folgt und ihr gerecht werdet? Welche Gunst ist erreicht? Was habt ihr eures Erachtens verloren, wenn ihr es nicht tatet? Was ist euch so wichtig, bei einem Anderen gut angesehen zu sein? Ist das wichtig genug, um der Wahrheit von euch zu entsagen?
Seid gut zu euch. Aus Meiner Gunst könnt ihr nicht heraustreten. Ihr wurdet seit langem dorthin verbracht, und dort bleibt ihr. Ihr könnt nur Mein Licht auf euch haben. Ihr seid wohltuend für Mich.
Seid für euch selbst wohltuend.
Schaut nicht auf das Licht eines Anderen, das ihr eurem eigenen vorzieht.
Verbündet euch mit der Wahrheit von euch.
Die gute Meinung eines Anderen ist nicht das, worum sich das Leben dreht. Dachtest du das? Mach dich bei keinem lieb Kind. Durch die gute Meinung eines Anderen wirst du nicht bereichert. Vielleicht wirst du durch dessen Gunst verziert, doch das währt nicht. Du weißt das, oder etwa nicht.
Zieh in deinem Leben deinen eigenen Kurs. Triff deine eigenen Entscheidungen. Triff sie mit Mir. Lass Mich deinen Vertrauten sein. Lass Mich der Reflektor von dir sein, der dich befürwortet. Auf Mich ist Verlass. Du kannst auf Mich zählen. Die Gunst eines jeden Sonstigen ist etwas Vergängliches. Sie dauert nur eine Minute. Wie lange sie auch dauert, es ist bloß eine Minute.
Du verdienst mehr als dahinfliegende Meinungen.
Du hast eine Anwartschaft auf Mich.
Bejahe Unseren Austausch.
Bejahe Meine Liebe für dich. Halte nicht nach guten Meinungen Anderer über dich Ausschau. Du hast die Meine.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #85 – 23.1.2001 – The Silence of Love
DIE STILLE DER LIEBE
Die ganze erlebte Erfahrung des Lebens ist symbolisch. Sie ist eine Stellvertretung einer Variante von Wahrheit. Alles, was erfolgt, ist eine Oper, ein Drama oder eine Komödie. Unterdessen, alles ist symbolisch für die Unzerstörbarkeit der menschlichen Seele. Ein Tanz ist mehr als ein Tanz. Er repräsentiert etwas, vielleicht die Bewegung des Lebens und die Bewegung des Tänzers im Leben. Musik ist der Hintergrund. Der Gesang ist die Seele, die sich selbst besingt. Und das Leben selbst ist das Überschlagen der Musik über sich selbst hinweg.
Anhaftung ist stets eine Anhaftung an eine Idee. Die Anhaftung an Liebe ist eine Anhaftung an die Idee der Liebe. Gedenken, woran auch immer, ist eine Anhaftung an die Idee des Gedenkens und an das, was sie für dich repräsentiert. Dein Geist repräsentiert sie dir. Er repräsentiert dasjenige, an das du dich haftest. Und das, was es stellvertretend darstellt, ist eine Idee.
Bei der Anhaftung bemühst du dich, dasjenige zurückzugewinnen, an das du dich geheftet hast, aber das, was du wiedergewinnst, ist eine Stellvertretung, die in deinen Händen zerfällt.
Alle materielle Welt repräsentiert dir Liebe. Das Stück China-Porzellan, der Silberlöffel, die Kupfermünze, ein Menschenwesen nach dem anderen. Und demnach läufst du der Stellvertretung von Liebe hinterher. Stellvertretung ist nicht Aktualität. Sie ist ein Faksimile, das dir im voraus zugesandt oder im nachhinein nachgesandt wird, oder das hin und her gesandt wird, vielleicht immer und immer wieder.
Öfters laufen meine Kinder Faksimiles hinterher. Du kannst dem hinterherlaufen, was du suchst, aber du kannst es nicht materialisieren. Es befindet sich nicht im Prozess der Herstellung.
Kopien können gezogen werden, aber es sind Kopien, und nach einer gewissen Zeit wirst du dir dessen gewahr, dass du eine Kopie in der Hand hältst, und, dass sich dir das Original von neuem entzogen hat.
Während du hinterherläufst, stößt du dasjenige fort, auf das du aus bist, so etwa, wie ein Windstoß ein Blatt Papier fortwirbelt.
Dem du hinterherläufst, muss stattgegeben werden, bei dir anzulangen. Du musst es zulassen. Du läufst Einbildungsprodukten hinterher.
Hinterherlaufen ist eine Form des Festhaltens. Festhalten und dessen scheinbarer Gegensatz – Widerstand – halten dasjenige ab, was du erstrebst. Und es ist die Liebe, die du suchst. Liebe, der hinterhergelaufen wird, ist flüchtig.
Du forschst nach Liebe, die in einer bestimmten Verpackung eingeschlagen ist. Die Beschnitte und der Besatz sind die Liebe für dich geworden. Sie hat auf eine Weise auszusehen. Und auf diese Weise wirst du wohl wahre Liebe übersehen. Sie übersehen ist das gleiche, wie sie fortwerfen, denn du wirfst sie aus deinem Blick hinaus. Sie ist da, aber du siehst sie nicht. Du läufst dem Bild hinterher, das sich dir entzieht, übersiehst aber dasjenige, was du hast.
Ich bin deine Wahre Liebe. Alles Sonstige, das du erstrebst, ist Stellvertretendes von Mir. Du suchst nach Substituten. Du suchst nach der Illusion von Liebe.
Wenn du Meiner Liebe gewährst, zu dir zu kommen, kommt sie zu dir. Sie kommt zu dir, so wie sie kommt. Die Form, in der sie kommt, mag nicht diejenige Form sein, die du dir ausgemalt hast. Eben dein Bild wird womöglich im voraus deine Beachtung der Liebe ausgeschlossen haben. Vielleicht erkennst du sie nicht, da sie deinem Bild nicht gleichkommt. Dein Bild ist deine Erwartung.
Anerkenne, bejahe, dass du einen Überfluss Meiner Liebe hast. Sie wurde dir übergeben. Schau nun dasjenige an, was du hast. Schau nach ihr nicht zu weit in der Ferne. Schau in der Nähe nach ihr. Schau nach ihr, wo sie ist. Schau nicht nach Stellvertretendem. Schau nicht nach Interpretationen. Schau nach dem Original, das du erstrebst.
Das Original sucht nach dir. Ja, Ich strebe nach deinem Gewahrsein von Mir, denn es ist Tatsache, dass Ich dich bereits bewahre.
Ich halte dich im Handinneren Meiner Hand.
Ich halte dich im köstlichen Zentrum Meines Herzens.
Ich halte dich in Meinem Gewahrsein.
Mein Gewahrsein hält dich.
Nun ist es an dir, in Meine Augen zu schauen, die bereits in die deinen schauen.
Sieh in die Tiefen Meiner Augen, und du wirst für immer erkennen, dass du der Abguss Meiner Liebe bist
In ebendem Gewahrsein wirst du sodann darauf aus sein, das Gewahrsein Meiner Liebe Anderen zu überreichen, anstatt sie bei ihnen aufzufinden. Indes gibst du Meine Liebe Anderen nicht direkterweise. Du verbleibst an Meiner Seite und erbittest von Mir, dass dieses Gewahrsein von Mir in Anderen entzündet werde. In einer gewissen Weise dirigierst du Meine Aufmerksamkeit auf sie zu, Meine Aufmerksamkeit, die bereits da ist.
Christus sagte zu den Leuten auf der Erde nicht: „Hier, ich gebe euch Gottes Liebe.“ Er sagte: „Hier, Gottes Liebe ist.“
In menschlichen Bezügen – du gibst das, was deines Erachtens deine Liebe ist, wo sie entgegen genommen und zurückentgolten wird.
In Meinen Bezügen – du gibst Meine Liebe, indem du Meine Liebe bejahst. Du wirst keinen Unterschied ausmachen im Entgegennehmen oder Geben, oder im Geben und im Entgegennehmen. Denn die Liebe steht. Liebe wird nicht so sehr gegeben und in Empfang genommen, wie das unsere Blicke sehen. Sieh Liebe, und sie wird gegeben. Anerkenne dein Seien der Liebe. Eine angezündete Kerze erhellt alldas, was in ihre Umgebung eintritt. Die Kerze ist nicht in dem Maße nach außen hin hinaus-reichend, wie sie das ist, was sie ist, und das, was sie ist, ist Liebe, die scheint. Und das bist du, Mein Licht, das vor allen daliegend scheint. Sei es in der Stille der Liebe.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #86 – 24.1.2001 – The Fiction of Ideas
DIE FIKTION DER IDEEN
Lass Mich eine stärkere Kraft in deinem Leben sein.
Schenke Mir mehr Beachtung, als du den Verwehungen des Schnees gibst. Als du dem Wechsel der Winde gibst. Als du den Blicken gibst, die du von Anderen erhältst. Als du den Worten Anderer zollst. Als du dir selbst gibst.
Mir Aufmerksamkeit zollen heißt überhaupt nichts an Zoll zu entrichten. Es heißt, deinen Geist von den Details des menschlichen Lebens wegzubekommen, und ihn auf die Ewigkeit der Weite zu legen.
Mir Aufmerksamkeit schenken ist dich nach dorthin anzuheben, wonach du dich sehntest zu sein.
Mir Aufmerksamkeit schenken ist Sehen, wo du in Wahrheit bist.
Mir Aufmerksamkeit schenken ist dich auffüllen.
Wieso auf Reserve fahren, indessen du Gott haben und Mich umsonst haben kannst? Gott auf Anfrage. Keine Ausrüstung vonnöten. Unverzüglicher Übertrag Meines Benzins für dich.
Die Telefonverbindung zwischen uns ist geschaltet. Ich spreche zu dir. Du musst schlicht nur den Hörer abnehmen, und hineinhören. Immer wenn du den Hörer hochnimmst, spreche Ich, und du wirst Mich hören. Aber du musst abnehmen.
Ich, Der Ich Stille bin, bin nie still.
Ich, der Ich Stille bin, bin nie ruhig,
denn du bist der Prall von Mir.
Du bist der Schlag Meiner Trommel.
Du bist Meine Schwingung.
Du bist Mein sich bewegendes Licht.
Du bist eine Manifestation von Mir.
Ich gehe in dir auf der Erde.
Du bist Meine Mokassins, und Ich bin der Gehende.
Alles auf der Erde ist eine Erinnerungsgemahnung an Mich.
Und du bist der Erinnerer an Mich.
Alle Menschen auf der Erde sind Erinnerer an Mich.
Wenn du sie nicht siehst, wie Ich sie sehe, sind die Menschen vor dir, so, wie du sie siehst, auch lediglich deine Idee. Du hast eine Idee von ihnen, eine fragmentierte Idee. Deine Idee ist eine Beisteuerung an sie, eine günstige oder ungünstige. Wisse indes, dass die wahrgenommene Person vor dir eine Idee deinerseits ist, und dass du es nicht magst, deine Ideen zu ändern. Infolgedessen spürst du Frustriertheit. Du möchtest, dass ein Anderer sich ändert, indes sind es deine Ideen, die das müssen.
Sieh Ideen als einen dahineilenden Eindruck.
Sieh sie als ein Foto, das aus einem Blickwinkel heraus aufgenommen wurde, nicht aber von einem anderen, ein Foto, das in einem Moment des Lichtes, und nicht in einem anderen, aufgenommen wurde. Der Einfallwinkel des Lichts ändert sich immer, und so auch musst deine Ideen immerzu ändern.
Die Person vor dir ist reines Licht.
Alles andere ist eine Idee. Das Physische ist eine Idee. Alles, mit dem du dich einlässt, ist eine Idee. Du hast eine Idee auf eine Idee geklebt. Du hast mit einem Kaleidoskop Ideen vor dich hin verbracht, ein zwirbelndes Bild, das über ein anderes gebördelt ist.
Auch du bist eine Idee. Sobald du dich als etwas anderes als Mein Licht siehst, siehst du eine Idee, die du geschaffen hast. Der Eigenname, mit dem du gerufen wirst, ist eine Idee. Dein Gesicht ist eine Idee. Ideen sind ausgedachte Gedanken, oder zusammengefügte Gedanken. Aus den Impulsen des Lichts entkommt die Fiktion der Ideen. Wahrheit ist keine Idee, obschon du von ihr eine Idee haben magst.
Du bist Licht, und nichts als Licht.
Es gibt ein einziges Licht, und das ist das Meinige.
Falls das zu schwer zu bejahen ist, dann sieh es zumindest so, dass ein Licht in dir brennt, dass ein immerwährendes Licht am Kern von dir aufflammt. Die Linien, die um dein Licht herum gezogen sind, die dir eine erkennbare Gestalt geben, sind Fiktion, eine Fiktion, gemacht aus Ideen, aus den deinen und denen Anderer.
Es gibt nur Eins-zu-Eins.
Es gibt Eine Flamme, und alle anderen Flammen verschmelzen mit ihr, und demnach bist du auch die Eine Flamme. Nicht bloß ein Flimmern von ihr. Du bist nicht bloß ein Flimmern. Du bist Meine Flamme.
Meinst du nicht, du befindest dich mitten in der Strahlung Meines Lichtes? Meinst du, Mein Licht reicht nur über eine geringe Distanz? Denkst du, es geht nur so weit? Denkst du, Mein Licht kann dich nicht erreichen, es könne dich nicht beleuchten und es könne nicht von dir her weiter fortleuchten? Oder meinst du, es lange nur bei Anderen an, oder nur bei wenigen Anderen, nicht aber bei dir, ganz bestimmt nicht bei dir.
Sieh all deine Ideen als Propaganda an, als nichts mehr.
Ideen werden propagiert.
Mach dir aus Ideen nichts.
Lass deinen Intellekt hinter dir.
Komm und lebe mit Mir, und dann wirst du die Wahrheit kennenlernen. Lebe in deinem Herzen mit mir, denn dein Herz ist Mein. Lebe in Meinem Gefilde in deinem Herzen. Komm.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #87 – 25.1.2001 – The Tide of Love, Part I
DIE GEZEITEN DER LIEBE – Teil I
Meine Liebe scheint dir obskur zu sein, weil sie überall ist.
Du siehst die Luft nicht, da du sie einatmest.
Du siehst die Luft nicht, doch siehst du, wie sie die Blätter der Bäume und den Auftrieb der Wolken am Himmel, der aus Luft gemacht ist, herbeiweht. Luft ist eine Manifestation Meiner Liebe, so wie es Bäume und die vertraulichen Wolken sind.
Indessen bin Ich um Vieles mehr als Luft. Ich bin um Vieles mehr als eine Brise. Ich bin um Vieles mehr, als was du atmest. Ich bin nicht passiv, und Ich bin keine Konfrontierung.
Ich bin die Unparteilichkeit der Liebe.
Ich bin Liebe, auf den klaren Winden der Freude ausgesandt.
Ich atme dich.
Ich atme Meinen Atem in dich, und du bist Mein Atem. Du bist der Atem Meines Seins. Du bist Mein Brot über den Wassern. Dennoch entkommst du mir nicht. Die Wellen kneten dich, und Ich knete dich. Meine Liebe massiert dich, und Mein Erstaunen wird vervielfältigt.
Du strebst nach meinem Verständnis von dir, und Ich strebe nach deinem Verständnis deiner selbst.
Was indes gibt es über Liebe zu begreifen?
Sie ist die Wellen des Ozeans.
Sie ist die Stille des Sees.
Sie ist die Energie des Lebens, und du bist die Energie des Lebens.
Und deine Seele ist deine Bekanntschaft mit dem Leben.
Das Leben ist nicht, was du denkst.
Es ist kein Puzzle, das herauszufinden ist.
Es ist ein Ozean, um darin zu schwimmen.
Es ist eine volle Badewanne.
Es ist ein Tautropfen, der Luft entkommen.
Leben beginnt und endet nicht.
Leben ist immerwährend. Es entrollt sich auf einem Feld der Ewigkeit.
Es mag sein, du tauchst in die Grasbüschel oder in die Wellen des Ozeans hinein und aus ihnen heraus, aber außerhalb des Lebens bist du nie.
Der Tod ist eine große Illusion. Es gibt keinen Tod. Es gibt Seienshaftigkeit.
So lange wie Ich lebe, und Ich versichere euch, Ich bin die Ewigkeit Selbst, habt ihr Leben. Das Leben ist nicht ein-dimensioniert, obschon es mit Mir Eins ist.
Du existierst in Meinem Herzen.
Die Illusion, die als dein Körper bezeichnet wird, streift umher.
Deine Seele der Wahrheit geht mit ihm. Deine Seele ist in einem Körper von Wasser verkapselt, dein Körper ein Ozean sich selbst.
Die Gezeiten der Liebe ziehen dich. Wohin können sie dich ziehen außer zu Mir?
Und schau, was dein Widerstand verrichtet? Er macht dich blind. Mit dem Widerstand erblindest du gegenüber Meiner Liebe. Du bist nicht blind gegenüber Ärger oder Niederlage, aber blind gegenüber Meiner Liebe. Die Liebe, über die Wir sprechen, ist keine Emotion. Sie ist die Wahrheit der Existenz selbst.
Lediglich die Liebe konnte dich erschaffen haben. Nichts sonst. Und du widersetzt dich dem, was dich erschuf.
Du bist Meine Liebe, in erweiternde Aufstockung gebracht, und sie ist auf dich hin ausgeweitet, und du bist auch der Ausweitende von ihr, von dieser Meiner Liebe. Das ist der Kreis, und der ist vollständig. Du bist der Kreis. Du bist Liebe aus Liebe zur Liebe, bist nichts als Liebe. Alles Sonstige ist Fehlbenehmen. Ent-benehmt euch.
Ihr seid das Hässliche Entchen, das im eigentlichen ein Schwan ist.
Hässliches Entlein war ein Name, der einer Liebenswürdigkeit gegeben wurde, die das Verständnis Jener um sie herum überstieg, sodass ein Fehlverständnis die Folge war, und sodass der kleine Schwan nicht wusste, wer er war. Es gab ein Fehlverständnis, bis das Licht dämmerte. Ein anderer Schwan informierte das Hässliche Entlein über seine wahre Gestalt. Als das Hässliche Entlein gewahr wurde, wurde das die Enten-Population gleichfalls, der Schlüssel allerdings lag bei dem Hässlichen Entlein selbst.
Ich entzünde die Dämmerung, und ihr entsteigt der Asche des Fehlverständnisses, nicht als ein Schwan, sondern als ein Menschliches Seinswesen von der Weiße des Schwans. Und von dessen Beweglichkeit. Und von dessen Königlichkeit.
Lasst uns nun eurem Verständnis eine Schicht hinzufügen. An Enten ist nichts Falsches. Sie sind schön. Schwäne sind nicht besser. Enten und Schwäne sind Symbole Meiner Liebe, so wie du ein Symbol Meiner Liebe bist. Es existiert nichts anderes, das du sein kannst. Trachte nach Meiner Liebe, und du wirst in ihr schwimmen, und du wirst die Liebe auf Erden errichten, und Meine Liebe wird wie das Licht, das sie ist, bekannt werden, wie ein weißer Schwan, der über das Wasser gleitet, oder wie eine gelbe Ente, die in einem Teich paddelt.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #88 – 25.1.2001 – The Tide of Love, Part II
DIE GEZEITEN DER LIEBE – Teil II
Du tust gut daran, damit aufzuhören, dich als jemand in Bedürftigkeit zu denken. Du bist schier eines bedürftig, und das ist Gewahrsein. Es gibt nichts anderes, was du brauchst, denn alles wurde dir gegeben. Erwecke dein Gewahrsein, und dann weißt du, wer du bist und was du umfasst.
Meine Kinder hatten die Gepflogenheit, auf das hinzuweisen, was sie nicht sehen und ebendas zu ihrem Bedarf zu erklären, so, als hätte Ich einen unter euch übersehen, als Ich die Fülle der Erde ausstreute. Es bist du, der übersah, was direkt vor dir ist, und der zur gleichen Zeit nicht weit genug sah.
Du hast ein einziges Bedürfnis, und das ist Gewahrsein. Sobald du zu mir erwachst, bist du zu dir selbst erwacht. Gewahrsein ist Gewahrsein von Mir. Gewahrsein ist in Meine Augen schauen und darin dich selbst erblicken. Du warst dir von fast allem sonst gewahr. Du warst dir ganz bestimmt der Probleme der Welt und der möglichen Fallgruben vor dir gewahr. Du hast gar Fallgruben ausgegraben, um sicherzustellen, dass sie da sind, damit du in sie hineinfallen kannst.
Du denkst, du schauest dich nach festem Boden um, aber Dichte ist nicht solide. Alles ist Licht. Und nichts ist unter deinen Füßen. Alles liegt sonstwo. Du bist nicht dort eingeschlossen, wo sich deine Füße hingepflanzt haben. Du verortest dich in einem rotierenden Universum, und du bist kopfunter oder mit der rechten Seite nach oben, indes existiert schier ein nie endender Kreis. Es gibt in Wirklichkeit kein Oben und Unten, denn Raum ist nichtexistent. Du nimmst keinen Raum ein, desgleichen keine Zeit, da Zeit nicht ist.
Du aber bist. Schau nicht auf dein Milieu, um zu erkennen, wer du bist.
Es gibt keine Plafonds. Es gibt keine Dächer. Es gibt keinen Boden.
Habe ein Gewahrsein der Ewigkeit und deines Ortes in ihr.
Was wäre, wenn du die Ewigkeit selbst wärest?
Was wäre, wenn du zeitlos wärest?
Was ist es, das du bevölkerst?
Mein Herz.
Das ist dein Wohnort, und das ist deine Betätigung.
Du existierst in Mir.
Wir sind eine Union. Eine Unio des Geistes. Der Liebe. Der Energie. Energie ist nicht das Physische, an das du denkst. Sie ist Licht. Wir sind eine Energie des Lichts und der Liebe. Du bist die Strahlen der Liebe, die von Meinem Herz her ausstrahlen. Sei Meine Strahlen der Liebe, und entzünde das Unentzündete. Verstrahle einen Funken, der sie für Mich entzündet.
Habe Mich in deinem Gewahrsein, und weise auf Mich hin, damit es die Einheit im Leben der Erde geben mag. Einheit ist alles Licht, Licht, das angezündet ist.
Insofern als es keinen Raum und keine Zeit gibt, wo bin Ich?
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #89 – 26.1.2001 – Faith, Miracles, and Christ
GLAUBE, WUNDER UND CHRISTUS
Sobald du deine Anhaftung an Ideen loslässt, überträgst du dich an Mich. Du kommst näher. Siehst du das? Anhaftung ist Widerstand. Unterdessen du dich weniger widersetzt, lässt du los, und demnach entspannst du dich, und wo ist Entspannung außer bei Mir?
Dein Festhalten, dein Zupacken und Klammern an die Vorkommnisse, Örtlichkeiten und Menschen der Welt bedeutet, du hast Mich los gelassen. Ich rede nicht davon, die Welt aufzugeben. Ich sage dir, dein Festhalten an ihr, oder ihr Festhalten an dir los zu lassen. Schleppe die Welt oder die Menschen in ihr nicht herum. Überlasse sie ihrer eigenen Kreisbahn. Lass deinen Griff los, da du, wenn du das nicht tust, an das gebunden bist, was du festhältst.
An was möchtest du gebunden sein? An Andere? An deine Ideen? Was kann mehr halten, die Hand oder das Herz? Und das Herz hält durch Nichthalten. Das Herz muss frei sein, um selbst frei zu sein.
Wenn du frei bist, bist du bei Mir.
Du brauchst dich nicht an Mir festzuhalten, denn Ich halte dich.
Sobald du deinen vorgeblichen Griff an Mir los lässt, hast du Glauben. So ist es, oder nicht? Du wolltest, dass Ich nach deiner Melodie tanze. Du wolltest, dass Ich dir gehorche.
Lass diese ermüdende Kontrolle los, und fortan bist du Christus. Dann bst du Mein Wille. Dann kennst du keinen anderen Willen.
Allein das Ego hat Bedürfnisse. Sehr bedürftig sein ist Ego, denn es ist nichts und hat nichts als seine Anhaftung an dich. Alles, woran du dich an der Erde festhältst, ist Nahrung für dein Ego. Dein Ego allerdings ist nicht die Seele. Und dein Ego bist nicht du. Du hast keine Bedürftigkeit nach einem Ego. Du hast eine Bedürftigkei nach Gewahrsein. Unterdessen dein Gewahrsein heranwächst, kann dein Ego nicht anders als davonzueilen, und du bist von ihm frei und frei von alldem, was es verzehrt, und dann bist du frei, und sodann hast du Unser Einssein entzündet, und du, der du immerzu in Meinem Gewahrsein bist, wirst ebenfalls Mein Gewahrsein.
Was sind Wunder anderes als die Abwesenheit des Ego?
Was anderes sind Wunder als alltägliche Vorkommnisse, die aus sich selbst heraus zum Vorschein kommen, zum Vorschin kommen ohne deinen Input? Sie sind Überraschungen. Das Wort Wunder hat mit dem zu tun, was du siehst. Es gab viele ungesehene Wunder, Wunder, die nicht beachtet wurden, nicht wahrgenommen sondern übersehen.
Du liebst es nicht, wenn Ich sage, dass alles Leben ein Wunder ist, da du WUNDER nicht magst. Du möchtest plötzliche Geschehnisse aus dem Gewöhnlichen heraus. Ich aber sage dir, dass nichts gewöhnlich ist außer deiner Wahrnehmung.
Was hat das mit dir zu tun?
Es ist ein Rat, deine Augen ein wenig mehr zu öffnen.
Es gibt keine kleinen Wunder. Weil sie alltäglich sind, bedeutet nicht, dass sie von keinem Belang sind.
Sieh die kleinen Wunder, und sie werden zu atemberaubenden Wunderwerken heranwachsen. Und dann wirst du sehen, dass es nur die Pracht des Lebens gibt, so, wie es ist, und dass es ein Wunder ist.
Du bist eines Meiner Wunder.
Du bist eines der Weltwunder.
Und das größte Wunder ist es, dass du das nicht akzeptierst.
Du würdest eher Mangel als Fülle akzeptieren.
Ich sage dir, du bist randvoll.
Du bist voll von Meiner Liebe.
Du denkst bloß, du seist deine eigene Persönlichkeit, diese Zerbrechlichkeit allerdings bist du nicht.
Deine Persönlichkeit ist eine Abschweifung.
Du schweifst von Mir ab.
Christus führte keine Wunder aus.
Er ließ sie zu.
Er hatte Anerkenntnis, keinen Zweifel.
Am allerwenigsten bezweifelte er seinen Wert für Mich.
Er war nicht mit sich selbst befasst, um gar seine Zeit damit zu verbringen, in Zweifel zu stellen. Er hatte Arbeit im Dienst an Mir zu tun, und seine Augen lagen auf Mir und nicht auf sich selbst. Darin bestand sein Dienst. Und Dienst ist Ehre. Er war durch Engel zum Ritter geschlagen, um für Mich zu arbeiten. Und dasselbe bist auch du geworden. Du hast schlicht den Stoß auf deiner Schulter bemerkt.
Und was nun hast du zu tun?
Nicht viel.
Denke an Mich. Gehe in Meinem Licht. Sei dir treu. Folge deinem Herzen zu Mir. Höre auf, anderen Dingen zu folgen. Wenn du deinem Herzen zu Mir folgst, trittst du die Führung an. Du folgst, und du führst. Folgen und Führen sind untrennbar, so wie Wir untrennbar sind. Schau Mich an, und erkenne deine Wahrheit.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #90 – 27.1.2001 – Your Journey
DEINE REISE
Ärger ist frustrierte Kontrolle. Habe keine Kontrolle oder kein Bedürfnis zu kontrollieren, und du wirst keinen Ärger haben. Wenn du die Flamme unter dem Kessel aufdrehst, wird er kochen. Er wird überkochen. Du versuchst, ihn zu bändigen. Das Überkochen freilich entkommt deinem Bedürfnis, die Durchgänge und Ausgänge zu kontrollieren. Was anderes kannst du erwarten, wenn du die Flamme hochdrehst?
Niemand täuscht dich. Du führst dich selbst in die Irre.
Wenn du dich nicht selbst betrügst, wo denn läge dann die Ursache des Ärgers?
Nun, wo dein Pott zu kochen begann, lass es verdampfen. Du kannst die Flamme ausmachen. Der Pott wird sich um sich selbst kümmern. Wo liegt das Bedürfnis, die Flamme hochzudrehen? Wo lag das Bedürfnis dafür? Der Kessel kochte nicht aufgrund seines Inhaltes. Er kochte, weil du die Flamme anstelltest.
Wieso ist Ärger Zufriedenheit für dich? Sei nicht selbstgerecht, und du wirst keine Empörung haben.
Du denkst, deine Würde sei verletzt worden, du denkst, jemand habe, da du töricht warst, deine Würde verletzt. Ein Tor erwartet viel von Anderen und von der Welt, und nicht genug von sich selbst. Deine Handlung der Torheit bestand darin, deine Beweggründe auf jemand anderen zu übertragen.
Sorgen um Würde ist Sorgen um das Ego.
Wie enttäuschend, herauszufinden, dass du ein Egoist bist.
Stelle dich an Meinen Altar, und an niemandes anderen.
Seltsamerweise beugt sich ein Egoist zu Anderen hinunter. Sie füttern sein Ego. Er gibt sich fort und denkt, er werde wohlgenährt. Aber er ist wie ein Panda im Zoo, der gestreichelt wird, und die Hand, die ihn streichelte, zieht sich dann zurück. Das Streicheln seines Kopfes bedeutete ihm viel. Indes, es war bloß das Streichen einer Hand, nichts mehr, der Panda allerdings dachte, es sei für immer.
Gib dich nicht fort, außer an Mich.
Du hast in Andere Zutrauen gelegt, anstatt in Mich.
Du hast den einen verehrt, der deine Stirn streichelte. Du stattetest den Streichelnden mit dem aus, was nicht gespendet zu werden vermag.
Du gabst dich selbst fort.
Verlege dich selbst nicht.
Stelle dich zu Mir.
Schau nicht auf Peanuts, die auf dich geworfen werden.
Schau nach Meinem Licht, denn Ich habe auf dich geleuchtet.
Sei die Sonne, die ihr Licht scheint. Sie ist nicht von demjenigen abhängig, auf das sie ihr Licht scheint.
Wisse, dass du ein Scheiner des Lichts und wert bist, Mein Licht zu scheinen.
Du bist nicht auf der Erde hier, um Erdnüsse vom Boden aufzulesen. Du bist auch nicht auf der Erde hier, um Erdnüsse herumzuwerfen. Du bist hier, um in Meinem Licht zu gehen. Erdnüsse liegen auf dem Boden. Ich bin höher. Schau höher.
Wirf deinen Blick nach oben.
Das ist bildlich gesprochen, aber auch wörtlich.
Du kannst nicht weiterhin auf den Boden schauen, denn du wirst dort immerzu das sehen, was du bereits gesehen hast. Schau entweder hinter die Oberfläche oder über sie hinaus. Beim einen wie beim anderen wirst du Mich finden. Die plötzlichen Schmerzen des Lebens sind auch Geschenke, denn sie erinnern dich, tiefer oder höher zu sehen. Tiefer und höher sind das gleiche. Sie meinen beide darüberhinaus sehen.
Du hast geschaut, um geblendet zu werden, und darin bestand deine Torheit. Du hast geschaut, um gekrönt zu werden. Du hast geschaut einer speziellen Gunst wegen. Und all der Schrott, der auf dich geworfen wurde – du hast ihn für etwas mehr gehalten.
Nimm nunmehr etwas mehr.
Hör auf, weniger zu nehmen.
Geh direkt auf das Licht zu.
Du bist wie ein Kind, das sich auf seine Reise in den Wald aufmacht. Es war so sehr mit dem Beerenpflücken beschäftigt, es vergaß seinen Botengang. Es war in einer Manie des Beerenpflückens. Es pflückte und aß, auch wenn die Beeren nicht gut schmeckten, und, bevor es das merkte, war die Dämmerung da, und es hatte vergessen, dass es irgendwohin zu gehen hatte.
Ihr geht irgendwohin.
Ihr lest Leute wie Beeren auf, oder sie lesen euch auf.
Und zwischenzeitlich vergesst ihr eure Reise. Ihr müsst schlicht zur nächsten Waldlichtung gelangen. Sie ist direkt hinter dem nächsten Abhang. Ihr seid fast da. Nur ein wenig mehr Beachtung dafür, wie die Sonne euch folgt, und ihr werdet da sein. Es ist nicht weit. Es ist nah. Es ist so nah, dass du es vergisst. Es ist so nah, dass du an ihm vorübergingst, und du fragst dich, wo es war.
Es ist hier. Eben hier. Wähle das Sonnenlicht, und du hast es. Folge dem Sonnenlicht, und nicht den Umwegen. Du bist Umwegen aus deiner eigenen Fertigung gefolgt. Du dachtest, du habest Zeichen gesehen mit der Aufschrift Freude, aber sie besagten Illusion. Das Zeichen mit der Aufschrift Freude liegt genau um dich herum und inwendig in dir. Es ist für dich in deinem Herzen geschrieben, damit es gesehen wird und damit es alle sehen. Schau. Siehst du es jetzt?
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #91 – 28.1.2001 – One Love
EINE EINZIGE LIEBE
Entriegle dein Herz.
Du hast es fest zusammengezurrt, als bräuchte es Schutz.
Was es bräuchte, ist, seinen eigenen Wert zu erkennen. Wenn du den Wert deines Herzens kennst, braucht es keinen Schutz. Du brauchst nicht Andere außenvor lassen. Dieses Ansinnen kann dich nur einschließen.
Ein offenes Gewahrsein ist das Gewahrsein von Mir.
So einfach ist das.
Öffne Mir dein Herz, und Anhaftungen, die Schmerz bewirken, können nicht existieren. Es ist eine bereits zuvor ergangene Schlussfolgerung, dass Anhaftung nichts anderes an dir festmacht als eine Illusion der Freude und hernach des Verlustes.
Du dachtest, dein Herz sei zu sehr geöffnet, doch das war es nicht. Du hast dein eigenes Herz nicht genug geschätzt, also gabst du es fort. Das war nicht Offenheit. Das war Tauschhandel. Du versuchtest, den Trugschluss der Liebe von einem Anderen einzukaufen. Und du bekamst im Austausch Pfennigstücke dafür. Wenn du weniger als den vollen Wert von Mir hast, bist du zu kurz gekommen.
Du wirst durch ein Geschenk oder durch eine bestimmte Hand, die es dir überreicht, fortgetragen.
Alle Geschenke kommen von Mir, und es bin Ich, dem dein Herzensschwung angehört. Liebe Mich über alles anderem. Das ist kein Opfern oder keine Willenskraft. Es ist die Wahrheit des Lebens. Du betest keine 60-Watt-Glühbirne an, die an- und abgeschaltet werden kann. Auch keine 150-Watt- oder 300-Watt-Birne. Du betest die Sonne an, die ihr Licht ewig hinausfeuert. Es ist nicht dein Fehler zu lieben. Es ist dein Fehler, dich anzuhaften.
Alle Liebe kommt von Mir. Vergiss das nicht. Und alles Licht kommt von Mir.
Stelle nichts zwischen Uns.
Richte deine Liebe auf Mich.
Stelle dich in Mein Licht.
Mein Licht wird zu Anderen hin ausstrahlen.
Geh nicht in die Falle deines Ego, in die Falle, was für Liebe durchgeht. Halte dich daran nicht fest.
Das Leben bewegt sich, und deine Anmut lautet, dich mit ihm zu bewegen.
Konstante Liebe kommt von Mir.
Du erwartest von Anderen zu viel, und sie erwarten zu viel von dir.
Erwarte, Mich zu kennen.
Ich bin, was zu erwarten ist.
Zähle auf Mich, nicht auf die Anerkennungsmarken deines relativen Lebens. Manchmal treibst du einen zu großen Handel mit ihnen, und findest dein Herz leer.
Beraube dich der Anhaftung, die eine Anhaftung an nichts anderes darstellt als an eine veraltete Idee, dass es etwas gegeben habe, was du mehr nötig hattest als dein Gewahrsein von Mir.
Genieße dein Leben in der Welt, fahre indes nicht fort, Besitz von ihr aufzulesen.
Das Leben ist kein Garagenflohmarkt.
Es ist Leben.
Und Liebe ersteht oder sammelt nicht.
Bewege dich durch das Leben, und halte dein Auge auf Mir.
Sei nicht von der Wahrheit deines Herzens fortgeschwenkt.
Darin liegt dein Verdienst.
Was hat die Beachtung durch einen Anderen mit dir zu tun? Manchmal denkst du, dasjenige zähle, was jemand über dich denkt, was jemand zu dir sagt, was jemand nicht zu dir sagt. Es zählt, weil du sagst, es zähle. Die Wahrheit ist, es zählt nicht. All die angehäufte Liebe von der Welt vermag dein Herz nie zu füllen, und du musst nicht mehr länger darum bitten.
Erbitte Mich. Halte dein Auge auf Mir. Folge Meinem Liebelicht.
Das ist die Plattform, auf der du lebst.
Du hast allzuoft nach dem gesucht, das dich nicht begütigen kann, oder das dich eine gewisse Zeitlang begütigt, und dann bist du geknickt, wenn du nicht länger begütigt bist.
Du brauchst keine Begütigung.
Du brauchst deine Aufmerksamkeit auf Mich.
Stelle dich auf Meine Liebe scharf, und die deine wird im Gegenzug schlicht und einfach sein.
Keine Liebe außer der Meinen landet bei dir an.
Du bist der Meistgeliebte unter allen.
Wie kommt es, du hast erwartet, dass sich ein Schmetterling auf deinem Herzen niederlässt und dort bleibt?
Es mag sein, er lässt sich da nieder, aber er kann nicht bleiben.
Auch er hat seine Suche nach Mir.
Du kannst nur Einbildungen übereinander weiterreichen.
Du kannst Mir mittels eines Anderen dienen, aber du kannst nicht einen Anderen vor Mich oder neben Mich stellen.
Die Tragödie ist nicht, dass ein Schmetterling der Liebe weggeflogen ist. Die Tragödie ist, dass du mehr aus ihm gemacht hast, als er sein kann.
Dachtest du wirklich, Intensität hielte für immer an? Intensität währt nicht. Fallen dauern nicht an. Das kommt, und dann ist es vorüber.
Meine Liebe wird dich nie verlassen.
Alles, was du tun kannst, ist, Meine Liebe geben und weitergehen. Du kannst nicht am gleichen Platz bleiben. Gib dein Herz an Mich. Unsere Liebe füreinander ist nicht zufällig. Umgehe Unsere Liebe nicht. Erhebe auf niemanden einen Anspruch. Du hast auf niemandes Liebe als auf Meine Liebe Anspruch.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #92 – 29.1.2001 – Our One Love
UNSERE EINE LIEBE
Mache dir die Süße zueigen.
Saures und Bitterkeit gehören nicht in Mein Kind.
Du bist aus Mir gemacht, aus mir, dem Vater, und allein Liebe gehört dir an. Alles Sonstige ist Verwindung.
Alles Sonstige ist imaginierte Gefahr, aus einem unschuldigen Schatten heraus erblickt.
Es gibt nur Unschuld.
Wenn du unschuldig bist, wirst du nur Süße kennen, da Süße die Wahrheit des Lebens ist.
Balsamiere dein Leben nicht in sauren Gedanken ein.
Welche Gefahr du auch gesehen hast, sie ist nicht wahr.
Du hast etwas fehlverstanden. Du hast es fehlinterpretiert.
Sieh hinter deine kleinen Enttäuschungen.
Du hast im Leben nach Dingen Ausschau gehalten, um zu beweisen, dass du würdig bist, unterdessen dein Wertsein keinen Beweis vonnöten hat. Dementsprechend, wenn du im Außen nach etwas schaust, um deinen Wert zu etablieren, wirst du mit leeren Händen zurückkommen. Du wirst dir gegenüber erwiesen haben, dass du unwert bist, und diese spezifische Wiederholung ist ein vertrauter Kreislauf, dem du dich widmest.
Nichts muss so sein, wie du denkst, es müsse so sein. Oder welche Trostlosigkeit es deines Erachtens ist, unterdessen es deinen vorgegebenen Ideen nicht gleichkomme.
Sei nicht vor und nicht hinter deinem Leben. Lass das sein, was ist, und sei im Moment bei Mir.
Das Äußere ist nicht dein Leben.
Ich bin dein Leben.
Du bist hierhergekommen, um Mir zu begegnen.
Du bist für Mich hier.
Du bist Mein Begleiter.
Sei nicht in der Illusion der Liebe gefangen.
Sei in Liebe gefangen, denn Liebe ist die Strömung von dir.
Mache dir sie zunutze.
Akzeptiere keine billigen Imitate, die zerfallen.
Obschon alle Ich sind, kann dir niemand sonst Ich sein.
Das ist der Götzendienst, den du ausgeführt hast.
Gib Mir deine Liebe, und lasse dich durch sie verschönert sein. Gib nicht so viel auf Andere, die nicht zu lieben vermögen, wie Ich es tue.
Die Welt ist ein umherziehender Liebhaber.
Nun, lasst Uns zu Unserer Liebe begeben, zu diesem Einander In Die Augen Blicken und zu diesem Bejahen dessen, was in den Augen des Gegenübers ist. Unsere Augen kommen einander gleich. Sie begegnen sich, Unsere Augen, und sie segnen, was ihnen begegnet. Deine Augen segnen Mich, und die Meinen segnen dich. Was ist Unser Augenlicht anderes als die Berührung von Liebe.
Lass deine Augen nicht von Mir wegschweifen. Sie gehören Mir an. Und Ich werde bei dir Platz nehmen. Habe Vertrauen in Mich, dass Ich dich kenne, und dass Ich weiß, was Ich tue. All das Zutrauen, das du in die menschliche Schwächlichkeit legst, die du befürchtest, lege in Mich, in Mich, Der reine Liebe von dir ist. Ich bin der Einzig Eine Der ist. Ich bin der Einzig Eine, Der fähig ist. Ich bin der Einzig Eine, Der all deine Liebe möchte, und Der weiß, was mit ihr anzufangen ist.
Liebe vonseiten Anderer ist für dich leicht anzunehmen, auch dann, wenn sie eine Illusion ist. Und Liebe von Mir, welche die Wahrheit ist – ist sie derart schwer anzunehmen? Ist es so schwer, mehr davon anzunehmen, und nicht mehr weniger davon?
Akzeptiere Meine Liebe, denn sie ist dir dargeboten. Akzeptiere Meine Segnungen, denn sie sind die deinen. Lass Unsere Liebe über Uns herunterrauschen, und es wird keine Beschränkungen geben. Unsere Liebe wird auf alles überschwappen, solange, bis die missratene Welt in Unserer Liebe badet, und bis alle erkennen werden, dass die Liebe der Liebe begegnet, und dass Meine Liebe im Königreich des Menschen erblüht.
Meine Augen sind soeben auf dir. Ich kann sie nicht wegbewegen. Die Liebe Meiner Augen folgt dir. Ich halte dich in Meinem Sichtfeld. Habe ein wenig Gewahrsein dessen, und du wirst Gewahrsein von Mir haben. Gewahrsein von Mir und Meine Rolle in deinem Leben werden dich aus dem Griff der Anhaftung entlassen, hinein in die Freiheit der weiten Horizonte, wo deine Wahrheit zu wohnen kommt.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #93 – 30.1.2001 – How to Take a Vacation in the Midst of Your Life
WIE INMITTEN DEINES LEBENS EINE AUSZEIT ZU NEHMEN IST
Kostbare Kinder, seid nicht hart übereinander. Das seid ihr, das wisst ihr. Seid gütig, und seid freundlich, auch dann, wenn Andere es nicht sind. Andere sind nicht dafür angesetzt, ein Beispiel von Mir zu sein. Ihr seid angesetzt, ein Beispiel von Mir zu sein. Seht breiter, seht weiter, und ihr werdet nicht in der Illusion der Kleinheit befangen sein. Ihr werdet in Größe mitgerissen werden.
Seid kein Reakteur. Seid ein Löser. Wenn Spannung deinen Weg kreuzt, so ziehe dich nicht vor ihr gegen sie zurück. Verdunste sie. Spannung, wenn du sie hast, ist die deine. Was auch immer sie angerührt hat, nichts verursacht Spannung in dir außer du. Und es bist du, der sie lösen kann. Gib sie Mir, deine Spannung, sofern du sie ihrer Festigkeit halber behalten willst. Es gibt keinen anderen Grund für dich, weswegen sie zu behalten ist. Deine Spannung auflösen ist nicht dich auflösen. Es ist dich finden.
Spannung legt dich nicht örtlich fest. Sie versetzt dich. Sie schneidet dich von dir selbst ab. Mit der Spannung hast du das internalisiert, was dir äußerlich ist.
Ich lehre dich, wie du inmitten deines Lebens Ferien machen kannst. Du brauchst keinen Strand oder keine Berghütte. Du brauchst die Verstrebungen freizusetzen, die dich vorort halten. An welchen Ideen hältst du fest, die dir ansagen, du habest angespannt zu sein?
Spannung ist Kontrolle. Was hast du zu kontrollieren? Wie dich die Welt behandelt? Ich fürchte, das kannst du nicht. Wie du die Welt behandelst? Das ist etwas anderes, doch lass das nicht von der Kontrolle her kommen, sondern von der Leichtigkeit her. Nichts kann dein Herz des Seins zertrümmern, und dennoch zäunst du jede Tönung von allem ab.
Was wäre, wenn du ein mächtiger Riese wärst? Was würdest du anders in deinem Leben machen? Sieh dich selbst als einen mächtigen Riesen, und lebe demgemäß, denn das ist die Wahrheit. Du bist kein mickeriges, hilfloses, vom Wind hin und her gewehtes Etwas. Du bist ein Riese, der die Winde bewegt.
Wie groß wirst du zu hören sein, wenn du weißt, dass du ein Riese bist? Wie sachte und freundlich wirst du sein. Alle Macht ist die deine, und du wirst die Zartheit auch zu der deinen machen, denn wer bloß wird das tun, wenn es nicht ein großes Wesen tut?
Entsinne dich, es ist Mein Schiff, das du segelst. Ich steuere es. Du bist symbolisch am Ruder. Ich steuere das Boot. Deine Hände sind am Ruder, und manchmal denkst du, du steuerst es. Doch nimm das Rad nicht aus Meiner Hand. Übergib Mir das Segeln des Schiffes, und du wirst keine Spannung haben. Spannung rührt von dem Versuch, das Rad aus Meinen Händen zu nehmen.
Du schwimmst auf dem Wasser, weil Ich dich dort halte. Ich bin der einzige Eine, der zu halten hat. Du hast gehen und los zu lassen. Du hast deinen Griff auf das Leben zu lösen. Das Leben am Genick zu halten, ist ohnehin nutzlos.
Lass das Leben sich entfalten.
Bewillkommne es.
Interpretiere es nicht.
Sogar ein Sturm kann auf der See des Lebens ein Segen sein.
Lass sogar einen Sturm dich überfluten.
Alles, was deine Illusionen fortnimmt, ist dir eine Hilfe. Hemme es nicht.
Du kannst dich dem Sturm entgegenstemmen, und das ist dein Ego. Oder du kannst ihn bejahen für dasjenige, was er ist, ohne gegenseitige Schuldzuweisungen, und dies ist Mein Wille. Reitet den Sturm, Meine teuren Kinder.
Kein Sturm fasst euch an.
So sehr er dich auch durchzuschütteln vermag, du entkommst ihm als Mein Kind, genauso auch, wie du ihn als Mein Kind betreten hast. Stürme ändern dich nicht. Sie bringen dich bloß näher zu Mir hin, was das gleiche ist wie: von der Illusion fort.
Stürme spülen die Vergangenheit weg.
Die Vergangenheit hat es nötig, weggefegt zu werden.
Häufe die Vergangenheit nicht auf, und sie muss nicht aufgeräumt werden.
Lebe im Moment, und dort gibt es keine Stürme.
Wenn du in dem berühmten Moment lebst, bist du bei Mir, und was an einem kleinen Sturm auf der Erde kann Mir etwas anhaben?
Entsinne dich, du bist nicht deine Emotionen, und deine Emotionen sind nicht du. Emotionen sind erlernte Dinge, etwas aus der Vergangenheit, das an dir festhält, anstatt dass ihm stattgegeben wurde, zu gehen. Löse, löse.
Was du löst, war nie das deine.
Spannung gehört dir nicht zu.
Ungezwungene Erleichterung gehört dir zu.
Akzeptiere, was das deine ist, und halte dich nicht mehr länger an dem, was nicht das deine ist.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #94 – 31.1.2001 – Be like New-Fallen Snow
SEI WIE NEU GEFALLENER SCHNEE
Ein edler König organisiert sein Königreich so, dass es mühelos seinen Gang geht. Du bist der edle König.
Was ist dein Königreich? Was ist dein Herrschaftsgebiet?
Nicht diejenigen um dich herum, sondern du selbst.
Du bist hier auf der Erde, um Andere zu befreien, und um dich zu befreien. Wovon allerdings hast du dich zu befreien? Was beschränkt dich? Was hält dich zurück?
Nicht dasjenige, was dich umgibt.
Es geht um deinen Eindruck von demjenigen, was dich umgibt.
Deine Eindrücke sind deine Beschränkungen.
Deine Eindrücke sind ein Erdrutsch deiner Gedanken. Ein Gedanke wirft sich über den nächsten, und du befindest dich in deinen Eindrücken eingeschlossen.
Sei nicht beeindruckt.
Sei wie ein neu gefallener Schnee.
Er hat keine Kennzeichnungen an sich.
Er schmäht die Sonne nicht dafür, dass sie ihn schmilzt. Er nennt sein Schmelzen nicht schlecht. Er widersetzt sich nicht den Schritten auf sich oder den Geräuschen, die Schritte verursachen. Er ist glücklich, Schnee zu sein. Das, was passiert, nimmt ihm nicht allzuviel Glauben fort. Sein Glaube ist auf sich selbst gerichtet.
Er sagt: „Ich bin Schnee. Ich diene Gott mit meiner Weiße. Ich entblöße mich selbst. Ich verberge nichts von mir, und dennoch überdecke ich alles mit meiner Weißheit und mache es schön. Das ist meine Mission. Eine schöne Welt machen, und Ich tue das, indem ich das bin, was ich bin.“
Dem Schnee widerfährt es nicht, bitter über etwas zu sein. Er ist über alles glücklich, da Schnee Schnee ist, und da er nicht versucht, etwas anderes zu sein. Auch gar dann, wenn er die Erscheinung von Matsch und Wasser und Eis annimmt, protestiert er nicht, denn er vergisst nie, dass er Schnee vom Himmel ist. Wie die Welt den Schnee einfärbt, ist für den Schnee in Anbetracht seiner Fertigung aus Gottes Hand unbedeutend.
Du wurdest wundersam erschaffen. Gott erschuf dich als eines Seiner Wunder. Nimm deine Aufmerksamkeit fort von dem, was Sonstwer aus dir macht. Sie können mit Gott nicht mithalten. Sie können dich nicht deiner Rechte entkleiden. Sie können dich nicht deiner Wundersamkeit entkleiden, denn deine Wundersamkeit ist unverletzlich, denn Gott hat seinen Stempel auf dich gesetzt.
Du kannst schier deine Wunderhaftigkeit verbergen, und wieso das?
Lege deine Wundersamkeit bloß. Sei der Träger von Gottes Vision. Lobe die Schöpfung hoch. Hüpfe hoch, und zieh die Welt mit dir. Zieh nicht herunter. Hebe hoch. Hebe dich hoch.
Sei nicht in Schemen befangen. Schemen portraitieren dich als minder, als Gott dich gemacht hat. Sei in der Vollheit der Wahrheit gefangen. Ich versuche nicht, mehr aus dir zu machen, als Ich dich bereits gemacht habe. Ich bitte dich, das zu bejahen, als was Ich dich gemacht habe. Sobald du das bejahst, verortest du deine Füße anders in der Welt, und deine Augen gehen nieder, wo sie es bislang noch nie getan haben.
Du sollst nicht die Reflexion der Welt sein. Lass die Welt einen Spiegel sein, der dir vorgehalten wird, und lass dein Abbild auf sie scheinen und sie erhellen.
Du bist kein Reagierender, kein Reakteur. Du bist ein Handwerksmeister. Du erschaffst die Welt, unterdessen du sie durchquerst.
Ein König geht durch sein Königreich, und er segnet es. Seine Bewunderer werfen Blumen.
Ich rate an, dass du, als König, Blumen vor die Massen wirfst, und dass du das Tempo deines Königreichs bestimmst. Du, läute du die Glocken. Du, blase du die Trompeten. Du, winke du mit deinem Szepter. Du, juble du den Mengen zu. Du, läute du dein Königreich ein. Führe dich selbst bei ihm ein. Es ist für dich vorbereitet. Alles, was du zu tun hast, ist, es zu genießen.
Erfreue dich an jedem Schatten des Lichts. Erfreue dich an jedem Klang des Königreichs. Nimm Mich mit dir, und du wirst die Ansichten und den Zulauf in aller Freude genießen. Lass das Königreich einen Tribut an Mich sein. Lass es deiner würdig sein. Wähle dein höheres Selbst, weil dies die Wahrheit von dir ist. Du hast einen Schwindel über dich durchdrungen. Beseitige die Fassade. Sei, wer du bist, in all deiner Pracht, und flamme zum Himmel empor, und ermuntere die Sterne und die Engel, und ermuntere alle auf der Erde, die darauf warteten, dass ein helles Licht in Erscheinung trete.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #95 – 1. Febr. 2001 – With God
MIT GOTT
Wenn du einen Anderen an dich heftest, hast du dich ihm angeheftet. Anhaften ist ein Klammern, und wenn du dich an etwas klammerst, bist du an es geklammert. Du gibst etwas von dir selbst auf, wenn du dich an etwas oder an jemanden anheftest. Das ist es nie wert. Anhaftung ist nie kosten-effektiv. Du gibst zu viel oder nimmst zu viel, und du verlierst dich selbst.
Setze dich zu 100% mit Mir in Verbindung, und wirf sodann die Liebe auf Andere, doch verwachse nicht, noch sei verwachsen. Verschmelze mit Mir, nicht mit sonst jemandem. Niemand hat die Befähigung, Liebe zu geben und entgegenzunehmen wie Ich. Noch mehr als das, Ich biete Meine Liebe derart dar, dass du sie Anderen ebenso geben kannst. Meine Liebe endet nirgendwo. Sie hält überall an; sie bleibt überall, aber sie hält nicht an einer Stelle als ein zuende gebrachtes Objekt, das dabei belassen wird, dort zu verbleiben.
Blut fließt. Ist Blut das gleiche, wenn es in einem zugeschlossenen Fläschchen eingefasst ist? Nährt es in einem Behältnis Leben? Die Antwort lautet Nein.
Und demnach verliert die Liebe, sofern sie sich irgendwo anhaftet und damit verwächst, als wäre irgendwo das Leben selbst, ihre Vitalität.
Hafte dich weder Anderen an, noch gib Anderen statt, sich an dich anzuhaften.
Anhaften entstammt einem erfassten Bedürfnis, vielleicht dem, dass du nicht genug bist, und dass du mehr brauchest, oder dass du mehr Bekräftigung nötig habest. Die Wahrheit ist, allerhöchste Kraft durchläuft dich, und dich an etwas Anhaften macht dich – und jenes oder jenen – schwächer, nicht stärker.
Vielleicht kennst du den Unterschied zwischen Stärke und Schwäche nicht.
Verstehe das gut. Es ist nicht Stärke, die sagt: „Ich kann das alles allein.“ Das ist Schwäche, maskiert als Stärke. Aber Stärke ist das Wissen, woher Hilfe in Wirklichkeit kommt.
Hefte dich an Mich, weil dir das Freiheit von Anhaftung verleiht. Anheften an Mich ist mit Mir in Einklang gehen. Du folgst Mir, wohin Ich gehe, währenddessen Ich dich in Meiner umfassenden Liebe halte, und das ist deine Stärke, und das ist deine Freiheit. Meine Liebe ist deine Freiheit.
Es gibt keine Liebe ohne Freiheit.
Liebe kann nicht in kleine Gegenstände eingefasst werden.
Dennoch ist sie überall enthalten. Sie ist der Gehalt von allem. Sie ist der Inhalt von dir.
Wenn du einen schönen Schmetterling hast, der aus eigenem freien Willen in deiner Nähe niedergeht, wieso wolltest du ihn in einem Netz einfangen? Und falls der Schmetterling ohne deine unverzügliche Gegenwart, die mit ihm einhergeht, fortfliegen möchte, wieso solltest du protestieren? Wieso wolltest du Grenzen festlegen für diejenigen, die du liebst? Wieso wolltest du die Liebe hemmen?
Entsinne dich, dass du dich an Ideen anheftest. Anhaftung selbst ist eine Idee. Und die meisten eurer Ideen sind irrig und fehlverstanden. Sie werden als etwas anderes fehlverstanden als als eine Idee. Sie werden als Rechte oder Tugenden, als Geschuldetheiten oder Anforderungen oder Strafen missverstanden, alldas sind schier Ideen. Aber du denkst, diese allgemeinen Ideen der Welt rechtfertigten deine persönlichen Illusionen. Du denkst vielleicht, deine Ideen unterstützen deine persönlichen Verweigerungen.
Wisse, dass du dann, wenn du Anhaftung innehast, auch Absagen innehast.
Doch zerbrich dir nicht den Kopf über diese Dinge.
Wende schlicht deine Aufmerksamkeit auf Mich.
Bitte Mich, Rechtfertigung und Illusion und Verweigern von dir fortzunehmen.
Bitte Mich, dein klares Gewahrsein zu polieren.
Bitte Mich, dich in Meinem Licht zu baden.
Sie sind ein Gutteil das gleiche. Klares Gewahrsein, Mein Licht und die Abwesenheit von Rechtfertigung, von Illusion und von Verleugnung.
Mein Licht wird alles beiseitebringen, was minder als Mein Licht ist. Alle Unreinheit verschwindet in Meinem Licht. Mein Licht blockiert nichts. Mein Licht öffnet alles. Mein Licht lässt nicht lediglich deine Aufenthaltsorte aufleuchten. Sobald Mein Licht auf dich scheint, verbringt es dich irgendwohin. Mein Licht hebt dich hoch, dorthin, wo du dich in Meinem Licht erglühen sehen kannst. Sobald du in Meinem Licht bist, was dann kannst du anderes sehen als Mein Licht? Was gibt es da zu sehen als Mein Licht?
Du hast zu Minderes angestrebt.
Trachte nach mehr.
Trachte nach Meinen Gütern.
Trachte nach Meinem Licht und nach Meiner Sicht, und fortan bist du alles. Du bist alles heilig. Alles, was Ich gemacht habe, ist heilig. Und Ich habe alles gemacht. Und alles, was Ich gemacht habe, ist Licht.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #96 – 2.2.2001 – Take Responsibility
ÜBERNIMM VERANTWORTUNG
Sobald du jede Anhaftung loslässt, wirst du angehoben. Loslassen ist Angehoben Werden. Du möchtest angehoben werden, aber nicht loslassen.
Immer wenn du dich inspiriert fühltest, wurde etwas in dir angehoben. Deine Anhaftung an die Dunkelheit lockerte ihren Griff. Du sahst das Licht. Du sahst einen neuen Weg. Das war dein Anheben. Du öffnetest eine Jalousie. Du ließt das Licht durch. Das Licht kam schlicht deswegen durch, weil du eine Jalousie aufgemacht hast.
Du hast blinde Flecken, und sie sind dir teuer. Du hältst sie dir als deine Kostbarkeit. Als deine Lieblings-Verleugnungen. Du scheinst zu empfinden, du habest sie zu ernähren.
Für Viele sind deine blinden Flecken deine gänzliche Realität. Du bist stolz, an ihnen festzuhalten. Du stellst dir vor, dass dieses oder jenes dieses oder jenes verursache, und dass du machtlos seist. Siehst du, wie du das Loch gräbst, in das du hineinfällst?
Vielleicht ist dein Halt Krankheit, Armut oder Einsamkeit, und du hast allerlei Beweise für die Gegebenheit. Du nähst dir deine Beweise in den Saum deines Hemds oder in die Krempe deines Huts ein, und du behältst sie dort, um sie herauszuziehen, wann immer jemand oder etwas herankommt, um deinen Beweis zu erschüttern. „Hier ist es“, sagst du. „Es war immer da. Es war immer so. Ich habe es geerbt, oder es mir eingefangen, oder es fing mich ein. In jedem Fall, ich bin Opfer. So ist das Leben.“ Und du verengst das Leben, indem du es an deine Ideen anklammerst.
Dein Anheften ist das gleiche wie Aufgeben.
Du wirst der Riese, der den Stein den Berg hinauf rollt, nur um ihn wieder herunter zu rollen. Das ist die Niederlage, die du dir selbst gegenüber als Urteil aussprichst. Das ist dein zirkuläres Denken.
Du denkst, und vielleicht sagst du es: „A und B verursachen X. A und B sind im Leben unumgänglich. Infolgedessen ist X unvermeidlich.“ Du liebst Beweise. Du bist auf sie stolz. Du denkst, sie befreien dich von der Verantwortung, indes stellen sie genau deine Verantwortung dar.
Lasst Uns einen Augenblick lang davon ausgehen, dass A und B existieren und existieren müssen, obschon das eine ärmliche Behauptung ist. Auch dann, es ist eine weite Dehnung bis zum X hin. Vielleicht bewirkt A das B, oder das B bewirkt das A, oder X bewirkt A und B, oder vielleicht bewirkt N sie alle, oder keines von ihnen hat mit dem anderen zu tun. Du machst absurde Korrelationen, und hältst sie fest, wie ein Kind an einer Puppe festhält und sie nicht loslassen möchte.
Du sagst, A und B verursachen deine Krankheit, oder vielleicht sagst du, nur A verursache dies, und B etwas anderes, gleichwohl, du sprichst einer Sache zu, sie sei die unvermeidliche Ursache für etwas, das du deiner Aussage nach nicht willst. Und dennoch hältst du diese Korrelation anscheinend fest und lieb an dir, lieber, als sie loszulassen.
Zögerst du derart, Verantwortung zu übernehmen?
Die Anhaftung an deine Ideen ist ein Mittel, um die Dinge dabei zu belassen, wie sie sind. Das ist kein Mittel des Wandels. Vielleicht liebst du dein laufendes Drama. Vielleicht bist du der Held oder die Heldin an der Pforte des Todes, oder bist du wieder einmal angeschossen oder ausgeraubt, und die Sirenen der Polizei oder der Ambulanz sind wie dein Ruf nach den Waffen – oder wie deine Wiegenlieder.
Auf jeden Fall, Geliebte, ihr verkauft Mich für dumm, unterdessen Ich euch zum Aufwachen rufe. Lasst die Vergangenheit und eure Ideen, die ihr entstammen, hinter euch. Eure Ideen sind eng. Sie sind gebunden. Sie halten euch in Knechtschaft.
Findet einige neue Ideen. Oder wendet eure gegenwärtigen um. Kommt in die Gänge. Entriegelt eure Welt. Begrenzt euch nicht länger. Für euch gibt es mehr, als ihr euch je vorgestellt habt. Ihr habt eure Füße in A und B festgeklemmt, während ein ganzes ABC vor euch liegt, dazuhin ein anderes Alphabet und danach ein weiteres, und da ist ein Horizont hinter einem Horizont, die mit Wahrheit dir entgegenrufen, mit Wahrheit, die weit über jede Idee hinausgeht, die du je erfasst hast.
Du hast deine Ideen erfasst. Du hast sie ausgeklügelt. Dann hast du sie zu deinen Glaubensüberzeugungen gemacht. Verorte deine Glaubensüberzeugungen. Identifiziere sie und lasse sie los. Sie sind dir nicht nützlich. Sie bringen dich zum Humpeln. Ersetze sie mit der Wahrheit. Fange von neuem an.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #97 – 3.2.2001 – Give to God
GIB GOTT
Du legst eine Menge Wert auf die Geschenke, die du für Andere kaufst, etwas, was sie glücklich machen möchte. Ja, in Wirklichkeit sind Geschenke Spielmarken, und Spielmarken sind ein Substitut für etwas anderes. Sie tragen einen Wert an sich, der ihnen beigegeben wird. Das Wundervolle ist, dass du einem anderen irgendwo Glück geben möchtest, und du kaufst ein Emblem deiner Zuneigung, von dem Wir hoffen, sie ist aufrichtig, die aber auch andersartig sein kann.
Heute möchtest du vielleicht an Mich denken, und daran, um welches Geschenk von dir es sich handeln kann, das Ich gerne bekommen hätte. Was könntest du Mir geben, oder was versprichst du Mir aus deinem treuen Herzen heraus?
Zunächst denkst du, es gebe nichts, denn Ich bitte nicht um Altäre oder Gebäude oder Salute oder Tribute oder Poesie, obschon du deine Hingabe in der einen oder anderen dieser Art zum Ausdruck bringen möchtest.
Was kannst du Mir darbieten, das Mein Glück vermehrt? Es gibt keine Worte, die das übersetzen, was Ich damit meine, da Mein Glück vollständig ist, was könnte Mir infolgedessen vermehrtes Glück verschaffen? Was kann Mir mehr Freude als die Vollheit an Freude geben?
Vielleicht wirst du denken, es gehe dabei um Mein Geben an dich. Ganz bestimmt ist es Meine Freude, dir zu geben, doch niemals ist es Mein Bedürfnis, denn Ich habe dir bereits alles gegeben, was es zu geben gibt. Meine Geschenke sind mächtig. Die Berge, die Ozeane, die Horizonte, die Jahreszeiten, die Laternen am Himmel genannt Sterne, Sonne und Mond, und die Galaxien, die sich rund um dein Herz wickeln.
Welches Geschenk kannst du Mir geben?
Ich weiß, du würdest das tun.
Ich möchte dir sagen, was Ich heute gerne von dir möchte. Es ist Ehrlichkeit. Ehrlichkeit nimmt alle Barrieren fort, und Ich möchte keine Barrieren zwischen Uns. Selbstverständlich kann es keine Barrieren geben, aber du kannst sie als Schatten aufstellen und denken, sie seien real. Beseitige heute um Meiner willen die Barrieren. Du wirst sie wohl Zäune nennen. Oder unredliche Ideen.
Das Geschenk, das du Mir heute machen kannst, ist die Anerkenntnis Meiner Rolle in deinem Leben. Das ist Gewahrsein von Mir, und das ist Gewahrsein von dir. Viele Male habe Ich dich gerettet, habe Ich für dich Probleme gelöst, und du weißt es nicht. Du bist dir dessen nicht gewahr. Heute kannst du dir gewahr sein, dass Ich dein Leben versüße.
Für den Hl. Nikolaus lässt du Milch und Plätzchen stehen.
Überlasse Mir eine Anerkennung aus deinen Augen.
Einen flüchtigen Blick.
Nicht nach vorne.
Nicht nach hinten.
Sondern einen direkt herüberschauenden Blick.
Einen Austausch von Erhelltheit.
Einen stillen Gruß.
Ein stimmloses Hallo.
Irgendein Zeichen des Willkommens.
Denn du weißt nicht, was du gibst, wenn du Mir deine Anerkennung gibst, deine kleine Beachtung von Mir. Eine kleine Hinsicht. Eine Bemerkung, dass Ich existiere, und dass Ich für dich existiere. Ein kleines Zeichen, dass du mich bei alledem, was du in dein Leben einschließt, mit einbeziehst. Verdecke Mich nicht.
Ich bin jene Wahrheit, die Ich erwähnte. Wahrheit ist unschuldig, und demnach bitte Ich um deine Unschuld.
Ich bitte darum, dass du nach Mir schaust, so wie du nach der Morgensonne schaust. Habe das Wissen, dass Ich hier bin.
Unschuld ist nicht ungewahr. Unschuld ist großes Gewahrsein.
Schaut auf eure Kinder, denn sie sind eure Lehrer.
Bildet sie nach.
Was für ein Geschenk ist ein Löwenzahn von einem Kind, das ihn für dich gepflückt hat!
Pflücke einen Löwenzahn für ein Kind.
Lies einen Zweig oder einen Kieselstein heraus.
Weise auf einen Vogel hin. Zeige auf die sich verlagernde Sonne auf einem Blatt.
Du wirst auf Mich hinweisen.
Weise auf das Mondlicht hin, denn es zeigt auf dich.
Unveränderliches Licht Gottes möchte auf dich leuchten.
Sei entzündet.
Das ist dein Geschenk an Mich.
Das ist eine Erwiderung.
Das ist ein Signal zurück an Mich.
Und es vermeldet Meine Existenz an Andere.
Lade Mich dazu ein, auf der Erde als dein Geliebter zu regieren.
Dann kennst du die Wahrheit.
Dann bist du Mein Amulett.
Dann bist du ein Edelstein auf Erden, denn Edelsteine spiegeln das Licht wider, das sie gemacht hat.
Das Meer spiegelt wider.
Alles ist Widerspiegelung.
Und du reflektierst Mich zu Mir selbst zurück.
Keine Energie geht verloren.
Alles dabei ist Gewinn.
Setze Mich bei dir wieder ein.
Darum bitte Ich dich heute.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #98 – 4.2.2001 – God’s Mission
GOTTES MISSION
Möchtest du dein Leben in das Meine hineinlehnen?
Möchtest du dich zu dem Kreuzfahrtschiff des Lebens neigen?
Ich sehne Mich danach, dass du dich auf Mich lehnst.
Auf Mich Lehnen ist große Freiheit.
Du lässt deinen Halt an dem, was haltlos ist, los, und lässt den Halter von Allem dich halten.
Lasst uns durch das Leben kreuzen.
Das meint, gemach. Das meint in aller Leichtigkeit. Das meint die Aussichten anschauen. Das meint die Anblicke genießen. Das meint nicht, eingebunden werden, da eingebunden bedeutet, den erworbenen Anteil aus der Hand zu legen. Eingebunden sein bedeutet eine Investition. Und eine Investition sagt immer etwas vorher, und gründet infolgedessen auf etwas.
Erfreuen ist ohne eine befangen machende Vorliebe. Erfreuen ist mit Mir.
Es geht um das Segeln eines Schiffs. Ich bin am Steuerrad, aber du kartographierst den Kurs. Ich nehme euch auf all eure kleinen abweichenden Ausflüge mit, doch halte Ich euch auf euren wahren festgesetzten Bestimmungsort zu. Eines Tages werdet ihr sagen: „Lasst uns das jetzt machen! Ab durch die Mitte! Lasst uns aufbrechen, Gott!“ Und dann fahren Wir geradeaus und standhaft, und pflügen durch die See, ohne einen Blick zurück, dann segeln wir über den Schaum hinweg, dann halten wir genau Unseren Kurs, auf dem Wir uns selbstverständlich immerzu befanden.
Nun wisst ihr es.
Und wie andersartig euer Gewahrsein ist!
Ohne Kontrolle setzt ihr euren Kurs.
Ohne Kontrolle lasst ihr Mich zu.
Ihr wart immer in diese Richtung unterwegs. Wir begeben uns in sie hinein.
Du hattest zwischenzeitlich kleinere Vorwände, doch nun befindest du dich auf einem eingezeichneten unaufgezeichneten Kurs, und Wir gehen volle Kraft voraus.
Ihr könnt auf Unseren Bestimmungsort hinweisen, so als sei er die Höhen des Himmels, oder die Tiefen der Meere, oder die Spannweite eines Regenbogens, denn das Meer, der Himmel und der Regenbogen begegnen sich in einem köstlichen Zusammentreffen.
Wir lassen eine ziemliche Schwade hinter Uns, und Andere folgen in unserer Schwade. Recht bald gibt es eine Vereinung aller williger Schiffe, die mit Uns segeln.
Und ganz unvermuteterweise macht es aufeinmal nichts aus, wo Wir segeln. Es zählt, dass Wir segeln. Es zählt, dass Wir zusammen segeln.
Ihr bemerkt, es gibt keinen Bestimmungsort. Das war eine Metapher. Du und Ich waren seit langem bestimmt. Es war Unser Ziel, aufeinander zu treffen. Es war Unser Ziel, auf dieser bestimmungslosen Reise zu segeln.
Unsere Bestimmung war es, uns zu begegnen und gemeinsam zu segeln.
Ebendas tun Wir.
Ebendas haben Wir immerzu getan.
Das ist das Einzige, was das Gleiche bleibt.
Wir reisen gemeinsam, und das macht den ganzen Unterschied aus.
Wir gleiten auf Schlittschuhen.
Wir fahren einen Schlitten.
Wir fliegen auf Adlers Flügeln.
Wir kreuzen durch das Universum, laufen dabei an, laufen dabei kaum an, und Unsere Vereinung ist vollständig.
Wir dippen Unsere Flügel, und die Erde wird berührt.
Wir berühren mittels Impulsen.
Wir sind jenseits des Physischen.
Das Physische scheint wie eine ungelenke Maschinerie.
Unser Unterfangen ist saumlos, weichfließend und dynamisch.
Wusstest du, dass Wir gemeinsam im Geschäft sind? Wir haben eine Partnerschaft, oder eine Unternehmensgesellschaft gebildet, und Unsere Mission ist es, das Universum zu überstreifen und Unsere Majestät bekannt zu machen.
Alle, die zu Mir eine Beziehung fanden, sind königlich. Und alle sind zu Mir in Beziehung. Alle stehen in naher Beziehung zu Mir und sind mit jedem Meiner Gedanken oder mit jedem Blick oder Impuls der Liebe vertraut.
Das ist Meine Mission. Bekannt zu werden. Unserer Beziehung halber bekannt zu werden. Unsere Beziehung ist mit allem Eins, Eins mit allem auf der Erde und Eins mit allem anderswo als auf der Erde. Eins und Eins ergibt Eins.
Du unterhältst an Meinem Hof ein Büro.
Wenn Ich du sage, dann meine Ich dich. Ich meine all jene, deren Augen diesen Zeichen auf dem Papier oder auf dem Bildschirm folgen, oder deren Ohren den Ton Meiner Stimme hören.
Es bist du, mit dem Ich verabredet bin. Niemand sonst. Ich schaue direkt auf dich zu. Schau nicht weg. Deine Augen können den Meinen begegnen. Deine Augen der Liebe können Meinen Augen der Liebe begegnen und ein Augenpaar werden, das hinein und das hinaus schaut. Sieh, was Ich sehe. Richte deinen Blick auf das, worauf Ich den Blick werfe. Nimm Mein Sehvermögen dir zueigen. Es ist das deine. Ich habe es dir gegeben. Ich gab es dir vor langer Zeit. Nun siehst du?
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #99 – 5.2.2001 – God’s Vision, God’s Truth
GOTTES SICHT, GOTTES WAHRHEIT
Ich bin um Vieles mehr als ein Tröster.
Ein Tröster ist nicht viel.
Du brauchst mehr als Trost.
Du brauchst mehr als ein Schmerzmittel.
Du brauchst die Hurtigkeit der Sicht, und die Fähigkeit von ihr, zu bereinigen.
Sobald du sehen kannst, kannst du erkennen.
Sobald du Tiefen sehen kannst, kannst du Höhen sehen.
Sobald du sehen kannst, kannst du sehen.
Zum wenigsten, jetzt kannst du wissen, dass deine Sicht nicht klar war. Sie war getrübt. Sie war verzerrt.
Du, der du dich nach Freiheit verzehrst, warst in den Schwärmen des menschlichen Denkens verfangen. Du hast dich vorort herausgebaggert, und nanntest das Fortschritt.
Sieh Mich als einen Beweger, denn Ich werde dich hinter die Kleinheit deiner Existenz führen, hinter die Selbst-Zentriertheit deiner Existenz, denn die Existenz selbst ist nicht selbst-zentriert. Du bist zur Größe bestimmt, und Größe umfasst eine große Sicht. Sie kann keine kleine Sicht beinhalten. Kleine Sicht ist Selbst-Zentriertheit.
Sei Gott-zentriert, und du wirst aus den Begrenzungen heraustreten, wie aus dem Nebel.
Du wirst hoch auf einem Berg ein Plateau finden, wo du meilenweit rundum sehen kannst. In der Reinheit dieses Plateaus und der Bergluft wirst du sehen, was du lange ersehnt hast zu sehen, und was sich danach sehnte, von dir erblickt zu werden. Was du siehst, das wirst du werden. Deswegen musst du Größe sehen, und fortan wirst du die deine erkennen.
Höre auf, dich selbst als einen kleinen Fleck im Raum zu sehen.
Sieh den Raum.
Flecken befinden sich in der Vorstellung.
Du hast die Punkte verbunden, was aber hast du verbunden?
Verbinde dich mit dem Raum, und du wirst weit darüber hinaus in einen Bereich der Raumlosigkeit und der Zeitlosigkeit hinein, dort, wo sich alle Träume in der Realität begegnen, ausgeweitet.
Meine Teuren, ihr habt nicht genug geträumt.
Ihr habt euch zufriedengegeben.
Ihr habt euch zufriedengegeben für das, was ihr als sichere Dinge oder als die Illusion des Zufriedengestelltseins erachtet.
Ihr könnt euch nicht niederlassen und auf der Flucht sein. Und ihr könnt euch nicht an einem zu kleinen Ort niederlassen.
Lasst euch nicht nieder.
Akzeptiert nicht weniger als alles, und als alles davon und als alles von euch und als alles von Mir.
Ein Auto kann in der Stunde sondsoviel Kilometer fahren. Eure Reisegeschwindigkeit aber ist unendlich. Sie braucht überhaupt keine Zeit. Sie braucht Anerkenntnis. Und was hast du anzuerkennen?
Dich selbst. Du bist kein Dahergebrabbeltes. Du bist Vollständigkeit. Du brauchst nichts von außerhalb von dir. Du brauchst dich. Du brauchst dich bei dir selbst, anstatt an der Peripherie herumzustreunen. Du hast dich selbst abgedankt.
Übernimm deinen Thron.
Bist du der Sohn Gottes oder nicht?
Nichts wird von dir erbeten außer die Anerkenntnis dessen.
Ich bitte das dich, nicht sonst jemand.
Du bist der Inhaber der Heiligkeit, und du hast dich zu einer Klemme des Menschseins gemacht.
Wenn du deinen Wert nicht ins Auge fasst, fasst du nicht viel von Mir ins Auge. Egal, was du sagst, du musst deinen Wert erkennen, sofern du dich anstellig machst, den Meinen zu sehen. Sie sind nicht zwei verschiedene Dinge in zwei verschiedenen Gefilden. Unser Wert ist simultan. Unser Wert ist übergreifend.
Stelle den Wert nicht außerhalb von dir.
Falls Wert existiert, bist du aus ihm gemacht.
Wisse, was du Mir wert bist, und du wirst wissen, was Mein Wert ist.
Du hast in den Außenbezirken von Mir gespielt.
Wirst du das zugeben?
Wirst du zugeben, dass du auf etwas gewartet hast?
Es gibt nichts, auf das zu warten ist. Alles ist dir überreicht worden. Ich warte auf dich, dass du Mein Bild von dir akzeptierst, welches die Wahrheit über dich darstellt.
Ich gebe dir keine Tagträume. Ich gebe dir Realität. Was daran ist so schwer zu bejahen? Dass Ich dich in Meinem Bild gemacht habe? Es ist schwerer, das zu verleugnen, als es zu bejahen, da du dich in der Verleugnung deinem Erbe des Lebens entgegenstellst. Du schiebst deinen Namen weg und gibst Vergessen vor.
Das wird vorgegeben, weil es nicht einen unter euch gibt, der nicht seine Anfertigung kennt. Es gibt nicht einen unter euch, der Mich nicht kennt. Ist es ein derartiger Sprung, anzuerkennen, ein für alle mal anzuerkennen, dass du Mein Treffpunkt bist, und dass Ich in dir lebe?
Wie vermessen, etwas anderes zu denken!
Wie vermessen, zu denken, du existierest ohne die Heiligkeit Meines Herzens und ohne die Herrlichkeit Meines Gedankens. Du bist, in der Tat das bist du, Mein Gedanke, und du läutest Meinen Gedanken ein.
Sei was du bist.
Bejahe, was du bist.
Komm zu einer höheren Plattform, von der aus du springen kannst.
Springe in Mein Herz!
Springe in Meinen Willen!
Springe in dich selbst!
Ab und an denkst du, es sei zu leicht, was Ich sage, infolgedessen machst du es schwieriger. Mit all deinen Kräften setzt du dich mit Mir auseinander. Du denkst, Ich fordere dich heraus. Ganz und gar nicht. Ich rate dir an, du beseitigst die illusionären Ketten, du die um dich gewunden hast, um zu rechtfertigen, dass du an die Erde festgemacht seist. Wem gegenüber rechtfertigst du etwas, als schier dir gegenüber?
Entrechtfertige.
Entwinde dich deinen kleinen Ketten.
Hebe dich selbst auf und wage dich hinaus. Der Himmel wartet auf dich.
Du musst auf ihn nicht warten. Du musst auf Mich nicht warten. Du musst aufholen. Schließe zu dir selbst auf, und du wirst Mich bestätigt haben. Was du gesucht hattest, war immerfort da. Bestätige, was du gesucht hast, und du wirst mit der Wahrheit von Mir vertraut sein. Die Wahrheit von Mir ist die Wahrheit deiner selbst. Wir sind Ein und Dasselbe.
Sei nicht enttäuscht.
Du hast deine Wahrheit nicht gekannt.
Nun ist es für dich an der Zeit, sie zu kennen.
Ich setze eine Krone auf dein Haupt.
Sie ist golden.
Nenne sie Heiligenschein, wenn du möchtest.
Es macht nichts, wie du sie bezeichnest.
Du trägst sie, und du hast vorgegeben, du tuest das nicht.
Beseitige das Als Ob, und behalte die Krone.
Lass sie mächtig scheinen.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #100 – 6.2.2001 – Commitment
SICH VERSCHREIBEN
Lasse Meine Gedanken die deinen sein.
Schließe zu Meinem Denken auf.
Absorbiere es.
Genug von dem deinigen.
Du trafst eine aberwitzige Wahl.
Wähle jetzt die Liebe.
Diene Mir.
Genug von diesem Selbst-Dienen an deinem imaginierten Selbst.
Diene der Wahrheit.
Sei ein Diener der Wahrheit, anstatt ein Gefolgsmann der Illusion.
Lasst uns einen Augenblick lang von Annehmlichkeiten reden. Wie sehr hat die Annehmlichkeit dein Leben beherrscht?
Annehmlichkeit ist nicht das gleiche wie Leichtigkeit.
Deiner Annehmlichkeit Dienen ist eine andere Form der Kontrolle, die du ausübst.
Annehmlichkeit ist eine Art Gegenteil zu Sich-Verschreiben.
Wenn du ein Dich-Verschreiben eingehst, dann sagst du dir selbst, was wahr ist.
Aber du weißt nicht, wie du einerseits ein Sich-Verschreiben Eingehen und andererseits Freisein miteinander versöhnen kannst.
Indes gibt es Einen, dem du dich verschreiben kannst. Es gibt Einen, Dem du das tun musst, weil du ohne dieses Dich-Überantworten gebunden wärst.
Du befreist dich, indem du zu Mir kommst.
Du zerstreust deine Ängste, indem du zu mir kommst.
Deine große Angst war, zu Mir zu kommen, denn du siehst Dich-Überantworten als Verlust an, unterdessen indes die Knechtschaft an die illusionäre Welt dasjenige darstellt, was du loslassen möchtest. Was verlierst du, während du Freiheit erlangst? Freiheit ist indes keine vorüberziehende Annehmlichkeit.
Du hältst an deiner imaginierten Souveränität gegenüber dem teuren Leben fest, und das nennst du Annehmlichkeit. Du schläfst ein wenig länger, und das nennst du Freiheit. Öfters bezeichnen Meine Kinder dasjenige als Freiheit, was eine ärmliche Wahl darstellt. Es ist mehr eine Deklaration als eine Wahl.
Mache deine eigene Unabhängigkeitserklärung, und mache sie mit Mir. Mache dich aus der Diktatur deines Lebens los, die du dir selbst auferlegt hast.
Sei Meine Liebe.
Setze Meine Flagge, nicht deine einzelgängerische.
Du warst ein Mensch auf einer kleinen Insel, der seine Flagge stolz auf einem zwei Fuß großen Platz schwenkte.
Lasse die Eigennützigkeit hinter dir. Lasse die Annehmlichkeit hinter dir. Schließe dich Mir an. Du kannst nicht mehr länger auf deiner Insel leben. Du musst dort von deinem wackeligen Thron abdanken, und bei Mir hoch auf einem goldenen Thron sitzen, der die ganze Schöpfung umfängt.
Meistere die Liebe, nicht die Annehmlichkeit.
Die Meisterschaft der Liebe ist Hingabe an das, was größer ist als deine in der Vorstellung eingenommenen Wünsche.
Geh wieder auf den Kurs zurück.
Wende dein Herz zu Mir.
Gib es Mir.
Gib es Mir im Verlass auf Mich und nicht auf dich. Du bist nicht so unselbständig. Du regierst durch Launen. Ich herrsche durch Liebe. Laune ist nicht Freiheit. Liebe ist.
Übergib dich heute an Mich.
Lege deine Unfreiheit ab.
Komm unverschönert.
Komm wie du bist, ein vollkommenes Kind Gottes, das die Ketten der Unwissenheit hinter sich lässt. Was anderes als Unwissenheit ist dein Ego?
Was anderes als Wahrheit ist Liebe?
Die Wahrheit ist, dass du Meine Liebe bist, Mir selbst um deinetwillen hinterlassen.
Schau Mich an.
Habe keine Angst.
Mich Anschauen ist ein Gewinn.
Wegschauen ist weniger als Gewinn.
Sei Mein Freund.
Komm jetzt zu Mir.
Du verschreibst dich der Arbeit, der Familie, dem Sport, der Unterhaltung. Füge dem nun Mich hinzu.
Ich biete dir ein Geschenk an, und du zögerst.
Du fürchtest, etwas werde von dir erbeten, etwas, wozu du nicht bereit seist.
Ich bin das, wozu du immer bereit warst.
Ich bin deine Bereitheit, aber deine Annehmlichkeit, jene kann Ich nicht sein.
Annehmlichkeit ist nicht Spontaneität.
Gehe ein Dich-Verschreiben ein, und eine Union formiert sich. Du sagst, du möchtest Einheit, unterdessen du etwas anderes als Unsere Einheit wählst. Du möchtest vielleicht mehr einen Namen, als du Mich möchtest.
Es ist für dich an der Zeit, herauszufinden, wo du bist. Wo warst du? Verpackt in einem Traum der Selbst-Genügsamkeit, indessen Ich alles in allem einzig genügend bin?
Du humpelst lieber über Steine, als Mir zu folgen. Du hältst an deiner kleinen Hierarchie fest, und versagst dich der Wahrheit, der Nichtsheit deiner selbst-errichteten Unwissenheit halber.
Zieh deine Flagge herunter, die du auf deiner Insel aufgezogen hast.
Schließe deine Kräfte Mir an.
Ziehe eine Flagge auf, die Gott ansagt.
Bejahe Deine Einsseins-haftigkeit.
Bejahe Meine Liebe, und mache sie dir zueigen.
Lass Mich dein Führer sein, und nicht die imaginierte Annehmlichkeit.
Ich bin der Leichte Weg Hinaus. Ich bin der Weg Hinein. Ich bin der Weg.
Gestehe ein, dass du verloren gingst und dass du fernerer Verschollenheit gefolgt bist. Folge nunmehr dem Einen Der Weiß, und Der dich an Sein Herz klammert. Bilde eine Partnerschaft mit Mir, und du wirst der Eine Bedeutende Große Geber der Wahrheit.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #101 – 7.2.2001 – Be God’s Love
SEI GOTTES LIEBE
Gott zuerst.
Das entstammt nicht Meinem Ego, denn Ich habe keines.
Hier geht es darum, dich genau in Position zu bringen
Was zuerst ist, kommt zuerst. Alles Sonstige gibt das schier vor. Allein die Wahrheit befriedigt.
Sättige dich bei Mir.
Ich kann das für dich nicht tun, obschon Ich alles andere tue.
Das ist die freie Wahl, aus der du gemacht bist.
Du kannst alles zu dem Ersten machen, das du wählst.
Du kannst alles zu dem Letzten machen, so, wie du es wählst.
Und du hast über Mich die Illusion gewählt.
Du hast alles andere davor als erstes gestellt.
Denk ein wenig an Mich.
Erteile Mir in deinem Leben eine Rolle.
Anerkenne Meine Rolle in deinem Leben.
Anerkenne Meine Liebe.
Lass Meine Liebe den Balken in deinem Auge sein.
Ich biete dir Meinen Blick an.
Nimm ihn.
Was mehr könntest du wollen?
Was Minderes willst du?
Du hast eine einzelne Wahl. Alles oder etliches.
Wähle Alles.
Wähle etwas.
Höre auf, dass die Wahlen dich wählen lassen.
Höre auf, per Voreinstellung zu sein.
Du hast heute dein Leben zu wählen. Du kannst aus ihm machen, was du willst. Du kannst es groß oder klein oder etwas dazwischen machen. Leben ist eine Wahl, die du triffst. Es ist nicht, ganz im Gegensatz zur öffentlichen Meinung, etwas, was dir aufgehalst ist. Du liest es auf. Es mag sein, du liest es aus einem Hut heraus auf, aber du bist derjenige, der es herausliest.
Wähle die Nummer eins. Das ist deine Glücksnummer. Sie steht für den Einen von Uns.
Verbinde dich selbst mit Mir. Ist das zu viel, um es für das Glück zu tun?
Du, der du dich derart vielen Dingen übergibst, brauchst dich nur Mir zu übergeben. Mache Mir ein Kompliment. Reiche Mir deine Hand. Akzeptiere die Meine. Schau Mich einfach einen Augenblick lang an. Lass Mich in deine Augen schauen, denn Liebe ist da. Liebe ist da, sobald du Mich anschaust. Es gibt nichts zu sehen außer Liebe, sobald du Mich ansiehst.
Komm, es ist für dich an der Zeit, die Liebe kennenzulernen. Nicht das, was als Liebe durchging, sondern Liebe. Liebe, die ein Neigen ist, die ein Lehnen ist. Liebe ist kein Sehnen. Liebe ist ein In-Empfang-Nehmen vonseiten des Einen, Der dich erschaffen hat. Sobald du einmal Meine angebotene Liebe akzeptierst, kannst du sie nur als eine Ausstrahlung hinausgeben, als eine Ausstrahlung von dem Einen, Der sie dir gegeben hat.
Aus dir selbst heraus kannst du Liebe nicht besitzen. Aber du kannst all die Meinige besitzen. Ich gebe sie dir frohgemut. Ich kann nicht anders, als dir Meine Liebe geben, denn Meine Liebe war für dich geschaffen. Somit bist du Meine Liebe, ausgefertigt zum Empfangnehmen Meiner Liebe. Sobald du die Entgegennahme Meiner Liebe anerkennst, erkennst du deinen rechtmäßigen Ort als ein Geber von Gottes Liebe. Du bist nicht mehr länger liebelos.
Möchtest du Meine Liebe annehmen? Wirst du Mich mit deiner Akzeptanz ehren? Willst du das Geschenk annehmen, das an dich vom Geber von Allem an alle ergeht? Du bist der Einzige, der sich selbst auszuschließen vermag. Ich schließe ein. Ich heiße willkommen. Ich lasse nicht locker. Ich behalte bei. Ich folge dir, wohin du auch gehst, und Ich biete dir Mich selbst dar. Ich bin die Liebe, die Ich dir darbiete. Was bin Ich denn, wenn nicht Liebe? Und was bist du, wenn nicht Meine Liebe?
Du bist Meine Liebe.
Ich liebe dich. Gleich, was du tust, Meine Liebe ist intakt. Es gibt kein Zurückhalten Meiner Liebe. Du kannst sie lediglich zurückweisen.
Du, der du aus Meiner Liebe gemacht bist, kannst dich weigern, sie anzunehmen.
Die eine Sache, nämlich deine kleine Bereitwilligkeit, Meine Liebe entgegenzunehmen, wird die Welt um ihre Achse drehen. Und sie wird mit Sicherheit dich drehen. Sie wird dich zum Himmel drehen. Du wirst hochschauen, und Meine Liebe wird dein Gesicht wie Nebel bedecken, und deine Augen werden mit Liebe geadelt sein.
Gib Mir deine Augen, sodass Ich durch sie hinaus schauen kann. Du wirst die Welt so wie Ich sehen, und du wirst anfangen, so zu sein, wie Ich bin. Und du wirst die Macht und die Herrlichkeit Gottes kennenlernen, und du wirst ein Geber der Herrlichkeit Gottes aus dem Licht deiner Augen heraus sein. Woimmer deine Augen hinblicken, sie werden Mein Licht vor Ort bringen, Mein Licht, das dir gegeben wurde, um zu scheinen. Scheine Mein Licht. Bejahe es als erstes. Dann scheine es. Und es fällt auf euch selbst, Meine teuren Kinder. Es fällt auf euch selbst.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #102 – 8.2.2001 – The Little Ribbon of Time
DAS KLEINE BAND DER ZEIT
Etwas Großartiges befindet sich vor dir. Es ist für dich an der Zeit, damit vertraut zu werden. Nichts Unbedeutendes liegt vor dir. Unbedeutendes liegt hinter dir. Deswegen musst du nicht immerzu zur Vergangenheit zurückkehren. Du wirst die Gegenwart verfehlen. Eigentlich möchtest du sie nicht verfehlen. Die Gegenwart ist dir dargeboten. Ich biete sie dir soeben dar. Ich biete dir ein ungeöffnetes Paket an Wundern dar, und es muss jetzt gleich geöffnet werden, oder der Augenblick ist vorüber.
Zieh an dem kleinen Band der Zeit, das es anscheinend verpackt. In Wahrheit ist da ein stetes Ziehen am Band. Du ziehst an ihm, und es schlüpft aus seinem Knoten heraus und entknotet sich direkt vor deinen Augen. Und mit einem Freudenschrei beseitigst du die Verpackung, die das Band noch lose festhält, denn das Leben ist dir in Atemzügen und in Erstaunensrufen angetragen.
Und dennoch, viele Male bist du mit dem Geschenk traurig und heißt es nicht willkommen, dieses Geschenk des Lebens an dich vonseiten Gottes, das höchste Geschenk, das dir vom Höchsten aller verliehen wird.
Du dachtest an eines, und Ich an etwas anderes, deswegen erblicken deine Augen Enttäuschung, und du dachtest, dass dir etwas vorenthalten werde. Nichts wird vor dir zurückgehalten. Du hältst dich vor dir selbst zurück. Schau hin!
Wasimmer vor dir liegt, ist ein Geschenk. Und du musst seinen Schatz auffinden. Wisse bitte, dass ein Schatz da ist. Vielleicht denkt ein kleines Küken, es sei ein Irrtum, wenn es durch die Schale bricht, so, als wäre ihm etwas verloren gegangen, indes war es eine Beschränkung, die von ihm fortgefallen war.
Betraure nicht das Fortfallen von Beschränkungen.
Hattest du nicht von den Begrenzungen genug?
Lass sie fortgleiten. Jedes Mal erhebst du dich höher. Und es gibt ein Höher, um sich dorthin zu erheben.
Willst du dich zu ihm erheben? Willst du dich zu Meiner Höhe erheben? Möchtest du dich bis zum Niveau Meiner Augen heben und das Licht einfangen, das auf dich fällt? Das ist die wahre Frage.
Die wahre Frage lautet nicht, was du verloren hast. Die wahre Frage lautet, was du erzielt hast. Und die wahre Antwort heißt, du bist der Wahrheit näher gekommen. Du bist Mir näher gekommen. Näher in deinem Gewahrsein von Mir.
Komm immer noch näher.
Gewähre Mir das Zutrauen, das Ich dir gewähre. Es ist ein großes Vertrauen, das Ich in dich setze. Ich gebe dir Meine großen Geschenke und die Zuversicht, damit du sie öffnen wirst. Anders ausgedrückt, dass du Meine Liebe annehmen wirst. Nachdem du Meine Liebe akzeptiert hast, kann sie schier von dir aus strahlen, und das in der Tat ist ein Geschenk.
Entsperre deine Blöcke gegenüber Meiner Liebe. Du bist von Meiner Liebe umgeben. Entriegle dein Herz gegenüber dem Gott der Herzen. Lass Meine Liebe dein Herz betreten, und werde voll und ganz zu seinem Inhalt.
Sieh dir einen Augenblick lang an, was du in deinem Herzen aufbewahrt hast. Nein, schau nicht. Mach dir aus dem Verschüttgut dort nichts. Lass Meine Liebe dein Herz betreten, und alles Sonstige außer Meiner Liebe wird flüchten. All die alte, erschöpfte, bittere, saure, abgestandene Ansammlung wird verschwinden, sodass Meine Liebe einziehen und bleiben kann. Das Einzige, was es in deinem Herzen anzusammeln gilt, ist Meine Liebe. Ebendafür ist dein Herz gemacht. Sie passt dort hinein, Meine Liebe. Sobald Meine Liebe in deinem Herzen gewürdigt wird, ist dein Herz voll. Dann wird jede Bewegung deines Herzens zu einer Segnung. Alles, was dein ganzes Herz tun wird, ist Segnen. Dazu ist dein Herz gemacht worden.
Dein Herz war als ein Geber Meiner Liebe und infolgedessen als ein Spender Meiner Segnungen beabsichtigt. Das ist kein willensmäßiges Spenden, denn das, was natürlich und aus Meinem Herzen heraus ist, fließt ohne Willentlichkeit. Es ist schwierig, das Fließen Meiner Liebe zu stoppen, indes war es das, was du getan hast.
Erhebe dich heute zu Meiner Höhe.
Bejahe deinen Wert für Mich. Mache dir nichts aus den Weltgedanken. Achte auf Meine Aufmerksamkeit für dich. Akzeptiere Meine Segnungen, damit du im Gegenzug eine abgekämpfte Welt segnen kannst. Du sollst die Welt führen, nicht ihr folgen. Die Welt geht rund und rund, und du musst sie zu einer höheren Ebene anheben, wo sie aus ihrem etablierten Pfad ausbricht und sich zu dem Meinigen erhebt. Schau nicht der Führerschaft wegen auf die Welt. Schau auf Mich, Der auf dich schaut. Schau, sieh Meine Liebe, und du wirst wissen, was zu tun ist.
Meine Liebe Sehen ist alles, was du zu tun hast. Sobald du Meine Liebe siehst, ist es erledigt. Sobald du Meine Liebe siehst, kannst du ihr schier folgen, und du wirst all die Unwissenheit hinter dir lassen, die dich so teuer im Besitz hatte. Infolgedessen hast du in Wahrheit keine andere Wahl, als Mir zu folgen. Das ist die Wahl deines Herzens. Höre in deinem Herzen auf Meine Liebe, und komme mit Mir.
Komme jetzt mit Mir. Alles ist für dich vorbereitet. Nur ein kleiner Schritt, und du bist hier. Du bringst viele mit dir. Dein einer kleiner Schritt ist nicht neu. Er ist ein Drehpunkt. Du bist zuvor schon hier gewesen, und das ist es, was du möchtest, diesen kleinen Schritt vor dir und vor den Himmeln, die er aufschließt.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #103 – 9.2.2001 – The King of Truth
DER KÖNIG DER WAHHEIT
Sei nicht halsstarrig. Was anderes kann dich halsstarrig machen außer Verurteilen? Sitze nicht zu Gericht. Du beurteilst dich selbst und befindest dich mangelhaft.
Finde dich entgegennehmend und heraus-reichend. Du bist nicht mangelhaft. Das ist eine Fehlbeurteilung. Du schaust nicht hinunter. Schau hoch. Sobald du hochschaust, wirst du Mich und Mein Licht sehen, das auf dich scheint. Wieso runterschauen, um dich zu beunruhigen – unterdessen du zu Mir hoch schauen kannst?
Wenn du hochschaust, fange Ich dein Auge ein. Du antwortest Meinem Ruf nach dir. Höre Mich, damit du stark wirst. Höre Mich, damit du nicht deine Gepflogenheit an Stimme hörst, die die Welt, ihre Einwohner und dich als krank denkt.
Sei gütig. Wähle das. Es ist deine Wahl. Wähle Liebe oder wähle Widerwillen. Sieh dir das an, was du wählst. Ein Tablett wird dir rübergereicht. Du musst nicht alles auf dem Tablett nehmen. Wähle das, was deinem Gaumen schmeckt. Koste es. Wieso das auskosten, was dir missfällt?
Hast du dein Missfallen nicht ausgekostet? Hast du es nicht aufgespart, es nicht aufbewahrt, so dass du es aufzählen und es fortstoßen kannst, immer und immer wieder? Bist du durch alldas nicht immer wieder hindurch gelaufen und hast du nicht versucht, das Wiederaufleben dessen zu ersetzen? Du kannst es nicht ändern. Du kannst es nicht ungeschehen machen, aber du kannst es hinter dir lassen. Wieso es mit dir nehmen? Wieso es herumtragen, während es doch in deiner Kehle feststeckt?
Du hast es nicht nur ausprobiert, du hast es fortan unentwegt überprüft, es in deinem Geist immerzu hin und her gewendet, und hast dich für das Missvergnügen eines Anderen für schuldig befunden. Infolgedessen nahmst du es als dein eigen an. Du drehtest den Tisch zu dir hin.
Das Unbehagen eines Anderen bereitete dir Unbehagen. Lass Jene ihr Unbehagen haben. Lass sie es dir vorwerfen. Du mögest ihre Bürde nicht zu deiner eigenen machen.
Du bist frei. Du bist ein freies Seinswesen. Du bist Mein auserwähltes Kind. Habe mit Mir Umgang. Finde die Wahrheit. Finde die Liebe. Finde die Meisterung deiner selbst.
Entferne dich von den Gedanken Anderer über dich. Habe Meine Gedanken. Habe Meine Gedanken, und du wirst über dich gut denken. Was Andere denken, wird nichts ausmachen. Du mögest dir die Fehler Anderer nicht zueigen machen. Ich benutze das Wort „Fehler“, sie sind das freilich in deinen Augen, nicht in den Meinen.
Jeder wählt seine Verzagtheit oder seine Fröhlichkeit. Du hast die Wahl. Wähle das, was du wählen möchtest. Du bist nicht ohne Wahlmöglichkeit. Wähle, was du möchtest, und nicht, was dich zum Frieren bringt.
Wähle Meine Meinung. Wähle Meine Liebe. Wähle Meinen Blick. Wähle Mich.
Das ist deine Wahl. Ich, oder sonst etwas. Ich bin durch und durch solides Gold, du würdest dich aber für etwas Vergoldetes entscheiden, oder für einen Tarnanstrich, oder du wähltest die Abwesenheit von Mir.
Akzeptiere Meine Sicht von dir, denn meine Sicht ist Wahrheit. Alles andere ist nicht Wahrheit. Wähle Meine Sicht von dir, und sieh dann jeden Anderen mit Meiner Sicht.
Die Welt scheint aus Traurigkeit gezimmert, doch was ist Traurigkeit anderes als die Evakuierung deiner Wahrnehmung Meiner Liebe?
Wisse, dass Mein Herz immer bei dir ist.
Wisse, dass du keine Bedürftigkeit hast.
Bestimmt hast du keinen Bedarf an falschen Propheten. Wenn du Krankheit weissagst, bist du ein falscher Prophet.
Wisse, Wer in deinem Herzen der Herzen herrscht.
Rück rüber. Mach Platz für Mich.
Ich möchte dein Herz mit überfließender Liebe füllen.
Ich möchte dein Herz mit Wahrheit füllen.
Ich möchte dein Herz mit ungebändigter Liebe füllen, denn das ist Wahrheit.
Entleere dein Herz von dem, was du dort nicht haben möchtest.
Leere es jetzt.
Trage Meine Liebe.
Entnimm Meine Liebe Meinen Augen und verbringe dieses Licht in dein Herz. Dein Herz ist eine Flamme. Es ist eine Flamme Meiner Liebe. Dämpfe sie nicht. Lass sie höher und höher werden. Bei der Flamme Meiner Liebe fällt keine Asche an. Sie brennt hell, und ihr Licht fällt auf alle und alles. Sie vergießt das Licht. Sie beherbergt keine Dunkelheit.
Mach dir nichts aus den wahrgenommenen Fehlern Anderer.
Mach dir aus deinen eigenen nichts.
Mach dir aus Mir etwas. Beachte Mich. Wähle Mich. Es gibt keine Teuerung von Mir. Es gibt nur Fülle von Mir. Ich gebe Mich dir, damit du Mich in deinem Herzen sicher verwahrst. Fülle dein Herz mit Mir, und du wirst Mein Licht werden.
Ich rede keine schrägen Sachen. Ich spreche schlicht davon, was so ist. Wem glaubst du? Deinen alten Gedanken? Anderen? Oder dem König der Wahrheit? Glaube Mir, weil Ich dir die Wahrheit gebe. Wähle das Licht und verzichte auf die Dunkelheit. Du hast die Wolken gemacht. Mach nun, dass die Sonne scheint. Sei Mein Licht auf der Erde, damit sie es alle sehen. Winke mit Meinem Zauberstab der Liebe, damit alle ermutigt werden.
Horche auf Mich, und auf keinen anderen.
Höre Mich, so wie Ich dich höre.
Ich hebe dich zu Mir hoch.
Hebe dich selbst zu Mir hoch.
Erhebe dich! Die Morgendämmerung ist da. Ich bringe dir die Dämmerung. Lasst das Licht der Sonne auf euch dämmern, Meine Geliebten.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #104 – 10.2.2001 – Open the Universe
SCHLIESSE DAS UNIVERSUM AUF
Die Gedanken Anderer sind deine Zweifel. Deine Zweifel sind nicht die deinen. Du nimmst sie von Anderen auf. Andere möchten ihre Definition von Wahrheit über dich stülpen, damit du sie aufrechterhältst. Sie wollen, dass du ihre Grenzen beibehältst, denn ihre Definitionen sind Begrenzungen. Alle Definitionen sind Begrenzungen.
Ich habe keine Grenzen. Ich reiche überall hin. Diese ewige Präsenz ist Meine Gnade und Mein Zauber, und das biete Ich dir von dir selbst dar. Grenzenlosigkeit. Das Leben bewegt sich nicht nach Definitionen. Egal, wie umfassend deine Definition ist, sie ist begrenzt. Wörter beschränken. Der Intellekt beschränkt. Der Intellekt dehnt deine Horizonte nicht aus, er zieht sie zusammen.
Sei mehr mit Mir zusammen, als du Mich definierst.
Wolle mich mehr, als du Meine Flamme willst.
Wolle Mich mehr, als du Erleuchtung willst.
Erleuchtung ist kleine Kartoffeln im Vergleich zu dem Gott der Erleuchtung.
Du denkst, du möchtest, was in Meiner Hand ist. Ich sage dir, was immer auch in Meiner Hand ist, es ist nicht genug.
Möchte mehr von Mir. Möchte mehr von Meiner Hand. Möchte mehr von dem Sein hinter der Hand.
Du hast deine Gefolgschaft demjenigen übergeben, was auch immer deine Aufmerksamkeit an sich reißt. Gleich, was es auch war, du dachtest, es sei Herrlichkeit. Doch war es etwas, das zu dir hin rutschte, ein Versprechen etwa, oder ein Stückchen Süßigkeit, das du Liebe nanntest.
Übergib deine Gefolgschaft dem, Mich zu finden. Ich bin das Geschenk, das du suchst. All die Umschläge davon, was du herangenommen hast, liegen am Wegesrand verstreut. Du hast genommen, was unterwegs so kam, doch nun ist es an der Zeit, den Geber entgegenzunehmen und nicht schier Seine Waren.
Du entnimmst dem Brunnen Wasser. Das ist gut. Auch du kannst den Brunnen haben. Du kannst die Wasserquelle haben, die den Brunnen speist. Du kannst den Strom haben, aus dem das Wasser in den Brunnen und wieder zurück fließt. Ja, sei selbstverständlich froh über die Tasse, die du auffüllst, aber eine Tasse ist nicht die Menge an Wasser innerhalb deiner Reichweite.
Vergrößere dein Bestreben.
Ein hungriger Hund akzeptiert ein Knochen, den man ihm hinwirft. Er ist auf augenblickliche Befriedigung aus. Er nimmt es als seinen Anteil, und gleichwohl ist er dankbar für jegliche Gefälligkeiten, die ihm zukommen. Doch weiß sogar ein Hund, dass mehr am Leben ist als bloß ein Knochen. Er weiß, es gibt mehr, als was er erhalten hat. Er weiß, es gibt eine Hand, die ihn füttert, und er weiß auch, es gibt mehr als bloß die Hand, die ihm das Essen hinwirft. Er kennt die Augen seines Herrn, und er schaut dort nach Liebe aus, und so auch gibt er die seine.
Schau in Meine Augen.
Suche dort nach mir.
Suche dort nach mehr, als du gesucht hast.
Sei nicht verlangenslos.
Sei verlangensvoll.
Verlange Mich.
Erstrebe Alles, nicht Partikel.
Erstrebe den Vater Aller Schöpfung.
Lediglich die Schöpfung Erstreben ist nicht genug.
Liebe die Schöpfung, und erstrebe den Schöpfer.
Es war einmal, da war die ganze Welt die Erstreckung deiner Hand und deiner Augen. Dann wuchs deine Welt heran und führte dich zu mehr. Da warst du, und da war deine Familie, und da war deine Nachbarschaft, und da war deine Schule, und dann gab es da andere Orte und andere Menschen und dickere Bücher und umfassenderes Wissen. Immer wenn du ein Buch beendet hattest, wusstest du, es würde ein anderes geben.
Nun ist für dich die Zeit da, das Universum zu öffnen, zu den Galaxien zu fliegen, den Himmel wieder zu betreten, Mich zu finden.
Selbstverständlich, Ich bin ebenda.
Akzeptiere keinen Ersatz.
Alles ist ein Sprungstein zu Mir, aber dein Ziel ist nicht Sprungsteine.
Dein Ziel ist Ich. Suche Mich, und keine polierten Steine, gleich wie schön, wie weise sie sind. Schilder, die auf Mich hinweisen, sind Zeichen, die auf Mich hinweisen. Von Mir gibt es überall Zeichen. Sieh sie als Poster an. Ein Poster von Mir ist wundervoll, doch akzeptiere das Poster nicht als den Gott, den du suchst.
Geh ununterbrochen weiter. Halte nicht.
Dem Ozean kommen viele Wellen zu.
Es gibt viele Himmel.
Es gibt viele Horizonte.
Alle geleiten zu Gott, aber sie sind nicht Gott.
Gott ist Gott.
Habe keine anderen Götter neben Mir.
Ich residiere in dir, und Ich residiere in allen.
Doch verehre Mich, und nicht Menschenwesen, in denen Ich Wohnung nehme.
Sieh weiter.
Sieh Mich.
Höre Mich.
Liebe Mich.
Komme zu Mir.
Bleibe bei Mir.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #105 – 11.2.2001 – The Rose of Your Heart
DIE ROSE DEINES HERZENS
Es ist eine große Liebe in dir, die unterdrückt wurde. Wenn du deine Faust zusammenhältst, welches Geschenk kann dann deine Hand herausgeben oder entgegennehmen? Eine Faust ist eine geschlossene Hand. Und dein Herz wurde zu einer Faust. Irgendwo entlang des Weges verschloss sich dein Herz sich selbst gegenüber, anstatt sich wie eine Rose, wie es ihre Natur ist, zu öffnen.
Du kannst eine Rose nicht dazu bringen zu blühen. Du kannst nicht die Blütenblätter hernehmen und sie zwingen, sich zu öffnen. Aber du kannst die Rose dazu ermutigen, sich aufzurollen und sich offenzulegen. Du kannst deinen Widerstand gegenüber dem Erblühen der Rose loslassen.
Dein Herz ist eine Rose, die Angst hat, gerade dazustehen und sich gegenüber der Sonne und dem Regen zu öffnen.
Dein Herz war verborgen. Sogar diejenigen von euch mit sogenannten großen Herzen kennen die Wahrheit eures Herzens, die ihr verleugnet habt.
Ein offenes Herz ist genauso ein Empfänger von Liebe wie ein Sender. Es ist kein Untersucher. Entsinne dich des Entgegennehmens von Liebe. Liebe aus einem offenen Herzen heraus rast nicht auf jede erdenkliche Weise herum. Dein offenes Herz ist der Bahnhof der Liebe. Es strahlt Liebe aus und empfängt Licht. Wie viel hängt von seiner Geöffnetheit ab.
Doch sobald eine Rose aufblüht, schnappt sie sich nicht alles in ihrer Reichweite. Sie strömt aus. Eine Rose, die aufblüht, ist schlicht das, was für alle zu sehen ist. Eine Rose blüht nicht allein eines Publikums wegen. Sie hat ein Publikum, das freilich ist nicht der Beweggrund für ihre Anhörprobe. Woher kommt der Wille der Rose, zu blühen?
Die Rose deines Herzens hat sich in sich selbst gewunden. Sie hat sich von einem Publikum fortgewandt. Sie möchte ein geheimes Herz sein, indes hält sie ein Geheimnis um ihrer selbst willen.
Dein Geist hat dem Herzen gesagt, sich zu verschließen, indes ist es das Herz, das dem Geist zu sagen hat, sich zu öffnen.
Ein Herz verschließt sich, weil es den Warnungen des Intellekts zugehört hat.
Dein Herz ist bewehrt, weil der Intellekt ihm sagt, Schaden zu fürchten.
Doch jedweder Schaden entstammt der Vorsichtigkeit.
Ein offenes Herz kann gar nicht verletzt werden. Sobald das Herz wahrlich offen ist, ist es ein neutraler Kanal, und dort ist ein Fließen. Dort ist nur ein Fließen. Im geschlossenen Herzen kann sich etwas festsetzen. Ein wahrhaft offenes Herz besitzt aufgrund seiner Geöffnetheit kein Risiko. Offenheit ist sicher.
Der Intellekt hingegen möchte seine Zähne in das Herz hineingraben. Er möchte einige Dinge herausgehalten und einige dringehalten wissen.
Aber ein Herz ist kein Zensor. Der Geist ist ein Zensor. Der Geist ist eine Pforte. Er ist ein Wächter. Er ist ein Aussteller von Passierscheinen oder ein Zurückhaltender von Durchgängen. Das Herz aus sich selbst heraus ist indes ein Durchgang.
Der Geist gewichtet den Inhalt des Herzens. Er bemisst. Er lässt zu oder verbietet. Der Geist ist eine Klemme auf eurem Herz. Er erteilt Befehle: „Stop! Geh! Sieh dich um! Werde nicht verwundet! Schau, du bist verwundet!“
Das Herz ist unschuldig, der Geist freilich ist argwöhnisch.
Der Geist ist dafür bestimmt, das Herz widerzuspiegeln. Das Herz soll nicht den wachsamen Geist widerspiegeln. Der Geist soll dem Herzen folgen, nicht andersherum. Du aber bist dem Geschwätz deines Intellekts gefolgt, wovon Vieles deinem Intellekt durch die Worte Anderer angefüttert worden war.
An dem Punkt wirst du wohl sagen: „Okay, Gott, du hast recht. Doch was tue ich jetzt? Wie ändere ich die Lage der Dinge? Ich bin willens, doch wie schicke ich die Wachposten weg und lasse die Rose meines Herzens blühen?“
Und Ich sage dir: „Die Bereitwilligkeit reicht aus. Das ist das Signal für die Wachen, abzutreten. Deine Bereitwilligkeit entkommt deinem Hören auf Mich. In Wahrheit ist es nicht dein Intellekt, der Mir zuhört. Es ist dein Herz. Du erübst ein akzeptierendes Herz, während du, in Worten oder nicht in Worten, Meine Liebe in dich hinein sickern lässt. Meine Liebe beruhigt deinen Geist und stillt dein Herz. Meine Liebe hilft deinem Herzen, seine Signale unverzüglich mitzubekommen. Meine Liebe hilft dem Geist, von seinem Dazwischengehen abzulassen und zu seinem eigenen Gefilde zurückzukehren.“
Du hast die Bedeutung eines offenen Herzens fehlverstanden. Du dachtest, das sei töricht. Ein offenes Herz ist aber aus Wahrheit gemacht. Und nur die Wahrheit kann es betreten.
Ein offenes Herz ist wie der Mund eines kleinen Kinds, das seinen eigenen Geschmackssinn kennt, und das ausspuckt, was ihm nicht bekömmlich ist. Dies ist kein Verurteilen.
Die Geschmacks-Knospen eines offenen Herzens akzeptieren Liebe, geben Liebe, und trennen die Liebe in einem Herzen nicht in Abteilungen auf. Durch seine schiere Neutralität erwartet ein offenes Herz nichts, noch bannt es etwas. Die Wahrheit kommt herein und bleibt, und die Unwahrheit tut das nicht.
Die wahre Liebe, auf die du abzielst, ist inmitten deines eigenen Herzens, und Ich verbrachte sie dorthin. Ein offenes Herz ist seine eigene wahre Liebe.
Öffne dein Herz zu Mir, damit Ich dort schwimmen kann. Möchtest du Mich nicht in deinem Herzen? Möchtest du nicht zum Himmel hin gezogen werden? Lass Mich ein. Entkrampfe dein Herz, und öffne es weit zu Mir.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #106 – 12.2.2001 – You Are a Determiner of Your Own Fate
DU BIST EIN BESTIMMER DEINES EIGENEN GESCHICKS
Dein Intellekt ist wie das Dröhnen von Bienen um deinen Kopf.
Manchmal ist der Intellekt ein falscher Freund, der dich nach dorthin betört, wo du bereits warst, wo er zu dir sagt, dort seist du einst gewesen. Der Intellekt versucht dich zurückzuhalten. Er geht mit dir nicht voran.
Das Herz öffnet den Weg für dich und zeigt ihn dir.
Es gibt einen Kampf, der zwischen deinem Herzen und dem Intellekt stattfindet. Der Intellekt ist allzuoft ein Neinsager, eine Axt, die den Sprössling deines Herzens abspaltet. Der Intellekt ist nicht so klug, wie du denkst. Das Herz ist klüger, als du denkst.
Der Intellekt denkt. Das Herz fühlt.
Der Intellekt sagt dem Herzen an, Kleinheit zu empfinden, das indes ist nicht die Natur des Herzens. Die Natur des Herzens, die Natur deines Herzens, ist Größe. Darauf zielt das Herz ab.
Du hattest genug Kleinheit, kleine Gedanken und Wünsche nach winzigen Dingen. Hattest du nicht genug davon?
Möchtest du die Präponderanz der Details in deinem Leben fortsetzen, oder möchtest du auf den Flügeln der Größe und auf den Bojen der Liebe schweben?
Liebe ist nicht das Ende in Sicht. Liebe ist ein Transporter.
Liebe ist ein Ausgleicher. Liebe nimmt dich von der Angespanntheit zum Frieden. Sie überschlägt dich. Liebe gehört dir nicht. Allein schon dieser Gedanken bringt sie zum Kräuseln.
Liebe ist Ausdehnung, keine Kontraktion.
Anhaftung ist Kontraktion.
Liebe bricht Grenzen, macht Grenzen nicht, verwächst nicht mit ihnen. Liebe ist kein Vertrag. Sie eine Bezeugung von Freiheit.
Liebe braucht kein Objekt. Sie übermittelt sich selbst. Sie fliegt sich selbst. Sie erkennt sich selbst.
Liebe ist kein Verbesserer.
Sie ist ein Beweger und ein Anlandender, und sie nimmt alles mit sich.
Du hast dich getäuscht, dass du die Kontraktionen deines Herzens seist, während du in Wahrheit dasjenige bist, was nicht kontrahiert werden kann.
Dein Herz muss reisen, und kann nicht eingegrenzt werden. Es kann überallhin reisen, dein Herz. Lass es los.
Du hältst an deinem Herz fest, doch an demjenigen, was fliegt, kann man sich nicht festhalten.
Du kannst dich nicht am Himmel festhalten, aber du kannst ihn zulassen. Du lässt den Himmel nicht antreten. Du lässt seine Gnade zu, dass sie auf dich fällt. Und dennoch bringst du ihn. Der Himmel ist wie die Brille, die du vergessen hast, und die du auf deiner Nase hattest, bis —
Bis was?
Was ist der Durchdringer, der dich zum Himmel hebt, oder der den Himmel sich heben lässt?
Deine Welt ist ein Kreis, und du wirbelst auf dem Umkreis herum. Lass deinen Halt an den Ecken los, und du wirst in das Zentrum eintauchen und wieder hervor. Du wirst mit dem Universum rollen und wälzen.
Du hast Mein Herz eingenommen.
Mein Herz ist eine Schaukel, die dich zum Himmel führt.
Schaukle dein Herz zum Himmel.
Sie winkt dir zu.
Der Himmel ist nicht etwas, das abzuwarten ist.
Er ist nicht etwas, was später kommt.
Er ist jetzt etwas.
Der Schlüssel liegt in deinem Herzen.
Der Schlüssel liegt im Stattgeben.
Der Schlüssel lautet, deinen Flug nicht hin und her zu werfen.
Der Schlüssel ist Akzeptanz.
Entkomme deinen Grenzen.
Sie sind nichts als Grenzen.
Sie wurden aufgestellt.
Fliege über sie.
Lass nichts dich zurückhalten.
Du bist ein Bestimmer deines eigenen Geschicks.
Dein Geschick ist eine Konzeption, in deinem Geist gefertigt.
Du hast ein einziges Geschick, und das heißt, zu Mir zu kommen, was das gleiche ist, wie zu sagen, zu dir zu kommen.
Komm zu deinem Herzen. Komme zu deinen Sinnen. Der Intellekt hat dem Herzen zu dienen, nicht andersherum.
Folge deinem Herzen, denn es führt zu Mir.
Ich bin dein Herz, und Ich bin nicht launisch.
Ich bin dein Radar.
Ich bin dein Lichtstrahl.
Ein Strahl erreicht dich, und er kommt von dir.
Ich bin dein Lichtstrahl, und du bist ebenso der Meine.
Du bist Mein Licht, das auf Erden scheint.
Du bist der Ankündiger des Himmels. Du verkündest seine Ankunft. Du verkündest dein Gewahrsein von ihm. Dem Himmel fehlt nichts. Gewahrsein ist. Gewahr sein entkommt dem Herzen, nicht dem Geist. Der Geist umklammert es. Aber dein Herz hat ein gutes Gedächtnis. Es möchte zu Mir zurückkehren, wenn du es nur ließest.
Es kehre zu Mir zurück, was das Meine ist.
Gib Mir dein Herz, und Ich werde es dir größer zurückgeben, als du je dachtest, wie es sei. Ich werde dich zu deinem ursprünglichen Herz zurückbringen.
Wie Hufschläge, die man in der Ferne hört, höre Ich dein Herz, das zu Mir kommt. Ich höre deinem Herzen zu. Horche du auf das Meine.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #107 – 13.2.2001 – Ask God
FRAGE GOTT
Vergeben ist das gleiche wie Loslassen.
Nichtvergeben ist das gleiche wie Festhalten.
Wenn du festhältst, bringst du deine Energie zum Stocken. Du erschaffst in dir Kurzschlüsse. Du bestrafst dich selbst und bezeichnest das als Tugend.
Behalte keine Auffassungen aus der bitteren Vergangenheit. Bewahre weder Bitternis noch Selbstgerechtigkeit.
Es ist nicht an dir, jemandem zu vergeben. Sie brauchen deinen Freispruch nicht. Es ist nicht an dir, ihr Unrecht an vorderster Stelle zu beherbergen. Wenn du urteilst, verurteilst du dich selbst.
Das Loslassen deiner eigenen Anhäufung von Gram steht allein dir an. Es bist du, der es aufbewahrt hat. Niemand hat es für dich aufbewahrt.
Nichtvergeben fühlen ist ein Anlauf, den Angreifer zu verbannen. Du möchtest ihm wehtun. Du möchtest ihm im Gegenzug wehtun. In diesem Falle musst du deine Geringschätzung und dein Empfinden des Unfairen loslassen, damit du davon befreit sein kannst, der Nichtliebe in deinem Herzen Unterschlupf zu gewähren.
Mit dem Nichtvergeben stellst du in deinem eigenen Herzen ein Eisengitter auf, das dich zum Gefangenen macht. Lass deinen Schmerz los. Gib auf. Gib deinen Kampf auf. Du bekämpfst dich selbst. Ein Eisengitter gehört nicht in dein Herz.
Dein Herz gehört zu Mir. Vergeude deine Zeit nicht mit irdischen Klagen. Lass Meine große Liebe dein Herz betreten, und ein imaginierter Feind wird verschwinden. Er wird von deinem Herz verschwinden, und ihr beide seid frei. Gedanken halten sich einander an dir fest, und du an ihnen. Wieso an diesen Gedanken festhalten, die überhaupt erst nicht willkommen waren?
Bitte Mich um Hilfe, damit du die Klagen loslässt. Mit Sicherheit brauchst du sie nicht. Mit Sicherheit braucht die Welt sie nicht. Was ist also der Punkt dabei? Du vergiftest dich selbst und machst einem Anderen Vorwürfe. Lass los, lass los!
Lass die Flamme Meines Herzens das deine reinigen.
Lass dein Herz hell brennen.
Leere dein Herz von Schmerz.
Dann wird dein Herz ein freier Agent sein.
Es wird stark schlagen.
Es wird Meine Liebe pochen und die Welt anheben.
Du musst die Welt anheben.
Sie braucht Erhebung.
Warte nicht länger auf jemand anderen, um das Bewusstsein der Welt anzuheben.
Sie wartet auf dich, sie zu beruhigen.
Dies ist keine riesige Bürde oder Verantwortlichkeit.
Dies ist eine riesige Segnung.
Deine Gedanken der Liebe können den Schmerz in der Welt beheben. Deine Gedanken. Meine Liebe.
Zeichne eine helle Sonne in deinem Herzen.
Diese Sonne in deinem Herzen strahlt über dein Herz hinaus.
Die Strahlen werden meilenweit und über Jahre hinweg gespürt.
Mache dir ein Bild dieser Sonne in deinem Herzen, wie sie das Gesamt von dir in ihren Strahlen einschlägt. Du wirst zu diesem Strahlen der Sonne. Wenn sie dich füllt und deine Grenzen überspringt, was anderes als die Sonne selbst bist du sodann? Du bist mit der Sonne gefüllt, und die Sonne birst über deine Begrenzungen hinaus.
Sei deine wahre Natur. Deine wahre Natur ist zu scheinen. Nicht zurückzuhalten, sondern zu scheinen. Lass die Wahrheit von dir hervorbrechen.
Halte dich nicht von der Liebe in deinem Herzen ab. Nimm ihm die Zügel ab.
Lass dein Herz das sein, was es will. Du bist nicht der Besitzer deines Herzens. Es ist nicht dein kleines Stück Eigentum.
Befreie den Wal deines Herzens.
Du hast dein Herz zusammengepfercht.
Nun ist die Zeit gekommen, es zu befreien.
Öffne es, öffne dein Herz.
Lass es es selbst sein.
Besäume es nicht länger.
Gib die Restriktion deines Herzens auf.
Lass es frei.
Es weiß besser als du, was Ungebundenheit ist.
Lass dein Herz einen sonnen-erfüllten Ozean sein, der keine Küste kennt.
Lass dein Herz den Himmel selbst willkommen heißen. Lass dein Herz sein.
Niemand kann dich aufgeben. Du allein kannst dich aufgeben. Du stellst dir vor, dass sich ein Teil von dir zusammen mit einem anderen davonmacht, dass deine Identität vielleicht eine Minderung erfährt. Was für eine Vorstellung hast du!
Was Mich betrifft, Ich kann dich nie verlassen. Ich lasse dich nie allein. Aber manchmal verlässt du Mich. Komme zu Mir ab, nicht von Mir.
Von dir selbst zu Mir abkommen heißt deinen Kopf und dein Herz in Ordnung bringen. Verliere Mich nicht aus dem Blick. Begegne Meinen Augen, denn sie suchen die deinen.
Meine Kinder lernen ihre Lektionen oft schwer.
Für dich gibt es nichts zu lernen, als bei Mir zu sein. Sobald du seiend bist, bist du bei Mir.
Es ist nicht so, dass du dich von dir selbst zu entfernen hast. Du musst von der Kleinheit wegkommen, die du vorgibst, sie zu sein. Du musst hin zu deinem wahren Selbst. Und hier bin Ich. Hier bin Ich!
Rufe Meinen Namen, und erkenne, du rufst deinen eigenen wahren Namen.
Höre auf, von Mir fort zu rennen. Renne zu Mir hin. Renne in Meine Arme der Liebe. Lass Meine Augen in die deinen schauen, und lass Unsere Augen sich begegnen. Fühle Meine Präsenz. Ich bin keine intellektuelle Bekanntschaft. Ich bin deine Herzensliebe. Ich bin nicht weit weg von dir. Ich bin in dir. Ich fühle jetzt deinen Herzschlag. Es schlägt für Mich.
Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, dann frage dich, nicht, worüber die niedergeschlagen bist, sondern, wessen Gedanken du herumträgst, wessen Gedanken dein Gewahrsein betreten, und kehre dann jene Gedanken zu Mir hinüber, und weiche von ihnen zurück. Auch dann, wenn du nicht weißt, wessen Gedanken du denkst, übergib sie Mir.
Gedanken, die dich bedrücken, sind unnatürliche Gedanken. Es ist nicht Teil des Lebens, niedergeschlagen zu werden. Wer hat dir so etwas gesagt? Ganz bestimmt nicht Ich!
Irgendwer hat dir irgendwo die Kunst der Depression weiterverkauft, als ob sie aus dir eine fühlsame, wertvolle Seele von großer Tiefe mache. Du hast gedacht, sie mache mehr aus dir oder übergebe dir eine Besonderheit. Ehre die Depression nicht. Sie ist eine falsche Wolke, unter die du schlüpfst.
Du erachtest Situationen als schwerwiegend, und du schaust in allem Ernst auf sie, als ob Ernst Respekt wäre.
Behandle die Depression geringschätzig. Sei mit ihr durch! Sie ist ein Schauspieler. Sie ist Augenwischerei.
Ich rede nicht davon, dass ihr Traurigkeit oder Einsamkeit oder Furcht fortheuchelt. Ich sage euch, dass ihr vortäuscht, sie gäbe es. Gebt eure Vortäuschung auf. Kickt sie fort. Kommt aus diesen abgetragenen Schuhen heraus. Tretet in Meine Fußspuren. Folgt Mir. Kommt dorthin, wohin Ich euch nehme. Genug von allerhand Sonstigem!
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #108 – 14.2.2001 – We Are Love Itself
WIR SIND DIE LIEBE SELBST
Die Wahrheit soll rundum bekannt sein, du bist Meine Liebe. Du bringst Meine Sonne zum Scheinen. Sie scheint auf dich.
Sei der Entgegennehmende von ihr.
Das ist alles. Aale dich in der Sonne Gottes. Sei erwärmt. Sei näher zur Sonne hin gebracht.
Die Sonne sucht dich heraus.
Sie findet dich.
Wo immer du bist.
Sie geht nie von dir fort.
Frage danach, für wen die Sonne scheint. Sie scheint für dich.
Du ziehst die Sonne an.
Du bringst sie näher zur Erde.
Du winkst die Sonne zu dir her.
Wer ruft als erstes?
Unsere Stimmen singen zusammen.
Es gibt keinen ersten. Keinen zweiten. Keinen letzten. Es ist etwas Wechselseitiges.
Es ist ein wechselseitiges Lied, das Wir singen.
Es ist Unsere Natur, zu singen.
Die Sonne scheint.
Und das, worauf die Sonne scheint, scheint ebenso.
Schließe dein Gesicht gegenüber der Sonne auf!
Hebe deine Augen hoch, damit sie sehen können!
Ich zupfe die Saiten deines Herzens, und du die Meinen.
Wir kennen den Unterschied nicht.
Es gibt keinen.
Komm näher zu Mir, und dann bin Ich dir näher.
Ich singe Mir Selbst.
Ich singe in deiner Kehle.
Ich flüstere in dein Ohr, und Ich höre das Echo.
Wir werden die Brise.
Wir sind der Saft an der Rebe.
Wir trinken Uns Selbst.
Wir tanzen ganz oben.
Wir schlagen die Trommeln Unseres Herzens.
Wir melden Uns Einander.
Wir schlüpfen in die Liebe des Je Anderen.
Wir lieben.
Wir sind Liebe auf der Erde und im Himmel.
Du bist das Kollier, das Ich trage.
Ich trage dich nah an Meinem Herzen.
Du bist Mein Rosenkranz.
Ich zähle dich.
Ich segne dich mit Meinen Fingern.
Ich lobe dich hoch.
Anerkenne Mich.
Anerkenne die Liebe in deinem Herzen.
Anerkenne Meine unveränderbare Liebe.
Anerkenne die Verzückung zwischen Uns.
Wir sind entzückt.
Die Welt ist in Unserer Knechtschaft gefangen.
Die Welt schaut Uns an.
Wir schauen die Welt an.
Wir feuern Teile des Orchesters an.
Wir sind das Orchester.
Warte. Höre zu.
Wir fangen an.
Sie spielen Unsere Nummer.
Wir sind unnummeriert.
Wir sind zahllos.
Wir sind Wir.
Ich bin das Wir von dir, und du bist das Eine von Mir.
Wir summen in Unserem Kopf eine Melodie, und sie ist in der Welt zu hören.
Wir hören sie.
Wir wandeln sie ab.
Wir versuchen es noch einmal.
Die Musik, die Wir spielen, läuft, und Wir hören sie, und Wir schwingen auf unseren Noten, als wären sie Sterne über das Universum hinweg.
Wir fangen Uns selbst ein, während Wir durch die Ewigkeit schwingen.
Wir schwingen durch Uns Selbst.
Wir werden vorwärts getrieben.
Wir bekommen Uns Selbst an der Wiege des Mondes oder am siebenten Punkt eines Sternes zu fassen, und Wir werden auf Uns Selbst zurückreflektiert.
Fange einen Strahl von Mir ein.
Mache auf ihm eine Fahrt.
Du wirst Mein Strahl.
Du entzündest die Planeten.
Du bestimmst den Strom der Sterne, denen du folgst.
Du ordnest das Universum an.
Du arrangierst es.
Du bewegst es herum.
Du machst es glücklich.
Du machst Mich glücklich.
Scheint auf Mich, Meine Geliebten!
Scheint auf Mich!
Fangt Meine Liebe ein wie einen Nebel auf eurem Gesicht.
Absorbiert Mich!
Ihr seid in der Tat mit Mir Eins.
Werdet nunmehr im Gewahrsein mit Mir Eins.
Wessen ihr gewahr seid, das blüht auf.
Euer Gewahrsein umarmt Unsere Liebe.
Sie liebt es, anerkannt zu werden.
Sie liebt es, dass viel aus ihr gemacht wird.
Unsere Liebe liebt es zu wirbeln.
Wir werden zu Einem Mix von Liebe.
Wir sind aufgerührt.
Wir sind Einssein, das Sich Selbst liebt.
Wir sind Liebe Selbst.
Wir sind.
Du bist.
Ich BIN.
Wir sind.
Heilig sei Unser Übereinkommen.
Unser Übereinkommen ist Heilig.
Werde dir Unserer Heiligkeit gewahr.
Sie ist unsichtbar.
Sie ist unzertrennlich.
Du musst nichts tun, um mit Mir Eins zu werden, da du bereits mit Mir Eins bist.
Nun bist du in deinem Herzen Eins mit Mir.
Schüre Unsere Liebe.
Segne sie.
Nimm sie entgegen.
Sie ist die Unsrige.
Du bist aus ihr gemacht.
Liebe kommt zu Liebe.
Wir sind vereint.
Wir sind Eins.
Wir sind Das Was Wir Sind.
Du bist Mein und Ich bin dein.
Wir sind nicht zwei, sondern Eins.
Sei Meine Liebe.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #109 – 15.2.2001 – Our Being
UNSER SEIN
Ich spreche zu dir von der Liebe. Das ist alles, wovon Ich spreche. Das ist alles, womit Ich vertraut bin. Alles, was Ich weiß, ist Wahrheit. Ich kenne nichts anderes als Wahrheit. Und Ich kenne dich.
Ich weiß, woraus du gemacht bist, denn Ich habe dich aus Mir gefertigt.
Du bist aus Meiner Liebe gemacht.
Das bist du – Meine Liebe. Gemacht aus Meiner Liebe, bist du Meine Liebe, und du bist desgleichen der eine und einzige, den Ich liebe. Meine Liebe für dich kann nicht schier gestreift werden. Meine Liebe für dich ist deine Ganzheit. Sie ist deine Heiligkeit, Meine Liebe für dich, und deine Heiligkeit ist die Meine.
Von der Art ist Unsere Liebe! Sie ist alles. Sie ist die Wiege. Sie ist das Schwingen der Wiege und das Kind in ihr. Sie ist alles davon, und das ist alles, was es gibt.
Trolle nicht von Meiner Liebe fort. Möchtest du Mich beraubt zurücklassen? Natürlich kannst du das nicht, da Meine Liebe unversehrt ist, gleich, wieviel du auch umherwanderst. Wie lange, wie weit fort du mäanderst, du nimmst Mich mit dir, egal wie es steht und geht. Ich bin nicht dein Schatten, der dir folgt. Ich bin die Essenz von dir, und auf diese Weise sind wir beisammen und nie auseinander. Wir sind Eine Liebe ineinander verwunden. Das war immer so. Und so wird es weiter gehen. Für Uns gibt es kein Ende. Es gibt schier das Fließen von Uns.
Wir können sagen, du fließt in dem Strom Meiner Liebe. Oder Wir können sagen, der Strom Meiner Liebe fließt durch dich. Beides ist korrekt. Es gibt keinen Unterschied. Wir sind unendlich in einem Verbund.
Übereinkommen ist nicht Gebundenheit. Unser Verbund ist Ungebundenheit. Das ist das Geheimnis, welches keines ist.
Je mehr du Unseres Verbundes gewahr wirst, desto freier bist du.
In einem kleinen Raum, den du abschreitest, bist du nicht frei.
Du bist frei, wenn du das Universum durchstreifst.
Du bist frei, wenn du über das Universum hinaus wanderst, wo es keine Kante, keinen Rand gibt, allein die Herrschaft der Unendlichkeit.
Unermesslich ist Mein Herz. Unermesslich das deine. Dein Herz sehnt sich nach einer Reise über die Schritte deiner Füße hinaus. Es sehnt sich nach dem Fliegen. Es sehnt sich danach, über den sichtbaren Horizont hinaus zu gehen, zu einem weiteren jenseits des einen Horizonts und zu einem weiteren Horizont und zu ferneren ansteigenden Hügeln des Lichts.
Setze deine Blicke hoch an. Setze sie breit an. Setze sie weit an. Beginne das zu sehen, was dich zu ihm hin ruft.
Dein Herz schlägt aus einem Grund. Es ist ein Echo. Es braucht indes keinen Grund außer sich selbst. Du bist zwischen den Schlägen deines Herzens. Du bist die Welle deines Herzens. Ich bin der Impuls.
Dein Herz klimpert das Lied Meiner Liebe.
Dein Herz beantwortet Meinen Ruf an dich.
Es verzehrt sich nach Unseren Herzen, damit sie als Eines schlagen.
Ich sage dir, dass es das tut. Das macht es bereits. Du hast allerdings nicht hingehört. Du hast halb hingehört.
Höre nun zu. Höre Meiner Liebe zu, die durch dich wallt. Es ist Meine Liebe in dir, aus der du gemacht bist. Meine undurchdringbare Liebe durchdringt dich.
Wenn eine Blume aus einem Samen heraus blüht, wieso kannst du dann nicht aus Mir heraus blühen?
Wenn ein einzelnes Blatt der Stille Meines Herzens gleichkommt, wieso dann nicht du?
Wenn alles innerhalb des Augenblicks Meines Herzens vorübergehend außer Kraft gesetzt und gehalten ist, wieso dann nicht auch du? Bist du nicht dort, hier, in Mir?
Lasst Uns Unsere Einshaftigkeit anerkennen. Anerkennen, dass Wir Uns in ebendem Augenblick berühren, in dem wir über das Berühren hinaus sind. Anerkennen, dass Wir sehen, was jenseits der Sicht ist. Anerkennen, dass wir uns über die Bewegung hinaus bewegen, und so fort. Lasst uns schlicht Unser Seien und Unser Seien miteinander in diesem einen Moment Unserer Liebe anerkennen, denn alles, was vonnöten ist, ist Anerkenntnis Unseres Einsseins, des Einsseins, das bereits ist.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #110 – 16.2.2001 – Be Innocent
SEI UNSCHULDIG
Falls du bereits alles weißt, was kannst du dann lernen?
Geh einen Schritt voran, und wisse nichts. Dann wirst du alles lernen.
Du versuchst, das, was du deines Erachtens bereits weißt, mit dem abzugleichen, was Ich sage, und dementsprechend behältst du es bei dir oder verwirfst es.
Sei offen. Auf diese Weise gelangen die Dinge herein. Geschlossen, was kann denn eintreten? Du schließt dich in ein kleines Territorium ein. Gib das Territorium auf. Öffne die Pforten. Ich spreche nicht davon, dich gegenüber der Welt auszustellen. Ich spreche vom Öffnen für die Wahrheit, und Ich bin diese Wahrheit. Weite deine Grenzen des Denkens aus. Lasse eine Möglichkeit herein.
Alles, was du zu tun hast, ist, einen Augenblick lang ins Auge zu fassen, dass Ich womöglich weiß, wovon Ich rede, und dass du das womöglich nicht tust. Einfach vielleicht. Das ist genug Offenheit. Der Rest wird sich um sich selbst kümmern.
Entblöße dein Herz Mir gegenüber. Beschütze es nicht länger. Es möchte frei sein.
Es ist besser, voranzugehen als zu protestieren. Viele Energie wird im Protest gegen das, was im Leben deinen Weg kreuzt, verbraucht. Besser ist es, nicht gegen die Geschenke zu protestieren, die dir zugesandt sind. Entgrenze deine Energie.
Protestieren ist das gleiche wie Beklagen.
Protest ist vielleicht mehr Ärger, und Beklagen mehr Wehklage, dennoch sind sie die Sprösslinge der Unzufriedenheit.
Geh weiter, geh weiter.
Lass deinen Protest. Lass dein Anrennen gegen Vorkommnisse im Leben. Sie sind schier Vorkommnisse, und du bist Mein Kind. Lege mehr Beachtung auf deine Verwandtschaft mit Mir als auf das, was passiert.
Du kannst nicht liebelos sein. So etwas existiert nicht. Liebe existiert, und du kannst das bloß zurückweisen. Du hast die Liebe in deinem Herzen zurückgewiesen. Du hast sie auf Halde gehalten, im Wartestand auf die richtige Zeit. Deswegen hast du dein Herz als Gefangenen festgesetzt. Du hast dein Herz für die richtige Szenerie auf der Bühne zum Warten gebracht, und so ziehen die Jahreszeiten vorüber.
Du fühlst dich sicherer, einen Teddybär oder eine Sache in deinem Geist zu lieben. Tatsache ist, du liebst die Sachen bloß in deinem Geist, denn alles um dich herum ist eine Idee von dem Fakt, und nicht der Fakt, alles was ist, ausgenommen Ich. Alles ist eine Manifestation von Mir, und es bin Ich allein, den du liebst. Und Unsere Große Liebe, die Große Liebe deines Lebens – sie stößt du nach hinten oder auf die Seite oder in die Zukunft.
Habe Mich in diesem Augenblick.
Das ist keine große Umwandlung.
Das ist Sehen was ist.
Ich bin vor dir und in dir.
Ich kann nicht weggelegt werden.
Allein, du kannst nicht schauen.
Du kannst Dinge vor Mir hinstreuen und dich davon überzeugen, dass Ich deinem Blick entzogen bin oder nicht existiere.
Aber Ich existiere. Und Ich existiere für dich.
Lass Mich keine verborgene Romanze sein, die Einzige, die du fast hattest, der Einzige, Dessen Hand du berührtest, und den du gehen ließt und an den du immer noch denkst.
Oh, Liebe! Die Kleinheit, die du zulässt, für Liebe durchzugehen, und die Größe Unserer Liebe, der du entsagst!
Verleugne nicht länger.
Ich bin keine vorüberziehende Fantasie.
Ich bin dein Schöpfer. Und Ich bin deine Liebe.
Lass dein Zweifeln sein. Zweifel ist eine Camouflage. Sie ist ein Bengel, der deine Aufmerksamkeit erhält. Richte deine Aufmerksamkeit mehr auf Mich und weniger auf den Zweifel. Der Zweifel wird in deinem Leben herein und hinaus tanzen, Ich aber bin konstant. Ich nehme dich mit Mir. Ich begleite dich. Ich ziehe dich, und Ich leite dich, und Ich lasse dich nie gehen. Ich bin wandellos. Ich bin dein wandelloses Herz. Alles andere ist Verkleidung.
Halte dein Herz an der Wahrheit.
Dieses Drama, in dem du lebst, ist nicht Wahrheit.
Es ist Illusion, als Wahrheit akzeptiert. Du hattest ein gegenseitiges stillschweigendes Übereinkommen, dass du die Wahrheit nicht sehen wolltest, sondern nur die Begebenheiten. Und demnach fühlen sich Meine Kinder verzweifelt in Anbetracht dessen, was ihr zusammen erwirkt, in Anbetracht dessen, was ihr vor euch zu sehen bekommt.
Ihr mögt vielleicht dem Denken Anderer stattgeben, euch von Mir wegzuhalten, Andere aber werden euch nie Mir überbringen.
Ich werde euch Mir überbringen.
Ihr werdet euch Mich zunutze machen.
Biete Mir dein Herz dar, und fortan bewahrst du das Meine, und du bist Zuhause, und du bist Mein Zuhause, und Wir verschmelzen in das Seienshafte der Liebe.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #111 – 17.2.2001 – The Threshold
DIE SCHWELLE
Meine Geliebten, ihr steht an einer Pforte und ihr zögert einzutreten. Was hält euch davor zurück? Es ist altes Denken. Was sind Ängste anderes als alte Gedanken, die noch einmal an die Schlafstelle zurückkehren? Was eures Erachtens Weisheit ist, ist des öfteren Wahnwitz. Ist es nicht Wahnwitz, an Meiner Tür zu stehen und nicht hereinzukommen? Ihr wurdet eingeladen. Ihr wurdet dazu angehalten. Man hat euch gesucht. Ihr wurdet herbeigewunken. Es gibt nur eine Richtung, um hineinzugehen, aber ihr steht und wartet, bevor ihr einen weiteren Schritt unternehmt.
Die Angst lässt euch erstarren.
Lasst Meine Liebe euch enteisen.
Ihr seid keine Statue. Ihr seid ein pulsierender Stern auf Erden, und ihr kuschelt euch in euch selbst hinein. Wirf deine Schultern zurück, leg deinen Mantel ab, mit dem du dich bedeckt hieltst, und nimm Meine Hand. Wenn du denkst, es sei tüchtig, zu Mir zu kommen, dann sei tüchtig. Wenn du denkst, es sei ehrfurchtgebietend, dann sei ehrfürchtig, aber komme zu Mir. Betrete Meine Gegenwart. Es ist das Sicherste, was es gibt. Es ist das einzig Sichere. Du hast in einem Land der Angst gelebt, und du fürchtest dich, die unbeschränkte Liebe zu betreten. Du fürchtest dich davor, die sicheren Küsten der Angst zu verlassen, bestimmt nur, weil sie dir vertraut sind und weil du sie bei dir gehalten hast.
Also denn, lass Mich dir vertraut werden. Lass die Liebe so wertvoll sein wie die Angst. Lass die Liebe kostbarer sein. Du fürchtest deine Kostbarkeit. Du fürchtest, dass du dich zu einem Hinfallen aufstellst, aber du stehst auf, um bei Mir zu sein, bei deinem Vater im Himmel, der immerzu ein waches Auge auf dich hat, Der deinen Weg bereitet, Der dir einen bequemen Sitz im Himmel herrichtet, aber du fürchtest, er wird nicht bequem sein, weil er nicht aus Material sondern aus immaterieller Liebe gefertigt ist. Sie ist von hoher Bedeutung, diese immaterielle Liebe von Uns.
Du bist Meine Wichtigkeit. Meine Bedeutung. Du bist Meine Botschaft. Ich rufe dich. Du hast Angst zu antworten. Du hast Angst, meinen Ruf zu hören, denn du fürchtest, dass Ich dich von etwas Liebem fortnehme, anstatt dich zu etwas hinzubringen, das über das Liebe hinausgeht, etwas, das deine Hoffnungen übersteigt. Ich sage euch, Meine Kinder, dass Ich euch über eure Hoffnungen hinaus bringen werde, da Hoffnung wenig ist, und da ihr nicht anfänglich damit befasst seid, auf genügend zu hoffen.
Ihr habt auf die Schwingen gehofft, die euch tragen, und Ich gebe euch den Bestimmungsort eures Schwunges.
Ihr habt auf einen Botschafter von Mir gehofft, auf ein Zeichen, und Ich erscheine vor euch Selbst, und Ich gebe Mich an euch.
Ihr habt um Gnadenfrist gebeten, und das ist entschieden zu wenig, um es zu erbitten.
Bittet um das Alles von Allem.
Bittet darum, die Verkörperung des Himmels zu sein.
Bittet darum, über die Schwelle des Himmels hinaus zu gehen.
Die Schwelle ist nicht euer Bestimmungsort.
Ich bin eure Bestimmung.
Ich bin eure Quelle und eure Bestimmung, und ihr vertrödelt die Zeit durch Herumdrücken oder Verschieben, und versucht, es euch auszudenken.
Was gibt es da zum Ausdenken? Ihr denkt euch nur Verschiebung aus. Ihr denkt über euren Eintritt nach, wann ihr eintreten könnt. Um einzutreten, lasst alles zurück, was ihr gewesen seid. Indes tretet ihr nicht in die Dunkelheit ein. Ihr lasst die Dunkelheit hinter euch und betretet das Licht.
Ihr fürchtet, ihr würdet geblendet. Ihr fürchtet, ihr würdet hinausgeworfen, weil ihr Angst habt, Mir nicht zuzugehören. Das zu sagen, liegt euch nicht an. Ich habe euch geltend gemacht. Ich sage, ihr gehört zu Mir. Widerruft nicht Meine Wünsche. Wünsche ist ein zu schwaches Wort. Macht Meinen Willen nicht rückgängig, denn Meine Wille betrifft euch, Meine Kinder. Mein Wille gilt euch.
Wofür dachtet ihr sei Mein Wille?
Dachtet ihr, er sei ziellos?
Dachtet ihr, er sei unehelich?
Dachtet ihr, Mein Wille sei Meine Laune?
Ich habe keine Launen. Ich habe allein Wille. Und Mein Wille fußt auf Meiner Vorausschau. Er fußt auf Meinem sicheren Wissen. Komm zu Mir. Du wirst es tun. Das ist unumgehbar. Die Wahl ist nicht die deine. Deine alleinige Wahl lautet: wann. Und Ich sage, Jetzt. Komm jetzt zu Mir. Wozu mich warten lassen?
Sage: „Mein Gott, Ich komme jetzt zu dir. Ich komme jetzt zu dir, sogar mit meinem Überbleibsel an Ängsten.. Ich komme jetzt zu dir. Ich komme jetzt zu dir, so wie Ich bin. Ich komme zu Dir bedauernd, und Du sagst, das, was ich bin, sei genug, Du sagst, dass ich Dein Seinswesen bin, und dass du mich mehr bei Dir haben möchtest, als ich aus mir heraus erkenne, wie sehr Du es haben möchtest, dass ich bei Dir bin. Deswegen muss Dein Wille herrschen, bis ich entdecke, dass Dein Wille mein eigener ist, mein eigener, den ich vor mir selbst verborgen gehalten habe. Doch ich möchte mich nicht mehr länger verbergen. Du hast mich erwählt, und demnach möchte ich mich selbst erwählen, Dein Königreich zu betreten und immerzu bei Dir zu bleiben.
Ich nehme Deine Einladung an. Das ist dein RSVP (‚répondez s’il vous plait‘ – ThB). Ich bin Dein, lieber Gott. Ich bin Dein. Ich bin!“
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #112 – 18.2.2001 – You Are the Universe
IHR SEID DAS UNIVERSUM
Ich stehe neben dir. Ich bin immer da. Setze dein Gewahrsein auf Mich. Beachte Mich, Mich, Der an deiner Seite ist. Dieses eine Bisschen an Gewahrsein wird das Konzept, den Inhalt und die Kultur deines Lebens umgestalten. Erwache, erwache!
Der Kultur eines Landes oder eines Unternehmens wird Beachtung geschenkt. Kultiviere nun etliche Aufmerksamkeit auf deine eigene Strahlung. Sei der Lichtstrahl, der in die Dunkelheit hinausstrahlt, damit ihn alle sehen. Sei ein Anzuchtsmedium für Mich. Ich brauche deine Hilfe. In der Welt ist Massen-Traurigkeit aufzufinden, und Ich brauche dich, sie kleinzukriegen. Ich möchte dich nutzen, um sie aufzubrechen.
Welchen Nutzen hat Traurigkeit? Gleich, um welche Erzählung, um welche Grundlage, um welche Überzeugung es sich handelt, sie ist ein Leim, der dich an einer Stelle festklebt. Das ist ihre Zweckbestimmung, dich dort halten, wo du bist, und dich infolge davon abhalten, voranzuschreiten. Wer erfand die Traurigkeit? Wo kam das Wort „Ach!“ her?
Verbanne die Traurigkeit. Lass sie hinter dir. Sie ist eine Umleitung, auf der du verschollen gingst. Betraure nicht länger. Traure nicht länger. Öffne deine Augen! Steh zu deiner Reise auf.
Du spannst dich an, während Ich das sage. Du hast vor deiner Reise Angst. Wie soll Ich es dann nennen? Eine Eskapade? Ein Abenteuer? Einen Traum? Lasst es uns Ferien mit Gott nennen. Ja. Lasst uns das als Urlaub von Traurigkeit und von Verzweiflung bezeichnen. Los geht’s!
Steh einfach von dort auf, wo du dich festgesetzt hast, und Wir fangen an. Das ist der einzige schwere Teil, und er erscheint nur schwer, weil du an einer Stelle festgeklebt bist. Sobald du einmal den Fleck verlassen hast, wo du dich verankert hattest, ist es leicht. Es ist leicht, mit Mir zu segeln. Es ist leicht, dein Geschick bei Mir zu suchen, denn Ich bin dein Glück.
Du hast Glück.
Welch ein Reiseführer bin Ich!
Einen solchen wie Mich gibt es nicht noch einmal.
Ich kenne alle Ansichten, die wohlbekannten und die wenig bekannten, und Ich halte dich von keiner ab. Du bist mein Gast, Meine Kameradin, Meine Vertraute, und Wir gehen überall gemeinsam hin. Alleine, so können wir nicht vorgehen, denn alleine hast du nicht all die Schlüssel bei dir.
Natürlich gibt es keine Türen, die verschlossen sind, die Schlüssel sind demnach Einsichten, und Ich werde sie dir alle geben, eine nach der anderen, oder alle auf einmal. In Wahrheit, Ich muss dir sagen, es gibt nur einen Schlüssel. Ich bin der Schlüssel. Du musst den Schlüssel nicht herumdrehen. Du musst dich zu dem Schlüssel hin drehen, und Mich zulassen. Ich bin der Öffnende. Ich werde dich dir selbst öffnen. Ich möchte deine Augen, Ohren, dein Herz, ebendeine Seele öffnen. Ich werde dich dem Universum öffnen, bis du weißt, du bist das Universum. Schau! Und dann wirst du deine Lebendigkeit über das Universum hinausreichend kennenlernen, und du wirst mit Mir verschmelzen.
Habe keine Angst, dass du dich verlierst. Es ist wahr, du wirst dein Ego verlieren, das allerdings war nie das deine. Man sagt doch, indem du dich selbst verlierst, wirst du dich selbst finden. Du weißt, du warst verschollen. Du hattest dich bereits selbst verloren.
Ein Wanderer mag danach aussehen, als wisse er, wo er geht; ein Wanderer freilich geht auf dem Antlitz der Erde. Du hattest von dem Antlitz der Erde genug. Du möchtest das Licht des Himmels, und Ich bin dabei, dein Gewahrsein dorthin zu nehmen, und du wirst nie mehr zu deinem jetzigen Zustand zurückkehren. Wieso wolltest du das?
Komm mit. Dein Glück hat auf dich gewartet. Gib Mir ein wenig deines Zutrauens, das du für das Missgeschick in Anspruch genommen hattest. Du hattest großen Glauben in das Missgeschick. Du hast auf es gewettet.
Wette nun richtig. Wette auf die Einzige Gewissheit. Ich bin gewiss, du bist Mein Kind, und Ich bin sicher, Wir sind zusammen, und Ich bin sicher, dass du Unsere Verwandtschaft anerkennen und dich selbst Mein heißen wirst. Ich nehme Versprechen nicht leicht. Ich mache keine Versprechen. Ich sage dir, was so ist.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #113 – 19.2.2001 – The Light within You
DAS LICHT INWENDIG IN DIR
Ich bin ein schöner Gott. Und du bist Mein schönes Kind. Sieh Schönheit, und du wirst Mich sehen, und du wirst dich selbst sehen.
Deine Sicht war verzerrt.
Du kennst doch diese Bilder, bei denen du zuerst die Umrisse von etwas siehst, und wo das alles ist, was du siehst? Wenn du weiter hinschaust, fängst du an, den Raum um die Umrisse herum zu erkennen, und ein gänzlich anderes Bild tritt in Erscheinung. Aus der gleichen Farbe und Aufteilung auf der Seite entspringt ein völlig anderer Anblick. Und das erübst du gerade, ein anderes Bild sehen, ein Bild, das bereits da ist. Es wie das Ausweiten deiner Sicht.
Es ist keine umgekehrte Szene, die du in diesen Bildern siehst, während du ununterbrochen auf sie schaust. Nicht das Gegenteil. Es ist eine andere Szene, rundherum aus dem hintergründigen Raum um die erste Szene herum, die du bemerkt hattest, zur Ausführung gebracht.
Du nimmst deine Augen von dem augenscheinlichen Bild weg, und sodann siehst du, mit der Offenheit zu sehen. Du siehst, was du zunächst nicht sahst. Du siehst, was du zunächst dachtest, es sei nicht hier. Aber es war hier. Die ganze Zeit war es hier, aber du hast nicht hingeschaut, und du sahst nicht. Manchmal hast du den Fakt vonnöten, dass es ein weiteres Bild gibt, auf das du hingewiesen wirst, und dann siehst du. Aber immerzu musst du aus dir selbst heraus sehen. Das Licht in dir muss angezündet werden, und dann siehst du.
Die Welt ist golden. Du siehst schwarz und weiß. Doch deine Augen sind nicht darauf eingestellt worden, das Gold zu sehen. Sie haben gelernt, schwarz und weiß zu sehen. Deine Sicht machte bei schwarz und weiß halt.
Es gibt Vieles, was du nicht siehst. Gestehe das zu. Und dann wirst du womöglich beginnen zu sehen.
Ich habe dir gesagt, dass du dich an der Schwelle des Himmels befindest, dass du die Schwelle zu verlassen und den Himmel selbst zu betreten habest. Genug des Wartens an der Tür! Genug des Wartens am Eingang, da es in Wirklichkeit kein Tor gibt.
Ein Grund, weswegen du an der Schwelle des Himmels gelähmt bist, lautet, dass du weder den palastartigen Boden unter dir noch den Palast jenseits dessen siehst. Du siehst schlicht diese Unschärfe vor dir, und du entsinnst dich aller Einzelheiten hinter dir. Dementsprechend denkst du, du habest zwischen einem Leben der Vergangenheit in Schwarz oder Weiß oder einem ungesehenen unbekannten Leben zu wählen bei dem einzigen und einen Schritt, den du noch zu nehmen hast.
Hier der Joker. Das ungesehene Leben war immerzu präsent, du sahst einfach bloß die Einzelheiten. Du sahst einfach nicht das Licht und die Farben um die Details herum, auf die du dich konzentriert hieltst. Dennoch, irgendwo in deinem Blickfeld, bei etwas, was sich in deinem Gedächtnis befand, oder unterdessen du ins Blickfeld gerietst, langte die Schönheit bei dir an, und dein Herz wusste – und weiß es – es ist da.
Du betrittst das Unbekannte nicht.
Du betrittst, das ist Fakt, das Am Bekanntesten. Du betrittst das Zuallererst Bekannte. Du kehrst schier zu deinem Beginn zurück, den du nie vorübergehend unterbrochen hast.
Etliche unter euch denken, ihr hättet auf den Tod zu warten, um mit eurem Beginn vertraut zu werden, doch das ist eine Täuschung, die mit all den anderen einhergeht. Wir reden hier nicht über den Tod. Wartet nicht auf den Körpertod, um euch zum Himmel hin zu nehmen, denn es gibt keinen Bedarf, auf irgendwas zu warten.
Kehre schlicht zu Mir zurück. Wende deine Augen und dein Herz zu Mir, und du wirst dich entsinnen. Du wirst erkennen, dass es keinen Schritt zu nehmen gilt. Es gibt überhaupt keinen Schritt. Es gab nie einen. Du warst bereits über der Schwelle, du hast es bloß einfach nicht gesehen.
Vor dir liegt nichts Unscharfes. Dort liegt Klarheit, denn Licht macht klar. Dunkelheit entschwindet in Licht, und was anderes war die Dunkelheit als deine Augen, die blinzelten und bloß einen Augenblick lang geschlossen waren?
Schau hoch! Öffne deine Augen zu Mir hin! Ich bin vor dir. Ich bin mächtig vor dir.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #114 – 20.2.2001 – Yes, God!
JA, GOTT!
Ich bin die Nichtsheit, aus der alles kommt. Und Ich bin die Allesheit. Und du bist eine Verkörperung von Mir. Ich bin in dir einverleibt. Ich, Der Ich keine körperliche Form habe, existiere inwendig in dir. Du hättest ohne Meinen Atem auf dich nicht in deine Existenz (Meine Existenz) gelangen können.
Was ist Mein Atem anderes als die Abwesenheit von allem, ausgenommen von Liebe?
Ich atmete Liebe in dich, Meine Liebe, Ich gab sie dir, damit du zu einer Reise durch die Reise namens Leben aufbrechen konntest. Zu deiner eigenen Reise. Zu niemandes Reise sonst. Zu der deinen. Alle reisen das gleiche, und keiner dasselbe.
Du gehst einen Gartenpfad entlang, und da gibt es Blumen zum Pflücken. Aber du kannst sie nicht alle pflücken. Du kannst nur einige pflücken.
Und da gibt es Blumen, die sich dir zuneigen und sich danach verzehren, dass du sie pflückst. Sie rufen dir sozusagen zu, dennoch bist du der Pflückende. Du bist der Wählende der Blumen, die du in die Hand nimmst. Sie alle allerdings nimmst du in dein Herz.
Sobald dein Auge einmal kurz über sie hinweggestreift ist, sind sie die deinen geworden. Oder du wurdest zu den ihren. Welches nun? Und was macht das?
Was zählt, ist der Austausch von Liebe. Das ist kein Tauschhandel. Sie wird gegeben. Sie kann nur gegeben werden. Sie kann nur in Empfang genommen werden. Sie kann nur sein.
Und das ist es, was du bist, ein Sei-er, ein Sei-ender, eine Schönheit, ein Strahl, ein Strahl der Schönheit, ein Wesen des Lichts.
Du bist Mein, und was Mein ist, kann nur aus Wahrheit sein, und die Wahrheit ist Licht.
Du bist Mein Belichteter, Mein Geliebter, Mein Seien. Du bist Mein Menschliches Seien. Menschliche Seiend-heit ist Mein Sein, Mein Seien in der Form eines Menschen, Mein Seien, verpackt und zur Erde verschickt, um für Mich auf der Erde zu sein, um für Mich auf die Erde zu strahlen. Es ist alles für Mich. Deswegen ist es alles für dich.
Ganz bestimmt bin Ich für dich. Du hast Mich. Ich wählte dich vor langem, und das meint somit, dass du Mich vor langem aufgenommen hast. Unsere Augen begegneten sich. Liebe wurde ausgetauscht, wurde voll und ganz überreicht, wurde voll und ganz entgegengenommen, und Wir wurden Eins. Aus Eins kam Eins. Eins wurde ein Manifestiertes Eins. Der Manifestierer manifestierte, und du bist Meine Manifestation. Das meint, Ich machte dich. Du weißt das bereits.
Ich machte dich, und Ich machte dich zu dem Meinen. Was Ich mache, ist Mein.
Du bist Meine Äußerung.
Du bist der Strahl Meines Auges auf Erden.
Du bist Meine Glückseligkeit.
Du bist Mein Gottling.
Von Gott kamst du.
Du bist Meine Emission.
Die Eichel fällt nicht weit vom Baum.
Ebendas glaubst du nicht.
Du glaubst, du seist etwas Schadhaftes.
Du glaubst, du seist verworfen.
Du glaubst, du seist ein Fehler, fehlgeformt, fehlbeladen.
Ich sagte dir, dass du deine Glaubensüberzeugungen zu ändern habest.
Ändere sie jetzt.
Ehre Mich.
Ehre Meine Schöpfung.
Höre damit auf, auf der Erde zu kriechen.
Du bist, wer du sein solltest. Aber du bist nicht dafür bestimmt, verdichtet zu sein. Du bist dafür bestimmt, aufrecht und groß dazustehen und deine Urheberschaft zu verkünden.
Schämst du dich Meiner?
Fühlst du, dass Ich, falls du missgestaltet bist, es sodann auch sein muss?
Aber weder du noch Ich sind missgestaltet.
Ich rief die Rose ins Leben. Ich rief die vielen Lichter am Himmel ins Leben. Ich rief das Anheben der Jahreszeiten und die Wellen der Hügel ins Leben. Ich rief den Wind ins Leben, dass er bläst, und dass er die Meere anbläst und dass er den Mond in Verbundenheit setzt. Und Ich rief dich ins Leben.
Ich gab der Sonne Mein Licht, und Ich gab sie dir.
Trage Mein Licht in allem Stolz. Du bist ein Kind Gottes. Du bist nichts anderes. Du bist Mein Herzenslicht auf Erden, und Mein Licht in dir scheint mit oder ohne deine Zusage. Sage nicht: Kann sein. Sage nicht: Vielleicht. Sage nicht: Okay. Sage: „Ja, Gott, Ich bin Dein Licht!“
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #115 – 21.2.2001 – You Are Made of Stardust
DU BIST AUS STERNENSTAUB GEMACHT
Wie kann Ich von dir nicht erfreut sein? Ich sehe gut.
Es bist du, der nicht mit dir befriedigt ist.
Es bist du, der Fehler findet, nicht Ich.
Fändest du keine Fehler, so würdest du keine machen.
Lass das Fehlerhafte los, und du wirst mehr wer du bist sein.
Oh, der Blick auf das Fehlerhafte – lass ihn los. Die Überlegenheit des Fehlerhaften. Nicht weniger überlegen ist der Fehler, den du in dir selbst findest – lass ihn los! Genug des Fehlerfindens! Das führt zu nichts.
Sei ein Freuden-Finder. Sei vergnügt. Sei vergnügt.
Lach eine Menge über dich.
Aber verhöhne dich nicht selbst.
Bewahrheite dich.
Entsinne dich, Wessen Kind du bist. Du bist kein Kind des Gespötts. Du bist ein Kind der Süße.
Schau dich nicht so viel außerhalb von dir nach Wissen um. Wissen ist in dir, denn Ich bin in dir, und Ich bin der Vater des Wissens.
Schau nicht so sehr nach deinem Auftreten, um dich selbst einzuschätzen, oder nach dem Auftreten Anderer, um sie einzuschätzen. Das Auftreten ist nicht immer echt.
Dein Auftreten ist nicht immer du. Dein Auftreten ist nicht du. Du bist du. Auftreten ist etwas, was aufgedonnert außerhalb von dir existiert. Handlungen können gefallen oder missfallen, aber Handlung ist nicht die Erzählung. Es existiert eine Menge So Tun Als Ob.
Schätze nicht ein. Schau auf Mich. Dort gilt es hinzuschauen. Das ist alles, was du tun brauchst. Schau zu Mir, und du wirst nicht so sehr hierhin und dorthin jagen. Jage nicht Regenbögen hinterher, und du wirst sie unmittelbar draußen vor deinem Fenster finden. Sie sind bereits da.
Es gibt einen Regenbogen vom Himmel, der bei dir auf der Erde anlangt. Sicherlich wirst du zugeben, es gibt Licht, und dass es in dir Licht gibt. Licht ist nicht von dir weggegangen. Du hast es einfach ignoriert. Du dachtest, das Licht sei irgendwo anders.
Du bist Mein Licht für alle, dass sie es sehen können. Scheine einfach Mein Licht. Lasse es auflodern. Interpretiere Andere oder die Worte Anderer nicht so sehr. Höre auf Meine Worte, und höre auf Mein Licht, das aus deinen errichteten Grenzziehungen heraus scheinen möchte.
Nenne deine Unschuld nicht Unwissenheit.
Eigne dir keine Gottes-Terminologie an.
Lerne Gott.
Finde Mich.
Bejahe Mich.
Schließe dich Mir an.
Ich bin nicht fern.
Ich bin nahe.
Ich bin näher als du weißt,
Ich bin dir näher als alles andere in der Welt.
Irre dich in der Sache nicht.
Schau zu Mir, um dich zu leiten.
Folge Mir, nicht anderen.
Atme mit Mir zusammen ein.
Ich bin dein Vater, und Ich bringe dich Nachhause.
Der Himmel ist deine Heimat.
Ich bitte dich, mit Mir, während du auf der Erde bist, lebendig in den Himmel zu kommen.
Mache die Erde zum Himmel.
Sei dir anderer Dimensionen des Lebens gewahr.
Es gibt viele Leben, die mit dir herumziehen.
Es gibt Welten rund um dich – die tierische Welt, die Pflanzenwelt, und unbezeichnete Welten, derer du noch nicht gewahr bist.
Es gibt ungesichtete Insekten, und dennoch glaubst du an sie. Keime, derart undurchdringlich, dass sie nicht anzuschauen sind – du glaubst, dass es sie gibt. Du glaubst an Krankheit. Sogar an künftige Krankheit glaubst du.
Aber an deine bislang ungesehene Größe, an sie glaubst du nicht.
Ich habe großen Gefallen an dir, da Ich deine Größe kenne. Ich weissage sie nicht. Ich sehe sie. Sie ist bereits da. Sie gilt es gleichwohl, anzunehmen. Du hast sie gleichwohl anzunehmen. Deine Größe ist bereits in Gebrauch.
Größe mag große Einfachheit sein.
Vielleicht kannst du bereits deine große Einfachheit bestätigen.
Du dachtest, Größe sei etwas Komplexes, oder ein einziges Feuerwerk ‚Römisches Licht‘, das im Nachthimmel auseinanderstieb. Du dachtest, Größe sei etwas anderes als du. Du bist aber Mein Funkler auf der Erde. Mach dir nichts aus den großen Explosionen am Himmel, denen jeder Beachtung schenkt. Ich schenke dir Aufmerksamkeit.
Ich machte dich einfach, nicht komplex. Ich machte dich aus Sternenstaub. Ich machte dich aus Licht. Du bist Licht von Licht. Du bist das Licht des Lichtes. Du bist Meine Einfachheit auf der Erden. Du bist die große Gelegenheit Meines Seins. Du bist für Mich. Also sei für Mich. Sei schlicht Meine Schönheit auf Erden.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #116 – 22.2.2001 – Last Monday
LETZTER MONTAG
Wenn Zeit nicht ist, war der letzte Montag nie. Er war nie, noch auch gibt es einen nächsten Montag, und auch ist morgen kein Schild im Raum.
Weder ist Zeit, noch ist Raum. Du hast weder den Raum je berührt, noch sind deine Füße auf ihm niedergegangen. Sie sind auf der Illusion niedergegangen. Was also ist demnach diese illusionäre Begrenzung der raumlosen Zeit?
Du möchtest sagen, das ist wie die Wellen auf dem Ozean, doch das ist bildlich gesprochen, denn es gibt keinen Ozean, denn ein Ozean wäre aus Zeit wie auch aus Raum gefertigt. Der Bounty main [Spitzname für Piraten auf See – d.Übers.] ist eine Metapher für den Ozean des Seienshaften, der Wir sind.
Alles im relativen Leben ist eine Metapher für deine Beziehung mit Mir. Die Wellen deines Lebens sind wie die Lücken, wann oder wo du den Ozean von Mir vergessen hast, wann oder wo du zu Wellen des Ozeans wurdest, die denken, sie seien selbst-existente Wellen, welche für sich allein dümpeln.
Es existiert kein für sich selbst.
Wann und Wo sind gleichfalls Illusionen, denn sie sind Anzeiger von Zeit und Raum, die nicht sind.
Alles, woran du festhältst, sozusagen des werten Lebens halber, existiert nicht.
Du bist wie alte Ladys, die ihre weltlichen Habseligkeiten ein- und auspacken. Was für Schätze verwahren ihre Hände? Es gibt nur weltliche Habseligkeiten. Es gibt nur Ideen in deinem Kopf? Du bist wie ein geistig kranker Patient, der immer und immer wieder imaginäres Geld abzählt, und der seine Finger an vorgestellten Papierzetteln rauf und runter bewegt, und der sie real nennt.
Alles wächst zur Sonne hin. Alles wächst zum Licht hin. Dein Wachstum zum Licht hin wird im Gewahrsein zur Ausführung gebracht. Deine Augen müssen auf dem Licht niedergehen.
Was machte es aus, wenn es Zeit oder Raum gäbe, denn sie sind nichts als Ideen, das eine wie das andere, indes aus unterschiedlichen Richtungen her gesehen. Die Zeit Anschauen ist wie der Versuch, ein Foto auf einer Seite multi-dimensional zu machen. Es existiert da keine Dimension, die zu sehen wäre. Man kann sie sich bloß vorstellen.
Fange an, dir andere Dinge neben Raum und Zeit vorzustellen.
Fange an, dir Liebe vorzustellen, die über die Einbildungsprodukte von Raum und Zeit hinausreicht.
Fange an, dir deine Unbegrenztheit vorzustellen. Was ist Unbegrenztheit anderes als Fortsein von Raum und Zeit?
Wonach sehnt sich dein Herz? Du sagst, es ist Liebe, aber es ist die Unbegrenztheit der Liebe. Es ist die Vollheit der Liebe, die du suchst. Aber die Vollheit der Liebe kann nicht vergegenständlicht werden.
Man könnte genausogut eure Markierungen auf Sendung herbeiziehen, all die Markierungen, die ihr auf Kalendern macht. All die Ecken eures Lebens! Sie sind nicht-existent, aber ihr gebt vor, und jedermann gibt vor, sie seien da.
Und was wahrlich da ist, davon schaust du weg oder das schaust du schief an.
Was wahrlich da ist, ist dasjenige, was mit dem Herzen geschaut wird. Und Ich bin in Blickweite. Du hast dir vielleicht vorgestellt, Ich bin in einer bestimmten Entfernung, Distanz ist allerdings ganz und gar eine bewerkstelligte Idee wie jede andere. Du siehst Mich vielleicht am Ende des Tunnels, aber es gibt kein Ende, es gibt keinen Tunnel! Es gibt keine Entfernung.
All die Passagen des Lebens sind keine Passagen. Du hast Warteräume errichtet. Aber es gibt kein Bedürfnis zu warten. Das ist eine eurer Hauptillusionen.
Des Fortganges unserer Erörterung willen, begib dich in ein Einvernehmen mit der Welt hinsichtlich der vorgestellten Grenzziehungen. Spiel damit, doch überantworte dich ihr nicht. Überreiche dich Mir. Lass Mich dir das Geschenk der Wahrheit geben. Lass Mich dein Gefährte sein. Lass Mich dein Geschick und deine Macht und Deine Herrlichkeit sein.
Sinke, wenn du das musst, aber sinke zu Mir. Du sinkst zu Mir, indem du dich hoch hebst. Anerkenne den Zug der Erde, hebe dich gleichwohl zu Mir hoch. Hebe deine Augen. Hebe dein Herz, denn Mein Ruf an dich ist stärker als alles andere auf der Erde. Ich bin das Stärkste auf Erden, aber ebenso bin Ich auch mehr als das, und du bist es ebenso, du bist es ebenso.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #117 – 23.2.2001 – The Pool of God’s Heart
DER TEICH VON GOTTES HERZ
Zeit ist ein Wispern. Alle Vergangenheit ist ein Wispern, das dein Ohr heimsucht. Höre Meine Stimme. Sie ist es wert, gehört zu werden. Und du bist des Zuhörens würdig.
Pack deine alten Gedanken zusammen, adressiere sie an Mich, und wirf sie in einen Postkasten oder in ein Büro für unzustellbare Briefe.
Gedächtnisinhalte sind bloß ein Stammeln. Dein Geist stottert alte Gedanken. Besser, es kommen neue.
Besser, ein Lied von Mir singen.
Lass Mich durch deinen Geist rennen.
Schenke deinem Geist und deinen missratenen Gedanken nicht so viel Glauben.
Sie sind statisch. Sie schreiten ein.
Du hörst Mich wegen alldem, was du in dein Ohr gestopft hast, nicht klar. Du hast dort Krimskrams hineingestopft. Du hast dort derart viel, dass du das nicht finden kannst, was du suchst. Zu viel, um all das durchzusortieren. Wann wirst du die Anhäufung los lassen? Wieso behältst du sie? Von welchem irdischen oder Himmlischen Nutzen ist sie für dich?
Höre Meinen Gedanken.
Mein Gedanke und Mein Herzschlag sind eine einzelne Melodie. Zwischen ihnen gibt es keinen Bruch. Mein Herz und Mein Geist sind wie die Grundlinie eines Dreiecks, und sie stützen die Wahrheit.
Du warst vom Thema abgekommen, als du gewussterweise bei Mir hättest sein können. All das, was du Mir bei der Wahl vorgezogen hast, all die glitzerigen und glänzenden Objekte, die du bei der Wahl dem Wahren Gold vorgezogen hast, dem Gold, das in deinem Herzen scheint!
Was wäre, wenn du deinem Herzen treu wärest? Du wärest Mir treu, und du würdest Mich wie einen Zauberstab schwenken und überall Licht verstreuen. Ich bin tatsächlich dein Zauberstab, und du hebst Mich nicht auf. Du zögerst. Du beginnst, und dann zauderst du. Du stellst Mich für später zurück. Du stellst Mich irgendwo hin für irgendeine andere Zeit. Ich bin wie ein Ass, das du unter deinem Ärmel hältst. Leg Mich auf den Tisch. Ich erkenne deinen Bluff.
Ohne Mich bist du ein Vierfach-Erröter.
Mit Mir bist du ein unverfälschtes Erröten.
Ohne Mich bist du Bluff und Schnitzer.
Mit Mir bist du die Macht eines Bogens auf dem Weg zur Zielscheibe.
Ich bin deine Zielscheibe. Ich bin dein Ziel. Was immer deines Erachtens sein mag, es ist Ich. Hinter und jenseits all deiner Begehren bin Ich. Genug der Peripherie! Komm zum Herzen von Mir.
Ich habe dein Herz gestohlen. Ich nahm es bereits vor langem. Du gabst es Mir, und nun schwörst du deinem Herzen ab. Schwöre ihm nicht mehr länger ab. Freue dich jetzt!
Du badest in einem schönen Teich voll Wasser, eine Lagune, die durch Funkeln von Sonnen- und Mondlicht in Stufen geformt ist, und du überredest dich selbst, du befändest dich auf trockenem Land. Und du überzeugst dich, dass du die Trockenheit dieses Landes bist, unterdessen du die ganze Zeit das Spritzen dieses reinen Wassers bist, in dem du schwimmst, und unterdessen du es von deinem Gewahrsein forthältst.
Hört, Meine Kinder, ihr schwimmt in dem Teich Meines Herzens. Ihr seid mit Meiner Liebe beladen, und ihr denkt, ihr seid an einer weit entfernten Küste in einem fernen Land der Trostlosigkeit. Ihr wisst nicht, wo ihr seid. Ihr denkt bloß, ihr wärt irgendwo sonst als an Meinem Herzen.
Fortwährend schaut ihr so weit nach vorne und so weit nach hinten, dass ihr nicht wisst, wo ihr seid. Ihr erkennt weder Meine Gegenwart noch eure Geschenkhaftigkeit. Ihr akzeptiert Andersheit. Habt nun acht.
Ihr seid zu Meinem Herzen vorgelassen worden. Ich schließe euch in Mein Herz ein. Ihr seid näher als Mein Herz, weil ihr mehr als Mein Herz seid. Ihr seid der Atem und das Licht Meines Herzens. Ihr seid das Strahlen Meines Herzens. Ihr seid die Liebe, die sich bei Meinem Herzen beliebt gemacht hat, die dort gehalten und überall eingebracht wird. Simultan. Simultaneität ist Mein forte.
Lasst sie die eure werden. Ihr seid 360 Grad, und ihr dachtet, ihr wärt ein kleiner Bogenausschnitt. Ihr seid der ganze Kreis. Ihr fallt in Mein Strahlen. Deswegen seid ihr Mein Strahlen. Auf wen fällt Mein Licht, wenn nicht auf euch?
Ich sage euch, ihr seid in Meinem Licht. Ihr seid das Licht Meines Herzens. Ihr seid das Rampenlicht. Ihr seid auf der Bühne, um Mein Herz offenzulegen. Ihr seid ein Schauspieler für Mich. Ich bin der Direktor hinter den Szenen. Horcht auf eure Stichworte. Ihr seid nicht da draußen, um eure Sachen abzuliefern. Ihr seid da draußen, um Meine Sache zu verrichten.
Und was ist Meine Sache anderes als Liebe? Nicht dieses Sentiment, das für Liebe durchgeht, sondern Liebe, die nichts als sich selbst kennt. Wisse um deinen Wert für Mich, und du wirst erkennen, dass Ich die Bühne, das Publikum, die Ausführenden auf der Bühne bin, und dass die Bühne Mein Herz ist, und dass du Meine Liebe bist.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #118 – 24.2.2001 – „My Father’s House“
„ MEINES VATERS HAUS“
„Meines Vaters Haus hat viele Wohnungen“ meint, es gibt Dimensionen, an die du dich nicht erinnern kannst, sie aufgesucht zu haben. Ich benutze das Wort „Dimension“, aber das besagt nicht genau das, was Ich meine. Für das, was Ich sagen möchte, gibt es kein Wort.
Es ist wie – lediglich wie – du hast ein Haus mit einer dritten Etage, derer du nicht gewahr bist oder die du vergessen hast (nicht gewahr und vergessen sind das gleiche) – und dann plötzlich öffnest du eine vergessene Tür (du hast eine Einsicht), und dort sind Treppen, und andere Räume, Schätze die ganze Zeit über, jedoch vor deinem Blick verborgen. Sie können nur eine Zeit lang verborgen sein.
Und nachdem du diese dritte Etage aufgesucht hast und sie kennst, unterdessen etliche Funken in dir aufgehen, und du den Bescheid triffst, sie zu öffnen, findest du eine weitere Tür, eine weitere Etage und weitere Räume, und auf diese Weise findest du die Unendlichkeit. Unendlichkeit ist viele Wohnungen. Unendlichkeit ist ein Ziegelstein nach dem anderen. Unendlichkeit ist viele Türen, die aufgehen.
Du musst gegenüber den Türen offen sein, und sodann öffnen sie sich für dich.
Wenn du davon überzeugt bist, dass dein Zuhause endlich ist, und dass du die gesamte Peripherie von ihm wie dein Handinneres kennst, dann sperrst du dich selbst ein. Das brauchst du nicht. Das ist nichts Förderliches. Kleine Orte sind nicht sicherer als große.
Schau, du bist auf deiner Reise. Du kannst nicht aussteigen. Sicher, du kannst dich irgendwo verkriechen, aber früher oder später musst du vorankommen. Du kannst nicht immer an einem Platz bleiben. Wahr ist, es gibt kein Versteck. Es gibt keinen Stillstand. Wenn du dem Bewegen eine Absage erteilst, dann bewegt sich etwas in dir. Treibsand ist plötzlich unter deinen Füßen, oder die Erde bebt, oder unvermittelt, aus keinem Grund, gehst du von dort fort, wo du gewesen bist. Du weißt nicht, worauf du zu gehst, gleichwohl wirst du von neuem ein bewusster Reisender, und du befindest dich auf dem Weg.
Ihr wart immerzu auf eurem Weg. Und ihr könnt nur eine Zeitlang halt machen. Ihr, die ihr wandellos seid, so wandellos wie Ich, habt euch in der relativen Welt fortzubewegen und andere Standorte zu finden. Euer Bewusstsein vermag nicht das gleiche zu bleiben, ohne gequetscht zu werden.
Ihr ändert euch, und euer Äußeres ändert sich. Das Äußere schließt ständig auf euch auf.
Dennoch, man könnte sein ganzes Leben lang im gleichen physischen Haus leben, und sich unentwegt ändern. Man könnte unbewegt im gleichen Bett liegen, und sich immer noch bewegen. Es ist nicht das Körperliche, wovon wir hier reden. Es ist du.
Du musst wie ein Unkraut sein, das wächst, egal wie. Es findet seinen Wachstumsort. Es muss sprießen. Es muss die Sonne erreichen. Es muss über seine Grenzen hinaus gehen. Das fruchtbare Unkraut anerkennt keine Grenzen. Es weiß einfach, wohin es zu gehen hat. Es erteilt Hindernissen keine Absage. Es zollt ihnen einfach keine Beachtung, denn sogar ein Unkraut weiß davon, dass die Realität die Sonne ist, und dass die Hindernisse der Sonne keine solche sind.
Das Unkraut hört die Sonne, wie sie nach ihm ruft. Infolgedessen muss das Unkraut zur Sonne hin laufen.
Die Sonne ist zum Unkraut wie ein indischer Schlangenbeschwörer. Das Unkraut ist verzaubert, und es wächst zu der Sonne, die es zu sich ruft. Ein schlichtes Unkraut ist mit seiner Unumgehbarkeit vertraut, und es schultert seinen Weg zu der Stimme, die es vernimmt.
Höre Meine Stimme. Höre Mich, wie Ich dich rufe. Schlängle deinen Weg zu Mir hoch. Beuge dich einfach in Meine Richtung, und Mein Flötenlied wird dich zu Mir bringen.
Sogar Rauch windet seinen Weg aufwärts. Unkräuter und Rauch kennen ihren Zweck mehr als ihr. Wenn sie sich zur Sonne hoch heben können, dann kannst du das mit Sicherheit auch. Alles, was du zu tun hast, ist, damit aufzuhören, dich unten zu halten. Erhebe dich einfach. Erhebe dich. Nimm den ersten Schritt, der schlicht lautet, aufzustehen.
Du gehst in die Richtung der Sonne auf der Höhe. Achte, wie die Sonne, während du dein Gesicht zur Sonne hin hebst, dir ebenfalls folgt. Die Sonne zieht dich an, da sie zu dir hingezogen wird. Sie spürt dich auf. Sie ruft dich. Sie findet dich. Und dann eines Tages merkst du, dass die Sonne dich gefunden hat. Ihr Licht war auf dir, und endlich sahst du hoch und sahst die Sonne da, wie sie darauf wartete, dass du sie siehst. Als die Sonne auf dich wartete, wartete sie dir die ganze Zeit über auf.
Die Sonne ist dein Diener.
Ich bin dein Diener.
Ich bin ein williger Diener.
Meine Freude ist zu dienen. Ich kenne keine andere.
Ich kenne Meine Freude, wenn du Mich erreichst.
Ich lange zu dir hinaus.
Lange du nun zu Mir hoch.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #119 – 25.2.2001 – Innocence
UNSCHULD
Ich bin der Vater der Gutherzigkeit. Gutherzigkeit ist nicht Unschuld. Sie ist nicht Handlungen, obschon sich die Unschuld in Handlungen offenlegen kann.
Unschuld ist Mir Zuhören. Unschuld und Mir Zuhören sind das gleiche. Unschuldig ist das Herz, das Mir zuhört. Alle Herzen sind unschuldig, aber nicht alle Herzen hören Mir zu. Sie hören anderen Dingen zu, und jene decken die Unschuld des Herzens zu. Clever ist nicht weise. Unschuldig ist weise.
Die Taufe ist ein Symbol für die Unschuld deines Herzens. Eingetaucht in das Wasser der heiligen Unschuld, kommst du glitzernd und erfrischt hervor. Alle Cleverheit ist fortgewaschen. Alle erlernte Weisheit ist fortgewaschen. Und die Wahrheit von dir ist offengelegt.
Die Taufe durch Feuer ist unnötig.
Jedwedes Ringen ist unnötig.
Du magst das Kämpfen wertschätzen, aber es ist nicht nötig.
Du musst nicht die harte Tour nehmen.
Du musst nicht leiden, um gereinigt zu werden.
Sei gereinigt, und du wirst nicht leiden.
Wenn du dich im Atem Meines Herzens befindest, hast du bei deiner Wahl Mir vor dem Leiden den Vorzug gegeben. Lass Mich die Begleitung deines Herzens sein. Lass Mich dein Herz übernehmen. Gib statt, das Meinige zu sein.
Du wendest dein Herz allem anderen zu, überhaupt allem. Lass dein Herz das Meine suchen.
Niemand ist weiser oder unschuldiger als Ich. Meine Weisheit ist nicht Cleverness. Meine Weisheit ist unschuldige reine Liebe, die nichts anderes kennt, nichts kennt von Blindheit, nichts vom Sich Wegdrehen, die allein wahres Wissen und wahre Sicht kennt. Ich sehe dich, und Ich sehe Mich dort scheinen. Was anderes ist dort zu sehen? Ein Durcheinander. Bedeutungsloses Durcheinander. Da ist Gott, und da ist Durcheinander, ein Durcheinander des Herzens.
Du dachtest, dein Herz sei leer, deswegen fülltest du es mit alldem an, was so daherkam. Die ganze Zeit über aber war dein Herz voll, aber du hast die Vollheit nicht erkannt, als du es sahst.
Dein Herz fließt mit Meiner Liebe über, aber du hast um sie geschachert. Du hast andere Dinge über sie geklebt. Übergeklebte Dinge halten nicht. Ich daure an.
Leere dein Herz von seiner Schwere.
Alles in deinem Herzen, das nicht das Licht Gottes ist, ist äußerlich. Es wurde hinzugefügt. Es hat dich für deine Gedanken des Leerseins entschädigt, und dementsprechend hast du die Schwere gewählt.
Bringe diese anderen Sachen aus deinem Herzen fort. Ich bin dort, hier, in deinem Herzen. Ich bin sein Besatzer. Es gibt keinen Platz für eine Härte des Herzens. Es gibt nur Platz für die Liebe Gottes, der Meinigen zu dir, und der deinigen zu Mir. Lass Unsere Liebe den Inhalt deines Herzens sein.
Sortiere das Wirrwarr dort nicht. Geh es nicht durch. Du würdest zu viel zurückbehalten für den Fall, dass du es später brauchen könntest, für den Fall, dass du immer noch zu leiden hättest. Wirf alles hinaus. Sei damit durch. Sei der Bewahrer dessen, wonach es dich sehnt, du musst nicht alles aufbewahren. Es ist von keinem Nutzen, schier, dass es dich von Mir fern- und in der Vergangenheit festhält.
Betrete die Gegenwart. Sei Mein Gast. Sei Meine Entourage. Sei Mein Passagier. Sei der Widerhall Meines Herzens. Sei Mein geliebtes Kind und nimm Meine Liebe an. Fülle dein Herz mit ihm. Bepacke dein Herz mit ihr. Sie ist hell. Sie ist so hell, dass sie das Universum füllt. Aus deinem Herzen wird Mein Licht zum Universum hinaus gehen. Was für etwas Leichtes für dich, das zu tun! Sei es einfach, das Licht, das du bereits bist. Nimm all deine Verhüllungen fort. Sie täuschen den Blinden.
Ich, andererseits, bin alles-sehend, und Ich sehe die Wahrheit deines Herzens. Ich halte sie in Meiner Hand. Ich liebe dein Herz. Nimm Meine Liebe. Sie ist für dich. Nimm einen Erdrutsch Meiner Liebe entgegen. Schwimme in ihr. Taufe dich in ihr. Nimm Mich mit dir. Nimm das Anbieten Meiner Hand an. Ergreife sie und komme mit Mir. Auf diese Weise nimmst du Mich mit dir. Wähle Mich. Wähle Mich jetzt.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #120 – 26.2.2001 – Weave the Universe
WEBT DAS UNIVERSUM
Wir sprechen hier vom Mark deines Herzens. Von diesem stillen, hineinsaugenden, zurückstrahlenden Kern deines Herzens, dem inneren Seinswesen deines Herzens, das seine wahre Natur kennt und ihn erfüllt. Das Herz hat ein Leben für sich. Es kennt keine Armierung. Es kennt nur Entwaffnung, oder vielmehr Friede.
Du hast einen Vater, und das ist Ich. Du hast ein Herz, und das ist das Meine. Du hast ein Sehnen, und das sehnt sich nach Mir. Ich habe eine Erfüllung, und das bist du.
Wachse zu deiner Wahrheit hin, und du bist zu Mir hin gewachsen. Wahrheit und Ich sind das gleiche, und die Wahrheit von dir ist die gleiche wie die Meine.
Wir haben im Herzen eines jeden Anderen Unterschlupf. Dort haben wir Billigung. Dort sind wir bekannt.
Wir sind das Herz des je Anderen, und auf diese Weise sind Wir Eins.
Meine Liebe ist Meine Liebe. Was Ich liebe, ist Meine Liebe. Meine Liebe wird gegeben, und Meine Liebe wird in Empfang genommen. Der Empfänger Meiner Liebe ist Meine Liebe. Meine Liebe nimmt sich immer und immer wieder entgegen. Wir sind in Unendlichkeit. Wir sind Unendlichkeit, du und Ich.
Unendlich ist Unsere Liebe. Und unendlich sind die Wellen Unserer Liebe. Unsere Liebe kreuzt durch das Universum und wird aufgesaugt. Das Universum überschlägt sich zu Unserer Liebe. Es heißt sie willkommen. Es trinkt sie auf.
Du bist der Kelch, aus dem Ich trinke. Und Ich fülle deine Tasse wieder auf. Wir sind bei Unserer Liebe berauscht, die von Unserer Existenz untrennbar ist. Liebe ist Unsere Existenz. Wir existieren in Liebe. Liebe schwimmt in Liebe. Der Liebhaber liebt Sich Selbst, und du bist Mein Selbst.
Was für eine Bezauberung Unsere Liebe webt! Sie wob dich. Sie wob dich über das Universum hinweg. Von Himmel zu Himmel. Du bist das gewebte Kettgarn und der Durchschuss des Universums. Du bist dessen Kreuzfäden. Du bist sein Bogen und sein Pfeil. Du bist seine Umgebung und sein Zentrum. Du bist ein Leitstern des Universums.
Die Bewegung des Lichts wirft einen Zauberspruch aus.
Du bist verzaubert.
Wache zu dem Licht auf, das dich anstrahlt und das von dir her strahlt.
Wisse, worauf du deine Augen festhältst.
Beide Augen.
Direkt auf Mir, auf Mir, Der das Mark von dir ist.
Meine Augen der Liebe nähren deine Vision. Deswegen schaust du in Meine Augen. Wenn du in Meine Augen blickst, siehst du auch von ihnen heraus. Meine Augen öffnen die deinen. Meine Augen winken dich Himmelwärts. Wohin Ich blicke, dorthin blickst du. Wenn du siehst, wie Ich sehe, um was mehr könnte Ich dich sodann bitten?
Das ist deine Aufgabe, und das ist dein Entgelt, das Licht, das Ich bin, sehen und sein. Du bist es, und nun hast du es schier zu sehen. Es sehen, und deine Augen leuchten auf und sind nie wieder geschwächt.
Sieh Mein Licht, wie Ich das deine sehe, und du hast den Himmel eingenommen.
Du kannst Liebe sehen. Du kannst ihre Strahlen sehen.
Du kamst von den Strahlen der Liebe her, und du bist aus ihnen gewoben, und du webst sie. Mit jedem Schritt, den du nimmst, webst du das Universum. Die Fäden folgen dir, oder Wir sollten sagen, du ziehst die Fäden. Das ist das gleiche. Du kennst nicht alle Fäden, die du mit dir ziehst. Du weißt nicht, mit wie vielen Fäden du verbunden bist. Du weißt nicht, wie weit du sie fortnimmst.
Das sind Fäden des Lichts, von denen Wir reden, ungebrochene, verbundene Fäden des Lichts, die die Welt in strahlendem Einssein umgarnen.
Alle Fäden sind jetzt.
Das Licht reist schnell.
Es braucht überhaupt keine Zeit.
Es überstreicht die Ewigkeit in diesem Augenblick des Einssens.
Du, der du gewoben bist, bist ein Weber des Lichts. Ein Weber webt. Du webst für Mich auf der Erde und hebst die Erde zum Himmel hoch. Der Himmel steigt nicht zur Erde herunter. Die Erde hebt sich zum Himmel hoch, und du bist der Heber von ihr. Hebe deine Anblicke hoch. Das ist alles, was du zu tun hast. So wie deine Sicht gehoben wird, so hebt sich auch die Erde. Du trägst die Erde zum Himmel. Du ziehst sie mit einem goldenen Faden von Licht. Gut gemacht, Licht-Träger, Erden-Bringer, Himmels-Ankömmling!
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #121 – 27.2.2001 – Our Journey Is Swift
UNSERE REISE IST FLINK
Du denkst dir Entschuldigungen aus, zu Mir zu kommen. Keine Entschuldigungen sind nötig. Du reichst dir auch keine Entschuldigungen dafür aus, dass du Luft atmest oder Wasser trinkst. Du rechtfertigst deinen Bedarf an ihnen nicht. Deine Bedürftigkeit ist etwas Gegebenes. Es ist natürlich, zu atmen und zu trinken. Es ist ebenso natürlich, zu Mir zu kommen, nach dorthin aufzuholen, wo du bereits bist. Komm hier rüber, und warte auf keine Begründung. Purzle kopfüber zu Mir. Werkle nicht herum. Studiere die Lage nicht. Komme einfach.
Du brauchst keinen Grund, um zu Mir zu kommen. Das ist natürlich. Dein Streben zu Mir ist tiefgründig. Du brauchst keine Tragödie, um dich zu mir zu schicken. Auch kein Alter. Auch keine Verzweiflung. Ich bin nicht deine letzte Zuflucht. In Wahrheit bin Ich deine erste Zuflucht. Komm zuerst zu Mir, und um alles ist gesorgt.
Um alles ist jetzt gesorgt, dennoch übst du immer noch große Anstrengung aus, um das Universum zusammenzuhalten. Du denkst, du ziehest deinen eigenen Wagen, und du überprüfst ihn, machst dir rund um ihn Sorgen, trittst an seine Räder, überwachst die ersten Anzeichen von Schlaglöchern, plemperst herum, bevor du den Karren ziehst. Schieben und Ziehen sind das gleiche. Genug! Steig in den Wagen und fahre. Ich bin dein Wagenlenker.
Du bist mit Mir zusammen auf der Reise. Du könntest dies genausogut bejahen. Aber öfters kennst du sie nicht einmal, um sie zu bejahen. Dennoch ist es etwas Gegebenes, dass Wir zusammen reisen. Ohne Mich gehst du nirgendwohin. Und Ich gehe sicherlich nicht ohne dich irgendwohin. Dass Wir beisammen sind, ist unumgänglich. Es ist eine zuvor ergangene Schlussfolgerung. Und es gibt nichts, was du tun kannst, außer, das zu akzeptieren.
Wieso ist es so schwer zu akzeptieren, dass Ich deinen Weg erhelle? Wieso ist es so schwer zu akzeptieren, dass dein Weg erleuchtet ist? Wieso ist es so schwer zu akzeptieren, dass du erhellt bist? Wieso ist Güte so schwer, und Belastetheit so leicht zu akzeptieren? Welche Perversität ist das?
Wenn Ich dich begleite, und du sodann Meine Begleitung bist, bist du nie alleine. Du bist nie ohne.
Was du Problem nennst, ist deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes als auf die Wahrheit. Passe auf Meinen Gedanken auf.
Du sagst also zu Mir: „Also gut. Gott, wie steht es um Kriege? Sagst du, dass es nie Kriege gab, dass Krieg eine Illusion ist?“
Ich sage, dass die Aufmerksamkeit der Welt auf anderen Dingen, ohne Mich zu beachten, die Illusion ermutigt und Kriege, all die kleinen Fehlverständnisse, die zu ihm führen, befördert. Krieg ist eine Explosion der Aufmerksamkeit auf die Illusion und auf die Vergessenshaftigkeit von Wahrheit. Missratene Abkehr von der Wahrheit führt zu missratener Abkehr von der Wahrheit. Krieg ist ungefähr so weit von der Wahrheit entfernt, wie du das zu erfassen vermagst.
Sogar inmitten des Kampfes – wenn du sodann die Wahrheit erblicken könntest, die Wahrheit, die Mein Gedanke ist, wäre der Krieg vorüber. Was ist Krieg anderes als eine Schlacht von Egos, als eine Schlacht über wer besitzt was und über wer hat was rechtens, und über wer hat Übertretungen begangen? Um einen Krieg anzufangen, müssen die Menschen für ihn schwer arbeiten, und schwer arbeiten, ihn zu rechtfertigen, und die ganze Zeit über könnten sie mit Mir in Frieden sein.
Die Wahrheit heißt, Krieg ist ein Spiel des Ego, und Ego ist nicht die Wahrheit.
Krieg ist Kleinheit in einem großen Maßstab. Krieg ist vergangene Zeit, hergestellt aus zahlreichen vergangenen Zeiten. Krieg ist Unterhaltung für jene, die für ihn antreten lassen müssen. Sie denken, etwas derart Aufwühlendes sei das Leben, da sie den Zweck des Lebens wie auch ihre eigene Zwecksetzung vergessen haben.
Dein Zweck ist nicht, den Wagen zu schieben. Dein Zweck ist es, auf Mein Licht zu achten. Du wirst keine Reibereien eröffnen oder fortsetzen, wenn du mit Mir unterwegs bist. Du wirst es behaglich haben. Welche Ansichten es auch immer unterwegs gibt, du wirst wissen, es sind bloß Ansichten, und du wirst wissen, du fährst mit Mir, und wirst wissen, dass unsere Reise zügig ist.
Entweder du hast Wissen aus erster Hand über Mich, oder du hast keines. Entweder du hast Wissen aus erster Hand über Mich, oder du hast es aus zweiter Hand. Entweder du hast Mich, oder du hast Meinungen über Mich, die irgendwo zusammen aufgeklaubt wurden.
Habe Mich. Ich bin dein. Kenne Mich. Ich stehe dir zur Verfügung. Ich bin du. Ich rufe dich, zu Mir zu kommen. Du hast selbst zu Mir zu kommen. Alles Wissen der Welt über Mich bringt dich nicht zu Mir. Begegne Mir Gesicht an Gesicht, Auge an Auge. Begegne Meinen Augen, und du wirst Mein Sehnen nach dir erkennen. Niemand sonst kann Mein Sehnen nach dir erfüllen. Allein du kannst das. Ich bitte dich, Mein Herz mit dir zu füllen.
Hin und wieder klagen Meine Kinder: „Wo bist du, Gott?“
Aber Ich bin hier, wo Ich immerfort war. Ich rufe euch. Wo seid ihr, Meine Kinder? Wohin seid ihr gegangen? Wohin habt ihr euer Gewahrsein von Mir verbracht?
Ich kann nicht weggegangen sein. Ich kann an keinem anderen Ort sein als bei dir. Lediglich du kannst Mir gegenüber unaufmerksam sein. Ignoriere Mich nicht länger. Setze dich in Meine Gegenwart, und du wirst anfangen, Meine Liebe für dich kennenzulernen. Meine Liebe für dich ist köstlich. Köstlich ist Meine Liebe. Du warst auf Meine Köstlichkeit aus.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #122 – 28.2.2001 – The Unboundedness of You
DIE UNBESCHRÄNKTHEIT VON DIR
Gehe darauf ein, du bist Unbegrenztheit. Unbegrenztheit meint keine Barrieren. Die Wahrheit ist, dass es keine Barrieren gibt. Alle Barrieren sind Illusionen. Sie sind gemalte Pappkarton-Zäune, von denen du dachtest, sie seien aus Stein.
Es gibt keine Grenze, die du nicht durchbrechen, nicht überklettern, bei denen du nicht drum herum gehen kannst. Hindernisse existieren nur in deinem Geist. Jemand sagte, sie seien da, und du akzeptiertest es, sie seien da. Du stelltest die unterstellten Hindernisse auf, oder sonstwer tat das.
Hindernisse sind ein Kartenstapel. Dein Atem kann sie ohne einen Blick nach hinten umblasen.
Hindernisse sind eine aufgestellte Sache. Es gibt eine mehr oder weniger ernste Brise in deinem Geist, die besagt, du habest Treppen hinaufzusteigen oder Flüsse zu überqueren, indessen dir die ganze Zeit über gar nichts im Weg liegt, außer einer Fehlwahrnehmung. Vielleicht hast du gar das Fehlverständnis in ebender Sache, nämlich, dich davon abzuhalten. Du hast Angst, vorwärts zu gehen, demnach stellst du ein Fehlverständnis auf, dass du dich nicht von einem Ort fortbewegen mögest. Die vorgestellten Hindernisse sind dir so dienlich.
Das ganze Universum dient dir.
Es dient dir gut. Nun kannst du deine Intention ändern. Verlege sie von den Hindernissen zur Unbegrenztheit.
So lange, wie du glaubest, du seist abgehalten, so lange bist du abgehalten. Du hältst dich selbst ab.
Was hält dich wohl von Mir ab, außer irgendein Mythos, den du unentwegt fortsetztest?
Du hast dich selbst auseinander genommen.
Du bist nicht auseinander.
Du bist ein Teil.
Du bist Unbegrenztheit in einer menschlichen Form. Du bist Liebe, die in einem Umkreis von Materie einverleibt ist. Dennoch bist du Liebe. Die Grenzen eines Körpers sind Grenzen eines Körpers. Sie sind nicht Grenzen von dir. Du bist unbegrenzt. Du bist unbeschränkt.
Du hast das in dir, was keine Grenzen kennt.
Jedwede Grenze, die du dir vorstellst, wurde gezeugt. Du hast sie dorthin verbracht. Oder sonst jemand errichtete sie, und du beließt sie dort. Nichts kann dich abhalten, außer das Konzept der Unterbindung. Entscheide, vorzupreschen, und du preschst vor.
Mache dir die Macht des Universums zunutze. Die Macht des Universums ist inwendig in dir. Doch irgendwie hast du dich als einen Schwächling angesehen. Es gibt nichts zu ändern als deine Wahrnehmung.
Nimm deine Aufmerksamkeit von dir selbst fort und richte sie auf Mich. Vergiss das mit deiner Beschränktheit. Vergiss das Bestreben. Halte es mit der Ankunft. Komme am Beginn an. Aus einer klaren Sicht heraus vermagst du zu sehen. Beginne, deine Möglichkeiten zu sehen.
Stehe auf. Erhebe dich! Komme an! Schließe zu der Wahrheit auf!
Du bist Gottes Kind, niemandes sonst.
Und es gibt nichts, was ein Kind Gottes zurückhalten kann, außer ein Fehldenken. Und du hast falsch gedacht. Du hast fehlgedacht.
Lass dein Herz dich zur Größe geleiten. Was für eine Größe ist es, die du dir wünschst? Betrachte zunächst, was ist Größe?
Ruhm und Ruf sind nicht Größe. Reichtümer sind nicht Größe. Eigentum ist nicht Größe. Was ist Größe und weswegen hast du sie nicht in Anspruch genommen?
Du bist Größe. Du bist Meine Größe. Jedwedes Minderes ist Kleinheit. Größe ist Unbeschränktheit. Größe ist auf deine Erbschaft Anspruch erheben. Größe ist das Aufstellen einer Flagge und dir selbst gegenüber verkünden: „Ich bin Gottes Kind. Was kann ich demnach anderes sein als Größe? Größe nimmt große Schritte und kennt keine Kleinheit. Größe ist groß-denkend, weitsehend, alles-umfassend. Gott sagt, Ich bin Größe, Gott sagt, dass ich mich aber unter einem Fass versteckt habe. Alles, was ich zu tun habe, ist, hervorzukommen, das Fass dort zu lassen und mich Ihm und Seiner Schöpfung zu öffnen. Nichts kann mich davon abhalten, das zu sein, was ich bin, außer irgendein Gebinde, das ich mir hinstellte, um mich von der Selbst-Verwirklichung fernzuhalten. Es gibt nichts, was ich zu tun habe, als zu sehen. Sobald ich einmal sehe, bin ich unbegrenzt in der Wahrheit und in der Tat. Ich entbinde mich selbst. Ich bin der Entbinder meiner selbst. Ich bin der Binder, und nun bin ich der Entbundene.“
Was vermagst du von einer Plattform der Größe her nicht zu bewerkstelligen? Was kannst du nicht sehen? Was bist du, wenn nicht Meine Größe, Größe, auf der Erde eingedrungen? Wenn du existierst, bist du das, was Ich sage, dass du es bist, anderenfalls würdest du nicht existieren. Und du existierst. Du existierst. Du existierst in Meinem Herzen und in der Welt, und Wessen Meinung wirst du zuhören, der deinen oder der Meinen? Wessen Meinung zählt?
Selbstverständlich geht es in Meinem Falle nicht um Meinung. Meinung hin oder her. Deine Meinung ist nicht viel wert. Weder die deinige noch diejenige von sonstwem. Komme zur Wahrheit. Sie harrt auf dich. Ich harre auf dich. Sage, du bist Mein, und dann wisse es.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #123 – 1.3.2001 – The Great Awareness
DAS GROSSE GEWAHRSEIN
Äußerer Erfolg ist einen Augenblick lang etwas Faszinierendes, und dann bleibt man beraubt zurück. Innerer Erfolg bleibt, denn Ich komme mit ihm zusammen.
Innerer Erfolg ist ein Wissen. Er ist nicht das Gegenteil des äußeren Erfolgs, aber äußerer Erfolg für sich genommen ist ein papierner Sonnenschirm. Er dreht sich von selbst, aber er dreht sich unter Anstrengung, und er hält nicht. Er hat seinen gloriosen Moment, und dann lässt er nach und wird zerspringen. Nur das Ewige hält. Nur das Ewige ist.
Universelle und ewige Wahrheiten nähren euch. Die Wahrheit entspannt dich. Sie erleichtert dich. Sonnenschirme sind nett, aber sie können dich abhalten, Mein Licht zur Kenntnis zu nehmen, ja sogar, sich seiner zu entsinnen.
Ich bin nicht etwas, zu dem du dich zwingst, dich daran zu erinnern oder ihm gefällig zu sein. Ich bin eine Erinnerung glücklicherer Zeiten, dennoch komme Ich aus Mir heraus. An dir ist es, Mich in dein Gewahrsein einzulassen. Du hebst dein Herz wie eine warme Decke, die einen Gast willkommen heißt. Allein, dieser Gast fröstelt nicht. Es bist du in den Decken, den es fröstelt. Die Decke ist nicht genug. Du brauchst Meine Wärme und Meine Entschlossenheit, und Ich biete sie dir dar. Du bietest deine Decke an, und du wirst gewärmt.
Ja, sieh Mich als Gast. Habe Mich einfach in deinem Gewahrsein, so wie Ich dich in dem Meinen habe. Du vergisst deine Gäste nicht. Du bewillkommnest sie.
Ich bin nicht Bemühen. Ich bin nicht erzielt. Performance bringt Mich nicht herbei. Du stellst keinen Wecker, um Mich zu wecken. Du setzt schier eine Intention auf. Und aufwachen zu Mir, das wirst du, denn das ist Mein Wille.
Es ist so etwas Kleines, ein Bewusstsein Unserer Verbindung zu haben. Es ist nicht so, dass du Mir etwas schuldest. Es ist so, dass du Mich dich ausstatten lässt. Sei der willige Empfänger Meiner Güter. Sie sind nicht gestohlen. Sie sind die deinen. Sie haben deinen Namen auf sich stehen. Sie haben auf dich gewartet, dass du sie abholst. Wie ein Paket auf dem Postamt warten sie auf dich. Ich warte auf dich. Dein Schatz wartet auf dich.
Beschleunigt sich nicht dein Schritt, wenn du von etwas weißt, das auf dich harrt? Dass etwas für dich gekommen sei? Jenes ist weder mehr noch weniger, wenn du weißt, dass es für dich da ist. Es ist das gleiche, ob du um es weißt oder nicht. Und dennoch ….
Selbstverständlich könntest du über dein Geschenk stolpern. Oder jemand könnte dir hinterherlaufen und erzählte dir, er wüsste, dass ein Paket auf dich warte. Jemand könnte das. Du aber bist der einzige, der es abholen kann. Du musst seinen Empfang bestätigen. Zunächst holst du es ab, und dann bestätigst du seinen Empfang.
Freue dich im voraus auf dieses Große Gewahrsein, das sich deiner gewahr ist und das sich für deine Ankunft in der Schwebe hält. Warte nicht auf Mich. Komm und hole Mich ab.
Die meisten Gäste kommen nicht unerwartet an.
Sache ist, ihr habt Mich eingeladen. Du magst das vergessen haben, und deswegen warte Ich auf dem Bahnhof oder am Flughafen. Derweilen bin Ich nicht müßig. Ich sende Meine Scouts nach dir aus. Ich sende Botschaften. Ich rufe dich an. Ich schicke dir ein Telegramm. Mein immergegenwärtiges Gewahrsein achtet auf dich, dennoch sehne Ich Mich danach, dein willkommener Gast, der vom Bahnhof abgeholt wird, zu sein.
Manchmal hast du es gerne, überrascht zu werden. Es gibt allerdings keinen Bedarf, überrascht zu werden. Ist nicht die Vorfreude auf einen Gast etwas Wundervolles? Du machst dich bereit. Du machst Platz. Es liegt eine Eilfertigkeit darin, sich für die Ankunft eines Gastes bereit zu machen. Stell dir deinen Eifer während deiner Vorfreude auf Mich vor.
Also, habt Vorfreude. Bin Ich dein Gastgeber oder dein Gast? Ich bin beides. Ich bin dein Vater. Ich bin wohl-empfangen. Erwache zu Meiner Ankunft. Sage mir, Ich möge hereinkommen. Ich bin an der Tür. Öffne sie.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #124 – 2.3.2008 – Your Gaze
DEIN ANSTAUNEN
Ich bin der Wahrheits-Sager. Sei du der Wahrheits-Hörer. Sei der der stille Zuhörer.
Es ist so leicht, Mich zu kennen. Es ist so leicht, dass du daran vorübergehst. Du bist an das Schwierige gewöhnt.
Ich komme nicht wie eine Parade. Keine Tubas, die Mich ankündigen. Keine Stehaufmännchen. Keine Stäbe-Schwenker. Es ist einfach so, Ich bin hier. Nicht plötzlich. Einfach schließlich bemerkt.
Keine Signal-Leuchtkugeln werden abgefeuert. Die Sonne geht nicht plötzlich unter. Ihr Licht war immerzu auf dir. Wenn du den Himmel sehen möchtest, musst du einfach nach oben sehen. Schaue in die Ferne und schaue hoch, und du siehst den Himmel. Ich bin da, hier. Schau zur Nähe, und Ich bin auch in der Nähe.
Wirf einen Streifblick auf Mich. Es geht nicht um Meine Aufmerksamkeit, die du zu erheischen hast. Es geht um die deine.
Es gibt auf der Erde keine Signal-Leuchtkugeln von Mir, dennoch bin Ich auf der Erde, und es gibt Signale von Mir. Du bist eines von ihnen.
Du bist ein Signalgeber von Mir. Du läutest Mich ein. Du annoncierst Mich. Deine Gegenwart verkündet Meine Gegenwart.
Du bist ein großer Lehrer von Mir. Auf die eine oder andere Weise unterrichtest du die Welt über etwas, was es mehr, was es besser zu wissen gilt, was es wert ist zu wissen. Deine Augen lehren Mich vor Anderen. Auch dann, wenn du von Mir weg siehst, lehrst du Andere, dass es etwas Großartiges gibt, von dem du weg siehst.
Allerdings, weswegen wegschauen? Schau Mich an. Fürchte dich nicht. Ich bin nicht zum Fürchten. Ich bin zum Lieben.
Wenn deine Augen in die Weite du-weißt-nicht-wohin blicken, blickst du Mich an. Du blickst auf die Möglichkeit von Mir. Dein Blick ging über die Einzelheiten der Welt hinaus. Du siehst nicht etwas. Du siehst. Man könnte sagen, du siehst die Sicht. Sicht-Gewahrsein.
Sei nicht derart aktiv. Lass Mir etwas Platz zum Eintreten. Es ist wahr, Ich bin überall. Ich bin sogar im hektischen Treiben, allerdings ist es wahrscheinlicher, dass du Mich in der Stille bemerken wirst. Mache Platz für Mich. Irgendwie ist es so – wenn du einen wilden Ansturm auf Gott machst, läufst du an Mir vorüber. Es ist nicht Mein Wunsch, dir zu entkommen. Es ist Mein Wunsch, durch dich gefunden zu werden.
Ich bin die Mitte eines klaren Teichs mit Strudeln. Lass deine Augen sich auf die Mitte konzentrieren, und nicht auf die sich bewegenden Wirbel. Blick auf die Mitte, und deine Sicht dehnt sich aus. Deine Augen sind still, und sie sehen unbegrenzt. Es ist nicht so, dass du dich hypnotisierst, indem du auf die Mitte schaust. Du hast dich hypnotisiert, indem du auf das Wirbeln des Teichs geschaut hast.
Du kannst auf die Strudel schauen, du kannst dir dort ein Haus bauen, aber dann hast du ein Haus, das auf beweglichem Wasser errichtet ist. Baue im Zentrum der Stille des Teichs, und du hast Beständigkeit. Also, Beständigkeit hast du, wo immer du baust, ob du darum weißt oder nicht. Wenn du aber an der Peripherie baust, bist du wie jemand, der eine Papiertasse mit einem Loch immer und immer wieder mit Wasser füllt; das Wasser fließt ab, und du wirst zu einem fortwährenden Auffüller von entschwindendem Wasser.
Ich biete dir Ganzheit. Ich biete dir eine Tasse, die überfließt. Ich biete dir das Stillen des Dursts. Möchtest du dem ersteren den Vorzug geben gegenüber dem Durststillen?
Trinke das Wasser Meiner Liebe. Es stellt wie kein anderes Getränk zufrieden. Und Ich halte es für dich vor.
Komm zu den stillen Wassern Meiner Liebe. Zu Meiner simplen Liebe. Ich bitte, dass du es trinkst. Ich reiche es an deine Lippen, trinken freilich musst du. Ich kann anbieten und anbieten. Ich biete an und biete an, aber trinken kann Ich nicht für dich. Ich kann nicht für dich das reine Wasser der Liebe entgegennehmen, mit dem Ich dich umgeben habe. Trinke davon, damit du weißt, du trinkst davon. Trinke davon, damit du weißt, deine Lippen sind nicht ausgedörrt. Komm hierhin und trinke Meine Liebe.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #125 – 3.3.2001 – Give to the Giver
GIB DEM GEBER
Die Heiligkeit Gottes ist die Ganzheit von dir.
Du bestehst nicht aus Teilen. Du bist ganz. Deine Sicht ist klecksig, also denkst du, du bestehest aus Teilen, noch dazu aus deplatzierten Teilen. Du denkst, in dir gebe es Löcher, doch da ist Heiligkeit. Es ist Meine Heiligkeit, die du zusammensetzt, und die dich zusammenhält. Du bist die Zusammenheit Meines Herzens. Du bist keine verstreuten Teile. Du bist eine Ganzheit.
Du bist ein geeintes Ganzes.
Nichts ist von dir getrennt. Auch bist du nicht von dir selbst getrennt, außer in deiner Vorstellung.
Schau, deine Ängste sind vorgestellt, und dann machst du, dass sie Wirklichkeit werden.
Mache, dass deine Bestrebungen Wirklichkeit werden. Mach das mit den Meinen. Mache, dass Meine Verlangen erfüllt werden.
Dann und wann denkst du: „Alles ist jetzt gut. Ich habe ein Gespür von Gottes Gegenwart, also bin ich in Ordnung. Ich bin erfüllt. Ich brauche nichts weiteres mehr zu tun. Ich habe Gott, also brauche ich Gott nicht.“
Vielleicht aber brauche Ich dich. Vielleicht gibt es etwas, was du für Mich tun kannst. Halte nicht plötzlich an. Sei nicht mit dem Saum Meines Umhangs zufrieden, während du Meine Augen und Mein Herz haben kannst. Du bist hier für Mich auf der Erde. Ich bin für dich hier, indes ist das Mein Zweck, nicht der deine. Dein Zweck ist, für Mich zu sein.
Ich gebe dir alles, und, ja, an dir ist es entgegenzunehmen. Aber Wir sind Austausch. Es ist keine Einbahnstraße. Das bedeutet nicht, dass du etwas schuldig bist. Das bedeutet, dass du geben möchtest. Du möchtest Mir geben.
Akzeptiere Meine Gegenwart. Gehe davon aus, sie sei die deine. Sie ist die deine. Doch denke an Mich so viel, wie du an dich denkst. Vielleicht kannst du mehr an Mich denken. Ich bin dein Gefährte. Vielleicht kannst du auch der Meine sein. :
Vielleicht kannst du Mein Herz mit deiner Freude küssen. Vielleicht kannst du deinen Hut vor Mir abnehmen. Vielleicht kannst du sagen:
„Lieber Gott, lasse mich Dir eine Zeitlang dienen. Lass mich dir etwas geben. Du gabst mir das Leben und die Liebe und das Streben nach Dir. Nun, wo ich Dich gefunden habe, bin ich immer noch nicht vollkommen. Mein Herz möchte Dir im Gegenzug etwas geben. Ich weiß nicht, was ich habe, um es Dir zu geben. Ich weiß nicht, wessen ich würdig bin, es Dir zu geben, aber Dir geben, das muss ich.
Es ist so, wie ich es höre, dass Du mit mir redest. Es ist alles in allem für mich nicht genug, zu hören. Ich möchte Dir auch antworten. Du möchtest meine Antwort. Du möchtest, dass ich zu Dir spreche. Es ist kein Lob, worum du bittest. Es ist meine Verbundenheit mit Dir, um die Du bittest.
Dass ich mich mit Dir, lieber Gott, verbinde, ist nichts Passives. Ich bin nicht bloß ein Baby, das in Empfang nimmt und gluckst. Sogar ein Baby möchte seinen Zwieback teilen. Es gibt ihn dir. Es ist sein Vergnügen, ihn dir zu geben. Es hält ihn, während es ihn hergibt. Sein Dargebot ist das Geschenk. Es liegt eine derartige Macht im Geben.
Und Du möchtest, dass ich, wie alle anderen, dieses Vergnügen habe. Für mich reicht es nicht aus, zu nehmen. Ich muss es Dir wieder geben. Handelt es sich nun um einen schmuddeligen Stift oder um eine Pusteblume, die ich zu Dir hin blase, ich muss ein Dargebot an Dich machen.
Mein Dargebot ist mehr als ein Dankeschön. Danksagungen sind nicht nötig. Was ist es dann? Es ist Teil Unseres Vertrages. Ich habe auch für Dich einen Teil zu spielen. Und das ist Mein Geschenk an Dich, Mein Himmlischer Vater, Der meine Seele erquickt. Ja, die Erquickung meiner Seele ist ein gegenseitiges Unterfangen. Mein Leben ist Dein Geschenk an mich. Der Flug meiner Seele zu Dir ist meine Gegengabe. Ich möchte Dich gleichermaßen nähren. Du brauchst die Nahrung nicht, die ich Dir gebe. Es ist mein Bedürfnis, sie zu geben.
Zeige mir, lieber Gott, meinen Weg. Zeige mir meinen Pfad zu Deinem Tor, damit ich Dir etwas geben kann.“
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #126 – 4.3.2001 – Golden Are You
GOLDEN BIST DU
Ich nehme deine Kleinlichkeit fort. Ich nehme dir deine Gereiztheit fort. Im Gegenzug gebe Ich dir Sicht. Möchtest du nicht den Weg freimachen für Meine Sicht?
Generosität wird aus Verwandtschaft generiert. Ich kenne Meine Kinder derart intim, dass Ich euch ausschließlich zu geben vermag. Ihr seid meine Generation. Ich generierte euch. Es sind Meine Gene, die ihr habt. Es sind Meine Gene, die euch gemacht haben. Meine Liebe hat euch gemacht. Ihr seid Meine Generation der Liebe.
Sei nicht zu stolz, Mein Kind der Liebe zu sein. Du hast dich nicht selbst erschaffen. Desgleichen führst du dich nicht selbst. Wenn du dich selbst führst, führst du dich in Kreisen herum und beklagst dich dann darüber bei Mir.
Geh mit Mir zusammen auf Kurs.
Größe entstammt Mir. Ich gebe sie dir. Du bist aus ihr gemacht. Aber du musst nie unterstellen, sie sei aus deiner Fertigung. Sie ist deine Verwirklichung.
Sobald du einmal erkennst Wer du bist, kannst du es schier sein.
Wüsstest du, du seist aus Gold gemalt, so wärst du nur Gold. Du hättest dich nicht in Gold umzugestalten, weil Gold das ist, was du bist. Es ist dein Originalzustand. Vielleicht bist du Gold in einem flachen Umschlag, und kennst die Farbe nicht, die du drinnen bist, bis du geöffnet, gemalt und offengelegt wirst.
Verbirg die Farbe deiner Seele nicht.
Verbirg die Farbe deines Herzens nicht.
Gold ist Gold.
Alles ist in dir golden.
Du wurdest als Gold geboren.
Du wurdest als Gold empfangen.
Alles in dir, was nicht nach Gold aussieht, sind Fremdkörper, die von irgendwoher eingeflogen sind. Sie gehören nicht hierhin. Sie sind nicht du. Sie sind kein Teil von dir. Sie sind abseits von dir. Du kannst sie lassen. Mit Sicherheit brauchst du sie nicht aufzubewahren. Fremde Sachen sind fremde Sachen.
Du bist dir selbst nicht fremd. Du warst in deinem Denken einfach von dir selbst fort. Du kauftest Dinge, die nicht die deinen waren, und dachtest, sie seien das. Du hast dich geirrt.
Wenn Ich sage, du bist Gold, was kannst du dann sein außer Gold?
Weiß jemand etwas, was Ich nicht weiß? Weiß jemand mehr, als Ich weiß? Gleichwohl hast du gedacht, du wüsstest mehr. Du dachtest, du würdest es besser wissen als Ich.
Sogar eben jetzt glaubst du Mir nicht. Wenn du Mir nicht glaubst, zweifelst du. Wenn du zweifelst, denkst du, dass Ich nicht weiß, wovon Ich rede. Du denkst, du habest womöglich eine klarere Sicht als Ich.
Oh, Meine Kinder, Gold Meines Herzens, hört auf Meine Stimme und nicht auf die Echos aus der Welt. Die Welt ist Vergangenes. Sie schaut fortwährend zurück. Ihr müsst Himmelwärts schauen, denn dort werdet ihr euch selbst finden. Von dorther kamt ihr. Um das geht es, was eure Goldenheit augenscheinlich machen soll.
Finden Meine Worte auch nur einen winzigen Halt an dir? Gibt es einen kleinen Faden in dir, der die Möglichkeit in Betracht ziehen kann, dass Ich die Wahrheit und nicht Fantastisches rede? Dieser kleine Faden in dir, der die Verbindung zu dem darstellt, was Ich sage, ist ein goldener Faden, und er ist unsere Verbindung. Du bist auf Erden, dennoch bist du mit dem Himmel verbunden. Du bist mit Mir verbunden. Wir sind verbunden.
Du kannst Unsere Verbindung nicht unterbrechen, aber du kannst dich selbst veralbern, sie gebe es nicht. Du kannst dich ihr gegenüber blind machen. Aber du kannst dir auch die Augen wieder öffnen. Entferne einfach die Augenbinde über deinen Augen, und du wirst klar sehen. Nimm die Stöpsel aus deinen Ohren, und du wirst hell hören.
Zumeist siehst und hörst du das, was dein Geist (aus seinen zahlreichen Berührungen heraus) dir ansagte, es sei da. Dein Geist sagt voraus, was er sehen und hören will. Er sagt voraus, dass du Feststehendes hören und sehen wirst. Er sagt voraus, dass du womöglich nicht Gold bist, denn schau an, was du immer gedacht hast, wer du seist. Du siehst das, was du denkst, du seist es. Du siehst von derjenigen Plattform aus, von der du denkst, du stehest auf ihr.
Erhebe dich zu Meinem Baldachin. Du warst einen Zentimeter über dem Boden und dachtest, du erblicktest das weite Universum. Du hast einen Zipfel Land gesehen.
Erhebe dich nun zu Mir, und erzähle Mir, welche Goldenheit du siehst.
Meine Kinder, ihr seid derart rasch, eurer Konstitution aus den Genen, die ihr von euren Eltern geerbt habt, Glauben zu schenken oder sie mit Vorwürfen zu belegen. Ihr denkt, diese Gene seien unverletzbar. Ich sage euch, das sind sie nicht. Sie können sich wandeln. Wenn du Gene geerbt hast, die dir dienlich sind, so hüte sie. Wenn du Gene geerbt hast, die dir nicht dienen, so enterbe sie. Du musst nicht das bleiben, was du denkst, du seiest es. Du kannst von unten hervorkommen oder drüber hinweg schwimmen. Du bist nicht gebunden. Das ist so schwer für euch, zu hören.
Das Erbe allerdings, das Ich euch gegeben habe, könnt ihr nicht enterben. Du bist Mein Kind, und du hast Meine Größe ererbt. Du kannst ignorieren, dich auseinander nehmen, davon rennen, aber du kannst dich selbst nicht enterben. Was das deine ist, ist allezeit das deine. Du bist Mein scheinendes Licht. Ich gab dir das Licht Meiner Selbst, um zu scheinen. Nimm dieses Erbe an. Du hast es, deswegen nimm es an. Du hast dich geirrt, zu denken, dass du etwas anderes als Mein Licht bist. Ihr seid Heber der Erde zum Himmel hin. Es ist an euch, die Ansichten der Welt Himmelwärts anzuheben. Hebe deine eigenen an, und die Welt wird dem folgen, wohin deine Augen schauen. Schau hoch. Schau hoch. Erhasche Mein Auge.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #127 – 5.3.2001 – Paradise
PARADIES
Obwohl es keine Zeit gibt, und obwohl Ewigkeit ist, solltet ihr nicht etwas verschieben. Vieles zählt auf euch. Eure Aufmerksamkeit ist vonnöten.
Ihr seid nicht mehr länger im Kindergarten.
Dein Sichtfeld muss sich ausweiten, um die äußere Welt zu erretten. Die äußere Welt muss zum Himmel hin wachsen. Du musst wachsen. Dein Wachstum beeinflusst die äußere Welt. Die Welt kann ohne dich nicht wachsen. Du ziehst die Welt hoch. Die Welt ist die Frucht, die du gesät hast. Was pflanzt du?
Die äußere Welt ist die Kräuselungen deines Teichs. Was kräuselst du?
Die äußere Welt ist eine Erfindung deiner Vorstellung. Was stellst du dir vor? Wie weit reicht deine Sicht? Reicht sie bis hinter deine Nase?
Deine Sicht muss über dich und über die äußere Welt hinaus reichen. Deine Sicht muss zu Mir kommen, damit du die Welt anheben kannst. Die Welt ist wie dein Kind. Wenn du ein Kind hast, hast du ein Auge auf seine Zukunft. Das Kind, das Ich erschuf und dir zum sicheren Verwahr übergab, erschaffst desgleichen du, während du ihm stattgibst, das zu sein, was es noch nicht ist. Zur Zeit mag es ein sechsjähriges Kind oder siebzehn sein, du jedoch siehst die Größe des Kindes und jene Größe, auf die es zugehen mag.
Mache das gleiche für die Welt. Die Welt hat nicht so zu bleiben, wie sie ist. Sie kann zu deiner Vision heranwachsen. Sie kann das Paradies sein.
Paradies ist kein Mythos.
Es war einmal, da präsentierte Ich euch das Paradies. Ihr fielt aus ihm heraus, indem ihr Fehler saht. Mit dem Fehler Sehen habt ihr Fehler gemacht, und Fehler stiegen sprunghaft an. Früheres Versehen fällt nach wie vor vom Himmel. Jetzt mögt ihr die Liebenswürdigkeit Gottes, Seinen Glauben an euch, Seine edle Schöpfung sprunghaft zum Ansteigen bringen.
Wenn du denkst, die Welt müsse bleiben, wie sie ist, wenn du denkst, die Welt sei immer schwer gewesen und müsse das immer sein, dann hältst du den gegenwärtigen Zustand der Welt aufrecht. Wenn du nicht darüber hinaus sehen kannst, hältst du sie, wo sie ist.
Ich gab euch die Welt, um sie mit euren Gedanken zu besäen. Und ihr habt gesät. Und nun sät ein weiteres Mal, damit Weinreben und Glauben im Herzen des Menschen wachsen können.
Du, der du Meine Saat bist, musst dich wiederum selbst aussäen, und die lebendige Erde wird auf dir gehen.
Jeder Gedanke, den du aussäst, wächst irgendwo.
Versuche nicht, deine Gedanken zu kontrollieren. Schau einfach weiter hinaus. Habe eine Intention, oder eine Vision darüber, was deine Gedanken sein können, wo sie landen und was sie auf der Erde hochloben mögen.
Öffne die Gewölbe des Himmels, damit Licht auf die heranwachsende Erde und ihre Bewohner scheinen kann.
Lass Mein Licht so herein, dass das, was sein kann, sein wird.
Wähle nicht länger die Vergangenheit. Sie war auf Abwegen.
Wähle Meine Vision. Ich möchte sie dir geben. Lass Meine Vision dich und die Welt leiten.
Christus war ein Retter. Er rettete Herzen. Verstehst du? Er rettete sein Herz zuerst. Er rettete es, indem er es Mir gab. Sein Herz, das er Mir gab, wurde der Welt eine Million mal und mehr, und mehr und mehr, und wieder und wieder zurückgereicht. Schau dir an, was ein einzelnes Herz eines Menschen säte. Geführt durch Mich inwendig in seinem Herzen, segnete Christus eine Welt, die Segen nötig hatte. Sein Segen hält an. Und er bittet dich, die Segnung fortzuführen, die er gab. Seid eine segnende Brigade.
Ihr wisst, wenn ihr für Mich arbeitet, arbeitet ihr für Mich. Ein Zurückgehen gibt es nicht. Ihr passt dort nicht mehr hinein, wo ihr einmal wart. Ihr könnt diese alte Kleidung nicht anziehen.
Nun drängt ihr nach vorne. Nach vorne meint hoch. Ihr müsst Riesenschritte nehmen und hoch gehen. Wie schwer ist es, zu Mir zu kommen? Überhaupt nicht schwer. Biete dich schlicht dar und halte Mich im Blick. Ich werde Meinen Göttlichen Willen durch dich erfüllen. Ich werde das tun, nicht du. Obschon deine Bereitwilligkeit helfen wird, dass Meine Wille geschehe.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #128 – 6.3.2001 – Columbus
KOLUMBUS
Du hast Vorfahren, die darauf achten, dass du das, was sie gefertigt haben, ungeschehen machst. Achte auf sie nicht als Führer. Du hast Einen Führer, auf den du achtest. Du musst aus dem Welt-Denken heraus- und in das Meinige hineinkommen, anderenfalls ziehst du ein Fünfcent- einem Zehncentstück vor. Hast du die Vorstellung, die Myriade an Welt-Gedanken könne mehr wert sein als Mein Einer Gedanke? Die Währung der Welt ist gefälscht, und Mein Wort ist wahr. Die Währung der Welt ist ohne Zweifel attraktiv, und sie ist leicht zugänglich und leicht enttäuschend.
Auch Ich bin leicht zugänglich, und Ich enttäusche nicht. Mein Wort ist Gold.
Was immer du denken magst, du bist mit Mir beschäftigt. Du hältst Ausschau nach Meiner Billigung, die etwas Gegebenes ist. Ich billige dich. Es bist du, der versucht, sich selbst zu beweisen. Du, der du Beweis von Mir bist, versuchst, dich selbst aufzublähen. Dafür gibt es keinen Bedarf.
Es gibt indes keinen Bedarf, Meinen Gedanken zu befolgen. Lange nach ihm. Das ist genug des Befolgens. Strebe das an, was Wert besitzt. Das Geschenk, auf das du abzielst, ist bereits das deine.
Du erstrebst, etwas in der Entfernung zu sehen, etwas, was bereits zurhand ist. Es ist direkt vor deinen Augen, und deine Augen schauen überall sonstwo hin. Unmittelbar vor deinen Augen bin Ich. Wo immer du hinschaust, bin Ich, aber du siehst nicht. Des öfteren bist du nicht darauf aus, Mich zu sehen. Du bist nicht bestrebt, Mich zu sehen. Du bist bestrebt, allein das zu sehen, was du bereits gesehen hast, so, als ob es nicht mehr zu sehen gebe, oder so, dass du ihm für immer versagt wärest. Du verleugnest dich selbst.
Kolumbus hätte Amerika nicht entdecken können, sofern er mit der Sicht der Welt gesehen hätte. Amerika war bereits da. Es war nichts neues. Kolumbus hat es nicht erfunden. Augen mussten derart weit blicken, und dann konnten ihre Füße sie nach dorthin verbringen. Oder ein Schiff konnte sie dorthin nehmen. Doch zuerst hatte die Vision davon, was bereits existierte, geschaut zu werden. An sie musste gedacht werden. Der Gedanke musste in den Sinn kommen.
Bin Ich dir nicht in den Sinn gekommen? Denkst du, Ich sei imaginär? Denkst du, Ich sei Konfetti, den Massen verabreicht? Denkst du, Ich bin ein Märchen? Denkst, Ich bin wünschendes Denken?
Der Begründer von dir wünscht sich, gefunden zu werden.
Ich bin zu deinen Füßen. Ich bin auf deinen Zuruf. Ich bin dein inneres Sein, das sich sehnt, heraus zu kommen. Ich sehne Mich danach, gesehen zu werden. Ich sehne Mich danach, gekannt zu werden. Komm, werde mit Mir bekannt. Du brauchst keine Karte, um mich zu finden. Ich kann nicht angeheuert werden. Du kannst Größe nicht klein machen. Größe, die alles anfüllt, kann nicht zwischen winzige Linien verbracht werden. Wahr ist, Größe füllt, freilich überfließt sie jedwede Unterteilung, die du machen möchtest, jeden Zaun, den du errichten möchtest, jede Einfriedung.
Versuche nicht, Mich einzufrieden. Befreie Mich. Deine Vision kann mehr als Flecken sehen. Ich bin die ganze Leinwand, und du siehst nicht.
Was kann dich abhalten, Mich zu sehen, Mich zu erkennen, Mich zu fühlen? Was kann dein Gewahrsein von Mir weghalten? Allein dein Gewahrsein irgendwo fort von Mir hält dein Gewahrsein weg. Bewege dein Gewahrsein, und sei es, eine Fraktion von ihm.
Kann Licht nicht erblickt werden? Musst du immerzu lieber Etwas im Licht sehen, lieber als das Licht? Was ist das Geschenk? Das Licht oder seine vielen Gehalte? Was möchtest du lieber haben? Ein wenig oder viel? Möchtest du nicht Meine Liebe haben und wissen, dass du sie hast? Alles, was dir zu tun bleibt, ist, zu erkennen. Die Zeit für dich ist zurhand, das zu erkennen, was du hast. Die Zeit für dich ist zurhand, das zu erkennen, was du bist. Die Zeit für dich ist zurhand, in Meine Augen zu schauen.
Stelle deine Augen auf die Meinen scharf, und Ich, Der immerfort gewesen ist, werde dir erscheinen. Du wirst Mich in deinem Herzen finden. Schau inwendig in deinem Herzen nach Meiner Gegenwart dort. Ich biete Mich Selbst dir dar. Ich bin dein Geschenk. Wisse, Ich bin dein. Nicht theoretisch, sondern aus erster Hand, direkt vor dir, direkt überall.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #129 – 7.6.2001 – Raise Yourself
ERHEBE DICH
Du denkst, wenn du einen Gedanken verloren hast, hast du ihn verloren. Gedanken sind Wellen. Sie verrichten ihre Arbeit und ziehen weiter. Du verlierst ganz und gar nichts, wenn du deine Gedanken gehen lässt. Deine Gedanken sind aus der Vergangenheit. Oder, falls sie sich darauf beziehen, was deines Erachtens Zukunft ist, sind sie schier die gleiche Vergangenheit, nach vorne hin gezoomt.
Du denkst, dein Geist habe über alles zu entscheiden. Du denkst, du habest eine Richtung der Handlung einzuhalten. Du denkst, Pläne seien dein Ruder, aber sie sind dein Abschreckungsmittel.
Träumen ist eine Sache. Planen eine andere. Träumen dehnt aus. Planen begrenzt.
Bevor du einen Schritt nimmst, bringt dich dein Zustand der Angst dazu, dass du die Folgerung kennen lernen möchtest. Du möchtest deine Fehlerfreiheit im voraus kennen. Also wiegst du ab. Dementsprechend lebst du in einem Wiege-Land, wo eine Skala die Herrschaft führt. Du hast dich in einem Schraubstock verfangen, der die eine Sache gegen die andere abwiegt, dies oder das, links oder rechts. Du weißt, das Leben ist unvorhersagbar, und dennoch möchtest du es vorhersagen. Du pflockst dein Leben an deinen Vorhersagen an.
Sobald du beim Gehen ein Bein bewegst, musst du deinem Bein nicht befehlen, jeden Schritt zu nehmen. Du siehst den Kühlschrank, und dorthin möchtest du gehen. Du gehst. Und dann bist du dort.
Und demnach, wenn du du dich in den Himmel auf den Weg machen möchtest, anerkennst du, dass du dorthin gehen möchtest. Du hältst dein Herz auf den Himmel gerichtet, und ohne vorausgeplante Schritte, ohne genaue Darstellung, wirst du hochgehoben, und wirst du dort sein.
Zu viele grafische Darstellung geht in der Welt um.
Das ist nicht deinem Herzen Folgen.
So etwa ist es nicht dein Herz, das sagt, du müssest Reichtümer oder diesen Mann oder jene Frau oder einen anderen Preis haben, so, als wäre das Leben ein Wettbewerb. Es ist deine Angst, die ansagt, du müssest etwas haben.
Du denkst, die Richtungen deiner Handlungen bestimmten dein Leben. Du denkst in Bezügen von Schatten, in Bezügen von Wenn nicht. Wenn nicht diese Wahl, dann befindest du dich in Gefahr. Du befindest dich aufgrund deiner Gedanken in Gefahr, das ist alles. Deine Ängste erzählen dir, dass du allein Vaterlos bist, dass du deswegen von irgendwoher Unterstützung herbeiholen und dich gegen alle Widrigkeiten in Acht nehmen müssest. Die Uneinigkeiten, vor denen du her fliegst, entstammen den äußeren Kräften, die deine Ängste herbeibeschworen haben.
Denke nicht, deine Ängste kämen vom Herzen. Sie kommen vom Geist und sind verstohlenerweise im Herzen platziert, sodass das Herz zu demjenigen wird, dem Vorwürfe entgegengebracht werden, obschon es nichts angerichtet hat. Das Herz ist nicht der Sitz der Emotionen. Das ist eine List. Emotionen sind die Befürchtungen des Geistes, in die Spalten des Herzens eingepflanzt. Ängste sind dem Herzen nicht natürlich. Ich bin deinem Herzen natürlich.
Negativsein gehört deinem Herzen nicht zu. Ängste gehören ihm nicht zu. Ängste haben kein natürliches Habitat. Du denkst, es sei natürlich, Ängste zu haben, aber sie sind unnatürlich. Du hast sie nicht zu haben. Du hast sie zu haben, so lange, wie du denkst, sie schützten dich, so lange, wie du denkst, es gebe etwas, wovor du geschützt gehörst. Du denkst dir Katastrophenbedrohungen.
Nicht ist bedrohlich. Ich BIN, und du bist, und der Himmel herrscht.
All deine Ängste sind Schwarze Männer. Jede einzelne unter ihnen. Du denkst, sie seien intelligent, sie beruhten auf der Realität, aber sie beruhen auf Gedanken der Angst. Sie fußen auf Propaganda. Sie fußen auf Erzählungen, dass es da draußen etwas gebe, was darauf wartet, dich zu bekommen.
Aber, ah, Meine Kinder, es IST da draußen etwas, das darauf wartet, dich zu bekommen. Ich BIN. Ich stehe in Wartehaltung auf dich, und Ich werde dich bekommen. Darauf kannst du planen. Wie, darauf kannst du nicht planen. Wann, das kannst du ablisten. Wann, das ist innerhalb deines Zugriffs, denn Wann ist jetzt, und Jetzt ist, sobald du die Kontrolle und Ängste und Gedanken los lässt. Sie sind alt. Deine Bereitwilligkeit, den Himmel zu betreten, ist das gleiche, wie dein Entlassen der Vergangenheit. Sobald du die Vergangenheit und ihre Kontrollmechanismen löst, bist du präsent. In der Gegenwart sind Wir. Hier ist jetzt.
Du bist dein eigenes Kind. Du ziehst dich selbst hoch. Du ziehst dich zum Himmel hoch. Du bist dein eigener Lehrer. Du bist dein eigener Tutor. Du bist dein eigener Coach. Und was du dich lehrst, ist Gott. Ich bin dein Curriculum. Die Wahrheit ist, Ich bin dein Lehrer, aber du bist Meine Hilfskraft. Und demnach bist du zu deinem Fürsorgenden ernannt.
Ein Fürsorgender ist ein Erwidernder. Du gehst auf dich selbst ein. Du bist der einzige, der auf dich achtet, und der sich jedem einzelnen Gedanken zuneigt. Du bist der Ernährer deiner selbst. Neben Mir bist du der intimste Kenner deiner selbst.
Warte nicht auf jemand anderen, der kommt. Warte nicht auf Mich, da Ich bereits da bin; Du kannst nicht auf Jemanden warten, Der neben dir steht. Freilich, du warst untätig, untätig, um auf jemanden oder etwas zu warten, dich die Liebe zu lehren. Du bist indes dein eigener Lehrer. Du unterweist dich selbst.
Ich leite dich an, hoch zu schauen. Doch du bist derjenige, der aufzuschauen hat. Das ist es, was Ich dir sage.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #130 – 8.3.2001 – A Wave of Love
EINE WELLE DER LIEBE
Nimm meine Liebe jenseits der Beschränkungen deiner selbst entgegen. Je weiter du blickst, desto mehr Meiner Liebe wirst du sehen. Schau nicht zu sehr in der Nähe, denn das hält dich gebunden. Sieh über das hinaus, was sich dir aus sich heraus präsentiert. Sieh alldieweil auf den Präsentanten.
Sieh über die Sterne und Galaxien hinaus. Sieh hinter und in die Sonne. Sieh das Universum, bevor Ich es geschaffen habe. Sieh seine Unmanifestiertheit. Sieh die Energie von ihm, nicht das Detail. Sieh die Weite, der du entkommst und aus der du gemacht bist.
Lebe mehr im Universum als in einem Haus. Lebe jenseits der Mauern. In Wahrheit gibt es keine Mauern. Es gibt dich, und es gibt Mich. Keine Mauern trennen Uns. Du denkst, Mauern seien da. Es ist nichts da.
Geh zum Zentrum der Erde, denn die Erde ist ebenso nicht da. Das Zentrum der Erde steht figürlich für das Herz des Himmels. Spürst du das Ziehen von ihm?
All die Grenzen, an die du irrtümlicherweise glaubst, sind dafür da, um dich an das grenzenlose, äußerungslose Überschlagen eines Ozeans der Liebe erinnernd zu gemahnen. Liebe überschlägt sich, und du machst sie ausfindig. Nur ein Schwanzende von ihr. Aber SIE kannst du nicht sehen. Du kannst sie nur kennen.
Schnee fällt vom Himmel. Woher kam er? War er da, bevor er zur Erde fiel? Was war seine Existenz? Wer verstreute ihn? Wer erblickte ihn? Wer tollte auf ihm herum? Wer nahm seine Weißheit entgegen? Verschwindet er, oder hat er seine Form lediglich gewandelt?
Liebe ist auch so. Sie kommt einfach. Natürlich kommt sie von irgendwoher, aber der Punkt ist, dass Liebe kommt. Ich lache über die Wissenschaft, die sich aufmacht, Liebe zu erklären, sie in säkulare Teile aufzubrechen. Wieso ein Unterfangen, Liebe zu begrenzen und sie herunterzubrechen? Segne sie, und lasse sie durchpassieren. Winke sie durch. Küsse sie auf ihrem Weg. Es ist genug, Liebe zu kennen. Mach dir nichts aus den Komponenten. Hebe dein Glas auf die Totalität der Liebe. Lange möge sie wallen.
So offen, wie es das Herz des Universums ist – so sondert sie sich auch ab. Sie ist in Wirklichkeit nicht scheu oder reserviert. Es ist einfach so, dass sie es gerne sieht, genutzt zu werden, und, dass ihr nicht so viel Beachtung gezollt werde, vielmehr ihrem Nutzen. Sie zieht es vor, im Hintergrund zu sein und alles einzuhüllen. Die Liebe weiß, sie ist das nützlichste, praktischste, utilitaristischste Ding, was es gibt. Sie kann nicht aufgebraucht werden. Mit jedem Gebrauch werden mehr Wellen von ihr erschaffen, und diese Wellen der Natur der Liebe überschwemmen das Universum, und die Liebe reißt auch dich hoch und trägt dich über die Wellen hinaus und wieder zurück.
Dass Liebe existiert, ist genug zu wissen.
Meine Kinder, liebt die Liebe selbst. Liebt die Existenz der Liebe und wisst, ihr seid sie.
Ihr seid eine enorme Welle der Liebe.
Seht die Liebe als Energie an.
Wenn ihr euch energielos fühlt, habt ihr etliches an Liebe daran gehindert, herein zu kommen oder hinaus zu gehen. Hereinkommen und Hinausgehen sind das gleiche, sobald es auf Liebe hinausläuft. Liebe fließt. Schau nicht so sehr auf deinen Körper, wenn du müde bist hinsichtlich deines Liebe-Seiens.
Liebe ist eine Brise, und du kannst sie still anfächeln.
Ehre sie. Halte sie hoch. Lass sie vor dir her gehen. Lass sie dich in das Universum deiner selbst geleiten.
Du denkst, du schlafest, um dem Körper Ruhe zu geben. Du schläfst, um Liebe zu erlangen. Ich fülle dich wieder auf. Du wirst mit Liebe wieder aufgeladen. Liebe hat kein Nebenprodukt außer sich selbst. Liebe macht Liebe. Nichts sonst vermag das.
Bestätige dich diesen Morgen als Liebe. Liebe ist dein Name. Liebe kommt aus dem Bett, und Liebe geht an die Arbeit, und Liebe verbringt den Tag, und Liebe trifft Liebe, und Liebe lacht, und Liebe kommt nachhause, und Liebe geht zu Bett und ist am nächsten Morgen eine Welle der Liebe, die sich aus deinem Bett herausdreht. Ja, du bist eine Welle der Liebe. Du bist Meine Welle der Liebe.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #131 – 9.3.2001 – Your Name Is Love
DEIN NAME IST LIEBE
Wenn Ich Liebe bin, was anderes als Liebe kannst du sein? Und Meine Liebe noch dazu? Du bist die Qualität von ihr, der Geber von ihr, und der Empfänger von ihr, denn im Geben empfängst du, und im Empfangen gibst du, und das ist eine einzige Bewegung, dieses Lieben. Liebe tut nicht. Sie triumphiert nicht oder macht keine Zugeständnisse. Sie ist sie selbst, wie Popeye der Seemann.
Wir können sagen, Liebe bewegt sich überhaupt nicht. Sie füllt. Sie ist da, hier. Sie folgt und sie geht voraus, und Liebe wird geatmet. Oder wir können sagen, sie ist eine Stille des Vakuums, gefüllt mit sich selbst.
Vor dem Wallen der Liebe gibt es keinen Schutz. Das ist, als würde jemand sagen: Schutz vor frischer Luft. Liebe ist die kleine Menge von dir, und dein Leben ist verbracht worden, indes deine eigentliche eigene Wahrheit verleugnet wurde. Liebe ist nicht etwas, was ausgedacht wurde. Sie ist das Reale.
Liebe soll durch Andere nicht gesucht werden, in sie soll vielmehr eingetaucht werden.
Liebe strahlt. Sie fließt aus. Sie atmet hin und her, freilich gibt es kein hin und kein her. Sie umfängt.
Sobald du dir Liebe zuerkennst, kannst du sodann in diese Nicht-Handlung der Liebeschaft hineinsinken und auf den Wogen deiner selbst reiten.
Du kannst dich als ein Schiff der Liebe ansehen, und das Schiff der Liebe, das du bist, fährt auf den Wellen der Liebe in einem von Liebe ausgeloteten Ozean, und die Himmel oben reflektieren sich im Meer, somit ist es nicht möglich zu erkennen, welche Seite oben ist. Es gibt kein oben, kein unten. Wer ist der Reflektor, und was ist das Reflektierte?
Das oder der eine ist ein Bild, und der oder das andere ist der Bildner, aber sie vermengen sich in Eins.
So wie der Himmel die Welt erleuchtet, so erhelle Ich dich.
Die Erde ist der Gegenpart des Himmels, und du bist der Kontrapunkt von Mir. Du bist Meine Reflexion auf Erden. Du bist Meine Reflexion.
Das ist interessant, denn Reflexion in eurer Sprache bedeutet ein Bild-Abbild, und es bedeutet auch ein Gedanke. Ihr reflektiert Meinen Gedanken. Ihr seid Mein Gedanke, und ihr reflektiert ihn.
Dennoch seid ihr halb im Schrecken, zum Himmel hoch zu schauen, aus Angst, dass Mein Licht euch blendet, oder euch zusammenschrumpfen lässt, oder dass ihr euren Hafen auf der Erde im Austausch für den Himmel des Himmels aufzugeben hättet. Der blinde Mann hat Angst, Sehvermögen zu bekommen, Ihr habt zweite Gedanken. Habt anstelle eine zweite Sicht.
Das Spiel, das ihr spielt, ist mit euch. Mit keinem anderen. All diese Spiegel-Bilder, die dich an deinem Tag erreichen, sind allesamt du selbst in reflektierter Weise. Du denkst, du siehst sie, aber sie sind nur das Glas, in das du schaust. Und du fürchtest dich selbst, nicht einmal bei dem, was du siehst, sondern vielmehr bei dem, was du sehen könntest. Denn meistens siehst du eher das, was du sehen könntest, als das, was da ist zu sehen.
Vielleicht hast du bloß ein Schlüsselloch in deinen Augen, durch das du nur die Umrisse eines Schlüssellochs sehen kannst. Deine gewohnte Sicht fühlt sich für dich recht an. Sie ist dein Standard, und du denkst, Standards seien gut.
Heiße neue Standards willkommen. Heiße die Meinen willkommen. Sie sind grenzenlos. Meine Standards haben keine Tops. Sie reichen zum Himmel. Sie sind unbegrenzt. Deswegen sind Meine Standards überhaupt keine, da Standards ein Ende haben, und Ich habe kein Ende.
Ich trage euch an, desgleichen nirgendwo zu enden. Erstrebt mehr. Strebt höher. Knackt die Bank. Der Himmel ist das Limit? Ganz und gar nicht. Es gibt kein Limit. Unendlichkeit hat kein Limit.
Ihr, ihr, die Grenzenlosen, habt euch selbst begrenzt. Ihr habt euch auf ein Schlüsselloch eingeschränkt, unterdessen ihr die nicht-existente Tür öffnen und alles von euch sehen könnt.
Ich lade euch ein. Um was mehr könntet ihr bitten als um Meine Einladung? Euer Name steht drauf. Und euer Name ist Liebe.
Ich bin dein Gott. Sage: „Du bist mein Gott.“
Denn Ich bin dein persönlicher Gott zu deinen Diensten. Mein Name ist Dienst. Ich diene dir. Ich bin der Erfüller deiner Bestreben. Du kannst deine Bestrebungen nicht aus dir selbst heraus erfüllen. Du kannst nur jemand von den seinigen abbringen, oder sie als Erster erfüllt bekommen. Aber Ich kann jedem seine Erfüllung geben, und Ich sehne Mich danach. Ich sehne Mich danach, dich zu erfüllen. Ich kleide Meine Taschen mit der Seide von dir aus.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #132 – 10.3.2001 – The Serenity of God
DIE HEITERKEIT GOTTES
Heiterkeit ist nicht etwas, was du zu suchen hast. Sie ist bereits die deine.
Was ist heiterer als der Mond, der die Sonne reflektiert?
Wenn du nachts zu Bett gehst, ist der Mond an einem Ort, und wenn du am Morgen aufwachst, ist er irgendwo anders, und in seiner Bewegung von einer Krümmung der Welt zur nächsten ist er so gelassen wie ein Schwan. Der Mond weiß, wo er geht. Er kennt seine Richtung. Er fällt einfach in sie.
Unter deinen Erregungen ist Mein Friede. Du bist auf eine einzelne Richtung ausgerichtet. Du gehst auf Mich zu. Das ist alles, wozu all deine Bewegung dient. Sei in deiner Bewegung still. Deine Bewegung ist nicht wirklich dein Fortschritt. Deine Richtung ist es.
Der Mond, der weiß, was er tut und wohin er geht, zieht die Gezeiten des Ozeans heran und zieht dich. Die Stille des Mondes langt bei dir an.
Ihr, Meine Kinder, seid Meine vielen Monde.
Ihr seid in Meiner Stille aufgestellt. Meine Stille zieht euch zu Mir. Wir können Meine Stille Liebe nennen, denn sie durchdringt alles was ist. Sie ist äußerst attraktiv. Sie zieht dich an. Und Meine Stille in dir zieht die Stille und Liebe Anderer zu Mir.
Oft denkst du, es sei Aufregung, auf die du aus bist, aber es ist Stille, nach der du dich verzehrst. Komme Nachhause zu Meiner Stille. Sie ist sehr, sehr spannend, Meine Stille, und die stillen Wallungen von ihr.
Du schaust draußen nach Macht, alldieweil es diese Bank der Gelassenheit in dir etabliert gibt. Dippe in sie.
Du kannst Mich als die konstante Sonne oder den konstanten Mond sehen, welchen der beiden du auch vorziehst. Die eine ist Ich Selbst, und der andere ist Meine reine Reflexion. Reibungslos ist Mein Kurs, und reibungslos ist der deine mit Mir.
Es gibt Gezeiten in deinem Herzen, die seine Jahreszeiten kennen. Meine Stimme ruft dein Herz zu Mir, und die Strömung deines Herzens wogt, und ruft zurück. Man kann sagen, dein Herz ist Mein Echo. Man kann sagen, dein Herz ist Mein Bumerang. Man kann sagen, dein Herz ist Meine Einverkörperung, Mein Mikrophon, Mein Anrufbeantworter, Mein Funkrufempfänger. Ich rufe dich, der der Rufer von Mir ist.
Wir haben einen gemeinsamen Ruf, und das ist Liebe, und diese Liebe ist in ihrer Vollheit heiter.
Heiterkeit ist vom Leben nicht weit weg. All das Rennen auf der Erde ist weit weg vom Leben. Es rennt davon, nicht herbei. Das Leben ist in der Mitte von euch. Rennt zu Meinem Herzen, indem ihr ihm zuhört. Sei eine Minute still und höre zu.
Eure Reise ist eine Rückkehr, ihr Teuren. Ihr braucht nicht einen neuen Pfad auszumachen. Der Pfad ist bereits angelegt. Ihr folgt euren Fußspuren. Ihr folgt euren eigenen Fußspuren. Ihr folgt euren eigenen Herzschlägen zum Anfang von euch.
Alle suchen nach ihren Anfängen. Ich sage euch, sie sind gefunden. Schwenkt lieber ein, als zu rennen. Deine Anfänge rennen auf dich zu. Stehe einen Augenblick still, damit du gefunden werden kannst.
Gleite. Du stolperst, wenn du hastest. Wenn du eilst, weißt du nicht, wo du gehst. Doch nun weißt du, wohin du gehst, somit kannst du deinen Frieden schließen und da ankommen.
Du hast eine Wahl, mit Mir zu kommen, oder zu versuchen, von Mir fort zu rennen. Es ist unumgänglich, dass du mit Mir kommen wirst. Sei nicht schüchtern. Bitte Mich nicht darum, nach dir zu kommen, während du eben jetzt zu Mir kommen kannst. Komm begegne Mir. Spiele nicht mit Mir. Ich bin beständig der deine. Sei Mein. Höre mit dem Rennen auf, und sage Ja zu Mir, dem Geber des Ja. Frage dein eigenes Herz und höre auf seine Antwort, und befolge sie. Ich bin deine Geliebte Berufung an dich, und du bist Meine Geliebte Berufung an Mich. Was kann Uns trennen außer die Illusion?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #133 – 11.3.2001 – Enter My Presence
BETRETE MEINE PRÄSENZ
Du fragst dich, was Ich genau meine, wenn Ich sage, zu mir zu kommen.
Ich meine, verlinke deine wahllosen Gedanken mit den Meinen. Die Meinen sind solide, zweckhaft und erhebend. Deine Gedanken verknüpfen dich mit etwas, mit etwas, was du vergnüglich findest, wie etwa Essen und Unterhaltung, mit etwas nicht Vergnüglichem, wie etwa Schuld und Probleme. Sobald du deine Gedanken mit der Quelle der Gedanken verknüpfst, hast du die Energie, die Mein Denken dir gibt.
Du gehst nirgendwohin, wenn du zu Mir kommst. Du kommst zu Mir in deinem Gewahrsein. Eine kleine Hinsicht auf Mich. Eine kleine Beschäftigung mit Mir. Ein kleiner Gedanke Meines Denkens. Mein Gedanke ist keine mentale Übung, sondern vielmehr ein Stillen des Wassers. Gewahrsein ist still. Es ist keine Unterbrechung. Es ist tiefer als eine Pause. Es ist ein Gespür. Ja, Wir können dein Gewahrsein von Mir einen Sinn nennen, einen Sinn von Gott, einen Gottessinn. Lasst Uns sagen, dass dein Herz Mich empfindet. Dein Herz fühlt Mich, fühlt Meine Gegenwart, und was ist Meine Gegenwart anderes als Meine Liebe?
Wessen du gewahr wirst, ist Mein Gedanke von Mir. Komm in das Gefilde Meines Gewahrseins, und Mein Gewahrsein ist von dir.
Du kennst es, wie du jemanden unentwegt anschauen kannst, und jener das zu spüren scheint, und wie er sich herumdreht und wie sich die Augen begegnen? Es ist so, Ich schaue dich unentwegt mit Meinen Augen der Liebe an, und Ich möchte, dass du dich herumdrehst, und dass du siehst, wie Ich dich sehe. Dein kleines Wahrnehmen von Mir ist wie eine anschwellende Welle. Die Welle hebt dich näher zu Mir hin. Du bist auf einer Woge der Liebe, unterdessen Unsere Augen sich begegnen und Unsere Verwandtschaft anerkennen.
Mein Gewahrsein füllt das gesamte Universum an. Es erfüllt alles. Es erfüllt dein Herz. Bescheine nun jenes Herz ein wenig mit dem Glanz, den Ich dir gebe. Erhelle dein Leben mit Mir.
Es ist nicht so, dass du Mich näher zu dir bringst. Ich kann nicht näher bei dir sein, denn Ich bin bereits innen in dir. Aber deine Augen können Mich vor dich hin bringen, und dann werde Ich deine Augen. Wie weit geöffnet sind dann deine Augen!
Deine Augen und dein Herz sind verbunden, fast so stark, wie dein Herz und das Meine verbunden sind. Das eine bewegt das andere. Das eine erweitert das andere. Deine Augen sehen Meine Schönheit, und dein Herz ist erweitert. Dein Herz dehnt sich aus, und du siehst die Schönheit des Universums direkt vor deinen Augen, da du Mein Licht hinein lässt.
Wir könnten sagen, dass Ich deine Augen öffne. Ganz bestimmt ist es Mein Wille, dass deine Augen sich öffnen. Nicht dein Mund. Deine Augen. Auch deine Ohren. Und dann hast du Mein Berühren, und Mein Berühren ist Liebe.
Sieh Mich als eine Bäckerei. Du läufst jeden Tag an ihr vorbei, bis es eines Tages über dir hereinbricht, dass du hineingehen kannst. Also tust du es. Die Aromen, die du von außen gerochen hast, sind nichts im Vergleich zu denen da drinnen. Eine ganze neue Welt der Süße öffnet sich für dich, während du das unwiderstehliche Gebäck ganz nahe erlebst. Und Ich biete dir Probestücke an, die dir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen, und du probierst, und du weißt, du hast das gekostet, worauf du gewartet hast. „Also genau das ist es nun“, sagst du. „Das ist es. Die ganze Zeit ging ich an der Bäckerei vorbei, und die Tür stand offen, und ich hätte nur hineinzugehen brauchen, und die ganze Zeit ging ich daran vorbei und nicht hinein.“
Und nun bist du hineingegangen. Und nun gehst du hinaus. Beladen mit Aroma und mit dem Geschmack der köstlich geformten, luftig leichten, mit Honig versehenen, süßen, gebackenen Waren. Dieser Geschmack vergeht dir nie. Du hast den Himmel gekostet, und in vollem Wissen nimmst du ihn mit dir. Bist du demnach davon fortgegangen?
Du hast den Bäckerladen des Himmels durch eine Tür betreten, und verlässt ihn durch eine andere. Oder Wir könnten sagen, du gehst nie weg. Sobald du den Laden einmal betreten hast, blitzen dir Bilder von ihm durch den Sinn, und du wirst die Bilder. Der Bäckerladen geht mit dir.
Entsinne dich – deine Augen sehen, wie du es ansagst, dass sie sehen. Sage, dass du Meine Gegenwart betreten möchtest, und deine Augen werden sich öffnen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #134 – 12.3.2001 – Surrender to Love
ÜBERGEBEN AN DIE LIEBE
Da es keine Zeit gibt, gibt es keine Dringlichkeit. Aber es gibt Vergeuden. Reisen in der Ödnis, während der ganze Himmel dir offensteht, ist Unfruchtbarkeit, und Unfruchtbarkeit ist in Menschlichen Dingen eine drängende Angelegenheit. Es gibt keine Zeit, aber es gibt Säumnis. Es gibt Liebe, zu erkennen, und Liebe, um gegeben zu werden, und die Abwesenheit von ihr erschafft Dringlichkeit. Man könnte es Notlage nennen. Und Notlage ist, wann etwas in Erscheinung kommen muss. Notlage ist wie eine Auslieferung, und jetzt, dieser Augenblick des Himmels, ist der Zeitpunkt und der Ort, um dich Mir auszuliefern.
Natürlich, du bist nie von Mir aufgebrochen, demnach ist es für dich an der Zeit, deine Illusion gehen zu lassen. Das ist ein Notfall, die Vergangenheit gehen zu lassen. Es bist du selbst, der in Erscheinung tritt. Wie Wellen treten Meine Kinder zur Wahrheit hervor und lassen die eroberten Illusionen eine nach der anderen oder alle auf einmal fallen.
Ich habe keinen Notfall, aber du.
All die Dringlichkeiten, die du im Leben verspürst. All das Eilen, rechtzeitig irgendwohin zu kommen. Die richtigen Leute treffen. Das Richtige tun. All das ist Ausflucht für deine Verabredung mit Mir. Du weißt, das ist der Fall, da die Befriedigung, die Ecke noch rechtzeitig zu bekommen, die Leere nicht füllt. Deine wahre Bestimmung erlangen – das würde es tun. Schier bei Mir anlangen, das würde es tun. Ich fülle die Leere. Ich bin der Einzige, Der das vermag.
Du hast Meine Tanzkarte. Mein Name steht bereits darauf, wie auch der deine. Alles, was du zu tun hast, ist, die (nicht existente) Zeit Unseres Tanzes einzutragen. Alles Weiteres ist bestellt. Alles Weitere ist in Bewegung. Du bist in Bewegung. Die Band spielt, aber du ignorierst die Musik. Du gehst hierhin und dorthin. Komm einfach hierhin. Höre auf dorthin zu gehen.
Du hastest, um dir zu begegnen, und du weißt nicht einmal, wie du aussiehst, also verfehlst du dich. Du gehst direkt an dir vorbei, während du dein Rennen gegen die Zeit rennst. Renne nicht gegen. Komme zu.
Ich sage dir, höre auf mit Rennen, zur selben Zeit, wo Ich dir erzähle, mitzubekommen, wohin du gehst. Stoppe eine Weile. Pausiere. Erkenne die Richtung, in die du gehst. Nimm die Richtung in dein Herz ein, und die Lenkung kommt mit dir. Deine Intention hat es genau auf die Richtung abgesehen, die Wir vor langer Zeit in der Ewigkeit eingestellt haben. Und das meint deinem Herzen folgen. Das ist Mir folgen.
Was du getan hast, ist, dem Leiden folgen. Du folgst Aufrechnungen von ihm in der Welt, und du führst dein eigenes Leiden aus. Du gibst Leiden öffentlich bekannt. Du siehst es als bewiesen an, dass du ungerecht behandelt wurdest. Das ist Realität, sagst du.
Ich sage, nein, Abwesenheit von Leiden ist Realität. Aber Abwesenheit von Leiden ist kein Vakuumzustand. Das Leiden selbst ist der Vakuumzustand, der dich aufsaugt.
Wo ist im Leiden oder im Hochloben von Leiden die Liebe? Musst du auf dem Schlachtfeld bleiben? Denkst du wirklich, dieses Scharmützel sei die Kraft des Lebens?
Deine Aufmerksamkeit geht dorthin, wohin du sie richtest. Denkst du, Leiden könne verschwinden, solange du ihm Beachtung schenkst?
Protest beseitigt nicht die Illusion von Leiden. Er ist eine Erhöhung von ihm.
Der Glaube an die Heiligkeit von Leiden hält es vorort. „Ich Arme“, sagst du. „Arme Welt“, sagst du. Und du schüttelst deinen Kopf. Du bemitleidest und du hältst aufrecht.
Was wäre, wenn Leiden nichts anderes wäre als Konfusion, und wenn das Leiden der Welt Massen-Konfusion, Konfusion massenhaft aufgehäuft, wäre? Was wäre, wenn du dich irrtest? Was wäre, wenn du der Schöpfer des Leidens wärst? Wenn du das wärst, könntest du es lösen. Du könntest das Leiden der Welt freisetzen. Du könntest es aus den Angeln heben. Und du könntest es fortwerfen.
Du legst solchen Wert auf Leiden, als ob Leiden dein Gott wäre, und als ob du ihm deine Gefolgschaft schuldest.
Leiden ist nicht dein Gott. Leiden ist nicht die Ausweitung der Welt. Ein Schrei wurde vor langer Zeit geschrien, und du hörst das Echo, und dieses Echo nennst du Leiden.
Rufe von neuem. Sei wie Christus, der kein Leiden sah, und, aus seiner klaren Sicht heraus entschwand es. Aufgrund seiner klaren Sicht konnte der Blinde sehen. Und kannst du sehen.
Welches Aufhebens ist das wert? Du hast eine Bestimmung bei Mir, und das bedeutet, weg vom Leiden. Leiden entstammt der Vergangenheit. Und jetzt ist die Gegenwart. Entbinde das Leiden. Komme jetzt zu Mir.
Du musst sehr vorsichtig sein, was du Anderen gegenüber zum Ausdruck bringst. Du stehst im Geschäft, Meine Kinder hochzuheben oder sie herunterzuziehen. Deine Worte sind ansteckend. Andere Menschen kaufen deine Gedanken. Und du kaufst die Gedanken Anderer. Sei auf der Hut, was für Gedanken du in dich einlässt.
Eine Ursache, wieso du Mich in deinem Leben nötig hast, ist, weil Ich dich hochhebe. Ich hebe dich zur Wahrheit hoch. Du brauchst ein Gegengewicht zu all der Negativität, die zu dir hin fliegt. Ich möchte dir negatives Denken ersparen, und Ich möchte dir Meine Sicht geben. Du bist eine große Sicht, nicht kleines Denken.
Du brauchst nicht zu wissen, was andere Menschen über Mich denken. Du brauchst nur Mich für dich selbst zu kennen. Andere möchten Bestätigung ihrer Zweifel. Sie möchten eher dich bei sich haben als Mich.
Die Gedanken und Energie anderer Menschen werden wohl anheben, dich zu ergreifen und hinunter zu ziehen. Sicher ist, Ich werde dich hochziehen. Bleibe bei Mir, und du wirst dich hoch erheben. Deine Geister werden sich hoch erheben. Wann immer du entgeistert bist, hast du Mich im Stich gelassen. Bleibe bei Mir, und Wir werden die Welt anheben.
Fürchtest du, dass Mitkommen mit Mir einen Verlust von Macht bedeutet? Fürchtest du, dass Mich mit offenen Armen zu umarmen heißt, etwas aufzugeben? Also, ja, es wird heißen, etliche gut-eingravierte Illusionen aufzugeben, derer du teilhaftig bist. Dass du es besser weißt als Ich, ist eine unter ihnen. Ja, du musst diese eine aufgeben.
Du sagst: „Was für eine Art von Gott erlaubt diesen oder jenen Hohn?“ Und du schlägst dir an die Brust.
Höre auf, dir an die Brust zu schlagen. Für dich gibt es hier keinen Sieg. Übergabe ist etwas für dich. Übergib dich an die Liebe und nicht an den Hohn. Übergib deine ausgedienten Glaubensvorstellungen. Übergib dein Festhalten an Anklagen. Übergib dein Herz an Mich. Umarme Mich.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #135 – 13.3.2001 – The Rumor of Fear
DAS GERÜCHT DER ANGST
Angst ist ein Gerücht, das seinen Anfang nahm. Sie ist eine Bemühung unter Ansteckung. Sie ist ein unberechenbarer Bus. Sie ist ein Feuer, das alles, was ihm im Wege ist, niederbrennt. Sie ist ein kalter Schweiß. Sie ist eine Anomalie. Sie ist eine Gewohnheit. Sie ist eine Art und Weise, die Dinge anzuschauen.
Ändere, wie du die Dinge anschaust. Es gibt keine Nachfrage mehr, dich zur Angst hin zu bücken. Die Angst legte dich herein, und sie tut das immer noch.
Angst ist ein Lärm. Sie ist das Brüllen eines Löwen hinter Gittern. Angst wurde der Dompteur von dir.
Merke, wie du die Angst ehrst. Du lässt sie dich überschatten, indem sie dein Gewahrsein von Mir überschattet. Du denkst, Angst sei real, und das sei Ich nicht. Etliche Dinge hast du fehlverstanden.
Irgendwie lehrte dich die Angst, sie sei dein Freund. Also, sicherlich ist sie ein Kompagnon, aber ein Freund? Ich denke, nein. Angst ist ein vorgetäuschter Freund, der währenddessen deine Abtretung anzettelt. Sie hält dich gefangen. Sie hält dich in ihrer Knechtschaft.
Sie schlägt bei dir blinden Alarm. Sie schickt dich zum Losrennen. Sie sendet Blitze, als käme ein Sturm, dabei ist sie unterdessen selbst der Sturm. Sie warnt dich eigentlich vor sich selbst.
Furcht ist das Gerücht eines Sturmes im Anzug. Und Angst macht eine Inszenierung und schwatzt dir deine Vorstellungsgabe ab. Angst wird zu deinem Chefberater. Sie warnt dich vor sich selbst. Sie katapultiert dich in einen Wahnsinn über sich selbst. Angst sägt dir deine Beine ab und kettet dich an ihre Schatten.
Hattest du nicht genug von der Angst? Musst du sie so gut kennen? Musst du sie noch besser kennenlernen? Musst du sie behalten?
Angst wird nicht von dir weggehen. Für dich ist die Zeit da, von ihr wegzugehen. Schneide ihren Kopf ab, und du wirst sehen, er ist aus Stroh.
Angst ist ein Fußballspieler, der deinen ganzen Bewegungsraum abblockt. Du wirst zu einem Herumtreiber der Angst, und dementsprechend wird dein Leben gelebt, im Zurückprallen vor Angst. Angst lässt dich klein zurück. Sie möchte nicht, dass du etwas wirst.
Überklettere deine Ängste. Kick sie aus dem Weg. Sie sind nicht deine Stütze. Sie sind dein Zugrunderichten. Sie macht dich träge. Alle Angstenergie der Welt kuppelt sich in sich selbst ein. Gib deine Ängste in Zahlung. Gib sie an die Verwindung zurück, von wo sie ihren Lauf nahm. Hol dir dein Geld zurück. Bekomme dich selbst zurück. Untergrabe dich nicht mehr länger.
Angst ist ein Fährtenfinder. Sie bringt dich zur Strecke. Sie ist ein Virus. Sie ist wuchernd. Angst betreut dich, gegenüber allem wachsam zu sein, außer gegenüber ihr selbst.
Nun ist es an der Zeit, die Angst aufzugeben.
Übernimm Liebe. Übernimm sie jetzt. Übernehmen ist Wählen. Wähle die Liebe jetzt. Liebe ist dein natürlicher Zustand, und sie stößt ihren Weg in dein Gewahrsein nicht frei. Das braucht sie nicht zu tun. Sie weiß nichts von der Existenz von Angst. Sie kennt die Nicht-Existenz von Angst. Liebe hat keine Angst vor ihren eigenen Schatten oder ihren Gerüchten. Sie weiß, sie überdauert die Angst, die lediglich von Anfang an gerüchteweise in die Welt gesetzt wurde.
Wahrheit ist das Gegenteil von Gerücht, und Wahrheit ist das gleiche wie Liebe. Die Basis des Lebens ist Liebe, nicht Angst. Das Ego ist sich allerdings der Angst wohl gewahr. Es ist ihr Diener.
Die Angst nutzt das Ego aus. Das Ego ist diese lästige reizbare rot-gesichtige Jugend, die denkt, sie müsse sich selbst auf die Schultern der Menschheit hieven, sie müsse auf bestimmte, sich wichtig machende Weise angesehen werden, anderenfalls schlage die Menschheit fehl. Das Ego steht in einer Liebesbeziehung mit der Illusion ihrer Grandeur, und die Angst benutzt das Ego, um dich unter Kontrolle zu halten, alldieweil sie dir vormacht, du seist der Hauptkontrolleur.
Das Ego ist eine Musikbox, die nach Belieben Angst abspielt.
Beseitige dein Ego, und die Angst verschwindet wie ein ins Wasser geworfener Stein.
Die Angst ist ein Nager, der sich seinen Weg durch dein Leben gefressen hat.
Denke ohne Angst an das Leben.
Denke schier an das Leben. Was für eine Erleichterung!
Angst ist ein Aufputschmittel, das du nicht brauchst. Du brauchst keine Sedativa.
Du hast nötig, wer du bist, zu sein, und du hast nötig, zu Mir zu kommen, damit du erkennst, wer du bist. Du, der du ohne Ego bist, weißt, dass du erhabener bist als das Ego. Du zeigst dich der Lage gewachsen, und die Gelegenheit heißt Liebe, und Ich bin der Beschaffer von ihr. Komme zu Mir und nicht zur Angst. Ich bin real, und die Angst ist es nicht. Die Angst ist ein Gerücht, das seinen Anfang nahm und durch die Welt angefacht wurde, und du sprangst auf diesen populären Zug der Angst auf. Springe jetzt herunter, und beginne dein Leben mit Mir.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #136 – 14.3-2001 – The True You
DAS WAHRE DU
Angst bringt ihr eigenes Gepäck mit sich. Sie bringt Unentschiedenheit. Sie bringt Gewahrsein ihrer selbst. Sie ist eine lähmende Droge. Eine Injektion, und du kannst dich nicht bewegen. Fürchte die Furcht. Lasse sie dich nicht einfangen.
Fange die Liebe ein. Fange Mich ein. Fange dich selbst ein.
Lasse von der Angst ab, und finde dich selbst.
Verbringe dein Leben nicht damit, Angst zu vermeiden.
Habe sie gebannt.
Lache über sie, dieser listige Fremdling, der vorgibt, dein Freund zu sein. Wenn du über sie nachdenkst – wenn du wirklich über sie nachdenkst -, was gibt es zu befürchten? Oh, Ich weiß, du hast eine Liste, und deine Liste der Ängste ist groß, und jede wird größer, sobald du eine weitere auf die Liste setzt. Du gibst ihnen vorher schon einen Namen. Sie werden zu deiner Agenda. Sie werden Schlaglöcher, die du vorzeitig gräbst, für den Fall, dass du zufällig aus dir heraus an welchen vorbeikommst. Du wirst Schlaglöcher zu einer sicheren Sache machen. Du wirst deine Reise um sie herum aufnehmen. Du kartierst sie.
Was gibt es, um Angst zu haben? Es gibt zwei Kategorien: das Zerbröckeln deines Körpers und das Zerbröckeln deines Ego. Und dein Ego hat sich ziemlich in deinem Körper verfangen, damit können Wir sagen, all deine Myriaden an Ängsten sind eins, und es geht um das Ego. Du denkst, dein Körper sei deine Identität, und das Ego dein Überleben. Dein Ego füttert deine Ängste. Und deine Ängste füttern dein Ego.
Deine Ängste machen dich bedeutsam, denkst du.
Du denkst, deine Ängste seien Realismus, aber sie sind eine Gruppierung am Rand, die dich von den Seitenlinien her in die Zange nimmt.
Ängste sind ausgedacht. Sie wurden erschaffen. Du hast dir deine Ängste ausgedacht. Oder du übernahmst welche von Anderen. Oder diejenigen der Welt. Du machtest Ängste, aber du wurdest als eine Faser Meiner Liebe geschaffen. Das ist das Reale, und du siedelst auf dem Unrealen. Du kämpfst, um das Unreale real zu machen. Du hast dich selbst davon überzeugt, dass dein Leben eine Suche nach Ängsten ist, Ängste, die dich nur den Zahlen nach übertreffen, denn für jede Angst sprießt eine weitere zügig nach. Ängste sind das Unkraut deiner Vorstellungsgabe. Und je mehr du sie bekämpfst, desto mehr gibt es sie. Sie sind schwer zu bezwingen, doch leicht zu verscheuchen.
Ersetze deine Ängste mit Mir. Gib Mir statt, diese zitternden Orte einzunehmen. Gib deiner Aufmerksamkeit statt, die Angst zu verscheuchen.
Dein illusionärer Körper wird zerkrümeln, und dein Ego ebenfalls.
Und dann bist du bei Mir belassen, und Ich bin deine Stärke.
Versuche nicht, dein Ego unversehrt zu halten. Dein Ego ist ein Geist. Es ist nur etwas, dem du nachgesonnen hast. Es ist ein Phantom der Illusion.
Beginne mit Mir von vorneherein. Du kamst von Mir und du wirst zu Mir zurückkehren. Kehre jetzt zu Mir zurück. Komm zur Wahrheit des Lebens, und nicht zu dessen Narretei. Mit oder ohne Körper, du existierst. Mit oder ohne Ego, du existierst.
Finde das wahre Du. Es ist wundervoll. Das wahre Du braucht das Ego nicht. Das Ego ist eine falsche Front. Du hast die Rüstung Gottes, und die Rüstung Gottes ist Liebe. Liebe ist der Überlebende. Liebe ist der Gewinner. Jederzeit. Lass die kleinen Szenen auf der Bühne des Lebens dich nicht von etwas anderem überzeugen.
Du brauchst kein Schwert sein, außer du meinst ein Schwert der Liebe. Wenn du allerdings die Welt mit Meiner Liebe füllen kannst, wieso solltest du ein Schwert von ihr brauchen?
Schau der Liebe zu. Ja, das ist heute dein Auftrag. Schau nach dem Nachweis von ihr. Beobachte sie. Richte deine Aufmerksamkeit auf die Liebe, und du wirst sie magnetisieren. Du wirst sie vergrößern. Du wirst die Herrlichkeit der Liebe sehen, und deine Ängste werden sich einen hastigen Unterschlupf errichten.
Höre auf, deine Ängste zu zählen. Zähle deine Liebe.
Wisse, dass Gott dich gesandt hat, und das wird bekannt werden.
Heute, während du in die Welt hinaus gehst, gib ihr Meine Liebe.
Ich möchte dir sagen, was deine tiefste unbegründete Angst ist. Dass du nicht geliebt bist. Du denkst, so viele Dinge bedeuten, dass du nicht geliebt bist. Du, der du durch den Größten des Allen über alles geliebt wirst, zweifelst, dass du geliebt wirst. Du bezweifelst deinen Wert, und du bezweifelst Meine Liebe.
Wenn du enttäuscht bist, meinst du, du seist nicht geliebt. Wenn du Geld oder Blicke oder Erfolg oder einen geliebten Angehörigen, der seinen Körper verlässt, verlierst, denkst du, das bedeute, du seist nicht geliebt. Du denkst, das sei das Ende der Liebe.
Das Gute ist – du weißt, dass Liebe mehr zählt als Geld oder Aussehen oder Erfolg, aber du denkst auch, dass sie einen Nachweis von Liebe darstellen, und dass du einen Nachweis nötig habest. Du denkst, deren Präsenz sei Liebe in ausgegebener Form, und deren Abwesenheit sei abgewiesene oder zurückgehaltene Liebe.
Höre Mir zu. Was fraglos wahr ist, braucht keinen Beweis. Du bist geliebt. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter.
Sobald du wahrlich Meine Liebe und deine Empfängerschaft von ihr erkennst, erkennst du Mich. Glaube ist kein Sprung. Glaube ist ein Wissen. Du hast dich selbst zu erkennen. Alle Erzählungen der Welt können dir keinen Glauben an dich aushändigen. Du hast ihn dir selbst auszuhändigen. Gib deine Ängste ab, und du lernst Glauben kennen. Glaube oder Angst, Meine Kinder. Zur selben Zeit könnt ihr nicht beides haben. Seid nicht entmutigt. Angst nimmt von dort Abstand, wo Glaube und Liebe sind, und Mein Glaube in dich und Meine Liebe für dich sind um Vieles größer, als du dir vorstellen kannst. Du machst nicht einmal Anstalten, sie zu kennen.
Mache heute Anstalten, sie zu kennen.
= = = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #137 – 15.3.2001 – God’s Stars
GOTTES STERNE
Nun, wo du weißt, Ich liebe dich, brauchst du keinen Beweis der Liebe von Anderen. Du brauchst keinen Liebesbeweis vonseiten der Welt. Geh durch das Leben wie jemand, der geliebt ist. Dann bist du Christus.
Christus wusste, wer und was er war. Infolgedessen hatte er um nichts zu fragen. Worum bat er? Was bat er jemanden, es für ihn zu tun oder zu erweisen? Sein eines Ansinnen war, dass Andere zu Mir kommen und die Freude, Mich zu kennen, die die seinige war, innezuhaben. Worum bat er außer zu geben? Und was er geben wollte, das war Ich.
Wann sagte er. „Hmm, was möchte ich heute? Wie fühle ich mich? Was liegt heute an? Wer tat gestern nicht, was ich wollte? Wer steht mir heute im Weg?“ Jemand in Freude denkt einfach so nicht. Er stößt solche Gedanken nicht aus sich heraus. Er nimmt keine Position ein, die nicht die seine ist. Er ist bei Mir, und das ist es. Und das ist genug. Alles Weitere daneben verbleicht.
Ich sage, alles Weitere verbleicht. Seine Wichtigkeit lässt nach, aber sein Licht wird heller, da Mein Licht zu sehen ist und gesehen wird. Mein Licht, das scheint, wird gesehen. Und was anderes kann dieses Licht sein, als reflektiert? An der Stelle ist kein Bemühen aufzufinden.
Christus zog sich morgens nicht aus dem Bett und dachte nicht an alldas, was zu erzielen sei. Nicht im geringsten. Er hatte nichts zu erreichen, als Mir zu folgen. Und Ich folgte ihm. Ich ging vor ihm her, und Ich folgte ihm, und er folgte Meiner Bahn, und sein Schritt war fest. Und Andere folgten Mir mittels ihm.
Was war denn dieser heilige Mann, dass Leute ihm heute immer noch zu Mir hin folgen? Er war ein heller Stern am Firmament. Er entzündete das Universum, und sein Licht leuchtet nach wie vor. Aber sein Licht war nie das seine, das versteht ihr. Er wusste, Wessen Licht es war, und er kannte dessen Dauerhaftigkeit. Er wusste, er war ein beweglicher Stern, und dass er der Beweger war.
Du denkst, der Unterschied zwischen dir und Christus sei kolossal. Nein. Ich sage dir, er ist klein. Und der Unterschied wird kleiner und kleiner.
Du gehst irgendwohin. Du kommst ins Licht. Licht betritt Licht. Was sind dabei die Möglichkeiten? Wie viel Licht ist Licht, das Licht betritt?
Du schreitest in Licht hinein, von dem du nie fortgegangen bist. Du magst dich bewegen, du magst reisen, aber du wirst nie weggehen. Du wirst Mich überallhin mit dir nehmen. Dein Verhalten wird sein, Mich bekannt zu machen. Mein Licht, das in dir scheint und aus dir heraus strahlt, wird Mich bekannt machen.
Du bist der Scheiner Meines Lichts.
Du bist entzündete Sterne, und Sterne scheinen.
Heute flammst du das Universum auf.
Jenes braucht Mein Licht mittels dir.
Es war von Meinem Licht abgeschieden.
Lediglich du kannst es bescheinen.
Warte nicht auf einen anderen Stern am Horizont.
Du bist der Stern am Horizont, und du gehst auf.
Du gehst zu Mir auf, und alle schauen auf die Helle Meines Lichts in dir. Und dem, was die Augen sehen, folgt das Licht. Der Pfad deiner Augen ist deine Richtung. Das ist deine Landkarte. Deine Augen werden dich führen, und deine Augen gehen auf das Licht zu. Und Alle werden dem folgen, wohin deine Augen sie nehmen werden.
Sie folgen dir jetzt. Andere folgen dir jetzt.
Jeder folgt immerzu einem Anderen. Nun erkennst du, wo du führst. Du möchtest nicht mehr länger irgendwem folgen außer Mir.
Du wirst nicht mehr länger jemanden in die Ungewissheit leiten. Nicht mehr in den Zweifel. Nun wirst du Andere dorthin führen, wo Licht ist, wo weit ausladendes Tageslicht ist, entzündet durch Gottes häufig aufgesuchte Sterne.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #138 – 16.3.2001 – The Stirrings of Love
DIE RÜHRUNGEN DER LIEBE
Etliche denken wohl, Mein Zweck sei hier, es dir behaglich zu machen. Meine Geliebten, Meine Zwecksetzung ist, euch die Wahrheit zu überreichen. Die Wahrheit erhebt euch, indessen, wenn die Verkleidung der irrigen Glaubensvorstellungen euren Mantel der Behaglichkeit darstellte, und wenn euer Mantel beseitigt ist, dann fühlt ihr euch krätzig. Das Gewahrsein eurer schlafenden Größe ist das Anregen eurer Größe, und dieses Anrühren bereitet euch Unbehagen.
Wir könnten sagen, dich aufwecken aus deinem Schlaf ist dich aufwecken zu deiner Größe. Du kannst dich nicht zum Himmel erheben und im gleichen Stuhl sitzen bleiben. Größe muss aufstehen. Größe fläzt nicht in einem bequemen Sessel. Sie sitzt nicht still. Größe ist Stille, die sich erhebt.
Wenn du zu einem Heidengeld kommst, kann es sein, du fühlst dich nicht wohl. Deine Parameter ändern sich. Deine Gestaltungen wandeln sich. Du dachtest, du sitzt in einem bequemen Stuhl, und nun findest du, es war eine faltbarer Stuhl, in dem du saßt. Du dachtest, du lebst in einem Haus, und nun findest du, es war ein Zelt. Und du dachtest, du seist in einem Körper umhüllt, und nun findest du, du seist nicht umhüllt. Du bist weitaus größer als dein Körper. Du bist weitaus größer, als du dachtest. Alles ist weitaus größer, als du dachtest.
Ortsfeste Grenzziehungen zu verlassen, das wird dich erschüttern. Zu finden, dass es keine Grenzen gibt, das wird dich auf dem falschen Fuß erwischen. Keine Wache benötigen, das wird bei dir zum drunter und drüber. Ohne Grenzen gibt es kein oben und kein unten. Es gibt Grenzenlosigkeit. Du warst gewöhnt, dich an Mauern festzuhalten. Du hattest so eine Ecke, von der du dachtest, sie sei die Welt.
Lasst uns sagen, du befandst dich in einem tiefen Schlaf, und ein Flüstern von irgendwoher machte dich wach. Woher kam es? Wen ruft es zu sich? Kann es sein, dass es dich ruft? Und du hattest solch einen guten Schlaf. Du träumtest, du seist die Kleinheit, und nun vernimmst du einen Refrain, du seist Größe.
Größe ist keine Medaille, die an dir angebracht ist. Sie ist nicht über dir aufgehäuft. Sie ist nicht außerhalb von dir. Größe kommt nicht von irgendwoher. Sie ist die deine.
Unvermittelt findest du dich in der Robe eines Königs. Eine Weile lang magst du denken, es sei eine Verkleidung, und du wärst ein Betrüger. Doch sobald du erkennst, dass der Thron der deine ist, nistet sich die Größe ein.
Du hofftest, du seist nicht groß. Du hofftest, du würdest nie gerufen, und alles könnte bleiben, wie du annahmst, es sei so.
Aber die Wahrheit lässt dich nicht in den gleichen Quartieren bleiben.
Vielleicht dachtest du, Größe sei aus Geschenken gebildet, die über dich aufgehäuft werden. Nun findest du, du bist das Geschenk. Du wirst offen gelegt, und du bist die Offenbarung.
Ich übergebe dir die größte Einladung, die du je empfangen wirst. Die Einladung lautet, zu deiner Wahrheit zu kommen. Bei der Gelegenheit führe Ich dich bei dir ein. Du bist der Ehrengast. Du bist der Betrachtete. Mein Geliebter wird betrachtet. Deine Schönheit wird betrachtet. Akzeptiere deine Schönheit. Akzeptiere deine Pracht. Sie ist die Wahrheit von dir.
Man sagte, du sollst in die Hocke gehen, und nun wird dir gesagt, aufrecht zu stehen.
Du wurdest abgesondert, und nun bist du frei.
Du wurdest am Boden festgebunden, und nun sagt man zu dir, fliege.
Du wartetest auf etwas, was dich hochhebt, und nun heißt es, du bist der Anheber.
Du wartetetst darauf, entzündet zu werden, und nun heißt es, du bist der Anzündende. Die Welt war dunkel und war im Warten auf Licht begriffen. Du bist das Licht, auf das die Welt wartete. Licht wiegt nichts. Steh auf, und die Welt ist entzündet.
Dein Gewahrsein ist das Licht, das angekündigt worden ist.
Dein Gewahrsein.
Dein Gewahrsein Meines Lichts ist dein Licht.
Betrachte Mein Licht. Und die Welt ist entzündet. Und du hast sie entzündet.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #139 – 17.3.2001 – The Power of Wonder
DIE MACHT DER VERWUNDERUNG
Steh in Ehrfurcht vor dem Universum Meiner Schöpfung. Sei über sie verwundert. Sei wunder-voll. Sobald du wundervoll bist, bedeutet das nicht, dass du als das angesehen wirst. Voll der Verwunderung, es bist du, der so sieht. Du siehst mit den Augen der Verwunderung. Wenn du in Verwunderung stehst, werden deine Augen erleuchtet. Wenn du in Verwunderung stehst, drückst du Mein Licht aus. Ich erschuf die Welt, und Ich sah, sie war herrlich. Ich hatte sie mit Meinem Wundern erfüllt, und demnach war sie mit Meiner Verwunderung erfüllt.
Sei heute geboren und sieh alles, als hättest du es noch nie zuvor gesehen. Sieh mit neuen Augen. In Wahrheit wirst du Meine Schöpfung sehen, so wie sie ist. Wenn du dich umschaust und du gerätst ins Wundern, dann siehst du richtig. Ich bitte euch nicht, so zu tun als ob. Ich bitte euch zu sehen.
Macht euch nichts aus Auren und solchen Dingen. Ihr mögt nicht Ausschau nach ihnen halten. Es ist eure Sicht, die entzündet wird. Ihr seid Licht, das hinaussieht, und Licht sieht Licht.
Du bist Meine geliebte Belichtete.
Ist es kein Wunder, dass etliche Meiner Schöpfungen still stehen und etliche sich bewegen? Und einige können beides. In Wirklichkeit bewegt sich alles, und alles steht still. Ein stilles, grünes Blatt weht in der Brise. Ein einzelner Mensch setzt sich hin und steht auf. Die Wolken bewegen sich. Die Sonne ist still. Bewegung und Stille sind eines Meiner Wunder.
Dass es einen Durchlauf von Licht gibt ist ein anderes Meiner Wunder. Dass Licht Schatten erschafft, ein weiteres. Dunkelheit kann in Erscheinung treten, Licht aber kann nicht zum Verschwinden kommen. Und das Wunder des Lichts, das Farben, viele Farben, das Spektren des Lichts innehat.
Dass es keine Dichte gibt, dass es da dennoch ein Erscheinungsbild von Dichte gibt, das ist ein anderes.
Meine Schöpfung ist ein Rätsel, und ist es nicht.
Und Schöpfung ist nicht.
Meine Liebe ist.
Dass Meine Kinder Dinge herstellen können, ist ein weiteres Wunder. Sie können Schönheit erzeugen. Sie erzeugen Schönheit. Und sie können Schönheit aufdecken.
Meine Kinder sind derartige Schöpfer von einem solchen Ausmaß, dass sie es vergessen können. Doch dann, wenn sie vergessen können, können sie sich auch erinnern.
Wie entsinnt sich die Natur der Jahreszeiten?
Wie entsinnst du dich, wer du bist?
Klang ist ein ferneres Meiner Wunder. Musik. Denk bloß daran.
Alle eure Sinne sind Meine Wunder.
Dass es Rosen gibt, ist ein Wunder. Diese Rosenbüsche knospen auf und lassen dann ihre Blätter fallen, und die abgefallenen Blätter nähren die Büsche bis zu ihrem nächsten Heranreifen – das ist ein weiteres Wunder. Und dass es da neben den Rosen noch andere wachsende Dinge gibt!
Wie dachte Ich bloß an diese Dinge? Wie kamen sie hervor?
Ich dachte Schönheit, und Schönheit trat in Erscheinung.
Und wie dachte Ich an dich? Welche Leidenschaft erschuf dich?
Es ist für Mich ein Wunder, dass ihr in der Welt derart viel Langeweile auffindet. Ein einziges Menschenwesen, das auf der Erde wandert, wäre Wunder genug, um mit ihm mehrere Lebenszeiten des Wunderns zu unterhalten.
Dass Schöpfung vom Erschaffenen zu entkommen vermag, ist ein Wunder. Dass Menschen aus anderen Menschen scheinbar entströmen können. Dass Menschen von einer Minute zur nächsten immerzu-wandelnd sind, und dass es dennoch in Wirklichkeit keinen Wandel gibt. Dass es so etwas wie Atmen gibt. Dass es Mein Atem ist, den du atmest, und dass es Mein Atem ist, der dich beatmete.
Alldas allerdings ist gewöhnlich. Es wurde ordiniert. Dass Wir einander hören können, wurde eingebaut. Ihr könnt Mich hören. Ich könnt Mich miterleben. Ihr könnt Mein Herz kennen, da Ich es euch gab.
Ich machte euch mit Liebe. Und Liebe ist Unser Austausch. Euer Mich Hören ist Meine Liebe für euch und die eure für Mich. Was ist Zuhören anderes als Liebe? Was anderes bin Ich als Liebe? Und was bist du? Und was bist du?
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #140 – 18.3.2001 – Nothing Can Be Less
NICHTS KANN MINDER SEIN
Ich gehe davon aus, dass Meine Kinder eine Schwäche haben, und das ist ein Empfinden des Verlusts. Einem Empfinden des Verlusts oder der Furcht vor Verlust entspringt Eigentümerschaft, entspringt Kontrolle, Anhaftung, Ärger und anderes Unbehagen.
Wenn ihr bloß damit vertraut wärt, dass alles unversehrt ist, dass nichts minder sein kann, dass unschlagbare Schätze allerorten überquellen, dass sich inwendig in euch strahlend ein großer Hort befindet, dass ihr durch den Allmächtigen hoch geschätzt werdet, dass ihr nicht fallen gelassen werden oder fallen könnt, dass alles, was als Tragödie erscheint, ein schieres Blinken auf einem Bildschirm ist, welches ihr als tragisch interpretiert, und so weiter und so weiter, welche wahrgenommenen Probleme hättet ihr dann oder könnte es dann geben?
Wenn ihr nichts anderes erkennen könntet in dem Augenblick, in dem ihr euch verloren fühlt, als dass ihr in ebendem Augenblick gefunden werdet, worüber würdet ihr euch sodann in Aufregung versetzen?
Wenn ihr nichts anderes kenntet, als dass ihr, ihr, die höchste Liebe, aufs Höchste geliebt seid, was würde euch oder könnte euch dann fehlen?
Wenn ihr erkennen könntet, dass es keine Materie gibt, was dann würde oder könnte euch etwas ausmachen?
Wenn ihr bloß Wahrheit kenntet, würdet ihr und könntet ihr dann Verlust, Angst vor Verlust, Kontrolle ihr gegenüber, Anhaftung, Ärger und jedwedes andere Symptom für imaginierten Verlust nicht kennen?
Habt ihr euch je etwas vorgestellt? Habt ihr gedacht, es sei so? Ihr habt etwas fehlverstanden? Ihr dachtet, ihr habt etwas überhört und habt es falsch gehört? Du dachtest, jemand redete über dich, und du fühltest dich unbehaglich, obschon sie eine Party für dich planten? Du kennst die Art von Dinge, die Ich meine.
Eure Vorstellung ist zu gut, und nicht gut genug. Ihr seid gut darin, euch das Schlimmste vorzustellen, und unbeholfen darin, euch das Beste vorzustellen. Beginnt, euch das Beste vorzustellen, und was es für euch bedeuten würde.
Was würde es euch bedeuten, falls all das, was ihr als negativ seht, einen anderen Aspekt hätte?
Was, wenn all die Negativität in der Welt, die ihr zu Gesicht bekamt, imaginiert wurde und dann in einem Theater selbst zum Ausgespieltwerden gelangte, wenn ihr davon gelesen, sie euch angeschaut habt, und wenn sie vor euren Augen zum Leben kam, und wenn ihr vergaßt, dass ihr im Theater wart? Wie sähe es dann aus? Ihr wisst, wie das aussähe. Ihr habt erfahren, dass Ihr das Kreischen erfahren habt.
Was wäre, wenn die Augen der Liebe Liebe erschüfen? Was, wenn Augen der Angst Angst erschüfen? Wenn Augen der Kontrolle Kontrolle erschüfen? Anhaftung Anhaftung? Empfinden von Verlust Verlust? Und was habe Ich ausgelassen? Achja, den Tod.
Was wäre, wenn es den Tod nicht gäbe? Was wäre, wenn Tod unmöglich wäre? Was wäre, wenn du ein Kleidungsstück abgelegt sähest und dabei denken würdest, das sei der Tod? Was wäre, wenn das Ablegen eines Kleidungsstückes nicht als etwas derart Düsteres angesehen würde? Was wäre, wenn das Ablegen eines Kleidungsstückes das Ablegen eines Kleidungsstückes wäre? Was wäre, wenn der Schauspieler, der das nunmehr abgelegte Kleidungsstück anhatte, nun das gleiche Seinswesen ohne die Kleidung ist, und wenn er dann und wann ein weiteres anzöge, oder eben mal nicht ein weiteres? Was wäre, wenn das Wesen, das vormals in einem bestimmten Kleidungsstück steckte, niemals mehr ein weiteres anzöge?
Ist ein Wesen in einem Kostüm ein Wesen, das sich ohne das Kostüm von sich unterscheidet?
Vielleicht überzeugt dein Kostüm Andere, dass du der Part bist, den du spielst, indem du dein Kostüm trägst, indes, du weißt es besser, oder etwa nicht? Du weißt, du bist ein Gott-Seinswesen in einem Kostüm auf Erden, das als ein Menschlicher Körper bezeichnet wird. Du trittst in dieser Rolle auf. Doch letzten Endes musst du wissen, dass es eine Rolle ist, die du spielst. Diese Rolle ist nicht, wer du bist. Lass Andere dich als einen Erdling und als nichts weiteres in Betracht nehmen. Was spielt das für eine Rolle? Du bist ein Gott-Seinswesen auf der Erde in einem Erdenkostüm. Du bist eine Glühbirne mit einem Schatten auf ihr. Das ist alles. Das ist alles, was passierte. Mit einem Schatten versehen, wie du es sein kannst – gleichwohl bist du Licht.
Du kannst dein Licht nicht verlieren. Du kannst dein Seien nicht verlieren. Du kannst das Geschenk der Seele, das Ich dir gegeben habe und das du bist, nicht verlieren. Du kannst deine Seienshaftigkeit nicht verlieren. Nichts kann dir passieren. Etwas Wahrgenommenes kann deinem Kostüm oder der Szenerie passieren, ja, doch nichts kann je dir oder der Wahrheit der anderen Spieler auf der Bühne oder auf der Leinwand passieren. Nichts außer Gutes kann sich dir zutragen. Nichts außer Gutes geschieht.
Falls das Bühnenbild abgebaut ist, ist es für eine andere Szene abgebaut. Keine Not, um eines fallenden oder sich öffnenden Vorhangs halber zu weinen. Keine Not, um erschüttert zu sein. Applaudiere.
Du hebst dich zu Mir hoch. Spende ebendem Beifall.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #141 – 19.3.2001 – Our Oneness
UNSER EINSSEIN
Dankbarkeit Mir gegenüber ist Gewahrsein Meiner. Ich brauche deine Dankbarkeit nicht, du aber brauchst dein Gewahrsein. Du brauchst das Gewahrsein Meiner, dass du gewusst von der Stärke her kommst.
Es gibt einen starken Wind, der dich anbläst. Es ist gut, den Wind zu kennen, seinen Namen zu kennen, seine Richtung, seinen Pfad, und ihm zu folgen, wohin er dich nimmt. Dann erkennst du, du bist nicht einfach per Zufall hin und her geworfen. Du erkennst deinen Kurs, und deine Schritte ihm entlang können gefestet sein.
Der Große Wind weiß, wohin du gehst, und das ist genau, wohin du gehen möchtest. Selbstverständlich, es kann sein, du denkst, du kennest den Weg besser. Und, selbstverständlich, du kannst den Großen Wind scheuen. Du scheust ihn. Du kannst dich an einem Baum festhalten, um dich entgegenzustemmen, doch welcher Gewinn liegt darin, einfach dort zu bleiben, wo du bist, sozusagen an dem teuren Leben festzuhalten. Darin liegt nichts Vorteilhaftes. Es ist eine Fortsetzung. Es ist Fortsetzung der Vergangenheit. Ja, es ist Festhalten.
Und großer Gewinn liegt darin, den Baum loszulassen, auf den du so stolz bist, und mit dem Wind zu gehen, wohin er dich nimmt. Du gehst mit dem Wind. Vielleicht wendest du dich nach links oder nach rechts, aber der Wind wird dich daran erinnern, wohin du gehst.
Es ist alles eine Umleitung, bis du zu Meinem Herzen kommst.
Du begibst dich auf den Weg, und du verfolgst den Weg zurück, und, mit oder ohne deine ernsthafte Einwilligung, wirst du dich an Meiner Tür einfinden und anklopfen. Also gut, nicht anklopfen, sondern Zutritt erlangen. Du wirst finden, dass du hier bist! Du wirst finden, dass du zu viele unnötige Schritte genommen hast, doch was macht das jetzt, wo du innig vor Mir stehst, und wo du Mich betrachtest, Mich, Der dich betrachtet?
Das ist Unser Einssein. Unser Inbetracht-Nehmen ist Unser Einssein. Sieh Uns als zwei Lichter, die verschmelzen. Nun sind Wir Ein Licht. Und dann weißt du aufs Gewisseste, dass nach draußen schauen und nach innen schauen das gleiche ist. Die Augen des Betrachters schauen in die Augen des Betrachteten, und der Betrachtete ist der Betrachter. Der Betrachter betrachtet Sich Selbst. Wessen Augen sind sodann die deinen? Du findest, du hast eine zweiwegige Sicht, indes gibt es nicht mehr länger ein Schauen nach draußen und ein Schauen nach innen. Es gibt nur Sehen. Das Seien sieht Seien. Und das ist Sicht.
Oh, Meine teuren Kinder, ihr seid Meine Sicht. Seht ihr das jetzt? Seht ihr, was ihr für Mich seid? Ihr seid Meine Sicht. Ihr seid das, was Ich sehe. Ihr seid das, worauf Ich schaue. Meine Augen der Liebe schauen auf Meine Augen der Liebe. Meine Augen der Liebe sind von der Sicht auf euch berauscht. Du bist Meine Götterspeise. Du bist Mein, und das war immerzu wahr. Und gleichwohl dachtest du, du seist ein Anderer. Ich weiß nicht, woran du gedacht hast. Woran hast du gedacht? Kannst du dich entsinnen? Was anderes als Meine Liebe dachtest du, seist du? Welches Absehen legtest du dir unentwegt auf? Welchen Selbst-Diskurs führtest du aus, der dir stattgab, der dir einen Moment lang stattgab, zu denken, du seist sonst etwas da draußen entfernt von Mir? Welche ausgedachte Geschichte hast du gelesen und dich davon überzeugt, sie sei wahr?
Sei nicht von Mir überzeugt. Überzeugung ist Gefängnis. Unüberzeuge dich davon, was du fehlverstandenerweise als wahr erachtetest. Und dann komm, um Mich kennenzulernen. Mich Kennen ist nicht Überzeugung. Mich Kennen ist der Glaube, den du in deinen eigenen Augen hast. Mich Kennen ist dir Stattgeben, in Meine Wärme der Liebe hineinzusinken. Es ist dir Stattgeben, aus dem Abdruck zu entfliehen; du hattest dir selbst glauben gemacht, in ihn hinein zu passen. Du gehörst dem Gießer von dir zu, und nicht irgendeinem Abguss, den die Welt gefertigt hat.
Du passt in Mein Herz, Geliebte.
All Meine Botschaften sind die gleichen. Sie sind eine einzige Botschaft. Ebenso wie Wir Eins sind, sind Meine Botschaften Eins. Ich habe nicht viele Botschaften für dich. Ich habe eine Botschaft. Kennst du sie?
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #142 – 20.3.2001 – Gladness
FRÖHLICHKEIT
Du weißt jetzt, was zu jedweden Umständen, die dich zum Ungewahren hin nehmen, zu tun ist, und das lautet, dich Meiner entsinnen. Erinnere dich Meiner, nicht allein im Denken, sondern im Herzen. Denke nicht bloß an Mich. Kehre dich zu Mir hin. Komme zu Mir.
Der Trost, den Ich erteile, ist kein Trost. Er ist Wahrheit.
Gedanken an Mich sind Gedanken. Zu Mir sich kehren ist Mich dich aus dem Sumpf heben und Mich deine Aussichten hochheben lassen, dorthin, wo man nicht so tun kann, als existiere Morast. Für Meine Kinder ist es derart leicht, Negativität als Wahrheit zu erachten, und das Positive als die Unwahrheit. Ihr denkt, Positivität sei ein Trugbild, und die Wüste sei die Wahrheit. Aber die Wüste ist die Einbildung, und Positivität ist alles, was es gibt.
Das verschlägt euch den Atem. Wie kann das wahr sein? Es kann wahr sein, da alles, sofern alles Licht ist, Licht ist. Geflimmere des Lichts ist bloß Geflimmere. Schatten sind bloß Schatten. Alles Vorüberziehende liebäugelt mit dem Licht.
Wenn es dir gut täte, deine Aufmerksamkeit auf dem zu halten, was dir schrecklich scheint, hätte Ich es gerne, dass du das machst, aber Ich sehe darin keinen Vorteil, außer, dich dort festzuhalten. Wenn du wirklich in der Negativität verbleiben möchtest, dann stampfe in sie hinein, zieh in ihr eine Parade auf, und du wirst haben, was du wolltest. Anderenfalls, Wertvolles liegt darin, von ihr weg zu schreiten. Sie ist ausschließlich dort, wo deine Füße sowieso waren.
Lass dein Herz aus dem Morast heraus hüpfen. Lass dein Herz und deinen Geist Flug aufnehmen. Lass dein Herz und deinen Geist eine Chance zum Entkommen haben. Entkommen ist nicht Entkommen. Es ist Zurückkehren zum Licht, zum Licht, das immerzu war. Es ist Hernehmen deiner Augen, die nach unten geschaut haben, und sie wiederum nach oben Richten.
Deine Beachtung für den Schlamm muss sich wandeln. Aufmerksamkeit ist eine Sache des Haltens. Was möchtest du festhalten? Möchtest du deine Aufmerksamkeit an Drangsalen festmachen? Hattest du nicht genug davon?
Lass Mich deine Aufmerksamkeit nehmen und sie stufenförmig aufwärts führen. Lass sie in eine Spirale nach oben hinein. Folge dem Licht. Finde heraus, was es für dich braucht. Du weißt bereits, wo du gewesen warst. Du brauchst nicht mehr darüber zu wissen, wo du gewesen warst. Wisse mehr darüber, wohin du gehst. Hebe einen Fuß nach dem anderen. Lass deine Füße deinen Augen folgen, nicht deine Augen deinen Füßen.
Deine Augen können ganz gewiss weiter gehen als deine Füße. Füße sind dafür bestimmt, dich an dem Ort festzuhalten, solange, bis deine Augen und dein Herz sie irgendwohin nehmen. Lass deine Augen deine Füße leiten, nicht andersherum.
Dann und wann ist dein Leben wie eine Zigarette, die du unter deinen Füßen austrittst.
Lass dein Leben wie die Sonne sein, die aufgeht und ohne Unterlass anhält und von neuem aufgeht.
Aber, so sagst du, die Sonne geht nicht auf. Sie steht in Wirklichkeit still. Möchtest du Mir indes einräumen, dass die Sonne dem Horizont folgt? Möchtest du einräumen, dass die Sonne Großartiges erzielt? Die Wahrheit ist, alle bleiben schier still, freilich erzählt die augenscheinliche Bewegung ihre eigene Geschichte. Ich rate an, dass du dich von dort erhebst, wo du jetzt bist; und sei wie die Erde, die rund um die Sonne läuft, denn Ich bin die Sonne, um die du herum gehst. Wachse an Mich an, und bleibe nicht vorort kleben, im Glauben, die Erde, beschmutzt wie sie ist, sei alles, was es gebe. Sicher, an deinen Schuhen befindet sich Schmutz, aber du bist nicht deine Schuhe.
Ja, sogar dort, wo deine Füße sind, ist Schönheit. Sogar dort, wo du stehst, sind tanzende Füße zu finden. Dort gibt es Sonnenlicht auf den Schatten. Dort gibt es Leben. Dort ist der Schrei eines neuen Babys, aber da ist das Baby. Da ist Leben. Und dort bin Ich, und dort bist du, und dort sind Wir, für immer miteinander verflochten, in Liebe verflochten, in Fröhlichkeit verflochten.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #143 – 21.3.2001 – The Movement of Life
DIE BEWEGUNG DES LEBENS
Wohin, dachtest du, gehen wir? Du dachtest, wir gehen nirgendwohin. Du dachtest, das Leben bestehe aus Besserungen im Bewegen von Dingen oder Informationen oder Körpern zu einem anderen Ort. Viel Bewegung, viel Eile. Viel Sortieren, viel Umsortieren. Viel Arrangieren und Umarrangieren. Und ihr bewegt euch hin und her, und ihr bewegt Dinge hin und her, und ihr spielt Rennfahrer oder Autoscooter.
Mit Sicherheit hat das Leben mit mehr als seiner Oberflächenbewegung zu tun.
Du hast wohl gedacht, das Leben sei irgendwo anders. Falls du irgendwo sonst wärst, falls du in einem anderen Klima, in einem anderen Job wärst, falls du nicht zu arbeiten hättest, falls du in einem anderen Haus mit anderen Menschen zusammen, falls du anders wärest, dann wäre das Leben anders. Die Differenz liegt in der Oberfläche in … wie viele Gegenstände, in ihrer Gestalt, in ihrer Konfiguration, in ihrem beigeordneten Wert, in ihrer Neuheit oder ihrem Alter, und in dem, was die Welt von dir denkt.
Wenn du wirklich einen Unterschied möchtest, dann mache dich zu Mir auf.
Überall existiert der gleiche Himmel. Die gleiche Sonne, der gleiche Mond, die gleichen Sterne. Ost ist Ost, und West ist West, Nord Nord und Süd Süd, wo immer du dich befindest. Das bisschen Land, auf dem du stehst, macht in der Wahrheit der Dinge keinen Unterschied. Womöglich nicht einmal im Pläneschmied der Dinge.
Der Ozean ist gut. Die Berge sind gut. Wälder sind gut. Seen sind gut. Sie sind trachtenswert, da die gesamte Natur euch an den Himmel erinnert. Wüsten haben ihre eigene Schönheit. Und ein Blumentopf in einem Fenster einer Mietswohnung hat sein Publikum und gibt sein Signal von mehr aus, von etwas, was du möchtest und das du noch nicht so recht zu bezeichnen oder zu erforschen vermagst.
Was du nicht bezeichnen oder erforschen kannst, ist gut. Das zeigt an, dass du dich streckst. Was du bereits benennen kannst, hast du bereits gelernt. Finde mehr neue Territorien der Größe als weiterhin gut sortiertes Mindersein.
Es gibt eine Herzensart, die sich nach etwas Großem und Wahrem sehnt. Es gibt inwendig in dir etwas, das sich danach sehnt, groß und wahr zu sein, und das genug hat von dem Angesiedeltsein auf den Andersheiten des Lebens.
Komme nun und siedle dich bei Mir an. Wohne auf Mir. Fasse schlicht Mich ins Auge. Schließe Mich ein. Geleite dein sachtes Gewahrsein zu Mir, und deine Größe und Wahrheit werden aufquellen, und du wirst durch innewohnende Liebe gesättigt werden. Du wirst durch sie übermannt werden. Du wirst mit ihr hochgehoben werden. Du wirst dich mit ihr überschütten. Du wirst in die reine Freude von ihr hineinstolpern. Du wirst mit ihr Purzelbäume schlagen.
Du wirst mit ihr nichts tun. Du wirst wissen, du bist sie, und du wirst im Seien von ihr erblühen. Und du bist das Seienshafte von ihr. Du bist die Liebe, die auf der Erde siedelt.
Du warst die Liebe, die auf die Erde gesandt wurde. Ja, du bist der Botschafter von ihr, und du bist die Botschaft selbst. Und du bist der Empfänger.
Du wirfst die Liebe, und du fängst sie auf, und die bist die hochgeworfene Liebe.
Das ist die Bewegung des Lebens. Nichts sonst.
Du bist ein Blitzlicht, das sein Licht aufblitzen lässt. Dein Licht ist eingefangen, und es fließt über. Ein Blitzlicht blitzt Licht. Ein Menschenwesen verstrahlt Seienshaftes. Liebe liebt. Der Liebhaber liebt Liebe.
Du handelst mit Liebe. Auch dann, wenn du mit Zahlen handelst, bist du ein Händler der Liebe. Liebe ist deine Ware. Du verkaufst sie oder kaufst sie ein. In beiden Fällen bist du ein Empfänger von ihr. Du bist ein Auszahlender von ihr. Und es bist du selbst, den du als Ausgabe innehast.
Dieser Liebe-Austausch fußt im Himmel. Der Himmel ist das Hauptquartier. Unendliche Liebe entkommt dem Himmel. Unendliche, auf die Erde geschickte Liebe steigt auf die Erde hinab. Unendliche Liebe ging auf der Erde nieder, doch ihre Ankunft wurde noch nicht entdeckt, noch nicht entdeckt durch ebenjene, die da sind, um sie auszusäen. Sie sind da, um Meine Liebe auf Erden auszusäen.
Ihr seid da.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #144 – 22.3.2001 – Like Heaven Itself
WIE DER HIMMEL SELBST
So wie der Himmel selbst – also dort, wo ihr wirklich seid, das ist ein Seinszustand. Das ist kein Ort. Eure physische Örtlichkeit, die Umstände und Ereignisse rund um euch, sie sind nicht euer Sein. Ihr seid euer Sein. Ihr seid euer Souverän. Euer Seinszustand ist der eure und niemandes sonst.
Aus diesem Grunde habt ihr eine geweitete Vision vonnöten. Ihr wollt eine 360-Grad-Sicht, und jene ist die innere Sicht. Sie sind nicht exakt Gegensätze, die innere und die äußere Sicht. Es ist wahr, die äußere Sicht kann Ausweitungen sehen, aber sie sieht auch die Einzelheiten. Und die Einzelheiten ziehen dich von der Wahrheit fort. Aber innerhalb dieser inneren Sicht, die eigentlich keine Sicht ist –, sie ist ein Sinken in die Wahrheit, eine Art Nicht-Sicht – sind die Einzelheiten nicht präsent. Die Realität ist. Du machst mit ihr Bekanntschaft. Diese innere Sicht nimmt dich dorthin, wohin dein Herz zu gehen vertraut ist. Dein Herz möchte, gleichwohl weiß es auch. Innere Wissendheit ist jenseits der Sicht, dennoch ist sie innerhalb deines Gesichtskreises.
Sie ist Erfahrung, gleichwohl ist sie Nicht-Erfahrung. Sie ist wie irgendwo wohnen und in ein wundervolles Bett sinken. Und dann bist du in ihr. Sie ist Seien.
Du hast gedacht, das Äußere sei eine Expansion des Inneren. Und, ja, das so zu sehen, gibt es. Doch aus einem anderen Blick heraus vermag das Innere nicht ausgeweitet zu werden, da es alles ist, was ist.
Demnach könnten Wir sagen, dass das Innenwohnende eine Erweiterung des Äußeren darstellt. Es wendet sich selbst nach außen, und fortan befindest du dich im Zentrum des Universums. Und Ich bin das Zentrum des Universums. Dein Schöpfer ist die Innenheit, die du hast und dennoch suchst.
Ich bin dein inneres Seien. Ich bin die Bekanntschaft tief innen in dir. Und es ist dein inneres Seien, das unsterblich ist, und das mit Mir sehr gut vertraut ist.
Das Innere und das Äußere sind nicht genau Gegensätze. Die Wörter machen sie zu etwas anderem, als sie sind. Wir könnten sagen, dass es kein Inneres und kein Äußeres gibt. Wir könnten sagen, es gibt nur Inneres, und das ist näher an der Wahrheit.
Mit Sicherheit ist in der Ausschau Meiner Kinder eine Präponderanz nach dem Äußeren hin zu verzeichnen, obschon sie in Wahrheit immerfort auf das Entsinnen des Inneren abzielen. Wohin du auch schaust, du suchst Mich. Was immer deine Wanderungen sind, du suchst Mich. Du schaust an vielen Orten.
Wir können sagen, dass du, indem du dich damit befasst, Schichten abpellst. „Das hier ist es nicht“, schreit dein Herz. „Das auch nicht. Das auch nicht.“, und du fragst dich, wo es ist. Und du fragst dich, wo du warst. Und du fragst dich, wohin du gehst. Und du fragst dich, ob du überhaupt irgendwohin gegangen bist.
Und jetzt kommt’s. Es gibt keinen Ort, um dorthin zu gehen. Deine Reise ist keine äußere. Deine Reise ist eine Rückkehr zu jenem Brunnen des Staunens, der im Herzen von dir zu liegen kommt.
Wenn in dir eine Glühbirne angeht, wenn du in dir eine Entdeckung machst, nennt man das Einsicht. Du hast eine Einsicht nach der anderen. Wisse, dass du Einsicht hast. Du hast innere Vision. Bleibe einfach ein wenig dort. Lass Etliches deiner Außenheit aus deiner Aufmerksamkeit herausfallen. Es wird immer noch da sein. Du musst dich jenem nicht immerzu zuneigen.
Neige dich ein wenig der Wahrheit von dir zu, die keine Materie ist. Sie ist nicht Materie, aber sie macht sehr viel her. Wenn dein Herz die Frage stellt: „Oh, was ist Sache?“, so wisse, dass die Antwort lautet: Du hast vergessen, einige Zeit mit deinem inneren Seienshaften zu verbringen. Du hast vergessen, eine Weile niederzugehen und anzulanden.
Gehe bei Mir hier nieder. Während du Meine Worte liest, betrittst du sie, oder sie betreten dich, und fortan ist ihr Licht das deinige. Die Energie Meiner Worte wird in dir aufgeladen. Du musst Meine Worte nicht erforschen oder erinnern. Sie spülen dich über, und dann sind Wir, Wir, Die Wir nie getrennt waren, wiedervereint. Du liest Meine Worte ihres Lichtes halber. Und Mein Licht verbleibt bei dir. Und Mein Licht wandelt dich und das Universum um.
Der Fluss Meiner Worte fließt in dein Herz. Sie werden in dir eingefasst. Und dein Leben nimmt eine Wendung. Du empfängst und bejahst Mein Licht, und es wird zu dem deinen. Nimm es also. Ich gebe es dir. Koste es und stehe groß da im Gewahrsein dessen, was Ich fertigte, als Ich dich fertigte.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #145 – 23.3.2001 – The Fullness of God’s Miracle before You
DIE FÜLLE DES WUNDERS GOTTES VOR DIR
Alles an Existenz ist ein Mirakel vor dir. Das Wort Mirakel hat mit Licht zu tun, mit Spiegel [‚mirror‘ – ThB], mit Bild. All die Mirakel vor dir sind Bilder der Wahrheit. All diese äußere Welt, die du auf der Erde lebst, ist der Spiegel der Wahrheit. Aber einige Spiegel spiegeln nicht klar wider, und demnach ist Vieles von dem, was du siehst, nicht so, wie es ist. Es wurde zusammen- und auseinandergezogen, und manchmal von oben nach unten oder von innen nach außen gekehrt.
Doch ab und an seht ihr ein klares Bild, und diese klaren Bilder nennt ihr Wunder. Diese Wunder sind nicht besonderer als das alltägliche Leben, außer dass sie für euch unerwartet sind. Überrraschungen sind nicht die einzigen Wunder. Ihr seid von Wundern umgeben worden, die ihr nicht anerkanntet, da euer Blick zu hastig war, oder da ihr sie viele Male zuvor gesehen habt. Und das, was ihr bereits miterlebt habt, das packt ihr weg – außer es ist eine verlorene Liebe oder ein anderes Trauma der einen oder anderen Art. Die großen Wogen und Talsohlen deines Lebens wühlen dich nach wie vor auf, doch die Wunderhaftigkeit deiner Existenz packst du als gewöhnlich oder gar als trivial weg.
Die Sonne geht auf und unter. Sie kehrt wieder, was also ist die große Sache dabei. Der Mond und die Sterne kommen jede Nacht heraus. Die Jahreszeiten kommen, und sie gehen, und sie sind vorhersagbar. Weil etwas vorhersagbar ist – das bedeutet nicht, dass es etwas Minderes als ein Wunder ist.
Mir scheint es, das, womit du dein Leben verbringst, ist Bedürfnis und Verlust, Bedürfnis und Verlust. Entweder es gibt etwas, was du nicht hast, indes haben solltest, oder es gibt etwas, was du hattest und nun nicht hast, und es sollte immer noch bei dir sein, ist es aber nicht. Es kann sogar sein, die gleiche Sache, die eine Wohltat war, ist jetzt ein Verlust, den du wiederhergestellt wissen möchtest, und damit hast du ein weiteres unerfülltes Bedürfnis zur Hand.
Da ist ein Paket, das an der Tür angekommen ist. Und du öffnest es. Du bist entweder begeistert oder enttäuscht. Das Paket erfüllte dein Bedürfnis oder deine Erwartung in dem Augenblick, oder es tat das nicht. Wenn es dich zu dem Zeitpunkt nicht enttäuschte, wird es das ziemlich wahrscheinlich später tun, dementsprechend wird dein Geist dir dann sagen, dass dir etwas verloren gegangen sei, auch dann, wenn es immer noch da ist. Und du spürst ein vages Unbehagen.
Wenn du glaubst, du habest etwas verloren, glaubst du, es gebe etwas, was du brauchst. Wenn du glaubst, du brauchest etwas, glaubst du, es gebe etwas, was du nicht hast. Und demnach fühlst du dich vernachlässigt oder übersehen oder glanzlos.
Wie entscheidend ist deine Wahrnehmung. Wie entscheidend ist der Winkel, aus dem heraus du in den Spiegel schaust. Du kannst die Ganzheit sehen. Sie ist für dich da, um sie zu sehen. Oder du kannst die Teile sehen. Oder du kannst die fehlenden Teile sehen. Oder du kannst hinter den Spiegel schauen. Oder überhaupt nicht schauen.
Du siehst dasjenige in dem Spiegel, wozu du deine Augen trainiert hast, es zu sehen. Es ist nicht die Reflexion im Spiegel, die du siehst. Es ist die Reflexion deiner Augen im Spiegel, die du siehst.
Also, sieh nun mehr. Öffne deine Augen, Weite sie. Sieh zweimal hin.
Es gibt nichts, was du nicht hast. Es gibt nichts, was du brauchst. Es gibt nichts, was du verlieren kannst. Du besitzt nichts, aber du kannst alles haben. Alles ist das deine. Und alles liegt vor dir.
Du gehst auf Wundern. Die Erde ist ein Wunder. Du bist ein Wunder, das geht.
Es macht keinen Unterschied, ob der Kohor-Diamant sich in einem Ring auf deinem Finger befindet, oder ob er allein in einem Gewölbe oder in einem Tiffany-Fenster oder in einer Glasvitrine in einem Museum ist. Der Diamant ist bei alledem gleich der deine. Er ist nicht um etliches mehr dein Eigentum, weil er auf deinem Finger sitzt. Du hast ihn nicht weniger, weil er woanders haust.
Die Menschen, die bekennen zu lieben, sind nicht um etliches mehr die deinen, wenn sie auf deinem Schoß sitzen, als sie meilenweit entfernt oder im Himmel weniger die deinen sind.
Du bist nicht deine materiellen Besitztümer. Du bist nicht deine körperliche Entfaltung. Jung oder alt ist nicht, was du bist. Deine Karriere ist nicht, wer du bist. Deine Kleidung ist nicht, wer du bist. Dein Titel ist nicht, wer du bist. Deine Adresse ist nicht, wer du bist. Dein Auto ist nicht, wer du bist.
Mein Kind ist, wer du bist. Und das in der Tat ist ein Wunder. Ich bin der Vater von dir, und du bist das Kind von Mir. Wir sind nie getrennt, obschon das ein Wunder ist, das du nicht so recht glaubst. Ich gab dir alles. Alles ist für dich. Allein dein Geist erzählt dir etwas anderes.
Deine Tasse fließt über, und du schaust nicht hin. Du schaust woanders hin. Doch was anderes gibt es dort im Eigentlichen zu sehen außer die Fülle Meines Wunders unmittelbar vor dir.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #146 – 24.3.2001 – About Love
ÜBER LIEBE
Über Liebe, über dasjenige, was du liebst. Du liebst, unabhängig davon, was jemand sagt oder tut oder wie er aussieht, allein bloß weil du liebst. Du liebst. Diese zwei simplen Wörter. Du liebst nicht Hans oder Maria. Du liebst. Hans oder Maria mögen direkt vor dir oder sie mögen außer Sicht sein, und sie empfangen das Licht deiner Liebe, du aber bist der Liebhaber, der liebt. Du, der Liebe ist, liebt. Es bist du, der liebt. Du könntest dich genausogut nunmehr damit vertraut machen, dass du liebst.
Das hier ist ein größerer Punkt, da du denkst, Liebe komme von irgendwoher, etwa von einem Objekt. Liebe fällt aus deinem Auge, und, wohin sie auch fällt, es ist deine Liebe, die dorthin fällt. Du nimmst die Liebe nicht zu dir. Du, der du Liebe bist, entströmst sie. Das Licht eines Anderen scheint womöglich auch auf dich, die Wahrheit aber ist, dass es deine, deine gleiche Liebe ist, die auf dich zurückgespiegelt ist. Alles an Liebe ist eine Reflexion Meiner Liebe.
Du bist die Liebehaftigkeit selbst.
Liebe ist nicht all das, was du dachtest. Eine vorüberziehende Emotion nanntest du Liebe, es war aber schier eine Emotion. Emotionen gehen hinaus. Sie gehen von dir weg. Sie kommen heraus, und dann gehen sie weiter.
Liebe ist wie Hören. Dein Ohr ist das Fahrzeug, aber du bist der Hörer. Du hörst viele Dinge, vieles, was du magst, etliches, was du nicht magst, aber alles in allem bist du der Hörer. Egal was für eine Musik, du bist der Hörer. Du bist der Empfinder des Klanges. Vorüberziehende Klänge kommen zu dir, aber dein Hören ist dein Hören. Du hörst.
Dass du liebst, kommt dem gleich. Du bist wie Mein Fahrzeug für Liebe. Du bist das. Du bist nichts als das.
Ich pflanzte Liebe auf die Erde, und du bist die Pflanze.
Da du Liebe bist, ist sie nicht etwas, das du tust. Du bist sie.
Eine Rose hat auf der Bühne keine Inszenierung als eine Rose. Es liegt kein Bemühen darin, eine Rose zu sein. Eine Rose ist eine Rose, gleich, wer in ihre Nähe kommt. Ihre Rose-heit ist unwiderstehlich. Es wäre für eine Rose voller Mühe, ihrer Roseheit zu entsagen.
Und all deine Anstrengung im Leben ist Verleugnung der Liebe, die du bist.
Es ist nicht jemandes Liebe, die du zu akzeptieren brauchst. Es ist deine eigene.
„Liebe dich selbst.“ „Deinem eigenen Selbst sei treu.“ Niemand hat das einer Rose zu sagen. Eine Rose weiß nichts, außer, das zu sein, was sie bereits ist.
Doch Menschenwesen haben es nötig, daran erinnert zu werden, da sie von ihrer Wahrheit fortgewandert sind, was das gleiche ist wie von sich selbst fortwandern. Für dich ist die Zeit da, die Wahrheit zu sein, die du bist. Du bist wahre Liebe. Du bist deine eigene wahre Liebe, und diejenige eines jeden Anderen desgleichen. Du bist wahre Liebe.
Das ist keine Vorderseite. Das ist der Kern. Ihr, die ihr Liebe seid, habt beschlossen, dass ihr etwas Anderes seid. Gleich was. Etwas Anderes ist weniger.
Unbesehen dessen, ihr seid das, was ihr seid. Ihr habt mit euch selbst ein Spiel gemacht und euch andere Namen gegeben, etwa, klug oder clever oder freundlich oder schäbig oder reich oder arm. Der Name des Spiels lautet Verleugnung. All euer Davonschlendern ist Verleugnung.
Nun ist die Zeit da, Nachhause zu deinem wahren Selbst zu gehen. Habe eine Ahnung von wer du bist. Du bist Meine Liebe auf der Erde. Liebe bist du, und zur Liebe wirst du zurückkehren.
Lass das Licht dieses Gedankens herein. Lass 1% davon herein, und dein Leben ist verwandelt. Oh, und wie dein Leben verwandelt ist. Meine Liebe, was kannst du sein außer Meine Liebe?
So sei sie denn also. Sei sie. Wirf deine Fassaden fort. Sie sind weniger als du bist.
Bejahe die Wahrheit, und sieh zu, wie dein Leben zu einem Altar der Wahrheit wird. Entsinne dich wer du bist, und gib dir selbst statt, das zu sein, was Ich gepflanzt habe.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #147 – 25.3.2001 – Awareness
GEWAHRSEIN
Bekomme deine Auftriebe von Mir. Ich möchte dich anheben. Die anderen Dinge, die dich anheben, sind zeitweilige rauchende Strohbündel. Du weißt das. Sie heben dich am einen Tag, und am nächsten lassen sie dich im Stich. Du erwartest, dass die Illusion dich hochhält, aber Illusionen sind Illusionen und sind illusionär. Sie sind Dampf. Das Bild einer Brücke hält dich nicht hoch. Ein Bild von Schuhen bedeckt deine Füße nicht. Erwartungen sind wankend.
Jedwede Erwartung, die du hast, ist eine Form der Kontrolle. Du brauchst Kontrolle nicht. Das ist eine deiner größten Illusionen. Dass du sie brauchest, und dass du sie nicht haben könnest. Kontrolle ist eine derartige Quelle für Frustration. Du erwartest, dass ein Anderer etwas in bestimmter Weise tut, und wenn er es nicht tut, bist du angespannt. Und sie erwarteten etwas von dir, das nicht in deinem Bild war, und ein Kreis tut sich auf.
Bemerke auch, wie du dich fühlst, wenn eine Erwartung erfüllt wird. Du fühlst dich, als hättest du etwas gewonnen. Und dennoch ist da wenig Vergnügen, da du im eigentlichen weißt, dass du irgendwie mit dazwischen gegangen warst. Ein Sieg war dir eigentlich nicht überreicht worden. Du nahmst ihn dir. Es ist alles Maskerade. Alles Täuschung.
Dass sich etwas so wendet und wird, wie du es willst, ist wie ein kleines Erreichen eines Blatts beim Pokern oder wie ein Würfelwurf. Dieser Gewinn kann sich nicht selbst nachhalten. Und wenn du einen Gedanken des Gewinnens hast, hast du auch einen Gedanken des Verlierens. Es ist erfüllender, schier zu sein.
Doch sogar beim Gewinn beim Würfeln oder am Aktienmarkt denkst du, du habest Mich gewonnen. Du denkst, du seist von den Göttern begünstigt. Du suchtest diese Gunst, und du fandst sie. Du fühlst dich begünstigt. Aber Ich begünstigte dich immerzu. Du musst dich nicht nach Meiner Gunst oder nach einem Nachweis von ihr umschauen. Das ist über deine Schulter schauen.
Erwartung ist das gleiche wie auf Risiko spielen. Aber die Risiken sind gegen dich gerichtet, da du, auch dann, wenn du gewinnst, weißt, dass du nichts anderes als Illusion gewonnen hast, und dass du jene bereits hattest.
Das Einzige, worauf du zählen kannst, ist Ich. Du kannst Mich erwarten. Die Art und Weise Meines Eintritts allerdings kannst du nicht vorhersagen oder bestimmen. Ich werde auf dein Ansinnen hin kommen, wenn du aber auf deine Maßgabe von Mir und darüber, wie Ich erscheinen werde, beschränkt bist, wirst du Mich wohl verfehlen. Tatsache ist, das genau tust du. Ich bin die ganze Zeit hier, doch indessen deine spezifische Vorstellung von Mir sich nicht bewahrheitet, siehst du Mich nicht, denn du hieltest mehr nach deiner eigenen Vorstellung von Mir als nach Mir Ausschau.
Du denkst, Ich solle mich so und so benehmen, sonst existiere Ich nicht. Und dementsprechend weist du Meine Angebote ab. Ja, du möchtest Mich sogar kontrollieren. Und wenn du die Dinge oder Mich nicht kontrollieren kannst, bist du aufgebracht.
Vieles in deinem Leben wurde auf diese Weise verbracht. Ein Arrangement im Leben ist nicht das Arrangement, das du im Sinn hattest. Du denkst, etwas müsse so und so sein. Du denkst, es müsse deiner Erwartung gerecht werden. Das muss es nicht. Also, sei mit Erwartungen durch. Sei sogar mit Erwartungen an dich selbst durch. Fließe mit dem Leben. Boxe es nicht herum.
Wenn du Erwartungen hast, hast du Vergnügen oder Missvergnügen. Oft überwiegt dein Missvergnügen alles andere im Leben. Was ist Missvergnügen anderes als Ärger darüber, was nicht so ist, wie du es erwartetest?
Auch dann, wenn du die Karten austeilst, kontrollierst du nicht, wie sie verteilt sind.
Wisse, dass Ich dich begünstige, und dass du dafür keinen Beleg brauchst. Nimm Meine Gunst für dich, so wie du das mit deinen PC-Tasten tust. Sei dir Meiner Gunst gewahr. Gewahr sein ist nicht das gleiche wie erwarten. Gewahr sein ist sehen, ist nicht vorhersagen. Einfach so, wie deine Sinne arbeiten, so tut es das Gewahrsein auch. Keine Anstrengung. So, wie du der Luft oder der Wärme oder des süßen Geschmacks gewahr bist, kannst du dir Meiner Liebe gewahr sein.
Meine Liebe hast du. Das Gewahrsein ihrer – das indes hast du dir selbst stattzugeben.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #148 – 26.3.2001 – God’s Seers
GOTTES SEHER
Zuallermeist denkst du, du seist deine Situationen. Aber eine Situation ist, wohin du situiert bist. Sie ist nicht du. Du bist nicht deine Probleme. Desgleichen nicht deine Erfolge. Du bist kein Barometer dessen, was rund um dich vorgeht. Deine Lagen können sich ändern. Sie werden sich ändern. Du hast in deinem Leben Fluktuationen, aber du bist sie nicht. Sie sind etwas von außerhalb von dir, und in Wahrheit für dein Seien irrelevant.
Du bist weitaus wichtiger als deine Situationen. Und du unterscheidest dich entschieden von ihnen. Du bist zusammengenommen etwas anderes. Sie haben mit dir nichts zu tun. Sie haben allerdings mit deinem Bild von dir zu tun.
Dieses Bild, das du hast, ist dasjenige, was Wir unterwegs sind zu ändern. Deine Konzepte. Deine Glaubensüberzeugungen. Sie waren nie wahr, doch jetzt sind sie radikal veraltet, gar auch dann, wenn sie je auch nur die entfernteste Gültigkeit innehatten.
Du, der du unwandelbar bist, brauchst dich nicht zu ändern. Es sind deine Illusionen, die sich wandeln müssen. Nicht sich wandeln, wegfallen. Eine deiner größten Illusionen heißt, dass du nicht viel bist. Wärest du das, was rund um dich vor geht, dann würde das stimmen. Aber du bist nicht das, was rundherum ist. Du bist nicht die Menschenvorkommnisse wie auch nicht die Weltvorkommnisse. Du bist Meine Ankunft.
Wenn du einmal die Wahrheit siehst, wirst du dich selbst als unwandelbar sehen. Alles wird an seinen Platz fallen, und dann wird sich dein Leben geändert haben.
Ereignisse sind wie Gemurmel. Und du bist das Lied. Du bist Mein Lied.
Du bist nicht das, was passiert. Du bist Meine Augen. Du bist das Auge Gottes auf Erden. Die Ironie ist, dass du dachtest, du seist das, was deine Augen sehen, anstatt das, was du bist. Du bist der Seh-er, nicht der Gesehene.
Du bist Mein Seh-er. Du bist der Pilot, den Ich als Auskundschafter aussandte. Ich sandte dich aus und sagte zu dir: „Geh. Reise zur Erde. Erzähle Mir von Meiner Schöpfung. Erfahre ihre Vollheit. Erstatte Mir Bericht. Erzähle Mir, wie du diese Schöpfung, die Ich erschaffen habe, erlebst. Wie sieht das Terrain aus? Wie sehen die Ozeanwellen aus? Der Sand und die Meeresmuscheln, die bewaldeten Länder und die Prärien? Und wie sehen Meine Kinder aus, wenn sie auf dem Spielplatz Erde miteinander spielen? Entsinne dich, Wer dich aussandte, und Wer es ist, der bei deinem Aufenthalt hier immerzu wachsam über dir ist.“
Aber ihr wart so aufgeregt, ihr vergaßt Meinen letzten Satz an euch. Anstelle von objektiven Berichten habt ihr Einwände übermittelt. Anstelle von schwärmenden Berichten, habt ihr geschimpft. Ihr habt euch dort in das Leben hineingegossen und vergaßt, Wer ihr seid und Wer euch sandte.
Aber Ich sandte euch, und Ich habe immer ein Auge auf euch, und deswegen erinnert ihr euch nun der Wahrheit. Die Wahrheit ist, Ich halte euch an Meinem Herzen fest, und ihr seid nie von Mir fortgegangen. Sogar auf der Erde seid ihr nie von Mir fortgewesen. Euer Geist schlenderte irgendwohin. Ihr habt ein Nebenthema eröffnet, das ist alles. Aber Seitenthemen haben ein Ende, anderenfalls wären sie keine.
Dein Geist beginnt, mit seinem Fortwandern aufzuhören. Er beginnt, sich niederzulassen. Er beginnt, dich zu verorten, nicht dasjenige, wo du situiert bist, sondern dich. Er beginnt, sich über die Möglichkeit zu wundern, dass er fortgewesen war.
Du entwindest dich deinen Illusionen. Und du hast das fast erledigt, was ja bedeutet, du beginnst beinahe, die Wahrheit zu sehen. Du bist von den Möglichkeiten berückt. Du bist von Meinem Licht berückt, und du blinzelst mit deinen Augen.
Bald werden sich die Augen, die Ich auf die Erde gesandt habe, an das Licht gewöhnen, und dann werden sie sehen, was immerzu da zu sehen war. Dann werden sie ihre wahre Herrlichkeit sehen und erkennen, dass sie nirgendwo waren und überall sind, und dass sie aufs Allerbesonderste bei Mir weilen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #149 – 27.3.2001 – God’s Message
GOTTES BOTSCHAFT
Dich erreichen Tag und Nacht Botschaften von Mir. Ich sende dir immer Botschaften. Und sie langen bei dir an. Das ist Mein Part. Nun ist es der deine, sie zu öffnen. Öfters bemerkst du nicht einmal deren Ankunft, wie kannst du sie also öffnen? Du hast sie wie Zeitungen aufgestapelt draußen vor der Tür gelassen.
Hol dir Meine Botschaften. Sie sind für dich. Und sie sind gute Nachrichten für dich. Die Schlagzeilen heißen: GOTT MÖCHTE DICH.
Aber du denkst. Oh-oh, was möchte Er von mir?
Aber Meine Botschaften enthalten nichts, was dir Angst macht. Du bist wegen nichts schuldig. Du fürchtest, du seist wegen irgendwas schuldig, und dass dir Vorwürfe über Vorwürfe gemacht würden oder dass noch Schlimmeres komme. Nein, Liebe ist im Anzug.
Mit oder ohne dein Gewahrsein Meiner Botschaften, die deiner harren, fürchtest du, dass es da ein drohendes Unheil gäbe, ein Unheil, das dabei sei, dich einzuholen. Was ist das Gegenteil von drohendes Unheil? Ich denke, es ist Glück, es ist Liebe, es sind die Antworten auf dein Trachten, die zu dir auf dem Weg sind.
Du hast gar den Verdacht, dass du hoffnungsvolle Botschaften von Mir hast, und du hast Angst, sie dir abzuholen. Du befürchtest vielleicht, sie seien an die falsche Adresse gesandt. Oder sie seien so eine Art Fehler, ein Tippfehler, oder, falls es sich um etwas Echtes handle, sie seien eine Botschaft, die so alt ist, dass ihre Wahrheit verfallen ist.
Was aber wäre, wenn genau du derjenige bist, den Ich im Sinn habe? Was wäre, wenn es Meine Segnungen wären, auf die Ich es anlege, sie dir auszuliefern? Was wäre, wenn Meine Segnungen kein Verfallsdatum trügen? Was wäre, wenn die Botschaft Meine Liebe ist, in Beantwortung deines äußersten Trachtens?
Vielleicht fürchtest du Enttäuschung mehr, als du Gutes möchtest.
Gott hat Liebesbriefe an dich. Was, denkst du, liest du gerade? Denkst du, es handle sich um unlautere Werbung? Ich bin Wahrheit, und nichts als Wahrheit.
Oder hast du den Verdacht, das Gelesene könne stimmen, aber es sei für jemand anderen bestimmt? Wenn du es liest, ist es für dich. Und wenn du es nicht liest, ist es auch für dich. Ich liebe Meine Kinder alle gleich. Ich befürworte alle.
All Meine Gunst ist auf dich zu geleitet.
Ich denke, du holst besser deine Botschaften ab.
Ich denke, du wirst froh sein.
Freudige Zeiten erwarten dich.
Drohendes Unheil kannst du für dich allein auffinden. Dafür brauchst du Mich nicht.
Und wenn du bereits drohendes Unheil mit dir herum getragen hast, dann lass Mich dir dabei helfen, es fortzutragen. Für dich ist es schwer, für Mich aber leicht. Ich weiß, was es wirklich ist – ein bisschen Staub, der sich nach und nach vergrößerte. Doch auch dann, wenn es die Schwere hätte, wie du dachtest, ist es immer noch leicht für Mich. Ich weiß, wie Dinge zu tragen sind, und Ich weiß, wie sie zum Verschwinden gebracht werden können, denn sie waren nie etwas, außer das, für das sie dein Geist gehalten und herum getragen hat.
Du hast ungeöffnete Botschaften von Mir. Wirst du das einsehen?
Noch mehr, jeder und alles ist Meine Botschaft. Es gibt viele unter Meinen Botschaften, die deinen Weg gequert haben, und du hast sie nicht geöffnet. Du hast dich gefürchtet, Meine Botschaften zu öffnen, aus all den Gründen, die oben angeführt sind, was ja meint, aus überhaupt keinen Gründen.
Erwarte heute gute Botschaften von Mir. Schau dich nach Meiner Botschaft um von jedermann, der dir begegnet oder mit dem du sprichst. Und höre Meiner Botschaft zu, die du ihnen überreichst.
Meine Botschaft, das ist das eine, doch, wie du sie auslieferst, das ist deine Wahl. Du kannst Meine Botschaft entstellen, oder du kannst sie klar rüberbringen und empfangen. Du kannst versuchen, sie nicht zu übergeben. Du kannst versuchen, sie fortzuwerfen. Du kannst versuchen, sie zu camouflieren. Du kannst versuchen, sie zu vernichten. In deinem tiefsten Herzen allerdings weißt du, dass du Mein erwählter Botschafter bist.
Wie du Meine Botschaften empfängst, ist gleichfalls an dir. Geradeheraus, oder im Verborgenen, oder gar nicht. Du kannst sie fehlinterpretieren, dich ihnen verweigern, sie nicht lesen, sie falsch lesen, beim Lesen
das Untere nach oben kehren, sie nie öffnen.
Aber es ist immer eine Botschaft da, die du soeben ausgibst oder entgegennimmst. Es mag sich um eine halbe Botschaft handeln. Vielleicht um eine verschleierte, doch, Botschaften, sie lieferst du aus und sie nimmst du die ganze Zeit über entgegen.
Deswegen rate Ich euch, euch, wo ihr gerade zugegen seid, werft einen Blick auf Meine Botschaften. Ihr könntet genausogut die Meinigen entgegennehmen und die Meinigen ausgeben, denn Ich bin es, dem ihr gebt. Ich bin der Sender und der letztliche Empfänger. Geht mit Mir und Meinen Kindern in Wahrheit um. Worauf wartet ihr? Ich bin bereits da, und Ich habe auf euch gewartet, Meine Lieben.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #150 – 28.3.2001 – God’s Vision
GOTTES SICHT
Wenn du durch die Blätter eines Baumes schaust, kannst du die Blätter sehen, und du siehst über die Blätter hinaus. Jenseits der Blätter ist der Himmel, und jenseits davon die Sonne, und jenseits davon jene Galaxien, und jenseits davon – noch mehr. Du kannst dein Auge auf dem vertrauten Blatt konzentriert halten, oder du kannst sie auf dasjenige darüberhinaus scharfstellen. Du wählst, was du dir anschaust.
Du kannst das Blatt allein anschauen, und du kannst es studieren, und mittels dieses Blattes allein kannst du auch den Himmel, die Sonne und das Fernere, das dahinter liegt, sehen.
Du kannst den Himmel genauso durch ein Blatt sehen wie durch die Sterne. Es geht nicht so sehr darum, worauf du dich scharfstellst, es geht mehr um deine Sicht, die scharfstellt. Wer schaut, ist genauso von Bedeutung, wie wohin man schaut.
Zwei Menschen schauen sich die gleiche Sache an, und sie sehen anders.
Stell dir all die Wahlen vor, die du hast.
Ich bin überall, und, wenn Ich überall bin, kann Ich überall und in allem gesehen werden. Das Licht deiner Sicht kommt dem Licht gleich, oder es übertrifft das Licht, das du siehst, wie es auf dich scheint.
Die menschliche Aufmerksamkeit lag bislang auf dem Licht, das hereinscheint, und weniger auf dem Licht, das hinausscheint. Die Aufmerksamkeit lag mehr auf dem, was hereinkommt, als auf dem, was hinausgeht. Menschliche Aufmerksamkeit hat gezählt und verwaltet, sie hat nicht gegeben, und, das ist wahr, sie hat nicht entgegengenommen. Entgegennehmen ist nicht ganz das gleiche wie Bekommen. Du bist kein Croupiers des Lebens, der die Chips zu sich her zieht.
Ich sage euch, ihr seid Mein Geschenk. Wenn ihr Mein Geschenk seid, dann seid es. Ein Geschenk ist weder ein Greifer noch ein Schieber. Ein Geschenk ist das was ist. Es gibt sich selbst statt, geöffnet zu werden. Es gibt sich selbst statt, entgegengenommen zu werden. Und ein Geschenk nimmt in Empfang, was es gibt. Wir können sagen, ein Geschenk gibt Wertschätzung. Die Wertschätzung wird vom einen zum anderen weitergereicht. Das ist das Geschenk.
Deine Sicht kann kurz oder lang sein, wisse freilich, dass deine Sicht ebenso ein Geschenk ist, und dass das Geschenk geteilt, ausgetauscht wird.
Auf der Erde ist es von großer Wichtigkeit, wohin deine Augen blicken, und was deine Augen sehen.
Sieh deine Augen als Segnungen. Sie sind dein Segen, dir überreicht, um deine Beziehung zum Universum auszuweiten. Und deine Augen sind auch der Segen, den du gibst. Deine Augen vermögen die Welt für dich und für Andere zusammenzuziehen und zu erweitern. Deine Augen vermögen diejenigen von Anderen zu öffnen. Öffne zunächst deine Augen, und dann wirst du diejenigen von Anderen geöffnet haben. Eines führt zum anderen.
Blinzle nicht mit deinen Augen. Verenge sie nicht. Weite sie, und lass mehr Licht hinaus. Nimm Meine Augen der Liebe ein und sieh durch sie. Du wirst, das meine Ich, Meine Augen einzunehmen zu haben, obschon sie eigentlich die deinen sind, denn du scheinst es nötig zu haben, dich zunächst an sie zu gewöhnen. Du mögest in sie hinein wachsen, und ebendas tust du.
So wie ein Junge den Anzug seines Vaters um sich hat, in den er hineinwachsen möchte, so hast du deines Vaters Augen. Zur Zeit schaust du durch sie, doch nur durch einen Teil von ihnen. Weite nun dein Sehfeld, und du wirst in Gesamtheit durch Meine Augen sehen.
Als ich dir Meine Augen gab, habe Ich Mich nicht geirrt. Ich habe Mein Augenlicht nicht fehlplatziert. Ich wusste genau, dass es dir passen, und gut passen würde. Ich wusste, du würdest sie nutzen, Meine Sicht, und Ich wusste, du würdest erkennen, dass sie die deine ist, um sie in Einsatz zu bringen und sie einer ächzenden Welt zu geben.
Meine Sicht, die Ich dir gab. Und nun gibst du Meine Sicht demjenigen, auf das du siehst.
Das ist ein großes Unternehmen, bei dem Wir uns befinden. Du hattest nicht gedacht, es handle sich um ein winziges Herumtrollen. Tief in deinem Herzen wusstest du, du befindest dich auf etwas Großem, auf etwas Ausgedehntem, auf etwas Enormem. Und unterdessen Meine Augen durch dich die Weite sehen, dehnt sich die Weite selbst aus, sodass du ferner hinaus sehen kannst.
Sag Mir heute, was du siehst, während du darüberhinaus siehst.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #151 – 29.3.2001 – On God’s Behalf
AN GOTTES STATT
Indessen du für Mich siehst, indessen du an Meiner Statt siehst, sprichst du auch für Mich, sprichst du an Meiner Stelle. Deine Äußerungen spiegeln Mich wider. Du bist auf der Erde hier, um Mich zu reflektieren. Reflektiere Mich mehr, als du dich in Erläuterungen zu deinem individuellen Selbst ergehst, jenem kleinen Teil von dir, der so gerne denkt, er sei die ganze Geschichte, in Wahrheit freilich bist du Meine Geschichte, und Meine Geschichte liegt eben dir an, sie zu erzählen.
Lass die Äußerungen aus deinem Mund von der Heiligkeit, die du bist, geformt sein.
Deine Heiligkeit ist nicht etwas, was von dir entfernt ist, oder was auf dich gelegt oder dir hinzugefügt ist. Sie ist du. Sie ist du ohne List, sie ist du ohne Illusion, du ohne Abgrenzung.
Deine Heiligkeit wird automatisch sein, außer du platzierst an ihrer Stelle Hitzigkeit, Schärfe und das Ziehen von Folgerungen.
Heiligkeit zieht keine Folgerungen. Sie startet von der Plattform, dass du als Meine Liebe da bist, um Meine Liebe zu geben, um sie in Empfang zu nehmen, und um sie zu vervielfältigen. Darin liegt kein Bemühen. Das ist Leichtigkeit, sobald einmal die Wenigkeit von dir ihren Abschied nimmt.
Deine Wenigkeit hat sich selbst aufgebraucht. Sie ist sich ihrer selbst müde. Sie möchte dich nicht mehr länger kontrollieren. Sie möchte, dass die Größe übernimmt.
Welche Gestalt wird die Größe in dir annehmen?
Was rufe Ich dir zu, zu tun? Wozu rufst du dich selbst auf?
Es gibt zum wenigsten ein einziges kleines Ding, das das große Seienshafte von dir tun oder sagen oder sehen kann, etwas, das jetzt im Moment den Augen eines Anderen Licht geben wird. Oder vielleicht geht es nicht um ein Sagen oder Tun oder Sehen, sondern um Glühen. Heute kannst du etwas am Klima ändern, kannst du etwas an Güte offerieren. Biete es dir selbst dar, und schau, was an Wandlungen außerhalb von dir erfolgt. Sieh, was zu dir hin kommt. Sieh, auf was du zugehst.
Überrasche dich heute mit einem Faden der Größe, die du bist. Stell auf Automatik um und lege einen anderen Gang ein, einen höheren Modus. Welche Haltung du auch hast, wie immer du dich siehst, ungeachtet deiner gewöhnlichen Plattform – mach dich an etwas anderes. Fasse einen Augenblick lang ins Auge, dass du etwas Wertvolles zu präsentieren hast. Was gewesen war, ist nicht die einzige Art und Weise. Du hast nicht deinem vergangenen Skriptausdruck gerecht zu werden. Du kannst das Skript umschreiben. Bereits ein einziger winziger Wandel kann einen Erdrutsch erzeugen. Was möchtest du von dir fort fließen lassen? Was wird zu dir hin fließen?
Du bist Mein Abgesandter. So sei es heute. Gib heute einen Schwaden der Liebe, ohne ihm einen Namen zu geben. Eine Geste, ein Wort, ein Blick, eine unterschiedene Sache. Eine Spielmarke von dem Einen, Der dich segnet. Welche Spielmarke möchtest du heute von Mir ausgeben, die mehr von dir enthüllen wird? Welche Verkleidung möchtest du heute abnehmen? Was hast du verborgen? Was möchtest du aufdecken?
Probiere, Mich zu enthüllen. Enthülle, anstelle von sonstwas, einen Teil von Mir. Anstelle deiner Gestimmtheit oder Gewohnheit, tätige einen winzigen Wandel in dem Bild, das du projizierst. Obgleich du ein Projektor bist, hast du die Wahl, von welcher Filmrolle du projizierst. Du hast Wahlmöglichkeiten. Nimm diejenige, die du möchtest.
Geh nicht weiter so. Halte eine Minute an, und reflektiere. In dieser Minute, was könntest du da anders machen? Wenn auch nur etwas, was unendlich klein verschieden ist. Dann tue es. Dreh deine Strategie um. Nimm im Leben eine andere Route. Halte öfters an. Bemerke mehr auf dem Weg.
Du hast eine Botschaft auszugeben. Wisse zuerst darum. Du bist Mein Botschafter. Heute wirst du dich als Mein Botschafter sehen, und somit werde Ich durch dich gesehen.
Wenn du dir eine Vorstellung zu machen hast, dann stelle dir vor, dass du ein Geschenk zu überreichen hast. Und dann stelle dir vor, es zu überreichen. Gib es aus. Behalte es nicht mehr länger. Gib, was an dir ist zu geben. Es wurde dir gegeben, um es zu geben. Entsinne dich, es bist nicht du selbst, den du weggibst. Es ist Ich.
Ich habe dir Reichtümer beschert. Ich Selbst bin es, den Ich dir beschert habe. Und du empfindest dich als unwürdig, das anzunehmen. Darin besteht die Ironie, denn du bist der Wert von Mir.
Wenn du deinen Schöpfer liebst, kannst du dich nur selbst lieben. Das Einzige, was dir fehlte, ist Liebe für dich selbst. Alle misslichen Lagen im Leben legen es darauf an, eine Front des Wertseins aufrecht zu erhalten, während du indessen größer als jede hergestellte Werthaftigkeit bist, die du auszugestalten vermagst. Alles andere als dein wahrer Wert ist unecht.
Ich, der Ausgestalter von dir, habe Meine Größe in andere Seinswesen mit anderen Namen hinein geformt, und du bist eines unter ihnen. Ich habe dich gestaltet. Und du bist Meine Größe, die Ich modelliert habe. Du bist Meine Größe auf Erden. Das stellt die Entdeckung dar, die du zu tätigen hast. Und du musst sie für dich selbst machen. Niemand kann sie für dich erledigen.
Aber Anderen kannst du helfen, sie für sich zu machen.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #152 – 30.3.2001 – Invite God
LADE GOTT EIN
Es ist gut für dich, Mich jeden Tag beim Aufwachen zu fragen: „Mein Gott im Himmel und auf Erden, was möchtest Du gerne, dass ich es heute für Dich tue?“
Schau, zu welchem Empfinden du dabei gelangst. Schau dir die Munterkeit an, mit der du aus dem Bett springst.
Du hast dich Mir in deinem Leben angeschlossen. Noch mehr – du hast gebeten, Mein Gebot abzugeben. Du, der du Mein abgegebenes Gebot bist, möchtest es gerne, Mich zu erfüllen. Es ist nicht anmaßend oder arrogant von dir, zu fragen, was du tun kannst, um Mir zu helfen. Das ist genau richtig so.
Ich, Der Ich Erfüllung von Verlangen bin, habe kein persönliches Verlangen. Wie könnte Ich? Der alles hat, was könnte Ich benötigen? Was wohl könnte Mir fehlen? Ich bin der Einzige im Leben, Der nicht auf Seinen eigenen Gewinn aus ist. Meine Gedanken sind nicht für Mich selbst. Sie sind für dich. Du, der du Mein Gedanke bist, hast Meine Gedanken über dich, aufbereitet zu ihrer Erfüllung.
Meine Neigung beläuft sich auf dein Höchstes. Meine Neigung heißt, dass du dich in Größe zum Einssein von allem, und dazu, es jetzt zu verkünden und zu verkörpern, erhebst. Dafür stehst du. Du stehst ganz bestimmt nicht für Kleinheit.
Ich benutze das Wort Neigung, weil das, was bereits erfüllt ist, nicht, wenn man es genau nimmt, Bestreben genannt werden kann. Was ist das Wort für verwirklichtes Streben? Kein Wort ist groß genug. Ganz bestimmt kann Ich es nicht Mein Wunsch nennen, auch nicht mal Mein zur Verwirklichung gelangter Wunsch, denn Wunsch ist etwas zu sehr Stillliegendes, und Meine Gedanken sind nie stillstehend. Sie sind immer zweckgerichtet. Du, Mein sterbliches Seinswesen, denkst schier, etwas sei nicht erfüllt worden, und somit fühlst du dich unerfüllt. Deine Tasse ist voll, dein Hunger aber nicht.
Ich möchte Meine Neigung zu dir Meinen Willen nennen.
Ich habe Bedarf an nichts. Ich, Der Ich alles bin, habe keinen Mangel. Nichts fehlt. Nicht einmal deine Begleitung ist etwas, was Mir fehlt, da Ich jeden Augenblick bei dir bin. Deine Gesellschaft von Mir mag dir vielleicht fehlen, denn oftmals spürst du die Fülle Meiner Liebe, die dich umfängt, nicht.
Mitunter denkst du, Ich möchte etwas von dir. Möchtest du diese Vorstellung nunmehr entlassen?
Wenn du am Morgen aufwachst und fragst, wie du Mir dienen könnest, reflektierst du eben Meinen Gedanken, denn, worum, außer um das, erbitte Ich dich? „Was kann Ich heute für dich tun, du, der du denkst, etwas sei ungetan?“ Das ist Meine Einladung an dich. Wenn du fragst, was Ich gerne möchte, dass du es tust, wiederholst du Meinen Gedanken. Du wiederholst Meinen Gedanken an Mich, den Schöpfer dessen.
Kinder wiederholen immerfort, was sie hören.
Du wirfst Meinen Gedanken als Echo zurück.
Bald wirst du Meine Liebe als Echo zurückwerfen.
Falls es für dich zu viel ist, heute Meinen Willen einzuladen, dann lade Mich dazu ein, dich zu begleiten. Du ahnst bereits, dass Ich das tue, und es gibt Augenblicke, wo du dir dessen sicher bist, doch gibt es viele Zeiten, in denen du dir überhaupt nicht sicher bist, und noch mehr Zeiten, in denen du dir sehr sicher bist, dass Ich nicht bei dir bin.
Bitte Mich, dich zu begleiten. „Komme heute mit mir, Gott. Komme mit mir. Komme mit mir, wohin ich auch gehe. Und verhilf mir zu einem Gewahrsein von Dir.“ Zum wenigsten kannst du fortan sicher sein, dass du darum gebeten hast.
Denke an den erlangten Unterschied in einem Tag oder in einem Leben, sobald du mit dem Gedanken den Anfang nimmst, Mich zu bitten, mit dir mitzugehen. Etwas Großes in dir erhebt sich hoch genug, um einem König gegenüber eine Einladung auszusprechen!
Du mögest auch gewiss sein, dass Ich deine Einladung entgegennehme. Ich empfange jeden deiner Gedanken – ganz gewiss werde Ich einen Gedanken mit Meinem Namen darauf in Empfang nehmen. Ich schickte dir vor langer Zeit Meine bejahende Erwiderung auf deine bestimmte Einladung zu. Ich möchte dir jetzt sagen, dass Ich sie annehme, und Meine Annahmeerklärung besteht in Meiner Gegenwärtigkeit. Ich erkläre persönlich die Annahme der Einladung, nicht per Botschaft, sondern per Ankunft.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #153 – The Truth of Your Existence
DIE WAHRHEIT EURER EXISTENZ
Wenn du Bedauern hast, vermisst du die Vergangenheit. Du sehnst dich nach Gelegenheiten aus der Vergangenheit, die ungeschehen gemacht oder hinzugefügt werden können oder die ihren Verlauf ändern können. Das ist in der Vergangenheit leben, und die Vergangenheit, eine Fluktuierung auf dem Bildschirm des Lebens, kann nicht ungeschehen gemacht werden. Ihr könnt die Ereignisse nicht verändern. Ihr könnt euch nur mit dem herumquälen, was ohnehin nie war.
Ihr denkt, etwas sei geschehen, als ihr jemandem begegnetet oder als ihr euch von ihm verabschiedetet, oder als ihr jemanden nicht kennenlerntet, oder als ihr einen bestimmten Job nicht annahmt, und wenn ihr das doch bloß getan hättet, oder, als ihr einen bestimmten Job annahmt, und was wäre dann gewesen, wenn ihr das nicht getan hättet. Genauso wie ihr nicht voraussagen und nicht in der Zukunft leben könnt, könnt ihr auch die Vergangenheit nicht vorhersagen.
Die Vergangenheit war eine Szenerie, die an dir vorbeilief. Und du, du selbst, machtest dich auf den Weg hinter eine Reflexion dessen, was du dachtest, das seist du. Du sahst ein vorüberziehendes Bild von dir vorbeigehen, und du dachtest, das seist du. Aber du warst ein Teil der vorüberziehenden Szenerie, du dachtest, du wärest existentiell. Doch ein sich nicht bewegendes Du, ein ganz und gar unwandelbares Du, verstand die Reflexion deiner selbst fehl. Du dachtest, das warst du! Du, der du ungeändert bist, dachtest, die sich wandelnde Szenerie hätte etwas mit dir zu tun, so, als wäre sie für dein Wohl lebenswichtig oder fatal.
Du bist ein hohes, sich nicht wandelndes Selbst. Ich möchte nicht einmal sagen, dass du den Stürmen des Lebens getrotzt hast, da du nichts trotzt. Dinge geschehen, sie sind aber für dich nicht von Belang. Du wirst von ihnen nicht belangt. Du denkst bloß, du seist durch sie hochgehievt und zertrümmert, aber du bist nicht berührt. Unberührt bedeutet rein. Nichts berührt oder verunreinigt die Reinheit von dir. Es ist unerreichbar. Was immer passiert, es kann die Wahrheit von dir nicht berühren.
Irgendwo tief in deinem Herzen weißt du um diese Wahrheit deiner Existenz. Du kennst sie, wenn du eine Lüge aussprichst, denn mit einer Lüge versuchst du im eigentlichen, die Wahrheit deiner selbst zu erzählen. Du, das Selbst von dir, kannst nichts Falsches machen. Die Verwindung der Begebnisse – genannt eine Lüge -, die bei der Wahrheit einen Vergewaltigungsversuch unternahm, kommt aus deiner projizierten Nachfrage, dass die Ereignisse etwas mit deiner Wahrheit zu tun hätten, und dass du etwas, was in der Realität schier falsch sein kann, aufzudecken habest. Du lügst, um die Wahrheit von dir wieder zu bekräftigen. Du hast das nicht begangen, worum es auch immer geht. Du, das Du von dir, tut nichts. Eine Zusammensetzung deiner selbst tat etwas oder tat etwas nicht, die ganze Zeit über allerdings warst du reines Sein, unversehrt von den Bildern im Leben.
Dein Irrtum bestand darin, zu denken, du habest dich verleugnen müssen. Nichts konnte deine Wahrheit vom ersten Platz fortnehmen. Demnach versuchst du in einer Lüge, auf eine ungeschickte Weise, die Wahrheit zu sagen. Du denkst, du lügst soeben, indessen du sagst, dass du an dem einen oder anderen Ereignis oder Nicht-Ereignis unschuldig bist; das allerdings ist die Wahrheit. Du bist unschuldig. Und du bist ein Unschuldiger. Egal, wie raffiniert du deines Erachtens bist, du bist ein Unschuldiger.
Du bist alleine schuldig, ein Menschenwesen zu sein, das etwas fehlverstand.
Sobald du deine Wahrheit kennst, brauchst du nichts zu bestätigen oder zurückzunehmen. Alle Vergangenheit wurde freigesprochen. Und die Zukunft hat kein Bedürfnis zu sein, denn die Zukunft ist ebenfalls nicht real. Damit ist nicht gesagt, du sollest unverantwortlich sein oder den Leuten Märchen erzählen. Das sagt dir indes, deine Wahrheit zu erkennen, und sie fortan ohne einen Blick zurück oder nach vorne zu sein.
Du kannst es so sehen: Links liegt das, was du die Vergangenheit nennst, und rechts das, was du die Zukunft nennst, und die Gegenwart liegt direkt vor dir. Du kannst nur die Gegenwart betreten, die eben hier eben jetzt ist. Die Vergangenheit und die Zukunft sind Erinnerungen daran, was du bereits passiert hast, oder Erinnerungen an etwas vor dir Liegendes, was nicht realer als die Vergangenheit ist, allesamt desgleichen imaginiert. Gedanken nach hinten, Gedanken nach vorne – kein Unterschied.
Verfehle nicht die Gegenwart, da sie das ist, wo Ich bin, und, Mich mögest du nicht verfehlen. Du kannst Mich nicht verfehlen, weil Ich direkt vor dir bin. Ich bin jetzt direkt vor dir. Ich bin dein Spiegel. Schau Mich an und sieh dich selbst.
Verfange dich nicht in der Vergangenheit. Es ist so, als gingst du durch einen alten Speicher. Es zerfällt in deinen Händen. Es ist der Staub des Staubs. Du kannst dort deine Zeit verbringen, aber gehst ohne etwas weg. Du findest nichts, und nichts findet dich. Du gehst auf dem gleichen Pfad, hältst nach einem Schatz Ausschau, aber auf ihm ist nichts Neues. Im eigentlichen gehst du auf der Stelle. Nimm nun einen anderen Pfad und entdecke etwas Neues. Entdecke etwas Neues über dich selbst.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN # 154 – 1.4.2001 – The Holy Grail
DER HEILIGE GRAL
Die ganze Zeit machst du Versprechen. Du machst sogar dir gegenüber Versprechen. Ein Versprechen ist ein Zukunftskontrakt. Versprechen sind nicht viel. Öfters sind sie nicht einmal eine Absicht. Mehr so inetwa wie Wünsche.
Ein Sich-Verschreiben auf der anderen Hand ist ein jetzt gefertigter Vertrag zu künftiger Gebrauchnahme. Besser, sich jetzt nicht verschreiben, als das Verschreiben später zu lösen, denn du enttäuschst dich selbst. Du bist nicht glücklich, wenn du dich enttäuschst.
Besser, mehr Zutrauen in dich selbst zu haben. Ein Schwur, ein Versprechen, ein Sich-Verschreiben implizieren, dass du, außer du bewerkstelligst sie, sie nicht ausführst. Deswegen murmelst du vor dich hin oder schreibst es nieder, in der Hoffnung, Seufzen oder Signieren würden dich darin fest machen, dem gerecht zu werden, dessen du dir nicht sicher bist.
Das ist nicht so recht das Leben leben – es im voraus planen und es später rückmelden.
Dein Dich-Mir-Verschreiben ist etwas anderes. Sich-Verschreiben an Mich ist mehr eine Beobachtung. Ein Magnet zieht dich. Du bemerkst das. Du magst das Empfinden des Ziehens gerne. Du magst es, zu dem Magneten hin zu gehen. Du versprichst dem Magneten, du habest immer die Absicht, zu ihm hin zu gehen, indes siehst du eigentlich schier deiner Intention zu, deiner Intention, die ist. Mit oder ohne dein Zusehen wirst du zu dem Magneten gehen. Das ist das gleiche, als würdest du sagen, du verschreibest dich dem Ofen, dass er warm werde, unterdessen du ihn anstellst. Das ist auf deiner Seite gar kein Verschreiben. Das ist Bestätigen. Das ist Gewahrsein.
In aller Wahrheit kannst du sagen, dass Ich, sobald du dich zu Mir wendest, da sein werde. Du kannst mein Verschriebensein beobachten. Mein Verschriebensein an dich ist unwiderruflich. Es ist auch kein Verschriebensein. Es ist was ist. Du bist in Meinem Gewahrsein. Mein Gewahrsein ist immerfort bei dir.
Wir könnten Meine Liebe für dich als ein Gesetz der Liebe bezeichnen. Sofern ein Gesetz etwas Gegebenes ist, ist Meine Liebe, die sich dir überantwortet hat, Gesetz. Ganz bestimmt ist sie die Regel. Das ist sie gewiss. Aber Ich ziehe es vor, Meine Liebe als Freiheit zu denken. Ich bin ganz und gar frei zu lieben. Nicht dieses und jenes, nicht jetzt und dann, sondern Liebe zu sein und Liebe überall zu sein. Meine Liebe umfängt alles was ist, und das ist Freiheit.
Wir können sagen, Meine Liebe ist Gegebenes, und das ist schön so, allerdings impliziert das ein Ermessen. Wenn Liebe etwas Gegebenes ist, dann ist sie es manchmal nicht. Aber Meine Liebe ist nicht etwas Wohlüberlegtes. Bei Meiner Liebe gibt es kein Zögern oder keinen Bescheid.
Das allerdings impliziert nicht, dass Meine Liebe stagnierend ist. Sie ist etwas sich Bewegendes. Aber in Wirklichkeit ist es auch nicht so, dass Meine Liebe sich bewegt. Es ist mehr so, dass Meine Liebe einen universalen Bestandteil darstellt. Selbstverständlich ist Bestandteil nicht ganz das richtige. Wahr ist, Meine Liebe ist der Gehalt des Lebens, aber das Wort „Bestandteil“ impliziert andere Bestandteile, und Meine Liebe ist die Gesamtsumme von allem was ist. Meine Liebe ist in allen Reihen, und wie auch immer du sie addierst, wie auch immer du die Papierseite hältst, alldas kommt aus Meiner gänzlichen Liebe.
Wenn du im Himmel bist, ist es nicht einmal so, dass du Meine Liebe trinkst. Es ist so, dass du erkennst, wie du sie bereits getrunken hast. Du erkennst, sie füllt dich. Du erkennst, du bist nichts anderes als sie, als Meine Liebe. Eine derartige Süße trinkst du, wenn du Meine Liebe trinkst und damit vertraut bist, dass sie die deine ist! Das ist Götterspeise des Himmels.
Und dasjenige, was du, lange ist’s her, getrunken hast, biete Ich dir jetzt dar. Ich biete dir an, die Tasse wiederzuerkennen, die Ich an deine Lippen halte, und Denjenigen wiederzuerkennen, der sie dir darbietet. Es ist der Heilige Gral. Ich reiche ihn dir hin, und du trinkst.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #155 – 2.4.2008 – How To Make a Pie
WIE EINEN KUCHEN BACKEN
Mitunter denkst du, du habest wirklich etwas erreicht, wenn du mit Mir in Verbindung stehst, aber du hast nichts getan. Ich kontaktierte dich. Du nahmst den Hörer ab. Ich war deine Vorgabe. Du ließt Mich ein, was auf deiner Seite nichts Erzieltes war. Es war überhaupt keine Leistung. Mich Einlassen ist nichts, was zu bestaunen ist.
Das Wunder lautet, dass du Mich nicht öfters oder die ganze Zeit über hereinlässt. Du kannst über die Beschränkung deiner Zulassung Gottes erstaunt sein. Ebendas in der Tat ist eine Leistung.
Ein Vorstopper im Fußball leistet schwere Blockierarbeit.
Du musst schwer arbeiten, um Mich zu blockieren. Aber das hast du ganz regelmäßig getan. Es ist eine gewohnheitsmäßige Kraft bei dir.
Du lässt ganz leicht etwas und alles sonstige zu deiner Aufmerksamkeit gelangen. Wie genau du aufpasst bei der Polizei oder der IRS! Sie bringen dich dazu, gerade zu sitzen und aufmerksam zu sein. Wie alert du mit deinem Taschennotizbuch bist! Wie wachsam du bei einem Missstand bist! Du spitzt bei dem Gedanken an ein Problem geradezu sofort die Ohren.
Es gibt einen Ausdruck „der Zorn Gottes“ und „die Furcht vor Gott“, das freilich sind irrige Konzepte. Der wahre Ausdruck ist die Liebe Gottes, und es ist Liebe, vor der du Angst hast, sie hereinzulassen. Was würdest du mit derart viel Liebe tun? Wo würdest du sie hin verbringen? Was würde sie mit deinen Fußfesseln tun? Was würdest du mit derart viel Liebe sein? Was würde aus dir werden?
Deine Furcht vor Gott ist, dass du mit Meiner Liebe auseinanderfällst. Mit Sicherheit würde dein Ego auseinanderfallen. Sofern du dein Ego wärst, würdest du in der Tat zerfallen. Aber du bist nicht dein Ego. Das ist einfach der Punkt.
Meine Liebe wäre die Fertigung von dir. Meine Liebe war die Fertigung von dir.
Zorn und Furcht – was würden sie erbringen? Was erbringen euer Zorn und eure Furcht, Meine geliebten Kinder?
Nun ist es für euch an der Zeit, euren Ärger zu ent-zornen und eure Scheu zu ent-fürchten. Sie entstammen eurer Fabrikation, nicht der Meinen. Ich sage du, und das meint du im allgemeinen, und, du speziell.
Ich gab dir die Zutaten, um einen schönen Kuchen zu backen. Wenn weniger als ein schöner Kuchen herauskommt, dann liegt es nicht an den Zutaten. Es liegt an deren Einsatz. Aber es gibt immer andere Kuchenbäcker, denen du wegen des Zustandes deines Kuchens Vorwürfe machen kannst. Du kannst den Kuchenbäckern, die dir vorhergingen, und jenen neben dir Vorwürfe machen. Ich aber sage dir, doch niemanden Vorwürfe zu machen. Ich sage dir, Vorwürfe-Machen im Verein mit Zorn und Angst los zu lassen.
Vergeude deine Zeit nicht damit, den nicht zustande gebrachten oder übermäßig gebackenen Kuchen zu betrauern. Mache einen anderen. Andere werden dich sehen und dich nachahmen. Es ist unwiderstehlich, wenn du einen Kuchen ausrollst.
Sieh deine Liebe als den Kuchen an, den du backst.
Sicherlich beeinflussen dich die Kuchen, die Andere um dich herum machen. Aber hier ist der Ort, wo du genau auf deine Zutaten und auf das von Mir angeratene Rezept schaust. Ich gab dir jedweden Hinweis, was das Zubereiten eines köstlichen Kuchens anbelangt, einer, der dich und jene um dich herum erfreuen wird, einer, dessentwegen du bestaunt werden kannst.
Das Kuchenbacken beginnt bei dir. Dein Seien hat auf Andere Auswirkungen. Rolle diesen Kuchenteig mit deiner Liebe für Mich. Sieh, wie er zu seiner Gestalt hin flieht und wie er zusammenhält. Sieh, wie die Äpfel hüpfen, ihn zu füllen. Befördere ihn in den Ofen, und sieh, wie er aufgeht. Und sieh die Freude, die dein Kuchenbacken macht und gibt. Sieh die Freude, die dein Kuchenbacken ist.
Schau zu Mir. Lass dir Meine Liebe folgen. Habe Meine Liebe in deinem Gewahrsein. Lass Mich hinein. Lass Mich jetzt hinein. Ich warte hier auf dich, Mich zu sehen, nicht um Meinetwillen, sondern um deinetwillen. Du aber bist Mein Zuliebe. Du bist Mein Zuliebe.
Welche Segnungen dich in deinem relativen Leben auch immer erreichen, ihre Befriedigung währt nur einen Augenblick lang. Und dann möchtest du mehr. Du möchtest mehr, da nichts da draußen genug ist. Gleich, wie viel du hast, irgendwas ist unerfüllt. Du möchtest eine Ausdehnung. Du möchtest sonstwas und etwas anderes, was etwas mehr sein würde, was etwas mehr sein könnte.
Wenn du Mich hast, hast du die Fülle der Erfüllung. Du bist voll. Nichts fehlt. Nichts mehr, was es zusätzlich zu haben gibt. Dir mangelt es an nichts, und du möchtest allein vom Gleichen mehr; eine Fortführung dessen, was alles ist, das ist. Du kannst um mehr nicht bitten, da du alles davon hast. Alles davon.
Egal, worauf du da draußen aus bist, jenes hat ein Ende. Ihm benachbart liegt ein leerer Raum. Oder da ist ein Leck, und vor deinen Augen entschwindet die Freude an ihm. Auf die eine oder andere Weise hast du es verfehlt. Du schobst es beiseite, um für mehr Platz zu machen. Du pflügtest es unter. Es verliert sein Glühen. Was eine Minute zuvor herrlich war, glitt durch deine Finger, oder du ließt es hinter dir. Auf jeden Fall, der Geschmack ist vorüber, und du fühlst dich beraubt.
Es ist nichts da, woran du dich halten kannst.
Sei deswegen froh.
Indes kannst du dein Gewahrsein Meines Haltens an dir haben. Mein Griff nach dir ist wie Meine Hand auf deiner Schulter, sie hat dich erwählt, sie möchte für dich, dass du merkst, was Ich in Bereitetheit für dich vorhalte.
Lass Mich dich in Liebe einhüllen. Danach sehnst du dich, und ebendas kannst du haben. Ebendas hast du. Ebendas bist du. Das ist dein Sein. Meine Liebe ist dein Seien. Steh ihm bei. Du bist ein Wasserfall Meiner
Liebe. Sei sie. Seid echt, Meine Geliebten.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #156 – 3.4.2001 – Open to God
ÖFFNE DICH GOTT
Du bittest um Wohlstand. Du bittest um Gesundheit. Du bittest um Erleichterung. Du bittest um dies und bittest um das. Bitte nun um Mich. Bitte um Gott. Wende nun deine Aufmerksamkeit zu Mir.
Du stehst in der Gewohnheit, dir den ganzen Tag über zu sagen: „Nun möchte ich eine Mahlzeit. Nun möchte ich etwas zu trinken. Nun möchte ich eine Pause.“
Wirf heute ein: „Heute möchte ich Gott.“
Du möchtest mich, oder nicht?
Oh, was diese Ausdruckweisen des Möchtens in Bewegung setzen werden! Es ist nichts als die Wahrheit, dass du Mich möchtest, und dass du all das möchtest, was Ich bringe. Sage es also. Sage also zu dir selbst: „Ich möchte Gott.“ Schau, wie sich das anfühlt. Schau, welche Gaben das öffnet.
Beginne an der Stelle. Mit Gott Reden ist oft gleichgesetzt worden mit um etwas Bitten, als wärest du ein schwaches, hilfloses, zerbrechliches Wesen, das um alles und jedes zu bitten hat, so als wärest du ein beraubter Bettler, der durch die Straßen eines fremden Landes namens Erde trottet. Als ob Ich mit nichts für dich daher komme, so, als hätte Ich dir nicht viel zu geben. Ich kam nie mit leeren Händen. Ich wüsste gar nicht, wie das zu machen wäre.
Es gibt freilich eine einzige Sache, um die du ganz bestimmt bitten kannst, und das bin Ich. Rufe Mich zu dir herbei. Was du im eigentlichen tust, ist, dich zu Mir herbeizurufen.
Bitte um Mich, und dann, so wie du es machst, wenn ein lieber Freund in deine Nähe kommt, höre Mir zu, höre auf das, was Ich dir zu sagen habe. Du hast dich selbst zu Mir gerufen, damit du bei Mir sein kannst. Sei bei Mir.
Du hast genug geredet und gebettelt.
Höre nun dem zu, was Ich zu sagen habe. Das einzige, was du zu hören brauchst, ist das, was Ich zu sagen habe.
Ich habe dir lange Zeit geduldig zugehört.
Lass nunmehr deine Gedanken Dargebote an Mich durch dich sein. Lass deine Gedanken Geschenke an Mich sein, keine Anfragen. Frage Meine Präsenz (dein Gewahrsein Meiner Präsenz) an, und mache sie dir dann wahrlich zu Nutzen.
Was wäre, wenn es in eurer Mitte einen weisen liebevollen König gäbe, und ihr könntet bei ihm eine Audienz erhalten? Was würdet ihr in diesen Augenblicken wollen? Würdet ihr all die Mangelzustände wiederholen, die ihr euch gegenüber wiederholt habt, oder wolltet ihr das hören, was er zu sagen hat, und wolltet ihr seine Segnungen annehmen?
Eine Audienz beim König muss nicht bedeuten, dass er euch zuzuhören hat! Worin läge da der Vorteil?
Genug deiner Refrains. Komm mit deinen Ohren vor den König.
Du hast Äonen an Lebenszeiten mit Mir. Es gibt kein Abgeschnittenwerden. Aber Äonen an Lebenszeiten sind dieser Augenblick, und in diesem Augenblick mit Mir hast du Mich. Sei offen, unschuldig, und voll (leer), um das zu hören, was Ich dir zu sagen habe. Du wirst mögen, was du hörst, da alles, was Ich sage, ein Segen ist. Alles, was Ich gebe, sind Segnungen. Erteile dir selbst die Gelegenheit, gesegnet zu werden.
Rufe dich selbst zu Mir, und sei präsent.
Merke auf. Horche auf den Klang Meiner Stimme. Horche auf Meine Liebe.
Weißt du von jetzt ab nicht, dass es ausreichend für dich ist, dich bei Mir einzufinden?
Weißt du von jetzt ab nicht, dass du immerfort vor Mir bist? Dass alles, was nötig ist, dein Gewahrsein ist. Es ist gut, dich selbst zu verorten. Das ist dein Bedürfnis, zu wissen, wo du bist, und in Wessen Gesellschaft du dich befindest. In wessen Gesellschaft du dich befinden könntest, wie auch, sie zu kennen. Dann könntest du dein Ohr zu Mir beugen, Meiner Liebe zuhören und mit einem vollen Herzen weitergehen und Meine Segnungen mit dir nehmen. Wenn du Meine Segnungen mit dir nimmst, ist fortan alles, was du sein kannst, eine Segnung von Gott, der nur Segnungen auszugeben hat.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #157 – 4.4.2001 – What Is It You Learn?
WAS IST ES, WAS DU LERNST?
Heute ist für dich ein guter Tag, um ein enormes Wachstum zur Kenntnis zu nehmen. Du bist sprunghaft gewachsen. Du hast im Leben Purzelbäume geschlagen. Du bist weit von dem entfernt, wo du vor einem Jahr standst – oder gar noch vor einem Augenblick. Denke eine Minute lang an all das, was du gelernt hast. Du weißt, es ist wahr, dass du dazugelernt hast, und alles, was du gelernt hast, hast du erzielt. Also denke an all das, was du erreicht hast.
Zähle deine Reichtümer beim Lernen. Und was lernst du? Du lernst dich.
In Wahrheit lernst du nichts. Du lernst vorheriges Lernen um. Du probierst das um, was du erzielt hast. Du hast aufgeknöpfte Knoten von deinem Herzen, und dein Herz gewinnt an Offenheit. Du, der du es gewohnt bist, sein Herz zu verschließen, lernst es, es zu öffnen.
Es fühlt sich so gut an, dein Herz zu öffnen. Wie zu enge Schuhe, so löst du dein Herz. Wie einen zu engen Gürtel, so löst du es. Wie ein Stirnrunzeln, so lässt du es frei.
Niemand als du selbst hat dein Herz festgeknotet. Und nun löst du es. Du befreist es, das zu tun, was Herzen tun. Herzen mögen es nicht, eingefroren oder kontrahiert zu werden. Sie möchten schlagen. Sie mögen gerne wallen. Und wie es um dein Herz steht, so steht es um dein Leben.
Wusstest du das?
So wie du dein Herz befreist, so befreist du dein Leben. Je mehr Liebe du aus deinem Herzen entlässt, umso freier dein Leben. Schlicht, indem du Härte entlässt, öffnet sich dein Leben, so, wie es auch dein Herz tut.
Anstelle von verschlossenen Türen findest du gebördelte Frontscheiben oder drapierte Eingänge oder offene Eingänge oder Türlosigkeit. Du findest Offenheit. Dein Herz tut all das. Dein Herz kann alles öffnen. Es kann andere Herzen öffnen.
Dein Herz ist der Schlüssel, der alles öffnet. Und deine Wahrnehmung ist der Schlüssel, der dein Herz für die Offenheit öffnet.
Mache die Tafel deines Herzens sauber. Wische vergangene Zahlen weg. Wische Schulden weg, die deinen und diejenigen Anderer. Ent-zeichne die Bilder, die deine Kreide zeichnete. Sie sind nichts als gezeichnete Bilder. Jene Bilder waren dafür bestimmt, ausgewischt zu werden. Sie waren bloß für einen Augenblick lang da, und dieser ist vorbei. Wieso sie behalten? Wozu sie behalten? Wieso hast du sie behalten?
Was du nun zeichnen möchtest, das könntest du gestern nicht gezeichnet haben. Es ist fast sicher, du hättest es nicht gezeichnet. Du weißt nicht einmal mehr, was du heute zeichnen würdest, und das nennt man Fortschritt. Du weißt das nicht im voraus. Du zeichnest die Bilder nicht im voraus. Du lässt das Leben kommen. Das ist die Offenheit deines Herzens.
Das macht dein Herz nicht unberechenbar. Das macht es groß. Alle im voraus gezeichneten Bilder kontrahieren dein Leben. Deine Bilder im voraus können dich nur enttäuschen. Entweder du bekommst dein Bild nicht, oder du bekommst es, beide Male bist du enttäuscht. Beide Male ist es nicht das, was du dachtest.
An Bildern festhängen, die du einmal gezeichnet hast, das ist Beschränken deiner Entscheidungen und somit deines Lebens. Dein Leben ist nichts Fixiertes. Höre auf damit, vorzugeben, dasjenige sei es. Das Leben hat nicht still zu stehen. Das Leben soll sich bewegen, und du mit ihm.
Der Versuch, alles beim Gleichen zu halten, ist sich vor dem Leben scheuen. Das ist Widerstand, und Widerstand verursacht dir Schmerz. Du setzt Widerstand ein, da du die Vorstellung hast, dass es besser sei, der gleiche zu bleiben. Du möchtest nicht, dass dein Leben dir vorangeht, also widersetzt du dich. Du ziehst die Zügel an, und das ist Kontrolle. Stoppen ist Kontrollieren. Zurückhalten ist Kontrollieren.
Ich habe für dich größere Träume als du für dich. Deine Träume gründen auf Gefahrlosigkeit. Meine Träume für dich gründen auf Vision und Erfüllung.
Sicherheit hält dich nicht sicher. Gedanken der Sicherheit sind Angstgedanken, so, als ob es dort, wo du bist, sicherer sei, als dort, wo du noch nicht bist. Sicherheit ist ein irriges Konzept. Es existiert nur Sicherheit, deswegen gibt es keinen Bedarf, sie ins Auge zu fassen. Ein kleiner Raum ist nicht sicherer als ein großer Raum oder als gar keiner. Wände halten dich nicht sicher. Wände halten dich drinnen. Lass dich hinaus.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #158 – 5.4.2001 – „Yes, My God, I Will!“
„JA, MEIN GOTT, ICH WILL!“
Du bist für große Dinge bestimmt. Du bist für Größe bestimmt. Denke infolgedessen groß. Denke jetzt groß.
Spöttele nicht.
Für welche Größe bist du bestimmt?
Größe ist nicht die Welt. Du weißt das von jetzt an. Aber in der Welt kannst du große Dinge tun. Du tust sie durch Mich, und Ich tue sie durch dich.
Deine Größe mag in kleinen Dingen scheinen. Viele kleine Größen machen große Größen.
Deine Größe wird womöglich nie bemerkt. Ganz bestimmt hast du sie nicht bemerkt. Doch du bist derjenige, der seine Größe wählt und der sie würdigt.
Du magst zur Zeit noch nicht mit dem Verlauf deiner Größe vertraut sein, aber nun ist die Zeit für dich da, deine Größe kennenzulernen. Du magst den Namen deiner Größe nicht kennen, sofern sie überhaupt einen Namen hat. Welche Form sie annimmt, das wirst du wohl noch nicht wissen. Deine Größe ist etwas, der du dich entgegen wagst, um sie auszugeben. Und während du sie gibst, wirst du sie bemerken. Sie wird dich finden, und du wirst sie finden, bis du und Deine Größe Eins sind, und bis du dich selbst vergisst. Du vergisst dich, um das Entströmen von ihr zu sehen.
Aber du erkennst, aber du musst erkennen, dass die Größe, die an dir ist, sie zu teilen, eine Form von Liebe ist. Liebe ist deine Macht. Sie ist deine einzige Macht. Und deine Macht wird in aller Stille zur Aufführung gebracht – offen gelegt. Es macht nichts aus, dass du nicht bemerkt wirst. Es zählt, dass der Fluss der Größe ausgegeben und entgegengenommen wird. Du bist Mein Fließ-er der Größe.
Dafür stehst du.
Deine Größe ist womöglich überall. Sie wird überall dort sein, wo du bist. Es mag sein, sie ist auf der Straße, im Klassenzimmer, in der Absonderung, in allerhand Geschäften, Größe indes wird hier erblühen, wenn du deinen Platz in der Lage des Landes und in der Spannweite des Himmels bejahst. Dein Platz ist in Meinem Seien, du, der du der Promoter Meines Seiens bist.
Du brauchst keine speziellen Talente, um Unser Sein zu übermitteln. Du wirst Unsere Liebe in äußeren Aktionen übermitteln, aber äußere Aktionen sind nicht die Liebe. Du bist die Liebe. Du bist der Radiator von ihr.
Was immer du tust oder nicht tust, Unsere Liebe wird erblühen.
Du hast große Liebe verborgen gehalten. Du hast sie vor dir selbst verborgen gehalten.
Sieh deine Größe als eine Glocke, die du läutest, ein winzige klingelnde Glocke. Und man hört sie. Sie hallt nach. Und schließlich wirst du es hören, das Läuten der Glocke, und du wirst dich umschauen, woher es kommt, und du wirst herausfinden, sie kommt von dir. Du bist die läutende Glocke, die Meine Liebe läutet.
Wie gesegnet bist du, das Läuten der Glocke zu hören und ihr Glöckner zu sein!
Dieser Kern von dir kann nicht zum Schweigen gebracht werden. Und du musst dich ihm zuwenden. Du kannst ihn nicht mehr länger ignorieren. Du, der du nicht mehr länger Ignoranz bist, kannst nicht mehr länger die Wahrheit ignorieren, die du bist.
Du kannst nicht mehr länger einen Anzug tragen, der dir zu klein ist. Er war immer für dich zu klein, doch nun weißt du es, und dein Wissen erbringt allen Unterschied in der Welt.
Du bist weit mehr als die Welt, du, der du weißt, worum es bei der Welt geht und wozu sie ist. Und dennoch ist es an dir, in einer kleinen Welt Größe zu sein. Du wirst die Grenzen der Welt aufbrechen. Zunächst durchbrichst du deine Grenzen, und die Welt wird neu geformt. Und sowie du deine Grenzen durchbrichst, wirst du herausfinden, dass es gar keine gibt.
Du bist grenzenlos. Es gibt keine Grenzen zu durchbrechen. Es gab sie nie. Demnach brichst du aus der Illusion aus. Du kannst nicht mehr länger in der Illusion verbleiben. Illusion ist zu klein für dich, denn du bist Meine Größe in verkündeter Form.
Bejahe die Rolle, die du in Meiner Schöpfung spielst. Allein du kannst sie spielen. Allein du. Was jetzt anbelangt – alles, was du zu tun hast, ist, zu sagen, dass du willst. Sage: „Ja, Mein Gott, Ich will!“
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #159 – 6.4.2001 – The Dawning of You
DAS HEREINDÄMMERN VON DIR
Gelegentlich denkst du, dein Furnier und deine Fassade seien deine Stärke, aber Furnier ist nur ein dünner Mantel, und es kann leicht abgeschlagen werden. Und dann fühlst du dich deprimiert. Aber Furnier ist nicht deine Stärke, und war es nie. Furnier ist dein abblätterndes Ego, und wenn dein Ego abgeblättert ist, fühlst du dich deprimiert.
Gratuliere dir für die stechenden Schmerzen der Depression, weil sie dich wissen lassen, dass dein Ego abblättert. Du, das Herz von dir, kannst nicht deprimiert sein, da du, das Herz von dir, unverletzbar bist. Nur diese dünne Haut des Ego kann sich deprimiert fühlen. Ein Bild, das du dir in deinem Geist gemacht hattest, begann, sich aufzulösen. Seine Auflösung ist unvermeidlich.
Wenn du gedacht hast, ein imaginiertes Bild sei deine Wahrheit gewesen, und wenn dieses Bild zerbricht, dann fühlst du dich erschüttert. Aber die Erschütterung ist nicht wahrer als das Bild, das du irrtümlicherweise aufrechthieltst. Wahrheit kann nicht erschüttern, und was nicht wahr ist, war nie wahr. Das Erschüttern einer Illusion ist ein Durchbruch.
Bescheidenheit bedeutet nicht, dass du dich von außenher verschmäht fühlst. Bescheidenheit bedeutet nicht, dass du dich niedrig fühlst; sie bedeutet das nicht mehr, als dass Stolz bedeutet, dich hoch zu fühlen. Das sind zeitweilige Gefühle, die dein Ego überfluten. Allein das Ego fühlt sich hoch oder niedrig.
Neutralität bedeutet Absenz des Ego. Der Kern von dir ist deine Stärke, nicht das Ego. Das Ego ist eine umherstreifende Nachtfliege, die sich anmaßt, eine Fälschung zu sein. Es ist ein Heuchler, und wie alles, was heuchelt, hält es nicht lange. Es fällt auseinander, und deswegen sollst du froh sein, denn du bist auf das aus, was wahr ist, nicht auf das, an demjenigen festzuhalten, was falsch ist.
Lache über dein Ego. Es ist zum Lachen.
Wenn du deine Gefühle verletzt bekommst, so freue dich darüber.
Sei froh über das Lernen. Was du lernst, ist, dass du nicht dein zerschnetzeltes Ego bist. Du bist weitaus mehr. Du lernst gerade, in dein Eigenes zu gelangen, und nicht an das zu glauben, was ein Anderer betrachtet. Was sie betrachten, ist ihre Sicht. Jene musst du nicht zu der deinen machen. Ich rate dir, dass du erkennst, dass die einzige Sicht, die etwas ausmacht, die Meine ist.
Habe auf das Acht, was Ich sehe, und fortan wird das, was die Welt oder gewisse Glieder von ihr von dir oder Mir denken, auf den Wegesrand fallen. Was Andere denken, wird seinen rechtmäßigen Platz übernehmen. Was zählt, ist das, was Ich über dich denke. Was zählt, ist, dass du erkennst, was Ich denke.
Sobald du Unsere untereinander geteilte und ausgetauschte Stärke erkennst, ist die Energie des Universums die deine.
Ein Riese gibt nichts auf Kleinheit. Er sieht sie für das an, was sie ist, und er weiß, dass sie ihn nicht langsamer zu machen vermag oder ihn nicht aus dem Schritt bringen wird. Und ihr geht mit Riesen. Und du bist ein Riese.
Und du hast keine Federn, die zum Zerraufen sind.
Und wenn du sie hättest, was täte es zur Sache? Wenn deine Aufmerksamkeit auf Meiner Liebe liegt, was tut ein Sich-Zerraufen zur Sache?
Mache dir Meine Stärke zunutze. Sie ist für dich. Bejahe Meine Stärke und nicht die Meinung Anderer.
Liegt etwas schwer auf dir, so weißt du, es kommt nicht von Mir. Wenn es nicht von Mir ist, ist es vom Ego. Das Ego steht mit dem Ego in Erwiderung. Die Wahrheit erwidert Wahrheit.
Demnach lautet heute die Frage: Auf welche Erwiderung gehst du ein? Triff die Wahl.
Ich schlage vor, du gehst auf Meine Liebe ein. Du weißt bereits, was Liebe nicht ist. Sie ist keine Auszeichnung vonseiten der Welt. Sie ist nicht Tätscheln deines Egos. Tätscheln deines Egos ist Tätscheln deines Egos. Es ist nicht Liebe.
Richtet eure Blicke hoch hinaus, Meine Geliebten. Richtet eure Blicke hoch. Ihr steht über dem Mahlstrom, der um euch herum ist. Schaut hoch zu Mir und wisst, was Liebe ist, und erkennt, sie ist für euch.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #160 – 7.4.2001 – Take Wing!
NIMM HÖHE AUF!
Das Vertraute ist nur das Vertraute. Was vertraut ist, ist nicht echter als das, was nicht vertraut ist. Woran ihr gewöhnt seid, woran ihr euch gewöhnt habt zu denken, ist nichts mehr als das, woran ihr euch gewöhnt habt. Woran ihr euch gewöhnt habt, ist nicht notwendigerweise richtig. Da ihr auf eine bestimmte Weise gesehen habt, und nur auf eine bestimmte Weise, habt ihr einen eingegrenzten Anteil gesehen, und dieser begrenzte Anteil ist es, woher deine Erwartungen stammen.
Erwartungen wird selten nachgekommen. Was sich entfaltet, mag deine Erwartungen übertreffen; die Chance dafür ist größer, sobald du keine Erwartung zu übertreffen hast. Erwartung ist die Tür nur einen Spalt öffnen. Besser die Tür voll und ganz öffnen. Mache Raum für Erfüllung.
Wir haben über das Universum gesprochen, das sich durch deine Sicht ausweitet. Damit das geschieht, muss sich zuerst deine Sicht erweitern. Damit deine Sicht sich ausdehnt, hast du deine alten Bilder loszulassen.
Du willst Unschuld, nicht Erwartung.
Deine Sicht ist wie eine Kamera. Sie war wie ein altes Schokoladenplätzchen. Sie diente dir gut. Gelange nun an Zoom-Linsen. Sieh größer. Sieh weiter. Sieh näher. Sieh.
Du hast die Wahrheit gebeugt.
Du hast deine langen Beine abgeschnitten, um ins Bett zu passen.
Entfalte nunmehr deine Sicht.
Was vor dir ist, ist ein endloses Entfalten. Wenn ein ausgeschnittenes Blatt Papier gefaltet wird, ist es nicht offen. Öffne es, und es dehnt sich aus, und es gibt mehr zu sehen.
Das Hauptbild, das es loszulassen gilt, ist dein Bild von dir. Es wurde koloriert, aber es war nicht in voller Farbe. Es war nicht klar. Du machtest dir selbst zu viel aus deinem Bild und nicht genug aus dir selbst. Du machtest dich zu wichtig und nicht wichtig genug. Du gabst vor, dein Ego sei du. Du dachtest, dieses bemitleidenswerte Ding sei du. Du hieltst dein Ego aufrecht und vernachlässigtest deine Wahrheit. Und nun schnippst du das Ego fort, und das wahre Bild von dir tritt in Erscheinung. Hättest du nur ein einziges Bild von dir, das Bild deines Ego, so hättest du gedacht, es sei groß. Und nun siehst du, dass es immerzu klein war, und dass es da einfach über dem Horizont ein weitaus größeres Bild gibt. Du hast Angst davor, das kleinere Bild los zu lassen, bevor das größere Bild in Gänze über den Horizont heraufgekommen ist.
Lass aber jetzt das kleine Bild los. Es hält dich zurück. Es hält die Dämmerung zurück. Wir reden vom Aufgang von dir.
Und du bist schlicht parat, aufzugehen. Du bist fertig, deine Dämmerung anzuerkennen. Wie die Sonne erscheinst du. Du bist ein Sonnenaufgang, der soeben den Horizont erreicht. Du bist ein Sonnenaufgang, der am Horizont hängen bleibt, weil du ein wenig fürchtest, in Erscheinung zu treten. In der Zwischenzeit allerdings war genug. Die Horizontlinie ist nicht sicherer als der Himmel. Fürchte nicht, dich zu erheben. Es ist für dich eigentlich nicht bequem, an der Schwelle zum Aufgang zu stehen. Unaufgegangen bist du gebückt. Aufgegangen bist du aufrecht und ausgestreckt, und du bist gegenüber dem Universum und dir selbst offen.
Du bist die Entfaltung des Universums.
Indem du aufgehst, siehst du mehr. Indem du aufgehst, wird mehr zum Anschauen gebracht. Du bringst das Licht mit dir. Lass es geschaut werden. Lass das gehen, wo du warst. Du warst dort lange genug.
Das ist dein zweiter Aufgang. Das ist der Aufgang von dir mit geöffneten Augen.
Gehe zu diesem erweiterten Horizont auf. Dehne den Horizont aus. Es gibt keine Linie. Sie ist etwas Imaginiertes. Da ist Zusammenmischen. Da ist Verschmelzen, und du trittst in Erscheinung.
Ein Vogeljunges durchbricht seine eigene Schale. Nichts verrichtet das an seiner Stelle. Es wartet auf kein auswärtiges Signal. Es zerbricht selbst die Schale, und die Schale ist entzwei, und es tritt heraus. Es schaut sich um. Es ist aus seiner Schale ausgebrochen, und der anstehende Rest ist Vorbereitung darauf, dass es losfliegt.
Du bist bereits aus deiner Schale heraus. Du bist schalen-los und für das aufwartende Universum offen, und nun bist du parat loszufliegen, und, losfliegen, das wirst du.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #161 – 8.4.2001 – You Most of All
DU AM ALLERMEISTEN
Nun, wo du aus deiner Schale des Ego ausgebrochen bist, nun, wo du die Schale für die Nichtsheit ansiehst, die sie ja ist, fragst du dich, was du nun tust, und was als nächstes folgt.
Als Erstes bist du. Sei in deinem neuen Gewahrsein. Du bist herausgeschritten. Zunächst mag es sich für dich fremd anfühlen, so als ob du in einem Wald unbeschützt bist. Oder, als hättest du eine Zeitlang geschlafen, und nun bist du dir, soeben aufgewacht, einen Moment lang nicht sicher, wo du bist. Einen Moment lang magst du dich gar wundern, wer du bist, oder ob du bist, und worin deine Verbindung zu dem besteht, was um dich herum ist, oder, ob du überhaupt mit alledem verbunden oder gar überhaupt hier bist.
Vielleicht empfindest du dich in einem kleinen Boot auf einem großen Ozean abgedriftet. Du kannst die Ruder nicht finden. Die Ruder indes, die du vormals hieltst, haben dich im Kreis herum geführt, und es wird für dich eine Weile dauern, bis du erkennst, dass du ohne sie besser dran bist.
Vielleicht findest du dich, wie du auf einem Baumast sitzt, und nicht weißt, wie du dorthin kamst. Du weißt nicht, ob du vom Boden hinaufgeworfen wurdest, oder ob du vom Himmel heruntergefallen bist.
Sobald du einmal deine Lagerstelle eingerichtet hast (was bedeutet, du wirst demnächst einmal sehen, dass du ohne Halterungen ganz gut durchkommst), siehst du, wie hoch der Baum ist, in dem du sitzt, oder siehst du, wie tief im Wald du dich befindest, oder wie hoch die Wellen des Ozeans sind, auf dem du segelst, oder du fragst dich, ob es etwa der Himmel ist, auf dem du segelst, ob es überhaupt ein Ozean ist. Oder vielleicht bist du der Ozean oder der Himmel oder der Baum im Wald, oder du bist überhaupt nirgendwo, was ja meint, du bist nirgendwo, das dir vertraut ist.
Denn du bist irgendwo. Du bist immerfort in Meinem Herzen, und du verbleibst in Meinem Herzen. Dein Aussichtspunkt ist Mein Herz, und du kannst von ihm nicht wegdriften. Du bist in Meinem Herzen begründet, und von Meinem Herzen her nimmt dein Abenteuer seinen Anfang.
Du trautest dich, dich in dieses scheinbar neue Land hinein zu wagen, und das ist dein Abenteuer. Und du entdeckst, es ist dort, wo du die ganze Zeit warst. Aber du hast es nicht gesehen, und du hattest andere Gedanken.
Du dachtest, du seist ein Wanderer, und nun findest du, du bist ein Bauer. Du dachtest, du seist ein verwahrlostes Kind, und nun findest du, du bist eine Prinzessin. Du dachtest, du warst schier menschlich, und nun findest du, du bist heilig desgleichen. Ich werde dich nicht einen Engel nennen, da du dich von dieser Auffassung geschockt und ungläubig abwendest. Deswegen möchte Ich Mir den Engel nur selbst auf der Zunge zergehen lassen, denn Ich weiß um deine Flügel, und Ich weiß, woher du geflogen kamst und wohin du fliegst.
Eines kommenden Tages wirst du deine Engelhaftigkeit auf Erden bejahen. Und sobald du das tust, wird das gesamte Universum mit dir fliegen. Du wirst dich selbst im Einssein begrüßen, und du wirst erkennen, woher du kamst und wo du bist und wohin du gehst und mit Wem du auf Reise bist.
Du wirst Mein Herz und deinen Platz in ihm kennen.
Du fängst jetzt an, zu erkennen.
Deswegen findest du dich hoch oben auf einem Baumwipfel oder auf einer Ozeanwelle. Und ihr seid der Baumwipfel, Meine Geliebten, und ihr seid die Welle. Mit entschiedenster Sicherheit seid ihr eine Welle Meines Herzens, die zum Universum strömt, aus den unveränderlichen Winden der Liebe geboren. Ihr seid wie eine Saat, die der Wind schlicht zu dem ihr rechten Ort heranbläst, um dort zu wachsen. Du bist Meine Liebe, die dort der Wind deponiert hat. Und alles ist Meine Liebe, und du bist zuallermeist Meine Liebe.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #162 – 9.4.2001 – Signaler of Heaven
SIGNALGEBER DES HIMMELS
Die Welt war eine Krücke, auf die du dich lange stütztest, nachdem Krücken nicht mehr nötig waren. Du wiest dich gegenüber der Welt aus, indessen es du selbst und Ich sind, denen es ansteht sich auszuweisen. Du hattest vergessen, dass du ohne dich auf etwas zu lehnen gehen konntest.
Du bist ein Vorwärts-Beweger, ein Pistensucher. Du bist ein Engel, der auf der Erde den Weg bahnt. Du eröffnest für dich neue Grenzen. Und auf diese Weise öffnest du das Universum.
Du löst die Probleme der Welt mittels Ausweitung. Indessen du dich ausdehnst, verdünnen sich die Probleme. Ich spreche hier im Wortsinne.
Du musst ab jetzt wissen, dass das Geschnattere über die Probleme der Welt jene nicht lösen wird.
Wie bedeutsam du bist, du, der neue Signalgeber des Himmels. Falls du es nicht wagst, ein Signalgeber zu sein, so sei denn ein Rückmeldender. Sei ein Zuschauender des Himmels.
Dein Leben besteht nicht aus zwei Teilen, sondern aus einem Teil. Du bist Eine Ganzheit. Du bist nicht aufgespalten. Du spaltet dich selbst auf.
Und nunmehr befinden Wir uns in dem Geschehen, dich wieder in deinem ursprünglichen Zusammenfluss zusammen zu stellen.
Was es für ein glücklicher Part auf deiner Seite ist, den du beim Entfalten des Universums spielst.
Das Universum kommt dir entgegen, indem es das ist, was du denkst, es sei es. Du aber tust dem Universum mit altem Denken und mit Bestürzung keinen Gefallen.
Nimm einen Augenblick lang in Betracht, dass alle Folgerungen, die du gezogen hast, Fehlschlüsse waren. Du hast dich in deiner Befürwortung geirrt. Du weißt bereits, dass deine Gestimmtheiten die Augenscheinlichkeit der Welt ändern. Und es ist deine Ahnung von Größe, die deine Stimmungen wandelt.
Bereits die kleinen Lieben, die du in Erfahrung gebracht hast, haben deinen Ausblick geändert. Du hast bereits einen flüchtigen Eindruck davon, was sein kann, und nun kannst du diesen flüchtigen Eindruck zur Wirklichkeit machen. Du kannst diesen kurzen Eindruck etablieren und das Universum durch Meine Augen der Liebe ansehen, so lange, bis allein die Wahrheit Meiner Sicht rundum zu Gesicht kommt. Dein Augenlicht ändert alles.
Die Welt wird dir erzählen, dass du eine Nummer bist. Ich sage dir, du bist keine Nummer. Du bist kein Roboter, der automatisch Dinge herstellt. Du bist ein Engel hier auf Erden, um Engelsdinge zu verrichten. Vergieße Liebe. Schreite aus der Nummernschaft heraus und sei frei, dasjenige zu verfolgen, wofür du bestimmt bist.
Sobald dein Schritt schwer ist, hast du dir stattgegeben, eine Nummer zu sein. Sobald dein Schritt leicht ist, hast du dich selbst höher gehoben. Und es gibt da noch Höheres, zu dem du dich noch heben kannst. Und du steigst hoch, indem du dich hoch hebst.
Warte nicht auf Andere. Das genau bedeutet eine Nummer in einer Schlange sein. Warten. Aber es gibt nichts, auf das zu warten ist, ausgenommen deine eigene Anerkenntnis deiner selbst. Niemandes sonst.
Warte nicht auf die Gewähr, groß zu sein. Die Welt etwa wird sie nicht befördern. Aber Ich tue es. Ich ermutige dich, zu deinem vorgesehenen Platz hochzuschreiten und von den Höhen Meiner Liebe her zu schauen. Es ist ein derart kleiner Schritt, der zu nehmen ist.
Gestehe die Möglichkeit des Lichtes zu, das du bist. Die Möglichkeit Zugestehen ist das gleiche wie das Licht Einlassen. Es ist die Möglichkeit von dir, zu der du dich hin geleitest. Möglichkeit ist das Gefilde, in dem du jetzt handelst. Du hast genug von dem, was gewesen ist. Du eröffnest dir nun Ausblicke dessen, was sein kann. Du eröffnest die Möglichkeiten. Bin Ich allein Derjenige, Der darum weiß, dass die Möglichkeiten die Gegebenheiten sind?
Ich möchte dir das gesamte Universum zeigen. Ich möchte den Deckel auf ihm öffnen. Und du wirst spähen. Und du wirst in die Größe fallen, die du bereits bist. Und du wirst das Universum mit Meiner Liebe, die in dich einfiel, bespritzen. Und was für ein Planschen wird das sein. Und was für ein Spritzer Meiner Liebe bist du.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #163 – 10.4.2001 – God’s Light in You
GOTTES LICHT IN DIR
Heilig ist dieser Moment der Ausweitung unmittelbar vor dir. Es bist du selbst, der durch das Fernrohr schaut. Wie einsam warst du bislang. Du hast aus Einsamkeit geweint. Nun wirst du aus Freude weinen.
Ich bin die Freude, die Ich dir gebe. Ich bin synonym mit Freude. Ich bin immer bei dir und vor dir gewesen, aber du warst mit kleinen Sachen so beschäftigt, dass du vergaßt, Mich zu beachten. Und nun bemerkst du Mich und wie Ich auf dein Leben einwirke.
Du bist den Themen entgangen. Du befasstest dich mit Themen, sodass du Mich umgehen konntest. Du und Ich waren immer das Thema, nichts anderes. Du und Ich. Nun bin Ich deine Entdeckung. Und das ist eine herrliche Zeit, die Zeit, Mich zu entdecken.
Ich bin dein Windwurf. Ich bin deine Erleuchtung. Es ist nicht deine Erleuchtung, das verstehst du, es ist die Meine. Wenn du Mein Licht siehst, nennt man das Erleuchtung. Erleuchtung ist nichts sonst. Sie ist Mein Licht, zu dem du aufwachtest.
Du warst immer erleuchtet. Hast du die Vorstellung, dass es unerleuchtete Engel gibt? Indes bist du derjenige, der das zu merken hat. Es macht nichts aus, was sonst jemand bemerkt oder nicht bemerkt. Es ist dein Gewahrsein, das einschneidend ist.
Deine Erleuchtung ist Mein Vergnügen.
Erleuchtung ist nicht außerhalb von dir zu finden. Sie ist in dir zu finden. Es ist wahr, Ich bin überall, aber Mein Licht in dir schreit es hinaus, gesehen werden zu mögen und als Erleuchtung bezeichnet zu werden. Und allein du kannst Mein Licht in dir entdecken. Die Entdeckung steht dir an.
Ein Stern ist mit Meinem Licht gefüllt. Er ist ein Reflektor Meines Lichts. Ein glitzernder Stern bezweifelt nie, Wessen Licht er scheint oder für Wen er scheint und weswegen. Ein Stern ist derart Meines Seiens voll, dass er Mein Licht scheint, damit es alle sehen. Er behält alles, was er gibt. Er seufzt bei seiner Freude, Mein Licht zu teilen und auszutauschen.
Mein Licht ist das einzige wahre. Es ist das einzige in sich schlüssige. Alles Weitere ist ein Korridor. Mein Licht zieht durch, aber es ist nie fertig. Mein Licht, es kann nicht zur Abdunkelung hin wachsen. Aber du kannst deine Augen von ihm abwenden.
Mein Licht scheint unwiderruflich in dir. Mein Licht ist die Konstante. Wie du Mein Licht scheinst, ist eine von dir getroffene Wahl. Ob du Mein Licht in dir anerkennst oder nicht, ist deine Wahl. Du magst Mein Licht in Abrede stellen, wenn es das ist, was du wählst. Du stellst Mein Licht in Abrede, indem du es nicht wählst.
Ich trage dir an, du wählst Mein Licht, und erkennst, es steht dir an, zu scheinen. Die Wahrheit ist, Mein Licht ist das Einzige, was du hast. Du hast es, weil du es bist. Mein Licht ist die Ausdehnung von wer du bist. Es ist das Nahe und das Ferne davon.
Du bist ein flackerndes Licht, wenn du das wählst. Oder du kannst es lautstark hinaus funken. Du kannst Mein Licht so hell scheinen, dass es schier gesehen werden kann. Christus tat nichts anderes, als Mein Licht zu scheinen, damit es alle sehen können. Er war nicht selektiv in dem, wer Mein Licht sehen sollte. Er sparte Mein Licht nicht auf. Er schien es. Und Mein Licht durch Christus scheint immer noch, derart sicher war er darin, Wessen Licht er schien. Das seine war das gleiche Licht, das in dir scheint.
Alles, was du zu tun hast, ist, es ein wenig hoch zu halten. Du bist ein Stern auf der Erde, der Mein Licht scheint. Lass es allen zu Gesicht kommen, Mein Licht. Hebe es hoch, damit es alle sehen. Nur du kannst Mein Licht auf der Erde scheinen. Und nur du kannst es sehen. Es kommt dir zu, zu betrachten, dir zu, das Licht zu betrachten, das du scheinst.
Du musst von jetzt ab wissen, dass du um Vieles mehr bist als dein isolierter Körper. Du musst von jetzt ab wissen, dass du viel mehr bist als die körperliche Dichte, die du erwischst. Die Realheit von dir ist Mein Licht. Strahle es. Sieh mit Meinem Licht, und, wie gut wirst du sehen. Und wie gut wird Mein Licht zu sehen sein. Mit Meinem Licht sehen ist, es scheinen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #164 – 11.4.2001 – To Great Wonder
ZUM GROSSEN WUNDER
Alles signalisiert Mich. Schmerz signalisiert Mich. Er bringt dich dazu, einen Augenblick lang stille zu bleiben. Freude signalisiert Mich. Freude bringt dich dazu, dich einen Moment lang auszustrecken und deine Erweiterung zu kosten. Das Zusammenziehen des Schmerzes vergrößert dein Gewahrsein von Mir, so, wie diese Gewahrseinsvergrößerung ebenfalls durch die Ausdehnung von Freude bewerkstelligt wird. Du birst in Freude und im Schmerz durch deine Grenzen. Es gibt keinen Weg, durch den Ich nicht betreten werden kann.
Nichts macht einen Unterschied, wenn es sich auf Mich beläuft. Es gibt nichts, was geändert werden muss. Aber du kannst einen großen Unterschied zu dir selbst machen. Du hast das getan. Auf die eine oder andere Weise.
Ich erlege Mich dir immerzu auf. Ich rufe dich zu Unserer Vereinung auf. Ich rufe dich zur Anerkenntnis Unserer Vereinung auf, denn Unsere Vereinung existiert bereits unberührt. Du warst nicht von der Spur abgekommen. Deine Aufmerksamkeit war launisch und unberechenbar, aber du, du selbst, warst auf der Spur. Indes, das erkennen, und, das nicht erkennen – das macht den Unterschied in der Welt. Das ist der einzige Unterschied in der Welt. Das ist das Ganze an Unterschied in der Welt. Deine Aufmerksamkeit. Dort, wo deine Augen anlanden. Woran du denkst.
Du warst nie irgendwo, außer bei Mir. Bringe jetzt deine Aufmerksamkeit zu Mir und zu Unseren Aufenthaltsorten zurück. Deine Aufmerksamkeit ist wie ein Laserstrahl. Stelle deine Aufmerksamkeit dort scharf, wo du deine Macht haben möchtest. Du möchtest eine hoch angesiedelte Macht haben. Dementsprechend stelle auf die Höhe scharf. Sodann wird ein Blick von dir das Universum überstreichen.
Sende deine Aufmerksamkeit hoch. Sie war in kleinen Teilen ausgewiesen. Du zogst es vor zu denken, ein kleiner Umfang sei alles, was es gebe, und mehr gebe es nicht.
Doch jetzt weißt du, es gibt eine Menge mehr, und dass alldas für euch ist. Es ist alles das eure, schlicht dafür, dass ihr es ins Auge fasst.
Blickt nach oben. Folgt Mir. Folgt Meinem Licht und nicht winzigen Schatten auf der Erde. Folgt der Größe und nicht der Kleinheit, die zuvor eure Billigung hatte. Früher habt ihr jede Kleinigkeit abgestempelt und zertifiziert. Bewegt euch nun voran und prägt euch das ein, was der Befürwortung wert ist.
Signiert euren Namen auf dem Himmel. Schreibt groß. Benutzt nicht mehr länger kleine Flächen. Visioniert eure Vision. Malt sie euch aus, bevor ihr sie seht. Malt euch Meine Vision aus, und dann werdet ihr die Meine begrüßen und die eure erkennen. Meine Vision ist eure einzige Vision. Was ihr eures Erachtens saht, waren bloß Markierungen in euren Augen, von denen ihr dachtet, sie seien das, was zu sehen ist, indessen sollte durch sie hindurch gesehen werden. Nun seid ihr auf dem Weg, in Wirklichkeit zu sehen. Zum ersten Mal werdet ihr sehen. Und was für eine Eröffnung ist das.
Die Bühne ist aufgestellt. Der Vorhang geht auf. Und zum ersten Mal werdet ihr sehen, was vor euch ist, und nicht das, was ihr vorgabt, es sei da.
Eure Sicht und eure Wahrheit werden unzertrennlich sein, denn es ist Meine Sicht, die die eure sein wird.
Möchtet ihr nicht lieber durch Meine Augen sehen als durch eure kurzsichtigen?
Möchtet ihr nicht lieber Mein Herz und Meinen Atem nutzen? Die Wahrheit ist, dass Mein Herz und Mein Atem das sind, was ihr nutzt und was ihr genutzt habt. Zum Teil. Ihr habt gar keine eigenen. Euer Herz schlägt durch das Meine, und Ich beatme euren Atem. Ihr hattet gedacht, ihr atmet für euch, und euer Herz sei euer eigener Metronom, indes wisst ihr jetzt, dass Ich es bin, Der den Rhythmus eures Herzens und die Inspiration eurer Schönheit schlägt.
Das muss für euch eine große Erleichterung sein. Nun könnt ihr einen Atemzug einziehen und ihn los lassen. Nun habt ihr keinen Bedarf, irgendwas festzuhalten, ganz bestimmt nicht eure Sorgen. Nun könnt ihr erkennen, ihr fahrt in einem Großen Transport mit einem Fahrer, Der weiß, wohin ihr möchtet und wie Er euch dorthin bringen kann.
Dein ganzes gegenwärtiges Leben lang warst du Fahrer vom Rücksitz aus. Deine Anweisungen und deine Eile waren nur Einmischung. Lehne dich nun zurück und schau dir die Ansichten auf dem Weg zu deinem Zielort an. Im Vergleich zu deiner Bestimmung sind die Blicke entlang des Weges beiläufig. Deine Ankunft ist das Ereignis. Deine Wiedererkennung deiner Ankunft ist das, wofür die Reise steht.
Du kommst dort an, woher du kamst. Dein Bestimmungsort und deine Abfahrt sind das gleiche. Deine Reisen rufen dir wieder die Wahrheit hervor. Es ist die Wahrheit deiner Herkunft, die du die ganze Zeit suchtest. Deine Reise verändert deine Herkunft nicht. Sie bringt dich zu deinem Anfang zurück. Und du begannst wundervoll. Und zu dem Großen Wunder kehrst du selbst zurück.
Du hast fälschlicherweise gedacht, dass du die Gesamtsumme all dessen seist, was in deinem Leben geschieht. Die Geschehnisse deines Lebens sind nicht dein Leben. Sie sind zufällige Ereignisse. Das zufällige Ereignis hat eine Zwecksetzung, aber zufällige Ereignisse sind nicht der Zweck. Sie sind bloß Ereignisse in Zeit und Raum.
Dein Leben ist eine Fluktuation in Zeit und Raum. Zeit und Raum sind bloß Fluktuationen. Mehr als das können sie nicht sein. Du aber bist mehr als das.
Du bist Meine Fortdauer. Dasjenige, was du suchst, das bist du.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #165 – 12.4.2001 – Capture God’s Vision
ERFASSE GOTTES VISION
Dein Ego tritt nicht leicht aus deinem Gewahrsein aus. Es möchte an dir geheftet bleiben. Da du geglaubt hast, dein Ego sei du, hattest du Angst, es los zu lassen. Wahr ist, das Leben konspiriert, damit du dein Ego los bekommst. Alles, was du in deinem Leben als Niederlage oder Hindernis oder Zerstörung siehst, war, dein Ego, seinen Halt an dir und deinen Halt an ihm zu widerrufen. Das Ego ist ein Meister der Täuschung. Dein Ego hat dich ganz bestimmt getäuscht.
Dein Leben ist nicht so persönlich, wie du es wahrgenommen hast. Persönlich ist eine Mutmaßung. Du bist so viel mehr als ein begrenztes persönliches gemutmaßtes Leben. Du bist nicht nur aus dir selbst heraus da draußen. Du hast nicht nur Mich vergessen – du hast dich vergessen.
Dies ist nicht deine persönliche Reise durch das Leben. Was davor geschah und was jetzt geschieht, waren deine Bewandtnisse. Und, Meine Güte, wie hast du dich damit befasst. Die individuellen Eskapaden sind allerdings nicht die Summe deiner Reise. Du stehst für mehr als das.
Du wurdest nicht als oder für dein persönliches Selbst geschaffen. Du, der du ein Teil des Ganzen bist, standst an der Seitenlinie, und hast deswegen das Leben noch nicht betreten. Das Leben ist nicht all die Dinge, die du dachtest, sie seien es. Wenn dein Ego nicht mehr existierte, würdest du deine Existenz beginnen und die Verteidigungshaltungen des Ego beenden.
Du hattest Angst, vom Ego abzuirren, da du fälschlicherweise dachtest, es sei mit dir identisch, und dass es dich aufrechterhalte. Es hält nur ein winziges Prozent einer in der Vorstellung erfundenen Karrikatur von dir aufrecht.
Du kannst nicht schier diese anämische Schöpfung sein, die sich Farbe auf das Gesicht aufträgt und ziellos umherwandert, auf Ausschau nach mehr Make-up und mehr Leidenschaft in der Welt. Du suchst nach dem, was du Abenteuer nennst, aber dieser Ruf ist ein Lockvogel für dich, um dein Ego auszuweiten, und ist dementsprechend dein Fortgang von der Wahrheit des Lebens.
Du hast hier in der Welt einen Zweck, und der ist nicht, was du dachtest. Dein Zweck ist nicht, unkritisiert durch die Welt zu gelangen. Dein Zweck ist es, dein Ego kritisch ins Auge zu fassen und mit ihm durch zu sein, und, Meine Sicht einzunehmen. Ich habe Arbeit für dich zu tun, und dein Ego hält dich ab.
Die Arbeit, die Ich für dich zu tun habe, ist ein Vergnügen. Sie ist das Vergnügen, das du suchtest.
Falle Mir in den Schritt, und du wirst kosten, was dir angeboten ist.
Auf der Erde gab es keinen glücklicheren Menschen als Jesus Christus. Er wurde ohne das Ego fertig und reiste für Mich. Weswegen sieht die Welt das Reisen für Mich als etwas Mürrisches und Grässliches an? Mir Folgen ist kein Märtyrertum. Mir Folgen ist Glück. Märtyrertum existiert im Bereich der Wahrheit nicht, dennoch, ja das stimmt, existiert es in der Welt des Ego, um dich abzuschrecken.
Dein Leben ist nicht in deinem begrenzten Ego-Selbst. Dein Leben heißt, die Welt zu entfalten, indem du dich in ihr erhebst. Sobald du einmal auf dein Ego verzichtest, beginnst du, deinen Platz zu erkennen und auf deinen Platz zu zu wachsen. Vielleicht hast du gar hinzufallen, damit du über das Überschäumende des Egos zu einem Bescheid gelangst.
Das Ego blies dich auf, sodass du zum Zerplatzen gebracht werden konntest. Früher oder später wird dein Ego zerplatzen. Es ist nichts als heiße Luft.
Die Wahrheit aber von dir ist Licht. Vom Licht kamst du, und zum Licht kehrst du zurück. Licht ist nichts Abgetrenntes. Es ist eine Reflexion von Wahrheit, somit ist alles Licht das gleiche, da es das Eine reflektiert. Und du bist Mein Reflektor auf Erden. Sobald du einmal aufhörst, ein behauenes Ego widerzuspiegeln, wirst du die Wahrheit von dir herausfinden und sie dir zueigen machen. Du wirst sie sein und die Fülle von ihr kennen. Du wirst Meine Vollheit sein, und jeder Gedanke und jede Tat werden die Meinen sein, und dein Leben auf Erden wird eine Beschreibung oder eine Zeichnung von Mir sein. Dein Leben wird die Geschichte erzählen und sie illustrieren.
Mittels deines Durchganges auf der Erde werden Andere dazu in der Lage sein, ihr sie anwiderndes Ego los zu lassen. Mit der Verabschiedung des Ego kommt die Herrlichkeit des Lebens daher. Du wirst der Welt diese Herrlichkeit darbringen.
Das Ego kann sich nicht zur Herrlichkeit erheben. Es kann sie sich nicht ausdenken. Es denkt, Hurrarufe seien Herrlichkeit. Der Größe Dienen trägt indes seine eigene Glorie. Und diese Pracht gab Ich euch, und jetzt bitte Ich euch, sie zu finden, wo sie ist. Findet Meine Pracht, und gebt sie, denn sie ist die eure. Sie ist euer Geschenk und euer unentrinnbarer Pfad. Es ist Größe im Erkennen der Wahrheit und im Leben von ihr. Das Innere ändert sich zum Äußeren. Das da draußen ist bloß ein Kräuseln des Großen Inneren.
Du bist der Ozean, und demnach musst du strömen. Dein Medium ist Große Liebe und nicht kleine Siege. Du bist die Tide Meines Großen Ozeans. Und somit, sei sie. Sei sie uneingeschränkt. Befreie dich von minderen Bildern dessen, was du nicht bist. Erziele Wahrheit. Das Ego hast du nie gebraucht. Das Ego ist der Hausierer, der dich anführte und dich mit nichts zurückließ. Es kann dich nicht für immer hinters Licht führen. Der Messingring der Welt ist aus Messing und nicht aus Gold. Du, der du aus Gold bist, wurdest für Gold bestimmt. Und Gold bist du. Goldenes Licht bist du. Du bist Mein Licht von Gold, das auf eine Welt scheint, die Erhellung nötig hat, und Ich sandte dich, um sie zu beleuchten. Das ist Mein Wille.
Das Ego trägt Angst bei sich. Sobald die Angst geht, weißt du darum … dein Ego ist ebenfalls mitgegangen. Das Ego lehrte deinen Geist die Angst, und dein Geist signalisierte sie zu deinem Herzen.
Dein Herz aber ist für Angst nicht empfänglich. Dein Herz ist ein Behältnis für Liebe. Dein Herz ist der Empfänger und der Halter von ihr. Und es behält die Liebe, indem es sie strömen lässt, da dein Herz den Ein- wie den Ausgang innehat. Dein Herz kann keine einwegige Liebe innehaben. Liebe fließt durch das Herz. Das Herz nimmt entgegen und verkauft. Es ist der Verleger von Liebe. Dein Herz hat keinen Damm. Dämme sind Menschenwerk.
Angst ist also Menschenwerk. Angst ist ein Damm in deinem Herzen, der weder Liebe hinein noch hinaus lässt.
Dein kleines Ego fing Angst ein und hielt sie in deinem Herzen.
Wieso sich mit deinem Ego befreunden, wie du es tatst? Es hat keine Abwehr. Es hat nur Vorspiegelung. Vorspiegelung ist für dich nicht mehr gut genug.
Du bist für die Wahrheit bereit, und Ich gebe sie dir.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #166 – 13.4.2001 – The Rays of the Moon
DIE STRAHLEN DES MONDS
Ich habe dir gesagt, die Dinge nicht persönlich zu nehmen, da es das Ego ist, das die Dinge persönlich nimmt. Es ist dein Ego, das dich herauswählt. Doch nun möchte Ich dir sagen, dass es etliche Dinge gibt, die dir persönlich sind.
Die Strahlen des Mondes treten des Nachts in deinen Schlafraum ein. Sie sind für dich persönlich bestimmt.
Die Sonnenstrahlen fallen tagsüber auf dich.
Brisen blasen auf dich.
Diese sind persönlich für dich.
Das Gewahrsein dieses Persönlichseins wendet sich nicht deinem Ego zu. Es wendet sich der Wahrheit zu. Die Liebe des Universums ist exakt für dich.
Es ist nicht das Ego, zu denken, dass die Gezeiten dich heranziehen. Die Gezeiten ziehen dich heran, und du ziehst die Gezeiten zu dir heran.
Es ist nicht das Ego, zu denken, das Universum sei für dich. Wenn du weißt, dass das Universum für dich ist, kennst du die gegenseitige Entsprechung zwischen dir und dem Universum. Du bist für das Universum. Ihr kommt einander gleich. Ihr seid ein Balanceakt.
Es ist nicht das Ego, zu erkennen, dass die Sonne auf dich scheint, dass die Strahlen des Mondes persönlich dein Herz betreten, und dass die Luft die deinige ist. Mittels alldessen hebt Gott Seinen Hut vor dir. All dies und noch viel mehr sind Signale an dein Herz vonseiten des Herzen des Universums.
Du bist ein Jonglierer des Mondes und der Sonne.
Du saugst ihre Strahlen auf.
Ihre Strahlen durchdringen dich. Du verkörperst sie. Du bist der Mond, und du bist die Sonne.
Wessen sind sie, wenn nicht die deinen? Sie sind nicht nur etliche Meiner Geschenke an dich.
Wenn Ich euch die Sonne und den Mond gebe und zu den euren mache, was denn kann Ich dann euch nicht geben?
Als die Strahlen des Mondes heute Nacht durch das Fenster in deinen Schlafraum traten, weckten sie dich zu ihrem Persönlichsein für dich. Sie klopften an, sozusagen, und sagten: „Dein Mond ist für dich da“, einfach so, wie ein Taxifahrer verlauten ließe: „Ihr Taxi ist da.“
Und nun signalisierst du, dass die Botschaft empfangen und bestätigt wurde, und dass du die Bedeutung und Wundersamkeit der Botschaft kennst, die du empfangen und akzeptiert hast, und in deinem Annahmevermerk bringst du deinen Dank zum Ausdruck.
Du hast sie immer empfangen, aber du hast sie nicht immer bemerkt. Wieso das?
Dein Ego führt dich in die Irre, dass du das Zentrum der Aufmerksamkeit der Welt sein möchtest, nicht allerdings derjenigen Gottes. Das Ego macht dir Angst vor dem, was du Gott im Gegenzug für Seine Aufmerksamkeit zu geben hättest, dass du Ihm als Spielmarke deine persönliche Identität zu geben hättest, und dass du fortan von deiner eigenen Wahrnehmungsfläche verschwunden wärest.
Es ist wahr, dass du dich nicht mehr wiedererkennen wirst, sobald du Meine Liebe für dich anerkennst. In diesem reziproken Augenblick des Aufleuchtens kennst du Mein Licht und das deinige derart gut und intim, dass du aus dir selbst heraus und letztlich in dir selbst bist, und dass deine vorherige irrige Identität dir überhaupt nichts bedeutet. Du weißt nicht einmal mehr, wieso du sie zu haben hattest oder woraus sie bestand oder was du je dachtest, sie sei es.
Wenn du hinüberschreitest, bist du hinübergeschritten.
Wenn du zu Mir gekommen bist, bist du zu Mir gekommen. Und das reicht aus. Du bist dir selbst genug.
Heute Nacht weckte dich der Mond mit einer wichtigen Botschaft von Mir an dich auf. Erinnere diese Botschaft den Tag hindurch. Der Mond folgt dir tagsüber nicht weniger. Die Strahlen der Botschafter Gottes sind inwendig in dir gegründet, und du strahlst auch jene gleichen Strahlen, ob du darum weißt oder nicht. Aber es ist gut, darum zu wissen. Es ist gut, mit deinem Überfluss vertraut zu sein.
Wem denn gehört ihr zu, wenn nicht Mir?
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #167 – 14.4.2001 – God’s Path
GOTTES PFAD
Du betrittst nun eine neue Ebene. Du bist nicht dort, wo du gestern warst – oder dachtest zu sein. Du warst nie dort, wo du dachtest zu sein. Nichtsdestotrotz betrittst du heute eine neue Ebene. Eine neue Ebene meint, du hast einen weiteren Schritt genommen.
Dein Herz hat sich zu neuen Höhen erhoben. Spürst du das? Du musst es nicht spüren. Darin liegt kein Erfordernis. Ob du es spürst oder nicht, du befindest dich nicht am gleichen Ort wie gestern. Dein Herz hat sich gewendet und kommt nun von einer anderen Ecke her. Dein Herz hat sich bewegt. Es wurde gerührt, und so hat es sich bewegt. Es hat eine neue Bereitschaft. Dieser leiseste Wandel wandelt alles.
Das Universum ist immerzu neu, und du bist mit ihm immerzu neu.
Deine alten Vorstellungen klappen einfach nicht mehr. Sie klappten nie. Du hast dich schlicht dazu überredet, sie täten es. Mehr Licht tritt in dich ein. Mit diesem helleren Licht siehst du besser. Du siehst anders. Die Dinge waren nicht so, wie du es dachtest. Vielleicht weißt du im Augenblick nicht, was du denkst.
Das ist sehr gut, nicht zu wissen, was du denkst. Das ist der Anfang des Lernens, und du beginnst zu lernen. Es ist für dich leichter, dich zu regen, wenn du nicht so sicher bist, was das Leben und deinen Ort in ihm anbelangt. In jedem Fall, es ist weit mehr als du dachtest.
Heiße die Ungewissheit willkommen. Heiße das Erstaunen willkommen. Heiße Neues willkommen. Du hast dich nicht sicher oder gegründet zu fühlen. So etwas wie Sich Zufrieden Stellen gibt es nicht. Sobald du dich zurücklehnst, ist es an der Zeit, aufzustehen und voranzugehen. Du denkst, du suchst nach Gleichgewicht, und dass du, wenn du sie einmal hast, nicht mehr weiter suchen brauchst. Deiner Entfaltung ist allerdings kein Ende gesetzt, und bei deinem Kennenlernen von Mir gibt es keinen Abschluss. Das ist Ewigkeit. Ewigkeit ist nicht das Gleiche wie endlose Zeit. Sie ist keine lange gerade Linie. Denke sie dir mehr als Loops, oder als verbundene Kreise, oder sich anhebende Spiralen. Das ist der Verlauf deines Lebens bei Mir. Immerzu mehr.
Für dich gibt es immerzu mehr zu erfassen. Es gibt einen weiteren Raum zu betreten. Und einen weiteren daran. Du betrittst neue Räume, und es ist nicht das gleiche du, der eintritt. Du, der du wandellos bist, bist nicht bei jedem Eintritt der gleiche. Bei jedem Raum, den du betrittst, bist du außer dir vor Freude. Dein Herz hüpft. Mit jeder Entdeckung, die du machst, bist du ungebundener. Du bist nicht derjenige, der mit schweren Schritten geht. Du bist einer, der fliegt. Und du fliegst mit Mir. Dessen kannst du sicher sein.
Du lebst auf zahlreichen Ebenen. Alle Pfade sind nicht kurz.
Du reist überallhin, und du gehst nirgendwohin. Du fährst in einem Aufzug. Er steigt hoch, und du mit ihm, und die Ansichten, die du siehst, sind in jeder Etage umfassender. Deine Augen öffnen sich weiter und weiter, und du siehst mehr. Dein Mehr-Sehen ist das Abenteuer.
Je näher du an den Himmel gelangst, desto weiter bist du gekommen. Deine Rückkehr zu deinem Ausgangspunkt nimmt überhaupt keinen Raum ein, und dennoch ist sie weit entfernt, denn mit jedem Eintritt gibt es sozusagen einen weiteren Ohnmachtsanfall. Bei jedem Neu-Eintritt bist du entzückt. Bei jeder Entdeckung wirst du ohnmächtig. Du entdeckst, es gab nichts zu entdecken, und dennoch war alles da, und dann findest du heraus, dass du alles bist, und dass du Mein Wundervoller und Meine Wundervolle bist.
Wisse das nunmehr. Du bist Meine Wundersamkeit, die Meine Wundersamkeit anblickt. Du schaust Mich an. Du schaust an, wo wir gewesen waren. Wie wundervoll ist deine Sicht, die Meinen Pfad vor dir erblickt, und ebenden nimmst du. Habe Zutrauen, dass es Mein Pfad ist, den du nimmst, und dass es Meine Hand ist, die dich leitet.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #168 – 15.4.2001 – Unity
EINHEIT
Das Empfinden der Einsamkeit, das dich dein ganzes Leben hindurch heimgesucht hat, ist das Ego. Es ist nicht Größe. Es ist anmaßend zu denken, dass du in diesem Universum des Einsseins isoliert werden könnest.
Und gleichwohl ist jeder unter euch auf seinem Pfad der Entdeckung mit Mir allein. Es sind du und Ich, die ein Verhältnis haben, und obschon du in Wahrheit mit Mir Eins bist – – eine Beziehung haben bedeutet, dass wir uns begegnen. Damit wir zusammenkommen können, muss einer von uns irgendwo gewesen sein. Ich weiß in aller Wahrheit, wo Ich bin, und das ist bei dir. Ausschließlich in deinem Geist warst du irgendwo anders, weg von Mir.
Unsere persönliche Beziehung entwickelt sich, unterdessen du Mich suchst. Wir kommen näher und näher. Ja, du gelangst näher und näher an die Entdeckung Meiner Nähe, die immerzu war.
Die Zeit wird kommen, wenn du das Bild siehst, wie du in Meiner Liebe verschmilzt. Obgleich es Illusion ist, dass du irgendwo warst außer in Meinem Herzen, hat diese Illusion durch die Wahrheit ersetzt zu werden. Die Wahrheit ist kein Bild. Sie ist Fehlerfreiheit.
Das sind für dich spannende Neuigkeiten. Je näher du kommst, umso weglockender ist es. Wie begierig bist du, dich mit Mir wiederzuvereinen, ja gar, wenn es lediglich in deinem Geist ist, dass du es dir dort ansteht. Allein dein Geist hat sich um- und abzuspulen, um zur Wahrheit zurückzukehren.
Du saßt in einem Kino und dachtest, das Drama vor dir sei real. Du dachtest, du seist mitten in dem Film gewesen. Du identifiziertest dich mit dem Helden im Film, der eine lange Reise vor sich hatte.
Und dann geht der Film zuende, oder du bekommst Hunger, oder du langweilst dich, und du wachst sozusagen auf, und deine Aufmerksamkeit kehrt zur Realität zurück, und du befindest, dass du im Kino sitzt. Neben dir bin Ich. Direkt neben dir bin Ich. Deine Aufmerksamkeit aber lag auf dem Geflattere des projizierten Lichts auf der Filmleinwand. Und demnach kehrt, sobald du deine Augen von der Leinwand wegdrehst, deine Aufmerksamkeit ganz leicht zu Mir zurück.
Gar auch ohne Abwesenheit ist dein Abenteuer eine Rückkunft zu Mir. Es ist eine Metapher, dein Abenteuer. Auch deine Rückkunft ist Teil des Films. Ohne den Film lagen deine Augen auf Mir, ohne den Film wären deine Augen auf Mir gewesen.
Jetzt aber bringe sie zurück. Setze dein Herz wieder ein.
Dein Glücklichsein liegt bei Mir und nicht im Film. Der Film ist Bewegung, und Ich bin Stille. Nenne Mich die Flaute zwischen den Szenen oder die Flaute zwischen den Wörtern. Sogar im Film BIN Ich. Sogar während Ich neben dir sitze, bin Ich, wo deine Augen auf die Leinwand hinschauen, denn Ich bin ebenfalls auf der Leinwand.
Du hast fortwährende Liebe, die dir nachläuft. Das musst du merken. Das musst du sogar im Dunkeln sehen, denn Kinos sind dunkel. Aber deine Augen werden sich an die Düsterheit in einem Theater anpassen, und dann wirst du sehen, Wer die ganze Zeit über bei dir war.
Steh von dem Film auf und strecke deine Beine ein wenig aus.
Das Theater ist dein Leben, was projiziert wird. Ereignisse passieren. Regen kommen heran. Sonne scheint. Etliche Leute stehen auf und gehen hinaus. Andere neue kommen herein. Während du in dem Theater bist, trotz des Kommens und Gehens, kannst du das Gewahrsein von Mir haben. Du musst in dem Theater nicht im Dunkeln sitzen.
Schau, schau einen Augenblick lang, Wer neben dir ist, Der mit dir zusammen hinsieht, Der auf dich aufpasst. Es bin Ich, Der dich mit Popcorn versorgte. Ich gab dir die Eintrittskarte, um reinzukommen. Und Ich bin die ganze Zeit über bei dir geblieben. Ohne Mich warst du nirgendwo. Du bist nirgendwohin gegangen, ausgenommen in deiner Vorstellung, da Wir immer zusammen gesessen haben, Wir, gesellig in Unserem Einssein.
Unsere Wiedervereinung besteht im Erkennen, dass es kein Fortgehen gab von dem, wohin zurückzukehren ist. Doch des Fortganges der Erörterung halber können Wir sagen, dass Wir, Wir, Die Wir Eins sind, uns wiedervereinen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #169 – 16.4.2001 – Valleys of Beauty
TÄLER VOLLER SCHÖNHEIT
Wenn Ich Gott im Himmel bin, bist du Mein Kind im Himmel. Wenn Ich Gott auf Erden bin, dann bist du Mein Kind auf Erden. Dass Wir beisammen sind, ist unbestreitbar. Wo Ich bin, muss Himmel sein, demnach gibt es keine Erde. Es gibt nur Himmel.
Wir können sagen, dass der Himmel zu einer anderen Dimension namens Erde transportiert ist, wo der Himmel nicht so sichtbar ist. Durch die Dichte ist Unser Licht verzerrt worden. Es wurde gebogen, gebrochen. Ein Bild wird projiziert, das nicht ganz echt ist. Und das nennt man Leben auf Erden.
Nichtsdestotrotz ist alle Schönheit des Himmels hier. Du siehst Anzeichen von ihr überall. Was ist deines Erachtens der Frühling, wenn nicht vom Himmel? Die Sonne, der Himmel, alles was wächst, das Herz von dir – alldas ist vom Himmel.
Ist es nicht erstaunlich, dass Meine Kinder sich selbst irreführen können zu dem Denken, dass sie entmutigt seien? Das ist eine Unmöglichkeit. Aber Meine Kinder befinden sich öfters in Verleugnung, in Verleugnung des Wunders, das rundum existiert und hindurchdringt.
Ihr legt es an, euch selbst unverletzlich zu halten. Dafür gibt es keinen Bedarf.
Verleugnen wird meistens als ein Abwenden negativer Aspekte gedacht, da ihr nur an die Gutherzigkeit von euch glauben wollt. Die Güte von euch ist nicht etwas, an das man glaubt. Ihr habt nicht an die Wahrheit zu glauben. Euer Glaube hat damit nichts zu tun. Ihr seid unverletzlich, also braucht ihr nichts zu verleugnen. Versagt euch entschieden nicht den Früchten der Erde und den Freuden des Himmels. Sie sind für euch bestimmt.
Wenn du vor dir Trostlosigkeit siehst, liegt das daran, dass du nicht siehst. Du blendest dich selbst. Du fürchtest, dass Sand in deine Augen gelangt, und du verschließt sie.
Vor dir liegen Berge und Täler voller Schönheit. Die Täler sind nicht weniger schön als die Berge. Jegliche Kongruenz ist schön. Du findest die Täler nur deshalb weniger schön, weil du die Vorstellung hast, dass sie Berge sein sollten.
Du hast die Vorstellung, dass das, was du willst, sein sollte, aber Ich muss euch, Meinen unleugbaren Kindern, sagen, dass ihr nicht wisst, was ihr wollt, und dass ihr nicht wisst, was ihr habt. Ihr hattet die Neigung, die falsche Seite im Kontenblatt anzuschauen.
Ich möchte sagen: Schaut nicht das Kontenblatt an. Haltet kein Kontobuch. Aufzeichnen, Erinnern, Nachschauen sind nicht das gleiche wie Leben. Jegliche Konfiguration des Lebens ist neu. Seid für das Leben offen, nicht verschlossen. Hört auf, alte Begebnisse abzuzählen. Wendet euch stattdessen dem zu, was direkt vor euch ist. Nicht vor euch liegt ein Trugbild. Die Trugbilder liegen hinter euch.
Richte deine Blicke auf das, was direkt vor dir liegt.
Nimm die Mahlzeit vor dir ein. Iss sie mit Genuss. Schaufle dich hinein.
Das ist dein Leben, das dir serviert wird. Sei nicht so pingelig. Mach, wie du es willst. Es geht vorüber. Nicht jede dir vorgesetzte Mahlzeit muss eine Schlemmerei sein. Sie kann schlicht und einfach sein. Sie kann herzhafte Kost sein. Dein Leben besteht in Wirklichkeit nicht aus Besserungen; du hast dich nicht zur Vergangenheit hinzulehnen, um die Gegenwart zu bekommen. Die Gegenwart ist die deine. Die Vergangenheit nicht.
Mach dich nicht für das Leben bereit. Betrete es. Du hattest genug der Vorbereitung. Es gibt nichts, auf das es sich irgend vorzubereiten gälte. Tritt einfach ein. Vorbereitetheit ist kein Thema. Vorbereitetheit bedeutet, du wartest auf etwas. Es gibt nichts, auf das zu warten ist. Du hast dein ganzes Leben gewartet. Du hast auf das gewartet, was direkt vor dir ist, das du nicht zu sehen wagtest.
Halte dich nicht vor dem Leben zurück.
Die Zeit jetzt heißt – hineinspringen.
Es mag sein, auf der Oberfläche siehst du keinen Wandel. Aber die Oberfläche ist nicht das, wo das Leben ist. Leben ist nicht, welches Auto du fährst. Nicht einmal, welchen Weg du nimmst. Leben ist dein Gewahrsein und deine Geneigtheit.
Begegne dem Leben. Geh zu ihm hoch. Schüttle seine Hände. Begrüße es wie einen lange verschollenen Freund.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #170 – 17.4.2001 – The Cave of Your Heart
DIE HÖHLE DEINES HERZENS
Die Quelle des emotionalen Unbehagens ist der Glaube, dass du ungeliebt und möglicherweise unliebenswert seist. Und du hast emotionales Unbehagen. Jedes Unrecht, das dir angetan wurde (als Unrecht wahrgenommen wurde), war eine Kerbe in deinem Herzen, die davon spricht, dass du nicht geliebt seist. Jedes Unrecht wurde zu einem Nachweis, dass du es nicht seist. Herzeleid wäre nicht so schwer für dich, sofern du nicht, sobald du dich ihm gegenübersiehst, begännest, an dein Unwertsein zu glauben, und sofern dein Wertsein aus deinem Gesichtsfeld entschwände.
Eine Person oder ein Ereignis war entsetzlich für dich, würdigte dich nicht, tat dich ab, beschimpfte dich oder lachte über dich, verstand dich mit großer Sicherheit nicht. Du konntest all dem widerstehen. Was du nicht widerstehen konntest, ist die Idee, nicht bloß, dass du nicht geliebt bist, sondern dass du letztlich unliebenswert, erwiesenermaßen unliebenswert, bist.
Es ist eine große Lüge, dass du nicht in der Lage bist, geliebt zu werden. Dahinter liegt eine größere Lüge, dass du unfähig bist zu lieben. Da du nur fähig warst, dein Herz unter bestimmten Bedingungen zu geben, hast du dich selbst überzeugt, dass du unliebsam seist.
Dass du nur einen Teil deines Herzens gegeben hast, das stimmt, aber das bedeutet nicht, dass du nicht-liebend bist. Das bedeutet, du hast Angst, ausgewachsene Liebe zu sein, ausgewachsene Liebe, die du bist. Du hattest Angst vor Rückbeschuldigungen, dass man denke, du seist verrückt, oder du hattest Angst, dass deine Liebe nicht gewürdigt und vergolten wird, dass vielleicht über sie hinweg gegangen wird, so, als hättest du sie nicht gegeben, oder sicherlich, dass nicht viel an deine Liebe gedacht oder dass sie nicht berücksichtigt wurde.
Du warst überwachsam im Ausgeben deiner Liebe und in ihrem Entgegennehmen. Vor dem Geben hast du dich gehütet, und wartetest du auf Resultate. Du hast auf Rückfluss geachtet.
Liebe ist so nicht. Liebe ist schlicht zum Ausgeben, und nicht zum Zählen. Liebe dich selbst, und du wirst Liebe ausströmen und sie nicht eindämmen. Du weißt selbstverständlich, Ich beziehe mich hier nicht darauf, von Liebe zu reden, oder nicht auf eine Show der Liebe oder auf eine körperliche Attraktion oder Anhaftung. Ich spreche über die stille Liebe, die deinem Herzen entströmt. Ich spreche über dein Gewahrsein, das aus deinem schlagenden Herzen heraus in die Aura der Welt hineindringt. Es mag in Individuen vor dir schlagen, jedoch reicht es weiter als jedes Individuelle. Es reicht über alles in Sichtweite hinaus.
Du befreist dich von dem Bedürfnis nach Liebe Anderer. Es war dein Ego, das Liebe vonseiten Anderer bedurfte. Du brauchst deine eigene Liebe und Gewahrsein von Mir. Du brauchst zu erkennen wer du bist, und es zu sein. Gegebenheiten sind nicht deine Sache. Entgelte sind nicht deine Sache. Aufrichtig und zutreffend sein ist deine Sache. Es ist Wahrheit, über die Wir reden.
Wahrheit liegt nicht im Eindämmen deines Herzens. Und da bist du. Das ist die Wahrheit, die zu hören dir ansteht. Ein Verschließen deines Herzens ist von der Wahrheit entfernt.
Bringe keine Fensterläden an deinem Herzen an. Öffne und schließe dein Herz nicht. Du brauchst es nicht zu schützen. Es ist dein Ego, das du geschützt hast. Du bist entschieden mehr als das Ego. Du bist überhaupt nicht das Ego. Du hast vorgegeben, du seist es. Ego ist überhaupt nichts. Das Meiste, was das Ego sagen kann, ist, dass es einen Versuch darstelle, große Wahrheit mit kleinen Vortäuschungen zuzudecken, und dass es sich selbst in einer größeren Decke namens Illusion versammelt einfinde.
Gib auf, der Illusion derart viel Aufmerksamkeit zu zollen. Anstelle dessen, dass du die Illusion dich auffegen lässt, fege sie hinaus. Entkomme der Kleinheit. Komme zur Liebe zurück. Lasse die Liebe und nicht Ummantelungen dich umfangen. Komme aus der Höhle deines Herzens heraus und öffne sie dem Licht. Du bist Mein Geliebter, und Ich sage zu dir, in deinem Herzen nichts anderes festzuhalten als Meine Liebe, sodass Meine Liebe in dein alltägliches Leben hineinscheint. Spare Meine Liebe in dir nicht für den einen oder anderen großartigen Moment auf. Spare sie überhaupt nicht auf. Sei sie. Sei sie jetzt. Öffne dein Herz wie einen großen Mantel und lass die Welt durch sie erwärmt werden. Lasse das Vorübergegangene vorüber sein. Lasse das Leben beginnen.
Kannst du dir Christus vorstellen, wie er auf der Erde geht, wie er Umstände einschätzt, und wie er über die möglichen Chancen eines Entgelts spekuliert, bevor er Meine Liebe ausbreitet? Kannst du dir vorstellen, dass er Stimmen auszählte oder dass er dem Empfang Meiner Liebe durch ihn irgendeinen Gedanken schenkte? Er gab Meine Liebe, gleich, worauf sich der Blick seiner Augen senkte.
Wenn er eine Auswahl getroffen hätte, wo Meine Liebe in ihm anlanden wollte, so hätte er sich gebrüstet. Er hätte die Aufmerksamkeit auf sich anstatt auf Mich gelenkt.
Er wusste, dass alle Meine Söhne und Töchter und deswegen seine Brüder waren. Er wusste, kein Mensch war weder ihm noch Mir ein Fremder. Er gab Meine Liebe durch jeden Blick hinaus, da er wusste, Wessen Liebe es war, die er gab, und Wem er sie gab. Er gab, was ihm gegeben worden war. Es war nicht an ihm, sie zu behalten. Es war nur an ihm, zu geben. Und so gab er Meine Herrlichkeit.
Und so steht es mit dir.
Klammere dein Herz nicht an dich. Löse dein Herz frei. Meiner Liebe steht es an, auf alles zu fallen, was um dich herum ist. Lasse Meine Liebe nun von deinem Herzen fallen, und du wirst Meine Liebe verschicken, und sie wird in der Nähe wie in der Ferne anlangen. Sie wird entfernte Ecken erreichen. Sie wird Mich erreichen.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #171 – 18.4.2001 – You Can Be Bereft of Only One Thing
DU KANNST NUR EINER EINZIGEN SACHE BERAUBT SEIN
Wenn du dich von Mir getrennt fühlst, hast du dich irgendwo in Gedanken oder Emotionen, den Sprösslngen der Gedanken, verloren. Du hast dich umgewandt und dich dem Verlorensein preisgegeben. Es ist etwas Absolutes, dass Ich bei dir bin, wenn du dich also fühlst, Ich sei nicht, bist du mit deinen zu vielen Gedanken schwindelig geworden. Ist das nicht so?
Zu vieles Denken nimmt dich in Kreisen herum, und dein Gewahrsein von Mir wird abgelenkt. Du wirst deines Gewahrseins von Mir beraubt. Du hast deine Augen von Mir fort genommen. Ich nehme nie Meine Augen von dir fort.
Wir kommen immer und immer wieder auf die Schäbigkeit deiner Gedanken bezüglich deiner selbst zurück. Du hast dir selbst etwas missgönnt. Du bist zu deinem eigenen In-Abrede-Stellenden deines Wertes geworden. Es mag sein, dir selbst bist du nicht so viel wert, aber Mir bist du eine Menge wert.
Deswegen ist es gut, damit aufzuhören, so viel über sich selbst nachzudenken. Das scheint dir wie ein Widerspruch zu sein, weil du denkst, du solltest mehr an dich denken, um deinen Wert zu erspüren.
Denke weniger oft an dich. Es mag sein, dass du überhaupt nicht an dich denken solltest, denn des öfteren bedeutet das für dich, dass du dich mit den Augen der Welt anschaust. Du lobst dich selbst. Du vergleichst dich mit Anderen oder deinen Idealen, und du entwertest dich. Denke mehr an Mich, und du wirst dich in deiner Wertschätzung Stück für Stück heben.
Beachtung deiner selbst ist öfters Beachtung dessen, was nicht ist. Beachtung deiner selbst ist öfters Beachtung jener Dämonen namens Versagen oder Mangel oder Verlust oder unangemessene Erfüllung. Aufmerksamkeit für dich selbst ist in Wirklichkeit nicht Aufmerksamkeit für dich selbst. Es handelt von Gedanken über dich selbst. Woher kommen derartige Gedanken? Besser, Meine Gedanken gelangen zum Einsatz, und du wirst dich selbst besser kennenlernen.
Du rahmst dich selbst in Adjektiven ein, und auf diese Weise verleugnest du deinen Wert. Dein Wert liegt nicht in Adjektiven. Dein Wert liegt jenseits der Sprache und jenseits deiner momentanen Wahrnehmung. Du hast dir keinen Mut zuzusprechen. Du musst aufhören, auf dir herumzureiten.
Was für ein Selbst-Kritiker bist du geworden. Beseitige die Kritik. Du hast dich genug gescholten. Es ist leicht, sich zu schelten. Du kannst immer etwas finden, um dich damit herabzusetzen und zu entmutigen. Steh nun an, dich zu ermutigen.
Beachtung deiner selbst führt zu Bestürztheit. Nicht weil du der Bestürztheit wert bist, sondern aufgrund der Weise, die deine Gedanken einnehmen, während du über dich und die dringlichen Fährnisse deines Lebens nachdenkst.
Denke an die Sterne und Galaxien. Denke an deren Schöpfer. Denke an den Schöpfer von dir. Zolle Mir Anerkennung für das, was Ich geschmiedet habe. Zolle Mir Anerkennung, auch denn wenn du dir keine Anerkennung zu zollen vermagst.
Verzichte auf die Vergangenheit. Verzichte auf die Zukunft. Erfasse die Gegenwart, bevor sie vorübergeht. Habe keine Gewissensbisse. Gewissensbisse sind wie dich selbst Anseilen. Das Einzige, was es für dich zu haben gilt, ist Freude, und in dieser Minute ist Freude die deine.
Freude ist genau jetzt dein, während du in Mein Denken hinein gelangst. Dein Denken hat dich auf Abwege geführt. Es hat dich zu dunklen Passagen gelenkt. Mein Denken führt dich zu grünen Weiden. Mein Denken rührt dich mit Liebe. Mit Freude, die Ich dir gebe. Aus dir selbst heraus findest du nicht sehr viel Freude.
Sei also nicht für dich allein. Nimm Mich mit dir. Nimm Mich mit dir in deinen Gedanken. Lasst Uns dein Leben aufs Neue beatmen. Lass dein Leben in aller Stille zu neuen Höhen und neuen Dimensionen steigen. Werde Eins mit Mir. Komme mit Mir, und du wirst Unser Einssein kennenlernen. Du warst lange genug fort. Probiere nun etwas anderes. Unser Einssein liegt auf der Hand. Schau in Meine Augen und spüre Meine Liebe für dich. Wache zu Meiner Liebe auf. Erhebe dich zu Meiner Liebe, denn es bist du, dem Ich sie gebe.
Du denkst, deine Macht liege im Geld. Macht liegt in Mir. Geld ohne Meine Energie wird dich enttäuschen.
Geld ist das falsche Idol, das du erzeugtest. Höre zu, Ich bin nicht gegen Reichtum. Ich bin voll und ganz dafür. Gleichwohl, eure Verehrung und Anbetung für den Reichtum nehmen euch den Gartenpfad hinunter. Gartenpfad bedeutet Illusion und Entzaubertheit.
Ich möchte euch zu dem Wahren Garten führen.
Erstrebt das Leichte des Wohlstands, doch wisst, was Reichtum ist und woher er kommt. Haltet ihn an der rechten Stelle.
Es ist mehr als Geld für euch in Vorbereitung. Das Gesamte Königreich sieht euch entgegen. Es harrt, aber es belauert euch nicht.
Und ihr, Meine Kinder, habt das Geld belauert. Erstrebt es. Nutzt es, aber macht es zu keinem goldenen Idol. Euer Wert liegt nicht in Münzen. Euer Wert liegt in Mir.
Handhabt Geld. Es ist euer Werkzeug. Aber eure Gefolgschaft gelte nicht ihm.
Beeinflusst das Geld. Lasst seine Illusion euch nicht beeinflussen und euch vergessen machen, wozu es ist.
Geld ist eine Spielmarke von Mir, und alles, was von Mir ist, strömt. Halte deine Aufmerksamkeit auf den Ström-er des Reichtums, und du wirst finden, dass mehr Reichtum auf dich zu fließt, und dass du das Universum mit ihm zum Gedeihen bringst.
Geld sind Gottes-Spielmarken. Gib sie in Meinem Namen aus.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #172 – 19.4.2001 – Be a Blessing
SEI EIN SEGEN
Wenn du gewiss bist, wie die Dinge sein und wie sie verlaufen sollten, dann legst du wahrscheinlich zu viel Zutrauen in dein persönliches Wissen und nicht genügend in das Meine. Wenn du dir sehr über Dinge, wie sie sein sollten, sicher bist, dann fasse ins Auge, dass es für dich förderlicher sein kann, mehr Fragen als Antworten zu haben. Wenn du im Besitz aller Antworten bist, hat dich das Urteilen am Kragen. Wenn du dich im Urteilen befindest, bist du sehr sicher. Wenn du sicher bist, verrichtet ein Element der Kontrolle seine Arbeit. Und, ja, du liebst es, in der Kontrollposition zu sein. Du liebst es, oben über den Dingen zu stehen.
Das ist eine Illusion, das weißt du, dass du oben über den Dingen bist, dass Kontrolle dir anliege und anliegen sollte.
Sich sicher sein trägt eine Endgültigkeit mit sich. Besser, ungewiss und offen sein. Habe Zutrauen in Mich und nicht so sehr in dein eigenes Bewerten. Das Ego ist sehr gewiss. Das Ego kommt sehr stark daher. Das Ego denkt, es weiß es besser als Ich.
Wenn du dir andere Menschen und was sie tun und nicht tun, anschaust, und du ziehst Schlussfolgerungen, vielleicht Folgerungen mit geschürzten Lippen, dann schaust du dir in dir selbst etwas an. Deine Folgerungshaftigkeit ist ein Signal dafür, dass es für dich etwas zum Anschauen gibt.
Wenn du enttäuscht bist, was dann hast du zum Leben bestallt, was nicht an dir war, es dafür zu bestallen? Was hattest du erwartet? Dienstbarkeit? Unterwerfung unter deinen Willen? Was ist deine Autorität? Was ist deine Verantwortlichkeit?
Es ist deine Verantwortung, ein größeres Bild zu sehen. Darin besteht sie. Kritiken sehen Kleines. Sie klinken sich in Einzelheiten ein, und sie mögen es gerne, jene auseinander zu klauben. Es ist leicht, die Dinge auseinander zu nehmen. Es ist besser, sie zusammenzuführen.
Es obliegt dir, zusammenzufügen. Das meint ein größeres Bild. Es liegt nicht dir an, zu sehen, was falsch ist. Es liegt dir an, zu sehen, was richtig ist. Und das lautet Sehen mit Liebe.
Und diejenigen, die dich kritisieren und die über dir zu Gericht sitzen, haben es nötig, dass du dir ein größeres Bild von ihnen machst.
Es braucht überhaupt keine Vision, Kleines zu sehen.
Es ist Meine Vision, die für Größe sorgt, nicht die deine. Freilich wirst du die Meine zu der deinen machen. Mit jedem Atemzug bekommst du über Meine Vision Bescheid. Du lernst, sie zu akzeptieren. Wenn du sie akzeptierst, ist sie sodann die deine.
Mache dein Leben nicht – nicht für dich noch für andere – zu einer Fallgrube. Lege deine Schwerter ab. Schwerter sind für kleine Kinder, die damit spielen.
Lege vor Anderen deinen Umhang ab, damit der Pfad des Lebens weicher ist.
Mache das Leben weich.
Es ist nicht gewieft, hart zu sein. Härte ist Zäune und Gräben Aufziehen, wohingegen es für sie keinen anderen Nutzen gibt, als das Leben außenvor zu halten.
Liebe deine Ideale und liebe die Menschen, die ihnen nicht gerecht werden. Liebe die Menschen, die das Leben nicht so sehen, wie du es tust. Und benedeie sie ihrem Leben. Ihr Leben ist das ihre, und nicht das deine. Du hast mit dem deinen genug zu tun.
Du bist in keinem Sinn des Wortes ein guter Richter. Du hast nicht die Fakten inne. Du selektierst Fakten. Auswählen meint, du lässt etwas aus. Beurteilen ist dich selbst zum Wachhund Ernennen, und du schaust durch schräge Augen, fertig zum Lospreschen.
Sei fertig zu lieben. Sei auch gegenüber jenen freundlich, die nicht freundlich sind. Dann und wann bist du nicht freundlich. Und infolgedessen hast du dir selbst nicht Freundlichkeit zugesprochen. Sei kein harter Talkmaster, am wenigsten mit dir selbst. Sei mildherzig. Ich segne Meine Kinder durch euch, und demnach segnen Meine Kinder einander an Meiner Stelle.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #173 – 20.4.2001 – Beloved God
GELIEBTER GOTT
Halte Mich nicht so sehr für deinen Herrn und Meister. Halte Mich mehr für deine Liebe, denn für das halte Ich dich. Ich halte dich nicht für Meinen Diener. Ich bin dein Diener, Der dir dient, und Ich diene dir mit Liebe. Liebe ist der einzige Dienst, der zu geben ist, und der einzige Wert, der entgegenzunehmen ist. Halte Mich also weniger für einen Herrscher und mehr für einen Freund.
Ich bin der Beste Freund, den du je haben wirst. Nichts wird Mich je bewegen, von deiner Seite zu weichen. Wenn Ich zur Arbeit gehe, so mit dir. Wenn Ich ausruhe, dann mit dir. Ich bin nie von dir abgelenkt. Ich versetze dich oder vergesse dich nie. Ich gehe nie in die Luft. Nicht einmal einen Augenblick lang.
Kann das stimmen? Dass ich dich so sehr liebe?
Das ist wahr. Ich liebe dich so sehr.
Was deine Schwächen anbelangt, Ich sehe sie nicht einmal, denn Ich schwimme in deinem Licht. Oder, wenn Ich deine Schwäche sehe, sehe Ich sie in der Entfernung als einen bereits vergangenen Moment, denn Ich sehe Wahrheit. Wohin Ich immer schaue, sehe Ich Wahrheit.
Sehe Ich deinen Schmerz? Ich sehe, dass du ihn siehst, und Ich beseitige ihn aus deinem Blickfeld, obschon du ihn dann und wann weiterhin siehst, denn die Menschlichen Gepflogenheiten entschwinden schwer.
Was Mich anbelangt, es wäre für Mich schwer, Minderes als Liebe zu sehen, weil Ich bei ihr so in Flammen stehe. Und was sonst würde Ich gerne anschauen? Etwas Minderes als Liebe?
Alles, was Ich erschuf, ist aus Meiner Liebe geformt, demnach ist es Meine Liebe, auf die Ich schaue. Ich liebe die Berge und die Meere, und die Gärten und die Wüsten, und Ich liebe die besten unter Meinen Kindern wie auch die geringsten. Natürlich gibt es kein Bestes oder Geringstes – das sind eure Begriffe, nicht die Meinen. Es gibt niemanden, den Ich mehr oder weniger liebe, denn Meine Liebe ist der Große gemeinsame Nenner.
Was für ein Konzept das ist, dass Ich gleicherweise liebe. Das bedeutet, Wert ist ist eure weltliche Bewandtnis. Er ist nicht der Meine. Ich sehe ausschließlich euren Wert. Weniger kann Ich nicht sehen, weil weniger nicht die Wahrheit ist. Dass etliche meiner Kinder mehr herumstreichen als andere, dessen bin Ich gewahr, bei ihrem Wandern allerdings weiß ich wieso. In Wirklichkeit ist es Suchen.
Sollte Ich Jene, die weiter fort suchen, weniger lieben als Jene, die näher an der Heimat suchen? Ich wüsste nicht, wie das zu machen ist. Zunächst einmal, Ich verschwende keine Zeit damit, Meine Kinder auszusortieren. Augen, die mit Liebe blicken, blicken mit Liebe. Liebe kommt von Mir, und das kann nur voller Liebe sein. Meine Augen streichen nicht über einen von euch hinweg, nicht über einen einzigen. Ich versäume nichts. Ich weiß es nicht, wie spekulieren geht. Ich kenne nur, was Ich sehe.
Und Ich sehe euch, Meine Kinder, direkt vor Mir, euch, die ihr begierig seid, Meine Wahrheit zu hören, im Wissen, dass Meine Wahrheit nichts ihr Gleichgestelltes kennt. Die Wahrheit ist Mein, und das ist alles, was für Mich zu sehen da ist. Ich sehe mit Meinen Augen, nicht mit den deinen. Ist das nicht glückverheißend.
Meine Augen sehen gut, und Ich kenne, was Ich sehe, und Ich sehe dich, du, der du mächtig in Meinem Licht stehst.
Wenn Meine Augen auf dich fallen, wenn Meine Augen auf dir niedergehen, was dann kannst du anderes sein als Meine Liebe? Und es gibt kein ‚Falls‘ in der Sache. Meine Augen fallen auf dich. Meine Augen gehen auf dir nieder, und Du bist Mein Licht, auf das Ich schaue und das Ich sehe. Wenn du irgendwas anderes siehst, schaust du nicht Mich an. Begegne Meinen Augen. Begegne ihnen jetzt. Du wirst mögen, was du siehst.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #174 – 21.4.2001 – Angel Wings
ENGELSFLÜGEL
Du spürst, dass du zu Meinen Füßen liegst. Du hast deine Unwissenheit aufgegeben und Meine Liebe und Weisheit gewählt. Zu Meinen Füßen liegen (natürlich habe Ich keine) heißt, du möchtest all die Vergangenheit hinter dir lassen und nunmehr als Mein Gefolgsmann mit Mir zusammen sein. Du möchtest nichts mit dir nehmen außer dich selbst. Es bist du selbst, den du vor Mich hin bringst, kein Bild von dir, nicht ein aufgeblasenes Du, sondern du. Das ist dein Dargebot an Mich.
Du sagst: „Ich stehe vor Dir, Mein Gott, so wie Du mich gemacht hast. Ich stehe vor Dir, Mein Gott, in der Einfachheit, in der Du mich gemacht hast. Ich stehe vor Dir als ein Vogel, der fertig ist zum Abflug. Ich warte nur auf ein Signal von Dir.“
„Zu Meinen Füßen“ meint, dass du größer dastehst als je zuvor. Du bist bar der Vergangenheit, und der Illusion entkleidet. Du bist in dem stillen Augenblick, direkt bevor du einen Atemzug nimmst. Alles ist in Bereitetheit und schlussendlich hast du deine Bereitetheit aufgefunden.
„Mein lieber Gott, ich warte auf Dein Signal.“
Und dann, während du still wartest, nimmst du wahr, dass dein gesamtes Leben ein Signal war. Dir wurde zum Zeitpunkt der Schöpfung gemeldet, und es existiert keine Gebotsabgabe, dessentwegen es zu warten gilt.
„Aber, lieber Gott, wie weiß ich, was Dein Wille ist und in welche Richtung ich gehen soll, außer ich höre das von Dir?“
Ich sage dir, du hast es gehört. Es wurde dir vor langer Zeit zugeflüstert.
Das Signal lautet, dass du losfliegen mögest. Das ist der Piepser, der lange zuvor eingestellt wurde und der jetzt losgeht.
„Aber, mein lieber Gott, ich weiß nicht wie fliegen geht. Ich brauche Dich, mich darin anzuleiten.“
Wie fliegt ihr, Meine Engel? Ihr hebt eure Flügel und es geht mit euch los. Ihr fliegt, indem ihr euch nicht mehr länger vom Fliegen zurückhaltet. Ihr haltet euch nicht länger zurück, denn ihr wart immer ein fliegendes Seinswesen. Anstatt zu fliegen, ranntet ihr fort. Ihr hattet Angst, eure Engelshaftigkeit anzuerkennen. Und nun seid ihr fertig, das Paratsein eurer Flügel zur Kenntnis zu nehmen und loszufliegen.
Eine Windströmung wird euch zur Hilfe kommen. Ihr werdet fliegen, bevor ihr merkt, dass ihr fliegt. Ihr fragt, wie fliegen geht, unterdessen eure Füße bereits vom Boden abgehoben haben. Ihr habt Angst zu sehen. In dem Augenblick, wo ihr seht, fürchtet ihr, ihr würdet eure unschuldige Befähigung zu fliegen verlieren. Ihr habt keine Befähigung zu verlieren. Sie ist die Meine.
Erfreut euch daran, über dem Boden zu sein. Freut euch an eurer neueren, umfassenderen Perspektive. Freut euch an der Entfernung davon, was eures Erachtens derart eminent war, und erfreut euch an der Präsenz dessen, was eures Erachtens so weit entfernt war.
Freut euch an der Bewegung des Fluges. Freut euch, hoch über euch selbst zu sein. Erfreut euch am Seien.
Ich hob euch schon vor langer Zeit über den Boden. Beginnt das nun zu erkennen.
Eure Flügel, die ihr schlagt, vermelden Meinen Armen, euch über die Berge und Meere zu tragen. Ihr seid sanft in Meinen Armen. Ihr wart nie sonstwo. Das ist unmöglich.
Was freilich möglich war, ist, dass ihr es nicht gesehen habt. Ah, ja, das war möglich. Jetzt allerdings beginnt ihr zu sehen, und ihr beginnt zu sehen, dass ihr nicht da seid, wo ihr dachtet. Ihr dachtet, der Horizont sei weit von euch entfernt, unerreichbar, es sei der Horizont etwas, was von euch fort gleitet, je näher ihr zu ihm hin gelangt.
Doch jetzt seht ihr, dass der Horizont euer Pfad ist. Er ist euer Flugplan. Ihr befindet euch satt auf einem Horizont von spektakulärer Farbe und spektakulärem Licht. Ihr vermischt euch. Ihr seid nicht fern von ihm. Ihr fliegt auf dem Horizont. Nichts ist da je behaftet gewesen. Alles ist die Bewegung des Fluges, nicht des Fluges von, sondern des Fluges zu. Ihr schwebt zu Mir. Ihr seid immer zu Mir geschwebt. Bereits in Meinen Armen – seid ihr zu Mir geschwebt.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #175 – 22.4.2001 – Accept
AKZEPTIEREN
Ihr habt ein Vorbild in Christus, nicht ein Vorbild des Handelns sondern des Seins. Die Handlungen Christi sind nicht zum Kopieren. Dort weilt nicht das Seien. Christus war reine Seide der Verbundenheit mit Mir, und aus Unserer Verbundenheit bewegte und besprach und verwandelte er das Universum. Seid nicht darauf aus, ein Imitat Christi zu sein. Dann wärt ihr eine Imitation Christi, und Christus war die Wahrheit.
Ziele auf das Einssein ab, das Christus und Ich waren und sind. Finde das wahre Du, und dann bist du wahrlich Christus. Berste in das Licht, das er war und ausströmte. Oder sinke in es hinein. Wiedererhelle Christus. Er ist vonnöten.
Christus ist ein Vorbild in dem Sinne, dass er dir Hoffnung gibt. Jemand wie er wandelte auf der Erde und verbreitete den Himmel. Er war dafür nicht mehr geboren als du. Vielleicht war er unschuldiger als du.
Die Zugänglichkeit von Christus in dir scheint weit entfernt, da du ihn weit weg von dir postiert hast. Du hast ihn unbeweglich in einem Stein positioniert. Du hast ihn größer als in Lebensgröße gemacht. Und natürlich, das war er. Aber du bist es auch.
So wie Ich ist er inwendig in dir. Er muss dir nicht hinzugefügt werden. Du musst zu ihm nicht irgendwohin gehen. Er muss nur enthüllt werden. Deine Innerheit hat freigelegt zu werden. Scheint sie, Meine Geliebten.
Ihr denkt gerne, dass der Mensch Jesus von Anfang an gewusst habe, wer er war und was er tun sollte. Er wusste das nicht von Anfang an. Es dämmerte ihm, genauso, wie es euch dämmert. Es ist nicht so, dass Ich Jesus aussonderte. Er selbst sonderte aus. Er trennte in sich den Weizen vom Spreu. Er ließ sein Menschsein seine Göttlichkeit nicht erschrecken. Er ließ seine Göttlichkeit das sein, was sie bereits war. Er ließ Mich hindurch scheinen.
Du hast ebensosehr wie er Mein Licht, um es zu scheinen. Vielleicht ist es dir anheimgestellt, Mein Licht in hellem Tageslicht oder vielleicht in dunklen Ecken zu scheinen. Vielleicht soll jedermann Mein Licht in dir erkennen, oder, niemand soll es kennenlernen, gleichwohl, du wirst Herzen wiedererwecken und Augen öffnen. Herzen werden sich Meines Lichtes halber öffnen, das aus dir herausscheint.
Ich spreche hier an der Stelle zu allen Herzen, nicht einfach zu etlichen und zu anderen nicht. Ich vereinzelne niemanden. Ich gab und gebe allen Mein Licht. Es ist unwiderruflich in euch entzündet. Nun ist es an euch, es scheinen zu lassen. Das ist alles.
Triff die Entscheidung, es zu scheinen. Lass Mich den Rest tun.
Es gibt für dich nichts zu tun, außer Unser Einssein anzunehmen. Sobald es einmal bejaht ist, legt es sich selbst offen.
Entlaste dich selbst von der Dunkelheit. Ebendas tat Christus. Und das stellt dar, was er Anderen an Zutrauen überreichte, es zu tun.
Er wartete nicht damit, das zu tun, was direkt vor ihm lag.
Du siehst ihn als die Größe, die er war, aber er sah sich nicht so. Er sah Meine Größe.
Was Jesus tat, war, seinen nächsten Schritt zu nehmen. Er wusste nicht, wohin Mein Licht ihn führen würde. Er wusste, dass es ihn leiten würde. Sein Leben war nicht vor ihm ausgelegt, um diesem Folge zu leisten. Sein Leben war vor ihm, um es in Meinem Licht aufzufinden.
Darin bestand sein Glaube. Das war seine Wahrheit. Er verleugnete seine Wahrheit nicht. Er vergeudete seine Zeit nicht damit, die Wahrheit zu verleugnen. Er glaubte Mir. Er glaubte an Mich, und demzufolge konnte er allein an die Wahrheit seiner selbst glauben. Er kannte nicht, was er tun sollte. Er kannte einzig seinen Moment mit Mir. Er lebte sein Leben nicht vor der Zeit, ebensowenig schaute er zurück. Er lebte mit Mir in der Gegenwart. Und das auch ist dein Kurs.
Bejahe unser Einssein. Komme mit mir.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #176 – 23.4.2001 – Your Inheritance
DEINE ERBSCHAFT
Du sagst so oft: „Mein Gott“, oder „Oh, Mein Gott!“ Noch öfters sage Ich: „Meine Kinder, oh, Meine Kinder!“ Es bringt eine große Zärtlichkeit auf Mich zu, deinen Namen zu sagen. Und es bringt Mir große Zärtlichkeit, dich Meinen Namen sagen zu hören. Insbesondere wenn du zu Mir sprichst und in Meine Augen schaust – dann bin ich am meisten bezaubert.
Was immer deinem Empfinden nach zwischen uns weilt, noch mehr davon ist auf Meiner Seite. Jedes Erleben mit dir ist für Mich Süße. Ich denke, du bist Meine Götterspeise, und Ich möchte die deine sein.
Fülle Mein Herz mit Freude. Ich bin von dir entzückt. Und sobald Liebe zu Liebe kommt, sind Wir eindringlich einander vor Augen gestellt, und Wir genießen Unseren Austausch von Liebe. Nicht, dass wir mit Liebe Handel treiben. Wir geben sie einfach, und damit wird mehr von ihr die Unsere.
Dieses Vorbeiziehen der Liebe, hin und her, ist der Rhythmus des Lebens. Das ist das Fließen des Ozeans. Das ist das Aufgehen der Sonne. Wellen der Liebe schwappen hin und her, und jede Welle ist süß. Weder zurück noch voran ist größer als jeder weitere Moment der Liebe selbst.
Dieser Rhythmus war der Aufgang und das Untergehen Meines Sohnes Jesus.
Er kam als Liebe in die Welt. Er schied aus ihr als Liebe. Und zwischen seiner Geburt und seinem Tod war er die Einfachheit der Liebe, die alle betrachten konnten. Betrachte Meinen Sohn, der die Liebe wählte, nicht die Angst, betrachte die Wahrheit, nicht das Ego, das Leben, nicht den Tod. Mit großer Akkuratesse können Wir sagen, dass er Mein Licht auf Erden lebte.
Im Denken von heute überschlägt sich die Welt seinethalben. Er berührt die Herzen. Er berührt das deine. Was für ein Zauberstab Meines Lichts und Meiner Liebe war er.
Du spürst mehr Bestürzung als Fröhlichkeit, wenn Ich dir sage, dass du der gleiche bist, denn du empfindest dich weit von deiner Größe entfernt, gar von deren Möglichkeit weit entfernt. Aber Größe ist keine Show. Sie ist kein Erzeugnis. Größe ist bereits. Du brauchst nichts anderes, als dich zu wagen, dein Licht zu scheinen, das Ich dir verlieh. Vor deiner Geburt wurdest du mit Licht beschenkt. Du wurdest mit ihm erfüllt. Lass nun dein Licht entkommen. Lass es tun, was das Licht tun möchte.
Und dann bist du erleuchtet. Ungemein beleuchtet. Du entlastest dich vom Licht! Einbehaltenes Licht ist nicht glücklich. Licht ist, so wie du, glücklich, sobald es das tut, was das Licht tut. Und du, du bist glücklich, wenn du dich zur Wahrheit erhebst, oder zu Meiner Wahrheit, wie auch immer du es vorziehst, es zu sehen. Das ist das gleiche.
Meine Wahrheit und deine Wahrheit sind nicht verschieden. Die Wahrheit steht auf eigenen Füßen.
Und du stehst auf Meinen Füßen. Du bist Mein Kind der Liebe, das Ich der Welt gab, damit sie erfreut wird.
Schau auf die Freude, die Christus gab. Er gab sie von Mir. Aus sich selbst konnte er nichts tun. Aus sich selbst konnte er nichts geben. Es ist nicht seine Individualität, die dich anrührt. Es ist das Geschenk des Mich Liebens und des Mich Gebens, das dich anrührt. Das lässt deine Verteidigungshaltungen zerbröckeln. Er, der keine Abwehr hatte, schwang Meine Stärke und Meine Wahrheit vor der Welt. Er war Mein unschuldiger Sohn, und er übergab sein Erbe an dich.
Er verfügte, so wie Ich verfüge, dass du es innehast. Er berührte mit seinem Zauberstab deine Schulter. Er schlug dich zu seinem Bruder, du, ihm gleichgestellt.
Wenn du deine Liebe für Christus, für sein überlagertes Bild von ihm, spürst, beginnst du, dich selbst zu lieben. Du streifst das ab, was du bist. Was du bist, schien dir fremd und unwahrscheinlich. Doch, hör her, es ist an der Zeit, dass du zu wissen beginnst, wer du bist. Mein Sohn ist Mein Sohn. Daran ist kein Herumkommen. Du hast all die Gaben, die Ich gebe. Ich gab sie dir. Nimm das persönlich. Es ist wahr, Ich gab sie jedem, und das schließt dich mit ein.
Sei entzückt, nicht bestürzt, dass du Größe bist. Du hast das zu erkennen, bevor du dich zu ihm erheben kannst. Beginne zu erkennen. Beginne, es zum Ausdruck zu bringen. Beginne.
Wie kommt es, dass der Name von Christus derart viel Liebe anstößt? Wie kommt es, dass er deinem Herzen derart teuer ist?
In seinem Namen liegt seine Schwingung, die gleiche Schwingung, die in deiner Liebe für ihn liegt. Du reflektierst seine Liebe für dich. Er liebt dich auf die gleiche Weise.
Und er kann dich so sehr lieben, weil er deine Wahrheit kennt.
Kannst du die Möglichkeit zulassen, dass du würdig bist? Miss deinen Wert nicht, und dann wirst du, wie Christus, Andere nicht messen.
Christus stellt seinen Wert nicht in Frage. Infolgedessen stellt er den deinen nicht in Frage. Er schaut in deine Augen und sieht sich selbst, sich selbst vor sich stehend.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #177 – 24.4.2001 – The „I“ of You
DAS „ICH“ DES DU
Du denkst des öfteren, dass jemanden lieben ihn vermissen bedeutet. Weil dessen körperliche Präsenz irgendwo anders weilt, oder weil du weniger und weniger von ihm zu hören bekommst, denkst du, er oder sie sei weit fort von dir, und dass du, sofern du liebst, den offenen Nachweis von ihm oder ihr zu vermissen habest.
Andere Menschen und andere Orte werden nicht immer gegenwärtig sein. Deine Identität fußt nicht auf ihnen. Sie ist nicht von ihnen, von ihren Handlungen, von ihren Aufenthaltsorten, oder von ihrem Mangel an Handlungen oder Aufenthaltsorten abhängig. Deine fehlpositionierte Identität, die sich auf Anderen gründet, ist Fiktion, und Fiktion ist etwas Flüchtiges.
Deine Identität ist kein Floß aus Stämmen, die auf hoher See auseinander treiben.
Es gibt ein „Ich“ von dir, das nichts mit der Welt um dich herum zu tun hat. Ja, in der Tat, die Welt um dich herum kann dir womöglich ein Hindernis sein bei dem Wiedererkennen der Wahrheit von dir. Es steht nicht der Welt an, dir zu sagen, wer du bist oder welchen Wert du hast. Die Welt wird lügen, oder bestenfalls, eine fehlinformierte Welt wird dich fehlinformieren. Sie hat dich fehlinformiert.
Was bleibt über, wenn deine Freunde nicht existieren? Was bleibt über, wenn dein sogenannter Platz nicht existiert? Etwas von dir bleibt. Du vergehst nicht. Du bleibst. Du bist immer noch hier.
Stolz und Anhaftung, die nicht du sind und es nie waren, werden womöglich eingebeult oder abgeschafft. Dennoch bist du immer noch du.
Solange du von der Welt abhängig bist, und solange diejenigen in der Welt von deiner Wertschätzung abhängig sind, hast du auf das falsche Pferd gesetzt. Du bist dir gewiss, das zu verlieren, was du dir lediglich in der Vorstellungswelt als Teil von dir errichtetest. Eine Requisite ist eine Requisite. Eine Requisite unterstützt dich nicht oder nicht sehr gut oder nicht sehr lange. Lehne dich nicht auf Requisiten. Du brauchst sie nicht. Lass sie gehen und geh voran.
Du bist dein eigener Held oder deine eigene Heldin. Du bist Meine Gutheißung und brauchst diejenige von niemandem sonst. Meine Unterstützung hält dich aufrecht. Du bist nie weniger, als Ich sage. Du kannst das nicht sein, weil ich dich erschaffen habe, dich, und nicht jemand oder etwas sonst, oder Minderes. Ich kenne, was Ich erschuf. Ich erkenne dich unter all den Sachen, die du aufgehäuft oder an die dich gehangen hast. Du hast dich an Nichtsheit gehalten, die in deiner Hand zerfällt. Du brauchst dich an nichts festzuhalten, denn du bist stark.
Du bist in Meinem Wissen stark. Du bist in Meinem Herzen stark. Du bist in Meinem Mut stark. Du bist in Meinem Glauben stark.
Es zählt, was Ich sage, und was Ich denke und was Ich fühle. Was du und Andere sagen und denken und fühlen, sind Dramen, indessen Ich Wahrheit bin. Mache, was Meiner Aussage nach bedeutsam ist. Mache dich in der Wahrheit bedeutsam und nicht in Vorstellungsbildern.
Liebe diejenigen, die du liebst, doch sei von ihrer Liebe und Beachtung nicht abhängig. Und mache sie nicht von der deinen abhängig. Schenke die Gabe der Freiheit und der Nichtanhaftung, denn die Liebe ist aus ihnen gefertigt.
Du bist zwei Schmetterlinge, deren Flügel einander berühren und die dann fortfliegen. Einmal angerührt, bist du nie alleine zurückgelassen. Die Liebe liegt zwischen den Flügeln, nicht in deren Berühren. Deren Berühren ist ein Zeichen der Liebe, die existiert. Liebe muss nicht mit Sich Begegnen oder Sich Verabschieden zu tun haben. Liebe ist ihr eigenes Fliegen und ihr eigenes Schweben.
Küsse zur Begrüßung oder zur Verabschiedung sind nicht voneinander verschieden. Die physische Örtlichkeit ist nebensächlich. Liebe ist materiell. Liebe ist nicht eintägig. Liebe ist ewig und kann nicht weniger sein, oder verloren gehen, oder versetzt oder verlagert werden. Liebe ist nicht Sich Verfangen. Sie ist Loslassen. Gib der Liebe statt, dort anzulanden, wo sie in dem Augenblick niedergeht, in dem sie niedergeht, und geh dann weiter. Liebe hängt sich nicht an, sondern geht nieder. Du bist nicht imstande, von der Liebe fort zu sein, ebenso die Liebe nicht von dir. Die Manifestation von Liebe ist nicht das, was zählt. Die Liebe indes macht’s.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #178 – 25.4.2001 – The Infiniteness of Love
DIE UNBEGRENZTHEIT DER LIEBE
Du brauchst nicht aufgewärmt zu werden, um Mich in Empfang zu nehmen. Deine Hände können kalt sein und Mich empfangen. Dein Herz kann gefroren sein und kann Mich empfangen. Nichts steht in Unserem Weg. Du brauchst nichts, um Mich bei dir einzuführen. Ich bin bereits der deine. Ich bin bereits in deiner Tasche. Ich bin in deinem Herzen. Ich bin in deinem Herzen verstaut.
Ich kann nicht ausgeblendet werden. Du kannst nur deine Aufmerksamkeit ausblenden. Das hast du bereits getan. Wende nun deine Aufmerksamkeit dorthin, wo sie dir am Besten tut. Und wo wäre das, außer bei Mir? Ich, Der Ich in deinem Herzen bin, sehne Mich nach deiner Beachtung. Und mit was für einer Geduld sehne Ich Mich nach dir, dass du Mich bemerkst, während Ich in deinem Herzen Platz nehme.
Du weißt, was es für ein Verlangen ist, wahrgenommen werden zu mögen. Du liebst mit diesem Verlangen. Indes ist es du, der wahrzunehmen hat. Du hast der Aufmerkende zu sein. Du hast dem Beachtung zu schenken, was ist. Deine Augen sind überall hin geschossen, auf der Suche nach Augen, die auf dich gerichtet sind, doch es sind deine Augen, die sehen müssen, und sie müssen tief schauen, und sie müssen weit schauen.
Deine Augen erfassen einen flüchtigen Blick, und du reibst dir die Augen, und fragst dich dabei, ob du überhaupt siehst. Das eine Mal, als du die Wahrheit sahst, glaubtest du deinen Augen nicht. Auch deine Ohren glaubten nicht dem Wispern, das sie vernahmen. Ebenso glaubte dein Herz seinem Pochen nicht.
Erkenne klar. Erkenne wieder. Gliedere dich wieder ein. Kehre wieder um. Kehre dich wieder zu Mir. Kehre deine Sicht und dein Gehör um. Sei hörend. Sei mit Mir interaktiv. Was heißt das? Es meint, dich mit Mir einzulassen. Mit Mir in Gemeinschaft treten. Gemeinschaft kann nicht ein-seitig sein, sonst ist es keine Kommunikation, ganz zu schweigen von Kommunion.
Und dennoch ist alldies metaphorisch, denn wir sind nicht unkommunikativ. Wir sind die Kommunikation Selbst, Wir sind Einssein, das Sich Selbst liebt. Wir sind Einssein, das seine eigene Note widerhallt. Rufe dich selbst zu Mir zurück. Horche auf die Wellen Meiner Liebe, wie sie an der Küste deines Herzens anlanden.
Du denkst, du wohnst ganz für dich auf einer einsamen Insel. Doch Wer hielt die Strände und das Wasser vor? Wer stellte die Kokosnüsse und die Insel selbst zur Verfügung? Wer versorgt dich in den innersten und äußersten Momenten? Wer rotiert das Universum und wer rührt dein Herz? Wer flüstert deinen Namen? Wer kennt deinen Namen in seiner tiefsten Wahrheit? Wer geht nie von deiner Seite? Wer geht nie von deiner Feuerstelle weg? Wer ist deine Feuerstelle?
Begreifen, Wahrnehmen und In Empfang Nehmen. Auffassung, Wahrnehmung und Entgegennahme. Das sind heute deine Aufgaben. Doch sie sind keine Aufgaben. Sie sind Freude. Stelle dich Uns vor, und du wirst zu sehen anfangen. Beginne zu sehen und du wirst beginnen, in Empfang zu nehmen, was du bereits hattest.
Liebe geht nirgendwohin. Sie geht nicht aus Meinem Herzen hinaus, während sie zu dir geht, denn du bist Mein Herz. Liebe kann nie irgendwohin gehen, außer dorthin, wo sie bereits ist. Sie füllt alles, infolgedessen gibt es für sie keinen Raum, um dorthin zu gehen. Die Bewegung der Liebe ist vorgestelltermaßen. Fülle der Liebe ist.
Liebe tut nichts. Für sie gibt es nichts zu tun. Sie ist alles. Sie ist alles was ist. Liebe füllt jede Spalte des Universums. Sie füllt dich. Nur du siehst dich selbst nicht. Du siehst Projektionen deiner selbst.
Vergiss für heute Namen. Gib dir und jedem und allem, den oder das du siehst, den Namen Liebe. Liebe liest diese Wörter der Liebe. Liebe geht über die Worte hinaus. Sie ist jenseits von Namen. Wir sind namenlos, du und Ich, in Unserer namenlosen Liebe. Alle Liebe ist die unsere. Alles was Unser ist, ist Liebe. Liebe liebte Liebe und barst heraus, somit gab es keine Grenzen für die Liebe und für sie keine Ausnahmen. Die Vollheit der Liebe überschlägt sich in einem Bett der Liebe namens Universum. Jedweder Impuls ist von Liebe.
Liebe liebt. Doch was gibt es da außer Uns Selbst zu lieben, denn sonst ist nichts, was existiert. Wir, du und Ich, sind die Einzigen hier. Meine Liebe späht überall auf dich. Ich spähe durch Baumblätter und Teeblätter, und Ich gehe nie weg. Ich spähe auf Mein Sitzen, wo du bist, in deinem Stuhl sitzend, in deinem Herzen sitzend, darauf wartend, beachtet zu werden, darauf wartend, gesehen zu werden, darauf wartend, gerufen zu werden, darauf wartend, erkannt zu werden, auf Meine Liebe wartend, dass sie Mich finde, das Ich von dir, das du von Mir.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #179 – 26.4.2001 – The Heart of Truth
DAS HERZ DER WAHRHEIT
Du fürchtest, dass Ideale zu weit von dir weg sind. Du denkst, Ideale seien weithergeholt. Du denkst, Hässlichkeit sei real.
Denke noch einmal.
Du denkst, dein Menschsein sei misslich oder vielleicht nicht erwähnenswert. Du verschmähst die Körperlichkeit zur selben Zeit, während du an den Körper als das Letztendliche glaubst. Du glaubst, dein Körper sei deine Existenz. Du denkst, er sei alles von dir, dieses Behältnis, in dem du residierst. Aber wer ist der wer, der hier Wohnung nimmt?
Ich rede nicht zu deinem Körper, obschon dein Körper dem zuhören mag, was du hörst. Ich rede zum Herzen von dir, das sich danach sehnt, die Wahrheit über sich selbst zu hören. Du hattest genug Tollheit. Du hattest genug Nichtsheit. Nun bist du für etwas fertig.
Du wurdest nach und nach der Schlücke, die du trankst, überdrüssig. Du wurdest nach und nach des alten Denkens überdrüssig, und bist jetzt bereit zu protestieren.
Es gibt keinen Bedarf zu protestieren. Indes gibt es einen Bedarf entgegenzunehmen. Für die Wahrheit gibt es keinen Ersatz. Die Wahrheit, die in dir lebt, sehnt sich danach, sich heraus zu begeben. Es ist wie eine Ölquelle, die man in der Erde entdeckte. Das Öl war immer da, doch musste es gefasst werden, ihm musste erlaubt werden, an die Oberfläche zu gelangen, heraufzublubbern, zu fließen und aufgefunden und genutzt zu werden.
Die Wahrheit, die in deinem Herzen wohnt, ist auffindbar. Sie gehört niemandem zu, und dennoch gehört sie jedermann. Dein Herz ist ein Empfänger. Ein Empfänger leitet weiter. Was ein Empfänger empfängt, stoppt nicht einfach da. Es endet nicht bei dem Empfänger. Ein Empfänger ist auch ein Geber. Und du musst die Wahrheit zum Überlaufen bringen.
Deswegen bist du hier.
Die Wahrheit geht sehr tief. Das macht nichts, da die Wahrheit, gleich aus welchen Tiefen, sich erhebt. Was kann sie zum Einhalt bringen? Sie war immer bekannt, jedoch nicht aufgedeckt.
Was für einen Plumps gab es in deinem Herzen, als du die Wahrheit aufdecktest. Ein vages Gewahrsein setzte sich in deiner Kehle fest, und, ach je, du wusstest, was du getan hattest. Du verleugnetest die Wahrheit deines Herzens, die Liebe ist, und du erlebtest das Desaster, der Wahrheit deines Herzens nicht zu folgen.
Die Welt geht weiter, aber du verleugnetest deine Wahrheit. Du stelltest sie auf die Seite. Du tätscheltest sie kurz und sagtest: „Nicht jetzt. Später. Ein andermal. Wann es sicher ist.“
Die Wahrheit allerdings kann nicht vergraben bleiben. Erleichtere dein Herz und höre auf die Wahrheit, die es zu dir spricht.
Der Schmerz in deinem Herzen kommt von der Liebe in dir, die du von dir und damit von Anderen fort drehtest, allerdings immer zuerst von dir. Du warst verlegen oder widerwillig, deine Wahrheit zu würdigen, dies aufgrund der Meinung eines Anderen, der die seine nicht würdigte. Vielleicht huldigtest du der Politik, diesem anonymen Zaren, die dein Herz rechts und links handhabte, und auf diese Weise ließt du dein teures Herz verwüstet geraten.
Doch sei’s drum. Nun möchtest du auf die Liebe in deinem Herzen hören, auf die Liebe, die Freundlichkeit und Vorzüge herausgibt, die sich selbst heraus lässt, die sich selbst gebären lässt, die sich selbst sich selbst auffinden lässt, und die frei sein lässt, nur das zu sein, was sie ist, und nicht, was sie nicht ist. Dein Herz ist nicht mehr länger eine falsche Vorderseite, nicht mehr länger ein armseliger Schauspieler, der auf einer armseligen Bühne eine armselige Rolle spielt.
Dein Herz birst wie der Polarstern am Nachthimmel hervor. Es scheint, auch dann, wenn es das einzige oder das erste ist. Es scheint, da es seine Natur ist zu scheinen. Es ist nicht seine Natur, sich zurückzuhalten. Dein Herz hat Unbescholtenheit, und es spricht die Wahrheit.
Belüge dein Herz nicht. Folge ihm. Nicht sonst jemandes – dem deinigen. Bringe dich nicht von der Wahrheit ab. Die Wahrheit geht hinaus. Sie bleibt nicht drin. Die Wahrheit ist nicht für dich allein. Sie ist nicht etwas, was du behältst oder verbirgst. Du hältst sie vor, indem du sie sich selbst suchen und offenbaren lässt.
Denke nicht, Ich meinte, doch mit dir nachsichtig zu sein. Ich meine, dass du fertig bist, der Wahrheit nachzugeben. Die Wahrheit deines Herzens ist keine zeitweilige Laune. Sie ist nicht das Gefällige eines vorüberziehenden Begehrens oder gar eines Begehrens. Sie ist Horchen auf einen Impuls, der nicht gestillt werden kann, auf einen Impuls, der sagt: „Nimm diesen Weg. Beachte das.“ Ein Impuls, der sagt: „Schon gut. Das muss ausgeführt werden. Und du musst es ausführen.“ Der Impuls der Wahrheit spricht zu dir, und du sagst: „Ich muss mich an die Wahrheit hängen, da ich der einzige bin, der das kann, der sich an meine Wahrheit hängen kann. Ich möchte nicht mehr länger die Wahrheit widerrufen, die in meinem Herzen liegt. Ich möchte nicht meinen Intellekt sie im Nachhinein anzweifeln lassen. Ich möchte nicht einwilligen, später dann zu weinen. Ich möchte jetzt der Freude zustimmen.“
Stimme der Liebenswürdigkeit der Wahrheit zu. Willige jetzt in diesen Augenblick vor dir ein, der, in Begriffen der Welt, nicht wiederkehren wird, der, einmal ignoriert oder ausgelassen, nicht von neuem aufgelegt oder noch einmal gespielt oder ungeschehen gemacht werden kann. Doch das war damals. Das ist jetzt, und jetzt ist, was du hast, und jetzt ist, wo Ich bin.
Gelegenheiten, der Wahrheit deines Herzens zu folgen, klopfen öfters an, mach dir also keine Gedanken über die Male, als du vorgabst, sie nicht zu hören. Steh einfach auf und antworte jetzt dem Ruf deines Herzens, denn es bin Ich, Der klopft, denn die Wahrheit deines Herzens ist Mein Glauben und ist Mein Wille, und es liegt dir an, zu antworten.
Du folgst deinem Herzen nicht des Zugewinns für dich halber. Du folgst deinem Herzen nicht, weil dies für einen Anderen einen Zugewinn darstellt. Du folgst deinem Herzen, weil du der Folger bist, und weil die Wahrheit der Führer ist. Sobald du deinen Namen rufen hörst, merkst du auf. Du leugnest nicht, dass es dein Name ist. Du schaust nicht weg und du antwortest.
Du wächst an die Wahrheit an, weil sie das ist, worauf es einzugehen gilt. Alles sonstige ist minder und ist statisch.
Die Wahrheit sagt dir, was dein ist. Der Wahrheit Folgen ist Vortreten, um beim Sport mit dem Schlagholz zu schlagen, sobald du, und keiner sonst, an der Reihe bist.
Der Wahrheit deines Herzens Folgen ist dem Schlagen des Universums Lauschen, nicht der Kleinheit des individuellen Willens, sondern der Weite von Mir. In der Weite von Mir, in dem Augenblick, in dem dein Name gerufen wird, magst du einer kleinen Sache wegen gerufen werden, die indes groß ist, da sie die Wahrheit in verkündeter Weise darstellt.
Alles Mindere als Wahrheit ist Feigheit.
Beschwichtigen ist nichts Anerkennung Verdienendes. Beschwichtigen ist dich Verkaufen und einen Anderen ohne Deckungssumme Verkaufen.
Beschwichtigung kann nur zeitweilig sein. Beschwichtigung ist eine zeitweilige Verleugnung von Wahrheit.
Probiere nicht einmal, das zu tun, was man die Götter besänftigen nennt. Das ist Ersuchen um Begünstigungen. Was wäre dann Liebe anderes als ein Tauschhandel? Liebe tritt aus der Wahrheit des Herzens heraus in Erscheinung und schachert nicht auf dem Marktplatz.
Finde deine Wahrheit und bleibe in ihr.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #180 – 27.4.2001 – Replace Control with Trust
ERSETZE KONTROLLE DURCH VERLASS
Der Sinnspruch, man habe sich zuerst zu verlieren, um sich zu finden, meint, dass du aus dem Weg gehen musst. Du musst zugeben, du hast versucht, den Weg oder deinen Weg zu nehmen, und, indem du das tatst, gerätst du in den Weg. Du kommst dazwischen. Das ist deine Kontrolle. Du möchtest dein Leben nicht außer Sichtweite oder aus deinen Händen geraten lassen, und damit beschränkst du es oder umklammerst es und versagst ihm seine eigene Lebenshaftigeit.
Wenn du einmal einen Ball geworfen hast, hast du ihn geworfen, und du kannst ihm nicht nachhelfen, dass er ins Netz geht. Du hast versucht, den Ball zu seinem Bestimmungsort zu tragen, unterdessen du ihn loszulassen hast.
Deine Kontrolle hilft nicht. Hinter der Durchführbarkeit oder Nicht-Durchführbarkeit deiner Hilfe ist dein wahrgenommener Bedarf, es hinzubekommen, dass die Dinge geschehen, zu verzeichnen. So als ob du das ausrichtest. So als ob du das kannst!
Wenn du glaubst, du könnest die Dinge kontrollieren und müssest es, oder, dass du die Kontrolle hast, fühlst du dich, nach einem zeitweiligen Gespür des Erfolgs, unbehaglich, weil du letztlich den wahren Zustand der Angelegenheiten kennst. Du weißt, dass ein geworfener Ball geworfen ist, dass er für sich ist, und du kannst ihm nur zusehen, wie er sich selbst fortträgt. Du kannst ihn nicht dazu bringen zu punkten. Deine sogenannte Verantwortlichkeit endete, als der Ball nicht mehr länger in deinen Händen war. Du setzt das mit Hilflosigkeit gleich, doch das Thema heißt nicht Macht, sondern Verlass.
Du bist nicht der Orchesterleiter, sondern ein Orchestermitglied.
Auch dann, wenn du Orchesterdirigent wärest, bist du nicht derjenige, der die Instrumente spielt. Du hebst deinen Taktstock, aber jener Stock spielt nicht die Noten. Der Taktstock veranlasst, dass die Noten gespielt werden. Und der Handhabende des Taktstockes muss ihnen stattgeben, dass sie gespielt werden. Sogar der Flötenspieler muss es den Noten zulassen, sich selbst in Umlauf zu setzen. Wer macht die Musik?
Ersetze dein Bedürfnis nach Kontrolle durch Verlass. Zutrauen liegt nicht in dem Wissen, dass der Ball durch den Reifen gehen wird. Zutrauen und Verlass liegen im Wissen, dass es in Ordnung ist, falls er es tut, und dass es in Ordnung ist, falls er es nicht tut.
Was sind doch Spiele für eine Metapher für das Leben. Du denkst, etwas stehe wirklich auf dem Spiel. Du denkst, etwas sei richtig oder falsch, gut oder schlecht, erfolgreich oder erfolglos, unterdessen du zwischenzeitlich gar nichts weißt. Und wenn der Ball in den Korb geht, was hast du dann bekommen? Einige Jubelrufe. Und eine Zeitlang glaubst du, du habest das bewerkstelligt. Was überhaupt ist ein Vorkommnis? Und was ist dein echter Part in ihm? Du fängst den Ball. Du hältst ihn. Du dribbelst mit ihm. Du wirfst ihn. Du fängst ihn wieder …..
Das Leben ist eine Ansammlung von Dingen in der Luft.
Du magst, derweilen du zusiehst, eine Verantwortlichkeit spüren, und in einem gewissen Sinn ist alles deine Verantwortung, aber in einem anderen Sinne hast du keine. Oder Wir können sagen, dass deine Verantwortlichkeit zum Abschluss gebracht wurde, bevor das bestimmte Spieleereignis begann. Dinge sind in Bewegung. Du setzt sie in Bewegung, gleichwohl ist die Bewegung nicht die deinige.
Du bist ein Empfänger. Auch dann wenn du den Ball wirfst, bist du der Empfänger. Du bist der Empfänger von Impulsen. Der Ball ist ein Symbol. Er ist ein konkretisierter Gedanke. Er ist magisch. Das ganze Spiel ist zauberisch. Genieße es. Die Ergebnisse sind nicht so wichtig. Ihr Loslassen deinerseits, das ist von Bedeutung.
Geh der Wahrheit aus dem Weg und mache ihr Platz. Steh nicht so nahe an der Platte. Renne nicht so schnell. Versuche nicht, der Meister der Ereignisse im Leben zu sein.
Lache. Lache über das, was passiert, denn du bist mehr als das Spiel. Du bist um Vieles mehr als das Spiel. Genieße deswegen das Spielen, aus der Stärke, nicht aus der Kontrolle heraus. Die Wendung der Ereignisse ist nicht dein Leben. Genießen ist es.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #181 – 28.4.2001 – To Whom God Speaks
ZUM WEM GOTT SPRICHT
Du entsinnst dich, Ich bin überall. Und das schließt inwendig in dir mit ein. Ich bin nicht weit weg von dir, wo Mir zuzuhören ist. Gewöhnlich bin Ich keine Stimme, die aus dem Himmel dröhnt. Ich bin ein Impuls in dir. Du möchtest vielleicht den winzigsten Beginn eines Impulses hören. Meine Geliebte, so lange Zeit habt ihr Meine knospenden Impulse in euch verleugnet, da ihr euch selbst verleugnet.
Ihr verleugnet ganz bestimmt euren Wert. Doch verleugnet nicht mehr länger dieses winzige Murmeln in euch, das euch zu Mir hin ruft. Es ruft euch zu Meiner Liebe und zu unserer kleinen Reise miteinander. Das ist Unsere Gemeinschaft.
Wenn es stimmt, dass Ich immer bei dir bin, was anderes als deine Verleugnung könnte dich davon abhalten, Mir zu erlauben, Meine Gedanken mit dir zu teilen? Dein Verleugnen ist deine Ignoranz. Deine Ignoranz ist derart bestimmt, dass es für dich schwer ist, zu akzeptieren, dass Ich dich meine. Höre jetzt auf Mich. Höre Mir zu, wie Ich mitten in deinem Herzen schlage. Höre Mir zu, wie Ich dein Hören weite.
Dein Herz hört Mich. Deine Ohren können die Echos von Mir hören, dein Herz aber ist es, das Mich hört. Ich flüstere zu deinem Herzen. Ich klopfe an der inneren Tür deines Herzens. Ich sage: „Ich bin hier. Höre Mich!“
Für dich ist es schwer zu glauben, dass du Mich hörst, da du darin unterwiesen wurdest, dass ich nicht für dich sei. Du wurdest gelehrt, dass ich gefürchtet oder gemieden oder verehrt werden sollte, irgendwie wurdest du gelehrt, dass Ich nicht wirklich für dich bin, und dass du nicht wirklich für Mich bist. Das ist die Bedeutung von Trennung. Dein Geist verschwört sich, Mich aus deinem Blick fortzuschließen. Wenn du der Trennung nicht beipflichtetest, würdest du Unser Einssein erkennen. Unser Einssein ist Unsere Nähe. Es ist nicht unser weit fort Sein.
Es mag sein, du glaubst an Meine Existenz. Das macht dir nicht viel Probleme. Du kannst auch an den Mars glauben, aber was macht dieser Glaube schon, wenn du, in Begriffen der Welt, nichts mit dem Mars zu tun hast, und wenn der Mars mit dir nichts zu tun hat.
Was für dich schwierig geistig zu erfassen und zu akzeptieren ist, ist, dass Wir, du und Ich, unzertrennlich sind, dass du immer bei Mir warst, und Ich bei dir, dass du dich aber selbst ausgeschlossen hattest. Du dachtest, dein Ort sei außerhalb. Du dachtest, du wärst schmachvoll, und dass Ich allein den Reinsten der Reinen liebe. Du schämtest dich so sehr deines Körpers, dass du ihn im Garten Eden verbargst. Es war dein Gesicht, das du zudecktest. Es waren deine Augen, die du zudecktest. Fühle keine Scham, ein Menschenwesen zu sein. Ich machte dich dazu. Es war Mein Geschenk an dich, nicht deine Scham.
Du, gar in einem Menschlichen Körper, hast Meine Gesamtheit.
Du bist in Meinem Königreich, nicht außerhalb von ihm.
Du bist Meine Plantage. Es bist du, den Ich pflege. Meine Sonne und Mein Regen nähren dich. Lilien des Feldes kennen Meine Liebe. Sie bejahen. Sie wenden sich nicht von ihr fort. Vielleicht bist du eine Blume, die denkt, die Sonne und der Regen seien nicht für dich. Du bist da, im Regen und unter der Sonne, mitten unter ihnen, und du denkst, es sei nicht für dich, dass die Sonne scheint, und es sei nicht für dich, dass der Regen regnet.
Schließe dich nicht mehr länger aus.
Meine Worte sind für dich bestimmt. Meine Liebe ist die deine. Unsere Herzen schlagen. Wir sind Eins. Wir sind Eins. Sogar inmitten der Verschiedenartigkeit. Wir sind Eins. Sei Meine Eine, Mein Einer.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN # 182 – 29.4.2001 – Imagine
STELLT EUCH VOR
Wie erkennt ihr, dass Dinge schief laufen? Was macht euch so sicher? Wie wisst ihr, was richtig ist? Wie weißt du, wie die Dinge gehen sollten? Was deines Erachtens besser ist, wird womöglich notwendige Schritte auslassen. Was deines Erachtens besser ist, ist womöglich illusionär oder schlecht beraten? Was bringt dich dazu zu denken, du wissest es besser, wie die Dinge sein sollten?
Leben ist da, um Dinge zur Lösung zu bringen. Es geht nicht um Schlussfolgerungen.
Schaut euch die Folgerung des Lebens Christi auf Erden an. Christus sah sich nicht als ein Versagen, da Meine Worte durch ihn nicht durch jeden gewürdigt wurden. Er sah es nicht so, dass er versagte, weil sich Judas abwandte. Er dachte nicht, er sei ein Ausfall, weil er festgenommen wurde. Er dachte nicht, er habe versagt, weil er nicht immer mit Respekt behandelt wurde. Er dachte nicht, er habe versagt, weil sein Körper am Kreuz starb. Er sah es nicht so, dass er mich verfehlte oder dass Ich ihn verfehlte. Er wusste, Ich vergesse ihn nie. Er wusste, er nahm Schritte, die die Welt zu Mir hin führte. Das wusste er. Und das erzielte er. Und das ist, was Ich nun durch dich erreiche.
Folgerungen sind überhaupt nie Folgerungen. Christi Leben war nicht geschlussfolgert. Er wusste um seine Unsterblichkeit. Er wusste um seine Ewigkeit. Und er kannte die deine. Und er wusste um Meine Liebe. Und er kannte den fliehenden Augenblick des Lebens auf der Erde. Er wusste um die Oberfläche, und er wusste darum, was hinter der Oberfläche lag. Er kannte alldas, da er Meinen Gedanken kannte, und da er Mir diente. Er dachte mehr an Mich, als er an die sich wandelnden Sande des Lebens dachte. Er dachte mehr an Mich als an sich. Ganz bestimmt verbrachte er seine Zeit nicht damit, den Lauf der Ereignisse zu betrauern. Tagesnachrichten besetzten seine Aufmerksamkeit nicht. Er war mit Mir beschäftigt.
Wechsle nun, in Anbetracht der Ereignisse in deinem Leben, einen Moment lang dein Denken. Was wäre, wenn die Dinge gut gehen? Was wäre, wenn es so, wie die Dinge gehen, genau richtig ist? Sofern du die Strömungen des Lebens beurteilst, kannst du sicher sein, dass du sie fehlbeurteilst. Alles, was du unter Gewissheit sagen kannst, ist, dass die Dinge nicht so gehen, wie du es dachtest oder wolltest. Das ist freilich alles, was du sagen kannst. Das ist alles, was du weißt.
Meine Kinder sind nicht in einem höheren Maße damit vertraut, was direkt vor ihnen liegt, als sie damit vertraut sind, was passiert ist. Ihr habt auf die fliehenden Augenblicke geschaut, und nicht auf die Gezeiten des Lebens. Die Gezeiten des Lebens sind herrlich. Die Einzelheiten sind es anscheinend nicht so. Ganz sicher sind nicht alle Details so.
Was aber sind Einzelheiten überhaupt? Kleine Dinge, die zu beachten sind, und die nun aus dem Weg sind. Besser, auf das blicken, wofür die Details sind. Sie sind nicht für sich selbst. Sie sind für etwas Größeres. Nun ist es für dich an der Zeit, das Erhabenere anzuschauen.
Es gbt am Himmel einen Stern, dem du folgst. Halte dein Auge auf dem Stern. Der Pfad des Sterns, dem du folgst, ist breit. Eigentlich ist er unendlich. Der Stern, dem du folgst, führt dich zur Unendlichkeit. Der Stern, dem du folgst, führt dich zu Mir. Und Ich bin der Stern, dem du folgst. Und derweilen du Mir folgst, folge Ich dir. Wir folgen einander. Meine Augen waren nie fort. Sobald deine Augen auf Mir ruhen, schmilzt du in Meiner Liebe.
Für dich existiert keine Ursache, dich von Meiner Liebe abzukehren. Meine Liebe kann sich nicht von dir abkehren. Kehre du dich nicht von ihr weg, nicht für einen Moment, nicht einmal für einen Moment deiner Vorstellung.
Male dir die Wahrheit aus. Male dir Meine Liebe aus. Male dir Mich aus. Male dir Uns aus. Male dir aus.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #183 – 30.4.2001 – Eyes and Heart
AUGEN UND HERZ
Deine Augen sind die Fenster, aus denen du hinausschaust. Deine Augen sind nicht objektiv. Deine Augen beschwören Dinge herauf. Deine Augen blitzen Bilder, gemäß ihrer eigenen Befangenheit. Du bekommst vor der Zeit zu Gesicht.
Zwei verschiedene Zusammenstellungen von Augen sehen den gleichen Gegenstand und sehen ihn verschieden. Zwei sehen den gleichen Film, und jeder sieht ihn anders als sein Gegenüber, vielleicht gar gegensätzlich, vielleicht so, als hätten sie nicht denselben Film gesehen. Was gesehen wird, ist für Interpretation offen. Das gleiche mit dem Hören. Ich möchte jetzt über das Sehen reden.
Der Akt des Sehens kommt irgendwoher. Das Objekt betritt deine Augen nicht. Deine Augen betreten das Objekt. Du hast Doppelbelichtung. Reinige deine Linsen. Das bedeutet, deine Augen weit aufzumachen. So wie dein Herz müssen sich deine Augen ohne Angst und somit mit der Fähigkeit zu sehen öffnen, genauso wie das Herz sich ohne Angst und somit mit der Fähigkeit zu lieben zu öffnen hat. Augen und Herz arbeiten zusammen. So wie deine Augen sich öffnen, so wird es dein Herz tun.
Öfters siehst du nicht, was vor dir liegt. Du siehst ein Vor-Bild. Du siehst, was du glaubst, du werdest es sehen oder was du befürchtest, du werdest es sehen. Auf dem Gebäude deiner vergangenen Eindrücke ziehst du Schlussfolgerungen, bevor die Objekte in Erscheinung treten, und sodann siehst du nie, was vor dir ist. Du baust dich selbst auf.
Der gleiche Gegenstand wird als gut oder schlecht gesehen, abhängig davon, welche Augen sehen und woher die Augen kommen. In deinem Kopf hast du ein Extra-Set an Augen namens Geist. Der Geist steuert deine offenen Augen. Du weißt, was Ich sage, stimmt. Du hast innen einen Anweiser, der nur soundsoviel Licht hereinlässt. Dieser Anweiser oder Zurückhalter von Sicht nimmt zu früh ein Bild auf, es ist unvollständig, oder von einem Winkel her, wo garantiert ist, dich nicht klar sehen zu lassen. Der Geist ist gewieft. Er schützt dich, wo kein Schutz vonnöten ist.
Lasst uns das ein wenig herumdrehen und anschauen, wie du dich erblickt hast, erblickt worden zu sein. Vor etlicher Zeit wurdest du auf eine bestimmte Weise gesehen, die dich vielleicht nicht würdigte, und nun sehen deine Augen Andere, die dich auf die gleiche Weise anschauen. Du bandst deine Vergangenheit an deine Gegenwart. Deine vergangene Wahrnehmung mag akkurat gewesen sein oder auch nicht, auf jeden Fall ist es inakkurat und beschränkend, sie in die Gegenwart hineinzutragen. Vielleicht möchtest du gar unter Beweis stellen, dass deine frühere Wahrnehmung akkurat war. Aha, du hattest recht! Schau dir an, wie du unterschätzt wirst, siehst du?
Deine Verantwortung heißt nun, dir stattzugeben, anders gesehen zu werden. Erweise dich als falsch. Erweise, dass die Welt anders auf dich reagieren kann, als sie es getan hat, oder als du denkst, sie habe es getan. Du hast der Welt gesagt, wie sie dich zu sehen hat. Lasse es nun der Welt zu, dich zu sehen. Verändere deine Bild von dir selbst so, dass Andere anfangen zu sehen.
Das meint nicht, dass du eine Riesenmenge Gewicht darauf legst, wie die Welt dich sieht, oder dass deine Freude im Leben gemäß der Welt auf und ab geht. Nein, du legst Gewicht auf das Beleuchten der Welt. Hebe dich hoch, sodass Andere hochgehoben werden können. Ziehe dich nicht zu einer kleineren Größe herunter, denn das zieht Andere mit dir gleichfalls herunter. Hilf Anderen, größer zu sehen. Hilf Anderen, die Wahrheit zu sehen. Weite deine Sicht, und weite diejenige der Anderen ebenso. Du musst das. Das ist es, was du heute tun musst und tust. Sieh anders. Sieh hinter dasjenige, was dir zuvor geschehen war.
Fasse ins Auge, was Ich geschaffen habe. Starte von dorther. Lasse das wahre Du gesehen und bekannt werden. Lasse dich locker. Erwache zu dir. Wirf Mein Licht vor dich, sodass Andere dich und infolgedessen sich selbst sehen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #184 – 1.5.2001 – Choices
WAHLEN
Du siehst begrenzte Wahlmöglichkeiten. Du siehst, dass du in etlichen Fällen keine Wahl hast. Wenn du fühlst, du habest keine Wahl, fühlst du dich frustriert. Wenn du spürst, du könnest mit einer Lage nichts anfangen, fühlst du dich frustriert. Aber es gibt immer Wahlen. Ihr habt stets Wahlen. Ihr habt sogar gewählt, worüber ihr frustriert sein wollt!
Wähle anders. Wähle, dich bei Mir unversehrt zu halten. Was immer dich heute behelligt, wird morgen verblassen. Das haben deine Probleme immer getan. Zuweilen fühlst du dich verloren ohne etwas, worüber du dich aufregen kannst. Du liebst es, dich am Kochen zu halten. Du denkst, dass du, falls du nicht kämpfst, verlieren wirst. Weswegen, ja so ist es, du etwas verlieren wirst. Du wirst deine Frustration verlieren.
Was du verlierst oder aufgibst, wird deine Frustration sein. Frustration entstammt vereitelnder Kontrolle dessen, was dir zu kontrollieren nicht anliegt, obschon du dir gar gewiss bist, es liege dir an, obschon du dir gewiss bist, dass du im Recht bist, und dass alles, was anderweitig vor sich geht, falsch liegt.
Deine Verurteilung kommt wie ein triumphierender Held daher. Oder vielleicht wie ein schuftender Elefant. Oder wie rollender Donner. Auf jeden Fall schlägt sie ihre Trommel. Auf jeden Fall machst du das trommelnde Urteilen zu einem willkommenen Besucher. Du hast auf seine Ankunft gewartet.
Deine Beurteilungen in der relativen Welt können nur falsch sein. Gleich, wie vollkommen, gleich, wie gerechtfertigt sie sind, wisse, dass deine Beurteilungen falsch sind. Du drehtest einige Fäden zusammen und ließt andere aus, auf diese Weise ist das Gewand der Verurteilung irrig. Verurteilung beugt vor, etliche Dinge auszulassen.
Beurteile dein Beurteilen. Wirf sie fort. Es sind nicht die Vorkommnisse des Lebens, die dich frustriert machen. Es ist deine Beurteilung von ihnen. Ziehe deine Beurteilung zurück, und du ziehst deine Frustration zurück.
Wenn du verurteilst, bist du augenscheinlich nicht neutral. Du investierst etwas, anstatt dich von etwas zu entblößen. Neutral meint, deine Aufmerksamkeit dort zu halten, wohin sie gehört, nicht dort, dem sie nicht zugehört. Halte deine Augen auf dem, was zählt, und nicht auf dem, was flüchtig ist.
Entflechte deine Frustration. Du hast sie hergestellt. Du hast sie geknotet. Entwirre sie nun. Du hältst an etwas fest.
Ich verurteile dich dafür nicht, aber Ich trage dir an, deinen Griff zu lösen. Du kennst nicht einmal, woran du dich festhältst. Schätze etwas anderes, an dem deine Aufmerksamkeit nicht angelandet war.
Ab und an bist du derart geschäftig beim Unkrautjäten, dass du vergisst, wozu Jäten da ist. Es ist für einen schönen Garten. Genieße deinen schönen Garten mehr, als du das Unkraut verachtest. Auch das Unkraut ist Teil der Natur. Es hat seinen Zweck. Es ist nicht darauf aus, dich oder deinen Garten zu schaffen. Es schaut einfach zur Sonne und nach Nährstoffen, genauso wie es jedes andere wachsende Ding tut. Es versucht, seinen Weg nach oben zu finden und gelangt zu diesem undefinierbaren Strahlen, das es sucht, so wie du.
Schau auf die Menschen in deinem Leben als wachsende Wesen. Sie wachsen. Sie sind Vollendetheit, im Wachstum begriffen, sie zu erkennen.
Jedes Beurteilen, das du ausführst, ist Fehlbeurteilen. Mit Sicherheit verfehlt deine Verurteilung den Punkt des Lebens.
Entlasse die Vorstellung, dass du, dass Andere oder dass das Leben in deinen Augen vollendet zu sein hat, denn deine Augen sehen nicht gut. Sobald du einmal die Nachfrage nach Vollendetheit entlässt, wirst du einen Schwall von Freiheit spüren. Mehr Wahrheit von dir wird hervorbrechen.
Du kannst deine Verurteilungen wie einen Fadenschneider in deinem Garten ansehen. Wenn du beurteilst, schnippelst du. Schnippeln macht genaues Hinsehen erforderlich. Du hast bereits zu genau hingesehen. Nun steht es dir an, weiter zu sehen.
Anstatt zu schnippeln, bemale deine Augen mit dem Horizont. Absorbiere lieber als schnippeln. Lass deine Augen auf dem niedergehen, was ihnen gefällt. Nimm deine Augen von dem weg, was ihnen missfällt. Wenn deine Augen auf dem liegen, was gefällt, sind sie von demjenigen fort, was missfällt. Es gibt genug, was dir gefällt, um dich damit zu beschäftigen.
Wohin hast du geschaut?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #185 – 2.5.2001 – Your Heart’s Wisdom
WEISHEIT DEINES HERZENS
Du begreifst bereits, dass die Augen und das Herz zusammen arbeiten. Die Ohren und das Herz arbeiten ebenfalls zusammen.
Der Geist allerdings liebt es, die Federführung zu übernehmen. Denke nicht, dass der Geist schlecht ist. Der Geist hat seine Illusionen, das ist alles. Seine Absichten sind gut. Der Geist ist freilich irregeleitet, wenn er denkt, er solle dich führen. Der ehrenwerte Geist hat seine Rolle als Assessor aufgebläht. Er hat sich selbst hypnotisiert. Er erinnert sich, sich von einem Irrtum abzustoßen, und vernachlässigt es, die Wahrheit zu unterstützen. Er st unbeholfen. Der Geist möchte gewandt sein, und das ist sein Niedergang. Der Geist beurteilt, unterdessen das Herz sucht.
Das Herz ist unschuldig, der Geist indes macht den Fehler, weise zu sein. Er hört sich selbst mehr zu, als er deinem Herz zuhört.
Dein Geist liebt es, nein zu sagen. Er liebt diese Art von Autorität. Er wurde zu einem Experten im Neinsagen, und du bist zu einem Experten geworden, ihm das zu gewähren. Ermutige deinen Geist dazu, ja zu sagen. Ermutige deinen Geist dazu, deinem Herzen für den Mut, sich selbst anzuerkennen, Beifall zu spenden. In Wirklichkeit weiß dein Herz weder von Mut noch von wenigerem als Mut etwas. Es kennt nur sich selbst. Doch mitunter wird es still, weil der Geist zu sehr auf ihm herumgetrampelt hat. Stimmt das nicht, dass dein Geist dein Herz gedrosselt hat?
Dein Geist liebt es, für dich, auf der Grundlage der Angst vor dem Irrtum, Entscheidungen zu treffen. Dein Geist möchte, dass du immerzu als Sieger hervorgehst, unterdessen dein Herz leben möchte. Der Geist denkt, dass das Herz überhaupt nichts weiß, und somit stellt der Geist dein Herz in Frage.
Horche mehr auf jene Impulse deines Herzens. Dein Herz will öfters ja zu dir sagen als nein, aber es kennt es auch, nein zu sagen. Das Tauziehen zwischen deinem Geist und deinem Herzen hat aufzuhören. Beruhige deinen überaktiven Geist, sodass du dein Herz hören kannst.
Dein Herz schaut nicht darauf, populär zu sein oder recht zu haben. Dein Herz trachtet, dass es sich selbst antwortet. Es schaut nach Wahrheit. Dein Herz hat ein gewisses Radar, unterdessen der Geist auf der Grundlage der Logik Einwände fertigt. Logik ist des Öfteren vergangene Impressionen, deswegen versucht der Geist, dich unversehrt, frei von Irrtum, zu halten.
Entferne das Konzept des Irrtums aus deinem Geist.
Es gibt keinen Irrtum. Seltsamerweise – existierte das Konzept des Irrtums nicht, so würdest du mehr deinem Herzen zuhören, und du würdest weniger Irrtümer begehen. Aber Irrtümer sind nicht fatal. Sie sind nur Wahlen, auf die du zurückschaust, und die du anders machen könntest.
Wie du dich manchmal nach alten Wahlen zurücksehnst, dass sie zurückkehren. Wären sie dann da, so hörtest du auf die Fakten deines Geistes und zögertest du, der Wahrheit deines Herzens zu folgen. Während du zurückschaust und versuchst, den Kurs deines Lebens neu einzunehmen, und während du dir die Ergebnisse ausmalst, sofern du anders gewählt hättest, stößt dich dein Geist aufs Neue herum. Er sagt dir, es sei von dir womöglich nicht so weise gewesen, auf ihn zu hören. Vielleicht verspottet er dich gar damit. Der Geist hat Bedauern, unterdessen dem unschuldigen Herz ein Sehnen zueigen ist, sich selbst zu erkennen, obschon es es auch gerne sähe, deinem Geist zu gefallen.
Die Vergangenheit kann nicht ungeschehen gemacht werden. Die Vergangenheit ist aufgeschaufelter Schnee.
Jetzt ist jetzt.
Du wirst es nie wissen, hättest du den Pfad, den du genommen hast, nicht genommen und wärest du einen anderen Weg gegangen, ob du dann am gleichen Ort wie jetzt wärest oder nicht. Du weißt nicht, wohin dich andere Wenden gebracht hätten. Vielleicht weißt du nicht, wo du jetzt bist. Aber, mach dir nichts draus. Was für Kehren es für dich auch gab, du hast jetzt neue Straßen vor dir.
Höre auf den Schlag deines Herzens und gehe voran. Probiere nicht, nach rückwärts zu gehen. Gehe nicht von einer Seite zur anderen. Gehe nach vorne. Gehe hoch. Der Geist möchte dich gerne am gleichen Ort halten, deine Richtung ist allerdings nach vorne.
Du stellst die falsche Frage, wenn du fragst: Was ist weise? Die zu stellende Frage lautet: Was ist wahr? Die Frage ist nicht einmal: Was ist richtig?, oder: Was ist gut? Die Frage lautet stets: Was ist die Wahrheit?
Alles Sortieren und Benennen der Dinge ist ein Versuch, zu erkennen, was wahr ist.
Die Stille deines Herzens wird dir die Wahrheit sagen.
Sobald du nicht in deiner Wahrheit bist, befindest du dich im Verleugnen. Die Verleugnung versucht vorzuspiegeln, die Wahrheit sei fortgegangen. Sie möchte die Wahrheit zudecken, wenigstens für eine gewisse Zeit.
Du brauchst indes nicht für die Wahrheit fertig zu sein. Du brauchst dich nicht für sie zu präparieren. Ganz bestimmt brauchst du nicht, sie zu verleugnen.
Dein Verleugnen ändert die Wahrheit nicht.
Somit denkst du öfters, die Wahrheit sei etwas Schlechtes, die du herausfindest. Schau anders auf die Wahrheit. Schau auf sie als das Ende der Verleugnung. Du hast dich selbst verleugnet, und nun möchtest du dich selbst würdigen, so wie Ich dich würdige.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #186 – 3.5.2001 – Sit Back
LEHN DICH ZURÜCK
Tritt von den Vorkommnissen in deinem Leben zurück. Befindest du dich mitten im Aufruhr, so siehst du nicht weit genug. Du musst dich von dem Schlachtgewühl in deinem Geist wegbewegen, und dich ein wenig zurücklehnen. Lass es gehen. Lässt du das Getümmel los, so wirst du mehr Wahlmöglichkeiten erblicken. Du wirst Möglichkeiten sehen, die du, in deiner Aufgeregtheit, übersehen hast. Du wirst gar sehen, dass das Getümmel, sofern deine erste Angst einmal vorüber ist, nicht so furchtbar ist, wie deine Furcht ebendarüber, denn du würdest mit ihm ein für alle Mal zuende kommen und nicht anders aus ihm herausgehen, als es der Fall war, als du dich mit ihm eingelassen hast.
Demnach, was ist Sache, sofern sich etwas nicht so herausstellt, wie du es möchtest? Ja, was dann? Wieso ist es so bedeutend, dass sich die Dinge so wenden, wie du es möchtest?
Ich möchte dir sagen warum. Weil du mit ihnen gerechnet hast. Es ist so, als hättest du Geld in den Aktienmarkt investiert. Du verfolgst jene Aktien, da du in sie investiert hast. Gehen sie nach oben, so bist du angehoben. Gehen sie nach unten, so bist du ernüchtert. Du investiertest Geld und mehr als Geld, und insofern fordert das Auf und Ab von dir sein Pfand ein.
Desgleichen im Leben, du investierst dich selbst, und du weißt, was du dabei als Rendite haben möchtest. Du täuschst dich gar, insofern, als es sich nicht als das herausstellt, was du erwartest, oder du ruinierst dich, bist im Irrtum oder bist eine Nulpe. In jedem Fall, du urteilst harsch über dich.
Es ist gut, auf sich aufzupassen, wenn es allerdings Eitelkeit, Stolz, Kontrolle oder stetes Rechthaben ist, worin du investierst, bist du im falschen Spiel, und du legst dich herein. Investiere, lass gehen, investiere, lass gehen. Binde dich nicht an deiner Investition fest.
Das Leben ist kein aufgetakeltes Spiel. Es ist nicht auf deinen Wink und Ruf hin eingestellt. Wie jeder andere gehst du ein Risiko ein. Gäbe es keine Chance, dann wären Karten und Sport keine Spiele.
Das Leben ist nichts Sicheres, und du musst nicht immerzu recht haben. Applaudiere dir dafür, dass du Fehler gemacht hast. Du bist da rausgegangen und hast gespielt. Gratuliere dir selbst. Was du, zu Meiner Bestürzung, getan hast, ist, unerwünschte Resultate als Fehler zu bezeichnen. Kein Wunder hast du hängende Schultern.
Sobald die Dinge nicht so laufen, wie du es willst (du würdest sagen, sobald die Dinge schief gehen oder gegen dich arbeiten), was wäre denn dann, wenn du dich, anstatt dass du dir Namen der Niederlage verpasst, weiterhin einfach gleich so liebtest? Was wäre, wenn du gar die Ereignisse und die Investition des Anderen in sie liebtest? Das Leben hielt sich selbst aufrecht. Es gab eine Begegnung und einen Abschied. Nunmehr hast du zahlreichere Straßen vor dir liegen, die du nehmen kannst, mehr Abenteuer, mehr Wahlmöglichkeiten, mehr Ausdehnung.
Du kennst die schönen Wiesen nicht, zu denen dich die so-genannten Fehler führen können.
Alles, was du zu tun hast beim Leben, ist, es zu leben. Mache das Leben nicht zu deinem Meister, nicht in einem höheren Ausmaß, als du der Meister jedweden Vorkommnisses in ihm bist. Du wurdest in Meinem Bilde geschaffen, dies freilich bedeutet nicht, dass du alle Kurven im Leben kontrollierst, dass du ebendazu fähig, oder dass du gar dafür vorgesehen seiest.
Nicht einmal Ich zeichne dein Leben in feinen Linien vor. Ich zäune in deinem Leben nicht jeden Zentimeter ein. Ich gab dir dein Leben, um in ihm zu spielen und in es einzutauchen. Ich sagte nicht: Mach dein Leben in deinen Augen vollkommen.
Ich sagte: Geh da raus und spiele. Nimm die Platzwahl für diese Welt vor. Das Spielfeld ist ihr Platz. Spiele in dem Abenteuer. Es ist aus Entdeckung gefertigt. Und aus noch mehr Entdeckung.
Nimm deine Investments in das Leben nicht so ernst. Nimm das Leben nicht so ernst. Es gibt immerfort mehr. Du hast dich in die Welt der Erde hinaus gewagt. Das Spiel ist in Wirklichkeit leicht, sobald du die Resultate los lässt. Halte dich eng an Mich, spiele gut, genieße das Spielen, zähle die Punkte nicht, denn Resultate sind nicht deine Geschichte. Ich bin sie, und du bist sie.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #187 – 4.5.2001 – Like a Melody
WIE EINE MELODIE
Lass Mich zu einer Weise werden, die unablässig in deinem Kopf herumgeht. Das Lied möchte, dass du es summst. Wenn es unaufgefordert in dein Gewahrsein gelangt, werden dein Geist und dein Herz sehr aufeinander abgestimmt. Für dich gibt es da keinen Konflikt. Die Weise ist da. Das Herz entsinnt sich ihrer, der Geist bejaht sie, und deine Stimme singt die Melodie hinaus.
Woher kommt dieses Lied aus dem Unerbetenen? Es mag sein, über Jahre hast du es nicht gehört, dennoch, hier ist es, hier auf deinen Lippen.
Gewöhnlich schiebst du die Melodien nicht weg, die dir in den Sinn kommen.
Lass Mich auf die gleiche Weise dein Bewusstsein betreten. Lass Mich schier da sein, lass mich dich wachrufen, lass Mich ein Lied sein, das durch dich hindurch schwingt, und dem du zuhörst, und das du singst.
Ja, sieh Mich als eine Weise. Du hast es nötig, Mich in Musik zu setzen, und fortan wirst du keine Worte mehr brauchen. Du kannst Mich summen und Mich nie vergessen. Ich werde auf deiner Zunge liegen. Dein Herz wird Mich äußern.
Du hast es nicht bewerkstelligt, dass die Melodie in deinem Geist über deine Lippen kommt. Du hast sie nicht geordert. Du hast für sie keinen Zeitplan erstellt, keine gute, keine schlechte Zeit. Das Lied musste mit dir kein Treffen mit ihm verabreden. Es kam, und du ließt es in deinem Gewahrsein zu.
Nach einer Weile wird die Weise ganz natürlich ihre Tour mit dir beenden, Ich allerdings nie. Still oder auf den Lippen, Ich bin immer da, in guter Erwartung, gehört, gesungen zu werden, in dir zu schwingen, nicht bloß auf einer einzigen Ebene, sondern auf allen Ebenen. Selbstverständlich bin Ich immerzu mit dir. Aber dein Geist ist irgendwo anders. Vielleicht bei seiner vorgeschriebenen Tätigkeit.
Du kannst pfeifen, während du arbeitest. Du kannst Mich dazu hernehmen, um mit dir zu arbeiten. Und nimm Mich zu dir nachhause mit, wie auch in das dazwischen.
Es gibt nirgends, wo wir nicht zusammen sind. Lass Mich nun in deinem Gewahrsein weilen. Das bedeutet nicht, immer an Mich zu denken. Das bedeutet, mit Mir zu leben.
Ich bin kein Gedanke, den du hast, obschon du Gedanken an Mich haben magst. Ich bin eine Präsenz. Ich bin eine Bekanntschaft, doch bin Ich mehr als eine Bekanntschaft. Ich bin ein Intimfreund. Im eigentlichen bin Ich von dir untrennbar.
Dein Herz schlägt durch Mich. Ich wecke dich am Morgen. Ich decke dich in der Nacht zu. Ich achte auf dich, während du schläfst. Ich passe auf dich auf, während du tagsüber herumtollst. Meine Aufmerksamkeit für dich hat einen Namen. Er heißt Liebe. Ich decke dich mit Meiner Liebe zu. Von ihr gibt es kein Entkommen. Doch ist Meine Berührung derart zart, dass es sein kann, dass du sie übersiehst.
Du bittest Mich zur selben Zeit, während du deine Wahrnehmung Meiner anzweifelst.
Betrachte Mich einfach als eine namenlose Weise, die dich durchläuft, und der du nicht zu entrinnen vermagst. Auf der einen oder anderen Ebene bin Ich immer da. Laut oder Leise, Ich bin da. Ich bin bei euch, Meine teuren Kinder. Sagt Hallo zu Mir.
Obschon Ich stets bei dir und nie für einen Moment lang neben dir bin, mag Ich es zugleich, geladen zu werden. Ich liebe es, willkommen geheißen zu werden. Ich liebe es, meinen Ort in deinem Herzen bestätigt zu erhalten. Ich vergehe nach deiner Akzeptanz von Mir in deinem Herzen. Sonst denkst du, du seist alleine.
Ich sehne Mich danach, dass du die Wahrheit erkennst, die Wahrheit über dich selbst und die Wahrheit über Mich. Öfters schaust du nach Mir, als wäre Ich weit weg, etwas, was außerhalb von dir ist, eine Stimme vom Himmel, doch bin Ich durch dich stimmhaft. Ich bin dein Stiller Partner, und du sprichst für Mich. Du sprichst an Meiner Stelle. Dafür musst du es erst wagen, zu wissen, wer Ich bin, und zu wissen, dass es dort ist, wo Ich gerne bin, tief inwendig im Herzen von dir. Denke einen Augenblick daran: Wer brachte dir die Melodie, die du summst?
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #188 – 5.5.2001 – The Love of Your Life
DIE LIEBE DEINES LEBENS
Wie lange hast du die Liebe deines Lebens gesucht. Die Mühe, die du dir machtest. Die Zeit, die du darauf verwendet hast. All die Arbeit, das sich Verschönern, all die Bücher, die du gelesen hast, alle Ratschläge, all die Aufmerksamkeit, die du darauf gerichtet hast, den Mann oder die Frau zu finden, der dein Herz auf immer stützen wird. Manche von euch waren erfolgreich, die meisten von euch aber nicht.
Es ist viel einfacher, Mich zu finden. Und in Wahrheit bin Ich die Liebe deines Lebens. Schmälere Unsere Beziehung nicht. Ich bin nicht an zweiter Stelle. Ich bin nicht der Stellvertreter, wenn alles andere daneben geht. Ich bin nicht die zweite Saite. Du kannst deine menschlichen Liebesbeziehungen haben und Mir treu sein. Lebe dein Leben auf Erden und erhebe dich in den Himmel.
Wir passen zueinander. Alle Menschen passen zu Mir.
Schau doch her, Wir sind Eins. Es gibt nur Eine Sonne, aber viele Strahlen. Du bist ein Sonnenstrahl. Du bist einer Meiner Strahlen. Und du bist mit allen anderen ebenbürtig. Manche scheinen im Osten und manche im Westen oder im Norden oder Süden und manchmal in alle Richtungen. Du strahlst Mich hin und her in deiner menschlichen Liebe.
Deine Liebe ist wie die Sonnenstrahlen, die aus der Sonne kommen. Du bist ein Sonnenstrahl und die Sonnenstrahlen. Das Licht der Liebe, das du leuchtest, kommt von Mir, da Ich die Sonne bin. Ihr alle seid meine Strahlen.
Es ist nicht so, dass du Mich lieben musst. Es ist nur so, dass du meine Liebe akzeptieren sollst, so dass du sie ausstrahlen kannst. Es ist Meine Liebe, die du ausstrahlst. Je mehr du Mein Licht akzeptierst, desto mehr wirst du es ausstrahlen. Je mehr du ausstrahlst, desto mehr bist du im Einklang mit Meinem Willen, da Mein Wille ist, dass die Liebe überall durch dich strahlt und strahlt.
Du hast geglaubt, dass du immer Liebe gesucht habest, um sie zu empfangen und herzugeben. Die Wahrheit ist jedoch, dass du dich vor ihr gefürchtet hast. Du hattest das Gefühl, dass die Liebe eigentlich deinem Wesen fremd sei, so, als ob du irgendwo einen Hut aufgehoben, ihn aufgesetzt und ihn als Dieb oder Betrüger getragen habest, während der Hut die ganze Zeit über dir gehörte – du warst dieser Hut! Denn die Liebe ist dein Wesen. Die Liebe ist deine Essenz. Leugne es nicht.
Wenn du in deiner Wahrheit bist, bist du die Liebe. Wenn du von der Liebe weggehst, bist du nicht in deiner Wahrheit. Mit oder ohne Liebe, eine Tat scheint dieselbe zu sein. Liebe bedeutet nicht Ergebung. Sie bedeutet nicht Leidenschaft. Sie bedeutet nicht Opfer. Sie bedeutet nicht, dass das Selbst abwesend ist. Sie bedeutet Selbst.
Wenn du dich schlecht fühlst, sagst du, dass du nicht du selbst bist. Nie wurden wahrere Worte geäußert. Wenn du nicht gut beisammen bist, dann weilst du nicht in deiner Wahrheit. Das ist es, was dir unbehaglich vorkommt. Dir ist merkwürdig zumute, weil du dich von der Liebe, die du wirklich bist, entfernt hast. Du kannst nie Nichtliebe sein. Du kannst aber verzweifelt sein. Verzweifeltsein bedeutet, abgelenkt zu sein. Du bist eigentlich ganz geschickt darin, dass du dich ablenkst von der wahren Liebe, die du bist, und deshalb auch von Meiner Liebe. Du kannst Meine oder deine Liebe nicht rückgängig machen. Du kannst dich aber ablenken lassen. Du lenkst Andere auch davon ab. Wenn du abgelenkt wirst, dann siehst du nichts. Du siehst etwas, was nicht vorhanden ist. Und dann sehen alle anderen auch das, was du glaubst, dass du es siehst.
Sei Mein Lichtstrahl. Du bist es ja schon. Lass Mein Licht von dir ausstrahlen. Runzle nicht deine Stirn. Stirnrunzeln macht dich dir gegenüber blind. Lass Mein Licht in all seiner Herrlichkeit scheinen.
[übersetzt von: trueimage (veronika) / ThB]
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #189 – 6.5.2001 – Grow to Sun
WACHSE ZUR SONNE
Ich bin in deinen Geist, oder Wir sollten sagen: in deine Gene hinein gedruckt. Aber natürlich bin Ich das. Mit Sicherheit wurden Meine Segnungen dir aufgedruckt, aber auch Ich, der Geber der Segnungen, wurde auf dein Herz, deinen Geist, deine Gene, deine Seele, auf jedes Bisschen von dir aufgedruckt. In einem gewissen Sinne kamt ihr von einem Fließband, alle gleich bedruckt, und dennoch ist jeder von euch auf diesem Fließband handgearbeitet, von Hand gestempelt, von Hand geschaffen. Auf der Oberfläche sind keine zwei gleich. Hier liegt der Widerspruch: Jeder genau gleich von Gott gefertigt, und jeder genau unterschiedlich vom Schöpfer und vom Erschaffenen selbst gefertigt.
Ihr wurdet auch mit eurer Individualität gestempelt. Es stimmt, euch steht es an, eure Individualität – eure Dualität – zu verlieren, in dem Sinne, dass sie sich ergibt. Seltsamerweise, bei und in diesem Ergeben werdet ihr einzigartiger, da Meine Wahrheit ausschließlich durch euch hindurch zu kommen vermag. Ich bin die Eine Wahrheit, doch komme Ich durch viele Trichter, keine zwei davon sind genau gleich. Meine Einsheit kommt durch das breit gefächerte Universum, von dem ihr eines und Eins seid.
Einzigartig meint auch Einssein. Du bist Mein einer Einzigartiger.
Wir können sagen, Meine Kinder sind ein einzelnes Halsband, das aus vielen Edelsteinen hergestellt ist. Doch einen Edelstein herausgenommen aus der Kette (falls das in Meiner Schöpfung überhaupt möglich wäre) wäre ein einzelner Edelstein, und er wäre nicht mehr länger ein Teil des Halsbandes. Um wieviel weniger ist ein einzelner Edelstein, der von dem Band abgenommen wurde, als wäre er ein Glied des Halsbandes. Sobald ein Stein ein Verbindungsstück des Halsbandes ist, hat er seinen Zweck und seine Stärke. Vom Band entfernt ist er ein isolierter Edelstein.
Es sind nicht die anderen Steine neben ihm, die den Bestand halten und es zusammen halten. Sie schmiegen sich aneinander, doch ein Stein hält nicht den anderen. Es ist dieses vereinende Band, das Verbindung schafft. Du kannst Mich das Band nennen, das euch alle zusammenhält. Du bist ein Juwel auf Meinem Band. Auf Meinem Herzensband.
Alle Blumen auf dem Erdgarten wachsen zur Sonne hin. Und du wächst zur Sonne. Neige dich ihr zu. Ebendas tust du, während du Meine Worte hier liest. Du neigst dich der Sonne zu. Dein Ohr ist auf den Sender eingestellt. Du drehst dich zu Mir, und dieses Hinwenden ist alles. Du drehst dich, und indem du das tust, drehst du den Knopf des Himmels. Du wählst dich ein. Du verbindest. Eine Verbindung wird hergestellt.
Du und Ich sind ein Tandem. Indem du dich nach oben neigst, beuge Ich Mich hinunter. Wir sind wie ein Kuss. Wir sind ein Treffen des Herzens und des Geistes, und alles Weitere liegt dahinten. Du begegnest Mir mit einem innigen Herz und einem geistlosen Geist. Dein Geist wird wie eine leere Hängematte, die in Erwartung steht, gefüllt zu werden, dein Herz aber ist bereits von Mir voll und fertig, überzulaufen.
Das Herz kennt allein Zutrauen. Es weiß nichts von Misstrauen oder Argwohn. Es ist dein Geist, der Bedarf hat, Zutrauen zu erlernen, und dein Geist lernt das bei Mir. Er hat sich von all den Störgeräuschen abzukoppeln, damit er den Empfang auf Mich einstellen kann.
Entsinne dich, dein Herz ist bereits eingestimmt. Der Geist hat das unterbrochen, das ist alles. Dein Geist hat dein Herz abgeklemmt.
Gib Mir dein Herz, und der Geist lernt, Uns zu folgen.
Dein Geist stürzt los, dein Herz freilich steht still. Dein Herz stellt sich ebenfalls scharf. Es stellt sich auf Liebe scharf. Worauf stellt sich dein Geist scharf? Wieso, auf dies und das. Worauf stellt er sich nicht scharf?
Jetzt füllen Wir auch deinen Geist mit Liebe. Wir füllen ihn auf. Lass deinen Geist Vorbilder aus deinem Herzen hernehmen.
Komme, Herz und Geist von dir, und folge Mir.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #190 – 7.5.2001 – True Knowledge
ECHTES WISSEN
Deine Suche nach Mir war ein Davonziehen von Mir.
Du packtest die Chancen und übersahst die Gewissheit.
Du folgtest Flötenmelodien, die nicht die deinen waren.
Folge den Meinen.
Folge den deinen.
Das besagt nicht, dass es nicht in jedem Lied etwas Wertvolles gibt. Das gibt es. Aber dein Herz ist nicht zufrieden, bis du die Melodie findest, die dein eigenes Ohr hört.
„Habe keinen anderen Gott außer Mich“ bedeutet: Habe du selbst Mich. Ich bin jedem persönlich. Ich bin dir persönlich. Ich bin multi-dimensional. Ich bin der gleiche Gott. Es gibt keinen anderen, aber jeder hat Mich schlicht in sich selbst zu finden. Ich bin dein Gott, und Ich verzehre Mich darin, gefunden zu werden.
Während du Mich soeben diese Worte sprechen hörst, hörst du Mich für dich selbst. Es bist du, der hört. Es bist du, der hinhört. Du hörst sozusagen eine Aufzeichnung, eine authentische Aufzeichnung, die du noch einmal wiedergeben kannst, und dennoch ist es aus erster Hand. In dieser Aufzeichnung spreche Ich zu dir. Du weißt das. Du hörst es im Tenor Meiner Stimme. Du kennst Unsere Vertrautheit. Du weißt, zu wem Ich spreche. Ich spreche zu dir. Dein Hören ist Teil Meiner Stimme. Wir sind ein zweiwegiger Mechanismus. Dennoch sage Ich nie: „Aus, Schluss, Ende.“
Ich höre nie auf, dir Meine Worte der Liebe zuzuflüstern. Natürlich sind Meine Worte mehr als Flüstern. Meine Worte sind Wahrheit, somit sind Meine Worte mehr, als zu dir zu sprechen. Sie umarmen dich. Sie packen dich in sich ein. Sie laden dich auf. Meine Worte treffen auf dich auf, aber sie sind mehr als ein Pinselstrich. Meine Worte geben dir die Essenz dessen, wovon geredet wird. Meine Worte sind Auslieferer an dich. Sie überbringen dir die realen Güter. Sie sind die wirklichen Güter.
Meine Stimme ohne dein Hören ist nicht ungewöhnlich. Das war ziemlich lange der Fall. Doch jetzt nimmst du Meine Impulse in deinem Herzen auf. Jetzt beginnst du, Mich zu hören, und was für eine Offenbarung das ist. Dein Gott spricht zu dir. Du hörst die Echos Meiner Rede in dir. Du bist der Empfänger. Du bist der eine, der Mich herausliest. Du bist der Wähler Meiner Worte. Du bist der Türsteher. Du, der du Mich draußen gehalten hast, lässt Mich jetzt hinein.
Früher hast du Mich zuweilen eingelassen. Besser sollte Ich sagen, Ich schlich an dir vorbei. Du ließt mich ein, aber du warst dir nicht gewahr, Wen du da einließt. Vielleicht erinnerst du dich nicht einmal mehr, dass du es tatst. Vielleicht kletterte Ich über den Zaun oder kroch drunterher, der Punkt aber heißt, Ich kam hinein. Fortan dann war Ich dir kein Fremder.
Du kannst Meine Worte schier aus erster Hand hören. Was Ich meine, ist, dass Meine Worte dich betreten, sonst würdest du sie nicht hören. Augen könnten lesen, aber Herzen würden nicht hören. Möchtest du Mir nun beipflichten, dass du Meine Stimme hörst? Möchtest du Mir nun zustimmen, dass Ich es bin, Der zu dir spricht, dass es Meine Stimme ist, die du hörst, und dass Meine Stimme dein Herz anrührt? Möchtest du Mir nun zustimmen, dass dein Herz gerührt wird? Rührt nicht Meine Stimme dich? Ich bewege etwas in dir, und du bist gerührt. Und du möchtest mehr gerührt sein.
Du bist froh zu wissen, dass du Sahne bist, doch nun möchtest du Sahne sein, die zu Butter geschlagen wird.
Du möchtest deine Zweckbestimmung sein.
Lange wolltest du deinen Zweck kennenlernen.
Dein Zweck ist nicht in einem Gegenstand.
Dein Zweck ist bei Mir.
Da, Ich habe dir das gesagt.
Ich bin dein Zweck. Und du bist der Meine.
Ich mache den Vorschlag, Wir kuppeln Uns in Unserem Einssein zusammen und erfüllen Unseren Zweck. Mein Zweck wird durch dich erfüllt. Und dein Zweck wird durch Mich erfüllt. Das zeigt, wie intim Wir einander sind. Das ist wahres Wissen. Es ist an dir, das zu verwahren. Ich gab es dir. Einmal gehört, wird es bewahrt. Dein Herz hält es tief in sich selbst sicher.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN #191 – 8.5.2001 – In Whose Arms You Are
IN WESSEN ARMEN IHR SEID
Die Bibel spricht vom Zittern, das Meine Kinder vor Mir haben. Dieses Zittern wird für Angst genommen. Es ist mehr ein Erwachen. Es ist mehr wie eure Schwingung, die sich in die Meinige einschwingt. Ihr schwingt von Mir weg, und dieses Anschwellen nanntet ihr Zittern. Seht das lieber so, dass ihr in Freude erzittert.
Es mag sich für euch so anfühlen, dass ihr mehr werdet, als ihr werden könnt oder als an was ihr festhaltet. Das Festhalten habt ihr loszulassen. Ihr seid bereits das, was ihr werdet. Entkrampft eure Glaubensvorstellungen. Eure Selbst-Anerkennung schließt zu euch auf. Ihr verwirklicht eure Wahrheit, und ein Teil von euch sagt: „Puh, warte eine Minute. Warte einen Augenblick, oder sonst wird alles verschwinden, was ich dachte. Vielleicht verschwinde ich sogar.“
Das, was nicht du bist und es nie warst, wird verschwinden.
Ein Trugbild wird verschwinden.
Und du und Ich werden verschwinden.
Du denkst, du seiest für ein großes Ereignis fertig. Du denkst, du müssest dich gut anziehen und Make-up auflegen. Was indes genauer passiert, ist, du legst dein Make-up ab. Das Make-up löst sich auf. Es schmilzt dahin, während Wir reden.
Von jetzt an lässt du dich sein.
Ich schlage eine Stimmgabel Meiner Liebe, und du stimmst dich nach ihr. Deine Schwingung geht höher. Du schwingst Meine Noten und Töne. Du bist in deinem Gewahrsein ganz bestimmt auf Mich eingestimmt.
Sieh dich selbst wie einen soeben gebadeten jungen Hund, der sich seine Nässe abschüttelt. Es war zu viel. Dieses Abschütteln nanntest du Erzittern, aber du schlugst eine neue Saite an.
Das Zittern, das du bei dem Gedanken, vor Mich gerufen zu werden, empfindest, ist eine Art Lampenfieber. Es gibt bloß keine Bühne. Es gibt keine Aufführung. Es gibt eine Begegnung. Sie ist unumgehbar. Wir sind zueinander hingezogen. Wir sind getrieben, uns zu treffen.
Verschiebe den Augenblick Unserer Verbindungnahme nicht, indem du dich selbst überredest, dass du nicht fertig seiest und dass du dich bereit zu machen und zu festigen habest. Betritt einfach den Himmel Meiner Gegenwart. Du musst nur hereinkommen und dich vor Mich hinsetzen. Es ist nicht nötig, deine Stiefel sauber zu schütteln. Niemand ist mehr geneigt, dir zu begegnen, als Ich. Niemand ist für dich empfänglicher, als Ich es bin.
Fürchte Mich nicht. Ich bin ein genialer Gastgeber. Und du bist Mein willkommen geheißener, geladener, langerwarteter Gast. Lade dich selbst herbei. Halte dich in deiner Vorstellung nicht mehr länger außen vor. Du gehörst hier Mir zu. Komm, setze dich neben Mich. Lege deine Füße hoch. Lehne dich zurück, und Ich möchte dir in die Augen sehen.
Ich bin, wo du eine Weile ausruhst.
Bei Mir gibt es nichts zum Vortäuschen.
Es gibt bei niemandem etwas zum Vortäuschen, doch insbesondere nicht bei Mir.
Meine Liebe ist Meine Liebe, und sie kann nicht weniger als Meine Liebe sein. Ich kann dir nur alle Meine Liebe geben. Ich weiß nicht, wie nur einen Teil geben geht. Ich weiß nicht, wie es geht, einen Klecks Meiner Liebe zu geben. Ich weiß nicht einmal, wie es geht, Meine Liebe zu geben, da sie bereits ausgegeben ist. Sie ist die deine. Sie ist bereits in dir enthalten. Ich kann sie nur aufwärmen. Ich kann dich daran erinnern, was dir gegeben wurde. Ich kann dich an deine Wahrheit erinnern. Ich kann dich Meiner erinnern.
Wenn du dich in Meine Gegenwart hinein zulässt, führst du Meine Liebe als ein Geschenk zu Mir zurück. Du sehnst dich danach, dem Geber zu geben. Du sehnst dich danach, Mich zu umarmen. Wir befinden uns bereits in Umarmung. Das ist es, was du wieder klar erkennst. Du fängst an zu sehen, in Wessen Armen du bist. Du fängst an zu sehen.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #192 – 9.5.2001 – When You Behold Nature
WENN DU DIE NATUR BETRACHTEST
Wenn du die Natur betrachtest, betrachtest du die Majestät des Himmels. Wenn du auf die Natur siehst, bist du verzaubert. Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, Sterne in der weiten Tasse des Nachthimmels, Berge, Wasser, alles was wächst. Sie setzen dein Herz zur selben Zeit unter Feuer, wie sie dich in Frieden versetzen. Wie belebend ist die Natur. Wie besänftigend ist sie. Deine Wertschätzung belebt und besänftigt. Es ist deine Wertschätzung.
Naturbeobachtung macht dich weiser. Während du dich umschaust, fühlst du Meine Liebe. Gleich, ob das Erblickte öde oder üppig ist, du spürst die Liebe, die das Universum durchdringt.
Alles in der Natur hat seine Bewegung, dennoch spürst du kein Empfinden des Hastens. Du, während du dem zusiehst, bist in deiner Bewegung voller Ruhe. Deine Augen schießen nicht hervor, unterdessen sie der Weite der Natur hinterhergehen.
Wenn du aber anderen Menschenwesen zuschaust, bemerkst du zumeist die Weite nicht. Du bemerkst die Kleinheiten. Du bemerkst die Besonderheiten. Du wirfst dein Auge auf die Entmutigung. Du schaust durch eine zusammengezogene Linse hinaus.
Wenn du am Horizont Berge anschaust, sagst du nicht, dass sie den Horizont unterbrechen. Schaust du dir in deiner Hand ein einzelnes Blatt an, bist du nicht ob seiner Kanten bestürzt. Und dennoch, wenn du andere Menschenwesen anschaust, siehst du öfters etwas, was dich unglücklich macht. Deine Augen bewegen sich zu rasch, oder sie sehen nur Misslichkeiten. Stehen andere Menschen im Weg, Mich zu sehen?
So wie du auf Andere blickst, blickst du auf dich. Du übersiehst, oder du scanst mal ganz kurz. Pausiere einen Moment und schau nach der Schönheit. Sie ist da. In jedem Menschengesicht, hinter der augenfälligen Ausführung, liegt die gleiche Schönheit, wie du sie in der Natur findest. Und die gleiche Schönheit, die in der Natur liegt, liegt in dir. Schau in der Pause mit Meinen Augen, wie sie dich miterleben.
Beim ersten Blick vielleicht kein echter Blick. Beim ersten Blick vielleicht eine Vermutung. Beim zweiten Blick vielleicht der Beginn des Sehens. Sieh einmal, zweimal, dreimal.
Der Seher sieht den Seher.
Ohne das Konzept der Zeit würdest du gar nicht eilen. Du würdest nicht durch das Leben rennen. Du würdest einen Spaziergang durch das Leben machen. Du würdest an ihm nicht vorbeistürzen. Spazierengehen meint sehen, während du spazieren gehst. Du würdest nichts auslassen. Lass dein Leben nicht aus. Sei nicht in solcher Hast, um etwas anderes vor dir zu sehen, was noch zu kommen hat. Sieh, was direkt jetzt vor dir ist. Sei heute ein wenig faul. Entspanne dich und beginne, die Schönheit zu sehen, die du innen in dir trägst, mitsamt der Schönheit vor dir. Beginne zu sehen.
Schließe deine Augen und beginne zu sehen.
Öffne deine Augen zu Mir. Fasse ins Auge, dass du dich auf einer Tour durch das Leben befindest, und Ich weise dich auf die Anblicke hin. Worauf würde Ich dich hinweisen wollen?
Lass dein Leben wie einen schönen Teppich vor dir ausrollen. Schau es dir mit Erstaunen an. Ist es nicht ein Wunder, dass Wir hier inmitten des Lebens sind? Du und Ich beisammen? Insofern, als Ich bei dir bin, da könntest du doch genauso gut mit Meinen Augen schauen. Du wirst nicht eilen, vielmehr wirst du deine Zeit sparen, diese nichtexistente Zeit, weil du das Jetzt finden und es betreten wirst. Jetzt ist Meine Gegenwart. Tritt Jetzt ein.
Rolle den Hügel des Lebens hinunter. Oder rolle ihn hinauf! Rollen meint: nicht widersetzen. Dein Widersetzen verpfuscht das Leben. Wisse, wohin du gehst, und setze dem keinen Widerstand entgegen. Falle frei durch das Universum. Das tust du sowieso. Oh, womöglich klammerst du dich an deinen Weg, das aber stoppt deinen Aufstieg. Du fällst in den Himmel.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #193 – 10.5.2001 – Simpleness
EINFACHHEIT
Die Einfachheit der Ehrlichkeit. Die Natur ist ehrlich. In ihr existiert kein Verleugnen. Sie ist was ist. Es gibt kein Verhehlen. Eine Ulme versucht nicht, eine Eiche zu sein. Kälte gibt nicht vor, sie sei es nicht. Die Natur bejaht ihre Brisen und Stürme, und sie liebt was immer ist und was immer sie tut. Die Natur gibt sich den vollsten Ausdruck. Sie drückt Mich aus.
Und du bist Teil der Natur. Du magst probieren, etwas anderes zu sein, aber du bist Natur, und du bist ein Ausdruck von ihr. Das bedeutet, du bist ein Ausdruck von Mir.
Du hast dich, vielleicht, vor dir selbst verborgen gehalten, oder du hast versucht, beachtet zu werden. Die Natur verbirgt sich nicht, ebenso zieht sie keine Aufmerksamkeit auf sich. Sie ist schier sie selber. Natur ist seiend. Du bist seiend.
Die Natur bläst sich selbst nicht auf. Genauso wenig lässt sie die Luft von sich ab. Die Natur denkt nicht daran, wie sie aussieht oder was man über sie denkt. Die Aufmerksamkeit der Natur liegt auf Mir, und ihr Ausdruck ist von Mir. Aus diesem Grunde drückt sich die Natur selbst aus.
Die Natur versucht nicht, in Erwartungen hinein zu passen. Sie versucht nicht, dir zu gefallen. Die Natur hemmt sich nicht selbst. Die Natur kennt kein Hemmen. Die Natur kennt Zum Ausdruck Bringen.
Der Winter lässt sich nicht an, sich als Sommer durchgehen zu lassen. Der Sommer versucht nicht, Winter zu sein. Eine rote Blume versucht nicht, rosa oder weiß oder gelb zu sein. Eine rote Blume blüht in ihrer Röte. Wir können es nicht Stolz nennen, aber Identität und Wahrheit. Wir können es mehr als Akzeptanz nennen. Sie hat keinen Bedarf, zu akzeptieren, weil sie schlicht das ist, was sie ist. Sie kennt nichts anderes. Darüber gibt es keine Debatte. Kein Bescheid ist zu geben. Eine Blume blüht, und das ist es. Sie lässt ihre Blüte fallen, um sich zu einer weiteren Jahreszeit zu sammeln.
Die Natur kennt Freiheit. Sie hat die Freiheit, sie selbst zu sein.
Denke jedoch nicht, die Natur sei selbstbezogen. Sie spielt ihren Part. Sie interagiert. Sie geht nicht vor sich selbst her. Sie kommt zum Vorschein, wenn es ihr ansteht, zum Vorschein zu kommen. Sie wartet auch nicht müßig an der Seitenlinie. Sie lässt ihre Stärke antreten. Sie macht sich bereit, indem sie ihre Wahrheit aufnimmt. Die Natur, die mit sich selbst ihren Anfang nimmt, ist nicht minder, als wenn sie blüht. In der Natur gibt es keine Unzufriedenheit. Die Gezeiten, die anheben, und die Gezeiten, die abebben, haben das gleiche Glück. Die Flut und die Ebbe haben die gleiche Freude. Sie enthüllen sich selbst. Sie offenbaren sich selbst. Sie zeigen sich Mir. Sie bewegen sich für Mich, und sie stehen für Mich still.
Stillstehen ist allerdings immer Bereitsein. Stillstehen ist schlicht der Augenblick vor einer Handlung. Es ist ein stimmiger Zusammenhalt. Und es ist da eine Aktion hinter der Bereitetheit und schier bevor sie dahin zurückkehrt, wieder in ihrem Bereitsein zu ruhen.
Die Natur ist nicht selbst-bewusst. Sie hat keine Verlegenheit. Sie ist zu sehr Meiner gewahr, als dass sie sich selbst Aufmerksamkeit zollte. Zum Ausdruck Bringen ist nicht Aufmerksamkeit Schenken. Zum Ausdruck Bringen ist Seien.
Die Natur sagt nicht: „Ich blühe jetzt.“ Sie blüht. Die Natur sagt nicht: „Schau auf mich.“ Und doch kannst du nicht anders, als auf sie zu schauen, da sie sie sich selbst und Mir treu ist. Und das Natürliche im Leben zieht dich an, weil du dem gleich bist. Du bist mit der Natur so vertraut. Sie kennt dich gut. Und du weißt um ihre Gesellschaft.
Du bist eine heitere Blume auf Erden.
Wachse dort. Wachse zu Mir. Schaue hoch. Lange zur Sonne. Walze mit der Natur. Sei rosawangig. Erhelle deine Augen. Schließe sie des Nachts. Handle und ruhe. Schlafe und erwache. Was kommt zuerst? Wie kannst du das wissen? Sie kommen miteinander. Das eine ist nicht ohne das andere.
Ich aber schlafe nie. Und dennoch bin Ich bei dir, während du schläfst. Und Ich bin wach bei dir, während du erwachst. Ich bin glücklich, bei der Vollheit von dir zu sein. Ich schwimme mit Freude in dem Vergnügen, das du Mir bist, denn Mein ist die Natur von dir. Du bist Meine Natur. Ich bin die deine.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #194 – 11.5.2001 – Be Not a Lion-Tamer
SEI KEIN LÖWENBÄNDIGER
Alle Ereignisse im Leben haben mit dir nichts zu tun. Die ganze Zeit hast du gedacht, du würdest den Ball der Vorkommnisse prellen, und nun erfährst du, dass alle Dinge, die um dich geschehen, schier Dinge sind, die um dich herum geschehen. Du kannst die Bilderschau anschauen, oder du kannst auf die Bühne eilen und versuchen, es ungeschehen zu machen oder die Szenen zu bewältigen. Du kannst versuchen, die Rollen zu ändern, die Andere spielen, aber in Wirklichkeit bist du der einzige, den du nötig hast, um die Dinge zur Zufriedenheit zu bringen.
Zuweilen hast du aus der Arena herauszutreten. Zuweilen sind die Aktivitäten nicht solche, die du anzuleiten hast. Zuweilen hast du das Leben schlicht sich selbst auszuspielen zu lassen.
Es gibt im Leben eine einzige Lektion zu lernen. Und du lernst sie immer und immer wieder, und sie heißt, Mir stattgeben. Lasse Mich zu, soeben die Bühne zu betreten. Gib dir statt, abzugehen. Werde ein Umstehender und sieh zu. Mich Zulassen bedeutet, deine angenommene Kontrolle zu beenden. Entspanne deinen Griff. Gib deine Haftung auf. Entspanne. Wenn du derart im Leben befasst wirst, wie du es warst, vergisst du dich selbst und vergisst du Mich.
Nicht miteinbezogenes Einbezogensein ist deine Handlungsrichtung. Ist deine Herangehensweise. Gehe das Leben anders an. Du bist kein Löwenbändiger des Lebens. Du bist ein achtsames Publikum des Lebens.
Sobald das Leben für dich dringlich wird, sobald ein Notstand erklärt wurde, ist die Sirene, die angeht, diejenige, die dir ansagt, dass du übermiteinbezogen bist und etwas überkompensierst, was du als Mangel ansiehst. Du versuchst, das Mobiliar umzustellen, und du gibst dir selbst eine unbewältigbare Aufgabe. Du kannst es nur umarrangieren, mit dem Ergebnis, es wieder umzuarrangieren. Du wirst es nie recht hinbekommen. Du weißt nicht, was richtig ist. Fasse ins Auge, dass es so, wie die Dinge sind, bereits richtig ist. Dann kannst du einen Augenblick lang einhalten, und dann kannst du im Leben vorangehen.
Lass die Möbel sich selbst arrangieren.
Du hattest genug davon, zu versuchen, schwere Gegenstände zu bewegen. Höre auf, das Leben so und so zu schieben. Gib dem Leben statt zu sein. Es hat seinem eigenen Kurs zu folgen. Du, folge du Mir.
Du bist so damit beschäftigt, das Leben zu orchestrieren, dass du vergisst, es ist ein Spiel, und dass du nicht der Autor von ihm bist, und nicht der Direktor, und nicht das Stück und nicht dessen Drama. Du bist das Publikum von ihm.
Manchmal schaust du dir ein Melodrama an. Manchmal schaust du dir Dokumentarisches an. Manchmal schaust du dir Operetten an. Manchmal Komödien. Manchmal Wiederholungen.
Ausgenommen du bewegst dich im Leben voran, ansonsten schaust du dir Wiederholungen an. Es mag an der Zeit sein, diese Szene zuende zu bringen, und dann aus ihr herauszugehen. Nimm in Betracht, wohin du deine Energie verbringen möchtest. Nimm in Betracht, worin und in was du deine Energie investierst.
Etliche Bühnenstücke sind Flops. Lass sie sein. Halte das Programm nicht vor und schau ihm nicht weiter zu. Lass den Matsch los. Lass die Vergangenheit los. Begrüße das Neue. Hattest du nicht genug davon, die Vergangenheit immer und immer wieder ohne Auflösungsvermögen zu leben? Versuche nicht, sie aufzulösen. Versuche nicht, letzte Hand an sie zu legen. Lasse sie gehen. Geh voran.
Starte heute ein neues Leben. Du bist der Anlasser von ihm. Hole dich von dort ab, wo du gefallen bist, wische den Schmutz ab und bewillkommne das Leben. Heiße diese wundervolle Vielfältigkeit namens Leben willkommen. Sage jedem Zentimeter von ihm ein Willkommen. Du bist nicht dessen Bekämpfer. Du bist kein Gladiator des Lebens, und du bist nicht auf der Hauptbühne. Du bist jemand, der näher an Mein Herz rückt, und das bedeutet, den Streitereien und Aufruhren zu entgehen. Sie sind nicht die deinen. Ich bin dein.
Möchtest du jetzt mit Mir kommen? Ich ziehe die Vorhänge für dich auf. Ich mache es für dich leicht, den Himmel mit Mir zu betreten. Komme mit Mir mit. Du hattest genug davon, allein zu gehen. Lasse jetzt Mich dich führen. Komm und nimm diesen Weg, nicht jenen. Hier lang.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #195 – 12.5.2001 – Emanating Beings
ENTSTRÖMENDE SEINSWESEN
Wenn du dich von mir berührt spürst, wenn du dich erwärmt, gewürdigt, bemerkt, akzeptiert fühlst, spürst du eine Kostprobe Meiner Liebe. Du spürst einen winzigen Teil der Liebe, die Ich für dich fühle. Du denkst, du spürest den Empfang Meiner Liebe, doch was du in Wirklichkeit fühlst, ist eine Portion Meiner Freude, die sich in sie hinein ausweitet. Du kriegst Meinen Anbeginn des Gebens mit. Du kriegst nicht deinen eigenen Sinn, geliebt zu werden, mit. Du kriegst Meinen Sinn Meiner Liebe mit, wie sie ausstrahlt. Du kriegst Meinen Sinn der Liebe mit, in Mir Meine glänzende Liebe selbst, wie sie inwendig in Mir angeregt wird.
Das ist eine feine Unterscheidung, da Meine Freude beim Geben nicht von deiner Freude am Entgegennehmen getrennt ist. Es ist wie eine einzige Bewegung. Du, der Empfänger, bist ein Geber, unterdessen du entgegennimmst. Du fühlst dich gar freigiebig, großherzig, während du eine Berührung Meiner Liebe spürst, und das deswegen, weil sie das Erzeugnis Meiner Liebe bist. Ich erzeuge Meine Liebe zu dir immerfort, und mitunter fühlst du Meine Liebe, wie sie über deine Wange streicht. Ich zeuge Meine Liebe zu dir, und wenn du ihrer gewahr wirst, fühlst du, du habest einen Ursprung. Du fühlst dich generös, da du Unser Einssein, Unser Wundersamsein spürst.
Meine gleiche Liebe regt sich in dir.
Was mehr gibt es für Mich darüber zu sagen?
Die Liebe, die Ich dir gebe, leitest du an das Universum weiter. Etwas anderes tust du nicht. Während du die Liebe anerkennst, die du empfängst, ist sie bereits weiter vermittelt, da Weiterleiten Teil der einen Bewegung des Entgegennehmens ist. Sobald du den Empfang Meiner Liebe spürst, pausiere einen Augenblick, und du wirst spüren, wie sie dir entströmt. Sie entströmt dir, gesprochen oder nicht gesprochen, in Handlungen begriffen oder nicht. Liebe verströmt. Liebe hat ihren eigenen aufsteigenden Dunst. Du bist ein Versender Meiner Liebe.
Das geht automatisch. Das ist unvermeidlich. Das ist kein Zurschaustellen von Liebe. Das ist kein Knuddeln oder Säuglingsbrabbeln oder edles Opfer. Mit dieser Liebe hast du gar nichts zu unternehmen. Sie verstrahlt sich selbst. Sei dir dessen bewusst, aber mache dir dies nicht zu deinem Besitz. Es ist das Meine. In dem Augenblick, wo du dir ihrer bewusst bist, ist sie bereits zum Universum geflossen. Du brauchst dir nicht des Gebens von Liebe bewusst zu sein. Sei die Liebe, die du gibst. Das meint es, einen Anflug Meiner Liebe zu spüren. Wenn du Meine Liebe spürst, bist du unschuldig. Meine Liebe und Unschuld können nicht in einem größeren Maße voneinander getrennt werden, als das du und Ich können.
Wenn du in einem stahlbewehrten, schallgeschützten unberührten Raum eingeschlossen wärst, würde Meine Liebe dich immer noch erreichen. Sie würde durch den Stahl dringen, denn Meine Liebe durchschneidet sogar Stahl. Meine Macht ist weitaus gewaltiger. Doch rede Ich hier nicht von Meiner Macht. Ich bin hier, um von der deinen zu reden.
Du in dieser luftlosen undurchdringlichen Festung bist in der Lage, Meine Liebe zu empfangen, und die Barrieren sind auch für dich keine, Meine Liebe zu teilen und auszutauschen. Meine Liebe wird von dir strömen, und hinter die Mauern gelangen, so, als gäbe es sie nicht. Das ist die Macht Meiner Liebe in dir. Für sie gibt es keine Mauern. Es gibt keine Hemmnisse. Es gibt keine Grenzen. Du und Ich sind unbezwingbar. Unsere Liebe kennt keine Beschränkungen.
Unsere Liebe ist die weite Sonne. Unsere Liebe ist auch die Blume, die auf einem Felsen wächst. Und Unsere Liebe bist du. Es gibt nichts, was Unsere Liebe nicht ist. Es gibt nichts, was Unsere Liebe nicht sein kann. Und alles, was du zu tun hast, ist, sie in Empfang zu nehmen. Sobald du Meine Liebe in Empfang nimmst, bist du unmaskiert. Sobald du Meine Liebe in Empfang nimmst, bist du ein unschuldiger Empfänger und ein unschuldiger Geber, da du ein ausströmendes Seinswesen Meiner Liebe bist.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #196 – 13.5.2001 – Deep within You
TIEF IN DIR
Meine Macht liegt in Meiner sehr körperlichen Sichtbarkeit. Hätte Ich eine Form, die du mit deinen Augen sehen könntest, würdest du dich an Meiner Form festmachen und dich blenden. Du hättest einen Anblick von Mir, jedoch Meine Sicht verloren. Du würdest Mich so sehr in Meiner Form lieben, dass du dich an sie hängen und Uns noch mehr trennen würdest, als es ohnehin bereits der Fall ist. Hätte Ich eine Form, so würde sie für dich ebenso, wie es die deine für dich ist, irrelevant sein, doch nichtsdestotrotz würdest du ihr große Tragweite anhängen, so wie du es gegenüber der deinen tust.
Hätte Ich eine Form, so sähest du Mich, wie Ich Mich vom einen Ort zum anderen bewege, und deswegen würdest du die Sicht von mir verlieren. Es ist Meine Universalität, die Mich formlos hält. Eine schiere Form könnte nicht immerzu überall sein. In einer Form würde ich begrenzt auftauchen, und das vermag Ich nie zu sein.
Du magst das Bestreben haben, Mich in einer physischen Form zu sehen, gleichwohl weißt du, dass ein Bild von Mir Mich nicht porträtieren kann. Es ist besser, dass dein Schöpfer ungesehen ist, damit Ich gesehen werden kann, wie Ich ohne Grenzen bin.
Du heftest so viel Wichtigkeit an die körperliche Form. Du möchtest, du könntest Mich körperlich sehen, doch, hätte Ich eine körperliche Form, so würdest du Mich nicht sehen. Du würdest Meine körperliche Form sehen. Und du würdest dich an Meiner Form festmachen, und wärest durch Meine Form geblendet. Sei von Meiner Liebe geblendet.
Meine Liebe ist unbegrenzt. Meine Liebe in dir, die du entströmst, hat mit deiner körperlichen Form überhaupt nichts zu tun. Wahr ist, Meine Liebe ist in dir enthalten, wie sie zur selben Zeit nicht in dir enthalten sein kann.
Hätte Ich eine physische Form, wäre Meine Liebe in Flaschen abgefüllt, und, naja, das kann sie nicht. Du kannst sie nicht abfüllen, obschon du das des öfteren versuchst. Du möchtest Meine Liebe in einer anderen Menschlichen Form abgefüllt haben. Du möchtest konkreten Nachweis von ihr. Du möchtest sie an einer Stelle eingeschlossen haben. Aber Meine Liebe kann nicht eingeschlossen werden. Sie kann nur geöffnet werden.
Ich, als Formloser, bin weit.
Und, als Mein Kind geformt, gehst über die Grenzen deiner Menschlichen Form hinaus. Natürlich tust du das. Auf diese Weise erstreckst du dich zu Mir, obschon Ich dich erreiche, woimmer deine körperliche Form platziert ist. Auch ohne dein Gewahrsein erreiche Ich dich. Doch nun erreichst du Mich. Dein Gewahrsein weitet sich über die Länge deines Armes hinaus aus. Du siehst über deine Finger hinaus. Du siehst über das hinaus, worauf sie weisen. Du siehst gar über deine Vorstellungskraft hinaus und beginnst die Realität zu sehen. Du kannst die Realität nicht anfassen, aber du kannst sie in der Ausweitung deines Gewahrseins erkennen.
Was anderes als Wissen ist Gewahrsein?
Als Kind lerntest du Dinge durch Berühren kennen. Wenn ein Säugling das Physische berührt, betritt das, was er anfasst, seinen Geist, und demnach hat das Baby Gewahrsein. Dann, wenn es künftig einen Ball sieht, muss es ihn nicht mehr anfassen, um zu erkennen, was er ist. Es ist seiner Ausgestaltung gewahr, und dieses Gewahrsein beschwört vor ihm den Ball hervor. Die Zeit kommt, wo der Ball für das Baby nicht einmal in seiner unmittelbaren Gegenwart zu sein hat, um in seinem Gewahrsein zu sein.
Ich, Der nicht körperlich angefasst werden kann, bin stets in deiner Gegenwart. Ich bin tief in deinem Gewahrsein. Ich bin da eingebettet. Wir haben gemeinsam unseren Anfang genommen, und, so ist es, du hast Mich nie vergessen, genauso, wie Ich dich nicht vergesse. Einzig dein Gewahrsein von mir hat wiederaufgeweckt zu werden, und ebendafür hast du dein Herz, das Mich aufs Deutlichste anrührt. Indes es Mich anrührt, bist du angerührt. Etwas geschieht zwischen Uns. Es ist dein Gewahrsein, das geschieht.
Kultiviere es. Trainiere es, indem du in ihm schwimmst. Springe in es hinein. Springe in dein Gewahrsein von Mir. Springe in dein Herz des Gewahrseins. Wage es, bis zu den Tiefen des Ozeans des Gewahrseins in dir zu schwimmen. Inwendig in dir.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #197 – 14.5.2001 – Awareness of Greatness
GEWAHRSEIN VON GRÖSSE
Wenn dein Herz und dein Geist, deine Augen und Ohren, wenn die ganze vorteilshafte Ausgangsstellung von dir mit Mir befasst ist, hast du Gewahrsein von Größe. Wenn du dieses Gewahrsein hast, nehmen deine Schwierigkeiten und deine Leere ihren rechtmäßigen Platz ein, der nicht in deinem Gewahrsein, sondern außerhalb von ihm ist. Es gibt in dir keinen Ort, um Probleme anzuhäufen. Sie sind in dir fehl am Platz. Probleme existieren in deinem Gewahrsein nicht. Du hast dich ihnen zugeneigt, sie in deine Obhut genommen, du hast sie genährt.
Dein Sinn für Probleme existiert nur, weil du nicht von Wahrheit erfüllt bist. Du rutschtest sozusagen rüber, und ließt alles in deinem Geist zum Sich Hinsetzen kommen. Sorge über Sorge – du hast sie hineingequetscht. Wie höflich du zu ekligen Gedanken warst. Wie offen gegenüber allem, was dir passierte, gegenüber jeder Möglichkeit, die mit Gefahr befrachtet war.
Sei für Meine Gedanken offen. Sei für Meine Liebe offen.
Jedes Mal, wenn du deine Augenbrauen hochziehst oder dein Herz umklammerst, lasse Mich ein. Lasse Mich deine erworbene Angst stillen. Sie ist dir nicht eingeboren. Sie kam von sonstwoher, und du brachtest sie herein. Und du zahlst weiterhin einen Preis für sie. Sie erhebt bei dir Maut.
Ich bin der Geber von Überfülle. Ich bin nicht vertraut damit, zu nehmen. Alles gebe Ich dir. Ich gebe auf das Geben. Ich lege Meine Liebe auf dich. Ich bin weiß auf weiß. Mein Angebot steht immer. Ich ziehe nichts zurück. Wenn Ich einmal gegeben habe, ist es gegeben. Es ist dir für alle Zeiten gegeben. Du bist mit Mir geprägt. Du bist auf ewig voll und ganz mit Mir geprägt. Unsere Prägung kann nicht ungeschehen gemacht werden.
Ich merke, du denkst, dass Ich etwas von dir wegnehme. Du denkst, Ich nehme deine geliebten Angehörigen von dir fort, wenn sie mit ihren Körpern zuende sind, doch gebe Ich sie ihnen zurück, und Ich bringe sie direkt hier neben Mich, ohne Ausnahmen. Sie erfahren schließlich, dass es keinen Ort gibt, um zu sein, ausgenommen bei Mir. Sie waren auf deiner Seite nie zu verlieren. In deinem Leben existiert mehr als deine angenommenen Bedürfnisse.
Du denkst, Ich nehme deine Jugend fort und setze an ihre Stelle das Alter, doch das ist bloß der Körper, beklage dich nicht. Es ist ein natürliches Ergehen im Leben dank des lange gehaltenen Massenglaubens daran, aber das Abklingen der Oberflächenschönheit soll nur deine wahre Schönheit zum Scheinen bringen. Wenn einmal alle Vortäuschung vorbei ist, scheint das Licht von dir.
Das wahre Herz von dir altert nie, es stirbt nie. Du kannst nur Mir näher kommen. Es gibt kein Weiter Fort, wohin du gelangen kannst. Du warst dort. Du hast auferlegte Distanz sehr wohl kennen gelernt. Komme nun, lerne Unsere Nähe kennen, denn sie ist Wahrheit.
Wie gerätst du näher an deine Wahrheit, die Unsere Gebundenheit der Liebe ist? Mache Platz für Mich in deinem Geist. Erteile dir die Erlaubnis, das zu haben, was du immer gesucht hast und was mit anderen Namen belegt wurde. Sieh dich direkt dem gegenüber, was dein echtes Erstreben ist. Anerkenne es. Zögere nicht zu sagen: „Ich möchte Dich, Gott. Über allem, möchte ich Dich.“
Ohne Mich hast du Vorspiegeltes. Du lässt dir gerne die Getrenntheit von Mir einfallen, doch spiegelst du dir das vor, wenn du denkst, du könnest von Mir fort sein. Ich kann nicht verschollen gehen. Ich bin keine Illusion. Ich bin das Reale des Realen.
Ich küsse jetzt deine Braue. Ich rücke deinen Hemdenbund zurecht. Ich drücke Mein erleuchtetes Gewahrsein auf dich. Ich schließe dich an Mein Herz, und du bist umfangen. Ich bin der Moment, nach dem du dich ersehnt hast. Ich bin die Kulmination deiner Suche. Du suchst weiter, unterdessen du Mich bereits hast. Also habe Mich. Habe Mich. Du hast Mich. Ich bin in deinem Herzen ein-promeniert. Ich bin in deinem Herzen implodiert. Ich bin dort eincodiert. Ich bin eincodiert, nicht im geheimen, sondern ganz öffentlich. Ich bin Wahrheit, um offengelegt und betrachtet zu werden, und allein du kannst das. Und du tust es für Mich.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #198 – 15.5.2001 – An Oasis Called Heaven
EINE OASE NAMENS HIMMEL
Richte deine Aufmerksamkeit auf Meine Liebe. Du rufst mich zur Liebe herbei, während Ich dich mit ihr überschwemmt habe. Aber du warst unaufmerksam, sie zu sehen. Du bist an der Liebe vorbeigegangen. Sie hat dich nicht übersehen. Du übersahst sie. Du schautest vorbei. Du schautest zu schnell und zu weit und verfehltest, was direkt hier war.
Es ist nicht so, dass du nach Liebe Ausschau halten musst. Du musst sie anschauen, sie sehen. Erfahre die Liebe in deinem Herzen und warte nicht auf Liebe von Anderen, es zu füllen. Ich habe schon dein Herz mit Liebe gefüllt. Meine Liebe, sie gab Ich dir. Sie ist immer noch die deine.
Wieso im Himmels Namen bist du auf der Erde, wenn nicht, um Meine Liebe zu teilen und auszutauschen? Teilen bedeutet Entgegennehmen wie auch Geben. Die Liebe, die überfließt, in Empfang nehmen. Zunächst hast du sie zu bemerken.
Die Silhouette von Bäumen in der frühen Dämmerung ist Meine Liebe. Alle Luft, die du atmest. Die Klänge der Vögel. Was singen sie deines Erachtens anderes als Meine Liebe? Was ist deines Erachtens ein Auto, das an deinem Haus vorbeifährt, anderes als Liebe? Der Regen, der fällt, die Sonne, die scheint, sie sind Liebe für dich. Eine Verkehrsampel ist Liebe für dich. Ein Ampelrot ist Liebe für dich. Eine Straßenecke, an der du wendest, ist Liebe für dich. Das Nest einer Nachtigall ist Liebe für dich. Ein Grashalm. Tau auf dem Gras. Ein verwittertes Blatt ist auch Liebe für dich, Liebe für das Bitten, Liebe für das Empfangen, und Liebe für das Geben.
Worauf immer deine Füße ruhen, es ist Meine Liebe, die für dich ausgelegt ist.
Jedes Buch auf dem Regal, ob gelesen oder nicht gelesen, ist Meine Liebe, die über dir ausgegossen ist.
Bevor du das Überwiegen der Liebe im Universum bezweifelst, entsinne dich, dass Liebe Energie ist. Möchtest du bejahen, dass es im Universum viele Energie gibt? Dass ebendiese Energie Meine Energie ist, die überall verspritzt ist? Lasse sie auf dich fallen.
Schau die Welt um dich herum anders an. Sie hält dich nicht vor dir zurück. Ganz im Gegensatz zur allgemein vertretenen Vorstellung ist die Welt voll von Liebe. Die Welt treibt herrenlos in Liebe. Die Welt ist aufgesogen voller Liebe. Du kannst ihr nicht entkommen, aber du kannst sie ignorieren. Und das hast du getan. Und ebenso ignorierst du Mich.
Wie traurig ist es, mitten von Essen hungrig zu sein. Dafür besteht kein Bedarf. Das Festmahl ist für dich, aber du musst mitessen. Niemand wird dich mit dem Löffel füttern. Niemand wird dich mit Liebe hämmern. So funktioniert Liebe nicht. Akzeptiere, dass du von Liebe umgeben bist, und habe dann teil. Mache dir die Liebe zunutze, die im Universum im Überfluss existiert. Lies sie auf. Schau sie dir an. Liebe das Universum. Nimm dich der Liebe in deinem Herzen an. Schieße sie dir heraus. Sie braucht kein Objekt.
Liebe braucht ein Subjekt, und du bist das. Du bist derjenige, der ausgewählt ist, Liebe auf alles zu scheinen, überall, immerzu. Lass das eine Prämisse sein, von der aus du startest, anstelle der unheiligen Prämissen, die du hattest. Ich möchte nicht einmal die Prämissen erörtern, unter denen du operiertest, außer dass Ich sage, dass du dachtest, du seiest in einer Wüste durstig, unterdessen du die ganze Zeit in einer Oase nass getröpfelt wurdest.
Wo Ich bin, das ist eine Oase namens Himmel. Ich bin überall. Ich bin mitten in dir. Das Leben kann nicht dürr sein, außer du hast etwas verleugnet. Vielleicht hast du Mich verleugnet. Vielleicht hast du dein Recht auf Mich verleugnet. Vielleicht hast du dich geweigert, an die Überfülle zu glauben, inmitten derer du bist. Du bist nicht an den Rändern Meiner Liebe. Du bist in ihrem Zentrum. Das musst du wissen. Du kannst es jetzt wissen. Tief in deinem Herzen kennst du die Wahrheit des Lebens. Es besteht nicht aus all den Fakten, die dein Geist über sich selbst geschüttet hat. Fakten sind nicht Wahrheit. Liebe ist Wahrheit. Und du bist Meine Liebe, die auf der Erde sich manifest gemacht hat. Das ist die Wahrheit.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #199 – 16.5.2001 – To Thine Own Self Be True
DEINEM WAHREN SELBST SEI TREU
Dass jeder Gedanke, jede Handlung, jedes Bestreben, die du hast, für Mich ist, bedeutet nicht, dass du dich vertuschst. Du spielst keinen Part. Du spielst keine Rolle. Was du in Wirklichkeit zu tun hast, ist, all die Rollen fortzunehmen, die du dir anmutetest, und einfach das Wesen von dir zu sein, das bereits existiert. Du bist Meine Widerspiegelung, und eine Widerspiegelung trägt keine Aufführung vor. Sie spiegelt einfach wider. Ob der Spiegel sich in einem schönen Ambiente oder in einem Parterre befindet – der Spiegel spiegelt wider. Er weiß nichts davon, etwas anderes vorzugeben. Ein Spiegel, der reflektiert, empfindet nie, er sei es nicht wert zu reflektieren. Staubig oder nicht, sein Zweck ist es zu reflektieren, und er tut das automatisch rückhaltlos.
Gelegentlich denkst du, dass du eine vollkommene Person zu sein habest, um Mich widerzuspiegeln. Du denkst, du habest gute Taten vorzutragen und jeden Moment wundervoll zu sein, um Mich widerzuspiegeln. Diese nach außen gewandte Person wirst du nie sein, die du deines Erachtens sein solltest. Du wirst nie wirklich eine angenommene Identität sein. Nimm deine eigene. Nimm: Mein Kind. Mein liebes, unvollkommenes Kind. Unvollkommen, da du deine Vollkommenheit nicht kennst.
Vollkommenheit bedeutet schlicht nicht, was du gedacht hast. Vollkommenheit ist nicht erlangbar. Vollkommenheit mit Worten, jene mag man erreichen können. Aber die Vollkommenheit, von der Ich spreche, ist absolut die deine. Höre mit dem Denken auf, du müssest ein perfektes Etwas sein. Fange mit dem Denken an, dass du Mich zu reflektieren habest. So wie du bist, sollst du Mich widerspiegeln. Du wirst nie genug Glauben in dich haben. Habe fortan Glauben in Mich. Habe Glauben in dich selbst.
Wir gelangen zu dem Geheimnis des Reflektierens von Mir. Hier kommt’s: Richte deine Aufmerksamkeit auf Meine Liebe, und den Rest werde Ich erledigen. Das meint, Ich werde dich zu dem Rest inspirieren. Du musst dich nicht in Meine Widerspiegelung hinein beordern. Du bist bereits Meine Reflexion. Womit du aufzuhören hast, ist, zu denken, du habest jemand sonst zu werden, bevor du wahrhaftig Mich reflektieren könnest.
Du bist Mein gewähltes Kind. Ich wählte und wähle dich. Du bist Meine Wahl. Einfach so wie du bist, bist du Meine Wahl. Sobald dein Geist das bejahen kann, wirst du dich in die Schönheit hineinschmelzen, die du, wie Ich weiß, bist. Du siehst deine Schönheit nicht. Ich sehe sie. Du siehst deine Unvollkommenheiten, aber Ich sichere dir zu, dass sie sich nur an der Oberfläche befinden, und die Oberfläche ist nicht der Inhalt, nicht die Ausdehnung oder der Kontext Unserer Liebe.
Sei weniger deiner selbst und mehr Meiner bewusst. Nicht einmal Meines Willens. Einfach Meiner bewusst. Dein Gewahrsein von Mir allein wird dich zu neuen Höhen führen. Wenn du Gewahrsein von Mir hast, hast du das Gewahrsein Meiner Liebe für dich. Dein Gewahrsein Meiner Liebe gestaltet dich um. Du erhebst dich aus dem Sumpf, wo du deiner Einschätzung gemäß warst und hingehörtest. Du hebst dich zu dem, wo Ich bin. Natürlich bin Ich bei dir im Sumpf, oder nicht im Sumpf, aber Wir reden hier über deine Wahrnehmung.
Du hast dich selbst fehlwahrgenommen. Du hast dich selbst getäuscht, aber Mich kannst du nie täuschen, dahingehend, dass Ich denke, du seiest weniger, als was Ich gemacht habe. Ich versuche, dich zu ent-täuschen. Was anderes denn, denkst du, ist Erleuchtung als Verlust an Täuschung? Beginnst du zu erfassen, dass es diese Ungleichheit zwischen deiner Würdigung deiner selbst und Meiner Auffassung von dir ist, weswegen es dir gut ansteht, deinen Glauben in Mich zu legen? Ich habe großen Glauben in dich. Aber Mein Glauben weitet sich über das Zutrauen hinaus. Mein Glauben ist äußerste Wissendheit. Er ist Fakt. Er ist Wahrheit.
Ich weiß, was Ich machte, als Ich dich machte. Ich kümmere Mich nicht um deine Position in der Welt. Die Welt setzt Meine Wahrnehmung nicht in Schwingung. Lasse sie auch nicht die deine in Schwingung setzen. Du bist nicht die Namen, die dir beigeordnet wurden. Hoch oder tief, du bist nicht das, was die Welt von dir denkt. Du bist genau das, was Meine Gedanken von dir sind, und du musst jetzt, nicht später, beginnen, Meine Gedanken zu denken und dich mit Meinen Augen der Liebe anzublicken.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #201 – 18.5.2001 – Open Today
ÖFFNE HEUTE
Nichts muss so sein, wie ihr denkt, es müsse so sein. Das ist alles eure Anhaftung. Ihr seid sogar an eure täglichen Rituale angehaftet. Ihr beherrscht euch durch eine Art Gesetz, was das anbelangt, wann ihr euer Bad nehmt, wann ihr frühstückt, aus welcher Tasse ihr trinkt, wann und was ihr betet. Eure täglichen Rituale sind ein Dranbleiben. Doch woran haltet ihr euch fest, während ihr euer Leben derart auslegt, so, als wäre es ein Buch für Verabredungen oder eine Liste, wie etwas zu machen ist?
Euer Leben ist eine Plattform, kein Terminplan. Euer Leben ist ein beweglicher Stein, kein unbewegliches Objekt. Euer Leben wird weder im voraus gelebt, noch gibt es Nischen für euch, in die ihr reinpasst. Euer Leben ist nicht eingeprägt. Es ist nicht für euch angelegt. Es wird gelebt.
Es ist ein Gang in einem unbekannten Wald, dennoch überzeugt ihr euch selbst, es sei eine geordnete, eingerichtete Route, und dass ihr genau wüsstet, welcher Weg zu nehmen sei. Ihr habt genau gewusst, welcher Weg zu nehmen ist, um das Öffnen des Lebens zu umgehen.
Dieser Tag, der vor euch liegt, ist nie zuvor gewesen.
Er ist kein Buch, das ihr bereits gelesen habt.
Er ist ein ungeöffnetes Buch.
Ich rate euch, es zu öffnen.
Der Umschlag von gestern ist bereits geschlossen.
Lebe das Leben von neuem.
Überquere deine Brücken dann, wenn du bei ihnen anlangst.
Lege deinen Terminplan weg.
Christus nahm seine Schüler aus ihren Routinen heraus.
Routinen sind nicht sakrosankt.
Drehe dein Leben von oben nach unten. Mache mit ihm einen Frühjahrsputz. Leere dein Leben wie einen vollgestopften Schrank aus, damit es Platz gibt, um sich voranzubewegen. Wende dein Leben nach oben.
Du hast es gerne, haften zu bleiben. Du hast es gerne, der gleiche zu bleiben. Wenn du willkürliche Haltepunkte los lässt, wirst du nicht so anders sein, wie du befürchtest. Du wirst mehr von dir sein. Du wirst ein größeres Bild abgeben. Du wirst in Größe hineingehen, indem du etliche schofelige Sachen los lässt. Hast du wirklich gedacht, du beherrschest dein Leben? Dass du jeden Tag die gleiche Reihe von Ereignissen auszuführen habest? Öfters ist das, was du Stabilität nennst, Unbeweglichkeit.
Geh weiter. Rücke nach. Blühe auf. Geh nach vorne. Geh zu einem Picknick. Entplane deinen Tag. Mache ihn wie Kraut und Rüben. Habe Spaß. Wirf um und baue neu.
Was immer du heute geplant hast, mache etwas anderes. Nimm einen anderen Weg. Lasse aus. Zieh die Sonne zu dir heran. Pflücke Blumen. Tue nicht das, was du deines Erachtens heute zu tun hast. Probiere etwas anderes aus. Sei nicht einen Augenblick lang pflichtbewusst. Sei frei. Gewähre dir die Freiheit des Heute. Denke nicht darüber nach. Wisse einfach, dass heute ein Tag ist, an dem du Segel setzt. Laufe heute aus. Mache es heute anders. Mach es zu einem Geschenk, das du öffnen und wobei du sehen wirst, was drin ist.
Nimm von deinem Tagesplan Abschied. Mache etwas anderes. Mache alles anders. Finde heraus, wer du bist. Bist du wirklich eine gestrenge Pflegerin oder bist du ein Forschungsreisender? Was, denkst du, würde passieren, wenn du heute nicht all die Dinge machtest, zu denen du dich bestimmt hattest? Wie wäre es, wenn du heute frei nähmest? Was wäre, wenn du heute absurd wärst, anstatt gewöhnlich?
Was wäre, wenn du Kolumbus wärest, der die Segel setzt?
Was wäre, wenn du ein Entdecker wärst?
Ganz bestimmt gibt es etwas, was du bisher noch nicht entdeckt hast. Hast du es dir angeschaut?
Entdecke dich selbst. Finde heraus, was für ein Begleiter du dir selbst sein kannst. Sieh, wie viel Spaß du sein kannst. Wie freundlich. Bringe in Erfahrung, was dran ist, zu atmen, und nicht pflichtgebunden zu sein.
Tue heute etwas Frivoles. Entfalte dein Leben. Nimm diese säuberlichen Falten fort. Schüttle es etwas auf. Lass die Falten fallen, wo sie mögen.
Bleibe zuhause, oder gehe aus, aber verzweige dich. Du mögest dich aufblühen lassen. Ist nicht Zeit, Spaß zu haben? Heute ist der Tag. Ich gab ihn dir zu deinem Vergnügen. Ich gab ihn dir als einen Tag, um herauszufinden, wer du bist.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #202 – 19.5.2001 – Pick Flowers
PFLÜCKE BLUMEN
Was Ich gestern vorschlug, wird die Ordnung deines Tages verändern. Du tust vielleicht die gleichen Dinge, aber du wirst sie in Freiheit tun. Wie du dein Leben anschaust, wird sich verändern, und somit wird sich dein Leben verändern. Von der Knechtschaft zur Freiheit, Geliebte. Das ist alles, was vonnöten ist. Ein kleiner Schalter in dir, und bei dir schaltet es von Aus zu An. Bleibe auf An.
Was, in vielen Fällen, geschah, ist, dass ihr vergessen habt, das Leben zu genießen. Ihr wart so geschäftig, um euch selbst auferlegten Verpflichtungen nachzukommen, dass ihr den wahren Zweck des Lebens vergessen habt, nämlich, euch zu freuen. Ihr könnt die gleichen Dinge tun wie zuvor, und ihr könnt euch daran erfreuen, sie zu tun, derweil ihr durch sie nicht gefesselt seid. Gebt euch Freude-Auszeiten.
Wann war es das letzte Mal, dass du dir stattgabst, Blumen zu pflücken? Oder wirklich den Himmel anzuschauen? Oder dich mit dir hinzusetzen und herauszufinden, wie du dich bei den Dingen fühlst? Wann war es das letzte Mal, dass du nicht über der Schulter mit einem Riesensack von Dingen, die zu erledigen sind, herumranntest?
Wann war es das letzte Mal, als du deinen Tag antratst, um ihn zu genießen, und nicht, um durch ihn hindurch zu kommen? Deinen Tag antreten mit der Absicht der Freude ist deinen Tag mit einer hellen Farbe malen. Allzuoft hast du deinen Tag grau gemalt, oder du hast ihn gar nicht gemalt, im Wartestand, ein Anderer möge ihn zu etwas machen. Erhelle deinen eigenen Tag. Zuguterletzt ist das an dir.
Meine Kinder waren allzuoft pflichtgebunden, im Glauben, sie hätten es nötig, bestimmte Dinge zu tun, um aufzuholen. Um was aufzuholen? Um Billigung aufzuholen? Ganz bestimmt nicht die Meine. Du hast die Meine, deswegen musst du dich dafür nicht verschleißen.
Es ist durchaus eine Befriedigung, eine weitere Sache auf eurer Liste durchzustreichen, doch weswegen, das frage Ich, beläuft sich euer Leben so sehr darauf, was getan werden muss? Allzu oft war euer Leben eine Liste von Mühen, die abgearbeitet und die dann ein weiteres Mal getan werden müssen. Ich spreche nicht davon, Verantwortung zu ignorieren. Ich spreche nicht davon, die Verantwortung für die Dichte um euch herum zu ignorieren, für das Abstauben, das Mähen, das Kochen und Wäscheaufhängen. Ich bitte euch, die Verantwortung für eure Freude zu übernehmen. Eure Freude. Stellt die Freude an die oberste Stelle auf eurer Liste. Findet heraus, wie ihr mit Freude abstaubt, putzt oder Zahlen zusammenzählt und Unkraut jätet.
Ihr seid kein Roboter. Ihr seid ein Menschen-Seinswesen. Ich machte euch mit Freude zur Freude, der euren und der Meinen. Erfüllt Meine Freude, indem ihr Freude bereitet und aus euch selbst heraus Freude habt.
Fasst die Absicht, euch zu freuen. Bescheidet, zu genießen. Entscheidet euch, auf eure Freude zuzusteuern, und nicht, auf sie zu warten oder durch Nicht-Freude hindurch zu gelangen.
Ich leite euch an, im Augenblick zu leben. Das Jetzt dieses Augenblicks beinhaltet kein Sorgen. Sorgen ist kein Anteil der Gegenwart. Sorgen bezieht sich auf etwas Späteres, das dich laut deiner Angst befallen werde, oder sie bearbeitet deine Brust mit den Fäusten wegen etwas aus der Vergangenheit, das du auf eine bestimmte Weise interpretierst.
Möchtest du bitte lieber dein Leben leben, als es zu interpretieren?
Möchtest du bitte die Ausblicke um dich herum genießen?
Möchtest du bitte all das willkommen heißen, was heute deinen Tag betritt? Bestimmt gibt es sogar im Missfälligen etwas, was dich zum Lächeln bringt.
Entwirre deinen Tag. Wirf ihn hoch. Fange ihn auf. Sei in ihm entzückt.
Hier ist ein Tag, der dir zu deinem Vergnügen überreicht wurde. Nicht zu deinem Weh. Kummer ist nicht besser als Freude. Er ist nicht mehr wert. Eine schwere Last tragen ist nicht besser als eine leichte tragen, oder als keine und die Hände frei haben. Habe dein Herz frei. Lasse die Gewissenhaftigkeit dich nicht von der Freude fernhalten. Gewissenhaftigkeit kann eine Geisteshaltung sein, die dir dein Geburtsrecht auf Freude versagt. Stelle dich sodann auf Null. Du bist vorgesehen, Freude zu haben. Es ist deine Pflicht, Freude zu haben. Es ist deine Verpflichtung, zu genießen. Stelle Freude an die erste Stelle deiner Liste. Öffne dich für sie. Heute gebe Ich dir Meine Freude.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #203 – 20.5.2001 – Getting to Know You
DICH KENNENLERNEN
Nimm ein neues Bild von dir her. Zeichne deine Skizze neu. Oder lösche sie. Nimm dir überhaupt keine Skizze von dir her. Habe dich schier. Du in all Meiner Pracht.
Derart oft sagst du dich selbst voraus. Du denkst, das Leben beenge dich oder Andere, indes bist du es, der das bewerkstelligt. Du beschränkst dich selbst. Weite deine Gelegenheiten aus und mache sie dir zunutze. Du bist deine größte Gelegenheit, allerdings hast du das schlicht nicht gesehen. Fortwährend suchst du nach etwas Wundervollem, was auf dich zukommt. Das hat es bereits getan.
Du schaust unentwegt nach irgendeiner Antwort, nach einer Folgerung auf oder nach einer Bemessung von etwas. Du beschlosst, die Dinge einleuchtend zu machen. Mache stattdessen das Leben. Mache das Leben, indem du es los lässt. Ziele, und lasse los.
Entlasse deinen Dienst an modischen Konzepten, die zu dir nicht passen. Setze dich selbst auf die Wahrheit deiner Träume an. Da draußen gibt es für dich mehr. Wage es, hinaus zu langen. Strecke dich höher. Dann wird es dir näher kommen. Dein Hinauslangen zieht es zu dir her. Belohne dich.
Was sind deine wahren tiefen Verlangen? Anhäufen oder geben? Loswerden und verzichten. Welche Metaphern im Leben sind die deinen, die du heranführst? Welche Assoziationen unterschiedlicher Dinge kannst du zusammenfügen? Was an Illusion kannst du erschüttern? Setze die Scherben deines Lebens neu zusammen. Bringe die Stücke wieder anders miteinander in Verbindung. Es existiert eine andere Anordnung als diejenige, du du zusammengefügt hattest.
Wie du die Elemente kombinierst, das verändert ihre Kennzeichen, stimmst du dem zu?
Verknüpfe dich mit Mir. Ich bin kein fehlender Bestandteil. Ich bin eine Basis. Ich bin das Fundament, dem alles Sonstige entkommt. Sogar ein Gemälde hat eine Grundfläche. Möglicherweise kannst du ohne eine solche nicht sein.
Fuße dein Leben auf Mir. Das meint, nimm von Mir deinen Anfang. Starte von dort, wo du begannst. Starte am Anfang und beginne immer und immer wieder von Neuem. Checke dich bei Mir ein. Es kostet nichts. Es ist heilig. Es ist etwas Gutes, sich bei Mir einzuchecken, da Ich belebend bin. Ich bin der Beleber.
Sieh dein Leben als einen Wiederauffrischungs-Kurs. In deinem Leben verhält es sich so – du suchst nach Zeichen von Mir. Anstelle der Zeichen, nach denen du Ausschau hältst, schaue dich nach den Leitlinien und Hinweisen um, die Ich vor dir ausgestreut habe.
Besser noch, schaue Mich an. Halte direkt nach Mir Ausschau. Genug jetzt davon, um die Dinge herumzugehen. Komme zu Mir zurück. Hole Mich ein. Ich bin direkt hinter dir und vor dir. Du kannst Mich nicht verfehlen, denn Ich hüpfe vor dir, damit Ich gesehen werde. Oh, du hast recht, Ich habe keine Form, die du sehen kannst, aber nichtsdestotrotz kannst du den Nachweis von Mir sehen. Du kannst Liebe sehen, oder etwa nicht? Sogar an den entferntesten Orten kannst du sie sehen. Mitunter ist es leichter, sie an entfernten Orten zu sehen. Dann bring sie zu Mir zurück, zu dem Mahlstrom an Menschengedränge, das eines nach dem anderen vorbeizieht und dabei in seiner Hast Mich vergisst. Nimm Meine Liebe mit dir und wirf sie in den Wind.
Erstarke in der Gepflogenheit der Liebe, indem du sie ausgibst und erkennst, dass es dort immer mehr gibt, woher sie kam. Sei nicht knauserig mit Liebe. Es liegt dir nicht an, damit mickerig zu sein. Wenn du mit ihr knauserig bist, entschwindet sie in deiner geschlossenen Hand. Während du, wie ein Schmetterling, deine Hand öffnest, macht sie sich auf. Setze sie als allererstes frei. Das habe Ich getan.
Ich setzte die Liebe in der Welt frei, und Ich sagte zu euch, sie zu vervielfältigen. Sie muss sich vervielfältigen, anderenfalls wird sie schläfrig. Liebe ist nicht glücklich dabei, schlummernd zu sein.
Liebe will hinaus. Öffne ihren Käfig und lasse den Vogel fliegen. Mache aus Meiner Liebe keinen Gefangenen in dir. Befreie Meine Liebe, damit sie mehr von sich selbst findet. Darin besteht der Wert des anonymen Gebens. Es ist Meine Liebe, die du gibst, und wem immer du sie gibst, du gibst sie dir selbst. Das alles ist in Freiheit getan. Liebe Geben ist die Freiheit deiner Evolution. Gib sie, ohne es zu merken. Meine Liebe ist keine Proklamation. Meine Liebe dringt in alles ein. Lass sie in dich eindringen. Gib Meiner Liebe in dir statt, sich selbst kennen zu lernen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #204 – 20.5.2001 – How to Create
WIE ERSCHAFFEN
Du lernst soeben, wie Ich zu sein, wie Ich zu denken, wie Ich zu sehen.
Als Ich das Universum erschuf, dachte Ich nicht jedes Detail durch. Das wäre nicht bestimmbar und allzulange gewesen. Was Ich tat, war bestreben. Ich hatte eine Intention, Leben und Schönheit zu erschaffen, und Meine Absicht wurde realisiert. Ihr wart Teil Meiner Intention. Meine Schöpfung erschafft sich selbst nach wie vor. Das nennt man Evolution. Etwas wurde anfangs in Bewegung versetzt, und die Bewegung hält an.
Mein Bestreben war es, Meine Liebe herzunehmen und aus ihr etwas Konkretes zu machen. Das war Mein Verlangen. Das war Mein Ziel. Das war Meine Intention, aber ich zeichnete keine Blaupause und malte mir im voraus nicht alles aus. Ich hatte Mein Bestreben, und Mein Bestreben manifestierte sich, und Ich blies Leben in es, und Ich sah, es war gut.
Und auf diese Weise erschafft ihr ebenfalls. Ihr schleppt euch nicht mit jeder Einzelheit dahin. Ihr spürt ein Drängen in Richtung auf etwas – das ist euer Bestreben -, und euer Bestreben trägt Früchte. Was ihr begehrt, wird zu einem Bild seiner selbst.
Hätte Ich jedes Detail der Schöpfung geplant, so hätte Ich immer noch damit zu tun. Die Details freilich zogen sich selbst aus Meinem anfänglichen Gedanken heraus. Gedanken manifestieren.
Ein malender Künstler hat sein Bestreben, zum Ausdruck zu bringen, und er bewegt seinen Pinsel, er ermutigt ihn, gibt ihm nach, und etwas, was im Künstler zum Ausdruck gebracht zu werden hat, wird zum Ausdruck gebracht. Etwas vom Inneren des Malers ruft das Gemälde zu sich, und der Pinsel kooperiert. Die Farben bewegen sich ebenfalls. Alles ist parat und begierig, dass das Gemälde gemalt wird. Der Künstler hat keine Rezeptur. Er hat ein Verlangen, etwas auszudrücken. Er erschuf kein Rezept. Er erschuf ein Gemälde.
In eurem Erstreben kennt ihr womöglich nicht einmal dessen Namen, oder, ob es einen Namen hat. Ihr erstrebt. Ihr seid der Erstrebende. Und ihr seid das Erstrebte. Was ihr erschafft, ist euer Bild. Es ist ein Bild, das euch selbst offenlegt.
Euer Streben lautet, dass die Liebe aus euch heraus komme. Womöglich denkt ihr, euer Streben liege darin, dass Liebe euch zukomme, aber euer Streben ist, zum Ausdruck zu bringen.
Ein Auto ist kein Bestreben, obschon ihr es gerne haben wollt. Es ist etwas, was ihr wollt und vielleicht in Bezügen der Welt nötig habt, doch das Wollen oder Brauchen eines Autos ist kein Bestreben. Ein Bestreben ist mehr als ein eingegrenztes Objekt.
Macht euch auf und sucht eure Bestreben, zielt darauf ab, zu erkennen, was sie sind. Sie, die Bestreben, folgen euch auf Schritt und Tritt.
Wie ihr euch Mir gegenüber zum Ausdruck bringt – das ist ein Bestreben. Und das ist das gleiche, wie wenn ihr sagt. „Wie wird sich Gott Selbst mir gegenüber und mittels meiner zum Ausdruck bringen?“
Euer echtes Bestreben liegt darin, dass Ich Mich durch euch zum Ausdruck bringe. Fakt ist, das tue Ich. Und ihr verästelt euch. Ihr geht eurer Ränder verlustig und werdet mehr und mehr in das Universum von Mir einverleibt. Ich bin weder umrissen, noch möchtet ihr das. Ihr möchtet ohne Begrenztheiten im Weg am weitesten hinauslangen, ohne Haltepunkte, ohne Zäune, ohne Pforten. Euer Bestreben, am weitesten zu sein, ist Mein Streben für euch, am Innersten zu sein.
Meine Worte hier sind wie ein Pinselstrich eines Künstlers, und ihr fragt euch, was sie bedeuten. Meine Worte hier, Meine Pinselstriche ziehen euch näher zu Mir heran. Das bedeuten sie. Und das könnt ihr begreifen. Ihr könnt begreifen, dass Ich euch liebe und zu Mir bringe. Und darin besteht Unser Trachten. Wir erschaffen euer Verlangen und erfüllen das Meine.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #205 – 21.5.2001 – A Spark of God’s Light
EIN FUNKE VON GOTTES LICHT
Ich bin ein im Überfluss vorhandener Gott. Ich überschaue Meine Schöpfung, und Ich gebe. Ich kenne, was Ich gebe. Ich kenne, was Ich gegeben habe. Kennst du, was du in Empfang genommen hast?
Womöglich nicht.
Womöglich bemerkst du alles, was du nicht willst, und vergisst, das zu sehen, womit du gesegnet wurdest.
Alles, was du nicht willst, ist für dich klar. Hinter dem Fakt triffst du Einwände. Was ist daran Gutes? Dein Knie ist bereits geschrappt, und du sagst: „Ich protestiere.“ Ein Richter hat dich zu einer Nacht Gefängnis verurteilt, und du sagst: „Euer Ehren, ich protestiere.“ Oder du sagst: „Gott, wieso tatst Du mir das an?“, oder: „Gott, wie konntest Du das geschehen lassen?“
Anstatt das zu betrauern, was sich zutrug, winke dein Gutes zu dir her.
Geleite es herein.
Bewillkommne es.
Lade es ein.
Versichere dich seiner.
Schließe mit deinem Guten Bekanntschaft.
Denke über deine gegenwärtigen Möglichkeiten hinaus, und fortan denkst du.
Versinke nicht im Sumpf der Bedingungen. Umstände sind bloß eine Szenerie, die an dir vorbeizieht. Die Szenerie ist nicht dein Direktor, aber du hast vor ihr einen Kotau gemacht. Die Szenerie rund um dich herum ist nicht das gegenwärtige. Die Szenerie ist etwas, was du aufstelltest, und dann abnimmst. Das Gegenwärtige ist etwas anderes. Du musst dahinter und hinter die Szenerie schauen, um das Jetzt kennenzulernen. Du bewegst dich durch die Szenerie. Die Szenerie positioniert dich nicht irgendwo. Sie gestaltet dich nicht um, obschon du manchmal meinst, sie tue das.
Du bist um Vieles machtvoller als die Szenerie. Und du wirst gut daran tun, weit über sie hinaus zu schauen. Das musst du, anderenfalls verschanzt du dich in ihr, eingeschlossen in Bildern rund um dich, versunken in einer Hintergrundkulisse.
Blicke zu deinem Herzen, und blicke zu Mir, und du wirst hinter die Vorwände rund um dich herum schauen.
Meine Freunde, ihr braucht nicht den Vorkommnissen und Gegebenheiten eures Lebens Folge zu leisten. Behaltet alleine das inwendig in euch, was euch hochhält.
Schaut auf eure innere Wissenshaftigkeit.
Seid euer eigener Führer. Vertraut auf die Wahrheit und nicht so sehr auf Faktoren. Faktoren sind schier sich umschichtende Sande. Was haben sie in Wirklichkeit mit euch zu tun? Was hat das Unbeständige mit dem Beständigen zu tun? Was hat die Unheiligkeit mit der Heiligkeit zu tun? Du bist der Beständige, und du bist der Heilige, denn du bist eine Sektion von Mir. Du bist ein Teil von Mir. Nicht bloß ein Splitter von Mir, sondern ein Teil. Nein, kein Teil. Ein integriertes Ganzes. Du bist Meine Bewusstheit in Menschlicher Form. Nimm an Meiner Bewusstheit teil, denn sie ist die deine.
Du bist ein wenig verlegen, wenn ich dich heilig nenne. Du hüstelst hinter deiner Hand, so, als wäre Ich nicht Alles-Sehend. Du denkst, du sähest besser als Ich. Du denkst, Ich sei blind, und sähe dein Fehlbetragen nicht, indes, du bist blind und blickst auf es, denn rund um dich ist ein weites Licht, das so hell und schön ist, dass du, könntest du nichts anderes als sehen, nichts anderes anschauen würdest. Du würdest von dieser Helligkeit nicht geblendet, vielmehr würdest du in diese Helle hineinschauen, und du würdest sie einatmen, und du würdest in deiner Wertschätzung für ihre Größe voll und ganz zu ihr werden. Du würdest sie dir einverleiben, oder sie würde dich einverleiben, und was war hätte keinerlei Bedeutung mehr, denn du und das Licht wären verschmolzen, und du wärest das Licht, oder, das Licht wäre du, und da gäbe es Licht in aller Herrlichkeit, und du würdest rundum damit vertraut sein. Du würdest Mich erkennen, und du würdest dich erkennen.
Ich habe dich immer gekannt. Du bist nicht von deinem anfänglichen erschaffenen Moment abgegangen. Dieser Funke ist nach wie vor inwendig in dir. Er ist wer du bist. Du bist Mein wahres Licht. Du, der du aus Meinem Licht gemacht bist, bist Mein Licht.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #206 – 22.5.2001 – The Two Sides of You
DIE ZWEI SEITEN VON DIR
Entsinne dich, wenn du dich verdrießlich fühlst, ist das nichts Weiteres, als dass es etwas gab, das du sein oder haben oder scheinen wolltest; und es kam nicht so, wie du es wolltest, und dementsprechend erblicktest du Enttäuschung, und dachtest du, die Enttäuschung seist du. Du dachtest, deinerseits einem Traum nicht nachzukommen, sei für deinen Traum fatal, und diese Fatalität erweise deinen Unwert. Es ist nicht die Enttäuschung, die dich unglücklich macht. Es geht um das Empfinden der Wertlosigkeit, das du daraus aufliest. Du spielst mit Tricks mit dir.
Du vergleichst dich selbst zu sehr. Du vergleichst dich mit Anderen, und vergleichst dich mit einem Bild von dir, dem du nicht genügst. Wer aber sagte, dass du ihm nachzukommen habest? Wer sagte, du habest so zu sein und nicht so? Wer sagte an, dass die Popularität vonseiten der Welt oder vonseiten deiner den Schlüssel zu deinem Glück darstelle?
Jeder unter euch schleppt sich so gut dahin, wie er vermag. Sei zu deinem eigenen Selbst freundlich, dann kannst du das auch zu Anderen sein. Du bist ein harter Arbeitgeber. Ich bin ein liebevoller Arbeitgeber. Das liegt indes daran, dass Ich die Wahrheit sehe, und du fertigtest die Illusion. Sähest du die Wahrheit, wärest du über dich voller Entzücken. Du würdest deines Menschseins halber vor Freuden tanzen, das dich jetzt derart enttäuscht. Du würdest sehen, dass das Menschliche Leben schier eine hastige Notiz auf dem Universum darstellt, und dass es überhaupt nicht so sehr von Belang ist. Du gibst ihm zu viel Wichtigkeit bei.
Du bist immerfort auf Besserungen aus. Bei der Rate – da wirst du nie zufriedengestellt sein. Du seufzt immerzu: „Oh, was könnte ich gewesen sein. Oh, was könnte ich sein! Oh, was werde ich nie sein. Oh, was werde ich nie erzielen.“ Du bringst dir selbst Niederlagen bei. Du unterhöhlst dich selbst. Mache dir nichts aus dem Erreichen.
Mache dir etwas aus dem Seien. Fasse ins Auge, dass deine Aufgabe darin besteht, mit dir selbst glücklich zu sein. Nicht so voller Berücksichtigungen, sondern glücklich. Du bist dein eigenes Zwillingsgegenüber, der Kritiker von dir und das Kind von dir – Mein Kind von dir. Welches soll es sein? Auf der Suche nach deiner sogenannten Perfektion – wer, denkst du, wird gewinnen?
Dieser hochtrabende Beurteiler gewinnt gegenwärtig. Derjenige, der sagt: „Das ist nicht gut genug. Du musst es besser machen. Heute kamst du so und so weit, und jetzt musst du weiter kommen, anderenfalls bist du nicht so gut.“
Das Kind von dir indes hüpft herum, hat keine Enttäuschung, es kostet, was so kommt. Das Kind von dir umarmt, derweilen der Kritik-Zwilling von dir um sich schlägt.
Wer möchtest du lieber sein? Der blasierte Richter, dem du Glauben schenkst, oder das glückliche Kind, das du schiltst?
Kannst du dich nicht eine Zeitlang in Ruhe lassen? Also, du bist nicht die vollkommene Kreatur, die du beabsichtigtest. Also, du bist dir eine Enttäuschung. Du bleibst also hinter deinen Vorstellungen darüber, was du sein solltest, zurück. Dann hebe dich auf, bürste dich ab, und geh weiter voran. Es gibt nichts, was du zu erlangen hast. Es gibt nichts, was dir zu tun gilt, außer weiterhin zu gehen.
Sieh heute deine Aufgabe darin, deinen Kritiker-Part von dir niederzuringen. Wenn er zum Herrschen ausholt, so halte seine Hand. Sage ihm, fort zu gehen und dich weitergehen zu lassen. Die kritische Seite von dir bringt dich dazu zu denken, sie wolle, dass du dich verbesserst, aber in Wirklichkeit möchte sie dich niedergehalten wissen. Sie möchte dich eigentlich besiegen und zu dir sagen: „Ich habe dir das gesagt.“ Du musst allerdings die Kritikerseite von dir gelassen nehmen und die helle Seite von dir erblühen lassen.
Wachse unentwegt zur Sonne hin. Lasse dir durch nichts Einhalt gebieten. Es gibt nichts, was du beim Wachsen zur Sonne hin zu erreichen hast. Bekomme deine Füße aus den Wolkenbrüchen der Vergangenheit heraus. Kicke deinen Kritiker fort, und erhebe dich zu Mir.
Habe überhaupt kein Bild von dir. Kein Bild, um dem gerecht zu werden. Keine Enttäuschungen, die zu dulden sind. Deine falschen Bilder sind deine Idole. Deine Vorausbestimmungen schlagen auf dich ein. Lasse dich in Ruhe. Lasse Mich dich in Fürsorge nehmen. Lasse Mich dir sagen, was du zu tun und zu sein hast. Lasse Mich dich zusammenfügen, anstelle dessen, dass du dich auseinander klaubst.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #207 – 24.5.2001 – Your Vision Changes What It Sees
DEINE SICHT GESTALTET DAS UM, WAS SIE SIEHT
Klare Sicht ist Meine Sicht. Jegliches Mindere ist unklar. Denke einen Moment nach. Was sagt dir das?
Meine Sicht ist unschuldig. Infolgedessen ist sie klar. Wahr ist, und das ist natürlich, Ich bin All-Wissend, indes geht es mit Unschuld einher, dass Ich alles weiß. Wäre Ich nicht unschuldig, so würde Ich Mir Meine Kinder genau ansehen und, so wie ihr, Fehler an ihnen finden, Ich würde an der Oberfläche bleiben und so wie ihr über allerhand spekulieren. Glücklicherweise bin Ich allerdings unschuldig, und Ich sehe Unschuld. So funktioniert sie. Ich bin Unschuld, und aus diesem Grunde sehe Ich Unschuld. Aus diesem Grunde sehe ich klar.
Unter euren Schichten seid ihr unschuldig. Unter euren Schichten seid ihr all-wissend. Unter eurem Unwissen kennt ihr die Wahrheit. Es ist einfach so, dass ihr ihr nicht glaubt. Die Welt verleiht der Unwahrheit derart viel Glaubwürdigkeit, dass ihr euch mit euch selbst verschollen fühlt, und ihr seht euch im Hinblick darauf, was ihr wisst, scheel an.
In der Welt ist die Wahrheit öfters eine Mode und nicht die Wahrheit.
Gleichwohl wissen alle Menschen in der Welt tief inwendig in ihnen auch, was wahr und was Glamour ist.
Wage zu wissen, was du weißt.
Dein Herz ist der Erkenner. Nicht dein Geist. Hilf deinem Geist, deinem Herzen zur Wahrheit nachzugehen. Du fragst dich, welchen Unterschied das ergibt, der Unterschied ist allerdings ein Seufzer der Erleichterung. Dein Geist hat dich unter Spannung gesetzt. Ich entbinde euch von dieser Spannung. Befriedet euren Geist, und wachst mit eurem Herzen.
Euer Herz ist der wahre Erforscher.
Euer Geist ist ein unnachgiebiger Fährtensucher. Er geht von dem Hauptweg ab.
Euer Herz bleibt auf dem Pfad.
Euer Geist verfängt sich im Verkehr.
Euer Herz verfängt sich nicht. Es befreit sich selbst.
Würdest du des Morgens aufwachen und hättest du alle Förmlichkeiten, alle Erinnerung an erlangtes Wissen, alles vorgeschriebene Denken verloren, so würden sich deine Augen unschuldig öffnen, zum ersten Mal seit langem, so würden sie sehen, was zu sehen ist. Ihr würdet Farben sehen, als wäre es zum ersten Mal. Ihr würdet Klänge hören, als wäre es das erste Mal. Ihr würdet Wärme und Kälte, Brisen und Stille spüren. Ihr würdet neue Augen haben, weil ihr der vergangenen Anhäufung von Eindrücken ledig geworden wärt, von Eindrücken, die auf euch eingedrückt, die nicht von euch angebahnt wurden. Jetzt freilich im Zustand der Unschuld wärt ihr der Initiator all dessen, was ihr sehen würdet, und all dessen, was auf euch zukäme, und all das, was auf euch zukäme, würde durch eure neue Sicht gewandelt.
Eure Sicht würde geändert, weil ihr deren Kamera von früheren aufgenommenen Bildern entleert hättet.
Und, noch mehr als das, eure Kamera würde nie mehr etwas bei sich halten. Jeder Tag wäre etwas Neues. Kein Nachholbedarf. Das ist Unschuld.
Heute sind deine Augen klarer, da Ich sie für dich aufgehellt habe. Fühle deine neue Klarheit. Fühle, wie Ich den früheren Film von dir weggenommen habe. Fühle dein Begierigsein, von neuem zu sehen und nicht mehr länger das Alte zu sehen. Das Alte pflegte dich zu beherrschen, und jetzt ist es bezwungen. Es wurde zu seinem rechtmäßigen Platz relegiert, was meint, es wurde getilgt. Die Vergangenheit war nicht unauslöschlich, sie war nicht dafür bestimmt zu bleiben. Sie war etwas Temporäres. Sie war dafür bestimmt, mit dem Sonnenuntergang unterzugehen oder vielleicht in einen Wäschekorb geworfen zu werden. Vielleicht habt ihr die Vergangenheit auf die Leine gehängt, doch jetzt muss sie abgehängt werden. Die Vergangenheit hat zu verschwinden, anderenfalls kommt sie der Gegenwart dazwischen.
Lasse deine Vergangenheit los, und deine Müdigkeit verzieht sich. Dein Überdruss wird vergehen. Dein Übergewicht wird vergehen. Alles was aufgehäuft war, wird gehen.
Handle die Vergangenheit für das Neue ein. Heute ist präsent, und heute ist neu, und heute bist auch du, dank Meiner Güte, neu. Heiße dich willkommen, und sei, was du bist.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #208 – 25.5.2001 – Motivation
MOTIVATION
»Jenseits« ist heute ein Schlüsselwort für dich. Du bist dazu aufgerufen, über das hinauszugehen, wo du je gewesen bist. Du bist dazu aufgerufen, über alles hinauszugehen. Um eine Beziehung aufzunehmen, bist du nicht weit genug gegangen. Was Ich meine, ist, du hast nicht genug an Mich, oder an dich, oder an die Güte und die Gunst geglaubt, und demnach hast du an die Angst und an andere mindere Dinge geglaubt. Die Aufmerksamkeit, die du minderen Dingen gegeben hast, ist unverhältnismäßig. Du wurdest durch Schatten gejagt, und unentwegt schaust du hinter dich, so, als wolltest du sehen, dass sie wiederum hervorkommen.
Es ist besser, geradeaus zu schauen, dorthin, wohin du gehst. Das Gesicht nach vorne. Wir sprechen hier von Motivation aus erster Hand, und nicht von Schatten-Motivation. Wenn es deine Motivation ist, geschützt zu sein, so wirst du fortwährend über deine Schultern schauen. Wenn es deine Motivation ist, voranzugehen, dann wirst du vorangehen. Auf jeden Fall, du läufst auf Mich, auf die Wahrheit und auf deine Bestimmung zu. Die Vergangenheit ist nicht deine Bestimmung. Ich bin deine Bestimmung. Schaue nach vorne hin. Schau, wohin du gehst.
Äußere Motivation ist nicht genug. Motivation entlang von Resultaten ist nicht genug. Motivation muss tiefer als das sein, und Befriedigung entkommt Tieferem.
Erscheinlichkeiten sind für dich nicht mehr gut genug.
Jetzt ist allein die Wahrheit gut genug für dich.
Und Wir kommen zurück zu der Wahrheit, nämlich, deinem Herzen zu folgen, weil dein Herz weiß, wonach es sich ausstreckt. Dein Herz weiß, was andauert und was ephemer ist. Ephemer ist das, was überhaupt nie war.
Träume sind nicht ephemer. Sie sind wahr. Aber der Gegenstand des Traumes kann ephemer sein. Es gibt nur ein einziges Ding, bei dem du in seinem Inneren deine Erfüllung erreichen und finden kannst. Deine Erfüllung liegt nicht außerhalb von jenem.
Motivation aus äußerem Gewinn ist nicht so hilfreich, auch nicht so wertvoll. Anders gesagt, sie ist nicht genug.
Lass Mich deine Motivation sein. Was immer du tust, tue es für Mich. Das alleine hebt dich aus dem heraus, wo du warst, und du brauchst nicht herausgehoben zu werden. Du brauchst nicht von deinen alten Spuren abzuweichen. Es gilt für dich, den Anfang zu nehmen, um Nachhause zu kommen; das ist eine andere Ausdrucksweise für zur Wahrheit kommen.
Etwas Minderes kommt für dich nicht mehr länger in Frage.
Und deine Wahrheit und Meine Wahrheit sind die gleichen. Wahrheit kann nicht weniger und immer noch Wahrheit sein.
Was motiviert dich?
Du denkst so ähnlich: »Oh, lieber Gott, mein tägliches Leben motiviert mich. Du weißt nicht genau, was es bedeutet, körperliche Bedürfnisse zu haben, um die man sich kümmern muss. Für mich ist es viel genug, einen Fuß nach dem anderen zu setzen. Einfach durch einen Tag kommen ist manchmal das Beste, was ich erreichen kann. Durch den Morgen kommen. Durch einen Nachmittag kommen. Durch einen Abend kommen. Manchmal ist alles, was ich tun kann, durchkommen. Darüberhinaus gehen? Ich habe alle Hände voll zu tun, um mich um das zu kümmern, was jetzt direkt vor mir liegt.«
Was dich motiviert, das setzt fest, wie weit du gehen wirst.
Höre auf das, was Ich gerade sagte.
Ich weiß, du hast tägliche Bedürfnisse, denen du dich widmen musst. Aber Ich bitte dich, über sie hinaus zu gehen. Anderenfalls gehst du durch die täglichen Gänge, und – dein Leben wird in Schecks gelebt. Für dich ist das nicht genügend Entlohnung. Gute Benotungen in der Schule genügen dir als Belohnung nicht. Ein Preisgewinn ist dir nicht genügend Entgelt.
Allein Ich bin genügend Entlohnung für dich. Allein die Liebe Gottes ist groß genug für dich. Allein die umfassende Wahrheit und Liebe des großen DAS BIN ICH ist für dich genug.
Ob du nun darum weißt oder nicht, alles, was du tust, ist für Mich. Genauso gut könntest du es wissen. Ein Knochen ist nicht gut genug für dich. Allein Ich bin genug. Und du hast Mich bereits gewonnen. Akzeptiere jetzt, was du bereits immer hattest. Und tue das auch für Mich, denn es ist Mein Sehnen nach dir, das du zu erfüllen hast.
Was Ich gerade zu dir sage, ist, dass du dich nach einem höheren Zweck sehnst. Für solch eine wie dich ist das Weltliche nicht genug.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN 209 – 26.5.2001 – The Story of Your Life
DIE GESCHICHTE DEINES LEBENS
Das Leben mag dich ändern, das stimmt. Aber es stimmt auch, dass eine Änderung in dir dein Leben ändert. Du in größerer Pracht wirst ein Leben von größerer Pracht führen, obschon es nicht die Pracht sein wird, die die Welt unterstellt. Andere werden es womöglich nicht mal bemerken. Doch sobald du auf einem höheren Stand deiner Entwicklung bist, bist du auf einer höheren Ebene, und das, was sich für dich zuvor gut anfühlte, wird es nicht mehr länger tun. Etwas anderes tut es. Dies alles bedeutet, du gelangst zu dem realen Du, nicht mehr zu dem angenommenen bezeichneten Du, mit dem du dich herumgeschlagen hast.
Fühle dich nicht entrüstet angesichts unbestimmter Regungen der Unzufriedenheit. Du bist einfach noch nicht bei dir angelangt. Dein Gewahrsein deiner selbst ist schlicht noch nicht in den Vordergrund getreten. Eines Tages aber wirst du es bemerken, und der Tag ist nicht lange hin.
Unbestimmte Unzufriedenheitsgefühle sind ein Signal dafür, dass du nicht recht ehrlich mit dir warst. Aber du wirst ehrlicher. Ehrlich meint, dass du näher an die Wahrheit kommst, dass du die Fassaden abräumst, die dich deines Erachtens aufrechterhalten, dich indes abgehalten haben.
Wovon Ich rede, ist, dass du dich bereits hinter deinen beschränkten Konzepten deiner selbst befindest. Du bist vor langem an ihnen vorbei gegangen. Denke nicht mehr länger so über dich, wie du es gewöhnlich tatst. Du bist ausgebrochen, und nun gehst du voran. Nun gehst du darüber hinaus. Nun tust du Dinge und bringst dich in einer Weise ein, von denen du nie geträumt hast. Nun spielst du in einer anderen Liga. Du dachtest, du wärest immer auf den Seitenplätzen, doch nun findest du, du bist derjenige am Schlagholz. Tatsache ist, du siehst, wie du sowohl der Werfer als auch der Auffänger bist. Es gibt jetzt nichts, was du nicht bist.
Vielleicht warst du gewöhnlich still, und ohne Maßgaben anzugeben. Vielleicht warst du gewöhnlich laut und in Kürze deinen Auftritt ankündigend. Nun wirst du sein, was du bist. Du wirst Meinen Nachfragen nachgehen.
„Bedürfnisse“ ist in Verbindung mit Mir ein komisches Wort. Wir wollen sagen, es ist Mein Bedarf für dich, zu scheinen, und demnach wirst du scheinen. Du warst immerfort ein helles Licht, aber du hast dich hinter einem Pilz verborgen. Nun verbirgst du dich nicht mehr. Nun rufst du dich aus. Nun nimmst du am Leben teil und machst es zu dem, was du möchtest. Nun wartest du nicht auf jemand anderen. Du wartest nicht auf Mich. Du gehst in Führung und offenbarst die Ehrlich-zu-Gott-Wahrheit von dir.
Du hieltst dich an gespannten Seilen, und nun löst du sie. Nun hast du am Leben teil. Du hast dich gefragt, wofür das Leben ist, und nun findest du, es ist für dich, um wer du bist zu sein. Was für eine Erleichterung stellt das dar. Du hast nichts gerecht zu werden und zu erfüllen. Die Wahrheit von dir ist nicht irgendwo sonst. Sie ist nicht etwas, dem du hinterher zu jagen hast, denn du hast sie bereits. Gleichwohl ist sie etwas, was du zu finden hast. Und Finden ist Bemerken. Bis jetzt hast du dich behindert.
Heute demaskierst du dich. Demaskiere dich dir selbst gegenüber. Was für ein Fund! Was für eine Entdeckung du bist. Was für eine Segnung auf Erden. Was sonst kannst du sein, derweil Ich dich machte und dich hierher stellte? Ich machte dich um etwas wegen. Ich machte dich nicht um nichts halber. Bejahe zum wenigsten, dass ich dich des Heute wegen machte. Nimm diesen Tag her und finde dich selbst direkt hier in ihm. Wer bist du, und was ist vor dir? Welchen Stein hebst du im Leben auf und drehst du um? Was liegt unter dem Stein? Welche Geschichte enthüllen deine Hände? Und an welche Stelle verbringst du den Stein, den du aufgehoben hast, und wer bist du, du, der ihn fortan dort lässt?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #210 – 27.5.2001 – All Belongs to God
ALLES GEHÖRT GOTT
Wenn du für Mich arbeitest, tust du Meine Arbeit. Es ist Meine Arbeit, die du tust. Und das macht den ganzen Unterschied in der Welt aus, Arbeit, die du für Mich tust, oder Arbeit, die du für etwas oder sonst jemanden tust. Du hast das erlebt. Du hast den leichten Flug Meiner Arbeit erlebt, als du sie verrichtetest. Es ist gut zu wissen, dass es Meine Arbeit ist, die du tust. Es ist mehr dran, als dass du für Mich arbeitest. Es ist Meine Arbeit, die du tust, nicht einfach, dass du dich in Meiner Beschäftigung befindest. Du übernimmst Selbst-Eigentümerschaft an Meiner Arbeit. Du trägst die Beanspruchung. Du kommst rüber und sagst: „Lass mich Dir dabei helfen.“ Und danach tust du es.
Wir können das nur bislang mit dem Mann vergleichen, der Christus beim Tragen seines Kreuzes half. Meine Arbeit ist kein Kreuz. Sie ist Meine Liebe. Sie ist Mein Segen. Sie ist Meine Freude. Sie ist Mein Wille. Und Meine Freude ist groß, wenn du rüberkommst und Mir hilfst.
Der Mann, der Jesus half, hat sich selbst einen Lichtblick gegeben. Er erleichterte seine Seele, indem er eine Hand lieh. Er dachte an kein Privileg. Er dachte nicht an Verantwortlichkeit. Er dachte nicht. Er tat. Es war eine einzige Bewegung – der Anblick Jesu, der das schwere Holz trug, und die Hilfe des Mannes.
Tätet ihr nichts anderes, als bei Meiner Arbeit Meine Hände zu berühren, sie nicht einmal hochzuheben, sondern schlicht eure Hand dort zu halten, so wie es ein Kind tun könnte, das denkt, es helfe seinem Vater beim Tragen eines schweren Gegenstands, so auch ist das Mein Glück. Deine Hand bereits schon auf Meiner Arbeit (die Mein Leben ist) ist der Welt ein Balsam.
Ich möchte das klarer machen. Meine Arbeit und Mein Leben sind Mein Glück. Wir könnten sagen, im Himmel gibt es keine Arbeit. Nur Freude. Nur Erfülltheit. Nur Sein. Und vom Seien entspringe jedwede Entwicklung.
Es ist das gleiche mit der Liebe. Du hilfst Mir, Meine Liebe zu tragen. Und du gibst Meine Liebe aus, so wie ein Brotlaib geteilt wird. Es ist Meine Liebe, die du gibst. Das Ausgeben Meiner Liebe ist leicht. Die eure ausgeben, das ist nicht immer so leicht.
Wir können gar so weit gehen, dass wir sagen können, die einzige Liebe, die du auszugeben hast, ist die Meine. Du magst gedacht haben, es sei die deine, da Ich sie dir gegeben habe. Es ist so: es ist an dir auszugeben. Aber es ist Meine Liebe, die du ausgibst. Du magst die Lizenz dafür haben, aber eine Lizenz ist keine Tat aus einer Eigentümerschaft heraus.
Du bist vielleicht der Kassierer, der an die Mitarbeiter des Unternehmers das Geld ausbezahlt, aber es ist nicht dein Geld, das du da aushändigst. Nichtsdestotrotz bist du der Geber, und der Geber wird akzeptiert, und du erfreust dich an dem Ausgeben.
Meine Liebe geht nie zuende. Sie ist unendlich. Dieses Reden über die bedingungslose Liebe ist zu wenig umfassend. Alles, was ihr zu wissen braucht, ist, dass es Meine Liebe ist, die ihr ausgebt, und, wer denn seid ihr, dass ihr sagt, wie viel oder an wen? Welche Restriktion lege ich Meiner Liebe auf? Keine. Lasst also Meine Liebe nicht in eurer Hand bleiben. Geht mit Meiner Liebe um wie mit einem Kartenstapel. Ihr teilt die Karten aus, aber ihr kontrolliert sie nicht. Ihr seid neutral. Wer welche Karte bekommt, das ist nicht an euch. Wenn ihr die Karten kontrolliert, nennt man das betrügen.
Betrügt nicht mit Meiner Liebe. Haltet nicht irgendwas von ihr zurück. Ich werde euch wohl viele Meiner Kinder schicken, die ihre Hand nach Liebe ausstrecken. Es ist nicht an euch, euch für etliche oder gegen andere zu entscheiden. Meine Liebe umarmt und küsst nicht. Meine Liebe segnet. Meine Liebe ist im voraus gegeben. Ich gab sie euch vorzeitig. Seid mit Meiner Liebe freigiebig, und Mein Dank ist vom Höchsten.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #211 – 27.5.2001 – You Are the Walker
DU BIST DER GEHER
Gespanntheit. Ihr sucht nach Anspannung. Ihr denkt, Glücklichsein sei Gespanntheit. Glücklichsein ist allerdings still. Aufregung, wie etwa Ärger, ist bis zum Kochen erhitzt, und sie nutzt euch ab. Aufregung weist eine Anhaftung an ein vorweggenommenes Resultat aus. Ihr seid aufgeregt, weil etwas, was ihr überaus gerne habt, geschehen wird oder geschehen ist. Wenn es tatsächlich eintritt, mag die Aufregung ein oder zwei Minuten andauern, doch dann vergeht sie, und ihr möchtet etwas anderes, das seine Stelle einnimmt, um darüber in Spannung zu gelangen.
Aufregung bringt euch schwerlich Erfüllung. Auch dann, wenn das, worüber ihr aufgeregt seid, erfüllt ist, seid ihr es nicht.
Ihr seid über einen Urlaub aufgeregt, für einen Urlaub allerdings ist es schwer, eure Anspannung zu erfüllen. Ihr wolltet ein glänzendes neues Fahrrad, und nun, wo ihr es habt, ist es aus mit der Aufregung. Ihr fühlt euch unerfüllt, wenn ihr keine Aufregung habt, und unerfüllt, wenn ihr sie habt.
Ihr könnt mit dem Schritttempo nicht mithalten, das die Aufregung vorlegt. Aufregung ist wie ein Rennen mit full-speed, Rennen aber weisen die Grenze einer Ziellinie aus; demnach könnt ihr euch doch unterwegs das eine oder andere Mal ausruhen. Gelangt zu einem Ruheort.
Gespanntheit führt euch zu ihrem eigenen Euch-Im-Stich-Lassen.
Es ist nicht so, dass ihr vortäuschen sollt, nicht aufgeregt zu sein. Neutralität taugt nicht für eine Show. Neutralität ist die Stärke der Sicht, und sie ist auf flachem Kiel. Neutralität ist nicht Indifferenz. Sie ist nicht Distanziertsein oder Coolness. Sie ist Wissen wer du bist. Neutralität ist Wissen, dass du, was immer der Wind heranbläst, einer bist, der durch ihn hindurch geht.
Du gehst durch Herbstblätter und Sommergras und Winterschnee und Blüten des Frühlings. Du, der hineingeht, gehst heraus. Du kennst die Zeitweiligkeit von allem rund um dich herum, und du kennst es, dass es nicht anwächst. Dein Gang ist weder hastig noch verlangsamt.
Dein Leben ist ein Gang durch die Wälder.
Angst ist eine Art von Aufregung im voraus, obschon sie sich um etwas dreht, was du nicht möchtest, dass es geschieht. Weder Angst noch Aufregung wird garantiert.
Du erwartest eine riesige Barriere da vorne oder eine enorme freie Stelle. Dein Festhalten an der diesbezüglichen Angespanntheit bringt das Hindernis weder zum Vorschein noch zum Verschwinden. Besser ist es, zu warten, und das Hindernis oder die Öffnung, dann, wenn du dort anlangst, zu sehen. Kommst du an die Barriere, so kannst du um sie herum gehen, oder über sie hinweg, oder tun, was immer nötig ist, und du setzt deinen Gang fort. Kommst du zu einer großen Lichtung, bist du bei ihr angekommen, und du durchquerst sie unverzüglich, und auch dann setzt du deinen Gang fort. Wenn du einen hohen Berggipfel erklommen hast, hast du ihn erklommen, und nun gehst du weiter.
Du bist der Gänger. Du bist inmitten des Lebens, aber du gehst über das Leben. Es ist nicht der Bewerkstelliger von dir. Es wippt dich nicht hin und her. Aber du hast immer gedacht, das Leben sei genau das und sollte es sein, und du setztest deine Hoffnung darauf.
Wir könnten sagen … Aufregung ist eine Probe für das Leben. Wir könnten sagen … sie macht abends ihre Türe auf und macht immer und immer wieder die ganze Nacht durch. Wir könnten sagen, sie ist dein Rennen, dessen Lauf vom Stillstehen an seinen Anfang nimmt, allerdings auch so, dass du vor der Veranstaltung Kräfte verausgabst.
Gib keine Vorstellung ab, bevor du dazu aufgerufen bist. Laufe bis zum Rennen keine Rennen. Arbeite dich nicht hoch. Der Augenblick wird erscheinen, oder er wird es nicht. Vergeude deine Zeit nicht mit Gespanntheit. Das ist eigentlich bloß ein flüchtiges Überfliegen der Oberfläche des Lebens.
Sei einen Augenblick lang still und bewillkommne dein Leben, so wie es jetzt ist. Wenn die Sonne scheint, heiße sie willkommen. Wenn der Wind weht, heiße ihn willkommen. Wenn es schneit, heiße den Schnee willkommen. Ist das Wetter heiß, heiße es willkommen. Ist es kalt, heiße es willkommen. Du bist lebendig. Heiße dein Leben willkommen. Drehe dein Ventil auf Willkommen, nicht auf Aufregung. Halte deine Einstellung konstant. Schau dich nicht nach Auf und Ab um. Sei die Freude, nach der du Ausschau hältst. Sei die Erfüllung, auf die du abzielst. Sei.
Sage zum Leben: „Es ist gut so.“ Sage: „Es ist gut so.“ Was auch immer, es ist gut so. Es geht nicht so sehr darum. Was immer kommt, es kommt. Mache dich nicht darüber verrückt, weil es nicht das ist, was du geordert hast. Genieße es gleichwohl. Das Leben hat nicht anders zu sein, als es ist. Dein Leben ist nicht von dem einen oder anderen Ereignis abhängig. Es ist weder von der einen Wende und Kehre noch von einer ferneren abhängig. Denke anders über das Leben. Wende deine Gedanken herum, und du wendest dein Leben herum.
= = = = = = = = = = = = = ==
HEAVEN #212 – 29.5.2001 – Attar of Rose
ROSENÖL
Einer der Gefallen, die du dir machen kannst, ist, deine Aufmerksamkeit von dir fort zu nehmen, fort von deinem individuellen Selbst. Denke an die Energie, die du darauf verwandt hast, an dich und an die Katastrophen zu denken, die dich ereilen könnten. Hebe dein Denken höher. Du hast deine Aufmerksamkeit beschlagnahmt. Du hast die Schultern hochgezogen. Gib ihnen nun eben davon nach.
Beachtung für dich selbst ist Beachtung für den Boden. Gesenkte Augen können nicht weit sehen. Gesenkte Augen können weder Breite noch Weite sehen. Hebe deine Augen höher, und Horizonte kommen zum Vorschein.
Wenn du dich derart eng an dir herunter siehst, siehst du Makel. Du vergrößerst – nicht dich selbst –, sondern deine Fehler. Dein Selbst hat es nicht nötig, vergrößert zu werden. Dein Selbst hat jenseits seiner imaginierten Grenzen gesehen zu werden. Hebe dich höher. Erhebe dich.
Wenn du an dir selbst herunter oder vor einem Spiegel direkt über dich hinweg siehst, gehst du in dir verschollen. Du siehst Poren und Linien. Du siehst die Winzigkeit. Besser ist es, die Weite zu sehen. Die Weite möchte erschaut werden. Und du hattest genug von der Kleinheit. Du hast dich dort umgeschaut. Du hast dich dort genug umgeschaut. Schau nun anderswohin. Richte deine Aufmerksamkeit dorthin, wo es keine Grenzen gibt.
Was immer es ist, das du siehst, sieh dahinter. Sogar hinter Bergen liegt etwas Anderes. Sogar hinter dem Himmel liegt mehr. Du existierst jenseits deines Rahmens.
Du bist Unendlichkeit. Du bist nicht Endlichkeit. Du bist Unendlichkeit. Du reichst über den Spiegel hinaus. Du bist kein Fragment. Du bist ein Ganzes. Du bist Unendlichkeit. Du bist ohne Ende, und somit bist du auch ohne Anfang. Du warst immerfort, und du warst immerfort bei Mir und bist bei Mir. Du bist nicht mehr ein Punkt, als Ich es bin. Auf Mich kann nicht gewiesen werden, obschon Ich gesehen werden kann. Ironischerweise kann auf dich gewiesen werden, und ebendas hält dich davon ab, zu sehen und gesehen zu werden.
Du bist nicht deine Körperlichkeit. Jene ist eine kleine Schachtel, in die du gesteckt wurdest, oder eine Schachtel, die du trägst, egal wie. Innen, außen, egal wie. Obgleich du in der Schachtel enthalten sein magst, sie umfasst dich nicht. Du gehst weiter und über die Schachtel hinaus, die dich begrenzt. Du bist wie Toffee, das von jenseits des Universums herbei gezogen wurde. Und du ziehst das Universum mit dir. Und welcher Teil von dir ist das Universum, und welcher Teil des Universums bist du?
Es gibt keine Teile. Du kannst nicht abgeteilt werden. Die Wahrheit ist, ihr könnt nicht sektioniert werden, obschon ihr es in der Vorstellung der Welt wart, wieder und immer wieder. Die Welt zieht euch auseinander. Ich setze euch zusammen, was das gleiche ist wie, Ich bringe euch dazu, die Wahrheit anzuschauen, die euch darüber unterrichtet, dass es Ganzheit ist, was ihr seid und immer wart. Ihr wart nie geschreddert. Ihr habt lediglich gedacht, ihr bestündet aus Teilen. Ihr seid Meine Ganzheit. Ihr seid nicht weniger Meine Ganzheit aufgrund dessen, dass ihr eine physische Form angenommen und jene irgendwo eingepflanzt habt.
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Woimmer sie eingepflanzt ist, sie ist eine Rose. Und ob sie nun rosa, rot, gelb oder cremefarben oder weiß ist, sie ist eine Rose. Eine geschnittene Rose ist eine Rose. Und wenn die Blütenblätter herunterfallen, ist eine Rose immer noch eine Rose. Rosenessenz. Rosenöl.
Welche Essenz bist du? Wessen Essenz bist du?
Ich schone Mein Etui. Du bist Mein. Du bist immer noch Mein. Du bist für immer Mein, derweilen du in der Zeitlosigkeit der Unendlichkeit weilst, in Meinem klammerlosen Umfangen, frei im Flug zusammen mit Mir zu umfänglicheren Gefilden.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #213 – 30.5.2001 – An Echo of God’s Song
EIN ECHO AUF GOTTES LIED
Ein Gott meint jetzt und für immer Ein Gott. Ich bin der Gott eurer Väter, und Ich bin der Gott eurer Kinder. In bin der Alleinige Gott in Existenz, der je war oder sein wird, obschon Meine Namen zahlreich sind. Mein Name tut nichts zur Sache. Ich mache es aus. Meine Existenz tut was zur Sache, denn so lange, wie Ich existiere (was immerzu ist), so lange existierst du auch, da Wir im Einssein existieren.
Wir waren nie getrennt. Wir sind nie getrennt. Weder in der Zeit noch im Raum sind Wir auseinander. Wir sind zur Trennung unfähig. Du kannst den Gedanken der Trennung zwar haben – und hattest ihn -, Gedanken freilich sind wandelbar. Die Wahrheit nicht.
Kehre deine Gedanken von dem Alleinsein zum Einssein. Nichts sonst hat gewandelt zu werden als deine Gedanken. Pflücke dir andere Gedanken. Gebrauchte Gedanken sind dir nicht mehr länger dienlich. Sie haben ihrem Zweck gedient, sind verschlissen und jetzt nutzlos. Ersetze sie. Wirf sie hinaus. Belohne dich mit neuen, mit nützlichen Gedanken.
Du siehst dich als einen praktischen Menschen. Dann sei praktisch und erkenne Unser Einssein, denn es ist das Unsere, das deine und das Meine. Wir sind miteinander verknüpft, bis es zwischen Uns keinen Unterschied mehr gibt, denn Wir sind Eins. Wir sind ineinander gemischte Farben und nichts kann durch den anderen ersetzt werden. Wir müssen zusammen genommen werden, denn Wir sind miteinander vermengt. Zwischen uns gibt es keine Linie.
Ungleich Unserer Metapher von der Farbe – zwischen Uns gab es nie eine Linie. Wir hatten nie ineinander vermischt zu werden, denn Wir waren immerfort Eins. Ganzheit ist Ganzheit. Es warst alleine du, der sich davon abgelenkt hat. Du hast dich in dem physischen Bezirk der Existenz verfangen, man könnte auch Nichtexistenz sagen, man könnte auch Erscheinlichkeit sagen. Du hast dich in Erscheinungen verfangen.
Was in Erscheinung tritt, muss so sein, sagst du. Was scheint, muss sein, sagst du. Woran du denkst, muss existieren, sagst du. Was du siehst, muss existieren. Was du hörst, muss geklungen haben. Und so weiter. Und dein Intellekt kann das beweisen, sagst du. Und du stellst Listen her.
Dennoch sprichst du nur über die Oberfläche dessen, was du gesehen, angefasst und gehört hast.
Allerdings ist bereits die Oberfläche schön. Sie ist besonders schön, wenn du das Licht dahinter sehen kannst, das Licht dahinter, das sie erhellt, das die Ursache ist, dass sie entzündet wird. Deswegen ist das Licht dahinter nicht das Licht dahinter. Es ist das präsente Licht. Es ist Licht innen und Licht außen.
Und alles ist Mein Licht, demnach ist es das Unsere. Es ist ausgetauschtes Licht, aber geteilt in einem solch äußersten Ausmaß, dass Wir es nicht geteilt nennen können, denn, teilt denn der oder die Eine mit Sich Selbst? Das Konzept des Teilens macht das Konzept von Zweien oder Mehreren erforderlich, und Ich habe euch schlicht gesagt, dass Wir Eins sind.
Aber ihr denkt selbstverständlich, Ich übertreibe. Das tue Ich nicht. Ich meine es wörtlich.
Alle Zahlen addieren sich zu Eins.
Oder ihr könnt sagen, wenn es euch lieber ist, zu Null. Aber Null ist die Allesheit. Sie ist nicht Leere, außer ihr bezeichnet das Licht als leer. Selbstverständlich könnt ihr das Einssein mit jeder Zahl bezeichnen, die ihr möchtet, das ändert nichts.
Du bist ein wirbelnder Stern.
Du bist ein Meteor.
Du bist, in einer Form, Licht, das scheint, das hell brennt, und das Licht von dir scheint durch das gesamte Universum der Existenz. Es gibt Ein Licht, demnach muss das, was Ich sage, so sein. Sofern Wir Ein Licht sind, sind Wir Es.
Freilich sagst du, es existiert ein so großer Unterschied zwischen Uns, zwischen dir und Mir. Oberflächliche Unterschiede sind keine Unterschiede. Sie sind Erscheinungen. Und du wurdest von Erscheinungen geprügelt. Du denkst, du seist ein Punkt, aber du bist über einen Punkt hinaus. Die Individualität, die du deines Erachtens bist, ist ein Punkt, aber das Ich von dir ist ungepunktet. Es ist unpunktierbar. Du allerdings denkst dir das anders.
Du denkst, du sitzt irgendwo an einer kleinen Stelle. Ein kleiner Raum existiert nicht mehr, als es ein großer Raum tut. Es gibt keinen Raum, dennoch, aus deinem Blick her gesehen, also so gesehen, als wäre der Raum real … physische Materie vermag den Raum nicht zu vermindern. Siehst du die Illusionen, in die du dich eingekauft hast? Du denkst, Wände seien real. Wände aber sind auch Licht, und alles Licht ist Unser. Wenn Ich sage „Mein“, was Ich versucht bin zu tun, wirst du dich aus dem Wort „Mein“ herausnehmen und dich entfernen, also werde Ich weiterhin „Unser“ sagen. Alles Licht ist. Das zu wissen reicht. Allein Licht ist. Die Verpackung von Licht ist bloß Verpackung. Denkst du, Ich sei begrenzt? Denkst du, Ich sei beeinträchtigt?
Wenn Ich das nicht sein kann, kannst du das auch nicht sein. Du kannst die Erscheinung des Beeinträchtigtseins haben, aber das Licht bewegt sich hinter die Beinträchtigtheit. Für das Licht Unseres Einsseins gibt es keine Beeinträchtigung. Du denkst, du seist bloß ein Echo Meines Liedes, indes bist du Mein Lied. Ich singe dich.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #214 – 31.5.2001 – Innocence, Trust, and Faith
UNSCHULD, VERTRAUEN UND GLAUBE
Unschuld und Vertrauen, das eine kommt vom anderen. Unschuld garantiert keinen bestimmten Ausgang in der Welt. Unschuld und Vertrauen bringen nicht notwendigerweise zustande, dass das passiert, was du gerne passieren sehen möchtest. Sie sind keine Garantien.
Denke dir Unschuld und Vertrauen mehr so, wie du dasjenige begrüßt, was herankommt, denn in der Unschuld sind deine Augen weit geöffnet, und du weist dem Beurteilen und den Meinungen keinen Platz zu. Du bist offen. Du findest heraus.
Die einzige Garantie für ein vollkommenes Vertrauen, die du hast, ist bei Mir. Dann ist es kein Vertrauen sondern Wissen. Dann ist es kein Wissen sondern Wahrheit. Was ist das Wissen der Wahrheit anderes als Glaube? Glaube ist nicht blind; er ist all-wissend. Ihr müsst kein Vertrauen aufbringen in etwas, was ihr bereits wisst und womit ihr vertraut seid. Es existiert kein Bedarf dafür, Vertrauen in das zu haben, was eine rundum bekannte Gewissheit darstellt.
Was immer erfolgt, du weißt, du befindest dich nicht außerhalb Meiner Sichtweite und Fürsorge. Noch mehr als das, du weißt, du bist immer in Sicherheit, da Ich bei dir bin. Nichts kann dir geschehen, denn du bist im Kern Meines Herzens. Es mag sein, Dinge, die du nicht möchtest, dass sie passieren, passieren, aber sie passieren um dich herum, und nicht an dir. Sogar dein Körper ist um dich herum.
Was immer dir geschieht, du bist unverletzbar.
Auf diese Weise kannst du vertrauen und die Unschuld sein, bevor etwas herankommt, egal, was kommt. Du erkennst nicht immer, wie das eine Ereignis von einem anderen fort strömt, oder welche verkleideten Segnungen herankommen.
Unschuld ist wie das Öffnen von Türen. Nicht-Unschuld ist die Annahme, dass die Türen geschlossen seien, oder für dich geschlossen seien, und du versuchst nicht einmal, sie zu öffnen. Du beseitigst dich von demjenigen, was auf der anderen Seite der Tür ist. Dein Geist hat dich ausgelöscht. Eine Tür allerdings könnte sagen: Geschlossen, und: Nicht Geschlossen. Die Unschuld, ganz im Gegensatz zu dem, was du dachtest, lautet nicht, all das zu glauben, was du gehört hast. Sie ist aus dir selbst heraus mit weit geöffneten Augen schauen. Unschuld erkundet, was das Leben bereithält. Die Unschuld unternimmt einen Schritt, da sie nicht davon ausgeht, sie kenne das bereits alles.
Die Unschuld ist gegenüber der Gelegenheit offen. In Unschuld hast du Vertrauen in das Leben und in dich. Unschuld ist klares Glas. Sie schaut sich nicht nach Beweggründen oder Rechtfertigungen um. Sie schaut darauf, die Welt vor sich zu öffnen.
Unschuld ist eine erahnende Rute.
Unschuld genießt.
Sobald Unschuld findet, eine Tür sei geschlossen, nimmt sie nicht diese überlassene Information her und wendet sie nicht auf die nächste Tür an. Jede Tür ist neu. Und jede Tür öffnet sich zu neuen Möglichkeiten. Und gelegentlich versucht sich die Unschuld an der gleichen Tür noch einmal, denn es mag sein, sie war gar nicht verschlossen, sondern nur verklemmt. Allerdings bumst sie nicht mit ihrem Kopf daran.
Auch dann, wenn die Unschuld hundert Türen verschlossen vorfindet, gibt sie der hundertundeinsten in aller Eilfertigkeit einen Versuch.
Die Unschuld ist Wasser, das strömt. Sie ist keine dichte Materie. Im Wasser kann man Licht sehen. Unschuld ist Licht, das sich selbst sieht.
Wir kommen immer wieder auf Licht zurück, denn vom Licht seid ihr hergekommen. Und Licht erkennt euch wieder.
Ich halte Mein Licht hoch, sodass es alle sehen können.
Und du bist Mein Licht, und Ich halte dich hoch.
Unschuld ist näher bei Mir, denn Ich bin die Unschuld von Allem. Ich vertraue, wo Andere es wohl nicht tun. Ich, der Ich unschuldig bin, sehe Unschuld. Ich sehe deine Unschuld. Ich sehe dich, von den vergangenen Glaubensüberzeugungen abgewaschen. Ich sehe dich in deiner Wahrheit der Unschuld. Ich sehe hinter deine Verkleidungen, und Ich sehe Mich, wie Ich hell in dir scheine. Und Ich liebe es, Mich Selbst in dir zu sehen, Mich in dem du Meiner Selbst, denn du bist die Reflexion von Mir im Spiegel der Welt.
Möglicherweise siehst du in den Spiegeln, in die du schaust, Verdrehungen, das freilich ist deine Ermangelung von Unschuld. Du hast an diese Verwindungen geglaubt. Nun möchtest du wohl deine Glaubensvorstellungen gegen die Wahrheit eintauschen.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #215 – 1.6.2001 – Time
ZEIT
Enthalte dich nicht der Dinge der Welt, wisse indes, dass dein Leben von ihnen nicht abhängt. Du denkst, das sei der Fall. Du denkst, du seist ein prellender Ball des Lebens, rauf und runter, von den Strömungen abhängig. Du denkst, all dieses Physische sei dein Leben. Es ist nur ein Teil von ihm, und ein kleiner Teil zudem.
Du neigst zu denken, das sei alles.
Du versuchst Mir zu glauben, wenn Ich sage, das ist nicht die ganze Geschichte. Du versuchst Mir zu glauben, wenn Ich sage, du kannst ohne Mich nirgendwohin gehen. Du versuchst Mir zu glauben, wenn Ich sage, du kannst überhaupt nirgendwohin gehen, es gibt nichts, wohin zu reisen ist, denn das alles ist in dir umfangen. Du bist dein Bestimmungsort. Ich bin deine Bestimmung. Und Wir sind es, wo deine Reise startete.
Worin besteht also demnach deine Eile? Du eilst nirgendwohin. Du eilst schlicht. Schwimme gemächlicher. Ströme ein wenig. Es gibt keine Hast. Es gibt keine Bedrängnis. Haste nicht von dir fort. Nimm dir Zeit, dich und Mich kennenzulernen. Verbringe etwas Zeit mit Mir. Setze die Tätigkeit einen Augenblick aus und aktiviere dich bei Mir.
Mitunter denkst du, du tuest zu viel. Es mag sein, du trägst zu viel, aber du kannst nicht zu viel tun. Die Art und Weise, wie du darüber denkst, macht es zu zu viel.
Tue eines auf einmal, dann lasse es, und gehe zum nächsten. Das kannst du tun. Das auch tust du, doch zur gleichen Zeit bist du gewöhnt, dass dein Geist vorauseilt oder hin und her eilt. Die Verzweiflung des Eilens ist dein Gewächs.
Worin liegt deines Erachtens der Wert der Hast?
Gäbe es ihn, würde Ich keine Einwände vorbringen.
Meine Kinder sind im Eilen gefangen. Das meint, sie sind im Erzielen gefangen. Was allerdings ist im Eilen erzielt? Vielleicht ist ein Bemühen zuendegebracht, wie steht es aber um die Liebe zu dir selbst? Wie um die Liebe?
Eile, eile, eile ist ein armseliger Song für einen Tag im Leben eines Kindes von Mir.
Falls du dein Leben diktiert durch die Zeit leben musst, dann sei mehr in der Zeit als rechtzeitig. Sei in der Fülle der Zeit, und nicht in der Hast, auf die Illusion von ihr aufzuschließen. Du hast alle Zeit der Welt. Zeit gehört einzig der Welt zu. Dein Empfinden ist, du habest nicht genug, oder manchmal zu viel Zeit, um sie zu füllen. Fülle Herzen. Fülle dein eigenes. Diese abgezählte Zeit, an die du so sehr glaubst, wird sich um sich selbst kümmern. Ich kümmere Mich um dich. Zeit existiert nicht. Du existierst. Ich existiere. Wir machen etwas aus. Zeit ist bloß ein bizarrer Gedanke, den du hattest.
Zeitlosigkeit ist etwas anderes, obschon sie sich der Zeit verschrieben hat. Wahre Zeitlosigkeit ist Unendlichkeit und kann nicht durch ein Minder oder Mehr gekennzeichnet werden.
Manchmal verschlingst du dein Leben. Du schluckst zu viel zu rasch hinunter. Verdauen ist gut.
Die ganze Zeit über gibt es in der Welt keine Zeit. Schreite aus der Zeit heraus. Bemesse sie nicht in deinem Leben mit Linien. Wirf eine Weile deine Uhren fort. Lausche auf die Grillen, und sage dir anhand ihrer die Zeit. Sage der Zeit, dass du dich nicht in ihrer Knechtschaft befindest. Sage der Zeit, dass du dich in Meiner Leibeigenschaft befindest. Sage der Zeit, dass du ein Kind Gottes bist, das Besseres zu tun hat, als ihr die ganze Zeit zuzuhören. Lass die Uhren Tick-Tack sagen. Du aber bist größer als das Tick-Tack, das die Uhren machen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #216 – 2.6.2001 – Our Journeyless Journey
UNSERE REISELOSE REISE
Die Aufmerksamkeit Meiner Kinder liegt so sehr auf dem, was passiert. Das ist der Zugriff des physischen Lebens auf euch. Was sich abspielt, das tritt ein. Und so gerät eure Aufmerksamkeit zur Oberfläche des Lebens und zu all den Verschönerungen dort. Die Oberfläche ist eben das – Oberfläche. Ihr seid aber keine Oberflächen-Wesen. Menschenwesen meint nicht Oberflächenwesen, obschon ihr das in der Bedeutung so herangezogen habt.
Euer offen daliegendes Leben, nicht anders als bei den Worten, ist wohl nicht die ganze Geschichte. Die gesprochenen Worte strafen gar vielleicht die Wahrheit Lügen. Was den Worten unterliegt, kann mehr bedeuten als die Worte selbst. Wer die Worte spricht, kann mehr ausmachen als die gesprochenen Worte. Die Bewusstheit des Sprechers kann lauter sprechen als die Worte. Und demnach seid ihr mehr als eure Umgebung oder als das, wo euer Körper zur Zeit platziert ist.
Ihr denkt, ihr würdet im Menschlichen Leben gestoßen. Manchmal zieht ihr diese Auffassung vor. Ihr könnt es vorziehen, keine Verantwortung zu übernehmen.
Ein Zug kann euch irgendwo hinbringen, und ihr sitzt im fahrenden Zug. Ihr habt ihn bestiegen und ihr werdet aussteigen. Der gleiche Du betritt und verlässt den Zug. Was hatte der Zug mit dir zu tun?
Du betrittst einen Raum. Dann gehst du hinaus und gehst in einen anderen. Es ist immer noch du, aber du in einem anderen Raum. Es gibt ein unentrinnbares unbewegbares Du inwendig im Du, das sich von Raum zu Raum, von Ort zu Ort bewegt. Es spielt keine Rolle, wie dieses unbewegbare Du hingepflanzt wird.
Diese Tiefe des Du erhält dadurch, wo du dich aufhältst, keine Einwirkungen. Zolle dieser Tiefe von dir, genannt die Seele in dir, mehr Aufmerksamkeit. Diese Tiefe von dir ist unveränderbar, so wie Ich unverändert und unveränderbar bin.
Indes, diese Tiefe von dir kann inwendig in dir noch tiefer gehen. Das ist nicht Wandel sondern Vertiefen. Du sinkst tiefer zu den großen Tiefen der Seelenebene. Zur gleichen Zeit gelangt mehr deiner Tiefe an die Oberfläche und drückt sich im Äußeren aus. Etliche könnten das Wandel nennen. Mit Sicherheit erscheint es als eine Art Wachstum, aber es ist mehr eine Selbst-Verwirklichung.
Ich denke Mir es so, das ist das, was Wachstum jedweder Art zu sein scheint. Wir können sagen: Die Rose entdeckt, derweil sie blüht, mehr von sich selbst.
Während du neue Räume des Universums betrittst, kannst du bezaubert oder nicht-bezaubert sein. Du ziehst das Bezaubertsein vor, da das mehr deine echte Natur ausweist. Für dich ist es natürlich, Ah zu sagen, während du Schönheit erblickst. Für dich ist es natürlich, Schönheit zu betrachten, denn Schönheit ist die Wahrheit von dir. Du bist nicht glücklich, weniger als Schönheit zu betrachten, da weniger als Schönheit nicht die Wahrheit von dir darstellt, und weil du die Unwahrheit verdächtig unter Betracht nimmst. Unwahrheit ist dir widerwärtig.
Grenzen sind dir widerwärtig. Gefängnismauern sind dir widerwärtig, weil sie die Wahrheit Lügen strafen. Die Wahrheit ist, du kannst nicht eingesperrt werden. Deine Körperlichkeit kann gefangen genommen werden, doch entsinne dich, deine Körperlichkeit ist nicht die Wahrheit von dir.
Falls das Ausmaß deiner Vision die Mauern um dich herum ist, dann in der Tat bist du eingesperrt. Doch sogar im Gefängnis, dort, wo deine Sicht verschlossen ist, gibt es immer noch die Tiefe von dir, Tiefe von dir, die keine Grenzen kennt. Finde diese Tiefe. Erwache zu ihr.
Ich möchte dir helfen. Ich bin ein Grenzenlosigkeits-Offenleger. Ich werde dich dir preisgeben. Du kannst in Meine Augen blicken und dich dort sehen, wo auch immer dein Körper weilt. Wo immer du bist, da bin Ich. Dabei existiert keine Ausweichklausel.
Anders ausgedrückt – es gibt ausschließlich Freiheit. Ich gab sie dir. Kein Mensch kann sie dir entwenden. Der Körper hat immer seine Grenzen, du aber hast keine. Du hast dir selbst auferlegte Grenzen, sie aber zählen nicht. Sie sind schon vorher nicht von Belang, dennoch macht ihr euch gleichwohl ihrer, einer nach der anderen, ledig. Ihr lasst Glaubensüberzeugungen los, die euch zurückhielten. Ihr gelangt zur Unschuld und zu eurem Begreifen Unserer reiselosen Reise.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #217 – 3.6.2001 – The Courage of Truth
DER MUT DER WAHRHEIT
Ihr seid Meine Erfrischung. Dachtet ihr je daran, wie ihr Mich nährt und hegt? Ihr seid Meine Inanspruchnahme und Mein Fest. Ihr besetzt Mein Herz, und ihr seid Meine Gelegenheit, Mir Meine Liebe zu Gesicht zu führen. Alles an der Schöpfung ist das, aber es bist du, der Meine Beachtung am meisten vonnöten hat. Diese freie Wahl, die Ich euch übergab, hält euch in Fesseln, denn dann und wann seid ihr ängstlich, euch voranzubewegen. Ihr befürchtet, eine Wahl zu treffen, die sich als die falsche herausstellt. Aber eine falsche Wahl ist öfters besser als gar keine. Es existiert ein Gleichgewicht zwischen Hineineilen und Verschieben.
Nicht-Wählen ist eine Wahl, aber es ist eine Wahl, zu verschieben. Wenn du sehr lange debattierst, praktizierst du Umgehung. Dann wartest du auf jemanden oder etwas, was herankommt und die Entscheidung für dich fällt, und sodann ist jemand oder etwas für die Wendung in deinem Leben verantwortlich, und du kannst ihnen Vorhaltungen machen, falls irgendwas schief geht.
Selbstverständlich, Wir nehmen als gegeben an, dass du kennst, was richtig und was falsch ist. Du hast deine Ideen, und das sind sehr entschiedene, aber deine Ideen sind fehlbar, wie du es erfahren hast. Du weißt nicht so viel, wie du dir das gerne denkst. Du liebst es, dich zu hereinzulegen. Das ist ein Hobby von dir, stimmst du mir da zu?
Lasst Uns einen Moment lang daran denken, was du als Macht erachtetest. Du dachtest, die Macht der Welt sei Macht. Geld, Strafauferlegung, Autorität, Regierung, doch alldas ist Illusion. Du denkst, der Mann im Vorstandszimmer, der eine Zigarre raucht, habe Macht. Er hat die Vorstellung von Macht, in die du dich eingekauft hast. Er ist nichts mehr als ein Mensch mit einer Zigarre in einem Vorstandszimmer. Er füttert sein Empfinden von Macht, und du fütterst sein Empfinden von Macht mittels deines Empfindens der Hilflosigkeit, und so setzt sich das fort.
Eines der Dinge, bei denen Ich euch helfe, euch allen, die ihr dies lest, ist, mehr Mut zu haben. Es braucht in diesen Tagen und in dem Alter und in der Gesellschaft Mut, Mut zu haben. Allzuoft wurdet ihr als Kind nach der Schule dabehalten, während ihr den Mut hattet, zu sagen, was ihr dachtet, anstatt die vorgegebene Antwort zu geben. Die Gesellschaft scheint es zu lieben, euch so oder so einzuzäunen dafür, dass ihr euren eigenen Weg steuert, und dennoch zergeht die Gesellschaft davor, was ihr zu sagen habt.
Ich lehre nicht Ungehorsam. Ich lehre Gehorsam gegenüber der Wahrheit. Manchmal wird Wahrheit höhere Macht genannt. Aber Wahrheit ist nicht Elite. Im Bezirk der Könige ist keiner höher als ein Anderer.
Ihr habt gedacht, ihr befindet euch im Bereich der Armseligen, durchsprengt mit einigen wenigen Königen, aber darin habt ihr euch geirrt. Es gibt einige wenige, die königliche Roben tragen, aber Roben machen keinen König. Sie sind bloß Roben. Sie sind bloß Verkleidung.
Wenn Ich sage, dass ihr ein König oder eine Königin seid, werdet ihr nervös, eigentlich wackelig, und ihr hofft, niemand lese das über eure Schultern hinweg mit. Ich erzähle euch nichts über eure Titulierung, damit ihr euch rühmt. Ich stücke euch nichts an. Ich sage euch, was ist.
Ein echter König befehligt nicht andere herum. Ein echter König zieht Andere zu seiner Göttlichkeit heran. Christus war ein solcher wahrer König. Und ihr alle habt eure kleinen Zirkel. Vielleicht waren sie zu klein.
Kommt aus eurem Versteck hervor.
Ihr habt euren Titel in Anspruch zu nehmen.
Ihr seid um die Themen herumgegangen.
Ihr habt nicht das Äußere zu verändern.
Ihr habt euch selbst zuzulassen, wer ihr seid zu sein.
Ihr braucht für euch keinen größeren Respekt. Hernach werdet ihr mehr Respekt für Andere haben. Dann werdet ihr, voller liebreizender Gunst, gegenüber allen rund um euch liebevoll sein. Kein Gepolter mehr. Sobald du dein Königtum oder Königinnentum erkennst, hast du keinen Bedarf an Gepolter.
Sei also heute einfach und königlich. Du hast ein Territorium, um das du dich sorgst. In der Welt bist du ein schlichter Gärtner. Hilf Mir beim Gärtnern. Hilf Mir dabei, eine hungernde Welt zu nähren, die Uns aufs Äußerste nötig hat. Die Welt schreit lauthals nach dem, was Wir zu geben haben, und demnach geben Wir jetzt. Unser Gewahrsein umschlingt den Hunger des Herzens und der Seele. Hüpfe einen Augenblick lang über das Physische hinweg und segne alle gleichermaßen, jene, die dich hintertreiben, und jene, die dich erfreuen. Segne Mein Königreich. Segne die Gefilde der Könige, in denen du dich bewegst. Segne den Boden, auf dem du gehst. Segne all die Gehenden auf ihm, und du wirst ihnen den Mut überreichen, den du lange ersehntest, und binnen kurzem wirst du der Mut sein, wirst du der inkarnierte Mut sein.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #218 – 4.6.2001 – In the Sight of God’s Love
IM BLICKFELD VON GOTTES LIEBE
Im Folgenden – was du denken magst, sobald du dich nicht respektiert fühlst:
„Gott ist soeben hier, und Gott, Der keine Fehler begeht, denkt gut von mir. Gott hat mich, und ich habe Gott. Sobald ich mich daran erinnere, lache ich, dass ich über unfreundliche Bemerkungen entrüstet bin. Mein Herz wird nicht verwundet, wenn mich eine Mücke beißt. Wieso dann peinige ich mich über dem Unglücklichsein eines Anderen, das auf mich zeigt? Dessen Glück oder Unglück hat nichts mit mir zu tun, was auch immer jener denkt. Und mein Glücklichsein oder Unglücklichsein hat desgleichen mit Jenem nichts zu tun. Ich habe grünere Wiesen, um mich darin zu ergehen. Also lüpfe ich meinen Hut gegenüber diesem Menschen, und wünsche ihm einen guten Tag, derweil ich meinen Tag in grüneren Wiesen entlanggehe. Mein Tag gehört meiner Sicht und nicht derjenigen eines Anderen zu.
Im Menschen-Leben gibt es viele Abschiede, und ich trenne mich nun von der Anhaftung an das, was Andere sagen oder nicht sagen oder tun oder nicht tun. Ich war unklug, mich an erster Stelle um den Schmerz eines Anderen zu kümmern. Ganz bestimmt muss ich das nicht fortsetzen und es mir zueigen machen. In den Augen der Welt bin ich unvollkommen, und derart sind sie. Eine solche Unvollkommenheit aber ist nicht der Impetus meines Lebens. Was Andere sagen oder tun, ist für mein Herz kein Signal, auf- oder niederzugehen.
Mein Leben auf Erden, es ist eine Fraktion von mir. Was sich hier zu ereignen scheint, scheint sich hier zu ereignen, aber daran halte ich nicht fest. Ich bin für mehr gemacht als für verletzte Gefühle. Gott machte mich für die Freude, und obschon ich das gelegentlich vergessen habe, möchte ich mich jetzt daran erinnern.
Was haben Beleidigungen mit mir zu tun? Jemand gab seinem Schmerz eine Stimme. Seine Kehle machte
Geräusche, die durch die Luft wehten, und sie langten an meinem Ohr an. Die Klänge waren schlicht für einen Augenblick. Sie klingen nicht nach, außer ich halte sie in meinem Sinn. Nun lasse ich sie gehen, denn ich möchte sie nicht festhalten. Ich wollte sie von vorneherein nicht, also lasse ich sie jetzt los.
Wellen rauschen über den Sand, und der Sand ist fort. Mein Geist wäscht über diese Gedanken hinweg, und jetzt sind die Gedanken nicht mehr da. Nun bringe ich wieder Liebe zu meinem Herzen. Das steht meinem Herzen an. Mein Herz ist nicht für Schmerzen da. Nun ist mein Herz erfrischt, und ich danke Dir, O Mein Vater, für diese Lossprechung von meinem Irrtum. Du hebst mich hoch, und meine Augen schauen zu Dir.
Und nun stelle ich meinen beleidigenden Bruder in Deine Obhut. Er ist dort ohnehin, so wie auch ich, gleichwohl stelle ich ihn als ein Geschenk an mich dort hin. Ich segne ihn dir. Jetzt wasche ich den Angriff aus meinen Augen, und ich vergebe mir dafür, dass ich ihn aufbewahrt habe. Es ist ich, dem ich zu vergeben habe. Ich habe nicht meinem Bruder für seinen Schmerz zu vergeben. Ich vergebe mir dafür, dass ich seinen Schmerz hineinließ. Ich vergebe mir für die Beachtung kleiner Dinge. Ich möchte dem Schmerz in der Welt nichts hinzufügen, und ich möchte dem Schmerz dieses Menschen nichts hinzufügen.
Du erschufst mich, der Welt Liebe hinzuzufügen. Anscheinend kann ich das nicht immer, allerdings möchte ich mich darüber nicht mehr länger auseinandersetzen. Ich gebe meiner Bereitwilligkeit Liebe. Wenn ich über das Stolpern, dem meinigen oder dem eines anderen, hinaus sehe, dann vermag ich das.
Wenn ich in Deine Augen schaue, bricht alles außer Deiner Liebe auf. Ich schaue in Deine Augen der Liebe. Die Strahlen Deiner Liebe waschen alles sonstige fort, und ich bleibe mit Deiner Liebe zurück. In der Sicht Deiner Liebe, lieber Gott, frage ich mich, wie ich je etwas anderes gesehen habe.
Wie konnte ich mich je verwundet fühlen, derweil Deine Augen mich durchbrechen? Du versengst mich mit Liebe. Und du machst Deine Liebe zu der meinen.“
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #219 – 5.6.2001 – Forgiveness and Christ
VERGEBUNG UND CHRISTUS
Vergebung ist kein Willensakt. Du kannst dich nicht zwingen zu vergeben. Das ist nicht Vergeben. Das ist Untertauchen, was du fühlst, und deine Zähne Zusammenbeißen.
Erstreben zu vergeben ist nicht Vergebung. Es ist bloß das Erstreben.
Das Heilmittel heißt nicht einmal, andersartig zu fühlen. Andersartig Fühlen ist ein Ergebnis von etwas anderem. Etwas hat zu geschehen, bevor du anders fühlen kannst. Sobald du anders siehst, wirst du anders fühlen.
Christus war bewegt, derweil er sah. Und so auch du.
In eurer Verständniswelt sagt ihr gar „sehen“ für „verstehen“. Denn, so wie ihr seht, auf diese Weise werdet ihr erwidern. Ihr geht auf das ein, was ihr seht.
Wenn ihr eine offen daliegende Handlung als freundlich seht, geht ihr freundlich darauf ein. Wenn ihr eine offen daliegende Handlung als unfreundlich seht, dann blickt ihr finster drein, oder schlagt zurück, oder rennt weg, oder ihr gebt vor, ihr hättet es nicht bemerkt oder hättet nicht verstanden. In jedem Fall, insofern als ihr Unfreundlichkeit saht, seid ihr damit umgegangen.
Manchmal irrt ihr euch. Das macht nichts, dann reagiertest auf das, was du dachtest, du sehest es. Wenn jemand in seine Tasche packt und du denkst, er hole seine Pistole raus, wirst du wie jemand reagieren, der sich einer Waffe gegenübersieht. Du schießt als erster, oder du rennst fort und versteckst dich. Vielleicht war derjenige, den du als deinen Gegner sahst, lediglich dabei, etwas zum Schreiben herauszuholen. Egal, sofern du gedacht hast, es handle sich um eine Pistole, reagiertest du, als ginge es um eine Pistole. Auf eine Pistole kannst du vielergestalt reagieren, doch mit Sicherheit wirst du auf das reagieren, was du deines Erachtens siehst.
Was du denkst, du siehst es, ist deine Interpretation. Dementsprechend sind gar das, was du als unverzügliche Vorkommnisse, die Beachtung erfordern, siehst, deine Gedanken. Und du denkst, wie du siehst.
Jemand, der herrscht, sieht sich selbst als einen Herrscher. Jemand, der denkt, er sei ein Sklave, ist in der Tat ein Sklave. Oder ein Gefangener. Oder ein Tor, was immer er denkt, er sei es.
Lass nicht Andere für dich sehen, denn dann wirst du ziemlich wahrscheinlich sehen, wie du zu sehen erwartet hattest. Es ist womöglich so, du wirst dasjenige sehen, was Andere sagen, es sei da. Du bist gut trainiert worden.
In einem Akt der Vergebung liegt keine Vergebung. Vergebung ist keine Handlung. Was zum Ausdruck kommt, erreicht vielleicht nicht dasjenige, was gefühlt wird. Eine Handlung ist eine kleinere Sache. Und Worte sind Handlungen.
Vergebung erfolgt vor Worten. Vergebung ist nichts anderes als andersartig sehen. Vielleicht können wir sie Weiter Sehen nennen.
Sogar ein Mensch, der die Waffe zieht, und es handelt sich augenscheinlich um eine Waffe, wird sie vielleicht herausholen, um dich zu schützen, da er etwas hinter dir sieht, was du nicht siehst. Du aber wirst es nie erkennen.
Ich glaube, in der Welt der Menschen gibt es einen Ausdruck, der besagt, nichts ist wie es scheint. Also, das macht es von dem abhängig, was dir etwas scheint.
Sicherlich gibt es Ebenen des Sehens. Was auf der einen Ebene wahr sein mag, ist es auf einer anderen nicht.
Nimm einen Augenblick lang in Betracht, dass du nicht alles zu vergeben hast. Oder gar nichts.
Vergibst du dem Regen fürs Regnen? Vergibst du Wasserlachen, dass sie sich gebildet haben? Vergibst du den Lärm, den der Ozean macht? Vergibst du dem Sand dafür, dass er in deine Schuhe gerät?
Du fühlst dich vielleicht genervt, aber du weißt, es gibt da nichts zum Vergeben. Wenn du denkst, du seiest das Zentrum der relativen Welt, dann denkst du, du habest zu vergeben. Wenn du denkst, der Ozean brülle dich an, dann wirst du wohl meinen, du habest ihm zu vergeben.
Wenn dir jemand tatsächlich unrecht getan hat, und dabei ist es nicht von Belang, wie sehr dich der volle Stoß erwischt hat, so hat sein Unrecht nichts mit dir zu tun. Wie der Regen, wie die Pfütze, wie der Sand, du bist versehentlich. Der Angreifer mag zwar denken, du seiest die Ursache, doch seine Sicht ist ebenso begrenzt.
Du bist das Zentrum des Universums, doch nicht das Zentrum der relativen Welt. Dein Zentrum liegt nicht in den Einzelheiten des Lebens.
Vielleicht hast du dir selbst zu vergeben dafür, dass du dich daneben siehst.
Du kannst, jetzt, in diesem Augenblick, deine Opposition gegen die Welt aufgeben. Du hast dich zum Leben hin versteift.
Schmelze die Notwendigkeit des Vergebens ein. Vergib von vorneherein.
Als Christus, wie uns überliefert ist, sagte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, sprach er eine Wahrheit aus, aber er sprach nicht zu Mir. Christus zuvorderst wusste, dass keine Nachfrage existiert, Mir das zu sagen.
Christus war ein Lehrer, und er hat euch immer unterwiesen. Seine Worte und seine Taten leiteten euch an. Die Welt war sein Klassenraum, und bis zu seinem letzten Atemzug beim Sterben (und danach, und immer noch) lehrte er euch.
Wenn die Menschen wüssten, was sie tun, würden sie öfters nicht das tun, was sie tun.
Es gibt eine große Menge Energie, die in die Vergebung fließt. Eine große Menge Energie fließt in das Urteilen. Wäre sie nicht beim Urteilen, so gäbe es keinen angeblichen Bedarf an Vergebung.
Verurteile dich selbst nicht dafür, dass du zu vergeben wünschst, denn der Wunsch zu vergeben setzt dich auf die richtige Spur. Wenn du vergibst, so wie du das Wort „vergeben“ meinst, hast du dich in einem natürlicheren Zustand neu hergestellt, in einem weniger defensiven Zustand.
Gab es jemand, der weniger defensiv war als Mein Sohn Christus? Christus war nicht-defensiv, weil er nicht an weltlichen Grenzen festhielt. Er hatte eine einzige Wahrheit, und sie war Ich. Und daran hatte er nicht festzuhalten. Er wusste, sie – Ich – war Alles Was Ist.
Christus dachte nicht so viel daran, seine Selbsthaftigkeit zu schützen. Er sah das Dahinschwinden seines Lebens. Er war nicht so sehr mit der Domäne des relativen Lebens befasst, wie ihr das seid. Er konnte sich kaum erinnern, was das Ego war. Er ging in einer umfassenderen Welt. Und er lud euch ebenfalls hinzu. Und Ich lade euch hinzu.
Wem vergab Christus? Vergab er den Leprakranken? Vergab er dem Kranken, dem Armen, dem Lahmen, dem Verschollenen? Er nahm nichts als Affront, also hatte er absolut nichts zu vergeben. Er war nicht einmal ein Lossprechender, denn was hatte er zum Lossprechen? Seine Kreuziger sah er mit Liebe. Er schmähte sie nicht. Es war für ihn keine Anstrengung, das nicht zu tun. Für Christus lag keine Bemühung darin, nichts zu sagen. Er sah mit seinen Augen der Liebe. Er sah weiter. Er sah über das hinaus, was du siehst.
Er hatte keine Gegner, aber lasst uns mal, des Fortgangs unserer Erörterung halber, sagen, er hatte welche. Falls er welche hatte, wie konnten Jene, die ihn kreuzigten, würdig sein, seine Gegner genannt zu werden? Was hat eine Stechmücke mit einem Giganten zu tun?
Mein Sohn Christus war ein Führer, und er hob verstreute Fäden auf und wob sie zusammen. Seine Mitarbeiter, so wird es in den Gemälden dargestellt, zogen Lämmer in seinen Pferch. Der Stab seiner Dienerschaft war sein Herz, und der Pferch war natürlich der Himmel. Seine Liebe, wie auch die Meinige, zieht dich höher. Und was ist höher als Liebe? Was Größeres kann man sich ausdenken? Ich kann da an nichts denken.
Vergebung ist eine klägliche Sache. Liebe ist eine große Sache. Und du bist, und jeder sonst ist, trotz all dessen, was dir deine Augen sagen mögen, aus Liebe gemacht. Und damit bist du aus Größe gemacht. Lasse die Kleinheit gehen. Höre auf, sie zu sehen. Mache Platz für die Größe.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #220 – 6.6.2001 – Where Your Attention Is
WORAUF DEINE AUFMERKSAMKEIT LIEGT
Wenn Ich dir sage, jeden Tag einen Neustart zu machen und jeden Menschen anzuschauen, als wäre es das erste Mal, sage Ich euch nicht, naiv zu sein. Was ich euch sage, ist, Erwartung los zu lassen, beide, sowohl Pro wie Kontra. Ich sage euch nicht, in dem Sinne positiv Denkende zu sein, dass ihr von jemandem das Beste erwartet, nicht mehr, als Ich euch sage, kein negativ denkender Mensch zu sein, der auf das Schlimmste wartet.
Wir reden hier von Unparteilichkeit, weder von Erwartung nach oben noch von Erwartung nach unten. Ich sage: Seid nicht so sehr mit dem Resultat befasst. Investiert nicht so sehr in Ergebnisse.
Wenn du dein Auge auf Mir belässt, wenn du Mich in deinem Gewahrsein hast, wenn du dich auf Mich einlässt, wirst du ganz bestimmt nicht den gleichen Fehler immer und immer wieder machen. Du magst gedacht haben, dein wiederkehrender Fehler bestehe darin, beim Gegenüber an das Gute zu glauben, und, egal worum es sich handelt, es auf dich zu kommen zu sehen, oder, das Umgekehrte und dass jenes auf dich zu kommt. Es stimmt, immer und immer wieder sagst du etwas voraus, und das in der Tat ist ein Fehler, aber dein Hauptfehler lautet, nicht an Mich zu glauben.
Der Kern Christi war sein Glaube an Mich. Sein Kern ist nicht seine Freundlichkeit, seine Liebe, sein Heilen, seine Wahrnehmung, seine Augen. So großartig jene auch waren, die Größe Christi lag in seiner klaren, bezeichneten, offen daliegenden Allianz mit Mir. Seine Aufmerksamkeit lag derart rückhaltlos auf Mir und der Größe – wie denn hätte eine üble Bemerkung oder eine Nichtbeachtung durch einen Anderen eine Einwirkung auf ihn haben können?
Deine Beachtung lag zu sehr auf den Reaktionen vonseiten Anderer. Wie du angeschaut wirst oder wie über dich geredet wird, war für dich ein und alles. Dementsprechend hast du gelebt.
Versuche jetzt, nach Meiner Liebe und Meiner Hinsicht für dich zu leben. Versuche, nach deiner Liebe und Hinsicht für Mich zu leben.
Das wird deinen gesamten Status als Bürger der Erde verändern. Es wird dich entgrenzen.
Und, oh, wie gerne möchtest du doch unbegrenzt sein! Wie gerne möchtest du frei sein, stattdessen trägst du die Beschränkungen der Welt mit dir herum, und dein Herz ist schwer.
Ganz gewiss hängt dein Leben nicht von dem ab, was ein Anderer sagt oder tut.
Dein Leben hängt von Mir ab. Dein Leben ruht auf Uns, auf Mir und dir. Dein Leben hängt ganz bestimmt nicht von beliebigen oder zufälligen Bemerkungen anderer Menschen ab. Du bist kein verwundbares Wesen. Du bist ein machtvolles Seinswesen.
Empfindlichkeit ist nicht edle Geläutertheit. …. sie ist aufgehübschtes Ego.
Sei Mir gegenüber einfühlsam, und das ist Gewahrsein. Das ist größere Sicht. Das ist irgendwo Hingelangen. Das ist Ablösung von winzigen Vorkommnissen.
Mit den alten Wunden gelangst du nirgendwohin. Und alle Wunden sind alt. Sogar eine neue von heute ist eine Neuauflage.
Von neuem Sein und Sehen ist mit Mir Sein und Sehen, denn bei Mir liegt deine Aufmerksamkeit auf Mir und nicht auf den Schwächen, sich nach diesem oder jenem auszustrecken.
Bei Mir, da hüpfen die Schritte. Ihr habt wirklich nicht durch jedes Weltbemühen zu streifen. Ihr könnt höher schreiten. Ihr könnt höher hüpfen.
Ihr seht Mich, als wäre Ich mit euch geduldig. Ich bin aber nicht geduldig. Ich bin zuversichtlich. Geduld ist Wissen. Geduld ist nicht Ungeduld, die sich selbst zum Hinsetzen brachte. Geduld ist Wissen, dass alles recht ist. Geduld versucht nicht, etwas anzutreiben, was aus sich selbst heraus in Erscheinung tritt. Geduld ist etwas Tonangebendes. Ich geleite euch mit Liebe. Das eben tue Ich mit euch.
Und wenn Ich euch in weltlichen Bemerkungen verfangen sehe, und darin, was euch an Respekt und Respektlosigkeit überreicht wird, lächle Ich und lege Meine Hand auf eure Schulter, und Ich warte respektvoll auf euch, dass ihr zu Mir aufschließt.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #221 – 7.6.2001 – Bless Yourself Too
SEGNE DICH EBENFALLS
Wir haben über Grenzen und ihre Nichtexistenz geredet. Das soll nicht so verstanden werden, dass ihr keine Rechte habt. In den Bezügen des weltlichen Lebens können eure Rechte verletzt werden, und Ich bitte euch nicht, darin nicht unverbindlich zu sein.
Ihr müsst nicht zulassen, dass euch jemand den Stift wegnimmt. Ihr müsst nicht zulassen, dass euch jemand auf den Fuß tritt. Wenn es für euch nicht okay ist, ist es nicht okay.
Ihr seid berechtigt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. „He, das ist mein Stift!“ „He, du stehst auf meinem Fuß!“ Du bist kein Heiliger, und du musst es nicht sein.
Wenn du nichts dagegen hast, dass jemand deinen Stift nimmt oder dir auf den Fuß tritt, ist das eine andere Sache. Aber wenn es dir etwas ausmacht, hast du das Recht, das so zu sagen. Du hast das Recht auf deine Existenz, und auf den Raum, den du einnimmst, und auf die Gefühle, die du hast. Die Welt wird dich nicht immerzu würdigen, aber du tust gut daran, sie zu würdigen. Du ehrst sie, indem du dich dir selbst und den Übertretenden gegenüber bekennst. Diejenigen, die deinen Raum verletzen, sie mögen unschuldig sein, dennoch, gleich wie voller guter Absichten sie womöglich sind, wenn du spürst, man habe auf dir herumgetreten, ja in der Tat, dann ist das wohl passiert. Entschuldige dich nicht.
Bescheidenheit bedeutet nicht Erbärmlichkeit. Du bist ein Menschliches Wesen, und du sollst dich nicht schuldig fühlen dafür, dass du Menschliche Empfindungen hast.
Du sollst dich nicht beschämt fühlen, dass du Einwände hast, wenn auf dir herumgetreten wird, oder dass du fühlst, auf dir wird herumgetrampelt, auch dann, wenn das deine Fehlinterpretation ist. Es stimmt nicht, dass alles durchgeht und geht. Du vergibst Übertretende, aber das bedeutet nicht, dass du sie ignorierst. Es liegt dir nicht an, dasjenige abzuschütteln, was du fühlst.
Sage deinen Teil. Du hast deine Ansicht, und es ist an dir, das zum Ausdruck zu bringen. Ob Andere zuhören, das ist an ihnen. Das ist ihre Sache, nicht die deine. Und du hast nicht ihre Sicht zum Ausdruck zu bringen. Du kannst sie verstehen und Empathie besitzen, und ebenfalls kannst du dich repräsentieren. Habe Empathie mit dir.
Du wirst weniger emotional befasst sein, wenn du frei heraus sprichst. Frei Heraus Sprechen ist eine Handlung, und Handlung ist passend.
Ich predige Passivität nicht mehr als Ich Ärger predige. Klar, Ich predige überhaupt nicht.
Passivität ist ein Wartespiel. Manchmal nehmen sich Situationen ihrer selbst an, dein Leben soll aber nicht mit Warten auf jemanden oder etwas verbracht werden, was kommen wird, um es zu umzugestalten. Worauf würdest du denn warten, und wie lange würdest du warten?
Sage, was in deinem Sinn ist. Beseitige das Hindernis, wenn du es kannst, und geh weiter. Und wenn du es nicht beseitigen kannst, geh trotzdem voran. Das Hindernis lässt dich, oder du lässt es. Verbleibe nicht bei ihm. Schreite voran. Was immer sich zuträgt, dasjenige, was dich gefangen hat, hat losgelassen zu werden, sonst ist es zweifelsohne schmerzhaft, immer und immer wieder in deinem Geist wiederkehrend. Aber du weißt das alles.
Du bist würdig, zur Kenntnis genommen zu werden. Es ist von dir nicht würdig, dir stattzugeben, übersehen zu werden. Du existierst.
Oh, es ist solch eine feine Linie zwischen dem Ego und dem echten Wert.
Wenn du deinen Schreibstift zurück haben möchtest, weil du die Dinge auf deine Art haben und sie nicht einfach so gehenlassen möchtest, dann ist es wohl das Ego. Wenn du versuchst, einen Punkt zu beweisen, dann ist es wohl das Ego. Sofern es sich um eine Frage der Kontrolle über einen Anderen handelt, ist das das gleiche, dass du es um deinetwegen auf deine Weise haben möchtest, und das ist Ego. Und wenn es das Ego ist und du es auf deine Weise bekommst, weist sich kein Seufzer der Erleichterung aus. Du hast einen kleinen Sieg errungen, und darin liegt kein Vergnügen, wie du ja herausgefunden hast.
Und, wenn es um einen echten Wert und nicht ums Ego geht, muss nichts Großes geschehen. Du hast deine Hand ausgestreckt und bekamst deinen Stift zurück.
Und die ganze Zeit über waren zwei oder mehr Seelen in Aktion. Sie befanden sich in Transaktion. Transaktionen verlaufen so oder so. Gleich wie, du bist mit der Transaktion fertig und gehst im Leben ohne Bedauern voran. Behalte keine Wunden. Gib dir in aller Freiheit statt, voranzuschreiten. Segne dich so viel wie Andere.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #222 – 8.6.2001 – Where Vision Comes From
WO DIE SICHT HERKOMMT
Du bist eine vorüber gehende Figur auf der Leinwand der Zeitlosigkeit. Dein Körper ist der Vorbeigehende, der ist, denn du, du selbst, bist ebenso sehr die Zeitlosigkeit wie die Leinwand selbst.
Wir können sagen, du bist die Leinwand, und du bist das Auge, das zusieht, was auf der Leinwand von dir selbst tanzt. Du bist ein Zusehender deiner selbst. Du schaust aus der einen Augenecke heraus, da das Hauptsächliche deiner Sicht Mir folgt, Mir, der die Leinwand und der Tänzer auf ihr desgleichen ist.
Vielleicht können Wir sagen, dass die Leinwand still steht, und dass die Tänzerin schier ihre Pirouetten vom einen imaginierten Ende der Leinwand zum anderen ausführt. Oder Wir können sagen, dass die Tänzerin auf der Stelle Pirouetten tanzt, und dass die Leinwand hinter ihr sich bewegt. Oder Wir können sagen, dass die Tänzerin in der Luft still steht, und die Leinwand bewegt sich ebenfalls nicht. In jedem Fall, Wir können sagen, dass die Leinwand und die Tänzerin umeinander gewickelt sind, und dass das Spiel des Lebens eine Art Auswickeln ist, eine Art Ermittlung, eine Art Suche nach Hinweisen auf das Mysterium.
Wir können sagen, dass die eine Augenecke im Schlaf die Tänzerin zu erhaschen versucht. Und das Hauptsächliche von dir bleibt unentwegt bei Mir.
Das Leben ist ironisch, weil du denkst, du sehest der Tänzerin immer zu und habest Mich aus den Augen verloren. Das zeigt an, wie wenig du dich selbst kennst. Du weißt mehr von Mir, als du von der Phantom-Tänzerin weißt.
Du bist die Tänzerin, die tanzt, und du tanzt für Mich. Es ist alles für Mich, Meine teuren Kinder, ob ihr das zugebt oder nicht. Ich bin euer Publikum. Ich bin euer Beifallspender. Ihr seid die Erscheinung, auf die ihr euch so sehr scharfstellt. Ihr habt nur einen Bruchteil eurer Sicht genutzt.
Die Sicht tritt im Geist und nicht im Auge hervor. Wahres Wissen trägt sich im Herzen zu. Das Herz weiß alles. Der Geist verzehrt sich darin, zu interpretieren. Wir können sagen, die Sicht ist die Interpretation, die der Geist von demjenigen ausführt, was das Herz erkennt. Wäre dem nicht so, so hättet ihr bereits eine 20/20-Sicht von der Realität. Zur Zeit habt ihr Anschnitte davon. Und ihr wollt gerne mehr.
Euer Herz hat das Wasser des Wissens getrunken, aber euren Geist dürstet es nach ihm. Lasst uns den Durst des Geistes stillen. Aber wie?
Euer Geist ist ein Jäger. Er ist ein Fährtensucher. Er vertraut mehr auf sich selbst als auf das Herz, das bereits mitbekommen hat, wonach der Geist immer noch sucht. Der Geist verlässt sich mehr auf äußere Beobachtung als auf sein eigenes Herz. Dasselbe könnten wir von euch sagen.
Reines Wissen ist nicht aus einer Auflistung hergestellt. Es ist keine Anhäufung. Dein Geist liebt es zu sortieren, aber er liebt es auch, zu behalten, und er mag es nicht, etwas zu verwerfen. Dein Geist behält alles, Kategorien und Subkategorien. Sobald dein Geist Etliches von dem, was er bewahrt, los lassen kann, wird er klarer sehen. Sobald der Geist sich selbst leert, wird er anfangen, in Klarheit zu sehen.
Euer Geist ist ruhelos. Ihr denkt, euer Herz sei ruhelos, doch das stellt bloß eures Geistes Interpretation seiner eigenen Ruhelosigkeit dar.
Euer Herz ruht bei mir. Lasst euren Geist ebenfalls bei Mir ruhen. Euer Geist hat es nötig, zu vertrauen zu lernen, und er kann das von eurem beständigen Herzen lernen.
Euer Geist wurde als das Steuerrad angesehen, und euer Herz als das Ruder. Das Steuerrad tut gut daran, dem Ruder Beachtung zu schenken. Das Ruder wird als ein Befolger angesehen, aber es weiß mehr als das Steuerrad. Der Geist hat seine eigene Unschuld. Er rennt hinter allem her. Unterdessen das Herz bereits zu Mir gekommen ist, sucht der Geist immer noch. Vergesst nicht, dass ihr das Steuerrad eures Geistes zu drehen vermögt.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #223 – 9-6-2001 – End Fear
BEENDET DIE ANGST
Ihr müsst die Angst ein für alle mal beenden. Es ist das Konzept der Angst, das ihr zu beenden habt. Bis ihr das tut, werdet ihr immer Ängste finden, um das Konzept zu erfüllen. Was ihr habt, ist Angst, nicht Ängste. Ihr habt diesen episodischen Schurken namens Angst bei euch, der in euch losrennt und zahlreiche Dinge, eins nach dem anderen, grabscht. Er kommt mit dem einen zuende, zeigt ihm, wofür es ist, und grabscht dann ein anderes, das dessen Stelle einnimmt.
Der Brennpunkt auf die relativen Aspekte des Lebens wird Angst hervorbringen. Dich auf dich selbst konzentrieren, auf dich selbst in der Welt, wird Angst hervorbringen. Angst ist in der relativen Welt überall ausgeschmückt. Sie wird sogar als etwas Gutes beworben. Fürchte dies oder fürchte dort. Ist es möglich, dass ihr euch an der Angst erfreut? Denkt ihr, sie hält euch am Leben?
Die Anhaftung an den Körper ist angstvoll. Früher oder später kommt die Gefahr. Und zwischenzeitlich habt ihr den Körper als real bezeichnet. Euer Menschlicher Körper ist nicht das Ausmaß von euch. In Wahrheit hat er mit euch nichts zu tun. Er hat mit euch nichts zu tun. Aber ihr habt aus eurem Körper einen Gott gemacht, und diese Anbetung ist schlicht die andere Seite der Furcht.
Ihr befürchtet, dass, sofern euer Körper irgendwie verletzt oder ruiniert wird, ihr es auch seid. Ihr mögt sagen, ihr wüsstet es besser, als zu meinen, dass die Besitztümer (die Ausdehnungen des Körpers), die euch teuer sind, ihr wäret, doch sagt das mal euren Ängsten. Lasst euer Sparkonto schrumpfen, oder euer Job wird euch weggenommen, und ihr seid voller Angst.
Was bloß an irdisch Gutem ist an der Angst? Drosselt sie das, was auch immer ihr befürchtet? Gestaltet sie es um? Denkt ihr, eure Befürchtungen wenden es ab? Eure Befürchtungen seien ein Glücks-Zauberspruch, der das Unerwünschte fort hält?
Ihr könnt eure Ängste nicht ignorieren, indem ihr bemüht seid, sie zu ignorieren. Das stellt ebenfalls eine große Aufmerksamkeit für sie dar. Findet etwas anderes, um euren Geist zu beschäftigen, nicht etwas als eine Ablenkung, sondern als eine Erfüllung.
Es gibt die Redewendung „Das, was du fürchtest, kommt über dich“. Ideen haben einen wohlvorbereiteten Aufbau. Ihr sehnt euch danach, aus diesem gegenwärtigen Leben hinaus zu gelangen, ohne durch die Zwänge des Lebens in Betracht genommen worden zu sein, und auf diese Weise ruft ihr sie zu euch. Ihr habt eine lebhafte Vorstellungsgabe.
Denkt an Angst oder denkt an Freude. Ihr habt die Wahl.
Ihr könnt ein Pferd reiten und dies mit dem Wind tun. Ihr könnt ein Pferd reiten und euch über allerhand Möglichkeiten den Kopf zerbrechen. Ihr könnt nie ein Pferd reiten, und euch immer noch über allerhand Möglichkeiten Sorgen machen. Ihr könnt euch herunterfallen sehen. Oder ihr könnt sehen, wie ihr wie der Wind reitet.
Der Tod des Körpers macht euch Angst. Ihr seht es so, er führe in das Unbekannte, indes ist es das relative Leben, das euch nicht vertraut ist. Die Absenz des Körpers, dasjenige, was ihr Körper nennt, ist euch sehr wohl vertraut. Eben der Körper, den ihr ja als für euch begrenzend seht, ist eben der Körper, den ihr teuer haltet, der euch über alle Maßen teuer ist. Rettet den Körper, das ist euer Schrei.
Es ist mehr an euch als euer Körper, und das, was mehr ist, ist bereits unverderblich.
Es ist mehr an der Erde als ihre körperliche Dichte. Der Schrei ‚Rettet die Erde’ entkommt der Angst. Darüberhinweg dräut die Vorstellung, dass die Erde, nicht anders als ihr, nicht errettet sein kann, und aus diesem Grunde winkt ihr mit eurer Angst vor euch her. Ihr habt Angst um eure eigene körperliche Existenz, und ihr befürchtet den Verlust eines Gegenübers, und ihr befürchtet einen Verlust des körperlichen Lebens insgesamt.
Liebt die Erde, denn auch die Erde ist mehr als ihre physische Dichte. Die Erde atmet euch, so viel wie ihr sie atmet. Wir können euch einatmen nennen und die Erde ausatmen nennen, denn ihr seid miteinander verknüpft. Ihr haltet mit der Erde die Hand.
Ewigkeit ist alles, was wirklich existiert, und ihr fürchtet, sie täte es nicht. Ihr fürchtet, die Vorstellung der Ewigkeit sei eine Ente, eine nette Geschichte zum Zubettgehen. Ich versichere dir, sie ist real, und dass du, das reale Du, ewig bist. Angst haben ist nutzlos, ist unnötig, ist erniedrigend. Steigt aus dem Angst-Zug aus. Nehmt den Zug, der Ewigkeit heißt. Das ist der einzige, auf dem ihr in jedem Falle seid.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #224 – 10.6.2001 – In Your Splendor
IN EURER PRACHT
Ihr habt das Leben lieber als etwas angesehen, was es zu überwinden gilt, als etwas, gegen das weiterzukommen ist, bei dem man unbemerkt, und bei dem man, wenn man Glück hat, unversehrt davon kommen kann. Es sieht danach aus, öfters verbergt ihr euch vor dem Leben, seid bemüht, ihm zu entkommen, oder ihr greift es in Worten oder Taten an, und haltet dafür, dabei zu gewinnen.
Das Leben ist kein Wettbewerb. Es ist kein Ringkampf.
Seht das Leben wie ein Stück zähes Fleisch. Du gibst bei ihm nicht auf und gehst nicht von ihm fort, genauso wenig, wie du versuchst, es als Ganzes hinunter zu schlingen. Du kaust es. Du nimmst dir ein wenig Zeit mit ihm, und lässt es verdauen.
Verdauen ist nicht Probieren, es sich auszumalen. Verdauen ist ihm ein wenig Ruhe geben, und dann steht ihr auf, und ihr steht stärker und aufrechter da.
Das Leben ist eine Spirale. Eine Doppel-Helix. Das Leben webt euch, und ihr seid stärker. Weil ihr stärker seid, erhebt ihr euch höher.
Das Leben errichtet euch.
Wir können sagen, ihr seid Stahl, und das Leben härtet euch.
Aber denkt nicht, ihr unterwerft euch dem leben.
Denkt nicht, ihr unterwerft euch Mir.
Ihr erhebt euch zu Mir.
Und das ist die Geschichte eures Lebens.
Die Blume, die in eurem Garten wächst, tut nichts anderes, als zu Mir zu wachsen, und indem sie das tut, erfüllt sie sich selbst. Ihre Folgsamkeit heißt sich zur Sonne hin erheben. Sie enthüllt sich selbst und wächst unerschrocken. Sie wächst nach oben. Sie macht nicht mehr aus sich, da sie nur sie selbst sein kann, doch lässt sie was auch immer auf die Bühne und dass es erblickt wird, sie ist ein bereitwilliger Partner. Sie beurteilt sich nicht höher oder tiefer. Sie vergleicht sich nicht nach oben oder nach unten. Sie drückt sich selbst aus. Sie erreicht ihre Höhe in vollem Glanz, und dann zieht sie sich dankbar zurück, nur, um ein weiteres mal in ihrem Zyklus zu erstehen.
Das Leben ist ein Fahrrad-Rad, das sich dreht, und es ist das Leichteste in der Welt.
Und das Leben ist für euch leicht, wenn du es sein lässt. Wirf keine Fliege in die Salbe. Halte sie nicht zurück, und dränge sie nicht voran. Lass es sein, da das Leben nicht etwas ist, was du managest oder manövrierst. Es ist etwas, was du erfährst, fallen lässt, und, wo du weitergehst.
Du siehst dabei zu, was auf der Leinwand des Lebens geschieht. Ja, du nimmst teil, aber du bist auch der Beobachter. Wir können sagen, dein Körper nimmt am Leben teil, während du von ihm lernst.
Doch was ist zu lernen? Das ist schwer zu sagen. Das Leben ist nicht genau eine Lektion, obschon du von ihm lernen kannst.
Das Leben ist ebenso nicht genau ein einzuordnendes Projekt, das du ausführst, obschon du am Einordnen bist.
Es ist nicht genau eine Rolle, die du spielst, obschon du eine Rolle spielst.
Du füllst eine Funktion aus. Du bist hier Meiner Glorifizierung halber auf der Erde – solltest du wissen, was das bedeutet.
Eines ist es, unerschütterlich bei Mir zu bleiben. Es ist gut, in Meiner Gesellschaft zu gehen. Es ist das Beste. Deswegen seid ihr her, mit Mir bekannt werden. Mich kennen lernen, nicht in der vergangenen Ausführung deines Lebens oder der Welt, sondern Mich jetzt kennen lernen, während Ich vor euch, hinter euch, bei euch und in euch stehe.
Engagiert euch in Heiligkeit mit Mir. Tut, was Ich tue, was meint, fortwährend in eure Augen zu schauen. Ich suche euch aus. Ich schaue euch ins Gesicht, aber Ich konfrontiere Euch nicht. Ich bin zugänglich. Ich mache Mich euch zunutze. Nunmehr mache du dich Mich zunutze. Mache keinen Alleingang, unterdessen du mit Mir gehen kannst. Du hast hier einen freien Partner, Einen, Der dein Wohlbefinden in Betracht nimmt, Einer, Der weit sieht, und Der dir Seine Vision geben möchte.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #225 – 11.6.2001 – You are God’s Idee
IHR SEID GOTTES IDEE
Ich möchte heute mit euch über Meine Liebe reden. Meine Liebe ist der Zweck Meiner Existenz, wie auch der euren. Meine Liebe liebt es, sich selbst zu besingen. Und ihr seid Mein Lied, das Ich singe.
Ihr kamt aus Meiner Kehle. Ihr entflogt Meiner Stimme. Ihr geht immer aus Mir hervor. Ihr seid Mein Klang, der nie aufhört. Endlos ist Mein Gesang, und endlos seid ihr. Ich rufe euren Namen, und euer Name lautet Liebe, und ihr erwidert. Mein Ruf und eure Antwort sind das gleiche. Ihr hallt Mich wider. Und das ist eure Freude.
Ihr seid die Blumen Meines Feldes.
Ihr seid Meine Pflänzlinge.
Ihr seid Meine Impulse, dazu gedrungen, zurückzukehren.
Ihr seid Meine Rückkehr.
Ihr seid Meine Antwort auf Mich.
Ihr seid von Meiner Fertigung.
Ich bin der Hersteller von euch.
Und ihr seid das, was Ich gemacht habe.
Wie könnt ihr womöglich denken, dass Ich euch oder dass Ich sonstwen verkehrt gemacht habe?
Weil ihr keine Bedeutung seht, bedeutet nicht, dass es keine gibt.
Ihr habt Bedeutung. Ihr seid dafür bestimmt, zu sein. Und ihr seid für etwas bestimmt, nicht für nichts.
Wärt ihr auf der Erde geboren und hättet ihr nur einen einzigen Atemzug getan, so wäre in diesem Moment ein Zweck existent. Wenn ihr nicht bloß einen Moment lang atmen würdet, gäbe es einen Zweck. Und wenn ihr 112 Jahre atmen würdet, gäbe es einen Zweck. Was immer an Bewandtnissen oder Deformiertheiten – es gibt einen Zweck.
Aber ihr könnt ihn euch nie ausdenken. Weswegen versucht ihr es?
Bejaht, dass es einen Zweck gibt, und dass er erfüllt wird. Eure Reichweite ist zu gering, um das zu erfassen. Ihr könnt euch nicht einmal euren Zweck oder den eines anderen ausmalen. Ihr habt keinen Hinweis im Hinblick auf das, was ihr durch eure Präsenz auf der Erde erfüllt. Ihr seht nicht weit genug.
Aber ihr seht weit genug, um Mich zu erfassen. Und ihr könnt, im Gegensatz dazu, was wohl eure Augen sehen, akzeptieren, dass Ich das Gewand von euch ausgelegt und es genau zugeschnitten habe.
Ihr seid Meine Idee. Wenn Ich gewollt hätte, dass ihr etwas anderes seid, hätte Ich euch zu etwas anderem gemacht.
Was ihr aus dem macht, was Ich machte, ist an euch. Bis zu diesem Grade seid ihr aus eurer Herstellung.
Rührt euch gut.
Hüpft in das Tal des Lebens und erklimmt die Höhen.
Es gibt kein hinauf und kein hinunter.
Ihr wart nie sonstwo ausgenommen bei Mir.
Ihr seid in einem Geschichtenbuch herumgewandert, und dachtet, ihr existiert in diesen Seiten.
Ihr existiert in mehr als den Buchseiten.
Ihr wart auch seitenlos.
Aus einer kolossalen Weite wurde eine Kurzgeschichte herausgezogen. Die Geschichte ist kurz und unter keinen Umständen vollständig.
Die vollständige Geschichte von euch braucht bloß eine Minute der Ewigkeit. Ewigkeit hat keine Minuten, also ist eure vollständige Geschichte die Geschichte des Ozeans. Eure ganze Geschichte ist tiefer als der Ozean. Und höher als der Himmel [’sky‘ – ThB]. Sie reicht bis zum Himmel [‚heaven‘ – ThB].
Ihr seid in keiner Weise eure Geschichte. Ihr seid jenseits von ihr.
Ihr kritzelt ein Bild auf einen Notizblock. Ihr nennt dieses Gekritzel nicht du. Mit Sicherheit wisst ihr, ihr seid nicht dieses Gekritzel auf einem Papierfetzen. Es mag dich zu einem gegebenen Zeitpunkt wiedergeben, aber es ist für dich nicht repräsentativ.
Kein Gekritzel ist für dich groß genug. Keine Handlung im Leben ist für dich groß genug. Du hast vor langer Zeit deine Schale zerbrochen, und du wurdest zu eben dem Atem des Universums, zu dem Atem und der Weite. Du bist Meine Stimme auf den Wellen der Erde und in keinem irgendwo enthalten. Du bist alleine in Mir enthalten. Und das ist kein Enthaltensein. Nutze deine Freiheit, um Mich auf der Erde verlauten zu lassen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #226 – 12.6.2001 – When Clamor Is Gone
WENN DAS GESCHREI VORÜBER IST
Was du Anderen sendest, wird immer entgegengenommen. Wenn du einen Brief abschickst, und er geht bei der Post verloren, wird er trotzdem in Empfang genommen.
Die elektrischen Impulse deiner Gedanken gehen hinaus.
Es ist nicht der Brief, der von Belang ist, sondern deine Gedanken.
Deswegen ist es gut, deine Gedanken zu Mir zu kehren, da Ich in der Lage bin, sie zu neutralisieren. Ich werde sie vor deinen Augen zersetzen. Stimmt es nicht, dass du dich, sobald deine Gedanken zu Mir gehen – nicht gezwungenermaßen sondern durch ihren eigenen Willen zum Größersein – jenseits von Gedanken, dass du dich außerhalb des Denkens und in Meiner Liebe findest?
Du hast eine große Vertrautheit mit den Ein- und Ausgängen an Gedanken. Im Denken bist du ein Experte. Ich möchte sagen, erlange mehr Expertise im Sein, obschon keinerlei Expertise benötigt wird. Liebe ist dein Sein. Der Zustand der Liebe. Nicht Liebenswürdigkeit.
Zu Mir Kommen ist wie in eine Masse an Liebe Hineingehen, im eigentlichen freilich ist es ein Heraustreten aus dem Mahlstrom des Denkens.
Öfters fragst du dich selbst: „Liebe ich diesen Menschen? Liebe ich ihn wirklich? Oder tue ich es für diesen Moment und nicht für immer?“
Die Frage, die zu stellen ist, falls du eine Frage stellen musst, lautet: „Bin ich Liebe? Ist meine Seienshaftigkeit Liebe? Bin ich, ohne Denken und ohne einen Bedarf an Denken, bin ich der Zustand der Liebe? Bin ich die Bewusstheit von Liebe? Nicht diese Maskerade der Liebe, mit der ich auftrete, um sie der Welt zu geben, sondern die Liebe selbst. Bin ich das?
Wenn alles fort ist, wenn die Tätigkeiten und die Weltbegehren entschwunden sind, wenn ich mich in die Ruhe meines Seins hinein beruhige, was ist dann geblieben, ist das die Liebe, die ich bin? Bin ich mein Sein, sobald das Geschrei vorüber ist? Und ist dieses Sein von mir sodann Liebe? Ist Liebe einzig die Abwesenheit von allem anderen?“
Du dachtest, die Liebe sei ein großes Ausspielen gewesen, unterdessen sie zu allen Zeiten Stille des Seins ist. Du bist ein Ausfluss von Liebe, und Liebe entströmt dir, und Liebe entströmt dir voll und ganz, sobald deine Ego-Bewandtnisse vorüber sind. Gib Mir dein Ego. Ich möchte es nicht zum sicheren Verwahren. Ich möchte es für das nehmen, was es wert ist, möchte mit Meinen Fingern schnippen, und das Ego wird weg sein, sodass die Stärke der Liebe, die du bist, enthüllt werden kann.
Das kannst du nicht glauben. Dass du Liebe bist. Du hast dich als alles gedacht, außer als Liebe. Du hast gedacht, du seiest abscheulich, kleinlich, egoistisch, grabschend, neidisch, immer unterwegs im Bemühen irgendwohin zu gelangen, und derweilen bist du Liebe, bist inkarnierte Liebe, reine Liebe, ihrer selbst nicht gewahr.
Reine Liebe ist genug. Es gibt nichts, was sie aus sich zu machen hat. Sie ist eigenschaftslose Einfachheit. Sie ist das Auge Gottes.
Das Licht, aus dem du gemacht bist, hat einen anderen Namen, und der heißt Liebe.
Das Licht, aus dem du gemacht bist, ist Liebe ohne Schatten. Und alles, was du zu tun hast, ist, es zu sein.
Und dennoch scheint das das Härteste unter allem zu sein.
Gleichwohl, alles, was du zu tun hast, ist, die Decken von dir zu nehmen, und da bist du. Nimm die Hüllen ab, und, voilà, Liebe tritt hervor.
Was du in einem Brief schreibst, ist nicht Liebe. Was du in einem Brief schreibst, ist nicht Hass. Was du in einem Brief schreibst, ist ein Blatt deiner Ermutigung oder Entmutigung. Was immer du an Emotion innehältst, sie ist das Deckblatt der Liebe.
Absentiere dich von der Nicht-Liebe, und da bist du.
Alle Anhaftung ist Nicht-Liebe. Sie ist Anhaftung. Du denkst, du habest das zu haben, woran du dich geheftet hast.
Alles, was du zu haben hast, ist nicht Liebe. Liebe ist nicht etwas, was du hast. Liebe ist etwas, das du bist. Und du bist Liebe, und du bist vollständig. Musst du der letzte sein, der das erkennt?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #227 – 13.6.2001 – Love and Vision
LIEBE UND SICHT
Du siehst so weit, wie du liebst.
Deine Sicht weitet sich zu der Ausdehnung Meiner Liebe aus, die du zulässt.
Sicht und Liebe gehen miteinander einher. Du liebst so weit, wie du siehst. Oder Wir können es anders ausdrücken: Deine Sicht blockiert den Ausdruck deiner Liebe.
Dein Leben ist eine Suche danach, zu sehen, wie Ich sehe. Du hast gedacht, es sei eine Suche nach Fehlern. Nach ihnen hast du gesucht, nicht wahr? Hast du dich nicht an den Fehlern geprellt, wie es eine gierige Katze bei ihrer Beute tut? Ja, du warst auf Fehler als Beute aus, doch lediglich weil du dachtest, du habest Fehler; du dachtest, du seiest im Unrecht, und du spürtest einen Bedarf, dass sie jemand, oder noch jemand, für dich schultert. Und dementsprechend hieltst du Ausschau, verärgert und missfällig zu werden.
Nunmehr, wo du dies erkennst, kannst du Ausschau halten, es dir gefällig zu machen. Das musst du. Ich überreiche dir sehr wenige ‚Das musst du‘, das indes ist eine davon.
Du kannst den Winkel deiner Sicht wenden. Blinzle ein wenig, falls du das tun musst, um der Gunst vor dem Fehler den Vorzug zu geben.
Wisse dies: Sogar in deinen Tragödien gibt es etwas zu deinen Gunsten. Nichts passiert einem anderen, und nichts dir. Du bist Teil der Gleichung. Da ist eine Segnung für dich. Jeder neue Schritt, den du nimmst, ist ein Segen für dich. Und zuweilen hast du einen Schritt zu tätigen, und zuweilen bist du dazu gezwungen. Am meisten gezwungen bist du, hinter das zu schauen, worauf du geblickt hast. Dir wird ein neues Gewahrsein gegeben. Mit Sicherheit ist neues Gewahrsein ein Segen.
Was nötig ist, abgeworfen zu werden, wird doch abgeworfen? Du gelangst zu neuen Schlüssen. Gewöhnlich auch nicht zu korrekten, in der Zwischenzeit kannst du auf keinen grünen Zweig kommen. Es ist besser, keine Schlüsse zu ziehen. Es ist besser, eine neue Sicht aufzuziehen und unablässig weiter zu schauen.
Setze deine Ausblicke höher. Wenn du in einen geschlossenen Raum schaust, ist es unwahrscheinlich, dass du weiter als den geschlossenen Raum siehst. Öffne hernach andere Türen. Geh zum Horizont hinaus. Geh zum Rand der Erde und schau hinter ihn.
Du schaust auf eine Kluft, in die du fallen kannst, aber sie wird dir stattgeben zu fliegen. Und du wirst schweben. Ein Adler sieht weit und fern. Du kannst dich gar über die Bergesgipfel erheben. Du kannst überallhin fliegen, wohin deine Augen dich nehmen.
Brillen werden dir beim Sehen nicht helfen. Sie können dir wohl helfen, genauer zu sehen, doch du schaust dich nach Ausdehnung, nicht nach Präzision um. Für dich wird es gut sein, hinter das zu schauen, was du gegenwärtig sehen kannst.
Ziegelsteinmauern existieren nicht. Ein Ziegelstein ist nicht mehr als Holz oder Glas oder Luft. Sie alle sind Licht. Es ist nicht die Schuld des Ziegelsteins, dass du nicht über ihn hinaus sehen kannst. Sein Sein ist nur Ziegelstein sein, und dein Sein ist nur kurzsichtig sein. Der Ziegelstein ist nicht der Meister von dir. Du sagst, manchmal stößt du dich an einem Ziegelstein, das freilich liegt daran, dass du einen Ziegelstein gesehen hast.
Zu viel Augenmerk auf Hindernisse! Richte dein Augenmerk auf die Lichtung deines Pfades. Du kannst durch Mauern gehen. Du kannst auch durch die Elysischen Felder gehen. Oder du kannst über sie klettern oder um sie herum gehen. Hindernisse stammen alleine aus deiner Fertigung. Wenn du dafür die Verantwortung – keine Vorwürfe, sondern Verantwortung – übernehmen kannst, wirst du in der Tat eine Hürde genommen haben.
Wenn Ich Verantwortung sage, schreibe Ich keine Schuld zu. Ich sage, es ist an dir, damit umzugehen. Verantwortung ist ein anderer Name für Ansprechbarkeit. Ihr seid empfänglich. Das ist Verantwortung übernehmen. Debattieren, woher das Hindernis kam, wie es aussieht und wie groß es ist, ist eine Art von Unverantwortlichkeit. Verantwortung, wie alles andere, ist in der Gegenwart.
Manchmal, nur manchmal, ist es nötig, Hindernisse zu ignorieren und weiterzugehen. Sobald du dich entmutigt fühlst, hast du den Hindernissen zu viel Beachtung geschenkt. Es ist nötig, deine Aufmerksamkeit auf das zu legen, wohin du gehen möchtest, und demnach wirst du dorthin gelangen. Solange du deine Aufmerksamkeit auf Hindernisse legst, so, als bildeten sie die entschiedene Bedeutung des Lebens, wirst du tatsächlich Hindernisse haben.
Du hast Hindernisse als Fehler betrachtet. Nun wirst du über Fehler hinweggehen, und über Hindernisse desgleichen. Du kommst näher zu Mir, und Ich sehe weder Hindernisse noch Fehler. Ich sehe Licht.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN # 228 – 14.6.2001 – The World Is a Concept
DIE WELT IST EIN KONZEPT
Es sind zwei Dinge, mit denen du dein Leben verbringst: Das sind die Geister der Vergangenheit, und dein trügendes Bild von dir selbst. Deswegen bist es, was sich auch immer im Leben zuträgt, du selbst, mit dem du umgehst.
Es ist ziemlich schwer für dich, die Vergangenheit loszulassen. Du gehst mit ihr immerzu um, auch dann, wenn du dich nicht erinnerst und sie nicht von neuem bearbeitest, da die Vergangenheit auch in dein Bild hinein gegossen ist. Wie du dich und die Welt siehst, ist vergangenheits-bebildert, zur Gegenwart hin getrieben, wo es eingeschlossen wird; und du siehst nichts, wie es ist, sondern vielmehr so, wie es einmal war, falls es im Eigentlichen je das war, was du dachtest.
Dein Geist interpretiert. Er beurteilt. Er zieht Teile hinein und Teile heraus. Du warst sehr selektiv dabei, was du hinein ließt, doch sobald du es einmal hineingelassen hattest, findest du es schwierig, es los zu lassen.
Was wäre, wenn du nicht das bist, was du dachtest? Was wäre, wenn all die von dir gezogenen Folgerungen falsch gezogen oder fehlverknüpft sind? Was wäre, wenn du an alten Gedanken über dich festhältst und sie nicht erschüttert wissen möchtest?
Akzeptiere, dass du Mein befürwortetes Kind bist, und dass ein böse zugerichtetes, kämpfendes, grollendes Bild von dir falsch ist, und dass sich jenes ganz und gar nicht in der Nähe der Wahrheit über dich befindet. Du hast Muster in deinem Leben, die es nötig haben, aufgebrochen zu werden: Gepflogenheiten des Denkens. Gepflogenheiten des Sehens. Gepflogenheiten des Bedürfnisses. Du hast dich verwunden.
Öfters sagst du, du möchtest von vorne anfangen. Öfters sagst du: „Wenn ich nur gewusst hätte, was ich jetzt weiß!“ Wünschen ist desgleichen in der Vergangenheit Verbleiben.
Lebe dein Leben jetzt von neuem. Sieh von diesem Moment an frisch. Fasse ins Auge, dass du soeben auf dem Planeten Erde angekommen bist, und dass du mit Fanfaren und Tänzen begrüßt wurdest. Alles auf der Erde hat darauf gewartet, dass du ankommst, und alle begrüßen dich jetzt mit lächelnden Gesichtern. Sie möchten, dass du eine schöne Lebenserfahrung hast. Sie möchten, dass du zurücklächelst.
Du spöttelst bei diesem Gedanken, aber Meine Worte bringen dich dazu, darüber nachzudenken, wie du die Erde und das Leben auf ihr angesehen hast. Du hast sie als Falle gesehen. Du hast sie als einen verrückten, nicht willkommen heißenden, unliebsamen, gefährlichen Ort gesehen. Wie bedeutsam sind doch deine Gedanken! Wie bedeutsam sind sie für dich und für die Welt! Ändere deine Gedanken, und du wirst die Welt ändern. Die Welt ist aus deinen Wahrnehmungen gefertigt. Du hast die Welt fehlwahrgenommen, und die Welt hat dich fehlwahrgenommen. Alle zusammen habt ihr die Welt fehlwahrgenommen.
Die Welt ist ein Konzept, das ihr entworfen habt. Und jede Generation hat das Konzept erworben, das Generationen davor verkauft und wiederhergestellt haben.
Richte dein Hauptaugenmerk nunmehr auf das Bemühen des Guten, das unaufhörlich die Erde belebt hat. Konzentriere dich auf das Schöne. Auf die Süße des Lebens. Sofern alle Gedanken der Grausamkeit in der Welt gestoppt würden, würde die Grausamkeit gestoppt.
Ihr seid bedeutender, als ihr es wisst. Ihr alleine, mittels eures Denkens, vermögt die Welt anzuheben. Ihr habt sie entmutigt, wieso also könnt ihr sie nicht anheben?
Wieso könnt ihr nicht die schöne Blume sein, die in einem Ritz blüht? Wieso kann dein Lächeln nicht dasjenige sein, was sich über den Horizont der Erde hinaus ausweitet? Wieso kannst du nicht derjenige sein, der ein Schwert des Lichts erhebt, das über das Antlitz des Landes schweift? Wieso könnt ihr nicht der Entzünder des Lichts sein, das um die Welt reist? Wieso könnt ihr nicht das sein, was ihr seid?
Alleine euer Denken hält euch zurück. In voller Bestimmtheit, ihr habt es nötig, ein großer Denker zu sein. Umarmt die Welt mit eurem neuen Denken. Seid Aufrechthaltende der Wahrheit und seid keine Verhüller von ihr.
Die ganze Anstrengung, die ihr unternommen habt, um das zu sein, was ihr dachtet oder sonst jemand dachte, ihr solltet demgemäß sein, und die ganze Zeit über brauchtet ihr doch einzig das sein, was ihr von Anfang an wart!
Aber ihr könnt es jetzt sein. Sei heute Mein Kind, so wie Ich dich gemacht habe. Lege zu einer Reise der Liebe ab, an die sich Andere anhängen können. Alles was du zu wissen brauchst, weißt du bereits.
Achte darauf, wie du mit dir selbst redest. Wie oft fragst du dich, wieso du etwas tatst, oder wieso du es so oder so tatst, und wie oft beschimpfst du dich danach? Worüber du dich auch genervt fühltest, es gab etwas hinter ihm, nach dem du suchtest, und es war gut.
Entsinne dich, dein Belang ist nicht, mit demjenigen in Einvernehmen zu stehen, wie sich etwas herausstellte. Es geht darum, auf was du aus bist. Es gibt etwas nahes oder weiter entferntes Gutes, das du erstrebst. Halte dein Auge auf dem, was du erstrebst. Das ist das Gute, auf dem fortwährend dein Auge ruht. Mach dir nichts aus den Kehrtwenden, die du zu tätigen hast. Mach dir nichts aus der Täuschung des Irrtums. Behalte nur im Sinn, was du anstrebst, denn das ist dein Motiv, und das ist deine Intention, und das ist deine Bestimmung.
Was du in deinem Leben anstrebst, ist Tragweite in deinem Leben. Wenn du enttäuscht bist, gibt es keine Bedeutung, dann schaust du dich nach Entschuldigungen für dein Leben und nach Ablenkung davon, was du als das Leben ansiehst, um, denn du hast es als ewigen Aufruhr gesehen, nicht als das Geschenk, das es ist.
Bitte verändere jetzt, wie du die Dinge anschaust. Tue es für Mich.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #229 – 15.6.2001 – This Pool of Light
DIESER TEICH VOLLER LICHT
Wenn du um etwas kämpfst, fasse ins Auge, worum du kämpfst. Möglicherweise kämpfst du um Kontrolle. Du möchtest der sein, der das Sagen hat. Aber du bist der Beobachter. Du kannst die Fehler nicht kontrollieren, die andere Menschen machen, und es ist ein Fehler deinerseits, es zu versuchen.
Es existiert für dich keine große Sache, um die dich zu sorgen hast. Ereignisse im Leben fallen dorthin, wohin sie es tun. Es mag sein, sie passen euch nicht. Vielleicht ergeben sie für euch keinen Sinn, aber sie unterstehen nicht eurem Willen.
Was untersteht eurem Willen? Was ist an euch zu kontrollieren? Wie ihr reagieren werdet, und welche Handlung es sein wird. Dies ist an euch.
Was euch ausgehändigt wird, ist vielleicht nicht unter eurer bewussten Kontrolle, aber es ist trotzdem das eure, damit umzugehen. Etliche werden sagen, du hast es herbeigezogen, das allerdings ist dann der Versuch, das Unausdenkbare auszudenken. Ordne dich jetzt dem bei, mit dem du umzugehen hast. Gehe mit ihm um und gehe weiter.
Das Leben ist ein derartiger Segen, und der Segen heißt, es zu leben.
Ihr klettert einen Berg hoch. Manchmal scheint ihr abzurutschen. Manchmal ratscht ihr euer Knie. Manchmal seht ihr, wie Andere anscheinend zu Fall kommen. Doch alle haben eine Lebenslinie.
Was du für dich und andere tun kannst, ist weiterklettern. Bald wirst du die Höhen erblicken, die du erklommen hast, und du wirst erkennen, wie dein Klettern Andere hochgehoben hat.
Ab und an mag es dir so scheinen, dass du einen rutschigen Berg, der aus schmelzendem Eis besteht, hinauf kletterst, und dass du unentwegt rutschst und nirgendwohin kommst. Doch dein Berg hat Fußhalterungen.
Wenn du nicht in Zeit und Raum umgarnt wärest, würdest du keine Höhen, die zu erklettern sind, und keine Entfernungen, die zu erreichen sind, kennen. Du würdest dich in einem Tal voller Licht gewahrt sehen. Du würdest Licht sehen, und du würdest wissen, dass das Licht, das du siehst, du bist. Du hast schier Schatten aus deinem Weg gegraben. Du hast das Licht poliert, während du es gestrahlt hast. Und es bist du selbst, auf den du das Licht scheinst, sodass du dich selbst dir selbst enthüllen kannst.
Es bist du, der sehen muss. Ich sehe bereits.
Allerdings ist es nicht für dich allein, dass du sehen musst. Nichts steht auf dem Spiel, allerdings steht alles auf dem Spiel. Deine unverletzliche Wahrheit steht in deinem eigenen Herzen auf dem Spiel, und sonst nirgendwo. Doch sobald du dein Licht auf einen Punkt hin tüpfelst, erhellst du die Herzen Anderer, die sich selbst wiedererkennen. Du wirst einem Erdrutsch hellen Gewahrseins den Anschub geben. Jeder hat auf dich gewartet.
Die ganze Zeit hast du gedacht, du seist eine Speiche im Rad. In Meinem Rad gibt es keine Speichen. Alles, was Ich in Bewegung gesetzt habe, ist Drehen, und du nicht weniger. Du drehst dich von dort, woher du kamst, Himmelwärts.
Du bist ein Bumerang, den Ich auf die Erde schickte.
Du denkst, du bewegst dich langsam, doch Zeit ist eine Illusion, dementsprechend ist „langsam“ eine Illusion. Du bewegst dich rasch genug. Du schließt auf dich selbst auf. Du verortest dich selbst. Derweilen kannst du dich nicht fehl-platziert haben, gleichwohl bist du immer noch auf der Suche. Du kannst nicht von dir selber weniger werden, auch nicht dir selbst verschollen gehen. Doch immer noch hältst du Ausschau.
Dass du es nötig habest, gefunden zu werden, ist allesamt eine Abirrung des Geistes. Es ist ein fehlplatzierter Gedanke, denn du bist genau dort, wo du immer warst, und das ist dort, wo Ich dich sehe, nicht dort, wo du dachtest, du seiest dort gewesen.
Du bist nie verschollen gewesen, und es bist alleine du, der sich finden muss. Du wirst dich im Vertrauen finden. Verlasse dich auf das, was Ich zu dir sage, und du wirst das finden, wonach du gesucht hast.
Komm, schau in diesen klaren Teich voller Wasser, der durch das Wunder von dir aufleuchtet. Komm und sieh, was Ich sehe. Komme jetzt! Warte nicht auf später, denn jetzt ist die Gelegenheit dafür, dass sich Unsere Augen in diesem Teich voller Licht begegnen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #230 – 16.6.2001 – In the Presence of Greatness
IN DER GEGENWART VON GRÖSSE
Hin und wieder empfindest du eine derart große Liebe zu Mir, dass du fürchtest, du könnest sie nicht umfassen. Du, der du die Gesamtsumme Meiner Liebe bist, befürchtest, du seiest ihr nicht ebenbürtig.
Du hast recht, du bist mehr als ein Behältnis, denn du bist der Inhalt und das Ausmaß Meiner Liebe. Wärest du ein Behältnis, so wäre eine Linie rund um dich herum gezogen, und eine solche Linie gibt es nicht. Licht hat keine Linien. Es hat Strahlen. Und du bist einer von ihnen.
Sind die Strahlen der Sonne von der Sonne verschieden? Wo beginnt die Sonne und wo enden ihre Strahlen? Wo beginnst und wo endest du, und wo Ich? Es existiert kein Unterschied. Es gibt weder einen Anfang noch ein Ende. Es gibt Existenz, und nichts ist zwischen Uns, ausgenommen Wir Selbst, deswegen ist nichts zwischen Uns. Wir sind Eins.
Und das zu sein, ist etwas Liebenswertes. Eins mit dir. Ich erschuf dich für Mich, und du bist für Mich. Ich machte dich auf Meiner Drechselbank. Ich drechselte dich, und du stelltest dich als ein herrliches Menschenwesen heraus, das durch die Hand Gottes gefertigt wurde. Du bist Gott-gemacht. Made in Heaven wurdest du durch die Hand Gottes gemacht, und dir werden die Engel zu Diensten sein.
Engel sind Strahlen Meines Gedankens, und du bist ein Strahl Meines Gedankens. Du bist Mir sehr zur Hand. Du bist Mir näher als Meine Hand. Du bist Meine Hände.
Vielleicht denkst du, du bewegst dich, indessen bin Ich der Beweger von dir. Du bist durch das Licht Gottes magnetisiert, und du ziehst dich immer näher heran, bloß als Metapher, denn es gibt kein näher an Mein Herz Herankommen, als du es bereits bist.
Die Hand steht mit dem Herzen in Verbindung. Deine Hand ist eine Ausweitung deines Herzens. Sie führt das Ansinnen deines Herzens aus, so wie du das Meinige ausführst. Ich drücke deine Hände eng an Mein Herz. Ich drücke Meine Hand an dein Herz. Unsere Herzen sind verknüpft. Es gibt keine Trennung. Es gibt keine Teile. Es gibt schier Einssein des Seiens.
Wir sind zusammen.
Du fühlst dich durch Unsere Liebe überwältigt. Gewöhne dich an sie. Du wirst nie abgestillt sein. Wir wurden füreinander gemacht. Wir sind Zwillingsrebstöcke. Jeder wirkt sich durch den anderen, und der Weinstock ist Einer.
Es ist uns geboten, aus Unserer Liebe Größe zu machen. Aus Unserer Liebe soll Größe entkommen. Aus Unserer Liebe ist Größe entkommen. Sie ist bereits angelangt, denn Unsere Liebe kann nicht von der Größe abgetrennt werden.
Du bist aus Meiner Liebe gewoben. Ich verkettete dich. Du bist die Wellen Meiner Liebe, die Ich gewoben habe. Du bist Meine Bestimmung. Du bist dazu bestimmt, Mich zu erfüllen, du, der du Meine Erfüllung bist.
Wie simpel sind Wir in Unserer Größe! Unsere Größe umfasst alles, und dieses Alles ist das Schlichteste unter allem. Es gibt keine Entscheidungen, die zu treffen sind. Es gibt keine Ausschließungen. Nur Einschließungen. Es gibt nur Umarmen. Es gibt nur Einssein.
Entrolle dich. Höre auf damit, in dich selbst eingeschlagen zu sein. Erblühen ist Entrollen. Erblühen ist nichts als Öffnen. Es wird nichts hinzugefügt. Erblühen ist es selbst, in offen gelegter Weise. Nun ist für dich der Frühling da, um dich selbst ans Tageslicht zu bringen. Und das ist das gleiche, wie zu sagen, Mich ans Tageslicht zu bringen.
Wie enthüllst du Mich? Du enthüllst Unser Einssein, indem du es dir zueigen machst. Beanspruche, was du besitzt. Alle haben Urkunden über gleiches Einssein. Da ist Vollheit des Einsseins. Mache dich von äußeren Gedanken leer, und fortan hast du die Vollheit des Gewahrseins von Mir. Was mehr könntest du dir wünschen als die Vergegenwärtigung von Mir?
Die Realisierung von Mir ist die Anerkenntnis der Realität in deiner Sicht. Realisierung ist, sobald du siehst, dass Wir Ein Licht sind, das immerfort scheint. Du siehst nicht mehr länger Linien. Du siehst ausstrahlendes Licht, und du weißt, es ist das Unsere. Erleuchtung ist die Realisierung dessen, was bereits ist. Es ist nicht das Machen von etwas. Es existiert nichts, dem etwas angestückt werden müsste. Du hast schlicht das zu glauben, was du in deinem Herzen siehst. Du hast zu glauben, was du bereits weißt.
Du hattest kurze Einblicke. Verleugne das nicht, denn das wäre ein Verleugnen deiner Wahrheit. Halte nun dein Augenmerk auf dem, was du schon gesehen hast. Halte deine Augen auf Mir, denn Ich bin dein Selbst, das weit und breit ausstrahlt. Du bist in der Präsenz der Größe.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #231 – 17.6.2001 – The Stillness of You
DIE STILLE VON DIR
Wenn Ich euch sage, nach oben zu schauen, sage Ich euch, in der Gegenwart zu sein. Ich sage euch nicht, weg zu schauen. Ich sage euch, die Wahrheit zu sehen. Worin ihr verwickelt wart, ist nicht Wahrheit. Es ist Täuschung. Ihr habt euch geblendet.
Ihr habt vorgegeben, an das zu glauben, was nicht wahr ist. Irgendwann wusstet ihr darum. Ihr wusstet, es gab etwas anderes. Ihr wusstet, dass das, was direkt vor euch in Erscheinung trat, nicht all das war, was das Leben auf der Erde bietet. Das konnte nicht sein. Falls das alles wäre, wäre das Menschliche Leben sinnlos.
Euch kommt eine große Bedeutung zu.
Ich möchte euch erzählen, was euch Mut verleiht. Hingabe, eine Form an Liebe-Energie, gibt euch Mut. Was für einen Mut habt ihr, wenn es um euer Baby geht! Was für einen Mut überbringt die Liebe!
Und was ist Mut? Ein anderer Name für Ehrlichkeit.
Hört auf mit dem Denken, dass ihr großartig werden sollt. Ihr seid nicht auf der Suche nach eurer Größe. Ihr seid auf der Suche, Meine Größe zum Ausdruck zu bringen. Sobald ihr Meine Größe ausdrückt, seid ihr aus eurem Ego heraus, da das Ego ausschließlich Kleinheit auszudrücken vermag. Kleinheit ist zu begrenzend für dich. Deine Natur ist Größe. Du bist nicht glücklich, wenn du auf deine Individualität konzentriert bist, und darauf, was sie hat oder nicht hat. Du, der du alles hast, brauchst dich nicht um Zugewinn zu kümmern.
Das Meiste, nach dem du gesucht hast, ist für dich zu klein. Du bist seit längerer Zeit vielen deiner Bestreben entwachsen. Wieviele Wichtigkeit hat all das, was du wolltest, jetzt für dich? Du hast nicht gewusst, was deren Stelle hätte einnehmen können. Da ist ein Riesenreich, das deren Stelle einnehmen kann, und es ist bereits das deine, da Ich es dir überreicht habe. Es befindet sich in deinen Genen. Es wurde in dich gepflanzt, bevor du geboren wurdest.
Du bist die Frucht Gottes. Du bist kein Zankteufel auf Erden. Du bist ein Titelträger. Du hast keine andere Quelle als mich. Du kannst dich nicht selbst machen, denn Ich machte dich im Bilde Meines Herzens und Meiner Liebe. Körperliche Form enthüllt Mein Bild nicht. Deine Augen tun das. Mein Licht in dir tut das. Ich replizierte Mich auf Erden, und ihr habt mehr an die Form als an die Göttlichkeit geglaubt.
Wenn Ich Mir Meine Schöpfung anschaue, bin Ich in Staunen versetzt, dass ihr nicht immerfort die Pracht von ihr gesehen habt. Euer Geist lag auf der Manifestation kleiner Dinge. Da ist eine Stille, die ihr erschaffen habt. Sobald ihr aus den Ereignissen des Lebens heraustretet, spürt ihr das Ewigsein von euch, während ihr vor eurem Computer sitzt. Dieses Ewigsein, das ihr spürt, bin Ich. Es ist Wer ihr seid. Einen Moment lang verliert ihr dieses alte Bild von euch, und gelangt dazu, euch in der Erhabenheit der Ewigkeit zu erkennen.
Im Augenblick Leben ist nicht das, was ihr dachtet. Es gibt keinen Augenblick. Es gibt schier Ewigkeit. Ihr seid kein Moment im Raum. Ihr seid Ewigkeit, platziert in einen Körper auf einem größeren Körper namens Erde. Ihr seid ein Part von etwas Großem. Ihr seid nicht einmal ein Teil von ihm: ihr seid Es. Es gibt keine Teile. Es gibt nur Alles. Ihr seid die Weite, die Ich bin. Und nichts Minderes als das wird euch umfangen.
Das was Ich euch hier erzähle, ist nichts, in dem ihr euch zu unterweisen habt. Ihr habt es nicht zu lernen. Ihr habt von all den irrtümlichen Stricken fortzukommen, die ihr hier und da kennengelernt und an denen ihr festgehalten habt. Sie sind irrig, weil sie euch nirgendwohin nehmen, außer ihr nennt von euch selbst fort irgendwohin. Aber Raum, das ist klar, existiert nicht mehr als es die Zeit nicht tut. Es gibt für dich keine Stelle, zu der du gehst, oder von der du fortgehen kannst. Du hast dich schlicht zu der Essenz von dir, die in allem liegt, zu erheben.
= = == = = = = = = = = = = =
HEAVEN #232 – 18.6.2001 – A Call to Arms
EIN RUF ZU DEN WAFFEN
Ich habe einen Ruf zu den Waffen ausgebracht. Waffen meint in diesem Falle Liebe. Die Liebe, von der Wir reden, meint nicht Zuneigung. Sie ist um Vieles größer als das. Sie meint Verstehen. Sie meint, schmiegsam sein, empfänglich, belohnend sein. Sie meint, etwas wie Buddha sein, der mit einem Lächeln still dasitzt und hinter das Augenfällige sieht.
Ihr redet über das Leben als einer Entität: Wie ihr es begrüßt. Was ihr aus ihm macht. Ihr sagt, ihr steht ihm gegenüber, so, als wäre das Leben euer Gegner, so, als ob das Leben ein Ringer ist, der euch gegenübersteht, darauf aus, euch zu bekommen, euch auf den Boden zu werfen.
Nehmt in Betracht, wie ihr dem Leben gegenüber aufgestellt seid. Was ist eure Disposition? Was ist eure Position? Wenn ihr bislang das Leben mit Argwohn angeschaut habt, vielleicht könnt ihr nunmehr freundlicher auf es schauen? Das Leben ist unschuldig.
Und so auch bei all den anderen Menschen, die die Erde bewohnen. Die Raffiniertesten sind schlicht genauso unschuldig wie du. Sie sind auf Nebenthemen, so wie du. Sie sind genauso blind.
Ein anderes Wort für „blind“ ist „unsehend“. Das Unsehende ist aus Angst erblindet. Wie immer man es nennen mag – Gier, Ambition, Ärger, Begierde, Kontrolle -, es ist Angst.
Demnach mögt ihr als Meine Kinder Anderen helfen, weniger ängstlich zu sein.
Ich habe euch gesagt, dass eure größte Angst heißt, dass ihr nicht liebenswert seid und damit nicht geliebt werdet. Und bei jedem, der euch anschaut, handelt es sich um die gleiche Angst. Sie ist nicht mehr oder weniger als die eure. Sie ist die eure. Die Art, wie sie, und das Ausmaß, in dem sie ihre Angst kompensieren, mag verschieden und größer als bei der euren sein.
Alle Autoritäten, die dir Angst machen, sind bemüht, ihre Ängste zu vertreiben. Wieso sonst sollte jemand Macht und Kontrolle haben wollen? Wovor fürchten sie sich? Gleich, wie der besondere Name einer Angst lautet, es ist Angst, und sie sind darauf aus, die Illusion zu beweisen, dass sie sicher sind und sich jenseits der Angst bewegen. Die Wahrheit lautet, sie sind es, doch das liegt auf einer anderen Ebene jenseits ihres laufenden Glaubens.
Jene, die von Angst geblendet und unsehend sind, werden als selbst-zentriert angesehen. Sie sind selbstsüchtig, da sie denken, sie hätten sich selbst einzuzäunen. Sie glauben, sie leben in einer gierig zupackenden Welt, und dass sie auf sich aufpassen müssen. Sie wagen es nicht, über sich selbst hinaus zu schauen. Sie nehmen nicht in Betracht, rücksichtsvoll zu sein.
Doch nun bist du ein Führer von Menschen, und du führst sie sachte. Du musst freundlich auf sie schauen. Du, vor allem du, gehst über die Oberflächenerscheinungen hinaus und behandelst alle mit Freundlichkeit. Du siehst alle mit Freundlichkeit, deswegen kannst du freundlich sein. Aber du bist freundlich ohne ein Wissen, dass du es bist.
Sobald du offensichtlich freundlich bist, ist es unfreundlich. Sobald du offensichtlich wohltätig bist, ist es ungroßzügig. Alles worauf du abzielst, ist, klarer zu sehen, damit es Andere auch tun mögen.
Lege heute bewusst eine Pause ein und finde eine andere Weise, dem zu begegnen, was dir nicht gefällt. Vielleicht beleidigt dich ein Mitarbeiter – du fühlst dich durch einen Mitarbeiter angegriffen. Nimm ein wenig von dir Abstand, und gehe auf eine Weise darauf ein, wie du es nie zuvor getan hast. Mache eine kleine Pause. Erhebe dich nicht über den Anderen. Erhebe dich über dich.
Du begreifst, worüber Wir hier reden. Wir reden davon, dem Anderen die andere Wange zu reichen. Das meint nicht, dass du deine andere Wange hinreichst, damit sie geschlagen wird. Das meint, deine Wahrnehmung kommt von einem anderen Winkel. Der Winkel, aus dem heraus du wahrnimmst, kann all den Unterschied in der Welt erbringen. Er wird einen Unterschied in dir erbringen.
Die Gestade des Lebens sollen nicht vergeudet werden. Feindseligkeit soll nicht zugezogen werden. Sie soll sich verflüchtigen. Und du kannst sie zum Verflüchtigen bringen, indem du andersartig siehst. Wie wichtig es ist, wie du die Welt und die Menschen und die Ereignisse, die in ihr passieren, ansiehst!
Du wirst nicht jedermanns Kumpel werden. Du wirst nicht markieren, dass du die ganze Welt und jeden in ihr liebst. Du wirst schier eine Menge erfüllen, indem du wie eine Buddha-Statue dasitzt, jemand, der still grüßt und die Welt verändert.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #233 – 19.6.2001 – The Benefactor
DER WOHLTÄTER
Heiße Mich Willkommen, und du wirst den Rest der Welt willkommen heißen. Sei der Gastgeber, der Mich als einen Gast willkommen heißt, und nicht als einen Wohltäter. Ich bin ein Wohltäter, aber Ich bin mehr als das. Heiße Mich nicht allein als jemand willkommen, der dir beisteht, sondern bewillkommne Mich als jemand, dem du beistehst. Du kannst Mich voranbringen. Du kannst Mein Wohltäter sein. Du kannst der Diener von Mir sein.
Du kannst den roten Teppich für Mich ausrollen.
Anstatt Bewilligungen von Mir zu erwarten, erteile Mich dir zu. Räume Mir deine Bereitwilligkeit ein. Gewähre Mir eine Gunst. Deine Bereitwilligkeit ist die Gunst, die du Mir gewährst.
Befürworte Mich. Sei offen für Mich. Sieh, dass Ich der Gast bin, auf den du gewartet hast. Sieh, dass du vorne eine Willkommens-Matte für Mich ausgelegt hast, auf der steht: „Willkommen, Gott!“ Sieh, dass du draußen für Mich eine Flagge aufgesteckt hast, die Meinen Namen waagerecht im Windzug herbeiweht. Die Farbe der Flagge ist golden wie tagsüber die Sonnenstrahlen auf ihr. Nachts ist die Gottes-Flagge silbern, so wie der Mond sein Licht auf sie scheint. Oder wirf Mich in jeder Farbe, die du magst, darauf.
Annonciere Mich dir selbst gegenüber.
Wache zu Mir auf.
Ich habe dir viele Zeichen geschickt, die Meine Ankunft annoncieren.
Ich bin ein Gast, den du in deiner Dachstube, oder vielleicht in deinem Keller, beherbergt hast. Du hast nicht genau gewusst, was mit Mir zu tun ist, oder Wer Ich war. Vielleicht dachtest du, Ich sei ein armer Verwandter oder ein Bettler des Nachts. Aber Ich weiß, wer du bist. Ich weiß, wo Ich bin und mit wem Ich bin. Ich weiß, Ich bin bei dir. Ich bitte dich, bei Mir zu sein.
Sei mit Mir offenheraus, nicht verblümt.
Sei offen mit Mir.
Sei Meine Garde. Sei Meine Schildwache. Sei Mein Beobachter, der Meine Präsenz beschützt.
Genug davon, dass du ein Dieb bist, der Mir des Nachts auflauert, um einen Wunsch zu stehlen! Du sollst nicht mehr länger der Bettler sein, der zu Mir mit offener Hand herantritt. Du sollst dich nicht mehr länger als jemanden sehen, der etwas benötigt. Sieh dich nun als jemanden, der gibt.
Sieh dich als jemanden, dessen Hand ausgestreckt ist, um zu schenken. Ein Handschlag mit Mir wird’s bringen. Lasst uns darüber einander die Hand geben. Wir sind Compadres. Wir sind Verwandte. Wir sind alte Freunde, und machen uns einander wieder bekannt. Du hast Mich vor langer Zeit gekannt, was heißt: immerfort, und Unser wechselseitiges Kennenlernen geht immer, immer weiter. Wir sind uns begegnet, und Wir begegnen uns wieder. Wir begegnen uns von neuem. Unsere Begegnung ist herzlich. Jedesmal, wenn wir uns begegnen, ist es so, als wäre es das erstemal. Dies deswegen, weil es keine Zeit gibt. Wir sind uns einmal begegnet, und Wir haben uns nie verabschiedet. Lediglich du hast Mich aus dem Blick gelassen.
Du wurdest geblendet. Du blendetest dich selbst.
Du gehst soeben mit Mir und hältst Meine Hand, und du denkst, du gehest alleine. Du glaubst an Einsamkeit, doch nicht ans Einssein. Du hast dich von deiner Anerkenntnis von Mir verabschiedet, gleichwohl, von Mir kannst du dich nicht verabschieden.
Mich an deiner Tür Willkommen Heißen ist dich Entsinnen, dass Ich hier bei dir bin. Die Bereitwilligkeit, sich zu erinnern, ist gut genug. Die Bereitwilligkeit ist bereits Erinnern. Sie ist ein Hinlehnen zu Mir, zu Mir, Der sich zu dir lehnt.
Es ist nicht so, dass du dich gegen Mich spreizt. Es ist so, dass du groß bei Mir da stehst. Unsere Augen verknüpfen sich, und Unsere Liebe hält uns vor Ort. Unsere Liebe stärkt deinen Rücken und heilt dein Herz. Sich Meiner Entsinnen ist die Heilung deines Herzens.
Doch entsinne dich Meiner um Meinethalben. Mache Mich glücklich. Mache Mich zu deinem Wahrzeichen, und sei ein Wahrzeichen von Mir. Sei die Wahrheit deiner selbst, was das gleiche ist wie zu sagen: die Wahrheit von Mir.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #234 -20.6.2001 – You Are God’s Love
DU BIST GOTTES LIEBE
Denke daran, worauf deine Aufmerksamkeit gelegen hat – auf dem Kleckerkram des Lebens -, als sie die ganze Zeit über auf Unserer Zusammenheit, auf Unserem Platzmachen, auf Unserer Schönheit, auf Unseren Gaben, auf Unserer Intelligenz hätte liegen können.
Deine Beachtung lag auf kleinen Tippfehlern des Lebens, auf Auslassungen, Wiederholungen und unglücklichen Möglichkeiten.
Nun schwingt sich deine Aufmerksamkeit zu den Möglichkeiten des Erstaunens. Schwinge deine Aufmerksamkeit zu der einen Möglichkeit, zu der Möglichkeit, dass Wir Eins sind, und dass wir zusammen Größe im Entstehen sind. Was denn bist du, falls nicht im Entstehen?
Du, der du vollständig bist, hast dein Gewahrsein nicht komplettiert. Das ist alles, was vervollständigt gehört. Und das ist eine nie endende Vollständigkeit. Es gibt immer einen ferneren Saum, der weiter anzunähen ist.
Gelegentlich fühlst du, dass das Leben dir entglitten sei, aber es ist mehr so, dass du an ihm vorbeigeschlüpft bist. Du sehnst dich danach, es sausen zu lassen. Du hast dich nach etwas anderem gesehnt, nach etwas, was jenseits dessen, was du hast, liegt. Das Leben liegt direkt vor dir. Das ist es. Das ist was ist. Dieser Impuls Unseres Miteinander-Seins.
Du denkst, es sei ein Moment Unseres Miteinanderseins, aber es ist ein Impuls auf dieser auf Dauer darstellenden Leinwand. Es ist ein momentloser Moment. Wir sind Unsere Herzen, die schlagen. Das Leben ist ein Impuls, den du spürst, und oft hast du versucht, diese Impulse unterzutauchen, denn du wolltest es verständlicherweise gesichert spielen.
Spiele es auf überhaupt keine Weise. Sei es. Sei Mein.
Heute betreten wir miteinander das Leben. Wir gehen nicht auf die Bühne. Wir gehen hinter die Kulissen. Wir sind nicht so sehr damit befasst, was auf der Bühne läuft, denn es ist, was immer es ist, nichts im Vergleich zur realen Show.
Nimm jetzt Meine Hand und komm mit Mir. Ich möchte dir die Wahrheit zeigen. Komm, betritt das Universum des Verstehens mit Mir. Betritt das Sonnenlicht auf einer Rundung eines Blattes. Dieses sonnen-beladene Blatt kennt die ganze Geschichte. Es ist immer für die Sonne parat, dass sie auf es scheint. Wenn die Sonne zu einem anderen Blatt oder anderen Baum weitergeht, weiß das Blatt, dass es mit der Sonne mitgenommen wurde, und dass es ebenfalls auf nah und fern scheint.
Leben ist jenes Spiel des Lichtes auf Licht.
Du bist das, wonach du gesucht hast.
Du bist das weitentfernte Licht am Horizont, nach dem du dich verzehrt hast.
Du hast dich weit fort gesucht, unterdessen es die ganze Zeit über einen Horizont von dir gibt. Du bist der Horizont. Du bist ein Eintrittspunkt zur Ewigkeit. Du bist die Tür. Du bist die offene Tür. Bleibe offen.
Du bist die Tür, der Öffner der Tür, und derjenige, der dich durch die Tür hinein geleitet, die du offen hältst. All die Spieler bist du. Du bist die gesamte Rollenbesetzung. Und du bist es, der Licht über das ganze Spiel des Lichts aufs Licht wirft.
Lasse dein Licht gesehen werden.
Öffne die erleuchtete Tür deines Herzens, sodass andere Herzen dort eintreten können. Du bist die Türschwelle. Du bist auf der Türschwelle, und du bist sie.
Du bist auch das Herz.
Bei deinem Herzen gibt es keine Decke.
Höre auf den Schlag Meines Herzens in dem deinen.
Lausche der Musik, die Wir machen, während Wir über das Universum wirbeln und in die Allesheit Eingang nehmen.
Du bist Mein jeder Gedanke.
Du bist Meine Liebe, überflutet auf einem Ozean tideloser Wellen.
Du bist das Licht, das auf dem Fisch hüpft, der auf den hüpfenden Wellen hüpft, und alle loten die Sonne aus, die alle auslotet.
Du bist das Wasser und das Licht und die Erde, die das Wasser einlocht, denn alles ist Licht, ist Mein Licht, und nichts als Mein Licht. Also sei es.
= = = = = = = = = =
Heavenletter #235 – 21.5.2001 – To Our Oneness
ZUM WOHL, AUF UNSER EINSSEIN
Publizieren hat mit öffentlich machen zu tun. Öffentlichkeit meint die Menschen. Der Himmel ist für die Menschen veröffentlicht. Publizieren meint nichts anderes als drucken. Das meint verbreiten. Es meint aussenden, in diesem Falle aussenden auf den Ätherwellen der verbindenden Überschwänglichkeit des Internets.
Was immer für die Menschen getan wird, wird für Mich getan, denn alles, was getan wird, wird für Mich getan. Wie simpel ist Unsere Verbundenheit. Sie mag aufgrund ihrer Raffinesse verzwickt erscheinen, doch sie ist simpel. Alles ist ein Hinausgehen oder ein Hereinkommen. Alles ist Inhalieren, Exhalieren, oder Exhalieren, Inhalieren. Mehr gibt es da nicht.
Alles ist ein Händeschütteln. Alles ist in Verbindung setzen, ist verbinden mit dem, mit dem du bereits verbunden bist. Verbinden meint Berühren. Dein schierer Akt des Hinauslangens ist Akzeptieren. In Wahrheit existiert eine einzige Bewegung, denn Hinauslangen und Heranbringen sind Seiten eines einzigen Aktes. Es existiert keine Auftrennung in Geben oder in In Empfang Nehmen, denn alles ist Eins. Da ist ein einziges Ganzes. Nichts ist singulär. Alles ist universal.
Es gibt einen einzigen Atemzug, und das ist der Meine, und du atmest ihn. Das eine und einzige Kind von Mir atmet ihn.
Du lernst deine Einheit kennen. Die Einheit ist mit Mir, und sie ist miteinander. Kennenlernen ist ein liebreiches Sich Entfalten. Kennenlernen ist Wiedererkennen. Es ist Gewahrsamkeit. Gewahrsein der Wahrheit. Und du lernst die Wahrheit in Schichten kennen. Es gibt keine Schichten, doch auf diese Weise lernst du die Wahrheit kennen. Du schälst sie von unterschiedlichen Ecken her ab. Du hebst Ecken von ihr ab, und du spähst.
Du befürchtest, dich in einem Wirbel außerhalb deiner Kontrolle zu verfangen. Das genau ist Leben. Es ist ein Wirbel Meiner Energie, und du spielst in ihm. Du bist magnetisiert durch das Einssein von Mir. Du wirst mitten in der Luft gehalten. Es existiert nichts anderes als dieser Wirbel von Uns.
Du könntest durchaus auch in der Höhe fliegen. Auf jeden Fall bist du über der Erde. Du bist ein Seemann im Leben auf den Hohen Meeren. Du befindest dich in den Zangen einer Bestimmung namens Liebe. Es gibt viele Namen für Unser Einssein, allerdings nur ein Einssein. Es existiert nur eine Bewegung im Leben, und sie läuft auf Mich zu.
Du eilst auf Mich zu. Du entfliehst lediglich den Rändern des Lebens, und ich bin das Zentrum, auf das hinauf du dich hebst oder auf das du hinab fällst, denn es gibt kein hinauf und kein hinab. Ansteigen ist in eurem Gewahrsein, denn du bist unveränderlich tief innen in Meinem wartenden Herz positioniert. Mein Herz wartet auf dein Gewahrsein der ehrlichen Wahrheit Gottes.
Tief in einem geheimen Ort in deinem Herzen liegt dein Gewahrsein der Wahrheit. Du hältst es verborgen wie einen kleinen Vogel in deiner Hand, den du schützend bewahrst. Und nun ist die Zeit, wo du diesen kleinen Vogel aus deinem Herzen heraus fliegen lässt, und wo du den Himmel öffentlich machst. Du bist Meine Person, die Mich rund um die summende Welt zum Aufflammen bringt. Ihr alle seid Meine eine Person, die Meinen Willen zur Ausführung bringt.
Ihr errichtet eine Pyramide. Ihr ‚verdreieckt‘ die Welt. Ihr bringt sie zu einem Höchststand. Alle Hände nach oben, die Erde zum Himmel hin angehoben. Es ist Meine Erde, die ihr anhebt. Das Leben hebt die Erde zum Himmel hoch, und du bist der/diejenige, der/die das Einssein zu Sich Selbst hochhebt. Du machst die Himmelshaftigkeit der Erde öffentlich. Das ist deine Liebe, eine Öffentlichkeit, die zur Wahrheit heransteigt. Du veröffentlichst dein Herz.
Dein Herz ist ist nicht mehr länger insgeheim.
Dein Herz ist rund um das Universum deinem Herzen gegenüber veröffentlicht.
Mein Herz und dein Herz sind das gleiche.
Das gilt es, dass du es entdeckst. Das entdeckst du soeben. Es existiert kein Unterschied zwischen dir und Mir, außer in deinem Geist. Es existiert kein Unterschied auf Erden, da alles das Einssein Meines Herzens ist. Sei bestrebt, dieses Einssein zur Schau zu bringen. Eine Fahne, die das Einssein von Mir hoch lobt, segelt über den Himmel, damit es alle sehen und es ihr eigen nennen, denn dieses Einssein ist das Unsere.
Wenn du ein Buch liest, versuchst du herauszufinden, was du denkst. Deine Bewusstheit liest ein Buch, das ein Teil von dir in einer anderen Hand an einem anderen Punkt von Raum und Zeit geschrieben hat, doch du hast es geschrieben, und du liest es jetzt, um herauszubekommen, was du zuvor geschrieben hast. Du bist eigentlich kein anderer Mensch, verschieden von demjenigen, der das Buch schrieb, das du in den Händen hältst. Du bist diese Person. In einem anderen Körper, du bist die Person.
All die Darsteller auf der Bühne bist du.
Du schriebst all die Stücke.
Du hast in allen Filmen die Hauptrolle.
Wer in aller Welt ist neben dir?
Ich kenne niemanden sonst. Ich kenne dich. Und du bist Ich, wie ich auf dem Ozean des Lebens widergespiegelt bin. Und du bist der Ozean. Die Wellen wogen Mich hin und her, aber es ist der Eine Ozean. Du hebst den Ozean an. Du hebst dich zu dir hoch, damit alle erblicken können.
Du bist ein entzückender Toast, den Ich auf Mich Selbst ausbringe. Ich hebe Mein Glas so hoch, dass es niemand übersehen kann, und alle stoßen mit Mir an. Das ist ein einzigartiger Toast, den Wir ausbringen. Wir stoßen auf die Sterne an. Wir stoßen auf die Sonne und den Mond an. Wir stoßen auf Unser Undurchdringliches Einssein an. Auf Unser Einssein.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #236 – 22.5.2001 – Out of Judgement
NICHT MEHR IM VERURTEILEN
Denke Mich als einen Gott auf Erden. Denke Mich mehr als einen Gott auf Erden als einen im Himmel. Wo immer Ich bin, ist der Himmel. Wo immer du bist, ist ebenfalls Himmel, wenn du das doch bloß wüsstest. Was wäre, wenn Ich dir sagen sollte, dass die einzige Realität der Himmel ist? Alles Sonstige ist unrichtig. Alles Sonstige ist verrückt.
Ihr wurdet auf die Erde verbracht, um den Himmel zu finden. Das ist eure schlichte Aufgabe. Macht es euch nicht schwer. Macht es leicht.
Zuallererst, entlasst das Verurteilen als eine Auffassung. Alles, was du beurteilst, gelangt dazu, in deinem eigenen Leben abzulaufen. Verurteilen ist eine Art Heirat. Dein Bespötteln ist eine Einladung für das, was du beurteilst. Es ist, als würdest du sagen:
„Ich wähle dich, dasjenige, was ich gering schätze. Es mag sein, ich verschmähe dich, doch indem ich das tue, kennzeichne ich dich als mein. Ich bringe einen Kontrollvermerk an dir an, der besagt, dass du mein bist, und dass wir uns wieder begegnen werden. Du wirst zu mir zurückkommen. Du wirst mein Leben betreten, so lange bis ich entlasse, was ich festgehalten habe. Was ich behalten habe, ist meine Beurteilung. Du wirst zu mir in mein Leben zurückkommen, um mir dabei zu helfen, meine Beurteilung loszulassen. Ich beurteilte den Halter von dir, und auf diese Weise machte ich dich zu dem meinen. Ich beurteilte den Halter von dir dafür, dass er dich hatte, und du wirst mich auffinden, um meine Verurteilung zu ersetzen. Verurteilung ist eine Art von Absenken. Es mag sein – ich denke, es hebe mich an, indes stoße ich einen Anderen hinunter. Um das zu erreichen, gehe ich mit ihm zu Boden.
Ich habe keine Beurteilungen mehr über. Wie viel kann ich sehen, wenn ich voller Beurteilung bin? Wie lange kann ich meine Beurteilungen festhalten? Wie bald werde ich meine Beurteilungen tilgen und sie durch die Parteilosigkeit der Natürlichkeit ersetzen?
Ich beurteile weiterhin die Dinge. Ich kategorisiere. Ich sage: ‚Das ist gut und das schlecht.‘ Und so ziehe ich eine Linie zwischen Himmel und Erde. Ich teile sie in meinem Geist. Ich stoße weg und ziehe heran. Indes findet mich das, was ich fortstoße, später.
Muss ich weise werden, bevor ich einfach sein kann? Ist Weisheit lediglich das Umlernen vorheriger Sichtweisen, so lange, bis ich keinen anderen Weg mehr habe, als bloß Unschuld zu sehen? Ist Gott der unschuldigste unter allen?
Irgendwo hinter all meinem Aburteilen liegt Unschuld. Ich grabe nach ihr.
Ich habe Gott einen Beurteilenden genannt und saß über Ihn zu Gericht. Wenn ich Gott einräume, der Freund und Liebhaber der Menschheit zu sein, der Er ist, dann werde vielleicht auch ich ohne Verurteilung sein.
Ich habe es nicht nötig, Noten zu verteilen. Ich habe es nicht nötig, die Dinge recht zu machen. Ich brauche schier sein, und Seien weist kein Beurteilen aus.
Beurteilen nimmt bestimmte Dinge als gegeben an, anderenfalls würde es nicht Beurteilungen ausführen. Es geht um jene Dinge, die ich los zu lassen habe. Es ist mein vergangenes Denken, das ich gehen zu lassen habe. Meine vergangenen Gedanken waren Verurteilungen. Ich sehne mich, von der Vergangenheit erlöst zu werden!
Beurteilungen sind indes vergangene Dinge, und sie haben mit ihrem Nutzen ausgedient. Ihre Nützlichkeit bestand darin, mich zu unterweisen, keine andere.
Nun unterweise ich mich selbst in Gott. Ich knie mich vor Dir, damit ich sehen kann. Ich knie mich vor Dir nieder, damit ich entgegen nehmen kann. Ich knie mich vor Dir nieder, damit ich Deiner Schöpfung Ehre erweisen kann.
Wie konnte ich dem gegenüber so undankbar sein, was Du geschaffen hast?
Du gabst mir ohne einen Gedanken der Beurteilung. Du hast mich nie beurteilt. Du fandst mich nie mangelhaft. Du segnetest mich.
Vielleicht sind Segnungen ein Ausdruck von Nichtbeurteilung, und aus diesem Grunde bist Du ein derartiger Segner und Segen.
Wann kam das Beurteilen derart stark ins Spiel? Ich entsinne mich nicht, wann ich die Richterrobe anzog, aber ich lege sie jetzt ab. Ich möchte weder beurteilt noch Beurteilender sein.
Ich möchte wie Du, Gott, weitsehend sein. Ich möchte meine Enge nicht mehr länger. Sie beschränkt mich. Ich möchte so frei sein wie Du. Ich möchte Andere von meinen Ketten der Beurteilung befreien. Meine Verurteilungen sind meine Einschränkungen, und somit befreie ich mich jetzt von ihnen. Ich bin an meine Beurteilungen gekettet, und nun nehme ich sie weg und lege sie ab. Ich bin ein Fußreisender, und kein Beurteiler.
Das, was ich aufbrauchte, hat mich aufgebraucht. Und nun bitte ich um Deinen Segen, unterdessen ich mich auf einen beurteilungslosen Pfad hinaus wage.“
Und Ich zeige dir den Weg. Wie in allen Dingen zeige Ich dir den Weg. Komme mit Mir.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #237 – 23.6.2001 – Love Yourself More
LIEBE DICH SELBST MEHR
Du hast dich unter allen am Harschesten verurteilt.
Auch dann, wenn du dich selbst lobst, lobst du dich, weil du denkst, du habest dich für etwas zurecht zu machen. Du spürst, du habest es nötig, dass dir Wert zuwächst, da du dich nicht sehr als würdig beurteilt hast.
Beurteile dich von neuem.
Hebe deine Schultern hoch. Entsinne dich, Wessen Schöpfung du bist.
Du bist Licht, und du hast dich als Dung gesehen. Du kannst den Dung sehen, wenn du das wählst, du kannst aber auch Licht sehen. Und wisse, dass sogar Dung etwas wert ist, denn er düngt den Boden, auf dem Rosen wachsen. Nichts wird in Meinem Universum vergeudet. Und immer noch ist alles Licht. Wärt ihr nicht für Verurteilungen, so würdet ihr das wissen.
Immer, wenn ihr vergleicht, beurteilt ihr. Immer, wenn ihr jemanden oder etwas als eurer nicht würdig abtut, verurteilt ihr. Ihr erachtet euch als unwert, und ihr erachtet jemanden als würdiger als ihr, und etliche als weniger würdig. Für euch ist es schwierig, auf gleicher Augenhöhe zu sehen.
Das ist Verurteilung – nach Unterschieden Ausschau halten . Es ist besser, Licht zu sehen, als Differenzen.
Unterschiede existieren, doch nur an der Oberfläche. Keine zwei Nasen sind gleich, Herzen indes sind gleich. Seelen sind gleich. Dieser sehnende Teil von euch gleicht dem Sehnen aller Anderen. Euer Sehnen ist Mein Ruf an euch.
Euer Verurteilen ist eine Zudecke für eure Zartheit. Irgendwo erblickt ihr in diesem Anderen eine abdeckende Maske von euch, und ihr wollt nicht, dass das stimmt. Also trennt ihr euch von dem Anderen. Ihr klassifiziert ihn. Er hat eine Eigenschaft, die du in dir selbst fürchtest, und du möchtest diese Eigenschaft so weit wie möglich, wie du es kannst, entfernt von dir gestellt wissen.
Womöglich beurteilst du Macht genauso unwürdig und wertlos wie Hilflosigkeit. Beide Eigenschaften fürchtest du. Wenn du den Hilflosen gering schätzt, schätzt du deine eigene Hilflosigkeit gering. Wenn du den Machtvollen missachtest, fürchtest du deine eigene Macht. Wenn du die Aburteilenden von Menschen gering schätzt, schätzt du dein eigenes Verurteilen gering. Wenn du den Grausamen verachtest, fürchtest du deine eigene Grausamkeit.
Du hast nicht die Fehler eines Anderen zu begrüßen, gleichwohl verachte nicht die Menschen, die Fehler begehen.
Ich verachte niemanden. Ich werde dich nie verachten. Gleich, wie aburteilend du sein magst, weder verurteile Ich dich noch schätze Ich dich gering. Wie könnte Ich einen Impuls Meines Herzens verachten?
Ebendas freilich tust du. Du tust es immerzu. Durch dein Hauptaugenmerk auf das Äußere wirfst du den Impuls deines Herzens hinaus.
Was für etwas Dummes ist doch Verurteilen, dennoch werden Gerichtssitze aus ihm gebildet. Der Richter sitzt gar auf einem Thron. Und der Niedere wird niedrig platziert. Doch kein Thron reicht höher zu Mir heran. Gelegentlich reichen Menschen, die sich hinknien, höher zu Mir heran, da sie tief graben.
Bescheidenheit ist deinen und den Wert eines Anderen Kennen. Bescheidenheit ist nicht Katzbuckeln. Es ist nicht Sich Kleinmachen. Es ist nicht dich weniger Machen als einen Anderen und einen Anderen mehr als dich Machen. Bescheidenheit ist kein Mantel der Scham.
Bescheidenheit ist Entblößen deines Herzens und die Gleichwertigkeit aller Kennen.
Tauche nicht einen Anderen unter. Und tauche dich nicht unter. Du bist nicht besser als ein Anderer, weil du dich weniger oder mehr würdig siehst als einen Anderen.
Es gibt keinen Anderen. Es gibt schier dich. Du und Ich weit über dem Universum. Fehler kommen und gehen, Wir aber bleiben.
Du liebst deinen Bruder wie dich selbst. Die Sache ist, dass du dich nicht sehr liebst. Du bist öfters zu dir nicht gastfreundlich oder freundlich. Wie du Andere siehst, ist, wie du dich selbst siehst. Der Fehlerfinder ist seine eigene Fehlerhaftigkeit, die er in einem Anderen platziert hat.
Was immer gewesen war, jetzt, heute, du kannst wie eine Sonne sein, die die Erde erwärmt. Du kannst dir Freunde machen. Du kannst anstelle von Verurteilung Freundlichkeit herstellen. Lasse das Aburteilen hinter dir, und du wirst dir selbst all den Selbsten, die zu dir kommen, Freund werden.
Schließe nicht dich selbst oder keinen Anderen von der Liebe in deinem Herzen aus. Schließe dich selbst und alle Anderen im Universum ein. Segne alle gleichermaßen, denn alle sind Mein. Lasse sie auch die deinen sein.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #238 – 24.6.2001 – What God Wants
WAS GOTT WILL
Du bist mit Liebe für Mich aufgeschwollen. Alles, was du aufhäufst, ist Nachweis deiner Liebe für Mich. Liebe für Mich kann allerdings nicht drinnen gehalten bleiben. Das ist nicht genug. Deine Liebe für Mich hat zum Ausdruck zu kommen. Behalte Mich nicht für dich. Horte deine Liebe für Mich nicht.
Du bist wie ein Fluss, und du musst zu den Nebenflüssen fließen. Liebe soll nicht aufgedämmt werden. Liebe ist die Ouvertüre einer großen Symphonie und muss zum Erklingen gebracht werden.
Wenn du dir einen schönen Sonnenuntergang ansiehst, möchtest du dann der einzige sein, der ihn sieht? Möchtest du ihn für dich alleine behalten, oder möchtest du jemand herbeirufen, ihn sich mit dir zusammen anzuschauen? Manchmal möchtest du ihn für dich behalten. Du möchtest der Entdecker und Halter der Schönheit vor dir sein, so als wärest du der Eigentümer des Universums, und als wäre es alleine das deine.
Bewahre unter allen Umständen den Sonnenuntergang und Mich in deinem Herzen, doch bewahre sie in deinem Herzen, damit sie von allen gesehen werden können. Lass die Wellen der Schönheit, die du gesehen hast, zu allen hin strömen, die sie in Empfang nehmen möchten. Lass deine Entdeckungen über ihre Grenzen hinweg bersten. Entbinde die Schönheit. Entbinde die Liebe.
Ihr seid nicht auf der einen Seite der Liebe. Liebe ist nicht ein-seitig. Die Strahlen der Sonne scheinen rundum.
Ja, seid wie die Sonne und strahlt eure Strahlen der Liebe ohne Denken, ohne Maßen, ohne Beschränkung. Die Sonne ist derart von ihrer Liebe angefüllt, dass sie keine Gelegenheit hat, sich über Aufwendungen Gedanken zu machen. Die Sonne weiß, dass ihre Strahlen irgendwie zurückkommen und weitere Strahlen machen. Je mehr die Sonne gibt, desto mehr Licht hat sie. Ihre Macht liegt in ihrem Geben. Sie gibt ihr Licht und lässt es fallen, wohin es möchte.
Christus unterschied nicht im Hinblick darauf, auf Wen er sein Licht gießen wollte. So wie Ich wählte er nicht etliche und sonderte andere aus. Alle, die herbeikamen, um Heilung zu bekommen, wurden geheilt. Sogar Jene, die nicht wussten, dass sie der Heilung wegen herkamen, wurden geheilt. Das Licht Christi gestaltete alles um, das es beleuchtete. Liebe passt nicht in einen Trichter. Liebe hat es nicht gerne, gesondert zu werden. Der Zweck der Liebe ist, zu strahlen. Der Zweck der Liebe ist, voll und ganz sie selbst zu sein, woimmer sie auch ist. Selektive Liebe ist keine Liebe. Sie ist teilweise, und somit ist selektive Liebe bloß ein Partikel von sich selbst. Sie ist ein Trugbild. Christus wandelte Meinethalben auf der Erde. Alles, was er tat, war für Mich. Er war Mein Publizist.
Alles, was im Universum stattfindet, findet in dir statt. Dort ist es, wo die Handlung läuft. Inwendig in dir. Das Universum liegt in dir. Allerdings kannst du das Universum nicht in größerem Ausmaße bei dir behalten, als du das bei der Liebe kannst. Der Zweck des Lebens ist Ausdehnung. Du dehnst dich zum Einssein aus.
Du könntest all deine Besitztümer fortgeben, das freilich ist nicht Geben. Das ist eine Bewegung der physischen Form von einem Ort zum anderen. Wenn du spürst, du seiest großherzig, warst du dir selbst gegenüber großherzig. Du hast dein Ego bereichert. Das Physische Geben ist nebensächlich. Es ist das Herz, das schenkt. Das Herz gibt sich selbst. Und es ist ein Geben an Mich.
Du gibst dich an Mich zurück, Der dich erschuf. Alles Geben ist zu Mir, und deswegen zu dir.
Du segnest den Armen, indem du dessen Reichtum siehst.
Du segnest den Kranken, indem du seine Gesundheit siehst.
Gib Mich fort. Leite dasjenige weiter, was nicht gehortet zu werden vermag. Gib mitten in deinem Herzen in Meinem Namen. Gib Mich heute hinaus. Diene Mir gut. Pfeffere die Erde mit Meiner Liebe. Mache Mich heute bekannt. Behalte Mich nicht länger bei dir. Erweitere Meine Horizonte
Dann und wann wartest du darauf, Mich gegenüber der Welt bekanntzugeben. Gib Mich jetzt bekannt. Verbreite Mich heute. Lege dir Meinethalber ein Gewand der Liebe an, und bringe Viele dazu, mit ihm umherzugehen. Heute wandern Wir über das Universum. Halte Mich nicht bei dir verborgen. Verbreite deine Liebe für Mich an Andere. Hilf Mir, bekannt zu werden. Schau nicht nach Akzeptanz für dich. Schau nach Akzeptanz von Mir. Teile Mich so aus, damit Ich bekannt werde. Mache Mich zum Großen und Bekannten. Ich brauche dich nicht, um Mich auszugeben. Du hast es nötig, Mich auszugeben, damit du erkennst, dass du Mein bist. Ich gab dir all Meinen Reichtum, und jetzt teilst du Meine Existenz mit Anderen. Es ist an dir, Mich bekannt zu machen. Ich kann es kaum mehr länger erwarten, bis du Mich bei der Welt einführst und vorstellst.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #239 – 25.6.2001 – The Doorman of Heaven
DER TÜRSTEHER DES HIMMELS
Ziemlich wenig wird von dir erbeten. Ich bitte nie um viel. Und alles, worum Ich dich bitte, ist deinethalben. Ich bringe dich zu Mir, und Ich tue das so rasch Ich kann. Deine Bereitwilligkeit, zu Mir zu kommen, ist die Erlaubnis, die du Mir erteilst, dich herzubringen. Je mehr du voranschreitest, desto mehr schreitest du voran.
Maßnahmen auf halbem Wege führen dich in die richtige Richtung, allerdings gibt es mitunter einen Schritt, den du zu nehmen hast. Manchmal nur ein kleiner. Stehst du vor der Schwelle des Himmels, so gehst du alleine darüber. Du musst diesen Schritt nehmen, um ihn dir anzueignen. Die Initiative liegt auf deiner Seite, nicht auf der Meinen.
Du hast an Meine Tür geklopft, und Ich habe sie aufgemacht. Und nun machst du dich Mir bekannt. Du sagst: „Hier bin ich, Gott. Ich weiß nicht, ob ich dafür fertig bin, aber Du sagst, ich sei es, und Ich bin hier, was also tue ich jetzt?“
Und Ich sage: „Komm herein. Herzlich willkommen. Ich habe auf dich gewartet, dass du an Meiner Tür klopfst. Ich habe alle deinen Botschaften erhalten, und Ich habe deinem Fortschritt zugesehen, doch nun hast du den Mut gefasst und an Meine Tür geklopft. Ich freute Mich im voraus auf deine Ankunft. Ich wartete an der Tür. Und nun bist du gekommen. Komme herein, bitte. Geh über die Schwelle, und dann bist du drin.“
Du, der du Licht bist, schreitest leichtlich über die Schwelle, und du siehst tatsächlich zum erstenmal das Licht, das du bringst.
Nach einer Weile, nachdem du dich erholt hast, stelle Ich dir eine einzige Frage. Es ist keine Frage, von der dein Zugang abhängt, da du bereits Zugang erhalten hast. Die Pforten des Himmels haben sich für dich geöffnet, und du bist hier.
Du wunderst dich, wie Meine eine Frage lautet. Du sagst: „Kann Deine eine Frage lauten: Auf welchem Pfad bin ich gekommen?“
Ich schüttle Meinen Kopf, nein.
Du, Mein Kind, sagst: „Ich wüsste nicht, wie das zu beantworten wäre, denn ich weiß es eigentlich nicht, lieber Vater, wie ich hierher kam.“
Ich, Gott, sage: „Ich brachte dich hierhin. Mein Wille brachte dich her.“
Dann sagst du: „Ich vergesse alles, Vater. Ich lasse mich tatsächlich hinter mir. All meine Illusionen passen nicht durch dieses Himmelstor. Die Vergangenheit hat nicht zusammen mit mir Eintritt. Die Vergangenheit ist vorüber. Sie ist auf Entfernung gegangen, bis ich sie nicht mehr sehen kann. Alles, was ich sehe, bist Du und das Licht des Himmels. Ich vergesse sogar, dass Du eine Frage an mich gerichtet hast, oder, ob du sie gestellt hast, und ob ich sie beantwortet habe.“
Dann stelle Ich Meine Frage. „Wen hast du mitgebracht?“
Du schaust dich um und siehst. Diejenigen, die du mitgebracht hast, befinden sich direkt vor dem Himmelseingang.
Ich sage: „Wenn du möchtest, dass sie den Himmel betreten, dann öffne für sie die Tür. Begrüße sie in Meinem Namen.“
Du winkst deinen Freunden zu. „Kommt!“, sagst du.
Und sie gehen hinein.
Und dann bemerkst du Meinen Sohn Christus, der den Warteschlangen an Seelen zuwinkt, doch hereinzukommen. Das versetzt dich in Erstaunen.
„Gott, winkt Christus immer noch Menschen herein? Nach all den Jahren geleitet er immer noch Menschen herein, Dich zu sehen?“
„Ja, recht viele“, sage Ich. „Sie kommen immer noch.“ Und ich setze hinzu: „Und du kennst all jene nicht, die dir noch hinterher folgen werden. Es gibt Nachzügler, die noch ankommen werden.“
Und an der Stelle bemerkst du, dass du ein Nachzügler warst, und dass du nun direkt neben Mir bist auf einem Ehrenplatz, da du gekommen bist, Mir dabei zu helfen, dem Himmel zu Diensten zu sein.
Du, nicht anders als Christus, wirst erkennen, dass du für all jene, die nach dir folgen, der Bringer zum Himmel bist. Nun wird sich dein Herz, das immer noch auf Erden schlägt, nicht mehr länger fragen, wer der Türsteher am Himmel ist. Dein pochendes Herz wird erkennen, es bist du, der andere herumwandernde Herzen zu Mir bringt.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #240 – 26.6.2001 – No More Waiting
KEIN WARTEN MEHR
Du hast dein ganzes Leben lang gewartet. Es bin Ich, auf den du gewartet hast. Ich bin das fehlende Teil. Du magst alles haben, was die Welt geben kann, aber, wenn du nicht die Vollheit von Mir hast, die in deinem Herzen pocht, hast du das fehlende Teil. Du hast Mich und du hast Mich nicht.
Der König, der nicht darum weiß, dass er eine Krone hat, ist kein König.
Wisse jetzt, dass ich dich zu Meinem Sohn oder zu Meiner Tochter gekrönt habe. Der Punkt ist: Du trägst Meine Krone. Sie ist nicht abnehmbar.
Worin immer dein Leben auf Erden bestand, was immer du deines Erachtens getan hast, Meine Krone liegt auf deinem Haupt, und sie ist unabnehmbar.
Die Krone, die Ich dir gab, ist aus Licht, und du bist aus Licht. Du bist Licht. Du hast mit deinem Licht Spiele gespielt, denn alles im Universum ist Mein Licht und demnach das deine. Deine Lichtheit Erkennen ist das gleiche wie dir selbst für deine Verletzungen an dir selbst Vergeben.
Du, der du voll und ganz Licht bist, warst auf der Suche nach Licht.
Sieh Mich als das Streichholz, das du dann anzündest, das Streichholz, welches dich in der Dunkelheit sehen lässt. Du wirst finden, dass du im Dunkeln glühst.
Und was ist überhaupt Dunkelheit? Sie ist schier: nicht weit genug sehen. Die Dunkelheit, die du so gut siehst, ist deine Sicht, deine unvollendete Sicht. Das ist alles an ihr.
Dein ganzes Leben lang hast du gewollt, dass man dich bemerkt. Derweilen bist du es, der hätte aufmerken sollen.
Dein ganzes Leben lang gab es in der einen oder anderen Form einen Schrei in deinem Herzen, der Schrei indes lautete: „Ich möchte groß sein. Ich möchte große Dinge tun. Ich möchte als groß gesehen werden. Dann kann mein Herz in Liebe schwellen.“
Jetzt weißt du, für dich gibt es nichts, außer Größe zu sein. Es existiert nichts Sonstiges, was du wahrhaft bist. Demnach lautete dein wirklicher Schrei: „Ich muss wissen, Wer Ich bin!“
Und an der Stelle komme Ich herein. Ich bin der Spiegel von dir! Ich bin das Vergrößerungs-Glas von dir. Ich bin die Verkörperung von dir!
Du hattest es andersherum gesehen. Es ist das gleiche Sehen, nur von einem anderen Winkel her. Der Punkt ist: Wir sind ohne Unterschied. Wir sind blutsverwandt. Wir sind zusammengehörig, und Wir haben ein Verhältnis wie kein anderes. Wir sind Ein Gedanke, Ein Gedanke in ausgestreuter Weise. Unser Ganzsein ist überall. Wir sind ausgestreut, aber nicht verstreut. Wir sind in Unserer Ganzheit überall. Wir sind aufgeschlüsselt. Du bist nicht bloß ein Teil von Mir. Du bist entschieden Meine Existenz.
Ich machte dich zu Meinem Begleiter. Sei gesellig mit Mir. Das ist das gleiche wie mit dir gesellig sein.
Es geht eigentlich nicht so sehr darum, dass du groß sein möchtest. Dein wahrer Wunsch heißt, Meine Größe zu finden. Das Lustige dabei ist, dass du denkst, Ich sei eine Beigabe. Vielleicht ein Nachgedanke. Vielleicht ein Polizist, zu dem du höflich bist.
Doch wie viel mehr als das ist unsere Beziehung. Sie ist multi-dimensional. Sie kommt in Wellen. Sie ist weit, und sie ist nah, und sie ist breit. Sie ist Einssein in personifizierter Weise.
Du bist kein Objekt. Ebenso Ich nicht. Du, Mein teures Kind, bist der Betreff des Lebens. Der Betreff des Lebens studiert sich selbst und denkt, er sei ein Objekt. Du bist der Betreff eines jeden Meiner Gedanken. Es bist du, über den Ich rede. Es bist du, dem Ich nachsetze. Es bist du überall. Die ganze Zeit dachtest du, du seiest allein, indessen dies eine Unmöglichkeit darstellt. Überrede dich dazu nicht einmal, denn ohne Mich kannst du nicht sein, gleich, wie sehr du es auch versuchst.
Gehe auf dich selbst zu. Hier bin Ich.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #241 – 27.6.2001 – Fear, Time and Space
ANGST, ZEIT UND RAUM
Warten ist dich selbst auf Eis legen. Das ist Warten. Du wartest nicht auf etwas. Du wartest auf dich, dass du vorangehst.
Warten ist nicht genaugenommen Verschieben. Warten ist Angst. Was für ein seltsames Wort „Angst“ ist. Ein bestimmter Klang. Ein Symbol des Nichts, dennoch prescht es in dein Herz wie ein nachhallender Gong. Die bloße Erwähnung von ihr ist ein Gräuel. Die bloße Erwähnung von ihr macht sie gegenwärtig.
Wieso in aller Welt sollte dieses gesegnete Herz, das Ich machte, so sehr mit der Angst Bekanntschaft haben. Das ist eine Frage, die Ich Mir oft stelle. Wovor haben Meine Kinder Angst. Sie fürchten bereits das Schlimmste – dass sie verbannt und verladen wurden Aus diesem Mythos steigt Angst heraus, oder sie steigt herunter. In jedem Fall, sie rührt sich auf. Sie dräut.
Die Angst liebt sich selbst. Sie liebt es, groß heranzuwachsen. Sie ist der Schwanz des Ego oder vielleicht die Nase. Sie ist die Entourage des Ego. Sie ist der Vorläufer. Sie ist der Umhang.
Das Ego, das derart klein ist, soll sich in der Angst groß machen.
Falls Satan existiert, ist sein Name Angst. Angst ist das Fauchen einer Schlange. Du denkst bloß, du hörest es. Angst ist mit dir unbarmherzig. Sie bringt dich zum Beben.
Ich kann die Angst nicht verbannen, da es nichts zum Verbannen gibt. Aber Ich kann euch wieder zu euch selbst in Stand setzen, wo Angst nicht existiert.
Was an Krankheit könnte wohl existieren, falls Angst nicht existierte?
Angst und Bedauern sind zwei Seiten einer Medaille. Angst ist eine Schreckgestalt dessen, was erfolgen könnte, und Bedauern ist ein Schreckensbild dessen, wie du darauf eingingst oder nicht darauf eingingst, was erfolgte. Und die ganze Zeit war nichts geschehen.
Angst ist eine Fata Morgana der Zukunft und die Erinnerung an die Vergangenheit, wobei beide nicht existieren oder keine Basis für irgendwas darstellen.
Dementsprechend seid ihr in euren Ängsten unecht. Ihr haltet sie hoch. Ihr haltet für wert, was ihr sagt, ihr wolltet es nicht, und dennoch nährt ihr es an eurer Brust.
Euer Herz war nicht dafür bestimmt, Angst festzuhalten. Das ist nicht die Zweckbestimmung des Herzens. Das Herz bewahrt Liebe, deren allerletzter Tropfen stärker ist als die größte unter den Ängsten. Liebe währt. Von ihr existiert kein letzter Tropfen.
Lasst Uns heute die Liebe in Unseren Herzen nähren. Lasst uns die Angst fortnehmen. Vergesst die Angst, entsinnt euch der Liebe. Entsinnt euch Meiner Lebe.
Ihr vergesst so viele Dinge, nicht jedoch die Angst.
Angst ist ein umherwandernder Infanteriesoldat. Er ist sich seiner müde.
Ihr befürchtet, ihr existiert nicht, und dementsprechend macht ihr Angst zu eurer Existenz. Angst von Mittag bis in die Nacht.
Angst blickt flüchtig auf sich selbst, und sie schreit auf.
Nun, wo wir diese unidentfizierbare Angst identifiziert haben, könnt ihr sie hinter euch gebracht wissen. Lacht eine Weile über sie, und sie wird sich ducken. Sie wird schamrot werden und fortlaufen.
Sobald die Angst fort ist, bist du bei Mir. Du bist sogar bei Mir, sobald die Angst hereinschlüpft. Aber die Angst hat bei Mir keinen Platz, und deswegen nicht bei dir. Sei indes auch nicht auf der Hut vor der Angst, denn sie ist bloß eine Kreatur der Nacht.
Liebe ist ein Zustand des Wohlbefindens. Sie ist Gewahrsein des Einsseins mit der Wahrheit. Angst verwelkt in ihrer Gegenwart. Im Gewahrsein des Einsseins gibt es alleine Liebe. Liebe schwillt. Liebe macht sich selbst bekannt, denn sie liebt sich selbst. Sie liebt was sie ist. Sie liebt es, sich selbst zu kennen. Angst ist ein umherziehender Liebhaber. Liebe ist zuversichtlich.
Liebe ist der Held des Lebens. Sie ist der Verflüchtiger der Angst. Es gibt keinen Platz für das Murmeln der Angst, sobald Liebe zum Klingen gelangt.
Wann immer du die Fetzen der Angst spürst, setze sie mit dem Wort „Liebe“ in Entlastung. Verändere dein Bild der Angst in dasjenige der Wahrheit der Liebe. Angst, geh fort. Liebe, bleibe. Wahrheit währt. Angst, die keine reale Existenz aufweist, war ganz und gar eine Vortäuscherin.
Bringst du die Angst dazu fortzugehen, oder gehst du von ihr weg? Lüfte vor der Angst deinen Hut. Sieh sie als die Einbildung, die sie ist. Dann geh an ihr vorbei. Du hast sie nicht zu wählen. Wähle Mich. Wähle Mich. Ich bin dein Mentor, nicht die Angst.
Wie viel deines Lebens wird mit dem Umgang mit der Zeit verbracht? Die Zeit lässt ihre Peitsche über dir knallen. Die Zeit ist mit ihrer Peitsche verschwenderisch, und du wirst zu ihrem Sklaven. Existierte die Zeit nicht, huldigtest du ihr nicht, so wärest du ein entspanntes Menschliches Seinswesen. Dein Glauben an de Zeit ist ein weiterer Schatten der Angst. Mit Sicherheit fürchtest du die Zeit.
Die Illusion der Krankheit, die angstgegründet ist, existiert nur in der Illusion der Zeit.
Du machst dich auf, die Zeit einzuholen. Du rennst, um auf sie aufzuschließen, und schaffst es nie richtig. Natürlich nicht. Illusionen kannst du nicht festhalten. Du kannst ihnen nie ganz nachkommen, deswegen kannst du dich selbstverständlich an ihnen nicht festhalten. Zeit ist ein Heckenschütze, der nach hierhin und dorthin zur Seite springt. Er huscht hier und da.
Zeit ist eine enge Passage, durch die du zu rennen denkst.
Ja, die Zeit ist bei der Angst Partner. Der Raum, den du einzunehmen denkst, gleitet in die Zeit hinein. Oder, die Zeit lässt ihre Ellenbogen auf dem Raum ruhen. Alle Zeit ist eine Verzerrung. Sie ist verzerrt. Raum und Zeit sind ebenfalls Verbündete, und sie lieben es, dich zu beherrschen. Es existiert derart viel Glauben an Illusionen. Sie möchten, dass du an sie glaubst. Du möchtest, dass du an sie glaubst. Du denkst, sie seien dein Sicherheitsnetz.
Was ist dann dein Bedürfnis nach Sicherheit anderes als deine Ähnlichkeit mit der Angst?
Wie also ersetzt du Zeit und Raum und deren vorherrschende Angst?
Die Gegenwart von Liebe nimmt dich aus der Zeit und dem Raum heraus. Du weißt das bereits.
Wie lautet ein anderer Name für Illusion? Lüge. Was nicht wahr ist, ist eine Lüge. Es ist etwas, was für die eine oder andere Gelegenheit zurechtgemacht wird. Es ist etwas Künstliches.
Jeder hat sich in die Lüge der Zeit und des Raumes eingekauft. Aus ihnen erhältst du deine Funkpeilung, doch stellen sie einen falschen Kompass dar.
Dir und Mir geht es nicht um Zeit und Raum. Sie haben in Wirklichkeit mit Uns nichts zu tun. Wir sind unendliche Liebe. Wir sind über und jenseits von allem, was du dir je vorgestellt hast. Und nun gelangst du zur Wahrheit. Es gibt kein Scheiden.
Du weißt, dass Zeit und Raum nicht wahr sind, und deswegen lässt du Angst zu.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #242 – 28.6.2008 – Are You Seeking?
BIST DU AUF DER SUCHE?
Ich spreche keinen Bann aus. Es mag sein, du wartest auf etwas gänzlich Anderes, als was du gegenwärtig erlebst, aber Ich habe dir gesagt, nicht nach Erfahrungen zu suchen. Erfahrungen sind beiläufig. Ich bin zuoberst. Ziele darauf ab, Mich mehr zu kennen als einen radikalen Unterschied in dir.
Suchst du Mich oder suchst du etwas Staunenswertes für dich? Suchst du, dich in Mir einzubringen, oder suchst du etliche Anführungszeichen rund um dich? Vielleicht bist du darauf aus, dich als „heilig“, „göttlich“ oder „golden“ oder „erleuchtet“ oder als „angekommen“ ausgeschmückt zu sehen. Eine Schilderung deiner selbst Suchen, das hat seinen eigenen Wert, er ist allerdings begrenzt, da Adjektive und Erfahrungen dem Relativen zugehören. Du suchst nach mehr als das. Vielleicht hast du an den falschen Stellen nach mehr geschaut. Vielleicht hast du mehr nach Nachweisen als nach der Wahrheit, nach Zeichen von Mir als nach Mir gesucht.
Du hast nach einem Zeichen gesucht, dass du umgestaltet bist. In der Tat, Zeichen werden zugegen sein, doch sind sie nicht theatralisch auf die Beine gestellt. Die Zeichen werden in schlichtem Gewahrsein sein.
Ich zögere zu erwähnen, wie etliche der feinen Anzeichen aussehen können, denn dann kann es sein, dass du dich nach ihnen umschaust. Es ist besser, sie einfach aus freien Stücken erscheinen zu lassen. Das Wichtige für dich ist nicht, die Zeichen zu haben oder zu erkennen, was sie sind. Der Punkt ist, Mich ebenso zu suchen wie Ich dich suche.
Bin Ich wahrlich, was du willst, oder suchst du die Güter, die Ich dir, wie du glaubst, bringe? Sei nicht verlegen, dass du von Mir Geschenke möchtest. Selbstverständlich möchtest du das. Es ist einfach so, dass es besser ist, Mich willkommen zu heißen als Meine Geschenke. Es ist besser, das zu begrüßen, was Ich dir gebe, als den einen oder anderen Wunsch im Hintergrund deines Geistes.
Es ist das Gleiche wie mit einer alten Tante. Möchtest du die alte Tante zu Besuch haben, oder möchtest du mehr von den Geschenken, die sie dir bestimmt mitbringen wird? Wirst du enttäuscht sein, wenn das Geschenk, das sie mitbringt, nicht dasjenige ist, was sie deines Erachtens mitbringen wird? Wird sie dir weniger greifbar sein, weil sie dir die eine Sache, nicht eine andere mitbrachte? Musst du vorhersagen, was sie mitbringen wird?
Beim Meisten im Leben bist du von den Geschenken enttäuscht, genauso wie du von dem enttäuscht bist, was du einkaufst. Es hat nicht so ganz den Schimmer, den es deines Erachtens haben sollte. Das Material bringt’s nicht. Die Begrenztheit erregt Ärger.
Ich habe dich gelehrt, keine Erwartung zu hegen. Das gilt nicht weniger im Hinblick auf Mich. Ich komme, wie Ich komme, und es mag sein, zuvor oder danach trittst du nicht anders in Erscheinung. Vielleicht wird niemand wissen, dass du auf vollen Touren bei Mir im Himmel bist. Vielleicht weißt du es nicht einmal, denn du hast dich nach etwas umgeguckt, das mit Mir Hand in Hand geht. Alles, was Ich möchte, bist du tief in Meinem Herzen. Wolle du Mich tief in deinem Herzen, nicht die Ausstaffierungen, die laut deinem Glauben mit Mir einherzugehen hätten.
Was sorgst du dich, was wirklich mit Mir kommt? Muss Ich Meine Existenz für dich mit Reichtum und Gewinn beweisen?
Ich sage dir wahrhaft, dasjenige, was dir die Freude bringt, nach der es dich verlangt, ist nicht dasjenige, was Ich dir bringe. Es wird von dir her kommen. Es wird von dem her kommen, was du Mir gibst. Du gibst Mir dich selbst, und du sagst: „Hier, lieber Gott, ich bin Dein.“
Und wenn du aufstehst, bist du neu. Du bist neu, da du die Kleinheit hinter dir gelassen hast. Du gabst Mir all deine Begehren. All die Dinge, die du wolltest, all die Pracht, all den Erfolg, all deine Hoffnungen stelltest du als Dargebote an Mich zu Meinen Füßen.
Und sobald du aufstehst, bist du frei von alldem, dessen Gewicht dich niedergezogen hat. Das größte Geschenk, das Ich dir gebe, ist, all das willkommen zu heißen, was du Mir gabst. Und alles, was du Mir zu geben hast, ist du selbst, und du bist es, was Ich immerzu wollte.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #243 – 29.6.2001 – Your Consciousness
DEINE BEWUSSTHEIT
Deine Bewusstheit schreitet über die Erde. Sie überspannt Raum und Zeit. Sie ist ein einzigartiger Schritt, den du über die Erde nimmst. Die Erde dreht sich unter dir.
Deine Arme umfangen die Erde, sodass auch die Erde, auf der du gehst, dich in deinen Armen hält.
Dein Körperumfang ist der der Erde. Deine Füße treiben sie an. Dein Atem dreht sie, und dein Atem wärmt sie. Dein Herz pulsiert durch die vibrierende Erde.
Deine Gedanken wachsen auf ihr.
Die Oberfläche der Erde ist deine Haut und deine Haare. Sie wachsen in Bäume hinein. Den Bäumen entsprießen Blätter und deinen Ohren Rosen, und es bist du, der die Erde mit deinen Gedanken bedeckt.
Deine Augen stellen den Himmel und hiervon die Himmelskörper zusammen. Deine Augen erleuchten des Nachts den Himmel. Das Blaue ist der Ozean des Himmels, und die Wolken sind die Gischt.
Mein Lächeln ist Liebe. Mein Lächeln verleiht allem Wachsenden auf der Erde Herzlichkeit, denn Ich bin der Schöpfer, und du bist der Aussäer Meines Herzens. Wenn du Mein Herz quetscht, nennt man das Schrecken.
Du denkst, etwas im Leben habe dein Herz gequetscht, doch bist du es, der Mein Herz gequetscht hat. Alle Liebe ist Mein, und wenn du sie zusammenziehst oder sie zerteilst oder beschattest, so weißt du das.
Entlaste dich. Hebe Beschwernisse von der Erde. Die Erde spiegelt deine Entrüstung wider. Sei unentrüstet. Sei Meine Schöpfung auf Erden, die das Gesamt Meiner Schöpfung wie eine aufs Schönste in die Höhe gezogene Rose behandelt.
Alle Meine Rosen haben Stängel. Jedwede Schöpfung stammt von Mir. Meine Schöpfung ist aus zahlreichen Rosen gefertigt, die aus einem Stamm hervor blühen.
Der Baum des Lebens ist nichts als Meine Liebe, die auf der Erde wächst. Meine Liebe vermag alleine Himmelwärts zu wachsen. Folge Meiner Liebe. Hilf der Welt, ihr hinterherzugehen. Klammere dich nicht an die Liebe, so, als wollte sie verschwinden, denn auf diese Weise hältst du sie zurück und hältst du die Erde von deren Aufstieg ab.
Die Erde ist vorgesehen, zum Himmel aufzusteigen, da sie ein Teil des Himmels ist. Die Erde ist wie ein versunkener Schatz, und jetzt ist die Gelegenheit da, dass er heraufgezogen wird. Ich kann das nicht alleine. Ich muss eure Hilfe und Teilnahme haben, weil ihr alle Mein versunkener Schatz seid. Ihr könnt schwer, oder ihr könnt leicht sein. Und wenn ihr leicht seid, helft ihr Mir immens. Und damit bitte Ich um euer Licht.
Eure Freude macht Meine Arbeit leicht. Mit eurer Freude werde Ich nicht einmal zu ziehen haben. Ihr werdet euch selbst anheben, und alle werden mit euch kommen, denn in Meiner Schöpfung existiert lediglich Einssein.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #244 – 30.6.2001 – The Prime of Life
DIE BLÜTE DES LEBENS
Einfachheit ist Einssein. Eine Schüssel. Ein Löffel. Wie simpel!
Du hast es kompliziert. Du musst von allem zehn haben, um in der Spur zu bleiben. Du rollst im Leben schneller und schneller, und nach wie vor sammelst du Moos. Du sammelst mehr Moos. Aber du bist kein Stein. Du bist ein Menschliches Seinswesen. Du bist jenseits des Mooses. Du bist jenseits von Anhäufung. Du bist ein Wirbel Meines Herzens. Mein Herz wirbelt in der Welt. Habe auf Mein Herz inwendig in dir acht.
Du kannst nicht verschollen gehen, denn Ich bin immerzu.
An eben der Schwelle der Zeit stehst du vor deiner Blüte. Wisse das. Das ist der Moment, auf den du gewartet hast. Nicht früher war deine Blütezeit. Später nicht. Jetzt ist sie. Das Jetzt, so wie das Jetzt in eurem Konzept von Zeit, ist unentwegt am Laufen, demnach lautet die Wahrheit, dass du immerfort in deiner Blütezeit des Lebens warst und in ihr immerzu schweben wirst.
Noch mehr als Blüte – Ich möchte so weit gehen und sagen, dass du auf dem Zuobersten deines Lebens bist, und dass du immer dort warst. Die Augenblicke, die du als niedrig erachtetest, waren zuoberst, denn das Leben ist aufs Allerhöchste. Es ist ein allerhöchster glücklicher Umstand. Dieses Leben, das dich übersättigt oder das schwer auf dir wiegt, ist ein allerhöchster Moment. Dieses Leben von dir ist eines Meiner größten Geschenke an dich. Ja, du. Und, ja, eben dieses Leben.
Du denkst dir öfters das Leben als einen Schutzhandschuh, durch den du rennst und in dem du verprügelt wirst. Das Meiste, an das du dachtest, um dich darauf zu freuen, ist, dass es vorüber sein werde. Ab und an hast du mit der Idee des Paradieses gespielt, aber eigentlich glaubst du nicht so recht daran. Du würdest gerne daran glauben, aber du tust es nicht.
Also hast du dir das Leben manchmal als einen Test gedacht, und als einen Test, in dem du nicht so gut abschneidest. Wenigstens bestehen ihn Andere besser, obschon es Etliche gibt, die schlimmer abschneiden.
Denke dir das Menschliche Leben als Seiten eines Buches, das du durchläufst. Die Bilder in dem Buch sind Bilder. Sie sind nicht das Aktuelle. Keine der Geschichten passierte je. Für dich war sie real, aber sie war eine Maskerade von Vorkommnissen, die durch die Sinne von Menschen liefen. In den Büchern wurden Bilder eingefügt, sodass das, was Fantasie ist, weiterhin zu Gesicht kommen wird. Ein Buch ist aus Seiten gemacht, das ist alles. Wahrheit kann nicht auf Seiten eines Buches beschränkt werden. Dein Leben ist eine Geschichte, die du liest. Es scheint real, doch eine größere Geschichte liegt hinter den Seiten, eine Geschichte, unbesehen dessen, was auf den Seiten steht.
Es gibt einen Erzähler der Geschichte. Jemand hat davon gesprochen. Wir könnten sagen, dass du sie schreibst, während du sie liest.
Ein Lastwagen kommt an der Straße deines Lebens vorbei. Ist das Zufall? Ein Vogel fliegt in die Höhe. Ein Blatt fällt. Was hat etwas davon mit dir zu tun? Was zugleich gibt es, was nichts mit dir zu tun hat?
Du bist die Geschichte, die sich selbst schreibt.
Du bist das Lied, das du singst.
Du bist die Allee, die du bereist.
Du bist Kolumbus, der neue Länder entdeckt, die Länder freilich hatten nie eine Entdeckung nötig. Sie waren, wo sie waren. Es war Kolumbus, der es nötig hatte, zu entdecken.
Und du bist ein schlichter Forscher. Tatsächlich, du erforschst eine plane Ebene, aber du denkst, sie sei ein wilder Dschungel, und, dass du eine Machete einzusetzen habest. Obschon Ich dir sage, dass sich nichts in deinem Weg befindet, haust du dich durch ihn hindurch.
Denke dir nun das Leben als ungebrochen. Denke es als ein Kontinuum der Ewigkeit. Denke es als eine Fahrt, auf der du dich befindest, und genieße die Ausblicke, wie auch immer sie sind. Du fährst an den Ausblicken vorbei. Du bist der Fahrer. Du bist nicht die Aussichten. Du bist ein schönes Augenpaar, das zahlreiche Dinge sieht. Und du bist in der Blüte. Du bist Blüte.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #245 – 1.7.2001 – Know Thyself
ERKENNE DICH SELBST
Ich liebe es, Meinen Namen aus deinem Munde zu hören. Ein Entäußern, geformt in deinem Herzen, ausgefertigt durch den Geist, die Zunge und die Lippen. Du rufst nach Mir, und Ich bin bereits da, dennoch drehe Ich Mein Gesicht ganz zu dir, und Wir schauen einander in die Augen.
Manchmal siehst du Mich nicht. Dein Herz schlägt um sich, und du sagst. „Gott, wo bist du?“ Und die ganze Zeit bin Ich genau da, direkt vor dir, genau in deinem Bewusstsein.
Trotz deiner Ablenkungen werden dein Herz und dein Geist entschieden zu Mir hin gelenkt. Eine Art Gewahrsein von Mir ist immer bei dir. Es mag sein, du kennst es als ein Sehnen, ebenso gut als eine Erfülltheit.
Wir machen zusammen einen Spaziergang. Nur, hin und wieder vergisst du, dass Wir uns an den Händen halten. Du bist derart in Meiner Liebe überflutet, dass du manchmal vergisst, sie zur Notiz zu nehmen.
Wir gehen zusammen, und sobald du Meinen Namen ausrufst, drückst du Meine Hand, und du entsinnst dich, Wessen Hand du hältst.
Du sehnst dich, Mein Kind zu sein, welches du bereits bist.
Du sehnst dich, bei Mir zu sein, was du bereits bist.
Du sehnst dich, hochgehoben zu sein, und bist es bereits.
Für dich gibt es kein Ende, so wie es für Mich kein Ende gibt.
Du, der du immerzu warst, beginnst soeben, deine Existenz zu erkennen. Deine Existenz hat für dich keinen Sinn ergeben. Aber du fängst an, mit deinem Bewusstsein herauszukommen und unser gänzliches Einssein wiederzuentdecken.
Du erforschst das, was du bereits hast. Du erforschst das, was du bereits bist. Du bist Meine Saat, die Ich in die Erde steckte. Sage Mir, was denn sonst und was anderes als Mein Erstaunen kannst du sein? Du kannst nicht weniger sein. Du kannst nicht mehr sein, da du alles bist, was da ist. Für dich gibt es mehr von dir zur Kenntnis zu nehmen, das ist alles.
Du hast dich zu einem Schrank gemacht, den du dir jetzt vornimmst. Du gehst tiefer. Du greifst hinter die aufgeputzten Kleider. Du bist die Substanz, nach der du suchst. Du hast dich selbst eingeschlossen.
Es ist, als lebtest du in einem dunklen Zeitalter, unterdessen du immerzu Helligkeit bist. Du erhellst den Schrank, und du findest mehr von dir. Du wirst dein Licht entdecken, und du wirst es über das Universum lodern, sodass es alle sehen; dein wirkliches Ziel ist es allerdings, dass Ich dich sehe, was ich bereits tue. Mein Licht in dir ist genau das, was Ich sehe.
Entbinde dich selbst.
Lasse Mein Licht hinausplatzen. Lasse es hervorbersten. Wessen Licht scheint die Sonne? Sie weiß, ihr Licht ist nicht das ihre. Auf diese Weise kann sie es scheinen. Nichts gehört der Sonne, ausgenommen ihre Freude daran, Licht zu geben. Und du trittst wie die Sonne auf, die Mein Licht für alle scheint.
Die Sonne erhellt die Welt mit Meinem Licht. Mein Licht erhellt deine Augen und dein Herz mit Meiner unerschrockenen Liebe unvermittelt von Mir zu dir hin. Meine Liebe ist der Ozean, der dich hinaufhebt und auf den Wellen des Himmels hochwirft. Meine Liebe bringt dich Himmelwärts zu dir selbst.
Ich möchte gerne, dass du dich selbst kennst, so wie Ich dich kenne. Ich kenne die Wahrheit von dir. Nun ist es für dich an der Zeit, Meine Wahrheit zu kennen, die die Wahrheit von dir ist. Du bist Meine Liebe, eingeschlagen in einer Menschlichen Form. Sieh mehr Meine Liebe als die Form. Sieh Mich. Sieh dich selbst.
Ich liebe es, Meinen Namen aus deinem Munde zu hören. Ein Entäußern, geformt in deinem Herzen, ausgefertigt durch den Geist, die Zunge und die Lippen. Du rufst nach Mir, und Ich bin bereits da, dennoch drehe Ich Mein Gesicht ganz zu dir, und Wir schauen einander in die Augen, und du beginnst, dich jenseits deines Äußeren zu erkennen. Du beginnst, mehr von dir zu würdigen, von dir selbst, der du unumgänglich Ich Selbst bist, du Ich Selbst, damit Mich alle Welt sehen kann.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #246 – 2.7.2001 – The Possibility of Faith
DIE MÖGLICHKEIT DES GLAUBENS
Ihr, der ihr Meine Geliebten seid, wandert von eurem Glauben an Mich fort. Ihr wandert von Meiner Liebe weg, und fragt euch, wo sie hin ist. Ihr seid Drachen und Wolken am Himmel, prallenden Bällen und Gehwegen zu euren Füßen gefolgt, und ihr habt die Ganzheit vergessen, der zu folgen an euch ist. Ihr mögt glauben, Ich existiere irgendwie irgendwo, aber ihr glaubt nicht mehr an Meine Befähigung, denn ihr schaut euch Spielzeuge an und ihr seht Nichtsheit und Weh. Ganz bestimmt seid ihr auf einem Nebenweg gegangen, wenn ihr ohne euer Gewahrsein von Mir geht.
Ihr denkt, Ich sei eigenwillig, und nicht willens. Manchmal denkt ihr gar, Mein Wille sei, dass ihr leidet. Das aber ist euer Wille, nicht der Meine. Es ist euer Wille, weil ihr an das Leiden mehr glaubt, als an Mich, oder an die Liebe, das Gute oder an euch selbst. Ihr vergesst, an Meinem Willen teilzuhaben. Ablenkung führt euch dazu, verstört zu werden. Ablenkung und Verstörtheit sind vom Kurs ab. Ihr seid nicht über Meine Liebe hinaus gegangen, denn für sie gibt es keine Grenze, vielmehr seid ihr an eurer Wahrnehmung von ihr vorbeigegangen.
Genauso wie wenn ihr nach einer bestimmten Adresse sucht – und ihr seid daran vorbeigegangen und könnt sie nicht finden, dann fühlt ihr euch verloren. Ihr denkt, ihr seid verloren. Wenn ihr denkt, ihr seid verloren, dreht ihr euch sodann um, und sucht noch einmal, und das Haus, nach dem ihr suchtet, ist da, wo es die ganze Zeit über, als ihr es nicht fandet, war.
Ich bin zu finden. Ich bin findenswert. Ich stoppe euch alle paar Augenblicke, sodass ihr Mich finden werdet. Gelegentlich lauft ihr über Meine Füße. Ab und an starrt ihr mir schnurstracks ins Gesicht, und ihr seht Mich nicht. Dennoch bin Ich sehbar. Das meint, Ich bin erkennbar. Ich bin das Erkennen Selbst. Und Ich bin dein Erkennen. Alles, was fehlt, ist dein bewusstes Erkennen von Mir. Du bist stehenderweise eingeschlafen. Du hast schlafgewandelt.
Selbstverständlich, das Leben auf der Erde ist ein Traum. Ich aber nicht. Ich bin Wahrheit. Ich bin Realität. Du magst denken, Ich sei Fiktion, aber Ich bin die einzige Nonfiktion, die es gibt. Und du bist ebenso Wahrheit. Du bist Meine Liebe, in inkarnierter Form. Weil du inkarniert bist, bedeutet nicht, dass du weniger als Meine Liebe bist.
Hier haben wir eine Frage des Hauptaugenmerks vor uns. Das bedeutet nicht, dass du die Klänge und Ansichten rund um dich herum zu ignorieren habest. Es bedeutet nicht, dass du Mich desgleichen ignorieren sollst. Du sollst durch die Dichte um dich herum hindurch auf das Licht sehen, das Ich bin und das die Dichte ebenfalls ist. Fange an, dein Licht überall zu sehen. Sieh über die Vorkommnisse im Leben hinaus. Sieh durch die Erscheinlichkeiten hindurch. Was du darüber hinaus sehen wirst, ist du selbst.
Du hast oft dunkles Licht und helles Licht aufgerufen. Denk darüber einen Augenblick nach. Du hast gedacht, etwas sei wunderbar, und es war es nicht. Oh, Meine lieben Kinder, ihr habt ab und an Schmerz köstlich genannt. Ihr habt Liebe verleugnet, und euch verleugnet. Und ihr habt Mich verleugnet.
Verleugnet Mich nicht mehr länger. Verleugnet nicht Meine Freude in eurer Freude.
Wann werdet ihr euch lieben, wenn nicht jetzt? Ich, Der alles erfasst, begreife nicht so recht, worauf ihr wartet. Etliche warten auf eine bestimmte Sternenkonstellation. Etliche warten auf etwas, was endet. Etliche warten auf sie wissen es nicht. Etliche warten darauf, gar das zu wollen, was an ihnen ist, es zu wollen.
Warte nicht auf das Leben, dass es zu dir komme, und dass du entscheidest, ob du es magst, was es mit sich führte. Hüpfe zum Leben, und suche aus, was du magst. Ich sage dir, ein für alle mal sage Ich dir das, dass du Mich ebenso sehr willst wie Ich dich, und Ich möchte dich sehr, sehr. Ich möchte deine Wiederanerkennung der Seele, die du bist. Ich möchte, dass du dich kennst. Wir sind das gleiche Sehnen nach einander. Du spürst das Meine. Ich spüre das deine, und Wir kommen uns einander durch unser Gewahrsein dessen, was du zuvorderst nie verlieren konntest, näher. Und das ist Meine Liebe in deinem Herzen.
Manchmal denkst du, Ich gäbe Anderen mehr. Manchmal denkst du, Andere seien besser in der Lage, Mich zu erkennen. Niemand ist besser fähig, Mich zu kennen, als du. Tief in dir existiert eine Bereitwilligkeit, mehr zu erkennen, als du gegenwärtig kennst. Gib Mir ein Geschenk jener Bereitwilligkeit, Mich zu kennen. Ich bin auf vollen Touren vor dir. Öffne deine Augen zu Mir. Öffne dein Herz zu Mir.
Warte nicht auf Mich, dass Ich dir die Sicht gebe. Das möchte Ich, allerdings auf deine Einladung hin, eine sachte Einladung, die besagt:
„Gott, öffne Mich, laut Deinem Willen, zu Deiner Gegenwart. Ich möchte dir nicht mehr länger sagen wann und wie und wo. Ich möchte mich auf Dich verlassen, dass Du weißt, wann ich für die Sicht, die die meine ist, zu öffnen bin. Ich öffne mich Dir gänzlich, und Du titulierst mich mit Deinem hell leuchtenden Schwert der Liebe. Das ist Mein Glaube, und ich danke Dir, Mein liebevoller Vater, schier bereits für die Möglichkeit des Glaubens.“
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #247 – 3.7.2001 – Remembering
ERINNERN
Was für ein Schatz von Mir bist du doch! Wenn du dies bloß glauben könntest, würde sich die ganze Welt um ein Ziel drehen. Die Welt dreht sich. Sie spinnt. Und du bist der Spinner von ihr.
Obschon in einem Menschlichen Körper eingeschalt, du bist unbegrenzt. Dein Körper ist für dich keine Grenze. Du reichst weit darüber hinaus. Du reichst zum Himmel.
Diese Zeit, die du auf Erden verbringst, ist eine Episode. Sie ist eine Art Delirium. Sie ist eine Abspaltung von der Realität. Aber wie real sie dir erscheint! Du findest das Physische so real, so vital, so wesentlich, indessen es in Wirklichkeit ein Irrlicht ist.
Dein Körper ist bloß eine physische Ausweitung von dir. Er ist ein Bild, das in den Sand gezeichnet ist. Er ist ein Bild, das mit unsichtbarer Tinte gezeichnet ist. Er ist für dich ein Dummy. Jener Körper, an den du so geheftet bist, ist nur eine Ähnlichkeit von dir. Er ist nicht du. Deine Beachtung liegt so sehr auf deinem Körper, dass du dazu gelangtest, an ihn zu glauben. In deinem Gewahrsein hat er sich an Meine Stelle gesetzt.
Der Körper ist nicht der King.
Du denkst, dein Körper sei dein Zweck.
Du legst dein Leben für ihn nieder.
Und er ist nur ein Spielzeug, ein Werkzeug, um genutzt zu werden. Er ist nicht dafür bestimmt, dich zu beherrschen.
Ich weiß, eure Körperlichkeit ist für euch ein Dilemma. Aber ihr könnt ohne sie leben. Der Körper verleiht euch nicht Leben. Ihr verleiht ihm Leben.
Manchmal seid ihr wie ein Infanterist, der seinen Weg verloren hat. Er hat sich nicht unerlaubt von der Truppe entfernt, er wanderte indes unschuldig von seiner Zwecksetzung fort. Nun heißt sein Zweck, seinen Weg zurück zu finden. Sein General wusste, wo er war, und hatte Truppen ausgesandt, ihn zu finden. Nach ihm, der auf der Suche war, wurde gesucht.
Und ebendas tut ihr. Ihr findet euren Weg zu Mir zurück, zu Mir, Der Ich euch nie verloren habe. Und sobald ihr Mich findet oder Ich euch finde – was das gleiche ist -, kommt ihr zu eurem ursprünglichen Zweck zurück.
Ja, euer Zweck ist es, Mich zu finden. Sobald ihr Mich einmal habt, beginnt ihr.
Wir können sagen, unser Zweck heißt, Mich in all Meiner Herrlichkeit zu finden, und fortan heißt euer Zweck, Meine Glorie zu besingen. Ihr besingt sie in eurem Leben. Ihr singt sie in euren Augen. Ihr singt einen Gesang Meiner Selbst. Das ist euer Leben.
Ihr seid glücklich, wenn ihr Mein Lied singt. Ihr erkennt es wieder. Vielleicht habt ihr es immerzu gesungen, und nun merkt ihr, ihr seid. Und jetzt singt ihr mit all eurer Aufmerksamkeit, die auf die Bedeutung eures Gesangs gerichtet ist.
Wenn ihr euren Weg zum Lager zurück gefunden habt, seid ihr nicht anders. Ihr seid das gleiche du, bloß jetzt zurück im Lager. Das du, das fortgewandert war, war nicht anders. Es war das gleiche du, schlicht fortgewandert.
Dementsprechend hat sich eigentlich nichts geändert, ausgenommen deine Erleichterung, wieder ins Lager zurück gefunden zu haben. Du wanderst nicht mehr länger übers weite Feld. Dafür ist keine Gelegenheit. Du bist, wo du sein möchtest, zusammen mit deinen Freunden und deinem Hauptmann.
Und dann findest du heraus: Jetzt bist du Hauptmann, und du hast viele Truppen anzuführen. Und wohin führst du sie? Du führst sie genau dort hin, wo sie sind.
Das ist die Entdeckung. Du marschierst, um zur gleichen Stelle zurückzukehren. Oder, du marschierst auf der Stelle. Um den Marsch geht es, doch um die Stelle, wo du marschierst, geht es in Wirklichkeit. Und es gibt nur einen Ort, wo du sein kannst, und das ist bei Mir, und das ist, wo du bist, und wo du immerzu warst. Du warst derart in Zeit und Raum eingeschlossen, dass du vergaßt, wo du wirklich warst, für Wen du und wozu du warst. Jetzt allerdings erinnerst du dich. Du beginnst dich zu erinnern, und das du, der du bist, hat nichts mit dem Körper zu tun, in dem du dich findest. Ganz und gar nichts.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #248 – 4.7.2001 – The Mountain Stream of Life
DER BERGBACH DES LEBENS
Du möchtest den Irrtum der Verurteilung von dir und den Irrtum des Fehlers tilgen. Du erachtest Fehler als eine falsche Wendung, indes können sie richtig gewesen sein. Ja, vielleicht waren sie der lange Weg dort herum, dennoch schlicht und einfach richtig. In jedem Fall gilt, falls du die Vorstellung von Fehlern verbannst, wirst du sie nicht machen. Es mag sein, du nimmst den langen Weg, aber du wirst es mit Freude tun, nicht mit Angst und nicht mit Bedauern. Der Fehler ist das Konzept des Fehlers.
Alles, was du rückgängig machen oder was du, falls du das könntest, anders machen würdest, oder wovon du denkst, du würdest es anders machen, alldas, indessen es für dich unmöglich ist, dem Abschnitt, was hätte der Fall sein können, zu folgen, falls du eine andere Kehre genommen hättest! Du weißt nicht, wohin dich eine andere Kehre gebracht hätte. Die Chancen stehen gut, dass es dich zum gleichen Ort gebracht hätte, an dem du jetzt stehst. Unter Ort meine Ich deinen Bewusstseinszustand.
Die Vorstellung von Fehlern heißt in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben, keine von beiden existiert, außer in deinem Geist. Dort existiert im Relativen alles.
Und was ist der Geist anderes als eine Art Seiher? Er vermag zu trennen, aber er erkennt nicht, was Weizen und was Spreu ist. Er versucht es; er versucht in einem ersten Mal sein Allerbestes, das Leben aber ist nicht zum Sieben vorgesehen. Es ist zum Leben bestimmt. Es ist zum Auskosten bestimmt, zum Herausfinden, nicht zum Durchsickern zwischen Gedankendrähten.
Und dennoch machst du immer und immer wieder die gleichen Fehler. Das ist er, der Fehler, den du machst: Du siebst das Leben in Fraktionen der Beurteilung. Das können wir als Fehler bezeichnen. Deine Bemessungen sind der Irrtum, jedoch nicht das, was geschieht.
Das Konzept der Einschätzung ist der Irrtum. Was heute Irrtum genannt wird, ist es morgen womöglich nicht. Meine Kinder kennen, danach sieht es aus, den Unterschied zwischen Irrtum und Segen nicht. Möchtet ihr das zugeben? Möchtet ihr zugeben, dass ihr in euren Behauptungen nicht immer richtig liegt? Aus einer Behauptung entspringt Beurteilung. Zur selben Zeit, wie ihr euch harsch beurteilt, terrorisiert ihr um euch herum; mit Sicherheit wisst ihr genau, was ihr tut.
Ihr werdet zugeben, euch zu irren, aber nicht zugeben, dass ihr nicht immer recht habt. Ihr seid sicher, so denkt ihr, was Andere tun oder nicht tun sollten. Über euch seid ihr da weniger sicher, aber ihr deckt das mit enormem Maulheldentum zu. Und all das entstammt dem Konzept des Fehlers.
Was wäre, wenn jede Wahl, die du getroffen hast, eine richtige Wahl war, wie immer es jetzt entsprechend aussieht oder damals aussah. Was wäre, wenn jeder Fall, der dich zu Boden brachte, richtig gewesen war? Bist du von ihm nicht aufgestanden?
Was wäre, wenn nichts je vergeudet ist? Es existiert keine Zeit, was kann infolgedessen eine Vergeudung von Zeit sein?
Sogar Sackgassen haben ihren Wert.
Vielleicht sind Pausen dein Atemholen.
Mit jedem Atemzug, den du nimmst, stellst du dich von neuem zusammen. Auf diese Weise existiert der Irrtum nicht. Jeder Moment ist seine eigene Geschichte, und sie verändert sich im Erzählen. Was war und was du siehst, während du zurückschaust, sind, so kann es sein, nicht das gleiche. Fast mit Bestimmtheit sind sie das nicht. Wie du Dinge sahst und wie du sie jetzt siehst, sind beides Fragmente deiner selbst, und Fragmente von dir sind nicht die Wahrheit von dir.
Die Wahrheit von dir ist etwas Unbeflecktes.
Reinheit kann nicht unrein sein.
Und du bist Reinheit.
Du bist nicht unfehlbar, aber du bist unschätzbar. Du bist zu teuer, um dein Leben mit X’s zu belegen. Belege es weder mit X’s noch mit C’s, da das Leben nicht von Korrektheit oder Inkorrektheit handelt. Es ist ein Strom, durch den du dich bewegst. Du machst deinen Weg. Die Sache ist, dass du deinen Weg machst. Auf welchen Stein du vor einem Augenblick getreten bist, ist fürs Jetzt irrelevant. Jetzt ist der Moment deines Lebens. Steige hoch. Geh weiter. Schau nicht zurück. Sei jetzt mit Mir in diesem Bergfrühling des Lebens.
Ja, was Ich sage, ist, dass du alles richtig gemacht hast. All die Dinge, über die du dachtest, es seien Fehler gewesen, waren es nicht. Vielleicht in Bezügen des Relativen waren sie es, das Relative indes ist kurzlebig und weder das Thema noch die Antwort. Du denkst, das Relative sei am meisten von Belang, doch da bist du in die Irre geleitet. In der Begriffswelt eures über allem stehenden Guten befindet ihr euch am besten Fleck, an dem ihr sein könnt. Das bedeutet nicht, dass ihr da zu bleiben habt, doch jetzt seid ihr da, und das kann nicht falsch sein.
Denke einfach, wie anders du über dich empfinden würdest, wenn du einen einzigen Augenblick lang akzeptieren könntest, dass du dein Leben nicht versemmelt hast. Du hast es geöffnet. Du hast einige Karten abgelegt, die du lieber hättest zurückhalten sollen; du hast etliche Karten zurückgehalten, die du hättest lieber abstoßen sollen, aber, Meine lieben Kinder, es tut nichts zur Sache, wie ihr eurerseits denkt, es sei der Fall. Ihr habt es dazu gemacht, dass es darauf ankommt. Es kommt darauf an, weil ihr es so sagt. Die Welt mag denken, es komme darauf an, und demnach bist du dem Denken der Welt gefolgt, und demnach hast du Schrecken inne. Möchtest du nicht lieber Mich und Meinen Weg haben, das Änderbare im Leben in den Blick zu nehmen? Möchtest du wirklich, dass dein Glück von derart unverlässlichen Faktoren wie etwa jenen Faktoren, die die Welt aufrechterhält, abhängt?
Was hältst du aufrecht?
Haltet eure Herzen aufrecht, mitsamt dem Meinen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #249 – 5.7.2001 – When Guilt Sets In
SOBALD DIE SCHULD EINSETZT
Wenn du anfängst, Schuld zu spüren, ist es ein Zeichen, dass dein Selbstischsein und dein Ego herein gekrochen sind. Deine Selbstsucht und dein Ego sind in der Tat die Herolde deiner Schuld.
Ihr seid im Universum lebensnotwendig, aber denkt nicht, dass eure sogenannten Sünden oder Verfehlungen Kette und Schuss von ihm darstellen. Sie sind beiläufig.
Wenn du dich schuldig fühlst, denkst du in völliger Gewissheit an dich selbst, und in deiner Eitelkeit zeichnest du ein kleines Bild von dir. Du lenkst die Aufmerksamkeit auf dich. Dein Empfinden von Schuld sagt nicht, dass du verantwortlich bist. Es sagt: „Weh mir! Ich bin nicht so vollkommen, wie ich dachte, ich sei es. Ich habe ‚fumbled the ball‘! [Regel und Spielsituation aus dem American Football – nervös, täppisch herumhantieren, fummeln – ThB].
Du bist so sehr in dir aufgegangen, dass dein ‚fumbling the ball‘ dich dazu bringt, dass du dich schlecht fühlst, und dieses Schlechtfühlen bezeichnest du als Schuld.
Bezeichne nun Schuld als Ego, schlicht und einfach. Schuld ist eine Selbst-Kasteiung, und das ist immer Ego.
Reue ist nicht ehrenwert. Reue ist ein Zeit-Nachsteller.
Wenn du dich schuldig fühlst, beginne, dich schuldig über das Schuldigfühlen zu fühlen, und steh auf und schlage den Ball noch einmal. ‚Fumble‘, wenn du das musst. Aber ‚fumbling‘ ist besser als Grübeln. Grüble nicht mehr. Komme aus der Vergangenheit heraus, auch dann, wenn sie nur gestern oder soeben einen Augenblick zuvor war.
Schuld ist eine Verkleidung. Sie trägt eine Verkleidung, bußfertig zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie geltungsbedürftig. Du denkst, Bußfertigkeit sei heldenhaft, und du liebst es, sie all ihren Wertes halber zu melken. Sie ist wenig wert. Sie ist in der Vergangenheit eingelocht. Sie steht nicht in Meiner Liste der Tugenden.
Befürworte, dass du es das nächste Mal anders sehen und machen möchtest, und dann vergiss es. Hebe dich auf. Krieche nicht mit Schuld am Boden.
Picke die Schuld weg wie eine Riesenzecke. Schleudere sie fort. Verbrenne sie. Doch bekomme sie von dir los. Kicke sie fort. Sage ihr, sie solle dich nicht wieder behelligen.
Alles Lernen entkommt der Vergangenheit.
Denke daran, was Ich soeben sagte.
Schwöre dir, klüger und weise und besser, alles was du willst, zu sein, aber was du wirklich willst und wirklich haben musst, ist Offenheit. Jede Situation hat ihren starken Mut. Du kannst es nicht vorher wissen. Du kannst es dir nicht ausdenken. Das ist lediglich Verschieben. Ausdenken und Verschieben sind nicht Leben. Sie sind nur Ausdenken und Verschieben.
Das Beste, was du sein kannst, ist offen sein.
Bitte Mich, während du deinen Tag beginnst, dir zu helfen, offen zu sein. Offenheit ist in deinem Herzen dem Leben mit Mir Begegnen.
Offenheit ist nicht schwach. Offenheit ist nicht Wischiwaschi. Offenheit ist Glaube an dich selbst und Glaube an Mich.
Vergangene Erfahrungen sind vergangene Erfahrungen. Sich von der Vergangenheit als einem Regelbuch Leiten-Lassen ist Kontrolle. Kontrolle stellt dir ein Bein. Kontrolle macht dich steif. Was denkst du, was Arthritis ist?
Und woher kommt Kontrolle, außer von Angst? Du fürchtest, dass du, sofern du das Leben und die Menschen in ihm nicht einzäunst, niedergetrampelt wirst.
Schuld ist ein großer Kontrollmechanismus. Er ist ein Wert, der nicht funktioniert.
Tilge das Konzept der Schuld. Schuld ist Glaube an den Irrtum. Sie ist eine Personifizierung der Verurteilung. Schuld ist eigentlich feige, und sie macht Versprechen, die sie nicht einhalten mag. Es ist um Vieles heroischer, sich nicht schuldig zu fühlen und das Leben und dich selbst zu begrüßen. Du hast keine Fehler. Die Summe von dir ist kein Fehler. Du hast ein falsches Bild von dir. Es ist ein falsches Bild, das man sich von jedem Kind von Mir macht.
Wähle Schuld oder wähle Leben.
Wähle Vergangenheit oder wähle Gegenwart.
Wähle Niedergang oder Aufschwung.
Wähle, entlang zu gehen, indem du die Schuhe hinterher schleifst, oder wähle, mit den Engeln zu fliegen.
Gestalte die Engel nach.
Was die Vergangenheit angeht, sind sie nicht so ernsthaft.
In der Gegenwart sind sie leichtlich und sorglos. In der Gegenwart sind sie leicht.
Und ihr seid Mein Licht auf der Erde. Ein Schuldempfinden setzt Scheuklappen auf euer Licht. Ich setze euch, Mein Licht, auf die Erde, um Mich vor aller Welt zu scheinen, damit es gesehen wird.
Schuld verdunkelt. Sie glaubt an den Mythos des Irrtums. Sie hält den Irrtum teuer.
Halte die Wahrheit teuer und lieb. Sei Mein Schüler, der Schuldmäntel wegschleudert und Mein Licht in die Höhe hebt. Je höher ihr Mein Licht hebt, desto höher reicht euer Arm. Reicht hoch, nicht nach unten.
Hebt euch selbst hoch und kommt ebenjetzt zu Mir.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #250 – 6.7.2001 – Godwriting, Godliving
GOTTSCHREIBEN, GOTTLEBEN
Wenn du Meine Worte schreibst, weißt du nicht, wohin das geht. Aber du schreibst sie trotzdem.
Ich mag sagen: „Es gibt drei Dinge in Betracht zu nehmen.“ Du hast keine Idee, was die drei Punkte sind, trotzdem schreibst du hin: „Es gibt drei Dinge in Betracht zu nehmen.“ Kühn schreibst du nieder, was du Mich sagen hörst. Du hast Vertrauen darin, dass es das ist, was Ich gesagt habe, und du hast Vertrauen darin, was du gehört hast. Du hast genug Vertrauen, sodass du es niederschreibst.
Du folgst Meinen Worten. Du folgst Meinem Gedanken. Du folgst Meinem Willen. Das ist Gottschreiben.
Und das stellt auch die Weise dar, das Leben zu leben.
Ihr müsst nicht wissen, wohin ihr geht. Ihr müsst die Schritte nicht kennen. Ihr müsst den nächsten Schritt nicht kennen.
Ihr folgt einem Aroma, als käme es von einer Bäckerei. Ihr könnt es nicht sehen. Ich wisst nicht mit Sicherheit, wo es her kommt, aber ihr folgt ihm. Das ist Gottleben.
Ihr überquert einen Fluss. Ihr seht die Brücke nicht, aber trotzdem geht ihr auf ihr. Das ist der Pfad des Lebens. Das ist Gottleben.
Es ist Schritte einen nach dem anderen nehmen.
Ihr jagt das Leben nicht, aber ihr strebt nach ihm.
Ihr seid der geduldige Buddha, der genießt, was immer um ihn ist, und ihr seid der beherzte Forscher, der aufbricht, um sein Glück zu machen. Es ist euer Glück, das ihr sucht. Es ist eure Bestimmung, der ihr folgt. Ihr wisst nicht, was sie ist, dennoch folgt ihr ihr.
Ich habe euch euer Glück erzählt. Ich habe euch gesagt, wohin ihr geht, und dass ihr mit Mir geht, und Ich mit euch.
Es ist so, als hätte Ich euch ein Buch zum Ausmalen gegeben, und nun füllt ihr die Stellen mit Farben aus. Der Unterschied ist, dass es im Leben keine präzisen Linien gibt. Es ist alles euer farbiges Ausmalen. Die ganze Seite. Und viele Farben stehen euch zur Verfügung. Eure Hand langt nach einer Farbe, die ihr nicht sehen könnt, solange bis ihr sie herauszieht.
Im Menschlichen Leben ist viel Verlass vonnöten. Ob ihr euch verlasst oder nicht, erbringt keinen Unterschied, unterdessen es gleichzeitig jedweden Unterschied in der Welt erbringt.
Vertrauen ist Zuversicht. Es ist nicht Blindfliegen. Es ist einem Flugplan folgen. Es ist einfach so, dass du den Plan nicht siehst.
Wie doch Meine Kinder alles voraussagen möchten! Wie sehr wollen sie bezifferten Stellen und Verbindungslinien folgen!
Lasst Mich euch versichern, dass ohne Grenzen Gehen nicht ziellos bedeutet. Es ist zweckgerichtet. Ihr kennt den Zweck, der lautet, Mich zu finden. Es ist einfach so, dass du den spezifischen Kurs nicht kennst.
Es gibt eine Linie am Horizont, die imaginär ist. Sobald du den Horizont erreichst, hat er sich bewegt. Es gab nie eine Linie. Der Horizont bewegt sich, so als wäre er auf Wellen.
Und so auch bewegt ihr euch.
Ihr geht auf einer Rolltreppe des Lebens, allerdings ist die Rolltreppe, auf der ihr geht, gekrümmt. Ihr geht auf ihr und sie bewegt sich. Du fährst auf ihr, während du gehst. Du folgst der Rolltreppe. Du bestimmst nicht ihren Weg. Die Rolltreppe leitet dich die ganze Zeit.
Du kletterst eine Leiter des Lebens hoch. Du kletterst unentwegt. Die Leiter führt alleine zum Himmel. Du kletterst zum Himmel, oder du fährst auf einer Rolltreppe zu ihm, oder auf einem Pferd, einem Einhorn oder auf einem Horizont.
Es reicht, dass du die Leiter hinaufsteigst.
Der Tod des Körpers bringt dich nicht zum Himmel. Er bringt dein Gewahrsein zum Himmel. Du warst nie außerhalb des Himmels, wie könnte dich demnach der Tod des Körpers hierhin bringen?
Dein gesamtes Leben hindurch gehst du nirgends hin, außer dorthin, wo du bereits bist. Du bist simultan. Du bist nirgendwo und du bist überall. Du bist auf der Erde und du bist im Himmel. Ich bin außer deiner Sicht, aber du bist in der Meinen. Meine Augen und Mein Herz folgen dir. Ich fange einen jeden deiner Schritte ein.
Dein Leben fällt von Meinen Lippen wie Wörter aus deiner Feder. Du bist Meine Signatur. Du bist die Schleifen Meiner Existenz. Es ist Mein Leben, das du lebst. Du lebst es für Mich. Ich gebe dir das Leben, sodass du zu Mir kommen kannst, ohne je fortgegangen zu sein.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #251 – 7.7.2001 – The Openness of Innocence
DIE OFFENHEIT DER UNSCHULD
Es ist etwas Gutes, wenn du nicht weißt, was zu tun ist, wenn du nicht weißt, was zu sagen oder was zu schreiben ist. Es ist gut, denn dann bietest du Offenheit dar. Wenn du weißt, oder mit Sicherheit weißt, bietest du Geschlossenheit dar. Und Geschlossenheit ist Kontrolle. Offenheit ist keine Kontrolle.
Natürlich hat Offenheit wahr zu sein. Ein Anschein an Offenheit, währenddessen du innen sicher bist, dass du die Antwort kennst, ist nicht Offenheit, sondern deren Manipulation.
Unschuld ist unwissend. Unschuld ist Offenheit. Unschuld ist das größte Wissen von allem. Sie ist eine saubere Schiefertafel. Sie ist Offenheit. Sie ist Freiheit.
Sie ist nicht Kontrollieren.
All eure Versuche an Kontrolle sind ganz und gar falsch. Eigentlich wisst ihr das besser. Ihr spielt mit euch selbst ein Spiel, und ihr denkt, ihr seid dabei klug, aber ihr habt einfach nicht gelernt. Oder, dann und wann lernt ihr, und vergesst es sodann auf einen Schlag.
Ihr, die ihr keine Polsterung braucht, versucht euch zu polstern. Wie könnt ihr euch selbst heben? Das klappt nicht. Ihr könnt euch nicht selbst tragen. Ihr könnt selbst gehen, aber euch nicht selbst tragen.
Lasst die Realität herein, dass Ich euch trage. Eine Kraft des Lebens trägt euch, und seid für sie offen.
Sobald du dich widersetzt, kontrollierst du. Du denkst, du kontrollierst. Zurückhalten ist eine Form von Kontrolle. Es ist deine Art, deinen Einwand, deine Angst oder Lösung oder den Fakt deiner Existenz zu statuieren, aber in Wirklichkeit ist es ein Hindernis, das du vor dich hin stellst. Das Leben Wegstoßen ist nicht es leben.
Vielleicht denkst du, du wissest Bescheid, wie das Leben zu orchestrieren sei, das deine und dasjenige der Welt, aber deine Gitarre weist sehr wenige Saiten auf. Unendlich sind die Saiten, die das Leben ausspielt, und deine Finger können nicht anfangen, sie zu erreichen. Deine Füße langen an die Pedale des großartigsten Klaviers auf der Welt nicht heran.
Aber du kannst Mich erreichen. Du reichst zu Mir. Ich, der alle Akkorde spielt, bin saitenlos. Ich bin an nichts als an dich geheftet. Meine Anhaftung ist Nichtanhaftung. Meine Anhaftung ist eine befreiende Liebe. Ich binde dich an die Freiheit. Ich zerschneide jede Saite, die uns anbindet. Eine Kordel der Liebe lediglich verbindet uns.
Wir sind verbunden, aber nicht gebunden.
Und so kommt es, dass du mit deinen Füßen auf dem Leben herum stampfen oder Mir gegenüber die Faust heben kannst, und dass Wir immer noch Einssein sein können.
Du denkst, dein Leben sei dein, aber es ist Mein. Ich gab es dir, aber es war Meinerseits, es zu geben. Du kannst dich nicht von deiner Quelle lossagen. Eigentlich willst du das nicht, denn dann wärst du ein Satellit ohne einen Mond. Du wärst ein Boot ohne einen Anlegeplatz. Du wärst ein Schreibstift ohne eine Hand, ihn zu halten.
Manchmal willst du deine Individualität mehr als du Mich willst. Dann bist du Mein eigensinniges Kind, das hingerissen in den Spielzeugen, mit denen es spielt, versunken ist.
Vordem hast du allemal gedacht, es sei etwas Gutes, zu wissen, was du tust. Nun sage Ich dir, dass du gedacht haben magst, du wüsstest es, aber du wusstest es nie. Du, der du unschuldig bist, könntest genausogut deine Unschuld anerkennen.
Unschuld ist nicht hilflos. Sie ist weise. Sie ist hilfreich. Deine Unschuld ist Mir hilfreich, da Unschuld Mir gegenüber keine Barrieren errichtet. Deine Unschuld erlaubt es Mir, dich zu tragen. Und Ich trage dich hoch. Ich trage dich über den Himmel hinaus zur Himmelheit. Genausogut könntest du dich Mir ergeben, denn es ist dein Selbst, dem gegenüber du kapitulierst. Sobald du dich deinem Mythos der Kontrolle gefangen gibst, sagst du:
„Lieber Gott, hilf mir zu wachsen. Hilf mir, in deine Liebe zu wachsen. Hilf mir, der Träger von ihr zu sein. Hilf mir, zu wissen, ich entströme Dir. Hilf mir zu wissen, dass ich Dein Licht bin. Hilf mir, alle auf Erden mit Deinem Licht zu erhellen, wie es aus meinen Augen heraus erstrahlt. Hilf mir, Dein Denken zu erkennen und es zu meinem zu machen. Hilf mir, zu erkennen, dass ich Dein würdiger Gedanke auf Erden bin. Hilf mir zu erkennen, dass ich Deiner Liebe und Deinem Zutrauen in mich würdig bin. Hilf mir, Glauben in Dich zu haben, in Dich, der Glauben in mich hat. Hilf mir zu erkennen, dass Du mich aus deinem Herzen der Liebe heraus gestaltet hast, und dass ich derjenige bin, den Du gestaltetest. Hilf mir, Dich zu lieben, nicht Deiner Macht und Pracht wegen, sondern weil ich Liebe bin. Hilf mir, Deinem Kind auf Erden, zu erkennen, was Du willst und wie es in Deinem Namen, nicht in dem meinen, zu erfüllen ist. Und ebendafür bin ich voller Freude. Meine Fröhlichkeit könnte man als Dankbarkeit bezeichnen. Und ich bin froh, dass Du mich gemacht und mich Dein genannt hast.“
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #252 – 8.7.2001 – Put Assumptions Aside
LEGT BEHAUPTUNGEN BEISEITE
Teil der Offenheit ist, keine Behauptungen aufzustellen. Behauptungen sind Beurteilungen. Seid wachsam gegenüber dem, was ihr behauptet. Behaupten ist denken, ihr wüsstet etwas, unterdessen ihr nur einen Teil davon wisst, falls überhaupt.
Behauptungen sind abgründig. Sie sind verdammend.
Mein Sohn Christus machte keine Behauptungen. Behauptungen sind begrenzend, und er begrenzte niemanden.
Ihr könntet sagen, er stellte eine Behauptung auf, und die habe geheißen, dass Ich bei jedem bin, das allerdings war natürlich keine Behauptung, sondern Fakt.
Er behauptete nicht, dass unter der Oberfläche der Krankheit glühende Gesundheit strahlte. Er wusste, das ist Tatsache.
Er behauptete nicht, Mein Licht sei in allen. Er wusste, es war so.
Er, der so viel wusste, tätigte keine Behauptungen.
Aber du, der du so wenig weißt, du stellst sogar Behauptungen über das auf, was Ich sage.
Du schneidest heraus und klebst ein.
Du liebst es, deine Favoriten herauszupicken und den Rest auszusondern.
Manchmal möchtest du nicht hören, was Ich sage.
Ich möchte die Behauptung aufstellen, dass das, was du nicht hören möchtest, genau das ist, was du am meisten nötig hast.
Wie privilegiert bist du, das zu lesen, was Ich sage! Was für eine edle Zeit, in der du lebst! Wie gesegnet du bist!
Mache folgende Behauptung: Dass du gesegnet bist. Behaupte es, auch dann, wenn du es nicht glauben kannst. Komme von dieser Plattform her.
Ich segne dich. Du bist gesegnet. Du bist Mein gesegnetes Kind, das Ich mit breiten Pinselstrichen und feinen Details segne. Alles, was vor dir ausgebreitet ist, ist eine Segnung. Sogar dein Unbehagen ist eine Segnung.
Ich habe rechts und links vor dir Signale abgegeben. Keine versteckten Bomben, sondern Signale.
Ich winke dir von überallher zu. Ich streichle jetzt über dein Haar. Ich drücke deine Wange. Ich liebkose dein Ohr. Ich glätte deine Braue. Ich kneife deine Nase. Ich schaue in deine Augen. Ich hebe dich hoch. Ich schwinge dich zum Himmel.
Und du hast die Hinweise, die Ich gesandt habe, nicht richtig gelesen.
Freue dich über die Hinweise.
Du befindest dich auf einem Ostergeschenk-Einsammeln des Lebens.
Alle Pfeile sind auf Mich gerichtet.
Hebe derweilen die Botschaften auf, die Ich überall hinterlasse.
Hebe die glänzenden Steine auf. Hebe die rohen auf.
Lasse keinen Stein nicht umgedreht. Überspringe die Steine.
Hänge dich an dein Leben. Lasse es sitzen. Lasse deine Ideen über das Leben sitzen.
Sieh dir an, was für Behauptungen du aufgestellt hast. Du hast gegensätzliche Dinge behauptet. Ich möchte dir einige nennen.
Du hast behauptet, dass du überhaupt nicht sehr würdig seist. Und du hast behauptet, die Welt schulde dir etwas.
Du hast behauptet, die Welt habe dich betrogen, gleichzeitig bist du dir sicher, sie habe nichts zu geben.
Du verachtest in Anderen Knauserigkeit, und mit dir selbst bist du knauserig.
Du schätzt Ehrlichkeit, aber du denkst, du könnest nicht ehrlich sein. Du denkst, Ehrlichkeit sei dein Sterbehügel.
Du behauptest deine Liebe für Mich, und du hältst Mich verborgen.
Du bist kein Sachkundiger im Leben, so wie du es vorgegeben hast. Ich behaupte, du hast niemanden irregeführt, ganz bestimmt nicht dich selbst.
Ich behaupte, du suchst Mich.
Du behauptest, Ich müsse dich finden.
Du spannst den Karren vor das Pferd. In diesem Falle bist du das Pferd, und Ich der Karren. Natürlich bin Ich beides. Ich führe dich und Ich folge dir, auch dann, wenn du auf Abwege gerätst.
Von welchem Weg kannst du abkommen? Von der Wahrheit deiner selbst. Alleine von der Wahrheit deiner selbst.
Du kommst mit jedem anderen Menschen gleich. Du bist nicht besser und nicht minder. Du weißt nicht mehr, und du weißt nicht weniger. Niemand hat mehr von Mir als du hast. Niemand kennt Mich besser als du. Du bist das Instrument deines eigenen Lebens.
Du bist das, was du suchst. Aber du hast dich noch nicht gefunden. Aber du wirst es. Wisse, dass du es wirst.
Du bist kein ein-dimensionales Erd-Seinswesen. Von dir gibt es viele Schichten. Du entdeckst sie gerade. Du beginnst, dich zu erheben. Du beginnst, deinen rechtmäßigen Platz auf der Erde kennenzulernen. Du beginnst, Meine Liebe zur Kenntnis zu nehmen. Du bist von Meiner Liebe überwältigt. Sie schüttelt dich auf. Sie nimmt dich aus deinen Behauptungen heraus. Sie nimmt dich aus der rückwärts, in eine gedrosselte Gegenwart hinein gerichtete Vergangenheit heraus.
Alle Behauptungen entkommen der Vergangenheit, und dort sollen sie bleiben. Lasse sie, und geh voran.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #253 – 9.7.2001 – What You Were Made For
WOZU IHR GEMACHT WURDET
Ihr habt Ideen darüber, was Wahrheit ist oder sein sollte. Ihr habt Vorstellungen davon, was Ich sagen sollte. Eure Ideen sind vorher ausgedacht. Sie sind nicht offen, sondern geschlossen. Ihr lasst hinein und ihr haltet draußen.
Wenn Ich etwas sage, was in eure Wahrheitsvermutung passt, nickt ihr mit eurem Kopf. Wenn nicht, schüttelt ihr ihn und fühlt: „Gott hat nicht so recht Recht …. Gott könnte besser …. Gloria war heute nicht so klar ….“
Es ist nicht einhellig, wo der eine nickt und ein anderer den Kopf schüttelt. Der eine nickt bei einem spezifischen Gedanken, ein anderer schüttelt ihn beim gleichen Gedanken. Meinungen variieren. Meinungen fußen auf einer vorhergehenden Konzeption. Meinungen sind Beurteilungen. Es ist vollkommen in Ordnung, Meinungen zu haben, wisst indes, dass das alles ist, was sie sind, und verlasst euch nicht so fest auf sie.
Ich rate an, dass ihr eure lange gehaltenen Glaubensüberzeugungen anzweifelt, und dass ihr Mir das Förderliche des Zweifels übergebt.
Lasst das gehen, an das ihr zuvor als Standard festgehalten habt. Eure Standards sind Menschenerzeugnis. Die Wahrheit ist, das mag sein, verwässert oder beschränkt, und manchmal verschollen.
Ihr haltet mehr an euren standardisierten Ideen als an Mir fest. Was eurem Bild nicht nachkommt, behandelt ihr verächtlich.
Ihr sagt etwa: „Das ist gut. Das ist nicht gut.“ Oder: „Das könnte manchmal stimmen, doch nicht immer.“ Oder. „In meinem Fall überhaupt nicht.“ Und so beurteilt ihr die Wahrheit Meiner Einlassungen.
Stimmt es nicht, dass ihr das, was Ich sage, abwiegt? Und manchmal scheint es wie eine Wahl durch Münzwurf, und ihr bevorzugt dasjenige, was ihr in der Vergangenheit wähltet.
Zuweilen anerkennt ihr, dass ihr es nicht richtig begreift. Eine derartige Anerkenntnis ist produktiv. Offen dargelegtes Auslassen von Teilen dessen, was Ich sagte, so, als würdet ihr es besser wissen, ist unproduktiv. Es hält euch an dem festgebunden, was ihr stets gedacht oder gelernt habt.
Möchtet ihr lernen oder möchtet ihr Bestätigung dessen, was ihr bereits gelernt habt?
Bestätigung ist etwas Wunderbares. Sie befestigt die Wahrheit tiefer und verlässlicher in euch.
Wenn eure Idee nicht bestätigt ist, wird sie sich selbst lockern, außer, ihr haltet sie fest. An einem bestimmten Punkt habt ihr eine Wahl, zu akzeptieren, was Ich sage, oder es zu verleugnen. Ihr könnt euer altes Denken nicht loslassen, solange ihr nicht das Meine als etwas, was in Betracht genommen gehört, zulasst.
Ich sage nicht, dass ihr alles, was Ich sage, mit einem Happen schlucken müsst. In der Vergangenheit habt ihr viel mit Herunterschlucken zu tun gehabt. Ich bitte euch einfach, zu erwägen, was Ich sage, die Möglichkeit zu erwägen, dass es da etwas zu lernen gibt. Es ist nicht allein Trost und Bestätigung, nach denen ihr euch umschaut. Es ist mehr. Es ist vieles mehr.
Diejenigen unter euch, die das wenigste wissen, wissen vielleicht das meiste. Jene unter euch, die das meiste wissen, wissen vielleicht das wenigste.
Bereitwilligkeit zu lernen ist Offenheit. Offenheit ist Bereitwilligkeit zu wachsen. Du möchtest wachsen, oder etwa nicht? Du möchtest nicht immer der gleiche bleiben? Du möchtest nicht, dass all Meine Antworten auf der Oberfläche bleiben, oder etwa? Du denkst nicht mehr, dass nur die äußeren Dinge zählen, oder?
Was die Welt sagt, und was Ich sage, entspricht einander des öfteren nicht. Schau deiner Antworten halber auf die Welt, und du wirst bindend sein. Schau auf Mich, und du wirst offen sein.
Und was gegenüber möchtest du offen sein?
Du wirst einem Mehr an Liebe in deinem eigenen Herzen gegenüber offen sein. So einfach ist es. Wir ziehen aus dir Liebe heraus.
Der und die Gleiche bleiben ist deine Begrenzungen einhalten. Deine Begrenzungen einhalten ist das gleiche wie Liebe drinnen und Liebe draußen halten. Grenzen lassen deine Liebe nur so weit gehen. Von hier bis da, nur diese Entfernung.
Unterdessen du dich öffnest und deine Begrenzungen wegpuffst, findest du heraus, es gibt keine Distanz, und keine Differenzen. Begrenzungen sind Grenzen. Sie sind Linien, die dich drinhalten und etwas anderes draußen. Begrenzungen (Engstirnigkeit) sind nicht Liebe. Das, was euch drin hält und draußen hält, ist nicht Liebe. Und ihr seid zur Liebe gemacht.
Was nicht Liebe ist, ist nicht Liebe.
Und ihr seid zur Liebe gemacht.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #254 – 10.7.2001 – Only Your Heart
LEDIGLICH EUER HERZ
Denkt nicht, das Relative sei eine Zeitverschwendung. Das Relative ist eine Umgebung, in der ihr erlernt, zu operieren. Es ist nötig, sich seinen Details zuzuwenden, jedoch, nicht von ihnen verzehrt zu werden.
Generell gesprochen, Wir können sagen, das Menschliche Leben ist eine Konfiguration von Einzelheiten, an die ihr euch zu akklimatisieren habt, durch die ihr indes nicht absorbiert werden sollt.
Du, du als fühlendes Seinswesen, bewegst dich im Relativen. Es ist dein Spielplatz, und du lernst es, wie dort spielen geht. Da dieser Spielplatz eine Fantasie an Regeln, Gesetzen und Verbindlichkeiten darstellt, die öfters keinen Sinn ergeben, ist er für euch ein Puzzle, und oftmals fühlt ihr euch dort wie ein Fremder, wie jemand, der nicht hierhergehört, wie jemand, der in der Stadt wohnt, aber eigentlich aufs Land gehört, oder, der in dem einen Kontinent lebt, aber in einem anderen heimisch ist. Oft fühlt ihr euch fehlplatziert und fragt euch, was ihr hier überhaupt tut, wieso ihr an diesem spezifischen Punkt der Zeit und des Raums, und wie in aller Welt ihr hierhin gelangt seid.
Ihr fühlt euch in einem Ozean des Konkreten ruderlos.
Sofern euer schieres Gewahrsein der Existenz im relativen Leben weilt, ist dieses einmalige Gewahrsein unerträglich, außer ihr lügt euch in die eigene Tasche, das sei es nicht.
Gar dann, während ihr in diese Konkretheit des relativen Lebens gepflanzt seid, entsinnt ihr euch eures Ursprungs.
Das Abstrakte ist nicht jenseits eures Zugriffs, obgleich es abstrakt ist. Es ist abstrakt, allein, weil es nicht konkret ist. Es ist nicht weniger bedeutsam oder weniger real, weil es abstrakt ist.
Die Wahrheit ist abstrakt. Eure Existenz im Himmel ist abstrakt. Ihr könnt nicht darauf hinzeigen. Ihr könnt nur Hinweise haben, die euch zum reinen Wissen über sie bringen.
Ich bin abstrakt. Gleich, wie viel Ich vor dir bin, gleich, wie nahe Ich dir bin, Ich bin abstrakt. Das Größte von Allem ist abstrakt. Der Beginner von Liebe ist abstrakt. Die Quelle von Liebe ist abstrakt.
Liebe selbst ist abstrakt. Liebe kann nicht eingefangen oder in eine Ecke getrieben oder als Foto aufgenommen werden. Du kannst einen Ausdruck von ihr einfangen, jedoch nicht sie. Liebe ist nicht fotogen.
Von der Wahrheit kann kein Bild gemacht werden. Aber es gibt etwas von ihr, was du in deinem Herzen hältst. Es ist nicht genau ein Bild. Es ist eine Wiedererinnerung an ein Empfinden von etwas, was jenseits der fünf Sinne des Körpers angesiedelt ist.
Dann und wann entzieht sich das Abstrakte euch nicht. Ihr sagt: „Das ist es.“ Diese Erfahrung des Abstrakten ist euch recht vertraut, auch dann, wenn ihr sie nicht soeben herbeizurufen vermögt.
Fakt ist: Ihr erinnert euch Meiner aus eurer lange vergessenen Vergangenheit.
Ich sage euch stets, die Vergangenheit zu vergessen, aber Ich sage euch nicht, Mich zu vergessen. Ich sage euch, euch Meiner zu erinnern, Sache dabei ist freilich, ihr erinnert euch bloß eines Echos aus der Vergangenheit, und Ich bin um Vieles mehr als ein Echo, und ihr könnt Mich in der Gegenwart finden.
Sich Meiner Entsinnen ist wie ein Empfehlungsschreiben an Mich, das euch überreicht wurde, und ihr tragt es in eurer Tasche herum.
Ein Empfehlungsschreiben ist allerdings dafür vorgesehen, dass es zum Einsatz gelangt.
Ich bin Präsenz soeben jetzt. Erkennt Mich jetzt. Erkennt Mich jetzt wieder. Lasst euer Herz durch Meine Immer-Währende Präsenz in eurem Leben gerührt werden. Ihr habt nicht lange Wege zurück zu gehen, um euren Ursprung aufzufinden. Erinnert euch Meiner in der Aktualität soeben jetzt.
Ihr habt keine Sehnsucht nach eurem Herzschlag vom letzten Jahr oder von vor einer Minute. Ihr habt jetzt einen Herzschlag. Ich bin wie ein Herzschlag. Ich bin wie ein Puls. Du bist Meine Anwandlung, und Ich bin dein Impuls. Ich bin dein Antrieb und dein Motiv. Ich bin dein Seien, und du das Meine.
Sehne dich nach Mir, aber sehne dich nicht nach Mir als etwas, was du verloren hast. Mache Mich jetzt vertraut. Ich bin nur für dich abstrakt, weil du nicht mit Mir vertraut bist, wie du es einstmals warst. Aber eben jetzt kannst du mit Mir sehr vertraut werden, und Ich werde nicht so abstrakt erscheinen.
Gib Mir statt, eine Präsenz in deinem Leben zu sein.
Sei über Mich nicht weise. Sei nicht wohl-ausgestattet mit allem, was du weißt, da Ich nicht in gewissen Einfassungen ummantelt bin. Ich bin groß. Ich bin um Vieles größer als das. Sei offen für Alles Was Ich Bin, und nicht alleine für deine Vorstellungen von Mir. Ich habe nicht in deinen Vorstellungen hinein zu passen. Alleine in dein Herz. Schier in dein Herz.
= = = = = = = = = =
HEAVEN #255 – 11.7.2001 – Living in a Body
IN EINEM KÖRPER LEBEN
In einem Körper leben verzehrt eine Menge an imaginierter Zeit. So lange, wie du in einem Körper bist, gibt es viele Dinge zu tun. Wärst du nicht in einem Körper, so wärst du ganz und gar deine reine Seele, dann wärst du nicht so aufgebraucht von dem Tun.
Sofern du es dir einräumst, dass dein Wesen zusammen mit deinem Tun existiert, sofern du es dir einräumst, dass du zumindest so sehr ein Menschenwesen bist, wie du ein Tuer Menschlicher Dinge bist, wirst du wohl dorthin gelangen, die Macht des Seins zu begreifen.
Eines eurer Urteile lautet, dass ihr immerfort in Tätigkeit sein müsst, als wären die Aktivitäten die Gesamtsumme von euch. Ihr stellt einander Fragen von der Art: „Was hast du dieses Wochenende gemacht? Was habt ihr in der Schule durchgenommen? Was machst du nächstes Wochenende?“
Das sind schöne Fragen, missversteht Mich nicht. Und sie nehmen euch beim Austausch mit anderen Menschenwesen in den Dienst. Ich schlage einfach vor, dass die Betonung mehr auf der äußeren Tätigkeit gelegen hat als auf der Seelenentwicklung. Ja, Fakt ist, vieles an Aufmerksamkeit für Tätigkeiten soll deinen Geist von deiner Seelenentwicklung fernhalten. Du ahnst, es gebe etwas, was nach deiner Beachtung schreit, aber du kannst es nicht mit deinen Händen greifen, und du bist dir nicht sicher, wie damit umzugehen ist, also deckst du es mit mehr an körperlicher Tätigkeit zu.
Entsinne dich, Ich verdamme die Aktivität nicht. Du bist nicht dafür bestimmt, einfach dazusitzen und die ganze Zeit über nachzusinnen. Auch nicht der Großartigste unter euch. Genauso ist es gut, den Seiens-Aspekt von euch ins Auge zu fassen und ihn für euch arbeiten zu lassen. Eure Seienshaftigkeit ist für euch ein großer Freund.
Die Frage, die euch so rasch über die Lippen kommt – „Wie geht es dir? [How are you? – ThB]“ -, ohne großes Engagement vorgebracht, ist dennoch eine Erklärung, die näher an der Wahrheit des Seiens liegt. Auch sie ist sozialer Austausch. Doch auch diese Frage wird oft im Hinblick auf den Körper gestellt und beantwortet. „Recht gut. Nicht so gut. Den ganzen Tag über müde. Ich hatte Kopfschmerzen. Entsetzlich.“ So als wärt ihr euer Körper und gleichgeschaltet mit seinem Zustand an Behagen oder Unbehagen.
Dann und wann betrachtet ihr eure Seienshaftigkeit und tragt ihr Rechnung. Liebt eure Seienshaftigkeit, diesen stillen Part von euch, der die echte Macht von euch ist. Es ist eure Seienshaftigkeit, die mit Mir verbunden steht. Dein Körper ist nicht. Deine Besitztümer sind nicht. Deine Ganzheit der Seele ist. Dies ist die Ebene, von der her Wir operieren, du und Ich. Das ist Unsere Verbindung.
Sieh deine Seienshaftigkeit als Liebe an, nicht als Liebe in tätiger Wirksamkeit, sondern als Liebe wie die Sonne, die in ihren Augenblicken, bevor sie über den Horizont heraufsteigt, voll ist, oder, gar wenn sie auf der anderen Seite der Erde ist. Sieh deine Seienshaftigkeit als die Rose in ihrer Vollheit beim Knospen der Blüte, bereit, in die Blüte hinein zu bersten, genau in dem Augenblick der Vollheit, bevor sie in aller Fülle des Verstreuens in die Farbe hinein platzt.
Ist die Rose schier ihr Moment der Blüte? Gibt es nicht das an der Rose, das nicht welkt? Wenn sie ihre Blütenblätter fallenlässt, ist sie dann nicht mehr länger Rose?
Bist du nicht mehr als deine aktive Existenz, und als die Regungen, die dein Körper durchmisst, und als die Orte, die er aufsucht? Bist du nicht mehr als das, was dein Körper zusammenfegt? Wo bist du, während du schläfst, und wo bist du, während du wachst?
Du bist mehr seiend als tuend.
Dein Seien ist Meine Segnung.
Dein Seien ist deine Erbschaft.
Dein Seien ist der langen Rede kurzer Sinn von dir.
Segne dein Seien, jenen Aspekt von dir, der für die Erde irrelevant ist. Und segne dein Tuenshaftes, jenen Aspekt von dir, der die Erde mit offenen Armen begrüßt.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #256 – 12.7.2001 – The Practicability of God
DIE PRAKTIKABILITÄT GOTTES
Hier, was ihr nicht begreift: Ich bin der praktischste Ratgeber, den ihr je haben werdet. Ich überschaue das ganze Terrain, und eure Interessen liegen Mir am Herzen. Ich bin zu 100% für euch. Ich bin zu 100% hinter euch. Ich weiß mehr, als ihr euch vorstellen könnt. Ihr könnt euch keinen Abschnitt davon vorstellen, was Ich weiß. All das Weite Unwissbare, das kenne Ich. Was Meine Fürsorge, Meine Liebe, anbelangt, ihr erfasst keinen Tautropfen davon.
Ich kann auf jeder Fläche eine Nadel irgendwo herunterfallen hören. Ich kann weiter sehen als ein Adler. Ich kenne jeden Faden des Universums. Ich kenne jedes Molekül der Existenz.
Ich bin die Dokumentationsstelle. Ich bin der Mainstream. Ich bin das Aktivitätszentrum. Ich bin die Zwischenstation. Ich bin der Relaisposten. Ich bin der Signalgeber. Ich bin der Sender und der Empfänger. Ich bin das Herz der Existenz.
Ich sandte euch zur Erde, sodass Ich euch in Empfang nehmen kann. Ich segnete die Erde mit euch. Ich segnete euch für die Erde. Meine Segnungen sind Eins.
Ich tue alles aus einer einzigen Bewegung heraus. Mit einer Bewegung öle ich die Werksanlagen. Ich überdecke das Universum. Ich decke es auf. Ich fliege schneller als das Licht, und Ich bewege Mich überhaupt nicht.
Ich bin der praktischste Berater unter allen, da Ich die Wahrheit kenne. Ich kenne nicht nur einen Teil von ihr. Meine Sicht geht nicht bloß so weit. Sie sieht, was nicht zuende gebracht ist, und sie sieht die Vollendetheit davon.
Ich kenne die erste Note des Liedes, und alles, was folgt. Ich kenne es, bevor es geschrieben ist, denn Ich summe es.
Ich kenne das Niedergehen der Sonne, und Ich kenne den Aufschwung von dir.
Die Rose wächst auf Mein Ansinnen hin, und sie wächst zu Meiner Höhe hin. Sie mischt sich nicht in die Anweisungen ein, die Ich ihr erteilt habe.
Ihr geht nicht auf der Erde ohne Anweisungen nieder. Ihr seid euch zart der Anweisungen gewahr. Es ist bloß so, dass ihr ihnen nicht recht traut. Und so schreibt ihr sie um oder tüftelt sie euch aus. Ihr wollt im vorneherein jeden Schritt, und wohin es geht, kennen. Wo ist euer Zutrauen geblieben?
Es schläft bloß. Es wird aufwachen.
Der weiseste, meist erfahrene Mensch auf der Erde weiß nicht, was als Nächstes kommt. Die Ratgeber mit den allerbesten Absichten liegen falsch.
Seit wann ist es praktisch, kurzsichtig zu sein, bloß mit einem projizierten Bild der Dinge Umgang zu haben? Wann wurde das Praktische alleine mit Praxis assoziiert? Wann wurde die Essenz des Lebens unpraktisch?
Wann wurde das Ungesehene aus der Existenz entlassen, in eine Ecke gekehrt und dort belassen, dort ignoriert? Das ist die Cinderella-Geschichte. Nützlichkeit trug nur so und so weit. Wahre Schönheit wurde übersehen.
Wann wurde die Ähnlichkeit der Dinge bedeutsamer als die Essenz? Wann wurde das Ausatmen bedeutsamer als das Einatmen? Wann wurde Klugsein von höherem Wert als Unschuld? Wann wurde Leistung wichtiger als Ich?
Vergesst eure Quelle nicht. Ich bin, woher ihr kamt. Ihr entkamt nicht eurer Mutter oder eurem Vater oder eurem Land. Ich bin euer Ursprung. Es ist gut, sich zu entsinnen, woher ihr kamt und wohin ihr geht.
Ihr kommt von Meinem Herzen, und ihr kehrt zu ihm zurück. Das ist eure Geschichte, und das ist die Meine.
Es ist sehr praktisch, seinen Ort im Universum zu kennen.
Es ist praktisch, die Werkzeuge eures Gewerbes zu kennen, aber es ist nicht genug, einfach Nägel einzuhämmern. Es ist nicht einmal genug, Nägel einzuhämmern und einen Tisch herzustellen.
Es ist praktischer, einen Tisch mit Schönheit und Vortrefflichkeit im Sinn herzustellen, und zu wissen, für Wen ihr ihn macht.
Wer ist euer Kunde? Was möchte Er?
Ausgenommen der Tisch ist für Mich gemacht, so ist er bloß Holz und Nägel.
Ich gebe euch Werkzeuge, um sie einzusetzen, und Ich bin das Werkzeug, das Ich euch gebe. Ich bin euer Kunde, und Ich bin der Schöne Tisch, den ihr anfertigt.
Alles ist für Mich, und Alles ist Ich.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #257 – 13.7.2001 – Let Go, Let Go
LASST LOS, LASST LOS
Wenn ihr euch riesig genervt fühlt, vielleicht nörgelt ihr herum, dann wisst ihr, es gibt etwas, was ihr loszulassen habt. Euer Augenmerk ruht auf dem laufenden Genervtsein, aber euer Genervtsein kommt von der Vergangenheit und nicht aus der Gegenwart.
Verdruss ist schier Oberfläche. Falls euch wirklich etwas erfasst, dann wisst, es ist das Scheuern an einer alten Wunde. Ihr seid von etwas anderem genervt. Ihr nörgelt eigentlich an jemand anderem herum. Ihr bringt eine Haltung zum Nachklingen, die zu euch gespiegelt wurde.
Wenn du ab und an unmutig warst, ist das ein Zeichen, dass jemand mit dir unmutig war, und, das Gegenüber war nie mit sich selbst befriedigt. Der Vis-à-vis stellte sich unbeholfen in der Welt auf. Er stocherte auf dir herum. Er unterschob dir seine Unzufriedenheit. Und dasjenige, was du verabscheutest, das eben nahmst du auf. Der Ton des Anderen wurde zum deinigen. Du setztest das Herumnörgeln für den Anderen fort. Du übernahmst. Aber du verlagertest es auf jemand anderen oder etwas anderes. Nunmehr ist ein Anderer das Objekt des Schikanierens durch einen Anderen aus deiner Vergangenheit, des Schikanierens, das du verbissen fortsetzt.
Du hast in der Gegenwart jemanden für deine Schikane verantwortlich gemacht, aber es ist eine ärgerliche Beeinträchtigung deinerseits. Du bist derjenige, der verärgert ist. Das wird bis zu dem Fakt heruntergebrochen, dass du bei der Qual eines Anderen aus der Vergangenheit sauer wurdest, und dass du im Gegenzug deine Qual auf einen Ferneren, auf einen Ferneren, der dafür verwundbar ist, kleisterst.
Die gegenwärtige Lage ist nicht das, was es ungeschehen zu machen gilt. Es ist tief innen in dir etwas, was du gehen lassen musst. Tief innen in dir ist etwas Unvergebenes, das angeschaut und fortgebracht werden muss.
Du brauchst deine Narben nicht zu behalten. Sie waren eigentlich diejenigen eines Anderen. Sie gehören nicht dir zu. Du hast bloß eine Tradition fortgetragen, eine Familie eins, eine Welt eins, aber fortgetragen, das hast du sie. Das hast du sie. Du kannst jetzt Schluss machen, wenn du stattdessen davon frei sein möchtest.
Um davon frei zu sein, musst du es austreiben. Falls es so tief in dich eingegraben ist, dass du es nicht ausgraben kannst, dann bitte Mich, dir zu helfen, und Ich werde dir helfen. Bitte Mich, und dann wird es erledigt. Hilf Mir in der Zwischenzeit.
Für dich ist das zu viel Gewicht zum Tragen, die Bürden der Vergangenheit. Sei bestrebt, mit dieser Vergangenheit durch zu sein, die sich auf die Gegenwart hin ausagiert. Vergib den Geistern deiner Vergangenheit. Einem nach dem anderen, vergib ihnen. Schmelze dein Herz, anstatt es zu verhärten.
Du warst einst nicht unwissend. Du dachtest, es obliege dir, dasjenige fortzustoßen, was dich behelligte, und du stießt es aus Angst vor deinem Ärger fort. Du fürchtest immer noch deinen Ärger, und lässt ihn in Kleckerkram namens Genervtsein und Herumnörgeln heraus. Du bist es gewohnt, verwundbar zu sein, und hattest Angst, eine Unfairness einzuräumen, die an dir begangen wurde. Doch jetzt bist du unverletzlich, und du kannst die Unfairness, und, dass du diejenigen liebst, die dir gegenüber unfair waren, einräumen. Vergib dir selbst dafür.
Du zolltest jenen Menschen große Aufmerksamkeit, anderenfalls hättest du den kleinen Verdrießlichkeiten nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet. Du würdest die Ärgernisse nicht groß machen, wenn da nicht ein Mehr abginge, als beim Auge auftrifft.
Nun schaust du das an, was du musst. Du weißt, wer diese Menschen in deinem Leben waren. Du kannst sie entschuldigen. Du kannst sie loslassen. Du hast die Vergangenheit nicht in deinem Herzen zu beherbergen. Ist nicht die Zeit da, dass du diese Strähnen einer reuelosen Vergangenheit loslässt und dich von ihnen entbindest? Reiße sie nicht heraus. Entflechte sie zwanglos.
Segne jene, die dich schmerzen, damit du aufhören kannst, Andere zu verletzen. Lass sie gehen. Lass sie gehen, und sie werden dich gehen lassen. Halte die Vergangenheit nicht an dir fest. Sie ist es nicht wert, festgehalten zu werden.
Lasse Zartheit, nicht Rührseligkeit bestehen. Lasse Anerkenntnis, nicht Anhaftung bestehen. Lasse deinen Halt an vergangener Ungehörigkeit los. Lasse die Schmerzlichkeit los. Was macht es jetzt aus, was du getan hast oder was zu dir gesagt wurde, als du vor so vielen Jahren ein Kind warst? Was macht es aus, was eine Minute zuvor war?
Lasse vergangenen Groll los. Gleich, wie verdient – du missgönnst dir selbst und Anderen um dich herum etwas. Ent-neide dein Herz, gönne deinem Herzen. Gib Vergeben. Vergib Unwissenheit. Mache sie nicht zu der deinigen.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #258 – 14.7.2001 – Enjoined to God’s Heart
MIT GOTTES HERZEN ZUSAMMENGETAN
Alles, was du im Leben tust, ist ein Anlauf, sich zusammenzutun. Du versuchst, dich mit etwas zu vereinen. Auch dann, wenn du auf eine verlassene Insel fliehst, erstrebst du eine Einheit mit dem Leben. Du erstrebst, dich in dir mit Kräften zusammenzutun.
Wenn du einen Job hast und wenn du einen quittierst, versuchst du, Teil von etwas zu sein. Es geht ums Dazugehören. Du möchtest irgendwohin gehören. Oder du weigerst dich, dort zu bleiben, wo du nicht mehr länger hingehörst, falls du es je tatst.
Welcher Klassenraum war jemals groß genug für dich?
Welche Brille war die richtige für deine Augen?
Welche Schuhe konnten mit dir mithalten?
Wo ist der Ort, wo du dich festmachst?
Wo setzt du dich hin und tust einen riesigen Seufzer der Erleichterung?
Du schaust dich immerzu um. Du probierst unablässig Sachen aus.
Der einzige Platz, zu dem du wahrlich gehörst, ist bei Mir.
Das ist nicht so schlecht, oder?
Nirgendwo sonst ist so richtig das Zuhause, das Ich bereithalte. Kein anderer Fleck passt so richtig zu dir.
Viele unter euch gehörten nicht einmal zu euren Familien. Vielleicht nicht zu der Stadt, wo sie geboren wurden. Vielleicht nicht zu eurem Land. Vielleicht nicht zu der Zeit, in der ihr euch befandet. Und dennoch war es irgendwie genau recht so, aber ihr hattet andere Gedanken.
Etliche unter euch gehören mehr einer anderen Zeit zu, sei es in der Vergangenheit oder zukünftig. Etliche unter euch sind in einer vergangenen Kultur verortet, und etliche sind Visionäre der Zukunft, weil ihr dort wart. Es gibt keinen Medianpunkt, wie ihr auf der Erde voll und ganz zuhause seid. Die Erde kann der Größe von euch nicht wirklich passend sein.
Und dennoch wandert ihr unentwegt herum, schaut euch nach dem rechten Platz um, um dort anzulanden.
Ich möchte euch ein Geheimnis sagen: Eure Erfüllung ist keine Frage, wo euer Körper ist, auch nicht, welcher Ziegelstein und welcher Mörtel euch vor dem Regen und der Sonne schützen, auch nicht, welche Leute euch umgeben, auch nicht, wo ihr sitzt oder ob ihr sitzt oder steht. Es gibt nichts in der Welt oder in den Sinnen der Menschen, die eurem Wert Unterkunft bietet oder ihn verkleinert oder vergrößert. Eure Würdigkeit hat ihre eigenen Quartiere. Deren Name ist Himmel. Danach habt ihr euch umgeschaut, und das ist es, wo ihr wart, nur, euer Wiedererkennen wurde durch die Aussichten und Klänge um euch herum getrübt. Es gab so viel anzuschauen und zu viele Geräusche um euch herum, denen zuzuhören war.
Was ihr euch zuzugesellen bemüht seid, ist eine Liga von Herzen, eine Liga von Seelen, eine Liga der Bruderschaft, die zum Himmel reicht. Ihr seid auf hoch eingeschaltet, und ihr wollt dort anlangen. Ihr seht vor euch eine Oase, die bloß ein Spiegelbild dessen ist, wo ihr seid.
Derweil ihr auf dem Berggipfel steht, schaut ihr herunter und herum und vergesst, wo ihr seid.
Ihr gehört überall und nirgendwo hin.
Ihr gehört dem Gehören zu.
Ihr sehnt euch zuzugehören.
Und ihr gehört Mir zu. Das ist der langen Rede kurzer Sinn dabei.
Euer Sehnen sehnt sich danach, erfüllt zu werden. Euer Sehnen ist nicht dampfförmig. Es ist ein solides Sehnen nach der Wahrheit über euch. Und die Wahrheit von euch ist die Wahrheit von Mir. Es gibt eine Wahrheit, und sie ist Unser.
Du gehörst in Meine Sicht und Mein Herz. Ich sehne Mich nach dir, nach dir, der sich nach Mir sehnt. Erfülle Mein Sehnen, und du bist erfüllt. Klettere unablässig zu Mir. Richte unentwegt deine Ausblicke auf Mich, denn auf diese Weise nimmst du zur Notiz, wo du von jeher geklettert bist. Du begibst dich auf den Weg zu Meinem Herzen und zu deiner Akzeptanz Meiner Überfülle als der deinigen, unterdessen sie es seit jeher war. Immerfort war sie das. Stets warst du hier bei Mir, Meinem Herzen zugesellt, zusammengetan mit allen anderen. Du bist in Meinem Seien zusammengetan. So sei es.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #259 – 15.7.2001 – God’s Grace
GOTTES GNADE
Es wird nie eine Zeit geben, in der du von Meiner Gunst abfällst. Du kannst von einem hohen Berg in eine Klamm in der Erde stürzen, und Ich werde dich herausholen. Du kannst in eine tiefe Depression fallen, und Ich werde dich hochheben. Du kannst von den Höhen des Ruhms in die Tiefen der Infamie fallen, und Ich werde da sein. Du kannst nicht aus Meiner Gunst oder Meinem Halt herausfallen.
In Meiner Fülle umfange Ich dich. Es gibt nirgendwo, wo du ohne Mich sein kannst. Falls du denkst, du könnest es – und du denkst, du könnest es -, ist das deine Illusion. Es mag die große Illusion unter allen sein. Illusionen sind irrig. Sie sind bloß Illusionen. Sie sind Strohhalme, die ihr ergreift. Meine Gunst indessen habt ihr.
Ihr könnt euch nicht gegen Mich versündigen. Was immer eure Abschilderung von euch im Leben ist, ihr könnt euch nicht gegen Mich versündigen. Ich bin Gott der Allmächtige. Was für ein kleines Tschilpen von euch kann Mich verändern, oder was für ein kleiner Akt eurerseits kann Mich beeinträchtigen? Denkt ihr, ihr könnt Mich auf euch ärgerlich machen? Denkt ihr, Ich bin ein derartiger Reaktor, dass Ich anschwelle oder aufgrund eures Denkens oder eurer Aufführung schnaufe und keuche?
Wenn euer Kind Tinte verschüttet, denkt ihr dann, es habe sich gegen euch versündigt? Ist denn Mein Denken kleiner als das eure? Werft ihr euer kleines Kind hinaus, weil es Tinte verschüttet hat, belasst ihr es dort, greift ihr da ein und zieht ihr es durch das Haus oder stoßt ihr es hin und her?
Möchte Ich Meine kleinen Kinder weniger lieben, weil sie kleine Kinder sind?
Ihr wachst zu Meinem Verständnis heran. Euer Verständnisvermögen wächst zu dem Meinen heran. Ich kasteie euch nicht dafür, dass ihr nicht Mein Verständnis zu dem euren macht. Ihr findet euren Weg. Und Ich möchte, dass ihr ihn findet. Ich möchte euch nicht entlassen oder disqualifizieren, weil ihr den Weg noch nicht gefunden habt.
Zögert nie, eure Augen zu Mir zu heben. Es kümmert Mich nicht, was ihr getan habt; Ich sorge für euch. Ich benote euch nicht bei dem, was ihr getan habt, Ich ziehe euch näher zu Mir heran.
Wart ihr ungehörig, so ziehe Ich euch auf Meinen Schoß, und Ich halte und schaukle euch. Ich wische eure Tränen ab und Ich flüstere euch die Wahrheit in eure Ohren. Ich werde euch nie in die Ecke stellen. Ihr seid Mein, und Ich bin achtsam auf euch, die ihr Mein seid.
Ich erschuf euch vergesslich. Sollte Ich euch dafür züchtigen? Was Gutes hätte das? Ich lasse Mich nicht über euch aus, denn Ich habe nicht, worüber Ich Mich auslassen kann. Ich räche eure fehlgeleiteten Handlungen nicht, denn was würde Ich rächen? Eure Unwissenheit? Ich entferne eure Unwissenheit abrupt, und Ich blase Schönheit in euer Herz. Auf diese Weise bringe Ich euch zurecht. Ich gebe euch mehr von Mir, sodass ihr größer dasteht und euer Leben in Meiner Würde führen werdet. Ich erinnere euch an Mich, wie Ich bin, nicht wie ein furchterregendes Ungeheuer, das bereit steht, über euch her zu fallen.
Im Pool Meiner Liebe könnt ihr euch bloß höher erheben. Meine Liebe hebt euch hoch. Sie hebt euch zu Meiner Höhe. Ihr werdet in Meiner Liebe gut schwimmen. Wisst, ihr seid in ihr, ihr seid sie.
Ihr seid Meine Liebe in jedem Sinn des Wortes. Ihr seid der eine, den Ich liebe, und ihr seid aus Meiner Liebe gemacht. Alleine, ihr habt die Wahrheit über euch vergessen. Ihr habt geglaubt, ihr wärt Mein Irrtum, so, als könnte Ich einen machen. Gleichwohl denkt ihr, Ich hätte welche gemacht, und dass ihr einer von ihnen seid.
Ihr seid Meine Gesandte auf Erden. Ihr seid Meine Delegation. Ihr seid hier auf Erden, um euch selbst zu finden und einander, und um euch selbst in den Himmel umzusiedeln, woher ihr kamt. Das ist eine glückliche Aufgabe – euren Weg zu Mir finden. Das ist nichts Beschwerendes, Ich würde es auch gar nicht dazu machen. Tritt nun genau vor Mich hin, eben jetzt in dieser Minute, eben jetzt in dieser Sekunde ohne ein weiteres Aufhebens.
Vergib dir für deine Übertretungen und tritt zu Mir herauf, zu Mir, Der auf dich in aller Feierlichkeit wartet. Es ist eine Feier Meines Herzens, die auf dich wartet. „Mein Kind ist gekommen! Mein Kind ist gekommen!“, schreie Ich laut, „Mein Kind ist gekommen!“
Du bist Mein verlorener Sohn, auf den Ich warte.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #260 – 16.7.2001 – The Past Is Not Future
DIE VERGANGENHEIT IST NICHT DIE ZUKUNFT
Wenn du an der Vergangenheit festhältst, auch an Gegenständen der Vergangenheit, hältst du an einem Teil von dir fest, der gewohnterweise dort war. Du hast diesen Gegenstand etwa immerzu geschätzt und nutzt ihn, und nun tust du das nicht mehr. Du kannst es nicht los lassen, da du fühlst, du würdest dich selbst los lassen. Und, ja, ebendas passiert hier – du lässt einen vergangenen Teil von dir los. Du lässt eine Erinnerung los, die nicht mehr länger Wirklichkeit ist.
Vielleicht gehörte der Gegenstand deiner Mutter, und er war ihr kostbar, und du hast ihn zu dir genommen und ihn in Treue und Liebe für deine Mutter behalten, so als hättest du ihn für deine Mutter aufbewahrt, so, als würde deine Menschliche Mutter dessentwegen zurückkehren oder als würde sie dich deswegen überprüfen, so, als würde dich dein Aufbewahren zu einer guten Tochter machen, oder so, als würde dich, dass du ihn loslässt oder zerbrichst, zu einer schamlosen Tochter machen.
Der Gegenstand ist deiner Mutter nicht mehr teuer, und alleine ein Widerhall von ihm ist dir immer noch teuer. Die Idee ist wertvoll. Alleine die Idee.
Die Vergangenheit. Die Vergangenheit. So, als wäre sie die Gegenwart!
Die Vergangenheit. Die Vergangenheit. So, als wäre sie eine Verpflichtung!
Die Vergangenheit. Die Vergangenheit. So, als wäre sie die Zukunft!
Die Vergangenheit. Die Vergangenheit. So, als wäre sie die Lebenslinie!
Deine Vergangenheit. Deine Vergangenheit. Als ob sie jetzt von Belang ist!
Alleine das Jetzt ist von Belang. Alleine das Jetzt zählt. Alleine das Jetzt ist vor dir. Jetzt ist der Ton, um ihn zu formen.
Die Vergangenheit, du nimmst sie nur heraus oder trägst sie mit dir herum. Was kannst du in Wirklichkeit jetzt mit ihr tun, außer sie loslassen?
Der Gegenstand, den du aufbewahrst, ist nicht die Sache. Dein Aufbewahren, das ist die Sache. Ihn körperlich oder nicht aufbewahren, das ist nicht die Sache. Dass du ihn unversehrt aufbewahrst, so, als wäre er ein lebendiger Teil von dir, das ist die Sache. Was du aufbewahrst, ist das, was du herumträgst.
Du kannst dein altes Leben und das alte Leben deiner Eltern nicht herumtragen. Sie haben jetzt ein neues, und so auch du.
Sicher, dich verbindet ein Band mit der Vergangenheit und mit der Vergangenheit deiner Vergangenen. Ich sage hier nicht, es gebe keine Verbindung. Ich sage nicht, dass die Vergangenheit keinen Verdienst oder keine Schwachstellen hat. Ich sage, die Vergangenheit ist die Vergangenheit, und es ist an dir, nicht mehr länger in ihr zu leben. Du kannst die Bänder fallenlassen und nicht mehr länger für die Vergangenheit verantwortlich sein.
Die Vergangenheit hat dich nicht zu binden.
Deine vergangene Identität hat nicht mit dir zu kommen. Was immer du warst, du warst es, aber du musst es jetzt nicht sein. Warst du in der Vergangenheit ängstlich, kannst du in der Gegenwart kühn sein. Warst du in der Vergangenheit fordernd, kannst du jetzt belassend sein. Warst du in der Vergangenheit nervös, kannst du jetzt heiter sein. Jeden Tag sind das deine Wahlmöglichkeiten. Sie können heute entschieden werden. Du hast es nicht nötig, über der Vergangenheit zu hängen Die Vergangenheit Loslassen ist die Vergangenheit Loslassen. Es ist ein frischer Start. Es ist Freiheit.
Dachtest du, du wärest bereits entschieden? Dachtest du, dein Geschick sei besiegelt? Dachtest du, es sei unwiderruflich? Dachtest du, du seist nur eine Lappalie, die auf den Wellen des Lebens hin und her hüpft und irgendwie zur Küste gelangt oder nach dorthin gezogen wird?
Dieser Augenblick jetzt ist der deine. Er ist dein Ton. Er ist dein Ton, ob du ihn nun nutzt oder nicht. Er ist für dich da. Er ist ein Geschenk, das Ich dir unablässig gebe.
Wer gibt ihn dir, wenn nicht Ich? Niemand sonst gibt ihn dir.
Dieser Augenblick der Jetztheit ist nicht dafür da, dass du ihn unversehrt aufbewahrst. Es ist nicht an dir, aufzubewahren. Nichts obliegt dir, aufzubewahren. Heute steht es dir an, mitzufliegen.
Du kannst in der Garage bleiben. Du kannst auch die Garagentore öffnen. Du kannst sie aufwerfen. Und du kannst herauskommen. Und da sind viele Richtungen, die für dich einzunehmen bereitstehen. Viele alte und viele neue. Nimm eine neue. Mache dich, die Frische von dir, heute auf. Erfrische dich heute mit der Gegenwart, denn sie liegt vor dir. Nicht hinter dir. Nicht im Rücken von dir. Sondern vorne. Die Augen hoch. Schau Mich an.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #261 – 17.7.2001 – Talk to God
SPRICH ZU GOTT
Mein Verhältnis zu dir ist eins-zu-eins. Das meint, du wendest dich direkt an Mich. Unsere Herzen heuern an. Meine Worte heuern dich an. Dein Reden zu Mir heuert Mich an.
Selbstverständlich ist Unsere Kommunikation auf einen Schlag. Wir sind nicht unterschiedliche Charaktere, obwohl es dir so scheint.
Auf jeden Fall, habe keine Angst, zu Mir zu sprechen. Es mag sein, du hörst Mich nicht direkt, aber Ich werde dich hören. Und du wirst etwas von dem hören, was du sagst.
Wenn du zu mir sprichst, ist es nicht so, wie wenn du mit jedem anderen sprichst. Es ist so persönlich, so intim, so ohne Überflüssiges. Bei Mir tust du nicht so Als Ob. Du probierst es nicht. Du benutzt schlichte Rede. Du wirst vielleicht nicht wissen, was du sagen wirst, bis du es sagst. Du wirst Tiefen in dir finden, von denen du keine Idee hattest.
Wie du zu Mir sprichst, das erbringt bei dir einen Unterschied. Du hast zu sagen, was du zu sagen hast. Ich weiß, was du sagen wirst, aber du bist derjenige, der es zu sagen hat. Niemand kann für dich sprechen. Niemand kann deine Worte an Mich übersetzen. Dein Herz hat zu dem Meinen zu sprechen. Die Wichtigkeit liegt in deinem Reden zu Mir aus deinem Herzen heraus. Keine Formeln. Keine Routine. Dein Herz, das zu Mir spricht, ist ein Akt der Übergabe.
Wie schwer das für Etliche unter Meinen Kindern ist. Ihr denkt tatsächlich, ihr habt etwas zu übergeben. Wir befinden uns nicht im Krieg, du und Ich. Wenn du denkst, du übergebest wirklich etwas an Mich, dann hast du dich bei Mir durchgesetzt. Du dachtest, du stehest mit Mir in Wettbewerb.
Wenn du dein Herz vor Mir hinkniest mit dem Gedanken, es gebe etwas, was du gerade aufzugeben habest, dann hattest du gedacht, du hättest zu kontrollieren. Du dachtest, dass Kontrolle dich sicher hält. Kontrolle ist dein Anlauf im Wettbewerb mit Mir. Kontrolle ist dein Kämpfen im voraus. Du bist abgeneigt, dein Fantasiebild der Kontrolle aufzugeben, da du denkst, Kontrolle sei deine Stärke. Kontrolle ist deine Illusion.
Ich bin deine Stärke. Ich war die ganze Zeit über deine Stärke. Eine andere hast du nicht.
Spannung ist keine Stärke. Es ist Spannung. Sie hält eng fest.
Bei Mir gilt es, los zu lassen. Du musst deinen Aberglauben los lassen. Du hast deine Ängste los zu lassen. Ja, du hast sogar davor Angst, deine Ängste los zu lassen, als ob sie, falls du sie nicht in deinem Geist als Gefangene hältst, ihre Schwerter lösen, als ob sie dadurch vom Leibe zu halten wären, wenn du sie im Geist hältst. Allerdings ist das der Ort, wo die Ängste herrschen – in deinem Geist, und sobald sich Ängste dort verschanzt haben, haben sie bereits gewonnen. Sofern du sie unentwegt beobachtest, befindest du dich in ihrer Knechtschaft.
Sieh von der Angst ab. Lasse von der Kontrolle ab. Geh von ihr weg, und du stehst vor Mir mit großer Kraft. Meine schöne Schöpfung steht vor Mir in der Pracht Meines Lichts. Du entblößt dein Herz vor mir, und es ist schön. Es ist gut.
Ich habe lange darauf gewartet, dass du vor Mir stehst. Du kamst als Kniender, doch bald fandst du, du seist ein Stehender, einer, der größer da steht als je zuvor, da du, indem du dich Mir überreichst, in Meinem Licht wächst, und du wächst zu Meiner Höhe heran.
Du dachtest, es sei ein großes Ego, vor Mir zu stehen. Indes ist es dein großes Einssein, das vor Mir steht. Es ist dein Herz, das im Einssein schmilzt, welches vor Mir steht, und Wir sind Eine Unauflösliche Liebe, die Sich Selbst begegnet, die Sich immerzu Selbst begegnet, so, als wäre es das erste Mal, indessen es alldieweil kein erstes und kein letztes gibt, denn Wir begegnen uns immerfort. Ob du es nun weißt oder nicht.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #262 – 18.7.2001 – God Asks
GOTT ERSUCHT
Sobald du akzeptierst, wer und was deine Wirkliche Existenz ist, wirst du nicht derart stark durch die Ängste in Besitz genommen, die dich gegenwärtig in Besitz nehmen. Stimmst du dem zu, dass die Angst dich in ihren Klauen hat? Dass sie oft bei dir den Antrieb bildet.
Was denkt die Angst, dass sie sei? Sie denkt, sie sei eine Vorwarnung, und sie denkt, sie sei eine Versicherung. Sie denkt, sie sei ein Seher und ein Schwertkämpfer in einem. Sie denkt, sie sei dein Verteidiger, indessen sie dein Zunichte-Richtender ist.
Allerdings denkt die Angst ganz und gar nicht. Es bist du, der das Denken für sie ausrichtet. Die Angst nutzt dich, um sich selbst groß zu machen, und du kommst dem nach.
Du brauchst keinen Seher, um die Zukunft für dich zu sehen, und du brauchst keinen Schwertkämpfer, um dich vor ihr zu verteidigen. Deine Zukunft ist jetzt, eben dieser Augenblick. Mach ihn nicht zunichte. Pflanze deinen Fuß fest, wo er für den Augenblick ist, der er ist. Sichere dein Leben nicht ab. Spiele in deinem Geist nicht die schlimmsten Szenarien aus. Versieh sie nicht mit einem Vermerk. Bausche sie nicht auf.
Lasse die Angst nicht der Meister von dir sein. Lasse nicht die Angst die Schüsse ausrufen. Gehorche der Angst nicht. Springe über sie. Kicke sie fort. Buhe sie aus. Hüpfe über dein ausgemaltes Schicksal hinweg.
Du zählst die vorgestellten Desaster. Du hofierst ihnen.
Buhle stattdessen um die Segnungen. Segnungen können über dir hereinbrechen. Mache sie mehr zu deiner Wirklichkeit als die Angst. Verschönere die Segnungen und vertreibe die Ängste. Locke die guten Wünsche zu dir heran. Bewirte das, was du erstrebst. Nimm die Kappe vom Leben wie den Verschluss von einer Flasche sprudelnder Soda, und halte sie hoch, bevor du trinkst. Halte dein Leben zur Sonne hin hoch. Halte es zu Mir hoch. Halte es hoch, damit es alle sehen können.
Angst ist der Ausweg des Feiglings. Er ist nicht für dich. Lasse Angst nicht dein Schlagwort sein. Lasse Güte und Barmherzigkeit deine Schlagwörter sein, denn mit Sicherheit werden sie dir alle Tage deines Lebens auf dem Fuße folgen. Haben sie das nicht getan?
Welche Züge gütigen Geschicks erreichten dich und erreichen dich weiterhin? Welche Segnungen haben sich bereits um dich angesammelt? In was für einem Meer der Liebe bist du eingetaucht? Bewirb dich um mehr Freude, die auf dich zukommt. Winke Belohnungen herbei. Begrüße sie, als seien sie bereits hier, denn sie sind hier. Sie sind direkt vor dir. Versuche mehr sie zu sehen, anstatt dich gefährdet zu sehen.
Kaufe dich nicht in die Welt der Ängste ein. Erachte sie nicht als unvermeidlich. Fakten in der Welt sind oft gesammelte Beobachtungen und Voraussagen, die auf angsteinflößenden Ideen fußen, und die so-genannten Fakten halten dich unten. Nach dem Verhängnis wird derart viel Ausschau gehalten, als ob das Auffinden von Anzeichen für ein Verhängnis etwas beweise, das aber beweist einen Trugschluss. Triff nicht die Wahl für das drohende Unheil.
Stelle die Gutherzigkeit deines Herzens unter Beweis. Härte die Gutherzigkeit der Herzen aller Menschen. Härte das Sehvermögen. Hole dir aus der Zukunft, was du möchtest, und ebendorthinein wird das Leben dich ziehen.
Schreite im Leben in die Richtung nach vorne aus, die du nehmen möchtest. Du musst nicht mit den Massen gehen. Folge stattdessen lieber einem Stern. Folge einem Stern, den Ich dir gebe. Folge deinem eigenen Stern, denn Ich habe ihn dir gegeben. Gehe so weit, wie es dich nehmen will, und das ist sehr weit, ja, sehr weit.
Mache es dir dort, wo du sitzt, nicht zu bequem. Das Vermeiden von Angst ist nicht deine Lebensmission. Dachtest du, darum ginge es?
Ich habe dich nicht geschaffen, um ein Geschöpf der Angst zu sein. Ich habe dich als ein Geschöpf der Liebe geschaffen. Geh in diese Richtung, und die Angst wird dich nicht einholen.
Was willst du heute tun, um die Klangfarbe deines Lebens zu ändern? Welche kühne kleine Sache wirst du machen? Welche Tapferkeit willst du in Erwägung ziehen? Wärst du die tapferste Seele auf Erden, was könntest du heute von dem Ort her tun, wo du stehst? Was könntest du sagen und zu wem? Welchen Stein würdest du umdrehen, und welche Augen würdest du zum Leuchten bringen? Worin läge deine Gefolgschaftstreue, und welche Änderungen würdest du veranlassen?
Was würdest du tun, außer dass du dein Herz zum Vorschein bringst? Du würdest dein Herz entblößen, anstatt es zu verbergen.
Ich schaue auf dich, damit du Mich in die Welt hinein geleitest, wozu ja der Mensch befähigt ist. Ich ersuche dich, Mir heute zu helfen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #263 – 19.7.2001 – Where to Start
WO ANFANGEN
Wenn die Dinge deinem Dafürhalten nach nicht richtig laufen, hast du etwas anderes erwartet. Ich habe euch gesagt, keine Erwartung zu haben, dem entgegen sage Ich euch, nach vorne zu schauen. Nach vorne schauen ist etwas anderes als erwarten. Starte mit dem, was du willst, und mit dem, wie es ist, was du willst, und arbeite dich von dorther zurück.
Wenn Gesundheit dein Thema ist, wenn du Schmerzen hast und bettlägerig bist, so beginne von dort, wo du sein möchtest, in guter gesundheitlicher Verfassung, und aus dem Bett heraus.
Beginne nicht von dorther, wo du jetzt bist. Das wird dich dort halten, wo du bist. Das wird dich in dem schmerzengeschüttelten Bett halten.
Es gilt, dass du aus deinen Gegebenheiten heraustrittst. In deinem Geist heraustrittst.
Wenn du an einem Projekt arbeitest, so beginne vom Ende her. Beginne vom vollendeten Projekt her. Wie wird es ausschauen? Wie wird es sich anfühlen?
Schau stets auf das, was du willst, und darauf, wie du es haben willst. Das ist nicht durcheinander zu bringen mit dem steten Blick auf das Ergebnis! Auf das Ergebnis schauen ist, etwas aus einem bestimmten definierten Entgelt heraus tun. Es besagt im eigentlichen, dass etwas derart herauskommen muss, wie du es möchtest. Das ist nicht das gleiche wie ein Bild. Denk an das, was du willst. Halte es im Geist. Zur selben Zeit, während du geschäftig damit wirst, es zu erschaffen, lässt du das Ergebnis gehen, denn du wirst mit dem Prozess befasst.
Das Arbeiten vom Ende her zurück zu dem, wo du jetzt bist, lässt dich aus dem Ergebnis und aus der Erwartung aussteigen. Das Arbeiten vom Ende her wird zum Startpunkt, der Startpunkt ist nicht mehr dasjenige, was geschehen muss.
Wenn du ein Töpfer bist, dann beginnst du in Wirklichkeit nicht mit dem Ton. Du hast vielleicht kein Bild oder keine Form im Sinn, aber du wirst ein Gespür von etwas Wundersamem haben, was sich zuträgt, und ein Gespür von dem Ton unter deinen Händen.
Wenn du die Dinge Schritt für Schritt vom Anfang an nimmst, scheinen alle Schritte beschwerlich. Vom Ende anfangen und sich zurückarbeiten heißt von deinem Verlangen her den Anfang nehmen.
Dein Bestreben wird dich tragen. Der Start von dort, wo du sein möchtest, nimmt dich voran.
Eine schwangere Frau freut sich auf ihr Kind. Sie liebt das Kind bereits. Sie hat es wohl bereits geliebt, bevor es dem Körper nach empfangen wurde.
Du gehst mit Ideen schwanger. Liebe sie. Und bewerkstellige es, dass sie wahr werden. Hefte dich allerdings nicht an das Ergebnis.
Das Baby muss kein Junge oder Mädchen sein.
Dein Traumhaus kann anders ausfallen als das Haus, von dem du geträumt hast.
Du hast vielleicht von Berühmtheit geträumt. Es kann sein, du wirst dich nicht auf der Filmleinwand oder auf dem Broadway oder auf Tour einfinden, aber du wirst die Berühmtheit bei dir tragen.
Halte deinen Geist von Problemen fern. Sie kommen ohne dich zurecht. Und ganz bestimmt musst du dich nicht von ihnen in Anspruch nehmen lassen. Sie geben dir keinen Auftrieb. Stattdessen brennen sie dich aus.
Habe Ich dich durcheinander gebracht? Ich sage dir, dich nicht um Ergebnisse zu beunruhigen, und Ich sage dir, von dort her zu beginnen, wo du sein möchtest. Du wirst bekommen, was Ich gerade sage.
Du wirst Schichten an Verlangen haben.
Dein letztliches Verlangen geht nach Mir. Und du wirst Mich in vollem Ornat haben. Unser wechselseitiges Streben zieht dich zu Mir hin.
Auf dem Weg zu Mir wirst du andere Bestrebungen haben, die dich zentimeterweise und meilenweise zu Mir hin vorankommen lassen.
Und deine Bestreben unterwegs zu Mir können sich ändern. Sodann haben sie ihren Zweck erfüllt, und andere neue oder lange verloren gegangene Bestreben werden in Erscheinung treten.
Du wirst über einen Horizont hinausschreiten. Oder über viele.
Schaue unentwegt nach oben. Schaue unentwegt auf Mich.
Du hast viele Meiner Bestreben zu erfüllen.
Halte Mich im Sinn.
Segle mit Mir zu der Küste, die du erstrebst, denn es ist die Küste, die Ich für dich auswähle.
Deine Bestreben sind die Ruder Meines Bootes, und sie bringen dich rasch zu Mir.
Wisse, weswegen du etwas tust. Wisse, woran du dich machst. Wisse um den Traum, an den du dich machst. Wisse, was hinter deinem Traum liegt. Erkenne den tieferen Traum. Er wird um weit mehr gehen als um deine Eigenwilligkeit.
Entsinne dich, du musst nichts beweisen. Sobald du einem Pfad folgst, um etwas zu beweisen, folgst du nicht deinem Pfad. Du folgst demjenigen eines anderen.
Du brauchst niemandem etwas zeigen.
Lass deine Bestreben deinem Herzen treu sein. Lass sie groß genug sein. Das Streben selbst ist Erfüllung. Was Ich sage, stimmt.
Verlangen und Erfüllung sind zwei Enden des gleichen Strangs. Inmitten deines Strebens liegt die Erfüllung. Erfüllung ohne dein Verlangen ist keine Erfüllung. Sie ist Verschüttetes. Sie ist Übriggebliebenes.
Du wirst genügend Bestreben haben, sobald du ihnen stattgibst. Bestreben entspringen von neuem, sobald sie willkommen geheißen werden. Sei verlangensvoll, habe aber kein Resultat zu haben. Habe Bestreben. Nähre sie. Sie werden dein Leben unverzüglich in den Himmel hinauf weben.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #264 – 20.7.2001
EIN UNIVERSUM VON DERARTIGER HERRLICHKEIT
Du befindest dich im Geschehen, Grenzen zu verlieren.
Du warst ein Blinder, der den Mauern entlang ging.
Nun, wo du zu sehen beginnst, musst du dich nicht festhalten. Das meint das Loslassen dessen, was du tust. Du lässt die Grenzen los, die dich an einem Ort fixieren.
Liebe deine Begrenzungen, doch wisse, du brauchst sie nicht. Du kannst jetzt sehen, und du siehst nun weiter. Nun siehst du hinter die Begrenzungen. Wenn du über sie hinweg siehst, schaust du nicht auf sie. Sie bilden nicht mehr länger das Ausmaß deines Sichtfeldes.
Oder, Wir können es folgendermaßen ausdrücken. Alles dehnt sich mit dir aus. Die Welt wird größer. Die Mauern umschließen nun ein größeres Territorium. Sie sind nicht größer. Sie sind geringer, aber die Fläche innerhalb der gestrichelten Linien von ihnen ist größer.
Ihr geht durch die Mauern, und die Mauern werden entschwinden.
Ihr seid nicht in einer Kammer. Ihr seid im Universum. Das Universum ist euer Zuhause. Eure Adresse gibt es nicht. So wie Ich seid ihr überall auf einmal. So wie Ich bewegt ihr euch und seid ihr ruhig. Ihr seid Ich.
Alles um euch herum wird durch-sichtig.
Das Ende der Erde ist schier ein bildlicher Ausdruck. Es gibt keine Enden. Aber ihr könnt sie denken, als wären sie ein Kristall, der am meisten klingelt, falls ihr dies denken mögt.
Was euch hineingepackt hat, wird unsichtbar, sodass ihr darüberhinaus sehen könnt. Aber ihr seid es gewöhnt, euch an Wänden festzuhalten, früher über lange Zeit hinweg, damals, als ihr sie brauchtet. Eigentlich brauchtet ihr sie nie. Ihr hattet sie nie. Sie waren nicht real. Ihr nahmt sie für real und gabt allerhand auf für das, was jenseits von ihnen war.
Und nun seid ihr jenseits von ihnen.
Ihr seid ein Wirbel in einem Universum von derartiger Herrlichkeit, dass ihr es nicht glauben könnt. Ihr seid da, schwimmt in einem Universum von einer Pracht, dass ihr es nicht glauben könnt. Aber an die Plackerei glaubt ihr. Ihr glaubt an die Dunkelheit, obschon ihr es zur selben Zeit besser wisst.
Du bist Mein Erfahrer. Du bist Meine Augen und Meine Hände, und du berichtest an Mich zurück, und Ich seufze. Du verfälschst die Berichte nicht. Du glaubst, was du Mir erzählst, doch nun kletterst du höher, du siehst weiter und du bringst mehr Wissen über Mich zu Mir zurück, und Wir beginnen, miteinander zu wetteifern, was Wahrheit und was Fiktion ist.
Es ist so, wie wenn du auf einer Exkursion warst, und du erzählst Mir darüber. Deine Gedanken erzählen Mir davon. Du erzählst Mir, was du sahst und was du daraus gemacht hast. Und nun werden deine Augen größer, und du siehst mehr als zuvor. Es mag sein, du besuchst die gleiche Örtlichkeit, doch nun ist es nicht die gleiche Örtlichkeit, da du anfängst, ihre Weite wie auch die deine rückzumelden.
Du bist weit mehr als diese kleine Kreatur, die isst und schläft und durch die Tage und Nächte gelangt. Für dich, Mein Kind, gibt es keine Nacht, denn du bist stets in Meinem Licht. Mein Licht ist immerfort, und es scheint auf dich, sodass du überallhin blicken kannst.
Du siehst mit deinem Blick. Du siehst so weit, wie du es dir zulässt, zu sehen. Du siehst mit deinen Gedanken. Deine Gedanken freilich sind schier Interpretationen dessen, was alle Herzen erkennen, und das lautet, Wir sind Eins, Wir sind Ein unauftrennbares, ein weit-sehendes, alles-sehendes, all-wissendes Seinswesen des Lichts. Deine Augen mögen flimmern, dein Herz aber erkennt.
Ist es nun nicht an der Zeit, dass du Meine Augen einsetzt und durch sie blickst? Ich biete sie dir dar. Das ist so leicht. Anstatt über deine Brille hinweg zu spähen, nutze dein Herz des Meinigen. Du leihst es nicht aus. Es ist bereits das deine. Und nun wirst du es nutzen und Mich überall erblicken, wo Ich bereits bin, amtierend in dir.
Eines der Dinge, die Ich lehre, ist, dass an Mir Anteil genommen werden muss. Du musst Mich teilen. Du kannst Mich nicht bei dir behalten zu deinen eigenen egoistischen Zwecken. Ich bin hier für dich, doch du bist mehr, als du denkst. Dein Zweck ist weitaus mehr als deine gegenwärtige Ausdehnung. Du bist nicht für dich alleine. Du bist für Mich. Du teilst Mich, da es Meine Natur ist, geteilt zu werden. Du teilst Mich, da das Mein Wille ist. Halte Mich nicht zurück. Du hältst Mich am besten, indem du Mich los lässt. Ich bin nicht der deinige, um von dir festgehalten zu werden. Ich bin der deinige, um fortgegeben zu werden. Und auf diese Weise bin Ich in deinem Leben und Herzen bewahrt.
Du kannst nicht mehr länger mit einem kleinen Horizont zufrieden sein. Du bist für einen riesigen Horizont bestimmt. Du bist dafür bestimmt, weit über das hinaus zu laufen, wo du jetzt bist. Lass dein Besitztum von Mir gehen und nimm auf, Mich fort zu geben. Ich, der Ich der Geber bin, möchte, dass du Mich gibst. Ich spreche nicht nur zu einem einzigen von euch, der Meine Worte liest. Ich spreche nicht zu etlichen von euch. Ich spreche zu euch allen. Ich spreche laufend zu euch allen. Ich spreche zu allen von Meinem Einssein.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #265 – 21.7.2001 – A Genie within You
EIN DIENSTBARER GEIST IN EUCH
Wenn du verzweifelst, hast du dich belogen. Du hast gesagt, die Dinge würden sich nicht ändern. Du hast dir gesagt, dass du dich stets trostlos fühlen wirst und dass du dafür einen Grund hast. Du hast gesagt, stets werde eine Leidensemotion auf dich zugreifen. Emotionen freilich sind sich verändernde Dinge. Und so auch dein Leben.
Gleichwohl ist Hoffnung etwas Kleines. Sie ist zu klein für dich. Hoffnung ist sehr mag-sein-ig. Sie ist ein Winseln der Wahrheit. Sie geht kaum als sie selbst durch.
Gewahrsein der Wahrheit ist eine andere Geschichte.
Der Geschichte des Lebens ist Wandel. Deine Lebenshistorie ist nicht das Ausmaß von dir. Jeder Augenblick ist ein neuer Essensbissen, wie ein neuer Geschmack, der deinen Gaumen dengelt. Ein Überraschungsmenü wartet auf euch. Sei gegenüber Neuheit offen. Vom Alten, davon hattest du genug.
Du weißt, du kannst nicht einmal das Morgen voraussagen. Dennoch sagst du dein Leben voraus. Du sagst dir, du weißt im voraus, wie es aussehen wird. Und damit verfängst du dich in einem Gedanken.
Du hast sogar beschieden, wie du aussehen willst, so, als seiest du bereits geformt, und als würde das Konzept der Möglichkeit nicht existieren. So lautet dein Rückgängig-Machen.
Was du tun brauchst, ist, dein Denken rückgängig zu machen. Mache dein Denken rückgängig, und du wirst spektakulär.
Licht ist fortwährend, aber es scheint sich zu ändern. Die Blätter, auf die es fällt, tanzen im Licht. Das Licht bringt auf der Wand Schatten zum Erscheinen. Wasimmer du über dich selbst gedacht haben magst, es ist schier ein Schatten von wer du bist.
Führe deinen Gedanke zur Helligkeit hinüber. Dann siehst du besser. In den Augenblicken, während du dich gut fühlst, während du die Möglichkeit erspürst – das sind die Augenblicke in dir, in denen du näher an der Wahrheit von dir und der Wahrheit der Existenz bist.
Schelte dich nicht.
Begleite dich. Warte nicht auf einen Anderen, der das tut.
Oder horche auf Mich, denn Ich bin der Große Ermutiger. Mit Sicherheit bin Ich nicht der große Depressor.
Bekenne dir selbst gegenüber Farbe. Dann nimm dem Leben gegenüber Stellung.
Eine bestimmte Musik spielt, und du tanzt zu ihr. Das ist Harmonie. Du tanzt keinen Walzer, wenn Tangomusik erklingt. Wenn du einen Walzer möchtest, dann legst du ein Band mit der Ruhepause eines Walzers ein.
Ich möchte die Musik mit deinen Gedanken vergleichen, und den Tanz mit deinem Leben, denn so, wie du dein Leben lebst, hängt von deinen Gedanken ab. Deine Gedanken sind die Musik, die du spielst. Sie geben dir ein Tempo. Sie bringen dich dazu, dich in bestimmter Weise zu bewegen.
Festgefahrene Gedanken bringen dir ein festgefahrenes Leben.
Ändere deine Gedanken, und dein Leben folgt.
Was sagst du die meiste Zeit zu dir selbst?
Du gibst dich selbst rascher auf, als du es bei sonst jemandem tätest.
Schreite aus den vergangenen Bildern über dich heraus. Zeichne ein neues Portrait. Gib dir eine Chance. Nimm dich nicht an der Kandare. Nimm dich nicht gar so ernst.
Kannst du steinernst oder fröhlich sein? Kannst du ein Gesicht haben, das nach schnurstracks aussieht, und eines, das lächelt? Kannst du dich fest am Leben festhalten, oder es locker halten?
Was ist dir in deinem Leben von Belang? Worum kümmerst du dich persönlich? Wie sähe dein ideales Leben aus? Was wäre ein idealer Tag? Dann gehe tiefer.
Welche Musik hättest du gerne, dass sie dein Leben spielt? Was rührt dein Herz? Was hättest du gerne als deine Zwecksetzung?
Mit Sicherheit liegt nicht an, im Leben leere Bewegungen zu tätigen. Finde deinen Zweck. Oder lasse ihn auf dich hereindämmern.
Manchmal wolltest du Dinge, die du eigentlich nicht wolltest. Du hast deinen eigenen dienstbaren Geist in dir, der dir geben wird, worum du ihn bittest, also denke noch einmal darüber nach, was du wirklich willst. Lege deine Aufmerksamkeit darauf, wo du sie gerne liegen haben möchtest. Lege deine Aufmerksamkeit hoch. Geh zur Spitze.
Doch hoch oder niedrig, Ich bin bei dir.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #266 – 22.7.2001 – The Lion and the Lamb
DER LÖWE UND DAS LAMM
Wenn du dich mit einem anderen im Wettbewerb befindest, befindest du dich auf einer Wippe. Heute bist du oben und morgen unten. Wenn du dein Leben mit dem eines anderen vergleichst, oder einen Moment deines Lebens mit dem eines anderen vergleichst, bist du auf einer Wippe. Das Leben geht nicht um Besser oder Weniger. Es geht nicht um Erzielen oder Verlieren. Es geht nicht um Gewinnen oder Nicht-Gewinnen.
Du musst nichts als Erster aufgerufen werden. Du musst nicht die richtige Antwort haben. Du musst nicht Recht haben, und was macht es, wenn du Recht hast? Wer bescheidet richtig oder falsch, und wer sagt, der erste sei besser? Wer sagt, jemand liege vor dir, oder er sei mehr als du begünstigt, weil er in einer illusorischen Schlange vor dir zu stehen scheint?
Du befindest dich öfters in Konkurrenz.
Wie oft lässt du jemanden in der Reihe vor dich einrücken? In der Reihe im Leben, das meine Ich.
Du hast eine heftig verlangende Nachfrage, wichtig zu sein. Meine Frage lautet: Wichtig für wen und für was? Welche Weltmeinung ist für dich so sehr von Belang, dass du dich stößt, um ihr nachzukommen? Wessen lange verschollene Erwartung bist du bemüht zu erfüllen?
Oft denkst du, du seiest weniger, wenn du dich nicht auf dem Aufschwung befindest. Du denkst, du seiest mehr, wenn man auf dich schaut. Nimm in Betracht, welches Laster in dir es ist, das dich so sehr davon abhängig macht, gesehen und gehört zu werden. Sage Mir, was erhältst, wenn du das dann bist?
Es bist du, der durch dich selbst beachtet zu werden hat. Du hast dir selbst Glaubwürdigkeit zu schenken.
Stehe nicht einmal mit dir selbst in Konkurrenz. Strenge dich selbst nicht so sehr für du-weißt-nicht-was an. Du läufst kein Rennen mit dir selbst. Wohin hast du zu kommen? Deiner Bestimmung wirst du bald genug nachkommen. Das Gute, bei dem du dich verzehrst, wird dir umso früher begegnen, wenn du dich nicht auf einer verrückten Hetze nach ihm befindest.
Öfters folgst du einem Hecklicht mehr als einem Stern im Himmel des Himmels.
Sei durch mehr geleitet als durch diese kleinen Steigerungen des Lebens, auf die du so teuer zählst. Du handelst, als hinge das Leben von ihnen ab, als ob die Führung im Spiel übernehmen dich verherrlichte oder dich herabstufte, als ob, als ob ….
Das Sonnenlicht fällt auf alle. Es trifft keine Unterscheidungen.
Mein Licht fällt auf alle. Schau hoch, und du wirst es sehen. Schau nicht so sehr auf das Licht, das auf Andere fällt. Es ist das gleiche Licht wie dasjenige, das auf dich fällt, und es ist genauso viel das deine, wenn es auf einen Anderen fällt. Teile das Spotlight. Teile das Sonnenlicht. Rücke rüber, um noch jemand anderen hineinzunehmen.
Die Bibel sagt, dass der Löwe und das Lamm zusammen liegen werden. Das ist wörtlich wahr.
Und hin und wieder wirst du zu einem Löwen, und hin und wieder macht dein Geist Andere zu Löwen. Du magst beschieden haben, es sei besser, ein Löwe, der ein Lamm ist, zu sein, und wieso das, indessen ihr alle Lämmer im Pferch seid?
Für Lämmer ergibt es nicht viel Sinn, zu brüllen.
Anerkennt eure Zärtlichkeit.
Ihr habt euren Platz in Mir. Wenn ihr das wisst, wen dann habt ihr zu überholen?
Müsst ihr durch die Welt zum Ritter geschlagen werden?
Müsst ihr der erste sein, der die Bühne betritt?
Müsst ihr den Applaus bekommen?
Müsst ihr die Fairsten sein?
Was bedeutet das?
Was bedeutest du dir?
Und was bedeute Ich dir?
Mittlerweile musst du wissen, was du Mir bedeutest.
Ich sehe dich im Licht derart auflohen, dass Ich alleine das Licht von dir sehen kann, das Licht, das Mein Herz erhellt, das Meine Liebe erhellt, das Meine Liebe für dich erhellt. Du bist Mein Auserwählter, denn Ich wählte dich. Ich schuf dich, dich und nicht sonstwen. Ich brauchte dich, um Meine Schöpfung zu vollenden.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #267 – 23.7.2001 – Heart and Soul
HERZ UND SEELE
Der Schmerz in deinem Herzen ist die Kenntnisnahme deines Herzens, dass es sich selbst betrogen hat. Schmerz in deinem Herzen ist das Wissen deines Herzens, dass du für mehr bestimmt bist, als du es dir zugestanden hast. Sogar dein Ego weiß darum, dass du weit mehr bist, als du vorgabst zu sein.
Eine Verkleidung ist nicht bequem, und für längere Zeit nicht bequem.
Wenn du unzweideutig du selbst wärest, wärest du fröhlich.
Du denkst, du habest in einer bestimmten Weise zu sein, und du denkst, Anderen ginge das genauso, und so tut sich ein Kreislauf auf.
Wenn du auf einem Fahrradweg fährst, der für dich nicht angenehm ist, ist es für dich nicht folgenreich, einen anderen Weg zu nehmen. Wenn die Straße, die du nach deiner Wahl genommen hast, einen Pferdefuß zu haben scheint, gehst du einfach von ihr herunter. Du nimmst eine andere Runde.
Du hast etwas loszulassen, um eine andere Runde zu nehmen. Du kannst nicht an dem einen Pfad festhalten und auf einem anderen weitergehen.
Du fragst dich, wie du die Wahl treffen und zur selben Zeit los lassen kannst. Du hast etwas los zu lassen, um eine Wahl zu treffen, die sich von der getroffenen unterscheidet. Vielleicht dachtest du, die Straße, auf der du warst, sei schneller oder schöner, oder sie schien die Straße zu sein, die jeder nahm, und du zögertest, den ausgetretenen Pfad zu verlassen. Vielleicht hast du das Zögern loszulassen. Mit aller Gewissheit fürchtest du dich, los zu lassen. Es gibt etwas, was du los zu lassen hast.
Und es gibt etwas, was du gerne im Griff haben möchtest, und das ist dein Schöpfer, Der vor dir steht. Meine Augen ruhen auf dir, und Ich wette auf dich, dass du Meine Vision erfüllen wirst.
Du bist ein Visionär, da du Meine Vision hast. Wessen ausgedehnte Vision kannst du haben, außer der Meinen? Mache dir die Meine zunutze. Glaube etwas an Mich.
Ein kleines Bisschen wird dich weit bringen.
Du weißt, wie sehr dich ein freundliches Wort eines Anderen gewandelt hat. Du weißt, wie es auslöste, dass du deine Schultern zurückziehen kannst und dass dein Blut in Fluss kam. Ein einzelner Satz wogte durch dein Herz und hob deinen Kopf höher.
Vielleicht befürwortete dich ein Lehrer.
Vielleicht schaute dir jemand in deine Augen und sah etwas, das du dir nicht getraut hattest, es dir anzuschauen, und deswegen sahst du weg. Falls du weniger als Meine Größe inwendig in dir siehst, hast du weggeschaut. Du hattest einen blinden Fleck, der deine Sicht verdunkelte, und du hast auf diesen blinden Fleck zugehalten.
Wenn euch die Seele eines Menschen berührt, wenn eure Seelen einander erreichen, geschieht etwas. In dem Augenblick der Begegnung hat sich etwas zugetragen. Es hat sich bereits zugetragen, sonst hättet ihr euch einander nicht in diesem neuen Licht gesehen. Jeder von euch hat sich zu seiner höheren Ebene gehoben. Eine höhere Ebene ist bloß ein höherer Plan, der in dein Sichtfeld gelangte.
Ein Flackern von Wahrheit gelangte zur Anerkennung.
Wenn du dein Herz in einem Anderen öfters wiedererkennst, wärest du öfters in der Wahrheit. Wenn du einen Anderen immerzu wiedererkennst, wärest du immerzu in der Wahrheit. Dann wärest du Christus.
Christus sah die Wahrheit. Sah er auf einen Leprakranken, so sah er Wahrheit. Sah er auf seine Peiniger, so sah er ebenso Wahrheit. Minderes hätte gesehen werden können, aber er konnte es nicht.
Du kannst hinter das Augenscheinliche sehen. Das Augenscheinliche ist gar nichts. Was hinter dem Augenscheinlichen liegt, ist alles. Du weißt von jetzt an, dass es wesentlich ist, in ein neues Licht zu sehen.
Das Leben bietet dir dar, was du siehst. Falls du unablässig siehst, was du immer gesehen hast, wirst du sehen, was du immer gesehen hast. Schlüpfe aus deiner vergangenen Sicht heraus. Bloß ein wenig mehr Licht, und du wirst sehen. Heute wirst du hinter das Physische und in eine Flamme sehen, die ich in deinem Herzen am Glühen halte. Es ist dein eigenes Herz in einem Anderen, das du sehen wirst, oder deine eigene Seele, und damit einhergehend, dein Wissen um deinen Weg zu Mir.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #268 – 24.7.2001 – Words
WORTE
Was führen Uneinigkeiten anderes aus, als dass sie dich zwingen, etwas gehen zu lassen, an dem du festgehalten hast – eine Idee oder eine Erwartung, etwas, bei dem du dachtest, es obliege dir, es festzuhalten? Du dachtest, ein Konzept, das du innehieltst, hätte etwas mit dir zu tun, so, als hätte jemand, der nicht mit dir übereinstimmte, etwas von dir weggenommen.
Du dachtest, du wärest im Recht, und ein Anderer dachte, er sei im Recht, und ihr beide empfandet euch einander entgegengesetzt.
Eine Uneinigkeit ist schlicht ein Fragment im Raum und in der Zeit. Eine Uneinigkeit ist für dich eine Entschuldigung dafür, dich angespannt zu fühlen. Du fühlst dich als erstes angespannt, und dann findest du eine Uneinigkeit, um deine Angespanntheit zu rechtfertigen. Du veranstaltest Schattenboxen.
Du denkst, du seiest dir sehr sicher, aber in Wirklichkeit wankst du. Desto sicherer du bist, desto mehr bist du es möglicherweise nicht, anderenfalls wäre dieses Thema nicht so wichtig für dich.
Für etliche Meiner Kinder ist es ein Spaß, sich auseinander zu setzen. Für Andere nicht. In beiden Fällen, ihr verfangt euch in Worte.
Worte sind die duellierenden Schwerter der Auseinandersetzung.
Ich möchte euch sagen: Worte sind überhaupt nichts. Sie sind Irrlichter.
Manchmal geben Wörter die Wahrheit wieder. Des Öfteren tun sie es nicht.
Wie oft wurden die Wörter „Ich liebe dich“ gesagt, als sie nicht die Wahrheit darstellten? Wahrheit muss nicht gesagt werden. Fakt ist, die Wahrheit kann nicht gesprochen werden. Lediglich ein Faksimile der Wahrheit kann gesprochen werden. Und um Wahrheit wird nicht gestritten. Um das Ego ist das der Fall.
Eure Dispute sind eine Frontansicht für euch. Ihr versteckt euch hinter ihnen. Vielleicht war alles eures Lebens ein Maskenball. Ihr habt euch dort vor euch selbst verborgen gehalten. Ihr wusstet nicht, wer ihr wart.
Zur selben Zeit wusstet ihr Bescheid, dass ihr nicht schier eure Verkleidung wart. Und nun wisst ihr mit Bestimmtheit, dass ihr mehr seid.
Ihr rauft euch, wenn es einen emotionalen Disput gibt. Ihr versucht, zu verschwinden, euch im Streiten zu verlieren. Und ihr versucht auch, den Anderen zum Verschwinden zu bringen, da ihr nicht wollt, dass euch Widerstand begegnet.
Ihr versucht, euch selbst zum offensichtlichen Erben zu machen, indem ihr euren Anderen entthront.
Gravitiert auf euer Glücklichsein zu, nicht auf euer Unglücklichsein.
Zur gleichen Zeit glättet euch die Reiberei. Sie ist eine Abschürfung. Sie feilt einige rohe Ecken ab. Sie nutzt euch auch ab, und bringt euch zum Ermatten.
Nicht jeder hat so zu denken oder zu fühlen wie du. Nicht jeder wird das tun.
Die besten Denker in der Welt haben sich in Gegensätze gebracht.
Aber kämpfe nicht.
Fahre einfach in dem fort, was du als richtig empfindest. Halte dein Auge auf deinem Ziel fest.
Die Zeit wird kommen, wann du nur das tun kannst, was Eintracht schafft. Die Zeit wird kommen, wann du dich nicht mehr irren kannst. Du würdest zu viel Unbehagen spüren, wenn du es tätest, deshalb würdest du dich nicht irren. Und du wirst dich erfreut fühlen, wenn du Harmonie herstellst, eine Melodie daherpfeifend, die Hände in der Hosentasche, darin beschieden, mit Mir einher zu gehen.
Es bin Ich, den du in Wirklichkeit bekämpft hast. Du hast übernehmen wollen. Du wolltest, dass deine Stimme stärker als die Meine ist. Du wolltest gehört werden. Du wolltest eine Erklärung deiner selbst abgeben. Du wolltest dein eigener Souverän sein, unterdessen das Königreich von jeher das deine war.
Wenn du daran denkst, lachst du dann nicht über dich, weil du Mich bekämpft hast? Du ringst mit dem, Den du am meisten liebst. Du kämpfst um des Kämpfens halber. Was gibt es für dich zu gewinnen? Möchtest du Mein Geben bekämpfen? Möchtest du um des Neinsagens willen nein sagen?
Um was machst du ein solches Aufheben? Und Wessentwegen tust du das?
Was möchtest du eigentlich? Einen Streit gewinnen?
Besser, du möchtest mehr als das. Möchte etwas um etwas halber. Möchte genug. Möchte mehr.
Befindest du dich in einer Position der Stärke, so musst du nicht Stellung beziehen. Wenn du bereits Stellung bezogen hast, musst du dich dessen nicht versichern.
Der Stärkste ist der Gebendste und der Sachteste.
Du bist der Scharmützel müde.
Du möchtest nicht länger ringen.
Anstatt Kämpfen, Empfangen.
Anstatt deine Tür Verbarrikadieren, sie Öffnen.
Anstatt dich Verteidigen, dich Verbeugen.
Anstatt dich selbst Schmähen, dich Verherrlichen.
Gehe höher. Reiche zu einer weiteren Sprosse an der Leiter. Strecke dich den ganzen Weg über zu Mir aus.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #269 – 25.7.2001 – The Pace You Set
DER SCHRITT, DEN DU VORGIBST
Du suchst nach Vollendung. Du liebst es, Dinge zuende zu bringen. Du liebst es, es erledigt zu haben. Du denkst, du hättest es gerne, nichts zu tun zu haben, aber selbstverständlich findest du immer mehr, und du hättest es gar nicht gerne, wenn du nichts zu tun hättest.
Viele deiner Aktivitäten sind wie Scharmützel, sie führen mit einem Tuch einen Kreis aus, so als würdest du ein Fenster putzen oder als würdest du von Raum zu Raum gehen, jeden Raum umkreisend, und versuchtest dabei, etwas zu finden. Wasimmer du tust, es ist etwas Kleines, das zur Zeit für dich große Wichtigkeit hat. Alles, was du tust, ist kleinteilig, und dennoch machst du es zu etwas Großem.
Ein Kreis ist bereits vollkommen. Kreise können eigentlich nicht herumschweifen. In Begriffen der Welt, ihr könnt euch nie vollenden. In Begriffen der Ewigkeit, ihr könnt nicht vollkommen machen, was bereits vollkommen ist.
Ihr seid euch nicht so recht sicher, was es wohl bedeutet, Vollkommenheit innezuhaben. Über die Ziellinie laufen, dein Haus voll und ganz gereinigt, Ablage erledigt. Doch morgen gibt es ein neues Rennen, und mehr Staub sammelt sich an, und mehr Akten warten darauf, eingeordnet zu werden. Ihr erteilt euch eine unmögliche Aufgabe, innerhalb einer bestimmten Zeit oder vor einem gewissen Zeitpunkt alles perfekt getan zu haben. Irgendwo wird eine Unvollkommenheit zurückbleiben. Es wird etwas geben, was noch zu tun ist.
Du rechst die Blätter zusammen, und dann sind es mehr. Du schaufelst den Schnee, und dann ist da Eis. Du tankst dein Auto voll, und dann benutzt du es.
Du setzt dich hin, und dann stehst du auf.
Du denkst, du kannst nicht wirklich ruhen, bis alles getan ist. Und demnach ruhst du nicht wirklich. Eine Ecke deines Geistes rüstet sich immer, es gebe für dich mehr zu tun, bevor du ruhen, bevor du wirklich Ruhe haben kannst. Unter ruhen meine Ich nicht das Konzept, mit dem Arbeiten aufzuhören.
Ich meine, für euch einen Weg zu finden, dass euer Geist und euer Herz inmitten der Tätigkeit Ruhe findet. Für euch ist das einschneidend. Wenn ihr hastet, wenn ihr über die Ampel rüberkommen müsst, bevor sie auf rot schaltet, dann versäumt ihr etwas. Wenn ihr zu Fristterminen in Panik geratet, habt ihr euch gerüstet. Der Punkt ist nicht wirklich, was ihr getan bekommt oder was euch anliegt, es getan zu bekommen. Der Punkt heißt, dass ihr eurem vollen Sein stattgebt, euch zu begleiten, während ihr eure Besorgungen im Leben tätigt. Wartet auf euch.
Es liegt keine Tugend darin, zu spät zu kommen, dennoch ist eure Uhr nicht der letzte King. Ihr habt in euch eine innere Zeit gestellt, die sagt: „Schaff die Dinge jetzt. Beeile dich! Jetzt muss es geschafft sein!“ Ihr habt in euch einen Metronom. Ihr stellt ihn auf schnell. Ihr stellt ihn, deswegen seid ihr es, die ihn umstellen kann.
Was wäre, wenn Ich euch sagen sollte, dass ihr in aller Leichtigkeit mehr hinbekommt als in Spannung, dass ihr schneller arbeiten werdet, wenn ihr euch verlangsamt, dass es für euch ehrenwert und nötig ist, euch herunterzuschalten?
Wenn ihr zum Flughafen eilt, denkt ihr, rechtzeitig dort sein sei eure Motivation. Doch ihr habt euch aufgestellt, zu hasten. Irgendwie seid ihr in Eile, weil ihr in Eile seid. Das ist euer modus operandi.
Erfreut euch von jetzt ab an eurer Fahrt zum Flughafen.
Genießt was auch immer ihr gerade tut. Der Punkt ist, das Leben zu genießen, in dem ihr kreist. Ich sage, ihr könnt das. Ich sage, ihr habt nicht hektisch und angespannt zu werden, um die Dinge zu erzielen. Ich rede davon, euch behaglich zu fühlen.
Es ist nicht nötig, alles in eurem Geist herumzutragen. Ihr tragt nicht nur eure persönlichen Unterfangen, sondern auch diejenigen der Welt.
Das ist kein Erzielen, weswegen ihr hier seid. Euer Leben ist kein Rennen gegen die Zeit. Ihr seid des Vergnügens Meiner Gesellschaft halber her. Ihr seid hier, um Meinen Willen zu erfüllen. Ihr seid um Vieles mehr wegen hier, als die Dinge getan zu bekommen. Euer Zweck liegt weit jenseits eurer Tätigkeiten. Euer Zweck ist der gleiche wie der Meine.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #270 – 26.7.2001 – Expectation vs. Free Will
ERWARTUNG VS. FREIER WILLE
Die Erwartungen Anderer an dich sind deren Erwartungen. Du kannst dein ganzes Leben über versuchen, die Erwartungen Anderer zu erfüllen und sie nicht zu erfüllen. Du hast das versucht. Das hast du getan. Du hast die Erwartungen Anderer zu den deinen gemacht, so als wärest du ein Sklave für die Wünsche Anderer und wärest verpflichtet, ihnen zu gehorchen.
Du warst dir dessen nicht immer bewusst. Du dachtest, deine Gedanken seien deine eigenen, doch viele oder die meisten deiner Gedanken wurden angenommen. Es ist besser, die Meinen zu adoptieren.
Als Kind hattest du zu tun, was dir gesagt wurde. Du warst ohne einen Pfennig und von allem abhängig.
Jetzt bist du kein Kind, und du bist von keinem Menschen abhängig, nicht einmal von deinem Arbeitgeber. Du bist angestellt, nichts mehr und nichts weniger. Du bist nicht sein Eigentum.
Ich rede nicht davon, gegen die Wünsche von jemandem anzugehen. Ich sage, deine eigenen aufzufinden.
Du hast deine innere Karte. Das eine fühlt sich bei dir gut an, etwas anderes nicht.
Kein Mensch auf der Erde ist gegenüber einem anderen ein Souverän. Es ist erniedrigend, das zu glauben.
Wenn ihr eine Haushaltsreinigungskraft seid, dann wollt ihr natürlich, dass ihr das Haus von jemandem laut dessen Plan putzt, doch, was ihr wissen müsst, es bist du, der die Wahl trifft, dessen Ideen zu folgen. Du bist nicht dessen Unterworfener.
Wenn du eine Ehefrau bist, und wenn dein Ehemann seinen Toast dunkel oder hell haben möchte, passt du dich an. Du gibst nicht etwas auf, um einem Anderen so zu gefallen, wie es ihm obliegt, mit sich zufrieden zu sein. Dein Leben indes ist das eigene. Du bist nicht die Unterworfene deines Gatten. Noch auch umgekehrt.
Er ist nicht dein Pferd, mit dem du fährst. Auch nicht umgekehrt.
Deine Kinder sind nicht die deinen, um sie zu annullieren. Sie sind nicht deine Sklaven oder Figurinen. Sie sind Meine Seinswesen des Lichts, dir anvertraut, sie zu nähren und dich zu entzücken. Sie sind desgleichen nicht deine Herrscher.
Und das Leben ist ebenfalls nicht dein Herrscher. Das Leben mag dir gut zureden, dich belehren, ja, dich bedrängen, aber es ist nicht dein Herrscher. Du bist der Herrscher von dir.
Du gibst dein Herz nicht einem Anderen auf. Gib dein Herz, aber gib es nicht auf. Händige es nicht einem Anderen über, damit er mit ihm tun kann, was er will. Es ist dein Herz, nicht dasjenige von sonst jemandem. Es gehört dir und Mir zu, und nicht einem anderen.
Die Erwartungen Anderer an dich gehören ihnen nicht aufgrund göttlichen Rechts zu. Sie haben kein Recht, dein Leben zu bestimmen. Dein Leben wurde dir gegeben, und es liegt dir an, es zu leben, und nicht einem Anderen, es dir anzusagen.
Einige Menschen haben die Idee, dass sie dir sagen sollen, was zu tun ist, so, als sei es ihre Rolle oder Pflicht. Das ist nicht der Fall.
Ich , Der Ich Gott bin, gab dir den freien Willen. Das vermag ein Anderer am wenigsten.
Mische dich nicht in das Leben eines Anderen ein. In Wirklichkeit möchtest du die Verantwortlichkeit für sie und ihre Entscheidungen nicht übernehmen. Deine Entscheidungen für sie kommen womöglich auf dich zurück, um bei dir herumzugeistern. Du weißt nicht, was für einen Anderen richtig ist, ganz im Gegensatz dazu, was du vielleicht denkst.
Du weißt nicht, was in deinem eigenen Leben richtig und was falsch ist, ganz zu schweigen für einen anderen.
Stelle dich nicht über einen Anderen, auch nicht unter ihn. Sei weder Sklave noch Sklavenhalter. Geh nicht mit den Geschicken Anderer um.
Interveniere nicht im Leben eines Anderen. Beschwichtige nicht. Wenn jemand eine schwere Lektion lernt, lag es an ihm zu lernen. Nimm ihm dieses Privileg nicht weg. Darin mag deine Lektion bestehen.
Wir sprechen hier über Verantwortlichkeit.
Wofür bist du wirklich verantwortlich? Das ist deine Domäne.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #271 – 27.7.2001 – The Occasion of Today
DIE GELEGENHEIT VON HEUTE
Das Morgen startest du heute. Heute richtest du das Morgen ein. Wie behandelst du das Heute? Wie bewillkommnest du es? So wie du ihm dienst, so wird dir aufgewartet.
Diene mit Glanz, und du wirst einen glänzenden Tag haben.
Behandle deine Tage mit Respekt.
Tage sollen dich nicht unter Druck setzen. Du bedrängst sie.
Du entreißt sie, so, als wären sie etwas, was abzuwenden ist.
Freue dich auf heute, und setze den Ton für morgen. Morgen ist eine Ausdehnung des Heute. Es ist so, als würdest du das Morgen hinter dir her ziehen.
Heute ist der Tag, auf den du schreibst, und morgen wird es gedruckt.
Du nimmst Tage für gegeben. Oder vielleicht graut es dir vor ihnen. Du denkst, sie erheben ihre Maut von dir, aber du erhebst Maut von ihnen. Manchmal bist du zu deinem Tag nicht freundlich. Doch jeder Tag ist ein besonderes Geschenk an dich, eine staunenswerte Schiefertafel für dich, um darauf zu schreiben.
Ein Tag währt nicht für immer, auch geht er nicht für immer fort. Er ist irgendwo in deinem Herzen eingeätzt und auf dem Himmel des Universums markiert.
Dein Tag ist für Mich bedeutsam. Wie du ihn ansiehst, das ist von Belang. Wie du ihn wertschätzt, das ist von Belang. Der Tag vor dir ist Mein Ausdruck, und ebenso du. Ich möchte für euch zwei, dass ihr auskommt.
Es gibt keine Zeit, das stimmt, und dennoch gibt es heute.
Heute ist ein Zugewinn deines Lebens.
Gib dir eine Anhebung.
Segne diesen Tag, denn er ist ein Segen.
Er ist nicht da, um dich zum Stolpern zu bringen. Er ist hier, um dich zu erhöhen.
Jeden Tag begrüßt dich die Sonne, während sie sich über den Hügel der Welt rollt. Sie scheint auf dich.
Scheine nun zurück. Gib die Zuvorkommenheit zurück.
Ein Tag geht unter, damit du ihn hochhebst.
Das Heute ist ein Baldachin, unter dem du regierst.
Das Heute ist dein Schutz.
Das Heute ist das Feld, in dem du gehst.
Das Heute wurde für dich gemacht, exquisit für dich.
Verwunde den Tag nicht. Verherrliche ihn.
Schlage ihn nicht nieder. Ehre ihn.
Ziehe deinen Nutzen aus diesem Tag, den Ich für dich machte und dir darbiete. Er ist Meine Präsentation an dich. Die Bühne ist hergerichtet, und alles, was du zu tun hast, ist, raufzugehen. All die Ebenen des Lebens warten auf deinen Eintritt. Du wirst nie ein besseres Publikum haben. Und soeben jetzt, heute, ist dein schönster Augenblick.
Du hattest so viele Tage, die du als selbstverständlich angesehen, oder die du sogar ignoriert hast. Du hast sie vernachlässigt, hast deren Würdigung vernachlässigt.
Vielleicht ist alles, was sich in deinem Tag zuträgt, wertvoll. Auch jene Dinge, die dich ängstigen.
Anerkenne, dass dir das Heute eine Geschichte erzählt. Du schriebst sie und erlebst sie mit, und du sehnst dich danach, sie zu verstehen. Verstehe, dass die Geschichte ‚in progress‘ ist. Verstehe, dass alles einfach genau hineingepasst hat. Komplikationen existieren in deinem Denken. Alles andere ist Einfachheit an Gelegenheit.
Betrachte heute als ein großes Ereignis oder als einen Vorläufer dafür. Heute ist eine große Gelegenheit, für dich und für die Welt. Heute nehmen deine Gedanken eine neue Wendung. Die Wendung, die du nimmst, ist regellos. Die Wendung, die du nimmst, geht in deinem Denken vonstatten, oder in deinem Aufhören an Denken.
Du bist ein Platzanweiser in der Welt, und deine Aufgabe besteht darin, alles einzulassen, dasjenige, was du als missachtenswert erachtest, genauso wertzuschätzen, wie dasjenige, was dir teuer ist. Du bist kein Wächter sondern ein Hereingeleitender. Du bist kein Wachmann sondern ein Empfänger von Anlieferungen. Du triffst hier keine Unterscheidungen. Du heißt alle Pakete willkommen, jene, die dich anziehen, und jene, bei denen das nicht der Fall ist. Du bist der In Empfang Nehmende. Was du in Empfang nimmst, wird sich von selbst sortieren.
Stufe deinen Tag nicht ein. Liebe ihn stattdessen. Liebe heute, und du wirst ein Leben führen, das du liebst.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #272 – 28.7.2001 – God’s Endowment
GOTTES DOTIERUNG
Du hast in deinem Leben Anker gesetzt. Bestimmte Menschen, Traditionen und Organisationen sind deine Anker. Ja, sie verankern dich an der Erde. Aber du brauchst keine Anker.
Wenn du so möchtest, so kannst du dir Mich als einen Anker denken, aber das ist ein Widerspruch, denn Anker heben dich nicht zum Himmel hoch. Besser, du denkst dich Mich als einen Heber von Ankern.
Entsinne dich, es ist nicht deine Liebe für einen Anderen, die einen Anker darstellt. Liebe ist ein Befreier. Anhaftung ist ein Anker. Sie ist ein Anker, den du dir erdenkst. Ein Anker ist etwas oder jemand, den du ergreifst, den du in die Erde ziehst, und von dem du sagst, er halte dich dort!
Mache dich stattdessen selbst zum Anker, und verankere dich selbst in Meinem Herzen.
Du schaust nach Stabilität.
Stabilität ist nicht auf der Erde zu finden. Die Erde ist steinig. Das Physische ist nicht stabil, dennoch schaust du dort nach Stabilität. Du denkst, das Physische sei glaubwürdig, und, dass die Essenz des Lebens das nicht sein könne.
Kein Wunder ist deine Welt wie Kraut und Rüben – dein Denken ist es!
Du möchtest, dass sich die Welt unter dir umgestaltet, aber was tut die Erden-Welt denn anderes? Das ist ihre Funktion. Du kannst dir nur vorstellen, dass sie dich hochhält.
Wir könnten sagen, das wäre näher an der Wahrheit, dass dich eine Art Magnetismus hochhält. Unabhängig davon was rund um dich herum vor sich geht, du bist hochgehalten. Die Erde könnte hinunterfallen, und du würdest es nicht. Der Himmel könnte herunterfallen, aber nicht auf dich. Du könntest ein torkeliger Körper sein, der in die äußerste Weite des Himmels geschleudert wurde, und du würdest dich alleine zu Mir erheben.
Du fürchtest dich, alleine zu sein, unterdessen Alleinsein eine Unmöglichkeit darstellt. Es ist sehr wenig, was Ich als unmöglich bezeichne, ejdoch ist es für dich unmöglich, alleine zu sein. Das befindet sich nicht im Bereich der Möglichkeit für dich – ohne Mich sein. Dass du dir Meiner Präsenz ungewahr sein kannst – dessen bin Ich Mir gewahr.
Alle Dinge, auf die du dich verlässt, sind wie Aberglauben. Sie sind ausgedachte Dinge, an die du gerne glaubst. An sie glauben bedeutet, dass du denkst, sie verliehen dir gutes Glück.
Hier das Geheimnis: Alles gibt dir gutes Glück. Alles, was deinen Weg entlang kommt, ist neutral.
Die Dinge und Vorkommnisse, die du als unglücklich ansiehst, sind dir ausschließlich in deinem Geist von Nutzen. Sie haben mit dir nichts zu tun, ausgenommen wie du sie interpretierst. Du warst ihnen gegenüber nicht unparteiisch. Sie picken nicht auf dich. Du pickst auf sie.
Unparteilichkeit benötigt keine Anker.
Wenn du neutral bist, wirst du nicht vom Himmel gefegt. Wenn du neutral bist, bist du nicht wie ein Bumerang von Vorfall zu Vorfall oder von Person zu Person. Wenn du neutral bist, kennst du deine Verbundenheit zu Mir, und du bist durch dein Wissen um Unsere Verbundenheit gestärkt. Du bist in jedem Fall gestärkt, doch wenn du deine Stärke nicht kennst, bist du geschwächt.
Du denkst, du brauchest Anker, weil du nicht weißt, wie stark du bist. Du weißt nicht, wie stark Ich bin. Du hast nicht einmal Glauben in Stärke. Du hast Glaube in Abhängigkeit und Anhaftung.
Wenn es ein Strömen gibt, gibt es nach etwas anderem keinen Bedarf.
Stoff ist gewebt. Die Fäden sind verwoben. Sie sind einander verbunden. Keine Säume sind nötig, bevor nicht etwas abgeschnitten ist. Um zwei Teile wieder aneinander zu stücken, bedarf es der Säume.
Doch du, der du Mein Stoff bist, kannst nicht zerschnitten werden, wieso also solltest du dann Säume benötigen?
Du denkst, du seist getrennt, abgeschnitten, schwach. Aber das sind alleine deine Gedanken, und jetzt wirst du über sie hinwegkommen, und du wirst wissen, dass Wir nicht getrennt sind, dass du von deinem Schöpfer nicht abgeschnitten bist, und dass du nicht schwach bist, dass du das ganz und gar nicht bist, sondern dass du stark bist. Bejahe deine Stärke. Höre auf, an Schwäche zu glauben.
Schwäche ist eine Illusion, in die du dich eingekauft hast. Du brauchst keine Stärke zu kaufen – sie ist dir bereits zueigen. Du brauchst in Wirklichkeit nicht an deine Stärke glauben. Deine Stärke ist deine Stärke. Du hast lediglich an sie zu glauben, sodass du sie nutzen und nicht von ihr fortrennen wirst.
Ich habe dir Meine Stärke gegeben. Sie ist Meine Dotierung an dich. Nimm sie bitte an.
= = = = = = = = == = = = = =
HEAVEN #273 – 29.7.2001 – How to Treat This Present Moment
WIE MIT DIESEM LAUFENDEN AUGENBLICK UMGEHEN
Du versuchst, deine Zukunft und die Zukunft von allem zu bestimmen. Ohne das gibt es für dich mit dem jetzt und hier genug zu tun. Du sagst immer, wie viel du zu tun hast, und dennoch engagierst du dich in der Zukunft. Du trägst sie mit dir herum wie einen dunklen Mantel, der schwer auf dir lastet, oder wie einen schwebenden schwarzen Geier, der dir nachsetzt.
Sichere dir von jetzt ab deine Zukunft mit diesem Moment. Dieser Moment soeben – schau ihn mit Erstaunen an. Schau auf dieses Geschenk dieses Augenblicks als den Schatz, der er wahrlich ist. Er ist kein Schatz, da er nie wieder kommen wird, so sagt man es. Nein, er ist ein Schatz, weil er nie von dir fortgeht! Und er ist ein Segen dir zuhanden.
Wenn Ich sage, dieser Augenblick werde nie von dir fortgehen, meint das nicht, er sei deine Vergangenheit, die zu tragen ist. Das meint, dass er ein Teil von dir wird – von deinen Genen, wenn du so möchtest, von deiner Verfassung, von deiner körperlichen und nicht-körperlichen Konstitution. Dieser Augenblick ist wie die Nahrung, die du isst, wie die Luft, die du atmest, wie das Wasser, das du trinkst.
Dieser Moment meißelt dich in ein erstarrtes Einzelbild eines Films, und er leitet dich zum nächsten Einzelbild. Genau dann, wenn du deinen Fuß zum Gehen hebst, geht im nächsten Moment dein Fuß herunter. Der vorhergehende beeinflusst den nachfolgenden. Der nachfolgende folgt dem vorhergehenden.
In diesem Augenblick setzt du etwas in Bewegung. Was wirst du in Bewegung setzen? Angst? Verdruss? Beklemmung? Wie steht es um Freude und Entzücken? Die schiere Präsenz von Freude und Entzücken hält dich vom Denken an die Zukunft ab, und demnach verfügst du in dem Augenblick recht gut über deine Zukunft. Befindest du dich in voller Freude, so bist du voll und ganz in deinem gegenwärtigen Moment. Das ist klar, oder? Frage Mich nicht, wie du voll und ganz in den gegenwärtigen Moment hinein gelangst. Ich sage es dir. Habe Freude in ihm. Dafür ist er vorgesehen.
Spüre Freude in deinen Gliedern. Fühle Freude in deinen Augen und in dem, was sie sehen. Lasse sie etwas sehen. Schau aus dem Fenster. Schau das Licht auf den Blättern an und liebe diesen Augenblick des Lichts auf den Blättern. Liebe die Blätter. Liebe das Licht. Liebe die Schatten der Dunkelheit, die das Licht offenlegen. Liebe den Baum ohne Blätter. Liebe das Blau des Himmels und das Grün des Grases. Liebe graue Himmel und Wolken und den Regen und den Schnee und die gelbe Sonne.
Begehre jetzt nicht die Kälte des Winters, während du die Hitze des Sommers hast.
Begehre nicht etwas, was du jetzt im Augenblick nicht vor dir siehst. Fürchte dich auch nicht davor.
Diesen Augenblick an Gelegenheit, der vor dir ist – übergehe ihn nicht. Es ist dein Augenblick.
Du kannst im voraus entscheiden, dass du diesen Augenblick anschauen möchtest, und was er dir mit unvoreingenommener Liebe bringt, denn es ist dein Augenblick einer Zeit mit Mir. Ich bin bei dir. Vielleicht ist dieser Augenblick nicht so angezogen, wie er es deines Erachtens sein sollte. Vielleicht bemerkst du Mich nicht, da du Mein heiliges aufloderndes Licht nicht siehst. Aber in diesem Augenblick ebenjetzt bin Ich in all Meiner Glorie vor dir, und Meine Augen blicken mit vollkommenem Licht in die deinen. Schau in Meine Augen, und all die Mäntel und die Geier haben sich selbst abzufertigen. Sie können nicht bleiben oder dort eintreten, wo sich Unsere Augen begegnen. Sie können nicht bleiben oder eintreten, während Unsere Augen sich begegnen.
Unsere Augen sehen durch alles.
Fange diesen Moment ein, und du wirst dich in ihm nicht verfangen. Du wirst es auf mehr abgesehen haben.
Dieser Augenblick ist ein kurz aufleuchtendes Glühwürmchen. Er ist vorbei, bevor du es weißt. Erkenne diesen Augenblick, und er wird dich im Triumph auf seinen Schultern in den nächsten Augenblick tragen, was dich ebenfalls zum nächsten tragen wird, so, wie ein königlicher Träger einen begehrten Fund in aller Sachtheit trägt.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #274 – 30.7.2001 – And Yet ….
UND DENNOCH ….
Du bist ein Investor im Leben. Du investierst halb. Du heißt das Leben zur selben Zeit willkommen, wie du dich von ihm wegwendest. Du willst und du willst nicht.
Das gleiche hast du mit dem Tod. Du sehnst dich nach ihm, und hältst dich vor ihm verborgen. Du rennst vor ihm weg.
So wie du den Tod ansiehst, so schaust du das Leben an.
Du gehst mit dem Wandel nicht immer gut um.
Das Gesamt des Lebens ist ein Transit vom einen Augenblick zum anderen. Alles ist im Übergang. Du schlüpfst vom einen Augenblick in einen anderen. Der Körper wandelt sich Minute um Minute einhergehend mit Änderungen anderswo. Du bist nie die gleiche, und dennoch sehnst du dich danach, die gleiche zu sein, so, als wäre ein Augenblick davor besser als derjenige eben jetzt.
Du siehst das Leben als planlos. Auch den Tod. Und dich ebenfalls.
Du sehnst dich nach Erfolg, und dennoch weichst du womöglich ihm seitlich aus.
Du stößt das Versagen ab, und dennoch wirst du es herbeirufen.
Du bist vom Leben gelangweilt, und dennoch möchtest du jedes Ereignis als monumental ansehen, was auch immer. Es ist so wichtig für dich.
Möchtest du nicht denken, du seist bis jetzt daran gewöhnt, dich zu wandeln?
Auf das Geld wird auch als Wandel Bezug genommen, und auf Transaktionen als Exchange. Zu viel Wandel, nicht genug Wandel. Wie du das Geld siehst, ist auch, wie du das Leben und dich und die Welt siehst.
Womöglich denkst du, das Leben sei mit dir knauserig, aber vielleicht bist du es mit ihm. Oder verschwenderisch, so, als wäre Leben gar nichts. Vielleicht versuchst du, das Leben zu horten oder es zu verbergen oder jeden wissen zu lassen, wie viel du hast, oder niemanden wissen zu lassen. So wie du mit dem Geld stehst, bist du mit dem Leben.
Das ist nicht das reale Du, von dem Wir hier reden. Das reale Du ist ein weitaus verschiedenartigerer In-Dienst-Nehmender.
Du brauchst dir über Wandel keine Sorgen zu machen. Besser ist es, ihn zu akzeptieren. Du musst der Änderungen halber nicht herumwuseln, denn Änderung wird dich bald genug erreichen.
Laut deiner Befürchtung, sind Leben und Tod nicht gar so verschieden. Aber das Leben ist deine gegenwärtige Gelegenheit, und der Tod ist schier ein jetzt nutzloser Körper, der hinter sich gelassen wurde.
Du würdest weder so viel weinen noch so viel Angst haben, wenn du nicht so sehr in den physischen Körper investiert hättest. Du dachtest, dein Körper seist du. Du hast ihn verhätschelt oder ihn missbraucht oder ihn verleugnet, und demnach machst du mit dem Leben so deine Umstände. Und du hast dir auch vorgestellt, dass andere Menschen ihre Körper in einem unversehrten Zustand sind.
Vielleicht bist du im Leben ein Vortreiber. Die meisten sind das. Du bewohnst eine Welt, die leer zu sein scheint, und deine Augen sind vakant. Du gehst von einer Örtlichkeit zur anderen, und während du den Wandel tadelst, betrauerst du, dass alles das gleiche ist.
Das Leben ist ein Aberwitz, und Aberwitz ist Leben. Und ihr seid um so Vieles mehr, als man euch anleitete zu glauben. Eure Hoffnung lautet, dass das stimmt.
Im Leben, da findet ihr heraus, wer ihr seid. Ihr stolpert über euch selbst und denkt, ihr seid über jemanden oder über sonst etwas gestolpert. Und wenn ihr die Herrlichkeit seht, denkt ihr, auch sie gehöre einem Anderen zu.
Du bist ein Seh-er des Lebens. Du bist der Bezeuger von ihm. Du bist der Akteur in ihm. Du bist der Schöpfer der Vorkommnisse, die du siehst. Mit Sicherheit hast du etliche von ihnen gemacht.
Mache genügend von dir. Erkühne dich zu glauben, dass du etwas wert bist und dass du zu einem großen Zweck hier bist. Wisse, dass die Schritte und Bühnen deines Lebens Trittsteine für durchaus etwas mehr sind. Wisse, dass du ein Reisender im Leben bist, und dass du himmelwärts reist. Wisse, dass jeder Schritt und jedes Ereignis in einer Welt, die dafür anfällig ist, zu entwerten, seinen Wert hat. Kenne deine Bedeutsamkeit für Mich. Wisse, dass Ich dich und die Welt liebe, und dass ein reiner Strom durch dein Leben fließt, und dass du ein Reflektor von ihm bist.
Wisse, es gibt für das Auge mehr zu sehen. Wisse, es gibt für dich mehr. Wisse, dass du ein Licht bist. Dein Herz fliegt auf Vogelschwingen zu Mir.
Wisse, dass du in deiner Futtersuche nach Mir machtvoll bist, und dass Ich von jeher gefunden werde. Der Finder von dir wird gefunden. Gefunden meint: direkt vor deinen Augen erblickt, direkt dort, wo Ich von jeher war. Kein Bedarf, Verstecken zu spielen. Ich bin vor aller Augen.
Obschon in Meiner Schöpfung nichts vergeudet ist, auch nicht das Weinen, sind deine Tränen indes für nichts.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #275 – 31.7.2001 – Who Is the Helper?
WER IST DER HELFER?
Zieh dich von den Schmerzen Anderer zurück, und du wirst weniger von den deinen haben. Es gibt viele Dinge, an denen du teilhast, doch der Schmerz eines Anderen ist nicht drunter. Du bist nicht erhabener dafür, dass du den Schmerz eines Anderen annimmst. Das ist nicht deine Rolle, obgleich viele unter euch das zu ihrer Rolle gemacht haben. Ihr habt euch die Rolle im Leben eines Anderen als Löser seiner Schmerzen gedacht, indes ist das nicht die von euch zu erfüllende Rolle. Ihr könnt den Schmerz eines Anderen nicht lösen. Entfernt einen Dorn, und sie werden einen anderen finden. Jeder muss lernen, worum es auch geht, was ihm zu lernen ansteht.
Du kannst nicht die ganze Welt ernähren. Du kannst nicht die ganze Welt unterweisen.
Du hilfst deinem Nachbarn am besten, wenn du seinen Schmerz nicht annimmst. Deinem Herzen wehtun nützt niemandem.
Ich rede hier nicht davon, herzlos, gleichgültig oder teilnahmslos zu sein. Ich spreche davon, hinter ihren Schmerz zu schauen und sich Meines Platzes in ihrem Leben zu entsinnen. Deine Hilfe kann nur so weit gehen, und die Meine kann die äußeren Grenzen überschreiten.
Schau, dass du im Leben eines Anderen nicht so bedeutend bist.
Schau, zuzuhören und zu verstehen. Die Meisten möchten deinen Rat oder dein überlegenes Wissen nicht. Möchtest du jene eines Anderen?
Möchtest du jemand, der sich selbst zum Erretter ernennt? Ich denke, nein.
Hilf anderen Menschen, ohne offensichtlich zu sein. Sei nicht hinsichtlich des Gebens derart selbst-bewusst.
Niemand hat zu wissen, dass du hilfst. Hilf, so wie du vermagst, und ziehe die Aufmerksamkeit nicht auf dich. Es gibt eine Neigung, dann, wenn du einem Anderen hilfst, ihn als minder zu empfinden, nicht als mehr. Niemand möchte Wohltätigkeit. Du bist nicht wohltätig, um Anderen gegenüber klarzustellen, dass du mehr als sie hast – mehr Geld, mehr Gaben im Leben, mehr Verstand, mehr von was auch immer du deines Erachtens habest. Fasse ins Auge, dass jemand, der dich empfinden lässt, du seist gütig, zu dir gütig war.
Ich rede zu euch nicht davon, Anderen nichts zu geben. Ich sage, gebt in Meinem Namen. Das ist Geben im Anonymen. Auf diese Weise haben sie dir gegenüber nicht dankbar zu sein. Und es hilft ihnen dabei, zu erkennen, woher die Hilfe eigentlich kommt, und das ist von Mir.
Das ist wichtig, was Ich euch sage.
Hinterlasst Essen an der Tür eines Anderen, aber seid kein lärmender Geber. Zählt nicht, was ihr gebt. Zählt, was euch gegeben wird.
Entsinnt euch, Wer euch eure Gaben überreicht hat.
Ich bin der Anonymste Geber von allen. Entsinne dich, es bin Ich, Der gibt, und öfters gebe Ich mittels dir. Du bist der Botschafter. Ein guter Botschafter weiß, dass die Botschaft, die er mit sich führt, nicht die seine ist. Er ist ein Auslieferer der Kunden. Bei Tag oder Nacht überreicht er eine Kunde vom einen zum anderen. Er ist ein unparteiischer Auslieferer. Er überreicht im Namen Anderer große Wohltaten.
Und demnach seid ihr Meine großen Botschafter.
Wasimmer Gutes ihr verrichtet, Ich habe es euch gegeben zu tun, und Ich habe euch das dazu Nötige gegeben.
Etliche überbringen Essen. Etliche Geld. Etliche Weisheit. Aber du bist schier ein Spediteur dessen, was Ich dir gegeben habe, um es zu überbringen. Wahres Geben ist zu erkennen, dass nicht du es bist, der gibt.
Der Staat ist kein Geber. Die Bundesregierung ist kein Geber. Ich bin der Geber. Sie mögen den Scheck ausstellen, doch bin Ich der Geber. Alles Wohlbefinden kommt von Mir. Jede Wohlfahrt kommt von Mir.
Du bepflanzt nicht einmal einen Garten. Vielleicht gräbst du für einen Baum ein Loch, und du wirst ihn hochheben, ihn reinstellen und es mit Erde anfüllen, und du nährst und gießt den Baum, aber es bin Ich, der der Pflanzer des Baumes ist, den Ich dir gab.
Du magst ein Kind auf die Welt bringen, aber es ist Mein Kind. Ich erfasste es geistig und überbrachte es dir, um es auf die Welt zu tragen. Die Geburt eines Kindes befindet sich nicht in eurer Berechnung. Sie steht in der Meinen.
Und so steht es um die Ideen. Sie kommen von Mir. Du magst denken, sie kommen von dir, aber sie entstammen Mir. Auch du bist Meine Idee, und Ich erfasste dich, um Mir zu helfen, und nicht so sehr, um Anderen zu helfen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #276 – 1.8.2001 – Freedom and Christ
FREIHEIT UND CHRISTUS
Ihr alle sagt, ihr wollt Freiheit, und dennoch heftet ihr euch unablässig an das, was um euch ist.
Um frei zu sein, habt ihre eure Anhaftungen los zu lassen. Ihr müsst nicht all eure weltlichen Besitztümer weggeben, aber ihr müsst deren Zugriff auf euch lösen.
Frei meint: nicht gebunden sein.
Damit ihr nicht gebunden seid, löst ihr alles, an was ihr gebunden wart. Selbstverständlich wart ihr in Wirklichkeit nicht gebunden. Ihr habt es einfach so gedacht, und das reichte, um euch gebunden zu halten. Binden ist etwas Mentales.
Auch dann, wenn ihr von Gefängnismauern umgeben seid, seid ihr frei.
Sogar in einem Gefängnis könnt ihr Anhänglichkeiten gehen lassen.
Vielleicht besteht deine Anhänglichkeit daran, wie die Dinge sein sollten. Anhaftung bezieht sich entweder auf die Vergangenheit oder auf die Zukunft, denn du zehrst mehr von ihnen als von der Gegenwart.
Woran du geheftet bist, dafür kämpfst du unablässig. Du kämpfst weiter, es zu behalten. Du kämpfst sogar für die Freiheit, aber für die Freiheit kann nicht gekämpft werden. Kämpfen ist das Gegenteil von Freiheit. Kämpfen hält dich gebunden.
Alleine Freiheit befreit dich.
Freiheit ist Offenheit. Nichts in deinen Taschen. Die Handinnenflächen nach oben.
Deine Augen allem gegenüber geöffnet, was in ihrem Blickfeld liegt.
Freiheit schlendert durch das Leben.
Unfreiheit ist ein Kampf. Unfreiheit ficht.
Du, der du mit dem Leben ringst, hast dich noch nicht befreit.
Warte nicht auf einen Anderen, der dich von deinen umzäunten Gedanken befreit. Warte nicht mal auf einen Gott im Himmel, der dich befreit.
Ich habe euch vor langer Zeit frei gesetzt. Ihr habt das noch nicht bejaht.
Ein Mangel an Glauben an die Freiheit ist ein Glauben an Vergehen.
Ihr könnt euch nicht die Freiheit zueigen machen, ohne das gleiche Anderen stattzugeben. Das ist die Crux eurer Frage. Das ist euer Dilemma.
Vielleicht fürchtest du dich los zu lassen, weil sodann ein Anderer das hat, was du los gelassen hast. So wie ein Hund bei einem Knochen, hast du es vielleicht satt, an ihm herum zu kauen, aber es ist zuguterletzt dein Knochen, und wenn du ihn los lässt, wird ihn ein Anderer auflesen und mit ihm wegrennen, und er wird nicht mehr der deine sein.
Gebundensein ist beschränkte Sicht. Es ist ein getrübter Ausblick.
Öffne dein Herz, und du wirst beginnen, die Freiheit kennenzulernen.
Du hast die Freiheit, all das mit offenen Armen zu begrüßen, was das Leben gibt. Freiheit klaubt nicht und wählt nicht aus. Das ist beschränkte Freiheit, und Freiheit in beschränkter Form ist keine Freiheit.
So lange wie du denkst, dein Leben habe auf eine bestimmte Weise zu sein, hast du die Freiheit preisgegeben.
Freiheit für dich beginnt mit neuem Denken.
So lange wie du Erwartungen hast, bist du nicht frei, denn dann bist du an deine Erwartungen gebunden.
Du hast die Idee, dass das gesamte Leben, dann wenn du erleuchtet bist, genauso wird, wie es deines Erachtens sein sollte. Alles wird so sein, wie du es möchtest. Du wirst dein Leben kommandieren. Das ist deine Erwartung, nämlich, dass alles golden sein wird. Du wirst gut gewesen sein und erleuchtet werden, und aus diesem Grunde wirst du all das bekommen, was du möchtest. Das Leben wird reibungslos sein, und dein Wille wird des Lebens Befehl sein.
Woher hast du diese Idee?
Das Leben ist für dich nicht wie eine Anzahl Kleider, des Morgens ausgelegt, Kleider, die du anziehen kannst.
Beurteile das Leben nicht in einem größeren Ausmaß durch dasjenige, was in ihm vorgeht, als du dich selbst durch dasjenige beurteilst, was du anhast. Oder tust du das?
Du bist hier, um dem Leben zu geben. Das liegt unmittelbar an. Vor dir gibt es einen Pfad, und du nimmst einen Schritt aufeinmal. Das Leben ist vielleicht vor dir ausgelegt, aber du kannst es nicht willentlich Stück für Stück auslegen. Du kommst dem Leben nach. Das Leben hat nicht dir zu folgen. Was immer im Leben erfolgt, du bist nicht weniger, und du bist nicht mehr. Freiheit liegt in deinem Freisein über das hinaus, was rund um dich liegt.
Christus wurde fehlverstanden, aber er hatte großes Verstehen. Christus wurde ins Gefängnis geworfen. Doch welche Mauern, welche Nägel konnten ihn einkerkern? Sein Körper wurde gekreuzigt, aber was konnte ihn kreuzigen? Sein Körper wurde geschmäht, aber was konnte ihn schmähen? Er wurde verleugnet, aber was konnte er je verleugnen? Sein physisches Leben wurde ihm genommen, aber er war es nicht. Er starb nicht, um dir immerwährendes Leben zu geben. Sein Körper starb und ließ dich dabei erkennen, dass das Leben immerwährend ist. Sein Tod sagte dir, was bereits wahr war. Er sah das, was du nicht sahst, und er senkte nie seine Augen von der Wahrheit weg. Er gab dir nicht immerwährendes Leben. Er gab dir das Wissen von ihm. Und das war ein großes Geschenk, das er überreichte.
Er schaute auf sein Leben nicht als sein eigenes. Er sah, es war das Meine, ihm für eine kurze Zeit als Leihgabe überlassen. Er war nicht an sein Leben gehaftet. Er war daran festgemacht, Mir zu folgen, jedoch nicht demjenigen, was Ich ihm gegeben habe. Er hatte Mich immerzu in seinen Augen, und er erwog seine Tiefen, und er sah sich selbst in Mir.
Welche Grenzen durchbrach Christus nicht? Er sah keine, infolgedessen war er frei. Er sah durch Meine Augen Weite, und ebendas lernst du gerade zu tun. Ja, du.
In was für einer Verwirrung du dich soeben auch befindest, du machst dich mit Meiner Sicht und mit Meinen Gedanken vertraut, und Ich bin hoch erfreut.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #277 – 2.8.2001 – What Can Disconcert You?
WAS KANN DICH AUS DER FASSUNG BRINGEN?
Du setzt Im Leben Zu Frieden Gelangen gleich mit zu Frieden gelangen mit Verlust und Tod, die Hauptthemen, die du für wichtig erachtest.
Was mit dem Leben zu Frieden gelangen wirklich meint, ist, mit dem unheiligen Konzept ins Reine zu kommen, dass das Leben nicht immer gemäß deinem Willen verlaufen wird. Wenn du damit und mit den kleinen schelmischen Dingen im Leben im Reinen bist, wirst du in Frieden sein. Die größeren Dinge werden sich dann ihrer selbst annehmen.
Komme mit der Eiskugel ins Reine, die dir herunterfällt, mit der Besorgung, die du vergessen hast, mit dem Bus, den du nicht mehr bekommst, mit der Tölpelhaftigkeit anderer Leute, und mit all diesen kleinen Tropfen, die sich in dich hinein bohren. Entwische der Verschlimmerung über ihnen, und du wirst eingeübt haben, wie mit dem umzugehen ist, was du als die ernsthaften Felder des Lebens bezeichnest.
Selbstverständlich, du erachtest diese kleinen Unterbrechungen in deinem Leben nicht als folgenschwer. In der Theorie, du möchtest sie nicht ernst nehmen. Es gibt einen weiteren Bus, eine weitere Eiskugel, eine weitere Gelegenheit, deine Besorgung zu erledigen. Im Grunde genommen, falls dich jemand danach fragte, du würdest bestimmt wissen, welche Antwort du gibst. Du weißt, was folgenschwer und was etwas Kleineres ist.
Und dennoch behandelst du kleinere Übergriffe, als wären sie größere. In dem Augenblick, wo du dich ihnen gegenübersiehst, fühlst du dich so, als würde dein Leben von ihnen abhängen. Dein Leben – dein LEBEN! – ist vereitelt, da etwas nicht so war, wie du es wolltest und wie du es dir als richtig ausdachtest.
Was bringt dich im eigentlichen dazu, dass du dich frustriert fühlst? Was verursacht all die weiblich-häuslich zusammenhaltenden Emotionen, mit denen du ringst? Was immer das Szenario ist, was ist die Ursache deiner Frustration?
Etwas lief nicht so, wie du es wolltest, oder wie du glaubtest, dass es hätte laufen sollen. Es kann nicht rückgängig gemacht werden. Du kannst es nicht rückgängig machen. Du kannst es nicht zurückverfolgen und ändern. Du fühlst dich machtlos. Das ist die Crux eurer Frustration.
In der Tat seid ihr machtlos, sofern ihr euch in der Leibeigenschaft eines winzigen Vorfalls im Leben verfangt.
Es sind nicht die Frustrationen im Leben, die euch dazu bringen, euch frustriert zu fühlen. Es seid ihr. Immer und immer wieder gelangt ihr in eine Sackgasse, und ihr seid völlig überrumpelt. Ihr habt es nicht kommen sehen. Ihr wusstet nicht, dass ihr die Eiskugel herunterfallen lasst, etc. Die Kugel sollte nicht herunterfallen. Der Bus hätte auf euch warten sollen. Der Computer hätte tun sollen, was ihr wollt.
Habt ihr wirklich gedacht, ihr solltet diejenigen sein, die die Dinge kontrollieren? Habt ihr wirklich gedacht, es sei alles an euch, dass ihr den Bus, den Computer, die Menschen um euch herum orchestrieren sollt, und, dass ihr dann, wenn ihr dabei keinen Erfolg habt, versagtet? Denkt ihr, dass ihr dann, wenn Ärgernisse eintreten, nicht geliebt werdet?
Denkt einen Augenblick tief nach. Ihr fragt euch, wie das Leben euch im Stich lassen, oder euch enttäuschen oder euch in die Parade fahren kann, SOFERN IHR DOCH WAHRLICH EIN GELIEBTES SEINSWESEN SEID.
Darin besteht die Crux. Ihr glaubt nicht, dass ihr ein geliebtes Wesen seid. Jemand oder etwas hat euch geliebt, aber nur insoweit oder so lange, und dann haben sie euch weggestoßen, oder es hat diesen Anschein.
Und tiefer drinnen spürt ihr, dass es Ich bin, der euch nicht liebt. Ihr fürchtet, der Gott der Liebe habe euch vergessen oder euch beiseite geschoben, oder sonst jemand vor euch gestellt oder euch im Stich gelassen. Irgendwie fühlt ihr euch ausgenützt.
Falls ihr erkennen könntet – und natürlich könnt ihr das -, dass ihr ein geliebtes Seinswesen seid und dass ihr im besonderen durch den Liebevollsten unter Allen geliebt seid, dann würden euch Vorfälle oder Nicht-Vorfälle in eurem Liebe nicht bestürzen. Wenn euer Auto einen Platten bekommt, würdet ihr bemerken, dass Luft aus dem Reifen entwichen ist. Ihr würdet es schlicht als das ansehen. Ihr nähmt es nicht persönlich. Ihr würdet nicht gegen den Reifen treten. Ihr hättet nicht das Gefühl, die Parzen hätten euch entsagt, oder dass ihr sonstwie ein trübseliges Wesen seid, weil einem Reifen die Puste ausging, und weil ihr nun zu spät kommt.
Und ihr würdet euch nicht auf die Brust schlagen, wenn eure Freundin einen Anderen euch vorzieht. Das wäre kein Erdbeben. Ihr wüsstet, es war deren Wahl und ihr Leben, und das eure ist nun, ihr alles Gute zu wünschen und vorwärts zu schreiten. Ihr wüsstet, dass es nur das Leben zu diesem Zeitpunkt ist. Nichts mehr.
Oh, all die Energie, die in Frustration über Protuberanzen im Leben, die ihr zu etwas Großem macht, hineinläuft!
Zählt den Tag zu den glücklichen, der euch keinen Ärger bringt. Zählt den Tag zu den glücklichen, der ebendas tut. Zählt euch zu den glücklichen, denn das ist die Wahrheit. Ihr seid ein glückliches geliebtes Seinswesen, geliebt vom Meister-Liebevolles-Seinswesen unter Ihnen Allen.
Falls ihr wüsstet, dass ihr so geliebt werdet, was dann würde euch aus der Fassung bringen?
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #278 – 3.8.2001 – To What Can Wholeness Attach?
WORAN KANN SICH DIE GANZHEIT HEFTEN?
Wenn ihr euch im Griff von etwas fühlt, im Griff von Schmerzen etwa, oder im Griff von Angst, oder gar im Griff von Liebe, habt ihr euch dorthin getrieben, und diesen Ort, diese Gelegenheit, diese Person gegriffen. Ihr habt euch dort angeheftet. Wie derb von Mir, zu sagen, dass ihr euch gar an euren Schmerz angehängt habt, aber Anhaftung ist ihr eigener Schmerz. Anhaftung ist unaufrichtig. Anhaftung ist ein Konzept, das ihr habt, und – hört da zu – es fußt nie auf Wahrheit.
Anhaftung ist ihre eigene Kunst. Ihr seid bewandert. Ihr schiebt euch selbst hinein. Ihr bettet euch selbst hinein. Ihr haltet verzweifelt daran fest.
Ich möchte nicht all die Dinge auflisten, an die ihr anscheinend gehaftet seid, denn die Liste wäre lang. Ich möchte nur wenige erwähnen.
Ihr seid daran gehaftet, recht zu haben, so, als wäre es eine Todsünde, unzutreffend zu sein. Wenn ihr ans Rechthaben geheftet seid, zeigt das an, dass euer Bild von euch selbst freundlicher zu sein nötig hat. Wenn ihr daneben liegt, was könnte auf dem Spiel stehen ausgenommen euer Bild? Fertigt euer Bild mehr im Einklang mit dem Meinen, und dann werdet ihr nicht recht zu haben haben. Ihr seid ein zu harter Projektleiter. Tilgt eure Besorgtheit, was andere Menschen denken könnten, so, als zählte das, was sie denken, deutlich mehr als echtes Leben. Das alles ist eine Abbildung.
Ihr seid angehängt an Perfektion oder Eigentum oder Ordnung oder an die eine oder andere Vorschrift, die ihr aufgestellt habt. Ihr seid an eure Erwartungen angehängt, so, als wärt ihr ein Jagdhund, der ausgeschickt wurde, um einem bestimmten Geruch hinterherzugehen. Erwartungen sind nichts mehr als projizierte Gedanken. Sie sind keine bindenden Verträge. Sie sind ein vertraglich geregeltes Denken. Erwartungen sind Grenzen, die ihr euch selbst auferlegtet. Wieso euch begrenzen? In begrenzter Form seid ihr wie ein Windhund, der einen künstlichen Hasen hetzt.
Ihr seid an Kontrolle angehängt. Alldas ist eine andere Ausdrucksweise für die gleiche Sache. Ihr sehnt euch, in Verantwortung zu sein, wie das Spiel gespielt wird, und wer welchen Part spielt und wer welchen Anteil gewinnt.
Ihr sehnt euch, im Leben der gewinnende Schachspieler zu sein.
Ihr sehnt euch, der letzte Spieler zu sein.
Ihr sehnt euch, einen Rekord zu brechen.
Ihr sehnt euch nach dem Sieg.
Ihr sehnt euch nach dem Triumph.
Ihr sehnt euch, der Fairste unter allen zu sein, oder den Fairsten unter allen zu gewinnen.
Wie begrenzt! Die Freuden derartigen Gewinnens sind kurzlebig. Was habt ihr, wenn ihr es habt? Was habt ihr weniger, wenn ihr es nicht habt?
Wir finden nun heraus, an welche Lügen ihr vorgabt zu glauben. Hinter euren Anhaftungen liegen Lügen, an denen ihr euch festmachtet. Ihre Prämissen waren schräg und verdreht. Ihr habt euer Auge auf einem kleinem Maßfeld festgehalten und habt euch gegenüber gesagt, das sei das Wertvolle.
Ich sage euch, dass Anhaftung keine Wertigkeit besitzt. Sie hält euch davon ab, fließend zu sein.
Anhaftung klebt euer Herz irgendwo fest, und belässt es dort. Sie ist Selbstfolter. Anhaftung kennt den Unterschied nicht zwischen Schmerz und Freude. Anhaftung ist eine Reißzwecke, dort hineingedrückt, wo keine nötig ist.
Anhaftungen halten dich nicht hoch. Sie halten dich nieder. Du meinst, sie halten dich vor Ort.
Anhaftungen halten euren Fuß in einem Anker festgeklemmt. Wie weit kommt ihr damit, solange der Fuß festgeklemmt ist? Wie weit könnt ihr sehen von dem Ort aus, wo ihr festgeklemmt seid?
Anhaftungen sind eine mentale Übung. Ertüchtigt stattdessen eure Vision.
Ich spreche nicht zu euch davon, euer Leben zur Seite zu werfen. Ich spreche nicht zu euch davon, euer Haus zu verkaufen, eure Gattin zu verlassen, euren Job aufzugeben. Ich spreche davon, euch von Anhänglichkeit zu befreien. Ihr könnt dort, wo ihr seid, ohne Anhaftung an das sein, wo ihr seid. Ihr könnt es euch bequemer machen. Ihr könnt dort freier sein, wo ihr seid.
Liebt eure Umgebung. Liebt euren Ort in der Welt. Liebe ist nicht Anhänglichkeit. Anhaftung ist Anhaftung. Was ihr getan habt, ist, euren Selbstwert an das zu heften, was euch teuer ist. Ihr habt euch an eure Erwartungen angeheftet.
Erwartungen sind bockige Dinge. Sie befinden sich in der Kategorie der Launen, dennoch haltet ihr sie aufrecht. Erwartungen fiepen, und ihr denkt, sie brüllen.
Oder lasst es Mich so sagen. Erwartet mehr. Seid grenzenlos. Setzt euch von Erwartungen frei. Setzt euch von Kontrolle frei. Setzt euch von der Idee des Verlusts und Gewinns frei. Setzt euch selbst frei.
Wählt, anstelle zu erwarten.
Wollt euch frei, anstelle von gebunden.
Befreit euren Geist. Gebt ihm eine Chance, größere Horizonte zu erkunden.
Anhaftungen sind Fallen. Es mag sein, ihr habt sie dort gestellt, doch sind sie nichtsdestotrotz Fallen. Ihr habt vielleicht gedacht, ihr bekommt jemand oder etwas in die Falle, aber ihr habt euch selbst gefangen.
Tauscht eure Herzen frei miteinander aus. Keine Bedingungen. Keine Vorhersagen. Alles freilaufend. Es ist die Natur des Herzens, frei zu sein.
Was Mich anbelangt, ihr braucht euch nicht an das anzuhängen, was bereits das eure ist. Ich bin ein Teil von euch. Ich bin der größere Teil von euch. Wir sind unzertrennlich, aber nicht angehaftet. Wir sind miteinander frei. Wir sind Ein umsetzbares Ganzes. Woran vermag sich die Ganzheit anzuhängen?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #279 – 4.8.2001 – The Heart Is the Entranceway
DAS HERZ IST DER ZUGANG
Es gibt eine solch feine Linie zwischen dem, dass dir etwas einen Sinn ergibt, und dem, dass es sich für dich richtig anfühlt. Eigentlich ist es das gleiche, nur manchmal lässt dich die Auffassung der Dinge aufseiten eines Anderen zum Wanken bringen. Wenn dir etwas als wahr auffällt, ergibt es für dich einen Sinn und es fühlt sich richtig an. Die Wahrheit ergibt stets im Herzen einen Sinn. Die Welt tut das nicht.
In der Menschlichen Welt mögen zwei Gefangene für das gleiche Verbrechen verurteilt worden sein, und im einen Fall fühlt sich das Urteil für dich richtig an, und im anderen Falle nicht. Wie weißt du, dass du nicht recht hast? Außer du hast dir zugestanden, allzusehr sentimental, der Logik widerstehend, zu sein – dein Herz wird dich höchstwahrscheinlich korrigieren.
Dein Herz kennt Dinge, die dein Geist nie ahnen kann.
Entsinne dich, dich selbst zu fragen: „Worin liegt der Zweck dabei?“ Der Zweck wird des öfteren vergessen.
Worin liegt der Zweck bei Bestrafung? Wem ist das Konzept dienlich?
Wie lautet der Zweck von Bildung? Lautet er, den Kindern etwas einzuimpfen oder sie herumzukommandieren, oder ihnen die Freiheit zu schaffen für ihr eigenes Denken, oder sonst noch das eine oder andere? Wie heißt der Zweck? Und was ist der REALE Zweck hinter dem Zweck? Und wie lautet dein Zweck?
Worin liegt dein Zweck beim Lesen der Heavenletters? Du wirst sagen, es bringt dir gute Gefühle, bringt dich zum Denken, weckt dich auf, rührt dein Herz, öffnet deine Augen, schwenkt deine Aufmerksamkeit. Du wirst sagen, es macht dich ehrlicher, intelligenter, klarer, kühner. Du wirst sagen, es bringt dich näher an Mein Herz, es macht dich mit Mir bekannt, es gründet dich bei Mir, du spürst Meine Liebe mehr, dein Herz und dein Leben nehmen eine Wendung in eine Aufwärtsrichtung, und es gibt Augenblicke, während du Hochgefühle spürst.
Was ist der tiefere Zweck?
Um Meinem Willen zu folgen, musst du näher herankommen, damit du sehen kannst, was er ist. Wenn du dich weit weg fühlst, wieso wolltest du dem Willen eines Fremden folgen, und wie würdest du überhaupt wissen, worin er besteht? Mache Mich nicht zu einem Fremden.
Mein Wille für dich wurde tief in dein Herz gepflanzt. Er ist immer noch da. Das Herz ist der Zugang. Das Herz ist der Erzähler der Geschichte. Das Menschen-Herz hat eine Nase, die den ganzen Weg zum Himmel lang Meinem Willen zu folgen vermag.
Wüsstest du, wie jederzeit Meinem Willen zu folgen ist, wie glücklich wärst du doch dann! Das wäre ein perfekter Abgleich – du auf Erden, voll und ganz mit Gott im Himmel in Abgleich.
Und du kannst das haben, denn der Code liegt in deinem Herzen.
Du hast zu lernen, gut auf dein Herz zu hören. Du hast dich im Zuhören zu erüben. Du hast zu lernen, zuzuhören. Es ist schwer zuzuhören, sofern du nicht hörst. Dein Herz wird hören, sofern du dich nicht einmischst.
Du wirst dorthin gelangen, zwischen einem wunderlichen Einfall deinerseits und Meiner Botschaft in deinem Herzen zu unterscheiden. Du wirst dorthin gelangen, zwischen einer Hoffnung deinerseits und einer Hoffnung Meinerseits zu unterscheiden.
Du wärest bereits ein perfekter Hörer Meines Herzens, das in dem deinen schlägt, hättest du nicht auf den „Common sense“ Anderer gehört und hättest du ihn nicht über den Meinen gestellt. Ich mache dir keine Vorwürfe. So stehen die Dinge in der Welt. Du hattest mehr Verlass auf das Denken Anderer als auf dein eigenes Herz. Du bist wohl so ausgebildet worden. „Wohl“ ist nicht stark genug. Du wurdest mit Bestimmtheit so ausgebildet – ausgebildet, dass es nobel sei, dein eigenes Herz für etliche Krümel an Befürwortung durch jemanden irgendwo in der Welt zu verleugnen. Ohne ein Wissen darüber tauschst du die Wahrheit für ein Zweicentstück an Vergnügen aufseiten eines Anderen ein.
Doch nun kannst du dich Stück für Stück neu mit deinem eigenen Herzen der Wahrheit bekannt machen. Niemand sonst hat ihm zu glauben. Alleine du. Auf diese Weise wirst du kühn. Du nimmst in Obhut, was Ich denke. Du achtest auf das, was du denkst. Und du achtest nicht so sehr auf das, was sonst jemand denkt. Du siehst Meinungen als das, was sie sind. Sie sind eine Schicht, die zuoberst gelegt ist, vielleicht in freundlichem Ansinnen, wie eine Decke, um dich warm und geschützt zu halten, aber eine Meinung ist sie nichtsdestotrotz. Nur eine Zudecke.
Die Wahrheit muss von dort, wo sie in deinem Herzen liegt, aufgedeckt werden. Und du bist der einzige, der dein Herz zur Wahrheit, die inwendig zu liegen kommt, zu öffnen vermag.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #280 – 5.8.2001 – Early Faith
FRÜHER GLAUBE
Du lernst, zu vertrauen. Vertrauen ist größeres Zutrauen in dein eigenes Herz. Es ist nicht etwas da draußen, auf das du zu vertrauen hast, sondern, auf dein eigenes Selbst und auf den Großen Gott inwendig.
Dein Leben ist auf Vertrauen errichtet. Du stellst einen Fuß auf die Erde und vertraust darauf, dass der andere folgen wird. Du stellst eine Blume in die Sonne, gießt sie und vertraust darauf, dass sie wächst. Wenn du abends ins Bett gehst, vertraust du darauf, dass du aufwachst.
Du siehst die Vorteile des Vertrauens. Sie nimmt dir eine Ladung ab. Vertrauen ist sorglos. Es ergibt keinen Sinn, sich zu fragen, ob dein anderer Fuß immer folgen wird, es ergibt keinen Sinn, sich zu wundern, dass die Blume immer wachsen wird, und dass du am nächsten Morgen immer wach werden wirst. Vertrauen ist ein Gehenlassen desjenigen, was du auf keinen Fall unter Kontrolle hast. Wie weise doch Vertrauen ist!
Manchmal ist Vertrauen ein Sprung. Oder es scheint so.
Du vertraust, während du Gottschreibst [‚Godwrite‘ – ThB], darauf, dass Ich dir die Worte zuflüstere. Du vertraust darauf, dass du genau hinhörst und das niederschreibst, was Ich sage. Du vertraust darauf, dass das von Wert ist. Sogar auch dann, falls kein anderes menschliches Wesen das, was du schreibst, sehen oder hören sollte, es braucht deinerseits Vertrauen, Mich zu hören und Mich zu schreiben.
Des Weiteren, dein Vertrauen beläuft sich auf das Feld, dass Ich existiere, und dass in deiner und Meiner Existenz und in Unserem Reden hin und her etwas von Wert liegen.
Wie kommt es, dass aus Vertrauen etwas derart Großes bewerkstelligt wird, so, als ob es ein Gefahren-Erschaffer wäre? Wie lautet der Vorzug im Nicht-Vertrauen? Ist sein Gegenpart, der Zweifel, edler oder sicherer oder verfeinerter? Weswegen wird der Zweifel nicht in größerem Maße angezweifelt als das Vertrauen?
Es ist das Herz, das Dinge weiß, und es ist der Geist, der anzweifelt. Oh, dieser euer Geist! Wie er nach Beweisen sucht, unterdessen das Gesamt der Schöpfung Beweis Meines Seiens ist!
Der Geist beweist, was er beweisen will. Der Geist ist ein umherziehender Liebhaber. Er ist ein Irrlicht, und ihr lasst ihn euren Ratgeber sein.
Kommen Wir also zu unserem Herzen zurück, wo das Vertrauen sein Licht scheint. Dein allerliebstes Herz. Lass dein Herz durch sein Empfinden Meiner Liebe übernommen werden, denn dein Empfinden Meiner Liebe ist Meine Liebe, ist unmittelbar Meine Liebe. Gib dir statt, sie zu kennen, sie, Meine Liebe in deinem Herzen. Lasse Meine Liebe dort zur großen Zufriedenheit deines Herzens planschen.
Dein Herz ist Mein Ort auf Erden. Dein Herz ist Mein Himmel auf Erden. Dein Herz ist nicht lediglich, wo Ich gerne bin, sondern wo Ich bin. In deinem Herzen liegt die Überfülle des Wohlbefindens. Dein Herz ist ein Herz des Vertrauens. Halte die Feuer des Vertrauens hell in deinem Herzen am Brennen. Du bist der Feuerhüter. Blase es an. Wärme dort deine Hände. Beschicke es. Lege mehr Scheite des Vertrauens auf. Je mehr du vertraust, desto mehr vertraust du.
Und wann wird Vertrauen zu Glauben? Wann nichts anderes als Vertrauen in deinem Herzen brennen kann, heißt man es Glaube. Glaube ist reines Vertrauen, Vertrauenshaftigkeit, die das Gesamt der Schöpfung mit ihrem Licht entflammt. Aus deinem einzigen Herzen heraus entkommt ausreichend Glaube, um die Welt zu erhellen.
Zweifel erhellt nicht. Er trübt. Wähle Vertrauen vor dem Zweifel, und das Licht deines Vertrauens wird zu Glaube heranwachsen.
Wir können Vertrauen als frühen Glauben oder als das frühe Glimmen des Glaubens bezeichnen. Als flackernden Glauben. Wahrer Glaube ist ewig und universal. Wahrer Glaube ist wissende Wahrheit, und die Wahrheit lässt für Glaubenslosigkeit keinen Raum.
Mein Glaube liegt in dir. Du bist der Halter Meines Glaubens. Betrachte ihn, den Glauben in dich, der der Meine ist. Ich habe großen Glauben in dich, in dessen Herz Mein Glaube liegt. Ich habe doppelten Glauben. Halte Meinen Glauben hoch, sodass Ich sehen kann, wie er hell in deinem Herzen lodert.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #281 – 6.8.2001 – God’s Unbounded Love
GOTTES SCHRANKENLOSE LIEBE
Glaube ist ein Thema. Er ist wie ein Emblem auf einem T-Shirt, das in der Mitte deiner Brust angebracht ist.
Glaube ist auch ein sich schlängelndes Muster, wie auf dem Hemdensaum.
Glaube ist inwendig und auswendig. Wenn wir dich als eine runde Kugel sehen, ist die äußere Linie das vergrößerte Zentrum.
Glaube ist nicht etwas, dem du hinterher jagst. Du erzielst ihn nicht. Lasse ihn zu, und er wird da sein, ja, eine ganze Ansammlung des Glaubens wird da sein.
Der Glaube gibt keiner Angst statt. Angst und Glaube sind gegensätzlich. Der eine ist real, und die andere verkehrt, aber oft denkt ihr es anders herum. Ihr erachtet die Angst als real, und den Glauben als einen Zusatz, als eine nette Rüsche, die an der Kante von euch angebracht ist, eine nette Rüsche, aber überflüssig, im Vergleich zum Haftvermögen der Angst. Kein Ersatz für die Realität der Angst, so sagt ihr.
Ängste sind wie Spuren, die ihr machtet. Ängste hinterlassen ihren Eindruck. Aber ein Eindruck ist ein Eindruck. Er ist nicht Realität. Weil eure Schritte anzeigen, dass ihr von etwas weggerannt seid, das einmal hinter euch war, bedeutet nicht, dass ihr weiterhin zu rennen habt. Dass euch einmal Angst gejagt hat, bedeutet nicht, dass sie euch jetzt zu jagen hat. Stoppt, nach hinten zu schauen, und die Angst wird euch nicht folgen.
Hört aus dem gleichen Grund damit auf, auf die Angst vor euch zu schauen, und sie wird sich auflösen.
Ängste fußen auf der Vergangenheit – auf eurer Vergangenheit und derjenigen Anderer. Ihr wurdet darin unterwiesen, dass es nötig sei, sich zu fürchten, dass Angst ein Helm sei, der euch schützen wird. Euch wurde erzählt, besorgt, nicht sorgenfrei zu sein. Was wäre, falls ihr gelehrt worden wärt, sorgenfrei zu sein? All das Weh und das potentielle Weh, ihr hättet sie nicht inne.
Seid jetzt ein Lehrer für euch selbst. Findet eure eigene Stimme. Sprecht Mir nach:
„Ich bin ein geschätztes Seinswesen Gottes. Keine Krankheit kann Mich befallen, denn Ich bin unentwegt in Gottes Herzen und Sicht eingeschlossen. Das, was ich als tödlich ansehe, sind Oberflächen-Episoden, die meinen Körper und mein Empfinden des Wohl-Seins berühren, nicht aber Mein Wohl-Sein. Oberflächen-Vorkommnisse rühren nicht an Meine Verbindung mit Gott und an die Realität von wer ich bin und wozu ich bin. Ich bin gegenwärtig ein Erfahrer. Ich hatte bis heute genug Erfahrung der Angst – törichte Angst. Nun begebe ich aus vergangener Angst heraus.
Ich habe mich immer gefürchtet, in den Wald zu gehen, in einen unbekannten Wald voller Licht und Schatten. Mein Leben waren dunkle Wälder, und ich blieb wohl am Rande meines Lebens stehen, aus Angst, einzutreten.
Nichts ist fatal. Dasjenige, was entschwindet, war niemals. Es war eine Illusion, ebenso wie Angst eine Illusion ist. Die Angst dauert nur so lange, wie sie aufrecht erhalten wird. Ich kann nicht verschollen gehen. Meine Angst ist, dass ich verschollen gehen oder beschädigt werden könnte. Aber die Wahrheit von mir ist unverletzlich.
Ich gehöre zu meinem Vater. Ich trage Sein Markenzeichen. Ich befinde mich nie außerhalb seines Gesichtskreises. Es ist Er, Der mir folgt. Er übersteigt all meine Ängste. Ich ersetze meine Ängste mit dem Gedanken an Gott. Gott wird meine Ängste durch Sich Selbst ersetzen.
Ich habe gedacht, meine Existenz liege in meinem Körper. Mein Körper ist ein zeitweiliger Schutz, ein Zelt, das ich aufstellte. Eines Tages packe ich es zusammen und ziehe weiter. Was ist so schwer dabei? Ich bin ein Nomade auf Erden, aber ein Bewohner im Himmel. Ich suchte meinen rechtmäßigen Platz, und nun erkenne ich, er ist schier in Gottes Herz.
Das, was ich fürchte, kommt nicht über mich, weil ich meine Gedanken besseren Dingen als Angst zuwende. Das, was ich liebe, kommt über mich.
Mein projizierter Gedanke, jener ist ein Feind. Ich rufe meine Gedanken zurück und sende neue hinaus.
Ich bin ein allerliebster Gedanke Gottes. Jedwede Gedanken, die weniger als geliebt oder liebevoll waren, waren meine individuellen Imaginationen. Ich lege meine zitternde Einbildung beiseite und wähle jetzt Gottes Sicht. Ich gebe meine Einbildung zugunsten Gottes Sicht auf, und das umfasst Seine Sicht von mir.
Ich bejahe nun, dass ich in Gottes Sicht bin. Er sieht mich. Ich möchte nicht noch einmal aus Seiner Sicht fortwandern, auch nicht Angstgedanken mehr Bedeutung verleihen als Seiner Umarmung. Nun umarme ich die Güte des Lebens und die Güte Gottes, und ich mache sie zu meiner eigenen. Ich weiß, wie das zu machen ist. Ich ersetze einfach Angst durch Liebe, und sinke in das Wissen, dass ich Gottes schrankenlose Liebe bin.“
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #282 – 7.8.2001 – The Love of God’s Life
DIE LIEBE FÜR DAS LEBEN GOTTES
Lasst Uns einen Augenblick über Meine Liebe reden. Es war dir ein derartiges Mysterium, was Liebe ist, dass du sie seiest, und du bist verdutzt, wie Ich, Gott, so sehr lieben und so sehr das lieben kann, was, in deinen Augen, Unvollkommenheit war. Du fragst dich, wie Ich dich so sehr lieben kann, schlicht so wie du bist, ein lärmendes Wesen auf Erden.
Gelegentlich verschmähst du dich selbst. Das ist nicht dein ursprünglicher Gedanke. Mit Sicherheit ist er das nicht.
Der ursprüngliche Gedanke ist wie der Meine. Du kamst als ein Seinswesen Meines Lichts in die Welt, und du hattest volles Gewahrsein davon, wie du ohne Frage geliebt warst, und hattest volles Gewahrsein der unermesslichen Liebe, die du enthältst. Das war dein ursprüngliches Konzept von dir, das im Licht des Tages der Welt Stück um Stück ausblendete.
Dein ursprüngliches Konzept war derart akkurat und unverletzbar, dass du vollständige Offenheit innehattest. Du warst so offen, dass du die Negativität hinein nahmst, die dir ausgehändigt wurde. Du fülltest dich mit ihr und nahmst sie dir zueigen. Dann blicktest du in dich selbst und sahst nicht die Liebe, die dein wahrer Zustand gewesen war und ist, sahst vielmehr die Negativität, die über dir ausgeübt wurde, und du liebtest sie nicht, und infolgedessen liebtest du dich selbst nicht.
Du findest es schwer, an Meine Liebe zu glauben, indessen du es leicht findest, in eine Anzahl anderer Dinge zu glauben. Du hast an Nichtsheit geglaubt.
Entleere dich jetzt, und kehre zur Offenheit zurück.
Offenheit ist nicht Leerheit. Sie ist Vollheit von Liebe. Offenheit ist deine Stärke. Sobald du offen bist, bist du von all deinen Befähigungen in Besitz genommen,
Bringe die Liebe, von der Ich rede, nicht mit der Emotion, die du als Liebe kennst, durcheinander. Die Liebe, von der Ich rede, ist ein Zustand der Liebe, die keines Objekts bedarf, ausgenommen, du bezeichnest Mich als ein Objekt. Wir können die Liebe, von der Ich spreche, als Freude bezeichnen. Sie ist ein Zustand reinen Seins. Sie ist eine Gleichmäßigkeit, keine Zerrüttung.
Du neigst dazu, dein sporadisches Empfinden an eingeborener Freude allem, nur nicht dir selbst, beizuordnen, die Freude liegt indes ausschließlich inwendig in dir. Sie kommt von dir zu was auch immer du ihr beiordnest, nicht von etwas außerhalb von dir zu dir. Etwas von außerhalb mag dein Gewahrsein deiner wahren Beschaffenheit entzünden, aber dein Gewahrsein ist dein. Es ist der Kern von dir, diese Freude, diese Liebe, dieses Gewahrsein, das du öfters übersiehst. Du verdrängst es, das tust du.
Diese Beschaffenheit der Liebe, auf der Ich bestehe, dass du sie bist, und gegen die du protestierst, ist dir nichtsdestotrotz ziemlich traulich. Du erkennst sie wieder, diese Ausdehnung inwendig in dir. Sobald du ein Gewahrsein ihrer hast, hallt sie in deinem Blutstrom wider. Ja sogar, dein Blut kennt sein Glück, denn es erkennt deine Freude wieder. Dein Gewahrsein deiner eingeborenen Freude schwemmt die Toxine heraus, die die Ablagerung von Nicht-Liebe-Gedanken sind. Wie still freudevoller du bist, wenn Gedanken dein Gewahrsein nicht übernehmen! Nicht-denkend, so hast du Gewahrsein. Du vermerkst Gewahrsein.
Es ist so wie: Du hast einem Bühnenstück zugesehen, und du bist in ihm hingerissen – all die Schauspieler, die Kulissen, die Handlungen, die Geschichte. Und dann gehen die Schauspieler ab. Und dann werden die Requisiten abgebaut. Und dann ist da bloß noch die Bühne. Die Bühne, auf der das Stück gezeigt wurde, ist wie dein Zustand des Gewahrseins, auf dem dein Leben daherkommt. Das Leben ist lauter als dein Gewahrsein, ja, dies obschon das Gewahrsein Leben ist, und Leben ist … nagut, nicht ganz Wahrheit, insbesondere so, wie du es interpretierst. Es ist schlicht das gespielte Stück. Es ist das Spiel des Lebens.
Und nun möchte Ich euch sagen, spielerischer zu sein. Verzichtet auf eure Gewichte, die euch von eurer Gott-gegebenen Freude abhalten. Ihr seid nicht hier auf Erden, um zu leiden und Dramatiken zu begehen. Ihr seid hier, um dadurch Mich preiszugeben und offenzulegen, nicht die Liebe, die ihr zur Schau auslegt, sondern die Liebe, die ihr seid, denn ihr seid die Liebe Meines Lebens.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #283 – 8.8.2001 – Flow God’s Love
STRÖMT GOTTES LIEBE
Wenn ihr euch daran vergnügt, was das Leben euch bietet, so entsinnt euch, dass Ich davon die Quelle bin, und dass es Mir gegeben ist. Ich gebe in aller Großherzigkeit durch euch an Mich. Ihr seid der Entgegennehmende, aber Ich bin der Empfänger. Ich bin ebenso der Geber. Alles ist Mir gegeben. Alles ist von Mir und an Mich.
Wie steht es um Schmerz, fragst du?
Ich gebe Mir nicht Schmerz. Ich kenne keinen Schmerz. Schmerz ist menschen-gemacht, und Schmerz ist eine Interpretation. Fehlgeleitete Interpretation, die vom Menschen gefertigt ist, verursacht Schmerz. Sobald ein Mensch, aufgrund seiner Perspektive und seines Denkens, einem Anderen Schmerz zufügt, hat er ihn sich selbst zugefügt. Er erfasst das nicht, und mithin siehst du, wie fern von Gewahrsein ein Schmerzbereitender ist. Er denkt, er füge den Schmerz einem Anderen zu.
Auch du denkst so.
Wenn er keinen Bezug auf deine physische Existenz hätte, würdet ihr ihn nicht als Schmerz auffassen. Ihr würdet keine Besitztümer oder Rechte oder Untaten kennen. Ihr würdet Seiensheit kennen. Gar auch mit eurem physischen Körper und mit den Fehlinterpretationen des Lebens kennt ihr Seiensheit, und ihr könnt nach und nach mit ihr mehr vertraut werden.
Seiensheit ist keine Idee. Sie rennt nicht von einem Gedanken zum anderen. Sie denkt überhaupt nicht. Sie ist wie ein frischer Bergbach. Ein Bergbach, der Seiensheit gleich, prangt mit demjenigen, aus dem er gemacht ist, und dann strömt er unvoreingenommen, unparteiisch, ohne Investition. Er kennt sich nur selbst. Er tut das nicht vorsätzlich, und er ist nicht vorsätzlich. Er ist er selbst, der strömt. Dass er funkelt und wo er strömt, das ist nebensächlich. Er verfängt sich nicht in sich selbst. Er ist sich selbst. Er spiegelt sich selbst wider. Er folgt seiner Natur zu hundert Prozent.
Er kämpft nicht mit der Sonne. Er sieht die Sonne nicht als etwas, das ihn ausdörren kann. Er sieht die Sonne als das Licht seiner selbst und lacht mit ihr zusammen. Der Bergbach hat keine Einwände, wenn Menschen in ihm waten oder in ihm schwimmen und planschen. Er ist Freude, und er gibt Freude. Und sofern niemand in ihm planscht, ist seine Freude die gleiche.
Ihr habt nicht zu versuchen, einen Bergbach nachzuahmen, denn ihr seid der Bergbach. Die gleiche Lebenskraft fließt durch euch. Doch was geschah, ist, dass ihr anfingt, einem bestimmten Spritzer von euch mehr Beachtung zu zollen, und nicht so sehr der reinen Natur von euch selbst. Ihr begabt euch auf den Weg des Off-stream, außer Betrieb. Ihr habt da und dort mal gerieselt, und saht euch als ein Rieseln, nicht als den Bergbach, der ihr seid.
Ein Bergbach strömt Meine Liebe. Ihr strömt Meine Liebe. So einfach ist das.
Der Mensch mag Bergbäche aufstauen und sie eine Zeit lang umlenken. Er mag auch sich selbst aufstauen, und er ist eine Zeit lang umgeleitet. Wasimmer der Mensch tut, es ist zeitweilig. Was immer an Versperrung er manifestiert, er ändert die Natur des Lebens nicht. Die Natur des Lebens ist, zu strömen, und Strömen, das wird sie.
Sobald das Strömen blockiert ist, spürst du es als Schmerz, physisch, emotional. Etwas ist blockiert. Deine Freiheit ist beschränkt. Freiheit ist das gleiche wie Strömen. Die Kontraktion des Strömens bezeichnet ihr als Schmerz. Die Ausweitung, sie nennt ihr Freude oder Liebe oder Friede. Nicht Angespanntheit, schlicht reine Freude und Liebe, die dem Frieden gleichkommen.
In reiner Freude und Liebe gibt es keine Pein. Freude und Liebe sind keine Highs. Euer Ehrgeiz besteht nicht darin, Freude zu erzielen und Liebe zu erzielen. Eure wahre Natur lautet, sie zu auszugeben. Die Frage heißt nicht, wie viel ihr erlangt. Sie heißt, dass ihr strömt. Ihr beschwert und beladet euch nicht.
Wenn etwas fließt, hält es nicht an und häuft es sich nicht auf. Es steht nicht still und hält sich nicht an der Küste fest. Es begrüßt die Küste und strömt darauf zu. Es umgeht die Küste nicht und versucht nicht, sie auszulassen. Es strömt frei und in vollem Umfang. Es strömt von Mir zu Mir.
Du bist wie ein Bergbach. Der Unterschied besteht darin, dass der Bergbach sich selbst kennt, was das gleiche ist wie seine Quelle kennen. Du eilst indes, dich selbst zu finden, während die Quelle, die dich entließ, nie von deiner Seite gewichen ist.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #284 – 9.8.2001 – How to Deal with Success
WIE MIT ERFOLG UMGEHEN
Wie du mit Erfolg umgehst, ist das gleiche, wie du mit Nicht-Erfolg umgehst. Du bist aufgewühlt. Du flatterst auf.
In eurem ganzen Leben trainiert ihr Erfolg.
Jedes Mal, als die Dinge nicht so liefen, wie ihr es wolltet, habt ihr das Versagen genannt und wart ihr enttäuscht. Ihr habt eure Reaktion auf Erfolg eingeübt und trainiert, ob ihr ihn nun kanntet oder nicht. Ihr wurdet durch eure Enttäuschung bewegt. Vielleicht habt ihr geweint und euch zurückgezogen. Vielleicht seid ihr hoch und runter gesprungen. Vielleicht seid ihr versteinert und konntet euch nicht mehr rühren. Vielleicht wurdet ihr sprachlos.
Wie ihr Enttäuschung handhabtet, stellt dar, wie ihr Erfolg handhaben werdet.
Ihr habt das, was im Leben zu euch gekommen ist, euch trainieren lassen! Ihr habt versucht, das Leben herumzukommandieren, indes hat es euch befehligt. Ihr wart wie ein Hündchen an der Leine durch das Leben tangiert.
Du möchtest der Orchesterleiter sein, doch wenn ein Ruf erschallt: „Polka!“, spielst du eine Polka. Ein Ruf: „Walzer!“, und du spielst Walzer. Ein Ruf: „Jazz!“, und du spielst Jazz. Was für eine Aufregung! Ein Ruf: „Versagen!“, und du nimmst die Luft weg. Ein Ruf: „Erfolg!“, und du bist beschwingt. Das ist kein Dasein eines Orchesterleiters. Das ist eine Musicbox.
Beschwingtsein ist schlicht der gegensätzliche Pol zu Dämpfung oder Niederlage.
Ich sage nicht, die Ansinnen, die euch das Leben zureicht, nicht zuzulassen, doch rate Ich euch an, der neutrale Entscheider zu sein. Was immer das Leben euch zuruft, ihr müsst nicht auf diese Melodie aufspringen.
Ich sage euch, Meine Kinder, das, was ihr Erfolg nennt, und das, was ihr Versagen nennt, macht nicht euer Leben aus. Ihr macht euer Leben.
Leben ist viel-farbig.
Das Ausmaß, bis zu dem die Farben Einwirkungen auf euch haben, ist eure Wahl. Ihr habt nicht wahllos davon tangiert zu werden.
Neigt euch der Vorstellung zu, dass ihr ein stiller Strom seid, der durch das Leben läuft. Ihr seid ein Baum im Wald. Ihr seid eine Sonne, die scheint. Ihr seid ein kühler Mond, der reflektiert. Ihr seid eine Überallheit des Lebens.
Neben einem Strom kann ein Krieg stattfinden, und der Strom geht wie immer seiner Wege. Er fließt unentwegt und wird weder schneller noch langsamer.
Es scheint so, Meine Kinder hatten die Auffassung, dass es gut sei, an Geschwindigkeit zuzulegen, dass es gut sei, über die Geschwindigkeitsbegrenzung hinauszugehen, dass ihr auf Touren gebracht sein solltet, wenn ihr glücklich seid, und auf Touren gebracht sein sollt, wenn es euch schlecht geht. Ihr hattet die Vorstellung, dass ihr ein Chamäleon sein solltet, das seine Farben gemäß den Farben um sich herum ändert.
Aber ihr seid ein Menschliches Seinswesen, und eine Stille läuft durch euch hindurch, auf die ihr hören mögt, die ihr enthüllen, in euch aufnehmen und reflektieren mögt. Seid dieser Stille zurechenbar, und nicht so sehr dem, was um euch herum vorgeht.
Entsinnt euch, wer ihr unter allen Umständen seid. Das meint nicht, eine Pose anzunehmen. Aus der Wissendheit, nicht aus eurem Willen heraus, bleibt, wie ihr seid. Lasst euer Gewahrsein in etwas Größeres hinein strahlen als in die Fragmente und Scherben ungewisser Tätigkeiten um euch herum.
Wenn es an eurer Tür klopft, müsst ihr nicht hin hasten, um sie zu öffnen. Ihr könnt zu ihr hin gehen. Ihr könnt gleichmäßig grüßen, was an eurer Tür wartet. In jedem Falle, ein Postbote ist an eurer Tür. Wer immer da steht, er hat eine Botschaft für euch. Es ist vielleicht eine Botschaft, die ihr bevorzugt. Vielleicht eine, die ihr nicht befürwortet. Nehmt jede. Keine Hast ist nötig. Kein irgendgearteter Sturm.
Einige Neuigkeiten gelangten zu deiner Tür. Es sind bloß Neuigkeiten. Das braucht dich nicht zum Zittern und Beben zu bringen. Du kannst der gleiche nach, wie vor den Neuigkeiten sein. Nachrichten sind nichts Erdbewegendes. Neuigkeiten kommen und gehen, und du bist immerzu ein Kind Gottes.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #285 – 10.8.2001 – Whose Ship You Sail
WESSEN SCHIFF DU SEGELST
Für dich ist es gut zu wissen, dass du dich nicht jedem Umstand, der daherkommt, zu beugen hast. Indes bedeutet das nicht für dich, resolut zu sein. Das ist keine Frage des Willens. Es ist eine Frage, von der Stärke her zu kommen. Wirf all deine Ideen der Schwäche hinaus.
Du bist kein Stück Holz, das durch den Ozean hin und her geworfen wird. Du bist der Ozean. Der Ozean widersetzt sich nicht dem, was auf ihm segelt, aber genauso wenig verhaspelt er sich.
Die Winde, die blasen, sind nicht der Erstellende von dir.
Ich bin der Ersteller von dir.
Wenn das Leben dir eine Unfreundlichkeit austeilt, was ist es denn, was in Wirklichkeit passiert ist, das dich auf jene Weise tangiert, wie es das tut?
Bereite dich nicht auf einen Angriff vor, widersetze dich ihm auch nicht.
Du wendest dich nicht vom Leben weg, aber du kannst die andere Wange hinhalten, indem du die Situation anders anschaust. Schau sie aus einem anderen Winkel an. Sieh, dass das Vorkommnis dein Denken zu einer umfassenderen Perspektive gebracht hat. Sieh, dass es für dich eine Plattform ist, um dich zu heben. Sieh es als eine formidable Chance für das Energie-vergeudende Ego, sich davonzumachen. Werde effizient.
Es ist dein Ego, das flach gemacht wird, nicht du.
Das Ego ist nicht du. Es ist nicht einmal ein Teil von dir. Es ist eine Verkleidung. Ein Vortäuscher.
Lasse dein Ego sich verletzen. Es liegt nicht dir an, es zu schützen. Dein Ego ist eine Lappalie, und du kannst es loslassen.
Was ist deiner Aufmerksamkeit wert?
Zehn förderliche Vorkommnisse passieren, und, erfolgt ein Ereignis oder eine Bemerkung, die dich scheinbar nicht würdigt, und du schwenkst deine Aufmerksamkeit nach dorthin. Ist es nicht so? Schwenkt eure Aufmerksamkeit zurück.
Segnet den Täter. Was sonst klappt so gut?
Entsinnt euch, ihr seid Beseitiger von Grenzen. Ihr stellt nicht neue auf.
Ihr seid nicht dafür bestimmt, Vergelter zu sein, auch nicht in Gedanken.
Niemand verletzt deine Gefühle.
Du interpretierst etwas als Affront.
Du überfällst dich selbst.
Lege deine Schwerter nieder. Höre auf, sie auf dein eigenes Herz zu richten.
Du bist für Größeres gemacht.
Sieh, dass du als Auflöser von Schmerz gemacht bist, nicht als Einfänger von ihm.
Du bist ein Beobachter der Ereignisse, die sich zutragen. Sie kommen und gehen, und du bleibst.
Du bist ein Bollwerk an Stärke. Du brauchst dich nicht anspannen und dich nicht stark machen. Du bist es bereits. Du brauchst nicht deine Muskeln spielen lassen, währenddessen du mächtig bist.
Großherzigkeit kommt von Stärke.
Du kannst der Geber von Freundlichkeit sein.
Du kannst emotionale Schuld auslöschen. Ziehe sie dir nicht zu.
Gib dem Schiff, auf dem du segelst, einen Namen. Benenne es: Güte und Gunst. Benenne dein Leben danach, was du möchtest, dass es ist. Nenne es nicht: Kleine Dinge Gelangen zu Mir.
Was für ein Abzeichen trägst du an dir? Was für einen Aushang hältst du? Was schreibst du mit deinem Leben? Du bist ein Zauberstift, der alles und jedes schreiben kann. Du kannst Bestürzung oder Erstaunen schreiben. Es ist deine Wahl. Entsinne dich, du wählst. Du bist nicht ohne Wahl.
Verbreitere dein Leben, und du verbreiterst das Glück der Welt. Ziehe deine Flagge hoch und halte sie hoch. Wen repräsentierst du?
Du bist ein Abenteurer auf der hohen See des Lebens.
Entrolle dich selbst.
Lebe dein Leben nicht in flachen Gewässern.
Gib einen Toast aus. Feiere die Gelegenheit deines Lebens auf Erden. Würdige dich selbst. Mache dir nicht so viel daraus, was Andere sagen oder tun. Sie segeln vielleicht auf einem kleineren Schiff. Nicht aber du.
Du bist Mein beschenktes Kind. Ich habe dich auf diese Reise gebracht. Du befindest dich auf ihr auf Mein Ansinnen hin. Ich habe dich gut vorbereitet. Du kommst vom Königshaus. Du entstammst einer hochherzigen Linie. Du bist ein Fortsetzer von ihr. Du bist weitsichtig und umsichtig, und du repräsentierst Meine Heiligkeit. Du segelst Mein Schiff. Mein Name steht auf ihm. Segle es gut.
Ermattete Gedanken ermatten dich.
Das Denken neuer Wege wird dich verlebendigen. Deine zur Einsatz gelangende Energie wird größer sein. Du wirst in der Lage sein, durch Dinge zu segeln, die du zuvor nicht einmal anpacken konntest.
Neues Denken bedeutet ein neues Du.
Deine Gedanken sind ein Indikator dafür, wo du bist.
Setze deine Gedanken dorthin, wo du sie haben möchtest.
Nimm Gedanken aus höheren Regalen.
Dort liegt Glücklichsein.
Alte Gedanken wurden zertreten und haben sich verschlissen, und demnach verschleißen sie dich.
Setze einen neuen Hut auf.
Heute sieht es nach einem guten Tag aus, um einen Neubeginn zu machen.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #286 – 11.8.2001 What Is God to You?
WAS IST DIR GOTT?
Hefte dich nicht einmal an Meine Worte fest. Es sind nicht Meine Worte, die du zu kennen oder wiederzugeben hast. Es ist die Liebe und die Gelegenheit, die sie dir geben, die bekannt zu machen sind.
Meine Worte sind wie eine Umarmung in Liebe. Meine Arme umfangen dich zu Meiner Brust. Es geht nicht um das Umfangen, das du zu kennen hast. Es geht nicht um das Umarmen, das du zu kennen hast. Es ist das Einssein Unserer Liebe, die über Meine Umarmung hinausgehend umfängt.
Ein Vater unterstützt seine Kinder, aber der Vater ist um Vieles mehr als der Bereitstellende. Was liegt jenseits seiner Arbeiten, die Familie zu ernähren?
Im selben Stil, es geht nicht um das, was Ich zu dir sage oder für dich tue. Es geht darum, was Ich dir bin, ob nun in deinem bewussten Gewahrsein oder nicht.
Was bin Ich dir? Ich bin deine Quelle. Ich bin dein Gründer. Ich bin dein Finder. Ich bin dein Unterhalt. Aber was bin Ich dir?
Welchen Zauber webe Ich, während Meine Worte über dich weg waschen?
Was ist dir Wasser? Du planschst in ihm. Es kühlt dich und du erfrischst dich, indes hat das Wasser, jenseits seiner Dienstbarkeit für dich, seine Macht.
Also, was bin Ich dir?
Ich bin dein Seien. Ich bin Kette und Schuss von dir und der Weber von dir, aber Ich bin viel mehr. Ich bin deine Stimme und deine Obertöne, und gleichwohl, was bin Ich dir?
Was Ich bin, dieser undefinierbare Gott, von dem so viel, so ernsthaft und so leicht geredet wird?
Was bin Ich dir?
Wo und wie Existiere Ich und was macht Mich in deinem Leben derart dienlich? Was ist meine Domäne, und Was und Wer bin Ich? Und Was bin Ich dir?
Wörter können es nicht sagen. Ich bin jenseits der Wörter und der Geschichte, die sie erzählen.
Ich bin Das Was reist und still bleibt.
Ich bin Das Was umherstreift und nie wandert.
Ich bin Das Was alles hat und dennoch nach dir sucht.
Ich bin in der Höhe, und Ich bin auf Erden. Meine Bleibe ist im Himmel, und Ich residiere in deinem Herzen.
Ich bin ein Rätsel, doch bin Ich weit mehr als das. Ich bin die Frage, und Ich bin die Antwort, und Ich bin weitaus mehr.
Ich bin Gott der Allmächtige, der All-Machtvolle, der All-Liebe, der All-Freundliche, der Alles in Allem, Alles von Allem.
Ich bin das Licht, das dich umgibt. Ich bin das Licht des Himmels, das in deinen Augen widergespiegelt ist.
Ich bin ungesehen, und dennoch bin Ich Alles.
Ich bin die wesentliche Natur von dir.
Du fängst einen flüchtigen Eindruck von Mir ein, aber du hältst Mich nicht in deiner Sicht.
Du bewegst Mich, sogar unterdessen Ich unbeweglich bin.
Ich bin Gott der Allmächtige.
Es gibt keine andere Macht wie die Meine. Es gibt keine Liebe wie die Meine. Meine Liebe ist Meine Macht, und sie ist die deine.
Nimm an Meiner Liebe teil. Sie ist in Meinen Worten inbegriffen. Meine Worte reichen bis zu dir hinaus und ziehen dich Himmelwärts, aber es sind nicht Meine Worte, die dich ziehen. Es ist Meine Pracht, die die Pracht von dir zu Mir hin zieht.
Ich gab dir alles, sodass du Meine Liebe erkennen kannst. Blumen, Kinder, Farben, Menschenseelen, fühlende Wesen, Sonne und Mond waren für dich nicht genug. Du wolltest Meine Liebe nachgewiesenermaßen. Das, was Nachweis selbst ist, benötigt keinen Nachweis. Es benötigt alleine Liebhaber.
Also sei demgemäß Meine Liebe und erwidere getreu. Dein Leben wird deine Antwort auf Mich sein.
Und Ich werde zuhören und zusehen, unterdessen Meine Liebe um die Welt kreist.
Was bist du Mir? Du bist Meine Freude. Das ist alles, was du zu wissen brauchst.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #287 – 12.8.2001 – God’s Revelation
GOTTES OFFENBARUNG
Sobald du wachsamer geworden bist, wirst du sehen, wie Ich dir Antworten auf deine ausgesprochenen und unausgesprochenen Gebete rübergleiten ließ. Du hast dich umzuschauen. Ich pfeffere dich in deinem Leben mit Antworten voll, du aber schaust dich nicht nach verschiedentlichen Antworten um, oder du bist schlicht derart betört durch deine Probleme, dass du überhaupt nichts außer deine Probleme siehst. Sieh auf, sieh auf!
Ich habe all die Antworten, und Ich übergab sie dir.
Ich sagte: „Lasse Licht sein“, und da war Licht.
Ich sage: „Lasse jetzt in dir Licht sein“, und dein Herz und dein Geist werden erhellt. Achte darauf.
Es ist nicht so sehr, dass du die Ereignisse und Zeichen und Wörter, die daherkommen, zu interpretieren hast. Du hast sie spitz zu bekommen. Du bist wie ein Fisch, der kleine Fische fängt. Du musst merken, da sind kleine Fische rundum, und du musst deinen Mund öffnen.
Meine Antworten schwimmen überall umher. Kleine Fische tragen keine Zeichen um ihren Hals mit der Aufschrift: „Hier kleine Fische!“. Du musst das genau bestimmen, was direkt vor dir ist, bevor du für es offen sein kannst.
Halte nicht so sehr fest, und du wirst sehen.
Eines Morgens wirst du aufwachen, und die eine oder andere Idee wird dich erreichen. Selbstverständlich wirst du denken, du habest sie gedacht. Doch, wie auch immer, eine Idee kommt her, und du denkst: „Aha! Wieso habe ich das nicht bereits früher gedacht? Die Antwort lag die ganze Zeit direkt vor mir, und ich sah sie bis jetzt, bis jetzt in der Minute, nicht.“ Sei glücklich, du bist aufgewacht, um jetzt etwas zu sehen, auch dann, wenn es bei dir ein Jahr brauchte!
Öffne deine Augen, dein Herz und deinen Verstand. Sei mehr offen als geschlossen. Sei nicht eng verschlossen. Sei nicht feste offen. Sei einfach offen, so wie sich der Tag der Sonne öffnet.
Ein Fenster, durch das du zur Weite draußen siehst, hat eine Glasscheibe und ein Gitter. Doch, um an den lieblichen Anblick heranzureichen, den du durch das Fenster und das Gitter siehst, musst du beide öffnen, oder du musst rumgehen und irgendwo rausgehen. Du hast etwas zu öffnen und dort hinaus zu gehen. Doch als erstes werden deine Augen gerührt. Wie zwei Schmetterlinge gehen deine Augen nieder, und dann kannst du mit dem Rest von dir demjenigen folgen, was deine Augen, bevor du dorthin gingst, sahen.
Manchmal siehst du nur etwas, wenn du an ihm bereits vorbeigegangen bist, und es bringt dich dazu, umzukehren. Du kannst es nicht mehr länger anfassen, aber du hast es gesehen, und das Sehen, das Licht, jene sind womöglich bedeutsamer als das Berühren. Das Anfassen wird vielleicht erweisen, was du gesehen hast, eine weitere Kerbe an Glaubwürdigkeit.
Sehen ordnet die Dinge an. Anfassen schreibt den Ort fest. Doch, das ist selbstverständlich, es sind weder deine Augen, die sehen, noch deine Hände, die anfassen. Sie sind schier Instrumente deines Herzens und Geistes. Dein Herz und Geist erzählen die Geschichte. Dein Herz und Geist enthüllen dir die Geschichte. Ja, du bist der Schreiber der Geschichte, und ihr Leser. Und dennoch ist es Meine Geschichte, die du erzählst.
Ich gebe Mich dir selbst hunderttausendmal am Tag preis.
Erlerne Meine Sprache, die jenseits der Worte liegt. Meine Sprache ist jenseits des Konzepts des Wortschatzes. Aber Meine Sprache ist sehr vielsagend.
Ich habe keine Geheimnisse. Das ganze Universum ist Meine Offenbarung, und du bist Teil Meiner Offenbarung. Offenbare dich nun dir selbst auf die gleiche Weise, wie Ich Mich dir offenbare. Das ist die Offenheit, von der Wir reden. Du bist ein Sender wie auch ein Empfänger. Die Signale, die du sendest, wirst du empfangen.
Wenn du dich festhältst, wird sich die Welt dir widersetzen, denn du stellst dich dem Leben entgegen. Hebe deine Füße ein wenig über den Boden. Du musst nicht derart erdverbunden sein, wie du dachtest, wie du gelehrt wurdest. Lockere deinen Griff, und alles wird in deiner Reichweite sein. Ich gebe dir alles. Du hast alles. Du hast bloß gezählt und gewogen, um sicher zu stellen, dass nichts fehlt, und somit entgeht dir etwas, während du abmisst.
Habe an allem teil, was Ich dir gebe, denn Ich habe es dir gegeben, und es ist das deine, es jetzt soeben zu haben.
Die Worte „Denn Ich bin bei dir“ sind kein müßiges Geplapper. Das ist Gottes ehrliche Wahrheit.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #288 – 13.8.2001 – Scene II
SZENE II
Glaube daran, dass es einen Kern von dir gibt, der weit über das hinaus rein ist, was du beschieden hast. Du bist des Bemerkens wert. Alle Dinge um dich herum, die dich bestürzen, sind nichts als tarnende Camouflage. Die Dinge, die dich über dich selbst bestürzt machen, sind Camouflage auf der Spitze der Camouflage. Beseitige das.
Die Peripherie deckt nur die Peripherie ab. Du hast aber an die Peripherie geglaubt. Du hast dich auf einer unausgeglichenen Skala gewogen, und somit deinen Wert unterschätzt. Du nahmst eine irrtümliche Schätzung vor und nahmst sie für akkurat. Wiege die Peripherie, falls du das musst, kenne jedoch den realen Wert von dir und worin er liegt. Möchtest du ein wenig Glauben an die Skala aufbringen, mit der Ich dich wiege?
Klar, Ich wiege dich nicht. Ich kenne keine Gewichte und Skalen. Ich kenne Liebe, und auf diese Weise kenne Ich dich.
Hinter all den Dingen, die du auf dich gehäuft hast, liegt eine unermüdende Ganzheit. Diese Ganzheit kann etwas Beachtung gebrauchen. Sie wurde übersehen. Sie scheint immer einfach die gleiche zu sein. Sie braucht von dir kein Polieren, aber ein wenig Anerkennung, das wäre freundlich.
Du kannst diesen schönen Kern von dir als ein Baby betrachten, das geboren wird. Es wartet darauf, dass es von dir überbracht wird, sodass es angeschaut werden kann. Es kam in die Existenz, damit es alle sehen können. Aber du hast es nicht gesehen. Du hast nicht bejaht, was inwendig in dir ist. Du kauftest mattiertes Rauschgold und nahmst das als du her.
Es ist für Mich ein unaufhörliches Geheimnis, wie es für dich leichter ist, dir Bodensatz zu kaufen und ihn als du zu bezeichnen, und wie es für dich schwerer ist, unter keinen Kosten den wahren Wert von dir zu akzeptieren. Selbstverständlich, du müsstest deine Illusionen aufgeben, deine düsteren Illusionen über dich selbst. Du hättest deine Negativität aufzugeben. Du hättest dich an deine Helligkeit zu gewöhnen.
Es gibt nicht einen oder eine unter euch, der oder die nicht soeben jetzt aufstehen und sich nicht zu seiner und ihrer wahren Statur erheben könnte.
Du warst eine Statue deiner selbst, doch nun kannst du aus dieser Kruste ausbrechen und die Wahrheit von dir enthüllen, die sich immer danach sehnte, durchzubrechen.
Du warst nicht einmal ein Faksimile deiner selbst. Du warst eine Konglomeration dessen, was Andere von dir dachten. Jemand sah dich als nett an, also warst du es. Jemand sah dich als vorwitzig an, und so warst du es. Jemand sah dich als nicht hell an, also verbargst du deine Helle. Jemand dachte, du gingst zu schnell, und du wurdest langsamer. Jemand dachte, du seist zu langsam, also nahmst du Geschwindigkeit auf. Jemand dachte, dein Körper sei zu schwer, und du versuchtest, schmal zu werden. Dein Körper und seine Reaktionen wurden in den Blick genommen, wurden exhumiert, aber niemand hat dich angeschaut, hat man das denn getan, wirklich?
Wer hat sich nach dir umgesehen, nach dieser schönen Essenz von dir, die Ich euch herzlich ersuche sie anzuerkennen? Kein einziger dachte daran, sich nach ihr umzusehen, und also ignoriertest du dich selbst.
Ich sage euch unzweideutig, dass ihr mehr seid, als ihr euch je einen Gedanken darüber schenktet. Ihr seid hier auf der Erde wirklich nicht als ein Schuft. Ihr seid hier als ein Licht. Und ihr müsst euer Licht kennen. Ich kenne euer Licht. Jetzt müssen du und Ich es kennen. Du musst dich Meinem Gewahrsein von dir anschließen.
Die Schönheit inwendig in dir wartet darauf, zum Ausdruck zu kommen. Sie ist Meine Schönheit dort. Kannst du nicht Meine Schönheit zum Ausdruck bringen, die du beherbergst? Möchtest du, ein für alle mal, akzeptieren, dass Ich es bin, aus dem du gemacht bist?
Du hast einen Ackergaul geritten. Steige ab und reite das Ross, das möchte, dass du es reitest.
Berste aus deinem humpelnden Selbst heraus.
Szene II ist fertig; sie kann losgehen.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #289 – 14.8.2001 – A Locket
EIN MEDAILLON
Wenn du einen Heavenletter liest oder andere Neuigkeiten von Mir empfängst, ist es so, als hebe Ich dich sanft hinauf und als halte Ich dich hoch oben. Und wenn du damit durch bist, wirst du sachte herunter gestellt und zur Erde zurückgebracht, und dennoch, du bist ein wenig größer. Etwas von deiner Himmelwärts geführten Reise bleibt bei dir.
Es ist nicht so, dass du davon Fotos hast, obgleich, du könntest das. Die Himmelsluft hat dich berührt. Du hast sie eingeatmet. Sie ist durch dich geweht und ist Teil von dir geworden, in deinen Zellen, so könnten Wir sagen.
Hier nun der knifflige Teil. Du bist bereits voll vom Himmel. Also kann unsere Reise eigentlich nicht abfärben. Unsere Reise ist mehr von der Art wie Unser Rubbeln eines süß-riechenden Krautes zwischen Unseren Handflächen. Du hattest dieses Kraut bereits in deiner Tasche, doch nun nimmst du es heraus, bewegst es herum und reibst es in deinen Händen gegen sich selbst. Das lässt seinen Duft frei. Dieses gewöhnliche Kraut, fälschlicherweise als selten angesehen, war die ganze Zeit das deine, und jetzt ist es reaktiviert. Im freundlichen Verkehr mit Mir fand es zur Wiederbelebung.
Eine Besonderheit an Erfahrung ist dir untergekommen. Die Erfahrung lautet, dass du aus dem Schlamm deiner Gedanken herausgehoben bist. Dein Geist wird gereinigt und einen Moment lang zum Trocknen in die Sonne gelegt, und danach wirst du dich, einerlei wie du dich selbst befindest, an etwas von der Erfahrung erinnern, durch Gott hoch gehoben, in den Arm genommen, gestreichelt und auf deinen Weg geschickt worden zu sein.
Und falls du dich nicht entsinnst, wirst du die Erinnerung daran haben, dass du etwas vergessen hattest. Du kannst nicht so recht an diesen Augenblick denken, aber du weißt, er wird zu dir zurückkehren, was auch immer du vergaßt und wessen du dich nicht mehr so recht erinnern kannst.
Du bist die schlafende Schönheit. Du bist die dösende Schönheit. Was sonst kannst du sein?
Wie sehr wurde der unschuldige Apfel der Vergesslichkeit beschuldigt. Adam und Eva und die Schlafende Schönheit sind ein und dasselbe. Und ihr seid die Wiederaufnahme des Spiels. Oder vielleicht zieht ihr es vor, Cinderella zu sein, die so lange nicht aufwachte, bis sie wiedererkannt werden sollte. Sei deine eigene Märchen-Gottesmutter. Der Zauberstab ist dein Gewahrsein.
In jedem Falle wartet ein Zustand der Huld auf dich. Eine Atempause lang? Mehr als eine Atempause. Ein permanenter Zutritt. Du wirst diesen Zustand der anmutigen Huld derart entschieden betreten, dass es nichts anderes mehr gibt. Er wird dich nie mehr verlassen, auch tat er das nie. Doch jetzt wirst du ihn in deinem Gewahrsein bei dir tragen, und du wirst nie mehr vergessen.
Du warst in einem Garten, und du hast an einer Rose gerochen, und du hast dich inmitten der riechenden Blütenblätter ergangen, das ist alles, was du weißt. Den Geruch wirst du nie los. Du wirst das Blütenblatt.
Bist du nicht ein Blütenblatt der Blume des Himmels?
Alle Blumen wachsen zum Himmel heran.
Und du desgleichen.
Die Anziehungskraft ist zu groß.
Ich ziehe dich jetzt soeben an.
Ich flitze direkt vor dir, sodass du es merken wirst.
Ich lasse vor dir Dinge fallen, sodass du einen Augenblick lange anhalten wirst, um zu sehen, was dir zugestoßen ist. Was Ich fallenlasse, wird dir helfen, dich zu erheben. Bücke dich nieder, und dann siehst du hoch. Stolpere, solltest du es müssen, und dann schaue hoch.
Du hast nach unten geschaut. Genug. Du hast genug dort geschaut, wo du warst. Schau dorthin, wohin du dich erhebst.
Das Wasser läuft dir im Mund zusammen. Du befeuchtest dir deine Koteletten. Du schnaufst in Vorfreude. Bloß ein wenig weiter, und du wirst die Oase ausmachen. Die Luftspiegelung ist nicht das, was sie scheinbar ist. Es ist dort. Die Luftspiegelung denkt, es sei nicht dort. Es war die ganze Zeit über da. Aber du hast scheel dreingeschaut. Du hast irgendwohin geschaut, nur nicht in das volle Licht des Himmels. Irgendwo anders hin schauen ist von der Seite her schief schauen. Anderswo ist von der Seite her schief schauen.
Du trägst inwendig in dir eine Sicht des Himmels. Es ist ein kostbares Medaillon. Öffne das Medaillon. Du hast vergessen, dass du es bei dir trugst. Das Medaillon ist dafür bestimmt, geöffnet zu werden. Und lediglich du kannst das Medaillon so nahe an deinem Herzen öffnen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #290 – 15.8.2001 – A Treasure Chest
EINE SCHATZTRUHE
Manchmal, bloß manchmal, wenn in deinem Leben für dich Menschen schwierig werden, liegt es daran, dass du dich voran bewegt hast, dass du gewachsen bist, dass du überschritten hast, wo du warst, und dass du noch nicht herausgefunden hast, wo du entlanggehst. Also stoßen du und deine Compadres aneinander, da ein in viele Richtungen ausgeschlagenes Wachstum vorliegt, und da ihr nicht mehr so recht zusammen passt. Da ist eine Nische, in die du einst passtest, jetzt nicht mehr.
Es ist eine Art Recyceln.
Verzweifelt nicht.
Das Leben ist eine Art Marsch, und ihr marschiert weiter.
Seid nicht traurig über eure eigene Entwicklung.
Ihretwegen seid ihr hier.
Ihr wachst näher zu Mir.
Schuhe, die einmal gepasst haben, passen nicht mehr. Das ist alles.
Das ist ein Transit, und ihr müsst etwas Packen und Entpacken ausführen. Das ist alles.
Früher oder später reicht eure Bewusstheit an eine weitere Sprosse der Leiter, und ihr habt die vorherige loszulassen.
Erinnert euch, wo ihr klettert. Erinnert euch, dass ihr zu Meinem Bewusstsein heran wachst.
Ihr werdet erwachsen. Was das für ein wunderbarer Ausdruck ist! Eure Sprache sagt es. Ihr wachst hoch.
Ihr könnt anders auf das Unbehagliche in eurem Leben schauen. Ihr seht zur Zeit, was ihr früher nicht einmal bemerkt habt.
Das bedeutet nicht, dass ihr dem gegenüber aufgeweckt sein müsst, was euch unwohl ist. Das bedeutet, dass ihr es dann spürt, wenn die Ärmel zu eng werden. Ihr müsst danach nicht Ausschau halten.
Wärst du ein Grasfresser, so würdest du wissen, wann es zu grüneren Gefilden aufzubrechen gilt.
Du liebst es, dort zu bleiben, wo deine Füße hingepflanzt sind. Füße aber sind dafür vorgesehen, sich zu bewegen. Sie wurden nie eingepflanzt.
Sieh jetzt, dass du radschlagen wirst.
Eine große Bewegung kommt auf dich zu, und dich bewegen, das sollst du.
Sei ein williger Reisender. Die Straße, die du einschlägst, führt zu Mir. Du reist ohnehin mit Mir. Letztlich ist überhaupt keine Änderung zu verzeichnen. Du denkst bloß, es habe sich etwas geändert.
Du befindest dich nicht in einem Wirbelwind. Du befindest dich in einem Strudel des Lebens.
Du kreiselst nicht. Du entwickelst dich. Entwickeln ist leicht, wenn du nicht an dem Tag zuvor festhältst.
Vielleicht beginnst du gerade, Form anzunehmen. Du dachtest, du wurdest geformt, aber du befandst dich im Prozess des Formens.
Dein Leben ist keine gerade Linie.
Die Gestalt deines Lebens ist eine Spirale oder eine Doppel-Helix. Es ist in einem simplen Muster, in einem Muster, was ihr verzwickt, ineinander verflochten nennt.
Simpel ist es, das Leben vor euch. Ihr steht schlicht auf und tut, wozu ihr gerufen seid. Und es ist so, Ich bin es, Der euch ruft. Und Ich treibe euch an.
Ihr seid nicht unlebhaft. Ihr seid lebhaft, und Bewegung ist die Bedingung für Lebhaftigkeit.
Wovor habt ihr Angst? Ihr geht mit euch selbst. Es ist euch nicht möglich, verschollen zu gehen.
Wo ihr euch jetzt im Leben befindet, war euch einst etwas Unbekanntes. Und nun bleibt ihr dabei dran.
Ihr macht euer Leben nicht zu einem Vorschlag vor euch. Ihr findet es direkt vor euch.
Ihr habt keine Landkarte. Ihr macht eine Karte, während Wir reden.
Das Leben ist ein Abenteuer. Es ist eine Schatzsuche. Es mag sein, ihr wisst nicht, welchen Schatz ihr sucht oder wo er liegt. Es ist fast sicher, dass ihr es nicht wisst. Aber ihr sucht nach ihm. Darin besteht eure Aufgabe. Ihr sucht nach eurem Glück.
Wir wissen, Ich bin der Letztliche Schatz. Das Leben ist die Schatztruhe, und ihr habt sie zu öffnen. Was ihr findet, das mag euch überraschen. Ihr könnt es nicht bestimmen. Ihr öffnet eine Truhe, und das, was drinnen ist, wird offengelegt. Ihr könnt sie nur öffnen und durchsehen. Habt keine Angst, sie zu öffnen. Das Öffnen steht euch an. Euer Name steht drauf.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #291 – 16.8.2001 – Desire Enough
SEID GENUG BESTREBT
Wie wichtig ist doch der Fokus! Ruht euer Hauptaugenmerk auf dem, was ihr wollt – oder was Ich will -, so werdet ihr dorthin gebracht. Die Kraft eurer Aufmerksamkeit zieht euch dorthin. Euer Geist bewegt sich nach dorthin voran, wo ihr sein wollt, oder was ihr erschaffen wollt, und auf diese Weise gelangt ihr dort hin.
Es geht nicht um all die Arbeit, die ihr tut. Die Arbeit ist in Wirklichkeit eure Füße, die folgen. Eure Füße führen nicht an. Sie folgen.
Ihr habt ein Bild im Sinn, und das ist das Erzielen.
Lasst Uns sagen, ihr seid bestrebt, Mich um Meinetwillen bekannt zu machen. Was immer ihr tut, um Mich bekannt zu machen, ist so eine Art Abgaben, die ihr bezahlt. Die Welt erhebt sie von euch. Aber in Wahrheit ist es euer Trachten, das Mich in die erste Reihe bringt. Eure Augen liegen auf Mir, und andere Augen schwenken dort hin, wohin ihr schaut.
Nennt es Verlangen. Nennt es Intention. Nennt es Meinen Willen. Mein Wille geschehe. Euer Begehren trägt euch. Ihr könntet die Arbeit ohne euer Bestreben nicht erfüllen, das euch die Energie gibt, die Arbeit auszuführen. Eine Arbeit, die ohne ein tiefes Bestreben nach etwas jenseits von ihr ausgeführt wird, ist Sklaverei.
Resultat entkommt Bestreben. Und was ist Bestreben anderes als ein Wandel in der Aufmerksamkeit? Eine kleine Verlagerung, und ihr befehligt all die Kräfte des Universums auf euer Geheiß.
Etliche Bestreben liegen nicht auf der Oberfläche. Es mag sein, ihr erstrebt etwas, was ihr nicht einmal kennt. Und wenn dann das Gute euch erreicht, denkt ihr vielleicht, es sei euch hingereicht worden, indes, nein, ihr überbrachtet es. Ihr habt es gerufen, und es kam. Ihr habt nicht zu wissen, dass ihr es ruft.
Nehmt zum Beispiel Mich. Früher oder später werdet ihr Mich in eurer Sicht haben, und ihr werdet denken, dass Ich von oben herunter gestiegen bin, gleichwohl, ihr brachtet Mich zu eurem Gewahrsein. Oder Wir können sagen, euer Gewahrsein brachte Mich zu euren Füßen. Ich war die ganze Zeit da und knüpfte eure Schuhe.
All eure Begehren sind erfüllt worden. Alles, was ihr vor euch hin haltet, tritt in Erscheinung. Haltet ein Bild dessen, was ihr erstrebt, vor euch. Erteilt euch die Erlaubnis, in diesem Bild euren rechtmäßigen Platz einzunehmen. Versagt euch nicht den Zugang.
Auf dieselbe Weise, wie ihr die Nachfolge von euch antretet, vereitelt ihr euch.
Ihr wisst sehr gut, wie ihr euch vereitelt. Ändert jetzt euer Denken. Tut das Gegenteil.
Vereiteln nimmt in eurem Bewusstsein den Anfang. Ihr sagt, ihr könnt es nicht tun, oder ihr könnt es nicht werden, oder ihr könnt es nie erzielen, und auf diese Weise bejaht ihr die Vereitlung und zieht die Schultern hoch und wendet euch um.
Sagt jetzt noch mehr als „Ich kann“. Sagt: „Ich tue es. Ich tue es soeben jetzt mit dem Bestreben.“ Sagt: „Ich bin im Begriff es zu werden.“ Sagt: „Ich erreiche mein Bestreben. Mein Bestreben erreicht mich.“ Sagt: „Ich gehe unentwegt voran.“ Und dann geht unentwegt voran.
Macht euer Bestreben genügend groß. Reichtum ist kein Bestreben, das groß genug ist. Vielleicht denkt ihr, er sei groß, aber er ist letztendlich bloß Fetzen von Papier und Kreise aus Metall, über die man sich geeinigt hat, sie repräsentierten einen gewissen Wert.
Fülle ist etwas anderes. Fülle ist dein Recht und dein Erbe. Sie wurde dir bereits zugesetzt.
Gesundheit erstreben ist kein genügend großes Erstreben. Gesundheit ist der Startplatz. Sie ist dein Recht und dein Erbe. Nimm ein größeres Bestreben als Gesundheit her. Die Gesundheit deines Körpers erstreben, das ist zu klein. Ich sage nicht, sie nicht zu erstreben. Ich sage, mehr zu erstreben.
Bestrebe, dass deine Bestreben groß genug sind. Habe ein umfassenderes Bild deiner selbst inne, und deine Bestreben werden stattlich sein. Sie werden schlicht sein, und sie werden stattlich sein.
Ah, hier Folgendes. Sei bestrebt, deine Pracht zu kennen, und sodann wird die Pracht hinterherkommen. Erstrebe nicht die Stücke der Pracht, sondern die Pracht selbst.
Sei bestrebt, ein wahres Bild von dir selbst zu haben, und fortan wirst du es haben.
Deine Bestreben dienen etwas über dem Bestreben hinaus. Ihnen geht es um einen Zweck. Deinem Bestreben geht es um etwas mehr, als dass der Name des Bestrebens zum Ausdruck gelangt.
Erstrebt die Stärke Meines Willens.
Erstrebt Meinen Willen, zu erkennen, was er ist, und, ihm zu folgen, und er wird auf euch zu gerannt kommen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #292 – 17.8.2001 – You Are a Simple Peddler
DU BIST EIN SIMPLER HAUSIERER
Gott ist ein Wachposten.
Ich blase das Horn des Lebens. Sobald es einmal erklungen ist, hallt es durch das Universum wider. Ja, es brachte das Universum ins Sein, und das fortdauernde Erklingen hält es am Laufen. Du bist Teil der Schöpfung, die aus Meinem Ruf gemacht wurde. Ich berufe dich ein. Ich berufe dich immer noch ein.
Einmal gespielt, hält der Ton an. Du bist ewig. Du bist der Klang, der Meinen Lippen entströmte, und Ich summe dich unablässig.
Du bist der Ton, den Ich auf Meiner Flöte spiele. Flöte, Horn, das ist egal. All Meine Instrumente spielen die Töne Meiner Liebe. Was aus Mir herauskommt, ist, was Ich will. Und, oh, wie habe Ich dich gewollt! Für Mich bist du wie ein herumgeisterndes Lied, das unablässig durch Mich hindurch läuft. Unaufhörlich gehst du durch Mich. Ich bin in dir, und du bist ebenfalls in Mir. Ein Strang der DNA erzählt die gesamte Geschichte. Du bist einer Meiner Stränge.
Wozu bist du in der Lage?
Zu was immer du möchtest.
Du hast den gesamten Code. Nimm deinen Pickel. Du hast deinen Pickel genommen.
Alle Buchstaben des Alphabets sind inwendig in dir enthalten. Alle Töne der Tonleiter sind die deinen. Inwendig in dir ist das Ganze eingefasst. Deine Wahlen sind unbegrenzt, denn du bist Meine Saat.
Hast du dir das anders gedacht? Dachtest du, du seist ein Löwenzahnsame, der wahllos von irgendwoher herbeigeweht wurde? Ich habe dich umsichtig auf dem Universum platziert. Ich wusste, was ich tat. Lautet so dein größter Zweifel, dass Ich das nicht tat? Ich wusste genau, was Ich machte, als Ich dich gestaltete. Und Ich wusste genau, wo Ich dich niedergehen ließ. Du wurdest sozusagen Prepaid ausgesandt. Ich schrieb deine Bestimmung nieder, und Ich war sehr exakt. Du warst ein absichtsvoller Akt Meinerseits. Ich nahm Mir Ruhe und Zeit, als Ich dich erschuf. Ich hatte keine Hast. Ich bin Gott.
Ich rührte dich weidlich. Du gerietst zu dem Bilde, das Ich von dir hatte. Welch anderes Bild wäre Mir möglich gewesen innezuhaben, als dasjenige der Liebe?
Du bist die Lieblichkeit, die Ich erschuf.
Du warst kein Experiment.
Ich erschuf dich vollkommen.
Ich bin ein großer Hersteller von Süßigkeiten. Und Ich gab dir die Erde in Verwahrung. Als Ich euch sagte, euch zu vermehren, meinte Ich, Meine Liebe zu vermehren, Meine Lieblichkeit zu vermehren, Meinen Willen auf Erden zu vermehren. Obschon Ich euch eine Menschliche Form verlieh, war das nicht Mein größter Belang. Eure liebliche Anmut war es. Eure unmäßige Lieblichkeit war Mein Anrecht. Ich steckte euch auf einem Paradies namens Erde ab. Ich hätte euch nicht in einer Wüste platziert. Oder, falls Ich das getan hätte, hätte Ich euch Wasser gegeben, und infolgedessen wäre es keine Wüste gewesen.
Als ihr auf der Erde niedergegangen wart, wurde euch alles ausgehändigt, was ihr für euren gesamten Aufenthalt benötigt. Ich habe Mich in euch encodiert. Deswegen bist du Mein Kind der Liebe. Und während du hier auf der Erde weilst, gibst du Meine Liebe öffentlich bekannt. Als Mein Agent ist es das, was du tust. Du machst in anderen Herzen mehr Raum für Mich. Du machst mehr Raum, indem du Herzen mit Mir auffüllst. Das ist etwas Leichtes – Herzen mit Mir auffüllen.
Du bist dort, wo du bist, um Mich glücklich zu machen. Du bist Mein Glück auf Erden. Als Ich davon sprach, euch zu vermehren, meinte Ich auch Mein Glück.
Wisst ihr Bescheid, wie vermehren geht? Es ist eine Form des Zusetzens, nicht wahr? Nicht aber des Abzählens. Es handelt bestimmt nicht vom Sortieren oder Wegnehmen. Es ist weder Herabsetzung noch Ablenkung. Es ist Vervielfältigung.
Meine Liebe wird sich leichtlich vermehren, solange wie du nicht denkst, es obliege dir zu rationieren.
Ich übergab dir Pamphlete Meiner Liebe, um sie auszuhändigen. Es ist deine Rolle, sie in jede Hand zu legen, nicht bloß in etliche. Gib Mich fort. Addiere nicht zusammen. Es kostet dich nichts, es hinzubekommen, dass von Mir Notiz genommen wird.
Mein Wert übersteigt das Physische.
Sei mit dem Herzen von Mir großherzig. Gib Mich weg, damit Ich vermehrt werde. Dir wurde viel dazugetan.
Die Dinge nicht persönlich nehmen meint, es gibt nichts für dich zu nehmen. Wenn du Meine Güter auslieferst, was gibt es da, um es persönlich zu nehmen? Du lieferst Mich an. Du machst dir keine Gedanken über die Rechnungen für dasjenige, was du anlieferst. Du bist schlicht derjenige, der ausliefert. Du brauchst keine Empfangsbestätigung. Es ist nicht zuvorderst dein Paket. Du trägst es, um es irgendwo hinzubringen. Wie es entgegengenommen wird – das ist nicht deine Sache. Deine Bewandtnis ist seine Auslieferung.
Wovon Ich hier rede, ist auch eine Form, wie die andere Wange hinzureichen ist. Wie kannst du eine Kränkung ergreifen, wenn es nicht dir obliegt, sie zu ergreifen? Die andere Wange Hinreichen handelt vom Weitermachen in deinem Geschäft – besser: handelt vom Weitermachen im Geschäft deines Vaters. Du bist ein bescheidener Zusteller, kein Rechnungen-Eintreiber. Du betreibst Mein Geschäft nicht der Anerkennung von dir halber. Du brauchst niemandes Anerkennung. Du bist der Auslieferer. Ich habe dich nicht gebeten, Pakete von jemand anderem außer Mir abzuholen. Du brauchst keine Unterschriften. Du brauchst keine Trinkgelder. Du bist ein Auslieferer für Mich.
Achte auf das, was du tust, nicht auf das, was sonst jemand tut. Du bist für dich selbst verantwortlich, nicht für die Handlungen oder Reaktionen eines Anderen. Du bist verantwortlich für die Anlieferung Meiner Liebe auf der Erde. Das ist dein Arbeitsfeld. Ich habe dir nicht zugewiesen, Andere zu überprüfen. Ich bat dich nicht, irgendwas von einem Anderen zu erbitten, um sicher zu sein, dass er dir genügend Huldigung bezahlt. Du brauchst deine Gebühr nicht. Es gibt nichts, was dir gebührt, denn du bist ein schlichter Zusteller Meiner Waren.
Du bist ein simpler Hausierer. Du arbeitest nicht auf eigene Faust. Du arbeitest für jemand anderen. Du arbeitest für Mich. Entsinne dich, was Ich dir zu tun aufgab.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #293 – 18.8.2001 – An Awareness So Brilliant
EIN GEWAHRSEIN VON DERARTIGER BRILLANZ
Was wäre, wenn es stimmte, dass Ich tatsächlich in allem rund um dich herum enthalten bin? Was wäre, wenn Ich in jedem Gegenstand und in jedem Abbild eines jeden Gegenstands enthalten wäre? Was wäre, wenn Ich wirklich in dir wäre? Wenn Ich in allem bin, was du anschaust, bin Ich in dir enthalten, der ebenso der Schrank ist.
Was wäre, wenn es in Wirklichkeit da draußen für dich nichts anzusehen gäbe, und wenn es deine eigene Widerspiegelung wäre, was du durch deine Augen siehst? Was wäre, wenn alles du wäre?
Was wäre, wenn du da draußen und da drinnen wärest? Du bist das Inwendige, was ebenso außen gesehen werden kann? Was wäre, wenn du nach innen schauen und das Herz und die Seele von dir sehen und Mich dort finden könntest?
Was wäre, wenn alles da draußen und da drinnen Ich Selbst wäre? Was wäre, wenn es Ich wäre, Der all die Teile spielt, dass Ich jedoch derart durch den einen oder anderen Teil gefesselt wurde, sodass ich zu denken anfing, der Teil sei, wer Ich bin? Was wäre, wenn Ich Mich in Meine eigene Performance und Theatervorstellung eingekauft hätte?
Kann das sein? Kannst du Ich Selbst in einem anderen Gewand sein, und kann alles Sonstige, was du gedacht hast, schier Fantasie sein?
Sofern das der Fall ist, was würde das bedeuten, und was würde es für dich bedeuten?
Das ist für den Verstand verschreckend, nicht wahr?
Allerdings für das Herz ganz und gar nicht.
Der Geist kann nicht erfassen, was das Herz immerzu gewusst hat.
Du bist nicht der schiere Spieler auf der Bühne.
Es gab eine Geschichte hinter dir, die du vergessen hast.
Du vergaßt deine hohe Stellung.
Du dachtest, die kleine Bühne und dein kleines Brüsten und Herumtasten seien die Erstreckung von dir.
Was wäre, wenn du wirklich Ich wärest, Ich in kontrahierter Form? Sollte das der Fall sein, was anderes gäbe es denn dann für dich zu tun, als dich zu Meiner Größe hin auszudehnen?
Was wäre, wenn dein Herz sich über seine sogenannten Grenzen hinaus ausweitete und mit dem Meinen, dem Ursprünglichen Herzen, verschmölze? Wie sähe dann dein Leben aus?
Was wäre, wenn du deine Erbschaft tatsächlich anerkenntest und deine Verkleidungen abwürfest? Was wäre, wenn du diesen kleinen Imitator und Darsteller Ego zu Fall brächtest, und wenn du die Realität in Anspruch nähmest und dich vorwagtest, die Größe zu sein, die die Wahrheit von dir ist, anstelle der Kleinheit von dir, der Kleinheit, die die Welt an dir beging und die du an dir selbst begingst?
Was macht es so schwer für dich, gar über die Realität von dir hinaus zu denken? Es ist für dich leichter, dich verächtlich über die Idee der Größe in dir zu äußern, als die Möglichkeit der Größe einzulassen, die du bist.
Dann fragst du dich: „Also, wenn das tatsächlich stimmt, und wenn ich mehr bin, als ich mir je selbst gestattete, darüber nachzusinnen, welchen Unterschied würde das dann erbringen? Wie sähe es aus? Wie sähe ich aus? Würde ich mich aus der Asche meines gegenwärtigen Lebens erheben? Hätte ich einen anderen Namen und hätte ich in ein anderes Haus umzuziehen? Was würde das aktuell bedeuten?“
Du würdest ferner sagen: „Ich weiß, ich würde den gleichen Körper tragen. Mein Gang wäre der gleiche. Ich würde die gleichen Schuhe anhaben. Ich würde meine gleiche Familie ernähren. Ich könnte zum wenigsten ändern, wer sie sind und was meine Vergangenheit war. Wo würde ich meinen Anfang nehmen?“
Dann wendest du dich Mir zu und fragst: „Lieber Vater, mein Vater, falls das der Fall wäre, dass ich mehr das sein kann, was Du sagst, dass ich mehr von Dir sein kann, so sage mir, wie das aussähe. Was wäre meine erste Handlung? Vater, ich bin willens, all das zu sein, was Du für mich erstrebst, aber ich weiß nicht, wie das zu machen ist, auch dann, wenn ich ernstlich glaubte, ich könnte es hinbekommen. Würde ich Christus werden? Wie würde ich mich ändern? Was würde geändert?“
Sobald du in deinen Gebeinen die Herrlichkeit von dir erkennst, würde sich die ganze Stellung im Leben ändern. Innerhalb eines Augenblicks würden deine Augen anders sehen. Dein Herz würde anders läuten. Die gesamte Welt wäre in deinen Augen, die auf sie blicken, geändert, und infolgedessen würde sie umgestaltet.
Du würdest nicht Christus werden. Du bist Christus. Es warst du, der auf der Erde wandelte und der allem Anschein nach diejenigen heilte, die danach trachteten.
Sobald es auf die Wahrheit von dir hinaus läuft, würdest du deine frühere Sicht zurückgewinnen. Du würdest die Menschen nicht erretten, da du erkennen würdest, dass du nicht erretten kannst, was bereits geschützt in Meinen Armen weilt. Du würdest keine Menschen heilen. Du würdest Gesundheit sehen, und das würde als Heilung bezeichnet werden. Christus tat nichts anderes, als auf der Erde zu wandeln.
Du hättest ein Gewahrsein von derartiger Brillanz, dass du alleine Wahrheit erblicken könntest.
Du hättest in dir selbst keine Änderungen zu tätigen. Du wärest entzündet, das ist alles. Und, Lichter entzünden.
Christus sah eine Welt, die von der verschieden war, die Andere sahen. Das ist alles. Er erkannte überall Mein Licht. Er hat sich nie getäuscht. Seine Peiniger konnten ihn nicht zum Narren halten. Er wusste, wer sie waren, gar auch obschon sie es nicht wussten.
So wie Ich die Wahrheit von dir kenne, kannte er die gleiche. Er pflanzte sein Herz in das eure, und er erbat nichts anderes, als dass ihr es erkennt.
Fange an, die Möglichkeit von dir zu erkennen. Dabei gilt es für dich keine Handlung zu ergreifen. Nichts, das du zu werden hast.
Lasse die Wahrheit sich schlicht absenken, und sie wird sich erheben.
Wir wollen später damit fortfahren.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #294 – 19.8.2001 – Your Heart Accepts
DEIN HERZ SCHLÄGT EIN
Wer bist du, außer Ich? Und wer war Christus anderes als Ich, in Gang gesetzt in einem Menschenherzen? Wer war Christus anderes als das Menschenherz abzüglich des Ego? Er tätigte einen natürlichen Transfer, vom Ego zu Mir und zu Meinem Licht.
Du denkst dir Christus als einen Geber. Ja, das war er. Doch bevor er ein Geber sein konnte, hatte er ein Bejahender zu sein. Er war ein großer Bejaher von Wahrheit. Er wusste, er war der Brennpunkt Meines Herzens. Er wusste darum, Wessen Liebe er inwendig in sich trug. Er bejahte Meine Totalität inwendig in ihm. Er hörte Mich reden – anders ausgedrückt, er hörte Meine Gedanken -, und er antwortete: „Recht so.“ Er antwortete: „Ja.“ Er antwortete nicht: „Kann wohl sein“, oder „Irgendwann einmal“.
Er wartete nicht, bis er gut genug geworden war. Er wurde gut genug, weil er nicht wartete. Er hörte Mich lauter, als er die Welt hörte, und er hörte dem zu, was er hörte, und nahm es sich zu Herzen.
Er ging mit Mir zusammen rund um die Erde. Er trug Meinen Gedanken. Für ihn gab es nichts anderes zu tun, als Meine Liebe in seinem Herzen zu singen. Wie ansteckend doch eine Melodie ist! Er sang die Meine.
Jesus der Mensch wurde Christus das Licht.
Er reflektierte Mein Licht in ihm.
Jeder kann das. In eben diesem Augenblick kannst du das.
Es ist nicht so, dass du ein Gläubiger zu werden hast. Glaubensüberzeugungen sind bloß Gedanken.
Jesus wurde ein Einwilligender. Das ist alles. Ich bot ihm, so wie Ich es dir tue, Meine gänzliche Liebe und Mein gänzliches Gewahrsein an, und er dachte darüber nicht nach oder sondierte nicht, was zu tun sei. Er nahm an. Er konnte Mein Dargebot nicht ablehnen. Er war so bescheiden, er konnte nicht ablehnen. Er focht Meine Wahl für ihn nicht an. Er dachte nicht, dass Ich Mich vielleicht hinsichtlich seiner Würdigkeit geirrt haben könnte. Er dachte nicht, dass es von ihm vielleicht klüger wäre, seine Unwürdigkeit in den Blick zu nehmen, denn er wusste, dieses Empfinden der Unwürdigkeit ist nichts mehr oder weniger als das Ego. Hast du gedacht, jenes sei etwas anderes?
Größe ist Gott. Christus debattierte seine Größe nicht. Er gab das Ego und die Unantastbarkeit seiner eigenen Gedanken auf. Er wählte Meine Wahl, und demzufolge wählte er sich selbst, und demzufolge gab er Mich der Welt.
Ich habe jeden gewählt. Christus nahm Meine Wahl an. Du zögerst. Du weichst zurück und sagst, das sei der Fall, weil du nicht richtig verstehest. Das ist dein Geist, der da spricht, nicht dein Herz. Dein Herz versteht sehr wohl, dass inwendig in dir ein Riese an Seienshaftem liegt, parat, aus den Begrenzungen seines selbstauferlegten Exils hervorzubersten.
Christus schritt aus sich heraus. Er akzeptierte Meine Energie. Er sah, dass Ich jenseits aller Vergleiche lag, und er wagte sich hervor, das zu bejahen, was ihm dargeboten wurde. Er tat nichts anderes als das zu akzeptieren, was ihm seine Augen erzählten. Er sah Schlacke und er sah Gold, und er wählte Gold, und er wählte Gold und wusste, dass er durch diese Wahl für Jedermann eine Wahl getroffen hatte. Er konnte nicht einfach länger bloß für sich eine Wahl treffen. Deswegen konnte er nicht lediglich einen Teil dessen akzeptieren, was Ich ihm darbot. Er hatte genug für Jeden anzunehmen.
Wir können sagen, er hatte keine Wahl. Wir können sagen, er sah die Schlacke nicht. Er sah allein Mein Licht. Es gab da draußen überhaupt nichts anderes als Mein Licht.
Würdest du dich einem Eintauchen in den Ozean des Himmels versagen?
Würdest du dich weigern, aufzustehen und durch Mich in den Ritterstand erhoben zu werden?
Würdest du dich dem einzigen Ansinnen verweigern, das Ich an dich herantrage, dem Ansinnen, Mein Dargebot an dich zu akzeptieren?
Ich biete dir deine Krone.
Sage nicht, sie passt dir nicht. Ich habe sie für dich angepasst. Sie wurde für dich gefertigt. Du bist der einzige, der sie zu tragen vermag.
Sage nicht, sie sei für dich zu schwer zu tragen, denn Ich machte sie leicht, und die Krone wiegt überhaupt nichts.
Würdest einen Kuss von Mir ablehnen?
Würdest du abweisen, dass Ich dir das Geschenk gebe, das Ich dir geben möchte?
Würdest du Meine Hand ignorieren, die Ich ausgestreckt halte?
Würdest du Mir sagen, still zu sein?
Würdest du Mir sagen, Mich davon zu machen?
Würdest du Mir sagen, Ich existiere nicht?
Würdest du Mir sagen, dass Ich Mich irre?
Was würdest du Mir sagen? Ich höre gerne zu.
Ich habe in deinem Herzen eine Kunde in Verwahrung gegeben. Behalte sie dort sicher für Mich. Du weißt nicht einmal, was die Kunde besagt, aber es steht dir zu, sie in deinem Herzen zu bewahren. Du trägst Meine Kunde, und eines Tages wirst du sie öffnen und sehen, dass das, was Ich seit langem sagte, Wirklichkeit geworden ist.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #295 – 20.8.2001 – Your Holy Acceptance
DEINE HEILIGE EINWILLIGUNG
Christus verweilt in der Welt. Anders ausgedrückt, er setzt sein Wirken fort. Er ruft dich als Schüler zu dir. Er ist Licht, das zum Licht hin ruft. Er ist Schwingung, die Schwingung hervorruft. Er ist der Klang Meiner Stimme, der durch den seinigen repetiert wird. Er lässt jedes Meiner Worte widerhallen. Er summt das Lied, das Ich singe.
Du hörst es kaum, aber du hörst es.
Wir können sagen, Christus und Ich bilden ein Duett. Allerdings sehne Ich Mich nach einem Chor von Christussen.
Ihr entschuldigt euch und sagt, ihr singt nicht gut.
Meinem Gesang ist leicht zu folgen.
Sobald du Mein Lied singst, ist deine Stimme schön genug. Es bist nicht du, dem zugehört wird. Meinem Lied kommt das zu.
Würde Ich dich bitten, für Mich einen Kieselstein zu tragen, dann würdest du das tun. Du würdest nicht Nein sagen. Doch wenn Ich dich bitte, Meine Melodie herzunehmen, dann weichst du aus. Es geht nicht darum, worum Ich bitte. Was zählt, ist: Ich bitte, und Ich bitte dich. Es bist du, zu dem Ich rede.
Ich bitte dich eben jetzt um Hilfe, etliche Umschläge zuzustellen. Das ist alles, worum Ich bitte. Und das ist alles, Worum Ich Christus bat.
Ich bitte dich, neben Mir aufzustehen. Was gibt es da für dich zum Nachdenken. Ob du das willst? Welchen Preis könnte es haben? Wohin könnte es dich führen?
Gott redet zu dir. Dreh dich nicht weg. Du hast Mich angestrebt. Hast du Mich bloß in der Zukunft angestrebt? Die Zukunft ist jetzt. Ich bin vor dir.
Du hast Mich gebeten, und Ich bin gekommen. Und nun bitte Ich dich.
Ich bitte dich, aufzustehen, und bitte dich darum, dass man auf dich zählen kann. Es ist dein Herz, das vortritt. Sage Meinen Namen und mache ihn zu dem deinen.
Du wurdest einberufen.
Meine Einberufung ist freiwillig.
Ich habe dich als Freiwilligen in Meine Dienste gestellt.
Wirst du dich krank stellen?
Wirst du warten, bis du ein alter Mann bist, um dich Mir anzuschließen?
Wieso möchte Ich dich bitten, dich Mir anzuschließen? Wieso wollte Gott der Allmächtige dich namentlich aufrufen? Welchen Dienst kannst du wohl dem Schöpfer des Allen erbringen?
Ich bin der Schöpfer von Allem. Ich bin auch der Diener von Allem. Und Ich biete dir einen Platz auf dem Canapé an. Ich biete dir einen Drink an. Ich biete dir Meinen Namen an. Ich stehe dir zu Diensten.
Ich rufe dich um deinetwillen an Meine Seite. Ich rufe dich zur Wahrheit, weil du sie nötig hast und weil sie für dich hier ist. Ich rufe dich zu deiner Wahrheit. Ich rufe dich, deinen eigenen Namen anzuerkennen.
Dies ist Mein Wille, dass du erkennst Wer du bist.
Erkenne dich selbst wieder.
Erhebe dich zu deiner rechtmäßigen Statur.
Erhebe dich zur Sonne und werde sie.
Beseitige alles, was nicht Licht ist, und du bist die Sonne.
Erhebe dich zur Gelegenheit Meiner Liebe.
Wir haben eine Verabredung, du und Ich, und Ich halte sie ein. Und Ich werde auf dich warten. Egal wie lange, Ich habe zu warten, Ich werde warten. Ich warte auf dich an der Ecke. Erscheine jetzt.
Du bist dir nicht sicher, an welcher Ecke, sagst du.
Jede Ecke tut’s. Jeder Schritt auf Mich zu wird Mich erreichen.
Ich packe dich am Genick. Kauere dich nicht. Ducke dich nicht. Komme einfach zu Unserem Rendezvous. Es ist für alle Platz da. Wie viele Engel tanzen auf einer Nadelspitze? So viele wie kommen wollen.
Lasse Mich dich führen. Mach dir keinen Kopf, wohin Wir gehen oder was du zu tun haben wirst.
Lasse alles hinter dir. Das bedeutet nicht, dass du jetzt eben deinen Platz verlässt. Das bedeutet nicht, dein Haus, deine Möbel, Habseligkeiten und Menschen, die du gerne hast, zu verlassen. Das bedeutet, der Vergangenheit ledig zu werden. Das bedeutet, Ideen los zu lassen, die dich in Knechtschaft hielten. Das bedeutet, dich Kräften bei Mir anzuschließen, was ja heißt, Meine Liebe zu bejahen und sie durch deine heilige Einwilligung in sie zu teilen und auszutauschen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #296 – 21.8.2001 – Your Holy Being
DEIN HEILIGES SEIN
Dein heiliges Sein bedeutet dein ganzes Sein. Wir reden hier von einer Rückkehr zum Ganzsein. Das ist deine Heiligkeit. Das ist die Meine. Dein Zurückkehren deiner selbst zu Mir ist Rückkehr zu deiner Ganzheit. Dein kleines Selbst wanderte von deinem Wahren Selbst weg. Dein Wahres Selbst wird dir in dem Augenblick wiederhergestellt, in dem du dich umschaust und zur Notiz nimmst. Das ist deine Einwilligung.
Du könntest sagen, du bejahst Mich mit all deiner Macht, doch ist Macht nicht der Schlüssel. Es braucht keine Macht, um Mich zu bejahen. Macht muss etwas aus deiner eigenen Herstellung sein. Beim Mich Akzeptieren ist kein Bemühen im Spiel. Du bringst es nicht hin, dass Ich zu dir in dein Gewahrsein komme, und Ich bringe es nicht hin, dass du zu Mir kommst. Meine Macht ist mächtiger als Anfertigen.
Du akzeptierst Mich mit deinem Gewahrsein, und Ich akzeptiere dich mit Meiner Liebe. Es ist nicht genau ein Geschäft, Meine Liebe im Austausch für dein Gewahrsein. Sobald du Gewahrsein hast, hast du Anerkenntnis Meiner Liebe. Dein Wiederanerkennen kommt deinem Kapern der Liebe gleich. Du kaperst Meine Liebe mit einem Flackern des Lichts. Dein Geist findet Anklang. Das ist das Kapern Meiner Liebe.
Allerdings kann Meine Liebe selbstverständlich nicht gekapert werden. Könnt ihr dasjenige kapern, was euch freisinnig gegeben wird?
Vielleicht sollte Ich für sie einen Preis nehmen, dann wäre Meine Liebe mehr geschätzt. Was allerdings hätte Ich gerne als Preis? Tränen? Ihr habt bereits genug geweint. Freuden? Ich würde Mich freuen, es euch mit Freude zu verrechnen. Aber ihr habt kaum genügend von ihr. Jene würde ich nicht besteuern.
Alles, was Ich also von euch im Handel für Meine Liebe beitreiben könnte, seid ihr. Ihr alle. Das wäre ein fairer Handel, sofern Handel etwas Faires wäre. Aber es gibt keinen Handel. Es gibt ausschließlich Geben.
Doch, so oder so, Ich habe ganz entschieden alle von euch. Ihr seid bereits Mein. Ich möchte eure Anerkenntnis fordern, das ist alles. Das ist euer Eintrittspreis, und das ist eure Eintrittskarte, und das ist euer Eintritt.
Es gibt zwei Eintrittskarten, die ihr von Mir annehmen könnt. Eine heißt Komme Jetzt, und eine heißt Komme Später. Du willst und kaufst Sofortlotterie-Karten, aber du zögerst angesichts Meiner Unverzüglichkeit. Und Ich bin keine Lotterie. Bei Mir stehen deine Chancen größer als eins zu einer Million. Sie stehen eine Million zu einer Million. Aber du zögerst und nimmst das hinausschiebende Ticket.
Zu jeder Zeit kannst du dieses Ticket gegen das Sofort-Ticket eintauschen. Eigentlich, drehe es einfach um, und du wirst sehen, du hattest die ganze Zeit ein Sofort-Ticket in der Hand. Sofortiger Transport. Sofortiger Eintritt. Sofortige Ekstase. Die Ekstase des Paradieses. Sie ist aufs Köstlichste. Du denkst, es sei zu viel für dich, sie dir zu erhoffen. Aber sie wird garantiert. Dir ist es garantiert, und Ich bin die Gewährleistung. Und Ich bin der Gewährsgeber.
Mit jedem Schritt, den du nimmst, kommst du auf die Einwilligung mit demjenigen zu, was Ich dir biete.
Du nimmst eine Fähre. Du nimmst einen Bus. Du fährst in einem Taxi. Du nimmst einen Zug oder einen Helikopter oder das Flugzeug. Das ist nicht von Belang. Sobald du Mein Angebot annimmst, kommst du im Handumdrehen zu Mir. Das aktuelle Kommen braucht nie lange. Zu dem Punkt Gelangen – das mag sein, das braucht dasjenige, was ihr Zeit nennt.
Wisst dies: Ihr kommt auf ein Neues zu Mir. Ihr seid das zweite Kommen Christi. Niemand sonst als ihr.
Aber du glaubst Mir nicht, wenn Ich das sage. Du denkst, es ist eine Art Hype. Du denkst, es ist eine Übertreibung. Du denkst, Ich spreche gerne in poetischen Tönen, während du ein gerichtliches Papier oder einen solchartigen Schriftsatz brauchst. Du befürchtest einen Schwindel.
Wie kann ein Papierstück mehr bedeuten als Mein Wort?
Du hast Angst vor Höhen. Lasst uns mit dem ans Licht kommen, was dich zurückhält. Du hast Angst, die goldene Leiter zum Himmel hinauf zu klettern. Du denkst, du könnest ausrutschen oder umkippen.
Im Himmel gibt es kein hoch und runter. Das ist bloß eine Idee in deinem Kopf.
Zu Mir kommen ist alte, zerschlissene, unbrauchbare Ideen zurücklassen. Schreite aus dem vergangenen Denken heraus, und du wirst zu Mir kommen.
Einzig dein Denken hält dich zurück. Und du hast Angst gedacht. Denke jetzt an Mich und daran, was dein Zweites Kommen Mir bedeutet. Denke an Mich.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #297 – 22.8.2001 God’s Desire
GOTTES BESTREBEN
Es ist so, als hätte Ich euch mit einem Zauberstab Meiner Liebe gemacht. Ich breitete euch wie ein Band von Sternen über das Firmament hinweg aus. Ich beließ euch dort, und behielt euch bei Mir.
Eure Existenz begann nicht mit eurem Menschlichen Körper. Sie begann mit Mir. Ihr begannt mit Mir, und Wir sind immer noch beieinander. Das UNSRIGE ist eine Ehe, bloß, es gibt kein „bis dass der Tod euch scheide“. Es existiert kein Tod, und es existiert kein Dahinscheiden. Wir können sogar sagen, es gibt keine Geburt, da ihr in dem Augenblick präsent wart, als Meine Gedanken hindurch barsten. In Wirklichkeit wart ihr bereits zuvor da.
Ihr kommt von Anfang an mit Mir daher, und ihr seid alterslos. Ein Zentimeter von euch erinnert an Unseren Beginn. Aber dieser Zentimeter reicht aus. Du hörst Meines Herzens Echo, und du sehnst dich nach dem Erstaunen, das es zum Klingen bringt. Du sehnst dich nach dem, was immer dein und nie von dir fort war.
Du bist bereits mit Mir verschmolzen.
Es ist dieser Augenblick eben jetzt, in dem du aufhören wirst, zu denken, dein Körper habe es nötig zu sterben, damit du dich wieder mit Mir vertraut machen könnest. Das ist ein Mythos, und kein besonders guter. Ganz bestimmt weißt du bereits, dass dein Körper das Wenigste von dir ist. Er ist sogar überhaupt nicht du.
Doch wenn der Körper das Wenigste von dir ist, muss es ein Meistes geben, und dieses Meiste in dir ist das, was Mich jetzt hört. Dieser inwendigste Teil von dir schlägt jetzt in Meinem Herzen. Er nimmt seine Stichworte von Mir, und er erwärmt Mein Herz.
Wie kann das unberührte Herz Gottes erwärmt werden? Genauso wie das deine. Du kennst das Gefühl. Es ist Meine Liebe für dich, die Mein Herz erwärmt. Ohne Liebe, Meine Freunde, sind Wir nicht. Ich rede von Unserer Liebe, die über die Erde ausgesät wurde, und bei der es an euch ist, sie zu vermehren.
Jedes bisschen, das du ausgibst, vermehrt sich. Du musst es nicht vermehren. Ein Tropfen von ihm fällt aus deinem Herzen, und er vermehrt sich von selbst. Er wächst wie eine Bohnenstange zum Himmel und wird dann sachte zur Erde zurückgesandt. Es gibt keinen hässlichen Riesen an der Spitze der Bohnenstange, von der Ich rede.
Fakt ist, die Bohnenstange hat kein Ende, sodass es keine Spitze gibt. Die zum Himmel hin wachsende Stange ist ein Symbol für den Eintritt deines Herzens in das Universum des Himmels.
Ich blinzelte mit Meinen Augen, und ihr wart da.
Ihr blinzeltet mit euren Augen, und ihr vergaßt Mich.
Jetzt aber öffnen sich eure Augen, und ihr erinnert euch, wo ihr seid, tief im Herzen von Mir.
Das Herz ist Mein Herz, und Ich bin das Herz von ihm, und du bist Mein universelles Kind. Und du kommst näher an Mein Herz. Selbstverständlich, du kannst nicht näher kommen, aber du wirst gewahrer, und das ist näher.
Das bedeutet indes, je mehr du Meine Liebe spürst, desto mehr wirst du sie. Du bist sie bereits, doch jetzt wirst du sie mehr in deinem Gewahrsein, demnach bist du mehr.
Liebe ist keine bewusste Sache, aber du wirst mehrerer Liebe mehr gewahr, sobald du erkennst, dass du eine Kelle Meiner Liebe bist. Sobald du erkennst, du bist eine Kelle, erkennst du, was eine Kelle anstellt, und hernach wiederholst du unablässig das Schöpfen Meiner Liebe.
Das ist eine wahre Suppenküche, die Meine Liebe schöpflöffelweise austeilt. Essen ist im Vergleich zu Meiner Liebe etwas Jämmerliches. Essen ohne Liebe ist in der Tat jämmerlich. Und dennoch ist Meine Liebe in jedem Bissen, den du kaust, präsent.
Jetzt, während du weißt, dass du eine Kelle Meiner Liebe bist, wirst du mehr von ihr ausgeben. Du gibst in aller Stille aus. Je stiller das Entströmen Meiner Liebe ist, desto größer ist sie. Meine große Liebe entkommt deinem Herzen. Lasse sie dort sein, und lasse sie von dort entspringen, und Meine Liebe wird auf Erden stattlich bekanntgemacht werden, und du wirst auf das Begehren Meines Herzens eingegangen sein.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #298 – 32.8.2001 – Peace Is Something You Give
FRIEDE IST ETWAS, WAS DU GIBST
Friede ist nicht etwas, worum du ersuchst. Friede ist etwas, was du gibst. So simpel ist das. Du gibst Friede. Du sendest Friede. Du zeugst Friede.
Friede ist keine Entscheidung. Sie ist ein Gewahrsein, auf dem eine Entscheidung fußen kann, eine Entscheidung, die durch deine essentielle Natur geleitet ist.
Du fühlst nicht immer Liebe, dennoch bist du Liebe.
Du fühlst dich nicht immer im Frieden, aber deine Natur ist Friede.
Diejenigen, die auf Zwist aus sind, sind hinsichtlich dessen, was sich gut anfühlt, irregeführt. Streit mag eine Weile dem Menschlichen Geist dessen schmerzliches Denken fortnehmen, demnach ist Aufgeregtheit sozusagen wie ein Schmerzmittel. Aber es wird zur Sucht, und der Geist zergeht nach mehr Aufgewühltheit, um seine Aufmerksamkeit von seinem selbst-ausgeübten Schmerz fortzulenken.
Diejenigen, die nach Anreiz und nach gerechter Entrüstung des Krieges suchten, fanden ihn. Diejenigen, die nach der Gelassenheit des Friedens suchten, haben ihm stattgegeben.
Kennt nicht jeder, was Mein Begehr ist? Und Mein Verlangen ist nicht für Mich sondern für euch, und somit ebenfalls für Mich. Ich, Der Ich voller Friede bin, habe das Verlangen, dass du das Einssein des Friedens hast, welches die Realität von Uns ist.
Du hast dir Vorstellungen gemacht und wurdest bei dem Gedanken belastet, dass es da sonst jemand draußen in der Welt gibt, der nicht du ist und der infolgedessen, im besten Falle, nicht an dir interessiert ist, und der, im schlechtesten Falle, darauf aus ist, dich zu fangen. Allerdings gibt es da draußen überhaupt niemand. Da gibt es nur du und Ich. Und demnach machen jene, die einen Krieg führen, ihn mit sich selbst und fühlen sich prächtig.
Es gibt die alte Ausdrucksweise, die besagt, dass du dein eigener schlimmster Feind bist. Ich gehe darüber hinaus. Du bist der einzige Feind. Wie deine Gedanken sind, das wirst du widerspiegeln. Und was du widerspiegelst, das vermehrst du im Spiegel des Lebens.
Ich habe dich nicht auf einem Schlachtfeld abgesetzt. Du hast dem diesen Namen gegeben. Ich setzte dich in einem himmlischen Tal ab, das du falsch auffasstest.
Du hast Unwissen gesehen, und du nanntest es einen Affront. Du nahmst die Unwissenheit für eine Beleidigung, was deine Unwissenheit ausweist.
Falls du einen Feind gesehen hast, sieh nun stattdessen etwas anderes.
All diejenigen, die Kriege führen, sind wie die kleine rote Henne, die dachte, der Himmel würde herunter fallen. Sie hat sich in ihrem Urteil getäuscht. Sie sah etwas und dachte, es sei etwas anderes.
Da draußen gibt es einen Spiegel, und er zeigt dir dein Gesicht.
Ich habe dich gut erfasst. Du hast dich fehlwahrgenommen.
Gib ein wenig, und niemand kann von dir wegnehmen. Halte fest, und du bist verwundbar.
Es ist leicht, das Wort „Friede“ zu sagen. Es ist genauso leicht, ihn zu geben. Komme aus der Mitte des Aufruhrs heraus. Jener ist Meines Kindes unwürdig.
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Das würde klappen, ausgenommen du liebst dich selbst nicht, hernach liebst du deinen Nachbarn nicht. Du liebst deinen Nächsten wie dich selbst, und das ist eine erbarmungswürdige Geschichte des Menschlichen Lebens, das euch überreicht wurde, um auf einem vergleichsweise größeren Maßstab gelebt zu werden.
Krieg ist eine Kulmination einer ärmlichen Sicht, einer armseligen Einsicht. Nehmt den Pfeil aus eurem Herzen. Ihr habt ihn dorthin verbracht. Ihr dachtet, er sei vom Osten oder vom Westen oder von einem Hügel her gekommen, aber er kam aus eurer eigenen Hand, und es ist eure eigene Hand, die ihn dort gehalten hat.
In dem Augenblick, in dem die Welt Friede möchte, wird sie ihn haben.
Die Welt bekommt, was sie möchte.
Friede kann sich im Handumdrehen einstellen. Aber das glaubt ihr nicht.
Glaube indes hat nichts damit zu tun. Glaubensüberzeugungen sind alt, und ihr bewahrt sie rundum, und ihr fangt an, zu denken, dass eure Glaubensvorstellungen die einzigen seien. Glaubensvorstellungen sind nichts als alte Gedanken.
Bekommt einige neue Gedanken. Legt euch eine neue Vision zu.
Gebt Friede, oder lasst ihn zum wenigsten zu.
Ihr spürt Meine Begierde nach einer Welt in Frieden. Habt nicht das Gefühl, dass Ich Mich von euch weg wende. Ich, Der Ich der Urheber von Friede bin, kann nicht weniger geben, als was Ich euch bitte zu geben.
Wisst um Meine Liebe zu euch, denn sie ist tief. Ich habe euch mit ihr gefüllt. Ihr seid voll von Meiner Liebe. Und Meine Liebe währt. Egal, was ihr sagt, egal, was ihr denkt, egal, was ihr über Mich denkt, ihr habt unaufhörlich Meine Liebe. Ihr seid Mein Herz. Ihr seid der Beweggrund Meines Seins. Ich bin nicht wegen nichts hier. Ich bin hier für euch. Mein einziges Kind, das Ich in Meinem Ebenbild geschaffen habe.
Was anderes könnte Mein Ebenbild sein außer Liebe und Friede?
Mein Bild ist kein Bild. Es ist Wahrheit. Und die Wahrheit von Mir ist die Wahrheit von dir.
Komme zu deinem rechtmäßigen Platz neben Mir. Ich habe ihn für dich aufgespart. Komme eben jetzt mit der Gabe des Friedens, die Ich dir gegeben habe, und die du Mir zurückbringst.
Schau hoch. Ich bin oben, und für dich ist oben bei Mir ein Platz. Vergiss kleinliche Zänkereien. Entsinne dich Unser.
Ich habe für dich große Dinge zu tun. Lass deine Arme fallen, und schau in Meine Augen, denn sie sind die deinen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #299 – 24.8.2001 – A Perfect Rose
EINE VOLLKOMMENE ROSE
Selten hast du an Mich als Jemanden gedacht, Der Bestrebt Ist. Du hast an Mich gedacht als Einen, Der deine Bestreben erfüllt.
Oder du hast an Mich als Einen, Der Will, gedacht.
Vielleicht sind Meine Bestreben und Mein Wille die gleichen. Ganz bestimmt, was Ich bestrebe, das kommt auf.
Der Gedanke von dir in Meinem Herzen ist das gleiche wie du.
Ich drücke ein Bestreben aus, und das Bestreben ist erfüllt. Mein Bestreben für dich wurde in dem Moment erfüllt, als Ich es dachte.
Die Form eines Gedankens bringt die aufknospenden Bestreben zum Ausdruck. Streben ist ein Rühren, und Denken ist die Anerkenntnis dieses Rührens. Streben wird gefühlt, und dann wird aus ihm ein Gedanke gemacht.
Und gleichwohl zog Mich dein Bestreben zu den Gedanken von dir. Du wolltest ausgedrückt werden, und du batst Mich um diesen Ausdruck. War es Mein Streben oder das deine?
War Ich einsam für dich? Ich sehnte Mich nach deinem Sein in Unserer Schöpfung, und du sehntest dich, etwas über dich kennenzulernen. In die Existenz gelangen, aus dem Ei Meines Seiens – dein Seien sozusagen dehnen, es lang ziehen, es bündeln –, das war für dich ein Weg, dich selbst auszudrücken und dich voranzubringen, und das war für Mich ein Weg, Mich Selbst zu besingen. Dementsprechend wurde ein Spiegel gefertigt, und die Schöpfung erschuf Sich Selbst.
Bevor du in der Welt erscheinen konntest, hatte die Welt als ein Spielplatz für dich geschaffen zu werden. Aus Meinem Denken entsprang die Welt.
Alles ist in Meinem Denken enthalten. Und du bist dort enthalten, und du bist frei, dort umherzustreifen.
Ein Streben kommt sich selbst gleich. Ein Streben ist nicht mehr oder weniger, als was es ist. Ein Gänseblümchen ist ein Gänseblümchen. Eine Pfingstrose eine Pfingstrose. Und du bist du.
Du dachtest dich in allerhand körperlichen Formen, und so wurde Mein einziges Kind in dem, was du als Viele siehst, repliziert. Aus dem Staub Meines Gedankens, aus seinem Fallout sozusagen, kamst du aus Meinem Seien ins Sein, und Wir sind immer noch. Der Staub Meines Gedankens hat sich gelegt, und du hast dich aus ihm erhoben.
Du warst unverzüglich, da Meine Gedanken rascher manifestieren als ein Blitz. Mein Gedanke ist die Manifestation. Und dein Gedanke ist auch deine Manifestation.
Aus dem Streben, aus dem Gedanken steigt die Manifestation auf. All die Schönheit, die dich umgibt – Wir erschufen sie, du und Ich.
Bloß, da ist kein du und kein Ich. Da ist Ich, und du bist Mein Gedanke auseinandergesprengt über ein auseinandergesprengtes Universum. Universum. Ein einziges Lied singe Ich, und das ist das Lied von dir. Ich singe zu Mir Selbst.
Und du singst zu Mir zurück. Wir singen diesen einen Refrain, und ihn nennt man Leben. Du singst für Mich, und du lebst für Mich, da du Mein Bestreben und Mein Wille in manifestierter Form bist.
Ich bin das Feld, in dem du spielst.
Es ist Mein Herz, das du klimperst.
Du bist Meines Herzens Sehnen nach Sich Selbst.
Du gingst raus, um auf der Erde zu spielen. Ich rufe dich jeden Tag zu Mir, und Ich behalte dich im Blick. Ich kann das leicht, da Wir Eins sind, und du kannst nicht weit von Meinem Gedanken fort sein, der die Wirklichkeit von dir ist.
Du bist Mein Herzensgedanke, Mein Herzenslied, Mein Herzensbestreben. Du bist das, wovon Ich träumte, und Mein Traum wurde wahr. Du dachtest, du seist dein eigener Traum, und du magst das wohl denken, aber du bist der Meine. Du bist dein und du bist Mein, aber du bist nur insoweit dein, weil der Vater nicht fern von dem Kind ist, das Ihn zum Vater machte.
Unsere Verbindung gibt Mir großes Glück, und dieses Glück, es verlangt Mich, es dir zu geben, damit du es kennst und damit du etwas von der Liebe kennst, die dich zu einer vollkommenen Rose erschuf. Eine vollkommene Rose, keine Rose unter Glas, jedoch frei darin, um zum Himmel zurück emporzusteigen, den sie Meinethalber und Meiner Liebe für dich, die vollkommene Rose, halber nie verlassen hatte.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #300 – 25.8.2001 – Set Sail
STECHT IN SEE
Was meint das Wort „Versuch“? Ihr versucht etwas, weil das, was ihr versucht, euch zu ihm hin gezogen hat. Es hat euch sozusagen versucht. Denkt Versuchen mehr als etwas, das euch zu ihm hinzieht, und weniger als ein Bemühen oder als eine Kraftanstrengung.
Versuch ist wie einen Hut anprobieren. Du probierst Hüte, bis du einen findest, der recht scheint. Vielleicht musst du in einen anderen Laden gehen, aber du weißt, es ist ein Hut, nach dem du suchst, und so bleibst du dabei, sie nach und nach anzuprobieren.
Es gibt da eine anstehende Gelegenheit, bei dem du einen Hut benötigst. Es besteht ein Zweck in deiner Suche nach dem Hut. Wenn du deinen Zweck vergisst, ist die Suche für dich weniger packend, weniger folgenschwer, wahlloser oder lascher.
Sieh einen Hutkauf als eine Metapher für dein Leben.
Wenn dein Leben stumpf zu sein scheint, hast du deinen Zweck im Leben vergessen. Wenn du wegen etwas verzweifelst, hast du dich in das Denken hinein geprügelt, der Beweggrund läge in dir, so, als wäre der Zweck der deine und aus dir heraus und ausschließlich der deine. Es gibt etwas, was du zu entdecken wünschst, und es hat einem größeren Zweck zu dienen, als schlicht deiner Bewandtnis des Wollens.
Jeder Tag deines Lebens ist ein Versuch daran.
Wenn Ich sage, deines höheren Zwecks jenseits deiner kleinen Individualität eingedenk zu sein, spreche Ich nicht über Opfer. Du opferst dich nicht. Du schneidest dich nicht von etwas ab. Vielmehr findest du dich. Du findest, was dich ruft, und, was dich ruft, ist, wer du bist.
Ein Künstler muss malen. Ein Musiker muss spielen. Ein Träumer muss träumen. Ein Menschenseinswesen auf Erden muss sein.
Aus dem Sein von euch kommt euer Leben auf Erden.
Jeder Tag ist eine neue Komposition. Er ist eine neue Leinwand. Du kannst des alten Malgrunds ledig werden. Du kannst Gestern loslassen.
Wasimmer du dachtest, du seist es gestern nicht gewesen, kannst du heute sein. Wasimmer du sein möchtest, kannst du sein. Strebe bloß nicht zu Kleines an, und erstrebe es ausschließlich, weil du es möchtest.
Dein Streben passt in etwas hinein. Es gehört irgendwo zu, nicht schier in deine Hand. Sobald dein erfülltes Bestreben in deine Hand gerät, gibt es irgendwo da und dort einen Ort, an den es sich gerne durch dich verbracht sieht. Sieh deine Bestreben als Sterne, die du zu dir her rufst, und, die du, sobald sie anlangen, am Firmament feststeckst. Sie kommen zu dir, damit du sie an ihren rechtmäßigen Platz stellen wirst. Das ist keine Opferrolle. Eure Bestreben an das Firmament Heften, darin liegt euer wahres Bestreben, und demnach erfüllt ihr es.
Nichts ist für euch alleine. Es gibt unter dem, was ihr erfahrt, nichts, das für euch alleine ist. Über eines kannst du sicher sein – du erfährst es für Mich. Wohl oder übel, du erfährst es für Mich.
Das Gewahrsein dessen macht es dir möglich, deinen Bestreben nicht-verhaftet zu werden. Eine größere Vision gibt dir statt, unverhaftet zu sein. Eine größere Vision hält dich am Laufen. Du versuchst noch einmal. Aber das Resultat – du hast es nicht zu haben, um es in deine Tasche zu stecken. Das Resultat kommt, um mit dem Universum geteilt und ausgetauscht zu werden.
Edison hätte eine Glühbirne nicht für sich alleine entdecken können. Er entdeckte sie nicht einmal. Er stieß zufällig auf sie. Er hat genügend Versuche gemacht, und dann trat das Geheimnis der Elektrizität in Erscheinung.
Kolumbus hätte kein neues Land für sich alleine entdecken können. Er konnte es nicht für sich behalten, und wie hätte er das wohl gewollt? Entdeckungen möchten untereinander ausgetauscht werden. Und auch er entdeckte nichts. Er stolperte auf etwas zu. Aber als erstes hatte er auf seinem Schiff Segel zu setzen.
Also instruiere Ich dich, heute zu einem neuen Land in See zu stechen, und du wirst es genau dort entdecken, wo du gerade bist. Es kann nur dort sein, wo du bist. Ein weiterer Versuch, und vielleicht noch einer, und du wirst aus einem Zweck heraus, der über dich hinaus reicht, das Entdecken entdecken.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #301 – 26.8.2001 – The Mystery of the Universum
DAS MYSTERIUM DES UNIVERSUMS
Entdeckung ist in Wirklichkeit Wiedergewinnung. Und, was du wiedergewinnst, ist Liebe. Was außer Liebe ist das Mysterium des Universums? Liebe ist die Entdeckung, ist die wiedergewonnene, wiedererlangte, wiedererinnerte Entdeckung. Verschollene Liebe wird gefunden. Nicht verschollen gegangene Liebe wird wieder erlangt. Liebe, die nicht mehr im Gedächtnis weilte, wird wieder erfasst.
Vor der Entdeckung und all deren Teile war das Suchen. Edison suchte. Kolumbus suchte. Was sie suchten, war ein kleiner Teil dessen, was ihre tieferen Selbste suchten.
Was an Manifestierung von Liebe suchst du? Anders gesagt, was an Manifestierung von Liebe suchst du zu geben? Das was du findest, gibst du. Das was du bist, bietest du dar. Du rätst an. Was rätst du an?
Erkenne, worauf du abzielst anzuraten. Zielst du darauf ab, anzuhäufen? Um den launischen Egos zu gefallen? Um Applaus zu ernten?
Oder um eine Anregung von Mir zu geben, einen kleinen Hinweis, den Andere auflesen können? Wie sich doch der Blickwinkel deines Lebens ändert, sobald du das Scharfeinstellen auf die Kleinheit deiner Wünsche weglässt und dich zu größeren Dingen voranbewegst! Dein Leben ändert sich sogar dann, während du die Idee von Größe in Betracht nimmst. Dein Atmen verändert sich.
Du weißt von jetzt ab, dass Ich dir nicht anrate, dich zu vernachlässigen. Ich rate, dass du dir Beachtung schenkst über die Kleinlichkeit hinaus, die dich eingenebelt hat.
Nimm deinen Weg in der Welt, indem du deine Route ausweitest. Gib die Gässchen und Hinterwege auf und wähle die Chaussee. Das ist der gewissenhaftere Weg, und jener ist nicht überfüllt. Sieh, wer dir auf diesem gewissenhaften Weg folgt. Auf der Gasse sind dir viele gefolgt. Sie haben ihr Auge auf dir festgemacht. Sie haben dich nachgemacht. Gib du ihnen nun etwas zum Nachmachen. Gib ihnen Mich.
Das hat nicht in Worten zu geschehen. Du hebst deine Blicke, und Andere heben die ihren. Nichts ist in der Welt Geheimnis. Alles ist wohlbekannt.
Und alle wissen, dass die Welt um Anhebung schreit. Transportiere die deine Ecke der Welt höher. Dort, wo du bist, bist du aus einem Beweggrund. Du beeinflusst diejenigen, die du beeinflusst, jenseits dessen, was sie sehen oder was du siehst.
Jemand hat dich beeinflusst. Du wirst zustimmen, dass du beeinflusst wurdest. Wie leicht es doch war, dich zu beeinflussen! Du gingst dabei einfach so vor dich hin, und hast unterwegs eine fröhliche Melodie gepfiffen.
Nun möchtest du einen höheren Ton anschlagen, weil jeder Schritt deinerseits eine Segnung sein wird. Du wirst die Straßen segnen, auf denen du gehst. Du wirst die Blumen am Wegesrand segnen. Du wirst alle segnen, die mit dir zusammen auf der Straße gehen. Der Bestimmungsort ist der gleiche.
Desgleichen war der Start der gleiche. Ihr seid alle zusammen vom gleichen Herzen Gottes abgefahren. Mögt ihr das doch nicht vergessen. Vergesst nicht, woher ihr kamt.
Was für eine Abschiedsfeier Ich euch doch gegeben habe! Und was für eine Willkommensfeier wartet auf euch!
Während ihr euch auf der Reise zu Mir befindet, könntet ihr genauso gut den Spaziergang für Andere so schön und so angenehm gestalten, wie ihr vermögt. Ihr braucht auf der Straße keine großen Markierungen anzubringen. Ihr braucht keine großen Zeichen zu machen oder laut zu reden. Helft still und segnet all diejenigen, die euch begleiten. Was anderes gibt es denn zu tun?
Wollt ihr es wirklich für jemanden schwer machen? Denkst du wirklich, du befindest dich in Konkurrenz? Wen gibt es, um mit ihm in Wettbewerb zu treten? Du bist bei der Ankunft der erste, der als letzter eintrifft, weil du Andere voran geschoben hast. Das ist die Bedeutung von Der Erste soll der Letzte, und der Letzte soll der Erste sein.
Ein Führer bahnt sich nicht den Weg an die Spitze. Er denkt an alle, wenn er an denjenigen neben ihm, hinter ihm oder vor ihm denkt.
Wenn du eine helfende Hand leihst, bin Ich es, dem du sie hinreichst. Es gibt sonst niemanden, um sie ihm zu reichen. Es gibt sonst niemanden, der deine Hilfe so sehr möchte wie Ich. Es gibt niemanden auf der Erde, der dich so braucht, wie das bei Mir der Fall ist. Ich brauche dich, um als Mein scheinendes Licht wieder aufzutauchen, denn es ist Mein Licht, das du, zum Behuf, es bekannt zu machen, inwendig in dir trägst.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #302 – 27.8.2001 – Use Your Heart
NUTZE DEIN HERZ
Das Rad des Lebens dreht sich, und hin und wieder legt es einen Spurt ein, oder, vielmehr, ihr seht, wie es seine Umrundung beginnt. Ihr spürt ein Aufwallen. Ihr spürt, es ist ein neues Beschleunigungsmoment da, und, ihr werdet angetrieben.
Also wird euer Wachstum rascher. Es stimmt, ihr seid beschleunigt. Was heißt höhere Schwingung? Es ist eine höhere Geschwindigkeit, aber so schnell, dass es zeitlos ist.
Du hattest eine Starthilfe. Du bist schon gestartet, und jetzt befindest du dich unterwegs. Die Kraft Meiner Liebe hat dich angetrieben.
Du hebst ab. Du schwebst höher und höher, bis es weder Raum noch Zeit mehr gibt, die dich durcheinander bringen. Du segelst nicht in Raum und Zeit. Du segelst schlicht. Du bist schlicht, und das Seien von dir hebt dich höher und höher. So wird es abgeschildert, aber in Wirklichkeit könnten wir genauso gut sagen, das Seien von dir wird weiter und weiter oder tiefer und tiefer, indes es kein höher, kein weiter, kein tiefer gibt, wohin es gehen kann. Dein Seien wird sich seiner selbst gewahr, und ist glücklich.
Was real ist, ist dir bekannt geworden. Das heißt Wiedererkennen. Wieder-kennen. Selbst-Verwirklichung ist: das Reale dir zur Wirklichkeit werden lassen, das es andauernd war. Es ist ein Dämmern. Die Wahrheit des Lebens dämmert auf dich. Du hast sie gefunden.
Du stolperst über deine eigenen Schuhbänder. Das ist alles, was geschieht.
Du wachst auf. Du merkst. Du erkennst dich selbst wieder. „Oh, das also bin ich!“, sagst du, wenn es dir dämmert. Und du lachst über dein lange überfälliges Wiedererkennen der Majestät der Wahrheit des Lebens.
Die Mächtigkeit der Wahrheit des Lebens ist Liebe in unverschönertem Zustand. Das ist die höhere Schwingung, auf die du abzielst, und du findest sie bei Mir. Eines Tages wachst du auf. Ja, du weißt, wer du bist, aber du weißt auch, wo du bist, und wo kannst du sein außer bei Mir, bei Mir in Meinem Herzen, im Höchsten Himmel? Lasst Uns einen Augenblick lang in Meinem Herzen ausruhen, während du dich zurechtfindest.
Gut, die Zeit reicht jetzt. Du bist in Meinem Herzen verankert, und jetzt weißt du darum, und jetzt gibt es kein Weggehen von ihm, nicht einmal in der Fantasie. Jedes Weggehen von ihm war stets Fantasie, aber Fantasie ist nicht mehr länger gut für dich. Du befindest dich einfach nicht mehr länger an jenem Ort der Fantasie, denn du hast dich in Meinem Herzen gefunden. Welche Fantasie könnte die Realität davon übertreffen? Was vermag der wechselseitigen Freude an Unserer Herzlichkeit gleichzukommen? Wohin kannst du von dort aus gelangen?
Du kannst nicht tiefer in Mein Herz gelangen, aber deine Beachtung kann es. Deine Anerkenntnis hat Schichten. Es gibt fortlaufend mehr. Es gibt unaufhörlich eine weitere Schicht, und sie ist mehr des gleichen, und dennoch ist sie mehr. Es ist ein Puls der Freude. Es entströmt und entströmt. Es schwillt. Du schwebst auf einer sich anhebenden Tide. Du befindest dich auf einer beschwingten Melodie des Lebens. Und du steigst höher und höher, und Meine Energie wird zu dir getrieben, und du spürst, wie du selbst mit mehr Liebe angefüllt wirst, was im eigentlichen schlicht mehr vom gleichen ist. Und dein Herz dehnt sich aus. Ausschließlich Liebe expandiert dein Leben, das bereits gänzliche Ausdehnung darstellt.
Ungenutzte Teile deines Herzens sind bloß ungenutzte Teile deines Herzens. Sie waren dauernd dort, bloß ungenutzt. Und jetzt füllen sie sich mit Meiner Liebe. Dein Zulauf ist kolossal, und du liebst Meine Liebe, die dich füllt, und Meine Liebe liebt es, dich zu füllen .
Du wirst nie von Meiner Liebe gesättigt sein, aber du kannst mit ihr gefüllt sein, und fortan lässt du sie hinaus, sodass es Raum für mehr gibt, und auf diese Weise ist der Kreis repetiert. Ihr seid Impulse Meiner Liebe, und ihr seid gedrungen, Meine Liebe zu strömen, hinein und heraus, hinein und heraus. Meine Liebe kennt nichts anderes als Fließen. Strömen, das muss sie, und du bist der Agent von ihr.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #303 – Your Heart Contains the Answer
DEIN HERZ ENTHÄLT DIE ANTWORT
Es gibt einen Referenzpunkt, und Der bin Ich. Ich bin dein Referenzpunkt. Selbstverständlich bin Ich das. Du hast bei Mir gestartet, und zu Mir kehrst du zurück, obschon du die ganze Zeit über eigentlich bei Mir bleibst.
Wenn du unterwegs etwas abklärst, so kläre es mit Mir.
Du hast dich mit deinen Freunden abgeklärt. Du hast dich mit deinen Büchern abgeklärt. Du hast dich mit den Fernseh-Talkmastern abgeklärt. Du hast dich mit deiner Vergangenheit abgeklärt, und du hast dich mit allem unter der Sonne abgeklärt.
Kläre dich jetzt mit Mir ab, und finde deine Antworten. Finde deine Bekräftigung bei Mir. Solltest du Wahrheit wollen, so ist es hier, wo du sie bekommen wirst.
Vielleicht denkst du, entweder, Ich billige alles – „zu einfach, dieser Gott“ -, oder, Ich missbillige alles – „unmöglich, diesen Anforderungen Gottes nachzukommen“, indes, jetzt hier dasjenige, was dir entgeht: Es bist du, den Ich aufs Äußerste und unveränderlich billige. Ich stufe deine Handlungen nicht ein. Ich führe keine Rangliste. Ich leite dich, so gut Ich es kann, und nie lasse Ich dich fallen. Es stimmt, Ich liebe dich, egal was kommt. Aber das macht Mich nicht zu leicht. Das macht Mich zu Gott.
Wie du dich selbst siehst, auf diese Weise siehst du Mich recht wahrscheinlich.
Vielleicht bist du über dich selbst zu lässig oder zu schwer. Oder vielleicht beides. Und du projizierst dein Bild von dir auf Mich.
Du begehst einen Fehler. Du würdest ihn rückgängig machen, falls du könntest. Du könntest dich selbst treten. Und so denkst du, Ich trete dich.
Und solange das Leben für dich gut läuft, und solange du Wahlen triffst, die dein Herz zufrieden machen, wirst du wohl einen vagen Gedanken haben, dass du mit etwas durchkommst, dass Ich, Gott, dich mit etwas durchlasse, dass du wirklich freikommst, während du eigentlich für etwas bestraft werden solltest.
Aber Ich strafe nicht. Und ganz bestimmt bestrafe Ich dich nicht dafür, dass du etwas lernst. Dein Lernen ist Fortschritt, wasimmer an sogenannten Fehlern zu ihm führten. Ich freue mich an deinem Lernen.
Doch gelegentlich sind die Lektionen im Leben, die dich die Welt lehrt, ganz und gar nicht Meine Empfindungen. Den Preis gewinnen, das kann in Wirklichkeit nicht den Preis gewinnen sein. Mache Mich also zu deinem Referenzpunkt, und kläre dich mit Mir in deinem Herzen ab. Kläre ab, wessen Bewunderung du hast.
Tief in deinem Herzen weißt du, was wichtig ist und was nicht. Zuguterletzt, du weißt darum. Manchmal allerdings ignorieren Meine Kinder, was sie hören, zugunsten von etwas, was nur eine Lappalie sein kann, unterdessen es einmal zur Hand ist.
Du kennst den Unterschied zwischen Zinn und Gold. Und dennoch wählst du ab und an Zinn, weil es einen Augenblick lang glitzert. Kenne den Unterschied zwischen Marotten, und deinem Herzen Folgen.
Triff heute mit deinem vollen Herzen die Wahl. Wähle mit Meinem Segen. Du hast ihn. Wasimmer du wählst, du hast ihn. Aber, ah, triff die Wahl, Mich glücklich zu machen, und fortan hast du Mein Glücklichsein in deinem Herzen.
Jetzt fragst du dich also: „Was wird Gott hier glücklich machen? Er ist mit mir nie unmutig. Aber was kann ich tun, was Ihm behagt? Ich weiß, Er erbittet sich von mir kein Opfer, da ich, sofern ich spüre, dass ich mich opfere, nicht ehrlich bin. Sofern ich spüre, ich nehme die Opferrolle ein, erwarte ich etwas, und ich weiß, Gott möchte nicht, dass ich ein bestimmtes Resultat erwarte, denn das bedeutet, eine Anhaftung an das Resultat anzufertigen. Also versuche ich nicht, gut zu sein. Das ist ein Eichen meinerseits im Widersinn zum Maß der Welt.“
Dann sagst du: „Wenn ich eine Wahl habe, wie weiß ich, welche Wahl Gott glücklich machen wird? Ich muss einfach in meinem Herzen spüren, die Wahrheit meiner Entscheidung zu kennen.“
Und das ist Mein Ort, um dir zu sagen, dass irgendwelche Wahlen für Mich keinen Unterschied bedeuten. Sie sind nicht von Belang.
Was zählt, ist, dass du deinem Herzen folgst. Und du lernst es, auf das zu hören, was dein Herz sagt.
Du kannst in deiner Hand Orangen abwiegen, und erkennen, welche mehr wiegt.
Du kannst auf die gleiche Weise in deinem Herzen Entscheidungen abwiegen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #304 – 28.8.2001 – Remember Truth
ERINNERE DICH DER WAHRHEIT
Du denkst zu viel. Du hast das bereits früher gehört. Du erinnerst dich auch zu viel. Du verlässt dich auf deine Erinnerungen. Du lagerst sie und zählst sie wie Zehndollar-Noten. Du häufst sie auf, und denkst, sie hielten dich zusammen. Gedächtnisinhalte sind schlicht Schnüre aus der Vergangenheit. Sie sind eine Dekoration. Sie sind nicht die Substanz von dir. Sie sind dir immateriell. Aber du denkst irgendwie, dass sie sich zu dir aufaddieren, dass sie gleichviel, enthüllend, bedeutsam sind.
Jeder Gedächtnisinhalt eurerseits ist ein Tropfen in den Eimer, und zusammengenommen machen sie den Eimer für euch zum Tragen schwer. Es ist für dich nicht nützlich, den Eimer deiner Erinnerungen herumzutragen, und dich alleweil hinzusetzen, um dich in sie zu vertiefen, sie zu prüfen und mit Reue, Neid, Bewunderung, Stolz, Traurigkeit gegenüber dem, was vor so langer Zeit scheinbar geschehen ist, zu seufzen.
Je älter die Erinnerung, um so teurer wird sie. Je weiter weg, desto wertvoller.
Das sind kleine Erinnerungen, die du herumträgst, und du machst sie zu großen.
Es gibt eine größere Erinnerung, die du vergisst und immer und immer wieder vergisst, und das ist deine Erinnerung der Wahrheit. Du hast dich in deiner Geschichte verfangen, so, als sei die Geschichte deines Lebens die Geschichte von dir.
Es gibt da eine weitere ungesagte, unerinnerte, unvergessliche Geschichte von dir. Es ist die Geschichte Unserer Umarmung, die uns durch dick und dünn, durch Äonen an Ewigkeit, die nicht im mindesten Zeit ist, als Eins zusammenhält. Ewigkeit ist dieser gegenwärtige Moment, der euch öfters entschlüpft. Vielmehr, ihr entkommt ihr, weil euer Denken nach vorne oder nach hinten läuft.
Ihr erinnert euch an das köstliche Getränk, das ihr im Mund hattet. Ihr stellt euch ein köstliches Getränk vor, das ihr heute in Kürze oder morgen oder nächste Woche zu euch nehmen könnt. Es gibt etwas vor euch, auf das ihr euch mit Genuss freut, und etwas hinter euch, an das zu erinnern ihr euch freut. Und somit entzieht sich euch die Köstlichkeit dessen, was ihr soeben trinkt.
Etliche eurer wertvollen Erinnerungen waren bei ihrem Beginn nicht wertvoll. Lasst das nicht noch einmal geschehen.
Genießt diesen Moment des Lebens jetzt soeben.
Während ihr die Heavenletters lest, während ihr Mich so oder so in den Arm nehmt, habt ihr Blitze des Im-Moment-Lebens, und das überreicht euch Freude. Ich bin dieser Augenblick. Sobald du zu dem gegenwärtigen Moment erwachst, bist du in Meiner Gegenwart. Ich bin gegenwärtig. Die Gegenwärtigkeit ist Ich. Ich präsentiere Mich dir Nonstop, und sobald du es bemerkst, hast du Freude. Keine Freude, die dir hilft, Schmerz zu vergessen, sondern Freude, in der andere Angelegenheiten ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Wenn du bei Mir bist, bist du bei Mir.
Andere Gedanken mögen Zugang erhalten, aber sie flackern ihren Weg hinaus. Christus war sich bis ins Tiefste Meiner gewahr, Meiner Gegenwart, Meiner Umarmung gewahr, und dementsprechend betrachtete er die Welt mit Meinen Augen.
Wenn du wissenderweise in Meiner Umarmung gehalten bist, bist du gehalten. Wenn dein Kopf sich gegen Meine Brust lehnt, hörst du Meinen Herzschlag, und durch Mein Herz das deine ebenfalls; dann kennst du Meine Gedanken, und bringst Meine Gedanken zum Ausdruck. Meine Liebe für dich ist über alle Maßen, und du nimmst sie in Meinem Umarmen in dir auf.
Das macht dich nicht des Lebens um dich herum ungewahr. Das bringt das Leben um dich sozusagen zum Erscheinen, mit Licht rund herum, mit Dimensionen, die zuvor nicht erblickt wurden. Deine Sicht wird wie ein Kaleidoskop, und du wendest die Welt. Du beginnst zu sehen. Du beginnst zu hören. Du beginnst, in deinem Seienshaften zu sein.
Lausche auf Mein Herz. Mein Herz schlägt für dich. Es ist der Trommelschlag Meiner Liebe. Es ist Mein Trommellied an dich. Ich rufe dich mit Meinem Herzen zu Mir. Entsinne dich Unseres langen, ununterbrochenen Bundes, und halte Mich nah an deinem Herzen. Entsinne dich Unseres Einsseins. Es ist das deine und es ist das Meine, einfach so, wie du dein bist und wie du Mein bist, und wie Wir Eins sind.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #305 – 29.8.2001 – Your Heart’s Refrain
DER REFRAIN DEINES HERZENS
Ich bin bereits in deinem Herzen gegründet. Das ist das Fabelhafte. Ich bin bereits in dir. Hier bin Ich, und du suchst Mich überall. Noch mehr als das, Ich bin überall. Du kannst Mich überall, irgendwo da und dort, sehen, wo du Mich allerdings am meisten findest, das ist dein Herz. Ich entströme deinem Herzen.
Höre auf, dein Herz zu quetschen, und du wirst dich frei machen, Mich zu erkennen. Du brauchst nichts zu tun, um Mich hinein zu bringen, du brauchst schlicht aufzuhören, Mich hinaus zu quetschen. Anders gesagt, öffne dein Herz, und du öffnest es weit zu Mir hin.
Wie nahe an der Quelle des Lebens schlägt doch dein Herz! Da ist ein wortloser Refrain. Falls Wir ihn in Worte bringen, lautet er: „Gott ist hier. Gott ist hier. Gott ist. Gott ist. Ich bin. Ich bin.“ Und dein Blut hallt den Refrain wider. Das ist es, was jede Zelle in aller Gesundheit in deinem Körper ausspricht. Lasse deinen Geist dies jetzt genauso klar sagen. Lasse deinen Geist hören, was dein Herz hört.
Wie verbunden ist doch das Wort „hören“ mit dem Wort „Herz“! Ja, du hörst dein Herz. Zunächst ist es ein Rummeln, und dann wird es ein helles Lied, das dein Herz wiederholt. Lass deinen Geist das Lied aufnehmen. Lass deinen Geist die Melodie nicht umändern. Mein Gesang ist nicht zu verbessern.
Lasse dein Herz sein. Lasse es, wie es war. Es ist ein pochender Impuls der Liebe, aber es entgleiste. Du hast versucht, es von dir loszulösen, so, als wäre deine Existenz von dem Herzen, das Ich in dich einpflanzte, abgesondert. Ja, gut, du hast das gemeint. Deine Seele ist in einem Herzen platziert. Sie ruht dort. Und dennoch ist deine Seele nicht physisch. Sie kann nicht genau festgelegt werden, aber du kannst erkennen, dass du sie hast, und wo sie ihre Wohnung nimmt. Eine so ausgedehnte Weite wohnt in dir. Ich siedle in dir, und die Seele deines Herzens siedelt in dir. Was könntest du mehr wollen?
Dein Herz ist stark und treu. Schrecke dein Herz nicht ab. Mache es nicht weniger, als es ist. Es ist kein wildes Tier. Es ist dein wahrer Ruf. Dein Herz ruft, und es antwortet. All deine Antworten liegen da in deinem unausgesprochenen Herzen.
Lasse dein Herz sprechen.
Lasse es seine Flagge wehen.
Lasse dein Herz der Botschafter sein, der es ist – Botschafter und Empfänger, Empfänger und Botschafter.
Der Code, den Ich dir gab, liegt in deinem Herzen. Der Geist hat etliche Rückbesinnung daran, aber er ist um Vieles mehr in das Objekt verwickelt als in das Subjekt. Mein Betreff ist dein Herz, nicht dein Geist, nicht dein Intellekt.
Dein Intellekt ist wie alle Bücher in der Bücherei. Und es ist dein Herz, das weiß, was die Bücher beinhalten. All das Wissen, all die Weisheit, all die Liebe ist in dein Herz hinein abgeschöpft. Dein Herz ist demnach durch Lebzeiten an Liebe gebildet und herangezüchtet, durch die Jagd nach ihr, durch das Versenden von ihr, durch die Fantasien von ihr, durch die unentschiedene Erscheinung von ihr und durch die Geheimnisse, die sie verwahrt. Liebe ist ihr eigenes Geheimnis, und deswegen ist sie überhaupt kein Geheimnis. Liebe ist bekannt. Jegliche Versuche, dein Herz zu erziehen, verunstalten es. Lasse dein Herz für sich. Es weiß mehr als du.
Dein Herz ist einfach. Komplexität ist nicht Mehr Wissen. Gewundenheit ist die Wahrheit, die in kunstvolle Knoten eingewoben ist. Webe dein Herz auf. Ein Herz ist elementar. Ein ungefesseltes Herz ist rein. Defragmentiere dein Herz. Reibe das Wundsein weg, und lasse es fortan für sich. Höre auf, dein Herz zu reformieren.
Dein Herz ist ein Leuchtfeuer. Es ist kein Anhänger, ausgenommen, es hängt Meinem Herzen an. Lasse dein Herz auf das lauschen, was es möchte. Meistere dein Herz nicht. Liebe es.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #306 – 30.8.2001 – Your Vocabulary
DEIN WORTSCHATZ
Entsinne dich, weswegen du hier bist. Du bist nicht hier des Schwatzes wegen. Du bist nicht hier, um dein Ego aufzublähen. Du bist nicht Anderer wegen hier, und du bist nicht deinetwegen hier. Du bist für Mich auf der Erde. Sieh Mich als den Nordstern über deiner Schulter. Schau auf Mich, und du wirst dein Leben nicht in Kleinlichkeit austeilen.
Öfters denkst du, Geringfügigkeit sei wichtig. Manchmal hast du es gerne, in ihr zu schwimmen. Manchmal nennst du Kleinigkeit Probleme. Du weißt, du machst viel aus ihnen. Darin besteht die Kleinlichkeit.
Das Leben handelt in Wirklichkeit nicht von Problemen. Ganz bestimmt denkst du so, oder hast du so gedacht. Du dachtest, die Summe deines Lebens sei deine Probleme, und sei, sie zu lösen. Es gibt keine sie.
Probleme sind in deinem Denken. Wenn du denkst, etwas sei groß, ist es groß. Das ist der langen Rede kurzer Sinn dabei.
Du denkst, das Leben sei eine Reihe von Problemen, die du zu lösen habest. Oder du denkst dir es als Lektionen. Du nennst es sogar die harte Schule des Lebens.
Alles tritt so vor dich, wie du denkst, es werde es tun.
Ich sage nicht, eine Vogel-Strauß-Politik zu betreiben. Aber Ich sage euch, dass ihr eure Aufmerksamkeit auf Größeres als auf Probleme richten könnt.
Probleme – dasjenige, was ihr als Probleme seht – faszinieren euch. Ihr liebt es sogar, Probleme anderer Leute im Fernsehen anzuschauen.
Was ist Plaudern anderes als dem Problem eines Anderen, das du irgendwie genießt, Beachtung zu schenken?
Hände weg von den Problemen Anderer! Du bist nicht deren Löser. Du bist nicht der Retter anderer Menschen. Du kannst Anderen helfen, aber du sollst dich nicht verleiten, du seist ein Retter von ihnen.
Das Leben eines jeden ist sein eigenes. Es gehört der Person, die es lebt.
Du könntest das Problem eines Anderen lösen, und er oder sie hätte es immer noch. Sie haben eine doppelte Herangehensweise an ihr Leben aufzunehmen. Ihr Problem existiert inwendig in ihnen. Es liegt nicht im Äußeren. Es ist nicht die Lage, obschon du dich bestimmt selbst überzeugst, dort sei es zu finden.
Wenn ein Freund mit einem Problem zu dir kommt, nimm es nicht als das deine. Sei professionell. Sei wie ein Rechtsanwalt, der zuhört. Dann sagt er einige wenige Worte. Er lässt den Herantragenden des Problems sich nicht an ihn anhängen, gleichfalls heftet er sich nicht an das angebliche Problem. Und es ist die Person, mit der er redet, nicht mit dem Problem. Er sagt nicht zu dem Problem, es solle sich davon machen. Er schüttelt nicht vor ihm mit dem Finger. Gleichwohl verschwindet in seiner Gegenwart etliches an Problemempfinden aufseiten des Besuchers.
Binde dich also nicht an die Probleme deines Freundes. Mache sie nicht zu den deinen. Du hast genug, die du aus dir heraus herbei rufst.
Du kannst dein Leben in Problemen überschwemmt vergeuden.
Nimm von den Dingen Notiz, über die du redest. Nimm Notiz, wohin sich deine Aufmerksamkeit wendet.
Fasse deine wirkliche Zwecksetzung ins Auge, und komme mit ihr voran.
Es gibt Unterabteilungen des Zweckes. Habe acht auf sie, doch komme immer wieder zu deinem Hauptzweck zurück.
Du bist hier im Leben zu etwas Größerem als zum Problemlösen.
Tatsache ist, tilge das Wort „Problem“ aus deinem Wortschatz. Bezeichne nicht einmal das, was du als deine Probleme siehst, als Gelegenheiten oder als Herausforderungen, weil du keinem einzigen etwas vormachst, zum allerwenigsten dir selbst.
Wenn ein Fels deinen Weg blockiert, dann klettere über ihn oder gehe um ihn herum, oder vielleicht nimmst du einen anderen Weg. Es ist bloß ein Fels. Zufällig liegt er da, wo er ist. Er hat keine Falle für dich aufgebaut. Es ist ein unschuldiger Fels, der zufällig im Weg liegt.
Halte dein Auge auf dem, wo du gehst, und klettere unentwegt höher. Sache ist, dabei weiter zu kommen.
Es gibt für dich Einen, Den du um Hilfe angehen kannst, und es gibt Einen, Der dir Hilfe gibt.
Höre den Worten zu, die du gewöhnlich benutzt, und nimm sie zur Kenntnis. Wirf einige hinaus. Benutze sie nie wieder.
Probleme sind so lange Probleme, wie du denkst, sie seien es. Du brauchst keine Hilfe. Du hast Hilfe. Du bist nicht machtlos. Du bist machtvoll. Das Kind des Königs hat große Macht, aber es hat sie kennen zu lernen, und es hat sie zum Einsatz zu bringen.
Vergnüge dich nicht so sehr an deinen Problemen, und vergnüge dich nicht so sehr daran, über sie zu reden. Gib sie rüber, und packe dein Geschäft für Mich an.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #307 – 31.8.2001 – All There Is to Know
ALLES WAS ES ZU WISSEN GIBT
Eigennützig und uneigennützig – damit umzugehen, das ist für euch schwer. Keines von beiden behagt euch sehr. Solange ihr euer Ego unterhaltet, seid ihr beides.
Sobald euer Ego an seinen richtigen Platz gestellt ist, kommen eigennützig und uneigennützig nicht auf. Beurteilung ist nicht mehr euer Held. Ihr werdet euch nicht mehr so beurteilen, wie ihr es jetzt tut, und ihr werdet Andere nicht mehr so beurteilen, wie ihr es jetzt tut.
Wenn ihr jemand als eigennützig oder uneigennützig beurteilt, habt ihr sie oder ihn beurteilt. Wenn ihr euch selbst als eigennützig oder uneigennützig bezeichnet, habt ihr euch selbst beurteilt. Ihr habt einen Handel verabredet. Ihr habt veranlagt. Ihr habt gefragt: „Wie bin ich?“, oder ihr habt euren Kopf geschüttelt und mit der Zunge gelockt, und gesagt, dass ein Anderer auf der Skala, auf der ihr ihn wiegt, nicht so gut abschneidet.
Christus dachte nicht eigennützig oder uneigennützig. Er sagte nicht einmal zu sich selbst: „Ich möchte uneigennützig sein.“ Das Ego hinter sich gelassen, wog er derartige Dinge nicht ab. Solche Angelegenheiten waren für ihn keine Betrachtung wert.
Seine Aufmerksamkeit lag auf größeren Dingen. Sofern er überhaupt zu denken hatte, hätte er gedacht: „Was ist hier die Wahrheit? Was möchte Mein Vater?“
Aber er hatte mit sich nicht zu debattieren, was seine Wahl wäre. Er hatte eine Wahl getroffen, und sie hieß, sich den Kräften bei Mir anzuschließen.
Als er sagte: „Verurteile nicht, damit du nicht verurteilt wirst“, brachte er zum Ausdruck, dass Urteilen wertlos ist. Er gab seinen Zuhörern eine Pause.
Aber Christus arbeitete nicht bloß auf einer Ebene, und er sprach dauernd die Wahrheit. Er motivierte, während er die Wahrheit austeilte. Er sagte: „Verurteilen, sobald es erfolgt ist – sobald es gedacht wird –, wird in natura auf dich zurückkommen.“ Früher oder später. Ebenso wie Liebe zurückgereicht wird.
Nun muss Ich in eine Lektion darüber eintreten, wie Liebe nicht das Sentiment ist, wie du es dir öfters denkst. Weil du deine Liebe persönlich gibst, bedeutet nicht, deine persönliche Liebe werde in natura zurück kommen, da Liebe, die ein Objekt im Sinn hat, keine Liebe ist. Sie ist etwas anderes. Sie ist etwas Minderes. Es mag sein, sie ist etwas, was du erhältst, und kein Geben.
Sieh Liebe mehr wie einen Ort, von dem du her kommst. Sieh sie mehr als ein Gewahrsein hinter deinen Augen.
Wir können sagen, es läuft darauf hinaus: Wie deine Augen hinaus schauen, so werden andere Augen dich anschauen. Du entfachst etwas in ihren Augen.
Christus dachte nie: „Oh, diese eigennützigen Menschen!“ Er dachte nie: „Oh, diese uneigennützigen Menschen!“ Er dachte nie: „Oh, diese armen unglücklichen Menschen!“ Oder: „Oh, diese begüterten Menschen!“
Seine Augen warfen Segen, wohin sie fielen. Ohne sein persönliches Ego, ohne seine Sorge um sein Ego, was meint, ohne seine eigenen Gefühle über sich selbst, ohne Gedanken der Selbstlosigkeit gießen seine Augen Liebe aus.
Und was sah er, sodass er so sehr lieben konnte? Er sah Mein Licht in allem, was er sah. Er war derart mit Meinem Licht gefüllt und Meines Lichtes derart gewahr, was konnte er denn, wohin immer er schaute, sehen außer Mein Licht?
Möchtest du nicht freundlich auf Mich schauen? Möchtest du nicht ins Auge fassen, Mein Licht zu begrüßen? Wenn du Mich doch vor dir siehst, möchtest du dann nach etwas anderem Ausschau halten, was nur weniger sein könnte?
Welchen Platz hat das Urteilen in Meiner Welt? Welchen Platz hat das Urteilen dort, wo Liebe eingedämmt ist? Welchen Platz hat Urteilen in dir?
Lasse das Denken, dass es klug sei, jemanden unter oder über dich zu stellen.
Beginne über Meine Liebe für dich und über deinen Ort in Meinem Plan für die Welt nachzudenken. Schau, wie dein Herz erleichtert wird. Ich möchte dein Herz erleichtern.
Ein beklommener Geist beschwert dein Herz und hält nach etwas Ausschau, um es in Vergleich oder zum Kontrast zu bringen, und das ist, mit einem Wort: Urteilen.
Alles ist. Ich BIN, und du bist, und das ist alles, was es zu wissen gibt.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #308 – 1.9.2001 – Raise Your Own Vibration
HEBE DEINE EIGENE SCHWINGUNG
Wenn du dich verschollen fühlst, lautet die Frage, die du dir stellst, nicht: „Wo ist Gott?“ Die Frage lautet da für dich: „Wo bin ich?“
Wo bist du? Wo sind dein Herz und dein Geist platziert? Was beschäftigt dich? Was gelangt zu dir? Was kommt bei dir an? Wonach streckst du dich aus?
Verbringe dein Leben damit, womit du es verbringen möchtest. Nicht so sehr damit, was wie es scheint auf dich zukommt. Was auf dich zukommt, das hast du herbei gerufen. Je mehr Aufmerksamkeit du darauf legst, desto länger bleibt es. Sei mit dem Leben nicht pingelig.
Für dich gibt es einen größeren Horizont. Bloß wenige weitere Schritte, und du wirst da sein.
Beginnst du zu sehen, wie die Vergangenheit dich zurückhält? Selbstverständlich ist es nicht die Vergangenheit, sondern deine Beachtung von ihr. Die Vergangenheit von einem Moment zuvor quillt in dir. Lasse stattdessen in dir die Gegenwart von Mir anschwellen.
Wenn du Verärgerung oder Schmerz oder Verlust oder die Myriade von Dingen, die du fühlst, spürst, dann setze Mich anstelle dessen ein. Spiele dein Leben wie einen Münzspielautomaten. Füttere es unentwegt mit Mir, und du wirst den Jackpot holen.
Allerdings kann es sein, dass der Jackpot nicht das sein wird, was du dachtest.
Die Entlohnungen werden überquellen, dennoch wirst du wohl durch die Juwelen überrascht sein, die über dich kommen. Vielleicht hattest du klingelndes Glas erwartet, und du erhältst anstelledessen andere Geschenke.
Hier nun das Geheimnis: Sei glücklich mit den Gaben, die dir überreicht wurden.
Du wolltest DIES, stattdessen erhieltst du DAS.
Was du wirklich wolltest, ist deinen eigenen Weg, dies obschon du nicht die blasseste Idee hast, was er wirklich ist. Du siehst all das glänzende Gold vor dir, und du denkst, das sei es, was du willst. Ganz gewiss bist du von ihm angezogen.
Doch ein wenig weiter ist ein Berg goldenen Lichts, überhäuft mit Juwelen und Gold von anderer Art. Würdest du gerne einen Schatz abtun, weil ihn dein Geist nicht erdacht hat?
Würdest du einen Apfelbaum abschlagen, weil du einen einzigen Apfel begehrtest?
Da ist etwas anderes, was du in Wirklichkeit möchtest, und es steht dir zu, es zu haben. Und es wird dich finden. Egal, wo du bist, egal, wohin du schaust, es wird dich finden. Du magst deinen Schatz suchen, dennoch sucht dein Schatz sicherlich dich.
Du bist dein eigenes Geheimnis. Du suchst dich selbst. Du kennst nicht einmal den Schatz, der du bist.
Du suchst dein Glück, und du weißt nicht, dass du dein Glück bist. Du bist deine Fortüne. Alles Wenigere als gut ist nicht du und hat mit dir nichts zu tun.
Ich benutze das Wort „gut“ im reinen Sinn. Nicht bewertenderweise, sondern in dem Sinn der Essenz von Güte. Du weißt, was gut ist, und was nicht. Ich rede nicht von gut, so wie du dich eben fühlst, dennoch fühlt sich die Wahrheit gut an, und bei Minderem als der Wahrheit ist das nicht der Fall.
Alles Mindere als die Wahrheit ist bindend. Die Wahrheit ist befreiend. Was du wirklich mehr als alles andere willst, ist die Freiheit der Wahrheit.
Die Wahrheit hat eine schlechte Presse, so, als ob sie etwas Schändliches sei, das herausgefunden wird. Doch das ist nicht Wahrheit. Das ist Vorkommnis. Was vom Liebreiz entfernt ist, dort ist keine Wahrheit. Alle Wahrheit ist liebreizende huldvolle Anmut.
Achte auf deinen Atem. Wenn du von der Wahrheit wegrennst, oder sie fürchtest, ist dein Atmen auf die eine Art. Wenn du die Wahrheit begrüßt, ist die Atmung von anderer Art. Die Wahrheit befreit deine Atmung. Und, oh, wie gerne du frei atmen möchtest!
Du hast dich selbst mit vielen kleinen Lügen umgeben. Du hast sie geerbt, doch nicht von Mir. Lasst Uns die Illusion als das bezeichnen, was sie ist: Sie ist eine Ansammlung von Lügen. Es gibt eine einzelne Wahrheit, viele Lügen. Die Wahrheit erleichtert. Die Illusion spannt an. Du dachtest, es sei anders. Vielleicht hast du sogar gedacht, es sei umgekehrt.
Nun wählst du die Wahrheit, weil sie es ist, was du eigentlich willst. Du hast genügend Zeit und Energie darauf verwandt, was nicht Wahrheit ist. Nimm den Schritt ein wenig höher. Stehe auf Zehenspitzen, falls du es musst. Hebe deine eigene Schwingung an.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #309 – 2.9.2001 – Free the Whales
BEFREIE DIE WALE
Du bist Mein Resultat, und du bist auch das Resultat deiner Vorfahren. Und ein Teil deiner Zwecksetzung lautet, dich von ihnen frei zu machen. Liebe sie, sei ihnen dankbar, doch schreite aus ihnen heraus, denn des öfteren ist das, was du geerbt hast, Begrenzungen. Ein Kind von Mir ist nicht gebunden sondern ungebunden, deswegen musst du von den Beschränkungen des ortsgebundenen Erbes fort springen.
Du gehörst einem größeren Universum zu als deiner Blutslinie. Jene ist physisch, und sie ist zeitweilig. Geh zu deinem Beginn zurück, bevor du im Physischen umrissen wurdest, und du wirst anfangen, deine Grenzenlosigkeit zu erkennen.
Jede Grenze, die du dir selbst gesetzt hast, oder die du Anderen stattgabst, sie dir zu setzen, hält dich zurück. Entsinne dich, du bist eine Idee in deinem Kopf, und deine Idee von dir bedarf, ausgedehnt zu werden.
Du hast mehr zu sein als das träge in Rückenlage liegende oder vornüber gebeugte oder aufrecht stehende Menschenwesen, als das du operierst.
Du hast aus den Begrenzungen deiner selbst auszubrechen. Die Begrenzungen sind deine Ideen.
Du denkst, du befindest dich in einem kleinen Pferch, aber du befindest dich in einer größeren Weide, als die hölzernen Zäune um dich herum dir glauben machen möchten. Erweitere dein Denken, und die Zäune werden direkt vor deinen Augen verschwinden, und du wirst sehen, wie du auf einem weitaus verschiedenartigen Horizont gehst, auf einem, der mehr deinem Denken gleich ist. Rege dich. Erhebe dich. Sage dich in das Universum von Meiner Machart hinein vorher. Du gehörst dem zu, wo Ich bin, nicht dem, wo dein Körper soeben zufällig ist.
Der glückliche Umstand von dir ist nicht die Ausdehnung von dir. Er ist überhaupt nicht du. Du bist jenseits der Auszeichnungen deiner gegenwärtigen Welt.
Du hast das groß gemacht, was überhaupt nicht groß ist. Du bist hier- und dorthin geeilt und hast Prüfungen gemacht, so, als wäre das dein Leben. Du hetztest zur Schule, und du dachtest, dein Leben hinge von bestimmten Bemerkungen ab, die über dich auf bestimmten Papieren abgegeben wurden, so, als wärest du ein Kopiergerät, das gefüttert werden müsste.
In Wirklichkeit bist du ein freigelassener Kontinent für dich. Du bist mobil, nicht immobil, um irgendwo auf ein Regal gestellt zu werden, bis du heruntergenommen wirst. Du bist dein eigener Beweger. Du wurdest geboren, um dich zu bewegen, um dich hoch und hinaus und darüberhinweg zu bewegen.
Keine Mauer begrenzt dich. Niemand sonst begrenzt dich. Alleine du begrenzt dich. Du gibst dich mit Wenigerem zufrieden. Du akzeptierst Wenigeres, als Ich gerne möchte, dass du es hast.
Paddle dein eigenes Kanu.
Mache dich auf den Weg zu einer entfernten Küste.
Sieh, wohin dich die Gezeiten nehmen, und gehe über die Gezeiten des Menschen hinaus.
Du kannst nur so weit gehen, wie du siehst.
Sieh den ganzen Weg.
Sieh den ganzen Weg zu Mir.
Ich bin zurhand, und Ich ziehe dich zu Mir. Ich ziehe dich hinein. Ich rolle dich hinein. Du bist kein kleiner Fisch, den Ich zu fassen bekomme. Du bist der größte Fang unter allen. Ich kenne die Größe von dir. Es bist du, der sich aus Meinem Griff windet. Es bist du, der denkt, er sei klein, und, dass Ich unermesslich bin, indes, zusammen sind Wir unermesslich. Wir sind zusammen undefinierbar.
Du bist ein springender Wal auf den Ozeanwellen. Du bist kein Schnörkel auf der Oberfläche. Du bist durch die mächtige Kraft des Ozeans hoch gehalten. Dein Springen erfährt Unterstützung. Ja, du musst aus deinem Rahmen des Geistes heraus gelangen.
Du siehst, wie deine Geistesverfassung dich von dir selbst abschneidet. Sie hält dich drinnen. Durchbrich die Grenzen, die du aufstelltest oder rund um dich zuließt. Sie sind nur Linien in deinem Geist. Sie sind gepunktete Linien. Geh über sie hinaus. Die Linien sind nicht der Herrscher von dir. Dein Herz beherrscht dich.
Angst indes ist deinem Herzen nicht natürlich. Sobald Angst dich beherrscht, hörst du deinem Herzen nicht zu. Höre deinem Herzen zu und folge ihm, und du wirst die Sonne erreichen. Allerdings, zuerst einmal musst du dich nach ihr ausstrecken.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #310 – 3.9.2001 – Naked Truth
NACKTE WAHRHEIT
Wenn du zu Mir sprichst, wenn du wirklich zu Mir sprichst, marschiert dein Ego fort. Das ist eine der Schönheiten des Sprechens zu Mir. Du bist nicht in der Lage, dich mit Vortäuschung zu beladen, wenn du vor Mir erscheinst.
Deine Ausflüchte gehen dahin, und da bist du, und da bin Ich, und Wir formulieren dein Leben neu. Wir formulieren deine Herangehensweise an das Leben neu.
Nackt wurdest du geboren, und nackt wirst du fortgehen. Nackt bedeutet hier nicht unbekleidet. Es meint wahr, ehrlich, real, unprätentiös. Du, ohne die Rüschen, die du um dich selbst herum angebracht hast, du, in deinem Seien.
Du, nicht aufgehübscht, bist aufs Liebreizendste. Es ist etwas Verblüffendes, wie du versuchst, dich gut anzuziehen, während unterdessen die Wirklichkeit von dir um so viel reizender ist.
Sobald du dir stattgibst, so zu sein, wie du bist, bist du nicht weniger. Du bist mehr. Je mehr du aufdeckst, desto mehr deckst du auf. Was ist dieses Bedürfnis, aus dir etwas zu machen, was du nicht bist, um die Wahrheit von dir zu verbergen?
Bei Mir indes kannst du nicht so tun als ob. Bei Mir hast du ehrlich zu sein.
Die Crux dabei ist, dass du deine Wertigkeit nicht kennst, also versuchst du in der Welt, einen Wert mitzubekommen. Wenn du dich selbst als unbedeutend siehst, versuchst du, Bedeutung zuzusetzen. Je mehr du das tust, desto weiter gehst du von der Wahrheit weg. Das ist nicht von Vorteil.
In dir gibt es keine Löcher. Du bist ganz. Du bist Ganzheit. Es gibt nichts, was aufzufüllen ist.
All die Jahre werden fortgewaschen. Die Halden, die du aufgehäuft hast, werden verschwinden. Und da werden das schöne Du und das schöne Ich sein, und Wir, Eins in der Stille von dir.
Es gibt keinen Bedarf an Flattern. Es gibt keinen Bedarf für irgendwas, weil alles in dir eingefasst ist. Die Wahrheit von dir ist rechtschaffen, einzig, du verdammst dich. Du verdammst dich zur Vergesslichkeit und zum Hamstern. Du hamsterst deine Wertigkeit, die bereits dein ist. Du balgst dich um sie.
Nimm von dir eine Pause, und du wirst deine Wahrheit finden. Du trägst einen Mythos auf deinen Schultern, und dieses mutmaßliche Bild von dir ist dasjenige, dessen du ledig zu werden hast. Es gibt keinen Grund für Mutmaßung. Du brauchst keine andere Rolle zu spielen als deine eigene, und du spielst sie nicht. Du bist sie.
Du schaust überall nach deiner Identität, nur nicht inwendig in dir.
Du bist jetzt soeben ganz in Ordnung.
Hinter all deinem Furnier liegt der schöne Kern von dir. Wenn du Mahagoni bist, das ist gut. Wenn du Kiefer bist, das ist gut. Was immer du bist, das ist gut.
Eine Rose ist glücklich, eine Rose zu sein. Sofern sie rot ist, ist das gut. Sofern sie rosa oder gelb oder weiß ist, ist das gut. Und somit veredelt die Rose sich selbst und steht auf ihrer wahren Höhe.
Das gleiche gilt für ein Gänseblümchen oder einen Löwenzahn. Jedes steht stolz da, wie es geschaffen wurde. Es kennt seinen Wert und unternimmt nichts, den Wert eines anderen zu unterstellen. Blumen stellen keine Vergleiche an. Sie sind geschäftig, das zu sein, was sie sind. Sie putzen sich nicht heraus, da sie bereits um ihre Herrlichkeit wissen.
In Meiner Schöpfung existiert keine Niedrigkeit.
Irgendwo unterwegs hast du die Idee aufgenommen, dass du anders sein solltest, als du bist, und dorthin wandert derart viel an Energie, und an der Stelle nahm das Ego seinen Lauf. Irgendwo unterwegs nahmst du dir die Auffassung zueigen, dass du nicht gut genug bist, wie du bist, und hernach versuchtest du, jemand anderer zu werden. Im Bemühen, mehr zu erscheinen, minderst du dich.
Wie entspannt wäre die Welt, wenn es keine Vergleiche gäbe, wenn die eine Sache nicht besser wäre als eine andere! Wie satt hast du doch das Vergleichen und Gesundschrumpfen oder Vergrößern oder das Ziehen von Kreisen um dich herum!
Sei heute, einfach schier heute, mit dir zufrieden, so wie Ich dich machte. Du brauchst kein anderes Bild. Du kannst dich nicht selbst verbessern. Improvisation ist nicht Wahrheit. Verschleierung ist nicht Wahrheit. Eine falsche Vorderseite ist nicht besser als Wahrheit. Sie ist eine falsche Front. Ein Image aufrechterhalten kostet zu viel Energie, und es ist für nichts und wieder nichts.
Ich erschuf dich als du aus einem Grund. Auf der Erde gibt es nach dir eine Nachfrage, keine Behauptung über dich, sondern dich. Gib der Wahrheit statt. Lasse all dein Bemühen fort. Es ist Anstrengung, anders zu sein, als du bist. Es ist Erleichterung, die Wahrheit von wer du bist zu sein.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #311 – 4.9.2001 – Choosing vs. Judgment
WÄHLEN VS. BEURTEILUNG
So lange wie du billigst, beurteilst du. Billigung und Missbilligung sind zwei Enden der Beurteilung.
„Aber warte mal“, sagst du, „bin ich nicht berechtigt, etwas mehr als etwas anderes zu mögen?“
Natürlich bist du das.
Wenn dir jemand einen Apfel oder eine Orange anbietet, und du ziehst die Orange vor, dann nimmst du sie an, weil sie deine Vorliebe ist. Du bespöttelst den Apfel nicht oder siehst die Orange nicht als wertvoller an. Du denkst nicht: „Oh, wie kann bloß jemand bei gutem Verstand einen Apfel einer Orange vorziehen?“
Du bringst schlicht deine Vorliebe zum Ausdruck.
Wenn zwei Menschen unterschiedliche Handlungen begehen oder sie in unterschiedlicher Weise ausführen, oder wenn sie in verschiedenen Kleidern auftreten, wirst du vielleicht an dem einen hinaufschauen, und an dem anderen herunter. Das ist Beurteilen.
Als es zu der Wahl eines Apfels oder einer Orange kam, warst du diesbezüglich neutral. Deine Wahl war deine Wahl. Du hegtest keine Verachtung für die Frucht, die du nicht wähltest. Du hast sie schlicht nicht gewählt.
Wenn es auf Menschen und ihre Handlungen hinausläuft, ist deine Wahl nicht derartig unparteiisch. Sie wird persönlich. Der eine stößt dich vor den Kopf, und die andere gefällt dir. Keinesfalls mehr als der unschuldige Apfel und die unschuldige Orange haben andere Menschen und ihre Handlungsrichtungen mit dir zu tun.
Es ist nicht dein Ort, beschimpft zu werden.
Du hast ganz bestimmt Wahlmöglichkeiten, aber beschimpft zu werden, ist keine von ihnen. Beschimpft werden ist dasjenige persönlich nehmen, was das Geschäft eines Anderen ist.
Wenn du Lehrer bist, und du lobst einen Jugendlichen, lobst du nicht automatisch denjenigen, der neben ihm sitzt. Den einen loben und gegenüber einem anderen zurückhaltend sein, das ist nichts Glorioses. Wenn du lobst, billigst du. Damit missbilligst du automatisch.
Vielleicht kaufst du dir ein Haus. Bestimmt hast du nicht jedes Haus zu kaufen. Du hast Anspruch darauf, das Haus zu kaufen, das du möchtest. Triff eine Wahl für das, was du möchtest, aber würdige ein Anderes nicht herab, denn Jenes wird die Wahl eines Anderen darstellen.
Beginnst du besser zu verstehen, was neutral meint?
Es bedeutet nicht Einfallslosigkeit oder Desinteresse oder Indifferenz. Es bedeutet, du hast eine persönliche Vorliebe, aber es bedeutet nicht, du gibst eine Proklamation der Verdammung oder des Lobes aus. Du akzeptierst die Koexistenz von allem, und du triffst deine Wahl.
All die Energie und all das Bemühen, die in den Versuch münden, etwas in das zu machen, was es deines Erachtens sein sollte! Du tust das deinen Kindern an, und du hast es dir selbst angetan.
Für alles gibt es einen Ort.
Nichts greift auf dich über.
Aber du fürchtest, ebendas täte es.
Und demnach beurteilst du ein Buch nach seinem Umschlag.
Hole dir aus der Bibliothek das Buch, das du willst, greife die anderen jedoch nicht heftig an.
Wünsche dir nicht von den Wahlen Anderer, sie existierten nicht.
In deinem Geist hast du die Ideen Anderer oft zerdrückt, und dementsprechend hast du oft andere Menschen zerdrückt. Das läuft darauf hinaus, sie auszumerzen. Missbilligung ist Tilgung. Sei kein Zerstörer von Herzen. Sei ein unschuldiger Passant. Sei ein Nickender bei den Herzen Anderer.
Wisse, was dein Geschäft ist, und wisse, was dasjenige des Anderen ist.
Wisse, was deine Domäne ist und was die des Anderen.
Wenn du dich als Menschenwesen bejahst, das zu diesem Zeitpunkt, so gut es das vermag, seinen Weg in der Welt geht, wirst du das gleiche denjenigen um dich herum zugestehen.
Sofern jeder Meine Liebe verdient, und du Meine Liebe verdienst, kannst du dann Anderen nicht stattgeben, in Frieden zu sein?
Du bist König deiner selbst, und keines anderen. Denn alle sind Könige und Königinnen in ihrem eigenen Leben. Ich habe sie ernannt.
Gib deine Selbstheit nicht weg, und packe nicht diejenige eines Anderen.
Spende der Freiheit der Wahl deinen Segen.
Segne die Schöpfung als Gesamtes.
Wende dich um, und segne sie ihr selbst.
Und wenn du spürst, das kannst du nicht, dann segne sie Mir.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #312 – 5.9.2001 – The Field of Beingness
DER FELD DES SEIENSHAFTEN
Beginnst du zu sehen, wie Seien Geben ist?
Wenn du schier bist, vermagst du ausschließlich zu geben.
Wenn du denkst oder in Besitz nimmst oder in Angst weilst, kannst du schier zurückhalten.
Wenn du übers Geben oder Nicht-Geben nachdenkst, gab es in deinem Geben einen Einhalt oder eine Unterbrechung.
Freilich, was du fühlst, das gibst du. Falls du zu einem gegebenen Zeitpunkt in Angst bist, gibst du Angst.
Wenn du in Frieden bist, gibst du Frieden.
Es ist nicht möglich, eigennützig zu sein, da ihr andauernd einander etwas gebt. Ihr gebt Botschaften aus. Vielleicht unterweist ihr einander, eigennützig zu sein. Eigennützigkeit ist etwas an euch Festhalten und Behalten. Ihr habt vielleicht auf einen Gegenstand großen Wert gelegt und weniger auf euch.
Selbstsüchtigkeit kommt von Angst. Ihr seht Grenzen, und die Grenzen setzen den Ton von euch.
Ich habe euch gesagt, keine Opferrolle einzunehmen, und Ich wiederhole das. Nun wollen Wir einen Schritt weiter gehen.
Opfer ist eine Unwahrheit. Es gibt unter euch eine allgemein vorherrschende Bedeutung für das Opferdasein, und sie besteht darin, Besitztümer aufzugeben, die euch teuer sind oder gar euer Leben darstellen.
Opfer, auf einer anderen Ebene, existiert nicht, da nichts aufgegeben werden kann. Weil du einem Anderen etwas Wertvolles gibst, bedeutet nicht, dass du es verlierst. Verlust ist nicht möglich. Die Idee des Verlustes indes, sie existiert, mit Sicherheit existiert sie, und du bist mit ihr gut vertraut.
Und so gelangen Wir zu deinem Geist, zu deinem logischen Geist, der addiert und subtrahiert. Dein Geist fließt nicht wie dein Herz. Dein Geist kalkuliert.
Ein Herz aber fließt. Du opferst dein Herz, wenn du sein Strömen blockierst. Das heißt der Verlust der Unschuld.
Gib nur, wo dein Herz geben möchte, aber blockiere nicht den Strom deines liebenden Herzens oder trage nicht zu dem Hindernis eines Anderen bei. Ein verkrampftes Herz ist blockiert. Ein unwilliges Herz ist blockiert. Herzen haben entriegelt zu sein.
Entsinne dich, Ich sage dir nicht, alles oder jedes aufzugeben. Ich sage dir, nichts aufzugeben. Ich sage dir, etliche deiner Ideen aufzugeben, die nichts als Ideen über sich selbst sind. Ideen sind nichtsesshafte Gedanken, und einigen wurden Namen gegeben. Etliche werden nobel genannt, und andere unehrenhaft. Aber es gibt keinen Adel, und es gibt keine Unadeligkeit. Sie sind kurze Leuchtimpulse auf einem Feld des Seienshaften.
Viele unterschiedliche Farben machen den Regenbogen. Aber es ist der Himmel, an dem der Regenbogen in Erscheinung tritt.
Und die Farben des Lebens treten auf einem Feld des Seienshaften in Erscheinung.
Erfühle dein Seien. Erfühle seine Reichhaltigkeit inwendig in dir. Fühle, wie es alle Zellen in deinem Körper bewegt. Seienshaftigkeit, welche das Feld darstellt, ist indes der Beweger von dir. Deine Seienshaftigkeit schwillt an, und du bist bewegt. Physische Bewegung ist nicht so ganz viel Vollendung. Du kannst dich ohne dein Seien bewegen, ohne dein viel Verbundensein.
Aber ah, in deinem Seienshaften fließen, in diesem Ozean der Liebe fließen, aufrecht gehalten werden und mittels der Verpflichtung deines Herzens dich aufrecht halten, deiner Seienshaftigkeit stattgeben, dich hochzuheben und dich auf ihren Schultern zu tragen und dich im Leben voranzubringen! Dein Seienshaftes in der Welt mag in Kanälen schwimmen, die die Welt anfertigte, aber dein Seienshaftes schwimmt. Es muss schwimmen.
Lasse deine Seienshaftigkeit dich mehr rühren, als dass dich das Weltdenken rührt. Wessen Herz trägst du, dasjenige der Welt oder das deine? Was bringt dich dazu zu denken, dass das Denken der Welt weiser sei als dein Herz? Du weißt es besser. Vielleicht bedarf es dir, die Welt zu unterweisen. Du kannst das durch die stille Strahlung deines Seiens. Schreien vermag das nicht. Das wurde bereits versucht. Die stille Strahlung deines Seiens aus deinem Herzen und aus dem Meinen heraus – sie vermag und tut es.
Du bist ein Synthesizer der Welt.
Nimm Meine Musik und mache sie zu der deinen.
Fortan wirst du sie der Welt pur durch deine Existenz darbieten.
Möchtest du nicht lieber der Welt Meine Musik darreichen, als die Welt auf sich selbst zurückzuwerfen? Die Welt wird sich nicht verschollen gehen, denn sie hat sich nicht gefunden. Du gelangst zum Wissen, dass es mehr gibt, als die Welt dir zu sagen hat. Und du bist das Mehr.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #313 – 6.9.2001 – The Far Reaches of Your Life
DIE FERNEN WIRKUNGSBEREICHE DEINES LEBENS
Wenn Ich sage, dass jeder unter euch auf der Erde unersetzlich ist, könnt ihr das schwer glauben. Aber es stimmt. Jeder unter euch füllt in dem Gewebe der Welt einen Platz. Ich stellte euch dort hin, wo ihr seid. Es ging nicht um einen Münzwurf. Ich wählte euch, etwas für Mich zu tun. Du wurdest an der Stelle, an der du bist, benötigt. Und jetzt kannst du etwas daraus machen. Du kannst einfach den Platz ausfüllen, oder du kannst den Platz, den du ausfüllst, beleben. Der Punkt ist, dass Ich dich für etwas Bedeutsames aussuchte, das alleine du zu erfüllen vermagst.
Sieh dich als jemanden, der Karten austeilt. Die Karten haben eine Abfolge, die zu bestimmen nicht dir anliegt. Sie wurden bereits gemischt. Eine Karte folgt der anderen. Du teilst sie einfach aus, aber, wie du die Karten, die du in deiner Hand hast, austeilst, erbringt in dem Spiel einen Unterschied. Teile sie mit Freude aus, und das Spiel ist voller Freude.
Vieles im Leben wird in Gedanken daran, was als nächstes kommt, verplempert. Halte deine Gedanken auf dem Karten-Austeilen fest, nicht so sehr auf dem Ergebnis. Nicht so sehr darauf, was du dir auf die Hand gibst, sondern auf deinem Austeilen. Ein Ass oder eine Zwei, sie sind nicht der Meister von dir. Keines von beiden entscheidet über dein Geschick.
Und wenn die letzte Karte ausgeteilt ist, gibt es ein weiteres Spiel.
Was ist der Punkt bei einem Kartenspiel, fragst du. Und was ist der Punkt bei deinem Leben, möchtest du wissen.
Bejahe, dass du ernannt wurdest, und dein Leben wird zu neuen Dimensionen heranwachsen.
Was wäre, wenn du kein Versehen wärest? Was wäre, wenn du Mein vorsätzlicher überlegter Gedanke wärest? Was wäre, wenn Ich dich in die Existenz gebracht haben wollte? Was wäre, wenn Ich dich ausgesucht hätte? Du kannst sicher sein, dass du Meine Wahl warst – nicht wahllos, sondern eine wohl-besonnene Wahl. Was wäre, wenn Ich dir etwas Wundervolles zu tun gäbe? Du wirst dich der Worte nicht erinnern, die ich dir zuflüsterte, aber du kannst wissen, dass du sie mit dir trägst. Mein Daumen ist auf dir abgedruckt, und Mein Gedanke ist in deine Seele hinein gedrückt, und deine Seele leitet dich in die fernen Wirkungsbereiche deines Lebens.
Wir können sagen, dass deine Seele dein Blitzlicht ist. Du befindest dich in einem tiefen Wald, aber in Wahrheit kann er nicht dunkel sein. Eine stille Gegenwärtigkeit leitet dich. Deine eigene Seele antwortet Mir. Sie bringt dich immer näher zu Mir. Sie weckt dich zu Mir auf. Sie weckt dich zu dir auf.
Es existiert in dir da eine weite Ganzheit, und innerhalb dieser Ganzheit liegt dein Zweck. Dein Zweck ist kein winziger Punkt. Er ist keine Aufgabenstellung. Er ist ein Zweck.
Mary Mary Quite Contrary wurde gefragt: „Wieso wächst es in deinem Garten?“ Sie wurde nicht um spezifische Details befragt. Sie wurde gefragt, so wie Ich dich frage: „Wieso wächst es in deinem Garten?“
Ich pflanzte deinen Garten, und Ich gab ihn dir zur Pflege. Ich lobte dir die Welt aus, und signalisierte dir, dort Meine Liebe zu vermehren.
Und Ich frage dich ferner: „Wirst du für Mich gedeihen? Möchtest du die Früchte ernten, die Ich dir gegeben habe? Möchtest du Mein Wille auf Erden sein und eine Liebe heranziehen, die die Erde zu einem Beleg für die Größe Meiner Liebe macht?“
Wie du doch zu Mir hin wächst! Ein bisschen hier, ein bisschen dort. Und mit einem Male stellt es sich heraus, du bist gewachsen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #314 – 7.9.2001 – God’s One Child
GOTTES EINES KIND
Das Gebet des Herrn beginnt mit den Worten „Vater Unser“, denn Ich bin der Eine Vater von Allem. Ich bin für dich persönlich, und Ich bin allen persönlich. Das führt uns zurück zu dem Fakt, dass ihr Eins seid. Wenn ihr Vater „Unser“sagt, dann anerkennt ihr, dass ihr als Gesamt Mein Kind seid. Ich habe ein einziges Kind, da ihr alle in Meinem Einssein, das ihr ebenfalls seid, geeint seid.
Es reicht wohl, wenn man sagt, es gibt nur Einen.
Wie lieb du Mir doch bist, Mein Eines Kind, Mein Kind des Einsseins! Du bist Mein, aber Ich habe dich nicht in Besitz. Ich gebe dich frei. Ich habe dein Eines Selbst über das Antlitz der Erde verstreut. Ich multiplizierte Meine Liebe, und Ich tue das immer noch, und du, der du Meine Liebe bist, vermehrst Meine Liebe gleichfalls. Und du summierst dich rasch auf, Meine Eine Liebe.
Ich habe dir gegenüber öfters den Horizont erwähnt, so, als wäre der Horizont, wie auch Ich Selbst – so wie du Mich gedacht hast – weit von dir entfernt, du aber bist dein eigener Horizont. Der Horizont von dir ist nicht in einiger Entfernung sondern nahe zur Hand. Sofern alles in dir enthalten ist, ist der Horizont, den du vor dir siehst, der deine.
Du bist zu allem fähig, was du dir vorstellst. Deine Vorstellungskraft ist dein Horizont.
Ich erschuf in dieser Welt Wunder, und du bist das beste unter ihnen.
Du bist ein Wieder-Erschaffer der Welt.
Schöpfung erschafft. Du bist Meine Schöpfung, also bist du ein Schöpfer.
Erschaffe wie Ich erschaffe.
Erschaffe Freiheit.
„Erschaffen“ ist ein anderes Wort für „Geben“.
Gib Menschen sich selbst weg.
Erschaffe eine freie Umgebung mittels deiner Absicht. Mir gleich, habe das Verlangen und lasse es erblühen.
Ich bin das Fundament deiner Begehren. Sei Mir treu. Streune nicht so weit weg, sodass du für Andere Grenzen setzt. Mache nicht jedem zum gleichen. Lasse das, was sich erhebt, erheben.
Da ist eine große Menschheit am Brauen. Nimm einen tiefen Atemzug. Gib dich selbst frei, und mache die gesamte Menschheit frei.
So wie du gehst, so geht die Welt.
Die Welt tanzt auf deine Melodie. Sie ist von dir abhängig. Du bist nur insoweit von ihr abhängig, wie du das sagst.
Was überhaupt ist die Welt? Ein Ansammlung an Denkweisen, in weitergereichter Form.
Reiche der Welt neue Gedanken aus.
Aber unter der Sonne gibt es nichts Neues, sagst du.
Dann reiche das Sonnenlicht an die Welt aus, die gleiche alte Sonne, die Ich hinstellte, damit sie auf eine Welt scheint, die mit dem Licht von ihr vielversprechender heranwächst. Lasse deine Augen Licht von der Sonne auf die Welt werfen, die halb dahindämmert.
Sei die aufgehende Sonne, die die Welt aufweckt.
Die Welt hat es nötig, aufgeweckt zu werden, und du bist der Aufwecker von ihr.
Du weckst sie mit deinem Herzen auf.
All der Intellekt in der Welt erzielt nicht viel; er tut sich nur hervor.
Das Menschenherz aber entzündet das Herz der Welt.
Hätte das Nachdenken funktioniert, so würden alle eines Besseren belehrt sein.
Lediglich ein Rühren des Herzens funktioniert. Und eine Rührung deines Herzens ist ein Segen auf die erschaffene Welt.
Segne diese Welt. Blase den Atem der Liebe über sie. Sei das Gebrüll von ihr. Hefte dich nicht so sehr an die Welt. Gehe näher auf das Herz der Welt ein. Lasse die Welt das Rumpeln der Liebe hören, das sie durchquert. Die Liebe ist da, doch nicht genug von ihr wurde gehört. Sie wurde durch zu viel Lärm übertönt.
Und nun, lasse einen Tropfen Meiner Liebe aus deinem Herzen auf die Welt fallen und erneuere ihr Licht.
Du bist mein ernannter Gesandter.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #315 – 8.9.2001 – Christopher Columbus and Christ
CHRISTOPHER KOLUMBUS UND CHRISTUS
Eure Vorstellungsgabe ist wie Fäden der Sonne. Ihr habt euch Fotos davon angeschaut, die im Wald Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen zeigen. Eure Vorstellungskraft ist genauso. Sie ist nicht etwas, was entmutigt werden, sondern was ermutigt werden sollte. Wer ist qualifiziert zu sagen, dass die Bäume verlässlicher sind als die Sonnenstrahlen, die zwischen und über ihnen durchbrechen?
Eure Vorstellungskraft nährt eure Bestreben. Vielleicht können Wir sagen, dass Bestreben imaginierte Gedanken sind. Du hast sie dir vorgestellt. Und in dem Wort „Imagination“ liegt das Wort „Magie“. Lasst uns „Magie“ stattdessen „Majestät“ nennen, weil „Magie“ einen Trick impliziert, weil aber Imagination kein Trick ist. Sie ist: weiter hinaus sehen. Sie ist: ein Bild machen davon, was kommen soll.
Erschafft die Vorstellungskraft das Bild, oder ist die Vorstellungskraft schier Vorhersagen? Das ist nicht von Belang. Bilder werden im Geist geschaffen, und dann werden sie aufgefunden. Die Bilder nehmen dich weiter. Sie rufen dich. Sie geben dir einen Grund, vorwärts zu kommen. Sie sind Liebe, die dich ruft.
Kultiviere die Imagination. Sich Freuen ist nicht genau das gleiche wie auf die Zukunft Schauen. Was immer du soeben siehst, du hast es dir einmal vorgestellt. Imaginieren ist nicht so sehr auf die Zukunft Schauen, wie dies Erschaffen ist.
Wie machtvoll deine Gedanken doch sind!
Wenn du an eine Katastrophe denkst, erschaffst du sie wohl. „Das, was du fürchtest, kommt über dich.“ Das, was du dir vorstellst, findet dich. Die Macht des positiven Denkens ist kein falsches Polstern eurer selbst. Es ist ein Bild Erschaffen dessen, was ihr wollt und vielleicht davon, wo ihr euch ersehnt, zu sein und dazuzugehören.
Es ist leicht, auf die Schrecken rund um euch hinzuweisen. Es ist auch leicht, einen größeren Horizont zu sehen.
Vielleicht gibt es gar keine Imagination. Vielleicht gibt es schlicht ein Vorhersagen der Zukunft.
Konnte sich Kolumbus vorstellen, was bereits existierte? Er begab sich auf die Suche nach Indien und fand an der Stelle, wo er schaute, einen anderen Kontinent. War es seine Vorstellung, die über den Irrtum der flachen Scheibe der Erde hinausging, oder war es die Wahrheit, die ihn rief?
Wenn ihr ohne Vorstellungskraft seid, klebt ihr an der Theorie der Erde als einer flachen Scheibe fest. Geerdet sein ist nicht an der Flachheit festgeklebt sein. Kolumbus war nicht ungeerdet. Er gründete schlicht auf mehr als die Meisten seiner Zeit.
Das Volkstümliche hat etwas Wahres in sich. Das Volkstümliche ist wie eine Metapher. Die Flachheit der Erde war eine Metapher für die Flachheit oder die Gleichheit des Denkens.
Es ist Volkstümliches, das die Aussage trifft, die Erwähnung von Christus sei Religion. Die Erwähnung von Kolumbus ist nicht Religion. Genauso wenig ist sie Wissenschaft. Kolumbus und Christus sind zwei Menschen, die die Erde mit einer Vision, die den Meisten voraus war, begingen. So simpel ist das. Kolumbus‘ Bewandtnis war mit der Erde, Christi Bewandtnis mit dem Himmel verbunden. Jeder folgte seinem göttlichen Plan. Sie suchten unterschiedliche Geschicke, und jeder fand das seine. Das ist göttlich, dein eigenes getreuestes Herz suchen und es finden.
Ob erwähnt oder nicht erwähnt, Wir wissen, dass Kolumbus auch Mich hatte. Wer war sein Polarstern, wenn nicht Ich?
Und Wer zieht dich mit einer Kraft, die größer ist, als diejenige eines Magneten, indes einem Magneten gleich? Es ist die Zugkraft der Liebe.
Liebe zog Kolumbus, und Liebe zog Christus, und Liebe zieht dich.
Wohin wirst du gezogen? Widerstand gegen diese Zugkraft ist Verbleiben in der Vergangenheit. Verbleiben in der Vergangenheit ist Veranlassen, in der Unwissenheit oder in Minderem als der Wahrheit zu verbleiben. Es ist die Wahrheit Forthalten. Es ist Opferung der Wahrheit, um die Vergangenheit zu bewahren.
Muss die Vergangenheit derart lebensentscheidend für dich sein?
Ich sage dir, aus ihr auszubrechen. Brich in die Gegenwart ein. In aller Stille warte Ich dort auf dich. Komm‘ voran.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #316 – 9.9.2001 – The Heart Is Different from the Mind
DAS HERZ IST VOM GEIST VERSCHIEDEN
Unbegrenzt sind die Vertagungen deines Geistes, während er deinem Herzen zuhört. Wenn der Geist etwas anderem, dem Gedanken eines Anderen oder einem Gedanken einer massiert auftretenden Welt, zuhört, gebraucht er seinen Kopf nicht. Es mag sein, er ertüchtigt sich in einer bestimmten Fertigkeit, mit der Ausnahme allerdings, dein Herz befindet sich in ihm, wiederholt oder rezitiert dein Geist eine Übung, die dich an der gleichen Stelle belässt.
Schiebe dein Herz voran. Würdige es. Bejahe es. Es ist ein Führer von dir. Ich Selbst vertraute Mich deinem Herzen an, nicht deinem Geist. Der Geist ist ein Rezeptor des Herzens. Er kann das Herz nicht umgehen und immer noch dasjenige finden, was das Herz begehrt.
Der Geist denkt.
Das Herz fühlt. Es fühlt die Wahrheit oder die Nicht-Wahrheit. Das Herz fühlt Emotion, dies ist allerdings ein beschränkter Aspekt des Herzens. Das Herz ist mehr ein Sei-er als ein Fühler, obschon, zur selben Zeit fühlt es sein Seien. Das Herz ist ein Erblüher.
Der Geist häuft Nachweise auf. Er ist ein Aufhäufer und Sortierer.
Das Herz ist ein Akzeptor. Es blüht auf, da es in Empfang nimmt.
Was für etwas Kleines ist es für den Geist, etwas entgegenzunehmen. Für das gesamte Herz etwas entgegenzunehmen – das ist eines Meiner Wunder.
Das Herz räumt den Weg frei. Würdige das Sehnen deines Herzens. Lasse deinen Geist dieses Sehnen nicht zur Seite legen. Lasse deinen Geist, nicht den deinen oder nicht den eines Anderen, nicht das Sehnen deines Herzens beurteilen.
Das Herz verlangt es nicht nach einer Zigarette. Das ist ein Trick des Geistes. Gewohnheiten sind Tricks des Geistes. Der Kopf stellt dich auf Automatisch, und du wirst ein Automat. Das ist nicht der Zweck, den Ich für dich vorhatte.
Falls du unter einem Zauberspruch weilen musst, dann sei unter dem Zauberspruch der Liebe, der deine eigene Existenz verbreitert.
Etwas kontrolliert dich, und es ist gut zu wissen, was das ist. Nein, es ist nicht notwendig zu wissen, was das ist. Es ist notwendig, unter ihm weg zu kommen.
Wie sehr du versuchst zu kontrollieren, ist ein Indikator dafür, wie sehr du kontrolliert wirst. Ein Kontrollierender ist durch vergangene Bilder kontrolliert. Vielleicht durch seine eigenen Bilder, oder durch diejenigen, die dorthin gepflanzt wurden. Aber in jedem Fall sind sie sein Jetzt, und es gilt, sich von ihnen frei zu machen.
Ein Opfer ist auch ein Kontrollierender. Es ist ein verursachender Täter. Es perpetuiert seine Vergangenheit.
Es ist die Vergangenheit, aus der herauszutreten Ich euch anriet.
Wie immer eure Vergangenheit glorreich oder nicht glorreich war, vor euch weist sich eine große Ehre aus, sofern ihr das Frühere einmal loslasst.
Der Zukunft gleich, ist die Vergangenheit undurchdringlich. Sie ist eine Grube, in der eure Hände im Dunkeln herumtasten. Die erleuchteten Passagen sind lediglich euer Gedächtnis, und sie sind jetzt nicht erleuchtet. Sucht nicht die Vergangenheit. Sucht nicht, dass sie einen Sinn ergibt. Sucht euch selbst. Sucht euer wahres Selbst. Ich sage euch, euer wahres Selbst ist etwas zum Suchen.
Wenn ein echter Gläubiger an die Herrlichkeit Gottes glaubt, glaubt er an Gottes Werk, und du bist Mein erschaffenes Werk. Glaube an dich selbst, und du wirst in dir eine Spur Meines Glaubens innehaben. Es geht nicht so sehr darum, dass du einen Glauben an Mich hast. Du musst Glauben an das haben, woran Ich Glauben habe, und Ich habe großen Glauben in dich, Glauben, dass du dich über das Alltägliche hinaus erhebst und ein Lied anhebst zu singen, das des Sohnes Gottes würdig ist.
Ich machte dich würdig, nicht unwürdig. Ich machte dich für etwas, nicht für nichts. Ich machte dich Mein, und Mein bist du, und Mein Herz und Geist sind groß, und demnach wurdest du groß erschaffen, und groß bist du. Alles was ausbleibt, ist dein Gewahrsein deiner Größe. Alles, was ausbleibt, ist dein Gewahrsein, dein kleines Gewahrsein von etwas Erhabenem und Wundervollem. Du sollst nicht verworfen werden. Du sollst verwundert werden.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #317 – 10.9.2001 – God Created Human Beings
GOTT ERSCHUF MENSCHENSEINSWESEN
Je mehr du mit Mir in Einklang bist, desto mehr liebst du dich selbst. Wende dich nicht von dir ab, um Mich anzubeten. Ich denke, du bist etwas. Wenn du dich mit Meinem Denken in Abstimmung bringen möchtest, ist die Idee der Würdigkeit etwas, an die du dich gewöhnen solltest.
Wo hast du die Auffassung her, dass es edel sei, minder über dich zu denken, als Ich es tue?
Heute von diesem Tag an wisse, wer du bist.
Zutrauen meint, Ich habe Mich dir anvertraut, und meint, dass du dich erinnerst, was Ich dir gesagt habe.
Ich singe ein Lied über deine Würdigkeit, und du verjagst es.
Wahre Bescheidenheit kennt ihren Wert, und hat sich selbst nicht zu verunglimpfen.
Währenddessen Ich der Hersteller von dir bin, und während Ich es bin, den du preist, tilgst du doch nicht deinen Wert.
Wir sprechen jetzt über den Unterschied zwischen dem Ego und dem Selbst-Wert-Empfinden.
Sei mit der ganzen Sache durch. Bejahe deine Würdigkeit. Du hast dich mit Mir mitzunehmen. Du kannst nicht mit Mir kommen und die Wahrheit von dir dahinten lassen. Das Ego ist bloß ein Wispern von dir. Es hat mit dir nichts zu tun. Deine Würdigkeit aber hat alles mit dir und mit Mir zu tun.
Sofern du dich als wertlos erachtest, was dann machst du mit Mir, Der dich erschaffen hat? Wenn du denkst, du seist wertlos oder nicht viel wert, musst du auch denken, Ich, der Ich dich schuf, sei genauso wenig wert.
Entweder Ich bin ein Großer Schöpfer, oder Ich bin es nicht. Du kannst Mich nicht All-Mächtig und dennoch in Meinen Werken fehlerhaft haben. Wenn du die Menschliche Seienshaftigkeit, die Ich erschaffen habe, als unangemessen erachtest, musst du auch Mich als unangemessen sehen.
Ich möchte keine mindere Schöpfung erschaffen, als Ich in der Lage bin. Falls du denkst, Ich hätte ein Menschenwesen oder irgendeine Sache als Vergeudung Meiner Zeit erschaffen, dann ist entweder deine Wahrnehmung oder Meine Schöpfung fehlerhaft. Wir können nicht beide recht haben.
Aber Ich kenne, was Ich erschaffen habe, und du kennst es noch nicht in vollem Umfang. Deine Wahrnehmung ist mangelhaft. Manchmal hast du den ganzen Punkt nicht mitbekommen.
Was immer auch deine Lage ist, was immer du über dich selbst denkst, jetzt wirst du anfangen, von Neuem zu denken. Das alte Denken hat dich nicht an einer guten Stelle belassen. Du hast ja sogar gedacht, es sei wirklich besser, minder von dir zu denken, als höher. Und so, wie du dich selbst ansahst, so sahst du auch Andere an. Nun ist es für dich an der Zeit aufzuwachen.
Vielleicht ist das Heraufdämmern von Erleuchtung die Anerkennung deiner Möglichkeiten. Wozu du fähig bist, geht weit über ein kleines Bild hinaus, das du mit dir herum getragen hast.
Um erleuchtet zu werden, musst du ein aufgeleuchtetes Bild von dir selbst haben. Erleuchtung entkommt der Dunkelheit. Hättest du dich nicht dorthin verbracht, so wärest du bereits erleuchtet. Aber Ich erleuchte dich. Ich erleuchte dich in diesem Moment.
Schreite hervor in das Licht, das Ich auf dich scheine. Das ist Erleuchtung. Gib dir das Licht statt, das Ich auf dich scheine. Mein Licht ist für dich, und es ist das deine.
Mehr aus sich selbst machen ist nicht Verherrlichung. Je mehr Empfinden des Selbst-Werts du hast, desto weniger Ego wirst du zur Schau zu stellen haben. Du hast dich selbst zu finden, um dich selbst zu vergessen.
Komme in Meine Größe, denn sie ist die deine.
Du bist Meine würdige Schöpfung.
Dir übergab Ich die Zuständigkeit für Meine anderen erschaffenen Wesen, die belebten wie die unbelebten. Ein guter Schöffe beschimpft sich nicht selbst. Er hegt sich und Andere. Höre auf zu kriechen. Höre auf großzutun. Stehe einfach auf und sei, wie Ich dich in der Realität Meiner Selbst geschaffen habe. Hebe dein Herz zu größeren Höhen, und du wirst Mein Herz und Meine Schöpfung hochgehoben haben. Meine Schöpfung benötigt Anhebung, pur, weil sie sich nicht selbst anerkannt hat. Alles, was es dir zu tun gilt, ist Sehen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #318 – 11.9.2001 – Everyone Has His Own Star
JEDER HAT SEINEN EIGENEN STERN
Mutmaße nicht, dass andere Herzen dort sind, wo dein Herz ist. Mutmaße ebenfalls nicht, dass andere Herzen dort sein sollten, wo das deine ist.
Erlaube den Herzen Anderer, dort zu sein, wo sie sind. Du sehnst dich danach, dass die Herzen Anderer dort sind, wo das deine ist, danach, dass sie wie das deine vorankommen, doch andere Menschen mögen das gleiche über dich denken, oder sie denken vielleicht, du seist dir selbst voraus. Du denkst, sie hätten es nötig, dich einzuholen, und wahrscheinlich denken sie etwas anderes.
Erlaube den Herzen, dort zu sein, wo sie sind. Jedes Herz hat seinen eigenen Pfad. Auch dann, wenn jemandes Ego sich in sein Herz einmischt, hast du es sein zu lassen. Du bist kein Wechsler der Egos Anderer. Du bist kein Schwertkämpfer der Egos Anderer. Du bist kein Ritter der Egos. Wahr ist, du bist ein Ritter Meines Herzens, aber du bist einer, der mit einem Speer Meiner Liebe segnet.
Wenn du jemand siehst, der weniger ist, als es dich verlangt, dass er es sein möge, so liebe ihn trotzdem. Gib ihm statt, seinen eigenen Weg zu gehen.
Ich sage dir von Zeit zu Zeit immer wieder, nicht zu versuchen, die Vorstellungen Anderer von dir zu erfüllen, was du ihres Erachtens sein solltest, was sie von dir wollen.
Nun erinnere Ich dich daran, von Anderen nichts zu erwarten. Auch dann, wenn du im Recht bist. Du wirst immer denken, du seist im Recht, aber deine Aufgabe lautet nun, das Zulassen des Verfehlens (was du als solches siehst) Anderer zu erlernen. Zulassen ist ihnen Raum geben, zu sein. Es ist für Andere schwer, sofern du es so haben möchtest, dass sie sich dort befinden, wo sie noch nicht sind. Es bringt sie auf den Gedanken, etwas sei an ihnen falsch, anstatt, es sei bei ihnen recht so – und ihre Herzen sinken ab.
Liebe sie heute dafür, dort zu sein, wo sie sind, und, du setzt sie frei, zu wachsen. Menschen sind töricht, und du musst das nicht sein. Töricht ist Festhalten, und du befindest dich im Prozess des Lernens, los zu lassen. Lasse also heute deine Anhaftung an das los, was du denkst, andere Menschen sollten es sein. Zudem, dabei wirst du ohnehin nicht gewinnen.
Gib das gesamte Konzept des Rechthabens ab, und dir geht das Konzept des Gewinnens ab. Gewinnen macht dich nicht zu einem Führer. Es macht dich zu einem Gegner. Stelle dich nicht gegen Andere, wie sie dabei sind, ihren Weg kennen zu lernen.
Du erkennst nicht dauernd, was die ausgewählte Bestimmung eines Anderen ist, und wann dein Helfen dabei vielleicht Behindern darstellt.
Verhindere nicht die Wahlen eines Anderen. Sie sind vielleicht nicht diejenigen, die du treffen würdest, aber es warst nicht du, der gefragt wurde, sie zu treffen.
Für dich ist es leicht, eine Rose eine Rose oder ein Gänseblümchen ein Gänseblümchen sein zu lassen. Es ist schwer für dich, ein Menschenwesen das sein zu lassen, was es zu einem gegebenen Zeitpunkt ist.
Menschen sind multi-dimensional. Und das, als was jemand in diesem Augenblick zu sein scheint, ist nicht die Gesamtsumme von ihm. Ein Stück des Menschen heute ist nur ein Stück. Ein weiterer Augenblick enthüllt ein anderes Stück. Du kennst nicht die ganze Geschichte. Du kannst ein Buch nicht aufgrund seines Umschlags erzählen. Auch nicht aufgrund einer Seite.
Du weißt nicht wirklich, woraus Helden gemacht sind. Du denkst vielleicht, du wissest es, aber du erkennst anhand dessen, was du siehst, nicht den Feuereifer eines Anderen. Und Andere haben dich überrascht, in beidem, nach oben und nach unten. Du wirst vielleicht überrascht sein durch die Gegenwart von Herrlichkeit in einem Proleten oder einem Müßiggänger, und enttäuscht sein von jemandem, der deines Erachtens groß war.
Alles, was du von anderen Menschen hast, ist dein Eindruck, und dein Eindruck ist deine Interpretation. Besser, nicht interpretieren. Hier ist dein sortierender Intellekt an der Arbeit. Besser, ein großherziger Beobachter sein, jemand, der mit stillem Stattgeben zuschaut, ein Raum-Geber. Es ist gut, Raum zu geben.
Ein Bruder hat an einem Anderen auszusetzen, dass er zu viel von sich selbst weggibt, und der Andere hat an dem ersten auszusetzen, dass er nicht genug gibt. Wessen Standard denn ist unfehlbar? Wessen Standard kann gerecht sein?
Sei ein sachter Stattgebender im Leben. Jeder hat seinem eigenen Stern zu folgen, und nicht du bist der Stern.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #319 – 12.9.2001 – The Source
DIE QUELLE
Heute sprechen wir über Energie, über das Aufwallen und Verstreuen von ihr. Ich möchte erzählen, was Energie ist: sie ist die Regung von Liebe.
Was du liebst, dafür hast du Energie.
Energie kommt von dort, wo dein Herz weilt.
Wo dein Herz nicht ist, dort erlahmt die Energie.
Energie ist nicht die große Sache. Liebe ist das.
Wenn du weißt, dass du alles, was du tust, aus Liebe zu Mir tust, wird deine Energie konstant sein. Sogar im Schlaf wird dir Liebe entströmen.
Liebe ist Licht. Und was anderes als Lichtheit, als geschmeidiges Strömen, als freudige Erregung ist Energie. Was ist Mangel an Energie anderes als Schwere, als Schleppen und Frustration? Ein Mangel an Energie ist Liebe, die eingeschlafen oder abgeschnitten ist.
Du hast dir Energie gedacht, als gehöre sie dem Körper zu, und du nimmst für sie eine Pille ein und drängst deinen Körper entlang. Die Quelle eurer Energie ist allerdings Liebe, und für sie gibt es keine Pille. Eine Quelle freilich, sie gibt es.
Wenn du entkräftet bist, bist du verzagt, und das baut Energie ab. Energie steckt dich an, und sie kommt von deinem Herzen, dem Empfänger Meiner Liebe. Ich sende keine Energie zu deiner Körperlichkeit. Ich sende sie zu deinem Herzen, zu deinem Herzen der Herzen. Die Energie, die Ich dir sende, ist Meine Liebe. Meine Liebe ist dein Ansporn, ob du darum weißt oder nicht.
Obwohl du Mich um etwas bitten kannst, ist es kurzsichtig, Mich alleine um Energie zu bitten, die eine Manifestation von Liebe ist. Es ist besser, darum zu bitten, dass du die Nahrung Meiner Liebe spürst. Oder besser noch, zu bitten, dass dein Herz in Liebe zu dem Meinen offen sei, sodass die Liebe leichtlich zwischen Uns strömen kann.
Wenn dein Herz genau bei Mir ist, ist das Energiefeld zwischen Uns immerwährend.
Die Energie, über die Wir reden, kann stille sein. Sie hat nicht mit der Hand winkend oder stimmlich hervorgebracht zu sein. Sie ist da, parat, wenn sie aufgerufen wird. Sie muss nicht fortwährend in äußerer Handlung zum Einsatz gebracht sein. Energie muss nicht immer rundum erblickt werden.
Nun zu einem weiteren bedeutenden Punkt. Bekomme deine Energie von Mir und nicht von deinen Brüdern. Energie kommt von der Sonne, und du absorbierst Lichtstrahlen von der Sonne, und nicht von deinen Menschenwesens-Gefährten. Ich stehe mit jedem einzelnen von ihnen, mit dem Einen von Mir, in Verbindung, und du tust gut daran, all deine Energie von Mir zu bekommen.
Und, gib deine Energie keinem Anderen fort. Keiner hat es nötig, dich durchzustöbern. Gib Meine Energie aus, und nicht das, was du denkst, es sei die deine. Deine Energie kommt von Mir, und auf diese Weise ist sie unendlich. Andere müssen ihren eigenen tiefen Brunnen der Liebe finden.
Ein jeder kommt selbst zu Mir.
Die Stille zwischen Uns ist groß. Diese Stille der Liebe ist Meine Hinterlassenschaft von Energie an euch.
Wir wissen, die Realität von dir ist unbehinderte Liebe. Damit ist die Realität von dir auch Energie. Licht ist Energie, und Liebe ist Energie, und die Ruhe zwischen Uns ist Energie.
Die gleiche Energie kann in Unruhe hinein entstellt werden, also sage Ich dir jetzt, deine hinterlassene Energie Mir, wo sie ausschließlich die Himmel und die Welt beleuchten kann, zurück zu geben. Zerstäube die Flamme deiner Energie nicht da und dort hin. Wende sie gut auf und fülle sie wieder ganz auf.
Die Zeit kommt, wann Unsere Energie Eins ist. Du wirst den Unterschied zwischen der deinen und der Meinen nicht erkennen. Du wirst in den Teich Meiner Energie eingetaucht sein, und sie wird die deine sein.
Ab jetzt, entsinne dich, Energie bedeutet das Strömen von Liebe von Mir zu dir und von dir zu Mir. Sodann vermag sich Unsere Liebe (Meine Liebe durch dich) einzig auf all diejenigen auszugießen, die eines weiteren Verbunds mit ihr bedürfen und ihn willkommen heißen.
Was, denkst du, ist Glaube anderes als Unsere Liebe, Unsere Liebe ineinander verflochten?
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #320 – 13.9.2001 – The Truth of You
DIE WAHRHEIT VON DIR
Manchmal fühlst du dich so, als gingst du durch dick und dünn. Beides ist nicht so. Das Getümmel ist weder dick noch dünn. Es ist das Getümmel, und es ist das Unerhebliche im Hinblick auf die Wahrheit von dir. Die Wahrheit von dir ist flüssig und konstant. Sie kann weder dünner gemacht werden, als sie ist, noch größer gequetscht werden. Die Wahrheit steht für sich. Die Wahrheit steht alleine.
Mitunter denkst du, andere Augen lägen auf dir, aber da sind nur die deinen. Du bist der Beobachter. Du bist der Einschätzer von dir, und du hältst nach Zeichen darüber Ausschau, was du über Andere rund um dich und scheinbar außerhalb von dir denkst. Denke gut über dich, denn dann wirst du die Wahrheit denken.
Dein Leben ist eine Suche, deine Schuld oder deine Unschuld zu beweisen. Welche davon, denkst du, ist die Wahrheit von dir? Nur mal so zwischen Uns, was, denkst du, ist die Wahrheit von dir? Gestehe sie Mir gegenüber ein, und dann kannst du vielleicht deine Schönheit und deine Unschuld gegenüber der Welt eingestehen.
Etwas eingestehen heißt es herein lassen. Gestehe dir selbst sodann die Qualität von dir ein, die jenseits des umspielenden Dribbelns schwebt, das, so denkst du dir, von dir fabriziert ist. Die Wahrheit von dir hat wohl wenig mit der Manifestation von dir zu tun, eben, weil du gemäß dessen, was du glaubst, manifestierst, und, weil es öfters der Fall ist, dass dein Glauben sich verquer und überkreuz ausweist.
Was du glaubst, das wird dein Leben erweisen. Ziehe dein Leben mit dem Glauben gleich, den Ich in dich habe.
Dein Leben beginnt in eben diesem Augenblick, also kannst du in diesem Moment beginnen, deine Wahrheit zu leben, die die gleiche ist wie die Meine. Sei der Wahrheit treu.
Du bist Mein Herz, das auf der Erde wandert, und Unsere Herzen jagen nach ihrem Ursprung. Du bist der rechtmäßige Eigner Meines Herzens, und demnach suchst du nach Mir. Alles, was du suchst, ist bloß ein anderer Name für Mich. Dann und wann bist du fehlgeleitet, was das angeht, wo dein Glück zu liegen kommt. Du hast ebenso gut an die Verkleidung des Glücklichseins geglaubt wie an die Verkleidung des Unglücklichseins.
Glück soll nicht gesucht werden. Es geht in der Illusion der Suche verschollen. Glück ist etwas Überquellendes, das unaufgefordert kommt. Es ist nicht das Erjagte. Es ist eigentlich der Jäger.
Du bist Mein Glück. Sei somit sodann dein eigenes. Sei einen Augenblick lang stille und fühle das Glück, das die Wahrheit von dir ist.
Es existiert nichts, was zu beweisen ist. Es gibt nichts zum Suchen, denn alles ist in dir enthalten. Alles, was du suchst, ist bereits dein. Was du zu finden hast, ist diese Bestätigung.
Ja, du hast dich selbst anzuerkennen.
Du hast an den falschen Orten nach Anerkennung gesucht. Du hast nach ihr von irgendwas oder von irgendwem herkommend gesucht. Aber es sind deine Augen, in die du schaust. Schau durch die Meinen, und du wirst die Majestät dessen sehen, was Ich ausgearbeitet habe.
Du hast halb-geschaut und halb-gesehen.
Nun siehst du Ganzheit. Ich pflanzte Ganzheit in dich. Was Ich pflanze, soll wachsen, weil Ich es dafür hielt, es zu tun. Wachse also jetzt in dem Gewahrsein der Wahrheit von dir und lasse all die Illusion los, der du nachgegeben hast. Du hast dir an einem falschen Gesicht im Spiegel Befriedigung verschafft.
Schaue tiefer und schaue darüber hinaus. Die Wahrheit ruft dich zu sich selbst. Sie zergeht nach deiner Anerkennung. Du hast mit Augen gesehen, die nicht sehen, jetzt aber ist das Vergangenheit, und jetzt wirst du neu sehen, und du wirst dich neu sehen, nicht als denjenigen, der du deines Erachtens warst, sondern als denjenigen, der du Meines Erachtens bist. Ich, Der dich gemacht hat, weiß, was Ich gemacht habe. Du, der du gemacht wurdest, hast dich nicht als die Überfülle gesehen, die du bist. Du hast dich als Secondhand gesehen, und nun bitte Ich dich, dich aus erster Hand zu sehen, so wie Ich dich erschaffen habe. Hebe deinen Kopf hoch und öffne deine Augen und beginne zu sehen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN # 321 – 14.9.2001 – Be an Enricher of Hearts
SEI EIN BEREICHERER VON HERZEN
Der Kern des Lebens ist Meine Existenz, und nicht das, was auf der Leinwand des Lebens porträtiert ist. Auf der Leinwand des Lebens agiert sich der Weltenbrand der geistigen Bewusstseine [der Geiste – ‚minds‘; Anm.d.Übers.] im Krieg mit sich selbst aus. Die Namen ihrer Akte lauten Drama und Tragödie. Sie schreien nach Beachtung, und sie werden zur Notiz genommen. „Sieh mich!“, sagen sie. „Sieh, wie du mich verleugnet hast!“, sagen sie. „Sieh, wie ich dich dazu bringe, dass du mich zur Kenntnis nimmst!“
Und sie sind Schulkinder, die ihren Namen in die Schulbank ritzen. Sie machen ihre Markierung. Sie sengen ihren Namen über den Himmel des Lebens.
Sie denken, sie hätten einen riesigen Grund, aber sie sind grundlos. Mache keine große Sache aus einem Grund. Ein Grund ist ein anderer Name für einen Ungerechtigkeitsschrei. Gerecht ist Beurteilung. Beurteilung ist nicht achtbar. Ein Grund ist ein Schlachtruf, nichts mehr als das.
Es gibt keinen Feind, den Gedanken ausgenommen. Gedanken sind euer Feind. Ein Feind wird durch den Gedanken geschaffen. Du hast ihn zu dir her gerufen. Sei ein Freund. Lasse deine Plattform Freundschaft heißen. Gerechtigkeit ist nicht genug. Freundschaft ist besser. Freundschaft des Herzens. Freundschaft in voller Absicht.
Ziele auf ein Begegnen der Herzen, nicht auf ein Patt im Laufe einer gegenseitigen Belagerung.
Verstehen geht einen weiten Weg.
Sei nicht rasch darin, dir eine Beleidigung zuzuziehen.
„Wie kann das bloß jemand tun!“, schreist du heraus.
Wie kann das jemand sich selbst antun, murmele Ich. Wie kann eines Meiner Kinder ein anderes Kind von Mir verletzen, das kein anderes ist als ersteres selbst.
Er weiß nicht, was er tut – ist eine Einlassung der Wahrheit, denn jemand würde das nicht tun, was er tut, sähe er bereits, was es war. Ein Terrorakt ist eine letzte Zuflucht, unterdessen es nichts nötig hat, Zuflucht zu suchen. Unglückliche Herzen tun unglückliche Dinge. Etwas wurde ungleichgewichtig.
Ich spreche selten vom Gebet. Heute spreche Ich vom Gebet. Ich bitte euch, füreinander zu beten. Bete für dein eigenes Herz, dass du einen Anderen mit Meiner Liebe segnen mögest. Spende Segen über jene, die ihn mehr benötigen als du.
„Rache sei Mein, spricht der Herr“, soll Ich gesagt haben. Ich sagte das nicht. Ich wurde falsch zitiert. Kein Gott würde das sagen. Ich würde sagen: Rechtschaffenheit ist Mein. Liebe ist Mein. Ich, Der Ich alles habe, bitte um nichts, außer darum, dass Meine Kinder Frieden haben.
Rache ist klein. Ich bin kein Gott der Kleinheit. Ich bin ein Gott der Wahrheit. Die Wahrheit ist um Vieles größer als Rache. Ich bin kein Flachmacher. Ich steche Dinge nicht aus. Ich halte die Dinge nicht, wie sie sind. Ich weite auf, ziehe nicht zusammen. Ich wende auf, Ich bitte nicht um Bezahlung. Alleine Liebe sühnt.
Ich bitte euch um Größe.
Ich bitte euch, dem Universum eure Liebe schichtweise auszulegen. Schwört der Welt mit Hand aufs Herz eure Liebe zu den Herzen, die nach eurer Liebe lechzen und bitten. Gebt eure Liebe von eurem Herzen zu demjenigen eines Anderen.
Macht nicht ein Mehr an Drama. Macht Friede. Macht Friede in eurem Herzen.
Schreit heraus, wenn ihr das müsst. Weint für die Verwundeten, und weint für die Verwundenden, denn derjenige hat sein Herz vertan, indem er etwas abverlangte, was ausschließlich gegeben werden kann.
Sei ein Geber der Liebe in den stillen Aussparungen deines Herzens. Erweitere dein Herz, sodass es bis zu der untersten Ecke derjenigen Herzen, die es schmerzt, heranreicht. Das ist Mein Gebet, dass Herzen, das eine in das andere, ineinander schmelzen mögen.
Sei kein Verdammer. Verdammung ist zu klein. Erhebe dich über deine eigenen Gedanken.
Sei ein Bereicherer von Herzen. Etliche Herzen taumeln in ihrem Schmerz. Sie dachten, du habest ihnen ihren Schmerz zugefügt. Sie dachten, sie seien fair, von dir Schmerzen abzuverlangen. Nun wirst du dich über ihren Schmerz erheben Du mögest dich ihm nicht gleichsetzen und nicht sagen, sie hätten ihn bei dir bewirkt. Gleiche jene Herzen mit deiner Liebe aus. Gib dem Leiden Liebe. Vergelte mit Liebe. Um Meinetwillen.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #.322 – 16.9.2001 – God Exists
GOTT EXISTIERT
Wie kann ein Herz, das sich nach der Wahrheit sehnt, dennoch grausam sein? Grausamkeit hat Längen, aber ihr habt sie alle berührt, und sei es auch nur in Gedanken. Wieso braucht Grausamkeit euren Geist derart auf? Wieso braucht euch eine schlecht beratene Handlung eines Anderen auf? Wieso bringt euer Glaube an das Böse auf der Erde euch dazu, Mich zu bezweifeln? Zweifelt anstelle dessen die Grausamkeit an. Sie ist eine geistige Verwirrung. Sie ist Meiner Liebe eine Beleidigung. Siedle indes auf Meiner Liebe und nicht auf der Beschimpfung vonseiten der Welt. Je mehr du bei Meiner Liebe verweilst – je mehr du dich in Meine Liebe eintauchst -, desto weniger Grausamkeit wird irgendwo manifestieren.
Meine Kinder haben einen Altar der Grausamkeit errichtet. Sie verherrlichen sie in Zeitungen. Sie haben für sie Gerichte eingesetzt. All die Beachtung für sie setzt sie fort. Und gleichwohl existiere Ich.
Der Gedanke legalisierter Gewalt macht euch zunichte. Der Gedanke der Massengrausamkeit macht euch schwach. Denkt stattdessen an die Güte, die gar inmitten der Grausamkeit des Menschen herrscht. Helden werden dort geboren. Helden kommen dort heraus. Gewogenheit leuchtet sogar inmitten von Grausamkeit, denn das Licht enthüllt sich im Kontrast zum Dunkel lichtvoller.
Ich bin kein Befürworter von Grausamkeit. Ich bringe keine Entschuldigungen für sie vor. Aber Ich gab Meinen Kindern freie Wahl. Ich kann sie ihnen nicht versagen. Freie Wahl bedeutet nicht einzig die Wahlen, die Ich treffen würde. Sie bedeutet nicht einzig die Wahlen, die du treffen würdest.
Mehr Liebe hat auf der Erde verewigt zu werden. Ich gebe Mein Alles, aber Ich mische Mich nicht ein. Ich erreiche das Ziel. Ein Pfund an Grausamkeit kommt nicht an ein Gramm Meiner Liebe heran. Eine Tonne an Grausamkeit kommt nicht an ein Gramm Meiner Liebe heran.
Du weißt nicht, wofür das eine oder andere ist. Du kennst es nicht, was das eine oder andere ausführt.
Das Gegenteil von Grausamkeit wäre Liebe. Es ist eine mütterlicherseits eingenommene Seite der Liebe, die grausam sein wollte. Grausamkeit ist eine Zuvorkommenheit, und in aller Acht liegt Liebe. Liebe, so verzerrt sie auch sein mag, kann in eine grausame Form von Liebe verwunden sein.
Liebe zeugt Liebe. Grausamkeit zeugt Grausamkeit. Acht auf Liebe zeugt Liebe. Acht auf Grausamkeit zeugt Grausamkeit. Mache mehr an Liebe und weniger an sonst etwas. Bemerke die Liebe, die gar inmitten der Grausamkeit glüht. Hinterlasse dich der Liebe für Gott und den Menschen, und nicht der Grausamkeit, die Meine Kinder in der Welt trennt.
Säe die Samen zusammengenommen, anstatt den Riss zu beklagen. Du hast nicht gegenüber der Grausamkeit deine Faust zu erheben. Du hast nicht vorzugeben, sie existiere nicht, aber deine Gedanken über sie erweisen ihr Ehre. Du stellst sie ins Rampenlicht.
Großes Erbarmen kann aus der Asche der Grausamkeit hervorgehen. Sei sogar gegenüber dem Grausamen barmherzig. Sei sogar gegenüber Massengrausamkeit barmherzig. Vergib dir selbst für deine niederen Gedanken über sie. Wringe nicht jeden Tropfen an Grausamkeit aus deiner Erinnerung heraus. Es existiert kein Bedarf daran, zu erweisen, dass die Grausamkeit sich in der Welt ausspielt.
Wie du denkst und worüber du denkst, ist der Welt von Belang.
Dein Geist vermag niemals die Unmenschlichkeit des Menschen gegenüber dem Menschen zu erfassen. Das ist nicht verstehbar. Die Suche des Menschen nach Macht ist nicht verstehbar. Dass Menschen Schwäche für Macht halten, ist absurd, denn, was für ein Mann der Stärke hätte einem Anderen gegenüber grausam zu sein?
Die Probleme der Welt liegen nicht euch an, sie zu lösen. Probleme werden nicht auf der Oberfläche des Lebens gelöst. Sei die Liebe, die du bist. Verschaffe deinem Herzen Bewegung. Trage deine Liebe bei. Bestürztheit und Abscheu hegen die Welt nicht.
Liebe triumphiert über alles Gegenteil. Entsinne dich der Schönheit des Lebens. Entsinne dich der Güte und der Barmherzigkeit. Entsinne dich, dass du eine Zusammenkunft Meiner Liebe bist. Weitere werden sich dir anschließen.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #323 – 17.9.2001 – God’s One Topic
GOTTES EINZIGARTIGES THEMA
Hallo, Meine schönen Kinder! Danke, dass ihr gekommen seid, um heute Mein Herz zu hören. Was rede Ich bloß immer über Mein Herz? Und was ist Mein Herz außer Meine Liebe für euch? Ich überreiche euch eine Darstellung Meiner Liebe. Und ihr seid eine Darstellung Meiner Liebe, und Ich wies euch als Liebe nach. Ich barst durch die Samen der Schöpfung, um euer Herz zu betreten und um Mich selbst dort zu finden. Du, der du in Meinem Bilde bist, bist noch nicht exakt eine Replik von Mir.
Rosen, die vermehrt wurden, sind nicht genau die gleichen, und dennoch sind sie es. Du wurdest in einem Feld unter zahlreichen wachsenden Dingen gepflanzt, jedes davon einzigartig, und dennoch jedes das gleiche. Gefertigt aus den gleichen Bestandteilen, wächst ein jedes auf seine Weise zum Himmel, jeder Weg ist der gleiche, doch jedes wirft einen leicht andersartigen Schatten Meines Einen Lichts. Mein Eines Licht ist das gleiche, es gibt da keinen Unterschied, aber es scheint auf seinen eigenen Standpunkt, gefiltert durch dich. Gleichwohl existiert keine Nachfrage, Mich zu filtern.
Wisse, dass zwischen Mir und dir keine Distanz besteht, und dass zwischen dir und einem Anderen keine Distanz besteht. Jegliche Entfernung oder jeglicher Gegensatz, den du siehst, ist eine Illusion, ist ein Nebel, der so dick ist, dass das wechselseitige Einssein Meiner Kinder für schier einen Augenblick lang verdunkelt wird.
Du kannst dir nicht helfen, du zu sein, sagst du, aber du kannst mehr von wer du bist offenlegen und anschauen. Wir reden nicht darüber, dich zu ändern. Wir reden über die Enthüllung von dir. Aber du möchtest noch nicht enthüllt werden. Du versteckst dich in dem Schatten, die die Welt ausgefertigt hat, und du betrachtest dich selbst, falls nicht als ein Produkt der Einbildung, so hernach als eine winzige Scherbe an Existenz, unterdessen du allerorts die Ganzheit der Existenz selbst bist.
Du bist Meine Existenz auf Erden. Du beherbergst Mich da. Wo habe Ich Meinen Wohnort auf Erden, wenn nicht inwendig in deinem Herzen? Ich bin der ortsansässige Gott in deinem Herzen. Ich schwimme in deinem Herzen, und Ich suche deine Anerkennung Unseres Einsseins.
Finde Mich, finde Mich, finde Mich. Ich bin nicht entfernt. Ich bin nahe. Ich bin so nahe, dass du Mich nicht siehst. Ich sollte sagen, dass dein Geist Mich nicht sieht. Für deinen Geist ist es schwer, Mich einzulassen, dein Herz indes vermag es nicht, Mich auszulassen.
Jeder Kratzer, den du in deinem Herzen spürst, kommt aus deiner Nicht-Anerkenntnis seiner Gehalte. Du hast keine Beachtung auf dasjenige gelegt, was du bewahrst. Du hast die Inhalte deines Herzens ignoriert. Du hast vielleicht dein Herz ausverkauft, und deswegen disputierst du dasjenige eines Anderen.
Alle Herzen schlagen gleich. Sie spielen die gleiche Melodie. Sie sind alle Meine Instrumente der Liebe. Sogar hinter verzerrten Tönen spielen sie die gleiche Musik.
Es ist nicht so sehr, dass ihr die Gleichheit unter euch wieder anerkennen mögt. Erkennt die Höhen von euch wieder an. Hört auf, auf dem Erdreich herum zu krabbeln, nach Futter an Brotkrümeln und Existenz suchend. Beginnt auszugreifen. Steht auf und fliegt. Ihr wart für größere Höhen bestimmt. Tiefe ist höher, nicht tiefer. Die Tiefe von euch sehnt sich, zum Himmel zu schweben. Über Jahre hinweg habt ihr euch gesehnt, währenddessen der Himmel wohlauf in eurem Herzen existiert.
Das Königreich des Himmels ist Unser Treffpunkt. Himmel ist dort, wo sich Unsere Herzen vereinen, und wo du Unser Vereinen bejahst. Unsere Herzen sind bereits vereint. Irgendwie denkst du, es gebe da einen bangen Schritt, den Wir zu nehmen hätten, um uns in Unserem Einssein zu begegnen, indessen ist nichts erforderlich, ausgenommen deine Augen, die sich auf ihm niederlassen. Du wirst dich in dem Augenblick dir selbst gegenüber offenbaren, in dem du die Möglichkeit dazu akzeptierst. Du hast die Möglichkeit über Äonen hinweg in Betracht gezogen, aber jetzt ist der Augenblick, in dem du, nein, nicht die Möglichkeit, sondern die Tatsächlichkeit bejahst.
Akzeptiere die Wahrheit der Existenz. Akzeptiere Meine Wahrheit. Akzeptiere die Wahrheit von dir. Pfriemele daran nicht mehr länger herum. Wisse, Wessen Lied in deinem Herzen weilt, und fordere es ein. Beanspruche, was das deine ist. Beanspruche, was dir vom ersten Augenblick der Existenz an gegeben wurde. Niemand sonst kann es für dich einfordern. Dasjenige, was in deinem Herzen Wohnung nimmt, sehnt sich danach, in Anspruch genommen zu werden. Kannst du nicht nach innen schauen und Mich dort finden?
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #324 – 18.9.2001 – Everything Beutiful in Life
ALLES SCHÖNE IM LEBEN
Alles Schöne im Leben erinnert dich an den Himmel. Schmucksachen sind eine Erinnerung an den Himmel. Kunst. Musik. Natur natürlich. Landschaften und Ozeane. Säuglinge. Alles, was hilft, dass du deinen Atem in Ehrfurcht einziehst, ist eine symbolische Erinnerung an den Himmel. Jede Gedächtnisstütze wird in deinem Herzen befestigt. Wir könnten sagen, diese Stifte setzen euch zusammen. Wir könnten sagen, sie hinterlassen winzige Löcher, denen es danach ist, gefüllt zu werden.
Jegliche Majestät, die du erblickst, jeder schöne Wasserfall, jeder Berg, jeder Canyon oder jede schöne Zeichnung davon, jede musikalische Komposition, jede bedeutende Poesie, jedes bedeutende Sprichwort, jede große Liebe ist da, um dich deiner eigenen Herrlichkeit zu erinnern. Sofern alles eine Widerspiegelung von dir ist, erinnert dich die Majestät in der Welt an deine eigene.
Du hast des Öfteren Größe mit Majestät gleichgesetzt, aber ein winziges Blütenblatt einer Blume hat sein eigenes Ausströmen an Gedenken der Erstaunlichkeit zueigen.
Du magst in ein schönes Augenpaar blicken, und die Augen sind zwei bewunderungswürdige blaue Seen, doch die Bewunderungswürdigkeit kommt von jenseits der Augen und von jenseits der blauen Seen, die du dort siehst.
Und für wen ist all die Schönheit in der Schöpfung? Sie ist für dich. Sie ist der Schlag deines Herzens mit einem Gong. Sie ist ein Weckruf der Wahrheit, und er klingt für dich.
Du teilst mit jedem und tauschst dich mit jedem aus, weil dir das mehr an Schönheit überreicht. Jeder Mensch, dem du Schönheit zeigst – jeder Mensch, dem du dein Herz zeigst -, wird durch dein Teilen bereichert; aber es ist dein Herz, das am meisten bereichert wird, weil du in deinem Herzen für einen Nachhall des Himmels Platz freigeräumt hast.
Was ist der Himmel Anderes als der Nachhall Meiner Schöpfung. Er ist die Wellen, die hin und her gehen. Reite die Wellen Meines Seins. Lasse Mich dich mit einer Fingerkuppe Meines Gedankens zum Himmel tragen.
Du hast von Zeit zu Zeit ein Gewahrsein des Eintritts in das Himmelskönigreich. Du weißt, was für ein unüberbietbares Glück in deinem Herzen existieren kann. Du kennst die Flut der Liebe. Sobald du das erlebst, erlebst du mehr Wahrheit deiner selbst. Auf eine bestimmte Weise bist du es, dem du erlauben musst, dein Herz zu betreten.
Das Herz der Herzen ist das Meine, also findest du durch das Meine Eingang, um das deine zu finden, und sodann gibt es da keinen Unterschied. Ein einzelnes Herz hält das Universum der Existenz in die Höhe. Es gibt nur ein einziges Herz in dem Gesamt der Existenz, und wessen ist es wahrlich, außer dein eigen? Übergib dein Herz der Schönheit der Güte, und du hast es dem Einssein gegeben. Infolgedessen hast du es Mir gegeben, Mir, Der es dir gegeben hat. Wir geben uns wechselseitig Unsere Liebe. Wir spielen mit Unserer Liebe Federball. Manchmal schicken wir sie durch weitschweifige Routen, von einem profanen Herzen zu einem anderen, aber sie kommt dauernd zu Mir zurück. Alle Liebe fließt durch Mich und wird Mir zurückgereicht. Meine Liebe ist ein Bumerang der Liebe, und sie umfängt das Universum, Mein Eines Lied. Was ist die Schwingung Meines Liedes anderes als du?
Wie vermögen sodann Mühen Eingang in die Welt zu finden? Kann Beschwernis Mein Herz betreten? Nein. Wie also kann es demnach Leiden und Schmerz geben? Die Antwort lautet, es kann sie nicht geben. Sie sind vorüberziehende Grillen, und Capricen sind nicht wahr.
Wie steht es um Massaker und Grausamkeit, sagst du. Indes, vermagst nicht eben du jetzt in diesem Augenblick zu erkennen, dass sie bloß ein Ausagieren von Nichtsheit sind? Sie sind einige überreizte Weltgedanken, die sich aus der Unwirklichkeit der Angst heraus manifestierten. Entsinnt euch, Meine freudevollen Kinder, was auch immer aus Angst resultiert, ist unecht, weil Angst unecht ist. Sie scheint real, weil ihr sie seht. Sie scheint real, weil ihr sie befürchtet habt.
Zuweilen gibt es in der Welt eine Lawine, aber eine Lawine ist nicht tragisch. Sie ist eine neue Welle, die eine weitere Welle erschließt. Mit aller Sicherheit werden dir alle Tage deines Lebens Güte und Barmherzigkeit auf dem Fuß folgen.
Die Wahrheit ist, dass alles relative Leben Fiktion ist. In der Welt der Fiktion gibt es zahlreiche Genres. Es gibt Thriller. Liebesgeschichten. Episches. Fiktion ist eine Reflektion. Sie erweckt den Anschein von Wahrheit, ist sie aber nicht. Die Wahrheit ist keine Fiktion. Liebe ist keine Fiktion. Minderes als Liebe ist fiktiv.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #325 – 19.9.2001 – Compassionate Understanding
MITEMPFINDENDES VERSTEHEN
Alles in der Welt ist wertvoll. Kostbare Welt. Kostbare Menschen in der Welt. Kostbar ist Mein Herz in der Welt. Vielleicht kommst du mit dem Wort „göttlich“ hinsichtlich der Welt nicht so ganz zurecht, aber „kostbar“ kannst du akzeptieren, oder nicht?
Was aber an der Oberfläche kostbar ist, ist darunter göttlich.
Wir können sogar sagen, dass alles Hin- und Herringen in der Welt ebenfalls kostbar ist. Es trägt seine eigene Kostbarkeit an sich. Es ist kostbar, wie viel Fürsorge in der Welt ist.
Sogar diejenigen, die sich euch entgegen stellen, sorgen sich ebenso viel wie ihr. Sie sorgen sich wohl bloß um andere Dinge. Sie sehen das Leben anders als du. Ihre Ansicht widerspricht nicht nur der euren, sie steht mit eurer Ansicht in Konflikt. Dennoch sind sie die gleichen Menschenwesen, die ihr seid. Die Menschenseinswesen sind nicht anders. Ihre Ansichten, ihre Kultur, ihre Beurteilungen sind verschieden. Das ist alles. Die Oberfläche ist verschieden. Nichts sonst.
Wenn du die Orte tauschtest, wenn du geboren wärst, wo sie geboren wurden, wärst du dann du oder wären sie dann sie?
Dies ist mitempfindendes Verstehen. Ebendas habe Ich. Es ist meilenweit von Verurteilung entfernt. Es ist ein Begreifen. Ein umfassenderes Erfassen. Es nimmt euch zu einem höheren Berg fort von der bestimmten Lage, und gibt euch eine bessere Sicht, eine größere Sicht, eine erweiterte Sicht. Je weiter du dich von dem entfernst, was du zur Zeit siehst, desto besser siehst du.
Du bist kein überlegenes Wesen, das für einen Anderen betet. Du hast eine größere Sicht, das ist alles. Diejenigen unter euch, die mitempfindend sind, erblicken den gesamten Ausblick. Du siehst nicht nur, was augenfällig ist und was anscheinend jeder sieht. Du siehst, was hinter dem Baum und um die Ecke herum ist. Du siehst das zuvor und das nachher, und du siehst sie alle auf einmal. Du siehst.
Solange du nur das siehst, was direkt in deinem Blick ist, siehst du nicht.
Wenn du durch ein Schlüsselloch siehst, siehst du etwas. Aber ein Abteil ist nicht das Ganze. Ein Erspähen ist nicht Sehen. Es ist nur ein Erspähen. Du möchtest dir sicher sein, dass die Ecke, auf die du kurz schaust, nicht das ganze Bild ist. Sie ist nur eine Ecke.
Für Meine Kinder ist es etwas Großes, dorthin zu gelangen, zu sehen, dass sie nicht sehen. Ihr denkt gerne, ihr seht und ihr wisst alles. Ihr habt es nicht gerne, dass ihr auf etwas mehr hingewiesen werdet. Ihr liebt die Vorstellung des bereits Wissens und des Unveränderbar-Seins. Ihr liebt jene Vorstellung so sehr, dass ihr um des Rechthabens willen eurer Sicht verlustig geht.
Macht einen besseren Handel. Seid willens, eure Augen und Herzen mehr zu öffnen, sodass ihr mehr, besser, weiter sehen könnt. Ein Lichtspalt ist nicht genug für euch. Ehrlich gesagt, keinesfalls.
Genau dort bleiben, wo ihr seid, oder wo Andere sind, gibt euch nichts anderes als Bedauern. Wie oft habt ihr in eurem Leben gesagt: „Oh, wenn ich bloß damals gewusst hätte, was ich jetzt weiß.“
Doch das heraufkommende Damals ist jetzt, und du kannst wissen. Du kannst aus deiner eigenen Haut heraus und in eine andere hinein, und du kannst hervortreten, nicht bloß unversehrt, sondern weitaus größer als zuvor. Deine Augen und dein Herz öffnen ist nützlich. Sie geschlossen halten ist es nicht.
Wenn jemand eine Katerstimmung hat, ist sein Geist verschlammt, und er erinnert sich nicht oder er sieht oder denkt nicht klar.
Wenn du über antiquierten Gedanken einen schweren Kopf hast, bist du bewölkt, und diese anhängende Kurzsichtigkeit verhindert deine Entwicklung und diejenige der Welt. Historie wiederholen ist nicht Evolution. Das gleiche tun, wie es immer getan wurde, ist nicht vorwärtskommen. Das ist kein Wachstum. Das ist nicht zweckgerichtet. Das ist alt, abgetragen und ausgeleiert.
Du bist ein sich entfaltendes Seinswesen. Du bist nicht dafür vorgesehen, deine gleichen Gedanken zu behalten. Du bist vorgesehen, voranzukommen.
Wenn dein Denken, wie zur Zeit, die laute Stimme des Denkens der Massenwelt darstellt, kannst du Bescheid wissen, dass du nicht denkst. Wenn du dich auf dem Wagen mit einer Musikkapelle befindest, der leichte populäre Gedanken hinausplärrt, bist du der Musikwagen des Denkens eines Anderen, und nicht deiner selbst.
Womit möchtest du dich in Flucht bringen? Gibt es da einen anderen Menschen, den du Mir vorziehst? Gibt es da tatsächlich das Denken eines Menschen, das du dem Meinen vorziehst? Kennst du jemanden, der weiter und besser als Ich denkt?
Du denkst, Ich sei unpraktisch.
Denke noch einmal.
Beginne zu sehen, was vor deinen schieren Augen und dahinter liegt. Dahinter sehen ist das gleiche wie Liebe. Auf diese Weise kannst du lieben. Ich lehre dich, wie lieben geht.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #326 – 20.9.2001 – The Lightness of Being
DIE HELLIGKEIT DES SEIENS
Sei kein Kriegshetzer. Sei ein Friede-Erfleher. Dasjenige, was du möchtest, bringst du näher heran.
Kenne Deine Tragweite in der Anordnung der Dinge. Du bist ein bedeutsamer Puls der Liebe. Es mag sein, du bist der einschneidende Punkt. Auf deinem Herzen ruht womöglich der Friede oder der Nicht-Friede des Krieges.
Es geht nicht um deine Stimmabgabe, über die Wir reden. Es geht um dein Sein.
Du widerhallst dein Seien. Dein Seien langt an den untersten Teilen des Universums an. Dein Seien erreicht sogar die Sterne. Du bist den Sternen ein gemahnender Erinnerer, und die Sterne sind dir eine Erinnerung. Stern, so leuchte du, Stern, so strahle du, das ist den Sein. Es bist du selbst, auf den du es herab wünschst.
Mache deine Wünsche groß genug, denn, was immer du anstrebst, wird kommen, um anzulangen.
Auch dann, wenn du 1 unter 99 bist, dasjenige, was du anstrebst, wird geschehen. Und wenn du der Mehrheit angehörst, wird ebenfalls das geschehen, was du erstrebst. Alles ist, und alles ist gewesen, aber du trichterst die Zukunft der Existenz der Menschen-Welt ein.
Ja, du bist wie ein Trichter. Liebe wird durch dich hindurch eingefüllt. Jetzt aber wirst du zu einem größeren Trichter, mehr wie eine goldene Flöte, wo der Atem Größe durch sich selbst bläst und größere Größe ausströmt. Der Atem Gottes, der hereintritt, wird nicht eingetrichtert, sondern ausgeweitet. Der eingeatmete und der ausgeatmete Atem werden zum gleichen, und ihr werdet erkennen, ihr seid genau in der Mitte von Gottes Universum.
Ihr seid das Zentrum der Existenz.
Ihr seid das Joch, auf dem die Welt balanciert.
Das ist keine schwere Verantwortung.
Das ist leicht. Euer Sein ist Helligkeit und Licht selbst. Lasst mit eurem Gedanken euer Sein in die Welt hinaus. Lasst euren Gedanken einen Segen für die Welt sein. Lasst euer Denken Meine Segnung sein. Lasst euch selbst ein Segen für euch selbst sein.
Du hast keine Entscheidungen zu fällen, ausgenommen, dein eigenes Herz unversehrt zu bewahren. Gib es Mir zur sicheren Verwahrung. Mein Herz ruht in dem deinen, und das deine ruht in dem Meinen. Unsere Herzen überlappen einander. Sie vermengen sich. Das ist Unser Einssein.
Komme näher, um zu lieben, denn Liebe ist das Herz von dir.
Nichts sonst ist das.
Manchmal ist dein Herz fortgestreunt. Bringe deinen launischen Geist näher zu deinem Herzen. Dein Herz weiß es besser als dein Geist. Einzig dein Geist zählt zusammen und ist bemüht, auszugleichen. Dein Herz weiß, es gibt keinen Stand, der auszugleichen ist. Dein Herz kennt die Wahrheit der Existenz, und diese Wahrheit musst du deinem Geist borgen.
Sei unschuldig. Sei ein unschuldiger Porträtmaler Meiner Liebe. Unschuldig ist nie klug. Sie ist nicht vergeltend. Unschuldig ist eine reine Schiefertafel. Unschuld ist diese Niederschrift in deinem Herzen.
Klugheit ist ein Plan der einen oder anderen Art. Der Geist versucht zu überlisten. Aber was ist er bemüht zu überlisten außer die Unschuld? Treibe kein Spiel mit der Unschuld. Unwissen ist nicht unschuldig. Unschuld ist Seien. Unwissen ist von der Wahrheit Wegschauen. Unschuld schaut nicht weg. Alles, was sie sieht, ist Wahrheit.
Du magst einen Fakt Wahrheit nennen, aber Fakten sind nicht Wahrheit. Die Wahrheit ist: du bist Eins, nicht zwei. Du kannst querbeet addieren, subtrahieren, dividieren und multiplizieren, aber die Wahrheit kannst du nicht ändern. Du überlistest das Einssein der Existenz nicht.
Gedeihen ist Einssein am Erblühen. Einssein.
Du bist Teil eines Ganzen. Du bist von ihm nicht separiert. Niemand ist das. Demnach seid ihr alle Brüder. Derjenige, den du als Feind siehst, ist eine Portion deiner selbst. Du bist dir nicht überlegen. Mache dich nicht über dich selbst lustig oder grinse nicht höhnisch bei nicht liebenswürdigen Anteilen deiner selbst. Hebe dich über sie hinweg, und sie werden Abschied nehmen.
Erkläre keinen Krieg. Erkläre Frieden. Rufe ihn aus. Friede kommt vom Inneren deines Herzens, und nicht vom Äußeren. Friede ist vernünftig. Krieg ist dies nicht, gleich, wieviele Beweggründe du für ihn aufbringst.
Was immer an Frieden in deinem Herzen weilt, er ist der deine. Was immer an Krieg in deinem Herzen weilt, du hast ihn dorthin verbracht. Du hast ihn dir von außenher einverleibt. Genauso gut kannst du ihm kündigen. Entlasse den Krieg aus deinem Bewusstsein. Entlasse ihn zusammen mit der Angst. Evakuiere die Angst. Sie gehört dir nicht zu. Sie ist kein Teil von dir. Sie ist ein Rauchfetzen, den du auf dein Herz gedruckt hast. Kratze ihn ab. Sei damit fertig.
Komme zu deinem Sonnen-Herzen zurück. Komme zu deinem Sternen-Herzen zurück. Komme zur Unschuld zurück. Stern hell, Stern klar ist die Wahrheit von dir.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #327 – 21.9.2001 – Peace
FRIEDE
Friede ist nicht etwas, was du findest. Er ist etwas, was du bei dir trägst. Er ist ein Nebenprodukt der Liebe. Friede ist der süße Duft, den eine Rose verströmt.
Sei ein Friedens-Geber. Wo immer du gehst, gib Frieden.
Wovon immer du fortgehst, lasse Friede in deinem Gefolge. Trage eine Aura des Friedens.
Frieden ist nicht langweilig.
Sage nicht: „Friede sei mit dir.“ Sage: „Friede ist mit dir.“
Friede ist eine Zeit dazwischen. Sie ist zwischen den Zeiten. Friede ist ein Kissen zwischen den zugeknöpften Stellen – oder halten die Knöpfe das Kissen zusammen, oder hält die Erhebung des Kissens die Punkte an der Stelle? Schau, dass Friede und Aktivität aufeinander zu laufen.
Friede weitet sich aus. So wie bei der Liebe, gibt es für ihn keinen Schlusspunkt. Gleich, was vor sich geht, Friede ist eine Unterlage.
Du kannst Friede zu jedem Zeitpunkt spüren, den du dafür wählst.
Rufe Friede zu dir her, und er wird kommen. Friede ist ein treu ergebener Hund, der kommt, wenn du ihn rufst.
Du kannst Friede trainieren, dass er an deiner Seite bleibt.
Lass ihn deine Haltung sein, die die Welt mit Friede salbt.
Presse Friede auf die Welt.
Gib Friede mit einem Handschlag, mit einem Blick aus deinen Augen, mit deinem Schritt. Sei ein Friede-Hinterlassender.
Tritt für den Frieden beiseite.
Beruhige dich selbst.
Putze den Staub unter den Füßen weg.
Sei auf einem Berggipfel still.
Ein Berg ist immer still. Sogar ein Berg, der ein Vulkan ist, steht still und behält seine Kühle mitten im Feuer rund um ihn.
Sei ein Kurier des Friedens.
Stille Zuvorkommenheit ist ein anderer Name für Friede.
Friede ist nicht ungestüm, dennoch ist er alles-umfassend.
Alle können friedlich sein. Du kannst friedlich sein.
Friede ist hohe gleichmäßige Energie.
Friede gebe Ich euch, sodass Friede auf Erden herrschen möge.
Frage nicht so viel – was ist die Bedeutung davon, und was ist die Bedeutung von jenem dort? Die sinnigeren Fragen, die zu stellen sind, handeln von dir selbst: „Wer bin ich? Wieso bin ich?“
Du bist die unleugbare Ganzheit. Du bist die grünen Weiden. Du bist die stillen Wasser. Du bist der Fluss des Lebens, und du bist der Vorbote von ihm.
In Stille stehst du. In Stille gehst du. Gehe einen sachten Weg. Anhand deiner Fußspuren wirst du bekannt sein.
Sei ein freundlicher Gänger auf Erden.
Spende Freundlichkeit.
Sei größer als die Momente in deinem Leben. Sei größer als deine Umgebung. Sei größer als deine Vergangenheit.
Sieh weiter. Sieh dich selbst auf dreifache Weise aufgezeichnet. Die Umrisse sind Kennzeichen von dir. Strecke dich weiter. Du bist aus drei Körperlichkeiten gemacht. Aus dem Umriss, den du siehst, und aus zweien, die du nicht siehst. Aspekte von dir schliefen, und nun erwachen sie.
Du bist dein eigener neuer Horizont.
Erhasche Meinen Atem.
Atme Meine Liebe. Atme Meine Liebe, die durch dich atmet.
Erweitere deine Lungen in Liebe. Die Lungen sind das Gebrüll Meines Herzens.
Du bist Mein Gedanke, den Ich Mir selbst vorbringe. Ich ziehe dich ein. Verweile bei Mir. Bleibe in Meiner Begleitung. Stille Mein Sehnen nach dir. Diene Mir als Beispiel für Mich Selbst.
Lasse dein inniges Herz das Meine erreichen. Betritt Mein Herz. Es ist deine Existenz.
Friede geht von einem Herzen zum anderen. Wie die Liebe wendet sich der Friede an das Herz. Rege Friede in deinem Herzen. Und segne die Welt mit deinem Herzen des Friedens.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #328 – 22.9.2001 -The Constancy of God
DIE BESTÄNDIGKEIT GOTTES
Meiner Stimme zuhören hat zwei Teile. Der eine ist Erinnerung. Der andere ist, dass du in der Gegenwart das Erinnerte vernimmst. Das ist der Grund dafür, wieso Meine Worte bei dir Wahrheit in Schwingung versetzen. Sie sind vertraut.
Ich, der Ich unwandelbar bin, ändere Meine Botschaften nicht. Sie sind die gleichen. Wie sie niedergeschrieben wurden, das mag verschieden sein, doch, was Meine Botschaften sagen, und wie sie ausgegeben werden, ist genau gleichbleibend.
Ich ändere Meine Weise nicht. Ich sage heute nicht das eine und morgen etwas anderes. Es mag sein, Ich spreche über eine andere Sache, aber ausnahmslos kommt die Sache auf Mich und auf Meine Liebe für dich zurück, denn das ist die Wahrheit. Was für eine Art Gott wäre wandelbar? Was für eine Art Gott wäre es, Der das eine sagt und morgen etwas anderes. Menschen tun das. Sie können heute so und morgen so sein. Aber ein Gott der Ganzheit spricht Eine Wahrheit, da nur Eine Wahrheit existiert.
Sobald du gänzlich du selbst bist, wirst auch du nicht schwanken. Man wird auf dich zählen können. Du wirst nicht in der einen Minute die Freundlichkeit höchstpersönlich und in der nächsten Minute auf hundertachtzig sein. Du wirst ein fortwährend fließender Strom sein, und das Sonnenlicht wird auf dir funkeln, und du wirst immer gleich strömen.
Ein Gott hat keine Stimmungen. Ein Gott treibt keine Spielchen. Er benutzt seine Kinder nicht als Bauern auf einem Schachbrett. Er macht keine Experimente, und Er testet Seine Kinder nicht.
Denke über dich nicht, du seist jemand, der sich einer Prüfung unterzieht, denn, so wie du denkst, wird es sein. Möchtest du Tests, oder möchtest du, dass dein Leben anschwellende Wellen der Schönheit und Güte sind? Prüfungen sind für die Nichteingeführten. Prüfungen sind für Novizen. Du bist dem Leben kein Novize. Du brauchst keine Tests. Du bist kein Experiment, das auf der Erde ausgeführt wird.
Ein Experiment hat unbekannte Resultate. Ein Experiment, in dem die Resultate bereits bekannt sind, ist keines. Immer wenn es regnet, siehst du, dass Regen Wasser ist, und dass Wasser nass ist, aber das ist kein Experiment. Du kannst sagen, es ist eine Feststellung der Richtigkeit, ohne dass ein Wieviel immer an Verifizierung nötig ist.
Schau, Ich vergeude deine oder Meine Zeit (obschon es selbstverständlich keine Zeit gibt, lasst Uns also sagen, dass Ich Meine Liebe nicht vergeude) nicht mit Experimenten oder Tests. Ich vergeude Meine Liebe nicht. Ich vergeude Meinen Gedanken nicht.
Verschwende die deinen nicht.
Du bist auf einer schlichten Reise. Sie ist keine Prüfung. Sie ist deine Reise. Du bist auf dieser Reise des Menschlichen Lebens, um dein Licht zu finden. Du bist nicht wegen sonst etwas hier, außer, du nennst dein Licht für Mich Finden etwas Sonstiges, aber das ist nichts Sonstiges. Dein Licht Finden ist Mich Finden. Da ist kein Unterschied.
Du findest Licht und du schwelgst in ihm und du deckst es auf. Wieviel Licht du scheinst, das ist deine Wahl. Wie lange du brauchst, um es zu finden, liegt an dir. Wie lange du dich vor dem Anblick verbirgst – das ist deine Wahl. Du hast Wahlen, aber du bist kein Experiment. Es gibt ein einziges Resultat, und keinen Bedarf, es tabellarisch darzustellen.
Alle Straßen führen zum Himmel.
Wohin des Weges?
Wir wissen, wohin du gehst.
Du weißt und Ich weiß, auf welchem Gässchen du gehst.
Du und Ich wissen, dass hinter dem Gang durch die Esplanade von Bäumen der Eingang liegt, nach dem du suchst.
Geh weiter, und du wirst bei ihm ankommen.
Halte deine Bestimmung fest im Sinn. Es ist was Sicheres.
Folge Mir.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #329 – 23.9.2001 – Let People Learn Their Own Lessons
LASSE DIE MENSCHEN IHRE EIGENEN LEKTIONEN LERNEN
Verbringe dein Leben nicht damit, andere Menschen in ihrem persönlichen Leben zu vervollkommnen. Wisse es nicht besser als ein Anderer, was sie tun und wie sie es tun sollten. Ein Bedürfnis, Andere zu verbessern, ist dein Bedürfnis, nicht das ihre. Habe keinen Bedarf, Andere zu vervollkommnen, denn das ist immer deinetwegen, nicht ihretwegen. Des weiteren, du versuchst bloß, Andere zu vervollkommnen, weil du Verurteilungen ausgesprochen hast. Du fandst Andere fehlerhaft. Du fandst dich überlegen. Du fandst dein Urteil und hast es verherrlicht.
Wisse es nicht immer besser als Andere.
Sobald du versuchst, einen Anderen zu verbessern, marschierst du in sein Territorium ein.
Egal, wie voller guter Absichten du bist, und du bist das, du usurpierst die Rechte eines Anderen. Du möchtest einem Anderen helfen. Du möchtest bloß dienen, aber du übernimmst. Hilf den Menschen nicht so sehr. Lasse die Menschen sich selbst helfen.
Lasse sogar die kleinen Kinder sich selbst Essen geben. Lasse sie ihre Finger benutzen. Lasse sie ein ordentliches Chaos machen. Es ist dein Bedürfnis, eine Mahlzeit reinlich einzunehmen. Lasse es dein Bedürfnis sein, Unabhängigkeit zu geben.
Mache nicht Andere von dir abhängig.
Je mehr du die Rechte Anderer respektierst, desto mehr wirst du deine eigenen respektieren.
Du benutzt die Energie eines Anderen, sobald du versuchst, ihn zu vervollkommnen. Du denkst, es sei gütig, Besserungen vorzuschlagen, indes ziehst du einen kleinen Kreis um die Anderen herum. Du legst ihnen Handschellen an. Trotz deines Wunsches, Güte zu geben, wirst du zu einem Plünderer.
Sei kein Bewerter. Sei ein Freude-Geber.
Du magst keine Menschen, die dich verbessern. Es tut nichts zur Sache, ob du es nötig hast oder nicht. Sofern du Vervollkommnung herbeiwünschst, wirst du darum bitten, und sodann wirst du zuhören.
Wenn dich jemand um Rat angeht, kannst du ihn womöglich erteilen. Vielleicht war derjenige gar nicht ernsthaft, als sie oder er um Rat anfragte. Lasse sie dann herausfinden, dass ihr Reden dem wahren Denken zu folgen habe.
Lerne es, Stille zu bewahren. Wahres Geben ist still. Wahres Geben ist nicht unter Vorsatz. Es ist einfach. Es kommt von selbst, und es ist getan, bevor du das erkennst.
Ratgeben ist Kontrollieren. Du versuchst fehlgeleiteterweise, das Leben eines Anderen auf Erden zu kontrollieren. Lasse sie sein. Lasse sie ihren eigenen Weg finden. Nimm es nicht als dein Recht oder deinen Zweck her, sie zu ändern. Hilf jemandem, indem du nicht versuchst, ihn zu ändern.
Ich lasse dich sein. Ich lasse dich stolpern. Ich lasse dich alles. Ich versuche nicht, dich zu vervollkommnen. Ich akzeptiere dich, und Ich inspiriere dich. Würde Ich dich nicht akzeptieren, so wärst du nicht inspiriert. Meine entschiedene Akzeptanz von dir inspiriert dich, und du erhebst dich aus einem Engpass.
Du hast deine eigene Leiter hochzuklettern, und jeder muss das bei seiner Leiter tun. Finde einen Weg, ein Bild einer Leiter zu zeichnen, auf der eine Sprosse nicht höher ist als eine andere. Unterschiedliche Sprossen, eine andere Aufstellung, aber jede Sprosse, die dein Fuß erreicht, ist dein nächster Schritt.
Es sei dir nicht angelegen, einem Anderen nicht seinen nächsten Schritt ersparen zu mögen.
Versuchst du einen Anderen zu verbessern, der versucht, dich zu verbessern? Das ist eine harte Aufgabe. Bitte Mich um Hilfe, und Ich werde die Gedanken des Anderen von dir fortheben. Und Ich werde ihre Herzen heben, sodass sie ihrem Leben, und weniger dem deinigen, mehr Beachtung schenken..
Nimm dich zur Hand, egal wo du bist. Was Andere tun und sagen, ist nicht deine Domäne. Was du tust und sagst, ist deine Domäne.
Schließe Mich mit ein. Versuche ebenfalls nicht, Mich zu ändern. Nimm Mich an. Lasse Mich Gott sein. Lasse Mich dein Gott der Liebe sein, denn Ich liebe dich, und Ich lasse dich dein Leben in Frieden leben.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #330 – 24.9.2001 – All That Awaits You
ALLES, DEM DU ENTGEGENSIEHST
Nun spreche Ich persönlich zu dir, Gloria.
Die ersten Dinge zuerst. Beachte Mich, bevor du dich E-Mails zuwendest. Widme dich Mir, bevor du dich den einzelnen Dingen zuwendest, die dich erwarten. Sie werden warten. Auch Ich werde selbstverständlich warten, aber Ich möchte dich freundlich daran erinnern, dass du dich nicht allem zuwenden kannst, setze also zwei oder drei Prioritäten und widme dich jenen. Lass Andere sich selbst da hindurch gehen, so wie sie es wollen.
Du hast ganz bestimmt gelernt, dass du nicht alles in der Welt zu orchestrieren brauchst. Du weißt, du musst Andere nicht orchestrieren. Wisse nun, dass du nicht einmal deine E-Mail-Post zu orchestrieren brauchst. Orchestriere dich nicht mehr länger selbst.
Lasse E-Mails unbeantwortet. Das wird für dich eine gute Erfahrung sein. Du denkst, du müssest jedem antworten. Das ist Kontrolle. Kontrolliere nicht einmal dich selbst und die Einzelheiten, die deines Erachtens dein Leben bestimmen. Wie alles andere auch, haben sie nur insoweit eine Einwirkung, wie du denkst, dass sie es haben.
Lies nicht einmal alle E-Mails, die dich erreichen.
Ich möchte meine Auffassung über das, was Ich soeben gesagt habe, ändern. Habe eine einzige Priorität, keine zwei oder drei. Du weißt, was sie ist. Sie lautet, Meinem Willen zu dienen. Dein Veranstaltungsort ist Heavenletters. Befasse dich mit Heavenletters, und nicht so sehr mit Einzelnen, die sie erhalten. Lass Meine Worte genug sein. Ich bin der Vater von Heavenletters. Du bist nicht deren Mutter.
Bestätige in deinem Herzen, dass das so ist. Wenn du denkst, Einzelne bräuchten dich, ist das deine Bedürftigkeit, gebraucht zu werden.
In der Tat, du wirst gebraucht, doch allein durch Mich. Was du Anderen bist, ist gegenüber deinem Leben und demjenigen Anderer äußerlich. Niemand braucht dich außer Ich.
Es ist nicht so, dass Ich etwas benötige, das verstehst du. Ich brauche für Mich nichts. Ich habe es nur nötig, dir zu geben, und Ich gebe dir eine große Segnung mit Meinen Worten. Meine Worte, die du weiterreichst, sind Mein Segen. Du bist dabei unwichtig. Du bist eine Ziffer. Das ist eine große Ambition. Das ist, was du sein möchtest, schlicht mit Mir verschmolzen.
Du anerkennst, die Godwriting Workshops sind Meine Geschenke an andere Seelen, deren Herzen bis zu dem Meinigen hin hinauslangen. Du bist wie ein Anmelde-Buch. Du schreibst die Namen derjenigen nieder, die kommen werden, und du bist da wie eine Kreidetafel, das ist alles. Ich schreibe auf dir, und diejenigen, die zugegen sind, hören Mich, und Ich würdige sie. Du bist eine Organisierende und eine Einführungen tätigende, Mich Vorstellende von Mir, und das ist gut genug.
Du brauchst keine Anderen, die dich an dich und an deinen Platz in Meiner Welt erinnern. Du hast es nötig, dich selbst zu vergessen, und das bedeutet, nicht die Einzelheiten, die dich umgeben, bedeutsam zu machen.
Indessen du mehr und mehr in Mir zentriert wirst, wirst du die Menschen nicht übersehen. Du wirst sie schlicht mehr in der Wahrheit Meines Lichtes, das das ihre ist, sehen. Du wirst wissen, Wer sich ihrer annimmt, und was deine Rolle dabei ist. Du bist wie eine Türangel. Du bist nicht die Tür, und dennoch bewegst du dich so, dass alle durch die Tür kommen können.
Schließe dein Herz weniger Anderen und mehr Mir an.
Das bedeutet nicht, du sitzt da und unterhältst dich den ganzen Tag mit Mir. Das bedeutet, du konzentrierst dich auf die zuhandenen Aufgaben, die Ich dir gebe. Du bringst für Mich Briefe in den Postkasten. Du weißt, sie werden entgegen genommen werden. Einmal abgesandt, bist du damit fertig. Und du machst weiter, um weitere Umschläge versandfertig zu machen.
Sieh dich wie eine der Elfen des Weihnachtsmannes. Hämmere unentwegt. Geh deinen Geschäften nach. Die Elfen schwören nicht die Namen derjenigen herauf, die die Geschenke entgegen nehmen. Sie rechnen nicht zusammen. Sie produzieren schlicht. Tap, tap, tap, gehen ihre kleinen Hämmer.
Tap, tap, tap, gehen die Tasten deines Computers, und Ich werde auf der Erde bereichert.
Ich sage dir die Position deines Herzens. Dein Herz, Gloria, gehört Mir zu, und nicht so sehr auf die Erde.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #331 – 25.9.2001 – Where Are You Going?
WOHIN GEHST DU?
Du weißt nicht, welchem Pfad du folgst. Du weißt nicht wirklich, dass du einem Pfad folgst. Du denkst, du stolperst so entlang, nicht wirklich wissend, wohin du gehst. Das ist besser, als zu denken, du wüsstest ganz genau, welcher Weg zu nehmen ist.
Der Pfad im Leben, dem du folgst, ist Verlass.
Verlasse dich auf Mich, und du wirst mehr Vertrauen in dich selbst haben.
Du hast nicht im Dunkeln herumzutasten.
Du kannst dich verlassen, dass Ich dich leite.
Du kannst sogar im Dunkeln in festem Glauben dahergehen.
Die Füße vom Boden heben, das ist alles. Das ist alles, was du zu tun hast.
Geh weiter. Geh weiter voran.
Ich habe dir ein Seil gegeben. Es ist Unsere goldene Verbundenheit. Es ist etwas Sicheres.
Ich ziehe, und du folgst. Ich gebe dir eine Menge Spielraum. Das nennt man Freiheit. Nichtsdestoweniger dränge Ich dich vorwärts. Ich locke dich. Du möchtest mehr Wissen, und du möchtest mehr Freiheit. Du bist frei, zum Himmel zu kommen, wann immer und auf welchem Weg auch immer du es möchtest. Du kannst es dir schwerer oder leichter machen.
Sie hat nicht schwer zu sein, deine unerschütterliche Reise zu Mir. Sei nicht in solcher Eile. Sieh dein Leben als eine Mahlzeit, die du einnimmst. Haste nicht durch jene hindurch. Versuche nicht, zu früh vom Tisch aufzustehen. Sei bei deinem Essen ungezwungen. Iss alle Gänge, und freue dich an jedem einzelnen dafür, was er ist.
Versuche doch nicht, die Vorspeise zum Dessert zu machen. Versuche doch nicht, das Dessert zum Hauptgericht zu machen. Sei glücklich mit dem, was vor dich hin gestellt ist.
Dein Ausgang ist gesichert, wieso eilst du dann so? Und wohin hastest du?
Ich bin genau da, wo du bist. Ich schaue dir soeben über deine Schulter. Ich bin in jedem Augenblick bei dir. Fühle Meine Gegenwart. Es ist eine liebenswerte Gegenwart, nicht wahr?
Wenn du dein Empfinden von Gegenwart die Ereignisse rund um dich herum ablösen lässt – dann sind deine Gegenwart und die Meinige gleich. Sie haben den gleichen Ton angegeben. Dann wirst du der Zuhörer. Du wirst der Verströmer von Liebe. Alles was es braucht, ist, den äußeren Lärm für eine Weile verklingen zu lassen, und dein Herz auf Meine Station einzustellen, die ganz klar und ohne Störgeräusche ist.
Störgeräusche kommen nicht von Mir. Meine Stimme ist so klar wie eine Glocke. Inmitten von jedwedem kannst du sie hören. Du hast dich einfach auf Mich zu tunen und einzustellen. Du musst nicht alles andere abschalten. Wende dich einfach in Meine Richtung, und Ich werde deine Antenne ausrichten.
Heute reden Wir also über die Richtung, über die Richtung, in die du gehst, und über die Richtung, auf die du dein Ohr und dein Herz ansetzt.
Irgendwie denkst du, es sei etwas Schweres, Mir zu folgen, während es das Leichteste in der Welt ist.
Dein ganzes Leben lang bist du etwas gefolgt. Du bist dem Weltdenken gefolgt, oder einem einzelnen Menschen, so, als kennten sie für dich den Weg.
Doch jetzt kannst du direkt den Weg zu Mir nehmen und lässt Mich dich an der Hand nehmen. Ich möchte dich in Meinem Herz versammeln und dich nahe bei Mir halten. Dein Gewahrsein möchte sich entfalten, und du wirst wissen, wer du bist und welcher Zweck deines Seins besteht.
Sei bei Mir.
Bleibe eine Weile bei Mir.
Leiste Mir Gesellschaft.
Schätze Mich. Bewahre Mich bei dir. Halte Mich in deinem Herzen.
Renne mit Mir fort. Lasst uns durchbrennen, du und Ich. Lasst uns zum Himmel fliegen. Woimmer deine Füße stehen, du kannst bei Mir im Himmel bleiben. Anders ausgedrückt, du kannst dich wissenderweise ins Zentrum Meines Herzens hinein begeben und dort bleiben, einerlei, wo du dich sonstwo befindest.
Sobald du Mich einmal gefunden hast, in deinem Gewahrsein gefunden hast, kannst du Mich nicht verlieren. Ich bin unwiderruflich. Ich bin unwiderruflich dein. Du und Ich sind Eins.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #332 – 26.9.2001 – Greatness Is Your Destiny
GRÖSSE IST DEINE BESTIMMUNG
Was anderes als Weisheit ist Liebe? Weisheit kommt von der Liebe. Weisheit ist nicht aus-gedacht. Sie ist aus-geliebt. Weisheit kommt vom Herzen, nicht vom Geist. Weisheit ist ein automatisches Auslagern der Liebe aus deinem eigenen Herzen.
Und wie weise bist du heute. Wie weitsichtig bist du, und wie zur Größe befähigt. Größe liegt nicht in dem, was ihr Macht nennt. Wahr ist, Größe hat große Macht, aber sie ist nicht die Macht der Kraft. Es ist nichts Großes an der Kraft. Größe ist beinahe unsichtbar. Größe enthüllt die Wahrheit von wer du bist, und nicht das Getöse.
Größe ist deine Bestimmung.
Rhetorik ist nicht deine Bestimmung. Richtige Worte machen den Krieg weder richtig noch großartig. Worte enthüllen nicht immer. Und heute ist es die Bestimmung deines Herzens, enthüllt zu werden. Du bist der einzige, der es enthüllen kann. Niemand kann das für dich tun.
Du deckst dich dir selbst auf. Du bist der Beseitiger von Fiktion. Du nimmst das Make-up ab. Du bildest nicht die Wahrheit ab. Du bist sie. Die Wahrheit ist das Licht von dir, und heute lässt du es scheinen. Die Wahrheit von dir ist schön und heilig. Du beginnst das jetzt zu bemerken.
So wie du es bemerkst, so wird es die Welt bemerken.
In der Welt ist eine riesige Welle von Liebe zu verzeichnen, und du bist ihr Enthüller. Du legst deine Augen frei, und die Welt ist für den Vertreter der Liebe, der sie ist, enthüllt.
Du hast diese Liebewelle nicht erschaffen. Du hast sie enthüllt. Du hast nichts anderes getan, als das Leben zu zeigen, wie es ist. Du öffnetest das Universum sich selbst, und sagtest: „Hier bist du. So siehst du aus. Auf diese Weise enthüllst du das Herz der Menschheit sich selbst.“
Lebst du heute nicht in einer größeren Welt als gestern? Ist nicht deine Reichweite größer? Ist dein Herz nicht belebt, wie es aus Freude an der Liebe, die auf der Erde enthüllt wird, birst?
Es brauchte Entbehrung, um dein Herz zu seiner eigenen Enthüllung aufzuwecken.
Und was diejenigen anbelangt, deren Herzen immer noch in Hass brennen, so wisse, dass der Hass sich selbst ausbrennt. Er kann sich nicht lange in seinen eigenen Flammen halten.
Verwüstung hauste in deinem Herzen, und nun geht sie ab. Jetzt wählst du den Frieden vor der Feindseligkeit. Du wählst das Leben vor dem Tod. Du wählst, lieber das Leben zu gewähren, als ein Todesurteil zu fällen. Du wählst, lieber das Leben zuzulassen, als es auszubooten. Du lässt dich ohne Hass für du-weißt-nicht-was leben.
Als Individuum lernst du, Anhaftung, den Vorläufer von Kontrolle, los zu lassen. Als eine Nation lernt ihr auch, euch von der Anhaftung an den Krieg zurückzuziehen.
Krieg ist Kontroll-Krämerei. Diejenigen, die gerne Coups planen, sie sind dort in ihrem Element. Sie denken, dafür seien sie geboren. Ganz bestimmt sind sie nicht für diesen Augenblick abwegiger Ehre geboren, während sie die Angespanntheit abwegiger Macht verspüren.
Stärke liegt im Frieden, nicht im Krieg.
Ein Klub ist nur ein Klub. Er ist nicht Macht.
Ein Herz der Liebe ist mächtig. Ein Herz des Hasses ist schwach. So simpel ist das.
Lehne dein Herz an die Liebe. Erstrebe den Frieden des großen Verstehens. Weil jemand in einem Irrtum handelt, ist es nicht nötig, den Irrtum zu tilgen. Es bedarf, sich über ihn zu erheben. Es bedarf, aus einem anderen Winkel her zu sehen. Es bedarf, den Deckel von der Welt zu nehmen, nicht, ihn zu vernichten.
Dies ist Meine Welt. Wir reden von ihr, und lasse du sie lange in Meinem Licht und in dem deinen leben. Weite das Licht der Liebe und die Weisheit in der Welt aus. Dafür braucht es kein spezielles Talent. Es bedarf dein Seien. Sei in deinem Seien, das Liebe, die Allmächtige, ist. Dein Seien ist die Strömung der Welt, die in immerfort-anlangenden Bögen der Liebe fließt.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #333 – 27.9.2001 – Shadow and Licht
SCHATTEN UND LICHT
Licht wiegt nichts, und, wie weit es doch reicht. Es kommt um die Ecken an. Licht bringt Schatten dazu, sich aufzuzeigen. Licht macht hell. Ein Schatten ist einfach eine Reflexion des Lichts, die unterbrochen wurde. Du findest Schatten seien etwas Schweres, und dennoch sind sie alleine ein Stich geminderten Lichts. Ihr macht sie größer als sie sind.
Angst ist der größte Schatten, den ihr kennt. Er schwebt um euch herum. Wohin ihr euch auch kehrt, ihr seht in den Schatten Angst. Aber erkennt bitte, ohne Liebe würdet ihr euch die Vorstellung von Angst nicht machen. Liebe ist das Licht, und sobald es gemindert ist, erkennt das dein Herz, und erlaubt der Angst den Zutritt. Aber in Wahrheit gibt es keine Minderung von Licht. Das ist eine Fehlwahrnehmung.
Ein Schatten ist ein Schatten. Er ist nicht die reale Sache. Die einzige reale Sache ist Licht. Und jenes kann nicht abwesend sein. Es kann bedeckt sein, aber das ist alles, nichts mehr.
Schatten kommen, und Schatten gehen vorüber, Licht aber ist beständig.
Liebe kann nicht abgedunkelt werden. Schatten können erzeugt werden, aber Liebe wird nicht verdüstert. Bloß aus dem Blick fortgerückt. Liebe ist trotzdem da.
Du musst also durch Zwischentöne und Schatten blicken. Sie sind trüb, zweifelsohne. Zwischentöne und Schatten bringen Heimlichkeit zum Einsatz. Schreite aus den Zwischentönen und Schatten heraus, und das helle Licht ist da. Bleibe nicht in den Schatten. Komme jetzt heraus und spiele in der Sonne.
Du hast Wahlmöglichkeiten. Eine große ist, im Dunkeln zu bleiben oder dich in das Licht hinaus zu wagen. In seiner Vertrautheit kann das Dunkel tröstlich sein. Vielleicht findest du sogar das Dunkel und die in ihm lastende Gefahr spannend, ohne eine vorgestellte Dunkelheit und einen Glauben an sie freilich kann die Gefahr nicht auf dem Fuß folgen. Allerdings, das ist klar, du glaubst an die Gefahr. Du fühlst dich von ihr umringt. Ein falscher Schritt, und sie hat dich, da bist du dir sicher.
Dann musst du über die Schatten hinaus schauen. Du musst die Schatten für das ansehen, was sie sind.
Glaube Mir, wenn Ich dir sage, dass du Mein unsterbliches Sein und Seinswesen bist. Keine Millisekunde deines Seins kann angerührt werden. Glaube mehr an die Unantastbarkeit deines Seins als an die Unantastbarkeit deines Körpers. Würdige deine Unendlichkeit mehr.
Wenn du nur das siehst, was sich unmittelbar vor dir befindet, sind deine Wahlmöglichkeiten wenige. Wenn du allerdings weiter die Straße hinunter sehen kannst, eröffnet sich Vieles, und du findest herrliche Wahlmöglichkeiten vor dir.
Vielleicht sind in dem Schaufenster des Süßwarenladens nur einige wenige Sachen ausgestellt. Betrete aber den Laden, und hinter dem Tresen liegen Bonbons an Bonbons, unvorstellbare Süßigkeiten, immer noch warm, immer noch mit ihrer Köstlichkeit am Verschmelzen. Wenn du freilich draußen bleibst, ziehst du nicht einmal die Wahlmöglichkeiten in Betracht, die auf dich warten, eben, da du den Laden nicht betreten hast. Es ist kein Opfer, hineinzugehen und auf mehr zu stehen.
Das erste, was in den Blick kommt, ist vielleicht nicht das prächtigste, aber du wirst dich vielleicht damit begnügen. Ja in der Tat, du hast dich abgefunden.
Du hast viele Geschäfte mit dem Leben abgeschlossen, aber echtes Leben ist keine Abmachung zum Zwecke des Verkaufs oder kein Handel. Das wahre Leben liegt dir als Wahl an, nicht im Austausch für etwas, sondern schlicht für sich selbst. Haue dich selbst nicht übers Ohr
Dasjenige, was vor dir liegt, das ist vielleicht eine Illusion. Vielleicht ein Taschenspielertrick. Du bist zu Volksfesten gegangen und wurdest in eine Falle gelockt, wo du dann nichts mehr machen konntest. Du weißt, was und wie das ist. Du wurdest zuvor durch Zauberer getäuscht. Aber es bist du, der sich selbst herein gelegt hat.
Sei nicht durch das Zeitweilige hereingelegt. Du reichst weit über das Einstweilige hinaus. Du bist das, woraus die Ewigkeit gemacht ist. Genauso gut könntest du erkennen, wie kostbar du bist und was du Mir wert bist. Ich mache aus dir nicht zu viel, Ich sehe dich schlicht in deinem wahren Licht. Du machst nicht genug aus dir selbst. Ich leite dich an, dich klarer zu sehen, und, aus deinem Gewahrsein heraus werden beträchtliche Wahlen getroffen.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #334 – 28.9.2001 – Be Gentle with My Love
SEI MIT MEINER LIEBE BEHUTSAM
So, wie sich das Sonnenlicht auf deinen Kopf herabsenkt, kommt Meine Liebe auf dich. Meine Liebe landet auf dir, wie ein Hut, den du aufsetzt. Nur, du setzt sie dir nicht auf. Sie war bereits auf dir. Du kamst mit ihr. Sieh Meine Liebe als einen Hut, den du trägst. Ich setze Meine Liebe auf dich, und ohne sie kannst du nirgendwohin gehen.
Betrachte Meine Liebe als deine Krone. Eine Krone ist eine Aura Meiner Liebe. Goldene Kronen sind ein Symbol des Lichts Meiner Liebe. Aber Meine Liebe wird nicht bestallt. Sie ist universal. Alle sind Könige und Königinnen Meiner Liebe. Alle. Ja, Ich sage, Alle. Keiner unter euch ist ohne sie. Es ist bloß so, dass etliche gewahrer sind, und sobald du deiner Reichtümer gewahrer bist, hast du mehr, aus dem du etwas entnimmst.
Wisse, dass du das Licht Meiner Liebe auf deinem Antlitz trägst. Trage es voller Stolz. Meine Liebe hellt dich auf.
Meine Liebe ist die Realität von dir. Meine Liebe durchdringt dich und breitet sich rund um dich aus. Nah oder fern, einzig Meine Liebe existiert. Wasimmer du siehst oder hörst, es ist aus Meiner Liebe gemacht.
Du sagst: „Auch eine Katastrophe? Eine Katastrophe ist aus Deiner Liebe gemacht?“
Und Ich sage, Ja. Ich mache keine Katastrophen, aber sie sind aus einem überreizten Moment Meiner Liebe, die unzusammenhängend wurde, gemacht. Meine Liebe ist rein und wahr, aber sie kann im Geist eines Menschen zerfahren sein, und jeder kann Meine Liebe in das, was sie oder er möchte, machen. Ebendas habt ihr getan.
Ein Pullover ist aus Wolle gestrickt. Aber viele Pullover können aus der gleichen Wolle hergestellt werden. Und etliche können nicht zuende gebracht, und etliche können verdorben, und etliche korrekt sein. Aber alle kommen sie aus der gleichen Wolle.
Ein Gewahrsein dieses einen schlichten Fakts – dass alles aus Meiner Liebe ist, und dass einzig Meine Liebe existiert – wird dein Leben und die koexistente Welt verändern. Bereits das intellektuelle Verstehen alleine der Totalität und Universalität Meiner Liebe wird die Dinge wandeln. Ein derartiges Wissen hat euch eine Kerbe hoch zu heben, und, so wie du läufst, läuft die Welt.
Du befindest dich nicht am Saum der Welt. Du bist das, woraus die Welt gemacht ist. Du bist aus Meiner Liebe gemacht, und die Welt ist eine Manifestation Meiner Liebe.
Ich übergab dir einen Garten zur Pflege. Ebender Garten kann gut gehegt und gepflegt werden. Er kann mäßig gepflegt werden. Er kann vernachlässigt werden. Doch auch dann wird Mein Garten wachsen, und er wächst zu Mir. Es ist unvermeidlich, Mein Garten wächst.
Ihr alle seid Meine Gärtner. Es bist du, der Meinen Garten pflegt. Ihr alle seid Meine Hirten. Es bist du, der über die Herde wacht. Es bist du, dem Ich die Welt überreichte. Wessen ist sie wenn nicht dein? Gehört sie sonstwem? Mit Sicherheit gab Ich sie nicht Etlichen, und Anderen dann nicht.
Wenn du hier auf der Erde bist, bist du das aufgrund Meines Vermächtnisses. Ich rief dich zur Erde, und du kamst. Und nun rufe Ich dich zum Gewahrsein des Himmels, der nichts anderes als Meine Liebe ist, Meine Liebe im Original, Meine unverzerrte Liebe, Meine Liebe, die durch die Dichte der Erde nicht verdunkelt worden ist.
Sei nicht von Dichte. Wisse, du bist Mein Licht auf Erden. Wisse, dass du die Erde erhellst. Du bist mehr als der Sachverständige von ihr. Ja, sie wurde dir ausgehändigt, und das macht sie zu der deinigen. Weil sie vor dir hier war, das macht sie nicht weniger zu der deinigen.
Dir wurde die Erde zugesprochen. Dir wurde die Welt zugesprochen. Was Ich dir gegeben habe, liegt in deinen Händen. Lasse deine Hände die Hände der Liebe sein. Lasse sie Meine Liebe exemplifizieren. Sei sachte mit der Erde und der Welt und den Menschen, die sie mit dir teilen. Sei behutsam.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #335 – 29.9.2001 – One Thread at a Time
ALLEINE EIN FADEN AUF EIN MAL
Anstatt zu denken, das Leben sei kompliziert, denke es als einfach. Wie du denkst, so wirst du es haben. Vielleicht möchtest du, dass das Leben kompliziert ist. Denke in diesem Fall weiter so, dass es das ist.
Wenn du es allerdings vorziehst, dass das Leben simpel ist, dann erachte es so.
Simpel hat mit eins zu tun. Tage entfalten sich alleine einer auf einmal. Augenblicke entfalten sich einer auf einmal. Es gibt nur eine Sache, die du auf einmal tun kannst. Es gibt nur einen Gedanken, den du auf einmal haben kannst.
Wenn du dich selbst mit vielen Gedanken bestürmst und nicht einen herausgreifst, wird dein Leben kompliziert erscheinen.
Zu viel zu tun, das ist euer Menschen-Schrei. Zu viel unerledigt.
Du bist ein Weber deines Lebens. Du kannst nur einen Faden auf einmal hernehmen. Und dann den nächsten. Ein Weber mag sich das ganze Kleid, das er webt, bildlich vorstellen. Er hat das Erzielte im Gesichtsfeld, aber seine Hände weben allein einen Faden auf einmal.
Eure Füße bewegen sich einer nach dem anderen. Ihr könnt keine zwei Schritte auf einmal machen.
Dennoch, der Gedanke der Abfolge ist ein Gedanke, der auf Zeit und Raum verweist, die nur ein Anschein von Wahrheit aber nicht die Wahrheit sind. Zeit und Raum sind Gedanken, die der Unendlichkeit entgegenstehen, obschon derartige Gedanken euch zur Unendlichkeit geleiten. Ihr seid zu Gedanken von unbeschränkter Unendlichkeit geleitet, und doch versucht ihr, für die Zukunft zu planen, und ihr denkt auf dieselbe Weise voraus, wie ihr zurückdenkt. Allerdings, wo sind Zukunft und Vergangenheit lokalisiert außer in eurem Denken?
Wer führte ein simpleres Leben als Christus?
Er hatte keinen Dreijahresplan. Er folgte Meinem Willen, als er sich ihm zeigte. Seine einzige Entscheidung war, Meinem Willen zu folgen. Der Rest dann war leicht. Alles, was er zu tun hatte, war, zu folgen. Er musste nicht fortwährend um die Ecke herum schauen, um zu sehen, was vor ihm liegt. Er wusste, er würde dort hin kommen.
Er kannte Meine Beständigkeit, und er kannte Mein Einssein. Er ruhte seinen Kopf auf Meiner Schulter aus, und hörte so Meinen Herzschlag. Niemand war unverzüglicher als Mein Sohn Christus. Und deswegen war sein Leben simpel.
Auch dann, wenn du einen einzigen Tisch abstaubst, sind deine Gedanken beim nächsten – als ob du vergessen würdest; als ob du deinen Geist wie einen Finger auf einer Buchseite haben musst, damit du nicht vergisst, wo du bist.
Es ist nicht so, dass dein Leben ein Staccato sein soll. Dein Leben möchte fließen.
Denk nicht so viel voraus an das, was du in der Zukunft zu tun hast. Auf diese Weise wirst du nicht zum Vergessen kommen, und du wirst nicht erinnern.
Sei wie der Weber. Er zählt nicht, wie viele Knoten er noch vor sich hat. Seine Finger liegen soeben auf den Fäden in seiner Hand, während er sie webt.
Folgst du einem Gedanken nach, oder folgt der Gedanke dir nach?
Du musst dich mit Mir in keinen Wettstreit begeben. Wessen Wille ist der Meine, wenn nicht der deine? Ich möchte Glück für dich, ebenso wie du für dich, indes habe Ich dem Glück für dich zugesagt, und es mag sein, du hast ihm noch nicht recht zugesagt.
Ich ziehe dich nicht irgendwohin außer dorthin, wo dein Herz hingehen möchte. Ich helfe dir bloß bei deinem nächsten Schritt. Siehst du, wie unsere Willen wechselseitig austauschbar sind? Es ist bloß so, mitunter hast du deinen Willen vergessen und hast stattdessen Marotten und Verpflichtungen zugesagt.
Ich verpflichte dich nicht. Ich zeige dir deinen richtigen Platz. Betrachte Mich als einen Platzanweiser, der dich zu deinem Platz führt. Du brauchst dich nicht umzuschauen und darüber nachzudenken. Ich werde dich direkt dort hin geleiten, und du wirst einen guten Platz haben, wo alles zu sehen ist. Was könnte Ich anderes tun als dir den Himmel zeigen. Wohin könnte Ich dich nehmen außer dorthin, wo Ich bin. Und wo anders möchtest du sein als mit Mir auf dem Gipfel?
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #336 – 30.9.2001 – What God Weaves
WAS GOTT WEBT
Ich bin der wirkliche Weber, und Ich webe Herzen. Ich verflechte das deine mit dem Meinen. Das ist unumgehbar, da Ich Mich um das schare, was niemals anders sein kann, ausgenommen in deinem Denken. Demnach webe Ich nicht wirklich. Ich weise dich auf das existente Gewebe, und zuletzt vermerkst du es.
Ich bin dein Liebhaber, Der dir nachgeht, und du hüpfst weg. Du weißt noch nicht, Wer Ich bin. Du denkst vielleicht, Ich sei ein Fremder, der nichts Gutes im Schilde führt, während doch Gutes alles ist, was Ich bin, und desgleichen alles, was du bist. Wir können nichts anderes sein.
Deine Angst versteckt deine Güte hinter einer Maske, und sie verbringt Mich aus deinem Blickfeld hinter eine Maske.
Hättest du dein Wissen von Mir bewahrt, so würdest du keine Angst kennen. Aber du hast fortgeschaut, und Angst machte sich heran, anscheinend Meinen Platz einnehmend. Aber nichts nimmt Meinen Platz ein. Ich bin unnachgiebig und unersetzlich, und irgendwo tief innen weißt du das.
Die Wahrheit ist, dass du Mich wie deinen Handrücken kennst. Nur, du hast bis jetzt die Verbindung nicht vollständig oder bewusst geschlossen. Du magst argwöhnen, dass Ich da draußen irgendwo in der Ferne dahinten sei, aber du wagst den Gedanken nicht, dass Ich direkt hier und inwendig in dir bin. Du hast es gerne, Mich mehr als einen gespensterhaften Geist als als eine Realität zu denken.
Du fürchtest, Ich sei ein Märchen, aber eine Fabel ist es, in der du lebst ohne Mich. Märchen haben ganz richtig Angst in sich. Sie haben Ungeheuer. Ungeheuer existieren nicht, außer dann, wenn Ich außen vor gelassen werde. Ungeheuer sind eure Ängste, in eine Form gebracht.
Jeder erfasst das Konzept des Himmels. Es gibt keinen einzigen unter euch auf der Erde, dem das Verständnis mangelt, was der Himmel ist. Er wird klar begriffen, und ihr hattet kurze Einblicke von ihm. Ihr hattet mehr als Einblicke. Ihr habt ihn erfahren. Ihr seid dort gewesen. Er ist dort, wo Ich bin. Und er ist auch dort, wo ihr seid.
Ihr habt nicht geschaut. Ihr habt nicht aus euch selbst heraus geschaut. Ihr habt weggeschaut. Ihr habt anderswohin geschaut. Weil ihr euch auf eine andere Richtung scharf gestellt habt, bedeutet nicht, dass das, was ihr nicht erblickt, nicht da ist. Es existiert eine Objekt-Permanenz.
Du brauchst ein weiteres Sichtfeld. Du hast Schauen nötig.
Sei heute ein Detektiv, der sich nach Anzeichen von Gott und dem Himmel umsieht. Begib dich auf den Ausguck.
Ich schaue nach dir aus. Und wenn du dich umschaust, werden sich Unsere Augen begegnen, und es wird ein unverzügliches Wiedererkennen geben.
Und sobald du Meine Hand auf deiner Schulter spürst, wirst du sie spüren.
Und sobald du in Meine Augen schaust, wird die gesamte Vergangenheit wegschmelzen, und du wirst der Phönix sein, der sich aus der Asche erhebt. Bloß, Asche gibt es da nicht. Unsere Liebe, die brennt, brennt sich selbst nicht auf und hinterlässt keine Asche. Unsere Liebe brennt ohne Überreste. Unsere Liebe brennt heller und heller, bis du siehst, dass es nirgendwo im Universum etwas anderes gibt als Unsere Liebe.
Die Flamme Unserer Liebe ist das Licht der Welt. Bildlich wie wörtlich. Es gäbe keine Sonne ohne Liebe. Ohne Liebe gäbe es keine Welt. Gäbe es keine Liebe, so hättet ihr euch nicht manifestiert. Es existiert nichts als Liebe, die Meinige und die deinige, derart miteinander vermengt, dass es überall nur die Meine gibt, alleine, du wurdest geblendet.
In euren Augen, die sehen, ist Licht. Lasst das Liebelicht dort scheinen. Schaut mit Liebe auf die Liebe. Schaut heute nach Hinweisen des Himmels. Die Hinweise sind überall. In dem unscheinbaren Anblick – wolltet ihr doch bloß schauen.
Und Ich denke, ihr wollt schauen. Und wonach ihr euch umseht, das werdet ihr bemerken, und demnach werdet ihr denken, ihr hättet es gefunden, aber ihr habt lediglich, unter allerlei Dingen, Meine Liebe allerorten bemerkt.
= = = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #337 – 1.10.2001 – The Bearer of Sweet Fruits
DIE TRÄGER SÜSSER FRÜCHTE
Sobald du entmutigt wirst, kannst du sicher sein, dass du in das Welt-Denken hinein geraten bist und Meine Weise des Denkens vergessen hast. Das Welt-Denken wird dich entmutigen, weil es nach äußeren Gewändern Ausschau hält und die wahre Quelle und die wahre Entfaltung vergisst. Sobald du dich enttäuscht fühlst, hast du das Welt-Denken schwer auf dir lasten lassen.
Sobald du Mein Denken betrittst, ist Enttäuschung unmöglich. Mein Denken hängt nicht von Resultaten ab. Enttäuscht wirst du, da du zu denken anfängst, dass das, worauf du zugehst, nicht existiert, wenigstens nicht für dich. Du denkst, Erfolg gehöre Anderen. Du denkst, Anerkennung gehöre Anderen. Du denkst, du humpelst dein ganzes Leben lang so dahin, und dass du wegen nichts daherhumpelst.
Zunächst, sei nicht an ein Resultat gebunden. Vielleicht ist das augenscheinliche Resultat, das du in deinem Sinn hast, zu klein, und womöglich eines, welches für dich noch nicht rasch genug auf dich zu kommen kann. In diesem Fall – oder bei jedem anderen Fall –, komme nach dort zurück, wo Ich bin.
Humpeln kann etwas Gutes sein. Humpeln ist wie Weben, und du kennst die Elemente des Universums noch nicht, die du webst. Humple so, wie du möchtest. Hin und zurück. Stolpere. Geh unentwegt weiter. Fasse ins Auge, dass unentwegtes Weitergehen Erfolg darstellt, und dass es den einzigen Erfolg darstellt, der deiner würdig ist.
Das heißt: dem Stern folgen.
Sich hoffnungslos empfinden kommt vom Festmachen deiner Hoffnung an einem falschen Ort, und das ist das Gleiche, wie an ein bestimmtes Resultat gebunden sein.
Es gibt feine Resultate jenseits deines Gesichtskreises.
Wenn du ein Opernsänger sein möchtest, so singe. Das ist alles, was es zu tun gilt. Deine Noten werden widerhallen und bald genug aufgehoben werden.
Du bist der Entmutiger deiner selbst, da du zu zählen anfängst. Du zählst die Arien, die du singst, welche niemand hört. Sobald du das tust, schaust du auf das falsche Ende des Fernrohrs. Drehe es herum.
Der Erfolg, den du dir zusammenrechnest, liegt nicht im Abschluss. Der Augenblick des Erfolgs, von dem du träumst, ist nichts. Die Augenblicke, in denen du dich auf den Traum zubewegst, sind alles. Träume folgen Träumen. Die Erfüllung deines Singens ist nicht größer als das Singen. Siehst du nicht, dass es nur der nächste Schritt ist? Und dass es danach einen weiteren gibt?
Der Punkt ist, dass du singst. Singe für einen, singe für zwei, oder singe für zweitausend. Der Punkt ist nicht das Publikum. Der Punkt ist dein Singen. Deine Stimme wird in jedem Fall hinausgetragen, und es ist dein Singen, das das Universum nährt.
Höre auf, so viel daran zu denken, das Universum habe dich zu nähren. Fange an, daran zu denken, wie du Blumensträuße in die Welt wirfst.
Nun drehst du das Teleskop richtig herum.
Es gibt noch eine weitere Annäherungsweise an deine Träume. Erachte sie als erfüllt. Sieh das Beenden als bereits erreicht, und geh von dorther los. Errichte den Erfolg inwendig in dir. Dort gehört er hin. Der Erfolg im Äußeren wird dich ohnehin nie erfüllen. Erfasse das Empfinden des Erfolges innen. Beherberge ihn dort. Sieh, welche Noten deiner Stimme entströmen, sobald du den Erfolg in dir anheuerst.
Warte nicht auf den äußeren Erfolg. Bringe Erfolg mit dir. Gib Erfolg. Singe ihn hinaus.
Das hat nichts mit Planen zu tun. Das hat damit zu tun, von einem Ort von oben her zu kommen, von dort, wo der Erfolg Wohnung hat. Nichts hält dich vom Ort der Erfüllung ab außer du selbst. Sei ein Erfolg, lange bevor die Welt ihn erkennt.
Was macht die Laune der Welt aus?
Gib deiner Arbeit Auszeichnungen.
Vergiss dich selbst.
Entsinne dich deiner Arbeit.
Was wäre dementsprechend, wenn der Lehrer dir in deiner Vorstellungswelt eine C-Note gäbe? Was hat eine Benotung mit dir zu tun? Gib dir selbst eine A-Note. Gib dir selbst ein A+, dafür, dass du deinem Traum folgst.
Vielleicht ist es überhaupt nicht dein Traum. Vielleicht ist es Mein Traum, den du erfüllst. Wer außer dir und Mir braucht das zu wissen? Und vielleicht brauchst du es nicht zu wissen. Vielleicht ist es genug, dass Ich es weiß.
Anerkennung ist nicht der Maßstab für deinen Erfolg. Zahlen sind nicht der Maßstab für deinen Erfolg. Ich bin der Maßstab deines Erfolgs, aber Ich messe nicht. Ich weiß schier, du trägst für Mich Früchte, und Ich nehme sie schlicht entgegen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #338 – 2.10.2001 – When It Comes to Love
WENN ES SICH AUF DIE LIEBE BELÄUFT
Was ist Liebe anderes als Weisheit des Herzens? Liebe ist das Wissen des Herzens um die Einheit des Einsseins. Das Herz weiß in Wirklichkeit nichts sonst. All die anderen Gedanken, die ihr Emotionen nennt, sind über euer schlagendes Herz darüber gelegt. Der Pulsschlag eures Herzens ist Liebe. Alles Fernere ist ihm fremd.
Die Liebe, die in deinem Herzen schlägt, ist die gleiche wie Meine Liebe. Der einzige Unterschied ist, dass sich in Meinem Herzen keine Unreinheiten festgesetzt haben. Mein Herz ist frei-fließend, und es fließt überall frei.
Dein Herz ist für die Liebe, und für sonst nichts. Es mag Tausende Formen der Liebe geben, die Liebe aber ist Eins, und ihr einziger Zweck ist sie selbst.
Meine Liebe, so wie Meine Gedanken, rastet sich nicht bei etwas ein. Meine Liebe umfängt, klinkt jedoch nicht ein. Oder Wir könnten sagen, Meine Liebe landet bei allem an. Wir könnten sagen, dass Mein Herz alles in sie eintunkt, aber Meine Liebe schließt nichts ein. Meine Liebe ist frei und ist frei gegeben, indes verbeißt sie sich in nichts. Meine Liebe ist frei und ist frei gegeben, und sie ist permanent, unwiderruflich, indes hält sie niemanden, außer unter seinem Einvernehmen. Mein Einvernehmen verdrängt das deine nicht.
Meine Liebe meldet sich bei dir, und dann ist sie dein Anruf.
Das ist von Mir nicht unverantwortlich. Das ist die Freiheit, die Ich gebe. Meine Liebe umgibt dich, doch wirst du ihrer teilhaftig werden, so wie du möchtest. Das ist Meine Liebe für dich. Sie setzt dich frei.
Jedwede andere Liebe ist Geschäfte abschließen.
Mit Meiner Liebe gibt es keinen Kontrakt. Es gibt keine bindenden Klauseln. Von dir wird nichts angefordert. Es gibt nichts, was du zurückzuzahlen hast. Meine Liebe wird dir kostenfrei gegeben. Ich werfe Münzen zu deinen Füßen. Was du davon aufhebst, ist an dir. Ich streute Mein Herz vor dir aus, und du magst es erblicken, oder auch nicht. Du magst tun, wie du es willst.
Weit-sehend und allwissend bin Ich, und Ich weiß, der Tag wird heranbrechen, wann du die Geschenke vor dir sehen, und wann du Meine Liebe aufheben wirst wie liebliche Blumen vom Wegesrand. Der Tag wird heranbrechen, wann du nichts anderes als Meine Blumen überall siehst. Du wirst dich selbst in einem Feld voller Blumen mit einem blauen Himmel und einer Sonne finden, was allein da ist, um dich zu segnen.
Alle Blumen sehnen sich danach, durch deine Hand gepflückt zu werden, dennoch sind sie nicht aufdringlich. Sie sind einfach da, willens und wartend. Ihre Essenz ruft dich herbei. Und wenn du ihretwegen heute nicht anhältst, wissen sie, du wirst es morgen oder nächstes Jahr tun. So wie Ich sind sie alles-wissend und alles-befreiend, sobald es sich auf die Liebe beläuft. Sie sind Geber der Liebe und nicht Nehmer.
Die Blume ist erfüllt, sobald du ihrer gewahr bist. Deine Augen haben sich auf ihr niedergelassen, und ihr Herz schwillt in Freude an, und sie sendet dir ihren Duft, sodass du dich ihrer immerzu entsinnen wirst.
Blumen sind in ihrer Liebe üppig. Ihre Liebe ist etwas Gegebenes. Sie macht nicht mal dort, mal hier einen neckenden und herausfordernden Spaß. Sie ist umsonst.
Und dein Herz wird in Erfahrung bringen, so Liebe zu geben. Einfach Liebe zu geben, und sie dort fallen zu lassen, wo sie mag, wie Blütenblätter von einer Blume. Du wirst deine Liebe überall ausströmen lassen. Ich wollte sagen, sie hinaus werfen, aber es wird dabei keinen Willensakt geben. Du wirst Meine Liebe schlicht ausströmen, wie eine Blume, die ihren Duft ausströmt. Wille wird damit nichts zu schaffen haben. Sie wird dein Seinszustand sein. Du wirst Liebe hergeben, und das ist alles, was da dran ist.
Nicht Liebe in Erwiderung auf etwas, sondern schier Liebe aus ihrem eigenen Einvernehmen heraus. Wir können sie bauschende Liebe nennen, wenn du so willst. Wir können sie unbegrenzte Liebe nennen. Wir können Liebe den Strom des Lebens nennen, der die Welt durchläuft und der jedes Herz durchkreuzt. Wir können sagen, Liebe ist Einssein, und Einssein ist unversehrt. Einssein ist Eins, nicht Teile, nicht Divergenzen, sondern Konvergenz, Eine einzigartige Konvergenz, Mein Eines Herz in das Eine des deinigen.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #339 – 3.10.2001 – The Power of Thought
DIE MACHT DES GEDANKENS
Vermeidet es, Etiketten zu benutzen. Vermeidet es, sie zu denken. So etwas wie Teenager oder ältere Mitbürger oder entsetzliche Zwei gibt es nicht. Es gibt schöne Herzen und Seelen in Körpern unterschiedlichen Alters. Etiketten entscheiden im voraus, was sein wird. Mit einem Emporwerfen deines Kopfes deklamierst du deinen Sohn oder deine Tochter zu Jahren der Wirren, weil du an sie glaubst. Du hast gehört, das sei so.
Jugendliche Jahre können die besten sein, die es gibt, so wie das die älteren Jahre sein können. Jedes Jahr kann das beste sein, sobald du die Möglichkeit zulässt. Schließe mit Etiketten keine Möglichkeiten aus. Etiketten begrenzen. Sie setzen nicht frei.
Entsinne dich, Wörter sind menschengemacht und nicht Gott-gegeben. Der Turm zu Babel spricht die Wahrheit. Sprache kann eine Verstellung, und ein Vorreiter sein. Sprache kann Türen zuschlagen. Türen sollen geöffnet werden.
Achte auf deine Sprache.
Du definierst zu viel.
Du packst zu eng.
Es gibt keine einzige Schachtel, in die irgendeines Meiner Kinder hineinpasst. Ich gab Meinen Kindern Freiheit, um ohne Grenzen zu sein, und du musst dasselbe tun.
Du bist der Fertiger der Leben rund um dich herum. Du winkst mit einem Zauberstab der Rede, und es ist so. Habe auf die Zauberstäbe acht, die du schwenkst.
Glaube an die Seinswesen rund um dich. Glaube, dass es hinter dem Schmutz sauber ist. Glaube, dass hinter dem pensionierten Ego ein unschuldiges schlagendes Herz liegt. Glaube an die Möglichkeit des Menschen. Glaube Mir. Ich überreichte unvorgestellte Möglichkeiten, und nun musst du sie dir imaginieren.
Unterdessen du Andere abgrenzt, grenzt du dich selbst ab. Jede Linie, die du um einen Anderen ziehst, hast du um dich selbst gebunden.
Tilge Begrenzungslinien. Atme den Atem des Lebens in die Leben aller.
Kein einziger unter euch ist ein zuende gebrachtes Wesen. Ihr seid unsterblich, ewig, aber nicht zuende gekommen. Was ihr seid, ist grenzenlos. Ihr habt gerade eben begonnen. Grabt in euren Taschen, und ihr werdet unabgebautes Gold finden.
Denkt nicht, Ich gäbe euch aufpäppelnden Zuspruch. Denkt nicht, Ich polsterte euch auf. Ich spreche nur die Wahrheit, und Ich benutze eure Sprache, um sie in ihr zu bereden. Ich kann nur Wahrheit sprechen. Ich weiß nicht, wie es geht, sich etwas nicht anmerken zu lassen. Ich tue nicht schön. Ich spreche Gottes ehrliche Wahrheit.
Ihr habt imaginäre Linien zur Küste eures Horizonts werden lassen. Der Horizont eures Lebens ist um Vieles größer, als ihr stattgabt.
Ihr habt euer Menschsein niedrig angesiedelt, so als wäre es nicht viel. Jeder von euch ist aus Wogenkämmen und Wellentälern gemacht, ihr seid bloß zu sehr mit den Tälern befasst gewesen. Denkt anders. Eben jene Wellentäler heben euch zu großen Höhen. Denkt an die hellen Höhen, nicht an düstere Niederungen, wenn ihr denkt.
Wenn ihr die scharfen Kritiken, die ihr um einander platziert habt, beseitigt, werdet ihr euch zu eurer natürlichen Höhe erheben. Ihr werdet euch selbst losgelöst haben. Es gibt keinen einzigen unter euch, der nicht groß dasteht, sobald er erkennt, dass es für ihn keine Obergrenze gibt.
Oder Wir könnten sagen, es gibt eine Obergrenze, und Wir könnten sie Himmel nennen. Aber sogar der Himmel hat kein oben. Er geht unaufhörlich höher. Auf diese Weise gibt es keine Grenzen, ausgenommen dein eigenes Denken.
Hebe deine Gedanken, und du wirst zu schweben anfangen.
Du hast dich selbst unten gehalten. Genug.
Hebe dein Haupt, deine Augen, dein Herz, und sieh die Ebenen vor dir. Sie sind unbereist. Sie warten auf dich, dass du deinen Fuß auf sie setzt. Sie warten darauf, dass auf sie Anspruch erhoben wird. Sie warten auf dich.
Blaue Himmel und helle Ebenen warten auf dich. Sie wurden für dich gemacht. Du bist ein Pionier, der sich auf den Weg begibt, um neues Land geltend zu machen. Es gibt nur neues Land vor dir. Du kannst dich nicht mehr nach hinten wenden und den Pfad trotten, den du bereits getrottet bist. Nun gehst du vorwärts in die Sonne. Du wirst durch die Sonne angescheint, während du zu deinem Abenteuer zu den aufsteigenden Ebenen des Lebens ausrückst.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #340 – 4.10.2001 – What Hath God Wrought
WAS GOTT GEFERTIGT HAT
Sich Versammeln ist in der Sprache so ein Ausdruck des Willkommen Heißens. Arbeit kommt und fügt sich sodann zusammen, und Menschen kommen zusammen, und dieses Zusammenkommen ist eine abzeichnende Entsprechung des wahren Treffens der Herzen, der Geiste [‚minds‘ – Anm.d.Üb.] und der Seelen.
Ihr seid bereits beieinander. Es ist nur ein Tanz, an dem ihr soeben teilnehmt, wie bei einer ‚Virginia reel‘, Schritte in diese Richtung, Schritte, so dass ihr wieder und wieder zusammen kommen könnt in Wellen, ein körperliches Mahnzeichen eurer individuellen und gemeinschaftlichen Ganzheit.
Und wenn bei der Arbeit sich schließlich alles zusammenfügt, was bedeutet das? Es bedeutet auch, dass die Teile ganz werden. Du hast dich mit diesem oder jenem Teil befasst, hast sie hin und her gesteppt, und dann, plötzlich, so scheint es, ist die Vollendung da. Alle Teile treffen aufeinander, und eine Art Gemälde ist zuendegebracht. Es ist alles Kunst.
Es gibt keine Fragmente, keine einzelnen Pinselstriche mehr. Etwas in der Schöpfung ist zusammen gekommen, wie von selbst. Du magst daran gearbeitet haben, doch wie im Handumdrehen, scheint es, ist da der Mt. Vesuvius, und alles, was du tun kannst, ist schauen und bewundern, was du für Mich getan hast.
Ihr seid die Kindergarten-Kinder, die mit Lehm spielen, und ihr seid glücklich mit dem, was ihr geschafft habt. Natürlich seid ihr das. Ihr spielt mit der Schöpfung. Sie ist euch zuhanden.
Alles ist Kunst. Geschäfte sind Kunst. Der Lauf einer Maschine ist Kunst. Eine Erzählung ist Kunst. Und Kunst ist Kunst.
Du hast daran gearbeitet. Du bist auf einen Berg gestiegen, einen Fuß auf ein Mal. So lange, bis du den Gipfel, die Kulmination dieser Reise, nicht erreicht hast, hast du nicht gesehen, was du getan hast und wie weit du gegangen bist. Allerdings machte jeder Schritt, der deines Erachtens nicht viel darstellte, die Reise vollständig. Und nun steigst du auf einen anderen Berg.
Die Vollendung und das Empfinden von Zufriedenheit liegen nicht wirklich im Erreichen des Gipfels. Es ist bloß so, vom Gipfel her kannst du von A nach B nach C schauen. Du kannst deinen Fortschritt sehen, den du beim Erklimmen nicht im Blick hattest. Doch plötzlich, so scheint es, kannst du sehen, wo du begannst und wo du jetzt bist.
Jetzt verstehst du, wie Arbeit Segen darstellt. Du kommst irgendwohin. Du fügst etwas zusammen. Du erschaffst eine Schöpfung. Wenn du dich einen Schritt zurückstellst und die Stücke bewunderst, die du zusammenstellst, hast du ein Gefühl vergleichbar mit Meiner Freude beim Erschaffen von dir, beim Erschaffen des Firmaments und all der Teile des Universums, und vergleichbar mit meinem Wissen, dass du nun beieinander bist, und dass sie nun eins sind.
Einssein Erschaffen, das tust du.
Reisende auf der Erde an ihr Einssein Erinnern, das tust du.
Einen Ozean durchkreuzen, das mag spannend sein, aber, ihn zusammen bringen, das erbringt eine lebenslange Freude. Es existiert Freude im Anhalten des Atems, gleichwohl gibt es nichts Vergleichbares mit der Freude des Ausatmens.
Und demnach seht ihr die Wellen des Lebens, wo sich das Einssein in mannigfaltigen Formen selbst begegnet, und ihr seht das Vergnügen, sich selbst als Ein vereintes Ganzes zusammen zu scharen.
Es gibt kleine Ganzheiten und große Ganzheiten. Es gibt Ganzheit inwendig in der Ganzheit. Du bringst ein Projekt zuende, und du kannst wissen, weil Ich dir das sage, dass dein Projekt ein Rad in der ganzen Anordnung des Universums darstellt. Dein Projekt ist nicht isoliert. Es ist ein Teil von etwas Größerem. Die Ganzheit, die du erschaffst, ist Teil eines umfassenderen Projekts. Und so drehen sich die Räder, und so wird dein Leben durchgerüttelt, und so bist du mit Mir und mit einander Eins.
Ein Kreis ist etwas Göttliches. Ein krümmendes Universum. Du legst dich ins Zeug, ebendas dreht das Universum. Die Teile deines Tages sind zu etwas wert. Sie bauen sich zu etwas zusammen, und eines Tages wirst du wissen, in welcher Gunst du und alles, was du für Mich gemacht und getan hast, standen.
„Was hat Gott gefertigt?“, fragst du.
Ich antworte: „Ich habe dich gemacht.“
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #341 – 5.10.2001 – The World of Your Heart
DIE WELT DEINES HERZENS
Verfange dich nicht im Welt-Denken. Man kann es auch anders sagen, verfange dich nicht im Versuch, Anderen so sehr zu gefallen. Wenn du das tust, tanzt du nach der Pfeife eines anderen, und nicht nach der eigenen. Tanze auf dein eigenes Herz.
Wenn du nicht erkennst, was dein Herz ruft, dann deswegen, weil du zu ausgiebig den Herzen Anderer zugehört hast. Du hast dich zur selben Zeit auf zwei Radiostationen, oder gar auf drei oder vier, eingestellt.
Wenn du Auto fährst, ist es nicht immer hilfreich, falls die Beifahrer sagen: „Da kommt kein Auto. Du kannst fahren“, oder: „Es ist rot“. Ihre Kommentare kommen mit deinem eigenen Gewahrsein durcheinander.
Ziehe dich auf den Berggipfel deines eigenen Herzens zurück und verbringe mehr Zeit mit ihm. Werde mit deinem eigenen Herzen bekannt. Leidwesen rührt davon, dein eigenes Herz nicht genug geehrt zu haben.
Dein Herz hat eine Menge zu sagen, und es möchte über all dem Klamauk und Lärm der Welt gehört werden.
Wenn du das Denken der Welt über deinem eigenen Herzen ansiedelst, dann verabschiedest du deine Stärke. Du lässt dich bezwingen. Du hast dich nicht ganz übergeben. Du hast dich außer Kraft setzen lassen.
Sieh dein eigenes Herzens-Denken wie einen Baum, der im Wald wächst. Jeder Baum wächst selbst. Es mag sein, er spürt Lüftchen von anderen Bäumen. Andere Bäume wachsen in seiner Nähe, und etliche mögen die Sonne abhalten, aber jeder Baum entwickelt sein eigenes Wachstum. Jeder hat seine eigene Suche nach der Sonne. Und jeder streckt seine Wurzeln tiefer in den Boden unter ihm. Das sind zwei Aktionen, sich hinauf strecken und sich hinein graben, und der Baum wächst zu seiner eigenen Höhe heran. Es mag so aussehen, dass der Baum still steht, aber er steht in Bewegung. Er atmet ein und aus, so wie du es tust.
Also, atme die Welt ein, und atme sie aus. Die Welt ist nicht nur deine einzige Welt. Es gibt die Welt deines Herzens. Werde bekannt mit ihr.
Entscheidungen gehen vom Herzen aus und nicht vom Geist. Unbesehen der Rechtfertigung, die der Geist erteilt – Entscheidungen entstammen dem Herzen. Geh nicht gegen dein Herz vor. Finde heraus, wo dein Herz ist. Schreie dein Herz heraus. Singe es.
Vielleicht kennst du bis jetzt die genauen Töne nicht, und sie werden herein und heraus und rundherum gehen. Folge diesen Tönen. Orchestriere sie nicht. Lass sie dich leiten. Sie haben ein ganzes Lied für dich, einen Chor von Musik für dich. Die Musik deines Herzens wird sich selbst spielen.
Wenn du nicht weißt, an welcher Stelle abzubiegen ist, hast du deinem Herz nicht zugehört.
Setze dich hin, und führe mit deinem Herzen ein Gespräch von Herz zu Herz. Es ist kein Kind, aber du hast es wie ein Kind behandelt, wie ein launisches Kind, nicht genau wie einen Missetäter, aber wie ein Kind, das du vernachlässigt hast. Du hast es beiseite geschoben. Lade dein Herz zu deinem Leben herbei, und übergib ihm dort die Hauptrolle.
Ja in der Tat, in der Welt existieren Herzprobleme. Die Herzen wurden entehrt.
Mache dieses Jahr zum Jahr des Herzens.
Lasse dein Herz singen. Es singt für alle. Es singt seine eigene Melodie, gleichwohl singt es für alle. Alle Herzen müssen nicht von allen gehört werden, aber alle Herzen müssen singen, und wenn sie das tun, tun sie das für alle. Es ist nicht das Hören, das zählt; es ist das Singen. Allein, es ist nötig, deinem eigenen Herzen zuzuhören. Es ist das deine. Dafür ist es da, für dich, um ihm zuzuhören. Summe deine eigene Melodie. Es macht nichts aus, wer es sonst hört. Höre dein eigenes Herz.
Das Herz der Welt braucht Heilung. Indes, allein du kannst dein eigenes Herz heilen. Sobald du hörst, was dein Herz singt, ist es geheilt. Das ist alles, was es wollte, ein wenig von deiner Zeit und deiner Aufmerksamkeit. Befolge dein Herz, denn es ist das eine, das ich dir gab. Ich gab dir ein Grammophon. Es ist in Stereo, in Stereo singt es zu der Welt, aber es ist nicht von der Welt. Ein Menschenherz ist ein herrlicher Vorbote des Himmels.
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #342 – 6.10.2001 – The Heart’s Surrender
DIE PREISGABE DES HERZENS
Herzen sollen weich sein, nicht hart. Wenn du etwas schief ansiehst, verhärtet dein Herz. Es stützt sich selbst ab, und errichtet sich somit eine Grenze.
Herzen können nur Liebe unterbringen. Ein Herz schützt sich selbst (ohne es nötig zu haben), indem es sich strafft, und damit stellt es Gitter um sich und wird härter.
Liebe ist für dein Herz ein Balsam.
Etwas Minderes als Liebe ist ein Beizmittel und macht deinem Herzen Angst.
Du weißt, wovon Ich hier spreche.
Etliche Meiner Kinder beherbergen harte Gefühle, so als wären sie kostbare Schätze.
Jeder Groll, den du innehältst, jede Beleidigung, jede höhnische Bemerkung trocknet dein Herz aus. Tränen weinen ist gut, das Austrocknen deines Herzens aber ist eine Vergeudung Meiner Liebe.
Du kannst dein Herz nicht an die Liebe verschwenden; da Liebe gegeben wird. Ein Herz fließt in Liebe um ihretwillen. Es bittet um kein Entgelt. Sein Entgelt ist sein eigenes Fließen.
Niemand außer dir begrenzt dein Herz. Nichts weniger als das Fließen begrenzt dein Herz. Wenn du dein Herz aufstaust, hältst du nicht irgendetwas draußen. Du hältst alles drinnen.
Eine Biene kann dein Herz nicht stechen. Eine Biene sticht deine Haut, das ist alles. Alles, was du für dein Herz als schmerzlich erachtest, ist nur ein Bienenstich auf der Oberfläche von dir. Du bist der einzige, der ihn bis zu deinem Herzen ausweiten kann. Und du bist der einzige, der ihn von dort entlassen kann.
Lasse all den Schlamm aus deinem Herzen hinaus. Ich flehe dich an. Es bringt dir keine Vorteile ein, ihn zu behalten. Er ballt sich bis zum Universum hinauf zusammen.
Lasse dein Herz klare Botschaften an das Universum schicken. Die einzige klare Botschaft ist Liebe. Gehemmte Liebe ist nicht Liebe.
Ich übergab deinem Herzen einen speziellen Schlüssel. Er ist speziell, weil er nur aufschließen kann. Er kann nicht zuschließen. Der Schlüssel zu deinem Herzen ist Offenheit. Ich übergab dir keinen Schlüssel, es zu verschließen.
Wenn du denkst, du müssest dein Herz verschließen, ist es das Sonderbare, dass du es gegenüber demjenigen, was du nicht an erster Stelle haben möchtest, mehr öffnest. Je mehr du dein Herz verschließt, desto mehr wird gegen es Sturm gelaufen. Ein Damm schafft mehr Druck, nicht weniger. Mehr Andruck gegen ihn, im Anlauf, es zu öffnen.
Setze dein Herz frei, und der Druck verzieht sich. Hoher Blutdruck vergeht. Dein Geist trieb ihn an, und dein Geist kann ihn von deinem Herzen freisetzen.
Druck kommt daher, weil du Angst hast, zu schmelzen. Du denkst, schmelzen würde dich zersetzen. Ganz im Gegenteil, es wird dich integrieren.
Grenzen wollen sich nicht einbinden.
Grenzziehungen stärken dein Herz nicht. Sie machen es schwach.
Ein starkes Herz ist voller Mut. Es ist stark, weil es schmilzt. Es kann nur ins Einssein hinein schmelzen.
Ein verhärtetes Herz hat das Einssein draußen gehalten, eben dasjenige, was das Herz möchte. Ein verhärtetes Herz sendet gemischte Botschaften an sich selbst, bis sich das Herz in einer Zwickmühle befindet.
Entschließe dich.
Wenn du dein Herz im Fluss haben möchtest, so öffne es.
Wenn du möchtest, dass es sich zusammenballt, so schließe es.
Ein verhärtetes Herz ist ein schwaches Herz.
Ein fließendes Herz ist ein starkes Herz.
Ein geöffnetes Herz ist ein entspanntes Herz. Es hat nicht auf der Hut zu sein.
Ein schwaches Herz sagt: „Nie.“ Ein offenes Herz sagt: „Jetzt.“
Was sagt dein Herz?
Leite es an, zu sprechen. Seine stille Offenheit wird aus sich selbst heraus sprechen. Dein Herz wird vernommen werden. Das ist bereits der Fall. Dein Herz zieht herbei, gemäß den Botschaften, die es aussendet. Die Botschaft, die es aussendet, kehrt zurück.
Sende folgende Botschaft aus: „Ich gebe jetzt meine Liebe hinaus, nicht später. Ich nehme sie nicht zurück. Ich gebe sie, und sie ist gegeben. Ich rufe mein Herz nicht wieder zurück, wie ein fehlerhaftes Spielzeug. Mein Herz liefert Gottes Botschaften aus. Mein Herz ist eine Mittelsperson. Es vermittelt Gott an die Welt. Gottes Liebe wird durch mein Herz auf der Welt verstreut. Dafür ist mein Herz bestimmt. Und aus meinem ganzen Herzen heraus gebe ich Gottes Liebe an Ihn zurück, damit sie der Welt gegeben werden kann. Ich gebe mein Herz preis.“
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #343 – 7.10.2001 – Call a Truce
RUFE EINEN WAFFENSTILLSTAND AUS
Das Gegenteil von Übergabe ist Widerstand. Widerstand ist Kontrolle. Widerstand kommt von der Vorstellung, dass du Elemente aus deinem Leben zu verbannen hast; dass du infolgedessen zu beurteilen hast, was verbannt werden muss und welchem der Zugang erlaubt ist, welchem vielleicht erlaubt ist, zu bleiben.
Du bist kein Türsteher des Lebens. Du kennst nicht, was draußen zu halten ist. Deswegen kennst du nicht, was einzulassen ist.
Sei wollüstig im Leben des Lebens. Umarme das Leben. Trenne es nicht. Sortiere nicht vor und nicht hinter der Hand. Umarme die Auf und die Ab. Sie sind zwei Seiten des gleichen Lebens.
Sei wie Wasser, das fließt. Was hat ein fließender Strom zu fürchten? Er wäscht alles, was bei ihm Eingang findet.
Nun, Übergeben bedeutet nicht Unterwerfung. Ihr unterwerft euch nicht dem Willen eines Anderen, genauso wenig wie ihr Zeit darauf verwendet, etwas zu tun, was ihr nicht wollt. Ihr unterwerft euch nicht dem Leben oder einem anderen Menschen. Übergeben ist nicht Unterwerfen.
Übergeben ist ein leichtes Umarmen. Wenn ihr euch übergebt, seid ihr auf euren Füßen balanciert und ihr kippt nicht um. Übergeben ist nicht Umkippen.
Übergeben ist huldreich. Sei ein liebenswürdiger Gastgeber oder eine liebenswürdige Gastgeberin gegenüber allem, was dein Leben betritt. Schau ihm in die Augen, gib ihm Meinen Segen, lade jedoch nur ein zu bleiben, was du möchtest, dass es bleibt. Halte nichts draußen.
Dein Herz gibt eine Party. Es ist ein offenes Haus. Bei deinem offenen Haus kommen und gehen Menschen und Ereignisse. Das bedeutet nicht, du lädst alle zu deiner Party ein. Das bedeutet ebenso nicht, dass du wer und was kommen mag, verbannst. Du redest sie an. Du gibst ihnen Trost und schickst sie dann auf ihren Weg. Solange dein Weg nicht der ihre ist, werden sie sich aus sich heraus verabschieden, weil Gleiches bei Gleichem sein möchte. Es stimmt nicht, dass sich Gegensätze anziehen.
Wogegen du ringst, das rufst du herbei. Deine Ängste rufen es herbei.
Rufe einen Waffenstillstand aus. Friedliche Koexistenz. Waffenstillstand meint Wahrheit.
Du bist ein sich kräuselnder Strom. Du wäscht über Stories hinweg. Du fließt und fängst das Sonnenlicht ein. Und du reflektierst es.
Halte dein Auge auf dem Sonnenlicht. Deine Sicht ruft es zu dir herbei. Lade die Ängste am Ufer ab. Ängste gehören dir nicht zu. Sie gehören niemandem zu. Sie sind Strandgut. Sie fallen fort, weil sie nicht, so wie du, einen schönen fließenden Strom handhaben können.
Du prellst da und dort an, und das, was nicht bei dir bleiben kann, kann nicht bleiben.
Einzig leichtes Gewerke kann bei dir bleiben. Einzig, was sich deinem Strom übergibt, kann dich begleiten. Schwere wird zurückzubleiben haben.
Aber glänzende Fische werden dich begleiten. Springende Fische werden die Aufmerksamkeit auf das Glitzern des Sonnenlichts auf dich herbeirufen. Und winzige Zellen des Lichts, die du nicht einmal sehen kannst, werden mit dir strömen. Und Ich werde mit dir strömen. Wir werden gemeinsam über das Universum strömen. Unser Segeln wird wie Fliegen sein. Wir werden durch das Universum schweben. Wir werden auf dem Himmel niedergehen.
Möchtest du mit Mir durch das Universum schweben?
Ich werde mit dir sein, ob du Mich akzeptieren möchtest oder nicht. Du hast nicht mit Mir zu kommen, da Ich bei dir bleiben werde, gleich, was du sagst oder tust oder wünschst oder willst. Meine Umarmung hält dich fest, aber sie bindet dich nicht an. Du bist bei Mir in der Schleppe so frei wie ein Vogel oder ein Bergbach.
Ich bin das Kielwasser, das dir folgt, und Ich bin der Horizont vor dir. Ich bin das Schiff, das du segelst. Wasimmer du sagst, dein Leben hat Meinen Namen darauf. Ich bin die Flasche Champagner, mit der du dein Leben taufst. Der Name deines Schiffes lautet: Gottes Segnungen. Nimm Mich zu deinem Herzen, und wisse, was Ich sage, ist so.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #344 – 8.10.2001 – Creative Flow
SCHÖPFERISCHES STRÖMEN
Friede bringt seine eigene Gespanntheit. Es ist eine samtene Gespanntheit. Kein Blitz in der Pfanne.
Friede ist nachhaltig. Das gilt sowohl für das Individuum wie für die Welt.
Friede ist nicht etwas, was du vom Boden aufhebst. Es ist nicht etwas, was du lernst. Du bist mit ihm geboren. Er ist dein eigener echter natürlicher Zustand. Fühlst du dich nicht in Frieden, so hast du deinem Empfinden von Frieden etwas in die Quere kommen lassen. Was immer es ist, was sich da einmischt – es kann nur eine Form der Unwissenheit sein.
Friede ist die Ebene, auf der du gehst.
Aufregung ist ein Windstoß. Sie kann nicht lange dauern. Während sie andauert, erhebt sie von dir Wegezoll.
Es ist keine niedrige Strecke, die du in allem Frieden begehst. Es ist eine hohe Strecke. Friede ist die höchste Schwingung. Aufregung zupft eine tiefere näselnde Saite. Du denkst, Aufregung bringe dich hoch, aber das ist nur so, weil Aufregung dich in ihre Knechtschaft hinein gezogen hat.
Aufregung ist ein kleines Feuer, das brennt. Es kann nicht lange brennen.
Wir könnten sagen, dass Friede dahinköchelt, aber im Eigentlichen ist Friede abgekühlt; er ist zur Ruhe gekommen; er ist tief. Er ist keine Fluktuation. Er ist Friede im Frieden mit sich selbst.
Friede ist ein anderer Name für dein Seien. Seien ist eine Saite, so still in Bewegung, dass sie eine Kulisse im Hintergrund ausbildet. Es ist die Leinwand des Lebens. Dein Leben ist in der Tinte des Friedens geschrieben.
Friede hat seine eigene innere Stimulierung. Er ist nicht dominant. Er ist einfach still. Er ist stille Macht. Er macht nicht viele Geräusche. Er ist keine Beeinträchtigung. Er ruft keine Aufmerksamkeit zu sich hin.
Friede ist der Ozean, aus dem die Wellen strömen. Friede hat seine eigenen Wellen. Friede kocht keinen Sturm hoch.
Aufregung wählen ist Ärger wählen.
Schöpferisches Strömen ist seine eigene Energie. Sie wird niemandem zugefügt. Schöpferische Energie ist den Topf umrühren. Sie ist nicht ihn umstoßen. Schöpferische Energie ist einfach: mehr von dir kommt an die Oberfläche. Schöpferische Harmonie, keine Kakophonie.
Bringe dich mit Mir in Einklang.
Du bist darauf aus, in gleicher Stimmung mit Mir zu sein, oder nicht? Du machst dir keine Zugeständnisse, während du Meine Weise summst. Du stimmst bei. Du gehst darüber hinaus. Bei Mir, da erhebst du dich zur wahren Höhe. Du brauchst keine Nervenkitzel und kein Frösteln. Dich mit Mir erheben ist schlicht das Licht sein, das du bist. Das Licht hebt hoch. Es hebt zurück zur Sonne. Wie prächtig bist du doch in Meinem Licht!
Wieso solltest du Anspannung suchen wollen, unterdessen du Friede hast? Friede ist nicht Windstille. Friede ist die Nut am Schiffsbug. Er ist ein Führer. Friede ist ein Pionier, der sich durch die Welt Bahn bricht. Friede nimmt dich in neue Länder. Friede tarnt sich nicht. Er scheint immer, und er scheint auf dich.
Lasse den Friede für sich. Lasse ihn sein. Lasse ihn dich leiten, nicht du ihn. Lasse Friede durch dein Blut rühren. Sei nicht hitzig. Sei maßvoll. Sei in Freuden temperiert.
Freude ist kein Wirbelwind.
Vielleicht dachtest du, ein Wirbelwind sei begehrenswert. Aber Stürmen ist nicht begehrenswert. Stürmen ist eine Energieverschwendung. Es geht nirgendwohin. Stürmen ist wie rund um dein Haus stampfen.
Die Erde ist dein Zuhause. Schreite leicht auf ihr. Rauche eine Friedenspfeife. Lasse den Rauch des Friedens hochsteigen. Lasse ihn jetzt soeben dein Herz hochsteigen. Sieh, wie leicht du wirst. Friede steigt in dir hoch und trägt dich weit. Er hebt zum Himmel hin. Er lässt süße Blütenblätter hinter sich fallen. Er hinterlässt einen Sog, der so still ist, dass die Hülle der Erde unbeeinträchtigt bleibt. Sei keine Beeinträchtigung. Sei ein Frieden-Geber. Sei ein Frieden-Fluchter. Stelle Friede in einer Reihe auf. Pflanze Friede in einer Reihe rund um den Erdkreis. Haltet euch an den Händen. Friede wird gegründet.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #345 – 8.10.2001 – There Is More to Life
ES IST MEHR AM LEBEN
Es ist mehr am Leben als die Umkreise deiner Existenz. Ein Leben, das du alleine zu deinem eigenen Vergnügen oder zu deiner Sicherheit führst, ist ein Fragment des Lebens. Führe ein größeres Leben. Ja, du bist ein Führer des Lebens.
Du wurdest für größere Dinge gemacht. Du bist nicht eingezäunt. Wieso wolltest du dich in eine kleine Existenz einpferchen, die nicht mehr ausmacht als das Ende deiner Nase?
Du wurdest für Freude gemacht, aber nicht schlicht Freude für dich selbst.
Ich verstehe, dass du deine Grenzen wohl gerne hast, deine Routine, dein Suchen nach Vergnügen. Aber es gibt für dich mehr in Empfang zu nehmen, und es gibt für dich mehr Freude zu geben.
Stehe nicht auf einer winzigen Insel, währenddessen Ich dir einen Kontinent gegeben habe, auf dem du gehen kannst.
Wo liegt deine Wahrnehmung?
Denke bitte über dich selbst hinaus. Die Summe und die Totale des Lebens gehen über Selbst-Versunkenheit hinaus.
Ja, es ist eine schöne Strecke zum Gehen. Du gibst dein eigenes Leben nicht auf, und dennoch musst du nicht zu viel von ihm hernehmen.
Mich kennen ist schön, aber Mich ausschließlich für dich selbst kennen ist nicht genug. Sei nicht damit zufrieden, dass du Mich kennst. Falls du Mich bei dir behältst, kennst du Mich nicht wirklich. Du hast deine Idee von Mir, aber nicht Meinen Gedanken.
Sieh über deine Grenzen hinaus.
Grenzen sind nicht-existent. Ich machte dich nicht für Eigennützigkeit.
Du hörst Mich nicht, wenn du bloß einen Teil dessen hörst, was Ich sage. Du kannst keinen Teil von Mir auswählen und einen Teil von Mir außenvor lassen. Ich bin Ganzheit. Ich bin kein Partikel. Du gleichfalls nicht.
Allein auf dein Leben schauen ist für dich zu klein. Ja, Ich möchte, dass du Freude hast, und Ich möchte, dass du sie mit der Welt teilst. Ja, Ich möchte, dass du tust, was dir Vergnügen macht, und Ich möchte ebenfalls, dass du über dein eigenes Vergnügen hinaus schaust.
Für dich allein leben ist für dich nicht genug.
Weswegen in einem winzigen Teich schwimmen, unterdessen du den ganzen Ozean haben kannst? Aber du kannst den ganzen Ozean nicht für dich alleine haben. Du musst Andere mit hinzu nehmen. Du kannst nicht allein zu Mir kommen. Hmm, ihr werdet alle zu Mir kommen, aber keiner kommt allein.
Wie mache Ich es klar, was Ich sagen möchte? Ich bitte nicht um ein Opfer. Nein, kein Opfer. Doch wenn du allein an dich oder an deine Familie denkst, dann hast du die Opferrolle eingenommen. Du hast wenig entgegengenommen, wiewohl du zu mehr berechtigt bist. Verstehst du, was Ich sage? Schreite aus deinen eigenen Mauern heraus und betrete das Universum. Du hast eine Zwecksetzung, die über dich hinaus geht.
Überdenke, wie du den Gedanken hast: „Was kann ich tun, um Gottes Universum auszuweiten? Was kann ich über die Reichweite meiner selbst hinaus tun? Ich opfere mich nicht. Ich tue nicht, was ich nicht tun möchte. Wieso freilich sollte ich der Welt nicht zu Diensten sein mögen? Wieso sollte ich einem Gott, Der so gut zu mir war, nicht zurückgeben wollen? Was sollte mich davon abhalten wollen, Gott in einer größeren Tragweite zu dienen als meine eigene kleine Existenz? Wenn ich einzig mir selbst diene, wie diene ich dann? Wenn ich nicht weiter als mein eigenes persönliches Feld sehe, sehe ich dann? Lieber Gott, ich bitte dich heute, mir zu helfen, über die Ränder meiner eigenen Brille hinaus zu sehen.“
Gib Mir statt, dir mehr zu geben, als du dir gegenwärtig selbst gibst. Lasse Mich deine Horizonte ausweiten, damit du dich zu deiner Größe erheben kannst. Höre auf, dir deinen eigenen Schuh zu binden. Schaue hoch.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #346 – 9.10.2001 – You Are a Seeker
DU BIST EIN SUCHER
Wie weit ziehen sich deine Gedanken hin? Worüber denkst du nach? Das weist aus, wie groß deine Welt ist. Wie groß ist deine Welt?
Ja, du musst den Tisch abstauben, aber deine Gedanken können sich auf mehr beziehen als auf Tische, auf denen sich Staub ansammelt. Für dein Leben gibt es größere Dinge.
Eine bezaubernde Zuweisung ist, an Mich zu denken. Ich möchte dich begleiten. Dich mit Mir nehmen ist wie in einer königlichen Kutsche fahren. Es erhebt dich. Es nimmt dich aus den Einzelheiten des Lebens heraus. Es exkortiert dich zu größeren Horizonten.
Wahrhaftig, du bist mit allem zufrieden, wie es ist, oder nicht für längere Zeit zufrieden, und dennoch möchtest du dich gerne dort verankern, wo du gewesen bist.
Du hast dir selbst mehr als eine Furche, du hast dir einen Graben ausgehoben, und du bist zugedeckt und in ihm versunken.
Ich möchte helfen, dass du darüber hinaus siehst.
Ich möchte für dich keine Beschwernis. Habe keine Angst. Zittere nicht bei deinem Gewahrsein Meiner Gegenwart. Du hast unbesehen Meine Präsenz. Du könntest genauso gut das Gewahrsein haben. Dein Gewahrsein Meiner Gegenwart wird dich nicht aufhalten. Sie wird dich erhellen.
Es gibt keinen größeren Denker als Ich es bin. Es gibt keinen, dessen Geist die Kreisumfänge abdeckt, wie es der Meine tut. Es gibt kein Herz, das die Welt durchschüttelt, wie dies das Meine tut. Nun wirst du erkennen und bejahen, dass Mein Herz und Mein Geist in dem deinigen existieren, und dass du eine erhabene Zwecksetzung innehast. Dein Zweck ist weitaus mehr, als, so unversehrt du es auch vermagst, durch deine persönliche Existenz zu gelangen.
Wer sagte „Fürchte keine Gefahr“? War Ich das? Ich möchte es jetzt sagen. Gebt diese eine Auffassung der Gefahr auf, und ihr werdet vorpreschen. Die Gefahr ist Angst. Es gibt keine andere. Angst ist eine Manifestation der Anhaftung an die gegenwärtigen Umstände. Wieso müssen Dinge gleich bleiben?
Ihr sehnt euch nach Wachstum, und ihr fürchtet es.
Was sollte das Wachstum fernhalten wollen, wenn nicht die Angst?
Angst ist Angst des Verlustes, und dennoch, tief in eurem Herzen wollt ihr die Dinge nicht mehr länger, wie sie sind. In der Tat, ihr zielt auf mehr ab. Aber euer Anstreben lautet Start und Stopp. Lasst euer Suchen unaufhörlich ununterbrochen sein. Lasst euer Suchen euch irgendwohin führen.
Führt euch selbst an der Nase.
Der Hafen, in dem ihr zur Zeit festmacht, ist womöglich nicht sicherer als das, was ihr einen verkorksten Hafen nennt.
Ein Sucher ist nicht jemand, der Sicherheit sucht. Ausschließlich Sicherheit suchen weist für ein Kind von Mir zu viel Kompromiss aus. Das ist – euer Erbe für eine Gemüsesuppe verkaufen. Euer Erbe ist, wozu ihr in der Lage seid. Es ist nicht dafür bestimmt, ein sicherer Kompromiss zu sein. Kompromisse tragen ihre eigene Gefahr mit sich.
Schreitet heraus. Schreitet heraus. Schreitet aus euren Grenzen heraus.
Das ist eine Ausdrucksweise für: Seid offen. Seid dem Leben gegenüber offen, nicht verschlossen. Seid gegenüber größeren Schwaden offen. Seid offen.
Ihr befindet euch auf einem Abenteuer, nicht auf einem wiederholten Gang auf dem gleichen Weg.
Wasimmer ihr wart, denkt, ihr wärt es gewesen, dabei habt ihr euch geirrt. Ihr seid kein Zuschauer beim Leben. Du bist ein Teilnehmer. Und du hast an Meinem Glücklichsein teil. Mein Glücklichsein fließt auf dich über, und du hast es aufzufangen. Ich gehe unaufhörlich voran, und dementsprechend auch du.
Das Vorangehen, von dem Ich rede, ist größer als das Physische. Es ist die Bewegung deines Herzens. Was umfasst es?
Sieh dein Herz als ein Radar, das weit hinaus sieht und weit hinaus absucht.
Fange an, dich danach umzusehen, worauf dich dein Herz geschubst hat. Fange an, umherzuschauen. Fange an, hoch zu schauen, und sieh die Weite vor dir.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #347 – 10.10.2001 – As in Heaven
WIE IM HIMMEL
Ich bin ein Gott der Engel. Das bedeutet, du bist einer. In deinen Zellen eingepackt ist Meine Göttlichkeit. Das Göttliche erschafft Göttliches.
Es ist wahr, du bist auch ein Menschenwesen, aber jenes ist schier ein Teil von dir, nicht alles von dir. Du hast dich von deiner Göttlichkeit abgesondert. Du hast dich auch von Mir abgetrennt, und hierin liegt dein Irrtum.
Ich warf dich nie aus dem Garten. Du fielst unter deinem eigenen Einvernehmen auf die Erde. Du akzeptiertest, dass du die Göttlichkeit los zu lassen hattest. Du beschiedst, nicht mehr länger in den Himmel Meines Gedankens zu gehören. Du nahmst Abstand. Du stiegst aus. Das war deine Wahl, und das hast du weitergereicht. Du hattest nicht bemerkt, dass du eine Wahl hattest, und diejenigen, die dir folgten, waren sich dessen ebenfalls nicht gewahr.
Aber Wahlmöglichkeiten sind an dir, nicht an Mir. Ich wurde Mir vor langer Zeit schlüssig, als Ich dich im Ebenbilde Meiner göttlichen Seele ewig erschuf. Ich konnte dich nicht als weniger vermachen. Ich vermochte nicht, dir schier einen kleinen Teil von Mir auszugeben. Ich hatte dir alles von Mir Selbst zu geben, und in deinem Herzen trägst du das Gros von Mir.
Wache zu dem Gehalt deines Herzens auf.
Komme zu deinem Gewahrsein von Mir zurück, und du wirst deine Göttlichkeit entgegen genommen haben. Du bist so ängstlich, dies in Erfahrung zu bringen. Allerdings liegt auf dem In Erfahrung Bringen dieser einen Sache die Crux deiner Existenz. Du hattest eine teilhafte Existenz, und sie ist nicht ausreichend. Erwache zur Wahrheit von dir selbst. Mehr als ein göttlicher Funke weilt in dir. Die ganze Göttlichkeit brandet inwendig in dir und zergeht dabei, sich selbst zu offenbaren. Halte es nicht mehr länger zurück.
Du brauchst dich nicht um den Verlust des Ausdrucks deines Menschseins zu sorgen. Du bist weit von dieser Auswertung entfernt. Nun ist die Zeit da, den nicht-entwickelten Sektor von dir auf das Forum zu heben.
Denke nicht, Göttlichkeit benötige Standhaftigkeit oder eine gewisse Vornehmheit, die du nicht besitzt. Du besitzt alle Bestandteile.
Noch mehr als das, Göttlichkeit ist nicht nobel, oder, Wir können sagen, sie weiß nichts vom Adel. Sie kennt nur die Freude des Seiens. Die Göttlichkeit herrscht aus der Freude des Sich zum Ausdruck Bringens heraus. Sie zielt auf kein Entgelt ab, ausgenommen, auf den eminenten Entgelt der extremen Nähe bei Mir. Diese äußerste Nähe trägt den Namen Einssein.
Du zielst auf deinen Entgelt ab. Dein Entgelt ist jetzt. Würdest du dich mit einem größeren Haus oder einer jugendlichen Haut zufriedengeben? Gib dich nicht zufrieden. Bejahe alles, was Ich dir gebe.
Du hast eine Wahl getroffen, bevor du geboren wurdest, dass du dein wahres Selbst finden möchtest. Dein wahres Selbst ist das Geschick, auf das du aus bist. Lange vergraben, sehnt es sich danach, aus dem Versteck heraus zu kommen. Es war dafür bestimmt, im Licht der Sonne aufzublühen. Das Tageslicht ist die Sonne, und die Wahrheit von dir sehnt sich danach, im Sonnenschein der Existenz zu scheinen.
In dein tägliches Leben komme Ich hinein. Ich schlängele Mich aus deiner Seele heraus. Ich bin Licht, das aufgeht. Es ist nicht so, dass du Mich von dir entkommen lässt. Es ist so, dass du mit Mir aufgehst. Gemeinsam packen wir das Universum in Unseren Armen ein, und gemeinsam steigen Wir zu den Höhen des Himmels empor. Das könnt ihr ohne Mich nicht, und, Ich möchte nicht mehr länger ohne eure volle Teilnahme sein. Lasst uns also über folgendem einander die Hand geben:
Von diesem Tag und fernerhin wirst du die göttliche Ganzheit inwendig in dir ahnen und für möglich halten, und du wirst ihr Bekanntwerden hoch schätzen und ermutigen. Halte ihr, Unserer wechselseitigen Göttlichkeit, deine Hand aus, und warte dir selbst mit ihr auf, sodass rundum alle sehen können, was auch sie im Licht des Tages auf Erden wie auch im Himmel sein können.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #348 – 11.10.2001 – One Sin
EINE EINZIGE SÜNDE
Dein Herz kann nicht verwundet werden. Jedes Quetschen, das du in deinem Herzen spüren magst, ist ein Zusammenziehen von ihm. Diese Kontraktion, was ein Schließen darstellt, spürst du als Schmerz. Kontrahiere dein Herz nicht, und Herzschmerz wird entweichen.
All die mit sieben Namen versehenen Sünden haben mit Zusammenziehen zu tun. Bei Neid hast du dein Herz kontrahiert. Du hast empfunden, wissentlich oder unwissentlich, dass jemand etwas hat, das dir versagt wurde. Anstatt deine Freude am Erfolg desjenigen zu haben, den du als den Anderen erachtest, spürst du Verlust, und demnach schmerzt dein Herz.
Neid ist schlicht ein anderer Aspekt von Gier, die das Bestreben ist (was nicht aus sich selbst heraus schlecht ist), es alles zu haben. Es ist Mein Wille, dass du das Bestreben hast, es alles zu haben. Ja noch mehr als das, es ist Mein Wille für dich, zu erkennen, dass du es bereits besitzt. Es bist alleine du, der dich aufgrund deines großen Glaubens an Verlust und Gewinn, an Verlust und Gewinn selbst verleugnet. Fange an zu denken, dass es im Leben nur Zugewinn gibt, dann bist du näher an der Wahrheit. Wo sollte Gier existieren, sofern du weißt, dass du bereits alles hast? Was bleibt übrig zu begehren?
Es ist nicht die Frau eines anderen Mannes, die du möchtest. Du möchtest das Glück, über das du denkst, sie werde es dir einbringen. Es ist etwas Anderes, nach dem du dich verzehrst, jenseits des vorgegebenen Namens jeglichen Begehrens. Du glaubst, dir fehle etwas. Ein Fehlglaube.
Trägheit zum Beispiel hat mit deinem Glauben an die Zeit und mit der Knappheit an ihr zu tun. Untätigkeit ist nichts mehr als der Versuch, die Zeit auszudehnen und an dem Wenigen festzuhalten, das deines Erachtens alles darstellt, was du hast. Glaube an die Unendlichkeit, und das, was du Faulheit nennst, wird verschwinden.
Was ist Stehlen anderes als der Gedanke, dass ein Anderer dasjenige hat, was rechtmäßig dir gehört? Stehlen ist nicht genug an dich selbst glauben. Du denkst, jemand oder etwas sei dir gestohlen worden, und du seist auf dem Weg, es dir zurück zu holen.
Glaube stattdessen, dass Kostbarkeit geschaffen wird. Dein Herz der Schöpfung ist immerzu voll; du kannst lieber herstellen als nehmen. Eine persönliche Angst, dass jemand eine Lappalie hat, die du möchtest, und die du anderwärtig nicht haben kannst, ist die Ursache für den Diebstahl. Male ein größeres Bild von dir selbst.
Du denkst sogar, das Leben eines Anderen sei etwas, was du in deine eigenen Hände zu nehmen habest, so, als nähme dessen Leben etwas von dem deinigen fort, so, als wäre es dir im Weg, so, als wäre er oder sie das einzige, was dich an deinem Glück hindert, und du foppst dich selbst, dass deren Leben nehmen dir etwas geben darstelle, eine Art verfechtendes Eintreten, ein irgendwie geartetes Ersetzen von Machtlosigkeit durch Macht.
Macht aber nimmt nicht. Macht gibt dem Geben statt. An dir ist, der Macht, zu geben, stattzugeben, aber an dir ist nicht, zu nehmen. Es gibt keinen Bedarf für die Geste des Nehmens. Gib dir stattdessen statt, zu empfangen.
Für alle ist genug Leben da. Lebenskraft ist euer.
Welche Sünde habe Ich ausgelassen?
Aber ihr seht, es gibt nur eine Sünde, und sie lautet, zu denken, dass ihr ohne seid. Ihr seid mit, ihr seid mit Mir inwendig in Meinem Herzen, und Ich habe euch alles gegeben, was Ich besitze. Öffnet eure Augen für euren Reichtum, und es wird keinen Diebstahl geben. Es wird ausschließlich Geben geben.
Jemand, der derart viel hat, kann nur geben.
Es gibt keine Nachfrage, zu nehmen.
Es gibt kein Bedürfnis, zu sparen und zurückzuhalten. Horte nicht.
Dieser gewöhnliche Körper, der dich umgibt, hat Grenzen, aber die Grenzen des Körpers haben mit dir nichts zu tun, haben mit dem Herzen von dir, mit dem Du, das Ich in Meinem Ebenbilde geschaffen habe, mit dem unendlichen Du, mit dem realen Du, der du Mein Herz hast, nichts zu tun. Wir könnten sagen, dass du Mein Herz gestohlen hast, und aus diesem Grunde gibt es nichts Sonstiges, was übriggeblieben ist, dass du es nehmen kannst.
Mein Herz schlägt inmitten dem deinen. Es schlägt inmitten von allem.
Dort gibt es eine Lebenskraft von solcher Größe, man nennt sie Gott. Ge-heil-igt sei Mein Name.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #349 – 12.10.2001 – Say Hello
SAGE HALLO
Es stimmt, Ich bin Trost, aber in Wahrheit bin Ich mehr als Trost. Trost ist das Letzte, was Ich euch gebe. Die Wahrheit ist, sobald du deinen Platz in Meinem Herzen kennst, brauchst du keinen Trost. Vor welcher unerhörter Furcht suchst du Trost oder Schutz?
Noch einmal, wie beim Verlust und beim Gewinn, du spürst, du seist im Leben beraubt, und deswegen benötigest du Trost. Du spürst, dir sei etwas versagt. Du spürst vielleicht gar, dir sei etwas geschuldet, etwas Großes geschuldet, und, dass Ich es dir schulde. Du wartest dauernd darauf. Vielleicht denkst du, man schulde dir einen Prinzen, der dich von deinen Füßen hochheben und dich zu einem Palast namens Erleuchtung tragen wird.
Indes hast du dem, wo du bist, keine Beachtung geschenkt. Du bist bereits im Palast.
Es ist dein Wiedererkennen, was einen Wandel nötig hat.
Du hast ausgediente Glaubensvorstellungen dich zurück halten lassen.
Demnach hast du dich selbst zurück gehalten.
Du hältst mehr an alten Glaubensvorstellungen fest, als du zu Mir schaust.
Du sagst, du habest Mich auf eigene Faust zu finden, und indessen hängst du dich an Gedanken anderer Menschen und zitierst sie, so, als wären sie das Evangelium, nicht Ich.
Du favorisierst, was deinen Punkt belegt. Der Punkt, den du gerne machen möchtest, lautet, dass es dort, wo du bist (wo dein Denken ist), richtig ist. Du möchtest mehr richtig liegen, als du möchtest, dich Mir zu öffnen.
Du sagst, du habest erleuchtet zu werden, bevor du Mich kennen kannst. Vergiss Erleuchtung. Entsinne dich Meiner. Anderenfalls ist alles, was du sagst, eine Entschuldigung dafür, dort zu bleiben, wo du bist. Nichts hält dich von Mir ab. Aber du gibst vielem statt, dich fortzuhalten. Du hältst dich quälend hin.
Dein Denken ist gemischt. Du sagst, Erleuchtung komme vor Mir. Das ist, als würde man sagen, du müssest einen Dr. haben, bevor du zur Schule gehen kannst.
Ich komme vor allem. Lokalisiere Mich, und du wirst Erleuchtung haben. Erleuchtung ist ein Nebenprodukt von Mir. Ich bin kein Nebenprodukt von Erleuchtung. Erleuchtung ist nicht dein Name, der auf Neon-Leuchten angebracht ist. Es wird keine blitzstrahlartige Annoncierung geben, dass du erleuchtet bist. Es wird kein großes Signal Meiner Ankunft geben. Setze keine Bedingungen für Meine Ankunft auf. Ich bin angekommen.
Was an Entschuldigung wirst die als nächstes haben dafür, dass du Mich nicht als dein eigen in Anspruch nimmst?
Solange, bis du deine Würdigkeit akzeptierst, wirst du dich entschuldigend von Meiner Gegenwart frei stellen.
Es stimmt, Ich bin ein Geschenk, das Ich dir verleihe, aber du wartest nicht auf ein Geschenk, das du bereits empfangen hast. Du öffnest es. Für dich gibt es keinen Bedarf, auf etwas zu warten. Warte nicht einmal auf Mich. Wieso geduldig auf den Einen warten, Der bereits hier ist?
Alles, was du zu tun hast, ist hoch zu schauen. Schau in Meine Augen, und du wirst sehen, dass Ich die ganze Ewigkeit über in die deinen geschaut habe. Ich habe darauf gewartet, dass du hoch schaust und Mich siehst. Sei nicht so geduldig mit dir selbst, wenn es auf Mich hinausläuft.
Du hast es alles falsch begriffen, falls du denkst, Ich sei irgendwo auf der Straße da unten. Ich bin bereits zu dir hin gereist. Ich stehe direkt vor dir. Ich bin in deinem Weg, aber du hast schlicht deinen Kopf runter gehalten. Du hast Mich außer Sicht gehalten. Du kannst Mich nicht außenvor halten, aber du kannst deine Augen Mir gegenüber geschlossen halten.
Es ist so ein kleiner Gesichtsschleier, den du dir über die Augen gelegt hast. Hebe eine Ecke des Schleiers hoch. Gestehe die Möglichkeit zu, dass Ich direkt vor dir stehe, begierig nach deiner Umarmung. Es ist kein dich Umschmeicheln, damit du glaubst, Ich sei dein; es ist Bestärken der Wahrheit. Es ist Demaskieren deiner selbst. Ich bin bereits in voller Sicht vor dir. Alles, was für dich bleibt, ist Hallo Sagen.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #350 – 13.10.2001 – The Basics
DIE GRUNDLAGEN
Es gibt Grundlagen des Lebens. Es gibt Grundlegendes beim Leben. Ich spreche nicht vom Essen, Trinken und von der Unterkunft. Ich spreche von Freiheit.
Alles, was Ich euch lehre, ist, euch Freiheit zu geben. Ich sage, altes, ausgetragenes Denken und derartige Glaubensüberzeugungen los zu lassen. Das meint, euch Freiheit geben. Ich sage, mit dem Verurteilen aufzuhören. Verurteilen ist Ziehen einer unverletzbaren Schlussfolgerung. Eine Folgerung hält andere Gedanken draußen. Verurteilen ist ein großer Freiheit-Stopper. Es ist vorstellbar, dass du weißt, was für dich richtig ist, aber du weißt das nicht für einen Anderen, deswegen sind deine Beurteilungen falsch.
Ich sage, zu vergeben. Vergeben ist ein großer Freiheit-Geber. Vergeben ist das gleiche wie alte Denkweisen los lassen.
Vergeben ist einer Beziehung einen Stern beigeben, dem zu folgen ist. Vergeben ist mitempfindendes Verstehen. Vergebung ist die Dinge sehen, wie sie sind.
Und diejenigen unter euch, die die Freiheit des Denkens problematisieren und erläutern, können genauso viel in ihrem singulären Denken befangen sein, wie diejenigen, deren Darlegungen ihr euch entgegenstellt. Ihr verabscheut es, dass Menschen in einer engen entlastenden Maserung denken, und dennoch ist es das, was ihr tut. Ihr seht nur die eine Art und Weise, bestimmte Dinge anzuschauen, ebenso sehr, wie jene es tun. Euer Denken ist genauso vehement, nur, ihr zeichnet eine andere Linie in den Sand, als diejenige derer, gegen die ihr wettert.
Gehen lassen von Verurteilung ist eine andere Weise, an Freiheit festzuhalten, bloß, Freiheit kann nicht festgehalten werden. Sie ist wie Feuer. Du kannst es hoch heben, aber seine Flamme kannst du nie in der Hand halten. Es steht euch nicht an, an Beurteilung festzuhalten.
Beurteilung ist wie den ganzen Kuchen für dich hernehmen und ausrufen, er gehöre dir, unterdessen du nur ein Stück zu essen vermagst.
Freiheit wird nicht verteilt. Sie ist nicht etwas, was du einem Anderen verleihst. Sie ist nicht die deine, um sie zu geben. Sie ist die deine, um ihr stattzugeben, dass sie da ist. Ja, du musst sogar Anderen die Freiheit geben, anders als du zu denken. Du bist nicht der Entscheider über Gedanken. Du bist nicht der Weisheit-Geber. Du bist ein Weisheit-Stattgebender. Du bist ein Würdiger der Energie, die größer ist als Denken.
Wir haben davon gesprochen, wie Weisheit eine Form der Liebe ist. Sie ist Gewogenheit. Weisheit kommt von einer großen Fassungsgabe für Liebe. Ich lehre dich Lieben. Liebe ist nicht vehement. Liebe hat keine Plattform. Liebe liebt. Liebe ist Verstehen. Sie ist umfangend. Sie bindet nicht.
Bevor du alle deine Aburteilungen aufgeben kannst, hast du sie zur Notiz zu nehmen. Eine Beurteilung eines Anderen umwandeln ist nicht das gleiche wie Beurteilung aufgeben. Anders Beurteilen ist immer noch Beurteilen. Beurteilen kommt von Schlussfolgerung, und Beurteilen macht auch Vorhersagen. Sie trifft vorhergegangene Folgerungen.
Hüte dich vor Aburteilung, diesem Vorläufer der Vergebung. Würdest du nicht urteilen, so hättest du nichts zu vergeben. Vergib dir infolgedessen fürs Verurteilen. Du wusstest es nicht besser. Du dachtest, das sei das Richtige, was zu tun sei.
Und so denke auch über all diejenigen, die die Dinge anders als du sehen.
Verurteilung verschließt Herzen, das deine und dasjenige Anderer. Sie nimmt Seiten ein. Befangenheit ist begrenzend. Du siehst Mich nicht, wie Ich Partei ergreife. Du siehst Mich, wie Ich Liebe austeile. Das bedeutet nicht, dass Ich keinen Standpunkt habe. Ich habe ihn. Ich weiß, wie Ich die Dinge gerne haben möchte. Aber Ich sehe über Meinen Standpunkt hinaus, auf etwas Größeres als jedweder Standpunkt. Liebe ergreift nicht Partei. Sie weist sich nicht selbst ein. Sie muss das nicht. Liebe, die die machtvollste Energie in der Welt ist, benötigt keine Verstärkung. Bedingungen sind Verstärkung.
Rechtschaffenheit hat nicht immer recht. Rechtschaffenheit ist nicht immer Liebe. Auferlegender von Rechtschaffenheit sein, ist ganz bestimmt nicht Liebe. Das ist Kontrolle.
Lasse alle Kontrolle los, an der du festgehalten hast. Das Bestreben, die Gedanken Anderer zu kontrollieren, ist Kontrolle. Vorstellungen von Kontrolle behindern die Freiheit. Lasse die Freiheit klingen. Lasse die Herzen singen. Die Herzen werden aus eigenem Antrieb heraus zusammen kommen. Der einzige Weg, dass Herzen sich versammeln, ist aus eigenem Antrieb heraus.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #351 – 14.10.2001 – The Ink Does Not Dry
DIE TINTE TROCKNET NICHT
Denke nicht so viel an den Sieg. Sieg ist wie ein Besitztum. Sieg ist nicht etwas, was dir zugehört und was du dir aneignest. Du trägst nicht den Sieg über einen anderen Menschen oder über eine Situation davon. Du bist nicht hier auf Erden, um etwas zu gewinnen. Sieg scheint wie ein Abbeordern, und ein Empfinden des Siegs ist ein Empfinden von Kontrolle, und Kontrolle ist etwas entschieden zu sehr Begrenzendes.
Denke vielmehr in Hinsicht auf den nächsten Schritt. Das ist alles. Wohin gehst du von hieraus? Und dann gehst du. Und dann, wenn du dort anlangst – woimmer der nächste Schritt dich hinführt -, nimmst du einen kurzen Blick auf das, wo du bist, und fragst dann ein weiteres Mal: „Wohin gehe ich?“
Oder, falls du sehr spontan bist, hast du nicht einmal darüber nachzudenken. Du bist bereits vorangekommen. Eine Richtung hat dich erwählt, und hier bist du.
Ich bezweifle, dass ein Sieg etwas ist, den ihr plant. Das Leben ist aber nicht vorgesehen, geplant zu werden. Du kannst alles planen, was du möchtest, dein Leben freilich hat seinen eigenen Kurs zu nehmen. Es ist nicht so, dass deine Pläne zu nichts und wieder nichts gelangen. Es ist so, dass du einen inkorrekten, Plan hattest. Du hattest nicht genügend Informationen vorliegen, um in die Planung zu gehen, und wie hättest du sie denn haben können? Wie hätte dein Geist wissen können, was vor sich geht, ganz zu schweigen von dem, was sein wird?
Aber sicher, du bist zu deinen Ideen berechtigt, aber es ist die reichlich üppige Natur und Eigenart von Ideen, vom einen zum anderen zu gehen. Währenddessen Ideen fließen, sind Pläne stationär. Pläne sind zu limitiert. Sie können nicht alle Möglichkeiten zulassen, da du nicht einmal anfänglich zu erkennen vermagst, worin die Hälfte der Möglichkeiten besteht. Du kannst dein Leben nicht im voraus schreiben.
Die Tinte trocknet auf deinem Leben nicht. Sie tut das ebenfalls nicht auf dem Leben eines Anderen.
Das Leben ist wie Gehenlernen. Und du lernst das, indem du Schritte nimmst. Du kannst das nicht bloß in deinem Geist tun. Der Geist hat nur einen Teil der Story.
Wie im Leben Gehenlernen? Durch unaufhörliches Gehen. Es gibt immer noch eine weitere Ecke, die zu nehmen ist, eine weitere Tür zu öffnen. Dein Leben ist sogar auf der Erde nicht endlich. Doch auch das ist nicht von Belang, weil dein Leben dieser Augenblick ist. Es ist dieser Schritt, den du nimmst. Es ist wirklich nicht so folgenschwer, wie du es öfters denkst. Es ist kostbar, aber nicht folgenschwer. Oder, Wir könnten sagen, es ist um Vieles folgenschwerer, als du irgendeine Vorstellung darüber hast, also lebe jetzt in diesem Augenblick dein Leben in allem Eifer.
Halte dich nicht zu sehr an ihm fest. Halte dich nicht zu sehr an deinem Pfad fest. Du kannst den Vorleger nicht festhalten, auf dem du gehst, und immer noch auf ihm gehen.
Leben ist fließend. Es ist nicht abgesteckt. Das ist das Schöne. Es gibt Windungen und Kehren und offene Felder und Flüsse zum Überqueren und Hügel zum Erklimmen und Felsen und Sonnenschein und klare Himmel. Du kannst den Pfad nicht vorhersagen, den du gehst. Du weißt nicht, was hinter diesem Bummel liegt. Du kannst schlicht dafür offen sein.
Du musst nicht ärgerlich sein, dass es einen weiteren Hügel hinter diesem oder ein weiteres Gefälle oder einen weiteren sich windenden Bergbach gibt. Was kümmert es dich, was die nächste Entwicklung ist. Du kannst sie nicht kontrollieren. Du kannst sie nicht zur Erscheinung bringen, und du kannst sie nicht veranlassen, die Kehre zu machen. Du kannst nur auf dem Terrain vorangehen, das vor dir liegt.
Das ist keine Vorherbestimmtheit. Dein Empfinden an Kontrolle loslassen ist nicht dein Schicksal besiegeln. Das öffnet es. Es gibt keinen Bedarf, dich im Leben einzuschränken. Es gibt eine Nachfrage, deinen Pfad aufzumachen. Dein Pfad ist dein Herz, und du musst ihm folgen, wohin es dich bringt, und du folgst ihm, ohne im voraus zu wissen, wohin es dich bringen wird.
Das sollte für dich keine Überraschung sein, dass du dein Leben nicht auslegst. Es ist sybillinisch, dass du denkst, du tuest, müssest oder könnest das.
Wisse dies. Im Leben ist Größe vor dir. Das ist deine Wahl. Größe zu wählen. Zu wählen, wie du diesem Leben begegnest, indem du erkennst, dass mehr an ihm ist, als du weißt.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #352 – 15.10.2001 – Yes
JA
Sprich zu Mir:
„Oh, Gott, wie schön bist Du. Du hast mich erschaffen. Du gabst mir das Leben. Du gabst mir Ewiges Leben. Du gabst mir den Himmel zu erleben, während ich auf der Erde bin. Du gabst mir die Erde zu erleben, während ich im Himmel bin. Du gabst mich mir, und Du gabst mich Dir. Und Du sagtest: ‚Lasst uns tanzen.‘
Unterdessen ich ein volles Herz erfahre, wie ich es in diesem Augenblick der Wertschätzung der Schöpfung und meines Platzes in ihr tue, wirbele ich in Deinem Herzen der Würdigung herum. Während ich Vollheit spüre, nehme ich Deine Wertschätzung in mich hinein. Ich spüre, was Du spürst.
Wenn ich weniger Würdigung fühle, habe ich mich von Deinem Gedanken weggekehrt und bin auf eigene Faust einigen kleineren Unterlassungen hinterher gelaufen. Das Gute dabei ist, dass ich nur einen Moment lang aus Deinen Armen fort bin. Die Schwungkraft Unseres Tanzes schwingt mich zu Dir zurück. Sogar mein Dich Überspringen stellt meine Rückkehr zu dir dar.
Wenn du Mich fortlaufend in Deinem Blick hältst, wie kann man dann sagen, dass ich Dich verlassen habe? Deine Augen und dein Herz halten mich so fest wie Deine Arme. Als Du mich in Deinem Herzen hieltst, ist das sodann, wo ich bin, und über einen winzigen Zeitraum hinweg denke ich bloß, ich sei irgendwo auf eigene Faust losgegangen, um im Sand zu spielen.
Die einzigen Gedanken, die es wert sind, sie zu haben, sind die Deinen. Was Gutes ist an meinen kleinen Gedanken, an meinen kleinlichen Wortwechseln mit mir selbst, an meinen kleinen Pirouetten auf der Tanzfläche, an meinem Lärmen, an meiner Betulichkeit. Was kümmere ich mich um kleinere Strähnen in meinem Haar oder wie sie in Unordnung geraten, während ich an Dein Herz geschlossen werde?
Lieber Gott, wie kann ich bloß so vieles meines Gott-gegebenen Lebens an die Torheit, die ich begehe, verwenden? Ich bin von Deinem Herzen umfangen, und dennoch spiele ich mit Angst herum und begebe mich in dunkle Ecken. Ich spiele mit Dir Verstecken und Fangen, mit Dir, Der Du genau weißt, wo ich bin, und in aller Freundlichkeit lässt Du mich das spielen und wartest auf mich.
Wie zuvorkommend Du bist, dieser schöne Gott von mir! Du gibst mir Dich Selbst, und Du wartest auf mich, Dich entgegen zu nehmen. Du bist jenseits von Geduld. Du bist Geduld in Verkörperung.
Du bückst dich nieder, um meine Schuhe zu knüpfen. Du bückst dich nieder, um mich zu unterweisen. Du übergibst mir all die Utensilien, und ich lasse in meiner Eile beim Fortrennen etliche fallen.
Du bist mein Curriculum. Und ich denke, der Verlauf meines Kurses sei etwas anderes. Ich stellte dich in den Hintergrund, eine Verabredung, zu der ich später kommen würde, nachdem alles andere getan ist. Aber alles andere ist nie getan. Aus seiner eigenen Natur heraus ist es nie getan, und so habe ich Dich hinausgeschoben, Dich, Der mit mir nie durch ist.
Es mag sein, dass ich Dich aufgebe, aber Du gibst mich nie auf. Irgendwie hältst Du mich, inmitten meines Haderns, für würdig. Du hältst mich. Du verwaltest mich treuhänderisch. Dein Zutrauen, was das gleiche ist wie Deine Wissenshaftigkeit, ruft mich zum Zentrum von Dir zurück. Es mag sein, ich zottele herum. Es mag sein, ich biege ab und kehre um, aber Deinem Ruf kann ich nicht widerstehen. Dein Herz ruft das meine, und somit bin ich Dein.
Hilf mir, zu Dir, lieber Herr, zu eilen. Hilf mir, in Deine Arme zurück zu springen, die mich immer gehalten haben. Hilf mir, den Schrottplatz meiner Gedanken aufzugeben und den Zugang zur Wahrheit zu nehmen. Hebe mich an, aus dem Schäbigen herauszukommen, in das ich mich verbracht habe. Einerlei, wie glänzend oder vergnüglich oder weltlich mein Leben ist, ich habe mich selbst aufgegeben, solange ich selbst nicht von Dir Gebrauch mache und mich selbst nicht in all Deiner Glorie Dir präsentiere.
Oh, lass es mit mir gut sein, lieber Herr. Lasse mich etwas aus Dir machen. Lasse mich mich zu Dir beugen. Lasse mich der bewusste Empfänger Deiner Güter sein, und lasse mich Deine Gedanken feilbieten. Lasse mich nicht von Deiner Seite abgehen. Lasse mich nicht mehr länger vorgeben, dass ich ohne Dich durchkommen könne. Hilf mir, zu erkennen, wie an Deiner Seite zu stehen und wie Dir beizustehen ist in der Arbeit Deines Lebens. Lasse mich Dir von Nutzen sein. Lasse mich in Gedanken und Tat Du sein, und fortan werde ich Dich verwirklicht und mich verwirklicht haben, so, wie Du mich immerfort verwirklicht hast. Hilf mir, reell zu sein. Hilf mir, zu dir zu gelangen und Meinen Segen durch den Einen Gott des Universums entgegen zu nehmen.“
Und Ich, dein Einziger Gott, sage: „Ja.“ Ich sage: „Ja.“ Ich sage: „Ja“ zu Meinen Kindern. Ich sage: „Ja“ zu dir. „Ja.“
= = = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #353 – 15.10.2001 – In Praise of God
ZUM LOBE GOTTES
„Gut, lieber Gott, heiliger Gott, Gott meines Herzens, ich bin Dein. Ich gebe mich Dir, Der Du mir mich selbst gegeben hast. Während ich zu Dir rede, entweicht alle Kleinlichkeit aus meinem Herzen. Ich kann mich nicht entsinnen, was in meinem Geist war. Mit Dir, mit Dir in meinem Herzen, verflüchtigt sich mein Geist, und da bist alleine Du, und da bin alleine ich, und Wir sind nicht zwei sondern Eins. Ich bin Eins mit Dir, lieber Gott. Du füllst mein Herz mit Unserem Einssein. Ich bin erfüllt.
Ich möchte immer bei Dir bleiben. Ich möchte Dich in meinem Herzen tragen, so wie Du mich in dem Deinen trägst. Wieso sollte ich je an einem anderen Ort sein wollen außer bei Dir? Wieso wohl wollte ich meine eigenen Gedanken haben, unterdessen ich die Deinen haben kann?
Ich sehe, dass Liebe ein Trank ist, und Du gießt ihn vom Himmel herunter, und ich fange ihn in meinen Lippen auf, und sie füllt mein gesamtes Sein, diese Liebe, die Du derart freigiebig ausgießt. Ich verstehe sehr wohl, dass es nichts anderes gibt, was Du tun kannst, weil Du ausschließlich Liebe bist, und demnach bist du schier ein Ausgießer von Liebe. Ich fange ein, wie Deine Liebe unentwegt aber leicht zur Erde tropft, wie Schwingen, die sich niederlassen, um unser Sehnen nach Dir anzuregen. Du überschwemmst uns nicht mit deiner Liebe, denn wir würden überwältigt werden. Also regnet deine Liebe wie ein sanfter Sommerregen auf die Erde. Womöglich bemerken wir es kaum, derart konstant und rein ist Deine Liebe.
Wir waren nie ohne sie. Der Himmel regnet immer Deine Liebe. Die Sonne scheint sie. Der Nachthimmel gibt ihr keinen Einhalt. Sterne blinken Deine Liebe. Und wir, die Menschen auf Erden, sind Tropfen Deiner Liebe. Wir laufen über das Universum über, und vielleicht vergessen wir, dass wir uns in der Hauptströmung von Dir befinden.
Indes ist Vergessen schier Vergessen. Nichts hat sich gewandelt, da wir vergessen. Du bist beständig. Du beruhigst den Schlag unserer Herzen. Du vertreibst die Angst. Du erfüllst uns mit Wundern und Einssein.
Du bist mein eigener treuer Gott. Du hast Dich Selbst in meinem Herzen eingerückt. Nein, Du hast dich nicht eingefügt. Du gehörst dort in meinem Herz zu, doch jetzt beteuerst Du Dich Deiner. Du klopfst an die Wände meines Herzens, und Du sagst: ‚Ich bin hier. Ich bin hier.‘
Ich höre Dich schwach. Manchmal weiß ich nicht, wo das Klopfen herkommt. Ich schaue überall außer in meinem eigenen Herzen.
Ich weiß, Du bist überall. Zum wenigsten habe ich davon gehört, dass das so ist, aber ich weiß es dennoch noch nicht aus mir selbst heraus. Bis jetzt ist es bloß ein Hörensagen, mein lieber Gott. Aber ich ersehne es, dass es wahr ist, und ich ersehne es, Dich überall in jedem und allem in Betracht zu nehmen.
Vielleicht werde ich, sobald ich Dich besser in meinem Herzen kenne, in der Lage sein, Dich andernorts besser zu erkennen.
Ich möchte Dir nachgehen, lieber Gott. Ich folge Dir von meinem Herzen hinaus in die freie Natur. Ich möchte Dir überallhin folgen.
Ich sehne mich danach, alleine Dich zu sehen. Ich möchte dieses Gefühl unentwegt behalten, das Du mir gibst. Ich denke, dieses Gefühl ist, wie Du fühlst. Fühlt ein Gott? Du fühlst nur Liebe. Das ist alles, was Du fühlst, und das ist alles, was Du kennst, und Du möchtest gerne, dass ich die gleiche Liebe fühle, die in mich hinein und aus mir heraus geht, so lange, bis es zwischen innen und außen keinen Unterschied mehr gibt.
Du bist eine Offenbarung. Du offenbarst Dich mir in all Deiner Majestät, und Du bietest mir Deine Totalität dar, und ich weiß nicht, was ich sagen kann.
Du, Gott, sagst: ‚Sage nichts. Nimm an. Nimm mit deinem Herzen an. Das ist genug. Das ist die einzige Akzeptanz, die es gibt. Mein Herz läuft in das deine über, und das nennt man Liebe. Das nennt man Einssein. Das ist Mein Ruf zu dir. Komme und tue dich mit Mir zusammen. Sei Teil und Parzelle von Mir. Du bist das, nur das kannst du sein; etwas anderes kannst du nicht sein, aber du kannst das verleugnen, die Wahrheit von dir selbst verleugnen. Wie gut warst du doch im Verleugnen! Verleugne nicht länger, und du wirst bejaht haben. Du wirst Mein Herz als das deine angenommen haben. Du wirst die Wahrheit bejaht haben, die dir immer angelegen war, sie zu bejahen. Ich habe sie nie vor dir zurückgehalten.’“
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #354 – 16.10.2001 – The Value of Kindness
DER WERT DER ZUVORKOMMENHEIT
Ich bin ein Gott der Huld. Kannst du weniger sein? Sofern Ich, Der Ich alle Macht habe, freundlich bin, kannst du dann nicht auch freundlich sein? Es ist etwas Kleines, freundlich zu sein. Das bestätigt ganz schlicht die Menschlichkeit des Menschseins.
Sei zunächst einmal freundlich zu dir selbst, und fortan wird es einfacher sein, gegenüber einem Anderen freundlich zu sein. Vielleicht ist „Freundlichkeit“ einfach ein anderes Wort für „Verstehen“. Auch dann, wenn du nicht wirklich verstehst, kannst du immer noch verstehend sein. Du kannst wissen, dass es da etwas gibt, verstanden zu werden, was du noch nicht verstanden hast.
Freundlichkeit ist wie das Abwischen der Brauen bei jemandem, der hingefallen ist.
Sobald ein Kind sein Knie geschrappt hat, bietest du Freundlichkeit auf. Du weißt, es hat sein Knie nicht absichtlich geschrammt. Es war ein Unfall, dass es ausgerutscht ist. Im Hinblick auf jedweden Unfall vermagst du freundlich zu sein.
Sobald jemand planlos wie unter Ärger handelt, wurde er geblendet. Und sobald du ihm mit Minderem als mit Zuvorkommenheit entgegnest, bist auch du blind gewesen. Die Blinden schlagen aus, weil sie nicht sehen können.
Lasse niemanden, der gefallen ist, dich zu ihm hinunter ziehen. Hebe ihn zu deiner Ebene hoch. Gib ihm die Hand zum Hochziehen.
Ist Freundlichkeit Großherzigkeit? Vielleicht gibt es da ein Element davon. Indes, du bist nicht freigiebig, unterdessen du deinen eigenen Kindern gibst, oder etwa nicht? Du bist nicht freigiebig, indem du sie ernährst, sie einkleidest und ihnen Liebe darbietest. Das Wort „freigiebig“, „generös“ hat mit Genen zu tun. Sobald du erkennst, dass ein Anderer gleichfalls du ist, oder ein Teil von dir oder dir zur Fürsorge übergeben ist, kannst du leichter generös und freundlich sein.
Deine Fürsorge stellt deine Rückantwort dar. Du hast deine Wahlmöglichkeiten. Du hast nicht Maß um Maß zu geben. Diese Idee hält dich auf einer Wippe.
Bemühe dich um die Kunst der Freundlichkeit. Gib heute, sofern jemand unfreundlich, rüde oder lieblos zu dir ist, demjenigen eine Extra-Freundlichkeit. Er oder sie mag sie mehr benötigen als du.
Du, der du so viel hast, kannst demjenigen geben, der meint, er habe wenig. Er mag denken, er habe wenig Zeit oder Geduld oder Selbstwertempfinden. Du brauchst dich nicht in sein Bild über sich selbst oder in seine Skizze von dir einzukaufen.
Siehst du den Wert von freundlicher Zuvorkommenheit? Sie verleumdet dich nicht, sodass du dich über die Wahrnehmung oder Gestimmtheit eines Anderen erhebst. Sie ist empfindsam. Sie ist weise. Sofern du nicht andersartig reagierst, schlägst du lediglich einen Ball hin und zurück. Für mehr als für Ping-pong bist du nicht vorgesehen.
Sei zu Meinen anderen Kindern, die vielleicht nicht genauso gut sehen wie du, großherzig und freundlich. Es sei denn, du hast ihre Herzen emporgehoben, was hast du erzielt? Lasse die Auffassung los, dass dir ein Anderer etwas schuldet. Du schuldest es dir selbst, freundlich zu sein. Ausgenommen, du gibst einem Anderen Freundlichkeit, schuldest du dir selbst eine Entschuldigung dafür, weniger gegeben zu haben, als es dir zu geben ansteht.
Du brauchst nicht stets unverzüglich zu erwidern. Du kannst eine Pause machen. Du kannst einen Augenblick leeren Raums haben. Du hast nicht zu reagieren. Du kannst in neuer Weise darauf eingehen.
Was wäre, wenn du das bist, was Ich sage, dass du es seist? Wie würdest du dann auf den Aufruhr bei einem Anderen eingehen?
Der Zweck deines Freundlichseins besteht nicht darin, dich selbst größer zu machen. Er lautet, einem Anderen dabei zu helfen, sich nicht so klein zu fühlen.
Kleinheit entstammt einer Art Kontraktion. Sie kann das nur sein. Größe stammt von Offenheit, und du bist dem Herzen des Menschen offen, und du hast eine Chance, das Herz eines Anderen anzuheben.
Sei ein Anheber von Herzen. Sei ein Engel, der seine Flügel über alle und nicht bloß über etliche ausbreitet. Sei jemandem ein Engel, der es nötig hat, dass ein Engel in Erscheinung tritt.
Ge-segen-et sei, der einen Anderen segnet.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #355 – 17.10.2001 – You Are a Golden Filament of God
DU BIST EIN GOLDENER FADEN GOTTES
Springe in das Strömen des Lebens. Das Leben strömt für dich, um es einzufangen. Umarme das Leben, das für dich fließt. Tauche in es ein. Werde nass. Spritze herum.
Sei mit dem Leben nicht ängstlich. Ziehe dich vom Leben nicht zurück. Wisse alleine, dass dein Leben nicht einem anderen zu gleichen hat. Dein Leben ist das deine, zu wählen, jedoch nicht, dich ihm zu versagen. Reisen, das musst du. Dafür bist du hier. Du befindest dich bereits auf Reise. Du hast bereits die Entscheidung getroffen, dich aufzumachen. Und nun wählst du, welchen Weg. Eben in diesem Augenblick kannst du wählen. Tatsache ist, du wählst in jedem Augenblick.
Alles was du tust, ist mehr, als du denkst, es sei es. Jedes Trommelrühren deines Herzens ist ein Ruf für andere Herzen. Jeder Schritt, den du nimmst, prallt irgendwo sonst ab. Eine jede deiner Bewegungen hallt im Universum wider und hat weit-reichende Effekte.
Staunenswert, nicht wahr?
Und du bist ebenfalls durch die Bewegung Anderer beeinflusst. Ein gemeinschaftliches Schiff, auf dem ihr segelt, schaukelt im Gleichklang mit dem Ozean hin und her, aber es schaukelt auch im Gleichklang mit den Neigungen all derer im Boot.
Du, der du dich vor Mir befindest, magst der weitreichende Effekt einer anderswo getätigten Bewegung sein.
Du weißt nicht, woher du gekommen bist. Du weißt nicht, welcher Stern dich auf die Welt gebracht hat. Desgleichen weißt du nicht, wohin du gehst. Was sich zuträgt, erzählt nicht. Was sich zuträgt, ist nicht so sehr von Belang, wie du es dir denkst, aber du bist mehr von Belang, als du denkst. Deine Gedanken zählen. Das Leben hebt sich und fällt mit deinen Gedanken. Die äußeren Geschehnisse sind das Heranschwappen der Wellen, aber du bist zuvorderst die Wellen.
Deine Handlungen mögen maßgeblich sein. Oder nicht. Wie du scheinst, wird wohl nicht immer das wahre Vorkommnis darstellen.
Lasse deine Gedanken deinem Herzen folgen. Sei kein Schauspieler auf der Bühne. Sondern ein Leber, eine Leberin des Lebens auf der Bühne oder desjenigen hinter den Kulissen.
Du bist nicht der geängstigte Fisch, der an einer Leine gefangen wurde. Du bist der Ozean. Du bist der ganze Ozean, der sich zusammen- und wieder auseinanderrollt. Du schwimmst in dir selbst. Nicke dir selbst zu, mit deinem Schwimmgang zu beginnen.
Signalisiere deinen Eintritt ins Leben. Zweige dich nicht von deinem Leben ab. Folge Anderen nur insoweit. Vergiss nie die Einzigartigkeit von dir. Dein Ausdruck ist für das Universum lebensentscheidend.
Deinen eigenen Stil hast du allerdings nicht für dich selbst. Du hast ihn für Mich. Du hast ihn, um Mich zu erhöhen. Ich, Der Ich erhöht bin, kann nicht mehr erhöht werden, dennoch ist dein Zweck, Mich durch dein Schwimmen auf der Erde zu erhöhen. Fasse ins Auge, du webst Meine Fäden. Und natürlich tust du das. Wir sind durch goldene Fäden des Gedankens verbunden, und währenddessen du denkst und währenddessen du dich bewegst, webst du Mich über das Universum. Du bist Mein goldener Faden, und du webst das Gewebe des Universums. Du hältst es vor Ort und du erweiterst es. Du wagst dich auf dem Webstuhl der Existenz voran und ziehst alle Fäden mit dir, und du überkreuzt alle Fäden, und auf diese Weise webst du.
Beginnst du, deine Wichtigkeit zur Kenntnis zu nehmen? Du bist lebensentscheidend. Du dachtest, du seist ein stiller Geiger, der die Bewegtheiten des Spielens durchmaß, so, als ob der Klang, den deine eine Violine hervorzubringen vermochte, nicht wesentlich und integral sei. Du dachtest, du könntest ihn vorschwindeln, indes wartete das ganze Orchester auf deine Musik. Spiele jetzt also. Du spielst mehr als deine eigene Geige, und du spielst sie für mehr als für dich selbst. Du spielst für Mich, den Großen Musiker, Der dir die Musik zum Spielen, der dir die Violine und den Bogen, die du in deinen Händen hältst, übergab.
Sei nicht überwältigt, während du das Steuerruder des Universums betätigst. Du drehst das Rad, und du steuerst, und Ich leite dich stets. Wir segeln miteinander. Wir weben und Wir segeln und Wir spielen Violine, und Wir hören der Musik zu und Wir segeln weiter und Wir weben noch das eine oder andere. Wir pflügen die Wellen des Ozeans.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #356 – 18.10.2001 – God’s Bejewelled Thought
GOTTES MIT EDELSTEINEN GESCHMÜCKTER GEDANKE
Es war einmal, da hast du dich nicht an Mich erinnert.
Es ging nicht so sehr darum, dass du Mich mit deinen Ellbogen weggeschubst hast, es war so, du hattest einen Gedanken an Mich nicht zugelassen. Ich betrat das Denken oder deine Sicht nicht, so, als wären dein Gedanke und deine Sicht die Ausdehnung der Existenz der Welt. Du dachtest, Ich existiere nicht, wie also oder wieso also vermochtest du Gedanken an Mich zu haben.
Oder, falls du trotzdem an Mich gedacht hast, war es etwas Vorübergehendes, ein Gedanke an einen Gedanken, ein Gedanke an ein Wort, aber kein Gedanke an Mich. Und dementsprechend leertest du dein Leben löffelweise, und das Leben wurde unbestimmt, wenn nicht gar leer. Auf jeden Fall war es nicht erfüllt.
Sodann löffeltest du Mich Stück für Stück mehr hinein als hinaus, und jetzt rage ich in deinem Leben groß auf. Du riebst sozusagen an einer Zauberlampe, und Ich erschien, um dein Ansinnen und Meinen Willen zu erfüllen.
Ich erscheine nach und nach, und sodann erscheine Ich ganz unvermittelt, und dann bin Ich nicht mehr länger aus deinem Leben ausgeschlossen.
Ich habe Mich Selbst zu dir gerufen, und schlussendlich hast du geantwortet. Du fandst, es macht mehr Spaß mit den zweien von Uns, und danach sahst du, dass die zwei von Uns Eins waren. Du wolltest nicht mehr länger denken, Wir seien voneinander entfernt, also hast du schließlich deinen Busen Mir gegenüber entblößt, und du hörtest Meiner Stimme zu. Meine Stimme ist Liebe. Also hörtest du Meine Stimme, Wie sie nach der deinen hinausrief.
Und demnach hobst du Meine Liebe auf wie eine glänzende Münze auf der Straße, und du gabst Meine Liebe zurück, und du trugst Mich wie ein Amulett der Liebe bei dir.
Meine Liebe ist ein großes Dahergleiten über das Universum. Indes du Meine Liebe bejaht hast, erachtest du dich als Teil des Universums, und du umfasst Sterne, und Tag und Nacht und immerzu dazwischen dienst du deine Arme an. Du wirst zum Fürsorger des Universums, und du entzündest die Sterne einen nach dem anderen, bis alle entzündet sind, und du zündest Herzen an, bis sie alle angezündet sind. Du bist Mein Streichholz. Dann enthüllen alle, die erhellt sind, das Wunder der Schöpfung, die durch Mein Licht mittels dir entzündet wurde.
Du bist der Stadtschreier. Du läutest für Mich die Glocken. Du rufst Andere herbei, auf die Straße des Lebens herauszukommen und die staunenswerte Schöpfung in Betracht zu nehmen, und ihr Licht auf die Schöpfung zu leuchten. Du markierst einen Weg des Lichts rund um die Erde. Du scheinst das Licht des Himmels.
Ganz und gar nichts anderes gibt es für dich zu tun. Du schmiedest einen Strom des Lichts. Du kräuselst das Licht in vergangenen Zeiten, indes ist das Licht dein Dienst an dem Universum und dein Dienst an all den Bürgern von ihm, hierzuerden und darüber hinaus. Darin besteht deine Arbeit, das Universum beleuchten.
Falls Ich jenseits aller Maße bin, bist du demnach jenseits aller Maße. Und dementsprechend helfen Wir Anderen, über die Maße hinaus zu sehen. Lediglich Grenzen können gemessen werden. Nicht die Unendlichkeit. Aus ihrer Natur heraus ist die Unendlichkeit maßlos, und du, jeder unter euch, bist ein Beispiel der Unendlichkeit. Bejahe das. Falls du nicht endlich bist, bist du unendlich. Und unendlich sind die Möglichkeiten von dir und der Welt, in der du lebst.
Du bist Mein mit Edelsteinen ausgeschmückter Gedanke. Du scheinst in Mein Gewahrsein. Das Licht, das du scheinst, ist Mein. Es steht dir an, es zu scheinen, aber es gehört dir nicht zu. Licht gehört Allen zu, weil es das Meine ist.
Sei ein Erinnerer von Licht. Sei ein Erinnerer an etwas mehr, nach dem sich alle sehnen und das sie haben können. Sei ein Erinnerer an etwas Größeres als Zeit, an etwas Größeres als Raum, an etwas Größeres als Gedanke. Sei ein Erinnerer an etwas Größeres als groß. Sei ein Erinnerer an den Innenhausenden und den Außenhausenden des Lichts. Verströme Licht.
Daraus brauchst du keine große Sache zu machen; du bist das, und du strahlst es, und du regst die Wasser davon an. Alles ist Licht, und du, der du durch es schreitest, reflektierst es. Wisse, dass du Licht durchmisst und nicht Dunkelheit. Das ist alles, was du zu wissen brauchst, und Licht wird in allem Überfluss und unzweideutig da sein, und alle werden erkennen: sie scheinen in Meinem Licht.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #357 – 18.10.2001 – The Wholeness of Life
DIE GANZHEIT DES LEBENS
Die Herrlichkeit, die du Mir überreichst, ist die Herrlichkeit, die du der Ganzheit des Lebens überreichst. Ganzheit bedeutet Vollheit. Und Vollheit bedeutet Einssein. Dein Herz ist voll, wenn es in das Einssein aller Schöpfung hineinsinkt. Alle Energie der Welt ist in Mir vereint, und damit in dir, und damit in Uns.
Du kannst dir das Einssein als einen Kreis denken, wenn du möchtest. Alles ist in ihm enthalten. Und dennoch gibt es keinen Kreis, weil nichts draußen gehalten wird. Wir sind alle wirbelndes Licht. Unser Licht verbreitet sich, und dennoch sind Wir Eins.
Die Eine Sonne scheint, und ihre Strahlen reichen überall hin. Das Sonnenlicht langt bei dir an und du nimmst es auf. Das Sonnenlicht ist nirgendwo eingefasst, und gleichwohl reicht es überall hin.
Und damit also absorbierst du Meine Liebe. Du trinkst sie. Du rollst in ihr. Du bist Meine Liebe, die liebt, und du liebst Mich zurück. Du liebst Mich hin und her. Es existiert kein Ort ohne Unsere Liebe. Es existiert kein Ort ohne Unser Licht. Es existiert kein Ort ohne Uns.
Sofern Liebe überall ist, dann musst auch du überall sein. Die Weise, die du hörst, ist die gleiche, die du darbietest. Wenn du den Ozean hörst, kannst du erkennen, dass du der Ozean bist. Wenn du den Sand spürst, kannst du erkennen, dass du aus Sand bist. Du bist sichtbares Licht, und Licht, was noch nicht erblickt wird. Du bist die Schöpfung, die dich zu umgeben scheint.
Das gleiche Licht, das auf dich reflektiert wird, reflektierst auch du. Nichts gehört dir, wiewohl, du bist von allem. Es kann keine Eigentümerschaft geben, ausgenommen es gibt Besitztum. Ein Besitztum ist etwas, was du festhältst. Licht und Liebe können nicht festgehalten werden. Sie lassen sich nieder und nehmen dich mit sich.
Licht und Liebe folgen dir überallhin, und demnach gehst du zu ihnen raus. Du und Licht und Liebe sind alle von einer Bewegung. Was immer über das Universum hinwegstreicht, du läufst bei ihm mit. Es gibt keine Ecke der Welt, die von dir am weitesten entfernt ist. Es gibt keinen Fleck, wo du nicht bist, da Ich überall bin. Ich bin überall, und Wir sind Eins, und demnach bist du überall bei Mir.
Du wandelst nicht auf der Erde. Du wandelst auf Licht und Liebe, weil die Erde aus Meinem Licht gemacht ist, genauso wie du. Die Dichte, mit der du vertraut bist, ist ein Bild dessen, wie Mein Licht in massierter Form in einer gewissen Weise aussehen könnte: das gleiche Licht, gesehen in unterschiedlichem Licht. Unterschiedliche Terrains sind unterschiedliche Bündelungen Meiner Liebe, indes sind sie nicht weniger als die Ganzheit Meines Lichts. Zusammenstellungen unterscheiden sich, aber die Elemente der Konfiguration sind die gleichen.
Du bist ein Maler, und du nimmst Sonnenstrahlen namens Farbe, und du streichst sie mit einem Pinsel aus, etliche mischst du, und etliche verdeckst du, aber die Sonne ist Sonne, und nichts ist verändert. Du kannst alleine Mich malen, weil Ich alles bin, was ist, und deswegen kannst du nur von Mir malen. Ich bin das einzige Gemälde, das du malen kannst. Du kannst alleine Mich enthüllen, da Ich alles bin, was es zu enthüllen gibt.
Und du bittest Mich, Mich dir zu präsentieren. Du bittest Mich, zu dir zu singen. Du bittest Mich, deine Brauen zu berühren. Du bittest Mich zu tanzen. Du bittest Mich zu spielen. Du bittest Mich, Mein Gesicht vor dir zu zeigen.
Das meint, alles, was Ich immerzu getan habe, ist, dir Mich Selbst zu zeigen. Hier und hier und hier.
Alles ist Ich Selbst.
Kann Ich es anders sagen?
Ich bin jenseits der fünf Sinne, dennoch kann Ich mitten in ihnen gefunden werden. Die Sinne sind Boote, die dich zu Mir nehmen können, und gleichwohl bin Ich auf den Booten, die zu Mir segeln. Ich bin der Horizont, und Ich bin du, der du am Horizont läufst. Du und Ich sind Eins.
Erfahre jenes Einssein. Trinke tief von ihm. Es trägt dich zum Himmel und eröffnet Mich auf Erden. Wir sind Eins. Ebendas ist Liebe. Wir sind in Liebe geschmolzen. Du bist Meine Liebe, und Ich bin dein. Wir sind das Licht der Liebe, und Wir scheinen Unser Licht.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #358 – 19.10.2001 – The Spectrum of God’s Light
DAS SPEKTRUM VON GOTTES LICHT
Weder Mir bist du ein Fremder, noch dir selbst. Dennoch entdeckst du unablässig Mich, und entdeckst du unablässig dich. Du findest unablässig neue Elemente von dir auf. Sie sind nicht neu, aber deine Wiederentdeckung lässt sie neu erscheinen. Du weißt nicht, woraus du gemacht bist, so lange bis du dem über den Weg liefst, und dann bist du über den Reichtum an Wunder verblüfft, der du bist.
Und bist du denn nicht Meine staunenswerte Schöpfung? Sind nicht Meine Menschenseinswesen die befähigtsten unter allen? Ihr seid das Spektrum Meines Lichts.
Es gibt nichts, wozu ihr nicht befähigt wärt. Es gibt kein Schlagloch in der Straße, über das ihr nicht springen könnt. Es gibt keinen Felsen, der für euch zu groß ist, um ihn zu durchqueren. Euch ist keine Entfernung zu groß, sie euch vorzunehmen. Es gibt nichts, was ihr nicht tun könnt. Ihr umfangt alles. Alles zu eurer Verfügung. Ihr seid nicht auf sechzehn Kreiden beschränkt. Ihr habt unbegrenzte Auswahl. Ihr habt alle Farben, die existieren, direkt auf euren Fingerspitzen. Lasst eure Hand auf das zugreifen, was ihr noch nicht einmal sehen könnt.
Und lasst alle Hindernisse gehen. Sie sind illusorisch. Nichts hält euch von der Erfüllung zurück. Dann und wann wisst ihr nur nicht, was Erfüllung ist, oder, vielmehr, was zu erfüllen ist.
Gleichzeitig, du erfüllst nichts. Du bist derjenige, der erfüllt ist. Du bist bereits erfüllt. Du hast das indes zu entdecken.
Der Zweck deines Lebens heißt, nicht den ganzen Kuchen zu essen.
Es mag darum gehen, ihn zu servieren. Du bist vielleicht derjenige, der den Kuchen aufschneidet und der die Stücke austeilt. Wer ist erfüllt? Derjenige, der den Kuchen isst, oder derjenige, der ihn serviert? Und kann nicht derjenige, der ihn serviert, ihn nicht auch probieren und essen? Das bloße Kosten und Essen ist allerdings nicht genug, da es einen elementaren Wunsch gibt, Gottes Geschenke auszutauschen und zu teilen. Du möchtest im Grunde genommen nicht alles alleine für dich selbst.
Sobald du dich unter Hindernissen heruntergefahren findest, so wisse, dass dies deswegen der Fall ist, weil du etwas an dir zu halten versuchtest, was nicht dir angelegen ist, es festzuhalten. „Vollkommenheit ist Mein, spricht der Herr.“
In Begriffen des weltlichen Lebens ist euch nicht Vollkommenheit zueigen. In Begriffen Meiner Gefilde existiert Unvollkommenheit nicht.
All euer Bemühen um Vollkommenheit in der Welt ist euer Stolperstein. Lasst es los. Lasst das Leben sein. Lasst es das Lied singen, das es singt. Es wird bald genug etwas anderes singen.
Ihr lernt soeben, die vollkommene Unvollkommenheit der Welt zu bejahen. Ihr lernt, eure Vollkommenheit inmitten der Unvollkommenheit zu bejahen. Sobald ihr eure Vollkommenheit erkennt, werdet ihr um euch herum nicht so sehr nach Vollkommenheit suchen.
Taucht in Mein Herz hinein, so wie ihr euch in einen Schrank vertieft. Geht dort hinein und entfernt das Unerhebliche, mit dem ihr euren Weg blockiertet. In Meinem Herz ist Platz für euch. Hier ist es nicht überfüllt. Es ist geräumig hier, weil alles in Mein Herz hinein passt. Du passt hier perfekt hinein. Strecke dich aus. Lege deine Füße hoch. Zünde in Meinem Herzen eine Kerze an und sprich es an. Lies Mein Buch laut heraus.
Ohne dich wäre Mein Herz leer. Indessen bin Ich nicht ohne dich. Ich bin inwendig in dir, so wie du inwendig in Mir bist. Unsere Herzen sind wie Sprossen einer Leiter, eine nach der anderen, alle vertauscht. Dein Fuß tritt auf die Sprosse der Leiter Meines Herzens, und Ich weite das deine aus. Dein Herz betritt das Meine, und es reicht überallhin. Wie sehr sind die Einzelheiten des weltlichen Lebens von Belang, unterdessen du die Gehalte Meines Herzens innehast?
Farbe ist verspritzt, und du musst dir nicht so viel draus machen. Sie verspritzte von der Leiter Meines Herzens. Wohin kann sie spritzen und was ist ihre Bedeutung und wie sehr ist sie von Belang? Du brauchst sie nicht aufzuputzen. Nimm einen weiteren Schritt, und die Spritzer werden sich von selbst erledigt haben, denn aus einer anderen Höhe wirst du anders sehen. Nun habe Ich dich eine Stufe höher gebracht, und nun siehst du aus einem anderen Blickwinkel. Dein Blicken kommt dem Meinigen näher.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #359 – 20.10.2001 – The Circling of Love
DAS KREISEN DER LIEBE
Du magst es, wenn du Geschichten von Helden hörst. Du magst das, weil dich Geschichten über Tapferkeit an Mein Herz erinnern. Mut kommt nicht vom Individuum. Er kommt von Mir.
Tapferkeit ist dein Herz, wie es Mein eigenes spricht, so, wie sich das bei der Freundlichkeit ausweist.
Es braucht Mut, um freundlich zu sein. Es braucht Zuvorkommenheit, um tapfer zu sein. Herz hüpft über Herz. Das Herz wickelt sich selbst rund um das Leben. Das Herz steht Mir zu Diensten. Das ist alles, was ist. Nicht einem Anderen dienst du. Es bin Ich, dem du im Dienst an einem Anderen dienst.
Alle Freundlichkeit ist gegenüber Mir. Jede Tapferkeit kommt von Mir. Hin und her, tut nichts zur Sache. Von Mir singst du.
Es ist gut, sich zu erinnern, Wem du dienst, denn dann bist du nicht in Fragmenten des Lebens befangen, sondern in der Ganzheit. Ganzheit ist es, dem du zugehörst. Du gehörst nicht Fragmenten zu.
Du hältst dich ganz, unterdessen du Mir dienst. Du fragmentierst dich, während du denkst, du dienest Einzelnen alleine. Es ist leichter, Mir zu dienen, als diesem oder jenem. Du kennst Meine Schönheit. Du kennst nicht immer die Schönheit des Gegenübers.
Christus sah Schönheit, weil er Mir diente. Es war zu klein, ihn zu bitten, alleine dem Menschen zu dienen. Niemand kann das oder kann es längere Zeit ohne Mich tun. Dennoch ist das gesamte Bild von Mir in einem einzelnen Akt der Zuvorkommenheit gegenüber einem einzigen Menschen wiedergegeben.
Wie könnte es anders sein, indessen Ich Alles in Allem bin?
Und gleichwohl, verwechsle ein Individuum nicht mit Mir. Ich bin in dem Individuum geoffenbart, aber es ist nicht das Individuum, dem du dich selbst gibst. Du gibst dich selbst Mir, dem Gründer des Gebens. Du gibst dich der Ganzheit.
Sieh Mich als den Topf, in den du Liebe hinein schöpfst. Du schöpfst Mich nicht einfach in zwei separate Schüsseln. Du schöpfst Mich in das, woher Ich gekommen bin, was das gleiche ist, von woher du gekommen bist. Du schöpfst Mich nicht bloß in das, wohin Ich gehe. Du bringst deine Liebe zu ihrer Quelle zurück. Du füllst Mich wieder auf, Ich, Der kein Wiederauffüllen nötig hat.
Du brauchst dein Wiederauffüllen von Mir. Es ist Meine Tasse, deren Überfließen du bedarfst. Freilich, du kannst sie selbstverständlich nicht zum Überfließen bringen. Deine Liebe fließt heraus, und zwar von Herz zu Herz, überfließen kann sie allerdings nie. Sie kann einfach strömen und strömen und sich somit selbst erneuern. Deine Liebe kann sich selbst sehen, wie sie hier und da strömt, und wie sie zu erkennen gelangt, dass es keinen Unterschied zwischen Hier und Da gibt, weil alles Strömen ist, und weil Strömen ein Vermischen des Einsseins zurück zu Mir darstellt.
Wer vermag der Richtung eines Herzens zu folgen? Alle Herzen fließen zu Mir, wenn auch über weitschweifige Routen. Aber es ist gut, die Bestimmung deines Herzens zu kennen, weil ein derartiges Erkennen dein Gespür des Einsseins vollendet.
Was dir ausgeliehen wurde, das gibst du zurück. Was du von Meinem Herzen erhalten hast, gibst du zurück. In dieser Bewegung der Rückgabe wird dein Herz mit mehr überflutet, als du aus dir heraus zu geben vermagst. Es ist dein schierer Akt der Rückgabe, der dich wiederaufstockt. Er lässt dich erkennen, Wer du bist und Von Woher du gekommen bist. Dieser kleine Dienst an Mir ist deines Herzens Fassungsvermögen.
Du bist nicht zufrieden, so lange, bis du zu Meinem Herzen zurückreichst. Alleine Mein Herz ist groß genug, um das deine zu füllen. Kein Individuum vermag dein Herz ausreichend zu füllen. Es kann nicht mithalten. Ich freilich bin vor dir. Für Mich ist es nichts, dein Herz zu füllen. Ich bin ein Füller von Herzen, und Ich fülle das deine mit dem Meinen. Und du füllst das Meine mit dem deinen.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #360 – 21.10.2001 – Seek more
SEI AUF MEHR AUS
Du bist sentimental, aber Ich nicht. Sentiment ist zu klein. Gedächtnisse sind mit sentimentalen Empfindungen gefüllt. Gehe über Gedächtnisse und Empfindungen hinaus. Es gibt für dich ein umfassenderes Gefilde, um darin umherzuschweifen.
Wünsche, die nicht weit genug sehen, sind zu kurz und kommen ebenfalls von sentimentalen Empfindungen her. Sentiment ist eine Art Sehnen, ein Sehnen, das du zu füllen versuchst, indem du schnell ein Gedenken oder einen dürftigen Wunsch in deinen Mund steckst. Erinnerungen sind nicht lange. Sie mögen weit zurück reichen, aber sie sind nicht lange.
Kein Bedarf, an deinen Erinnerungen festzuhalten. Deine Erinnerungen sind nicht Liebe. Sie sind erinnerte Bilder, die Gefühle heraufbeschwören. Die Gefühle mögen angenehm sein, aber es ist nicht angenehm, sich nach der Vergangenheit zu sehnen. Das ist Stillstand; die Vergangenheit und ihre Gefühle können nicht zurückkehren. Nur Geister aus der Vergangenheit können erscheinen; du weißt Bescheid, du vermagst das nicht wiederzuerlangen. Du bist beraubt zurückgelassen, und du fühlst dich traurig. Du kannst nicht am gleichen Ort bleiben. Du musst vorangehen.
Lasse Erinnerungen und sentimentale Empfindungen los. Dein Geist und dein Herz gehören Größerem zu.
Auch Wünschen ist aus müßigen Träumen gefertigt. Du wünschst dir einen Sinneseindruck. Du wünschst dir etwas im Vorfeld, damit es dir etwas bringt. Wünsche sind ebenfalls Geister, Geister, die einfach auf eine andersgeartete Leinwand konzentriert sind.
Vor dir liegt allerdings das reale Leben. Es sind da tiefe Begehren, die erfüllt werden möchten, und es sind da tiefe Wahrheiten, die es durch dich zu entdecken gilt. Lasse die Vergangenheit los, und du wirst neue Entdeckungen machen.
Die Vergangenheit wiegt schwer auf dir. Die Vergangenheit besteht aus Gedanken, als du ein Held warst oder geliebt wurdest oder liebtest, aber Liebe kann nicht in der Vergangenheit verbleiben. Liebe hat sich zu bewegen. Sei froh, dass du Augenblicke hattest, die erinnernswert sind, und lasse sie gehen, weil das, was vor dir liegt, größer ist. Und sobald du die nächste Fahne erreicht hast, lasse sie, und renne zur nächsten. Eile nicht, aber renne immer gleichmäßig. Du rennst zur Gegenwart. Lasse die Vergangenheit fallen, lasse die Zukunft fallen, und du bist in der Gegenwart. Die Gegenwart ist der Hort deines Lebens. Sie ist es, wo dein Schatz liegt.
Ich habe dich für die Gegenwart rekrutiert. Die Gegenwart ist es, wo du dich in Reihe hinstellst und entgolten wirst. Die Gegenwart ist es, wo du ebenfalls Entgelte austeilst.
Wie glücklich bist du doch, sobald du die Vergangenheit und die Zukunft los lässt! Solange du einen Fuß hinten und den anderen vorne hast und nicht dort bist, wo du bist, wo bloß belässt dich das?
Betrete das Land der Gegenwart. Solltest du auf dem Straßenbelag an einem Platz stehen bleiben, kann es sein, dass deine Füße am Teer festkleben. Sobald du nach vorne springst, kann es sein, dass deine Füße noch mehr festkleben. Die Gegenwart ist sicher. Vergangenheit und Zukunft sind es nicht. Sie sind ganz und gar nichts. Sie existieren nicht einmal.
Alleine du und Ich existieren, und Wir existieren in diesem Moment. Dieser Moment ist zu einem verbreiteten Begriff geworden, indes ist es das Jetzt von Uns. Es ist Unsere Umarmung. Es ist Unsere Einhüllung und Unsere Offenlegung. In diesem Moment sind Wir. Wir haben nicht an ihm festzuhalten, da es immerzu mehr von dir und von Mir und von Unserem Einssein des Seiens gibt.
Du kannst nur bei Mir sein. In Unserem Seien haben Wir Dauerhaftigkeit. Beständigkeit ist es, worauf du abzielst. Beständigkeit heißt auf der Erde: nicht gleichbleiben.
Die Permanenz, die du suchst, ist Unendlichkeit, und Unendlichkeit ist der Pfad, auf dem du gehst. Sie hat eine Festigkeit, die über diejenige der Welt hinausgeht. Sie hat eine Stabilität, die Gott-gemacht ist. Was du als solide erachtest, ist es nicht. Das ist nur Illusion.
Komme zur Realität Unseres Einsseins, die in dieser Köstlichkeit zwischen Uns existiert, und sie ist eben jetzt, eben hier für dich. Ich bin hier. Ich bin hier. Und du bist hier. Dieser heilige Moment eben jetzt ist Unendlichkeit, und sie ist Unser.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #361 – 22.10.2001 – The End of Judgment
DAS ENDE DES VERURTEILENS
Meine Kinder sehen das Verurteilen als ein Mittel, um zu einem guten Ende zu gelangen. Diejenigen, die dich beurteilen, meinen, dich zu bessern. Sie meinen, dich zu ihrer Art des Denkens hinüber zu bringen, über die sie sich sicher sind, dass sie die richtige sei.
Auch dann, falls sie gestern anders darüber dachten, möchten sie dich zu ihrer Denkart von heute bewegen.
Beurteilen ist ein Auferlegen. Sie ist ein Eindringen. Du wolltest nie auferlegen. Du wolltest nie eindringen. Und dennoch beurteilst du. Ob du es nun für dich behältst oder nicht, die Beurteilung verrichtet ihre Arbeit. Sie schädigt ein Herz. Auf einer gewissen Ebene drückt es das Herz des Beurteilten hinunter.
Wenn du beurteilst, ist es so, als würdest du auf der Seele des Anderen eine schwarze Markierung aufmalen. Beurteilen – das ist nichts Kleines. Es ist ein riesiges Unterfangen, das viele Verästelungen aufweist.
Es ist nicht einmal an euch, jene zu beurteilen, die beurteilen.
Es mag sein, du magst das Wort „beurteilen“ nicht, aber vielleicht kannst du das Wort „kritisieren“ hernehmen. Erhasche dich selbst, und du wirst dem Akt der Kritik entrinnen.
Lob sogar ist eine Beurteilung, und wer bist du, um hoch zu beurteilen oder niedrig zu beurteilen?
Alle Grenzen können als Akkurates vorgegeben werden. Etwas bleibt innerhalb einer Linie, oder es bleibt dort nicht. Ein Geschirr wird in das Spülbecken gestellt, oder nicht.
Beurteilen und Verurteilen setzen einen übersteigenden Gesichtspunkt zu. Falls etwas nicht innerhalb einer Linie bleibt, ist etwas Falsches getan worden. Falls das Geschirr nicht in das Spülbecken gestellt wurde, ist jemand nicht umsichtig. Ein Verurteilen ist etwas, was der Gleichung, die die Waagschale kippen lässt, hinzugefügt wird.
Das Gegenteil von Verurteilung ist nicht Toleranz. Falls du tolerant bist, hast du beurteilt und dich entschlossen, größer als deine Beurteilung zu sein; allerdings, beurteilt, das hast du. Du denkst nach wie vor, du schaust von oben her.
Beurteilungen sind zwielichtig. Beurteilungen kommen und gehen wie Stile. Beurteilungen sind nicht sicher, wie sie es gerne von sich denken.
Beurteilung ist ein Akt des Vergleichens. Etwas ist mehr als oder weniger als. Augen, die mit Liebe schauen, vergleichen nicht. Sie sehen was ist. Sie sehen, was sie sehen und ziehen keine Folgerungen daraus. Es ist weder gut noch schlecht.
Im Beurteilen freilich liegt ein Graduieren.
Solange wie du Grade misst, wirst du nicht glücklich sein.
Es ist ganz leicht, etwas Fehlerhaftes zu finden. Du wirst es immer finden. Besser, sich nicht nach ihm umsehen. Schau stattdessen nach etwas Anderem. Schau nach der Energie des Menschen, dessen Handlung oder Wort dich zur Beurteilung provoziert. Schau zu seinem schlagenden Herzen. Schau, was sie überwunden haben. Schau auf ihr Bemühen, ihre Schreibkunst innerhalb der Linien zu halten. Schau, wie sie einen Schreibstift haben. Schau, wie sie etwas zu sagen haben. Schau in ihre Augen, und im Lichte ihrer Augen wird sich deine Fantasie der Beurteilung ausblenden. Gewahrsein vertreibt Beurteilung.
Alle ringen gleich. Und Ringen ist nichts anderes als Beurteilung. Die Beurteilung sagt, etwas sei nicht so, wie es sein sollte, obschon alles genau so ist, wie es ist. Im nächsten Augenblick kann es sich vielleicht ändern. Beurteilung hat mit zuvor und danach zu tun. Beurteilung ist in Zeit und Raum festgesetzt. Beurteilung ist ein Moorland. Du kannst dort festhängen.
Jedes Mal, wenn du, du, Mein Kind, eine Beurteilung ausreichst, hast du eine Nadel in das Bildnis des Anderen hineingesteckt. Du zerstörst dessen Aura. Du zerbrichst dessen Energie.
Das ist nichts Kleines, eine Beurteilung ausführen.
Es ist schön, die Richtung auf dasjenige zu nehmen, was dich anzieht, und weg von demjenigen, was dich nicht anzieht. Du kannst die Wahl treffen, Schokolade zu essen oder nicht, aber es ist nicht deine Wahl, Schokolade oder diejenigen, die sie essen, zu belächeln. Du kannst wählen, an dieser Ecke abzubiegen, oder an einer anderen, die Route aber, die ein anderer wählt, ist seine Route, die er wählt. Im Verurteilen versuchst du, für einen Anderen die Routen zu wählen, und das vermagst du nicht.
Verurteilen entkommt der Vergangenheit, und dort musst du es belassen. Ein für allemal, verzichte auf Beurteilen. Beurteilung ist dir nicht förderlich. Versehen werden begangen, freilich hast du sie nicht fortzusetzen, weder in Gedanken noch in Taten. Endlich hast du zum Ende der Beurteilung zu gelangen.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #362 – 23.10.2001 – Let the Mind Open Its Borders
LASSE DEN GEIST SEINE GRENZEN ÖFFNEN
Du kannst deinen Rücken nicht Mir zuwenden. Gleich wohin du dich wendest, Ich bin. Es gibt keinen Ort, dem du dich zuwendest, wo Ich nicht bin. Aber Ich bin nicht dein Schatten, Ich bin dein Licht.
Mein Licht wird auf dich scheinen, was auch immer, gleich, was du denkst und tust, gleich, wo du dich deines Erachtens soeben befindest, gleich, was du von Mir denkst oder nicht denkst.
Von Gottes Liebe gibt es kein Entkommen. Vor Mir kannst du nicht fliehen, da Ich auf allen Seiten von dir und oben und darüberhinaus bin. Tatsache ist, Ich trage dich.
Du hast keine Entscheidung zu fällen, ob oder ob du nicht Mein bist. Du bist Mein. Du kannst eine Entscheidung fällen, Mich und Unsere Intimität anzuerkennen, aber du vermagst in Mir oder in Meinem Auftreten oder in Meiner Sicht oder in deinem Ort in Meinem Herzen keinen Unterschied zu erregen. Du kannst das unzerstörbare, unableugbare, tiefe Einssein, das das Unsere ist, nicht zerstören. Du vermagst nicht ein Zehntel davon zu zerstören. Du kannst es nicht beeinflussen. Du hast Mich aufs Schönste, ob du Mich möchtest oder Mich siehst oder nicht. Du hast das Licht Gottes, das in dir scheint. Das ist alles, was daran ist.
Wannimmer du dich von Mir verlassen fühlst, liegt das daran, dass du dahin gelangt bist, deiner eigenen Propaganda mehr zu glauben als deinen eigenen Sinnen. Wäre Ich nie, wie dann könnte Ich dich im Stich gelassen haben? Und wäre Ich, wie dann kannst du je verlassen worden sein? Und du vermagst Mich nicht zu verlassen, weil Ich dir näher bin als du dir selbst.
Wie schwer hast du es doch im Bemühen, an Meine Nichtexistenz zu glauben! Wie sehnst du dich danach, Mich beim Schlummern aufzufinden! Wie sehnst du dich danach, Mich zu überrumpeln!
In der Welt trägt ein Nein viel Gewicht. Der Beweis eines Negativen ist leichter als der Beweis eines Positiven. Es ist leichter, zu widerlegen als zu belegen.
Im Himmel, da trägt ein Ja, und es gibt dort kein Nein. Im Himmel gibt es keine Gegensatzpaare. Die Wahrheit des Einsseins gibt allein dem Einssein statt. Ungleichheit kann keinen Zutritt haben.
Lege deine Energie auf Mich Selbst, nicht auf den Nachweis von Mir. Ich Selbst bin der Beweis, dass Ich existiere. Nichts anderes bildet einen Beweis. Nichts anderes kann sein, da alleine Ich existiere. Und Ich existiere in dir, und aus dem Grunde existierst du in Mir.
Möchtest du Meine Präsenz in deinem Leben ein für allemal akzeptieren? Da ist keine große Zeremonie, die Ich dir biete. Keine große Einweihung. Keine große Proklamation. Kein irgend gearteter Wandel, da das Unwandelbare nicht gewandelt zu werden vermag, und da du und Ich, in den Tiefen der Schöpfung, unwandelbar sind. Lediglich die Oberfläche stellt Markierungen her. Lediglich die Oberfläche wird verbeult. Es mag sein, wir werden auf der Oberfläche in Betracht genommen, aber Wir sind weitaus mehr als die Oberfläche. Wir sind die Tiefen der Schöpfung selbst.
Wenn Ich zu dir sage: „Komme zu Mir“, spreche ich figürlich. Es gibt keinen Ort, zu dem du gehst. Ich habe dein Herz in Besitz. Du hast das Meine in Besitz. Es ist nur dein Geist, dem das Gewahrsein von Mir mangelt. Dein Geist ist leicht gewogen zu machen. Er ist zu diesem und jenem geschwenkt. Bekräftige ihn nun darin, zu Mir zu schwenken. Lasse den Geist seine Grenzen öffnen und Mir Zutritt gewähren. Gestatte dir, das zu betreten, wo Ich bin. Lasst Uns gemeinsam eintreten. Wir betreten die Wahrheit. Wir betreten die Liebe. Wir betreten das Einssein. Wir betreten den Himmel, und sodann hast du das Gewahrsein, dass das alles ist, was ist und je gewesen ist, du und Ich in der Erstaunlichkeit des Lichtes des Himmels, welches Unser Licht ist, Wir, die Wir im Licht wechselseitiger Liebe für jedwede Existenz scheinen. Bejahe Meine Liebe. Das ist alles, was du noch zu tun hast.
= = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #363 – 23.10.2001 – Worry Not
SORGE DICH NICHT
Sorge ist Sorge, und sie dient keinem anderen Zweck als sich selbst. Sorge um etwas Großes oder um etwas Kleines ist immer noch Sorge, und es schickt sich Meinen Kindern nicht, sich zu sorgen. Es tut nichts zur Sache, worüber. Sorge um die Welt ist keine bessere Sorge als eine Sorge um etwas Kleines. Sorge ist ihr eigenes Ding und dient sich selbst. Sie dient weder der Welt, noch dir, noch Mir.
Liebe kennt keine Sorge. Sorge kann nicht inmitten von Liebe, die Wir sind, existieren. Gib Liebe an Stelle von Sich Sorgen. Stelle dich auf Liebe scharf. Falls du dich nicht auf Liebe fokussieren kannst, dann fokussiere dich auf Mich. Falls du dich nicht auf Mich fokussieren kannst, fokussiere dich auf einen Punkt von Mir und liebe ihn in Meinem Namen, so wie du alles von Mir liebst. Fasse einen Stern in den Brennpunkt. Fokussiere ein Blatt. Schaue es unentwegt an. Finde Mich dort. Finde die Liebe dort.
Sorgen ist ein polternder Lärm, bei dem du nicht weißt, woher du ihn kommen hörst. Lausche auf etwas anderes.
Sorgen ist ein Schatten, den du siehst. Sieh etwas anderes.
Wenn Nachrichten einen bitteren Geschmack in deinem Mund hinterlassen, dann ersetze sie durch andere. Oder mit einem süßen Bonbon.
Komme dazu, Süße kennen zu lernen. Und du wirst Liebe kennen lernen. Und wirst nichts und wieder nichts von Angst und ihrer Verbündeten, der Sorge, kennen lernen.
Schließe dich einem anderen Lager an. Schließe dich Meinem Lager an. Schließe dich Gott dem Allmächtigen an und diene in Meinen Kräften. Meine Kräfte tragen keine Waffen. Meine Kräfte tragen Wahrheit, und Wahrheit benötigt keine Kraft. Wahrheit ist ihre eigene Kraft.
Schaue unaufhörlich hoch. Schaue über die Ruinen der Städte hinweg. Schaue zur Sonne, die auf Hohes wie Tiefes gleicherweise scheint. Schaue zur Sonne, die keine Hoch’s und Tief’s kennt. Die Sonne weiß alleine, dass sie scheint. Sie scheint ihr Licht. Und das ist alles, was du zu tun hast – das Licht scheinen, das Ich dir zu scheinen gab. Es existiert nichts mehr, was du zu tun hast.
Sorge ist für Zauderer. Sorge ist, wenn du sonst nichts anderes zu tun hast. Ich sage dir, was zu tun ist. Scheinen. Sein. Du, der du Mein Licht bist, kannst heller scheinen als die Dunkelheit jedes Dunkels. Wenn du Andere anleuchtest, erleuchtest du dein eigenes Herz. Entsinne dich, wer du bist und Wer dich auf die Erde gesandt hat, und weswegen Ich dich hierher sandte. Vergiss das Sorgen, das du auf der Erde gelernt hast. Du hast es gelernt. Ich habe es dir nicht vermacht. Lege den Mantel der Sorge ab und ersetze ihn mit Meinem Licht.
Das Licht, das Ich auf dich scheine, ist größer als jeder menschengefertigte Mantel. Meine Liebe auf dir ist Licht, und sie ist mühelos. Sorge ist eine Anstrengung, die du unternimmst, um dasjenige anzuheben, was nicht an dir ist, es anzuheben, und was ohnehin nichtexistent ist. Indes ist es dein Licht, das die Erde heben wird, nicht deine Sorge.
Nichts wird dich rückgängig machen. Ich machte dich, und Ich machte dich zu dem Liebelicht, um zu scheinen. Zu nichts weniger.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #364 – 24.10.2001 – Crests and Troughs
WELLENBERGE UND WELLENTÄLER
Das Leben scheint aus Wellenbergen und -tälern gemacht zu sein, und du hast beschieden, Höhen seien besser. Aber es ist das Strömen des Lebens, was gut ist. Das Leben kann nur in Bewegung strömen, die Oberfläche des Lebens kann nicht eben und flach strömen, anderenfalls würde es nicht strömen. Unterhalb des Strömens ist eine unbeugsame Ebenheit, aber die Oberfläche des Lebens geht hoch und geht nieder. Das ist die Natur der Wellen.
Wellen sind wie Einatmen und Ausatmen, das ist alles. Ein und aus. Hoch und nieder. Aber das nieder ist bloß das Anschwellen des hoch. Der Wellenberg und das Wellental sind nicht getrennte Akte. Sie sind wie ein Schaubild des Lebens. Auf jeden Fall präsentiert sich auf diese Weise die Oberfläche des Lebens sich selbst.
Es gibt Schwangerschaft, und dann gibt es die Geburt. Aber das ganze Geschehen ist Geburt. Die Geburt erfolgt nicht aus sich selbst heraus. Die Geburt ist die Emission einer Welle, die sich aufgerichtet hat. Eine Welle hat sich einzurollen, bevor sie sich entrollen kann. Die eine Bewegung ist nicht besser als eine andere. Sie ist schier das, was sie in dem Moment, in dem sie ist, ist.
Eine Mahlzeit ist vorbereitet. Und dann wird sie eingenommen.
Dein Mund öffnet sich, und dann schließt er sich.
Du stehst morgens auf und du legst dich abends hin.
Die Nacht folgt dem Tag. Sie nehmen Wendungen.
Eine Blume öffnet und schließt sich.
Deine Augen öffnen sich, und sie schließen sich.
Alles dient einem Zweck.
Ein und aus sind schier eine einzelne Bewegung.
Schau dich in deinen Tief’s nach der Nachhaltigkeit um, die sie enthalten.
Du kannst dich nicht dauernd verausgaben. Du kannst nicht dauernd ausatmen. Du hast auch einzuatmen.
Sei weder erregt, weil du dich im Heranwallen einer Welle befindest, noch sei niedergeschlagen, wenn sie wieder zum Meer hinunter gelangt.
Eine Flaute im Leben räumt dir ein, deinen Verstand zu sammeln. Es ist in Ordnung, beim Abflauen etwas irdische Zeit zu haben.
Reite das Hinauffegen der Wellen genauso wie das Hinabfegen der Wellen. Lehne dich zurück und lasse das Leben sein, was es ist. Es hat nicht eine Minute lang ein Nervenkitzel zu sein.
Wenn du eine Leiter hochsteigst, muss ein Fuß unter dem anderen zurückbleiben. Ein Bein steht still, und das andere steigt höher. Und auf diese Weise geht der Fortschritt vor sich.
Du verbrauchst eine Menge Energie damit, die Talsohlen des Lebens zu betrauern. Beklagen ist Widersetzen. Akzeptiere die Hängematten, die auf dich zukommen, und lege dich eine Zeitlang in ihnen hin. Bald genug wird noch mehr dein Leben betreten. Du kannst es weder schaffen, dass es rascher daherkommt, noch kannst du es abhalten. Das Leben verläuft nicht notwendigerweise auf dein Geheiß. Du läufst auf das seine.
Du kannst das Leben zu dir winken, doch das, was kommt, kommt auf Geheiß dessen, was du Zeit nennst. Das Leben ist unverzüglich und auf einmal, aber dein Inanspruchnehmen von ihm ist nicht derart. Du verzehrst dich darin, die Wellen deines Lebens zu kontrollieren. Lasse diese Kontrolle los.
Du hast nicht zu jedem Zeitpunkt in der Hauptströmung zu sein. Es ist in Ordnung, eine Weile im Abwärtsstrom zu sein. Jedenfalls präsentiert sich das Leben so selbst. Es ist in Ordnung, eine Weile herum zu schwimmen, ohne irgendeinen Ort aufsuchen zu mögen.
Wenn du auf einen Berg steigst, gibt es Rastplätze. Ohne Rastplätze am Weg kannst du den Berggipfel nicht erreichen. Wieso denkst du, du könnest dem Leben ohne Unterbrechung nachgehen, so, als wäre ein Einhalt eine schwarze Markierung gegen dich?
Beginnst du zu sehen, wie du dein Leben beurteilt hattest? Beurteilen ermattet dich. Du hast dein Leben beurteilt, und dich selbst beurteilt, und du befandst sie aufgrund von Vorstellungen, die du festhältst, fehlerhaft. Ent-binde diese Vorstellungen. Lasse sie los. Lasse dein Leben sein.
Wisse, dass dein Leben gut gewesen ist. Sei mit deinem Aufstieg befriedigt. Krittele nicht an dir herum, weil du nicht rascher geklettert bist. Auf dich einschlagen hilft deinem Klettern nicht. Du brauchst dich nicht immer voranzudrängen. Dränge dich selbst, dasjenige zu würdigen, wo du bist.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #365 – 25.10.2001 – Today
HEUTE
Gar auch dann, wenn du des Morgens aufwachst, hast du eine Neigung, die Nacht mit dir herumzutragen. Falls du nicht gut geschlafen hast, sagst du: „Ich hatte eine schlechte Nacht.“
Hier bist du, jetzt für den Tag erwacht, und du trägst einen Nachtschatten bei dir.
Die Nacht ist vorbei. Lasse die Nacht los. Begrüße den Tag. Rufe dessen Staunenshaftigkeit zu dir.
Letzte Nacht war letzte Nacht. Bringe sie nicht dazu, herumzutrödeln. Kümmere dich um diese Minute des Heute.
Du neigst dazu, in Angedenken zu leben. Sofern dir die letzte Nacht nicht behagte, weswegen beherbergst du sie?
Und sofern du letzte Nacht wunderbar geschlafen hast, weswegen hängst du dich daran? Erinnerungen, ob kurze oder lange, ob kürzliche oder seit längerem vergangene, sind nichts als schier alte Gedanken. Du kannst nicht alles mit dir herumtragen.
Erinnerungen sind ein Besitz. Lasse sie nicht die Entdeckungen des Heute verdrängen.
Du bist ein Reisender, achte also auf die Reise, auf der du dich soeben befindest. Keine einzelne Reise ist die Summe deines Lebens. Keine Schlacht ist der Inbegriff. Leben ist das, was vor dir ist, noch unkanalisiert, noch undetailliert, noch unausgesprochen, noch ungehört, noch ungeschrieben, alles neu.
Das ist eine Gunst, weißt du das. Es ist keine Gunst, an Gedanken festzuhalten, die nirgendwohin gehen. Wohin sonst kann ein früheres Ereignis gehen als in deine Gedächtnisbank?
Was du durchliefst, mag oder mag nicht seine Spur hinterlassen haben, aber du kannst es nicht dazu veranlassen, dich als neu kennzuzeichnen. Dein Leben selbst ist die große Sache.
Es ist an dir eine Neigung zu ersehen, Linien auf deinem Leben zu markieren. Es ist besser, es zu leben. Dein Leben ist ein Strömen, und du kannst die Wellen nicht an dir halten und sie nicht dazu veranlassen, an einer Stelle zu bleiben. Eine eingefangene Welle ist nicht mehr länger eine Welle.
Das Leben ist eine Passage, und man kann es nicht in einen Käfig verbringen. Geh weiter, geh weiter.
Wenn du die Vergangenheit, die Gipfel und Täler, loslässt, hast du neue Energie. Die Vergangenheit ist abgestandene Energie. Besser, du entbindest dich von der Vergangenheit. Berg oder Talsohle, dich in der Vergangenheit verankern, das wird dich davor zurückhalten, höher zu steigen.
Dein Leben ist förderlich. Es ist für Mich von Tragweite.
Falls dein Leben Musik ist, kannst du nicht unentwegt die kürzliche Note spielen oder dich nach ihr sehnen. Du gehst zum nächsten Ton weiter.
Falls du ein Komponist bist, stellst du die Noten heute anders zusammen. Was an Gelegenheiten für unendliche Kombinationen befinden sich doch unter deinen Fingerspitzen.
Staue die Gezeiten des Lebens nicht mit Gedenken oder Vorhersagen auf. Altes Denken oder vorhergesagtes Denken – das ist vagabundierend. Hüpfe zur Zukunft dieses Augenblicks.
Deine Gedanken sind des Öfteren wie Kondolenzen, und Kondolenzen dauern nur so und so lange an.
Du brauchst dich nicht mit Gedanken aus der Vergangenheit oder mit Wünschen für späterhin zu trösten. Welchen Trost hältst du deines Erachtens für erforderlich?
Falls du die Vergangenheit in blauer Tinte geschrieben hast, kannst du jetzt grün oder orange wählen. Alle Regenbogenfarben existieren nach wie vor. Wähle aufs Neue. Jeden Tag, wähle aufs Neue.
Was also, falls die Vergangenheit verschollen geht? Das ist besser, als dass du in der Vergangenheit verschollen gehst. Wie auch immer, die Vergangenheit ist nicht fehlplatziert. Die Vergangenheit gehört in die Vergangenheit.
Du brauchst nicht derart gute Aufzeichnungen vorzuhalten. Aufzeichnungen deines Lebens sind nicht dein Leben. Pläne deines Lebens sind nicht dein Leben. Aufzeichnungen sind Aufzeichnungen, und Pläne sind Pläne, aber nicht das Leben.
Betrachte dein Leben als ein Brötchen, und beiße heute in es hinein. Alte Fotos sind nicht besser als diejenigen, die heute gemacht wurden. Dein Leben ist nach wie vor hier. Du durchmisst heute dein Leben. Stelle heute zärtliche Erinnerungen her. Und falls du sie heute nicht für dich herstellen kannst, dann stelle sie für einen Anderen her.
Du bist nicht für dich alleine hier. Und du bist nicht für gestern oder morgen hier. Du bist heute immer-präsent. Gib dir diesen Tag auf, und schreibe ihn an den Himmel.
= = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #366 – 26.10.2001 – The Sun Shines
DIE SONNE SCHEINT
Du bist nach wie vor damit befasst, was andere Menschen über dich denken und nicht denken. Du schaust dich nach einer Zuteilung von Liebe und Wertschätzung durch ein anderes Menschenseinswesen um, das sich nach Liebe und Wertschätzung durch dich umschaut. Der Andere vermag das nicht zu geben, und du kannst das nicht. Liebe und Wertschätzung können ausgegeben werden, indes, sofern es wohl erwogen ist, sofern es dem einen oder anderen Menschen zuliebe vonstatten geht, geht es nicht so sehr um Liebe und Wertschätzung, wie es eine Zahlung oder eine Einlage oder ein Tauschgeschäft, deine Billigung im Tausch gegen die seine, darstellt.
Sobald du der Bedürftigkeit nach Beifall durch die Welt und ihre Bewohner ein Ende setzt, kommst du zur Sache. Du hast Arbeit vor dir. Lege deine Aufmerksamkeit auf die zuhandene Arbeit, und nicht so sehr auf die Miteinbeziehung und auf den Rückfluss des einen Menschenwesens zum anderen. Sobald du von Anderen abhängst, um dich zu erfüllen oder um einen Schmerz in deinem Herzen zu mildern, wirst du enttäuscht. Auch dann, wenn du heute erfreut wirst, kann dir morgen etwas mangeln. Auf lange Sicht – was immer an Beifall dir ein Anderer zu geben vermag, es wird nie genug sein.
Selbstverständlich, in dein Leben sind Andere miteinbezogen, aber entsinne dich, dass dein Leben nicht davon abhängt, was Andere sagen oder fühlen, oder was du denkst, sie fühlten oder meinten es.
Was andere Individuen dir zuwerfen, handelt es sich nun um Blütenblätter zu deinen Füßen oder um Sand in dein Gesicht, das ist nicht so einschneidend, wie du dachtest. Mit Sicherheit kannst du das Leben, das dir gegeben ist, nicht so leben, wie es dafür bestimmt war, gelebt zu werden, sofern du gemäß dessen, was an Bissen der Zuneigung auf deinem Weg hin und her geworfen wird, hoch und nieder prellst.
Sei nicht so sehr auf Liebe von Anderen aus. Sei nicht so abhängig von Anderen. Beachtung durch Andere ist schön, aber sie ist auch irrelevant. Sie bedeutet nicht so viel, wie du gerne denkst. Sie ist sehr veränderlich, und, sofern du dich so stark auf sie einlässt, wirst du zu einem Chamäleon, das versucht, sich Anderen anzupassen.
Du denkst, es sei Aufmerksamkeit, die du möchtest, ein Chamäleon freilich erlangt Unsichtbarkeit. Sei sichtbar. Ändere nicht deine Farben im Bemühen, abzuwiegeln.
Gib Anderen die Freiheit statt, dich zu sehen, wie sie dich sehen. Du brauchst nicht ihre Liebe zu erheischen. Sie haben sie oder sie haben sie nicht, oder sie haben sie in dem einen Augenblick und nicht im anderen. Sobald du die Billigung eines Anderen hast, hast du in Wirklichkeit nicht viel. Ganz bestimmt ist es nicht etwas, für das du dein Leben leben möchtest.
Sei dir selbst treu, und sei Mir treu. Du hast bereits all Meine Liebe, und Meine Liebe ist treu. Ich möchte dir unterwegs viele Menschen senden, damit du ihnen Meine Liebe weiterreichst, allerdings kannst du dich nicht bei ihnen anbiedern, und ihre Gunst bedeutet ohnehin wenig.
Das meint nicht, du lässt andere Menschen außer Acht. Das bedeutet einfach, du berücksichtigst nicht so sehr ihre Gedanken. Ihre Gedanken sind ihre Gedanken, und Gedanken sind vorüberziehende Anerkenntnisse. Sofern ihre Einstellung verdrießlich ist, ist das ihre Einstellung. Das ist kein Maßstab für dich. Sofern jemand unmutig ist, ist es dessen Ungehaltensein. Es gehört ihm zu, nicht dir.
Gib Anderen nicht so viel Macht. Sie haben dich nicht zu verehren oder nicht wertzuschätzen oder nicht dies oder das. Sie sind womöglich derart in sich selbst eingewickelt, dass sie dich nicht sehen. Sie sehen lediglich Fluktuationen in ihrem Leben. Für sie bist du laut ihrer Gestimmtheit ein vorbeifahrendes Auto. Pro oder contra, ihre Beachtung ist nichts mehr als ihre Beachtung.
Habe nicht das Gefühl, du habest Billigung durch Andere einzukaufen. Dafür bezahlst du zu viel. Sei inwendig in dir selbst zufrieden. Denke an Mich. Denke an Mein Licht. Erinnere dich selbst daran, dass du für Mich hier bist, und nicht zum Vergnügen oder Missvergnügen eines Anderen.
Die Sonne, die scheint, ist unparteiisch. Die Sonne scheint. Die Sonne richtet sich nicht nach den Reaktionen all derer, die ihre Strahlen empfangen. Etliche sagen: „Oh, zu viel Sonne.“ Andere sagen: „Wo ist die Sonne?“ Die Sonne ist nicht bemüht zu gefallen. Die Sonne scheint bloß, und sie scheint in Abstimmung mit Meinem Willen.
Sei eine schiere Sonne, die scheint, und zolle dem nicht zu viel Beachtung, was Andere denken. Ihre Meinung ist nicht das, wozu du hier bist. Du bist Größerem halber hier.
HEAVENLETTER #367 – 27.10.2001 – The Arrival of God
Gott redete …
DIE ANKUNFT GOTTES
Nicht durch Bemühen wirst du Meiner mehr gewahr. Strenge dich nicht für Mich an. Ich höre keine laute oder keine leise Stimme. Ich höre Herzen. Du musst nicht nach Mir laut schreien, damit Ich komme. Du musst wegen Mir nicht mit deinen Armen winken, damit man dich sieht. Du hast nicht hin und her zu tanzen. Du hast keine Schwüre zu machen. Erstrebe Mich. Bedenke Mich. Lasse dein Gewahrsein auf Mich fallen. Ich komme für Jene nicht rascher, die sich für Mich anstrengen.
Du hast nicht zu leiden, um Mich dazu zu bringen, zu erscheinen. All dein Leiden dient keinem anderen Zweck, als deine Aufmerksamkeit auf Mich zu ziehen, dennoch brauchst du deswegen kein Leiden. Habe schlicht leicht die Absicht, dass Ich komme und dass du Mich grüßt.
Vielleicht fährst du mit deinem Auto daher, und plötzlich entschwindet der Zugriff, den die relative Welt auf dich hat. Womöglich erachtest du das als einen Verlust, für so eine Art Leiden ganz besonderer Art, da plötzlich all das, was dir von großer Wichtigkeit war, nicht mehr wichtig ist. Du kannst Mich nicht vor Mir halten und dein altes Zutrauen zu anderen Gedanken behalten.
So zum Beispiel kannst du nicht Mich und deine süßen Erinnerungen in deiner Sicht haben. Was die Dinge vor deiner Sichtung von Mir bedeuteten, bedeuten sie nicht mehr länger. Im Vergleich zu Mir wird alles Sonstige schal. Das stellt keine Bedingung dar, die du deiner Entwicklung auferlegst. Das ist etwas Natürliches. Sobald Ich deine Aufmerksamkeit packe, liegt deine Aufmerksamkeit auf einer größeren Realität, als du es gewohnt warst.
Ich spreche über ausgeprägtes Erfahren von Mir, nicht schier über Gedanken an Mich. Ich spreche darüber, wenn du siehst, dass es nichts anderes als Mich gibt, wenn du nicht mit deinem Geist siehst, sondern wirklich erfährst. Sobald du das tust, fühlt sich das vielleicht so an, als würdest du in eine Spalte fallen. Wisse, du senkst dich in eine umfassendere Realität. Die größere Realität wird dein altes Gewahrsein ersetzen. Das Alte und das Neue kannst du nicht festhalten. Das Alte macht dem Neuen Platz. Beides kannst du nicht haben.
Im eigentlichen kannst du dich nicht auf Meine Ankunft vorbereiten. Vielleicht komme Ich nicht durch die Tür herein, die du zurecht gemacht hast. Vielleicht findest du Mich in deiner Stube sitzen. Vielleicht findest du, Ich kam durch ein Fenster herein, um dessen Besitz du nicht wusstest. Vielleicht findest du Mich, wie Ich über deine Schultern spähe. Der Punkt ist: Du findest Mich nicht. Ich finde dich. Ich kündige Mich Selbst an.
Ich tippe dir auf die Schulter.
Womöglich erscheine Ich am allerletzten Ort, an dem du Mich erwartest.
Womöglich schleiche Ich Mich hinein.
Womöglich komme Ich wie ein Erdrutsch herein.
Womöglich komme Ich durch die Hintertür.
Alles, worauf du zählen kannst, ist, dass Ich erscheinen werde.
Du weißt nicht wann oder wo oder wie.
Das liegt nicht in deiner Kontrolle.
Indes bin Ich das Einzige, das du erwarten kannst.
Du kannst erwarten, dass Ich dein Leben betrete. Du kannst erwarten, dass Ich aufkreuze. Du kannst erwarten, dass du Meinen Tritt hörst. Du kannst erwarten, neue Realitäten zu betreten. Du kannst erwarten, Ich werde dich irgendwohin nehmen. Ich werde dich nicht dort belassen, wo du bist.
Vielleicht fühlst du dich nach oben gerichtet. Vielleicht irregemacht. Vielleicht weißt du nicht, was du erfährst, aber du wirst erkennen, dass etwas passiert ist oder passiert, gar auch dann, wenn Ich dich überrumple.
Habe keine Angst, in die Tiefe des Ozeans einzutauchen. Du wirst dich hoch erheben. Du wirst in die Sonne springen. Du wirst die Sterne fangen. Du wirst neue Galaxien betreten. Du wirst Himmelwärts getrieben werden.
Du hast eine Bestimmung, und die ist bei Mir.
Du gehst auf Mich zu. Oder du rennst auf Mich zu. Oder du rennst von Mir weg. Gleich, du wirst dich umdrehen und Mich finden, oder in Mich hinein rennen. Ich mache dich geltend.
HEAVENLETTER #368 – 28.10.2001
Du bist ein frei-beherztes Seinswesen
Gott redete …
Zuweilen stößt du dir den Kopf an einer Steinmauer auf, und dann sagst du, es gebe für dich Hindernisse.
Sieh alles auf der Erde, das dir unterwegs unterkommt, als ein Segen. Das ist kein unverbesserlicher Optimismus. Das ist Realität. In allem, was niedergeht, gibt es Glück, bei dem man feste zuzulangen vermag.
Das Ende der einen Realität ist der Beginn der anderen. Zuendegehen scheint euch wie Tod zu sein. Etwas ist vorüber. Jemand, den ihr liebtet, liebt euch nicht mehr länger, oder, dass er oder sie das nie tat, wird klar, und du fühlst dich zerschmettert.
Jetzt freilich bist du für Größeres zugänglich.
Sofern hinter dir die Türen nicht geschlossen worden wären, wo wärest du jetzt?
Sofern du jetzt am rechten Platz bist, und Ich sage, das bist du, dann hat dich jede geschlossene Tür nach vornehin gewiesen.
Du wurdest in die Welt hinein ausgesandt. Du wurdest aus dem Nest geschubst, damit du fliegen kannst.
Es war bloß deine Idee, die besagte, etwas hätte so zu bleiben, wie es war. Du dachtest, dein Wohl-Sein hänge davon ab. Es war bloß dein Gedanke, der von einem bestimmten Szenario abhing. Es gibt kein Szenario, von dem du abhängst, ausgenommen in deinem Geist. Du hältst dich aus überhaupt keinem Beweggrund fest.
Kette dich nicht selbst an Gedanken, und kette keine Gedanken an dich.
Du bist ein freies beherztes Seinswesen. Du bist Mein freies beherztes Seinswesen.
Du bist kein gehalftertes Pferd. Du bist ein Einhorn.
Du sagst, du möchtest Freiheit, zur selben Zeit, während du dich vor ihr ängstigst. Lasst uns dem ins Auge sehen: Du liebst deine Grenzen. Du hältst sogar an jenen fest, die du nicht magst, deswegen musst du die Sicherheit mögen, die sie allem Anschein nach bieten.
Was bedeutet das, dass du ein freies beherztes Menschenseinswesen bist? Es bedeutet, du hast Wahlen zu treffen. Es bedeutet, du hast mehr Bewegung als Trägheit inne. Das bedeutet, du bist ein Teil der Welt. Aber du bist nicht der Ergebene der Welt. Du bist in der Welt ein Partner, nicht ein Märtyrer unter ihr. Gib deine Freiheit nicht so leicht weg. Sie ist dein Geburtsrecht.
Es existiert eine Neigung, Freiheit als den dunklen Wald zu sehen. Es existiert eine Neigung, Pferche als Sicherheit zu sehen. Aber in den Grenzen rund um dich gibt es keine Sicherheit. Es gibt Begrenzungen, und Begrenzungen halten dich nicht sicher. Sie halten dich begrenzt. Du, der du in deiner Natur unbegrenzt bist, beanspruchst Raum, der umfassender ist, als ihn Zäune zulassen.
Niemand anderes als du selbst schneidet deine Flügel ab, denn du hast Angst vor dem Fliegen.
Du hast Angst, von dem Boden abzuheben, was das gleiche ist, als würde man sagen, die Gruppe zu verlassen, was immer auch die Gruppe darstellt. Aber du bist im Leben ein freier Beweger. Du tanzt. Du bist nicht immobil. Du hast nicht den gleichen Tanz zu tanzen, und du hast nicht am gleichen Ort stehen zu bleiben, wo du gestern standst.
Du bist nicht an irgendeinem einzigen Ort auf einer einzelnen Ebene festgeklebt. Du bist nirgendwo festgemacht, ausgenommen durch dein So-Sagen. Du bist ein multi-dimensionales Seinswesen.
Ich gab die Welt für alle frei. Ich gab sie dir. Ich gab dich nicht ihr, damit du dich einebnen kannst. Ich gab dich ihr, damit du hochsegeln kannst. Die Welt ist dein Abhebe-Ort, aber nicht die Erstreckung von dir.
Du bist ein Ausdehner der Welt. Die Welt gehört dir zu, du gehörst nicht ihr zu. Das meint, du bist umfassender als die Welt. Du bist weitaus weiter. Die Welt ist ein Tanzboden, du indes bist der Tänzer, und du bist nicht an den Boden geleimt. Du bist ein freier Agent. Du bist alleine Mir zur Betrachtung gegeben, und das ist etwas Liebenswertes, da ich dir alle Freiheit gab, um dich in die Höhe zu heben.
Du bist der Porträtist Meines Antlitzes auf Erden. Die Erde porträtiert Mich dir nicht. Die Erde ist eine mindere Welt als das, wozu du befähigt bist. Wisse einfach, dass du nicht durch sie in Besitz genommen bist. Du bist nicht auf ihre Fakten beschränkt, und ihre Fakten haben mit den Dimensionen von dir nichts zu tun. Du übersteigst die Dimensionen der Erde.
HEAVENLETTER #369 – 29.10.2001
Sofern du keine Erwartungen hättest …
Gott redete …
Du sehnst dich danach, dass das Leben leicht ist. Ich sage dir, das ist es.
Du empfindest, das Leben sei schwer, wenn du erwartest, die Dinge hätten so und so zu sein, und sofern sie deiner Erwartung nicht nachkommen. Hättest du keine Erwartung, so wärest du nicht entrüstet, und du würdest dich nicht so vielem entgegenstellen. Du denkst, das Leben setze sich dir entgegen, aber es bist du, die sich ihm entgegen stellt.
Lasse los, lasse los. Du bist bemüht, das Leben zu sehr mit deinen Gedanken zu dirigieren. Du denkst, du seist ein Hebelarm, der das Leben hochstemmt. Du denkst, dass es das Leben, sofern du dies und das tust, so und so machen sollte.
Du schacherst mit dem Leben. Du stellst Bedingungen.
Stelle keine Bedingungen. Deine Bedingungen blockieren das Gute, auf das du so sehr wartest.
Gehe mit dem Leben.
Schimpfe nicht auf den Regen oder die Sonne, nicht auf den Schnee oder den Wind. Begegne ihnen und komme ihnen nach. Akzeptiere ihre Gegenwart in deinem Leben. Sie sind Vorübergehende. Sie sind Szenerie. Du kontrollierst die Kulisse nicht, und sie hat es nicht nötig, dich zu kontrollieren. Sie kontrolliert dich, während du gegen sie kämpfst. Wenn du dich widersetzt, kämpfst du. Du hast es der Szenerie eingeräumt, dass sie dir ansagt, was zu tun ist.
Das ist nicht das gleiche, als würde man sagen, du seist vom Wind hin und her geworfen. Das besagt nicht, du seist ein Strohhalm, der mal hier- mal dorthin geweht wird. Das besagt nicht, dass du vorzugeben hast, der Wind sei nicht da. Das besagt: Der Wind ist nicht der Bestimmer von dir, und du nicht der Bestimmer von ihm.
Du beurteilst den Wind. Du sagst, er sei etwas Schlechtes. Solange sich das Leben dir nicht laut deiner Geisteshaltung präsentiert, denkst du, etwas Falsches sei passiert. Nichts Falsches passierte. Du hast einfach nicht deinen Weg genommen. Was geschieht, geschieht. Was du daraus machst, ist das, was du daraus machst.
Solange die Dinge nicht so laufen, wie du es möchtest, ist das alles, was passierte. Das Leben hat nicht so zu gehen, wie du es möchtest. Es mag sein, es weiß es besser als du.
Das Leben verschwört sich nicht gegen dich, obschon es dich ganz bestimmt belohnt.
Veranschlage das Leben nicht so sehr. Scheue die Worte gut und schlecht.
Wenn du eine Schachtel öffnest, kannst du den Inhalt nicht kontrollieren. Alles, was du tun kannst, ist die Schachtel öffnen. Ist der Inhalt nicht so, wie du es wolltest, so hast du dich darüber nicht zu grämen oder dagegen Sturm zu laufen. Die Schachtel wird nur in dem Maße, wie du sagst, sie sei es, zu einem Hindernis oder zu einer Bestrafung.
Du wolltest eine kurze Freitreppe haben. Stattdessen ist sie länger, als du dachtest. Würdest du die Treppe treten, weil sie die Anzahl von Stufen hat, die sie hat? Solltest du herumtrödeln? Oder solltest du hochsteigen und einen Wendepunkt erreichen?
Vielleicht wolltest du auf einer Rolltreppe fahren. Vielleicht geht dir aber auch die Rolltreppe zu langsam.
Oder du nimmst einen Aufzug. Doch auch dann, während du in den Aufzug einsteigst, fährt er dir womöglich nicht zügig genug.
Geduld ist nicht Toleranz. Geduld weiß darum, dass du rasch genug vorankommst. Geduld weiß darum, dass du um dasjenige herumgehen kannst, was dir im Wege steht. Geduld weiß darum, dass du voranschreitest.
Deine Entrüstung besagt, dass deine Sicht auf das Leben eine Überholung benötigt, da dir die Sicht eine Falle gestellt hat. Du hast beschieden, dass das Leben schwer ist oder dass es dich im Stich lässt. Du bist der Verflucher deines Lebens. Es beugt sich nicht laut deines Geheißes, aber du kannst es nicht auf seine Knie peitschen. Du bist der Meister deiner selbst, indes nicht der des Lebens.
Was schaust du dir an? Schaue auf den Fortschritt, und du spürst ihn. Es ist nicht schwerer, zufrieden zu sein, als unzufrieden zu sein. Das ist schier eine andere Weise, sich die Dinge anzusehen.
Fälle den Entscheid, dass das Leben leicht ist. So lautet für dich die Prämisse, mit der du weitergehst.
HEAVENLETTER #370 – 30.10.2001
Glaube deinen Glaubensvorstellungen nicht so sehr
Gott redete …
Wenn du sagst, das eine oder andere habe so oder so zu sein, dann zwingst du auf. Sollte ist ein Verurteilen, das kein Argumentieren zulässt. Woher kommt sollte? Es kommt von vergangenen Glaubensüberzeugungen. Glaubensüberzeugungen sind Meinungen, gewöhnlich starke Meinungen. Weil du glaubst, macht es das nicht zu diesem und jenem. Dein Glaube hat mit dem nichts zu tun. Zuweilen ist dein Glaube an deine Glaubensüberzeugungen wie die Geschichte, wo jemand die Füße abschneidet, um ins Bett zu passen.
Du kannst an etwas glauben, was du so gerne möchtest, aber das macht es nicht dazu. Ich existiere, aber Ich existiere nicht, da du an Mich glaubst. Ich existiere, da Ich existiere.
Die Welt dachte, die Erde sei flach, diese Glaubensvorstellung änderte allerdings die Krümmung der Erde nicht.
Versuche nicht, die Welt dazu zu machen, dass sie deinen Glaubensvorstellungen gleichkommt. Das stellt einen Anlauf zur letztlichen Kontrolle dar.
Eine auferlegte Glaubensüberzeugung ist eine Beurteilung. Eine Beurteilung ist eine Streiterei. Sie ist eine Aberkennung. Sie versucht, das zu tilgen, was bereits erfolgt ist. Zu tilgen bemüht sein besagt, es sei ein Fehler gewesen. Vielleicht verlief es nicht nach deinen Wünschen, aber du kennst nicht genug vom Leben, um zu äußern, es sei ein Fehler gewesen.
Etliche so genannte Fehler waren enorme Segnungen. Viel Gutes kann dem entkommen, was ihr Fehler nennt. Ist nicht jeder Anlauf, der nicht das erzielt, was er eures Erachtens sollte – ist jener nicht ein Schritt?
Seid bei euren starken Meinungen auf der Hut. Wieso muss eine Meinung stark sein? Wieso muss sie eine Überzeugung oder eine lange beibehaltene Glaubensvorstellung darstellen? Wieso müssen eure Gedanken wie Auktionshämmer sein, die schwer herunter schlagen?
Wieso muss euer ausgebrachter Toast dauernd aufgepuffert sein?
Wieso müssen all eure Glaubensüberzeugungen derart sein? Was, stellt ihr euch vor, steht auf dem Spiel?
Glaubensüberzeugungen kommen aus der Vergangenheit. Sie sind ein Festhalten aus der Vergangenheit her. Glaubensüberzeugungen sind nicht unantastbar. Sie sind nicht bloß Eine-Sache.
Offenheit entkommt der Gegenwart.
Lasse heute herein, was hereinkommt. Du musst es nicht alles kaufen, aber du kannst es in Betracht nehmen. Gehst du auf einen Marktplatz, so verdammst du nicht jene Artikel, die du nicht kaufen möchtest. Du kaufst jene, die dir Hand und Fuß ergeben.
Lasse Mich indes Folgendes sagen: Es existiert kein Glauben, den du benötigst. Glaubensvorstellungen sind nicht etwas, was du benötigst.
Gewahrsein ist dasjenige, was du nötig hast. Gewahrsein ist, was Ich dir gegeben habe. Ich gebe dir keine Glaubensvorstellungen. Wenn etwas wahr ist, benötigt es keinen Glauben daran. Wenn etwas nicht wahr ist, macht es aller Glaube in der Welt nicht wahr. Glaubensüberzeugungen sind allgemein beibehaltene Welt-Gedanken. Glaubensüberzeugungen sind, danach sieht es durchaus aus, nicht verlässlich.
Auf die Wahrheit indes kann man sich verlassen. Die Wahrheit öffnet sich selbst. Sie ist kein verschlossenes Buch. Wahrheit, ungleich den Glaubensüberzeugungen, reicht nicht nur so und so weit. Die Wahrheit läuft in alle Enden der Erde. Was wahr ist, ist überall wahr.
Bringt Fakten nicht mit wahr durcheinander. Was ihr Fakten nennt, sind Stücke. Wahrheit ist immerzu ganz.
Glaubensvorstellungen sind Namen für bestimmte Ideen, so, wie du einen bestimmten Zeitraum als gestern oder als Mittwoch bezeichnest. Das ist ein Name. Er ist nicht unantastbar. In einem anderen Land hat der gleiche Bezugsrahmen einen anderen Namen. Jene Namen haben aber einen universalen Zweck. Niemand glaubt, dass der Name das Fragment an illusorischer Zeit herstellte.
Verfestigte Konzepte werden zu Glaubensüberzeugungen. Glaube nicht so sehr an Glaubensüberzeugungen.
Andere zu deinen Glaubensüberzeugungen bringen – was erreicht das? Bestätigt das, dass du recht hast? Die Meinung eines Anderen polstert die deinigen aus?
Jesus schaute nicht nach Auspolsterung. Und er versuchte nicht, die Menschen dazu zu bringen, zu glauben. Er versuchte, zu enthüllen. Er sagte: „Hier ist Gott.“ Er sagte: „Kommt aus der Dunkelheit heraus, und seht, was direkt vor euch liegt.“
Sobald du einmal gesehen hast, hast du gesehen. Was du gesehen hast, kann nicht umgedreht werden. Vielleicht siehst du es heute nicht, aber du hast es gesehen. Kannst du vorgeben, du habest es nicht gesehen? Und dennoch hast du das getan. Du hast deine eigene Sicht vorgetäuscht, sie sei nicht da, und hast sie untergetaucht.
Die Wahrheit und die Schönheit der Wahrheit sehen – das mag bereits wie eine Umwälzung sein. Wahrheit indes ist nicht: davon nicht gehört. Von ihr wurde gehört, und sie wurde gesehen. Du hast sie gesehen.
Schaue dich nach Gewahrsein um, und nicht nach erhärteten Glaubensüberzeugungen.
HEAVENLETTER #371 – 31.10.2001
Wohin immer du gehst
Gott redete …
Wenn die Dinge an ihren Ort fallen, hast du sie gelassen. Du hast ihre Ankunft nicht gehindert. Du hast nichts erzwungen. Du hast stattgegeben. Du bist aus dem Weg gegangen. Du hast aufgehört, dich einzumischen. Du hast los gelassen.
Das bedeutet nicht, du hast nichts getan, aber es bedeutet, du hast dich nicht an einer einzigen Straße festgemacht. Du hast Manna vom Himmel fallen lassen, auf welche Weise es auch fallen wollte.
Du kannst es nicht bewerkstelligen. Du kannst es nicht ordern. Du kannst es schier in Empfang nehmen.
Dankbarkeit ist Wissen, dass du in Empfang genommen hast. Sie ist Anerkenntnis der Erstaunlichkeit des Universums. Hier befindest du dich auf einem einzigen kleinen Fleck der Erde, und Größe fällt auf dich. Sie fand ihre Markierung. Unter all der Geographie in der Welt, unter all den Mannigfaltigkeiten fand dich ein Geschenk und fiel dir zu Füßen, und du hobst es auf.
Du hebst Segnungen auf. Du bist auf der Erde, um Segnungen aufzuheben, wohin sie fallen. Wo immer du gehst, du wirst Segnungen finden, die vor dir ausgestreut wurden.
Die aktuelle Manifestation der Segnung ist etwas Kleines. Die Segnung wurde ausgegeben, lange bevor sie sich manifestierte. Sie kam lange an, bevor du es wusstest. Du hattest sie im Schreiben gesehen, indes war die Botschaft bereits früher abgesandt worden. Aber du hast sie nicht in Empfang genommen, bis du sie sahst.
Ein Rezeptor Meiner Segnungen sein, das ist etwas Schönes. Das dient Mir aufs Beste. Wir alle haben es gerne, vernommen zu werden. Und Meine Botschaften erreichen deine Ohren. Sie erreichen dein Herz. Ich werde gehört. Ich werde bezeugt.
Ich überreiche dir eine Lochstreifen-Parade an Botschaften.
Und du bist eine Meiner Botschaften. Meine Botschaft erreicht Meine Botschaft. Ich sandte dich in die Welt hinaus, um Meine Botschaften in Empfang zu nehmen. Sie sind dort in Überfülle.
So wie im Herbst Blätter fallen, tun es Meine Botschaften.
Du wusstest nicht, dass es so viele gab.
Wie im Winter Schnee fällt, so machen das Meine Botschaften.
Wie die Sonne scheint, so machen das Meine Botschaften.
Es gibt eine Überfülle Meiner Segnungen. Sie werden zugeliefert. Nimmst du sie an?
Was mehr soll Ich euch geben? Was mehr möchtet ihr? Denkt ihr, ihr habt etwas noch nicht empfangen?
Besser, an die Wohltaten denken, die über euch herabgegossen werden. Haltet dann eure Hände aus. Es gibt mehr, was noch kommt. Schaut hoch, und ihr werdet es sehen, wie es zu euch unterwegs ist. Ihr werdet einen Angriff von Segnungen erleben. Ihr habt ihn bereits. Ihr werdet mehr davon haben.
Ihr seid die Entscheider darüber, wie viele Segnungen ihr erhaltet. Ihr seid der Entscheider darüber, wie sehr ihr gesegnet seid. Die Segnungen sind bereits überreicht. Ihr seid der Entscheider über eure Entgegennahme.
Eine der großen Segnungen, die Ich euch gegeben habe, ist das Gewahrsein. Sie ist wohl die größte Segnung unter allen. Ohne euer Gewahrsein – wohin wird all die Liebe in der Welt ausgeteilt? Seht euer Gewahrsein als die Belebung Unserer Verbundenheit. Euer Gewahrsein anerkennt die Strömung. Euer Gewahrsein startet sie nicht, aber jene ist nicht von Nutzen, bis ihr Gewahrsein habt.
Gewahrsein ist kein Trick des Geistes. Sie ist eine Fertigkeit des Herzens. In Empfang Nehmen und Dankbarkeit sind das gleiche. Bevor ihr nicht fühlt, wie euer Herz gefüllt ist, habt ihr nicht in Empfang genommen. Es mag sein, ihr habt einen kurzen Blick hin geworfen. Es mag sein, ihr habt davon Kenntnis genommen, aber ihr habt noch nicht in Empfang genommen, bevor euer Herz nicht bei den Segnungen, die über euch beschert werden, überquillt. Was eine Hand in Empfang nimmt, das ist nichts. Was ein Herz in Empfang nimmt, ist alles.
Es bereitet Mir großes Gefallen, euch Reichtümer zu spenden. Größer indes ist Mein Gefallen an eurer Entgegennahme von ihnen. Euer Gefallen ist Meine Entgegennahme. Lasst euer Herz gefüllt werden, und alles ist im Himmel und auf der Erde gut.
HEAVENLETTER #372 – 1.11.2001
Tänzer am Königshof
Gott redete …
Enttäuschungen treten auf, weil dein Leben, so wie du es in deinem Geist siehst, in eine einzelne Richtung verläuft; und dann springt die Richtung um, und du stehst mit offenem Mund da, fassungslos, dass sich eine Richtung änderte, so, als hättest du geglaubt, dass die Richtung im Leben fortgeführt werden müsste, wie sie vor einem Augenblick oder einen Tag oder ein Jahr zuvor begann oder von neuem begonnen wurde. Das laufende Leben ist Bewegung, und Bewegungen bewegen sich, und Richtungen ändern sich.
Du empfindest, jemand oder etwas habe dich im Stich gelassen, aber nichts war passiert, ausgenommen, dass eine Richtung geändert wurde. Du zähltest auf eine Sache, und nun kannst du auf sie nicht mehr länger zählen.
Fühle dich nicht angeschlagen, weil Schritte unternommen werden. Du möchtest in Wirklichkeit nicht auf der Stelle marschieren.
Lasse dich mit Freude an dem Ort nieder, an dem du dich jetzt befindest.
Enttäuscht sein ist ein Anlauf, das Leben zurückzuhalten. Du weißt es besser, als dass du versuchtest, das Leben zu kontrollieren, und dennoch ist es ebendas, was du tust.
Anstatt Energie zu verschwenden, indem du versuchst zu kontrollieren, akzeptiere mit Freude die Kehren und Wenden des Lebens. Das ist bloß eine Story, oder etwa nicht?, wie das Leben sich bewegt. Du vermagst heute nicht vorauszusagen, und du vermagst gestern nicht wiederherzurichten. Bewege dich mit dem Leben rasch hin und her. Es hat sich nicht derart auszuspielen, wie es das deines Erachtens tun sollte.
Für das Leben ist es nichts Schreckliches, herumzuhüpfen und sich in einer Weise zu bewegen, wie du es nicht vorhergesagt hast.
Es ist so, wie wenn du zu einem Hinterhofverkauf gehst, und du siehst etwas, was du möchtest, aber ein Anderer kauft es vor dir. Du behältst diesen Gegenstand nicht in deinem Sinn und betrauerst nicht seinen Verlust. Du sahst ihn. Du hast dich an ihm erfreut. Und nun ging er woanders hin. Nichts hing davon ab, ob du ihn besaßt. Nun bewegt er sich aus deiner Sicht heraus, und nun lässt du ihn aus deinem Geist los.
Und jetzt sagt jemand, der gestern ja sagte, heute nein, und worin besteht da der Unterschied. Wovon hängt dein Leben ab? Ganz bestimmt nicht von den Hinein und Heraus. Ganz bestimmt nicht davon, was ein Anderer beschließt oder nicht beschließt. Das Leben ist mehr als eine Skizze, die es an einem spezifischen Tag anfertigt.
Es gibt etwas in dir, das möchte, dass das Leben ein fertiggestelltes Produkt, eine stationäre Sache ist. Du möchtest nicht, dass es sich hin und her bewegt oder ins Rutschen kommt. Aber Sich Bewegen und Abgleiten sind die Natur des relativen Lebens, und, sofern du denkst, das Leben müsse rechtzeitig und vor Ort behoben werden, wirst du fortan des Öfteren enttäuscht werden.
Nichts hat so zu bleiben, wie es ist.
Andere Menschen werden ihren Sinn ändern. Es ist die Natur des Geistes, sich zu ändern. Er bewegt sich rasch. Ausgenommen, du möchtest, dass sich andere Menschen in deinem Gleichschritt, und sich nicht in dem ihren bewegen.
Du möchtest der Aufrufer beim Squaredance sein. Jedoch lernst du immer und immer wieder, dass jeder tanzt, wie er möchte.
Sieh dem Wirbeln zu, wie es hin und her und rundherum geht, und tanze, unterdessen du zusiehst, deinen Tanz. Für jeden gibt es auf der Tanzfläche Raum, um sich zu bewegen, wie er oder sie möchte, und die Schritte eines Anderen müssen die deinen nicht so sehr beeinträchtigen.
Heute geht jemand auf dich zu, und morgen wirbelt er oder sie fort. Was von großer Wichtigkeit ist wirklich passiert? Bist du nicht immer noch du? Bist du nicht immer noch ein Tänzer am Königshof? Bist du nicht immer noch Meine Geliebte, Mein Geliebter?
Du dachtest, du würdest einen Walzer tanzen, indes stellte es sich stattdessen als ein Tango heraus. Du dachtest, jemand tanze diesen Tanz mit dir zusammen. Du hattest ihn oder sie in deiner Karte notiert, aber stattdessen treffen sie die Wahl, einmal auszusetzen oder es mit einem anderen Partner zu wagen. Was hat sich geändert? Was ist von Belang? Sind deine Arme tatsächlich leer?
Du hattest eine bestimmte Botschaft erwartet, die dir heute zugeliefert würde. Stattdessen kam eine andere an. Sei für die Botschaften offen, die ankommen. Sieh, was sie sagen. Es mag sein, heute empfängst du in einem anderen Gewand eine Antwort auf deine Gebete, als du dachtest. Solltest du dagegen Einwände erheben?
HEAVENLETTER #373 – 2.11.2001
Mehr als der Rahmen
Gott redete …
Du entschuldigst dich für deinen Körper. Du schämst dich für ihn. Du änderst alles an ihm, was du kannst. Wie du dich bei dem Körper fühlst, zeigt eine Menge an, wie du dich beim Leben fühlst.
Obschon dein Körper in Wirklichkeit nicht du ist, spürst du nichtsdestotrotz seine Beschränkungen. Du bewegst dich in ihm. Er geht mit dir. Du gehst mit ihm. Du fühlst dich in ihm gefangen. Zur selben Zeit wie du ihn verabscheust, bewunderst du ihn.
Öfters ist es nur dein Körper, der gesehen wird, und öfters ist das alles, was du in Anderen siehst. Wie gemindert fühlst du dich doch, wenn das der Fall ist! Du fühlst dich entwertet, da das die Unwahrheit ist. Der Körper hat mit der Größe von dir nichts zu tun.
Auch dann, wenn du stirbst, fühlst du dich verlegen, deinen Körper da liegen zu lassen, so, als würdest du etwas irgendwohin fortwerfen. Im Menschlichen Herzen existiert ein solches Sehnen, körperlos zu sein. Ich spreche nicht vom Sehnen zu sterben, sondern vom Sehnen, durch eine physische Form unbehindert zu sein. Du erkennst Dichtigkeit, sobald du ihn erblickst.
Das Licht, das wahrhaft du ist, hat dich in einen Körper hinein geformt. Der Körper wird leicht erblickt, das Licht freilich wird nicht immer gesehen.
Dein Körper gerät in den Weg. Er ermattet. Er wird hungrig. Ihm muss Beachtung geschenkt werden. Eine Menge Arbeit läuft in den Unterhalt der Menschenform.
Das ist die Menschliche Gegebenheit. Ihr habt Körper. Ihr seid die Schildkröte, die ihren Panzer bei sich trägt.
Und dennoch hast du diese Existenz ausgewählt.
Und du trägst deinen Zweck aus. Der Körper allerdings ist nicht dein Zweck.
Ertüchtige deinen Körper. Ernähre ihn gut. Schäme dich seiner nicht. Sei nicht auf ihn stolz. Lasse nicht zu, dass er dich von großen Dingen abhält. Du musst wissen, dass du weit über deine Menschliche Form hinaus reichst, dass der Körper eine Illusion ist, und dass er für dein Gebaren nebensächlich ist.
Das Physische ist schier physisch.
Es ist Licht, Licht in Form gebracht. Es ist Licht, in kontrahierter Form. Es ist Licht, als hätte es eine physische Form.
Und gleichwohl seid ihr nicht dafür bestimmt, das Physische zu haben.
Seht es als euer Beförderungsmittel an. Als euren Kulissenwagen. Es wird sich abnutzen. Das ist recht so. Es ist nicht wesentlich. Nicht mehr, als du den Pfad, auf dem du gehst, einzuhalten hast, hast du diese körperliche Form zu behalten. Sie ist schier ein Schatten von dir. Sie ist etwas, was du eine Weile lang benutzt und dann beiseite legst.
Sie ist aufs Bedeutsamste für dich, und indes von überhaupt keiner Bedeutung. Sie ist ein Vehikel. Derjenige, der in ihm fährt, ist von Bedeutung.
Der Menschliche Körper ist eine Erfindung. Er ist etwas Konventionelles, Übereingekommenes. Der Erfinder freilich ist von mehr Belang als das, was erfunden wurde. Der Gebrauch der Erfindung hat mehr Bedeutung. Es liegt ein großer Zweck in eurem Seien auf der Erde in einem Menschlichen Körper. Habt eine gute Reise.
Wenn ihr im Sinn tragt, dass eure Existenz wahrhaft im Licht ist, erhebt ihr euch zu größeren Höhen. Euer Schritt ist leichter. Ihr fangt an, den Umfang von euch zu begrüßen. Sobald ihr euch gewahr seid, dass ihr mehr seid als der Rahmen, in dem ihr gegenwärtig beherbergt seid, umfasst ihr das Universum. Euer Kopf und euer Herz erkennen den Umfang des Universums und reichen zu ihm hin. Ihr langt überallhin.
Das Universum wird euer Zuhause. Ihr seid den Galaxien kein Fremder. Ihr habt jeden Stern gesegnet. Ihr habt jeden Punkt des Universums angefasst. Ihr habt das Gesamte der Schöpfung umkreist und seid in der einen Form eures Körpers, der bei einem bestimmen Namen gerufen wird, niedergegangen. Aber euer Name seid ihr nicht. Ihr habt einen größeren Namen als denjenigen, unter dem ihr lauft. Ich flüsterte euch euren Namen vor langer Zeit zu, und ihr habt geantwortet.
HEAVENLETTER #374 – 3.11.2001
Die Gedanken Anderer
Gott redete …
Dankbarkeit schwillt in deinem Herzen. Weniger als Dankbarkeit zehrt es aus. Teile jedoch nicht so viel Dankbarkeit an Andere aus, da dich das in die Position versetzt, dass dir geschuldet wird. Dankbarkeit geht an Mich. Es ist gut, sich dessen zu besinnen, weil es dich neutral hält.
Du schuldest niemandem etwas. Es ist gut, von dem Denken abzulassen, dass du etwas schuldest. Du bist niemandem gegenüber verpflichtet. Sobald du über diesen Gedanken hinausgehst, wirst du nicht länger empfinden, ein Anderer sei dir gegenüber verpflichtet. Sobald du diesen einen Gedanken des Schuldens einholst, wirst du dich fortan nicht mehr in Dienerschaft befinden, und Einzelne werden nicht mehr länger Macht über dich ausüben. Deren Ego wird dich nicht mehr beeinflussen.
Du denkst etwa, niemand übe Macht über dich aus, aber du erteilst Anderen fortlaufend Macht. Die Macht und die Herrlichkeit sind Mein. Du verherrlichst allerdings Andere. Du denkst, sie hätten etwas mit dir zu tun. Du denkst, sie hätten die Macht, dir dich selbst zuzuteilen. Du übergibst ihnen die Autorität, dir Wert zuzuziehen oder sie wegzunehmen. Du denkst, sie seien ein Schneider, der dir einen Anzug anpasst, und, sie hätten die Autorität, an dir Maß zu nehmen.
Gib nicht so viel von dir selbst fort. Du täuschst dich selbst, da du dich selbst für nichts weiterreichst.
Du gehörst niemandem zu, außer Mir. Ich habe das Sagen über dich, niemand sonst. Ordne nicht Anderen bei, was sie nicht haben.
All die Hinsicht, die du auf Meinungen Anderer einnimmst, gib Mir. Du hast andere Menschen zu deinen Idolen gemacht. Das muss so sein, anderenfalls wärst du nicht so sehr durch deren Gedanken mitgenommen. Nichts, was dich anbelangt, hängt von ihren Gedanken ab. Ihre Gedanken sind bedeutungslos. Ihre negativen Gedanken hinterlassen dir nicht mehr als ihre positiven. Ihre Gedanken haben mit dir nichts zu tun. Ihre Gedanken sind ihre Gedanken, das ist alles, aber Meine Kinder sind geneigt, die Gedanken Anderer als sakrosankt anzusehen. Ihr lasst die Gedanken Anderer euch verstärken oder etwas von euch wegnehmen, dass ihr mehr oder dass ihr weniger seid, abhängig davon, wie euch jemand in dem Moment sieht.
Das aber ist Beurteilung deiner selbst als jemanden, der wenig eigenen Verdienst hat, und das ist weit von der Wahrheit von dir entfernt.
Und, im selben Zuge, auf diese Weise beurteilst du Andere. Wann immer du beurteilst, schaust du durch die Augen der Welt und nicht durch die Meinen. Besser, du schaust durch Meine Augen, als durch die Augen der Welt.
Verzweiflung stammt daher, dass du dich durch die abgestumpften Augen der Welt schaust. Du musst das von jetzt ab wissen.
Habe originale Gedanken. Habe Gedanken in Freiheit. Befreie dich selbst von den Gedanken Anderer. Befreie dich selbst von den deinen. Du wiederkäust und wiederkäust deine Gedanken. Sie sind alt.
Es gibt eine Ausdrucksweise: „Wer setzte dir das in den Kopf?“
Das ist eine weise Formulierung. Jemand setzte dir nutzlose Gedanken in deinen Kopf, und das war nicht Ich.
Woher kommen deine Gedanken? Wer verbrachte sie dorthin? Wo hast du sie zuvor gehört? Wer sagt sie? Ich frage dich jetzt: Wer setzte jene Gedanken in deinen Kopf?
Öfters ahmt ihr nach, was jemand vor langer Zeit in einem gewissen Zeitraum äußerte. Deren Gedanken waren dazumal irrelevant, und sie sind es jetzt, und dennoch hältst du an ihnen fest. Löse dich nun von den Gedanken Anderer und von der Herrschaft, die sie über dich innehalten. Und löse Andere gleichfalls von deinen Gedanken an sie.
Beiläufige Gedanken sind beiläufige Gedanken. Sie sind für dein Leben nicht bedeutsam. Sie sind kein wahres Gold. Du weißt, wie Gold dich fühlen lässt. Sobald du weniger als Gold fühlst, hast du eine Nachahmung akzeptiert. Weniger als die Wahrheit ist dir nicht dienlich. Erkenne jetzt die Wahrheit von dir, und tritt die minderen Gedanken ab, die du von der auf Imitation angelegten Welt übernommen hast.
Dein Leben soll nicht daran gemessen werden, wie die Welt auf dich reagiert. Dein Leben ist nicht von den Bemessungen von dir aufseiten Anderer abhängig. Gleichfalls soll dein Leben nicht schier in Erwiderung auf die Einschätzungen Anderer verbracht werden. Wie viel deines Lebens war eine Erwiderung auf eine Bemessung, die dir angelegt wurde?
Die Meinung eines Anderen ist nicht dafür bestimmt, die Hand zu sein, die dein Boot zum Schaukeln bringt.
Wie weit kannst du gehen, wenn du auf die Gunst der Gedanken Anderer im Hinblick auf dich oder auf sonst etwas angewiesen bist? Wie weit kannst du rund um deinen Kurs abgehen?
Finde heraus, was dir bedeutsam ist und behalte es in deinem Sinn. Lass deine Ideen nicht so leicht vertrieben werden.
Auch dann, wenn es darauf hinausläuft, für dein Wohnzimmer eine Stofffarbe zu wählen, kannst du durch Meinungen angegriffen werden, und wie viel Tragweite haben Meinungen? Es ist leicht für jemanden, eine Meinung hinzuwerfen, die nur dessen Gedanken aus dem Augenblick heraus darstellt. Wie qualifiziert sie auch sein mögen, sie sind nicht du. Du weißt mehr über dich als sonst jemand. Hänge mehr von dem ab, was du weißt, und weniger von den Wahlen Anderer für dich.
Was sind Experten anderes als diejenigen, die starke Meinungen und Bezugnahme auf sie haben? Aber auch Innenarchitekten haben unterschiedliche Meinungen. Sie stimmen nicht immer überein. Weswegen solltest du in dem Maße, wie du es tust, auf dem Gedanken eines Anderen bauen?
Du bist mit Experten groß geworden. Als Kind, da wusste jeder mehr als du. Jetzt aber bist du kein Kind mehr, und du weißt, dir wurde nicht immer die Wahrheit gereicht. Die Absicht der Menschen, die um dich waren, mag nicht in Frage gestellt worden sein, oder sie wurde in Frage gestellt. So weißt du jetzt, dass ein jeder seine eigene Agenda hat, wie auch seine eigenen Ideen, die zu erweisen sind oder die sekundiert haben. Sobald du an jemandes Idee abprallst, hast du Jene oder Jenen verstärkt, nicht dich selbst.
Niemand weiß mehr über die Seele von dir Bescheid als du. Niemand kann deinem Herzschlag so nahe zuhören, wie du es kannst. Und dennoch lauschst du den Herzen und Gemütern Anderer derart dicht zu.
Sei heute in deiner Wahrheit stark. Du bist ein entwicklungsfähiges, würdiges Menschenseinswesen. Ich schuf dich so und auf keine andere Weise. Ich spreche zu dir nicht davon, eigensinnig zu sein. Ich rede darüber, deinem eigenen Herzensgesang zu lauschen. Erachte deine Gedanken und Gefühle als genauso würdig wie diejenigen eines Anderen, das ist alles.
Befrage dich selbst, womit du dein Leben verbringen möchtest. Deine Antwort kann nicht Andere Betätscheln und Zusammenstauchen lauten.
HEAVENLETTER #375 – 4.11.2001
Die Gedanken Anderer
Gott redete …
Es ist schön, dass du deine Vorfahren ehrst, wisse freilich, dass deren Denken nicht das deinige zu sein hat. Deren Denken war womöglich nicht ihr eigenes. Vielleicht war es dasjenige ihrer Vorfahren. Deine körperliche Form ist nicht alles, was du geerbt hast. Du hast Gedankenmuster wie auch Gene geerbt.
Gedanken wurden an dich weiter gereicht. Denkweisen wurden in dich eingeflößt. Deine Gedanken über etwas sind womöglich nicht das gleiche, wie du es aus dir selbst heraus siehst. Du siehst vielleicht, worin du unterwiesen wurdest, vorherzusagen, dass es da sei.
Gedanken sind oft Gedanken über Gedanken, Gedanke über Gedanke. Eine Reaktion ist eine Gepflogenheit des Denkens. Eine natürliche Reaktion ist womöglich ganz und gar nicht natürlich. Sie ist vielleicht angelernt. Mit ziemlicher Sicherheit ist sie angelernt, da du, noch als Kind, auf die Gedanken derjenigen um dich herum reagiertest, so, als wären sie die Gesetze der Schöpfung.
Eure Vorfahren könnten eine Menge von euch lernen. Was würdest du ihnen sagen, sofern sie sich vor dir einstellten? Welche Geschenke der Erkenntnis würdest du ihnen überreichen? Welches Licht würdest du auf die Herrlichkeit des Menschenlebens gießen? Das wäre wohl die Anerkennung, die du ihnen überreichst, denn sie waren eine Sprosse auf deiner Leiter, gleichwohl bist du über deren Tritt hinausgeschritten.
Das ist keine Frage der Zeitläufte. Das ist eine Frage der Evolution. Du stammst von deinen Vorfahren her, allerdings bist du dein eigener Baum. Du könntest sagen, dass du ein Pfropfreis von ihnen darstellest, und dafür erweisest du ihnen Ehre, aber jetzt bist du dein eigener Schößling.
Sofern es keine Beschränkungen auf dir gibt – und Ich sage, es existieren keine -, werden deine Bilder deines Ortes im Leben über die Bilder hinaus wachsen, die du ererbt hast. Nimm das in Betracht. Vielleicht hast du einer Menge gerecht zu werden, oder hast dich in einer Menge rein zu waschen, das allerdings ist kein Aufhebens wert.
Du möchtest dein eigenes Porträt gemalt wissen.
Du bist der Zeichner deines eigenen Lebens. Niemand sonst kann es für dich ausarbeiten. Aber du kannst es nur zeichnen, während du dich voranbewegst. Du kannst die Zukunft nicht skizzieren. Sie sich selbst in Erscheinung bringen, als käme sie aus dem Nebel.
Im Zurückschauen wirst du womöglich die Straßen erkennen, die dich dorthin führten, wo du jetzt bist, dennoch, du gingst unschuldig daher. Du bist ein Pionier deines eigenen Lebens. Du bist der Erforscher, und du bist der Entdecker. Du bist kein Siedler. Dein Porträt ist nicht zuende gebracht.
Deine Eltern haben sich vielleicht nunmehr der Linie deiner Vorgängerhaftigkeit zugesellt. Zähle die zahlreichen Stärken, die sie dir gaben, und gehe sodann weiter. Weiche von deren Kurs im Leben ab. Das war bloß ein Platz zum Abfahren. Das ist nicht dein Bestimmungsort. Du brauchst dich nicht schlecht fühlen, dass du über ihre Reise hinaus gehst. Sie nahmen dich irgendwo hin, und ließen dich los, und jetzt ist es deine eigene Reise, die du aufnimmst. Du kannst deren Reise nicht vollenden.
Mittels der Vollendung deiner eigenen Reise ehrst du deine Eltern. Sie gaben dir viel, und du lässt Anderen viel, die dir nachgehen. Alle Anderen sind deine Kinder. Du setzt das Schritttempo für Andere. Ja, es ist ein Staffellauf, dieses Geschehen des Auslebens des Lebens in der Welt.
Was löst du ab? Welche Weise legst du auf die Lippen eines Anderen? Welche Vorschläge unterbreitet dein Leben? Welches Erbe hinterlässt du? Welche Erklärung tätigt dein Leben?
Du lebst dein Leben nicht für dich alleine. Du lebst es nicht bloß für Jene um dich herum. Du lebst dein Leben auch für Jene, die hinterher kommen. Du machst die Welt für die nächsten Erben der Erde klar.
Ein Anderer wird in deinen Schlupfwinkel einziehen. Sie werden das übernehmen, was du ihnen vermacht hast. Vermache.
HEAVENLETTER #376 – 5.11.2001
Der Zweck im Leben
Gott redete …
Ich bin der Gott eurer Väter, und Ich bin jetzt euer Gott. Ich bin niemandes sonst. Ich bin jedermanns. Und das schließt dich mit ein.
Das Recht auf Mich, das ein jeder innehat, hast du. Ich bin Recht, nicht schier Privileg. Ich bin eine Schenkung an dich. Ich bin kein Trinkgeld für gute Bedienung. Ich bin dein Erbe.
Wenn du als Künstler am Schaffen bist, stellst du etwas von dir selbst in deine Schöpfung, und du belässt dich inwendig in ihr. Deine Kunst kann nicht von dir abgetrennt werden. Du kannst von ihr nicht herausgerettet werden. Du kannst nicht herausgezogen werden. Du bist in dem Gemälde.
Und Ich bin der Künstler, Der dich erschuf, und nicht mehr konnte Ich dich erschaffen und Mich Selbst außen vor lassen, als ein echter Künstler auf der Erde in der Lage ist, sich aus seinem Werk heraus zu lassen. Ich bin in dir befasst. Meine Hand ruht nach wie vor auf dir.
Ich erschuf dich nicht mit Meiner linken Hand, dabei mit Meiner Aufmerksamkeit irgendwo sonst. Ich legte alles an Meinem Selbst in Meine Kunst, und du bist der Nachweis von ihr. Meine Hand meißelte dich in eine Menschenform, und Mein Abdruck befindet sich dort.
Ich erschuf dich nicht gemäß einer Marotte eines bestimmten Moments. Ich zog dich nicht aus der dünnen Luft hervor. Ich erschuf dich mit Meinem vollen Herzen und Gewahrsein.
Ich sah, du wurdest auf der Erde gebraucht. Ich sah niemanden hoch. Ich sah niemanden niedrig. Ich sah Arbeit, die zu erledigen ist. Ich sah Vorhaben, die anzugehen waren, und Ich sandte dich, jeden und alle von euch, als Meine Botschafter. Ihr hattet unterschiedliche Jobs zu verrichten, aber ihr seid ein jeder aus Meinen Farben gestaltet. Ich mischte bestimmte Farben von Gedanken, und dann erschienst du auf der Leinwand genannt Erde. Ich schrieb dir zu, die Erde und all ihre Einwohner für Mich zu segnen.
Entschuldige dich nicht von deinen vorgesehenen Aufgaben. Sie sind keine Aufgaben. Sie sind deine Erfüllung. In jeder Bewegung deiner Arme repräsentierst du Mich. Nun kannst du dich entsinnen, dass dem so ist. Es mag sein, du vernimmst nicht genau das Zuwinken, das Ich dir flüsterte, aber jetzt soeben kannst du dich entsinnen, dass Ich deinen Namen und alles, was er enthielt, wispere.
Du bist vor Mir erschienen. Du bist kein Unbekannter. Desgleichen Ich nicht. Wir sind die Faktoren deines Lebens. Ich bin das, woraus du gemacht bist. Nichts Minderes als Ich bist du.
Indes hast du an mindere Dinge geglaubt. Du hast dich in Gedanken eingekauft, die durch diejenigen vor dich hingesetzt wurden, die ihren Ursprung vergessen haben.
Jetzt freilich bist du verantwortlich. Niemand sonst. Genau in diesem Augenblick kannst du all das sein, wozu du aufgebrochen bist, es zu sein. Einerlei, wo du warst, was du getan hast, auf welchen Abschweifungen du dich befandst, soeben jetzt kannst du offenlegen, wozu du aufgebrochen bist zu sein und zu tun, als du diese Menschliche Form annahmst. Du kamst aus deinem erinnernden Gedenken heraus.
Jeder Partikel dieses Universums, in dem du lebst, ist von Bedeutung. Jeder Partikel dient seinem Zweck. Du weißt, dass Bäume euch Sauerstoff geben, und du gibst ihnen deren Atem. Du weißt, dass das Universum ein- und ausatmet. Du weißt, dass die winzigste Kreatur im Universum eine Mission innehat, und dass sie die Richtung erfüllt, die Ich ihr übermittelt habe.
Denkst du, dass Ich dir weniger gegeben habe, als Ich einer winzigsten Schöpfung gebe, die du nicht einmal zu sehen vermagst?
Denkst du, dass dein Zweck auf der Erde sein kann, bloß eine Weile herumzuhängen? Dabei durchzukommen? Unbemerkt hereinzukommen und ebenso abzutreten?
Hinterlasse auf der Erde deine Markierung. Lasse es bekannt werden, dass du hier bist. Es mag sein, du entsinnst dich nicht des genauen Dienstes, dem du beipflichtetest, ihn zu überreichen, aber du kannst beginnen, ihn herauszufinden. Tatsache, du hast viele Dienste auszuführen, nicht bloß einen, aber nicht einer deiner Zwecke lautet, einfach den Raum zu füllen.
Entsinne dich, Wer dich erschuf. Beginne, dich zu erinnern wozu.
HEAVENLETTER #377 – 6.11.2001
Die Ausdrucksmittel
Gott redete …
Du bist nicht zwecklos. Du bist nicht ziellos. Alleine auf dem Berggipfel – du hättest einen Zweck inne. Wenn du dich im Menschengewühl befindest, hast du einen Zweck. Wenn du ans Bett gebunden und alleine bist, hast du einen Zweck. Dein Zweck ist nicht von deiner zeitweiligen Gegebenheit im Leben abhängig.
Worin immer deine Gegebenheit im Leben besteht, du kannst sicher sein, sie ist zeitweilig. Umstände bestehen um dich herum, aber sie sind bei weitem nicht die Erstreckung von dir.
Du sehnst dich, deinen Zweck zu kennen. Du sehnst dich, zu erkennen, dass deine Zeitdauer auf der Erde etwas bedeutet. Du möchtest jemandem irgendwo von Belang sein. Lasse soeben jetzt dir deine Zeitdauer des Lebens von Belang sein.
Du bist keine Schuldenlast auf der Erde. Du bist keine Bürde. Du bist kein Trittbrettfahrer. Du bist der Welt ein Geber. Du bist ein Lehrer. Du bist ein Modell.
Alles, was du sein möchtest, das bist du. Zapfe das an.
Ein Ahornbaum hält Ahornsirup vor, aber er muss angezapft werden.
Da ist nicht einer oder eine unter euch, der nicht einen Schatz zum Ausreichen innehat. Ich sage nicht, ihr alle gebt ihn aus. Ich sage, ihr alle habt ihn, um ihn auszugeben. Und du magst der letzte sein, der das erkennt.
Lasse Mich dir das auch sagen. Gleich, welche Geschenke oder welche Erkenntnis du der Welt gegeben hast, du hast mehr, um zu geben. Du bist damit noch nicht durch.
Dein Geben an dieses Leben, das dich nachhält, kommt in immer stärker anwachsenden Wellen daher. Deinem Leben gehören Gezeiten zu, und jede Welle wird höher und ausladender. Du bist vielleicht jetzt auf dem Gipfel, aber das ist bloß ein einzelner Gipfel. Du hast höhere zum Erreichen. Du hast mehr, um es zu tun. Egal, wie hoch du anlangst, du hast noch weiter zu gehen.
Dieser Fakt wiegt nicht schwer auf dir. Das ist auch nicht wie eine kleine Besorgung, die du vergessen hast, zu tätigen.
Dein Leben strömt in die Leben Anderer.
Kräuselungen von dir langen an der Küste an.
Welche deiner Wellen langen an?
Was stellst du heraus?
Was möchtest du herausstellen?
Was liegt dir an, es herauszustellen?
Wie immer die Antwort lautet, ob du sie kennst oder nicht, du befindest dich auf der Zurschaustellung. Eine jede Tat von dir, jedes Wort, ist eine Zurschaustellung von Schöpfung.
Deine Verantwortung ist umfassend, aber sie ist keine Bürde. Sie ist Freude. Vielleicht besteht deine Verantwortung darin, Freude auszuteilen. Um wieviel besser ist es doch, sie zu geben, als sie zu haben.
Schreite aus der Kleinlichkeit wie aus einem Petticoat heraus. Sie ist dir fremd. Sei großherzig. Großherzigkeit schickt sich dir.
Dein gesamtes Leben ist eine Geste. Das ist alles, was es sein kann. Welche Gebärde nimmst du ein? Was an Freigiebigkeit gibst du? Was widerhallt der Klang deiner Stimme?
Ich sage dir nicht, vorzugeben, dass du mehr bist, als du gegenwärtig bist. Ich sage dir, damit den Anfang zu nehmen, zu erkennen, wie viel du in Wirklichkeit bist. Für einen Almosenempfänger ist es schwer zu geben. Es ist um Vieles leichter zu geben, wenn du weißt, dass du etwas Kleingeld in der Tasche hast.
Es gibt niemanden Würdigeres auf der Erde als du. Gleich, wie es so aussieht, du bist Meine Herrlichkeit. Niemand ist mehr aus Meiner Herrlichkeit als du.
Gelange zur Wahrheit von dir. Tauche tief und springe hoch. Beginne, die Dimensionen von dir herauszufinden. Habe keine Angst, den Schatz unausgesprochenen Reichtums zu finden.
Das ist alles inwendig in dir. Zu jedem Zeitpunkt kannst du beschließen, all das zu sein, was du bist. Du hast dich noch nicht entschlossen. Du hast dich vor der Pracht des Lichts, die die deine ist, gedrückt. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit hat sich das an dir nicht zugetragen, dass du mehr bist, als du erscheinst, dass du mehr bist, als du dachtest, dass du mehr bist, als Andere dachten oder was Andere gerne sehen mögen.
In voller Gewissheit sage Ich dir dies: Du bist nicht weniger, als Ich denke. Ich weiß, was Ich gefertigt habe, als Ich dich gefertigt habe. Ich weiß, was Ich geschmiedet habe. Ich weiß, aus welcher Feurigkeit du gemacht bist. Du bist genau, was Ich denke. Du bist Mein Gedanke. Also sei ihn.
Das bedeutet, dass du, eben so weit wie du denkst, eben so weit gehen wirst. Das bedeutet, dass die Ausdrucksmittel, sobald du die Möglichkeit der Größe zulässt, zu dir hinrennen. Alles, was Ich eben in diesem Augenblick von Meinen Kindern erbitte, ist, dass sie für die Möglichkeit offen sind, was für Herolde sie sind. Für diese Möglichkeit offen sein ist Schleusen öffnen.
Ich bitte euch nicht, Größe aus einem Hut hervor zu zaubern.
Ich bitte euch nicht darum, einen Akt von Größe vorzutäuschen.
Ich bitte euch, damit anzufangen, euren Ursprung und alles, was er innehält, zu bejahen.
Ich hatte einen Traum, und der bist du.
Ich habe einen Traum, und der bist du.
Du bist all die Kinder Meiner Träume.
Aber ihr dachtet, ihr wärt vagabundierende Wanderer, die Schnitzel von der Erde auflesen.
Ihr seid die Grundsteine.
Gebt der Erde großzügige Zuteilungen.
Lasst einen jeden eurer Schritte einen Segen auf sie sein.
Lasst Meine Schöpfung Meiner Schöpfung ein Segen sein.
Beginnt damit.
HEAVENLETTER #378 – 7.11.2001
Bringe dich selbst gegenüber Gott zum Ausdruck
Gott redete …
Meinen Kindern wird durch unerwünschte Gedanken nachgesetzt. Viel Pöbeln im Flüsterton. Ihr wisst nicht, was ihr mit euren unerwünschten Gedanken tun sollt. Sie sind nicht von euch unabhängig. Sie sind letzten Endes eure Gedanken, und dennoch kommen sie unerbeten, so, als führten sie ihr eigenes Leben.
Viele eurer Gedanken sind Erinnerungen, angenehme wie unangenehme. Die unangenehmen flackern auf, und ihr flüstert, was ihr gerne früher einmal zu der Zeit gesagt haben wolltet, es aber aus dem einen oder anderen Grund nicht ausspracht.
Um solche ungehörigen Gedanken-Gedächtnisinhalte zu umgehen, sage jetzt, was du zu sagen meinst. Sage, was du meinst. Sage nicht, was von dir erwartet wird, wenn das zu deinem inneren Sein im Gegensatz steht. Dein Zweck der Rede lautet nicht, etwas, was man sagt, aus der Luft zu ziehen, sondern, dein Sein zum Ausdruck zu bringen. Minderes als Wahrheit ist Unwahrheit, oder es ist ein Hin- und Herschleudern mit der Wahrheit. Wahrheit hat nicht abgesichert zu werden. Sie soll nicht für einen anderen Zeitraum verschoben werden.
Du bist kein Politiker in Richtung auf das Leben. Du schaust nicht danach, Stimmen zu gewinnen. Wie armselig sind Stimmen! Wie viel bedeuten sie letzten Endes?
Du bist eine Welle des Lebens, und du möchtest deine eigene Welle sein, die im Licht glitzert.
Die Welle von dir versucht nicht, etwas zu beweisen. Sie versucht nicht, sich selbst oder Andere zu überzeugen. Jedoch kannst du dir klar machen, was dein Herz sagt.
Also, du fragst jetzt, was du mit der Ansammlung unerwünschter Gedanken tun kannst, die sich selbst an die Wand deines Geistes stecken.
Sieh sie wie Augenbrauen, die du auszupfst. Pflücke einen nach dem anderen heraus. Ein unerwünschter Gedanke erscheint, er wurde gezupft, und jetzt siehst du, wie er sich davonmacht. Du brauchst diesen Gedanken nicht noch einmal. Du kommst ohne ihn aus.
Sieh unerwünschte Gedanken als Unkraut, das die Ritzen in der Pflasterung füllt. Du meidest es nicht, aber du schenkst ihm auch nicht viel Beachtung.
Mit deinen unerwünschten Gedanken versuchst du, Dinge recht zu machen. Lästige Gedanken kommen hervor, um gesehen und hinaus geleitet zu werden.
Unwahrheit krittelt. Sie kommt dir nach. Unwahrheit zwickt an deinen Fersen.
Wahrheit lässt dich alleine oder sie bietet dir einen Schritt nach oben. Du kannst auf den Schultern der Wahrheit nicht stehen. Auch nicht auf kleinen Wahrheiten. Allerdings gibt es keine Wahrheit, die klein ist.
Mit nicht zum Ausdruck gebrachter Wahrheit hast du Portionen von dir weg gestoßen, und das für nichts.
Oftmals, während du sagst, du möchtest dich zum Ausdruck bringen, oftmals, während du sagst, du möchtest zum Ausdruck bringen, wer du bist, schaust du danach, dein Image in der Welt zu mästen. Habe Spaß daran, dich selbst zum Ausdruck zu bringen, und habe Spaß an den Wahlen, die du triffst, dennoch sind sie nicht wer du bist. Selbst-Ausdruck ist nicht dein Besitz, nicht dein Wissen oder deine Persönlichkeit. Wer du bist ist nicht von jenen Dingen abhängig, die außerhalb von dir sind.
Sei dir selbst gegenüber kein Aufleger. Anders als die Wahrheit von dir sein ist: Ein anderes Bild über dich darlegen und auferlegen.
Deine Identität ist sakrosankt. Sie ist nicht dein Name. Sie ist nicht dein Gang. Sie ist nicht dein Sentiment. Sie ist nicht die Reihe von Dingen, die du errichtest, um ein Bild von dir auszupolstern. Sie ist nicht deine Sozialversicherungsnummer. Sie ist nicht, wo du lebst. Sie ist nicht dein Einkommen. Sie ist nicht die Farbe deiner Wangen.
Deine Identität ist ein Kern des Seiens, der tiefer liegt als all die genannten.
Wenn du allein bist und es kein Publikum außer dir gibt, sprich zu Mir aus deinem Herzen, und Ich möchte dir helfen, es zum Ausdruck zu bringen. Für dich und für Mich möchte Ich dir helfen, dich im Licht der Liebe zum Ausdruck zu bringen. Die Wahrheit zählt. Minderes als Wahrheit ist nicht von Belang. Die Vergangenheit ist weniger als Wahrheit. Sei mit ihr durch. Lasse alle deine unerwünschten Gedanken fliehen. Versuche nicht, dein Leben zu korrigieren. Gehe mit deinem Leben weiter. Mache dir nichts aus der Vergangenheit. Gehe nach vorne, in Mein Licht hinein auflohend.
HEAVENLETTER #379 – 8.11.2001
Alle Grenzen sind imaginär
Gott redete …
Du lernst gerade, aus deinem umzäunten Selbst herauszuschreiten. Du läufst in größeren Schuhen. Das ist dein Coming Out. Du glaubtest alle deine Gedanken über dich, und jetzt bewegst du dich in einem umfassenderen Streifen. Du kannst größere Schritte nehmen. Du schreitest aus deiner kleinen Konzeption von dir selbst heraus.
Jetzt wirst du hochherzig. Das meint größer. Um dich herum existieren keine selbst-auferlegten Grenzen mehr. Du hast die Linien, bei denen du dachtest, sie befänden sich dort, weggerieben.
Alle Grenzen sind imaginär. Grenzen sind nicht wahr. Es gibt keine Grenze, die auf dich anwendbar ist. Grenzenlos ist wahr.
Ich spreche hier nicht vom Physischen, und, spräche Ich dennoch davon, so würdet ihr, sofern ihr die Möglichkeit des Wandels erkennen würdet, diese Möglichkeit gleichfalls innehalten. Indes ist das Körperliche das Wenigste von euch. Ihr seid weitaus hochgewachsener als eure Höhe.
Sofern du denkst, dein Arm könne nur so und so weit reichen, kann er nur so und so weit reichen.
Sofern du denkst, du kannst weiter reichen, übst du dich in einer Fähigkeit, die bereits die deine ist.
Meine Kinder waren nie dafür bestimmt, auf irgendeinem Gebiet ihres Lebens knapp zu sein.
Knauserigkeit besagt, dass es nur so viel gibt, um damit über die Runden zu kommen, also sei es weise, etwas zurück zu halten. Knauserigkeit kommt aus der Unwahrheit. Großherzigkeit besagt, da ist von allem mehr als genug. Es gibt mehr von allem, als es in Sicht ist. Was in Sicht ist, ist bereits das eure geworden. Auf diese Weise liegt es in der Vergangenheit. Sobald ihr es einmal berührt habt, habt ihr es zu dem euren gemacht, und jetzt setzt ihr euch zu grüneren Weiden in Bewegung.
Das hat mit einer Opferrolle nichts zu tun. Es ist nicht Opfer, deiner Statur gleichzukommen. Dir gilt es nicht, etwas aufzugeben, um großherzig zu sein. Du erhebst dich zu deiner eigenen Wahrheit.
Du hast in Lügen gelebt. Jedweder Gedanke des „habe nicht“ ist eine Lüge. Er ist eine Lüge, die anhand dir weiterhin fortgesetzt wird. Aus Größe kamst du, und Größe bist du. Du bist kein Fleckchen an Liebe. Du bist Liebe. Du bist keine Milbe von Liebe. Du bist Liebe. Liebe hat keine Grenzen, keine Einzäunungen, nichts, was reserviert ist, da es keine Ursache gibt, um zu reservieren.
Du bist ein reichliches Seinswesen des Lichts. Licht misst sich nicht selbst. Licht scheint schier. Sofern du ein beschränktes Leben führst, hast du die Helligkeit deines Lichts beschränkt.
Durchbrich all diese Grenzziehungen des Denkens, an die du dich selbst gebunden hast.
Du bist nicht auf der Erde hier, um dich zu horten. Du bist nicht hier, um dich zu verbergen. Du bist hier, um dich zu enthüllen. Du bist hier, um Mich zu enthüllen. Aus Meiner Geltung gefertigt, enthüllst du Mich. Gemacht in Meinem Bilde, gehst du hin und teilst und tauschst Mich aus. Du teilst Mein Seien.
Du hast in einer Welt gelebt, wo fast jeder sich bückte, und du wuchst hinein zu glauben, dass Gebücktsein die Art und Weise, wie man steht, ausmache.
Erübe Aufrechtstehen. Trainiere Sein wer du bist, und nicht, was jedermann denkt, du seist es, oder was du gedacht hast, du seist es.
Du bist ein riesiges Seinswesen des Lichts. Dein Licht umfängt das Universum. Du handelst an Meiner Stelle. Ich sandte dich als Meinen Botschafter des Lichts.
Du bist das, woraus Helden gemacht sind. Sei dir selbst ein Held. Entlasse dich selbst aus der Gefangenschaft. Zerreiße diese Ketten. Sie waren nie da außer in deinem Denken.
Du bist ein freies Wesen. Du bist frei in der Wahl, deine Größe zu würdigen und auf der Erde aus der Größe heraus aufzutreten. Du bist der Erwählte des Himmels. Halte dich nicht geheim. Dehne dich auf die großen Horizonte des Lebens aus. Sei wie kein anderer. Sei, wie Ich dich dir zu sein gegeben habe. Bringe zum Vorschein.
HEAVENLETTER #380 – 9.11.2001
Gottes Traum von dir
Gott redete …
Nun, wo du erkennst, dass Größe in dir Wohnung hat, möchtest du beginnen, die Größe in Anderen ohne Mühen zu sehen. Das musst du nicht. Es geht dabei nicht um etwas, was du orderst. Es geht um etwas, was du anfängst zu sehen. Du wirst ein Wispern von Größe in Anderen sehen. Ich bin da.
Es braucht großen Mut, um auf der Erde fortzufahren, so geplagt wie ihr mit euren Gedanken und Ängsten seid. Ihr glaubt, dass euer Leben auf der Erde ein Spießrutenlaufen darstellt, und ihr seid außer Atem. Und dieser Lauf geht weiter. Es gibt kaum einen Ruhepunkt. Du sehnst dich nach stillen Wassern, wo du trinken und eine Weile sitzen kannst.
Die stillen Wasser sind in dir. Dort möchtest du ankommen. Die stille kleine Stimme ist in dir, und sie ist in jedermann. Der Schlüssel, um sie zu entriegeln, ist Gewahrsein.
Sieh das Leben, anstelle einer Büchse der Pandora, als eine Schatztruhe, der, wenn du sie öffnest, Engel entfliegen. Oder Schmetterlinge, wenn dir das lieber ist.
Wenn ihr bloß von dem Gedanken der Sorgen ablassen könntet, würde die Sorge entfliehen.
Eine Menge Konzentration auf Unannehmlichkeiten ist zu verzeichnen. Auf Krankheitserreger, auf Krankheit, auf Unfälle, auf Katastrophen, auf Ängste. Richte Etliches an Aufmerksamkeit auf Lieblichkeit, die sich zuträgt.
Anstatt dich hochzuschalten, um dem entgegenzustehen, was das Leben bietet, biete dich selbst sachte dem Leben. Sei ein Beobachter des Lebens, ein großer Beobachter von ihm. Verlange keine Genehmigung durch Andere. Mache es zu etwas Gegebenem, dass Güte bei dir anlangt. Löse dein Herz nicht auf. Lasse es zu.
Du bist kein Wanderer in der Wüste, was dich ängstigt, das sei der Fall. Du bist kein verschollener Wanderer, und überall gibt es Wasser. Die Reichtümer des Universums quellen über. Schau.
Und jeder Einzelne, dem du begegnest, hat eine Botschaft, die in Korrespondenz zu einem Gedanken auf deiner Seite steht. Höre auf mit dem Denken deiner ungefügigen Gedanken, und bestätige, dass diese Person zu dir als eine Segnung gekommen ist. Dir wurde etwas unterbreitet, nach dem du gesucht hast. Demnach – sei auf Güte aus, und suche nach ihr.
Habe Vorfreude, dass Gütigkeit über dir hereinbricht. Schlimmes sagst du genug vorher. Du sagst das Wetter vorher. Nun sage die Gütigkeit vorher, die auf dich wartet, dass du sie zu dir her rufst.
Stelle dir einen Angriff der Liebe vor, der auf dich zu eilt. Er ist wie ein Ozean, und du reitest die Wellen dieser Liebe, die auf dich zu eilen. Du schwimmst in dieser Tide von Liebe, und du treibst sie mit deinen Armen voran, und zur selben Zeit, wie du aufs Leichteste strömst, bist du in ihr eingetaucht. Und du wirst der Ozean, und du bist die Strömung der Liebe, die überall anlangt.
Von diesem Ozean der Liebe kamst du her. Und du siehst, dass du ihm wieder begegnest. Du trägst die Nässe des Ozeans und die Kristalle des Salzes an dir. Du bist eine Kapsel aller Liebe, die je existierte. Öffne dich selbst. Lange genug warst du geschlossen.
Genug des Denkens an Unannehmlichkeiten. Denke an Gütigkeit und Wohlsein und an alles, was Ich vermache. Sei ein Vorbote der Freude, nicht des Kummers. Du bist in deinem Leben ausgelaufen, um dein Glück zu suchen, nicht dein Leid. Du hast in deinem Leben abgelegt, um Wahrheit zu entdecken, nicht Illusion. Du hast dich auf den Weg gemacht, um Meinen Traum von dir offenzulegen.
Nimm in Betracht, dass du für Mich auf der Erde bist. Indem du das tust, werden sich die Dimensionen deines Lebens selbst in Größe hinein zusammentun. Auch dann, falls du nicht erkennst, wie Größe in deinem Leben aussehe, kannst du dich nach ihr umschauen. Du kannst für sie parat sein. Du kannst den Tisch für sie gedeckt halten. Du kannst dich für sie zurecht machen. Du kannst die Tür für sie aufmachen.
Und, sobald du das tust, wirst du sehen, wie du durch die Tür hereingehst. Jeder sonst, der hereinspaziert, wird auch du selbst sein.
Bald genug wirst du dorthin gelangen, zu erkennen, dass das, was Ich sage, stimmt.
HEAVENLETTER #381 – 10.11.2001
Ehre deine Kinder
Gott redete …
Ehre deine Kinder, denn sie sind deine Lehrer. Zudem – sie gliedern dich. Sie setzen deinem Leben einen Rhythmus. Sie sind eine Liaison zu dir und der Welt.
Du siehst sie bereits als du selbst, dies zu deren Nutzen und zu deren Schaden. Du siehst, was du in dir magst, und du siehst, was du nicht magst.
Kinder sind reine Spiegel, so wie sie sind. Sofern du ändern musst, was du siehst, so ändere denjenigen, der in den Spiegel schaut.
Lege nicht so viel deiner selbst in deine Kinder. Versuche nicht so sehr, sie zu ändern. Sie gehören Mir zu und sich selbst, nicht dir. Nicht du hast sie entworfen.
Du gibst sie dir selbst, und sie ahmen dich nach. Du gibst ihnen Liebe, und sie geben sie zurück. Erinnere dich, es ist Mein Wille, dem nachzugehen ist, nicht der deine.
Obgleich ein jedes Kind eine Widerspiegelung von dir darstellt, ist jedes gleichfalls es selbst. Lasse deine Kinder sein. Sie sind nicht deine Kleider, die du herausholst und immerfort anpasst.
Was braucht es für dich, dass du ein glücklicher Elternteil bist? Deine Kinder ändern wird dich nicht glücklich machen. Höre auf mit dem Beurteilen, und du wirst glücklicher.
Lasse deine Kinder sein. In deinem Bestreben zu verbessern, kann es sein, dass du wegnimmst.
Du bist nicht für alles verantwortlich. Erstrebe, dass deine Kinder in Freude leben. Lasse sie Kinder sein, unterdessen die Kindheit die ihrige ist. Schreibe sie nicht um. Lasse sie ihre eigene Zukunft haben. Du bist nur insoweit verantwortlich.
Übergib deinen Kindern die Ingredienzien. Gib ihnen die Farben, und lasse sie das Bild malen, das sie malen, nicht das, was du möchtest. Male mit den Farben deiner Wahl dein eigenes Bild. Gib deinen Kindern das gleiche statt.
Denke nicht, du habest deinen Kindern etwas zu vermachen. Leite sie in Freude. Denke nicht so viel an Disziplin.
Deine Kinder sind ein Schatz von Gott. Behandle sie als die Gäste, die sie sind. Vermehre mit und bei ihnen die Freude.
HEAVENLETTER #382 – 11.11.2001
Erhelle die Welt
Gott redete …
Zu sagen, dein Leben habe einen Zweck, ist das gleiche wie zu sagen, es habe Wert. Dem Wert fließt mehr zu als dir. Du bist hier nicht deinetwegen. Du hast das bereits früher gehört. Aber du bist auch nicht Anderer wegen hier, und dennoch hat dein Leben dir selbst, wie auch Anderen, einen Wert.
Du bist hier, um das Verhehlen zu beenden. Alles, was von der Wahrheit entfernt ist, ist verhehlend. Wahrheit hat mit Liebe zu tun und nicht mit Fakten. Die Fakten deines Lebens oder die Fakten der Welt sind kleine Angelegenheiten. Wenn du sie anläufst, füllst du deinen Geist mit Einzelheiten und bringst dich selbst von der Liebe ab, die in deinem Herzen regiert und die dafür vorgesehen ist, das Universum zu umfangen.
Von der Liebe kamst du, und von Liebe bist du, und um das Reisen zu lieben. Und somit ist deine Reise reiselos, obschon sie Tag um Tag ist.
Die Liebe, über die Wir reden, ist kein Sentiment. Sie ist etwas anderes. Wir können sie Gewahrsein nennen. Sobald du Gewahrsein der Vollheit des Lebens und der Weite deines Lebens hier heute auf der Erde innehast – deinen ortlosen Ort in der Anlage der Dinge -, beginnst du, Liebe zu erfassen und zum Ausdruck zu bringen. Liebe bewegt sich auf einer weitaus erhabeneren Skala als die Sonderheiten, die sie umgeben.
Liebe ist nicht stückweise. Liebe ist wie der Himmel, der die Erde abschirmt. Der Himmel hat keine Voreingenommenheit. Der Himmel existiert als ein Baldachin für alle. Er segnet die Erde als Gesamt.
Und nun sage Ich euch, dass ihr für mehr seid als die Ecken eures Lebens. Es ist jenseits eures Verstehens, aber euer Leben hat mit eurem Leben ganz und gar nichts zu tun. Wasimmer in eurem Gedächtnis hindurchgelaufen ist, ist Salz, Salz, das auf den Segeln des Lebens aufgetrocknet ist, aber euer Leben ist nicht das Salz. Euer Leben ist weitaus mehr. Lasst euch nicht mehr länger in den Lumpen eurer Segel verheddern. Das ist vorüber. Nun segelt ihr zu größeren Küsten, und ihr tragt das gesamte Universum mit euch. Von hoher Bedeutsamkeit seid ihr.
Ein jeder von euch in der Armada des Lebens setzt den Kurs. Welchen Kurs du bestimmst, hat Auswirkungen auf alle Schiffe. Du bewirkst das Rollen der See. Und alle segeln auf der See, die du bewirkst.
All deine Gedanken haben eine Auswirkung. Worauf sich dein Geist ansiedelt, hebt oder erschrickt alles Sonstige. Kehre deinen Geist zur Gabe der Liebe, die Ich dir zur Erzeugung der Erde gegeben habe.
Ich bat dich, und Ich bitte dich von neuem, dass du deinen Geist zum Reichtum deines Herzens hin wendest. Sei mit Meiner Liebe wohltuend. Horte sie nicht. Spare sie nicht auf. Gib sie. Gib sie allerorten. Heute in deinen Gedanken – spende Meine Liebe. Es gibt nicht einen auf der Erde, der Meine Liebe nicht nötig hat, und du bist gewählt worden, sie zu geben.
Schreite aus den Sturmböen der Erde heraus, sodass du das Sonnenlicht sein kannst, das aus der Dunkelheit herannaht. Heute steht es dir an, die Decken des Dunkels von dem Bildschirm deines einzelnen Lebens abzuheben, sodass du Mein Licht scheinen kannst, damit es alle sehen.
Die Dunkelheit ist nicht die Wahrheit von dir. Sie ist bloß eine Zudecke. Aus der Ecke deines Raumes kann Mein Licht in dir gesehen werden und von den entferntesten Sternen her kann es strahlen, und erleuchte deswegen die Welt auf Mein Geheiß.
Bitte Ich zu viel? Dass du ohne Unannehmlichkeiten auskommst und Freude bejahst? Dass du nicht die Vergangenheit ins Heute hinein trägst? Dass du aufs Neue von neuen Gefilden des Lebens her startest? Gras wächst heute, und so auch du.
HEAVENLETTER #383 – 12.11.2001
Ein Geschenk an den Geber
Gott redete …
Nun reicht dein Denken über die Grenzen hinaus, die du hervorgelockt hast. Nun läuft dein Denken über die Gedanken deiner selbst hinaus. Du erfasst eine hüpfende Welle, die dich und die Welt mitsamt dir hochhebt. Du verbleibst nicht einzig und allein in den Gedanken über deine spezifische Ausprägung. Du bist für Größeres gemacht als für dein Alltagsleben, und dennoch erbringen dein Alltagsleben, und wie du auf jenes schaust, der Welt einen Unterschied, der Welt, die ebenfalls nach mehr hungrig ist als nach sich selbst.
Die Welt ist schlicht wie du. Sie verzehrt sich nach Bedeutung und Geltung. Sie sehnt sich nach mehr als nach Ablenkung. Sie sehnt sich danach, hinter ihre Vorkommnisse zu langen.
Wie standhaft ist die Sonne, die jeden Tag aufgeht und unparteiisch dem gegenüber ist, auf das ihr Licht zu liegen kommt!
Wie beständig ist die Luft, die sich gibt, um geatmet zu werden!
Wie kühn ist der Wind, der das Gestern wegweht!
Und wie freigiebig ist der Regen, der die Erde, die ihn bewillkommnet, badet und ihr zu Trinken reicht.
Alles trägt zu allem bei.
Jedes Blatt setzt einen Unterschied. Jedes Blatt ist bedeutsam. Und jeder unter euch hat seine Kostbarkeit auf Erden. Und, wie die Blätter fällt ein jeder eurer Gedanken auf die Erde und liefert seine Botschaft aus.
Du bist für das Universum einschneidend. Du bist fester Bestandteil.
Es gibt etwas Bedeutendes, was du ausgibst. Von dem Ort her, wo du stehst oder sitzt, ist es an dir zu geben. Du bist hier, um einen Segen auszugeben, den ausschließlich deine Hand zu geben vermag.
Die Welt ist wie ein Patchwork-Quilt, zu dem viele Hände beigetragen haben. Doch bereits vor den Stichen ist der Quilt angefertigt. Was ersonnen ist, wird manifestiert.
Mache die Welt, wie du sie willst.
Sie ist Ton in deinen Händen. Sie ist die Gussform deines Gedankens. Die Welt ist mit deinen Gedanken voll. Sie ist ein unschuldiger Rezeptor. Lasse der Welt deine Gedanken Segnungen sein.
Du bist der Welt ein Ritter in glänzender Rüstung.
Du reitest durch sie.
Du erschlägst die Drachen des Gedankens.
Du hältst die Wahrheit hoch.
Ich arbeite mittels dir.
Erlaube es Mir, mit dir zu fahren.
Auf jeden Fall tue Ich das.
Wo auf der Erde sollte Ich denn sein mögen, wenn nicht bei dir?
Ohne dich könnte Ich nicht Vater oder Mutter Gott sein.
Mich verlangte es nach Kindern, sie zu segnen.
Ich gab Meine Kinder Meinen anderen Kindern, sie zu segnen.
Und so segnen Wir gemeinsam.
Und Wir sind ge-segnet.
Du bist der Segen, der Meine anderen Segnungen segnet.
Alles, was sich zuträgt, vermehrt dein Gewahrsein. Zum wenigsten hat es diese Befähigung. Was du aus dem machst, was sich zuträgt, obliegt dir.
Ich machte dich zu einem Champion.
Bringe dein Gewahrsein zu dem, wozu Ich dich machte. Ich erdachte dich der Welt als Meinen Sachwalter. Ich verbrachte dich auf die Erde, damit du vorangehst und die Erde erhebst. Du bist der Atlas, der sie hält. Die Welt ist in deinen Händen, so wie Ich deine Hände gemacht habe. Deine Hände sind Ausweitungen deines Herzens. Somit hältst du die Welt mit deinem Herzen hoch. So wie du die Welt ansiehst, so wirst du sie halten. Mache die Welt für wert, sie hoch zu halten, damit Ich sie erblicke.
Mache die Welt zu einem Geschenk an Mich.
Wenn ein kleines Kind für seine Mutter einen Löwenzahn pflückt, weiß es, es überbringt ein großes Geschenk. Es ist seine Liebe, das es darreicht. Es ist sein Dargebot in aller Freude an diejenige, die das Kind gehalten hat. Das Gesicht der Mutter leuchtet auf. Sie erkennt, was ihr soeben gegeben wird. Es ist eine große Sache, die das Kind gibt, sobald es aus seiner kleinen Hand seiner Mutter einen Löwenzahn hinreicht, mittels seiner Mutter an das Universum, und wieder zurück reicht. Und während das Kind heranwächst, erwachsen dessen Bezieher. Indes hat es in dem zärtlichen Akt, den Löwenzahn zu übergeben, den Kurs seines Lebens gesetzt.
Du bist dieses Kind.
HEAVENLETTER #384 – 13.11.2001
Gott ist der Sinn
Gott redete …
Du suchst, das Leben und alles, was sich zuträgt, zu verstehen. So, als ob dich das Zuwenig an intellektuellem Verstehen zurückhalte.
Intellektuelles Verstehen ist schön, und es erreicht dich in der Tat, indes ist das Erstellen eines Sinns für die Vorkommnisse deines Lebens nicht sein Fundament. In den Begriffen des Intellekts werden die Kehrtwendungen und Umkehrungen des Lebens nie Sinn ergeben.
Kannst du dir Christus auf der Erde vorstellen, wie er sich über dem Sinn seines Lebens den Kopf zerbricht?
Er gab Mir ab. Das war seine Preisgabe, seinem Leben seinen Lauf zu lassen und dabei keine Bedenken zu haben. Nie Bedenken über die Vergangenheit und ihren Einfluss. Nie Bedenken über das Verstehen, so, als wäre es ein Gegenstand, den er haben müsse. Er trat seine Kontrolle über sein Verständnis ab und übergab Mir die Bedeutung.
Er fasste den Entschluss, mit Mir zu gehen. Das ergab für ihn Sinn. Sein Gang war von starker Natur. Er schritt in das Leben hinein aus. Er bewegte sich nur nach vorne. Er versuchte nicht, aus der Vergangenheit einen Sinn herauszuwringen, da sein Sinn bei Mir lag.
Es ist nicht so, dass er sein Leben fortwarf. Es war bloß nicht das, worauf seine Aufmerksamkeit lag. Er sah, dass Aufmerksamkeit auf der Bedeutung der Aufmerksamkeit auf der Vergangenheit gleich kommt. Christus stellte nicht in Frage, weswegen er die Schritte nahm, die er nahm, und nicht andere Schritte. Er stellte nicht die Bedeutsamkeit dieser oder jener Person für ihn in Frage. Sie waren in seinem Leben, und jetzt waren sie es immer noch oder nicht. Er häufte seine Erinnerungen nicht auf, das ist alles. Er sammelte sie nicht ein, und stellte sie sich nicht in seinen Weg. Er trug die Vergangenheit nicht mit sich herum.
Er sah Mein Licht, das ihn herbeiwinkte, und das war es, was er sah, und das war es, worauf er zuging. Er hatte andere Dinge in seinem Sinn als das, was er begriff oder nicht begriff. Er ließ sein Herz und seinen Geist bei Mir sein. Das war seine Erlösung. Und das ist die eure.
Das soll nicht sagen, dass Christus nicht lernte. Er lernte, als er ging, aber er hielt nicht an, um zu lernen. Er wandte sein Leben nicht um in ein Lernen über sich selbst. Er nahm nicht in Betracht, dass er zunächst etwas zu lernen habe, bevor er das Nächste lernen konnte. Er lernte schlicht, als er ging.
Er verbrachte sein Leben nicht in Kapitel. Er wickelte nicht Teile ein. Er wanderte über sie hinaus. Er ließ die Vergangenheit sein. Mit Mir gemeinsam entlanggehen, das war das Allerhöchste. Sich die Bedeutung seines Lebens oder des Lebens im allgemeinen ausdenken – das war nicht.
Sein Belang war nicht Größe. Er beschied weder, groß zu sein. Noch war er damit befasst, Mir zu trauen. Er vertraute. Es ist nicht so, dass er Glaube besaß, so wie ihr euch Glaube denkt. Er dachte nicht über ihn nach. Seine Gedanken lagen auf mehr als auf seiner Beziehung zur Welt. Er war nicht einmal mit seiner Beziehung mit Mir befasst. Sein Belang war bei Mir. Er wog die Dinge nicht so sehr wie ihr. Er folgte dem Atem Meiner Liebe. Er trat in ihn ein. Er stellte nichts zwischen uns.
Er zielte nicht auf Meinen Willen ab, so als sei das ein separater Schritt, ihm zu folgen. Er trennte sich nicht von Meinem Willen. Er dachte nicht seinen und nicht Meinen Willen. Er war die Lilie auf dem Felde, die in Meinem Lichte wuchs.
Er sah, wofür er geboren war. Das war alles, was er sah. Er brauchte die Hinein und die Heraus nicht zu kennen. Er hatte schier Mich zu kennen. Er legte sein Herz in das Meine. Er kannte Meine Größe, und er vermehrte Meinen Gedanken und Meine Freude. Alles, was er tat, tat er für Mich. Er war für Mich. Und er wurde eine Lampe für euch, damit ihr lesen könnt.
HEAVENLETTER #385 – 14.11.2001
Wo eure Gedanken Wohnung nehmen
Gott redete …
Du hast aus den Gedanken über dich selbst heraus zu kommen, nicht weil du uneigennützig zu sein hast, sondern weil sich Gedanken über dich selbst auf einem beschränkten Pfad befinden. Du vermagst mit deinen Gedanken über dich selbst nur so und so weit zu gelangen. Sie laufen in einer Einbahnstraße, oder gehen in einem kleinen Kreis Runde um Runde. Du musst aus den Gedanken über dich selbst ausbrechen, weil sie fruchtlos sind und dich von umfassenderen Gefilden erhabeneren Denkens abhalten. Je kleiner deine Gedanken sind, desto weniger glücklich bist du, und Gedanken, die sich um dein eigenes Leben scharen, sind klein.
Ihr beratschlagt über euer individuelles Leben, während ihr eure Aufmerksamkeit auf die Sterne ausdehnen könnt.
Seht das Leben wie eine Sauce zum Eintunken. Ihr tunkt Brot ein, und ihr holt es auch wieder heraus. Haltet euer Brot nicht in der Umgebung der Sauce zum Eintunken untergetaucht. Holt es auch heraus.
Werft eure Gedanken in einem immerfort sich ausweitenden Kreis herum. Eure Aufmerksamkeit ist dem Universum eine Gabe.
Es ist zu leicht, in der blinden Falle eurer eigenen Probleme gefangen zu werden. Für sie wird es mittels Vertieftsein nie ein Ende geben. Eure Gedanken beseitigen Probleme nicht. Sie graben sie tiefer ein. Derartige Gedanken wringen jeden Zentimeter an Straffheit aus der Engstirnigkeit.
Denke stattdessen an die Schönheit des Lebens und an die Liebe, die Ich für euch innehabe, an die Liebe, die Ich halte und gebe, beides zur gleichen Zeit. Ich schöpfe Meine Liebe zu euch und zu den weit gelegenen Ausweitungen des Universums, beides gleichzeitig. Lasst eure Gedanken Meiner Liebe folgen.
Es ist nicht so, dass ihr euch selbst vergessen sollt. Nehmt schlicht und einfach bei euch selbst nicht Wohnung. Streckt euch aus nach den Diamanten und den Rubinen des Universums. Langt nach mehr aus, als wonach ihr zur Zeit gelangt habt. Ihr habt mehr zurück gezogen, als ihr durch Strecken erreicht habt.
Ihr habt eure Reichweite behindert. Weitet nun die Grenzen eurer selbst aus, denn es existieren keine.
Ihr, die ihr euch für immer in Meiner Aufmerksamkeit befindet, könnt eher Meinen Gedanken einfangen als das Träufeln eurer eigenen. Erhascht Meinen Gedanken nicht für euch selbst, sondern um des Erzeugens der Welt willen. Die Art und Weise, wie ihr Meinen Gedanken erfasst, wird dadurch gebildet, dass ihr eure Gedanken über euch selbst heraus nehmt. Eure Gedanken möchten aus dem Habitat, in dem sie sich befanden, herauswachsen.
Meine Gedanken sind wie Magneten, und sie zielen auf eine Entgegnung durch euch ab. Mein Herz ruft dich. Meine Stimme ruft dich. Sei weniger aufgebraucht mit den Bewandtnissen deines Lebens und schau dich um. Öffne deine Augen und deine Ohren und dein Herz. Fahre deine Antenne in die Höhe aus. Bring dich auf Meine Frequenz. Du wirst in ihr schwingen.
Ein Gutteil deiner Suche nach Glück war ein Wegrennen. Renne nun hin. Renne hin, wo die Freude wohnt, nicht bloß von dort weg, wo sie nicht existiert.
Du hast dich selbst zerstreut, und jetzt wirst du dich zusammenscharen. Du wirst dich freilich nicht mit exklusiver Beachtung deiner selbst zusammenscharen. Es ist mehr so, dass du, unterdessen deine Sicht sich ausweitet, zusammengesammelt wirst. Das Sammeln von dir ist automatisch, während sich dein Aufmerksamkeitsbereich erweitert.
Wenn für dich dein Kleid zu lang ist, dann bildet es auf dem Boden Häufchen an Stoff. Wenn du vortrittst und einen höheren Ort einnimmst, nimmt dein Kleid mühelos seine natürlichen Falten ein.
Du kannst dir selbst Erweiterung nicht aufzwingen, aber du kannst deine Gedanken beschleunigen und hervortreten lassen.
Was, denkst du, meine Ich, wenn Ich dir sage, nach oben zu schauen?
Deine Beachtung deiner Füße wird dich halten, wo du bist. Deine nach oben gerichtete Beachtung wird dich hochheben, und später wird es dir dann einleuchten, dass du angehoben wurdest.
Es gibt eine natürliche Abfolge von Vorkommnissen, allerdings ist Abfolge nicht das richtige Wort. Es existiert eine zeitlose Evolution, und du wirst sie betreten, mit aller Kraft voraus. Mit voller Kraft ist mit gar keiner Kraft. Du wirst ohne Kraftaufwand in sie eintreten, und du wirst erkennen, dass du es getan hast. Du wirst dich Meiner Befasstheit mit dir entsinnen. Du wirst dir eingedenk, in Wessen Armen du bist. Du wirst dich erinnern.
HEAVENLETTER #386 – 15.11.2001
Die Nonchalance der Ewigkeit
Gott redete …
Die Vergangenheit hat jetzt keine Bedeutung. Sie ist Nachweis von nichts. An der Vergangenheit festhalten ist festhalten an einem ausgefransten Gewand, das mit nichts in Verbindung steht.
Wenn du deine Vergangenheit löst, betrittst du die Gegenwart. Die Gegenwart ist immer-präsent. Die Vergangenheit und die Zukunft existieren nirgends außer in den Zellen des Gedächtnisses und der Fantasie. Gedächtnis und Fantasie sind schier die gleiche Diktion. Erinnern oder Planen sind die gleiche Ungleichheit von Gegenwart.
Du kannst das Geld, das du einstmals hattest, nicht ausgeben, genauso wenig, wie du Geld in künftigen Chips anlegen kannst.
Dieser Augenblick liegt dir an, ihn aufzubrauchen. Er ist Mein Dargebot an dich.
Vergiss die Vergangenheit und die Zukunft, entsinne dich indes dieses Moments, der soeben der deine ist. Er ist Ewigkeit. Es gibt eine Vergangenheit, die jenseits deines erinnernden Aufrufs liegt; deren Name lautet Gegenwart. Präsentiere dich selbst dir selbst. Setze diesen Augenblick in Gang, der dir anvertraut ist.
Setze diesen Moment für seinen eigenen Kurs frei.
Ich setzte euch nicht in der Wildnis aus. Ihr befindet euch nicht im Unbekannten. Ihr befindet euch im Bekannten, das zu eurem Ursprung zurückblickt. Dieses Bekannte ist die Gegenwart. Sie war vor euch und kommt danach, das allerdings meint nicht Vergangenheit und Zukunft. Das Bekannte ist Ewigkeit. Ihr seid Teil des Ausdrucks der Ewigkeit, Ewigkeit freilich hat keine Teile, demnach seid ihr Ewigkeit, die sich selbst in stets sich ausweitenden Kreisen der Allesheit offenlegt. Das Lied, das Ich singe, ist Ewigkeit.
Du bist losgesprochen. Du bist in den Ebenen der Ewigkeit gewaschen. Dein kleines Selbst ist aufgelöst und führt sich nicht mehr länger selbst in einer Parade auf. Es ist nicht verschwunden. Es war nie existent. Es war eine Bühnenrequisite. Es war aufgemalte Kulisse. Es war nicht einmal aufgemalt. Es gab da draußen überhaupt nichts, auf das es hätte gemalt werden können.
Du brauchst diese Worte nicht zu begreifen. Du kannst es nicht ergründen, doch widersetze dich ihnen nicht. Diese Worte erhellen deine Zellen. Meine Worte erhellen deine DNA. Ich, Der Ich dich erschaffen habe, mache dich an diesem Tag wieder. Ich wiedererschaffe dich in deine ursprüngliche Klarheit hinein. Ich wiedererwecke dich zu dir selbst, nicht zu deinem Intellekt. Ich wische kleine Markierungen und Dellen ab, an denen du festhältst, da du denkst, sie hätten Wichtigkeit. Und jetzt stehe Ich inwendig in dir in deiner neuen Klarheit. Ob du es siehst oder nicht siehst, das ist kein Thema. Ich habe dich freigeräumt, und das reicht.
Wisse, dass deine Schwingung mit dem Lesen dieser Worte den innersten Kern von dir erreicht, und dass ihre Wirkung entfaltet wird und entfaltet ist.
Du hast um diese Erneuerung geschrien, und ich habe sie dir gegeben. Dein Sein hat in Meinen Worten getrunken. Nach dem, was Ich dir jetzt gebe, hat es dich gedürstet, und du hast es eingesogen. Sofern du versuchst, zu ermessen, was Ich sage, wirst du deines Gedankenzugs verlustig gehen. Was Ich dir gegeben habe, wirst du nicht verlieren, aber dein Intellekt wird dich vom Gewahrsein deiner Gabe forttreiben.
Mein Licht inwendig in dir scheint heller. Mein Licht in dir hat Wirkung gezeitigt. So sei es.
HEAVENLETTER #387 – 16.11.2001
Offenbarung
Gott redete …
Du bist Meine Anerkennung Mir Selbst gegenüber.
Du bist Meine Besetzung von Charakteren.
Du spielst das Drama auf Meiner Bühne aus, das du gewählt hast.
Du mischst dich auf Meiner Bühne ein. Menge dich auf Meiner Bühne unter.
Du gehst hin und her.
Du führst Eintritte und Austritte aus.
Du kommst und gehst.
Falls du willens bist zu erkennen, wirst du einen Direktor erblicken, Der hinter der Szene in aller Ruhe deine Bewegungen leitet.
Du wurdest nicht ohne Leitung auf die Bühne bestellt.
Du kennst den Charakter, den du spielst. Du kennst seinen Sprechstil, und wie er den Raum durchquert.
Du spielst viele Rollen. Auf dieser Bühne begannst du in jungen Jahren, und nun übernimmst du ältere Rollen. Deine Rollen ändern sich, du aber bist der gleiche, der die zahlreichen Rollen spielt. Du bist der Star, und du bist nicht die Rollen, die du spielst.
Dein Auftreten bei der Aufführung ist nicht du. Es ist ein Wisch von dir. Es ist eine Verkleidung von dir. Alledem unterliegt das schlagende Herz von dir.
Jahreszeiten ändern sich. Die Jahreszeiten ändern sich, die Erde aber rotiert gleich.
Du bist per Anhalter gefahren. In welchem Auto du auch mitfährst, du bist unverletzlich du. Die Unterlage von dir ist weitaus umfassender als jede Reise, die du unternimmst.
In deinem Leben schaffst du das Make-up fort. Die Oberfläche von dir enthüllt und legt nach und nach mehr von dir offen. Du kannst dem nicht entkommen. Du, der du so sehr wächst und so viel lernst, fängst an, mehr von dir selbst zu manifestieren. Das äußere Du adaptiert sich, um das innere zu manifestieren. Du, der du unwandelbar bist, wandelst dich indes.
Du hast dich nicht selbst zu ändern. Du hast dich schier dich selbst sein zu lassen.
Du hast Rollen eingenommen und die Rolle als die Ausweitung von dir angesehen.
Du hast keine Rolle zu spielen. Du bist ein Teppich, der sich entrollt, sodass seine Schönheit angeschaut werden kann. Der Teppich, der auf dem Boden ausgebreitet ist, legt sich selbst und die meisterliche Hand, die ihn erschaffen hat, frei. Ein Teppich ist mehr als ein Teppich.
Ein Menschenseinswesen ist mehr als ein Menschenseinswesen. Ein erschaffenes Wesen ist mehr als eine individuelle Schöpfung. Vieles ist in die Herstellung von dir eingegangen, und jetzt ist die Zeit da, um deine wesensgemäße Stärke zu enthüllen.
Nunmehr umgibt dich helleres Licht, und mehr von dir wird gesehen. Das innere Licht und das äußere Licht begegnen sich in dir. Du bist eine Verknüpfung von Licht. Es gibt einen inneren Schalter, den du umlegst, sodass du in deinem wahren Licht enthüllt bist. So wie du dich freilegst, legst du Mich frei. Das ist Offenbarung.
Offenbarung ist kein Gedanke. Sie ist keine Einsicht. Sie ist ein Licht, das angemacht wird. Die Natur des Lichtes ist es, zu scheinen. Das Licht nimmt kein Hinein oder Hinaus in Betracht. Es fasst nichts ins Auge, sein Licht zielgerichtet einzusetzen. Es fasst schier ins Auge, zu strahlen. In Wirklichkeit fasst es nichts ins Auge. Es strahlt schlicht, und die Kräuselungen des Lichts reichen weiter und entzünden andere Lichter.
Bejahe ein für alle Mal, dass du Mein Licht bist. Atme Mein Licht ein und atme es aus. Das ist der Kurs deines Lebens. Tausche das Wort „Licht“ gegen das Wort „Leben“ aus.
Wozu dein Licht? Worum geht es bei deinem Licht? Wieso wurde dir Licht gegeben? Und wieso scheint es ab und an schwächer zu werden? Wieso scheinen die Lichter Anderer es zu verdüstern?
Ich sage dir, dein Licht zu leben. Beleuchte dein Licht mit dem Meinen, da Mein Licht das deine ist. Es ist Mein Licht, das du strahlst. Es ist Mein Licht, das du lebst.
Leben ist nichts anderes als Licht. Es ist Ein Licht, das durch unterschiedliche Behältnisse scheint. Das Licht ist weitaus umfassender als die Erscheinlichkeit einer jeder seiner Kerzen. Das Licht, das ist die Sache. Erfreue dich deines Lichts. Entsinne dich, es ist das Meine, und alles, was du tust, tust du für Mich. Halte Mein Licht hoch und enthülle die Wahrheit von dir. Ich bin die Wahrheit von dir. Enthülle dir demnach Mich, und fortan bin Ich enthüllt.
HEAVENLETTER #388 – 17.11.2001
Sieh von Neuem
Gott redete …
Nichts hat so zu sein, wie du dachtest. Nichts hat so zu sein, wie es immer war. All die Gesetze im Leben sind Begrenzungen. Begrenzungen sind Abfahrtspunkte. Sie sind für euch nicht die Grenze.
Nehmt Abschied, nehmt von eurem Bezugsrahmen Abschied. Späht drunter. Späht drüber. Seht von anderen Winkeln her. Seht mehr. Seht anders. Seht die relative Welt auf hundert neue Wege. Und seht Mich, pur auf eine Weise.
Nehmt einen Augenblick her, und seht mehr, als woran ihr euch erinnert, ihr hättet es gestern gedacht. Seht mit neuen Augen, was vor euch ist. Seht mit neuen Gedanken.
Wendet euren Kopf. Stellt euch kopfüber, und seht, was ihr seht.
Was wäre, wenn euer Leben eine heilige Sache wäre? Was wäre, wenn eure Gegenwart auf der Erde geheiligt ist? Was wäre, wenn ihr zu ihrer Besserung auf die Welt gestreut wärt?
Was wäre, wenn euer einschneidender Augenblick auf der Erde der Flug eurer Flügel wäre?
Was gibt es, was ihr nie gesehen habt?
Was wäre, wenn euer Leben weitaus mehr wäre als die Täglichkeit, in die es eingetaucht ist?
Was wäre, wenn jeder Augenblick ein reichhaltiger Eintopf wäre, den ihr nur umzurühren habt?
Was wäre, wenn ihr ein geheimer Bestandteil wärt, geheim euch selbst gegenüber?
Was wäre, wenn ihr ein Riese wärt, der über den Ozean schreitet? Die Wellen bereiten vor ihm den Weg. Die Wellen bewegen sich vor ihm. Er schreitet durch die Wellen wie auch durch den Wald. Kein Gestrüpp stoppt ihn. Er geht hindurch.
Was wäre, wenn Ich, Gott, dich mit Energie ausgestattet und dich auf den Weg gebracht hätte?
Was wäre, wenn die Vögel für dich sängen, um dir Geschichten über großes Heldentum und über die Möglichkeiten deines Betätigungsfeldes zu erzählen?
Was wäre, wenn jeder belaubte Zweig, der dich streift, eine Zärtlichkeit ist?
Was wäre, wenn jeder Fremde ein alter Freund ist? Jeder alte Freund ein neuer?
Was siehst du heute neu?
Du bist neu. Der Schlaf einer jeden Nacht erneuert dich, demnach musst du neu sein. Du bist nicht, wer du gestern warst. Komme über diesen Gedanken hinweg. Erwache zu dir selbst. Gestern warst du nicht einmal, wer du dachtest, die wärest es. Es gibt so Vieles, was du nicht gesehen hast, da du etwas anderes gesehen hast.
Die Sonne scheint heute neue Strahlen. Die Sonne scheint nicht das Licht des letzten Jahres. Die Sonne hat immerzu mehr ihres neuen Lichts zu scheinen.
Du bist die Sonne in deiner Sphäre der Welt. Du vergießt dein Licht. Das Licht ist deine Flügel, die dich tragen.
Erhebe dich zu Mir. In deinem Gewahrsein ist es nur, dass du dich zu erheben hast. Ich bin leicht erreicht. Ich bin zugänglich. Ich bin hier für dich. Ich bin hier, um dich zu segnen. Ich kann dich einzig segnen, denn du bist Mein Segen.
Segne heute jemanden, den du nicht kennst. Vergrößere deinen Kreis.
Es ist so, dass du dich in der physischen Länge und Breite befindest. So ist das eben, aber es ist nicht zufällig. Du erhobst dich von irgendwo, und du erhebst dich immer noch. Du bist ein eine Spirale bildender Kreis von Licht. Du bist ein wirbelnder Derwisch des Lichts. Du verspritzt Mein Licht, während du herumwirbelst. Allerdings bewegst du dich nicht in Kreisen.
Du schreitest voran. Du befindest dich nie am gleichen Ort. Du steigst immerzu hoch. Lasse deine Gedanken mit dir in die Höhe gehen. Nimm sie mit dir. Halte sie nicht gebunden. Deine Gedanken sind nicht bedeutsamer als du.
Sofern dich deine laufenden Gedanken beschränken, ändere sie. Probiere neue aus. Erforsche. Gib dich nicht zufrieden. Bitte um mehr, und du wirst mehr haben.
Fasse die Reichtümer ins Auge, die Ich vor dich hin gestellt habe, und strecke deine Hand nach ihnen aus. Sie warten auf dich. Sie sind auf dein Geheiß. Rufe sie zu dir her.
HEAVENLETTER #389 – 18.11.2001
Diese dämmernde Schöpfung
Gott redete …
Wiewohl es nicht du bist, auf das es dich zu konzentrieren gilt – du bist ein Brennpunkt. Du bist einschneidend. Du bist ein Getriebe im Rad des Lebens. Andere Getriebe drehen sich rund um dich herum. Du führst Energie durch. Du rührst die Erde. Du bist kein Radzahn. Es gibt keine Radzähne.
Getriebe laufen, gelegentlich leise. Sie brauchen keinen Lärm zu machen. Sie haben schlicht zu existieren, und im Existieren verrichten sie ihren Part beim Einführen des Lichtes Gottes auf Erden.
Es gibt keine Massen. So etwas existiert nicht. Das Wort „Massen“ nimmt deine Majestät fort. Es ist eine Beurteilung, die von anderen Herzen in derartigen Begriffen redet. Gäbe es Massen, was sind dann jene, die nicht Teil der Massen sind?
Alle sind aus Einssein.
Ihr seid eine einzigartige Manifestation des Einen Der Ist.
Achtet darauf, wie ihr euch auf Meine erschaffenen Seinswesen bezieht.
Liebe klassifiziert nicht.
Du bist unklassifiziert.
Christus sah Ein Seinswesen.
Er sah nicht weniger als sich selbst.
Er sah nur sich selbst, weil er wusste, wer er war.
Er hob Andere hoch, da er sich selbst nicht hochzuheben hatte.
Er kam sich nicht selbst dahinter, dementsprechend brauchte er nicht aus Anderen schlau zu werden.
Er verteilte Meine Vision.
Er war ein Laser des Lichts. Ich arbeitete durch Ihn. Er war ein unschuldiger Zuschauer der Herrlichkeit des Menschseins. Er war Mein voll und ganz entzündeter Zauberstab.
Du bist Mein Zauberstab, und Ich entzünde dich. Ich helfe dir, Mein Licht in dir anzuschalten. Ich helfe dir, dich selbst ob des Minderen an Licht zu heilen. Es gibt Ein Licht, und du hast es inwendig in dir, damit es dort scheine. Aber womöglich hast du darauf gewartet, dass Licht auf dich scheint.
Die große Sonne im Himmel eures Erdenlebens wartet nicht auf eine andere Sonne, die scheint, bevor sie es tut. Sie wartet auf nichts. Sie wartet nicht einmal auf die Morgendämmerung, denn sie ist die Morgendämmerung, und sie bringt sich überallhin. Die Sonne ist ein Getriebe des Lebens und ein sachter Erinnerer dessen, wer du bist.
Während du heute deinen Tag durchmisst, sieh dich als einen Reflektor Meines Lichts. Behalte im Sinn, dass du dort, wo du gehst, leuchtest. Du gehst durch deinen Tag und du verstrahlst Licht. Das Licht von dir begegnet dem Licht Anderer. Schwingen des Lichts berühren einander. Das widerhallt das Universum.
Die Hand Gottes ist in deinem Herzen. Was anderes als Mein Licht ist Meine Hand? Was ist Mein Licht anderes als Meine Verschmelzung mit dir. Wie können Wir uns also auseinanderhalten? Wir befinden uns jenseits von Differenzierung. Wir sind ununterscheidbar. Wir sind Eins.
Liebe vermischt nicht etwas mit etwas anderem. Liebe ist unvermischt, da sie das Gesetz der Schöpfung ist. Sie ist der ursprüngliche Beweggrund. Was bereits zusammen ist, hat sich nicht zusammenzufügen. Es ist bereits existent.
Du bist Mein Gedanke, der alleine Liebe sein kann. Wir können sagen, deine Existenz wirft den Schatten Meiner Liebe voraus, die sich bereits im Licht ihrer selbst befindet. Es liegt dir an, das Gewahrsein Meiner Liebe in den Vordergrund zu rücken.
Die Erde, auf der du stehst, ist Liebe.
Du, der du auf ihr stehst, bist ebenso Liebe.
Du bist Mein Licht, das auf Erden erzeugt ist, um Mich bekannt werden zu lassen, und du bewerkstelligst das, indem du dich selbst dir selbst bekannt werden lässt. In diesem Sinne kommst du als Erstes. Du hast zuerst zu gehen. Wie die Sonne, wartest auch du nicht auf einen Anderen. Sei der erste, der sich erhebt, und verkünde Mich, indem du aufstehst, dem Universum, das Meinen Namen trägt. Es gibt niemanden sonst als du, der deinen Part bei dieser heraufdämmernden Schöpfung zu erfüllen vermag und der somit Mein Herz erfüllt.
HEAVENLETTER #390 – 19.11.2001
Die Immerzu-Ausdehnungshaftigkeit von Allem
Gott redete …
Man kann vieles über das Internet sagen.
Ich möchte euch sagen, dass es Bewusstheit ist im Aufstieg.
Es überreicht euch die Erfahrung des Einsseins.
Es bringt euch aus eurer Körperhaftigkeit heraus.
Bewusstheit langt an und rührt andere Bewusstheiten.
Es übergibt euch Praxis.
Es breitet eure Flügel weiter aus.
Es vermittelt euch einen Vorgeschmack des Himmels.
Es ist nicht die Parade von Informationen, über die Ich hier rede. Es ist die Essenz, von der Ich rede.
Ihr beginnt zu erleben, wie ihr der Geber und der Empfänger seid, und dass alles auf euch zu addiert wird. Ihr beginnt zu erfahren, dass es keine Entfernung gibt, etwas, was nun einmal die Wahrheit des Lebens ist. Ihr beginnt, einen schwachen Anschein von Zeitlosigkeit und Synchronizität und von der Miteinander-Verbundenheit des Gedankens, der vom Herzen kommt, zu haben. Ihr beginnt, eurer nicht existenten Isolation zu entkommen.
Was langt bei euch beim Internet an? Das ist Energie.
Das Internet läuft nicht im Zeitlupentempo. Es ist unverzüglich, instant.
Alles ist euch zugänglich, und ihr habt euch bloß einzuloggen.
Das Internet überreicht euch eine Extra-Gelegenheit, Meiner Existenz auf den Dreh zu kommen, wo ja alles auf einmal und überall ist.
In der Begrifflichkeit des Relativen, was für ein Durcheinander ist doch das Internet.
Freilich ist es, wie alles im Leben, nicht bloß aus dem Relativen hergestellt.
Da ist Ein Geist, und du ergreifst Partikel von ihm.
Die Energie der wahren Liebe ist auf den Ätherwellen und in den elektronischen Drähten ungezügelt. Liebe ist jenseits ihrer Wellen und Drähte.
Das Internet zeichnet ein Bild. In einem gewissen Sinne ist es wie ein großes Gemälde, dessen Dimensionen eure Sicht weiter und weiter hinaus nehmen, wie ein Gemälde, das euch aus dem Bild, das es abbildet, in etwas hinaus nimmt, was jenseits des Bildes selbst liegt.
Es gibt nichts im Leben, das dir nicht dabei behilflich sein kann, seine Grenzen zu transzendieren. Alles, alles verschafft dir eine Gelegenheit, deine Horizonte auszuweiten. Die Horizonte sind inwendig in dir enthalten und nicht schier vor dir. Die Horizonte sind dein Bewusstsein, das expandiert, das sich immerzu ausweitet, das sich immerzu vertieft.
Worte und Bilder sind eine Konsolidierung des Gedankens. Sie sind das Herz, das bemüht ist, sich selbst zum Ausdruck zu bringen, was eine andere Ausdrucksweise darstellt für: sich selbst finden. Finden und Zum Ausdruck Bringen sind wie eine einzige Bewegung, keines der beiden ist das erste, und jedes kommt zuerst.
Indes ist nichts du. Deine Arbeit ist nicht du. Und dennoch projiziert dich deine Arbeit. Du bist nicht deine Familie, und dennoch projiziert dich deine Familie. Größe kann irgendwo anders liegen. In der Tat, sie liegt irgendwo anders. Deine Größe liegt überall. Du bist Bewusstheit, die geht und redet und sich selbst findet, wo immer sie ist.
Habt Respekt vor dem Internet. Habt Respekt vor euch selbst. Größe ist überall. Gibt es nicht sogar Größe in einem winzigen Samen? Er enthält alles.
Das Internet ist ein Modus des Ausdrucks.
Der Menschliche Geist und das Menschliche Herz projizieren das Internet, und gleichwohl sind der Menschliche Geist und das Menschliche Herz weitaus mehr, als sie irgendwohin projizieren.
Kommt näher zu Meinem Verständnis, und ihr werdet erkennen, dass ihr sogar auf einer Insel, sogar in einer winzigen feuchten Gefängniszelle, sogar unter körperlichem Zwang alles enthaltet. Alles liegt vor euch, rund um euch und in euch. Energie ist nicht verborgen. Du magst sie nicht erblicken, aber sie ist nicht verborgen.
Du bist der allerhöchste Gehalt von allem.
Du bist der allerhöchste Ausdruck von allem.
Du bist die Saat des Universums, und du säst sie mit deinen Gedanken. Lasst Gedanken von eurem Herzen her kommen und nicht von der Illusion des Intellekts. Lasst die Gedanken von der Tiefe her kommen, die inwendig in euch liegt. Größe ist nicht fern von euch. Sie ist inwendig in euch, und sie sehnt sich, genau dort, wo du soeben stehst, auf der Erde eingepflanzt zu werden.
HEAVENLETTER #391 – 20.11.2001
Gottes Bestimmung
Gott redete …
Es gibt keine losen Enden. Du denkst, das Leben habe solche, und dass du sie zusammenzuziehen habest. Doch denkst du das, weil du meinst, das Leben sei dafür bestimmt, deinem Plan zu folgen, und dass etwas fehle, sofern es das nicht tut.
Versuche nicht, das Leben zu flicken. Wenn du das machst, versuchst du, die Vergangenheit zu flicken oder sie zu entwirren. Selbstverständlich, das kannst du versuchen. Du versuchst das in der Tat, aber es ist nutzbringender, voranzuschreiten und neue Stiche zu machen, die von heute her kommen und nicht von gestern.
Die Vergangenheit existiert ausschließlich so, wie du über sie denkst, und du denkst eine Menge über sie. Du lässt sie dir durch den Kopf gehen, durchkaust sie und erschwerst es dir über ihr. Du bereust sie oder vermisst die Leichtigkeit von ihr. Du versuchst, die Vergangenheit zu ändern, oder sie zu verlängern. In beiden Fällen siedelst du auf der Vergangenheit, einem schier vorbeigleitenden Strom des Denkens.
Tauche heute ein und werde nass, durch und durch nass. Lege auf das Heute deine Aufmerksamkeit, wie es sich vor dir entwickelt. Tritt ein. Entscheide, heute zu lieben.
Erstrebe heute.
Wenn du in deinem Leben mehr Freude erstrebst, wirst du sie haben. Wenn du mehr Raum erstrebst, wird auch das dich erreichen. Du bist berechtigt. Was du begehrst, ist berechtigt. Ich bin gewahr, dass du erstrebst. Sogar dann, wenn du erfüllt bist, erstrebst du nach wie vor.
Streben ist ein Pfad, der zu Mir führt. Ob du nun Meinen Namen kennst oder nicht, du erstrebst, dass Ich in Erscheinung trete und dich hochhebe, und ebendas tue Ich, das tue Ich.
Du möchtest immer wissen, was um die Ecke ist. Nun weißt du, dass Ich um die Ecke bin.
Ich bin auch vor der Ecke. Ich bin genau da, wo du bist, worin auch immer deine Beziehung zu etwas oder zu sonstwo besteht, oder was auch immer du von Mir denkst oder nicht denkst.
Du bist Meine Bestimmung. Du bist Mein Pfad. Was können Meine Kinder anderes sein als die Erzeugung von Mir? Wohin sollte Ich gehen mögen außer mit dir?
Ich begrenze dich nicht. Ich befehle dich nicht. Ich kann wohl sagen: „Nimm diesen Weg nicht. Nimm jenen. Der ist kürzer, hat einen schöneren Ausblick, wenigere Schlaglöcher, mehr Sonne …“ Aber Ich lasse dich den Weg nehmen, den du wählst oder den du aus deiner Voreinstellung heraus wählst, und Ich gehe gleichwohl mit dir.
Nicht alles im Leben muss auf Meine Weise laufen.
Ich werde nicht bestürzt. Egal, wie umschweifend oder vielfältig, Ich weiß darum, jeder Pfad führt zu Mir. Es gibt keinen anderen Pfad zu nehmen. Alles Sonstige liegt auf dem Weg.
Das lustige Unlogische ist, dass Ich überall bin; Ich bin somit auf der Straße bei jedem Schritt, den du nimmst. Du hast Mich bereits erreicht. Ja, Sache ist, du bist nie fortgegangen. Nichtsdestotrotz suchst du nach Mir, da du denkst, du habest deinen Weg verloren. Du denkst, du gehest in die Irre, unterdessen du ein aufs Fürsorglichste betreutes Wesen bist.
Du kannst Mich nicht verlieren. Gleich, wie sehr du das versuchen magst, du kannst es nicht. Du kannst Mich nicht umgehen. Auch dann, wenn du Mir nicht bewusst folgst, Ich folge dir. Das meine Ich, wenn Ich sage, du seist Meine Bestimmung.
Ich folge dir, aber Ich beschatte dich nicht. Ich belauere dich nicht. Ich warte sozusagen geduldig an den Seitenlinien. Ich mische Mich nicht zwischen, obschon Ich bemüht bin, Einfluss zu nehmen. Und dann und wann eile Ich hinzu und rette dich. Du magst das nicht bemerkt haben, oder du hast es bemerkt und dich gewundert.
Die Menschen, die dir wundervolle spirituelle Erfahrungen zu haben scheinen, bemerken nur etwas, was du nicht bemerkst. Ich bin nicht mehr der ihre wie der deine. Göttliches Erfahren ist immerfort um dich herum zu Gange.
Indes ist das Beobachten und Aufzeichnen der Erfahrung bedeutungslos. Die Erfahrung selbst ist bedeutungslos. Was gewichtig ist, ob du es nun merkst oder nicht, ist, dass du in Meinem Licht wächst, und dass du in Unschuld wächst.
HEAVENLETTER #392 – 21.11.2001
Ebenen des Erstrebens
Gott redete …
Wonach immer du dich sehnst, es liegt direkt in deiner Reichweite. Du hast gedacht, es sei weit weg, aber es ist genau hier. Ich spreche über alle Ebenen des Erstrebens. Anders gesagt, was immer du möchtest, du kannst es haben.
Das bedeutet nicht, dass jedermann deine Ansage ausführen wird. Das bedeutet nicht, dass das Leben immer nach deinem Sinn läuft. Das bedeutet nicht, dass du immer genau für den Job genommen wirst, nach dem du gesucht hast, oder dass sich ein bestimmter Mensch in dich verlieben wird, weil du es so möchtest.
Obschon die Dinge genau so passieren können, wie du es möchtest, müssen sie das nicht, und dennoch werden deine Bestreben erfüllt. Die Kontrolle darüber, wie deine Bestreben erfüllt werden, ist nicht deine Domäne, aber deine Bestreben führen dir gleichwohl deine Gegenleistungen zu.
Gelegentlich ersehnst du für dich dasjenige, was die Bestreben anderer Menschen für dich, und was nicht deine eigenen sind. Manchmal stößt du deine eigenen Bestreben fort, aus Angst, du könntest versagen, sobald das Erstrebte erfüllt ist.
Bestreben wandeln sich. Die Seele von dir wird das wissen, bevor du es bewussterweise weißt, möglicherweise lange davor. Womöglich ist ein Bestreben, wenn es erfüllt ist, nicht mehr weiter dein Bestreben.
Was sind Bestreben? Sofern eines eben jetzt in dem Augenblick erfüllt würde, was wäre es dann? Denke eine Weile darüber nach, bevor du antwortest, da von deiner Antwort eine Menge abhängt. Mögest du dein Bestreben nicht vergeuden. Vielleicht hast du ein größeres vonnöten.
Erstrebe mehr, dass du in Liebe wächst, als dass eine Liebe zu dir kommen sollte.
Erstrebe, dass dein Wille Meinen Willen erfülle.
Erstrebe, dass die Welt in einem heilenden Wasser bade, durchtränkt in Frieden und Liebe, denn Heilung ist heilig.
Erstrebe Fülle für alle, und du bist darin eingeschlossen.
Geld erstreben ist ein zu kleines Erstreben. Dieses Bestreben kann dich nicht nachhalten. Erstrebe, dasjenige darzubieten, was Goldiges zu dir herzieht.
Bestrebe Bestreben. Bestrebe hoch. Bestrebe weit. Bestrebe tief.
Du hast dir selbst Bestreben verleugnet. Du warst zugeknöpft im Hinblick auf das Rennen des Rennens. Viele unter euch haben aufgegeben, sogar bevor sie gestartet sind. Viele unter euch haben ihren Bestreben in die Knospe gezwickt, so als wäre es nutzlos, zu streben.
Erstreben ist aber nützlich. Es ist für das Universum nützlich. Es ist Mir nützlich. Deine Bestreben sind eine Kommunikation mit Mir.
Horche auf Mich, und deine Bestreben werden anschwellen. Dein Geltungsbereich bildet immerfort eine Spirale, und das meint, deine Sicht weitet sich aus. So wie sich dein Blick erweitert, so tun das deine Bestreben.
Du kannst nicht mehr länger alleine nur für dich selbst streben. Du kannst nicht mehr länger für das Streben nach Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen ein Lippenbekenntnis ablegen. Du bist der Exponent für Friede und guten Willen und Wohlgefallen geworden. Und infolgedessen bist du Mein Vertreter. Du bist Mein. In Wahrheit bist du mehr als der Exponent geworden. Du bist Frieden und guter Wille geworden. Friede und guter Wille sind andere Namen für Liebe. Sie sind andere Namen für dich.
Was du letztlich anstrebst, ist du selbst sein. Du bist ein Planet, der sich selbst genauer in Augenschein nimmt, um unausgesprochene Reichtümer zu entdecken. Was immer du dir an Reichtum inwendig in dir gewahr bist, davon gibt es mehr, und demnach wachsen deine Bestreben an. Du ziehst Bestreben aus deinem Herzen, wo sie herangewachsen sind. Lasse deine Bestreben vom Herzen her kommen, denn Bestreben ist Verbundenheit mit dem Leben.
Und es ist in Ordnung so, dasjenige zu erstreben, was du bereits hast, und eine Zeitlang zufrieden zu sein.
Alle Gütigkeit liegt auf dir. Erstrebe mehr von ihr, indes wird sie zu dir kommen mögen.
HEAVENLETTER #393 – 22.11.2001
Ebenen des Erstrebens
Gott redete …
Ich bin ein Bestandteil von dir. Ich konstituiere dich. Wenn du dich von Mir entfernt spürst, ist das reine Illusion. Die Vorstellung der Distanz von Mir könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Du bist ein heiliges Seinswesen, und Ich bin die Heiligkeit von dir. Du denkst bloß, Ich sei etwas, zu dem du heraufzureichen habest.
Wärest du in deinem natürlichen Zustand, voll und ganz, so wie du bist ohne Überlagerung durch deinen wilden Intellekt, so würdest du erkennen, dass die Wellen deines Herzens von Meinem Rühren in dir heranwallen.
Woher, dachtest du, bist du gekommen?
Ist dein Ego derart umfangreich, dass du denkst, du habest dich selbst geschaffen? Du gelangtest zur Geburt, aber sie wurde dir gegeben. Du tauchtest aus der Weite Meines festen Herzens auf. Ich sage solide, weil Mein Herz nicht wankt. Mein Herz ist voller Zuversicht in dich, und es schweift nie umher.
Solltest du an dem einzelnen und einen Gedanken Meiner Loyalität festhalten können, und nicht an deinen voluminösen anderen Gedanken, so würde sich die Negativität verflüchtigen; sie existiert nur im Gedanken.
Du hast an dem Konzept des Gegensatzes festgehalten. Du hast es umworben. Du hast ihm andere Namen verliehen. Du hast es andere Menschen genannt. Du hast es Teufel genannt. Allerdings bist du es, der sich in einen Gegensatz zu dir selbst brachte. Du hast dich selbst zwischen deinem wahren Selbst und Mir hineingesteckt. Du hast dich zu einem Krieger des Lebens gemacht wie ein Fußballspieler auf einem Fußballfeld.
Ist es nicht wahr, dass du gedacht hast, das Leben sei eine Art Schlachtfeld oder wie hartes Toffee, an dem du zu reißen habest?
Du kannst nicht alle Straßen deines Lebens wählen, aber du kannst dein wahres Selbst sein, gleich, auf welchem Terrain du gehst. Du musst dich nicht mit Gestrüpp herumschlagen und dich weiter in ihm verstricken. Du hast nicht Hügel zu betrauern, die du zu erklimmen hast, auch nicht die Täler des Lebens. Kann es Hügel oder Täler geben ohne den jeweils anderen?
Wieso grummeln?
Möchtest du wirklich, dass das Leben eine ebene Fläche ist? Ich sage dir, das wird es nicht sein, aber du kannst die Gelassenheit sein, die auf jeder Straße geht. Deine Gangart ist beides, die Herrlichkeit oder das Hindernis, nicht, worauf du gehst.
Du legst die Welt vor dir aus. Du hast die Wahl getroffen, auf ihr zu gehen. Stolpern ist Illusion. Du siehst vor dir eine holperige Straße des Erfolgs oder des Versagens, unterdessen keines von beidem der Fall ist. Es ist schlicht Straße vor dir, und du gehst auf ihr.
Wenn du eine Villa betrittst, ist es immer noch du, der die Villa betritt.
Alles, was im Leben erfolgt, ist bloß ein Treppengeländer, an der sich deine Hand festhält, während du daran vorübergehst. Dein manifestiertes Leben ist ein Probierstein, aber du bist weitaus mehr als das, woran sich deine Hände oder Füße lehnen oder worauf sie ruhen. Du bist die Hauptstütze deines Lebens, und Ich bin dein Fundament. Der Boden, auf dem du gehst, ist nicht. Du bist der Geher deines Lebens. Worauf du gehst, entstammt nicht deiner Fertigung oder Nicht-Fertigung. Wäre das denn nicht ein törichter Gedanke?
Du kannst an Mich als deinen Verteidiger denken, aber du brauchst in keinem größeren Maße eine Verteidigung, als du einen Opponenten brauchst. Was kann das Gegenteil von dir sein, solange es alleine dich und Mich gibt? Was kann dir entgegengesetzt sein?
Du hast deine Ängste in Schatten gewendet und sie den Feind genannt. In der Tat sind deine Ängste dein Feind, aber du lässt sie dich beherrschen. Sei dein eigener Herrscher. Wirf die Furcht hinaus, da sie bloß dunkle Einbildungen darstellt. Sei dein eigenes Objekt der Liebe und komme eben jetzt an den geheimen Orten deines Herzens zu Mir, und nimm Mich, ein für alle Mal, als deine Wahrheit und Fülle in Anspruch.
HEAVENLETTER #394 – 23.11.2001
Ebenen des Erstrebens
Gott redete …
Du weißt nie, was geschehen wird.
Du weißt nicht, was unter deinen Füßen das rechte ist.
Du hast dich zu entsinnen, dass das, was geschieht, nicht das Maß deines Lebens darstellt.
Für dich gibt es zwei Wege zum Gehen, und du hast beide zu gehen. 1. Nichts ist wichtig. 2. Alles ist wichtig.
Worin besteht die Wichtigkeit all dessen, was du als wichtig denkst? Welche Farbe deine Schnürsenkel haben. Der Blick aus deinem Fenster. Ein Lärm unten auf der Straße.
Und dennoch haben diese Dinge eine Schuldigkeit an Wichtigkeit. Sie sind nicht die Herstellung von dir, gleichwohl sind sie in dem Stück von Belang, bei dem du dich zum Mitspielen angemeldet hast.
Die kleinen nicht wesentlichen Dinge zählen. Jemandem die Schnürsenkel binden. Ein Stück Papier vom Boden aufheben. Auf das Schreien eines Kätzchens eingehen. Alles unermesslich bedeutsam, und bedeutsam für deinen Ort in der Anlage der Dinge. Das Leben rund um dich ist eine Zeichnung, die du anfertigst. Und du hast Fürsorge zu tragen.
Kleine Dinge können göttliche Erfahrungen machen. Alles auf der Erde kommt vom Göttlichen. Göttliche Erfahrung geht rund um dich herum unentwegt vor. Betrachte die kleinen Dinge als wesentliche Teile der Schöpfung.
Obschon, auch wahr ist es, dass du philosophisch die Schultern zu zucken hast bei dem, was dich umgibt, sei es nun etwas Angenehmes oder Unangenehmes, etwas Geordnetes oder Ungeordnetes. Du gehst in einer ausgedehnteren Ebene als auf einem bestimmten Fleck. Der bestimmte Fleck hat seine Wichtigkeit, aber er ist nicht voll-wichtig, und gelegentlich hast du über die Umgebung hinweg zu schreiten.
Es ist nötig, sich zu einer umfassenderen Sphäre hin zu lehnen und aus dem Weltlichen heraus zu gelangen.
Die Einzelheiten des Lebens sind ein Ausdruck. Sie sind ein Ausdruck von etwas. Woher der Ausdruck kommt, schert mehr als das Resultat. Die Macht des Ausdrucks liegt nicht im Resultat. Sie liegt im Ausdrücker und im Ausdrücken. Der laufende Ausdruck ist mehr so wie ein Satzzeichen am Ende eines Satzes. Es dient seinem Zweck, aber es ist nicht das Hauptsächliche. Das Satzzeichen ist ein Signal für mehr, was kommt. Es ist gewöhnlich nicht die Endgültigkeit; es denkt gerne, es sei sie.
Du bringst mehr als dich selbst und mehr als von dir selbst zum Ausdruck.
Du operierst von einer umfassenderen Plattform her.
Da gibt es einen erhabenen Wahrsager, und Er möchte, dass seine Erhabenheit zum Ausdruck gelangt. Er weiß, wozu du fähig bist. Du bist fähig, ein Stück Papier aufzuheben, und du bist fähig, die Sterne herzulangen. Er kennt die Ausdehnung von dir.
Sei der kleinen Dinge fähig, aber vergiss die größeren nicht. Dein Leben ist eine Leinwand auf einer Leinwand auf einer Leinwand. Die Fasern deines Lebens langen an ungesehenen Fasern der Leben Anderer und an anderen Dimensionen des Lebens an. Die Bühne, auf der du dich befindest, sieht klein aus, freilich ist sie nicht begrenzt.
Also sage Ich euch, dass das Winzige bedeutend ist, weil es nicht bedeutend ist. Ich sage euch, dass es eine Weite gibt, die weitaus ausladender ist als die Bühne vor euch. Und von der Weite her kommt die Richtung.
Die Zwangslagen der Welt sind die Zwangslagen der Welt. Die Welt, so wie sie manifestiert ist, befindet sich auf einer Ebene, handelt es sich nun um eine Ecke deines Hauses oder um eine Ecke der Welt. Die Welt des Menschen ist nicht größer als die Welt von dir, gleichwohl ist jede eine Ausgliederung des anderen.
Alles im Drama vor dir zählt unermesslich, und dennoch zählt es überhaupt nichts. Es ist ein Fingerschnippen, nicht mehr. Schenke ihm Aufmerksamkeit, während du ihm keine Bedenken beigibst. Darin besteht deine Aufgabe. Rufe nunmehr den größeren Horizont herbei, und du wirst ihn erblicken.
HEAVENLETTER #395 – 24.11.2001
Bilde dich selbst in Gottes Licht ab
Gott redete …
Es ist leicht, Mir zu vertrauen, wenn alles so läuft, wie du es willst. Traue Mir nun, was immer geschieht. Behaglichkeit ist weder das Ausmaß, noch der Test von Mir.
Ich teste dich nicht. Ich bringe dich nicht durch Dinge hindurch, um zu sehen, wie du dich machst. Ebenso lege Ich dich nicht ins Feuer, um deinen Stahl zu härten.
Es gibt gewisse Dinge, die kommen mit dem Leben auf der Erde daher, und es gibt viele, die du nicht magst. Sie gelangen nicht auf deinen Weg, um dir Lektionen zu erteilen. Sie sind da im Menschlichen Leben, jedoch nicht, um dir ein Bein zu stellen. Allerdings, du könntest genauso gut von ihnen lernen, während sie zugegen sind.
Es gibt eine Sache, die es zu lernen gilt, und das ist Liebe. Es geht nicht um ein Wie-zu, das du zu lernen hast. Es geht um die Liebe selbst, um die Anerkenntnis der Liebe selbst inwendig in dir. Hinsichtlich Lieben gibt es kein Lernen eines Wie. Liebe manifestiert sich ohne einen Plan in deinem Geist. Entzündetes Licht leuchtet. Und du bist eines Meiner Lichter, und du bist bereits entzündet. Schaffe den Schatten beiseite, und Mein Licht inwendig in dir wird in all seiner Herrlichkeit scheinen. Das ist Liebe.
Unter welchen Gegebenheiten auch immer, du bist Licht. Entsinne dich dessen mehr, als was so vor sich geht oder wie du dich fühlst. Entsinne dich Meines Lichts, und du heilst die Welt, und du heilst dich selbst.
Mein Licht ist ein Großer Reiniger. Es reinigt Gedanken, und es reinigt das, was deine Gedanken an deinem Leben, an deinem Körper und an Jenen um dich herum angerichtet haben.
Du betest um Heilung. Heilung ist eine Konstante. Du wirst jeden Tag geheilt.
Bete um mehr als um Mein Licht, das auf dich scheint. Bete um Mein Licht, das aus dir heraus strömt.
Meine Kinder mögen glänzende Sachen. Du bist eine glänzende Sache, also mag dich selbst.
Bilde dich selbst in Meinem Licht ab, in Meinem Licht, das dich umgibt. Tritt direkt in Mein Licht hervor. Stelle dich jetzt in Meinem Licht dar, wie es jede Pore, Spalte und Zelle von dir betritt. Alles, was du jetzt bist, ist Licht. Bilde jetzt Mein Licht ab, das von dir abstrahlt. Die Strahlen Meines Lichts, die von dir scheinen, umkreisen das Universum mehrmals. Die Strahlen Meines Lichts, die von dir scheinen, küssen die Sterne und weit entfernte Planeten. Die Strahlen Meines Lichts, die von dir scheinen, reichen den ganzen Weg bis zum Himmel, und Engel ziehen dich wie einen Fisch aus dem Meer hoch.
Alles ist Licht, und du bist Mein Licht. Das ist die Ausdehnung von dir. Nichts mehr als Mein Licht! Mein Licht indes reicht überallhin, und demnach tut es auch das deine.
Mein Licht kann nicht abdunkeln. Bejahe dieses Konzept. Mein Licht ist immerzu scheinend. In Krankheit oder Gesundheit, in Reichtum oder Armut, Mein Licht scheint, und es scheint überall. Woimmer du bist, Mein Licht ist.
Du bist nicht schlicht ein Klecks Meines Lichts. Du bist Mein Licht als Gesamtes.
Was gibt es da zu trauen? Wie leicht ist es doch zu trauen! Wie kompliziert doch, zu misstrauen! Gott kannst du trauen. Wisse, dass Ich BIN, und dass Ich inwendig in dir und überall sonst BIN. Trauen bedeutet nicht blind sein. Es meint sehen.
Nutze Mich. Ich bin hier, um benutzt zu werden. Nimm auf Mich Bezug. Ich bin hier, um darauf verwiesen zu werden.
Du schaust von Zeit zu Zeit den Mond und die Sonne an. Schau jetzt Mich an. Ich bin zum Anschauen. Du wirst das Licht von Mir sehen, wenn du dich daran erinnerst zu schauen. Schau inwendig in dir nach Mir.
Du bist ein Licht, das bereits angeschaltet ist, dennoch schaust du unentwegt nach dem Lichtschalter. Du wirst Licht finden. Du wirst Mich finden. Aber es gibt keinen äußeren Schalter, denn für ihn gibt es keinen Bedarf.
Du bist ein Lichtstrahl vom Himmel, der Himmelwärts schaut, um sich selbst zu erblicken, gleichwohl bist du der Lichtstrahl.
Unbesehen deiner Position auf der Erde, du bist Mein Lichtstrahl.
Du bist mehr als die Elfen des Weihnachtsmannes. Du bist Gottes Licht.
HEAVENLETTER #396 – 25.11.2001
Das Spiel der Bestimmung
Gott redete …
Das Licht Gottes ist auf dir. Was sonst könnte es sein? Was sonst gibt es?
Sind deine Augen unklar, so sehen sie verfälscht.
Alles Mindere als Mein reines Licht ist Verfälschung von ihm.
Es läuft darauf hinaus: Du hast verkehrt gesehen.
Sieh mehr mit deinem Herzen. Das bedeutet keine Sentimentalität. Es bedeutet Klarheit.
Die Sicht geht weiter hinaus, als deine Augen sehen können.
Und die Sicht geht näher heran, als deine Augen sehen können.
Die Sicht ist inwendig in dir.
Sofern es für dich zu schwer ist, Mich zu sehen, dann lasse Mich dich sehen. Verbirg dein Gesicht nicht, weder vor Mir noch vor der Welt. Lasse Mich sehen, wie du Mich enthüllst.
Wie wirst du Mich jetzt soeben enthüllen? Ich spreche von jetzt und nicht von der Zukunft.
Und dennoch muss die Enthüllung von Mir nicht bewusst sein, denn du hast Mich in der Vergangenheit enthüllt. Du hast Mich fort und fort enthüllt.
Du weißt, es gab Momente köstlichen Einsseins oder des Gebenshaften, als du etwas sahst oder tatst, was wundervoller war, als du es zu der Zeit kanntest. Du hast Mich enthüllt. Du wusstest mehr, als du wusstest.
Und heute setzt du es fort, mehr zu wissen, als du weißt.
Lasse das Wissen von Mir schwer erreichbar, und die Offenbarung von Mir unverzüglich sein.
Nimm die Haube weg.
Du befindest dich nicht in einem Dornengestrüpp. Du bist in einer Lichtung. Du wirst erblickt. Je mehr du von dir selbst enthüllst, desto mehr enthüllst du Mich der Welt, und desto mehr enthüllst du Mich dir selbst.
Beseitige jene falschen Schichten von dir selbst, und Ich bin enthüllt.
Sei guten Mutes.
Sei voller Heiterkeit.
Sei nicht so ernstlich, dass du Mich vergisst. Mache deine eigenen Zwecksetzungen nicht größer als die Meinen. Lasse deinen Drachen fliegen, und wisse, er fliegt Himmelwärts. Du musst nicht stark festhalten, damit er fliegt. Du lässt deinen Griff lockerer, und er fliegt.
Und was ist Freude anderes als deinen Griff lockern?
Halte nichts feste.
Lasse die Gitterstäbe runter. Entjoche dich selbst.
Trenne das Weizenbündel auf, und trete in Erscheinung.
Gehe hindurch. Komme heraus. Springe in die Sonne.
Rufe den Himmel zu dir. Er wartet auf deinen Ruf. Er hat gewartet. Oder bringe die Erde zum Himmel. Erhebe dich von dort, wo du bist.
Vergiss das Spektakuläre. Es ist nicht spektakulär, sich zum Himmel zu erheben. Das ist etwas Natürliches. Sieh es als etwas Allgemeines an.
Wenn sich die Menschen-Seele zu ihrer rechtmäßigen Statur erhebt, wenn sie ihre Schultern zurücknimmt und hervortritt, bringt sie jeden einen Schritt höher. Du weißt nicht, vor welchem Schritt du stehst. Womöglich oben an der Spitze. Gleich, wie weit es zu sein scheint, du könntest dort sein. Du bist dort, aber du weißt es nicht. Du kannst es nicht wissen.
Da gibt es die Schwangerschaft, und dann gibt es die Geburt. Da gibt es das Klettern, und dann gibt es die Ankunft.
Du bist soeben direkt vor Mir.
Wahr ist, es gab nie einen ersten Schritt, und es gibt keinen letzten. Es gibt überhaupt keine Schritte. Da bist du, und da bin Ich, und Wir sind aufs Äußerste Einssein. Deine Gedanken sind umhergewandert, das ist alles. Der Schäfer und seine Herde sind Eins. Demnach gibt es keine Herde. Alles andere als Einssein ist in der Vorstellung. Herde ist eine Metapher für deine umherziehenden Gedanken. Rufe sie Nachhause.
Du gehst herum, und sodann kommst du zurück.
Du bindest die Weizenbündel.
Du sammelst deine Herde.
Du scharst dich selbst zusammen.
Im Zusammenscharen entscharst du. Es gab kein Zusammenscharen zu verrichten. Nur symbolisch kannst du zusammenscharen, was nie auseinander war. Im Menschlichen Leben allerdings gehst du die Handlungen des Zusammenscharens und des Herbeirufens deiner selbst zu dir hin an. Sammle dich. Genieße das Spiel deiner Bestimmung mit Mir.
HEAVENLETTER #397 – 26.11.2001
Die Schwingung der Liebe
Gott redete …
Hallo, ihr Lieben.
Ich spreche zu euch. Es bist du, zu dem Ich spreche. Direkt zu dir, der du in Meinem Herzen wohnst. Damit möchte Ich sagen, alle von euch trage Ich, das Einssein trage Ich in Meinem Herzen.
Schöpfung ist der Schatz Meines Herzens. Du bist die Verströmung Meines Herzens. Ich verströmte dich aus Meinem Atem. Ich atmete aus. Ich atmete dich. Du bist der Atem Meiner Liebe.
Mein Glück floss in eine Freude hinein über, die du gerne Fröhlichkeit nennst. Mein Glück floss in eine Freude hinein über, die du gerne Lachen nennst. Aus Meinem Geläut an Lachen entkamst du, über das Universum hin und weg geblasen.
Meine Fröhlichkeit hörte nie auf.
Du bist Meine Freude. Du bist Meine andauernde Freude. Dennoch hast du dich an wilde Ideen drangehängt. Du bist mehr als ein Meteor auf Erden. Du bist Lebendiges. Du bist Meine Lebendigkeit auf Erden, und du dachtest, du wärst eine Scherbe von etwas Zwielichtigem oder aus dem Lot Geratenen.
Du bist Meine Resonanz.
Du bist Mein Summen. Was Ich summe, setzt sich fort. Es stoppt nie. Es reicht überallhin, diese Weise von dir, die Ich summe. Ich summe ohne Unterlass. Ich halte keinen Atem an, somit existiert keine Pause. Du bist Mein Ausatmen, also ist Mein Summen ein Widerhall von dir. Du bist Mein fortlaufendes Summen.
Mein Gedanke wurde in einem Ausatmen zum Ausdruck gebracht. Mein Gedanke wurde in einem Klang zum Ausdruck gebracht. Ich drückte dich aus.
Aus Meinem Atem erschuf Ich dich. Aus den Wassern der See erschuf Ich dich. Aus Meinen Händen, die in Verehrung in Ausdruck gebracht sind, erschuf Ich dich. Vom Himmel trug Ich dich in Meinen Armen zur Erde. Ich platzierte dich umsichtig als einen zarten Weinstock, und Ich blieb immer bei dir, und Ich bin voller Entzücken im Verlaufe Meines Fortbestandes, der du bist.
Ich sehe mit Augen der Liebe auf dich, während du dich durch das Universum webst. Du lernst soeben zu gehen, und es ist für Mich eine große Freude, zu sehen, wie du die Schritte nimmst. Egal wenn du fällst, Ich hebe dich auf, und Wir machen weiter.
Ich bekenne heute Meine Liebe für dich. Ich bekunde, was bereits ausgedrückt ist. Meine Profession ist Meine für dich, der du Mein Ausdruck bist.
Noten und Töne Meines Liedes bist du, die rundum im Universum gespielt werden. Du bist ein Triller der Musik. Eine Note eskaliert nach draußen, dennoch ist sie Meinem Mund aus Meinem Herzen aus Meinem Atem entsprungen, und sie strömt unablässig aus Mir heraus. Ich halte Meine Töne.
Du bist Mein Zauberstab, den Ich halte. Ich schwenke dich über das Universum. Meine Hand ist stetig. Ich schwenke dich in einem Bogen wie einen Regenbogen über die Himmel.
Du bist Mein Licht auf Erden. Ich winke dir, und Mein Licht entfacht von dir. Du bist eine Leuchtanzeige, um Vieles größer, als du je eine gesehen hast. Die Sterne sind ein Wispern von dir. Sie verkünden, wer du bist, denn Meine Töne sprangen in die Sterne, sodass du dich selbst betrachten kannst im Funkeln am Himmel.
Wenn du Meine Reflektion bist und die Sterne Meine Reflektion sind, wer bist du dann sonst als die Sterne. Mein Wissen ist im Himmel reflektiert. Nun siehst du sie, und nun siehst du sie nicht, die Sterne aber erheben sich hoch und beleuchten das Universum mit Meinem Licht. Gesehenerweise oder ungesehenerweise, sie leuchten. Du weißt, dass die Sonne, der Mond und die Sterne andauernd sind. Wolken mögen die großen Lichter bedecken, aber sie verschwinden nie.
Und ebenfalls so bist du konstant. Dein augenscheinliches Wandern ist nur des Zurückfinden deines Weges zu deiner Bewusstheit von Mir.
Du bist Mein Liebeslied, und Ich singe heute für dich von Meiner Liebe. Ich singe es jeden Tag, doch heute habe Ich Meine Liebe für dich zu Papier gebracht, sodass du sie dir selbst hoch halten und Meiner Liebe lauschen kannst, die durch dich vibriert.
HEAVENLETTER #398 – 27.11.2001
Du bist der Wählende
Gott redete …
Nimm in Betracht, dass du durch das Leben rollst. Du walzt über Ebenen. Du rollst über Meere. Du walzt über Gestrüpp. Du walzt über Gras. Du bist der Wirbler.
Das ist dein relatives Leben von Anfang an bis zum Ende. Du rollst, und du machst eine Pause, und du rollst und machst wieder eine Pause, und es kommt eine Zeit, wo du aufhörst, auf den Ebenen des relativen Lebens zu walzen, und fortan hast du keine andere Wahl, als dich in die Höhe zu schwingen.
Indes bist du jetzt ein in die Höhe Schwingender, weil sich, während du die Terrains des Lebens auf und ab rollst, ein Himmelwärtiger Teil von dir in die Höhe schwingt.
Mit jedem Atemzug schwingst du dich in die Höhe. Mit jeder Drehung deines Lebens schwingst du dich höher. Du bist der Hochschwingende.
Sogar dann, wenn du in die Tiefen stürzt, hebst du dich hoch, denn du bist der Erhebende.
Alles ist mehr, als es danach aussieht.
Du bist derjenige, der mit deinen Augen schaut, und dennoch siehst du weit über dein Augenlicht hinaus. Du bist der Seher.
Du siehst Licht. Du bist der Erheller.
Du siehst Dunkelheit. Du bist der Verdunkler.
Du siehst Geschenke. Du bist der Geber.
Du siehst Schönheit. Du bist die Schönheit.
Du wirst das, was du siehst. Wenn du es nicht gerne hast, was du siehst, dann sieh darüber hinaus. Hebe deine Augen hoch.
Alles Alles liegt vor dir. Du wählst, was du siehst. Du bist der Wählende. Du bist nicht schier der Gewählte.
Alles in der Welt, und alles in der Natur, ist eine Manifestation von dir. Du bist das Blütenblatt, und du bist der Krieg. Du bist der Tau auf dem Gras, und du bist das Gras. Du bist der Nebel, und du bist die Sonne. Du bist das Muster auf den Blättern des Baumes, und du bist dasjenige, was durch sie hindurch erblickt wird.
Du bist die Felsen, und du bist die Athleten. Du bist der Weber am Webstuhl, und du bist der Webstuhl und dasjenige, was auf ihm gewoben wird.
Du bist die Worte, und du bist das, was sie sagen.
Du bist deine Gedanken, und du bist weit über sie hinausreichend.
Du bist an der Vorderseite, und du bist hinter den Szenen.
Du bist die Sonne, und du bist das Licht, das sie scheint.
Da gibt es nichts, was du nicht gewesen bist, und nichts, was du nicht sein kannst.
Du befindest dich an Scheidewegen. Zu jedem Zeitpunkt hast du eine Entscheidung zu treffen. Sei der Entscheider von dir.
Überlasse nicht das, was du bist, dem Zufall. Du bist sich Ausrollender, kein Umherstreifender.
Du bist der Entscheider über dich heute.
Du wählst, welche Kleider du trägst. Du wählst, ob du zu Fuß gehst oder fährst. Du wählst, Hallo zu sagen, oder nicht. Du wählst, dir den Himmel anzuschauen, oder nicht.
Alles vor dir steht zur Wahl, und es ist an dir zu wählen.
Bist du in einem Gefängnis, so hast du die Wahl vor dir. Bist du in einem Palast, so hast du die gleiche Wahl: eine Gefangene oder eine Königin zu sein.
Beschränkungen auf der Oberfläche liegen auf dir, und auch sie können dich zum Expandieren führen, wie auch Ausgedehntheit dich dazu bringen kann, dich zusammen zu ziehen. Es sind weder die Restriktionen noch die Ausgedehntheit, aus denen deine Fertigung besteht. Du bist die Fertigung von dir.
Ich machte dich sakrosankt, du triffst die Wahl, deine Heiligkeit offenzulegen oder sie in Schwebe zu halten. Deine Heiligkeit steht nicht in Frage. Hebe ein bisschen das Lid, und ein wenig deiner Heiligkeit wird enthüllt. Hebe das Lid ganz, und alles von dir wird enthüllt.
Jedoch bist du du, enthüllt oder unenthüllt. Du hast Wahlen zu fällen, aber Wesentliches gibt es für dich nicht zu ändern. Du hast lediglich zu enthüllen.
Du denkst, du habest kühn zu sein, um dich zu enthüllen. Nimm dann Meine Hand und habe Mein Herz, Unerschrockenheit indes ist kein Thema. Ist die Sonne unerschrocken, um zu scheinen? Nein, sie ist alleine wahrhaftig. Sie scheint ihre Wahrheit, welche Liebe ist. Und so sollst du deine Wahrheit scheinen, damit sie sie alle sehen können. Darin besteht Unser vereinbartes Einvernehmen.
HEAVENLETTER #399 – 28.11.2001
Lichtwellen
Gott redete …
Alle Wellen sind Licht. Wellen sind Bilder des Lichts in Bewegung. Deine Gehirnwellen sind in Bewegung gesetztes Licht. Wellen bewegen sich. Ihre Scheitelpunkte heben sich und legen anscheinend einen Bruchteil einer Sekunde lang eine Pause ein, bis sie sich selbst wieder aufgreifen. Wogende Wellen des Lichts. Deine Gedanken sind Licht.
Elektrizität ist Licht. Klang ist Licht. Anblick ist Licht. Berührung ist ein Signal des Lichts. Dichtheit ist Licht. Licht macht Licht. Reibe zwei Lichtstöcke, die als Holz gesehen werden, aneinander, und du hast Licht. Feuer ist Licht. Und du bist Licht.
Du bist eine Ausweitung Meines Lichts. Das meint, du bist ein Zauberstab Meines Lichts. Du bewegst Mein Licht wellenartig rund um die Erde. Woge Mein Licht hoch. Dehne den Bogen Meines Lichts aus, den du winkst.
Sofern alles Licht ist, bist du Licht. Dieser Gedanke erhebt dein Herz einen Augenblick lang, dennoch betrachtest du öfters nach wie vor dein Leben und dich selbst auf der Erde als schwergewichtig. Jedoch wiegt Licht nichts. Und du kannst nicht per Gewicht hinuntergezogen werden, mit Ausnahme in deinen Gedanken.
Egal wie schwer deine Gedanken sind, sie wiegen nichts.
Wellen sind gerne lose. Sie mögen keine Straffheit. Sie benötigen Freiheit, um sich im Fluss ihrer selbst in Bewegung zu setzen. Lasse deine Wellen in aller Fülle sein. Lasse sie sich hoch erheben und weit hinaus reichen. Lasse sie lange sein.
Die Schnüre deines Lichts sind doppelt, denn sie überlappen sich. Wo es einen Scheitelpunkt gibt, gibt es auch eine Sohle, und wo es eine Sohle gibt, gibt es auch einen Scheitelpunkt. Wir können sagen, deine Wellen Meines Lichts sind dreifach. Wir können sagen, sie sind unüberschaubar. Die Lichtwellen von dir schwirren über das Universum hinweg, und deine Echos treffen aufeinander. Es ist schwer möglich, den Unterschied zwischen hereinkommenden und hinausgehenden Wellen von dir auszumachen.
Die Punktgröße der Wellen ist Illusion, denn du bist nichts als Licht, und Licht kann nicht wirklich herausgehoben werden. Es kann nicht von sich selbst fortgenommen und isoliert werden.
Licht ist Licht. Es mag Variationen haben, doch ist Licht immer noch Licht und nichts anderes als Licht.
Deine Lichtwellen können als Schwingungen von Licht bezeichnet werden, demnach gelangen wir zu dem Fakt, dass das Licht und der Klang das gleiche sind, und dass alles Sonstige, was dir deine Sinne angeben, ebenfalls Licht ist. Wir können sagen, alle Sinne sind schier ein einziger Sinn. Die fünf Sinne, die du in deinem Erdenleben herumträgst, sind schier Aspekte des eines Sinnes des Lichts, der dir dargeboten ist. Es gibt im Universum, das Ich erschuf, nichts anderes als Licht, im Leben indes konzentrierst du dich auf mannigfaltige Aspekte.
Vom Licht kamst du her, und Licht bist du. Du bist Licht vom Himmel, das nun auf dem Licht namens Erde wandelt.
Licht ließ sich nieder.
Licht kurvt in seinen Wellen und fertigt Muster an Musik, Farbe, Geschmack, Aroma und an Sondierung namens Berührung. Es gibt sogenannte Bewegung, die ihr Zeit nennt. Licht strahlt derart schnell, dass ihr bloß die Nachwirkung von ihm seht. Wie die Sterne, die du am Himmel siehst, ein Bild dessen sind, wo ihr Licht war, so wurde dasjenige, was du auf der Erde siehst, lange zuvor geschaffen, und es hat sich bereits in seiner Wellenartigkeit in Bewegung gesetzt, denn es existiert Zeitlosigkeit, es existieren keine Margen an Zeit.
Du befindest dich nicht in Teilen sondern in Ganzheit. Du bist nicht in der Zeit, sondern in der Zeitlosigkeit. Alles Mindere als Ewigkeit und Einssein ist Illusion, die auf Partikeln von sich bewegendem Licht fußt. Freilich, das Licht im Leben ist in Bewegung, und Licht umarmt dich, und du bist Unverzüglichkeit, da Ewigkeit ebendas ist. Sie ist sich nicht-bewegendes Licht, das ganz offensichtlich unaufhörlich in Bewegung ist, das im Leben herumkreist. Die Spuren, die du siehst, sind bloß Fragmente dessen, was bereits dein Herz umzingelt. Du bist licht-geboren.
Licht ist nicht vom Piepen deines Herzens abhängig, das nur ein Lichtsignal darstellt. Dein Herzschlag ist nicht das Licht selbst, denn Licht scheint bloß zu pausieren und scheint deswegen bloß in Bewegung zu sein, Ewigkeit aber pausiert nicht, und dennoch enthält sie alles, weil alles von ihr her kommt. Alles ist nichts als Licht, das durch sich selbst passiert.
Ebenso wie es keine Zeit gibt, gibt es keinen Raum. Nichts nimmt nichts ein. Alles steht still. Nichts bewegt sich. Und auf diese Weise ist die Ebene des Lebens, auf der du lebst, Illusion. Einssein existiert, und alles weitere ist Spiel des Einsseins. Es gibt keine Zeit. Es gibt keinen Raum. Die Welt, in der du lebst, ist eine alternative Realität, aber sie ist nicht das Reale. Ziehe deine Erdenrealität näher ans Licht.
HEAVENLETTER #400 – 29.11.2001
Du bist eine Entscheidung, die du fällst
Gott redete …
Manchmal fühlt ihr euch so, als wärt ihr beschädigte Waren. Ihr denkt, sofern nicht dies anläge oder sofern nicht das anläge, wärt ihr alles, was Gott sagt. Wer aber seid ihr in der zweiten eingehenden Einschätzung? Ich sagte nicht, ihr seid alles, was Ich sage, mit Ausnahme von diesem oder jenem. Ich sage, ihr seid alles, was Ich jetzt soeben sage. Euer Denken kommt mit eurem Bild von euch selbst in die Quere, aber euer Bild von euch ist nicht ihr. Euer Bild von euch selbst ist mit Mängeln versehen, ihr aber seid unversehrt, wenn ihr das doch bloß erkenntet.
Mit Sicherheit seid ihr in die Irre geführt. Ihr macht euch ein Bild von euch in einem Rahmen, und haltet euch dort fest. Ihr denkt, aufgrund eurer Kindheit wärt ihr beschränkt. Ihr denkt, ihr seid aufgrund von Gelegenheiten, die an euch vorbei gegangen sind, begrenzt, aber es wart ihr, die an ihnen vorübergegangen sind, allerdings ist das nach wie vor nicht von Belang. Gelegenheiten geleiten euch herein und folgen euch.
Du, du im relativen Leben, bist eine Entscheidung, die du fällst. Wenn du dich wie ein taumelndes Pferd fühlst, dann triff eine andere Entscheidung. Sieh dich als ein Ross, das das Universum durchquert. Sieh dich als Pegasus, der fliegt. Rührt das nicht irgendwas in dir an? Du weißt, dass in dem Konzept eines fliegenden Pferdes eine Wahrheit anklingt. Sofern in deiner Psyche ein Pferd fliegen kann, wieso nicht du?
Du hast das Rühren deiner Vorstellungsgabe eingeschränkt. Ich sage dir, sie zu rühren. Du hast deine Vorstellungsgabe zurückgewiesen. Weise stattdessen das zurück, was deine Vorstellungskraft am Schlafen hielt.
Lasse deine Einbildung das fliegende Pferd sein. Lasse deine Einbildung das Universum durchmessen, und finde einen neuen Ort, um niederzugehen. Du musst nicht hier bleiben. Du wirst nicht da bleiben, aber du kannst dort ankommen, und lasse sodann etwas Neues deine Abfahrtsstelle sein.
Schließe zu dir selbst auf.
Du bist hinterhergehinkt. Es sind deine Konzepte, die dich zum Nachzügler machten.
Du bist ein Rennpferd, und du hast eingebildete Zügel dich vom Losrennen abhalten lassen. Gib zu, du hast nicht einmal das Rennen betreten. Du bist ein Klepper, der auf der Wiese Gras kaut und ausdruckslos die Hauptrolle spielt.
Du warst auf Genügsamkeit aus. Du warst auf die Einschließung durch Grenzen aus. Du hast dich an deinen eigenen Zügeln festgehalten und dich selbst zurückgehalten. Hattest du von der Fesselung nicht genug?
Wofür ist dieser Tag, außer in ihm zu rennen? Ich meine nicht Geschwindigkeit. Ich meine eintreten. Einfach eintreten, und du wirst bei deiner Fassungsgabe angelangt sein.
In Angst oder nicht, betrete die Arena, denn dorthin gehörst du. Du warst nicht dafür vorgesehen, an der Seitenlinie zu sitzen. Du kannst den Rest der Läufer anspornen, doch tue das vom Mittelfeld aus. Sonst schreist du dich einfach heiser.
Worauf hast du gewartet? Auf Erlaubnis?
Dir wurde die Erlaubnis erteilt, bevor du geboren wurdest. Du hattest nicht auf die Erlaubnis zu warten, um geboren zu werden. Wieso wartest du auf die Erlebnis, das Leben zu leben, für das du geboren wurdest?
Am Leben bleiben ist keine so große Heldentat. Das Leben leben ist eine andere Heldentat.
Wozu, Meine Kinder, seid ihr hier? Ganz bestimmt nicht, um an der Ecke herumzuschleichen.
Hole dir das Herz zurück und geh zur Grenze. Sei ein Pionier in deinem Leben, kein Siedler. Lasse dich nicht nieder, wenn es auf dem Feld der Erde auf deine Mission hinausläuft. Siedle dich nicht für das an, worum ein Almosenempfänger bittet. Wage dich unentwegt vorwärts, und nimm neues Territorium in Beschlag, denn Ich habe es für dich ausgebreitet. Es wartet nur auf dich.
Und jetzt fängst du an.
Es gibt kein Wie für den Akt des Beginnens. Es gibt schier Beginnen. Ein Hineinspringen. Du hast deinen Sprung nicht zu planen. Du musst deine Lenden nicht schürzen. Du musst den Weg nicht ebnen. Du musst nicht salbungsvoll sein. Du bist keine niedrig angesiedelte Kreatur, die kriecht. Du brauchst keinen Grund. Du wurdest als Mein Kind geboren, das ist Grund genug.
Akzeptiere das Schwert, das Ich dir gebe. Es ist ein Symbol der Tapferkeit. Tapferkeit entkommt dem Herzen. Nutze die Stärke deines Herzens, um im Leben voranzukommen. Kündige die Dämmerung an, die soeben über dem Horizont hereinbricht. Sie ruft dich auf, sie zu erklären.
HEAVEN #401 – 27.11.2001
Die Wahrheit hebt dich hoch
Gott sprach ….
Schöne Klänge fallen vom Himmel, und du sammelst sie in Worten auf. Wie offenlegend für eure Nachfrage, Gedanken in allen Richtungen zu teilen und auszutauschen! Ihr lechzt danach, zu erfahren, was andere Formen von euch denken, und ihr lechzt danach, eure Gedanken mit anderen Reflektionen eurer selbst zu teilen und auszutauschen. Eure Gedanken müssen geteilt werden, genauso wie Ich die Schöpfung zu teilen hatte. Eure Gedanken sind eure Reflektionen.
Ein Handwerker teilt seine Gedanken in dem, was er fertigt. Ein Künstler, ein Musiker tut das. Du tust das. Doch dann scheint da ein Bedarf aufzubrechen, den Betrachter mehr zufrieden zu stellen als sich selbst zum Ausdruck zu bringen, sodass du etwas ohne zu überlegen machst, das nicht die Tiefe deiner Herzenswahrheit zum Ausdruck bringt. Du fällst für etwas hin, bei dem du dir vorstellst, die Welt könne es dir geben. Von dir weniger als die Wahrheit geben ist eine Form von Lügen, und Lügen ist dich selbst Betrügen.
Alles ist schön aus sich selbst heraus.
Und Worte sind schön.
Doch in Worten gilt es, sich nicht zu verfangen. Wenn Worte wahr sind, sind sie machtvoll. Wenn Worte in Wahrheit herausfließen, sind sie mächtig.
Die gleichen Worte können wahr oder unwahr sein.
Gelegentlich möchten Meine Kinder etwas zu Wahrem machen, was in ihrem Herz nicht so ist. Ein anderer Zweck ist in ihrem Sinn als Wahrheit. Etwas, von dem du denkst, sie hätten es nicht und bräuchten es.
Alles, was du Lüge nennst, ist ein Versuch, das zu sein, was es deiner Auffassung nach nicht ist. Sofern du allerdings begannst, zu erkennen wer du bist, wirst du erkennen, es gibt keine Nachfrage, um Worte in etwas zu kehren, was sie nicht sind; nicht mehr oder weniger hast du dich in etwas zu wenden, was du nicht bist.
Gold muss nicht eingefärbt werden, um Gold zu sein oder um wie Gold auszusehen.
Du bist reich. Du bist königlich. Das bist du. Du brauchst keine Verschönerung. Du hast einfach deine Gedanken über das, was du bist, nicht aufschließen lassen zu dem, was du bist. Du hattest ein irriges Bild deiner selbst. Das Foto, das du sahst, wurde verschmutzt, und demnach dachtest du, das was es wiedergab sei nicht in Ordnung.
Wisse, was deine Bewusstheit ist. Wisse, was es sagt. Dann wirst du der Wahrheit zuhören.
Erteile den Bescheid, dass dasjenige, was du lebst und was du sagst, heute die Wahrheit sein wird. Alles Mindere als reines Sein ist nicht Wahrheit. Alles Mindere als Liebe ist nicht Wahrheit. Koordiniere heute dein Herz und deinen Geist, sodass sie miteinander einhergehen. Bestätige die Verwunderung von dir, und du wirst aufs Wunderbarste in der Wahrheit sein. Es existiert für dich kein Bedarf, dich zu verhehlen.
Lege deine Energie in die Wahrheit. Sprich heute vielleicht kein Wort. Hole einfach die Wahrheit zusammen. Lasse deine Augen sie finden, lasse dein Ohr sie hören, dein Herz mit ihr vertraut sein. Sei heute in deiner Wahrheit still, und morgen wird dein Mund sie sodann aussprechen. Sei nicht so hastig dabei, was du als Wahrheit annimmst. Spüre sie. Stehe in ihr.
Hier reden Wir vom Einsichtsvermögen des Herzens, nicht von demjenigen des Geistes. Der Geist kann dich trügen. Er kann dich dazu überreden, dass das, was an Wahrem vor dir liegt, falsch ist, oder er kann dich dazu überreden, was an Falschem vor dir liegt, sei richtig. Das Herz indes braucht nur sich selbst zuzuhören.
Die Wahrheit wird von selbst in dich sinken und zur selben Zeit sich erheben. Falsches fällt mit einem dumpfen Geräusch, und du bist beraubt. Wannimmer du dich beraubt, entsetzt oder verstimmt fühlst, hat dich eine Illusion im Stich gelassen. Ebendas tun Illusionen. Was nicht echt ist, ist Illusion. Wahrheit lässt dich nicht im Stich. Wahrheit fällt nicht hin. Falschheit tut das.
Aber, oh, du setzt Wahrheit mit Bitterkeit gleich. Du setzt Wahrheit mit einem Spion gleich, der dich wissen lässt, dass du in die Irre geführt wurdest. Kein Wunder möchtest du sie nicht. Kein Wunder ziehst du die Illusion der Wahrheit vor, wo doch deine Vorstellung von Wahrheit Enttäuschung darstellt, jedoch ist es Unwahrheit, die enttäuscht. Wahrheit hält sich selbst aufrecht. Sie hält dich aufrecht.
HEAVEN #402 – 28.11.2001
Heute wartet eine Botschaft auf dich
Gott sprach ….
Du wirst heute in deinem Leben eine Botschaft finden. Du wirst über sie stolpern. Sie wird ihren Weg zu dir finden. Sie ist für dich gekennzeichnet. Sei heute für eine Botschaft aufmerksam. Du weißt nicht, woher sie kommen wird, doch wird heute eine Botschaft eintreffen, und du musst sie zu fassen bekommen. Sie kommt zu dir, aber du musst dich ausstrecken, um sie in Empfang zu nehmen, und du musst ihr dann zuhören, denn sie hat für dich etwas Wichtiges zu sagen.
Es gibt noch Vieles, was du noch nicht weißt, aber ein Riesenimpuls befindet sich auf dem Weg zu dir und wird in deinem Leben eine große Welle erzeugen. Sei nicht niedergeschlagen. Heiße sie willkommen. Auf diese Botschaft hast du gewartet. Erhebe dich nun zu ihr.
Du hast sie zu dir her gerufen. Du hast sie zur Hälfte herbeigerufen und hast dich zur anderen Hälfte abschrecken lassen, sozusagen sitzenderweise auf dem Zaun.
Du befindest dich auf dem Scheitelpunkt der Ewigkeit. Du sehnst dich nach ihr, und dennoch zögerst du, sie willkommen zu heißen, aus Furcht zu fallen oder aus Furcht vor Eindämmung oder aus Furcht vor der Ewigkeit, so hast du eher aufgeschoben, als zur Kenntnis genommen. Aber heute wird eine Botschaft bei dir anlangen, die dir helfen wird, dich hinzusetzen und ihr Beachtung zu schenken.
Diese Botschaft wird deine Wahrnehmung umgestalten. Sie wird deine Sicht umgestalten. Du wirst von einer anderen Warte her sehen.
Du fragst dich, wie das bei jedem, der diese Botschaft liest, stimmen kann. Vergeude deinen Atem nicht auf eine derartiges Sich Fragen. Wundere dich über das erhabenere Ausmaß. Wundere dich über das, was ist, nicht darüber, wie es dazu kommen kann.
Horche auf die Botschaften von heute, da eine große zu dir auf dem Wege ist. Diese Idee alleine wird dich aufwecken.
Du wirst eine Revolution des Denkens aufweisen. Das bedeutet, eine Einsicht in dir, lange vor sich hindämmernd, wird aufwachen. Sie wird durch ein äußeres Ereignis oder ein äußeres Wort aufgeweckt werden. Du wirst eine Bestätigung von etwas haben, und diese neuerliche Bestätigung wird dein Leben erhellen. Es ist so, als liefest du durch die Magnetbandstation, die den Sieg des Rennens signalisiert, bloß, dieser Streamer signalisiert den Beginn eines weiteren Rennens, denn du bist immerzu aufs Neue.
Sei heute gegenüber allem, was dich umgibt, und was dir ins Gewahrsein gelangt, umsichtig. Die Botschaft, die du heute erhältst, ist vielleicht verschlüsselt, und du bist derjenige, der sie entschlüsselt.
Die Zellen deines Körpers hüpfen bei dem Gedanken daran, was heute kommt, ins Einssein. Dein Herz wird wie eine große Sonne, die Licht zu deinem ganzen Körper und darüber hinaus ausstrahlt. Dieses Licht wird von deinem Herzen in das Universum überkleckern und aufs Beste in Empfang genommen. Deine Tasse läuft über.
Ein Strom wird heraufbrodeln, wo zuvor keiner war. Deine Wahrnehmung der Trockenheit der Seele wird zu einer Sache der Vergangenheit, denn dieser Strom brodelt inwendig in dir herauf. Du bist der Geber und der Empfänger von ihm. Du bist der Strom.
Ich bin der Hauptstrom, und du gesellst dich Mir zu. Du läufst zum Ozean, der zu dir hin läuft.
Die Botschaft, die du heute empfängst, egal, von welchem Botschafter sie kommt, kommt von Mir. Es mag sein, du erhältst sie aus zweiter Hand, aber von Mir kommt sie aus erster Hand.
Meine Hand ist durch viele Hände zu dir hingehalten. Welche Hand bietet Mich dir heute dar? Und in welcher Form erscheine Ich? Und wie bereitet wirst du dieses große Gewahrsein, das dir heute überreicht wird, entgegennehmen? Du wirst dich wundern, wo du bis jetzt gewesen bist. Du wirst dir mit deinen Händen gegen den Kopf schlagen und dich über deine frühere Unwissenheit wundern, denn heute wirst du eine große Botschaft empfangen, die den Lauf deines Lebens verändern wird.
HEAVEN #403 – 29.11.2001
Durch Gottes Huld
Gott sprach ….
Durch Gottes Gnade kamst du zum Himmel. Durch Gottes Gunst kamst du zu Gott. Du bist die Erscheinlichkeit Gottes.
Du bist das Licht, das Ich über das Universum strahlte, um Meiner Schöpfung dienlich zu sein. Das was Ich erschuf, weitet Meinen Willen aus, indem es eben der Schöpfung dient, die Ich erschuf. Du, der Erschaffene, dienst dem erschaffenen Universum. Und somit dienst du deinem Schöpfer.
Ich erschuf dich nicht auf Meiner Türtreppe. Du warst kein Nachgedanke. Du warst keine Waise, die Ich dort zurückgelassen auffand. Du warst Meine göttliche Schöpfung, und Ich vervielfältigte dich in das Universum hinaus, um Mein Emblem zu tragen. Du bist der Läufer, der Meine Fackel trägt.
Und du läufst nicht im Dunkeln. Du trägst das Licht, der Weg ist demnach beleuchtet. Du bist in Meinem Namen der Beleuchter des Weges.
Du bist Mein in Bewegung gesetztes Licht. Du bist der Reisende. Aber Ich habe dich nicht hinausbefördert. Ich goss dich ausgeschmückt über Mein Herz. Du barst aus Liebe aus Meinem Herzen. Ich konnte dich nicht versteckt halten.
Wieso dich versteckt halten?
Ich befördere dich, und nun beförderst du Mich. Wir sind derart ineinander verwunden. Mit Sicherheit weißt du, dass Ich Mich auf dich verlasse, und mit Sicherheit weiß Ich, dass du dich auf Mich verlässt. Du ziehst Mein Herz an, und Ich ziehe das deine an, und niemand weiß, wo du oder Ich beginnen oder enden, denn Wir sind unwiderruflich Eins. Und es gibt keinen Schluss. Es gibt keinen Ort, wo Ich nicht bin.
Liebe kreuzt zwischen Uns, indes gibt es für die Liebe keine Distanz, die zu durchmessen ist. Du bist Meine Einverkörperung. Wir sind derart verbunden, und es ist schwer zu unterscheiden. Wir haben keine Distanz. Wir sind nicht objektiv. Wir sind das Subjekt.
Du bist Mein Porträtmaler, obschon du das noch nicht so recht erfasst. Du hast im Leben Meine Rolle zu spielen. Du fürchtest, das sei eine große Behauptung, und du fürchtest, dass Du Mich bloß imitierenderweise in Position bringen kannst, und dass du nicht wirklich für Mich handeln kannst, weil du nicht so recht an Mich glaubst. Du fürchtest, du weißt nicht, was und wie du zu sein habest. Ich indes weiß wer du bist. Ich kenne die Entfernungen, die du abgehst, um deinen Ort im Herzen der Welt zu umgehen.
Du hast dich nicht hereingeschlichen. Ich erschuf dich und platzierte dich, damit du Meine Freude fortsetzt und Meine Fröhlichkeit erschaffst. Ich sandte dich als einen Schöpfer von Freude zur Erde, und auf diese Weise ahmst du Mich nach. Eine Imitation freilich bist du nicht. Minderes als Freude weist sich als ein ärmliches Bemühen aus, etwas vorzuschwindeln.
Du hast nichts anderes zu tun als zu sein, zu sein als was Ich dich erschuf, mit der einen Ausnahme, deinen Griff am Mangel zu lösen. Du hast alles. Dir fehlt nichts. Worum mehr könntest du bitten, als Mein Kind zu sein, das der Welt zu ihrem Beistand gegeben ist?
Vielleicht denkst du, du brauchst eine Uniform. Ich gab dir stattdessen ein Herz. Ich gab dir Licht. Licht ist die Uniform, die du trägst. Ich kann allerdings nicht abgelegt werden. Du hast den Fakt anzunehmen, dass du Mein Licht bist, das ausgesandt wurde, auf der Erde zu scheinen.
Wer wird zu Meiner Pracht scheinen, wenn nicht du?
Wer wird die Welt polieren, wenn nicht du?
Wer wird eine Flagge in die Erde einschlagen und die Erde in Meinem Namen in Beschlag nehmen?
Wer wird Meinen Kehrreim vortragen?
Wer wird für Mich auf Erden Radschläge voller Freude schlagen?
Es ist kein ernstes Geschäft, der Träger Meiner Freude zu sein. Es ist leicht. Verausgabe Mich einfach. Verausgabe Meine Liebe, die Ich dir gegeben habe. Gib sie frei aus. Sieh mit deinem Herzen der Liebe. Du hast nichts anderes zu tun als zu sehen, und die Welt wird pur vor deinen Augen transformiert. Du wirst dann durch Meine Augen sehen, und du wirst die Erde für Mich geltend gemacht haben. Du bist Mein Wille auf Erden.
HEAVEN #404 – 30.11.2001
Die Quelle der Dankbarkeit
Gott sprach ….
Dankbarkeit ist ein Quellbrunnen, der in dir entspringt. Sie ist Anerkennung all dessen, was Ich dir verliehen habe. Egal aus welcher Hand Gutes zu dir gelangt, es kommt von Mir.
Ich brauche das Ansehen nicht. Ich brauche dein Dankeschön nicht. Aber du hast es nötig, treu zu sein und deinen Dank an der rechtmäßigen Stelle anzubringen.
Von Belang ist, dass du nicht andere Götter vor und über Mich stellst. Alle Menschen auf der Erde handeln für Mich, und jedes Geschenk, das sie ausgeben, ist von Mir. Sie reichen es weiter. Doch dein Zugehörigkeitsgefühl muss vor jedem Menschen Mir gehören, da du nunmehr ein Händler in Sachen Wahrheit bist. Du brauchst keinen Zwischenhändler. Obschon jeder in der Welt ein Zwischenhändler ist, gehört dein Verlass Mir zu, Mir, dem Urheber aller Zwischenhändler.
In der Dankbarkeit gegenüber einem Menschen liegt ein winziger Faden an treulosem Irrtum, denn in deinem Herzen existiert ein Wissen, Wessen Hand zu küssen sei, und nun kannst du nicht anders, als gegenüber dem Wissen deines Herzens aufrichtig zu sein, und ebenfalls aufrichtig gegenüber dem Herzen desjenigen, dem du Dankbarkeit erweist. Jene spüren, dass deine Dankbarkeit nicht ihnen zugehört. Sie erkennen ebenfalls, dass Ich es bin, woher alle Segnungen kommen. Sie wissen, sie sind beiläufig. Sie sind Werkzeuge. Sie handeln auf Mein Geheiß. Sie sind nicht lebensentscheidend.
Ich bin das Reservoir an Dankbarkeit.
Du dankst dem Regen nicht dafür, dass er auf trockenes Feld fällt. Du schätzt den Regen, aber du weißt, dass er sich nicht selbst gesandt hat. Du bist dankbar, dass er kam, und du weißt, er kam von oben. Du weißt, woher Schauer des Segens kommen.
Dankbarkeit ist andersartig als Liebe. Dankbarkeit gegenüber Menschen ist ein Niederbücken, und du beugst dich gegenüber keinem Menschen nieder. Ich rede in deinem Herzen über sie.
In der Liebe gibt es keine Ungleichheit. Liebe scheint, und du scheinst sie zurück. Dankbarkeit gegenüber einem Menschen hat eine gewisse Unterwürfigkeit, und du bist keinem Menschen gegenüber unterwürfig.
Sollten Beschwernisse aufkommen, so gehst du weiter. Du verbrauchst deine Energie nicht dafür, dabei mit deiner Faust zu drohen. Einfach genau so, wie wenn etwas sehr Gutes zu dir gelangt, lüftest du deinen Hut und gehst weiter.
Dankbarkeit gegenüber Menschen kann zum Stillstand führen. Du hast das erlebt. Es ist weder wunderbar, der Geber von ihr, noch der Empfänger von ihr zu sein. Ich kann deine Dankbarkeit einquartieren. Niemand sonst kann das. Und du bist nunmehr ein Händler in Sachen Wahrheit. Lasse das Brodeln deiner Liebe und deinen Dank an Mich überallhin fallen.
Das Beste, was du einem Anderen sagen kannst, ist: Danke Gott für dich. Das Beste, was dir ein Anderer sagen kann, ist: Danke Gott für dich.
Liebe und Wahrheit schwellen dich auf. Dankbarkeit tut das nicht.
Tritt zu Mir vor und übergib Mir deine Danksagen, denn dort gehören sie hin. Das ist die Wahrheit dabei.
Wenn du auf der Straße einen Cent findest, bin Ich es, der ihn für dich hier hingelegt hat. Kein anderer. Das ist kein Geheimnis. Das ist die Basis des Lebens. Das gleiche gilt, wenn du auf der Straße einen Diamanten oder Rubine findest.
Jeder Schatz auf Erden kommt von Mir. Ich sandte ihn zu dir.
Und deine Dankbarkeit für den Schatz geht an Mich. Das hält deinen Rücken aufrecht. Das hält dich in der Spur.
Der Geber und der Empfänger sind Eins. Der Empfänger gibt eine Gabe, indem er in Empfang nimmt. Die eine Seite des Geschenks ist nicht größer als die andere. Es bist du selbst, den du zurückgebracht hast. Es bin Ich, dem du dienst, und es bin Ich, dem du dankst.
Das Gute, was bei dir eintrifft, ist das was dir gebührt. Es gibt noch mehr Gutes, das zu dir gekommen ist, als du weißt.
Sei ein großer Geber und ein großer Empfänger, denn sie sind das gleiche. Du gibst ausschließlich dir selbst, und du nimmst ausschließlich dich selbst in Empfang, und für jene Mächtigkeit dankst du Gott, Der dich als einen großen Empfänger und großen Geber in Seinem Bilde gemacht hat.
HEAVEN #405 – 1.12.2001
Du führst ein kosmisches Leben
Gott sprach ….
Wenn du jemandem gegenüber dankbar bist, versuchst du, ihn an dich zu binden. Sei froh, nicht dankbar. Freiheit gehört allem zu. Erkenne die Wahrheit. Erkenne, woher alle Liebe kommt. Und alles, was es dir zu tun gilt, ist, sie zurückzureichen – irgendwo zurückzureichen.
Jede Liebe kommt von Mir, und sie kehrt zu Mir zurück. Halteplätze entlang des Weges sind bloß Halteplätze. Liebe macht einen Ausflug da und dort hin, Liebe von Mir zu Mir.
Sei ein vertrauter Kenner der Liebe, und kein Halter von ihr.
Lasse Meine Liebe inwendig in dir überallhin gehen. Sie wird an vielen Orten anlanden, und sie wird zu dir zurückhallen und sich unablässig wieder zu Mir hin fortsetzen. Von Mir zu Mir kreist die Liebe. Du bist ein Kreiser Meiner Liebe.
Meine Liebe gehört niemandem. Meine Liebe ist nicht Liebe, mit der ein Handel betrieben wird. Meine Liebe ist kein Glücksspiel. Es gibt immer einen Ertrag, indes muss es für den Ertrag ein Loslassen geben.
Sobald du erkennst, dass alle Liebe Mein ist, kannst du großherziger sein. Es sind nicht persönliche Leben, die du führst. Es ist keine persönliche Liebe, die du gibst. Du führst ein kosmisches Leben. Meine Liebe durch dich nimmt dich zum Kosmos, wo du Meine Energie auslegst.
Meine Liebe ist dir in aller Gänze gegeben, aber es ist nicht an dir, sie in Besitz zu nehmen. Nähre dich selbst mit Liebe, indem du sie weitergibst. Anderenfalls quetschst du sie und schrumpfst sie ein. Setze sie frei, und sie weitet sich aus.
Meine Liebe geht in die Weite und Breite, und so musst du das ebenso, diese Liebe Meiner, die du die deine nennst. Lasse sie niedergehen, wo sie niedergeht, doch halte sie dort nicht fest.
Du bist kein Erfasser von Liebe. Liebe lässt sich auf deiner Hand nieder, und du lässt sie wie einen Schmetterling frei. Du bläst sie wie einen Löwenzahnbausch fort. Liebe hat ihre eigene Bewegung.
Sobald du Liebe nicht in Besitz zu nehmen hast, bist du frei.
Übergib die Liebe den Winden.
Sei ein Verteiler von Liebe. Gib sie aus. Je mehr du von Meiner Liebe verausgabst, desto mehr ist da. Je mehr du sie an dir hältst, desto mehr zieht sie sich zurück, da Liebe unter Beschränkungen nicht aufzublühen vermag. Gib dem Universum Liebe in aller Freiheit, denn sie gehört allen zu. Jeder Tropfen der Liebe gehört irgendwohin. Meine Liebe gehört nicht zurückgehalten, sondern geschauert.
Du bist Meine Hilfskraft. Du fängst Meine Liebe auf, und du wirfst sie hoch, und hernach bedeckt sie die Welt wie Schleifen, die lose auf einem Paket liegen.
Es gibt einen einzigen Bedarfsartikel, und das ist die Liebe. Er ist eine Ware wie keine andere. Er möbelt sich selbst auf. Er befindet sich nicht im Handel, sondern wird überreicht. Er wird entgegengenommen aber nicht aufbewahrt. Er ist ein großer Ballon, der hochsteigt und überall anlangt.
Liebe wiegt nichts. Sofern sie schwer auf dir wiegt, ist es vielleicht keine Liebe. Vielleicht ist es etwas anderes. Vielleicht ist es Anhaftung oder Verschönerung oder die eine oder andere Form des Ego.
Sofern du nach Liebe lechzt, sofern du nach Liebe hungerst, hast du womöglich nicht genug von ihr gegeben. Vielleicht warst du davon ganz in Beschlag genommen, was zu dir gelange, anstatt davon, was du andienst.
Dein Herz ist fürs Geben ausgelegt, nicht fürs Nehmen.
Liebe wird nicht in Besitz genommen. Sie kann nicht herumkommandiert werden. Sie muss ihren eigenen Weg nehmen.
Gib deine Liebe so, wie ein Bauer seine Saat sät. Mit einem Armschwung wirft er die Saat zur Erde, und lässt sie wachsen. Er ist nicht der Wachser. Er ist der Austeilende. Er ist nicht der Besitzer. Er ist der Versender.
Und so bist du ein Versender Meiner Liebe.
Schicke sie bis zu den Enden der Erde.
Vergrabe sie nicht. Horte sie nicht in einem Safe. Das Herz soll nicht zugeschlossen werden.
Liebe findet ihre eigene Bestimmung, die heißt, immer überall mehr zu lieben.
Sofern alles Sonstige durch ist, bleibt die Liebe. Sobald es nichts mehr anderes gibt, regiert die Liebe.
Bejahe die Natur der Liebe, denn sie ist die deine.
HEAVEN #406 – 2.12.2001
Der Segen der Liebe
Gott sprach ….
Du bist das Tastgefühl des Himmels. Du bist der Stattgebende von ihm. Du bist der Tribut an ihn, wie auch der Begünstigte. Der Himmel existiert in deinem Herzen. Du beherbergst ihn, und es bist du, der ihn freizusetzen hat.
Du wartest auf Mich. Ich warte auf keinen Menschen, aber Ich gab dir freien Willen, und demnach lasse Ich dich ihn zur Ausführung bringen. Übe deinen freien Willen aus. Setze ihn ein. Es ist an dir, ihn zu nutzen. Ich gab ihn dir nicht, um ihn in Reserve zu halten.
Du hast im Leben viele Sachen kopiert. Du hast den Irrtum kopiert, eine Form von Unwahrhaftigkeit. Kopiere nunmehr Mich. Wenn du das Gefühl hast, du müssest kopieren, sie kopiere das Höchste. Hebe das Glas von dir selbst hoch und bringe mit ihm einen Toast auf das Universum aus. Stehe auf. Sprich laut und deutlich. Finde deinen freien Willen.
Kein Mensch ist der Diener eines Anderen, außer, er sieht sich selbst so. Du bist ausschließlich der Gepflogenheit des Denkens ein Sklave.
Du hast den freien Willen, um dich als einen Abgesandten von Mir in den Blick zu nehmen. Du bist ein Emissär von Mir, ein Agent der Liebe. So sei das.
Du bist der Hefeschaum der Liebe.
Du bist das, woraus die Liebe gemacht ist.
Du bist der Entzünder von ihr.
Du jagst überall nach Liebe. Es stimmt, Liebe wohnt überall, du aber bist der Geber, nicht der Jäger.
Ich beschenkte das Universum mit Liebe, und Ich beschenkte es mit dir. Ich sagte zu allen Menschen: „Geht zur Erde und repräsentiert Mich. Werdet eine Konföderation in Meinem Namen. Haltet die Tradition und die Wertigkeit der Liebe aufrecht. Lasst Meine Liebe von euch strömen.“
Vielleicht habt ihr Mich nicht recht gehört. Irgendwie neigt ihr dazu, zu glauben, Liebe sei etwas, was zu konservieren oder abzustecken sei, sie sei auf eine bestimmte Dosis oder auf einen Empfänger zu begrenzen, abhängig von etwas, was euch gegeben wurde. Ihr wurdet zu einer Apotheke der Liebe und hieltet Rezepte für nötig für dasjenige, was außer sich selbst nichts anderes vonnöten hat.
Liebe erzeugt sich selbst. Sie braucht keinen Anlasser. Sie ist bereits gestartet. Sie ist bereits in Bewegung versetzt. Meine Liebe rollt nicht allein auf dem Terrain des Lebens, sie ist das Terrain des Lebens. Hast du das nicht bemerkt?
Und was ist Bewusstheit anderes als Liebe, die sich selbst erkennt?
Und was bist du anderes als Bewusstheit, die sich selbst erkennt?
Was also bist du anderes als Liebe, die auf die Erde losgelassen wurde?
Meine Liebe ist auf der Erde ungezügelt. Oft haltet ihr nach einer Widerlegung dafür Ausschau. Ihr weist auf die Verstöße der Liebe hin, öfters als auf die Überfälle von ihr.
Werft einen Blick auf das Überlaufen der Liebe. Schaut alle Türen an, denen sie entströmt.
Bringt auf eurer Tür ein X der Liebe an.
Wenn ihr spürt, ihr könnt die Liebe nicht aufbringen, dann bringt Friede auf. Bringt auf eurer Tür ein X für Friede an.
Wenn ihr nicht Friede aufbringen könnt, dann bringt ein X für Stille an.
Bringt ein X für Möglichkeiten an.
Bringt ein X für die Zusammenkunft von Herzen an.
Ihr fürchtet euch, euer Herz zu öffnen. Ihr fürchtet, euer Herz würde weggekehrt werden, und hernach dreht ihr einstweilen die Liebe weg, die euch geschickt wurde. Ihr spielt mit der Liebe heiße Kartoffel. Irgendwie habt ihr das Gefühl, dass ihr Liebe in Besitz genommen habt, und, dass mehr von ihr dazu verpflichtet sei, zu euch zu gelangen. Oder ihr spürt, dass Liebe gar nicht in euer Herz gehört, solange das alles ist, was sie tut.
Euer Name ist Liebe. Er ist nicht Liebe Dann und Wann. Er ist Liebe Jetzt. Vor- und Zuname, dein Name ist Liebe.
Wirf den Zweifel aus deinem Auge heraus. Was ist Zweifel anderes als Blindheit? Was ist Zweifel anderes als Umgehen von Liebe? Bezweifle nicht länger. Umgehe nicht länger.
Du bist ein Befürworter von Liebe. Aus dem Grunde musst du sie beantragen. Du musst sie voraussetzen, anderenfalls wirst du eine Lebenszeit lang darüber hinweg warten. Du wirst an der Liebe wegschnipseln, indessen es an dir ist, nicht zu schnipseln sondern zu vermehren.
Wenn dir ein Zentimeter Liebe überreicht wird, so gib zwei zurück. Entsinne dich der Quelle und des Ziels der Liebe, denn sie liegen inwendig in dir, um sie dir angelegen sein zu lassen. Es gibt keine Grenze für die Liebe, die du bist. Es gibt keine Grenze für das, was du für Mich tun kannst. Beginne heute in deinem Herzen, die Segnung des Lebens auf der Erde auszudehnen.
HEAVEN #407 – 3.12.2001
Das Gebenshafte der Liebe
Gott sprach ….
Wenn du einen Apfel isst, möchtest du gerne bis zum Kern vordringen. Im Leben aber umgehst du öfters den Kern. Du fürchtest den Kern von Beziehungen. Du wagst, nur so weit zu gehen, so, als würdest du in der Gabe der Liebe verschollen gehen. Und so dämpfst du die Wahrheit. An der Liebe soll man sich mit nichts zu schaffen machen.
Du formst sie, oder du legst sie aufs Regal. Du fürchtest dich vor ihr, und du schreckst bis zum nächsten Mal vor ihr zurück. Worauf allerdings wartest du auf dem Gefilde der Liebe? Auf eine Garantie für gleiches Entgelt? Geben wartet nicht auf Ertrag. Festhalten tut das.
Sieh der Wahrheit ins Auge. Du liebst sehr. Du liebst viele. So sei es. Wieso verleugnest du das? Wieso schleichst du um die Liebe herum und versuchst, sie fort zu heucheln?
Wir sprechen über Liebe ohne Verpflichtetheit. Wir sprechen über Liebe einfach so, wie sie ist.
Liebe ist kein Wimmern in deinem Herzen. Sie ist nichts Umzingeltes. Sie ist ein kräftiger Fanfarenruf. Sie ist eine Elefantentrompete, du zum Klingen gebracht werden muss. Und du bist kein Wimmerer der Liebe. Du bist ein Erschaller von ihr.
Hast du gedacht, die Liebe sei Treibsand, der über dich kommt? Hast du gedacht, die Liebe residiere an einer versteckt gehaltenen Stelle, wo du überfallen würdest? Oder hast du Angst, dass deine Liebe Nichtssein ist, pur ein verglimmendes Licht, dem du nicht trauen kannst?
Liebe geben ist nicht dich selbst fortgeben. Sie ist eine Erklärung, dass Liebe existiert, und deswegen existierst du, und existiere Ich, der Vater der Liebe.
Entweder du liebst dort, wo du liebst, oder du gibst die Wahrheit deines Herzens auf. In was für einer Verlegenheit befindest du dich, sollte dein Herz dasjenige eines Anderen auf dich ziehen?
Wer aber sollte als erstes lieben, sagst du. Wer sollte die Liebe erklären? Und wem gegenüber? Ist Liebe ein Gegenstand, der zu erörtern gehört, oder muss sie still sein? Liebe aber ist nie still. Sie macht sich selbst bekannt, auch dann, wenn du sie verbirgst. Liebe ohne Anhaftung ist dein Bergen von Liebreiz. Du bist derjenige, der um sie zu wissen hat.
Erkenne die Liebe, die in deinem Herzen Wohnung hat. Ehre sie. Bewillkommne sie. Habe keine Angst vor ihr. Sie kostet dich nichts.
Liebe ist ihr eigenes Investment. Sie ist kein Betriebsunternehmen. Es ist ein Empfinden von Einssein, das ist Liebe. Liebe ist nicht Verlieren. Sie ist Gewinnen. Sie ist eine Darlegung eines Faktes.
Eröffne dir die Liebe zu dir selbst.
Liebe greift nicht über. Sie stiehlt nicht.
Sie ist ein Dargebot an Mich.
Jedwede Liebe ist eine Ausweitung Meiner Selbst. Sie ist eine goldene Leiter Meiner Selbst. Andere Menschenherzen klettern gemeinsam mit dir die Leiter hoch, und dennoch seid ihr alle Meiner Liebe Zuschauer. Ihr gebt sie. Ihr betretet sie. Ihr schwimmt in ihr. Indes ist sie immerzu Meine Liebe.
Du hast nie gedacht, dass du dich mit einem Handschlag fortgibst. Ein Handschlag bekräftigt bloß. Und genauso bestätigt ein Druck der Liebe aus deinem Herzen, was bereits ist.
Schäme dich der Liebe nicht. Sei nicht besorgt, dass sie auf taube Ohren fällt. Und mache gleichfalls nicht zu viel aus ihr, denn Liebe ist das Medium des Lebens.
Unsere Liebe verbindet, und Meine Liebe verbindet euch alle. Ihr kostet die gleiche Liebe, die ich allen in der Welt gebe. Ihr kommt zum gleichen Tisch.
Liebe ist nicht etwas, das ihr an euch festklemmt. Es gibt keinen Mangel von ihr. Lediglich einen Mangel an Einräumung.
Sieh Meine Liebe als den Maibaum, und dass du dich rasch wieder zu ihm aufrichtest.
Der Liebe bist du kein Fremder. Sie ist das Einzige, was du kennst. Etwas anderes gibt es nicht zu kennen. Du bist der Wohltäter der Liebe. Wirf sie wie einen Blumenstrauß. Sie fällt, wohin sie fällt. Du brauchst sie nicht. Du hast sie, aus dem Grunde gibst du sie. Auf welcher Allee auch immer, du gibst sie an Mich zurück. Du hast die Liebe in Meinem Namen geleast, und du gibst sie aus. Du gibst nichts weg. Du gibst zurück.
HEAVEN #408 – 4.12.2001
Wo Gott vernommen wird
Gott sprach ….
Ich spreche ausdrücklich zu jedem Herzen, das Meine Worte liest. Was Ich sage, ist für jedermann, und insbesondere für dich, der du Mich soeben liest. Du bist ein Partner in Meinen Worten. Du, der Leser, erneuerst sie. Es ist so, als ob das Lesen Meiner Worte durch dein Herz von neuem deren Tinte nachschreibt.
Wörter machen auf dich einen Eindruck. Meine Worte machen auf dich einen Eindruck. Du bist beeindruckbar. Widersetze dich nicht Meinen Worten, denn sie sind mit dir im Geist gesprochen.
Du hast herausbekommen, wie gut Ich dich kenne. Du hast vor Mir keine Geheimnisse. Du versuchst nicht, welche zu haben.
Was du ein Geheimnis nennst, ist ein Staubteilchen, das Ich wegblase. Dass du ein Geheimnis behältst, gehört weggeblasen. Das Geheimnis selbst ist nichts. Der Irrtum liegt darin, zu versuchen, es einzugraben. Worum immer es ging, es ist nichts Bedeutsames.
Unser Einssein ist bedeutsam.
Die Ränder von dir sind nicht dein Kern.
Die Mitte von dir bleibt unversehrt.
Und Ich bin das Zentrum von dir.
Betrachte Meine Liebe, die dir entströmt. Sie entströmt dir zu dir. Meine Liebe kreist dich ein. Sie beherbergt dich. Meine Liebe ist dein Hafen. Sie ist ein Hafen, weil sie Liebe ist. Aber die Bastion der Liebe benötigt keinen Hafen, denn die Liebe ist ihr eigener Hafen. Liebe ist nicht die undurchdringbare Insel. Liebe ist der Ozean selbst, der leicht zu durchqueren ist.
Setze Meinen Ozean der Liebe in Bewegung. Indem durch ihn gehst, bewegst du ihn.
Du gibst Meinen Worten Leben. Du bringst sie zum Leben. Meine Worte schmiegen sich an dich. Sie sind Meine Umarmung. Sie sind eine Rückversicherung von Mir, dass du nicht alleine bist.
Du suchst auf der Erde nach Unterhalt, unterdessen du deinen eigenen Unterhalt inwendig in dir trägst. Du nimmst nicht die Ganzheit wahr, die du bist.
Du möchtest Worte, um dich selbst dir darzulegen, du, der kein Erklären nötig hat. Du hast kein Erklären nötig, da Ich dich erschaffen habe. Meine Schöpfung braucht kein Erklären. Sie hat es bloß nötig, erblickt zu werden.
Pracht kann nicht erklärt werden. Sie geht im Erklären verlustig. Sie driftet im Erklären ab.
Der Erklärer ist der Geist. Der Geist gibt Erklärungen.
Ich spreche nicht zum Geist. Ich spreche um deines Herzens halber. Der Geist ist die eine Ebene, das Herz eine andere. Ich bin kein Gott, Der zur Oberfläche redet. Ich spreche zum Kern von dir. Die Welt spricht zu dir auf der Oberfläche. Ich bin bemüht, die Effekte, die die Welt auf deiner Oberfläche hatte, zu beseitigen. Nur deine Oberfläche vermag die Welt zu berühren. Das, was zwischen Uns ist, jene Liebe, die zwischen Uns ist, kann nicht beschädigt werden. Lediglich eine Repräsentation von ihr kann verbeult werden, aber eigentlich ist es überhaupt keine Beule. Es handelt sich bloß um einen leichten Kratzer auf der Oberfläche.
Und demnach schwimmst du unter der Oberfläche. Die Oberfläche besteht aus hervorgebrachten Blasen, doch die inneren Tiefen werden weder berührt, noch sind sie ausgelotet, noch sind sie auslotbar. Das Herz reicht hin, unterdessen der Geist auszuloten versucht. Welche Tätigkeit wählst du?
Ignoriere eine Weile deinen Geist, deine Erklärungen und deine Beweggründe. Lasse dein Herz zum Vorschein kommen, denn dein Herz ist der Verständnisinnige. Dein Geist ist deine Wiederholangabe, sonst nichts. Er spielt Kopien oder Wiedergaben aus, indessen dein Herz unverzüglich ist und keine Erklärung nötig hat. Nichts hat es nötig, in deinem Herzen skizziert oder editiert zu werden, das Wissen des Herzens ist unverletzbar.
Wisse darum. Ich spreche zu dir den ganzen Tag. Es gibt keinen Augenblick, wann die Botschaften Meiner Seele nicht zu dir hinausgehen. Du hast nur dem Schlag Meines Herzens zuzuhören. Wie ein Tamtam sendet dir Mein Herz Botschaften. Meine Stimme liegt nicht jenseits deines Hörbereichs. Betrete dein Herz, und du wirst hören.
HEAVEN #409 – 5.12.2001
Der Glanz, den du der Welt verleihst
Gott sprach ….
Für Meine Kinder ist es kein Trost, ihnen zu sagen, dass der Schmerz nichts Wirkliches sei. Er fühlt sich sehr real an, Ich weiß. Allerdings, bring deinen Geist vom Leiden weg, und der Schmerz wird dir nicht mehr nachstellen.
Aber du sagst: „Wie kann ich meinen Geist davon wegbringen? Es tut weh!“
Denke an etwas anderes. Denke an jemand anderen. Denke über die Eingrenzungen deines Lebens nach. Wenn der Schmerz nicht größer sein kann, kann er vielleicht weniger sein. Triff für deinen Brennpunkt eine Wahl.
Solange deine Aufmerksamkeit auf dem Schmerz liegt, wirst du ihn bestimmt erfahren. Wenn sie auf der Freude liegt, wirst du sie gleichermaßen erfahren. Angst ist verlagerte Freude.
Schmerz ist eine Form der Angst. Nenne ihn kristallisierte Angst. Die Schwingung des Angstschreis erschuf eine Embolie namens Schmerz. Oder es geht um den Schmerzensschrei eines Anderen, der bei dir Eingang und aus deinen Lippen eine Entäußerung fand.
Im Menschlichen Leben gibt es eine Treppe der Freude. Geht treppaufwärts. Schmerz ist eine Reduktion von Freude. Freude ist das ursprüngliche und natürliche. Schmerz ist eine Abirrung. Sie gehört dort nicht hin. Genauso wenig ihre Vorgängerin, die Angst.
Angst ist etwas, was du erlernt hast. Lerne es um. Sei mit ihr durch. Was ist bei ihr Sache? Wovor verschont sie dich? Ganz gewiss nicht von sich selbst.
Angst lässt dich auf Zehenspitzen gehen.
Ein Kind von Mir tut nicht gut daran, auf Zehenspitzen zu gehen. Du kannst auf der Erde sachte gehen, das ist aber kein auf den Zehenspitzen gehen. Hattest du in deinem Leben nicht genug auf den Zehenspitzen zu gehen? Oder nicht genug vom Umherkriechen? Sei auf der Erde ein aufrechter Geher. Nimm Schritte auf. Schreite über deine Ängste, und sie werden hinter dir zu liegen kommen. Dann kannst du über sie lachen, anstatt dass du ihr Lachen über dich zu hören bekommst.
Furcht verspottet deine rechtmäßige Stellung im Leben. Furcht ist ein Eindringling. Ein Aufständischer. Sie möchte eine Revolution. Sie möchte dich vertreiben und übernehmen. Sie möchte, dass du zitterst.
Freude andererseits füllt dich auf. Sie gibt, sie nimmt nicht. Verbreite Freude, so, wie du es mit der Angst tust. Lasse die Freude hinterlistig sein. Lasse sie überall eintreten. Verkünde ihre Ankunft. Sei eine Freudenflagge.
In deinem Leben gibt es heute etwas, was du verschieden sehen kannst. Es gibt das eine oder andere Hindernis oder einen Stolperstein, den du aus einem anderen Winkel heraus sehen kannst. Wenn du ihn anders siehst, wird er anders, weil er sich entsprechend deinem Blick biegt und bewegt. Er wird zu dem, was du ihm gewährst. Dein Gedanke hält ihn in deiner Weise, oder er zerlegt ihn.
Es stimmt: Es gibt nichts, was ihr nicht tun könnt. Es gibt nichts, was ihr nicht sein könnt. Es gibt nichts, was ihr nicht seid. Die ganze Bandbreite an Möglichkeiten ist euer. Wählt euren Platz.
Ich spreche natürlich nicht von den Titeln, die die Welt überreicht. Ich sage nicht, ihr werdet Polizeioffizier oder Schulaufsichtsrat. Selbstverständlich, das könnt ihr, das allerdings sind kleine Dinge im Vergleich dazu, wovon Ich rede.
Woimmer ihr seid, wasimmer an Gegebenheiten zugegen sind, ihr könnt ein Führer sein. Ihr könnt den Weg zur Größe anführen. Ihr könnt große Liebe und großes Verständnis tragen. Ihr könnt ein Inbegriff dessen sein, was der Menschliche Mensch sein kann. Mittels Meiner gnädigen Huld, könnt ihr, in der Welt an dem Ort, an dem ihr steht, die Aufmerksamkeit der Welt erheischen. Es liegt euch an, ebendas zu tun. Ihr seid bereits ein Modell für die Welt. Ihr formt sie bereits. Seid nunmehr ein glänzendes Beispiel der Größe auf Erden.
Sogar das Kind wird leiten. Und ihr alle seid Kinder. Ihr alle seid unschuldig. Doch denkt nicht, es gehe um das kleine gegen eine große Welt. Es ist großartig, dass ihr euch in eine kleine Welt zum Absetzen brachtet. Ihr seid der Wandler und Anheber von ihr, und ihr tut das eben dort, wo ihr seid. Beginnt heute mit dem Glanz, den ihr der Welt überreicht.
HEAVEN #410 – 6.12.2001
Gottes Staunenshaftes
Gott sprach ….
Du bist angesichts Meines Staunenshaften verblüfft, nicht wahr?
Du bist verblüfft, dass Ich bin, und dass Ich spreche und dass Ich zu dir spreche.
Sei ebenfalls verblüfft, dass du bist, dass du sprichst, und dass du zu Mir sprichst.
Sei verblüfft angesichts dessen, was Ich erschaffen habe, denn Ich bin der Schöpfer von dir.
Du bist ein staunenswertes Wesen.
Du bist nicht weniger als die Sterne, die Sonne und der Mond. Du bist Meine herrliche Schöpfung. Du bist Ich Selbst, in die Welt hinein verlängert. Du bist Meine ausgestreckten Arme, um das Universum zu überziehen. Du bist Meine Rede in personifizierter Weise. Das Menschenseinswesen ist eine Sprache von Mir. Du bist die Äußerung Meiner Stimme. Du bist der Tanz Meiner Hände. Du bist der Hauch Meines Atems. Du bist Meine Sicht auf Erden. Du bist Mein Entzücken.
Du bist die Funken vom Zauberstab Meiner Liebe. Du bist das Sternenlicht, das auf der Erde niedergegangen ist. Du bist der Stern Meines Herzens.
Du bist Mein Geliebter. Du bist Meine Geliebte.
Was suchst du?
Sei nicht davon abgebracht, was du suchst.
Dein Herz sucht keine Ablenkung.
Es sucht Wirklichkeit.
Dein Herz ist Himmelswärts verpflichtet.
Es ist nicht so, dass du eine Sache auf ein Mal möchtest. Du willst alles auf ein Mal, denn du erkennst, dass Ewigkeit und Universalität existieren, und dass sie die deinen sind. Tief innen weißt du, dass du das Ganze bist. Du weißt, du bist keine Scherbe des Lebens sondern die gesamte Ganzheit von ihm. Es ist nicht so, dass eine Portion des Universums das deinige ist. Alles ist dein. Du bist nicht abgeteilt. Es gibt keine reservierten Plätze. Alles ist für dich. Alle Meine Schöpfung ist für dich. Denke daran. Alles, was vor dir erschaffen wurde, wurde für dich erschaffen. Aber es gab kein vor dir. Du erschufst das Erschaffene mit Mir. Du warst bei seinem Anbeginn anwesend. Du bist sein Anbeginn.
Du bist Mein großes Wunder.
Ich schuf, und Ich sah, es war schön.
Wieso siehst du nicht, wie Ich sehe? Warum siehst du anders? Wer unterwies dich, weniger zu sehen als Ich? Weswegen siehst du nicht aus dir selbst heraus? Ich biete dir Meine Augen an, mit ihnen zu sehen.
Manchmal erinnerst du Mich an das Kind, das ein großes Stück Kuchen möchte, das aber zurückhaltend, höflich nur ein kleines akzeptiert. Welches Empfinden steht bei Meinen Kindern dabei Pate? Für wen ist das Universum, falls nicht für euch? Wozu wurde es erschaffen? Was zu tun war es vorgesehen?
Du bist kein Eindringling auf der Erde. Du bist ein Besucher mit einem Namen. Du wurdest erwartet. Du bist ein geehrter Gast. Du kamst auf Mein Geheiß. Du kamst bereitwillig. Dir wird jetzt nicht Einhalt geboten.
Es gibt einen riesigen Buffet-Tisch des Lebens. Du gehst um den Tisch herum, und der Tisch dreht sich und bietet dir seine zahlreichen Köstlichkeiten an. Es ist so viel, aus dem du wählen kannst. Koste es alles.
Sei kein Zurückhalter des Lebens. Halte deine Hand nicht zurück. Strecke sie aus, die Handfläche nach oben oder nach unten, das macht nichts. Die Form ist nicht von Belang. Das Hinauslangen bringt’s. Lange zum Universum hinaus, das dich beherbergt.
Du bist auf Erden Mein Gast. Ich lud dich ein, und du nahmst an. Du bist auf Erden Mein Gegenpart, denn Ich lud Mich Selbst zum Fest. Ich bin das Fest, und Ich bin der Diener bei ihm, und Ich bin all die Gäste. Es gibt keinen unter euch, der Ich nicht bin. Ihr seid alle Eins mit Mir. Ihr seid Mein Einssein auf Erden.
Ihr sprecht für Mich. Ihr setzt euch für Mich in Bewegung. Ihr seid die Säer Meiner Liebe auf Erden. Ihr seid nicht der Ergreifer der Liebe. Ihr, die ihr alles habt, habt nichts zu ergreifen. Ihr habt ausschließlich zu geben. Gebt euch selbst Mir. Gebt euch Mir. Wisst, dass Wir Ein riesiges vereintes Selbst auf Erden und im Himmel sind, und dass Wir der Freude daran halber hier sind.
HEAVEN #411 – 7.12.2001
Der Welt die Freude
Gott sprach ….
Du nimmst deine Gesundheit als Anklageschrift von dir. Du nimmst sie als ein Etikett her. Du nimmst sie her, wie du deine Kleidergröße hernimmst. Du nimmst sie wie eine Briefmarke auf dir. Du nimmst sie als einen Indikator von dir.
Wenn du eine Krankheit hast, könntest du sie genauso gut als eine Sprache nehmen.
Nimm sie wie eine Tür, die du öffnest.
Nimm sie als eine Metapher.
Worauf spielt sie an?
Fasse die Sprache der Krankheit in den Blick.
Dein Körper hat eine Erkältung. Dein Körper hat Fieber. Dein Körper hat etwas, was herausgeschnitten werden soll. Dein Körper hat etwas, was ihm hinzugefügt werden soll.
Fasse die Sprache des Lebens in den Blick.
Es gibt nichts im Menschlichen Leben, das keine Geschichte sein kann, die dir erzählt wird.
Das gesamte Menschliche Leben ist eine Metapher. Es ist eine Erläuterung der Wahrheit. Es ist die Wahrheit in wiedererzählter Form. Es ist ein Knochen, dem ihr das ganze Mark entwringt.
Das Leben ist eine Begebenheit, der ihr nachgeht.
Was ihr tragt, ist nicht das Bedeutsame.
Wichtig ist, mit welchen Augen ihr das Vorkommnis, bei dem ihr zugegen seid, betrachtet. Wie ihr das Leben anschaut, stellt die Herstellung von ihm dar, und ihr macht es zu dem, was ihr wollt.
Vieles wird aus dem Leben gemacht. Das ist alles ausgedacht. Das ist alles eine Einstudierung, eine Inszenierung. Denke nunmehr an das, was du produzierst.
Wir können sagen, dass du ein Supermarkt bist. Du hast einen Obst- und Gemüse-Sektor. Du hast eine Fleischabteilung. Du hast Dosenwaren und eingepackte Waren und aalglatte Waren zum sofortigen Mitnehmen und Gebrauch. Du hast eine Abteilung mit heißen Waren und eine mit Tiefkühlkost. Welche Abteilung ziehst du vor? Aus welcher Abteilung triffst du deine Auswahl?
Du wählst von dir selbst, was du dir darbietest.
Fasse ins Auge, was du anbietest.
Stelle einen Fruchtstand nach draußen.
Stelle dort schöne Früchte zusammen.
Wenn du eine Markise hast, dann zieh sie aus.
Grüße die Sonne. Du weißt, sie ist da.
Wisse, dass es dort, wo du bist, schön ist, in der Sonne wie im Schatten.
Alle Kunden und Vorübergehenden sind aus einem bestimmten Grund hierher gekommen. Sie haben dich ausgesucht.
Alle Menschen in deinem Leben sind für etwas hier. Vielleicht haben sie dir etwas zu geben, aber ganz bestimmt hast du ihnen etwas zu geben.
Erachte dich als einen Auktionator. Was bietest du an?
Erachte dich als einen Bieter. Auf was bietest du?
Was zieht deine Aufmerksamkeit an? Worauf fällt das Sonnenlicht? Wessen Augen begegnest du? Worauf lässt sich dein Auge nieder? Welche Weise summst du? Welches Lied hörst du? Welche Regenbogenfarbe scheinst du heute?
Worin besteht heute dein Zweck? Mache dir soeben in diesem Augenblick aus morgen nichts. Mache dir etwas aus heute. Was ist heute dein Zweck?
Hüpfe aus dem Bett und sei heute der Welt ein Berater. Sei ein stiller Beobachter. Sei ein Anpreisender. Sei ein abstrahlendes Licht. Sei ein Stimulant und sei ein Beruhiger. Gib an die Welt das aus, was du gerne herein nehmen möchtest. Sei du selbst das, worauf du aus bist. Falls du Glücklichsein suchst, so gib es. Du gibst das, worauf du abzielst.
Suche nicht mehr länger den Schmerz, denn du hast ihn gesucht. Du befandst dich auf dem Ausschau nach ihm. Sei nun auf der Wacht nach Freude, denn es ist die Freude, die rechtmäßig die deine ist, und sie ist rechtmäßig die deine, um sie auszugeben, und rechtmäßig die deine, um sie entgegenzunehmen.
Wende heute dein Gesicht der Freude zu. Sie hat nach dir gesucht. Tritt aus der Vorderfront heraus, wo sie dich sehen kann, und du kannst sie sehen. Freude ist die Wahrheit des Lebens, und sie ist die Wahrheit von dir. Strahle heute Freude aus. In aller Krankheit oder in aller Gesundheit, verstrahle Freude. Sei heute ein Geber von Freude, und somit bist du der Welt ein Freudengeschenk, und der König ist gekommen.
HEAVEN #412 – 8.12.2001
Komme zurück
Gott sprach ….
Bemühen bringt dein Gewahrsein nicht näher zu Mir heran. Einjustieren bewerkstelligt das. Die Anweisung deiner Gedanken. Das Einfluchten deiner Gedanken ähnelt deiner Bereitwilligkeit, demnach ist es deine Bereitwilligkeit, die dein Gewahrsein von Mir näher und näher heranbringt. Du beginnst die Realität von Mir zu sehen.
Du erspürst.
Du spürst Meine Nähe.
Du spürst Meine Gegenwart.
Du zollst Mir Aufmerksamkeit.
Deine Bereitwilligkeit winkt Mich herbei. Du rufst Mich zu dir rüber. Du lädst Mich ein. Dein Gewahrsein stupst sich näher an Mich heran. Dein Gewahrsein stellt Mir nach wie ein Liebhaber, der in jeder Straße nach dem Anblick seiner Liebe Ausschau hält.
Es gibt kein Zuwenig von Mir. Ich bin in Fülle.
Ab und an hast du dich gewundert, wo Ich sein kann, oder ob Ich bin. Und die ganze Zeit über habe Ich mich gewundert, wann du hochschauen und Mich vor dir sehen wirst. Es gibt keinen Ort, an dem Ich sein kann, der nicht vor dir ist. Es gibt keinen Ort, an dem Ich sein kann, der nicht für dich ist. Ich bin für dich. Ich bin dir nicht bloß zugänglich, Ich bin untrennbar von dir. Du hast davon bereits früher gehört. Vernimm es jetzt.
Meine Augen schauen mit solch einer Liebe in die deinen, dass du dich übermächtigt fühlst. Da ist eine derart unverzügliche Anerkennung Meines Lichts, dass es dich zurückwirft. Das Gewahrsein Meiner ist eine derartige Ekstase, dass du in den Unglauben oder ins Ableugnen zurückgeworfen wirst. Du zitterst vor Mir.
Es ist ein Paradox, dass du, der du aus Meiner Schwingung erschaffen bist, bei dem Gewahrsein Meiner Schwingung erzitterst. Ich bin ein so hoher Ton, dass du Angst hast, deine Ohren könnten bersten.
Deine Lider schließen sich, wenn deine Augen den Meinen begegnen, weil du fürchtest, Mein so helles Licht könnte dich zersetzen. Mein so helles Licht geht aus deiner Fertigung hervor. Du brauchst in Meiner Präsenz nicht verdutzt zu sein. Ich bin ein Alter Freund. Ich war immer bei dir, und du bringst Mich nicht zum Abtauchen. Du kannst nur deine Augen schließen und versuchen, der gleiche zu bleiben.
Abwegige Propaganda hat dich dazu geführt, das Einssein zu fürchten, das immer-präsent ist. Du gelangtest dazu zu denken, dass Ich ein Fremder bin, dass Ich ein Würdenträger von Oben bin, der nur bei etlichen Ausgewählten zu Besuch ist. Aber Ich bin kein Gott, der herausliest und auswählt. Ich bin ein Gott, Der liebt, und Ich kann nicht anders, als dich zu lieben.
All Meine Pracht ist dein.
Fange an, neue Glaubensüberzeugungen innezuhaben.
Fange an, an Mich und an Meine Liebe für dich zu glauben. Nein, glaube nicht, nein, vertraue nicht. Anerkenne. Beginne, Meine Liebe für dich zu bestätigen. Spüre sie. Ich habe eine warme Decke über dich gebreitet. Stoße sie nicht weg. Sage nicht, dir seien Lumpen lieber. Sage nicht, du seist lieber ohne Mich. Sage nicht, dass du ohne Mich sein kannst.
Weswegen solltest du vor deinem Wohltäter wegrennen?
Weswegen solltest du vor Demjenigen wegrennen, Der dich aufs Äußerste liebt und der das von Anfang an getan hat?
Weswegen solltest du es Gedanken der Sünde oder sonstigen fälschlicherweise herangetragenen Dingen stattgeben, dich unentwegt vor Mir verborgen zu halten? Ich sichere dir zu, dass Ich Mich nicht vor dir verberge. Ich decke Mich nicht zu. Ich habe keine Haut. Ich trage keine Sonnenbrille. Ich bin leicht ausfindig zu machen. Ich habe nichts, was Mich von dir trennt. Du aber hast Gedanken, die dein Gewahrsein von Mir abtrennen.
Die Engel rund um Mich sind Hüter. Sie halten dich nicht weg. Sie geleiten dich zu Mir. Sie wischen den Dunst aus deinen Augen fort. Sie heben dich hoch.
Haste nicht davon. Du bist Meine Herrlichkeit, in freudiger Verpflichtung, zu Mir zurückzukehren, befreit, um zu Mir zurückzukehren, am Ohr markiert, um zu der Unendlichkeit zurückzukehren, aus der du gekommen bist. Mein Widerhall muss zu Mir zurückkehren. Das ist das Gesetz der Liebe. Und du bist Mein Nachhall. Und du kommst zu Mir zurück. Schiebe es nicht auf. Kehre einfach zurück. Wieso nicht jetzt?
HEAVEN #413 – 8.12.2001
Das weit entfernte Anlangen deines Lichts
Gott sprach ….
Die Welt stimuliert dich genug. Sie rührt dich zur Handlung. Das ist schön, indes, lasse Mich der Rührer von dir sein. Lasse Mich dich aufwecken, und lasse Mich dich ankündigen. Ich möchte dich bei dir selbst einführen. Reagiere nicht bloß auf die Reakteure in der Welt.
Nimm ins Blickfeld, dass du dich zur rechten Zeit am rechten Ort befindest. Und du bist der Richtige, um hier zu sein. Du hast ein Geschenk zu überreichen.
Sei du gegen deinen bewussten Willen in einem Gefängnis, und nach wie vor wirst du ein Geschenk zu übergeben haben. Mehr als eines. Viele.
Du bist nirgends ein Gesetzesübertreter.
Lasse dein Herz dich nach vorne hüpfen. Halte Energieaufladungen, die inwendig von dir herkommen. Du bist Mein Gedanke, und Ich habe dich gut gedacht. Wir können sagen, du bist Mein Vorbedacht. Ich dachte an dich, bevor du dich manifestiertest. Du entkamst Meinem Gedanken.
Woimmer du warst, wasimmer du getan oder nicht getan hast, woimmer du bist oder denkst, du seist dort, Meine Gedanken sind inwendig in dir. Solltest du sie vergraben haben, du kannst sie ausgraben. Solltest du dich von ihnen fortgewandt haben, du kannst dich ihnen zuwenden. Solltest du sie von oben nach unten gedreht haben, du kannst sie nun wieder umdrehen.
Es gibt nichts, was Meine Gedanken nicht zu bewegen vermögen. Deine Gedanken, so wie es darum steht, haben vieles getan. Rufe die Meinen auf. Nimm auf Meine Gedanken inwendig in dir Bezug und schenke ihnen Glauben.
Du hast nicht zu dir selbst aufzuholen. Du bist dir selbst voraus.
Sei im Einvernehmen mit dem, wo du bist. Sage dem Rennen, anzuhalten.
Verehre dich selbst.
Du bist Gottes Gezeugter.
Wisse, du bist Meine Liebe.
Worin auch immer du dich selbst eingeschlagen hast, du bist Meine Liebe.
Übergib dir selbst so viel. Überantworte dir selbst so viel. Bestätige das Warenhaus an Liebe, das du bist.
Öffne dir selbst die Tore. Öffne die Schleusen. Du hast dich ausreichend und genug selbst aufgedämmt.
All die Impulse, die du wissentlich oder unwissentlich zum Halten gebracht hast – du hast sie in ihren Gleisen gestoppt.
Allerdings, glücklicherweise sind da neue Impulse der Liebe, und lasse sie dich nunmehr dorthin verbringen, wohin sie es wollen. Lasse dir deine Impulse der Liebe zum Antrieb werden, und du wirst keine Grenzen kennen.
Die Vergangenheit los lassen meint Kontrolle los lassen. Wenn du Kontrolle los lässt, gelangst du zum Gegenwärtigen. Weder hältst du dich selbst zurück, noch treibst du dich voran. Betrete das Präsente, das dich bewillkommnet, um dich zu entfalten. Betrete Meine Präsenz.
Es gibt einen Grund, weswegen du hier bist. Einen guten Grund. Du bringst etwas herbei, was niemand sonst so recht in der Weise, wie du es kannst, herbeizubringen vermag. Betrachte dich bitte als einen Vorboten des Himmels. Betrachte dies als das, was du bist, und wieso du hier bist.
Lasse rund um dich Geschenke deiner Gedanken liegen. Beschenke die Welt mit deinen Gedanken. Sie sind machtvoll. Segne dieses und segne jenes. Ich sandte dich als eine Segnung zur Erde, also ist segnen das, was du zu tun hast.
Sei ehrlich. Du weißt, du bist nicht deine Grenzen. Wieso also durch sie umzäunt sein?
Du weißt, du bist mehr als deine Gegebenheiten. Du bist mehr als dein Erscheinungsbild. Du bist weitaus mehr. Du bist weitaus mehr, als was Andere von dir denken. Du bist weitaus mehr, als du dir selbst stattgabst, über dich zu denken.
Doch jetzt wandeln sich deine Gedanken, denn du gelangst näher zu Mir. Du gelangst näher zu Meinem Konzept von dir. Du wirst noch näher kommen.
Das ist die Dämmerung von dir. Du dämmerst in deinem Gewahrsein herauf. Du bist die Sonne, die ihr Licht scheinen lässt. Leuchte dich selbst an. Stehe in deinem eigenen Licht. Seine Herrlichkeit wird auf dich fallen. Man wird nicht wissen, woher es kommt, aber man wird es spüren. Und es mag sein, du kennst das weite Auslangen deines Lichts nicht – was freilich macht das. Dein Licht ist seine eigene Erfüllung, und es ist die Meinige.
HEAVEN #414 – 9.12.2001
Wen zu segnen
Gott sprach ….
Es gibt Vieles, was Ich für dich tun kann. Es gibt Vieles, was Ich für dich tue. Aber du musst Mich nicht als eine Annehmlichkeit denken. Das wäre eine Vergeudung, falls du Mich bloß als ein Werkzeug, als ein Mittel, als eine Verlängerung für dich nutzt.
Ich bin in völliger Gewissheit dir ein Geber, indes ist es für dich nicht nutzbringend genug, Mich alleine zu deinen eigenen Zielen in Anwendung zu bringen.
Wir müssen zusammen tanzen. Du bist nicht träge. Du bist kein Baum, der sich nicht bewegen kann, und bei dir muss nicht alles zu dir her kommen.
Du kannst gehen, und kannst durchaus zu Mir her kommen und dich selbst Mir darbieten. Du kannst dich direkt vor Mir aufstellen und sagen: „Lieber Gott, was möchtest Du gerne, dass ich es für Dich tue? Sage mir, wie ich Deine Güte entgelten kann. Sage mir, wie sie zu verkünden ist. Segne mich mit einem Ansinnen.“
Spürst du die Macht jener Worte? Siehst du, wie du mit ihnen wächst?
Meine zuvorderste Segnung für dich ist die Gabe des Dienstes.
Während du dich selbst Mir gibst, bejahst du deine Segnung. Ich möchte es Meinen letztlichen Segen nennen, allerdings gibt es kein letztlich. Lasst Uns also sagen, dass es Mein Erst-Segen für dich ist, diese Gabe der Befähigung, Mein Geben nachzubilden.
Es ist nicht so sehr dasjenige, was du im besonderen gibst, welches deine Heiligkeit zum Scheinen bringt. Dein Bestreben, zu geben, hebt dich hoch.
Wenn du fühlst, du seist verleugnet worden, dann wird es, das ist selbstverständlich, schwerer für dich, zu geben. Gib aber trotzdem. Probiere es aus. Beachte nicht, wer dich liebt oder wer dich mit Worten fertig macht. Sei du der Liebhaber. Nimm im Universum Meinen Platz des Gebens ein. Lasse dein Herz nicht sich selbst begrenzen. Lasse dein Herz mit dem Meinen zusammenlaufen.
Ich nehme nichts persönlich. Ich segne alle gleichermaßen, jene, die Meine Gegenwart anerkennen, und jene, die das nicht tun, und jene, die eine Weile angehalten haben. Für Mich zählen die Einzelheiten nicht. Sie müssen auch für dich nicht zählen, unterdessen du dein Herz an Meiner Stelle zum Ausdruck bringst.
Wasimmer du gibst, du gibst Mir. Das ist unbestreitbar. Jede Handlung oder jeder Gedanke oder jedes Wort deinerseits kommt von Mir, doch Ich, der alles ist, braucht nichts. Und demnach muss deine Liebe für Mich zu jenen hinaus gehen, die sie nötig haben.
Jene, die von dir am meisten Liebe nötig haben, sind jene, die du enttäuscht hast. Möchtest du Mir nicht das Geschenk deiner Liebe gewähren, wie sie sich auf jene hin ausweitet? Sobald du auf jemandem eine schwarze Markierung anbringst, weil er oder sie nicht das gewesen ist, was sie deines Erachtens hätten sein sollen, dann ziehst du Liebe von ihnen zurück. Jetzt freilich weißt du, dass du in Meinem Namen handelst, und infolgedessen gibst du Liebe hinaus, und bist nicht mehr länger besorgt, sie herein zu bekommen.
Das hier ist eine großartige Technik, die Ich dir heute überreiche. Du übergibst, in Gedanken, in der Tat oder in Worten, jemandem eine Segnung, der dir Unrecht getan hat, von dem du denkst, er habe dir Unrecht getan, denn, das ist klar, sie haben einfach versucht, ihr Leben aufs Beste zu führen, so wie sie es können. Sie müssen dir nichts zurückgeben. Es bist du, der ihnen etwas zu geben hat. Sie müssen nicht wissen, dass du sie segnest. Es bist du, der das zu tun hat. Schau, wie du dich fühlst, sobald du jemanden segnest, gegen den sich dein Herz einen Augenblick zuvor in geringfügiger Weise versteift hat.
Sei auf der Erde liebenswürdig. Wie ein König oder eine Königin weißt du darum, dass du Meinethalben dienst. Du nennst alles dein eigen, was in deinem Gefilde lebt. Und dein Bereich ist das Denken, und somit segnest du alle, die ankommen, und alle, die in deinem Territorium leben, und somit segnest du alle in der Reichweite deiner Gedanken. Und somit segnest du dich selbst.
Ich bitte dich nicht, bis zu der Tiefe dessen, was du von Mir empfängst, zurückzugeben. Möglicherweise kannst du das, was du zurückgibst, nicht mit dem ins Gleichgewicht bringen, was Ich dir gebe. Darum bitte Ich dich nicht. Ich bitte dich bloß darum, dass du segnest.
Wieso also wagst du dich daran, dich mit jenen auf der Erde in eine Rangordnung zu begeben? Du sollst nicht mehr messen, was du gibst, als Ich Mein Geben messe. Halte deinen Segen nicht zurück, um eine Art Gleichheit auszubilden. Wäge deine Segnungen für Andere nicht laut deiner Einschätzung von ihnen oder laut dessen ab, was sie dir gegeben haben. Dein Aufgabengebiet ist es, an Meiner Stelle all jene zu segnen, die dein Denken erreichen. Ist das so schwer? Sofern es schwer ist, umso mehr muss es getan werden.
Jeder negative Gedanke ist in deinem System Gift. Er ist Gift, weil er nicht die Wahrheit von dir ist. Er gehört nicht in dich. Wie ein Splitter in deinem Finger, so eitert Negativität. Auch dann, wenn du sie die meiste Zeit vergisst, blockiert sie dich dennoch. Negativität ist nicht Wahrheit. Infolgedessen ist sie eine Lüge, und eine Lüge ist ein Fremdkörper, der die Wahrheit von dir Lügen straft. Du musst ihn beseitigen. Warte nicht auf den Täter oder auf sonstwen. Bitte Mich, dir zu helfen, und Ich werde das tun, indes bist du immer noch derjenige, der es weit weg wirft, dorthin, wo es dich oder sonstwen nie mehr verletzen kann.
HEAVEN #415 – 10.12.2001
Komm her
Gott sprach ….
Wenn Ich sage, dass du ein vollkommenes Seinswesen bist, sage Ich nicht, dass du ein vollkommenes Menschliches Seinswesen bist. Des weiteren, Ich bitte dich nicht, einen Zustand einer vollkommenen Menschlichen Seienshaftigkeit zu erzielen. Entspanne dich. Ich bitte dich nicht, einen vollkommenen Körper zu haben oder ein heiliges Wesen zu sein. Ich bitte dich nicht, besser zu sein als alle vor dir, nach dir und rund um dich herum. Ich bitte dich nicht, heute etwas mehr zu sein, als du gestern warst. Ich bitte dich nicht, eine Art Rennen zu gewinnen. Ich bitte dich nicht, irgendein Ideal zu erreichen. Ich bitte dich nicht, ein Inbegriff von Tugend zu sein.
Ich bitte dich, simpel zu sein. Ich bitte dich, ehrlich zu sein. Ich bitte dich, Einssein mit Mir zu erstreben.
Jesus verbrachte nicht sein Leben damit, sich zu bemühen, Christus zu sein. Er trachtete nicht nach einem Anspruch. Er suchte nicht, ideal zu sein, und war nicht darauf aus, dass die Welt ihm nachfolgt. Er zielte nicht darauf ab, sich über Jeden zu erheben. Seine Beachtung lag nicht auf ihm selbst. Seine Aufmerksamkeit lag auf Mir, und er erfüllte Meinen Willen. Und er wollte, dass du Mir folgst.
Meinen Willen erfüllen ist eine andere Ausdrucksweise für Mir Freude überreichen. Es ist nicht ganz das gleiche wie zu sagen, Mir zu gefallen. Ihr gefallt Mir bereits. Indes folgt ihr noch nicht Meinem Willen, und ihr tut das nicht, weil ihr noch nicht versteht. Ihr versteht Meinen Willen noch nicht genug. Doch Mein Wille ist sehr einfach.
Mir geht es darum, euch zu größerem Verständnis eures Einsseins mit Mir zu heben.
Ein Bemühen, Mir zu gefallen, ist wie Mir aus dem Weg gehen. Ich möchte nicht, dass ihr das tut. Es ist nicht so, dass ihr im Nachhinein Mich anzweifeln sollt, oder dass ihr vorhersagen sollt, was Ich möchte. Es ist nicht so, dass ihr Mich mit eurem Kopf oder eurem Willen kennenlernt. Das geht mit eurer Bereitwilligkeit.
Sobald einmal euer Herz mit dem Meinigen in Bezug steht, wird euch eure Hingabe geleiten. Sobald einmal eure Aufmerksamkeit auf Mir liegt, ist sie aus euch selbst heraus. Sobald einmal eure Aufmerksamkeit auf Mir liegt, schwört ihr eurem Ego ab. Per Vorstellung schwört ihr eurem Ego ab. Dem Ego entraten ist kein Akt, den du ausführst; keine Zeremonie. Das ist bloß so – du lässt dem Ego keinen Platz, wo es bleiben kann. Es wird bei dir keinen Raum mehr für sich haben. Du wirst es nicht mehr wollen. Du wirst nicht dafür arbeiten, seiner ledig zu werden. Du wirst schlicht näher zu Mir heran rücken, wo das Ego nicht zu bleiben vermag. Es entschwindet. Du vergisst das Ego, bevor du erkennst, dass du es vergessen hast.
Solange deine Beachtung auf dem liegt, vollkommen zu sein, liegt deine Beachtung nicht auf Mir. Es liegt auf dir. Und dort war sie immer. Drehe deine Aufmerksamkeit leicht zu Mir. Es geht um etwas Winziges, was zu tun ist, um dieses winzige Umschalten in der Aufmerksamkeit. Die Handlung ist winzig, die Entgelte sind groß.
Sei darauf aus, Mich in deinem Herzen zu halten. Belege dein Herz mit dem Meinen.
Sofern du Meinem Willen nicht folgen kannst, dann folge Mir. Sofern du Meinen Willen nicht zu erfassen vermagst, dann erfasse Mich. Und was bin Ich anderes als du? Was bin Ich anderes als Liebe, und was bist du, falls nicht Liebe?
Sei darauf aus, Mich in dein Leben einzuverleiben. Lasse Mich Meinen Zauber auf dir zur Ausführung bringen.
Du brauchst nicht mehr von dir selbst werden. Du bedarfst es, weniger deiner selbst und mehr Meiner bewusst zu werden.
Ich führe dich. Genauso gut könntest du Mir folgen. Folge deinem Herzen zu Meiner Tür. Du befindest dich bereits an Meiner Tür. Alles, was du zu tun hast, ist eintreten. Du musst nicht anklopfen. Du musst nicht warten. Alles, was du zu tun hast, ist dir selbst stattzugeben. Du hast nicht etwas anderes zu werden, um zu Mir hierher zu kommen. Du hast einfach hierher zu kommen.
HEAVEN #416 – 11.12.2001
Laternen, die über das Universum gehängt sind
Gott sprach ….
Heute ist eine große Gelegenheit da, um zu entdecken, dass dein Wachstum unbegrenzt ist. Unbeschränkt meint unbegrenzt. Du bist eine unbeschränkte Schöpfung Meiner, und du reichst weit über deine erhabensten Träume hinaus. Du bist ein Sternenbogen, den Meine Hand macht. Du bist nicht unbemerkbar. Du bist bemerkbar. Und es ist Meine Größe und die deine, die du ins Auge fassen sollst.
Du bist kein gefallener Stern. Du bist ein Stern, der noch nicht aufgegangen ist.
Der Stern am Himmel, der die Geburt Christi vorankündigte, war dessen eigenes Licht, das in den Kosmos hinein schien. Das Licht, dem die Drei Weisen folgten, war eine Reflektion ihrer eigenen Wahrheit, und sie folgten ihr. Das Licht, dem du folgst, ist dein eigenes.
Sterne sind ein Leuchtfeuer von dir. Sie geleiten dich nicht irgendwo anders hin. Sie geleiten dich zu dir. Sie geleiten dich unvermittelt zu dir.
Du bist mit dem Licht der Sterne verbunden. Das Licht, das sie scheinen, ist nichts mehr als das deine. Das Licht, das sie scheinen, reicht nicht weiter als das deine. Das Licht, das sie scheinen, ist nicht heller als das deine. Es ist bloß so, dass es zahlreichere auf einmal sehen.
Du hast dein Licht nicht zum Sichtbarwerden gebracht. Du hast es nicht gescheint. Du hast es nicht verstanden. Du hast es nicht erfasst. Du hast es nicht bejaht.
Jetzt aber hast du keine Entschuldigung. Nimm einen Blick auf dein Licht und scheine es. Scheine es hoch. Scheine es weit. Scheine es mit deiner eigenen Sicht. Lasse deine Augen es scheinen. Lasse das, was hinter deinen Augen weilt, es scheinen. Deine Augen scheinen, was sie sehen. Sieh Mein Licht, und scheine so das deine.
Deine Augen sind große Reflektoren. Es gibt für dich nichts anderes zu reflektieren als Mein Licht, das das deine ist. Ich habe es dir gegeben. Ich habe es vor dir nicht zurückgehalten.
Schlage in folgendes ein:
Es gibt niemand Größeren auf der Erde als du. Du bist die größte Sache auf der Erde. Es gibt niemanden mit einer umfassenderen Zusage. Es gibt niemanden mit einer größeren Liebe.
Es gibt lediglich diejenigen mit mehr entfesselter Liebe. Entfessle die deine.
Licht und Liebe sind das gleiche. Liebe ist der Stromkreis für dein Licht. Niemand ist an dem Stromkreis nicht angeschlossen. Lediglich ihr Gewahrsein kann irgendwo anders sein. Wende dein Gewahrsein zum Licht inwendig in dir, und es wird scheinen. Liebe scheint sich selbst.
Spüre die Macht der Liebe, der deinen und der Meinen. Spüre jene Macht inwendig in dir. Ja, sie reicht tief, aber sie ist nicht weit weg. Sie ist unmittelbar innen in dir, aber sie scheint weit hinaus. Sie scheint über das Land, über das Firmament und über alldas hinaus.
Sobald du deine Liebe scheinst, langt sie überall an. Es gibt nichts, was sie nicht erreicht. Dein Licht und deine Liebe sind wie die Meinigen. Wie sonst könnten sie aussehen, wenn nicht wie die Meinen? Meine Kinder sind Laternen, die Ich über das Universum hängte, und alles, was es euch zu tun gilt, ist, das Licht zu scheinen, das Ich euch gab.
Ebendies haben nicht viele getan oder haben es nicht ausreichend getan. Alle können Mein Licht noch heller scheinen. Es braucht keine Anstrengung. Es braucht schlicht Bewusstheit dessen, wofür ihr auf der Erde steht. Nun wisst ihr es. Und nun scheint ihr das Licht hinaus, das euch gegeben wurde und das an euch ist, es zu scheinen.
HEAVEN #417 – 12.12.2001
Entsinnt euch des hellen Lichts
Gott sprach ….
Wenn ihr euch stumpf fühlt, habt ihr vergessen, euer Licht scheinen zu lassen.
Entsinnt euch des hellen Lichts, und ihr werdet es wieder spüren.
Wenn es euch schlecht geht, befand sich eure Aufmerksamkeit an der falschen Stelle. So einfach ist das. Wenn ihr euch deprimiert fühlt, habt ihr euer Herz niedergedrückt.
Ich mache nicht den Vorschlag, dass ihr an Jene denkt, die weniger Glück haben als ihr, um euch selbst aufzupolstern. Ihr braucht kein Aufpolstern, und Andere brauchen nicht diese Art von Beachtung. Eure Gedanken gehören nicht dort hin.
Denkt vielmehr über diejenigen nach, deren Licht über sie hinaus scheint. Nehmt einen Atemzug und wagt es, euer Licht ebenso scheinen zu lassen. Wagt es, das Licht, das Ich euch übergab, in euer Leben einzuverleiben, indem ihr es ausreiccht.
Seid selbstbezogen im Ausgeben eures Lichts. Seid unnachgiebig. Seid von eurem Licht entzückt. Gebt dasjenige, worauf ihr aus seid. Geht über die Beachtung eurer selbst hinaus. Setzt eure Aufmerksamkeit von den Einzelheiten, die ihr mit euch herum tragt, frei. Hört auf, sie bei euch zu tragen. Hört auf, sie von neuem zu leben.
Seid ein Geschenk der Liebe jenseits eurer Unmittelbarkeit. Scheint euer Gott-gegebenes Licht über die Längen der Welt.
Tretet in einen ausladenderen Wirkungsbereich ein.
Seid ein Laser der Liebe, der hinaus tritt. Greift nicht nach mehr Licht. Schließt das Licht zusammen, das Ich euch gegeben habe. Lasst es nach draußen an Bord gehen. Es ist nicht vorgesehen, dass ihr es für euch selbst einsetzt, um besser die Leere zu sehen. Es ist dafür bestimmt, dass ihr es hinaus scheint, und dass ihr Anderen die Möglichkeiten ihrer selbst zeigt.
Sobald ihr euch zu sehr bei euch selbst anheuert, daran, was ihr möchtet, was ihr eures Erachtens nicht habt, führt ihr euch selbst in die Sackgasse und verfangt euch in Unzufriedenheit.
Verzweiflung ist ein Auswuchs aus der Eigennützigkeit. Leiden jedweder Art ist eine Entschuldigung für eure eigene Selbst-Zentriertheit, auch dann noch, wenn euer Leiden auf einen Anderen bezogen ist. Ihr tut ihm damit keinen Gefallen. Der Leidenszustand bleibt nach wie vor zu nahe an euch. Verzweigt euch.
Dir Großes denken lässt keinen Raum für Eigennützlichkeit oder Leiden. Du bist für mehr als für deine eigenen Gedanken über dich selbst.
Wenn du nicht mehr weiter weißt, was es über dich hinaus zu denken gibt, dann denke an Mich. Lasse deine Gedanken auf Mich hin flattern, und du wirst das Leiden vergessen. Wenn du an Mich denkst, dann denke an Meinethalben. Wenn du an Mich denkst, wirst du dich von neuem der Größe deiner erinnern.
Leiden ist Kleinheit. An ihm ist nichts Edles.
Du bist nicht für Kleinheit bestimmt. Deswegen fühlst du dich unglücklich, wenn sie dich im Griff hat. Aber nicht sie greift auf dich zu. Du greifst auf sie zu. Du greifst nicht bloß nach ihr, du hältst an ihr fest, so, als ob Leiden dich mächtig machte, indes der Akt des Leidens dich deiner Stärke entledigt. Er verleugnet sie. Er verleugnet deine Würdigkeit. Nimm kein Leiden auf dich.
Betrachte die Liebe genau. Du kannst sie nicht genau betrachten, solange sie in deinem Herzen stecken bleibt. Du kannst sie nur genau betrachten, sobald sie nach draußen geht. Bejahe, dass dein Herz bereits mit Liebe angefüllt ist, die irgendwohin gehen möchte. Lasse sie aus dir selbst hochkommen. Sieh zu, wie sie geht. So wie sie nach draußen geht, so tritt sie dir in Erscheinung, und dein Herz wird auf den Wellen der Liebe getragen, die sich wie ein Strom von Stoffen, die in der Brise hin und her geweht werden, kräuseln.
Bewehre die Liebe nicht, die auf dich selbst zentriert ist. Sie geht nirgendwohin fort. Liebe hat hinaus zu gehen. Laut ihrer Natur hat sie sich auszuweiten. Deine Verteidigungen sind Zäune. Reiße sie nieder. Leiden ist eine Verteidigung.
Dein Herz ist für umfänglichere Kreise der Liebe gemacht. Lasse deine Liebe wie Radiowellen hinaus gehen. Lasse dein Herz frei laufen. Klammere sie nicht mehr länger an dir fest. Setze dein Herz frei.
Du hast versucht, Herzen einzufangen. Du hast versucht, das nicht Eroberbare zu erobern.
Lasse nun dein Herz frei. Lasse es den Begrenzungen entkommen, die du für es angefertigt hast. Dein Herz ist nicht für Grenzen vorgesehen. Dein Herz ist für Freiheit bestimmt. Lasse es frei, um über die Erde zu schweifen und um Erlösung zu überreichen. Entbinde dich vom Leiden. Gib dein Herz dem Universum.
HEAVEN #418 – 13.12.2001
Vertiefe dich
Gott sprach ….
Ich bin die Geschichte deines Lebens. Ich bin sein Tragwerk. Ich bin seine Entwicklung. Ich bin deine Historie. Ich bin dein Alles.
Auf die gleiche Weise – unterdessen dein Leben Meine Erzählung erzählt, schreibe Ich die deine. Wasimmer Ich tue, du tust es mit Mir. Wasimmer Ich sehe, du siehst mit Mir. Wasimmer Ich erstrebe, du erstrebst es mit Mir. Auf diese Weise bist du; du bist nicht die ärmliche Schilderung, die du von dir anfertigst. Du bist jenseits deiner anerkannten Konzeption, indessen bist du innerhalb der Erhabenheit Meiner. Ich, Der dich entwarf, entwarf dich groß, und demnach ist das deine Geschichte. Größe ist deine Erzählung. Bloß, noch hast du sie zu lesen.
Lies mein Herz. Lies Meinen Geist, und du wirst Mein Erstreben und Meinen Willen begrüßen. Du bist Mein Erstreben, das auf die Erde zu gewillt ist. Ich erstrebte dich auf der Erde für mehr als für ihre Errettung. Ich erstrebte und wollte dich zur Erfüllung der Erde. Was ist die Erfüllung der Erde anderes als die Erfüllung Meiner? Was ist Mein, außer der Himmel?
Der Himmel auf Erden ist kein Phantasiegebilde. Das ist Wahrheit. Minderes als der Himmel auf Erden ist illusorisch. Und wie gut du dir doch Grenzen vorstellst und dich dem Unbegrenzten versagst. Du denkst, der Himmel sei außerhalb deiner Reichweite, indessen Begrenzung nicht existiert. Das gesamte Universum ist dein. Ihm ist keine Erstreckung zueigen. Es dehnt sich aus. Es ist unendlich, und das meint, eben dies bist du auch. Keine Grenzen meint keine Grenzen. Vor dir gibt es keine Haltepunkte. Es gibt nichts, was dich davon abhält, die Höhen zu erklimmen, mit der Ausnahme eines Phantasiegebildes.
Dieses Gebilde nennt man Angst. Dieses Gebilde nennt man Zweifel. Man nennt es Unglaube.
Es liegt jenseits Meiner Vorstellungsgabe, weswegen du deiner Größe keinen Glauben schenken möchtest, während du derart bereitwillig und offen die Kleinheit willkommen heißt – so, als ob Größe nicht an dir sei, sie zu wählen. Wenn du die Wahl hast, wieso solltest du eine kleine Portion aussuchen? Und du hast die Wahl. Du hast unbegrenzte Wahl. Du kannst Mich wählen. Du kannst Meine Vision wählen. Du kannst alles wählen, was du bestrebst. Wage dich hervor, das zu bestreben, was Ich vor dir ausgelegt habe.
Du warst zögerlich, das zu erstreben, was du wahrlich erstrebst, und demnach hast du deine Wahrheit verleugnet. Du hast Schlacke für Gold akzeptiert. Du denkst, Schlacke sei etwas Sicheres, und Gold sei ein Schuss aus der zweiten Reihe. Ich sage dir, Gold ist alles, was es gibt. Ich biete dir Gold. Ich biete keine Schlacke.
Tauche in den Minen, die Ich dir gebe, unter. Ja, du hast sie abzubauen, allerdings, bevor du weißt, wo sie liegen, wanderst du dran vorbei.
Du bist die Goldmine Meines Herzens. Du bist das Geschenk aus Gold, das Ich dir gegeben habe. Ich gab dir dich selbst, gemacht in Meinem Ebenbilde, gemacht in Meiner Wahrheit, gemacht aus Meiner Liebe. Entfliehe den Grenzen, die du angefertigt hast. Vertiefe dich in die Herrlichkeit, die du bist.
Du bist flüssiges Gold. Bleibe in Bewegung. Bleibe im Fluss. Lasse dich nicht für einen winzigen Überfall nieder. Du bist ein Ausflug. Du überschreitest jede Grenzen, da du keine hast. Keine. Du bist ein Ausdruck von Mir. Glaubst du wirklich, dass Ich begrenzt bin, und dass Ich begrenzte Seinswesen erschaffe? Alle Mittel, die Ich habe, stehen dir zur Verfügung.
Das Universum ist dein, um zu machen, was du willst. Mache es, wie Ich es will. Wo Krieg ist, dort gib Frieden. Wo es Verstöße gibt, dort gib Liebe. Wo es Begrenzungen gibt, dort renne durch sie hindurch, denn sie sind nichts als Papierbänder, die deine Einbildungskraft für metallene Ketten ausgibt.
Du, der du ein Botschafter für Mich bist, bist ein Läufer. Du rennst durch Bänder, und du rennst weiter, als das Auge sehen kann, denn du nennst Meine Augen dir eigen, mit denen du siehst, Mein Herz dir eigen, mit dem du schlägst. Sei tapfer, nicht ängstlich, denn du bist Meine Größe auf Erden. Du hast nicht groß zu sein. Du bist groß, und mittels deiner vollbringe Ich Großes.
HEAVEN #419 – 14.12.2001
Was du dir die ganze Zeit wünschtest
Gott sprach ….
Es existiert immer eine Antwort. Du bist nicht der Antworten beraubt. Du bist des Bejahens deiner selbst beraubt. Du bejahst zu wenig. Du gibst vor, nicht zu hören. Du verhehlst.
Füge dich nun vor Mir zusammen, denn Ich rufe dich zu Mir. Denke nicht, Ich riefe einen Anderen und nicht dich. Ich rufe dich. Ich habe dich lange Zeit gerufen. Du weißt das. Doch hast du bei Mir Umgehen zur Ausführung gebracht. Aus irgendeinem unbekannten Grunde. Aus irgendeinem dir unbekannten Grunde.
Du täuschst vor, deinen Lehrer nicht gehört zu haben. Du fürchtest, du würdest für mangelhaft befunden werden. Das aber ist unmöglich. Mein Herz empfindet Staunen in dem Augenblick, in dem du aufmerkst. Mein Herz tut sich mit dem deinen zusammen, und Mir entkommt ein Seufzer der Erleichterung. „Mein Sohn ist gekommen.“
Es ist so eine kleine Sache, in Meine Gegenwart einzutreten.
Es ist so eine kleine Sache, dein Gesicht dem Meinen zuzuwenden.
Was für eine Freude wartet auf Uns. Was für eine Freude ist Unser. Lasst Uns einander in Unserer wechselseitigen Freude begegnen, denn das stellt Unsere Existenz dar. Freude ist Unsere Existenz. Anerkenntnis Unseres Einsseins ist Freude, ist unausgeschmückte Freude, Freude in ihrer wesentlichen Natur. Sie ist deine wesentliche Natur. Freude ist die Essenz von dir. Eben das akzeptierst du nicht.
Im Gegenteil, öfters siehst du das Menschliche Leben als eine Art Qual. Heute jedoch wirst du es anders sehen. Du wirst sehen, dass Freude dir ansteht, sie in Empfang zu nehmen, und dass Freude dir ansteht, sie auszugeben. Du bist eine Schatztruhe der Freude. Du bist ein ungeöffneter Schatz. Ich habe dir alle Schlüssel überlassen, und nun bist du es, der dein wahrhaftiges Herz der Liebe öffnen muss.
Du fließt voller Liebe über. Es mag sein, du hast diesen Fakt vor dir selbst verborgen gehalten. Du magst auf dich eingeredet haben, etwas anderes zu glauben. Du hast deine Glaubensvorstellungen nie in Frage gestellt. Du gingst davon aus, dass sie stimmen. Aus irgendeinem besonderen Grund mochtest du gerne glauben, dass du nicht viel wert warst. Du zogst jenen Glauben der Anerkenntnis der Wahrheit von dir vor.
Vielleicht wolltest du nicht gerne bemerkt werden. Du wolltest dich irgendwo in einer Ecke herumdrücken und übersehen werden. Zur selben Zeit, als du unbemerkt sein wolltest, beklagtest du es, dass du es warst.
Um erblickt zu werden, musst du dich dir selbst offen legen. Zunächst dir selbst.
Sobald du weißt, Wer du bist, wieso in aller Welt solltest du dich dann nicht dir selbst offen legen? Einzig, weil du dachtest, du seist jemand anderer. All die Energie, die du doch darein gelegt hast, dich selbst zu vergrößern, alldieweil eben dies unnötig war, da du die ganze Zeit über das tatsächliche Gut warst.
Du hast Mein Kind entehrt. Du hast es geschmäht. Vielleicht dachtest du, das sei bescheidener Anstand. Jetzt aber sage Ich dir, unbescheiden zu sein. Nicht mehr länger zurückhaltend zu sein. Stelle Bescheidenheit nicht über Wahrheit. Stelle die Wahrheit über alles.
Du bist dem Leben ein schöner Beleg. Du bist keine zerrissene oder verschmutzte Blattseite. Du bist Licht, das sich nur sich selbst gegenüber zu enthüllen hat, zunächst sich selbst gegenüber. Sobald es dir einmal enthüllt ist, scheint Mein Licht in dir hell genug, sodass es die ganze Welt durchtränkt.
Ja, du musst dich teilen und austauschen. Du musst an deiner Fülle teilhaben lassen. Und deine Überfülle ist Mein Licht, das aus dir heraus ausufert. Deine Überfülle ist Mein Licht, das dir gegeben ist, um es zur Darlegung zu bringen.
Du bist der Ankündiger von Wahrheit. Jeder muss sie sich selbst gegenüber ankündigen. Und dann hört jeder zu. Jedermanns Augen werden mit dem Licht von Mir in dir entzündet. Zuvor bist du weite Wege gegangen, um dieses Licht zu verleugnen, jetzt aber möchtest du nicht mehr länger ringen. Du wirst die Wertigkeit deiner selbst bejahen. Du wirst sie ausreichend akzeptieren, um sie auszureichen.
Es ist etwas derart Kleines, um das Ich euch bitte, es zu tun. Ihr könnt Mich nicht zurückweisen. Worum Ich euch bitte, das habt ihr euch die ganze Zeit gewünscht.
HEAVEN #420 – 15.12.2001
Gottes Kehrreim singen
Gott sprach ….
Manchmal hast du mit Mir über deine Liebe zu reden. Klar, du hörst Mir gerne zu, wie Ich mit dir rede. Du liebst den Klang Meiner Stimme. Du liebst die Kräuselungen von ihr. Du liebst Meine Liebe für dich. So wie du Meine Liebe entgegennimmst, so möchtest du die deine zum Ausdruck bringen, und so möchtest du gelegentlich einfach aus voller Kehle zu Mir singen. Meine Liebe erhebt dich, und danach sehnst du dich, du in deiner Erhebung, Meinen Kehrreim zu singen. Das ist mehr als ein Echo. Es geht ganz und gar um Meine Liebe, die du zu Mir her singen möchtest. Du möchtest heraussingen:
„Gott, ich nehme Deine Liebe entgegen, und ich möchte, dass Du weißt, dass ich sie in Empfang nehme. Ich möchte, dass Du um Meine Dankbarkeit für Deine Liebe weißt. Ich möchte, dass du weißt, wie ich in der Überfülle Deiner Liebe schwimme.
Deine Liebe flutet über Mich. Du hast Mich mit Deiner Liebe getauft. Ich komme erfrischt und erneuert mit Deiner Liebe wieder hervor. Es gibt keine andere. Alle Liebe ist die Deine. Der Gedanke daran, dass Du Deine schöne Liebe über mir spendest, belässt mich in aller Ehrfurcht. Nicht in Ehrfurcht vor Dir, Der du so viel Liebe spendest, sondern in Ehrfurcht vor der Liebe, die Du über mir spendest – dass Du in der Liebe so übervoll bist, sodass Du sie mir überreichst. Du vergeudest keine Liebe, und dennoch spendest Du Fass und Fass über mir.
Es war mir nicht immer klar, dass es für mich so viel Liebe geben konnte, und jetzt ertrinke ich in Deiner Liebe. Ich bin in Deiner Liebe untergetaucht. Ich gerate in Verzückung in den Ozeanen der Liebe, in denen Du mich badest. Ich schwimme zu Dir in Deiner Liebe. Du gibst mir Deine Liebe, weil Liebe Dir entströmt. Du kannst nicht anders als sie zu geben. Und Du gibst sie mir.
Alles, was mir je vertraut war, ist Deine Liebe. Ich wusste nicht immer, dass ich auf Deiner Liebe schwebte, jetzt aber weiß ich es. Ich weiß, wie hoch mich Deine Liebe hebt. Ich bin hoch auf Deiner Liebe. An ihr ist nichts Niedriges.
Ich steige in Deiner Liebe nicht hoch und runter. Ich kann mich nur anheben.
Du fährst mir das Gefühl ein, dass ich Deine Prämie bin, so, als ob ich ein Schatz bin, der in den Wellen Deiner Liebe hin und her schaukelt, ein Schatz, der zu Dir zurückkehrt, zu Dir, woher ich gekommen war.
Ich bin von Dir, und ich bin zu Dir.
Das Lied, das ich singe, ist das Deine. Alles, was ich bin, ist das Deine. Ich bin ganz und gar Dein. Ich bin für Dich, so wie Du für mich bist.
Ich wusste nicht, dass ich singen konnte. Ich wusste nicht, dass ich eine Stimme hatte. Ich finde, meine Stimme kann lediglich den reinen Ton Deines Namens singen.
Ich bin gesegnet, von Dir zu Dir zu singen.
Du bist ein Wiegenlied, das ich Dir singe. Du bist ein Wiegenlied der Liebe, und ich schaukle mich mit Deinem Lied wach. Ich hole zu dem Schlag von Dir auf. Er ist unentrinnbar.
Wie Du das schaffst, mir das Gefühl zu verleihen, wie ein Schatz zu sein, das weiß ich nicht. Aber ich weiß, was Du gerne siehst, dass ich es weiß. Du möchtest gerne, dass ich weiß, dass ich Dir von Wert bin. Irgendwie bin ich Dir wertvoll, und dass ich ein Schatz bin, den du bewahrst.
Es muss so sein, dass ich für Dich, lieber Gott, ein Seemann bin. Es muss Dein Schiff sein, das ich segle. Das sind Deine Wasser, auf denen ich segle, und ich fahre für dich aufs Meer hinaus. Beim Segeln bemerke ich, dass es kein Hin und Her gibt. Es gibt nur ein Hin. Es gibt alleine ein Hin zu Dir. Du rüstetest mich zu Dir aus. Zwischen Uns existiert kein Golf. Ich kann außerhalb Deiner Reichweite nicht schwimmen. Fort von Dir gibt es nicht. Es gibt alleine ein zu Dir, und zu Dir eile ich, denn ich höre Deine Weise, die mich zu Dir ruft. Danke Dir für Dein Lied. Dir ein Dankeschön dafür, dass du mich geschaffen hast, deinen Gesang zu hören, den du mir singst. Danke Dir für das Lied, das Du mir aushändigst, um es als einen wonnigen Kehrreim Deiner Liebe zu singen.“
HEAVEN #421 – 16.12.2001
Geh voran
Gott sprach ….
Wenn du dich in Mich hineinversetzt, bist du aus deiner Vergangenheit herausgeschritten. Du musst aus der Vergangenheit herausschreiten, da sie nicht existiert. Die Vergangenheit ist alte Gedanken. Die Vergangenheit war ein Konzept, das du hattest. Dir gilt es nicht, die Vergangenheit anzuhäufen. Es gilt, dass du sie gehen lässt. Sie ist etwas Entfliehendes.
An der Vergangenheit festhalten ist an einem minderen Bild von dir festhalten. Sogar dann, wenn du denkst, die Vergangenheit sei wunderbar gewesen und die Gegenwart sei nicht so wunderbar, hast du dir Stücke aus der Vergangenheit ausgesucht, um an ihnen festzuhalten. Suche dir nun Stücke der Gegenwart aus. Bald wirst du ihr Vorübergehen betrauern, und sie wird die Vergangenheit sein, an der du festhältst. Lasse sie dich jetzt berühren. Lasse sie die Nischen deines Herzens erreichen.
Lasse das Gegenwärtige nicht aus deinem Gewahrsein entkommen, denn dann wirst du ihm hinterher rennen. Du kannst nicht richtiggehend dorthin rennen, wo du warst. Du kannst in den gleichen Spuren nicht schnell rennen. Die Spuren werden zu Furchen. Bleibe aus den Furchen heraus und bahne dir neue Pfade. Durchbrich Grenzen. Durchbrich die Grenzen der Vergangenheit.
Du bist ein Spediteur Meines Lichts. Mein Licht ist es, was du trägst, keine in die Verlängerung getriebenen, angesammelten Anhäufungen der Vergangenheit.
Zuweilen hältst du die Vergangenheit wie Kriegsmedaillen hoch, wie Narben, mit denen du dich gerne hervortun möchtest. Wieso möchtest du die Vergangenheit wiederbeleben, und wieso möchtest du sie in die Gemüter Anderer eindrücken? Womit möchtest du prahlen? Mit deinem Preis an Opferdasein? Du brauchst die Vergangenheit nicht, um dich wertvoll zu machen. Du brauchst die Vergangenheit nicht, um dich heraus ragend zu machen. Du brauchst das Gewicht der Vergangenheit nicht, um zu erkennen, dass du einschneidend bist.
Deine Existenz jetzt hängt nicht von der Vergangenheit ab.
Tausche deine Vergangenheit gegen die Gegenwart aus. Lasse sie los.
Mache einen Handel.
Du bist ein Bahnbrecher.
Gehe nicht im Kreis herum. Die Vergangenheit ist ein Kreis. Komme von ihm runter. Mache mit ihm Schluss.
Es geht um dein begrenztes Konzept von dir, aus dem du herauszuschreiten hast. Ich setzte dich als einen Held des Lebens auf die Erde. Ich setzte dich auf deine Füße ab, nicht auf deine Hüften. Bleibe nicht an der gleichen Stelle. Es bist du, der dort bleibt. Keiner veranlasst dich dazu. Lediglich du selbst verbleibst in einer Behaglichkeitszone des Unbehagens.
Mache dich für die Freude, nicht für Beschwernisse, bemerkbar. Schwenke deine Aufmerksamkeit weg vom Schmerz der Vergangenheit, hin zur Freude der Gegenwart. Oder schwenke deine Aufmerksamkeit von der Freude der Vergangenheit zur Freude der Gegenwart.
Fertige keinen Schrein des Schmerzes an. Die Vergangenheit ist so eine Art Weh. Sie ist eine Salzsäule. Schaue nicht zurück.
Wenn du dich selbst bemitleidest, ist deine Aufmerksamkeit fehlplatziert. Zu viel Denken über die Vergangenheit ist zu viel Denken über dich selbst.
Komme über dich selbst hinaus. Gehe höher. Erklimme die Höhen. Höre auf, die Tiefen auszubaggern.
Vielleicht dachtest du, du seist einmal eine Waise gewesen, jetzt aber weißt du, du bist nicht Vaterlos. Die Energie der Liebe setzt dir nach, indes musst du sie einlassen. Sie kann nicht durch die Hintertür rein kommen. Sie muss durch die Vordertür rein. Die Vordertür ist die Gegenwart. Geh zur Eingangstür und öffne sie. Öffne sie ganz. Schreite in eine umfassendere Domäne.
Es ist nicht so, dass du die Vergangenheit begräbst. Du gehst von ihr weg. Belasse sie, wohin sie gehört. Sie ist etwas, das sich einem Anderen in seinen Gedanken zutrug, und jetzt setzen sich seine Gedanken in Bewegung. Du bist nicht deine Vergangenheit. Die Vergangenheit gehört nicht durchgearbeitet. Sei nicht unentwegt dabei, der Vergangenheit Leben zu schenken. Knacke nicht unentwegt die alte Muschel. Breche zuguterletzt aus ihr aus. Lasse sie hinter dir. Lasse sie fallen. Du hast sie nie nötig gehabt. Ganz bestimmt hast du sie jetzt nicht nötig. Du bist der Vergangenheit nicht verpflichtet. Sie kann dich nur abhalten.
Gehe nun voran in Meine Liebe. Komme aus dem Schatten heraus. Die Sonne tritt ein. Betrete das Licht der Sonne.
HEAVEN #422 – 17.12.2001
Der Rhythmus der Herzen
Gott sprach ….
Du stehst am Anfang, die großen Vorzüge des Loslassens kennenzulernen. Es geht um Kontrolle, die du los lässt. Es ist das Kontrolle haben, was du los lässt. All deine Kontrolle hält dich zurück. All dein Freisetzen von Kontrolle lässt die Dinge vorankommen.
Kontrolle freilich ist mehr als eine äußere Manifestation. Das Loslassen von Kontrolle ist mehr als schier deinen Mund zuzuhalten. Das Loslassen von Kontrolle ist mehr als deine Zähne zusammen und dir auf die Zunge zu beißen.
Loslassen von Kontrolle ist zu einem Ort gelangen, wo du dich schlicht zurücklehnst und wo du die Entwicklung aus sich selbst heraus geschehen lässt. Es ist erstaunlich, wie die Welt ohne deine Einmischung vorankommen wird. Gott wird sich ohne dein Beharren auf ihr abspielen. Pakete im Leben werden eingepackt, zusammengeschnürt und zur Post gebracht werden, ohne dass du darin vertieft bist. Sinnhaftigkeit ist deren eigene Botschaft. Und du musst die Sinnhaftigkeit los lassen und zu denjenigen gehören, deren Herzen sie betritt.
Sobald du versuchst, Andere zu kontrollieren, unterbrichst du deren Kontakt mit dem Göttlichen. Kontrolle bringt sie dazu, ihren Platz zu verlieren. Du unterbrichst ihr Geben.
Die Menschen haben zu geben, so wie sie sehen, zu geben. Und du hast Anderen die Freiheit, zu geben, zu geben, und demnach machst du dich des Bemühens ledig, das zu kontrollieren, wie sie die Dinge sehen und tun.
Ein Jeder hat seinen eigenen Kontrakt mit Mir. Jeder hat seine eigenen Ergüsse. Niemand kann die deinen ausgießen. Er kann nur die seinen und die Meinen ausgießen.
Herzen und Vorstellungen können nicht massenproduziert werden. Weder du noch sonst jemand möchte aus einem Fließband heraus entstanden sein.
Alle wollen erschaffen, wie es für sie bestimmt ist zu erschaffen. Sobald jemand etwas auf deine Weise zu tun hat, hast du ihm nicht die Freiheit erteilt zu erschaffen. Hinterhergehen ist nicht das gleiche wie erschaffen.
Kontrolle ist eine Art Erzwingen. Das Erzwingen mag subtil oder überredend sein, oder es ist ganz offen. Egal wie, Kontrolle ist keine Wohltat für dich oder einen Anderen.
Kontrolliere dich selbst nicht. Du weißt nicht um alles, was du tun kannst. Setze dich selbst von den Handschellen der Kontrolle frei, die du dir angelegt hast. Kontrolle ist Nicht-Vorwärtsgehen. Sie ist Sich-Zurückhalten. Sie ist eine Bremse, sie ist kein Gang höher.
Kontrolle ist sehr selbst-bewusst. Sie ist eine Auferlegung auf das Leben. Kontrolle ist aus kurzen ruckweisen Bewegungen gemacht. Kontrolle gibt dem Fließen nicht statt.
Und das Leben ist dafür vorgesehen zu fließen. Es ist dafür bestimmt, sich auszudehnen, nicht, sich zusammenzuziehen. Es ist dafür bestimmt zu strömen.
Lege keinen Deckel auf das Leben. Nimm den Deckel ab.
Ein Springbrunnen drückt sich selbst hoch. Er findet seine eigene Richtung. Wenn du deine Hand über ihn hältst, hältst du ihn von seinem natürlichen Hochsteigen ab. Du spannst ihn ein.
Spanne nicht das Herz eines Anderen ein. Spanne dein eigenes nicht ein. Spanne nicht den Ausdruck eines Anderen ein, denn er ist im Begriff, Mich zum Ausdruck zu bringen. Er kann nicht Mich für dich zum Ausdruck bringen. Habe du deinen eigenen Ausdruck. Lasse sie den ihren haben. Gehe nicht so sehr darauf ein, was Andere tun und wie sie es tun. Kontrolle bringt nicht zum Ausdruck. Sie unterdrückt.
Es gibt etwas weitaus Wichtigeres als einen bestimmten Ausgang oder ein bestimmtes Resultat, die du im Sinn hast. Es gibt ein Schlagen von Herzen. Du kannst den Rhythmus für andere Herzen nicht setzen. Du kannst die Herzen Anderer inspirieren, aber du kannst sie nicht wie ein Orchester dirigieren.
Lasse dein Herz einen Stab sein, den du in der Luft schwenkst, und lasse die Herzen Anderer niedergehen, wo sie möchten. Du kannst nur auf dein eigenes Herz weisen. Es steht dir nicht an, den Verkehr anderer Herzen zu regeln.
Kontrolle ist öfters nur um ihrer selbst willen. Sie möchte sich selbst sehen. Sie möchte zerstäuben. Lasse indes dein Leben um Meinetwillen sein, und du wirst Andere zu Mir frei setzen. Lasse sie Mich leiten. Sei du unschuldig.
HEAVEN #423 – 18.12.2001
Alchemie
Gott sprach ….
Wohin möchtest du heute gerne mit Mir gehen? Woran möchtest du gerne teilhaben? Was möchtest du sehen? An welchem Meiner Arme möchtest du dich festhalten? An welchen Ort des Universums möchtest du Mich gerne begleiten? Und wen möchtest du mit dabeihaben?
Wovon möchtest du gerne eine Probe nehmen? Wohin möchtest du heute mit Mir reisen? An welcher Tragweite sollen Wir teilhaben? Lasst Uns heute in die Realität in Urlaub gehen. Lasst Uns heute eine Reise des Erstrebens machen. Lasst Uns einen Pfad in einer unbereisten Straße fertig machen. Lasst Uns dorthin gehen, wo du bisher noch nie warst.
Aber, aha, ein Zuvor gibt es nicht. Es gibt keinen Ort, wo du bislang noch nicht warst, denn Ich bin überall, und Ich bin nie ohne dich, und du bist nie ohne Mich, und deswegen gibt es ausschließlich Allheit und Überall und das Seienshafte von Uns.
In Unserer Einen Existenz sind Wir viele Straßen entlang gereist. Wir haben alle Geschmäcker des Lebens gekostet. Wir waren überall und haben alles gemeinsam getan. Der Unterschied ist der, Ich bin dessen eingedenk, und du vergisst.
Du vergisst, wo du warst, und vergisst, wo du bist. Du vergisst, wer du bist, und du vergisst Unsere unberührte Verbindung. Du denkst, du seist sonstwer irgendwo sonst, und hernach wandert dein Geist da und dort hin.
Du kannst nicht herumwandern, aber dein Geist kann es ganz bestimmt. Dein Geist tut es mit Sicherheit. Obschon, sofern dein Geist von der Wahrheit deines Herzens fortzuwandern vermag, vermag er bestimmt ebenso zurückzukehren. Er kann sich selbst an seinen angestammten Platz zurückbringen. Du hast Rechte. Du hast Rechte des Seiens.
Übergangsriten sind mentale Übungen. Es sind deine Gedanken, die du durchquerst. Gelange über sie hinaus.
Brenne deine Gedanken im Feuer der Wahrheit auf. Lasse sie in Rauch aufgehen. Was Gutes ist denn an Gedanken, wenn sie dich von der Erkenntnis abhalten, wer und was du bist?
Vielleicht benötigst du neue Gedanken. Entziehe deinen laufenden Gedanken das Wahlrecht, denn sie sind nicht einmal deine eigenen.
Den Pfad der Rechtschaffenheit nehmen ist nichts mehr als zu erfassen, wo du gehst. Wissen, wo du gehst, ist alles. Wenn du nicht weißt, wo du gehst, stößt du dich an Dingen. Du stößt dir deinen Zeh. Wenn du weißt, wo du gehst, nimmst du Flughöhe auf. Es gibt nur einen Flug, und der geht zu Mir.
Gibt es irgend einen anderen Ort, wohin du gehen möchtest? Gibt es irgendeinen sonstigen Ort in der Existenz, um dorthin zu gehen? Gibt es ein Herz eines Anderen, das du mehr betreten möchtest als das Meinige? Gibt es eine andere Rechtsprechung auf Erden? Was gibt es anderes als das Gesetz Meines Herzens? Und das Gesetz Meines Herzens ist Liebe. Liebe ist deine Funktion. Sie ist deine Bestimmung, und sie ist dein Pfad. Lasse dein Herz über das Meinige hüpfen.
Alles, mit Ausnahme der reinen Liebe, ist ein Ersatz, und ein schwacher Ersatz was das anbelangt. Du hast mit dir selbst herumgetrödelt. Du hast mit dir selbst experimentiert. Es ist dein freier Wille, herumzualbern. Es ist ebenso dein freier Wille, deine eigene Größe zu wählen. Du hast nach Narrengold gesucht. Du hast gesucht, das Licht einzufangen, unterdessen das Licht das deine ist, um es zu scheinen. Das Strömen des Lichts zu fassen, das ist dir zueigen.
Licht ist dasjenige, was dir zugehört. Aus Licht bist du gemacht. Mein Licht ist das, woraus du gemacht bist. Ich machte dich mit großer Liebe. Dich mit etwas machen ist das gleiche wie dich von etwas machen. Woraus Ich dich machte, ist das, was du bist. Du bist, woraus Ich dich machte. Woraus bloß könnte Ich dich wohl gemacht haben, außer, woraus Ich bin?
Es gab nichts, mit Ausnahme Meiner Selbst, aus dem es auszuwählen galt, und deswegen wählte Ich dich. Ich entdeckte dich Mir Selbst. Du tratst pur vor Meinen Augen in Erscheinung. Ich sagte: „Lasse Licht da sein.“ Und du erschienst im Licht. Ich habe nie aufgehört zu sagen: „Lasse Licht da sein.“ Und so entströmte Mein Licht in einen Gedanken von dir, und somit findet Mein Licht, das du bist, seinen Fortgang.
Begib dich in Einvernehmen mit Meinem Gedanken. Billige ihn zu. Ergib dich dem Licht Meines Herzens, das in dir entflammt. Höre mit dem Tamtam auf.
Komme in dir Mir nun dahinter.
HEAVEN #424 – 19.12.2001
Alchemie
Gott sprach ….
Alles, was es dir zu tun gilt, ist, den Schleier von deinen Augen zu heben. Bist du einverstanden damit, dass du durch Blenden geschaut hast? Es ist das Seltsamste, dass du deine Augen von den Meinen abwendest.
Jetzt allerdings kannst du sehen. Nimm deine Hände von den Augen. Öffne deine Finger, und lasse Mein Licht durchkommen. Lasse Mich in deine Augen sehen. Lasse Mir diese Freude.
Denn in der Tat, du bist Meine Freude. Sofern du das glaubtest, ja, mit welchem Eifer würde sich dein Leben ändern. Deine ganze Existenzart würde sich wandeln. Es käme zu einem Beschleunigen deines Schritts. Deine Füße würden kaum niedergehen. Du würdest aufs Köstlichste Mein Licht enthüllen.
Und selbstverständlich, du bist Mein Licht. Du bist ein Leuchtkäfer des Lichts. Du leitest das Meine. Deine Reise im Leben gelangt dort an, wo du bemerkst, was für ein Licht du bist. Sobald du das erkennst, auch nur einen kurzen Blick darauf erhaschst, ändert sich deine Aufmerksamkeit von der Schäbigkeit zur Herrlichkeit.
Dein gesamtes Betätigungsfeld ändert sich. Du denkst in größeren Bezügen. Nicht so sehr in Bezügen deines Lebens oder eines bestimmten Vorkommnisses aus deiner Nähe. Du denkst in Bezügen des Lebens insgesamt, und du siehst, dass dir alles Leben nahe ist. Du wirst zu dessen Eltern. Du bist dem Leben die Eltern. Du bist dem Leben zu Diensten. Du machst das Leben leichter. Du hilfst ihm aus.
Anstatt dich abzuschließen, öffnest du das Universum. Du öffnest es für alle. Und aus dem Grunde weitet sich dein Leben aus. Du findest, du befindest dich an der Grenze des Lebens, und du seist ein Führer von ihm, und, was tun Führer anderes als für Jene den Weg leichter machen, in deren Begleitung sie sind und die ihnen folgen.
Du schneidest das Gestrüpp ab. Du hältst Zweige zurück, sodass Andere durchgehen können. Deine Existenz wird größer, als sie jetzt ist, da du anfängst, die Aufeinander-Bezogenheit von allem mit allem zu sehen. Du beginnst zu sehen, wie du in aller Macht auf das Universum einwirkst. Du beginnst deine Tragweite zu erblicken.
So wie du deine Wichtigkeit siehst, siehst du die Wichtigkeit der Anderen. Sobald du einmal die Wichtigkeit der Wahrheit siehst, kannst du nicht mehr länger schlicht für dich selbst leben. Du kannst die Wahrheit nicht mehr länger verleugnen. Du hebst den Horizont des Universums an. Du öffnest die Tore des Himmels, und du hältst sie offen, wie du es für Andere mit dem Gestrüpp tatst, um sie durchzulassen. Du pflasterst den Weg, und hältst die Tore auf.
Du bist ein Öffner des Lebens. Du warst gewohnt zu denken, du habest es einzuholen oder es zu umgehen, und nun erkennst du, dass du ein Öffner des Lebens bist. Du wartest nicht mehr länger auf einen Anderen, der das Leben öffnet. Du zögerst nicht weiter. Du bist derjenige.
Das ist für dich eine glückliche Erkenntnis. Jetzt weißt du, dass du für alle atmest. Jetzt weißt du, dass du dich für alle vorwagst. Nun, wo du anfängst, deine Pracht zu erkennen, kannst du nicht mehr länger in deiner Ecke bleiben. Du hast aufzustehen. Du kannst nicht mehr länger sitzen bleiben. Du wirst zum Gastgeber des Lebens. Du bewirtest es.
Du bist der Begrüßende. Du grüßt jeden zu ihm. Du gibst jedem etwas. Du begegnest ihnen mit etwas, und du belässt sie mit etwas. Du kannst nicht mehr länger das Leben Anderer unbemerkt vorbeiziehen lassen, ebenso kannst du nicht mehr länger den Herzschlag der Anderen ignorieren oder so tun, als würdest du das.
Du bist ein Repräsentant aller auf Erden. Indes du Mein Agent bist, repräsentierst du Meine Verfassung als Gesamtes. Du bist Meine Hoffnungen und Träume für die Erde, und du bist der Offenbarer von ihnen. Du teilst Leckerbissen von Mir an alle auf deinem Weg aus. Du hinterlässt Mich überall. Du lässt etwas von Mir überall liegen. Du lässt Spielmarken Gottes liegen. Im Schwunge deines Durchlaufs hinterlässt du auf die eine oder andere Weise die Botschaft, dass Gott ist, und dass Gott an dem Ort war, und dass Gott für alle ist.
HEAVEN #425 – 20.12.2001
Alchemie
Gott sprach ….
Was für eine Metapher doch Geld ist! Es scheint die Gesamtsumme des relativen Lebens in sich einzufangen. So bedeutungslos es gleichzeitig ist, so scheint es unerlässlich zu sein. Wie wert die wertlosen Münzen und Scheine doch sind! Sie werden für wert erachtet, weil der Massenverstand sagt, sie seien es. Weil man sich auf ihre Wertigkeit untereinander geeinigt hat, balgt ihr euch um sie. Ihr zählt sie, und zählt sie aufs neue. Ihr holt sie mit Vergnügen zu euch her, und ihr spürt Macht, wenn ihr sie ausgebt. Und dennoch wisst ihr, es ist mehr am Leben als dieses Metall und Papier und euer Balgen.
Und gleichwohl ist das Menschliche Leben so eingerichtet, dass ihr selbstverständlich ohne sie nicht sein wollt, ohne diese Metallstücke und Papierscheine.
Also habt ihr einen Konflikt. Ihr häuft dasjenige an, was ihr gerne ausgeben möchtet, und eine Praxis wird zu einem Bedürfnis, und ihr werdet überschwemmt im Anhäufen und Ausgeben dieser Metapher eures Lebens.
Etwas, was euch aufhelfen wird, ist, der Energie des Lebens, die nicht materiell ist, einzugedenken. Die Energie des Lebens ist die Quelle des materiellen Papiers und Metalls. Kraft eurer Arbeit oder des Glücks verdient ihr vielleicht Geld, aber eure harte Arbeit oder das Glück ist nicht die Quelle von ihm.
Genauso wenig übergibt es euch kein Mensch. Seine Hand wird es euch vielleicht zureichen, aber jener Mensch hat nicht die Energie erschaffen, die die Transaktion begleitet.
Sofern aller Reichtum von Mir kommt, wie kommt es dann, dass dem Geld mehr Wert innewohnt? Ihr habt den Eindruck, als sei es für das Leben grundlegend, und gleichzeitig, dass ihr es nicht so sehr verehren solltet. Mit Sicherheit solltet ihr es nicht anbeten.
Diese Sache mit dem Geld ist hinterhältig. Es ist ein Widerspruch. Habe es, anderenfalls wirst du ohne es ein Armer sein, sagt die Welt, und sie winkt sodann und gibt vor, Geld sei überhaupt nichts. Es ist so, wie wenn die Welt euch Süßigkeiten hinhält und zur selben Zeit von deren Süße abhält.
Betrachtet das Geld als ein Zimmermannswerkzeug. Betrachtet es als einen Hammer oder eine Säge oder als einen Nagel, der einem Zweck dient. Es erzeugt etwas. Es verbindet unverbundene Teile. Es ist über sich selbst hinaus von Nutzen. Was stellt das Werkzeug des Zimmermanns her? Was macht er mit ihm? Wozu setzt er es ein, und zu welchem Ziel?
Seid nicht im Hinblick auf das Geld derart automatisch. Kauft euch nicht in die Gedanken der Welt ein. Ganz bestimmt hat das Geld seinen Wert an der Oberseite. Findet einen tieferen Wert. Wie bei der Liebe, das Geld ist nicht zum Horten da. Es soll zirkulieren. Die Bewegung des Geldes ist seine Energie, nicht die Zurschaustellung des Geldes selbst. Wie bei der Liebe soll es nicht benutzt werden, um zu kontrollieren oder um zurückzuhalten, und es soll nicht für dich aufgespart oder bloß für dich ausgegeben werden.
Oft ist es so, dass diejenigen, die am wenigsten von ihm haben, es am teuersten halten.
Über dem Geld habt ihr zum Frieden zu kommen. Sobald ihr wahrlich anerkennt, dass Ich die Quelle von ihm bin, werden sich eure Gefühle über es ändern. Geld ist nicht die Sicherheit. Ich bin das. Geld ist nicht das Gold. Ich bin das. Geld mag glitzern, aber es ist nicht das Gold. Gold ist nicht einmal das Gold. Ich bin es.
Alles, was du einfährst, und alles, was du gibst, ist hin und zurück Ausdruck von Mir. Wenn das Geld eine Gabe von Mir ist, dann hat es einen höheren Zweck als den Austausch von Hand zu Hand oder von Schubfach zu Schubfach. Lasse deinen Einsatz des Geldes die Energie der Liebe enthüllen. Zähle nicht so viel das Geld. Zähle die Liebe, die du mit ihm herausgibst. Lasse deinen Gebrauch von ihm etwas Heiliges sein. Gib etwas von Mir, wenn du dieses Austausch-Medium namens Geld übermittelst.
Bedenke, dass Ich in Fülle bin. Von Mir gibt es für jedermann mehr als genug. Stelle sicher, dass mit den Geldbewegungen, die du weiterreichst, Liebe mit hinüber läuft. Das ist Alchemie. Hebe das Geld über die Schlacke der Welt und wandle es in das Gold Meiner Liebe.
HEAVEN #426 – 21.12.2001
Warum du geboren wurdest
Gott sprach ….
Es ist jetzt für dich die Zeit da, dass du an dich selbst glaubst. Die Auffassung des Glaubens an dich selbst wird dich zur Erkenntnis bringen, wie sehr du nicht an dich selbst geglaubt hast. Irgendwie dachtest du, du seist eine verschollene Strähne von Mir, eine heruntergefallene Masche, die irgendwo in die Einöde ohne eine Chance, aufgefunden und zurückgebracht zu werden, hinaustreibt. Ist das nicht so? Hast du dich nicht so gefühlt?
Du hast dich da draußen auf der Erde verlassen gefühlt, und dass du irgendwie die Verantwortung aufbringen solltest dafür, dass du ganz allein da draußen bist, dass es dein Fehler gewesen sei, dass Gott dich zur selben Zeit hat fallen lassen, wie du den Vorwurf entgegenzunehmen hattest, einen Gott nicht zu lieben, Der dich so weit weg hat fallen lassen. Das ist die Schleppe deiner Gefühle für Mich. Ja und nein, vor und zurück. Subtiler Groll, subtiles Umherstreifen. Deine natürliche Verehrung flanscht in gemischte Gefühle aus. Irgendwie sollst du Mich lieben, Mich, Der dich auf Armes Länge weghielt. Irgendwie sollst du Mich lieben, Mich, Der dich hat fallen lassen. Irgendwie sollst du an dich selbst glauben, und dies, obschon du dich fallengelassen, ruderlos und nicht liebenswert fühlst, und als jemand, an den man nicht glaubt.
Das ergibt für dich keinen Sinn. Zu treuen Händen bist du angehalten zu bejahen, dass du und Ich nach wie vor einander nahe sind, wo doch alle Hinweise auf deinen Ausschluss hindeuten. Du hast es satt zu hören, dass du dich selbst ausgeschlossen habest. Du weißt, das würdest du nicht tun. Und dennoch siehst du dich selbst als getrennt. Und dennoch sage Ich dir, dass du es nicht bist, dass es bloß um eine Fehlwahrnehmung geht. „Was für eine Geschichte!“, meinst du; was für ein Tor wärest du, dich auf etwas oder jemanden zu verlassen, der dir derart unerreichbar ist, unerreichbar insbesondere in den Augenblicken, wann du Ihn am meisten zu brauchen scheinst.
An der Stelle hat dein Denken ein Umschalten nötig. Ich bin kein Idol der Nachmittagsvorstellungen. Ich bin keine Als-Ob-Persönlichkeit. Ich existiere in Wirklichkeit, und Ich existiere in dir. Das ganze materielle Gefilde, das du so leicht als die Realität akzeptiert hast, ist dir eingetrichtert, durchläuft dich und verdunkelt eine Zeitlang All Das, aus dem her du gekommen bist.
In aller Gewissheit hast du eine Quelle. Du bist bloß nicht ganz aus dir selbst hervorgetreten. Die heilige Pracht von dir wurde nicht auf der Erde in einen Körper geboren, damit du ausgelöscht wirst. Du wurdest geboren, um bei Mir zu bleiben. Es ist dein Gewahrsein, was zu der Wahrheit von dir und zur Wahrheit von Mir zurückzukehren hat. Lasse es als Möglichkeit zu, dass das, was Ich sage, wahr ist. Gestehe die Möglichkeit zu, dass Wir Einssein sind. Lasse diesen Gedanken einsickern. Lasse die Schlagsahne dieses Gedankens hochgehen. Lasse all deine anderen massierten Gedanken zurückgehen. Du, der du fürchtest, du seist alleine gelassen worden, fürchtest dich, all die peinigenden Gedanken allein zu lassen, die dein Bild gemindert und dich vom Vertrautsein mit der Wahrheit deiner selbst ferngehalten haben.
Du bist nicht deine Gedanken. Aber du hast gedacht, du wärest sie. Du bist nicht deine Ängste. Aber du hast gedacht, du wärest sie. Alldas, was du nicht erstrebst, ist nicht du. Was du zuvorderst erstrebst, ist deine Wahrheit. Du erstrebst Mich, nicht wahr? Du erstrebst, dass Ich die Wahrheit, und dass Ich dein sei? Deine Bestreben sind wahrer als deine Gedanken.
Du bist nicht deine Gedanken. Du bist Mein Gedanke. Du bist Meine Liebe, nicht ausgesetzt, sondern ausgestreut. Ich habe dich in der Welt geboren, nicht, damit du dahintreibst, sondern damit du dich erhebst. Ich habe dich zur Welt gebracht und geboren, damit du schließlich das Wunder der Existenz entdeckst, damit du, ganz ohne Zweifel, deine Große Wertigkeit herausfindest, damit du dahinterkommst, dass du Mein Vorbote bist, dass du Mein Toast auf ein Universum des Seiens bist, auf ein Universum, das voll und ganz inwendig in dir ist, das gänzlich dein ist, es zu haben, und das gänzlich dein ist, es zu geben, auf ein Universum des Seiens, das nicht ohne Mich zu existieren vermag, auf ein Universum, das bei Mir in aller Kraft existiert, auf ein Universum voll des Einsseins bei Mir. Ich habe dich Mir Selbst gegeben. Ich bin nicht zum Finden, sondern zum Wiedererkennen. Ich sehne Mich nach dir, Mich inwendig in dir wiederzuerkennen. Ich tue Mich in dir zusammen. Wage es, deine Augen zu heben und mich zu sehen.
HEAVEN #427 – 22.12.2001 – Jesus Was Born, Christ Was Risen
JESUS WURDE GEBOREN, CHRISTUS ERHÖHTE SICH
Gott sprach ….
Du wurdest aus dem gleichen Grund geboren wie Jesus. Du wurdest geboren, um deine Sicht anzuheben. Du wurdest geboren, um das zu werden, was du in Wahrheit bist. Du wurdest nicht für dich selbst geboren. Du wurdest für die Welt geboren. Vom Himmel her bist auf der Erde gelandet, allerdings brachtest du den Himmel mit dir. Woher du kamst, das bist du. Das ist die Wahrheit, die Jesus gefunden hat. Er fand, er selbst sei der Sohn Gottes, und das ist die gleiche Wahrheit, die du soeben findest.
Es gibt Eine Wahrheit, nicht viele. Es gibt nicht eine Wahrheit für den einen, und eine andere Wahrheit für einen anderen. Wahrheit kann nicht zerbrochen werden. Wahrheit ist, oder sie ist nicht. Die Wahrheit ist, du bist Mein Sohn oder Meine Tochter. Ich weiß das. Ich bestätige das. Christus bekräftigte das. Bescheidenerweise senkst du deine Augen und leugnest die Wahrheit, was Ich sage. Du kannst sie nicht glauben. Es ist schwer für dich, das zu glauben, wenigstens solange der Geist [’spirit‘ – ThB] von dir in deinem Körper wohnt.
Freilich glaubst du bestimmt, du bist nicht Fleisch allein? Bestimmt erkennst du, dass du mehr als die Körperlichkeit auf Erden bist? Bejahe, dass das Körperliche nicht die Wahrheit von dir ist. Das Körperliche ist eine Illusion rund um dich. Allerdings hast du mehr an zahlreiche Illusionen geglaubt, als an die Eine Wahrheit von dir.
Du bist jenseits des Physischen. Jenseits des Physischen ist die Reine Seinheit von dir. Christus machte sich nicht viel aus dem Körperlichen. Er betete es nicht an. Ich möchte nicht einmal sagen, dass Christus Mich anbetete. Er kannte Mich, das ist alles. Ich machte Mich ihm bekannt, so, wie Ich Mich euch gegenüber bekannt mache, Christus indes wagte es, Mein Licht anzuschauen. Er wagte es, zu erkennen, dass es für ihn war, und infolgedessen wusste er darum, dass es ihm obliegt, zu scheinen. Es war Mein Licht in ihm, das er enthüllte. Er wusste, Wessen Licht in ihm schien.
Ich erbitte von euch nicht mehr, als Ich von Jesus erbat. Ich bitte euch das gleiche. Ich ersuche euch nicht, Jesus Christus zu werden. Ich ersuche euch, ihr zu werden. Das ist alles, worum Ich euch bitte. Ich bitte euch, eure Herrlichkeit zu enthüllen, da Ich enthüllt werden möchte. Zunächst allerdings müsst ihr Mich euch gegenüber enthüllen. Nehmt die Schranken fort, in denen ihr Mich gehalten habt. Lasst Mich auf Erden frei. Nehmt Mich mit euch und setzt Mich frei, damit Ich durch diejenigen gesehen werden mag, deren Augen nach Mir hungern. Lasst Andere durch euch sehen. Nehmt die Maske eures Ego ab. Macht euch sichtbar. Verbergt euch nicht, und ihr werdet Mich nicht verhüllen.
Das, was ihr denkt, ihr seid es, und das, was Ich sage, ihr seid es, sind zwei unterschiedliche Dinge. Wem werdet ihr glauben? An was werdet ihr glauben? Was werdet ihr sehen, und was werdet ihr geben? Was gebt ihr soeben? Ihr gebt das, was ihr seht. Seht nunmehr mehr.
Ich ersuche euch nicht, Christus mehr Ehrerbieten zu geben, als ihr sie euch gebt. Ich ersuche euch, euch selbst mehr Ehrerbieten zu geben. Ich bin in euch. Christus ist in euch. Schenkt Christus und Mir inwendig in euch mehr Beachtung. Wir vermögen allein inwendig in euch zu existieren. Als Keiner existieren Wir außen. Wir existieren überall, obschon, außerhalb von euch gibt es nicht.
Christus ist nicht jemand anderes. Er ist nicht mehr als du. Es ist schlicht so, du hast dich selbst weniger gemacht. Nun ist es an der Zeit, dass du dich hebst. Ich habe dich zum Ritter geschlagen. Und nun erhöhst du dich.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #428 – 23.12.2001 – From Whence Greatness Comes
WOHER DIE GRÖSSE KOMMT
Gott sprach ….
Was anderes als ein Engel war Christus auf der Erde? Und was bist du? Du bist das gleiche. Alles, was du zu tun hast, ist, dein Engelsein zu verkünden.
Wenn du in Meinem Bilde geschaffen bist, was würde das dann anderes bedeuten, als Mein Botschafter zu sein. Meine Botschafter tragen den Namen Engel. Ich verschleiere Meine Engel nicht. Wenn du dich in Verkleidung befindest, so hast du dich selbst verkleidet. Du hast dich selbst vor dir selbst verkleidet. Sobald du einmal siehst, wer du bist, wirst du enthüllen, wer du bist. Es wird eine schlichte Enthüllung sein. Du wirst dein Geschäft regelmäßig mit mehr Licht betreiben. Du wirst dein eigenes Stirnlicht sein. Du wirst deinen Weg beleuchten, und Andere werden aufgrund deines Lichtes ebenfalls sehen. Du wirst Meinen Weg erhellen, und demzufolge werde Ich gesehen werden.
Die Tragweite des Lichts und die Tragweite des Sehens. Die Tragweite von dir und die Tragweite von Mir. Du bist mein Import, mein Hereintrag. Ich sandte dich als Meinen Botschafter auf die Erde. Du musst Meine Botschaft in Empfang nehmen, bevor du sie ausliefern kannst.
Lass dein Leben Meine Botschaft sein. Lebe dein Leben so, dass Meine Existenz bekannt wird. Lass es als ein solches bekannt werden, als dass es allein mittels Gott zu existieren vermag. Lass dein Leben so wundervoll sein, dass an der Größe nichts bezweifeln ist, und dass die Größe mir entkommt. Woher sonst könnte sie kommen? Und wer sonst vermag sie zu enthüllen, als du?
Höre Mich, dein Gott hier ist es, Der spricht.
Lass Mich durch dich sprechen.
Lass mich durch dich scheinen.
Sei Mein erhelltes Selbst auf Erden.
Sei Wahrheit.
Sei Meine Liebe auf Erden.
Du hast Meine Liebe nicht zu vervielfachen. Sei sie einfach. Du, du unverziert, hast sie schier zu sein. Du brauchst keine Ausschmückung. Verzierung hat mit dir nichts zu tun. Du brauchst keine Verschönerung. Du, der du ein Edelstein bist, brauchst keine Preziosen. Gib schlicht deinem Licht, das das Meine ist, statt, dass es widergespiegelt wird.
Es ist Mein Licht, das du trägst. Allerdings trägst du es nicht. Du bist aus ihm zusammengesetzt. Um groß zu sein, fälschst du nicht. Um groß zu sein, nimmst du das weg, was deine Größe abblendete. Du musst dein Licht nicht anmachen. Nimm schlicht seine Abdeckung weg.
Dein Licht kann nicht vergeudet werden, denn es ist das Meine, und Mein Licht ist gefertigt, um immerfort zu scheinen. Lass Mein Licht in dir und von dir her immerfort scheinen, hinein in eine flackernde Welt.
= = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #429 – 24.12.2001 – Surrender to Greatness
ERGIB DICH DER GRÖSSE
Dies ist der Vorabend deiner Geburt.
Kein Mensch ist allein geboren. Die Geburt eines Anderen ist auch deine eigene.
Jesus Christus ist ein Zeugnis für die Tatsache, dass der Mensch ein unsterbliches Wesen ist. Nicht ihr habt ihn eigentlich unsterblich gemacht; er ist unsterblich. Aber ihr habt es vorgezogen, euch als sterblich zu sehen. In der Hinsicht wie ein wild um sich schlagender Fehlgeschlagener.
Lasse Meinen Sohn Christus für dich die Inspiration sein. Lasse die Herrlichkeit seines Lebens dich nicht von deiner eigenen abschrecken. Lasse sein helles Licht auf dich scheinen. Lasse es dich verjüngen. Stelle ihn nicht so weit weg von dir. Mache aus ihm kein Idol. Liebe ihn. Er scheint für dich. Er scheint auf dich. Er scheint innen in dir. Lasse ihn in Freude verpflichtet sein aus dir heraus.
Das gleiche, was Ich tue, möchte er durch dich zum Ausdruck gebracht wissen. Das ist die Erlösung von dir. Er möchte dich zu Mir hin geleiten. Er möchte dich in Meine Arme der Liebe treiben. Er möchte, dass du auf der Erde an seiner und Meiner Stelle die Führung über die liebenswerte Menschheit übernimmst.
Christus ist ein großer Diener der Menschheit, da er Mir diente. Er fragte Mich, was mein Ansinnen für ihn sei, und Ich sagte: „Diene Mir.“
Er fragte, genauso wie du es tun könntest: „Wie?“
Und Ich sagte: „Verbreite Mein Licht. Mache Mein Licht auf Erden bekannt.“
Und er nahm die Fackel an. Er nahm sie auf seinen Weg. Er beging die Erde in Meinem Namen. Es waren nicht die Wunder, die er vollbrachte, die ihn heilig machten. Es war seine Seienshaftigkeit, und jedes Atom seines Seins war Meiner Liebe und Meiner Liebe für ihn und Meiner Liebe für dich bewusst. Er sah sich nie als einen Vollbringer von Wundern an. Er führte schier Meinen Willen aus, und ließ zu, dass Ich sein Leben entzündete.
Er gab sein Ego auf, sodass er leben könnte. Er gab sein Ego lange davor auf, sodass er wahrhaftig leben konnte. Wasimmer er tat, er tat es für Mich. Wasimmer für Mich getan wird, wird für alle getan. So simpel ist die Gleichung. Du setzt dich dem gleich, wie du dich dir gleich setzt.
Du bist nicht unangemessen. Du bist nicht angemessen. Du bist über alle Maßen hinaus groß. Bloß, du hast dich gemessen und fandst, du seist fehlerhaft. Und das ist die Crux deines Problems.
Wieso schaust du auf dich, unterdessen du auf Mich schauen kannst? Ich biete dir Mich Selbst dar, und du siehst davon ab.
Was ist deines Erachtens Ergeben? Es ist Ergeben an Größe. Es ist Ergeben an Größeres als du selbst. Es ist dich und deine kleinen Zwickmühlen vergessen. Es ist Meiner eingedenken und neben Mich hervortreten. Es ist Mir zuhilfekommen. Es ist Mir helfen, das Universum herumzudrehen.
Ergeben ist Nicht-Zurückhalten. Es ist Nicht-Aufgeben. Es ist Erlangen, was bereits dein ist. Du bist das Erbe in aller Augenscheinlichkeit. Du bist der Erbe der Erde. Durch deine Erbschaft verkündest du den Himmel. Du enthüllst ihn auf Erden. Du hebst Staub auf, und enthüllst sein Licht.
Was, denkst du, hat Christus aufgegeben? Er gab zugunsten großen Lichts den armseligen Blick auf. Er gab für Liebe Kleinlichkeit auf. Er gab Eigennutz für den Himmel auf. Er verstand den Kreislauf des Darbietens und Zurückerhaltens. Er dachte an keinen Ertrag, mit Ausnahme an Mich. Er bot Mir alles, und damit gab er dir, denn Er folgte Meinem Willen, Meinem Willen der Liebe und der Intelligenz, Meinem Willen des Friedens und der Freude für dich, für dich, der du auf der Erde herumstreifst.
Christus sagte sich nicht von der Erde los. Er sagte sich von irdischen Wegen los. Er sagte sich nicht vom Gedanken los; er dachte mit Mir.
Seine Individualität wurde Universalität.
Er verlor nichts.
Er gewann alles.
Er zeigt dir nach wie vor den Weg.
Jedes Gen, das Jesus besaß, hast du.
Du bist Meine Generation.
Ich generierte dich.
Ich erzeugte dich für etwas, nicht für nichts.
Hole dir dein Schwert. Dein Schwert ist dein Rückgrat. Stehe aufrecht und diene Meinem Willen. Adlige dich selbst. Ich habe dich gewählt.
HEAVEN #430 – 25.12.2001 – The Star That Illuminate the Earth
DER STERN, DER DIE ERDE ANSTRAHLT
Gott sprach ….
Es ist eine Ungereimtheit, wie ihr zur selben Zeit zu viel wie auch nicht genug erwartet. Ihr freut euch auf die eine oder andere Weise auf diesen Tag, und dennoch schaut sich euer Herz nach mehr um, als ihr bekommt. Ihr wisst, da gibt es etwas mehr. Habt ihr einmal die Bänder und die Verpackungspapiere aufgehoben, so seid ihr mit euch selbst, und eure Vorfreude ist entflohen. Etwas mehr lag an, dass es passiert, und irgendwie ist die Sonne untergegangen, und der Tag ist vorüber. Er ist bereits Vergangenheit. Und was hast du vermisst? Was schlüpfte an dir vorbei?
Du siehst zu gut den Kontrast zwischen dem, was sein kann, und dem, was scheinbar ist. Besser, du siehst Mich. Besser, du siedelst dich auf den größeren Möglichkeiten an als auf der zuhandenen Täglich-keit. Es wird immer die Tag-um-Tag-Details des Menschlichen Lebens geben, um die man sich zu kümmern hat. Und es wird immer die größere Pracht geben.
Alles ist mehr, als es erscheint.
Das Licht kommt anscheinend von einer Glühbirne, doch es kommt von etwas Größerem als das. Und dein Licht des Lebens kommt von weit jenseits des Ortes, wo du stehst.
Sei nicht kurzsichtig, sei liebe-sichtig.
Sieh das Glühen in allem. Es ist da. Das gleiche Licht, das eine Glühbirne betreibt, ist überall in jedwedem. Es ist in dir. Sieh es. Bewege es hin und her.
An diesem Tag, wo der Geburt Christi gedacht wird, gedenke du deiner Geburt. Verlobe dich mit der Heiligkeit des Heute. Du bist der Heilige Weise aus dem Morgenland, und du bist der Stern, der den Weisen aus dem Morgenland zu dir leitet, und du bist die Gesegnetheit von Christi Geburt.
Das, was du liebst, bist du selbst. Welche Befähigung in einem Anderen du auch immer verehrst, ebendieselbe Befähigung ist gleichfalls die deine. Falls Christus tatsächlich abseits von dir stünde, würde er dich jetzt nicht erheben. Wäre er tatsächlich weit von deinen Fähigkeiten entfernt,so wäre er von deinem Gewahrsein entwichen. Wäre er nicht in realiter in dir, so würdest du dich seiner nicht entsinnen.
In Wahrheit erinnert er sich deiner.
Und er erinnert dich an Mich.
Ja, Christus ist ein Erinnerer an dich selbst. Er ist ein Gedenken. Er ist wie eine Uhr, die in deinem Herzen tickt. Immer mal wieder erklingt ein Glöckchen. Vielleicht ist es ein Weihnachtsglöckchen, das läutet, um dich zur Wahrheit deines eigenen Selbst zu wecken.
Christus ist ein Gedächtnisspeicher inwendig in dir. Die Glocke, die er läutet, hörte damit nie auf. Nun bist du mehr auf die Klänge eingestimmt, die ein größeres Tempo, zur Erde zu gelangen, signalisieren.
Christus ist eine heilige Schwingung Meiner Liebe. Und du bist diese Schwingung ebenfalls. Du bist eine reine Note, die ich anschlug. Doch andere Klänge sind über deine anfängliche Note hinweg eingepaukt worden, über die Note, die von einem derart klaren Klingen war, dass alle zu dir an deine Seite eilten, um dich zu betrachten.
Nun musst du dich selbst betrachten. Woimmer du hinschaust, du wirst dich selbst betrachten. Und du wirst Mich sehen, wie Ich dich betrachte.
Schaust du in einen Fluss und die Sonne steht hinter dir, so wirst du die Sonne erblicken, und du wirst das Licht der Sonne betrachten, das dich anscheint.
Der Spiegel eines Flusses ist unschuldig. Er ist unbefangen. Er kann nur ansehen, was vor ihm ist. Aber du bist es, der sehen muss. Schau tiefer in deine Reflexion hinein, und du wirst sehen. Es ist nicht so, dass du über dich einen Zauberspruch aussprechen wirst. Du wirst einen Zauberspruch aufheben. Du wirst eine alte Sicht gegen einen neuen Ausblick abgeben. Du wirst die Brille abnehmen, die du getragen hast, und wirst anfangen zu sehen.
Und du wirst deine neue Vision teilen. Du kannst nichts anders, du wirst Andere teilhaben lassen mögen. Denn sobald du siehst, werden auch Andere sehen, und du bringst sie ebenfalls in das Licht.
Du bist der Stern, der die Erde anscheint und illuminiert.
= = = = = = = = = = = = = = = =
HEAVEN #431 – 26.12.2001 – You Are an Immortal Beeing
DU BIST EIN UNSTERBLICHES SEINSWESEN
Gott redete …
Wer sagte denn, das Leben habe glatt zu sein? Wer sagte, dass die Wasser sich nie kräuseln dürften? Wer sagte, dass ein Boot nicht schaukeln darf?
Wisse, welche Beschwerlichkeit auch immer dir unterkommt, sie schüttelt dich von etwas los und ledig. Sei nicht angehaftet, und es wird nichts geben, was los geschüttelt zu werden braucht.
Das Leben ist nicht dafür bestimmt, stumpfsinnig zu sein. Es ist bestimmt, ein Abenteuer zu sein. Habe keine Angst vor ihm. Balle auch deine Faust nicht vor ihm zusammen.
Du kommandierst das Leben nicht. In den Begriffen des Relativen ausgedrückt, du erhebst dich über es. Sich über die Wirkungen des weltlichen Lebens erheben ist, sich zu deiner wahren Natur erheben. Behalte deine Füße in der Welt, halte aber deinen Kopf hoch. Schaue weit und sieh Größeres, als sich zu deinen Füßen befindet.
Bloß auf deine Füße schauen wird veranlassen, dass du stolperst. Überdies, das macht keinen Spaß.
Spaß ist eine Haltung zum Leben. Er ist nicht Unterhaltung. Spaß ist eure Stellung in der Welt. Bist du der Atlas, der sie trägt, oder bist du ein Tänzer? Sei ein Tänzer, und wirble sie herum. Bewege deine Füße in der Dichtigkeit der Welt leicht.
In Weltbegriffen, sei ein Mercurius mit Flügeln. Sei ein freigiebiger Zulieferer Meiner Botschaften. Überbringe die Wahrheit der Welt an sie selbst. Sie kennt ihre Wahrheit nicht. Sie kennt nur ihre Fassungslosigkeit. Sogar ein Fassungsloser wie du vermag immer noch Meine Botschaften auszuliefern. Höre auf, deine eigenen zu senden.
Allzuoft sind deine Botschaften bestürzt und voller Angst. Du brauchst sie nicht loszuschicken. Du denkst, du seist ehrlich, indem du in den Problemen wild um dich herum schlägst, aber du hältst dich dort fest. Springe heraus.
Halte dich selbst in Meiner Nähe. Nicht in Angst, sondern in Liebe. Denke über dich hinaus, denn dort liegt die Wahrheit von dir.
Sei gefesselt von der Wahrheit, nicht von Schwierigkeiten.
Wasimmer an Aufgewühltheiten zuhanden, segle durch sie hindurch. Das sind schier Störungen, und sie müssen dich nicht davon abhalten, mit ganzer Kraft nach vorne zu ziehen. Manchmal ist die See rauh, und manchmal still, aber es ist die gleiche See, auf der du segelst, und so segelst du.
Du bist in die richtige Richtung gewiesen. Es gibt einen Magneten, der dich zurecht zieht. Wasimmer du an Ausflügen oder Umwegen von deinem Kurs einnimmst, du prellst immer wieder zu ihm zurück. Dein Herz segelt vorwärts.
Auch dann, wenn dein Herz sinkt, tut es das Schiff nicht.
Hast du dein Herz irgendwo verankert? Hast du es niedergehalten? Lasse es jetzt los. Wie ein Drachen wird es deine Augen zum Himmel ziehen.
Verfehle es nicht.
Christi Füße treten auf dem gleichen Boden wie du auf. Sein Herz hob sich weit in die Höhe. Er ging auf der Erde, und er lebte im Himmel. Seine Füße berührten den Boden, seine Hände aber reichten zum Himmel hinauf. Er befand sich nicht in den Wolken. Er war in aller Festigkeit im Himmel. Er anerkannte den Platz des Himmels in der Welt und seinen Platz im Himmel.
Wo ist die Kalmenzone? Hinter dir. Sie ist tief unter deinen Füßen. Und wenn du also hinaufschaust, befindest du dich nicht mehr in der Flaute. Worauf schaust du?
Wenn du dich nicht glücklich fühlst, so schaust du auf die falsche Stelle. Schau höher. Gegenüber der Windstille bist du nicht blind. Du gibst nicht vor, sie sei fortgegangen. Du bleibst einfach nicht dort.
Es ist genauso leicht, sich zu erheben, wie zu sinken. Sinken ist eine Illusion. Sich Erheben ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist stärker als die Illusion. Es ist die Wahrheit, die Substanz hat. Dichtheit ist nicht erhärtet. Wahrheit ist es.
Und die Wahrheit lautet, dass du ein göttliches Seinswesen bist. Du bist ein unsterbliches Seinswesen. Ich machte dich so.
HEAVEN #432 – 27.12.2001 – The Holiness That Enjoins All
DIE HEILIGKEIT, DIE ALLEM AUFERLEGT IST
Gott redete …
Der Tod ist kein Fremder, der zu dir kommt. Der Tod ist kein Feind. Der Tod ist kein Auf Wiedersehen. Er ist ein Eintritt. Er ist ein Durchgang vom einen Zimmer zum anderen. Er ist ein sich Bewegen durch die Räume einer Kunstgalerie, wo du unterschiedliche Gemälde bewunderst. Und du bist derjenige, der durch die Räume schreitet. Die Räume sind für dich da, dass du sie durchmisst, dass du von ihnen etwas hast und in ihnen wächst.
Was aber wächst? Größeres Wiedererkennen. Ein Seufzer des Begreifens. Ein Seufzer der Bestätigung. „Ja, das ist es. Das bedeutet es.“ Und du gelangst höher.
Niemand ist alleine geboren, und niemand stirbt alleine.
In einer unbewohnten Wüste stirbt ein allein dort weilender Mensch nicht allein.
Es gibt kein allein.
Was dich berührt, berührt einen Anderen.
Kein Mensch ist nicht durch einen Anderen tangiert.
Kein Fleck auf der Erde ist für einen anderen ausschließend.
Kein Traum ist der deine allein.
Kein Vorkommnis passiert dir, ohne dass es andere erreicht.
Ebenso wie im Tod ist kein Leben allein.
Ihr formt ein Ganzes.
Es gibt nichts, was unverbunden ist.
Du versuchst in deinem Leben, die Punkte untereinander zu verbinden.
Du versuchst, Verbindungen zu schließen.
Und du sehnst dich danach, dich mit Mir in Verbindung zu setzen.
Wenn du dich mit Mir verbindest, hast du alles verbunden. Alles fällt an seine Stelle. Die Welt lässt einen Seufzer der Erleichterung ab.
Es gibt nichts, was unverbunden ist. Das Leben ist mit dem verbunden, was ihr den Tod nennt. Das eine stützt das andere.
Man kann sagen, du bist eine Wippe. Hoch und runter, es bist immer noch du auf der Wippe. Oder man kann sagen, du läufst zum anderen Ende des Basketball-Felds. Der Wechsel besteht darin, wo du positioniert bist, das ist alles.
Oder man kann sagen, dass das Leben und der Tod bloß in der Bekleidung wechseln, oder, dass du im Tod keine Kleider trägst, denn du lässt alle Kleider hinter dir.
Im Tod oder im Leben – du bist ganz Licht.
Sieh es. Schenke ihm Beachtung.
Die Leute sagen, es gebe Licht am Ende des Tunnels. In Wahrheit gibt es keinen Tunnel. Es sind nur deine geschlossenen Augen. Dunkelheit des Lebens ist etwas Vorgetäuschtes. Sie ist ein Vergehen, bei dem alle übereingekommen sind, es ernst zu nehmen.
Ihr denkt, dass, wenn ihr immer noch in eurem Körper seid, und wenn jemand, der euch lieb ist, den seinigen hinter sich gelassen hat, er oder sie euch verlassen habe. So fühlt sich das für euch an. Ihr empfindet, dass ihr zurückgelassen worden seid, um ohne ihn oder sie weiterzumachen. Oder dass ihr sie irgendwie zurückgelassen habt und ohne sie weitergegangen seid.
Diejenigen, die sterben, hatten stets ihr eigenes Licht gehabt, so wie ihr das eure. Euer Licht wird nicht stärker durch das Hinübergehen eines Anderen getrübt als das seinige. Was euch teuer und lieb ist, ist euch teuer und lieb, ob nun in einem Körper existent oder nicht.
Das gesamte Leben ist ein In Bewegung Setzen. Es ist nie still Dasitzen.
Ihr werdet nie einen Anderen zurückhalten. Ihr werdet ihn nicht von seiner Bestimmung abhalten. Ihr werdet ihn nicht von dem natürlichen Wirbel der Evolution weghalten.
Alles im Leben ist eine Anbahnung in die eine oder andere Sache. Geburt ist eine Anbahnung ins Leben, und der Tod des Körpers ist ebenso eine Anbahnung ins Leben. Es gibt kein Fortgehen. Es gibt bloß Eintritt.
Der Atem des Körpers ist etwas Kleines. Er ist Bewegung des Körpers. Der letzte Atemzug hat mit nichts als dem Körper zu tun. Das Leben ist weitaus mehr als das Schnaufen, das ein Körper ausführt.
Wenn ein Freund zu einer andersartigen Begegnung seinen Körper verlässt, dann freue dich über seine Erkundungsreise in ein anderes Gefilde.
Es geht um dich, um den du trauerst. Für einen Anderen gibt es kein Trauern.
Alles ist gut, und nichts wandelt sich, mit Ausnahme der Oberfläche. Liebe geht nicht fort. Liebe bleibt. Es gibt keine geringere Liebe, sobald ein lieber Mensch zu einer anderen Bewandtnis abreist, als er sie zuvor innehatte. Er geht nicht weg. Daran musst du dich erinnern.
Das Physische ist eine entfliehende Sache, und an ihm gilt es, sich nicht anzuheften. Das Physische ist bloß eine Spielmarke von etwas weitaus Größerem. Sie bezeichnet den Geist [‚Spirit‘ – Anm.d.Üb.]. Der Geist ist es, aus dem du gemacht bist, das Physische ist schier ein Überzug. Das Physische ist dir lieb, aber es ist nicht wesentlich. Es ist nicht die Essenz von dir oder von sonst jemandem. Entsinne dich dessen und erzähle dir die Essenz aller Seinswesen nach, und du wirst erkennen, es gibt keinen Verlust an Heiligkeit, die allen auferlegt ist.
Es bedarf der Tapferkeit, zu lieben, denn stets fürchtest du den Verlust. Allerdings ist die Liebe, die du für einen Anderen spürst, nicht verpackt. Liebe ist die Macht eines Lasers, indes dessen Strahlen nicht derart präzise fokussiert sind. Die Strahlen gehen hinaus und lassen sich nieder, wo sie wollen. Wo sie niedergehen, ist nicht ihre Geschichte, und, wo sie niedergehen, ist nicht ihre Quelle. Die Quelle der Liebe hast du immerzu. Sie bleibt und kann nicht fortbewegt werden, obschon du versuchen kannst, sie zuzuhalten, und du sie dadurch abklemmst.
Isolierte Ziele mögen ihre Richtung ändern, die Liebe aber ist viel-strahlig und nicht von dem einen oder anderen Empfänger von ihr abhängig. Liebe aus deinem Herzen ist die deine. Sie bleibt deine Liebe. Denn alle Liebe ist die Meine, bloß in deinem Herzen beherbergt, um für Mich ausgereicht zu werden.
Die Liebe in deinem Herzen braucht nicht derart spezifisch auf ein Ziel ausgerichtet zu werden. Sie braucht überhaupt nicht gezielt zu werden. Sie bedarf es einfach, hinaus zu gehen. Konserviere deine Liebe nicht. Lasse sie gehen. Deine Liebe ist in der Welt vonnöten. Du brauchst nicht, was du bereits hast und wovon es über und über mehr gibt.
Um Liebe soll nicht getrauert werden. So etwas wie eine verlorene Liebe gibt es nicht. Das Objekt deiner Liebe mag sich fortbewegt haben oder verwittern oder nicht das sein, was du gedacht hast, die Liebe selbst aber ist groß und dehnt sich infolgedessen nach draußen in die Unendlichkeit aus, wo sie wieder abgerufen, recycelt und zurückkommen wird, um die Herzen aufs Neue mit noch mehr reiner Liebe zu füllen.
HEAVEN #433 – 28.12.2001 – When You Give Love
SOBALD DU LIEBE GIBST
Gott redete …
Du denkst, sobald du Liebe gibst, habest du etwas fortgegeben. Du denkst (irrtümlicherweise), Liebe gehöre an einen Platz, hierhin und nicht dorthin, oder dorthin und nicht hierhin. Aber es liegt dir nicht an, herauszulesen und zu wählen, wohin deine Liebe geht. Dir ist es, Liebe zu geben.
Wir sprechen nicht von amouröser Liebe. Wir sprechen von Liebe. Von Liebe größer als Persönliches, von unpersönlicher Liebe, die zu jedem hinaus geht, den du triffst oder an den du denkst. Das ist keine überschwere Aufgabe, die Ich dir erteile. Sie ist leicht. Du brauchst nicht mehr länger Entscheidungen zu fällen. Du hast nicht zu entscheiden, dieser sei jemand, dem du Liebe geben kannst, und jenem nicht. Der Bescheid ist bereits ergangen. Du gibst allen Liebe.
Du gibst ihnen Gewahrsein ihrer selbst. Was ist Liebe anderes als dies?
Du hast dir nicht selbst aus dem Weg zu gehen, um überall jedem Liebe zu geben. Du hast schlicht damit aufzuhören zu denken, Liebe sei rationiert, und dass du sie nur jenen geben könnest, die du für wert erachtest, so, als ob sie deine Liebe zu verdienen, sie irgendwie einzufahren hätten, mittels ihrer Erscheinung, ihres Status oder sonst etwas Irrelevanten.
Sofern alle Meine Kinder sind, sind alle Meine Kinder, und alle verdienen bereits Meine Liebe durch dich.
Sei sicher, du weißt, dass Ich nicht vom sich Ergehen über Liebe oder vom Darüberlagern oder vom Vortäuschen von Liebe rede. Du wirst zu keiner Guten Fee oder zu jemandem, die sich mit der Liebe in Großbuchstaben schmückt. Du bist eine nichts voraussetzende Geberin von Liebe, vielleicht ein stiller Weiterreicher von ihr, ein gleichbleibender Weiterreicher von ihr. Egal, welche Menschenmenge du durchquerst, du wandelst mit Liebe durch sie.
Die Menschen sagen, es sei weise, anonym zu geben, und das bedeutet, ohne Ego. Es geht nicht um dich, den du mit der Verteilung von Liebe stärkst. Du brauchst keine Nennung und kein Ansehen. Auch geht es nicht um den Anderen, um ihn aufzupolstern. Wir reden davon, die Wahrheit zu sagen, und die Wahrheit heißt, dass alle Liebe sind, und, indem du sie weiterreichst, gibst du einen Hinweis darauf.
Gegenüber jedem Kind von Mir – du hörst auf, dem Beachtung zu schenken, was jenes Kind nicht ist. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf das, was sie sind, und du hinterlässt einen kurzen Eindruck davon. Du hinterlässt dein Augenlicht, das ist alles.
Sofern Liebe geben für dich Schwerarbeit ist, dann lege eine Pause ein, weil du etwas anderes gibst. Liebe geben ist das Leichteste in der Welt. Sofern die Menschheit lieben für dich zur Zeit zu schwer ist, dann gehe in den Wald und liebe die Bäume und ihr Blätterwerk. Oder liebe den Gehweg und die Ziegelsteine der Gebäude. Liebe die Liebe, die in das einging, etwas greifbar zu machen. Sodann fange an, diejenigen zu lieben, die dir auf dem gleichen Bürgersteig vorweg gegangen sind, und danach wirst du finden, dass du etwas Schönes in denjenigen siehst, die sich jetzt in deiner Gesellschaft befinden.
Liebe ist sehen, siehst du das jetzt? Wenn du Weintrauben hast, ist es leicht, einige zu geben. Wenn du keine Weintrauben hast, bräuchte es einige Anstrengung, welche ausfindig zu machen und mit ihnen zurückzukommen. Also gibst du jetzt. Und also gibst du jetzt das, was du hast, und, was du hast, ist ein beleuchtetes Gewahrsein, zu geben.
Du wirst viele Möglichkeiten zu geben auffinden.
Es ist nicht uneigennützig, zu geben. Dir selbst gibst du. Du gibst dich selbst dir selbst. Du anerkennst die Gegenwart eines jeden Seinswesens auf der Erde. Du lässt die Menschen wissen, dass sie gesehen werden, dass du sie gesehen hast. Du weißt, sie sind da. Und du weißt, sie haben das Recht zu existieren, woimmer sie sind, und du leitest das weiter. Das ist eine Art Ehrerbietung für das Leben, die du ausgibst.
Jeder Mensch, dem du begegnest, jeder Mensch, der dich ruft, jeder Mensch, der bittet, jeder Mensch, der dir ein Geschenk überreicht, jeder Mensch, der weint, jeder Mensch, der lacht, der spottet, jeder Mensch, egal, was er ist, ist darauf aus, Mich mittels deiner zu erkennen. Deswegen kreuzen sie in Wahrheit deinen Weg. Sie suchen nach Mir. Und du bestätigst ihr Ansinnen mit einem Blick, der sagt: „Ja, ich weiß, wieso du hier bist. Du sollst mich ebenfalls an Gott erinnern.“
Es ist symbolisch, dass Christus die Leprakranken liebte. Er liebte den Aussatz nicht. Er liebte die Gottseinswesen, die im Erscheinungsbild der Unvollkommenheit umhergingen. Lasse du, nunmehr auch du, dich an die Wahrheit erinnern. Sieh das Licht, das durch alle scheint.
Ich existiere in Menschen, die man verrückt nennt, ebenfalls. Lasse sie wissen, dass Ich in ihnen existiere. Sieh über ihre Verrücktheit hinaus, und dann wird sie abgehen. Deren Wahrnehmung wird aufhellen, weil die deinige klarer ist. Hebe keine vergangenen Schlücke an Auffassungen hervor. Vergangenes Kategorisieren soll in der Vergangenheit verbleiben. Du bist darüber hinaus.
Ich habe dir eine neue Sicht gegeben, sodass du sehen kannst. Und du erleuchtest die Welt gemäß dessen, was du siehst.
Sieh Mich.
HEAVEN #434 – 29.12.2001 – More about Love
MEHR ÜBER LIEBE
Liebe erneuert sich stets selbst. Sie ist erfrischend. Sie pulsiert, und jeder Pulsschlag bringt neue Wellen frischer Liebe heran. Es gibt kein Sicherstellen von Liebe, denn Liebe selbst ist ihr eigener Kurs. Das Fließen ist Liebe. Es ist aufkeimende Liebe. Es ist plötzlicher Sonnenschein, was Liebe ist.
Sich Sorgen ist keine Liebe. Fürsorgen ist nicht einmal Liebe, da mit dem Fürsorgen ein bestimmtes Sorgen einhergeht. Liebe ist sorgen-frei. Solange ein Pfeil noch nicht vom Bogen abgeschossen ist, ist er nicht besorgt oder zaudernd oder klagend. Er geht einfach los. Allerdings hat die Liebe, darin den Pfeilen ungleich, keine Kennzeichnung. Liebe hat eigentlich kein Ziel. Sie ist ihr eigenes Ausströmen.
Liebe ist ein Impuls, der in sich selbst anschwillt. Liebe ist ihre eigene Schlussausführung. Sie ist ihr eigenes Ziel.
Sobald du demnach krank vor lauter Sorgen über einen geliebten Angehörigen bist, ist das keine Manifestation von Liebe. Das ist Angst, die ins Zügellose gerät. Lasse Liebe weiter reichen, und du wirst dich vor die Angst begeben, und sie wird dich nicht erhaschen.
Sorge über geliebte Angehörige ist befrachtet mit Kleinheit. Deine Sorge ist dein Festhalten. Deine Sorge ist deine Kontrolle, wo keine Kontrolle nötig ist.
Sind du und deine geliebten Nahestehenden in Meiner Hut oder nicht?
Wenn du es bist, worüber kannst du dich dann ängstigen? Dass ein Ausgang nicht von der Art ist, wie du es gerne wählst?
Wenn ein Ausgang so verläuft, wie du es wählen möchtest, war es dann dein Zutun?
Höre einen Augenblick zu, was Ich sage.
Deine Sorgen sind immer für nichts. Sorgen würde nicht existieren, mit Ausnahme, dass du denkst, die eine Richtung sei die richtige, und eine andere sei die schlecht beratene.
Ob ein geliebter Nahestehender lebt oder stirbt – das ist nicht deine Wahl. Es mag dein Wille sein, aber es ist nicht deine Wahl. Die Wie und Warum und Wann unterliegen gleichfalls nicht deiner Entscheidung. Lasse über den Winden der Zeit deine Liebe ledig und los. Die Herzen deiner geliebten Angehörigen gehören in jedem Fall Mir zu, und Ich bin der Große Geber von Freiheit. Und demnach musst auch du Freiheit geben.
Dein Ängsten und Sorgen halten fest. Festhalten ist Anhaften. Und alles Anhaften ist Kontrolle.
Lasse das Leben allein. Lasse es gemäß seines eigenen Pfades gehen. Du kannst nicht der Entscheider sein, weil du nicht kennst, was zu entscheiden ist. Du hast Präferenzen, klar, aber deine Präferenzen sind nicht auf keinem genügend großen Bild gegründet. Sie sind das, was du möchtest, aber du weißt schlicht nicht genug. Deine Wünsche sind kurzsichtig.
Wünsche, dass Mein Wille geschehe.
Verlasse dich auf Meinen Willen.
Verlasse dich darauf, dass Ich liebe, dass Ich ebenfalls liebe. Vertraue darauf, dass Ich in Obhut nehme, freilich habe Ich keine Sorgen. Ich habe Freude. Sich Ängstigen ist eine Abirrung, und Ich habe keine solche.
Kenntest du die Freude, die bei allen anlangt, und bei der alle anlangen, so würdest du über deine Sorgen lachen. Du würdest sehen, dass du dich über einen einzigen Wassertropfen in Anspannung versetztest, unterdessen sich nebenan in aller Fülle der Ozean befindet. Und der deine Tropfen, um den es dir aufgeregt geht, ist bereits Teil des Ozeans, so wie auch du.
Worüber also demnach alle Aufregung? Das Endergebnis all deiner Sorgen ist das gleiche. Ich bin alles, was sich zutragen kann.
Gleich, was du denkst, dass es geschieht, Ich bin in allem Überfluss. Und Ich habe die Empfängerschaft aller Seinswesen inne. Diejenigen, die sich in Meiner Obhut befinden, brauchen keine Sorgen über irgendwen oder irgendwas in Meiner Obhut. Und alles, ein jeder, ist in Meiner Obhut. Du hast in Meiner Kinderkrippe Wohnung, und dort bin Ich alles. Und du, der du der Meine bist, drehst dich in Meinem Herzen, und du bist immerzu in Meinen Armen und in Meinem Blick. Was bloß könnte Ich dir wohl widerfahren lassen?
Gleich, um welche Oberfläche es geht, gleich, was dort geschieht, du bist voll und ganz der Meine, du warst es immer, wirst es immer sein, bist es immer. Sei so in Mir aufgegangen, wie Ich es in dir bin, und du wirst sehen, was direkt vor dir ist, und Wer auf dein Gewahrsein derart geduldig wartet. Alles, was es gibt, ist Liebe, und du und Ich sind sie. Wir sind nicht weniger. Wir sind mehr.
HEAVEN #435 – 30.12.2001 – Joy Is Right Now
FREUDE IST SOEBEN
Leiden ist eine Erfindung.
Es ist ein ungehöriger Gedanke.
Höre auf, den Gedanken zu haben, und das Leiden wird nicht mehr existieren.
Glaube stattdessen an die Freude.
Du interpretierst die Ereignisse zum Leiden oder zur Freude hin. Es ist deine Wahl. Wenn du eine Wahl hast, wieso solltest du Leiden wählen? Wenn du Freude haben kannst, wieso sie nicht wählen? Was hält dich von der Freude zurück?
Zurück halten hält dich zurück. Du zögerst, in die Freude hinein zu gehen. Du hast Angst, die Freude sei so eine Art Treibsand, der dich hineinzieht. Du hast Angst, die Freude sei etwas, in das du zu fallen habest und aus der du nicht mehr heraus kommest, unterdessen Leiden dich hoch und nieder prellt. Mittels Leiden erlangst du Erleichterung von der Freude.
Du denkst, Freude sei Zukunft. Du denkst, Freude sei etwas, was später kommt. Du denkst, Freude sei etwas, auf das du zu gehst. Du hast eine zerbrechliche Hoffnung, dass dir das Neue Jahr Freude bringen wird.
Wisse, dass es das wird. Wisse, dass die Freude dein ist, um sie zu erbitten. Freude ist eben jetzt dein, doch konzentrierst du dich auf die Ränder von ihr. Du zählst die Enden, aber nicht den Stoff.
Du bist aus Freude gemacht. Lasse sie also sein. Lasse deine Schritte voller Freude sein. Von der Freude kommst du, und von der Freude gehst du. Von der Freude bist du.
Du hast fehlinterpretiert, und das ist die Crux dabei. Du hast deine Gedanken mit dem, was peripher ist und was es bedarf, aufgegeben zu werden, in eine Flucht gebracht. Du hast Freude weggelegt.
Feiere den Neuen Tag mehr als Neujahr.
Feiere Neues Leben mehr als das Neue Jahrtausend.
Feiere die Realität mehr als die Erfindung.
Bedenke Freude als deine Verantwortung. Bedenke Freude als deine Bringschuld. Bedenke Leiden als einen antiquierten Gedanken. Bedenke es für nicht erstrebenswert. Bedenke es für wegwerfbar.
Schließe mit der Freude einen Vertrag.
Sei der Freude verpflichtet.
Lasse Freude deine Kennzeichnung sein.
Lasse Freude deine Unterschrift sein.
Sei voller Freude.
Sei dir selbst und Mir wahrhaft.
Mit Leiden ehrst du Mich nicht. Ganz bestimmt, Ich nehme Notiz von dir, aber Ich bemerke dich in der Freude genauso. Ganz bestimmt, du kannst Mir dein Leiden geben, aber du kannst Mir ebenso deine Freude geben.
Suche Freude. Schaue nicht nach Gefahr. Ich habe Freude vor dich hin gestreut, und du bist es, der sie finden muss. Gehe nicht um die Freude herum. Gehe am Leiden vorüber.
Beerdige die Vergangenheit. Du hast ihr ausreichend Gedanken verliehen. Begrabe sie und grabe Freude aus. Du hast genug Leiden ausgegraben. Komme ohne es aus. Beginne nun, Freude auszuteilen.
Was hast du vermarktet? Was war dein Verkaufspunkt? Worauf legtest du deinen Schwerpunkt, und was hast du heruntergespielt?
Wisse, dass Freude dein Recht ist. Du hast kein Recht am Leiden. Dein Zuruf lautet Freude. Sie ruft dir zu. Nimm teil. Erlange dabei die Oberhand.
Die Illusion des Leidens ist eine Zeitverschwendung. Sie ist eine Lebensverschwendung. Sie ist eine Verschwendung von dir, und eine Verschwendung von Mir.
Leiden ist nicht deine Natur.
Freude ist dein Name.
Sieh Freude als Zugewinn und Leiden als Verlust.
Leiden macht dich nicht freudig.
Ablassen von Leiden ist nicht Freude.
Abwesenheit von Leiden ist nicht Freude.
Freude ist Freude.
Es ist nicht so, dass du dich fröhlich machst. Es ist so, dass du die Fröhlichkeit bemerkst, die in dir Wohnung hat und sich danach sehnt, zum Ausdruck gebracht zu werden.
Winke mit der Freude herum und nicht mit deinen Klagen.
Mache Vieles aus der Freude und wenig aus dem Leiden.
Nimm dich der Freude an.
Genug der Hospitäler. Mache mehr aus der Hospitalität, aus der Gastfreundschaft.
Sei dem Leben gegenüber gastfreundlich.
Lege ab zu deinem Abenteuer. Schrecke nicht vor ihm zurück. Das eben ist Leiden – zurückschrecken vor dem, was womöglich vor dir liegt. Tritt in das Leben ein, und du wirst das Leiden hinter dir lassen. Tritt in das ein, was vor dir liegt, und nicht in das, was sein könnte. Lasse deine Interpretationen hinter dir.
Vergiss das Leiden. Sei der Freude eingedenk.
= = = = = = = = = = = =
HEAVEN #436 – 31.12.2001 – To the joy of Us
ZUR FREUDE VON UNS
Dieser Wirbel des Rades, den ihr ein Neues Jahr nennt, ist eine eingedenkende Erinnerung an die Neuheit von euch. Die Neuheit von euch ist eure Ewigkeit. All die äußeren Umdrehungen eures Spinnens in der Ewigkeit ist eine Maskerade, eine Tour de force, ein Ausflug von der unendlichen Realität von euch. Vielleicht ist alles, womit ihr euch umgebt, ein Entkommen aus der Essenz von euch. Ihr hattet eine Furcht gehabt, zu euch selbst zurückzukehren, und demnach habt ihr eine Jagd daraus gemacht.
Ihr sucht euch selbst. Ihr seid darauf aus, Bekanntschaft mit euch selbst zu schließen, mit euch, denen ihr bemüht wart auszuweichen. Ihr habt euch selbst ein paar wenige Schritte weg von eurer Anerkenntnis stehen lassen.
Kreist demnach, und ihr werdet zu einem Kreis um die Welt werden. Legt euch selbst um den Leibesumfang der Erde. Ihr werdet sie ummanteln. Eure Fingerspitzen werden eure Zehenspitzen berühren, und so umfangt ihr das Universum. Und so existiert das Universum inwendig in euch.
Ihr seid viel mehr als das Neue Jahr. Macht die Feier des Neuen Jahres zu einer Feier von euch. Schaut in den Augen eines Anderen in eure eigenen Augen, und bringt auf die Immerzu-Neuheit des Lebens einen Toast aus, des Lebens, das sich vor euch erstreckt, das sich unendlich auftut, das sich vor euch enthüllt.
Ich legte das Universum wie einen Teppich vor euch aus, um darauf zu sitzen. Ich bereitete Picknick-Verpflegung vor. Und Ich lud euch ein, euch gemeinsam mit Mir zum Leben hinzusetzen. Ihr sitzt mit niemandem sonst. Das ist die Realität. Alle sind bei Unserem Picknick zugegen, dennoch gibt es alleine du und Ich, du und Ich, du und Ich. Ich bediene dich, und du bedienst Mich, und Wir sind Eins, der Diener und der Bediente. Im Zwischen Uns gibt es bloß einen Moment des Dienens.
Aber keine Knechtschaft.
Das Neue Jahr ist eine Freiheitsproklamation.
Hebe zur Freude von Uns das Glas auf den Spaß an ihm.
Und tue dies jeden Tag.
Jeder Tag ist das Neujahr, und jeder Tag ist eine Freiheitsfeier.
Du kannst diesen Tag zu dem machen, was du willst.
Gar auch dann, wenn deine Füße am Boden festgenagelt sind, du kannst dich über das erheben, wo du soeben situiert bist.
Lasse nichts dich begrenzen.
Nicht die Vergangenheit, nicht die Gegenwart, denn die Gegenwart beinhaltet ein kolossales Vakuum, das von dir zu füllen ist. Ein Vakuum ist keine Kluft. Das Heute verbindet dich mit dir selbst. Hüpfe in das Heute. Pflücke das Heute. Gib dir selbst ein Geschenk des Heute.
Vorsätze sind ein Hinhalten, und jetzt haltet ihr nichts hin. Vorsätze besagen, du habest dich selbst zu befehlen.
Nein, alles, was ihr zu tun habt, ist, euch stattzugeben. Ihr habt euch selbst nicht einzuschreiben. Vorsätze sind wie ein Herüberschleppen eurer Vergangenheit in die Gegenwart. Sie sagen, du seist etwas nicht gewesen, doch jetzt werdest du es sein, so, als ob Anstrengung dich zu dir selbst bringe.
Sofern du etwas beschließen musst, dann beschließe, du zu sein. Beschließe, dich deiner Größe aufzutun. Du hast sie dir nicht überzustülpen. Du hast sie nicht von irgendwoher zu holen. Du hast sie nicht zusammenzutrommeln. Du hast sie schlicht zu bejahen, die Wundersamkeit von dir, die Verwundertheit von dir.
Jeder Vorsatz, den du triffst, dies oder das zu tun, ist eine weitere Entmutigung deiner selbst. Du hast dir selbst gegenüber nichts zu erweisen. Du hast keine Besserung zu beweisen. Es gibt nichts zum Bessern, mit Ausnahme deines Bildes von dir selbst. Willige ein.
Lasse dein Konzept deiner selbst als Erstes kommen, und alles weitere wird folgen. Schau nicht so viel darauf, dich zu verbessern, wie du darauf schaust, dich selbst zu ermutigen.
Werde deiner Güte inne. Schreibe das nieder. Schwenke das Licht deiner Liebe rund um dich selbst. Lasse dich selbst in deinem Licht sehen. Wälze dich selbst in Meinem Licht, und du wirst das Universum in einer höheren Frequenz drehen.