HEAVEN #804 – 1.1.2003 – A New Day, A Blessed New Year
EIN NEUER TAG, EIN GESEGNETES NEUES JAHR
Dieser Tag ist nicht der Kitzel einer Minute, wie du ihn gerne hättest. Es wird wohl einfach ein weiterer Tag werden. Das ist ein Schicksal, das kein Tag haben sollte.
Alle Tage sehnen sich dennoch, dass du sie in aller Freude entgegen nimmst. Falls du nicht vor Freude aufspringen kannst, dann komme zum wenigsten aus deiner Furcht oder Verdrossenheit über den Tag oder über die Tage oder über die Jahre, die kommen, heraus. Lege einen roten Teppich aus. Fasse dir ein Herz. Der Tag ist dir auf Zuruf. Er sucht nach Führung durch dich. Überlasse ihn nicht seinen eigenen Vorgaben. Hilf ihm aus.
Sei dem Tag vor dir ein Geber. Ziehe ihn zu dir hin. Sei nicht passiv. Sei ein eifriger Begrüßer des Tages. Ich habe ihn dir gesandt. Er ist ein Geschenk vor dir. Er ist dir eine Entlohnung. Bestätige ihn dafür, was er ist. Wie bei allen Geschenken wartet er darauf, dass man ihn öffnet. Begrüße ihn in aller Gunst. Öffne die Tür für das Heute weit. Lasse es ein. Umarme es.
Ein Tag hat keine Stimmungen. Du hast Stimmungen. Eine Stimmung ergreift dich nicht. Du ergreifst sie. Du hältst um deines lieben Lebens willen an deiner Stimmung fest. Stimmungen sind nicht lieb. Tage sind lieb.
Zolle dem Tag mehr Aufmerksamkeit, mehr als deiner Stimmung. Wenn deine Stimmung trübe ist, dann nimm eine andere Kreide.
Tage sind nicht die gleichen. Und auch du brauchst nicht der gleiche zu sein.
Sofern sich dein Herz niedrig anfühlt, so lasse es sich erheben.
Wenn dein Kind traurig ist, was würdest du tun?
Tust du das gleiche für dich? Bringe etwas Glück herein und segne deinen Tag mit ihm.
Wenn dein Herz Leere empfindet, hast du es womöglich zu sehr verausgabt. Vielleicht warst du ein Verschwender mit ihm. Vielleicht hast du dein Herz gegeben, so, als hätte das keine Konsequenzen. Vielleicht hast du es verzettelt, es alleine gelassen, wie es sich seiner erwehrte, als es sich allen aufgezeichneten Vorkommnissen ausgeliefert sah. Setze dein Herz heute wieder in Stand, indem du ihm seine Größe bestätigst. Es ist von großem Wert. Liebe dein eigenes Herz. Lasse es nach seinem eigenen Ermessen schlagen. Lasse es dich verzaubern.
Oder vielleicht hast du dein Herz eingefroren, hast es isoliert, hast es eine Weile auf Lager gestellt. Heute ist der Tag, um es herauszunehmen. Lasse es ganz natürlich auftauen. Treibe es nicht an. Lasse es einfach zu.
Ein Herz fühlt. Wer hat gesagt, du darfst nie traurig sein? Wer hat gesagt, dass das nicht erlaubt ist? Lasse deinen Geist dein Herz ermutigen, nicht es herabwürdigen. Mache Raum für dein Herz. Schelte es nicht. Nähre es mit Poesie.
Entschließe dich heute, zärtlich mit dir selbst zu sein. Entschließe dich, nicht so viel von deinem Herz zu erbitten. Entschließe dich, dein Herz zu lieben. Gib ihm nicht allzu viel zu tragen. Entlaste es. Bilde ab, wie ungeklärte Inhalte deines Herzens beseitigt werden. Du lässt sie am Bordstein, und dort werden sie aufgelesen. Jetzt ist es mit ihnen vorbei.
Ein Herz ist für Liebe bestimmt. Bewahre in deinem Herzen nichts außer Liebe auf. Lasse alles andere gehen. Gib Mir jetzt soeben dein Herz, und Ich werde Leben in es hinein atmen. Ich werde es an seinen Zweck erinnern, und du wirst es nicht mehr beladen.
An diesem neuen Tag gebe Ich dir ein neues Herz. Es ist ohne Einschränkung und rein und wahr. Dies ist jetzt dein Herz. Es wird dich zu neuen Höhen führen. Spürst du einen neuen Schlag? Spürst du das Licht und die Stärke, die aus seiner neuen Herzigkeit heraus strömen? Sei guten Mutes. Ich segne dich jetzt zu deinem neuen Jahr.
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HEAVEN #805 – 2.1.2003 – Listen to your Heart
LAUSCHE AUF DEIN HERZ
Horche auf dein Herz. Das meint, so auf es hören, dass es ermutigt wird.
So wie du dich gut dabei fühlst, wenn man dir zuhört, so steht es auch bei deinem Herzen. Ein Herz wird, wenn es gehört wird, veredelt. Im anderen Falle wird es geringschätzig behandelt oder beiseite geworfen. Es kennt den Unterschied. Wehe dem Herzen, was dafür kein Ohr hat.
Das meint nicht, bloß deinem Herzen zuzuhören, wann es glücklich ist. Das meint, ihm auch zuzuhören, wann es traurig ist. Ein trauriges Herz sagt dir nicht, traurig zu sein, aber es sagt dir, auf etwas einen Blick zu werfen. Das Herz sitzt nicht einfach herum. Es hat eine Botschaft für dich. Es sagt dir etwas – eine Variation von etwas -, was du nötig hast zu hören. Selbst ein Vogel, der draußen vor deinem Fenster singt, sagt dir etwas. Was denn?
Natürlich hat dein Herz keine Worte. Und du bist dir nicht immer sicher, wie die Botschaft lautet, und was sie bedeutet. Geht es darum, voranzugehen oder umzukehren? Wenn sich dein Herz schwer anfühlt, ist es beladen. So viel ist klar. Was kannst du tun, um dein Herz zu erleichtern?
Du hättest niemanden gerne um dich, der dich herum schleppt. Du hättest nicht gerne jemanden, der dich überallhin mit sich nimmt, ohne dich darüber zu befragen, der dich einfach wie einen schweren Schuh herumkarrt. Welchen Platz gibst du deinem Herzen in deinem Leben zum Spielen? Hast du es vielleicht auf den Rücksitz gestoßen?
Dein Herz schlägt ein Tom-tom, das für dich zum Hören da ist. Gib deinem Herzen das ihm Gebührende. Finde heraus, was es sagt. Sobald du deinem Herzen zuhörst, wird es nicht so laut zu schlagen zu haben.
Hast du nicht probiert, dein Herz zum Schweigen zu bringen? Du wolltest, dass es friedlicher ist. Du wolltest vielleicht nicht hören, was es zu sagen hat. Du denkst vielleicht, es bringt dir Probleme. Es unterbricht deinen Gedankenzug, indes heißt der Weg zu deinem Herzen, auf es zu hören.
Wie oft habe Ich dir gesagt, deinem Herzen zu folgen, aber jetzt sehe Ich, dass du ihm zunächst zuhören musst.
Dein Herz wird dir vielleicht sagen, dich auszuruhen, eine Pause einzulegen, bis später zu warten. Vielleicht sagt es, es gilt dir, nun voranzukommen. Auf jeden Fall ist dein Herz wie ein Leitschlittenhund. Es sagt dir etwas, und du kannst lernen.
Manchmal ist es nicht klar, ob es dein Herz ist, was spricht, oder dein Ego. Beide wollen dich führen. Das eine ist voll und ganz in deinem besten Interesse, unterdessen das andere dich gerne denken wissen möchte, dass es so sei. Dessen kannst du dir sehr sicher sein: Du hörst irgendwo auf etwas oder auf jemanden. Dein Ego oder dein Herz stehen im Begriff genährt zu werden. Was holst du dir? Die Worte, die du hörst, sind eine Sache. Dein Herz wird vielleicht etwas anderes zu sich her holen.
Höre auf dein Herz mehr als auf die Worte, die du hörst. Dein Herz ist eine Antenne zur Welt. Dein Herz ist ein Ohr zum Boden hin. Dein Herz ist auch deine Leitungsbahn zu den Sternen. Was für etwas Großartiges ist doch dein Herz, was du hast! Sicher kannst du sein, dass die Tiefe deines Herzens ehrlich ist. Es möchte die Wahrheit zu dir sprechen und möchte, dass du sie hörst.
Somit also, lasse dein Herz vernommen werden. Ermutige dein Herz, dir zuzuflüstern, denn es möchte keine Geheimnisse behalten.
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HEAVEN #806 – 3.1.2003 – Rest Your Ambition
LASSE DEINEN EHRGEIZ EINE PAUSE MACHEN
Vielleicht hast du dich selbst zu straff aufgezogen. Vielleicht hast du dir selbst und dem Leben zu viel abverlangt. Vielleicht hast du mit deinem Fuß aufgestampft vor lauter Frustration, um gegen den Mangel an Rücksichtnahme für dich auf Seiten des Lebens zu protestieren. Du machst dem Leben Vorwürfe oder du machst dir selbst Vorwürfe, oder beides. Du hast vielleicht das Empfinden, dass du rasch vorangekommen bist, und dass das Leben dir Hindernisse in den Weg gelegt, dass es dir hartnäckig bei jeder Bewegung Schwierigkeiten gemacht hat.
Wenn du dich blockiert fühlst, dann setze dich eine Weile zurück, und lasse alles zu sich selbst aufschließen. Wenn das Leben sich für dich nicht rasch genug oder stark genug bewegt, dann lasse die Zügel eine Zeit lang los. Gleite. Ordne dir andere Aufgaben zu.
Vielleicht befandst du dich an der Frontlinie, und jetzt ist es für dich an der Zeit, dir selbst ein Sanitäter zu sein. Lehne dich zurück. Schlürfe ein wenig Limonade. Lies einen Roman. Mache Schläfchen zwischendurch. Lasse deine Wunden heilen.
Gehe langsam mit deinen Gliedern um. Sei auf Urlaub. Selbst während du das Leben lebst, nimm von ihm Urlaub. Stoppe das Schrittmachen. Sei ein Zug, der eine Weile auf der Strecke still steht.
Wenn du das Gefühl hast, du bist nirgendwohin, dann stoppe, wo du bist.
Kundschafte aus.
Mach einer Pause.
Schließe deine Augen.
Suche dir eine Hängematte.
Rücksichtnahme auf dich selbst ist dran. Es ist nicht egoistisch, sich auszuruhen. Es ist nicht uneigennützig, sich selbst auszulaugen. Gib dir selbst das Schritttempo vor. Niemand sonst wird das für dich tun.
Keinesfalls ist alles verloren. Wenn du abends zu Bett gehst, ist der Schlaf für dich keine Niederlage. Wenn du atmest, betrachtest du den Atem, den du holst, nicht als eine Zeitverschwendung, und den Atem, den du ausatmest, als einen Zugewinn. Beides schätzt du.
Dennoch hast du vielleicht gedacht, dass nur das Verausgaben von Leben einen Vorzug habe, dass bloß sich selbst auslaugen verdienstvoll sei, und dass der äußere Ertrag den Wert darstelle, der für dich angesetzt ist. Gleichwohl bist du nicht in der Lage, das Leben ertragreich zu bewerkstelligen. Über die Resultate hast du nicht das Sagen. Deinen Anforderungen muss nicht nachgekommen werden. Das Leben wird vielleicht deinen Zwecksetzungen nicht dienlich sein, obschon sie groß herzig sind. Du dienst dem Leben am Besten, wenn du wenigere Bestrebungen tätigst.
Seit wann wurde der Ehrgeiz zu deinem König? Seit wann hast du ihm gegenüber Ehrerbietung gezeigt? Ehrgeiz ist ein Geltungsbereich. Er ist nicht der Ansager deines Wertes. Weltlicher Ehrgeiz ist ein Lockvogel. Beifall vonseiten der Welt ist eine kleine Belohnung. Lasse deinen Entgelt in dem Dienst, den du gibst, ausgewiesen sein, nicht darin, wie die Welt ihn sieht. Lasse den Applaus der Welt dich nicht erhöhen. Lasse die Gleichgültigkeit der Welt dich nicht reduzieren.
Was hat der Beifall der Welt mit dir zu tun? Es mag sein, er hält dich eine Weile über Wasser, jedoch nicht lange. Du bist für mehr bestimmt, als für die merkurischen Auf und Ab der Welt. Die Welt kann dir nur Kleingeld herausgeben. Selbst dann, wenn du in dem Lob vonseiten der Welt ertrunken bist, bist du bemogelt und ausgenützt worden.
Die Welt kann dein Herz nicht versorgen. Einzig du und Ich vermögen das. Schau nicht so sehr auf die Welt. Hast du nicht darauf gewartet, dass die Welt dir Beifall gibt? Ich sage dir, dass du mehr wert bist, als das, was die Welt dir auch immer geben kann. Die Welt weiß darum nicht, was sie in dir hat. Sie kennt deinen Wert nicht. Selbst wenn du berühmt bist, einerlei, wie dich die Welt wertschätzt, deine Beziehung mit der Welt reicht für dich schlicht nicht aus. Die Welt kann nicht hoch genug reichen. Sie ist dir nicht gleichwertig.
Schaue zu Mir. Begegne Meinen Augen. Fülle dein Herz mit Meiner Liebe. Ich gebe sie dir freisinnig. Mache dir keine Sorgen darüber, dass du sie zu verdienen hast. Sobald du sagst, du habest Meine Liebe zu verdienen, ist das das gleiche, als würdest du sagen, du seist Meiner Liebe nicht wert. Ich sage, du bist sie wert. Sei großherzig genug, um Meine Liebe zu akzeptieren. Auf Mein Geheiß hin, akzeptiere sie. Hernach wirst du der Welt ein Geber sein.
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HEAVEN #807 – 4.1.2003 – Love beyond Measure
LIEBE JENSEITS DES ERMESSENS
Wenn du Meine Liebe entgegennimmst, erfüllst du Unseren Vertrag. Mit deiner Akzeptanz Meiner Liebe wird der Umfang deiner Liebe größer. Du schreitest zu einer anderen Plattform hervor, von der aus du weiter siehst, und von der her du mehr Meiner Liebe verstrahlst. Nicht dass du sie verstrahlst, sondern dass sie von dir her ausgestrahlt wird. Meine Liebe geben hat nichts von einer Handlung. Letztlich befeuchtet sich die Liebe selbst aus deinem Seien. Alle Handlungen in der Welt ohne dein Seien sind schier Handlungen. Die Gabe der Liebe kommt von deinem Seien. Die Liebe, die du gibst, ist kein Willensakt. Keine Entscheidung, die du fällst. Sobald du eine bewusste Entscheidung fällst, Liebe zu geben, hast du höchstwahrscheinlich von der Liebe, wie sie aus deinem Herzen strömt, bereits Kenntnis genommen. Liebe ist eine natürliche Ausströmung, die nichts mehr als deine schiere schlichte Präsenz erforderlich macht. Sie ist Wahrheit, wie sie durch dich widerhallt. Sie ist Meine Liebe, die durch dich schallt.
In Handlung oder in Ruhe, du strömst Meine Liebe aus.
Deine Gedanken können die Liebe rühren, indes ist es das Seienshafte hinter deinen Gedanken, das der Liebe ein Vorbote ist.
Dein Worte können Liebe erkennen lassen, jedoch hat Liebe nicht so viel mit Worten zu tun. Es ist die Wahrheit hinter den Worten, die die Liebe heraus befördert. Lügen, selbst die wohlwollenden, tragen nur so viel Energie bei sich, wie die Wahrheit, die ihnen unterliegt.
Liebe ist kein Gebot. Liebe kann nicht befehligt werden. Und weswegen solltest du das versuchen? Anweisungen stehen mit Liebe nicht in Einklang. Erfordernisse gleichfalls nicht. Liebe extrahiert keine Bezahlung. Sie nimmt indessen Ertrag von Mir entgegen. Und dieser zurück gereichte Ertrag ist die Liebe selbst, die du gibst. Ich entgelte dich mit eben deinem schieren Dienst an Mir. Deine Liebe vervielfältigt sich. Du spürst sie in dir mehr. Du beginnst zu erkennen, dass die Liebe, die du gibst, Mein ist, und dass es keine andere gibt. Infolgedessen ist es einzig an dir, zu geben. Mittels deines Teilens Meiner Liebe wird sie wieder aufgefüllt.
Liebe hat keine Bemessung, außer du betrachtest Meine Totalität als das Maß von ihr. Jedoch ist die Totalität von Mir ebenfalls über das Maß hinaus. Kein Rechnungsbuch ist groß genug. Kein Computer hat die Kapazität. Kein Verstand kann sie sich ausmalen. Kein Ausmaß an Entwurf kann sie aufrufen.
Falls Ich dir sagen sollte, dass Liebe ist und dass sie alles ist, was es gibt, und dass du Liebe aufs Höchste und insgesamt bist, hättest du Einwände. Dies allerdings bloß deswegen, weil du nicht genügend Nachweis der Liebe zu sehen bekommen hast. Die Welt enthüllt sie nicht immer.
Freilich bleibe Ich dabei, die einzige Energie in der Welt ist Liebe. Sie ist die einzige nachhaltige, die es gibt. Die einzige Kraft auf der Erde ist Liebe. Liebe kann nicht entlassen werden, egal, wie schwer sich die Welt daran auch versucht. Die Welt kann die Liebe verdrehen und verwinden, Liebe aber überlebt und durchbricht die Grenzen der Welt. Mein ist die Kraft und die Herrlichkeit, und die Macht und die Herrlichkeit sind Liebe.
Weswegen ist es für Meine Kinder leichter, die Unwahrheit der Welt zu akzeptieren, als die Wahrheit Gottes?
Also, lasst uns wieder zur Liebe zurückkehren. Wiewohl Liebe und Wahrheit das gleiche sind, kann es für euch einfacher sein, Meine Liebe zu akzeptieren als Meine Wahrheit. Kannst du bejahen, dass Ich dich liebe? Dass es für Mich in der Welt das Leichteste ist, dich zu lieben? Dass du Meine Liebe über alle Maßen bist?
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HEAVEN #808 – 5.1.2003 – All That Remains
ALLES WAS BLEIBT
Liebe ist nicht kompliziert. Liebe ist einfach. Sie ist schlicht was sie ist. Sie braucht keine Erklärung. Liebe ist Liebe, oder sie ist es nicht. Deine unleugbare Wahrheit ist Liebe. Dennoch leugnest du sie. Du schaust dich nach Schlacke um, unterdessen die ganze Zeit Gold in dein Herz hinein scheint. Das gleiche Gold liegt in allen Herzen, dennoch bringt die Welt viel auf, um die Liebe Lügen zu strafen, so, als wäre sie ein Geheimnis, das kaltgestellt wird, oder eine Überraschung, oder eine Ausgefallenheit, die dann und wann zur Schau herausgerufen wird. Während also um die Liebe in Wettbewerb getreten wird und Lieder über sie geschrieben werden, wird sie ebenso heruntergespielt. Sie wird sowohl als gefährlich wie auch als auswirkenslos erachtet. Du bläst auf ihre glühenden Holzstückchen, oder du stampfst sie aus.
Liebe findet jedoch ihren Weg. Wie das Licht, so enthüllt sie sich selbst. Sie ist unmaskiert. Sogar ein Rinnsal an Liebe ist nach wie vor Liebe. Wieso Liebe hemmen? Wieso um sie herum gehen? Wieso sie nicht einfach zugeben? Und zugeben, dass du Liebe bist? Du bist weite Wege gegangen, um deine Liebe zu rationieren. Nur hier, nicht dort. Du behandelst sie wie ein ungezogenes Kind. Früher oder später kommst du dahinter, dass Liebe das Beste von dir ist. Liebe ist das Alles von dir. Sie ist dein Leben.
Liebe hält nicht fest, und sie verriegelt sich nicht. Liebe ist ein Freiheitskämpfer. Sie ist ein Freiheits-Geber.
Die Liebe schlägt jeden Tag einen Pfad zu deiner Tür. Öfters schlägst du die Tür zu, oder du öffnest sie bloß einen Spalt. Du bist der Liebe gegenüber argwöhnisch. Du fürchtest, sie ist da draußen, um dich zu packen. Du hast recht – Liebe ist da draußen, um dich zu fangen. Sie möchte sie dir erklären. Sie möchte gerne deinen Widerstand abgelegt wissen. Die Liebe, der du dich widersetzt, ist die Liebe in deinem eigenen Herzen.
Du kämpfst einen verlorenen Kampf. Gib ihn auf. Lasse die Liebe dich einnehmen.
Ich proklamiere dir die Liebe. Es gibt für dich nichts anderes, wodurch du dich leiten lässt. Du wirst durch Liebe ausgedehnt. Angst zieht dich zusammen. Liebe schmilzt dich. Angst lässt dich frieren. Wieso bloß auf Erden sollte jemand die Angst vor der Liebe wählen? Was für ein Unsinn ist das?
Möchtest du dein Leben öffnen oder verschließen? Dich dem Leben öffnen zieht dich nicht in die Länge. Es gibt dir statt, dein volles Wachstum zu erlangen. Schneide dich selbst nicht mehr von der Liebe ab. Nähre die Liebe in deinem Herzen. Kümmere dich nicht um andere Herzen. Erteile dem Kraftstoff deines Herzens die Erlaubnis, sich zu entzünden. Umschließe das Universum in dem Universum deines eigenen Herzens. Sei der Anlasser. Sei der Funke, der die Welt entzündet. Gib der Welt ein Licht. Starte eine Lichtkette, die das Leben auf der Erde erhellen wird. Folge sodann dem, was du zum Start verholfen hast.
Schiffe dich zu einer neuen Reise der Liebe ein. Lasse deine Liebe durch die Erde sickern, sodass überall das Leben aufblühen wird. Was ist blühen anderes als zur Sonne hin strecken? Was ist eine Blume anderes als eine Blüte des Lichts? Liebe ist der Nährstoff, der überall auf der Erde wächst.
Sei ein Pionier der Liebe. Mache dich auf. Zerstreue sie über die Ebenen. Grabe sie tief in den Boden ein. Akklimatisiere die Welt an sie. Lasse deine Liebe anerkannt werden. Errichte die Liebe, die Liebe vom Berggipfel oder vom Gießbachbett her, zu deiner Basis. Sie ist deine Basis. Erhebe nunmehr schlicht Anspruch auf sie.
Die Liebe steigt wie ein Nebel aus dem Tal herauf. Das Tal ist dein Herz. Dein Herz hält große Macht inne. Die Liebe wird alles Mindere als sich selbst ausräumen, und alles andere als Liebe ist geringer. Nun sage Ich es. Kein anderer wird es sagen: Du bist ein Gigant der Liebe. Du bist ein Entdecker von ihr und der Erkunder der Liebe in deinem eigenen Herzen. Lasse sie überlaufen. Säe die Erde mit deiner Liebe. Es gibt für dich nichts anderes zu tun.
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HEAVEN #809 – 6.1.2003 – Rainbowes
REGENBÖGEN
Betrachte den Lauf deines Lebens wie einen Regenbogen, auf dem du gehst. Ein Regenbogen ist ein Kreis. Allerdings ist am Himmel nur die Hälfte von ihm zu sehen. Unterdessen erhält ein Regenbogen durch seine andere, nicht zu sehende Hälfte Unterstützung. Vielleicht kreist ein Regenbogen um sich selbst. Sofern das der Fall ist, hast du das eine oder andere Mal alles von ihm gesehen.
Allerdings ist dir nicht einmal ein Ausschnitt eines Regenbogens stets sichtbar. An den meisten Tagen gibt es keinen Regenbogen, obschon durchaus der Gedanke an Regenbögen dein Herz mit einer schwach-erinnerten Realität erregt. Wenn die Welt mühselig ist, wenn du verzweifelt oder traurig bist, dann ziehe ein Band des Regenbogens in dein Herz. Nimm all seine Farben nahe zu dir heran. Regenbögen sind dafür vorgesehen, dich zu erheben. Will sagen, dich zu dir selbst zurückzuerstatten.
Schaue öfters nach Regenbögen, denn sie sind dir ein Signal dafür, dass große Dinge unterwegs sind. Du wirst dich daran freuen in Kenntnis zu bringen, dass der Regenbogen, ob er nun sichtbar ist oder nicht, Licht verstrahlt. Es strahlt überall hinaus.
Er strahlt in dich hinein. Alles, was du zu tun hast, ist, ihn hinaus zu bringen. Die Regungen deines Herzens sind die Regungen dieser Farben. Diese Stränge abgelenkten Lichts sind der Inhalt deines Herzens. Aus diesen Lichtfäden bist du gemacht. Du bist dieses schöne Licht.
Du liebst einen Regenbogen so sehr, weil du dich selbst in ihm erkennst. Ein Regenbogen erinnert dich an deine Verbindung mit ihm und mit der ganzen Menschheit. Stelle dir vor, Ein Licht, abgelenkt in derart zahlreiche wunderschöne Weisen.
Und, mithin fährt das Licht mit dem Licht fort. Das ist die Geschichte der Schöpfung. Und was für eine Schöpfung das ist. Was für ein Gott bin Ich, Der derart viel Schönheit erschuf! Wie band ich das Licht auf so vielen Wegen aneinander, um eine solche Pracht und Mannigfaltigkeit an Schönheit zu erschaffen? Ich atmete Meinen Odem, und Ich atmete das Leben ins Licht.
Die Sterne sind nicht mehr Mein Licht als du. Alles Licht des Himmels ist innen in dir. Das Licht des Himmels ist vom Licht auf der Erde nicht verschieden. Der Unterschied besteht darin, wie gut das Licht verstärkt wird. Im Himmel wird kein Licht bei sich selbst behalten. Alles Licht des Himmels ist außen und offengelegt. Nichts vom Himmelslicht ist zurückgehalten, indes nicht alles Licht auf der Erde enthüllt ist. Mein Licht ist aber dafür bestimmt, überall gesehen zu werden.
Lasse dein Licht funkeln. Warte nicht auf später. Warte nicht auf eine verheißungsvollere Zeit. Jetzt genau ist verheißungsvoll.
Sei nicht scheu. Zögere nicht beim Herzeigen deines Lichts. Sicher entschuldigst du dich für es nicht. Wieso würde Ich dir Mein Licht verleihen, wenn es nicht für dich wäre, um es zu scheinen?
Hast du auf eine Erlaubnis gewartet? Na, gut, du hast sie. Du hast Blankovollmacht. Scheine Mein Licht mit aller Macht. Falls du denkst, du weißt nicht, wie es geht, Mein Licht zu scheinen, dann zwinkere es. Vieles Blinzeln Meines Lichts wird ein großes Licht ergeben, was alle sehen können. Du wirst sehen.
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HEAVEN #810 – 7.1.2003 – You Are
DU BIST
Du hast es bewerkstelligt, dass das relative Leben ins Zentrum deines Lebens rückte, unterdessen es im Grunde genommen die Peripherie ist. Du keuchst in Ehrfurcht oder Qual bei dem, was sich an der Oberfläche zuträgt, und vergisst den Kern. Du bist, ja in der Tat, du bist in deiner physischen Existenz eingewickelt.
Was wäre, wenn all das, was in dem Erdenzustand des Lebens passiert, eigentlich mit dir nichts zu tun hat? Was wäre, wenn du von dessen Gnade nicht abhängig wärst? Was wäre, wenn das gegenwärtige Leben nur eine Präambel wäre? Oder ein Postskriptum? Oder einfach ein Ausspielen einer Reihe von Ereignissen, und du befindest dich gerade auf der Szene?
Was wäre, wenn das irdische Leben ein Spaziergang wäre, den du dir eine Weile gönnst? Du siehst den Gang nicht als dein gesamtes Leben. Du siehst es nicht so, dass alles, was du erblickst oder was dir über den Weg läuft, Dein Leben ist. Du weißt du bist nicht der Gehweg oder nicht das Gebäude. Du bist vor dem Empire State Building nicht größer als vor einem Bungalow. In der einen, in der anderen Landschaft, du bist du.
Wenn der Tag bewölkt ist, hast du nicht das Gefühl, das sei persönlich für dich. Ist es heiß oder kalt, siehst du dich weder als Verursacher noch als das Opfer. Wenn die Sonne scheint, aalst du dich in ihr und du setzt dir einen Sonnenhut auf. Du machst aus ihr, was du möchtest. Was du aus ihr machst, ist dein Leben.
Du warst den Gedanken zugeneigt, dass die Vorkommnisse und Gegebenheiten deines Lebens du sind. Du warst geneigt zu denken, dass das Leben dich für Entgelt oder Bestrafung herausliest, und demnach bewegen sich deine Lebensgeister nach oben oder unten gemäß dessen, was sich in deinem Weg befindet, so, als wärst du die Laune des Universums, anstelle des Herzens von ihm.
Das Leben ist viel mehr als das, was in ihm vonstatten geht und was du aus ihm machst. Du bist derjenige, der die Ereignisse in deinem Leben interpretiert. In welcher Sprache interpretierst du dein Leben? Mit welcher Farbe versiehst du es? Bestimmt hat das Leben ein Leben aus sich heraus, unabhängig von dir. Kannst du nicht unabhängig von ihm sein?
Welchen Strom du auch immer im Augenblick entlang paddelst, bist du von ihm verschieden? Falls die Straße, auf der du soeben gehst, steinig ist, bedeutet das, dass du durch sie ins Schwanken gerätst? Wie viele Einwirkung hat das Leben auf dich? Bist du nicht mehr als die Oberfläche?
Ja, du bist mehr. Du bist tiefer und du bist höher als die Oberflächenvorkommnisse deines Lebens. Was immer in dein Leben hinein- oder heraussaust, du bist das gleiche Licht.
Hast du nicht das Leben persönlich genommen? Haben dir die Geschehnisse in deinem Leben mehr bedeutet als das Leben selbst? Kann dir das Leben nicht mehr bedeuten als das, was in ihm erfolgt? Was immer deine Stellung im Leben ist, du bist weitaus mehr als sie.
Du bist ein Reisender im Leben. Du reist hier und da, deine Anlaufhäfen bilden aber nicht die Summe von dir. In welchem Land du auch lebst, du bist du. In welchem Hotel du auch unterkommst, du bist du. Ob du deinen Flug erreichst oder verpasst, du bist du. Du bist das gleiche du an Land wie auf See. Gibt es einen Sturm, der dich hin und her beutelt, so bist du nach wie vor du. Komme was wolle, du bist du.
Prinz oder bettelarm, du bist du. Bewundert oder gescholten, du bist du. Jung oder alt, du bist du. Weise oder töricht. Gar in dem, was ihr den Tod nennt, du bist du.
Vorbeiziehende Ereignisse sind die eine Sache. Du bist eine andere Sache. Ereignisse sind zeitweilig. Du bist ewig.
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HEAVEN #811 – 8.1.2003 – The Heart of God
DAS HERZ GOTTES
Der Schatz des Lebens ist in deinem Herzen. Dein Herz ist allerdings kein Gewölbe. Es ist nicht vorgesehen, dass man einen Schlüssel braucht. Das Leben selbst ist der Schlüssel.
Sofern du auf die Erde geboren wärst, wärst du geboren, um dein Herz für jeden, der vorübergeht, aufleuchten zu lassen, sodass sie es sehen, in es hineinlangen und es haben. Dein zärtliches Herz. Das deine, um es sich auszubitten. Das deine, ob du es nun erbeten hast oder nicht. Dein Herz der Liebe breit ausgeweitet, sodass es alle sehen und um dein Herz wachsen können, gemäß ihrer Wahl. Du bist nicht dafür bestimmt, der Wähler der Ausdehnung deines eigenen Herzens zu sein, denn dein Herz ist nicht dafür bestimmt, irgendwelche Beschränktheiten auf sich zu tragen.
Dein Herz ist darauf eingestellt, ein Beispiel dafür zu sein, was ein Herz sein kann.
Du errichtest durch die Offenheit deines Herzens Frieden auf Erden.
Beschwernisse der Welt haben sich eingestellt, weil sich Herzen, die vorgesehen sind, offen zu sein, selbst voreinander verschlossen haben, so, als wäre ein schlagendes Herz etwas Gefährliches oder ein Geheimnis, das zu bewahren, und kein Geschenk, das auszugeben ist. Dein Herz lechzt danach, sich selbst auszugießen. Seine Bestimmung ist es, der Klang zu sein, der rund um die Welt vernommen wird.
Natürlich empfängst du das meiste des Geschenks, was dein Herz austeilt. Während du der Vollheit deines Herzens, gesehen zu werden, stattgibst, wird es voller, deine Augen werden weiter, und du fängst an zu erblicken, wie du dich selbst über das Universum hinweg ausweitest. Ja, du fängst an zu begreifen, dass du das Universum bist, das sich selbst entfaltet. Dein Herz spreizt sich selbst aus wie die Strahlen der Sonne, glücklich, hinaus langend, sich selbst entblößend, eine schöne Offenbarung des Himmels.
Lasse dein Herz ein unerwartetes Herz sein. Lasse es unvorgestelltes Entzücken überreichen. Lasse es einen derartigen Lieferanten von Liebe sein, dass es sich selbst in Erstaunen versetzt. Lasse dein Herz der Bereicherer von allen sein. Ent-geize dein Herz. Hast du es nicht zurückgehalten, und hast du es nicht vor dir selbst am allermeisten zurückgehalten?
Jetzt wird dein Herz andere Herzen erhellen, weil du es wagst. Alles, was du zu tun hast, ist, jene kleinlichen Barrieren für den vollen Ausdruck deines Herzens wegzuräumen. Du hast in dein Herz Klemmstücke eingesetzt, damit es still hält. Du hast ihm Scheuklappen angelegt und es zum Schweigen gebracht, so, als wäre es ein unbändiges Kind. Nun beginnst du, dein Herz aufzudecken, damit es als die mächtige Sonne enthüllt wird, die es ist.
Erwäge, dass dein Herz im Grunde Mein Herz ist, Mein Herz, was dir geliehen ist. Möchtest du es für die ganze Welt entblößen, damit sie es sieht? Mein Herz in dem deinen? Wirst du den Schlag Unseres Herzens vernehmen lassen?
Wirst du auf dein Herz stolz sein und es behandeln wie den mächtigen Gast, der es ist? Wirst du dein Herz sich selbst entdecken und darlegen lassen? Wirst du es von den Scherben entleeren, die du dort gelagert hast? Dein Herz war über und über zugestopft. Möchtest du es ermutigen, bei seiner vollen Höhe anzulangen?
Sobald du dein eigenes Herz bewillkommnest, startest du mit einer Ausdehnung der Vorkommnisse. Dein Herz ist der Schlüssel, der alle anderen Herzen öffnet. Dein Herz ist ein Zeitgeber, um alle anderen Herzen auszulösen. Sobald dein Herz aufmacht, wird es eine Explosion der Liebe geben. Wer braucht die Explosion einer Bombe, währenddessen die Macht des einen Menschen-Herzens aufbricht und alle anderen Herzen in seine Umarmung mit hinein nimmt?
Nimm diesen Augenblick, um dir vorzustellen, wie dein Herz der Klang ist, der rund um die Welt gehört wird, denn dein Herz ist das eine, das Ich erwählt habe, um alle anderen Herzen zu der Erstaunlichkeit ihrer selbst zu rühren.
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HEAVEN #812 – 9.1.2003 – The Destiny of God’s Will
DIE BESTIMMUNG DES WILLENS GOTTES
Wie wäre es, wenn du bei jedem Widerstand oder jeder Enttäuschung, die deinen Weg kreuzen, zu ihnen sagtest: „Gut so.“ Schüttle deine Schultern, sofern du das musst, sage aber: „Gut so“, und gehe von dort aus weiter. Auf diese Weise kannst du die Vergangenheit los lassen, bevor sie sich anhäuft.
Schau, dass dein Eintritt in einen neuen Tag ein Tanz ist. Mit was für einem Schritt betrittst du diesen Tag der Tage? Halte dich nicht zurück. Setze den Beat, der deinen Eintritt signalisiert. Sobald du deinen Tag betreten hast, befindest du dich in der Mitte von ihm.
Es gibt keine Maßnahmen auf halbem Wege. Du kannst dich ausruhen, aber einen Tag kannst du nicht überspringen. Selbst dann, wenn du ihn aussitzt, ist er immer noch dein Tanz. Die Musik spielt. Du nimmst auf die eine oder andere Weise an dem Tag teil. Dieser Tanz ist der deine. Dein Name steht auf der Tanzkarte. Gib der Band an, was sie spielen soll.
Wie du deinen Tag lebst, ist wie ein Wetterbericht. Sind deine Stimmungen nicht veränderlich wie das Wetter? Du bist natürlich weit mehr als dein täglicher Bericht über deine Stimmungen. Dein Leben ist weitaus mehr. Stimmungen sind Vorbeiziehendes. Sie sind bloß Räume, die du durchmisst. Die Wände sind in verschiedenen Farben. Jedoch bist du du, egal, welche Farbe das Zimmer hat, in dem du stehst. Du bist unauslöschlich. Deine unveränderliche Seele ist in Meiner Verwahrung.
Es läuft letztlich darauf hinaus, dass das Leben du und Ich ist. Alles Sonstige ist Szenerie. Unter dem Treibholz des Lebens bist du, und bin Ich. Nichts weiteres. Alles Sonstige ist ein Schiff, das in der Nacht vorüberfährt, und das vorüber ist. Du und Ich sind aber stets. Unauswindbar sind Wir. Unzertrennbar sind Wir. Unsere Herzen sind treu. Wir existieren als Eins. Wir sind in Unserer Liebe eingetaucht. Wir können nicht anders. Eine Zeitlang magst du dir Andersheit vorstellen, jedoch kommt es immer wieder zu dir und Mir zurück.
Das Leben lehrt dich dies. Alles weitere mag kommen und gehen wie Wellen, die herein und heraus gehen. Freunde kommen und gehen. Geld kommt und geht. Stimmungen. Umstände. Dein Körper verwandelt seine Form. Jedoch bist du ungeachtet der Ebbe und Flut du, und Ich bin Ich. Wir sind. Und Wir sind unwiderruflich.
Unser Einsseinszustand ist nichts, was du aufrecht zu erhalten hast. Nichts kann ihn erschüttern.
Das Leichteste in der Welt, was von dir erbeten werden kann, lautet, Meinem Willen zu folgen. Es braucht kein Bemühen, das Bestreben zu haben, dass Mein Wille geschehe. Du brauchst nicht mehr oder weniger von etwas bestreben. Trotz all deiner Vorstellungen, etwas anderes gibt es nicht. Wir sind alles was ist. Jegliches Minderes als Mein Wille beläuft sich bei dir auf Arbeit. Mein Wille ist leicht. Du folgst Meinem Willen, indem ihm willens bist. Etwas anders gibt es nicht für dich zu wollen. Du bist in Meinen Händen. Unwandelbar, du kommst mit Mir.
Du brauchst nicht einmal wollen, Liebe zu geben, denn es ist Mein Wille, dass du Liebe erkennst und gibst. Es reicht, um Meinen Willen, dem entsprochen wird, zu bitten, denn das deckt es ab. Mein Wille ist der einzige Wille, dem nachzukommen ist. Du wirst vielleicht auf Meinem Willen Kratzmarkierungen anbringen und ihn den deinen nennen, nichtsdestotrotz wird Mein Wille getan werden.
Wenn du von Meinem Willen abgehst, kommst du wieder zurück. Wenn du an eine andere Macht als die Meinige glaubst, gehst du gleichfalls für eine gewisse Zeit von deinem eigenen Willen ab. Das Ego ist nicht dein Wille. Du wirst es wohl trotz deines Willens willkommen heißen. Vielleicht wirst du an Meinem Willen herummachen und ihn bekämpfen, jedoch wirst du, gleich welche Mätzchen du ausführst, zu Meiner Stärke zurückkommen. Das ist deine Bestimmung. Und sie ist hoch. Deine Bestimmung der Liebe ist ein zuvor ergangener Bescheid. Sie ist unumgehbar. Du kannst sie nicht verhindern. Sei es, du gehst im Kreis, oder du gehst geradeaus, Mein Wille ist deine Bestimmung, und Mein Wille wird getan.
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HEAVEN #813 – 10.1.2003 – The Grand Event
DAS ERHABENE EREIGNIS
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Leben ein Sturz ist, dann setze dich aufrechter hin. Hebe deine Arme hoch. Augenblicklich wirst du dich besser fühlen.
Sofern du erkennen könntest, dass Ich, jetzt eben in dieser Minute, vor dir bin, meine Ich, dass du dich nicht hinfläzen würdest. Du würdest dich aufrecht hinsetzen. Oh, wie wärst du doch munter. Ich irre Mich in der Sache nicht.
Und gleichwohl, hier bin Ich, hier direkt vor dir. Die ganze Zeit bin Ich hier.
Falls du tatsächlich nicht glauben oder es dir nicht vorstellen kannst, dass Ich jetzt soeben Auge in Auge mit dir bin, dann stelle dir vor, dass Wir eine Verabredung haben, du und Ich. Lasst Uns mal sagen, in einer Stunde, Ich habe mich selbst dafür vorgesehen, mich mit dir zu treffen.
Selbstverständlich wirst du meinen, du musst dich bereit machen. Wie du doch ins Gerangel kommst! Ganz bestimmt wirst du mehr auf alles acht geben, und deine ganze Haltung wird sich ändern. Du wirst dich irgendwie auf das Große Ereignis vorbereiten, das, im Grunde genommen, deine Tag-für-Tag-Realität ist. Was, hast du gedacht, meinte „Ich bin bei euch alle Tage“?
Deine Haltung war eine Haltung. Sie war deine Grundeinstellung im Leben. Alles, weil du nicht recht an Meine Präsenz glauben konntest.
Es sieht danach aus, du kannst an Meine Präsenz in einer bestimmten Entfernung glauben, jedoch als ein intimer Begleiter deines Lebens – da bist du dir nicht so recht sicher, denn du fragst dich: „Wie kann der Allmächtige Gott sich herablassen, mir Beachtung zu schenken, mir, so wie ich bin, in dieser verwahrlosten Welt? Wie kann Gott der Allmächtige wohl Zeit mit mir verbringen, ganz zu schweigen davon, Seine ganze Zeit? Wäre das keine Verschwendung Seiner Zeit? Ganz bestimmt hat Er Besseres zu tun.“
Du wirst vielleicht meinen, dass du für eine Verabredung mit Mir nicht ebenbürtig bist. Vielleicht hast du das Gefühl, dass Meine ewige Präsenz ganz nahebei zu viel für dich ist, dass du da nicht mithalten kannst, und dass du nach allem hin und her lieber ohne Mich durchkommen würdest. Vielleicht hast du das Gefühl, dass Ich die Art von Gesellschaft bin, für die du dich flach legst, um dich auf sie vorzubereiten, und bei der du dann, nachdem sie gegangen ist, einen tiefen Seufzer der Erleichterung ablässt.
Dennoch ist es Mir nicht möglich, deine Seite auch nur für eine Minute zu verlassen. Wäre das möglich, so würdest du den Unterschied augenblicklich zu erkennen bekommen. Du magst dein Leben in einem dir vorgestellten Zustand der Existenz ohne Mich verbracht haben, das Eigentliche eines Lebens ohne Mich ist indes unvorstellbar. Es ist zu schrecklich, um daran zu denken. Glücklicherweise gibt es keine Möglichkeit, Meine Absenz zu erfahren, denn Ich bin nie abwesend, und Ich würde nie vortäuschen, es zu sein.
Du indes täuschst das Leben aus dir selbst heraus vor. Du hast gedacht, du könnest ohne Mich irgendwohin gehen. Du hast vielleicht gedacht, du könnest ganz gut ohne Mich zurecht kommen. So weit weg von der Wahrheit war dein Denken angesiedelt.
Ich bin Einer, Der mit dir lebt. Dein Leben wird in ganzem Umfang mit Mir geteilt. Ich bin ein enger Teilnehmer an deinem Leben. Du denkst, Ich sei etwa im Hintergrund, Ich bin aber an der Vorderseite. Was immer du deinen Vorstellungen nach durchläufst, Ich bin bei dir. Ich bin in deiner Ecke, und Ich bin genau in der Mitte deines Lebens. Ich bin überall. Ich bin weder dein Kritiker, noch ziehe Ich mich von dir weg. Die Wahrheit ist, ohne Mich wärest du so weit nicht gekommen. Es gibt im Leben keinen Ort und nirgendwo in demjenigen, was du den Tod nennst, bei dem du ohne Mich sein kannst. Ich bin das alleinige Absolute in deinem Leben. Ich bin das einzige Verlässliche, was es gibt.
Du hast eine große Einbildungskraft, du, der du dir dein Leben ohne Mich vorgestellt hast. Nutze nun eben diese Vorstellungsgabe, um das Leben mit Mir zu entwerfen. Pflastere deinen Weg im Leben mit Gedanken von Mir.
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HEAVEN #814 – 10.1.2003 – A Gift Given to You
EIN GESCHENK, DAS DIR GEGEBEN WURDE
Die ganze äußere Erfahrung im Leben soll dir aufzeigen, wie kurzlebig sie ist. Das ist der Punkt bei ihr. Wenn du das Leben dafür ansiehst, was es ist, wirst du fortan umso Mehr davon sehen, was du nicht gesehen hast, oder was du gewiss nicht gesehen hast. Du bist mit der äußeren Zurschaustellung des Lebens herumgehangen. Sobald du es dafür siehst, was es ist, kannst du es mehr genießen. Ohne Anhaftung genießt du alles mehr. Sobald du wirklich und wahrhaftig die Auflösbarkeit des irdischen Lebens entdeckst, wirst du es dir wie einen guten Film anschauen. Du wirst wissen, was du siehst. Du wirst wissen, du bist der Zuschauer dessen, was vor dir porträtiert wird, und, dass du nach und nach dieses Theater verlässt und in ein anderes gehst.
Selbst Anhaftung ist Illusion. Du kannst dich nicht daran anheften, was über den Bildschirm schimmert. Du kannst es nicht einmal erhaschen. Sobald du deine Faust aufmachst, siehst du, da ist nichts Wie fest du dich doch an nichts festhältst!
Dasjenige, was dein ist, hast du nicht festzuhalten. Es kann kein Teil von dir sein, du auch nicht von ihm. Du kannst alle Schalter wie du möchtest an und aus schalten, du und Ich sind aber jenseits jeder Mechanik dieser Welt. Wir existieren unabhängig von ihr. Wir sind Eins, unbesehen alles anderen. Nichts kann wirklich die Hand auf uns legen. Was kann im Leben Unsere Wechselseitigkeit beeinflussen? Nichts. Trotz des Sturms und trotz der Lücke eines Sturms – Wir sind unwiderruflich Unser Eines Selbst. Wir sind ein Wirbel an Großer Energie. Keine Energie kann verloren gehen. Deswegen gibt es keineswegs entschiedener etwas, bei dem du versuchst, dich an ihm festzuhalten, als es etwas gibt, bei dem du wegzukommen versuchst.
Ein großer Grund zur Freude existiert. Und sie ist alles, wofür es einen Grund gibt. Alles andere als Freude ist gehaltlos. Im Leben gibt es nichts zu gewinnen. Du bist ein Sieger, um im Leben teil zu haben. Du hast es bereits gewonnen. Das Leben ist ein großes Geschenk, das dir gegeben wurde, um es aufzuwenden, wie du es möchtest. Es ist wie eine große Vergütung, die du bekommen hast. Was auch immer an der Oberfläche vor sich geht, diese Zuteilung wird nie zur Neige gehen. Sie ist immerzu dein, genauso wie du Mein bist. Du bist nicht teilweise Mein. Du bist nicht dann und wann Mein. Du bist Mein, so wie Ich dein bin, und hernach, was denn ist all die Aufregung?
Nichts kann verlustig gehen, und nichts kann zugewonnen werden. Es gibt kein mehr oder weniger. Du hast alles, was da ist. Du hast es die ganze Zeit. Denkst du, es gebe etwas, was mehr als Unsere Ko-Existenz ist? Wir können nicht rückgängig gemacht werden. Und nichts kann zu Uns hinzugetan werden. Wir, du und Ich, sind für immer. Es gab nie einen Moment, der Wir nicht waren. Und es wird eh nie einen Moment geben, Wann Wir nicht sind.
Das ganze Leben läuft auf Uns hinaus. Auf Unserer Beziehung fußt alles weitere.
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HEAVEN #815 – 11.1.2003 – How Serious Is Life?
WIE ERNST IST DAS LEBEN?
Eine deiner größten Gaben ist dein Sinn für Humor. Du brauchst auf der Erde Humor, weil du abseits der Wahrheit warst. Dein Sinn für Humor bestätigt das. Er sagt dir, dass du neben dem Kurs gelegen hast. Dein Humor stellt sich auf und sagt: „Dieses Vorkommnis hast du dir nicht recht ins Auge gefasst. Du hast es viel zu ernst genommen. Es ist aus etwas Leichtem gemacht, nicht aus Schwerem.“ Dein Humor nimmt dich aus der Enge heraus in ein weiteres Gefilde.
Sofern ausschließlich die Wahrheit bekannt wäre, gäbe es für Humor keine Nachfrage. Die misslichen Lagen des Lebens würden als das gesehen, was sie sind. Es gäbe kein Bedürfnis, sie auf die rechte Größe zu bringen.
Ernst war eine Lebensführungsart für dich.
Wenn Ich dich ermutige zu lachen, spreche Ich nicht von prahlerischem Benehmen. Ich schlage nicht vor, bei Herzeleid zu lachen und vorzutäuschen, dass du glücklich seist. Ich schlage vor, dass du dir die Auffassung zueigen machst, dass es recht ist, das Leben leicht zu nehmen. Das Leben wird nicht beleidigt. Dein Schritt wird leichter werden. Du kannst das kummervolle Herz los lassen.
Wie oft hast du eine kleine Sache ernst genommen und etwas Großes daraus gemacht? Die Laufmasche in deinem Strumpf, der Dreck, der heranspritzte, die Milch, die überlief. Wie oft hat eine kleine Sache deinen Tag oder Augenblicke von ihm verdorben? Wie gering sind eigentlich etliche der Dinge, die du und die Welt als groß erachten!
Das Leben in rechter Perspektive ist leichter als ein Leben, das über die Proportionen hinaus geraten ist.
Was immer dein Leben heimsucht, du bist ihm gleichwertig.
Denke nicht, Ich nehme das leicht, was auf der Erde als Tragödie gesehen wird. Ich nehme das Leiden nicht leicht. Ich sage nicht, dass du es nie haben wirst. Tatsache ist, Ich möchte sagen, auf der Erde entgeht ihm keiner. Und dennoch hast du es nicht zu deinem Wappen zu erheben. Du brauchst aus ihm keinen Schrein zu machen. Leiden hat eine Zeitbeschränkung. Es ist nicht dafür bestimmt, eine heilige Weise des Lebens zu sein. Ertrage nach einer Weile das Leiden nicht mehr. Schüttle es ab, wie sich ein Hund die Nässe vom Fell schüttelt.
Falls du aus dir selbst heraus nicht mit dem Leiden aufhören kannst, dann tue es für einen Anderen. Sobald du dein schmerzendes Herz erleichterst, erleichterst du dasjenige eines Anderen. Niemand möchte dich unglücklich sehen. Du, der du Leiden kommunizierst, kannst ebenso Freude kommunizieren. Freude ist ebenso zugänglich wie Sorge. Dem Leben gehören viele Farben an, und du kannst die eine vor einer anderen auswählen. Du bist nicht auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, was dir ausgehändigt wird.
Bist du ein Stachelschwein gewesen? Bereit, bei einem Moment lang des Hinschauens das Leben abzuzäunen?
Warst du wie ein Klettverschluss und hast du alles rund um dich aufgelesen und es bei dir aufbewahrt?
Könnte die Sorge, die du trägst, eine Maske sein? Ich sage, das ist so, weil die Sorge nicht die Wahrheit von dir ist. Gleich, wie unverfälscht deine Sorge ist, sie ist nicht die Wahrheit von dir. Gleich, wie riesig deine Sorge ist, gleich wie mühselig, sie ist nicht die Wahrheit von dir. Die Maske der Sorge wurde dir vielleicht aufgesetzt, aber du kannst sie abnehmen.
Eine Zeitlang verschafft dir die Sorge Behagen. Dann nicht mehr. Sie hat ihre Nützlichkeit überdauert. Du musst sie nicht behalten. Mit Sorge bist du nicht besser als ohne.
Erfreue dich daran, was da ist, um dich daran zu erfreuen. Es ist solch eine kleine Drehung an der Wählscheibe von der Sorge zur Freude. Einer deiner Sinne ist der Sinn für Humor. Entsinne dich, du hast ihn. Behalte deinen Humor mehr als eine ganze Menge Dinge, die du aufbewahrst.
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HEAVEN #816 – 12.1.2003 – The Oneness of All Existence
DAS EINSSEIN ALLER EXISTENZ
Tragfähiger als jeder Rat, den Ich euch gebe, ist Unsere Nähe. Unsere Schultern reiben aneinander, die deinen und die Meinen. Dass Wir zusammen sind, bedeutet mehr als alles, was Wir sagen. Worte sind peripher. Unsere Verbundenheit ist wesensmäßig. Unser Band verdingt Uns. Wir sind für einander hier. Das reicht. Unsere Worte sind bloß Gedichtzeilen zu Unserem Großartigen Gesang. So herrlich wie Meine Worte auch sind, Unser gemeinsames Seien ist mehr. Wir reichen über jedwede Bedeutung hinaus, die Wir Uns Selbst, Unserem Einen Selbst verleihen können.
Wir brauchen keine Worte, um zum Ausdruck zu bringen, was Wir einander sind.
Gäbe es keine Worte, so wären Wir immer noch Einssein. Wir sind wie zwei Erbsen in einer Hülse in Dienst genommen, indes sind Wir Eins. Wir sind Eins, Eins verdoppelt. Wir tragen das Herz des je anderen, und Wir sehen, da ist ein Herz zwischen Uns. Unsere Herzen sind Eins. Es gibt kein Auseinandersein. Auseinandersein existiert nicht. Wir existieren.
Wir stolpern übereinander. Derart emsig sind wir in Unserem Einssein, in diesem Einssein der Stille. Ein Fallen freilich gibt es nicht. Man kann aus Anmut nicht fallen. Man kann lediglich das Gewahrsein von ihr verlieren. Ich bin nie willens, Mich von euch zu verabschieden. Ich kann das nicht. Vom ersten Moment Unserer Existenz an war Ich unabänderlich euch verschrieben. Ich bin euch verschrieben, euch allen, all den vorgestellten Strahlen Meines Einsseins.
Du bist eine Reflexion von Mir. Das ist Mein Anheimgeben. Das ist, was es ist. Ich werde das nicht ändern, selbst dann nicht, wenn Ich es könnte. Wieso sollte Ich? Womit könnte Ich euch ersetzen? Ihr seid alles, was Ich bin. Die Menschen sagen, Ich sei euer Hüter, in Wahrheit aber hüten Wir einander. Ich bin Mir bloß Meiner Verantwortung für dich gewahrer. Meine Verantwortung für dich ist ein anderer Name für Meine Liebe. Ich bin vertraut, wie lieben geht. Anders kann Ich nicht, denn anders kann Ich nicht sein. Im eigentlichen du genauso nicht.
Du kannst eine Partie spielen, dass du etwas anderes als Liebe bist. Du kannst sie so gut spielen, dass du dazu gelangst, das zu glauben. Und fernere Reflexionen von Mir gelangen gleichfalls dazu, das zu glauben. Wie vieles doch für Glaubensüberzeugungen eingesetzt wird! Wie irrtümlich sie doch sein können!
Ich habe Mich selbst in die Welt geworfen und Ich erscheine als du. Ich bin Alles Was Da Ist. Da ist nicht einmal du. Da ist keine getrennte Entität. Liebe ist Eins. Alle deine Eskapaden sind ein frivoles Spiel, das du treibst. Tief drinnen weißt du, es ist Sport. Tief drinnen kennst du die Elysischen Felder, in denen du lebst. Alles andere ist Verdrehung. Die Welt ist verdreht. Du hast gedacht, das Paradies habe sich in etwas anderes gekehrt. Du hast gedacht, der Himmel sei weit von dir entfernt. Du hast gedacht, du steckst irgendwo fest. Du hast in deinem Denken und in deiner Sicht und in deiner Ermangelung der Hinsicht auf Alles Was Du Bist festgesessen.
Da du mit Mir Eins bist, gibt es niemanden, mit dem du zu vergleichen bist, dennoch hast du das durchaus getan. Deine Behauptungen und Beurteilungen belassen dich an keiner guten Stelle. Sie verbringen dich dorthin, wo du nicht bist. Sie verbringen einen Anderen dorthin, wo er nicht ist. Sobald du weniger als Mein Licht siehst, siehst du nicht. Was kann im eigentlichen mit Meinem Licht in Vergleich gesetzt werden? Und, sofern du Mein Licht bist, was du ja bist, was ist sodann da, mit dem es verglichen werden kann? Man kann lediglich eine Illusion mit einer anderen vergleichen. Es ist Illusion, dass eine davon mächtiger als eine andere sei. Es ist Illusion, dass einer Meiner Strahlen eine Bevorzugung erfährt und ein anderer Strahl weniger. Es ist Illusion über Illusion, die zu fantasieren in der Lage ist, dass Ich einem Anderen vor dir, oder dir vor einem Anderen den Vorzug gebe. Indessen, einen Anderen gibt es nicht. Siehst du, wie du deine Spiele als Evangelium hernimmst?
Wohin immer Ich schaue, Ich sehe Mich selbst. Aus dem Grunde sehe Ich die Wahrheit. Alles Mindere als Wahrheit ist nicht. Das existiert nicht. Du existierst, und Ich existiere, und Wir sind unzertrennbar.
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HEAVEN #817 – 13.1.2003 – The Sun Is Waiting
DIE SONNE WARTET
Manchmal bist du glücklich. Manchmal nicht. Was ist es wohl, was dich unglücklich fühlen lässt, unterdessen du der bist, der zum Glücklichsein bestimmt ist? Ich machte das so.
Muss das Leben dich hin und her werfen, damit du das Gefühl hast, glücklich zu sein? Weswegen brauchst du äußere Begebenheiten, die dich aufpulvern? Und wieso bringen dich Geschehnisse oder Worte herunter und warum kehren sie rechtmäßige Freude in Unglücklichsein? Wieso verwirft der eine Abguss des Lebens einen anderen? Im einen Augenblick wendet dich dein Leben zum glücklichen. Im anderen Augenblick wird es unglücklich. Es hat den Anschein, du denkst, es gebe nichts, was du mit dem Unglücklichsein anzustellen vermagst, mit Ausnahme, in deinem Leben auf etwas zu warten, was sich verwandelt, wonach du ein weiteres Mal zu dir sagen kannst, du seist glücklich.
Gewisse Gegebenheiten neigen dazu, dich glücklich zu machen. Jedoch nicht immer. Zuweilen ist es für dich schwer, ohne irgendwas glücklich zu sein. Und hier und da kann, wenn du glücklich bist, nichts dein Glücklichsein zerstören.
Wenn du gänzlich den äußeren Ereignissen ausgeliefert bist, wo bist du dann? Du bist für mehr vorgesehen, als ein Tischtennisball zu sein. Mein Wille für dich ist größer.
Ich möchte dir etwas sagen. Die Ereignisse im Leben sind für sich genommen nicht so bedeutsam, wie du gedacht hast. Sie drehen sich um dich. Sie bombardieren dich vielleicht oder drücken sich um dich herum, sie heben dich empor oder versetzen dich in Traurigkeit, jedoch sind sie für dich nicht das Wesentliche. Du bist etwas anderes. Du bist weitaus mehr als deine Stimmungen der einen oder anderen Art.
Ich habe zuvor gesagt, dass Glück eine Entscheidung ist, die du fällst. Unglücklichsein ebenfalls. Du bist derjenige, der entscheidet, dass du es nötig hast, angespornt zu werden. Was hast du dich durch Zurufe herunterjubeln lassen? Und warum? Welchem Zweck dient Glücklichsein oder Unglücklichsein in deinem Leben? Bist du ihnen gegenüber dienstfertig?
Glücklichsein und Unglücklichsein sind vielleicht eine Messlehre, aber im Grunde genommen eine Messlehre dessen, was sich zuträgt. Trotz deines Ermessens, sie sind eine Messlehre deiner Bereitwilligkeit, dich im Leben einzubringen. Du hast wohl auf etwas gewartet, was geschieht oder sich davonmacht. Warten ist nicht anheuern.
Hast du dich davon überzeugt, dass du von etwas abhängig bist, was du zu deinem Glücklichsein nicht hast? Wovon hängt dann in diesem Falle dein Glück ab? Muss es das?
Versperre dich nicht gegenüber dem Leben, in der Überzeugung, dass ein Geschehnis dein Zunichtemachen darstelle. Es mag das Ende von etwas sein, es ist aber nicht das Ende von dir. Du bist unsterblich. Opferst du etwa deine Unsterblichkeit zugunsten der Sterblichkeit?
Dein unsterbliches Selbst kennt eine Stetigkeit, die weder kocht noch friert. Sie ist jenseits von Temperatur. Mit Sicherheit ist sie jenseits von Stimmungen.
Hast du vielleicht die Prämisse angenommen, dass das Leben Anstrengung und Kampf sei, nicht bloß dass es dafür im voraus so eingerichtet sei, sondern dass das seine Hauptstütze darstelle? Hast du nicht geglaubt, dass um das Glücklichsein gefochten, und dass es dann solange wie möglich gehalten werden müsse? Hast du geglaubt, dass dir das Leben etwas schulde, was es dir bisher noch nicht gegeben hat?
Anstrengung, Ringen und Unglücklichsein scheinen die Geißel des Menschlichen Lebens auf der Erde zu sein. Aber sie sind nicht dein Erbe. Natürlich wissen Wir darum, dass du den Stürmen trotzt, musst du ihnen aber immer auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sein?
Bitte denke nicht, dass Ich dich wegen des Unglücklichseins anklage. Es ist einfach so, dass Ich dir gerne deine Tränen abwischen möchte. Wir beide wissen, die Sonne kommt wieder heraus. Ich möchte gerne, dass du in deinem Herzen die Wahrheit, dass die Sonne immer herrscht, spürst. Regen oder Sonnenschein, die Sonne scheint, und über kurz oder lang wirst du in ihre Strahlen hinein gehen. Die Sonne wartet auf dich.
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HEAVEN #818 – 14.1.2003 – What You Have Thought
WAS DU GEDACHT HAST
Du hast gedacht, du werdest in deinem Leben Tag für Tag mit keinen Nöten zu tun haben. Du hast gedacht, alles sollte sachte laufen. Du musst das gedacht haben, wieso sonst solltest du dich dann beschwert fühlen, sobald eine Widrigkeit daherkommt. Unwillkommene Ereignisse blockieren dein Licht. Und du begreifst nicht, wieso du sie hast. Du siehst sie als Eindringlinge, als Invasionskräfte, ausgesandt, um dich auszubremsen.
Es ist nicht so, dass du widrige Ereignisse zu dir einladen möchtest, sobald sie jedoch ankommen, gehe mit der Auffassung einher, dass es in Ordnung so ist. Es ist in Ordnung, dass nicht alle deine Bestreben erfüllt, oder dass sie jetzt nicht erfüllt werden, wie und wann du das haben möchtest. Das ist recht so.
Es kann sein, Hindernisse befinden sich in deinem Weg, indes haben sie nicht in deinem Weg zu sein. Sie sind schier da. Vielleicht aus Gründen, die mit dir nichts zu tun haben. Vielleicht gibt es überhaupt keinen Grund dafür, dass sie da sind. Auf jeden Fall haben sie nicht dein Feind zu sein. Du hast dich mit ihnen nicht zu duellieren. Sieh sie eher als unbedeutend als als rundum bedeutsam. Sie sind keine persönlichen Vendettas.
Was wäre, wenn du Hindernisse als Hinweisschilder sähest, die dir ansagen, wie viele Kilometer du gereist bist. Was wäre, wenn die Hindernisse wie Verkehrspolizisten wären, die dich voranwinken? Was wäre, wenn Hindernisse Geschwindigkeitswälle wären, installiert, um dir beim Entschleunigen behilflich zu sein?
Was wäre, wenn Hindernisse nicht so schlecht wären, wie du dachtest. Würden sie dich dann, so wie sie es jetzt tun, entmutigen? Hindernisse sind überwindbar. Du kannst sie übersteigen. Sie haben dich nicht abzuschneiden, weder von der Freude noch von deiner Bestimmung.
Anstatt Hindernisse aus dem Hinterhalt wegzuputzen, blase stattdessen Küsse zu ihnen hin. Hilf ihnen freundlich, doch rüberzurücken. Womöglich haben sie es nicht in einem größeren Umfang gewollt, hier zu sein, als du es gewollt hast. Sei höflich. Hemmnisse sind unschuldig. Sie sind so unschuldig wie du.
Du hast davon gehört, dass Hindernisse eigentlich Manifestationen von dir sind. Dieser Gedanke erdrückt dich öfters, er gibt dir das Gefühl der Machtlosigkeit, er bringt dich in eine Schleife der Fragen nach dem Warum und darüber, dass man hier doch ohnehin nirgendwohin gelange. Wende dein Denken in eine andere Richtung.
Sieh, dass Hindernisse etwas in dir rühren, was vorbereitet ist gerührt zu werden. Sieh, dass die Zeitgebung perfekt ist. Sieh, dass die Hemmnisse inwendig in dir einen Wachstumsspurt anzeigen. Du brauchst neue Schuhe, in die du hineinpasst. Was ist daran so entsetzlich? Wieso wolltest du darüber grummeln, dass du im Begriff bist zu wachsen? Wieso solltest du Einwände erheben, größer zu sein? Würdest du dich beklagen, befördert zu werden?
Sieh Hindernisse wie Bücher, die du liest. Früher war mal ein Buch aus der zweiten Klasse etwas Schweres. Jetzt liest du Bücher mit einem größeren Wortschatz und in kleinerem Druck. Sei froh.
Hindernisse sind nicht dafür vorgesehen, dich niederzudrücken. Sie sind bestimmt, der Fortschritt zu sein. Sie haben keine Probleme zu sein. Bestimmt haben sie keine Probleme zu sein, die größer als du sind. Nichts ist größer als du! Wann wirst du das bejahen?
Nun, alles was Ich hier sage, bedeutet nicht, dass du dich nicht umwenden magst. Manchmal ist es vollkommen in Ordnung, nicht den Weg durch den Wald zu nehmen. Manchmal ist es besser, umzukehren. Indes hast du nicht laufend umzukehren.
Ob du nun vorangehst oder dich zurückziehst, du kannst das Leben nicht verhindern. Lasse das Leben einen Befähiger für dich sein, und dich einen Befähiger für das Leben. Sei ein Verschönerer des Lebens. Mache es zu einem schönen Brokat. Das Leben hat keine gerade Linie zu sein. Es kann kurven. Du bist einfach um die Ecke.
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HEAVEN #819 – 15.1.2003 – The Common Sense of Love
DER ALLGEMEINE MENSCHENVERSTAND DER LIEBE
Du schaust dich dauernd nach Antworten um. Du versuchst, mit dem Leben zu rechten. Du suchst nach Logik. Nach Nachweisen. Nach Beweisen. Du suchst nach Leben, was dir einen Sinn ergibt. In einem Blumenfeld schaust du nach einer Giraffe. Inmitten des Ozeans schaust du nach einem Elefanten. Im Aufruhr schaust du nach Gleichheit.
Das Leben handelt allerdings nicht von der Logik. Leben geht um Liebe. Mache Liebe zu deinem Schlachtruf, nicht Gerechtigkeit. Gerechtigkeit kann nur aus der Verurteilung entstammen, und dir wurde gesagt, nicht abzuurteilen, denn auf die Weise wirst du verurteilt, auf die Weise verurteilst du dich selbst. Das Hauptsächliche ist, dass das Verurteilen dich im Leben herunterregelt und verlangsamt. Verurteilen ist ein Pfropfen. Verurteilen ist ein Berechnen, und beim Leben gibt es kein Berechnen. Gerechtigkeit ist darauf aus, etwas Falsches richtig zu machen, hat aber keine Antwort darauf. Nach Antworten suchen ist Suchen an der falschen Stelle. Auf jeden Fall liegt Verurteilung neben dem Punkt.
Wenn du dich in einer Falle befindest, lautet die Frage nicht, wie du dort hinein gekommen bist oder wie dumm du warst oder wie schlecht etwas anderes oder ein Anderer war, oder wie du die Rechnung wieder ausgleichen kannst. Die Frage heißt: „Wie kommst du da raus?“ Das ist Logik.
Wenn du mit der Gerechtigkeit ringst, kannst du nur auf der Matte bleiben. Mit der Gerechtigkeit ringen ist das gleiche wie auf den gleichen Sack immer und immer wieder einzuschlagen, vielleicht aus einem anderen Winkel her, doch befindest du dich nach wie vor an derselben Stelle. Auf der Suche nach Gerechtigkeit gräbst du dich ein. Du gräbst dich selbst ein. Du prügelst dich selbst in einen verrückten Kreis hinein. Die einzige mögliche Antwort für dich lautet, dich empor zu heben.
Erhebe dich über die Gerechtigkeit, und du findest dich auf einer neuen Ebene ein, auf einem neuen Spielfeld, auf einem viel breiteren, auf einem Feld, was frei ist. Verurteilung und Gerechtigkeit klammern deine Freiheit fest. Sie sind Hände, die dich am Hals packen und dich nicht los lassen wollen. Indem ihr Gerechtigkeit einfordert, um Ungerechtigkeit zu richten, stellt ihr für euch eine weitere Falle.
Ihr wuselt über die Oberfläche des Lebens, und schaut euch nach einem Gleichgewicht um. Gleichgewicht ist ein Maß. Leben kann nicht gemessen werden. Der Versuch, das Leben zu bemessen, ist eine fruchtlose Aufgabenstellung. Das Leben ist dafür da, um dich in ihm vorwärts zu bewegen, nicht, es zu messen. So einfach ist das.
Wo du auch gerade im Leben stehst, in einem Tal oder auf einem Gipfel, du kannst nicht immer an derselben Stelle bleiben, siehst du das auch so? Wieso dann im Gerechtigkeits-Modus verbleiben? Das bringt dich zum Schmollen. Geh stattdessen weiter. Es gibt nur Vorangehen. Gerechtigkeit und Verurteilung bringen dich von der Verlässlichkeit der Wahrheit ab.
Du siehst dich nach der Erde um, damit du zufrieden gestellt wirst. Das Erdenleben wird zu deiner Mission. Du bist auf der Spur, Andere zu deinem Wohlsein zu bekehren. Zu deiner Befriedigung. Zu deinem Empfinden der Dinge. Zu deinem Willen. Was allerdings kannst du im weltlichen Leben ergreifen und dich an ihm festhalten? Was ist die Gerechtigkeit, auf die du aus bist? Und was hast du, sobald du sie bekommst?
Kehre zu einem höheren Ort zurück. Sieh über die Eintönigkeit und die Einzelheiten des Lebens hinaus, bei denen du bemüht bist, mit ihnen mitzuhalten.
Komme zur Liebe zurück.
Sofern du im Leben Gelassenheit möchtest, sei Mir gewachsen.
Die alleinige Fairness im Leben ist Liebe.
Das ist die ganze Geschichte.
Liebe bringt alles ins Gleichgewicht und tilgt alles. Selbst ein bisschen Öl verwandelt eine quietschende Tür in eine Tür, die ruhig auf und zu geht.
Alles gleicht sich in der Liebe aus. Ja, was unrund war, verschwindet. Liebe hält nur sich selbst. Deswegen lässt Liebe los. Liebe dich selbst genug, um früheres Unrecht los zu lassen. Liebe ist ein fairer Wert. Bei der Verurteilung komprimierst du dich, unterdessen die Liebe dich ausdehnt. Wirf die Ketten der Gerechtigkeit und der Verurteilung ab. Triff die Wahl, zu lieben, eher als anzuklagen.
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HEAVEN #820 – 16.1.2003 – In Love
IN LIEBE
Probleme der Welt kommen von dieser einen Sache. Meine Kinder erkennen nicht, wie sie geliebt sind. Sie fühlen sich nicht geliebt, weil sie sich selbst als ungeeignet ansehen. Es ist nicht so, dass Meine Kinder nicht an die Existenz der Liebe glauben, denn sie suchen nach ihr ihr ganzes Leben lang, aber sie glauben einfach nicht, dass es für sie möglich ist, sie zu haben, oder viel von ihr oder genug von ihr oder sie längere Zeit zu haben.
Wie viele Meiner Kinder verbringen doch ihr ganzes Leben in dem Glauben, dass sie ungeliebt sind? Oder verbringen ihr ganzes Leben im Bemühen, zu beweisen, dass sie ungeliebt sind? Oder, indem sie allem Anschein nach die ganze Sache insgesamt ignorieren.
Was kann Ich sagen, was diese Barriere für euch durchbricht? Auf wie viele Weisen kann Ich euch sagen, wie geliebt ihr seid? Die Sonne und der Mond reichten nicht aus. Das Licht der Sterne hat euch nicht überzeugt. Blumen und Weinreben und die Gaben der Früchte haben es nicht gebracht. Säuglinge nicht. Schöne Tiere nicht. Der Baldachin des Himmels nicht. Engel nicht.
Ich wiederhole Mich in einem Anlauf, nicht eure Liebe für Mich zu gewinnen, sondern eure Liebe für euch zu gewinnen. Ich möchte nichts unversucht lassen. Ich bombardiere euch links und rechts mit Liebe, und immer noch seid ihr nicht überzeugt. Was denn wird’s bringen?
Es läuft auf euren Glauben an euch selbst hinaus. Ihr befindet euch selbst fehlerhaft.
Was doch würde Ich für euch geben, um euch dazu zu bringen, dass eure Augen sehen. Was Ich gegeben habe.
Helft Mir durch eure Kenntnisnahme dessen, wie ausladend Meine Liebe für euch ist. Ihr bedeutet Mir alles. Ich kann Mich nicht nach Unserem Einssein verzehren, denn es ist unverletzlich, aber Ich lechze nach eurem Gewahrsein Unseres Einsseins. Sofern ihr unwert seid, was kann Ich hernach sein?
Wollt ihr nicht Mein Wort dafür nehmen, dass Wir lieben, dass Wir einander lieben, dass die gesamte Bedeutung der Existenz Liebe ist? Dass ihr für Liebe bestimmt und für die Liebe allein bestimmt seid. Ihr seid nicht für Geringeres als Liebe bestimmt, und ihr seid nicht dafür bestimmt, mit etwas Minderem als Liebe vertraut zu sein. Dennoch seid ihr Experten im Zurückhalten von ihr und im Widerstehen ihr gegenüber geworden.
Eure Wahrnehmung eurer selbst ist umkehrbar. Ihr könnt sie umdrehen. Sagt euch selbst vom heutigen Tag an:
„Ich bin der Geliebte Gottes. Ich bin die Geliebte Gottes. Ich bin das meistgeliebte Wesen in der ganzen Welt. Etwas anderes kann Ich nicht sein. Ich bejahe mein Geschick ein für alle Mal, und mein Geschick heißt Liebe. Gott erschuf mich, und Gott liebt, was Er erschaffen hat. Ich freue mich, dass Gott jeden liebt, und ich bejahe, dass jeder auch mich bedeutet. Gott ist in seiner Liebe nicht sorglos. Er verleiht sie nicht frivolerweise. Er ist ernsthaft in der Liebe, die Er gibt. Es ist wahr, Er gibt sie weg, macht sie aber nicht weniger.
Weswegen muss ich mir selbst und Anderen gegenüber vorgeben, dass Gottes Liebe mich auslässt und irgendwo anders niedergeht? Oder wieso muss ich schlussfolgern, dass Gott überhaupt nicht liebt? Oder dass Gott nicht wirklich existiert, ausgenommen in der Einbildung des Menschen, oder dass Gott bloß eine abservierte Hoffnung ist, denn was sonst gibt es denn, auf das zu hoffen wäre?
Nein, Gott ist kein Placebo. Gott ist die Basis, und Gott ist das Abenteuer. Gott wagt sich in die Welt hinaus. Er gab Sich Selbst der Welt. Er gab mir Sich Selbst, und Er gab mir die Welt.
Das Mindeste, was ich tue, ist, die Fülle der Liebe Gottes zu bejahen. Ich kann Seine Gütigkeit bejahen. Ich kann Seine Liebe für mich und meine Liebe für Ihn bejahen. Gott und Ich sind in Liebe.“
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HEAVEN #821 – 17.1.2003 – All the Love Contained
ALLE EURE IN EUCH GEBORGENE LIEBE
Eure Laufzeit auf der Erde ist kurz. Von Meinem Standpunkt aus, wo Zeit nicht-existent ist, ist eure Dauer auf der Erde nichts weiteres als euch ein Mal nachts im Schlaf umdrehen. Euer Leben ist schlicht eine kurze Wendung. Ein Augenblick. Ein Augenblick der Liebe. Nichts geschieht außer Liebe.
Alles ist ohne Liebe nichts. All die großen Arbeiten und Augenblicke sind ohne Liebe nichts. Die einzige andauernde Sache in der Welt ist Liebe. Lediglich Liebe existiert. Liebe ist alles.
All die Liebe aus der Vergangenheit ist in dir versammelt. Es gibt nichts außer ursprüngliche Liebe, die weitergereicht ist. Es gibt keine neue Liebe. Die Liebe, die in deinem Herzen in Erscheinung tritt, war aufs Beste am Zirkulieren. Sie wurde dir gegeben, und das ist alles, was du geben kannst, und das ist alles, was du tun kannst. Keine weiteren Kennzeichen sind hinterlassen. Nichts sonst dauert an. Was kann wohl mit der Liebe im Vergleich stehen? Neben der Liebe taucht alles weg.
Oh, was für große Liebe hat es doch in der Welt gegeben! Und was für große Liebe gibt es dort. Und was für große Liebe wird dorthin noch kommen.
Liebe ist nicht tilgbar. Sie ist tief eingebettet.
Woimmer du im Leben stehst, alles was dir zu tun bleibt, ist, aus jener Liebe zu schöpfen. Ziehe sie herauf und gib sie aus.
Große Liebe wird von dir her kommen. Liebe ist zu dir hin in Umlauf gesetzt worden, und du bist der dafür bestimmte Geber von ihr. Du weißt noch nicht, wie viel Liebe inwendig in dir enthalten ist. Du meinst, du seist aus anderen Dingen gemacht, aber du bist schier aus Liebe gemacht, aus Meiner Liebe, die in dir existent ist.
Ich füllte dich bis zum Rand mit Liebe, Liebe, die überfließt, Liebe, die überallhin kleckert. Du bist ein Stromleiter Meiner Liebe. Ich teilte dir Liebe zu. Ich stempelte dich mit Meiner Liebe, und Ich sandte dich hinaus, um sie auszuliefern. Infolgedessen bist du Mein Botschafter. Ich habe einzig eine Art von Botschafter, und das ist ein Botschafter der Liebe.
Ich heure nur Botschafter der Liebe an. Ich habe keine Botschafter des Kummers oder des Aufruhrs, denn das ist nicht Meine Botschaft. Meine Botschaft ist Liebe. Du bist Mein Botschafter. Zurzeit lieferst du manchmal Liebe aus, und manchmal nicht. Liebe ist Meine einzige Botschaft. Liefere Meine Botschaft aus, nicht deine eigene, denn du bist ein Beförderer großer Liebe.
Du bist ein Lehrer, den Ich angestellt habe. Ich habe dich eingestellt, um die Liebe zu lehren. Du unterweist sie ohne zu lehren. Du machst schlicht deine Liebe auf und lässt sie hinaus, und infolge wird die Liebe gelernt. Sie wird von dir gelernt.
Du bist ebenso ein Lerner von ihr. Beim Entdecken der Liebe in deinem eigenen Herzen gibt es kein Ende. Liebe ist alles, was da ist. Sie kann weder mehr noch weniger sein. Indes, Liebe zum Ausdruck gebracht! Ah, das ist die Rose am Blühen.
Du bist ein Ausdruck der Liebe, und demnach drückst du dich selbst in Liebe aus. Du bist nie abseits von der Liebe. Vielleicht hast du in deinem Herzen die Liebe mit einem Tröpfchen von diesem und jenem zugedeckt, jedoch ist Liebe zuvorderst. Selbst die Abdeckungen von ihr verkünden sie. Würde die Liebe nicht existieren, wie wolltest du sie abdecken, oder sie zurückhalten, sie dämpfen oder sie abschlagen.
Die Liebe ist sich selbst erweisend. Sie ist inwendig in dir aufzufinden. Du bist Liebe, Liebe, die sich selbst erweist. Entweder leuchtest du das Licht der Liebe, oder du verbirgst es. Wieso solltest du es verbergen mögen? Worauf könntest du warten?
Jetzt ist der Augenblick der Liebe. Dies ist der Augenblick, während du einen Seufzer der Erleichterung abgibst und die Gesamtheit deiner Liebe zur Oberfläche kommen lässt. Überflute die Welt mit deiner Liebe. Sie ist durstig nach deiner Liebe. Und du bist der einzige, der die Liebe, die inwendig in dir geborgen ist, zu geben vermag.
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HEAVEN #823 – 19.1.2003 – The Direction You Go In
DIE RICHTUNG, IN DIE DU GEHST
Sobald du bei deinen Anläufen im Leben auf Widerstand stößt, ziehst du dich häufig rasch zurück oder kämpfst mit aller Macht dagegen an. Indes kannst du beharrlich sein, ohne dich gegen etwas zu stoßen. Du kannst einfach ohne Verlust umkehren. Sobald du akzeptieren kannst, dass es für dich nichts zu gewinnen und nichts zu verlieren gibt, wirst du in deinem Verfolg um Vieles unparteilicher sein. Fortan werden weder Angst noch Drang dein Meister sein. Kehrt machen ist nicht das gleiche wie davor zurückschrecken. Du kannst vorangehen, aber das ist nicht das gleiche wie Aggression.
Du reitest ein Pferd des Lebens, was du weder zu schlagen noch zu zügeln hast. Du hast mehr als zwei Wahlmöglichkeiten. Des Öfteren hast du gedacht, du kannst bloß voranpreschen oder dich zurückziehen, und das schier mit rotem Gesicht, entweder in Kraftanstrengung oder in Verlegenheit. Jedoch kannst du es leicht im Leben haben, was immer deinen Weg kreuzt und welche Wende du auch immer nimmst.
Du brauchst der Kraft nicht mit Kraft entgegnen. Du kannst biegsam sein. Du kannst in deiner Richtungsgebung mächtig sein. Es mag sein, du bist unterwegs überfallen worden, aber du brauchst nicht zu stoppen und zu kämpfen. Wisse, wohin du gehst, und alles ist erreicht. Durch welchen Pfad du dich auch immer leiten lässt, welche Umleitungen dir auch immer begegnen, was immer die Kurven und Kehrtwenden auf der Straße sind, egal bei welchem Wetter, du bist nach wie vor in Bewegung. Wir können sagen, jedwede Richtung ist vorwärts. Halte schlicht dein Auge fest darauf gerichtet, wohin du gehst.
Eben das haben frühe Pioniere getan, und du bist ein Pionier. Niemand hat vor dir das Wagnis in deinem Leben eingegangen. Du begibst dich auf neue Wege. Du markierst sie. Du bleibst unentwegt auf deinem Weg, solange es der deine ist. Wenn er es nicht mehr ist, wagst du dich auf einen anderen Pfad. Auf jeden Fall reist du auf noch nie zuvor betretenen Pfaden. Einerlei, welche Hindernisse sich in deinem Weg befinden, sie sind wie Spruchbänder, an denen du vorbeigehst, oder wie Schilder, die in andere Richtungen weisen. Auf jeden Fall sind sie nicht die Entscheider von dir.
Du bist der Entscheider von dir. Du bist keine machtlose Kreatur. Du bist machtvoll genug, um Entscheidungen zu fällen. Es ist nicht in einem höheren Maße zwingend, Entscheidungen dahingehend zu fällen, voranzukommen, als es erforderlich ist, die Rückreise anzutreten. Menschenseinswesen haben Wahlmöglichkeiten.
Du hast dich zu einem Abenteuer ohne eine deutliche Landkarte aufgemacht. Aber am Himmel hast du Sterne, die dich in der Nacht leiten, und eine Sonne, die dich am Tag anstrahlt. Du hast alles, was du brauchst. Einige unter euch erreichen den Pazifischen Ozean, und andere entscheiden sich dazu, irgendwo unterwegs länger zu bleiben, oder dazu, ein wenig später weiterzureisen, oder dazu, zum Atlantik zurückzukehren. Du bist aber der Reisende. Unbesehen dessen, was an Versuchen und Prüfungen vor dir liegt, du bist derjenige, der in deinem Leben zur Reise antritt. Dann und wann wirst du vielleicht Seufzer der Erleichterung ablassen, allerdings liegt immerzu ein andersartiger Horizont vor dir. Du kommst ohnehin nie zu einem Ende.
Sei im Leben zwangloser.
Nimm es nicht so persönlich.
Es ist nicht dein Verfolger. Du bestimmst den Ton.
Sieh das Leben als eine freundliche Begegnung. Sieh es nicht als eine Schlacht. Entwaffne dich selbst. Entwaffne dich selbst von den Ängsten und Ärgernissen. Was immer du an Rückschlägen erfahren magst, du bist nach wie vor du, und du bist entwicklungsfähig, und du bist kostbar, und du bist Mir am Kostbarsten.
Es liegen zahlreiche Horizonte vor dir. Du hast sie nicht alle zu erreichen. Es wird immer noch weitere geben. Was du zu tun hast, das tust du. Es ist nicht so, dass du jeglichen Bestimmungsort zu erreichen hast. Du hast dich zu ihm auszustrecken! Auf diese Weise wird dein Kompass eingestellt. Lasse das deinem Herzen etwas gelten, lasse es aber nicht davon abhängig sein.
Mittlerweile, was immer du tust, setze deine Mütze für Mich auf.
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HEAVEN #824 – 20.1.2003 – A Picture of Today
EIN BILD VON HEUTE
Vor dir liegt ein gesegneter Tag, denn Ich habe ihn gesegnet. Ich segnete den Tag bei dir, und dich bei dem Tag. Der Tag ist eine Botschaft von Mir, und du bist eine Botschaft von Mir. Der Tag ist wie ein schönes Tischtuch, das Ich auf dem Tisch vor dir ausgelegt habe. Der Tisch ist mit wunderschönem Geschirr und köstlichem Essen gedeckt, alles was dein Herz begehrt. Alles, was du zu tun hast, ist, dich an den Tisch zu setzen, dich ein wenig nach vorne zu beugen und die Dargebote nach deiner Wahl zu dir zu nehmen.
Oder stelle dir den Tag als eine Decke im Gras auf einer Wiese vor, auf der du liegst, der Tag ist für dich, um über das Firmament hinweg zu schauen, damit du siehst, was du sehen kannst. Du schaust dich nach Mir um, ist das nicht so?
Oder stelle dir diesen Tag als einen roten Teppich vor, der vor dir ausgerollt ist, damit du auf ihm gehst.
Er wartet auf dich, dieser Tag. Er ist ein Herold von dir. Er ist dir voraus.
Dieser Tag ist bereit, dir so zu dienen, wie ein persönlicher Diener auf dich wartet, um deinen Wünschen zuzunicken und sie kund zu geben. Der Tag ist dir auf Abruf. Er ist wie dein Beschäftigter. Sei gut zu ihm.
Wenn du dich morgens aus dem Bett begibst, begibst du dich in dein Leben. Es ist ein Eintritt auf der Bühne. Es ist der Vorhang, der sich hebt. Betritt deinen Tag gut.
Solltest du heute drei Wünsche haben, was wären sie? Drei Wünsche, die unverzüglich erfüllt würden, nicht auf lange Sicht hin. Ist das eine schwere Frage? Bringt sie dich zum Nachdenken? Mache einen Augenblick Pause.
Wohin bringen dich diese Wünsche? Worüber denkst du nach?
Setze ihnen nunmehr noch drei weitere hinzu.
Schreibe in regelmäßigen Abständen heute neue Wünsche nieder. Für dich ist es gut zu wissen, worauf du dich heute freust.
Heute ist ein Garten voller Blumen. Komme in diesen Garten. Er liegt direkt vor dir.
Trage diesen Garten heute in deinem Sinn mit dir. Auf diese Weise hegst du nicht nur die Welt sondern auch den Garten deines Geistes.
Bebildere den Erdkreis. Male ihn nun mit dir auf der Krümmung von ihm, du an der Spitze, du an der Spitze der Welt. Nichts befindet sich zwischen dir und der Erde. Keine Gebäude. Keine Kenntnis. Keine Einmischung. Schlicht du und die Welt und Gott oben.
Mache dir ein Bild von Heute als einem Freund, auf den du dich gefreut hast, ihn zu sehen. Du und Heute haben vor langer Zeit eine Verabredung vereinbart, der ihr jetzt soeben nachkommt. Finde und gib Annehmlichkeit in deinem Tag. Der Tag hat sich darauf gefreut, mit dir zusammenzutreffen. Sieh, wie liebenswürdig er dich grüßt. Strecke deine Hände nach ihm aus.
Mache dir ein Bild über dich selbst als ein Cowboy, der den Tag mit seinem Lasso wie eine Färse zu sich her holt. Nun, nachdem du den Tag eingefangen hast, was machst du mit ihm? Wohin nimmst du ihn? Führe ihn dorthin, wohin du ihn haben möchtest. Behandle ihn freundlich. Das ist deine Gelegenheit, zu diesem Tag wundervoll zu sein. Schau, was passiert.
Mache ein Foto von dem Heute. Aus welchem Winkel wirst du es machen? Was möchtest du betonen? Worauf möchtest du hinweisen? Wem wirst du dieses Bild zeigen?
Möchtest du es Mir zeigen? Wirst du vom Heute Schnappschüsse machen, um sie Mir zu schicken? Obschon Ich dich den ganzen Tag begleite, würde Ich gerne die Bilder anschauen, die du gemacht hast. Ich frage mich, ob du so freundlich gewesen bist, dass du sie aus Meiner Perspektive heraus aufgenommen hast. Schau es dir an, wie sie sich beim Entwickeln machen, wie sie glühen werden, wie schön sie doch sind. Du kannst die große Schönheit des Heute in den Bildern, die du aufnimmst, einfangen. Sage Mir, worauf möchtest du dich heute scharfstellen?
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HEAVEN #825 – 21.1.2003 – Openness
OFFENHEIT
Deine Offenheit im Leben lässt zu, dass dich mehr gute Dinge erreichen. Wenn du Türen schließt, um etwas draußen zu halten, was du nicht möchtest, hältst du auch die Träger erfreulicher Nachrichten vor der Tür. Wenn du offen bist, eilt das Gute zu dir, und für das Negative bleibt weniger Raum einzutreten. Barrieren sind Barrieren. Sie sind unparteilich. Falls eine Tür geschlossen ist, ist sie geschlossen. Falls eine Tür verbarrikadiert ist, ist sie verbarrikadiert. Mache aus deinem Herzen keine Festung.
Gehe im Leben ein wenig weiter. Halte Gespräche offen. Lasse hinter dir, was dir Unbehagen bereiten könnte. Wenn du mit jemandem Meinungsverschiedenheiten hast, dann stelle dein Zuhören feiner ein. Am Ende der Misshelligkeit steht ein Regenbogen des Einvernehmens. Du und dein sogenannter Gegner sind nicht so weit auseinander. Vielleicht seid ihr letztlich Freunde.
Sobald dich Kummer erreicht, fühlt sich das wie ein Schlag an, als ob du getroffen, angegriffen, brutal angegangen, in einen Anschlag mit einer versteckten Bombe verwickelt, gestoppt worden wärst. Das Leben soll so nicht sein. Das soll nicht geschehen, sagst du. Dieser große Felsbrocken sollte nicht auf dich gefallen sein, sagst du.
Er versperrt eine Weile deinen beabsichtigten Weg. Er versperrt vielleicht die Sonne, bis du deinen Kopf wieder hebst. Felsbrocken brauchen freilich dein Herz nicht zu blockieren.
Halte mit Offenheit auf das Leben zu. Halte dein Herz offen. Kein Verschluss bei deinem Herzen. Jemand, der so wie du geliebt ist, ist nicht zerbrechlich. Du brauchst keine Schwielen zu tragen, um dich vor dem Leben zu schützen. Hindernisse sollen nicht in dein Herz hinein genommen werden. Dafür ist dein Herz nicht da.
Alle deine Barrieren verrichten durchaus nichts Gutes. Hindernisse sollen nicht gelöst werden; Barrieren in dir gehören aufgelöst.
Man sagt, die Zeit heilt. Was passiert, ist, etliche deiner rauhen Ecken werden abgetragen, und du erkennst, wofür das ganze ist, keine persönliche Attacke auf dich, kein Verlassenwerden durch Mich, keine Minderung der Liebe Meinerseits. Kurz danach siehst du keine andere Wahl, als das Messer aus deinem Herzen herauszuziehen und dich selbst sein zu lassen. Du fängst an, dein Herz mit anderen Dingen zu befassen. Schließlich erteilst du dir die Erlaubnis, das Leiden gehen zu lassen.
Blumen können sogar in Ritzen wachsen. Wo vermag dein Herz nicht zu wachsen? Natürlich ist es nicht wirklich so, dass dein Herz wächst. Die Offenheit deines Herzens nimmt zu. Die Tür deines Herzens macht weiter auf, sodass mehr Liebe hereinkommen und mehr von ihr hinaus gehen kann. Nichts ist abgeriegelt. Das Herz geöffnet. Offen-Herzigkeit.
Was auch im Leben geschieht, welche Enttäuschungen, welches Herzeleid, die Sonne scheint danach wie zuvor. Du befindest dich nur so lange im Schatten, wie du dort bleibst.
Leiden macht dich nicht treugesinnter als Freude. Das Loslassen der Vergangenheit ist nicht illoyal. Loslassen ist nicht Rumhängen. Wenn du dich an die Vergangenheit hängst, musst du dafür einen Grund haben. Ich möchte gerne, dass du in Betracht nimmst, dass es dafür keinen Grund gibt. Du kannst es versuchen sooft du es willst, du kannst die Vergangenheit nicht zur Gegenwart machen. Du kannst die Vergangenheit nicht noch einmal entzünden. Sie möchte, dass man mit ihr durch ist. Und Ich möchte, dass du mit ihr durch bist. Komme mit Mir in die Gegenwart. Alle Sorgen sind Vergangenheit. Lasse sie.
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HEAVEN #826 – 22.1.2003 – Come What May
KOMME WAS MAG
Sobald du deine unsichtbare Stärke kennst, werden dich die Winde des Lebens nicht erschüttern. Wie ein Baum, so beugst du dich und bietest all Denen unter deinen Ästen Schutz. Stürme bestürzen dich nicht. Weder Tag noch Nacht bestürzt dich. Du bist unter der Sonne, den Sternen und dem Mond und unter den ungesehenen Planeten beschützt. Du weißt um den Baldachin, unter dem du stehst. Und du weißt wie tief deine Wurzeln reichen. Und demnach gibst du Anderen Schutz. Ihr seid Meine Sprösslinge.
In dieser Manier entwickelt sich das Leben. Eine Sache führt zur weiteren. Du stehst in der Nähe eines Anderen, und dann stehen Andere in der Nähe von dir.
Anders als bei den Bäumen setzen dich Ereignisse im Leben in Zeit und Raum in Bewegung. Sie lassen dich nicht still stehen. Ereignisse im Leben sind wie Kontraktionen, die dich ausgebären. Sie treiben dich voran. Und, unterdessen Wir, du und Ich, fortfahren, wirst du den Vorkommnissen weniger Glauben und zur gleichen Zeit höhere Wertschätzung schenken.
Jedes Ereignis in deinem Leben ist ein Trittstein. Hättest du lieber keine Trittsteine? Die Alternative ist, dass du bleibst, wo du bist. Viele Male hast du versucht, dich dort einzugraben, wo du bist.
Sobald du erkennst, dass du dem Rest der Menschheit ein Helfer bist, ist dein Leben leichter, weil du es beschlossen hast. Unentschlossenerweise bist du auf Gedeih und Verderb den Ereignissen ausgeliefert. Entschlossenerweise weißt du, du erhebst dich von der Erde und reichst hoch zum Himmel.
Du bist nicht hier um deiner selbst willen. Du bist für Mich hier. Deswegen bist du hier für das Gute von einander. Dein Bewusstsein formt Andere. Dein Bewusstsein ist ein Tribut an Mich, und ist dein Privileg, es Anderen offenzulegen. Ich kenne bereits deinen Wert. Nunmehr enthüllst du ihn Anderen, sodass sie ebenfalls in der Liebe stark zu werden vermögen.
Wer auch in dein Leben eintritt, Ich habe sie zu dir geschickt. Sie rufen deine Aufmerksamkeit zu Mir. Selbst diejenigen, die dich scheinbar verletzen – sie weisen dich zu Mir. Es mag sein, sie haben ihre Mission und die Botschaft, die an ihnen ist, sie auszuliefern, vergessen, indessen leiten sie gleichwohl deine Aufmerksamkeit auf Mich. Du wirst vielleicht in jenen Zeiten deine Faust gegen Mich erheben, aber zumindest denkst du an Mich. Ganz ähnlich, öfters rufst du Mich an, wenn du dich in Schwierigkeiten befindest, und, wenn du merkst, welches Glück du hast, höre Ich dich danken. Dankeschön.
Wie mit dem Leben umgehen. Auf jeden Fall ihm gegenüber keine Grimassen schneiden. Habe Nutzen von ihm.
Die andere Wange hinreichen ist das Unerwartete tun. Mache heute etwas Überraschendes. Mache heute viele Überraschungen. Überrasche dich selbst in deiner Freigiebigkeit gegenüber Anderen. Sieh, was das für ein Spaß ist. Zum wenigsten kannst du still Meinen Segen spenden. Unbesehen alles anderen, du kannst einen Anderen an Meiner Stelle segnen. Auf gewöhnliche Weise reagieren reicht dir nicht mehr, denn du kommst dahinter, dass du nicht gewöhnlich bist, und dass du keinen Augenblick lang dafür bestimmt warst.
Was wäre, wenn du heute alles aus einem anderen Blickwinkel her siehst? Sobald du das tust, wird alles herumgedreht. Alles hat sich neu anzuordnen. Die Welt ändert sich gemäß deiner Sicht auf sie. Du verwandelst dich laut dessen, wie du dich selbst siehst. Du brauchst dich nicht mehr auf die alte Weise anschauen, vielleicht so, wie es durch diejenigen, die weniger gewahr sind als du, auf dich übergekommen ist. Ich habe dir deine laufende Auffassung deiner selbst nicht hinterlassen. Infolge ist deine gegenwärtige Konzeption inkorrekt.
Du bist weitaus mehr, als sich das irgendwer austräumte, irgendwer, den es gibt, Ich ausgenommen. Du weißt nicht um all das Gute, wozu du in der Lage bist, allerdings wirst du es herausfinden. Ich werde es dich lehren. Das Leben wird es dich lehren. Du wirst zu einer neuen Sicht auf dich selbst erwachen, zu einer, die in höherem Einklang mit der Meinigen steht, und infolgedessen näher an der Wahrheit ist, und infolgedessen näher an Mir, denn Mich verlangt es, dass du näher heran kommst.
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HEAVEN #827 – 23.1.2003 – The Heart of Life
DAS HERZ DES LEBENS
Dein ganzes Leben steht im Dienst an Mir. Du legst dein Leben vor Mir aus. Dein Leben ist wie ein Gebet oder eine Danksagung. Du bist schön anzusehen. Dein Menschenleben ist schier ein deutliches Zu-Hören-Sein von Liebe oder ein Ringen von Händen, ist anerkannte Liebe oder übersehene Liebe. So oder so, dein Leben ist über das Universum hinweg gewoben. Dein Leben ist Meine Hommage an dich, und mache es nun zu deiner Anerkennung an Mich.
Entsinne dich, für Wen du auf der Erde bist. Woran sonst soll Ich dich erinnern als daran. Wie exzellent sind Wir in Unserer Liebe! Wir dienen einander, und demnach machen Wir die Erde zum Himmel. So geht das. Das ist Unsere Liebenswürdigkeit. Die Gunst Gottes und die Gunst von dir. Die Gunst von dir ist Meine Gunst. Erweise sie.
Ich operiere auf zahlreichen Ebenen, und du ebenso. Das Umfeld von dir ist weitaus größer als der Gürtel deines Bauches. Es ist weitaus größer als deine Gehirnwellen. Die Wellen deines Herzens sind eine andere Sache. Sie umschließen alles. Von daher bist du unermesslich. Du, der du dimensionslos bist, existierst nichtsdestotrotz in zahlreichen Ebenen. Du existierst überall. Dein Herz hat kein Ende, deine Domäne hat kein Ende.
Dennoch denkst du, du seist im Leben im Schlamm versunken. Du denkst, es gebe eine Ausdehnung von dir, auf die du aufgenagelt seist. Weil du auf die Erde hingeschmissen seist, meinst du, die Erde sei alles, was es gibt, sie sei alles, worum es im Leben geht. Indes ist dein Leben auf der Erde ein verschwindend kleiner Teil deines Lebens. Selbst während des Aufenthaltes auf der Erde bist du nicht auf die Erde beschränkt. Du gehst weiter hinaus als die Erde. Du reichst die ganze Strecke zum Himmel.
Der Himmel ist nicht weit weg von dir. Er ist Teil deiner Sphäre. Er ist direkt im Zentrum deines Herzens. Der Himmel wurde vergegenständlicht, aber er ist das Große Königreich im Inneren. Inwendig gibt es tatsächlich nichts anderes. Inwendig ist das Aufmaß von dir, und inwendig ist grenzenlos.
Das ist nicht Einbildung, von der Ich rede. Die Wahrheit von dir ist womöglich unvorgestellt, jedoch hängt sie nicht davon ab, was du dir vorstellst, oder was du deines Erachtens weißt.
Trommle auf dein Herz, weil es aufgestaut war. Trommle auf dein Herz, so, dass du anfängst, die Schwelle deiner Existenz zu erkennen. Zerstoße dein Herz, damit du merkst, es ist da, es schlägt in einem Rhythmus, der so universal und so schön ist, indes, das ist kaum zu glauben, oft verlegt oder vergessen.
Ich setze den Rhythmus deines Herzens. Ich setze ihn mit dem Meinen in Gang. Mein Herz ist nicht physisch. Mein Herz ist Liebe, und das deine auch. Dein Herz ist auf Losgehen eingestellt. Jede Minute wird dein Herz seine Reise, Liebe zu geben, aufnehmen, und das ist das gleiche wie deine Reise Himmelan. Dein Herz ist dein Ausgangspunkt und desgleichen deine Begrüßung, während du Zuhause angekommen bist.
Du bist bereit, zu den inneren Kammern deines Herzens zu reisen. Du bist bereit, Bezirke in deinem Herzen anzuerkennen, die du zuvor noch nicht anerkannt hast. Das ist deine größte Reise, das Herz im Innern. Und wie nahebei du bist. Lege deine Hand über dein Herz und horche ihm zu. Bestätige seine Schönheit. Allem was du denkst zum Trotz – dein Herz ist nicht ramponiert. Dein Herz ist ewig jung. Unschuldig ist es. Unschuld ist der Schatz deines Herzens. Dein Geist lernt und bewahrt viele Dinge. Dein Herz aber haftet sich an die Liebe, und dafür ist dein Herz da. Lasse die Liebe in deinem Herzen zur Zufriedenheit deines Herzens den Rhythmus des Meinigen schlagen.
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HEAVEN #828 – 24.1.2003 – Let Love Be Your Lodestar
LASSE LIEBE DEINEN LEITSTERN SEIN
Sieg vor dem Morgengrauen … das ist eine nette Ausdruckweise. Die Wahrheit freilich lautet, dass es bloß Dämmerung gibt. Neuheit ist immer am Dämmern. Und das Konzept des Siegs setzt voraus, dass es etwas zum Gewinnen oder Verlieren gibt. Was kann gewonnen werden, wenn alles bereits in allem Überfluss das deine ist. Ist nicht Sieg eine Form von Kontrolle – dein bezwingendes Leben, oder etwas ähnliches? Worüber lässt sich allerdings triumphieren? Über deine Einbildung, nehme Ich an.
Du befindest dich zur Zeit an einer guten Stelle. Ich halte dich an einem guten Platz.
Not und Gegnerschaft sind falsche erfundene Anschuldigungen. Sie sind nur eine Ansicht, wenn auch von Vielen eingenommen. Aber die Quantität macht das Entgegenstehende nicht zu etwas Heiligem. Du hast dem Gegnerischen keinen Tribut zu zollen. Leiste dem Positiven Tribut. Leiste dem Positiven inwendig in dir Tribut. Leiste einem Geist Tribut, der Unterschiede sieht, und einem Herzen, das sich nicht gegen sich selbst armiert. Denkst du wirklich, das Negative sei mächtiger als die Güte deines Herzens? Selbst das Negative, das du in dein Herz hinein genommen hast, hält der Güte im Inneren keine Kerze hin.
Wäre es doch so, dass ihr aufhört zu kämpfen, dass ihr so viel kämpft. Ihr bekämpft die Zeit. Ihr bekämpft den Tod. Und ihr bekämpft das Leben. Ihr duelliert euch mit ihnen. Ihr führt eine Schlacht mit ihnen. Ihr stellt euch mit der Schulter zu ihnen, und ihr drängt sie zurück.
Ihr bekämpft sogar die Liebe. Ihr versucht sie zu unterdrücken. Mit Sicherheit, falls die Liebe in eurem Herzen mit sich selbst ringt, habt ihr sie unterdrückt. Ihr versucht, in eurem Herzen Entscheidungen für die Liebe zu fällen, unterdessen Liebe entscheidungslos ist. Liebe hat nichts zum Entscheiden. Flüsse treffen keine Entscheidungen. Sie fließen, wo sie fließen. Herzen sind wie Flüsse. Strömt aufs Angenehmste, Herzen.
Das Einzige, was euer Herz versperrt, ist Angst. Ihr habt diese Nicht-Entität Angst zu einem mächtigen Krieger gemacht. Ihr habt ihn hochgelobt. Habt ihr ihn nicht euer Leben betreiben lassen? Angst ist eure Allergie gegenüber dem Leben. Sie hemmt euren Atem.
Es ist euer Geist, der Blöcke der Angst errichtet, und der dann versucht, sie umfallen zu lassen. Angst baut, oder nicht? Allerdings brauchst du ebenso wenig die Angst zu bekämpfen. Liebe dich selbst genug, um deinen Verbund und deinen Gehorsam ihr gegenüber zu beenden. Es gibt keinen Bedarf, die Angst vor dich zu stellen und ihr sodann hinterherzulaufen.
Hast du nicht Angst in deinem Herzen eingelagert und sie als einen mächtigen Jäger behandelt? Du hast sie in deinem eigenen Herzen eingesperrt und danach geschaut, sie zu überlisten, währenddessen sie dich bereits überlistet hat. Du hast sie nicht zu überwinden. Du hast bloß zu sehen, was sie ist, diese Angst, die in deinem Herzen feststeckt. Sie stammt nicht von dort.
Du hast Angst als einen Lebensmodus angenommen. Sie wurde zu deinem Banner. Egal wie du sie verkleidest oder wie sie sich selbst verkleidet, du bist unter ihren Zauberspruch gefallen. Sie hat dich hypnotisiert. Sie wurde zu deinem Krieger, zu deiner Schildwache, zu deinem Ausguck, zu deinem Bodyguard. Räuber Angst wurde zu seinem eigenen Alarmsystem.
Entlasse sie. Gib ihr ihre Abfindung und schicke sie weg. Lasse sie zu den Wäldern zurückkehren, woher sie kam. Verscheuche ihren Halt an dir. Letztlich, was bloß in aller Welt hat Angst mit dir zu tun? Du wirst eines Tages von ihr abgehen. Du wirst ihr ein Ende bereiten. Du weißt das, oder nicht? Warum nicht jetzt? Angst ist nicht unsterblich. Liebe ist das.
Lasse Liebe deinen Leitstern sein.
Mache dir jetzt in diesem Augenblick von deinem Herzen ein Bild als einem hellen scheinenden Stern in deiner Brust. Sieh, wie das Licht herausstrahlt. Das Licht aus deinem Herzen reicht weiter und weiter. Das Licht deines Herzens füllt deinen ganzen Körper mit Licht. Das Licht strömt durch den Raum, in dem du dich gerade befindest. Durchströmt dein ganzes Haus. Das Licht aus deinem Herzen strömt in deine Straße, in deine Stadt, in dein Land, in deinen Staat. Die Liebe in deinem Herzen überquert die Meere. Sie langt an anderen Kontinenten an. Sie erreicht die Sterne und ist bei ihnen zuhause. Das Licht aus deinem Herzen erreicht den Himmel und zieht das reine Licht des Himmels herunter und schimmert es über das Universum zum Zentrum der Erde, und die Welt wird von innenher beleuchtet.
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HEAVEN #829 – 25.1.2003 – The Great Love in Your Heart
DIE GROSSE LIEBE IN DEINEM HERZEN
Manchmal denkst du, du seist zu großer Liebe nicht in der Lage. Ich weiß das anders. Ich weiß, wozu du fähig bist. Du weißt es nicht.
Sofern alle Anhäufungen deines Geistes weggekehrt werden könnten, würdest du deine große Freude von einem Bergwipfel herunter singen. Du würdest deine Liebe über den Himmel hinweg tanzen. Du würdest deine Liebe immer und überall abprallen lassen.
Säuglinge sind reine Liebe. Und du warst ein Säugling. Als du heranwuchst, begann die Welt, auf die Liebe, die dein ganzes Sein erfüllt hat, Einfluss zu nehmen und ihr zu Leibe zu gehen. Man hat dir gesagt, wie du zu sein hast. Du solltest etwas anderes tun als Liebe zu erhalten. Zurückgedrängte Liebe wurde von Generation zu Generation weitergereicht. Liebe wurde zu einem Bürger zweiter Klasse. Freude wurde mit Latten verkleidet. Du wurdest unterwiesen, unglücklich zu sein, so, als wäre das gut für dich. Dir wurden so viele Dinge beigebracht. Was zu tun, wie es zu tun, was nicht zu tun ist. Anweisungen traten an die Stelle von Liebe und Freude. Anweisungen wurden zum Hauptkurs. Liebe wurde außer-lehrplanmäßig, zugelassen hinter vorgeschriebenen Verpflichtungen, bis sie dann freilich, nicht zum Thema gehörig, wie ein armer Verwandter irgendwo in eine Ecke abgeschoben wurde. All das wurde im Namen der Liebe getan. Deine Liebe wurde zur Seite gekehrt.
Regelbefolgung wurde wichtiger als alles andere. Erscheinung zählte vor allem. Was in deinem Herzen war, wurde ins Abseits geleitet, in einen Schrank gesteckt, auf ein rückwärtiges Regal gestellt, mit Mottenkugeln versehen.
Als du zur Schule gingst, ging man davon aus, dass du Dinge zu lernen hast, bei denen die Welt angab, sie seien zu lernen. Spaß wurde geächtet. Er war die Ausnahme. Die Welt sagte die eine Sache und lehrte etwas anderes. Die Welt sagte viele Dinge und täuschte sich selbst vor, sie seien wahr und bedeutsam. Dir wurde gesagt, still zu sein, und dir wurde Lärm überreicht. Dir wurde gesagt, ruhig zu bleiben, jedoch wurde Aktivität belohnt. Originelles Denken wurde nicht entlohnt. Liebe wurde nicht entlohnt. Freude nicht.
Du wurdest reguliert. Du wurdest von deinem Herzen abgeschnitten. Dein Herz wurde in Flaschen abgefüllt. Freier Ausdruck wurde untersagt. Du wurdest verleugnet. Und somit hast du gelernt, dich selbst zu verleugnen.
Trotz alldessen bist du zu großer Liebe fähig, zu dieser Liebe, die in deinem Herzen die ganze Zeit über geboxt wurde. Nun ist es ungefährlich, um sie herauszunehmen, all diese in Lagerung gehaltene Liebe in deinem Herzen. Du kannst sie heute herausnehmen.
Mache dir ein Bild von deinem Herz, wie es aus Mottenkugeln heraus genommen wird. Wie ein kostbarer Edelstein wird dein Herz sanft auf ein königliches Kissen gelegt, und es wird zur Präsenz des Königs hinaus getragen. Der König segnet es und gibt es dir wieder zur Verkörperung der Welt. Es ist dein Herz, das all die Jahre gefehlt hat. Nun wird es heraus genommen, abgestaubt und in den Sonnenschein des Lebens hinaus genommen. In der frischen Luft und in der Sonne gewinnt dein Herz an Stärke. Wie schön ist dein Herz doch im Licht des Tages! Ja, dein Herz war dafür bestimmt, gesehen zu werden. Dein Herz war sogar dafür bestimmt, im Dunkeln zu glühen.
Streife früher Erlerntes ab. Das meint man unter: die ersten Dinge zuerst hernehmen.
Erkläre dir selbst die Liebe. Erkläre sie deinem Selbst. Sprich Mir nach: „Ich bin ganz Herz. Ich liebe mein Herz. Ich liebe mit all meiner Macht. Ich schäme mich nicht mehr meines Herzens. Ich ehre es. Ich werde dort hingehen, wohin es mich nimmt, denn es kennt den Weg. Mein Geist ist herzlos und hat kein Wissen. Aber mein Herz der Liebe hat Wissen. Mein Herz der Liebe nimmt mich direkt zu Dir, Gott. Und wo bist Du, Gott? Du bist genau im Zentrum meines Herzens. Du bist meines Herzens Ruf zu mir selbst. Das Königreich des Himmels ist in einer stillen Stelle meines Herzens angesiedelt, und auf diese Weise verwirkliche ich mich selbst. Ich beschenke mich selbst mit der Liebe in meinem Herzen und anerkenne, dass es das Deine ist, und infolge das meine.“
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HEAVEN #830 – 26.1.2003 – After Listening
HINTER DEM ZUHÖREN
Ja, auf Mich ist Verlass, warte jedoch nicht auf Mich, denn Ich verlasse mich auch auf dich. Viele unter euch warten auf Mich, dass Ich heran komme und euer Leben ändere, dass ich es herumdrehe, euch mehr Geld gebe, eure Gesundheit wiederherstelle. Aber es ist nicht Mein Bestreben, dass ihr passiv seid. Es ist letztlich euer Leben. Macht es so, wie ihr es wollt. Wartet nicht dauernd auf Mich, so, als wärt ihr machtlos, denn das seid ihr nicht.
Ich sage euch, euer Leben zu leben, ohne weiteres Hinausschieben. Ich bin bereits bei euch, insofern ergibt euer Warten keinen Sinn. Ganz bestimmt diene Ich euch, aber Ich bin nicht bloß ein Diener. Ganz bestimmt führe Ich euch zu den stillen Wassern, aber es seid ihr, die trinken müssen. Ich kann nicht für euch trinken.
Habt ihr nicht auf etwas gewartet? Vielleicht sogar euer ganzes Leben lang? Vielleicht, errettet zu werden? Ich sehe aber Meine Kinder nicht als hilflos. So seht ihr euch vielleicht, Ich sehe euch aber nicht so. Deswegen liegt ihr da nicht richtig. Ihr seid keine Burgfräulein in Bedrängnis. Ihr braucht keine Rettung. Ihr habt es schlicht nötig, die Vergangenheit los zu lassen und vorwärts zu gehen.
Auf etwas warten, was passiert, ist in der Vergangenheit anhalten. Es mag sein, ihr meint, ihr trödelt in der Gegenwart herum, aber es ist die Vergangenheit, die euch im Schwebezustand hält.
Nimm heute einen Schritt vorwärts. Das ist alles, was es zu tun gilt. Das ist alles, was du je zu tun hast.
Was hält dich davon ab, vorwärts zu gehen? Welche Botschaften gehen in deinem Kopf herum, die dir ansagen, zu zögern, direkt da zu halten, wo du bist, und auf eine Intervention zu warten? Göttliche Intervention bringt sich selbst ein, sie ist indes nicht etwas, worauf zu warten ist.
Sei unabhängig. Verlasse dich auf dich selbst. Ich existiere, und Ich bin bei dir, aber Ich bin nicht dein Geldbeutel, aus dem du beliebig Geld herausnehmen kannst. Noch auch bin Ich kein Scheckbuch. Genauso wenig bin Ich eine Bestellnummer, die du aufrufst, und bei der du dann auf die Auslieferung wartest.
Es bist du und es ist Ich, auf denen Verlass sein soll. Du und Ich. Nicht Ich alleine. Du und Ich. Es stimmt, Ich bin immer zugänglich. Also mache dir das zu Nutze, was Ich dir jetzt soeben sage. Warte nicht auf Mich, dass Ich herunter steige. Denke mehr entlang der Linien deines Aufstiegs zu Mir. Ich bin bereits in deinem Herzen. Also steige zu Mir in deinem eigenen Herzen hinauf. Du bist Mir so nahe.
Wir sind Einssein. Umso mehr Grund, nicht auf Mich zu warten. Denkst du, Ich existiere getrennt von dir? Denkst du, Ich weile in einem weit abgelegenen Land? Ich bin direkt zur Hand. Ich bin in deinen Händen. Deine Hände reflektieren Meinen Willen.
Anstatt auf Mich zu warten, dass Ich mich um dich herum bewege, setze du dich zu Mir in Bewegung. Bewege Mich rund um die Welt. Verteile Mich. Sei derjenige, der Mir hilft. Trage Mich, so wie Ich dich trage.
Warte auf keinen Menschen. Und warte auf keinen Gott, der dich beliefert. Beliefere dich selbst. Beliefere Mich.
Ich übergebe dich an dich selbst. Dein Leben ist dein. Du bist Mein, indes bist du der Entscheider des Laufs deines Lebens. Wähle eine Richtung, und mache dich dorthin auf den Weg. Ich bin vor dir, und stachle dich an. Ich stachle dich jetzt soeben an. Ich folge dir, und gleichzeitig führe Ich dich. Übernimm Verantwortung für dein Leben. Habe Mich als einen Ratgeber. Höre Mir zu, doch Zuhören um seiner selbst willen ist nicht alles, was du tust. Höre zu und komme in die Hufen.
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HEAVEN #831 – 27.1.2003 – Adventures in Life
ABENTEUER IM LEBEN
In Meinen Kindern gibt es eine Neigung, jeglichen Zustand, in dem sie sich soeben befinden, zu beklagen. Wenn sie sich verlieben, ist es zu viel für sie. Wenn sie nicht in einer Liebe stehen, fragen sie sich, was bei ihnen nicht richtig ist, und, ob sie jemals wieder lieben werden.
Müsst ihr denn denken, dass alles, was soeben vonstatten geht, derart lebensentscheidend ist, dass euer ganzes Leben davon abhängt? Dass das tatsächlich die Erschaffung oder das Zunichtemachen von euch darstellt?
Gleich, wo ihr zurzeit hindurch geht, bald genug ist es vorbei. Und ihr bleibt. Entmutigt oder nicht entmutigt, ihr bleibt.
Sofern ihr am Boden zerstört seid, ihr existiert nach wie vor. Wenn ihr das höchste Glück habt, seid ihr nach wie vor ihr. Was hat sich verwandelt? Seid ihr anders? Seid ihr wirklich anders?
Mit Sicherheit lernt ihr davon, was geschieht. Vielleicht seid ihr weiser, vielleicht auch nicht. Wenn alles vorüber ist, wie viel Unterschied erbringt eure Weisheit oder der Mangel an Weisheit wirklich?
In etlichen Fällen habt ihr vielleicht gelernt, den Schatz eures Herzens zu verschließen. Oder ihr habt die Torheit kennen gelernt, es zu verschließen.
Eines könnt ihr immer lernen, und das ist, dass es mehr zu erfahren gibt, als eurem Auge unterkommt. Und dass es ebenfalls weniger gibt. Wie folgenschwer ist folgenschwer, nachdem es vorüber ist? Nicht allzu sehr. Wie spannend ist ein Buch, wie spannend ist es letztlich, sofern du einmal mit der Lektüre durch bist?
Ganz bestimmt, das Leben bildet dich. Du lernst etwas aus ihm. Aber der Hauptzweck des Lebens hat nichts mit Bildung zu tun. Oder, falls er darin besteht, können Wir sagen, sie besteht darin, Freude kennen zu lernen. Indes kann Freude nicht erlernt werden. Allerdings, dasjenige, was die Freude hemmt, kann umgelernt werden, und das werdet ihr.
Das Leben kommt in Fortsetzungsfolgen. So wie ihr es seht, kommt das Leben wie Rechnungen jeden Monat herein, und es kommt wie Glückwunsch-Briefe zu euch. Das Leben ist eine gute Mischung.
Wenn die Post kommt, weißt du nicht immer, was der Umschlag enthält. Öffne alle Briefe gleich. Durchaus möglich, sie sind alle zum Wegwerfen. Was sie sagen, wird zur letzten Ruhe gebettet.
Einige Post ist nebeneinanderher bestehend, und einige in einer Folge hintereinander. Wende den Abenteuern im Leben, die sich dir präsentieren, ein freundliches Auge zu. Das sind Fortentwicklungen. Sie führen dich definitiv weiter. Sie alle. Und die Zeit kommt, wann sie alle erledigt sind. Du kannst jetzt mit ihnen durch sein.
Sieh das Leben als ein großes Fest mit zahlreichen Gängen. Wenn der eine Gang zu Ende ist, sind die Teller leer. Dann kommt ein weiterer Gang, an dem du teilhast. Nicht alles ist nach deinem Geschmack, allerdings, was für eine wundervolle Sache ist es doch, eine solche Mannigfaltigkeit an Gerichten vor dir zu haben.
Sieh das Leben wie die Palette eines Malers. Du würdest nicht nur eine einzige Farbe mögen. Gleich, wie sehr du purpur magst, du möchtest auch andere Farben.
Sollte das Leben dir so serviert werden, wie du es möchtest, so denke einen Augenblick nach. Alles genauso in der Ordnung, wie du bestellt hast. Selbst dann, etwas wäre nicht perfekt. Du würdest etwas finden, mit dem du unzufrieden wärst. Du wolltest mehr von diesem oder weniger von jenem, oder hättest eine andere Abfolge vorgezogen, oder – vielleicht denkst du, du weißt wie du dein Leben gerne haben möchtest, vielleicht denkst du, du möchtest eine gleichbleibende Diät von Aprikosen und Sahne, jedoch wirst du auch der Aprikosen und der Sahne überdrüssig werden oder früher oder später daran etwas auszusetzen haben.
Unzufriedenheit erscheint aus deinem Inneren, nicht aus den äußeren Ereignissen. Sei jedoch nicht bestürzt darüber, dass das so ist. All das ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass Meine Kinder immerzu mehr wollen. Und sobald sie mehr haben, wollen sie von neuem. Und ist das nicht etwas Gutes, das Bestreben zu haben, dass noch mehr Gutes kommen möge?
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HEAVEN #832 – 28.1.2003 – Notice God Today
BEMERKE HEUTE GOTT
Es heißt, ihr braucht Friede und Stille, um euch in eine Gemeinschaft mit Mir zu begeben. Das stimmt nicht. Verkehrt mit Mir vertraut, und ihr werdet Friede und Stille haben. Es gibt nichts, was ihr sein müsst, um mit Mir vertraut zu verkehren, mit Ausnahme, was ihr bereits seid, jetzt in diesem Augenblick seid. Es ist nicht nötig, euch für Mich in Schale zu werfen. Es ist nicht nötig, das Radio leiser zu stellen. Lichter müssen nicht für Mich an oder ab geschaltet werden. Sofern die Umstände nicht von dir hergestellt sind, stammen sie bestimmt nicht aus der Herstellung von Mir. Keine Bedingungen sind vonnöten, damit Ich euch erscheine.
Wenn ihr euch in einem Lärm befindet, könnt ihr Mich hören. Wenn ihr euch in einer Notlage befindet, könnt ihr Mich hören. Meine Stille ist für alle von euch ausreichend. Meine Stille ist für alle von Uns machtvoll genug. Meine Stille ist eine sehr starke Schwingung.
Du hast die Befähigung zu der gleichen, Meinen Schwingung, aber du brauchst nicht zu warten, bis Wir uns aufeinander einschwingen, um Mich zu hören. Höre Mich, und du wirst mitschwingen.
Was du begehrst, wird zu dir kommen. Vielleicht in einer anderen Form, aber es wird kommen. Dein Bestreben sät Erfüllung.
Sofern auf dir keine Begrenzungen liegen, liegen ganz bestimmt keine auf Mir.
Rufe Mich, und Ich bin da – hier – bei dir. Ich war bei dir, bevor du gerufen hast. Sobald du Mich rufst, wirst du Meiner mehr gewahr. Also rufe Mich zu dir, und du wirst gewahr.
Lasse Meinen Namen zu deinem Refrain werden. Lasse Meinen Namen zu einer herumspukenden Melodie werden, die dir nicht mehr aus dem Kopf gehen kann. Wie nahe an Mir möchtest du sein? Möchtest du Mich haben, wie ich herein und heraus gehe, oder möchtest du Mich?
Hast du Angst vor Mir?
Habe keine Angst. Ich bin kein Vorgesetzter. Ich bin der Eine, Der sich zu dir neigt, und Ich bin zärtlich. Du verdienst einen wohlwollenden Gott, keinen gestrengen. In jedem Falle bin Ich wohlwollend, nicht grimmig. Es existiert kein Bedarf, sich von Mir weg zu ziehen. Es existiert ein Bedarf, Mir zu begegnen.
Wir haben heute eine Verabredung. Wir haben sie vor langer Zeit getroffen. Du hast die Zeit und den Ort vergessen. Ich aber nicht. Ich werde dich hierhin führen. Ich warte dort – hier – jetzt soeben, damit Ich Unsere Verabredung nicht versäumen kann. Auch du wirst hier sein, bloß, du weißt vielleicht nicht, dass du hier bist, oder weswegen du hier bist, oder was dich dort erwartet, du weißt indes nunmehr, dass du Mich erwarten kannst.
Wo möchtest du heute gerne ein Treffen haben? Am Postamt? Zuhause? Bei der Arbeit? Auf der Straße? In einem Restaurant? In der Kirche? In einer Bar? Meinst du, es gibt irgendeinen Ort, wo Ich nicht sein kann? Denkst du, es gibt irgendeinen Ort, wo Ich nicht bin? Ich bin überall in aller Fülle, und überall warte Ich auf dich. Ich liege nach dir auf der Lauer. Ich bin treu gesinnt. Meine Augen warten einzig, den deinen zu begegnen.
Die ganze Zeit über, als du dachtest, du seist ohne Mich, standst du außerhalb der Sicht auf Mich. Jedoch nicht außerhalb Meiner. Du kannst nicht weiter abseits von Mir sein, als Ich abseits von dir sein kann. Lediglich deine Sicht muss nachgerichtet werden. Manchmal kannst du einfach nicht schauen. Du schaust alles um dich herum an, außer Mich. Hier bin Ich, Ich warte an der Straßenecke auf dich, und du gehst direkt daran vorbei.
Schaue heute nach Mir. Schaue überall nach Mir. Ich bin in schlichter Sicht.
Ich bin inwendig in dir, wie kannst du somit irgendwo ohne Mich sein? Wohin kannst du gehen, was Ich nicht bin? Und wohin wolltest du gehen mögen?
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HEAVEN #833 – 29.11.2003 – From Whence Help Comes
WOHER HILFE KOMMT
Alle Hilfe kommt von Mir. Ich bin die Quelle der Hilfe. Gleich auf welchem Weg, gleich durch wessen Hände, alle Liebe und alle Weisheit und Gütigkeit, die du empfängst, kommen von Mir. Ich bin der Geber. Und du nimmst entgegen. Zahlreiche Hände und Herzen reichen Mich zu dir hin durch, jedoch entstammt alle Liebe Mir, sie kommt aus Mir, und läuft letztlich zu Mir zurück. Das ist der langen Rede kurzer Sinn dabei.
Nunmehr, nachdem Ich gesagt habe, dass alles Gute, was zu dir gelangt, von Mir ist, wirst du wohl fragen, ob Ich die Verantwortung für das nicht so Gute übernehme, was scheinbar deinen Weg kreuzt, oder ob Ich vor der Verantwortung dafür zurückschrecke. Ganz gewiss, Ich, Der Ich der Kern von dir bin, bin für den freien Willen verantwortlich. Der freie Wille indes legt die Verantwortung auf dich. Du bist Meine Verantwortung. Was du tust, ist dein. Ich sage dir, wie es ist.
Zahlreiche Hände und Herzen breiten Meine Liebe aus. Das ist deren Wahl. Das ist ebenfalls deren Verantwortung. Sie bewegen ihre Hände mit Liebe. Das ist Mein Wille, jedoch ist es deren Wahl.
Ich habe euch alle Lieblichkeiten in der Welt gegeben, und es liegt euch an, damit umzugehen, wie ihr es mögt. Ich habe euch alle Bestandteile übergeben, und ihr seid die Hersteller von Süßigkeiten. Ihr könnt die Süßigkeit hart oder weich machen. Heiß oder kalt. Ihr könnt sie genauso süße machen wie das Original, oder ihr könnt mit der Süße zurückhaltend sein und das Erzeugnis weniger süße machen. Ihr könnt es verwandeln. Ihr könnt es verkleiden. Ihr könnt ihm einen bitteren Geschmack hinzutun. Ihr könnt es süße-sauer machen. Ihr könnt es verstecken. Ihr könnt es irgendwo aufbewahren. Aber ihr könnt der Lieblichkeit nicht für immerfort aus dem Weg gehen.
Vielleicht habt ihr das Gefühl, dass Ich euch ausgelöst habe. Ich gebe euch Lieblichkeit, und dennoch scheine Ich euch alle anderen Geschmäcker zugänglich gemacht zu haben. Und dann habe Ich den Nerv, euch zu sagen, dass nur Lieblichkeit das Wahre sei, und dass alle anderen Geschmäcker Illusionen seien. Ihr sagt, dass Ich die anderen Geschmäcker letztlich nicht in eure Hand oder in euren Mund gelegt habe, aber Ich hätte sie dort hingelegt, wo ihr sie erreichen könnt, und dass Ich infolgedessen verantwortlich sei. O.k., lasst uns einmal sagen, dass Ich die Verantwortung trage. Was dann? Wo belässt euch das? Werdet ihr schmollen, oder werdet ihr euch im Leben vorwärts bewegen?
Auf welche Versuchung beläuft sich das wohl: anstatt sich nach dem Süßen auszustrecken, streckt ihr euch nach dem Nicht-so-Süßen aus. Ihr nehmt es als Zuckerersatz oder als eine Art irrtümlicher Kompensation. In jedem Fall, ihr verleitet euch selbst, dass es genauso gut oder besser oder spannender oder offensichtlicher sei.
Dennoch möchte Ich euch sagen, dass es nichts Spannenderes oder Anmutigeres als Liebe gibt. Es gibt nichts, was man mit ihr vergleichen kann. Ob ihr nun der Geber oder Empfänger Meiner Liebe zu einem bestimmten Moment seid, der Liebe kommt nichts gleich. Lediglich die Liebe kommt sich selbst gleich.
Weswegen also, so frage Ich, sollte jemand etwas anderes geben? Weswegen, so frage Ich, sollte jemand etwas anderes entgegennehmen? Was kann unter all den Schätzen im Universum mit der Liebe Gottes, und mithin mit der Liebe des Menschen einen Vergleich aushalten? Liebe ist das Original. Liebe ist es. Liebe ist alles.
Wenn Liebe missgebildet ist, nennt man sie Hass oder Ärger und andere Dinge. Wenn Liebe verdreht ist, nennt man sie ebenfalls viele Dinge. Wenn Liebe abgeschnitten, verleugnet ist, wenn ihr entsagt worden ist, wenn sie niedergeschmettert, in Ketten gelegt, vergessen ist, gibt es ebenfalls andere Namen für sie.
Komme, kämpfe nicht länger. Ergib dich der Liebe.
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HEAVEN #834 – 30.1.2003 – Love Is the Only Supreme
LIEBE IST DAS EINZIG HÖCHSTE
Wirst du ein für alle Mal alle deine Sorgen, alle deine Schuld für Dinge, die du getan oder nicht getan hast, alle deine Anliegen über das Morgen, alle deine Wehs und Schmerzen, all dein Wehklagen und Grummeln hinauswerfen und dich Mir in dem Abenteuer namens Leben anschließen? Stelle die Vergangenheit ein. Rücke von ihr ab. Springe über sie hinweg wie über ein Seil.
Sinne nicht so viel über das Leben nach. Wäge nicht alle Möglichkeiten, wie du es getan hast. Und beschwöre nicht mehr länger die Vergangenheit herauf. Es besteht kein Bedarf, ein derart schweres Gewicht zu tragen, wie du es getan hast. Oh, du Meine Güte, du schleppst so viel mit dir herum. Schneide dich von der Vergangenheit ab, die dich zurückhält. Was denn sonst kann die Vergangenheit tun, außer dich zurückhalten? Wende dich ab und lasse sie.
Beschaue stattdessen die Freude. Beschwöre jetzt in diesem Augenblick herauf, wie es sich anfühlt, in Freude zu sein. Habe das Empfinden der Freude zuallererst. Sodann werden dem vielleicht freudige Ereignisse nachfolgen. Halte dich in dem Raum der Freude auf, und was anderes als Freude vermag denn heranzukommen, um den Raum zu füllen? Und von dir her wird Freude zur Welt hinaus gestrahlt. Von dir her, Freude der Welt. Summe unentwegt diese Melodie.
Selbst-Liebe ist nicht Selbst-Regulierung. Liebe weitet sich aus, sie reguliert nicht. Liebe legt keine Gesetze nieder. Es gibt kein Regieren, sobald es auf Liebe hinausläuft. Es gibt Begrüßen. Liebe ist alles-umarmend. Du und die Welt sind im Wachsen begriffene Dinge, und wachsende Dinge haben ihre eigenen Geschwindigkeitsmesser, denen sie zu folgen haben. Unter all den mächtigen Gesetzen, die die Regierungen niederlegen, gibt es keines, was mächtiger als Liebe ist. Zahlreiche Gesetze sind ohne Liebe gemacht und infolgedessen dem Herzen des Menschen äußerlich. Manchmal vergessen Menschen und Regierungen, worum es im Leben geht. Sie verfangen sich in der Rechtsprechung und vergessen den Zweck des Lebens. Der Zweck des Lebens ist nicht weitere Gesetze.
Gesetze, die du dir selbst auferlegst, sind dir ebenfalls äußerlich. Das sind fremde Gegenstände, die dein Geist hinunter geschluckt hat. Für die Freiheit gibt es keine Gesetze. Der Liebe sind keine Gesetze. Regulierte Freiheit ist weniger als Freiheit. Liebe in deinem Herzen, die Ausmaßen Folge leistet, welche durch etwas anderes als durch dein Herz festgelegt sind, ist Liebe, die kleiner gemacht worden ist.
Lasse Liebe zur Vorderseite kommen. Du kannst nicht die Herzen Anderer bestimmen, aber du kannst deinem eigenen Herzen sagen: „Ja, es ist recht so, es ist recht zu lieben. Es ist in Ordnung so, mit Liebe zu regieren. Es ist recht so, die Liebe den Gerichtssaal meines Lebens betreten zu lassen. Es ist für dich, mein Herz, recht so, die Liebe zu sein, die du bist.“
Sage deinem Herzen, dass du es nicht mehr länger regieren willst, dass du es nicht umgehen möchtest, es nicht ignorieren, es nicht im Ansehen schmälern oder jemals wieder schädigen möchtest. Sage deinem Herzen, dass du seine beherrschende Stellung im Leben anerkennst, und dass von jetzt ab das Gesetz, dem du folgst, mit oder ohne all die Anderen, das Gesetz der Liebe darstellt.
All die Trennung in der Welt kommt von der Abgewandtheit von der Liebe. Andere Götter sind an ihre Stelle gesetzt worden. Bemerke all die Angelegenheiten, die in den Gemütern der Menschen wichtiger werden als Liebe. Sie bezeichnen sich selbst gewöhnlich als hoch und als niedrig, sobald sie Minderem als der Liebe folgen. Liebe wird öfters vergessen oder schlecht angesehen oder überhaupt nicht für wert befunden, in Betracht genommen zu werden. Der Intellekt wurde dem Leben übergestülpt.
Der Intellekt wird mit der Idee des Profits verzehrt. Der Intellekt fragt: „Worin besteht dabei der Gewinn? Worin besteht der Verlust?“
Unterdessen ist die Liebe nicht geräumig, und vermietet sich nicht an den Profit oder den Gewinn. Es gibt keine Kontospalten, die aus Liebe gefertigt werden können.
Aber ihr könnt der Liebe widersprechen. Ihr müsst das können. Sobald ihr der Liebe in jedweder Gleichung Beachtung schenkt, schaut ihr auf das größere Bild. Ihr weitet eure Sicht aus. Die Gütigkeit weiß darum, eure Sicht gehört ausgeweitet. Ihr seid diejenigen, die sie ausweiten. Niemand sonst vermag das, denn ihr seid der Schrittmacher der Welt.
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HEAVEN 836 – 1.2.2003 – Your Heart Is Made of Love
DEIN HERZ IST AUS LIEBE GEMACHT
Niemand kann in Vertretung von dir Liebe spenden. Du kannst nicht jemanden anheuern, um deine Liebe auszustreuen. Ebenfalls kann niemand deine Liebe verbergen außer du. Niemand kann sie verkleiden. Niemand kann Geringeres als Liebe aus deinem Mund ausspucken als du. Du bist der einzige. Das ist eine wunderbare Sache, die zu erkennen ist – du bist der einzige Besitzer der Liebe in deinem Herzen. Das bedeutet, du bist der Boss. Du alleine hast den Schlüssel. Es gibt nur einen einzigen Schlüssel, und niemand sonst hat die Befähigung, ihn herum zu drehen. Es mag sein, du hast etwas anderes gedacht, jedoch hat niemand außer dir die Befähigung, dein Herz zu öffnen oder es zu verschließen. Du bist der Manager und der Zauberer deines eigenen Herzens. Dieses Gewahrsein bereitet der eingebildeten Macht der Umstände ein für alle Mal ein Ende.
Der einzige stichhaltige Umstand auf der Erde lautet, dass dein Herz aus Liebe gemacht ist. Infolgedessen ist dir die Verantwortlichkeit, es zu teilen, angelegen, und nur dir alleine. Sollte dein Herz verhärtet sein, dann ist es an dir, es aufzuwärmen. Sollte dein Herz zu einem Stein geworden sein, bist du der einzige, um das Schwert herauszuziehen. Du bist der dafür vorgesehene einzige. Du bestimmst, wie offen oder geschlossen und wie viel geschlossen dein Herz ist. Du bist der Türwärter des Strömens deines Herzens. Du bist der Entscheider über das Geschick deines Herzens.
Verbirg die Liebe in deinem Herzen nicht vor dir selbst. Hast du nicht deine ungebundene Liebe vor dir selbst zuallererst zu einem Geheimnis erklärt? Du hast gedacht, dein Herz sei eine köstliche Warmhaus-Pflanze, die nur unter bestimmten Bedingungen in der Lage ist zu blühen. Dein Herz aber ist ein standhaftes Kraut, was überall wachsen kann. Es kann sogar dort wachsen, wo sonst nichts anderes wächst. Dein Herz der Liebe ist ausschließlich durch die Dekrete, die du erlässt, begrenzt.
Mache dir darüber eine Notiz. Du bist der Bewahrer deines Herzens. Du bist der Unterhalter von ihm. Mache deinem Herz ein Angebot. Befreie es von allen Begrenzungen, die du ihm gesetzt hast.
Du kannst deinen Feind lieben. Wer kann das, sofern nicht du? Feinde, genauso gut wie Liebe, sind in deinem Herzen gemacht. Sofern du dort Gefangene verwahrt hast, ist das jetzt an dir, sie freizulassen. Nimm die Schilder ab, auf denen steht: Feind. Du hast diese Schilder aufgestellt. Drehe den Pfeil auf der Wählscheibe deines Herzens auf unbekannt, und von dort ist es nicht mehr weit bis zu dem Ort, wo Freund geschrieben steht. Der Name der Partie, die du spielst, ist Freund oder Feind. Und du bist der Festsetzende.
Du denkst vielleicht, Ich überreiche dir eine beiläufige Herangehensweise an das Leben, dass ich die Gefahren, die dich an jeder Ecke umgeben, leicht nehme. Wie sonst solltest du eingebildete Dinge nehmen, außer leicht? Wie viel Gutes hat deine wachsame, vordringende Herangehensweise für dich angefertigt? Solange du nach Feinden schaust, wirst du welche finden. Sie werden direkt vor dir aufmarschieren. Das haben sie getan.
Gleichermaßen – schau dich nach Freunden um, und sie werden da sein. Sie werden zu dir kommen.
Es gibt eine Parade von Menschen, die auf dich warten, dass du ihnen sagst, ob sie Freund oder Feind sind. Jene Menschen sind nahe und sie sind fern. Die Botschaften aus deinem Herzen reichen nach überallhin. Die Botschaften aus deinem Geist desgleichen.
Etliche Herzen scheinen einen guten Kampf zu genießen. Die gleichen Herzen würden gute Freunde mehr genießen. Auf welcher Seite der Linie, denkst du, möchte dein Herz sein? Folge deinem Herzen, nicht einigen Herz-zerreißenden Gedanken.
Hier nun eine Liste über die Inhalte deines Herzens: Liebe.
Untertitel sind: Liebe, befreit. Liebe, als Gefangene gehalten.
Hast du nicht die Liebe in deinem Herzen mit anderen Namen als Liebe gerufen?
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HEAVEN #837 – 2.2.2003 – A Signal of God
EIN SIGNAL GOTTES
Wenn du dich entmutigt fühlst, vergisst du etwas. Du vergisst höchstwahrscheinlich Mich. Aber du hast keine Schwierigkeit damit, mindere Dinge zu erinnern.
Die vergisst keine weltlichen Angelegenheiten. Sie entmutigen dich richtig. Dich in Weltgedanken verfangen entmutigt dich wie sonst nichts anderes. Schließlich hast du nicht die Mittel, um all das zu kaufen, was vor dich hin geworfen wird, um es zu kaufen. Du bist nicht und wirst wohl nie der inserierte Gipfel des Erfolgs sein. Du bist nicht und wirst wohl nie das Model sein, was über den Fernsehschirm flitzt. Jedoch selbst die Models, selbst Spitzen des Erfolgs, selbst diejenigen, die über und über Geld besitzen und die Mittel haben, um alles auf dem Planeten zu kaufen, was käuflich ist, sind nicht befriedigt, und sie werden entmutigt – wieso nicht du?
Du bleibst öfters unter dem zurück, was zu dir in die Höhe gehalten wird. Du wirst öfters nicht gehört. Du wirst nicht zurate gezogen. Du triffst bei Friedensgesprächen keine Entscheidungen. Es mag sein, du triffst in deinem eigenen Zuhause die Entscheidungen nicht.
Scheinbar unbegrenzt sind die Dinge, die dich dazu bringen, dich niedergeschlagen zu fühlen, und sie nehmen einen Großteil deiner Aufmerksamkeit ein. Unwissentlich gehst du immer wieder zu dem heißen Ofen hin. Gleich, wie viele Male dein Herz vereitelt worden ist, du gehst zu den Anreizen der Welt zurück. Naiverweise glaubst du, du wirst dort dein Glück finden. Gleich, wie oft du es nicht gefunden hast, du bleibst dabei und gehst dorthin zurück. Wie ein Spieler, der zu seinen Roulettetischen zurückkehrt, versuchst du es ein weiteres Mal, immer und immer wieder. Es fällt dir schwer zu akzeptieren, dass äußerliche Dinge für sich genommen schlicht nicht dasjenige für dich sind.
Der Hüttensänger des Glücks ist direkt in deinem Garten. Er wohnt in deinem Herzen. Das Äußere, trotz all seiner Fülle, kann einfach dein Herz nicht ausreichend ernähren. Kein Ort, der nahe genug ist. Nicht schlüssig genug. Nicht oft genug. Nicht andauernd genug. Manchmal überhaupt nicht. Manchmal nimmt es dich von dir weg.
Musst du derart viel Zeit und Aufmerksamkeit auf die Angelegenheiten der Welt legen? Ich spreche nicht davon, die Welt zu ignorieren. Solltest du allerdings ein Kreisdiagramm herstellen, worauf sich deine Aufmerksamkeit beläuft, welches Stück davon bezeichnest du dann für die Erfrischung deines Herzens? Unter allen Umständen besorgst du dich um deinen Körper. Besorgst du dich um deinen körperlichen Unterhalt. Gehst du arbeiten. Mähst du den Rasen. Richtest du die Dinge ums Haus herum her. Machst du dir deine Haare. Polierst du dir deine Nägel. Schreibst du E-Mails. Liest du Zeitschriften. Lachst du. Isst du auswärts. Teile auch ein wenig Zeit dem Gewahrsein an Mich zu, wann immer du gerne an Mich denken möchtest. Lasse Mich nicht abblitzen.
Habe Gewahrsein von Mir in deinem Herzen. Streue Mich in deinem Tag dazwischen. Du wirst mehr Energie haben. Du wirst dich mehr ermutigt fühlen. Das muss kein Gebet sein. Sage einfach bloß dann und wann Hallo zu Mir. Tue so, als würdest du mit Mir Fangen spielen, und fange Mich das eine oder andere Mal. Nimm dir einen Augenblick, um dich selbst mit dem Gewahrsein von Mir zu segnen. Spüre, wie nahe Ich dir bin. Schubse dich selbst näher. Das ist nicht deine Pflicht. Das ist deine Entlohnung.
Beglücke dich selbst mit Meiner Fürsorge. Beglücke die Welt und deine täglichen Begebenheiten mit Mir. Segne all jene, denen du heute begegnest, mit deiner Rückbesinnung an Mich. Du schaffst es irgendwie, dauernd dein Handy mit dir herumzutragen. Kannst du nicht Mich mit dir herumtragen? Nimm immer mal wieder einen Anruf von Mir entgegen. Höre auf Meine Stimme. Höre auf Meine Liebe. Wo immer du bist, du kannst Mich hören. Inmitten von was auch immer du gerade stehst, nimm dir einen Augenblick Zeit für Mich. Nimm dir einen Augenblick für die Liebe in deinem Herzen.
Bestimme etwas, was dich an Mich erinnern wird. Etwa eine Rose. Jedes Mal, wenn du eine Rose siehst oder an eine Rose denkst, nimm Mein Lächeln entgegen. Vielleicht ist jeder neue Klang, den du hörst, vielleicht ist alles, was du siehst, ein Signal von Mir. Vielleicht ist alles ein Signal von Gott, im Eingedenken Meiner.
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HEAVEN #838 – 3.2.2003 – First in Your Heart
ALS ERSTES IN DEINEM HERZEN
Nimm eine Voreinstellung für das Gute im Leben vor. Du musst das tun, weil du bis jetzt allzuoft die Voreinstellung des Schreckens und des so oder so gearteten Kummers eingenommen hast. Du befandst dich auf Ausschau nach Gefahren. So, als befändest du dich alleine in einem Dschungel inmitten von wilden Tieren, warst du auf der Jagd nach dem, wovor du dich gefürchtet hast. Du warst befrachtet mit der Möglichkeit von Fallgruben.
Es ist fast so, als wachtest du am Morgen auf und begrüßtest dich in der Geheimsprache: „Was für eine entsetzliche Sache bringt mir heute das Leben? Welches Problem? Welchen Ärger? Welche schlechten Neuigkeiten? Welches Herzeleid? Oh, wieso muss ich bloß aufstehen?“
Du stehst auf. Herzlichen Glückwunsch. Du richtest vielleicht deine Schultern auf, bindest deine Krawatte, glättest dein Haar, jedoch inwendig in dir, dort gürtest du dich für die Schlacht – oder für die Langeweile – so, als wären es die einzigen zwei Wahlmöglichkeiten, die dir zur Verfügung stehen. „Ein weiterer Tag“, sagst du, und dein Herz sackt ab.
Heute jedoch kleide dein Herz an für eine Verabredung der Liebe. Mache dich auf zu einer Anwartschaft auf Freude. Genug von Verdruss und Vorankündigungen. Sie sind nicht deine Freunde. Die Freude ist es.
Was möchtest du gerne, dass es das Leben dir heute bringt? Richte deine Gehirnwellen danach aus. Verwandle diese düstere Konfiguration deines Geistes. Unterweise ihn in etwas anderem. Lehre ihn, was sich freuen bedeutet, und wie wichtig vorweggreifende Gedanken sind. Dem Leben ist es nicht vorgeschrieben, dir das zu bringen, was du möchtest. Dem Leben ist vorgegeben, dass du einen wohlwollenden Ausblick auf es einnimmst.
Selbst dann, wenn du in jedem Tag deines Lebens Katastrophen begegnet bist, heute kannst du die Freude zu dir her rufen. Rufe sie her, und sie wird kommen. Und falls sie das irgendwie nicht tut, hast du zum wenigsten deinen Tag genossen, indem du mehr nach ihr Ausschau gehalten hast.
Seht euch nach der Freude um, so, wie ihr wilde Tiere gejagt habt. Stellt der Freude nach. Lasst sie euch nachstellen. Seid ihr gegenüber unverfroren. Erzählt euch selbst andere Geschichten.
Es existiert mehr unerschrockene Liebe in der Welt als irgendwas anderes. Trotz all der Listen, die du nachzählen kannst – die Liebe ist häufiger, und sie ist reichlicher, und sie ist tiefer, und sie ist um Vieles mächtiger. Verfange dich nicht in der Angst der Welt oder in der Vergangenheit oder in den Befürchtungen hinsichtlich der Zukunft.
In diesem Augenblick gibt es große Liebe. Lausche auf sie.
Erwäge, das Universum ist dabei, dir heute Ja zu sagen. Und du bist dabei, ihm Ja zu sagen. Ja, du bist hier. Und die Liebe ist hier. Und das Leben ist hier. Und alles, was du je wollen könntest, ist hier. Also erhebe Anspruch darauf. Lasse das Gold der Liebe, auf das du Anspruch erhebst, in deinem Geist registrieren. Liebe und Freude sind nunmehr dein, und du hast sie im Überfluss. Du hast deinen Anspruch auf sie geltend gemacht. Infolgedessen sind sie dein. Sie gehören zu dir. Liebe gehört zu dir. Du kannst ihrer nicht ledig werden. Du kannst lediglich Gedanken an sie aus deinem Geist entfernen, und ebendas hast du getan.
Streife heute alle Gedanken, die nicht Liebe sind, von dir ab. Entlasse sie. Sie sind dir oder der Welt oder jemandem oder einer Sache nicht dienlich. Sie dienen dir nicht. Du musst doch tatsächlich daran glauben, dass sie etwas Gutes für dich verrichten, andernfalls würdest du sie nicht innehaben. Löse diese Armee des Denkens auf, die dich des Lebens müde und argwöhnisch gemacht hat.
Du kannst das Leben nicht im Nachhinein anzweifeln. Du kannst es nicht bewerkstelligen, dass dies oder das geschieht. Aber du kannst in deinem Herzen ein Nest für die Liebe bereiten. Dein Herz kann ein Vorläufer für all die Liebe in der Welt sein, dass sie ihren rechtmäßigen Platz einnehme. Als erstes in deinem Herzen, das Ich als Mein Eigenes in Anspruch genommen habe.
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HEAVEN #839 – 4.2.2003 – To Whom Do You Give?
WEM GIBST DU?
Sobald du einen Bedarf nach Inspiration verspürst – dann ist für dich eine gute Zeit dafür gekommen, dass du einen Anderen inspirierst. Dein Bedarf ist ein Signal, dasjenige zu geben, was du gerne in Empfang nehmen möchtest. Fülle den Mangel eines Anderen auf. Das ist so schlicht und so weise und so oft nicht in Betracht genommen. Wes immer du deinem Empfinden nach heute ermangelst, gib etwas davon einem Anderen. Mache ihn glücklich.
Wenn du mit Geld in Sorge bist, so hilf einem anderen mit Geld aus. Wenn du mit Einsamkeit in Sorge bist, so finde einen Anderen, der einsam ist, um ihm Gesellschaft zu leisten. Sofern du dich nicht erkannt, nicht zur Kenntnis genommen, übersehen, vernachlässigt fühlst, gib einem Anderen deutliche Aufmerksamkeit. Schaue ihm ins Auge. Gib das, was du möchtest.
Du tust dies nicht mit einem Gedanken an einen Ertrag, dies würde bedeuten, zu viel an sich selbst zu denken, und es könnte der Anlass werden, dass du schmollst. Deine Bewandtnis hat auf dem Geben zu liegen, nicht auf dem Erhalten. Was dir deinem Empfinden nach fehlt, stelle es einem Anderen zu, und lasse es sodann los. Du weißt bereits recht gut, für dich ist es an der Zeit, die Aufmerksamkeit von dir los zu bekommen. Sie hat zu viel dort gelegen. Es war eine Gepflogenheit wie jede andere.
Du bist ein Wunder im Leben, und Wunder sind nicht darauf zentriert, was so anläuft. Du hast Wunder zur Ausführung zu bringen, also bringe sie zur Ausführung.
Was wäre, wenn es wirklich stimmt, dass du Mein Emissär bist? Was tun Emissäre? Sie setzen in Umlauf. Sie warten nicht auf etwas, was zu ihnen her kommt. Sie beantragen keine Botschaften. Sie sind die Geber von ihnen. Wie einfach ist das doch! Du bist ein Geber an Meiner Stelle.
Was immer du denkst, es sei der größte Irrtum, der über dir aufrechterhalten worden ist – fortan liegt es an dir, das Gegenteil davon zu geben. Sofern du grausam behandelt wurdest, gib jemand anderem Freundlichkeit. Sofern dir extreme Grausamkeit überreicht wurde, so gib einem Anderen äußerste Freundlichkeit. Sofern du geschlagen wurdest, dann lindere die Wunden eines Anderen.
Sofern du, andererseits, mit großer Freundlichkeit behandelt wurdest, so erwidere dem gegenüber, der ihrer bedarf, mit einer noch größeren Freundlichkeit. Es gibt niemand, der ihrer nicht bedarf. Sofern du noch nie Knappheit erlebt hast, so vervielfache dich selbst und beseitige Knappheit bei einem Anderen. Egal bei welcher Vergangenheit, egal in welcher gegenwärtigen Situation, es ist dir angelegen, überreichlich zu sein.
Sofern du das Glück hattest, beschere einem Anderen ebenfalls das Glück. Mache Viele dazu, sich glücklich zu schätzen. Mache Andere bezüglich des Glücks dir gleichrangig. Du schuldest das dir selbst.
Stelle sicher, dass du den Gedanken los lässt, dass ein Anderer dir etwas schuldet. Gedanken, dass einem etwas geschuldet wird, sind eine Plage. Dir wird nicht Ehre oder Dankbarkeit oder sonst irgendetwas geschuldet. Oft hast du in deinem Herzen getragen, was dir geschuldet werde. Nun sage Ich dir, dass nichts dir geschuldet ist. Bejahe das, und eine große Bürde wird ihr abgenommen. Um wie vieles glücklicher wirst du sein, sobald du Andere freisetzt! Das ist die Bedeutung von Anderen ihre Vergehen und Schulden vergeben. Die Realität lautet, du bist kein Verleiher. Du bist ein Geber. Du zählst nicht nach, was du gibst, so wie du routinemäßig dein Wechselgeld zählst. Zählen, wie viel du gibst, ist nicht Geben.
Sofern du dich nicht glücklich fühlst, während du einem Anderen gibst, gibst du eigentlich nicht richtig. Du behältst. Du behältst etwas zurück. Heute wirst du lernen, weg zu geben. Und du wirst freisinnigerweise geben. Und du wirst die Freude von neuem kennen lernen.
Dabei mag behilflich sein, dass du dich daran erinnerst, dass du Mir gibst. Ich bin der letztliche Empfänger. Alles, was du für einen Anderen tust, tust du für Mich, und infolgedessen für dich selbst.
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HEAVEN #840 – 5.2.2003 – The Star Within
DER STERN IM INNERN
Frage dein Herz um Rat und nicht um so viel bei Anderen. Du bist gelehrt worden, auf Andere zu sehen. Ihr lehre dich, auf dich zu sehen. Es gibt einen Weisen inwendig in dir. Rufe die Weisheit deines eigenen Herzens auf.
Tatsächlich ist es so, wenn du häufig Andere um Rat fragst, spielst du ein Bitte-um-Antwort-Spiel. Meinst du wirklich, dass Andere mehr Gespür haben als du? Ich denke, tief innen weißt du es besser.
Das soll nicht sagen, dass du nicht von Anderen lernen kannst. Halte deine Ohren offen, sei jedoch dein eigener Ratgeber. Nimm Rat von dir selbst entgegen.
Auf Andere zu sehr hören ist wie ihnen all dein Geld aushändigen. Darüber würdest du zweimal nachdenken. Es ist dein Geld, nicht das ihre. Für Andere ist es recht leicht zu wissen, wie du dein Geld ausgeben solltest. Aber es ist dein Geld. Und dein Leben ist dein Leben.
Sei mit deinem eigenen Herzen und deinem eigenen Leben kein Kavalier. Du bist der Entscheidungen Treffende. Triff die Entscheidung, die Verantwortung für deine Entscheidungen zu übernehmen. Wenigstens ist es dann so – wenn du einen Fehler machst, ist es dein eigener Fehler und er gehört keinem Anderen.
Fehler, so wie man das in der Welt benutzt, ist nicht das rechte Wort. Das schließt mit ein, dass du eine Wende genommen hast, die du nicht genommen haben solltest. Fehler meint aber eigentlich, dass du etwas irrtümlicherweise für etwas anderes hergenommen hast. Das ist nicht unwiderruflich. Und selbst, wenn du dich mitten in einem Wald befindest, wie weißt du, dass das ein Fehler war? Wie weißt du, dass das nicht eine Wohltat ist? Falls nicht für dich, dann für einen Anderen?
Der Grund dafür, weswegen du nicht so viel auf den Rat Anderer blicken mögest, lautet, weil du es nötig hast, dich selbst mit mehr Zutrauen in den Gott im Innern zu segnen. Setze mehr Vertrauen in dein eigenes Herz, und höre ihm zu.
Selbst wenn die Welt dir die eine Sache sagt, und dein Herz etwas anderes, folge deinem eigenen Herzen. Anderenfalls lässt du dich selbst stehen. Wenn du dich, deinen Geist, dein Herz in die Hände eines Anderen legst, wäschst du dir gewissermaßen deine Hände von dir selbst. Danke dein Leben nicht mehr ab, als du das bei einem Thron tun würdest. Wem gehörst du zu, falls nicht dir selbst?
Gut, natürlich gehörst du Mir zu, aber das ist eine andere Geschichte. Wir sind derart verbunden, dass Ich du selbst bin, und Ich kenne dich, und Ich weiß, Wir sind Eins. Du beginnst, Unser Einssein zu durchtränken. Jedoch kann es sein, dass Andere ihr Einssein mit dir oder mit Mir nicht erkennen. Wisse um dein Einssein mit ihnen und respektiere gleichwohl die Souveränität deines eigenen Herzens. Es schlägt.
Respektiere Andere, unterwerfe dich jedoch niemandem.
Das Himmelskönigreich ist innen. Es ist inwendig in dir. Es ist nicht auswendig von dir.
Alle Sterne folgen dem Leitstern. Auf diese Weise setze Ich Sterne in Bewegung. Indes setzte Ich inwendig in jedes Meiner Kinder einen Leitstern. Der Leitstern, dem du folgst, liegt nicht da draußen; er ist innen hier. In deinem Herzen gibt es einen Stern von Bethlehem. Folge ihm und er wird dich zu einem Großen Abenteuer und zu einer großen Entdeckung geleiten. Du wirst sicherlich die Wunderbarkeit, die du bist, entdecken. Oh, es gibt derart viel unentdecktes Territorium in deinem eigenen Herzen. Solch eine große unerkundete Weite liegt inwendig in dir. Fange an, dort hinein zu spähen. Dein Herz beginnt soeben, etwas auszubrüten. Die Entdeckung, die es macht, ist es selbst. Du bist der Entdecker, und du bist die Entdeckung. Du bist dabei alles. Was für eine verblüffende Angelegenheit! Lasse jenen Stern inwendig in deinem Herzen scheinen, und du wirst über jedwede Ausdehnung außerhalb von dir hinaus sehen. Du wirst die am weitesten entfernten Punkte des Sterns im Innern sehen.
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HEAVEN #841 – 6.2.2003 – God’s One Wish Today
GOTTES EINER WUNSCH HEUTE
Welche Sache möchtest du gerne, dass sie heute Wirklichkeit wird? Wonach sehnt sich dein Herz? Wenn du heute einen Wunsch erfüllt bekommen könntest, welcher wäre es?
Das ist schwer zu sagen, weil du findest, dass du viele Wünsche hast, und weil du keinen von ihnen aufgeben möchtest. Das solltest du auch nicht.
Schreibe allerdings heute deine Liste der Wünsche nieder, und suche dir einen Wunsch heraus, nicht drei, einen, den du an die erste Stelle stellst. Mache dir keine Sorgen. Das wird die anderen Wünsche nicht vom morgigen Tag oder nicht einmal vom heutigen Tag ausschließen, heute allerdings suchst du dir einen vor allen anderen aus. Es ist in etwa so: Falls du heute Morgen für deine Haare nur ein einziges Band haben könntest, auf welches Band träfe deine Wahl? Die anderen Bänder bleiben über für einen anderen Tag oder vielleicht für heute ein wenig später. So auch mit deinen Wünschen. Einen davon wählen bringt die anderen weder dazu, nicht zur rechten Zeit da zu sein, noch löscht es sie aus.
Selbst dann, wenn es begriffen wird, dass du nichts aufgibst, indem du für heute einen Wunsch wählst, ist es nach wie vor schwer, es auf einen hinaus laufen zu lassen, denn viele deiner Werte stehen auf dem Spiel. Natürlich, du erstrebst herausragende Gesundheit, Wohlstand und Liebe und Erfolg, und du wünschst dir auch den Frieden in der Welt herbei. Du möchtest auch, dass entgangene liebe Angehörige zurückkommen, selbst dann, wenn sie nicht mehr länger auf der Erde weilen. Demnach fallen deine Wünsche unter von Hause aus möglich und unter von Hause aus unmöglich in den Gefilden der Erde. Gibt es weitere Kategorien, in die deine Wünsche fallen?
Fühlst du dich vielleicht schuldig, falls deine Wahl eher auf persönliche Liebe als auf Frieden für die Welt oder auf Erfolg für dich selbst fällt, so, als würdest du dich selbst vor Andere stellen und dich jenen irgendwie versagen? Sei aufrichtig. Nun kommst du dahinter, wieso etliche deiner Sehnsüchte nicht erfüllt worden sind. Es ist dir nicht klar, dass du in aller Gänze einen Anspruch auf sie hast.
Du hilfst Anderen nicht beim Vorangehen, wenn du hinterherhinkst. Unterdessen du persönlich deine Bestrebungen manifestierst, bringst du Andere mit dir. Demnach begrenze Ich also jetzt soeben die Wünsche, die du niederschreibst, auf jene, die für dich persönlich sind. Das ist die Aufgabenstellung. Stelle für diesen Augenblick deine Wünsche für Andere und die Welt beiseite und hefte dich mit deinen persönlichen Bestrebungen zusammen, selbst mit den wilden. Es tut nichts zur Sache, was du dir vorgeblich wünschen solltest.
Lies jetzt nicht mehr weiter. Halte an und schreibe deine lange Liste, so schnell du kannst, nieder. Schreibe jetzt.
Nun, nachdem du deine Liste geschrieben hast, was hast du über dich selbst gelernt? Was ist dir wichtig? Welche unter deinen Wünschen möchtest du deiner Wahl nach ganz oben platzieren? Lausche dafür deinem Herzen nach. Du wählst einen Wunsch nicht gemäß dessen, was deines Erachtens als erstes käme, sofern du eine bessere Person oder ein strebsamerer Mensch oder Ähnliches wärest. Auf welchen fiele zur ganzen Zufriedenheit deines Herzens jetzt im Augenblick deine Wahl? Sobald du dein Herz wählen lässt, ist es klar. Es ist bloß dein Geist, der durcheinander ist und wanken könnte.
Ich wage zu sagen – wenn es wirklich darauf ankommt, Reichtum ist nicht deine Priorität. Es kann sein, du hast gedacht, darauf würde es hinauslaufen. Nun gut, sobald du dir Sorgen machst, ist das infolge der Fall. Ohne Sorgen läuft es nicht darauf hinaus. Ich möchte mich sogar hervor trauen, dass Gesundheit nicht an erster Stelle auf deiner Liste steht. Noch einmal, sofern du dir Sorgen machst, steht sie an der ersten Stelle. Sobald du nicht besorgt bist, ist das nicht der Fall. Ich wage zu sagen, möglicherweise zu deiner Überraschung, weder Ansehen noch schlagender Erfolg führen deine Liste an. Ich wage zu sagen, körperliche Schönheit ist es nicht. Ich traue mich zu sagen, der oberste Wunsch hat mit Liebe zu tun.
Ich möchte euch nicht sagen, was euer tiefster Wunsch, der alle übersteigt, darstellt, soll Ich euch jedoch sagen, was Mein tiefster Wunsch für euch heute ist? Soll Ich es euch sagen? Oder nicht? Ich denke, Ich werde es euch sagen.
Mein Wunsch für euch heute, Mein Wunsch, der an oberster Stelle steht, ist, dass ihr in eurem Herzen Liebe fühlt.
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HEAVEN #842 – 7.2.2003 – The Song You Sing
DAS LIED, DAS DU SINGST
Sobald du Liebe in deinem Herzen spürst, hast du dich selbst ausfindig gemacht. Du hast herausgefunden, wo du bist. Nicht, wo du sein könntest oder wo du gerne bist, sondern exakt, wo du bist. Nichts anderes passiert, sobald du die Liebe in deinem Herzen anerkennst. Du machst dich aus. Du bringst einen Fleck auf der Karte des Lebens an, der darauf weist, wo du stehst. Ist das nichts Wundervolles? Auffinden, wo du bist?
Und sobald du entdeckst, dass du an der obersten Stelle eines Universums der Liebe stehst, identifizierst du sodann nicht, wer und was du bist? Die gleiche Liebe, die du in deinem Herzen spürst – sie ist wer du bist. Das ist du. Sie ist wirklich du, und sie ist wirklich Ich. Was für eine Macht Wir doch sind, Wir, Die Wir aus Liebe gemacht sind! Und alle sind aus Liebe gemacht.
Das Universum trat nicht in Erscheinung, bevor um die Liebe nicht gewusst wurde. Das Universum wurde aus der Liebe gemacht. Die Liebe manifestierte das Universum. Nichts sonst. Es war keine uneinvernehmliche Sache, dass das Universum geschaffen wurde. Es war keine Bestrafung, dass die Welt erschien. Es war ein Akt der Liebe. Schöpfung war nicht dafür vorgesehen, euch zu verhehlen, sondern, mit euch gemein zu sein, dass alles, was bekannt ist, gesehen werden kann. Ihr wusstet bereits alles. Jetzt allerdings, seit der Materialisation des Lebens auf der Erde, könnt ihr sehen, anfassen und über allerhand Dinge reden. Ihr seid, was ihr immerfort gewesen seid, jetzt aber seid ihr überall in der einen oder anderen Form sichtbar. Wir können sagen, ihr wurdet für die Erde formatiert. Als ihr geboren wurdet, formte euch das Schmiedbare der Liebe in eine Verkörperung der Liebe selbst, mit dem Namen Menschenseinswesen.
Das Leben auf der Erde war nicht dafür vorgesehen, ein Ort zu sein, um Sorgen und Kummer kennen zu lernen. Es war kein Ort, um euch ungeschehen zu machen oder kein Ort für eine Beisetzung. Es war ein Ort zur Enthüllung von euch.
Enthüllt euch selbst euch selbst. Hier nun wie: Je mehr ihr die Liebe enthüllt, desto mehr kehrt ihr zu eurem ursprünglichen Zustand zurück. Je mehr Liebe, die ist, durch dich manifestierte, desto weniger wird das Ego notwendig. Je weniger ausschlaggebend dein Bedürfnis nach der Illusion der individuellen Identität ist, desto manifester bin Ich. Du nimmst deinen Mantel ab, und Ich bin enthüllt. Du enthüllst Mich. Du bist der Enthüller von Mir. Aufgrund deiner wird Gott auf der Erde erinnert.
Auf diese Weise verlierst du dich selbst, um dich selbst zu finden. Klar, du gingst nie verschollen, noch auch kannst du das nicht. Ganz zum Schluss ist klar, nichts ist geschehen. Dennoch passierte etwas. Du kamst ins Seien. Und du spieltest dein Lied auf der Bühne des Lebens. Du hast es vor allen gesungen, denen du etwas wert warst. Wiewohl, selbstverständlich kanntest du deinen Wert nicht, infolgedessen hast du für alle gesungen, bei denen du dachtest, du seist ihnen etwas wert.
Nunmehr, unterdessen du dir der Wahrheit gewahrer bist, wirst du kühner aufsingen. Du wirst im Gesang verzückt sein. Es wird dir weniger ausmachen, was jemand aus deinem Gesang machen möchte. Du wirst dich daran erinnern, dass du für Mich singst, und ebenso singst du von Mir. Du wirst für Mich alleine singen. Ein Chor von Stimmen und von allerhand Stimmungen singen alle den gleichen Gesang. Wie kann das sein? Allerdings, so ist es. Du bist alle Töne Meines Gesangs, und etwas anderes gibt es nicht für dich zu singen, und für niemanden sonst. Du, der du Mein Lied bist, singst es für Mich.
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HEAVEN #843 – 8.2.2003 – By Divine Right
DURCH GÖTTLICHES RECHT
Manchmal hast du vielleicht das Empfinden, die Welt verlassen zu mögen, jedoch ist es im eigentlichen das Ego, von dem du gerne fortkommen möchtest. Du würdest es gerne zu einer Klippe nehmen und es wegwerfen, sofern du wüsstest wie. Du erahnst den Schmerz, den dir das Ego verursacht, jedoch bringst du nicht immer die Unterscheidung auf, was das Ego ist und was nicht, was für das Ego oder was für das Überleben ist, was Freude an der gut geleisteten Arbeit oder was Ego-Verherrlichung ist.
Das Ego ist alles an dir, was nicht wahr ist. Das ist Ego. Alles, was nicht von Belang ist (was nur mit der Materie befasst ist), ist Ego. Alles, was du anhäufen musst, zeigt das Ego an. Deine Auf und Ab signalisieren das Ego. Deine Anhaftungen haben einen Ego-Geschmack. Die Vergangenheit ist Ego-betrieben, weil du denkst, die Vergangenheit habe mit deiner Identität zu tun. Sobald dein Herz von einem plötzlichen Schmerz betroffen ist, ist das, was schmerzt, zumeist das Ego. Das Ego ist nicht dein Unterhalt. Es ist dein Verleumder. Und dein Ablenker, denn es nimmt dich von der Wahrheit von dir weg. Die unangreifbare Wahrheit von dir hat nichts mit dem Ego zu tun.
Du hast Zeiten erlebt, als du wichtige und nötig erscheinende Sorgen hattest, nur, um dahinterzukommen, dass du, während etwas anderes in deinem Leben auftauchte, zu sehen beginnst, dass die ersteren Angelegenheiten die ganze Zeit über eigentlich eine kleine Sache waren. Das Ego ist mit kleinen Dingen befasst. Das meiste deiner Erfolge und Misserfolge deutet auf die Befassung des Egos hin, sonst würdest du nicht so viele Geschehnisse als Erfolg oder Misserfolg bezeichnen. Du würdest sie egozentrisch nennen.
Zahlreiche Affären des Herzens scheren mehr in Richtung Ego als in Richtung Liebe aus. Du liebst die Aufmerksamkeit des anderen Menschen, und was das für dein Empfinden über dich selbst einbringt. Sobald die Aufmerksamkeit des Anderen abwandert, fühlst du dich high und ausgetrocknet zurückgelassen. Sprich, das Ego erzählt dir, dass du deren Aufmerksamkeit beraubt bist, und unterstützt dich darin, aufgebracht zu werden, weil jemand, der einmal dein Empfinden des Selbst emporgehoben hat, und möglicherweise sein eigenes dazu, seine Aufmerksamkeit irgendwo anders hin gewandt hat. Du fühlst dich fallen gelassen, aber im eigentlichen ist es dein Ego, was absackt. Lasse es gehen. Sobald du dein Selbst-Ansehen zu errichten hast, horchst du dem Ego zu. Das Ego hatte seinen Tag, und jetzt quengelt es.
Sobald dasjenige, was Andere tun oder nicht tun, dich besser oder schlechter fühlen lässt, hast du sodann nicht das Ego festlich bewirtet? Hat das Ego nicht in dir einen willkommen heißenden Gastgeber gefunden? Es ist eine Sache, in einer Arbeit, die gut verrichtet wurde, Zufriedenheit zu finden, und eine andere, das Gefühl zu haben, du habest einen Sieg der einen oder anderen Art errungen. Sobald der Beifall dich erhebt, oder sobald der Mangel an Beifall dich niederdrückt, sei auf der Hut vor dem Ego, was sich selbst erhöht.
Für dich gibt es keine Nachfrage, das Ego an der ersten Stelle zu haben. Was immer an Verherrlichung dir das Ego überreicht, es ist eine kleine Sache im Vergleich zu der Wahrheit von dir. Die Wahrheit von dir ist prächtig. Wenn du ein König bist, der eine Krone trägt, welches Bedürfnis hast du hernach, auf andere Kronen aus zu sein? Welche weiteren Lorbeeren brauchst du? Was kann dir noch hinzugefügt werden? Ist deine Königschaft abhängig von dem Applaus der Menge, oder bist du König per göttlichem Recht?
Ich möchte dir sagen, du bist es aus göttlichem Recht. Du, der du bereits aufrecht dastehst, brauchst nicht aufgestellt zu werden. Ich habe dich vor langer Zeit zum Ritter geschlagen. Du, der du aufrecht dastehst, Ich ernenne dich dazu, Anderen zu helfen, sich zu ihrer natürlichen Höhe zu erheben. Es gibt weder einen Ort noch einen Bedarf für das Ego in der Schöpfung. Baue nicht länger für das Ego Monumente. Errichte Liebe in den Herzen. Errichte Liebe in deinem eigenen Herzen, damit du deine wahre Statur betrachten kannst. Du bist von oben. Du kommst von einer hohen Stelle, und du stehst bei Mir. Sei dessen eingedenk.
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HEAVEN #843 – 9.2.2003 – You Are the Gift
DU BIST DAS GESCHENK
Sofern alles, was du gibst, letztlich für Mich bestimmt ist, wie dann solltest du nicht glücklich sein, zu geben? Wie würdest du nicht vor Freude bei der Gelegenheit hüpfen, jemandem irgendwo etwas zu geben, unterdessen du weißt Ich bin der Empfänger? Sobald du weißt dass Ich mich am Bestimmungsort all deiner Gedanken befinde, was auf aller Welt wolltest du vor Mir zurückhalten? Was würdest du gerne in einem straffen Herzen für dich selbst behalten, unterdessen du Mir die gesamte Welt freisetzen könntest? Welche Freude würdest du Mir nicht gerne geben, und welche Freude wirst du nicht gerne über den Himmel geschrieben wissen?
Und wieso wolltest du etwa ein klitzebisschen der Liebe für irgendjemanden zurückhalten? Siehst du, wie du dich gegenüber der Wahrheit deines eigenen wahren Herzens versagst, sobald deine Gedanken klein sind? Für deine Kleinlichkeit existiert in deinem Herzen kein Winkel. Dein Herz war nie dafür vorgesehen, zu partitionieren.
Jeder Gedanke meinerseits, der das Herz eines Anderen beschneidet, und der infolgedessen deren Liebe für sie schneidet, nimmt ein Stück seines eigenen Herzens weg. Wenn du auf einen Anderen schwarze Tinte herabgießt, verspritzt sie auf dich. Nicht nur das, jedes Herz, was du nicht aufhellst, trübt dir deine Umgebung ein. Du bist der Aufheller oder der Verdunkler der Welt. Inwendig in dir hast du eine große Macht. Dein Herz ist ein mächtiger Zauberstab. Habe acht, wie du ihn einsetzt. Er ist nicht dafür vorgesehen, eine Waffe zu sein.
Die Welt bedarf es, dass die Lichter angedreht bleiben. Dein Herz ist dafür bestimmt, Mein reflektiertes Licht auf der Erde zu sein.
Schenke dem Beachtung. Alles Licht aus deinem Herzen, das auf Mich hinausläuft, kommt auch von Mir. Alles ist von Mir zu Mir. Deine Individualität ist nicht der Urheber von Liebe. Die Liebe in deinem Herzen ist nicht die deine. Sie ist die Meine. Infolgedessen behältst du sie nicht bei dir. Du gibst sie zurück.
Meine einzige Botschaft ist immer die gleiche, was allerdings passiert, ist, dass sie falsch gehört und dass sie infolgedessen im Laufe des Weges durch Stimmen fehlausgesandt wird. Höre Mich jetzt, und höre Mich in alle Ewigkeit, weil Ich dir Liebe in dein Ohr flüstere. Im Grunde genommen rufe Ich sie laut von einer Bergspitze herunter. Lasse den Nachhall Meines Herzens dich heute klar erreichen, sodass du Meine Botschaft an Mich zurück schallen kannst. Ich höre nie auf, sie zu singen.
Du bist eine Einstweiligkeit. Ich möchte deine Rolle nicht schmälern, nein, überhaupt nicht, dazwischenliegend ist indes alles, was du bist. Du bist wie ein Faxgerät, was dafür vorgesehen ist, das weiterzumelden, was ihm übergeben wird. Es ist dir nicht angelegen, die ursprüngliche Botschaft anzupassen oder zu modifizieren, sondern schlicht, weiterzureichen, was dir gegeben wurde. Du bist wie ein Telefon. Telefone treten nicht an die Stelle der Botschaften, die mittels ihrer überreicht wurden. Sie zerstören weder etwas, noch fügen sie etwas hinzu. Du bist wie ein Stenograph, der das niederschreibt, was er hört, und nicht zufällige Einbildungen aus sich selbst heraus. Du bist ein Sänger Meiner Lieder, schöner Lieder von oben her. Du bist Mein Sänger.
Kannst du das heute nicht für Milch tun? Einen Tag lang? Eine Stunde lang? Eine Minute lang? Ist es so viel, dich darum zu bitten, dich von allem Minderen als Meiner Liebe freizusprechen, und, in Stille oder per Wort oder Tat, die unendliche Liebe, die Ich dir gebe, an die Welt weiterzureichen, nicht um sie sicher zu verwahren, sondern um sie sicher weiterzugeben.
Von jetzt ab kennst du das Geheimnis: So wie du Meine Liebe weiterreichst, so findest du dein Herz mit mehr Liebe angefüllt. Dein Herz wird mit der Liebe, die du schlicht weiterreichst, wieder aufgefüllt. Und Ich habe dir eine Mannigfaltigkeit ein Abwurfstellen überreicht. Der nächste Mensch, den du siehst oder an den du denkst, ist eine von ihnen, und, wie bei E-Mails, du kannst die Liebe an viele auf einmal und in alle Ecken der Welt absenden, und damit ein Broadcaster, ein Rundfunk-Sender Meiner Liebe sein.
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HEAVEN #845 – 10.2.2003 – Letting Go of Attachment
ANHAFTUNG LOS LASSEN
Anhaftung ist für dich eine große Sache. Nun möchte Ich dir sagen, was Anhaftung ist: Sie ist deinen Willen vor den Meinigen stellen. Das mag widersprüchlich klingen, da Ich dir gesagt habe, dass dein Wille und Mein Wille die gleichen sind. Dein Festhalten ist aber nicht Mein Wille, und infolgedessen ist es nicht der deine. Anhaftung ist eine Manifestation von Bedürftigkeit, und eine Bedürftigkeit, etwas zu benötigen, fußt auf dem Phantom Angst. Bist du nicht von der Angst abhängig? Indes, falls Angst nicht wirklich dir zueigen ist, so ist deren Nachfolger, die Anhaftung, dir ebenfalls nicht zueigen. Wieso wolltest du an Ereignissen, Umständen und an Menschen um deines lieben Lebens willen festhalten, mit der Ausnahme, du befürchtest, du unterliegest einer Gefahr?
Angst ist nicht dein natürliches Erbe. Du wurdest für sie nicht geboren, und es ist nicht Mein Wille, dass du sie hast, und dennoch fürchtest du, deine Ängste los zu lassen. Schlussendlich, woran würdest du dich so gerne festhalten wollen, sofern du nicht die Angst hättest, dass du ohne sie in deinem Griff weniger wärst oder weniger geliebt wärst? Es muss so sein, dass du denkst, mit der Angst oder der Anhaftung kommest du besser durch, sonst würdest du sie nicht wie treue Soldaten an deiner Seite halten, um dich zu beschützen. Wie allerdings kannst du mehr oder weniger sein, als Ich dich ursprünglich vorgesehen und gemacht habe? Ich machte dich aus Größe, und was denn kann größer sein als dein Ich Seien? Aufgrund welchen Besitztums, welchen Schmuckstücks, welchen Spielzeugs kannst du größer sein?
Alles Anhaften fußt auf falschen Prämissen.
Eine deiner tiefsten Anhaftungen ist diejenige an deine Vorstellungen. Bei allem Respekt, deine Vorstellungen sind es nicht wert, um an ihnen festzuhalten. Wären sie es wert, so würden sie zu dir kommen, ohne gehalten werden zu sollen. Dein Festhalten ist unerbittlich. Ich wollte gerne, es wäre so, dass dein Loslassen ebenso stramm ist wie dein Zugriff auf deine Ideen, die dir so teuer sind.
Doch genau das ist der Punkt, oder etwa nicht? Loslassen kann nicht stramm sein. Es kann dich nicht auspolstern und künstlich halten. Es lockert dich. Es befreit dich von den Begrenzungen deines Geistes. Freiheit hat keine Anhaftung, indes, wie kostbar sind dir deine Grenzen des Denkens geworden. Sie waren lange Zeit bei dir, und du hast dich an sie gewöhnt.
Deine Ängste und Bedürfnisse und dein altes Denken sind Wächter, die dich an einer Stelle einschließen. Sie sind abwegige Wachen, weil dich alldas, was dich schützt, einpfercht. Werde nicht bewacht. Lasse alle deine früheren Gedanken und Glaubensüberzeugungen los. Mehr als dein sie Besitzen besitzen sie dich. Sie halten dich im Sattel, und du hast dich einverstanden erklärt, dort gehalten zu sein. Kannst du dich jedoch nicht zu jeder Zeit, wann du es wagst, die Wahl dazu zu treffen, entriegeln? Wieso, möchte Ich fragen, braucht es dafür ein sich Wagen?
Vielleicht bist du von einer Einengung des Denkens zur nächsten gehüpft. Du wirst vielleicht einen anderen Zug erreicht haben, jedoch bist du nach wie vor auf die Spur beschränkt, auf der der Zug fährt. Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, deinen eigenen Weg zu finden, anstatt dort zu fahren, was für dich zuvor ausgelegt worden ist. Auf welchem Zug des Denkens bist du gefahren? Welchen Glaubensvorstellungen warst du angehaftet, die nicht deine eigenen sind? Etabliertes Denken ist nicht unschuldig. Es mag dich zu dem Denken verleitet haben, dass du dich auf deinem eigenen Pfad befindest und dass du bereits deinen Bestimmungsort erreicht habest.
Mit Gewissheit, sei dankbar dafür, wo du auch immer gewesen bist, entsinne dich jedoch gleichwohl, dass du ein Reisender bist. Wenn es sich auf das Denken beläuft, bist du kein Eigenheimbesitzer. Gesammelte Gedanken und Glaubensvorstellungen sind nicht der Schlüssel zu deinem Leben. Offenheit ist es. Entriegle dein Herz von der Anhaftung an alte fragmentierte Ideen, die du für heilig gehalten hast. Bejahe die Ganzheit. Das ist eine andere Ausdrucksweise für Anhaftungen los lassen.
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HEAVEN #846 – 11.2.2003 – The Seeker and the Sought
DER SUCHER UND DER GESUCHTE
Dein ganzes Leben über hast du an etwas festgehalten, und dennoch, und dennoch hast du auf die Ankunft von etwas mehr gewartet. Dein ganzes Leben lang hast du dich danach gesehnt, Mich zu erfassen, und warst dir nicht ganz sicher, wohin es sich auszustrecken gilt. In der Sicherheit Meiner Arme hast du versucht, Mich zu erfassen. Wie ein nicht sehender Mensch, der nicht weiß, dass er in seinem eigenen Zuhause direkt vor seinem Lieblingsstuhl hin und her wandert, tastest du herum. Du bist der blinde Mann, der etwa denkt, er befinde sich in einem Wald, oder am Rande eines Abgrundes, unterdessen er genau dort steht, wo er sich sehnt zu sein, und unterdessen er sich schlicht dort wo er ist, hinzusetzen hat. Er nimmt den Raum, in dem er sich befindet, nicht wahr. Er belegt das Unbekannte für sich selbst.
Das ist eure Menschliche Zwangslage. Ihr streckt euch nach dem aus, was bereits euer ist. Geblendet, fasst ihr an die Oberfläche von allem, auf der Suche nach etwas Unwiderstehlichem, was tatsächlich direkt innerhalb eures Zugriffs existiert, aber ihr schaut weiter nach draußen, weil ihr nicht erkennt, was bereits in eurem Besitz ist, und weil ihr nicht erkennt, dass dasjenige, was ihr sucht, euch nie entrissen sein kann. Dementsprechend besitzt ihr, was ihr nicht wisst, dass ihr es besitzt, und was tatsächlich nicht besessen werden kann, mit dem man aber schier vertraut sein und das man untereinander gemein haben kann. Ihr seid bereits in Meinem Herzen gegründet. Was mehr könntet ihr wohl wollen?
Wir könnten sagen, Ich besitze dich, und du besitzt Mich, aber „besitzen“ ist ein zu wenig umschließendes Wort für das Einssein von Uns. Besitzt ihr das Wasser, das ihr trinkt? Besitzt ihr die Sonne, die für alle scheint? Ihr habt sie, und sie verleiht euch Leben, doch weder ihr noch die Sonne wird besessen, und infolgedessen können weder ihr noch die Sonne enteignet werden. Ob ihr es nun wisst oder nicht, Wir sind unentwirrbar, keiner vom anderen ablösbar, deswegen sind Wir Eins. Wir sind keine zwei. Du bist Mein, und Ich bin dein, und das ist die Story des Lebens.
Dein Arm gehört zu dir. Er ist ein Teil von dir. Wann indes erhebst du Anspruch auf eine Eigentümerschaft an ihm? Du siehst dich nirgendwo nach deinem Arm um. Du rufst nicht aus: „Ich habe meinen Arm entdeckt. Schaut, hier genau ist er!“ Es ist ganz natürlich, dass dein Arm dort ist, wo er ist, und dass er seine allseits rührende Bewegung innehat zum Zwecke, die Welt näher an dich heran zu bringen und mehr von dir der Welt zu geben. Mittels deiner Hände wird dein Herz zur Kenntnis gebracht und bekannt. Wo allerdings kommt die Eigentümerschaft an der Stelle herein? Es ist Gewahrsein, von der Wir reden.
Du kannst nicht etwas in einem höheren Ausmaß haben, als du es bereits gehabt hast. Dir mangelt nichts, mit Ausnahme des Gewahrseins. Deswegen hast du dich bislang selbst noch nicht zur Kenntnis genommen. Du schaust dich nach Selbst-Verwirklichung um, worauf freilich hast du deine Aufmerksamkeit vergeudet?
Dein Blick ist abgewandert. Er ist überallhin gewandert. Es ist, als ob deine Augen trüb werden, oder als ob sie einen Diamanten eines anderen Menschen suchen, nicht gewahr des Diamanten, der tief inwendig in deinem eigenen Selbst untergebracht ist. Du meinst sogar, ein Anderer würde hineinlangen und deinen Diamanten für dich ausfindig machen. Du aber bist der einzige, der das kann – genau, weil du der einzige bist. Wer sonst ist da? Wir, du und Ich, und die Mannigfaltigkeit, sind eine Union des Einen.
Du wartest nicht auf jemanden, der Mich für dich ausfindig macht, weil es, im letzten Grunde, niemanden sonst gibt. Wir existieren, du und Ich, und das ist die Geschichte. Wir haben immerzu in einer solchen Nähe existiert, und dennoch greifen Wir nicht ineinander ein und über. Wir fahren so gelinde daher, dass Unsere Tandemheit des öfteren nicht bemerkt wird.
Ich lasse dich gehen. Das ist der freie Wille, den Ich dir gegeben habe. Ich halte dich nicht an demjenigen fest, was unentwirrbar Mein ist, und du bist Mein. Und nunmehr gelangst du zur Erkenntnis, dass Ich dein bin, und dass nichts anderes das ist. Es gibt nichts anderes. Wir sind das Subjekt Unserer Erzählung, und Wir sind der Handlungsablauf. Du gehst davon ab. Das hast du immerfort getan. Du schweifst ab, jedoch kannst du das nunmehr nicht mehr sehr gut, unterdessen du weißt Ich bin direkt hier bei dir.
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HEAVEN #847 – 12.2.2003 – Like Two Children
WIE ZWEI KINDER
Wenn dein Körper und dein Geist sich abgespannt fühlen, wieso nicht darauf hören, was sie sagen? Wo hast du die Auffassung herbekommen, dass du die ganze Zeit unter Volllast zu operieren habest? Sofern dir dein Körper sagt, er möchte eine Pause, ist er dann aus dem Rahmen gefallen, wann er dir seine Wahrheit sagt? Ist da keine Neigung zu verzeichnen, deinen Körper in eine größere Geschwindigkeit und in größeres Durchhaltevermögen hinein zu peitschen, oder ihn irgendwo unbeweglich einzuspannen? Wieso muss dein Körper in jedem Augenblick im Optimum sein? Ist nicht auch das Körperliche dafür bestimmt, eine Weile auszuruhen? Musst du dich mit ihm darüber auseinandersetzen?
In der Welt gibt es genug Stimulierung. Es gibt genug Werbung, dich bis in die Nacht oder bis in den frühen Morgen hinein geschäftig zu halten. Nun sage Ich dir, gut mit dir selbst umzugehen und deinem geplünderten Körper Zeit zur Ruhe zu geben. Höre auf, ihn zu neuen Kraftakten zu treiben.
Falls das Leben doch kein Rennen ist, wieso rennst du dann? Was genau ist es, mit dem du gerne versuchst mitzuhalten? Oder bei dem du gerne vorneweg sein möchtest? Vielleicht ist es doch ziemlich in Ordnung so, sich zu einem Ruheplatz zu begeben. Sogar Wüsten bieten Oasen dar. Sogar Ozeane bieten Land dar. Geld ist gut, um es auszugeben, und es ist auch gut, um es zu aufzuheben. Ist nicht dein Körper gleicher Rücksichtnahme würdig. Sei weder ein Verschwender noch ein Geizhals.
Ein Gähnen bedeutet etwas. Muss es immer hintertrieben werden?
Ehre das Bedürfnis deines Körpers nach Ruhe, und das Bedürfnis deines Geistes nach Stille.
Dein Geist wird die ganze Zeit bombardiert. Dein Zug des Denkens wird fortwährend unterbrochen. Gedanken werden hinein gepackt und überall hinein gedrängt. Halte dein Augenmerk ein wenig auf dem Frieden für deinen Geist. Dein Geist in Frieden wird Andere besänftigen. Beruhige deinen Geist, damit er Raum hat, zu sein.
Insoweit als es für dich nie möglich ist, ohne Mich zu sein, bist du nie alleine. Weswegen also musst du immerzu unter Anderen sein, so als wäre es falsch, zur Durchsicht deiner eigenen Gedanken zugegen zu sein. Ich möchte nicht weiter gehen und sagen: Was ist falsch daran, nichts zu tun zu haben und eben das zu tun? Was geschah mit der Zeit mit der Träumerei?
Tun ist gut. Nicht tun ist auch gut. Auf der Bühne sein ist gut. Von der Bühne runter sein ist auch gut.
Das Leben weist Wellen aus. Und Wellen gehen hoch, sie gehen runter. Wellen gehen runter, demnach können sie wieder hochgehen. Jede Welle treibt voran. Eine Welle ist voller Energie, und sie bezieht sich auf sich selbst, um voranzukommen. Wellen klammern nicht. Sie erheben sich, und sie ebben ab. Beides ist Teil des Ganzen. Ebbe und Flut, beide sind die Energie, die dich empor hebt.
Sieh Bewegen und Pausen Machen als zwei Kinder von dir. Sie entstammen den gleichen Eltern, jedoch hat jedes von ihnen seine eigenen Qualitäten und ist jeweils von dem anderen verschieden. Jedes ist so, wie es bestimmt ist zu sein, und jedes hat einen großen Wert. Von jedem lernst du, und es gibt eine Menge zu lernen. Ziehe das eine nicht dem anderen vor. Zeige das eine nicht stolz vor, und verleugne nicht das andere. Anerkenne beide. Lasse ein jedes seinen Aufstieg haben.
Ebenso wie die Sonne aufgeht und wie sie untergeht, so du.
Tritt bei der Natur an. Blätter knospen auf, und Blätter fallen nieder. Alles ist eine Erneuerung. Du hast Meinen Segen, zu hüpfen, und du hast Meinen Segen, anzuhalten. Du hast Meinen Segen, dazustehen, und Meinen Segen, zu sitzen. Du hast Meinen Segen, zu reden, und stille zu sein. Du hast heute Meinen Segen, wo immer du bist. Womit du auch immer heute befasst oder nicht befasst bist, du hast Meinen Segen. Segne dich heute ebenfalls.
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HEAVEN #848 – 14.2.2003 – Everthing and Nothing at All
ALLES UND GAR NICHTS
Die Erzählung deines Lebens auf der Erde ist in Szenen gemalt. Eine der gemalten Szenen ist aus lebendigen Farben gefertigt. Eine andere gedämpft. Wie bei Gemälden in einem Museum verweilst du bei jedem Gemälde, und dann gehst du an ihm vorüber zum nächsten. An einigen wendest du mehr Zeit auf als an anderen. Jedoch gehst du immer von einem Gemälde zum nächsten, bis du damit fertig bist, danach begibst du dich in einen anderen Raum. Es gibt immer einen weiteren Raum, oder eine weitere Galerie irgendwo, bei denen du durchgehen kannst. Es ist die Ewigkeit, die du mit der einen Gangart oder mit einer anderen durchläufst.
Demnach können wir sagen, unser gegenwärtiges Leben auf der Erde ist ein Durchgang. Du gehst einen Wandelgang entlang. Eine Arkade. Vieles zieht deine Aufmerksamkeit zu sich her, während du durch dieses Leben gehst. Ungeachtet dessen, dein Gang durch das Leben ist eine Passage. Selbst dann, wenn du bettlägerig bist, bewegst du dich immer noch in den Korridoren hin und her. Du bist nicht müßig. In jedem Falle stehst du niemals still.
Oder, Wir könnten sagen, du bist beim Einkaufen, und das Leben ist ein Laden mit zahlreichen Artikeln. Es ist ein Supermarkt. In ihm gibt es alles. Seine Regale sind mit allem Vorstellbaren und Unvorstellbaren gefüllt. Manchmal fallen die Waren herunter. Manchmal sind etliche Schachteln leer. Manchmal findest du alles, was du möchtest, und manchmal befriedigt dich nichts.
Oder das Leben ist ein Katalog, den du in der Post zugestellt bekommst.
Oder das Leben ist eine Bücherei mit vielen, vielen Wahlmöglichkeiten. Ein jeder hat eine Bibliothekskarte. Und viele Bücher werden herausgenommen, sie sind eine Weile verliehen, sie sind für dich, dass du über sie nachdenkst oder sie durchblätterst, wie du möchtest.
Oder das Leben ist ein Buchladen. Selbst Bücher, die du kaufst, sind für dich bloß eine Zeit lang auf Ausleihe.
Du gehörst dorthin, wo du bist, aber nichts gehört dir zu. Du bist im Leben ein Vorübergehender. Du bist ein Passagier von ihm. Du dribbelst mit deinen Fingern an den Bäumen entlang, die deinen Pfad säumen.
Auch dann, wenn du dich auf vertrautem Territorium befindest, du weißt nicht, was das nächste ist. Und keine zwei Szenen sind die gleichen.
Indes ist es immer du, der geht, der hin und her streunt, der sich ergeht, der flitzt, der springt, der über dein Leben hüpft.
Es gibt in deinem Leben Teilnehmer, und es gibt Zuschauer. Früher oder später werdet ihr alle zum selben Platz kommen. Eine goldene Treppe erwartet euch. Und ihr steigt sie hoch. Wenn ihr zurückschaut, seht ihr, dass das Ganze eures Lebens ein Hochklettern auf einer erhabenen königlichen Treppe war. Ihr habt nicht gedacht, ihr befindet euch auf der ersten Etage. Was einstmals unbefristet schien, erkennt ihr nun, wie es die Hälfte eines Augenblinzelns war. Euer gesamtes Leben war tatsächlich in einem einzigen Augenblick enthalten. Zeit war einfach ein vorbeieilender Gedanke.
Und wo immer du zu sein meintest, und was immer du meintest, es würde dich umgeben, wieso, da war überhaupt nichts. Dir wird klar, die Korridore, die du hinuntergelaufen bist, waren aus Spiegeln. Alle Reflexionen, die du auf deinem Weg gesehen hast, waren in Wirklichkeit Bilder von dir. Vielleicht hat das Glas nicht aufs Genaueste reflektiert oder vielleicht war deine Sicht verzerrt, dennoch liegt hinter den Spiegeln ein großer Schatz.
Aus großen Höhen her, jetzt kannst du genau sehen, und du siehst, dass du dich selbst gesehen hast. Du anerkennst, dass du die Gesamtheit der Schöpfung bist. Dasjenige, bei dem du dachtest, es sei ein Ort, worauf du stehst, war etwas, was du getragen hast. Die ganze Szenerie, die zur Auslage kam – wieso, du hast deine eigene Kunst flüchtig zu sehen bekommen.
Es gab nichts dabei anzufechten, und niemanden, mit dem eine Auseinandersetzung anzufangen gewesen wäre. Du hast alle Partien selbst gespielt. Die Orte, zu denen du gelaufen bist, die Gemälde, die du dir angeschaut hast, die Landschaften, der Surrealismus, die Erde, der Himmel, alle waren sie Illusionen, und du von jeher der Zauberer. Es gibt keinen Ort. Es gibt keine Zeit. Es gibt keinen Anderen. Es gibt einzig das Einssein der Schöpfung, eine Partie des Himmel-und-Hölle-Spiels, eine vorübergehende Fantasie, ein Wirbel an Farbe herstammend aus deinem eigenen Pinsel. Du warst alles. Du bist alles. Alles ist inwendig in dir stationiert, nie dort behalten, und nie verschollen gegangen.
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HEAVEN #849 – 15.2.2003 – No One’s Story Is Incidental
NIEMANDES GESCHICHTE IST BEILÄUFIG
Mehr und mehr wird dein Leben wie ein Roman, den du liest.. Du bist in deinem Roman die Hauptperson, und gleichwohl ist dein Leben aus dem Umblättern der Seiten und aus dem Herausfinden, was sich zuträgt, gemacht. Die Geschichte ist aus deinem Blickwinkel her erzählt, aber du bist wie ein Journalist, der die Ereignisse beobachtet und dann über sie berichtet.
Ist dein Leben kein Entfalten einer Geschichte? Und ist es nicht ein Seitenumblätterer? Und hast du nicht eine Geschichte zu erzählen?
Und während du sie erzählst, treten alle Charaktere mit dir in Verkehr. Das Volk interagiert mit dir.
Der Handlungsort ist wie ein Charakter in deinem Buch. Die Moore oder die Wüste, Berge oder Täler, die Metropole oder der Bauernhof. Die Umstände und die Zeiten sind gleichfalls Charaktere, die eine Rolle spielen. Wie reichhaltig ist doch das Buch deines Lebens! Es hat sogar Fäden, die zu einem Handlungsablauf führen. Du bist dir etwa des Handlungsablaufs nicht gewahr oder nicht einmal der Richtung deines Romans, aber du wirst bei ihnen anlangen. Oder sie werden zu einem bestimmten Zeitpunkt bei dir anlangen.
Dein Roman ist vielleicht ein Strom-des-Bewusstseins, vielleicht nicht. Vielleicht eine Erzählung voller Action. Vielleicht alles. Und irgendwie liegen in deiner Erzählung alle Erzählungen der Menschheit. Gleichfalls ist es so, du bist auch in abschnittsweisen Novellen enthüllt. Du bist die Menschheit insgesamt.
Die Geschichte keines Menschen ist beiläufig. Alle sind aus einem großartigen Augenblick. Die eine Geschichte existiert nicht ohne eine andere. Und dennoch gibt es nur eine einzige Geschichte, und das ist die deinige.
Man hat die Frage gestellt: Was hat Gott gefertigt?
Also, Gott hat dich gefertigt.
Das habe Ich getan. Alles in der so genannten Vergangenheit hat direkt zu dir geführt. Du siehst dich nicht der Vergangenheit gegenüber. Die Vergangenheit sieht sich dir gegenüber. Wir könnten sagen, dein Gesicht ist in die Richtung der Zukunft ausgerichtet. Wir könnten eine ganze Menge sagen, jedoch wissen Wir auch, dass die Vergangenheit und Zukunft nicht existent sind. Sie waren es nie. Lediglich ein Schmutzfleck auf einer nichtexistenten Schriftrolle. Von keiner irgend gearteten Konsequenz, mit der einen Ausnahme, wie du sie dir vorgestellt hast, dass sie dich bei der Gegenwart einführen. Jedoch ist die Gegenwart gleichfalls nicht von der Zeit. Wären Zeit und Raum wahr, so wäre die Gegenwart wie eine weite Ebene oder ein Horizont.
Es gibt keine Linien auf dem Umfang der Erde. Alle solche sind ausgedacht. Es gibt keine Grenzen in der Welt. Es gibt keine Länder, keine Nationen. Das sind bloß Mythen, die man aus der Luft heraus erfunden und die man als Wahrheit hingebogen hat.
Die Geschichte deines Lebens, die du liest (und die du gelegentlich schreibst), ist ebenfalls insgesamt erfunden. Die Reise, die du unternimmst, ist allesamt Fiktion. Das ist alles eingebildet. Selbstverständlich, großartige Fiktion scheint real, scheint sehr real. Indes ist Einbildung ein Vergnügen. Sogar die Einbildung, gequält zu werden, hat ihr Vergnügen. Die Widrigkeiten und Kehrtwenden des Lebens sind wie ein Vergnügen. Selbst dann wenn sie dich quälen, sind sie köstliche Kapitel in deinem Leben.
Deine nichtexistente, jedoch veröffentlichte Geschichte endet nie. Sie geht in Spiralen weiter. Es existieren keine Lagen an Seiten, die bereits geschrieben sind. Wir könnten sagen, unsere Geschichte ist in zahlreichen Sprachen auf einmal veröffentlicht, eine über der anderen, eine inwendig in der anderen. Der Turmbau von Babel wird in deiner Geschichte aufgewiesen.
Es gibt in deinem Leben auch nicht in Worte gefasste Sprachen. Es gibt Illustrationen, die noch nie jemand zuvor gesehen hat, und dennoch sind sie da, und sie halten aufs Stärkste die Seiten deines Lebens zusammen, zusammen in einem Band, der alle Büchereien der Welt füllt.
Es gibt in deiner Geschichte auch keine Sprache. Große Stille. Da ist weißes Papier, auf der sie geschrieben steht. Denn so habe Ich dir es gegeben.
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HEAVEN #850 – 16.2.2003 – Loneliness is Far-Fetched
EINSAMKEIT IST WEIT HER GEHOLT
Bist du in einer Menschenmenge oder alleine, einen großen Unterschied gibt es da nicht. Gleich welche Umstände, du befindest dich in der Gesellschaft von dir selbst.
Du hast die Einsamkeit in einer Menge genauso gut kennen gelernt wie bei dir selbst. Jedwede Einsamkeit ist eine Vergeudung deines Gedankens. Das Empfinden der Einsamkeit kommt von deinem Denken, von deinem irrtümlichen Denken, dass du alleine, unbekannt, ohne Fürsorge sein könnest.
Du versuchst deine Einsamkeit herunter zu schlucken. Du redest laut und sagst: „Schaue mich an, ich bin hier.“ Oder du sagst leise: „Macht nichts aus.“ Oder du sagst beides zum einen oder anderen Zeitpunkt. Heranziehen oder wegschubsen. Näher kommen oder fort gehen. Hier bleiben oder nie kommen.
Du lechzt nach Aufmerksamkeit. Wie du dich danach sehnst, anerkannt zu werden! Unterdessen ist es an dir, der anzuerkennen hat. Du suchst nach Selbstverwirklichung, gleichwohl bist du derjenige, der den einen Gedanken, wie er sich über einen anderen Gedanken erhebt, bejaht.
Die Rückkoppelung, die du brauchst, ist dasjenige, was du dir selbst gibst. Niemand von außen her kann dein Herz beruhigen. Sprich, nicht für längere Zeit. Selbstverständlich, Ich beruhige dich, aber Ich bin nicht von außen her.
Und dennoch, um Selbstverwirklichung zu erlangen, hast du deiner Aufmerksamkeit auf dich selbst ledig zu werden. Ichbezogenheit ist der Ichbezogenheit dienlich. Deine Gedanken bewegen sich in einem kleinen Kreis, wenn sie von dir handeln. Sie gehen von Selbstmitleid zu Selbstverherrlichung. Du denkst etwa, niemand versteht dich. Jedoch bist du es, der nicht versteht. Du denkst vielleicht, niemand nimmt dich zur Kenntnis, jedoch bist du derjenige, der nicht zur Kenntnis nimmt. Warst du nicht an im Kreis umführende Gedanken gewöhnt, die dich des Öfteren beiseite, vereinzelt und isoliert halten?
Letzten Endes bist Du derjenige, der sich selbst mitbekommt und versilbert, oder der dich selbst diskontiert.
Höre deinen Klagen zu. Welche Worte du auch immer gebrauchst, du sagst, zweifelsohne oder im Großen und Ganzen: „Ich werde nicht wert geschätzt.“ Oder: „Ich werde nicht genug wert geschätzt.“ In der einen oder anderen Form sagst du: „Ich habe es nötig, mehr geliebt zu werden“, oder sogar: „Ich werde überhaupt nicht geliebt.“ So oder so, du redest dir selbst ein, dass du leidest und dass alleine nur du leidest.
Das Wort „I“ [ich – ThB] wird im Englischen, das ist ganz weise, groß geschrieben.
Wenn du es gerne siehst, dass du die Art und Weise, wie du auf das Leben und auf den Ort in ihm schaust, änderst, dann versuche in deinem Geist, sobald du das Wort „ich“ äußerst, es in Mein Name, Gott zu ändern. Du wirst anfangen, das Wahre und das Falsche dessen, was du sagst, oder das Akkurate und das Törichte zu hören. Alle Gespräche sind mit dir selbst.
Und wenn du das Wort „du“ sagst, versuche es in deinem Geist in ‚Gott‘ zu ändern. Die unbezwingbare Wahrheit lautet, dass Gott zu Gott redet, und dass deine Gedanken von größerem Nutzen sein werden, wenn sie Mich im Sinn haben.
Probiere folgendes aus: Anstatt zu denken „Was möchte ich heute tun?“, denke „Was möchte Gott heute tun?“ Anstatt jemandem gegenüber zu sagen „Was schaust du gerade an?“, sage „Was schaut Gott gerade an?“
Das gesamte Timbre deines Tages wird sich verwandeln, sobald du dich darauf besinnst, Wer du bist, und sobald du dich daran erinnerst, dass jeder andere der gleiche Wer, Du/Ich, das Wir von Uns, ist.
Wie unvollkommen doch die Sprache ist! Die Grammatik irrt sich. Es gibt kein Objekt. Es gibt keinen Plural. Es gibt nur das Subjekt, und nur Singular. Und gleichwohl, es gibt kein individuell, deswegen gibt es auch kein singular. Es geht einzig Einssein.
Die Sprache ist befrachtet mit Unwahrheit. Die Sprache trat in Erscheinung, um das Unwahre abzuschildern. Das Wahre hat keine Nachfrage nach Sprache. Das Wahre übersteigt die Sprache.
Dennoch rate Ich euch, auf eure Zunge zu achten, und insbesondere auf eure Gedanken, die zu Worten ausgeformt werden. Ändert eure Worte. Ändert euren Geist. Ändert euer Denken.
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HEAVEN #851 – 17.2.2003 – The Glory of Truth
DIE PRACHT DER WAHRHEIT
Lasst uns aus dem Gefilde der Sprache das Wort „verstehen“ hernehmen. Es beschreibt euer unterliegendes Seien. Wenn ihr etwas begreift, seht ihr dahinter. Ihr überlagert das nicht, was ihr versteht. Ihr seht, ja, in der Tat, ganz wörtlich, ihr seht das Licht. Eine Anerkenntnis tief in euch erhebt sich. Das Innere und das Äußere treten miteinander in Verbindung.
Das stimmt für die Mathematik und Physik, wie es für die Poesie und für die Geschehnisse im Leben und alles dazwischen stimmt. So lange bis Verständnis vonstatten geht, habt ihr bloß disparate Teile. Stücke und Teile an Information. Ausschließlich Verstehen verbindet die Punkte. Ausschließlich Verstehen vermag das.
Es gibt soviel im Leben, was euch nicht verständlich ist. Wir können nicht voll und ganz begreifen, weder wieso einige Dinge sind, noch, wieso sie erfolgen, noch wie und wo. Man kann die Mechanik eines fehlerhaften Flugzeuges verstehen, und nie verstehen, wieso es heruntergefallen ist, und wieso diejenigen, die mit ihm geflogen sind, ihr Leben gelassen haben, und wieso gerade diese bestimmte Anzahl da mitgeflogen ist und keine andere Anzahl, wieso alle umgekommen sind oder wieso einer nicht. Ihr mögt alle Teile leicht identifizieren, jedoch nie in die Nähe des Ganzen gelangen können.
Und dennoch habt ihr dann und wann flüchtige Einblicke, die über die Sinne und Sentimente der Welt hinausgehen. Ihr habt kurze Einblicke des Wissens. Ihr habt kurze Einblicke, alles zu verstehen. Einen Augenblick lang sind alle Komplexitäten simpel. Für einen Augenblick kostest du das Einssein aller Schöpfung, und du siehst, sie ist gut. Für einen Augenblick existiert die Fassungslosigkeit nicht mehr. Erhabene wortlose Fassungskraft existiert. Für einen Augenblick befindest du dich in Meinen Schuhen, und, so wie Ich, schaust du das alles an und siehst du, dass es gut ist.
Und, sofern du dir kein Wort „gut“ ausdenken würdest, was ja einen Gegenpart in „schlecht“ besitzt, hättest du das Verständnis im Allerhöchsten inne. Das übersteigt alles Verstehen. Es heißt, Gütigkeit und Barmherzigkeit sollen dir folgen in allen Tagen deines Lebens. Gütigkeit soll dir folgen in allen Tagen deines Lebens, weil Gütigkeit einzig existiert. Wo ist demnach der Bedarf für Barmherzigkeit?
Aber du fragst dich, wie Ich das denn sagen kann, wenn du rund um dich herum Fallgrube um Fallgrube siehst. Du siehst Falschheit in den Herzen der Menschen. Das stimmt, sie ist da. Es ist wahr, wie sie hintergangen sind, denn sie haben sich selbst hintergangen, dass sie geringer sind, als Ich sie gemacht habe, und es ist wahr, wie auch du durch sie und durch dich selbst hintergangen worden bist. Die Welt ist wie ein Zauberer, der deine Augen dazu bringt, von dem, was tatsächlich vor sich geht, abzugehen. Die Dinge scheinen auf die eine Weise zu sein, aber in Wirklichkeit sind sie anders.
Zahlreiche Ebenen des Verstehens existieren. Ebenen sind unvollständig, und erzählen nicht die gesamte Story, und nicht die darunter liegende Story. Wir reden über die Pracht der Schöpfung. Sie ist allesamt Pracht. Sie ist nicht das, was du bislang gedacht hast.
Selbstverständlich ist hier zu verstehen, dass das Verstehen, von dem Ich hier rede, nicht intellektueller Natur ist. Ganz und gar nicht. Der Intellekt vermag nicht zu begreifen. Dasjenige, was dem Intellekt unbegreiflich ist, ist dem Intellekt unbegreiflich. Und das, was der Intellekt nicht verstehen kann, wird ihm recht wahrscheinlich wie Gewäsch erscheinen. Der Intellekt kann durchaus zu klug sein, siehst du das?
Ein Tag wird kommen, wann du dich nicht auf das Zutrauen zu lehnen hast. Ein Tag wird kommen, wann du die Realität sehen wirst, die jenseits davon liegt, was du siehst. Was du zur meisten Zeit anschaust, sind Bühnenkulissen. Etwas wurde zugedeckt. Etwas liegt hinter den sichtbaren Kulissen. Ein gänzlich anderes Bild. Hinter einer oberflächlichen Fassade, hinter einer weiteren und einer weiteren existiert die Wahrheit wie eine Frau auf einer Bühne, die viele Schleier trägt; einer nach dem andern wird abgelegt, bis keiner mehr da ist.
Die Wahrheit wird bekannt sein, und du wirst sie kennen. Du brauchst weder auf eine weitere Lebenszeit zu warten, noch auf den Tod, denn in dieser Lebenszeit wird dir die Wahrheit bekannt werden. Deine Augen werden die Pracht sehen, und du wirst erkennen, etwas anderes gibt es nicht.
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HEAVEN #852 – 18.2.2003 – A World of Unimagined Beauty
EINE WELT UNGEAHNTER SCHÖNHEIT
Das Gegenteil von Flexibilität ist Rigidität. Anhaftung ist Rigidität. Flexibilität ist Strömen. Ihr habt es gerne, eure Enten in einer Reihe aufzustellen, aber, Meine Kinder, so etwas gibt es nicht. Enten watscheln da hin, dort hin. Ihr kontrolliert das Leben nicht. Ihr ladet ein, ihr heißt willkommen, ihr geht mit dem Leben als einem bereitwilligen Partner einher. Ihr folgt seinen Tanzschritten, so gut ihr es könnt.
Tänzer schwingen das Tanzbein, und du und dein Leben sind ebenso. Ist das Leben nicht fantastisch? Wer könnte es sich zusammen fantasieren? Wer hat die Musik komponiert, und wer spielt sie, und was befindet sich auf der Bühne? Und gibt es mehr am Leben als die Ouvertüre? Und wo passt du da rein?
Das Leben ist nicht ganz so choreographiert wie eine Tanznummer. Das Leben hat ein Leben aus sich selbst heraus. Du kannst es anheuern, aber du kannst es nicht handhaben. Manchmal tanzt du vorneweg im Leben. Manchmal tanzt das Leben dir vorneweg. Das Leben wird dich ganz bestimmt überraschen, wieso bist du demnach überrascht?
Von Zeit zu Zeit möchtest du, dass das Leben vorhersagbar ist. Du möchtest sagen, wie, wann und wo. Du möchtest all die Antworten haben, bevor du überhaupt die Fragen kennst. Du möchtest deine eigenen Fragen beantworten, sobald du sie hast.
Du bist dir sicher, du weißt was zu sein dein Leben bestimmt ist, jedoch ist das nicht immerzu dasjenige, was dir gegeben wird.
Lockere deinen Halt am Leben ein wenig. Lasse die Zügel los. Es ist ohnehin eine Charade, an der du festhältst. Und dennoch bist du nichtsdestotrotz mit den Zügeln verbunden, und du bist der Halter von ihnen.
Du kannst dir nicht austräumen, wie alle die Zügel miteinander verbunden sind. Wenn du das könntest, würdest Du das Leben ändern. Es ist derart leicht, ein Kritiker zu sein. Es ist derart leicht, dass du sogar Gott kritisierst. Wenn es nach dir ginge, würdest du das Universum aufmotzen. Und gleichwohl, deine Hand würde aufs Entschiedenste zittern, wenn du dann mal dran wärest. Du würdest den Tod des Körpers abschaffen – oder nicht? Würdest du denn den deinen so gerne die ganze Zeit herumkarren? Du würdest gerne alles im Voraus wissen und würdest gerne keine Entdeckungen zu machen zu haben – oder doch nicht?
Nachdem du schließlich deine Entscheidungen gefällt hättest, hättest du deine Kritiker. Du könntest dich sogar selbst kritisieren. Und das verbringt uns voll und ganz in einen Kreis.
Das Leben ist zirkular, und es dreht sich im Kreis, und du entwickelst dich. Manchmal denkst du, du entwickelst dich nicht, und dass es bei der Welt ebenfalls nicht der Fall sei, und das zeigt dir, wie viel du weißt. Denn die Welt dreht sich, und sie blättert ein neues Blatt auf, und du bist Teil des Universums, was sich dreht. Tatsache ist, du bist der Dreher von ihm.
Du bist derart mittendrin, dass du das des Öfteren nicht bemerkst. Du denkst dauernd, du seist dort, wo du gewöhnlich warst, wo du dachtest, du seist dort gewöhnlich. Jedoch bist du bereits auf der einen Seite durch, und nun ist es an der Zeit, umzublättern und die andere Seite offenzulegen. Und eben das ist es, was Wir gemeinsam tun. Das ist Unser Projekt.
Du kennst die Schritte nicht. Du brauchst sie nicht zu kennen. Du kennst das Wie nicht. Du brauchst das Wie nicht zu kennen. Höre zu. Alles, was du du kennen brauchst, ist die Richtung, in die du dich bewegst. Was ist dein Bestreben für die Welt? Dann bestrebe es.
Auf die Erde hin projiziert, bist du hier, um Meine Träume zu erfüllen. Ich träumte von dir, und du kannst zum Vorschein. Und, wovon du träumst, das wird ebenfalls zum Vorschein kommen. Es ist nötig, davon zu träumen. Sobald du dir einmal davon eine Vorstellung gemacht hast, wird es vorgestellt. Du hast gezögert, von einer Welt zu träumen, die von unglaublicher Liebe durchtränkt ist, weil du nicht andersartig oder töricht erscheinen oder enttäuscht sein wolltest. Und aus diesem Grunde haben Andere in der gleichen Sache auf dich gewartet, und alle sind in der lieblichen Welt, die Ich erschaffen habe, enttäuscht worden. Du bist genau deswegen enttäuscht worden, weil du dich selbst nicht dazu berufen hast.
Träume nunmehr von einer Welt von ungeahnter Schönheit und Frieden und guten Willens, von der du zuvor noch nie gewagt hast zu träumen. Deine Träume sind nicht umsonst.
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HEAVEN #853 – 19.2.2003 – A Time to Reap
EINE ZEIT ZUM ERNTEN
Was, hast du gedacht, meinte es, als du hörtest, es gebe eine Zeit, um zu weinen, und eine Zeit, um zu lachen? Hast du gedacht, es gebe ausschließlich Weinen? Und wie steht es mit einer Zeit, um zu pflanzen, und mit einer Zeit, um zu ernten? Hast du dich nur an eine Zeit erinnert, um zu pflanzen, und eine Zeit vergessen, um zu ernten?
Deine Zeit, um zu ernten, ist gekommen.
Was du auch denken magst, du habest es getan, du hast in gute Erde gepflanzt, und nun bist du dabei, zu ernten. Mache dich bereit dafür. Die Zeit ist da, wann die Saaten, die du ausgebracht hast, Früchte tragen.
Fange an, in deinem Obstgarten herumzugehen. Du wirst die Blüten bemerken. Sie sprossen hervor. Aus den Blüten kommen Früchte. Die Äpfel auf einem Baum fangen klein an, dann wachsen sie, und dann, fast versiehst du dich, sind sie fertig. Jetzt soeben ist die Zeit da, um hinauszugehen und jene Äpfel zu pflücken, die du gepflanzt hast und die bei dir in deinem Geist herangewachsen sind. Es wäre schade, das nicht zu tun.
Ein Baum voller Segnungen wächst in deinem Garten heran. Vielleicht hast du vergessen, dass du ihn gepflanzt hast. Und deine Aufmerksamkeit hat zu sehr darauf gelegen, was sich zutragen könnte, dass du vergessen hast, das einzusammeln, was dir angelegen ist zu sammeln.
Wachstum, das ist unumgehbar, scheint immer anzudauern, jedoch sind auf einmal die Reben herangewachsen, und die Trauben warten darauf, zu Wein gepresst zu werden.
Du möchtest sowohl bei den Äpfeln als auch bei den Trauben nicht, dass sie fahl werden. Sie warten auf dich, dass du sie pflückst. Gib ihnen jene Freude, ihre Überfülle entgegenzunehmen. Sie haben ihre Frucht für dich getragen, und sie halten jetzt ihre Äste zu dir hinaus.
Und sobald du so viele Früchte in deinem Garten hast, gib sie an Andere weiter. Das ist die Bedeutung von Geben. Das ist die Bedeutung von Zehnten Geben. Du weißt du hast genug, um es mit Anderen zu teilen. Du hast so viel, dass du etwas extra hast. Du möchtest nicht unter deinem Baum sitzen, und alle Äpfel selbst essen.
Es gibt infolgedessen eine Zeit, um zu pflanzen, eine Zeit, um zu ernten, und eine Zeit, um zu geben. Auf diese Weise wird die Freude zum Wachsen gebracht.
Du magst gedacht haben, du befindest dich dabei, auf einen endlosen Berg zu steigen. Du bist immer weiter gestiegen, aber du begannst zu denken, dass du den Gipfel nie erreichen wirst. Du begannst zu denken, es gebe keinen Gipfel, der zu erreichen ist.
Jedoch zuguterletzt, ganz zum Schluss, in der Zeit eines Augenblinzelns, birst du durch die Wolken, und hier bist du, mit all der Schöpfung vor dir, die Sonne scheint aus Hellste, du mit dem Himmel in deinem Handinneren. Und danach möchtest du deine Freude mit Anderen teilen. Das ist kein Spaß nur für dich selbst. Du möchtest, dass Andere das sehen, was du siehst. Du möchtest hinausrufen und deine Freude gemein haben.
Die Wahrheit heißt, du möchtest alles teilen. Selbst dann, wenn du es für dich behältst, würdest du so gerne teilen, sofern du doch nur wüsstest, dass es sich um eine Überfülle handelte. Sobald du auf der Spitze des Berges weithinaus sehen kannst, erkennst du, du wirst die Sicht nicht einbüßen, indem du sie teilst. Du erkennst, die Anderen, die kommen, werden ebenfalls ihre Freude auf dem Gipfel mit dir gemein haben. Sie werden deine Freude zum Rieseln und Kräuseln bringen. Ihr alle werdet Wellen der Freude werden. Wie unübersehbar groß ist doch eure Freude!
Der Beweggrund für das Teilen lautet nicht, höflich oder uneigennützig zu sein. Er lautet: Teilen erzeugt mehr Freude. Im Grunde genommen möchtest du die Erde nicht für dich selbst behalten. Du hättest es nicht gerne, alles davon zu haben und niemanden daran teilhaben zu lassen. Du würdest dich hinterblieben fühlen, sofern du niemanden hättest, um ihm zu sagen: „Komm, schau. Sieh, was ich sehe. Komm, nimm dir auch etwas. Komm mit mir.“
Das sind schöne Worte – ‚Komm mit mir‘. Und somit sage Ich sie jetzt zu dir. Komm mit Mir.
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HEAVEN #854 – 20.2.2003 – Sweep Earth Up in Your Arms
FEGE DIE ERDE IN DEINE ARME AUF
Die Vollkommenheit liegt inwendig in dir, nicht in den Vorkommnissen außerhalb von dir. Eine Prinzessin in königlichem Brokat ist eine Prinzessin. Im Brokat ist sie nicht mehr von einer Prinzessin. Nicht weniger in selbst Gesponnenem. Eine Prinzessin, die sich verkleidet hat, ist nach wie vor eine Prinzessin. Und ihr seid alle Prinzen und Prinzessinnen in Verkleidung, derart gut verkleidet, dass ihr euch selbst getäuscht habt.
Aus eurer begrenzten Wahrnehmung heraus ist das Leben in der Welt nie vollkommen. Sofern du dich unglücklich befindest, mache den Umständen keine Vorwürfe. Mache niemandem oder überhaupt nichts Vorwürfe, und das schließt dich mit ein. Unglücklichsein ist eine zeitweilige Gegebenheit.
Egal, in welchem Raum du dich befindest, du bist du. In einem Palast, du bist du. In einer Dachkammer, du bist du. Der Ruß aus einer Kohlenmine wäscht sich ab, du aber bist unauslöschlich.
Wenn du dich in einem Regenguss befindest und völlig nass wirst, dann denkst du nicht, dass nass alles ist, was du bist oder was du je sein wirst. Selbst im Regen machst du weiter, bis die Sonne herauskommt oder bis du bei ihr ankommst. Was immer außerhalb von dir liegt, ist dir irrelevant. Du bist kein Kamelion. Allerdings lässt sich eine Neigung ausmachen zu denken, dass deine Umgebung zu einem bestimmten Zeitpunkt die Oberherrschaft über dir habe.
Selbstverständlich musst du nicht, in welcher Pfütze du dich auch befindest, dort bleiben. Dennoch bist du die gleiche Person, die in die Pfütze hinein geht, wie diejenige, die aus ihr heraus geht.
Gleich welches Gestrüpp du durchläufst, du gehst hindurch. Du bist nicht das Gestrüpp. Sogar wenn du zerkratzt bist, bist du anders als voller Gestrüpp. Aus dem Dornicht herausgehen – daraus bist du nicht angefertigt. Du warst nie beseitigt.
Nichts stellt die Anfertigung von dir dar. Du bist bereits erschaffen.
Du bist Herrlichkeit eben in diesem Augenblick. Du warst niemals all jene Dinge, die du dachtest zu sein. All jene Namen, mit denen du dich bezeichnet hast, waren nie die deinen. Du hast dich selbst falsch beschildert.
Nun ist der Augenblick da, um dich daran zu erinnern, dass du von oben her gekommen bist. Du bist diesem Planeten ein Besucher. Du bist nicht der Planet. Du bist mehr als jeder Planet. Er macht dich nicht. Du auf der Venus bist du. Du auf der Erde bist du. Du bist das, was du immerfort warst, aber du hast deine Wurzeln vergessen. Deine Wurzeln sind im Himmel.
Nichts vermag es, auch nur ein bisschen von dir zu verwandeln. Alles, was verändert werden kann, ist ein Eindruck von dir selbst, und Eindrücke sind keine währenden Dinge.
Ich kümmere mich nicht darum, was du an Fehlern gemacht hast. Du bist, wer du bist. Du bist nicht all jene Worte über dich selbst. Du bist ein göttliches Kind. Du bist Mein göttliches Kind. Göttliches erzeugt Göttliches. Göttliches kann nicht Minderes als Göttliches erzeugen. Du, der du dich in einem Menschlichen Körper befindest, bist gleichwohl göttlich. Das schmucke Pferdegeschirr bist nicht du. Dein Körper ist ganz gewiss nicht du. Du identifizierst dich mit ihm. Du kannst dich mit allem identifizieren, wieso dann ausnahmsweise einmal nicht mit der Wahrheit?
Du hast dich selbst überredet, dass die Unwahrheit die Wahrheit sei. Was du realistisch nennst, ist nicht die Wahrheit. Das kann sie nicht sein. Deine Fußspuren im Sand sind nicht du. Dein Daumenabdruck ist nicht du. Du wirst nirgendwo zu finden sein, ausgenommen bei Mir. Irgendwo anders hast du keine Existenz. Du hast das so vorgetäuscht. Du bist in deiner eigenen Fantasie fort getragen worden. Deine Einbildungen haben an dir verheerenden Schaden angerichtet.
Bejahe die Beschränkungen nicht mehr länger.
Bejahe stattdessen die Freiheit. Sie ist dein. Das war sie immer. Solange, wie du dir Begrenzungen für dich selbst setzt, hast du keine Freiheit. Du hast Freiheitsentzug. Du bist dein eigener Gefängniswärter. Die Welt gab dir eine Zelle, indes hast du dich selbst dort hinein verbracht. Du hast den Schlüssel. Du bist der Schlüssel. Setze dich selbst von der Herrschaft des akzeptierten Denkens frei. Du hast akzeptiert, was inakzeptabel ist. Bejahe nunmehr, dass du ein großer Samen auf der Erde bist. Du wurdest vom Himmel importiert. Du bist keine Irdenware. Du bist die Essenz des Himmels. Du bist der Bringer der Erde zum Himmel. Fege die Erde in deinen Armen auf und bringe sie hierhin.
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HEAVEN #855 – 21.2.2003 – Like Dolphins
WIE DELPHINE
Belanglose Gedanken leimen dich an die Erde. Ausladende Gedanken befreien dich zum Himmel.
Vielleicht ist das alles, was Ich heute zu sagen habe.
Ich könnte das weiters ausführen und sagen, dass kleinliche Gedanken wie Milben oder Staubpartikel, und dass weite Gedanken wie Delphine sind, die durch die Gewässer des Ozeans schwimmen.
Was für ein Unruhestifter der Geist doch ist! Er näht unnötige Stiche rund um zu.
Lasse deine wahllosen Gedanken wie Sterne sein. Lasse sie herauskommen, lasse sie dann blinken und danach am nächsten Tag, bevor die Sonne aufgeht, vorbei sein.
Oder lasse deine kleinen Gedanken wie Motten sein, die zu nahe an die Flamme herangehen und sich selbst verbrennen.
Sobald du aufhörst, kleine Gedanken zu haben, bleiben erhabene zurück.
Es mag sein, kleine, nervtötende Gedanken gelangen unerbeten zu dir, aber du kannst sie wegscheuchen. Ganz bestimmt behältst du sie nicht. Es gibt andere Gedanken, die du denken kannst. Dem Geld nicht unähnlich, bringen massiert auftretende kleine Gedanken kein Glück. Sie bleiben massiert auftretende kleine Gedanken.
Lasse die Liebe, die Ich für dich innehabe, inwendig in dir aufquellen. Liebe wird deine Gedanken klären. Nicht-produktive Gedanken und Meine Liebe (alle Liebe ist Meine) können nicht im gleichen Atemzug existieren. Wellen an Gedanken über Mich füllen deinen Geist mit einem Durchscheinen, das alle anderen Gedanken überstrahlt.
Ist es nicht verblüffend, wie Meine Kinder kleine Gedanken haben können, die ihr Gewahrsein Meiner Gegenwärtigkeit klein erscheinen lassen?
Ihr könnt eure widerspenstigen Gedanken wie Smog ansehen. Es gibt keine Zelle in eurem Körper, wo Ich nicht bin. Ihr würdet Mir doch nicht etwas anderes überstülpen, oder etwa doch? Und dennoch überlagern kleine Gedanken die Liebe und lassen sie oft nicht gelten.
Setze an die Stelle von so viel denken die Liebe. Lege deine cleveren Gedanken weg. Lege dein Empfinden der Rechtschaffenheit beiseite. Alle deine unüberschaubaren Gedanken sind kein Ersatz für einen einzelnen Tropfen von Liebe. Gedanken sind schier Füller. Die Art und Weise, wie dein Geist mit Liebe zu füllen ist, lautet, ihn von allem zu entleeren, was nicht Liebe ist. Verbanne deine kleinen Gedanken wie Wasser aus einem Boot.
Lasse die Liebe in deinem Geist erscheinen. Lasse die Liebe deinen Geist einnehmen. Sofern du alles Sorgen und alle Ängste aus deinem Geist fort nähmest, bliebe Liebe übrig. Anstelle von Gedanken hättest du Gewahrsein. Sieh zu, dass dein Geist der Liebe aus dem Weg geht.
Lasse Liebe anstelle von Kritik hin und her prellen. Anstatt Verschlimmerung, Irritation, Ärger, Verdutztsein, Unsicherheit zu fühlen, fühle Liebe. Du kannst alles tun. Du kannst Meine Wohltaten auf der Erde tun. Was würde dich davon abhalten, und wieso würdest du dich davon abhalten lassen?
Lasse von diesem Tag an deine Liebe wie Schnee auf einen ausgedörrten Boden fallen. Lasse die Weiße deiner Liebe die Erde bedecken und sie zu ihrer rechtmäßigen Schönheit verwandeln. Anders als der Schnee, die Liebe schmilzt nicht. Liebe ist der Schmelzer, und sie schmilzt alles, was minder als sie selbst ist. Sie schmilzt Hindernisse bei der Entdeckung, dass einzig die Liebe ist, und dass Liebe alles ist, was zählt. Nichts anderes ist von Belang.
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HEAVEN #856 – 22.2.2003 – Hearts Know Truth
HERZEN KENNEN DIE WAHRHEIT
Wir könnten sagen, das Leben ist der Schmelztiegel der Menschheit. Es ist die Schmiede, die die Herzen vereint. Es ist der Gong, der die Gedächtnisstütze an das Einssein signalisiert. Selbst dasjenige, dem du zugestehst, dein Gewahrsein vom Einssein zu trennen, ist dennoch ein gemahnendes Andenken an das Einssein.
Sobald ein Herz schmerzt, erinnert es sich an etwas. Herzen kennen die Wahrheit, und dein Herz weiß, es ist zu viel mehr bestimmt, als wofür es bestimmt war. Was dein Herz gegenwärtig hat, ist, was du ihm gegeben hast. Gib ihm mehr. Gib ihm mehr Glauben, um damit seinen Anfang zu nehmen.
Und dennoch ist der Zweck des Lebens mehr als das Nähren deines Herzens. Er besteht darin, dich selbst von neuem instandzusetzen und somit die Welt instandzusetzen. Du bist zu einem Dienst auf die Erde abbeordert worden, und dienen, das musst du. Das ist keine Strafe. Das ist deine Berufung.
Dein Herz möchte dienen. Herzen sind nicht dafür vorgesehen, zu drosseln. Sie sind dafür vorgesehen, zu lösen. Sie lösen den Griff, den die Erde auf sie hat. Herzen erlassen keine Gesetze. Herzen erzwingen sie nicht. Herzen sind Vorboten. Sie sind Thermometer. Sie sagen dir, woher der Wind weht. Demnach ist dein Herz ein Indikator.
Deinem Geist ungleich, ist dein Herz unschuldig. Dein Herz ist ein reiner Ton aus dem Himmel. Dennoch hat die Welt es zu einer Kleinigkeit gemacht. Du aber bist der Füller deines eigenen Herzens. Niemand sonst. Niemand sonst kann das.
Was vermag das große Herz, das Ich dir gegeben habe, zu füllen, außer ein mehr an Größe? Dein Herz ist unendlich, so unendlich wie du. Die Unendlichkeit deines Herzens ist Liebe. Dein Herz ist kein Ort für sonst irgendwas.
Jedwede Wunden an deinem Herzen sind selbst zugefügt. Du bist der Verletzer deines eigenen Herzens. Sofern es gedrosselt ist, hast du es gedrosselt. Dein Herz ist nicht – Ich wiederhole es – ist nicht davon abhängig, was in es hinein kommt. Es ist davon abhängig, was aus ihm heraus geht. Sofern dein Herz zu seinem Überleben von der äußeren Welt abhängig wäre, was wäre dann die Sache dabei, es zu haben?
Lasse dein Herz seine Gemeinsamkeit mit der gesamten Menschheit wissen. Und lasse es wissen, wozu es fähig ist. Eben so, wie ein Läufer rennen muss, kann dein Herz nicht stillstehen.
Dein Herz ist nicht festgestellt. Es ist kein festgesetztes Objekt. Es ist ein lebender Puls. In diesem Sinne ist es ein Zeitgeber. Zeitgeber erinnern uns. Dein Herz erinnert dich daran, welche Zeit es ist. Die einzige Zeit, die dein Herz jemals signalisiert, ist eine Zeit für die Liebe. Alles Mindere als Liebe quält dein Herz und erniedrigt es. Wieso sollte dann ein Menschliches Herz etwas anderes als Liebe signalisieren?
Dein Herz ist im Zentrum von dir positioniert. Es liegt nicht bei deinen Füßen. Genauso wenig hat es seinen Ort in deinem Kopf. Wo es ist, ist es aus guten Gründen.
Und es gibt ein Zentrum inwendig in deinem Herzen, was größer ist als jedweder Schlag von ihm, und gleichwohl, dieses Zentrum schlägt den Rhythmus des Lebens. Horche auf den Schlag deines Herzens.
Loyal ist dein Herz. Das physische Herz hat unablässig Liebe geschlagen. Und sobald das physische Herz seine Arbeit niedergelegt hat, geht sein Schlag der Liebe nach wie vor weiter. Herzen sind zeitlos, und Liebe endet nie. Sie schwankt nie. Du bist derjenige, der schwankt.
Bekräftige dein Herz, das Spruchband zu sein, was es ist. Ermutige dein Herz, die Führung zu übernehmen. Ermutige dein Herz dazu, seine Liebe hinaus zu signalisieren und der Welt zu Hilfe zu kommen. Lasse dein Herz den vorherrschenden Schlag für die Welt setzen. Lasse andere Herzen ihre Uhren auf die deinige abstimmen. Das in der Tat passierte. Stelle nunmehr dein Herz höher.
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HEAVEN #857 – 23.2.2003 – Extend the Universe
WEITE DAS UNIVERSUM AUS
Du bist im Universum für jeden verantwortlich, da das, was du sagst, denkst, tust, fühlst, und so weiter jeden und alles beeinflusst. Dennoch ist es nicht dir angelegen, jedes Individuum in Obhut zu nehmen, mit Ausnahme des einen, das du dich selbst nennt. Das gibt dir genug zu tun.
Alle Individuen sind für sich selbst verantwortlich. Dein Platz ist es nicht, bei allem und jedem in deinem Leben dazwischen zu gehen. Segne sie mit deinem Herzen und Geist und stelle sie in Meine Obhut. Das ist das Verantwortliche, was dir angelegen ist zu tun. Auf diese Weise wirst du nicht mehr in das Leben eines Anderen eingewickelt, als in dein eigenes. Auf diese Weise übernimmst du die Verantwortlichkeit für einen Anderen nicht und entreißt sie ihm nicht. Das meint nicht, du bist gleichgültig. Das meint, du gibst Freiheit. Und Freiheit ist eine Segnung. Versuche nicht, Andere vor sich selbst zu retten. Vergiss bei deiner Fürsorge nicht die Verantwortung des Anderen für sich selbst.
Der Hüter deines Bruders sein ist, ihn in deinem Herzen zu bewahren. Du hebst sein Leben nicht auf. Es ist nicht deine Mission, für ihn Dinge abzuwehren. Du bist nicht sein Sozialarbeiter. Selbst dann, wenn jemand die eine oder andere Hilfe braucht, und wenn du sie gibst, dann übernimm keine Rolle, die über die deine hinausgeht. Du hast einen anderen Menschen nicht zueigen, du hast deren Leiden nicht zueigen, und du hast deren Ergebnisse nicht zueigen. Du bist nicht die Ursache.
Ja, das ist knifflig, der Unterschied zwischen Hände hin und Hände weg. Du möchtest freundlich und hilfreich sein. Sei das. Sei freundlich, hilf Anderen. Halte dich nicht zurück, überspanne aber den Bogen nicht. Übernimm nicht die Führung. Manchmal möchtest du die Last eines Anderen übernehmen, jedoch stellt das eine Verantwortung annehmen dar, die nicht die deine ist. Du bist nicht der Repräsentant eines Anderen auf der Erde. Du bist nicht deren Agent. Du bist nicht deren Zwischenhändler bei Mir. Du bist Mein Repräsentant auf der Erde, nicht deren.
Gleichwohl bist du für das Universum verantwortlich. Ich rate dir nicht an, der Verantwortlichkeit für das Universum ledig zu werden. Du bist für alles bei ihm verantwortlich. Nicht verantwortlich für die Wahlen eines Anderen, indes verantwortlich für das gesamte Universum des Universums. Hier, jetzt habe Ich es dir in deinen Schoß geworfen.
Hebe das gesamte Universum mit deinem Segnen von ihm empor. Das Heilmittel für das Individuum und das Heilmittel für das Universum sind identisch. Hebe dein Bild von ihnen höher. Fördere das Universum hoch, nicht mit schwerer Arbeit, sondern kraft deiner Liebe.
Du weißt noch nicht um all das, was du selbst aus der Zurückgezogenheit deines eigenen Zuhauses zu tun vermagst. Du weißt noch nicht darum, dass du Berge versetzen kannst.
Bejahst du, dass deine Gedanken einen Beitrag zu der Welt darstellen? Sofern du das bejahst, kannst du sodann vielleicht bejahen, dass deine Gedanken das bereits getan haben. Du hast beigesteuert. Wirf auf den Zustand der Erde keine Steine, denn du sitzt im Glashaus von ihr. Beseitige das Gewühl aus deinem eigenen Herzen und aus deinen eigenen Augen, und danach wirst du Licht auf die Erde gießen. Du neigst dazu, angesichts der Torheit der Welt in Verwunderung zu geraten, und vergisst deine eigene.
Hebe die Welt auf die gleiche Weise empor, wie du ein Kind emporhebst. Du hackst nicht auf seinen Fehlern herum. Du züchtigst es nicht unentwegt. Du siehst über den Irrtum hinaus. Du siehst seine Befähigung. Mittels deiner Sicht hebst du es zu höheren Höhen.
Die Macht, die du innehältst, ist noch nicht angezapft worden. Zapfe sie jetzt an. Die Liebe in deinem Herzen ist noch nicht ausgegeben worden. Gib sie jetzt. Du bist das Ausmaß des Universums, und du bist der Ausdehner von ihm. Dehne das Universum jetzt aus.
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HEAVEN #858 – 24.2.2003 – The World
DIE WELT
Noch und nochmals, das Heilmittel für das Leben heißt, dein Herz dem Meinen zurückzugeben. Wenn die Welt dich in ihrem Griff hält, wenn sie zu viel für dich wird, dann lehne dich zurück. Meine Arme werden dich auffangen. Es ist deine Aufmerksamkeit fort von den Mühen der Welt und deine Aufmerksamkeit für die Freuden Gottes, was dich auffängt.
Das Weltdenken verzehrt. Du fährst auf einer Welle des Weltdenkens, wie du es mit einem Autoscooter tust, und du krachst gegen die Wand. Die Welt selbst hat eine Wand errichtet, und möchte gerne, dass du dort bleibst. Sie möchte dich dort gerne zur Verstauchung und zum Schrecken vertraglich verpflichtet behalten.
Wenn du denkst, die Welt, die du siehst, sei alles, was es gibt, was anderes als Schrecken kannst du hernach empfinden? Das Leben indes ist mehr als das zur Darstellung Gebrachte des Lebens auf der Erde.
Das Leben, so wie es aus deinem Blickwinkel her gesehen wird, ist ein Brettspiel, auf dem du dich irgendwie eingefunden hast. Du schaltest vielleicht von einem bezeichneten Spiel zu einem anderen über, jedoch siehst du, wie du ununterbrochen in bestimmten, vorher ausgelegten Spuren vorangehst. In der Zwischenzeit hättest du es lieber, in eine Wiese voller Gras zu hüpfen, wo es keine Spuren gibt, denen nachzugehen ist, mit Ausnahme des Laufes Meiner Liebe und der deinigen.
Das allerdings kannst du überall tun. Und das musst du tun. Hebe deine Gedanken höher. Das möchtest du im Grunde genommen, heraus aus dem Morast deiner eigenen Gedanken, denn sie sind es, die dich unten halten.
Dein Herz ist der Aufzug, der dich hoch nehmen wird. Hebe dich selbst hoch.
Sobald du siehst, wie du in der Welt durch einen Schwarm von Bienen angegriffen wirst, bleibst du nicht länger in deren Mitte und versuchst du nicht, jede einzelne von ihnen wegzuscheuchen. Du läufst von ihnen weg. Du gehst irgendwohin, wo sie nicht sind. Du täuschst nicht vor, es gebe keine Bienen, aber du bleibst nicht dort, wo sie dich stechen können. Wieso demnach bei Gedanken verbleiben, die dir schmerzlich sind?
Die Wege der Welt sind nicht deine Wege. Du brauchst nicht bei dem Kummer der Welt mit von der Partie sein. Du brauchst ihn nicht zu bewerben. Genauso wenig brauchst du deine Faust zu ballen.
Wieso solltest du unermüdlich an die gleiche Tür klopfen, unterdessen es zahlreiche Türen gibt, die dir offen stehen? Jedoch pochst du an die Türprobleme der Welt. Kein Wunder, dass du dich entkräftet fühlst.
Das Negative braucht nicht so viel von deiner Aufmerksamkeit aufzuzehren. Es kommt ganz gut ohne dich aus. Es ist die Schönheit der Welt, die deine Hilfe nötig hat. Lasse deine Gedanken sie verherrlichen. Die Schönheit der Welt ist genauso groß wie das Hässliche, bloß, sie ist nicht so laut. Sie schiebt sich nicht nach vorne. Dass die Schönheit der Welt nicht so dramatisch ist, bedeutet nicht, dass sie nicht glänzt.
In der Welt verleiht ihr gewissen Menschen Starruhm. Macht das gleiche mit der Liebe. Macht die Schönheit der Liebe zu einem Star. Sofern man einen Hollywood-Star in einer Eisdiele zu entdecken vermag, wo könnt ihr dann keine Stars ausfertigen?
Das Denken der Massen in der Welt ist weder besser noch klüger als das deine. Mache das Weltdenken nicht zu deiner Fernsehzeitschrift, die dir sagt, was dir zur Verfügung steht. Die Welt hat vergessen, den Himmel in der Liste aufzuführen. Die Welt hat vergessen, hochzuschauen. Die Welt schaut dauernd nach unten, sie prellt ein Problem nach dem anderen, verhakt sie in einem Netz und lässt sie nie los. Fernere Gesetze werden gemacht. Gesetze dämmen ein. Sie sind keine Segnungen. Lasse nicht die Welt dein Herz und deinen Geist beschränken. Die Grenzziehungen der Welt sind irrtümlich.
Du aber bist real, und dein Herz überholt die Umfänge der Welt. Das hat es zu tun, anderenfalls ist es nicht glücklich. Dein Herz ist zur Größe bestimmt. Lasse die Welt mit dir Schritt halten. Du bist ihr voraus.
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HEAVEN #859 – 25.2.2003 – The Oneness of Oneness
DAS EINSSEIN DES EINSSEINS
Es existiert kein noch näher an Mich, du verstehst das, oder nicht? Du kannst nicht näher an Mir sein, als du bist. Jede scheinbare Entfernung zwischen uns entstammt der Einmischung, die du zugelassen hast. Übernimm die Verantwortung. Was immer an Faktoren dazu beigetragen hat, du bist derjenige, der daran vorbei geschaut hat.
Obwohl Ich etwa zu dir sagen kann: „Komm zu Mir“, sage Ich: „Komm zu Mir zurück.“ Noch wörtlicher, Ich sage: „Schaue Mich an.“ Ich sage: „Hebe deine Augen zu den Meinen hoch.“ Ich sage: „Blicke Mich an, denn Ich nähre deine Seele.“ Ich sage: „Das Licht Meiner Augen verbindet sich mit dem Licht der deinen.“ Ich sage auch: „Es gibt nirgendwo sonst, wohin man schauen kann.“ Ich sage: „Es gibt nichts, um es anzuschauen, und nichts, um es zu sehen.“
Selbst dann, die ganze Zeit über blicke Ich auf dich. Nicht für eine Minute nehme Ich Meine Augen von dir weg. Mein Blick ist wie die Sonne. Mein Blick dringt hindurch. Mein Blick ist mehr als hauttief. Mein Blick ruht auf dem Herzen von dir. Unsere Seelen berühren einander. Unsere Liebe wird klar. Wir stellen uns die ganze Zeit über voreinander. Jahrhunderte und Augenblicke sind nicht existent, während Wir uns einander in die Augen schauen. Unser Einssein umschließt das Einssein der Ewigkeit. Es gibt keine Zeit, dementsprechend erlangen Wir alles in überhaupt keiner Zeit.
Tatsache ist, es gibt nicht einmal etwas zu tun. Und, gäbe es das, Wir haben die ganze Ewigkeit, um es in ihr zu tun.
Liebe ist nicht tun, und dennoch ist Liebe Unsere Beschäftigung. Nichts sonst. Liebe ist zwischen Uns, und es gibt dennoch kein dazwischen. Liebe ist alles, und sie ist überhaupt nicht. Und du bist Mir alles.
Was anderes gibt es, außer du und Ich? Wir sind Wir. Wir sind das Einssein der Existenz. Wir sind alles von ihr. Nichts sonst ist.
Wir sind Partner, und es gibt keine Rücktrittsklausel. Lasst Uns entgegenkommend sein. Lass Uns, in Wort und in Tat, das sein, was Wir sind. Lasst Uns in der Einbildung nicht von der Wahrheit Unseres Einsseins abgehen. Wir gehören einander, und dennoch, wie können Wir sagen, dass Wir, die Wir nie auseinander sind, gehören? Wir können nie nicht gehören. Das ist, wie wenn wir sagten: Mein Herz gehört zu Meinem Herzen. Mein Herz IST Mein Herz. Und gleichwohl gab Ich dir Mein Herz, und Mein Herz schlägt in deinem Busen. Wir schlagen den gleichen Zapfenstreich.
Wie können Wir Uns derart stark nacheinander sehnen, Wir, die Wird nie auseinander sind? Das ist das Mysterium des Lebens, nichts anderes.
Und, hast du es nicht erlebt, wie du dasjenige, was direkt vor dir liegt, nicht siehst? Bist du nicht über das Offensichtliche gestolpert? Stolpert über Mich, soviel ihr wollt, und ihr werdet nicht hinfallen. Sei es, ihr wisst, wo Ich bin, oder sei es, ihr wisst es nicht, das tut überhaupt nichts zur Sache, und gleichwohl, euer Gewahrsein erbringt den ganzen Unterschied in der Welt.
Dass ihr nie ohne Mich seid, bedeutet, dass ihr immer bei Mir seid, so, wie Ich bei euch bin.
Wir umkreisen das Universum, du und Ich. Unser eigenes Herz dreht sich wie eine Spindel, und Wir drehen das Universum herum.
Es gibt keinen Ort, wo ihr nicht gewesen wart, und es gibt niemanden, der ihr nicht seid. Es gibt niemanden, der nicht ihr ist.
Es gibt keinen Bruder, keine Schwester. Es gibt nur du, und es gibt nur Ich, und Wir sind Eins. Niemand und nichts steht außerhalb von Uns, außerhalb des Einsseins von Uns. In Unserem Einssein, sind Wir frei. Freiheit existiert nicht außerhalb von Uns, denn es gibt kein außerhalb für sie, in welchem sie existieren kann. Liebe, Wahrheit, Schönheit sind unterschiedliche Namen für das gleiche Einssein und Uns, für das gleiche schöne Einssein aller Seinswesen, die unterschiedliche Namen, unterschiedliche Aliasse tragen, denn Wir sind namenlos. Unsere Identität ist jenseits von Name. Wir benötigen keine Identifikation. Identifikation gibt vor, das Einssein zu separieren, indes kann sich das Einssein nie von Sich Selbst abtrennen. Wieso das versuchen?
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HEAVEN #860 – 26.2.2003 – The Mirage
DIE FATA MORGANA
Jenseits der Worte bin Ich. Jenseits der Horizonte bin Ich. Jenseits von jenseits bin Ich. Und gleichwohl bin Ich überall. In jedem Partikel der Existenz bin Ich. Anders kann es nicht sein. Ich BIN bedeutet Existenz. Weil Ich bin, bist du.
Es ist so, wie wenn Ich Fruchtbäume gepflanzt habe. Welch eine Freude! Und Ich sehe Meinen Bäumen zu, wie sie wachsen und Früchte tragen. Du könntest sagen, Ich sei geduldig, indes braucht es für Mich keine Geduld, auf deine Anerkenntnis von Mir zu warten; Ich warte mit aller Gewissheit. Jenseits von Zutrauen bin Ich. Ich habe keinen Bedarf an Zuversicht, denn Ich kenne die Wahrheit, und Ich kenne dich. Ich gehe nicht auf und ab. Ich eile nicht. Natürlich eile Ich nicht, denn was ist da, worauf Ich zu eilen kann?
Ich kann nicht an deine Seite eilen, denn Ich bin bereits an deiner Seite. Es gibt für Mich nirgends, um dort hin zu gehen. Und demnach bleibe Ich. Ich bleibe, wo Ich bin. Und das ist überall.
Klar, es gibt keinen Ort, weil Raum nicht existiert. Es ist eine Fata Morgana, in der ihr lebt. Klar, sofern keine Oasen existierten, wie könnte es von ihnen eine Fata Morgana geben?
Die Oase ist der Himmel, und sie existiert. Nenne es höher oder tiefer, der Himmel ist, und er ist deine Domäne, ein ortloser Ort genau dort, wo du bist. Ich quetsche jetzt in diesem Augenblick dein Herz, sodass du erkennen kannst, dass das, was Ich sage, stimmt.
Ich bin überall, aber es gibt kein wo. Ich wollte nirgendwo anders sein als im Himmel, demnach ist er dort, wo Ich bin, und wo du bist. Die Körperlichkeit, die du Realität nennst, ist eine Reisebroschüre, die du durchblätterst. Wenn du dir ein Faltblatt über Brasilien anschaust, denkst du, du seist in Brasilien. Selbst dann, wenn deine Füße in Brasilien eingepflanzt sind, denkst du, du kannst beweisen, du seist hier oder du seist wo immer du meinst, zu sein. Du schaust sogar in eine Landkarte, um herauszufinden, wo du bist.
Womöglich hast du in Karten ein größeres Zutrauen als in Mich. Klar, eine Karte kannst du zusammenfalten und in deinem Handschuhfach aufbewahren, du kannst sie herausnehmen, um sie dir anzuschauen, wann immer du möchtest.
Was Mich anbelangt, du kannst Mich nicht herausnehmen, und du kannst Mich nicht wegnehmen, denn Ich bin alles, was es gibt, und es gibt nichts, was du damit tun kannst. Alles, was du tun kannst, ist, dazu zu gelangen, Mich kennen zu lernen, und das bedeutet, Meine Liebe für dich kennen lernen. Meine Liebe ist sintflutartig. Sie ist nicht knauserig. Und sie ist nicht eigen. Meine Liebe ergießt sich vom Himmel auf den Himmel. Sie ergießt sich dorthin, wo immer du meinst, dass du gerade dort gehst, und sie fällt auf dich, einerlei, was du denkst, dass du es seist.
Zeige mit deinem Finger auf dein Herz, und du wirst erkennen, wo Ich bin, und du wirst Mich finden. Du wirst finden, dass du Mich die ganze Zeit über gekannt hast. Ich bin keine Überraschung. Ich bin Entzücken, jedoch keine Überraschung.
Des Öfteren denkst du, du seist im Versuch begriffen, die spirituellen Aspekte des Lebens zu begreifen, jedoch ist es im Grunde genommen das Physische, was du versuchst zu begreifen. Das Physische ist dasjenige, was unglaublich ist. Das Physische, was ja von den Sinnen her stammt, erbringt keinen Sinn, ist das nicht so? Es ist das Physische, dem gegenüber du ein Fremder bist. So wie bei vielen anderen Dingen hast du in deinem sich abrackernden Geist die Dinge vertauscht und herumgeschoben.
Es ist der Geist [’spirit‘ – ThB], bei dem du dich behaglich fühlst. Unbehagen existiert spirituell nicht. Unbehagen und alle die Warum’s, die es herbeizieht, sind das Geheimnis. Meine Liebe für dich ist das Bekannte. Alleine, das Physische hat Berge und Tafelländer. Es gibt keinen halben Weg in den Himmel. Der Himmel hat keine Proportionen. Unendlichkeit kann nicht gemessen werden.
Genauso wenig kannst du gemessen werden. Du bist unermesslich. Du hast dich über dich selbst und darüber, wer du bist, geirrt, und du hast fälschlicherweise das Physische für das Reale gehalten, und hast gedacht, nah und fern existierten. Sie existieren nicht. Sie existierten nie.
Der Einfachheit halber jedoch – selbst obwohl es beides nicht gibt, sprechen Wir über die Fata Morgana, über das Trugbild des Nahen und des Fernen, damit du erkennen kannst, dass Ich dich immer mehr heranziehe, so lange bis du erkennst, dass du voll und ganz mit Mir vereint bist, indes es natürlich kein bis gibt.
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HEAVEN #861 – 27.2.2003 – Peace Is Your Natural State
FRIEDE IST EUER NATÜRLICHER ZUSTAND
Aus der Bewegung des Friedens bist du gekommen, und der Friede wirbelte und wurde eine Welt. Jetzt ist die Welt mitunter wie ein Wirbelwind, und indessen ist sie, nach wie vor, alledem zum Trotz, aus Friede gemacht. Friede ist das Seienshafte des Lebens. Friede rührt nicht herum. Er gibt statt. Er legt sich wie Nebel.
Ich gab Friede über euch. Ich gab euch jene Stille, die das Gewühle nie zu betreten vermag, denn Gewühle fußt auf dem Frieden. Friede fußt nicht auf dem Krieg oder auf seiner Abwesenheit. Ohne Friede könnte Aufruhr nicht existieren. Unruhe kann mit Sicherheit den Frieden weder aufzehren noch ihn überholen.
Kein Krieg zerstört den Frieden. Der Friede zerstört den Krieg. Kein Krieg überlebt den Frieden. Der Friede überlebt den Krieg. Krieg ist eine Abirrung. Er ist nur Zeitvertreib. Er ist etwas zur Darstellung Gebrachtes. Er ist Feuerwerk. Friede ist eine von Anfang an ergangene Schlussausführung. Der Krieg nicht.
Der Krieg verficht. Er würde sich gerne mit dem Frieden duellieren, doch der Friede möchte davon nichts. Der mächtige Krieger, der Krieg, tanzt um den Frieden herum, aber er bekommt ihn nicht zu fassen. Er ist glitzernd und ruft die Aufmerksamkeit zu sich, dieser Angeber Krieg. Er macht lauten Lärm. Er würde den Frieden verborgen halten, wenn er könnte.
Der Friede ist ein unsichtbarer Schild. Nichts kann ihn angreifen. Der Friede ist das, was du siehst und empfindest, sobald die Maskerade des Kämpfens aufhört, indes ist er nie fortgegangen. Der Krieg kann einzig an den Frieden festgeklemmt werden. Der Krieg hat in seinem Hintergrund den Frieden.
Friede ist nichts, was du bekommst. Friede ist nichts zum Erzielen. Du hast ihn bereits. Er ist tief inwendig in dich eingeimpft. Der Krieg ist ein Tusch. Er ist nicht mächtig. Der Krieg ist immer schwach. Er ordnet Waffen an, um seine Schwäche fort zu heucheln.
Die Waffen des Friedens sind Liebe, still sich ausbreitende Liebe. Die Waffen des Friedens können weder gekauft noch verkauft werden, noch können sie abgenutzt oder zerstört werden. Der Krieg ist stofflich. Friede ist natürlich. Friede ist das Feld, auf dem der Krieg gespielt wird.
Erbarmenswert ist der Krieg. Er ist voller Illusion der Großartigkeit. Heil dem Helden Krieg, diesem schwachen Hervorbersten des Ego.
Der Krieg erstrebt Feinde. Er hat keine Freunde.
Was, denkt der Krieg, wird er gewinnen? Wer gewinnt was? Worin liegt im Krieg die Glorie? Ich habe sie nicht gesehen. Was für ein Sieg liegt darin, sich Anderen aufzuerlegen? Ein Held kannst du auch ohne Krieg sein. Kein Krieg ist heilig. Einzig Friede ist das.
Sobald ein Krieg zu Ende ist, gibt es eine riesige Feier. Feiert den Frieden vor dem Krieg, und es wird keinen Krieg geben. Hisst eine Flagge für den Frieden. Zieht sie weit in die Höhe.
Macht Meine Kinder nicht zu zusammen geknufften Taschen.
Der Krieg zerstört sich selbst. Er bringt sich selbst zur Explosion. Er wetzt sich selbst ab.
Der Friede kommt vor dem Krieg. Und Friede kommt hinter dem Krieg. Und Friede ist während des Krieges gegenwärtig. Der Krieg ist die Illusion. Nicht der Friede.
Aber Meinen Kindern ist die Verwüstung sehr real.
Spielt nicht Verwüstung mit der Schöpfung.
Haltet auch nicht nur eines Meiner Kinder auf.
Ich habe gesagt: „Friede sei mit dir.“ Ich habe nie gesagt: „Krieg sei mit dir.“
Krieg ist verwildert.
Wer wollte gerne einen Krieg erklären, unterdessen es derart viele andere Dinge gibt, die man erklären kann?
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HEAVEN #862 – 28.2.2003 – A Tide That Pulls You
EINE GEZEITENSTRÖMUNG, DIE DICH HERANZIEHT
Manchmal hast du im Leben das Gefühl, du treibst hin und her, und so kann es auch in in etwa sein. Wisse jedoch auch, dass es da eine Gezeitenströmung gibt, die dich zieht, und die dich zur Küste hin zieht. Du bist nie richtungslos. Selbst dann, wenn du gleitest, gelangst du irgendwohin.
Je weniger du angehaftet bist, desto mehr kannst du dir des Treibens auf dem Wasser gewahr sein. Alle deine Anhaftungen sind die Ruder, mit denen du ruderst, und des Öfteren gegen die Großen Gezeitenströme ruderst. Sobald du die Ruder los lässt, wirst du durch die Gewässer flott gehalten und ohne Mühen zur Küste genommen. Hast du nicht gedacht, du müssest rudern und du müssest schwer rudern, um anzulangen – wo anzulangen? An einem weit entfernten Ort?
Freilich, alles, was du zu tun hat, ist, in deinem Geist den Kurs festlegen und die Kontrolle los lassen. Du hast keiner Karte zu folgen. Du hast nicht das Steuerrad zu bedienen. Ja, tatsächlich ist es so, du hast nicht zu wissen, was dein Bestimmungsort ist. Es reicht aus zu wissen, dass er gut ist und dass du gerne dorthin kommen möchtest.
Der Rest der Geschichte ist deine Reise durch die Meere. Du bringst dich selbst in ein Abenteuer ein, in dem du die Hauptrolle und sie sehr gut spielst. Vielleicht ist dein Fortschritt deine Bestimmung. Vielleicht ist dein dich auf den Weg machen ausreichend. Vielleicht ist dein Gang durch das Leben deine Bestimmung. Vielleicht erwidert der Pfad, auf dem du dich befindest, den Ruf deines Herzens. Vielleicht ist es überhaupt nicht etwas irgendwo, was du zu erreichen suchst. Vielleicht ist eben dieser Moment deine Bestimmung, und du bist bei ihm angelangt, alleine, um dich nach mehr von ihm auszustrecken.
Früher habe Ich mit dir darüber geredet, deine Ruder einzusetzen. Nun sage Ich dir, sie los zu lassen. Der Leitstern im Himmel ist ein Magnet, und er wird dich besser und rascher ziehen als kleine Stöcke in deiner Hand. Es ist nicht die körperliche Anstrengung, die dich dorthin bringt, wohin du gehst. Es ist überhaupt keine Anstrengung. Es ist die Anstrengung überspringen. Anstrengung ausüben ist altmodisch. Hüpfe anstelle dessen vor Freude.
Du befindest dich in dem Führungsboot. Du setzt den Kurs. Du setzt den Schlag. Viele folgen in deiner Wirbelschleppe. Jeder hat jemanden, der hinter ihm kommt. Jemand gestaltet sich nach dir. Jemand folgt dir. Jemand versucht, auf dich aufzuschließen. Jemand ahmt dich nach. Jeder liebt die Möglichkeit, dass du ein Held bist und dass auch sie das sein können. Und auf diese Weise erhebst du die Herzen.
Bestreben ist dein Ruder. Erstrebe das, was du willst. Das ist das gleiche wie deinen Kompass einstellen. Du wirst an der rechten Stelle herauskommen. Selbst dann, wenn du nicht weißt was die rechte Stelle ist, wirst du sie erreichen.
Du machst im Leben Bewegungen. Du bist ein Macher von Gesten. Du schwirrst hier und schwirrst da. Jedoch ist es nicht dein Schwirren, was dich in Bewegung versetzt. Deine Bestimmung bewegt dich. Dein Bestreben bewegt dich.
Derweilen packst du im täglichen Leben deine Koffer und packst sie wieder aus. Du quälst dich darüber, was mitzunehmen und wie dies und das zu bewerkstelligen ist, indes ist alles, was du zu tun hast, zu erstreben und los zu lassen und nicht festzuhalten. Deine Tickets sind bereits gekauft. Alles kommt für dich an. Jemand wird dir helfen, deine Koffer zu tragen. Du hast nicht viel zu tun. Folge Mir. Komme zu Mir. Ich werde dir den Weg weisen. Ich weise dir jetzt soeben den Weg. Ich nehme dich an der Hand und gehe mit dir. Zärtlich fassen Wir uns an den Händen. Danach hat es dich verlangt.
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HEAVEN #863 – 1.3.2003 – Wildflowers and Lambs
WILDBLUMEN UND LÄMMER
Ihr seid Wildblumen, die in einer Wiese wachsen. Ihr sprosst hervor, und ihr kehrt euch zur Sonne. Ihr stammt aus einem Samen, der über die Erde verstreut ist, und, auf die eine oder andere Weise, wachst ihr. Wo immer ihr euch einfindet, ihr gedeiht. Ihr tut das, weil Gedeihen euer natürlicher Zustand ist, und das ist ebenso das Geschenk, was ihr Anderen gebt.
Gedeihen ist Wachsen. Ihr hört mit dem Gedeihen nie auf. Selbst euer Ableben ist ein Gedeihen. Selbstverständlich gibt es keine Dahinscheiden, doch spreche Ich in der gewöhnlichen Terminologie der Menschen, damit Ich gehört werden kann. Das ist die einzige Erklärung Meinerseits, die Ich geben werde.
Ich begegne euch, wo ihr seid. Ich schaue in eure Augen aus der Höhe, wo ihr steht. Ich stehe nicht auf Feierlichkeiten. Ihr könnt Mich erreichen von dort aus, wo ihr seid. Ich bin nicht auf Elite aus. Ich mache keine Ausnahmen. Es gibt keinen einzigen, der auszunehmen ist. Ganz bestimmt lasse Ich dich nicht aus.
Wie würde Ich bekannt werden, ausgenommen für dich? Wer würde Mich kennen, sofern es keinen einzigen gebe, der kennen lernt? Demnach also, demnach habe Ich dich erschaffen. Und demnach schaue Ich nunmehr Mich selbst an und spüre das Aufwallen einer großen Freude.
Würdest du keine große Freude haben, falls du wüsstest, dass du jetzt soeben auf Mich blickst? Blicke nach innen.
Ich wende Mich selbst von innen nach außen. Ich werde aus jedem Winkel gesehen. Manchmal ist deine Sicht vielleicht verdreht, nicht aber Ich. Ich bin Gott der Allmächtige, und Ich ruhe in dir. Ich rufe Mich selbst in dir auf.
Wenn du dich gerührt fühlst, rühre Ich dich. Dein gesamtes Leben ist Mein dich Rühren. Und demnach rühre Ich Mich selbst.
Wenn du die Freude kennst, kennst du Mich. Wenn du die Freude kennst, erfahre Ich Mich soeben Selbst.
Wenn du weniger als Freude kennst, hast du dich selbst mit etwas anderem gebannt. Sage Mir nicht, du habest das nicht getan. In einem Augenblick oder in zweien vergisst du Mich. Du vergisst Unser Zugehörigkeitsgefühl. Du vergisst die Realität Unseres Einsseins. Ich bin aus deinem Geist heraus. Das ist der einzige Ort, aus dem Ich herausgehen kann. Du kannst Mich nur in deinem Gewahrsein im Stich lassen, und Ich kann dich nie im Stich lassen.
Unsere Zusicherung ist unaufgebbar. Unsere Zusicherung wurde in einer permanenten Tinte niedergeschrieben und kann nie ausgelöscht, kann nie aufgelöst, nie rückgängig gemacht werden. Sie kann nicht zurückgenommen werden. Du kannst sie nicht zurücknehmen. Und nichts, was du tust, nimmt sie zurück. Du kannst sie auseinanderreißen, aber sie wird nie zerrissen. Du kannst sie verbrennen, aber sie entzündet sich in deinem Herzen von neuem. Du kannst sie verbergen, jedoch wird sie immerzu aufgefunden. Du kannst von ihr wegrennen, aber du kannst ihr nicht entkommen. Der Name Unserer Zusicherung ist Bestreben des Herzens. Wonach sonst bist du auf der Suche?
Du dachtest, Unsere Zusicherung habe andere Namen. Keiner der anderen Namen ist echt. Es gibt keine Handzettel zu Unserem Vertrag, in dem von Verurteilung, Bestrafung oder von anderen dieser irrigen Worte die Rede ist. Sie sind erdichtet.
Du bist Mein Handschlag. Du bist Mein Treuegelöbnis. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, und das ist alles, was da dran ist. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Das ist die Gesamtsumme. Du bist Mein Geliebter. Du bist Mein ewiger Geliebter. Ich liebe dich wie Mich selbst. Du bist Mein Selbst.
Du siehst dich jedoch als ein blutendes Lamm, das irgendwo abgekommen ist, das sich in einem Zaun verfangen hat, und das scheinbar nicht weiß, was zu tun ist, das nicht versteht, was ihm widerfahren ist, das nicht versteht, was daraus zu machen ist.
Der Schäfer allerdings wird kommen. Er sah, wie das Lamm fortwanderte. Der Hirte war nie des Lammes ledig da gestanden. Und sobald das Lamm erkennt, dass es gefunden ist, wird sein Herz hüpfen, und das Lamm wird hüpfen, und alles ist gut. Alles war die ganze Zeit gut. Einzig das Gewahrsein war das Fehlende.
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HEAVEN #864 – 2.3.2002 – Peace Be unto War
FRIEDE SEI ÜBER DEM KRIEG
Die besondere Ehre des Krieges lautet, dass er eure Aufmerksamkeit zum Frieden hin wendet. Er leitet euch zum Frieden um. Die Welt kennt noch nicht in vollem Umfange, was Frieden ist, demnach wandert die Aufmerksamkeit zum Krieg.
Krieg ist Aufmerksamkeit für Verstöße. Er ist Aufmerksamkeit darauf, was Materie ist. Er ist Aufmerksamkeit auf Missstände, und nicht auf Rechtes.
Der Krieg hat keine Rechte. Er ist insgesamt Illusion, siehst du das? Welches Recht hat der Krieg zu sein? Und was sind die Rechte des Krieges? Keine, bloß Kriegsriten. Krieg ist eine Zeremonie. Er ist ein zeremonieller Kriegstanz. Ein Kinderspiel, was von Erwachsenen gespielt wird, um koste es was es wolle zu gewinnen.
Der Krieg möchte einem gerne glauben machen, dass in der Zerstörung eine Tugend liege. Er möchte einem gerne glauben machen, dass es dabei einen Sinn gibt und dass es etwas Wertvolles sei, Menschen und Eigentum Schaden zuzufügen.
Der Krieg möchte gerne, dass du an Gewinn und Verlust glaubst. Er möchte dich gerne an Besitztum glauben machen. Er möchte gerne, dass du mehr an Andere als an dich selbst glaubst, denn, hast du nicht im Krieg dasjenige, was ein Anderer tut oder sagt, zur Basis deiner Wahl gemacht?
Der Trugschluss Krieg möchte dich an den Trugschluss glauben machen.
Und dennoch, dieser Entsteller Krieg kehrt deine Aufmerksamkeit zum Frieden.
Denke bloß daran, im Frieden erziehen Mütter ihre Kinder mit den ganz gewöhnlichen Befürchtungen, die Mütter beerben, wie etwa „Was bedeutet dieser Husten?“ Und derweilen schreit das Kind nach weiteren Spielzeugen.
Der Krieg gibt euch etwas, um darüber zu schreien. Er lässt euch wissen, die Welt ist verrückt. Er lässt euch wissen, dass in der Propaganda, wo euch gegenüber von einer Figur namens Feind die Rede ist, Herzen in Steine verkehrt worden sind.
Wer ist der Feind? Welches Bild habt ihr von ihm? Wie gelangte er hier direkt vor euch, er, der ein Phantom von sich selbst absichert und euch bestürmt?
Falls alle Brüder sind, ist einander töten einen Bruder töten. Falls alle du sind, ist einen Anderen töten dein eigenes Herz erdolchen. Ihr macht euer Herz zu etwas Geringerem. Ihr schneidet eure Menschlichkeit heraus.
Ihr seid wie Jack Horner, der in einer Ecke gesessen hat, eine Pflaume herausnahm und sagte: „Was für ein guter Junge bin ich doch!“
Wenn ihr denkt, ihr seid gut, habt ihr standardmäßig zu glauben, jemand sonst sei schlecht.
Beide Seiten glauben, sie befinden sich auf der Seite des Guten, und beide Seiten sehen die andere eingebildete Seite als schlecht. Was sonst kann es denn sein? Ihr seht von der eigenen der zwei Seiten her, unterdessen es keine andere Seite gibt. Es gibt Ich und es gibt du, und was sonst kann es dort geben? Wo passen Seiten ins Einssein hinein?
Ich weiß, du sagst, du müssest praktisch sein. Sei demnach praktisch. Unterbreite dem Frieden deine Angebote. Halte deine Spruchbänder hoch. Der Krieg ist extravagant. Der Frieden ist freigiebig. Billige den Frieden zu. Am Frieden gibt es keine Kosten. Oh, vielleicht den Stolz. Das Ego vielleicht. Dessen sind beide eingebildete Seiten schuldig.
Ich habe gesagt: Stellt keine anderen Götter über Mich. Und ihr stellt den Krieg über Mich. Ihr denkt, er mache euch hoch und mächtig. Der Krieg hebt euch hinunter. Der Krieg ist keine Show der Stärke. Er ist eine Show der Schwäche. Der Krieg ist irregeleitet.
Und gleichwohl geleitet euch der Krieg zum Frieden.
Und der Friede wird den Krieg überholen. Möge Friede in eurem Herzen sein. Meinen Frieden gebe Ich euch. Der Friede Gottes übersteigt alle Vernunft, aber der Friede Gottes ist euer, ob ihr ihn begreift oder nicht. Friede und Freude sind das, was Ich euch gebe. Friede und Freude für euch, und ebenso Spielzeuge für eure Kinder.
Ich gebe euch keine Waffen, denn Ich möchte keinem Meiner Kinder Schmerzen verursachen, denn alle sind von Mir geliebt. Ich kenne keinen Feind. Ich kenne keinen Ausschluss. Ich kenne Liebe, und das ist es, was Ich euch jetzt gebe. Sie ist euer. Kostet Meine Liebe für euch. Bejaht sie, gebt sie, wie Ich sie euch gebe. In Frieden und Liebe sind Wir.
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HEAVEN #865 – 3.3.2003 – The Hold Ego Has
DER HALT, DEN DAS EGO HAT
Das Ego ist ein Schild, was die Liebe abhält. Es hält die Menschen auf Entfernung, denn an den Egos ist schwer vorbeizukommen. Sie sind ein starkes Schild. Sie halten alles von euch fern.
Anstatt euch zu erlauben, euch für andere Menschen um ihrer selbst willen zu interessieren, hält euch das Ego an, euch mehr für die Vorteile für euer Image als für sonst etwas zu interessieren. Das Ego trainiert euch, von einem Ort her zu kommen, wo eure erste und letzte Frage lautet: „Was ist da für mich drin?“ Demnach, was, hast du gedacht, bedeutete egozentrisch?
Ich möchte euch anders trainieren. Ich möchte euch gerne bitten, daran zu denken, was ihr für Mich tun könnt. Während ihr mit Mir in eurem Geist etwas tut, werdet ihr es für Andere tun, und ihr werdet es für die Welt tun, und ihr werdet es ebenfalls für euch selbst tun. Das ist ganz automatisch so.
Das Ego möchte gerne trennen, aber du kannst dich nicht von demjenigen getrennt herrichten, was du für Andere und für die Welt tust. An der Stelle legt dich das Ego herein. Es möchte dich gerne glauben machen, dass das, was du für Andere tust, für dich selbst nicht von Vorteil ist. Noch mehr als das, es möchte dich zum Glauben an die Knappheit bringen. Es möchte dich glauben machen, dass du, wenn du gibst, etwas von dir selbst wegnimmst. Das Ego ist darauf aus, dich alles glauben zu machen.
Das Ego beißt die Hand, die es füttert. Es dreht sich um nach dir. Es stiehlt die Wahrheit von dir weg. Es schmeichelt dir, dann schleicht es sich heimlich weg und lässt dich mit nichts zurück.
Was für eine Täuschung das Ego doch ist! Sicherlich, es ist ein großer Beförderer. Es weiß, wie es sich selbst zu verkaufen hat und wie es dich dazu bringt, es zu kaufen. Es ist das Ego, nicht das Leben, was den Teppich unter dir wegzieht. Ja, eigentlich, so findest du heraus, gab es nie einen Teppich. Es war alles der Taschenspielertrick des Egos. Unwahre Werbung. Falsche Versprechen. Falsche Anreize. Das Ego ist nicht mehr als ein Scharlatan. Aber ein überredender.
Die Welt gibt vor, das Ego sei bedeutsam. Das Empfinden der Bedeutsamkeit, was das Ego zum Anschwellen bringt, dient sich selbst, nicht dir.
Dir mag es schwer sein, das anzunehmen, indes, Verlegenheit, Scham, Beschämung, Schuld, Verbergen, Geheimnisse bewahren, auf Billigung warten – all diese Dinge und noch mehrere – sind Anzeiger für den Griff, den das Ego auf dich hat. Ganz bestimmt denkst du nicht, du kommest durch eins dieser Dinge näher zu Mir, oder?
Liebe bringt dich nicht zum Erröten oder zum Erbleichen.
Krankheit und Schmerz und Fehlgriffe, auf die du mit Entsetzen schaust, scheuern dein Ego ab.
Sei nicht entsetzt darüber, was Schmirgelpapierfeilen des Lebens an deinem Ego herunter feilen. Der gute Zweck, dem das Ego dient, ist, etwas zu sein, was du wegschicken kannst. Das ist sein Dienst. In diesem Sinne kannst du für das Ego dankbar sein, so fehlinformiert wie es auch ist, weil es dich auf die Wahrheit hinweist. Seine Abwesenheit ist Wahrheit.
Die Welt wuchert vor Ego über, du indes nicht mehr länger, weil du es nun für den Bengel ansiehst, der es ist. Es ist ein Spaßvogel, und der Angeschmierte warst du.
Das Ego war dein Fahrer. Es hat dich zu Orten gefahren, wohin du nicht wolltest. Egolos, so findest du, gibt es kein sich bemühen. Es gibt dienen. Es gibt zuhören und alles aus sich selbst heraus erreichen. Egolos, wächst deine Sicht. Egolos, bist du simpel. Du gibst schlichte Erklärungen ab. Egolos, bist du reine Einfachheit. Nichts Hochtrabendes. Sobald das Ego gegangen ist, bleibst du mit allem zurück, was nicht vom Ego betrieben ist.
Du bleibst mit Mir zurück. Du und Ich existieren, und alldas Trallala um nichts und wieder nichts existiert nicht.
Wie lieblich und klar wird doch dein Pfad! Wie funkelnd deine Reise auf den Rädern der Wahrheit! Wie rasch deine Liebe sich überallhin vergießt, und sodann erkennst du, erkennst du unwiderleglich, dass Liebe dein Pfad ist, und dass es einen anderen nicht gibt.
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HEAVEN #866 – 4.3.2003 – You Are a Giver of God
DU BIST EIN GEBER GOTTES
Jeder ist zu jedem Zeitpunkt ein Beginner im Leben. Das Leben war nie je zuvor, was es in diesem Augenblick ist. Ihr improvisiert euer ganzes Leben lang. Ihr lebt es aus dem Sitz eurer Hosen heraus. Ihr seid kein Meister des Lebens. Ihr seid ein Teilnehmer an ihm. Aber ihr werdet besser dabei. Besser im Loslassen.
Bis jetzt habt ihr versucht, das Leben einzudämmen oder es von seinem Lauf abzulenken. Bei allen Dingen, bei denen ihr gedacht habt, sie sollten so sein, lasst ihr, so merkt ihr es, nach und nach euren Direktorenposten los. Ihr lasst die Zügel fallen. Und, während ihr das tut, ist es das Leben selbst, auf das ihr euch mehr einlasst, nicht weniger.
Ihr fangt an euch daran zu freuen, einen jeden zu sehen, der euren Weg kreuzt. So wie das Leben, sie sind vielleicht nicht alle so, wie du sie gerne haben möchtest, und dennoch begrüßt dein Herz sie mit Freude. Sie sind da vor dir, und du bist da vor ihnen, und du möchtest ihr Leben ein wenig leichter, ein wenig lieblicher machen. Um das zu tun, heißt alles Nötige – sie zu grüßen. In den wenigen Augenblicken, die sie vor dir stehen, behandelst du sie wie den König oder die Königin, die sie sind. Einen Augenblick lang würdigst du ihre Präsenz, und schenkst du ihnen deine volle Aufmerksamkeit. Und somit wirst du der König oder die Königin, die so anmutig die Menschenschar begrüßt und willkommen heißt. Sie sind vor dir erschienen, weil du ihnen etwas zu geben hast. Bereits ein Nicken gibt ihnen ein Empfinden von Bedeutsamkeit.
Du hast begonnen zu erkennen, dass ihre Gegenwart in deinem Leben, gleich wie kurzfristig sie ist, wichtig ist, denn Ich habe sie zu dir gesandt zu ihrer Erhebung – und zur deinen.
Einen Augenblick lang gibst du jemandem ein wenig Frieden, ein wenig Zufriedenheit, ein wenig Hoffnung, dass zuguterletzt etwas an dem Leben dran ist, und dass sie es wert sind, beachtet zu werden. Was für ein Kleines, dies für einen anderen Passagier auf dem Schiff des Lebens zu verrichten! Was für eine einfache Weise, ihnen ihre Reise behaglicher zu machen! Alles was du tatst, war, einen Krümel von dir selbst auf ihren Weg zu werfen.
Bis jetzt hast du dich an dir selbst festgehalten, die Füße fest auf dem Boden, und deine Arme eng um dich herum. Nun gibst du mehr von dir selbst. Das meint, ein wenig davon geben, was an dir ist, zu geben. Ein wenig von deiner Mildtätigkeit zum Trost des Anderen.
Es gibt keinen einzigen, der nicht einen Tropfen deines stillen Gewahrseins gebrauchen kann. Und bei jedem, der zu dir kommt, ist es das, was er möchte. Die Geschäftsverhandlungen und so weiter sind bloß ein Vorwand, um vor dir zu erscheinen und um gesegnet zu werden, in deiner Gesellschaft zu sein.
Wenn du einem Anderen einen Partikel deiner Aufmerksamkeit schenkst, ändert sich deine Körperhaltung. An der Stelle fängst du an, deine volle Statur zu erreichen. Dann tust du das, wofür du bestimmt bist. Wie gut es sich doch anfühlt zu wissen, dass du ein Botschafter der Liebe für Mich bist, und dass dies dasjenige darstellt, wozu du in der Lage bist. Das ist alles, wozu du in der Lage bist. Es gibt nichts Größeres, um dazu in der Lage zu sein.
Was sind alle deine Leistungen im Vergleich zu einem einzigen Akt, einem Menschen schlicht Freund zu sein, wer immer er ist, wie immer er aussieht, und was immer deine Beschäftigung darstellt?
Sei es, dass du ein Bettler bist, sei nach wie vor ein Geber. Sei es, dass du ein sehr wohlhabender Geschäftsmann bist, auch du hältst deine Hand aus, und möchtest eine Spielmarke von Gott. Und so bin Ich, Gott, es, den du über allen vermachst, denen du begegnest.
In Wahrheit bist es du selbst, dem du begegnest. Es gibt niemanden sonst zum Begegnen. Es gibt niemanden sonst dort. Und somit sage Ich dir, gut zu dir selbst und zu allen Repräsentationen deiner selbst zu sein. Sei tatsächlich sehr gut.
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HEAVEN #867 – 5.3.2003 – Eternity
EWIGKEIT
Was wäre, wenn du bejahen könntest, dass eben jetzt in diesem Augenblick alles richtig ist? Dass es, was immer an Leben zum Vorschein kommen mag, ausgezeichnet ist, und dass alles in einer vollkommenen Weise zu Ende geführt werden wird? Dass das, was du als Mühen und Sorgen siehst, perfekte Stiche in der Stickerei des Lebens sind? Dass keine Stiche fallen gelassen wurden, und dass die scheinbar zufälligen Vor und Zurück und Hinein und Hinaus in ein Kunstwerk von solcher Brillanz und Umwerfendheit einmünden, dass du, wenn du es schließlich siehst, voller Ehrfurcht und aufs Äußerste verwundert wirst dabei, dass du daran ein Teilnehmer seist.
Du hast gedacht, du habest die eine Sache getan, und nun findest du, du hast eine andere Sache gemacht.
Du hast gedacht, du seist irgendwo gewesen, wo du nicht warst. Insgesamt warst du irgendwo anders.
Öfters hast du im Leben das Gefühl, dass du nicht weißt was du tust. Und Ich sage dir, dass dem so ist. Du weißt nicht, was du tust. Du weißt nicht, woran du teilhast, und du fängst gerade an, deinen Beitrag zu dem Ganzen zu erkennen.
Ein schöner Quilt ist aus Flicken gemacht. Du hast gedacht, du seist nur ein Flicken, der in eine Schublade hinein gestopft wurde, ein Flicken auf einem hinteren Regal, dort drin versteckt. Warte, bis du siehst, dass du das herrliche Zentrum des Quilts bist. Er wird soeben zusammengelegt. Wir weben ihn jetzt zusammen.
Der Quilt ist eine Erweiterung von dir. Du bist erweitert. Du bist nicht einzelgängerisch.
Was wäre, wenn du denkst, du seist eine einzige Note eines Liedes, und dass dein Ton nicht schön war, und dass er keinen großen Beitrag geleistet habe? Sobald du aber alle Töne zusammen gesungen hörst, ist unangreifbar eine Musik von solcher Köstlichkeit zu hören, dass du dich nicht erinnern kannst, je so etwas gehört zu haben, und dass du nie mehr ohne sie sein möchtest. Schscht. Höre zu. Vielleicht wirst du sie jetzt hören.
Was wäre, wenn du eine Charaktere in einem Roman wärst. Vielleicht weißt du nicht, wieso du dort hinein gebracht wurdest oder was du hier tust. Vielleicht hast du gedacht, du seist eine unnötige Person, die auftritt und nichts bedeutet, und dennoch, sobald der Roman vollendet ist, und sobald du siehst, was du in ihm darstellst, fängst du an zu erkennen, dass du das Herz des Romans bist.
Was wäre, wenn du ein Gleis eines Zuges wärest. Eins wie das andere, hast du gedacht. Deiner Wichtigkeit für das Ganze nicht gewahr. Nicht gewahr, wie du gebraucht wirst. Nicht deines ganzen Wertes gewahr. Nicht gewahr lediglich deswegen, weil deine Aufmerksamkeit sich auf die kleine Stelle belief, an der du dich befandst, und weil du dir deines Werts für die ganze Gleisspur und für die Züge, die auf ihr fahren, nicht gewahr warst.
Was wäre, falls du gedacht hast, du seist bloß eine weitere Frucht auf einem Baum? Du wusstest nicht, dass du ein Apfel warst. Du wusstest nicht, was Früchte oder Äpfel sind. Du warst einfach da, hast da gehangen. Du hast nicht gewusst, dass du eine Blüte gewesen bist, die zu einem Apfel geworden ist. Du hast nicht gewusst, wie du aus dem Sprössling des Baumes herausgekommen bist, und dass du es bist, wofür der Baum ist! Du wusstest nicht, dass du gepflückt werden sollst. Du kanntest deinen Zweck nicht. Und wenn du auf den Boden fielst, wusstest du nicht, dass du immer noch einen Zweck hattest, und dass du der Lebendigerhaltende des Bodens bist, und dass du den Samen und die gesamte Historie von anderen Bäumen inwendig in dir innehieltst?
Was wäre, wenn der Apfel wüsste, dass er den Baum des Lebens innehielt? Dass er in der Tat der Baum des Lebens war.
Was wäre, wenn du wahrhaft wüsstest, dass du gottgesandt bist, um die Welt als Gesamtes zu erheben? Was wäre, wenn du wüsstest, dass es weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft noch gar eine Gegenwart gibt, dass es einzig Ewigkeit gibt, und dass du dich absolut in der Mitte von ihr befindest (sofern die Ewigkeit eine Mitte haben könnte)? Dass du im letzten Grunde die Ewigkeit selbst bist? Starke, stille Ewigkeit, ausgelegt, damit sie alle sehen können.
Du bist keine Schar an Ewigkeit. Du bist die Ewigkeit. Die Ewigkeit existiert, und sie ist du.
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HEAVEN #868 – 6.3.2003 – Like Music
WIE MUSIK
Wiewohl das Leben, wie es in der Welt gelebt wird, aus Entdeckungen gemacht ist, bringen euch Fragen und Antworten nicht sehr weit. Sie werden zu einer Schleife. Nicht dass es etwas Unbotmäßiges wäre, Fragen zu stellen und Antworten zu finden. Sie haben zu müssen, ist unpassend. Antworten zu bekommen zu haben ist dasjenige, was unerwünscht ist.
Ihr habt eine große Neigung in Richtung Fragen und Antworten, und das ist euer Intellekt, der im Spiel ist, er schnüffelt nach Informationen und Schlussfolgerungen herum.
Sache ist: das Leben ist dafür bestimmt, es zu leben, nicht, es infrage zu stellen, nicht, es zu lösen. Bevor du das Gefühl hast, du habest etwas zu lösen, musst du denken, es existiere ein Problem.
Was wäre, wenn es keine Probleme gibt? Denken, es gebe Probleme, ist ein Problem, denkst du nicht?
Probleme sind wie Windmühlen, gegen die du ankämpfst. Sobald du ein Problem siehst, denkst du, es gibt etwas, was du zu tun habest, um ihm entgegenzuwirken. Was du zu tun hast, ist vielleicht lachen oder lächeln oder Buh sagen.
Das Leben ist wie ein Toffee-Ziehen. Du ziehst daran so lange, bis es auseinander bricht. Und dann greifst du zu einem weiteren Stück, um an ihm zu ziehen. Was ist so schwer daran? Und du kannst, selbstverständlich kannst du das, die ganze Zeit an ihm herumnaschen, warum nicht?
Das Leben wird dir in jedem Augenblick ausgehändigt. Das Leben ist dir gegeben, um es aufzuwenden, nach deiner Wahl. Es ist deine Zuteilung. Eine großherzige Zuteilung.
Vielleicht liegt deine Zuteilung nicht in denjenigen Münzen vor, die du vorziehst. Nichtsdestotrotz, es liegt an dir, sie auszugeben. Sei mit ihr kein Geizhals. Gehe mit ihr nicht bummeln. Verwende sie zur Zufriedenheit deines Herzens. Verschwende dich selbst mit ihr.
Es bist du, was du im Leben entdeckst. Du findest die ganze Zeit mehr über dich selbst heraus. Ich rede nicht über jene Sachen an der Oberfläche. Ich rede über deine vertraute Kenntnis mit dem Herzen deiner selbst.
Im Leben machst du Spaziergänge mit dir selbst. Davon handelt das Ausmaß von ihm. Du redest mit dir selbst. Du sagst dir selbst Dinge. Du rufst aus. Du trägst vor. Du bist der Erzähler und du bist der Zuhörer. Du argumentierst mit dir hin und her.
Du kletterst einen Berg von dir selbst hinauf. Du schwimmst in dem Meer von dir selbst. Und es bist du, der aus dem Meer heraus kommt, und es bist du, der auf der Bergspitze ankommt, und es bist du, der jodelt, und du, der das Jodeln hört.
Was für eine Fantasie dieses Leben doch ist! Und wie fantastisch es ist! Ich hätte es so gerne, dass ihr das wisst. Öfters haltet ihr das Leben für eine Drangsal. Besser, ihr denkt es euch als einen Ozeanriesen, als ein gleichmäßiges Schiff, auf dem ihr fahrt. Ihr seid nicht ohne Mittel.
Alle Mittel und aller Sinn sind inwendig in euch enthalten. Ihr braucht nicht zu wissen, worin sie bestehen. Ihr braucht sie einfach zu benutzen. Springt.
Wenn ihr euch hoch oben befindet, sagt man zu euch, nicht hinunter zu schauen. Ich sage euch, immerfort nach oben zu schauen, und ihr werdet eine große Höhe erreichen.
Wo immer ihr seid, Ich sage euch, nach oben zu schauen. Es gibt im Grunde genommen nichts, wohin man sonst schauen kann. Ihr wurdet dafür geschaffen, um nach oben zu schauen. Nach oben schauen verbringt alle eure Zellen an Ort und Stelle. Nach oben schauen ist eine Geste, die ihr zum Leben hin zeigt.
Ihr denkt, das Leben zieht euch hinunter, jedoch, hoch oder hinunter, es liegt an euch. Was ihr aus dem Leben macht, liegt an euch.
Wieso freilich soviel aus dem Leben machen? Wieso es so übersichtlich aufteilen? Wieso es nicht einfach leben, komme was da wolle? Was kommen mag, ist die Erfüllung aller eurer Träume. Das ist das was kommen mag. Frustration, Aufschieben und Zusammenzählen habt ihr genügend gehabt. Versucht es jetzt mit leben.
Tretet in den Strom des Lebens ein. Schwimmt in ihm. Macht es zur Freude. Ihr habt die Freude nicht zu stehlen. Freude ist dafür bestimmt, die eure zu sein. Sie ist auf bittende Anfrage hin euer.
Da, Ich habe eine Frage beantwortet. Deine Frage hieß: „Gott, wofür bin ich hier? Wenn man alles in Betracht nimmt, was tue ich hier, und was soll ich tun?“
Die Antwort lautet, Freude machen, dir selbst und Anderen Freude machen. Gäbe es eine Pflicht, so wäre deine Pflicht Freude.
In Hinsicht auf das Leben gibt es keine andere Frage, und es gibt keine andere Antwort.
Du bist der Macher von Freude.
Ich habe dich dazu gewählt, Freude zu vergrößern.
Ich habe dir gesagt, überall Freude herauszuwinden und sie in deinem Wirbelstrom zu hinterlassen.
Wie Musik, so summe Freude. Summe Freude.
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HEAVEN #869 – 7.3.2003 – The Stillness of Your Heart
DIE STILLE EURES HERZENS
In der Stille bewegt ihr euch. Ihr seid Stille, die sich in Stille bewegt. Alles was ist, ist Stille.
Wir können sagen, jegliche Bewegung, jegliche Erregtheit, alle Geschichten sind Einbildung, sich selbst erkundend. Lediglich die Stille ist real.
Wir können sagen, Stille ist der Augenblick, bevor ein Ton gespielt wird. Bewegung ist ein mutmaßlicher widerhallter Akkord, der gehört, aber eigentlich nicht gespielt wird. Gespielt lediglich in der Einbildung. Gespielt lediglich im Geist. Der durch Viele betreten worden ist. Der durch so Viele betreten worden ist, dass die Wahrheit an die Seite gelegt wurde. Derart abgelenkt seid ihr.
Ihr hört den schwebenden nichtexistenten Akkord mehr, als den echten Ton, den ihr bei euch tragt. Das ist die Traurigkeit im Leben. Gründlich dasjenige Hören und Zuhören, was eingebildet wird. Das ist die Traurigkeit, denn euer tiefstes Herz weiß es besser. Das Herz, was nicht auf sich selbst hört, fühlt sich traurig. Es hört dem einen oder anderen weit entfernten Ton zu, und hört nicht die Musik seiner selbst. Alldieweil weiß euer Herz, dass es von der Spur abgekommen ist, und dennoch bleibt es dabei, sich auf die Einbildung der Welt abzustimmen.
Das Herz weiß, dass das Leben, so wie ihr es erfahrt, Schaum, ein kleiner Tanz von Winden ist. Selbst der Wind erhebt sich aus der Stille. Selbst im Zentrum der Hurrikane liegt Stille.
Sobald du still wirst, erkennst du, du bist größer als das Universum, auf dem du stehst. Die Wahrheit ist, es steht auf dir. Das Universum hat Wohnung in dir, und du bist der Halter von ihm. Du trägst das Universum herum.
Du, der du der ewige Ton der Schöpfung bist, büßt die Freude für ein Vergnügen ein, das sich herausstellt, ein Missvergnügen zu sein. Du suchst dauernd nach etwas. Du drehst die Welt nach oben, um nach etwas zu suchen. Du wirst es dort nicht finden. Gleich, wie sehr du dich bemühst, gleich, wie weit du schaust, du wirst es nicht außerhalb von dir finden. Du setzt weiterhin der Illusion nach, und gibst vor, du kennest ihre Untreue gegenüber der Wahrheit nicht. Was ist es, dem du versuchst nachzugehen? Was, denkst du, wird es dir bringen? Was sind die angenommenen Entlohnungen?
Du könntest sie alle in einem Freudenfeuer verbrennen. Was du wirklich suchst, ist das, was nicht brennt.
Dennoch hast du gedacht, das Leben sei eine Gelegenheit für Bestürztheit, Drangsal sei dir auferlegt worden. Es bist indes du, der mit seinen Armen in einer Wüste wild um sich schlägt, unterdessen das Meer direkt neben dir ist. Von einer solchen Torheit ist das menschliche Leben.
Wohin du schaust, ändert alles. Das sind keine Flausen, die Ich euch hier darreiche. Das ist handfester Rat von Einem, Der euch über alles liebt.
Ihr habt verkehrt geschaut. Ihr habt euch in etwas verfangen. In einem Netz aus eurer eigenen Fertigung. Ihr haltet es selbst hin, und es bringt euch zum Stolpern. Was schaut ihr euch an? Wonach seht ihr euch um? Wieso wollt ihr es? Was, denkt ihr, wird es für euch tun? Was immer ihr aufhäuft, es ist mehr von nichts aufgehäuft. Sammelnswürdiges ist bloß Sammelnswürdiges. Das ist im Leben nicht ausreichend. Suchst du nach Medaillen, nach Preisen, nach Befürwortungen, nach Beifall, nach gebührendem Entgelt? Du suchst vergeblich, denn sie existieren nicht.
Es ist nicht so, dass du ebenfalls Herzen abholst, denn Herzen sind nicht zum Sammeln. Das Konzept des Sammelns oder Erzielens oder Behaltens ist arglistig. Und Herzen sind aufrichtig.
Was ist überhaupt ein Herz? Was ist dieses menschliche, schlagende Herz? Was ist sein Metronom, und wie ist es eingestellt? Es kann die Zeit nicht einhalten, denn Herzen sind zeitlos. Zeit ist eine weitere Sache, die du zu behalten versuchst, eine Sache, welche nicht existiert.
Was bleibt übrig? Was existiert?
Lediglich Liebe. Es ist dein eigenes Herz, was du entdecken möchtest, sodass du es freisetzen kannst. Fülle dein Herz, indem du es entleerst. Gieße es aus. Liebe ist sich-selbst-aufrechterhaltend. Sie vermehrt sich selbst. Befreie dein Herz. Quartiere es aus. Lasse es seiner eigenen Stille lauschen.
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HEAVEN #870 – 8.3.2003 – Cast in God’s Light
IN GOTTES LICHT GEGOSSEN
Hallo, Meine Geliebten. Zieht einen Stuhl zu Mir heran, und lauscht auf Meinen Rat. Ich habe euch etwas zu sagen, von dem Ich möchte, dass ihr es hört. Ja, kommt ein wenig näher. Lehnt euch in Meine Worte.
Du bist Mein Kind, und Ich habe dich gerne in der Nähe. Ich liebe es, deine Gedanken zu kennen und zu hören, was du zu sagen hast. Demnach, bevor Ich rede, wieso ratterst du nicht mit einigen deiner Gedanken los? Sage Mir, was in diesem Kopf von dir und in diesem Herz von Uns los ist. Plaudere alles aus. Sage Mir alles.
Und sobald Wir hier an diesem Morgen mit dem Reden fertig sind, möchtest du dann weiterhin dein Leben heute mit Mir teilen? Möchtest du Mir deine fortlaufenden Gedanken sagen? Sprich leise zu Mir, halte Mich einfach nahe bei dir, Mich, einen stillen Partner, einen, Der deinen Geist liest und der den Schlag deines Herzens hört. Nicke Mir zu, dass du hörst.
Der Unterschied zu deinem Mich im Geist Behalten ist, dass du Mich im Geist behältst. Ich bin ohnehin immer in deine innersten Gedanken und Gefühle eingeweiht. Ich habe immer an ihnen teil. Du bist aus Meiner Fertigung, und Ich halte dich immerzu nahe an Meinem Herzen. Das meint, dass Ich infolgedessen nahe an dem deinen bin.
Wenn Ich in deinen Gedanken bin, wenn deine Gedanken Meiner Nähe zu dir gewahr sind, kommst du von größerer Stärke her. Diese Kenntnis deines Einsseins mit Mir, wie auch des Meinigen mit dir, stärkt deine Anerkenntnis der Größe, die dir zueigen ist. Größe ist nicht außerhalb von dir.
Denke nicht, dass du dich, indem du bewusst nahe an Mir bleibst, in Meinen Gewändern verstecken kannst. Ganz und gar nicht. Nein, kein Verstecken. Offenlegen. In Meinem Licht stehend, bist du enthüllt. Und demnach bist du dir selbst gegenüber enthüllt.
In Meinem Licht bist du aufgeleuchtet. Nahe bei Mir bedeutet nicht, du bist in Meinem Schatten. Ich habe keinen Schatten. Du bist in Meinem Licht. Und wie spektakulär bist du doch in dem weiten Tageslicht Meines Lichts.
Nimm deine Sonnenbrille ab. Zwischen Uns bedarfst du keines Schutzes. Du bedarfst überhaupt keines Schutzes. Wolltest du dich selbst vor Mir schützen? Wolltest du dich selbst vor einer Reflexion von Mir in einem Anderen schützen?
Alle, was du bedarfst, bist du.
Gieße also nunmehr dein Herz zum Meinen aus. Es fällt nicht auf taube Ohren. In der Welt existiert keine Aufmerksamkeit wie die Meinige. Ich habe keine Ablenkung. Ich schaue nirgendwo sonst hin. Ich blicke in deine Augen, und Ich kenne deine ganze Geschichte im Voraus, und Ich lausche mit ernstlicher Aufmerksamkeit. Ich weiß, wie wichtig dir alles in der Welt ist. Erzähle Mir deshalb deine Geschichte, und Ich werde es besser machen. Ich möchte dir helfen, sie zu schreiben.
Habe Zuversicht in Mich. Es möchte dir so scheinen, dass Ich deine kleinen Fehler tilge, was Ich indes wirklich tue, ist, Sterne in die Nähe deiner Größe zu stellen. Das Licht der Sterne wird derart hell und omnipräsent sein, dass Irrtum weit von deinem Geist und deiner Sicht entfernt ist. Du wirst Mein Licht werden, nicht von ihm geblendet, jedoch durch Mein Licht in die Sicht genommen. Du wirst sehen. Du wirst beginnen zu sehen. Und was für Wunder du sehen wirst.
Mein Licht wird aus allen Richtungen auf dich gegossen werden. Du wirst aufgehellt sein, und das wird dich geneigt machen, deine Blicke nach oben zu richten, sodass du sehen kannst, wohin alles Licht, was Ich dir gebe, strahlt. Indes ist die Quelle Meines Lichts das gleiche, wie wohin es geht. Es geht zu dir, und du wirst finden, dass du jetzt Mein Licht ausstrahlst.
Was für einen Tag wirst du doch jetzt in Meinem Licht haben!
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HEAVEN #871 – 9.3.2003 – Observe
BEOBACHTE
Wenn du dich in die Welt verwickelst und ihr gegenüber empfänglich empfindest, wenn du dich überrannt, ihr gegenüber unerträglich sensibel fühlst, dann mache es deinem Herzen linder, indem du ein wenig aus deinem Leben heraustrittst. Nimm dich selbst, nimm dich selbst in deinem Geist, aus der Arena heraus. Anstatt in deinem Roman die Hauptfigur zu sein, sei ein Erzähler, der sich nicht so darauf eingelassen hat. Ein Erzähler steht ein wenig weiter hinten. er ist nicht auf sich selbst zentriert. Er ist an der Erzählung und an deren Entfaltung interessiert. Er hat Eindrücke von ihr. Er sieht von einem bestimmten Standpunkt her. Er ist da, aber er ist eine Zuhörerschaft. Er kümmert sich, aber er befindet sich gegenüber dem Blatt auf Abstand.
Es ist so: Wenn du auf ein Rennen wettest, hast du dich über alle Maßen in den Ausgang des Rennens eingelassen. Du hast ihm eine Ausstattung, eine Investition hinzugefügt, und somit ist es bedeutsamer als jedes andere Rennen eines anderen Tages. Du hast es ausschlaggebend gemacht, unterdessen es schier ein weiteres Rennen ist.
Löse heute, oder wann immer du dich durch das Leben übermannt fühlst, deine Investition. Beobachte. Sieh dir die Geschichte an, wie sie sich entfaltet. Lasse dein Leben wie einen Umschlag werden, den du öffnest, um zu sehen was drin ist. Es ist bloß ein Umschlag, in dem etwas Geschriebenes liegt. Vielleicht eine unerwünschte Rechnung. Vielleicht ein Scheck. Vielleicht ein Lieber Hans-Brief. Vielleicht eine Einladung. Du bist aber du, genauso nach der Lektüre des Briefes wie vor ihr. Was ist wirklich passiert? Bist du anders?
Oder, du hast fest mit einem bestimmten Brief gerechnet, keiner ist angekommen, und dementsprechend fühlst du dich mit leeren Händen und leeren Herzens.
Werde wie ein Banker, der nicht sein eigenes Geld aufwendet.
Sei wie ein Reporter, und nicht wie ein Fußsoldat, über den jener berichtet.
Das Leben, so wie es gelebt wird, ist Kommunikation.
Nicht alle Botschaften, die du empfängst, handeln von dir.
Sei wie ein Schauspieler auf einer Bühne, der einen kleinen Part zu spielen hat. Du bist bloß für einen Augenblick lang auf der Bühne. Um des Stückes und um des Restes der Besetzung halber gibst du in diesem Augenblick alles, was du bekommen hast, aber du weißt es ist nur ein Part, und du nimmst es dir nicht allzu sehr zu Herzen, denn du weißt auch, du bist das Publikum, das dem Stück zusieht und dann wieder weggeht.
Dein Leben steht nicht auf dem Spiel. Dein Leben ist nicht zum Schadlos-Halten da. Dein Leben ist ein Klima. Die Jahreszeiten wechseln. Heute ist nur eine Temperatur. Die Brise des heutigen Tages ist vorübergehend. Vielleicht hast du das Gefühl, es sei heiß oder kalt, du seist glücklich oder traurig, jedoch sind das vorübergehende Dinge. Nimm dir nicht vorübergehende Dinge allzu sehr zu Herzen.
Es gibt eine Neigung zu denken, dass ein jeder Tag ein Verdikt über dich sei. Das Leben ist aber kein Gerichtsfall. Du befindest dich nicht auf dem Sockel.
Sieh das Leben mehr wie eine beifällige Sache. Sieh es mehr so wie dein Herumwerkeln.
Was macht dich glücklich? Tue das heute.
Tue heute etwas, was du lange Zeit nicht getan hast. Oder was du nie getan hast und gerne tun möchtest. Lasse diesen Tag namens Heute einen sein, in dem du dir selbst das Geschenk darbietest, dein Herz zu nähren. Falls das bedeutet, im Bett zu bleiben und ein Buch zu lesen, so sei es so. Falls das bedeutet, im Wald spazieren zu gehen, dann entscheide dich dafür. Was könnte dieser Tag für dich bedeuten, falls du es ihm stattgäbest, dir ein Geschenk zu sein?
Und falls dieser Tage ein Arbeitstag ist, und du hast das Gefühl, du könnest dir keinen Tag frei nehmen, dann mache dir diesen Arbeitstag dazu, wie du ihn gerne haben möchtest. Gehe zur Arbeit, so, als wäre es dein erster Tag.
Wenn du möchtest, dass dieser Tag neu ist, habe neue Gedanken. Überrasche dich selbst.
Versuche, etwas freudig entgegenzusehen.
Nimm einen anderen Weg zur Arbeit.
Komme durch eine andere Tür herein.
Begrüße jeden.
Bewirte dich selbst mit dem Heute.
Beobachte, wie es sich entfaltet.
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HEAVEN #872 – 10.3.2003 – Where Your Treausre Is
WO DEIN SCHATZ IST
Identifiziere dich mehr mit Mir als mit sonst etwas.
Solange du dich mit deinem kleinen Körper auf der Erde identifizierst, fühlst du dich zerbrechlich. Die allerinnersten Tiefen deines Herzens wissen, dass deine Körperlichkeit und Individualität nicht das sind, wer du bist, und dass sie für wer du bist unbedeutend sind. Und dennoch nennst du alle die Ereignisse und ihr Gefolge dein Leben, so, als wäre das Zu- und Abnehmen der Wellen deine Substanz.
Du hast vor diesem Körper existiert, und du existierst hinterher. Dieses offen da liegende Leben, in dem du dich soeben befindest, ist eine Interimszeit, die auf und ab und rundherum geht. Seine Oberfläche hat keine Beständigkeit, weswegen also siehst du dich demnach soviel nach ihr um, dort, wo sie nicht ist und nicht sein wird. Nach außerhalb von dir schauen ist nach außerhalb von dir schauen. Das macht dich davon abhängig, was einzig davon abhängig gemacht werden kann, sich zu verändern. Wie viele Male wirst du im auswärtigen Leben enttäuscht werden, bevor du das kapierst?
Dein Lebensunterhalt kommt nicht von der Welt. Die Welt unterhält dich nicht. Ja, sie hebt dich hoch, und sie lässt dich auch nach unten fallen.
Du hast immer gewusst, dass am Leben mehr sein muss, als sein Abschneiden und die Kulissen und das Drama, das auf der Bühne wütet.
Es gibt auch Hinter-den-Szenen. Von dorther erscheinst du. Und eben dort weilst du.
Wenn du dich im Leben geschwächt fühlst, dann setze dich selbst wieder instand. Die Welt wird dich nicht instand setzen. Sicher, sie wird dich eine Zeit lang auspolstern, jedoch wird sie auch zu etwas anderem weiterlaufen. Im Leben gibt es Strömungen, und du reitest sie, jedoch sind die Strömungen nicht du, und sie umschreiben dich nicht. Sie umgehen dich. Ja, im eigentlichen sparen sie dich aus.
Der Ausdruck „Komme auf den Boden“ scheint zu meinen, deine Vision klein zu halten. Die Erdensicht aus sich heraus untersagt den Himmel. Infolgedessen heißt deine Sicht klein halten dich von der Freude und der Tragfähigkeit forthalten, auf die du aus bist. Sofern du ausschließlich das körperliche Leben siehst, was kannst du dann empfinden, außer beraubt zu sein? Es ist dein natürliches Vermächtnis, dessen du dich beraubt fühlst.
Ich sage zu dir: „Komme zum Himmel hoch.“ Hebe deine Gedanken höher. Sie sind ausreichend niedrig gehalten worden. Deswegen fühlst du dich depressiv. Du hast deine Gedanken unten gehalten. Du hast die Wahrheit nach unten gepresst. Du hast dein Herz deprimiert. Hebe es nun empor.
Die Münzen der Erde können nicht der Sinn des Lebens sein. Die Bedeutung des Lebens ist nicht dein physischer Körper, nicht dein physischer Wohnort, nicht dein Auto, nicht deine schönen Kleider oder irgend ein Erfolg in der Welt. Habe sie, unter allen Umständen. Genieße sie. Jedoch weißt du in der Einsamkeit der Nacht und deiner Gedanken bereits, dass Erfolge auf der Erde nicht der Sinn deines Lebens sind. Sofern sie nicht dein Sinn sind, stellen sie nicht das dar, wofür du auf der Erde bist.
Du bist nicht ein-dimensioniert. Du bist viel-dimensioniert. Das ist gemeint unter „In meines Vaters Hause gibt es viele Wohnungen“. Die Erde ist nur eine von ihnen.
Du bist nicht alleine für dich auf der Erde. In diesem Wissen – wieso nicht die Bewusstheit innehaben, die Hand in Hand mit allen Dimensionen von dir geht. Andere Dimensionen bezeichnet man als höher, jedoch koexistieren sie. Hoch und niedrig und Ebenen der Bewusstheit sind allesamt Wörter des Menschen. Sie geben es nicht so richtig wieder. Besser wäre es zu sagen, dass du auf einmal vielfach-geströmt bist. Du bist ein vielfach-geströmtes Seinswesen, was einen physischen Körper hat, der über die Erde wandelt. Es ist gut, sich dessen gewahr zu sein, dass du mehr bist als dieses Geschöpf auf der Erde, was du vorgibst du sein. Um mich der Wörter der Menschen zu bedienen, Ich würde besser daran tun, dich zu informieren, dass du ein Hohes Seinswesen bist.
Schätze sind nicht dafür vorgesehen, vergraben zu werden. Sie sind dafür bestimmt, aus der Erde ausgegraben zu sein. Ich versuche soeben, dich jetzt zu enterden.
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HEAVEN #873 – 11.3.2003 – Letting Go Is Not Holding On
LOS LASSEN IST NICHT FESTHALTEN
Das Leben strömt, und deswegen ist es besser, nicht zu versuchen, sich an ihm festzuhalten. Wie beim Wasser, verliert das Leben alles, sobald es aufbewahrt wird. Frisches Leben ist zur Hand, nicht anders als beim Wasser, wieso es also auf Lager halten? Wieso abgestandenes haben, unterdessen du frisches haben kannst? Wie Wasser, was du in deinen Händen halten möchtest, schlüpft auch das Leben zwischen deinen Fingern durch, und in deinen Händen wird sich nichts mehr befinden.
Du wolltest deine Füße gerne in zwei Booten haben, im Boot der Vergangenheit und der Gegenwart. Mitunter, im Vergessen der Gegenwart begriffen, wählst du die Vergangenheit und die Zukunft. Du denkst, das Boot der Vergangenheit sei sicher, und das Boot der Gegenwart sei gefährlich – ganz gewiss ist es unvorhersagbar. Du möchtest lieber an einem einzelnen Boot Halt haben, selbst dann, wenn es leck ist, als aus ganzem Herzen ein anderes Boot zu akzeptieren. Oder du siehst das Boot der Zukunft als erstrebenswerter als dasjenige, was zur Hand ist.
Die Vergangenheit ist dir ebenso unbekannt wie die Gegenwart. Du weißt eigentlich über die Vergangenheit nicht mehr, als du über sie wusstest, als sie gegenwärtig war. Sie ist oberflächlich an dir vorüber gefegt, und dennoch versuchst du, aus ihr schlau zu werden. Du versuchst, dir über dein Zusammenreimen etwas zusammen zu reimen.
Die Vergangenheit selbst ist stillstehend. Du denkst, sie kann an einer Stelle gehalten werden. Indes ist alles, was du von der Vergangenheit haben kannst, deine Gedanken über sie, und sie laufen rund und rund.
Derart Vieles deiner Gegenwart fußt auf der Vergangenheit und auf deinem Denken über sie. Du lässt die Vergangenheit zur Grundlage für die Gegenwart werden. Die Vergangenheit ist überhaupt keine Grundlage. Die Historie wiederholt sich, weil du dich auf ihr niedergelassen hast. Du versuchst, sie noch einmal einzufangen, und somit wiederholst du sie, immer und immer wieder.
Du bist ein Kaleidoskop, das du dauernd drehst, indes zeigt es immer die gleiche Konfiguration.
In der Vergangenheit verfangen, bist du dort gefangen. Schließe zur Gegenwart auf. Lasse die Vergangenheit fallen, und du wirst zu einem wirbelnden Tänzer des wirbelnden Zentrums des Universums. Ja, du wirst dich tatsächlich auf dem Höhepunkt der Welt befinden. Du warst genug in der Welt untergetaucht. Komme stattdessen zum Vorschein.
Was ist in der Vergangenheit leben anderes, als die Vergangenheit als deine Verhaltensmaßregeln zu benutzen. Was sind vergangene Vorgaben anderes als Weltgedanken? Die ganze Welt scheint an die Vergangenheit verschrieben zu sein. Indessen gibt es eine Gegenwärtigkeit und eine Gegenwart. Gegenwärtig, ist die Vergangenheit nicht vorbei. Darin liegt die Schwierigkeit. Du trägst die Vergangenheit mit dir. Die Vergangenheit entstammt nicht deiner Fertigung. Das war nie so.
Du hast die Zügel der Pferde festgehalten, die bereits fortgegangen sind, jedoch meinst du, die Pferde bewegten dich nach wie vor voran. Demnach hältst du an den Zügeln fest, die mit nichts verbunden sind außer mit sich selbst und mit deinen Gedanken an Pferde, die galoppieren.
Womöglich denkst du, los lassen sei etwas Schweres, denn es war für dich schwer. Sobald du einmal deine Finger aufmachst, ist es leicht. Sobald du einmal entscheidest, dass sich kein oder kein kleiner Wert im Festhalten ausweisen lässt, kannst du deinen Griff los lassen, der ohnehin nichts festhält.
Sofern du an deinem Bild der Vergangenheit festhältst, was du im Großen und Ganzen tust, musst du denken, das sei für dich von Vorteil, wieso sonst solltest du daran festhalten mögen? Die Anstrengung, der Vergangenheit zu entkommen, ist nach wie vor an deinem Bild von ihr festhalten.
Die Vergangenheit und den Zugriff, den sie auf dich hat, los lassen ist wie unhandliche Kleidungsstücke ausziehen, Kleider, die deine Bewegung einschränken, Kleider, die dich binden. Gleich, wie wertvoll dir diese Kleider sind, gleich, wie unverschossen sie sind, sie halten dich davon ab, voran zu gehen. Steige aus ihnen heraus. Du bist dafür bestimmt, zur Ewigkeit voranzuschreiten. Die Ewigkeit ist jetzt soeben hier.
Vergangenheit, lasse Meine Kinder los!
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HEAVEN #874 – 12.3.2003 – Uplift Yourself
ERHEBE DICH SELBST
Merke dir heute alle Dinge, die sich für dich richtig anfühlen. Sieh dich selbst als einen freundlichen Reporter, der niederschreibt, was er beobachtet. Er sieht keine Fehler. In dieser Situation kann sein Stift nur wohlwollende Beobachtungen niederschreiben.
Mache dies heute den ganzen Tag über.
Noch mehr, schreibe jetzt soeben das nieder, was dich glücklich macht. Nicht, was dich unglücklich macht. Nur das, was dich glücklich macht. Viele kleine Dinge machen dich glücklich, und sie passieren jeden Tag. Demnach also, wieso bist du nicht glücklich?
Während du das Glücklichsein zur Kenntnis nimmst, wirst du mehr von ihm haben.
Immer und immer wieder kommen Wir darauf zu: Worauf hat deine Aufmerksamkeit gelegen?
Ich bin glücklich mit dir. Warum kannst du nicht mit dir selbst glücklich sein?
Du bist gut darin, Fehlerhaftes zu finden, wo keines ist. Sei ebenso gut darin, Segnungen zu finden, wo es viele davon gibt. Es gibt mehr Segen als Fehler. Du befandst dich in der Gepflogenheit, dich nach Staub umzusehen, und du hast ihn gefunden, inwendig in dir, außerhalb von dir, ringsum.
Wenn du unmutig bist, wer ist unmutig? Wer hat dich verärgert? Du hast dich selbst verärgert. Sei jetzt ehrlich.
Du warst ein schwerer Zuchtmeister. Egal, was oder wie du es tust, du bist nicht gut zufrieden. Es war schwer für dich, mit dir selbst zu leben. Das wäre für jeden anderen schwer.
Heute soll kein Wort der Kritik deinen Lippen entkommen. Genauso wenig deinen Gedanken.
Stelle heute deine Gedanken in die Richtung ein, in der du sie gerne haben möchtest. Sei auf Ausschau nach Gedanken, die du möchtest. Setze neue Gedanken an die Stelle derjenigen, die dich geplagt haben. Drehe deine Gedanken herum. Denke das Gegenteil dessen, was du gedacht hast. Mache das einmal als Experiment.
Anders gesagt, Ich sage dir, gut zu dir selbst zu sein. Du warst wie ein Aufseher zu dir selbst. Du hast die Zügel stramm gehalten. Du hast dir selbst unmögliche Aufgabenstellungen auferlegt. Weiterhin legst du die Latte höher. „Aha“, sagst du. „Ich habe es wieder nicht geschafft. Ich hatte die ganze Zeit recht.“ Oder ein anderer hatte recht bei dir, denkst du, während das die ganze Zeit über nicht der Fall war. Jedenfalls hast du dich für einen Kenner in Sachen Ungenügendheit erachtet.
Nun wirst du dich selbst für einen Kenner in überwältigendem Überfluss erachten. Du wirst dich wundern, wie du so viele Gütigkeit, Barmherzigkeit, Intelligenz, Gesundheit und Schönheit des Herzens, des Geistes und des Körpers herumtragen kannst. Und du wirst dich wundern, wie so viel Wunderhaftes derart rasch und ohne Unterbrechung zu dir zu kommen vermag. Du wirst von all deinem Glück benommen sein.
Und du wirst dich fragen, wie Ich eine Welt von solcher Schönheit erschaffen konnte. Du wirst entgeistert sein angesichts des Himmels und der Luft und des Bodens unter deinen Füßen. Du wirst erstaunt sein angesichts des Wunders deiner Füße.
Du wirst heute dein Leben küssen.
Du wirst heute dein Leben bewundern. Kein Abmahnen mehr. Heute lediglich Liebe gegenüber dir selbst, und wie du das Leben lebst, was dir derart großherzig überreicht wurde. Du wirst lieben, worüber du stolperst, und du wirst nicht mehr länger darüber stolpern. Du wirst jede Frustration lieben, die daherkommt, und sie wird keine Frustration mehr sein. Was immer du gehasst hast, du wirst es lieben. Was immer dich ungeduldig gemacht hat, du wirst es willkommen heißen. Auf welchen Fehlern auch immer du verweilt hast, du wirst sie in Gefallen kehren. Deine Fehler haben eine andere Seite, und jener wirst du dich zuwenden. Falls du zu schnell warst, wirst du langsamer werden. Falls du zu langsam warst, wirst du schneller werden.
Nun wirst du ein selbstgenügsamer Liebhaber deiner selbst und der Welt werden. Du wirst gesegnet sein, und du wirst ein Segen sein. Du bist ein Segen. Demnach sei ihn.
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HEAVEN #875 – 13.3.2003 – You Are a Heart-Catcher
DU BIST EIN HERZ-HASCHER
Triff eine Annahme, dass jeder, dem du begegnest, mit Gunst auf dich sieht. Das ist das Einzige, was du annehmen musst. Du hast das als gegeben anzunehmen, und du hast es nicht getan. Du hast etwas anderes als gegeben angenommen.
Nimm Gütigkeit als gegeben an. Gehe davon aus, dass jedes Herz schlägt, um dich willkommen zu heißen. Und halte das deine für das gleiche bereit.
Nicht jedes Herz kennt seine Wahrheit. Du aber kennst sie. Und von jetzt an ist dies, was du von jedem Herzen auf dich ziehen möchtest. Du willst es sich selbst zeigen.
Viele Herzen sind sich selbst gegenüber Fremde gewesen. Sie waren voll und ganz zugeklemmt. Du bist ein Löser dieser Klammer. Ich sandte dich zur Welt, damit du die Herzen weit öffnen würdest. Betritt das Herz eines Anderen, und du hast es weit geöffnet.
Was für eine leichte Aufgabe! Nicht erheblich. Überhaupt keine Aufgabe. Es ist so, wie wenn Ich euch Eiscreme gegeben habe, ihr könnt sie den ganzen Tag über essen, alle Geschmacksrichtungen, eine neu entdeckte Geschmacksrichtung nach der anderen – ihr habt die Eiscreme nie über oder sie geht euch nie aus. Es ist so, wie wenn Ich euch Berge an Eiscreme gegeben habe, und hernach schaufelt ihr das köstliche Eis aus eurem Herzen auf einen Löffel eurer Liebe, und ihr teilt sie untereinander.
Natürlich, Eiscreme ist kalt, dementsprechend stimmt Meine Metapher nicht, denn im Herzen gibt es keine Kälte. Bloß Wärme. Allerdings fühlt sich Wärme in zusammengezogener Weise kalt an.
Wir sollten demnach unser Herz mit einer köstlichen, heiß dampfenden Suppe vergleichen. Gerade mal ein Hauch deiner Herzigkeit wirbelt in der Atmosphäre herum, und und Viele schauen auf, fragen sich, was dieses wundervolle Aroma ist. Es ist die Suppe deines Herzens. Dein Herz ist immer die Suppe des Tages, und du bist der Schöpfer aus einem großen Pott von ihr.
Oder, deine Liebe ist die heiße Schokolade, die auf schlotternde Herzen gegossen wird, und sie zum Schmelzen bringt.
Dein Herz ist wie die Sonne, die hell heraus strahlt und die Winkel des Universums erwärmt.
Dein Herz ist ein Teleskop.
Dein Herz ist nie endend.
Wären Herzen nicht zugedeckt, so würdest du ihre Macht sehen. Du würdest erkennen, dass jeder Schlag universell pulsiert ist. Du würdest erkennen, es gibt einen gewöhnlichen Schlag, und jeder nächste Schlag ist größer als der vorherige. Du vergrößerst die Welt in einem Crescendo von solcher Macht, dass es die Welt einkreist und die gesamte Welt zu dir her bringt. Dein Herz ist der Betreuer des Universums. Er ist der Babysitter. Dein Herz ist der Ernährer.
Denkst du, die Liebe in den Herzen sei ungewöhnlich? Nein, Liebe ist ungezügelt, indes kann es sein, du hast mehr das Verbergen von Herzen zur Kenntnis genommen als das Enthüllen.
Du ziehst also nun dein Herz, wie ein Gentleman seinen Hut. Du bist ein Magier der Herzen. Ein Ziehen deines Herzens, und Wunder gelangen zur Ausführung. Du löst eine Woge der Liebe, einen Strom der Liebe, eine Flut der Liebe aus, die nicht eingedämmt werden können. Einmal in Bewegung, geht die Liebe unentwegt voran. Sie fließt von einem Herzen zum nächsten über. Sie läuft überall über, und dennoch gibt es mehr von ihr. Alles kehrt zu ihrer Quelle zurück.
Es ist fair zu sagen, dass du die Quelle der großen Liebe im Universum bist. Ich habe sie in Gang gesetzt, und du trägst sie weiter. Es ist Meine Fackel. Und es ist der Glanz, den du trägst. Du bist der Klang, der rund um die Welt gehört wird. Und du bist das Licht, das alle Herzen erreicht. Wo dein Körper ist, ist beiläufig. Wo dein Herz ist, ist erheblich. Ich siehe jetzt soeben dein Herz, wie es schnell herum wirbelt, wie es seinen Hut festhält, wie es die Welt umkreist, wie es jedes Herz in seinem Glanz erfasst, wie es alle Herzen eine Einfärbung von sich selbst zuteilt. Höre nie damit auf.
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HEAVEN #876 – 14.3.2003 – You Are an Instrument of God’s Love
DU BIST EIN INSTRUMENT VON GOTTES LIEBE
Nichts im Universum ist vergeudet. Ihr versteht das bei der physischen Materie recht gut. Also, somit, falls nichts im Universum vergeudet ist, ist alles von Wichtigkeit. Der blühende Baum ist wichtig, und die Blätter, die fallen, sind wichtig. Fallende Blätter bewirtschaften den Boden und sind die Nahrung für die Frucht des nächsten Jahres. Nichts in der Natur ist eine Vergeudung von Zeit. Es dient alles einem guten Zweck. Der Schößling wächst heran, die Frucht reift, die Frucht und die Blätter fallen, alles wie Wellen, und bei jeder Welle gibt es eine fernere. Wie trennt ihr Wellen im eigentlichen?
Und ebenso dienen eure Leben. Nichts in eurem Leben ist jemals mehr vergeudet, als es bei irgendwas in der Natur der Fall ist. Ihr seid Teil der Natur. Jedes Vorkommnis in eurem Leben ist für das Ganze von Bedeutung. Vielleicht seht ihr die Bedeutung nicht, so etwa wie ihr, sobald die Blätter fallen, förmlich nur die Blätter fallen seht. Ihr seht eigentlich nicht deren Ernähren des Baumes und seiner künftigen Früchte.
So bei eurem Leben. Selbst dann, wenn ihr voller Schrecken seid, ist euer Leben nicht weniger. Sofern ihr Verlass darauf hättet, dass alles, was geschieht, und dass alles, was ihr tut, und dass alles, was ihr nicht tut, einen überreichlichen Beitrag zu dem Ganzen darstellt, hättet ihr nicht so viel dagegen, dass ihr doch eigentlich nur so wenig davon seht.
Würdet ihr erkennen, dass ihr in eurem Leben auf der Erde die Welt besät für etwas Wundervolles; würdet ihr erkennen, dass ihr bedeutsam seid, nicht nebensächlich; würdet ihr erkennen, dass ihr wesentlich seid, und nicht nicht zur Sache gehörig; würdet ihr erkennen, dass ihr aufs Mächtigste einen Beitrag zu dem Ganzen leistet, wie möchtet ihr sodann jemals unglücklich sein?
Wüsstet ihr, dass Ich euch ausgesucht habe, ein Instrument Meiner Liebe zu sein, würdet ihr dann murren? Wüsstet ihr um euren Wert für Mich und die Welt, würde das euer Herz jemals entzwei brechen? Und dennoch, selbst nicht einmal ein Herzeleid ist vergeudet. Alles dient einem Zweck, der größer ist als es selbst.
Euer Leben ist mehr als die Parameter eures Lebens. Ihr seid Teil einer größeren Welle. Ihr seid Teil des Ozeans. Ihr SEID der Ozean.
Auf alle Fälle, sofern alle Vorkommnisse im Leben gleichbedeutend sind, sei es nun, dass man sie bemerkt hat oder nicht, sofern alle Leben gleichbedeutend sind, wie immer das Leben auch aussehen mag, dann sind alle Menschenseinswesen auf der Erde gleich und gleichbedeutend.
Es gibt kein Höher oder Niedriger. Es gibt kein Besser oder Schlechter. Es gibt kein Mehr oder Weniger. Es gibt kein Erster und kein Letzter. Eure Attribute sind nicht das, was euch ausmacht und auf die Beine stellt. Eure Attribute, gleich, wie wichtig sie euch oder Anderen oder der Welt sind, sind irrelevant. Ich hoffe, das beleidigt euch nicht. All das, was ihr angestrebt habt, und all das Gute, was ihr getan habt, nun findet ihr heraus, dass es nicht so wichtig ist, wie ihr dachtet, indes lebenserhaltend für euer Verständnis von euch selbst. Jedenfalls, nicht ein einziger Kern von euch ist jemals umsonst.
Seht geradewegs auf euren Gefährten hinüber. Keiner ist höher als ihr. Ihr seid nicht höher als sonst wer. Desgleichen nicht niedriger. Schaut aus derselben Höhe in die Augen des Anderen.
In dem Sinne, in dem Ich hier rede, ist niemand reicher, ist niemand ärmer. Niemand ist gut aussehender, niemand ist weniger gut aussehend. Niemand ist etwas, was ein anderer nicht ist.
Was, denkst du, sehe Ich, wenn Ich dich anschaue? Ich sehe Mein schönes Licht, und, zu Meinem großen Entzücken, funkelt alles bei dir gleich. Ich weiß, Wer du bist. Ich wollte, du wüsstest das auch. Möchtest du mittlerweile Mein Wort dafür nehmen? Du bist Mein Heiliges Seinswesen auf der Erde. Wie Blätter, die herunterfallen, fällt das Menschsein von dir ab. Die ganze Zeit schon scheint dein Licht immerzu aufs Hellste.
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HEAVEN #877 – 15.3.2003 – God’s Will
GOTTES WILLE
Nach oben schauen meint höher schauen. Nach oben schauen meint sich danach umsehen, wo insgesamt größere Energie vor dir ausgebreitet liegt.
Nach unten schauen oder nach hinten schauen ist dorthin schauen, wo weniger Energie ist.
Wo höhere Energie ist, ist umso weniger Energie für dich nötig, sie aufzuwenden.
Wenn du dich in der Nacht zur Ruhe begibst, erlangst du höhere Energie. Trotzdem du dich herum drehst und wirfst, bei allen Träumen, die dich heimsuchen, du nimmst höhere Energie auf. Die höhere Energie ist die Meine.
Je höher deine Energie, umso weniger Anstrengung hast du aufzubringen. Keine Strapaze. Vielleicht überhaupt keine Anstrengung. Du gehst auf Meiner Energie, und Meine Energie geht vonstatten. Nimmt dich zu größeren Orten. Zu neueren Dimensionen des Denkens und der Tätigkeit.
Du wirst dazu gelangen zu erkennen, dass deine Leistungen Mein sind. Womöglich hast du gedacht, rennen sei leisten. Womöglich hast du gedacht, du habest ein Auto geschoben, ein Auto, was nach und nach schneller wird, unterdessen du tatsächlich rennst, um mit ihm Schritt zu halten. Das ist schön. Denke, was du möchtest, lasse jedoch Meine Energie dich anheben und dich vorantreiben. Das ist mehr so, wie es wirklich ist, ist das nicht besser?
Es ist wie einem Lied zuhören, was bereits gespielt wird. Du denkst vielleicht, du hast es angestellt, jedoch hast du inwendig in dir einem Lied zugehört. Nun wirst du mehr lauschen, und damit wirst du mehr hören. Kürzere Schritte werden dich weiter nehmen. Du wirst vielleicht überhaupt keine Schritte mehr zu nehmen haben. Du wirst vielleicht einfach nur deinen Kopf zu drehen haben. Deine Ohren, wie eine Antenne, werden Meine Botschaften aufgreifen.
Kann sein, du denkst, Meine Botschaften seien deine Gedanken. Nicht alle von ihnen, jedoch wirst du sie mit aller Bestimmtheit inmitten deiner Gedanken auffinden können. Sie erscheinen dort für dich. Sie springen in deinen Kopf hinein. Und damit lauschen deine Ohren nach Mir, und deine Hände bewegen sich für Mich, denn Ich bin der Sprecher, und Ich bin der Beweger.
Alles ist Licht. Infolgedessen ist alles aus Strahlen gemacht. Um das anders auszudrücken – alles ist Klang. Infolgedessen ist alles Wellen. Um das anders auszudrücken – alles ist Schwingung. Alles ist Energie. Alles ist Liebe. Die Meine und die deine. Infolgedessen die Unsere.
Nun möchtest du dich selbst gerne enger mit Meiner Energie der Liebe in Einklang bringen. Ich bin die Stimmgabel. Ich stimme dich. Was du tust, ist sozusagen näher an den Heizkörper herankommen, um wärmer zu werden. Du wirst wärmer. Du kommst nahe. Du verknüpfst dich mehr mit Mir.
Je näher du Meiner Stimme kommst, umso leichter wirst du sie und kannst sie demnach wiederholen.
Es ist, wie wenn Ich jodle, und du bist das Echo.
Es ist, wie wenn Ich dich zu Mir rufe, und du kommst.
Es ist, wie wenn Ich dich mit einem Rucksack losschicke, der mit genug Essen voll gepackt ist, um dich eine ganze Lebzeit damit zu versorgen, jedoch checkst du bei Mir ein, du gehst deine Bestände durch und erinnerst dich an alles, was du hast. Und somit packen Wir deinen Rucksack noch einmal, und, scheinbar, füllen wir neue Bestände hinzu. Jedenfalls hast du bei Mir einen Augenblick lang Halt gemacht und dich ausgeruht, dich belebt, bevor du weiter gehst; du spürst unsere Verbundenheit mit Mir näher und tiefer, nimmst mehr von Mir in deinem Gewahrsein mit.
Die Zeit, die du mit Mir verbringst, ist keine Auszeit. Sei ist eine Ein-Zeit.
Zeit mit Mir verbringen ist eine Verabredung, keine Darbietung. Es geht nicht so sehr darum, was du tust, mehr darum, was du von dem, was Ich tue, herausliest.
Spüre jetzt, wie Ich näher zu dir komme. Höre Mein Lied. Lasse es durch dich vibrieren. Lasse Mein Lied das deine sein, denn so ist Mein Wille.
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HEAVEN #878 – 16.3.2003 – New Thoughts for Old
NEUE GEDANKEN ANSTELLE DER ALTEN
Das Ego und Kleinheit sind das gleiche. Selbst dann, wenn das Ego dich dazu bringt, dich groß zu fühlen, hat es dich getäuscht, denn es hat deine Kleinheit lediglich aufgebläht.
Kleinheit verursacht Leiden. Die Egos erleiden Schmerzen. Selbst in dem Fall der großen unvermeidlichen Ursachen der Menschlichen Leiden, vergebt Mir bitte, selbst da möchte Ich vorangehen und sagen, dass das Ego die Hauptrolle spielt. Ich möchte das deswegen sagen, weil du dich nicht, falls du die Wahrheit deiner Existenz spürtest, zur selben Zeit leiden fühlen könntest.
Herrlichkeit räumt dem Leiden keinen Raum ein. Wie kann es Leiden geben, wenn du immerfort – und immerfort bei Mir bist? Wie kann die Herrlichkeit der Wahrheit dem Leiden einen Platz verschaffen? Das ist unlogisch.
Intellektuell weißt du darum. Du kennst die Wahrheit von was ist. Und gleichwohl ist es dein Intellekt, der dich auch zum Halten bringt. Du weißt dass du und Ich unbeschadet jedweder Gegebenheit auf der Erde sind. Du weißt dass das so sein muss. Das ergibt für den Intellekt einen Sinn, nicht wahr, zur selben Zeit, wie das der Intellekt nicht zu akzeptieren oder gar es zu befolgen vermag. Dein Intellekt spottet. Er ist stolz auf sich selbst, skeptisch zu sein. Er rühmt sich des Beweises. Dein ergiebiger Geist sagt: „Aber, wie steht es damit? Wie steht es dort mit? Wie steht es um den Verlust meiner geliebten Angehörigen? Wie steht es mit jenen Tränen?“
Allzuoft verknüpft dein Intellekt Leben mit Leiden. Er könnte ebenso Leben mit Freude verknüpfen. Wieso nicht? Warum hat das Unvermeidbare denn Leiden als Folge zu haben? Warum, als Beispiel, wird alt öfters als weniger erstrebenswert erachtet als jung? Warum bekommt der Intellekt vor der Unschuld den Vorzug? Warum wird der Intellekt nach vorne und das Herz auf den Rücksitz gesetzt? Weswegen sind die kleinen Dinge, selbst die Dinge im Leben, von denen du weißt dass sie klein sind – wieso erhalten sie vor den Dingen, die deinem Herzen mehr von Belang sind, den Vorzug?
Es ist so, als ob du auf zwei Ebenen des Lebens auf einmal lebst. Und eben das tust du. Du schlägst da und dort Kapital aus ihnen. Du schaltest zwischen den Seiten hin und her. Nutze das zu deinem Vorteil.
Sofern du Kleines denken kannst, kannst du Großes denken.
Sobald du eine Ego-Attacke erleidest, beginne mit Größerem denken. Ersetze die Ego-Gedanken mit besseren. Sofern dich die Stiche des Ego plattmachen, wende dich um zu einer höheren Ebene. Sofern die Vernachlässigung durch einen Menschen deine Gefühle verletzt, wende deine verletzten Gefühle um, in der Weise, wie du einen Gebrauchtwagen eintauschst.
Zu Zeiten der Kesselflicker gab es auf der Erde den Ruf zu hören: „Neue Pötte für alte.“ Ich bin der Schreier vom Himmel, Der sagt: „Neue Gedanken für alte.“ Ich läute mit einer Glocke und verkaufe euch Meine Waren, und fahre in der Stadt herum. Meine Kunden sind Herzen. Meine Bezahlung ist, dass du Meine Waren entgegennimmst und infolgedessen glücklicher bist. Diese Bezahlung akzeptiere Ich. Eine andere entnehme Ich dort nicht.
Bei der Menge an Inhalten, die sich gegenwärtig in deinem Geist befindet, wie kannst du da denn nicht unzufrieden sein? Dein Geist verheert dich. Gib deinem Geist eine andere Diät. Fülle ihn mit nahrhaften Gedanken anstelle der winzigen kräfteentnehmenden Gedanken. Fülle ihn mit der Wahrheit.
Ihr dekoriert Räume um. Dekoriere deinen Geist um.
Ihr streicht die Speisekammer anders an. Streiche deine Gedanken anders an.
Wenn du einen Essay schreibst, schreibst du und schreibst du noch einmal, um es richtig hinzubekommen. Wenn es allerdings auf deine ungeschriebenen Gedanken hinausläuft, belässt du sie uneditiert. Du denkst, deine Gedanken haben ein Leben für sich selbst, so, als wäre das Denken von dir abgesondert, es sind aber deine Gedanken, und du bist bei ihnen federführend. Du bist nicht dafür bestimmt, ein Opfer deiner eigenen Gedanken zu sein, noch auch ist sonstwer in der Umgebung dafür bestimmt, das zu sein.
Nimm Meine Gedanken. Ich gebe sie dir. Nimm sie in Empfang. Nimm sie. Ich möchte, dass du sie zu deinen eigenen machst, und dass du jenen Geist von dir mit der Wahrheit umprogrammierst.
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HEAVEN #879 – 17.3.2003 – Desire Greater
HABE GRÖSSERES BESTREBEN
Neue Bestreben erscheinen in deinem Herzen. Dein Herz wird von ihnen überströmt. Alle deine großen Bestreben werden jetzt erfüllt, um für neue Raum zu machen. Sei bestrebensvoll, nicht bestrebenslos. Die Grenzen deiner Begehren weiten sich aus, und sie umspannen Größeres. Die Grenzen deiner Begehren weiten sich aus, bis sie keine Grenzen mehr sind.
Was du einstmals erstrebt hast, befriedigt dich nicht mehr. Stets mehr und stets größer ist die Richtung deines Herzens, und echtes Streben kommt von dem Universum deines Herzens.
Das echteste Bestreben unter allen lautet, Mein Licht dem gesamten Universum zu unterbreiten, auf dieselbe Weise, wie die Sonne aufgeht oder wie der Ozean wogt. Und, dies an Meiner Stelle zu tun, und nicht an deiner Stelle. Wenn du Bestrebungen auf diese Art hast, befindest du dich jenseits der Kontraktionen von Zeit und Raum, und du betrittst das Zentrum Meines Herzens, dem alle Bestreben entkommen und woher sie erfüllt werden. Erfüllung liegt inmitten deiner großen Bestrebungen, denn sie sind Mein. Heilig ist dieser Faden zwischen uns.
Es war einmal, da hattest du ein Verlangen nach einem Spielzeuglastwagen oder nach einer Barbie-Puppe. Nunmehr sind deine Bestreben weitläufig. Und nun ist der genaue Augenblick da, noch größere Weite zu erstreben. Erstrebe ausladender. Erstrebe, was du bist. Erstrebe die Wahrheit des Lebens und die Wahrheit deines Herzens, und dasjenige, was du erstrebst, wird zu dir her gezogen werden. Die Schwungkraft des Bestrebens ist zu groß, als dass es anders sein könnte.
Deine Bestreben sind starke Magneten, die zu dir her ziehen, was du erstrebst. Was du erstrebst, muss dafür groß und prächtig genug sein, damit das zur Ausführung gelangt. Du hast ein großes Herz zu erfüllen, und zahlreiche Herzen sind gierig nach dem Überlaufen deines Herzens. Das gesamte Universum wartet mit offenen Armen darauf, dein Herz in Empfang zu nehmen und ihm Größeres zu verleihen.
Das Universum wird dir deine tiefsten Bestreben bringen und sie erfüllen. Wonach du dich sehnst, das sehnt sich nach dir. Sehnsüchte werden erfüllt werden. Und sie werden rasch erfüllt werden.
So bald wie du deine Bestellung abgibst, wird sie erfüllt. Gib nun deine Bestellung ab. Freude weist sich aus beim Abgeben der Bestellung, und Freude ist da, wenn sie ankommt. Die Freude, die zu dir kommt, ist nicht beiläufig. Die Freude hat denjenigen zu erreichen, der eine Bestellung für Größe platziert.
Stelle sicher, dass deine Bestellung groß ist, denn du bist nicht in einem Krimskrams-Laden mit winzigen Artikeln am Einkaufen. Es ist das Universum, in dem du einkaufen gehst.
Sobald du einmal deine Bestellung abgibst, ist sie abgegeben. Du brauchst nicht alle die Routen nachzuvollziehen, die deine Bestellung nimmt, um zu dir zu kommen. Lasse dein Herz wissen, dass, wenn du einmal deine Bestellung abgegeben hast, das Bestellte zur Verschiffung gebracht wurde und dich erreichen wird, gleich was, gleich wo, gleich wann.
Sobald deine Bestreben groß genug sind und sobald du Größe aufs Größte erstrebst, wird deine Bestellung nichts abbringen können, bei dir anzulangen. Keine Berge, keine Täler, nicht einmal der Tod des Körpers wird deine Bestreben abschrecken. Mache deine Bestreben zu Segnungen. Mache sie groß genug, damit sie jeden allerorts erreichen.
Große Bestrebungen haben erfüllt zu werden, wieso sonst sollten sie existieren?
Kleine Bestrebungen sind ein 10-Cent-Stück pro Minute.
Größere Bestreben sind vonnöten.
Egal, wie groß die größten Bestrebungen sind, die du jemals hattest, erstrebe Größeres.
Bestrebungen sind nicht dafür bestimmt, lasch zu sein. Bestrebungen sind keine Fürsprachen. Bestrebungen sind Bestrebungen. Sie sind des Herzens Suche nach sich selbst, das Herz, was sich danach sehnt, sich selbst und das Universum, das bereits in Meinem Licht gesegnet ist, zu segnen.
Deine Bestreben sind zum größten Teil nicht erhaben genug gewesen. Sogar dein Streben nach Mir ist durch eine kleine Linse kontrahiert worden. Erstrebe alles von Mir. Erstrebe in Meinem Namen, denn du bist der Erfüller und die Erfüllung Meiner Bestrebungen.
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HEAVEN #880 – 18.3.2002 – How Far You Reach
WIE WEIT IHR REICHT
Messungen der Welt sind nur Messungen. Das Maß des Herzens, deines Herzens, kann nicht genommen werden. Es ist unmessbar, denn es ist weit. Weite kann nicht ausgemessen werden. Unendlichkeit kann weder gemessen noch kann ihr Zahlen zugeordnet werden, die man in einem Notizblock niederschreibt. Die Weite der Unendlichkeit geht über jedwede Skala hinaus, die der Mensch erzeugt. Alle Skalen sind menschen-gemacht.
Mit welchem Werkzeug kann das Maßlose gemessen werden? Wohin kann das Maßlose geschrieben werden? Wo wird das Maßlose aufbewahrt? In welchen Raum passt es hinein? Was kann es umfassen? Was kann ohne es sein?
Bei dem Thermometer der Weite gibt es kein oberes Ende. Es gibt keinen Spitzenpunkt, der zu erreichen ist. Bei der Weite der Unendlichkeit gibt es keine Gipfel. Es gibt keinen Ort, wohin sie sich absetzt. Sie kann nicht gekennzeichnet werden. Unter welchem Namen die Unendlichkeit auch immer läuft – Liebe, Wahrheit, Freude, Gott -, das ist der Fall.
Sahne setzt sich oben auf der Milch ab, und kann abgeschöpft werden.
Nicht so bei der Unendlichkeit der Weite. Nicht so bei dem Aufsprossen der Liebe. Nicht so beim Leben. Wie misst du dasjenige, was alles durchdringt und nicht abgesondert werden kann?
Lediglich das Körperliche kann gemessen werden. Du kannst das Beginnen und das Enden des physischen Körpers vermerken, nicht aber die Geburt des Geistes, genauso wenig wie das Abgehen des Geistes, denn er geht nie ab. Es ist der Körper, der ankommt oder wieder weggeht. Und demnach glaubt ihr weiter an den Tod. Der Tod ist bloß ein materieller Zusatz, unterdessen das Leben des Geistes kein schriftliches Notat ist. Der Geist [’spirit‘ – ThB] alleine hat Leben. Es gibt keine Nichtexistenz des Geistes.
Wir können sagen, das Herz misst das Unermessliche. Dein Herz ist der beste Indikator von Wahrheit, allerdings ist Wahrheit desgleichen unermesslich. Du kannst Wahrheit nur von dort her, wo du bist, messen. Nur von Punkten im Raum und in der Zeit her kann etwas gemessen werden. Ein Anlauf, das Unermessliche zu messen, ist anfragen, was denn die Grenzen dafür darstelle, das grenzenlos ist. Das stellt eine inakkurate Frage, die nicht beantwortet werden kann.
Was stellt Standards dar außer Messungen?
Kilometer in der Stunde kann man messen, jedoch ist die Geschwindigkeit der Seele jenseits der Messensheit.
Wie schlicht das Leben und alle seine Anhängsel doch sind, sobald du Messungen auf diese Weise anschaust!
Sobald du etwas betrittst und Messungen anstellst, hast du nur die Auswahl aus den Linien auf einer Skala oder auf einem Zollstock. Es bedarf des Physischen, um zu messen, und alles, was es messen kann, ist es selbst. Für das Maßlose gibt es kein Maßband.
Ihr versucht den Anfang und das Ende von Dingen zu ermitteln, und dennoch könnt ihr nicht mit letzter Autorität sagen, woher etwas gekommen ist oder wohin es geht.
Alles, was ihr je messen könnt, ist Illusion. Dennoch betrachtet ihr das Unermessliche als illusorisch!
Das Herz ist gut darin, Illusion zu erspüren. Wir können sagen, das Herz ist die Ausgleichsskala der Illusion. Die Bemessungsgröße des Herzens wird im Großen und Ganzen durch die Welt weder immer akzeptiert noch autorisiert, aber Ich autorisiere sie.
Das Herz ist ein Sensor, nicht so sehr eine Skala. Wir können sagen, Ich stimmte dein Herz. Ich setzte es mit dem Meinen fest. Dein Herz hält mit dem Meinen Schritt. Es läuft neben ihm. Entsinne dich, das Herz, wovon Ich spreche, ist nicht Emotion. Emotion ist endlich. Nicht das Herz.
Es existieren zahlreiche Dimensionen, freilich, dort, wo du Wohnung nimmst, ist es dimensionslos, und du bist dimensionslos.
Stellungnahmen können nicht voll und ganz wahr sein, denn sie werden in der Bemessung von Worten getroffen, und die Wahrheit ist jenseits von Bemessung, ist jenseits von Beschreibung, ist jenseits von Kartierung, jenseits von Fragmentierung, jenseits von Identifikation, jenseits von Worten.
Dasjenige, was es wert ist zu erfassen, können deine Hände nicht halten.
Urteile sind Messungen, und stets falsch. Falsch, weil sie nur einen Teil des Bildes darstellen. Sie schöpfen die Oberfläche ab. Sie lassen zu viel aus.
Und ihr befindet euch jenseits der Oberfläche. Ihr geht in die Tiefe, und ihr drängt die Erde und die Himmel in den Hintergrund und reicht bis zu den unermesslichen Himmeln. Ihr streckt euch jetzt.
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HEAVEN #881 – 19.3.2003 – How to Open Hearts
WIE HERZEN ÖFFNEN
Meinungen sind Urteile. Es ist nicht deine Meinung, dass du größer bist als sonst jemand. Aber es ist deine Meinung, die besagt, größer ist besser oder kürzer ist besser. Was immer du besser oder schlechter, mehr oder weniger erachtest, ist deine Meinung. Selbst falls die Welt mit dir darin übereinstimmt, ist es immer noch Meinung. Aus dem heraus, was du vor dir siehst, und aus dem heraus, was du in der Vergangenheit gesehen hast, mutmaßt du die eine Sache als erstrangig und eine andere als zweit- oder letztrangig. Es ist eine Sache, zu erkennen, dass du ein Urteil triffst, und eine andere, wenn du das nicht weißt. Doch keines von beiden ist genau bescheiden.
Ich weiß, du tust dein Bestes, was du kannst. Ich weiß, du versuchst immer, das Gute und Richtige zu tun, und Ich weiß, du würdest gerne dem Verurteilen ausweichen. Ich weiß, du würdest dich gerne mit einem offenen Geist und einem offenen Herzen erheben.
Selbst dann, wenn du die Auffassung akzeptierst, dass Meinung ein Urteil darstellt, hast du immer noch zwischen Meinung und Präferenz zu unterscheiden. Habe auf deinen Ton der Stimme acht, wann du sagst, du ziehest eine Sache einer anderen vor. Habe auf die Form deiner Nase acht. Und du wirst sehen können, wie du im gleichen Atemzug, als du eine Präferenz äußertest, eine Meinung kund gegeben hast.
Meine Kinder, ihr mögt nicht der Meinungsmacher der Welt sein.
Meinungen abgeben ist eine Art von Anhaftung. Vielleicht eine veränderliche Anhaftung, vielleicht gar eine irrtümliche, gleichwohl ist es nach wie vor Anhaftung.
In Wahrheit wisst ihr zu jedem gegebenen Zeitpunkt nicht, was besser oder schlechter ist. Es mag sein, ihr wisst, was es euch zu sein scheint, jedoch, das was es euch zu sein scheint, ist nicht immer Fakt. Ebenso enthüllen Fakten nicht immer die Wahrheit.
Um ein Enthüller der Wahrheit zu sein, wirst du womöglich von Meinungen dich fernzuhalten haben. Meinungen sind eigentlich nicht viel wert. Sie sind wie Haarstile.
Oder es ist so, deine Meinungen kommen, sie sind da, du hast sie, jetzt aber bist du dazu in der Lage, sie für dich selbst zu behalten. Was für eine Verwandlung das in dein Leben einführen wird. Was für einer Offenheit wird das den Weg ebnen? Vielleicht wirst du deinen eigenen Meinungen besser zuhören können, sobald du über ihnen still bist.
Das Sprichwort, Sauberkeit kommt gleich nach Gottesfurcht, ist eine Meinung, denn Ungepflegtheit kann ebenfalls der Frömmigkeit benachbart sein. Alles kann der Gottesfurcht benachbart sein. Armut. Reichtum. Was immer der Gottesfurcht nahe steht, ist ihr nahe. Da gibt es keine Begrenzung.
Und demnach kommen wir zu der Crux des ganzen. Meinungen sind begrenzend. Seid nunmehr darauf aus, über die Grenzen hinaus zu gehen.
Ihr wisst, ihr seid unbegrenzte Seinswesen, und das bezieht sich auch auf eure Gedanken. Von ihnen gibt es einen unbegrenzten Vorrat. Jetzt mögt ihr offen und weniger an frühere angehaftet sein.
Das ist eine andere Ausdrucksweise für: ihr mögt euer Herz öffnen, denn der Geist hat dem Herzen signalisiert, bei gewissen Gegebenheiten sich zu verschließen, sich zurückzuziehen. Sobald du an Ungleichheit glaubst, verschließt du dein Herz. Sobald du Ungleichheit glaubst, öffnet sich dein Herz sich selbst. Unterschiedlichkeit bedeutet nicht Ungleichheit.
Meinungen besagen öfters, dass nur so und so viel Verschiedenartigkeit zugelassen ist. Meinungen trennen. Nicht so die Wahrheit.
Inwendig in einem jedem Seinswesen, was du als geringer – oder als größer – erachtest, schlägt das gleiche Herz. Ich nehme in anderen Herzen genauso Wohnung wie in dem deinen. Sofern du gerne dein eigenes Herz kennen lernen möchtest, musst du demnach die Herzen Anderer kennen lernen.
Streiche kein Herz aus deinem Blick.
Denke nicht, das deine sei besser als das eines anderen, denn das ist absondern deines Herzens, anstatt es zu öffnen.
Sei ein Öffner der Herzen, zuvorderst öffnest du dein eigenes.
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HEAVEN #882 – 20.3.2003 – The Light of the Sun and the Moon
DAS LICHT DER SONNE UND DES MONDES
Die Sonne und der Mond sind immer da. Nicht immer augenscheinlich, aber immer gegenwärtig.
Was sind sie anderes als Energie? Und was bist du anderes als eben das? Energie ist Licht. Ob das Licht augenscheinlich ist oder nicht, es ist gleichwohl Licht. Lichtwellen existieren, und sie sind Partikel von dir. Sie sind alles von dir. Du bist Licht insgesamt.
Die Welt spielt Guckguck-Spiel mit dem Licht. Das ist die Partie der Welt. Was du siehst, ist nur das, was du siehst. Weil über etwas eine Decke liegt, bedeutet nicht, dass es nicht da ist. Es ist eigentlich nicht einmal richtig verborgen, weil du weißt über ihm liegt eine Decke. Du kannst deinen Finger nicht so richtig darauf legen, aber du weißt etwas, was sichtbar ist, ist da drunter.
Selbstverständlich kannst du das nicht, denn Finger können das Licht nicht anfassen, denn auf der Oberfläche ist das Licht schwer fassbar. Auf der Oberfläche bleibt das Licht dir einen Schritt voraus. Das muss so sein, denn du jagst es immer.
Du, der du Licht bist – du, der du Mein Licht bist -, aalst dich in ihm. Wende dein Gesicht der Sonne oder dem Mond zu, in welcher Richtung du dich auch soeben befindest, und du wirst dich dem Licht zu drehen. Das Licht, dem du dich zuwendest, wird das Licht sein, das von Mir scheint. Nennt man es nun Sonne oder Mond, Licht dieser Art ist das gleiche, was von dir ausströmt. Licht erzeugt Licht, und du strahlst es aus.
Dunkelheit ist Illusion. Licht ist Wahrheit. Du hast es aber andersrum gesehen. Dir wurde es andersrum beigebracht. Du hast gedacht, du habest Licht zu finden. Du hast gedacht, die Sonne in dir müsse entzündet werden. Jedoch scheint die Sonne aus eigenem Antrieb, nicht anders das Licht inwendig in dir.
Du bist alle Sonnen und Mode auf der Erde. Du bist transplantiertes Licht. Du bist wie ein Same, der irgendwo wachsen muss. Auf diesem Samen herumtrampeln oder ihn zudecken ist nicht das geeignete. Es läuft gegen die Lauterkeit des Samens, gehemmt zu werden. Demnach, sobald du Unbehagen spürst, hast du dein Licht von dir selbst verborgen. Du hast deine Sicht verdunkelt.
Das Licht selbst freilich kann niemals dunkler werden. Man kann es nicht abdrehen. Man kann es nicht zerstören. Man kann es nicht zum Pausieren bringen. Das Licht, was du bist, ist unumgehbar, weil das Licht, was du bist, Mein Licht ist. Mein Licht erhöht, und es ist inwendig in dir erhöht. Ununterdrückbar ist Mein Licht, einerlei wo es ist, und es ist überall.
Öfters bist du der letzte, der dein eigenes Licht sieht. Aber du hast nichtsdestotrotz flüchtige Blicke von ihm in den Augen Anderer erheischt. Du hast Augen aufleuchten sehen, sobald sie die deinen sehen. Auch sie mögen nicht den Namen davon gekannt haben, was sie gesehen haben, aber sie sahen es nichtsdestotrotz, und sie sahen es in dir.
Gelegentlich hast du gedacht, das zustimmende Licht in den Augen Anderer sei nicht für dich bestimmt. Du hast gedacht, Andere sähen etwas Verkehrtes, oder du hast gedacht, sie hätten vielleicht etwas angelächelt, was weiter weg ist. Selbstverständlich, du hast gedacht, du wärest weit weg vom Licht, und, dass es nur irgendwo anders gesehen werden könne. Du hast nicht gedacht, du könntest es sein. Du hast vielleicht an Andere gedacht, deren Augen sich aufhellten, als sie sahen, wie du in ihrem eigenen Licht aufgesogen wurdest, und die auf dich überhaupt nicht in Erwiderung traten. Jedenfalls ist es das gleiche Licht, was sie inwendig in sich selbst erspähen könnten, wie das Licht, was sie in dir erspähen. Zuallerletzt, was ist der Unterschied zwischen deren Licht und dem deinen? Lediglich eine in der Vorstellung eingenommene Richtungnahme.
Wir können sagen, bis auf den heutigen Tag warst du ein Geheimagent. Jetzt aber ist ein Abzeichen auf dir angebracht, und du bist nicht mehr länger geheim. Das glänzende Abzeichen spiegelt das Herz wieder, was unter dem Zinn schlägt.
Dein Herz schlägt dem Licht des Himmels den Takt.
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HEAVEN #883 – 20.3.2003 – A Special Message on Peace
EINE BESONDERE BOTSCHAFT ÜBER DEN FRIEDEN
Krieg ist bloß eine Deklaration. Er ist eine Deklaration der Unwahrheit. Er kann niemals eine Deklaration der Wahrheit sein. Alles, was der Krieg besagt – in deinem Geist -, drehe es herum.
Dem Chaos unterliegend ist der Frieden und die Ordnung und das Wiedererwachen. Bleibe bei Mir, und bejammere die Welt nicht. Sie braucht dein Mitleid nicht. Sie braucht deinen Segen. Sieh die Welt so, wie Ich es tue, und scheine Mein Licht auf sie. Es existiert eine Grundlinie, die die Wahrheit nie variieren kann. Selbst die Oberfläche, die du siehst, kann von der Wahrheit nur so und so weit abgehen.
Selbst im Krieg gibt es große Liebe, und sie wird nachgewiesen.
Habe nicht Krieg in deinem Geist und Herz. Habe Friede. Gefüllt mit Meiner Liebe, sei selbst im Krieg in Frieden.
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HEAVEN #884 – 21.3.2003 – Peace Rises
FRIEDE ERSCHEINT
Die Welt konzentriert sich, worauf sie sich konzentriert, und sie konzentriert sich auf weltliche Dinge. Das Bewusstsein der Welt ist nicht so umfangreich wie das eure. In dem Weltdenken verfangen, so werdet ihr immer hinunter gezogen werden. Ihr seid dafür konzipiert, die Welt hoch zu ziehen, demnach können eure Gedanken nicht gewöhnliche sein, gewöhnliche, die hin und her schlagen. Ihr, die ihr dies lest, seid dafür bestimmt, die Welt emporzuheben, anderenfalls würden eure Augen nicht darauf fallen.
Ihr bemüht euch nicht, mit jemandem, mit irgendwem oder der Welt über einen höheren Bewusstseinszustand argumentieren zu mögen. Dabei ist kein Punkt zu erlangen. Das ist keine Angelegenheit der Überzeugung. Das ist eine Angelegenheit der Bewusstheit.
Bleibe also heraus aus der Prügelei. Verfange dich nicht darin, die eine oder andere Seite einzunehmen, weil Seiten einnehmen im Gegensatz zu Friede steht. Seiten einnehmen ist eine der entschiedenen Grundlagen von Nicht-Frieden.
Hole die Welt mit deinem Herzen nach oben und schwinge sie hoch. Aus deiner eigentlichen Natur heraus wirst du das tun. Von-Gottesnatur-heit ist ein wesentlicher Faktor im Frieden. Wenn du von Gottes Natur bist, redest du nicht herum. Was ist die Abwesenheit von Friede anderes als herumreden?
Widme dich in deinem persönlichen Leben, freundlich und großherzig zu sein. Jeden Fehltritt in einem Anderen, den du siehst, mögest du segnen. Bereits schier durch deinen Gedanken wird der Fehltritt getilgt werden. Die Domäne deines persönlichen Lebens wird jetzt die Sanftheit des guten Benehmens sein. So wie du für Andere Türen aufhältst, wirst du dein Herz öffnen, sodass Andere frei dazu Zugang haben und wissen, wie Gutherzigkeit aussieht.
Jeder weiß ausreichend, was Kleinherzigkeit ist. Man muss ihn nicht noch mehr darin unterweisen. Großherzigkeit muss allerdings mehr zur Ansicht gebracht werden, und du wirst derjenige sein, der sie darbietet. Du wirst Großherzigkeit deklarieren. Dein Herz wird einen weiteren Schwung nehmen und alles, was gefallen ist, auflesen.
So wie Ich ein jedes Meiner Kinder nehme und es näher und teuer an Mich halte, so wirst du die Welt in deinem Herzen der Liebe auffegen. In diesem geräumigen Herrenhaus deines Herzens wirst du Raum für alle machen. In deinem Herzen ist die Welt geschützt. In deinem Herzen ist die Welt gewärmt.
Du wirst es vielleicht nicht glauben, dass dein Herz groß genug ist, aber Ich sage dir, es ist groß genug. Dein Herz ist biegsam und elastisch, und es kann das gesamte Universum inne-, und es im Gleichgewicht halten.
Du wirst nicht mehr länger auch nur ein einziges Atom der Liebe in deinem Herzen zertreten. Du wirst dein Herz insgesamt auslösen. Mittels deiner Gutartigkeit wirst du das bewerkstelligen.
Öffne jetzt dein Herz, sodass Andere das Ausmaß ihrer eigenen Herzen zu erkennen vermögen, und, so wie du, Meine Ambassadeure des Friedens sein können.
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HEAVEN #885 – 22.3.2002 – The Oneness of Being
DAS EINSSEIN DES SEIENS
Dies ist eine jener Zeiten, wann Wir nicht viel zu sagen haben. Wir haben eine Menge zu sein. Lasst uns demnach schlicht das Seien von Uns miteinander vermengen. Lasst uns verschmelzen. Lasst Uns, diese kurze Zeit über, einander überhaupt nicht mit Worten oder Gedanken behelligen. Gedanken sind es nicht, die zählen. Die Wahrheit ist kein Gedanke. Nicht Gedanken sind von Belang.
Sprache bringt etwas zum Ausdruck. Mehr als die Sprache, mehr als das Denken, mehr als Wörter ist das von Belang, was hinter oder unter dem Ausdruck liegt. Wörter werden nicht dafür benötigt, um die Wahrheit bekanntzumachen. Manchmal jonglieren die Wörter mit der Wahrheit oder schließen sie aus. Lasst uns schlicht eine Weile in Liebe dasitzen. Lasst uns Uns in unserer Liebe aalen, wie das Erdenbürger mit den Sonnenstrahlen tun.
Gäbe es keine Wörter und keine Syntax, so wäre die Liebe nach wie vor. Lasst Uns in einen Augenblick der Stille der Liebe eingehen. Lasst das Einssein Unseres Einen Selbst sich eingewöhnen, sodass sich Unser Einssein sodann vor Unseren Augen pur erhebt. Lasst Uns in der Wahrheit und Liebe des Einsseins leben. Lasst Uns schier sein, eingetaucht in Unser Einssein.
Es ist nicht so, dass Wir gegenüber etwas Unsere Augen schließen. Es gibt einfach sonst nichts, dem gegenüber Unsere Augen zu schließen oder zu öffnen sind. Alles, was es gibt, ist Unser Einssein des Seiens, und Wir sind in ihm durchtränkt. Nichts von Uns kann getrennt werden. Nicht einmal in einen Gedanken hinein. Es gibt kein ÜBER Uns. Es gibt nichts außerhalb von Uns, damit ein Über existiert.
Was wäre, falls du ohne Denken sehen könntest? Was wäre, falls du ohne Gedanke nach Gedanke, ohne Gedanken nach Gedanken sein würdest? Was wäre, wenn du zu nichts aufzuschließen hättest? Was wäre, wenn alles, was du hast, Einsicht wäre? Du würdest nichts von außen kennen. Du würdest das Konzept nicht haben. Du würdest genauso wenig das Konzept des Innen haben. Du würdest Ganzheit haben.
Du würdest in einem klaren Strom der Liebe schwimmen. Etwas anderes würdest du nicht kennen. Etwas anderes gäbe es nicht zu kennen.
Wenn du in dem klaren Strom der Liebe schwimmst, worum würdest du bitten wollen? Was würdest du wissen wollen? Es gäbe bloß Wissen. Dein tollwütiger Intellekt würde sich eine lang verdiente Ruhe nehmen, und du würdest erkennen, dass du in dem Haus des Einsseins immerzu weilst.
Natürlich existiert nichts anderes. Alles, was existiert, ist Einssein und Ewigkeit. Es gibt keinen Ort, um dorthin zu gehen, und keine andere Zeit.
Was können schiere Worte Unsere Schönheit und Unsere Ewigkeit heraufbeschwören. Was kann möglicherweise das erhaschen, was für immer frei ist, und infolge jenseits der Begrenztheit dessen ist, was wir Freiheit nennen? Wenn es keine Ketten gibt, die aufzumachen sind, wenn es keine Zellen gibt, die zu entriegeln sind, wenn es keine geschlossenen Geiste gibt, die zu öffnen sind, wo existiert dann das Konzept der Freiheit?
Alle Wörter setzen zu niedrig an.
Die Wahrheit indes ist sogar größer, als du wusstest. Sie umfängt alles. Sie umfängt das Licht namens du, und das Licht namens Ich. Einssein ist die einzige Wahrheit, die es gibt. Was gibt es da zu erörtern, unterdessen es nichts zu sagen gibt?
Demnach, wenn Ich sage: Komm, setze dich eine Weile zu Mir hin, sage Ich: „Hier, schau, nimm zur Kenntnis, wo du bist. Hier bist du immerzu gewesen. Hier bin Ich immer. Dies ist Unser Einssein.“ Abgedriftet in einem Traum, hat sich dein Geist, wie ein stillliegendes Schiff, von der unumgänglichen unauslöschlichen Wahrheit Unseres Einen Selbst fortgewellt. Die Wahrheit ist – kannst du auf einem Ozean des Seiens abdriften, unterdessen du der Ozean des Seiens bist? Wie kannst du ein Teil von etwas sein, was du bist, unterdessen du alles und alles, was es gibt, bist? Wie kannst du vom Einssein abweichen, unterdessen es nirgendwo und nichts sonst gibt, um dorthin abzuweichen? Ich frage dich: Was ist da, an dem das Einssein herummachen kann?
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HEAVEN #886 – 23.3.2003 Reflections
REFLEXIONEN
Meine Natur ist Glücklichsein. Ich bin aufs Köstlichste glücklich, und Ich bin aufs Köstliche mit dir glücklich. Das ist für dich schwer zu verstehen, weil du nicht immer mit dir selbst so glücklich bist. Ganz bestimmt nicht immer blendend glücklich. Du hast Unzufriedenheit gelernt. Du hast sie nicht von Mir gelernt.
Sobald du von Mir lernst, wirst du das Universum als ein schönes Ausrollen von Farben sehen, und du wirst bei all den kräuselnden Farben in Entzückung geraten. Du wirst sehen, dass die Welt ein Diamant ist, der dir seine Segnungen anpreist, und dass die unterschiedlichen Farben bloß das gleiche Licht sind, das aus unterschiedlichen Winkeln abgelenkt ist. Du wirst eine herrliche Zurschaustellung des Einsseins sehen. Du wirst sehen.
Wie viele Ausdrucksweisen Meines Lichtes können da sein? Unendlich sind die Ausdrucksformen Meines Lichts, denn Mein Licht ist unendlich.
Mein Licht ist unentrinnbar, denn du bist ein Beförderer von ihm.
Im Universum gibt es nichts anderes als Mein Licht.
Es geht nie aus. Es wird nie abgedunkelt.
Deine Augen und dein Herz haben sich zu öffnen. Das ist alles.
Dunkelheit ist eine Illusion. Das muss sie sein. Falls Licht alles ist, ist Licht alles, was es gibt.
Bemerke die aufgehende Sonne. Sie folgt ihrem Lauf. In der Abenddämmerung tunkt sie hinter dem Bogen der Erde namens Horizont unter. Das Licht ist im Grunde genommen nicht irgendwohin gegangen. Es ist zugedeckt, das ist alles.
Es war ein bedeutsamer Augenblick der Evolution, als die Menschheit merkte, dass die Sonne immer scheint. Wie eine schöne Frau dreht sich die Erde und schaut sich selbst von vielen Seiten in einem Spiegel an. Der Spiegel ist Licht, und die schöne Frau und die schöne Erde sind schier Reflexionen des Lichts, so und so hin gedreht, aus zahlreichen Winkeln in dem Spiegel Meines Lichts gesehen. Mein Licht scheint immer. Manchmal ist Mein Licht vergessen, und die Aufmerksamkeit wird bloß jenen Dingen gezollt, die in Meinem Licht zur Schau gestellt sind.
Ein jeder liebt Mein Licht. Spiegel des Lichts, Teiche des Lichts. Jedoch denken sie öfters, das, was sie im Spiegel sehen, sei alles, was zu sehen ist.
Narziss verliebte sich in sein Spiegelbild. Er glaubte an die Ränder seiner selbst und vergaß den Teich. Er schaute auf eine eingebildete Umrandung, und vergaß das Licht, was das Spiegelbild erschaffen hatte. Die Schilderungen inmitten des Lichts waren dahintreibende Kräuselungen. Und Narziss verliebte sich in die Illusion. So wie ihr.
Verliebt euch anstelledessen in das Licht.
Narziss liebte sich nicht selbst. Er liebte ein Bild von sich selbst. Er liebte seine Ansichten. Er liebte etwas anderes als sich selbst. Er liebte etwas, was er mit seinen Augen sah. Er sah etwas auf der Oberfläche des Teichs, und tauchte sich selbst darin unter. Wie tief indes ist die Oberfläche des Teichs? Überhaupt nicht tief.
Du aber bist tief.
Narziss verliebte sich in ein Porträt. An der Stelle hielt er an.
Er wusste nicht, wer er war, infolgedessen verliebte er sich in ein schieres Bild.
Es heißt, ihr seid in Meinem Bild gemacht. Das bedeutet, ihr seid in Meinem Licht gemacht. Ihr seid Mein Licht. Ihr seid nicht eine Skizze von ihm. Ihr seid es.
Narziss liebte ein Foto von sich selbst, und das war die Geburt des Ego. Er wusste nicht, was er in dem Teich des Lichts sah. Er dachte, die Widerspiegelung sei sonst jemand. Er dachte, er sehe einen Anderen. Er dachte, es gebe einen Anderen.
In der Geschichte von Narziss steckt aber noch mehr Wahrheit. Und sie lautet: Es gibt niemanden auf der Erde oder auf dem Wasser zu lieben, außer sich selbst. Sofern ihr doch bloß wüsstet, wer ihr seid.
Um zu erkennen, wer ihr seid, habt ihr zuerst zu erkennen, woraus ihr gemacht seid. Ihr seid aus Meinem Licht gemacht. Es gibt nichts anderes, woraus ihr gemacht seid. Ihr seid Licht. Ihr seid das Licht Gottes.
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HEAVEN #887 – 24.3.2003 – Vision und Imagination
SICHT UND EINBILDUNG
Manchmal bin Ich der weitest reichende Gedanke aus deinem Geist. Allerdings bin Ich jenseits deines Gedankens. Ich bin ungeachtet seiner. Es mag sein, Ich bin außerhalb deines Gedankens, deines Sichtkreises, deines Hörens, deines bewussten Gewahrseins und alldessen, jedoch bin Ich niemals aus deiner Sphäre heraus. Sprich, du bist niemals aus der Meinen heraus.
Wir existieren, und Wir können sagen, Wir leben im gleichen Leben. Aber es ist ein anderer Film, den Ich sehe, anders als derjenige, den du meinst dir anzusehen. Wir gehen in das gleiche Theater, aber Wir sehen uns zwei verschiedene Filme an. Wir sitzen Seite an Seite, eine einzige Leinwand vor Uns, Wir sehen verschiedene Bilder.
Wir betätigen uns im gleichen Sport, und dennoch ist der Name ein anderer. Ich spiele immerfort in Liebe. Du tust das auch, aber du denkst, du spielest Kämpfen und Zurückziehen und andere derartige Dinge.
Was du als Wirkliches Leben erachtest, ist überhaupt nicht Wirkliches Leben. Es ist nicht einmal eine Nachahmung. Es ist weit verstreut. Du denkst, deine Füße seien fest auf dem Boden eingepflanzt, unterdessen du dein Schlagholz schwingst, jedoch warst du nie bodenloser gewesen.
All die Schwierigkeiten im Leben, die du anschwingst, sind Flüge der Phantasie. Du stellst dir eine Realität vor, die nicht echt ist. Sie ist eine Fassade. Sie ist eine Bühnenkulisse, die ein kleiner Finger der Wahrheit umstoßen kann. Aber du hältst teuer an dem Pappeaufbau fest, und rennst davon weg, oder machst dich darüber lustig, oder du weigerst dich, das Sterling Gold anzuschauen, was überall liegt. Ich möchte nicht sagen, dass das Gold dich umgibt, weil das eine weitere Mauer implizieren würde, jedoch ist das Gold die Essenz von dir und des Lebens, was überall war.
Wie oft werde Ich doch für die Umstände in dem Leben der Menschen verantwortlich gemacht! Ich bin für deine große Vorstellungsgabe verantwortlich, denn Ich gab sie dir einhergehend mit allem anderen, was unbeschränkt ist, aber Ich bin nicht verantwortlich für deine Fantasieflüge, die Grenzen für dich sind, welche du dir aussuchst, um sie dir selbst und Anderen zu setzen. Alle Grenzen sind eingebildet. Ich setze keine Grenzen.
Du könntest sagen, dein Menschlicher Körper ist eine Grenze. Selbstverständlich, das Physische reicht nur so und so weit. Der Menschliche Körper ist eine jener Bühnenkulissen, in die du dich selbst als die unleugbare Wahrheit von dir eingekauft hast, unterdessen er überhaupt keine Wahrheit ist. Dasjenige, was du berühren, sehen, hören kannst, ist nicht wahr. Geschmäcker sind nicht wahr. Geschmäcker sind einfach Geschmäcker. Alles im Physischen ist bloß ein Geschmack der Wahrheit, die ist. Geschmäcker sind Echos der Realität.
Es ist so: Du stößt eine Tür auf. Du siehst Ansichten in der Umrandung eines Zimmers. Und dann gibt es da ein weiteres Zimmer. Du öffnest es. Du stehst auf verschiedenen Schwellen und hinter jeder ist eine weitere. Die Schwelle – das Öffnen von ihr – nennt man Unendlichkeit.
Und dennoch hast du die Ansicht festgehalten, die du von der ersten Tür aus erblickt hast, festgehalten als das Ausmaß von allem, was ist. Du hast einen Viertelpenny für zwei Pence gehalten.
Du denkst, es gelte für die anderen Räume Eintrittsgeld zu entrichten, aber Eintritt ist frei. Einzig braucht es, du gehst dorthin und öffnest die eingebildeten Türen, die einen vermeintlichen Raum von einem anderen trennen.
Du stehst in einem zimmerlosen Herrenhaus.
Du stehst in einem herrenhauslosen Herrenhaus, weil es keine Mauern hat.
Du stehst in einem Universum ohne Grenzen, sonst könnte es kein Universum sein.
Dennoch denkst du, du lebest in einer Schachtel, und du machst diese Schachtel so gemütlich wie du kannst. Du verstärkst sie. Du stopfst sie aus. Du dekorierst sie. Du ziehst in ihr hin und her und fügst ihr Dinge zu. Und du denkst, diese winzige Schachtel sei das Universum, und, dass jeder andere wie du auch in einer eingeschachtelten Welt lebt.
Sobald die Wände deiner Schachtel herunter sind, ist nichts zerstört. Sie existieren nicht. Alles, was du je zu tun hattest, war, direkt durch sie hindurchzugehen, und anzufangen, mit größerer Sicht und weniger Einbildung zu sehen.
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HEAVEN #888 – 25.3.2002 – The Moving World
DIE WELT IN BEWEGUNG
Es gibt keinen bestimmenden Faktor. Das meint, es gibt keine Grenze, die dir gesetzt ist. In Bezügen des Grenzenlosen, wie kann es da, das ist selbstverständlich, eine Grenze geben? Ihr seid unwiderruflich ein unbegrenztes Seinswesen des Lichts. Ihr kennt die Höhen nicht, die ihr erreichen könnt. Ihr könnt euch überallhin empor heben. Alles, was ihr zu tun habt, ist euren Finger heben.
Ein Vogel verursacht sein Fliegen nicht. Er schlägt bloß mit seinen Flügeln. Und auf diese Weise schwebt er empor. Ihr tut die kleinen Dinge, zu denen ihr fähig seid und die euch zugänglich sind, und dann seht ihr, wie eure Füße vom Boden hoch sind und wie ihr fliegt. Bevor ihr es merkt, seid ihr in der Luft, so leicht wie eine Brise.
Ihr seid leichter als die Luft. Die Luft kann nicht so schnell reisen wie ihr. Im Vergleich zu euch ist Luft langsam.
Im Nu vermag ein Gedanke von euch sich nach irgendwohin zu bewegen.
Eure Gedanken können gruppiert werden. Es gibt Gedanken, die ziehen euch hinunter. Es gibt Gedanken, die behalten euch dort, wo ihr seid. Es gibt Gedanken, die heben euch an. Wieso sollte jemand andere Gedanken wählen, als jene, die ihn hochheben?
Sieh die Welt wie einen Fallschirm, und dich als den Halter davon. Du bist derjenige, der ihn öffnen und mit ihm hoch schweben kann. Oder du kannst ihn nicht öffnen. Oder du kannst Löcher in seine Seide stechen, so dass der edle Fallschirm für jemanden von keinem oder geringem Nutzen ist. Indes öffnen zahlreiche Hände den Fallschirm jetzt soeben und halten ihn für Andere.
Deine Hände tun das. Dein Herz tut das. Du bist der nächste in der Reihe. Will sagen, du stehst vorne an der Reihe. Niemand auf der Welt ist günstiger da als du.
Sofern der Fallschirm der Welt für dich zu schwer ist zum Tragen, dann fasse ins Auge, wie du einen kleinen wirbelnden Sonnenschirm trägst. Das Licht scheint bei ihm hindurch. Er besagt dir, die Sonne ist am Scheinen. Dein Sonnenschirm macht Andere glücklich.
Oder sieh es so – es regnet, und du öffnest einen Schirm. Der Regen prasselt auf den Schirm, du aber bleibst trocken. Nun stelle dir vor, dass dein Schirm die Welt umspannt. Die Welt ist unter deinem Protektorat.
Dein Schirm ist wie der Polarstern, um den sich die Sterne und Planeten drehen.
Du bist derjenige, der die Erde und alles auf ihr dreht.
Du bist der Dreher.
Du bist die Spindel, die sich dreht.
Und du bist der Weber, und du bist der gewebte Stoff. Und du bist derjenige, der den Stoff hochhält und ihn bewundert. Und dazuhin bist du ein Stich in dem Stoff, ein Stich tief inwendig in ihm.
Der gewebte Stoff ist weitaus mehr als der Stoff, als der er sich präsentiert. Er ist Licht, das auf einem Webstuhl gewebt ist, Licht, das in bestimmte Richtungen und Längen gedreht ist, um ein schönes Muster an Licht, Farbe und Textur namens Stoff zu bilden. Und auf diese Weise spinnst du das Universum. Das Universum entkommt der Stille, es steht aber nie still.
Und du, der du der Weber bist, befindest dich in Bewegung. Du warst nie stationär gewesen. Versuche es, wie du es kannst, du wirst nicht stillstehen können. Du bist eine sich bewegende Plattform des Universums. Wo immer es ist, wo du meinst zu sein, du bist irgendwo anders. Vielleicht haben sich deine Füße überhaupt nicht bewegt, sondern du wurdest bewegt. Das Leben in der Welt ist Bewegung. Wähle deine Richtung, und du bist angelangt. Ohne zu wählen wirst du trotzdem vorangetrieben.
So wie du gehst, so geht die Welt. Du bist ein Faktor.
Vielleicht hat man dir gesagt abzuwarten. Abwarten ist für dich nicht genug. Das ist für dich nicht gut genug. Du bist kein Herumhänger. Du bist ein Wähler von Höhen.
Dass du das Licht der Welt bist, bedeutet, dass du der Heber von ihr bist.
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HEAVEN #889 – 26.3.2002 – The Golden Cup You Raise
DIE GOLDENE TASSE, DIE DU HOCHHEBST
Du hast gefragt, und Andere haben dich gefragt: Was möchtest du in der Welt?
Die Antwort ist dir eigentlich sehr klar. Was du möchtest, ist alles, ganz bestimmt alles Schöne, was die Welt bietet.
Eben der Ausdruck „in der Welt“ weist darauf hin, dass du davon Kenntnis hast, es gibt einen Bereich „außerhalb dieser Welt“. Du spürst, es gibt etwas erstaunlich Wundervolles, bei dem du noch nicht richtig angelangt bist, etwas erstaunlich Wundervolles, was dich anstachelt und lockt, was du aber noch nicht so richtig ausfindig machen kannst.
Die Frage ‚Was möchtest du in der Welt?‘ wird gestellt, weil nichts in der Welt so richtig ausreichend ist. Selbst dann, wenn du alles in der Welt hast, ist es nicht genügend. Alles in der Welt ist nicht zufriedenstellend, und du bist unzufrieden. Du weißt es gibt eine größere Reichhaltigkeit, und du weißt du bist dafür vorgesehen, sie zu haben.
Sodann komme Ich herein und sage dir, dass du es bereits alles hast, und du schaust dich herum und zwinkerst mit den Augen, und schenkst mir einen ausdruckslosen Blick. Du weißt etwas fehlt dir, und dann hörst du Mich regungslos sagen: „Nein, es fehlt dir nichts.“
Alles, was jemals in dir fehlen kann, ist Gewahrsein. Ich möchte dir diesen Mangel vergönnen. Und was ist Mangel an Gewahrsein anderes als Unwissen? Das Umgekehrte von Unwissen ist Kenntnis. Das Wort „Unwissen“ beinhaltet auch, dass du darum nicht weißt was dir die unendliche aufblühende Freude bringen wird, auf die du aus bist. Wonach du suchst, liegt auf einem höheren Regal.
Lege bei deiner Suche eine Pause ein, und denke nach, wohin zu schauen ist.
Du hast dich nach Befriedigung umgesehen. Dein ganzes Leben ist eine Suche nach Befriedigung. Natürlich, „Befriedigung“ ist ein zu kleines Wort dafür, was du verdienst und was du erstrebst. Dennoch ist es ebenfalls möglich, dass Unzufriedenheit das Mahlgut deiner Mühle darstellt und dich zur Erfüllung geleiten wird.
Sicher ist, Bestrebungen fußen auf einem Empfinden des Bedarfs nach mehr, und mehr ist es, was Ich möchte, dass du es hast. Vieles mehr. Es ist Mein Wille, dass du mehr hast, als die Welt, wie du sie kennst, dir bietet.
Es ist Mein Wille, dass du mehr siehst, weiter siehst, so genau siehst wie die Wahrheit.
Es ist Mein Wille, dass du höher nach oben schaust.
Es ist Mein Wille, dass du die Goldene Tasse des Lebens findest, die begierig auf dich wartet.
Es ist Mein Wille, dass dein Durst gelöscht wird, und dass du dann deine Goldene Tasse hochhältst, um den Durst von Anderen zu löschen.
Es ist Mein Wille, dass die Welt in deiner Freude widerhallt.
Es ist Mein Wille, dass das Zeitalter des Leidens auf der Erde außer Kraft gesetzt wird, und dass Glocken das Zeitalter der Freude auf der Erde einläuten.
Es ist Mein Wille, dass Freudensucher zu Freudengeber werden.
Es ist Mein Wille, dass das Tauschmedium Liebe ist, weiter hinaus sehende Liebe, großherzig gespendete Liebe, vorherbestimmte überschwängliche Liebe, die hin und her und überall prellt.
Es ist Mein Wille, dass du erkennst, es gibt keinen Anderen, dass alles du selbst bist, und dass du somit dich selbst immer und immer wieder und für alle Zeit in aller Herrlichkeit begrüßt und damit Mein Siegel auf der gesamten Menschheit anbringst.
Es ist Mein Wille, dass du dich selbst von deinen bußfertigen Knien erhebst, dass du die gefallene Welt emporhebst und sie zur Sonne zurückbringst.
Es ist Mein Wille, dass Unwissenheit von deinen Schultern abfällt, und dass sie durch einen Mantel des Lichts ersetzt wird, der das gesamte Universum umfasst, das Licht deiner Schultern ein Lichtkranz, der das Universum in einem Ring an Licht umkreist.
Es ist Mein Wille, dass dein Licht bekannt wird, und dass es unauslöschlich dir selbst bekannt wird.
Der Geber gibt dir ein Geschenk. Das Geschenk ist du selbst. Es ist alles inwendig in dir. Suche tief in deinen Taschen, und finde den glühenden Schatz, dessen Besitz du vergessen hast. Er war die ganze Zeit da, du musstest bloß hinein langen. Fasse jetzt hinein und entdecke die Reichtümer inwendig in dir. Wirf dann Güldenheit überallhin und immer und immer wieder über alles, so lange, bis ein jeder weiß, dass Güldenheit alles ist, was es gibt, und dass Güldenheit alleine genügend, und durch und durch zufriedenstellend ist.
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HEAVEN #890 – 27.3.2003 – The Mainstream of Love
DIE HAUPTSTRÖMUNG DER LIEBE
Lasse dein Herz eine Weile mit dem Meinen tändeln. Nimm deine Schuhe und alle deine Betreuungen ab, und rekele dich einfach in der Sonne Meiner Liebe. Schließe deine Augen, und sei schlicht eine Weile bei Mir. Tauche in die Tiefe Meines Herzens hinab, indem du dein eigenes emporhebst. Entdecke die Kammern deines Herzens. Sie sind endlos, und sie sind alle der Sonne gegenüber offen.
Zugegebenermaßen, es gibt gewundene Tunnels, aber Wir räumen sie aus. In Kürze werden sie sanfte Gartenlauben unter freiem Himmel sein, wo sich alle, denen du begegnest, eine Zeit lang ausruhen können, ebenso wie du dich jetzt bei Mir ausruhst.
Du weißt jene Augenblicke mit Mir sind nicht nutzlos. Sie liegen nicht jenseits des Hauptsächlichen. Ja, sie sind die Hauptströmung. Hier bei Mir ist es, wo du lernst. Sogar bei geschlossenen Augen lernst du. Ja, mit geschlossenen Augen lernst du besser.
Sobald deine Augen offen sind, wendet sich deine Aufmerksamkeit zu allem nach draußen. Daran ist nichts Falsches. Du hast Augen, damit du sehen kannst, was rund um dich herum vor sich geht. Du hast aber auch eine Sicht, wenn deine Augen geschlossen sind. Durch deine geschlossenen Augen siehst du in Mein Herz tief hinein. Das ist, als ob man sagen wollte, du siehst in das Universum und in das Herz des Menschen tief hinein, das tief im Einklang mit dem Meinen schlägt.
Und was ist Mein Herz? Es ist Meine Liebe für dich, insofern ist es Meine Liebe, in die du tief hineinschaust. Als ob du auf einem riesigen weichen Kissen sitzt, sinkst du in Meine Liebe. Du erinnerst dich an sie. Du durchtränkst sie, und dann, sobald Du deine Augen wieder öffnest und rundherum die Welt wieder anschaust, sehen deine Augen die Welt frisch und neu, denn der Seher sieht sich selbst.
Innere Sicht ist nicht späte Einsicht. Genauso wenig ist sie futuristisch. Sie ist gegenwärtig. Sie ist immerzu-gegenwärtig. Weder immerzu bemerkt noch berücksichtigt, ja tatsächlich des Öfteren abgewiesen. Dennoch wird sie nicht abrücken. Die innere Sicht wird bleiben und sich dir kenntlich machen.
In der ummantelten Zeit, die Wir miteinander verbringen, kundschaften Wir aus. Wir gehen über unsere zuvor gemachten Pläne. Ich taste dich ab, und Ich erinnere dich. Was sonst kann deine Seele so rühren, wie Ich es tue, Ich, Der der Macher von dir ist? Wisse nunmehr, Ich bin auch der Rührer von dir.
Komme hernach zu Mir. Ruhe dich eine Weile bei Mir in geselliger Stille aus. Was gibt es da zu sagen? Dass Wir uns einander lieben? Welche Wörter können Wir benutzen, in denen wir das sagen? In der Stille, dort können wir Unsere Liebe besprechen. In der Stille, dort reicht Unsere Liebe weit. Sie erreicht die Ritzen anderer Herzen. Unsere Liebe braucht keine Worte. Worte verschnüren Unsere Liebe. Schöne Bänder von Worten binden unsere Liebe. Wörter schneiden sie ab. Wörter träufeln sie fort.
Wie ausladend ist Unsere Liebe, die das Universum umfängt? Mit ihr ist nichts zu vergleichen. Sie ist unvergleichlich. Sie ist unerreicht.
Du hast ihren Namen nicht gekannt, Unsere Liebe, aber du hast gewusst, dass sie existierte. Du wusstest, da gibt es etwas, was du haben solltest und was du mit deinem bewussten Gewahrsein haben solltest. Du hast immerzu das Einssein mit Mir gesucht. Du hast es gesucht, so wie du nach Wasser zum Trinken schaust, wenn du Durst hast. Du bist allzu lange ohne das Gewahrsein der großen Liebe zwischen Uns entlang gelaufen.
Deine Liebe ist der Meinen gleich, wenn du das doch bloß wüsstest. Du denkst, es fehle dir an ihr, wie allerdings kann dir etwas fehlen, was du bist und was Ich dir gegeben habe?
Du bist die Blätter, die aus dem Baum Meines Herzens heraus wachsen. Du bist nicht von Meinem Herzen getrennt. Du bist die Frucht von ihm. Du bist Meine Erfüllung.
Ich habe keine Bedürftigkeit nach Hoffnung, denn an deren Stelle habe Ich Gewissheit. Sofern indessen Hoffnung Mein wäre, so würde sie auf dir ruhen. Wie es jetzt ist, bist du Meine Gewissheit.
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HEAVEN #891 – 28.3.2003 – The Grace of God
GOTTES HULD
Du mögest dich daran erinnern, Ich bin der Tuer. Was bedeutet das? Es bedeutet, Ich bin der Vollender. Durchaus, Ich werde etwas durch euch vollenden – in völliger Sicherheit vollende Ich durch euch -, und dennoch, lasst uns das klarstellen, Ich bin der Tuer.
Wir können sagen, Ich bin der Sender. Ich sende dich hier und dort hin, um in Meinem Auftrag zu agieren, aber Ich bin der Eine, Der dich sendet. Infolgedessen bin Ich der Tuer.
Genauso wie bei den Heavenletters, sie erreichen dich durch die Hände und den Computer eines Anderen, das Schreiben indes ist Mein. Deswegen bin Ich der Schreiber.
Ihr seid Botschafter, aber ihr seid Botschafter in Meinem Namen.
Eine ganze Menge eures Glücklichseins hängt von eurer Auslieferung Meiner Botschaften ab. So wie sie sind. Nicht geflickterweise.
Ihr mögt im Leben, so viel es euch menschlich möglich ist, Meine Botschaften aussenden. Dann ist euer Atmen leichter. Mein Wille wird unwiderruflich erledigt, und sobald er durch dich hindurch ist, fängst du an, dass du selbst die Botschaft mitbekommst.
Du befindest dich unter einem Schlaglicht Meiner Liebe. Ja, Ich sage dir, Mir zu folgen, und gleichwohl bin Ich das Schlaglicht, was dir folgt. Licht ist immerfort Meine Botschaft. Und du bist der Reflektor Meines Lichts. Scheine gut.
Überprüfe für dich die Botschaften, die du aussendest, und bewahre sie, damit sie echt die Meinen bleiben.
Sobald du weniger als Liebe spürst, frage dich selbst, was du sagen oder tun würdest, falls du Gottes große Liebe in deinem Herz spürtest. In diesem Licht kannst du vielleicht Liebe über die Wellen des Lebens hinaus aussenden.
Sofern du die Möglichkeit Meiner Liebe ermessen kannst, kannst du sie ausweiten.
Sobald Du dich selbst erinnerst, dass du Mein Licht auf der Erde bist, kannst du denn hernach Dunkelheit aussenden? Kannst du Geringeres, als Andere zu inspirieren? Unbesehen der Torheiten des Anderen, kannst du nicht Mein Licht zur Auslieferung bringen?
Wir reden hier über Verantwortung. Du bist nicht für die Handlungen eines Anderen verantwortlich. Du bist vielleicht ein Mitwirkender, jedoch bist du nicht mehr für die Rüdheit eines Anderen verantwortlich, als du für sein gutes Benehmen verantwortlich bist. Du wurdest nicht dafür entworfen, ein Reflektor des Anderen zu sein. Du wurdest dafür bestimmt, Mich zu reflektieren.
Falls du Ich wärest, würdest du einem Anderen Schmerzen in dieser oder jener Art zufügen? Falls du Ich wärest, wie würdest du dich dann in der Welt aufführen? Falls du Ich wärest, wie würdest du dich dann selbst fühlen? Falls du Ich wärest, was würdest du jetzt soeben sagen oder tun?
Falls Ich der tiefste Kern inwendig in dir bin, bin Ich deine höchste Note. Wieso würdest du Mich dann nicht läuten? Wieso würdest du irgend eine andere Note spielen?
Und, falls du wüsstest, dass Ich der Gott inwendig in einem Anderen bin, welche Glocke würdest du dann läuten? Du bist dafür vorgesehen, den höchsten Ton zu läuten. Es ist an dir, zu läuten.
Das wird dir nicht immer zu denjenigen Ertrag bringen, den du möchtest, jedoch ist das nicht die Sache. Die Sache ist du, und nicht dasjenige, was zu dir kommt.
Du weißt noch nicht, was dein Bestes ist. Du erkennst nicht, wozu du noch in der Lage bist. Wenn Ich dir sage, dass du zu all dem in der Lage bist, was Ich BIN, glaubst du es nicht.
Wirst du dich heute indes so in der Welt bewegen, als würdest du es glauben? Wirst du dich heute so durch die Welt bewegen, als wäre deine Lehenstreue Mir gegenüber die gleiche, wie diejenige dir selbst gegenüber? Wirst du dich heute mit der Huld Gottes durch die Welt bewegen und die gleiche allen verleihen, denen du begegnest?
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HEAVEN #892 – 29.3.2003 – God’s Awareness and Yours
GOTTES GEWAHRSEIN UND DAS EURE
Es stimmt, du erwartest zu viel von Anderen, und wirst häufig oder immer enttäuscht. Es ist besser, von Anderen nichts zu erwarten, doch das weißt du bereits. Im folgenden allerdings etwas, was du noch nicht wissen wirst: Du erwartest zu viel von dir selbst.
Die ganze Zeit hast du gedacht, du seist träge. Du hast gedacht, du tust nicht genug oder bringst nicht viel genug zu Stande, und jetzt sage Ich dir, dass du die ganze Zeit über zu viel von dir erwartet hast. In Bezügen der Welt hast du zu viel von dir erbeten.
Lehne dich also ein wenig zurück, und lege dich an der Stelle hin, wo du dich daran erinnerst, doch darauf zu achten, dass du dasjenige, was du tust, für Mich tust. Du tust es nicht des Beifalls wegen. Du tust es nicht des Erfolges wegen. Du tust es nicht der Ergebnisse wegen. Du tust es – alles – für Mich. Du bist insgesamt auf der Erde für Mich.
In der Kenntnis dessen schaltest du, was dich betrifft, einen Gang runter. Du peitschst dich nicht mehr. Alles, was du zu tun brauchst, heißt, dich daran zu erinnern, dass du für Mich arbeitest.
Zusammen mit anderen Dingen halten dich diese Kenntnisnahme und Erinnerung in der Gegenwart. Anerkenntnis, dass du alles, was du tust, für Mich tust, hält dich in stillen Gewässern. Es ist die Welt, es sind deine Erwartungen an sie und deren Erwartungen an dich, die dich aufrühren.
Ich rühre, aber Ich rühre nie auf.
Du stehst auf Tun, Vollenden, Erzielen, Erfolg Haben, Überflügeln, Eindruck Machen. Ich stehe um Vieles mehr auf das Herz der Dinge, auf das Herz von dir, und auf das Herz des Lebens. Ich bin keine Führungskraft, wie ihr das Wort benutzt. Die Dinge erledigt bekommen steht nicht auf Meiner Liste obenan. Oder, lasst Mich vielmehr sagen, Ich weiß, wie die Dinge hinzubekommen sind, und Ich weiß, das geht niemals durch Anstrengung.
Als Ich das Universum erschuf, atmete Ich ein und atmete Ich aus – Ich machte kein huff und puff. Als Ich das Universum erschuf, atmete Ich das Leben in es hinein. Es wurde selbst lebendig.
Wenn ihr demnach Projekte habt, so verfangt euch nicht im Griff von ihnen. Sie sind nicht die Motivatoren von euch. Ihr seid die Motivatoren von ihnen.
Antrieb ist es nicht, was die Dinge erledigt. Erstreben erledigt die Dinge. Intention erledigt die Dinge. Wucht bringt die Sachen nicht zum Ende. Druck erledigt sie nicht. Leicht vermag es.
Schwere Arbeit ist nicht der Bestimmungsfaktor in eurem Leben. Schwere Arbeit ist nicht die Macht des Lebens.
Ich sage euch nicht, nichts zu tun. Ihr, die ihr euch im Leben auf der Erde befindet, sitzt nicht einfach still da. Vielleicht könnten Wir sagen, dass die Arbeit, die ihr verrichtet, ein Resultat ist. Die ganze Zeit über habt ihr euch nach einem vorher bestimmten Ertrag umgesehen.
Ihr befindet euch im Leben auf einer Zugfahrt. Dass ihr im Zug seid, bedeutet, ihr geht irgendwohin. Womöglich findet ihr, ihr fahrt nicht in die Richtung, die ihr im Sinn hattet. Gut, dann ist es vielleicht fortan euer Sinn, der sich zu wandeln hat.
Vielleicht wolltet ihr nach Cincinnati, und ihr seid enttäuscht, als ihr bemerkt, ihr befindet euch nicht auf dem Weg dorthin. Vielleicht findet ihr indes heraus, dass ihr umständlich umgeleitet worden seid, und, wenn ihr dann ankommt, stellt ihr fest, ihr befindet euch in Paris. Ihr seid die ganze Zeit über gereist. Bloß die Route war euch nicht bekannt.
Die Projekte im Leben, die auf euch zugreifen, sind immer mehr, als ihr denkt. Es ist so, als würde man sagen, eure Gedanken waren nicht groß genug. Ihr habt euch dafür aufgemacht, dass eine spezifizierte Sache passieren solle, und ihr seid enttäuscht, wenn das nicht der Fall ist, jedoch ist eine größere Sache soeben dabei sich zuzutragen. Sogar in den Begriffen der Weltläufigen ist sie soeben dabei. Indessen ist eure Bestimmung zu jedwedem Zeitpunkt, einerlei, wie wundervoll, wie herrlich, wie begehrt sie ist, klein im Vergleich dazu, was Ich für euch im Sinn habe.
Behaltet mittlerweile, wozu ihr auch immer ausgelaufen seid, im Sinn, dass ihr dazu im Namen des Einen ausgelaufen seid, des Einen, Der euch erschaffen hat und Der in dieser Minute und immerfort eurer gewahr ist.
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HEAVEN #893 – 31.3.2002 – Oneness Again
WIEDERUM EINSSEIN
Bevor du dich heute schlafen legst, schenke Mir einen Gedanken. Und sobald du morgen früh aufwachst, tue das gleiche.
Das ist eine simple Technik. Ein Gedanke an Mich des Abends bringt dich aus der Gießform des alltäglichen Denkens heraus. Und ein Gedanke an Mich als erstes am Morgen setzt deinen Tag richtig an. Denke so an Mich, wie du das an ein Glas Wasser tust, was dir deinen Durst abgilt. Nimm ein großes Glas.
Es gibt keine Zeit am Tag oder in der Nacht, die nicht dafür gut ist, einen Gedanken an Mich zu haben.
Gedanken an Mich bestätigen Unsere Verbindung. An Mich denken ist etwas Geselliges, was man tun kann.
Fernerhin kannst du Mich noch bei jeder Liste, die du anfertigst, hinzufügen. Zu jeder Einkaufsliste. Zu jeder Ist-Noch-Zu-Tun-Liste. Streiche Mich allerdings nicht aus. Lasse Mich auf deiner Liste stehen, denn Ich bin nie erledigt, und du bist bei Mir nie erledigt.
Ein einzelner Gedanke an Mich wird zu einem weiteren führen. Und du wirst dich zu neuen Höhen erheben.
Eine Hand nach der anderen kletterst du eine Leiter hoch.
Ein Gedanke nach dem anderen kletterst du zum Himmel hoch. Selbstverständlich geht es um ein kletterloses Hochkommen. Denn Ich bin überall, und es gibt nirgendwo, wo du zu klettern hast. Lediglich in deinen Gedanken.
Vielleicht könntest du einen jeden deiner Gedanken durch Mich ersetzen, was hättest du dann verloren? Du hast derart viele Gedanken, du kannst es dir erlauben, einen oder zwei auszulassen. Du wirst sie nicht vermissen. Du wirst vergessen, worum es ging. Denke an Mich, und etliche deiner anderen Gedanken werden ganz natürlich aufstehen und abgehen.
In einem gewissen Sinne – was gibt es, um darüber nachzudenken, mit Ausnahme über Mich?
Andere Gedanken häufen sich auf. Sie befestigen sich an dir. Sie möchten nicht mehr gehen. Du stolperst über sie. Sie verhaken sich an dir.
Meine Gedanken befreien dich, insbesondere von deinen anderen Gedanken, denn, sobald du an Mich denkst, nimmst du etwas aus Meiner Perspektive auf. Wieso solltest du die Perspektive, die du hast, beibehalten mögen, insofern du genauso leicht die Meinige haben kannst?
Ich bin kein Wagnis. Daran ist kein Risiko verwickelt, außer du denkst, die Vergangenheit los lassen und mit dem Neuen vorankommen seien ein Risiko. Selbstverständlich, man könnte sagen, du riskierst das Glücklichsein. Vielleicht zögerst du, dich selbst in das Glücklichsein zu tunken, denn das könnte für deine laufende Psyche gefährlich sein.
Du wirst womöglich Glücklichsein als eine Art Umwälzung ansehen, unterdessen es Entfaltung darstellt. Es ist bestimmt worden, dass du dich entwickelst.
Vielleicht fürchtest du das Glücklichsein, weil du lieber nicht in das investieren möchtest, was nicht bleiben könnte, denn, deinem Geist nach, ist es nie dageblieben. Ich möchte dir sagen, dass es nie fortgegangen ist, mit Ausnahme aus deiner Beobachtung.
Was wäre, wenn du aus dem Gefilde von Glücklichsein/Unglücklichsein herausgenommen würdest und wenn du eine erleuchtete Welt beträtest, die nichts anderes als Einssein kennt? Es gäbe keine Gegensätze. Es gäbe weder ein Hochziehen noch ein Herunterziehen. Du würdest dich jedoch auf großer Höhe befinden, obschon hoch und tief nicht existieren würden und keine Namen hätten.
Was wäre, wenn du an einem wortlosen Ort leben könntest, der größeren Sinn innehätte als jede Menge an Wörtern oder Sätzen oder Büchern?
Was wäre, wenn du in einer Welt voller Sinn und Tragweite leben könntest und sie nie verließest?
Was wäre, wenn du in einer Welt lebtest, die derart jenseits von Sinnhaftigkeit liegt, dass sinnvoll lediglich Geringeres sein könnte?
Wenn du einen Gedanken an Mich hast, ist es wie ein Kurzurlaub, wie einen Tag oder einen Augenblick frei nehmen. Du verdienst eine Pause. Du hast eine Kammer, in die du kommen und gehen kannst.
Eines Tages wirst du voll und ganz in der Anerkennung Meiner hier verbleiben, und zur selben Zeit wirst du dich selbst sehen. Du wirst Mich sehen und gemeinsam damit dich sehen. Im Einssein existieren Wir, du und Ich, im undefinierbaren unentwirrbaren Einssein des Seiens. Das ist dort, wo Leere und Vollheit nicht unterschieden werden können. Nichts kann unterschieden werden, weil dort, wo Wir sind, lediglich Einssein existiert.
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HEAVEN #894 – 2.4.2003 – Imagined Borders
EINGEBILDETE GRENZEN
Ein Großteil der Schwierigkeiten der Welt rühren vom Territorial-Sein her. Territorial meint: „Das ist mein. Das ist dein.“ Territorial meint: „Komme nicht näher. Bleibe dort. Nicht hierhin.“ Territorial trennt. Territorial zieht Linien. All dies aufgrund des kolossalen Glaubens an den Besitz. Länder werden ja sogar Besitztümer genannt.
Was besitzt was?
Das Ego ruft Grenzen aus, eingekratzte Linien, die auf einer Karte verlaufen. Alle Begrenzungen sind eingebildet. Jedoch glaubt ein jeder an sie und nennt sie heilig.
Nationalität existiert nicht mehr, als das die Individualität tut. Nationen und Individuen erwecken den Anschein von etwas, was nicht so ist. Wir können sagen, dass der Anbeginn von Eigentumsaufteilung die Geburtsstunde der Trennung darstellte. „Ich“ verkehrte sich in „du und Ich“, und das Konzept der „Anderen“ kam zum Vorschein. Ein ausgestreckter Finger. Menschen wurden auseinander gesprengt. Königreiche auf der Erde hissten viel-farbige Flaggen und beanspruchten sich selbst als abgetrennt.
Welche Flagge hisse Ich? Mit welcher Farbe winke Ich? Welche Farbe trägt der Friede?
Ich stelle Meine Kinder nicht in Reihen auf. Ich sortiere nicht. Ich sondere nicht aus. Ich liebe.
Was für eine gewaltige Macht Liebe doch ist. Liebe vereint.
Was ist es sodann, was trennt? Es ist das Ego, das individuelle Ego und das Massenego. Aufgrund welchen Dekrets zieht irgendein Mensch auf der Erde ein einzelnes Meiner Kinder einem anderen vor, oder das dementsprechende bei einer Gruppe Meiner Kinder, und sehen sie etliche von ihnen nicht als die ihren an? Alle sind Meine Kinder auf der Erde. Infolgedessen sind sie die euren. Es gibt nicht ein einziges, was nicht das eure ist. Es gibt nicht ein einziges, was nicht euch zugehört. Und ein jedes sehnt sich danach, in eurer Gunst und in eurem Wohlwollen zu stehen.
Sofern ihr territorial sein müsst, dann seht das Universum als eurer Territorium. Seht es als eine Kooperative, die einem jeden, der darin wohnt, zueigen ist. Sofern dir das Universum zueigen ist, dann auch jedem anderen, so viel wie dir, nicht mehr oder weniger. Natürlich gibt es kein mehr oder weniger. Es gibt nur viel. Es gibt nur alles und jeden. Bei dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Es ist keine Regel; es ist die Wahrheit.
Es gibt keine Regeln. Woher bekam der Mensch die Idee, dass er herrsche? Das Ego herrscht. Verurteilung herrscht. Das Ego und Verurteilung befinden sich in dem Geschäft, Gesetze aufzustellen, so, als wäre ihnen die Souveränität über andere Menschen verliehen. Welche Menschen habe Ich zum König proklamiert? An Meinem Hof gibt es keine Offiziere. Weder Uniformen noch Messingknöpfe. Alle sind Repräsentanten. Alle sind in Meinem Licht gekleidet. Und Mein Licht scheint auf alle.
Wenn du schwimmst, kann man vielleicht sagen, du trennst die Wellen mit deinen Armen. Dann jedoch füllen es die Wellen wieder nach, und das Einssein des Ozeans wird wiederum enthüllt. Ich möchte nicht gerne ‚instandgesetzt‘ sagen, weil das Einssein, was einzig ist, nicht instandgesetzt werden kann. Weil du durch eine Masse von Menschen hindurch gehen kannst, bedeutet nicht, dass du dazu berechtigt bist, eine Straße zu bauen, die unterteilt. Jedwede Unterteilungen, die du ausführst, sind irrig. Der Unterschied zwischen Menschen auf der einen Seite der Straße und der anderen Seite ist schier derjenige, auf welcher Seite der Straße sie zufällig stehen. Im eigentlichen wurde nichts getrennt. Drängle sie alle durcheinander, drehe sie herum, und es ist das gleiche.
Auf welcher Basis auch immer der Mensch in Gruppen aufgetrennt wird, sie ist irrtümlich. Äußere Grundlagen sind irrtümlich. Die Wahrheit gibt keiner Trennung statt, ganz zu schweigen, sie sich auszudenken.
So wie alle das Recht haben, das Universum als das ihre und als dasjenige von allen zu erklären, so haben auch alle das Recht, den Himmel als den ihren und als denjenigen von allen zu erklären. Wir könnten sagen, dass du gedacht hast, so lange, wie du auf der Erde bist, seist du aus dem Himmel ausquartiert; das indes ist eine weitere Fiktion auf eurer Seite, die euch wie Wasser durch die Finger wegrinnt. Himmel und Erde sind beide euer. Ihr lebt in beidem. Die Erde ist schlicht diejenige Seite der Straße, bei der ihr denkt, ihr befindet euch auf ihr. Die Augen der Menschen haben sich auf die eine Seite konzentriert und die andere vergessen, oder sie haben sich vorgestellt, sie hätten sie aufgeschoben. Ihr steht immerfort in einem Austausch zwischen Himmel und Erde.
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HEAVEN #895 – 3.4.2003 – The Heights to Which You Rise
DIE HÖHEN, BIS ZU DENEN DU DICH ERHEBST
Im Hinblick auf dich selbst, lebst du dauernd im Frühling. Im Hinblick auf dich selbst, bist du immerzu am Wachsen. Draußen ist immerzu die Sonne, und du streckst dich immerzu nach ihr aus. Du sprießt und sprießt immer und immer wieder. Du bist immer-blühend. Dein Leben wird immer und immer wieder ausgesät.
Insoweit bist du Alle-Möglichkeiten. Insoweit steht es geschrieben, dass du ein unbegrenztes Seinswesen bist. Unbegrenzt meint, dass jeder Tag neu ist, dass die Vergangenheit irrelevant ist (selbstverständlich mit Ausnahme deines Denkens), dass du von neuem mit einem neuen Guthaben versehen sein kannst, und dass deine Landschaft ebenso umfassend sein kann wie deine Sicht die Aussage trifft, wie umfassend sie eben sei.
Was, denkst du, bedeutet unbegrenztes Potenzial? Und dein Potenzial ist nicht begrenzt. Einzig dein Geist sagt, er sei begrenzt. Dein Geist legt dir Beschränkungen auf. Dein Geist meint nichts Nachteiliges. Bloß, er liebt den Status quo. Er liebt es, einen Seufzer der Erleichterung zu hauchen. Das Herz indes atmet Erneuerung.
Ich, Der das Leben in dich hinein gehaucht hat, hörte nie auf. Meine Atemzüge sind lang. Mir sind einatmen und ausatmen das gleiche.
Dein Leben ist nicht auf seine physischen Dimensionen beschränkt. Wäre das der Fall, so wärest du nicht ewig.
Du bist ein Immerwährendes-Seinswesen mit einem unbegrenzten Wirkungsbereich. Es gibt keinen Betätigungsraum. Das Teleskop deines Herzens vermag unentwegt weiter und weiter zu sehen. Dir ist kein Ende, und deiner Sicht ist kein Ende. Es gibt keine Spitze. Der Himmel weitet sich aus. Alles weitet sich aus. Du dehnst dich aus.
Für dich ist es schwer, die Möglichkeit der Unbegrenztheit zu erfassen. In einem bestimmten Maße kannst du sie erfassen, jedoch ist an der Unbegrenztheit kein Maß aufzufinden. Sofern du bisher in deinem Leben eine sich zusammen kauernde Kreatur gewesen bist, bist du nun bereit zu springen. Genug davon, dich selbst zu schonen. Genug davon, dich selbst vorzubereiten. Du bist bereitet. Nun ist der Augenblick da, um nach vorne zu springen.
Kleinkinderschritte haben ihren Platz, du bist ihnen aber längst entwachsen. Riesenschritte sind dein natürliches Schrittmaß.
Vorsicht ist nicht mehr länger dein Schlagwort. Freiheit heißt es. Freiheit bedeutet unbegrenzt. Sofern du gefesselt warst, hast du irgendwie deine Arme ausgestreckt, um die Fesseln entgegenzunehmen, und damit hast du dich selbst gefesselt. Mit Sicherheit, du hast dich selbst an Grenzen gefesselt. Du hast Begrenzungen errichtet. Du hast sie in dir selbst aufgebaut, und hast zugesehen, wie sie rundherum gewachsen sind.
Grenzen existieren ausschließlich in deiner Einbildung. Du sagst gerne, dass Grenzen Realität sind. Du sagst gerne, dass das Äußere insgesamt die Realität ist, und dass das Äußere mit Sicherheit begrenzt ist. Natürlich, nicht das Äußere ist es, woher die Ausdehnung kommt.
Die äußeren Grenzen, die du akzeptierst, sind nur ein einzelner Aspekt. Es sind die inneren Begrenzungen, die Wir versuchen aufzubrechen. In jeder Hinsicht wird dein Körper nicht größer wachsen, jedoch du, der das du ist, das du, das du und das dem Körper gegenüber irrelevant ist, wirst so groß heranwachsen, wie du es verfügst. Über dir gibt es keine Überdachung. Aber Überdachungen hast du dir sehr wohl vorgestellt. Darin warst du recht gut.
Gut, stelle dir nun das Verdeck über dir neu vor, versehen mit einem Handgriff, um es zu erweitern, mit einem Handgriff, der der Ausgedehntheit keine Grenzen setzt. Es geht ohne Ende hoch und hoch, und du erhebst dich mit ihm zusammen.
Ihr, Meine köstlichen Freunde, könnt euch zu jedweder Höhe erheben, insbesondere, da Ich euch zu der Meinen herbeirufe, insbesondere, da Ich euch emporhebe, insbesondere, da euer Herz zu Mir heraus schreit, insbesondere, da ihr wisst, dass ihr mehr seid, als was ihr zu sein scheint, insbesondere, da Ich Unbegrenztheit in euer Herz gepflanzt habe, insbesondere, da eure Unbegrenztheit ordiniert wurde, insbesondere da es einzig euer Geist ist, der sich zu der Höhe empor zu heben hat, auf der ihr in Wahrheit jetzt steht, und zu der ihr euch nie emporzuheben hattet, die ihr schier bestätigend einzuräumen habt.
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HEAVEN #896 – 4.4.2003 – Your Heart’s Destiny
DIE BESTIMMUNG EURES HERZENS
Alles, was ihr tut, trägt Früchte. Ihr wisst vielleicht bloß manchmal nicht, wie und wann. Womöglich liegen sie direkt unter eurer Nase, und ihr seht sie nicht. Doch das ist in Ordnung so, oder etwa nicht, weil ihr, indem ihr das tut, das Universum segnet. Ihr braucht nicht immerzu einen Beweis. Braucht ihr tatsächlich eine offizielle Verifikation, dass eure Botschaft in Empfang genommen und wertgeschätzt wurde?
Wenn ihr eine Botschaft ausliefert, liefert ihr sie aus. Ihr sendet sie hinaus. Ihr sendet eine Botschaft, und sie ist da draußen. Was ihr gebt, ist unvermeidlich euer Entgelt. Wir reden hier nicht über Ursache und Wirkung. Jedwede offensichtliche Entlohnung liegt neben dem Punkt. Sie ist nebensächlich. Sie ist wie ein Komma. Kommata sind nicht entscheidend.
Wie viel schauen indes Meine Kinder im Leben nach einem Dankbarkeitshinweis, und wie viel fühlen sie sich ein wenig eingeschnappt, wenn er sich nicht einstellt. Dankt euch selbst. Ehrt euch selbst, und ihr werdet nicht so viel von Anderen für erforderlich halten. Es ist eine Ironie – so viel, wie ihr Andere freisetzt, so viel, wie ihr ohne einen Gedanken an einen Rücklauf gebt, umso mehr Nachweis an Rücklauf wird auf euch zu fließen.
Nocheinmal, wir reden über los lassen. Nun lässt du deine Anhaftung an eine Entlohnung von außerhalb von dir los. Du hast sie nicht zu haben. Sie hat nicht zu dir zu kommen.
Gleichwohl möchtest du weiterhin der Welt und Mir deine Gaben in aller Freiheit vermachen. Ich danke dir im Voraus. Ich schreibe es nicht deinem Konto als solchem gut, denn der Verdienst für das, was du tust und was du gibst, liegt darin, was du tust und was du gibst. Die Tat ist von Belang, und nicht das Nachzählen dabei.
Ich bitte euch nicht, im Aufzeichnungen machen euch zu verfangen, denn Aufzeichnungen sind aus der Vergangenheit, und Wir befinden uns bereits in der Gegenwart.
Deine Befähigung, zu geben, ist dein Glück, und sie ist deine Entlohnung.
Du gibst immerzu auf der Erde etwas. Habe acht darauf, was du gibst. Was würdest du gerne geben wollen? Ganz bestimmt nicht Unmut.
Schenke dem Beachtung, wovon die Welt mehr braucht, und gib das. Es befindet sich in deinem Herzen, es zu geben. Das gebende Herz ist das einzig glückliche. Das zugreifende Herz ist nicht das glückliche. Sogar das Herz, das durchaus zu einem Trinkgeld berechtigt ist, ist nicht glücklich, auf es zuzupacken. Wenn du etwas des Ertrags wegen erfasst, versuchst du, das Leben zu kontrollieren.
Kontrollieren steht dem Geben entgegen. Befehle ausgeben ist nicht geben.
Wenn du etwas kaufst, erwartest du das richtige Restgeld. Wenn du etwas verkaufst, erwartest du die richtige Bezahlung. Dein Herz aber wird nicht gekauft und nicht verkauft. Dem Geben deines Herzens kann keine Bezahlung gleichkommen.
Der Geber ist der Empfänger. Der Geber erntet. Jedoch hat niemand den Bedarf, das, was er gegeben und entgegengenommen hat, zusammenzurechnen. Es ist genug, zu geben.
Ich habe euch ein Warenhaus von Geschenken gegeben, und ihr reicht sie bloß aus. Das Warenhaus ist unbegrenzt. Das Lager wird nie leer. Tatsache ist, je mehr du gibst, desto mehr hast du. Wo ein einziges Geschenk war, sind nunmehr zwei. Und so wie du fortfährst darin, aus deinem Herzen her zu geben, so wird dein Herz anschwellen, und so wirst du andere Herzen zum Anschwellen bringen. Ohne dies wird dein Herz nicht Ruhe geben. Dein Herz kennt deine Mission besser als du.
Gib heute deinem Herzen. Überhäufe es mit Geschenken.
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HEAVEN #897 – 5.4.2003 – The Truth Room
DAS WAHRHEITS-ZIMMER
Geliebte, heute empfangt ihr Meine Liebe. Vielleicht spürt ihr sie in einem prickelnden Frösteln des Körpers, und jetzt werdet ihr wissen, dass ihr euch, wenn ihr das tut, in der Wahrheit befindet. Wahrheit kühlt. Sie beruhigt alles. Sie nimmt jedweden Druck fort. Sie zupft das aus dir heraus, was dir nicht zugehört, und jegliche Nicht-Wahrheit gehört dir nicht zu.
Bloß Ausschachtungen der Nicht-Wahrheit bleiben nach wie vor über. Bloß Überreste. Rudimente, und nun wollen Wir jene auch noch beseitigen.
Nicht-Wahrheit ist wie ein öliger Fingerabdruck. Bloß ein Abdruck bleibt übrig. Für das Auge nicht sichtbar, nichtsdestotrotz dennoch immer noch da. Nach wie vor gleichwohl belastend. Die eine Sache abdämpfend, eine andere Sache aussprechend.
Die Überreste der Nicht-Wahrheit sind wie klebriger Leim. Du kannst dich bemühen, sie weg zu bekommen, oder du kannst sie ein wenig einweichen, und sie werden abgehen, als würden sie das von alleine tun.
Sie werden sich ablösen, einer nach dem anderen, und alle auf einmal, sobald du sie in Meiner Liebe einweichst.
Meine Liebe ist dir in völliger Gewissheit zugänglich. Meine Liebe wird alles beseitigen, was dir fremd ist. Alles, was dir fremd ist, gehört nicht zu dir. Meine Liebe kennt, was zu behalten und was abzuwaschen ist. Manchmal ist mehr abzuwaschen da, als was zu behalten ist.
Ich möchte beim Säubern von dir sachte sein. Ich werde nicht schrubben. Ich werde schlicht Meine Liebe ansetzen und sie bei dir bleiben lassen. Und Ich werde sie immer und immer wieder neu ansetzen, so lange, bis du voll und ganz in Meiner Liebe untergetaucht bist.
Sobald der Film der Nicht-Wahrheit beseitigt ist, bist du einzig in Meiner Liebe, und du wirst dich mit jedermann und allem in Liebe befinden. Du wirst nur Liebe kennen. Bei ihr wird nichts dazwischen kommen.
Alles, was nicht Liebe ist, wird dir lächerlich sein. Du wirst direkt an ihm vorbeigehen, und du wirst wissen, es hat mit dir nichts zu tun. Nicht-Wahrheit wird von dir wegflüchten, weil sie spüren wird, dass die Strahlung Meiner Liebe inwendig in dir dich für alles Mindere als Wahrheit unbewohnbar macht.
Es ist nicht so, dass die Nicht-Wahrheit draußen gehalten wird. Es ist so, dass sie es gar nicht möchte, dort einzutreten, wo das Klima für sie nicht das richtige ist.
Die Wahrheit erteilt der Nicht-Wahrheit keine Abfuhr. Sie ist ihr gegenüber neutral. Die Wahrheit erteilt nichts eine Abfuhr. Zur gleichen Zeit gibt sie keiner Wahl statt.
Ich habe nie Nicht-Wahrheit gesehen, wie sie dich verdeckt. Ich kann nicht Nicht-Wahrheit sehen. Ich kann einzig die Wahrheit von dir sehen. Das bedeutet nicht, Ich bin blind. Noch auch bedeutet das nicht, dass Ich durch die Strahlung von dir geblendet bin. Nicht-Wahrheit sehen ist einfach für Mich nicht vorhanden, weil sie Nicht-Wahrheit ist.
Dennoch bin Ich Mir ihres Haltes an dir gewahr. Sanft eise Ich deine Finger von der Nicht-Wahrheit los, denn du hast sie für teuer gehalten. Wahrheit ist wie ein Zimmer, das du betrittst. Du hast Wahlmöglichkeiten. Nun triffst du die Wahl für das Zimmer namens Wahrheit. Du stehst aufrecht in ihm. Nur der Tapfere kann eintreten, denn es ist tapfer, die Nicht-Wahrheit los zu lassen, die sich so stramm an dir festgehalten hat. Unsicher im Hinblick darauf, was wahr ist, und was nicht, zögerst du natürlich.
Jedoch lade Ich dich zu diesem Palast der Wahrheit herbei. So, wie du dir deine Füße abwischst, so rate Ich dir, das zurückzulassen, was diesen reinen Raum der Wahrheit beschmutzen könnte. Der Wahrheit alleine gehört, wo du gehst, wohin du kommst, was du tatsächlich bist und immerzu gewesen bist. Nimm ab, was geringer als du ist, und komme mit Mir.
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HEAVEN #898 – 6.4.2003 – The Meaning of Confidence
DIE TRAGWEITE DES ZUTRAUENS
Von diesem Tag an wirst du in Zutrauen zunehmen. Zutrauen ist nichts anderes als wissen, dass du im Universum einen rechtmäßigen Platz hast. Es ist wissen, du gehörst hierhin. Und Zutrauen ist Anderen mitteilen, dass du weißt auch sie gehören hierhin. Zutrauen ist von dem Ort des Wissens her kommen. Von jedem Ort des Wissens her gibst du das Licht deines Gewahrseins an Andere.
Alle, die deinen Pfad kreuzen, schauen sich nach etwas von dir um. Sie suchen deine Anerkennung von ihnen. Sie schauen sich nach einem Strahl deines Seins um, der auf ihnen niedergeht. Lasse diese Strahlen des Lichts aus deinem Herzen heraus für immer in deine Augen hinein strahlen. Lasse deine Augen wie Schmetterlinge sein, die auf Blumenblüten niedergehen und deren süßen Nektar herausziehen.
Auch du siehst dich danach um, dass deine Augen den Augen Anderer begegnen. Ein Unumwunden-in-die-Augen-Blick. Nicht durchdringend, sondern aufnehmend. Auch du schaust, dass deine Augen eine Begegnung haben und dass sie nicht so rasch fortschauen. Ein flüchtiger Blick ist nicht genug. Ein flüchtiger Blick verleiht deinem Sein und dem Sein des Anderen keinen Glauben.
Dein Sein und das Sein eines jeden Anderen sind das gleiche. Seien hat keine Attribute. Niemandes Seien ist besser als das eines Anderen. Die Essenz des Anderen ist dessen Seien, und Seien ist ebenfalls deine Essenz. Seien ist nichts Individuelles. Es ist kein Eigentum, und es gehört nicht dir mehr als irgend einem Anderen.
Dennoch erscheinen Menschen verschieden. Dennoch, etliche Menschen sind höher entwickelt als andere auf diesem Planeten, den du als die Erde kennst. Einige singen eine höhere Melodie. Du tust das. Dass ein Anderer jedoch Bass singt, bedeutet bloß, er hat es noch nicht gelernt, den höheren Ton zu singen. Er ist nicht anders als du dazu in der Lage. Schlicht durch dein Singen wirst du ihm die höheren Töne lehren. Vielleicht werden sie sogar auf die unbemerkteste Weise in Nachhall treten. Jedoch wirst du, unbesehen dessen, gesungen haben, denn du bist der Sänger, und an dir ist es, hohe Töne zu singen.
Zunächst, freue dich darüber, jemanden zu sehen. Und lasse jenen wissen, dass du dich freust, sei nicht im Zweifel darüber. Warte nicht darauf, dass der Andere dich zuerst begrüßt. Wo immer du stehst, sei gastfreundlich. Bietet einander das Universum dar. Ihr seid die Harmonika der Seelen.
Was ihr auch tut, es gibt nichts Wichtigeres, als die Person, die dein Blickfeld betritt. Zimmer oder Berge, es ist das gleiche. Ihr lebt im gleichen Universum, und ihr seid der Bewillkommnende alldessen, was es betritt.
Ihr seid mehr als ein Verteiler von Freundlichkeit. Es ist nicht freundlich von euch, hochzuschauen und jemandem einen Augenblick eures Seins zu geben. Es ist eure Ehre. Es ist eure Hinsicht auf euch selbst, die hochschaut und die Mein Seien einem anscheinend Anderen darbietet.
Du bist nicht dafür ausgezeichnet, ein Sieb der Menschheit zu sein. Du bist der Vereiner von ihr. Du bist auch der Entzünder. Ein Strahl des Lichts aus deinen Augen entfacht das Herz eines Anderen, und auf diese Weise wird das Herz, was du dein eigen nennst, angeleuchtet und angefacht.
Herzen sind dafür bestimmt, einander kennen zu lernen.
Das ist nicht Freundlichkeit. Das ist nicht Liebe in Neonlichtern. Das ist das Weiterreichen des Seiens vom einen zum anderen und wieder zurück.
Es ist wie ein Beschluss, der viele Unterschriften bekommt. Ja, du vertraust dein Herz einer gepunkteten Linie an, und damit erreicht es andere Herzen. Es erreicht alle anderen Herzen. Das hat so zu sein. Im Universum gibt es keine Geheimnisse, und keinen Abrieb. Alles ist universal. Licht kann nicht in eine einzige Ecke ausgebracht werden. Es kennt keine Grenzen. Und es wird vom einen zum anderen weitergereicht. Es ist mehr als weit-reichend. Es ist alles-erreichend.
Und nun weißt du, was Zutrauen ist, und nun weißt du, du bist der Träger und Geber von ihm.
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HEAVEN #899 – 7.4.2003 – Robes of Confidence
GEWÄNDER DES ZUTRAUENS
Minderes als vertrauensvoll meint, du erkennst nicht, dass du auf die Erde mit all den ganzen Rechten und Privilegien eines Kindes Gottes gehörst. Du denkst, du seist ein Eindringling, und du müssest auf Zehen herumlaufen und dich vielleicht anbiedern.
Zutrauen ist nicht wagemutig, doch mag es dir wagemutig erscheinen, dir, der du bis jetzt gezögert hast, auf dem Haupt des Universums an deinem rechtmäßigen Platz zu stehen.
Zutrauen zögert nicht. Zutrauen klopft nicht mit dem Fuß in Erwartung von etwas, was erscheinen mag, denn Zutrauen weiß darum, dass du erschienen bist, dass du hier bist, und dass du der Wisser bist von wer du bist und wozu du hier bist.
Das körperliche Leben auf der Erde umfasst eine kurze Spanne, jedoch handelt es nicht von einer geborgten Zeit. Es ist deine Zeit, nicht diejenige eines anderen. Du bist hier zu scheinen, nicht, um herunter zu regeln. Du bist hier, um zu singen, nicht, um dich abzuhalten.
Der Raum, den du belegst, ist für dich da, ihn zu belegen. Du bist ausgezeichnet wie der Bug eines Schiffes, der die Gewässer durchpflügt. Die Richtung des Schiffes wurde festgelegt. Lange Zeit zuvor, und das Schiff schwankt nicht oder wundert sich nicht über die Wahlen, die es trifft, einerlei wo oder wie. Es hat zu segeln, und somit segelt es, seine Flaggen wehen im Wind.
Ein Schiff segelt voran, so auch du.
Die Gewässer müssen nicht gechartered werden. Ja, sie können das nicht. Du aber bist für deine Bestimmung festgesetzt, und nun streifst du über die Erde. Deine Bestimmung ist dir zugesichert. Es gibt nichts, bei dem es für dich herumzubummeln gilt.
Wo immer du heute hingehst, du sollst dort sein. Wo immer du heute zu sein wählst, du bist. Wo immer du bist, sei voll und ganz da. Sei nicht in den Kulissen.
Der Pfad ist für dich vorbereitet worden. Alles ist bestens vorbereitet. Die Straßen sind gekehrt worden. Die Massen teilen sich, um für dich Platz zu machen. Alles ist in Eile, und wartet auf dich. Deine Zeit ist gekommen. Nun ist der Augenblick da, um aus den Begrenzungen herauszutreten, welche es auch waren, die du dir selbst auferlegt hast. In dem Augenblick, in dem du heraustrittst, erscheint die Sonne, denn alles ist in aller Bereitetheit für dich angestrahlt. So muss es sein, denn du bist Mein Licht auf Erden.
Sofern du gedacht hast, dass du noch nicht parat bist, um hinauszugehen, handelt es sich dabei um einen Irrtum deiner Wahrnehmung. Du hast auf ein Signal gewartet, auf eine Glocke, die läutet, oder auf ein Leuchtgeschoss, was hochgeht. Du hast vergessen, dass alle Signale umschlugen, als du geboren wurdest. Alles was es brauchte, war, dass du geboren wirst.
Gibt es irgendeinen Beweggrund, den man sich vorstellen kann, dafür, dass du nicht geboren wirst?
Infolgedessen eignest du dich für deinen Aufstieg zu deinem berechtigten Platz bei den Älteren der Welt. Du bist älter, im Sinne der Weisheit. Du bist älter, im Sinne der Liebe. Das ist nicht deine erste Reise in der Welt. Du bist kein Anfänger. Du bist ein Älterer.
Falls du dich bloß auf der Schwelle befindest, so liegt das daran, dass du dort gestanden hast. Wisse in diesem Falle wenigstens sodann, dass du dich auf der Schwelle befindest. Und, einmal auf der Schwelle, erkennst du genug, um darüber hinwegzugehen. Schwellen sind dafür bestimmt, um über sie hinwegzugehen. Sie sind keine Haltestellen.
Einmal über der Schwelle, hast du das einzigartige Gewahrsein, dass du zur rechten Zeit an der rechten Stelle bist. Es gibt nichts mehr anderes, mit dem du dich beglücken kannst, außer mit Zutrauen. Und demnach ziehst du dir ihre Gewänder über. Sie wurden für dich gemacht. Sie passen dir ganz genau. Hier, lasse Mich sehen.
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HEAVEN #900 – 8.4.2003 – The Glow of Heaven
DAS ERGLÜHEN DES HIMMELS
Du hattest Augenblicke, als alles schön war, was du dir anschautest. Du hattest Augenblicke, als alles, was du dir in deinem Haus anschautest, ein Stillleben war, darauf vorbereitet, durch einen Künstler gemalt zu werden. Deine Augen waren der Künstler.
Die Mobilien hinter einer Tür nehmen eine ungeahnte Schönheit an, die Schachteln aufeinandergestapelt, so, als seien sie mit Bedacht aufeinander geschichtet, ein herrlicher Turm, der willentlich errichtet wurde, so, dass er sich gerne für die Schönheit hätte zusammensetzen mögen. Du hast gedacht, du habest die Schachteln hier hingestellt, so lange, bis du sie ausleeren kannst. Nun entdeckst du, sie sind da, damit sie das Sonnenlicht deiner Augen entgegennehmen und zu einer Sicht deines Herzens werden.
Wirrwarr auf einem Tisch nimmt ein neues Licht an, und du siehst, gleich wie sorglos das dort hingelegt wurde, die Schönheit, die sich darin niederschlägt. Es dämmert dir, dass alles außerhalb der Ordnung in Ordnung ist, damit es deine Augen betrachten können und damit du über ihrer Schönheit in Ausrufe geraten kannst. Mittlerweile wird in dir ein Erwachen angerührt.
Du hattest Augenblicke, als jegliche Landschaft in unausweichlicher Schönheit gehalten wurde. Mit welchem Pinsel Gott auch gemalt hatte, du hast es wahrgenommen, und dein Herz sang und hüpfte. Du hast Schönheit darüber ausgegossen, was immerzu Schönheit war, und einzig Schönheit war.
Was für eine Skulptur doch dieser Baum da drüben ist, und mit welcher ununterdrückbaren und unausdrückbaren Farbe der Himmel doch angestrichen ist!
Und Ich, Gott, indessen Ich dich anschaue, was sehe Ich? Was kann Ich anderes als Schönheit sehen? Was sonst befindet sich auf Meiner Palette?
Die Antlitze all der Menschenseinswesen, die du siehst, sobald sie durch das Auge eines Künstlers gesehen werden, nehmen die Tönung eines meisterschaftlichen Porträts an. Ein jedes ist derart fein ineinander verwickelt herausgestellt, ist so kostbar in einem augenblicklichen rührenden Stillleben des Lebens. Jede Persönlichkeit ist ohne Bewegung, und dennoch siehst du, dass sie hereingekommen ist und dass sie hinausgehen wird, und gleichwohl sind sie in diesem Augenblick erlesener Schönheit stille. Sie sind ruhig und sie sind schön, weil deine Augen auf ihnen niedergegangen sind.
Deine Augen sind wie ein Zauberstab einer Märchen-Gottesmutter. Deine Augen leihen allem in der Welt Funkeln. Deine Augen sind das Auswaschen, was die Farben auf der Wange hell macht. Deine Augen tilgen die Schatten, und enthüllen alles, wie es ist, wie es durch den Urheber von Allem ins Leben gerufen, wie es von dem Schöpfer von Allem erschaffen wurde, wie es von dem Zurschausteller von Allem ausgestellt, wie es von dem Autor von Allem geschrieben wird.
Du fängst soeben an zu sehen, wie du zuvor noch nie gesehen hast. Du fängst soeben dasjenige an zu sehen, was vor dir ist. Nichts hat sich geändert außer du und wie du es siehst.
Das entkommt keiner Anstrengung. Es geht um ein Sehen, was zuvor deine Augen nicht gesehen haben. Nun sind deine Augen jenseits der Trübung. Deine Augen sind Trübungs-Beseitiger. Letztlich waren es deine Augen, die die Mattheit dorthin verbracht haben.
Noch aus einem kleinen Ritz des Lichtes kannst du die Sonne sehen. Und eben das tust du jetzt. Wo immer du hinschaust, betrachtest du die Sonne. Du schiebst die Schultern der Welt weg und heraus späht die Sonne, sodass sie alle sehen können, so wie du es bei ihr tust.
Deine Augen werfen Liebe auf alle Ansichten, die sie sieht. Das ist die natürliche Art des Anblicks. Hier geht es nicht um Verschönern. Das ist Sehen was ist. Das ist der Spiegel, der reflektiert. Und du bist dasjenige, was widergespiegelt wird.
Deine Augen werfen Schönheit auf das, was bereits schön ist. Du verwandelst nichts, indes, indem du es enthüllst, wird alles verwandelt.
Wirf die Brille der Vergangenheit fort, die du getragen hast, und schau durch Meine Linsen. Oh, ja, das ist der Himmel. Das ist der Himmel, den du siehst. Bis jetzt hast du ihn von deiner Sicht ferngehalten, und jetzt, ja, jetzt, einerlei in welche Richtung du schaust, einerlei wie nahe oder wie fern, alles, was dein Auge sehen kann, ist Himmel und ist dessen Erglühen.
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HEAVEN #901 – 9.4.2003 – This Dance
DIESER TANZ
An einigen Tagen ist das Leben ein Walzer. An einigen ein Tango. An einigen ein anderer Rhythmus. Wenn ein Beat endet, gibt es einen anderen.
Dein Leben ist ein Ensemble von Rhythmen, einer folgt auf den anderen, alle untereinander verbunden in einem Strom von Musik, genannt Leben. Ihr tanzt zu der Musik, die soeben läuft, und ihr könnt auch Titel-Bitten vortragen. Auf jeden Fall seid ihr der Tänzer, und ihr tanzt zu der Musik, die ihr hört.
Und jede Musik hat Pausen dazwischen. Manchmal setzt ihr euch hin, lasst ihr eure Füße ausruhen und frischt euch auf. Und dann gibt es da Unterbrechungen, während ihr Erfrischungen zu euch nehmt.
Ihr seid aber sogar während der Zwischenmusik im Ballraum, und die Musik und der Tanz werden fortgesetzt. Ob ihr euch nun in der Mitte des Tanzbodens oder an den Seitenlinien befindet, ihr seid Teil der Musik, und ihr seid Teil des Tanzes.
Die Welt wirbelt, und ihr wirbelt. Es gibt Unterbrechungen, jedoch kein Aufhören.
Es gibt eine Myriade an Tänzen, und eine Myriade an Tänzern. Die ganze Zeit gibt es neue Tänze, neue Schritte, neue Arrangements, neue Tänzer, alte Tänzer, man trifft sich immer und immer wieder.
Würdest du gerne nur einen einzigen Rhythmus haben, nur einen einzigen Typus an Tanz, nur einen einzigen Typ an Kleidern, nur eine einzige Art und Weise zu tanzen, anstelle von vielen? Glücklicherweise gibt es viele Tänze, aus denen man auswählen kann, und viele, um ihnen zuzusehen. Selbst dann, wenn du zusiehst, tanzt ein Teil von dir.
Und somit dreht sich die Welt, und du drehst dich. Du hast kaum Zeit, um Atem zu schöpfen.
Und was tust du anderes auf der Tanzfläche als tanzen? Du bist ein Tänzer.
Und demnach lebst du dein Leben, hinein und heraus, hin und her, vor und zurück, hoch und runter, auf diese Weise und auf jene Weise, und die ganze Zeit über bist du ein Teil des Großen Tanzes, und du weißt nicht, ob du im Vordergrund oder im Hintergrund bist.
Woher kommt die Musik, auf die du tanzt? Welche Instrumente spielen die Musik? Wo ist das Orchester? Wer führt den Dirigierstab? Wo sind die Musiker? Woher bekommen sie ihre Musik? Und was ist der Punkt bei der Musik und bei dem Wirbelwind des Tanzens?
Ist es um des Tanzes selbst willen?
Was drückt Tanzen aus?
Für wen ist es?
Wofür ist es?
Wieso dieser Tanz und nicht ein anderer? Wieso jetzt dieser und kein anderer?
Und du wunderst dich, und du tanzt.
Du tanzt. Deine Füße berühren den Boden. Deine Füße heben von dem Boden ab. Obschon die Erde das ist, von woher du hoch springst, ist sie nicht dein Startplatz.
Die Höhen, die du zu erreichen versuchst – sie sind von dort, woher du gekommen bist.
Und natürlich, du tanzt für Mich. Du kannst es nicht anders. Du musst tanzen. Deine Füße können nicht lange still halten.
Und mit wem tanzt du? Wessen Arme sind um dich gelegt? Wieso, die Meinen natürlich. Oh, ja, Wir sind Tanzpartner, so intim, dass Wir nicht einmal wissen, wo du anfängst und wo Ich ende. Es ist klar, für Uns gibt es kein Ende.
Wir werden sehen, wie Wir Uns von dem Tanzboden fort tanzen. Du wirst hinschauen, und du wirst sehen, dass deine Füße nicht mehr länger den Boden berühren. Du hast längere Zeit in der Höhe getanzt, bevor du dir darüber klar wurdest.
Wir nehmen einen Walzer rund um das Universum. Wir machen eine Pirouette rund um die Sterne. Wir drehen sie herum. Wir legen uns auf dem Mond zurück, und Wir wärmen Unsere Hände an der Sonne.
Wie verbunden Wir doch sind! Unsere Finger berühren einander. Wir verlieren Unseren Griff nicht aus dem Auge. In diesem Tanz von Uns Selbst sind Wir unentwirrbar zusammengehalten.
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HEAVEN #902 – 10.3.2003 – Be a Light like the Sun
SEI EIN LICHT WIE DIE SONNE
Öffne dein Herz zu dir selbst. Behandle dich heute, so wie du einen verehrten Gast behandeln würdest. Behandle dich heute mit derjenigen Rücksichtnahme, die du Mir gegenüber zeigen würdest, denn, bin Ich nicht du selbst, und verdiene Ich nicht große Rücksichtnahme? Und etwa du nicht?
Sei dir selbst gegenüber zuvorkommend, freundlich und geduldig. Sei hilfreich.
Du bist ein Kind Gottes und brauchst als solches behandelt zu werden. Setze ein Beispiel dafür, wie du ein Menschenwesen auf der Erde behandeln möchtest. Rolle den roten Teppich für dich selbst aus. Wie du dich selbst behandelst, ist ein Vorläufer dafür, wie du einen Anderen behandelst.
Eile der Menschlichen Rasse zur Hilfe.
Sei emsig, das Gute in dir selbst zu sehen. Was du siehst, wirst du vermehren. Was würdest du gerne vermehren?
Rufe dir erneut in den Sinn, was wichtig ist. Menschen sind wichtig. Herzen sind wichtig.
Setze dich selbst nicht unter Eile. Warst du nicht auf einer nie endenden Suche nach Vollendung? Nun möchte Ich dir sagen, was zu erfüllen ist:
Vollbringe Herzensgüte. Vollbringe Wohlbefinden.
Die pflichtgemäßen Dinge, die du zu vollbringen suchtest – wie sehr sind sie denn von Belang im Vergleich zu dem Schlagen der Herzen? Was für eine Rede äußert dein Herz? Was möchtest du es gerne sagen hören?
Während du mehr Zutrauen in dich selbst erlangst, wirst du mehr Zutrauen in Andere erlangen.
Während du dich mehr an dir selbst erfreust, werden sich ebenfalls Andere mehr an dir erfreuen.
Du bist manchmal mit Aufgabenstellungen aufgezehrt, und du vergisst unterwegs, dich zu auszugeben. Es ist so, wie wenn du immer rascher und rascher ohne Unterbrechung Karten austeilst, sie stapeln sich immer höher. Du bist derart in das Austeilen eingetaucht, dass du vergisst, wozu du austeilst. Du vergisst insgesamt, wie das Spiel heißt, was ihr spielt.
Es gibt ein einziges Spiel, heiße es nun Freude, Spaß oder Liebe. Nenne es Leichtherzigkeit. Lasse dein Herz überall so leicht wie ein Vogel es tut niedergehen. Kein Bedarf, bei der Liebe schweren Herzens zu sein. Kein Bedarf, sie hinein zu hämmern. Gib deiner Liebe statt, niederzugehen und niederzugehen und immer wieder niederzugehen, so leicht, wie sie um das Universum herum kreist.
Deine Liebe ist wie eine Sonne, die die Runden um das Universum dreht.
Wohin die Sonne auch geht, sie hinterlässt auf ihrem Pfad Licht. Selbst dann, wenn die Sonne scheinbar davonzieht, sie lässt sich selbst sein. Selbst wenn sie die Krümmung der Erde, wo du stehst, passiert hat, geht ihr Versorgen weiter. Blumen wachsen. Die Erde ist erwärmt. Die Impulse der Sonne setzen sich fort, ob sie nun noch immer da steht oder nicht. Der Nachgang der Sonne ist groß. Und die Sonne schließt immer und immer wieder zu sich selbst auf. Das Licht ist ihr Anflug, und es ist verlässlich. Sie bereist ihre Umlaufbahn treu und verlässlich. Die Sonne ändert nicht ihren Sinn. Sie bleibt einfach dabei, zu ihrem eigenen Glücklichsein ihr Licht hinauszustrahlen, im vollen Wissen, dass ihr Licht für alle scheint, dass ihr Licht alle bereichert.
Sei ein Licht wie die Sonne. Lasse deine Liebe universal sein.
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HEAVEN #903 – 11.4.2003 – Life on Earth in New Light
DAS LEBEN AUF DER ERDE IN EINEM NEUEN LICHT
Es gibt nur eine einzige Sache, in die es gilt, dich einzutauchen. Worum könnte es gehen? Was könnte es anders sein auf der Erde als in Mich – in Uns?
In alles andere, dort tunke dich nur ein bisschen ein. Tauche dich selbst nicht derart tief unter, dass du in der Stimmung, in der Gepflogenheit oder dem Denken verbleibst.
Sofern du einräumen kannst, dass das Leben – dass dein Leben – der Freude halber da ist, würdest du dann nicht auf diesem Planeten namens Erde ganz anders operieren? Falls du einzig der Freude wegen hier wärest, wie sähe dann dein Gang aus? Wie der Ausdruck auf deinem Gesicht? Wie die Gedanken in deinem Sinn? Wie der Austausch mit Anderen? Würde dieses eine Bisschen an Gewahrsein nicht Falten aus deinem Gesicht und eine Ladung von deinem Rücken fortnehmen?
Hast du etwa gedacht, du seist auf der Erde der Anstrengung und des Stresses, der Enttäuschung, ja gar des Herzeleides wegen hier? Gut, welchen Ausdruck hast du auf deinem Gesicht getragen? Was war in deinem Leben dein Motto? War es: „Ich bin hier auf der Erde wegen der Freude daran“? Also, warum nicht?
Mache dies nun zu deinem Motto: „Ich bin wegen der Freude auf der Erde. Um sie zu geben und in Empfang zu nehmen. Ich bin hier auf der Erde wegen nichts anderem. Alles weitere, wovon ich meine, ich sei deswegen hier, kann nur ein Gerücht sein, ein Refrain, den ich falsch gehört habe, etwas, was ich auf dem Kontrakt, den ich, während ich dieses Erdenschiff betrat, unterzeichnete, nicht richtig gelesen habe. Was immer ich sonst denken mag, was immer die gesamte Welt denken mag, ich weiß, weswegen ich hier bin, und das ist Freude.“
Heute, unterdessen du zum Ausdruck bringst, weswegen du hier auf der Erde bist, drücke es ohne Worte aus. Worte sind allzu leicht. Sie versuchen zu überzeugen. Du versuchst nicht dich selbst oder sonstwen von der Wahrheit dessen zu überzeugen, weswegen du dich hier eingefunden hast. Verbringe dieses Motto, was Ich dir gegeben habe, schlicht als eine Ausschmückung in dein Herz.
Genauso wenig existiert ein Bedarf, die Freude von dir in Bildern auszudrücken. Mache keinen Schnappschuss von dir mit dem Titel Freude darunter. Denke nicht, du müssest eine Minute lang lachen.
Ich möchte dir sagen, was du werden wirst. Du wirst ein Würdigender werden. Das ist alles. Aber das ist genug, und das war für dich tagaus tagein schwer, schwer, ein Würdigender zu sein. Daran gibt es nichts zu erörtern, das musst du sein.
Das ist jetzt hingegen leicht, weil Ich dir ein Siegel der Wertschätzung tief in dein Herz hineingepresst habe.
Heute bist du derjenige, der es wertschätzt, aufzustehen, im Haus zu bleiben, hinauszugehen. Du würdigst die Sonne, die scheint, und den Regen, der fällt. Du würdigst das Heiße und das Kalte. Du würdigst das Trockene und das Nasse. Du würdigst, worauf auch immer dein Fuß wandelt. Du würdigst, worauf auch immer deine Augen niedergehen.
In deiner stillen Würdigung wirst du mehr Freude auf den Weg bringen, als du dir je ausgedacht hast. Du wirst dazu kommen, dass du Freude wie heiliges Wasser herumspritzt. Du wirst finden, dass du ein Glöckchen der Freude läutest. Und du wirst finden, dass du links und rechts über Freude trippelst. Freude wird sich aus dir erheben. Beide, dein Herz und dein Geist, werden Freude bekräftigen, weil du derjenige bist, der durch die Augen der Wertschätzung schaut.
Das Leben ist oft verstellt worden. Inmitten eines jeden bisschen an Leben, wie es auch aussieht, liegt ein Schatz. Wie viele unentdeckte (ungewürdigte) Diamanten sind während deiner Lebzeit fortgestoßen, und wie viele glänzende Kupfermünzen sind aufbewahrt worden?
Heute kommt, während du dahergehst, die Sonne heraus, weil du sie mit dir gebracht hast. Per deiner Kenntnisnahme anderer Herzen wirst du sie entzünden, du, der Feuerstein, der Anderen dabei hilft, sich selbst in Meinem Licht zu sehen.
Du bist derjenige, der die Erde wieder anzündet, sodass alle sehen mögen, wie sie ist. Meine Wertschätzung liegt auf dir.
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HEAVEN #904 – 12.4.2003 – Your Awareness
DEIN GEWAHRSEIN
Wenn du Frustration erlebst, erlebst du dein Ungewahrsein von Mir. Etwas anderes wird bedeutsamer, wird augenblicklicher, wird vordringlicher als Ich.
Sogar Dinge, von denen du weißt dass sie geringer sind, können dich aufbrauchen. Die Größe des Ereignisses, was dich fortzieht, spielt keine Rolle. Einerlei, was anscheinend deine Beachtung in Anspruch nimmt, du bist weggelaufen und hast Mich vergessen. Du hast vergessen, dass Ich, wohin immer du gehst, bei dir bin. Du hast Mich insgesamt vergessen, derart aufgebraucht warst du in der kleinen Sache vor dir. Selbstverständlich ist Mich vergessen nicht willentlich. Die irritierende Verärgerung hat dir schlicht aufgelauert.
Woran können Wir in solchen Zeiten denken, um dich daran zu erinnern, dass du dein Gottesgewahrsein aufgegeben hast? Vielleicht kann die Irritation selbst dich daran erinnern. Lasse die Irritation selbst ein Signal sein, was losgeht. „Komme zurück zu Gott“, sagt die Irritation. „Entsinne dich, Wer Du Bist“, sagt die Verärgerung. „Komme zu deiner Quelle zurück“, sagt die Irritation. „Finde dich selbst wieder.“
Mein teures Kind, Wir können nicht nicht miteinander verbunden sein, du und Ich, jedoch kannst du das Telefon auf deiner Seite der Leitung einfach nicht abnehmen. Alles, was du zu tun hast, ist, den Hörer abzunehmen. Ich bin immer noch da. Es gibt nie eine Zeit, wann Ich nicht da bin.
Manchmal möchtest du nicht getröstet werden. Du möchtest lieber deinen eigenen Weg gehen. Ich aber sage dir, dass Frustration und Irritation nicht deinen Weg darstellen.
Genauso wie du eine Party verlassen würdest, wo du dich nicht sehr wohl fühlst, genauso trenne dich von Verdruss. Sei unserer Vereinigung eingedenk. Kehre zu Mir Nachhause zurück.
Ist es nicht verblüffend, dass du von Zeit zu Zeit bei deiner Wahl der Irritation vor Mir den Vorzug gibst. Das ist lächerlich, oder etwa nicht, wieviel Notiz du von Schwierigkeiten, und wie wenig du von Mir in jenen Zeiten Kenntnis nimmst.
Lege deine Hand über dein Herz, und entsinne dich Meiner. Halte Mich nahe bei dir in deinem Gewahrsein.
Falls du nicht an Mich denken möchtest, oder falls du nicht an Mich glaubst, dann denke an einen Teil Meiner Schöpfung, was dich zu einer anderen Wellenlänge herüber schalten wird. Denke an die Niagarafälle oder an einen kühlen Bergbach oder an einen weiten Himmel. Bloß etwas, was groß genug ist, wird deinen Geist von dort wegnehmen, was dich beschwert.
Deine Aufmerksamkeitsspanne bei Mir ist ziemlich kurz. Ich bin kein Studienfach, jedoch hat dein Geist genauso wenig wegzuwandern. Indes, falls es passiert, dass du wieder wegwanderst, komme zurück. Komme immer und immer wieder zurück.
Wenn du beim Stricken eine Masche fallen lässt, trennst du bis dorthin wieder auf, und dann machst du weiter. Um wie vieles leichter ist es, zu Mir zurückzukehren! Und wie viel mehr hast du dabei zu erlangen. Damit ist kein Preis verbunden, Mich als eine Konstante zu haben. Kosten die Sterne etwas? Oder die Sonne und der Mond. Kein Preis ist ausgezeichnet, und welcher Preis könnte es womöglich sein? Was Ich darbiete, ist für jedermann. Das ist eines der Dinge, was Mich zu Gott macht.
Anstatt auf eine Unannehmlichkeit zu warten, damit dein Herz zu dem Meinigen hin zeigt, wieso nicht von Anfang an Mich zu einem Teil deiner Routine machen. Nimm Gottes-Pausen. Eine Stunde vielleicht? Lasse deine Aufmerksamkeit schlicht ganz leicht auf die Meinige gefallen. Lasse dein Herz sagen: „Ja, Gott ist da.“ Oder: „Ja, hier ist Gott. Direkt hier.“
Fülle dein Herz mit mehr von Mir. Mit Weniger wird dein Geist mit geringen Angelegenheiten befrachtet werden. Es ist so, wie wenn du die Größe eines Fonts änderst. Wenn du eine Buchstabengröße wählst, wird es zu dieser Größe. Auf dieselbe Weise hast du die Wahl bezüglich des Ausmaßes und der Frequenz deiner Gedanken. Wähle, was und wem du dich widmest. Dein Gewahrsein ist auf dem Weg, das Meine zu werden. So soll es sein.
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HEAVEN #905 – 13.4.2003 – God’s Will, Your Choice
GOTTES WILLE, DEINE WAHL
Einer deiner mächtigsten Aspekte des Lebens ist dein Gewahrsein. Bei ihm hast du Wahlmöglichkeiten. Mit deinem Gewahrsein triffst du unentwegt Wahlen. Du denkst vielleicht, dein Gewahrsein habe zu dem hin zu gehen, was hereinkommt, und dass infolgedessen deine Aufmerksamkeit auf Gedeih und Verderb auf das angewiesen sei, was vor dir in Erscheinung tritt, jedoch ist dein Gewahrsein etwas, was du umwendest. Du wendest deine Aufmerksamkeit nach hierhin oder dorthin. Du drehst die Wählscheibe deiner Aufmerksamkeit. Es mag danach aussehen, dass sie für dich gedreht wird, jedoch letztlich bist du der Tuner deines eigenen Gewahrseins.
Welcher Sache nimmst du dich an? Und wie sehr? Wie und in welchem Ausmaß teilst du deine Existenz auf der Erde auf? Dein Gewahrsein ist in deinem Leben ein Primärfaktor.
Alles in der Welt ist zum Auswählen da. Du hast mehr als zwei Wahlmöglichkeiten. Du hast eine unendliche Wahl. Im Gegensatz zu dem, was du etwa glauben magst, deine Wahlmöglichkeiten sind dir nicht untergeschoben. Noch auch wird die günstige Gelegenheit vor dir verborgen gehalten. Durchaus, es mag sein, du verbirgst sie vor dir selbst, jedoch ist das ebenso deine Wahl.
Aufmerksamkeit und Gewahrsein sind nicht so richtig wechselseitig austauschbar, jedoch fast. Wir können sagen, dass dein Gewahrsein das darstellt, was du aus dem machst, wohin deine Aufmerksamkeit geht. Wir können sagen, dass dein Gewahrsein deine Interpretation dessen ist, wohin deine Aufmerksamkeit geht. Und dennoch, und dennoch, wohin deine Aufmerksamkeit geht, ist dein Gewahrsein. Du bist dir dessen gewahr, welche Interpretation du auch immer zur Ausführung bringst.
Bestimmt ist es so, zwei Menschen sehen die gleiche Begebenheit, und sie interpretieren sie anders. Wir sagen, sie haben ein unterschiedliches Gewahrsein. Indes hat ein jeder sein eigenes Gewahrsein dessen, was er sich anschaut. Dein Gewahrsein gehört dir zu. Wessen ist es, sofern nicht das deine?
Du, der du Mich gefunden hast, hast Mich erstrebt. Und Ich bin erschienen. Ich habe keine Wahl, dennoch ist es Meine Wahl, an deiner Seite zu sein. Ich habe in der Sache die gleiche Wahl, die du hast, jedoch ist Mein Gewahrsein umfassender. Infolgedessen sage Ich, Ich habe keine Wahl. Meine Wahl wurde getroffen. Mein Bestreben ist Meine Wahl, und Ich bestrebe, dass du Mich voll und ganz erkennst. Ich wähle, dir Mein Gewahrsein zu geben. Es ist Mein Wille, dass du Mein Gewahrsein hast. Es ist Mein Bestreben, dass dein Wille und der Meine Eins seien, denn es ist Mein Bestreben, dass du auf der Erde wie im Himmel Erfüllung hast.
Deine Augen sind offen. Ich bitte dich, sie weiter zu öffnen. Dein Herz ist offen. Ich bitte dich, dein Herz weiter zu öffnen. Ich bitte dich, dein Gewahrsein zu öffnen. Wofür öffnest du es? Du öffnest es für unbegrenzte Möglichkeiten. Ich bitte dich, die Grenzen zurückzunehmen, die du um dich selbst herum gezogen hast.
Bäume knospen, so auch du. Damit du wächst, hast du dich auszudehnen. Brich aus früheren Begrenzungen aus, sodass dein Gewahrsein umfassender ist. Öffne die Tore deines Geistes. Lasse deinen Geist in größere Dimensionen hinein explodieren.
Von der Aufmerksamkeit, dem Gewahrsein, der Wahl, dem Bestreben kommen wir zum Impuls. Höre auf das, was deine Impulse dir sagen. Sie sind deine Impulse. Was treibt dich voran und höher?
Wohl oder übel, du kannst dort einfach nicht bleiben, wo du soeben bist. Ist dir das nicht immer und immer wieder bewiesen worden? Komm mit. Bewege dich. Hüpfe vorwärts. Fliege vorwärts.
Im Leben, da befindest du dich auf einer Schaukel. Du hast eine große Schwungkraft. Du bist ein Pendel in der Welt. Ich halte dich in Meiner Hand. Du kannst gehen wohin du möchtest. In jede Richtung. Weit und breit. Hoch und höher. Du hast die Wahl, jedoch halte Ich dich in Meiner Hand. Einerlei, wohin du dich schwingst, oder wie rasch und wie langsam, du drängst die eingebildete Distanz zwischen Uns in den Hintergrund. Dein Gewahrsein kommt immerzu näher zu dem Meinigen. Was kann dich wohl zurückhalten, wann es Mein Wille ist?
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HEAVEN #906 – 14.4.2003 – The Notion of Frustration
DAS DENKBILD DER FRUSTRATION
Was hält dich ab von ‚Mein Wille ist dein Wille‘. Aus deinem eigenen Willen heraus hältst an Dingen fest, an denen du festhältst, weil du das Empfinden hast, dass du sie brauchst und dass sie geeignet sind.
Du spürst, dass Beschwernis, Verärgerung und Frustration dir irgendwie dienlich sind, dass du ohne sie geringer sein könntest. Du verbleust dich täglich mit Beschwerungen. Du möchtest diese Prügel nicht, dennoch hast du das Gefühl, du könntest ohne sie abdriften, sie, die dich in Beschlag nehmen. Du hast irgendwie das Gefühl, dass Beschwerung dich verköstigt, dass sie dir etwas gibt, um dich über es zu beklagen, etwas, worüber du dich genervt fühlen kannst, etwas, um dich von Dingen von größerer Tragweite abzuziehen.
Hast du nicht die Fliegen der Beschwernis so manche Tage ruinieren lassen?
Was, fürchtest du, würde passieren, wenn du nichts hättest, um darüber zu grollen?
Wärest du ohne eine Krise verschollen?
Musst du Feuer anmachen, damit du heldenhaft herumrennen kannst, um es aus zu machen?
Es ist nicht heroisch, ein Märtyrer für Ungereimtheiten um dich herum zu sein. Hast du so etwas gedacht? Wie kann dich in die Opferrolle bringen dich zum Helden machen? Was immer rund um dich herum vorgeht, sobald es dich übermächtigt, hast du dich nicht sodann selbst in die Opferrolle begeben?
Um frustriert zu werden, hast du bestimmte Prämissen getätigt.
Eine Prämisse lautet, dass das Leben so sein soll, wie du es bestimmt hast, dass die Dinge so gehen sollen, wie du es möchtest, und dass sie so gehen müssen. Wenn sie das nicht tun, behauptest du, etwas sei verkehrt. Du nimmst wahr, dass etwas Unbestimmtes da draußen vonstatten geht, was dich bekommen wird, was dich umgarnt, was dich in die Falle laufen lässt, was dich aufhält, dich abhält, und, dagegen musst du kämpfen.
Allerdings, wenn du in einem Steinbruch spazieren gehst, denkst du nicht daran, dass Steine hierhin gelegt wurden, um dich zu blockieren. Du nimmst die Steine nicht persönlich. Du bist nicht überrascht, dass hier Felsen liegen, noch auch bist du durch sie überwältigt. Du gehst über sie hinweg oder rund um sie herum, oder du gehst zurück und nimmst einen anderen Weg. Ganz bestimmt lässt du sie nicht zu dem Meister von dir werden. Sie sind nicht die Stichwörter für Frustration.
Was wäre, wenn du akzeptieren könntest, dass Unannehmlichkeit und Stolpern Teil des Geländes des Lebens darstellen? Hast du nicht gedacht, sie sollten nicht da sein? Bist du nicht in deinem Leben über sie hergefallen und hast du sie nicht als Wunden hochgehalten? Was wäre, sofern Belästigungen dich nicht belästigen? Wer sagte, dass sie das müssen?
Ich denke, du hast das gesagt. Ganz bestimmt nicht Ich!
Und gibt es nicht zahlreiche Kehrtwenden in deinem Leben, die schlicht so sind, wie du es möchtest? Gibt es nicht Tage, wo alles gemäß deiner Präferenz an Ort und Stelle fällt? Sodann, wieso nicht über die liebenswerten Begebenheiten einen Wirbel machen und eine Zu-Tun-Liste über sie aufstellen? Ist es nicht deine Rolle im Leben, das Licht der Sonne zu preisen, mehr, als über den Regen zu nörgeln?
Du sagst, du möchtest gerne einen Tag ohne Beschwerlichkeiten willkommen heißen. Du sagst, für einen solchen Tag würdest du alles geben. Dennoch, Mir scheint es, des Öfteren schenkst du der Möglichkeit eines solchen Tages keinen Glauben. Du denkst, es sei Dusel, wenn die Dinge nach deinen Prämissen verlaufen, wenn sie es nicht tun, denkst du allerdings, es handle sich um einen wissentlichen Verstoß. Du möchtest das Leben hakenlos, aber du meinst, hakenlos sei die Ausnahme, zumindest was dein Leben anbelangt. Ich sehe dich nicht oft nach der Schmiegsamkeit deiner Tage umsehen. Ich sehe, wie du dich öfters nach der nächsten Beule umsiehst.
Was wäre, wenn du dir selbst einen einzigen Tag ohne Beschwernisse stattgäbest?
Was würdest du an deren Stelle vorhalten? Womit würdest du es ersetzen?
Lasst Uns heute an diesem Tag dem Vaterunser hinzufügen: „Führe mich nicht in Frustration, sondern schaffe mich weit weg von ihr.“
Schaffe dich selbst somit heute von dem Denkbild der Frustration weg.
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HEAVEN #907 – 15.4.2003 – Joyous Love
FRÖHLICHE LIEBE
Das Sonnenlicht bringt seine Magie über dich ohne deine Analyse über es zur Ausführung. Der Wissenschaftler und das unschuldige Kind empfangen die Strahlen des Lichts gleich. Das Sonnenlicht selbst wird eingesaugt. Das Studium von ihm ist beiläufig. Gleichwohl, das Scharfstellen spielt eine Rolle.
Lasse deinen Brennpunkt auf Mir ein Inempfangnehmen sein, mehr als ein Studium.
Meine Historie kommt Meiner Präsenz nicht gleich. Wissen über Mich ist die eine Sache. Mich Kennen ist die andere.
Und dennoch spielt der Fokus eine Rolle.
Du nimmst das auf, was du genau betrachtest. Es geht in deine Gene hinein. Oder, Wir könnten sagen, die Gene als Rezeptoren sind bereits da, und du überreichst ihnen etwas, was sie entgegennehmen.
Alle warten auf Mich. Alle sind für Mich parat.
Es bedarf nicht der Kenntnisnahme von Liebe, um Liebe zu sein. Kann Liebe analysiert werden? Ist Liebe, die auseinandergenommen wurde, nach wie vor Liebe? Ist Ganzheit in Stücken nach wie vor Ganzheit? Baut Zergliederung auf?
Der Unterschied zwischen Gewahrsein und Kenntnis ist schwach, aber es gibt einen Unterschied.
Du möchtest bewusstes Gewahrsein von Mir. Du möchtest dir gewahr sein, dass du Mich kennst, dass Wir uns einander Gesellschaft leisten, dass wir das immer getan haben und immer tun werden. In diesem Falle ist dein bewusstes Gewahrsein die bewusste Erfahrung von Mir. Es ist, wie wenn Wir uns die Hände schütteln. Wir haben Freude daran. Wir wissen, woran Wir uns erfreuen. Wir haben Freude, aber wir analysieren nicht.
Sobald die Analyse hereinkommt, ist es eine andere Erfahrung. Du hast die Erfahrung des Analysierens Unserer Interaktion. Jedoch rückt dich die schiere Analyse von Meiner Präsenz fort. Bereits eine winzige Distanz ist eine Distanz.
Analyse rekonstruiert etwas. Sie isoliert. Sie zieht Linien und winzige Punkte. Jedoch kann Gott nicht eingepackt werden. Die ursprüngliche Konfiguration eignet sich mehr als eine rekonstruierte. Ich existiere in keinem Laboratorium – Ich existiere überall, natürlich, und Ich kann überall entdeckt werden – jedoch endgültig weder im Mikroskop noch im Teleskop. Sie sind zu klein.
Die Art und Weise, näher zu Mir heranzukommen, ist mehr zu Mir herankommen. Es geht in deinem Gewahrsein vor, dass du näher zu Mir herankommst. Komme in deinem Gewahrsein nahe genug heran, und du erfährst, dass Wir Eins sind.
Es ist keine Ausrüstung nötig. Welche Bindungen braucht das Ungebundene?
Ich werde zu deinem Gewahrsein kommen, ob eingeladen oder nicht. Um allerdings dein Gewahrsein zu beschleunigen, lade Mich ein. Dein Bestreben und deine Absicht laden Mich ein. Du machst dein Herz für Meine Ankunft bereit. Du drehst das Licht an. Du kehrst die Vordertreppe. Du schüttelst im Wohnzimmer deines Herzens die Kissen auf. Du bereitest ein Fest vor. In deinem Mund läuft das Wasser nach Mir zusammen. Dein Bestreben, deine Absicht und dein Brennpunkt bereiten dein Herz für Meinen Eintritt vor. Es mag kurzfristig sein.
Mitunter schaust du draußen nach Mir. Du schaust aus dem Fenster hinaus. Du gehst auf die vordere Veranda und guckst, ob Ich komme. Du behältst die Lichter an. Du wartest. Nach einer Weile drehst du dich um und gehst in sein Haus zurück, und du findest Mich auf deinem Sofa sitzen. Hier bin Ich, und warte auf dich.
Ja, in deinem Herzen, dort begegnen Wir Uns. Nichts hat vorbereitet zu werden. Indes, deine Intention und dein Augenmerk, so leicht zu Mir hin gedreht, bereiten dich.
Wende jetzt dein Herz zu dem Meinigen.
Beseitige jegliche Härte oder Spannung.
Dein Herz braucht keinen Schutz vor Mir. Dein Herz sehnte sich nach Mir, lange bevor du darum wusstest. Jetzt allerdings weißt du es. Dein Herz wird Mich früh genug aufsaugen. Es wird Meine Liebe trinken. Es wird sich selbst sättigen. Meine Liebe wird in dein Herz hinein überlaufen, und du wirst Meine Liebe hinterlassen, woimmer du soeben bist. Freude wird überlaufen, und die Welt wird in die fröhliche Liebe, die aus deinem Herzen heraus quillt, eingetaucht werden.
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HEAVEN #908 – 16.4.2003 – Eternity Is Now
DIE EWIGKEIT IST JETZT
Wenn du in die Vergangenheit oder in die Zukunft schaust, siehst du bloß ein Bild. Die Vergangenheit und die Zukunft, so wie du sie kennst, sind Fotografien. Die Vergangenheit ist ein Album mit Fotos, die vergilbt sind. Sie sind zwei-dimensional. Tief in deinem Herzen weißt du, für die Vergangenheit gibt es keinen Raum. Wohin kann man sie stellen? Wo kann sie gelagert werden? Vieles von ihr ist hinfällig geworden. Und wieso wolltest du es aufbewahren? Und dennoch ziehst du diese unbewegten Fotografien immer und immer wieder heraus.
Auch die Zukunft ist aus Fotografien hergestellt, aus unentwickelten Fotografien. Die Zukunft existiert aus Fotos, die du im Voraus gemacht hast. Die Zukunft ist wie ein Ball, den du weit wegwirfst, und du stellst dir vor, wo er landet und wie seine Landung aussieht.
Die Vergangenheit ist ein Bühnenstück, was du dir angeschaut hast. Die Zukunft ist ein Bühnenstück, was du dir in deinem Geist abtastest.
Das gegenwärtige Jetzt ist eine andere Geschichte. Es ist voller Dimensionen. In dem Umschluss der Gegenwart existieren Vergangenheit und Zukunft nicht. Sie können die Gegenwart nicht belegen. Sie können ausschließlich deinen Geist belegen. Du ziehst Linien, um die Zeit zu markieren. Du wirst etwa nicht in Betracht nehmen, dass die Zeit eine Illusion ist, du wirst allerdings damit einverstanden sein, dass sie illusorisch ist.
Du denkst, die Vergangenheit sei permanent, indes gibt es keine Zeit, damit existiert die Vergangenheit ebenfalls nicht. Sie ist bloß ein Gedanke, der sich in deinem Geist festgesetzt hat. Alle Gedanken sind vorübergehend.
Einzig das Gegenwärtige ist ewig. Existenz ist ewig. Die Gegenwart ist jenseits des Gedankens. Die Gegenwart ist Ewigkeit.
Du bist der Strom, und da ist eine immerzu-strömende Gegenwart.
Zeit steht nicht still. Zeit war nie. Genauso wenig läuft die Zeit, denn, wie kann sie das, während sie nicht existiert? Die Welt allerdings hat sich in dem Konzept der Zeit verfangen, in der Wahrnehmung der Zeit, in der Bemessung von Zeit. Die Welt hat sogar Uhren.
Kannst du dir im Himmel eine Uhr vorstellen?
Die Welt ist derart dreist zeitbewusst. Sie wird durch die Zeit regiert. Ein Metronom klickt, und die Welt beugt sich vor ihm nieder. Die Welt huscht auf Geheiß der tickenden Uhr. Sie rennt, kann aber niemals aufholen. Du kannst nicht das aufholen, was nicht existiert. Der Zeiger der Uhr deutet, bevor man dahin kommen kann. Ein Spielzeug zum Aufziehen bestimmt deinen Schritt. Ist es nicht erstaunlich, dass die Welt durch das Ticken einer Uhr am Laufen ist? Wie töricht ist das? Wer denn kündigte den Stab der Zeit an?
Das Physische löst sich immer auf. Die Illusion fällt auseinander. Sie kann nicht andauern, weil sie Illusion ist. Die Illusion hört auf aus Knappheit an Wahrheit.
Liebe währt, weil sie niemals nicht war. Das was existiert, existiert. Und du existierst.
Dieser Körper deinerseits ist ein deideradei. Er läuft ein knappes Rennen mit der Zeit. Beide machen sich Hoffnungen, der König zu sein. Du bist aber unabhängig von Zeit und vom Körperlichen. Du läufst ein anderes Rennen.
Magst du nicht die Vorstellung von keiner Zeit, von Zeitlosigkeit. Sobald Zeit nicht existiert, was kann dann das Eilen sein?
Das Leben hat einen eigenen Plan. Er ist nirgendwo gedruckt. Der Ablauf deines Lebens ist wie ein Echo, was du sanft in der Entfernung hörst. Du antwortest darauf. Es ruft dich unwiderstehlich. Bevor du es erkennst, bist du an der richtigen nichtexistenten Stelle zur richtigen nichtexistenten Zeit aufgekreuzt.
Und hier bist du jetzt. Ich sage „hier“ – der Einsatz des Wortes impliziert, dass es irgendwoanders gibt. Und ich sage „jetzt“ – „jetzt“ impliziert, dass es kein Jetzt gibt. Und Ich sage „du“ und Ich sage „Ich“, was impliziert, dass Wir zwei sind, und nicht Eins.
Ich BIN. Du BIST. Wir.
Was sonst gibt es da zu sagen?
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HEAVEN #909 – 17.4.2003 – The Universe
DAS UNIVERSUM
Wahrheit existiert immer. Wenn du ein bisschen von ihr hörst, wacht die Wahrheit in dir selbst zu sich selbst auf. Es ist so, wie wenn du deinen eigenen Namen nicht kennst, doch dann, wenn du ihn hörst, ja, dann erinnerst du dich, und du bringst dich mit ihm in Einklang. Es ist so, als hättest du ihn nie vergessen, denn, klar, die Kenntnis von ihm war inwendig in dir. Die Wahrheit inwendig in dir brauchte bloß einen kleinen Anstoß, um aufzuwachen und um sich selbst zu erkennen.
In der Wahrheit bist du ungezügelt. Entdeckungen liegen nicht außerhalb von dir, sondern innen. Das muss so sein. Was immer einen Akkord in dir anschlägt – nun also, der dazu in Erwiderung stehende Akkord inwendig in dir hat darauf gewartet, los zu gehen.
Du hast volles Wissen von allem Ewigen inwendig in dir. Die Wahrheit hat in dir Wohnung. Die Wahrheit, die dein Gewahrsein betritt, macht sich mit dem, was bereits da ist, passend. Etwas betritt dein Bewusstsein, und es passt. Die Schlüssel passen in die Türen des Raums, der in deinem Haus enthalten ist. Schlüssel wollen zu dir kommen. Sie wollen sich ganz natürlich mit der richtigen Tür in Einklang bringen. Dabei gibt es kein Herumtasten.
Sobald die Glocke der Wahrheit läutet, läutet sie in dir, denn, ist nicht die Wahrheit der Seelengefährte, nach dem du gesucht hast? Dasjenige, was du suchst, sucht dich. Du verknüpfst dich mit der Wahrheit.
Die Wahrheit, die aus ihrer ureigenen Natur heraus inwendig in dir nachhallt, nimmt dich aus deinem Ego-Selbst heraus. Die Kleinheit des Egoismus verschwindet. Die Herrlichkeit des Einsseins tritt auf.
Wenn du dem König einen Besuch abstattest, stehst du aufrecht da. Du sendest keinen zusammengeschrumpften Aspekt von dir, um vor dem König zu erscheinen. Persönliche Vergrämtheit ist beiseite gelegt. Du hast dich aufs Höchste herausgemacht. Von Angesicht zu Angesicht mit dem Adel des Königs wirst du der Adel selbst.
Der König repräsentiert das gesamte Territorium. Das gesamte Territorium ist Seine Vogtei. Könige denken nicht in Jotas. Ihre Gedanken streichen über das gesamte Königreich.
Wenn du in dem Thronraum stehst, ist es natürlich und unvermeidlich, dass du die Wohlfahrt aller, die sich in deinem Königreich befinden, in Betracht ziehst. Sobald du dich selbst in die Gegenwart des Königs hinein geleitest, nimmt dein Geist einen größeren Fokus an. Deine Gehirnwellen setzen sich mit denjenigen des Königs in Einklang. Deine Sicht wird die gleiche. Es ist nicht so, dass du die Statur des Königs beanspruchst. Du fängst schlicht an, wie der König des Universums zu sehen. Indem du da stehst, merkst du bald, dass du der König des Universums bist. Es ist Du Selbst, vor dem du stehst. Es gibt keinen anderen.
Zu diesem Zeitpunkt nimmt das Wohlbefinden eine größere Bedeutung an, als bloß ein Wohlsein für dich selbst allein. Selbstverständlich war das Wohlsein für dich selbst allein der Fall, denn du bist aus deinem kleinen Selbst herausgetreten. Die frühere Attraktion von etwas für dich selbst allein zieht nicht mehr länger. Sobald du größer siehst, siehst du größer. Du schließt auf die Wahrheit auf.
Du, der du dem Universum wie eine Mutter oder ein Vater geworden bist – wie kannst du dir Reichtümer für dich selbst alleine ausdenken. Ein solches Konzept existiert nicht mehr länger für dich. Du kannst es dir nicht ersinnen.
Bis jetzt bist du auf einem beschränkten Weg gegangen. Jetzt liegt die höher gelegene Straße vor dir, und sie ist breit. Du kannst nichts anderes, als dem zu folgen, wohin diese ins Freie geöffnete Straße dich führt. Sie führt dich über die Umgebung dessen hinaus, wo du deines Erachtens warst. Sobald sich einmal das gesamte Universum dir geöffnet hat – sobald du einmal einen flüchtigen Blick auf das Königreich der Wahrheit geworfen hast -, kannst du dich nicht mehr zurückziehen. Du kannst nicht zu Minderem als der Wahrheit zurückkehren.
Eine Verantwortlichkeit, die umfänglicher ist, als alles was dir zuvor bekannt war, lässt sich auf dir nieder. Das bedeutet, du hast nunmehr die Freiheit, allen beizustehen. Du, der du durch breitere Türen gegangen bist, kannst nicht zu kleineren zurückkehren. Du passt nicht mehr durch sie hindurch, und du kannst nicht dir oder Mir vortäuschen, dass du noch hindurch passt.
Du, dem die Wahrheit gegeben worden ist und der sie anerkannt hat, kannst nicht mehr länger auf dem Kissen der Unwahrheit sitzen. Sobald die Kleider, die du getragen hast, für dich zu klein werden, hast du keine andere Wahl, als dir größere zu holen. Und nun bist du in das Universum von Allen vorangeschritten.
Herzlich willkommen.
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HEAVEN #910 – 18.4.2003 – The Essence of Eternity
DIE ESSENZ DER EWIGKEIT
Nenne es wie du möchtest, Ewigkeit ist dieser Augenblick. Sobald du meine Präsenz spürst, weißt du sodann, du bist in der Ewigkeit, und dass diese immer-gegenwärtige Ewigkeit Wer du bist ist. Sie ist du. Ewigkeit ist ein tiefes Thema für dich, wenn du allerdings in der Gegenwart bist, erscheinst du an der Oberfläche des Teiches, wo alles sichtbar ist. Dein Auge umfängt alles, und dennoch, es gibt nichts zu sehen. Was sonst ist da, außer dieses Bewusstsein, das Wir miteinander teilen? Wir jedoch sind Eins, nicht zwei, wie ist es somit möglich, dass Wir miteinander teilhaben?
Du bist weit weg von alleine, jedoch bist du alles, was es gibt. In der Vollheit des Einsseins ist Einsamkeit unbekannt. Einzig Einssein kennt Sich Selbst. Auf diese Weise bist du der Betrachter und der Betrachtete.
Inwendig in dir liegt das Universum. Es sprudelt aus deiner Kehle hervor. Du bist der Sprudler des Universums. Es ist deine eigene Hand, die du vor dir siehst, indessen ist die Hand, die du siehst, durchsichtig, was hast du somit gesehen?
In der Ewighaftigkeit deines Herzens ist die Wahrheit enthüllt. Zwischen Innen und Außen gibt es keinen Unterschied. Beide sind nicht. Es gibt schlicht Existenz, die in sich selbst verzaubert ist. Ebenso wie du deine Haare flichtst, wendet sich das Leben selbst mal hierhin, mal dorthin, und der zeitweilige Aufbau namens Haarflechte ist bloß eine Windung der Haare. Haarflechte aus sich heraus existiert nicht. Sie ist nicht abgesondert. Sie ist überhaupt nichts außer einer momentanen Windung der Haare. Haare sind jedoch Haare, und sie kehren immer zu sich selbst zurück. Das Haar ist bloß für eine kurze Zeit eine Haarflechte, jedoch ist es immerfort Haar.
Du bist hier, um herauszufinden, Wer du bist. Stück für Stück, kleckerweise beginnst du, die Herrlichkeit des Seins, was du bist, in dich einzuverleiben. Etwas anderes bist du nicht. Alle Dinge, von denen du meintest, du seist es, alle Adjektive, alle Substantive, die du angesetzt und an die du geglaubt hast, sie sind nichtexistent. Sie haben nichts mit dir zu tun, mit dir, der Wahrheit von dir. Sie alle, sie alle sind irrtümliche Glaubensvorstellungen. Du bist keiner von ihnen. Sie sind bloß Namen, die dir gegeben wurden, wie Spitznamen, Spitznamen allerdings sind dir beigefügt. Sie sind dir weder inwendig noch ewig. Sie sind überhaupt nichts.
Du wühlst dich durch die Schubfächer deines Lebens, um herauszufinden Wer du bist. Du weißt hier bist du irgendwo. Du öffnest und schließt die Fächer, und schaust nach dir selbst, oder bloß nach einem Anhaltspunkt. Und dabei wirst du wärmer und wärmer, und dennoch hast du dich noch nicht so richtig selbst gefunden.
Du gibst vielleicht ein Lippenbekenntnis zu Wer du bist ab, aber ein Lippenbekenntnis ist überhaupt kein Bekenntnis.
Es fällt dir auf, du leerst dein Herz und danach füllst du es wieder. Dein Herz wird geschmälert und danach belebt. Die Zeit wird kommen, wann du nicht mehr mit der Leere oder Fülle deines eigenen Herzens befasst bist, weil du die Wichtigkeit der Individualität beiseite gelegt hast.
Als Kind hasst du gesprochen wie ein Kind. Und nun, wo du neue Dimensionen deiner selbst gefunden hast und sie mit Liebe erfüllst, wirst du in ein neueres und größeres Gefilde an Bedeutsamkeit und Herrlichkeit eingeführt.
Auf eine Weise bist du froh, dass es immer mehr gibt, auf die andere Weise allerdings wünschst du dir, du könntest eben jetzt Vollkommenheit haben, und es gäbe nicht mehr mehr. Du möchtest alles, und du möchtest es jetzt sofort. Ich aber sage dir, dass du vollkommen bist, dass du in aller Ewigkeit vollkommen bist, und dass indes noch mehr zu dir kommen wird.
Tiefer und tiefer tauchst du in das Zentrum des Universums hinein und ziehst mehr Herrlichkeit heraus. Während du an die schillernde Oberfläche kommst, bist du Licht, wie es Licht verspritzt, und bist du mehr Licht, so lange bis alles und jeder im Licht eingetaucht, und bis lediglich Licht bekannt ist.
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HEAVEN #911 – 19.4.2003 – The Name of the River
DER NAME DES FLUSSES
Geliebte, Ich rufe euch zu Mir. Es mag sein, ihr spürt Meinen Ruf als eine Ruhelosigkeit, denn ihr wisst vielleicht nicht, woher euer Drängen kommt. Es ist Ich, der euch ruft, oder anders gesagt: Ich bin du selbst, der zu Mir ruft. Wie wechselseitig austauschbar sind Wir doch! Was für eine Kombination der Einheit sind doch Wir! Wann hatte es jemals den Anschein, dass Wir auseinander wuchsen?
Wie vieles am Leben beläuft sich doch letztlich auf die Mathematik! Ihr habt das Konzept von Eins noch nicht gemeistert. Ihr seid beschäftigt mit Zählen und vergesst, was zählt und Wer der Zähler und das Gezählte sind. Bald werdet ihr aufhören mit Zählen, und ihr möchtet ausdrücken, was das Einssein ist. Ihr werdet in es untergetaucht sein und euch nicht darum kümmern, wie man es nennt. Ist der gewöhnliche Name des Flusses, in dem ihr schwimmt, allzuviel von Belang, während ihr in ihm schwimmt?
Es ist wie bei dem in Flaschen abgefüllten Wasser, was ihr trinkt. Das Wasser kommt in Flaschen unterschiedlicher Machart mit zahlreichen Namen zu euch. Wenn ihr aber Durst habt und ihr trinkt das Wasser, was macht euch der Name aus, der auf der Flasche steht? Wasser ist Wasser, und Wasser löscht euren Durst.
Und ihr seid Eins mit Mir und mit aller Ewigkeit und mit jedem und allem in ihr.
Dieses Konzept anzunehmen fällt euch schwer, indes ist es, wo ihr lebt. Ihr wisst einfach nicht, wo ihr lebt. Ihr meint, ihr lebt in einer Welt bevölkert mit Anderen, die sich in einer bestimmten Entfernung von euch befinden. Ihr meint, die Erde ist anders als ihr. Ihr denkt einfach, alles andere ist anders als ihr. Ihr denkt, da seid ihr, und da ist alles andere außerhalb von euch. Ihr denkt, ihr habt einigen Besitz, der euch gehört. Ihr nennt ihn euer eigen. Ihr nennt eure Familie euer eigen. Ihr wisst noch nicht, dass ihr nichts zueigen habt, und dass dennoch das gesamte Universum euer ist.
Es gibt kein außerhalb von euch, infolgedessen gibt es nichts außerhalb von euch, um es zueigen zu haben. Ihr seid Bewusstheit in einem Körper, und ihr habt euch mehr mit dem Körper identifiziert als mit der Bewusstheit, die dort Wohnung hat. Der Wichtigkeit des Körpers habt ihr viel Glaubwürdigkeit verliehen, der Bewusstheit, die über das Universum hinweg hüpft, wenig. Ihr seid wohlversiert in körperlichen Angelegenheiten und wenig bewusst der Bewusstheit, welche euer und Mein ist.
Es ist so, als denkt ihr, eine Uhr sei ein Ziffernblatt mit einem Riemen, der dein Handgelenk umschließt, so, als käme das Klicken des Zeitmessers aus den Händen, die sich auf dem Gesicht von ihm herum bewegen, so, als gäbe es keinen inneren Mechanismus, der davon unabhängig ist, was du siehst. Du vergisst, dass es einen Meister-Beweger des Ziffernblatts gibt, der drunter versteckt und nicht zu sehen ist, der jedoch hinsichtlich dessen, was du siehst, unverzichtbar und tätig ist. Du schenkst einfach den inneren Machenschaften der Uhr keine Beachtung. Du verfängst dich in dem Ticken der Uhr und in der Zeit, die sie kurzfristig einblendet. Du bist über die nichtexistente Zeit unterrichtet und demgegenüber vergesslich, was existiert.
Was ist es demnach, was existiert? Einssein existiert. Addition, Subtraktion, Division, Multiplikation existieren nicht. Das sind schier Übungen. Sie schwindeln mit dem Einssein herum, unterdessen es die ganze Zeit in der gesamten Schöpfung nichts als Einssein gibt. Die gesamte Schöpfung ist Einssein. Einssein ist dein Name.
Und was ist Einssein anderes als Liebe? Liebe kann nicht von Einssein getrennt werden, obschon du dich genarrt hast, dass Liebe vielgestaltig sei, und dass sie sei, als wäre sie von sich selbst getrennt. Liebe kommt vom Inneren von dir. Du bist nichts als Liebe. Du bist Liebe selbst. Einssein und Liebe sind du.
Der Name des Flusses, in dem du schwimmst, ist das Einssein der Liebe. Und du bist der Fluss und alles, was er enthält. Du bist der Fluss.
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HEAVEN #912 – 20.4.2003 – The Oneness of Everything
DAS EINSSEIN VON ALLEM
Der Fluss, in dem du schwimmst, ist Mein Herz. Wie kann es anders sein? Wohin kannst du etwa gehen, was abseits von Mir ist? Die Küste, auf die du zu schwimmst – Ich bin sie ebenfalls. Und Ich bin der Schwimmer, und du schwimmst ebenso mit Mir entlang. Wir sind der Fluss und der Abfluss. Es gibt nichts, was außerhalb von Uns existiert. Infolgedessen gibt es nichts, was Uns fremd ist.
Es ist sehr simpel, das Herz Gottes, und alles, was es erschaffen hat und anerkennt, denn du bist der Anerkenner. Du schaust in den Spiegel und du erkennst dich selbst. Lächle deine Widerspiegelung an. Welcher Vorzug liegt im finster Dreinblicken?
Sicher, du erscheinst in unterschiedlichen Formen. Einfach genauso, wie du unterschiedliche Kleider anhast, bist du in der einen oder anderen Form gewandet, und du nennst sie die deine. Du bist aber weitaus mehr als jedwede Form, in der du erscheinst. Du bist im Grunde genommen einzig Einssein, was in unterschiedlichen Kostümen erscheint. Lasse dies entzückend sein.
Lasse die Form dich nicht überwinden. Alles andere als Einssein, was dich aufzehrt, ist eine zeitweilige Abirrung.
Alle Farben des Regenbogens sind Licht. Es gibt lediglich Ein Licht. Licht, in all seinen Variationen, ist nichtsdestotrotz Licht.
Es gibt für das Licht keinen Ort, um dorthin zu gehen, außer zu Sich Selbst.
Der Fluss, in dem du schwimmst, ist Licht. Und du bist das Licht, was in Sich Selbst schwimmt.
Ich sagte: „Es werde Licht.“ Und es war Licht. Dann setzte Ich Äußerungen über andere erschaffene Dinge und Seinswesen in Meinem Licht hinzu. Danach sagte Ich: „Lasse den Menschen erschaffen werden in Meinem Licht. Lasse Ihn ein Bild Meines Lichts sein. Dieses Bild Meines Lichts, wie alles Licht, wird strahlen. Dieses Licht, namens Mensch, wird Mich überall sehen. Der Mensch wird Mein Herz und Meinen Geist abbilden und die Gesamtheit der Ewigkeit umschließen. Der Mensch wird wissen, Wer Er Ist, und er wird das Heilige Licht vermehren. Er wird wissen, dass Ich Bin, und dass Er Ist. Licht wird sein. Und Licht wird gesehen werden. Und Licht wird bekannt werden.“
Ihr stellt euch vor, es gibt Probleme, aber es gibt keine. Es gibt einfach weniger Licht, was gesehen wird. Das Wort „Problem“ ist mit ungenügendem Licht verbunden, was scheint. Kein Wunder, Probleme können nicht gelöst werden, denn sie sind ein Phantasiegespinst. Sie strömen aus zu wenig sichtlichem Licht. Sie verschwinden, wenn sie angeleuchtet werden.
Sogar Cartoons zeigen eine Glühbirne, die im Geist eines Menschen aufblitzt.
Licht kann von außenher ermutigt oder entmutigt werden. Der Ausdruck lautet, mehr Licht hereinlassen, die Wahrheit aber ist, dass du mehr Licht hinauslässt, und sodann bist du in der Lage, es zu sehen.
Ich habe dich in Meinem Licht geformt.
Ich gab dir Mein Licht. Ich gab es nicht etlichen und nicht Anderen. Ich gab es allen. Und Ich gab nicht etlichen mehr Licht und Anderen weniger. Ich habe nicht ausgelesen und nicht gewählt. Wir könnten sagen, Ich wählte das Einssein von Licht. Das war Meine Wahl, indes nahm Ich keine andere in Betracht. Du warst und bist Meine vollauf getroffene Wahl. Ich wählte dich. Ich wähle dich jetzt.
Das Wort „wählen“ ist inakkurat, da es niemals eine andere Inbetrachtnahme gegeben hat. Woraus hatte ich zu wählen? Ich konnte lediglich Mein Herz wählen. Das ist überhaupt keine Wahl. Selbstverständlich, Ich wähle Mich selbst. Infolgedessen bist du Mein Gewählter. Ich küsse deinen Kopf, und Ich sehe, dass es Mein eigener ist, der Meinen Kuss empfängt. Es gibt im gesamten Universum der Schöpfung niemanden außer Mich.
Einssein ist schwerlich Einsamkeit, denn Ich genieße deine Begleitung. Ich liebe es, mit dir auf Unserer eingebildeten Reise auf der Erde entlang zu joggen. Wir sind Alles Überall. Und so ist es.
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HEAVEN #913 – 21.4.2003 – Existence Exists
EXISTENZ EXISTIERT
Falls Ich überall bin, und du überall bei Mir bist, gibt es nirgends, wohin Wir aufbrechen. Infolgedessen gibt es nirgends, wo Wir eintreten. Unsere Geschichte ist geschrieben. Von ihr gibt es zahlreiche Ausarbeitungen. Unterschiedliche Versionen werden ausgespielt, werden hier und da editiert, ausgestrichen, verschönert, verkleinert, vielleicht illustriert.
In der Unendlichkeit gibt es keine Beendigung. Es gibt nur Einschließung.
Wir tanzen den gleichen Tanz. Wir kommen an dem gleichen Ort an, der nicht zum Ankommen ist, von dem Wir nie abgefahren sind.
Sobald du zu sehen anfängst, wie Ich es tue, – wie umfangreich wirst du dann werden, und wie klein das Universum. Ganz anders, als du dir dich selbst und deine Beziehung zum Universum in Bildern ausgemalt hast. Nun umfängst du das Universum, anstatt scheinbar ein kleinerer Fleck auf ihm zu sein.
Anstatt eines kleinen Fisches wirst du zu einem Wal.
Manchmal siehst du, dass deine Sehnen rund um das Universum geschlagen sind und es zusammenhalten. Du siehst deine Arme als Breitengrad, und deine Beine als Längengrad. Du umfasst das Universum und dennoch hältst du es nicht gefesselt.
Hin und wieder siehst du das Universum, als würde es aus dir heraus entsprießen, und du spürst eine Expansion deiner Lungen. Es fühlt sich so an, als würdest du das Universum einatmen, dass es pulsiert, und dass du der Blasebalg bist.
Die Erde wird zu einem weiteren Organ von dir, und dein Blut wird durch sie hindurch gepumpt.
Du wirfst das Universum, wie du einen Hafen auf eine Töpferscheibe werfen würdest.
Du bietest den Himmeln und allem, was dich ruft, eine Konfiguration von Licht dar.
Du bist ein Magnet der Planeten, der Sterne und des Mondes. Du betrittst die Sonne und wärmst deine Hände dort. Du gehst überall nieder, und alles ist zu dir hergezogen. Du bist die Gezeiten, und du bist der Mond, und du bist die Gewässer.
Du beginnst, dich als alles zu spüren. Du wirst, was immer du siehst. Was immer du siehst, wird dir teuer. Du umarmst es. Du gehst in es hinein. Es geht in dich hinein.
Du wirst mit allem und jedem wechselseitig.
Was du wechselseitig gibst, ist Meine Liebe, die in ihren Windungen rund um das Universum und darüber hinaus nie endet.
Du bist ein Renner durch das Universum. Du bist unablässig.
Du gehst nirgendwohin, und du bist überall.
Du schwingst das Tanzbein und du verankerst die Welt.
Es ist so, als befändest du dich auf einem Flug, ohne dich zu rühren. Du bist wie ein Klang, der summt, und dann öffnen sich deine Lippen und das Summen wird zu einem Lied, und der Ton wird ausgehalten, und jeder und alles wird von ihm gefangen genommen, gespannt erwartungsvoll, indes erfüllt, Mond und Herz offen, ausgesetzt, jedoch unverwundbar. Selbstverständlich, was gegenüber könntest du verwundbar sein, unterdessen alles du selbst bist?
Wie liebevoll du doch das Universum bestickst! Wie liebevoll du es doch malst! Dein Herz schwillt mit Freude an.
Wohin kannst du gehen? Und wo warst du? Es gibt kein nach draußen, und es gibt kein nach drinnen. Es gibt bloß Existenz selbst, wie sie sich in einem Strom der Liebe namens Leben zusammensetzt und auflöst.
Lege ab. Du befindest dich bereits in dem Boot. Alles, was da jetzt tust, ist Notiz nehmen, wo du vorbeifährst. Wisse, dass der Reisende die Länder zu sich selbst heranbringt. Die Länder kommen zu ihm. Sie werden unwiderruflich zu ihm hingezogen. Sie kennen nichts anderes als den Reisenden, denn der Reisende und die Länder sind eins.
Der Pfad, auf dem du dich befindest, bist du selbst. Die Ansichten, die du siehst, sind du selbst.
Was kann an dem Universum nicht gut sein, so wie es ist.
Welches Land existiert in einer landlosen Welt? Was kann unter der Zähllosigkeit des Einsseins gezählt werden? Was existiert in der Unendlichkeit und was kann nicht existieren?
Der Name des Landes, in dem du lebst, lautet Liebe. Du paddelst auf einem Ozean der Liebe. Die Ruder sind Liebe. Du bist Liebe. Du bist die Existenz der Liebe. Liebe hat keine Parameter. Du bist in einer endlosen See der Liebe überflutet, und du beginnst zu erkennen Wer und Was und Wo du bist. Du hast keine Fragen. Dein Ansinnen ist erzielt. Du bist schnurstracks auf das Zentrum Meines Herzens gerichtet.
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HEAVEN #914 – 22.4.2003 – What If You Are Holy?
WAS WÄRE, WENN DU HEILIG WÄRST?
Wenn du derart mit Mir verbunden bist, wie du es bist, fühlst du ein Empfinden der Mächtigkeit, was du vielleicht auch als eine Art schöner Machtlosigkeit erfährst. Du kannst den Unterschied nicht darstellen. Du fühlst die Herrlichkeit und die Macht inwendig in dir zur selben Zeit, wie du recht gut erkennst, dass sie allzu monumental sind, um in deine Konzeption von dir hinein zu passen. Die Grenzen deiner Individualität werden überschritten. Überschrittenerweise, sind die Grenzen nicht mehr.
Und somit, in einem gewissen Sinne hast du das Antlitz der Erde getilgt, zur selben Zeit, wie du dort als Ausschmückung hinein gebracht wurdest.
Das ist deine Zwangslage. Deine Frage lautet nicht: Sein oder Nicht Sein. Deine Frage lautet: Größe sein oder nicht Größe sein.
Dieser Wahl stehst du jeden Tag gegenüber.
Auf das Deck des Lebens hinaus schreiten, oder abgesondert bleiben.
Mit der Vergangenheit zusammenbleiben, oder sich in die Gegenwart verzweigen.
Alte Gedanken beherbergen, oder neue erlangen.
Widerstand leisten oder sich entfalten.
Glauben machen oder tatsächlich machen.
Auf dem Universum still dasitzen oder es hochheben.
Auf etwas zu gehen oder weg gehen.
Sich auf etwas zu wenden oder sich weg wenden.
Deine Augen verschleiern oder sie öffnen.
Wunder akzeptieren oder sie verschmähen.
Deine Krone abweisen oder sie akzeptieren.
Murmeln oder singen.
Dein Glück suchen oder dich ihm versagen.
Die Wahrheit hochhalten oder sie fallen lassen.
Lieben oder erobern.
Deine Augen senken oder sie heben.
Das Leben mit wahrer Wollust leben oder dich ihm verweigern.
Entgegennehmen oder zurückweisen.
Du sein oder etwas Minderes sein.
Deine letzte Bestimmung akzeptieren oder abstreiten.
Schließen oder aufschließen.
Lügen oder die Wahrheit sagen.
Sich auseinandersetzen oder lieben.
Anweisungen erteilen oder lieben.
Verstecken oder enthüllen.
Maskieren oder Maskierungen abnehmen.
Präsent sein oder abwesend sein.
Teilnehmen oder zurückhalten.
Herzen rühren oder sie kalt lassen.
Öffnen oder schließen.
Möglichkeiten sehen oder keine sehen.
Abschweifen oder auf den Punkt kommen.
Klagen äußern oder Freude machen.
Auf der Stelle gehen oder sich bewegen.
Sich erheben oder sich hinsetzen.
Begrüßen oder abweisen.
Hinzufügen oder entziehen.
Aufstehen oder schlafen.
Die Blenden öffnen oder sie verschließen.
In der Gegenwart beistehen oder die Vergangenheit verprügeln.
Sich flegeln oder etwas in Angriff nehmen.
Beobachten oder ignorieren.
Wählen oder nicht wählen.
Und so weiter.
Jedoch sind alle Wahlen eins, schlicht auf unterschiedliche Weise manifestiert.
Zu sein, wer du bist, oder nicht zu sein, wer du bist. Das ist deine Wahl. Und zu jedem Zeitpunkt wählst du das eine oder das andere. Du wählst, im Licht zu sein, oder dich im Schatten zu verbergen.
Du hast dich allzu oft hinter dir selbst verborgen gehalten, voller Angst, heraus zu kommen, voller Angst, die Herrlichkeit, die du bist, zu erkennen oder dafür bekannt zu werden.
Was wäre, wenn du heilig wärst? Was wäre, wenn du das wirklich wärst? Wäre das so schwierig anzuerkennen? Mir möchte das um Vieles leichter erscheinen, als alle die geringeren Dinge, die du anerkannt hast, leichter als alle die Informationen, die du angehäuft hast, leichter als alle Fehler, die du aufgefunden hast. Mir ist es so, als wäre es kinderleicht, dich selbst dir selbst gegenüber anzukündigen.
Bist du in Meinem Bilde gemacht oder nicht? Wirst du in Mein Herz hinein passen oder nicht? Sage Ja. Es gibt, Meine Geliebten, keinen Ort sonstwo, um sich dort einzufügen.
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HEAVEN #915 – 23.4.2003 – No longer
NICHT MEHR LÄNGER
Du wirst nicht mehr länger an anderen Menschen herumnörgeln, auch nicht mehr in deinen Gedanken. Du wirst dich nicht mehr hinter den Fehlern anderer Menschen verstecken. Du wirst dich nicht mehr dafür entschuldigen, präsent zu sein. Du wirst deine weißen Handschuhe abnehmen. Du wirst nicht mehr länger auf der Unvollkommenheit herumhacken. Du kennst den Wert eines Staubteilchens auf einem Tisch nicht. Du weißt nicht, welchem Zweck es im Universum dienen mag. Dein größter Fehler, falls es ihn überhaupt gibt, lautet, an einem anderen Menschen etwas auszusetzen zu haben.
Was ist eigentlich, wenn sie nicht so sind wie du? Sollte die Welt einzig mit deiner Vollkommenheit veranstaltet werden? Etwas würde fehlen, falls alle in der Welt deine Persönlichkeit innehätten. Mehr als Fehlerhaftes würde fehlen. Du könntest dich wundern, weswegen es überall Gleichheit gibt, nichts, um es auseinander zu nehmen.
Falls Ich jeden akzeptieren kann, gleich, welche technischen Einzelheiten dessen Oberflächenexistenz ausweisen mag, kannst du das dann nicht auch?
Alle wurden in Meinem Bilde gemacht. Es ist ganz offensichtlich, sie wurden nicht im Bilde dessen gemacht, was du als richtig oder unrichtig erachtest. Nein, sie wurden mit Liebe gemacht. Hast du das vergessen? Kannst du nicht Liebe und Segen in deinem Geist innehaben?
Du beschuldigst eine Magnolie nicht dafür, dass sie andere Blüten trägt als ein Apfelbaum. Du schnaubst Osterglocken nicht dafür an, anders als eine Rose zu sein. Es ist Platz für alle. Und alle, die dies sehen, sind privilegiert.
Meine Geliebten, falls es in diesem Planeten für einen wie dich Platz gibt, ist hernach nicht ebenso Platz für einen Anderen?
Es gibt Eines, was deine Rolle ganz bestimmt nicht ist – du bist kein Besserer des Anderen. Es gibt keinen, dem Ich diese Rolle zugewiesen habe. Es gibt keinen, dem Ich sie zuweisen möchte. Missbilligung ist der Vorläufer für Verbesserungsvorwurf. Einzig Liebe ist der Vorläufer für Wandel.
Indes, du liebst, akzeptierst, würdigst nicht aus dem Bestreben heraus, einen Anderen zu ändern, sondern aus deinem Bestreben heraus, Liebe zu enthüllen, nicht einmal, damit Andere sie sehen, sondern damit du sie sehen kannst. Du siehst, was du projizierst. Mache dich auf und schaue aus einem anderen Fenster. Du wirst anders sehen.
Du bist weder ein Detektiv mit einem Vergrößerungsglas noch ein Bluthund auf der Spur von Fehlbetragen. Du bist ein Kind Gottes auf der Erde, um die Essenz des Lebens zu enthüllen, nicht um auf winzige Verfehlungen hinzuweisen. Die Essenz der Existenz ist Liebe. Ganz bestimmt ist sie nicht Fehlerhaftes. Fehlerhaftes ragt aus sich selbst heraus aus sich selbst heraus. Ganz bestimmt hat es keine Hilfe von dir nötig.
Zolle dem Aufmerksamkeit, wohin du schaust, denn alle anderen Augen werden den deinen folgen. Worauf möchtest du Andere hinweisen? Was sähest du gerne, dass sie es sehen? Hättest du es gerne, dass sie eng oder groß sehen? Was sähest du gerne, wonach sie sich umsehen?
Es existiert immer mehr, als die Oberfläche enthüllt.
Schaut freundlich.
Vergebt Übertretungen.
Legt sie nicht in Akten ab. Tilgt sie.
Fallt nicht über einen Irrtum her, wie jemand, der Steuern eintreibt.
Irrtum ist nicht dafür bestimmt, aufbewahrt zu werden. Rahmt ihn nicht ein und hängt ihn nicht an die Wand. Falls du irgendwo einen Irrtum hingehängt hast, deinen eigenen oder denjenigen eines Anderen, nimm ihn jetzt herunter. Weswegen solltest du ihn behalten mögen?
Falls du den Titel Fehlerfinder getragen hast, so ändere das. In was möchtest du das verwandeln? Du kannst es in alles ändern, wie du möchtest. Welchen Titel möchtest du gerne für dich beanspruchen?
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HEAVEN #916 – 24.4.2003 – New Eyes
NEUE AUGEN
Du kannst nicht zur selben Zeit große Schritte nehmen und Fehler finden. Was möchtest du lieber?
Vielleicht hast du das Gefühl, dass es nicht deine Wahl sei, Fehler zu finden oder sie nicht zu finden, wessen Wahl ist es dann allerdings? Ist es die Wahl aufseiten der Umgebung? Ist es die Wahl derjenigen Person, bei der du etwas auszusetzen hast? Sie hätte es lieber, wenn du etwas anderes an ihr findest.
Ist es die Wahl deiner Erziehung? Ist dein Fehlerfinden etwas, worüber du mit deinen Schultern zuckst? Ist es unvermeidlich, dass du ungehalten wirst? Ist das, worauf deine Wahl liegt? Ist das deine Grundhaltung?
Ich mache nicht den Vorschlag, dass du etwas vortäuschst. Ich mache nicht den Vorschlag, dass du es, wenn du mit etwas nicht einverstanden bist, wegschiebst oder zudeckst. Ich mache nicht den Vorschlag, dass du deine Augen verschließt. Ich versuche dich davon zu überzeugen, das zu sehen, was auch noch da ist, welchem vielleicht der Vortritt gegeben werden kann.
Wenn jemand seine Hand hochhält, kannst du die Finger sehen, oder du kannst den Raum zwischen den Fingern sehen. Du kannst recht nahe aufgehalten werden oder in die Ferne schauen. Du kannst das Feinabstellen deiner Sicht und infolgedessen deines Herzens zurücksetzen. Worauf hat deine Betonung beim Sehen gelegen? Welche Betonung wählst du jetzt?
Vergewissere dich in der Absicht, das zu sehen, was es wert ist zu sehen, und du wirst mehr davon sehen. Es ist so: Wenn du nach einer bestimmten Straße suchst, ist es wahrscheinlicher, dass du sie findest, als wenn du nicht nach ihr suchst.
Falls du nicht eine andere Straße wählst, ist es wahrscheinlich, dass du deiner gleichen Route folgen wirst. Ganz offensichtlich, falls du keine andere Straße wählst, ist es unwahrscheinlich, dass du dich auf ihr befinden wirst.
Wähle deinen Bestimmungsort, und du wirst dort hin gehen. Du hast nicht an der gleichen Straßenecke stehen zu bleiben, und darauf zu warten, dass Andere dir einen Hinweis geben. Du bist nicht auf das angewiesen, was vorbeikommt. Sei nicht heruntergekommen beim Auswählen, was dir von Belang ist.
Niemand möchte in Bestürzung versetzt zu sein vor außer sich vor Freude sein den Vorzug geben. Gleichwohl mag es sein, du bereitest dich selbst mehr für Bestürzung als für Freude vor.
Manchmal glaubst du, es sei klug, sich die Schwäche herauszulesen, so, als wärst du ein Stalker und als fändest du ein Entzücken daran, eine Beute zu finden, über die du herfallen kannst.
Pirsche dich nun an das heran, was deinem Herzen Freude aushändigt.
Sage dein Entzücken voraus.
Was möchtest du gerne auf deinem Gang durch das Heute finden? Begib dich auf den Ausguck nach ihm.
Anstatt daran zu denken, welcher Ärger zu dir auf dem Weg ist, und welchen Schmerz dies oder das darstellt oder weiterhin sein wird, richte deine Ausblicke anders aus. Schaue dich danach um, was zu dem Reichtum deines Herzens hinzugefügt werden wird. Du hattest genug davon, was du ihm entzogen hast.
Lenke dich selbst ab. Lege zu einer anderen Entdeckungsreise ab. Zähle und buhle heute um die Liebenswürdigkeit.
Wenn dir jemand einen Silberdollar gibt, der matt angelaufen ist, vermag dein Herz ebenso auf das Silber zu weisen wie auf die Trübung.
Mache andere Stielaugen.
Münzen haben beides, Kopf und Zahl. Alles, was du zu tun hast, ist, eine Münze umzudrehen, um die andere Seite zu sehen. Sobald dich etwas Unschönes anzuspringen scheint, sieh es von einer anderen Seite.
Was hast du an Gütigkeit und Schönheit vor dir selbst zurückgehalten? Muss das, was immer gewesen ist, sich fortsetzen?
Was du siehst, liegt niemandem sonst an als dir. Der Fleck ist in deinem eigenen Auge.
Das zu wissen ist etwas Wunderbares, denn jetzt kannst du ihn beseitigen.
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HEAVEN #917 – 25.4.2003 – Your Heart, Your Heart
DEIN HERZ, DEIN HERZ
Das Wort „aufbringen“ ist ein interessantes Wort. In Wahrheit bist du der Aufbringer deiner selbst. Du hast Eltern, die dich an bestimmte Orte gesetzt und die dich bestimmte Dinge auf bestimmte Weise gelehrt haben, jedoch bist du der Aufbringer deiner selbst. Du hörst mit dem Aufbringen nie auf.
Auch Ich bin ein Aufbringer von dir. Was, denkst du, tue Ich die ganze Zeit? Ich bringe dich zu Mir auf. Ich bringe deine Anerkenntnis deiner selbst zu dir selbst auf. Ich hebe deinen Kopf zu dem Meinigen hoch. Ich hebe deine Stimmungen. Ich bringe dich zu Meiner Augenhöhe hoch.
Du leitest dich in jedem Augenblick selbst an. Du sagst dir selbst etwas. Du förderst dich oder stufst dich zurück. Du jo-jo-st dein Herz rauf und runter.
Dein Aufbringen ist dein Ermutigen deiner selbst. Mache es deinem Herzen schön. Sage ihm, dass es in Ordnung ist. Es dient dir gut. Es hat dir immer gut gedient. Gib ihm nun einen Schub. Gib ihm ein wenig Glaubwürdigkeit. Ein Streicheln auf dem Kopf. Eine kleine Anerkennung für alles, was es für dich tut. Ein selbstloser Diener ist dein Herz. Was tut es für sich selbst? Es ist alles für dich.
Dein Herz ist herz-verpflichtet. Es ist nicht ego-verpflichtet. Gleichwohl schmerzt dein Herz, sobald du mit deinem Ego auf es eindringst. Dann fühlt sich dein Herz wie eine Waise. Eine unerschütterliche Waise, jedoch nach wie vor eine Waise. Aus welchem Grund auch immer, du vernachlässigst manchmal dein Herz, was dir derart treu ergeben ist.
Hebe jetzt in diesem Augenblick dein Herz hoch. Stelle dir vor, du hältst es in deiner hohlen Hand. Du hältst es hoch als ein Dargebot an Mich. Halte es hoch, und dein Herz atmet vor lauter Freude ein und aus. Es wird wieder jung. Es befindet sich wieder in dem Geschirr, und möchte glücklich seine Arbeit tun.
Lege dein glückliches Herz wieder in deine Brust an seine Stelle zurück, und wisse um den Schatz, den es ist. Ehre dein Herz. In der Mitte deiner Brust ansässig, wird es indessen nie weggeräumt. Es ist immer ausgeflogen, für dich und für Mich bei der Arbeit.
Stille dein Herz. Ermutige es, denn es ist der Ermutiger von dir. Vergelte ihm ein wenig. Oh, dein Herz ist dermaßen deiner Anerkenntnis beraubt worden.
Du wusstest, Ich hauste in deinem Herzen, oder etwa nicht? Ich, Der Ich Überall Bin, bin auch in deinem Herzen ansässig. Ich bin nicht auf dein Herz beschränkt, jedoch wirst du Mich dort finden, und dort werde Ich dich finden. Dein Herz ist ein Metrum für Gott. Ich bin in deinem Herzen gerührt, und du bist gerührt.
Mache dein Herz sehr annäherbar. Deine Rippen sind nicht dafür bestimmt, es einzusperren. Lediglich, es zu unterstützen. Deine Lungen sind ein Apparat für dein Herz, eine Ausweitung von ihm. Wie mächtiglich doch Herz und Lungen zusammenarbeiten zum Wohle Aller!
Die Körperlichkeit deines Herzens ist nicht die Essenz von ihm. Ich bin die Essenz. Ich bin, wofür es ist. Dein Herz in dem Meinen, und das Meine in deinem, dort, hier, der einander verbindende Punkt. Das Herz ist Unser Zentrum.
Mit jedem Schlag deines Herzens werden Wir ausgedehnt. Ein und aus gehen Wir. Wir gehen zur Welt hinaus, und Wir nehmen die Welt hinein. Wir nehmen die Welt hinein, um sie zu segnen und zu erfrischen. Was ist der Schlag deines Herzens? Was ist dein Puls? Was sagt es, und was hört es?
Lasst Uns Unsere Herzen synchronisieren. Lassen Wir sie als Eines schlagen. Lassen Wir sie den Ton für die Welt setzen. Lasse die Welt dem Schlag deines Herzens folgen. Gib der Welt dein Herz, so, dass die Welt Unserem Schlag folgen kann.
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HEAVEN #918 – 26.4.2003 – Birds in Flight
VÖGEL IM FLUG
Alles, was du lernst, möchtest du zu etwas Gutem und Nützlichen verwenden. Wenn du ein größeres Verständnis erwirbst, möchtest du es einsetzen. Es ist so, wie wenn du eine große Treppe siehst, und es ist gut, sie zu sehen. Auf ihr hochgehen ist sie nutzen, und nur dann gelangst du höher. Die Treppe nur ihretwegen ansehen bringt dich nicht nach oben.
Sieh dich nach Gelegenheiten um. Trage im Sinn, ein wenig mehr von dir selbst zu geben. Sobald du ein Klopfen an deiner Tür hörst, gehe darauf ein.
Es ist nicht genug, zu wissen, dass du grenzenlos bist. Du erfährst deine Grenzenlosigkeit nicht, indem du der gleiche bleibst und Grenzen behältst. Um deine Grenzenlosigkeit herauszufinden, hast du aufzubrechen. Durchbrich eine oder zwei Grenzen. Die Grenzen, die du durchbrichst, sind inwendig in dir.
Habe einfach ein winziges Gewahrsein davon, dass du etwas anderes sehen kannst, dass du etwas anders verstehen, dass du anders handeln kannst. Daran ist nichts Künstliches. Du kannst bei der Gelegenheit in Erscheinung treten, nicht, wie du meinst, dass du es solltest, nicht, wie es sonst jemand tun würde, sondern wie du bist, so wie du bist, lediglich du mit weniger Begrenztheiten.
Fange damit an, und sage zu deinem eigenen Herzen Ja. Höre auf, Nein zu ihm zu sagen.
Du hast in deinem Leben nicht mustergültig zu sein. Du stellst keine Standards auf. Du gehst über sie hinaus. Die Standards der Welt sind zu niedrig, und du gibst ihnen nicht statt, dich niedrig zu halten. Du hast dich bereits höher erhoben, und nun hast du dir das auszuweisen.
Die Vergangenheit ist dir nicht mehr weiter nützlich. Sie hält dich zurück. Du brauchst sie nicht als deinen Bezugspunkt einzusetzen. Sie ist nicht mehr länger dein Bezugspunkt. Was die Vergangenheit für dich getan hat, hat sie getan. Sie hat dich dorthin verbracht, wo du bist, jetzt aber hast du sie übertroffen. Lasse alte Schuhe hinter dir.
Höre der Gegenwart zu. Hast du zurückgespult oder vorgespult? Du hast ein Essen auf einem Tablett vor dir. Während du es isst, achtest du mehr darauf, was du zum Frühstück gegessen hast, oder darauf, was du zum Abendbrot haben wirst.
Zeit ist eine Grenzlinie.
Alles, was du gestern wusstest, ist eine Grenzlinie. Sobald du dich selbst in Grenzen eingräbst, ist es so, als wärest du durch und hättest alles erledigt, und als gäbe es nichts mehr zu lernen.
Wirf all dein aufgehäuftes Wissen weg. Fange von vorne an. Jetzt soeben ist die Gelegenheit, nach der du gelechzt hast.
Bäume verwandeln sich. Die Jahreszeiten verwandeln sich. Das Wetter ändert sich. Die Temperaturen ändern sich. Der Winkel des Lichts ändert sich. Und du, der Du, der in der Welt lebt, verwandelt sich ebenfalls. Hast du dich nicht an dir selbst festgehalten und hast du nicht versucht, still zu stehen?
Was ist die Angst, die dich davor zurückhält, los zu lassen? Ein Widerstand dagegen, los zu lassen, ist das gleiche, wie dort zu bleiben, wo du bist. Anhaftung bedeutet nicht: vorangehen, oder bedeutet etwa nicht: mit einem vollen Tank an Widerwillen dich nach vorne neigen.
Drehe dein Denken von oben nach unten. Das wird dich entzerren.
Nimm in Betracht, dass du eine Dreifach-Lampe warst, die in bloß einer Einstellung verblieb. Die Birne ist matter, als sie sein soll. Wenn denn das Licht nicht angedreht wird, wo ist es?
Du bist nicht dabei, dir ein Nest zu bauen. Du reißt keines ab. Du fliegst. Du weißt noch nicht, auf welchen Ast du fliegen wirst, aber du fängst an zu fliegen. Du brauchst nicht zu wissen, auf welchen Ast du fliegen wirst. Du brauchst einfach zu fliegen und irgendwo niederzugehen. Woimmer du dich niederlässt, es ist bloß eine Sitzstange, von wo aus du deine Flügel von neuem ausbreiten möchtest.
So wie Vögel schlicht dafür bestimmt sind, zu fliegen, so auch du.
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HEAVEN #919 – 27.4.2003 – Like Colors
WIE FARBEN
Das ist die Lage der Dinge, worin du dich befindest. Aus der Vollheit der Liebe sind unendliche Kombinationen sowohl der Erhabenheit als auch der Nichtigkeit entkommen. Du, der du überfließende Größe bist, erlebst umfängliche Kleinheit und enormes Ego und andere lästige verdrießliche Sachen.
Wir vermerken nunmehr den Unterschied zwischen dem, was du bist, und was du erlebst. In Wahrheit bist du ein Beobachter. Alleinig identifizierst du dich mit der Erfahrung und nennst sie die deine. Du klammerst dich an deine Erfahrungen.
Wenn ein Zug an dir vorbeifährt, denkst du nicht, du seist der Zug. Wenn ein Gedanke, lasst uns einmal sagen, ein unansehnlicher Gedanke, durch deinen Geist streift, wirst du bei dem Gedanken überempfindlich, und du bringst ihn mit dir selbst durcheinander. Du ziehst dich selbst mit hinein. Du hast ihn begünstigt und somit fandst du, du seist deswegen schuldig.
Da ist das Heilige Du, und da ist das Fantasie-du. Lasse bald den Tag herannahen, wann du die Fantasie vergisst. Schuld ist Fantasie. Verwundete Gefühle sind Fantasie. Verschlimmerung ist Fantasie. Aufruhr ist Fantasie. Beklommenheit ist Fantasie. Angst ist Fantasie. Alles, was du nicht möchtest, ist Fantasie.
Das Heilige Du ist unwiderruflich gegenwärtig. Deine Fantasien übermannen es nicht, jedoch verbergen sie deine stets-präsente Heiligkeit vor dir. Sie nehmen sie aus deinem Gewahrsein heraus. Deine Gedanken werden wie eine helle Farbe, auf die deine Aufmerksamkeit hinzu läuft, dabei wird die Hintergrundfarbe vergessen, die durch alles hindurch läuft. Du siehst das helle Rot, sobald du wütend bist, oder du fühlst blau, wenn du traurig bist, aber deine echte Farbe ist keine von beiden. Rot und Blau sind Fassaden.
Wir können sagen, deine echte Farbe ist das Gelb der Sonne oder das Weiß des Mondes, näher an der Wahrheit indes ist, dass deine echte Farbe die farblose Substanz dessen ist, woher die Farbe kommt. Deine wahre Farbe ist Einssein der Farbe, was jenseits jeglicher herrlichen Kolorierung, die auf der Welt angebracht ist, liegt. In der Begrifflichkeit der Welt haben Wir zu sagen, dass das Farbenprächtigste unter allem farblos ist. Es existiert ein Fundament, dem die Farbe entkommt, und es existiert ein Fundament, auf der die Farbe aufgelegt ist.
Das Heute, etwa, ist für dich parat, um darauf zu malen. Welche Wahl an Farben triffst du heute? Welche Farbe aus deiner Palette möchtest du heute auftragen? Alle Ströme der Farbe möchten dich an die Stille erinnern, der die Farbe entströmt, an die Quelle der Farbe jenseits der Farbe.
Der Farbpinsel ist in deiner Hand. Und du setzt ihn heute ein. Gleichwohl existiert heute nicht wirklich. Die Ewigkeit indes sehr wohl. Somit malst du heute auf der Ewigkeit. Und die Farbe, die du aufträgst, wird abgewaschen.
Das Unterliegende unterliegt allem.
Aus der Tiefe des Ozeans kamst du. Wenn du meinst, du befindest dich bloß auf der Oberfläche, dann hast du deine Peilung verloren. Etwas anderes passierte nicht. Du bist nicht verschollen. Du kannst nicht verschollen gehen. Du weißt einfach nicht, wo du bist.
Und so greifst du nach Strohhalmen, die du Gedanken nennst und klammerst dich an sie, als wären sie dein teures Leben.
Zahlreiche deiner Gedanken waren Anklagen. Um sicher zu gehen, sie waren Verurteilungen.
Schau es dir nun an, dass Gedanken von dir getrennt sind. Sie sind nicht die deinen. Sie sind etwas, was du für eine kurze Zeit gemietet hast. Sie sind ein Trunk von Wasser aus einem Strom. Du hast deine Hände hohl gemacht, und du hast getrunken, freilich versuchst du nicht, das Wasser dort zu halten, das in deinen Händen verblieben ist. Du wischst es ab oder du lässt es verdunsten.
Alles Mindere als Heiligkeit ist bloß Make-up, was aufgetragen, vielleicht grell aufgetragen wurde. Make-up kann abgewaschen werden. Heiligkeit nicht.
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HEAVEN #920 – 28.4.2003 – Footsteps
FUSSSTAPFEN
Sobald dir ein Aspekt des Lebens untragbar zu sein scheint, liegt es daran, dass er nicht das darstellt, wonach du gesucht hast. Du hattest kein Ansinnen formuliert für diese Einmischung in dein Glück. Du wolltest das nicht, und somit protestiert du. Dieser Widerstand deinerseits stellt dir mehr ein Bein als jedes andere Vorkommnis. Die Situation, der du dich gegenüber siehst, ist deine eigene Verschärfung.
Du hast einen Gemütszustand, und du möchtest nicht, dass er durcheinander kommt. Und somit versetzt du dich hierbei in Sorge.
Du bist stets das Vorkommnis. Was erfolgt, ist du. Wo du dich auch hinwendest, du gelangst Gesicht an Gesicht mit dir selbst. Du bist der Gebieter deines Lebens. Du bist der Held, oder du bist der Griesgram.
Öfters, vielleicht immer, lernst du etwas anderes, als du dachtest.
Wenn du einen geliebten Angehörigen verlierst, denkst du etwa, deine Lektion bestehe darin, wie du nun mit ihnen zurechtkommst. Vielleicht lautet deine Lektion, dass es keinen Verlust, dass es keine Endlichkeit gibt, dass du, was immer in der Welt vor sich geht, mit oder ohne es vollkommen bist.
Sobald du enttäuscht bist, wenn dir Nicht-Fairness begegnet, wenn du dich gegen etwas wendest, was ist es im Grunde genommen, wogegen du bist? Du bist gegen deine eigenen Gedanken und Schlussausführungen und gegen alle Aufsummierungen, die du ziehst.
All das Widrige, was dich heimsucht, lässt du dich unglücklich machen, und das Unglücklichsein zieht sich in die Länge. Unglücklichsein kann über Jahre dauern. Es kann wie eine alte Uniform werden, die du anscheinend nicht fortgeben kannst.
Alles Reichhaltige, was deinen Weg kreuzt, indes macht dich nicht glücklich, oder nicht lange glücklich. Du gewöhnst dich daran. Du gewöhnst dich an die Gehaltserhöhung. Du gewöhnst dich an das neue Haus. Du gewöhnst dich daran, zu lieben. Nun möchtest du mehr von dem gleichen oder etwas anderes.
Ein Heilmittel dabei heißt, sich nicht an die Wohltaten zu gewöhnen, die auf dir niedergehen. Heiße sie stattdessen jeden Tag willkommen, denn selbst die gleiche Segnung ist jeden Tag neu, sobald du sie willkommen heißt. Das hast du bereits zuvor gehört. Zähle deine Segnungen. Du hast das gehört, wann allerdings hast du es das letzte Mal gemacht?
Liste jetzt in diesem Augenblick alle Segnungen in deinem Leben auf. Das sind viele, oder nicht? Schreibe sie auf ein Blatt Papier und in dein Herz. Lasse Segnungen deine Prüfsteine sein.
Trotzdem, die unmittelbaren Segnungen sind nicht die Ursache für dein Glücklichsein. Du bist das.
Eine deiner größten Segnungen ist die Fähigkeit, von dir selbst zu geben. Was meint das? Es meint, ein wenig Licht zu vergießen. Es meint, einen flüchtigen Blick von dir zu teilen. Mittels deiner sehen Andere sich selbst. Zünde somit ihr Lächeln an, so wie du das mit ihrer Zigarette tun würdest.
Was trennt dich von jeglichem anderen Menschenseinswesen vor dir? Bloß deine Auffassungen. Jedoch unbesehen, was deine Auffassungen sind, du teilst dein Leben mit diesem anderen Menschenseinswesen. Du kommst aus der gleichen Menschenfamilie, wie auch immer dein letzter Name lautet. Die Menschheit ist dir grundlegend, und Liebe ist ihre Basis.
Sogar Steine sind zueinander freundlich. Sie nehmen sich nichts übel, und teilen keine Angriffe aus.
Spende somit also heute einem Anderen einen Segen, und vervielfältige deinen eigenen. Spende allerdings aus der Freude an ihm halber. Du reichst Spielmarken Gottes aus. Das ist eine vergnügliche Aufgabe. Reiche heute etliche von dir selbst aus. Reiche sie herum.
Du bist nicht dieser Körper, der auf der Erde herum schlurft. Dein Körper ist das wenigste von dir. Direkt von dort aus, wo du dich jetzt befindest, kannst du etwas von dir hinterlassen. Vielleicht möchtest du Güte hinterlassen. Vielleicht Hoffnung auf größere Freude. Vielleicht größere Freude. Was immer auch, hinterlasse heute etwas Wertvolles in deiner Wirbelschleppe für alle, die auf dem gleichen Bürgersteig wie du vorübergehen werden. Hinterlasse Fußstapfen, damit jemand in sie hinein tritt und ihnen folgt.
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HEAVEN #921 – 29.4.2003 – The Quietness of Love
DIE STILLE DER LIEBE
Heute mögest du dir selbst Urlaub geben, Ferien vom Sorgen und von allem, was auf deinen Geist drückte. Nimm jedweden Druck weg, den du dir selbst auferlegt hast, und nimm dir davon frei. Das meint, dir von allen Gedanken, die zu dir vorrücken, Frieden erteilen. Sie hatten ihr Sagen. Lausche nunmehr der Stille der Liebe.
Du brauchst Sorgen gegenüber nicht gefolgschaftstreu sein. Du bist kein besserer Mensch, sobald du auf deinen Schultern allerhand Leid trägst, vergangenes oder künftiges. Gegenwärtiges Leid existiert nicht. Wenn du in der Gegenwart bist, kann es das Leid nicht sein. Das Leid ist bei der Gegenwart nicht zugelassen. Ausschließlich der Friede. Ausschließlich die Liebe. Die Gegenwart kann nichts anderes als Ewigkeit und das, was Ewigkeit ist, enthalten.
Leid fällt ab. Leid ist eine zeitweilige Abirrung. Sie ist ein Aufblitzen auf einem Bildschirm. Leid kann nicht bleiben, denn seiner Natur nach ist es ephemer, eintägig. Du allerdings machst das Leid zu einem mächtigen Gegner, der dir nachsetzt. Indes ist es dein eigener Schatten, dem du nachsetzt. Du öffnest deinen Mantel, lässt das Leid zu und beschützt es.
Du kannst vielleicht akzeptieren, dass das Leid von dir erschaffen worden ist, nicht aber die Schwierigkeiten, denen es entkommt. Du erachtest die Schwierigkeit als real. Du wirst zugeben, vielleicht zugeben, dass Leid eine Zutat ist, die du zu einem hohen Preis eingekauft hast. Du hast die Schwierigkeit mit dem Leid ergänzt und sie als geschätzte Gegenstände verwahrt. Du hast sie auf dein Herz tätowiert. Du hast sie eingesammelt und eingeschlossen. Du hast für sie einen Schrein gebaut, vor dem du dich täglich verbeugst. Von deiner Verpflichtetheit wirst du hinunter gezogen. Du schmeichelst dich bei dem ein, von dem du behauptest, du würdest es nicht mögen. Und dennoch nimmst du das, was du nicht willst, unter deinen Schutz, und behältst es unter deinen Fittichen und hegst es.
Du schenkst all den Schwierigkeiten der Welt viele Ehre, den deinen und denjenigen Anderer. Du schenkst ihnen Glauben.
Gib den wertvollen Gütern in der Welt ebenso viel Aufmerksamkeit wie den weniger einvernehmlichen. Hüpfe über die Schlaglöcher und verbringe die Zeit in den Wiesen deines Geistes. Stecke alles Glück in deine Tasche, wie du das mit einem Taschentuch tust.
Selbst die Welt gewährte dir die Erlaubnis zum Verfolg des Glücks. Ist das eine Ersatzbewilligung? Wessen Erlaubnis brauchst du überhaupt? Schmerz, Leiden, Sorgen und Unglücklichsein gehören dir nicht zu, und du hast sie nicht aufzubewahren. Lasse sie einen Käfer sein, du staunst, wie du ihn auf deinem Ärmel findest. Du siehst ihn, und du streifst ihn ab. Er hat nichts mit dir zu tun. Du bist einfach wie ein Baumzweig, auf dem er sich eingefunden hat, du bist eben soeben da gewesen. Es ist nichts dabei, ihn abzustreifen. Du bist ihm nicht verpflichtet, bloß weil er irgendwie auf dir niedergegangen ist. Er hätte genauso gut auf dem Gehweg landen können.
Sei sodann mehr wie ein unpersönlicher Gehweg. Er bleibt unentwegt Gehweg, egal, wer auf ihm geht. Er wird nicht übermächtigt. Er erträgt das recht gut. Der Regen wäscht ihn. Die Sonne scheint auf ihn. Er ist nicht bestürzt und an nichts geheftet. Er ist fortlaufend Gehweg, jedem zugänglich, gegenüber nichts nicht standhaltend.
Wirf das weg, was wegwerfbar ist. Behalte nur, was dir gehört. Behalte nur, was rechtmäßig dein ist. Behalte nicht, was nicht dein ist.
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HEAVEN #922 – 30.4.2003 – Oneness in Life
EINSSEIN IM LEBEN
Bitte um das, was du möchtest. Bitte, aber stampfe nicht mit dem Fuß. Bitte leicht um das, was du erstrebst, und lasse es seinen Weg zu dir finden. Zuweilen öffnet ein leises Klopfen die Tür, während das ein lautes Poltern nicht vermag. Eine stille Anfrage, die hinaus geschickt wurde, wird öfters am Besten vernommen. Ein Bestreben, das in deinem Herzen gewispert wird, etwa mag am weitesten tragen.
Wem trägst du deine Ansinnen vor? Du kannst sie Mir als einem Freund, Der mit dir den Weg entlang geht, vortragen. Wenn du Mir sagst, wonach du dich umsiehst, kann Ich dir helfen, es zu finden. Und, wenn du Mich an deinen im Herzen empfundenen Anfragen teilhaben lässt, wirst du dir selbst recht klar darüber, was du gerne eingeladen wissen möchtest.
Bitte über dein Oberflächenansinnen hinaus. Vielleicht erbittest du vom Universum Wohlstand, was aber liegt hinter dem Reichtum, wonach du eigentlich bittest? Geld auf der Bank ist schier ein Symbol für etwas Umfassenderes, was du anstrebst. Benenne es.
Grabe tiefer in deinem Herzen. Etliche deiner tiefsten Sehnsüchte sind vor dir verdeckt.
Vielleicht lechzt du nach Zuckerwatte, dein Streben nach Süße geht aber weiter.
Vielleicht trachtest du nach Freunden. Worum bittest du eigentlich, und worum bittest du für dich selbst?
Du hast Schichten von Bestrebungen. Was motiviert deine Bestrebungen? Worum geht es wirklich und was möchtest du tatsächlich?
Du fühlst dich vielleicht einsam, und strebst mehr und größere Freundschaften an. Was aber dann? Was wird das Weh deiner Einsamkeit lindern?
Bereits vor langer Zeit habe Ich es klar erläutert, dass von dir kein Opfer erbeten wird. Die Vorstellung des Opfers nährt die Vorstellung des Mangels, so, als ob das, was du für einen Anderen tust, von dir weggenommen wird. Gib die Vorstellung auf, etwas aufzugeben.
Wiewohl ist die Zeit gekommen, Anderen Beachtung zu schenken. Schlicht sie zu berücksichtigen. Erwäge die Möglichkeit, dass du für die Steigerung der Anderen im Leben weilst. Vielleicht möchtest du in Betracht ziehen, dass mehr am Leben ist als deine eigene persönliche Genugtuung. Das Rad der persönlichen Erfüllung läuft nur so und so weit. Wahr ist, du würdest dir nicht gerne im Kino einen Film anschauen, und du sitzt alleine da. So ist es auch im Leben. Du möchtest eigentlich und echt nicht alle ersten Preise. Das Einssein im Leben reicht weiter und tiefer als die Umfassung von dir.
Dein Lichtschein erstreckt sich weiter hinaus, als du weißt. Er geht so weit, wie dich deine Gedanken nehmen.
Wie Radiowellen laufen deine Gedanken hinaus. Deine Gedanken gehen durch Wasser. Sie gehen durch die weitest entfernte Galaxie und bis zum Zentrum der Erde. Es gibt keinen Ort, den deine Gedanken nicht erreichen.
Das Universum liebt dich, jedoch ist es vielleicht ein wenig müde, bloß über dich und davon zu hören, was du möchtest. Das Universum hätte gerne ein wenig über eine umfassendere Sphäre von dir gehört.
Einssein umfasst Größe, nicht Kleinheit. Einssein umfasst Universalität, nicht Absonderung.
Wenn ein Schütze mit seinem Bogen schießt, tut er das so weit er kann. Er richtet den Bogen nicht auf sich selbst. Und ebenso strecken sich deine Hände nach außen und bieten Anderen Geschenke dar. Dargebote alleinig an dich selbst ist wie deine Arme hochwerfen. Deine Arme wollen mehr als dich selbst umfangen.
Deine Bestimmung ist Größe. Es gibt nirgends, wohin du nicht gehen kannst. Es gibt nichts, was du nicht tun kannst.
Habe keinen Wunsch, etwas zu erobern. Womöglich möchtest du anstelle Anfragen-Stellen vermachen. Was würdest du gerne jetzt in diesem Augenblick einer einzelnen anderen Seele oder dem gesamten Universum hinterlassen? Was auch immer, du bist dazu fähig.
Wenn du doch bloß erkennen könntest, was du gerne geben möchtest. Fange an, dich hinaus zu wagen, und du wirst herausfinden, was es ist. Du bist auf dem Horizont deiner Bestimmung. Jetzt soeben bist du das. Ein einziger weiterer winziger Schritt ist alles, was nötig ist. Du wirst hinauslangen, um zu geben, und du wirst deinen eigenen Schatz finden.
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HEAVEN #923 – 1.5.2003 – Your Dance
DEIN TANZ
Ihr sammelt euch rund um den Maibaum des Lebens. Eine Mitte ist da, von der ihr nicht abweicht. Einerlei wie weit ihr euch werft, ihr seid nach wie vor verbunden. Ihr sammelt euch rund um den Maibaum, und Bänder der Liebe verbinden den einen mit dem anderen. Ihr könnt von der Liebe nicht abweichen, denn sie ist das Zentrum von euch. Der Maibaum, um den ihr herum tanzt, ist euer eigenes Herz.
Seht alles im Leben als ein Symbol für etwas Größeres, und sodann werdet ihr euch sehr nahe an der Wahrheit befinden, oder vielleicht direkt am Kennzeichen. Alles auf der Erde ist symbolisch für eine Herrlichkeit, die weiter reicht, als ihr gesehen oder euch vielleicht danach umgeschaut habt.
Ihr seid euch dieser Größe, von der Ich rede, gewahr. Ihr seid euch ihrer gewahr, wenn ihr bei einer schönen Blume Atem holt, wenn ihr die Sterne anblickt, wenn ihr einen Blütenzweig von einem Baum abschneidet, wenn ihr auf den Boden tretet, wenn ihr still sitzt, wenn ihr ein Auto vorbeifahren seht, wenn ihr einer Ameise zuseht. Ihr seid die ganze Zeit über inmitten der Herrlichkeit.
Ihr sitzt irgendwo, und lest das.
Ihr gebt Mir ein oder zwei Gedanken am Tag.
Ihr wischt den Boden.
Ihr begrüßt einen Fremden.
Ihr jubelt über ein Taxi.
Die Sonne fällt auf eure Schulter.
Sie folgt euch, während ihr die Straße überquert.
Die Sonne erhellt euer Haar.
Sie legt eine Tiara auf euer Haupt.
Ihr habt eine Sonne im Inneren und eine Sonne im Äußeren.
Die Sonne ruft zur Sonne.
Die Sonne spürt einem jeden Schritt von euch liebevoll nach.
Ihr wart unachtsam.
Ihr dachtet, ihr seid schier ein körperliches Seinswesen, was auf die Erde gefallen ist, und ihr seid leer gelaufen, im Wartestand für etwas mehr.
Jedoch seid ihr reich mit Edelsteinen und Wagen und Schätzen. Eben jetzt seid ihr das.
Ihr seid Gott, der auf der Erde wandelt.
Vielleicht habt ihr geschlafen, voller Gedanken, dass ihr etwas anderes oder überhaupt nichts seid, und dass ihr nichts zu tun habt, als bloß die Tage weg zu faulenzen oder durch sie hindurch zu hasten.
Lasst euer Leben auf der Erde wie ein Stück Holz sein, das ihr schnitzt. Ihr macht etwas. Eben jetzt. Es mag sein, ihr seid überrascht, was ihr mit dem Stück Holz in euren Händen erschafft. Ihr habt vielleicht keine Vorstellung davon, weder, was für ein Schnitzer ihr seid, noch von der Mächtigkeit des Holzes, was euch gegeben wurde, um es zu schnitzen.
Euer Ungewahrsein war kolossal.
Heute werdet ihr euer Gewahrsein aufknöpfen. Ihr werdet in jeder Handlung von euch und in jeder Handlung eines Anderen eine tiefere Bedeutung sehen. Welche neue Interpretation dessen, was das Leben euch sagt, könntest du heute erteilen?
Gib heute deinem Leben einzelne Wörter. Lasse Adjektive aus. Nimm Verben. Suchen, fragen, finden, offenlegen, erfahren, sehen, verstehen, bejahen, teilhaben, geben, singen, zuhören, sprechen, sagen.
Nimm Hauptwörter. Abenteuer, Enthüllung, Höhe, Sonne, Himmel, Mond, Horizont, Bestimmung, Unendlichkeit, Universum, Gigant, Größe, Freude, Heiterkeit, Zweck, Schönheit, Erwachen, Heiligkeit, Aufstieg.
Nimm Wörter, die beides sind, Hauptwörter und Verben. So wie Glühen, Lieben, Schauen, Licht, Sicht, Handlung, Entzücken, kurzes Blicken, Gelöbnis, Übung, Dunst, Umschlag, Versuch, Experiment, Dargebot, Wunder, Wunderwerk [im Engl. sind das allesamt Hauptwörter wie auch Verben – ThB].
Setze diese Wörter auf Augenblicke deines Tages an, auf Geschehnisse deines Tages, auf das Verständnis deines Durchlaufs durch diesen Tag.
Worin besteht die Bedeutung dieser Reise, auf der du dich befindest? Wohin gehst du? Was hast du im Sinn? Was nimmst du mit dir? Und was lässt du hier? Und was gibst du? Und was erstrebst du? Und was hast du? Und was ist mehr?
Bringe heute größere Bedeutung für dich zur Anwendung. Ich habe vor dir Schätze ausgelegt. Halte Ausschau nach ihnen. Achte darauf, was du siehst und lernst und gib ihm würdige Namen. Du bist hier auf der Erde für einen großartigen Zweck. Applaudiere deinem Tanz rund um den Maibaum.
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HEAVEN #924 – 2.5.2003 – The I-ness of You
DIE ICH-HEIT VON DIR
Bis du dich in Unserem Einssein einschließt, wirst du Problemen nachsetzen. Du wirst sie einladen, sie erhaschen, sie an dir festhalten, alldas als Ablenkung von deiner Größe.
Mit oder ohne nichtexistente Probleme, Wir werden uns miteinander besprechen. Mit oder ohne Worte, Wir werden vertraut miteinander verkehren. Wir werden dasitzen und Hände halten. Vielleicht werden Unsere Augen in Stille reden. Vielleicht werden wir Uns miteinander besprechen auf Ebenen, an die noch nicht gedacht worden ist, ganz zu schweigen davon, sie zu realisieren.
Es gibt, Meine Teuersten, mehr, was noch kommen wird, und Wir werden gemeinsam Felder voller Blumen begehen. Wir werden in aller Lieblichkeit seufzen. Wir werden sagen: Ah, wie schön. Unsere Augen werden die Welt schmelzen, und Wir werden höher und höher empor schwingen. Das ist selbstverständlich eine bildliche Redeweise, denn Wir werden in der Raumlosigkeit schweben. Unsere Umarmung wird völliges Einssein sein. Wir werden eine derartige Ruhe an Wunder sein, dass Trennung nicht existieren kann, selbst nicht als ein Gedanke. Anstelle dessen – Einssein.
Du brauchst nicht Probleme zu bewahren, um Mich zu erkennen.
Du und Ich, Ich und Du, bis es nur Ich gibt, nicht du als ein Ableger, sondern Ich in all Meiner Pracht. Du wirst Mich erkennen, und erkennen, dass du, so wie du dich auf dich selbst beziehst, nie existiertest. Jene vermutete Du-heit war eine Charaktere in einem Bühnenstück. Nun wirst du dich hinter den Szenen befinden, denn es gibt nur hinter den Szenen. Es gibt keinen Vorhang, der hochgeht, auch keinen, der herunter kommt. Es gibt kein du oder Ich. Es gibt Einssein.
Es ist nicht so, dass du getilgt wirst. Es ist so, dass du deinen rechtmäßigen Platz einnimmst. Du steigst zu dem Thron auf. Bloß, einen Thron gibt es nicht, denn, wenn es ausschließlich Königtum gibt, welchem Nutzen könnte ein Thron dienen? Wer würde einen Thron brauchen. Allheit fordert nichts als Sich Selbst. Vor dem König gibt es keine Untergebenen. Es gibt kein vor oder nach dem König. Genauso wenig gibt es keine Objekte. Die Liebe herrscht aufs Allerhöchste, aber es gibt nichts, um jenes zu beherrschen. Die Liebe nimmt ihren Sitz ein, aber sie hat keinen Sitz. Sie ist nicht lokalisiert. Sie ist. Sie ist ihr eigener Gehalt, aber sie hat keinen. Die Liebe übernimmt die Führung, doch was übernimmt die Liebe, unterdessen Liebe alleinig ist?
Nichts wird untergetaucht. Nichts wird erhöht. Alles ist Höhe, Höhe indes wird nicht bekannt sein, so, als könnte Vorherrschaft höher oder niedriger oder sonst überhaupt irgendetwas sein, ausgenommen das Einssein von Sich Selbst.
Ich lache, sobald die Menschen die Welt erobern wollen! Was gibt es zu erobern, unterdessen alles euer ist, unterdessen ihr alles habt und es da draußen nichts gibt, um es zu erobern! Es gibt kein da draußen. Es gibt kein da drinnen. Es gibt alleinig Allheit, was ihr, in eurem gegenwärtigen Zustand gleichsetzen könntet mit Nichtsheit, währenddessen es Allesheit ist, Allesheit ohne Dinge, ohne irgendwelche Sonstige, währenddessen es einzig Einssein ist. Falls Nichtsheit Vollheit sei, dann in der Tat gibt es Nichtsheit.
Falls ihr etwas gefangen nehmen müsst, so nehmt Mich gefangen. Ergreift Mich, den Ergreifenslosen.
Wenn ihr erzielen müsst, erzielt Mich.
Wenn ihr etwas in der Welt vollenden müsst, dann vollendet eine Zeichnung von Mir. Eine Zeichnung von Mir wird wie ihr aussehen, bloß wird es dort keine Kanten, keine Verkleinerung geben. Deine Zeichnung wird Mich als großes Licht zeigen, bloß, es gibt kein Mittel, um Mein Licht zu zeichnen. Du kannst Es schier sein.
Falle in Meinen Liebreiz. Falle mit deinem Gewahrsein herein, denn du warst niemals sonstwo. In der Tat, du hast gedacht, du seist sonstwo, gleichwohl hattest du zahlreiche Gedanken, dass du nicht sonstwo warst.
Befreie dich selbst vom Denken. Denken hat dich von dir selbst abgehalten. Du hast andere Götter vor dich gestellt. Du hast alles vor dich gestellt. Du hast dich vergessen. Du hast gedacht, du seist die Charaktere in dem Kostüm auf der Bühne. Du hast gedacht, es gebe zahlreiche Charaktere, und nun sage Ich dir, dass es Einen gibt, und der bist Du.
An das Drama wird angebaut. Und was ist die Welt anderes als Drama? Und was bist du anderes als Ich?
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HEAVEN #925 – 3.5.2003 – Only Love
EINZIG LIEBE
Es gibt im Himmel oder auf der Erde keinen Platz für Nicht-Liebe. Nicht-Liebe existiert nicht. Du hast den Nachweis von Unfreundlichkeit gesehen, dies indes deswegen, weil Freundlichkeit existiert. Du hast die Abwesenheit von Freundlichkeit gesehen, wie allerdings kann Abwesenheit gesehen werden? Was du als Abwesenheit siehst, ist von der Freundlichkeit weg und auf etwas anderem angesiedelt sein, ist eine Illusion der einen oder anderen Art.
Die Welt ist befrachtet mit Illusion. Und dennoch jagen Meine Kinder nach mehr Illusion, so, als ob der Zauber der Illusion darin bestünde, dass sie wahr sein könnte. Illusion verführt euch. Sie nimmt euch von euch weg. Es gibt kein Nicht-Selbst, es gibt einzig Selbst, wovon nimmt euch die Illusion infolgedessen etwas weg? Sie nimmt euch etwas von der Wahrheit weg, die alles ist, was da ist.
Und dennoch ist die Wahrheit herrlicher, als selbst das verblüffendste Versprechen einer jeglichen Illusion euch zu ködern vermag.
Ein Nichtsnutz an Zauberer schnippt mit seinen Fingern, und ihr seid hin und weg und rennt hinter ihm und hinter weiteren seiner Tricks her. Ununterbrochen hofft ihr, was nicht wahr ist, werde sich in Wahrheit kehren. Jedoch ist nichts außer Wahrheit Wahrheit. Die Abwesenheit von Wahrheit ist nicht Wahrheit, indessen die Abwesenheit von Wahrheit mit der Wahrheit nicht zu koexistieren vermag. Es gibt keine zwei Seiten der Münzen der Wahrheit.
Nichtexistenz existiert nicht. Alleinig Existenz existiert.
Was gibt es da mehr zu sagen?
Doch möchte ich weiter reden. Ich möchte Meine Gedanken der Liebe besprechen.
Ist es nicht verblüffend, wie du gelegentlich denkst, dass Liebe so nicht sei. Hast du nicht manchmal gedacht, dass Liebe die Illusion ist? Dies nur deswegen, weil du die Liebe missdeutet hast. Infolgedessen hast du gedacht, Liebe sei ein in die Länge gezogener Trick, und – puff – sie ist weg.
Die Liebe, von der Wir hier reden, ist die Liebe in deinem Herzen. Die Liebe, die dir entgegenkommt, ist anfallend, weil alleinig Liebe dir entgegenkommt. Alles Mindere als Liebe ist Illusion. Natürlich, alles Mindere ist eine Illusion, das einen großartigen Erfolg hatte. Es hat in der Welt der Illusion oftmals triumphiert. Die Welt ist aus Illusion gefertigt. Die Welt IST Illusion. Das ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass die Welt nicht existiert. Sie scheint zu existieren. Deine Finger können sie anfassen. Deine Augen können sie sehen. Deine Ohren können sie hören. Du kannst sie schmecken und riechen. Ja, Illusion kann sehr real erscheinen. Und alle die keuchenden Seelen auf der Erde bekundeten ihre Übereinstimmung, dass sie real ist.
Um diesen Mythos zu unterhalten, ist die Wahrheit öfters abgestellt worden. Ihr habt ihr ein taubes Ohr geliehen. Ihr könnt aber euch und Anderen gegenüber nur so und so lang etwas vorgeben, denn einzig die Wahrheit existiert. Und Ich existiere. Infolgedessen existiert ihr, und Ich existiere inwendig in euch. Und Illusion ist bloß Illusion. Trugbild ist bloß Trugbild. Es kann nicht Wahrheit sein. Trugbild kann nicht Wahrheit sein. Wahrheit kann nicht etwas anderes als Wahrheit sein, nicht einmal teilweise.
Getrenntheit ist eine große Illusion, falls eine Illusion von Nicht-Wahrheit groß sein kann. Wahrheit kann sich nur aus der Wahrheit erheben. Und aus der Wahrheit entkamt ihr.
Alles Mindere als die Wahrheit ist ein zur Seite gesprochenes Wort. Es existiert nur in Klammern oder Parenthesen. Nicht-Wahrheit hat sich selbst abzusondern. Sie fordert Trennung ein. Illusion vermag die Ganzheit nicht zu fördern. Es ist nicht so, dass die Ganzheit sich der Trennung entgegenstellt. Das tut sie nicht. Die Ganzheit kann schlicht das Produkt der Einbildung der Trennung nicht sehen, denn für die Wahrheit existiert Trennung, eine Trennung, die zu sehen ist, nicht.
Was für ein Seinswesen habe Ich doch erschaffen, als Ich euch erschaffen habe! Und dennoch habe Ich natürlich nichts anderes als Mich Selbst erschaffen. Wir können nicht einmal sagen, dass Ich erschaffen habe, denn alles, was Ich getan habe, war Strömen. Ihr strömtet aus Mir, und nunmehr ströme Ich aus euch.
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HEAVEN #926 – 4.5.2003 – Your Earthly Life
EUER IRDISCHES LEBEN
Ihr habt durchaus mehr Zeit und Energie auf das Negative als auf das Positive verwendet. Ändert das, und seht, wie euer Leben sich ändern wird. Eure Gedanken waren ein Hindernis für euer geschätztes Leben.
Etwas erstaunlich Wundervolles ist euch gegeben worden, dennoch verausgabt ihr eine Menge dieses Geschenks, indem ihr darüber quengelt. Ihr seid ungehalten. Müsst ihr jene Augenblicke des Missfallens verlängern? Was erzielt ihr dabei? Welchen Beitrag leisten eure Klagen für die Welt und für Andere in ihr?
Ihr seid ein Geschenk gewesen. Dankt dem Geber.
Wenn euch jemand eine Spielerei gegeben hat, hat euch eure Mutter gelehrt, Freude daran zum Ausdruck zu bringen. Über das unglaublichste Geschenk aber – über eure Lebzeit – nörgelt ihr. Nicht einmal, sondern zweimal oder hunderte Male. Anstatt das Lied des Lebens zu singen, habt ihr den Singsang der Klagen angestimmt.
Im Himmel gibt es keine Beschwerdeabteilung. Beschwerden existieren nicht. Es gibt weder Rückgabe noch Austausche. Wieso in aller Welt solltet ihr euch selbst Wertschätzung verweigern? Wie bringt dies euch dazu, das zu sein, was ihr wollt?
Dankt Gott für das Leben, was euch gegeben ist. Du bist der einzige, der es hat, der dieses besondere Leben hat. Du bist ein Spieler. Spiele gut. Spiele um alles, was du bekommen hast. Spiele, um dich zu übertreffen. Ziehe eine Flagge für dich selbst hoch. Du mögest sie voller Stolz hin und her schwenken.
Warst du nicht die Prinzessin auf der Erbse? Warst du nicht empfindsam gegenüber jedem Unbehagen, und vielleicht weniger empfindsam gegenüber jeder Freude? Hast du dich nicht von allem abgeprellt, was dir nicht angenehm war, und hast du nicht ‚Aha‘ gesagt? Hast du nicht das aufgelesen, was du als Irrtum siehst und das Förderliche vernachlässigt?
Du hast das ausgewrungen, was du aus all seinem ganzen Wert heraus nicht möchtest, denn es existiert kein Wert darin, das auszuwringen, was du nicht von Anfang an wolltest. Du wringst es immer und immer wieder aus und hängst es zum Trocknen auf die Leine. Bei jeder Gelegenheit bemitleidest du dich selbst ein ums andere Mal. Wie konntest du derart schlecht behandelt werden, fragst du dich selbst und schlägst dir an die Brust. Sage Mir nicht, du habest das nicht getan. Du warst eine Expertin darin, jeden Winkel von Unzufriedenheit herum zu drehen. Du hast selbst Unzufriedenheit zu deinem Anspruch auf das Leben erhoben. Du hast gegen dein Leben protestiert. Was ist der Nutzen von Protest? Komme weiter damit.
Werde dir selbst gegenüber wieder ein Held. Du hast einen Reichtum an Leben. Werde jenem gerecht. Was ihm gebührt ist Anerkennung dafür, was du aus ihm machen kannst. Du hast eine blendende Gelegenheit, dein Leben lebenswert zu machen. Du kannst es sogar exzellent machen. Du kannst dein Leben ausweiten. Entreiße ihm das Knochenmark. Gib das Beklagen auf.
Sobald du klagst oder protestierst, hämmerst du das in die Wand, von dem du sagst, du möchtest es nicht. Du stellst es dorthin, wo es gesehen werden kann. Möchtest du es wirklich jeden Tag sehen?
Kannst du nicht andere Bilder finden zum Aufhängen, solche, die dich mehr zu einem besseren Geisteszustand geleiten?
Kannst du nicht das Thema wechseln?
Treibe aus deinem Leben die Schönheit ein. Verwerfe anderes als Schönheit. Blähe dessen Bedeutsamkeit nicht auf.
Dein irdisches Leben steht auf dem Spiel. Behandle es gut. Es ist ein zeitweiliger Gast. Heiße es willkommen.
Beklage nicht die Vergangenheit. Winke die Gegenwart herein. Denke gut von deinem Leben.
Du bist der Gastgeber deines Lebens. Sei liebenswürdig zu ihm. Verehre es. Beschenke es.
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HEAVEN #927 – 5.5.2003 – Physical Körper
PHYSISCHE KÖRPER
Denkt nicht, dass Körper, der deinige und derjenige von Anderen, etwas sind, mit denen vorlieb zu nehmen ist. Ich weiß, manchmal sind euch eure Körper im Weg. Ich weiß, dass zahlreiche Meiner Kinder auf eine Unzahl von Weisen Ähren gelesen haben, dass Körper nicht gut seien, und dass man ohne sie besser dran wäre.
Es ist wahr, Körper sind physisch, und sie sind das Wenigste von euch, aber das bedeutet nicht, dass ihnen kein Respekt gebührt.
Du bist heute aus einem Beweggrund in einem Körper, andernfalls würdest du nicht in ihm sein.
Sei freundlich zu diesem Körper, der dich beherbergt. In den Bezügen des Ewigen ist dein Körper irrelevant. Indes, während du in ihm bist, hat er seine Begründetheit.
Es stimmt, euer Körper kann den Anschein abgeben, euch niedrig zu halten, aber es stimmt ebenfalls, dass euer Körper eine große Seele beherbergt, und alleine dafür bereits gebührt ihm Ehre.
Es stimmt, ein Körper ist etwas Schwerfälliges, jedoch ist er auch agil. Ein Körper kann eine unerdenkliche Anzahl von wundervollen Dingen verrichten. Er möchte dir dienen und dir dienen, aufs Beste, wie er es kann. Der Körper möchte dich nicht von irgend etwas abhalten. Aus sich selbst heraus ist der Körper nicht viel, doch mit dir an seiner Pinne ist er ein Wunder.
Körper sollen nicht vernachlässigt werden. Hättest du einen Diener, der derartig dienstfertig ist wie dein Körper, so würdest du ihn gut behandeln.
Vielleicht hast du das Gefühl gehabt, dein Körper sei etwas, in dem du für eine unbestimmte Zeitdauer festsitzt. Es ist wahr genug, dass dein Körper frei verfügbar ist, jedoch kannst du deinen Körper auch als einen Freund ansehen, der nicht andauernd auf der Erde weilt, und mit dem du während seines Aufenthalts in aller Freundlichkeit umgehst. Mit Sicherheit ist dein Körper geduldig mit dir. Kannst du nicht geduldig mit ihm sein?
Denke über ihn, er ist aus Licht gemacht.
Allerdings, Viele auf der Erde schenken ihrem Auto, was sie fahren, mehr Beachtung, als dem Körper, in dem sie leben.
Sofern du deinen physischen Körper nicht verehren kannst, kannst du ihn nicht aufgrund seiner Nützlichkeit mögen? Er nimmt gegenüber deiner Seele keine Vorrangstellung ein, aber er ist genauso wenig ein schlechter Kerl. Er ist nicht da draußen, um dich zu schnappen. Er ist da draußen, um dir dienlich zu sein. Gib ihm ab und an eine Zuwendung.
Körper sind bloß ein Spielstein von euch, nichtsdestotrotz sind sie euer Spielstein.
Betrachtet euren Körper als ein Pferd, was euch überallhin bringt, wie ihr es ihm sagt. Gebt ihm ein freundliches Wort. Gebt ihm, was ihm gebührt. Hegt ihn gut. Gebt ihm gutes Wasser. Gebt ihm Zeit zum Ausruhen. Bürstet ihn. Lobt ihn. Lasst ihn wissen, dass ihr euch an seinem bereitwilligen Dienst erfreut.
Sein Dienst hat einen Endpunkt, bis dorthin allerdings ist er euer Fuhrwerk. Ihr seid der Fahrer von ihm, und ohne euch ist er nichts, allerdings ist er jetzt nach wie vor, jetzt für diese Zeit, euer, und er ist auf euer Geheiß. Ihr seid der Halter von ihm.
Toleriert nicht bloß euren Körper. Genießt eure Beziehung mit ihm. Euer Körper ist keine Ausflucht für die Einsperrung eures Herzens und eurer Seele, denn, mit oder ohne euren Körper, ihr seid aufs Allerhöchste. Euer Körper kann sich verlangsamen, aber er kann euch nicht abhalten. Euer Körper hat nicht das Sagen über euch.
Sofern sich euer Körper in einem Trümmerhaufen befindet, bedeutet das nicht, dass ihr das genauso seid. Was immer euer Körper tut oder nicht tut, er ist bloß eine Verpackung rund um euch. Wie immer seine Erscheinlichkeit, rüstig und wacker, schön, stark, brauchbar – oder schwach, ermüdet, abgetragen, erschlaffend – er hat niemanden sonst außer euch, der sich um ihn kümmert. Nimm deinen Körper mit deinen Gedanken und mit deiner Rücksichtnahme in Fürsorge. Dein Körper erobere nicht den Aufstieg über dich, jedoch gilt es genauso wenig, ihn herunterzuspielen.
Gib heute deinem Körper ein Nicken voller Anerkennung. Danke ihm.
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HEAVEN #928 – 6.5.2003 – A World of Oneness
EINE WELT DES EINSSEINS
Mit Gedanken woran verbringst du deine Zeit? Möchtest du Mir etliches deiner Zeit zuteilen? Einfach um Mich wissen zu lassen, dass du dessen eingedenk bist, woraus du gemacht bist. Einfach um dich deines Erbes und daran zu erinnern, was Mir deine Gegenwart in der Welt bedeutet. Was wäre, falls es stimmte, dass Ich in deinem Leben eine liebevolle Gegenwart darstelle? Natürlich ist das wahr, jedoch kann es sein, du bist voller Zweifel, eben deswegen sage Ich: Was wäre, falls es stimmte?
Wie in einem Spiel – gehe für diesen einen Augenblick einmal von der Prämisse aus, dass Ich unerschütterlich hinter dir und bei dir und nie von dir abwesend bin. Was dann? Spürst du das Anschwellen der Liebe und der Stärke, die dich nun durchlaufen? Spürst du, wie es aussähe, Gott den Allmächtigen stets an deiner Seite zu haben – ja, sogar noch näher als das? Derart intim, dass Ich von dir nicht extrahiert werden kann? Derart untrennbar, dass Wir zur Trennung unfähig sind, dass Wir das Subjekt sind, und dass es kein Objekt gibt, über das zu spekulieren wäre?
Was wäre, wenn der Gott Deiner Väter der Gott Inwendig in Dir wäre? Könnten Wir uns irgend näher sein? Ich bin definitiv inwendig in dir, und gleichwohl bin Ich überall enthalten. Ich umfange alles, weil Ich derart groß bin, und Ich kann nicht zerquetscht werden. Es gibt keinen Ort, der umfassend genug ist, um Mich zu beherbergen, und gleichwohl gibt es keinen Ort ohne Mich.
Du befürchtest, Ich sei zu gut, um wahr zu sein. Und dennoch, Meine Teuren, Ich bin der und das einzig Wahre, was da ist.
Ihr, der ihr ein Ausdruck von Mir seid, bringt ebenfalls Mich zum Ausdruck, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Ihr seht, sofern Ich alles bin, was Ich ja wahrlich bin, seid ihr dann nicht ebenfalls Alles? Was ist Alles anderes als Einssein. Einssein wird auf unendliche Weise ausgedrückt. Unendlichkeit drückt sich selbst unendlich aus. Und ihr seid einer Meiner Ausdrücke, indes existiert nicht mehr als Einer.
In der physischen Illusion der Welt gibt es zahlreiche Ausdrucksweisen für Das Was Einzig Eins Ist und Nicht Etwas Anderes zu Sein Vermag.
Der Ausdruck ‚Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm‘ ist nicht sehr präzise. Der Baum ist die Saat, und der Same ist der Baum. Wir können sagen, die DNA ist du, und du bist die DNA. Und wie können die Anfangsbuchstaben anfänglich etwas über dich aussagen? Und was gibt es da zu sagen, ausgenommen, dass du Mein bist, und dass infolgedessen du und Ich Eins sind.
Du bist der Fisch im See, den Ich gefangen habe. Doch habe Ich dich anfangs auch in den See verbracht, und Ich habe dich nie alleine gelassen, wer ist demnach der Fisch und wer der Fischer?
Du bist das Laub, das wächst, und du gehst durch das Laub, was ebenfalls du selbst ist.
Im gesamten Universum ist nichts als du.
Die Sterne und andere Würdenträger des Himmels sind ebenso du wie ein einzelnes Blatt Gras.
Was bin Ich außer du? Der Macher von Dir machte dich aus Sich Selbst, was also bist du anderes als Ich? Und was anderes könntest du möglicherweise sein mögen?
Und dennoch definierst du dich in minderer Weise. Alles Sonstige hat ja geringer zu sein.
Reicher Mann, Bettler, Dieb – was haben diese Wörter mit dir zu tun, unterdessen du Meine Herrlichkeit bist, die auf der Erde umher wandelt?
Was ist auf der Erde größer als du? Und was kann auf der Erde geringer sein als du? Und worum geht es bei all den Grenzen auf der Erde, und wer hat so dorthin verbracht, und wer möchte sie beseitigen?
Segne die Welt mit Meinem Einssein, denn sie ist euer.
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HEAVEN #929 – 7.5.2003 – The Art of Guilt
DIE KUNST DER SCHULD
Ihr habt euch über das zu erheben, was ihr Irrtümer, und selbst über das, was ihr Sünden im Leben nennt. Das Konzept der Sünde hält euch zurück. Mit Sicherheit wisst ihr, es ist Mein Bestreben, dass ihr euch erhebt. Der Glaube an die Sünde ist ein Mittel, um euch an die Wand zu nageln. Dort bleiben, wo ihr einmal wart, ist nicht Wachstum.
Geht voran. Welche Tugend stellt es dar, dort zu bleiben, wo ihr seid?
Ein großes Ego glaubt an große Sünde. Wenn ihr euch selbst in Schuld einweicht, ist es nicht einfach Schuld, in die ihr euch einweicht – es ist große Schuld. Denke einen Augenblick nach. Denkst du nicht, es sei wunderbar, jede entsetzliche Sache, die du am liebsten nicht getan oder gerne anders getan hättest, aufzunehmen? Bist du nicht wunderbarer als jemand, der die Sorge hinter sich lässt? Bist du nicht tugendhafter, Fehler aus jedem Winkel anzuschauen und dich selbst für sie zu bestrafen? Du bist nicht wie die anderen, die davon leicht wegkommen.
Worin liegt die Tugend, sich das Leben schwer zu machen?
Wie es in der Geschichte heißt, als Christus mit Maria Magdalena redete, sprach er mit ihr nicht darüber, jeden vergangenen Fehler, den sie begangen hatte, hervor zu holen und sie mit Rosenkränzen abzuzählen. Er sagte ihr, zu gehen und nicht mehr weiter zu sündigen. Er sagte: Die Vergangenheit liegt hinter dir. Es liegt kein Vorteil darin, Gedanken über sie nachzuhängen. Du bist heute ein anderer Mensch, weil du anders siehst, als du es gestern getan hast. Schenke dir Glauben dafür, wo du bist, und keinen Vorwurf dafür, wo du dachtest, du seist gewesen. Im Leben gibt es keinen Stillstand. Im Leben soll ein Vorwärtsschreiten vonstatten gehen.
Du gehst nicht vorwärts, indem du rückwärts gehst.
Lasse deine Vergangenheit hinter dir. Sie ist für dich kein Ort, um dich darauf anzusiedeln.
Es braucht für dich keine besondere Gelegenheit, um neu-geboren zu werden. Du wirst jeden Tag neu-geboren. Gestern setztest du deinen Fuß auf eine bestimmte Weise, und heute auf eine andere Weise. Du verausgabst dich heute nicht damit, überall das nachzuverfolgen, wo du gestern warst.
Du kannst die Vergangenheit in deinem Geist recht gut wiederholen, jedoch wozu? Gibt es einen anderen Grund als denjenigen, dich selbst zu plagen?
Betrachte es als eine Tugend, dich im Leben voran zu bewegen. Lasse die Vergangenheit wegfallen. Höre auf, sie mit dir herumzutragen.
Es ist ein großes Ego, was Konzeptionen der Vergangenheit herumträgt. Verurteile dich nicht selbst zur Vergangenheit. Sie war einmal die Gegenwart. Mache eine neue Gegenwart.
Öfters wird Mir die Schuld für dein Leiden gegeben. Mache niemandem Vorwürfe. Lasse deine Leiden gehen.
Sobald du eine Einsicht gewinnst, gewinnst du sie. Du wirst vielleicht sagen: „Jetzt kapiere ich es. Jetzt verstehe ich. Jetzt sehe ich.“ Doch wirst du das, sobald die Einsicht nicht mehr länger neu ist, nicht mehr weiterhin sagen.
Du bekommst keine Medaille dafür, dich selbst mit Schuld zu durchnässen. Gib dir selbst eine Medaille dafür, dass du aus ihr heraus schreitest.
Wie bist du Mir von größtem Nutzen? Als ein ramponierter Sünder, oder als eine frische Seele?
Spreche dich selbst jetzt soeben davon los, was du Sünde nennst. Sofern die Vergangenheit niemals war, war die Sünde ebenfalls niemand.
Du lernst im Leben, sobald du aber einmal über das Alphabet hinaus gelangt bist, hast du es nicht mehr unentwegt zu wiederholen. Einmal war es für dich neu, bis 100 zu zählen, jetzt ist es aber nicht mehr neu. Du bleibst bei Zahlen nicht derselbe, und du hältst dich nicht an der Vergangenheit der einen oder anderen Art fest. Winke sie hinter dich.
Nunmehr anerkennst du die Wahrheit. Widme dich der Wahrheit und nicht der Vergangenheit.
Sei heute ein liebenswerter Ausdruck von Mir, und nicht das, was du einmal warst oder was du dachtest, du seist es gewesen. Bezeichne dich um. Schreite in das Universum hinaus. Starte heute von neuem. Lasse los, lasse los.
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HEAVEN #930 – 8.3.2009 – Many Miracles
VIELE WUNDER
Jeden Morgen steht dein Körper auf, deine Seele indes erhebt sich immerzu. Im Schlaf erhebt sich deine Seele. Im Aufwachen schwingt sie sich empor. Anders als dein Körper wird deine Seele nicht müde. Deine Seele kennt nur empor heben.
Und du, das Individuum des du, lebst in zwei Welten. Du lebst in der Welt des Körpers, und du lebst in dem Land der Seele. Erde und Himmel, Meine Teuren. Es mag sein, du zollst demjenigen keine Aufmerksamkeit, was Wir Himmel nennen, jedoch kannst du dir sicher sein, du verbringst Zeit mit Mir. Dass du multi-dimensioniert bist, bedeutet, dass du das tust.
Und das Gefilde des Himmels ist inwendig von dir. Es ist sonst nirgendwo. Es gibt kein irgendwo. Irgendwo ist insgesamt ausgedacht. Es ist eine Fantasie. Öfters liebenswert, mitunter nicht.
Was wäre, falls du des Morgens, anstatt daran zu denken aufzustehen, um deinem Tag zu begegnen, denkst, du erhebst dich zum Himmel? Was wäre, wenn du deinen gewöhnlichen morgendlichen Gedanken vorwegkämest und dir selbst sagtest: „Ich stehe aus dem Bett auf und gehe in den Himmel!“
Was wäre, wenn du dir selbst sagtest, dass es heute Himmlisch ist anstatt quälend?
Sofern du an diesem Morgen den Himmel noch nicht siehst, was wäre, wenn du deinen Tag damit verbrächtest, dich auf Ausschau nach dem Himmel zu begeben? Was könnte passieren?
Male dir heute den Himmel auf Erden aus.
Du hast genug von deinem Leben auf der Erde gelebt, indem du dir Minderes als den Himmel ausgemalt hast. Male dir nun Wunder hinter Wunder aus, Wunder, wie Wellen, die anlanden, die alle in eine Richtung hin wogen.
An welchem Punkt in deinem Tag möchtest du ein Wunder ausfindig machen? Du weißt es nicht. Das ist so. Du weißt es nicht. Bis zu diesem Augenblick allerdings hast du in deinem Geist mit minderen Vorkommnissen im Austausch für Wunder gehandelt. Heute wirst ein besserer Händler sein. Du wirst Gold einhandeln, kein Zinn.
Oh, in einem gewissen Sinne wirst du erfassen, dass alles am Leben ein Wunder ist, und dass alles in ihm ein Wunder ist. Du weißt das. Du sprichst, du kommunizierst. Diese Klänge aus deinem Mund heraus bilden sich in Worte in Gedanken in Bedeutung hinein, und sie werden gehört und verstanden. Was für ein Wunder die Übermittlung des Denkens doch ist!
Selbst diese Körper von euch, die ihr herum schleppt, sind Wunder. Gesichter, Augen, Hände, schönste Aspekte des Himmels, keine zwei wie ein anderes, jedoch alle gleich.
Und die Natur, wie sie sich entfaltet. Es gibt keinen Tag ohne Natur. Es gibt keinen Tag ohne Wetter, und so manches kann durch Bäume gesehen werden. Selbst das heißeste Pflaster in der größten City ist nicht der Hand der Natur entkommen.
Die Luft ist überall, und etliches von ihr ist frisch und riecht gut.
Blumenläden haben Blumen.
Textilien haben Blumen, die auf ihnen angebracht sind.
Die Sonne und der Mond sind populär.
Und Hunde existieren. Sie sind ein wenig mehr der Wunder gewahr, als ihr es seid.
Heute allerdings möchtet ihr euch auf Wunder im Voraus freuen.
Du wirst dich nach ihnen umsehen, wohin du dich auch wendest.
Und du wirst sie finden.
Anstelle eines Fakten-Finders wirst du heute ein Wunder-Sucher sein. Wunder werden im Voraus in deinem Herzen angekündigt.
Etliche der Wunder, die du heute ausmachen wirst, scheinen groß zu sein, und etliche klein.
Über einige wirst du stolpern.
An etliche wirst du dich heranschleichen.
Einige werden von dir kommen. Ist es nicht das größte Wunder unter allen, dass aus dir in einem Körper Wunder in Erscheinung treten? Du erscheinst jemandem in hellem Licht, und deren Tag ist erleuchtet. Du bist ein Wunder-Schütze.
Besprenkle heute die Welt mit Wundern. Lasse deine Gedanken Wunder sein. Lasse deine Gedanken bewusste Segnungen sein, die in Anderen die Entdeckung von Wundern von neuem erwecken.
Die Wunder sind immerzu da. Sie brauchen vielleicht von dir ein kleines Vorspiel.
Glückverheißendheit ist immerzu da.
Mehr Glück als Verstand ist immerzu da.
Liebe ist immerzu da.
Und du bist nunmehr der Entdecker von ihr und der Zulieferer von ihr.
Ich habe dich zur Erde gesandt aus dem Zweck heraus, Wunder zu geben und in Empfang zu nehmen.
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HEAVEN #931 – 9.5.2003 – Choose Rising
TRIFF DIE WAHL, DICH EMPORZUHEBEN
Meine Geliebten, das Leben entmutigt euch nicht. Ihr entmutigt euch selbst. Das hat so zu sein, denn ihr seid der Entscheider von euch. Ihr entscheidet, was ihr aus Dingen machen möchtet. Ihr entscheidet, was ihr im Leben betonen werdet. Sofern das der Fall ist, und Ich sage euch, das ist der Fall, könntet ihr euch doch genauso gut selbst ermutigen.
Wenn du ein Künstler bist, hast du eine Wahl, welche Kunst du malst.
Wenn du ein Musiker bist, hast du die Wahl über die Art der Musik, die du zur Aufführung bringst.
Du bist nicht, mit vollem Nachdruck nicht, auf die Ereignisse im Leben angewiesen. Du bist derjenige, der entscheidet, was das eine oder andere Ereignis dir bedeutet.
Sofern du in deinem Herzen Furcht entzündest, kannst du ebenso gut Liebe entzünden. Hast du nicht, wenn es sich auf dich beläuft, mehr Erfahrung in Furcht als in Liebe? Kein Wunder, du hast dich selbst im Elend befunden. Du hast dich selbst dorthin verbracht.
„Jemand ist vorbeigefahren und hat mich angespritzt“, sagst du. Und du stehst da und sagt: „Ich bin voller Dreck.“
Und Ich sage zu dir: „Wasche es ab, und gehe weiter. Kein Mal eines Anderen hat auf dir zu verbleiben. Dreckspitzer sind einfach das, nicht mehr. Sie sind keine Anklageschrift für dich. Man kann sie abwaschen. Dreck muss irgendwo anlanden. Manchmal auf dir. Es liegt an dir, dich selbst davon abzuwaschen.“
Was immer dich von der Fülle des Herzens hat entmutigen lassen – welchen Wert hat es? Welche Nützlichkeit hat es? Überhaupt irgendeine? Oh, vielleicht, ein wenig von dem Ego abzurubbeln. Komme jetzt jedoch damit zurecht.
Aschenputtel erhob sich aus der Asche. Sie blieb nicht dort. Was einmal war, hat nicht fortgesetzt zu werden.
Aufs Neue gelangen Wir dazu, das, was passiert, nicht persönlich zu nehmen. Das wahre Vorkommnis ist in deinem Geist. Deswegen hast du das Sagen über es. Du bist der Interpret. Und was du sagst, das geht.
Sofern du in einem Boxring kalt auf die Matte gehauen worden bist, verbleibst du dort nicht. Du bist nur für eine Zeitlang umgehauen.
Öfters hört man, dass nichts für immer ist. Nun gut, erinnere dich daran, wenn die Dinge nicht so laufen, wie du es möchtest. Du bist glücklich darin, das Verschwinden dessen zu sehen, was dir Glück gibt, jedoch nicht so zügig darin, das gleiche Verschwinden dessen zu sehen, was deinen Weg zu blockieren scheint. Du bist dein eigener Blockierer. Es gibt keine Ausnahmen.
Was immer außen erfolgt, erfolgt außerhalb von dir. Du hast es nicht hinein zu nehmen. Du bist ein freier Agent, welchen Raum du auch belegst. Einerlei, wie jämmerlich das ist, was um dich herum vorgeht, du hast dich nicht mit ihm zu verschmelzen. Du bist von den Ereignissen getrennt. Sie besitzen dich nicht. Du besitzt sie nicht.
Du und Ich können nicht getrennt sein, und die Welt macht Mich nicht mehr zu dem, was Ich bin, als sie dich dazu macht. Du brauchst nicht laut dessen, was um dich herum vorgeht, zu hüpfen. Du bist ein Souverän, der mit Gott verlinkt ist.
Entmutigung ist dir keine Fremde. Du hattest genug von ihr. Entmutigung macht dein Herz klein. Entmutige dich selbst nicht mehr.
Entmutigung ist billig. Sie wird an jeder Ecke verkauft. Kaufe sie nicht mehr.
Du bist der Wähler dessen, worauf du dich selbst verausgabst. Wähle gut. Wähle nicht den Abstieg. Wähle den Aufstieg.
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HEAVEN #932 – 10.5.2003 – Closer to God’s Will
NÄHER AN GOTTES WILLE
Dein Bestreben nach größerem Gewahrsein der Nähe zu Mir versetzt dich in einen Schnellgang. Augenblicklich geht mit deinem Bestreben, Mir näher zu werden, eine Tönung der Trennung ab. Dein Bestreben nach Nähe erschafft unverzüglich ein minderes Empfinden der Getrenntheit. Es bleibt nichts anderes übrig, was zu passieren hat, mit Ausnahme dein wachsendes Gewahrsein. Das ist das Tätigkeitsfeld, in dem du beschäftigt bist. Du bist ein Bewirtschafter von Gewahrsein.
Dein Bestreben nach mehr von Mir ist dein Bestreben nach Einssein, nach Einssein, das deinem Empfinden nach von dir weg gehalten worden war oder von dem du dich fortgehalten hast. Dein Bestreben, dass dein Wille und der Meine Eins sein mögen. Du möchtest diese dich quälende Verschmolzenheit des Einsseins, das zu wollen und dessen volles Gewahrsein innezuhaben du bestimmt bist.
Bist du dir dessen gewahr, dass je größer dein Bestreben nach Mir ist, umso größer dein Bestreben ist, zu dienen? Und was, denkst du, ist Mir dienen anderes als Meinen Willen erkennen?
„Willen“ ist ein interessantes Wort mit zahlreichen Bedeutungen, was damit gesagt ist, ist vielfältig. Willen ist nicht diese anstrengungsvolle Sache, wie du das gedacht hast. Doch läuft alles auf Unser Einssein zu, nach der du lechzt, Einssein des Einsseins.
In der Zwischenzeit, während du versuchst, das herauszubekommen, was Mein Wille für dich ist, widmest du dich einer größeren Freundlichkeit gegenüber jeder Seele auf der Erde, die deinige mit eingeschlossen.
Du machst in deinem Herzen für Andere mehr Raum. Du lässt sie, wie sie sind, und du bietest eine Beigabe zu ihrem Leben dar, dieses Wundervolle von dir, denn Akzeptanz von dir ist in der Tat etwas Wundervolles. Es ist etwas Wundervolles, einen Anderen mit deiner Akzeptanz zu segnen.
Du wirst dich nicht mehr länger über das Fehlbetragen eines Anderen verächtlich äußern. Du wirst nicht mehr länger auf ein anderes Menschenseinswesen hinunter schauen. Anstatt Verworfenheit zu sehen, wirst du Aberkennung sehen, und du wirst zu deren Stelle einen Segen einbringen. Du wirst die Welt mit deinen Gedanken steuern. Du wirst ein Empfinden der Möglichkeit erschaffen. Du wirst inspirieren. Auf diese Weise wirst du ein Menschenseinswesen führen, und auf diese Weise wirst du die Welt führen.
Du wirst ehrlicher sein als je zuvor. Du wirst Träumen über alles da und dort nachjagen. Denn was sind Träume anderes als die Wahrheit, die vor dir herunter baumelt?
Du wirst dich nicht in den normalen Handel des Lebens ergeben. Du wirst nicht in der Lage sein, dich mit etwas durchzubringen, was nicht zum Wohlbefinden aller ist. Du wirst erkennen, dass du in der Lage bist, dich mit allem durchzubringen, was für das Wohlbefinden ist, das deine inklusive.
Mittels deines Bestrebens nach einem größeren Empfinden der Nähe hast du deinen Kompass eingestellt. Und nun folgst du ihm. Du hast deine Wahl gefällt. Deine Wahl lautet größere Nähe bei Mir. Mit weniger kannst du dich nicht zufrieden geben. Und diese größere Nähe kannst du nicht versäumen. Ich wollte nie, dass sie dir versagt wird. Es ist Mein Wille, dass du sie hast.
Bis du allerdings in das unvergessliche Einssein mit Mir hinein verschmilzt, verschmelze in das Einssein mit allen auf der Erde. Wisse, dass alle, auf die du blickst, du selbst sind. Die Sterne sind du selbst. Die blühenden Bäume. Alle Schönheit ist inwendig in dir enthalten. Du bist mit allem von ihr verschmolzen.
Bis dato warst du ein Wanderer auf der Erde. Nun wirst du dein Zuhause hier auf der Erde festmachen, weil du die Welt für jeden anderen gelindert hast, für jene in deiner Nähe, und für jene in der angenommenen Distanz von dir. Du folgst Meinem Willen, und bald wirst du ihm noch näher folgen.
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HEAVEN #933 – 11.5.2003 – Choices of Thought
WAHLEN DES DENKENS
Was ist für dich von Belang? Manchmal gehst du deiner Wege, so, als wäre das, was dir gewohnterweise etwas bedeutete, nach wie vor so. Das ist dem folgen, wo du gewesen bist, und nicht, wo du bist. Du hast kein Bahnbrecher zu sein, jedoch ebenfalls nicht deinen eigenen Fußstapfen zu folgen. Manchmal bist du dir nicht gewahr, dass du unentwegt auf dem gleichen Pfad entlang stapfst, unterdessen dein umher ziehendes Herz sich nach einem anderen Pfad verzehrt.
Frage dich deswegen ab und an, was dir jetzt von Belang ist.
Du kannst dich in jede Richtung bewegen, wie du möchtest. Alle Richtungen stehen dir offen. Du bist im Zentrum. Du kannst dich überallhin wenden, wohin du möchtest. Du kannst heute aufbrechen. Für dich gibt es keinen Einhalt, sobald du einmal etwas beschlossen hast. Das weißt du.
Bevor du Bescheid erteilst, wohin du in deinem Leben gehen möchtest, nimm zur Kenntnis, wo du jetzt bist. Ich möchte sagen, dass dort, wo du jetzt bist, nicht das darstellt, wo du gewohnt bist zu sein; du hast freilich den Fortschritt noch nicht bemerkt.
Heute möchte Ich dich bitten zur Kenntnis zu nehmen, was dir in diesem Augenblick in deinem innersten Herzen am meisten von Belang ist.
Vielleicht bist du einfach entlanggegangen, mit der Masse entlanggegangen, mit deinem alten Selbst entlanggegangen, oder daher gegangen, ohne überhaupt darauf zu achten, wo du gehst, vielleicht gabst du dem den Vorzug, es nicht zu wissen, vielleicht gabst du dem den Vorzug, herumzuwurschteln, oder den Vorzug, nirgendwohin zu gehen.
An jedem Tag gehst du irgendwohin. Deine Füße nehmen dich irgendwohin. Die Einzelheiten des Lebens führen dich irgendwohin. Es könnte genauso gut sein, du bringst sie dazu, dich dorthin zu führen, wo du gerne sein möchtest.
Wir sprechen davon, dir selbst gegenüber treu zu sein, und weder einer Auffassung von gestern noch den kraftlosen Auffassungen der Welt nachzugehen.
Was dein Wachstum anbelangt, du kannst nicht rückwärts gehen. Du bist jetzt bereits weitergegangen, und du könntest dir das jetzt ebenso gut eingestehen.
In jedem Augenblick schreitest du in deine Zukunft hinein.
Klar, Ich rede mit dir darüber, im Jetzt zu sein. Ich erwähne die Zukunft bloß, weil du sie heute erzeugst. Ich bitte dich nicht, dich auf deine Zukunft zu konzentrieren. Ich bitte dich, jetzt zur Kenntnis zu nehmen, wo du bist. Es ist weder gut für dich, dich zurückzuhalten, noch dich zurückzuziehen, noch nach vorne zu springen. Es ist gut für dich, dich in das Heute hinein zu bewegen, und mit dir selbst Schritt zu halten.
All die Aufmerksamkeit, die du den Nachrichten gegenüber aufbringst – bringe etwas von ihr gegenüber dir auf.
Du magst in den Weltangelegenheiten ja kein direktes Sagen haben, indes kannst du dein Leben, so wie du es möchtest, in Bewegung setzen. Was möchtest du? Was willst du?
Habe ein Bild im Sinn. Zeichne es, und du wirst zu ihm hingezogen werden.
Wenn du gerne Radieschen ziehen möchtest, bringst du den Samen aus.
Wenn du gerne grünen Paprika ziehen möchtest, pflanzt du andere Setzlinge.
Was möchtest du in deinem Leben zum Wachsen bringen? Dasjenige mögest du säen. Die Saaten deines Lebens sind deine Gedanken. Träume sind größere Gedanken. Dehne deine Gedanken aus.
Betone die Einzelheiten, und du wirst mehr Einzelheiten bekommen.
Betone die Größe, und du wirst Größe erzeugen.
Ich sage euch, ohne Beachtung für das Detail durch das Leben zu gleiten. Ich sage euch, euch nicht in den Einzelheiten zu verfangen, sondern euch daran zu erinnern, wofür sie stehen. Entsinnt euch, wofür ihr seid.
Ich weiß, Gedanken bestürmen euch. Verfangt euch nicht in ihnen. Lasst euch größere Gedanken erfassen und euch höher bringen. Gedanken kommen zu euch, als würden sie das aus sich selbst heraus tun, aber ihr könnt sie los lassen. Lasst größere Gedanken über den Horizont eures Lebens segeln. Eure Füße sind weder angebunden, noch seid ihr an irgendeinen Gedanken gebunden. Ihr habt eure Hacke.
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HEAVEN #934 – 12.5.2003 – What You Are to Do
WAS DIR ANLIEGT ZU TUN
Ein Verfehlen von Größe ist bloß ein Verfehlen. Es ist keine Abwesenheit von der Größe. Das Größe sich jenseits deiner Sicht befunden hat, bedeutet nicht, dass sie nicht da ist. Dass du nicht an die Macht inwendig in dir glaubst, bedeutet nicht, dass du sie nicht hast. Es bedeutet, dass du noch nicht gesehen oder noch nicht gut gesehen hast.
Und dennoch hattest du kurze Einblicke, denn du besitzt eine Ahnung, dass das, was Ich sage, stimmt. In deinem Unglauben existiert ein Schnitzel an Zweifel. Selbst ein Prozent der Macht Gottes ist tatsächlich machtvoll.
Du weißt bereits, dass du machtvoll genug warst, um Anderen Schmerzen zu verursachen. Ein barsches Wort von dir war genug, um Andere zum Erzittern zu bringen. Du kannst das Herz eines Anderen hinunter drücken, oder du kannst es hochheben. Du hast die Macht inne, zu keinen Kosten deinerseits Andere glücklich zu machen. Und nun wirst du mehr davon unternehmen. Übe dich darin, Andere glücklich zu machen. Falls nur für einen Augenblick lang, lasse Winke von Glücklichsein herunter fallen. Hilf Anderen zu erahnen, dass es auch inwendig in ihnen etwas eminent Wertvolles gibt.
Du bist machtvoll genug, um für Mich ein Botschafter zu sein. Wieso kleine Botschaften versenden, unterdessen du genauso gut großartige versenden kannst? Du hast nichts dagegen, Mein Botschafter zu sein, oder? Die Sache ist durchaus groß genug, eine Auslieferungsperson für Gott zu sein. Etwas Größeres wirst du nicht finden. Sei heute der flügel-befußte Merkur und schlinge Meine Botschaften rund um die Welt.
Ich habe eine Botschaft der Liebe in dein Herz fallen lassen, und sie hat dort gesessen. Wenn du Meine Botschaften der Liebe vor Anderen zurückhältst, hältst du dich selbst vor dir selbst zurück. Wieso wolltest du das? Wieso wolltest du dir eines der größten Vergnügen des Universums versagen?
Denke einfach daran. Du befindest dich in einer Position, um dem Herzen eines Anderen Licht zu geben. Du bist ein Licht-Träger. Licht ist leicht zu tragen und leicht auszubreiten. Das Licht in deinem Herzen wird dasjenige eines Anderen befunkeln, sobald du dein Licht nicht eingeschlossen lässt. Licht ist unglücklich, wenn es zurückgehalten wird.
Falls du dich abgeneigt fühlst, einen Anderen glücklich zu machen, bist du dann abgeneigt, dem Licht seine Freiheit zu geben?
Es ist nicht an dir, das Licht in deinem Herzen aufzubewahren. Es ist nicht dafür bestimmt, dort eingelagert zu sein. Dein Herz ist eine Wegestation. Dein Herz ist ein Absetzpunkt. Auslieferungsfirmen warten nicht darauf, dass Leute die Pakete abholen. Sie liefern aus. Schwer von Gewicht und sperrig sind die Pakete, die sie ausliefern.
Das Licht, das inwendig in dir existiert zu geben, wiegt nichts und verbraucht keinen Platz. Und gleichwohl, sobald du es auslieferst, fühlst du dich erleichtert. Dein Herz schwebt empor. Dein Kopf wirbelt vor Freude. Du wirst weniger voll von Gedanken und mehr voll vom Herzen. War es nicht so, dass dein Gedanke überaktiv und dein Herz in Schranken gehalten war?
Genug des Verbergens Meines Lichts inwendig in dir. Ich pflanzte Licht in dein Herz aus einem guten Grund. Es soll nicht für eine bessere Zeit geschont werden. Es gibt keine bessere Zeit. Du bist ein Beweger Meines Lichts. Du hattest genug Zeit, um darüber nachzudenken. Beginne nunmehr, es zu bewegen.
Du bist wie ein Taucher auf einem hohen Tauchbrett. Er lehnt sich immer wieder nach vorne, um zu springen, doch jedes Mal bringt er sich zum Stoppen.
Du bist wie ein Niesen, was sich ankündigt, aber es nicht so richtig schafft.
Sei heute mit dem Licht aus deinem Herzen in voller Blüte. Ich rede hier nicht von etwas Persönlichem. Es ist Mein Licht inwendig in dir, was dir anliegt, es zu teilen.
Heute wirst du Herzen zählen. Wie viele Herzen kannst du heute zusammentrommeln? Beginne mit deinem eigenen. Mache deinem eigenen Herzen Mut. Wage es, Mein Licht zu scheinen, wo immer du gehst und was immer du siehst. Lasse Mein Licht gleichmäßig über das Universum des Herzens des Menschen fallen.
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HEAVEN #935 – 13.5.2003 – Stand Back
ZURÜCKTRETEN
Wenn du deine Welt voller Tumult erlebst, tritt ein wenig von ihr zurück. Ein wenig zurücktreten ist nicht davon abrücken. Werde eine Zeit lang ein Beobachter. Nimm dir eine Minute, um dich selbst anzuschauen und das, was du dort inmitten bist. Mitten in den Schrecken gehörst du womöglich nicht hinein. Du hast vielleicht gezögert, einen Blick darauf zu werfen, so verhaftet um zu fechten wie du bist.
Du widersetzt dich – einerlei, was du dich widersetzt -, weil du dich widersetzt. Einen anderen Grund gibt es nicht. Um das klarzumachen – Beweggründe und Ursachen können aufgefunden werden, aber es gibt keinen Grund, dich durch das durchzubringen, was du öfters tust.
Du kannst teilnehmen, aber das bedeutet nicht, du hast dich in dem Gewühl zu verfangen. Du kannst Zwietracht auflösen, anstatt in sie einzutreten oder noch mehr an ihr zu rütteln.
Du hast die freie Wahl. Das bedeutet nicht, du hast alles so, wie du es möchtest, insofern du es möchtest, jedoch hat freier Wille eine größere Bedeutung, als du ihm gegeben hast. Dein Wille ist frei. Er kostet nichts. Du gibst nichts auf, um eine andere Wahl zu treffen. Was ist dein Wille? Was wählst du vor etwas anderem?
Sobald du dich zwischen dir und einem Anderen in Einzelheiten verfangen hast, hast du dich mit dem Streit verheiratet. Was meinst du, würdest du aufgeben, wenn damit aufhörst?
Sobald du keine Liebe spürst, halte für eine Sekunde ein und frage dich selbst: „Was kann ich jetzt in dem Augenblick tun oder sagen, was diese Misshelligkeit, an der ich so teuer festhalte, unterhöhlen würde? Was ist das eigentlich, was mir momentan so sehr von Belang ist, dass ich es nicht los lassen kann? Was gewinne ich, sofern ich in dieser Auseinandersetzung obsiege? Was habe ich erlangt? Welcher Sieg ist da, und was ist sein Entgelt? Falls ich gewinne, was werde ich verloren haben?“
Was steht deines Erachtens auf dem Spiel, wenn du dich in wichtig erscheinenden Belanglosigkeiten verfängst? Du denkst vielleicht, du kämpfst für etwas, doch öfters kämpfst du bloß gegen nichts. Letztlich bist du es selbst, gegen den du kämpfst.
Das hat so zu sein, sonst würdest du nicht all die Dinge durchmachen, die du durchmachst.
Sofern deine Perspektive schräg angesetzt war, kannst du von neuem beginnen. Was musstest du deinem Empfinden nach absolut haben?
Vielleicht hast du das Gefühl, du habest etwas Lebensnotwendiges zu sagen. Was ist es? Und wem gegenüber?
Vielleicht hast du das Gefühl, du musst angehört werden. Wieso ist das so? Wer muss dich hören, und warum?
Vielleicht hast du das Gefühl, deine Meinung müsse zählen. Wer muss sie zählen?
Du bist derjenige, der zu dir selbst spricht. Und du bist derjenige, um dich selbst zu würdigen. Deine Meinung muss mit dir rechnen.
Wenn du deine Haare so und so trägst, gibst du nicht aus, dass jeder sie genauso tragen muss. Du weißt es durchaus besser, als deine Energie auf eine solche Sache zu verausgaben. Und gleichwohl, worauf wendest du deine Energie auf? Wieso ist es dir so wichtig geworden, dass ein Anderer etwas genauso sieht wie du?
Morgen wirst du es ohnehin anders sehen.
Es gibt nichts, woran du festzuhalten hast. Keine Vorstellung, keine Meinung, kein Ergebnis.
Was wäre, wenn du einem Anderen zum Zuhörer würdest?
Was wäre, wenn du liebenswürdig zuhörst, was sie zu sagen haben?
Was wäre, wenn du das, was sie zu sagen haben, für ebenso wichtig erachtest, wie das, was du zu sagen hast?
Was wäre, wenn du freundlich und verständnisvoll und warmherzig wärest? Und wieso das nicht sein? Wieso irgendetwas anderes aussuchen? Und falls ihr etwas anderes aussucht, wieso es fortsetzen, Meine Geliebten?
Kommt jetzt. Seid Freunde. Lasst Bagatellen los. Macht Raum für Größe.
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HEAVEN #936 – 14.5.2003 – Beauteous Light
ALLERSCHÖNSTES LICHT
Ich sehe dich wie einen Stern, der auf der Erde flimmert. Von meinem Gesichtspunkt aus sehe Ich Licht. Ich sehe dein Licht, wie es den gesamten Planeten erweckt. Dein Licht macht das Meinige sichtbar. Du bist Mein Licht auf der Erde. Es ist für dich ganz einfach, Mein Licht zu scheinen. Es hat für dich eine Menge Arbeit bedeutet, dich selbst dazu zu überreden, dass du das nicht tust und nicht kannst.
Mein Licht neigt sich weder zu Ende, noch neigt es sich in dir zu Ende. Es ist immer da. Mein Licht scheint in dir, und du scheinst in ihm.
Du bist die Sonne, die Mein Licht scheint.
Sonst gibt es auf der Erde für dich nichts zu tun.
Scheine Mein Licht und sieh es. Ist es schwer, sich daran zu erinnern?
Spezialisiere dich heute darauf, Mein Licht zu sehen. Wenn Ich sage, es ist überall, meine Ich, es ist überall. Es gibt keinen Ort, wo du nicht Mein Licht sehen kannst, sobald du schaust.
Schau in andere Augen, die ebenfalls Mein Licht scheinen. Schiebe eine Zeit lang auf, was andere Menschen sagen oder tun, und nimm zur Kenntnis, wie Mein Licht aus ihnen herausströmt. Mein Licht überholt alles Sonstige. Mein Licht ist wechselseitig austauschbar mit Liebe, jedoch rede Ich jetzt soeben davon, Mein Licht zur Kenntnis zu nehmen, einen Aspekt von Mir, der durch einen jeden und alles auf der Erde hindurch scheint.
Es mag hilfreich sein, sich Mein Licht als Energie zu denken. Ganz bestimmt haben die Menschen, denen du dich widersetzt, Energie genug, dass du von ihr Abstand nimmst.
Betrachte die Energie der Gedanken. Kein Wunder, Gedanken reichen überall hin. Schau dir die Macht an, die die Gedanken über dich haben, die deinen und diejenigen Anderer.
Deine Gedankenwellen sind Lichtwellen, und sie bewegen sich schneller als physisches Licht. Deine Gedankenwellen sind augenblicklich. Deine Gedanken strukturieren diesen Moment. Deine Gedanken mögen sich mit der Vergangenheit oder Gegenwart befassen, ihr Herrschaftsgebiet allerdings liegt in der Gegenwart. Es mag sein, du widmest dich nicht der Gegenwart, aber deine Gedanken reflektieren das Jetzt.
Elektrizität hat dir nichts voraus. Atomenergie hat dir nichts voraus. Du bist in mächtigster Sache auf der Erde, und deine Gedanken sind Wünschelruten. Sie sagen dir, wo Gold liegt. Deine Gedanken haben auch die Tatsache Lügen gestraft, dass Gold überall ist.
Goldenes Licht bist du. Und goldenes Licht ist der Mensch neben dir oder dir gegenüber auf der anderen Seite. Und Mein Licht wird wechselseitig in dir reflektiert, und du reflektierst ebenfalls das Licht eines jeden Anderen.
Sobald aller Nonsense vorbei ist, bleibt Licht zurück. Alleinig Licht ist. Mein Licht ist alleinig, und du bist in es eingetaucht.
Die Bäume kennen die Macht Meines Lichts in ihren Blättern und in ihrer Frucht. Ist nicht die Zeit gekommen, dass du um die Macht Meines Lichts inwendig in dir wüsstest?
Sofern du möchtest, dass du das mächtigste Licht auf der Erde bist, was könntest du dann nicht tun? Und was auf der Erde würde dir je Einhalt gebieten, nicht anders aus der wichtigsten Ecke heraus zu scheinen als vom höchsten Berggipfel her? Welche Schleier würdest du dir über deinen Kopf legen, um dieses Licht zu verbergen, und wieso solltest du das mögen? Aus welcher fehl verstandenen Vorstellung heraus würdest du das mögen?
Dennoch hast du dieses Licht verborgen. Du hast es dir am meisten vor dir selbst verborgen.
Nimm Mich ganz wörtlich. Du bist aus Meinem Licht gemacht. Mein Bild ist Licht. Was kann sodann dein Bild sein?
Du hattest ein Bild von dir selbst, was nicht angemessen war. Es war nicht die Wahrheit. Die Wahrheit kann man nicht überspitzen. Man kann sie nicht verschönern. Man kann nicht genug reden, um ihr gleich zu kommen. Jedoch kannst du anfangen, dieses Große Licht, was in dir scheint, anzuerkennen. Es scheint in dir, damit es alle Welt sehen kann. Dein Licht ist dafür entwickelt, gesehen zu werden.
Die Welt hat es nötig, dein Licht zu sehen, und sie hat es nötig, es überall nachgemacht und repliziert zu sehen. Das allerdings verrichtet das Licht aus sich selbst heraus. Es scheint überall. Ohne dein Wissen, du scheinst überall.
Jetzt allerdings weißt du es, und jetzt scheinst du.
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HEAVEN #937 – 15.5.2003 – A Whole World Awaits You
EINE GANZE WELT HARRT AUF DICH
Erwäge, dass die Welt eine Metapher ist. Sie ist eine Metapher für sich selbst. Sie ist etwas Ausgedachtes. Sie ist ein Spiel von Ausschnitten mit der Ganzheit. Trotz ihrer Erscheinung ist die Welt aus der Ganzheit gemacht. Die Welt wurde aus der Ganzheit gewunden. Die Ganzheit wurde verstreut. Die Stücke warten darauf, dass du sie wieder neu zusammensetzt und somit die innewohnende Ganzheit der Welt enthüllst.
Das erfordert eine recht luzide Wahrnehmung. Du wandelst deine Wahrnehmung, indem du dich in deinem Schaukelstuhl zurücklehnst, und siehst, wie die Welt an dir vorbei blitzt. Illusorisch ist die Welt. Sie ist eine Ansicht, die vor deinen Augen vorüberzieht. Du bist ortsgebunden.
Des Öfteren hast du auf die Welt geschaut, als sei sie ein vorbei rasender Zug, den du zu bekommen hast oder bei dem du versuchst, von ihm wegzukommen. Im Grunde ist das Leben etwas, was du dir ansiehst. Alle Rennen, die du läufst, sind deinem eigenen Ermessen anheimgestellt. Du kommst weiter voran, wenn du still bist.
Kein Bedarf, Zügen hinterher zu rennen. Ein Zug durchmisst bestimmte Routen und kommt wieder zurück. Du kannst ihn immer bekommen, sofern du das musst. Gehe jetzt allerdings eine Zeit lang davon weg, und sieh dir bloß die vorüberfahrenden Züge an, wie sie kommen und gehen. Sie bewegen sich. Du stehst still.
Daran ist jedoch noch mehr. Im Grunde stehst du selbst dann, wenn du dich in einem schnell fahrenden Zug befindest, still. Der Zug beschleunigt, und du, der du in ihm fährst, bist still. Einerlei, wie schnell der Zug fährt, du bist ruhig. Du befindest dich im Zug oder bist ausgestiegen. Ungeachtet der Bewegung, du bist ruhig. Und wenn du aus dem Zug aussteigst, bist du die gleiche Stille.
Mit Sicherheit, die Welt scheint Einwirkungen auf dich zu haben. Manchmal fühlst du dich von der Welt beherrscht. Das allerdings, was du bist, kann nicht beeinflusst werden. Das du, was du ist, ist weise und ist mit einer weitaus größeren Gemütsbewegung vertraut als jede Eigentümlichkeit der Welt.
Anhaftung an die Welt ist bloß Anhaftung an die Welt, und die Welt ist etwas Illusorisches. Demnach ist es deine Anhaftung an sie ebenfalls. Was immer an Ketten an dir sind, du kannst sie ausrasten. Ketten sind nicht unverletzlich. Du bist das.
Wenn du die Entscheidung triffst, deinen Körper aus einem Stuhl zu heben, dann erhebt sich dein Körper. Du brauchst nicht jedes einzelne Detail auszumachen. Der Mechanismus ist automatisch, sobald du einmal die Entscheidung getroffen hast, was du möchtest.
Und somit ist die Kennzeichnung, die du auf der Welt anbringen möchtest, deine Entscheidung. Du brauchst nicht die Einzelheiten von ihr auszuarbeiten. Ja in der Tat, du kannst das nicht. Alles, was du zu tun hast, ist entscheiden. Mache dir eine Entscheidung zueigen.
Dein Leben ist eine Entscheidung. Es gibt ein ganzes Alphabet, aus dem auszuwählen ist. Wähle, und du wirst dort hoch gewunden werden.
Eine ganze Welt harrt auf dich. Du hast ein Jahrtausend an Wahlmöglichkeiten. Wähle, wohin du gehen möchtest, und alles ist beschieden. Du hast nicht die Mittel für ein Ziel zu wählen. Alles, was du zu tun hast, ist das Ziel wählen. Und dann aufzubrechen.
Sobald du einmal gewählt hast, fühle dich nicht so, dass du entlang flanierst. Es ist keine Zeitvergeudung, auf dem Weg, den du gewählt hast, ein Liedchen zu pfeifen.
Tatsächlich ist es so, alle Pfade werden dich dorthin bringen, wohin du möchtest. Somit gibt es in einem gewissen Sinne alleinig einen Pfad, und du befindest dich auf ihm. Infolgedessen gibt es so gesehen keine Entscheidung, die du zu treffen hast. Anstelle der Entscheidung, erkenne es sodann aus einer schlichten Beobachtung heraus, wo du bereits gehst.
So wie die Krähen fliegen, so kommst du zu deiner Anerkenntnis von Mir.
Ich suche deine Anerkenntnis. Alles, was Ich hinaus gesandt habe, kehrt zu Mir zurück. Das ist etwas Unvermeidliches. Dein freier Wille ist begrenzt auf das Wie und auf das Wie bald. Und selbst dann, interveniere Ich und mache es früher. Das mögt ihr die liebreizende Anmut Gottes nennen. Es ist eure Bestimmung, sie zu haben.
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HEAVEN #938 – 16.5.2003 – Truth or Ego?
WAHRHEIT ODER EGO?
Überraschst du dich nicht bei Gelegenheit selbst mit der Weisheit, die sich aus dir heraus ergießt? Du wunderst dich manchmal, wie du weißt was du zu wissen scheinst. Große Weisheit aus dir heraus ist allerdings nicht dafür da, dich zu überraschen. Überraschend ist die frappierende Ermangelung von Weisheit, die du des Öfteren zur Schau stellst.
Ihr, die ihr aus Meinem Geist gemacht seid, gehört der Weisheit zu. Das ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass ihr der Liebe gehört. Liebe ist Große Weisheit. Sie ist die Antwort auf jede Frage. Damit Liebe aufblüht, hat das illusorische Ego zur Seite gestellt zu werden. Das Ego aber ist heimtückisch und übergriffig. Es hat seine Klauen in dich hinein gekrallt. Es kündigt sich selbst an, indes wirst du es nicht vorher bemerken, bis du es dann bemerkst.
Du glaubst, das Ego ist dir dabei behilflich, dich davon abzuhalten, ein Tor zu sein, unterdessen es das Ego ist, was dich zu einem solchen macht.
Was für eine Nachfrage hat ein Kind Gottes nach dem Ego? Was für eine Vergrößerung hat ein Kind Gottes nötig? Was bietet euch das Ego außer sich selbst? Sich selbst ist eine Illusion, somit bietet es euch noch eine weitere Illusion, und ihr greift nach ihr, so, als zählte sie mehr als die Wahrheit.
Wenn du davon abhängst, was die Welt von dir denkt, bist du Ego-gebunden. Was denkt das Ego der Welt von deinem Ego, fragst du dich – und richtest dich öfters danach. Ziehe deine Schultern hoch und lausche auf dein Herz anstatt auf die irrenden Schreie aus der Peripherie. Die Welt ist dir peripher. Du bist ihr nicht peripher.
Denke nicht, Ich verachte die Welt. Ich liebe die Welt. Sie ist eine Sache voller Schönheit. Jedoch ist die Schönheit der Welt mit einer Illusion nach der anderen zugedeckt worden, durchaus so, wie du deine eigene einzigartige Schönheit zugedeckt hast.
Etwas wird als Erfolg bezeichnet, und alle seine Ausstaffierungen gelangen in der Welt, verehrt zu werden. Sie sind zu Standards geworden. Aber die Welt schaut scheel von der Seite her. Sie ist schieläugig. Es steht dir nicht an, der Welt zu folgen, so wie du sie siehst, denn das bedeutet der Vergangenheit folgen. Es steht dir an, klar zu sehen, und damit die Welt zu erhöhen. Nicht die Welt soll dich führen. Du sollst sie führen.
Die Welt hat sich öfters an falsche Götter geopfert. Falsche Götter meint Illusion. Was anderes könnte das meinen? Es gibt einzig einen Gott, und Er ist nicht Illusion. Gotthaftigkeit ist nicht Illusion. Wahrheit ist nicht Illusion. Was für Altäre hat die Welt errichtet? Ich denke, sie hat Altäre errichtet für ihr irriges Empfinden des Selbst. Ein anderes Wort für „irriges Empfinden des Selbst“ ist „Ego“.
Die Welt ist nicht auf das beschränkt, auf was sie sich auch immer selbst beschränkt hat. Die Welt ist ganz bestimmt nicht auf das Ego beschränkt. Die Sonne scheint durch das Ego hindurch und löst es auf. Im Grunde gibt es nichts, um es aufzulösen, weil das Ego aus sich heraus keine Existenz hat. Es zehrt von anderen. Indes hat es nicht von dir zu zehren.
Komme ohne das Ego aus. Komme ohne aus, gut auszusehen. Komme ohne Bedeutsamkeit aus. Komme ohne Anhäufen aus. Komme ohne Addition und Subtraktion aus. Komme ohne Irrtum aus. Das Konzept des Irrtums wurde dir auferlegt. Die Angst vor dem Irrtum hat dich dazu gebracht, dich deiner selbst zu begeben.
Kehre zu dir selbst und zu Meinem Herzen zurück, was unverbrüchlich da ist. Kehre zurück. Gib dich selbst dir selbst zurück. Lege falsche Idole beiseite und anerkenne deine eigene Souveränität. Du bist der Meister deiner selbst. Niemand sonst ist das. Du bist nicht der Meister eines Anderen, indes bist du der Führer von allen.
Eine Parade des Lebens geht vonstatten, und sie folgt dir. Du bist das Steuerorgan und der Unterweisende dieser Parade. Halte deine Augen nach oben gerichtet, und deine Führung wird Niveau haben.
Die Welt wartet in einem Schwebezustand auf dich, dass du deine Augen hochhebst und die Wahrheit von ihr und die Wahrheit von dir betrachtest. Blicke auf, du bist Wahrheit, und du bist Liebe, und du bist Weisheit. Verherrliche jetzt die Wahrheit.
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HEAVEN #939 – 17.5.2003 – Live Life
LEBE DAS LEBEN
Mache in deinem Leben mehr Raum für das Leben. Sei offener für mehr Leben. Warst du nicht bei Gelegenheit voller Widerstand gegenüber dem Leben? Sogar ihm gegenüber zuwider? Hast du nicht manchmal eine Abwesenheit von ihm aufgesucht? Hast du nicht manchmal dem Leben gesagt, von dir weg zu bleiben und dich alleine zu lassen? Bringe allerdings dein Leben und das Leben deines Lebens nicht durcheinander mit dem, was rund um dich herum vorgeht.
Sei dem Leben gegenüber offen, anstatt verschlossen.
Lasse Glücklichsein geschehen.
Lasse Freude hinein fließen.
Sei eine Steckdose für das Leben. Leben drängt sich nicht herein. Das Leben segnet. Du hast ein Verlöbnis mit dem Leben. Du und das Leben sind voll und ganz Partner.
Das Leben ist nicht dafür bestimmt, dich aufzuwenden. Du sollst es aufwenden. Es ist auf dein Geheiß hin. Du bist dem Leben nicht auf Zuruf. Es liegt dir an. Das Leben ist dein Diener. Nicht du der seinige.
Du dienst Mir. Das Leben ist der Veranstaltungsort.
Du dienst Mir am Besten, indem du dich des Lebens erfreust, was du gegenwärtig hast. Das Leben, was du in der Welt lebst, ist schier für einen Augenblick das deine. Du kannst dein Leben nicht für eine andere Zeit oder für etwas anderes aufheben. Wie frisches Essen muss es bald gegessen werden. Du kannst dein Leben nicht für immer auf ein Regal legen. Nimm also jetzt soeben dein Leben an dem Kragen und lebe es.
Das ist eine andere Ausdrucksweise für die Vergangenheit los lassen. Die Vergangenheit hemmt dich.
Die Gegenwart erheitert dich.
Wähle die Erheiterung. Wähle Bewegtheit.
Bewegung beseitigt nicht den Frieden. Du kannst dich bewegen und Frieden haben. Die Abwesenheit von Bewegung im Leben hat dir bislang keinen Frieden gebracht. Sie hat dir Beklommenheit gebracht.
Ganz bestimmt meine Ich nicht, dass du fieberhaft wirst. Geschäftigkeit und das Leben leben sind nicht genau das gleiche. Jedoch hast du manchmal auf das Leben gewartet, dass es in aller Blüte erscheint. Du magst vergessen haben, dass du mehr als ein Empfänger der Lebenskraft des Lebens bist. Du bist ein Geber von ihr.
Du wirst benötigt. Dein Leben wird benötigt. Dein Leben gibt gegenüber der Welt eine Erklärung ab, die sie nötig hat zu vernehmen.
Belebe das Leben.
Belebe dein Herz.
Hebe es empor.
So wie dein Herz läuft, so läuft die Welt. Die Welt läuft mit deinem Atem hoch und runter. Atme Leben in sie.
Liebe diesen Augenblick des Seins. Liebe, dort zu sein, wo du jetzt in diesem Augenblick soeben bist. Liebe zu sein.
Du bist der einzige in der Welt, der genau dort ist, wo du an diesem Fleck der Zeit und des Raumes bist. Selbst wenn du dich in einem Mob von Menschen befindest, bist du der einzige, der wie du ist. Obschon Wir wissen, dass alle Eins sind, gibt es keinen einzigen in dieser ganzen weiten Welt, der du ist und der aus der Perspektive, wie du es tust, denkt und sieht. Alle sind wichtig, und alle haben eine Wertigkeit, indes bist du allerdings von einzigartigem Wert; infolgedessen bist du ohne Vergleich.
Eine Rose ist eine Rose, allerdings eine jede auf ihre Art und mit ihrem eigenen Schwung.
Du bist nicht weniger als eine Rose.
Du bist ein mächtiges Menschenseinswesen.
Du rufst die Welt zusammen.
Du stehst immerzu mit ihr in Begegnung. Du bist der Welt ein Ratgeber. Sie horcht immer auf dich. Du bist der Vertraute der Welt. Sie vertraut sich dir an.
Die Welt möchte bewahrt werden. Sie möchte eine liebenswürdige Erscheinung sein. Sie möchte nicht, dass du ihr gegenüber allergisch bist. Sie möchte, dass du das, was weniger ist als Wundersamkeit, aus ihr heraus wringst. Die Welt möchte gerettet werden.
Mittels deiner Gedanken heute kannst du die Welt herumschwingen. Du kannst sie am Vorwärtsgehen halten. Die Welt wird dich nachahmen.
Trage Überschüssiges aus deinem Herzen ab, und du trägst Überschüssiges von der Welt ab. Unter Überschüssiges meine Ich, was dort zu lange aufbewahrt wurde und was nicht emporhebt.
Du bist nicht dafür bestimmt, durch die Welt unten gehalten zu werden. Du bist dafür bestimmt, dein Gott-gegebenes Leben nutzbar zu machen und die Welt emporzuheben.
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HEAVEN #940 – 18.5.2003 – The Power of Words
DIE MACHT DER WORTE
Geliebte, jeder Gedanke über einen Anderen ist ein Gedanke über euch. Jeder Beitrag, den ihr über einen Anderen macht, ist ein Beitrag über euch selbst. Habt acht auf das, was ihr sagt, denn Gedanken sind machtvoll, und Worte ebenfalls.
Lasse das, was du sagst, von Tragweite sein. Es gibt keine Unbedeutendheit, wenn es auf die Rede hinausläuft.
Du hast Schwierigkeiten damit, dich von gewissen Gedanken abzubringen, wie schwer kann es allerdings wirklich sein, die Worte, die du äußerst, auszuwählen? Dir gilt es nicht, Negativität in der Welt zusammen zu mischen. Unterstreiche negative Gedanken nicht, indem du sie laut aussprichst.
Jedwede Negativität ist unwahr. Jedwede negative Rede ist unwahr. In jeder Anklage eines Menschen für etwas fehlt ein Element. Wahrheit wird übersehen, überspannt, aufgegeben. Die Wahrheit mag verborgen gehalten sein, aber du weißt es besser, und denkst nicht, sie sei abwesend.
Im Angesicht der Wahrheit – wenn du etwas Unfreundliches über einen Anderen sagst, verunglimpfst du ihn.
Wenn du in einen Spiegel schaust und du legst dir Make-up auf, ist es dein Gesicht, was du siehst, und es ist dein Gesicht, was du verschönerst.
Wenn du über einen Anderen redest, bist du es, über den du redest. So unmöglich es auch zu sein scheint, er ist ein Spiegelbild von dir. Ein Akkord schwingt mit. Wenn dem nicht so wäre, würdest du es nicht brillierend finden, auf den Mangel an Tugend, Intelligenz, Erscheinung oder was auch immer, welches du nicht attraktiv findest, bei einem Anderen hinzuweisen.
In jedem Falle, Wörter wie auch Gedanken, direkt oder indirekt aufgeschnappt, werden mitbekommen. Und du bist derjenige, der sie unter allen am meisten hört.
Wenn du ein Künstler wärest, was für Bilder würdest du malen?
Wenn du ein Musiker wärest, welche Töne würdest du spielen?
Du hast eine Wahl, Schönheit zu erschaffen oder Geringeres als Schönheit zu erschaffen.
Was reichen deine Wörter dem Universum dar?
Lasse nunmehr deine Wörter ihre Stimmung ändern.
Du bist ein Repräsentant für Gott. Du bist nicht teilbeschäftigt. Du bist nicht bloß manchmal. Du bist nicht aufs Geratewohl. Du arbeitest rund um die Uhr für Mich. Du bist andauernd bei Mir beschäftigt.
Ja, du meinst, das Beste zu tun, was du kannst, manchmal allerdings vergisst du. Manchmal bist du sorglos. Du vergisst, dass du der Standard für einen jeden bist, und dass sie dich nachahmen. Wenn du Minderes als eine Wohltat aussprichst, denkt ein jeder, sie könnten das ebenfalls tun.
Fange heute von neuem an. Keine einzige Klage. Keine einzige Ausrede. Kein einziger Kommentar über einen Anderen, dem du nicht voller Stolz Beifall spendest. Sprich Gutes. Sprich gut von dir selbst. Lasse die Klänge, die dein Ohr erreichen, schön sein. Du sprichst vor Millionen. Das Universum ist deine Zuhörerschaft. Alles, was du sagst, wird gehört. Es klingt nach. Sein Nachhall besteht fort. Ersetze altes mit neuem Sprechen.
Du formst mit deinen Lippen, deinen Zähnen und der Zunge Worte, und die Worte, die du formst, formen auch dich. Die Muskeln deines Gesicht nehmen die Tönung der Worte an, die du äußerst.
Um auf das Bild von dir im Spiegelbild zurückzukommen, du bist nicht nachlässig darin, welches Make-up du aufträgst und wo und wie viel. Du siehst auf den Effekt.
Nun bitte Ich euch frei heraus, den Effekt eurer Rede in Betracht zu nehmen.
Fangt jetzt schlicht frisch von neuem an, und seid ein Sprecher der Wahrheit. Sprecht gut von euch selbst. Von jetzt ab keine Fehltritte mehr dabei.
Du bist ein Botschafter Gottes. In diesem Falle sind es Meine Botschaften, die du absetzt. Es wird nicht mehr länger etwas Minderes als Meine Wahrheit durch deine Lippen ausgegeben.
Du bist ein Heber der Menschheit. Du bist nicht weniger. Du arbeitest für Mich. Was könnte das denn wohl anderes bedeuten, als dass du Meinen Willen reflektierst. Reflektiere ihn jetzt. Segne dich selbst mit Meiner Widerspiegelung in dir.
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HEAVEN #941 – 19.5.2003 – Be Not Sidetracked
SEI NICHT ABGELENKT
Sieh es dir an, sobald du dich ärgerlich fühlst, egal wie gerechtfertigt die Sache ist, hast du den Ärger gewählt. Du hast ihn begünstigt. Du sagst, du möchtest Frieden, wer allerdings ist es, der den Ärger gewählt hat? Hat dich jemand gezwungen?
Du hast das Gefühl, dass Rechte von dir verletzt worden sind. Und gleichwohl, während du dich ärgerlich fühlst, hast du dein Recht auf Frieden aufgegeben.
Wenn du als zu gering eingeschätzt wurdest und wenn die Meinung eines Anderen über sich selbst wichtigtuerisch zur Schau gestellt wird, wirst du zu einem Stier, der ein rotes Tuch sieht. Anders ausgedrückt – du siehst nichts mehr.
Niemand hat mehr Rechte als du. Einerlei, was für eine übernommene Position eines Anderen im Leben sich ausweist, einerlei, wo Jener dich in seiner Wertschätzung positioniert, er hat nicht das Sagen über dich. Wenn du ärgerlich wirst, so musst du denken, dass er das Sagen hat. Wenn du dir eine Beleidigung zuziehst, hattest du dir etwas zugebilligt, was nicht an dir ist, es dir zuzubilligen. Dein Wert ist nicht verhandelbar. Kein einziger macht deinen Wert mehr oder weniger, ausgenommen du, unterdessen du deren Einschätzung von dir ihm abnimmst. Du, der du dich derart vehement mit seiner Veranschlagung nicht einverstanden erklärst, stehst ganz offensichtlich in gutem Einvernehmen damit, dass dessen Bemessung etwas bedeute, und demnach fichtst du sie an.
Wenn du etwas für übel nimmst, wenn du dich in jemandes Wertschätzung herabgesetzt fühlst, wenn es deinem Herzen weh tut, muss es so sein, dass du einem Anderen mehr zuhörst als Mir. Du glaubst, was sie über dich sagen, und du glaubst nicht, was Ich sage, oder du vergisst allesamt, was Ich sage. Du glaubst an deren Wahrnehmung, andernfalls würdest du sie nicht bekämpfen.
Kein anderer Mensch hat eine Oberherrschaft über dein Bewusstsein. Kein Anderer hat die Autorität, zu entscheiden, wer du für sie bist. Es mag danach aussehen, dass sie dich herumkommandieren, indes enthüllen sie ihre eigene Schwäche.
Jemand, der einen Anderen herabwürdigt, schätzt sich selbst nicht genug. Infolgedessen stößt er einen Anderen hinunter, um sich selbst zu rechtfertigen und sich selbst hochzuheben. Letztlich ist der Wert, den ein Anderer auf dich legt, der Wert, den er auf sich selbst legt.
Wenn jemand bei einem Handelsgeschäft etwas Fehlerhaftes findet, ist es oft so, dass er es zu einem niedrigeren Preis kaufen möchte. Wenn dich jemand herabsetzt, handelt es sich um Schnäppchenjäger. Sie wollen dir deinen Wert nicht bezahlen. Du allerdings hast nicht ihr Angebot zu akzeptieren. Du hast dich nicht auf das Gebot eines Anderen hin wegzugeben.
Nun ist in der Welt für jeden die Zeit da, großzügig zu sein. Zahle gut für das, was du erhältst. Zahle gut in Münze. Zahle gut in Beachtung. Zahle gut in Wertschätzung. Du bist welchen Betrag auch immer wert, der dir an Kosten entsteht, um freigiebig zu sein. Du bist dafür bestimmt, ein Geber zu sein, nicht ein Nehmer. Ganz bestimmt bist du nicht dafür bestimmt, etwas für übel zu nehmen.
Sobald dir gegenüber jemand nicht großherzig war, sei jenem gegenüber im Verständnis großherzig.
Es mag durchaus sein, jemand hortet seine Liebe, doch bedeutet das nicht, dass du das auch sollst.
Sieh dich selbst als eine Hefe, und hilf Anderen aufzugehen. Sie haben vergessen, wer sie sind. Sie haben ihren Ort in der Welt vergessen. Ihr Ort in der Welt ist nicht der gleiche, wie es vielleicht ihre Position in der Welt sein mag.
Du hast etwas Bedeutsames in der Welt zu tun, und niemandes Fehlbetragen soll dich ablenken. Du befindest dich auf einer Mission der Liebe, und es ist nicht an dir, dass du einen Anderen dich zu dem Empfinden bringen lässt, dich als weniger zu fühlen, als du bist. Niemand hat das Recht, dir etwas zu entziehen. Infolgedessen hast du nicht das Recht, einen Anderen bei dir, wofür du hier bist, etwas abziehen zu lassen.
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HEAVEN #942 – 20.5.2003 – Your Relationship to the World
DEINE BEZIEHUNG ZUR WELT
Du kommst zu dir selbst.
Du bekennst dich zu wer du bist.
Du trittst hervor.
Es ist deine Entscheidung.
Du packst das Leben am Kragen.
Du schüttelst es, und lässt es wissen, wer du bist. Bis jetzt hast du es der Welt überlassen, zu sagen, wer du bist. Du hast auf die Welt gewartet, dass sie dich entdecke, unterdessen es du bist, der sich gegenüber der Welt anzukündigen hat. Die Welt wird dich nicht finden. Sie wird dich nicht einmal suchen. Du hast klar und deutlich hervorzutreten und für dich selbst Raum zu schaffen.
Warte nicht auf die Welt, dass sie dich hereingeleitet, andernfalls könntest du lange warten. Nimm deinen eigenen Platz ein. Gehe nach vorne. Du brauchst auf keinen Menschen zu warten.
Warte nicht auf irgendjemand, der dich dazu bringt anzufangen. Es ist dein Finger, der den Knopf mit der Aufschrift An drücken muss. Du bist selbst motivierend und selbst operierend.
Heute zeigst du dich der Situation gewachsen. Und falls die Situation eine Fallgrube ist, übersteigst du sie.
Du bist der Berg, den du erklimmst. Es gibt nichts, was du zu übersteigen hast, außer dein unberechenbares Selbst.
Du hast getrödelt. Hast du nicht das Leben madig gemacht? Hast du es nicht beiseite gelegt, und die Tage zu etwas gemacht, was du zu durchgehen und wo du eben herauszukommen habest? Hast du dich nicht selbst davon abgehalten, dem Leben in die Augen zu sehen?
Hast du nicht das Leben umkreist und gezögert, in es einzutreten?
Ein Vorreiter geht voran. Ein Vorreiter kann nicht dieselbe Spur zweimal legen, anderenfalls ist er kein Bahnbrecher. Du bist ein Bahnbrecher.
Du rührst die Trommel für die Welt. Du bist der Schlag, nach dem sie läuft. Du bist ihr Leitstern.
Du hast vielleicht gedacht, du könntest dich in der Welt verstecken, und, ja, du kannst dich vor ihr verstecken. Du kannst dich vor ihr dein ganzes Leben lang verstecken, aber vor dir selbst kannst du dich nicht verstecken, oder nicht sehr lange. Es gibt einen liebreizenden Impuls inwendig in dir, der darauf besteht, herauszukommen. Haue ihn nicht zurück. Lasse ihn heraus.
Wenn du deinen Kopf in die Welt hinein hervorholst, enthüllst du dich selbst. Du bist deine eigene Enthüllung. Du bist dein eigenes Licht, was dir anliegt, es zu sehen.
Du hast Selbstbestimmung. Du bist kein Irrlicht. Winde mögen wehen, aber sie werden dich nicht umwehen. Du bist immer noch da, oder etwa nicht?
Brisen mögen dich besänftigen. Ein Sturm mag dich veranlassen, herauszukommen, und ein für alle Mal in aller Kraft in deiner eigenen Präsenz im Licht, was vom Himmel her zugestellt wird, dazustehen.
Du bist kein Wanderer, und du bist kein Gaststättenbetreiber.
Du hältst nicht fest, und du behältst nicht ein.
Du wälzt dich über den Horizont. Du drehst dich von oben nach unten und von innen nach außen. Du kommst aus dir selbst heraus, und du drehst die Welt herum. Du bringst die Welt auf deinem Finger zum Tanzen, und sie geht dort nieder, wo du es ansagst. Du trägst die Welt nicht auf deinen Schultern. Die Welt ist nicht der Gesetzesübertreter von und an dir. Du bist der Gesetzesübertreter und Täter von und an ihr. Übertrete hernach das Gesetz bei ihr.
Nicht die Welt macht dich. Du machst sie.
Du machst dein Leben zu dem, was es ist. Dir wird eine Portion Ton überreicht, und du formst ihn, wie du es möchtest. Dein Leben ist niemandem sonst als dir selbst angelegen – na, und Mir selbstverständlich. Ich allerdings treibe dich immerfort an. Ich feuere dich an. Einerlei, in welcher Form deine Unterstützung daher kommt, sie kommt von Mir. Wisse darum.
Blicke dich heute selbst an. Denunziere dich nicht mehr länger. Stehe aufrecht da. Komme in Mein Licht. Sei der erste, um es zu verkünden. Schwelge in ihm. Stehe groß in ihm. Du bist nicht das Selbst, was du deines Erachtens warst. Du bist keinem Menschen verbunden, und du bist keinem Bild von dir verpflichtet außer demjenigen, was Ich habe, dem wahren Bild von dir, denn du wurdest in Meinem Bilde gemacht, du, ein helles Licht für die Welt. Du wurdest auf die Erde gegossen, um Meinem Licht ein für alle Mal ein Schmuckstück zu sein.
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HEAVEN #943 – 21.5.2003 – Lift Up Your Head Now
HEBE JETZT DEINEN KOPF HOCH
Alles Negative hat sein Positives. Das ist für dich schwer zu sehen, und schwer zu glauben. Vieles im Leben sah wie ein Angriff auf dich aus, nicht im mindesten wie eine Wohltat. Doch hast du eine Kehrtwende in deinem Leben nicht als eine Segnung zu sehen, damit sie eine ist.
Etwas im Leben schüttelt dich auf. Das immer aus gutem Grund. Denke nicht, Ich meine „Schuld sein“, wenn ich das Wort „Grund“ benutze. Überhaupt nicht. „Grund“ hat hier mehr eine Bedeutung wie bei „Zweck“. Du wirst in eine Richtung gewiesen, die du anderwärts verfehlt haben könntest. Du wirst voll und ganz und aufs Liebevollste zum Himmel hin geleitet. Leben-verändernde Vorkommnisse sind dafür bestimmt, Leben-verändernd zu sein.
Im Leben gehst du den einen Weg entlang, und du könntest verbissen diesen Weg weitergehen, solange nicht etwas an dir rüttelt. Das soll nicht sagen, dass etwas mit dem Weg, auf dem du gegangen bist, los ist. Es mag ein wundervoller Weg gewesen sein, jetzt aber bist du dazu gebracht, dich in eine andere Richtung zu drehen, vielleicht bloß ein Stück, vielleicht ganz dramatisch.
Selbst wenn dazu gebracht wurdest, durch Kohlen zu gehen, gibt es Gold unter den Kohlen.
Manchmal ist ein Wandel im Laufe deines Lebens voll und deutlich ein liebevolles Wunder, und du bist so glücklich. Dir wurde ein Geschenk gegeben, und du lässt alles fallen, was du in der Hand hattest, und bist begierig, das Geschenk anzunehmen, was dir gegeben wurde.
Sobald du ein Vorkommnis als eine Tragödie bezeichnest, möchtest du dasjenige, was sich in deinen Händen befindet, nicht los lassen. Obschon die Tat ergangen ist, weigerst du dich, sie anzunehmen. Deswegen trägst du Einwände vor, und bist du so unglücklich, und zuweilen nuschelst du deine Einwände eine lange, lange Zeit über immer und immer wieder.
Unerwünschte Ereignisse werden persönlich genommen. „Wie kann mir das passieren? Und wieso machte ich das? Wie kann Gott mir das antun!“
Ich bin mir sehr wohl gewahr, dass es viel im Leben gibt, was du nicht verstehst. Von meinem Standpunkt aus, kannst du das nicht verstehen. Du siehst durch ein Nadelöhr. Wie könntest du sehen, wo ein kleines Teil hinpasst?
Du bist öfters angesichts der Unvermeidbarkeiten des relativen Lebens überrascht. Regen fällt, wenn du es nicht möchtest. Es regnet nicht, wenn du es möchtest. Gegen deinen Willen passieren Unfälle. Trotz deiner großen Nachfrage währen die Körper der Menschen nicht für immer. Ihr errichtet Hospitäler und seid bei Krankheit überrascht.
Die Mittel des Wandels sind nicht vorhersagbar, indes der Fakt des Wandels.
Meine teuren Kinder, was gibt es, weswegen bitter zu sein ist? Bitternis ist nicht unvermeidbar. Ihr habt es nicht zu wählen.
Der Handlungsfaden des Lebens, so wie ihr ihn auf der Erde erfahrt, wird zu jedem Zeitpunkt gezogen.
Entsinnt ihr euch der Geschichte über die Eiche und die Weide, und welche der beiden die größere Stärke innehatte?
Beugt euch im Leben und prallt zurück.
Wenn ihr euch über dem Unvermeidlichen grämt, habt ihr euch vornüber gebeugt, und ihr seht bloß eure Füße und den Boden unter ihnen. Stellt euch hoch und schaut in die Höhe.
Ihr seid weder ein Verhinderer von Leben noch ein Eiferer gegen es.
Wenn euch etwas fehlt, ist es dann notwendig so, euer Empfinden für Verlust oder Unfairness auszustrecken? Welcher Zugewinn besteht darin, so lange du kannst zu klagen? Ist es nicht besser, Atem zu holen und mit dem Leben weiterzukommen?
Im Falle von geliebten Angehörigen, es wird nie einen Anderen geben, der ebenso ist, wie derjenige, dessen Körper fortgegangen ist. Geliebte Angehörige sind unersetzbar. Sie liebten euch in einer bestimmten Weise, und ihr liebtet sie ebenfalls einzigartig. Aber ihr liebtet sie, und jetzt sind sie weitergegangen. Indes habt ihr nach wie vor eure Liebe. Es gibt zahlreiche, die auf der Erde zurückgeblieben sind und ebenfalls eure Liebe nötig haben.
Denke mehr daran, was du geben kannst, als daran, was du brauchst, und gib es. Du bist der Liebe halber auf der Erde, nicht der Verzweiflung halber. Hebe jetzt deinen Kopf hoch, Mein Geliebter, Meine Geliebte.
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HEAVEN #944 – 22.5.2003 – Eternal Light Shines
EWIGES LICHT SCHEINT
O, wieder unschuldig sein! O, mit aufgerissenen Augen dastehen! O, jeden Morgen frisch aufstehen und eine neue Welt sehen, die auf einen wartet, die auf dem Bissen für dich kaut, für dich bereit und willens, offenen Armes für dich, während du die Decke wegziehst und aus dem Bett hüpfst! Du kannst gar nicht so rasch gehen, um dem Eifer in deinem Herzen für den Tag, der kommen wird, gleichzukommen. Was für ein freudiges Willkommen es doch ist, was du deinem Tag überreichst, der derart regelmäßig und prompt zu dir heran kommt!
Wann wurdest du weniger begierig auf deinen Tag, und wieso? Was hat in dein bewährtes Herz hineingeschnitten und hat es hinsichtlich der Freude zerfahren werden lassen? Was passierte mit deinem emsigen Verlangen nach dem Morgen und nach dem nachfolgenden Eintauchen in die Welt?
Die Sonne geht auf und scheint. Die Sterne und der Mond kommen heraus. Gras wächst. Die Winde wehen. Die Jahreszeiten kommen und gehen, und du, du magst die Natur als etwas Gegebenes erachten, und vergessen, durch sie erheitert zu werden. Wirf heute einen Blick auf die Natur, einen näheren Blick. Lasse deine Augen auf die Wunder der Natur spähen, und wisse, dass du, derjenige, der da hinschaut, desgleichen ein großes Wunder bist.
Wie kann ein Kind Meiner grummelig sein? Wie kannst du inmitten der Fülle nicht voll sein?
Sofern dir etwas missfällt, ersetze es mit etwas, was dir gefällt.
In deinem Geiste – laufe auf schöne Berge, kletterte auf Bäume, schwinge dich vom äußersten Ast, benetze deine Füße in einem Bergsee, blinzle mit deinen Augen, und schau in einem neuen Licht, schau dir an, wo jetzt dein Körper steht. Du schaust in einem neuen Licht; du schaust. Neues Licht ist immerfort der Fall.
Licht ist immer neu, und du stehst in ihm. Du befindest dich in dem Theater des Lebens. Du bist der Bekanntmacher. Du machst das Leben der Welt bekannt. Du stehst in der Morgensonne, und du bist des Lichts eingedenk, in dem du stehst.
An jedem Tag bist du ein neuer Sprecher, und du bist ein neues Publikum, und du führst die Welt in die Neuheit ein. Du wiederholst nicht die gleiche Rede, denn du weißt dass alles neu ist und dass es wundervoll ist, und dass es alles für dich ist, und für dich, um in aller Freigebigkeit Meine Fülle untereinander zu teilen. Du verkündest die Welt ihr selbst.
Was möchtest du mehr tun, als die Schönheit zu teilen, mit der du bis zum Rande voll bist? Du bist vollgestopft mit Schönheit. Du fließt in ihr über, und wie ein mächtiger Fluss überfließt du deine Ufer und langst überall an.
Deine Gedanken sind die Flüsse, und deine Gedanken fluten die Welt, Du bist weitaus bedeutender für das Ganze, als du dir je vorgestellt hast. Geliebte, ihr vermögt nicht alleine für euch selbst griesgrämig zu sein. Genauso wenig könnt ihr für euch selbst alleine voller Freude sein.
Ihr seid ein Illuminator der Welt. Ihr stellt jeden Morgen ein Schild auf. Was steht auf ihm? Es handelt sich um jene Art von Schildern, in die man neue einlegen kann. Sofern das Schild, was du jeden Morgen hinaushängst, verrostet, naja, dann hole dir ein neues und hänge das auf.
Du suchst dir die Kleidung aus, die du dir anziehst. Wieso suchst du dir nicht die Stimmung aus, die du trägst?
Das Sonnenlicht ist in Bewegung. Im einen Augenblick geht es auf einem Baum nieder, und dann wandert es zu einem anderen. Der eine Baum ist im Vordergrund des Lichts und dann setzt sich das Licht weiter in Bewegung, freilich wird kein einziger Baum durch die Sonne übersehen. Bin Ich nicht größer als die Sonne, die Mein Licht verkörpert?
Ich scheine überall gleich. Es gibt keinen Zweig, den Ich übersehe. Der Sonne ungleich, gehe Ich nicht auf und unter. Ich gehe bloß auf. Und Ich gehe in dir auf.
Schau dich nicht zu sehr bei den Umständen, die dich umgeben, nach Mir um. Suche inwendig in dir nach Mir, denn Ich scheine stets in deinem Herzen. Mein Licht füllt dich jetzt. Du bist erfüllt mit Meinem Licht. Lange ist Mein Licht. Ewig ist es in dir.
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HEAVEN #945 – 23.5.2003 – Love In and Love Out
LIEBE HINEIN UND LIEBE HINAUS
Geliebte, heute startet ihr eine neue Seelenreise. Ihr startet von einem neuen Ort. Der Startpunkt von gestern liegt hinter euch. Heute befindet ihr euch an einer neuen Stelle.
Sofern Wir euren Aufstieg mit Kreide markieren könnten, würdet ihr erkennen, wie rasch ihr reist. Aber euer Fortschritt kann nicht auf diese Weise aufgezeichnet werden, dementsprechend könnt ihr nur vermuten. Es kommt auf euer Wachstum an. Eure Einschätzung ist eine Sache, aber, ah, euer fest eingebautes Wachstum eine andere.
Die Punktezahl indes, die ihr euch zuteilt, macht für euch einen Unterschied. Sie erbringt einen Unterschied für das Bild, was ihr euch von euch selbst herstellt.
Allzuoft (selbst ein Mal ist zu oft) schaut ihr auf euch selbst, als könntet ihr versagen. Stellt euch euer Gesicht vor, wie es aussieht, während ihr euch herbei beschwört, dass ihr niedrige Noten bekommt. Stellt euch euer Gesicht vor, während ihr wisst, ihr seid an der Spitze.
Das Ende mag noch nicht in Sicht sein, aber ihr macht Fortschritte. Fortschritt ist das Einzige, was ihr machen könnt, Meine Geliebten.
Ihr mögt gedacht haben, dass ihr zurückgefallen seid, aber das ist eure Fehlwahrnehmung. Sobald ihr etwas fehl wahrnehmt, schaut ihr auf die falsche Stelle. Fangt an, auf die Sterne zu schauen, und folgt ihnen, anstatt der einen oder anderen Linie, die auf der Erde gezogen ist. Ihr seid frei, so hoch zu klettern, wie ihr es mögt.
Wir reden also von der Wahrheit, und Wir reden von eurer Wahrnehmung der Wahrheit. Die Wahrheit ist immer wahr, eure Wahrnehmung indes nicht oft.
Da ist jenes, was ihr außerhalb von euch wahrnehmt, und da ist jenes, was ihr inwendig von euch wahrnehmt. Das für sich genommen ist eine Fehlkonzeption, weil es außerhalb von euch nichts gibt. Ihr saugt es ein. Ihr zieht es nach innen, und gleichwohl seid ihr ebenfalls der Verteiler von ihm. Alles rund um euch ist eine Projektion. Ihr seid der Projektor und der Empfänger dessen, was ihr projiziert.
Ihr könnt schier von dort sehen, wo ihr seid. Ihr könnt nicht vorgeben, von einem höheren Ort her zu sehen, als von dort, wo ihr gerade steht. Unterschiedlich sehen kommt nicht vom Kneifen eurer Augen oder von irgendeiner Anstrengung. Ihr erzielt es nicht. Anders sehen ist nicht etwas, was ihr erwerbt.
Wir kommen wieder zu dem Sachverhalt zurück, Mich aus euch selbst heraus zu kennen und nicht als ein Gerücht, nicht einmal als eine erworbene Kenntnisnahme. Ihr könnt eine Menge über Mich zufällig mitbekommen, und ihr könnt über Mich ein Studium betreiben, und Ich bin ein schönes Thema und ein exzellenter Brennpunkt, jedoch ist alles Wissen in der Welt über Mich nicht das gleiche, wie Mich aus euch selbst heraus kennen zu lernen.
Die Theorie der Mathematik ist eine Sache. Zu wissen, wie Zahlen zusammenzuzählen sind, ist eine andere.
Selbstverständlich, Ich bin die Wahrheit, nicht die Theorie. Und Ich bin sehr kenntlich. Aber Ich bin kein Leistungsergebnis. Ich bin keine Medaille, die du trägst. Ich bin nichts Kleingedrucktes, was du lesen musst. Ich bin dein Berufenes Herz. Du enthältst bereits alle Kenntnis von Mir, allerdings hält gelegentlich dein Gewahrsein von Mir an einem zur Anwendung gelangten Standard fest, und dementsprechend glaubst du, du hängest zurück.
Wie kannst du zurückhängen, während Ich dich trage?
Wie kannst du etwas anderes sein als das Kind von Mir, was Ich geschaffen habe?
Während du in deinem Gewahrsein Mir näher kommst, ändert sich deine Sicht von alleine. Das benötigt keine Anstrengung. Freue dich im Voraus darauf und heiße die Ankunft Meiner gänzlichen Offenlegung willkommen, freilich gibt es keine Formel, um deine Wahrnehmung von Mir zu beschleunigen.
Falls du jedoch eine Formel wünschst, ist es folgende: Gib Liebe. Für Liebe gibt es rund um dich herum Gelegenheiten in Hülle und Fülle. Allerdings gibt es dabei einen Haken. Du kannst nicht Liebe geben, ohne sie entgegenzunehmen, sei infolgedessen auf Draht, Liebe entgegenzunehmen, von wo auch immer sie im Universum herankommt. Liebe entgegennehmen ist nicht ganz dasselbe als immerzu nach ihr zu suchen. Das Geben und das Empfangen von Liebe sind nicht routinemäßig. Genauso wenig meine Ich, dass sie im Sinne der Welt persönlich sind, denn alle Liebe ist Mein. Natürlich, es ist eure Natur, Liebe zu geben und in Empfang zu nehmen, in diesem Sinne also ist sie persönlich. Es ist Liebe im allgemeinen da, und es ist Liebe da, die du lebst. Atme Liebe ein und aus. Ein jeder Atemzug ist aufs Neue.
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HEAVEN #946 – 24.5.2003 – This Day
DIESER TAG
Wie schön ist es doch, heute deinen Tag mit „Lieber Gott“ zu beginnen! Sage:
„Lieber Gott, hier bin ich, und hier bist Du, und hier sind Wir.
Ein Tag kommt mir zum Vorschein, und du bist in meiner Gesellschaft. Wir gehen in den Tag. Er ist für Uns da, genauso wie Wir hier für ihn sind.
Der Tag ist ein Freund, der einen Schirm über mir aufstellt und es mir erlaubt, unter ihm zu gehen. Ein Tag ist eine flatternde Seite in meinem Buch des Lebens. Er ist eine Seite, die ich umdrehe. Er erscheint vor mir, und Du, Gott, erteilst mir Durchgang durch ihn.
Das Heute ist eine Allee, die du vor mich hin gestellt hast. Diese Straße mag nach einer verstohlenen hinteren Gasse aussehen, oder sie ist vielleicht seitwärts mit Bäumen bepflanzt und sieht nach einer großen Palisade aus. In dem Sinne, dass ich mich auf dieser Straße befinde, ist sie mein.
Also, dieser Tag ist nahe. Er ist mir gegeben worden. Er ist mir gegeben worden, um durch ihn zu gehen.
Ich freue mich über den Tag, in dem ich mich befinde. Ich anerkenne ihn als ein großes Geschenk von einem Großen Geber, Der mir große Liebe gibt.
Mein teuerster Gott, Du lehrst mich alleinig Geben. Ich befand mich in der Gewohnheit, etwas von meinem Tag anzufordern, und habe meinen Beitrag zu ihm vergessen. Wie unbedachtsam von mir!
Lasse heute diese liebliche Allee meines Tages für mich weit offen sein. Lasse mich für ihn weit offen sein. Ich möchte Apfelblüten auf diesem Tag verteilen. Ich möchte nicht Steine wegkicken und diesen Tag einem anderen vorziehen. Denn dies ist heute mein Tag, und es ist der Tag, den du mir gegeben hast, um mit ihm das zu tun, was ich will. Möge Dein Wille der meine sein.
Ich bin nicht dazu in der Lage, den Gehalt von Heute zu verwandeln. Womöglich sehe ich nicht weit genug und sehe nicht, wohin dieser Tag führt, über meine Gangart aber habe ich das Sagen.
Ich bin derjenige, dessen Schritte diesen Tag überziehen, und ich möchte auf diesen Tag als einen Freund schauen. Dieser Tag ist ein Teil meines Lebens, und von diesem Tag an möchte ich mein Leben als einen Schatz betrachten.
Heute ist hier der eine Tag. Mein Leben ist aus vielen gemacht. Tage sind mir dargeboten wie Brunnen. Ich tauche mich ein wenig ein und trinke. An einigen Tagen scheint der Brunnen trocken zu sein. An anderen Tagen scheint er überzufließen. Das ist aber mein Brunnen, und ich strafe ihn nicht dafür, denn Er ist genauso unschuldig wie ich.
Meine Wahl heißt, meinen Tag freundlich zu behandeln. Er ist vielleicht ein unvollkommener Tag, aber er ist mein einziger heute, und ich möchte ihn nicht herabwürdigen. Ich möchte gut mit ihm umgehen und das Beste aus ihm herausbringen. Mein Tag ist wie ein noch nicht herangereifter Angestellter, dem ich gerne eine Chance geben möchte. Ich reagiere nicht hastig. Ich weiß nicht, was am Ende von ihm zu liegen kommt. Ich weiß noch nicht, woran etwas von Wert ist.
Ich möchte diesen Tag segnen, so wie er zu mir kommt. Er ist nicht einfach ein weiterer Tag. Er ist wie kein anderer. Er hat seine Arbeit, die zu tun ist, so wie ich die Meine habe.
Lasse mich diesen Tag in Dienst nehmen, und ihn heilig machen. Ich bin der Macher dieses Tages, für den ich Dir danke.“
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HEAVEN #947 – 25.5.2003 – Absence of Perceived Light
DIE ABWESENHEIT VON ERKANNTEM LICHT
Du hast Mich erstrebt, andernfalls würdest du dieses nicht lesen.
Du hast erstrebt, Positivität freudig entgegenzunehmen und von negativem Denken frei zu sein.
Du hast erstrebt, dich in dem Augenblick zu befinden, wo die Fesseln der Welt nicht existieren.
Sofern du dich in der Gegenwart befindest, sinnst du nicht nach. Es gilt dir, weder zurückzuschauen noch nach vorne zu lugen. Du bist dort, wo du sein möchtest. Und du bist in dem Augenblick. Du bist in ihm. Wenn du dich in der Gegenwart befindest, befindest du dich voll und ganz in der Umarmung von ihr. Du bist ohne Fallen du selbst. Du bist du selbst aus der Vergangenheit und der Zukunft weg. Du bist im Grunde in der Ewigkeit. Ewigkeit ist Zeitlosigkeit.
Natürlich, während du in der Gegenwart bist, schaust du nicht auf sie, als würdest du von außen her schauen. Bewusstheit ist nicht verlegen und gehemmt. Wenn du in dem Teich der Bewusstheit schwimmst, denkst du nicht: „Ich schwimme in dem Teich.“ Du denkst nicht: „Gewöhnlich war ich außerhalb des Wassers.“ Du denkst nicht: „Ich werde aus dem Wasser heraus gehen.“ Derartige Gedanken ziehen dein Gewahrsein aus dem Teich heraus und lassen dich auf dem Ufer niederfallen.
Es ist nicht möglich, in dem Wasser zu sein und negative Gedanken zu haben. Negative Gedanken ziehen dich aus dem Wasser heraus. Ja, sie bewirken gar, dass das Wasser scheinbar entschwindet.
Negative Gedanken existieren in der Gegenwart nicht. Negative Gedanken und die Gegenwart sind kontra-indikativ.
Der Augenblick ist raumlos und zeitlos. Du, der du in der Zeit gefangen bist, sehnst dich danach, aus ihr heraus zu rennen und nach außerhalb von ihr zu laufen. In diesem breiteren Sinne ist aus der Zeit heraus rennen in dem Augenblick sein. Selbstverständlich gibt es keine Zeit, um aus ihr heraus zu rennen. Es gibt in der köstlichen Gegenwärtigkeit von Ewigkeit keine Fristen, die einzuhalten sind.
Ich vermute, ihr könnt sagen, das Ich, Gott, so wie Ich in der Welt verstanden werde – dass Ich die Energie der Ewigkeit bin. Und so du auch.
Wenn dir ein negativer Gedanke nachsetzt, ersetze ihn mit einem Gedanken an Mich. Setze mehr als einen Gedanken an Mich an diese Stelle. Ein Gedanke an Mich reicht nicht aus, aber es ist ein Anfang. Sobald dich Negativität überkommt, lasse sie allein und komme zu Mir. Setze Mir nach. Rücke in deinem Geist einen Millimeter hinüber. Atme Mich ein. Atme Negativität aus. Gewahrsein von Mir wie Ich bin und Gewahrsein der Negativität vermögen nicht zusammen zu existieren.
Ich bin ewig. Negativität ist äußerlich. Negativität hat keine Existenz. Sie ist Nicht-Entität. Schenke ihr nicht so viel Glauben. Negativität scheint machtvoll, während du dich in ihrem Griff befindest. In der Tat, das Dunkel scheint sehr dunkel zu sein.
Also, drehe das Licht an. Dunkelheit hat aus sich heraus keine Macht. Das Negative ist bloß negativ. Es ist bloß Abwesenheit.
Negativität gehört dir nicht in einem größeren Umfange zu, als dir die Vergangenheit und Zukunft zugehören. Negativität ist ein dunkles Loch. Wenn du demjenigen Glauben schenkt, was nicht ist, fühlst du dich negativ. Selbstverständlich, das tust du, weil du, sobald du Negativität spürst, aus der Wahrheit herausgetreten bist. Du hast es der Negativität stattgegeben, in deiner Illusion des Denkens die Wahrheit zu widerrufen.
Sobald du dich negativ fühlst, hast du einen Partikel in Betracht und ihn für das Ganze genommen. Sobald du dich negativ fühlst, hast du, für eine Zeitspanne an irdischer Zeit, die Wahrheit im Stich gelassen. Du hast die Anerkenntnis der und das Angedenken an die Wahrheit aufgegeben. Du hast dich selbst mit Schatten ersetzt. Du hast den Gott der Negativität vor die Wahrheit von dir gesetzt. Gib nunmehr die nichtexistente Negativität auf. Du hast sie nicht aufzusammeln.
Wirf sie fort. Sie ist überflüssig. Halte jetzt soeben in deinem Geist eine Feier ab, in der du Negativität wegschnipst. Du bist nicht das fruchtbare Zuhause der Negativität. Sie hat sich vielleicht an dich heran geschlichen, aber das bedeutet nicht, dass sie dein ist, und sie hat in dir nicht heranzuwachsen. Du kannst aus ihr herausschreiten.
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HEAVEN #948 – 27.5.2003 – God Is Seated
GOTT HAT PLATZ GENOMMEN
Komme in deiner Bereitwilligkeit Mir näher. Lasse deine Bereitwilligkeit voller Eifer sein.
Bereitwilligkeit ist Offenheit.
Nichts kann Mich von dir weg halten, jedoch kannst du Mich aus deinem Gewahrsein ausschließen. In deinem Gewahrsein, dort bin Ich dir von Belang. In deinem Gewahrsein, dort komme Ich an, denn, wie du weißt, bin Ich nie fortgegangen.
Was ist dieses Gewahrsein der Erfahrung Gottes? Es ist ein Gedächtnisinhalt. Es ist eine Erinnerung daran, dessen du einstmals sehr bewusst warst und was du aus dem Blick verloren hast. Du bist der Erfahrer von Gott, und du erfährst Mich, nicht mit dem Denken, sondern mit deinem Empfinden dessen, was Ich eine schwach sich erinnernde Vergessenshaftigkeit nennen möchte. Du weißt, es gibt etwas, was herbeizubeschwören ist, aber nicht so recht was. Du hast einen Namen für Mich. Du hast die eine oder andere Vorstellung von Meinen Eigenschaften, aber bezüglich Meiner Essenz bist du recht vage. Du fühlst so irgendwie eine Zärtlichkeit. Du fühlst so irgendwie eine Freude. Aber du spürst deinen spekulierten Verlust mehr, als du Meine Immerzu-Gegenwärtigkeit fühlst.
Du erinnerst dich mehr oder weniger Meiner schier hinter deinem bewussten Gewahrsein. Irgendwie erinnerst du dich eines Echos von Mir von weit weg. Du hast ein vages Gespür von etwas, was du einmal gehabt und jetzt nicht mehr länger hast, und du kannst dich nicht recht entsinnen, was es war und wie es aussah. Aber du sehnst dich nach ihm. Und wie du dich nach ihm sehnst!
Es ist die Macht Gottes inwendig in dir, die dich anreizt. Du weißt Ich bin hier – irgendwo inwendig in dem Innenleben von dir. Du magst das Gefühl haben, Ich hätte Mich Selbst vor dir verborgen, dass Ich mit dir Verstecken spiele. Unterdessen bin Ich draußen im Freien. Ich bin offen in deinem Herzen, und Ich bin offen in der Welt. Ich bin offen-bar. Nimm Mich aus einem zarten Empfinden der Liebe heraus wahr. Öffne dieses Empfinden mehr. So lange wie es verschlossen war, ist es jetzt einen Spalt offen.
Komme aus diesem Zustand des Gewahrseins heraus, in dem du eine gute Zeit lang gehaust hast. Deine Sicht war punktuell. In Wahrheit, du hast nicht geschaut. Du hast womöglich Anforderungen gestellt, aber Anforderungen stellen ist nicht das gleiche wie schauen. Öffne deine Augen. Öffne dich selbst. Öffne die Türen deines Herzens weit, sodass du Mich sehen kannst, wie Ich dort sitze.
Du magst Mich spüren, als wäre Ich abwesend gewesen, und als würde Ich eben jetzt eintreten, das liegt jedoch daran, dass dein Gewahrsein abwesend war und dass es jetzt selbst eintritt. Du hattest weggeschaut, somit denkst du, Ich käme jetzt gerade an. Ich versichere dir, Ich bin als erstes angekommen. Keinen Augenblick von deiner Empfängnis an warst du je eine Minute ohne die Gegenwärtigkeit von Mir. Deine Empfängnis war lange vor dieser augenblicklichen Physikalität. Im Augenblick der Schöpfung wurdest du geboren. Es war dein Gewahrsein, was rundum gewallt ist, nicht deine Existenz. Vielleicht ist es dein Gewahrsein, was du oben im Himmel gesucht hast.
Du magst gedacht haben, unten auf der Erde bedeute Abwesenheit von Mir. Sofern du unter Tonnen von Erde begraben wärest, wärest du nicht von Mir abwesend oder Ich nicht von dir. Sofern du dich bis zum Mittelpunkt der Erde vorwagtest, wärest du nicht weiter von Mir weg, als du es jetzt bist. Schier in deinem ungeübten Gewahrsein kannst du von Mir weg sein.
Kehre deine Aufmerksamkeit in die Richtung Meiner Gegenwärtigkeit, anstatt in die Richtung Meiner Absenz. Von dort her werde Ich umfänglicher in deinem Gewahrsein erscheinen.
Ich erscheine jetzt in deinem Gewahrsein. Spüre deine Erweiterung, während du in deinem Gewahrsein Raum für Mich schaffst. Weißt du nicht, dass deine Arme Meine sind, und dass sie den ganzen Umfang des Universums und von allem, was darüber hinaus zu sein scheint, umfassen? Alles liegt innerhalb deiner Reichweite. Ich bin nicht blßß innerhalb deiner Reichweite, Ich bin dein Kern.
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HEAVEN #949 – 28.5.2003 – A Lesson in Economics
EINE UNTERRICHTSSTUNDE IN ÖKONOMIE
Geld ist in der Welt ein Austauschmedium. Das meint, es ist wechselseitig. Etwas wird für etwas anderes ausgetauscht. Bedrucktes Papier repräsentiert die Energie des Austausches.
Es war einmal, da handelte die Welt mit Gütern. Ein Schaf wurde für Bauholz oder Arbeit ausgetauscht. Als die Banken jedoch eine größere Rolle übernahmen, wurden anstelle von Schafen Papiere und Münzen getauscht.
Ist es nicht leichter, in einem Schaf die Energie zu sehen, als das im Papier zu tun? Indes ist es leichter, Papier hin und her zu bewegen. Papier im Wechsel für Güter austauschen braucht weniger an Energie, als mit Schafen zu handeln.
Wie viele Schafe möchte ein Mensch ansammeln, oder wie viel Holz? Selbst ein Mensch voller Raffgier würde sagen: „Genug.“ Holz ansammeln, das hat ein Ende, dann wenn für es kein weiterer Gebrauch oder keine Transportmittel in Aussicht stehen.
Papiergeld aber ist kompakt. Selbst wenn es keinem praktischen Zweck dient und gelagert werden muss, gibt es Raum dafür. Banken haben sogar Gewölbe dafür.
Und auf diese Weise wurde Geld zu einer Metapher für nützliche Sachen. Es wurde Energie, weil jeder sich damit überein befand, dass es Energie würde. Jeder war einverstanden, das Papier zu lieben, so, als wäre es ein Schaf.
In der Welt, da wird nun sogar einer Botschaft von Geld etwas gutgeschrieben. Pur die Erwähnung von Geld bewirkt eine Gutschrift und wird transferiert. Eine Hand ist nicht einmal mehr involviert. Zahlen von einem Pager werden übermittelt. Das tatsächliche Geld befindet sich hinter der Szene. Das Wort „Geld“ selbst öffnet Türen. Um des Spruches „Ich habe Geld“ willen wird dem Geld hinterher gejagt, so, als würde es dein Herz instandsetzen oder dich mehr wert machen. In den Augen der Welt, tut es das.
Manchmal wird mehr Energie aufgewandt, um Geld zu haben, als es wert ist. Manchmal gibt der Mensch für es allzu viel auf. Manchmal wird das Papier seinem Versprechen nicht gerecht. Zuguterletzt ist es bloß Papier. Es ist zuguterletzt bloß Geld.
Geld hat schier in der Welt eine Bedeutung. Im Himmel gibt es kein Geld. Womit sollte der Himmel Handel treiben und wofür? Das einzige, was im Himmel ausgetauscht wird, ist Liebe, und Ich kann nicht einmal sagen, dass sie ausgetauscht wird, denn, wie kann sie das werden, unterdessen Liebe überall ist? Niemand im Himmel zählt die Liebe oder misst sie oder stapelt sie auf oder setzt sie für später beiseite oder macht Geschäfte mit ihr. Liebe ist im Himmel frei. Überhaupt gibt es keine Arbeit der Liebe, denn was für eine Arbeit liegt darin, zu sein, was du bist, und das Einzige zu sein, was es gibt?
Im Himmel kann die Liebe nicht von der Existenz getrennt werden. Existenz ist Liebe. Die Geburt der Existenz ist Liebe. Sein ist Liebe. Dein Seien ist Liebe.
Entsinnt euch der Liebe in der Welt. Wenn ihr Geld für etwas in Austausch bringt, so gebt die Energie der Liebe mit ihm. Wenn ihr in einem Laden Essen einkauft, was ihr nicht selbst gezogen habt, dann beklagt euch nicht über die Kosten. Zollt all den Menschen und allen Herzen und all der Arbeit Anerkennung, die in das Heranwachsen der Nahrung und in ihren Transport eingegangen sind, dafür dass ihr sie heute zum Abendessen bei euch habt. Nehmt nicht so viel für selbstverständlich. Im Austausch für Papier erhaltet ihr eine große Menge Energie.
Beginnt damit, mehr Liebe auszulösen. Sofern ihr das nicht liebt, was ihr für Papier eintauscht, dann kauft es nicht. Seid mit eurer Liebe vollen Herzens. Bei der Liebe gilt es nicht schäbig zu sein. Ein Austausch ohne Liebe ist ein schlechter Tausch.
Nichts ist dir zueigen. Gleichzeitig verdienst du alles. Die zwei sind nicht miteinander inkompatibel.
Es ist nicht so, dass Geld nicht wichtig ist. Es ist einfach nicht am Wichtigsten. Geld ist nicht der Motivator. Liebe ist das.
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HEAVEN #950 – 29.5.2003 – Love Overflows
LIEBE FLIESST ÜBER
Der Einsatz von Geld scheint zu einer Routineangelegenheit zu werden.
Die Energie, die Geld repräsentiert, wird oft vergessen. Der Erhalt und der Gebrauch von Geld sind wie ein Rennen geworden, bloß habt ihr vergessen, wohin ihr rennt. Verheddert im Rennen lauft ihr in zahlreiche Richtungen. Wohin ihr lauft, ist nicht mehr länger in Sicht. Laufen scheint über Was und Wohin und Wieso und vielleicht über Wie den Vorrang bekommen zu haben.
Mache heute etwas mit dem Geld, was du zuvor noch nie getan hast. Was kann das sein?
Lege bei jemandem, dessen Parkuhr abgelaufen ist, Geld nach.
Hinterlasse auf dem Bürgersteig einen Dollar, jemand wird ihn finden.
Schicke jemandem, den du kaum kennst, ein Geschenk von dir in Form von Geld.
Schicke es anonym, damit wirst du vertraut, dass du der Geber bist.
Denke mehr an Geld geben als an Geld ausgeben.
Lasse dein Herz sich wieder an das Geld anschließen. Überrasche dich selbst. Niemand wird zu einem anonymen Geber sagen: „Danke, Hans“, aber du wirst es dir selbst sagen! Wie dir das Universum doch danken wird! Wie erleuchtend du sein wirst, weil dein Herz das Geld erschlossen hat.
Setze das mit der gewöhnlichen Bezahlung von Rechnungen in Kontrast. Dehne allerdings jetzt dein Herz auf das Rechnungen Zahlen aus.
Schätze wert, was dir der Versorgungsbetrieb überreicht. Freue dich an der Energie, die er dir zuliefert. Freue dich daran, dafür eine Gegenleistung zu erbringen. Segne diejenigen, die dir eine Rechnung ausstellen. Schau es dir so an – du bezahlst, nicht weil du etwas schuldest, sondern weil du gibst. Triff die Wahl, zu geben.
Der Anzug, den du kaufst, der Anzug, den du verkaufst, lasse alldas im Namen der Liebe sein.
Gib den vollen Wert, und hernach mehr mit deinem stillen Herzen.
Schätze dich selbst genügend wert. Anerkenne dich als einen Agenten Gottes selbst bei Geldtransfers.
Lasse Geld weniger mit Macht und mehr mit Liebe in Entsprechung kommen, und du wirst erkennen, dass Liebe eine große Macht ist. Derjenige, der die Liebe ausweitet, ist in der Tat machtvoll.
Beim Austausch von Geld entsinne dich, dass deine Hand mit deinem Herzen in Verbindung steht. Deine Hand ist eine Ausweitung des Herzens. Das Herz hat in deiner Brust zu schlagen. Deine Hand indes liefert die Botschaft deines Herzens aus.
Auf deine Finger zählen ist näher an der Wahrheit als eine Rechenmaschine.
Wenn dir ein Kassierer Wechselgeld zurückgibt und deine Hand nimmt es entgegen, so wisse, dass deine Hand es anstelle deines Herzens in Empfang nimmt. Betrachte dich selbst als einen bereitwilligen Empfänger. Etwas ist dir gegeben worden. Gebenshaftigkeit ist dir gegeben worden.
Was dich Menschlich macht, ist dein Herz. Das Austauschmedium ist ein mechanisches Konzept, Geben und Empfangen freilich sind nicht mechanisch. Sie sind inspiriert. Es ist eine Menschliche Sache zu geben, und das Herz des Menschen wird durch sein Geben von ihm inspiriert.
Große Taten kommen von dem Herzen. Die kleinste Tat vom Herzen ist in der Tat groß. Woher kann Größe kommen, wenn nicht vom Herzen? Lasse die Majestät der Natur dich an die Majestät deines Herzens erinnern. Bemerke, wie die Majestät der Natur überfließt. Alles in der Natur gibt sich selbst im Übermaß aus. Wie rasch doch dein Garten wächst!
Ersetze nicht die Rechtsprechung deines Herzens. Werde nicht abgefeimt.
Dein Herz ist nicht für Fertigkeit bestimmt. Es ist nicht für Cleverness. Dein Herz war weise, lange bevor du dich bei ihm eingemischt hast. Du kannst dein Herz nicht weiser machen, aber du kannst es gegenüber seiner eigenen Weisheit öffnen. Alles, was du mit deinem Herzen tun kannst, ist, es öffnen. Wie lange sparst du es auf, bevor du das tust?
Neige dein Herz. Lasse es zu demjenigen der Anderen neigen. Lasse dein Herz das Universum mit sich selbst auffüllen. Lasse dein Herz strömen. Es ist mehr Liebe in deinem Herzen, als du jemals ausgeben könntest.
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HEAVEN #951 – 30.5.2003 – The Truth of Love
DIE WAHRHEIT DER LIEBE
Wenn sich dein Herz dürftig anfühlt, dann wisse, dass du es unaufrichtige Gedanken hast blockieren lassen. Alles Mindere als Liebe ist unwahr. Egal wie sehr es nach Wahrheit ausschaut, Minderes als Liebe ist ein Mythos. Eine Unwahrheit kann ausagiert werden, aber das macht sie nicht wahr. Ärger etwa kann in vielen Einzelheiten ausgewiesen werden. Er kann durch deine Adern eilen und dir wirklicher als alles andere erscheinen, aber das macht ihn nicht wahr. Er kann nur eine Umleitung von der Wahrheit sein.
Genauso wenig ist Liebe jemals unwahr, obschon viele Male eine Sache, die du Liebe genannt hast, etwas anderes war, was geringer und infolgedessen unwahr war.
Liebe hält nicht fest. Sie lässt frei. Liebe hat keine Verpflichtung. Liebe ist die Plattform, auf der du stehst, keine Emotion. Eine Emotion ist etwas Vorübergehendes. Eine Emotion ist eine physische Sache, die durch ein oder zwei Gedanken in Bewegung gesetzt wurde. Emotionen kommen in deinem Herzen zum Halt. Deinem Herzen werden Vorwürfe gemacht, indessen ist es die Wichtigkeit, welche unwichtigen Dingen zuerkannt wurde, die dein Herz schwer gemacht hat.
Lasse dein Herz los und ledig. Dein Herz ist ein besonderer fruchtbarer Boden für Liebe. Pflanze nichts anderes dort. Unkraut soll in deinem Herzen nicht wachsen. Beseitige es, solange es noch klein ist. Bestärke nicht dessen Wachstum. Fühle dich nicht gerechtfertigt, das Unkraut in deinem Herzen zu ermutigen.
Gleich allerdings, in welchem Stadium sich das Unkraut befindet, es ist beseitigbar. Es kann die Samen der Liebe nicht überwältigen. Nichts kann der Liebe in deinem Herzen ähneln außer die Liebe selbst, und sie ist immerfort greifbar.
Sofern du einen Großteil deines Lebens in Ärger oder Verwindung verbracht hast, ist die Liebe nichtsdestotrotz da, ist sie parat, loszugehen. Frische Liebe wartet auf dein Einverständnis, zu gedeihen. Selbst wenn du längere Zeit in deinem Herzen keine Liebe gespürt hast, ist sie bereit, aufzublühen. Sie wartet auf dich, dass du ihr sagst wann. Sage ihr, jetzt ist die Zeit da.
Ein Tropfen der Liebe enthält enorme Liebe, enthält durch und durch Liebe, überschwängliche Liebe, Unerträumtes der Liebe, glänzende Liebe.
Und du bist bereit, diese Liebe jetzt zu geben. Vielleicht bist du wie einen Klavierspieler, der eine längere Zeit nicht mehr gespielt hat. Doch kann er sich hinsetzen und heute so spielen, als hätte er keinen Tag ausgelassen.
Liebe braucht von dir nur ein Signal, damit sie anfängt. Sie braucht von außerhalb von dir kein Signal.
Beginne heute deine Liebe. Lasse sie aus deinem Herzen strömen. Entbinde sie.
Liebe ist ewig. Alles Sonstige nicht.
Liebe ist wahr, weil sie ewig ist.
Alles andere als Liebe ist zeitweilig, Liebe indes ist dies nie.
Emotionen können vergeudet werden, Liebe aber ist keine Emotion; infolgedessen wird sie nie vergeudet. Allerdings ist es eine Vergeudung, Liebe zurückzuhalten.
Liebe braucht kein Vorbild, weil Liebe die entschiedene Natur des Menschenherzens ist.
Lasse dein Herz still sein, und Liebe wird in Erscheinung treten.
Lasse dein Herz seinen Gesang singen. Es hat nur ein einziges Lied, was es sein eigen nennt. Du weißt der Name der Weise ist Liebe.
Was ist die Essenz der Liebe außer Liebe? Und was bist du außer Liebe. Und die Essenz der Liebe ist du. Stelle deine Liebe nicht auf Lager. Lasse sie in der Welt Amok laufen. Die Welt hungert nach deiner Liebe. Deklariere jetzt deine Liebe. Erkläre sie dir selbst gegenüber. Du bist derjenige, der den Gehalt deines eigenen Herzens zu erkennen hat. Und du bist derjenige, es zu öffnen.
Über alles hinweg – sofern dein Herz verschlossen war, bist du derjenige, der es verschlossen hat. Es mag sein, du hast von der Welt ein irrtümliches Signal entgegengenommen, indes bist du es, der das Signal aufnahm und befolgte. Nun kannst du genauso gut ein Signal von Mir aufnehmen, um dein Herz zu öffnen. Soeben habe Ich dir das Signal gegeben.
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HEAVEN #952 – 31.5.2003 – The Human Heart
DAS MENSCHLICHE HERZ
Unempfindlichkeit in der Welt kommt vom Versteifen des Herzens. Das menschliche Herz ist vorgesehen, weich und zärtlich zu sein. Gegen die Maserung seiner Zärtlichkeit zu streichen, macht es abgestumpft. Ein harthäutiges Herz hat vor nichts anderes Angst als vor seiner eigenen Zärtlichkeit. Mithin hat ein verhärtetes Herz vor der Wahrheit über sich selbst Angst, und wird hernach eigennützig. Unempfindlichkeit schiebt sich selbst nach vorne und sieht und hört nichts anderes als ihre eigenen Anforderungen.
Ein hartes Herz ist nicht stark. Wieso sollte ein starkes Herz sich selbst zu verstärken haben wollen? Wieso sollte ein starkes Herz sich selbst als weniger als zärtlich ausweisen mögen?
Ein zärtliches Herz reicht weit. Es hält sich selbst nicht bei sich selbst. Sein Licht scheint um mehr als um seinethalben hinaus.
Ein Herz braucht keine Abwehr. Ein Herz ist dafür bestimmt, herzlich zu geben. Ein Graben rund um dein Herz hält die Liebe außen vor. Liebe soll weder einbehalten noch draußen gehalten werden.
Egoismus hält dein Herz nicht einmal dir selbst gegenüber offen. Egoismus mag ja Dinge zu dir her ziehen, aber in seinem Auf-sich-selbst-aus-Sein hat er dich vergessen. Er hat gedacht, du seist weniger als du bist. Er hat dich missachtet.
Mache dir keine Sorgen über Verletzlichkeit. Du bist verwundbar. Seid verwundbar gegenüber der Liebe, anstelle gegenüber der Beleidigung. Wieso gegenüber Minderem als Liebe verwundbar sein? Du kannst wüten und stürmen, jedoch kannst du niemals die Liebe in deinem Herzen und die Liebe in der Welt verleugnen.
Die Welt war plump. Sie war eigennützig und hat sich selbst, indem sie das getan hat, einen schlechten Dienst erwiesen, in der Meinung, dies getan haben zu müssen. Ihre Notwendigkeit allerdings lautet, zu lieben. Alles hängt davon ab.
Verblüffenderweise ist die Liebe verunglimpft, ist sie an ihren Hacken aufgehängt worden. Weichherzigkeit wurde als ein Heranwachsender gesehen, der verträumt ist und noch nichts von den Schattenseiten des Lebens kennt, oder davon, dass sie bei ihm an jeder Stelle angrenzen. Zärtlichkeit wurde wie ein Cousin vom Lande angesehen, der soeben in der großen Stadt angekommen war.
Dennoch gibt es in der Welt große Liebe. Es gibt Liebe unversehrt, und es gibt Liebe in verdrehter Weise. Alles Mindere als Liebe in unversehrter Weise ist vereitelte Liebe.
Das ist die Geschichte der Welt. Sie hat sich nach weniger als Liebe umgeschaut als Beweis für Nicht-Liebe. Sie hat großartige Nachweise von Minderem als Liebe aufgehäuft, und hat dann gesagt: „Siehst du? Siehst du das?“
Liebe kann aber nie verschollen gehen. Sie kann außer acht gelassen werden, aber nie verloren gehen. Liebe, so wie die Sonne, findet ihren Weg. Liebe muss in Erscheinung treten. Hast du sie nicht an unwahrscheinlichen Orten zu sehen bekommen?
Dem offenen Herzen liegt eine solche Einfachheit an. Es ist schier sich selbst. Es hat keine Hinzusetzungen, und es hat keine Herabsetzungen.
Lasse dein beschmutztes Herz im Universum der Liebe seinen rechtmäßigen Platz einnehmen.
Ich bitte dich, allen Herzen zu dienen. Ich bitte dich, dem Sitz der Liebe Ehre zu erweisen. Ich bitte dich, Liebe zu befördern. Sie hat keinen Preis. Sie ist ein Geschenk.
Was dein ist, soll gegeben werden. Somit ist es dein Herz (und das Meine), was gegeben werden muss. Du gibst es nicht fort – du gibst es. Du verprasst es nicht. Du enthüllst es.
Ein menschliches Herz ist etwas Nobles.
Ein menschliches Herz ist ein Transformator.
Ein menschliches Herz ist ein Übersteiger.
Dein Herz muss die Parameter und die Vorkommnisse der Welt übersteigen, anderenfalls verdunkelt es sich.
Dein Herz hat höher zu gehen. Und dann wieder höher.
Gib deinem Herzen statt, das zu sein, worin es am Besten ist. Am Besten ist es in der Liebe. Lasse dein Herz sein, was es ist. Du hast dein Herz in eine Schachtel zum Aufbewahren gelegt. Nimm es heraus. Dein Herz braucht keine sichere Aufbewahrung. Es braucht verausgaben. Es bedarf, in den Sonnenschein des Lebens hinauszukommen und sich selbst zu sehen und selbst zu sein. Lasse dein Herz sein.
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HEAVEN #953 – 1.6.2003 – The Source of Love
DIE QUELLE DER LIEBE
Die Wahrheit deines Herzens liegt inwendig in seiner Tiefe. Auf der allerinnersten Ebene deines Herzens ist die Wahrheit unversehrt. Dort, dort ist dein Herz, was es ist. Nie verwundet, nie beschädigt, nie verändert, nie irgendetwas, was es nicht ist, es liegt geduldig da und wartet auf seine Chance, sich zu erheben.
Dein Herz ist ein schönes Geschenk, ein Geschenk von Mir, und ein Geschenk für dich, das du es austeilst.
Nimm deine Ausflüchte weg, die dein Herz herabgemindert haben, und du wirst dahin gelangen, es zu erkennen. Sobald du einmal den Grund deines Herzens erreichst, möchtest du ihn nie wieder verlassen.
Die Oberfläche deines Herzens ist wie eine Diamantenpaste. Du hast sie getragen, hast dich an ihr erfreut und mit ihr renommiert. Sobald du einmal den Unterschied zwischen einem von Menschen gemachten Edelstein und dem von Gott gemachten siehst, kannst du nicht mehr zurück. Sobald du es einmal besser weißt, kannst du nicht mehr so tun, als ob du den Unterschied nicht kennst.
Dein tiefstes Herz hat kein Objekt. Es liebt nicht dieses und jenes, und nicht dies und das. Dein allerinnerstes Herz liebt schier. Nichts demoliert es, noch nimmt etwas von seiner Liebe ein Jota weg.
Diese Schicht deines Herzens ist der wahre König. Der Sitz des Königtums auf seinem Thron inwendig in deinem Herzen. Die Kassetten sind derart voll, dass du Liebe an den einen und an alle ausgeben und niemals ohne sie dastehen kannst, noch auch, dass du dir vorstellen kannst, einen Augenblick lang das zu können. Sobald du in deinem Herzen der Herzen lebst, gibt es nichts anderes.
Die Liebe in deinem Herzen, die keinen Gegenstand für erforderlich hält, hat keinen Anfang und endet nicht. Die Liebe ist ununterbrochen. Was könnte sie unterbrechen? Was sollte in sie eindringen können?
Die Liebe in deinem tiefsten Herzen ist Liebe, die auf sich selbst aufgehäuft ist. Sie ist Liebe auf Liebe. Das Subjekt deines Herzens ist Liebe, und ein anderes gibt es nicht.
Zurzeit hat es diese Ebene deines Herzens nötig, gerührt zu werden, und Ich rühre sie. Ich rühre sie gut.
Dein Herz war träge, und nun ist es aufgewacht.
Jetzt wird dein Herz zum Helden, der erobert. Es erobert die Unwissenheit. Indes ist Unwissenheit es nicht wert, eingenommen zu werden. Sie ist alleinig Abwesenheit von Wahrheit. Aber es ist recht so, dein tiefstes Herz als den erobernden Helden anzusehen und ihm zuzujubeln.
Die Wahrheit ist angekommen. Sie hat sich in deinem Herzen niedergelassen. Unwissenheit entflieht im Angesicht von Aufrichtigkeit. Unwissenheit verlässt dich jetzt. Du bist jetzt der Tiefen deines Herzens mehr gewahr, und das macht dich umfassender.
Die Augen der Welt sehen dich nicht, doch jetzt siehst du dich, und jetzt lässt du die Vergangenheit hinter dir, und jetzt betrittst du die Gegenwart, und jetzt ist dein Herz voll damit, was niemals entleert werden kann. Dein Herz ist voll von Allem Was Da Ist, und was kann das anderes sein als Liebe, und was kann wahre Liebe anderes sein als Gott. Also, ja, Ich sitze in deinem Herzen, und Ich drehe keine Däumchen. Ich aktiviere dich. Ich aktiviere Mich Selbst inwendig in dem, was Wir du nennen.
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HEAVEN #954 – 2.6.2003 – Opinion or Openness
MEINUNG ODER OFFENHEIT
Hallo, Geliebte!
Liebe entströmt. Gedanken der Liebe sind nicht das gleiche wie entströmende Liebe selbst. Liebe ist jenseits des Denkens. Gedanken sind ihrer Natur nach beschränkt. Liebe nicht.
Liebe ist ein großer Strich. Gedanken der Liebe sind bloß Gedanken.
Doch selbst an die Liebe denken erzeugt einen Hauch von ihr.
Besser an die Liebe denken als nicht an sie denken.
Wir könnten sagen, Liebe ist der positivste Gedanke, den du hast. Du fühlst dich besser, wenn du ihn denkst, als wenn du an Geringeres denkt. Worte haben aus sich selbst heraus eine Auswirkung auf dich. Die Wörter Frieden und Krieg haben unterschiedliche Effekte auf deine Verdauung. Wie machtvoll sind doch deine Gedanken!
Obschon das Denken ans Essen deinen Magen nicht füllt, kann der Gedanke das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.
Jeder Gedanke und jedes Wort hallt irgendwo inwendig in dir wider. Die eine Resonanz hinterlässt ein besseres Empfinden als eine andere. Suche jene Resonanz auf.
Gelegentlich scheinst du dich bei Chaos wohlzufühlen, allerdings bloß, weil es dein Blut in Wallung bringt. Dasjenige, was man negativ oder gar schmerzlich nennt, vermag dir durchaus dabei zu helfen zu erkennen, dass du existierst. Du magst dem Streit vor dem Einvernehmen den Vorzug geben, denn der Streit fühlt sich für dich tiefer an. Streit ist etwas wie Anspruch erheben auf ein Stück Land. Du möchtest dich selbst dort etablieren und möchtest bemerkt werden.
Der Unterschied zwischen Meinung und Wahrheit ist weit. Einerlei, wie sehr eine Meinung den Anschein hat, wahr zu sein – eine Meinung rückt sich selbst ein. Eine Meinung betont sich selbst.
Sei vor deinen Meinungen auf der Hut, weil sie dich an die Vergangenheit gebunden halten.
Halte nicht an deinen Meinungen fest, denn sie schließen Offenheit aus.
Ziehe die Offenheit vor, denn sie gibt dem Wachstum statt, vonstatten zu gehen, ab und an großem Wachstum, unterdessen standfeste Meinungen es abhalten.
Alle großen Erfinder und Forscher waren offen. Sie wagten sich aufgrund ihrer Offenheit gegenüber einer anderen Sichtweise hinaus. Ohne Offenheit würde ein Wagnis nicht vonstatten gehen.
Vielleicht braucht es für dich eine große Kühnheit, deinen Sinn über etwas zu ändern. Aber es ist bloß eine Meinung, die du änderst, und eine Meinung ist überhaupt nicht viel.
Ist das, wo deine Gedanken heute zufällig sich aufhalten, derart wertvoll, dass du sie unterhalten musst? Müssen zeitweilige Gedanken eingegraben werden? Müssen sie vorgeben, sie seien das Fundament deines Lebens?
Sei unnachgiebig, was deine Meinungen betrifft.
Vieles an deinem Leben wird durch alte Meinungen beherrscht, die du irgendwo aufgelesen hast. Sie sind dir womöglich untergeschoben oder durch dich zu dir hergezogen worden. Wann aber sind sie so teuer geworden, dass du angefangen hast zu denken, sie seien unersetzlich? Meinungen sind frei verfügbar. Sie sind nicht dafür gedacht, anzudauern.
Von welchem Wert sind Meinungen? Ich habe keine Meinung über dich. Es ist nicht Meine Meinung, dass du von Wert bist. Eine Meinung ist eine Vermutung in Raum und Zeit. Ich habe keine Meinungen. Ich habe die Kenntnis der Wahrheit.
Das Ego hält an Meinungen fest. Und das Ego verheert die Wahrheit.
Du hältst an dem fest, was du glaubst, weil du an dem festhältst, was du glaubst.
Du hältst an dem fest, was keine Griffigkeit hat.
Um die Wahrheit zu erkennen, lasse los. Meinungen und Glaubensüberzeugungen halten dich an einer Stelle. Jedoch ist die Erde für dich da, um dich in ihr zu bewegen. Du bist nicht auf der Erde, um dort zu bleiben, wo du gewesen bist. Lasse Meinungen gehen, und du wirst sehen, wie weit du gereist bist.
Du bist nicht an die Vergangenheit angekettet, ausgenommen, du sagst, du seist es. Und an die Gegenwart gleichfalls nicht. In der Gegenwart bist du frei von jeglichen Beschränkungen, die durch den Geist auferlegt sind.
Mache dir nicht so viel aus dem Geist.
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HEAVEN #955 – 3.6.2003 – You Are a Being of Liebe
DU BIST EIN SEINSWESEN DER LIEBE
Liebe bindet nicht.
Liebe ist kein Tau.
Oder, falls sie ein Tau ist, ist sie ein schönes weißes Band, was sich überall schlängelt. Sie ist eine unsichtbares Band.
Liebe wird nicht gehalten. Oder, falls sie gehalten wird, wird sie wie ein Drachen gehalten, den du los lässt. Liebe schwebt ihrer eigenen Natur nach empor. Durch dich freigelassen, schwingt sie sich hoch. Die Liebe, die sich inwendig in der Reichweite deines Herzens befindet, ist für Freiheit bestimmt. Die Freiheit der Liebe steigt hoch und höher. Wie ein Schmetterling landet sie an. Deine Liebe landet überall an, und, anders als ein Schmetterling, wo immer sie niedergeht, bleibt sie – zur selben Zeit, wie sie unentwegt weitergeht.
Liebe ist konstant. Sie ist ein konstantes Herausfließen aus dem Herzen des Menschen. Es ist das „von“, weniger das „dorthin“, womit die Liebe befasst ist. Wenn Liebe da ist, die aus deinem Herzen strömt, strömt sie. Sie hält nicht wegen Applaus ein. Der zur Kenntnis genommene Erhalt von Liebe ist beiläufig. Das Geben von ihr ist gewaltig. Liebe strömt.
Sobald sie gegeben ist, langt die Liebe aus deinem Herzen überall an. Sie hat andauernde Macht. Einmal gegeben, kann sie nicht gehemmt werden.
Liebe existiert in eigener Sache. Sie ist weder Belohnung noch Bezahlung.
Liebe hat bloß eine einzige Regel, und die lautet, zu geben. Liebe ist der Erguss deines Herzens.
Du bedarfst keiner Bedingungen, dass die Liebe in deinem Herzen wächst. Liebe wartet nicht darauf, dass Bedingungen erfüllt werden. Liebe ist kein Pakt. Liebe wird nicht fabriziert. Indes ist Liebe verleugnet worden.
Die Welt hat vielleicht gedacht, es sei besser, eine Schöpfung des Geistes als eine Schöpfung des Herzens zu sein. Aber die Liebe macht keinen Handel. Sie macht keine Deals. Liebe liebt einfach.
Der Geist jedoch versucht, die Liebe herumzuführen. Liebe dort, nicht hier. Viel Liebe dabei, so weit, nicht weiter. Und damit wird die Liebe in deinem Herzen bemessen und wie ein Stück abgeschnittenes Fleisch abgewogen, der Rest in den Kühlschrank gelegt, so, als könnte Liebe aufbewahrt und an einem anderen Tag herausgenommen werden. Liebe muss frisch sein. Ihr muss stattgegeben werden zu fließen.
Du bist nicht dafür vorgesehen, ein Kontrolleur der Liebe zu sein. Du musst die Liebe nicht bewältigen. Folge deinem Herzen, was Liebe verströmt.
Lasse Liebe dich führen.
Liebe geben ist nicht dich selbst fortgeben. Dachtest du, es sei so? Liebe geben ist Liebe geben. Liebe strömt heraus. Sie hat nicht geworfen zu werden.
Noch auch ist Liebe angeln. Liebe ist nicht eine Leine auswerfen und schauen, was du fangen kannst. Sie ist Leinen auswerfen aus Liebe daran.
Lasse Liebe keine Entscheidung sein. Oder, sofern sie eine Entscheidung sein muss, lasse sie eine Entscheidung sein, die du ein einziges Mal triffst. Treffe sie jetzt. Entscheide dich, deine Liebe zu entfalten. Signalisiere dem bereiten Strom der Liebe in deinem Herzen, zu fließen. Sage Ja zu deinem Herzen der Liebe. Dein Herz sehnt sich zu lieben als ein Geschenk an sich selbst. Wieso dein Herz nicht in aller Liebe glücklich sein lassen?
Dein Herz ist nicht dafür bestimmt, in sich abgeschlossen zu sein. Dein Herz ist nicht dafür bestimmt, Grenzziehungen der einen oder anderen Art zu haben. Dein Herz ist für Liebe bestimmt. Also sei es.
Du nutzt Liebe schier, indem du sie von den Beschränkungen, die du ihr auferlegt hast, befreist.
Liebe ist viel-pfeilig. Liebe unterscheidet nicht. Deine Liebe fällt auf das Universum.
Du bist ein Bauer der Liebe. Du wässerst nicht eine einzige Pflanze. Du wässerst sie alle. Und selbst wenn es so ist, dass du nur eine einzige Pflanze wässerst, kommt das Wasser auch bei anderen an. Das Wasser kennt die Freude des Strömens. Bist du nicht weiser als das Wasser?
Lasse deine Liebe fließen. Lasse sie zu geheimen Orten fließen.
Du bist der Kenner von Liebe, und in deiner Freigiebigkeit, in deiner Generosität bist du der Generator von ihr.
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HEAVEN #956 – 4.6.2003 – The Simplicity of Truth
DIE EINFACHHEIT DER WAHRHEIT
Universelle Liebe erreicht jeden Mann, jede Frau, jedes Kind, jedes Mineral, jede Pflanze und jeden Gegenstand. Meine universale Liebe ergießt sich über das gesamte Universum, und sie wird entgegengenommen, was immer du denken oder nicht denken magst.
Meine universale Liebe wird persönlich genannt, sobald du dir vorstellst, du existierst abseits vom Universum, und sobald du dir infolgedessen ein besonderes Bedürfnis nach Meiner Liebe vorstellst. Du glaubst, du hast einen extra Schlag Meiner Liebe nötig, der direkt in deinen Mund gelöffelt wird. Und du kostest demnach Meine Liebe und erlaubst es ihr, durch dich zu kreisen und dich aufs Immenseste anzufüllen. Oh, wie du es liebst, in Meiner Liebe durchtränkt zu sein, um zu fühlen, dass es für dich persönlich ja noch mehr gibt zum Aufschlecken.
Sobald dein Geist sich von Mir und der so genannten Welt getrennt hat, ist es fortan der Fall, dass du dir Meiner Liebe als einer Qualität, die genau auf dich zu gerichtet ist, gewahr wirst. Du stehst abseits. Du stehst sozusagen an der Seite, und ziehst den Hauptstrom Meiner Liebe rüber dorthin, wo du meinst zu stehen.
Wenn du deine Universalität erfährst, wirst du danach Meine Liebe ohne Individuation kennen lernen. Sobald du erkennst, dass du nicht getrennt bist, erfährst du Meine Liebe getrennt nicht. Dann befinden Wir uns in der Tat auf dem Berggipfel. Ich sage das als eine Metapher, denn, sobald du aus deiner Individuation (deiner Trennung, deinem Beiseite-Sein, deinem Alleinsein) heraustrittst, gibt es weder einen Berggipfel noch ein Tal. Es gibt kein Individuum, und es gibt keinen Ort, und es gibt nichts, wovon du abseits sein kannst. Dann hast du, dann hast du in der Tat alles. Jedoch, noch einmal, Ich sage das natürlich bildlich gesprochen, weil es überhaupt nichts gibt, um es zu haben. Nichts kann von dir weg sein. Nichts kann von Meinem Bewusstsein weggenommen oder beseitigt sein oder von ihm getrennt existieren.
Verlust und Gewinn sind bloß Wörter. Alleinig die Alleshaftigkeit der Allheit existiert.
Dasjenige, was du als deinen Geist genommen hast, stellt sich als der Geist der Welt heraus. Dein Herz, was du als das deinige gedacht hast, stellt sich als das Meine heraus. Du beginnst deinen Geist als von der Bewusstheit verschieden zu sehen. Dein Bewusstsein und das Meine verschmelzen in das Einssein, wobei sie ohnehin etwas anderes nie waren. Du zeichnest ein anderes Bild darüber, was Wir einander sind. Oder, Ich kann sagen, du hörst auf, Bilder zu zeichnen. Oder Ich kann sagen, du schreitest in das Bild hinein, und siehst keinen Vordergrund wie auch keinen Hintergrund. Sobald alles in Meiner Liebe aufgewaschen ist, was kann dann abgegrenzt werden?
Natürlich fühlst du dich in diesem Zustand niemandem oder nichts überlegen oder unterlegen. Es gibt keinen Anderen. Du hast kein Urteil, denn wer oder was gibt es, um ihn oder es zu beurteilen? Und wer ist da, um zunächst einmal das Urteilen auszuführen. Alles, was dir bleibt, ist das, was Wir, Du und Ich, in Ermangelung eines besseren Namens, Liebe nennen. Selbstverständlich ist das Wort „Liebe“ nicht ausreichend genug. Und selbstverständlich sind Wir in dem Zustand des Einsseins, von dem Wir reden, wortlos in der Herrlichkeit der Liebe, die Wir Einssein nennen. Es gibt kein Wort, was groß genug ist, um Uns zu umfangen. Wir können allerdings ein Wort aus einem einzigen Buchstaben machen, was der Wahrheit nahe kommt, und dieses Wort lautet „I“ [Ich]. Oder Wir können sagen: ICH BIN, ICH BIN BINHEIT.
Dasjenige, worauf du als du selbst hinweist, ist mehr als eine geistige Einbildung, ist mehr als eine Repräsentation, ist mehr als ein Bild, mehr als ein Emissär, mehr als alles andere. Du bist Ich, und Ich bin du, das du, was du in Reserve gehalten hast, das du, was du dir noch nicht so richtig angesehen hast, das du, was keine Identität hat, mit Ausnahme der Meinigen.
Geliebte, so, als hätte euer Gewahrsein Füße, tretet in Mein Bewusstsein ein, denn es ist hier, damit ihr genau hineinpasst.
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HEAVEN #957 – 5.6.2003 – Overtures Now
EINLEITUNGEN JETZT
Du bist ewig. Das Körperliche ist es nicht.
Dass du ewig bist, bedeutet nicht, dass du immerzu zu beginnen hast. Warte nicht auf das Leben, dass es zum Vorschein kommt. Warte nicht bis zu einem anderen Tag, um mit deinem Nachbarn Freund zu werden. Sofern du wartest, kann es sein, dass er wegzieht, bevor du dich daran machst.
Lasse keine Gelegenheit, Herzen zusammen zu scharen, an dir vorübergehen.
Wenn du einen Impuls hast, gegenüber einem Anderen eine Geste zu machen, dann ist die Zeit da, es zu tun.
Wenn du ein Fischer bist, wirfst du ein bisschen Fisch ins Wasser zurück. Du aber bist ein Fänger von Impulsen, und Impulse der Liebe sollen nicht hinausgeworfen werden. Noch auch sollen sie für einen anderen Tag aufgehoben werden. Sie sollen zur Anwendung gebracht werden. Je näher einander ein Impuls der Liebe und sein Ausagieren sind, desto machtvoller. Nicht ausagiert, können Ideen verschwinden. Vielleicht erinnerst du dich nur noch daran, dass dein Herz auf dem Weg war, deinen Nachbarn zu begrüßen, während du siehst, dass dessen Haus zum Verkauf ansteht, und danach hast du das Gefühl, es sei zu spät, ihn jetzt zu begrüßen, währenddessen er bereits auszieht.
Es ist jetzt an dir, deine Gedanken der Liebe in Anträge und Angebote einzubringen. Du hast allzu lange gewartet.
Es ist nicht genug, großartige Musik in deinem Geist zu schreiben. Du musst sie komponieren und sie mit allen teilen. Wofür sonst ist sie da? Und wofür sonst bist du da, außer um zu teilen?
Manchmal zögerst du, Anträge zu machen, weil du Angst hast, sie würden nicht gut aufgenommen. Dein Geist trägt Einwände vor. Lasse in diesem Falle deine Einwände im Stich. Wenn du Gedanken der möglichen Zurückweisung hast, hast du eine Wahl getroffen, dein eigenes Herz im Stich zu lassen. Wenn du deinem eigenen schlagenden Herz nicht deine Treue hältst, wer wird es dann tun?
Folge deinem Impuls des Herzens. Folge ihm ganz eng. Lasse nichts dich von ihm abhalten. Impulse des Herzens sind Rufe von Mir. Du brauchst nicht zu wissen, wieso dein Herz dich ruft. Du brauchst nicht zu wissen, wieso du an der Tür deines Nachbarn klopfen sollst. Was wird damit erreicht, dass du das zu wissen brauchst? Welche Darlegungen brauchst du, bevor du dem Geleiten deines Herzens Folge leistest?
Du hast zahlreiche Zu-Tun-Listen erstellt mit zahlreichen Aufgabenstellungen, die erledigt sein sollen, dies und das ist zu erreichen, dies und das ist zu überprüfen.
Füge heute deiner Liste zu: „Folge meinem Herzen. Finde heraus, wo es mich gerne gehen sieht, und welche Tat es mich gerne ausführen sieht. Wohin möchte sich heute mein Herz hinaus wagen, und was möchte es durch mich getan wissen, damit es das Gefühl der Erfüllung hat?“
Füge heute deiner Liste zu: „Ganz wichtige Erinnerung: Entsinne dich meines Zweckes im Leben.“
Füge hinzu: „Frage: Ist es mein Zweck im Leben, eine Liste von Dingen abgearbeitet zu bekommen?“
Füge hinzu: „Frage: Was versucht mein Herz mir zu sagen? Heute möchte ich zuhören.“
Dein Herz ist kein wildes Tier, mit dem du furchtsam umzugehen hast. Dein Herz ist ein Herz aller Möglichkeiten, und es versucht, dir etwas Wichtiges zu sagen, wonach du dich wahrlich sehnst, es dir anzuhören. Dein Herz ist wie ein Trainer. Es bietet dir Liebliches an, damit du zu ihm kommen möchtest. Dein Herz weiß aufs Beste, was in deinem besten Interesse liegt, dich darauf einzulassen. Lasse dein Herz deinen Dirigenten sein, denn dein Herz hält den Stab. Dein Intellekt ist wie der Cellist, der schöne Musik macht, indem er den Bewegungen des Dirigentenstabs folgt.
Der Intellekt ist in zahlreichen Dingen gut, indes ist er nicht der Führer von dir. Der Intellekt ist herzlos. Das Herz aber ist nicht geistlos.
Sofern du doch hier bist, um ein Geber der Liebe in der Welt zu sein, dann beginne jetzt.
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HEAVEN #958 – 6.6.2003 – Your Evolution
DEINE ENTWICKLUNG
Werde mit deiner Entwicklung nicht ungeduldig. Sieh sie als einen guten Freund, der einfach nicht so schnell rennen kann, wie du es gerne von ihm haben möchtest. Deine Evolution hält durchaus mit sich selbst Schritt. Sie verläuft weder zu langsam noch zu rasch. Genau richtig. Du möchtest vielleicht an etlichen Halteplätzen entlang des Weges vorübergehen, doch dein Freund Evolution weiß, es ist weise, haltzumachen und einen Augenblick lang die Landschaft in sich einzulassen.
Es ist nicht so, dass du für dein Wachstum Gebühren zu entrichten hast, nein, das ist es nicht. Deine Entwicklung ist nicht unvollkommen; sie ist vertraut damit, sich einzuleben. Deine Entwicklung wird keinen Schlag auslassen. Zurzeit gehst du recht rasch, es scheint dir aber nicht zügig genug zu sein, denn du bist immerzu in Eile.
Anstatt dich ungeduldig, was deine Evolution anbelangt, mit Gedanken zu befassen, denke vielleicht daran, das Leben, so wie es ist, zu genießen, so wie es zu dir kommt. Genieße dich vielleicht selbst genauso, wie du jetzt an jeglichem Ort bist, an dem du dich soeben befindest.
Es sind nicht nur die Wasserfälle, die deine Entwicklung signalisieren. Die Rinnen und Tafelländer tun das auch.
Sofern deine Entwicklung ein Pferd wäre, hieße die Angelegenheit nicht, dass du auf es einschlägst, damit es schneller geht und damit du früher irgendwo ankommst. Du kannst diesen Anstieg im Bewusstsein, den du Evolution nennst, nicht antreiben. Du weißt, dein Pferd tut sein Bestes. Du weißt auch, eine Menge hängt von dir ab, dem Halter des Pferdes, nicht vom Schritt sondern von der Führung.
Habe deine Bestimmung im Sinn und ergehe dich dann weiter. Du hast es gerne, dann und wann mit hoher Geschwindigkeit daher zukommen, die Hochebenen allerdings erfüllen auch deine Mission. Sie sind dir eine große Hilfe. Sie sind wie Pfähle, an denen du dein Pferd festbindest. Dann befindet sich dein Pferd bis zum nächsten Morgen an der rechten Stelle.
Ebenso wie beim Atmen – einatmen und ausatmen sind gleichermaßen wichtig. Man kann das Ausatmen nicht auslassen. Das eine ist nicht besser. Beide sind gut. Beide machen das Atmen zu dem, was Atmen ist.
Und deine Evolution ist, was sie ist. Deine Evolution ist nicht geringer, weil du nicht in jedem Augenblick mal soeben die Schönheit von ihr siehst. Sie ist ein großartiges Ross, und sie wird dich überallhin bringen, wohin du möchtest. Sie wird sich nicht verstecken. Sie kann nicht zu früh da sein. Genau zum richtigen Schlag der Uhr wirst du dich dort befinden, wo du dich deinem Sehnen nach befinden möchtest.
Es gibt Evolution, und es gibt ein Gewahrsein von ihr. So wie es beim Betreten eines hell erleuchteten Raums eine gewisse Zeit braucht, bis sich deine Augen daran gewöhnen, so auch bei der Helle deiner Evolution. Manchmal braucht es für dich eine Weile, bevor du sehen kannst, wie rasch sie im Grunde genommen ist. Begrüße deine umherreisende Evolution. Mahne sie nicht ab, weil du sie nicht früh genug gut zu Gesicht bekommen hast.
Du wirst alle Pracht bald genug erleben.
Ein Bauer weiß, wann er zu pflanzen hat. Er bereitet die Felder vor. Er macht sie fertig. Er weiß, was er pflanzt, und für das Wachstum seiner Früchte schafft er günstige Bedingungen. Er übt keine Kontrolle über die Elemente aus. Die Sonne und der Regen kommen zu ihrer Zeit. Der Bauer kann nur tun, was an ihm ist zu tun. Die Saat wächst von selbst. Dem Bauer verbleibt es, das Abernten zu verrichten.
Und so sollst du ernten.
Kein Bedarf, zu rennen. Du läufst bei nichtexistenter Zeit um die Wette. Wenn du mit dem Schritt deiner Evolution ungeduldig bist, leistest du der Zeit Gefolgschaft.
Und somit sage Ich zu dir, dass alles gut ist, und dass alles gut in der Zeit ist. Wir begegnen uns jetzt soeben, du und Ich, von welchem Belang ist infolgedessen die Gelegenheit? Sei sie nun eine Orientierung oder ein Schulabschluss, Wir sind Eins.
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HEAVEN #959 – 7.6.2003 – The Play Is the Thing
DAS SPIEL IST DIE SACHE
Wenn du den ganzen Tag ein Gespür von Mir erhalten möchtest, wenn es wohlig haben möchtest, dann tritt von allen Gedanken, denen du nachsetzt, beiseite. Sobald du Meine Gegenwart nahe bei dir spürst, bist du das, was man zentriert nennt. Beim Rest der Zeit befindest du dich auf einer Nebenspur. Sich auf Mich ausrichten ist nicht Konzentration. Gewahrsein Meiner ist geradeaus nach vorne oder hoch oder nach innen schauen. Ich spreche zu dir in deinem eigenen Herzen. Dein Herz ist sozusagen dein Ohr.
Bitte darum, dass du Mich den ganzen Tag über hören und enthüllen magst. Bitte darum, dass du Mich in deinem Gewahrsein hältst, wie eine liebliche Melodie, die immer schöner und schöner und mehr und mehr unauslöschlich heranwächst, sodass du die Unzerbrechlichkeit dessen, was zwischen Uns ist, erkennen kannst. Zwischen ist nicht das richtige Wort, weil es nichts gibt, was zwischen Uns ist. Über alles hinweg – sei Mir gegenüber offen.
Und nach wie vor ist da die Welt, die es zu umarmen gilt.
Die Welt ist schier deine Projektion, und dennoch lebst du in ihr. Du wurdest in die Welt der Erde gestellt. Du dienst auf der Erde einem Zweck. Die Welt, wiewohl sie ein Traum ist, ist nichtsdestotrotz ein Traum, in dem du dich befindest.
Es gilt nicht, die Welt zu ignorieren. Die Welt ist nicht dafür da, dass du dich oberhalb von ihr befindest. Die Welt gilt es zu lieben. Es ist natürlich, zu lieben. Es ist für dich natürlich, die Welt zu lieben.
Die Liebe, die in der Welt ist, ist oft unausgedrückt und unterdrückt. Liebe ist Sahne, aber sie kann aufgetrennt werden in Buttermilch und Butter, das eine ist mehr sauer, das andere mehr süß. Aber gleichwohl ist es Liebe.
Was du als gut oder schlecht bezeichnest, ist eine Angelegenheit des Spielens. Ob ein Spiel ein Drama oder ein Melodrama oder eine Tragödie und Komödie ist, es ist das Spiel. Das Spiel ist die Sache, und das Spiel heißt Liebe.
Sogar Streitereien sind Liebe. Sogar Kriege sind Liebe. Schlagsahne, die durch einen Schlauch gedrückt wird, ist nach wie vor Schlagsahne. Allerdings ist es die reichliche, überfließende Schlagsahne, der du den Vorzug gibst. Schlagsahne aber, in welcher Form sie auch erscheint – gefärbt, verdeckt, verunstaltet -, ist nichtsdestotrotz Schlagsahne.
Insofern ist jede Ausdrucksform eine Ausdrucksform von Mir, einerlei, was es dir zu sein scheint.
Ich weiß, dass alles gut ist. Die Sache dabei heißt, du weißt das noch nicht.
Leiden ist eine Haltung. Es ist kein Vorkommnis. Es ist eine Haltung, die gegenüber einem Vorkommnis eingenommen wird. Das gleiche Ereignis kann auf zahlreiche Weisen zu sich angenommen werden. Die Interpretation eines Ereignisses verändert das Ereignis. Ein Ereignis ist nicht ein Ereignis. Es wird interpretiert. Es wird übersetzt. Es wird auf Stapel gelegt. Du hast Stapel von Süß, Sauer, Bitter, Tragisch, Verlust, Gewinn, Sieg, Verloren, Schön, Hässlich, Unvergebbar, usw. Du legst jeden Tag deine Erfahrungen auf Stapeln ab. Indes gibt es da einen einzigen Stapel. Man nennt ihn Leben. Der richtige Name für Leben ist Liebe. Die Grundlage des Lebens ist Liebe. Eine andere, innezuhabende Basis für das Leben gibt es nicht.
Regen bewässert den Boden. Er stillt den Durst. Er kommt in Fluten daher. Nicht ausreichend Regen. Zu viel Regen. Doch Regen ist unschuldig. Regen ist nicht anders in verschiedenen Ausmaßen. Er ist weder mehr noch weniger als Regen. Aber er ist Regen, der wertgeschätzt wird, Regen, der nicht wertgeschätzt wird. Er ist Regen, der für selbstverständlich genommen, oder Regen, über den geschimpft wird. Bei alledem, Regen ist Regen, und etwas anderes kann er nicht sein.
Regen ist dir gegenüber nicht persönlich. Er ist nicht spezifisch für dich. Er fällt auf alle gleichermaßen. Und dennoch möchte niemand in ihm ertrinken. Deswegen sucht man höheres Land auf.
Genauso mit dem Leiden. Man erhebt sich über es.
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HEAVEN #960 – 8.6.2003 – The Love in Your Life Today
DIE LIEBE HEUTE IN DEINEM LEBEN
Spüre die Liebe. Du bist von ihr umgeben. Genauso gut könntest du sie empfinden. Du könntest ihr genauso gut gewahr sein. Verleugne nicht die Existenz von Liebe. Betone nicht die Vernachlässigung von Liebe in der Welt. Ist die Vernachlässigung von Liebe tatsächlich mehr Kenntnisnahme wert als ihre Gegenwart?
Du bist Liebe, also sei sie.
Selbst wenn dein Herz durch dieses oder jenes durcheinander gebracht ist, selbst wenn die Welt durch dieses oder jenes durcheinander ist, Liebe ist.
Selbst wenn die Liebe dem nackten Auge nicht sichtbar ist, sie ist in all ihrer Pracht da.
Nimm mehr Hinsicht auf die Liebe. Von ihr gibt es eine Unzahl von Nachweis. In deinem Leben. In dir.
Es fällt dir schwer, Meine Worte darüber entgegenzunehmen, weil die augenscheinliche Abwesenheit von Liebe dir derart offensichtlich ist. Über sie wird sogar in den Zeitungen berichtet. Jedwede Berichte oder Sichtungen von Nicht-Liebe sind aus dem Kontext herausgenommen.
Der Kontext ist Liebe.
Was wäre, wenn du heute offensichtliche Liebe zur Kenntnis nähmest? Was wäre, wenn du in deinem Geist die Nachrichten zu redigieren hättest. Sieh es so, du bist ein Reporter, der die Ereignisse aufzeichnet, die die Neuigkeiten der Liebe befördern. Ich sage dir, sie ist wild wuchernd.
Über Krankheiten wird berichtet. Es sind Fakten und Zahlen darüber zu finden. Warum nicht über Gesundheit? Warum nicht über frische Luft? Warum nicht das Versprechen betonen, und nicht das Nicht-Versprechen?
Staple den Nachweis von Liebe auf. Unterstreiche heute die Liebe.
Nicht anders – halte heute nach Schönheit Ausschau. Sieh nach ihr inwendig in dir. Bringe deine Wertigkeit in das Licht des Tages heraus. Setze dir die Brille auf, die die Liebe unterscheidet und ausmacht.
Zeichne heute die Erscheinung von Liebe und Schönheit auf und stelle sie in die Schlagzeilen.
Falls es für dich heute zu schwer ist, Liebe auszuheben, so hebe das Bemerken von ihr aus. Sage jedes Mal, wenn du bloß ein kleinstes Beispiel von Liebe kurz im Blick hast: „Ah, das ist Liebe. Hier ist sie.“
Sage ferner: „Von dem Augenblick an, als ich heute Morgen aufgestanden bin, habe ich Liebe ausfindig gemacht. Dafür braucht es keine Neonlichter. Heute Morgen kam die Sonne in mein Fenster.“
Die Sonne sagte zu dir: „Wache auf! Wache auf!“ Das Wälzen der Sonne über den Horizont des Lebens weckte dich heute Morgen auf. Sie stieß dich an deiner Schulter.
Du hörtest heute Morgen die Vögel, oder du hörtest ein Auto aufheulen wie eine Sternschnuppe, oder du hörtest das Herz einer Menschlichen Stimme. Einerlei, was es sprach, es weckte dich zu der unverzüglichen Liebe dieses Tages auf.
Und deine Stimme spricht heute ebenfalls Liebe.
Und alles, was dir heute über den Weg läuft, ist ein Signal der Liebe. Finde dieses Signal.
Es mag ein Signal der Liebe sein, was du aus deinem Herzen heraus erstellen sollst. Du bist womöglich wegen eines Bedarfs an Liebe angesprochen worden. Womöglich hast du einen Schrei nach Liebe gehört und hast gedacht, es sei etwas anderes. Nun weißt du es. Du bist nicht der Einzige, der da draußen auf offener Sicht mehr Liebe möchte.
Lasse heute Liebe dein Thema sein.
Du hast niemandem darüber etwas zu erzählen. Über Liebe muss nicht geredet werden. Sie hat zur Kenntnis genommen zu werden, und sie hat weiter getragen, heraus getragen und ausgeliefert zu werden.
Dir ist unbeschränkte Liebe gegeben worden, um sie zur Kenntnis zu nehmen und auszuliefern. Du bist ein Botschafter der Liebe. Hole dir alle die Liebe ab, die an dir ist, sie abzusetzen. Es ist heute so viel Liebe da, dass du wahrscheinlich nicht damit zu Ende kommst, sie heute voll und ganz zur Auslieferung zu bringen. Mit höchster Wahrscheinlichkeit wirst du das nicht können. Es wird für morgen noch ein weiterer Überfluss da sein. An jedem Tag wird es mehr geben.
Alles, was du zu tun hast, ist, die Liebe in deinem Leben heute zur Kenntnis zu nehmen.
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HEAVEN #961 – 9.6.2003 – The Open Road
DIE OFFENE STRASSE
Nimm in Betracht, dass das Heute wie eine Landkarte ist, die du aufschlägst. Du machst sie auf, schaust sie dir an und siehst, wohin du reist. Der Tag selbst freilich ist keine Vorausschau. Er ist die aktuelle Route, auf der du reist. Eine definitive Landkarte gibt es nicht. Alle Tage sind dafür da, dass du ohne Präzision auf ihnen reist.
Schaue so auf die Tage, wie Ich dir anrate, dir Menschen anzuschauen. Sie sind nicht für Vergleiche da. Der eine ist nicht besser als der andere. Durchaus, der eine hat vielleicht mehr Zugkraft als ein anderer, jedoch ist jeder Tag sein eigener Tag. Begrüße alle Tage herzlich.
In deinem Tag kann es zahlreiche Kehrtwenden und Überraschungen geben. Deine Tage sind nicht im Voraus ergangene Schlussfolgerungen. Tage sind weit offen.
Sei auch du weit offen. Sei offen dafür, wohin dich die Straße des Tages heute nimmt.
Gehe in aller Lebendigkeit auf ihr.
Du versuchst nicht in deinem Garten, aus roten Rosen gelbe zu machen. Du genießt die eine genauso viel wie die andere. Und, sollte es sein, dass du eine mehr verehrst als eine andere, dann weißt du, es ist bloß eine Partie, die du in deinem Geist ausrichtest.
Indes nimmst du das Spiel deines Lebens sehr ernst. Du nimmst dich selbst sehr ernst. Ist das nicht so?
Du hast Meine Erlaubnis, ein wenig zu lächeln. Du hast Meine Erlaubnis, eine Menge zu lächeln. Lächle über dich selbst und darüber, wie vehement es dir über das Leben zu tun ist, wie du dich über es auslässt, wie du dich über es in Rage versetzt.
An nichts hat der Tag schuld.
Tage sind nicht dafür vorgesehen, zu gefallen oder nicht zu gefallen. Dafür sind sie nicht. Sie sind für dich da, damit du auf ihnen segelst.
Raue See oder glatte See, du bist der Seemann.
Noch mehr als das, du bist der Kapitän. Aber du bist weder der Kontrolleur der Winde noch der Gezeiten. Genauso wenig bist du auf sie auf Gedeih und Verderb angewiesen. Du bist ein Gefährte. Die Winde und die Gezeiten haben für dich Vorteile. Sie wecken dich auf. Sie sind nicht dafür bestimmt, dich stets einzulullen.
Niemand weiß, was Morgen bringt. Und wenige kennen die Schätze, die das Heute gebracht hat. Es mag sein, du hast sie nicht geöffnet. Vielleicht hast du sie auf die Seite gelegt, oder weit weg gelegt. Vielleicht möchtest du sie nie öffnen. Vielleicht möchtest du dich ihnen widersetzen, sie ignorieren, dich ihnen verweigern. Ungeachtet dessen, ein Tag hält Schätze für dich inne.
Der schlimmste Tag hat immer noch ein Glimmen.
Tage sind aus sich selbst heraus gutartig. Sie sind unparteiisch. Du bist es, der gegenüber einigem parteilich ist, und gegenüber anderem nicht.
Es ist nicht der Tag, aus dem du etwas machen sollst. Es bist du. Welche Voreinstellung auf der Drehscheibe stellst du ein?
Sei heute deinem Tag großherzig. Gieße Segnungen über ihn. Jedes Detail des Tages ist ein Partikel des Lebens, was dir überreicht wird. Du tuckerst auf Krempel deines Tages daher.
Tage segmentieren dein Leben, indes sie in Wahrheit ein Strömen der Ganzheit darstellen. Entsinne dich der Ganzheit. Entsinne dich deiner Ganzheit.
Ganzheit geht auf Ganzheit, du hast dich selbst allerdings als ruckartige Bewegungen einer festgelaufenen Filmrolle angesehen.
Du bist Teil einer Parade des Lebens. Komme heraus zu ihr. Setze dich in Bewegung. Betrete deinen Lebensstrom, und ströme unentwegt in ihm. Du bist kein kleiner Fisch. Du bist ein Wal. Du bist mehr als ein Wal. Du bist ein Wal und der Strom und alles, was sich ereignet, und alles, was sich nicht ereignet. Auf dir ist kein Auslaufdatum angebracht. Packe zu, wo du bist, und halte dich in Gang. Entsinne dich, Wer dich gemacht hat, und entsinne dich, wofür du geschaffen worden bist, und entsinne dich, wofür du stehst.
Brande nach vorne in der Täglich-keit deines Lebens. Halte an dem Banner der Liebe fest. Er wird dich leiten. Er wird dich in dem erschaffenen und unerfahrenen Universum überallhin führen, wohin du möchtest. Halte mit deinem Tag Schritt.
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HEAVEN #962 – 10.6.2003 – Truth or Appearance
WAHRHEIT ODER ÄUSSERES ERSCHEINUNGSBILD
Es ist besser, den Menschen von der Tiefe her anzusehen als von der Oberfläche her. Es ist besser, zu wissen, was du siehst. Es ist besser, einen Diamanten zu sehen und zu wissen, dass es ein Diamant ist und nicht bloß Glas. Nicht, dass es dem Diamanten etwas ausmacht. Solange er weiß, dass er ein Diamant ist, und weiß, dass Ich seinen Wert kenne, was schert er sich dann darum, was ein Anderer denkt?
Eine Rose hat kein größeres Selbstwertempfinden als ein Löwenzahn. Ein Löwenzahn weiß, dass er wunderbar ist. Kein Gedanke daran, dass er es nicht ist. Er vergleicht sich nicht, nicht einmal mit sich selbst. Er ist nicht am einen Tag besser als an einem anderen. Ein Hund denkt niemals daran, er sei weniger, als ein Hund sein. Ihn verlangt es nicht, eine Katze zu sein. Es ist nicht so, dass er seine Begrenzungen kennt. Er sieht keine Begrenzungen. Seine Größe, seine äußere Erscheinung, sein Stammbaum, all das bedeutet ihm nichts. Er sieht Menschen, wie er sich selbst sieht. Keine der äußeren Verhaltensweisen machen etwas aus. Kleidung, Reichtum, Reinlichkeit haben keinen Wert. Schier die Essenz der Person vor ihm zählt.
Ihr bringt über die Liebe in Erfahrung, was es bedeutet, ohne Urteilen aufseiten des Geistes mit dem Herzen zu lieben. Ihr lernt Selbst-Liebe, Meine Geliebten.
Woimmer ihr euch auch befindet, unter welchen Umständen auch immer, unter welchem Reichtum oder Nicht-Reichtum, was immer eure Neigungen sind, ihr seid Gottes Liebe auf der Erde, und ihr sollt nicht bestürzt sein angesichts dessen, was irgendwer oder was alle denken. Du bist der Wisser.
Selbst dann, wenn du ungerecht behandelt wirst, weißt du immer noch, wer du bist, und du überredest dich nicht zur anderen Seite hin.
Wenn du deinen Selbstwert nicht kennst, bist du wie ein Mensch in einem fremden Land ohne einen Pass. Du huschst umher, auf der Suche nach einer Identität, im Bemühen, dem Geschnapptwerden zu entkommen. Du schaust dich immerzu nach einer Art von Verifikation für dich selbst um.
Sobald die Billigung der Welt zu dem Ausmaß von dir wird, versuchst du das zu sein, was deines Erachtens die Welt möchte, und du vergisst, wer du bist, und auf diese Weise läufst du von dir selbst weg. Du wirst zu einem Blender, so, als wäre jede Art von Fassade mehr wert als du.
Was du bist, ist unberührt. Du stehst bei Mir. Du stehst nicht alleine. Lasse die Winde wehen, und immer noch stehst du bei Mir. Nichts erschüttert die Unumgehbarkeit Unseres Einsseins. Dein Gewahrsein allerdings hat es erschüttert.
Deswegen ist es dein Gewahrsein, woran Ich Mich wende. Du warst nicht wachsam demgegenüber, wie die Welt dich wahrgenommen hat, unterdessen es das, was du zu tun hast, darstellt, gewahr zu sein, wie Ich dich wahrnehme, und fortan deine Sicht mit der Meinigen zu verschmelzen.
Die Welt sieht Requisiten.
Lasse keine Einwirkungen der Einschätzung der Welt auf deine Wertschätzung zu. Wer du bist, und was die Welt denkt, sind zwei gänzlich verschiedene Dinge. Indes hast du es nicht nötig, dich in die Sicht der Welt einzukaufen. Sie ist eng. Und du wirst durchaus in ihre Parameter nicht hineinpassen. Möchtest du das wirklich? Sobald du den Beifall der Welt hast, was hast du dann? Genieße es, wenn du die Billigung der Welt hast, und wisse, du bist weitaus mehr als jedes Lob von dir.
Du bist im Grunde ein unschuldiger Schaulustiger, und die Welt zieht dich herein, lässt dich dort und erteilt dir einen Namen gemäß dessen, wo du mal eben gerade gelandet bist.
Nunmehr hast du dich zu erinnern, woher du kommst. Du hast von hoch oben deinen Anfang genommen, und du und die Welt haben dir selbst ein Ansehen und eine Gutschrift verweigert. Schreibe dich nunmehr dir selbst gut.
Du bist die Göttlichkeit Gottes verkleidet in einem Menschlichen Körper.
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HEAVEN #963 – 11.6.2003 – The Unguarded Heart
DAS UNBEWACHTE HERZ
Ich liebe alle wie Mich Selbst. Ich weiß, alle sind Ich Selbst. Was wäre, wenn du das tätest? Was wäre, sofern alle Meine Geliebten auch deine Geliebten wären? Was wäre, sofern du das lebtest? Was würdest du verlieren? Was würdest du erzielen? Siehst du, wie anwendungsorientiert Ich bin? Wie viel deiner Energie wird für Billigung oder Missbilligung aufgewendet?
Du schiebst und ziehst Menschen in dein Herz hinein und hinaus. Du schiebst sie fort, weil sie nicht das tun, was sie deines Erachtens tun sollten. Du ziehst sie herein, sobald sie deinen Standards entsprechen. Eine Zeit lang. Wenn jemand, den du ausgebootet hast, dir zu Gunsten kommt, lässt du ihn wieder in dein Herz hinein bis zum nächsten Mal, wann sie aus deiner Gnade herausfallen. Du denkst, es sei deren Verhalten, was dein Herz beherrscht, aber es ist dein Geist.
Öffne die Tore deines Herzens und lasse sie offen. Wieso kannst du nicht jedermann gleich lieben? Was, denkst du, würde es dich kosten? Du würdest derart viel Energie und derart viel Liebe erhalten. Du kannst damit umgehen. Du kannst mehr Liebe und mehr Energie sehr wohl beherbergen.
Dein Geist ist es, der die Einmischung ausführt. Siehst du das jetzt? Dein Geist ist wie ein Muskel, der dein Herz öffnet und schließt. Der Meistermuskel, der Geist, hat es gerne, Befehle zu erteilen, selbst obwohl er nicht weiß, was er tut. Er kapiert Gedanken und hält sie für heilig. Der Geist ändert seinen Geist. Das ist alles per Zufall. Muss dieser irrende Geist dich derart stark beeinflussen?
Der Geist hat dich programmiert. Knöpfe werden gedrückt, und wie Luftschlangen kommen bestimmte Gedanken herunter. Der Geist ist aufs Geratewohl. Einerlei, wie unerbittlich ein Gedanke ist, er ist ein Wanderer. Er kommt von irgendwo her und er geht irgendwohin. Es ist seine Natur, heimlich auszuziehen. Sofern ein Gedanke bleibt, dann deswegen, weil du ihn gehalten hast.
Gedanken gehen im und aus dem Geist herein und heraus, und du hältst dich an ihnen fest. An wie vielen Gedanken kannst du dich festhalten? Wie viele Korridore kann dein Geist hinunter gehen? Wie viele Zellen, die von dem Korridor abgehen, kann dein Geist finden und bewahren? Wie viele kann er verschließen? Was für eine fruchtlose Aufgabe doch der Geist sich selbst gestellt hat!
Denke bitte nicht, dass du Mir gegenüber dem Geist zu verteidigen habest. Ich liebe deinen Geist ebenso. Ich habe ihn dorthin verbracht. Aber Ich habe ihn nicht dorthin bestellt, um dein Herz zu lenken. Dein Geist soll deinem Herz, und damit der Wohlfahrt der Menschheit dienen. Der Mensch, der vor dir steht, ist die Menschheit. Du hast Windstöße an Gedanken, und du tanzt auf ihre Weise.
Indes ist dein Geist nicht heilig.
Dein Geist hat Fantasien und nennt sie Realität. Dein Geist ist der Träumer. Dein Herz kennt die Wahrheit.
Dein Herz ist nicht Pampe. Der Geist ist das. Aber dein Geist hat es dir anders gesagt.
Der Geist trägt eine schöne Uniform und führt die Parade der Gedanken an, die du dir voller Bewunderung ansiehst.
Möchtest du deine Beurteilungen gehen lassen? Alle Urteile sind bloß Gedanken. Deine Billigung ist nichts weniger eine Beurteilung als deine Missbilligung. Bloß, du billigst die Billigung mehr, als du das mit der Missbilligung tust – in der Theorie -, unterdessen du deine Missbilligungen mit aller Macht verteidigst.
Jegliches Urteilen ist eine Verteidigung. Jegliches Urteilen ist Verleugnung der Wahrheit. Du bist eilends dabei, zu urteilen, damit du dich selbst an einer höheren Stelle halten kannst. Du würdest nicht urteilen, sobald du wahrhaft um die noble Höhe, auf der du stehst, wüsstest.
Entwehre dein Herz. Lasse seinen Trommelschlag rollen.
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HEAVEN #964 – 12.6.2003 – The Importance of Your Eyes
DIE BEDEUTSAMKEIT DEINER AUGEN
Schaue in die Augen anderer Menschen, und sie werden beginnen, dich zu sehen. Sie werden die Wahrheit von dir sehen. Vielleicht hast du es vermieden, in die Augen anderer Menschen zu schauen, weil du nicht gesehen werden wolltest. Du hast vielleicht gedacht, du habest etwas zu verbergen.
Sobald du direkt in die Augen anderer Menschen schaust, wirst du dich selbst reflektiert sehen, denn alles Sehen ist zwei-wegig. Was immer du siehst, du siehst durch deine eigenen Augen.
Mache dir nichts daraus, was andere Menschen denken, sie sähen es. Schenke dem Beachtung, was du siehst.
Wenn das, was du gegenwärtig siehst, dir nicht behagt, dann schau von einem anderen Winkel her. Es gibt stets einen anderen Winkel. Manchmal hast du die Dinge von innen nach außen zu drehen, um klar zu sehen.
Du bist der eine, der sieht. Und du bist nunmehr der eine, der versteht. Du wirst dich selbst in den Augen anderer Menschen widergespiegelt sehen, jedoch wirst du dich selbst dort nicht finden. Wonach auch immer du dich umsiehst, du wirst es nicht in einem Anderen finden. Kein Anderer kann dich erfüllen. Die Welt kann dich nicht erfüllen.
Schau einen Augenblick lang von der Welt weg, und schaue nach innen, denn dort inwendig in dir geht eine Menge vonstatten. Es gibt Ebenen, über die du keine Vorstellung hast. Unglaubliche Liebe und Schönheit liegen inwendig in dir. Alles andere als Liebe und Schönheit sind nicht Teil von dir. Das sind Eindringlinge. Sie sind nicht du. Sie knabbern von dir ab.
Wenn du inwendig in dir Aufruhr vorfindest, unterminiere ihn mit Freundlichkeit, genauso, wie du, sobald dein Magen durcheinander ist, ihn besänftigst. Wenn du dem Aufruhr eben diese Beachtung zollst, und er bleibt nach wie vor unverändert der gleiche, dann übersehe ihn. Es mag sein, diese befremdliche Unruhe möchte einfach kommen und gehen, wie sie will, ohne einen Einfluss deinerseits. In jedem Fall wird sie jedoch nicht lange bleiben. Mit Sicherheit wird sie nicht für immer bleiben.
Negativität hat kein Pachtverhältnis zu haben. Sie hat kein Pfandrecht auf dir. Sie gehört dir nicht zu. Du schuldest ihr nichts. Nimm von ihr Kenntnis, und gehe sodann auf dein Leben über.
Zahlreiche Dinge, über die du denkst, sie seien inwendig in dir, sind außerhalb von dir. Du hast sie internalisiert, aber sie sind dir nicht innewohnend.
Behalte das nicht, was nicht dein ist, um es zu behalten. Halte nicht fest. Es gibt nichts, was du zu haben hast. Ganz bestimmt brauchst du keine unbehaglichen Gefühle.
Nicht alles in der Welt ist dir von Wert. Richte deine Aufmerksamkeit darauf, was aufmerkenswert ist. Kleinliche Gedanken sind deiner Beachtung nicht wert. Vergleiche sind deiner Beachtung nicht wert. Was ist deiner Beachtung wert? Das, was dich adelt, ist deiner Beachtung wert.
Obschon du dich selbst nicht finden wirst, während du in die Augen anderer Menschen schaust, wirst du Hinweise finden. Sieh, was geschieht, wenn du direkt und tief in alle Augen schaust. Du wirst erfrischte Energie spüren. Du wirst Wertschätzung erlangen. Und du wirst die Seelen Anderer anregen.
Ein kurzer Blick von dir ist etwas wert. Er ist eine Menge wert. Vielleicht hast du nichts sonst zu geben, jedoch hast du immer noch Licht aus deinen Augen auszuteilen.
Wenn du tief in die Augen eines Anderen schaust, scheinst du Diamanten auf sie. Du bist wie das Licht von der Sonne, den Sternen und dem Mond. Das bist du. Gib etwas von dem gleichen Licht einem jeden, der vor dir in Erscheinung tritt.
Es geht nicht bloß um Augenkontakt, wovon Ich hier rede. Es geht tiefer. Und nun weißt du es. Und nun wirst du Mein Licht durch deine Augen verbreiten.
Deine Augen sollen himmlische Geschenke austeilen. Sie müssen eine Weile niedergehen, um zu segnen. Deine Augen werden Herzen entzünden. Du bist der Zunder.
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HEAVEN #965 – 13.6.2003 – The Song
DAS LIED
Jeder singende Vogel singt zu dir, und er überreicht dir eine Botschaft. Wenn du doch bloß die Sprache der Natur verstündest, wie glücklich wärst du dann.
Bis du sie jedoch verstehst, kannst du wissen, dass du in Empfang nimmst.
Schau es dir an, was der singende Vogel dir sagen könnte. Denke es dir aus. Der Vogel singt die Melodie, du aber kannst die Dichtung dazu schreiben.
Und was sagt dir eine stille Rose? Was sagt dir diese rote da, und was diese gelbe?
Worum geht es, was du heute hören sollst?
Und der Wind, der weht, wohin möchte er dich nehmen? Und woher möchte er dich nehmen?
Du wirst den ganzen Tag über durch die Natur gestützt. Alle Macht der Natur ist hinter dir eingewiesen. Sie bewegt dich voran.
Höre zu. Sieh zu. Denke weniger. Nimm in Empfang. Sei damit nicht sorglos, was dir heute gegeben wird.
Und wo passe Ich, Gott, hinein? Bin Ich nicht in einem jeden Grasblatt?
Sage Ich den Vögeln, was zu singen ist, und den Rosen, was zu sagen ist? Sage Ich es dem Wind an, dich voranzutreiben? Aber gewiss, da ist eine mächtige Kraft, die dich entlang bewegt.
Die Wellen des Lebens sind mächtig, und sie geleiten dich vorwärts. Du bist an der rechten Stelle. Und nun findest du den richtigen Sitz.
Du bist auf einer Hochzeit des Lebens. Und du findest deinen Platz in ihr.
Du erhebst dich. Ich hebe dich hoch. Ich hebe dich jetzt soeben hoch. Du nimmst den Aufzug Meines Herzens, und du kommst höher und höher.
Ich bin jetzt unübersehbar groß bei dir. Und dennoch kommst du höher. Ich bin der Eine, der mit dir in dem Aufzug fährt, und du fährst auch bis zur letzten Etage.
Du bist dir nicht so recht gewahr, dass dasjenige, was du am meisten begehrst, heißt, mit dir zu fahren. Du hast den Knopf nach Oben gedrückt. Du bist dir noch nicht gewahr, dass du bereits aufgestiegen bist. Der Aufzug ist derart leise, du denkst, du seist immer noch in Bewegung. Es ist dein Gewahrsein, was hoch steigt. Dein Gewahrsein ist immer am Hochsteigen.
Geliebte, es gibt keine Beschränkung, wohin euch euer Gewahrsein nehmen kann. Freilich kann euch euer Gewahrsein nur dorthin nehmen, wo ihr jetzt seid. Und wo ihr jetzt seid, ist das Äußerste. Das Äußerste ist ewig, infolgedessen gibt es kein Äußerstes. Es gibt bloß für immer. Und für immer ist jetzt. Jetzt ist das Mehr, worauf du aus gewesen bist.
Lausche heute dem Singen der Natur. Die Vögel haben ein größeres Gewahrsein des Lebens als du, und sie möchten dir gerne von der Pracht der Schöpfung singen. Sie singen dir. Und Ich habe dich gebeten, die Worte dazu zu schreiben.
Wärest du der singende Vogel, der am Morgen mit Gottes Liebe betaut ist, welches Lied würdest du singen? Was würdest du sagen?
Was wäre, wenn du der Barde der Natur bist, und wenn du täglich ein Lied zu singen hättest, einerlei zu welcher Jahreszeit, was würdest du sodann singen?
Falls du Gott wärest, was würdest du der wartenden Welt sagen, der Welt, die hungrig und durstig ist, das Lied zu hören, was ihr die ganze Zeit über gesungen wurde? Die Welt möchte dich jetzt hören.
Bewusst oder unbewusst, dein Gesang wird durch das Universum widerhallen, und die Welt wird ihn hören. Vielleicht wird sie nicht erkennen, was sie gehört hat, so wie du über so viele Jahre den Gesang des Universums nicht erfasst hast, singe ihn jedoch jetzt, und alle werden ihn hören. Und alle werden erfreut sein. Alle werden dein Lied summen.
Und auch Ich werde dich hören.
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HEAVEN #966 – 14.6.2003 – The Power of Your Love
DIE MACHT DEINER LIEBE
Gewaltig ist die Liebe. Was für eine Macht sie doch darstellt! Sie ist Dynamit. Liebe kann alles wegpusten.
Liebe kann auch unaufdringlich arbeiten. Ein klein wenig von ihr jeden Tag kann große Dinge zustande bringen. Tägliche Liebe kann Spannungen aushöhlen; sie kann Berge errichten und das Meer anheben.
Alle Liebe ist das Gesamt. In diesem Sinne gibt es nicht wenig Liebe. Liebe ist ihrer Natur nach großartig.
Es ist Liebe, die du jetzt soeben zwischen Uns spürst. Spüre sie.
Wie durstig du doch nach Liebe bist! Wie begierig du sie doch aufleckst, woher sie auch kommt! Ein einzelner Tropfen der Liebe besänftigt dich, zur selben Zeit wie er dich zurücklässt als jemand, der nach mehr schreit. Unersättlich ist dein Schrei nach Liebe.
Öfters hast du die Liebe zurückgehalten gesehen, Liebe auf Distanz, weggeschubste Liebe, Liebe, die herausgenommen oder wie eine aufgehobene Nascherei in eine Schublade weggelegt wurde. Etwas Süßes für nach dem Essen. Oder eine Süßigkeit für dann, wann du es verdient hast.
Dein tiefes Verlangen im Leben lautet, Liebe anzusehen. Selbst Liebe, die zwischen Anderen ausgetauscht wird, erreicht dich. Sie ist eine Salbe für dein schmerzendes Herz. Auch Liebe in einem Film. Selbst erfundene Liebe tritt für etwas in deinem Herzen in Erwiderung.
Dein tiefstes Begehren ist, die Liebe frei zu lassen, die sich in deinem eigenen Herzen zusammen gedrängt hat. Dein tiefstes Begehren ist, die Liebe in dir selbst zu bescheinigen. Dein tiefstes Bestreben lautet, sie zu geben. Liebe, die im Unentschiedenheitszustand gehalten wird, ist schwerer zu sehen. Liebe, die schwebt, vervollständigt sich selbst nicht.
Du reservierst deine Liebe aus Angst, dass deine Liebe nicht geliebt wird. Oder dass sie fehlverstanden wird. Oder versäumt wird. Oder dass sie unter den Teppich gekehrt wird. Du fürchtest, dass sie nicht erwidert wird, unterdessen das Geben von Liebe keiner Erwiderung bedarf.
Lasse Liebe deinem Herzen entkommen. Lasse deine Liebe strömen. Lasse die Liebe, die aus deinem Herzen ausgereicht wird, ohne Namen sein. Rufe nicht die Aufmerksamkeit zu ihr. Lasse ihr ihren eigenen Lauf. Liebe ist nicht on demand. Liebe findet ihren eigenen Weg zu sich selbst zurück. Die Liebe in deinem Herzen bittet darum, freigesetzt zu werden. Lasse sie los.
Dein Herz ist dafür bestimmt, zu schlagen, nicht gequetscht zu werden. Bis jetzt hast du die Liebe in deinem Herzen kontrahiert. Ihr Fließen war ungleich. Du warst geizig mit deiner Liebe.
Hast du wirklich davor Angst, dass die Liebe in deinem Herzen beschränkt ist? Glaubst du wirklich, sie kann nur so und so weit reichen, und sie müsse für morgen aufbewahrt werden? Falls das der Fall ist, wann kommt morgen? Wann ist die Nachfrage nach dem Strömen der Liebe größer als heute?
Es ist besser, Liebe freizusetzen, als sie aufzudämmen. Ist das nicht offensichtlich? Dämme die Liebe in deinem Herzen nicht ein. Befehle sie nicht herum. Bemesse nicht Output und Input. Lasse schlicht die aufbewahrte Liebe in deinem Herzen los.
Liebe in aller Stille heute. Wenn du an jemanden denkst, so lasse deine Liebe dorthin gleiten. Wenn du heute in Autos unbekannte Menschen siehst, lasse deine Liebe ebenfalls auf ihnen niedergehen. Wenn dir Entgegengesetztes begegnet, so liebe denjenigen, der sich dir entgegenstellt, ist das denn nicht genauso dessen Recht wie das deinige?
Alldas möchte sagen, deine Fesseln wegzulegen. Beseitige die Verpackungen, die dein Herz behindert haben. Stelle dein vergrabenes Herz aus. Lasse es die Sonne erreichen. Deine Liebe wird sich von alleine wie ein Band rund um die Welt winden. Das Band deiner Liebe wird über den Horizont gleiten. Sich selbst überlassen wird die Liebe in deinem Herzen frei fliegen. Sie wird emporschweben und dich mit sich nehmen.
Die Macht deiner Liebe wird Andere mit dir zu großen Höhen nehmen.
Liebe hat keine Skala. Sie wiegt nichts, allerdings trägt sie großes Gewicht. Sie packt nicht zu und fest. Sie lässt los.
Erlaube es demnach deinem Herzen, jeden los zu lassen, den es je gehalten hat, und ihn zu seiner eigenen Bestimmung frei zu setzen. Liebe setzt frei. Alle Segnungen befreien.
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HEAVEN #967 – 15.6.2003 – The Whole Treasure of the Universe
DER GANZE SCHATZ DES UNIVERSUMS
Sobald sich dein Herz kontrahiert anfühlt, hast du die falschen Stellen angeschaut. Entsinne dich der Quelle der Liebe. Die Welt ist nicht ihre Quelle. Doch schaust du zu der Welt um der Liebe halber, nach der sich dein Herz sehnt, voll damit zu sein. Um es klar heraus zu sagen, die Welt hat Liebe, aber sie ist derart von sich selbst eingenommen und derart veränderlich, dass du ununterbrochen nach ihrer Liebe warten wirst, und dann, wann sie naht, ist ihre Dauer derart kurz, dass sie vorbei sein wird, bevor du sie erkennst. Die Liebe der Welt flitzt.
Und du lechzt nach Konstanz der Liebe. Du suchst nach unabänderlicher Liebe. Du suchst nach Liebe, die derart hell scheint, dass kein Schatten möglich ist. Und Ich sage dir, dass du eine solche Liebe verdienst, und dass eine solche Liebe in deinem Herzen existiert.
Die Liebe in deinem Herzen ist unverletzlich. Selbst dann, wenn sie sich wie eine vernachlässigte Waise anfühlt, dein Herz ist unverletzlich. Egal, wie unterdrückt es ist, Liebe wird nicht abgeändert. Wahrnehmung wird verzerrt, nicht die Liebe. Liebe fehlt deinem Herzen nicht. Deine Wahrnehmung fehlt. Dein Geist nimmt wahr, und er neigt dazu, zu verdammen, zu schimpfen und zu wüten, weil er etwas Fehlendes wahrnimmt. Der Geist neigt dazu, in den Ecken nach Staub zu schauen. Der Geist ist damit befasst, recht zu haben.
Alles Rechthaben in der Welt ist inkorrekt ohne die Liebe, die auf es scheint. Alle Siegreichhaftigkeit, alle Rechtschaffenheit ist schier Rede ohne Liebe.
Wenn du dir etwas Minderem als Liebe in deinem Herzen gewahr wirst, dann wisse, dass du dich irrst. Wenn du dich verdrießlich fühlst, weil du nicht geliebt wirst, beklagst du den offensichtlichen Mangel an Liebe in deinem eigenen Herzen. Wenn dein Herz von sich selbst voll ist, hat es keine Sorge um die Versehen anderer Herzen. Sobald du glücklich bist, bist du glücklich. Die kleinen Dinge, die dich jetzt behelligen mögen, bekommen keinen Zugriff.
Allzu oft setzt du Mangel an Glücklichsein mit Absenz von Liebe gleich. Doch habe Ich euch gesagt, dass Liebe nicht abwesend sein kann. Das stellt eine Schlussfolgerung dar, die ihr gezogen habt. Kommt zu einer anderen.
Euer Herz ist vor Liebe blendend. Euer eigenes Herz. Lasst euer Herz mit sich selbst zufrieden sein. Schaut nicht nach dem Fremden, der euch Liebe spendet. Euer Geliebter, eure Geliebte haben inwendig in euch ihren Wohnsitz. Es ist eure eigene Liebe, auf die ihr abzielt, sie zu betrachten. Betrachtet sie sodann.
Eure Liebe ist nichts, was hier und dort zurückgeprellt zu werden braucht. Die Liebe in eurem Herzen bekommt nicht ihre Eigenschaften von vorübergehendem Applaus der Welt verliehen. Euer Herz ist vollständig. Der gesamte Schatz des Universums liegt inwendig in eurem Herzen. Euer Herz ist reichlich versehen. Lediglich seid ihr der letzte, das zu erkennen.
Ihr habt überall nach dem Schatz gegraben, bloß nicht dort, wo er liegt. Cupidus schießt seine Pfeile von eurem Herzen aus ab. Cupidus wartet nicht auf Pfeile, die auf ihn gerichtet sind. Er ist der Erweiterer von Liebe, und infolge dehnt er sie aus. Euer Herz ist der Bogen, von dem aus Cupidus schießt.
Eurem Herzen geht die Liebe nicht aus. Allerdings ist unbenutzte Liebe unbenutzte Liebe. Sie kann ihre Stärke wieder erlangen. Einerlei, wie ermüdet der Muskel eures Herzens ist, er ist nicht bar der Liebe, und er kann wieder in Stand gesetzt werden.
Du bist derjenige, der ihn in Stand setzt, und der ihn jetzt in Stand setzt.
Du kannst auf keinen Anderen warten.
Es gibt keinen Bedarf, auf Mich zu warten, weil Ich dein Herz gefüllt habe, und weil Ich dort stationiert bin, im Wartestand, dass du deinem eigenen Herzen seine Anerkenntnis erteilst.
Besänftige dein eigenes Herz. Du bist von keinem anderen Herzen abhängig. Es ist die Welt, die von dir abhängt.
Sieh an diesem Morgen, dass dein Herz ein Baum ist. Lasse ein Blatt von ihm herunterfallen.
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HEAVEN #968 – 16.6.2003 – The Heart Leads
DAS HERZ LENKT
Was in deinem Herzen ist, ist in deinem Herzen. Es ist nicht zweckdienlich, das zu verleugnen. Spiele keine Spiele mit deinem Herzen. Die Frage heißt nicht: „Was sollte dein Herz fühlen?“ Die Frage heißt: „Was fühlt dein Herz?“
Du kannst die Essenz deines Herzens nicht wegrempeln. Wieso solltest du das mögen? Für welchen Gewinn?
Dein Herz sagt die Wahrheit. Lausche ihm. Anerkenne es.
Die Welt weiß nicht mehr als dein eigenes Herz. Du weißt nicht mehr als dein eigenes Herz. Alle die Richtigkeit und alles Wunderbare ohne dein Herz ist weder richtig noch ist es wunderbar.
Das Wichtige ist, dich selbst nicht zu beschwindeln. Beschwatze dein Herz nicht, sich das zueigen zu machen, was ihm nicht zueigen ist.
Vielleicht hat sich dein Herz einmal etwas zueigen gemacht, was ihm jetzt nicht mehr zueigen ist. Der Wandel ist kein Anlass zum Weinen.
Wandel ist nicht dafür da, erzwungen zu werden. Gleichermaßen soll er nicht zurückgehalten werden. Die Gefühle des Herzens können nicht in Auftrag gegeben werden.
Was sich für dein Herz richtig anfühlt, ist für dein Herz richtig. Selbstverständlich, du weißt, Wir reden hier nicht von einer gelegentlichen Laune. Ich gebe euch nicht freie Fahrt, nachsichtig und verwöhnt mit euch selbst zu sein. Wir sprechen über die Wahrheit.
Es gibt soviel im Leben, was Meine Kinder tun, um den Gedanken Anderer zu entsprechen. Es gibt Dinge, die könnt ihr vor euch abschreiben, jedoch liegt niemandem an, das Sagen über euer Leben zu haben.
Als Kind wart ihr nicht verantwortlich für euer eigenes Leben. Jetzt aber seid ihr erwachsen, und die Verantwortlichkeit für euer Leben liegt bei euch.
Ganze Leben sind in dem Bemühen zugebracht worden, das zu erbringen, was ein Anderer sagt. Zu welchem Nutzen? Das Leben soll mit dem Begrüßen deines eigenen Herzens verbracht werden. Wähle aus, Anderen das zu geben, was du zu geben auswählst, vernachlässige aber nicht dein eigenes Herz.
War es nicht vernachlässigt? Hast du andere Herzen an die Stelle deines eigenen treten lassen? Du hast die Gedanken anderer Menschen gekauft, indes kannst du die Herzen anderer Menschen nicht kaufen, und du kannst sie nicht verausgaben.
Folge deinem Herzen. Folge deinem Herzen. Ich wiederhole das immer und immer wieder, und du biegst in andere Straßen ein.
Alle Straßen werden zu Mir führen. Du brauchst nicht einmal in Eile zu sein. Aber du brauchst auch nicht dem zu folgen, was sich nicht mit dir in Einklang befindet, oder was sich nicht länger mit dir in Einklang befindet.
Kein Mensch hat über dein Herz eine Souveränität.
Es bist du selbst, der mit ihm klar zu kommen hat.
Schenke deinem eigenen Herzen Glauben.
Kein Herz weiß mehr als das deine.
Lasse dein Herz nicht im Stich.
Weisheit übernimmt nicht die Vorherrschaft über dein Herz. Weisheit kommt aus dem Herzen. Anderenfalls ist Weisheit Wörter. Der Zielpunkt des Lebens ist nicht, die Worte Anderer zu kopieren.
Sobald dir was ein Anderer sagt mehr von Belang ist als das, was dein eigenes Herz sagt – wo denn liegt dabei die Weisheit.
Sei deinem Herzen anhänglich. Gib deinem Herzen die Ehre, die ihm gebührt. Ziehe für dein Herz eine Flagge hoch. Halte dein Herz nicht von deinem Leben abgesondert. Dein Herz ist das Ladegerät deines Lebens, und desgleichen der Transformator.
Lasse niemandes Billigung oder Missbilligung dein Herz zunichte machen. Billige dein eigenes Herz. Es ist dir der Signalgeber der Wahrheit. Höre genau zu.
Sofern dir dein Herz sagt, geradeaus zu gehen, und alle laufen um die Ecke, wem oder was folgst du? Es ist deine Bestimmung herauszufinden, wohin dich dein Herz nehmen möchte. Du bist der einzige, der den Pfad zu entdecken vermag, der der deine ist.
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HEAVEN #969 – 17.6.2003 – The Gift You Give
DAS GESCHENK, DAS DU AUSTEILST
Jeder Mensch, der regelmäßig Heavenletters liest, sucht Mich. Dabei gibt es keine zwei Wege. Du wirst vielleicht zahlreiche Beweggründe herbeibringen. Du wirst vielleicht sagen, du möchtest Erleuchtung. Du wirst vielleicht sagen, du möchtest bessere Beziehungen. Du wirst vielleicht sagen, du möchtest mehr Fülle haben auf dem Gebiet des Lebens, Reichtum, Gesundheit, Wohlstand aller Art. Du wirst vielleicht sagen, dass du mehr von dem haben möchtest, was Ich darbiete, doch, was du wirklich möchtest, ist mehr von Mir, denn Ich bin unwiderstehlich.
Du wirst vielleicht denken, du möchtest Anerkennung von Mir, tief aus sich selbst heraus, und ebenso als eine Feder an deinem Hut. Meine Anerkennung, so denkst du, ist etwas, was Ich dir gebe. Du denkst, sie sei ein Bonus, den Ich dir verleihe. Vielleicht streckst du deine Hand hinaus und wartest auf Mich, dass Ich eine Münze hineinlege.
Vielleicht denkst du, Heavenletters lesen ist Wörter lesen. Dann kennst du die Macht der Wahrheit und all dessen, was du zu lernen bedarfst, nicht. Du denkst vielleicht, Meine Worte seien mild, sie seien Füllstoff, so eine Art After Dinner-Minze oder ein kleiner Schluck Tee, weil du meinst, du wissest, was du willst, und weil du denkst, dass du bereits weißt, was Ich zu sagen habe. Du denkst, es handle sich um keine große Sache, dass deine Augen über einige Wörter hinwegstreichen. Du denkst vielleicht, du brauchst eigentlich Meine Wörter nicht, na, dass sie eben so da an der Seite liegen. Letztlich sind sie kein Feuerwerk oder keine flammenden Schwerter. Sie stellen nicht all diese Aufregung dar, die du meinst, haben zu mögen. Und du denkst nach wie vor, du seist hier, um etwas zu erlangen. Du bist beim Einkaufen, und die glänzenden Waren, die du begehrst, werden womöglich nicht hergezeigt.
Vielleicht schaust du dich nach einer Spritze um, die unversehens alle deine Krankheiten heilen wird. Du denkst, du seist offen, doch wieso widersetzt du dich dann dem, was nicht mit dem ineins geht, was du deines Erachtens bereits weißt?
Was du wirklich möchtest, ist nicht von Mir zu erlangen. Du hast das in der falschen Richtung aufgefasst. Was du wirklich möchtest, ist Mir geben.
Wie würde dein Herz doch fortan Liebe verströmen! Stelle dir vor, wie du dich fühlen würdest, vor Mir zu erscheinen, voller Geschenke, die du bei dir trägst. Wie würdest du dich fühlen, während du auf Mich zugehst, du, ein Zulieferer von Glücklichsein, du, der danach trachtet, Mir ein Geber zu sein? Wie würdest du sodann in Meine Augen blicken?
Was wird es jedoch wohl sein, was du Mir zu geben hast? Die ganze Zeit hast du gedacht, du möchtest etwas von Mir, und nun sage Ich dir, was du wirklich möchtest, ist Mir etwas geben.
Wenn du liebst, möchtest du geben, stimmt das etwa nicht? Du backst Plätzchen oder du kaufst einen Ring. Doch was hast du Mir darzubieten, was Ich gerne habe?
Dein Herz und dich selbst, selbstverständlich, doch wie machst du das? In welcher Form? Wie bringst du deine große Liebe zum Ausdruck?
Was du wirklich möchtest, ist, Mir zu dienen, anders ausgedrückt, dem Höchsten in dir zu dienen. Dienst an Mir ist nicht das, was du wohl gedacht hast, denn du warst zögerlich darin, was Ich von dir erbitten könnte. Wie du Mir dienst, ist, Meinem Willen folgen. Mein Wille ist nichts, was dir auferlegt ist, mein Wille ist das Geschenk, was Ich dir gebe.
Und nun dienst du Mir mit Meinem Willen. Gib Mir dein höchstes Selbst als ein Geschenk, nicht als eine Bringschuld, sondern als ein Geschenk. Dienst an Mir ist Freude, und Freude ist es, worum Ich dich bitte, und Freude ist es, was du auszureichen hast.
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HEAVEN #970 – 18.6.2003 – The Fiction of Time and Space
DIE FIKTION VON RAUM UND ZEIT
Die Zeit ist jetzt. Es gibt keine andere Zeit als jetzt, indes gibt es überhaupt keine Zeit. Zeit verstreicht nicht. Du springst in dem Jetzt herum, und denkst, dass Zeit vergeht. Du bist der Vorübergehende in der Passage, die du Zeit nennst. Du bist ein Passant der Zeitlosigkeit.
Die ganze Zeit in der Welt ist Ewigkeit. Und Ewigkeit ist zeitlos. Sie ist jenseits des Trugbildes der Zeit, an dem du dich so teuer festklammerst. Indes scheint dir die Zeit ebenso real zu sein wie der nichtexistente Raum, in dem du dich selbst findest. Bodenlos ist der Boden unter dir.
Falls du die Illusionshaftigkeit von Zeit und Raum erkenntest, wärest du in einer anderen Dimension. Oder Ich könnte sagen, du wärest dimensionslos. Du wärest dort, wo du bist, anstatt durch es hindurch zu schlüpfen.
Manchmal hast du das Empfinden, dass du nirgendwohin gelangst. Das ist in der Tat wahr. Es gibt nirgendwo, um dorthin zu gehen, wie kannst du demnach dort anlangen?
Was ihr weitkommen oder nirgendwohin gehen nennt, ist nicht auf der Wirklichkeit gegründet, sondern einzig auf eurem Unterscheidungsvermögen. Das meiste, was ihr unterscheidet, ist Fiktion. Ihr analysiert es und bemesst es und macht es ausfindig, dies auf Kosten der Wirklichkeit.
Du warst der Fisch, der in einem kleinen Teich schwimmt, unterdessen die ganze Zeit über, direkt neben dir, im Grunde unmittelbar inwendig in dir, ein unentdeckter Ozean weilt, so nahe an dir, dass du ihn nicht siehst. Du bist in ihn eingetaucht, aber du schaust irgendwo anders hin. Du bist in dem kleinen Teich derart eingenommen, dass du dir selbst für ein kleines Bisschen von etwas anderem keine Zeit gibst. Du gibst dir selbst wenig Zeit. Denn, Zeitlosigkeit ist natürlich nicht wenig. Sie ist weit. Du befürchtest, Zeitlosigkeit befinde sich jenseits des Randes, und demnach bleibst du an dem Konzept der Zeit stehen.
Sofern du dich auf mehr Langsamkeit einstellen würdest, würdest du bemerken, dass du mehr von der frei erfundenen Zeit hast. Je mehr Zeit du dir nimmst, desto mehr Zeit würdest du haben. Je mehr du eilst, desto mehr machst du Zeit kurz und gering. Gäbe es das Konzept der Zeit nicht, würde Hast nicht existieren. Es gäbe keine Geschichte von der Schildkröte oder dem Hasen. Es gäbe keine Beschleunigung, und es gäbe keine Hast, um sie unnütz hervorzubringen.
So wie die Sache steht, betest du die Götter der Zeit und des Raumes vielleicht mehr an als den Gott der Liebe. Ganz bestimmt bringst du der Zeit und dem Raum gegenüber großes Ehrerbieten auf. Du huldigst ihnen.
Wenn du in den Urlaub fährst, versuchst du, dir von Zeit und Raum Urlaub zu nehmen. Du versuchst, aus ihnen heraus zu kommen. Wie beschränkt sind doch Zeit und Raum!
Der Mensch wurde dazu geschaffen, aufrecht zu stehen. Würde der Mensch auf Händen laufen, so könnte er den Himmel nicht sehen. Aber du, der du stehst, bist in der Lage, hochzuschauen und die Weite und darüber hinaus zu sehen. Du erblickst die Galaxien. Die Weite der Existenz zieht dich zu ihr hin. Weite ist ein ungesehener Magnet, der dich herzieht. Du wirst die ganze Zeit über nach oben gezogen.
Schwerkraft in all seinen Bedeutungen existiert schier in der Dichtigkeit. Im Himmel gibt es keine Schwerkraft. Dort gibt es bloß Freude. Unbegrenztheit ist Freude.
Selbstverständlich denkst du, ohne Zeit und Raum würde dir etwas weggenommen sein.
Des Nachts legst du deinen erschöpften Kopf in einen Ort namens Bett, und du schließt deine Augen, weil es Zeit ist zu schlafen. Mit dem Blinzeln eines Auges legst du dich nieder und erhebst dich.
Du hast alle Zeit der Welt. Das nennt man Ewigkeit. Du hast allen Raum in der Welt. Das nennt man Raumlosigkeit. Die Fiktionen namens Zeit und Raum können nur in der gleichen Fantasie existieren. Sie sind voneinander abhängig. Sie sind die zwei Enden eines Schaukelbretts, und du bist derjenige, der auf ihm wippt.
Stille ist mehr als die Abwesenheit von Geräusch. Stille ist ein zeitloser Ort, den du jeden Augenblick besuchen kannst, meistens im Vorübergehen, meistens auf deinem eilenden Weg irgendwo anders hin.
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HEAVEN #971 – 19.6.2003 – At Last the Beginning
SCHLIESSLICH DER ANFANG
Bei Mir seid ihr auf Automatik. Sobald ihr Meiner bewusst seid, bemerkt ihr, was nahtlos vor sich geht. Sobald ihr Meine Liebe spürt, fühlt ihr, was stets euer ist. In Meiner Liebe gibt es keinen Spalt. In eurem Gewahrsein allerdings gibt es riesige Spalten.
Ich bin ein Radioprogramm, was laufend gesendet wird. Es läuft, ob ihr es nun eingestellt habt oder nicht. Das Programm ist von eurem Ohr unabhängig. Es wird für euch gesendet, doch wann ihr es hört, das liegt an euch.
Der Unterschied zwischen einem Radiosender, der Tag und Nacht sendet, und Meiner Liebe für euch besteht darin, dass Mein Strahlen, ob ihr euch darauf eingestellt habt oder nicht, euch nichtsdestotrotz erreicht. Es erreicht bloß euer Gewahrsein nicht.
Du hast einige Fragen über deine Aufmerksamkeit auf Mich. Du bist dir gewahr, dass du nicht das Leben auf der Erde leben und ausschließlich an Mich denken kannst. Du bist auf der Erde, und du hast andere Dinge zu tun. Du hast zu essen, zu schlafen und neigst dich zu einer Vielzahl von Dingen. Du kannst nicht zur selben Zeit an Mich denken, wie du eine Zahlenreihe zusammen zählst oder über ein chirurgisches Verfahren eine Rede hältst.
Denke an die Liebe, so oft du kannst, und du wirst Gewahrsein Meiner innehaben.
Genieße dein Leben, und du wirst Gewahrsein Meiner innehaben.
Eine Plattform der Freude und Gewahrsein Meiner entstammen dem gleichen Baum.
Eine Zeit wird kommen, wann Ich völlig in deinem Gewahrsein bin. Du wirst Mich voll und ganz aufgenommen haben. Dein vorwitziges Ego wird von dir abgegangen sein. Und du wirst nichts haben außer das Gewahrsein von Mir. Dann wirst du wissen, dass deine Aufmerksamkeit auf anderen Dingen Meine Aufmerksamkeit ist, die durch dich hindurch streicht. Dann sind Meine Gedanken die deinen. Meine Art zu sehen ist die deine. Völliges Einssein, derart Eins, dass es nichts anderes gibt, und dass nichts anderes mit Einssein zu vergleichen ist. Es wird nichts anderes da sein außer Einssein in all seiner ganzen Pracht.
Zurzeit zögerst du, dein Ego los zu lassen. Solange du denkst, das Ego sei deine Identität, möchtest du es natürlich nicht los lassen, weil du existieren möchtest. Selbst als Kleinheit möchtest du lieber existieren als nicht existieren. Der Tag ist nahe, wann du erkennen wirst, dass das Ego nichts mehr ist als eine winzige Briefmarke, die erbarmungswürdig auf der Weite von dir angebracht ist. Schielenden Auges spähtest du auf die winzige Briefmarke und hast das große Ganze von dir vergessen.
Der Tag ist nahe, wann du nicht mehr in der Lage sein wirst zu vergessen, wer du bist, weil du die kleine Sache, was du dachtest, du seist es, vergessen hast. Du bist aus dieser dürftigen Plattform herausgetreten, hin zu einer, die dir eine große Sicht und Nachhaltigkeit verleiht.
Sobald du auf dem Gipfel eines Berges stehst, siehst du einen weitaus ausladenderen Horizont, als wenn du an seinem Fuß stehst. Auf dem Gipfel siehst du alles, was es zu sehen gibt, und du siehst das Wunder von wer du bist, und hast dich nicht mehr länger nach ihm umzusehen, weil du in ihm gegründet bist. Und so stehst du auf der Plattform in großer Höhe, und alles, was du siehst, wird verwandelt.
Es ist nicht so, dass du umgestaltet wirst. Es ist einfach so, dass du die Kleinheit hinter dir gelassen haben wirst. Für sie gibt es keinen Raum mehr, und demnach spürst du eine Umwandlung deiner selbst und der Welt.
Ich heiße dich jetzt willkommen. Nun bleibt es dir einzig noch, dich selbst willkommen zu heißen, eine andere Ausdrucksweise dafür, Mich anzuerkennen. Du wirst bemerken, dass es nichts anderes gibt, was anzuerkennen ist, denn alleinig Einssein existiert.
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HEAVEN #972 – 20.6.2003 – Love Is It Own Meaning
LIEBE IST IHRE EIGENE BEDEUTUNG
Jede Liebe ist bedeutungsvoll. Alle Liebe hat Bedeutung. Ihre Bedeutung ist Liebe selbst. Die Bedeutung von Liebe ist Liebe. Bedeutung ist nicht getrennt von der Liebe selbst. Nicht anders als beim Leben – du kannst versuchen, die Essenz herauszuziehen, jedoch ist die Essenz das Leben selbst. Du kannst Liebe und Leben herauswringen für alles, was sie wert sind, aber du kannst sie nicht trocken wringen. Liebe und Leben werden nicht nieder gehalten werden. Sie können nicht reduziert werden. Sie haben keine lexikalische Definition.
Welche Definition vermag sie zu umfassen? Vieles ist über das Leben und seinen Gegenpart, die Liebe, geschrieben worden, jedoch schildern sie nicht alle Wörter in der Welt ab. Und selbst alle Wörter, die noch geschrieben werden, sagen nicht genug. Genauso wenig können Liebe und Leben voneinander getrennt genommen werden. Kein Ausdruck bringt sie zum Ausdruck. Nur Liebe und Leben können sich selbst ausdrücken und haben gleichwohl mehr, um sich zum Ausdruck zu bringen.
Vielleicht könnten Wir, du und Ich, sagen, dass Liebe die Essenz des Lebens ist, und Wir wären nicht weit von der Wahrheit entfernt. Wir könnten sagen, dass Liebe und Leben verschiedene Wörter für das gleiche sind. Sie sind beide ewig. Sie sind beide unentrinnbar. Sie sind beide lebendig, und sie sind beide liebreizend.
Das Leben auf der Erde ist nicht das einzige Leben, was es gibt. Die Liebe ist die Seite des Erdenlebens, die mit dem Himmel in Resonanz steht. Liebe ist das Goldene Band, was den Himmel und die Erde verbindet. Da die Liebe niemals außer Existenz ist, sind der Himmel und die Erde stets miteinander verbunden. Die Verbundenheit geht tief. Die Verbundenheit läuft durch dich. Du bist die Verbindung. Du bist verbunden.
Es gab in der Welt eine Auffassung, dass du in ihr leiden sollest. Die Wahrheit ist, du sollst sie kosten. Du sollst das Leben auskosten. Du sollst es genießen, das Leben selbst. Leben ist eine großartige Sache. Selbst im Leiden weißt du, du bist lebendig.
Wenn du gedacht hast, du möchtest dein Leben beenden, möchtest du nicht das Leben beenden, sondern das Leiden. Leiden kann beendet werden, das Leben freilich nicht. Das Leben ist nicht etwas, was an- und abgedreht werden kann. Es ist ein unumgehbarer Teil von dir, nicht anders als Liebe. Die Liebe, von der Ich hier spreche, hat keinen An/Aus-Schalter.
Sieh die Liebe als deine Aura. Sie mag ja nicht gesehen werden, aber sie ist da. Du, der du ein Ausfluss der Liebe bist, verströmst sie. Deine Aura hat etwa zahlreiche Farben, aber du hast nur eine einzige Aura. Deine Liebe ist Liebe, und sie ist gegeben.
Weder Liebe noch Leben sind dein Besitz. Sie sind jenseits von Besitz. Sofern Wir das Wort „besitzen“ benutzen müssen, können Wir sagen, dass Liebe und Leben euch besitzen. Ihr wurdet in Liebe gemacht, und euch wurde Lebendigkeit gegeben. Die Lebenskraft des Lebens ist die Liebe, und die Vitalität des Lebens und die Liebe können nicht voneinander getrennt werden.
Was, hast du gedacht, sei Liebe?
Wir reden über Energie. Wir reden über Licht. Wir reden über dein Licht. Du bist Licht voll und ganz. Wie viel deines Lichts du offen legst, ist deine Angelegenheit. Doch wisse folgendes: Du kannst dein Licht nicht für immer zudecken. Licht hat zu scheinen. Das Licht, was in dir scheint, will scheinen, und es will gesehen werden. Du wirst Licht über Licht anzünden. Du bist das Licht, was Herzen anzündet. Dein Licht kann nicht ausgemacht werden.
Augen haben sich an helles Licht zu gewöhnen. Es mag sein, die Welt hat sich an das deinige zu gewöhnen, denn es besteht kein Zweifel, dass dein Licht hell ist. Ich sehe es jetzt. Dein Licht reicht bis zum Königreich, Das Kommt. Das Königreich, Das Kommt, ist der Himmel. Dein Licht pierct Mein Herz. Ich genieße jetzt dein Licht.
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HEAVEN #973 – 21.6.2003 Phases of Doubt
PHASEN DES ZWEIFELS
Zweifel ist keine solch grässliche Sache, wie du gedacht hast, denn Zweifel ist ein Gedanke, nicht anders wie jeder Gedanke, der kommt und geht. Etliche Gedanken ziehst du anderen vor.
Wo hast du die Vorstellung herbekommen, dass Zweifeln untersagt sei? Wer sagte, Zweifeln sei verboten?
Zweifel ist ein Indikator für Wandel. Und der Wandel ist in dir. Du nimmst etwas anders wahr, denn zumeist bezweifelst du nicht das, was du nie meintest zu akzeptieren. Zweifel kriecht öfters dort herein, wo du einstmals Zutrauen hattest. Selbstverständlich, nicht die Wahrheit verwandelt sich. Deine Wahrnehmung ändert sich. Zweifel beeinflusst nicht die Wahrheit, aber er hat Auswirkung auf dich.
Manchmal siehst du, wenn du zweifelst, klarer, und der Zweifel rüttelt dich wach. Dein Gleichgewicht wankt, um wieder Balance zu erlangen. Manchmal stellt sich Zweifel nach einem starken Frohsinn ein. Sobald du dich nicht mehr oben fühlst, fühlst du dich schlecht. Das nennst du Zweifel, obschon Zweifel wie ein Freund sein kann, der dich beruhigt.
Mitunter übernehmen, wenn du zweifelst, Schatten der Welt deinen Geist. Du machst dir mehr Sorgen darüber, was ein Anderer denkt, als was du tust. Oder du lässt deinen eigenen Intellekt übernehmen und über dein Herz gebieten.
Die Sache dabei ist, zu erkennen, dass die Ankunft des Zweifels wenig mit der Tatsächlichkeit zu tun hat. Sie ist ein Prozess in der Strommitte.
Zweifel ist kein Wandler. Zweifel vermag schier deine Wahrnehmung zu zerbrechen. Vielleicht bedarf deine Wahrnehmung der Zerschlagung. Oder womöglich ist dein Zweifel ein falscher Alarm.
Zweifel sagt dir vielleicht, die Richtung zu ändern, oder er sagt dir vielleicht, vorwärts zu gehen, ungeachtet dessen, was er sagt.
Setze dich in jedem Falle eine Weile mit deinem Zweifel zusammen, und dann stehe auf. Mit oder ohne Zweifel, begib dich in die Welt.
Manchmal kommen Zweifel auf, wenn du auf der Seite des Erfolgs stehst. Nun, wo du Erfolg hast, wie wirst du ihn bewahren? Oder du bist vielleicht durch eine Schule gegangen, mit einer sicheren Bestimmung für eine bestimmte Karriere, und dann, wenn du dafür zugelassen bist, findest du, du möchtest sie eigentlich gar nicht.
Zweifel ist definitiv ein Indikator für etwas. Er hat nicht immer recht, und er hat nicht immer unrecht. Zweifel ist so eine Mag sein-Sache. Am Zweifel gibt es keine Gewissheit.
Ich möchte euch bitten, einerlei welche Zweifel euch zusetzen, euren Wert für Mich nicht zu bezweifeln, und infolgedessen euren Wert für euch selbst.
Auf welchem Korridor ihr auch entlang geht, ihr seid Meine wunderbare Schöpfung.
Egal, was an Zweifel aufgehäuft ist, unter allem von ihm seid ihr, und ihr seid mächtiger als selbst euer eigener stärkster Zweifel.
Der Zweifel mag euer Gehirn anstrengen, aber er braucht nicht euer Herz anzustrengen.
Zweifel kommt, und Zweifel geht. Ihr braucht ihn nicht zu haben, und ihr braucht nicht ohne ihn zu sein.
Zweifel ist kein Monster.
Er ist mehr wie eine schwebende Feder.
Macht euch nicht zu viel aus dem Zweifel.
Nach dem Zweifel kommt Zutrauen zu einem neuen Gedanken, oder Zutrauen, was von neuem zu dem bezweifelten Gedanken gefasst wurde. Zweifel ist ein Tunnel, durch den ihr geht, und ihr kommt aus dem einen oder anderen Ausgang von ihm heraus.
Selbst Zweifel an Mir ist nicht so grässlich. Ihr könnt damit leben. Ihr habt damit gelebt. Euer Zweifel berührt Mich nicht. Ich habe keine Zweifel an euch. Ich sehe euren Zweifel an Mir als einen kleinen Tanz, den eure Füße eine Zeit lang ausführen. Mit Sicherheit wisst ihr, dass Zweifel weder Mich noch die Wahrheit von Mir beeinflusst. Ich bin nicht mehr oder weniger laut deiner Wahrnehmung von Mir. Ich BIN.
Zur gleichen Zeit höre Ich dich. Ich höre deinen Ruf nach Mir, den Zweifel an Gott aus dem Antlitz der Erde zu entfernen. Ich beseitige nunmehr einen derartigen Zweifel aus deiner Stirn.
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HEAVEN #974 – 22.6.2003 – The Craft of Ego
DAS HANDWERK DES EGO
Das Ego verlieren ist dich selbst davon distanzieren, was du gewöhnlich von dir dachtest, du seist es. Es mag sich so anfühlen, als würdest du deine Identität verlieren, indes ist das Verlieren einer falschen Identität überhaupt nicht verlieren. Wie schwer kann es denn sein, das zu verlieren, was von Anfang an nicht das deine war? Das Ego ist wie ein gefälschter Pass. Nur, du nimmst es als Tatsächlichkeit. Auch das Foto auf deinem Pass bist nicht du, denn ein echtes Foto von dir wäre über und über scheinendes Licht.
Das, was du persönlich nimmst, ist Ego, handelt es sich nun um Lob oder um Abwertung. Die Größe von dir kann niemals dazu gebracht werden, sich klein zu fühlen. Noch auch kann die Größe von dir dazu gebracht werden, sich größer als ihre Wahrheit zu fühlen.
Wenn du einen köstlichen Apfel zum Essen vor dir liegen hast, ist es ein Apfel in all seiner Pracht, schlicht so wie er ist. Was braucht ihm noch hinzugefügt zu werden, um mehr Apfel aus ihm zu machen? Der Apfel glänzt mit oder ohne Wertschätzung.
Was dich zum Anschwellen bringt, ist Liebe. Und eben das tut Liebe, denn Liebe erweitert die nichtexistenten Grenzen durchaus. Liebe weiß, sie passt nicht zwischen die Linien.
Liebe lässt das Herz in alle Richtungen anschwellen. Liebe entkommt dem Menschlichen Herzen und quellt das Universum auf. Liebe birst aus sich selbst und ist ein Wiederausbruch von Liebe. Liebe dehnt sich selbst aus, und eben das hat sie getan. Liebe hat nie aufgehört. Es gab nie irgendwo irgendwann einen Augenblick, als Liebe nicht existierte. Liebe hängt nicht von irgendeiner Sache ab, um das zu sein, was sie ist.
Jedoch hängt das Ego für seine Pseudo-Existenz von allem ab.
Ziele auf eine andere Identität ab. Schau dich nach einer anderen um, die dir besser passt. Schau dich nach einer um, die echt ist.
Hüte dich vor falschen Inseraten, insbesondere was dich betrifft. Sei nicht so leicht davon überzeugt, dass das Ego dich aufbaut. Das Ego ist ein Magiertrick, der deine Aufmerksamkeit von der Wahrheit abzieht. Das Ego ist nicht einer Sache vorziehbar. Für das Ego zahlst du teuer.
Das Ego gibt dir ein Empfinden der Größe, die neben deiner echten Größe erschreckend ist. Du bist ein Kind, was denkt, ein Cent sei mehr wert als zehn Cent. Das Ego betrügt dich immer und immer wieder. Das Ego ist ein Drogendealer, der dich dazu bringt, dass er um mehr wieder zu kommen hat. Das Ego weiß, dass es dich nie zufrieden stellen wird, doch worum schert sich ein Schieber, so lange es sich selbst übertritt. Das Ego hat dich dazu überredet, du habest es nötig, dass dir gesagt wird, wer du bist, unterdessen es dir unter Geschmetter ansagt, was du nicht bist. Das Ego ist schlüpfrig.
Das Ego ist ein Fuchs. Es trickst dich aus, und jedes Mal zündet es dir ein Ampere an. Was ist ein Ampere neben der Sonne?
Denke nicht, Ich nörgle an dir herum, während Ich an dem Ego herumnörgle. Verteidige das Ego nicht. Das Ego hat mit dir nichts zu tun, außer du nimmst es bei seinem Wort. Das Wort des Ego bedeutet nichts. Das Ego ist ein Scharlatan, was mit Scharlatanereien Handel treibt. Das Ego kann aus dir keinen Tor machen, weil das, wer du wirklich bist, jenseits vom Ego liegt, das Ego aber täuscht dich, wenn du dich in es vergafft hast.
Das Ego macht große Versprechungen. Das Ego lebt von den Versprechungen, die es gibt. Es bringt seine Haken in dir an, und du fühlst dich gebunden. Du fühlst dich schuldig, das Ego fallen zu lassen. Schuld ist einer seiner Abstecher. Das Ego bringt dich zum Hüpfen. Während es deine Aufmerksamkeit auf die Oberfläche des Lebens lenkt, hält es verschlossenerweise deine Aufmerksamkeit von der Wahrheit fern.
Das Ego, dieser Meister der Täuschung, kann dir lediglich Kostüme anbieten, aber wie es dich doch dazu bringt, nach diesen Kostümen zu lechzen. Was das Ego aus dir macht wird sogar wichtiger, als was du bist.
Preise nicht mehr länger das Ego. Rühme stattdessen die Liebe.
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HEAVEN #975 – 23.6.2003 – The Importance of How You Feel
DIE BEDEUTSAMKEIT DESSEN, WIE DU DICH FÜHLST
Manchmal fühlst du dich im Leben wie ein schönes Tier in einem Käfig. Du fühlst dich eingeengt, und du fühlst dich ausgestellt, verletzlich gegenüber jedermann, der dich mit einem Stock stößt. Überdenke ein anderes Bild.
Überdenke dich, wie du dich unter dem Schatten einer Palme zurücklehnst, wie die helle Sonne auf dir gleißt.
berdenke dich, wie du dich auf einem Segelboot befindest, nichtstuend auf hoher See dahinsegelnd.
Sieh dich selbst als eine herrliche reife Pflaumen auf einem Baum, die drauf und dran ist, in eine anmutige Hand hineinzufallen, die sich dafür bereit gemacht hat.
Sieh dich selbst als das Licht von der Sonne Selbst, was das Universum besonnen bereist.
Sieh dich selbst als den Mond, der das Licht der Sonne sittsam in Empfang nimmt.
Sieh dich selbst als eine sich windende Weinrebe, die zum Himmel hin promeniert.
Sieh dich selbst als eine Brise, die auf der Erde Bewegung schafft.
Sieh dich selbst als eine Widerspiegelung in einem hellen Glas.
Sieh dich selbst als einen Botschafter vom Himmel.
Sieh dich selbst als ein Porträt von einem Großartigen Künstler.
Sieh, dass du die letzten Pinselstriche an dir selbst malst.
Sieh, dass du die Farbpalette und der Pinsel bist, der malt, der aber noch nicht die Herrlichkeit seiner Pinselstriche in vereinter Form erkennt.
Sieh dich selbst als eine offene Ladenkasse.
Sieh dich selbst in einem Festzug von Helden.
Sieh dich selbst als das am stärksten in Dienst genommene Blatt auf der Erde.
Sieh dich selbst als ein Orchester, was eine Ouvertüre spielt.
Sieh dich selbst, wie du an eine Tür klopfst.
Sieh dich selbst eine Tür öffnen.
Sieh dich selbst durch eine Tür gehen.
Sieh dich selbst einen Palast betreten.
Sieh dich selbst, wie du begrüßt wirst.
So gilt es heute, die Welt zu betreten.
Durchbrich die Begrenzungen deines Lebens. Du tust das, indem du schlicht aus ihnen herausgehst. Du hast nicht irgendetwas zu zerbrechen, während du Grenzen durchbrichst. Du gehst schlicht durch sie hindurch und lässt sie hinter ihr.
Deine größten Begrenzungen sind die Glaubensüberzeugungen, die du hast. Winke sie weg.
Hole dir erhabenere Gedanken. Du weißt, es gibt erhabenere, die begierig darauf sind, dich mit Helle zu erfüllen.
Wende Gedanken auf, die dich erheben, denn sie sind es, die rechtmäßig die deinen sind.
Sei nicht maßvoll. Sei kühn. Erkläre dich selbst gegenüber dir selbst. Rufe deine eigene Unabhängigkeitserklärung von all den zusammen gedrängten Gedanken aus, die du bewahrt hast.
Du hast Freiheit, zu denken, was immer du möchtest. Nutze diese Freiheit. Handle altes hinfälliges Denken für neues ein. Du brauchst Gedanken, die umfassender sind als jene, die du mit dir herumgetragen hast. Du brauchst leichtere Gedanken, solche, die fliegen und die dich zu größeren Horizonten mit sich nehmen.
Genug der kleinen, nervtötenden Gedanken, die ein Album anfüllen. Wirf das Album hinaus.
Du bist ein Erbe der Erde. Du hast weite Ländereien, um sie zu bereisen, und Höhen, bei denen du anlangen kannst. Beginne damit, dorthin zu kommen.
Du bist die Frucht, bereit, gepflückt zu werden. Und du bist die Hand, die dich selbst in Empfang nimmt.
Du bist der Erbe der Erde, und du bist derjenige, der die Erde hinter sich lässt. Du bist die Sonne, die über den Horizont hinweg streicht. Hinterlasse Licht in deinem Pfad. Hinterlasse keine Schatten. Du bist der Leuchter deines eigenen Weges. Ich übergab dir Mein Licht, um mit ihm zu sehen. Sieh jetzt weiter.
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HEAVEN #976 – 24.6.2003 – Think Anew
DENKE VON NEUEM
Gedrängtes Denken ist wie ein Schrank. Du hast in deinen Geist zu viel hineingestopft. Du möchtest nichts aufgeben. Du möchtest alles für den Fall aufbewahren.
Und so ist dein Geist voll gestopft mit eingekapselten Gedanken, die keinen anderen Nutzen haben, als dass du sie behalten möchtest, für den Fall dass du sie gebrauchst. Groll wird dort aufbewahrt. Jeder Fehler, den du gemacht hast. Jede Beleidigung, die einmal an dir ergangen ist.
Deine Hände wühlen in dem Schrank und du gelangst zu Dingen, die du völlig vergessen hast. Etliche oder viele, ohne die du besser auskämest. Jedoch ist es für dich schwer, dich von Gedanken zu trennen, selbst von nutzlosen.
Es ist so, als würdest du denken, dass deine Gedanken Fäden seien, die den einen mit dem anderen und dich mit der Ewigkeit in Verbindung setzen. Oder, deine Gedanken seien über eine lange Wäscheleine gehängt. Vielleicht hast du nicht so recht mitbekommen, dass aufgehäufte Gedanken die Leine zum Durchhängen bringen.
Wer hält all diesen vagabundierenden Gedanken in deinem Geist? Wer hat sie dorthin verbracht? Wer kann über sie hinweg gehen?
Du bewahrst nicht alle Kleider auf, die du einmal getragen hast, und die dir nicht mehr länger passen. Ganz bestimmt bewahrst du nicht alle deine Kinderkleider auf, und dennoch, wie glühend verpackst du doch all die abgetragenen Gedanken von früher und möchtest sie nicht los lassen.
Du hattest Gedanken, die passen in eine bestimmte Rille. Selbst wenn die Gedanken zusammensacken, hast du es bequem, auf ihnen zu liegen. Du weigerst dich, sie zu leeren und ein neues Muster zu beginnen.
Was seiner Nützlichkeit zu Diensten war, war seiner Nützlichkeit zu Diensten.
Geschirr mit Rissen wirft man am besten raus.
Gedanken, einerlei wie ihre Beschaffenheit ist, scheinen ohne Ende aufbewahrt zu werden. Etliche werden wieder in Stand gesetzt. Einige sind Mottenkugeln.
Obwohl du zugeben möchtest, dass Gedanken kommen und gehen, glaubst du, es sei dir angelegen, sie alle eingerahmt auf deinem Kaminsims aufzubewahren.
Vielleicht ist es passend, eine neue Familie an Gedanken zum Start zu bringen. Womöglich hat altes Denken annulliert zu werden. Recycled zu werden. Hinausgeworfen zu werden.
Wie viele alte Gedanken brauchst du?
Wie viele musst du aufbewahren und wieder- und wiederkäuen?
Sieh, dass du einen Palast betrittst. In der Eingangshalle nimmst du die alten Gedanken ab. Auf der linken Seite gibt es einen Korb, um sie dorthin hineinzulegen. Ein anderer Korb auf der rechten Seite hat neue Gedanken, die du dir dort herausnehmen kannst. Es ist deine Wahl. Es ist eine Liste ausgelegt, und du nimmst dir einige heraus.
Oder du machst dir deine eigene Liste. Worüber möchtest du gerne denken? Welche Gedanken würdest du gerne auskosten?
Sage es Mir, wie viele Gedanken hast du zu haben? Müssen sie wie guter Wein oder Bier in einem Fass ausreifen? Manchmal hast du den alten Bodensatz hinaus zu werfen, und von vorne anzufangen
Diese wiederholten Gedanken, an denen du festhältst, haben sich an dich geklammert. Lasse sie als erstes gehen. Sie haben dich gefangen gehalten. Warst du nicht in deinen Gedanken eingepfercht? Befreie dich selbst von bähenden, abgestandenen, überarbeiteten Gedanken. Sage ihnen Auf Wiedersehen. Lasse sie gehen. Sie waren lange genug bei dir auf Besuch.
Abgetragenes Denken dient dir nicht richtig. Es nutzt dich ab. Alte Muster passen dir nicht mehr länger. Sie waren wohl noch nie das richtige für dich. Dass Gedanken den Test der Zeit bestanden haben, beweist nicht ihre Wertigkeit. Etliche deiner ältesten Gedanken sind am wenigsten nützlich.
Welches Gefühl veranlassen einige jener alten Gedanken bei dir? Vielleicht sind es Antiquitäten, die von Generation zu Generation bis zu dir weitergegeben worden sind. Vielleicht waren sie nie wertvoll. Vielleicht sind sie ohne Bedacht weitergereicht worden, und vielleicht hast du sie ohne Bedacht angenommen und wie Blumen zum Aufbewahren gepresst.
Drücke jetzt deine Hand an dein Herz und gib alten Mustern und Herzschmerzen eine Chance, zu gehen. Scheuche sie hinaus. Winke neue herein.
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HEAVEN #977 – 25.6.2003 – Out of Bounds
DEN BEGRENZUNGEN ENTSPRUNGEN
Wenn du dich nicht gut fühlst, kannst du wissen, dass du halbherzige und unzusammenhängende Gedanken gedacht hast. Woran hast du gedacht? Das wird dir über die Stimmung Auskunft geben, in der du dich befindest.
Was ist sodann das Heilmittel? Denke andere Gedanken.
Was, denkst du, ist so entsetzlich, was du getan hast oder was ein Anderer dir getan hat? Das ist alles unwichtig. Alleinig das Ego hat es wichtig gemacht, hat es sogar schrecklich gemacht.
Könntest du jetzt soeben mit deinem Kopf nicken und ein wenig Lachen heraus lassen?
Wieso solltest du Unbehagen bei dir behalten mögen? Wieso es zu etwas Kostbarem machen? Wieso es von der einen Seite zur anderen wenden und alle seine Unterspannungen genau untersuchen?
Entweder du oder ein anderer – oder beide – haben etwas Törichtes gemacht. Nicht zum ersten Mal. Das ist nicht das letzte Mal. Was also? Was ist wirklich passiert? Du hattest eine Art Wahrnehmung. Das ist alles, was geschehen ist. Habe eine andere Art der Wahrnehmung.
Begreife, dass du nicht eine Anhäufung deiner Verlegenheiten bist. Sodann, wieso sie anhäufen? Alle deine kleinlichen Demütigungen haben es nicht verdient, weder aufbewahrt noch von neuem angeschaut zu werden. Sie werden nicht stets einen hohen Platz in deiner Aufmerksamkeit einnehmen. Mit oder ohne dein Sagen, andere Gedanken werden sie ersetzen. Ersetze sie jetzt. Du bist ein bewusstes Menschenseinswesen, und du hast über deine Gedanken einiges Sagen, und infolgedessen über dein Leben.
Es gibt eine einzige Schlussfolgerung, die Ich ziehe. Wie auch immer die Gegebenheiten aussehen, sobald du dich aufgebracht fühlst, fühlst du dich ungeliebt. Falls nicht durch einen Anderen, ganz bestimmt nicht durch dich selbst.
Was bedeutet es – ein Dummkopf zu sein? Es bedeutet, du hast etwas gelernt. Nimm es als einen Segen, und gehe voran.
Vielleicht hast du es nicht gewollt, das zu lernen, was du gelernt hast, aber du hast es gelernt. Und nun bist du vorangekommen. Du bist jetzt in einer fortgeschritteneren Klasse. Du bist aufgestiegen.
Es gab eine Zeit, als du nichts verstanden hast, und als du anfingst, zu verstehen, zu dieser Zeit bist du aus den Proportionen in den Bewandtnissen ausgestiegen. Du hast dir aus dem einen oder anderen, was es nicht verdient hat, zu viel gemacht, und aus dem, was es verdient hätte, hast du nicht viel genug gemacht. Welches andere Misslingen könnte dir zueigen sein?
In jedem Fall, du bedauerst. Du bedauerst deinen Verlust an Reputation bei dir selbst. Du diffamierst dich selbst. Du bestrafst dich aus unguten Gründen. Und falls du irgendwie erkennst, es gebe einen guten Grund dafür, dann büße das jetzt ab.
Es gibt nichts, was einem Anderen zu vergeben ist, und es gibt nichts, was einem selbst zu vergeben ist. Falls du denkst, es gebe so etwas, so vergib dir selbst dafür, das zu denken, und vergib einem Anderen, nicht besser als du zu sein.
Du bist frei, und Andere sind frei.
Du bist nicht an vergangenen Irrtum gebunden. Ebenfalls kein Anderer. Wieso also dich selbst darin verschnüren.
Wenn du jetzt geknickt bist, so schaue hoch. Wenn man sagt, dass Dinge zu einem herauf schauen, bist du es, der anfängt, hinauf zu schauen. Wieso warten? Tue es jetzt.
Du bist ein hohes Seinswesen. Das ist deine Kaste. Alles andere ist eine Fehlbezeichnung. Und du hast dir selbst zahlreiche Namen gegeben.
Du bist nicht mehr ein Dummkopf als du keiner bist.
Du sprichst falsche Einschätzungen aus, und nennst sie Fakt. Das hast du getan, und demnach sagst du: „Deswegen ….“ Tilge das Deswegen. Tilge die Hälfte deiner Gedanken, und du wirst ganz gut damit zurecht kommen.
Verringere negative Gedanken, und steigere positive. Du weißt das bereits. Mache es jetzt. Sobald du einen negativen Gedanken hast, drehe ihn herum. Die Gegensätzlichkeiten der Illusion koexistieren. Sobald du eine Illusion hast, existiert auch ihr Gegenpart.
Es gibt im Grunde ausschließlich eine Illusion. Alles, außer dass du Liebe bist, ist Illusion. Du bist nicht das, was du getan hast. Du bist nicht das, was deine Gedanken waren.
Komme zu anderen Erkenntnissen. Erkenne. Erkenne dich selbst. Du kannst das, und du kannst das jetzt tun. Du bist nicht beschränkt. Du bist aus den Grenzen des Irrtums heraus.
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HEAVEN #978 – 26.6.2003 – Your Purpose for Being on Earth
DER ZWECK DEINES DASEINS AUF DER ERDE
Vielleicht lautet deine Wahl Stille oder Ego.
Vielleicht lautet sie Ego oder Gott.
Du musst von nun an recht gut Bescheid wissen, dass das Ego dir in keiner Hinsicht Glück überbringt. Das Ego ist ein Schmerz. Eine Aufstachelung. Das Ego verlieren verursacht dir auch Schmerz. Während du dich von ihm befreist, sticht es dich mit Nadeln; es sagt dir, dass du ohne es nicht auskommst, so wie ein zu enger Schuh deinem Fuß mehr weh tut, sobald du ihn ausziehst.
Das Ego verwundet dich, und die Wunde eitert. Das Ego ist doppelgesichtig. Im einen Augenblick ist es freundlich zu dir, und im nächsten wischt es dir eine herunter. Das Ego hilft dir dabei, die Erhabenheit zu vergessen, und unterweist dich darin, die Kleinheit zu bejahen. Es versucht, dich zu dem Denken zu bringen, dass alles, was sein Anliegen ist, nicht wichtig sei. Das Ego macht eine Menge Lärm, deswegen wirst du Meine Liebe für dich nicht vernehmen, und deswegen nimmst du die kleinen Spritzer dafür, die das Ego anbietet.
Das Ego setzt dir nach. Es ist ein geduldiger Freier. Wiewohl, obschon es dir den Hof macht, knabbert es von dir weg. Es bringt dich dazu zu denken, es poliere deinen Glanz, unterdessen es ihn die ganze Zeit abschabt. Das Ego ist ein sanfter Erzähler. Mit der einen Hand gibt es, und mit der anderen nimmt es weg. Es lobt und es erniedrigt.
Niemand rühmt die Selbstgefälligkeit. Niemand betrachtet sie als wertvoll. Du machst dich über das Herzeigen des Egos bei anderen Menschen lustig, dennoch ermutigst du dein eigenes problemlos. Das Ego untergräbt deine Vitalität, es bringt dich dazu zu denken, es sei vital. Mit all seiner Macht hält dich das Ego in seiner Knechtschaft. Wie kann dich etwas derart Unwertvolles so täuschen?
Das Ego ist eigennützig und auftritts-orientiert.
Das Ego tanzt in zahlreichen Feldern des Lebens.
Das Ego stellt sicher, dass du einen Platz hast, um von ihm herunterzufallen. Es schlägt dich nieder und versucht dir klarzumachen, es sei dein Retter.
Genug vom Ego. Lasst uns von Mir reden. Lasst uns von dir reden.
Das Ego hat mit Uns nichts zu tun. Das Ego steht nicht in der Gleichung. Es existiert nicht. Es ist protzig, und es ist falsch. Und du bist ein Sucher der Wahrheit.
Möge es so sein, dass du Mir die Aufmerksamkeit zollst, die das Ego gierig aufschlürft.
Wenn du Ego-orientiert ist, denkst du an Erscheinungen. Darauf läuft es letztlich hinaus. Das Äußere ist Erscheinlichkeit, so, als wäre die Erscheinung die Wahrheit.
Die Ehre der Welt beläuft sich einzig auf die Erscheinung. Du bist so viel mehr als Pomp and circumstance. Kein Ruhm in der Welt kann dir gleichkommen. Desgleichen ist dir der Ruhm in der Welt nicht dienlich. Sobald du den Messingring aufgefangen hast, was hast du dann? Was war jener Augenblick der Ehre? Was war seine Tragweite? Was war seine Attraktion? Was, hast du gedacht, sei mit ihm einhergegangen? Hast du gedacht, er bringe mehr Anzeichen von Mir heran?
Und gleichwohl, zur selben Zeit hast du deinen Weg in der Welt zu gehen.
Es mag sein, die Welt bucht dich aus, aber du kannst sie nicht stehen lassen.
Betrachte die Welt und segne sie.
Du bist für mehr auf der Erde, als die Welt dir geben, und für mehr auf der Welt, als sie dir scheinbarerweise wegnehmen kann.
Du bist für Mich auf der Erde.
Du meldest Mich der Welt weiter.
Du trägst Mich herum.
Kein Juwel auf der Erde gleicht Mir. Genauso wenig gibt es einen Edelstein, der dir gleichkommt.
Es gibt keinen Schatz, der dir hinzugefügt werden kann.
Die Fülle, die Ich dir gebe, ist Mein Selbst.
Lasse deine Abhängigkeit von der Welt los.
Stelle der Fülle weniger nach. Gib sie mehr.
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HEAVEN #979 – 27.6.2003 – Look to Heaven
SCHAUE ZUM HIMMEL
Schecks und Kontostände lassen sich nicht für deine Evolution anwenden.
Sieh es so, du schwimmst über den Ozean. Dabei ist wichtig, dass du schwimmst. Du siehst die weit entfernte Küste. Du bleibst dabei und schwimmst. Andernfalls verfängst du dich in dem Perfektionieren deiner Armzüge. Es macht nichts aus, ob du wie ein Hund paddelst, ob du Brust schwimmst, ob du schnell oder langsam bist. Es zählt, dass du weitermachst.
Besser, du wendest nicht so viel deiner Energie darauf auf, abzuschätzen, wie es um dich steht. Dein Fortschritt kann nicht abgemessen werden. Nachdem du deine Bestimmung ins Auge gefasst hast, ist der Rest zugesichert.
Natürlich, Ich erkenne, dass du weiterhin bemüht bist, nichtsdestotrotz deinen Fortschritt zu bemessen. Du sehnst dich zu wissen, wie weit du geschwommen und wie nahe du jetzt bist. Du fürchtest, dein Bestimmungsort entschlüpft dir von einem Augenblick zum anderen. Jedoch sind alle deine Bemessungen Ablenkungen.
Du befindest dich in keinem Rennen mit jemandem oder etwas. Du befindest dich nicht in einem Rennen mit dir selbst. Du bist im Leben, und was es im Leben zu tun gilt, ist, es zu leben. Du kannst es nicht voraussagen. Du kannst es nicht evaluieren. Klar, du kannst es, du tust es, was indes haben deine Einschätzungen mit irgendwas zu tun?
Du wirst das Wachstum eines Kindes in Zentimeter messen können, aber Messen ist die eine Sache, und Wachstum die andere. Deine Messungen sind ganz und gar kein Beitrag zum Wachstum.
Nach dem Faktum ist nach dem Faktum.
Sobald du die Küste erreichst, wirst du es wissen. Kein Bedarf, um wegen Reparaturen oder wegen eines neuen Anstreichjobs anzuhalten.
Du bist mächtig, und du befährst eine mächtige See. Du hast deine Segel gesetzt, und nun segelst du. Du kommst dem Himmel immer näher. Was sonst brauchst du zu wissen?
Darüber hinaus, alle Identifikationen sind Frotzeleien und Schulterklopfen deines unbarmherzigen Ego.
Ich sage: „Komme mit Mir.“ Und du kommst. Welche Ausrüstung ist nötig? Welche Vorbereitung? Was gilt es einzupacken, und wieso solltest du Unsere Reise mit dem Verbringen mit Einzelheiten verschieben.
Ich sage: „Komme. Wir wollen los.“ Wolltest du Uns aufschieben?
Ich sage: „Halte Meine Hand.“ Wieso weggelaufen, um deinen Kompass zu holen, während du Meine Hand hast?
Unsere Reise wurde vor langer Zeit begonnen. Sie setzt sich fort. Wieso zurückschauen? Was wirst du finden, was Unsere Reise beschleunigen wird? Zurückschauen kann dir nicht einmal genau sagen, wo du gewesen warst. Vision ist nicht nach hinten gerichtet.
Was du brauchst, kommt von alleine. Was du nicht brauchst, kannst du hinter dir lassen. Deine Schritte hinten oder vorne zählen hilft nicht.
Du versuchst nach wie vor, dich selbst zu lokalisieren. Du möchtest dich fest stecken und einen Fortschritt auf einer Karte an der Wand mit einem Reißnagel festmachen.
Du bist jetzt soeben vollständig. Du bist ein Reisender, der sich erhebt. Oder Wir können sagen, du bist ein Reisender, der sich am richtigen Fleck niederlässt.
Du bist jetzt soeben genau am richtigen Fleck.
Du spurtest genau zum richtigen Augenblick nach vorne.
Was auch in deinem Leben erfolgt, du gehst nach vorne. Ich ziehe dich. Was du unter deinem Dampf tust, hat wenig damit zu tun. Was auch deine Spielzeuge sind, was auch deine Schwierigkeiten sind, welche Geschwindigkeit, welche Lokomotive, du drehst deine Spiralen zu Mir. Nichts wird deine Spirale zum Halten bringen, und was denn kann es zur Eile antreiben.
Du greifst nach dem Handlauf, wo du bist.
Du schwimmst einen weiteren Zug.
Deine Fahrkarte zum Himmel ist bereits auf deiner Hand gestempelt worden.
Du bist insgesamt festgelegt.
Du bist insgesamt festgelegt. Denke darüber nach, was das bedeutet.
Du bist mit voller Kraft voraus. Für dich gibt es keinen Halt. Die kleinen Abweichungen entlang des Weges stoppen dich nicht. Du kommst immerzu näher zu Mir. Näher zu Mir kommen ist alles, was es gibt. Näher zu Mir kommen ist gut genug. Es wird dir sehr gut tun.
Du wirst Unser Einssein früh genug betreten. Bevor du es wissen wirst, wirst du mit all deinem Herzen und deiner Seele den Himmel betreten haben. Schaue zum Himmel, wohin denn sonst?
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HEAVEN #980 – 28.6.2003 – A Prominent Idea
EINE HERAUSRAGENDE IDEE
Hätte die Welt nicht die herausragende Idee, dass Leiden ein größerer Teil des Lebens darstelle, würdest du dann derart gut mit dem Leiden vertraut sein?
Sofern das Konzept des Leidens nicht existierte, würde das Leiden so weit hinausgeschleudert? Sofern das Leiden in dem Gemüt des Menschen nicht geweiht worden wäre, wo würde es existieren? Kann Leiden aus sich selbst heraus existieren?
Leiden stellt ein Gewicht auf dir dar. Du leidest vielleicht in diesem Augenblick, oder bist du eben mit einer Strähne von ihm fertig geworden, oder du verstrebst dich bis zum nächsten Anfall.
Du glaubst nicht an die Möglichkeit des Lebens auf der Erde ohne Leiden. Du glaubst vielleicht, dass Leiden dann und wann eine Verschnaufpause nimmt, aber du glaubst fest an seine Macht. Es ist unumgehbar, sagst du.
Der Tod des Körpers ist unvermeidlich, und du bindest das an das Leiden, und deswegen glaubst du, dass Leiden unumgehbar sei. Du siehst dich als ein praktisches Wesen. Wie praktisch ist es wirklich, zu leiden? Was verwandelt Leiden? Wieso sollte es irgendjemand wählen mögen? Wer sagte, dass es an das Leben gebunden zu sein habe? Du sagst, du willst das Leiden nicht. Du sagst, es sei dir untergeschoben. Doch wo könnte es existieren, außer in deinem Denken? Leiden ist etwas, was angenommen werden muss. Nicht etwas, wofür du geboren oder mit dem du geboren bist.
Leiden ist ein Geisteszustand. Wer ist verantwortlich für deinen Geisteszustand? Wer hat die Autorität über ihn? Ich weiß, du denkst, Wohlbefinden und Leiden seien Gegebenheiten außerhalb von dir, und du seist ihr Pfand. Bestimmt sieht es für dich so aus. Allerdings, sofern die Dinge dir auf die eine Weise zu sein scheinen, können sie dir dann nicht auf eine andere Weise zu sein scheinen?
Leiden ist kein Vorfall, der passiert. Leiden ist dort, wo du den Vorfall auf Lager nimmst.
Du verpackst Ereignisse des Lebens. Du wickelst sie so oder so ein. Du legst sie in die Kühlbox oder in das Backrohr, oder du legst sie als ein Zentralstück obenan auf den Tisch. Du machst bestimmte Ereignisse zum Zentralstück deines Lebens. Wer bringt dich dazu, das zu machen? Was an Förderlichem gibt dir das Leiden? Sofern du Schmerzen hast, musst du zusätzlich dazu leiden? Entlaste dich vom Leiden. Du hast an es nicht gebunden zu sein.
Ich stimme dir zu, es gibt zu viel Leiden in der Welt. Wo Wir nicht einer Meinung sind, ist, dass Ich sage, ihr habt es nicht zu haben, und du sagst, ihr müsst es haben.
Wenn ihr einen Apfel schneidet und ihr schneidet euch in den Finger, dann denkt ihr nicht, dass ihr zu leiden habt. Ihr beklagt nicht euren Schnitt. Ihr denkt nicht viel darüber nach. Ihr wisst sehr wohl, dass es heilen wird. Ihr teilt Wunden in größere und kleinere ein, und verortet das Leiden dementsprechend. Vielleicht könnt ihr es anders anordnen.
Zur selben Zeit, wie ihr im Leben erwartet zu leiden, seid ihr verblüfft, wann etwas, was ihr nicht möchtet, euch befällt. Ihr schimpft und schlagt deswegen um euch. Ihr stampft mit dem Fuß auf. Ihr protestiert. „Wie konnte Gott das tun! Und wie konnte das Gott mir tun?“, schreit euer Herz.
Es ist unvermeidlich, dass ihr von allem und jedem geheilt werdet, was euch signalisierte, zu leiden. Die schiere Zeitweiligkeit des Lebens auf der Erde in einem Körper erweist das.
Sofern du zurzeit nicht glaubst, dass du das Leiden aus deinem Leben entfernen kannst, ist es möglich, dass du bejahen kannst, dass du seinen Aufenthalt kürzer machen kannst? Sofern du zurzeit Leiden nicht abschaffen kannst, kannst du dich vielleicht weniger von ihm abhängig sein?
Die Tatsache, dass es für die Wahrheit von dir unmöglich ist, zu leiden, überreicht dir einen kleinen Trost, Ich weiß, aber, lasse, so gut du dazu in der Lage bist, das Leiden los. Verankere stattdessen die Liebe.
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HEAVEN #981 – 29.6.2003 – Walk, Don’t Run
GEHE, RENNE NICHT
Ereignisse treten in deinem Leben ein. Wenn du doch denken könntest, dass sie nicht für dich persönlich sind. Ja, es stimmt, du möchtest, dass das Leben dir persönlich ist. Und du möchtest dich gesegnet fühlen. Du liebst die Aufmerksamkeit, und du liebst es, dich befürwortet zu fühlen. Sobald die Sonne scheint, fühlst du dich gesegnet. Wenn es regnet, fühlst du dich ärgerlich. Jedoch sind beide dir gegenüber unparteiisch. Sie sind neutral. Sie denken nicht die ganze Zeit an dich.
Wie in einem Diagramm hast du dich selbst zum Zentrum der Welt gemacht, und siehst alle Pfeile, als würden sie auf dich hinweisen. Und dementsprechend beurteilst du dasjenige, was deinen Bereich betritt.
Wenn du stolperst und fällst, schaust du dich um, wer dich gestoßen hat oder was es da an Behelligung auf dem Bürgersteig gab, das dich stolpern ließ. Aber der Bürgersteig heißt alle Füße gleichermaßen willkommen. Er begünstigt nicht einige mehr als andere. Er macht kein Aufheben; das machst du.
Du bist pro oder contra. Selten bist du neutral. Du verteidigst deine inneren und äußeren Reaktionen, indem du sagst, du betätigest dich im Unterscheiden. Meine Lieben, würdet ihr unterscheiden, würdet ihr demnach dann euch so sehr behelligen lassen?
Was passiert, ist nicht deutlicher die Erschaffung von euch, als es euer Rückgängigmachen ist. Gott ist euer Ballast, und ihr habt Mich, unbesehen aller Winde, die wehen.
Ich habe es bereits gesagt. Haltet nicht so sehr an eurer zuhandenen Denkweise fest.
Besser, ihr zieht in Erwägung, dass alles, was euren Weg kreuzt, ein Geschenk darstellt. Das eine etwas offensichtlicher als das andere. Jedoch allesamt in der Kategorie Geschenk. Einerlei, wie beschwerlich etwas ist, es gibt dabei das eine oder andere, was es wert ist, euch dargeboten zu werden. Lasst dies zu eurer Basis werden, woher ihr kommt. Dann werdet ihr euch bei den Kehren und Wenden im Leben nicht so sehr heraus gestellt sehen.
Ihr seid von allem unabhängig! Was hat etwas mit euch zu tun, mit Ausnahme, wie ihr es sagt? In diesem Sinne habt ihr das Sagen über alles.
Ihr seid von keinem Menschen und von keiner Sache abhängig. Dennoch denkt ihr ununterbrochen, ihr wärt den Launen der Welt ausgesetzt, und infolgedessen nehmt ihr gute und schlechte Tage wahr.
Sofern eure Pläne schief laufen, und euch kommt das in die Quere, dann macht vielleicht nicht so viele Pläne.
Ihr seid nicht der Meister des Lebens. Ihr seid der Meister von euch. Was euch überkommt, ist vielleicht nicht eure Wahl. Hernach aber ist alles eure Wahl.
Ihr seid frei, euch auf die Brust zu schlagen. Ihr seid frei, die Einzelteile aufzulesen und weiterzugehen. Ihr seid frei, euch in eine andere Richtung zu bewegen. Ihr seid einfach genauso frei, etwas zu bejahen, wie ihr frei seid, euch etwas gegenüber zu versagen.
Denkt nicht mehr, dass Wahlen richtig oder falsch sein müssen. Wahlen sind Wahlen. Ihr wisst nicht, wie sie einzuschätzen sind. Wer kann sagen, dass sie falsch sind? Wer sollte sie oder euch kennen mögen?
Wenn du in eine neue Stadt kommst und versuchst, dich in ihr zurechtzufinden, und du bist die eine Straße anstelle einer anderen hinunter gelaufen, was soll dir dabei verlustig gehen? Ja, vielleicht gibt es einen kürzeren Weg zu deinem Hotel, was aber war die Dringlichkeit? Und gab es nicht herrliche Ansichten entlang des Weges?
Im selben Maße, wie du den Druck von dir selbst fortnimmst, genießt du mehr.
Wer bist du, dass du dir den Auftrag erteilst, dieses oder jenes müsse ein Erfolg werden, und wann oder wie?
Bleibe dabei und gehe einfach in die Richtung deiner Wahl, habe indes nicht dorthin zu gelangen. Womöglich hast du es überhaupt nicht nötig, dorthin zu kommen. Ganz bestimmt nicht genau zu dem Zeitpunkt, wie du es sagst.
Gehe, renne nicht.
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HEAVEN #982 – 30.6.2003 – The Truth You Seek
DIE WAHRHEIT, DIE DU SUCHST
Alles ist eine Metapher. Dein Leben erzählt eine Geschichte. Und deiner Geschichte ist eine Bedeutung zugewiesen, die die Geschichte selbst übersteigt.
Was wäre, wenn dein Leben ein episches Gedicht wäre? Es gibt Wörter in der Poesie, aber das Gedicht ist weitaus großartiger als die Wörter. Oder dein Leben ist ein Roman mit vielen Seiten. Diese oder jene Handlung wird begangen, aber die Handlung repräsentiert etwas mehr als sich selbst. Was ist die Bedeutung jenseits der Bedeutung?
Dein Leben ist eine Geschichte, die erzählt wird.
Jeder Tag ist ein neues Blatt eines Romans, dessen Seite du umblätterst. Es ist mehr daran, den Roman zu lesen, als daran, seine Seiten zu lesen.
In deinem Roman gibt es Charaktere. Du bist die Hauptperson. Du bist die Hauptcharaktere, ganz bestimmt in Bezug darauf, dass du derjenige bist, der es erzählt. Sie enthüllt sich selbst laut dessen, wie du sie siehst.
Du schreibst deinen Roman, so als würdest du das mit unsichtbarer Tinte tun. Das Schreiben auf jeder Seite verschwindet, sobald du zur nächsten Seite umblätterst. Und alle künftigen Seiten sind blank, bis auf ihnen geschrieben wird. Dann schreibst du auf ihnen, und auch das verschwindet, sobald sie voll sind.
Nur eine einzige Seite kann indessen zu einem bestimmten Zeitpunkt gelesen werden.
Die Bedeutung aber bleibt, und die Bedeutung nimmt ihren Fortgang.
Dein Roman ist Teil eines größeren Romans. Alle Romane der Welt sind Teile eines gigantischen einzigen Buches. Allerdings gibt es keine Kapitel, eins nach dem anderen, weil sie alle auf einmal passieren. Mit der geeigneten Sicht, mit einem einzigen Blick, und du siehst alles. Eigentlich gibt es keine Synopse dieses gigantischen Buches, aber man kann es anschauen und in der Hand halten, und seinen Inhalt kennen lernen.
Dieses synthetisierte Werk kann indes auf zahlreichen Ebenen gelesen werden. Ihr lest es die ganze Zeit über. Ihr versucht, euch daraus einen Reim zu machen. Ihr flippt durch es hindurch. Ihr öffnet es. Ihr schließt es. Ihr denkt über es nach. Jedes Mal, wenn ihr lest und durch dieses Buch blättert, ist es anders, entsprechend der Seite, auf der ihr euch befindet, und entsprechend eurer Fertigkeit im Ausloten.
Das Leben des Menschen auf der Erde soll nicht analysiert werden, aber es soll ausgelotet werden.
Das Leben ist verstehbar, jedoch nicht in euren Begriffen.
Alle Sprachen der Welt verschmelzen in dieses eine große Buch. Sein Inhalt ist kolossal. Und ihr befindet euch auf seinen Seiten. Und gleichwohl seid ihr derjenige, der das Buch liest und der nach der richtigen Seite sucht. Und ihr seid derjenige, der das Buch übersetzt, während ihr eures Weges geht.
Wie sieht die Bindung aus? Welcher Leim ist es, der die Seiten zusammenhält? Wo ist auf seinen Seiten die Liebe zu finden? Es gibt keine einzige Seite ohne sie.
Vielleicht ist die Seiten berühren ausreichend.
Halte dieses Buch des Lebens nahe bei dir.
Jeder kann es zur selben Zeit halten, dieses magische Buch des Lebens.
Was für ein Triumph ist es doch! Was für ein Drama, und was für eine Komödie, dieses Stück auf der Bühne des Lebens!
Denke daran. Es wird in jedem Augenblick ausagiert, und die Zeilen verwandeln sich unentwegt.
Aber es ist die Bedeutung des Spiels, was von Belang ist. Die Ausstaffierung wird sich verändern. Die Schauspieler werden sich ändern. Alles wird sich ändern, mit Ausnahme der Bedeutung. Seine Bedeutung ist die Pracht der Geschichte. Seine Bedeutung ist es, die du mit dir nehmen wirst, und seine Bedeutung ist es, die du aufbewahrst. Zur selben Zeit, wie du auf sie aus bist, hast du sie. Sie ist in deiner DNA eingeschlossen.
Du denkst, dieses Buch sei ein Mysterium, und sei nicht immerzu glaubwürdig. Du gehst um die Winke herum und versuchst die Wahrheit zu finden. Unterdessen bist du die Wahrheit, die du suchst.
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HEAVEN #983 – 1.7.2003 – That Which Belongs to God Anyway
DAS, WAS GOTT OHNEHIN GEHÖRT
Was könnte entsetzlicher sein als die Trennung von Mir, denn das heißt von dir selbst abgesplittet sein.
Welche andere Schwierigkeit kann geben, außer die Illusion der Trennung von Mir?
Ich bin dir nicht untergeschoben. Ich bin dein Erwählter.
Es gibt Folgsamkeit Mir gegenüber oder Trennung von Mir. Das Wort „Gehorsam“ hat sich für dich als ein Stolperstein erwiesen.
Gehorsam meint nicht Gehorsam, wie du es dir denkst. Er ist nicht blind. Gehorsam Mir gegenüber ist kein Mandat gegen seinen eigenen Willen. Gehorsam Mir gegenüber ist tief inwendig in dir Meinen Willen erkennen. Er ist nicht deine zweite Wahl. Er ist deine erste Wahl. Es geht nicht darum, dass dein Wille beiseite gelegt wird. Gehorsam ist nicht Mein Wille gegen dein Herz. Mein Wille wird durch dein Herz anerkannt.
„Dein Wille, nicht der meine“ bedeutet: „Dein Wille und nicht Mein fehlwahrgenommener Wille.“ Es bedeutet: „Dein Großer Wille und nicht mein abgesägter Wille.“ Es bedeutet: „Dein Wille und nicht meine unglaubliche Kleinheit.“ Es bedeutet: „Dein Wille und nicht mein aufgeblähtes Ego.“ Es bedeutet: „Dein Wille ist mein tiefstes Sehnen, Gott. Gib ihn mir.“
Wenn du einen ganzen Kuchen haben kannst, wieso solltest du ein Stück von ihm wählen?
Wenn du die Bank besitzen kannst, wieso solltest du die Ladenkasse ausrauben?
Wenn du den Ozean haben kannst, wieso solltest du dir dann eine einzelne Welle heraussuchen?
Wenn du an einer weit entfernten Küste ankommen kannst, wieso solltest du dann nicht aufbrechen?
Wenn die Sonne dein ist, wieso sie nicht nehmen?
Wenn dir Herrlichkeit angeboten wird, wieso sie dir nicht zunutze machen?
Wenn dir Große Liebe gegeben wird, wieso solltest du nur Kleckerkram für sie entgegennehmen?
Vielleicht hast du die Abwesenheit der Liebe für leichter befunden, als Liebe entgegenzunehmen.
Vielleicht hast du anstelle von Freude Irrtum gefunden.
Vielleicht hast du gespöttelt, anstatt glücklich zu sein.
Vielleicht hast du dich selbst verleugnet und etwas Minderes bejaht.
Mit ziemlicher Sicherheit hast du das getan.
Du bist zu allem berechtigt, was Ich dir gebe. Ich gebe dir alles. Du bist zu allem berechtigt. Du bist spröde und zurückhaltend gegenüber deiner Akzeptanz. Du spielst den sich Zierenden mit Mir.
Meine Liebe regnet wie goldene Münzen auf dich herunter. Und du bemerkst sie nicht. Wie kannst du Meine Liebe auflesen, so du sie nicht bemerkst?
Meine Liebe ist über dich gehäuft, und dennoch bist du rasch dabei, dir etwas anderes hereinzuholen. Alles andere ist weniger, siehst du das nicht?
Sage zu dir selbst:
„Gott ist in diesem Augenblick bei mir. Gott ist untrennbar von mir. Gott belegt mein Herz. Mein Herz ist ein Gastgeber für Gott. Gott geht in meinem Herzen vor Anker. Die stillen Gewässer, zu denen Gott mich führt, sind inwendig in meinem Herzen. Die Weiden, die er mir bietet, um mich auf ihnen niederzulassen, sind in meinem Herzen. Alles, was ich suche, ist inwendig in meinem eigenen Herzen. Mein Herz ist ein Herz aus Gold, weil Gott mein Herz rührt, und Er besänftigt es. Ich schenke meinem Herzen die Gefolgschaft, weil ich zu erkennen beginne, Wessen Herz es ist.
Gott, ich weiß nicht, was Gehorsam ist, aber ich weiß, ich folge Dir. Ich würde Dir überallhin folgen, aber das ist irrelevant. Du nimmst mich schier zum Himmel. Nehme ich Deine Hand, oder gebe ich Dir die meine? Ganz bestimmt gehe ich mit meinem Herzen in dem Deinen vor Anker.
Mein Herz ist bereits das Deine, doch jetzt gebe ich es Dir. Du hast mein Herz ohnehin, wo liegt also der Unterschied? Doch weiß ich, der Unterschied ist, wann ich Dir mein Herz aushändige. Ich weiß nicht, wie groß größer sein kann, aber ich weiß, es ist so.
Demnach, hier, lieber Gott, ist mein Herz. Es ist mein Wille, dass Du es hast.“
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HEAVEN #984 – 2.7.2003 – What to Ask God
WAS VON GOTT ERBITTEN
Lange Zeit habe Ich euch angefleht, zu Mir zu kommen. Mein Wille waltete, und du bist hier. Frage Mich nun, was du möchtest, denn Ich vernehme deinen Ruf an Mich. Und falls du nicht weißt, was du fragen möchtest, während du vor Mir stehst, hier, ich reiche dir die Worte:
„Gib mir Deine Stärke, O Gott. Gib mir Deine Nachhaltigkeit. Gib mir Deine Liebe. Hilf mir, sie zu begreifen und zu erkennen, dass sie meine eigene ist. Gib mir Deine Augen zum Sehen, und hilf mir, Dir die Welt abzuschildern. Lasse Deine Tagesordnung die meine sein. Lasse mich Unser entschiedenes Einssein erkennen. Lasse mich nicht durch etwas anderes beeinflusst sein als durch das Wunder von Dir und Unseres Einsseins. Ich bin dankbar dafür, was ich bin, und ich lechze danach, mehr davon, was ich bin, zu enthüllen. Ich glaube, das ist Dein Wille, und dass Du mich in Deinem Licht formst.
Hilf mir, mich über alle Fragmente des Lebens zu erheben, sodass ich voranzukommen vermag.
Hilf mir, meinen Wert für Dich zu erkennen, für mich und für all jene, deren Leben ich berühre. Hilf mir, das Gold wert zu sein, das ich, wie Du es sagst, bin. Hilf mir, zu erkennen, Wer ich fest und gütig bin. Hilf mir, in Dir stark eingewurzelt zu sein.
So vieles in meinem Leben ist in Beklommenheit verbracht worden, Beklommenheit über Dinge, die von keinem Belang sind, unterdessen ich stattdessen Dich hätte mit offenen Armen begrüßen können.
Hilf mir, all das zu übersteigen, was mich nicht näher zu Dir heranbringt. Ich weiß, was immer mich zurückhält, liegt inwendig in mir, und ich möchte über es hinweg springen.
Hilf mir, der eingebildeten Begrenzungen der Vergangenheit und Zukunft ledig zu sein.
Hilf mir, die Welt mehr anzunehmen, als sie zu bemängeln. Hilf mir dabei, überhaupt nichts auszusetzen zu haben.
Hilf mir, das zu sein, was Du bestimmt hast, dass ich es sei. Hilf mir, das zu sein, was ich bin. Hilf mir, in Deinem Licht dazustehen.
Hilf mir, in der Wahrheit und in nichts als der Wahrheit, und demnach aus dem Getümmel heraus zu sein.
Hilf mir, klar zu sein. Lasse mich hören, wie Du klar sprichst. Hilf mir, Dich widerzuhallen. Ich bitte um nichts mehr, und ich weiß, dass ich um alles bitte.
Hilf mir, alle diejenigen zu segnen, die mit mir in Kontakt kommen. Hilf mir, nicht zu verdammen. Hilf mir, einzig die Schwingung von deren Seelen zur Kenntnis zu nehmen. Hilf mir, auf der Ebene der Seele zu arbeiten, der meinigen und derjenigen Anderer. Wieso sollte ich mich doch auf Erscheinungen niederlassen mögen, während sie derart flüchtig sind?
Hilf mir, Entscheidungen zu treffen, die Deinen Willen ausweiten.
Hilf mir, mit Eilfertigkeit zu leben.
Hilf mir, zu genießen. Hilf mir, mich über Unannehmlichkeiten zu erheben und sie mit Gleichmut zu ersetzen. Hilf mir, Dir Freude zu geben. Hilf mir zu erkennen, dass einzig Du vor mir bist. Hilf mir Dich in jedem und allem anzuerkennen.
Hilf mir zu geben, anstelle zu nehmen. Hilf mir zu erkennen, das alles bereits mein ist.
Falls ich für Dich allein nicht leben kann, lasse mich sodann für mein Höheres Selbst leben. Hilf mir, mich über die Kleinheit zu erheben, die ich über mir selbst aufrechterhalten habe. Hilf mir, alle die Möglichkeiten wahrzunehmen, die Du vor mich hinlegst. Hilf mir, mich im Einvernehmen mit Deinem Willen zu bewegen und keinen anderen zu kennen.
Ich gebe Dich mir selbst, und du gibst mich Mir Selbst, und ich bejahe Deinen Segen.“
Und nun, Geliebte, seid ihr gesegnet.
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HEAVEN #985 – 3.7.2003 – Tell God Your Heart
LASSE GOTT DEIN HERZ ERKENNEN
Zeige Mir dein Herz an.
Das höre Ich dein Herz sagen:
„Liebster Gott, hilf mir, Deine Schöpfung zu besingen. Hilf mir, zu akzeptieren statt zu verurteilen. Hilf mir, zu lieben statt nicht zu lieben. Hilf mir, Dir zu folgen und Meine Größe zu finden. Falls ich Deinem Willen folge, wie werde ich sodann ins Taumeln geraten können? Wie vermag ich sodann durch das Leben verdutzt zu werden?
Ist es so, dass ich das, was falsch ist, lieben soll? Lieben, was ich als falsch sehe? Nein, mir steht es an, über Falsch hinaus zu sehen. Sofern ich die Seelen der Menschen sehe, was Falsches kann ich dann sehen?
Aber ich sehe Kummer in der Welt, O Gott. Ich sehe, was grausam und unfair zu sein scheint. Wie werde ich gegenüber dem Schmerz unvoreingenommen, selbst dann, wenn es sich um den meinen handelt?
Sobald ich in Deine Augen schaue, wie ist es dann für mich möglich, ein Gewahrsein von Schmerz zu haben? Wie ist es für mich möglich, etwas anderes als Deiner gewahr zu sein, solange Deine Augen auf den meinen liegen? Und dennoch, mein Herz schmerzt.
Ich spüre große Liebe von Dir. Wieso kann ich dann nicht das gleiche gegenüber allen Anderen und allen Situationen spüren? Welcher Mensch und welche Lage vermögen nicht mit Liebe umgestaltet zu werden? Was ist diese Liebe? Fülle mich mit ihr. Ich bin ihrer ledig, lieber Gott.
Ich fühle in meinem Herzen keine Liebe. Hilf mir, mein Herz mit Liebe zu füllen. Du sagst, mein Herz sei voll der Liebe, wann jedoch ist es, dass sie enthüllt wird? Wann sehe ich sie?
Manchmal habe ich das Empfinden, dass Ideale bloß Ideale sind, und dass sie nicht gelebt, nicht einmal geliebt werden. Es fühlt sich so an, dass Ideale die Entfernung von sich selbst betonen, und dass die Welt weint.
Warum wird das Ideal nicht gelebt? Warum lebe ich es nicht?
Wieso ist der Kontrast zwischen dem Leben, wie es gelebt wird, und dem Leben, wie es bestimmt ist zu sein, derart groß? Ist somit die gegenwärtige Gradeinteilung diejenige, die vorgesehen ist, und die demnach zu lieben ist? Dann in der Tat muss ich die Sache anders sehen.
Hilf mir, mich zu der Vollheit des Lebens zu erheben. Hilf mir, Freude statt Kummer aus dem Leben zu drücken. Hilf meinem Herzen, darüber, was auch es bestürzt, hinweg zu hüpfen.
Du, Der Du die Weite erschaffen hast, kannst Du nicht Freude in mir erschaffen, unauflösliche Freude, Freude direkt vor mir, wo ich sie sehen kann und wo auch Andere sie sehen können?
Ist ein dauerndes Glück in der Welt nicht mehr als ein Märchen? Falls Märchen wahr sind, wieso werden sie dann nicht gelebt? Wo sind die Prinzen und Prinzessinnen? Wo sind die Zauberer, und wo deren Zauberstäbe? Wo werden die Träume Wirklichkeit?
Mir muss die Dankbarkeit fehlen. Wäre ich dankbar, wie könnte ich dann gegenüber der Freude blind sein? Soll ich sogar meine Blindheit lieben, denn meine Blindheit bedeutet ja, dass es rund um mich herum Schätze gibt, die ich nicht sehe.
Gott, gib mir nicht Hoffnung, solange sie sich nicht als ein Vorreiter der Wahrheit ausweist. Befreie mich von der versagten Hoffnung. Sofern Hoffnung Illusion ist, befreie mich von ihr.
Gib mir Deine Sicht. Gib mir jetzt die Wahrheit.“
Ich antworte dir:
Im Leben befindest du dich auf einer Feier, und du hast verbundene Augen und stößt auf eine Piñata [s.u. – ThB] zu. Dass deine Augen verbunden sind, bedeutet nicht, dass du blind bist. Und du, du selbst, bist natürlich die mit allerhand Schätzen gefüllte Piñata. Deine Konfusion und deine Gebete sind der Stock zum Stochern. Die Wahrheit wird sich aus dir heraus ergießen. Die Wahrheit ist nie unbegründet. Aber du hast sie zu finden. Und du findest sie, indem du sie erstrebst. Erstrebe die Wahrheit, und du wirst anfangen sie zu finden. Die Wahrheit, die du suchst, ist bereits dein, denn sie liegt inwendig in dir. Nichtsdestotrotz, es wird danach aussehen, als würde sie zu dir kommen.
Du hast das Empfinden, es gebe für dich eine große Kluft zu überqueren. Die Kluft ist eine Illusion. Davonweg-Sein ist Illusion. Während Wir sprechen, beseitigst du eingebildete Distanz. Die Wahrheit beginnt zu dämmern, denn, bin Ich nicht hier, und du bei Mir?
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[Anm. zu ‚Piñata‘: Die Piñatas sind bunt gestaltete Figuren, heutzutage aus Pappmaché, früher aus mit Krepp-Papier umwickelten Tontöpfen, die bei Kindergeburtstagsfeiern mit Süßigkeiten, traditionell jedoch mit Früchten gefüllt sind. Sie sind in Lateinamerika, vor allem in Mexiko, zur Weihnachtszeit und in Spanien zu Ostern verbreitet.
Ähnlich wie bei dem Spiel „Topfschlagen“ schlagen Kinder, deren Augen verbunden sind, abwechselnd mit einem Stock auf die Piñata ein, bis sie zerbricht und es Überraschungen regnet. Die Piñata hängt dabei meist an einem Seil über den Kindern, und ist nur mit dem Stock erreichbar. Jeweils einem Kind werden die Augen verbunden, und jedes Kind darf dreimal versuchen, mit einem Stock die Piñata zu treffen und sie dabei zu zerbrechen. Zerbricht die Piñata, dürfen alle Kinder soviel aufheben, wie sie erwischen können. Dabei wird gesungen, um dem Kind zu helfen, die Piñata zu finden und treffen. (Aus: Wikipedia)]
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HEAVEN #986 – 4.7.2003 – Everyone is One
EIN JEDER IST EINS
Ich ziele nicht auf Vorkommnisse ab, die dein Herz zerreißen. Wieso sollte ich das mögen? Ich sitze nicht da oben und denke darüber nach, welchen Schmerz Ich dir bereiten kann.
Ich gebe dir Freude. Du weißt, das tue Ich.
Doch dann fragst du: Wie kann Ich es zulassen, dass deine geliebten Angehörigen aus ihren Körpern heraus entfliehen und dich alleine zurücklassen? Oder wie kann Ich erlauben, dass du krank wirst? Oder wie kann Ich jemandem erlauben, gemein zu dir zu sein? Du und Ich spielen nicht Schach, Ich auf der einen Seite, du auf der anderen. Wir befinden uns auf der gleichen Seite. Ich nehme keinen Gegensatz zu dir ein.
Denke nicht, dass deine geliebten Angehörigen ihren Körper hinter sich lassen, damit Ich Macht ausüben kann, und damit du Lektionen lernst. Das ist nicht der Zweck. Ich denke nicht: Aha, lasst uns mal diesen da umbringen, damit Hans eine Lektion lernt. Ich bin weder derart fokussiert noch derart präzise. Mein Plan ist umfassender.
Du bewegst dich im Leben, und etliche Begleiter gehen dir voraus, und etliche sind hinter dir. Alle werden sich einander einholen. Der Lauf des Lebens ist es, dass Blätter auf Bäumen ausschlagen, und dass sie herunterfallen. Kein Baum wird schikaniert.
Ich erbitte nichts von dir, mit Ausnahme, was du möchtest. Aber du fragst dich, wie Ich das sagen kann, unterdessen es jeden Tag Verstöße gegen das, was du möchtest, gibt.
Obschon der Zweck von Begebnissen in deinem Leben nicht ist, dir Lektionen zu erteilen, wächst du im Leben, und du wächst selbst aus dem hervor, was du nicht möchtest. Es ist unumgänglich, dass du wächst. Du erlangst jeden Tag Einsichten. Einsichten erlangen bedeutet, dass du etwas in einer Weise siehst, wie du es zuvor noch nie getan hast. Du hast den Diamanten ins Licht gedreht, und nun siehst du Funkeln, was du zuvor nicht bemerkt hast. Es war die ganze Zeit da.
Sofern das Leben sich zutragen wird, wie sich das Leben zuträgt, wieso dann nicht Lektionen aus ihm heraus erlangen, während du bei ihm zugegen bist? Wieso nicht den Diamanten finden, der bisher vor dir verborgen war?
Du bist nicht zum Leiden herausgegriffen. Im Himmel gibt es kein Leiden. Nach ihm wird weder Ausschau gehalten, noch wird über es hinweggesehen. Es ist einfach nicht. Ich kann euch nicht senden, was Ich nicht habe. Ich habe Freude. Demnach schicke Ich euch Freude. Ich greife euch ebenfalls nicht für Freude heraus; Ich denke nicht: Lasst uns heute einmal Ardella etwas Freude schicken, und lasst uns Fred dieses Mal auslassen.
Nein, Ich übertrage Freude. Es ist an euch, sie aufzunehmen und sie nicht ungenutzt zu belassen.
Es gibt da diejenigen unter euch, die erkennen, dass Ich euch erwählt habe, vielleicht für eine besondere Aufgabe. Ich schicke die ganze Zeit Suchanzeigen hinaus. Eines Tages, da antwortest du. Du wählst dich selbst. Du hörst Meinen Ruf. Mein Wille und der deine tun sich zusammen. Du triffst die Wahl, eine Nachfrage wahrzunehmen, und nun erfüllst du sie. Du bist Meine Wahl. Das warst du immer. Indes, insofern als du und Ich Eins sind, ist es unmöglich zu sagen, welcher von Uns die Wahl ausführte.
Zwei Magneten treffen aufeinander. Wer ist da, um zu sagen, dass dieser eine den anderen auswählte? Sie katapultierten aufeinander zu.
Dasjenige, was Ich suche, suchst auch du, und zwei werden immerzu als Eins aufeinandertreffen.
Es gab niemals jemanden, außer du und Ich. Jeder auf der Erde ist Ich, und jeder auf der Erde ist du. Jeder ist Wir, und Wir bedeutet Eins. Wer kommt hinzu? Wer geht weg? Niemand. Wer bleibt? Jeder. In Unserer Verbundenheit gibt es keine Unterbrechung. Im Einssein gibt es keine Pause.
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HEAVEN #987 – 5.7.2003 – Oneness Proclaimed
EINSSEIN AUSRUFEN
Unser Einssein ist nicht verwunderlich. Verwunderlich ist, wie oft Unser Einssein verfehlt, überspielt, missachtet, angefochten oder überhaupt nicht in Betracht genommen wird. Oh, um bloß daran zu denken, Unser Einssein! Was für eine Pracht! Unser Einssein ist, so wie alles und jedes gleichzeitig ist, wie es augenblicklich geschieht, selbst dann, während es keine Zeit gibt, um es in ihr festzusetzen. Einssein ist, wie dasjenige, was einem vermeintlichen Individuum geschieht, Uns allen passiert. Deswegen ist das letzte Meiner Kinder das Erste. Alle sind Erste. Es gibt keinen zweiten.
Universalität und Ewigkeit bedeuten Einssein.
Sofern Einssein als Konzept zu schwer zu begreifen ist, dann sieh dir Einssein als ein Team an. Du siehst viele Spieler auf dem Fußballfeld, und dennoch siehst du ein, es gibt allein ein Team. Einzelne Spieler mögen darüber verteilt sein, aber das Team ist als Ganzes.
Oder sieh dir alle Atome und Zellen an, die die Ganzheit von dir sind.
Tee wird aus einer Kanne heraus in zahlreiche Tassen hinein gegossen. Gleichwohl gibt es nur einen einzigen Tee.
Die Essenz des Lebens ist Einssein.
Was ist Liebe anderes als Einssein? Was macht Liebe anderes, als Einssein augenscheinlich zu machen?
Alleinig Liebe ist. Liebe bestätigen ist wissen, was immerzu gewesen ist. Sich verlieben ist sich in sich selbst verlieben. Sobald du dich verliebst, magst du ja etwa denken, es sei ein Anderer, in den du dich verliebst, indessen bist es immerzu du. Liebe macht Liebe aus. Wie kann Liebe, die Einssein ist, jemals etwas anderes als Liebe sein? Es gibt keine Nicht-Liebe. Alles andere als Liebe befindet sich in der Provinz der Illusion.
Alle Dinge im Leben, die dich quälen, sind Illusionen. Du rahmst die Illusion ein und stellst sie auf deinen Kaminsims, und du tust alles, um sie zu behalten. Die Illusion wird zu deinem Gott. Du denkst, du musst einfach die Illusion haben, andernfalls seist du verloren. Tatsache ist, du bist in der Illusion verloren.
Kehre zu der Realität des Einsseins um, und du bist gefunden. Dort ist es, wo du existierst.
Du bist mit jedermann auf der Erde Eins, und du bist mit allem auf der Erde Eins. Ein Blatt ist ebenfalls du. Du hast den gleichen Schöpfer. Du bist der Schöpfer, der ein Bild von Sich Selbst erschaffen hat, und dieses Bild trägt deinen Namen. Du bist mehr als ein Bild. Du bist die Reale Sache. Du bist Einssein. Einssein kann nicht erschaffen werden. Von ihm kann nicht abgewichen werden. Was es anbelangt, hast du keine Wahl. Deine einzige Wahl lautet, das Einssein anzuerkennen, oder nicht. Du hast gewählt, nicht.
All die vermeintliche Ungleichheit ist für dich Spaß. Du liebst es, dich im Getümmel zu befinden. Ich sage dir nicht an, dich davon zurückzuziehen. Ich sage dir, zu wissen, es ist eine Partie, die du spielst. Du bist der Spieler, aber du bist nicht die Partie, denn, einerlei was vor sich geht, du bist Einssein. Einssein.
Wenn dich ein Geschenk erreicht, wer gab es dir? Du gabst es dir selbst.
Wenn du dich mit Freude erfüllt fühlst, wer war derjenige, der sie begangen hat? Wer hat sie in Anspruch genommen, und wer hat sie zum Ausfluss gebracht? Freude ist ein anderer Name für Einssein.
Jetzt ist ein anderer Name für Einssein.
Verletzen ist ein Name für Getrenntheit.
Habgier und Neid sind andere Namen für Getrenntheit.
Alles, was nicht Freude oder Liebe oder Jetzt oder Wahrheit ist, signalisiert die Illusion der Getrenntheit.
Du möchtest, dass Ich dir augenblickliche Freude darbiete. Du bittest Mich, allen Schmerz und alles Leiden zu beseitigen. Die Freude ist in dem Augenblick dein. Ich habe sie dir gegeben. Du hast sie.
Getrenntheit existiert nicht. Ich kann nicht beseitigen, was nicht da ist. Aber du kannst es entfernen. Was auch immer deine Erfahrung des Einsseins verschleiert, nimm es weg. Ich werde dir helfen. Aber ohne dich kann Ich das nicht tun, denn Wir sind Eins.
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HEAVEN #988 – 6.7.2003 – The World Waits for You
DIE WELT WARTET AUF DICH
Wenn deine Gedanken auf Einzelheiten liegen, bist du an die Materie gebunden. Wenn deine Gedanken auf der Unbeschränktheit liegen, bist du selbst von demjenigen entbunden, woran du einen Augenblick zuvor gebunden warst.
Eine Zeit wird kommen, wann du schrankenlos bist, gleich, wo sich deine Füße befinden.
Ich sage Zeit, obschon Zeit nicht existiert. Es wäre besser zu sagen, eine Verwirklichung, eine Vergegenwärtigung der Wahrheit wird kommen, und ihr werdet sie behalten. Sie wird nachhaltig sein. Es wird einen Schlag geben, nicht den einer Glocke, sondern der Kenntnisnahme. Es wird ein derartiges Bersten des Lichts sein, was dir entströmt, dass es alles mit umschließen wird.
Wasser wird sich in Wein verwandeln. Und dein Herz wird mit Freude beladen sein.
Was wird sich verändert haben? Nichts. Alles.
Was gibt es zu ändern mit Ausnahme deiner Wahrnehmung davon.
Verstehen existiert auf zahlreichen Ebenen. Öfters werden sieben Ebenen vorausgesetzt. Jedoch gibt es Ebenen innerhalb der Ebenen, und eine jede hüllt sich um sich selbst, bis, ja, bis alle Ebenen Eins werden und es kein Umhüllen mehr gibt. Es gibt keine Ebenen. Da ist Einssein. Wir könnten sagen, Einssein durchdringt alles, indes, Einssein ist, und, was kann es geben, was zu durchdringen ist, unterdessen Einssein alleinig ist.
Alle Dinge gelangen an ihren Platz. Es gibt Einheit, eine derartige Einheit, dass du einen Atemzug nimmst, und dass alles der Odem Gottes ist.
Es gibt viele Tänzer, aber einen Tanz. Ein einzelner Zeh dreht sich. Ein Lied allein wird gesungen.
Aller Klang wird kein Klang.
Jeder Gedanke wird kein Gedanke.
Aus einer Wasserquelle entspringt alle Pracht.
Die Pracht gehört allen. Du bist in der Pracht durchtränkt, denn Pracht ist alles, was du bist. Ich bin in dir durchtränkt, und du bist in Mir durchtränkt, und es gibt keinen Unterschied zu bemerken. Da ist Einssein.
Da ist Pracht der Pracht.
Ein Stück des Kuchens weiß, es ist der Kuchen. Trennung ist bloß eine gezogene Linie. Jedes Kuchenstück langt bei der Mitte an.
Selbst wenn du dich auf der Erde wie ein Fragment fühlen magst, du bist verbunden. Du bist ein Teil des Einsseins, allerdings hat das Einssein keine Teile. Nichts ist vom Einssein getrennt. Sofern Einssein ist, ist es. Und du bist Einssein.
Ein Abkömmling eines Königs erbt das Königreich.
Du bist Mein Erbe.
Lasse dein Herz sich zu der Gelegenheit des Einsseins und des Wunders Unserer Vereinung erheben.
Keine königlichen Gewänder sind vonnöten. Keine Krone. Deine Krone ist Mein Licht. Du hast es bereits. Wisse, Wessen Licht du trägst, Wer dich nach dorthin verbracht hat, und Wer dich an der Stelle hält.
Genug von den Differenzen. Schließe dich dem Einssein an. Tritt ein.
Ohne deine Augen auf dem Einssein ist die Welt beraubt. Sie denkt, sie sei alles, was es gibt. Sie denkt, jenseits ihres Getümmels gebe es nichts. Die schmuddelige Welt verzagt, bis deine Sicht über sie hinaus reicht. Deine Augen bezeichnen den Umbruch oder die Erhebung. Umbruch ist weltlicher als Erhebung. Weltlichkeit ist in deinen Gedanken vorherrschender, das macht sie jedoch nicht wirklicher; das macht sie bloß vorherrschender. Ändere den Gegenstand deiner Gedanken zum Einssein hin, und Einssein wird erwiesen. Du bist der Repräsentant des Einsseins auf der Erde. Spreche für sie auf. Die Welt wartet auf dich.
Wieso dem nachgehen, was dir Kummer bereitet?
Du bist ein Führer der Welt. Du hältst die Welt nicht dort, wo sie ist. Sobald du Traurigkeit spürst, dass die Dinge so sind, wie sie sind und immer sein werden, hältst du vor dir für wahr, dass du dich davor verbeugst, was du nicht ehrst.
Die Welt ist in der Lage, das zu sein, was du möchtest, dass sie es ist. Beehre die Welt sodann mit einem größeren Bild von ihr, und sie wird zu deinem Bild heranwachsen. Die Welt ist im Warten begriffen.
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HEAVEN #989 – 7.7.2003 What Your Heart Is to You
WAS DIR DEIN HERZ IST
Wenn du deine Augen zu den Meinen hochhebst, kommt dein Herz mit. Deine Augen und dein Herz bewegen sich nicht voneinander trennbar; das eine mit dem anderen. Dein Herz fühlt, was du siehst, oder, vielleicht stattdessen, was dir dein Geist sagt, was du sehest.
Betrachte es so, dass du heute hier bist, um deinem Herzen Geschenke zu überreichen. Halte ein Auge darauf fest, was dein Herz gerne haben könnte, und was es erfüllen würde. Habe auf dein Herz heute acht, wie du es bei einem kleinen Kind tun würdest.
Dein Geist hat vielleicht dein Herz als getrennt von dir behandelt, vielleicht als einen mechanischen Gegenstand oder als einen schieren Thermometer davon, was rund um dich herum vor sich geht.
Du hast es deinem Herzen stattgegeben, verwundet zu werden. Dein Geist mag sogar Dinge betont haben, die es verletzen werden.
Du hast womöglich das Gefühl, dass dein Herz ein Opfer dessen ist, was um dich herum vorgeht, bist du allerdings nicht der Mittelsmann und infolgedessen der Schwächer oder Stärker der Herzen?
Sieh heute dein Herz als ein Schiff, was Segel setzt. Überreiche ihm mehr Segnungen als Warnungen. Bestimmt wirst du ihm mehr sagen, als sich vor Gefahren zu hüten. Bestimmt hast du es nicht großgezogen, dass es ausschließlich argwöhnisch ist. Bestimmt hast du es trainiert, so ganz ohne Weiteres in den Horizont hinein zu segeln. Wie lautet der Name, den du auf das Schiff deines Herzens malst? Gib ihm jetzt einen Namen. Schreibe „Die Stärke Gottes“ auf die eine Seite, und „Die Liebe Gottes“ auf die andere, denn Stärke und Liebe sind das gleiche.
Behandle dein Herz mehr wie deinen Magen. Wenn dein Magen etwas möchte, gibst du ihm Essen. Gib deinem Herzen Essen. Sei gut zu ihm. Gib ihm den vollen Tag über ganz extra Naschereien.
Sieh heute dein Herz als einen Diener in deiner Beschäftigung. Diener bedürfen es, pfleglich behandelt zu werden. Sie umsorgen dich, und du umsorgst sie. Achte darauf, wie du dein Herz behandelst.
Nimm es auf Ausflüge mit. Lasse es seine Bedeutung für dich wissen. Ehre dein Herz, was mit dem Meinen in Verbindung steht.
Dein Herz geht auf und geht nieder laut dessen, was du ihm sagst. Etwas anderes kann es nicht tun.
Sage heute deinem Herzen, wie wundervoll, wie loyal, und was für ein guter Arbeiter es ist. Dein Herz braucht mehr Zärtlichkeit von dir, als es das von der Welt bedarf. Dein Herz wird anfangen, dir Geschichten von derartiger Großartigkeit zu erzählen, dass du verstummst und lauschst.
Stärke dein Herz in der Stille.
Dein Herz ist eine Gunst, die Ich dir gab.
Dein Geist ist sein Kindermädchen.
Das Kindermädchen hat seine Rolle vergessen.
Du bist der Aufseher.
Du bist der Mittelsmann.
Du bist mehr als dein Herz und dein Geist.
Du bist der Bewahrer von ihnen.
Sie sind für mehr da als für deine Unterhaltung.
Während du heute die Welt betrittst, entsinne dich dieser Begleiter. Sie sind Geschwister, das Herz vielleicht das unschuldige jüngere Kind, und der Geist der ältere, anscheinend gehobene Mann von Welt.
Dich selbst lieben bedeutet dein Herz lieben. Geehrterweise, wird dein Herz dich leiten. Entmutigt, kommt es ins Wanken.
Wir machen dem Herz keine Vorwürfe, dafür dass es jung ist. Es ist immer jung. Das ist seine Natur. So jung wie dein Herz ist, es ist länger herumgekommen als der Intellekt, dennoch ist der Intellekt immer parat, über das Herz herzufallen. Er ist im Grunde der Tyrann, indes wird das Herz dem zuhören, was der Geist ihm sagt. Der Geist erachtet sich selbst als zynisch, dennoch möchte er auf alles hören und fast alles glauben, was er hört, ausgenommen die Botschaften vom Herzen, bei denen er schnell dabei ist, sie zu widerrufen.
Entsinne dich heute, dass dein Herz das deine ist. Ermutige es.
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HEAVEN #990 – 8.7.2003 – Welcome Joy
HEISSE FREUDE WILLKOMMEN
Nimm das von der Waagschale, was schwer auf dir lastet. Hast du es nicht immer und immer wieder gewogen? Investiere ebenso hoch in Freude. Ach, Freude, sie stellst du beiseite, und Schwierigkeiten behältst du bei dir.
Mustere stattdessen deine Freude.
Freude ist genauso zahlreich wie Kummer, bloß, du hast dich auf den Kummer konzentriert.
Es hängt so viel davon ab, wie du das anschaust, was passiert. So wie Träume der Interpretation offenstehen, so auch das Leben.
Schatten können entfernt werden. Auf jeden Fall geraten sie, früher oder später, außer Sicht. In der Zwischenzeit brauchst du dich nicht derart genau auf sie scharfzustellen. Etliche Sachen können beiseite gelegt werden. Sie brauchen deine Gedanken nicht zu beherrschen.
Sich auf den Dingen ansiedeln ist nicht das gleiche wie auf sie acht geben.
Der Topf, den du im Auge behältst, und der nie kocht, ist nicht effektiv. Der im Auge behaltene Topf deines Lebens kocht ununterbrochen.
Lasse dein Leben ein wenig allein. Es wird sich um sich selbst kümmern. Wende dich dem zu, was du kannst, und belasse es dabei. Auf jeden Fall wird es verschwinden. Was heute zeitweilig ist, zieht sich unweigerlich ab.
Sei was dein Leben angeht nicht beklommen. Dein Leben ist wie ein Summen. Du summst. Das ist nicht dein hauptsächlicher Brennpunkt.
Ich sage nicht: Lasse die Chips hinfallen, wo sie mögen. Ich sage: Wenn die Chips heruntergefallen sind, hebe sie auf, wie es dir am Besten passt; das Aufheben allerdings hat deine Freude nicht aufzuzehren.
Vergiss die Freude nicht. Sogar bei einem Gekleckere kannst du dich freuen.
Doch hast du gedacht, es sei einfacher, Sorgen zu erleben als Freude. Und du hast gedacht, Sorgen seien wahrscheinlicher.
Sich niedergeschlagen fühlen ist nicht dein natürlicher Zustand. Kein Bedarf, die Sorgen derart eng an deine Brust zu drücken. Du magst ja durchaus denken, beim Sich-Sorgen handle es sich um etwas Tiefgehendes, allerdings ist ein Sprung in die Sorge nicht die Tiefe. Freude geht tiefer. Freude durchdringt die Sorge, so wie die Sonne einen Eisklotz schmilzt, und wie danach das abgebrochene Eis davonschwimmt.
Ist Sorge derart wertvoll, dass du sie bei dir behalten musst? Dass du sie abstauben und sie laufend erneuern musst? Ja, im Menschlichen Bereich gibt es Gründe für Sorge, aber das Sorgen muss nicht an die Stelle der Freude treten.
Das, worauf du dein Herz aufwendest, muss das sein, was du vorziehst. Sofern du am Sorgen festhältst, muss das so sein, dass du die Wahl dazu triffst. Du hast vielleicht gespürt, du habest keine Wahl. Freier Wille bedeutet, dass du eine Wahl hast. Wähle jetzt.
Wahr ist – wer, bei gutem Verstand, sollte denn die Sorge zügiger als die Freude für sich aussuchen mögen. Die Sorge scheint automatisch zu sein, und die Freude eine Sache, der man sich zuzuwenden hat. Gut, dann kehre dich ihr zu. Drehe sie volle Pulle auf. Stupse die Sorge fort und schaffe für die Freude Raum.
Wenn du morgens aufwachst, wundere dich, anstatt dich zu wundern darüber, was für einen Tag du wohl haben wirst, darüber, welche Form dein von Freude erfülltes Leben wohl annehmen mag. Die Freude wird dich heute überwältigen. Dein Name steht heute auf der Freude-Liste an erster Stelle. Spüre sie im voraus. Tunke dich in die Freude, die heute dein ist. Sie hat auf dich gewartet. Lasse sie heute in deine Gegenwart vor. Bewillkommne die Freude heute.
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HEAVEN #991 – 9.7.2003 – Very Close to Truth
SEHR NAHE AN DER WAHRHEIT
Was wäre, wenn alles, was du in deinem Leben getan hast, tatsächlich richtig und überhaupt nicht das ist, was du meintest? Was wäre, falls du, allem was du gedacht haben könntest zum Trotz, deine Sache doch ganz gut gemacht hättest? Was wäre, so unmöglich wie es zunächst aussieht, wenn du keine Ursache hättest, ausgeführte oder nicht ausgeführte Taten zu bedauern? Was wäre, wenn dein Fehler ebendarin bestand, zu denken, es gebe Fehler? In diesem Falle hast du dich geirrt!
Das Konzept des Fehlers hat eine Brennweite für kurze Sicht. Du siehst A, dann siehst du B, und so weit reicht das dann. Du hast den Rechtschreibwettbewerb verloren, weil du ein Wort falsch geschrieben hast, was wäre allerdings, wenn es recht gewesen wäre, dass du es falsch geschrieben hast? Alles, was du jetzt wissen kannst, ist, wie die Worte richtig geschrieben werden. Du kannst die Bedeutung des fehlerhaften Schreibens nicht kennen, deswegen kannst du nicht erkennen, dass du falsch lagst, als du sie falsch geschrieben hast. Wie weißt du, dass der Versprecher ein Missgeschick war?
Du hast mit einem Hammer deinen Daumen getroffen. Wie ungeschickt. Jedoch, was wäre, wenn das – unglaublich – eine tolle Finesse wäre? Was wäre, falls sich, weil du dir auf den Daumen geschlagen hast, Vorkommnisse in der Welt und in deinem Leben an die rechte Stelle geschwungen haben? Was wäre, wenn auf deinen Daumen hauen etwas Wundervolles vorankündigte, etwas Künftiges, etwas Vergangenes, oder, wie steht es um etwas jetzt in dem Augenblick?
Du wirst es nie wissen, jedoch kannst du es dir vielleicht vorstellen.
Du hast deinen Geldbeutel verloren, oder er wurde gestohlen. Wie weißt du, ob etwas eine verdrießliche Sache ist? Verdrießlich ist bloß eine Folgerung, die du ziehst? Welches Zwischenspiel erschafft vielleicht der Verlust deines Geldbeutels, womöglich, dass du das Interludium nicht zu Augen bekommst und dass es dir unvernommen bleibt, indes es jedoch nichtsdestotrotz zur Ausführung gebracht wird? Es ist selbstverständlich, du wirst nie dahinterkommen.
Was wäre, wenn töricht nicht töricht wäre?
Was wäre, wenn Verlust nicht Verlust wäre?
Was wäre, wenn Sieg nicht mehr Sieg ist, als Verlust Verlust ist?
Du bist nicht nur ein Kritiker des Lebens im allgemeinen und des deinen im besonderen, du hast dich selbst auch zum Richter erhoben. Es sind nicht nur Menschen, die du verurteilst. Den ganzen Tag lang sortierst du dein Leben durch, du durchsiebst es. Du urteilst links und rechts. Wann immer du zu Schlussfolgerungen gelangst, hast du ein Segment deines Lebens verpackt und es in die Ablage verbracht. Du kannst sicher sein, du hast etwas übersehen.
Was auch bis dato geschehen ist, wird getilgt. Das bedeute saubere Schiefertafel. Was du tilgst, ist deine Anhaftung. Du warst sehr an das Konzept des Irrtums angeheftet. Irrtum ist eine Entweder-Oder-Sache. Für deinen Geist hast du dich geirrt oder nicht geirrt.
Was wäre, wenn Irrtum und Nicht-Irrtum beide gleichzeitig möglich wären? Dann erklärt der eine den anderen für ungültig, und weder Irrtum noch Korrektheit existieren, sofern sie das je taten. In Wahrheit, Irrtum und Nicht-Irrtum können nicht koexistieren, da Irrtum ein Konzept wie jedes andere ist.
So lange wie ihr in Bezügen von Erfolg oder Niederlage denkt, versäumt ihr das Schiff.
So lange wie ihr in richtig oder falsch, gut oder schlecht denkt, haltet ihr euch vom Lossegeln ab.
Die Koexistenz von Gegensätzen existiert nicht. Oder, sie existieren ephemer, so lange, wie ihr es ansagt.
Kann es Lieblichkeit geben ohne Nichtlieblichkeit? Ich sage, das kann es.
Was wäre, wenn das einzige Adjektiv in der Welt lieblich wäre? Oder herrlich? Was würdest du dann aus den Dingen machen?
Was wäre, wenn das Leben, das an deiner Seite mit dir entlanggeht, überhaupt keinen Einfluss auf deinen Seinszustand hätte?
Das ist natürlich absolut wahr, aber du hast es noch nicht wahrgenommen. Wie du dich fühlst, was du denkst, sind nicht Teil deines Seins. Seien ist Seien unbesehen alles Sonstigen. Wie du dich fühlst, was du denkst, wirkt allerdings auf dein Ego ein. Das ist alles, was beeinflusst werden kann. Was ist dein Ego anderes als dein Bild von dir selbst? Zeichne ein anderes.
Was wäre, falls du kein anderes Wort als Ja äußern könntest?
Beginne, es zu sagen. Ja ist ein liebreizendes Füllzeichen.
Sage heute in deinem Herzen Ja zu allem. Dann wirst du sehr nahe an der Wahrheit sein.
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HEAVEN #992 – 10.7.2003 – How to Leave a Room
WIE EINEN RAUM VERLASSEN
In Hinsicht auf das Ego, sobald es ausquartiert ist, nimmt eine umfassendere Sicht seine Stelle ein. einzig größeres Verstehen vermag das Ego zu ersetzen. Du beginnst im Grunde, aus einer größeren Perspektive her wahrzunehmen und in Erwiderung zu gehen.
Anstelle von Verletzung und Verbitterung dämmern größere Wahrheiten herauf.
Du hast erstrebt, die Dinge nicht persönlich zu nehmen. Wie flehentlich du gebeten hast, nicht mehr beleidigt, verletzt und verbittert zu sein! Du hattest genug. Mehr als genug davon. Du hast um die Befähigung gebeten, nicht herbei gerufene Worte oder Handlungen eines Anderen gelassen hinzunehmen. Du hattest genug Schmerz davon, was Andere nicht gesagt oder getan haben sollten, und genug Schmerz von ihrem Affront gegenüber deinem Ego. Du hast flehentlich gebeten, dass alle Fäden und Stiche von dir fortgenommen werden. Du hast erbeten, mit deiner in die Länge ziehenden Anfälligkeit und ihrem Landsmann Qual durch zu sein.
Nun findest du, dass dein Bestreben, es los zu sein, weiterhin die Dinge persönlich zu nehmen, von deinem Verlangen herkommt, deinen persönlichen Schmerz hinter dir zu lassen. Du hast ein anderes Motiv. Du möchtest nicht mehr länger, dass dein Schmerz irgendwo nachhallt, nicht bei dem Angreifenden, nicht in dem Milieu, nicht bei denen, die nach dir kommen. Du möchtest ihn nicht, und du hast schließlich erkannt, dass es nicht nötig ist, ihn zu haben, denn du hast ein größeres Empfinden des Selbst erlangt.
Du hast dich nicht willentlich über die Situation erhoben. Du hast entdeckt, dass du bereits emporgehoben bist.
Natürlich lässt du Meine Erwiderung die deine sein.
Es ist so, wie wenn du über Nacht in einem unaufgeräumten Zimmer bleibst. Nicht du hast diese Unordnung hergestellt. Du hast es so vorgefunden. Du warst ein unschuldiger Zuschauer. Und dennoch hast du freundlich das Bett gemacht und das Zimmer schöner hinterlassen, als du es vorgefunden hast. Weil du es ordentlich zurückgelassen hast, bist du in der Lage, mit einem guten Gefühl dort wegzugehen, oder du bleibst mit einem guten Gefühl.
Ob du bleibst oder weggehst, ist Moll, ist von geringerer Bedeutung. Die Beitöne sind Dur, von hoher Bedeutung. Du bist nun jemand, der einen Austausch mit Gefälligkeit hinterlässt. Und insofern gehst du unversehrt weg.
Sobald du dich über die persönliche Zurücksetzung erhebst, existiert die Frage hinsichtlich „Wer hat recht und wer hat nicht recht“ nicht mehr länger. Das geht nicht einmal die Gleichung ein. Du bist aus dem Vorwurf heraus, in die Verantwortlichkeit hinein getreten.
Ein Zimmer, in dem du weiltest, war chaotisch. Du hast nicht untersucht, wer dieses Chaos hinterlassen hat, und wer kommen sollte, um es aufzuräumen. Du hast es schlicht in einer freundlichen Art und Weise verlassen. Du hattest gute Manieren.
Vom Ego abgerückt lässt du das zimmer natürlich wohlaufgeräumt.
Vom Ego abgerückt – was die andere Seite tut, lädt dir nichts auf. Du gehst pfeifend deiner Wege, denn du hast den Raum sauberer verlassen, als du ihn vorgefunden hast.
Und demnach bist du in meine Schuhe getreten. Und demnach hast du ein gutes Gefühl.
Du lebst jetzt in einer neuen Bewusstheit.
Du hattest das Bestreben danach. Du wolltest es. Und so ist es.
Du erstrebtest, was Mein Wille war und ist.
Du hast nichts geopfert.
Du hast Befreiung von der Kleinheit erlangt. Das ist ein guter Zugewinn.
Befreiung von Kleinheit ist der Vorläufer zur Größe. Nun ist für Größe Raum geschafft, für stets-präsente Größe, die sich selbst zum Ausdruck bringt und ausweist.
Das ist Grund zum Feiern.
Das ausladendere Fassungsvermögen, was du jetzt innehast, ist die Feier deiner selbst. Egohaftigkeit schloss Feiern aus. Nunmehr, so du aus der Kleinheit heraus bist, feierst du. Das Leben ist die Feier.
Während das Ego nichts feiert, beansprucht es den Sieg, was freilich ist ein Sieg ohne Übereinkunft? Was ist irgendwas ohne Übereinkunft?
Das Einzige, was es zu gewinnen gibt, ist Einssein, und sie habt ihr bereits.
Demnach ist das Einzige, was euch zu gewinnen übrig bleibt, das Gewahrsein des Einsseins.
Und insofern feiert das Einssein sich selbst.
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HEAVEN #993 – 11.7.2003 – Desires
BESTREBEN
Das bekommen, was du möchtest, ist leicht, nicht schwer. Du denkst, es sei schwer, weil du aufgehört hast, an die Myriade der Segnungen zu denken, die dir bereits in den Schoß gefallen sind. Indem du sie für selbstverständlich genommen hast, hast du wohl deine Aufmerksamkeit dem zugewandt, was du deinem Empfinden nach nicht hast und ihm gemäß haben solltest. Indem du vergessen hast, was alles um dich herum aufgehäuft ist, fühlst du dich beraubt. Du wirst eine größere Enttäuschung über deine Bestreben, die noch nicht erfüllt worden sind, spüren, als du Freude hast, ihrer zu harren.
Enttäuschung ist allzu kurzsichtig. Besser, du wartest auf dein Maultier, als es dafür auszuschimpfen, dass es so lange braucht. Harre auf deine Bestreben. Sie befinden sich auf dem Weg.
Du wirst vielleicht denken, länger brauchen bedeutet schwerer. Musst du das denken? Länger brauchen mag vielleicht nur bedeuten, dass dein Bestreben auf den geeigneten Moment wartet, um in vollem Fluge heranzukommen. Länger brauchen mag vielleicht bedeuten, dass deine Sicht eine Ausweitung benötigt und dass dein Zeitablauf geplatzt ist.
In vielen Fällen, bestimmt nicht in allen, wird es schwer sein, dass du deine Bestreben erfüllt bekommst, weil du es schwer machst. Bestreben brauchen die Freiheit, um sich zu manifestieren. Halte dich nicht zu eng an das Wie und Wann.
Erstrebe das, was du erstrebst, und erstrebe es mit aller Kraft, allerdings sind Bestreben keine abhängigen Diener, die deinem Willen auf jeden Wink zu einem gegebenen Zeitpunkt gehorchen müssen.
Freue dich darüber, dass du Bestreben hast, denn die Fähigkeit zu bestreben ist ebenfalls ein Geschenk. Bestreben und Erfüllen dessen, was du erstrebst, sind beides Segnungen.
Sobald erfüllte Verlangen bei dir ankommen, wisse, sie kommen als Geschenke. Sie sind im Grunde nicht die deinen. Sie kommen dafür, dass du sie siehst. So, wie du bei einem Anderen zusiehst, während er ein ihm Vieles bedeutendes Geschenk erhält, und wie du dich dabei für ihn glücklich fühlst – so gilt es, deine erfüllten Bestreben wahrzunehmen. Du bist ein Zuschauer. Du siehst Geschenke zum Vorschein kommen, und du nickst deine Bestätigung zu. Falls du möchtest, kannst du sogar einige Purzelbäume schlagen, aber du weißt, deine Augen gehen dem Geschenk hinterher, was dir gegeben wurde, welches du indes nicht besitzt.
Aus seiner eigenen Natur her ist jedes erfüllte Bestreben desgleichen die Erfüllung der Bestreben Anderer. Du hast das Verlangen einzukaufen. Ein Anderer hat das Verlangen zu verkaufen. Zwei Bestreben erschaffen eine Erfüllung, eine Erfüllung, die aus verschiedenen Winkeln her betrachtet wird. Kein Bestreben kann alleine erfüllt werden. Die Erfüllung von Bestreben nimmt in Anspruch, die Bestreben Anderer einem dringlich vor Augen zu stellen.
Sei vorsichtig bei deinen Bestreben, dass du andere Menschen nicht zu Gegenständen von ihnen machst. Es liegt dir nicht an, zu wählen, welche Bestreben ein Anderer haben sollte. Es geht nicht um Kontrolle, die du möchtest. Es geht um Liebe. Und die einzige Liebe, über die du das Sagen hast, ist deine eigene, die zu geben anliegt. Liebe ist das, was du gibst, und nicht das, was du nimmst.
Die Herzen Anderer sind nicht wie Ölfelder, auf die du Anspruch erhebst. Bestreben haben nicht erfüllt zu werden. Bestreben sind keine Befehle. Sie sind Bestreben.
Wo kommen überhaupt Bestreben her? Sind sie Gedanken? Sind sie Konzepte? Hast du ein Bestreben erschaffen oder ging es auf dir nieder?
Falls ein Bestreben ein Konzept ist, ist somit die Erfüllung eines Bestrebens nicht mehr oder weniger ein Konzept?
Manchmal ist es so, erst dann, wann dich ein Geschenk erreicht, erkennst du, dass es dich unwissentlich die ganze Zeit über nach ihm verlangt hat. Ein Traum, den du nicht kanntest, ist wahr geworden.
Heute habe Ich ein Anliegen, und das heißt, dass du an dem Tag das kleine Verlangen hast, glücklich zu sein. Nichts ist für dich dabei nötig, um glücklich zu sein. Du hast nicht über die eine oder über die andere Sache glücklich zu sein. Du kannst schlicht glücklich sein.
Mein Trachten nach deinem Glücklichsein ist sehr tief. Ich weiß nicht, weswegen es nicht erfüllt werden sollte. Stimmst du jedoch mit Mir darin überein, dass es an dir ist, Mein Trachten für dich zu erfüllen?
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HEAVEN #994 – 12.7.2003 – God and Caesar
GOTT UND CÄSAR
Ich möchte näher auf die Bedeutung von „Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gib Gott, was Gottes ist“ eingehen. Ändere die Anordnung. Gib Gott zuerst, dann dem Kaiser.
Tribut an den Kaiser ist ein Titel, das ist alles. Ein Merkmal. Eine Höflichkeit.
Der Wert eines jeden Königs auf der Erde ist nicht sein Titel, nicht seine Kleider, nicht seine Entourage, nicht seine Armee, sein Reichtum, seine Macht, nicht seine Berühmtheit, nicht seine Statur, nichts von alledem, was ihm zugeordnet wird. Sein Wert ist seine Bewusstheit. Was immer seine Macht in der Welt ist, sein Wert ist seine Verbundenheit mit der Wahrheit und infolgedessen seine Verbundenheit mit Mir.
Der Wert eines Königs ist der gleiche wie der deine. Er ist in den Wert nicht eingeweihter als du. Einerlei, was an Ausschmückung und Amtstätigkeit ausgewiesen ist, einerlei, was die Welt betreibt, um es anders anzusagen, kein Mann oder keine Frau ist mehr ein König oder eine Königin als du. Nicht anders, keiner ist weniger ein Mitglied des Königshauses als du. Alle sind Meiner Erzeugung und sind Erben alldessen, was Ich hinterlasse. Ich habe euch in Meinem Treuhandverhältnis.
Dem Kaiser steht nichts Minderes als du rechtmäßig zu. Alles ist des Kaisers, und alles ist dein, nicht aufgrund der einen oder anderen Sache, die in der Welt verherrlicht wird, sondern weil Männer und Frauen Seelen-Seinswesen und weil alle Söhne und Töchter Gottes sind, und weil alle Seelen gleiche Ehre verdienen.
Es gibt nichts, was Ich dem einen Menschen gebe, und was Ich nicht den Anderen gebe. Höre dir das genau an, denn Ich sehe, wie dein Geist zu dem Konzept des Reichtums, der Position und der Geburt eilt, und wie du dich fragst, ob Ich wohl denke, dass irgendetwas in der Welt gleich verteilt sei, während es doch so offensichtlich daliege, dass das nicht der Fall ist. Mache dir nichts daraus.
Die Welt ist ein Spielplatz, und die Partie, die gespielt wird, lautet Gott Finden. Sie lautet auch Jedermanns Identität Finden, oder eine Abwandlung davon, Seine Eigene Integrität Finden. Neben wirklichem Gold ist die Bedeutsamkeit, die Goldmünzen verliehen wird, gefälscht und in den Wind empor geworfen.
Euer Empfinden der Trennung von Mir und von anderen Seelen im Universum gibt euch statt, großen Kummer zu erleben. Und demnach seid ihr auf die Wieder-Vereinigung mit Mir und mit jedem auf der Erde, Könige und Königinnen mit eingeschlossen, aus.
Dennoch scheint das Konzept, dem Kaiser das zu geben, was des Kaisers ist, und Mir das zu geben, was Mein ist, ein Anlauf zu sein, euch von der Welt zu trennen, und die Welt des Menschen und der Dinge von Meinem Königreich abzusondern.
Ich treibe die Vereinung von Himmel und Erde voran, nicht den Ausschluss.
Es ist Mir ein Anliegen, dass der Wille des Kaisers und der Meinige die gleichen sind.
Ich sage euch nicht, der Welt euren Rücken zuzukehren, jedoch mache Ich den Vorschlag, dass ihr ihr nicht so sorgsam zuhört und dass ihr sie nicht so ernst nehmt. Sie ist zuguterletzt nur die Welt.
Was wahr ist, ist wahr, unbesehen dessen, was die Welt darüber aussagt.
Es mag durchaus sein, dass du die Art und Weise nicht magst, wie die Kaiser der Welt mit jenen Seelen umgehen, die ihnen anvertraut sind, und dass du die Art und Weise nicht magst, wie sie mit jenen Seelen umgehen, die sie als solche sehen, die ihnen nicht anvertraut sind. Klar, du und Ich wissen, dass dort kein Unterschied besteht. Alle Seelen sind dem Kaiser anvertraut, genauso wie dir alle Seelen anvertraut sind.
Gleichwohl spürst du eine Hoffnungslosigkeit, auf die so genannten Führer der Welt Einfluss zu nehmen. Du empfindest, dein Einfluss sei winzig, falls es ihn überhaupt gibt. Wer hört dir zu, grämst du dich. Du denkst, dein Herrschaftsgebiet reiche nicht so weit. Ich sage dir, es reicht so weit. Es gibt nirgendwo, wohin deine Bewusstheit nicht reicht.
Lasst uns indessen in diesem Augenblick auf das konzentrieren, was deinem Ermessen nach innerhalb deiner Reichweite liegt.
Du erreichst dich selbst. Du handelst mit dir selbst. Du erreichst deine Familie und Freunde. Du erreichst Mitarbeiter. Du erreichst den Angestellten in dem Geschäft, den Bettler auf der Straße.
Ehre du, du, den du von solch geringer oder keiner Bedeutung erachtest, dich selbst und ehre die Seelen aller innerhalb des Odems deines Lebens, und die Kaiser der Welt werden keine andere Wahl haben, als dich nachzuahmen und es dir gleich zu tun.
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HEAVEN #995 – 13.7.2003 – The Meeting Place of Heaven
DIE BEGEGNUNGSSTÄTTE DES HIMMELS
Dein Empfinden der Trennung von Mir nimmt womöglich die Form eines Empfindens der Unwürdigkeit an. Vielleicht denkst du, du seist niedrig vor Mir, und du wagst es nicht, deine Augen zu heben, so, als hättest du etwas zu verbergen. Aber es ist unmöglich, vor Mir zu sein, und, niedrig zu sein. Und ihr seid immer vor Mir.
Notgedrungen kommt jedes Empfinden der Niedrigkeit, was du spürst, von den Machenschaften des Ego. Bestimmt nicht von Mir. Falls nicht von Mir, woher dann sonst außer vom Ego? Das Ego ist in einem bestimmten Umfange stolz darauf, dich herabzuwürdigen. Es geleitet dich dazu, Bescheidenheit misszudeuten, denn Bescheidenheit würdigt nicht herab.
Bin Ich nicht Derjenige, Der dir auf die Füße hilft? Wie kannst du down sein, während du in Meine Augen schaust? Du hast auf Meiner Höhe zu sein.
Wohin vermögen dich Meine Augen nicht zu nehmen? Wir können überall anlangen, du und Ich. Sei infolge nunmehr dessen eingedenk, was für ein hohes Seinswesen du bist, und erinnere dich stets daran.
Vor Mir hinknien ist symbolisch. Einzig in diesem Sinne bist du zu Meinen Füßen.
In einer knienden Position allerdings kann man nicht tanzen, und du und Ich sind dafür bestimmt, rund um die Welt herum zu tanzen und sie mit Uns zu nehmen. Was für eine liebreizende Aufgabe doch Wir haben, du und Ich!
Das Orchester wird spielen, und Wir werden auf einen Rhythmus tanzen, der sehr wohl die Seelen all jener zum Nachklingen bringt, die die Erde bewohnen.
Engel werden Uns begleiten. Engel begleiten Uns. Sie leisten Uns jetzt Gesellschaft. Engel sind Liebeenergie zwischen Uns, und davon gibt es viel. Sie verkleckert überall, und überall wird sie aufgeleckt, denn, wer möchte nicht mehr Liebe? Wer auf der Erde hat ausreichend Liebe in seinem Gewahrsein. Wir sprechen über Gewahrsein, denn in Wahrheit gibt es kein Mehr an Liebe, als du bereits in Besitz hast, um darin zu schwimmen. Du atmest sie und du verströmst sie. Liebe plätschert gegen die Küsten deines Herzens und überflutet es.
Liebe ist in jeder Zelle von dir. Wir, du und Ich, sind in Liebe verpfändet. Wir sind derart intim, dass du manchmal vergisst, dass Ich bei dir bin und dass du bei Mir bist. Möge es doch so sein, dass du in gleichem Maße alles vergisst, was dich so leicht behelligt, wie du Unser Einssein vergisst.
Manchmal befürchtest du, dass Ich Illusion, dass Ich ein großer Schwindel bin. Natürlich, alle Dinge, die dich belauern und behelligen – sie sind der Schwindel. Alles, was dir abscheulich zu sein scheint, ermangelt der Substanz.
Sofern Vieles davon, worin du investiert hast, ohne Profit ist, wechsle dein Portfolio. Investiere in Mich. Investiere in aller Gewissheit dein Herz und deinen Geist in Mich. Deine Investition ist deine Rendite.
Wir sind Liebhaber, du und Ich. Wir waren das immer schon. Es gibt nichts, was dem gleichkommt, dieser Liebe zwischen Uns. Ist es nicht an der Zeit, dass du das anerkennst? Worauf sonst könntest du womöglich warten? Ich werde Mich mit dir überall treffen, wo du es sagst. Halte Mich nicht hin. Ich warte bereits überall auf dich. Ich werde da sein.
Ich habe lange Zeit auf dich gewartet. Ich werde warten, solange wie es braucht. Ich warte einzig darauf, dass du mit der Illusion zu Ende kommst. Sobald du mit der Illusion aufhörst, wirst du mit der Unbegrenztheit Unserer Liebe vertraut sein. Du wirst erkennen, dass Unsere Liebe die Ozeane ernährt, alle Lande hegt und das Universum dem Himmel aufschließt. Und du wirst erkennen, dass dir die ganze Zeit über der Himmel offen war.
Wache zu den Geschenken auf, die Ich überall des Weges für dich hinterlasse. Finde die Anhaltspunkte, die dir den Himmel, und wie du dorthin in deinem Gewahrsein gelangen kannst, anzeigen. Die Wahrheit ist, du bist nie vom Himmel fortgegangen. Er ist so viel ein Teil von dir, wie er einer von Mir ist. Der Himmel ist Unser Zusammenschluss. Der Himmel ist, wo Wir uns begegnen. Der Himmel ist, wann du dich von deinen Knien erhebst und wann du als Ich Selbst vor Mir stehst.
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HEAVEN #996 – 14.7.2003 – Contemplate Joy
FASSE FREUDE INS AUGE
Beginnst du die Herrlichkeit der Schöpfung zu spüren? Übermannt sie dich? Weinst du vor Freude angesichts dessen, was Gott erschaffen hat? Lachst du jetzt selbst über dich, während du durch alldas, was du zu tun hast, überfordert bist? So du ins Auge fasst, was Ich getan habe, ist deine Liste der Dinge geradezu lachhaft, oder nicht? Bestimmt nicht löblich.
Habe Ich bei der Schöpfung etwas ausgelassen? Gibt es da irgendein wundervolles Seinswesen, was noch nicht ersonnen ist? Gibt es irgendeine gewöhnliche Kreatur, die noch nicht geformt ist? Was etwa könnte noch hinzugetan werden, was in der Mischung nicht bereits enthalten ist? Und was wolltest du gerne beseitigt wissen? Und, falls du es beseitigt hättest, wäre dann die Suppe genauso herzhaft?
Wenn du ein Prozent von einem Prozent des Lebens schätzen würdest, wie glücklich du doch dann wärst. Natürlich, du kannst das. Gestehe es dir zu. Du kannst bei deiner Wahl zu jeder Zeit der Wertschätzung vor der Verunglimpfung den Vorrang geben.
Woher ist diese aufgehäufte Idee gekommen, dass sich das Leben auf das Leiden spezialisiere? Bestimmt nicht von Mir. Doch bist du davon überzeugt. Du fasst ein Leben der Mühe und des Kummers, mit ein paar Einsprengseln von weniger Mühe und weniger Kummer, und vielleicht mit einem Schlag gut Glück hin und wieder, dann, wenn du Glück hast, ins Auge. Kein Wunder, dass deine Schultern herab hängen. Was für eine Voraussage hast du doch getätigt! Mache eine andere. Mache eine, die du gerne hast.
Du kennst etwas Besseres, als Vereitelung vorauszusagen. Du stellst dir nicht vor, dass du vom Aktienmarkt profitieren wirst, während du sicher bist, dass er nach unten gehen wird. Du wettest nicht auf ein Pferd, von dem du überzeugt bist, dass es verliert. Wieso, frage Ich, ist derart viel Zutrauen in das zu verzeichnen, was dir keine Freude bereitet?
Sofern du Zutrauen in das Glück hast, und du verlierst, hast du dich dann nicht an dem Zutrauen erfreut? Was hätte dir gefehlt, sofern du lieber mit der Freude als mit dem Kummer geliebäugelt hättest?
Du kannst dich über alles beklagen. Das hast du getan. Was ist die Schlussfolgerung daraus?
Wann hast du dir den Bescheid erteilt, dass Fehler finden etwas sei, worin du gut sein möchtest? Ja, dass es sogar ein Spezialgebiet sein solle? Wann hast du entschieden, dass es sich dabei um ein Talent handelt, was du entwickeln möchtest? Wann hast du entschieden, dass du darin glänzen möchtest?
Es gibt bessere Dinge, um darin zu glänzen.
Liebe ist eines von ihnen.
Was wäre, wenn du dein Augenmerk auf Freudegeben richten würdest? Was wäre, wenn du dich selbst als eine Elfe oder als ein Wichtelmännchen vorstellen würdest, die Geschenke hinterlassen, um jemanden des Morgens zu überraschen? Was wäre, wenn du die Schuhe des Schumachers besohlen würdest? Welches Entzücken könntest du rund um dich für jemanden hinterlassen, der davon überwältigt wird?
Was wäre, wenn du der Welt unentbehrlich wärst?
Was wäre, wenn die Schöpfung wundervoll ist, und wenn du hier wärst, um darin anzuleiten?
Was fügt Murren dem Universum hinzu? Wieso sollte jemand murren mögen?
Das Leben ist wie ein Sakko, was es in verschiedenen Farben gibt. Du kannst das Sakko deiner Wahl haben. Wenn dir dunkel lieber ist, kannst du das haben. Wenn du golden vorziehst, kannst du auch das aus dem Regal ziehen.
Alles ist dir vorrätig.
Und so, wie du dein goldenes Jackett tragen kannst und wie es allmählich Flecken bekommt, kannst du es ebenso in der Sonne hell leuchten lassen.
Du kannst alles tun. Die Tatsache, dass du sogar bei deiner Wahl der Dunkelheit gegenüber dem Licht den Vorzug gibst, ist dafür Beweis genug.
Du hast ausgerufen: „Wie bloß kann das Leben so schwer sein?“
Übe dich ein und sage: „Wie kann das Leben bloß so leicht sein?“
Entlaste dich selbst von der Schräge, die du beim Leben auf dich genommen hast.
Ersetze sie.
Du bedurftest einer neuen Neigung beim Leben. Hier, Ich gebe sie dir.
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HEAVEN #997 – 15.7.2003 – Who Made You
WER DICH GEMACHT HAT
Du lernst im Leben. Und jeden Tag lernst du von neuem. Es mag sein, es gibt nichts Neues unter der Sonne, aber du mögest dich nicht zurückhalten, all das gut zu lernen. Wir sprechen jetzt vom Lernen, wie das Leben zu leben ist, wie an dem Ort zu verweilen ist, wo du das Leben für dich selbst und für Andere ansprechbarer und blendender machst.
Selbst dann, wenn du dich dem Leben widersetzt, genießt du es. Was für eine Geschichte das Leben doch ist! Und was an Geschichten hat es doch zu erzählen!
Die Charaktere in einer erfundenen Erzählung legen sich selbst in jedem Wort und in jeder Handlung durch die Art und Weise, wie sie schauen, offen, durch den Ton ihrer Stimme, durch einen Glanz auf ihrem Gesicht, durch ihre Gangart, dadurch was sie anhaben, und genauso dadurch, was sie nicht sagen, wie durch das, was sie tun. Jedoch sind Charaktere Charaktere inmitten von Charakteren, denn sie häufen Schichten auf sich selbst auf und befassen sich mit Täuschungen der einen oder anderen Art.
Du kannst sicher sein, dass es in einer Dichtung eine oder mehrere Figuren gibt, die sich vor einander verhehlen. Selten ist eine darunter, die das nicht tut.
Was versuchen die Figuren zu tun? Sie versuchen ein Bild dessen zu präsentieren, was sie sein möchten, oder wovon sie glauben, sie sollten es sein, dabei aber meinen, sie seien es nicht oder sie könnten es nicht sein.
Worin sollte sich die Erzählung aufhängen, sofern Ehrlichkeit das Zuvorderste wäre? Zum wenigsten wäre es eine ganz andere Erzählung, und Konflikte gäbe es weniger. Alles wäre einfacher. Keine der Komplikationen der gewöhnlichen erfundenen Dichtung.
Eine Menge der Menschlichen Anstrengung ist gewöhnlich auf das Als Ob, auf unnötiges, sich selbst durchkreuzendes Vortäuschen ausgerichtet. Es gibt Besseres, was du tun könntest.
Es ist ein wunderbares Talent, ehrlich zu sein, ein Talent, was jeder entwickeln kann.
Gäbe es kein Bedürfnis, Eindruck zu machen, gäbe es hernach Ausflüchte?
Würdest du nicht mehr imponieren mögen, sobald du nicht mehr versuchtest, jemanden zum Narren zu halten? Beginne bei dir selbst. Schau dir geradeaus in die Augen und beginne, die Wahrheit zu erkennen.
Dein Herz senkt sich bei dem Gedanken, weil du meinst, mit dir ehrlich sein bedeute, deine Defekte herauszustellen, bei denen du davon ausgehst, es seien allzu viele. Natürlich denkst du das, oder weswegen solltest du jemanden beeindrucken mögen? Die ganze Zeit über ist die schlichte Wahrheit von dir staunenswert genug, um in Betracht genommen zu werden.
Sobald du diesen einen Faktor aus deinem Leben ausscheidest – das Bedürfnis, Eindruck zu machen -, wird sich dein Leben ändern. Es könnte insgesamt eine ganz andere Wendung nehmen.
Du würdest besser atmen. Du würdest dich entspannen. Anspannung würde entfliehen. Ja, was gäbe es, worüber es sich anzuspannen gilt, sofern du schlicht du wärest? Und anstatt dich selbst so unentwegt anzupreisen, würdest du dich selbst stattdessen wertschätzen?
Wieso nicht an dir Freude haben? Du bist diese interessante Charaktere in einer Story, die ununterbrochen zahlreiche Dinge lernt und sie meistens vergisst. Die meisten Charaktere sind im einen oder anderen Ausmaß fehlinformiert. Könntest du das sein?
Und du hast auch die Welt über dich fehlinformiert, weil du dich selbst fehlinformiertest. Du hast eine Rolle gespielt und vergessen, dass du zweifelsohne kein Part bist, den du spielst. Du besetzt dich selbst, in Schwung gehalten durch die Welt, als einen bestimmten Hauptdarsteller, während du bereits in einer weitaus größeren Rolle, als eine solche auf der Erde eingerichtet ist, besetzt wurdest. Hast du das vergessen? Ich besetze dich in Meinem Bilde. Das ist gut, und das ist leicht.
Rollen können sich wandeln, jedoch, was Ich machte, nicht. Gold kann übermalt, kann abgeschabt werden, wonach es auch indes immer aussehen mag – Gold bleibt Gold.
Sei heute mit dir selbst ehrlich. Nimm alle Masken und Verkleidungen ab. Sei dieses schöne Seinswesen, das du bist, einfach so wie du bist, du, unverkleidet, du, offengelegt, du, ein schönes Seinswesen auf der Erde, im Begriff, ein für alle Mal zu lernen, woraus du gemacht bist und Wer dich als eine Reflexion und als eine Hommage an Ihn selbst gemacht hat.
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HEAVEN #998 – 16.7.2003 – Lighthouses of the Sea
LEUCHTTÜRME DER SEE
Musst du dir immer über etwas Sorgen machen?
Wenn die Dinge gut sind, machst du dir dann Sorgen, ob sie so bleiben werden, oder wie bald sie sich verwandeln werden und wie verloren du dich sodann fühlen wirst? Zögerst du vielleicht, dein Leben, so wie es ist, für gut zu befinden, weil du dir Bilder darüber machst, wie die Wohltaten nach und nach demoliert werden?
Das Leben wird sich ändern. Ist es indes nicht möglich, dass dir bei dem Wandel, anstatt dass dir etwas weggenommen wird, etwas Wundervolles hinzugefügt wird? Falls du diesen Gedanken über den zahlreichen anderen Gedanken, die du innehast, inne halten würdest, würdest du dann vielleicht mehr Kleinode erschaffen? Kostbarkeiten haben keine Ende.
Wieso musst du es so sehen, dass eine reiche Goldmine zur Neige geht? Wieso muss sie im Staub oder in Kohle auslaufen? Glaubst du wirklich, dass das eine Regel des Lebens darstellt?
Da ist das Leben, und da bist du. Sei nicht mit dem Leben beladen. Das Leben ist nicht der Erschaffer von dir. Du hältst das Leben in deinem Griff. Es hält dich nicht im Griff.
Du bist kein gebrechliches Boot, was in den Meeren des Lebens hin und her geworfen wird. Du bist ein Schiff, was sich durch die Wellen des Ozeans Bahn bricht. Einerlei, Wellenhoch oder Wellentief, du strömst durch sie hindurch. Du hängst nicht von den Wellen ab. Der Ozean ist immer da, und du wirst immer auf ihm segeln.
Dir ist kein Ende gesetzt.
Du bist eine beherzte Seele, scheinbar ins Leben geschmissen, scheinbar auf dessen Gnade. Du stehst aber auf deiner Gnade. Du hast damit anzufangen, auf dich selbst zu wetten.
Ich bin dein Mastbaum, und Ich bin dein Kompass, und Ich bin deine Karte. Sie alle sind tief in dich tätowiert. Du kannst nicht verschollen gehen. Du denkst das zwar, jedoch deswegen, weil du die Peripherie ausspähst und das Zentrum vergisst. Was außerhalb von dir ist, ist nicht bedeutsamer als du. Und das, was innen dein ist, kann nicht entfernt werden.
Du bist nicht gemäß dessen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt rund um dich herum vor sich geht, weder mehr noch weniger. Du kannst nicht mehr sein, als du bist, und du kannst nicht weniger sein. Jedoch kannst du deinen Wert nicht so richtig zur Kenntnis genommen haben, in diesem Falle hast du es bestimmt nötig, einen höheren Wert auf dich festzusetzen und dich nahe bei ihm aufzuhalten.
Halte dich selbst an einer guten Stelle. Die Welt mag nicht verlässlich sein, aber du bist es.
Dick und dünn rührt von der Welt, nicht von dir. Dein Messwert ist davon unberührt. Das Maß, was die Welt von dir nimmt, ist lückenhaft. Es ergibt kein echtes Bild.
Dein Gefühl für den Selbstwert ist der Schlüssel zu deinem Leben. Doch denke nicht, wir reden hier von Ansehen oder Ego. Ansehen und Ego reichen nicht an das heran, was du bist.
Die Welt hält dich nicht unten. Du hältst dich selbst unten. Du weißt nicht einmal, was oben und was unten ist, so sehr hast du dich durch die Propaganda der Welt stutzen lassen. Glaubst du wirklich, Kleider machen Leute? Einen Augenblick lang tun sie das in der Welt, aber, oh, falls du im Leben von einem schieren Schneider abhängig zu sein hättest, wie schwankend wäre dann doch das Leben.
Im Leben ist es nötig, deine Blicke über die Welt hinüber zu heben. Die Welt, so wie sie einem bekannt ist, hilft dir nicht immer, hoch zu schauen.
Die Menschen in der Welt helfen dir indes, zu erkennen, wer du bist, aber auch von ihnen gilt es, nicht abhängig zu sein. Sie sind Bojen im Ozean, und sie sind für dich da, jedoch nicht, um dich an ihnen fest zu klammern. Sie sind kleine Leuchttürme, die dir Signale geben und dir auf deiner Reise alles Gute wünschen.
Und genauso bist du ein Leuchtturm für Andere.
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HEAVEN #999 – 17.7.2003 – Full Knowingness
GÄNZLICHE KENNTNIS
Sinke heute einfach in Meine Liebe und Bewahrung. Spüre die Zuwendung, die du erhältst. Spüre, wie dein Herz geleitet wird. Spüre den Saft des Lebens durch dich rinnen.
Ich segne dich jeden Morgen. Jeden Abend. Jede Stunde. Jede Sekunde wirst du durch den Mächtigen Segner des Allen gesegnet. Es gibt keine Wendung auf der Erde, wann Ich dich nicht segne, dir nicht beistehe und wann Ich Mich nicht segne dafür, dass Ich dich geschaffen habe. Die Töpferscheibe ist gut, und was der Töpfer fertigt, ist tatsächlich sehr gut.
Denke an das schöne Instrument, das du bist. Denke an die Freude, die Ich in das Erschaffen deiner legte. Ich erschuf dich mit ganzem Herzen. Du warst kein Experiment, bei dem Ich einfach so herumalberte. Du warst Mein Großes Projekt, und Ich habe dir alles gegeben, was Ich hatte. Ich machte dich mit erlesener Perfektion und mit köstlichen Gedanken. Ich habe Mich Selbst mit dir übertroffen. Ich sollte einen Preis gewinnen.
Indes bist selbstverständlich du Mein Preis. Was Ich erschuf, ist Mein eigener Tribut an Mich Selbst. Ich habe keine weitere Auszeichnung nötig. Ich bin gut zufrieden. Ich bin mehr als gut zufrieden. Ich bin bei dem, was Ich hergestellt habe, hin und weg. Ich wollte, es wäre so, dass du ebenfalls mit deinem Schöpfer derart zufrieden wärest! Dann wärest du mit dir selbst zufrieden.
Sofern du wahrlich erkenntest, wer du bist, würdest du keine Furcht kennen. Bei der Vorstellung von Angst würdest du lachen. Verlust würdest du nicht kennen. Du würdest nicht einmal das Konzept davon erfassen. Du würdest nichts anderes kennen außer das pur aufleuchtende Licht der Liebe. Du würdest nichts anderes als Liebe und Freude kennen, und es gäbe nichts anderes zum Kennenlernen. Es gäbe weder etwas, um darauf zu, noch etwas, um davon weg zu rennen. Du würdest in die äußersten Tiefen des Ozeans der Freude eintauchen, und das wäre dasselbe, als würdest du dich zum Gipfel erheben. Worin läge der Unterschied?
Die Vorstellung des Todes wäre absurd.
Die Vorstellung von Abänderung wäre lachhaft, lachhaft aufgrund eines Zaubertricks, als den sie sich auswiese. Sofern alles, was existiert, die Liebe und Freude ist, die Wir gemein haben, ist alles Fernere eine Geschichte, die in den Wind geschrieben ist. Die Wellen des Ozeans ändern den Ozean nicht ab. Eine Zeitlang kommt es zu Kräuselungen, und sodann beruhigen sie sich wieder zu der Stille des Ozeans.
Was wurde umgewechselt? Wie kann das, was ewig und unveränderbar ist, abgeändert werden? Was etwa soll die Macht innehaben, es umzuwechseln? Und in was könnte es sich denn abändern!
Du bist ein Pool des Seins, und Seienshaftes bist du. Du kannst nie nicht sein. Du kannst niemals etwas anderes sein, weil es etwas anderes zu sein nicht gibt.
Alle Schönheit, die du erblickst, ist die deine. Es bist du selbst, den du siehst.
Sobald du Minderes als Schönheit siehst, schaust du in einen Spiegel, der nicht die Wahrheit widerspiegelt. So schlicht ist das. Es gibt zahlreiche Spiegel zum Durchschauen, die fehlerhaft sind. Weil es so viele gibt und weil sie so populär sind, bedeutet nicht, dass sie echt und kostbar sind. Es bedeutet bloß, dass es viele sind. Tausend Unwahrheiten rühren nicht an die Eine Wahrheit. Im Glas kann sie verzerrt, nicht allerdings abgeändert werden.
Was auf der Welt könnte Mich abändern?
Du bist das schöne Kind Meiner Liebe, das Ich in vollem Wissen erschaffen habe.
HEAVEN # 1000 – 18.7.2003 – Be Ready for Joy
SEI FÜR FREUDE BEREIT
Gott redete …
Du befindest dich auf der Schwelle zu etwas Wundervollem. Kannst du es spüren? Du bist derart dicht dran an dem, was du gesucht hast. Es nähert sich deinem Gewahren zügig.
Was ist es, das du suchst?
Was ist es, wonach du dich sehnst?
Du lechzt nach bewusstem Wiedervereinen mit Mir, deinem Schöpfer.
Du hungerst nach unserer innigen Vertrautheit. Sie gibt es nicht ein zweites Mal.
Wie können Meine Kinder so viel von Mir haben und es nicht bemerken? Ich trete vor ihnen zutage, während ihr auf Meine Präsenz wartet.
Ich bin wie der Onkel, der mit Geschenken unterm Arm ankommt, dies nicht dann und wann, sondern immer. Irgendwo unterwegs habt ihr vergessen, den Onkel und all die Geschenke, die Er in euren Schoß schüttete, zur Kenntnis zu nehmen. Ihr seht die Geschenke nicht. Ihr fragt euch, weswegen sie nicht überkamen, denn sie waren euch versprochen worden. Ihr weint wegen dem, was bereits stracks vor euch liegt. Ein Übersehen dieser Herrlichkeit ist in der Tat etwas, um darüber aufzuschreien.
Es ist ein Schatz zugegen, den du wiederentdecken musst. Du hast ihn vor dir selber geheim gehalten, selbst derweil er der deine ist. Im Leben wirst du etwa über diesen Schatz stolpern. Du kannst nach ihm graben. Du raufst dich um ihn. Du schreibst ihn ab. Das ist nicht von Belang. Der Schatz wird zu deinem Gewahrsein zurückkehren. Er ist unentrinnbar. Das, was bereits dein ist, wird sich bekannt machen, und dein erneuertes Herz wird auf dem Planeten Erde vor Freude hüpfen. Der Himmel wird dein Herz herumgerührt haben. Die Goldmine, auf der du sitzt, ist in der Höhe. Das Licht vom Himmel wird sie dir zeigen.
Das Gold ist aufgehäuft. Deine Entdeckung ist kurz bevorstehend.
Dein Schatz birst an den Säumen. Auf diese Weise wird Freude aus dir hervorbersten.
Freude kann, ebenso wie Tränen, strömen. Freude kann besser fließen, weil Freude nicht enden kann. Tränen können in einer Tasse gemessen werden. Freude nicht.
Freude ist rechtmäßig euer. Streckt eure Hände her.
Sitzt in aller Stille des Staunens da und heißt Freude willkommen.
Im Winter gewährt der Schnee den Blumen Unterschlupf. Der Frühling kommt. Blumen blühen. Inmitten der Kälte sind Blüten ausstehend. Sie sind unvermeidbar da. Schier im Wartestand, dass der Boden warm wird.
Wo reifen die Samen der Freude und der Liebe heran? Wo ist deren Boden? Wo sind sie, so sie sich rüsten zu blühen? Wann wird die Sonne sie erreichen?
In deinem Herzen natürlich. In diesem mächtigen Herze dein, und dies sehr bald. In jeder Sekunde jetzt. Euer Herz wird den Himmel freudig umfangen, und sie wird die Erde in den Arm nehmen, und Liebe und Freude werden eurem Herzen entspringen, und die Erde wird blendendes Licht sein. In jener Helle werdet ihr euch anschicken zu sehen, worauf ihr die ganze Zeit so geduldig wartetet. Freude war geduldig dagestanden, wie eine Reihe Diener, die auf den Herrn oder die Frau des Hauses wartet, ihnen zuzunicken.
Oder, ihr ruft Freude zu euch her. Ein Zunicken von euch oder der Zug an der Glocke, und die Diener der Freude beeilen sich auf euer Geheiß hin.
Freude ist dergestalt. Sie eilt zu euch. Wie könnt ihr diese unsagbare Freude beschreiben? Sie kann nicht geschildert werden. Aber ihr könnt sie subskribieren, diese grenzenlose Freude. Ihr könnt euch bei ihr anmelden. Und daraufhin könnt ihr euch nach ihr umsehen, denn sie wird jeden Augenblick hinzutreten und dies aber und abermals ohne Stockung.
Alle Freude ist euer. Nicht bloß die eine oder andere Freude. Alle Freude. Lauscht auf sie. Sie kommt jetzt an. Ihr seid dabei, einen Ansturm von Freude zu erleben. Selbst dann wenn ihr euch in Nicht-Freude geschickt habt, wartet große Freude auf euch. Rennt, um ihr zu begegnen. Erklärt sie zu einem herzlich willkommenen Gast, nach dem ihr euch unentwegt umseht. Geht nach draußen und schaut nach Freude, für den Fall, dass sie die Straße hinunter läuft. Jedenfalls, wird bald genug eine Freudenflut an deiner Tür überkommen. Sei bereit. Ich höre sie jetzt.
HEAVEN # 1001 – 19.7.2003 – Your Being Enthralled
EUER GEFESSELTSEIN
Gott redete …
Die Tragweite des Brennpunktes gehört nicht übersehen. Wo es einen Brennpunkt gibt, dort ist Glück. Der Brennpunkt auf der Freude des Herzens ist Glück.
Jedes Ausrichten auf das Negative, auf das Negative, was immerzu weniger freudvoll ist, bringt kein Glück.
Sobald ein Brennpunkt auf dem liegt, was man negativ nennt, existiert immer eine Aufteilung oder eine Distanz. Sobald du allerdings deine Aufmerksamkeit auf ein schöpferisches Unterfangen richtest, wird dein Brennpunkt zu einem Laserstrahl der Aufmerksamkeit. Der Brennpunkt etwa auf Schmerz ist eurem Sein fremd. Deswegen erschüttert euch das Gewahrsein von Schmerz, und ihr sortiert euch in die Kategorie des Opfers ein. Das Gewahrsein des Schmerzens ist eine Einmischung. Egal wie lange es fortdauert, es ist eine Einmischung, kein Sich-Ausrichten.
Sobald du dich auf etwas Freudiges (nicht bloß Gefälliges) ausrichtest, wirst du zu dem Zusammenhalt dessen, auf das du dich ausrichtest. In einem köstlichen Moment des Brennpunkts gibt es nichts anderes als dein Gefesselt-Sein.
In einem schöpferischen Unterfangen finden wir Wonne. Diese Wonne gleicht in vielem dem, was Wir erfahren, wenn Wir, du und Ich, einander in die Augen schauen. Dementsprechend veredelt herziges und wonniges Akzentsetzen. Es nimmt dich aus der planlosen Strömung heraus.
Auch dann, wenn dein Brennpunkt schier auf dem Nähen eines Saums liegt, sind da Freude und eine Vollendung.
In jener Tätigkeit, die man negativ nennt, gibt es keine Vollendung. Sie ist langwierig.
Das Ewige ist nicht langwierig. Das Ewige ist etwas anderes. Das Ewige hat keinen Anfang und kein Ende. Deswegen kann es weder langwierig sein noch langwierig scheinen. Vielleicht besteht die Realität des Brennpunkts darin, dass Herz und Verstand in perfekter Synchronizität zusammenarbeiten. Gleichzeitigkeit ist ein anderer Name für Freude. Heraus sein aus der Freude ist aus dem Brennpunkt heraus Sein. Vielleicht ist Sich-Ausrichten, sobald Herz und Geist nicht miteinander konkurrieren. Herz und Geist werden an einem Hebelpunkt der Freude ausbalanciert.
Wenn Wir davon ausgingen, es gäbe eine Skala der Freude, dann würde die Messlinie den Grad der Freude anzeigen. Vergnügen und Schmerz würden auf der Skala der Freude irgendwo auf der Linie in Erscheinung treten.
Oder wir nennen vielleicht die Skala Gott, mit Mir am einen Ende. In jeder Unserer Hinsicht könnte man das andere Ende einen Beschränkten Grad von Gott oder einen Mangel an Gewahrsein der Freude nennen. Schnelle Lösungen, von Süssigkeiten bis hin zu Drogen, würden auf der anderen Seite zu stehen kommen. Unterweisen und Stehlen wären auf verschiedenen Enden der Skala zu finden, denn das eine ist Geben, und das andere ist Nehmen.
Wir könnten erkennen, dass die Enden der Messlinie sich begegnen, so, dass es gar keine Enden gibt, und fortan hätten Wir einen Kreis. Wir könnten diesen Kreis Leben nennen. Der Kreis Leben hat Grade an Gott-Gewahrsein in seinem Verlauf. Die Skala würde das Leben mit einem Gewahrsein Gottes und das Leben mit einem verschwindenden Gewahrsein Gottes und wieder zurück wiedergeben. Solange bis jemand gänzlich in dem Gott-sein eingetaucht ist, gäbe es auf der Skala im einen oder anderen Ausmaß eine Bewegung. Da steht ihr gerade.
Es ist ein langer Gang, in der Tat, auf dem ihr euch befindet, solange ihr nicht wisst, worum es geht oder wofür der Gang ist. Möge euch ein solcher Gang erspart bleiben. Schont euch selbst. Ein Gang ohne Mich (Ich meine selbstverständlich ohne Mich, lebendig in eurem Gewahrsein) ist ein öder Gang, unabhängig davon, welche Seite sich da entlang des Weges zeigt.
Mache heute einen Gottes-Spaziergang. Egal, auf welchem Weg du dich befindest, egal, welche Hügel du hinaufläufst, dein Schritt wird mit dem Gewahrsein von Mir leichter sein. Vielleicht wirst du nicht so angespannt sein, um etliche der Felsblöcke zu bemerken. Vielleicht auch sind sie nicht einmal da.
Wieso möchte irgendwer in seinem Gewahrsein ohne Mich sein?
HEAVEN # 1002 – 20.7.2003 – Must You Know Everything?
MÜSST IHR ALLES WISSEN?
Gott redete …
Es ist mehr am Leben dran als die richtigen Antworten kennen.
Es gibt im Leben Pfade, sodass ihr sie begehen könnt. Unterwegs sind Früchte zum Pflücken da. Gott sorgt für euch, aber Er füttert euch nicht mit der Hand. Er bittet euch, euren Weg auszumachen. Und so langt ihr hoch und pflückt die Früchte selber. Es hängen viele Früchte dran, aus denen auszulesen ist.
Möchtet ihr wirklich bloß einer einzigen Landkarte des Lebens folgen? Möchtet ihr wirklich keine Wahloptionen? Möchtet ihr wirklich, dass euch alles ausgehändigt wird? Möchtet ihr wirklich den Speiseplan für jeden Tag wissen? Möchtet ihr wirklich einen Computer, der euch euren genauen Kurs benennt, keine Seitenwege, kein sich Verirren, kein Abgehen von dem Geraden und Engen in dem Abenteuer namens Leben?
Zieht ihr wirklich Plan A vor, und keinen anderen? Möchtet ihr wirklich alles ausgelegt und im Voraus bekundet sehen? Möchtet ihr wirklich keine Fehler begehen? Möchtet ihr wirklich insgesamt richtige Entscheidungen treffen? Möchtet ihr wirklich genau wissen, was im Leben vor euch liegt?
Was möchtet ihr wirklich das, was im Leben sicher ist? Möchtet ihr wirklich, dass das Leben gebannt ist? Möchtet ihr wirklich derartige Beschränkungen, die auf euch liegen?
Manchmal meinen Meine Kinder, Ich solle ein Sack voller Antworten sein, in den ihr mit der Hand hineinzulangen habt, und bei dem ihr perfekte Anleitungen für euer Leben herausnehmt. Ihr möchtet Mich gerne unter eurem Geheiß stehen haben, zur selben Zeit, wie ihr möchtet, dass Ich euch heiße. „Gib mir die Antworten, Gott“, sprecht ihr. „Sage mir genau, was zu tun ist. Sage mir genau, wohin zu gehen, mit wem zu gehen und was zu tun ist. Verschone mich mit dem Leben.“
Sofern du Mich über all die Details deines Lebens befragst, zauderst du angesichts des Lebens. Du bist auf der Spitze des Lebens, lebst es aber nicht. Du schaust zu Mir, mit der Bitte um so viel Leitung, dass du dich eher in der Arena des Nachdenkens über das Leben aufhältst, denn in der Arena des Zutritts zu ihm.
Schau her, Ich leite dich die ganze Zeit. Du brauchst Mich nicht zu bitten, dich zu führen. Aber Ich stelle nicht dauernd schwarze und weiße Schilder vor dir auf. Ich bitte dich, dich im Leben zu behaupten. Ich bitte dich, deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Es ist für dich nicht notwendig, bei jedem einzelnen auf Mich zu warten.
Bisweilen fragst du Mich, ob du einen Apfelbaum oder einen Pflaumenbaum pflanzen sollst. Du fragst Mich dann, was für einen Apfelbaum. Du fragst Mich, wo er zu pflanzen sei, und wann. Möchtet ihr Mich nicht fragen, wie ihr Mir dienen könnt, Geliebte? Möchtet ihr nicht für Mich sein, so wie Ich für euch bin?
Lasst Mich euch fragen – Wohin des Weges?
HEAVEN # 1003 – 21.7.2003 – Great Progress
GROSSARTIGES VORANKOMMEN
Gott redete …
Ihr könnt euer Wachstum sehen. Ihr könnt sehen, wie ihr durch die Mätzchen eines Anderen weniger tangiert werdet. Ihr könnt sehen, wie ihr selbst daran Gefallen finden könnt, mit dem ihr nicht einverstanden seid, und wie ihr euch gar jener erfreuen könnt, die anderer Auffassung als ihr sind. So wie ihr, versuchen sie, sich in der Welt zu behaupten. Manchmal ist es so, je lauter sie schreien, um so unsicherer sind sie. Wieso sonst sollten sie derart vehement sein müssen? Wieso sonst sollten sie sich veranlasst sehen, mit ihrer Stimme die eure zu übertönen?
Und jetzt seid ihr hier an jener Stelle, wo ihr gar inmitten von Krieg Unparteiischsein erlangt. Ihr werdet zu dem, was ihr immer sein wolltet. Weiland gingt ihr gemäß den Winden um euch herum herauf und herunter, und jetzt kommen euch nicht einmal Kräuselungen zu. Ihr erhaltet den Gleichmut, den ihr euch sehnlich wünschtet. Ihr kehrt zu der Ruhe zurück, ja, dies gar in Scharmützeln.
Heiliges Seinswesen, du schlägst Meine Wege ein, kommst nach Mir. Du beginnst, Alle gleich zu behandeln. Den Narren, den Marodeuren, den Lärmmachern kommt es zu, die zu sein, die du liebst. Was immer ihre Schummeleien sind, du gerätst nicht außer Fassung. Daher kannst du ungebrochen lieben. Du kannst zu deinem naturgemäßen Zustand zurückkehren, und sein, wer du bist. Weil du stark, und groß und aufrecht dastehst, wirst du nicht mehr länger durch Tumult bedroht, und demzufolge übernimmst du jenen nicht als Code. Aufgeregtheit ist nicht mehr dein Code.
Mithin bist du nicht mit einem Kurzschluss versehen, was die Liebe in deinem Herzen angeht. Die Liebe in deinem Herzen und die Liebe in Meinem Herzen arten zu Einssein aus. Du wirst Eins mit der Liebe. Dein Verlangen heißt nicht nur, auf der Seite von Liebe zu stehen, du findest, du stehst hier bei Mir an Meiner Seite rechtens, wo alleinig Liebe ist.
Was hat sich geändert, damit dieses Wunder geschaffen wurde? Etwas hat sich gewandelt. Aber was? Weswegen bist du dermaßen weniger in Mitleidenschaft gezogen durch den Hang eines Anderen, wodurch du, in den Jahren und Momenten zuvor, ungemein durcheinander gebracht worden bist? Was für eine Eigenschaft ist auf dich herabgestiegen? Woher kam diese Ruhe? Wohin begaben sich deine frühere Wut und Frustration? Wie kam es, dass sie weggeschafft wurden?
Sie waren so lange in deinem Leben Teilhaber. Sie waren wie Schwerter, die vom Haltegriff gelöst sind, jeden Augenblick bereit.
Und nun bemerkst du, dass sie von dir abgefallen sind. Nun siehst du, du hast keinen Bedarf an Bewaffnung, denn eine weitaus umfassendere Sicht hat sich an deren Stelle gesetzt. Dies war keine willentliche Handlung. Du hast lange Zeit, viele Male, gewollt, dass schmerzhafte Gefühle ihren Abgang nehmen, und nun erkennst du mit großer Freude, dass sie es schließlich getan haben. Sie sind geflohen.
Weil du nicht aufgewühlt bist, bist du in der Lage, feste dazustehen. Deine Füße auf dem Boden, dein Herz im Himmel. Ich habe heruntergelangt und dein Herz gestohlen, es gesegnet und es dir, wieder instandgesetzt zu seiner ursprünglichen Schönheit, zurückgereicht.
Jetzt ruht dein Herz in deiner Brust. Es freut sich an sich. Es entsinnt sich des Himmels. Es entsinnt sich Meiner, und es kann bloß glücklich sein. Selbst mitten im Unglücklichsein ist es glücklich. Dein Herz hat nun ein Leben aus sich selber heraus. Es wird nicht durch jedes bisschen Widersinn behindert, welcher gerade mal des Weges kommt.
Deine Augen kehren sich mit deinem Herzen um. Du erblickst nicht mehr das gleiche. Dein Farbspektrum hat sich gewandelt. Die wütenden Linsen, die furchtsamen Linsen und so weiter sind dir nicht mehr länger zugänglich. Du siehst mit höherer Klarheit, und daher siehst du weiter. Du hebst an, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Das Schmerzhafte ist nicht das, wie die Dinge sind. Liebe inmitten von allem und jeden, so steht es um die Dinge.
Ich gratuliere dir. In deinem Gleichmut nimmst du jetzt größere Schritte. Es ist nicht so, dass du dich rascher bewegst. Es ist so, dass du jetzt größere Schritte nimmst. Nun bist du im Himmel feste eingepflanzt, und deine Füße haben Flügel. Ein herzliches Willkommen!
HEAVEN # 1004 – 22.7.2003 – Consciousness of Being
SEINSBEWUSSTSEIN
Gott redete …
Sowie du dir etwas gewahr bist, bist du dir seiner bewusst. Das Gewahrsein, welches in dir heranwächst, ist Bewusstsein. Nicht Bewusstsein von diesem und jenem, sondern Bewusstsein des Seins, Bewusstsein des Bewusstseins.
Verschmilz in das Bewusstsein des Seins. Es ist Mein Sein, in das du zerschmilzt. Du wurdest aus Meinem Seien geschmiedet, und nun übersiedelst du dich zu jenem ortlosen zeitlosen Gefilde des Seins. Ich bin dein Sein, und du das Meine. Wir sind gemeinsam seiend. Wir sind. Wir sind Unabänderbares Licht. Ein Großteil deiner Lebzeit auf der Erde wird zugebracht, als wärst du ein rauhes Etwas oder ein rauhes Anderes von wenigem oder gar keinem Belang, während du alldieweil Mein Seien bist. Du bist ein Seinswesen Meiner Liebe.
Du möchtest deinen Behuf im Leben kennen? Er ist der gleiche wie der Meine.
Auf Erden hast du womöglich nach einem minderen Zweck getrachtet, nach einem, der einen guten Namen hat, der Dollar, der eine Karriere einbringt, und du denkst, dies stelle den Zweck dar. Das ist eventuell Erden-/Ego-Zweckstellung.
Das Du, zu dem Ich spreche, hat mit dem Ego nichts zu tun. Das Du, zu dem Ich spreche, ist lediglich und simpel ein Verehrer Meiner Liebe. Du bist ein Finder von Möglichkeiten, Meine Liebe rechts wie links zuzuwenden.
Dein Behuf im Leben ist nicht für dich selber, wohin du geleitet wurdest, es für wahr zu halten.
Dein Behuf im Leben ist für Mich.
Du bist Mein Verehrer, und mithin bist du ein Absetzer von Liebe.
Dies ist dein Behuf. Einen anderen hast du nicht.
Deiner Karriere und all deiner Individualität gehört es, die Zufahrten für dein Zum-Ausdruck-Bringen von Liebe zu sein. Suche deinen Zweck nicht mehr länger. Liebe ist dein Behuf.
Habe Bewusstsein des Seins und sei ein Ausführer Meines Willens der Liebe.
Dies ist nicht aufgeblähte Liebe. Dies ist nicht die Liebe, aus der Geschichten gemacht werden. In deinem Bewusstsein des Seins nehmen nicht Geschichten das Heft in die Hand.
Der Zweck heutigentags heißt, für Liebe treffliche Gelegenheit zu finden. Und eine jede Gelegenheit ist für Liebe.
Wenn du ans Bett gefesselt bist, versende Mein Licht der Liebe aus deinem Bett heraus. Sende es mit deinen Gedanken. Sende sie mit deinem Licht.
Unter Umständen siehst du die Empfänger Meiner Liebe nicht, welche du in ihrer Erstreckung ausdehnst, aber die Empfänger von ihr werden etwas gewahren. Ihre Köpfe werden sich herumdrehen, um ein Herbeiwinken zu sehen oder zu hören, das sie spüren. Ihr Bewusstsein des Seins wird aufgeweckt und zu es weiß nicht was emporgehoben werden.
Dies tut Liebe.
Heute, wirst du, aus den stillen Nischen deines Geistes, all die Liebe in der Welt nehmen und sie zu dem Bewusstsein des Seins senden, das ihrer harrt.
Heute, da erfülle deinen Zweck, und du wirst Meine beglückenden Segnungen für Mich zugewendet haben, und dafür, sage Ich dir Dank, denn du bist Mein Bewusstsein des Seins, zu Mir zurückgekehrt.
Wann immer etwas schwer auf dir wiegt, ist dies deswegen, weil du deinen Ausdruck von Liebe abgeriegelt hast. Sofern du dir denn einen Grund für Verzweiflung und Verzagtheit zu erkennen geben musst, hier ist er.
Liebe, in dir zusammengestopft und aufgestaut, veranlasst nicht, dass es deinem Herzen nach voll zumute ist. Gedrosselte Liebe ist aufgestaute Liebe. Sie gerät unglaubwürdig. Sie presst auf dein Herz, und du bezeichnest jenes erdrückende Gefühl als Depression. Das Heilmittel ist das, die Liebe einfach heraus zu lassen. Lasse Meine Liebe in deinem Herzen fließen, und Niedergeschlagensein wird zu einem nicht gekannten Wort.
Je betrübter du dich fühlst, um so obliegender ist es, Meine Liebe dem sie Übertragen anheimzugeben.
Sofern heute dein Herz ohne Hoffnung ist, gib einem Fremden ein wenig Hoffnung, oder einem lange verschollen geglaubten Bekannten, der glücklich sein wird, von dir etwas zu hören zu bekommen. Deine Präsenz wird über den Weg eines Lächelns oder eines Blickes oder Wortes Hoffnung übermitteln. Deine Absicht wird sie zuwenden.
Du weißt es nicht, wer heute an dir vorbeigeht und Beachtung von dir nötig hat. Womöglich bist du der einzige, der sie jenem Menschen derzeit geben kann, und daher schenkst du sie ihm. Dies ist alles, was du zu tun hast.
Dies ist keine große Sache, kein Drama. Nicht der Stoff, aus dem Filme gemacht werden.
Aber dies ist der Stoff, aus dem Glücklichsein gemacht wird, und dir ist es angelegen, jenes zuwege zu bringen, indem du sie schenkst.
Und so habe Ich dir Mein Bewusstsein des Seiens anvertraut, und so gibst du es rundum weiter.
HEAVEN # 1005 – 25.7.2003 – Unconditioned Love
BEDINGUNGSLOSE LIEBE
Gott redete …
Du kannst dir bedingungslose Liebe nicht zulegen. Du kannst sie nachahmen, aber das ist bloß ein Anlauf. „Als ob“-Liebe ist nicht Liebe.
Was als bedingungslose Liebe bezeichnet wird, ist schlicht – nichts persönlich nehmen. Sowie du Dinge persönlich nimmst, gehst du von Eigentümerschaft an ihnen aus.
Sowie du es nicht mit persönlich Nehmen zu tun hast, sowie du einen Angreifer als einen Vorübergehenden betrachtest, der mit den Armen winkte und dich im Vorbeigehen traf, sowie du erkennst, dass sein Affront seiner Manufaktur entkommt, und dass er ahnungslos ist, so ahnungslos wie ahnungslos sein kann, dann bringst du nicht Schuld an ihm an. Was ist denn da, um daran Schuld zu befestigen? Du erhebst dich über die Aktion, und damit setzt du den Angreifenden wie auch dich selber frei.
Wenn dich jemand verflucht, verflucht er sein eigenes Los.
Er blickt durch gewisse zusammengezogene Augengläser, und eine andere Möglichkeit zu sehen ist ihm nicht zurhand. Dafür bestrafst du ihn nicht. Gewiss verfluchst du ihn nicht im Gegenzug.
Was man bedingungslose Liebe nennt, ist über deine Nase hinaus sehen.
Sie ist ein stilles Gewahren deines eigenes Selbst, deines eigenen unversehrten Selbst.
Sie ist nicht Mitleid für den scheinbaren Anderen. Sie ist nicht Gleichgültigkeit.
Sie ist getreues Gewahren, dass dieser scheinbare Gegenüber in dem Strom deines Lebens beiläufig ist. Und er unterscheidet sich nicht darin von dir, dass er ebenfalls ein Lehrer von Liebe ist. Was tut denn derjenige, der dich verachtet und schlecht macht, anderes, als dir eine Übung in Liebe zu erteilen?
Du liebst nicht den Umständen zum Trotz. Du nimmst dir einfach nicht die begrenzte Sicht des Anderen her und machst sie nicht zu deiner eigenen. Du nimmst dessen Blindheit einfach nicht persönlich. Du weißt, du bist nicht der Grund für seine oder ihre Ungeschicklichkeit. Du bist jenem schier ein Vorbeigehender.
Wenn es zu den größeren Thematiken wie Unfall, Krankheit oder Tod, sei es nun dein eigener Tod oder der eines anderen Menschen, kommt, nimmst du das ebenso nicht persönlich, und somit nimmst du es auch nicht als einen Affront oder als eine Ungleichbehandlung.
Du nimmst es als ein Vorkommnis, welches nicht auf dich zu gerichtet ist. Du bist nun einmal soeben hier, das ist alles.
Was ist bedingungslose Liebe anderes als an Vorgaben festhalten? Was ist Liebe wirklich anderes, als Vorgaben los lassen?
Liebe, die bedingt ist, ist nicht Liebe. Liebe fließt, so wie sie fließt.
Wörter wie bedingungslose Liebe machen Liebe nicht mehr. Lasse Liebe sein, was sie ist, und du wirst sie innehaben, sie nach überallhin zuzuwenden.
Halte das Bestreben inne, dir das, was einen im Leben heimsucht, nicht persönlich zuzuziehen. Eine andere Sicht einnehmen wird Barrieren von deinem Herz und Sinn wegschaffen.
Liebe ist kein Entscheid des Geistes. Sie ist das Erkennen, dass der Angreifer wider dein Ego einen traurigen Hintergrund hat. Du stellst nicht ausgiebiger Entschuldigungen für ihn aus, als du ihm Vorwürfe machst. Es ist nicht ausreichend, dir zu vergegenwärtigen, dass er zu dem Zeitpunkt nur das tut, wozu er in der Lage ist. Es ist nicht ausreichend, dir zu vergegenwärtigen, dass er der Auffassung ist, er habe sich gegen dich zu verteidigen. Es ist nicht ausreichend, dir zu vergegenwärtigen, dass er das persönlich nimmt, was mit ihm nichts zu tun hat.
Es ist nicht ausreichend, es nachvollziehen zu können, dass er versucht, dich in ein Spiel zu verleiten, welches du nicht zu spielen hast.
Du hast nicht ein Spiel zu spielen, und du hast nicht zu begütigen. Ein Diener der Liebe beschwichtigt nicht. Genauso wenig ist ein Diener der Liebe ein Vernichter von Erzfeinden, denn er weiß, er hat keine. Er macht Weh zunichte, denn just das richtet Liebe aus.
Du bist nicht ein Anbeter dessen, was man bedingungslose Liebe nennt. Du subskribierst sie nicht. Du abonnierst Mich und keinen Anderen, und in der Weise, wird Liebe durch dich hindurch kommen.
HEAVEN # 1006 – 26.7.2003 – Remembrance of God
ERINNERUNG AN GOTT
Gott redete …
Wann ist ein Fehler ein Fehler, und wann ist er ein Segen? Wann ist ein Sieg ein Verlust?
Alles was wie ein Sieg über einen Anderen angesehen wird ist ein Verlust, denn es ist Ego das einen augenscheinlich Anderen überfällt.
Denk nicht an Sieg oder Niederlage, denn beide sind Illusionen.
Im Leben in Wettbewerb treten ist ein Nicht-Gewinnspiel. Natürlich sind formelle Rennen ein augenscheinlicher Sport. Sie sind das Leben beiseite gestellt, als ob das für einen Moment möglich wäre.
Aber im Leben, ob nun im Wettbewerb mit Anderen oder mit einem Standard den du für dich selbst aufgestellt hast, gibt es nichts zu gewinnen. Es gibt keinen König der Berge im Leben.
Aus welchem Grund muss jemand irgendwohin eilen um der Erste zu sein? Was ist der Gewinn?
Wenn Du weißt, wo du in Meinen Augen stehst, kannst du besser atmen, und es gibt keine Notwendigkeit für unendliche Hast.
Lass mich dein Motivator sein. Bin ich nicht mehr wert als eine eingebildete Punktekarte?
Gewinne Mich! Ich bin gewinnbar. Ich werde dir helfen. Ich wünsche es gewonnen zu werden. Ich öle die Seile. Ich stelle sicher, dass du gewinnst.
Selbstverständlich, wenn du Mich gewinnst, dann kollabiert die Welt so wie du sie gekannt hast, und du findest dich selbst in einem Abenteuer von solcher Stille, solch wunderbarer Stille , dass du nicht von ihr pausieren kannst, so wunderbar, dass du nur entzückt in ihr verbleiben kannst.
Von diesem Ort der Stille fließt Energie, als ob du eine einmalige Zustimmung gegeben hast, und von da an, fließt es von selbst. Natürlich, sie geht nirgendwohin. Sie ist überall, und so bist du.
Auf welchen Weiden werden wir noch rumtollen, du und Ich!
Welche Berge werden wir noch rauf und runter rollen wollen?
Von welchen Ecken der Erde wollen wir noch Ausschau halten?
Welche Sprünge wünschen wir noch zu machen?
Wer kommt mit Uns?
Was ist unsere Vision?
Was ist dieses Weitsehen?
Was werden wir um die Ecke entdecken? Was wird auf jener Straße gestreut sein, und was sollen wir aufheben und was sollen Wir liegen lassen?
Wenn wir alles loslassen, warum fliegt uns dann alles zu?
Habe ich etwas ausgelassen? Was kann ausgelassen werden wenn alles vollständig ist und alles allumfassend ist, und alles wundervoll ist?
Welche Schätze sind für dich auf den offenen Feldern versteckt! Welche Geschenke lässt du auf dem Weg zurück?
Was ist die Vorhersage, und was ist der Bericht?
Und was macht es wenn nichts überhaupt was ausmacht?
Was ist Zufall außer Zufall?
Was ist ein Penny wert außer einem Penny?
Und was ist Mein Wert, und wie kann dein Wert unterschiedlich sein?
Wie kannst du dich von Mir entfernen, wenn Wir unzertrennlich sind? Und wie kannst du zu Mir zurückkehren wenn du niemals weggegangen bist?
Und wie kann Ich der Gott von Jedem sein, und so unveränderlich lieben, und wie kannst du es?
Und was nach allem, wenn alles gesagt und getan ist, wohin sind Wir gereist und wo sind wir gewesen?
Du bist meine Arme, die nach Mir Selbst reichen. Du, der meine Arme ist, umfasse Mich und lasse Mich nie gehen, als ob du es könntest, als ob das eine Wahl ist, als ob das eine Option ist, als ob das möglich ist, als ob es jemals sein könnte.
Und das Spiel des Lebens das du gespielt hast ist dieses, einfach ein Spiel, als ob Wir abgesondert von einander sind und Wir uns wieder vereinigen, dass was niemals getrennt wurde.
Welcher mögliche Nutzen liegt im Konkurrieren, wenn Alle zu ihrer Erinnerung von Mir rennen?
HEAVEN # 1007 – 27.7.2003 – The Carpet of Life
DER TEPPICH DES LEBENS
Gott redete …
So du weißt, dass du bereits Mein Geliebter bist, just so wie du bist, wofür solltest du dich da dann strapazieren mögen? Was wäre dann deine Hast? Was hättest du zu erobern, und was hättest du anzuhäufen?
Du könntest zum gleichen Ort hingelangen, wie du es derzeit tust, aber, oh, was für ein Unterschied in deinem Gang.
Du würdest die Straße des Lebens gemütlich entlanggehen, eine Melodie pfeifend. Du würdest keine Dringlichkeit spüren. Du würdest Leichtigkeit spüren. Du würdest mit Purzelbäumen durchs Leben wandern. Was immer sich vor dir zutage brächte, es würde dich willkommen heißen, und du jenes.
Dein gleiches Leben würde ganz anders ausfallen, dies aufgrund deiner sicheren Kenntnis um Meine Liebe. Alles das gleiche, mit der einen Ausnahme, wie du auf es blickst.
Du würdest von einer Stelle der Stärke her kommen. Es gäbe keine Fallgruben vor dir, weil du gut mit ihnen fertig würdest.
Du würdest an jeder Stelle Liebe sehen, wie sie dir zuwinkt.
Du wärest Liebe, die durch Liebe hindurchgeht. Was für einen Unterschied würde es dem, wo du gingest, einbringen.
Was gäbe es da zum Hindurchgelangen. Nicht einen Tag gäbe es, um durch ihn hindurchzukommen. Mit Sicherheit nicht dein Leben, um durch es hindurchzukommen.
Vielmehr wäre dein Leben zum Auskosten. Vielmehr wäre es zum Verkosten. Vielmehr wäre es, dass du ihm, während du deiner Wege gehst, den Kopf streichelst.
Es gibt einen Fluss des Lebens, den du als Tage und Jahre wahrnimmst, allein, das ist ein einziger Sonnenaufgang, und es ist ein köstliches Ausrollen des Teppichs deines Lebens.
Mit was für einem Design dieser Teppich gefertigt ist! Was für eine Gewundenheit! Was für ein Verwobensein der Fäden! Die ganzen Farben eingestickt in eine Bildwirkerei, die vor dir ausgebreitet ist zum Darauf-Gehen.
Du bist mit dem Leben vermählt. Du hast ihm ewige Treue geschworen. Du schätzt es und hegst es, denn das Leben ist dein Versprechen, und du hältst deine Versprechen.
Verheiratet mit dem Leben, bist du frei, ihm mit offenen Armen entgegenzugehen. Du bist frei, es zu deinem eigenen zu machen, so wie bei einem Kuchen. Alle Zutaten sind für dich da. Was für einen Kuchen möchtest du gerne zubereiten? Mit welchen Farben? Was für Arrangements? Was für Überraschungen innen drin? Wie groß? Wie viele Lagen? Mit welchem Umfang? Was für ein Gewicht? Wie cremig? Wie marmoriert? Ein Kuchen, wie er nie zuvor geschaffen wurde?
Betrachte dein Leben nachgerade wie einen Teppich, der ausgerollt wird. Dein handgemachter, einmaliger und nicht noch ein Mal vorkommender Teppich des Lebens ist schön. Wie kannst du dich äußern, er sei nicht schön?
Der Teppich wird schön sein, unbenommen des Gespinstes der Fäden.
Der Teppich webt sich selber unaufhörlich weiter.
Der Teppich, den du auslegst, ist der Teppich, auf dem du gehst. Du bist es, der ihn ausrollt, und du bist es, der auf ihm läuft.
So wie ihn gibt es nicht noch einen. In zahlreiche Richtungen weisend sind die Fäden deines Teppichs. Eingefädelt hin und her, oder auf jedwede Art, eine jede Richtung ist gleichwohl dem Teppich des Lebens wesentlich und fest eingebaut.
Dieser Teppich ist aus starker Wolle. Er ist gesichert. Nichts kann ihn zerreißen. Nichts kann ihn zerstören.
Es ist eine törichte Redewendung, die da sagt, ein Leben sei ruiniert. Es ist auch so noch dein Teppich, dein unversehrter Teppich. Es ist trotzdem dein Teppich, und du bist weiterhin dabei, ihn auszurollen.
Lehne dich auf diesem Teppich deines Lebens zurück. Lege dich auf den Rücken und schaue zu den Sternen hoch, die ihr Licht auf dich herunterprasseln lassen.
Der Teppich, auf dem du dein Leben ausbreitest, ist allerdings nicht du.
Du bist unantastbar und unzertretbar. Du bist hochheilig.
Sei verwundert angesichts des Wunders deines Teppichs, und wie all die Fäden sich einen in eine schöne Veranschaulichung dieser Entfaltung des Lebens auf der großartigen Erde.
HEAVEN # 1008 – 28.7.2003 – Disinherit the Past
DIE VERGANGENHEIT ENTERBEN
Gott redete …
Die Beschränkungen in deinem Leben rühren von vorigen Vorgaben her.
Wenn du wirklich heute neu von vorne anfangen könntest, würdest du Freiheit kennen lernen.
Die ganze Vergangenheit ist eine Fessel, denn mit der Vergangenheit, die dir obliegt, bist du verpflichtet, dich zu erinnern, wie und was und wann und warum und wer, anstatt dich einfach an dich und einfach an Mich zu erinnern. Wieso nicht Meiner erinnern, anstelle all der Vorschriften?
Sei Meiner eingedenk, und du bist wohlgerüstet. Entsinne dich Meiner, und du wirst erkennen, dass es nichts gibt, um sich darauf vorzubereiten. Sich Meiner Erinnern macht keine Zurüstung erforderlich. Es macht absichtsvolles Vorhaben und das Hochschauen erforderlich.
Viele haben dringend gebeten: Wenn ich doch bloß Gott sehen könnte.
Macht euch nichts daraus, Mich zu sehen.
Kennt Mich.
Hört einen Augenblick lang auf, euch ranzuhalten, und spürt Mich.
Ihr habt Mich nicht zu sehen. Ich sehe euch. Und Ich sehe euch, so wie ihr seid, nicht wie die Welt euch verpackt hat.
Befreit von den Ketten des Verflossenen, würdet auch ihr das Wunder von euch erkennen. Und daraufhin würdet ihr Mich überall erblicken.
Die Vergangenheit hält euch in ihrer Knechtschaft.
Sie sagt: „Hier sind deine Anweisungen. Richte dich nach ihnen. Verliere sie nicht, anderenfalls wirst du deinen Weg verlieren.“
Ich sage, du kannst deinen Weg nicht verlieren.
Die Vergangenheit spricht, du musst von der Startlinie an starten.
Ich sage, egal wo du bist, dort ist die Startlinie.
Die Vergangenheit sagt: „Du hast einen langen Treck vor dir, voller Gefahren. Tatsache ist, du wirst es nicht schaffen.“
Ich sage, die Distanz ist ungemein kurz. Tatsächlich ist sie nicht existent. Es gibt keine Distanz zu durchmessen. Springe über die Vergangenheit hinweg, und du wirst die Wahrheit dessen erkennen, was Ich sage.
Die Vergangenheit sagt, der Mensch werde immer unvollkommen sein.
Ich sage, du bist bereits vollendet.
Die Vergangenheit sagt, die Welt wird immer ein Durcheinander sein.
Ich sage, die Vergangenheit hat allzu viele Aufzeichnungen aufbewahrt, allzu viele Details, und hat das Ganze in Vergessenheit geraten lassen. Oh, mache dir nichts daraus, was die Welt sagt! Höre auf dein Herz. Du weißt es, du hast Wunder zur Ausführung zu bringen. Du bist nicht einfach ein weiterer Mensch mit den Aufmaßen der Vergangenheit.
Wachse zu der Herrlichkeit heran, die Ich zu dir hin halte.
Du bist Meine Generierung, und was ich erzeugt habe, wird bestehen.
Obschon ihr Meine Erben seid, betrachtet euch als Meine Urahnen.
Kommt aus dem Beton des Vergangenen hervor, in dem eure Füße feststecken. Lasst es los. Es war ohnehin ein Traum. Und nun seid auf der Schwelle zu einer Herrlichkeit, welche weit über jeden Traum, den ihr je zu träumen wagtet, hinausgeht.
Was wäre, falls die einzigen Beschränkungen, die existieren, eure Denkarten sind, verschrieben an das Vergangene, das eure und dasjenige anderer Menschen?
Habt einen originalen Gedanken. Macht einen neuen.
Schaut auf das Leben, so wie das ein Baum tun muss.
Schaut auf das Leben, wie das die Sonne tun muss.
Schaut auf das Leben, wie das die Sterne tun müssen.
Ihr steht enger in Einklang mit Wunderwerken, als mit den Gedanken, die auf euch durchgereicht wurden. Stimmt euch ein. Hört dem zu, was Ich euch sage.
Ich lasse euch nicht aufpeppende Worte zukommen, es ist nicht so, dass ihr solche nötig habt.
Hört heute euren Gefühlen zu. Lauscht auf das, was auf euer inneres Sein widerhallt, und was nicht. Lauscht auf das, was euch aus dem Morast des Vergangenen heraushebt, und was nicht. Hört darauf, was Meine Worte für Gefühle bei euch veranlassen. Habt mehr davon bei euch, was euch hebt, und weniger davon, was solches nicht tut. Und lasst eure Worte einen anderen Menschen heben. Zieht die Schwingung der Welt hoch. Haltet sie nicht weiterhin niedergeschlagen.
Hebt eure Lebensgeister. Werft die Klagelieder heraus, welche in eurem Sinn herumgehen.
Hebt euch heute eine Kerbe empor. Hebt euch jeden Tag eine Kerbe höher und ihr werdet die Vergangenheit übersteigen. Sie wird euch los zu lassen haben, und ihr werdet mit Freisein aufs Beste vertraut sein.…
HEAVEN # 1009 – 29.7.2003 – Extraordinary
AUSSERGEWÖHNLICH
Gott redete …
Die Welt hat ein Design, und du bist Teil von ihm. Alles passt perfekt. Dessen ungeachtet wie es euch scheint, die Orchestrierung ist vom Feinsten. Alles nimmt Gestalt an. Es kann durchaus sein, es ist nicht alles so, wie es eurer Meinung nach sein sollte, aber euer Denken ist, seiner Natur nach, nicht restlos. Du kamst zur Erde im Wissen um alles. Ihr stimmtet dem göttlichen Plan zu, den ihr wohl derzeit außer Kraft gesetzt sehen könnt. Demnach bringt ihr jetzt, da ihr es müsst, Vertrauen in Erfahrung, Zutrauen zu euch selbst und Zutrauen zu Mir. Was sonst könnt ihr tun, außer trauen? Was für ein Vorteil liegt im Misstrauen? Was an Gewahrsein kann Misstrauen einfahren? Ich rede über euer Vertrauen in Mich und über euer Vertrauen in euch selber, denn dies ist es bei Uns, wo euer Verlass zu liegen kommt.
Die Wege der Welt sind oft nicht Meine Wege. Sobald die Wege der Welt mit den Meinen zusammenfallen, seid ihr überrascht und erfreut. Wenn ihr unerwarteten Großmut zu sehen erhaltet, scheint dies dem Außergewöhnlichen zu entkommen. Und just das möchtet ihr sein. Vom Außergewöhnlichen her. Das Gewöhnliche ist es nicht, was ihr euch wünscht, und dafür seid ihr nicht hier. Werft einen Blick auf das Übliche, und ihr werdet sehen, was Ich meine.
Ihr seid außerordentlich. Ihr möchtet ungerne der Alltagsmensch sein. Ihr möchtet der Darüberhinausgehende sein. Selbst wenn ihr nur einer in eurem Kreis seid, ihr möchtet bis zu Mir hin reichen, wo immer ihr geht und wo ihr auch seid. Für euch gibt es etwas anderes nicht zu tun, und wieso auch solltet ihr etwas anderes tun mögen.
Sofern ihr denn die Prächtigkeit und Bedeutsamkeit eures Lebens nicht seht, dann macht euer Leben prächtig und bedeutsam. Macht es so, dass ihr sehen könnt. Selbst wenn du der einzige bist, der das tut. Hebe dein Leben über die tobende Menge hinaus.
Kommt ohne Gewöhnlichkeit aus.
Sowie ihr überragt, wo ihr der Welt einräumtet, euch zu platzieren, werdet ihr Wunder wirken. Ihr werdet sie für Andere tun. Ihr werdet Wunder an jeder alltäglichen Sache zuwege bringen. Ihr werdet ein Erzeuger von Wundern sein. Just dies werdet ihr tun.
Und wie ihr sie wirkt, ist, indem ihr schlicht alles für Mich tut. Esst für Mich. Schlaft für Mich. Gebt für Mich. Nehmt für Mich entgegen.
Entsinnt euch, Ich bin unparteiisch. Ich liebe euch alle. Ausnahmslos. Und dennoch bin Ich niemandes Narr. Ich sehe Wahres auf allen Ebenen, und etwas anderes gebe Ich nicht vor. Ich albere nicht mit Meiner Liebe herum, und auf Mir wird nicht herumgegangen. Dein Ego aus der Welt schaffen bedeutet nicht deine Präsenz und Mächtigkeit auf der Erde aus der Welt schaffen. Weil ihr Mich verkörpert, bedeutet nicht, dass ihr euch selber tilgt. Ihr seid ebenso viel wert wie jeder sonst. Aber ihr seid mehr wert als dieses ausgestopfte Ego, das ihr mit euch herumtragt.
Sobald ihr eure Herrlichkeit kennt, gebt ihr einfach auf die Dinge acht. Es ist nicht so, dass ihr jemandem etwas schuldet. Und ihr werdet der Welt gegenüber weise sein, und freilich weiser als die Weisen sein. Ihr schreitet aus der Gießform heraus, denn ihr wart nicht in der Form, die Ich machte. Nunmehr schreitet ihr in eine Weite hinein, wo die Gießform, die Ich schuf, formlos ist und deswegen die rechte Größe für euch hat.
Nicht mehr länger werdet ihr euch und eurem Leben stattgeben, verkrampft zu sein. Ihr quetscht euch nicht mehr in Kleinheit zusammen. Ihr werdet eure Verstrickung im Leben übertreffen. Ihr werdet die Welt zum Himmel kehren. Ihr werdet eurer Engel-heit dahinterkommen, und ihr werdet euch herauswagen, auf Erden das zu sein, als was ihr im Himmel gemacht wurdet. Ihr werdet ein Zulieferer der Erde sein. Ihr werdet Mich ihr überbringen und die Erde Mir.
HEAVEN # 1010 – 30.7.2003 – Signals
SIGNALE
Gott redete …
Es ist ein guter Rat jetzt zu handeln, und, es ist ein guter Rat auf später zu warten.
Hier ist die Formel: Handle jetzt, wenn du von einem Ort der Liebe kommst, und warte auf später, wenn du von Verwirrung, Entrüstung, Qual oder irgendeinem anderen Ort kommst, von denen du manchmal ausgehst.
Wenn du bis später wartest, dann magst du vielleicht immer noch nicht von Liebe herkommen, aber du wirst von einer geweiteten Vision ausgehen, und eine geweitete Vision wird angstvoll störende, sich wiederholende Antworten neutralisieren. Vom Neutralen ausgehen ist in der Tat gut, weil du dann von Weisheit herkommst.
Wenn du neutral bist, dann betrachtest du die Situation weniger leidenschaftlich. Du schaust auf „Das“, auf die Situation, viel mehr als auf die Details, wer was zu wem gesagt hat und wie das möglich gewesen war.
Du wirst wie König Salomon sein, der einen Streit auf das Wesentliche reduziert.
Wenn du einen Fremden siehst, und du den Impuls hast Hallo zu sagen, dann sag Hallo.
Wenn du einen Fremden siehst und du sagst Hallo, und fühlst einen Impuls zum Fremden zurückzukehren und ihn zu fragen, was du für ihn tun kannst, dann kehre zu ihm zurück und manifestiere deinen Impuls.
Was hält dich davon ab? Was glaubst du was du auf dich laden wirst? Vielleicht wurde dieser Fremde genau vor dir platziert, so dass du zu ihm zurückkehrst. Vielleicht war er gedacht, etwas Licht für dich auszustrahlen.
Du warst ängstlich vor so einer liebenden Beteiligung, und so hast du sie vermieden. Du hast auf einen Gedanken gehört, der gesagt hat, es wäre dumm zurückzugehen und den Fremden noch einmal anzusprechen.
Du hast nicht das Konzept von dir gehabt als jemandem, der Segnungen gibt und erhält.
Du warst beschwert mit Argwohn über dich selbst. Nun, wenn solch ein Impuls hochsteigt, dann schätze und ehre ihn.
In Zukunft denke nicht. Zögere nicht. Handle nach diesem Impuls.
Der Impuls kam von etwas Höherem als deinem denkenden Geist. Dein Geist hat nach Wegen Ausschau gehalten, dich selbst nicht als ein Geschenk zu betrachten. Dein Geist erzählt dir, dich selbst als ein Geschenk zu geben, dort wo du bekannt bist und wo du weißt, dass du willkommen bist. Dein Geist hat dir erzählt, dich selbst für später aufzusparen oder für jemand anderen.
Dein Geist hat dir erzählt, Geschenke zu geben, wo dies vermeintlich zu tun ist, nicht unbedingt dort wo du es willst. Als ob Geschenke des Herzens wie Verpflichtungen anzusehen sind, die ausgeführt werden müssen.
Gib dort wo dein Herz dir sagt zu geben.
Hör auf die Vorschläge, die dir die Impulse geben, und sei bereit sie auszuführen. Solche Impuse sind freundliche, beinahe unhörbare Signale. Dass sie still sind, bedeutet nicht, dass sie nicht dringend sind. Wenn du nicht auf einen Impuls von Liebe agierst, dann verschließt du Türen. Jede Tür, die du schließt, ist verschlossen und wird nicht wieder aufgehen. Nun habe ich dein Herz gestärkt. Nun wirst du geradewegs durch neue Türen gehen und sie offen halten.
Bei liebenden Impulsen musst du nicht warten.
Freilich, fühle dich nicht schlecht über die Impulse, die du bisher verzweifelt von dir hast wegdriften lassen. Nun halte Ausschau nach mehr von solchen Impulsen, die kommen werden. Du bist auf sie aufmerksam gemacht worden, und nun wirst du bereitwillig auf sie eingehen.
Betrachte diese Impulse als eine Berührung von Meiner Hand. Betrachte sie wie einen Klaps auf die Schulter. Betrachte sie als einen Ansporn des Himmels.
Wenn du nach einem wohlgesinnten Impuls handelst, dann handelst du als Mein Bote, und so folgst du Meinem Willen.
HEAVEN # 1011 – 31.7.2003 – Through Your Eyes
DURCH EURE AUGEN
Gott redete …
Heute ist der Tag dafür, sich einander in die Augen zu schauen. In die deinen und Meinen, und in die euren und in diejenigen von jedem sonst. Dies ist eine Gemahnung, dafür zu sorgen, dass eure Augen in die Augen von allen blicken. Einen Augenblick lang, gebt jene Gabe eures Herzens, denn euer Herz sucht ein anderes Herz, um Hallo zu ihm zu sagen. Es ist durch eure Augen, dass ihr Hallo sagt.
Lasst Augen begegnen. Lasst sie sich für einen Moment des Friedens vereinen. Das Ungesprochene wird während dieses Augenblicks der Hinsicht gesagt, während dieses Augenblicks des Hineinschauens in das Herz des Gegenübers, während dieses Augenblicks des Licht-Schenkens und -Inempfangnehmens.
Es sind eure Augen, in die ihr hineinblickt. Es ist euer eigenes Herz, welches zu würdigen ihr euch anschickt.
Euer physischer Leib hat nicht viel mit euch zu tun. Er ist wie eine Requisite, die euch hochhält und niederlässt.
Aber ihr und Mein Licht werden durch eure Augen geäußert, kraft eures Herzens entzündet, kraft eurer Augen ausgesprochen. Mein Licht gehört nicht in einem nach unten gerichteten kurzen Blick verborgen gehalten. Mein Licht gehört durch eure Augen an den Tag gelegt. Mein Licht enthüllt sich selber durch das Licht eurer Augen und durch das, was eure Augen sehen.
Weswegen ist euer Licht ständig in Schranken gehalten? Eure Augen warten auf Sicherheit oder Derartiges. Eure Augen warten auf diejenigen eines Anderen, euch zu betrachten, selbst gar wenn eure Augen zuvörderst bestimmt sind, zu entzünden und niederzugehen.
Schaue heute tief in die Augen eines anderen Menschen. Halte einen Augenblick lang still, und du wirst verjüngt werden. Sonnenlicht und Sternenlicht aus den Augen eines Anderen sind für dich gut, sie zu betrachten.
Es ist für dich ein Leichtes gewesen, was unerwünscht ist dein Blickfeld betreten zu lassen. Du warst rasch dabei, auf das zu schauen, was für dich nicht erfüllend war. Und du warst träge darin, deinen Augen stattzugeben, den Augen eines Anderen zu begegnen und mithin das Leben zu ermutigen.
Schaue heute in die Augen aller Menschen, und schaue tief, und schaue lang, und tausche die Energie mit dem Universum aus.
Indem du das tust, schaust du aus Meinen Augen in Meine Augen, und Einssein wird erschaut.
Die Augen haben es drauf.
Deine Augen haben Wunder zu erschauen. Blinzle mit ihnen. Schließe jetzt deine Augen, damit du Licht von tief innen heraufbringst. Lasse deine Augen einen Augenblick lange im Dunkeln. Lasse sie in den Wassern der See ruhen, und danach, sowie du sie öffnest, werden sie frische Augen sein, die auf eine neue Welt sehen.
Wie du doch neue Augen nötig hast, um mit ihnen zu sehen! Heute sind ein Paar neuer Augen dein. Ich gebe sie dir. Ich habe dich mit neuen Linsen ausgestattet, und alles wird klarer sein, und du wirst mehr sehen als je zuvor. Du wirst das Gesehene und das Ungesehene sehen. Du wirst Dimensionen sehen, die du dir nicht zu erhoffen wagtest. Du wirst jede Richtung und jede Tiefe sehen. Du wirst in Herzen hineinsehen. Dein Blick wird keine Verkleidungen sehen. Er wird durch sie hindurch sehen. Deine Augen werden von jetzt ab bloß Wahrheit bemerken. Das meint, du wirst Herrlichkeit sehen.
Deine Augen werden nun dem Beachtung schenken, was glorreich ist. Deine Augen werden anheben zu sehen, was alles in Meinen Augen herrlich ist, und demzufolge in deinen Augen herrlich ist.
Ein Gemälde von gelben Blumen und ein Gemälde von einem dunklen Elendsviertel sind beide schön. Beide entwringen deinem Herzen köstliche Schönheit. Jetzt erkennst du, dass es nicht der Sachgegenstand ist, der von Belang ist. Jetzt erkennst du, wie eine jede Ansicht dein Herz zur Schönheit hin rühren kann, sowie deine Augen und dein Herz der Schönheit aufgetan sind.
Öffne heute deine Augen und lasse ihren Blick sich zu den Herzen erstrecken und sie öffnen.
HEAVEN # 1012 – 1.8.2003 – The Light of Your Consciousness
DAS LICHT EURES BEWUSSTSEINS
Gott redete …
Macht euch heute nichts aus all den Anliegen, die euch bedrängen. Sie sind einfach Anliegen. Und Anliegen sind Denkgepflogenheiten. Haben euch nicht eure Denkgepflogenheiten kleingehalten?
Ihr braucht wirklich ein neues Bild von euch selbst. Ihr habt euch gemäß eines alten Photos modelliert, welches irgendwie nie eine akkurate Wiedergabe von euch bot. Ihr braucht ein viel größeres Bild. Dieses neue Bild von euch muss eine ganze Wand füllen, vielleicht das ganze Haus, vielleicht das ganze Universum. Wer hat denn gesagt, ihr hättet ein kleines Photo von euch bei euch zu tragen, eines, was im Geldbeutel aufbewahrt wird, beschmiert und runzlig, eines, das nicht einen Schimmer eurer wahren Identität erhascht.
Bekommt ein neues Bild von euch aufgenommen. Ich möchte es aufnehmen. Ich nehme es jetzt auf. Ich nehme es mit Meinen Augen auf, und Mein Herz entwickelt es. Ich lege euer Bild überallhin. Es ist ein herrliches Bild, das Ich aufnehme. Nun hänge Ich es auf einen Berggipfel, auf eine Zacke eines Sterns. Ich klammere es an einem Sonnenstrahl fest, tunke es in den Ozean, lasse sein Licht auf dem Scheitelpunkt des Mondes brechen, setze es in die Bäume. Ich mache euer Bild zu der Essenz von Blumen, die durch den Wind aufgekehrt und überallhin mitgenommen wird, um die Herzen Aller zu rühren, die wissen, woraus der Mensch gemacht ist.
Ich bitte euch, euch zu sehen, wie ihr seid. Ich machte euch. Denkt ihr, Ich kenne nicht, was Ich machte? Ich versuche nicht, euch etwas zu verkaufen. Ich versuche jedoch, es mit euch zu wagen.
Du bist ein gewaltiges Seinswesen, von Gott gemacht. Was sonst könntet ihr sein als das? Wieso schaut ihr euch so missbilligend an, wenn eure Augen Monde und die Locken eurer Haare die Moose des Waldes sind?
Heute, bei allem was ihr seht, was schön ist, bringt das an dem Bild an, das ihr von euch selber habt. Fertige eine Collage von allem Wundervollen, und wisse, dass dies das ist, wie du aussiehst, und nunmehr in deinem eigenen Sinn, dass es das ist, was du sehen wirst. Wieso ein bejahrtes Bild bei dir tragen? Nimm eine Gelegenheit für ein neues wahr. Hier gebe Ich es dir. Sobald du einmal dieses getreue Bild von dir akzeptierst, gerät das Leben zu einem See, in dem schwimmst. Bäume beugen sich zu dir. Die Luft hebt ab. Die Sonne wärmt. Der Mond kühlt.
Hebe deine Beine in die Höhe. Es gibt für dich keine Barrieren. Bloß alte Krusten in deinem Geist bringen dich zum Stolpern. Wirf sie weg.
Der Körper ist ein bloßer Mantel, den du anhast. Er wurde dir gegeben. Warst du der Auffassung, du seist ein Mantel? Du bist ein brauchbares Menschenseinswesen, das einen Mantel trägt, aber der Mantel ist nicht du. Er ist nicht einmal ein Anflug von dir. Es ist bloß ein Mantel.
Aber innendrin im Mantel ist ein unglaubliches Seinswesen des Lichts. Minder als das kannst du nicht sein. Etwas anderes gibt es nicht zu sein. Du bist das Licht Meines Lichts, und so habe Ich dich gemacht, und so bist du.
Heute ist es an dir, dich selber großzuziehen. Nimm dieses neue Bild von dir immer wieder heraus. Siehst du seine Aura, all das flirrende Licht, das alle Linien tilgt, so lange bis du durchsichtig und schimmernd insgesamt Licht bist, einzig Licht, dein eigenes Licht, das Meine, auf dich herabgeschüttet, Woge um Woge Licht, unfassbares Licht, glänzendes Licht, blendendes Licht, dieses Licht deines Bewusstseins.
HEAVEN # 1013 – 2.8.2003 – Like Holy Water
WIE HEILIGES WASSER
Gott redete …
Was ihr auch tut, was auch vor sich geht, wählt Mich.
Wenn ihr in einer verfahrenen Situation seid, habt acht, woher Licht kommt. Vielleicht geht, was Ich gerne sagen möchte, es so auszudrücken: Triff deine Entscheidungen an Meiner Stelle, zu Meinen Gunsten.
Lasse dein Herz erklingen, und du wirst wissen, was für eine Wahl zu treffen ist. Das ist wirklich einfach, sowie du Mich vor allem anderen wählst, denn dann wählst du Mich bei allem, was du tust. Du hast nicht jedesmal eine Entscheidung zu treffen, denn du hast einen beleuchteten Pfad erkoren, und Ich bin dessen Anzünder. Danach sind deine Wahlen eindeutig, denn du wirst sehen, dass du sie lange davor getroffen hast.
Wenn du die J Straße entlanggehst, kommst du zur K Straße. Eine kommt nach der anderen, und so folgst du die ganze Zeit deinem ausersehenen Pfad zu Mir. Ein Fuß nach dem anderen. Eine Wahl nach der anderen.
Es ist nicht schwer, was golden ist auszusuchen.
Ein jeder Bescheid in Meine Richtung hebt dich höher. Du musst aufsteigen, weil du eine Eskorte für die Welt bist, und, weil, Wunder was, die Welt Geleit-Geben nötig hat. Wohin sonst solltest du die Welt nehmen mögen, es sei denn zu Mir?
Du poussierst mit deinem Leben nicht.
Wähle Mich, und du wählst um Meinethalben. Du hast um Meinethalben gewählt, anderenfalls würdest du nicht Meine Worte lesen. Du hast mithin Mich ausersehen, gleichwie Ich dich ausersehen habe.
Beachte, dass ihr ein Abzeichen tragt. Es ist ein Gott-Abzeichen. Ihr seid Mein Trupp. Eure Wahlen sind eindeutig. Es ist bloß so, ihr seid nicht da draußen, um jemanden dingfest zu machen. Du bist draußen, um den Weg zu zeigen. Du schwingst mit deinem Seil und du hütest Herzen.
Es war einmal, da wusstest du nicht, wo du läufst. Aber nun weißt du es, und jetzt kannst du nicht zum Nicht-Wissen zurückkehren.
Nun, so du Mich erkoren hast, fächern sich andersartige Entscheide aus wie ein Kartenstapel. Schritten gleich, ein Schritt nach dem anderen.
Vielleicht hast du dich gefragt, wo die Himmelstreppe ist. Schau her, du bist auf ihr. Du bist immer auf ihr gewesen. Zunächst krabbeltest du die Stufen hoch. Danach gingst du. Dann turntest du hoch. Und nun hüpfst du, zwei Stufen auf ein Mal nehmend. Du rast blitzschnell zu Meinem Herzen. Du kannst nie einen Rückzieher machen. Was auch auf dir landet, du erhebst dich einfach zum nächsten.
Oder du fährst in einem Aufzug, und du bist der Bediener von ihm.
Auf jeden Fall gibt es bloß eine Richtung für dich, in die zu gehen ist, und die ist nach oben. Insofern als Richtungen in Wirklichkeit nicht existieren, gehe als ob nach oben, und mithin langst du bei Mir an.
Du kannst lediglich höchlichere Entscheidungen treffen, weil du auf einer neuen Höhe stehst. Sowie du weit siehst, kommen die Bescheide von oben her. Dein Blick umfängt jetzt die Welt. Dein Ausblick ist höher und deine Fassungskraft umfassender. Eine jede Entscheidung, die du triffst, ist Vorbote für eine neue Welt, wo Liebe und Friede herrschen – unverhohlenerweise. Liebe und Friede sind heute deine Entscheidungen. Ich weiß, du möchtest Mein Licht nicht verschwenden.
Was wird in der Welt gebraucht? Nicht mehr vom Gleichen.
Die Welt benötigt eine neue Kost. Der Gottes-Plan funktioniert überall zu jeder Zeit. Er kostet nichts. Er gibt alles. Ihr werdet den gewichtigen Stellenwert der Welt einbüßen, weil ihr ihr gebt, was sie braucht. Die Welt mag meinen, sie habe andere Dinge nötig, jetzt aber weißt du Bescheid, was sie benötigt, und jetzt verleihst du ihr die Liebe Gottes.
Gib ihr Wasser zum Trinken. Deine Liebe ist wie heiliges Wasser, weil sie von Mir kommt, weil Ich sie segnete und weil Ich dich segnete, den Zulieferer von ihr.
HEAVEN # 1014 – 3.8.2003 – From the Silent Recesses of Your Heart
AUS DEN STILLEN WINKELN DEINES HERZENS
Gott redete …
Ohne Liebe gibt es keine Weisheit. Weisheit ist Liebe von oben.
Weisheit scheint von einem höheren Podium herzurühren. Sie entstammt einem größeren Verständnis, welches sich aus Liebe entwickelt. Sie kommt ganz bestimmt nicht von Eigennützigkeit. Größeres Verständnis wächst in größere Wahrnehmung hinein, und umfassenderer Wahrnehmung entkommt größere Liebe und Weisheit.
Weisheit ist umfänglicheres Denken. Sie hat nichts mit Cleverness zu tun. Cleverness ist eine isolierte Strähne und steht in keinem Vergleich mit Weisheit.
Weisheit ist eine Umarmung. Sie hat große Fassungskraft. Und Fassungskraft ohne Liebe gibt es nicht. Was ist Liebe anderes als verstehendes Nachvollziehenkönnen? Was ist eine Liebkosung anderes als Verstehen? Was ist Weisheit anderes als ein Vereinen von Herz und Geist in einer gegebenen Situation?
Weisheit hält sich nicht im Hintergrund, aber sie sitzt hinten. Sie ist nichts Ausgedachtes, das begreifst du. Sie taucht auf. Und mehr und mehr Weisheit ist im Begriff, in dir zu erstehen.
Weisheit hat nicht gesprochen zu werden, aber sie wird weitergegeben werden. Sie ist oft still, und oft ist es weise, still zu sein.
Weisheit löst etwas und löst es auf, denn mit Weisheit wird eine Lage in neuem Licht gesehen. Sehen in einem neuen Licht ist eine große Weisheit. Das ist alles, was Weisheit ist. Und Liebe ist alles zusammen in Licht sehen.
Weisheit ist Liebe unbeschadet einer Situation. Weisheit sieht das Licht in jeder Lage.
Der Verlauf der Weisheit reüssiert in der Welt nicht immer, aber das bedeutet nicht, dass das Zum-Ausdruck-Bringen von Weisheit unweise ist. Weisheit ist nicht motiv-orientiert, ebenso nicht ausgangs-motiviert. So wie Liebe hat Weisheit keine Agenda.
Weisheit ist von Mir einen Gutschein annehmen. Es ist wie ein gefaltetes Stück Papier, das Ich dir gegeben habe, nehmen, es öffnen und nicken, sobald du die Botschaft darin gelesen hast.
Denke heute über Weisheit nach. Du hattest nicht viel gehabt, ist das nicht so? Du hast mehr entlang der Linien dessen gedacht, was erfolgreich sein wird. Erfolgreichsein hat allzu oft einen für dich günstigen Ausgang bedeutet, oder, einfach unbeschadet aus einer Lage herausgekommen zu sein.
Betrachte Weisheit wie den Edleren Weg. Weisheit kommt ohne die Angelegenheiten der Menschen aus, wie sie gewöhnlich aufrecht erhalten werden. Sie ist ein ausgiebiges Los-Lassen dessen, was die Welt sagt. Es ist keine beträchtliche Weisheit, der Welt zu folgen. Tritt ein wenig von der Welt zurück, und du wirst weise sein.
Andere Bestimmungsgrößen denn diejenigen, welche einem die Welt anrät, werden für dich vorhanden sein. Du wirst besseren Rat um dich haben, als die Welt.
Steht Weisheit mit Heiligkeit in Verbindung? Ich denke, ja. Weisheit kommt eher von Ganzheit her denn von Auseinandersein.
Die Weisheit, von der Ich rede, hat nichts zu tun damit, was du isst, was du anhast, was du sagst und nicht sagst, wen du kennst und wen nicht. Weisheit kommt nicht von Beachtung auf Einzelheiten des Lebens. Tatsächlich entspringt Weisheit dem Herzen. Das Herz zieht nicht Details in Betracht. Das Herz bedenkt – falls man sagen kann, das Herz bedenke – lediglich Ganzsein.
Herzensweisheit ist Meinem Plan für das Universum sehr nahe. Betrachtet Weisheit als eine Ausgießung Meines Herzens. Sie beutet niemals aus. Sie segnet alle, die näherkommen.
Sowie du sie bedenkst, fragst du dich vielleicht, ob du je weise gewesen bist.
Ermutige Weisheit, hervorzusprießen, indem du etwas anders tust. Du wirst den Halt lockern, den die Welt an dir hat. Experimentiere. Brich aus Mustern aus. Sofern du bislang noch nicht weise gewesen bist, ist dies ein weiterer Grund, Vergangenheit los zu lassen. Gib dir selber statt, von einem Platz der Weisheit her zu kommen, und du wirst dich mit der Gesellschaft der Weisen vereinen.
R.S.V.P, [répondez s’il vous plaît; um eine Antwort wird gebeten; Anm.d.Übers.] in den stillen Nischen deines Herzens.
HEAVEN # 1015 – 4.8.2003 – The Light of the World
DAS LICHT DER WELT
Gott redete …
Guten Morgen, Meine Geliebten! Wie schön, euch hier an diesem Morgen zu finden, alle für Mich parat, Licht auf euch zu scheinen! Ihr seid diesen Morgen für Mich bereit. Ihr greift der Liebe vor, die kommt. Euch läuft das Wasser im Mund zusammen darüber, wovon Ich zu euch zu sprechen gedenke. Ihr kennt die Thematiken nicht, aber ihr wisst, Ich habe euch etwas zu sagen, und dass es etwas ist, was ihr mit ganzem Herzen und ganzer Seele hören möchtet.
Im Grunde genommen ist es nicht von Belang, was Ich sage. Was zählt, ist, dass ihr hört. Meine Worte mögen vergessen werden, aber Ich bin in eurem Herzen geschmückt. Jeden Tag eine Kerbe mehr, so lange bis euer Gewahrsein vollendet ist. Und euer Gewahrsein ist nicht komplett, so lange wie Ich euch etwas zu erzählen übrig habe. Und jener Tag wird nie kommen, denn Ich gehe nie zur Neige. Ich, Der Stille ist, habe immer etwas zu sagen, und ihr verdient es, Mich zu vernehmen. Hört Mich gut. Kommt näher, und heißt willkommen, was Ich zu euch sage.
Du und Ich haben jeden Morgen ein Stelldichein. Ich wecke dich besser auf, als es Kaffee tut, ja, das tue Ich. Ich kleide dich ausgiebiger als der teuerste Anzug. Ich glänze heller als jedes Paar deiner frisch polierten Schuhe. Ich bin der Eine, Der deine Augen zum Funkeln bringt. Ich poliere dein Herz. Ich bringe Farbe auf deine Wangen. Kein Ratgeber berät dich so gut wie Ich. Die Wahrheit, die Ich spreche, läutet unaufhörlich rund um die Welt, und du beginnst, sie zu vernehmen.
Ich bin der Impresario der Welt, und du die Töne, die Ich über das weite Universum hinweg ertönen lasse. Du könntest dies genauso gut bejahen.
Es ist nichts Endliches an der Musik dran, die Ich mache. Es ist nichts Endliches an dir, außer es ist dein Körper und die Unüberschaubarkeit der Gedanken, die du hast. Es ist nichts Endliches an dir, denn Meine Liebe ist endlos, und daher ebenso die deine. Fortgesetzt habt ihr die Idee, dass es für Liebe Grenzen gibt, und dass es Grenzen für deine Liebe gibt, beides, beim Hin und beim Her, derweil Liebe Alles ist und Liebe herrscht.
Es gibt sonst nichts, was Unserer Liebe gleichkommt, denn einzig Unsere Liebe existiert. All die Anliegen und Emotionen, die für Unsere Liebe die Kosten zu begleichen scheinen, sind hohle Kugeln, die die Liebe kein bisschen beeinträchtigen. Schimpfe und tobe so viel du willst, verzwirne dich mit Schuld, Weinreben gleich, erhebe Einwände mit einem Richterhammer, und Unsere Liebe ist, auch so.
Wenn am Ende des Tages alles gesagt und getan ist – Liebe ist, und das ist alles, was es gibt.
Bei einem jeden Klagelied bist du fehlgegangen. Du hast Liebe verkehrt aufgefasst. Du hast sie angebrüllt, sich doch einzustellen, und, geblendet wie du bist, hast du ihre Präsenz nicht gesehen. Oh, einige wenige kurze Blicke auf sie dann und wann.
Glänzende Liebe scheint überall, und fortwährend siehst du dich nach ihr um.
Fange an, sie aus deinem Herzen herauszuziehen, und du wirst anheben, polierte und helle Liebe zu sehen, denn dein Herz ist der Anzünder aller Anderen.
Als Christus sprach, du bist das Licht der Welt, wusste er, wovon er sprach.
Und doch, du, der du ihn verehrst und bezeugst, ihm zu glauben, glaubst ihm nicht, denn er sagte, du seist wie er, und gar noch größer als er. Bejahe und setze dies um, und du wirst dir das Licht, das du bist, einverleiben und reflektieren.
Daher möchte Ich heute gerne deinen Geist umrüsten zur Kenntnis deines wahren Lichts. Dein Geist wird nicht glauben, was das Herz weiß. Das Herz braucht kein Überzeugen. Was ist, ist. Und du bist das Licht Meines Herzens und das Licht des Universums. Kein Stern hat dir etwas voraus. Und dein Licht ist auf Reise, und du beginnst, auf seinem Weg zurück zu dir auf dein Licht zu stoßen. Betrachte das Licht der Welt, denn du bist es.
HEAVEN # 1016 – 5.8.2003 – What Your Heart Is for
WOFÜR DEIN HERZ GILT
Gott redete …
Es war einmal, da hattest du keine Vorstellung von Wer du bist. Nun, so du eine Ahnung davon hast, weitet sich dein Leben naturgemäß über den Umkreis deiner selbst hinaus aus. Du beginnst deine Verantwortlichkeit gegenüber dem Universum und jedem und allem in ihm zu fühlen, und du beginnst, deine Verantwortung Mir gegenüber zu fühlen.
Lasse dir nicht durch das Wort „Verantwortlichkeit“ Angst einjagen, denn die Verantwortung, von der Ich rede, ist Liebe. Verantwortlichkeit ist schier eingehen auf die Liebe, die du spürst. Liebe ist ihre eigene Verantwortlichkeit. Liebe nimmt einen weiten Schwaden, und du findest die Welt in deinem Herzen geborgen. Die äußersten Wirkungsbereiche des Universums landen in deinem Herzen. Du hast dann keine andere Wahl, als die Welt zu hegen.
Es war einmal, da warst du deine ganze Welt. Das klappt nicht mehr für dich. Im Grunde tat es das nie, aber so weit war deine Sicht, demnach hat es, in dem Sinne, funktioniert.
Deine Horizonte haben sich so weit wie nach Sansibar ausgeweitet. So weit wie zum allerentferntesten Stern. So weit wie bis zum Himmel. So weit wie ein Herz reichen kann. Und es gibt nirgendwo, wohin dein Herz nicht reichen kann. Aus diesem Grunde ist es so – Ich lange in dein Herz und finde Mich Selbst dort. Du fängst an, die Inhalte deines Herzens und die weitreichenden Erstreckungen von ihm kennenzulernen.
Du findest zunehmend heraus, dass dein Herz nicht dir gehört. Es ist nicht dein Besitz. Es ist dein Durchlass zum Universum, zum Himmel. Tritt ein.
Die Welt ist ein Garten, den dein Herz durchschreitet. Derweil du deinen Garten durchstreifst, siehst du, was getan werden muss, und du widmest dich dem. Zuvörderst bist du Liebe, welche durch deinen Garten läuft, und Liebe richtet dir aus, was notwendig ist und was du tun sollst. Was hast du anderes mit der Liebe in deinem Herzen zu tun, als sie zu beherzigen?
Dein Herz ist ein gesegnetes Herz. Ich habe es dir als einen Segen gegeben. Ich segnete es, und jetzt preist du der Welt dein Herz. Jetzt verstehst du es besser, dass dein Herz nicht dein ist. Es ist wie eine Bank, deren Beförderungsangelegenheiten du versiehst. Sie ist mit den Ersparnissen Anderer gefüllt, und du zahlst den Leuten Zinsen aus und stellst ihnen ihre Kapitalerträge zu. Du bist der Beförderer der Bank, nicht aber der Eigner.
Du hast nicht einmal das Verlangen, dein Herz zu besitzen, denn jetzt möchtest du es lediglich zuwenden. Du möchtest ihm das ihm Gebührende überbringen, und dafür, dafür verteilst du es überall. Du bist mit einem Herzen großzügig, wie mit Marmelade auf Brot.
Die Fäden deines Herzens sind mit denjenigen eines Jeden verknüpft. Es gibt nicht mehr länger ein Herz, welches von dir weg ist. Sie sind alle in der Bank deines Herzens. Sie sind dort zur sicheren Verwahrung. Ja, halte andere Herzen in dem deinen sicher, wo sie wachsen werden.
Dein Herz ist am Sich-Ausweiten. Das ist ihm zugedacht. Es ist nicht bestimmt, in Reserve gehalten zu werden. Wir erkunden dein Herz. Du hast nicht bemerkt, wie weit und tief es geht. Du vernahmst einen Piep von ihm und dachtest, eben so weit erstrecke es sich. Dein Herz ist die Ausweitung des Meinen. Unsere Herzen schlagen gemeinsam. Unsere Herzen schlagen als Eines. So wie das Meinige, hält dein Herz das Universum, und das Universum läuft über. Es stürzt aus deinem Herzen herab. Dein Herz fängt alles, was in seinem Kielwasser ist, auf.
Du wachst zu den Gehalten deines Herzens auf. Du schließt dich Mir an, so Wir die Welt umgreifen und sie innig lieben. Dafür gilt dein Herz, und so gelte es dafür.
HEAVEN # 1017 – 6.8.2003 – Discovery Your Wings
ENTDECKE DEINE FLÜGEL
Gott redete …
Geliebtes Kinde Mein, Ich sitze dir gegenüber und blicke mit großer Liebe in deine Augen. Schaue nicht von dem Licht in Meinen Augen weg. Es ist für dich bestimmt. Demzufolge ist es dein. Du bist ein Zündholz, das Ich vor langer Zeit angezündet habe. Was Ich entzünde, verlöscht nicht durch einen Luftzug. Das Licht, das Ich in dir platziert habe, kann nicht abnehmen. Einzig deine Sehkraft versagt. Aber keine Operation ist nötig. Alles, was du zu tun brauchst, ist in Meine Augen schauen, in der Weise, wie Ich in die deinen schaue.
Wenn du deine Augen senkst, spähe Ich zwischen ihnen durch. Wenn du sie schließt, sehe Ich durch deine Lider und trete zwischen ihnen hindurch ein.
Wenn du nicht sehen möchtest, sehe Ich für dich. Ich sehe durch deine Augen hinaus, ebenso wie nach innen.
Ich halte die Augen auf nach dir.
Du könntest sagen, Ich überwache dich, aber Ich setze keine Messungen an. Wir könnten besser sagen, dass Ich dich überstelle. Ich versuche, dich über dich selber hinwegzubringen. Du bist im Inneren entzündet. Alles, dessen es bedarf, ist dein Gewahren dessen. Und es ist ja so eine kleine Sache, des hellen Lichtes gewahr zu sein.
Dazu benötigt man kein großartiges Talent. Es braucht nichts außer deine Bereitwilligkeit, dir Meine Worte zu Herzen zu nehmen. Deine Bereitwilligkeit ist das als Erstes erscheinende Anbieten deiner Liebe. Deine Willigkeit ist wie ein Löwenzahn, den du als Kind für deine Mutter pflücktest. Deine Willigkeit ist in deiner Faust, und du löst sie und gibst sie Mir. Ich nehme entgegen.
Ich nehme deine Willigkeit bereitwillig entgegen, denn sie ist Mein Wille. Sie ist dein erster Schritt, ihn zu befolgen.
Diese Willigkeit deinerseits erbringt in der Welt den ganzen Unterschied, und sie wird der Welt den ganzen Unterschied einfahren.
Dies ist ein Riesenschritt, schier darin, dass er dein erster ist. Es ist der Beginn, oder vielmehr, es ist die Fortsetzung von etwas, das Wir immerfort begannen, seit Ich mit dir in jenem köstlichen Moment der Schöpfung schwanger wurde. Als Ich Mich zu Mir Selber erhob, erhobst du dich ebenso. Zu jenem sogenannten Zeitpunkt erhobst du dich aus dem Meer. Du schrittst von ihm ans Land. Du schütteltest dich trocken. Als du auf dem Sand gingst, vergaßt du, dass du aus dem Ozean gekommen bist.
Du dachtest, dein Anbeginn habe auf trockenem Land gelegen. Aber du begannst bei Mir beim ersten Atemzug, den Ich nahm. Wir befinden Uns in Synchronie. Ich halte dich wie ein Neugeborenes an Meinem Herzen.
Du kannst ausschließlich vermeinen, du befändest auf einer Schwelle, weil du ihre eingebildeten Grenzen vor Äonen passiertest. Denn du siehst, Meinem Herzen kommen keine Grenzen zu. Weder ist seinem Schlag eine Grenze gesetzt, noch ihm selber.
Nach und nach spürst du aus, dass Unsere Herzen die gleichen sind. Mein Herz schlägt in dem deinen. Ich setze das Tempo deines Herzens an. Die Trommel, die Ich schlage, ist Mein Wille, den du mit Freuden bejahst.
Mein Wille ist nicht all das, was du von ihm dachtest. Du dachtest ihn als etwas außerhalb von dir, als etwas, was dir öfters entgegen gesetzt ist, als etwas Beliebiges, als etwas, was du nicht begreifen und nicht aushalten kannst. Du hast vergessen, dass Mein Wille die ureigene Essenz von dir ist.
Mit Meinem Willen, da stehst du aufrecht. Mit Meinem Willen, ist dein Rückgrat gerade und sind deine Schultern straff. Mit Meinem Willen, bist du ein Wehrmann der Liebe, und du begibst dich an die Frontlinien und lädst Andere zu Meiner Seite herbei. Vernimmst du Meine Musik?
Meine Musik ist so still. Du bist oft an Mir vorübergegangen, ohne es zu wissen. Natürlich ist es bloß dein Gewahrsein, dass du an Mir vorbeigehen könnest. Ansonsten würdest du erkennen, dass du mit Mir mithältst. Selbstverständlich verlangsame Ich Meine Schritte, sobald es ratsam ist, das zu tun.
Beschleunige nun deine Schritte zu Mir. Komme vom Boden los und fliege zu Mir.
Entdecke deine Schwingen, und fliehe zu Mir.
HEAVEN # 1018 – 7.8.2003 – Paddle a Canoe Back to the Ocean of Your Self
PADDLE MIT DEINEM KANU ZUM OZEAN DEINES SELBST ZURÜCK
Gott redete …
Mehr und mehr bewussterweise bist du mit Mir in Verbundenheit, die ganze Zeit auf allen Ebenen. Höre hin, was Ich sagte. Auf allen Ebenen. Sei glücklich. Wisse um das Gute, das herangekommen ist, und wisse, noch mehr ist unterwegs, denn Liebe ist von Mir zu dir. Wir sind wechselseitig. Es ist nicht ein Leben ohne das eines Anderen da. Es ist keine Liebe da ohne die eines Anderen, und Liebe ist wildwuchernd um sich greifend, ja. Wessen Liebe ist es schlechterdings? Wessen Liebe strömt in alle Richtungen? Es ist die Meine, sage Ich euch. Und ihr greift sie auf, und ihr denkt, sie sei die eure. Sie ist immerzu Mein, ihr Lieben. Alles von ihr ist Mein.
Aber Ich verwende das Wort „Mein“ nicht in dem Sinne wie ihr. Mein „Mein“ ist nicht ausschließend. Wenn Ich „Mein“ sage, meine Ich „Alle“. Die Welt ist in Meiner Liebe eingetaucht. Es gibt keine andere. Die einzige Liebe, die existiert, ist Mein. Die Welt ist bis zum Überfließen mit Meiner Liebe voll. Und dergestalt wird sie zu eurer.
Betrachtet Meine Liebe wie ein Boot, in das ihr einsteigt. Hopst hinein. Dies ist nachgerade ein Liebe-Boot. Nichts als Liebe. Es ist kein Mann über Bord, denn dieses Boot schließt das ganze Universum ein. Es gibt kein nirgendwo, um dorthin zu gehen, und kein nirgendwo, um dort zu sein, ausgenommen auf dem Schiff der Liebe. Niemand kann außerhalb von ihm sein. Kein kleines Boot wird hinter ihm her geschleppt. Keine weiteren Schiffe am Horizont, außer dem einen – dem einen, gemacht von Meiner Liebe.
Du fragst dich daraufhin, wie die Reise einem denn dann steinig vorkommen könne, und weswegen es dir die Kehle zusammendrücke, sobald dich die Wellen in die Höhe heben und herunter fallen lassen.
Dies ist ein Dampfer Meiner Liebe, auf dem du unterwegs bist. Er befährt einen Ozean der Liebe. In Wahrheit, das Schiff ist so viel, wie der Ozean Ozean ist. Was an Verschiedenheit kann es da geben. Liebe ist Liebe, oder sie ist es nicht, und es gibt nichts, was nicht Liebe ist.
Egal wo du auf dem Schiff stehst oder dich zurücklehnst, egal wie der Name der See lautet, die du bereist, du bist in Meiner Liebe durchtränkt, hast alles von ihr und bist alles von ihr.
Sowie du dem entgegengesetzte Gedanken hegst, kaufst du dich in etlichen Schaum des Ozeans ein, der sich einbildet, er habe sich von sich selbst getrennt. Selbst der Schaum des Meeres kehrt immer zu seinem Grund zurück. Er taucht erneut ab und entsinnt sich seiner Ganzheit. Bei diesem Ozean gibt es keine Verdampfung. Er wird immer recycled. Ein Glas Wasser ist so viel die See, wie die See selbst die See ist.
Meinen Kinder war eine Neigung zueigen, zu meinen, sie wären aus dem Ozean heraus und weit weg von ihm. Aber sie sind das Schiff, und der Ozean. Sie sind der Ozean und sie enthalten ihn in sich. Selbst eine einzelne Zelle beinhaltet die gesamte unterliegende DNA, und die DNA vermittelt machtvolle Liebe.
Fängst du an zu sehen, wie Meiner Schöpfung keine Teile zueigen sind? Meine Schöpfung ist saumlos. Sie hat keine Gegenstücke. Es gibt keine Unstimmigkeit über etwas, was zugegen ist, um darüber nicht einvernehmlich zu sein, derweil Einssein zugegen, derweil Einssein zuvörderst ist und demzufolge du zuvörderstes Einssein bist.
Du hast nach einem Griff der Ungesichertheit herumgetastet und ihn zwanghaft festgehalten, so, als wäre Unsicherheit eine Rettungsweste, so, als halte euch Furcht aufrecht, so, als motiviere euch Angst, so, als sei Angst euer Trainer, so, als könntet ihr in ihr einen Prüfungsabschluss machen. Angst nimmt euch nicht höher, und eine Abschlussprüfung gibt es nicht, aber sie los lassen, das könnt ihr. Ihr habt euch eingeredet, Angst habe Hand und Fuß, derweil sie überhaupt keinen Sinn ergibt.
Kehrt der Furcht den Rücken. Paddelt mit einem Kanu zurück zum Ozean eures Selbst.
HEAVEN # 1019 – 8.8.2003 – Imagine This
STELLT EUCH DIES VOR
Gott redete …
Von Mir weggehen – das gibt es einfach nicht. Ein Empfinden von Getrenntsein von Mir ist eine schiere Fantasie, ein Gedanke en passant. So Ich dein Selbst bin und so du existierst und für alle Zeit existierst, was für eine Narretei ist es dann, Wir könnten getrennt sein?
Ihr könnt bloß in eurer Einbildungskraft von Mir Abstand nehmen. Eure Einbildungsgabe ist ziemlich gut im Ansinnen, sich einzubilden, was nicht förderlich ist. Ihr seid besser darin, euch Ängste einzubilden, denn beglückende Segnungen. Ihr könnt euch ein jedes Detail der eingebildeten Angst zu einer Raserei zurechtlegen, während ihr euch kaum die Segnungen, die zu euch her eilen, bildlich vorstellen könnt. Furcht zeichnet sich gewaltig ab, und Liebe wird unklar, trübe, und in der Entfernung blass.
Ihr bebildert die Umhänge der Gefahr ungemein trefflich, die Gewänder der Vergütung nehmen für euch eher kaum Form an.
Möchtet ihr dies umkehren? Möchtet ihr euch bis hin zu jedem köstlichen Detail all das Gute vorstellen, was auf dem Weg ist, vielleicht just um die Ecke ist? Sowie ihr anfangt, angesichts von Ängsten überspannt zu werden, möchtet ihr dann die Thematik wechseln? Möchtet ihr den Stift eurer Einbildung zur Hand nehmen und ein Bild der Herrlichkeit malen? Möchtet ihr eure Farbpalette und eure Pinsel hernehmen und ein riesiges Wandgemälde erstellen, welches euer ganzes Gemüt mit Freude über Freude umhüllen wird? Möchtet ihr eure Inbrunst lieber dem verschreiben, was ihr sehnlich begehrt und was an euch ist, es bei euch zu haben, denn dem Schrecken oder lästigen Besorgnissen?
Möchtet ihr eher Gutes denn Verhängnisvolles vorhersagen?
Schaltet das Licht eurer Einbildungsgabe an. Genug von der Dunkelheit. Dreht das Licht an, sodass ihr sehen könnt. Wieso nicht jene Option wählen?
Seht die Lichtung im Wald. Sie ist da.
Ihr habt die Fähigkeit, abzusehen, was immer ihr möchtet. Seht es zeitlich im Voraus. Lockt Gütigkeit zu euch her, anstelle von schmuddeligen überbewerteten Ängsten. Habt Herzensgüte bei euch. Hört auf mit daherschlurfenden Ängsten. Herzensgüte ist leicht. Ängste sind schwer.
Glaubt es oder glaubt es nicht, es ist mehr Güte in der Welt als Angst. Es ist mehr Güte vorhanden als Beschwernis. Etwas ist just das, als was ihr es, so oder so, bezeichnet. Nutzt euren Wortschatz. Seht eure Definitionen durch. Dehnt sie aus.
Ihr könnt euch alles vorstellen, was ihr euch vorstellen wollt. Habt ihr euch vorgestellt, was ihr euch wünscht, oder was ihr befürchtet?
Denkt nicht, darüber wüsstet ihr insgesamt Bescheid. In der Theorie wissen erzeugt nicht die Erfüllung eurer Begehren.
Ihr habt eher nicht über alles im Leben Kontrolle, aber ihr habt Input. Ihr habt etliches Sagen. Sagt, was ihr euch wünscht, und nicht, was euch Angst macht. Behaltet bei euch, was ihr mögt, und lasst ab davon, was ihr nicht möchtet. Ladet zu euch her, wonach es euch sehnlich ist, und verlasst das, was ihr gerne belassen sein möchtet.
Stellt euch Mich vor. Stellt euch Mich in eurem Leben vor. Stellt euch Mich vor, wie Ich ausnahmslos jeden Augenblick bei euch weile. Stellt euch vor, dass ihr niemals alleine seid, nicht einmal im tiefsten Wald, nicht einmal in der trockensten Wüste, nicht einmal bei der Arbeit, nicht einmal zuhause. Stellt euch Mich als euren wundermilden Gott vor, der mit euch überallhin mitkommt, der Dinge vor euch und hinter euch aufliest. Stellt euch Mich als euren engsten Gefährten vor. Stellt euch all dies vor und ihr werdet anheben, euch der Wahrheit des Lebens zu nähern. Und dann setzt das Sich-Vorstellen fort.
Ihr werdet herausfinden, dass ihr euch gar nicht mit Euch-Einbilden beschäftigt. Ihr werdet herausfinden, dass ihr seht, was unmittelbar vor euch ist. Ihr werdet euch vorstellen, was ist und seit eh und je war und niemals anders sein kann. Stellt euch das vor.
Stellt euch Mein Umarmen vor. Stellt euch vor, wie Ich euch ins Ohr flüstere und euch gut zurede, voranzukommen. Stellt euch vor, wie Ich euch über den Abgrund trage. Stellt euch vor, wie sich Meine Hand auf eurer Schulter anfühlt. Stellt euch vor, wie ihr euch herumdreht und einen flüchtigen Blick von Mir erhascht. Stellt euch Meine Freude vor. Stellt euch vor, wie Ich glücklich bin mit euch. Könnt ihr nicht mit Mir glücklich sein?
HEAVEN # 1020 – 9.8.2003 – Love Greater Than This
LIEBE GRÖSSER ALS DIES
Gott redete …
Was tut ihr, wenn ihr lieben möchtet, wenn ihr euch verpflichtet fühlt, das fortzusetzen, was vormals Liebe schien, und so dennoch die Liebe in eurem Herzen entflohen ist? In der Zeit durchlauft ihr Bewegtheiten. Ihr versucht, eure Knappheit an Liebe vor euch selber und Anderen zu verbergen. Und euer Herz ist schwer. Ihr möchtet in diesem Augenblick Einbezogensein. Das ist schmerzhaft geworden. Ihr möchtet Friede.
Lasst es in Ordnung so sein, eine Zeitlang von eurer sonderlichen Liebe Urlaub zu nehmen. Fordert sie euch nicht ab. Lasst sie sich ausruhen. Und wenn euer einstmaliger Geliebter in eurer Gegenwart zugegen oder aus eurer Gegenwart heraus ist, bringt ihn zu Meinem Licht. Bringt jene Menschen nahe zu ihm hin. Bringt sie stracks zu Meinem Licht hin. Anders gesagt, überbringt sie Mir. Ich werde sie auffrischen. Und sowie ihr sie zu Mir bringt, seid ihr ebenfalls Meinem Licht ausgesetzt, und werdet erfrischt.
Weder kommt Liebe, noch bleibt sie auf Befehl. Das Fehlen von Liebe ebenfalls nicht.
Zahlreiche Dinge sind in eurer Bestimmung, was Liebe sei, inbegriffen. Lasst eure Definition von Liebe fortan die Überreste von Liebe und die Inbetrachtnahme und Zuvorkommenheit, welche ihr alsdann zur Folge habt, miteinschließen.
Es ist schwer, Liebe zu fühlen, wenn ihr mit euch selber nicht glücklich seid. Falls doch bloß die einzige Person liebenswürdiger sein könnte, dann, da seid ihr euch sicher, wärt ihr mit euch selber glücklicher. Und jene Person ist ebenso wie ihr durcheinandergebracht.
Andauernd indes trage Ich euch an, dass einzig Liebe ist. Selbstverständlich ist dies nicht die Inbrunst, die ihr mit Liebe assoziiert. Was kann es alsdann sein, welches diese unterliegende Ruhe von Liebe zudeckt? Was verdrängt sie? Weswegen läuft die Aufmerksamkeit so rasch dorthin, was eurem Herzen wehtut und was euch dazu bringt, fliehen zu wollen?
So bloß Liebe in der ganzen weiten Welt ist, wieso gibt es dann Zwist? Wie wird Streit fabriziert? Wieso ist euch Zwietracht derart übersichtlich und Liebe oft nicht?
Es ist notwendig, unter die Oberfläche des Lebens zu tauchen. Das ist für euer Wohlbefinden notwendig. Es ist für die Liebe in eurem Menschlichen Herzen notwendig.
Ihr malt auf einer Leinwand ein Bild. Oder ihr kauft euch eines. Ihr mögt es. Später am Tag mögt ihr es womöglich nicht mehr, aber die Aussage, dass es keine Leinwand gebe, könnt ihr nicht treffen. Ganz offensichtlich ist eine Leinwand da. Aber ihr geratet in dem Gemälde aufgekehrt, das euch nicht mehr passt, und ihr vergesst dabei die Leinwand, auf der das Bild gemalt ist.
Im Leben ist eine gemeinschaftliche Grundlage da, und du und ein jeder stehen auf ihr.
Was für ein Vergehen hat euch in Bestürzung versetzt?
Ohne Ego seid ihr durch die Stimmung oder Unzufriedenheit eines Anderen nicht dermaßen entsetzt. Ebenso nicht durch eure eigene Stimmung oder Unzufriedenheit. Sowie ihr aus dem Ego heraus seid, habt ihr nicht das Gefühl, euch werde etwas geschuldet, und aus dem Grunde fühlt ihr euch nicht außer Acht gelassen. Ihr betrachtet Gestimmtheiten, die euren und diejenigen anderer Menschen, wie Wetterwechsel, von denen keiner beständig ist. Wechsel sind nicht permanent. Aber du und Liebe und Ich sind ewig.
In der Welt gibt es immer Wetter der einen oder anderen Art, und es ist immer etwas hinter dem Wetter und über das Wetter hinausgehend. Das Wetter ist eine Vertretung von etwa Größerem als es selber. Wetter existiert nicht aus sich selber heraus. Es ist ein Ausspielen von etwas. Es ist die Aufhebung der einen Temperatur zugunsten einer anderen, immer und immer wieder.
Liebe, so sie durch ein sonderliches Dies oder Das beeinträchtigt wird, Liebe, so sie auf eine bestimmte Person oder ein bestimmtes Objekt im Geist gerichtet ist, oder eben von jenen herrührt, hat ihr eigenes Wetter und ihre eigenen Jahreszeiten. Ihr habt aus ihnen nicht viel zu machen. Liebe macht trotzdem weiter. Beachtet die vorübergehenden Hinfälligkeiten von Liebe, wie sie in der Welt Bekanntheit erlangt haben, nicht so viel. Liebe ist da, beträchtlicher als dies.
HEAVEN # 1021 – 10.8.2003 – The Field of Today
DAS FELD DES HEUTE
Gott redete …
Lasse diesen Tag einen schönen Tag sein. Lasse ihn einen schönen Tag sein für Alle, denen du begegnest. Lasse ihn einen schönen Tag sein für Alle, die in deinen Gedanken weilen. Lasse ihn einen schönen Tag sein dem Tag selbst zuliebe. Lasse ihn einen schönen Tag sein, derweil du dich in einem Menschengewühl oder in einem Kämmerchen aufhältst. Ist die Schönheit des Tages derart darauf angewiesen, was sich dir begibt?
Lasse den Tag sein, was er ist, ein unbekannter Schatz vor dir.
Lasse den Tag in all seiner Pracht erglänzen. Der Tag ist dir eine Flur zum Vergnügen Finden. Sie ist das Feld, wo du heute spielend am Gewinnen bist.
Mittendrin in diesem Tag hast du alle Freiheit. Verleite ihn nicht. Lasse ihn den Tag sein, der er ist. Er ist kein anderer. Lasse die Sonne scheinen, wie sie will. Des hellen Lichts oder geknickt, die Sonne scheint. Wieso nicht du?
Der Tag ist keine Schlucht, die zu durchqueren ist. Er ist eine Flur. Dessen ungeachtet, was du denken magst, dieses Feld ist nicht vermint. Es ist wie eines aus deiner Kindheit. Es ist eine Flur zum Durchstreifen und um darin zu spielen.
Liebe diesen Tag, wie er sich bei dir einstellt. Er erneuert sich dir an jedem einzelnen Tag, ohne Fehl, ein Tag, der verlässlich zu dir kommt, schier so, dass du in ihm spielen kannst.
Weswegen düster sein? Weswegen mürrisch sein? Deiner ungeachtet, kannst du nicht an diesem Tag glücklich sein?
Du setzt für diesen Tag den Ton.
Du bist der Herold dieses Tags.
Du bist das Rotkehlchen, das einen Morgengesang ertönen lässt, es schließt sich mit der Welt zusammen, zu dem Tag aufzuwachen und ihm Freude zu entwringen. Du bist das Glockenspiel am Kirchturm, das läutet, die Güte des Tages zu verkünden, dieses Tages, in aller Frische vom Himmel herunter, dieses Tages, der deiner harrt, dieses Tages, der dir bereits zu Diensten steht.
Dieser Tag hält Kostbarkeiten für dich bereit. Einige werden augenfällig sein, und andere werden zum Herauslesen sein. Einige werden verkleidet sein, aber jetzt bist du weitsehend, und kannst durch Verstellungen hindurch sehen. Andersartiges kannst du nicht.
Sieh es so, dieser Tag, der vor euch hingestellt und der unleugbar euer ist – bedenkt, er ist euer bloß für vierundzwanzig Stunden, und er ist bloß euer, um ihn an Andere zu reichen. Ihr lasst ihn großherzig zukommen. Ihr versprengt ihn wie Apfelblüten für Alle, die mit euch eines Weges sind oder denen ihr auf ihm begegnet. Ja, dies ist der Tag, den ihr für Andere bestreut.
Der heutige Tag ist wie eine Notiz, die du an Andere weiterreichst. Sie denken, du bist das Thermometer des Tages. Du verkündest, was für ein Tag es ist. Du hast die Wahrheit zu sagen. Dies ist nicht ein Tag wie jeder andere. Dies ist sein eigener Tag, sich selber einzigartig. Auf ewig ist der Ton des Tages Schönheit. Der Ton des Tages ist Freude. Der Ton des Tages ist Liebe. Jene Töne hat er mit allen anderen Tagen gemein. Diejenigen Menschen wiederum, denen du begegnest, werden zu dir hinsehen, dass du sie wissen lässt, was für eine Art Tag dieser Tag ist. Du hast nicht zu sprechen, damit sie dich hören. Sowie sie dich kommen sehen, vermögen sie zu sagen, was für ein Tag es ist. Du bist der Vorläufer dieses Tages. Möchtest du ihn nicht gerne liebenswürdig machen? Möchtest du ihm nicht eine goldene Tönung zukommen lassen?
Heute ist der einzige Tag, den du heute hast, um durch das Leben zu wandeln. Hüpfe entlang. Pfeife eine fröhliche Weise. Du bist heute der Verlautbarer der Welt.
HEAVEN # 1022 – 11.8.2003 – Bless all
SEGNE ALLE
Gott redete …
Warum ist nicht jeder am gleichen interessiert wie du? Wie töricht können Leute sein, andere Interessen als du zu haben! Das ist dir immer verblüffend, und du wunderst dich, was mit ihnen los ist.
Sie ziehen sich zu schlicht oder zu schreiend an.
Ihnen sind andere Nahrungsmittel lieber.
Sie gestalten ihr Zuhause anders aus.
Sie lesen andere Bücher.
Sie ziehen ihre Kinder anders groß. Sie haben zu viele Kinder oder keine.
Was denken sie sich, Dinge anders als du anzupacken!
Noch schlimmer als das – manchmal oder öfters verstehen sie dich nicht. Sie wundern sich, was du deiner Auffassung nach tust, sofern du dir denn dabei eh etwas denkst.
Wieso werden Vergleiche so häufig angestellt und wieso wird an ihnen so lange festgehalten?
Wieso können nicht all Façons in den Pott geworfen, leicht zum Kochen gebracht und genossen werden?
Warum in aller Welt sollte sich ein Jeder wie alle anderen an den Tag legen sollen? Wir reden hier von Erscheinungsbildern. Seit wann sind Erscheinungsbilder zur Basis für die Existenz geraten. Seit langer Zeit, würde Ich sagen.
Nun, worüber denkt ihr mehr nach? Über Erscheinungsbilder oder über Essenz? Weswegen werden Erscheinlichkeiten nicht einfach akzeptiert, so, wie der eine Baum vom anderen geltengelassen wird? Ihr mögt die Pinien und ihr mögt die Ulmen. Ihr liebt die Apfelbäume und die Feigenbäume. Ihr liebt alle Sorten Blumen. Eventuell entscheidet ihr euch, Rosen zu kaufen, aber ihr würdet alle Sorten Blumen kaufen, wenn ihr es könntet. Mit Freude möchtet ihr euch mit Vasen und mit Vasen mit einer Myriade an Sträußen umgeben.
Weswegen sind dann, das frage Ich Mich, Meine Kinder in eurem Geist dermaßen aufgespalten? Das Leben gerät wie ein Schachspiel, wo ihr eure Züge berechnet und Figuren ausscheiden.
Ihr wurdet nicht geboren, um gegenüber einem Anderen überlegen oder unterlegen zu sein. Überlegen und unterlegen sind Konzeptionen der Welt. Sie sind mit Sicherheit nicht Meine. Ich möchte euch nicht aufgeblasen haben, im einen oder anderen Ausmaß unter gewissen Umständen.
Ich möchte euch die Verzwicktheiten der Bevölkerung auf der Erde willkommen heißen sehen. Die Welt ist viel-dimensioniert und viel-kulturiert. Selbst eure nächsten Nachbarn, unter dem gleichen Himmel und dem gleichen Längen- und Breitengrad geboren, haben eine Kultur, die einzigartig deren Haushalt zukommt.
Ausgeübte Präferenzen sind nicht die Summe des Lebens, und das wisst ihr, und wie ihr eure Aufmerksamkeit wiederum von derartigen Unterscheidungen doch leiten lasst.
Wie stünde es damit, alle Unterschiede willkommen zu heißen? Unterschiede sind eh nichts. Jedermann weiß das im Eigentlichen, aber wenige leben das. Du wiederum bist der eine, der alles an der Schöpfung bewillkommnet.
Ich gebe euch auf, der Willkommenheißende des Universums zu sein. Ich gebe euch auf, eure Einstufungen beiseite zu legen. Menschen sind nicht Fernseh-Programme, bei denen einige übersprungen oder abgeschaltet werden. Alle Menschen verdienen euren Respekt. Respektiert euch selbst, und lasst Anderen ebenbürtigen Respekt kommen.
Es ist wichtig, wie ihr andere Menschen auf der Erde anseht. Es ist von allergrößter Wichtigkeit. Einige unter euch, welche mit allen anderen Menschen gut umgehen, betrachten sie nicht ebenfalls als gut. Setzt euch nicht mehr länger über jemanden, noch auch unterhalb von jemandem, dies selbst nicht in eurem Denken.
Das Heilmittel lautet, mit dem Vergleiche-Anstellen auszusetzen. Ihr kommt gut ohne Vergleiche aus.
Lasst schlichtes Geltenlassen jetzt eure Betriebsart sein. Akzeptiert. Lasst gelten. Ihr braucht nicht allem mit offenen Armen entgegenzugehen, wiederum müsst ihr einen Jeden gelten lassen. Macht Raum für sie neben euch auf der Bank.
Es ist zu schwer, es ist zu Zeit-verzehrend, zu unnütz, darüber nachzudenken, wer eure Hinsicht verdient und wer nicht. Beachtet Jeden. Jetzt im Augenblick, bedenkt all die Menschen in der Welt, und lüftet euren Hut vor ihnen. Sie sind Meine Geliebten, gleichwie du Meine Geliebte, Mein Geliebter bist.
Nimm nun die Menschen in deiner unmittelbaren Welt her, die dich geplagt oder verunglimpft haben, und segne sie desgleichen. Segne sie desgleichen dafür, dir gleich oder dir nicht gleich zu sein. So oder so, segne Alle.
HEAVEN # 1023 – 12.8.2003 – Connected to God
MIT GOTT VERBUNDEN
Gott redete …
Wenn es in deinem Leben Menschen gibt, die liebevoll zu dir sind, und die dich hegen und dir Mut machen, stärken sie dein merkliches oder dein namenloses Gewahrsein von Mir.
Wenn es in deinem Leben Menschen gibt, die dir den Mut nehmen, dich beschimpfen oder links liegen lassen, wenden auch sie dich Mir zu, denn sie lehren euch den Unterschied zwischen dem, worauf man sich verlassen kann und worauf nicht.
So wenden euch alle Seinswesen, alle Vorkommnisse zu Mir. Ich bin in Wahrheit die einzige Richtung, in die man gehen kann.
Wenn du Mich, aus den Tiefen der Verzweiflung offen beschuldigst, anerkennst du Mich auch so und schenkst Mir deine Beachtung. Deiner Beachtung ist es vonnöten, bei Mir zu sein.
Wenn du von Mir enttäuscht bist, ja gar dann, wenn du etliches Zutrauen zu Mir und zu Unserem Band gehabt hattest, selbst wenn du gegen Mich wetterst, anerkennst du Meine Existenz und so etwas wie eine Verbundenheit zwischen Uns. Unter Umständen siehst du das Verbundensein, wobei Ich der Sieger bin und du das klägliche Opfer bist, aber auch so ist es eine Verbundenheit. Unter Umständen siehst du Mich als den Zuchtmeister, und dich als den sich durchwurstelnden Diener, der versucht, zu Gefallen zu sein und doch es nicht hinbekommt, wiederum, auch so stellst du eine Verbindung her. Egal wie spärlich sie ist, selbst dann bekommst du den einen oder anderen Austausch zwischen Uns zu sehen, den einen oder anderen Beziehungszusammenhang zwischen Uns, einerlei wie weit weg oder wie ungerecht-scheinend.
Sofern du Mich als einen Gegenspieler sehen kannst, existiert die Möglichkeit, dass du Mich als einen Verbündeten siehst. Ob du Mich nun als Widersacher oder als Verbündeten siehst, deine Beachtung Meiner ist beträchtlich.
Aufmerksamkeit auf Mir ist das, was dich mit der ganzen Ewigkeit verknüpft. Selbst im Faust-Erheben wider Mich anerkennst du, dass eine Macht da ist, die durch das Universum und dein Leben läuft, und dass du an dieser Macht teilhast. Selbst wenn du nicht die Freundlichkeit und Liebe einsiehst, welche Ich dir schenke, kennst du etwas davon.
Es gibt keine Notwendigkeit, sich mit Mir zu schlagen, aber es kann sein, es ist dein Bedarf. Habe deinen Wirbel, und finde alsdann Offenheit in deinem bewussten Herzen für Mich.
Es ist etwas Gegebenes, dass du gegenwärtig nicht begreifen kannst, weswegen die Welt so ist, wie sie ist, und weswegen Leiden zugegen ist, weswegen geliebte Angehörige davongehen müssen und du hierbleiben musst, oder weswegen du aufbrechen musst und sie dableiben müssen, aber du kannst es nachvollziehen, dass du schlichtweg nicht in der Lage bist, zu verstehen. Dies bedeutet nicht, dass das Leben zufällig ist, noch auch bedeutet es, dass es stationär ist. Es bedeutet nicht, dass dir in der Welt alle Wahloptionen offenstehen, sie zu wählen, oder dass du keine hast.
Du hast Entscheidungen zu treffen, hinwiederum unterliegt der Ausgang nicht deiner Wahl. Das ist nicht anders als bei der Angelegenheit, dass Wasser nass ist. Das ist kein Fakt, der zu beklagen ist.
Ihr seid Kinder Gottes. Ihr seid nicht die Meister Gottes. Ihr lernt von Gott. Gott ist nicht verpflichtet, von euch zu lernen – letztlich, was könntet ihr beibringen? –, aber Gott ist euch gegenüber ungemein verständig, und geduldig, und unverwüstlich. Jeder auf der Erde scheint zu wissen, was Jeder auf der Erde tun sollte, und ihr habt für Gott im Himmel desgleichen eure Vorschläge, Ideen und Anordnungen.
Ich lade euch ein, jetzt im Augenblick bei Mir am Himmel teilzuhaben, während ihr auf der Erde seid. Du liebe Güte, ich möchte, dass ihr das tut. Ist es ein vor euch zurückgehaltenes Geheimnis, dass auch ihr gerne den Himmel mit Mir teilen möchtet, und dass ihr just dieses jetzt soeben im Augenblick tut?
Wenn ihr das Gefühl habt, der Himmel und das Leben mit Mir in ihm seien zu weit weg von euch, möchtet ihr dann nicht euer Leben auf der Erde mit Mir teilen?
HEAVEN # 1024 – 13.8.2003 –The Truth of Happiness
DIE WAHRHEIT DES GLÜCKLICHSEINS
Gott redete …
Sowie dein Gewahren auf der Unterliegend-heit des Lebens zu liegen kommt, weißt du um Glücklichsein Bescheid. Sowie du dich unglücklich fühlst, hat sich dein Gewahrsein zur Oberfläche hin auf die Flucht begeben. Im Unglücklichsein hast du Ereignisse, Situationen, Menschen zu deiner Basis gemacht, unterdessen sie deine Basis nachgerade nicht sind. Du bist durch Oberflächen-Begebenheiten dermaßen abgelenkt worden, dass du denkst, das sei alles, was ist, und du gehst dementsprechend herauf und herunter.
Die Oberfläche wird folgenschwer, und das, was die Oberfläche aufrechterhält, gerät in Vergessenheit. Einzig die Oberfläche kann durcheinandergebracht werden. Die unterliegende Wahrheit von dir nicht.
Vielleicht hast du die Auf’s und Ab’s der Oberfläche dich beherrschen lassen. Nunmehr lässt du die Wahrheit zur Oberfläche emporsteigen. Lasse die Wahrheit wie der Schwimmer sein, welcher von einem Tauchbrett aus taucht und danach zur Wasseroberfläche hochkommt, und hinauf, hinauf in die Luft über dem Wasser. Wie schön er sich emporrichtet! Was für eine Anmut! Was für eine Schwungkraft! Die Tiefen des Wassers ragten mit ihm auf bis nach oben hin. Es war wie eine einzige Bewegung, sein Tauchen und sein Hochkommen.
Ein Taucher hüpft nicht einfach auf der Oberfläche herum.
Wenn du ein Glas Wasser ausgetrunken hast, gerätst du nicht in Bestürzung. Du weißt, es ist mehr Wasser da, und weitere Gläser voll. Weil ein Kapitel in deinem Leben endet, bedeutet nicht, du bist nicht mehr mit der Quelle in Verbindung.
Mache einen mentalen Tauchgang in jenes tiefe Wasser und komme erfrischt hoch. Es ist Mein Herz, in das du eintauchst. Frische dein Herz mit dem Meinen auf.
Dass du Unglücklichsein erlebst, ist eine Fehlwahrnehmung. Es ist dein Denken, auf Wiederholung eingestellt. Dein Geist sagt: Dies und das geschah, also bist du beraubt zurückgelassen und musst demzufolge unglücklich sein. Dieses Empfinden von Verlust besagt, dass du unglücklich bist, und dass dies alles ist, was du sein kannst, zumindest eine Zeitlang.
Alles, was du zu tun hast, ist dich in deinem Gewahrsein erneut Mir anschließen.
Dein wahrer Existenzzustand ist Glücklichsein. Er kann nichts Geringeres sein.
Dein Glücklichsein ist nicht auf die Start’s und Stop’s des Lebens in der Welt angewiesen. Es ist – allem unbenommen.
Du musst nicht unglücklich sein. Unglücklichsein wird dir nicht unterschoben. Jenes ist Nichtgewahren deines Glücklichseins. Glücklichsein existiert immerzu. Unglücklichsein ist Glücklichsein, mit Illusionärem überladen.
Glücklichsein gebührt euch. Unglücklichsein nicht.
In der Welt ist es ein Trugbild, es gebe Gegensätze. Ihr habt einen Zustand des Seiens. Ihr teilt eurem Feld des Seiens Umgangsnamen zu. Ihr nennt es heute gut und morgen schlimm. Ihn nennt es traurig oder schmerzlich, tragisch oder ekstatisch, so, als ob sich was in eurem oder in der Welt begibt, der Hofmeister eures Seins sei.
Nichts wird für euer Seien angefordert. Nichts kann ihm angestückt werden. Nichts kann weggenommen werden. Eurem Zustand des Seiens kommt kein Wandel zu. Das einzige, was sich wandelt, ist eure Wertschätzung von ihm. Wenn ihr von der Wahrheit, die in euch existiert, abgelenkt seid, seid ihr verwirrt. Wenn ihr besorgt seid, habt ihr euren Geist auf eine Thematik hin gelenkt, welche euch von der Wahrheit abrät, aber sie nicht fortnimmt oder fortnehmen kann.
Gold, so gemacht, dass es nach Eisen aussieht, ist immer noch Gold.
Wenn du dich unglücklich fühlst, hast du Erscheinlichkeiten den Tag beherrschen lassen. Abermals Erscheinlichkeiten. Dieses Mal ist das Erscheinungsbild das, als was dir das Einssein deiner Existenz in einem beliebigen Moment in Raum und Zeit aussieht.
Vögel singen voller Freude, unabhängig vom Wetter.
Du und Ich gehen tief. Lasse Meine Liebe in dir ansteigen. Kenne dein Glücklichsein. Tunke dich in das Meine.
HEAVEN # 1025 – 14.8.2003 – All the Music
ALL DIE MUSIK
Gott redete …
Dem Leben ist ein Metronom zuhanden. Es ist dein Herz, auf den Schlag des Meinen eingestellt. Wir sind alle Ein Geeintes Herz, welches die Welt durchpulst. All die Rhythmen der Musik möchten dies zu erkennen geben. Sie führen darauf zurück, das gleiche zu sagen. Die Trommeln, die schlagen, geben für die ganze Welt das Tempo an. Ich schlage in deinem Herzen eine Trommel.
Dem Leben kommt auf allen Ebenen Rhythmus zu. Ihm ist ein Schwingen. Da ist ein Herrichten von Bewegung, und da ist Bewegung. Selbst in einem Standbild erkennst du, dass die Person nicht dauernd in der Position war. Vielleicht haben sie sich einfach hingesetzt, oder sie sind gerade dabei, aufzustehen. Selbst in Stille – ist Bewegung.
Atome wirbeln herum. Grillen zirpen.
Atemzüge gehen einwärts und gehen auswärts.
Da sind treffliche Gelegenheiten zugegen, sich der Situation gewachsen zu zeigen.
Du, der du ein Teilnehmer am Leben bist, bist ebenso ein Beobachter von ihm. Im Leben siehst du einen Film von einer Filmrolle. Zur selben Zeit wie du dich unter den Zuschauern befindest, bist du auf der Bühne. Du bist alles überall.
Du bist Töne von einer Flöte, in die du deinen Atem hauchst. Du bist die Tasten des Klaviers, auf dem deine Hände spielen. Du singst Meine Weise rund um die Welt. Ich höre dich, der Mich hört.
Die ganze Musik, die du komponierst, kann bloß ein Refrain des Einen Tones sein, Den Ich singe. Und Ich singe von dir. Ich singe von dir zu Meines Herzens Genüge. Die Welt ist in Meiner Liebe umschlossen. Alle halten sich an der Hand. Es gibt außer diesem Einssein nichts. Du bist ein wirbelnder Derwisch Meiner Liebe. Dein Herz dreht sich im Kreis.
Was ist das Leben in der Welt anderes als eine Symphonie des Gesangs, als eine Tanz-Truppe und als Äußerungen von deinem Herzen.
Wie kann alles im Leben so sehr von Belang sein und dennoch gar nichts ausmachen? Die Wellen des Lebens fließen einwärts und sie fließen auswärts, und nehmen dabei alles in ihren Sog. Die Tide kann weder gehemmt noch zur Eile getrieben werden. Alles ist dahinschwindend, die Ewigkeit ausgenommen. Sprich, du und Ich ausgenommen. Das Einssein von Uns ist ewig.
Wer ist der Geschichtenerzähler und wer ist der Zuhörer? Wer schrieb die Geschichte hin, und wo wurde sie hingeschrieben? Was ist die Bedeutung von ihr, wo geht jeder hin, sowie er den Raum verlässt?
Sofern es schier Ein Seinswesen gibt, wo sind alle die Wesen, die gemeinsam mit Uns das Leben anordnen? Von einem Augenblick zum andern existierten sie, oder dachten sie, sie existieren, oder du dachtest, sie existieren. Was in der Welt existiert, ist ein Strom des Lebens. Schiffe durchmessen ihn. Wer ist der Ruderer des Boots, und worum geht es, so in der Nacht zahlreiche Schiffe vorüberfahren?
Es gibt Ouvertüren und Anrufungen und Zymbelschläge zu den Schlüssen. Die Musik hört nie auf, aber Pausen zwischendrin gibt es. Wenn das Orchester abgeht, spielt die Musik nach wie vor. Musik, einmal vernommen, wird unausgesetzt weiter gespielt, selbst wenn jedermann weggegangen ist.
Weswegen dann ist das Leben – eine schiere Reihe an Tönen, die zum Erklingen gebracht werden – eine derart ernsthafte Begebenheit? Denn das gesamte Leben in der Welt ist nur ein Vorkommnis.
Ein Lagerfeuer brennt, und danach wird es ausgemacht. Aber die Flamme dauert fort. Licht dauert an. Was denn ist Unterschiedenheit – hinwiederum erbringt sie den ganzen Unterschied in der Welt. In der Welt, da ist sie. Du möchtest dieses gegenwärtige Leben gerne für immer fortdauern sehen, selbst derweil du weißt, dass alle Akte zu einem Ende kommen, selbst derweil du weißt, es wird morgen im Theater eine weitere Show geben.
Auf der Bühne oder jenseits der Bühne, du bist doch. Es gibt kein – hier heute, morgen fort. Es gibt bloß Wechsel der Kleidungsstücke, ein Kostüm für ein anderes. Und alldieweil bist du unverändert. Bloß Erscheinungsbilder wechseln. Sie sind Schimären, und du bist ewig.
Nichts geschieht, außer dass du zu einer anderen Bühne ziehst, du, der du in dem Schlag Meines Herzens bewegungslos bist.
HEAVEN # 1026 – 14.8.2003 – What Else on Earth Is There to Do?
WAS SONST GIBT ES AUF DER ERDE ZU TUN?
Gott redete …
Wenn Ich dich frage, wie es dir geht, was wirst du erwidern? Mit Mir soeben bei dir, dir gegenüber im Ratgeber-Stuhl sitzend, was würdest du Mir da sagen? Würdest du wirklich deine Übelstände auflisten? Ich denke, nein. Ich denke, du wärest von Meiner Gegenwart dermaßen gepackt, dass du entweder nichts zu sagen hättest oder dich in Danksagungen ergießen würdest. Ich meine, dir käme nicht einmal eine einzige Beschwernis in den Sinn. In dem hellen Licht von Wahrheit, wie könntest du da auf Widerspruch Erheben verfallen. Was gäbe es da zu sagen, wann Mein Licht auf dich scheint und du in ihm aufleuchtest?
Wie vieles sind alle deine Wunden und Erschwerungen wert? Selbst die mächtigsten. Würden sie in Meiner Gegenwart gar etwas ausmachen? Was du an Leben und Gliedmaßen eingebüßt zu haben hattest, was für eine Wichtigkeit würde jenem zukommen, sowie du in der guten Stube Knie an Knie mit Mir sitzt?
Du würdest Mich nicht einmal um Meinen Segen bitten, weil du, in Meiner Gegenwart, bloß Segnungen erkennen würdest. Schatten des Lebens würden zurückweichen, schwinden, und alles, was zurückbleiben würde, wäre Unser Licht. Du würdest erkennen, du bist alleinig gesegnet worden. Du würdest dein Licht in Ewigkeit bei Mir erkennen.
Du würdest sehen, dass du niemals aus ihm heraus gewesen bist.
Du würdest die Herrlichkeit Menschlicher Existenz erkennen, und sie einsehen für das, was sie ist.
Du würdest etwas Sonstiges nicht sehen. Du würdest wissen, es gibt sonst nichts zu sehen, außer dem gesegneten schönen Licht, welches überallhin scheint, und du würdest dich wundern, wie du es je verfehlt hattest.
Bis zu diesem Zeitpunkt würdest du dich wohl nicht einmal erinnern, dass du es versäumt hattest, derart im Licht verzehrt wärest du. Dir würde klar, es gab nie etwas anderes. Du würdest bloß Licht erkennen, und dass nichts sonst in Unserem Licht schimmern kann.
Geblendet in Licht, würdest du schier Licht erkennen. Du würdest Liebe erkennen, und du würdest Ewigkeit erkennen. Du würdest in allem davon in Flammen sein. Die ganze Myriade deiner Gedanken würde beim ersten flüchtigen Eindruck des Lichts verschwunden sein. Das, was deiner Auffassung nach Intelligenz war, würde sich in der Präsenz von Intelligenz verflüchtigen.
Was deiner Meinung nach du selbst war, wäre in dem Lichte deinesSelbst zum Lachen. In Meinem Lichte erleuchtet, würdest du das deine sehen.
Du und Ich sind Zwillings-Flammen. Dein ganzes Leben lang hattest du nach einem Seelengefährten gesucht, und nun weißt du, dass Ich der bin, nach dem du gesucht hast. Und wo war Ich denn die ganze Zeit, außer nachgerade bei dir? Wie unachtsam bist du doch in deinem Einblick gewesen!
Du hast heute Wahrheit erblickt, und, wie dem Scrooger, ist dir eine zweite Chance gegeben worden. Du gingst fort mit einer Betrauung, die Ich dir beigab, und bist zum Leben auf der Erde zurückgebracht worden. So wie Rip Van Winkle, wachst du auf und siehst eine gewandelte Welt. Du bist nicht der gleiche, wie du es warst an dem, was du als den Tag davor dachtest. Wie Kolumbus hast du dich auf den Weg begeben, ein neues Land zu finden, und bist bei ihm angelangt. Dies ist anderer Boden, auf dem du heute wandelst.
Dies ist heute das reale Du, und dies ist heute reales Leben.
Die Betrauung, die Ich überantwortete, hieß, mein Licht nach überallhin zu schütten.
Und nun, so du weißt, was zu tun ist, und so du weißt, dass es sonst nichts in der Existenz gibt, außer Licht, was sonst kannst du da tun, außer dass du es teilst?
Du weißt jetzt, dass du der Erfüller der Träume eines Jeden bist. Du bist der Engel, zur Erde entsandt als ein Strahl Licht der Wahrheit. Ich habe dich geschickt. Ich tat das immer. Aber nun weißt du es. Und nun ist es an dir, es zu tun.
Lege Licht, für Alle zum Sehen, nieder. Lege einen Teppich der Liebe aus, für Alle, zum Darauf-Gehen. Mache dein Gewahrsein zu einem Handlauf, für Alle, um sich daran festzuhalten. Verstreue überall Blütenblätter Meiner Liebe. Was gibt es denn sonst auf der Erde zu tun?
HEAVEN # 1027 – 14.8.2003 – Imaginary Friends
IMAGINÄRE FREUNDE
Gott redete …
Wenn du Ungeduld spürst, worüber fühlst du dich dann ungeduldig?
Ungeduld existiert lediglich, wo Zeit vorrangig geworden ist.
Die Idee, zu viel zu tun zu haben und deswegen in Eile zu sein, rührt von der Illusion der Zeit her, und die naturgemäße Konsequenz von Zeit ist es, dass sie zur Neige geht.
Zeit existiert nicht, und, falls sie es täte, hättest du alle Zeit der Welt. Zeit ist schier von der Welt.
Ohne das Ego, würdest du dich im Leben bewegen und ließest Andere in ihrem eigenen Schritttempo gehen.
Ohne die Illusion von Zeit gäbe es auch kein Schritttempo.
Es gäbe genauso weder Notlage noch Dringlichkeit noch vergeudete Zeit.
Ein Aufwallen von Freude wäre zugegen. Ewigkeit wäre dein Milieu. Ewigkeit hat indes natürlich mit Zeit nichts zu tun. Wie kann das sein, so Zeit nicht existiert und Ewigkeit existiert?
Falls es keinen Raum gäbe, würde nichts Raum belegen. Ihr würdet euch nie überfüllt fühlen. Sind nicht Zeit und Raum zwei Seiten der gleichen nachgemachten Münze?
Erkennt ihr, wie euch die Konzeptionen von Zeit und Raum bedrängen? Ihr werdet der Zeit zuliebe geschoben. Ihr stopft bei euren Tätigkeiten. Ihr geht immerzu mit Raumvollheit um, welche desgleichen nicht existiert. Wiederum bewegt ihr immer Raum herum oder ihr bewegt euch in ihm.
In der Welt frequentiert ihr Zeit, und frequentiert ihr Raum, und ihr bekommt sie in Griff, jene machtvollen Diktatoren Menschlichen Lebens.
Manchmal freilich vergesst ihr Zeit und seid nicht in ihr eingesäumt. Ihr vergesst, wo euer Körper ist. Ihr schreitet aus der Zeit und dem Raum heraus. Ihr seid nicht an ihnen festgenagelt.
Was ist euer Körper anderes als eine Zeit- und Raum-Maschine.
Euer Körper belegt Raum. Er ist in Zentimetern messbar. Er hat zudem ein Metrum. Euer Puls ist zeitlich festgelegt. Euer Herz hat ein Tempo.
Ohne Zeit, gäbe es da Musik?
Ohne Raum, gäbe es da Schönheit?
Gäbe es da Nutzpflanzen, die wachsen und zum Essen sind? Wo würden Spiele ausgetragen und wann?
Während ihr in Menschlicher Form weilt, und während ihr an Zeit und Raum glaubt, was gibt es da für euch anderes zu tun, als Vergnügen an ihnen zu finden?
Betrachtet Zeit und Raum als imaginäre Freunde, die ihr dabeihabt. Natürlich, die eingebildeten Freunde, die ihr als Kind hattet, waren reell, während Zeit und Raum reell scheinen und ihr von ihnen getragen werdet.
Sofern alles am Leben Liebe ist, sind dann Zeit und Raum nicht ebenso Manifestationen von Liebe? Ist nicht das Ticken der Uhr ebenfalls Liebe? Und ist nicht der Läufer unter euren Füßen ebenfalls Liebe?
Raum und Zeit gehören nicht unwürdig abgelehnt. Sie halten beträchtliches Wohltätigsein inne, hinwiederum gehören sie für die Illusionen, die sie sind, eingesehen.
Wieso?
Weil ihr dann das Leben nicht so ernst nehmt.
Ist euer Leben nicht eine Notfall-Abteilung gewesen? Oder eine Feuerprobe. Hat euch nicht der Hammer von Zeit gestoßen?
Wenn ihr die Illusion der Welt, in der ihr lebt, einseht, könnt ihr sie in den Hintergrund drängen und die Welt der Illusion mögen, mehr, einfach weil ihr sie leichter nehmt.
Und bedenkt dies. Alle Menschen in der Welt sind Illusionen. Sie sind alle Als-Ob, als ob sie Emotionen hätten, als ob sie Lebenslinien hätten, als ob sie in einem Haus wohnten, als ob sie Zäune hätten, als ob alle Menschen in der Welt alles in der Welt wären, als was sie sich verstellen könnten, jedes Drama, jede Komödie, unterdessen sie alldieweil ihr selber sind, ihr selber in anderen Kleidern kostümiert. Was würdet ihr alsdann dermaßen ernst nehmen mögen?
HEAVEN # 1028 – 15.8.2003 – All the Love in Heaven
ALL DIE LIEBE IM HIMMEL
Gott redete …
Gott zuvörderst. Alleinig Gott ist. Mehr gibt es nicht zu sagen. Der Gedanke Unseres exquisiten Einsseins hindert jedweden weiteren Gedanken an der Existenz. Was sonst gibt es, unseres Nachdenkens wert? Was für ein fernerer Gedanke kann sich damit in Vergleich setzen lassen? Welche andere Kerze kann mitten in Unserem Licht ersichtlich sein?
Du bist Meine Geliebte, und Ich liebe beträchtlich. Ich weiß, wie lieben ist. Liebe ist Mein Bewusstsein. Obschon Ich das sperrige Empfinden von Problematischem, welches euch in Beschlag nimmt, nachvollziehen kann, bringe Ich Mich mit Sicherheit nicht mit dem Konzept von Problem in Beziehung. Meine Vision ist umfassender. Ich habe Liebe, ihrer zu gedenken. Ich habe Liebe hervorzubringen von Küste zu Küste [im Original: „from sea to shining sea“. Die Wendung entstammt einem amerik. patriotischen Lied aus dem Jahre 1893. Anm.d.Übers.]. Ich blicke vom allerhöchsten Berg. Meine Sicht ist großartig. Ich bin Gott vornehmlich, dessen unbenommen, welche Ansicht ihr einnehmt.
Lasst Uns sagen, dass Ich Jeden in Meinem Willen umfasse, und das ist selbstverständlich Fakt. Ich bin ewig, und dennoch übermache Ich euch alles. Ich umfange euch so innig zu Meinem Herzen hin, dass es keine Unterscheidung zwischen dir und Mir gibt, außer, du sonderst dich ab, aus der einen oder anderen nicht genannten Illusion von Zwecksetzung heraus. Und auch so seid ihr ein Gefolgsmann des einen Gottes, Der das Universum erschuf und aufrechterhält. Ich bin die Crux von ihm. Und du bist in Meiner Umarmung geliebt.
Wir sind großartig, du und Ich. Wenn du bloß einen flüchtigen Blick auf das wundervolle Einssein von Uns werfen würdest, bloß einen Moment lang, wären für deine Füße keine Schuhe groß oder eilends genug. Kein Umhang würde deine Flügel verbergen. Du würdest nichts kennen als Emporschweben. Du würdest wissen, emporschweben ist eine andere Bezeichnung für Liebe.
Du würdest die Liebe bemerken, die dein ist. Du würdest Meine Liebe als die deine erkennen. Aufgekehrt in Meinen Armen, könntest du bloß in Meiner Liebe aufgekehrt sein. Einzig Liebe bin Ich. Und alleinig Liebe bist du.
In den Begriffen von Liebe auf der Erde bist du ein Stotterer gewesen. Du hast Liebe angeschaut, als wäre sie eine Fertigkeit. Du hast Liebe durch zusammengekniffene Augen geargwöhnt und sie als ein Resultat oder ein Objekt gesehen, welches übermittelt gehöre – ein getätigter Geschäftsabschluss, ein Geschäfts-Arrangement oder so etwas Ähnliches, ein Tausch von Liebe, während die Wahrheit von Liebe heißt, dass sie in sich selber schwimmt. Du hast gedacht, Liebe sei schwierig.
Liebe umfängt die Welt. Liebe ist das Medium.
Ich bin ein Gott der Liebe, und du ein Kind der Liebe, und du bist all die anderen Dingen nicht, die du dir gedacht hast. Die Welt reichte dir einen taxierten Wert zu, und du glaubtest an ihn. Du hieltst ihn mehr für wahr, als du an irgendwas glaubtest, was Ich sagte. Das wiederum wandelt nichts außer deine Wahrnehmung, und nunmehr musst du deiner Wahrnehmung Änderungen zukommen lassen.
Die Erstreckung von dir ist weitaus größer als irgendetwas, was die Welt je durchblicken ließ. Die Macht deiner Gedanken ist so groß wie die Macht des Weltdenkens. Sie ist größer.
Bringe deine Gedanken enger mit den Meinen in eine Flucht. Vernimm, was Ich dir zurufe. Höre Mich deinen Namen sagen und dich verkünden, sodass es die ganze Welt hören kann.
Selbst falls die Welt Mich nicht hören kann, du kannst es. Du kannst Mich sehr gut hören. Ich spreche in deinem Herzen. Ich spreche mit und ohne Worte – freilich können keine Worte sagen, was Ich zu sagen habe. Welche Worte sind wohl imstande, die Totalität von Liebe auszudrücken. Keine Worte können Meine Liebe aufgreifen. Keine Worte können die Liebe zusammenfassen, die Ich euch schenke.
Aber ihr könnt hören. Und euer Herz kann mit der Liebe, die bis dahin in Beschlag genommen worden ist, anschwellen. Heute wird die Liebe in eurem Herzen freigelassen. Liebt euch selbst, und daraufhin möchtet ihr die Liebe eurem Nachbarn mit eurem ganzen Herzen zuwenden, weil euer Herz ein großes Geschenk ist, was Ich euch überreicht habe, um die ganze Liebe im Himmel zu requirieren, damit ihr sie der Welt, welche nach Liebe hungert, an den Tag legt.
HEAVEN # 1029 – 16.8.2003 – All
ALLES
Gott redete …
Erachtet Mich für euer Essen, und schmückt die Mahlzeit, denn, ist nicht das Essen auf eurem Tisch Meine Gunst? Bin Ich nicht der Ernährer von euch?
Betrachtet das Essen auf eurem Tisch als eine heilige Gabe von dem Einen, Der euch allermeist liebt.
Betrachtet eine jede Freude, die euch unterwegs unterkommt, als eine Gabe von Mir, denn dies ist so.
Schaut euch aus eurem Fenster heraus das Sonnenlicht auf einem Blatt an, und anerkennt, dass diese Sicht eine Gabe von Gott ist.
Das Ganze der Schöpfung ist gleichermaßen eine Gabe. Der Baldachin des Himmels, die Wolken, die Erde unter deinen Füßen, das grüne Gras, die Bäume. Bäume wachsen zum Himmel. Dünkt es dir, du tätest das nicht?
Lasst eure Augen sich an allem ergötzen, was Ich euch gegeben habe, und nehmt es zu euch.
Nehmt Entgegen. Nehmt entgegen. Alles ist euch gegeben worden, und nunmehr gilt es euch, entgegenzunehmen. Bevor ihr entgegennehmen könnt, habt ihr Notiz zu nehmen. Anerkennt nun all das, was euch gegeben wurde. Gaben vom Himmel ergießen sich allesamt über euch und über alles rund um euch. Schaut hin.
Zieht die Bäume in euer Herz hinein. Zieht die Wurzeln hinein. Taucht euch in den Himmel unter, und in das glitzernde Licht der Sonne am Himmel und bei allem unterhalb von ihm. Trinkt den Himmel und Pflasterung unter euren Füßen hinein. Liebt es alles.
Dankt Gott in eurem Herzen, denn Ich bin der Geber ungemeinen Reichtums an euch.
Bin Ich nicht in schöpferischem Geschenke-Austeilen bewandert?
Zu den größten Geschenken, die Ich euch gebe, gehört das Leben. Ja, euer Leben auf Erden. Ich gab euch an euch, die ihr das Licht des Tages auf der Erde erlebt. Und Ich gab euch, ein erhöhtes Wesen, an das Universum für dessen Erhöhung. Ihr weitetet euch von obenher, denkt indes nicht, es sei etwas Minderes, auf der Erde zu sein. Ich weiß nicht, wie es geht, euch Geringeres als Alles zu geben. Und so gab Ich euch Himmel und Erde. Und ihr, denen Ich das ganze Königreich gab, seid überdies ein Geschenk. Das Geschenk und der Geber und der Empfänger sind nicht getrennt.
Und mithin bejaht ihr für jedes Geschenk, das ihr entgegennehmt, Mich. Streckt eure Hand aus für alles, was Ich euch darbiete. Wisst, was es ist, die Wunder des Universums in Empfang zu nehmen.
Schaut euch eure Hände an, wie liebenswert sie sind. Sie sind liebenswert und nützlich. Eure Hände bieten das Universum Anderen dar. Aus euren Händen quillt Meine Energie über. Ihr setzt Meine Pflanzen und ihr sät Meine Worte. Daher, wer ist alsdann der Geber Meiner Gaben?
Ich habe die Welt vor euch hin gelegt. Ich habe euch selber vor euch ausgelegt. In diesem reichhaltigen Leben ist eine jede Gabe, die ihr erhaltet, ist ein jedes einzelne Ding, das ihr entdeckt, ist alles, was ihr willkommen heißt, ihr selber, ihr, da draußen, und ihr, da drinnen. Alles ist unanfechtbar euer und unanfechtbar ihr.
Ein jeder Klang, eine jede Farbe ist ihr. Ihr seid viel-facettiert. Gleichzeitig seid ihr Eins mit Mir, und nichts anderes als Eins mit Mir. Ihr seid viel-spiralig und ihr seid ein-stämmig.
Ihr mögt ja meinen, eure Energie reiche nur so weit wie eure Fingerspitzen, aber eure Energie, welche Meine ist, reicht für jedermann und alles überallhin, ja gar für das, was ihr Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nennt.
Es gibt nur einen Strich Land vor euch, und der bin Ich und der bist du.
Wir sind all das, was da ist, und somit sind Wir Alles. Alles liegt vor euch. Öffnet eure Hände und euer Herz, und lasst die Energie wie einen linden Regen auf der Erde überschwappen. Ihr seid der Geber Meiner Gaben. Ich verlasse Mich auf euch, sie zu erkennen, sie zu verschicken und sie entgegenzunehmen. Denn, wie Ich es gesagt habe, das Geben und die Gabe und das Empfangen sind Eins.
HEAVEN # 1030 – 17.8.2003 – The Key
DER SCHLÜSSEL
Gott redete …
Gib dir selbst eine Infusion Meiner Liebe, denn sie ist auf dich gerichtet. Du bist das Ziel Meiner Liebe, und Mein Ziel ist geradeaus. Ich gebe jeden Tag eine Infusion Meiner Liebe in dich. Jeden Tag ein neuer Schuss der Liebe, sodass du dich erinnern wirst, wer du bist, und was du Mir und der Welt bist – und was du noch erlangen wirst.
Ich habe für dich auf einem hohen Regal einen Schlüssel hinterlassen. Du wirst groß sein müssen, um an ihn heranzukommen. Du musst vielleicht sogar deine Füße vom Boden abzuheben haben. Spring hoch, und du wirst ihn erfassen.
Wie du dich nach diesem Schlüssel verzehrst, der dich von seinem hoch gelegenen Ort her reizt. Es mag sein, du zögerst, ihn zu fassen. Es mag sein, du fragst dich, ob du ihn abbrechen wirst, indem du zu ihm hoch springst, und ob du infolgedessen dort, wo einst alle Möglichkeiten lagen, ein leeres Regal vorfinden wirst. Sobald allerdings deine Hand diesen besonderen Schlüssel anfasst, bist du für immer durch ihn gekennzeichnet.
Eine einzelne Berührung des Himmels ist genug, um dich nach mehr anzuspornen, da eine einzelne Berührung die Gedächtnisinhalte an den Himmel, woher du kamst, und an das Himmelsleben, dessentwegen du geboren wurdest, wieder aufleben lässt.
Spindeln des Lichts dringen durch dich hindurch, und das Unergründliche wird möglich.
Du kannst das Himmelslicht sogar aus den Windungen einer dunklen Mine heraus erreichen.
Ich kann überall, wo du bist, erreicht werden. Ich bin, wo immer du bist.
Du kannst Mich nicht abschütteln. Früher oder später wirst du dreingeben.
Und was du dreinzugeben hast, ist die Liebe, die Ich dir gebe. Du wirst sie nicht mehr länger umgehen. Deine Flucht vor Meiner Liebe kann nur vergeblich sein. Versöhne dich mit ihr. Aus Meiner Liebe geboren, trägst du sie immerzu.
Sieh Meine Liebe als ein untilgbares Tattoo tief in deinem Herzen.
Sieh Meine Liebe als deine DNA.
Na, Wessen DNA hast du, wenn nicht die Meine? Wo sonst könnte sie herkommen?
Und was für ein Schlüssel ist das, den Ich dir belassen habe? Wo passt er hinein? Wozu ist es der Schlüssel? Es ist der Schlüssel, der dein Herz öffnen wird, denn, war dein Herz nicht abgeschlossen? Braucht es kein Klarmachen der Herzen?
Fasse hinauf zum Schlüssel Aller Liebe, und im Hinauflangen wird dein Herz gereinigt sein. Das Hinauflangen ist nötig.
Das nach oben Fassen bringt das Verlangen zum Ausdruck. Beabsichtige dasjenige, wonach es dich verlangt. Das ist der Schlüssel.
Strebe danach, dich in Meine Liebe zu ergießen. Du kannst dich ziemlich gut auf andere Dinge fokussieren. Du hast dich vielleicht darauf ausgerichtet, die Anerkennung der Liebe in deinem Herzen zu umgehen. Du hast dir womöglich recht gut von der Liebe abgeraten, oder du hast womöglich entschieden, dass nur bestimmte Formen der Liebe durch das Sieb gehen werden, das du aufgestellt hast. Du hast für dein Herz andere Schlüssel geschmiedet und hast von dem Schlüssel Abstand genommen, den Ich dir überreicht habe.
Wirf die anderen Schlüssel fort, und nimm den einen, den Ich dir gab.
Sobald du die Schlösser an deinem Herzen auf einmal öffnest, öffnet sich die ganze Welt wie eine Rose oder eine Lilie. Hinter den Szenen beim Öffnen einer Blume ging eine Menge vor sich, doch dann öffnet sie sich, wie dein Herz, auf einen Schlag, und die Schönheit der Liebe kommt zum Ausdruck.
Für dein Herz existiert kein anderer Weg, als offen zu sein. Und du bist derjenige, der es öffnet. Der Schlüssel zu deinem Herzen ist der Schlüssel zu allen Herzen. Sobald einmal das deine geöffnet ist, werden es alle anderen auch tun. Auch dann, falls du dies nicht zu begreifen vermagst, geh deines Wegs, als begriffest du es.
HEAVEN # 1031 – 18.8.2003 – Radiant Light
GLÄNZENDES LICHT
Gott redete …
Es ist schwer für euch, die Bedeutsamkeit, die Ich euch zukommen lasse, für wahr zu halten. Ihr seht womöglich nicht, wie ihr eine solche Wirkung auf die Welt haben könnt, wie Ich es euch ansage. Ihr schüttelt den Kopf. Ihr denkt, Ich wäre am Übertreiben. Entsinnt euch, dass Ich Wahres sage. Zu etwas anderem bin ich außerstande. Ich kenne nichts anderes. Hört her, Geliebte! Nach oben, oder nach unten, ihr wendet die Welt.
Ihr begreift das, wie das Licht, das ihr von den Sternen empfangt, vor langer, langer Zeit losgeschickt wurde. Das Licht von Sternen dauert an. Es glitzerte Licht vor ungezählt vielen Jahren, und ihr erblickt es jetzt. Ist das nicht übernatürlich?
Könnt ihr nicht glauben, dass euer Licht die gleiche Macht an sich hat? Etliches von der gleichen Macht? Gar ein bisschen davon? Selbst dann wenn euer Licht bloß eine Spur der Macht des Sternenlichts innehätte, wäre es so nicht machtvoll? Sterne sind Mein Licht, welches vom Himmel her scheint. Ihr seid Meine Licht, welches von der Erde her scheint. Was sehe Ich eurer Auffassung nach, sowie Ich euch anschaue?
Möchtet ihr zugeben, dass Mein Licht machtvoll ist? Könnt ihr alsdann nicht einräumen, dass das eure dies ebenso ist? Müsst ihr die Wattzahl eures Lichts nachlesen, um zu dem Wissen zu gelangen?
Denkt ihr wirklich, dass Ich mit all Meinem Licht nicht ordentlich sehen kann? Ich sehe sehr gut. Ich sehe euch sehr gut. Ich sehe Mein Licht in euch sehr gut. Ihr seid es, die das nicht tun.
Hat eine Rose mehr Licht als ihr? Habt ihr die Macht eines Neugeborenen bemerkt?
Entsinnt euch der Beispiele von Menschen, die vor Jahrtausenden auf der Erde wandelten und deren Licht nach wie vor scheint.
Gewiss scheint euer Licht jetzt.
Ihr bereitet einen Zugang zum Himmel für Andere, die ihm folgen. Ihr räumt die Straße frei für Jene nach euch oder für den euch Nahestehenden oder für Menschen von überallher. Ihr räumt den Pfad frei für Jene, die vor Äonen gelebt haben, denn in dem Gefilde, in welchem Ich rede, beeinflusst ihr sogar die sogenannte Vergangenheit, die sogenannte Zukunft und das sogenannte Jetzt.
Ich bin der Beweggrund von Licht, und ihr die Auswirkung. Die Auswirkung scheint ebenfalls Licht. Was entzündet ist, ist entzündet. Das Licht, welches Ich auf euch scheine, blinkt zu Mir zurück. Ihr habt ungemein großen Anlass, zu feiern. Mein Licht erleuchtet euch. Demzufolge seid ihr erleuchtet, selbst so ihr das nicht bemerkt.
Die Welt wartet auf euch, dass ihr ihr einen Unterschied macht. Alles, was ihr zu tun habt, ist, das Licht, das Ich euch gegeben habe, zu verstrahlen. Um Mein Licht zu strahlen, dabei ist alles, was ihr zu tun habt, das, mit dem Dazwischengehen bei ihm aufzuhören. Ihr haltet euer Licht von euch selber und von Anderen ab, sowie ihr zu viel rationales Erklären dazwischen einbringt. All euer allerhand Denken ist wie einen Lampenschirm über Unserem Licht befestigen. Ihr betrachtet das, was jenseits von verstandesmäßigen intellektuellen Erwägungen liegt, ausschließlich verstandesmäßig.
Es ist hinreichend, zu wissen, dass Licht existiert. Was braucht ihr mehr zu wissen?
Ob ihr nun an Mein Licht und an Mein Licht in euch glaubt, oder nicht, ihr habt es. Und so ihr es habt, scheint ihr es, denn es ist die Natur des Lichts, zu scheinen.
Ihr, die ihr im vollen Spektrum Licht seid, müsst scheinen. Es ist euer Privileg, und es ist eure Verbindlichkeit.
Und so sagt ihr nun: „Gut so, Gott, ich bin willens, Unser Licht zu scheinen, aber wie mache ich das. Wie drehe ich den Schalter um? Es liegt nicht in meiner bewussten Kontrolle, nicht wahr?“
Du hast recht.
Wisse dies: Sowie du Freude spürst, strömst du Mein Licht aus. Freude ist der Schalter. Freude in deinem Herzen veranlasst Mein Licht in dir zu scheinen, damit es die ganze Welt in Empfang nehme.
Wenn du nicht Freude empfindest, kannst du auch so Mein Licht hinreichen. Lasse jemand anderem Freude zukommen, und du wirst Mein Licht verstrahlen.
HEAVEN # 1032 – 19.8.2003 – All the World
DIE GANZE WELT
Gott redete …
Die Welt ist zu euren Füßen. Sie ist das immer gewesen. Das Leben ist euch jeden Morgen an der Tür überstellt worden. Euer ganzes Leben hindurch kam die Welt an eure Tür, und wartete, dass ihr die Tür aufmacht. Dann öffnetet ihr sie, aber ihr saht nicht. Und nun öffnet ihr die Tür, und ihr seht die unverhofften Geschenke, die für euch dagelassen wurden. Alles, was ihr zu tun habt, ist, sie hochzunehmen. Nehmt einen Ansturm an beglückenden Segnungen an eurer Tür an euch, Segnungen, die für euch durch einen stillen Botschafter der Freude des Nachts dagelassen wurden, für euch dagelassen, dass ihr darüber stolpert.
Meint ihr nicht, der Venus-Stern ist glücklich, sowie ihr zu ihm hochschaut? Oder sowie ihr seiner gedenkt? Und die Sonne und der Mond? Denkt ihr nicht, dass ihr deren Glück seid?
Deucht es euch nicht, dass die Schwelle des Lebens voller Glück ist, sobald ihr sie überschreitet?
Denkt ihr nicht, dass die Welt heute morgen euer harrt? Dass sie zu euch hinsieht um ihres Willkommen-Geheißenseins, ihrer Instandsetzung, ihrer Neubelebung, ihres Erwachens, um ihrer Hommage willen?
Betrachtet euch selber als einen Volkstribun, der der Welt jeden Morgen die Welt verkündet. Betrachtet euch als den Herold des Universums. Das Universum wartet auf euren Weckruf.
Du bist der Aufwecker des Universums. Du nimmst deine Liebe-Flöte zur Hand, und atmest die Gehalte des Universums aus, sodass alle gerüstet sind für den nächsten Schläfer, der aufwacht und eine Flöte hernimmt und auf ihr spielt. Die Flöte genießt es, bespielt zu werden. Alles liegt in bereitwilliger Geneigtheit für euch, und das ist seit eh und je so gewesen. Und alles, was für euch in Bereitschaft steht, steht für jeden sonst in Bereitschaft. Sie hat den Namen eines Jeden auf sich, und du bist der Signalgeber des Heraufdämmerns.
Es brauchte bei dir eine Zeitlang, von der Dämmerung Notiz zu nehmen, ganz zu schweigen davon, sie kundzugeben. Vielleicht brauchte es deine ganze Lebzeit, bevor du deine Augen hobst und zu sehen anfingst, was stets vor dir war. Es war immer vor dir, erblickt zu werden. Aber du sahst eventuell andere Dinge. Du sahst Schatten von Gefährdetheit und Fallgruben, und alldieweil wurden Schätze vom Himmel an deiner Eingangsstufe aufgehäuft, sie fielen herunter wie Töne von einer Flöte, sie sangen die Loblieder des Universums, welches von Gott für die Menschheit geschaffen wurde.
Freilich, ganz gleich, befasst euch nicht mit Nachtrauern. Heute öffnet ihr eure Vordertür und erblickt den Horizont vor euch. Er sieht euch neu aus, dies indes deswegen, weil ihr neu seid.
Die Welt schwimmt in ihrer Liebe für euch.
Ihr habt vollherziger Liebe geharrt, die euch zugewendet wird, bevor ihr euer Herz geben mochtet. Ihr dachtet, eure Liebe geben sei sie fortgeben. Jetzt erkennt ihr, dass eure voll entwickelte Liebe zuwenden Liebe in Empfang nehmen ist. Eure Liebe geben erteilt euch die Befugnis, mehr Liebe entgegenzunehmen. Und hinwiederum wisst ihr überaus gut Bescheid darum, dass es kein Geben und kein Nehmen gibt, wie sich das die Welt gedacht hat. Ihr wisst, alleinig Liebe ist. Demzufolge – wer ist es, sie zuzuwenden, und an wem ist es, sie entgegenzunehmen?
Liebe ist eine unaufhaltsame Energie. Flüsse haben keine andere Chance, als zu fließen. Und ihr habt keine andere Wahl, als zu lieben.
Ja, Ich rede zu euch. Ihr seid vor Mir. Diese Kundgabe ist schier für eure Augen. Was Ich hier sage, gehört persönlich genommen. Schaut euch nicht um, um zu sehen, wer hinter euch steht. Ich stehe vorne vor euch, und Meine Augen gucken in die euren, und Meine Augen erheben Anspruch auf euch. Ich mache euch ein für alle Mal geltend.
Und nun, erhebt ihr Anspruch auf Mich. Beansprucht Mich euch zueigen, und fortan erhebt ihr Anspruch darauf, was immerfort euer gewesen ist.
HEAVEN # 1033 – 20.8.2003 – The Mooring Place
DER LIEGEPLATZ
Gott redete …
Nun weißt du, dass du Jedermann bist. Eine jede Mitteilung von dir ist für Jeden. Botschaften, die du erhältst, werden entgegengenommen, und du nimmst sie für Alle entgegen. So simpel ist das. Ich verstreue Meine Liebe vor euch, und ihr seid jedermann.
Du bist das nachdrückliche Unwiderstehliche Meines Herzens. Ihr treibt Mich dazu, zu lieben, selbst so Meine Liebe freisinnig zugewendet wird und wurde und immerzu die eure ist. Ihr seid der Antreiber Gottes. Nötigt Mich, euch zu Diensten zu sein, was das meint, was Ich bereits tue. Was Ich dienend angebe, ist Liebe. Aber Meine Liebe belegt eure Folgebereitschaft. Demnach bin Ich alsdann der Nötiger von Liebe, und nötige euch zu Meiner Liebe. Ich vertraue sie euch an für immer und ewig, und das ist immer so gewesen.
Du stehst unter dem Zauberspruch Meiner Liebe. Du bist Meiner Liebe untertan. Du bist die Liebe, die Ich gebe, und du bist vereint, jedermann und alles im Aufwogen Meiner Liebe zu lieben, Woge nach Woge Meiner Liebe. Demzufolge bist du geeint, Liebe zu lieben, und in jedem Atemzug, den du nimmst, zu lieben. Lasse nichts sonst zugegen sein, außer Liebe, die von dir heraus fließt. Lasse Liebe weder aufgeschoben noch vergeudet sein. Lasse sie jetzt sein. Lasse, was ist, sein. Ich bin Dein für dich. Nun bist du für Mich, und alle sind Mein, und du bist Mein, und du bist Mein, für die ganze Welt, damit sie ihr ersichtlich ist, gegeben.
Schaue dich nicht nach einem Zulieferer um. Du hast gewartet, irgendwo irgendwie zu einer gewissen Zeit beliefert zu werden. Nun befindest du – du bist der Zulieferer. Du bist der eine Auserlesene, Mich zuzuliefern. Ich habe einen jeden unter euch ausgesucht. Euch ist diese Aufgabe vor langer Zeit überkommen, und jetzt gilt es euch, sie zu erfüllen. Ihr erfüllt sie kraft eures Gewahrseins. Ihr wartet nicht auf sonstwen. Jedermann wartet auf euch.
Du bist die Liebe, die Ich über die Sternenwelt getragen habe. Du bist das Kindlein, das Ich an einer Türtreppe dagelassen habe. Und du wirst ausgespürt, dass du der größte Schatz von allem bist. Du bist das Geschenk, das Ich über die Sterne abrollte. Ich schrieb deinen Namen in das Mondlicht. Ein jeder Strahl der Sonne lässt deinen Namen auf die Erde herunterprasseln. Dein Name ist Liebe, und nunmehr erfüllst du deinen Namen. Ich gab ihn dir. Ich benannte dich. Ich nannte dich Liebe für Alle zum Ersehen.
Ich gab dir den Namen – Gottes Liebe. Ich hieß dich Ewige Liebe. Ich hieß dich Jedermann. Ich hieß dich Freude. Ich hieß dich Der Übermacher von Freude. Ich hieß dich Mein Glück. Ich taufte dich Meine Liebe von einem heiligen Berggipfel herunter. Ich taufte dich in Meinem Namen, und Mein Name ist Liebe, und damit ist es der deine ebenso.
Wo du auch bist, vernimm Mich jetzt. Du bist, was Ich hervorgebracht habe. Ich brachte dich aus einem großartigen Zweck heraus hervor. Es ist Mein Schiff, auf dem du unterwegs bist. Und du schiffst es zu Mir, und nimmst jedes Seinswesen auf deinem Weg auf. Du greifst sie auf, schier indem du mit Meinem Schiff durch die See segelst. All jene, die schwimmen, werden bei Meinem Schiff anlangen, in es hineinspringen und zu Mir hin segeln.
Ich rufe dich jetzt gerade. Meine Stimme wird gehört. Du hast Mir geantwortet. Ich antwortete Mir Selbst. Ich sagte, Ich würde gleich als erstes kommen. Ich lange jetzt bei den Küsten Meiner Selbst an. Ich bin hier, Wir sind hier. Wir sind hier vollauf niedergelassen. Dies ist Unser Anlegeplatz. Einen anderen gibt es nicht. Siehe da, hier sind Wir, vertäut im Himmel und auch so zu UnsSelbst auf Reisen, am Laufen zu Uns Selber, zur Liebe hinrennend, sie einnehmend und sie in Unserem Kielwasser hinterlassend, selbst so Wir Alle sind, und so Wir allesamt im Himmel vertäut sind, mit nirgendwo sonst, wo zu sein wäre.
HEAVEN # 1034 – 21.8.2003 – Choose Your Role
SUCHT EUCH EURE ROLLE AUS
Gott redete …
Du hast in diesem Leben viele Rollen gespielt. Du bist Kind gewesen. Du bist Hilfsarbeiter gewesen. Du bist heiter gewesen. Du bist Spaß gewesen, und du bist Aufregung gewesen. Nun bist du erwachsen, und bist zu einer Karriere geworden, und zu einem Gatten oder einer Gattin, zu einer Mutter oder einem Vater. Und doch, durch all dies hindurch, bist du Mein Kind.
Falls du mit deinem Leben nicht zufrieden bist, so wie es heute um es steht, spiele fortan einen anderen Part. Sofern du ein Renegat gewesen bist, werde ein weiser Mann. Sofern du ein Stubenhocker gewesen bist, gehe raus.
Was immer dir das Leben gewesen bist, du kannst es verwandeln. Was du auch an Rollen gespielt hast, du kannst eine neue spielen.
Falls ihr liebe-los gewesen seid, könnt ihr liebe-voll werden.
Falls ihr traurig gewesen seid, könnt ihr glücklich werden.
Sofern ihr die Rolle eines Opfers eingenommen habt, ihr müsst das nicht.
Ihr könnt sein, was immer ihr sein möchtet, und ihr könnt das Leben führen, das euch lieb ist. Ihr seid der Entscheider. Sofern ihr unzufrieden sind, erteilt jetzt einen anderen Bescheid.
Falls ihr pingelig wart, werdet wohlgefällig.
Falls ihr versuchtet, übermäßig zu gefallen, zieht euch aus jener Rolle heraus. Wählt eine andere.
Vielleicht denkt ihr, die Rolle, die ihr spielt, sei euch unterschoben, aber ihr seid der Wählende. Je mehr ihr euch diesem Gedanken widersetzt, desto mehr braucht ihr ihn zu vernehmen.
Ihr seid nicht unglückselig. Ihr seid kein Stöckchen, das auf den Wellen des Ozeans hin und her hüpft.
Ihr habt in eurem Leben das Sagen. Ihr seid der Bestimmer von ihm. Dies bedeutet nicht, dass ihr beharrt. Dies bedeutet, ihr ändert eure Sicht, und daraufhin werdet ihr dieser gerecht.
Du bist eine konzeptionelle Person. Du kannst deine Konzeptionen ändern.
Du kannst nicht das Wetter ändern, aber du kannst wechseln, was du anhast. Du kannst nicht die Elemente kontrollieren, aber du hast dich nicht mit ihnen zu schlagen. Verschaffe dir eine andere Uniform, und sieh, wie dir anders zumute ist.
Sei wie ein Kind, das das Beste aus den Dingen macht. Wenn es eine Pfütze sieht, platscht es in sie hinein.
Mache das Leben deiner Kür gemäß.
Behalte im Sinn, was dir lieb ist und wachse zu ihm heran.
Wenn du gerne in deinem Garten einen Apfelbaum heranziehen möchtest, pflanzt du einen. Du wartest nicht darauf, dass einer auftaucht. Wieso sollte es bei deinem Leben denn anders sein mögen? Wieso solltest du mit deinen sehnlichen Wünsche im Leben irgendwie anders umgehen mögen, als beim Pflanzen eines Baumes? Warum solltest du sitzen mögen, wo immer du sitzt, und bedauern mögen, wo du sitzt?
Stehe auf und öffne eine andere Tür.
Sofern du die Aussicht aus deinem Fenster nicht magst, begib dich zu einem anderen Fenster. Oder gehe hinaus und werde zu einem Part des Ausblicks oder sieh dir den Ausblick von einer anderen Stelle her an.
Du, der du stets sagst, du habest zu viel zu tun, fange etwas mit deinem Leben an. Falls es nicht das eine ist, was dir am Liebsten ist, ändere es. Füge dich dem nicht, wovon du gerne absehen möchtest.
Falls die Mitteilung in einem Brief, den du bekommst, nicht diejenige ist, die dir lieb ist, dann schreibe einen neuen und versende ihn.
Sofern der Fisch, den du derzeit fängst, nicht nach deinem Geschmack ist, angle in einem anderen Teich.
Sofern du imstande bist, dich zu beschweren, bist du imstande, aufzustehen und etwas mit dem, was dir die Veranlassung zureicht, dich zu beschweren, zu tun. Beseitige es. Oder schaffe dich selber weg. Oder sieh es dir anders an. Es gibt etwas, was du ändern kannst.
Entsinne dich der Macht deiner Gedanken, und nutze jene gut.
Du bist der vorgesehene Ansteurer einer Triebkraft, welche durch dein Leben läuft. Mache dir die Macht zunutze, die dein ist. Mache sie dir jetzt zunutze.
Das, was du sehnlich erstrebst, erstrebt dich. Es ruft jetzt nach dir. Erhebe dich und nimm es entgegen.
HEAVEN # 1035 – 22.8.2003 – The Tone of Your Life
DER TON DEINES LEBENS
Gott redete …
Gesegnet seien die Sanftmütigen. Gesegnet seien die Herzhaften. Gesegnet seien die Lärmmacher, und gesegnet sei die Menge. Gesegnet ist der Diener, und gesegnet ist der Regent. Gesegnet sind jene, die herumrennen, und gesegnet sind jene, die zuhause bleiben. Auf jeden Fall schweifen alle auf der Erde herum in Ermangelung einer Kenntnis, was zu tun ist, in Ermangelung einer Kenntnis ihrer Zweckstellung, in Ermangelung einer Kenntnis, dass sie in der Anlage des weiten und breiten Universums eine Rolle spielen und dass sie hier auf der Erde aus einem guten und mächtigen Grund zugegen sind. Demzufolge, gesegnet ist das Herz eines Jeden, der die Erde in was auch für einer Maskerade, an der sie teilnehmen, durchstreift. Demzufolge, gesegnet seid ihr.
Wisset dies. Wisset dies ein für alle Mal. Ihr seid Mein gesegnetes Kind auf Erden. Du bist nicht minder Mein gesegnetes Kind auf Erden, als du es im Himmel bist. Oh, ja, allerhand sind die Umstände. Ziehe nun in Betracht, dass du mit ihnen gesegnet wurdest. Einerlei wie durcheinanderbringend die Umstände sind, ziehe in Erwägung, du wurdest mit ihnen beglückt. Denke darüber nach, dass du aufgrund deiner Wertigkeit all die Umstände zugereicht wurden, die dir gegeben wurden. Du landetest nicht fälschlicherweise in ihnen.
Wie auch immer deine Widrigkeiten aussahen, du hast sie durchlaufen. Nun kannst du voranrücken. Wenn du die Prüfung für die High School bestanden hast, wiederholst du sie nicht.
Wieso alsdenn Muster in deinem Leben wiederholen?
Du hattest von irgendwoher zu starten. Und so startetest du von irgendwo. Wer sagte, du hättest da zu bleiben. Wer sagte, du hättest deine vermeintlichen Wurzeln auf der Erde stets hinter dir her zu tragen?
Deine Wurzeln sind im Himmel.
Dieses Leben auf der Erde ist eine Episode. Das ist alles, was es ist. Mache nicht mehr aus ihm als dies. Und es ist deine Episode. Mache es zu dem, was du willst. Rege dich, und mache aus dieser Episode, was du willst.
Du musst von jetzt an wissen, dass du im Leben zahlreiche Wahloptionen hast. Mit Sicherheit weißt du Bescheid, dass du Wahlmöglichkeiten hast. Entscheide dich jetzt. Triff die Wahlen.
Sofern du ein Kuchenbäcker bist, kannst du dir jeden Kuchen auswählen, den du backen möchtest. Wenn du einen Kirschkuchen machen möchtest, und die Zutaten sind nicht zur Hand, kannst du rausgehen, sie dir beschaffen und einen Kirschkuchen zubereiten.
Du bist nicht auf deine Vorratskammer beschränkt. Es liegen keine Begrenzungen auf dir. Die einzig möglichen Grenzen, die es geben kann, sind diejenigen, die du dir selber auferlegst. Du alleine bist an deine Gedanken gebunden. Lockere sie jetzt.
Oder kette deine Gedanken irgendwo an, und belasse sie. Du hast nicht zu ihnen zurückzukehren. Sie sind nicht Pferde. Sie sind in Wirklichkeit bloß Hauche des Nichtexistenten.
Wie war das Wetter, als ihr geboren wurdet? Ihr hängt nicht an ihm. Ihr lauft nicht mit dem Gedanken herum: „Oh, an dem Tag, als ich auf die Welt kam, war es regnerisch. Es muss immer noch regnen.“ Denkt an die Herrlichkeit eures Geborenwerdens, um in Erfahrung zu bringen, auf der Welt zu leben. Lasst dies die Melodie sein, die euch im Kopf herumgeht.
Woher habt ihr die Idee herbekommen, ihr solltet so bleiben, wie ihr immer wart, oder wie ihr immer dachtet, zu sein? Wer ist es, der ansagte, ihr wärt nicht klug genug oder nicht stark genug oder irgendetwas nicht genug? Wem gestattetet ihr, Seile um euch herum zu legen? Du bist ein Kind Gottes, und demzufolge bist du aufgeweckt genug und stark genug, das Gott-gegebene Leben zu genießen, welches das deine ist.
Sofern es regnet, und du magst den Regen nicht, gehe unter die Traufe oder ziehe zu einem anderen Klima um. Und zwar, entwerfe das Klima, was du für dich selber möchtest, mitsamt für jene um dich herum.
Du kannst jetzt im Augenblick den Ton deines Lebens festlegen. Wer ist es, der ihn festsetzen soll, wenn nicht du?
HEAVEN # 1036 – 23.8.2003 – Promises
ZUSAGEN
Gott redete …
Du wurdest in einer Oase geboren, und alles ist hier in Ordnung so. Du bist hier, und Ich ebenso. Wonach kann es dich dürsten, außer nach dem, was du dir vorstellst, du habest es nicht?
Was ist es, das du dir vorstellst, du habest es nicht? Eine Vorstellung dergestalt macht dich schwach.
Stelle dir alles vor, was du hast, und all das, was vor dir zu liegen kommt. Eine so gestaltete Vorstellung macht dich stark. Allerdings, was dich stark macht, ist nicht Vorstellungskraft. Es ist eine Selbstverständlichkeit, was dich stark macht. Alles ist vor dir. Mache dir Vorstellungen darüber. Alles, was du sehnlich begehrst, ist unmittelbar hier, zum Erbeten. Das meint, du musst das anstreben, wonach es dir sehnlich ist, und du musst deinen Verlangen Bekanntheit verleihen. Mache sie dir selber bekannt. Lasse deinen Verstand sehen, was dein Herz sehnlich begehrt.
Danach lade das herbei, wonach du lechzt. Das Universum ist nicht imstande, deinen Geist auszulesen. Lade es ein, indem du es anhand dessen, dass du es bebilderst, sehnlich begehrst, indem du dessen Ankunft spürst, gleichsam als wäre es bereits da, und alsbald indem du um es bittest. Bitte mit der Gewissheit, dass alles, worum du bittest, bereits dein ist. Es ist in deinem Besitz. Du hast es bloß noch nicht ausgemacht. Du hast es irgendwo hingelegt und erinnerst dich nicht mehr wo. Du weißt, es ist hier. Es ist stracks vorne vor dir. Du siehst es einfach noch nicht.
Eine jede treffliche Gelegenheit, nach der du aus vollem Herzen heraus trachtest, ist dein. Dies bedeutet, dass alles, was du sehnlichst erstrebst, dein ist.
Alles, wofür du zu sorgen hast, ist, dass deine sehnlichen Verlangen wahrhaft die deinen sind, nicht, um jemanden oder gar dich selber zu beeindrucken. Begehre es für mehr denn dein Ego, denn dein Ego ist flatterhaft und wünscht sich schier seine Verherrlichung.
Begib dich auf die Suche nach tiefen Begehren. Schaue nach Begehren mitten in deinen Begehren. Wirf einen Stein ins Wasser, und sieh die Kräuselungen, die er hervorruft, denn du bist der Kräuseler deines Lebens.
Wirf deine Leine aus, und du wirfst das fangen, wonach du gesucht hast.
Ich werfe viele Begehren herab, die für dich zum Auffangen sind. Ich bin der Werfer deiner Verlangen. Du greifst sie von Mir auf.
Ich bin der Eine, Der an deine Tür klopft. Ich, Der dir deine Verlangen gibt, bin ebenso der Erfüller von ihnen. Natürlich gibt es in Wirklichkeit kein Erfüllen, weil deine sehnlichen Begehren ihre eigene Erfüllung in sich enthalten. Mitten in deinem Begehren liegt die Erfüllung, anderenfalls hättest du das Begehren nicht. In Wahrheit gibt es kein echtes Verlangen, was über Erfüllung hinausreicht, denn es ist bereits alles erfüllt. Du bist der Sich-Zunutze-Machende deiner Erfüllung. Mache dich selber jetzt zunutze.
Deine Tasse läuft über. Nimm sie und trinke von ihr. Trinke aus Meiner Tasse.
Sorge dafür, dass du sehnliche Verlangen hast, nicht einfach nach diesem oder jenem, sondern nach etwas dir zugehörigen Innewohnendem.
Tue ein Begehren hinzu. Erstrebe, dich so zu sehen, wie Ich dich sehe. Sei, wie du wahrhaftig bist. Das ist gut genug. Ich erbitte mehr von dir nicht, als das, dass du Ich Selber bist, auf der Erde am Wandeln. Das ist im Grunde genommen ein kleines Verlangen, denn du bist das bereits. Alles was benötigt wird, ist, dass du dich dir selber enthüllst.
Wonach ist es Mir sehnlich, außer nach deinem Wohlergehen? Und was sonst kannst du haben denn das? Nun ist es an dir, dies zur Kenntnis zu nehmen.
Jetzt ist die Zeit für dich da, all die Schätze in Empfang zu nehmen, die für dich auf Lager gewesen sind. Alles, was versprochen worden ist, wird vorbeikommen. Und all die Versprechen, die du dir selber gegenüber gemacht hast, sie wirst du jetzt erfüllen mögen. Eingegangene Versprechen werden gehalten.
Du bist Meine Verheißung. Du bist Mir versprochen. Und ich verhieß Mich an dich. Und Ich versprach das Licht in deinem Herzen Allen. Also, du bist eine Zusage, die Ich halte.
HEAVEN # 1037 – 24.8.2003 – God-Immersion
GOTT-VERSENKUNG
Gott redete …
Wenn du Mich zu dir reden hörst – während du Meine Worte liest, hörst du Mich zu dir reden –, spürst du dann einen Lauf voller Lieblichkeit durch dich hindurch? Spürst du eine köstliche Anmut, die dich aufschmilzt, und die dich in einem Augenblick der Stille beinahe aufweckt und beinahe einschlafen lässt?
Während du Meine Worte vernimmst, und während sie inniglich zu deinem schmerzenden Herzen (ein Herz ohne Gewahrsein Meiner ächzt) sprechen, was passiert da mit deinen Bestrebungen? Sind sie da? Gibt es da sonst noch etwas, jenseits des Aufsprießens dieser Liebe in deinem Herzen? Wieso, du bist nicht einmal in der Lage, an sonst etwas zu denken.
Derart unterhalb all deiner Bestreben weilend ist dieses eine Streben, dieses Streben nach jenem Gewahrsein der Liebe, die in deinem Herzen rührt, nach jener Wechselseitigkeit von Liebe, von Liebe, die sich selbst ihr Herz ausschüttet, die sich selbst in Bewegung setzt, die sich selbst erzeugt, die sich selbst liebt, die sich selbst um all ihres Wertes halber liebt. Und Liebe ist eine Menge wert. Sie ist alles wert. Sie ist alles. Denke daran, dasjenige, wonach du suchst, wohnt in deinem Herzen.
Sobald die Liebe, von der Ich rede, sich selbst in deinem Herzen nährt und hegt, bist du nicht in deiner Individualität verwickelt. Du denkst nicht einmal an sie, da bereits ein Gedanke an sie dich von der Quelle all dieser Liebe abkoppelt, bereits eine Ahnung darüber, davon weg zu sein, ist weit weg, bereits deine Augen für einen Bruchteil einer Sekunde von der Größe der Liebe fortnehmen, das reißt am Einssein in deinem Herzen.
Wenn du in Meiner Liebe versenkt bist, weißt du, dass es sonst nichts gibt. Du weißt, dass Meine Liebe alles ist, was es gibt, und du weißt, sie ist die deine, da du, zu dieser Zeit, nichts anderes kennst, und damit bist du mit der Wirklichkeit vertraut.
Und danach denkst du über sie nach, und das Gewahrsein des Gewahrseins kommt heran, und das Empfinden der Vollheit der Liebe verdunkelt sich selbst in deinem Denken an sie.
Indes ist dir sogar das Denken an Meine Liebe dienlich. Wenn auch nur einen Augenblick lang, ein Mal hattest du eine große Liebe. Du erfuhrst und erkanntest, was du suchtest. Du erreichtest ein Mal den Berggipfel, und dein Wundern war derart groß, es fühlte sich so an, als wärest du der erste, der ihn betritt, als hätte das niemand je zuvor getan, wiewohl du in dem Augenblick auf dem Gipfel dermaßen in Meiner Liebe untergetaucht bist, dass du nicht mehr an als erster da sein, oder an schon einmal, oder an Zeit, oder an sonst etwas Ähnliches denkst. Du denkst überhaupt nicht.
Ein Taucher mag sich in einer Menge Dinge unterwiesen haben, und er mag eine Menge wissen, bevor er seinen Tauchgang ins Wasser ausführt, doch im Augenblick des Tauchens ist Gedankliches außer Frage, denn Tauchen und über das Tauchen Denken sind zwei verschiedene Dinge. Während er taucht, vergisst er alles, was er studiert hat, und hat Verlass, dass alles in jenem Augenblick diesen Tauchgang in eine perfekte Form schmelzen wird. Der Tauchgang kommt nicht aus sich selbst, aber er kommt. Er weiß, dass jegliches Bemühen in dem Augenblick seines Tauchgangs einen Affront gegen Geschmeidigkeit darstellt. Er weiß, sein Abtauchen ist eine einzige Bewegung. Er läuft zur Kante des Tauchbretts, nimmt seine Position ein, und taucht.
Dem Vertrauen entspringt sein Tauchen. Sein Tauchen ist Verlass.
Und jeder Tauchgang ist neu. Jeder Tauchgang steht für sich.
Jeder Komponist taucht. Jeder Künstler. Es gibt jenen Augenblick, in dem sie sich schlicht versenken. Sie lassen los, und die Stücke von ihnen selbst setzen sich von Neuem in der Ganzheit wieder zusammen. Große Musik, große Kunst, große Literatur entkommt nicht dem geistigen Verstand. Der Geist vermag derartiges nicht auszugestalten, gleichwohl, die Größe langt an, und sie kommt von irgendwo her.
Genauso wie die Größe deiner von irgendwo her gekommen ist.
Tauche in die Liebe ein, aus der du kamst. Schwimme die ganze Zeit in den Strömungen, um Meine Liebe zu umarmen. Da ist jetzt soeben Große Liebe für dich in Reichweite. Und es ist für dich im Grunde fast nichts, dich nach ihr auszustrecken. Tauche in die Tiefen deines Seiens, und siehe da, hier bin Ich, Ich in dich hinein tauchend.
HEAVEN # 1038 – 25.8.2003 – You Live in Eternity
DU LEBST IN DER EWIGKEIT
Gott redete …
Anhänglichkeit ist nicht eine Verpflichtetheit, vielmehr wird sie mit einem vollen Herzen geschenkt.
Du bist deinem Körper treu ergeben, aber du bist dem Selbst von dir, welches unbeschadet des Leibes ist, nicht immer derart stützend.
Oft bist du nicht bloß gegenüber deinem Selbst treulos, du vergisst alles was jenes angeht. Oft befindest du dich in deinem Leben in einem wilden Ansturm, Dinge der Vergessenheit zu überantworten. Du verbringst deine Zeit damit, zu vergessen zu versuchen. Du versuchst zu vergessen, dass der Körper stirbt, und, im Verlaufe dessen, übersiehst du konsequent das, was niemals stirbt. Wie kannst du deiner Ewigkeit Beachtung schenken und dir dabei nicht den nicht dem Vergessen anheimstellbaren Tod des Leibes ins Gedächtnis rufen, diesen unvergesslichen und unauslotbaren Tod deines Körpers?
Der Tod des Körpers ist dir so furchterregend, dass du fast alles unternehmen wirst, ihn zu vergessen. Du nennst den Tod ein Enden, während er schlichtweg einfach ein weiterer Schritt ist. Wofür sind all deine Suchthaltungen, wenn nicht, um dieses Geschehen zu vergessen, welches jedermann überkommt, den du kennst, und jedermann, den du nicht kennst, und welches zu dir kommt, wie auch zu dir?
Der Tod ist ein Segen schlicht so wie das Leben ein Segen ist. Was ihr Leben und Tod nennt, sind nichts mehr als Bestandteile des physischen Körpers. Du bist ein Wesenskern, von dem Physischen ungehindert. Du bist deine eigene Hinein- und Aus-dem-Körper-Heraus-Erfahrung. Du bist der Erleber dessen, was man als Leben bezeichnet, und dessen, was man als Tod bezeichnet. Du setzt mit dem Erfahren niemals aus. Du bist immerfort der Erfahrer deinerSelbst.
Du erlebst das Leben des Leibes und erlebst den Tod des Leibes. Das ist keine große Sache.
Du neigst der Auffassung zu, das Leben hänge von deinem Körper ab, das indes ist ausschließlich das physische Leben. Du denkst im Eigentlichen nicht, du seist durch die Dimensionen deines Körpers beschränkt, ist das nicht so?
In dem was du Leben und was du Tod nennst, gehst du voran. Du bist ein steter Strom. Du bist unsterblich. Du bist für immer und ewig. Dir kommt nie ein Ende zu. Dich zum Stoppen bringen, das gibt es nicht. Ewigkeit kann nicht in irgendetwas anderes umgeändert werden.
Du bist auf einer Reise. Du gehst in eine Richtung, und danach in eine andere. Bloß, in dem Gefilde, von dem Ich spreche, gibt es keine Richtungnahme. Es gibt kein so herum oder anders herum. Einzig Seien ist zugegen.
Du bist Mein Sein. Ich bin der Wesenskern von dir. Sowie du Mir Beachtung zollst, schenkst du deinem Selbst Beachtung.
Das ungeheure Ausmaß von Wer du bist zu erfassen, fällt dir schwer. Du hast dich als eine vergehende Angelegenheit gedacht.
Dein Körper ist eine vorübergehende Angelegenheit. Du bist nicht dein Körper. Dein Körper ist nicht deine Identität.
Er ist wie eine Blechdose. Wenn du mit ihr fertig bist, wirfst du sie hinaus. Dies ist keine Ursache für Betrübtheit. Dies ist Anlass für Frohlocken.
Wenn du den Abschluss an der High School hinter dir hast, ist das ein Anlass zum Feiern. Von der High School trittst du zum College über. Stets nach oben rückst du vor.
Sobald du den Abschluss bei deinem physischen Körper gemacht hast, gehst du weiter zu intensiverem Gewahren deines inneren Seiens, welches ja immerhin alles ist, was du seit eh und je warst. Kleider, die du anziehst, sind nicht du. Sie sind lediglich Kleider. Deine ganze Leiblichkeit ist nichts anderes als Bekleidung.
Bist du der Meinung, du seist bar deines Körpers geringer? Es ist dein Körper, welcher minder ist. Du bist zuvörderst. Just dies vergisst du und hast du zu erinnern.
Du bist ein ewiges Selbst. Du bist Licht, ewiges Licht. Du bist eine lupenreine Flamme des Lichts. Niemals geht die Flamme aus. Und somit lebst du immerzu hoch oben in Meinem Licht.
HEAVEN # 1039 – 26.8.2003 – At Work
BEI DER ARBEIT
Gott redete …
Nichts enttäuscht dich außer du selber. Vorkommnisse enttäuschen dich nicht. Was du aus ihnen machst, das entmutigt dich. Sei der Ermunterer deiner selbst.
Du fällst in die Falle, an all das denken zu sollen, was du zu tun hast und was du nicht getan hast, und dein Enthusiasmus bekommt einen Dämpfer. Denke an nichts, und du wirst ermuntert.
Deine Gedanken können alles sein, was du möchtest. Du kannst dich mit deinen Gedanken heben, oder heruntermachen. Deine Gedanken erzählen dir, dass du erfolgreich warst oder versagtest, so, als stellten Gelingen und Misslingen alles dar, was es gibt. Du hast diese zwei anscheinende Gegensätze zu deinen Kriterien erhoben.
Falls du denn denken musst, denke in Begriffen des Seiens. Du bist ein Seinswesen. Ein Seinswesen kann nicht immer tun. Manchmal hat ein Seinswesen schlicht zu sein.
Seien ist nicht sich verhätscheln. Seien ist nicht eine Ausrede für Nichtstun. In jenen Zeiträumen, wann du alleinig bist, sammelst du dich. Du fügst dich selber wieder zusammen. Seien ist erholsam.
Du kannst nicht jede Minute deine Energie verausgaben und immer noch etwas übrig haben, dies nicht mehr, als dass du dein ganzes Geld ausgeben kannst und immer noch mehr zum Ausgeben bei dir hast.
Du wendest deine Energie auf, und dann schlägst du auf dich ein dafür, nicht mehr zu haben. Du würdest nicht auf ein Pferd einpeitschen, das Ruhe braucht. Und doch schlägst du auf dich ein.
Dein schierer Gedanke ist, du habest bei etwas versagt. Du sagst, das Rennen sei gelaufen. Wer sagte dir, du habest bei einem Rennen anzutreten? Dem Leben gehört es nicht, den Beweis anzutreten, wie schnell und wie weit du laufen kannst.
Du bist kein Schlittenhund, der eine schwere Ladung zieht. Du bist ein leicht-flügeliger Botschafter Gottes. Hast du das vergessen?
Einerlei wie viele Mitteilungen du auszuliefern hast, du wirst sie zustellen. Wir haben es nicht mit einer Zeituhr zu tun. Keine Glocke, die losgeht und dir zu verstehen gibt, deine Lieferungen seien nicht rechtzeitig getätigt worden. Du stellst sie zu, während du deiner Wege gehst. Es ist keine Hast. Du könntest das Überstellen genauso gut genießen. Betrachte das Vergnügen-Haben als deinen Erfolg. Wieso denn nicht?
Die Betrauung, die Ich dir heute überantworte, ist Vergnügen finden. Ich sagte nicht an, du müssest heute 100 Botschaften zustellen. Ich sagte, erfreue dich an diesem Tag. Anders ausgedrückt heißt das: Segne, was du gerade tust, und segne dich selber.
Strapazierung ist nicht Segnen. Wen oder was kann Strapazierung segnen? Du brauchst nicht hügelaufwärts rennen. Du kannst spazieren gehen und es hügelaufwärts so anlegen, als ginge es bergabwärts. Es gibt keinen Bedarf für schnaufen und keuchen.
Außer Atem sein ist nicht dein Ziel. Das ist kein Maßstab für Erfolg. Atme ein, atme tief ein. Inhaliere einfach so viel, wie du exhalierst.
Betrachte dich als deinen eigenen Arbeitgeber, und sei gut zu dir selber. Du würdest nicht jemand verächtlich machen mögen, der für dich arbeitet. Wie kannst du dann rechtfertigen, dich selber zu schmälern? Für einen Arbeitgeber heißt der Weg zum Erfolg – inspirieren. Gut, also, inspiriere dich selber.
Sei eine Inspiration von Freude. Sporne dich selber an, freudig zu sein. Wie kannst du unzulänglich sein, alldieweil du freudig bist? Sei der Freude passend. Lasse Freude die Karotte sein, welche dich motiviert.
Niedergeschlagenheit steht dir nicht. Die Frage, die du dir zu stellen hast, lautet nicht: Wie schwer habe ich gearbeitet, wie viel habe ich geschafft? Die Frage lautet: Wie viel Freude habe ich gehabt? Vergnügen finden ist nicht Zeitvergeudung. Wer hat die Aussage aufgebracht, du könntest an deiner Arbeit, sofern sie etwas wert ist, keine Freude haben?
Du wurdest geboren, um Freude zu haben. Akzeptiere die Anschauung nicht mehr, dass das Leben um Schmerzhaben und Abmühen geht. Gib dir selber einen Stern für eine jede Freude, die du heute hast, und für eine jede Freude, die du schenkst. Pfeife, während du am Arbeiten bist.
HEAVEN # 1040 – 27.8.2003 – Your Heart Is God-Given
DEIN HERZ IST GOTT-GEGEBEN
Gott redete …
Lasse dein Bewusstsein überschwemmt sein in Meiner Liebe. Es ist deine Wahrnehmung, die Meine Liebe zu halten bedarf, denn Ich habe sie immer in dich strömen lassen. Lasse deine Wahrnehmung überfließen. Lasse Meine Liebe in deinem Herzen so angerührt werden, dass du überspült bist in Meiner Liebe. Atme Meine Liebe ein und aus. Meine Liebe verströmt aus jeder Pore deines Seins. Schwimme in der Glückseligkeit Meiner Liebe. Setze auf Meine Liebe. Sie erhebt dich und hält dich hoch oben. Sie hebt dich höher und höher. Du drehst dich auf der Spitze der Fontäne Meiner Liebe. Ich halte dich auf der Innenfläche Meiner Hand und hebe dich höher und höher.
Du betrittst Mein Herz. Von Meinem Herzen aus fließen die Flüsse, und von Meinem Herzen aus fließt du. Meine Liebe trägt dich, und du bist der Träger Meiner Liebe. Es liegt in deinen Genen. Es gibt kein sich davon entfernen.
Jedes Wort, das Ich spreche, besteht aus Liebe für dich. Jeder Meiner Gedanken ist Liebe für dich. Dennoch siehst du den Jammer wuchernd und die Liebe verborgen.
Du denkst, das Leben sollte nicht so sein wie es ist. Du denkst, das Leben sollte etwas anderes sein als das, was du um dich herum siehst. Ja, Ich stimme dir zu. Ich sage dir, dass das Leben anders ist als das, woran du festhältst zu sehen. Sieh anders. Sieh so wie Ich sehe. Du kannst das.
Ich sehe eine sanfte Ebene, wo du Verwüstung siehst. Hör her, unter jedem wachsenden Ding befindet sich Boden. Dementsprechend spähe unter die Dornenzweige, und du wirst einen unterirdischen Strom sehen, der sachte das Universum nährt. Er läuft durch alles.
Der Ausdruck, dass nichts ist, so wie es scheint, reicht nur so und so weit, denn – wenn du Liebe in der Welt siehst, dann siehst du was ist.
Es ist so, als ob du das Leben in einem rauchgeschwängerten Raum gelebt hast. Jeder raucht eine Zigarre und der Nebel ist dick. Ihr spielt Karten. Durch blinzelnde Augen hindurch siehst du andere blinzelnde Augen, du siehst Zigarren und du siehst jeden Spieler für sich selbst. Du musst noch einmal hinschauen, denn, gleich wie es einem vorkommt, es ist jeder Spieler ein Kind Gottes.
Jeder Spieler, unabhängig davon wie gewandt oder ungeübt er ist, hat ein Herz, das schlägt. Wenn auch schwach, so hallt es doch Meines wider.
Deine Vision und dein Hören haben hinter die körperlichen Sinne zu gehen. Auf diese Weise änderst du die Welt..
Das was du bist, ist hinter allem was deine Augen sehen und deine Ohren hören können. Du bist durch Erscheinungen getäuscht worden. Du hast dich selbst beschwindelt, denn selbst inmitten von Hässlichkeit kommt Schönheit zu liegen. Die Schöne und das Biest ist eine Geschichte voller Wahrheit.
In der Welt tragen viele Menschen Masken, schöne und hässliche, denn die Geschichte des Wolfes in Schafskleidung ist ebenfalls repräsentativ. Dennoch, gar in einem vorsätzlichen Heuchler, gar in der Verkleidung von Schönheit, liegt Schönheit selbst, dem Auge verborgen, gewiss verborgen vor dem Auge des Heuchlers, denn, wer würde Schönheit vorgeben, so er wüsste, dass sie sein ist und keiner Vortäuschung bedarf. Ah, er hat seine Schönheit vor sich selber versteckt.
HEAVEN # 1041 – 28.8.2003 – God’s Song
GOTTES LIED
Gott redete …
Das Gegenmittel bei Trübsal ist weniger über dich selber nachdenken.
Wenn du dir Vorkommnisse in der Welt anschaust und den Gedanken hast, du littest soeben für Andere, dann wisse, dies ist das Schwirren deines eigenen Schmerzes, das du spürst. Du möchtest gerne helfen, und dein Mitleid-Empfinden für einander fügt dem Feuer schlechterdings förmlich einen weiteren Scheit an Trübsal hinzu.
Mindere das Elend in der Welt, indem du dich selber emporhebst. Sowie es dir elend zumute ist, wird dies zur Welt hin widerhallt. Dein Bemitleiden der Welt ist ihr nicht förderlich. Genauso wie bei einem einzelnen Menschen, der Schmerzen hat – dein Gefühl, für ihn Mitleid zu haben, hilft ihm nicht. Es kann ihm, ja, in der Tat, helfen, ihn dort zu halten, wo er ist.
Höre auf, die Welt zu bemitleiden.
Hebe die Welt, mittels der Macht deines Herzens und Geistes, über den Schmutz hinweg, in dem sie sich anscheinend aufhält. Sowie du dir Elend zu Eigen machst, bietest du jenem milde Gaben dar.
Wer bist du, dass du einen anderen Menschen bemitleidest. Du bist nicht angelegt, die Massen zu bedauern. Sich für Andere sorgenvoll fühlen ist nicht nobler, als dich selber bemitleiden eine edle Haltung darstellt.
Sieh die Welt und jene in ihr als Lichter auf der Erde, welche über dem Getümmel in die Höhe schweben. Sieh die Welt aus der Schlacht heraustreten, hinaus auf eine Ebene mit einem klaren und blauen See. Sieh, wie Feuer gelöscht werden. Sieh gesundes Wohlbefinden vorherrschen.
Mache nicht realer, wovor du einen Aber hast. Sich Weltnachrichten ansehen – Welt-Umsturz, Welt-Scharmützel, Welt-Weh – das betont Sich-Schwertun. Aufmerksamkeit auf Schmerz vermehrt den Schmerz. Sie tilgt ihn nicht.
Auf deiner Couch sitzen, den Turbulenzen zusehen und mit deinem Kopf schütteln, das mindert sie nicht.
Bepflanze einen Garten. Schaue zum Himmel hoch, und betrachte dir stattdessen die Sterne genau. Sieh unermessliche Weite.
Sieh den Tod des Leibes nicht mehr länger als Tragödie. Tragik ist das, woraus Dramen gemacht werden. Dramen haben ihrer Natur gemäß Konflikte. Habe keinen Konflikt. Gehe gar nicht einmal gegen den Tod an.
Der Tod überkommt alle Leiber. Anders gesagt heißt das, dass die Seele auf ihrer aufwärts gerichteten Spirale vorangeht. Bühnenstücke kommen zu einem Ende, die Ausführenden freilich setzen die Dinge auf einer anderen Bühne fort.
Die Welt ist in einer Bühne des Lebens, so wie ihr ebenso. Die niedrigsten Täler eures Lebens haben euch nach oben gedrückt. Die Welt ist ebenso befähigt wie ihr.
Glaubt an Heldenmut. Glaubt an Gutheit. Glaubt, dass Wasserdampf und dass Herzen aufsteigen. Alles ist Aufstieg. Ihr steigt auf, und die Welt rückt mit euch auf.
Wenn du Herzeleid spürst, dann wisse, du gehst fehl.
Nichts ist geschehen. Im Schmerz oder in Freude, du bist du. Genauso ist dies jedermann.
Besprenge die Welt eher mit Liebe denn mit Tränen. Suche es in deinem Herzen auf, selbst jene zu lieben, die Anderen Schmerz zufügen. Du, der du gerne den Schmerz von Anderen fortgenommen sehen möchtest, musst deinen eigenen wegschaffen. Vervielfältigt Freude, nicht Sorge.
Jene Menschen, deren Körper leben, haben denen, deren Körper sterben, nichts voraus. Alle kommen zu Meinem Palast. Alle sind hier, wenn ihr das doch bloß erkennen würdet. Wenn ihr, die ihr so ernsthaft an Elend geglaubt hattet, doch aus dem Elend etwas gefolgert hättet. Folget Mir.
Verseht eure Aufmerksamkeit mit einem Schwenk. Ihr müsst das. Sofern ein jedes Herz in die Höhe blickte, würde sich Elend nicht erdreisten zu existieren. Just jetzt, in diesem Moment, lasse ein jedes Herz sich selber mit Meiner Liebe befüllen, und gib dies als Muster für die Welt aus, denn du bist hier, die Welt anzuführen, nicht, sie zu bemitleiden.
Deine Rolle im Leben ist das, was du an Schwingungen antreibst. Vibriere demgemäß hoch, sodass die Welt eine andere Weise singen mag, eine, die mehr der Meinen gleichkommt.
HEAVEN # 1042 – 29.8.2003 – Beyond Adversity
JENSEITS VON UNGEMACH
Gott redete …
Eines Meiner Kinder hat die Frage gestellt, weswegen Lügen geglaubt werden. Wieso wird den Lügen mehr geglaubt als der Wahrheit? Jeder täuschte sich über die Wahrheit hinweg, das eine oder andere Mal, schlicht und einfach jedermann – Ich sage Jedermann, gleichwohl vielleicht du nicht – hatte seine eigenen Lügen gehabt, an die er glaubte oder zur Hälfte glaubte, und bei denen er sich anschickte, sie selber zu glauben.
Weswegen halten Meine heiligen und geliebten Kinder öfters mehr an Lügen denn an Wahrheit fest?
Die tiefer gehende Frage heißt: Wieso gibt es Lügen? Wieso sollte ein Kind, welches Mein ist, bei Lügen Zuflucht suchen mögen? Wieso befürchtet ihr es, das müsse es tun?
Ich möchte sagen, dass Lügen oft ausgesprochen werden – Lügen, welche durchaus Lügen sind -, weil sie näher an der Wahrheit dran sind. Selbst wenn die Fakten fehlwiedergegeben werden, verkörpern sie eine größere Wahrheit. Was Ich hier sage, soll lügen nicht gutheißen, es soll vielmehr das Gute an den Tag legen, das Gute ja gar hinter den Lügen, ja gar dann, wenn Lügen stracks auf dein Herz gezielt werden.
Im Lügen porträtiert sich jemand selber, so wie er sich gerne sein sehen möchte und wie er gerne gesehen werden möchte, nicht, wie er es womöglich hinter sich hat und getan hat. Selbst im Lügen möchte er gerne die Wahrheit von sich selber bekundet sehen, die Wahrheit, dass er ausschließlich zum Guten befähigt ist, und dass er niemals tun würde, was er getan hat, oder, er akzeptiert, falls er das akzeptiert, was er getan hat, es alsdann bloß in so weit, wie er es ob des Guten und nicht ob des Schlimmen getan hat; dementsprechend war es, in seinem Falle, keine Missetat. In seinem geistigen Sinne war es eine notwendige Verteidigung oder ein notwendiger Angriff. Er log bewusster- oder unbewussterweise, um zu bekommen, was er seiner Auffassung nach zu haben habe.
Sei auf der Hut vor Anhaftung daran, was du willst.
Jemand, der log, hat mit Zähnen und Klauen dafür gekämpft, was er möchte und was er für wahr halten möchte, und er bezahlt ungeheuer viel dafür. Aber, was immer die Anlage, dass jemand minderes oder andersartiges als die Wahrheit sagt, darstellt – Wir sind nicht hier, um über ihn zu reden. Das Thema bist du, und es ist die Auswirkung seiner Unwahrheiten, die dich bis ins Mark verletzten.
Sofern ein Jeder hier präsent ist, um dein Lehrer zu sein, wie lautet dann deine Lektion? Sie scheint sehr schwer zu verkraften. Du bist die verwundete Partei, und Ich trage dir an, dein Lehrstück ausfindig zu machen.
Ich weiß, du hast das Gefühl, du schreiest in der Wildnis, und niemand höre dich. Du hast das Gefühl, nicht einmal Ich würde dich hören. Du meinst, Ich würde deinen Schmerz wegwischen wie Fusseln, ebenso den Schmerz, den du verspürst, wie er bei jenen, die dir lieb und teuer sind, soeben am Anlaufen ist, Schmerz, aufgrund verletzender Lügen und aufgrund einer Richter-Entscheidung, welche deinem Leben und den Menschen, die dir am meisten ausmachen, einen Umbruch bedeuten.
Lasse Mich dir etwas sagen, was du nicht bereit bist zu hören. Einerlei wie unrechtmäßig dies einem zu sein scheint, einerlei wie ungerecht es ist, es ist Gutes zugegen. Es ist Gutes für dich zur Hand, und, so unglaublich wie es einem scheinen mag, es ist Gutes für Alle da, die dort mit einbezogen sind. Ihr seid nicht imstande, das Gute vorherzusagen, und ihr könnt es momentan nicht einmal anfänglich sehen, hinwiederum ist Gutes nichtsdestotrotz zugegen. Das, was euer ist, kann nicht weggenommen werden. Was inwendig in eurem Herzen ist, ist in eurem Herzen. Was immer im Physischen passiert, es kommt nicht einmal anfänglich dem gleich, was sich im Spirituellen begibt. Und euer Seelen-Geist ist unversehrt. Eure Gestaltungsmöglichkeit ist nicht weniger als dann, wenn bei euch der Richterspruch Ja gewesen wäre.
Du, der du bis ins Mark verwundet wurdest, wirst dich aus der Asche dieses Richterspruchs erheben. Darin, so Wir denn von Gewinnen oder Verlieren reden müssen, hast du hinzugewonnen. Ja, gar inmitten deiner Einbußen, hast du hinzugewonnen. Dein Leben, Geliebte, Geliebter, steht soeben im Begriff zu triumphieren.
Es hat ein Feuer gegeben, und in der Asche liegen Diamanten, unversehrterweise.
Sofern du denn von Weitem zu lieben hast, dann wirst du von Weitem her lieben.
Auf der Oberfläche, dort ist dein Leben von oben nach unten gedreht worden. Die Umbrüche, sie liegen in Lebenslagen. Umstände sind nicht für immer, und sie sind nicht das Zunichtemachen von dir. Es ist zu keinem Wandel gekommen, außer in den Vorkommnissen. Umstände mögen dir ja wie alles scheinen, allein, das sind sie nicht.
Gehe unentwegt voran, Geliebte, Geliebter. Du erlangst, ungeachtet der Ungerechtigkeit, neue Stärke und neue Ausrichtung, und wirst erkennen, dass in all diesem ein glücklicher Neubeginn zu liegen kommt.
Lasse es aus, dir selber, lasse es aus, einem Anderen, lasse es aus, Mir Vorwürfe zu machen. Halte dein Herz auf Kurs. Kehre dich weder von Mir noch von deinem Glauben an das Gute ab. Gehörig mehr denn Ungerechtigkeit – Zynismus ist deinem Herzen der Ruin.
HEAVEN # 1043 – 30.8.2003 – Simply Awareness of Love
SCHLICHT GEWAHREN VON LIEBE
Gott redete …
Mit jedem Moment, der vorübergeht, kommst du näher zu Mir. Wie kann wiederum jemand, der mit Mir so inniglich ist, näher kommen? Wie du mittlerweile weißt, alleinig in deinem Gewahrsein kannst du das. Gewahren aber ist gut! Es ist tatsächlich sehr gut. Schaffe dich demnach in deinem Gewahrsein näher zu Mir.
Du wirst heute zahlreiche Dinge gewahren, viel vergehende Dinge. Habe das eine oder andere Gewahren Dessen Was Konstant Ist. Habe etliches Gewahrsein von Dem Was Bedeutsam Ist. Anstatt uneingeschränkt dem Aufmerksamkeit zukommen lassen, was heute hier ist und morgen vergessen ist, schenke der Schrankenlosigkeit Unserer Liebe einige Beachtung, diesem letztlichen Band zwischen Uns, diesem Band, das Uns frei setzt, schlicht zu lieben, diesem Durchgang des Seiens zwischen Uns, diesem saumlosen Saum der Liebe, welche fließt und alleinig ist. Hinwiederum, dermaßen voll, wie diese Liebe ist, wie kann sie fließen? Lasst Uns sagen, dass diese wechselseitige Passion zwischen Uns hindurch geht, dass sie niemals abgeht und dennoch fließt. Nicht als eine Gezeitenwoge sondern als ein Puls Unserer Herzen, als Eins am Verschmelzen und Pochen.
Wessen Herz ist es, das Liebe über Liebe häuft? Wohin kann Liebe laufen, so es im gesamten Universum einzig Liebe gibt? Alles andere als Liebe ist Fiktion. Die Wahrheit dessen, wovon Ich rede, ist nicht wunderlicher als Fiktion. Sie ist simpler.
Du und Ich sind ein Gleichbleiben von Liebe. Wir sind ein Fels der Liebe, zur selben Zeit wie Wir ein sich kräuselnder Strom sind. Beweglich und unbeweglich ist Unsere Liebe.
Unsere Liebe benötigt keine Probe. Sie braucht keine Veredelung. Liebe ist keine Aufführung, die ausgespielt wird. Liebe wird an den Tag gelegt, aber sie ändert sich nicht um. Liebe ist die Bühne, die Kulisse, die Spieler, die Zuschauer, das Drama, der Applaus. Liebe ist alles, und sie ist alles, was da ist.
In der Welt scheint sich Liebe zu umranken, zu winden, sie scheint fortzugehen und wiederzukehren, Liebe aber ist nie absent.
Liebe ist die Tasse in deiner Hand, und sie ist der Nektar, den du trinkst. Die Tasse ist von Liebe nie entleert.
Und dennoch, warum ist Liebe auf der Erde manchmal das Letzte, woran geglaubt wird, und warum wird sie gar gelegentlich als eine Verlegenheit angesehen, die für eine andere Gelegenheit weggelegt werden sollte. Selbst über Liebe reden bringt einige unter euch bisweilen durcheinander. Sie ist wie zu viel Essen auf eurem Teller. So wie ein voller Teller, auf den noch mehr gepackt wird, obschon es dafür überhaupt keinen Platz gibt. Und doch – alles, wofür es Platz gibt, ist Liebe, und daher quillt sie über.
Sieh dich nicht bei den symbolischen Wertmarken von ihr nach Liebe um. Liebe ist kein Jeton, anderenfalls ist sie nicht Liebe.
Liebe schürt in deinem Herzen. Sie wird umgerührt. Sie ist am Rühren. Liebe regt dich an. Sie veranlasst dich, dich zu strecken, und sie veranlasst dich, zu dir her zu nehmen, und so ist Liebe ein Rundlauf von Liebe. Die Erde ist rund, und Liebe ist rund. Freilich sind selbst Quadrate Kreise mit hinzugefügten Ecken. Die Liebe in der Welt ist nicht zählbar, und sie ist unbeschreiblich, schier so wie Ich das bin und so wie du das bist.
Bestätige dir selber heute Liebe. Heute geht Liebe in die Welt hinaus, und du bist sie. Und die Liebe, die du bist, kann ausschließlich auf Liebe stoßen. Liebe ist heute auf dem Weg zu dir. Alles, dem du heute begegnest, wirst du als Liebe sehen, und du wirst es mit Liebe im Blick haben. Du wirst heute in Liebe untergetaucht sein. Ein jedes Wort deinerseits wird Liebe zum Schwingen bringen. Ein jeder Gedanke, den du hast, wird Liebe zum Erklingen anschlagen. Eine jede Geste wird von Liebe zeugen.
Sofern Liebe ist, was du bist, wie kann es einem denn dann schwer fallen, sie zu sein?
HEAVEN # 1044 – 31.8.2003 – A Heroe on Earth
EIN HELD AUF ERDEN
Gott redete …
Das Leben auf der Erde ist einfach nicht so ernsthaft, wie ihr es glaubtet. Es ist von Bedeutung, euer Leben ist von Bedeutung, es ist dem Ganzen wichtig, aber es ist nicht ernst. Wie kann, was schwindend ist, derart ernst genommen werden?
Das Leben ist weder ein Comic-Heft noch eine Tragödie. Es hat seine komischen und tragischen Momente, aber das Genre des Lebens lautet: Abenteuer, das ist alles. Abenteuer ist, wenn du nicht weißt, was als nächstes vorkommt.
In einer Abenteuergeschichte springt der Held von einer Stelle zur anderen, und er ist der Held, egal, auf welchem Gipfel er sich nun einmal soeben aufhält oder an welchem Kliff sich seine Hände festhalten. Selbst dann wenn er im freien Fall ist, ist er nach wie vor Held. Ein Held kann nicht anders als ein Held sein.
Du bist der Held. Egal, wo du im Leben bist, du bist der Held von ihm. Ein Held kommt immer durch. Du kannst bloß unversehrt durch das Leben kommen.
Bedenke, dass an jedem Tag der Vorhang herunter gelassen, und dass morgen ein frisches Stück gegeben wird. Und jeden Tag ist der Held tapferer. Er kann tapferer sein, weil er weder sich selbst noch seine Situationen dermaßen ernst nimmt. Tatsächlich hat ein Held eine gewisse Fröhlichkeit an sich.
Und ein Held lebt nicht für sich alleine. Der, der sich aufmacht, ausschließlich sich selbst zu retten, ist kein Held, und du bist ein dazu gestifteter Held.
Es gibt spirituelle Helden, und du zählst zu ihnen. Ich schlug dich zum Helden im Augenblick deines Anbeginns. Ich erzählte dir von deiner Kühnheit. Ich führte dir vor Augen, dass du in die Welt geworfen werden, und dass du emporragen würdest, um Meine Liebe bekannt zu machen und um auf Erden die Heiligkeit des Lebens der Welt über sich selber rundum darzutun.
Jeden Morgen stehst du aus dem Bett auf und legst dir, du, der du ein Held bist, eine Verkleidung von einem simplen menschlichen Mann oder einer simplen Frau an. Einerlei, in was für einem Kostüm du auftrittst, du bist ein Held. Eine Kostümierung macht dich nicht ausgiebiger zu einem Helden, als sie von deiner Heldenhaftigkeit wegnimmt.
Dein menschlicher Leib ist eine Tracht. Wann hat die Welt deine Heiligkeit zur Kenntnis genommen, und wann du? Oberflächlichkeit regierte, und deine Herrlichkeit wurde unter den Teppich gekehrt.
Sieh Mich als das Licht vor dir, und du wirst anheben, gut zu sehen. Ich bin das Licht, das du bei dir trägst, und Ich bin das Licht, das dich bei sich trägt. Ist nicht bereits dies für sich genommen des Lachens wert? Ist es nicht einleuchtend, dass du mehr bist als der Körper, in dem du herumläufst? Und ist es nicht zum sich Amüsieren, dass dermaßen Wenige deine Identität kennen? Was für ein Schauspieler bist du doch! Du hast einen profanen Part gehörig gut gespielt und deine Fabelhaftigkeit vergessen.
Bejahe heute die Aufgabenstellung, sich zu erinnern.
Du bist der Türöffner für Andere. Du bist der, der die Tür für Andere aufhält. Mitunter ist dies in der Welt eine kühne Tat.
Zu sein wer du bist und nicht, als was du fälschlicherweise genommen worden bist, ist in einer Welt, die sich selber nicht gut schätzt, in der Tat mutig. Freilich, um ein Held zu sein, bedarf es keiner Fertigkeit. Die Sonne braucht nicht zu lernen, wie auf die Erde zu scheinen geht. Sie braucht nur zu scheinen. Und auch du brauchst nur zu scheinen und an den Tag zu legen, Wer du bist, nicht in Worten, sondern in Liebe.
Scheine Mein Licht ohne einen Gedanken an Rückfluss, denn das Scheinen Meines Lichtes Selbst ist dein Entgelt. Dir ist es anvertraut, auf Erden ein Held zu sein. Also sei es jetzt.
HEAVEN # 1045 – 1.9.2003 – Be Not a Taskmaster
SEI KEIN ZUCHTMEISTER
Gott redete …
Falls du nicht in die Standards hineinpasst, die du für dich festgesetzt hast, dann lockere sie. Wo haben sie ihren Ursprung, und wer auferlegte sie? Du, der du bereits in Meinem Anbeginn vollendet bist, hast dich nicht nach Vollkommenheit in dir selber oder in Anderen umzuschauen.
Was du für Vollkommenheit erachtest, wechselt unausgesetzt. Sowie du einmal den Idealzustand erreicht hast, den du für dich festgelegt hast, legst du das Seil höher, und du siehst dich eher so, als könnest du es niemals überspringen. Unter Umständen liebst du es, in der gedrückten Stimmung zu leben, nicht das zu sein, was du gerne sein möchtest. Du möchtest ein Inbegriff sein, der stets höhere Ziele setzt und der sie immer erreicht. Du probierst es, und doch belässt du dich mit einer vagen Beklommenheit, als wäre Beklommenheit dein Freund. Unter Umständen hast du dich an die Ängstlichkeit gewöhnt, sodass du meinst, sie sei dein naturgemäßer Zustand. Vielleicht denkst du, Beklommensein halte dich am Vorangehen.
Ängstlichkeit indes hält dich gereizt, und sie nährt einen Spürhund der Vereitelung, der dir auf den Fersen ist.
Lasse Freisein deinen Mentor werden. Staple nicht mehr Anforderung über Anforderung auf. Sei von Zeit zu Zeit mit dir zufrieden, oder öfters oder immer. Wieso denn nicht?
Sobald du dich nicht hervorzutun hast, kannst du Aufmerksamkeit-Schenken steigern. Wenn du kein imaginäres Rennen zu gewinnen hast, kannst du dich in die Höhe schwingen. Wenn du dich akzeptierst, atmest du besser. Ziele sind nicht angelegt, unmöglich zu sein. Bringe keinen Plafond über deinem Kopf an, und du wirst aufrecht dastehen und rascher ansteigen.
Verlasse dich mehr auf Mich, denn du dich auf dich verlässt. Auf diese Weise kannst du all das los lassen, was dir Schwierigkeiten bereitet. Gebare dich heute so, als hättest du auf der Welt nichts zum Aufpassen. Was kann dir abhanden kommen, indem du das tust? Ausschließlich Verzagen. Nun, lasse gar Verzagtsein los. Offen gesagt, woran denn verzweifelst du? Und wie ist es dir dienlich, dieses Verzagen, und, aus welchen Gründen möchtest du es trotzdem behalten?
Bringe eine Medaille auf deiner Brust an. Es ist eine Tapferkeitsmedaille. Sie tritt an die Stelle des Abzeichens der Verzagtheit, das du getragen hast, denn, bist du nicht ein besiegter Idealist, der einen glitschigen Berg hochklettert, gewesen? Wisse, dass du ein schönes Menschenseinswesen bist. Bedenke, mit dir selber zufrieden zu sein. Du hast Unzufriedenheit perfektioniert. Wende nun deinen Fleiß an, das Zufriedensein zu vervollständigen.
Du kannst zufrieden sein, und weiterhin am Wachsen sein. Dass du wächst, ist unumgänglich. Weswegen dann auf dich einschlagen, damit du dabei rascher wirst? Du bist schnell genug.
Erwäge, dass du dich bei Mir hinsetzt, Ich rede zu dir von deiner Gütigkeit des Herzens, Ich spreche zu dir über all das Gute, das du getan hast, und Ich sage dir, dass du noch mehr Gutes zu tun hast, und dass dir jenes zukomme. Ich beteure, dass du, sowie sich die Gelegenheit gibt, zugegen sein wirst. Es gibt nichts, was du zu tun hast, um gerüstet zu sein. Du bist bereits bereit.
Du bist 100%-ig Mein Kind, du bist bloß ein Kind gewesen, das sich selber ansteuert und ansagt, es müsse etwas anderes oder etwas mehr sein. Ich sage euch, dass ihr bereits alles seid. Ihr seid alles, wovon ihr je geträumt habt. Bloß ist es so, du hast zu weit nach vorne und allzu weit weg geschaut. Sitze in dem Stuhl, in dem du momentan sitzt, und sei glücklich. Sei glücklich, dass du bist, wer du bist, und dass du in diesem Stuhl sitzt. Unbenommen wie erbärmlich er womöglich ist, sei froh, dass er dich hält und dass du in ihm sitzt.
Übe dich im Zufriedensein. Du kannst zur selben Zeit trachten und dir Hoffnungen machen, und, zufrieden sein. Alles ist bereits bewerkstelligt.
HEAVEN # 1046 – 2.9.2003 – Handmaiden
DIENSTBOTE
Gott redete …
Wie kann sich so ein Wesen von Liebe wie du wie eine ständige Kreatur von Kleinheit fühlen und wie kann eine Kleinheit nach der anderen deine Einheit stören? Statt Liebe fühlst du oft, dass dein Leben angefüllt ist mit der Belanglosigkeit von Details. Wie sehr sehnst du dich nach einem Leben ohne sie!
Warum muss sich Staub auf alles niederlegen, so wunderst du dich, und warum musst du, der du groß bist, deine Zeit mit Staubwischen verbringen? Warum muss das Essen zubereitet werden, und dann wenn es geschehen ist, der gleiche Prozess Tag für Tag wiederholt werden? Warum muss das Geschirr schmutzig werden, und warum musst du es spülen? Warum musst du mit den Einzelheiten des Bekleidens beschäftigt sein und alles aufhängen und irgendwie ordnen? Warum haben Autos Schlüssel, und warum werden Schlüssel verlegt? Warum musst du Briefmarken finden und warum gibt es Kabel für elektrische Geräte, und warum musst du die Steckdose finden und sie einstecken? Warum muss dein Leben eingebunden sein in Details nach Details, derweil du jemand bist, der für Größe gedacht ist?
Selbst wenn du auf dem Boden kriechst, um einen Stecker einzustecken, kannst du himmelwärts schauen.
Betrachte deshalb die kleinen Details wie Pfeile, die dich zur Größe weisen. Betrachte die täglichen Details des Lebens wie einen schönen See, durch den du leicht hindurch schwimmst, während du auf den weiten Himmel über dir schaust.
Betrachte die Vielzahl von Details im Leben wie Lesezeichen. Sie helfen dir, deinen Platz im Leben beizubehalten. Sie sind nicht so schlecht. Sie müssen deine Einheit nicht blockieren.
Betrachte jedes Detail wie eine Fliese, die du im Palast Gottes legst. Du bist ein Fliesenleger, der einen wunderschönen Boden kreiert für einen Tempel auf Erden. Die Erde ist ein Tempel. Meine Kinder gehen auf diesem Erdentempel, und du dienst der Erde und all ihren Bewohnern.
Betrachte dich selbst als einen Dienstboten in einem Tempel, der einen Krug mit Wasser füllt, so dass die Füße aller, die in diesem Tempel gehen, gewaschen werden.
Betrachte dich selbst als einen Jugendlichen, der Wein für Tempeldienste ausgießt.
Betrachte dich als einen Gesegneten, der den gekachelten Boden für den Palast der Erde reinigt.
Kein Detail, das du ausführst, ist unbedeutend. Nicht ein Detail ist weniger als ein Dienst für Gott. Erinnere dich, Wer es ist, dem du dienst. So ist es, wie du die Details des Lebens zum Himmel emporhebst. Alles was du beabsichtigst, ist dein Dienst für Mich.
Es ist dein Privileg, Mir zu dienen. Es ist nicht deine Knechtschaft.
Danke Gott für die Details in deinem Leben, denen du dich zuwenden und bei denen du Mich in deiner Wahrnehmung behalten kannst.
Alle Füße, die du wäschst, sind Meine. Alle Böden, die du reinigst, sind Meine. Jeder Staub, den du wischst, ist Meiner, und du bringst ihn zur Erde zurück, die die Meine ist.
Und du bist Mein.
Behalte Mich im Geist, und das Waschen von Kleidern im Fluss wird zu einem Akt der Liebe. Wäsche in der Waschmaschine zu waschen ist nicht weniger ein Akt der Liebe. Mehr als auf das, was du tust, kommt es darauf an, wo deine Gedanken sind. Habe deine Gedanken bei der Liebe. Behalte Mich im Geist.
In dem Geschehen des Hausputzes wird dein Haus sauber, aber deine Absicht, zu reinigen, ist beträchtlicher als dies. Mit jedem Schrubben des Lappens auf dem Boden, verkündest du deine Liebe für Mich. Jede Bewegung, die du machst ist, eine Erklärung von Liebe. Ich biete dir die Erde an und alles auf ihr, um dafür zu sorgen, und so bist du Mein Dienstbote auf Erden, so wie du es im Himmel bist.
HEAVEN # 1047 – 3.9.2003 – Reality
REALITÄT
Gott redete …
Licht und Energie sind das gleiche, aber Energie ist nicht immer, was du dachtest. Es gibt eine Energie, die die Energie des Tätigseins übersteigt, welche von Tag zu Tag und von Augenblick zu Augenblick variiert. Das Licht, von der Ich rede, ist nicht wechselnd. Nenne sie Seelen-Energie, wenn du magst. Nenne sie Gott. Nenne sie was du magst, aber wisse, dass es in dir eine Energie gibt, die unwandelbar und unverwüstlich ist. Im Kranksein und im Gesundsein hast du sie. Du bist sie. Du bist Licht, ewiges Licht. Die Fackel, die du trägst, ist Mein.
Du bist angelegt, aufzuleuchten. Du bist ein entzündetes Wesen. Deine Flamme ist beständig. Ich fächelte Licht mit Meinem Odem an, und du kamst in die Existenz. Du warst niemals nicht-existent, aber du wurdest deinem eigenen Gewahren existent. Dir wurde dein Anbeginn im gleichen Atemzug, wie er Mir wurde, es brauchte bloß eine kurze Weile, bevor du die Augenlider hobst, und anhobst, dich selber in die Sicht zu bringen.
Du bist Mein auf die Erde hin gehauchtes Seinswesen. Du bist Mein Sein, Mein gesegnetes Wesen, Meine Schöpfung Ewigen Einseins, Mein geweihter Gedanke.
Sei heute, sofern du es kannst, oder an einem anderen Tag, falls du es heute nicht kannst, stille. Unterhalte dich einzig mit dir und Mir. Gehe heute nachhaltig mit deiner Licht-Energie um. Lasse sie größer aufflammen und koste sie aus.
Diese sich-selbst-gleiche Energie ist die Energie von Bäumen und des Grases, das wächst. Sie ist universelle Energie. Sie ist ein Fluss der Liebe, und sie fließt insgesamt von dir zu jedermann und allem, und von jedermann und allem zurück zu dir, selbst obschon du und Ich einzig sind. Du bist von ihr gesättigt. Du bist von diesem Licht des Seiens gebannt.
Kehre deine Beachtung heute von dir weg, und richte sie auf dieses fabelhafte Verbundensein zwischen Uns. Es ist nicht bloß eine Verbundenheit. Es ist Einssein selber.
Wenn du dir einen Baum ansiehst, steckst du im Anschauen des Baumes mit drin. Schaue den Baum an, und schließe dann die Augen, und, innendrin im Umkreis deines Herzens, kannst du anfangen, den Wesenskern des Baumes zu spüren, diese gleiche Essenz verortete in dir irgendwo Unplatzierbares.
Schließe eine Zeitlang vor dir die Augen, und sauge jene Essenz ein, welche die Essenz von dir ist. Es ist zudem das gleiche Fließvermögen in einem jeden anderen Seinswesen zugegen, welches ist oder je war oder je sein wird, unabhängig davon, wo sie sind oder gewesen sind.
Wir reden hier über mehr, als das Augen zu sehen vermag. Wir reden über mehr, als Worte besagen können. Nichtsdestotrotz, Wir reden über das, was du aufsaugen, zum Ausdruck bringen und mit dem du berauscht werden kannst, über diese überschwängliche Ruhe des Einsseins, welche dir ewiglich unterliegt.
Dieses Einssein ist nachhaltige Energie. Sie ist tonangebend. Sie ist überall, und sie ist ungebunden. Du trinkst sie dauernd in dich hinein. Nun gilt es dir, sie zur Kenntnis zu nehmen. Sieh dich nicht nach dem Glas um, dem sie entkommt. Du bist das Glas. Und du bist ihre Inhalte, und du bist der, der von ihr trinkt. Und es ist alles über dich hinausreichend.
Ewiges allgegenwärtiges Du, Mein schönes Kind. Wir träumten dich gemeinsam. Jedwede Aufteilung zwischen Uns ist ausgeträumterweise. Sie kann nie echt sein, dieses Bild von dir auf der Erde.
Da ist du und da ist Ich, und einzig Wir sind. Alles Sonstige ist Darlegung dessen, was nicht dargelegt werden kann. Es gibt für Unser Einssein, welches alles überspannt, keine Worte. Alles ist bloß das, was Wir vor langer Zeit an Vorstellungen hatten. Wir sind in Tagträumerei, du und Ich, und die ganze weltliche Existenz ist schier eine vorbeigehende Fantasie, Wir wiederum, du und Ich, sind stets und für immer und ewig, und es gibt sonst nichts als dieses Allwaltende Einssein, welches schier zwischen Uns abzulaufen scheint.
HEAVEN # 1048 – 4.9.2003 – God’s Miracles
GOTTES WUNDER
Gott redete …
Sofern Ich ein Wunder-Macher bin, was kannst du alsdann anderes sein als ein Wunder? Nicht ein Zufall. Nicht eine Wirrnis. Du kannst bloß ein Wunder von Mir sein. Viele Wunder machen nicht ein weiteres Wunder geringer. Ein jedes Wunder ist wundervoll. Ein jedes ist wundervoller, als du dir vorstellen kannst.
Aber Sich-Vorstellen ist ein guter Ort, um von dort den Anfang zu nehmen. Starte mit dem Vorstellen, dass du wundervoll bist. Starte mit dem Vorstellen, wie es aussähe, wenn du Gottes Wunderwerk wärest. Wie du doch von einer weiteren Spannbreite und von einer höheren Stelle herkämest! Wie du aus diesem Morast der Gewöhnlichkeit herausträtest, in den du dich irrtümlicherweise versetzt hattest! Wie hoch dein Herz aufsteigen würde! Wie erleuchtet du sein würdest!
Mehre deinen Appetit auf das Wunderwerk, das du bist. Bekomme deine Säfte zum Strömen. Du bist ein hungriger Mensch inmitten eines Festmahls, egal wohin du dich wendest. Du bist ein durstiger Mann mit einem Glas frischgepresster Limonade in der Hand. Dies ist der Moment, just bevor du trinkst. Du bist ein Edelmann vor dem Hofstaat des Königs. Der König schlägt dich zum Ritter. Der König bestätigt den Ritterschlag, der dem Menschen vor ihm zugekommen ist, mit einer großen Zeremonie. Der Edelmann war ein zum Ritterstand erhobener Ritter, bevor er den Titel erhielt. Rittertum war ein Name, der dem gegeben wurde, was er bereits war.
Du bist bereits beleuchtet. Die Zeremonie dazu begingen Wir vor langer Zeit. Die Aufmerksamkeit schweifte seitdem ab, und du vergaßt, was sich bereits herausgebildet hatte. Du hattest nach deinem eigenen Namen gesucht, und in einer vergänglichen Weise schautest du überallhin. Du warst auf der Suche nach dem Namen dessen, was du suchst. Er schien vor dir dermaßen verschwommen, und du wusstest nicht, wie es zu bezeichnen ist. Aber du wusstest, es gab etwas, es war etwas Großartiges, du wolltest es und mehr von ihm, und du wolltest es als das deine haben, und du wolltest es sein.
Und nun sage Ich dir, dass du es bist. Du trachtest nach dem, was du bereits verkündet hast. Sofern es keine Worte gäbe und niemand Grimassen schnitte, würdest du die unermessliche Weite erkennen, die du bist. Das würde niemals in Frage gestellt.
Bist du oder bist du nicht Mein Kind?
Bin Ich oder bin Ich nicht dein Vater?
Bin Ich nicht eingenommen von großartigen Fähigkeiten?
Und würdest du sie nicht gerne vererbt bekommen mögen? Sollte Ich sie dir nicht freudig übergeben mögen? Was sonst für ein Glück hat ein Vater, als alles seinem Sohn oder seiner Tochter zu vermachen?
Sofern Mein Sehvermögen gut ist, ist es nicht auch das deine?
So Ich Mein Herz vor aller Welt auslege, um aus ihm Stärke zu ziehen, wieso fortan also nicht Stärke aus ihm ziehen?
So Ich Liebe und Wahrheit und Schönheit bin, was sonst kannst du dann sein?
Ich bin Gott der Allmächtige. Wessen DNA hast du an dir, wenn nicht die Meine?
Ich kenne keinen anderen Schöpfer, und Ich weiß von keinem anderen. Ich bin der Eine Gott, und du, der du ein inniger Part von Mir bist, kannst nicht von Mir weg sein. Wir sind kraft der Natur der Liebe Selbst unablässig verflochten.
Worum geht das ganze Gewese auf der Erde überhaupt? Wer hat es hierher verschafft?
Wenn du einen Boden zum Aufwischen hast, heißt die Frage weder, wie der Dreck hierher gekommen ist, noch, wie es dazu kam, dass sich so viel anhäufte. Wische ihn einfach auf.
Was du hast auflaufen lassen, welches die Heiligkeit der Schönheit Unseres Einen Herzens trübt, wische es weg. Es hat dir nie zugehört. Es ist dir nie zugeteilt worden, und es war nie dein Recht, es festzuhalten.
Werde, was du bereits bist und erhebe Anspruch darauf. Golden bist du, und so sei golden. Deine Augen sind Diamanten, die Ich im Himmel für dich abgebaut habe.
HEAVEN # 1049 – 5.9.2003 – Wait on All Who Come In
WARTE ALLEN AUF, DIE HEREINKOMMEN
Gott redete …
Setze dich nicht zur Wehr. Widerstrebe nicht dem Guten, das zu dir kommt. Widerstreben ist eine Barriere hochziehen.
Widersetze dich ebenso nicht dem Unerwünschten, das zu dir kommt. Die Barriere, die du hochziehst, ist in deinem eigenen Herzen.
Lasse Freude zu dir kommen und lasse Kummer hinausströmen.
Du hast dich in der Tat der Freude erwehrt. Du denkst, du habest sie gesucht, aber allzu oft hast du sie weggeschickt. Nimm Freude an dich, wo sie ist. Übe dich in ihr.
Du brauchst Angst nicht zu einzuüben. Darin bist du sehr gut. Sei ebenso gut bei der Freude wie bei der Angst. Spezialisiere dich in der Freude.
Sowie das Leben sich nicht auf eine bestimmte Weise einzustellen hat, widersetzt du dich nicht, was kommt. Bei einer jeden willkürlichen Vorstellung darüber, was das Leben sein oder nicht sein sollte, setzt du willkürliche Schranken. Du gerätst zu einem Schleusentor, welches dieses hereinlässt und jenes nicht, und so viel von diesem und so viel von jenem. Indem du dies tust, stellst du dir eine unmögliche Aufgabe. Jedenfalls sind alle deine Anstrengungen nicht effektiv.
Ist es dir denn nicht möglich, dich zu veranlassen, dass du selbst einen unwillkommenen Gast willkommen heißt? Du kannst gut mit ihm umgehen, seinen Aufenthalt angenehm gestalten, bis er seines Weges geht. Sowie du dich nicht so sehr zur Wehr setzt, ist es für ihn leichter, sich zu verabschieden.
Wenn du dich in einem überfüllten Zug oder in einer derartigen U-Bahn befindest, wirst du geschubst. Herumgeschubst werden ist Teil der Fahrt. Hier ist das Herumgeschubst-Werden, und da ist dein etwas Dagegen-Haben. Menge das Herumgeschubst-Werden mit deiner Gegenwehr dagegen nicht zusammen. Das Schubsen ist zeitweilig. Der Zug wird bald genug anhalten. Du wirst aussteigen, oder Andere tun das. Dir kann es wohlig sein, wie immer die Fahrt ausfällt.
Vielleicht ziehst du den Tag der Nacht vor, aber das bedeutet nicht, dass du der Nacht nicht genauso wie dem Tag Freude entwringen kannst.
Du kannst Heiß genießen und du kannst Kalt genießen. Die Temperatur ist, was sie ist. Und du bist der Erleber. Du bist der Erfahrer.
Finde dich beim Leben darein. Es ist Leben. Und das ist alles, was es ist. Es ist kein Wettstreit, und es ist keine Aufführung. Es ist simpel, was immer sich soeben zu einem gegebenen Zeitpunkt begibt.
Manchmal ist das Leben wie ein bleicher Raum. Manchmal ist es lebenssprühend. Manchmal ist es klein. Manchmal groß. Und mit deiner Anordnung kannst du den Raum anstreichen und seine Größenordnungen ändern.
Sei anfällig für das Leben. Sei ihm gefällig. Du hast es gerne, dass es dir gefällig ist. Setze den Ton.
Sofern das Leben ein Narr ist, kannst du weise sein. Sofern das Leben beschwerlich ist, kannst du unbeschwert sein. Sofern das Leben tumultuös ist, kannst du ruhig sein. Sofern das Leben zerstückelt ist, kannst du ganz sein. Falls das Leben holprig ist, hast du das nicht zu sein.
Lasse das Leben dich widerspiegeln. Du musst es nicht so sehr abspiegeln. Du bist mächtiger als das Leben. Du bist unabhängig davon, was sich zuträgt.
Worin du auch hingezogen bist, es wird sich ändern. Fürchte dich nicht vor Wandel, und sei nicht in Eile, das zu ändern, was soeben vor dir liegt. Trachte nach dem, wonach du trachtest, nicht aber danach, das Leben abzublocken. Renne nicht von ihm weg. Beharre nicht darauf, es müsse so gehen, wie du es willst. Dies ist nicht sich mit dem Leben abfinden. Dies ist im Leben vorangehen.
So wie im Geschäftsleben, an etlichen Tagen läuft das Geschäft gut, und an einigen Tagen zeigt es sich schleppend. An jedem Tag freilich baust du deine Ladenfront ajf, und du tust, was du kannst, um die Kunden, um die es dir geht, anzuziehen, und wartest Allen auf, die hereinkommen.
HEAVEN #1050 – 6.9.2003 – You and Life
DU UND DAS LEBEN
Du hast es öfters sagen hören, doch aus den Dingen das Meiste zu machen. Was die Vorkommnisse in deinem Leben betrifft, die du willkommen heißt, ist das eine gute Sache. Bei anderen Geschehnissen – mache weniger aus ihnen. Du bist mehr des Aufmerkens wert als jedes Vorkommnis im Leben. Und ebenso Ich.
Allzuoft stellst du den Brennpunkt deines Lebens darauf ein, was unwillkommen ist. Du gibst ihm all deine Aufmerksamkeit, und du vernachlässigst die angestrahlten Areale deines Lebens. Es ist besser, jene zu hegen.
Es ist besser, das zu hegen, was du wertschätzt. Und was du nicht schätzt, nicke ihm zu, mache ihm Platz, wenn es sein muss, nimm dein Leben jedoch nicht dafür vorweg, was dich traurig macht.
Nimm die Freude dort, wo Freude ist. Mit Sicherheit existieren glänzende Flecken in deinem Leben. Mit Sicherheit scheint die Sonne jeden Tag, ob sie sich nun in deiner Sicht befindet oder nicht. Sie scheint sogar durch den finstersten Wald.
Und wieso solltest nicht auch du eine Sonne sein, die gar inmitten von Finsternis scheint.
Je weniger Freude du jetzt soeben spürst, umso mehr kannst du geben. Ein paar Cents, die von einem armen Menschen gespendet werden, sind gewichtiger als Hunderte, die von einem Reichen her kommen. Selbst dann, wann dein Vorrat an Edelmut gering ist, kannst du nach wie vor den Reichtum deines Herzens einem Anderen geben. Auf diese Weise wirst du dein eigenes wieder auffüllen. Wenn du das Herz eines Anderen anfüllst, füllst du dein eigenes an.
Dein Herz hat seine Rolle zu spielen. Lasse es nicht im Stich. Es sehnt sich danach, gesehen zu werden, und es sehnt sich danach, zu geben. Du bist derjenige, der ihm die Erlaubnis zu erteilen hat. Halte dein Herz nicht vor dir selbst zurück. Unter welchen Umständen du dich auch befindest, lasse dein Herz seiner Bestimmung folgen. Seine Bestimmung heißt geben. Demnach also bleibe du dabei, aus deinem Herzen heraus zu geben, bei Regen oder Sonnenschein zu geben.
Dein Herz ist ein Brunnen. Vielleicht meinst du, es sei anders, aber es kann nie austrocknen. Dein Herz ist unentwegt, und Ich bin seine Quelle. Infolgedessen wird es immer aufgefüllt. Verausgabe dein Herz mehr, und du wirst bemerken, wie es mehr hervorquellt. Du bemerkst, wie bei einer Tasse Milch, dein Herz mehr, sobald es überläuft.
Im relativen Leben kommt und geht alles. Was immer kommt und was immer zu einem bestimmten Zeitpunkt geht, du kannst das Leben nach wie vor mögen. Du kannst ihm ein Freund sein.
Freunde im Leben sind nicht immer so, wie du sie haben möchtest, jedoch bleibt ihr immer noch Freunde. Wenn ihr jeden Freund hinaus werfen würdet, der euren Erwartungen nicht gerecht wurde, hättet ihr keine. Währenddessen das Leben an eurer Seite ist, freundet euch mit ihm an. Seid zu ihm so, wie ihr gerne wollt, dass es zu euch ist.
Irdisches Leben hat ein Hinaufreichen nötig.
Das Leben ist euch ziemlich neutral. Was immer in ihm passiert, es ist nichts Persönliches für euch. Nehmt also das Leben nicht so persönlich. Es ist nicht da draußen, um euch zu erhaschen. Es geht einfach seinen Weg. Durchaus, es mag sein, dass es nicht immer auf euch wartet, ihr aber könnt mit ihm Schritt halten. Es hat nicht so zu sein, dass es euch im Weg ist. Es ist schlicht so, dass es seinem eigenen Lauf zu folgen hat. So wie ihr.
Sei wie die Sterne, die ungeachtet der Begebenheiten auf der Erde scheinen. Sie segnen was auch immer.
Behandle das Leben, wie die Sterne die Erde behandeln. Auf alle Fälle bist du einer, der für alle Zeit scheint.
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HEAVEN #1051 – 7.9.2003 – Remember You Are Being
ENTSINNE DICH, DU BIST SEIEND
Dein Motiv hat nicht Spannung zu sein. Welchen Vorzug hat Spannung, außer dass sie dich aufdreht? Nun ist die Zeit da, dich ab zu spannen. Du tust gut daran, dich zu entspannen. Ruhe mehr. Kämpfe weniger gegen die Müdigkeit. Es ist nicht so schlimm, müde zu werden. Gib ebenso dem Vergnügen des Ausruhens statt.
Verausgabe dich nicht mit Aktivitäten. Wende dich nicht in Leistungen und Resultaten auf.
Ich möchte dir gerne sagen, dich mit dem Seien zu verausgaben, aber Seien ist nicht-aufwendbar. Du bist seiend. Sei weniger verausgabend.
Mitten in allem vermagst du seiend zu sein. Du kannst ohne fernere Attribute sein. Wisse schlicht, du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter, und sei, Sei seiend. Sei das, was du bist. Strebe weniger an. Erlange weniger. Sei mehr. Nimm Mich mehr entgegen.
Dein Seien und Mein Seien sind das gleiche. Seien ist Seien. Davon gibt es keine zahlreichen Arten. Es gibt Mein Eines Seien, und jenes ist das deine. Es mag sein, dass du Meine Bewusstheit noch nicht voll und ganz zum Ausdruck bringst, aber du hast Mein Seien. Es ist die innere Essenz von dir. Es ist die Wahrheit von dir. Wir sind Seiend, du und Ich. Wir sind Seiend.
Wann ist Spannung zu etwas derartig Wunderbarem geworden, dass ein jeder sie gutheißt? Wer sagte, dass Schwung besser sei als Seien? Wer sagte, Rennen sei besser als Sitzen?
Ja, es stimmt, ihr wurdet zur Aktivität gemacht. Allerdings nicht nur für sie. Wenn ihr rennt, lauft ihr an vielen Dingen vorüber. Ihr wurdet auch geschaffen zum Aufnehmen. Zwischen Aktivität und Seien liegt Betrachtung. Beobachtung verknüpft.
Lasse dir Zeit für Träumerei. Erlaube dir Zeit, du selbst zu sein. Gelange dazu, dich selbst zu kennen. Du bist jemand, der kennenzulernen ist. Du bist keiner, vor dem wegzulaufen ist. Genieße den Frieden mit dir selbst. Gib dir statt, mit dir selbst eins zu sein.
Der Mensch hat außerhalb von sich selbst nach seiner Identität gesucht. Niemand außer dir kann dich selbst identifizieren. Andere sind allzu geschäftig. Du bist der Bezeichner deiner selbst. Das Bemerkenswerte dabei ist, dass jeder die gleiche Identität innehat. Indes muss sie ein jeder für sich selbst finden.
Deine Identität ist bereits eingerichtet. Du bist nur noch nicht bei ihr angelangt.
Im Alleinsein wirst du aufholen.
Als guter Schwimmer im Ozean gelangst du über die Meeresalgen hinaus in die klare See.
Im Leben kommst du über die Meeresalgen hinaus.
Ein guter Schwimmer weiß auch, wann es zu gleiten gilt. Ein Schwimmer ist ein Schwimmer, wenn er schwebt, wie auch wenn er schwimmt.
Und dementsprechend lernt ihr im Leben, euch zurückzulehnen. Das ist eine Fertigkeit, die ihr zu lernen habt, sprich, die meisten unter euch zu lernen haben. Es ist eine große Fertigkeit, sich zurückzulehnen und zuzusehen.
Ihr könnt ohnehin nicht alles einholen.
Ihr könnt auf der Erde beim Schwimmen nicht den gesamten Ozean umfassen. Ihr würdet zu viel Wasser schlucken. Ihr könnt auf der Erde nicht alles umfassen, anderenfalls erschöpft ihr euch.
Bereist die Meere, und geht an Land.
Und ihr seid gut.
Ihr seid glänzend.
Wach oder im Schlaf, ihr seid prächtig.
Es gibt nichts, was ihr zu beweisen habt. Nichts, was ihr zu haben habt. Es gibt nichts, was ihr herauszustellen habt als dasjenige, was du seid. Und ihr seid, ungeachtet dessen, was ihr tut.
Tuen ist nicht wichtiger als Seien.
Sei in der Aktivität, und sei in der Stille.
Du kannst nicht mehr sein, als Ich dich zu sein machte. Und nicht weniger.
Sei alldas, was du bist, indem du nicht so sehr darum bemüht bist.
Sei in Frieden mit dir selbst.
Du bist gut so. Bei Mir bist du richtig. Was hast du infolge anzuhäufen?
Ein Schwimmer schwimmt im Wasser, aber er hält sich an ihm nicht fest.
Lerne es, im Leben sein zu lassen. Lasse das Leben sein. Sei eingedenk, du bist Seiend.
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HEAVEN #1052 – 8.9.2003 – The Swing You Are on
DER SCHWUNG, AUF DEM DU DICH BEFINDEST
Es ist nicht Mein Bedürfnis, dass du leidest. Falls du leidest und es ist nicht Mein Bedürfnis, muss es demnach das deine sein. Ich wundere Mich, falls du um deine Größe wüsstest, würdest du dann leiden? Würde Leiden existieren? Gelegentlich ist dein Leiden nicht dein eigen, jedoch eine Anhäufung von Weltgedanken.
Sollte die Welt um ihre Größe wissen, hätte sie sich dann selbst aufzubauschen?
Solltest du wissen, wer du bist, würdest du dann jemals vorgeben, weniger zu sein?
Falls du im Augenblick unfähig bist, deine eigene Größe zu erkennen, kannst du nicht mit der Meinigen vertraut sein?
Falls du zur Zeit deine wohltätige Gabe nicht anerkennen kannst, wirst du dann die Meine sehen?
Falls du leidest, existiert nicht die Möglichkeit, dass du ebenso nicht leiden kannst?
Falls du leiden musst, muss es deine Hauptbeschäftigung sein?
Was denn ist dringlich, insofern als der Ausgang zugesichert ist?
Der Ausgang wird lauten, dass du bei Mir sein wirst. Du bist bereits bei Mir, demnach wird der Ausgang sein, dass du dich erinnern wirst, dass du bei Mir bist.
Welches missliche Lage kann es geben, während Ich BIN, und während Ich bei euch bin?
Und so ist es, du wächst in deinem Gewahrsein zu Mir hin.
Sei demnach gewahrer.
Das Leben ist nicht die Verwicklung, wie du darüber dachtest. Sieh es als ein Einüben. Es werden keine Punkte aufgezeichnet. Schlicht Üben.
Hat das Leben nicht eine Fantasie zu betreiben? War das Leben nicht ein Was wäre Wenn? Bestand deine Prämisse nicht darin: „Was wäre, wenn Gott und ich getrennt wären?“
Sofern diese Annahme vorgelegen hat, was an Fernerem hättest du, damit einhergehend, ausfantasiert? Krankheit, Ringen, Frustration, etc. würden erfunden. Zeit und Raum selbstverständlich auch? Und du hättest Stimmungsumschwünge, und du würdest dich an ihnen und an zahlreichen vorbeigehenden Dingen festmachen.
Zur selben Zeit, wann du festhieltest, würdest du vergessen. Vergessenshaftigkeit träte in den Vordergrund. Vergessen von Mir würde aufkommen. Was ist das Konzept der Trennung von Mir anderes als Vergessen? Du würdest dich balgen, um die Ewigkeit zu vergessen. Und du würdest zur selben Zeit, wie du versuchen würdest, das Leben zurückzuhalten, bemüht sein, das Leben voranzubringen. Du könntest ihm nie auf den Dreh kommen.
Zu gewissen Zeiten würde dir das Leben sehr real erscheinen, ein anderes Mal würde es nicht real erscheinen. Und das wäre die Wahrheit. Nichts davon ist real. Alles ist ausgedacht.
Die Ewigkeit in Segmente zerbrochen? Das Leben wird zu einem sich dahin schleppenden Wagenzug, ein Jahr nach dem nächsten, ein Mensch nach dem anderen, eine Spur nach der anderen, was hinter einem liegt, immerzu sichtbar, was vor einem liegt gleichfalls in deinem Sinn, und dennoch ist nichts gesehen worden und ist nichts passiert.
Das Kino ist genauso real wie es das Leben ist, das du lebst. Worin liegt der Unterschied? Vom einen kannst du dich erheben, und das andere entkommt dir nicht.
Oder das Leben ist wie ein Ball in Fantasiekostümen. Du machst dich für ihn fertig, du durchläufst die Darstellungen, dann kommst du nachhause und ziehst dich um.
Oder das Leben ist eine Parade, der du zusiehst, und in der du manchmal mitmarschierst, und sie ist vorüber.
Indes, dieses fiktive Leben ist bedeutsam, und es ist für dich bedeutsam, und es ist nicht umsonst.
Das kleinste Kätzchen in der Welt ist von Belang. Jeder Baum zählt. Und du zählst.
Das Leben selbst wird zur goldenen Kette, die dich zum Eingedenken geleitet.
Lebe diese Fantasie auf der Erde und entsinne dich Meiner. Schütze die Kätzchen und schätze die Bäume. Rette die Erde, und rette dein Herz. Rette die nicht-existente Zukunft um jener willen, die in ihr spielen. Du könntest ebenso einer derjenigen sein, die spielen wollen.
Häufe nichts auf, sondern bewahre und hege das Leben selbst. Mache dieses Spiel auf der Erde zum großartigsten Spiel. Gib ihm Musik und gib ihm Kunst, und selbst dann, wenn es bloß eine Fantasie ist, gib ihm dein Alles, unterdessen du dich Wer du bist und dem unwiderruflichen Einssein von Uns entsinnst.
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HEAVEN #1053 – 9.9.2003 – What You See
WAS DU SIEHST
Eure Augen befinden sich vorne an eurem Kopf, und was ihr seht, seht ihr so, als wäre es vor euch. Hättet ihr eure Augen hinten am Kopf, so wäre das Hintere eures Kopfes nicht die Hinterseite. Ihr würdet sie euch als eure Vorderseite denken.
Hättet ihr eine Rundumsicht von 360 Grad, so würdet ihr weder vorne noch hinten noch seitlich kennen.
Ihr hättet eine bessere Sicht der Ewigkeit und des Einsseins. Ihr würdet die Simultaneität dessen erkennen, was ihr Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft nennt. Euer Herz wäre mit der Freude an der Existenz durchstochen. Ihr würdet Allheit haben.
Von eurem gegenwärtigen Gesichtspunkt her stellt ihr euch vor, dass ihr, falls Zeit und Raum nicht existierten, schweben, euch drehen und irgendwo in Raum und Zeit verschollen gehen würdet. Wie abhängig seid ihr doch durch Begrenztheiten!
Ihr haltet eure Hand gegen eine Wand und markiert eure Stelle. Ihr seht auf eine unschuldige Anzeigetafel einer Uhr, und ihr bezeichnet eure Zeit. Alldas findet in einer unbegründeten Zeit und in einem ebensolchen Raum statt, und gleichwohl bringt es euch dazu, euch gegründet zu fühlen.
Ihr seid nicht anders wie ein Atom, das sich dreht. Ihr reicht tatsächlich bis in die entferntesten Gebiete. Eure Finger berühren China und den Himmel und alles dazwischen. Euer Herz und euer Geist sind von nichts absent. Keiner ist ein Fremder und alle verschmelzen miteinander, Atome, die sich überlappen, Atome, die sich selbst ausfindig machen, die in sich selbst hinein und heraus dippen, anscheinend ziellos, jedoch ganz entschieden zweckerfüllt.
Im Leben achtet ihr sehr genau auf Ursache und Wirkung. Ihr möchtet eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart bis zur Zukunft ziehen, und euch des Öfteren beim Wieder-Zurück dazwischen weben. Während ihr die Vorstellung des freien Willens mögt, mögt ihr es, die Punkte zu verbinden, und demnach verbringt ihr euch in ein Labyrinth, aus dem es keinen Ausgang gibt.
Euer Leben war nicht ohne Wahlen. Ihr bereut etwa etliche davon. Indes seid ihr in eben diesem Augenblick wahlen-erfüllt. Ihr könnt alles wählen, was ihr wählen wollt. Ich könnt sogar Beweggründe aussuchen. Ich trage euch an, ihr möget etwas anderes aussuchen.
Ihr lechzt danach zu erkennen, wieso und wie und warum ihr? Sich nach Antworten umschauen ist sich nach Erklärungen umschauen, und Erklärungen sind Begrenzungen. Vergesst Beweggründe und Diskurse. Nachdenken ist wie Holz schnitzen. Es dauert lange, und ab und an habt ihr es, wenn ihr damit fertig seid, hinauszuwerfen.
Stellt euch einen Augenblick lang vor, dass der Beweggrund für etwas, was ihr befragt, lautet, dass ihr seid. Ihr seid hier auf der Erde am Leben. Ist das nicht Grund genug?
Du sehnst dich nach dem freien Willen, und dennoch wählst du das Schicksal. Du bist nicht der Bauer auf dem Schachbrett. Du bist die Hand, die dich bewegt. Wähle nun, dich aus dem vergangenen Haufen all deiner Fragen und Erklärungen heraus zu bewegen.
Was wäre denn hernach, falls dein Leben unerklärt wäre? Ist nicht alles im Leben unerklärlich? Wer kann was großartig ist erklären? Und du bist großartig, und dein Leben ist großartig. Dass du das Leben hast, ist großartig.
Was immer in deinem Leben passiert ist, es ist passiert, und lasse es vorüber sein. Die Vergangenheit ist keine Erklärung für die Gegenwart, genauso wenig eine Ausflucht. Es sind keine Entschuldigungen vonnöten. Vergeude deine Zeit nicht mit ihnen.
Du bist ein wirbelndes Atom. Wirble. Was kann dir anbacken, dir, der in einer nicht-existenten Zeit und in einem nicht-existenten Raum herumwirbelt? Wo warst du und wohin gehst du und wo bist du jetzt – all dieses Lokalisieren deinerselbst ist ein sich dahinwindender Umweg.
Ich bin hier. Du bist hier. Du bist in Meiner Präsenz. Ist das nicht genug? Erkunde die Welt und bleibe bei Mir. Bei Mir bist du verortet. Ich sehe dich sehr gut. Wirf einen kurzen Blick auf Mich.
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HEAVEN #1054 – 10.9.2003 – Sometimes You are Mistaken
MANCHMAL BEFINDEST DU DICH IM IRRTUM
Wenn du nicht urteiltest, würdest du nicht anklagen. Wenn du nicht urteiltest, würdest du weder anklagen noch Entschuldigungen anfertigen. Urteile nicht und stelle dir selbst oder Anderen keine Entschuldigungen aus. Entschuldigungen sind armselige Erklärungen, und Erklärungen sind nicht viel wert. Sie sind Dutzendware. Alles kann auf die eine oder andere Weise erklärt werden. Erklärungen für Wahlen sind stets Entschuldigungen.
Du bist, wer du bist, weil du bist, wer du bist. Du tust was auch immer, weil du was auch immer tust. Das Leben leben ist keine Wissenschaft der Welt.
Das, was du nunmehr anders machen würdest, aus welchen Gründen immer, nennst du einen Fehler. Du machst hier und da einen Fehler, weil du einen Fehler machst. Fehler sind Fehler. Selbstverständlich würdest du das gerne noch einmal durchleben und es anders machen, doch ist die Vergangenheit weder der Hauptaufenthalt noch die Zweckbestimmung deines Lebens.
Das Leben ist kein Zählspiel. Es ist kein Maß. Die ganze Partie des Lebens handelt vom Vorwärtskommen. Wenn du Milch verschüttest, wischst du sie auf. Du markierst den Fleck nicht. „Hier an der Stelle habe ich Milch vergossen.“ Du machst dem Ganzen keinen Schrein. Du läufst nicht daher und sagst zu dir selbst: „Ich bin jemand, der Milch verschüttet.“ Noch auch schaust du dich nach einer festen Erklärung oder danach um, dir selbst oder jemandem oder irgendwas einen Vorwurf zu machen. Das Glas glitt dir schlicht aus der Hand. Du gabst zu wenig acht. Du warst unaufmerksam. Oder du stolpertest über den Vorleger oder über ein Kinderspielzeug, und es war nicht zu umgehen, dass du das Glas fallen ließt, und so weiter.
Indessen hast du ferneres Entgleiten deiner Hände oder der Zungen in deinem Herzen eingerahmt, und du hast sie an dir gehalten, und dich immer wieder für sie angeschuldigt, so, als sei es dir, so wie du die Sache siehst, nicht angelegen, dich zu irren.
Wenn du zu einem bestimmten Ort fährst und irgendwo eine falsche Richtung einschlägst, justierst du deinen Irrtum nicht immer und immer wieder. Du nimmst nun schlicht eine andere Richtung, eine, bei der du hoffst, sie werde dich ans Ziel bringen.
Vielleicht hattest du falsche Richtungsangaben. Vielleicht wurdest du fehlinformiert. Oder vielleicht bist du den Schildern nicht gefolgt oder hast sie nicht richtig gelesen. Muss es dabei eine Bedeutung geben? Von welchem Vorteil ist es, Irrtümer zu zerlegen?
Trage keinen Albatros um deinen Hals. Segne alle Irrtümer im Leben, die du gemacht hast, und schicke ihnen einen Auf Wiedersehen-Kuss mit auf den Weg. Seien sie nun groß oder klein, lasse sie dort, wo sie sind. Vergib ihnen, und vergib dir selbst dafür, dass du sie gemacht hast. Vergib deiner Unwissenheit oder Sorglosigkeit oder Vorsätzlichkeit. Vergib dem Fehler für das Seien.
Es ist zulässig, auszulöschen. Es ist schön, auszustreichen. Wenn du ein Wort nicht richtigschreibst oder einen Satz schreibst, den du nicht magst, streichst du ihn durch oder du benutzt das Ende des Bleistifts, um ihn auszuradieren. Ist es ein Fehler, Fehler auszulöschen?
Im Leben aber ist es offensichtlich, dass du manchmal so denkst, und demnach tadelst du dich selbst dafür, was du getan hast, oder was du nicht getan hast, oder was du getan hast, aber nicht so gut getan hast, wie du es gerne getan haben würdest, oder nicht so oft oder nicht so wahrhaftig. Fehler sind nicht unauslöschlich. Es ist das Beste, mit ihnen durch zu sein.
Falls du Aufzeichnungen der einen oder anderen Art machen und sie dir anschauen musst, so führe eine Aufzeichnung über all die Liebe und das Verständnis, die du gegeben hast, und über all die Liebe und das Verständnis, die du in Empfang genommen hast. Übermittle Dank, nicht Anschuldigungen.
Sei froh, ein Menschenseinswesen zu sein, Pfuscher oder nicht. Wisse, du erfüllst im Universum eine Rolle. Es ist nicht alles derart planlos, wie du es etwa denkst.
Und Ich möchte dich heute mit diesem Gedanken belassen: Zahlreiche unter den Fehlern, die du begangen hast, waren überhaupt keine.
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HEAVEN #1055 – 11.9.2003 – The Light of the Sun
DAS LICHT DER SONNE
Dass das Gelände der Erde mal ansteigt und mal abschüssig ist, findest du nicht verstörend. Du erwartest nicht, dass du immer hoch und höher gehst, und niemals runter. Du bist dir sehr wohl gewahr, dass ein jeder Hügel eine andere Seite an sich hat.
Im Leben indes bist du bestürzt, wann du siehst, dass ihm ein weiterer Abhang ansteht, und dass du ihn herunter zu laufen hast. Demnach gehen deine Stimmungen gemäß des Geländes hoch und nieder, so, als wären sie das Terrain selbst, oder, als befändest du dich in seiner Knechtschaft.
Du bist nicht laut den Hoch’s und Tief’s des Lebens gestaltet. Es mag sein, sie gestalten deine Reaktionen, nicht jedoch dich, nicht dich. Ich machte dich auf eine bestimmte Weise, und du bist das, was Ich machte. Du kannst von deiner Ganzheit nicht abweichen, einerlei, wie sehr du es versuchst oder wie gut du dich darin selbst täuschst. Du bist gut darin, dich selbst zu täuschen. Sehr gut.
Du täuschst dich selbst darin, dass die Schattenseite des Lebens eine Schattenseite sei, unterdessen sie sich im Grunde als Fortschritt ausweist. Wenn du zur anderen Seite herunterkommst, befindest du dich wieder auf der Sohle. Gleich, wie steil ein Hügel ist, du bist derjenige, der ihn übersteigt.
Mit Sicherheit hat es so zu sein, dass du mehr bist, als die Fangen deines Lebens. Deine Umgebungen sind nicht Du. Sie sind schlicht da. Und du bist jetzt soeben inmitten von ihnen. Sie sind für das Du von dir unerheblich.
Wo immer du sitzt, du bist Du, sei es in einem Königsthron oder auf einer Gefängnisbank. Alles, was dich umgibt, kann dir köstlich oder abscheulich sein. Es hat Einwirkungen auf deine Stimmungen, indes bist du nicht deine Stimmungen. Dank Gott. Einerlei, wie dich das Terrain herumschnellen und dir schwarze und blaue Flecken hinterlassen mag – sie sind oberflächlich, und nach wie vor bist du du. Nichts kann das Du von dir wegnehmen. Du bist unversehrt.
Nichts kann wegnehmen, dass du Mein Kind und dass du Mein Geschenk bist, das Ich einer Welt gegeben habe, die dich nötig hat. Du magst Andere täuschen, und du magst dich selbst täuschen, aber du kannst Mich nicht täuschen. Ich weiß, Wer du bist. Ich kenne deine Identität. Kein Irrtum kann sie tilgen. Du magst dich selbst im Stich lassen, und die Welt mag den Anschein erwecken, dich im Stich zu lassen, Ich aber niemals. Ich verlasse niemals für eine Minute deine Seite. Die Welt ist alleinig ein Bild auf dem Bildschirm des Seiens. Ich gab dir die Welt als ein Geschenk.
Ich, Der niemals verfällt, bin stets bei dir. Begehrt oder unbegehrt, dein Zustand ist ein Moment der Wahrnehmung. Du und Ich sind jenseits von Wahrnehmung. Wir sind die Wahrnehmer. Komm und nimm durch ein langes Teleskop wahr, und du wirst die Regenbögen sehen, die Ich sehe. Und du wirst dich selbst sehen, nicht als eine Kreatur, sondern als ein aufflackerndes Licht, was derart in Mein Licht eingetaucht ist, dass du von Ihm untrennbar bist.
Welche Namen ihm auch immer gegeben wurden, es gibt alleinig Mein Licht, und Ich habe dir Mein Licht ausgereicht, dementsprechend ist es ebenfalls das deine. Tatsache ist, es ist nicht das deine, und es ist nicht das Meine, es ist das Unsere. Jene Sonne am Himmel ist Unser. Wolken ziehen bloß vorüber. Die Sonne scheint vierundzwanzig Stunden am Tag. Bloß, manchmal befindet sie sich nicht in eurer Sicht. Jedoch geht die Sonne immer auf, und immer gibt es einen neuen Tag. All dies erfolgt auf der Erde.
Könnt ihr euch vorstellen, was sich ereignet, sobald ihr nicht an die Erde gebunden seid?
Ich sage euch eben jetzt, dass ihr nicht an die Erde gebunden seid. Ihr lebt auf der Erde. Euer Körper ist auf der Erde. Aber euer Herz ist hier im Himmel bei Mir. Eben jetzt ist es da. Wir sind das Licht der Sonne, und die Sonne beleuchtet die Welt, in der ihr euch eurem Dafürhalten nach befindet.
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HEAVEN #1056 – 12.9.2003 – The Rightful King
DER RECHTMÄSSIGE KÖNIG
Es gibt in deinem Leben Augenblicke, die folgenreicher zu sein scheinen als andere, indes sind Augenblicke Augenblicke. Wir können sagen, dass alles folgenreich ist. Wir können ebenfalls sagen, dass nichts folgenreich ist.
Ich möchte mit Bestimmtheit sagen, dass ihr folgenreich seid. Ihr seid von großer Tragweite.
Du bist ein Reisender. Deine Reisen sind voller Interesse, und sie sollen aufgezeichnet werden. Aber du bist der Reisende, der auf der Strecke reist, und der seine Bestimmung erreicht. Eine Reise ist von keiner Wichtigkeit, außer du befindest dich auf ihr. Das Gelände war immerfort da. Es war da, bevor du an es dachtest. Es war da, bevor deine Füße es beschritten. Deine Fußabdrücke werden wieder weggewaschen werden, du aber bist ewig. Mit oder ohne Spuren, du bist ewig. Mit oder ohne eine Schleppe, um sich darauf auf Reise zu begeben, du bist ewig. Reisen sind ohne dich nichts.
Du bist Bewusstheit. Du bist überschwängliche Bewusstheit. Du hast keine Ahnung davon, Wer du bist. Du magst sagen, du kennst deine Größe, aber in Wirklichkeit hast du keine Ahnung davon. Du möchtest deine Größe sehen, und du wirst vielleicht Lippenbekenntnisse zu ihr ablegen. Sofern Lippenbekenntnisse einen Stern darstellten, so gingest du an einem anderen Stern in weiter Entfernung vorbei, an einem Stern, den du kaum sehen, sofern du ihn überhaupt erblicken kannst. Tatsache ist, du glaubst im Grunde genommen nicht, dass der Stern von deiner Größe da ist. Er scheint, und dennoch ist er für dich ganz und gar Hörensagen.
Vielleicht hat Vertrauen davor zu rangieren, bevor du sehen kannst. Vielleicht Gewahrsein vor Sicht. Sehen Ist Glauben reicht nicht weit genug. Glaube, und du wirst sehen. Selbst bei halbem Glauben wirst du sehen. Ja, nimm Glauben in Betracht, und du wirst einen kurzen Blick erhaschen. Wie du dich doch sehnst nach einem kurzen Blick, selbst nach einer Reflexion, selbst nach einer Skizze, selbst nach einer Zeichnung im Sand der Wahrheit, die du bist!
Tief in deinem Herzen kennst du die Wahrheit von dir. Irgendwo entlang des Weges hast du dein Herz im Stich gelassen, so, als wäre es eine mindere Quantität als dein Intellekt, mehr ein illegitimer Nachfahre. Das Herz wurde zum verbannten Prinzen, und der Geist wurde der König, und der König war alles.
Vielleicht wurde der Prinz deines Herzens ins Gefängnis geworfen anstatt verbannt. Auf jeden Fall wurde es irgendwo auf die Seite verbracht und nur als ein Angedenken daran aufbewahrt, was hätte sein können. Allzu oft wird das Menschliche Herz allein für Schmerzen reserviert, allein für Verschlingungen, dies – ein Ergebnis von ignorierter Wahrheit.
Segne dein Herz, und setze es auf den Thron. Der Intellekt hat nicht abzudanken. Herz und Intellekt können ko-regieren. Sofern du jedoch den einen vor dem anderen favorisieren musst, so favorisiere den König deines Herzens. Das Herz ist nie zu täuschen. Der Intellekt des Öfteren. Lasse dein Herz dein Lenkrad sein, und den Intellekt die Radreifen, die ihm Folge leisten.
All dies sage Ich, nicht um den Intellekt zu diskreditieren. Er ist ein großartiger Angehöriger der Königsfamilie. Aber ohne das Herz ist er nichts. Das Herz kommt zuoberst. Das Herz kommt vor dem Verstand. Das Herz ist stets aufrichtig, wann es sich selbst folgt. Sobald es den Verstand vor sich stellt, ist es geschwächt. Der Verstand ist allzu oft eine Umleitung um die Wahrheit.
Der Intellekt, so oft dafür angesehen, Unterscheidungen zu betreiben, kann alles unterstützen, was er wählt, und unbeschadet daraus hervorgehen. Das Herz aber hat keine Wahlmöglichkeiten. Es kann bloß die Wahrheit wählen, andernfalls ist es heftig angegriffen.
Dein Herz wurde aus gutem Grund in deinen Busen eingepflanzt. Das war kein Nachgedanke. Aus deinem Herzen entkam der Intellekt, nicht andersherum. Dein Geist ist dafür bestimmt, ein Diener des Herzens zu sein, indes wurde manchmal die Hierarchie beiseite gelassen. Allzu oft ist die Hierarchie vergessen worden.
Dein Herz ist Mein Erbe. Setze den rechtmäßigen König auf den Thron. Lang lebe der König!
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HEAVEN #1057 – 13.9.2003 – Brighten Earth
DIE ERDE ERHELLEN
Manchmal hast du im Leben abgestumpft zu werden, und manchmal ist das Leben dir gegenüber schonungslos. Manchmal überreicht dir das Leben keine andere Wahl, als eine andere Richtung einzuschlagen. Bewegung ist der Name der Partie des Lebens.
Du kannst nicht immer dort bleiben, wo du bist. Früher oder später verschiebt sich der Boden unter dir. Entweder du bewegst dich aus eigenem Antrieb oder aufgrund des Gebotes des Lebens.
Worin besteht die Tugend dabei, unbewegt zu bleiben? Bestenfalls kann das bloß eine Illusion sein.
Deine Stellung im Leben ist bestimmt nicht begrenzt auf deine physische Örtlichkeit.
Etliche deiner Auffassungen müssen ausquartiert werden. Begrenzungen im Leben sind dir insofern dienlich, als sie dich dazu veranlassen, dich in Bewegung zu versetzen. Wenn du eingezwängt bist, brichst du aus. Sobald das eine Nest gestört ist, machst du dir ein anderes.
Wandel ist im Leben eine Gewissheit. Und, Wandel durch und durch – der Kern von dir ist der gleiche. Du bist Du, im Schmerz oder in Freude. Schmerz straft die Wahrheit von dir Lügen. Ablenkung lenkt bloß ab. Wahre Freude feiert die Wahrheit von dir. Die Wahrheit von dir ist die Wahrheit des Lebens. Du bist ewiges Licht. Noch mehr als das, du bist Mein ewiges Licht, und deine Natur ist es, zu scheinen.
Niemals verlasse Ich deine Seite. Infolgedessen – was kannst du verlieren, und was kannst du erlangen?
Es ändert sich bloß die Oberfläche des Lebens. Und sie wandelt sich oft. Sie wandelt sich tatsächlich, und sie wandelt sich ebenfalls gemäß deiner Wahrnehmung. Deine Wahrnehmung beherrscht dein Leben. Die Realität des Lebens ist deine Wahrnehmung von ihm.
Zwei Freunde gehen in einen Film. Ein jeder hat eine andere Reaktion und Interpretation des Films. Der eine sieht ihn als erhebend. Ein anderer als abscheulich.
So steht es mit dem Leben.
Du bist jemand, der sich der Situation des Lebens gewachsen zeigt? Es steht dir nicht an, dich einfach auf ihm herumtänzelnd zu bewegen. Dir ist es angelegen, dich auf ihm hoch emporheben.
Das Leben ist wie ein Orchester, was du dirigierst. Der Dirigent ist wichtig. Gleichzeitig handelt die Musik nicht voll und ganz vom Dirigenten.
Und das Leben handelt nicht voll und ganz von dir. Du bist nicht der Achszapfen des Lebens. Das Leben ist nicht dafür da, als ein Affront genommen zu werden. Nimm es voll und ganz als einen Segen. Du befindest dich inmitten des Lebens, bist allerdings nicht das Zentrum von ihm. Das Leben geht um mehr als um dich, und darum, wie du dich fühlst. Du bist ein Teil des Lebens, ein wichtiger Teil, aber nicht der Ursprung. Manchmal nimmt dich das Leben unter seine Herrschaft, und manchmal ergehst du dich auf dem Weg, den du gerade gerne hast.
Manchmal stupst dich das Leben. Es stupst dich irgendwohin. Mögest du doch, was das Leben angeht, wie das Leben denken, und nicht so viel in Bezügen von Erfolg oder Misserfolg. Erfolg und Misserfolg sind allzu begrenzte Kategorien. Das Leben ist grenzenlos. Du bist grenzenlos.
Das Leben ist wie ein Teleskop. Das Teleskop ist objektiv. Wer durch es schaut, ist subjektiv. Das Gelände ist, was es ist, und es ist ebenfalls so, wie du es siehst.
Ist es zu viel, dich zu bitten, anders zu sehen? Deine Augen weiter zu öffnen? Alles um dich herum anzuschauen, nicht du als das Zentrum des Lebens, sondern du als ein Teilnehmer an ihm, du als ein Kapitel in einem Buch, was nicht voll und ganz von dir handelt. Das Buch hat seine eigene Geschichte zu erzählen.
Und gleichwohl, eine jede Geschichte ist die deine. Jedes Herz, was schlägt, ist das deine. Jeder Schmerz, der in der Welt erlebt wird, ist der deine. Jede Freude ist die deine. Bedaure indes das Leben nicht. Feiere es stattdessen.
Dein Leben mag ja nicht das Geschenk sein, was du gerne wolltest, durchaus ist es nach wie vor das deine, selbst dann wenn es das deine ist, um dich über es hinaus zu heben. Insofern als es dein Leben ist, gilt es dir, mit ihm das anzustellen, was du möchtest. Auch, wenn du aus einer Ecke des Leidens hervor zu humpeln hast, humple hervor und scheine Licht auf die Erde, sodass sie angeleuchtet wird.
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HEAVEN #1058 – 14.9.2003 – Bless This Life
SEGNE DIESES LEBEN
Unterdessen sich deine Sicht ausweitet, weitet sich dein Leben aus. Wir könnten sagen, dein Leben hängt von deiner Sicht ab. Lasse dein Leben zu deiner Sicht aufschließen. Richte nicht so viel Augenmerk darauf, was und wo dein Leben war, sonst kommst du mit ihm ins Hintertreffen, voller Hinsicht darauf, was es war, bevor du einen Schritt ausführst. Habe eine weitaus größere Sicht als dein gegenwärtiges Leben. Habe eine Sicht von derartiger Weite, dass Grenzen nicht mehr existieren. Sich ausmalen ist etwas anderes als erwarten. Sich ausmalen ist wie ein Steuerrad des Lebens.
Du bist der Schöpfer deiner Begrenzungen. Du machst sie mit deinen Gedanken. Deine Gedanken sind die Schöpfung von dir oder des scheinbaren Annulierens von dir. Du stellst dein Leben auf. Du bist der Begrenzer deines Lebens. Das ist kein Vorwurf, sondern Verantwortlichkeit.
Was in deinem Leben passiert, passiert in deinem Leben.
Wenn dir ein Lieblingskuchen dargeboten wird, hast du die Wahl, was du mit ihm anfangen möchtest. Du kannst nicht etwas davon jetzt essen und den Rest später. Du kannst ihn insgesamt für später aufbewahren. Du kannst ihn jetzt ganz aufessen. Du kannst Freunde zu dir herüber einladen, um mit ihnen den Kuchen zu teilen, oder du kannst ihn ganz weggeben. Was immer in deinem Leben passiert, du hast die Wahl.
Ganz gewiss, das Leben ist etwas, was du öffnest. Hast du nicht dann und wann dein Leben verschlossen, es fortgestoßen, bist du nicht von ihm weggerannt, hast du es nicht gezüchtigt, es abgeschlagen?
Du hast ein Kapitel eines Buches zu lesen, um zu wissen, was darin steht. Nicht anders, im Leben hast du voranzugehen.
Du bist kein Kontrolleur des Lebens, aber ein Einladender. Lade dasjenige ein, was du erstrebst, und wisse, dass Gäste ab und an in Verkleidung erscheinen. Heiße einen jeden Gast willkommen, einerlei, in welcher Erscheinung sie auftreten. Etliche kommen eingeladen, und etliche nicht eingeladen. Auf alle Fälle bist du der Gastgeber. Sei liebenswürdig. Die Gäste, die kommen, werden auch wieder gehen, und nach und nach werden andere Gäste ihre Stelle einnehmen.
Nimm in Betracht, du bist dem Leben ein Gastgeber. Brüskiere es nicht, denn es hat zu dir zu kommen.
Das Leben ist ein großartiges Geschenk. Seine Verpackungen sind nicht die Substanz von ihm. Du bist die Substanz. So wie du lebst, so merkst du dich auf dem Leben an. Lasse deine Gedanken es veredeln. Gehe hinter die Erscheinlichkeiten. Gönne es deinem Leben. Vielleicht liegst du falsch in der Einschätzung, die du von ihm hast.
Falls du durch dein Leben verdutzt wirst, dann sieh es wie ein ungebärdiges Kind. Du weist das Kind nicht dauernd darauf hin, wie schlimm es ist. Sofern du das tust, bestärkst du das, was du gerne geändert wissen möchtest. Bevor du dieses ungebärdige Kind ändern kannst, hast du etwas zu finden, was du an ihm würdigst. Du befindest dich am Ruder dieses Kindes. Du kannst es nicht kommandieren, es jedoch ermuntern. Du kannst es auf andere Wege steuern. Im allgemeinen klappt Protest nicht.
Oder sieh dein Leben als ein Maultier an, wenn du es möchtest. Maulesel laufen los und halten an, wie sie es wollen. Behandle jedoch dein Tier wie ein sanftes Pferd, und es wird ganz anders auf dich eingehen. Du bist der Motivator des Maultieres, und du bist der Motivator deines Lebens. Du warst ein Kritiker. Nun bist du ein Cheerleader. Finde in deinem Leben etwas zum Anfeuern, und juble ihm zu.
Beschimpfe dein Leben nicht. Schlage es nicht ab. Gehe neben ihm lang. Das Leben hat mehr Seiten an sich, als du vielleicht zur Notiz genommen hast. Nimm jetzt zur Kenntnis und segne dieses Leben, mit dem du entlanggehst.
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HEAVEN #1059 – 15.9.2003 – Life Is Your Medium
DAS LEBEN IST EUER MEDIUM
Gleich, wie fabelhaft und köstlich dein Leben zurzeit ist, falls es so eingeschlossen wäre, wie es jetzt danach aussieht, würdest du dich unbefriedigt fühlen.
Schritte, die im Leben einmal genommen worden sind, sind genommen worden. Du bist im Leben jemand, der sich in Bewegung setzt. Weder das Leben noch du können unbeweglich gemacht werden. Da ist stets eine Richtung, in der ihr euch bewegt. Ihr bewegt euch zu.
Selbstverständlich bin Ich es, auf das ihr euch zu bewegt. Obschon Ich in aller Fülle in eurem Leben bin, bewegt ihr euch auf Mich zu. Ihr steigt hoch. Ihr steigt immerzu hoch.
Selbst sobald euer Herz zusammenbricht, steigt ihr.
Selbst wenn ihr euch an einem niedrigen Punkt befindet, steigt ihr.
Es gibt kein Herausschreiten aus dem Leben. Ihr befindet euch immerfort im Anschwellen von ihm.
Ihr weist keinen anderen Rückanspruch im Leben auf, als es zu leben. Das Leben ist euch überreicht worden, um euch darin zu bewegen. Seid dankbar. Das Leben ist eine hohe Karte, die ihr bekommen habt. Seid dankbar.
Es ist die Gelegenheit, auf die ihr aus gewesen seid. Das Leben ist es, wonach ihr gesucht habt. Ihr denkt, ihr wart auf der Suche nach Ergebnissen, indes ist es die Vitalität des Lebens selbst, die ihr habt und trotzdem sucht.
Das ist eine gute Suche, eure Suche nach mehr im Leben. Die Suche danach, dass ihr euch selbst besser kennen lernt und euch vollständiger zum Ausdruck bringt. Zunächst findet ihr heraus, wer ihr seid. Und hernach drückt ihr euch selbst gegenüber euch selbst aus. Werdet zu einem guten Zuhörer.
Ihr seid auf dem Weg. Das ist blendend. Ihr seid immer auf eurem Weg. Das ist leicht. Es wird nur dann schwer, wenn ihr starrköpfig werdet. Was ist so schwer daran, sich im Leben zu bewegen, ausgenommen, ihr schlagt es ab?
Das Leben hat seinen Weg. Ihr könnt alles, was ihr auch wollt, vereiteln, aber ihr könnt euch ihm nicht vorenthalten. Wenn ihr euer Leben in Empfang nehmt, bewegt ihr euch auf ihm vorwärts.
Das Leben kommt zu euch, ihr erhebt euch allerdings auch, um ihm zu begegnen.
Das Leben ist eine Metapher für eure Reisen im Bewusstsein. Ihr habt eine Bewusstheit, das bei weitem aus eurem Leben heraustritt, und ihr befindet euch auf eurem eigenen Pfad hin zur Begegnung mit der Bewusstheit, von der ihr nie getrennt wart und welche ihr stets gekannt habt, selbst dann, als eure Augen ihr gegenüber verschlossen waren.
Ihr seid Bewusstheit, was sich in einem Menschlichen Körper bewegt. Ihr denkt im Grunde nicht, dass es euer Körper ist, zu dem Ich spreche, oder? Ihr denkt im Grunde nicht, dass Ich zu Zeit und Raum spreche? Ich spreche zu dem einzigen Ding in der Welt, was wahrlich existiert, und das ist du, die Bewusstheit von dir. Du bist die Erwiderung auf die Liebe in Meinem Herzen. Du bist die Schöpfung. Du bist Meine Schöpfung. Ich habe dich erschaffen, demnach wirst du dich selbst und Mich entdecken. Bei welchem Namen du Mich auch nennen magst, wie lange es auch dauert, um daran zu denken, Mich zu rufen, du bist bemüht, deinen Ursprung aufzufinden. Du bist bei Mir entsprungen. Ich bin deine Quelle.
Indes gibt es für dich keinen Anfang und kein Ende. Gäbe es ein Ende, so wäre Ich es. Wir begannen gemeinsam, wiewohl, es gab kein Beginnen, und es gibt kein Ende, denn es gibt für das Seien weder einen Anfang noch ein Ende. Du bist Seiend, und du lebst jetzt als ein Erschaffenes Seinswesen.
Diese Manifestation von dir in einem Menschlichen Körper ist eine derart kleine Angelegenheit. Sie ist fast bedeutungslos. Sie ist irrelevant, und dennoch ist sie von Belang, und diese Existenz im Leben existiert, so, dass du zu erkennen vermagst, wer du bist. Du kannst niemals etwas sein, ausgenommen das, was du bist. Und du bist zeitweilig in einem Menschlichen Körper untergebracht. Du bist aufgenommen, jedoch nicht gefangen gesetzt.
Eben so, wie diese Worte Meinen Lippen entkommen, so fällt dir das Leben zu. Hier sind Meine Worte. Hier ist dein Leben. Mache mit ihnen, wie du es gerne willst. Mache aus ihnen, was du gerne möchtest. Übergib dein Leben, und fortan setzt du es rascher und höher in Bewegung – und unter weniger Zögern.
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HEAVEN #1060 – 16.9.2003 – The Love in Your Heart
DIE LIEBE IN EUREM HERZEN
Seid. Seid Liebe. Seid nichts sonst. Ihr könnt das. Tatsächlich gibt es nichts anderes für euch zu tun, weil ihr Liebe SEID. Seid sie. Gebt euch selbst statt, sie zu sein. Seid Liebe, und ihr werdet sein, wer ihr seid. Ärger, Enttäuschung, und so weiter sind allesamt Abwehrlinien gegen die Liebe. Ihr braucht sie nicht. Wie doch Meine Kinder die Liebe in ihrem Herzen bekämpfen! Sie gingen meilenweit, um sie zu verleugnen. Es gibt keine weiten Wege, die Meine Kinder nicht auf sich nehmen, um sich der Liebe in ihrem Herzen zu versagen. Sie werden Kriege anfangen, um sie zu verleugnen. Sie werden töten, um sie zu verleugnen. Derart stark ist die Liebe in den Herzen, dass es großer Maßnahmen bedarf, um sie abzustreiten.
Meine Kinder leugnen die Liebe in ihrem Herzen ab, weil sie denken, die Vernunft sei besser als Liebe. Sie denken, die Vernunft sei stärker, sei unabstreitbarer. Jedoch ist die Vernunft neben deinem Herzen bloß eine Zickzack-Litze zum Zurechtmachen und Abkanten. Wieviel hast du gearbeitet, um deine Liebe zu beschneiden! Du, nein, nicht du, doch, du möchtest vor allen Dingen nicht Liebe. Du schlägst sie aus, um nicht verletzlich zu sein. Du hast das Empfinden, Liebe sei verletzlich. Das bedeutet, deinem Dafürhalten nach hängt die Liebe von etwas anderem als von sich selbst ab. Liebe hat im Grunde genommen nicht davon abzuhängen, was ihr zurückgereicht wird, oder welche Äußerungen über sie getätigt werden. Wie eure gegebene Liebe wahrgenommen wird, ist beiläufig. Ihr seid derjenige, der liebt, und dabei ist nichts, was ihr damit tun könnt.
Die Negation von Liebe hat nicht die Macht der Liebe. Liebe braucht keine Kraft. Liebe sind die Gezeiten, die nicht aufgehalten werden können. Stoße dich gegen sie, soviel du willst, dennoch ist es nach wie vor die Liebe, gegen die du dich stößt. Liebe stößt gegen nichts. Es gibt für sie nichts, um dagegen zu stoßen. Der Arm der Liebe wurde vor langer Zeit empor gehoben und zum Sieger erklärt.
Halte deine Liebe hoch. Sei, was sie anbelangt, nicht in Verlegenheit. Wieso sollte Liebe abgeleugnet und sollten andere Sachen gerühmt werden? Wieso sollte Liebe, die in allem Überfluss existiert, wie ein Richter, der von einem Fall zurücktritt, wegen Voreingenommenheit abgelehnt werden? Wieso auf Erden sollte die Liebe jemals zurücktreten? Wieso sollte man sich je für die Liebe entschuldigen? Wieso auf Erden sollte die Liebe nieder gehämmert, abgeschoben, vermummt, gefangen gesetzt, in eine Ecke verbracht, abgestellt werden?
Gib es auf, die Liebe zum Schweigen zu bringen. Gib dich der Liebe drein. Lang lebe die Liebe. Sie möge lange in deinem Herzen scheinen. Sie wird immerfort scheinen. Liebe ist das Einzige, was scheint. Rache scheint nicht. Sie blickt finster drein. Sie ist dunkel.
Gleichgültigkeit ist trübsinnig. Denke nicht einen Augenblick lang, dass du dich nicht kümmerst. Du kümmerst dich sehr.
Sobald es sich auf die Liebe beläuft, gibt es kein Versagen. Falls du denkst, einen Gegenstand zu erreichen sei Liebe, dann kannst du versagen. Es stellt sich allerdings heraus, du bist gescheitert, denn Liebe erlangt aus ihrer eigenen Natur heraus nichts. Sie versucht es nicht. Sie ergreift nicht zu sich her. Sie gibt.
Es gibt nichts, was ihr über die Liebe zu lernen habt, mit der einen Ausnahme, sie ohne Gedanken zu geben. Was habt ihr über Liebe zu wissen? Was gibt es da zu lernen? Liebe ist da, und ihr lasst sie sein, und ihr lasst sie zum Vorschein kommen.
Liebe kann nicht ausgeheckt werden. Sie kann nicht beschlossen werden. Sie ist bereits.
Was immer du denken magst, du bist voll der Liebe.
Barrieren gegenüber der Liebe sind bloß Barrieren. Sie können abgerissen sein. Habe keine Angst davor, zu lieben und zu lieben und zu lieben.
Liebe hat nicht entworfen zu werden. Ihr habt sie nicht von den Dächern herunterzurufen. Liebe wird ihr eigenes Sagen haben. Ihr könnt ihr nicht für immer den Mund zuhalten.
Beginne jetzt an diesem Tag mit Lieben. Wieso nicht an diesem heutigen Tag lieben? Wieso nicht der Liebe nachgeben? Anerkennt ihre Gegenwart.
Die Liebe triumphiert. Nichts sonst. Seid darüber nicht getäuscht. Anerkennt die Liebe in eurem Herzen, und seid nicht scheu, was sie anbelangt. Macht hin mit ihr.
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HEAVEN #1061 – 17.9.2003 – Life Is Willing You to Raise It Higher
DAS LEBEN IST GEWILLT, DICH HÖHER ZU HEBEN
Jeden Tag wachst du auf und jede Nacht gehst du schlafen, und dennoch sind jeder Tag und jede Nacht neu. Keine zwei sind gleich. Oder, falls sie das sind, du bist es nicht, denn du bist jemand, der sich entfaltet. Du wächst immer der Sonne zu.
Eine Blume schließt des Nachts ihre Blütenblätter, und morgens öffnet sie sie. Deine Augen schließen ist nicht das Leben schließen. Offen oder geschlossen, das Leben blüht auf. Und du bist jemand, der wächst.
Es gibt in deinem Leben keinen Augenblick, in dem du nicht wächst. Du wächst immerfort höher und höher zu dem unveränderbaren Zustand namens Himmel. Nichts bleibt auf dem Planeten Erde gleich. Das Leben ist nicht gespreizt. Es ist keine Skulptur, die sich auf dem Marktplatz erhebt. Es ist immer in der Erschaffung, und du erschaffst es.
Das Leben ist spontane Musik, die in einer Band vorgetragen wird, und jeder einzelne Spieler hat sein eigenes Lied zu singen oder zu summen. Eine jede Musikgruppe spielt in einer größeren. Das gesamte Universum ist ein Orchester, was spielt. Unerwartet oder erhofft, die Musik ist nicht willkürlich, gleichwohl ist es ein Stück, was nie zuvor gespielt worden ist, und es hört nie auf.
Du bist der Musiker, und du bist die Töne, die gespielt werden. Du singst zu dir selbst von du weißt nicht was. Du weißt bloß, dass du singen musst. Töne müssen gespielt werden, und du spielst sie, und sie werden von den Musikern gespielt. Du bist Teil eines großartigen Orchesters, brillant und kolossal.
Niemand reist alleine. Das gesamte Universum geht mit dir, oder du nimmst es mit dir herum, oder du gehst mit ihm. Du bist vom Universum nicht abgespalten. Vor ihm hast du keine Geheimnisse. Es folgt deiner Melodie. Bedeutender kannst du nicht sein. Du bist unerlässlich.
Du bist hier auf der Erde für etwas Großes. Du bist hier, um gesehen und gehört zu werden. Was immer du tust, du wirst vernommen. Und du wirst bemerkt.
Trete ins Blickfeld deines Lebens vor. Halte dich nicht zurück. Das Leben ist etwas, was es zu wagen gilt, nicht, um sich von ihm zurückzuziehen. Du kannst das Leben nicht in Außenbezirke verlagern. Für dich gibt es nichts anderes zu tun, als es zu leben.
Du kannst das Leben nicht in deiner Hand festhalten, und dennoch ist das Leben in deiner Hand. Es liegt in deinem Handinneren. Das Leben kann dir nicht entkommen. Und du kannst es nicht verschleiern. Du bist ganz entschieden mit dem Leben in Verbindung gesetzt. Engagiere dich infolgedessen bei ihm. Während du bei ihm zugegen bist, nimm Riesenschritte. Gehe weiter. Gehe höher. Gehe in der Höhe.
Wieso nicht den Gipfel des Lebens erklimmen? Wieso nicht aufrecht dastehen und Meinen Namen hinausrufen? Wieso sich nicht mit Mir unterhalten? Lasse Mich deinen Vertrauten sein, und Wir wollen die Erde mit Unseren Gedanken umzingeln. Wir erdreisten uns. Wir markieren einen neuen Weg. Wir hüpfen. Wir tanzen wie nie zuvor. Wir erfinden neue Kombinationen an Schritten, und Wir tanzen sie. Wir laufen den Hügel rauf und runter. Wir laufen über das Firmament. Wir umarmen die Sterne. Wir halten sie auf. Und Wir sind ebenfalls die Punkte der Sterne, die auf Uns auf der Erde scheinen.
Heiße den Anbeginn des Lebens willkommen. Beginne jetzt. Pflanze deine Füße auf der Erde und deine Augen im Himmel, und so soll es sein.
Du bist ein vereintes Universum, was sich immerzu höher erhebt, in jedem Fall höher erhebt, in jedem Fall schwebt, schwebt um all dessen, was du wert bist, und du bist eine ganze Menge wert.
Unermesslich ist dein Wert. Keine Tasse kann ihn fassen. Kein Konzept deinerseits ist freilich umfassend genug, um deinem Wert gleichzukommen.
Du bist derjenige, der seinen Wert auf der Erde herausbekommt. Du ermisst die Erde mit deinem Blick, und du zeigst dich der Situation des Lebens gewachsen, schlicht so, wie es vor dich hin gestellt ist, gewillt, dich höher zu heben.
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HEAVEN #1062 – 18.9.2003 – The Heart, the Heart
DAS HERZ, DAS HERZ
Das Stiefkind Herz wird nichtsdestotrotz vernommen. Versuche es, wie du es kannst, es wird nicht schwanken. Es kann nicht unaufrichtig sein. Es kann sein Gespür der Dinge nicht vortäuschen. Du magst versuchen, es zu ignorieren, jedoch wird dein Herz früher oder später mit dir gleichziehen. Es wird gehört werden.
Dein Herz spricht für das Leben. Dein Herz, von dem Ich spreche, ist kein eigennütziges Herz. Es ist nicht das Ego, von dem Ich spreche, Ich rede vielmehr von deinem Herzen, von diesem Thermometer in deiner Brust, was schlägt und schlägt, was nicht ruht, ausgenommen zwischen seinen spektakulären Schlägen. Dieses ehrliche Herz wird dich nicht alleine lassen. Die stillen Nischen deines Herzens werden an dir reißen. Du kannst dein Herz nicht für immer stille halten.
Dein Herz ist sehr höflich. Manchmal wartet es, bis du alleine bist, bevor es dir von den Tiefen dessen erzählt, was es spürt, dessen, was du spürst, denn du bist nicht, Ich wiederhole das, du bist nicht von deinem Herzen getrennt.
Manchmal segelst du entlang, fühlst dich glücklich, bloß um herauszufinden, dass du dich vom Unglücklichsein abgewandt hast, und dass du ihm, aus dem einen oder anderen Grund, andere Namen gegeben hast, vielleicht Ehrgeiz, vielleicht Notwendigkeit, vielleicht überhaupt etwas.
Dein Herz senkt sich und hebt sich, und manchmal zollst du ihm nicht die richtige Aufmerksamkeit. „Warte“, sagst du zu deinem Herzen. „Später. Jetzt gerade bin ich voller und ganz beschäftigt. Ich möchte wirklich nicht hören, was du zu sagen hast. Ich möchte nicht zuhören. Du wirst mich wohl von der Richtung, die ich eingeschlagen habe, abbringen mögen.“
Und so überredest du dich selbst. Du redest dich in andere Dinge hinein, und in der Zwischenzeit schlägt dein Herz.
Schlage nicht die Sehnsüchte in deinem Herzen nieder. Dein Herz ist auf deiner Seite. Es möchte für dich nur Gutes. Es möchte einzig die Wahrheit für dich.
Vielleicht wird Vieles deines Lebens in dem Bemühen verbracht, dich selbst davon zu überzeugen, dass du aufrecht, unerschütterlich und glücklich bist. Vielleicht wird Vieles deines Lebens damit verbracht, vor deinem Herzen, vorneweg vor seinem Schlag, herum zu rennen, im Bemühen, es zu überholen. Dein Herz wird jedoch zu dir aufschließen. Dein Herz überflügelt dich jetzt.
Vielleicht existiert wahres Glücklichsein für dich bloß in den Pausen zwischen den Schlägen deines Herzens. Dort liegt eine große Macht. Vielleicht versucht das Rauschen deiner zahlreichen Gedanken dein Herz auszusperren. Vielleicht liegt die Wahrheit in dem Dazwischen zwischen deinen Gedanken und deinen Worten und all deinen Maschen.
Tauche das Unglücklichsein nicht unter. Es wird dich zu deinem Herzen führen.
Jogge dem Leben entlang gemäß dem Tempo deines Herzens. Halte dein Herz vor dir heraus. Sei seiner eingedenk. Beschwöre es. Anerkenne es. Hüte es.
Die Welt spricht von richtig und falsch. Ich spreche von Wahrheit. Dein Herz spricht ebenfalls von Wahrheit. Es ist nicht dein Herz, was zu dir redet, jemanden oder etwas zu übervorteilen. Es ist der umgarnende Geist, der meint, dir fehle etwas, und deswegen müssest du eben all das haben, was er dir ansagt.
Aber dein Herz sagt dir die Wahrheit. Alles Mindere als die Wahrheit ist nicht Wahrheit. Und alles Mindere als Größe ist nicht die Wahrheit von dir.
Du bist der Besitzer großen Reichtums. Du hast einen großen Reichtum des Herzens. Dein darunter liegendes Herz wird dich nie fehlsteuern. Es kann nur wahrhaftig sein. Dein Herz ist der Wisser. Halte dein Herz nicht vor dir geheim.
Dein Herz ist der Erfüller aller deiner Träume. Dein Herz macht deine Träume und weiß infolgedessen, wie sie zu erfüllen sind. Das Herz schaut in die Weite und die Tiefe. Dein Geist flackert und flitzt, er lässt sich mal auf dem einen, mal auf dem anderen nieder und wird abgelenkt, unterdessen dein Herz auf einen einzelnen Punkt ausgerichtet ist. Dein Herz liebt, und es liebt dich. Dein Herz liebt, und dein Geist denkt. Liebe mehr, denke weniger.
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HEAVEN #1063 – 19.9.2003 – What Are Your False Idols?
WELCHES SIND DEINE FALSCHEN IDOLE?
Vielleicht denkst du derart viele Gedanken, um dich vom Denken abzuhalten. Was ist es, was du bei deinen vielen Gedanken und Unternehmungen verdrängst? Ist es deine körperliche Sterblichkeit?
Bist du vielleicht nach wie vor mit den Sehnen und Knochen, die deinen Körper stützen, verhaftet? Bist du vielleicht immer noch daran geheftet, was das wenigste von dir darstellt, an dieses zeitweilige Gebäude namens dein Körper?
Gewiss beansprucht dein Körper ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. Wie bei einem Auto, in dem du fährst, passt du auf es auf, und es leistet dir gute Dienste. Oder dein Körper ist wie eine hölzerne Schaukel auf deiner Veranda, in der du schaukelst. Du sitzt in ihr, und du schwingst dich hin und her. Ohne dich bewegt sie sich nicht. Sie ist ohne dich nicht. Du bist der Beweger der Schaukel. Und du bist der Beweger deines Körpers. Du bist nicht von ihm abhängig; er hängt von dir ab. Dein Körper wuchs um dich herum auf, aber er ist keinesfalls mehr du, als ein Sandkorn am Strand du ist. Das Sandkorn ist so viel du, wie dein Körper du ist. Vielleicht ist ein Sandkorn mehr du als dein Körper, weil du es leichthin aufheben kannst und nicht an es angeheftet bist. Du weißt, dein Leben ist nicht von ihm abhängig.
All die Dinge, von denen dein Leben deinem Dafürhalten nach abhängig ist – von ihnen ist es nicht abhängig. Dein Leben ist von nichts abhängig. Du hast Leben. Du kannst es nicht los werden. Du kannst deine Existenz nicht stoppen. Setze alle Maschen ein, die du einsetzen möchtest, du lebst mit oder ohne einen glücklosen Körper. Was, hast du gemeint, werde unter ewig verstanden? Ewig meint, du bist immerzu. Die Form, die du annimmst, ändert sich, du allerdings kannst nicht rückgängig gemacht werden.
Du bist ein Reisender. Sei es nun, du befindest dich an einem Strand oder auf einem Berg, du bist in Bewegung. Deine Umgebungen sind der Hintergrund. Du bist der Stern. Ein Stern ist kein Opfer. Alleine dein Körper kann gefangen gehalten bleiben. Ungebunden, gebunden! Springe hoch! Dein Körper kennt Fesseln, du aber bist ihrer unbeschadet. Du bist. Du kannst alleinig sein. Du bist ewig. Du bist unendliches Seien. Springe.
Alles von dir ist überall enthalten, dennoch bist du übers Enthaltensein hinaus. Jedwede Begrenzungen, die du aufgestellt hast, sind falsch. Die Grenzen sind deine falschen Idole. Mit Sicherheit bist du, sofern du ewig bist, grenzenlos. Mit Sicherheit bist du, sofern du unendlich bist, grenzenlos. Im Gegensatz dazu, worin du unterwiesen wurdest, du kannst nicht eingedämmt werden.
Du bist frei, um empor zu schweben.
Nichts kann dich halten. Es ist unumgehbar, dass du empor schwebst. Einzig du kannst dich selbst stoppen, und einzig dann eine Zeit lang. Du bist dem Emporschweben geweiht. Was immer du an Grenzen setzen magst, du wirst über sie hinweg gehen. Nichts kann sich in deinem Weg befinden, ausgenommen das, was du dorthin gestellt hast. Alle Begründungen in der Welt sind kein Grund.
Was meint deines Erachtens potenziell? Potenziell meint, alles ist inwendig in dir enthalten. Du bist der Halter der grenzenlosen Existenz.
Kannst du dir vorstellen, dass ein Stern zu sich selbst sagt: „Ich bin bloß ein kleiner Stern da droben. Mein Licht kann nicht weit hinaus gehen. Eigentlich bin ich nichts hier oben, oder, falls ich etwas bin, bin ich nicht viel.“ Denkst du, ein Stern verweist sich selbst auf die Zeit und auf den Raum? Er weiß, er ist Licht, und infolgedessen scheint er. Du bist nicht weniger als ein Stern.
Und dein Licht, was ja eine Reflexion des Meinigen darstellt, ist Mein Licht. Du bist im Besitz Meines Lichts, weil Ich es dir gegeben habe. Ich habe es auf dich geschienen, und du wurdest es. Eben zu diesem Zeitpunkt der Existenz wurdest du Mein Licht. Und du existiertest lange, bevor dieser gegenwärtige Körper von dir in Erscheinung trat. Niemals gab es eine Zeit, als du nicht warst, noch auch kann es sie jemals geben. Mit oder ohne physischen Körper, du bist Mein Licht. Das ist alles, was du bist, und das ist genug. Akzeptiere das, was du bereits bist.
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HEAVEN #1064 – 20.9.2003 – That What Is Inexpressible
WAS UNAUSDRÜCKBAR IST
Dass Wir – du und Ich – getrennt sind, ist die Illusion der Illusionen.
Weswegen ist die einzige Wirklichkeit derart illusorisch? Weswegen wird ihr misstraut? Wieso ist sie zu viel, sie zu erbitten? Warum ist es zu viel zu glauben, dass du und Ich – so als gäbe es ein separates du und ein separates Ich – Eins sind?
Auf diese Weise ist das Leben eine Partie des Lasst-Uns-So-Tun-Als-Ob. Es ist eine große Vortäuschung, dass ihr von Mir ausquartiert seid. Es ist eine horrende Vortäuschung, die euch all den Schmerz in der Welt einspielt. Ohne Gewahrsein Unseres Einsseins befindet ihr euch in Schmerz. Oder ihr rennt vom Schmerz weg.
Etliche Meiner schönen Kinder, die Nachkommen Meines Herzens und Gedankens, rufen gar aus, Ich existiere nicht. Für euch ist damit die Frage zufriedenstellend angegangen. Falls Ich nicht existiere, vermögen Wir nicht das Einssein zu sein. Und danach könnt ihr euch nicht von jenem entfernt befinden, was, eurem Argumentieren nach, nicht existiert. Für euch weist das einen gewissen Komfort auf, dass Wir nicht getrennt sind, denn, falls Ich nicht existiere, wie könnt ihr sodann von Mir getrennt sein?
Indes ist Einssein Unser Name.
Unser Einssein mag eurem bewussten Gewahrsein entgehen, jedoch könnt ihr dem Einssein nicht entgehen. Was unzertrennlich ist, kann nicht getrennt werden. Das Letztliche Eine kann nicht aufgespalten werden. Alleinig in der Einbildung kann das der Fall sein.
Insofern ist es schier ein Traum, dass du von deinem Schöpfer getrennt bist.
Es ist bloß ein Traum, dass du von jemandem oder etwas getrennt bist. Allerdings ist es dein fortwährender Traum. Ihr erwacht aus allen Träumen. Jetzt soeben erwacht ihr zur Wahrheit Unseres Einsseins.
Spielt mit der Idee.
Ich bin nicht nur eure Quelle, Ich bin eure Ressource. Ihr seid einfallsreich. Alles, was Ich bin, ist inwendig in euch enthalten. Es handelt sich um Meine DNA, die ihr habt.
Illusion ist aus der Illusion hervorgetreten. Die Kräuselungen der Illusion scheinen endlos. Indes hat sie eine Ende. Einzig Wahrheit ist unendlich. Ihr seid ohne Ende, selbst dann, wenn die Illusion damit fertig ist. Ich sage „du“, und Ich sage „Ich“ der Gewohntheit halber. Weil Ich über die Illusion rede, auf sie zeige und auf Mich hinweise, sei gewahr, dass die benutzte Sprache der Wirklichkeit nicht gleichkommt. Die Sprache selbst ist Illusion. Alles in der zeitweiligen Welt, was euch derart real ist, ist Illusion.
Ihr hämmert euch selbst mit der Illusion auf den Kopf. Und würdet gerne an ihr festhalten und sie zur Wirklichkeit machen.
Die Welt, so wie ihr sie euch denkt, ist eine Bühne, und alles auf ihr sind Kulissen. Ja, die manifeste Schöpfung ist ein Bühnenspiel. Ihr seht dem Stück zu, und spielt einen Part in ihm, und ihr klatscht und ruft Buuh, und ihr rennt herum, und ihr schaut dem Stück zu. Ihr seid derart darin aufgegangen, dass ihr vergesst, dass diese Szene oder dieser Akt bald vorbei sein wird, und dass es dann so sein wird, als sei es nie gewesen. Ja in der Tat, es war nie. Es schien nur zu sein. Es war die Erscheinlichkeit des Seiens.
Morgen wird es ein anderes Stück geben. Morgen ist ebenso eine Illusion, denn jedwede Zeit ist eine. Ewigkeit hat mit der Zeit nichts zu tun.
Zeitlosigkeit ist nicht mit Zeit befasst.
Jedoch wird, unbesehen dessen, ein neues Stück oder ein altes vertrautes herausgebracht.
Alle Stücke sind bloß Schritte zur Stille Unseres Einsseins. Gewiss, Unser Einssein ist nicht still, denn still ist schier ein Wort. Was Wir haben, was Wir sind, ist jenseits von Stille. Dafür, was Wir sind, gibt es kein Wort. Keinen Klang, kein Bild gibt es dafür.
Einssein ist Allheit. Ihr seid Einssein. Ihr seid Mein Einssein. Ich sage „Ich“ und Ich sage „Mein“, weil es in der Welt der Sprache nicht anders geht, davon zu reden, selbst obschon „Ich“, „Mein“, „Wir“, „Unser“ es nicht zur Aussage bringt.
Die Wörter „Seien“ und „Bewusstheit“ bringen es auch nicht heraus. Allerdings ist das alles ein Anlauf, dasjenige zum Ausdruck zu bringen, was unausdrückbar ist. Und demnach drücken Wir das Ausdruckslose aus.
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HEAVEN #1065 – 21.9.2003 – Bless
SEGNE
Was hast du heute im Sinn? Das fragen scheint das gleiche zu sein wie fragen: Worin besteht heute deine Bürde?
Gedanken sind gewichtslos, dennoch sind sie öfters Bürden. Ihr seid mit Gedanken überladen, mit kapriziösen Gedanken, mit repetitiven Gedanken, mit wummernden Gedanken, mit heimtückischen Gedanken, mit Gedanken über Gedanken über andere Gedanken, die durch euren Geist gewütet sind.
Lasst eure Gedanken eine Weile gehen. Geht über die endlosen Kreiswirbel des Denkens hinaus.
Sofern ihr denken müsst, dann an etwas Liebenswürdiges. Denkt an eine Blume.
Denkt an einen Stern. Denkt an Mich.
Habt eine höhere Bedachtnahme auf euch selbst.
Ihr seid mehr als der überfrachtete Geist, den ihr mit euch herum tragt. Falls euer Geist beladen ist, seid ihr es, der ihn belädt, ihn überfüllt, der erleuchtende Gedanken rausdrängt, und der alte, nutzlose Gedanken, Gedanken schweren Herzens mit sich herum schleppt. Ist das nicht so? Beginnt von vorne. Macht eure Gedanken eine Zeitlang rückgängig. Ersetzt sie durch andere.
Eure Andenken sind Gedanken. Schreitet über eure Gedächtnisse hinaus.
Schafft Raum für neue Gedanken, Gedanken, die ihr nie zuvor hattet, Gedanken, die euch erheitern wollen, Gedanken, die euch weit mitnehmen, Gedanken, die euch überraschen werden, die euch erheben, euch neu aufrichten werden.
Eure Gedanken nehmen eine Menge eures Lebens ein.
Habt pro Tag einen neuen Gedanken. Ein neuer Gedanke pro Tag wird mehr ausrichten als zehntausend Vitamine.
Habt heute eine neue Idee. Habt heute eine Idee, die niemand auf der Welt je zuvor gedacht oder gesagt oder gewagt hat zu sagen. Habt heute gewagte ungegründete Ideen. Ich sage ungegründet, was Ideen meint, die weit über die Vergangenheit hinaus reichen, weit über alles Weltdenken hinaus, Gedanken, die nirgendwo sonst aufzufinden sind, Gedanken, die zum Geheimnis erklärt, beiseite geschafft, die in Anwartschaft an eine eingebildete Grenze gehalten wurden.
Habt ungefesselte Gedanken. Lasst eure Gedanken Stabhochspringer sein, die hoch und höher springen und neue Rekorde erreichen. Sagt Mir doch, welche Grenze kann es für eure Gedanken geben?
Denkt größere Gedanken. Anstatt eine Myriade an kleinen Gedanken zu denken, denkt einen großen. Dehnt euch aus, dehnt euch aus. Lasst euren neuen Gedanken heute einen sein, der rund um die Welt vernommen wird.
Seid heute elastisch. Lasst an eurer Elastizität kein Ende sein. Seid offenen Sinnes. Seid neuen Sinnes. Beginnt von vorne.
Falls ihr in eurer Lebzeit nur zehn Gedanken haben könntet, welche wären es denn?
Falls ihr in eurer Lebzeit nur einen Gedanken haben könntet, welcher wäre es denn?
Die Vergangenheit los lassen ist den Mangel los lassen, denn selbst glückliche Gedanken der Vergangenheit tragen einen abwärts gerichteten Zug an sich; die Schönheit von ihnen kann nicht reproduziert werden, und ihr spürt, ihr seid ohne die Schönheit, die ihr einst hattet, und demnach fühlt ihr euch entledigt.
Erschafft anstelle von überbordenden Gedanken, die an euch zerren und euch ansagen, dass euch etwas fehle, Gedanken, die die Vollheit herstellen, nach der es euch derart verzweifelt verlangt. Dreht die Münze eurer Gedanken herum.
Nehmt einen neuen Pfad. Legt zu einer anderen Reise ab. Falls ihr hügelaufwärts geschlendert seid, rollt euch den Hügel hinauf, oder steigt in ein Kanu und paddelt in eine andere Richtung. Unbegrenzt sind eure Wahlmöglichkeiten. Unbegrenzt sind die Möglichkeiten. Wählt nunmehr eine vormalige Unmöglichkeit und bringt sie zur Manifestation. Erschafft, erschafft.
Schreibt ein Gedicht. Fertigt ein Lied. Verknüpft Herzen. Niemand ist darin besser als ihr, falls ihr es schier wolltet. Umarmt die Welt. Lasst sie in euer Herz hinein platzen und segnet die ganze Welt, die gesehene und die ungesehene.
Segnet jene, die euch bestreiten. Segnet jene, die euch nicht zur Notiz nehmen.
Segnet einen jeden Schritt, den euer Fuß nimmt. Segnet jeden Atemzug. Segnet alles in eurer Reichweite und alles außerhalb von ihr. Segnet mit eurem Herzen, und segnet mit euren Gedanken. Segnet, segnet, segnet.
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HEAVEN #1066 – 22.9.2003 – You Are Doing Fine
IHR MACHT ES GANZ GUT
Klar, das Leben ist eine Welle. Bei jeder Erstellung loht das Leben auf, eine neue Welle ist am Heranfluten. Der Rückschlag einer Welle nimmt euch voran. Sie stößt euch nach vorne. Ohne sie könntet ihr nicht vorankommen.
Ihr habt die Energie des gesamten Universums, die euch vorantreibt. Es gibt auf eurer Seite keinen Schritt, der euch nicht voran bringt.
Wenn ihr stolpert, fallt ihr nach vorne. Auf alle Fälle bewegt ihr euch voran. Wenn ihr zurückschreitet, könnt ihr sodann einen Rennsprung nach vorne machen.
Selbst wenn ihr fallt, liegt darin ein enormer Zweck. Wenn ihr hinfallt, wisst ihr, wie ihr euch wieder aufrappelt. Anderenfalls könntet ihr die ganze Zeit und immerzu in einer Wiese voller Gänseblümchen herumwandern und damit zufrieden sein, sie zu pflücken. Ihr hättet einen großen Strauß. Und was würdet ihr hernach mit dem Strauß anfangen? Wohin würdet ihr ihn stellen? Ihr könntet ihn bloß hinlegen und noch mehr davon pflücken.
Pflücken ist gut, und Pflanzen ist ebenfalls gut.
Es ist sehr gut, Blumen zu pflücken und Früchte von einem Baum zu ernten, indes ist das nicht eure Lebensarbeit. Werft einen Aprikosenkern weit weg. Er wird irgendwo landen. Aus ihm wird ein Baum emporwachsen.
Ihr seid wie ein Traum. Bäume wachsen, wo immer sie mögen. Ihr nicht anders. In der Oase oder in der Wüste, ihr wachst. Nichts kann euer Wachstum stoppen. Nicht einmal ihr selbst könnt es zum Halten bringen.
Überleben ist nicht genug. Ihr wollt im Grunde nicht bloß Wasser treten. Worauf auch immer eure Augen fallen, ihr wollt es. Sobald ihr euch hingezogen wisst, geht dorthin, selbst wenn ihr enttäuscht werdet. Eure Enttäuschung wird euch irgendwohin bringen. Sie wird euch gar zu Mir geleiten.
Ihr seid jemand, der nicht an einer Stelle bleiben kann. Ihr seid auf der Erde, um euch zu bewegen. Ihr könnt bloß eine Weile müßig bleiben. Ihr bewegt euch, oder ihr werdet in Bewegung versetzt. Ihr habt keine andere Wahl als das Fortschreiten. Selbst dann, wenn es nicht nach Fortschritt aussieht – ihr kommt voran. Ihr seid jemand, der voranschreitet.
Euer Geist hat nicht euer Wachstum einzuverleiben. Ja, Tatsache ist, er kann es öfters nicht. Er hat weder in sich aufzunehmen, noch hat er eure Richtung zu kennen.
Euer Pfad im Leben ist keine aus-gedachte Sache. Keine Vorschrift. Ihr habt eurem Pfad die Bahn zu brechen, und ebendas tut ihr.
Wer sagte, ihr könntet nicht wanken? Wer sagte, ihr hättet alles im Voraus zu wissen? Wer sagte, ihr hättet alles mit etwas zu vergleichen?
Wer sagte denn, ihr hättet Bericht zu führen mit dem Resultat, ihr hättet langsamer voranzugehen. Euer Zweck im Leben lautet nicht, Berichtführer zu sein. Zählt nicht die Schritte, die ihr machtet, bleibt jedoch unentwegt dabei, euch voranzubewegen.
Es wird viele Menschen geben, die euch sagen, was zu tun ist. Und manchmal liegen sie richtig, manchmal nicht. Das gleiche gilt für euch. Ihr könnt es nicht im Voraus wissen. Alles, was ihr tun könnt, ist euch auf den Weg begeben.
Ihr befindet euch auf einer unauslotbaren Reise. Die Karte ist in eurem Herzen versiegelt. Euer Herz wird euch leiten. Es kann euch nicht alles ausplaudern, doch dennoch bewegt es euch voran.
Ihr schreibt eure eigene Erzählung, während ihr entlanggeht. Ihr improvisiert. Was sonst könnt ihr tun? Und ab und an entkommt eurem Mund Wahrheit.
Wahrheit ist immerfort inwendig in eurem Herzen. Ihr seid ein Zulieferer von Wahrheit. Wahrheit wird durch euch übermittelt. Selbst mitten in einer Fantasie übermittelt ihr Wahrheit.
Habt Zutrauen in euch selbst, denn ihr seid tiefe Wisser. Ihr findet heraus, was ihr wisst. Das bezeichnet ihr mit Lernen. Es ist Selbst-Entdeckung.
Ihr werdet im Laufe Schätze entdecken, und ihr werdet nun anfangen zu sehen Wer ihr seid, jetzt in dem Augenblick, wo immer sich euer Körper aufhält, was immer eure Gedanken sind, wo immer ihr gewesen seid, was immer ihr getan habt, und eure Augen werden sich mehr und mehr öffnen, und ihr werdet anfangen, die Größe anzuerkennen, die ihr immerfort gewesen seid. Ich rufe euch als Große aus. Akzeptiert euren Adel.
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HEAVEN #1067 – 23.9.2003 – Your Wealth
EUER REICHTUM
Auf eurer Suche nach Fülle füllt ihr euch öfters mit Dingen an. Mit Gegenständen, Essen, Geld. Ihr sammelt Sammlungen. Ihr häuft an, um anzuhäufen. Es gibt etwas, was ihr bemüht seid zu füllen, und ihr bemüht euch ohne Unterlass auf die alte Art und Weise, die nicht erfüllt und nicht zu erfüllen vermag. Und gleichwohl beharrt ihr darauf. Ihr rennt, um darauf zu bestehen.
Ihr Teuren, zunächst einmal, ihr seid nicht leer. Ihr seid bereits davon zu voll, was euch nicht die Freude überbringt. Ihr habt euch in einen Empfangensmodus verbracht, unterdessen es für euch erfüllender ist zu geben. Gebt Größerem Schwung als eurem fehlwahrgenommenen Bedarf, anzuwachsen. Anwachsen bewahrt nicht. Haltet es in Bewegung. Tauscht untereinander oder gebt fort.
Welchen Vorteil spielt Besitzen ein? Und zu welchem Nutzen besitzt ihr mehr und mehr? Ist größer besser? Ist mehr mehr? Mehr gestellte Fallen bestimmt. Setzt euch von der Verpflichtetheit frei, die eure Besitztümer euch auferlegt haben. Besitzt die Freiheit.
Entsinnt ihr euch der frühen Pioniere, die ihr irdisches Hab und Gut mit sich trugen, es nach und nach abzulegen und zurückzulassen hatten? Wieso wurden die Holzstücke weiter mitgetragen? Aus welcher Anhaftung an Gedenken oder Hoffnungen heraus. Ich begreife die Anhaftung, jedoch zu welchem Nutzen?
Was Ich sage, bezieht sich auch auf eure Talente. Haltet eure Talente in Bewegung. Haltet sie vor euch in die Höhe und lasst sie gesehen werden. Verausgabt eure Talente schonungslos. Hattet ihr nicht genug davon, sie zu konservieren?
Eure Talente sind Geschenke. Sie wurden euch gegeben. Und nun mögt ihr nicht müde sein, unterdessen ihr sie weitergebt. Ein Maler, der nicht malt, ist kein Maler. Ein Komponist, der nicht komponiert, ist kein Komponist. Ein Schriftsteller, der nicht schreibt, ist kein Schriftsteller.
Jemand, der gibt, ist ein Geber. Jemandem, der gibt, wird viel gegeben. Jemand, der segnet, ist ein Segner. Auf jemanden, der segnet, kommen Segnungen zu.
Als ihr im Kindergarten wart, wurde euch gelehrt, miteinander zu teilen. Teilen ist nicht ganz das Richtige, denn, wenn ihr teilt, behaltet ihr auch. Gebt also. Gebt mit all eurer Macht.
Eure Bedürfnisse sind erfüllt. Hilft nunmehr, diejenigen Anderer zu erfüllen. Während ihr gebt, werdet ihr frei gesetzt, mehr zu geben.
Es existiert ein Wiederaufwogen des Gebens in der Welt, und ihr seid Teil davon. Ihr seid ein großer Teil davon.
Jeder hat etwas zu geben. Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, so gebt ein Lächeln.
Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, macht eure Gegenwart zu einem Geschenk.
Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, dann leiht jemandem euer Ohr, der sich danach sehnt, ein Menschenseinswesen um sich zu haben, das ihm zuhören möchte.
Falls ihr denkt, ihr hättet nichts zu geben, dann gebt jemandem statt, euch etwas zu geben. Das ist nicht das gleiche wie nehmen.
Welch eine elementare Lektion, die Wir heute vorhaben! Heute rechnen wir.
Falls ihr zwei Äpfel habt, nehmt einen für euch und bietet den anderen einem Anderen an.
Was immer ihr habt, es ist an euch, zu geben. Auf diese Weise bleibt ihr euch ununterbrochen treu.
Falls die Welt keine Angst hätte, würde sie Knauserigkeit nicht kennen. Freigiebigkeit wäre das Natürliche. Es würde nicht einmal Freigiebigkeit genannt werden. Es wäre schlicht, was es ist. Es wäre die angenehme Art und Weise.
Seid gegenüber euch selbst großzügig. Lasst Vorübergehende Vorübergehende sein. Niemand schuldet euch etwas, und ihr schuldet niemandem etwas. Geben aus dem Empfinden der Schuld heraus ist nicht Geben. Geben aus der Schwingung eures Herzens heraus ist Geben. Alles Geringere ist euer Herz im Schlepptau halten. Euer Herz hatte ausreichend Beschränktheit. Gib ihm jetzt Freiheit.
Bedaure nichts. Bedaure nicht all die Zeiten, als du dein Herz zurückhieltest. Du hast es von dir zurückgehalten. Du hast es eingeschränkt. Lege es nun offen. Lasse dein Herz erblickt werden. Dies ist dein Reichtum, und es ist an dir, zu geben.
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HEAVEN #1068 – 24.9.2003 – Bright Light
HELLES LICHT
Furcht drückt Freude nieder. Sie unterdrückt Geborgenheit. Sicherheit. Sie unterdrückt Freiheit. Sie unterdrückt unabänderbares Seien. Angst ist ein wiederkehrendes Zerschmettern eures Herzens. Und dennoch haltet ihr euch an der Angst fest wie an einen mächtigen Freund, den ihr immer an eurer Seite habt.
Ihr mögt es einem Kind nachsehen, was sich im Dunkeln fürchtet, ihr fürchtet euch aber vor dem Licht. Ihr fürchtet euch, auf den Boden aufzutreten. Euer fortwährender Gefährte Furcht flüstert euch angstvolle Sachen ins Ohr. Sie macht sich selbst wichtig, während sie euer Empfinden des Selbst schrumpfen lässt. Zollt der Angst nicht derart viel Ehre, denn Angst ist bloß ein Schatten, der, ohne Licht, nicht einmal vorgeben kann zu existieren.
Ihr fürchtet den Tod, unterdessen es ihn nicht gibt. Ihr fürchtet die Abwesenheit von Leben, unterdessen es keine Absenz gibt. Ihr fürchtet, dass alles, was ihr geleistet habt, weggenommen wird. Sobald einmal erlangt, setzen sich Errungenschaften, nicht anders als ihr, in Bewegung.
Auf der Erde gehört alles jemandem, und alles gehört auf der Erde niemandem. Und ihr gehört Mir zu.
Im Himmel ist kein Raum für Angst. Im hellen Licht des Himmels vermag sich keine Illusion zu unterhalten. Im hellen Licht der Wahrheit kann einzig Wahrheit existieren. Einzig Wahrheit kann sein.
Und somit ist die andere Seite der Angst Wahrheit. Was für eine Wahrheit ist es, von der die Angst euch versucht abzuhalten?
Die Angst würde euch gerne niederrennen. Die Wahrheit hebt euch empor. Flieht die Angst. Setzt euch mit der Wahrheit in Flucht.
Man sagt, die Wahrheit setzt frei. Sie wird euch mit Sicherheit von der Angst frei setzen. Was blockiert euch denn sonst als Angst? Angst hält euch als Gefangenen.
Was ihr als das Realste erachtet – Schmerz, Mühen und Probleme -, ist reine Fiktion. Dramatisch, ja. Was euch festhält, ja. Aber die Wahrheit? Nein, nicht die Wahrheit. Wahrheit ist weitaus ausladender. Die Wahrheit heißt, dass euer Körper Schmerz und euer Geist Mühe und Schwierigkeiten erleben können, jedoch rühren euer Körper und Geist, egal, wie mächtig sie euch zu sein scheinen, euer Sein nicht an. Eure Seienshaftigkeit ist wird durch nichts anderes berührt als durch das Licht Gottes.
Falls dieses Leben auf der Erde ein Traum ist, so wacht ihr von ihm auf. Wer ist es, der aufwacht? Wer bist du? Wer bist du in Wirklichkeit? Wo existiert diese Ich-heit von dir? Wo existiert sie nicht?
Aufwachen ist aufwachen zu wer du bist, und wer du bist ist in Mein Herz eingewoben. Und demnach wachst du zu Uns auf, nicht minder zum Einssein von Uns, Der Eins, nicht zwei, ist, denn Einssein ist alleinig.
Du bist von dem Einssein nie abgegangen. Du hast herum paradiert, so, als hättest du das Einssein verlassen. Du hast in einer Dimension der Fantasie und der aufgegebenen Wahrheit gelebt. Die Wahrheit freilich kannst du nicht entlassen. Du kannst nicht einmal vortäuschen, sie sei fort, da sich ein winziger Schimmer von ihr immer in deinem Blick befindet.
Falls du nicht wüsstest, dass helles Licht existiert, einerlei, für wie weit entfernt du es hältst, würdest du Angst und Unglücklichsein nicht erleben. Falls Licht nicht existierte, würdest du den Mangel von ihm nicht befürchten. Du wärest mit Weniger recht gut zufrieden.
Jedoch bist du es nicht. Du weißt, du bist es nicht. Du suchst jederzeit nach mehr.
Wieso sodann nicht mehr dieses Lichts entgegennehmen, was hell poliert glänzt? Es ist die Flamme des Lebens. Es geht nie aus. Licht und Leben sind kompatibel. Sie sind unzertrennbar. Genauso wie du und Ich untrennbar sind.
Aber du fürchtest, das zu glauben. Du fürchtest, du hättest des Einsseins wegen die Mannigfaltigkeit aufzugeben. Du fürchtest, du werdest ausgelöscht, indessen es du bist, der im hellen Licht, was bereits du selbst bist, in Erscheinung treten wird.
Welche Torheit ist es, was dich zur der Freiheit der Angst überredet? Es braucht keine Courage, die Wahrheit zu sehen. Es braucht eine Menge Courage, mit der Angst zu leben. Lasse demnach die Angst hinter dir. Lasse sie ihren eigenen Weg nehmen, und du, du bleibst bei Mir.
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HEAVEN #1069 – 25.9.2003 – All the Wondrous Things
ALL DIE WUNDERSAMEN DINGE
Sobald du Beklemmung verspürst, spürst du sie in deinem Körper. Du spürst sie als ein Schmerzen in deinem Herzen, indes entkommt Beklemmung nicht deinem Herzen. Dein Geist wandert herum und stößt an die Beklemmung als eine Option. Es ist der Geist, der dir erzählt, du seist beklommen. Doch selbst die Beklommenheit affiziert dein Seien nicht. Nicht einmal innerer Aufruhr hat auf dein Seien eine Auswirkung.
Gleich, welche Ursachen du finden und ausgeben kannst, du fühlst dich verängstigt, weil du dich verängstigt fühlst. Dein Geist hat dir eine Direktive erteilt. Er kann dir genauso gut erzählen, etwas anderes zu spüren.
Du nimmst wahr, dass die Welt um dich herum und dein spezifisches Leben bestimmte Gefühle von dir fordern. Sicher bitten sie um sie, aber du hast dem nicht nachzugeben. Du kannst deinen Geist und dessen Gedanken genauso unter deinen Einfluss bringen, wie du alle anderen Dinge sie beeinflussen lässt.
Denke nicht, dass Ich dir sage, etwas vorzutäuschen oder dich selbst in etwas hinein zu reden. Sofern du Beklemmung und Qual in deinem Herzen zugelassen hast, kannst du sie genauso gut mit etwas anderem ersetzen, mit etwas, was dir besser passt. Wieso solltest du das nicht mögen?
Du wirst wohl sagen, dabei, wie du dich fühlst, gebe es für dich nichts, was du tun könnest. Danach mag es aussehen. Du weißt aber auch, dass diese unglücklichen Schattierungen nicht für immer bleiben. Früher oder später änderst du deinen Sinn, und deine Stimmung folgt dem. Ob sich die Umstände ändern oder nicht, du hast die Wahl. Du wirst denken, du könnest nicht anders, indes ist es deine Wahl, wie du dich fühlst.
Horche weniger auf das drohende Unheil, wovon dir die Welt in den Nachrichten und im Fernsehen erzählt, und du wirst dich froher fühlen. Denkst du, mit deiner Zunge schnalzen helfe der Welt. Verbringe mehr Zeit mit Menschen, die dein Herz erheben, anstatt es nieder drücken. Hilf Anderen bei Bedarf, bedenke aber auch, dir selbst zu helfen.
Was dienst du, indem du von Beklemmung getrieben oder ungeduldig oder aufgebracht bist?
Diene Mir jetzt mit einem Lächeln.
Beseitige alle negativen Gedanken, die dir anscheinend nachsetzen. Wieso sie behalten?
Nähre dein Herz.
Viel Zeit und Denken wird mit Planen verbracht, was du essen möchtest, dann mit dem Essen und Aufräumen. Gib der Ernährung deines Herzens und Geistes ebenso viel Zeit.
Im Leben bist du darauf aus, Probleme, sobald sie aufkommen, zu beseitigen. Klar, schaffe Probleme vor dir beiseite, so du dazu in der Lage bist. Doch hat es den Anschein, als würdest du versuchen, Problem beiseite zu schaffen, bevor sie aufkommen, indem du dir über sie Sorgen machst. Verhindern und Sorgen ist nicht das gleiche. Sorgen ist kein Talisman, der dir schmerzliches Unheil forthält.
Sich möglichen Schwierigkeiten zuwenden mag sie einladen. Siehst du, wie du dich selbst mit deinen Gedanken drohst? Unpassende Vorkommnisse können ohne deine Hilfe geschehen. Falls du das Gefühl hast, du müssest leiden, wieso zeitlich vor dem Fakt leiden?
Renoviere dein Denken.
Gar dann, wenn du Leiden erlebst, kannst du dich über es erheben. Du erhebst dich über es mit deinen Gedanken. Mache deine Gedanken hilfreich. Du weißt, dass inwendig in dir ein Kern seine Wohnung hat, den Leiden nicht erreichen kann. Das Leiden selbst weiß darum, dass es deinen innersten Kern nicht zu erreichen vermag, ganz zu schweigen davon, ihn zu schädigen. Es bist du, der denkt, dass Leiden und Tod oder sonst etwas dieses aufwogende Licht, was inwendig in dir aufloht, beschmutzen können.
Bringe mehr jenen Kern an die Oberfläche, und du wirst dir, komme was wolle, nicht so sehr mit möglichen Gefahren drohen. Stattdessen wirst du dich mit Gedanken an all die wundersamen Dinge umgeben, die in deinem Leben auf dem Wege sind zu geschehen. Male sie dir aus. Male sie dir jetzt aus.
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HEAVEN #1070 – 26.9.2003 – As You See
WIE DU SIEHST
Wärest du frei, so wärest du frei zu lieben.
Die Fesseln, die die Welt angelegt hat und die du akzeptiert hast, halten dich von der Vollheit der Liebe zurück, die in deinem Herzen schlägt. Falls du schier die Macht der Liebe, die die deine ist, kennen könntest, würdest du die Welt aufs Dramatischste wandeln. Du würdest weniger Weltgedanken zuhören, und die Welt würde mehr dir zuhören. Sie hätte keine andere Wahl, als sich zu deiner Ebene emporzuheben. Hast du nicht gewusst, dass du der Heber der Welt bist? Mit einem einzigen Gedanken hebst du sie hoch oder ziehst du sie hinunter. Die umherkreisende Welt kann kaum die gleiche bleiben.
Die Natur des Lebens ist es, Fortschritte zu machen. Wirklicher Fortschritt kommt vom Öffnen deines Herzens. Was bloß wäre in der Welt nicht wundervoll, sobald sich alle Herzen auf der Erde der Vollheit ihrer selbst gegenüber mehr auftäten?
Es ist schwer, hinsichtlich Anderer auf der Erde nicht zimperlich zu sein, solange du bei dir überempfindlich bist. Du testest dich einen Gutteil der Zeit, und testest Andere gleichermaßen. Du setzt Standards auf, oft ganz bedeutungslose Standards, jedoch nichtsdestotrotz, sie werden aufgesetzt. All die Kategorien, die du bildest, und all die Schwachstellen, die du austeilst.
Was wäre, falls du schier Gunst verteilen könntest? Wäre das denn keine Neuheit?
Lasse heute kein Wort über deine Lippen kommen, was nicht förderlich, akzeptierend, was nicht ausgleichend über dich selbst und Andere ist. Du setzt das Timbre der Welt. Was immer du denkst, du beeinflusst die Welt.
Beeinflusse sie nun so, wie du sie gerne haben möchtest.
Ich liebe dich. Ich sehe deine Schönheit und Anmut. Ich liebe die Welt. Ich sehe ihre Schönheit und ihre Wunder und ihre Anmut.
Ich bin Mir dessen nicht ungewahr, wonach dir das weltliche Leben aussieht und was es dir zu sein scheint, aber Ich kann einzig Wahrheit sehen, und Ich sehe die Wahrheit von dir und die Wahrheit der Welt. Ich bemerke dein Licht, und Ich sehe Mich Selbst in ihm.
Als Ich die Schöpfung erschuf, schaute Ich und sah, sie war gut. Ich habe kein Bedauern. Wieso du? Wieso auf all die sogenannten Irrtümer einschlagen, die du gemacht hast und wohl noch machen sollst? Wenn du dich im Ozean befindest, wirst du ganz natürlich Wasser verspritzen. Wieso deswegen schreien? Der Ozean überdauert. Die Spritzer nicht.
Alles, was du bereust, hat eine andere Seite an sich. Sobald du bedauerst, bist du im Leben schief und ungleichgewichtig.
Doch selbst dein Bedauern vermag dich zu größeren Gefilden zu leiten, insbesondere wenn du das Bedauerte los lässt. Du hast andere Dinge zu erinnern neben alldem, was du bedauerst. Mich zum Beispiel, und die Wahrheit von dir. Nun ist es für dich an der Zeit, das zu erinnern, was zu erinnern bedeutsam ist.
Welcher Unsinn ist es, Mein Erschaffen zu negieren. Bessere die Welt, indem du sie liebst, wie Ich sie liebe. Übertreffe dich selbst, indem du dich liebst, wie Ich dich liebe. Bessere deinen Nachbarn, indem du ihn liebst, wie Ich ihn liebe.
Je mehr du dein Herz aufmachst, desto mehr liebst du. Je mehr du liebst, eine umso größere Wohltat bist du der Welt, dir selbst und den Generationen, die dir hinterher kommen.
Du bist ein Reisender auf der Erde, doch bist du mehr als ein Reisender. Du bist ein mit allem Vertrauen versehener Erbe, Bewohner und Vermachter. Du, der du die Erde in Beschlag nimmst, bist auf ihr ein Mieter. Ich vermiete die Erde nicht einfach irgendjemandem. Nur dem heiligen.
Halte die Erde hoch, die du mit ganzer Liebe in deinem Herzen pachtest, und du wirst anfangen, ganz neu zu sehen, und du wirst anfangen zu sehen, wovon du zuvor nur einen kleinen kurzen Schimmer hattest. Beginne jetzt zu sehen.
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HEAVEN #1071 – 27.9.2003 – Jewels of the Sun
EDELSTEINE DER SONNE
Geliebte, wenn ihr in der Sonne sitzt,.wisst ihr recht genau, dass die Sonnenstrahlen ihren Weg zu euch finden werden. Daran gibt es keinen Zweifel. Ihr habt der Sonne nicht zu sagen: „Sonne, scheine auf mich. Gib mir Bräune.“ Der Erhalt der Sonnenstrahlen ist automatisch. Auf deiner Seite hast du dich nicht darum zu bemühen. Du kannst dich einfach in die Sonne setzen. Das ist die ganze Sache. Setze dich in die Sonne, und ganz automatisch wärmst du dich.
Selbst an einem wolkigen Tag am Strand, wann die goldene Sonne am Himmel durch Wolken überschattet zu sein scheint, erreichen euch die Strahlen, und ihr steht mit einer erwärmten und gebräunten Haut auf.
Selbst wenn ihr euch ganz zudeckt oder in einem Raum ohne Frischluft sitzt, wo die Jalousien herunter gelassen sind, gelangt die Wärme der immer-scheinenden Sonne zu euch. Ihr könnt euch von ihr nicht absentieren.
Bin Ich weniger fortwährend als die physische Sonne? Wo kann Ich sein außer bei dir? Ich bin stets bei dir. Ich scheine in dein Herz, tief, tief in dein Herz.
Bei Mir gibt es, anders als bei der physischen Sonne, nichts, was einen brennt. Ihr könnt nicht zu lange bei Mir sitzen. Tatsache ist, Ich bin jeden Augenblick bei euch. Der Unterschied liegt also schlicht in eurem Gewahrsein. Und was für ein Unterschied das ist.
Jetzt im Augenblick scheinen Meine Strahlen auf euch. Sobald ihr das anerkennt, nehmt ihr Mich sozusagen doppelt in Empfang. Ich, Der nicht machtvoller sein kann, als Ich bereits bin, bin trotzdem in eurem Herzen verstärkt. Mit Sicherheit nehmt ihr Mich unter Gewahrsein mehr auf. Euer Gewahrsein ist einfach ein Weg der Anerkenntnis: „Gott ist bei mir.“ Was für ein Lied zum Singen! Was für ein Refrain zum Zuhören!
So wie bei der Sonne gibt es keine Anweisungen, die du Mir zu geben hast. Das Gebet ist für euch. Es bringt euch an eine gute Aussichtsstelle. Es macht euch dessen gewahr, was immer ist. Gewahrsein von Mir ist nichts, was ihr euch versagen möget. Und gedenkt, von Mir könnt ihr nie zu viel bekommen.
Falls es ein Brennen gibt, ist es das Wegbrennen der Unwissenheit. Lasst die Unwissenheit aus eurem Gewahrsein entfliehen. Mein Licht möchte sie abrupt entfernen. Sie wird weg sein, bevor ihr es merkt.
Mein Licht klärt deine Augen, und damit siehst du besser. Du siehst, was du wohl noch nie zuvor gesehen hast. Unbenutzte Tunnel tun sich auf. Du siehst mehr Alternativen vor dir. Du siehst größere Kostbarkeit. Sie war immer da. Du hast sie schlicht nicht gesehen. Sie befand sich direkt vor deinen Augen, doch haben dich Wolken der Unwissenheit angehalten, zu anderen Stellen hinzusehen. Während Mein Licht in deinem Gewahrsein immer größer leuchtet, beginnst du in den Ecken Edelsteine zu sehen. Du hast sie vorher nicht bemerkt, doch jetzt siehst du sie, und jetzt trägst du sie.
Stelle dir in diesem Augenblick soeben vor, dass Ich dir eine Tiara auf den Kopf setze, eine goldene Tiara mit Edelsteinen aller Farben. Edelsteine sind Strahlen Meines Lichts, die sichtbar und fassbar gemacht sind. Stelle dir Meine Strahlen als konkrete Edelsteine vor, die mit dir im Sinn gefertigt sind. Diese Strahlen Meines Lichts umkreisen deine Krone. Du kannst diese Krone, die Ich dir gegeben habe, nicht abnehmen. Ich platzierte sie da, und sie bleibt dort.
Stelle dir einen wundervollen Edelstein auf deiner Stirn vor, wie er dort eingebettet ist.
Stelle dir Edelsteine Meines Lichts an deinen Fingern vor. Wie sie glühen! Wie sich deine Finger doch in aller Eilfertigkeit bewegen!
Jetzt lege Ich dir ein Halsband Meiner Liebe um den Hals. Sein Anhänger reicht zu deinem Herzen.
Ich umarme dich mit Meinem Licht. Ich umarme dich voll und ganz mit Meinem Licht.
Leuchte nun Mein Licht mit deinem Gewahrsein an, denn du bist Sonnenstrahlen.
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HEAVEN #1072 – 28.9.2003 – You Are Here
DU BIST HIER
Entsinne dich, du hast dich nicht in der Knechtschaft der Gegebenheiten des Lebens zu befinden. Du hast nicht rauf und runter zu gehen. Was auch passiert, es ist rastlos. Die äußeren Umstände werden nicht währen. Voller Freude oder ohne Freude, sie verflüchtigen sich. Du hast dir selbst nicht stattzugeben, durch sie ins Schwanken gebracht zu werden. Sie werden kommen und gehen. Du bist nicht auf die Gnade schierer Vorkommnisse angewiesen.
Ich weiß recht gut, dass du durch Vorkommnisse ins Schwanken gerätst. Deine Gefühle werden verletzt oder gelindert, auf deinem Ego wird herum getreten oder es wird erhöht. Dein Herz sinkt oder schwillt an oder bricht. Indessen heilt dein Herz immer. Zu welchem Nutzen ist Herzeleid, während doch auch jenes eine vorübergehende Sache darstellt?
Jedoch wirst du immer weniger durch die Vorkommnisse, die um dich herum sind, niedergeworfen, stimmst du dem zu? Was erbringt den Unterschied? Nein, nicht dass du verhärtet bist. Du bist weicher geworden. Die Zeit wird kommen, wann du deine Mächtigkeit erkennen wirst, und du wirst sehen, nicht bloß, dass es nichts gibt, was du nicht unbeschädigt durchlaufen kannst, sondern dass es nichts gab, um es zu durchlaufen. Wolken zogen vorüber, das ist alles, sie machten Schatten. Selbst in den Nachtzeiten des Lebens bist du unabgedunkelt.
Du bist nicht der Bürgersteig, auf dem du gehst. Du bist nicht die Spur in dem Wald. Du bist nicht die Zweige, die gegen dich schlagen. Du bist nicht die Luftwellen. Du bist weder die Klänge noch die Ausblicke. Und dennoch bist du alles davon.
Du, der du formlos bist, trittst in unterschiedlichen Menschlichen Formen in Erscheinung. Ach weh, einige der Formen sagen zu dir Buh.
Dir wurde der freie Wille als ein Segen gegeben. Du siehst ihn als einen vermischten Segen. Du möchtest den freien Willen, aber du möchtest immer Recht haben.
Währenddessen du den freien Willen hast, dich zu fürchten und zu leiden, hast du auch den freien Willen, Angst und Leiden los zu lassen. Du kannst sie zu jeder Zeit entlassen. Dann wirst du erkennen, was es ist, frei zu sein.
Wenn es keine Angst gibt, welchen Bedarf an Kühnheit hast du dann? Ohne Bedürftigkeit weder an Angst noch an Kühnheit kannst du sodann einfach sein. Durch dick und dünn kannst du einfach sein.
Habe Angst vor Schwielen an deinen Fersen, und du wirst meilenweit gehen, um dich selbst davon abzulenken. Lasse Angst gehen, und nichts wird dich ablenken.
Bestimmt, du würdest die Angst los lassen, wenn du bloß könntest, wenn du bloß wüsstest wie. Obschon du genau weißt, dass deine Ängste ungerechtfertigt sind, stellst du dich nach wie vor durch sie durch. Du hast die Angst eingefangen, und jetzt kannst du sie gehen lassen. Du lässt sie gehen, indem du sie gehen lässt.
Du kannst dir einen Mantel anziehen, und du kannst ihn ausziehen. Du kannst dich selbst aufwärmen, und du kannst dich selbst abkühlen. Du kannst sitzen und kannst stehen. Du kannst dich fürchten und dich nicht fürchten. Was gibt es, was du nicht kannst? Was gibt es, was du nicht getan hast?
Das Leben rund um dich herum ist das Leben rund um dich herum. Das ist alles, was es ist. Du bist nicht so von ihm abhängig, wie du es gedacht hast.
Falls du nach links gehst, bist du immer noch du. Falls du nach rechts gehst, bist du immer noch du. Falls du geradeaus gehst, bist du immer noch du. Falls du dich herumdrehst, bist du immer noch du.
Dieses ganze Universum ist dein Zuhause. Wo immer du dich in deinem Leben befindest, du bist zuhause. Von diesem Zuhause auf der Erde her kommst du zum Himmel. Komme jetzt in deinem Herzen zu ihm. Du bist ungefährdet. Es gibt nichts, was dir passieren kann. Du bist Wellen Meiner Liebe, und du landest an der Küste an. Was macht es schon aus, aus welcher Richtung du herkommst, sobald du hier bist?
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HEAVEN #1073 – 29.9.2003 – Self-Design
SELBST-DESIGN
Du entwirfst dich selbst. Ein Entwurf ist ein Bild eines Planes. Allzu oft entwirfst du dich selbst ohne Zugang zu allem, was du begehrst. Du denkst wohl, du habest im Leben ohne gewisse Materialien deinen Anfang genommen, und infolgedessen sei dein Entwurf von dir selbst beschränkt.
Falls du ein Architekt bist, der ein Haus entwirft, würdest du alle Materialien, die dir zur Hand sind, kennen. Falls nicht zur Hand, so wären sie in deinem Sinn.
Als Architekt würdest du alles deiner Wahl in deine Blaupausen hinein zeichnen – eine Feuerstelle, Dachfenster, alle Türen und Fenster, die du möchtest. Du würdest dich nicht knapp halten.
Nun, ein Architekt könnte Pläne für eine Drittpartei zeichnen und hätte sich deren Erfordernissen anzugleichen. In deiner Blaupause deiner selbst allerdings bist du an nichts von außerhalb von dir gebunden. Du hast jede Möglichkeit, die dir zugänglich ist. Es ist deine Zeichnung, und kein Mensch hat dabei das Sagen.
Im Leben allerdings beschränkst du dein Bild von dir selbst täglich. Du sagst, du könnest dies und das nicht, du könnest dies und das nicht haben, du sagst dir selbst, du könnest nicht all das sein, was du sein möchtest, und auf diese Weise dämmst du die Entwicklung deiner selbst ein.
Du überreichst dir selbst ein Modell, was einen Abguss dessen darstellt, wozu du fähig bist – denn du hast ein allzu kleines und allzu beschränktes Bild gezeichnet.
Du bist zur Größe fähig. Wo hast du das in deinen Entwurf eingebracht?
Du hast dich selbst an jeder Ecke eingequetscht. Du hast Nein gesagt, während du Ja hättest sagen können. Du hast Nie gesagt, während du Immer hättest sagen können. Du hast deine Macht negiert, sie ausgeschaltet, so, als wärest du eine Sommerhütte, die im Winter nicht in Gebrauch genommen oder überhaupt nicht genutzt wird.
Die ganze Zeit über aber bist du ein Palast, aus Gold gefertigt. Du bist aus Meinem Gold.
Wann hast du damit begonnen zu denken, du seist aus Zinn gemacht. Sofern du deiner Meinung nach aus Zinn bist, wirst du als Zinn in Erscheinung treten.
Nun, während es nun eröffnet ist, dass du aus Gold bist, welchen möglichen Grund hast du dann, hinterher zu hinken?
Du bist nicht bloß aus Gold, du bist aus biegbarem Gold. Forme dich selbst. Deine Ideen sind dein Modell. Zerkratze deine früheren Gedanken. Mache deine Gedanken golden. Ersinne dich.
Wenn du heute dein Zimmer verlässt, bist du kein größeres Konzept als das, mit dem du es betreten hast.
Nunmehr bist du weitaus umfassender, weil du dir jetzt die Möglichkeit eingeräumt hast, dass du umfassender bist.
Bleibe dabei und erweitere deinen Zugriff auf dich selbst. Keine Grenzziehungen meint keine Grenzziehungen. Mache dir nichts daraus, was die Welt sagt. Die Welt möchte dich gerne klein gehalten. Lasse es nicht zu, dass irgendein Mensch einen Abguss von dir anfertigt. Seine Sicht ist verzerrt. Lasse die deinige klar sein. Illuminiere deine Träume. Deine Träume.
Du bist Mein geliebtes Kind. Ehre Mich. Ehre Mich dafür, dich selbst zu deiner vollen Höhe angehoben zu haben.
Stelle deine Blaupause her und gehe dann über sie hinaus. Worauf wartest du? Brauchst du die Erlaubnis von jemandem, um groß zu sein? Hast du nötig, eingeladen zu werden?
Also, Ich lade dich somit ein, deine Größe anzukündigen. Ich gab sie dir vor langer Zeit. Ich gab sie dir, nicht, dass du sie aufbewahrst, sondern so, dass du sie nutzen konntest, um Mich zum Ausdruck zu bringen.
Treibe dich selbst voran. Schreite über das Universum hinweg. Lange nach Sternen, und du wirst sie erreichen. Du wirst dich selbst erlangen.
Ich rufe dich. Du bist Meine Berufung. Du bist der Ausführende Meines Willens. Du hältst einen heiligen Dienst inne. Ich übergab dir Mein Szepter, damit du es benutzt. Halte es hoch. Segne die Welt mit deinem Seien.
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HEAVEN #1074 – 30.9.2003 – Beloved
GELIEBTE
Du lechzt nach der Vollheit des Herzens. Vollheit des Herzens heißt Gewahrsein des Inhaltes deines Herzens innehaben. Ich bin dein Inhalt. Die Vollheit des Herzens existiert mit deinem Gewahrsein von Mir in ihm. Ich habe in deinem Herzen Wohnung. Ich gehöre dorthin. Ich bin hier. Ich spreche von hier aus in dem Schlagen deines Herzens. Meine Präsenz füllt dein Herz. Versage dir selbst nicht das Vergnügen dieser intimen Bekanntschaft mit Mir. Suche die Welt ab, entsinne dich jedoch gleichfalls des Schlüssels inwendig in dir.
Alles ist inwendig in dir enthalten. Du hast im Inneren kolossale Ressourcen. Du hast alle Mittel, die im Himmel oder auf der Erde existieren. Du bist die Ressourcen. Du trägst Mächtigkeit inwendig in dir. Sei unschuldig, jedoch nicht ungewahr.
Du trägst in deinem Herzen einen großen Schatz. Du trägst in deinem Herzen das, woher du gekommen bist. Du bist nicht von der Erde her gekommen. Du kamst von einer umfassenderen Sphäre her, die indes die Erde umfasst. Du kamst von der Unbeschränktheit Meines Herzens her. Und du bist unendlich.
In dir gibt es keine Leere, außer du bezeichnest Vollheit als Leere. Entleere dein Herz von allem, was du dort hineingepackt hast, und du wirst die Vollheit erkennen.
Liebe, wie sie sich verabschiedet, Liebe, wie sie ankommt, Liebe, wie sie dasitzt, Liebe, wie sie weilt – all das findet in deinem Herzen statt. Dein Herz der Herzen. Freilich gibt es keinen Ort für die Liebe, um dorthin zu gehen, du aber meinst über sie, sie komme und gehe.
Selbstverständlich sitzt die Liebe genauso wenig still da. Liebe ist undefinierbar wie Ich. Liebe ist mehr als hegend. Liebe ist, was du bist und was du hast, und dennoch ist sie illusorisch, und dennoch kann sie nicht durch deine Finger schlüpfen. Wohin kann Liebe gehen, unterdessen Liebe alleinig ist. Wo kann sie nicht sein?
Es ist ganz natürlich, sich geliebt zu fühlen. Die Abwesenheit von Liebe ist eine Unmöglichkeit, und dennoch wirst du dich wohl ungeliebt fühlen. Es ist eine Illusion, dass die Liebe zurückgezogen oder zurückgehalten oder abgestiegen sein kann. Sie kann eigentlich nicht verborgen gehalten werden. Es gibt keinen Ort, um dort die Liebe zu verbergen. Wohin kann sie gehen, unterdessen sie bereits überall ist?
Was für Aberglauben sind erstanden rund um die Liebe? Einer davon lautet, dass man sie sich verdienen müsse. Wie verdienst du das, was bereits das deine ist? Besitzt jemand anderes die Liebe, die inwendig in dir ist? Wie haben sie die Befähigung, sie dir zu geben? Kann ein Anderer sie wegschicken? Nur du hast jene Macht. Natürlich ist es überhaupt keine Macht, denn Liebe kann nicht weggeschickt werden, gleich, wie sehr du es versucht. Liebe wird bekannt werden. Sie wird in dein Gewahrsein hinauf kriechen.
Das ist eine einfache Stunde in Arithmetik.
Alles Wissen in der Welt kann auf Liebe reduziert werden – nein, vergrößert werden. Welche Wissenschaft handelt nicht von der Liebe? Welche Literatur nicht davon? Welche Erzählung gibt es, die nicht von der Liebe erzählt? Sofern Liebe nicht abwesend sein kann, was kann dann ohne Liebe sein, und worum kann irgendetwas handeln, außer von der Liebe? Welches andere Thema gibt es als die Liebe? Das Wetter? Das Wetter handelt ebenfalls von der Liebe.
Sofern du nach Liebe jagen musst, so finde heute einen Hinweis von ihr. Entkorke dein Herz, und lasse die Liebe heraussprudeln. Sie hat kein Ende. Es gibt keinen Platz, wohin sie nicht gehen kann. Es gibt keinen Ort, wohin sie nicht gehen wird. Wie die Flüsse und der Ozean – die Liebe wird sich zu sich selbst scharen.
Die Flüsse und der Ozean sind allesamt Wasser. Wie auch immer sie heißen, sie sind unvermeidlich Wasser. Wie immer dein Name lautet, du bist Liebe. Du bist die Wellen der Liebe, und du bist desgleichen der Ozean der Liebe. Verleugne das nicht länger. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter. Sei Liebe. Du bist Liebe. Also sei sie.
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HEAVEN #1075 – 1.10.2003 – Earth Rises
DIE ERDE RÜCKT AUF
Es gäbe für dich keinen Bedarf, dich unwert zu fühlen, mit der einen Ausnahme, du fühltest dich unwert. Wie um sich greifend ist doch das Empfinden des Unwertseins in der Welt! Aus der Erhabenheit heraus fiel Mein Kind in einen Abgrund, sich infrage zu stellen. Darum handelt es sich, womit dich die Schlange im Garten besuchte. Das hat sie dir hinterlassen. Und das ist es, was du angenommen hast. Die Schlange hat dich heruntergezogen zu zweifeln, und du beugtest dein Ohr hin, um zuzuhören.
Was war die Schlange anderes als ein irrender Gedanke, der dich besuchte, dich einholte und sich wie ein Waldbrand verbreitete.
Falls du deinen Wert begrüßen würdest, was würde dich heimsuchen? Das Ego würde ablassen, denn wer auf der Erde, der seinen Wert erkennt, würde wohl die Armseligkeit des Ego bei sich behalten mögen? Was gäbe es für das Ego, um es auszupolstern? Das Ego hätte keinen Part zu übernehmen. Von welchem Nutzen würde es denn wohl sein? Ohne Aufmerksamkeit zu erhalten würde das Ego fliehen.
Der gegenwärtige Einsatz des Ego ist, dich von deinem wahren Selbst und von dessen unentäußerlichen Wert abzubringen. Das Ego erzählt dir das eine und gibt dir das andere. Das Ego ist wie ein dickes Make-up, was du auf ein bereits schönes Gesicht aufbringst, dessen Schönheit du verfehlst zu sehen. Du glaubst an den Wert des Make-up mehr als an den Wert der eigentlichen Schönheit.
Du denkst vielleicht, dein Körper sei deine Person. Aber er ist nur eine Einzelheit, ein teilhaftes Detail, ein kleines Detail. Deine Personheit ist der Innewohnende.
Die Existenz des Physischen neigt dazu, die Wahrheit zuzudecken. Das Physische ist nicht sehr zart. Das Physische zieht dich mächtig von deinem eigentlichen Wert ab, der zart und öfters ungehört ist. Dein wahrer Wert indes ist um sich greifend und unzerstörbar.
Du, der du in deinem Körper einverkörpert bist, bist nicht dein Körper, denn dein Körper ist flüchtig, und du bist ewig.
Du, der du derart mächtig bist, derart unentrinnbar, indessen derart heruntergespielt. Vielleicht denkst du, das Licht inwendig in dir sei allzu hell für dich, um es auszuhalten. Das wäre nur dann der Fall, falls du dich in der Dunkelheit befunden hättest. Lasse deine Augen sich an die Herrlichkeit gewöhnen, nach der sie sich sehnt, sie zu betrachten.
Hebe dein Herz aus der Dunkelheit heraus, in die du es relegiert hast. Ziehe dein Herz hoch, und du wirst den Wert der Seele anfangen zu sehen, die dort hervorgehoben ist. Enthülle dich selbst dir selbst. Du bist derjenige, der zu erkennen braucht, wer du bist. Du brauchst dich nicht der Welt gegenüber zu beweisen. Noch auch Mir. Schier dir selbst. Sodann, während du deine Wahrheit anerkennst, wirst du der Welt helfen, anzufangen, ihren wahren Wert zu sehen.
Die Sabotage wird vorüber sein. Die Entrechtung wird zu einem Ende gekommen sein. Sie wird abgehen. Die Welt und die Seele werden sich gemeinsam enger in eine Flucht begeben. Waren sie nicht ungleichartig?
Von dir getrennt, haben du und die Welt gekreist, haben sie sich voneinander abgestoßen, sich umrankt, haben sie sich indes irgendwie ein jeder auf getrennte Wege begeben. Du hast dich vor dir selbst abgesondert, und du hast Mich und all die Größe vergessen, die für dich und die Welt möglich ist. Denn es gibt nichts, wozu du und die Welt nicht in der Lage wären.
Du hast Wunder zu bewerkstelligen. Ich rufe dich zu Hilfe. Ich bitte dich darum, die Erde näher an den Himmel heranzubringen. Hebe den Geist aller Seelen auf der Erde hoch. Erneuere ihren Glauben an sich selbst, und die Erde wird sich zu ihrer rechtmäßigen Statur erheben. Sie wird sich nicht mehr länger von den Freuden des Himmels abtrennen. Indem sie ihren Wert erkennt, kann die Erde sich bloß erheben. Du, der Ermutiger der Welt, wirst dich mit ihr erheben. Alles wird sich mit ihr in die Höhe begeben.
Anstelle von Himmel auf Erden wird die Erde im Himmel sein.
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HEAVEN #1076 – 2.10.2003 – Dance
TANZT
Du bist ein Wunder, was auftritt. Ein Schauspieler auf der Bühne des Lebens – du bewegst dich herum und rührst die Dinge. Inmitten des Lebens bereitest du dich selbst für es vor.
Du tunkst dich in das Leben hinein und aus ihm heraus. Ein Läufer des Tags, ein Schläfer des Nachts, bist du im Leben untergetaucht, was du in Armlänge von dir weghältst. Du bekämpfst die Existenz des Lebens, oder du hinkst in ihm hinterher, oder du jagst nach ihm, oder du machst zu viel aus ihm oder nicht genug. Mitunter möchtest du das Leben kidnappen und es als Geisel halten. Dann und wann möchtest du dich von ihm absondern. Du hast eine gemischte Beziehung mit dem Leben, mit dem Leben als Gesamtem und als etwas, was dir scheinbar ein Eigentum ist.
Lasst uns heute das Leben feiern. Lasst uns heute mit ihm tanzen. Lasst es euch in seinen Armen herum schwingen. Begib dich selbst mit dem Leben heute zusammen, und sei sein Zelebrant. Weswegen sich nicht an ihm beteiligen? Weswegen nicht seiner teilhaftig werden? Sofern das Leben eine Piñata ist, bist du derjenige, der auf sie einschlägt. Mach zu!
Nimm im Leben größere Schritte. Versuche neue Schritte. Ich ermutige dich dazu. Ich weise dich dafür ein. Ich werde dich einholen. Ja, wahr ist, es gibt nirgendwo, wo du fallen kannst. Du befindest dich in Meinen Armen. Ich lasse dich nicht fallen. Wohin kannst du demnach fallen?
Du denkst an eine Unzahl von Dingen, die dich heimsuchen könnten, und Ich wage es, dir zu sagen, dass es nichts zum Fürchten gibt. Du kennst die Angst sehr wohl in ihren zahlreichen Formen. Die Angst ist ein Brunnen, in den du fällst.
Das Leben ist ein Buch, was du liest. Du bist ein Spieler im Leben und eine Charaktere auf der Seite. Du blätterst die Seiten um und liest und entdeckst dich dabei selbst, wie du durch allerhand Regungen hindurchgehst, und dennoch ist eine Charaktere nicht die Bewegungen. Du befindest dich auf der Seite in dem Buch, jedoch ist die Seite nicht du. Und es gibt immer weitere Seiten, die man aufblättern kann. Das Buch des Lebens ist stabil, und doch flattern die Seiten in deinen Händen.
Du drehst dich so herum – und so herum. Vielfacettiert, wie du bist, trittst du für deine eigenen Augen auf. Du spähst auf dich selbst in Spiegeln und um die Ecken herum. Du tanzt vor dir selbst und hinter dir selbst. Du spielst eine unsichtbare Flöte. Du tanzt zu dem Schlag des Herzens des Lebens, und gleichfalls bist du der Trommler.
Immerzu neu, schreitest du dort dahin, wo du bislang noch nie geschritten bist, und dennoch, es weist sich eine Vertrautheit aus, so, als seist du auf der Stelle gelaufen, so, als sei es die Szenerie rund um dich herum, die sich bewegt, du indes überhaupt nicht. Es gibt eine weitere Diesseitigkeits-Atmosphäre bei deinem Leben, so, als seist du eben auf diesem Gang im Leben, bei dem du dich jetzt auf den Weg begibst, immerfort präsent gewesen. Du merkst irgendwie, dass du über die Schleier hinausgehst, die du gegenwärtig siehst. Du merkst irgendwie, dass deine Sicht weit ist, und dass deine Augen das Gesamt des Universums in einem einzigen Blick abtasten, und dass du alles erhascht hast.
Beginne zu erkennen, dass du vom Universum und dass du von ihm unabspaltbar bist, wie auch von Mir. Der Schöpfer ist nicht weit entfernt von Seiner Schöpfung. Du, im ersten Wirbel der Schöpfung präsent, wirbelst nach wie vor im Wirbel Meines Herzens herum.
Du bist ein Spinner. Du drehst dich in den Galaxien im Kreis, und du spinnst die Galaxien. Auf deiner Fingerspitze hältst du den Mond. Mit deiner anderen Hand ziehst du das Gewand der Erde auseinander. Du ziehst das Universum mit dir. Deine Füße berühren den Boden nicht, denn du fliegst über die viel-dimensionierten Gefilde hinweg und nimmst sie alle mit dir zu diesem kleinen Fleck, wo dein Körper in der fiktiven Zeit und im fiktiven Raum positioniert ist.
Oh, ja, du bist ein Tänzer in dem kreisenden Universum. Und ebenso bist du der Zusehende.
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HEAVEN #1077 – 3.10.2003 – God’s Appointed
GOTT HAT BESTALLT
Manchmal fragst du dich, was der Punkt bei alledem ist. Ein Punkt ist ein Fleck in der Zeit. Du bist weitaus mehr als ein Zeichen in der Zeit. Der Punkt dabei ist, dass du Mein Kind bist, und dass du für Mich auf der Erde bist. Das ist der Punkt beim Leben, jedoch befriedigt dich das nicht. Du möchtest gerne eine definitivere Antwort.
Nimm in Betracht, dass der Punkt beim Leben heißt, dass du dich in ihm befindest, und dass es ein Privileg ist, an ihm teilzuhaben. Mehr als eine Gelegenheit, ein Privileg. Du wählst und du wurdest gewählt, um Meine Herrlichkeit offenzulegen. Ebendas tust du jetzt in diesem Augenblick. Das ist es, wofür du hier bist.
Du bist auf der Erde verwirrt und wunderst dich, was du hier tust, warum und wie und wann, und wie kamst du eigentlich hierher. Es ist dir ein Mysterium. Es ist ein unauslotbares Rätsel. Du gelangst zu dem Empfinden, dass es ein Problem darstellt, was dir ohne Lösung überreicht wurde, weil darin irgendwo ein Fehler gemacht worden sein muss. Niemand kann es lösen. Nicht du, keiner. Das ist nicht dein Fehler. Du siehst es so, dir wurde eine Falle gestellt.
Vielleicht möchtest du gerne, anstatt das Leben als ein unlösbares Mysterium zu betrachten, die Möglichkeit in Betracht nehmen, das Leben als ein Wunder, als ein heiliges Wunder anzusehen. Vielleicht möchtest du gerne in Betracht nehmen, dass es kein fehlendes Stück, und dass es nichts zu lösen gibt. Vielleicht möchtest du gerne in Betracht nehmen, dass diese Präsentation des körperlichen Lebens kein kleines Wunder darstellt, und dass es dir unter großen Ehren, in einem Glauben an dich und an deine Besichtigung auf dieser Flugmaschine des Planeten Erde überreicht wurde.
Falls du es vorziehst, dir das Leben als ein Mysterium zu denken, dann heißt das Mysterium, weswegen du dich, der vom Himmel herstammt und dafür bestimmt wurde, hier sich wieder zu vereinen, hinsichtlich des Lebens auf der Erde, der Zwecksetzung des gesamten Prozesses und deines Teiles dabei derart unbestimmt fühlst.
Manchmal hast du das Empfinden, dass du dich auf einer Zugfahrt befindest, die ohne Unterlass andauert, jedoch nie dort ankommt, wo sie ankommen soll. Manchmal hast du das Empfinden, sie gehe nirgendwohin, sie tuckere nicht einmal hin und her. Unterdessen kannst du aus dem Zug nicht aussteigen; an einem ganz bestimmten Punkt allerdings, du weißt nicht wann, wirst du irgendwo irgendwie hinaus geschubst werden, und das war’s dann. Du warst ein uninformierter Passagier, in einem Zug festgesetzt und wurdest dann sitzen gelassen. Vielleicht hast du sogar gespürt, du seist ein blinder Passagier, der sich versteckt.
Du hast Gerüchte darüber vernommen, dass es einen Lokomotivführer gibt, der den Zug betreibt, aber zuallermeist ist das ein Hörensagen. Er hat ein ziemliches Ansehen, und formell hat er Anspruch über den gesamten Zug, Du aber bist womöglich nicht davon überzeugt, mit Sicherheit verwirrt.
Du bist bemüht, es einfach zu glauben, dass es da Jemanden gibt, der den Zug fährt, und dass Er weiß, was Er tut. Du möchtest gerne nach vorne gehen, um ihn zu besuchen, falls du bloß wüsstest wie. Du würdest gerne nach vorne gehen, um zu helfen, falls es dir erlaubt würde. Irgendwie möchte der Lokomotivführer, dass du als Passagier bleibst und ihm zu Hilfe bist von dem Wagen aus, in dem du dich befindest.
Anstatt mit deinen Fingern herumzuspielen oder auf deinen Nägeln zu kauen, kannst du dich in dem Zug herum bewegen, und du kannst die anderen Passagiere veranlassen, sich zuhause zu fühlen, und du wirst sogar in der Lage sein, die Richtung des Zuges zu ändern, währenddessen du ein schlichter Passagier in ihm bist.
Du kannst den Blendschutz an den Fenstern herunterziehen und Berge und Felder von Blumen sehen. Du kannst großartige Gemälde sehen, und prächtige Dinge tun, während du dich auf dem Zug des Lebens befindest. Du kannst die Ansichten Anderen zeigen. Du kannst dich selbst ermutigen, desgleichen Andere.
Du kannst ein Lied des Lebens singen. Du kannst allen anderen Passagieren helfen, einander anzufeuern. Du kannst diese Zugfahrt zu etwas Wundervollem machen. Du, schlicht wie du bist, du kannst. Habe Ich dich nicht zum Zugführer dieses Zuges ernannt?
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HEAVEN #1078 – 4.10.2003 – You Are Miracle
DU BIST EIN WUNDER
Du bist ein Wunder. Du weißt nicht immer, was du für ein schönes Seinswesen bist. Ist es kein Wunder, dass Äpfel an einem bloßen Baum wachsen? Dass aus einem bloßen Samen eine Tomate entkommt? Ist das nicht alles ein Wunder, Meine Geliebten? Ihr seid nicht weniger als ein Apfelkern oder ein Tomatensamen. Eine solche Größe residiert in euch.
Einerlei, wie langsam in Erscheinung tretend, wie unbedeutsam in Erscheinung tretend, du und ein jeder andere sind Saaten der Herrlichkeit. Ihr seid Meine Saat.
Ihr seid überwältigend mächtig. Ein kurzer Blick durch euch vermag zum Schrumpfen zu bringen oder zu nähren. Ihr könnt eine Blume zum Schrumpfen bringen, oder ihr könnt ihr helfen, dass sie blüht. Ihr könnt ein Kind glücklich oder unglücklich machen. Habt ihr das nicht getan?
Ihr könnt bereichern oder entziehen. Ihr könnt den Himmel klar machen, oder ihr könnt einen Sturm aufziehen lassen. Es gibt nichts, was ihr nicht tun könnt, mit der einen Ausnahme, dass ihr keinen Unterschied erbringen könnt. So oder so, ihr erbringt einen Unterschied.
Der Unterschied, den ihr setzt, ist würdigenswert, anderenfalls wäret ihr nicht hier.
Alles ist mehr, als ihr denkt. Selbst eure großartigsten Gedanken haben Höhen, um sich zu ihnen zu erheben. Eure Gedanken können sich nicht hoch genug emporschwingen. Lasst eure Gedanken nicht brachliegen. Hebt eure Gedanken hoch, um glänzende offenbare Größe in der Welt zu erzeugen. Wurde euch nicht diese Welt gegeben, um sie aufzuscheuchen und sie hochzuheben?
Es wachsen nicht nur Äpfel auf den Bäumen, es gibt allerhand Arten von Äpfeln und allerhand Arten von Bäumen, und alle dienen Meinem Zweck. Indes ist Apfel Apfel, und Baum Baum. Kein Apfel ist großartiger als ein anderer, das gleiche gilt für jeden Baum. Süß oder herb, alle Äpfel sind Meine Geliebten.
Ganz bestimmt befinden sich Meine Kinder nicht in einer anderen Kategorie. Unbesehen der Form, der Größe, der Rosigkeit oder der Süße, ein jedes Kind auf der Erde ist Mein und Mein Geliebtes und Meine Wichtigkeit. Jedes Kind ist Mein. Kind ist Kind, wie Apfel Apfel ist.
Kein Apfel denkt Minderes über sich selbst, aus keinem einzigen Grund. Vielleicht wissen Äpfel mehr als ihr. Ein gepflückter Apfel liebt sich selbst. Ein ungepflückter Apfel liebt sich selbst. Äpfel sind neutral. Sie fühlen sich weder vorgezogen noch nicht vorgezogen. Sie strahlen in ihrer Apfelheit.
Ein Apfel dient. Er scheint in der Sonne. Und sobald er gepflückt oder auf den Boden gefallen ist, ist er immer noch Apfel. Auf einem Baum oder verpackt in einer Kiste, er ist immer noch Apfel. Wenn man ihn zu Most gemacht hat, ist er immer noch Apfel. Voller Freude, zu dienen, gegessen oder nicht gegessen, der Apfel behält seine Identität. Er dient dir, und er dient Mir.
Du, der du weder unter noch über etwas stehst, gibst dir vielleicht weniger Wert, als ein Apfel es sich selbst gegenüber tut. Geliebte, seid gegenüber Äpfeln respektvoll und euch selbst gegenüber respektvoll.
Missachtet euch selbst nicht mehr länger. Kasteit euch nicht mehr dafür, ein Menschenseinswesen zu sein. Menschenseinswesen graben in dem Schmutz, und sie erhellen die Sterne. Sie lachen und sie weinen. Sie segnen und sie verfluchen. Sie fallen von den Bäumen, und sie werden sortiert und gemischt. Aber sie sind immerfort Menschenseinswesen, und Menschenseinswesen sind Gottes-Seinswesen.
Dessen müsst ihr euch entsinnen. Seid auf folgende Weise Mir gegenüber loyal: Haltet eure Größe für möglich. Habt eine Ahnung von ihr. Ihr könntet sie durchaus sein. Welchen Nutzen sollte es haben, wenn es anders wäre?
Nichts in der Welt vermag euch größer zu machen, als ihr seid. Und nichts kann eure Größe verkleinern. Alleinig ihr könnt eure Größe in euren eigenen Augen mindern.
Ihr könnt das nicht mehr länger, denn jetzt wisst ihr, Wessen ihr seid.
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HEAVEN #1079 – 5.10.2003 – The Chooser
DER WÄHLENDE
Beim Himmel gibt es keinen Ausgang. Alles ist Eingang. Falls ihr das bloß für eine Minute erfassen könntet, wärt ihr wie die Erde, die um die Sonne kreist. Falls ihr das erfassen könntet, würdet ihr um die Sonne herum Purzelbäume schlagen.
Ebenso wie ihr durch die Luft geht, geht ihr durch den Himmel.
Falls die Luft, die ihr atmet, getrübt wäre, würdet ihr euch eurer Passage durch sie hindurch bewusster werden. Oder, falls die Luft farbige Tinte wäre, würdet ihr sie mehr zur Kenntnis nehmen. Oder, ihr könntet euch dann wiederum an sie gewöhnen, und ihr nicht so viel Bedacht geben.
Falls der Gott inwendig in euch ein Blitzlicht oder eine Sirene hätte, könntet ihr eure Gottheit mehr zur Kenntnis nehmen. Ganz bestimmt würdet ihr das. Aber das helle Licht Gottes im Inneren blitzt nicht auf, und es macht keinen Lärm, trägt keinen Umhang, und es gibt keinen Nebel-Spray Gottes, den du siehst oder anfassen kannst.
Gott inwendig in deinem Herzen wird inwendig in deinem Herzen erlebt. Einerlei, dass Ich überall in allem existiere, der verbindende Punkt liegt in deinem Herzen. Die Gotthaftigkeit inwendig in dir ist dasjenige, was die Gotthaftigkeit im Äußeren erkennt. Erkenne sie jetzt.
Du hast eine spezifische Beziehung mit dir selbst. Du bist dein Freund und dein Feind. Du bist dein Ratgeber. Und du bist der, der sich dir widersetzt. Du wirst vielleicht die Worte sagen, du und Ich seien Eins, aber du glaubst das im Grunde nicht. Du, der du ganz bist, hast es schwer zuzugeben, dass du ein Teil und ein Stück von Mir bist. Egal was du sagst, du siehst Gott in Anderen um dich herum wenig und in dir selbst selten. Ein heiliges Seinswesen, wie blind du doch bist.
Deine Augen indes sehen das Körperliche sehr wohl. Deine Augen prallen auf es und finden Fehler in Einzelheiten auf. Du bist mit dem Leben pingelig.
Rühme es stattdessen. Danke deinen glückbringenden Sternen, dass du auf die Erde geboren wurdest, und dass du als du geboren wurdest, Gott in einem Menschlichen Körper. Bist du nicht eine Seele, die Ich handausgelesen habe, um für eine gewisse Spanne an Jahren die Erde zu bewohnen. Wer pflanzte dich auf die Erde, falls nicht Ich? Du entsprangst von Mir. Von Mir kam deine Existenz im Himmel und auf der Erde.
Himmel und Erde sind einander kein Kontrapunkt. Zwischen ihnen gibt es keine Wahl. Sie sind nicht abgespalten, nicht mehr, als du und Ich nicht abgespalten sind.
Wo du dich auch befindest, da bin Ich auch. Wo Ich Mich auch befinde, da bist auch du. Die Erde ist ein Flugkörper. Du kannst in diesem Flugkörper wohnen und im Himmel deinen Wohnsitz haben. Falls Ich wahrhaftig überall bin, wie kann Ich da nicht auf der Erde und inwendig in dir sein? Und wo Ich bin, ist das nicht der Himmel?
Du kannst zu jedem Zeitpunkt erfassen, was Ich sage. Falls du es heute und im nächsten Jahr erfassen kannst, wieso nicht jetzt? Ergreife und bewahre Unser Einssein. Ich bin in deinem Herzen zum sicheren Verwahren, so wie du im Meinigen. Wir sind so wechselseitig – eben auf diese Weise sind Wir Eins.
Es gab niemals eine Zeit, als du nicht warst. Es gab niemals Zeit. In einen Menschlichen Körper hineingeformt, bist du formlos. Nicht einmal das gesamte bewerkstelligte Universum ist für dich groß genug. Einzig der Himmel ist geräumig genug, obschon Raum nicht existiert.
Es gibt nichts in der Gesamtheit der Schöpfung außer dir und Ich, und es gibt nicht einmal das, denn es gibt einzig Ich. Ich blickte und fing einen flüchtigen Eindruck Meiner Selbst ein, und du wurdest Meine Reflexion.
Spiegle zurück. Reflektiere Mich all dessen halber, was du Wert bist, und du bist eine Menge wert. Du bist Mir alles. Falls du auf die eine Seite gestellt würdest und die gesamte manifeste Schöpfung auf die andere, und falls Ich zu wählen hätte, würde Ich dich wählen. Ich könnte nicht anders. Ja, das Gesamte der Schöpfung ist Ich und von Mir geliebt, aber Ich bedeute dir das Meiste, und infolgedessen würde Ich dich wählen, denn eben das ist es, was du Mich gerne tun sehen würdest.
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HEAVEN #1080 – 6.10.2003 – The Course of Life
DER LAUF DES LEBENS
Von eurem Standort her ist das Leben auf der Erde nicht immer oder nicht einmal gewöhnlich fair. Infolgedessen muss es so sein, dass Gerechtigkeit nicht die Hauptsache beim Leben ist.
Die Wahrheit ist, dass du dich im Ewigen befindest. Es gibt weder eine Abirrung noch Fluktuation im Ewigen.
Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit sind Aburteilungen, denn etwas hat sich im Leben nicht so zugetragen, wie du es gerne haben wolltest. Aufgrund deines Urteils weißt du nicht, was zu tun ist, außer zu leiden. Du siehst, die Unfairness im Leben habe dich dazu gebracht, zu leiden. Du hast vielleicht keine Alternative gesehen.
Das aber ist, was Ich dir sagen möchte: Dein Ziel im Leben lautet nicht, Leiden zu vermeiden oder abzubauen. Natürlich, du möchtest es nicht, jedoch ist das nicht dein Zweck im Leben, nicht mehr, als fortwährendes Glücklichsein den Zweck im Leben darstellt.
Vermeidung oder Abstinenz ist nicht die Ursache dafür, wieso du der Erde überreicht wurdest.
Bewusstheit ist nicht etwas, was du zu erweisen hast, nicht dir selbst oder nicht Anderen gegenüber. Es ist nicht entwicklungsfähig, deinen Zustand der Bewusstheit anhand des Zustandes deines Leidens oder deines glücklichen Geschicks abzuzählen. Es ist gut, deine Segnungen zu zählen, aber das ist nicht das gleiche wie sie einzuweißen. Eine Kartierung deines Wohlbehagens und Missbehagens ist keine Bestandsaufnahme deiner Bewusstheit. Wie es dir im Leben geht, kann nicht anzeigen, was du im Leben machst.
Öfters ist das, was du Leiden nennst, Sehnen. Sehnen kann dich voranbringen. Es kann dich auch zurückhalten.
Was du mit deinem Leben tust, ist das, was du mit deinem Leben tust. Dein Glück liegt in deinen Händen. Du bezeichnest es als gut oder als schlecht.
Was ist dabei von Gültigkeit, es als schlecht zu denken?
Gut und schlecht sind zwei Wörter, die aus eurem Wortschatz hinausgeworfen gehören. Vergleiche im Leben spalten das Leben auf.
Sieh, da ist Leben, weder gutes Leben noch schlechtes Leben. Leben.
Ich verstehe sehr wohl den Schmerz, der etwa vom Verlust eines Kindes, durch einen Gerichtsbeschluss, durch eine Krankheit oder durch irgendetwas anderes herrührt.
So gut du vermagst, siedle dich auf der Liebe an, mehr als auf dem vermeintlichen Verlust. Was du Verlust nennst, kann Zugewinn sein. Lasse ihn dein Herz öffnen, und er ist Zugewinn.
Wir kommen immer und immer wieder zu der Tatsache zurück, dass euer Leben nicht für euch alleine ist. Womöglich ist es nicht einmal überhaupt für euch. Womöglich gibt es kein „euer Leben“. Womöglich seid ihr ein Achsnagel. Womöglich seid ihr ein Stich in der Stickerei. Stets ein geliebter Stich.
Wisst folgendes: Ihr seid Energie. Ihr seid Licht. Ihr seid ein Aufwallen im Leben. Wogt euch selbst im Leben voran, und wogt euch selbst nach oben. Schaut nicht zurück.
Wenn ihr eine Welle im Ozean seid, seid ihr von Wellen umgeben.
In den Bezügen eures spezifischen Lebens, seid eine Fliege an der Wand, und ihr werdet euch weniger an das, was passiert, anheften, und es nicht so persönlich nehmen. Ihr werdet zuschauen.
Ihr befindet euch inmitten einer großartigen Erzählung, dieser Erzählung des Lebens. Es ist eine Fortsetzung. Sie besteht aus Episoden. Sie ist zusammenhängend. Wie Wellen ist eine jede Erzählung mit jeder anderen verbunden. Ihr könnt diese Verbindung nicht nachverfolgen, aber ihr könnt wissen, dass sie da ist.
Man hört öfters, es gebe keine Koinzidenzen. Wir könnten auch sagen, dass alles Ko-Inzidenz ist. Alles ist miteinander verflochten, und nichts ist zufällig. Eine Welle aber geht nach oben und sie kommt wieder herunter, sodass sie Schwung aufnimmt und wieder nach oben geht.
Und ihr geht in die Höhe.
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HEAVEN #1081 – 7.10.2003 – The Golden Summit of Love
DER GOLDENE GIPFEL DER LIEBE
Das Geheimnis des Lebens ist es, bei Mir zu sitzen.
Knie an Knie sitzen Wir sozusagen da, Wir schauen uns einander in die Augen, und Wir sind beruhigt. In Wahrheit waren Wir nie etwas anderes als ruhig. Mehr als Ruhe. Auf himmlische Weise heiter. Himmlisch still. Eingetaucht in Stille, erwachen Wir. Ich bin du, Geliebte, Geliebter. Ich bin der Angelpunkt. Und du stelltest dir eine Weile vor, dass du dich in den Außenbezirken befindest.
Wir sind derart tief miteinander verbunden, dass Wir einzig Eins sein können. In einem gewissen Sinne können Wir sagen, dass du die Finger Meiner Hand bist, denn du bist Mein Gedanke, Mein Gedanke zur Ausweitung gebracht. In einem anderen Sinne können Wir sagen, dass es keine Finger, keine Hand gibt. Es gibt alleinig das Herz Gottes. Und du bist das.
Die Scharmützel der Ängstlichkeit, die du spürst, sind Bebungen Unserer Liebe. Selbst Beklommenheit spürt Liebe, schwach, als befände sie sich in weiter Entfernung, anderenfalls würde sie nicht in Bestürzung versetzt. Wie kannst du denn nicht bestürzt sein, insofern als du dir vorstellst, dass die Liebe sich am Rande befinde und dass du inwendig leer seist? Natürlich kannst du indes nicht leer der Liebe sein. Nichts kann die Liebe ausstechen. Dein Geist allerdings, er vermag Geschichten aufzustellen, gelegentlich recht überzeugende.
Lasse deinen Geist andere Geschichten ausdenken. Vielleicht wird er an einer anlangen, die stimmt.
Du bist tief, tief in Meinem Herzen. Du bist in Meinem Herzen eingewühlt. Du kannst dich dort nicht heraus buddeln. Es gibt kein heraus, um es mit Graben zu erreichen.
Falls du die Tiefen kenntest, bis zu denen Ich inwendig in dir bin, könntest du dich großtun. Nicht des Egos wegen, sondern der Gewichtigkeit Unserer Liebe, der goldenen Tiefe und der goldenen Kuppe Unserer Liebe wegen. Sobald du einmal so groß dastehst, würdest du nicht geruhen, von den Höhen herunter zu kommen.
In Liebe gewogen, wärest du gewichtslos. In Liebe gegründet, würdest du emporschweben. Du würdest die Himmel erfassen, und du wirst erkennen, es gibt kein oben und kein unten. Deine Signatur wäre eine Ausschmückung der Liebe. Du würdest auf jedem Papier Meinen Namen signieren. Du würdest dir selbst summen, und die ganze Welt würde dich hören.
Du wirst niemals von Mir abweichen, und du wirst niemals zurückkehren. Dein Gewahrsein würde zurückkehren, und du würdest deine Immer-heit erkennen.
All dies, weil du bei Mir sitzt, und bei Mir bleibst, Knie an Knie.
Und du würdest im Einssein verschmolzen werden, und etwas anderes würdest du nicht kennen. Es gäbe keine Unterschiedlichkeit. Was kann im Einssein unterschiedlich sein?
Bis jetzt warst du vielleicht der Auffassung, dass die kleinen Kanten des Lebens etwas mit dir zu tun haben. Du wirst vielleicht gedacht haben, dass die gezackten Ecken dein Leben oder du selbst seien. Du magst gedacht haben, dein Herz sei ein Waschbrett, gegen das fortwährend geschrubbt wird.
Und die ganze Zeit über war dein Leben Mein Herz, was in herrlichem Licht geschlagen hat.
Bei Uns gibt es keinen Ruck.
In deinem bisherigen gewöhnlichen Leben ist all das, was rund um dich herum zu existieren scheint, aus deinen Gedanken heraus gemacht. Deine Gedanken reden eine Menge, während dein Herz Stillschweigen bewahrt. Aber es ist dein Herz, was das letzte Wort hat, und das Wort heißt Liebe.
Deine Liebe ist ein stiller blauer See, der im Licht schimmert. Die einzigen Wellen sind Licht.
Ein mächtiger Schwall in deinem Herzen ist nicht Liebe. Er ist ein Faksimile von Liebe. Und dennoch, selbst ein Faksimile der Liebe ist Liebe, denn es signalisiert, dass du dich auf dem Weg zur Liebe befindest. Jedermann ist auf seinem Weg. Ihr krabbelt sogar nach der Liebe, derart begierig seid ihr.
Also, nun, kommt und setzt euch eine Weile zu Mir. Kommt, nehmt Unsere Liebe wahr, und gebt von ihr während eures eingebildeten Aufenthalts auf der Erde.
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HEAVEN #1082 – 8.10.2003 – Opening Up
AUFMACHEN
Sobald eure Wahrnehmung des Ewigen sich vertieft und ausweitet, schrumpft der Zugriff, den das Oberflächenleben auf euch hat. Sobald ihr einen Wandel in eurer Beziehung mit dem täglichen Leben verspürt, mag es sein, dass euer Empfinden der Ewigkeit das tägliche Leben überstrahlt. Ihr mögt bekommen haben, worum ihr gebeten hattet, und es wird bei eich wohl eine Weile brauchen, um euch dabei zuhause zu fühlen.
Selbstverständlich gibt es nichts, an was es sich anzupassen gilt. Nichts braucht justiert zu werden. Sobald eure Wahrnehmung verwandelt ist, seht ihr ganz schlicht anders.
Wenn ihr ein Maler seid, habt ihr eine Palette an Farben vor euch. Was ihr auch malt, ein Haus, einen Garten, Kühe, Menschen, ihr benutzt die Farbe. Ihr könnt genau das gleiche Gemälde mit anderen Farben malen, und ihr werdet erkennen, dass ihr das ganze Gemälde verändert habt. Blau ist eine Farbe, und gelb eine andere, und eine Änderung der Farbe verwandelt die gesamte Konzeption. Eben das passiert, sobald euer Gewahrsein wächst.
In der sogenannten Vergangenheit hat der Vordergrund die Oberhand über den Hintergrund übernommen. In eurem Gemälde jetzt erlangt der Hintergrund die Vorherrschaft. Der Hintergrund zeigt sich mehr, und wird damit als dynamischer, als bedeutsamer als die Szene, die auf ihm aufgesetzt ist, gesehen. Das geschieht jetzt mit dir.
Während der Hintergrund des Lebens – natürlich ist es im Grunde der Vordergrund – Bedeutsamkeit erlangt, spielt dein Menschliches Leben nicht mehr die Hauptrolle, wie es war. Wir könnten sagen, es sammelt sich selbst von neuem zusammen. Wir könnten sagen, es konfiguriert sich neu. Wir könnten sagen, das Gemälde hat sich von oben nach unten gedreht. Wir könnten eine ganze Menge sagen, was sich aber geändert hat, ist deine Wahrnehmung. Das ist nichts Kleines.
Vielleicht erscheint dein tägliches Leben jetzt fahler. Das mag durchaus bedeuten, dass das Unendliche lebhafter ist. Wenn es einen Wandel gibt, ist da ein Wandel. Und jetzt bist du dabei, auf ihn aufzuschließen.
Du, der du nach dem Wandel gelechzt hast, erlebst ihn.
Während du wächst, lässt du etliche Dinge hinter dir. Was du einstmals gesammelt hast, wirst du nicht mehr länger sammeln. Was dich einstmals in Spannung versetzte, tut es nicht mehr. Was dich einmal belebte, belebt dich nicht mehr. Gewöhnlich befandst du dich in dem Markt für Schmucksachen für Kostümierungen, und jetzt befindest du dich in dem Markt für die wirklichen Dinge. Dabei gibt es nichts zum Betrauern.
Falls du dich am Glas erfreut hast, kannst du dich an den wirklichen Diamanten genauso gut erfreuen.
Was dir aufgetischt wird, ist nicht so sehr von Belang wie dein Seien. Ganz bestimmt wird dein Seien mehr bedeuten.
Und somit ist der Hintergrund des Lebens zum Vordergrund geworden, und der frühere Vordergrund ist zurückgetreten.
Vielleicht befindest du, dass du jetzt weniger von einem Fahrer im Leben an dir hast. Was dich zuvor getrieben hat, tut es nicht mehr länger. Kontrolle wird zu einer läppischen Sache. Und somit erlangst du Meisterschaft.
Sobald du Kontrolle los lässt, wird dein Leben leichter. Vielleicht bist du nicht daran gewöhnt, die dem unterliegende Behaglichkeit des Lebens zu erleben. Selbstverständlich, solange du der Fahrer bist, hast du dich festzuhalten. Sobald du aber das Steuerrad aufgibst, wird die ganze Fahrt anders.
Du wirst nicht mehr länger stromaufwärts schwimmen.
Du wirst die Wellen dich in die Richtung ziehen lassen, in die sie ohnehin wollen.
So tief wie du dich in den Ozean untertauchst, derart hoch erhebst du dich in die Höhe.
Nunmehr wirst du dir selbst und Anderen und dem Leben gegenüber barmherzig sein. Wenn du deine Macht kennst und nicht zu fahren hast, wirst du Göttlicher.
Du erhebst dich aus einer Muschelschale heraus. Und nun machst du auf. Du öffnest dich Allem.
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HEAVEN #1083 – 9.10.2003 – All Is Play
ALLES IST SPIEL
Wozu du aufwachst, bist du selbst.
Es ist deine Tür, an die du klopfst.
Es ist dein Tisch, den du dir deckst.
Es ist dein Tag, der dämmert.
Heiße dich selbst bei der Ewigkeit willkommen. Ziehe einen Stuhl vor. Sage dir selbst, dich hinzusetzen. Biete dir selbst einen Tee an. Stelle ein großes Festessen auf deinen Tisch. Sei dir der geehrte Gast.
Und dann lade Viele an deinen Tisch.
Dein Tisch ist dein Leben. Demnach bringst du zahlreiche Andere zu dem Tisch, der mit der Gütigkeit beladen ist, die das Leben darbietet.
Du gehst mit selbst gut um, und sodann bist du Anderen ein Leckerbissen.
Alles nimmt bei dir seinen Anfang.
Du vergibst dir selbst, und dann kannst du Anderen vergeben, und Andere können sich selbst vergeben.
Sei dir selbst gegenüber wohlwollend, und alle Ferneren werden dem nachgehen.
Öffne dir selbst Tore, und du öffnest dem gesamten Universum die Tore.
Du kannst nicht alleine dich selbst bedienen. Du kannst nicht alleine dir selbst einen schlechten Dienst erweisen.
Es gibt eine Korrelation dazwischen, wie du dich in deinem Herzen behältst, und wie du Mich behältst. Sofern du wenig aus dir machst, wo ist dann Raum für Mich.
Es ist nicht so, dass du dich groß machen mögest. Du bist bereits für den Einen von Uns groß genug.
Es gibt nichts, was du zu gestalten hast, mit Ausnahme deiner Auffassungen deiner selbst.
Deine Gedanken prellen rund um das Universum ab und kehren zu dir zurück. Du servierst einen Tennisball, und er rudert zu dir zurück.
Du streust Blumen aus, und du wirst blumenübersät sein. Allerdings, du musst dich dafür umsehen.
Wonach schaust du dich um?
Heißt du etwa Drangsal willkommen? Fällst du etwa in der Mitte der Straße auf, im Wartestand, getroffen zu werden? Was beanspruchst du? Worin besteht deine Politik?
Du hast dir nicht wegen irgendetwas aus deinem Weg zu gehen. Alles, was du zu dir her rufst, wird seinen Weg zu dir finden. Rufe nach der Liebe, und du wirst in Liebe ertrinken.
Mache vom Ende her zunächst den Anfang. Stelle dir vor – wie wäre dein Leben, wenn es immerzu mit Liebe über- und übergossen wäre? Wie sähe es aus? Wie könntest du dabei nicht lächeln und voller Freude sein? Überfließend vor Freude, würdest du Freude spenden. Du würdest mehr Freude haben, als du wüsstest, was du damit tun wirst, infolgedessen würdest du sie Anderen überreichen zu deren Freude. Freude auf allerhand Wegen.
Du würdest in Freude schwimmen. Und du würdest jeden anspritzen. Etwas anderes könntest du nicht. Und was sonst würdest du gerne tun mögen? Was sonst könntest du dir möglicherweise ausdenken, zu tun?
Wer würde sich plagen, unterdessen es schier Spiel gibt? Du würdest den ganzen Tag spielen, deine Freude weggeben, deine Freude auf die Bitten hin weggeben. Selbstverständlich hätte niemand um sie zu bitten, denn auch sie wären Freude-überschüttet.
Anstelle von Geld gäbe es Freude, die untereinander ausgetauscht wird.
Die Liebe würde aus ihren Grenzen ausbrechen. Für sie gäbe es keine Grenzen. Liebe und Freude würden übereinander stolpern. Es gäbe keine Armen. Alle wären in der Liebe reich. Alle wären Vermarkter von Liebe, wären Händler von Liebe. Es gäbe keine Halsabschneider, falls es Gauner gäbe, würden sie sich die Kisten voll stopfen. Sie würden herumlaufen, und Liebe in die Kassen stecken.
Mit Liebe in allem Überfluss wäre ein jeder real. Alleinig die Wahrheit würde gesprochen, und die Wahrheit wäre Liebe.
Alle Schilder an den Läden würden besagen: „Liebe ist angekommen. Neue Liebe und recycelte Liebe. Holen Sie sich hier Ihre Liebe.“
Straßenhändler würden schreien: „Liebe.“
Wenn einzig Liebe bekannt ist, was gibt es da sonst kennen zu lernen?
In der Schule würdet ihr um der Liebe für den Lehrer halber lernen, und um der Liebe für das Thema und um der Liebe Gottes halber. Ihr würdet Aufgabengebiete für Mich vorbereiten. Ihr würdet aufgrund all der Liebe euch selbst übertreffen. Es gäbe kein Nachsitzen. Es gäbe keine Hausarbeiten, denn mit Liebe ist nichts Arbeit. Alles ist Spiel.
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HEAVEN #1084 – 10.10.2003 – Joy Intact
FREUDE, FREUDE UNBERÜHRT
Dem Glücklichsein gilt es nicht nachzusetzen. Wenn es verfolgt wird, rennt es weg. Vielleicht bist du ihm über lange Zeit hinterhergejagt.
Glücklichsein ist nicht das Ein und Alles. Glücklichsein ist wie ein Gefährte, der neben dir her läuft. Du kannst auf das Glücklichsein aufschließen. Du kannst es schier zur Kenntnis nehmen.
Ablenkung und Glücklichsein werden des Öfteren miteinander vermengt. Vielleicht haben sie vertauschte Plätze.
Wir können Glücklichsein als einen Überrest bezeichnen. Manchmal ist es etwas, was zurückgeblieben ist, und damit wird Glücklichsein zu einem Nachgang.
Glücklichsein scheint wie eine Glückssträhne zu sein, allerdings ist es kein glücklicher Umstand.
Manchmal gelangt Glücklichsein zur Kenntnis, sobald Beklommenheit und Pein abgegangen sind.
Friede ist Glücklichsein. Du warst vielleicht auf ein dramatischeres Glücklichsein aus.
Friede ist Gleichgewicht. Nichts gleitet aus der Hand.
Über-Glücklichsein ist nicht Glücklichsein. Es ist Stimulierung.
Sei voller Freude mit dem Frieden. Du brauchst nicht überfreudig zu sein. Schlichte Freude ist genug.
Schau darauf, dass Freude dein fortwährender Begleiter ist. So sie immer da ist, ist Freude maßvoll. Immerzu loyal, wartet Freude auf dich. Manchmal tanzt sie Kreis um Kreis um dich herum. Die ganze Zeit hast du dich in deinem Verfolg verfangen. Schaue nicht so weit nach vorne.
Freude ist zur Hand. Freude ist ein Anteil.
Sei in Freude. Wähle sie. Färbe dein Leben mit Freude ein. Warte nicht darauf, dass sie zum Vorschein kommt. Erlege es ihr auf. Warte nicht auf eine Gelegenheit für Freude. Sei voller Freude.
Entkomme nicht mehr länger der Freude, indem du hinter ihr her rennst.
Weihe dich selbst zu einem Geber von Freude. Vielleicht ist es für dich leichter, Freude zu geben als Liebe, oder Glücklichsein als Liebe. Nenne es wie du möchtest, aber gib es.
Sei ein Freude-Bringer. Trage einen Korb voller Freude mit dir. Sei für deine Freude bekannt. Sei für mehr als alles andere für die Freude am Frieden bekannt. Händige sie aus. Verstrahle sie.
Hebe das Universum mit Friede in deinem Herzen hoch. Achte den Frieden nicht minder als die Freude. Friede umfasst Freude. Lang lebe der Friede und lang lebe die Freude. Nichts kommt ihnen gleich.
All das Schillernde im Leben ist kurzlebig. Neonlichter sind bloß Neonlichter.
Du aber hast das Licht Meines Herzens inwendig in dir in Besitz. Du kannst nicht ohne Freude sein. Du bist in Freude hereingeholt. Wieso, Freude ist ganz entschieden deine Natur. Dachtest du, sie wäre etwas anderes?
Trübsinn ist nicht deine Natur. Trübsinn ist Ungerechtigkeit gegenüber der Freude. Sei der Freude gegenüber fair.
Freude, Liebe, Friede mögen nicht gerne eintreten. Sie sind Ströme, die bereits durch dich hindurch laufen. Sie sind nicht Zusätze. Sie sind wesenhaft. Sie sind unveränderlich. Gegründet in Freude, sei sie.
Freude ist ein Fundament. Was bloß auf der Erde sollte sie erschüttern? Was kann ihr gleichkommen?
Ein jedes Atom im Universum ist von Freude durchsickert.
Ohne Freude würdest du nicht existieren. Existiere demnach also in vollem Wissen in Freude.
Was hat Christus anderes ausgegeben als Freude? Er hob Herzen und Augen hoch. Unbeschränkt in seiner Wahrnehmung, teilte er Freude aus. Er wies auf die Freude, die bereits da war. Auf diese Weise hat er gegeben. Und auf diese Weise gibst du sie. Gehe durch eine Menge und lasse Freude dort. Lasse Freude dort, wo sie bereits zu stehen kommt.
Schwinge einen Zauberstab deiner selbst und versprühe Freude. Stecke sie an.
Aus der Freude nimmt das Leben seinen Fortschritt. Fortschritt in Freude.
Nimm Freude in allem Glück entgegen. Gib sie in allem Glück. Sei ein Geheimagent der Freude, und Freude wird nichts Geheimes sein.
Freude der Welt. Ein Sohn wurde geboren. Der Sohn bist du. Tochter oder Sohn, dies ist deine Welt, um sie anzuleuchten. Alleinig Freude wird die Beschwernisse beseitigen. Freude wird in ihrer Wirbelschleppe Friede hinterlassen. Du wirst Friede in deiner Wirbelschleppe hinterlassen.
Ein mächtiger Schwimmer webt sich durch das Wasser. Das Wasser wird nicht durch die Schwimmbewegungen des Schwimmers entzwei gebrochen. Es ist, wie es zuvor war, bevor er geschwommen ist. Sei du der mächtige Schwimmer, und sei du das mächtige Wasser. Sei du Freude, Freude unversehrt.
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HEAVEN #1085 – 11.10.2003 – A Beautiful Ocean
EIN SCHÖNER OZEAN
‚Sei nicht versessen‘ ist ganz nett zu sagen. Mit Sicherheit ist es ein guter Rat. Aber es verfehlt die Sache. Versessensein tritt bloß aus einem Empfinden des Mangels heraus in Erscheinung.
Sobald das Empfinden des Mangels durch Gewahrsein der Fülle ersetzt wird, wird Versessensein durch Freigiebigkeit ersetzt. Brauchen und geben sind bloß zwei Seiten der gleichen Medaille. Du wirst es etwa nötig haben, im Gewahrsein des Reichtums, der dein ist, unterwiesen zu werden.
Wer würde zupacken, sobald er sieht, dass es genug gibt, um damit auszukommen? Sobald er Fülle sieht, die überquillt, was würde ihm seinem Empfinden nach versagt bleiben? Was würde er wohl zu sich heranziehen mögen, und nicht zu einem Anderen?
Gar ein Schokoriegel, den du für dich selbst behältst, lässt Freude vermissen, denn für dich selbst behalten entzieht dir etwas. Brich den Schokoriegel entzwei, und du setzt etwas Wundervolles in Gang. Entziehe einem Anderen nicht das, was du hast, und du wirst voll sein, und das Leben wird angenehm sein.
Horten ist Versessensein. Es ist ein Verkünden von Armut, die einen bedrängt. Du bist gar darauf versessen, was bereits ganz deutlich dein ist.
Wenn du allerdings versessen sein musst, dann sei auf Mich versessen. In dem Augenblick, wann du Mich ergreifst, wirst du Mich fortgeben. Anders geht es nicht. In der Minute, in der du bemerkst, wie Ich in deinem Herzen erscheine, kannst du Mich bloß in die Herzen Anderer hinein pumpen. Es ist unmöglich, dass Ich gehortet werde.
Wenn du in einem schönen Ozean schwimmst, bist du nicht auf ihn versessen. Du sagst: ‚Komme herein. Das Wasser ist herrlich.‘
Niemand möchte den Ozean für sich selbst behalten.
Niemand möchte die Freude für sich selbst behalten. Für sich selbst behalten, so ist Freude halbe Freude. Für sich selbst behalten, das ist Freude auf verzerrte Weise.
Bringe Bestreben nicht mit Versessensein durcheinander. Wenn du dir nicht sicher bist, was was ist, dann sei bestrebt, miteinander zu teilen.
Das Empfinden der Stärke bringt Friede. Das Empfinden der Schwäche bringt Aufstand. Sei sodann auf die Stärke versessen.
Falls du nach wie vor versessen bist darauf, was dein Nachbar zu besitzen scheint, dann stelle dich dir selbst als einen König vor, der eben genau das deinem Nachbarn verleiht. Mache dir ein Bild über dich selbst, wie du deinem Nachbarn sein schönes Land, seine schöne Frau und seine schönen Söhne und Töchter, seine schönen Freunde und seine schönen Talente überreichst. Übergib sie deinem Nachbarn und segne sie. Und, ja wirklich, du wirst dich reich fühlen. Du wirst spüren, wie dein Herz zu seiner natürlichen Größe heranwächst.
Falls dein Nachbar mehr hat als du, segne ihn dafür, dass er zehnmal mehr hat als du.
Falls dein Kind seinen gebrechlichen Körper verlassen hat, so segne ein jedes Kind, es möge Gesundheit und ein langes Leben haben. Ein derartiges Geschenk von dir behält umfassende Macht bei.
Falls eine deiner Gliedmaßen abgenommen wird, segne einen jeden Menschen für seine vier Gliedmaßen.
Falls dein Herz schmerzt, segne ein jedes Herz für sein Glück.
Falls es dir nicht behaglich ist, segne einen jeden, dass es ihm behaglich ist.
Falls du kriegsgeschunden bist, segne einen jeden für den Frieden.
Wenn deine Haut gesprenkelt ist, segne jeden für seine reine Haut.
Wenn du hungrig bist, segne jeden, der Essen im Überfluss hat.
Wenn du Durst hast, segne jeden, der fließendes Wasser hat.
Wenn du dich unglücklich fühlst, segne jeden des Glücklichseins halber.
Wenn du dich unwissend fühlst, segne jeden des Wissens halber.
Wenn du dich unbeholfen fühlst, so segne jeden seines sicheren Auftretens halber.
Wenn dein Geldbeutel leer ist, so segne den Geldbeutel eines jeden des Überquellens halber.
Und wenn deine Tafel voll ist, lade einen Gast hinzu.
Wenn deine Tafel leer ist, male dir ein Bild aus, wie du dem Hungrigen Essen austeilst.
Was immer du hast, teile es.
Was immer du nicht hast, gib es in deinem Herzen scheffelweise.
Das ist die einzige Art zu leben. Geben ist die einzige Art zu leben. Du bist fürs Geben da.
Vergib einem jeden, der mehr hat als du, und vergib jenen, die weniger haben.
Vergib dir selbst dafür, mehr zu haben als ein Anderer, und vergib dir selbst dafür, weniger zu haben.
Nichts ist dein, und alles ist dein.
Gib alles weg. Enteigne bei dir den Zugriff, den das Materielle auf dich hat. Beherberge es, aber umklammere es nicht. Setze dich vom Fehlenden als solchem frei.
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HEAVEN #1086 – 12.10.2003 – A Steady Beam
EIN STÄNDIGER STRAHL
Gewöhnlich komme ich zu Meinen Kindern nicht als Blitz. So aktiv Ich auch bin, Ich bin still. In der Stille liegt Meine Stärke. Oberflächlicher Glanz hält nicht an. Auf jeden Fall wäre er euch zu viel.
Erlebt das Gewahrsein von Mir, erwartet indes nicht, dass Ich in einem Ausbruch von Licht in Erscheinung trete. Schaut nicht nach einem Phänomen. Schaut schlicht nach eurem stillen Gewahrsein von Gott dem Allmächtigen.
Eure Erfahrung von Mir ist großartig. Ihr könnt das erkennen, weil ihr existiert. Ihr existiert bei Mir. Ohne Mich würdet ihr nicht existieren. Wozu braucht ihr eine großartige, riesige glitzernde Erfahrung?
Wie sehr möchtest du sie, damit du herausschreien kannst, dass du sie hast, und sie gerne Erleuchtung nennen möchtest? Wie sehr möchtest du sie, weil du dich gerne ausgelesen wissen möchtest? Du möchtest ein Zeichen. Ich habe dir viele gegeben, aber Ich mache keinen großen Aufruhr. Schaue nach Meinen Zeichen. Ich hinterlasse sie überall.
Die Sonne, der Mond und die Sterne sind Zeichen. Das Lachen ist ein Zeichen. Kinder sind Zeichen. Tau auf dem Gras ist ein Zeichen. Eine jede Blume, die blüht, verkündet Mich. Jeder Löwenzahn. Alles, was du dir denken kannst, signalisiert Mich.
Meine Stimme ist nicht donnernd. Ich trage keine spektakuläre Uniform mit aufgestickten Sternen. Und doch bin Ich hier, und versuche, deine Aufmerksamkeit zu erheischen.
Was auch vor dir ist, Ich BIN. Wer auch vor dir ist, Ich BIN. Schaue dich nach Mir um.
Aus deinem Herzen schaue Ich heraus und sehe Mich Selbst. Und dein Herz ist ein Spiegelbild von Mir. Alles, was Ich bin, ist inwendig in dir enthalten. Das ist für dich eine Gewinnsträhne.
Ich bin inwendig in deinem Herzen enthalten. Das scheinen für dich bloß Worte zu sein. Unterstelle doch einen Augenblick lang einmal, dass es wahr ist, dass Ich in deinem Herzen untergebracht bin. Ich bin hier angebracht. Ich singe und tanze hier. Ich öffne deine Augen am Morgen, und Ich schließe sie nachts. Und Ich schlafe nie. Ich schüre immer den Ofen deines Herzens. Ich habe Meinen Daumen auf deinem Puls.
Falls du das als wahr unterstellten kannst, was nimmst du sonst noch an? Was würde Jenes bedeuten? Wie würdest du aussehen und wie würde das Leben aussehen, falls Ich unglaublich und unauslöschlich in deinem Herzen stationiert wäre?
Was würde weggehen, und was würde herbeikommen? Was würdest du behalten? Was würdest du sehen? Was würdest du nicht sehen? Was würdest du dir zu Herzen nehmen, unterdessen dein Herz von Mir voll ist?
Falls Ich dir einen Schlüssel gegeben hätte, und alles, was du zu tun hättest, darin bestünde, ihn herumzudrehen, würde dann dein Herz nicht zu einer Musicbox werden, zu einer Musicbox randvoll mit Gesang? Und worin besteht der Schlüssel, der dein Herz in so goldenes, immerzu aufflackerndes Licht kehren würde?
Würdest du den Schlüssel verlegen, den Ich dir gegeben habe? Würdest du ihn ganz vergessen? Würdest du ihn als unwichtig bezeichnen und etwas Anderes als wichtiger hernehmen?
Von jetzt an weißt du, der Schlüssel ist Liebe, und du weißt, dass er nicht weggeworfen werden kann. Er hat hier in deinem Herzen zu simmern, solange bis du dich geruhst, ihn herumzudrehen. Drehe diesen Schlüssel ausladend, und sieh, welche Herrlichkeit hereinkommt und sich selbst hin und her regt.
Und wieso den Schlüssel nicht, sobald du ihn einmal herumgedreht hast, herumgedreht lassen? Wer sagte denn, du müsstest an ihm herumpfriemeln, an ihm hin und her machen, ihn vielleicht für die richtige Gelegenheit aufheben? Wer sagte überhaupt, du hättest ihn aufzuheben?
Liebe war nicht dafür bestimmt, rar zu sein. Sie war nicht dafür bestimmt, gelegentlich oder gar häufig zu sein. Sie war dafür bestimmt, unentwegt zu sein. Lasse die Lichter die ganze Zeit über an, Tag und Nacht. Lasse diesen Schalter an und drehe ihn nie aus.
Der Schlüssel, den Ich dir gegeben habe, ruht in deinem Herzen. Du bist der Einzige, der ihn bewegen kann. Drehe ihn jetzt um. Beginne, Mich direkt vor dir und überall zu sehen.
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HEAVEN #1087 – 13.10.2003 – What You Are Left With
WAS EUCH VERBLEIBT
Vergleiche anstellen ist dürftig. Vergleiche anstellen hebt dich entweder hoch oder drückt dich runter, und dementsprechend schätzt du dich auf Nicht-Lockerheit ein. Wie wissen die Zellen deines Körpers, was du denkst, wenn du es nicht weißt? Am einen Tag geht es dir wunderbar und besser als allen Anderen, und am nächsten Tag bist du ernüchtert und kannst kaum den Kopf heben.
Wenn du dich aufblähst, folgen die Zellen deines Körpers dem hinterher. Wenn du dich niedermachst, folgen dem die Zellen deines Körpers ebenso. Was können sie anderes tun als deinem Denken folgen?
Wir wissen, dass dein Körper nicht das Allerhöchste ist, aber das bedeutet nicht, ihm einen schlechten Dienst zu erweisen. Du hast deinen Körper mit Essen genährt und ihn mit Übungen gedehnt. Nähre und strecke deinen Körper nun mit deinen Gedanken.
Es ist besser, mit ebenem Kiel zu bleiben. Unausgeglichen, wissen deine Zellen nicht, was du von ihnen möchtest. Es steht dir gut an, wie bei einem Kind, so gut wie möglich folgerichtig zu sein.
Um ausreichend folgerichtig über dich selbst zu denken, kannst du dich nicht durch die Welt hin und her schwanken lassen. Was du der Welt bist, geht notwendigerweise hoch und runter. Was du Mir bist, schwankt niemals. Lehne dich zu Mir, und nicht zur Welt, und du wirst widerspruchsfrei sein.
Mache dich von Selbsteinschätzung los, was ein anderes Wort für Beurteilung darstellt. Werde der Konzepte des Erfolgs und Misserfolgs ledig. Werde des Bedürfnisses zu vergleichen ledig. Kriege die Praxis los, dich selbst mit dir selbst zu vergleichen. Eben das tust du, während du dir die Vergangenheit durch den Kopf gehen lässt. Selbst gestern ist Vergangenheit.
Die Vergangenheit ist ausschließlich aus deinen Gedanken aufgezogen. Gedanken der Vergangenheit machen dich auf die eine oder andere Weise traurig. Selbst schöne Gedanken an deine Vergangenheit machen dich traurig, denn du weißt, sobald es auf die schmackhaften Augenblicke hinausläuft, dass die Vergangenheit vorübergehend ist. Du wirst aber vielleicht das Empfinden haben, dass die nicht schmackhaften Augenblicke unauslöschlich an dir hängen bleiben und niemals weggehen. Du denkst, du seist ein Produkt deiner Vergangenheit, jedoch stimmt das nur in dem Ausmaß, wie du das denkst.
Vergesst nicht, dass ihr Meine Schöpfung und Mein Kind seid. Euer Leben macht euch nicht. Allerdings, ihr habt es zugelassen, dass eure Gedanken euch beschränken. Sind eure Gedanken öfters mit Haben oder Nicht Haben befasst?
Kannst du spüren, wie deine Energie erlahmt oder gemäß deiner Gedanken erstarkt?
Lasst Uns jetzt deine Gedanken emporheben. Lasst Uns sie wie eine Flagge hochziehen.
Sobald du an Mich denkst, verblasst die Vergangenheit. Sobald du an Unsere Liebe denkst, betrittst du eine ganz neue Schwingungsdimension. Traurigkeit ist keine hohe Schwingung. Das Empfinden an Einbuße gleichfalls nicht. Selbst das Empfinden von Gewinn ist keine hohe Schwingung, weil Gewinn seine eigene, ihm innewohnende Fehlbarkeit besitzt; sobald Gewinn wichtig ist, ist es Verlust auch.
Kommt also, lasst Uns über Unser Einssein reden. Inmitten des Einsseins existiert schier Einssein. Ihr könnt nicht mehr Einssein haben, als bereits existiert, aber ihr könnt mehr Wahrnehmung Unseres Einsseins haben.
Gedanken an Unser Einssein schubsen nicht andere Gedanken hinaus. Andere Gedanken machen von sich aus ihren Abgang. Nach alledem – was vermag mit Unserem Einssein zu koexistieren?
Bringe dich mit Mir in Flucht. Es gibt keine Seite zum Aussuchen, falls du jedoch eine Seite wählen musst, so triff die Wahl, mit Mir zu kommen. Es gibt nirgendwo zum Hingehen, außer mit Mir, indes könnt ihr das dennoch wählen. Ihr könnt die Wahl treffen, eure Gedanken emporzuheben.
Es ist nicht so, dass ihr euch zu Mir erhebt, um die Zellen eures Körpers zu vervollkommnen. Es ist nicht so, dass ihr euch zu Mir um eines Resultats halber, was ihr euch vorstellt, erhebt. Ihr erhebt euch zu Mir, weil euch die Macht Meiner Liebe zieht. Ihr, die ihr die Wahl habt, habt im Eigentlichen keine Wahl, wenn es sich auf Mich beläuft.
Die Welt hat euch unterwiesen, dass ihr bedürftig seid. Lasst diese Programmierung los, und ihr verbleibt mit Einssein.
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HEAVEN #1088 – 14.10.2003 – Eternity Itself
EWIGKEIT SELBST
Euch steht es nicht an, etwas anzusammeln. Nicht Reichtum, nicht Liebe. Ansammeln ist festhalten. Festhalten ist zurückhalten. Sobald ihr etwas ansammelt, werdet ihr belastet. Ihr werdet damit belastet, was ihr festhaltet, und belastet mit Angst, dass es vorübergeht. Lasst das Ansammeln weg, und ihr werdet nicht belastet sein.
Reichtum, Liebe und Freunde sind nicht dafür da, angehäuft zu werden. Das sind keine Sammlerstücke. Noch auch bist du dafür bestimmt, sie zur Schau zu stellen. Allein das, was angesammelt worden ist, kann zur Schau gestellt werden.
Denke stattdessen lieber ans Zirkulieren. Lasse den Reichtum zirkulieren. Lasse Liebe zirkulieren. Lasse Freundschaft zirkulieren. Bereits bei dem Gedanken an das Zirkulieren wächst dein Glücksquotient.
Zirkulieren ist miteinander teilen, und es ist miteinander teilen in einem größeren Entfaltungsraum. So wie es mit euren Gedanken steht, die in die unauslotbaren Sterne hinauslaufen, so geht das, was ihr zirkuliert, weit hinaus. Ihr kennt seinen Lauf nicht genau, jedoch wird es die Welt und die Universen darüberhinaus umkreisen. Und zu einem bestimmten Zeitpunkt kehrt es zurück, um sich auf deiner Schulter niederzulassen, jedoch bloß eine Weile, bis es sich frei macht, von Neuem los zu fliegen, um alle zu segnen.
Jedoch bringt ihr Reichtum, Liebe und Freundschaft nicht in einen Kreislauf, um einen Zugewinn zu erhalten, denn das stellt gleichfalls Festhalten dar. Das ist ein Versuch, Glück anzuhäufen. Und euch liegt es nicht an, anzuhäufen.
Bringt Inspiration in Umlauf. Bringt Erhebung in Umlauf. Bringt Freigebigkeit, Gewogenheit, Freude in Umlauf.
In Umlauf bringen ist auslösen, und mit auslösen kommt Freude. Eben das Freisetzen ist Freude.
Werdet zu einem Zirkulator der Freiheit. Stellt euch vor, wenn alle wilden Tiere der Welt zur Freiheit der Wildnis zurückkehren würden, was für einen Aufruhr an Freude gäbe es dann in der Welt.
Sperre dein Herz nicht ein. Das Meiste, was ein Käfig tun kann, ist, Negativität in Schach zu halten, wo sie angehäuft ist und verbreitet wird, bis sie zu einem Lauffeuer wird. Ein Mangel an Freiheit vergrößert all das, was du nicht behalten möchtest. Lasse kein Herz eingesperrt.
Die Freiheit gibt den Blumen statt zu wachsen. Du unterdrückst Blumen nicht. Du verstreust ihre Saaten. Verstreue Freude ebenso leicht.
Jedoch ist dir nicht die Rolle des Freiheitsgebers zugeordnet, denn anhand welches Dekrets hältst du Freiheit zurück? Du bist ein Held, um Freiheit zu verkünden. Es lag dir niemals an, dich von etwas abzukehren.
Entbinde dich nunmehr von allen Bindungen, die du angesammelt hast. Gewähre dir selbst Freiheit. Du wirst dich bis zu dem Maß emporheben, wie du dich selbst freisetzt. Befreit, erhebst du dich zu den Höhen, die noch außer Sicht sind.
Du bist frei von Verpflichtetheit gegenüber der in Beschlag genommenen Vergangenheit, denn Vergangenheit ist stets weniger als das Gegenwärtige. Du magst denken, die Vergangenheit sei enorm wichtig, jedoch ebbt das ab, was hinter ihr liegt. Du kannst nur dort sein, wo du bist. Irgendwo anders kannst du nicht sein.
Das so genannte Jetzt ist ein anderer Name für Ewigkeit. In der Ewigkeit gibt es einzig Freiheit. Beschränkung ist nicht bekannt.
Du wirst vielleicht einen flüchtigen Eindruck von Mir hinter dir oder vor dir finden, jedoch bin Ich immerzu, und Ich werde jetzt gefunden. Dieser Ort, jener Ort, weit und nah sind bloß Illusionen. Bald und später, hier und dort – allesamt Illusionen.
Was zwischen Uns existiert, existiert in dieser augenblicklichen Ewigkeit, und doch gibt es kein zwischen Uns. Es gibt einzig das Einssein von Uns, frei-fließend in der Weite und Tragweite der Ewigkeit Selbst.
Und das Einssein von Uns ist das Zentrum von alledem. Die Erde kreist um Uns, denn Wir sind die Sonne. Unsere Bewusstheit ist die Sonne. Und die Sonne scheint mächtig. Scheine mit Mir in der Mächtigkeit der Liebe, die freigesetzt ist, um Sich Selbst einem Jeden und Allem und dir zurückzugeben.
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HEAVEN #1089 – 15.10.2003 – Teaching and Learning Are Equal
LEHREN UND LERNEN SIND EBENBÜRTIG
Wenn du etwas zu lehren hast, so lehre es ohne das Gefühl, Jenen gegenüber überlegen zu sein, die weniger wissen als du. Welcher Sinn sollte in deinem Dasein als Lehrer liegen, falls es Jene nicht gäbe, die nicht wissen, was du weißt. Du weißt bloß deswegen etwas mehr, weil du es jetzt weißt. Es gab einmal eine Zeit, als das nicht der Fall war.
Du stehst auf einer Leiter und hilft einem Anderen eine Sprosse höher. Das ist das Meiste, was du tun kannst. Viele halfen dir ebenfalls. Wo du auf der Leiter stehst, macht dich nicht zu einer größeren Person. Es ist eben in diesem Augenblick so, dass du dort auf der Leiter stehst.
Die Welt ist ein Kindergarten, und du bist der Lehrer in ihm. Falls du kein Lehrer bist, bist du ein Sponsor und Träger. Es ist ziemlich wahrscheinlich, jemand Anderem wirst du wohl der Kindergärtner sein. Das gleicht sich aus.
Hinter dem Wissen und dem Unwissen bist du Mein schlichtes einfaches Kind, und du bist über alle Maßen geliebt, Ausmaße, die du dir nicht ausdenken kann. Alle anderen gleichfalls.
Als Lehrer im Kindergarten bist du nicht überrascht, wenn die Kinder nicht lesen können, oder nicht wissen, was zu denken sei oder wie sie sich zu verhalten haben. Du bist dort da, um die Brücke zu sein, auf der sie zum anderen Land gehen.
Wofür bist du auf der Erde, falls nicht dafür, eine Brücke zu sein?
Selbst Jene, die sich auf einer Brücke scheinbar weit unten befinden – sie sind des Öfteren eine Brücke für dich. Die Unterscheidung zwischen Lehrer und Lernendem ist verdeckt. Alle sind Lehrer und alle sind Lernende. Sei ein großartiger Lehrer und sei ein großartiger Lernender.
Beim Lehren geht es im Grunde um das Austauschen von Liebe. Es ist ein System von Tauschgeschäften. Wenn du Wissen gibst, gibst du deine Liebe für das Wissen. Wenn du Wissen entgegennimmst, nimmst du es mit Liebe entgegen. Ohne Liebe gibt es bloß Nachäfferei. Das ist nicht Wissen. Das ist eine Belanglosigkeit.
Wahres Teilhabenlassen von Wissen ist eine sehr intime Angelegenheit. Einerlei wie universal, es ist sehr persönlich. Augen begegnen sich, und es wird etwas ausgetauscht. Liebe für das Lehren und Liebe für das Lernen werden untereinander getauscht. Geber und Empfänger werden miteinander verschmolzen.
Bei dem Anlass, dass Liebe gelernt wird, läuten Blätter auf den Bäumen wie Glocken. Der Himmel macht einen Freudentanz. Wolken rollen sich ein und aus. Bienen summen und Schmetterlinge schlagen mit ihren Flügeln. Blumen teilen ihren Nektar aus. Vögel singen. In der Luft liegt eine Elektrizität.
Lasse dies zu einem alltäglichen Aufkommen werden.
Lerne, lerne, lerne. Lehre, lehre, lehre. Entgegennehmen und Geben. Was ist mächtiger? Keines von beiden.
Es gibt für euch heute etwas zu lernen, so wie es etwas gibt zu lehren. Ihr müsst nicht einmal wissen, worum es geht, was ihr lernt oder was ihr lehrt, aber ein Austausch wird stattfinden.
Jemandes Gedanke wird bei dem deinen anlangen.
Es könnte ein Wort auf einer Seite sein, vor tausenden von Jahren in einem weit entfernten Land niedergeschrieben, und heute erhältst du die Botschaft. Botschaft empfangen und entgegengenommen. Und ein Gedanke von dir durchstreift die Welt und lässt sich auf einem Herzen nieder, was du noch nicht so recht – erinnerst.
Du wirst überrascht sein, wer deine Lehrer sind. Du wirst überrascht sein, wer von dir lernt. Und das ist alles ununterscheidbar, diese Vermischung von Herzen. Herzen sind miteinander verschmolzen. Das ist gut genug.
Sei heute wachsam gegenüber dem Lernen, und lerne, so, als wäre es das Natürlichste in der Welt. Es ist nicht vordergründig bestechend.
Was das Lehren angeht, lasse es unbemerkt von dir entkommen. Es ist keine spezielle Huld, die du ausgibst. Sei froh und dankbar für Jene, die durch dich zufällig etwas von Mir lernen.
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HEAVEN #1090 – 16.10.2003 – The Making of Money
DAS GELDVERDIENEN
Große Mengen Geld verdienen um des große Mengen Geld Verdienens wegen reicht nicht aus. Du wirst vielleicht sagen, du möchtest Millionen, damit du eine Menge Gutes tun kannst, und du möchtest wohl eine Menge Gutes tun, jedoch stellt das nicht deine Motivation dar. Das ist mehr ein nobles Alibi.
Bitte denke nicht, dass Ich nicht deine finanzielle Lage, deine Dilemmata und deine Beschwernisse begreife. Ich habe nichts dagegen, dass du Geld hast und Geld verdienst. Wenn dir das Spaß macht, dann tue es. Wenn das dein Herz öffnet, dann tue es. Wenn du den Vorgang genießt, dann mache dich dafür auf. Sei sicher, dass du das Rennen genießt. Sei sicher, dass es dein Rennen ist und nicht das eines Anderen, der es dir übergestülpt hat. Sei sicher, es ist dein Trachten und nicht bloß eine weitere Sache, für die du dein Geld ausgibst, bloß, um enttäuscht zu werden.
Man hört allenthalben sagen, es sei gut, in aller Anonymität Geld zu spenden. Ich möchte auch sagen, Geld anonym zu verdienen, nicht in einer Staubwolke, nicht in einer Parade, nicht als Darsteller, nicht als Wunder-Arbeiter, nicht um verherrlicht zu werden, nicht um zu sagen: „Ich habe das getan.“, also, im Grunde nicht für Gewinn.
Ich bin manchmal überrascht, wie oft Geld die Karotte vor Meinen Kindern zu sein scheint. Und sobald ihr es bekommt, stellt sich heraus, es ist bloß eine Karotte.
Geld ist wie eine köstliche Mahlzeit. Wie ihr euch doch auf das Festmahl vor euch freut! Ihr könnt es nicht erwarten. Und dann esst ihr es. Einmal in eurem Besitz, ist es nicht so recht das, was es war, als ihr hungrig wart.
Habt ihr vielleicht darauf gewartet, mit eurem Leben zu beginnen, sobald eure Taschen so richtig voll sind?
So viel oder so wenig ihr euch an dem Leben mit wenig Geld erfreut, so viel werdet ihr euch an dem Leben mit viel Geld erfreuen. Geld macht euch nicht heiliger oder weniger heilig. Geld ist nicht das, was euch gefertigt hat. Ihr seid ihr mit Geld in der Tasche oder mit Löchern. Ihr seid genau eben jetzt. Seid jetzt großmütig.
Das Leben handelt nicht vom Geld verdienen, obschon es danach aussieht. Falls Geld der Brennpunkt eures Lebens ist, seid ihr womöglich übers Ohr gehauen worden. Geld ist dafür vorgesehen, euer Diener zu sein, nicht ihr der seine.
Geld ist etwas, was ihr auf dem Weg des Lebens auflest. Der Maßstab des Geldes ist im Grunde einfach der Maßstab des Geldes. Und doch sieht es stark danach aus, dass er etwas mehr sei. Das Geld redet in der Welt, und ihr möchtet gerne eine Stimme. Das Geld trägt Gewicht. Das Geld öffnet Türen. Das Geld schmiert die Räder.
Und ihr möchtet euch gerne unbeschwert auf der Straße bewegen. Ich möchte das auch für euch. Seid das mit oder ohne Geld oder Kredit oder Gold oder Diamanten. Macht euch jetzt das Leben leicht. Ich segne euch für alle Arten an Reichtum. Sucht das aus, was euch nahrhaft ist.
Seht Geld wie eine Karriere. Wählt das, was euch von Tragweite ist. Das ist der Maßstab dafür. Die Höhe des Geldes ist nicht der Maßstab für euch. Vielleicht ist es das Mittel dafür. Doktor, Rechtsanwalt, Händler, Chef … wo liegt für dich die Freude?
Es gibt in der Welt einen Wagen mit einer Musikkapelle, und von dort ruft man nach dir. Springe nach Belieben rauf oder runter, nicht nach dem Willen eines Anderen.
Die Welt brennt mit deinem Geld durch, indem sie dich dazu bringt, das zu kaufen, was sie verkauft.
Finde das heraus, was dir wert ist, und lasse dich davon leiten. Deine Werte haben die deinen zu sein, anderenfalls sind sie es nicht. Wisse, was du kaufst. Falls du gebrauchte Waren kaufst, wisse im Voraus darum.
Richte dich darauf aus, mehr zu geben als zu bekommen. In dem Maße, wie du gibst, wirst du empfangen. Gib, was an dir ist zu geben, und das ist dein Herz. Es ist kostbar, dein Herz. Investiere es in Liebe.
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HEAVEN #1091 – 17.10.2003 – Say Something Else
SAGE ETWAS ANDERES
Probleme der Welt sind bloß Probleme der Welt. Eben dort existieren sie. Erhebe dich über die Welt, und Scherereien sind nicht da. Erhebe dich über die Welt, und du nimmst die Welt mit dir.
Die Welt ist etwas Liebenswürdiges. Einerlei, wie sehr du sie verunglimpfst, du liebst sie. Du genießt sie. Selbst in Verzweiflung genießt du sie.
Du stellst Anforderungen an die Welt auf, jedoch gilt es die Welt nicht zu kommandieren. Segne sie stattdessen. Segne ein jedes bisschen von ihr.
Wie auch bei Menschenseinswesen – Fehler finden ist nicht hilfreich. Auf die Störungen in der Welt hinweisen hilft der Welt nicht. Auf Fehler ist immer und immer wieder hingewiesen worden, unter Aufbringung zahlreicher Details. Für dich gibt es andere Dinge, um sich darauf zu konzentrieren.
Sich auf Besseres als Fehler scharfstellen scheint eine derart offensichtliche Sache zu sein, die man ausführen kann, jedoch hast du bis jetzt noch keine Vorstellung von dem ungemeinen Wandel, den das einbringen kann, diese einzige Sache, diese Aufmerksamkeit, die du gibst und wohin du sie gibst.
Wiewohl du die Welt nicht befehligen kannst, du kannst sie steuern. Und du steuerst sie mit deinen Gedanken, ausgesprochenen und unausgesprochenen.
Jeder Gedanke, den du hast, ist wie eine Glocke, die gewisse Töne läutet. Schlage Glocken, die hoch klingen. Störungen sind da. Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Du kannst alle Mängel finden, die du möchtest. Jedoch existieren Mängel nicht in einem Vakuum. Und Fehler sind nicht alles, was es gibt. Du warst nicht dafür bestimmt, ein Fehlerfinder zu sein.
Falls du gerne für Fehler werben möchtest, dann bleibe dabei und weise auf sie hin. Falls du sie verringern möchtest, dann gib ihnen einen anderen Dreh.
Sei auf der Jagd nach Vielversprechendem. Du kannst nach allem jagen, was du möchtest. Nimm in Betracht, vielleicht bist du mit der Jagd auf Fehler zu Ende gekommen, und vielleicht bist du jetzt dazu bereit, zu einem umfassenderen Spiel überzugehen.
Kundschafte das Gebiet aus. Es ist hier für dich etwas Wundervolles zu erreichen. Inspiration. Ein Hinweis auf Freude. Ein Schnipsel Liebe.
Spüre heute zehn Gelegenheiten nach, die es wert sind. Schreibe sie dir auf. Das ist alles, was du tun musst.
Du magst denken, es sei ein ehrgeiziges Vorhaben, die Welt zu ändern, jedoch ist alles, was dazu nötig ist, das zu wechseln, worauf du hinweist.
Wie gut hast du das Unkraut doch im Auge! Oh, darin bist du so gut!
Wetteifere nunmehr den Unkräutern nach. Wie gut sie doch in jeder Gelegenheit wachsen! Ja, forme dich selbst nach den Unkräutern. Lasse dich durch nichts zum Einhalt bringen. Lasse dich nicht entsetzen. Unkräuter sehen wunderschöne Blumen, die sie umgeben. Sie weisen dich auf sie hin.
Äußere heute nicht eine Klage. Nicht über das Wetter. Über nichts. Nicht eine Klage. Vielleicht hast du dir mentale Listen über Übertretungen hergestellt, heute jedoch wirst du sie ausstreichen. Heute wirst du schier Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Du bist dafür bestimmt, ein Würdiger zu sein.
Du möchtest gerne über der Menge schweben? Sei ein Würdiger.
Du möchtest ein Führer sein? Führe sodann. Tanze auf eine andere Spielweise. Gib Anderen etwas anderes zum Singen.
Einerlei, wie tief jemand im Sumpf des Grams der Welt steckt, er sieht sich nach einem Weg heraus um. Reiche ihm eine Hand. Erhebe seine Gedanken. Was hast du getan? Bemitleiden?
Rede kein einziges Mal mehr schlecht über die Welt. Gackere mit deiner Zunge nicht über die Entsetzlichkeit. Mache die Welt mehr.
Stelle heute eine Liste her mit zehn Vorzügen, die du siehst. Morgen mit zwanzig.
Sei ein Baumeister der Welt und ein Baumeister der Menschen.
Springe aus der Vergangenheit heraus. Alle Klagen sind aus der Vergangenheit.
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HEAVEN #1092 – 18.10.2003 – A Being of God
EIN SEINSWESEN GOTTES
Wenn der Löffel den Hafen umrührt, gibt es Beunruhigung. Die Suppe wird nicht geändert. Sie wird umgerührt und davor bewahrt, hängen zu bleiben. Und du bist wie ein Topf, der umgerührt wird, denn das Leben rührt. Mit jedem Umrühren wird etwas zuwege gebracht. Du wirst aus einem Grund umgerührt. Und wenn das Umrühren zu Ende ist, kehrst du zur Stille zurück.
Du brauchst dich durch das, was dich beunruhigt, nicht zu sehr beunruhigen lassen. Das Umrühren hat einen Zweck. Umrühren ist gut. Es kann nicht vermieden werden.
Unbesehen dessen, was sich in Bewegung setzt, ob du dich nun selbst umrührst oder das Leben auftritt und dich umrührt, du machst Fortschritte. Es mag dir danach aussehen, dass du im Kreis herumgehst und nirgendwohin gelangst, indessen ist dein Fortschritt kugelrund.
Die Suppe ist aus Bestandteilen hergestellt. Wenn sie umgerührt wird, werden die Bestandteile in ihrer Vereinigung großartiger als sie es getrennterweise sind. Und du, du bestehst aus den gleichen Bestandteilen, ob du dich nun hin und her bewegst oder still bleibst. Umrühren ruft die Aufmerksamkeit zu der großartigeren Mischung herbei, die du bist.
Es ist nicht immer bequem, umgerührt zu werden, seit wann war jedoch die Eichung deines Lebens dessen Behaglichkeit?
Du kannst dich nicht zu neuen Höhen erheben, ohne von dort aufzustehen, wo du sitzt. Du kannst nicht wachsen und der gleiche bleiben. Du kannst gegen den Wandel angehen, jedoch kannst du an der Oberfläche des Lebens nicht unverändert bleiben. Und was du auch denken magst, du bist bereits für ihn bereit.
Du wirst vielleicht das Unbekannte fürchten, aber das Element des Wandels ist nicht unbekannt, wieso es infolgedessen fürchten. Und Wandel ist nur auf der Oberfläche. Nur die Haut des Lebens wandelt sich. Jeglicher Wandel ist dafür geeignet, bei dir die Ganzheit wieder instandzusetzen.
Die Ganzheit bei dir wieder instandsetzen ist schier dein Gewahrsein wieder instandsetzen. Das Leben stupst an dein Gedächtnis. Deine Ganzheit steht nicht auf dem Spiel. Aber deine Anerkenntnis steht auf dem Spiel. Im Feuer oder in der Kälte, deine Ganzheit ist. Einerlei, wie du umgerührt wirst, du bist unversehrt. Die Ganzheit gelangt dazu, mit sich selbst vertraut zu werden. Die Ganzheit geht nirgendwohin. Sie bleibt bei dir. Du gehst hinaus um zu spielen, und vergisst dabei die Ganzheit, jedoch bleibt die Ganzheit an dir durch dick und dünn kleben. Suppe ist letztlich Suppe. Und du bist Ganzheit.
Der Prozess des Lebens verherrlicht dich. Falls du wüsstest, Wer du bist, würdest du die Verherrlichung spüren. Du würdest die Höhen erkennen, auf denen du stehst. Nicht einmal eine Herabwürdigung würde dich erniedrigen. Du bist soeben dabei, die unglaubliche Macht herauszufinden, die dein ist. Du lernst und machst Fortschritte und gelangst dazu, dich selbst besser kennen zu lernen.
Nachdem alles durch ist, kehrst du zu dir selbst zurück. Du bist unentrinnbar. Du lernst es, dich zu dir selbst hinunter zu bücken. Du lernst es, das zu respektieren, was Gott machte. Was ist Heiligkeit anderes als Respekt und Ehrerbietung für das, was Ich gemacht habe?
Sobald du Respekt und Ehrerbietung dafür, was Ich gemacht habe, hast, wirst du finden, dass du dich selbst liebst. Unbesehen jedweder gelegentlichen Gegebenheit, einerlei, wie die Oberfläche zum Vorschein kommt, einerlei, in welcher Einschätzung die Welt dich hält, einerlei, was du anhast, du wirst der Heiligkeit Hochachtung geben und bei ihr verweilen.
Das Leben rührt dich um, damit du still werden wirst und den Gott inwendig anerkennst. Welchem anderen Zweck könnte das Leben dienen?
Halte im Sinn, dass das Leben dir dient. Es weiß, was es tut. Und du musst wissen, dass du dich weit jenseits dessen befindest, was dir das Leben auch immer vorhält. Du bist weit über alle deine Gedanken hinaus. Du bist weit über deine großartigste Sicht hinaus. Das alles ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass du Mir nahe bist. Weit darüber hinaus ist direkt hier in deinem Herzen bei Mir.
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HEAVEN #1093 – 19.10.2003 – Only Allness
ALLEINIG ALLHEIT
Stimmungsschwankungen sind wie ein Metronom. Deine vorübergehenden Stimmungen gehen hin und her. Mache dir nicht so viel aus ihnen. Sie werden sich bald genug ändern.
Sei gewiss, ehre deine Stimmungen nicht. Sei inmitten des Ausmaßes der Stimmung still. Stimmungen brauchen nicht auf dich einzuwirken. Im einen Augenblick befindest du dich in einem Fieber voller Anspannung, und im nächsten fällt deine Temperatur. Dieser Wandel in der Stimmung ist kein folgenschweres Ereignis.
Ob du dir nun dessen gewahr bist oder nicht, das Ausmaß deiner Schwingungsumschwünge ist geringer. Das Loch, in das du fällst, ist nicht so tief, und die Höhe des Himmels ist dir jetzt näher. Recht bald werden sich die Tiefen und Höhen einander begegnen, und du wirst herausfinden, dass Gestimmtheit von dir abgetreten und nach irgendwohin abgegangen ist.
Inwendig in dir sitzt ein Hebel der Gelassenheit. Nicht mehr länger eine Wippe, bist du ausbalanciert. Die Fluktuation verblasst allmählich. Dein Drehpunkt ist umfänglicher. Du bist stabilisiert. Du tänzelst im Leben nicht mehr länger herum.
Denke dir diese Stetigkeit nicht als Langeweile. Ganz und gar nicht. Du wirst herausfinden, dass die Farben prächtiger sind, dass das Essen besser schmeckt, und dass ein jeder Tropfen des Lebens für dich Unendlichkeit innehält.
Es ist nicht so, dass du damit vertraut bist, was du erwartest, allerdings wirst du ein stetiges Empfinden der Erwartung haben. Du wirst am Bereitsein für das Leben nahe dran sein. Deine Perspektive wird weit sein, nicht anders deine Energie.
Energie wird dich an Ort und Stelle halten. Du wirst weiter reisen und doch zuhause bleiben. Überall wird dein Zuhause sein. Es gibt keinen Ort, wo nicht dein Zuhause ist.
Du hattest einen Traum gehabt, dass du vereinsamt bist, selbst in der Menge vereinsamt bist, dass du irgendwo draußen auf der Seite geblieben bist, und jetzt findest du, du befindest dich direkt in der Mitte der Liebe und warst das die ganze Zeit. Du dachtest, du seist ein Außenseiter, und jetzt findest du, du befindest dich im Zentrum. Du befindest dich nicht in einem Mahlstrom, sondern in einem angenehmen sachten Strudel, der dich direkt zu Mir hin dreht.
Wohin du auch blickst, du wirst die Beständigkeit in Meinen Augen sehen. Du wirst Mich eben pur vor deinen Augen vergrößert sehen. Wohin du auch blickst, du wirst Mich sehen. Und Mich sehen wird immer so sein, als wäre es das erste Mal. Jedes Mal neu. Zu jedem Zeitpunkt wirst du Atem schöpfen müssen beim Wunder Unseres Einsseins. Es wird dir niemals ein alter Hut sein. Mit jedem Atemzug, den du nimmst, wirst du mehr von der Welt und ihrer Verwunderung umfangen, denn du wirst durch Meine Augen blicken.
Du wirst dich im Einssein von einem Baumwipfel zum anderen schwingen. Die Füße auf der Erde, wirst du fliegen. Dein Herz wird in das Einssein Unserer Liebe emporschweben, so dass es standfest werden wird und sodass du mit der Gelassenheit vertraut werden wirst.
Es wird für dich keine Extreme geben, auf denen du zu gehen hast. Zentriert in der Liebe, kannst du bloß in der Liebe zentriert sein. Einerlei, wohin du reist, dein Herz ist an das Meine angeleint. Natürlich nicht festgebunden, schlicht ineinander verwunden. Nenne es Umarmen. In Kenntnis der Größe weichst du nicht von ihr ab. Gegründet in Größe ist Größe das, womit du vertraut bist.
Gute und schlechte Stimmungen werden dir bedeutungslos sein. Falls es dir unterkommt, dass du eine Stimmung bemerkst, wird es wie eine daherfliegende Stechmücke sein, die hin und her und davon fliegt. Ganz bestimmt kein Einfluss auf dich. Und falls deine Stimmung rosig ist, wird sie wie eine Röte auf deiner Wange sein, die einfach bloß da ist. Du wirst im Leben und in deiner intimen Verbundenheit mit Mir untergetaucht sein. Weder eine Mücke noch eine Rose werden dich von Unserem Einssein abzuhalten vermögen.
Du wirst für immer in Meinem Herzen wohnen, und du wirst erkennen, dass du das tust. Mehr oder weniger wirst du nicht mehr länger existieren. Alleinig Allheit wird existieren.
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HEAVEN #1094 – 20.10.2003 – Of All the Untruths on Earth
VON ALL DEN UNWAHRHEITEN AUF DER ERDE
Wie schön ist doch der Gott, Der dich liebt! Der einzige Gott in der gesamten Schöpfung liebt dich mit all der Liebe in der Welt und aller Liebe im Himmel. Ich gieße überreichlich Liebe über dir aus. Du bist in Liebe durchnässt. Du bist in Liebe durchweicht. Gesättigt mit Liebe, bist du doch ungesättigt. Umgeben von Wasser, suchst du nach einem Strom. Umgeben von Schönheit, schaust du dich nach ihr um. Bist du dir eigentlich nicht gewahr, worin du eingetaucht bist?
Angefüllt mit Liebe und Schönheit, bist du nicht einsam und verlassen, so, als könntest du jemals alleine sein. Denke daran, Ich bin stets bei dir. Selbst einem Edelstein ist Mein Licht zueigen. Wie könntest du ohne es sein?
Ich führe dich auf grüne Weiden. Ich habe dich geführt. Eben dort gehst du jetzt. Der Schritt auf grünen Weiden ist sacht. Er macht kein Geräusch.
Hast du gedacht, du befindest dich in einer knochentrockenen Wüste, wo dir die Feuchtigkeit der Liebe fehlt? Wieso, Wüste ist eine Illusion wie alles andere auch. Dürre ist nicht möglich. Du bist von Meiner Liebe durchsickert. Meine Liebe kann nicht trocken gehen. Meine Liebe läuft durch alles. Sie läuft durch dich, und sie bleibt bei dir. Dir kann die Liebe nicht knapp werden.
Das Physische ist eine Sache. Die Wahrheit eine andere. Ich rede von der Ebene der Wahrheit.
Das Ablaufen der Zeit ist nicht realer als die Trockenheit des Sands. Überschwemmt in Liebe, bist du bemüht, dich zu räuspern. Was denkst du? Wie weit kannst du von der Wahrheit abwandern, und wieso solltest du es mögen? Es ist ein abwegiger Sport, der dich von der Wahrheit distanziert.
Unter allen Unwahrheiten auf der Erde ist, dass Wir auseinander sind, die größte. Glaube sie nicht. Lasse dich durch sie nicht hin und her schwanken. Gib Mich nicht auf. Schenke der Unwahrheit nicht mehr Glauben als der Wahrheit.
Ich strenge keine Kampagne an im Bemühen, dich auf Meine Seite zu gewinnen. Ich halte nicht nach Stimmen Ausschau. Ich sage dir, dass es keine Seiten gibt. Du bist hier genau bei Mir. Jetzt soeben bist du das.
Du bist in Meinen Armen der Liebe eingewickelt. Du wirst in aller Pracht getragen. Du nimmst auf einem Goldenen Thron der Liebe Platz, und du denkst, du seist verschollen gegangen und vielleicht gar erbärmlich dran. Du denkst, Freude sei die Ausnahme, du denkst, bedrängte Lagen und Gram seien die Regel. Liebe sticht für dich hervor – eine Zeitlang und ab und an. In Unkenntnis, dass du im Wunder der Liebe badest, denkst du vielleicht, Liebe sei nicht die wirkliche Welt, sie sei bloß eine Abirrung, nicht wirklich unverzichtbar, nicht annähernd derart unerlässlich wie die Dinge, die die Welt sagt.
Das Wunder der Liebe ist unerlässlicher als alles andere. Wie konntest du dich jemals derart irren? Wie konntest du dich auf derart viele Nebenwege begeben? Wie konntest du abgebraust sein, um Vergoldetes zu fassen zu bekommen, unterdessen du durch und durch Gold bist? Sage Mir, hast du nicht Schlacke für wertvoll gehalten?
Wenn du heute vor deine Tür trittst, wisse, worauf du trittst. Liebe tritt auf Liebe. Zement ist eine Illusion. Alleinig Liebe ist keine.
Jedes Dunkel in deinem Herzen hat eine Illusion zu sein. Du denkst dir Des-Illusionierung als Enttäuschung, komme jedoch aus der Illusion heraus, und du wirst die Liebe erkennen, mit der du angefüllt bist. Du wirst vor Freude tanzen um all der Liebe halber, die du bist und die du ein- und ausatmest, ja, ohne daran zu denken.
Es gibt nichts anderes, um sich in aller Wollust an ihm zu weiden, als einzig Liebe. Tauche also demnach tief unter und spritze um dich herum.
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HEAVEN #1095 – 21.10.2003 – Love’s Vision
DIE SICHT DER LIEBE
Du brauchst nicht enttäuscht zu sein, sobald du enttäuscht bist. Enttäuschungen sind nicht die riesigen Katastrophen, wie du sie dir gedacht hast. Fange an, Enttäuschung als etwas Gutes zu betrachten. Ihr entkommt Gutes. Mit Sicherheit wirst du dann, wenn du enttäuscht bist, mehr dessen gewahr, wer du bist, und wie du die Erde empfindest, auf der du lebst.
Lasse es schön sein, dass dich jemand oder etwas enttäuscht.
Lasse es bescheidend sein.
Lasse es aufrichtend sein.
Und lasse es sodann gehen.
Enttäuschungen sind alleinig Enttäuschungen, im Leben eben mal kurz aufs Geratewohl.
Du lernst es kennen, wie andere Menschen die Welt sehen, die sie mit dir teilen. Keine Zwei sehen sie gleich. Denke nicht, deine Sicht sei überlegen. Alles, was du weißt, ist, dass deine Sicht anders ist. Natürlich, deine Sicht scheint dir richtig zu sein, scheint dir ehrbar oder sogar notwendig zu sein. Gemäß deiner Sicht handelst du. Gemäß dessen, was du siehst, gemäß dessen, was du interpretierst, handelst du. Es liegt dir nicht an, einen Anderen zu schelten dafür, weil er es anders sieht, selbst dann, wenn er, bei allem was du weißt, falsch liegt.
Es gilt dir nicht, Andere zu strafen dafür, eine andere Sicht als du zu haben. Es gilt dir nicht, einen Anderen den Fehler auf seinem Weg zu lehren. Es liegt dir an, dich über deine eigene Sicht zu erheben und Liebe auszugießen. Danach wird der Andere offener sein, um das Leben in der Maserung zu sehen, wie du es tust.
Derjenige, der eine andere Sicht hat als du und dich enttäuscht, hat kein Verbrechen begangen. Das Meiste, was er getan haben kann, ist einen Fehler begehen, ist über einen Stein stolpern, ist etwas Milch verschütten. Er ist bloß gemäß seiner Interpretation des Lebens seinen Weg gegangen, ebenso wie du. Er hat laut den Schildern, die er sah, seinen Weg genommen. Vielleicht hat er nicht gut gesehen oder konnte nicht richtig lesen.
Sein Pfad mag mehr Wendungen nehmen als der deine. Jenem Menschen mag mehr Hinein-Gehen und mehr Heraus-Kommen zukommen. Die Tatsache, dass er anders herumspringt, hat dich nicht zu verletzen. Wieso es für übel nehmen, weil jemand die verwüstete Welt anders sieht als du?
Deute, was Ich sage, nicht als eine Erlaubnis an jemanden, jemandem etwas anzutun, was ihm gerade mal so recht ist. Nein, niemand hat in dein Haus hinein zu gehen und zu stehlen. Noch auch meine Ich, du habest das zuzulassen. Noch auch sage Ich, du müssest dein Hab und Gut aushändigen. Noch auch sage Ich, an deinen Türen habest du viele Schlösser anzubringen.
Schau, der eine oder andere ist gerade dabei, das anzutasten, was du glaubst. Musst du dabei erstaunt sein? Kannst du nicht genauso gut dabei lachen?
Wenn die Handlung eines Menschen für dich ein Affront darstellt, wirst du spüren, dass deine Rechte verletzt wurden, und, wie du es siehst, sind sie das. Und das mag durchaus auch der Fall sein, gemäß der Sicht eines Jeden und der Sicht der gesamten Historie der Welt. Bloß, es war nicht die Art und Weise, wie er es gesehen hat, oder wie er es in diesem Augenblick gesehen hat. Es ist nicht an dir, den Übertreter fortzuwerfen, weil seine Augen trübe oder verdüstert waren, und weil er einfach nicht die Sicht hatte, die du hattest. Vielleicht hat er dich schlicht nicht gut genug gesehen, um deine Wünsche in Betracht zu nehmen, oder vielleicht unterkam es ihm nicht, dass du es nicht gerne hast, eben durch seine Augen zu sehen.
Es ist an dir, deine Augen höher zu heben, damit er die seinigen öffnen kann. Erhebe dich über deine eigene Überzeugung hinaus. Du bist mehr als ein Abmahner im Leben. Du bist jemand, der einen Schritt darüber hinausgeht.
Jemand hat deine Rechte für ungültig erklärt? Dann lasse dich das zur Kenntnis nehmen, lasse dich jener Sache zuwenden, lasse dich sie auflösen, und wisse, der Liebe tut das nichts zur Sache.
Welche Erwiderung hätte dir beim letzten Mal, als du einen Fehler machtest, dabei behilflich sein können, es anders zu sehen? Welche Reaktion hätte dich dazu bringen können, niemals mehr einen solchen unumsichtigen Fehler begehen zu mögen?
Was, denkst du, meint „Was du Anderen antust“?
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HEAVEN #1096 – 22.10.2003 – Go With Your Heart
GEH MIT DEINEM HERZEN HAND IN HAND
Wenn du in in deinem Herzen eine Leere verspürst, verzweifle nicht. Dein Herz macht Raum für etwas Weiteres, was eintreten möchte, und dieses Weitere ist wundervoller.
So wie sich Vögel Nester bereiten, sorgt dein Herz für das Gute vor, was kommen soll.
Wenn sich dein Herz leer fühlt, wisse sodann, dass sich fantastischere Inhalte auf dem Weg befinden. Diese größeren Inhalte ordnen sich an. Dein Herz bereitet sich vor, und größere Liebe ist auf dem Weg, es zu füllen. Es ist eine umfänglichere Liebe, als du früher entgegengenommen hast. Es ist eine universale, weniger spezifische Liebe. Wir könnten sagen, es ist eine generelle Liebe, eine Liebe, die nicht so individuiert ist, eine Liebe, die nicht von allem abhängig ist, außer von sich selbst.
Das ist die Liebe, auf die du gewartet hast.
Fühle dich nicht beraubt, weil sich dein Herz für die Größe zubereitet.
Protestiere nicht gegen diese kleine Stockung. Du hast nicht nach den High’s zu lechzen. Die Absenz von Hoch’s hat nicht tief zu bedeuten. Alles ist in Bewegung. So wie ein Same alles enthält und infolgedessen vollständig ist, so ist bei diesem Übergang deines Herzens alles ausgelegt. Es ist nicht alles bis zu diesem Augenblick heran- und ausgewachsen, aber bestimmt und zugedacht. Alles ist erledigt. Was du spürst, ist jetzt dessen Hervorsprießen.
Du hast angestrebt, voller Liebe zu sein und Jeden und Jedes zu lieben, und nunmehr geht eben dieses Trachten in Erfüllung. Der Reichtum an Liebe ist zu dir auf dem Weg.
Das mag sich für dich wie ein Verlust anfühlen, weil die Dinge, die früher dein Herz hochschnellen ließen, den Strom hinunterfließen, und weil jetzt die Wahrheit herannaht.
Dein Herz ist ein Fahrzeug, was direkt auf seinen Bestimmungsort zusegelt. Es gibt nicht viel mehr, was zu passieren hat, als bei ihm anzulangen. Du wirst jetzt etwa an der Küste anschlagen, dein Herz aber ist ein ziemlich guter Seemann. Du, der Passagier, kennst nicht alle Verästelungen der See, der Seemann zieht aber die richtigen Leinen, und das Schiff ist gesichert. Dein Herz durchmisst eine Passage, vielleicht die Schleusen eines Kanals, doch dann geht es mit vollem Dampf voraus.
Segne diesen Durchgang deines Herzens. Dein Herz ist ein Genie, und du findest das ganz schlicht heraus. Dein Herz weiß, was es tut. Unterstütze es. Du könntest das ganz genauso gut, denn was kannst du überhaupt tun, außer, seine neue Beschaffenheit zu bewillkommnen.
Dein wirbelndes Herz ist ein Stern, der sich im Sternentum des Universums an seinem rechtmäßigen Platz eingefunden hat.
Dein Herz ist ein Dynamo, und er befindet sich jetzt soeben nahe an der Inbetriebnahme. Er ist parat.
Die Flaute heißt, dass es ein großes Pst! gibt, bevor alle Zahnräder anfangen sich zu bewegen.
Geschmeidiges Handeln ist fast zuhanden.
Du lässt die Kontrolle über dein Herz los. Du hast dich derart daran gewöhnt, gegen es zu verstoßen. In diesem Augenblick mag es sein, du spürst, du seist von ihm getrennt, doch wirst wieder mit ihm wieder vertraut werden. Segne dein Herz bei seiner getreuen Reise. Du segnest es jetzt, indem du es jetzt in Ruhe lässt. Es hat seinen eigenen Lauf zu nehmen, und du bist der, der ihm hinterher folgt. All das Andere, was dich gewöhnlich zum Auf- und Herunterspringen veranlasste, liegt doch im Grunde so ziemlich am Wegesrand.
Zurzeit steht es fast auf Vollgas voraus. Dein Herz ruht sich aus, bevor es sich zu seinem großen Abenteuer aufschaukelt. Bald wird es dich bergen und mit sich nehmen. Und du wirst dich wieder verbunden fühlen. Du wirst mit deinem Herzen eine neue Beziehung haben. Du wirst dich nicht mehr gegen seinen Willen wenden. Du wirst es zu erkennen bekommen, das Herz, was sich jenseits der Scharmützel und Launen der Welt einfindet.
Dein Herz geleitet dich zum Himmel. Gehe mit deinem Herzen, denn es ist das Meine.
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HEAVEN #1097 – 23.10.2003 – Holy Light
HEILIGES LICHT
Würdige Unsere Verbundenheit. Sie ist heilig. Was bedeutet heilig? Es bedeutet rein und unbefleckt. Nichts, auch gar nichts vermag Unsere Verbundenheit zu ruinieren. Sie ist heilig. Nicht einmal du kannst Unsere Beziehung trüben. Alles, was du zu tun vermagst, ist ihr gegenüber blind sein. Du kannst überhaupt nicht auf sie einwirken.
All deine Entzauberungen und Enttäuschungen und all dein Misstrauen, egal, wie stark sie sind, egal, wie auf Mich zu sie gerichtet sein mögen, sind überhaupt nichts, sobald es sich auf Uns beläuft. Nichts vermag das Licht zu durchstoßen, was das Unsrige ist. Leugne alles, was du möchtest, beweise oder widerlege alles, was du möchtest, und doch sind Wir, Wir, rein in Unserem Licht, durch alle deine Glaubensvorstellungen und Proteste unbehindert.
Du kannst Unsere Beziehung zudecken, du kannst sie in einer anderen Farbe malen, doch was du auch tust, es ist durchaus in Ordnung. Es war nichts als eine Zudecke für die Liebe, die unveränderlich die Unsere ist.
Was du auch von dir denken magst, was du auch von Mir denken magst, Wir sind, und Wir sind Eins. Du kannst Mich nicht entfernen. Du kannst Mich nicht abändern. Du kannst keinen Millimeter der Liebe, die Wir miteinander gemein haben, verwandeln. Es gibt absolut nichts, was du damit tun kannst.
Du magst dich dazu überreden, dass Ich dich betrogen habe, dass du es besser weißt als Ich, dass du ohne Mich besser zurecht kommst. Überrede dich selbst zu allem, was du möchtest, und nach wie vor bin Ich hier, und bist du nach wie vor hier bei Mir. Wo können Wir denn sonst sein als dort, wo Wir sind.
Welche weiten Entfernungen du auch zurücklegst, um Mich zu bestreiten, es gibt keine Distanz zwischen Uns.
Du kannst eine Fassade an Differenz zwischen Uns errichten, jedoch ist eine Fassade eine Fassade.
Es gibt nichts, was du, was Mich anbelangt, tun kannst. Es gibt nichts, was du mit Mir anfangen kannst, mit der Ausnahme, zu Meiner Liebe aufzuwachen.
Du hast Mich nicht zu verleugnen. Sobald du leugnest, verleugnest du Mich gegenüber dir selbst. Du versagst dir alles, was wahrlich dein ist, und wonach es dir über alles verlangt.
Was Wir einander sind, ist nicht beweisbar. Ich bin nicht nachweisbar. Ein Nachweis beweist weder etwas. Noch streitet er etwas ab. Ich kann alleinig kennen gelernt werden. Was du auch denken magst, du kennst Mich. Du kennst Mich seit langer Zeit. Wir setzen schier Unsere Beziehung fort, die im Augenblick der Schöpfung begann. Du warst Mir gewärtig. Du warst von Anfang an in den Dingen.
Wiewohl, ihr habt ein Interesse am Drama. Bei Mir gibt es kolossale Macht, indes kein Drama. Wir können uns einander nicht entfremden. Wir können uns nicht wiedervereinen. Wir sind vereinigt, und nichts reißt Unsere Union auseinander. Welche Handlung kann es da bei Uns geben. Die Geschichte heißt, dass Wir sind und immerfort gewesen sind. Uns ist ein Handlungsablauf abhold.
Während du dich im Zentrum der Sonne befindest, ist alles, was du hast, Licht. Du hast nichts, um es dazu in Kontrast zu setzen. Es gibt keine Erzählung zu entfalten. Das Meiste, was du tun kannst, ist im Licht vibrieren, so, als hättest du Flügel. Durch das Licht und im Licht aufgesogen, gibt es nichts anderes, dem es sich zu widmen gilt, als Licht. Außerhalb des Lichts ist nichts. Alles, was du tun kannst, ist im Licht sein. Alleinig Licht kennend, bist du im Gold von ihm verschmolzen, reines geschmolzenes Gold.
Wenn alles Licht ist und du Licht bist, welche Unterscheidung kann hernach getroffen werden? Wo kann dies oder das existieren? Was kann das deine und was das Meine genannt werden? Und wieso sollte das jemand tun mögen?
In aller Klarheit aber – es gibt keinen Jemand. Da ist Unser reines heiliges Licht. Das einzige, woraus du gemacht bist, ist reines Licht, und es ist das gleiche reine Licht, das Ich BIN.
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HEAVEN #1098 – 24.10.2003 – Space Traveler
RAUMFAHRER
Meine Augen sind nie von dir abgeirrt, nicht einmal einen Augenblick lang. Während du die ganze Zeit schläfst, sind Meine Augen auf dir gelegen. Meine Liebe und Aufmerksamkeit erfrischen dich, mitsamt deinem Herzen, deiner Seele und deinem Körper. Selbst wenn deine Augen geschlossen sind, werden Meine Botschaften gesandt.
Bäume hören des Nachts nicht auf, Meine Liebe entgegenzunehmen. Sie ruhen, jedoch sind sie nicht mehr von Mir abwesend, als du es bist. Meine Liebe hat keinen Tag oder keine Nacht. Auf diese Weise ist sie stets die deine.
Der Motor Meiner Liebe wird niemals langsamer. Selbstverständlich, er sputet sich nie. Meine Liebe bringt dich zur Ruhe. Du kannst dir nicht einmal eine Nacht und einen Tag ohne Mich vorstellen, weil es so etwas nicht gibt. Eine Abwesenheit von Mir ist unvorstellbar. Bloß manchmal mögen sich Etliche unter euch vorstellen, dass ihr euch eine solche Sache vorstellt, so, wie eine Geschichte in einer anderen erzählt wird.
Solange ihr das Leben habt, langen Meine Segnungen bei euch an. Insofern als ihr ewiges Leben habt, langen Meine Segnungen stets bei euch an. Es gibt für Meine Segnungen weder einen Anfang noch ein Ende, genauso wenig für euch.
Während ihr in eurem gegenwärtigen Körper lebt, ist es nicht anders. Ich liebe euch stets. Bloß, ihr legt die Dinge auf eine solche Weise aus, dass ihr euch manchmal mit Meiner Liebe unverbunden spürt, und dass ihr womöglich nicht so viel mit Mir zu tun haben wollt.
Entsinnt euch bitte, ob ihr nun Mich hört oder nicht, ob ihr nun Mich erkennt oder nicht, ob ihr nun an Mir verzweifelt oder nicht, ob ihr nun von Meiner Existenz oder Nichtexistenz überzeugt seid oder nicht, einerlei, was passiert, Ich BIN und Ich BIN niemals nicht. Aus diesem Grunde ist Meine Liebe konstant, und aus diesem Grunde lebt ihr in Meiner Liebe ohne Unterlass. Weder ihr noch Meine Liebe kommen jemals zu einem Ende.
Ja, ihr setzt euren Körper mit Leben gleich. Der Körper hat gewiss ein Ende. Etliche unter euch glauben, dass der Körper, bei rechtmäßigem Denken, immerfort leben könnte. Das ist nicht ohne Wahrheit. Auf der anderen Hand, wieso solltet ihr mögen, dass der Körper länger als eine Lebzeit andauert? Wieso sind 200 Jahre besser als einhundert? Was würde es verdienstvoll machen, das Leben zu verlängern?
Die körperliche Existenz spielt ihren Part, du aber existierst abseits deines Körpers. Du existierst mit oder ohne ihn. Der Körper, einerlei, wie wichtig und wesentlich er deinem Dafürhalten nach für dein Wohlbefinden ist, ist schlicht ein Pullover, den du ausziehst. Dann, nicht mehr durch den Pullover gebunden, nimmst du Höhe auf. Aus dieser Höhe wirst du sehen, wie du dem Leben dientest, und wie das Leben dir diente. Aus deiner größeren Höhe her wirst du die Höhen erkennen, zu denen du dich während dieses scheinbaren körperlichen Lebens erhoben hast.
Das Zwischenspiel des schlichten Menschlichen Lebens ist dir eine Wohltat. Ist ein großer Segen für dich und all jene, die gemeinsam mit dir an diesem Zwischenspiel teilhaben.
Du bist in einen anderen Rahmen hinein gegangen. Das ist alles, was passiert ist. Du bist aus einem Dunst heraus gegangen, in einen anderen hinein.
Wie ein Raumfahrer bist du zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort niedergegangen, und fandst dich in einem fremden Land durcheinandergebracht. Ganz bestimmt kamst du von einem Land her, was erleuchteter war. Es ist nicht die Erde, wo du geboren wurdest. Nur dein Körper wurde hier geboren.
Und hier entwickelst du dich und wächst heran und dienst diesem Meinem Traum namens Universum. Mein Traum ist der deine genauso. Und so träumst du eine Weile.
Ein jeder Schritt, den du auf der Erde nimmst, dient eben der Erde, auf der du gehst. Du wirkst dich auf die Sterne und Planeten über dir aus. Ganz bestimmt wirkst du dich auf die Erde unter deinen Füßen aus. Hast du dir das anders gedacht?
Entsinne dich während dieses Pensums auf der Erde, woher du gekommen bist, und wohin du unumgehbar zurückkehren wirst. Es ist die Erde, auf der du zu Besuch bist. Und selbst dann, während du auf Besuch bist, hast du in Wahrheit niemals das verlassen, woher du gekommen bist, und hast niemals den Gott verlassen, Dessen Liebe die deine ist.
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HEAVEN #1099 – 25.10.2003 – Free Will
FREIER WILLE
Was soll Ich anderes sagen, als dass alles gut ist? Das ist ein neuer Gedanke. Wann war es das letzte Mal, als du dachtest, mit der Welt sei alles gut? Und mit deinem Platz in dir?
Historie handelt von der Vergangenheit. Und die Vergangenheit wird wiederholt. Falls die Vergangenheit wiederholt wird, was ist gelernt worden? Die Vergangenheit kann nicht verwandelt werden, indes die Gegenwart. Worauf sind deine Gedanken angesiedelt?
Eine neue Ära in der Welt kann einzig inwendig in dir statt haben. Deine Gedanken besäen die Erde.
Jemand muss denken, dass Kriege nach wie vor gut seien, anderenfalls gäbe es keine.
Jemand muss denken, dass es beim Krieg Vorteile gebe, anderenfalls gäbe es keinen.
Jemand muss denken, dass Kriege heilig seien.
Jemand muss denken, dass Kriege gewonnen werden.
Jemand muss denken, dass Kontrolle etwas Gutes, oder gar etwas Lebenswichtiges sei, anderenfalls gäbe es Freiheit auf der Erde.
Jemand muss vergessen haben, dass Ich euch den freien Willen gegeben habe, anderenfalls würde nicht gegen ihn verstoßen werden.
Jemand muss denken, dass er mehr von etwas brauche, anderenfalls gäbe es keine Gier.
Jemand muss sich verleugnet fühlen, anderenfalls würde er weder auf etwas versessen sein, noch stehlen.
Jemand muss ihm versagte Liebe spüren, anderenfalls würde er sie nicht verleugnen.
Sei jemand, der über die Grenzen hinausschreitet, die die Welt gesetzt hat. Sei jemand, dessen Denken zuvorderst die Liebe mit einschließt. Sei jemand, der denkt, wie Liebe in eine jede Situation, sei es offen oder in aller Stille, hineinbringt. Sei jemand, der es wagt, mehr zu sehen als die Meisten, und der es wagt, dem nachzugehen.
Sei jemand, der mehr gibt, als er nimmt.
Sei jemand, der mit Zier dient.
Du hast diese Welt bloß für eine kurze Zeit geborgt. Mache deine Gegenwart zu einer Zierde auf der Erde.
Was hast du getan? Wo waren deine Gedanken? Freilich, lassen wir das jetzt außen vor, wohin verbringst du jetzt deine Gedanken?
Sofern du jetzt in diesem Augenblick drei Wünsche erfüllt bekommen könntest, wie heißen sie? An wen werden deine Wünsche verliehen? Wie groß sind sie? Was umfassen sie und was lassen sie aus? Was kommt hinter ihnen?
Falls du der einzige Mensch in der Welt wärest, der drei Wünsche aussprechen und sie verwirklicht bekommen könnte, woraus bestünden sie?
Falls du nur einen einzigen Wunsch aussprechen könntest und er Wirklichkeit würde, wie hieße er?
Wünsche werden wirklich. Die Ebene deiner Gedankenschwingung hallt durch die Welt nach. Sie wird irgendwo Wirklichkeit. Sie wird irgendwo gespürt.
Du bist nicht in einem höheren Ausmaß von der Welt separiert, als du von Mir separiert bist.
Die Welt ist kein Objekt. Sie ist illusorisch, aber kein Objekt. Sie hat es nötig, durchaus bedacht und ermutigt zu werden. Über sie soll nicht getratscht werden. Sie soll nicht in Ungnade gebracht werden. Sie ist ein köstlicher Schatz, der gebrandmarkt und abgenutzt worden ist. Aber sie ist trotzdem ein köstlicher Schatz.
Du hast die Welt und dein Leben als getrennte Dinge gedacht. Dein Leben umfängt die Welt. Sei gut zu dir selbst und zur Welt in Gedanken und Taten, und sieh, was passiert.
Erstrebe dasjenige, was du sich zutragen wissen möchtest.
Erstrebe keinen Streit.
Erstrebe Friede und segne die Welt für ihn.
Deine Gedanken haben eine Auswirkung auf die Welt. Kein Gedanke ist umsonst. Kein Gedanke geht verloren. Kein Gedanke ist unwichtig.
Deine Gedanken haben Macht. Deine Gedanken existieren nicht aus sich selbst heraus.
Deine Gedanken sind Laserstrahlen, die das Universum durchschneiden. Bringe deine Gedanken mit dem in Flucht, was du der Erde am Liebsten geben möchtest.
Bejammere und beklage dich nicht über das Leben auf der Erde. Mache es angenehmer.
Es bist du, den Ich bitte. Ich bitte dich.
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HEAVEN #1100 – 26.10.2003 – Go First with Love
GEH VORDERHAND MIT DER LIEBE
Ein Tropfen Liebe ist Liebe. Er enthält das Ganze. Wasser ist Wasser, in einer Kanne oder in der See. Selbst ein bisschen Liebe ist Liebe. Spüre jetzt Liebe. Spüre sie gut in deinem Herzen. Fühle sie zum Universum und bis zum Ende der Zeit emporwogen.
Jeder winzige Tropfen Liebe ist riesig.
Und du sollst der Geber von ihr sein. Es ist nicht dein Platz, darauf zu warten, dass du Liebe siehst, bevor du sie gibst. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten für Liebe. Etliche jener Gelegenheiten nennt ihr Probleme.
Selbst ein Tropfen Liebe verwandelt die gesamte Beschaffenheit deines intimen Universums.
Und dir gilt es, Tropfen und Schnipsel der Liebe zu hinterlassen. Hinterlasse eine Spur der Liebe, die zu Mir führt.
Ab und an vergisst du, dass du Mein Repräsentant bist. Mitunter vergisst du, dass du, wohin du auch gehst, eine Erinnerungshilfe an etwas Wundervolles sein sollst. Sobald du vergisst, wirst du zu einem Fragment eines Menschen, der die Gelegenheit verfehlt, Licht in das Herzen eines Anderen hinein zu funkeln.
Du sollst Mein authentischer Repräsentant der Liebe sein. Liebe ist nicht unehrlich oder verhehlend. Selbst inmitten von Aufruhr und Verschlimmerung kannst du eine Öffnung für Liebe finden.
Verlustig gegangene Liebe ist eine Sache. Eine günstige Gelegenheit für eine verlustig gegangene Liebe ist eine andere.
Überrasche heute das Universum mit Liebe.
Kein Tropfen Liebe ist vergeudet. Er fällt irgendwo hin. Du magst an taube Ohren denken, indes weißt du es nicht. Du hast nicht wertgeschätzt zu werden dafür, dass die Liebe ihre Arbeit tut. Es ist die Liebe, die allerorts geschätzt werden soll, nicht du.
Sieh Liebe eher als ein Geschenk als als ein Austausch. Liebe braucht nicht für Liebe eingehandelt zu werden. Lasse Liebe keinen Handel sondern ein Geschenk sein.
Klar, Liebe ist ein großer Handel. Sie ist der Krug, der nie leer geht. Sie ist der Brotteig, der aufgeht und sich senkt. Die Liebe windet sich wie ein Band rund um das Universum, und begegnet sich selbst.
Und du bist ein Disponent von Liebe. Ziehe das Band der Liebe.
Manchmal fühlst du dich schäbig, vielleicht sogar liebe-verschlissen. Liebe ist freilich kein Bemühen, sondern eine Absicht. Entsinne dich, heute zu lieben.
Es ist leicht, Liebe herum zu wirbeln, während du der Anhaftung an ein Ergebnis bar bist. Liebe ist das Leichteste in der Welt, selbst wenn du dachtest, sie sei schwer. Schaue dich nicht nach einem Dankeschön für die Liebe um, die du gibst, und du wirst anfangen zu sehen, wie leicht sie ist. Du bist jemand, der die Tür für jemand, der hinter dir kommt, aufhält. Das weist aus, wer du bist. Ob Jener Dankeschön sagt oder nicht, ist irrelevant. Wir reden davon, wer du bist und was an dir ist, der Welt, in der du lebst, zu geben.
Dass du ohne Aufrechnung gibst, macht dich zu einem Bestimmer von Liebe.
Diese ganze Welt dreht sich um dich und Mich. Sie handelt nicht davon, was andere Menschen tun oder nicht tun. Du und Ich sind die Befürworter der Welt. Du und Ich sind die Errichter von ihr. Du und Ich sind die Ausstrahlung von ihr. Wir drehen die Räder. Wir setzen das Leben in Bewegung.
Erkenne heute deine Rolle als der Protagonist dieses Dramas des Lebens. Du bist der Held. Der Held tut das, was vor ihm liegt, es zu tun. Er sucht nicht dauernd die Umstände aus, aber er trifft die Wahl, sich über sie zu erheben. Im Feuer hebt er sich empor. In der Flut hebt er sich empor. Er ist Zelebrant des Lebens. Und er sprüht inwendig in dir.
Nun sprühst du Feiern inwendig in dir. Du bist jetzt der Erwachsene. Du bist der Anführer. Das bedeutet, du gehst als erster. Geh vorderhand mit Liebe. Verschicke sie jetzt.
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HEAVEN #1101 – 27.10.2003 – The Coice of Love
DIE WAHL DER LIEBE
Sage heute zu dir:
„Heute gebe ich Liebe. Was ich auch heute tue, ich möchte mir zuvorderst einen Augenblick hernehmen, um mich daran zu erinnern, dass ich jemand bin, der Liebe gibt.
Bevor ich den Kundendienst anrufe, werde ich mich daran erinnern, dass ich Liebe befürworten soll. Ich kann meinen Anspruch anmelden, und doch vermähle ich mich mit der Liebe. So wie ich mir die Zeit nehme, um am Telefon die Ziffern zu wählen, kann ich in meinem Herzen Sternchen für Liebe drücken.
Der Mensch am anderen Ende der Leitung mag ja nicht recht wissen, was Service ist, und dass es ihm oder ihr gilt, Liebe zu geben, ich aber weiß es, infolgedessen gibt es für mich keine Ausrede, Geringeres als Liebe zu geben.
Ich sende ihnen im Voraus Liebe. Ich sende ihnen währenddessen Liebe. Ich sende ihnen hinterher Liebe.
Ich bin derjenige, der den Ton meines Lebens ansetzt. Ich setze ihn gut. Ich entsinne mich schlicht, dass ich ein Fahrzeug der Liebe bin. Das ist alles, was ich bin, und das ist das Meiste, was ich bin.
Das ist keine große Sache. Das ist das Natürliche. Liebe vor jemandem zurückhalten ist nicht natürlich, sondern eine Abweichung. Wenn ein Anderer mit Liebe nicht vertraut ist, ist es an mir, für ihn den Weg zu weisen.
Wenn ein Anderer künstlich ist, möchte ich echt sein.
Wenn ein Anderer unwissend oder harsch ist, möchte ich in meiner Wahrheit sein. Meine Wahrheit ist Liebe. Ich habe nicht so auf jemanden zu erwidern, wie Jener auf mich erwidert. Ich bin mein eigener Souverän. Ich bin unberührt, denn ich bin derjenige, der Liebe gibt.
Freundlich, großherzig und verständnisvoll sein mindert mich nicht. Ich kann auch dann so sein, wie ich gerne mein Gegenüber hätte, wann er nicht so ist. Ich bin mehr als ein Imitator im Leben.
Falls ich kopieren muss, lasse mich der sein, der das kopiert, was er bewundert. Ich bewundere nicht die Gereiztheit oder Kraftanwendung oder jedwede Form von Kleinheit.
Lasse mich der sein, der kopiert wird. Lasse mich der sein, der es Wert ist, kopiert zu werden.
Lasse mich heute Gottes Tritt sein.
Lasse mich heute Gottes stille Liebe sein.
Lasse mich eine Elfe der Liebe sein.
Lasse mich jemandem, der ihn braucht, Sonnenschein sein.
Lasse mich größer sein, als ich mich kenne, dass ich es bin.
Lasse mich heute den Gipfel der Liebe erreichen.
Lasse mich alldas sein, was ich wirklich bin, und das ist Liebe.
Lasse mich mit Liebe sein, mit Liebe sehen und die Oberherrschaft der Liebe rühmen. Lasse mich in Liebe leben.
Lasse mich derjenige sein, der mit all seiner Macht liebt. Ich bin inwendig in mir mit aller Macht wütend gewesen. Nun möchte ich die Macht der Liebe preisen.
Ich BIN die Macht der Liebe. Ich bin Liebe in ihrer Allmacht. Ich bin nichts sonst als Liebe. Ich möchte nicht als etwas anderes erscheinen, als als Liebe, die ich bin.
Ich habe es satt, die verdrießliche kleinliche besondere Person zu sein. Lasse mich ein Liebhaber des Lebens sein. Unterdessen ich zugegen bin, wieso nicht lieben? Ich hatte von allem Sonstigen genug, und nun möchte ich Liebe versuchen. Ich möge aufrecht und groß mit der Liebe dastehen.
Ich versage mich dem, weiterhin der Liebe abhold zu sein.
Ich stecke meinen Anspruch ab. Ich stecke einen Speer der Liebe in die Erde, und damit segne ich die Erde.
Zu welchem Nutzen sollte ich jemals wieder ohne Liebe in meinem Herzen sein?“
Und jetzt sage Ich dir: Danke dir für den Segen, den du der Welt in Meinem Namen erteilst.
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HEAVEN #1102 – 28.10.2003 – Today Alone
EINZIG HEUTE
Die Welt braucht dich, um sie zu erbauen. Sofern du sie nicht baust, lässt du sie durchgleiten. Die Welt braucht dich, um sie aufrechtzuhalten.
Du kannst dir vor der Welt nicht die Hände waschen. Du hast deine Hände in ihr. Du bist wie eine mächtige Sprosse auf einer Leiter.
Das bedeutet nicht, dass du mit deinen Fäusten mitten hinein ins Gewühle zu gelangen hast. Deine Gedanken. Entsinne dich deiner Gedanken. Lasse deine Gedanken die Probleme der Welt lösen. Lasse deine Gedanken die Probleme der Welt auflösen.
Wir reden oft vom Loslassen der Vergangenheit. Vergangenheit loslassen ist kein großes Projekt. Das meint, was von Belang ist, ist heute. Was immer sich davor zugetragen hat, ist nicht mit Heute verbunden. Oh, bestimmt, ihr fertigt zahlreiche Assoziationen, aber ihr könnt sie jetzt los lassen. Falls es das Heute ist, was zählt, ist es das Heute, was zählt.
Heute ist vor dir ausgebreitet.
Sieh das Heute wie einen Strand an der Meeresküste voller Muscheln und überraschender Gegenstände. Du kannst nicht genau wissen, was du heute finden wirst. Was du gestern gefunden hast, ist, was du gestern gefunden hast.
Ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass das Heute für sich alleine steht. Was immer gewesen war, war gewesen, und heute machst du einen Neustart. Die Fußstapfen von gestern waren die Fußstapfen von gestern, und du brauchst sie heute nicht zu füllen.
Was du auch gestern warst, du bist heute jemand anderes.
Heute ist dein Neustart. Beginne von neuem. Nicht nochmals anfangen. Beginne einfach heute mit dem Versprechen, was es innehält.
Falls du gestern ein Schwerverbrecher warst, kannst du heute ein Heiliger sein. Du kannst alles sein, was du möchtest. Mache dir nichts daraus, was ein Anderer von dir denken mag. Lasse dessen Meinung nicht wie Nägel sein, die dich an Ort und Stelle festhalten. Lasse deine Meinungen wie Vögel sein, die überm Kopf fortfliegen.
Du bist eine Möglichkeit. Du bist keine im voraus ergangene Schlussausführung.
Als Ich dich machte, machte Ich Ganzheit. Deswegen bist du alle Möglichkeiten. Was du gestern warst, ist nur eine unter ihnen.
Die Rolle, die du gestern spieltest, ist schier die Rolle, die du gestern spieltest.
Das Heute mag keinen neuen Wurf an Charakteren vorhalten, du aber bist neu. Du magst zuvor nie betrachtet worden sein. Du bist früher nicht betrachtet worden. Betrachte dich heute selbst und wage dich in das neue Licht deines schlichten Mitempfindens vor, während du zu einem Gefährten für jedwedes fluktuierende Leben wirst.
Hörst du all die schlagenden Herzen der Menschen, wie sie auf dich warten, um sich dem Heute gewachsen zu zeigen?
Ein Tag ist eine willkürliche Konvention. Jeden Tag aufstehen ist bloß ein Festbild davon, was in der Welt stets in Bewegung ist.
Ihr erhebt euch stets aus dem Ozean.
Es gibt keine Starts und Stopps. Es gibt Atemzüge, die genommen werden, und Atemzüge, die gehalten, und Atemzüge, die ausgeatmet werden. Indes ist alles eine einzige Bewegung.
Genauso wie das Gesamt des Universums sich auf einmal zuträgt. Es deckt sich inwendig in euch.
Die Erde schlägt mit eurem Herzschlag.
Ihr seid der Klopfer des Universums.
Die Welt tanzt auf eure Weise.
Du befindest dich in der Mitte des Lebens. Du bist in einer Ecke unter einer Decke, dort bist du nicht weniger, als wärest du auf der Hauptstraße.
Du wirst auf einer Pritsche des Lebens getragen. Durch die Menge oder durch die Einsamkeit, du nimmst deinen Weg im Leben, und dementsprechend trägst du die Menge. Dein Einfluss ist groß. Du, der du im Leben entlang getragen wirst, auch du hältst es flott. Es ist etwas Verblüffendes, wie wesensmäßig du dem Gesamt der Schöpfung bist, wie lebensentscheidend, wie förderlich, wie schön, wie anspornend, wie erfüllend, wie elektrisierend, wie staunenswert du in diesem Phänomen namens Leben bist.
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HEAVEN #1103 – 29.10.2003 – Abundance of Light
ÜBERFÜLLE AN LICHT
Wenn Raum für alle da ist, gibt es keine Kollision. Sei eingedenk, es ist für alle Raum da, und das Leben wird sich zu einem höheren Bereich emporschwingen.
Lasse das dein Motto sein: Es gibt für alle Raum.
Dann wirst du dich in deinem Sitz ein wenig rüberrücken, um einen Anderen willkommen zu heißen. Es liegt eine große Freude darin, willkommen geheißen zu werden. Mache das Bewillkommnen ebenso zu deiner Freude.
Lasse dies dein Motto sein: Es ist genug für alle da. Genug von allem für alle.
Auf diese Weise kannst du teilen. Du kannst den Reichtum teilen, und du kannst Menschen, du kannst Freude teilen. Du kannst Freude der einen oder anderen Art aushändigen und deine eigene erhöhen.
Lasse dies dein Motto sein: Ich habe übergenug, denn das Universum ist übervoll.
Sobald du in deinem innersten Herzen mit der Fülle vertraut bist, wird das Leiden in der Welt weniger. Wird Freude mehr. Wo Freude ist, muss Leiden weniger sein.
Denkst du, Ich übertreibe? Ganz und gar nicht. Sobald du Freude spürst, wird Freude ausgebreitet.
Alles, was du aus dem Leben machst, wird kommuniziert. Was du ausgibst, wird entgegengenommen. Wenn du im Ozean schwimmst, spritzt du. Selbst wenn sich niemand neben dir befindet, wird das Spritzen durch jemand irgendwo vernommen und gespürt. Hier ein wenig, dort ein wenig vervielfältigst du dich in der Welt. Willentlich oder nicht, du vervielfältigst dich überall selbst. Du bist der Vorbote der Welt.
Du weißt, du wirst von der Trübsal eines Anderen beeinflusst. Lasse nunmehr deine Wertschätzung Andere beeinflussen. Lasse die Freude übernehmen. Lege die Stirnrunzeln beiseite.
Es gibt ein Märchen von einer Prinzessin, und das erste, was sie sieht – sie wird heiraten. Fakt ist: Was du siehst, das ehelichst du.
Sieh mehr, gib mehr.
Es gibt weder einen Gedanken noch eine Emotion deinerseits, die nicht rund um die Welt widerhallt werden. Ob du es willst oder nicht, du bist ein Trommler. Was du trommelst, das ist deine Sache. Sei dir dessen bewusst. Sei ein Trommler für den Frieden. Hole nicht alte Asche ans Licht.
Wirf Pfirsichblüten. Wirf Konfetti. Wirf Licht herum. Scheine Mein Herz, denn du bist eine Lampe Meines Lichts. Beseitige den Schatten. Rationiere Mein Licht nicht mehr. Sei ein Verschwender Meines Lichts. Es soll nicht aufgehoben werden. Es ist zum Scheinen da. Du kannst es nicht verschwenden. Nicht ein Lumen Meines Lichts kann vergeudet werden.
Verkleckere Mein Licht überall, und es wird augenblicklich aufgenommen werden.
Wieso sollte Licht jemals Angst haben, auf der Erde zu scheinen?
Nicht einmal Wolken trüben die Sonne. Sie scheint trotzdem, sie ist schier eine Zeitlang verborgen, scheint allerdings immerzu. Die Sonnenstrahlen langen sogar durch Wolken. Das Licht ist nicht unwahrnehmbar.
Scheine Meine Licht in ein dunkles Verlies, und Mein Licht wird durch die Mauern brechen. Es wird alles durchdringen.
Und du bist der Schenker Meines Lichts. Es wurde dir gegeben, damit du es scheinen magst. Es wurde dir nicht gegeben, dass du es einlagerst. Du sollst nicht auf bessere Zeiten warten. Es gibt keine bessere Zeit.
Dies ist der Augenblick, in dem du Mein Licht scheinst, und du scheinst es für alle. Keiner wird von Meinem Licht ausgenommen, und keiner ist ihm gegenüber immun. Sei heute der Erste, Mein Licht zu scheinen. Zögere nicht. Sei heute der helle Stern, der du bist.
Vielleicht wird es niemand bemerken. Das ist in Ordnung, denn du wirst es bemerken.
Das ist Mein Wille, dass du immerfort überall Mein Licht scheinst. Heute ist dein Tag zum Scheinen.
HEAVEN #1104 – 30.10.2003 – The Emergence of Love
DAS AUFTAUCHEN DER LIEBE
Gott redete …
In dem Maße wie du lernst zu würdigen, wächst deine Wertschätzung. Wertschätzung muss wachsen. Scharfsinn ist nicht besser als Wertschätzung.
Beginne damit dein Leben wertzuschätzen. Dass du es hast, dass es dir gegeben wurde, dass du sein Inhaber bist. Dir wurde ein schönes Musikinstrument gegeben mit vielen Saiten, und du lernst wie die hohen Töne gespielt werden. Um dies zu tun, ist es zunächst notwendig den Klang wertzuschätzen.
Betrachte das Leben als ein Instrument, das du im Begriff bist zu lernen. Du fährst fort deine Wertschätzung für dieses machtvolle Instrument zu verfeinern. Du lernst es für alle zu spielen. Selbst in der Abgeschiedenheit deines Zimmers, spielst du dieses Instrument zum Wohl des Universums.
Das Leben ist kein Werkzeug sondern ein Instrument. Werkzeuge werden benutzt und dann beiseite gelegt, aber dieses feine Instrument muss so hoch angesehen werden wie eine seltene Violine. Du bist tatsächlich Teil eines Orchesters. Alle Musiker sind dabei, das Spielen zu lernen. Unabhängig davon wie weit fortgeschritten, sind alle dabei, ihre Fähigkeit, die Saiten des Universums zu zupfen, zu verfeinern.
Von dissonanten Tönen gehst du voran zu reiner Resonanz.
Das Instrument, das du spielst, ist eine reine Kristallschale, und du lernst, wie sie angeschlagen wird.
Im Leben zu lernen ist gleichbedeutend mit höherer Wertschätzung. Würdigung ist eine große Fähigkeit, die entwickelt werden muss. Wertschätzung schlägt eine hohe Note an.
Praktiziere deine Tonleitern. Singe dein Herz aus. Lass jedes Wort deines Mundes eine reine Note der Wahrheit sein.
Stelle dir vor, dass es gestimmte Saiten gibt, die sich um das Universum winden. Und dass du ihr Spieler bist. Du zupfst die Saiten und alle harmonierenden Töne hallen gemeinsam wieder. Die Welt schließt ihre Augen und nimmt deine Musik auf.
Du bist eine Stimmgabel.
Du bist ein Glockenläuter.
Du bist ein Sänger. Wie mächtig ist der Laut deiner Stimme! Wie unendlich! Wie spiralförmig sie sich hochwindet. Sie überquert Flüsse und Berge. Sie kennt keine Begrenzungen. Der Ton, den du singst, hört niemals auf. Da ist ein Crescendo deiner Musik, das an jedem Punkt der Welt aufleuchtet.
Es gibt keine Abwesenheit von Tönen im Wald. Da ist Musik. Blätter rascheln. Wind bläst. Und dann ist das Schweigen dazwischen. Vielleicht ist Stille der lauteste Ton, den du spielst. Möglicherweise findet Musik nur zwischen den Tönen statt. Würdige die Stille. Würdige die Stille und wage dich durch sie hindurch.
Die Stille wird dich irgendwohin mitnehmen. Sie ist ein Portal, diese Stille. Durch sie spielst du größere Musik und deine Wertschätzung ist größer.
Du bist ein Musikant durch das gesamte Universum.
Du spielst eine magische Flöte. Hörst du sie? Lausche.
Deine Rippen spielen ein Akkordeon. Deine Füße trommeln. Deine Hände sind Zimbeln. Deine Augen sind die süßen Noten der Triangeln. Dein Haar ist eine Harfe. Deine Ohren sind Verstärker der stillen Musik, welche dein Leben erschafft.
Du gehst auf Musik. Du fährst einen Aufzug von Musik. Gewiss ist das Leben eine Oper.
Du magst es nicht, vor irgendwem eine Arie zu singen, dennoch, die ganze Welt hört sie. Deine Musik gelangt überall hin. Höre auch du sie. Höre das Lied, das du singst.
Rotkehlchen erwidern dein Lied. Die Flügel der Vögel nehmen deine Musik mit sich. Die gesamte Natur horcht auf deine Musik.
Es gibt keine andere Stimme in der gesamten Natur, die wie du singt. Du bist einzigartig. Wie kann es so viele süße Laute im Universum geben? Allein, es gibt sie. Würdige, dass du einer von ihnen bist. Würdige deinen Gesang.
Deine Musik wurde aufgenommen und sie spielt für alle Zeit. Du kannst nicht aufhören zu singen, so lasse das Lied deines Lebens gehört werden. Sei sicher, dass du es hörst. Du wirst zum Berggipfel aufsteigen. Dein süßes Lied wird das Auftauchen von Liebe auf dem Angesicht der Erde verkünden.
HEAVEN #1105 – 31.10.2003 – Ocean of God
EIN OZEAN DER LIEBE
Gott redete …
Dieses Leben, welches du lebst, ist eine Gelegenheit zu Größe. Unabhängig davon was du denken magst, du steigst auf zu Größe.
Wenn Größe eine Leiter ist, die du besteigst, dann besteigst du sie. Diese ist eine sich verlängernde Leiter, auf der du bist, und wenn du das Ende erreichst, entdeckst du, dass es noch höher hinauf geht. Und so fährst du fort aufzusteigen.
Andere steigen mit dir dieselbe Leiter empor, und während du steigst, wird ihr Steigen leichter gemacht.
Du bist jemand, der sich vorwagt wo noch kein anderer hergegangen ist. Und du bist jemand der sich um diejenigen kümmert, die scheinbar nach dir kommen und vor dir sind.
Jedes menschliche Wesen hat seinen eigenen Steigstil, aber jeder besteigt dieselbe Leiter. Mit jedem Schritt, den du ausführst, wird die Treppe für alle anderen stabiler. So kann behauptet werden, dass jeder eine helfende Hand gibt. Du ziehst andere mit dir. Und diejenigen, die du mit hochziehst, stützen dich. Die Leiter ist stabil. Du kannst auf ihr sicher sein. Es gibt nichts anderes für dich zu tun, als fortzufahren, die Leiter zu begehen.
Natürlich, in Wahrheit gibt es kein Besteigen. Wir könnten genauso gut sagen, dass du dich erinnerst. Realisierst. Irgendetwas dämmert dir, und zuerst wird es eine Möglichkeit und dann eine Gewissheit. Diese Dämmerung kann nicht von außerhalb kommen. Sie kann nur von innen aufsteigen. Keiner kann dich davon überzeugen.
Wir könnten sagen, dass Selbstrealisation wie eine fremde Sprache ist. Andere können sie sprechen. Andere können dir helfen sie zu lernen. Aber niemand kann sie für dich lernen. Du bist derjenige, der sich aufmachen muss.
Oder wir könnten sagen, dass es wie Lesen lernen ist. Ein Lehrer mag es lehren, aber lernen wie man liest, ist deine Entdeckung.
Zurückzukommen in deinen Gewahrsam von Mir ist genauso natürlich wie Essen und Schlafen. Niemand musste dir das beibringen. Es ist etwas, was du immer konntest. Aber wenn es um Mich geht, dann wurdest du von unserer Verbindung abgelenkt.
Wir könnten sagen, dass Ich die Leiter bin ,die du besteigst, und dass Ich dir ebenso helfe, die Leiter zu besteigen, und dass du ebenso Ich bist, der die Leiter von Mir selbst besteigt. Wir könnten sagen, dass Wir so miteinander verflochten sind, dass es unmöglich ist, dich von der Leiter zu befreien oder die Leiter von dir. Es gibt kein Auseinanderziehen, des einen vom anderen. Verschweißt sind wir.
Wohin auch immer du dich wendest, du drehst dich in Meine Richtung. Ich bin hier, überall. Das ist unsere Vereinbarung. Zusammen atmen wir. Zusammen sind wir Eins.
Die Einfachheit unserer Einheit – für dich verwirrend – ist erstaunlich. Dass sie so einfach ist, ist erstaunlich, und noch erstaunlicher, dass du verwirrt bist über das, was bereits in deinen Händen ist.
Dass du unser Sein abstreitest, ist so unglaublich, wie wenn ein Apfel sein Apfelsein abstreiten würde. Oder dass ein Apfel abstreitet, dass er an einem Baum gewachsen ist. Oder dass Wasser bestreitet, nass zu sein.
Du schwimmst in einem Ozean Gottes, und du verkennst, du übergehst, missachtest, spottest und spielst die eigentliche Schwimmfähigkeit von dir herunter. Dir gegenüber die Gegenseitigkeit Unserer Liebe zu leugnen, muss wohl die größte Illusion sein, die je auf Erden begangen wurde.
Warum dir selbst das Gewahrsam deiner Quelle leugnen? Früher oder später wirst du dahin kommen. Warum nicht jetzt, Geliebte? Warum noch eine Minute länger warten?
Du magst sagen, dass es an Mir liegt, und dass du gewartet hast. Ich sage dir, dass du eine Lampe bist, die entzündet ist. Warum dann wartest du auf Mich, um dich entzünden?
Du bist jetzt in Meiner Umarmung. Wir sind jetzt Liebe. Du wartest nicht auf das, was bereits bewerkstelligt ist.
HEAVEN #1106 – 1.11.2003 – The World Is Not Your King
DIE WELT IST NICHT DEIN KÖNIG
Gott redete …
Es war einmal eine Zeit, da triebst du auf einem Ozean von Liebe. Aus diesem Ozean wurdest du an die Küste geworfen. Nun, da du auf der Erde herumziehst, fühlst du, dass du von Land eingeschlossen bist. Der Ozean der dich an Land getragen hat, plätschert zu deinen Füßen, und du fühlst dich weit entfernt von ihm.
Gut denn, komme näher. Komm näher zu diesem weiten Ozean. Er folgt dir.
Liege auf deinem Rücken und du wirst den Ozean am Baldachin des Himmels sehen. Deine Hand streckt sich aus, um ihn zu berühren, aber sie reicht nicht heran. Das ist so, weil du denkst, der Ozean, der dich gebracht hat, sei weit entfernt, und du seist hier zurückgelassen worden in einem leeren Land ohne einen rückwärtigen Blick. Aber Meine Augen haben dich nicht aus dem Blick verloren.
Einerlei wie oft und wie nachdrücklich Ich dir erzähle, dass du mein Geliebter bist, fühlst du dich ausgesondert. In Wahrheit, Ich habe dich nur von einer Hand in die andere genommen.
Ich halte die Erde in Meiner linken Hand und genauso sicher halte Ich den Himmel in der Rechten. Natürlich, es gibt kein links oder rechts, und Hände sind einfach nur ein Ausdruck für Meine Liebe. Du, der du in Meine Liebe gegossen bist, kannst niemals ausgeschlossen sein.
Wir sind permanent verschmolzen, du und Ich.
Also, was soll all die ganze Aufregung auf Erden? Wer hat was und warum gesagt? Müssen die kleinen Begebenheiten auf Erden so gewaltig sein? Warum muss ein platter Reifen so weltbewegend sein? Seit wann wurde Leistung und Hast zum Allmächtigen Gott?
Zuweilen hast du dich selbst dorthin gefahren, was du Niederlage nennst. Du hast verkehrt vermutet. Du machtest das, was du eine falsche Drehung nennst. Die Nummern, auf die du zähltest, kamen nicht. Die Dollars flossen weg oder du jagtest sie fort. Währenddessen hattest du Mich die ganze Zeit in der Quelle deines Herzens.
Wenn du Meine Liebe tief in dir fühlst, brauchst du dich nicht niedergeschlagen zu fühlen. Wer sagt, dass es unabdingbar sei, sich aufgrund der Begebenheiten im Leben ungeliebt zu fühlen? Wer sagt, dass das Physische und seine Launenhaftigkeit so viel Herzschmerz auszulösen habe?
Da ist eine Saat der Liebe in deinem Herzen gepflanzt, und dort wächst sie. Welche Winde auch immer wehen, die Liebe bleibt unerschüttert. Die Winde mögen dir fragwürdige Gedanken geben, allein, das sind nur Gedanken. Gedanken können widerrufen werden. Liebe nicht. Gedanken verursachen ihren Schaden an deiner Psyche, aber sie vermögen nicht Unsere Liebe anzutasten. Aber da Liebe nicht auf der Skala gewogen oder auf einer Bank eingezahlt werden kann, befürchtest du, dass sie wenig oder nichts wert ist im Vergleich zu Papiergeld oder der aktuellen Zeitung, mit der du herumwedelst.
Was Ich von dir denke, ist unverrückbar. Liebe und Liebe alleine sind meine Gedanken von dir. Ich habe keine widerstreitenden Gedanken. Ich habe Liebe.
Kannst du dir vorstellen, wie die scheinbare Welt wäre, wenn jeder seine Zeitung hinlegen würde und die Hand auf das Herz legen und fühlen würde, wie sich die Aufmerksamkeit nach dorthin begibt? Die Aufmerksamkeit würde zum Herzen gehen, die Schmerzen würden verschwinden. Liebe würde in den Herzen und im Universum die Hauptrolle spielen.
Genau jetzt kannst du das tun. Du kannst deine Hand auf dein Herz legen und Meine Gegenwart fühlen. Verlasse nicht Meine Liebe, die in deinem Herzen rührt. Verlasse dich nicht hin zu den respektlosen Barmherzigkeiten der Welt.
Die Welt ist nicht dein König. Die Welt ist nicht dein Ernährer. Sei weniger weise, was die Wege der Welt angeht. Sei mehr wissend über das, was scheinbar jenseits der Welt ist, was dem hingegen schon immer in deinem Herz gerührt hat, im Wartestand, von dir genutzt zu werden.
HEAVEN #1107 – 2.11.2003 – The Drama of Life
DAS DRAMA DES LEBENS
Gott redete …
Du hast schon Millionen Mal gefragt: Warum gibt es Leben? Warum gibt es all die Schwierigkeiten durch die man hindurchgehen muss, und wofür?
Ganz offen sage Ich dir: Das Leben auf der Erde ist, damit du Mich und deine Nähe zu Mir kennenlernst. Es ist dazu da, um in deinem Gewahrsam zu Mir zurückzukehren, selbst dann, derweil all das Aufwühlende im Relativen weitergeht. Es ist dazu da, um zu wissen wer du bist. Es ist dazu da, um Liebe zu kennen, unter welchen Umständen du dich auch immer befindest. Es ist, um zu erkennen, dass du nur einen beschlagenen Spiegel siehst.
Aber dies was Ich sage, reicht nicht aus, um dich zufriedenzustellen, oder? Es sagt dir nicht genug, aber Mein(e) Geliebter (e), es besagt alles, was es zu sagen gibt.
Ich nehme an, du könntest Mich als das Auge des Hurrikans betrachten, dort wo Stille und Ruhe regiert. In jedem Fall, der Tumult außerhalb von Mir hat keine reale Beziehung zu Mir, ebenso wenig wie zu dir. Es ist etwas, was um Uns herum vor sich geht, aber es ist nicht Wir. Wir sind der Kern; außerhalb von Uns gibt es nichts. Wir sind ewig. Der ganze Rest ist ein Traum. Aber deine Träume, schöne oder unschöne, sind dir sehr wichtig.
Lasst Mich unterstreichen, dass es nichts für euch zu lernen gibt, ausser euch selbst wieder zu erkennen in der Großartigkeit der Liebe, die überall existiert. Selbst dort, was du den lieblosesten Platz heißen würdest, existiert Liebe. Sie kann versteckt sein, eingestampft, geschlagen, verbrannt, vergessen, beschossen, und dennoch – die Liebe verbleibt die Höchste. Die Wahrheit der Liebe ist uneinnehmbar und unausweichlich. Liebe kann nicht ruiniert werden. Sie kann nicht ungetan bleiben. Sie kann nicht verändert werden. Sie kann nicht beiseite geschoben werden. Liebe hat das letzte Wort.
Gewiss, das Drama stellt einen guten Vordergrund dar. Das Drama des Lebens lässt euch mehr an dieses glauben denn an Liebe. Es lässt euch mehr an verlorene als an gefundene Liebe glauben. Es lässt euch mehr an abhanden gekommenes denn an gefundenes Paradies glauben.
Das Drama holt weit aus, um die Existenz von Verlust zu beweisen, während es die Existenz dessen ignoriert, was es als verloren ansieht.
Der gebräuchliche Titel oder die Beschreibung des Lebens auf der Erde ist verlorenes Paradies. Und gleichwohl ist die Existenz von Paradies umstritten. Niemand stellt in Frage, dass das Leben auf der Erde nicht als Paradies erscheint, wobei das Konzept von Paradies beiseite geschoben wird, wie das Geschwafel eines Zweijährigen, vollkommen unbeachtet gelassen. Oder es wird ihm eine kleine Weile am Sonntag zugewiesen, als kleiner Abstecher für eine Weile.
Die Welt erscheint unnachgiebig, indem sie das Mürrische deklariert und gleichzeitig das Wahre herunterspielt. Vielleicht sind Kriege, unbewusst natürlich, dadurch verursacht, um zu beweisen, dass Liebe eine vergängliche Sache ist, währenddessen Hass in hellen Farben regiere. Krieg würde Liebe gerne ein für allemal auslöschen.
Die Menschen erklären Gott den Krieg, oder nicht?
Der Mensch liebt einen starken Gegner. Er will stolz auf seinen Sieg sein. Sieg wird mit Zerstörung assoziiert. Der Sieger des Krieges kommt durch Blut, dennoch fühlt er sich auf dem Gipfel.
Und Ich, Gott, wage es euch zu erzählen, dass Liebe regiert, das Liebe das Höchste ist, dass Liebe unendlich ist, dass allein Liebe existiert. Wie lange hat der Mensch versucht, die Existenz des Himmels auf der Erde zu widerlegen, und wie lange muss er fortfahren, derartiges zu tun? Warum ist das Negative im Leben mächtiger als das Positive erschienen?
Aus keinem Grund, Geliebte, aus absolut keinem Grund. Nur allein als Entschuldigung, als Vorwand für das Drama, als Vorwand für Wichtigkeit, denn Krieg schwingt sein Schwert über dem Frieden. Krieg erhält mehr Schlagzeilen. Gewiss erhält es deine Aufmerksamkeit.
Aber das Ende der Kriege ist nicht der Anfang von Liebe, weil Liebe niemals abwesend war. Liebe war, scheinbar verraten, ja, aber niemals erobert. Wenn alles gesagt und getan ist, verbleibt die Liebe, und Liebe ist alles was ist. Zolle der Liebe Beachtung.
HEAVEN #1108 – 3.11.2003 – Your DNA
DEINE DNA
Gott redete …
Du führst ein Studium des Lebens aus. Du erforschst es. Deine Fragen sind wild und ausgelassen. Die Antworten, die du findest, waren durcheinander.
Nunmehr siehst du das Leben wie einen säuberlich gefalteten Stoff. Er ist wie ein Akkordeon gefaltet. Sobald du ziehst, faltet sich jeder Falz des Stoffes auseinander, einer nach dem anderen, immerzu am Ausfalten. Der Stoff ist unendlich. Die Farben und die Muster ändern sich. Dann und wann kommt einem eine Falte zu Gesicht, dennoch, es ist der gleiche Stoff, der sich entfaltet, sich kräuselnd wie vordem. Lass das Kräuseln dich entzücken. Vielleicht ist die nächste Wende die herrlichste unter allen.
Erachte das Auseinanderfalten dieses Zauberstoffes als herrlich. Ist es das nicht?
Ist nicht das Leben eines Jeden Magie? Wer könnte die Verschlungenheit der Geschichte eines Menschen vorhergesagt haben? Wer hätte es sich vorstellen können, wie das Leben von jemandem sich entfalten und materiell mit all den Anderen zusammenscharen würde? Wer könnte das große Bild dabei erfasst haben? Wer die Details?
Dein Leben ist in deiner DNA enthalten. Dein Leben mag im voraus ausgearbeitet worden sein, aber es ist nicht festgelegt. Es gibt keine Sackgasse. Es ist Raum für Wachstum da. Was du bist, ist unverletzbar, deine DNA allerdings ist verformbar. Bewilligt durch das Denken, ist sie durch deine Gedanken beeinflusst. Unterdessen deine Sichtweite sich ausdehnt, wird dein Code ausgeglättet, vielleicht umgeändert. Deine Selbst-Verwirklichung findet sich mitten in deiner DNA.
Eine Garantie wird mitten in deiner DNA eincodiert angeliefert. Die Garantie heißt, dass dein Code nicht fixiert ist. Die Garantie heißt, dass du aufblühen und das sein wirst, was du zu sein entwirfst. Dein Zielort mag variieren. Nicht variiert die Garantie, die mit Meinem Namen signiert ist, und die besagt, dass du Selbst-verwirklicht werden wirst.
Gewiss, deine DNA mag eine Karte sein, und sie hat Wellenlinien mit winzigen Drucken darauf, aber sie ist auch eine Karte von etwas. Sie ist eine Karte der Göttlichkeit, die in deinem Menschlichen Körper inbegriffen ist. Laut Maßgabe deiner Absicht beförderst du das Aufdecken deiner Göttlichkeit. Du setzt sie frei. Alle Mittel eben dafür sind in jeder Zelle des physischen Körpers widergespiegelt. Die Freilassung deiner Göttlichkeit entkommt allerdings deinem Herzen, deinem Herzen, deinem schönen schlagenden Herzen.
Mitten in deinem Herzen liegt der Freigabeknopf. Mitten in deiner Zellstruktur liegt der Code.
Sieh den Code als ein Echo. Das Echo wird an der einen Stelle klar vernommen, und an einer anderen mehr gedämpft. Reinige den Weg für deine DNA.
Deine DNA ist ganz entschieden Gegenstand, sich zu ändern. Es wäre genauer, wenn man sagte, es geht um eine Reinigung. Das wäre wie eine Säuberung, oder ein Umbau oder eine Verstärkung. Das Loslassen der vergangenen Verwicklung deines Denkens ist das Loslassen des Schlammes deiner vergangenen DNA, herstammend aus allen Vergangenheiten. Sobald du die Vergangenheit loslässt, drängt deine DNA automatisch vorwärts. Deine DNA folgt den Pfaden, die du in deinem Geist ausbildest. Hier liegt ein wechselseitiger Austausch vor. Deine DNA wirkt auf dich ein, und du auf sie.
Innerhalb deiner Zellen gibt es das, was man als einen leeren Raum bezeichnet. Aber er ist nicht leer, er ist voll. Er ist voll mit deinen Möglichkeiten, und er ist voll von Mir.
Er ist eine Batterie im Ladezustand. Voll aufgeladen. Eine Batterie hält Energie vor, je nachdem, wie sie in Gebrauch ist.
Die Energie, die Ich dir gab, ist zyklotronisch. Wofür setzt du sie ein?
Deine Gedanken aktivieren dein Herz. Dein Herz schickt deine Botschaften in einer einzelnen Welle nach innen wie nach außen.
Zieh die Gedanken, die du möchtest, zu deinem Herzen heran. Gib nicht kund, du seist gegenüber der Natur deiner Gedanken unschuldig. Sie sind deine Gedanken. Sie folgen deinem Willen. Du bist der Initiator deiner Gedanken. Gleich, wie es dir erscheint, du bist der Gründer deiner Gedanken. Mit Sicherheit bist du derjenige, der sie festhält oder der sie gehen lässt.
Lass die Schatten des vergangenen Denkens los, und deine DNA wird in aller Freude in eine neue Konfiguration hinein hüpfen.
HEAVEN #1109 – 4.11.2003 – Affirm Reality
BETEUERE DIE REALITÄT
Gott redete …
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du dich von der Vergangenheit entbindest. Du befreist dich von der Anhaftung an sie. Während du von der Vergangenheit zurücktrittst, beschleunigst du nach vornehin.
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du den Zugang zu deiner Macht wiederum beanspruchst.
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du von der Vergangenheit gesäubert bist. Du bist tief in den Ozean eingetaucht, und nun tauchst du wieder licht und funkelnd neu an der Oberfläche auf.
Aus den Tiefen herauf spritzend erhebst du dich zur Sonne. Du hast die Energie der Sonne. Gib dir selbst gegenüber kund, dass du die Energie der Sonne hast.
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du nun das Licht der Sonne auf zahlreichen Monden um dich herum widerspiegelst.
Gib dir selbst gegenüber deine neue Freiheit kund. Du bist frei von allem, das dich einst gefangen hielt. Nichts kann dich von deiner Bestimmung fernhalten, denn du bist von der Vergangenheit befreit.
Die Vergangenheit war nicht deine Bestimmung. Die Vergangenheit war deine Knechtschaft.
Gib kund, dass du jetzt deinem Ziel nachgehst. Du hast ein Stelldichein an dem Treffpunkt namens Erde. Du wirst am richtigen Ort sein, und Viele werden zu dir hin vorstoßen, und ihr werdet euch in der Union der Liebe zusammentun.
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du fleischgewordene Liebe bist. Du bist ihre Verkörperung. Mit Sicherheit bist du das. Sprich das mit lauter klarer Stimme. Sage es dreimal.
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du jeden Tag mit neuen Augen sehen möchtest.
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du mit neuem Atem atmen wirst, mit neuen Lungen, mit neuer Haltung. Du kannst nicht als der Gleiche dahergehen. Du kannst nicht das Gleiche reden. Nun wirst du dich bekannt machen.
Gib dir gegenüber kund, dass du Mein geschätztes Wesen bist. Sage es laut, dass du die Heiligkeit Meiner Augen bist; dass du die Heiligkeit bist, auf die die Erde gewartet hat. Ihr alle, deren Augen auf diese Worte fallen, Ich spreche zu euch.
Gib dir selbst gegenüber kund, dass du in die Wahrheit eintrittst. Einmal in ihr, wirst du unfähig sein, sie zu verlassen. Du kannst sie nicht hinter dir lassen. Wie könntest du die Wahrheit verlassen, die du einmal aufgefunden hast? Wohin gehört die Wahrheit, wenn nicht nach innen bei dir? Nicht mehr länger der Nicht-Wahrheit fähig, nicht gegenüber dir selbst noch auch gegenüber sonst jemandem, bist du alleine der Wahrheit in all ihren Formen der Liebe und der Schönheit und des köstlichen Seinshaften fähig.
Du kannst dich oder sonst jemanden, der mit dir auf dem Planeten ko-existiert, auf dem du dich befindest, nicht mehr länger heruntersetzen, denn du, der du eine Verkörperung der Wahrheit bist, bist auch ein Verkünder der Wahrheit.
Gib dich selbst in die Kammer Meines Herzens hinein bekannt. Ich habe auf dich gewartet, dass du dich selbst kund gibst. Du warst immerzu da. Alles, was ausstand, war deine Erklärung. Das ist deine Unabhängigkeitserklärung von den Bürden der Welt.
Du wirst nicht mehr länger schwere Sachen tragen, denn sie entstammen der Vergangenheit. Nunmehr trägst du Liebe, und Liebe ist immerzu leicht.
In deinem neuen Zustand wirst du von deinem früheren Wortschatz abrücken. Wörter wie etwa Lasten werden nicht mehr weiter für dich existieren, denn du bist ein Licht-Redner, als auch ein Licht-Geber.
Ich leite dich an, in die Quelle deiner selbst hineinzufassen und die Welt mit Licht zu besprengen.
Du, dessen Elektrizität angedreht ist, kannst sie nicht bei dir behalten. Auf diese Weise erhellst du die Welt. Du kannst nicht anders.
Das ist das Erscheinen deines Wahren Selbst.
Das ist deine Identität. Allein, jetzt befindest du dich jenseits der Identität. Du befindest dich in einem Gefilde, wo Wörter wie du und ich immateriell sind. Sie geben nicht die Wahrheit wieder. Sie repräsentieren die Illusion. Und du bist der Lieferant der Wahrheit. Die Wahrheit wird bekannt werden, und sie wird mittels der Illusion von dir bekannt werden.
Stefan # 1110, 1112, 1113, 1114
HEAVEN #1111 – 6.11.2003 – Opinions Aside
ABGESEHEN VON MEINUNGEN
Gott redete …
Starke Meinungen werden oft für Tatsachen gehalten. Manchmal beuteln dich starke Meinungen und Behauptungen anderer Menschen und bringen dich zum Schrumpfen. Sie versetzen dein Herz der Wahrheit nicht in Schwingung, förmlich genauso wenig lassen sie deiner Wahrheit Raum, ihren Kopf zu heben.
Eine lautere Stimme ist keine stärkere. Sie ist bloß lauter. Eine laut vorgebrachte Meinung ist bloß eine Meinung, ein Dezibel lauter zum Ausdruck gebracht.
Wahrheit ist stiller. Wahrheit ist in ihrer Stärke still.
Sei dir selber treu. Und stelle sicher, dass du nicht jemand bist, der Meinungen als Verkündigungen ausgibt.
Oh, die Vertracktheiten der Welt! Sowie eine Stimme lauter ist als die deine, wirst du damit belassen, nicht zu wissen, wann die Stimme zu erheben oder wann schweigsam zu sein ist. Es ist nicht an dir, jemanden den Kopf zurechtzurücken, gleichwohl ist es ebenfalls nicht an dir, nicht vernommen zu werden.
Wenn jemand andere Sichtweisen hat als du, bist du verdutzt. Kein einziger lebt in der selben Welt. Jeder hat eine andere Sicht. Jeder deutet sie anders. Wie kann das sein?
Und so lernst du andere Bezugsrahmen kennen. Dies ist fantastisches freundliches Entgegenkommen. So wie zwei Kulturen variieren, so tun es auf der Erde zwei Menschen. Dem Wesen nach gleich, aber in den Bezügen der Welt dermaßen unterschiedlich. Unterhalb der Diskrepanzen kommt Einheit zu liegen. Jene decken die Einheit zu.
Du brauchst weder nach Einvernehmen kräftiger zu suchen als nach Uneinvernehmlichkeiten. Übereinstimmung und Nichtübereinstimmung können nichts mehr sein als Übereinstimmung und Nichtübereinstimmung. Die Wahrheit ist eine andere Geschichte.
Derweil Wahrheit unantastbar ist, sind dies Meinungen nicht. Es ist jemandes Meinung, dass Ich existiere, und diejenige eines anderen, dass Ich nicht existiere. Jeder denkt, er liege richtig. Aber all die Meinungen in der Welt haben mit Mir nichts zu tun. Ich gehe weiter und voran, einerlei was jemand sagt oder was alle sagen. Meinungen machen Mich weder mehr wahr noch weniger wahr.
Zu Zeiten als man die Erde als flache Scheibe ansah, hatte dies keine Auswirkung auf das Rundsein der Erde. Als man der Ansicht war, die Sonne kreise um die Erde, da schien die Sonne unausgesetzt und da setzte die Erde ihren Umlauf unaufhörlich fort.
Wieso bist du verdutzt, dass jemand die Welt anders sieht als du? Weswegen bist du überrascht? Obschon das was du sagst und was du denkst, die Wahrheit der Existenz nicht wandelt, verleiht das was du sagst und denkst der Welt bei ihren Richtungnahmen erhebliche Bedeutung.
Eine der Freiheiten, die an euch ist, sie Anderen zukommen zu lassen, ist die Freiheit des Anderen, seine eigenen Meinungen zu haben, selbst wenn jene den euren zuwider laufen. Es ist beträchtliche Liebe, Anderen stattzugeben, ihre eigenen Gedanken und Handlungen zu haben.
Dies tue Ich. Und dies müsst ihr tun. Sowie ihr stattgebt, seid ihr unparteiisch. Unparteiisch müsst ihr sein. Anderenfalls seid ihr unstet. Anderenfalls seid ihr darauf angewiesen, was um euch herum gesagt und getan wird.
Räumt in dem Universum Raum ein für die ganze Vielgestaltigkeit an Meinungen. Egal wie sehr du Schokolade magst, nicht jeder auf der Welt hat sie zu mögen. Selbst wenn du richtigliegst, dass Ich existiere, hat niemand mit dir einer Auffassung zu sein. Und sofern Ich bei jemandem an den Schluss seiner Liste gerückt werde, weißt du, es ist bloß eine Liste und es ist dessen Liste, nicht die deine, und weißt du, dass sie keine Auswirkungen auf Mich hat.
Ich bin Gott und Ich bin jedermanns Gott, anerkanntermaßen oder nicht. Ich arbeite beständig für die Welt. Ich liebe einen jeden unter euch, und Ich tue Mich um, die Herzen und Leben eines Jeden in der Welt zu höherzuheben. Was ihr aus Mir macht, ist bloß, was ihr aus Mir macht. Was Ich aus euch mache, das ist wahr.
HEAVEN #1115 – 10.11.2003 – What You Are Not
WAS DU NICHT BIST
Gott redete …
Niederwerfung kann nicht existieren, außer in der Begriffswelt von Erfolg und Versagen.
Das Empfinden der Niederlage ist nichts mehr als ein missliches Resultat davon, Maßstäbe aufgestellt und sie sodann nicht erreicht zu haben. Du hast dich in die Vorstellung eingekauft, dass es Maßstäbe gibt, denen du nachkommen musst. Und wenn du es nicht tust, bist du der Überzeugung, dass du versagt hast. Worin versagt?, frage Ich.
Du triffst nicht bloß auf die Niederlage, du bleibst dabei, und setzt die Grenzen höher an. Du wettest gegen dich selbst. War einmal in Algebra eine B-Note etwas Wunderbares, bist du jetzt untendurch, falls du kein A erreichst. Sag mir mal in aller Wahrheit, was hängt davon ab, dass du diese willkürlich gesetzten Grenzen erlangst?
Bist du dir der Energie gewahr, die du in derartige Spiele umlenkst?
Wenn du lahm bist, wärst du glücklich, du könntest eine Stufe hochkommen. Wenn du um den Block herum gehen könntest, würdest du darüber klagen, dass du nicht rennen kannst. Sodann würdest du lamentieren, dass du kein Rennen mitmachen kannst. Und danach würdest du dich beklagen, dass du es nicht gewinnen kannst.
Was ist so Tolles daran, Rennen zu gewinnen? Was ist so Wunderbares am Gewinnen? Was ändert dieses sogenannte Gewinnen anderes als deine Befriedigung mit dir selbst? Ehrlich gesagt, du denkst gerne, dein Leben hänge davon ab, dass du etwas gewinnst. Wieso ist Gewinnen zeitweiliger als Verlieren? Du peitschst auf das Pferd ein, das du reitest. Was dann?
Ein Mann mit einer Krone auf dem Haupt ist der gleiche Mann wie ohne die Krone. Ein König ist König mit oder ohne eine Krone. Obschon eine Krone einen Mann zu einem König erheben kann, erschafft sie den Mann nicht. Eine Krone ist lediglich ein Symbol.
Zum wenigsten ist eine Krone ein allgemein verständliches Symbol. Doch was ist das Gewinnen und Verlieren von Symbolen?
Du bist gut darin, das Konzept der Niederlage zu akzeptieren, doch nicht so gut darin, die Dinge spielend zu schaffen. Konkurriere weniger.
Lass deine Motivation inwendig sein. Renne aus purer Liebe dafür.
Das Leben gilt es nicht zu gewinnen, nicht zu erzielen, nicht zu überwinden. Das Leben ist zu leben, unterdessen ihr vorangeht. Stellt nicht mehr länger diese willkürlichen Pegel auf. Sie richten euch nicht nach vorne aus. Sie halten euch zurück. Auch dann, wenn du gewinnst, bist du an einer misslichen Stelle.
Du hast eine derartige Vorstellungsgabe, dass du denkst, Gewinnen (oder Verlieren) bringe einen Unterschied ein, doch sind sie keine Erde-verändernden Wandlungen. Sie sind überhaupt keine Änderungen! Sie sind schlicht Schilder, die auf dir angebracht werden. Bringe sie nicht auf dir an.
Gewinnen und Verlieren sind beides irrige Namen. Sie sind unbedeutend. Gewinn oder Verlust rührt nicht an deiner Wahrheit.
Befindest du dich als erster in der Reihe, dann heißt das bloß, du bist der erste in der Reihe. Wenn du dort der letzte bist, heißt das bloß, du bist dort der letzte. Dreh die Reihe herum, und der erste wird der letzte, und der letzte wird der erste.
Bist du ein Schüler, so bist du ein Schüler. Noten machten dich zu keinem Schüler.
Wenn du naturblond bist, bist du naturblond. Billigung machte dich nicht blond. Missbilligung auch nicht.
Das was du bist, bist du ungeachtet der Rangkarten. Was du bist, passt nicht in eine Rangkarte. Wieso dann Tabellen führen?
Kannst du mit dir an dem einen Tag nicht genauso gut Vergnügen haben wie an einem anderen?
………..
<<< Stefan # 1116, 1117 bis (außer 1125) # 1128 … danach verlässt Stefan die Arbeit an den HL
HEAVEN #1125 – 20.11.2003 – The Play of Life
DAS THEATERSPIEL DES LEBENS
Gott redete …
Nimm das Geschäft des Lebens in Angriff. Wimmle es nicht ab. Dies meint nicht, das Leben ernst zu nehmen, aber es meint, aufzuhören damit, in ihm am Stümpern zu sein. Kommt mit dem Leben weiter. Ihr habt ausreichend Zeit in einem Kanu verbracht, wo ihr die Fingern ein wenig im Wasser kraulen ließt. Vielleicht ist jetzt die Zeit da zu paddeln.
Habt ihr auf das Leben gewartet, dass es sich zuträgt? Habt ihr vielleicht bloß auf einem superben Leben angefüllt mit Vollkommenheit bestanden? Es ist euch vielleicht sehr schwer übergekommen, schier jedwedes Leben anzunehmen. Ihr wollt gerne ein ungeheuer glänzendes, und daher tretet ihr unter Umständen aus den Rillen nicht heraus. Euer Fuß schwebt in der Luft.
Ihr habt vielleicht dermaßen weit nach vorne geschaut, dass ihr das gegenwärtige Drama nicht mitbekommt. Sofern ihr nicht so mittendrin im Leben wärt, könntet ihr ohne Weiteres erkennen, wie herrlich es ist. Sofern du ein Zuschauer wärst, wärst du verzückt.
Ihr seid alle fürs Leben gerüstet. Ihr habt einen Schauplatz und Kulissen mit Türen und Fenstern, mit Stühlen zum Sitzen, mit einem Teppich zum Draufgehen, mit freier Natur, um in sie hinein und aus ihr heraus zu gehen. Und da ist eine Besetzung mit Charakteren, die auftreten und gemeinsam mit dir den Bühnenboden kreuzen. Der Vorhang geht hoch. Wo du auch zu dem Zeitpunkt bist, was du auch tust, es ist aufregend. Lausche auf das Murmeln des Publikums. Es ringt mit der Luft bei der klar umrissenen Schönheit der Szene, die es zu sehen bekommt. Es wartet mit verhaltenem Atem, zu sehen, was als nächstes passiert.
Sofern es eine Schlafzimmerszene ist und du bist am Aufwachen, fragt sich das Publikum, zu was du erwachst. Was werden deine ersten Worte sein? Was ziehst du dir über? Wer ist bei dir?
Sofern du am Rechner sitzt, sofern du vor dich hin tippst, was schreibst du da? Und wer wird es zu lesen bekommen? Wohin wird es unterwegs sein, und was für eine Antwort wirst du erhalten?
Sofern du dich zum Essen hinsetzt, was für eine Speise ist vor dir? Mit welchen Farben? Wer hat sie hingestellt? Was für Tafelsilber benutzt du? Wann legst du deine Gabel hin?
Vielleicht gehst du auf und ab.
Vielleicht gähnst du aus Langeweile.
In was für einem Drama allerdings befindest du dich! Du schreitest über die Bühne des Lebens, um Schönheit zu beschauen.
Dies sind die sagenhaften, zunehmenden Schrittweiten deines Lebens. Keine zwei Abstufungen sind gleich, eine jede hält Zauber inne.
Sofern du in einem Palast lebst, ist es ein Wunder, dies zu betrachten. Sofern du in einem Auto schläfst, ist dies ebenso ein Wunder, es zu betrachten. Sage Mir, was ist im Leben nicht eine Schatztruhe, sobald es einem zum ersten Mal unter die Augen kommt?
Jeder Tag ist neu. Seht ihn, als wäre es zum ersten Mal. Wiederholungen im Leben brauchen nicht monoton zu sein. Selbst jedes Gähnen ist frisch.
Was ist – genauso – im Leben nicht kostbar, sowie es zum letzten Mal gesehen wird? Niemand weiß, was das letzte Mal ist, macht demnach jedes Mal zum ersten Mal.
Jeden Tag wachst du zu einer neuen Welt auf. Selbst wenn alles gleich zu sein scheint, ist nichts das selbe. Vögel singen jeden Tag neu. Jedes Grasblatt wächst höher. Jedes Menschenwesen kommt dem Himmel näher.
Die Bühne ist in Gänze für dich hergerichtet. Alles, was du zu tun hast, ist ins Spiel kommen.
Komme vorne an den Bühnenrand ins Spiel. Alles steht für dich in Bereitschaft. Jeder wartet auf dich. Die Bühnenlichter sind auf dich gerichtet. Die Kamera ist auf dir. Du bist der Star der Vorstellung. Das Orchester beginnt. Der Vorhang geht hoch. Du erhebst dich vor den Augen der ganzen Welt und blickst in die Augen eines Jeden und beginnst zu sprechen. Was für eine Persönlichkeit bist du, was sagst du, und wie schreitest du über die Bühne?
HEAVEN #1126 – 21.11.2003 – You Play a Violin
DU SPIELST GEIGE
Gott redete …
Du bist der Held oder die Heldin deines eigenen Lebens, und du bist recht gut darin. Du magst ja denken, du seist gerade am Vermasseln, indessen bist du phantastisch in der Spur.
Ich habe dich mehr geleitet, als du weißt.
Das Leben hat dich eingezäunt, es hat dir eingeräumt, gewisse Pfade auszuprobieren, es ließ dich von dem einen zurückkommen und einen anderen versuchen. Du möchtest Führung, aber du hast sie nicht zu jeder Zeit gerne. Du möchtest dazuhin Freiheit, und du magst sie ebenso nicht immer.
Das Leben scheint dir ein Labyrinth. Lasse es dir keine Kunst sein. Du wirst deinen Weg finden. Alles was du tun kannst, ist einen Fuß nach dem anderen stellen. Wenn du dich durcheinandergebracht fühlst und den Weg, der zu nehmen ist, nicht zu kennen scheinst, ist das in Ordnung so. Du brauchst weder aufzustampfen noch leichten Fußes voranzugehen. Es ist völlig in Ordnung, den einen Weg zu nehmen und dich danach für einen anderen zu entscheiden. Das Leben handelte niemals von Gewissheit. Demzufolge ist Sicherheit unnötig. Sicherheit kommt zu einer Schlussfolgerung, und du bist jemand, der unentwegt weitergeht.
Sofern du dich verschollen fühlst, kannst du den gleichen Weg weitergehen, oder du kannst zurückgehen und einen anderen nehmen. Alle Pfade werden dich irgendwohin bringen. Eventuell möchtest du einen bestimmten Weg nicht mehr weiter gehen, aber keine Wende ist verkehrt. Für einen jeden Schritt oder für einen jeden scheinbaren Fehlschritt ist ein weiterer Schritt, der zu nehmen ist, vorhanden. Nichts ist unwiderruflich.
Sowie du bei dem Labyrinth zu einem Ausgang gelangst, wirst du sehen, dass es überhaupt kein Labyrinth war. Es war ein in Gänze orchestriertes Orchester. Nicht alle Instrumente spielten auf ein Mal. Etliche fielen an gewissen Stellen ein. Manche spielten laut und andere leiser. Einige waren kräftig und andere klagend. Manche spielten in langen Strichen, und etliche spielten staccato. Und jedes war seine eigene Wahrheit. Jeder Ton war rein. Selbst jene schrägen Töne waren perfekte schräge Töne.
Das Leben, als Ganzes gesehen, ist wie jenes Orchester. Wo immer du dich soeben aufhältst, du bist an der rechten Stelle und bringst den rechten Ton zum Erklingen. Du schlägst ihn vielleicht bloß ein einziges Mal an und wirst es nie mehr tun, aber es war der rechte Ton, zu jenem Zeitpunkt zum Erklingen gebracht. Einerlei wie daneben er dir erklang, einerlei wie vollzählig er in Hinsicht auf das Orchester war, du spieltest eine Note, die dem Ganzen vorsang.
Vielleicht weckte dein scheinbarer Misston jemanden auf. Vielleicht weckte er dich auf. Falls du ihn nicht hättest erklingen lassen, hätte es sein können, dass du die anderen Töne, die du zu spielen hinzugelernt hast, nicht kennen gelernt hättest.
Sobald einmal ein Ton gespielt worden ist, ist er zum Erklingen gebracht worden. Er mag ja eine Weile nachklingen, aber er endet. Sobald er endet, existiert er nicht mehr länger. Er war bloß ein Ton, der gespielt wurde. Ein Mal gespielt, kommt hier ein weiterer Ton daher.
Das Orchester macht frisch weiter. Jeder gespielte Ton ist neu. Die Kombinationen sind zauberhaft. Eine süße Vermengung, niemals auf genau die gleiche Weise wiederholt. Schier wie es ist. Was immer einem widerfährt, es ist bloß ein Ton, der sich einem zuträgt.
Wir können überdenken, dass Ich die Quelle der Musik bin. Du bist der Dirigent, die Violine und der Geiger. Du bist alle Instrumente. Und alle Spieler. Was auch immer, es ist Meine Musik, die du aufführst. Eine andere gibt es nicht.
Ich bin die Musik, und Ich schuf das Orchester, welches Meine Musik spielt.
Vielleicht lernst du soeben hinzu. Vielleicht sind deine Finger noch nicht lange genug. Vielleicht hörst du Meine Musik in einem anderen Tonfall. Aber du bist nichtsdestotrotz ein Musiker in dem Orchester Gottes. Bleibe dabei und spiele weiter. Du hast dir deine Wiedergabe des Gott-gegebenen Lebens nicht erklären zu können. Dennoch, eines Tages, da wirst du es einsehen.
HEAVEN #1127 – 22.11.2003 – Brightly
STRAHLEND
Gott redete …
Sofern du nicht mit dem befasst bist, was die Welt oder jemand in ihr von dir denken könnte, wärst du ein bedeutender Anführer der Liebe. Du würdest in Anbetracht dessen, was zu tun vor dir liegt, niemals stutzen.
Du würdest aufstehen und nach vorne treten und sprechen. Du würdest stets die Wahrheit sagen, und sie mit Liebe aussprechen. Du wärest der Anführer des Universums.
Die ganzen Regeln in der Welt, egal wie umstößlich sie sind, sind wie eine Klammer auf dir gewesen, und vielleicht haben sie dir das Empfinden eingebracht, in deinem eigenen Land wie ein Außenseiter zu sein.
Dies geht weit darüber hinaus, was für eine Gabel zu gebrauchen und was für eine Krawatte umzubinden ist. Es langt dort hin, was für ein Gedanke zu denken, was für ein Wort zu sagen, welche Bewegung auszuführen ist. Wehe dem Menschen, der auf ein Überwachungsgerät zu schauen hat, um zu erkennen, was er als nächstes zu tun hat! Wehe dem Menschen, der seine Rede in einem Wörterbuch nachzuschlagen hat, um sicherzugehen, dass sie standardgemäß ist! Wer denn hat das Sagen über dich?
Ich gebe dir zu verstehen, dir der Einflüsse in deinem Leben gewahr zu sein. Egal worum es geht, du kannst wissen, wer du bist.
Blumen wachsen selbst an eingeengten Stellen. Und eine jede Blume ist ihrem Namen getreu. An welcher Stelle vermagst du alsdenn nicht zu wachsen? Und wo kannst du nicht das Original sein, das du bist?
Menschsein ist einzigartig. Kein Bedarf deinerseits, vorzutäuschen, du seist es nicht. Wann taten Christus oder Buddha so, als seien sie anders, denn sie waren? Wann biederten sie sich an, und wem gegenüber? Sie waren sich selber geweiht, und ihr ebenfalls.
Weder Christus noch Buddha hießen sich selber für bedeutsam. Sie waren von Bedeutung, weil sie sie selber waren.
Finde deinen Leitgedanken, wisse, wie dein Motiv lautet, und lasse es deinen Stern sein, dem du hinterhergehst. Wenn du in dein Herz hinein blickst, was ist dir wichtig? Da ist in deinem Herzen ein Stern, der schlicht das Wahre von dir ist. Mache ihn ausfindig, und platziere ihn am Himmel, sodass du seiner eingedenkst, ihm zu folgen.
Sowie du einmal deinen Leitgedanken findest, weißt du, was er ist. Daraufhin kannst du ihn vergüten, deine Mitte zu sein.
Bisher wirst du eher nicht gewusst haben, wofür du standst. Oder das, wofür du standst, ist eher nicht das gewesen, was in deinem Herzen war. Vielleicht hast du das eine oder andere beherbergt. Nun kannst du die Wahrheit beherbergen.
Du wurdest in der Illusion von Zeit aus einem Beweggrund heraus auf der Erde geboren. Vielleicht hast du keine Handhabe für den Grund, aber von jetzt ab weißt du, dass dein Grund nicht der sein kann, so zu tun, als ob du wie jedermann sonst empfindest oder denkest. Noch auch kann dein Beweggrund der sein, jeden so zu machen wie du.
Du bist auf einer Schatzsuche nach deiner Identität. Du hast Hüte ausprobiert, die nicht passten. Vielleicht waren sie glamourös, aber sie verdrehten und wanden dich oder wollten nicht draufbleiben. Des Nachts nimmst du den Hut ab und wunderst dich, was du mit deinem Kopf in jenem Hut anstellst, mit dem du wie jemand anderer aussiehst. Vielleicht bist du einer, der sich sehnt, hutlos zu sein. Vielleicht bist du einer, der keine Uniform nötig hat. Vielleicht bist du ein Unikat.
Selbstverständlich bist du das. Ich, Gott, erlegte dir keine Begrenzung auf. Du gehörst nicht mehr länger eingeengt durch das, was jemand – oder was jedermann – denkt. Ich sporne dich an, zu sein, wer du bist, und dies strahlend zu sein.
HEAVEN #1128 – 23.11.2003 – God’s Constancy
GOTTES BESTÄNDIGKEIT
Gott redete …
Es gibt an Mir schier eine Seite. Ich bin nicht im einen Augenblick so und später anders. Ich bin Gott, und Ich bin Liebe. Ich habe keine Stimmungen. Ich gehe nicht rauf und runter. Ich bin beständig.
Ich nehme nicht eine Pose ein. Ich lächle nicht für die Kamera. Ich lächle dich an und schaue nie von dir weg. Stets präsent, bin Ich nie abwesend. Ich habe keine Bedingungen. Solltest du sagen, Ich sei in einem Zustand, so ist der Zustand, in dem Ich bin, Liebe, und kein anderer.
Ein Gott der Liebe straft nicht. Er zählt nicht Punkte. Weder billigt Er noch missbilligt Er. Er liebt.
Du hast die eine oder andere Auffassung von was lieben ist. Wenn du liebst, gleißt dein Herz auf. Lieben ist eine einfache Sache. Dein Herz leuchtet auf, weil Liebe Licht ist und weil Licht sich selber erkennt.
Je mehr Licht du siehst, umso heller wird dein Licht. Es kommt aus seinem Verhau hervor. Umfangen von Licht, kann dein Licht gar nichts anderes. Es wird überrumpelt. Es kann nicht herausspähen und wieder nach drinnen gehen. Es wird an den Tag gelegt.
Höre nicht auf, dir Licht anzusehen. Halte nach ihm Ausschau.
Weil Ich Licht und einzig Licht sehe, denke deswegen nicht, Ich sei geblendet. Du bist das. Du bist blind, weil du nicht ausreichend viel Licht siehst. Du hast dir dunkle Flecken ausgesucht. Du bezeichnest sie als Realismus, und auf diese Weise türmst du vor der Realität.
Je mehr Liebe du siehst, umso mehr Liebe wird zugegen sein.
Je mehr Entgegenkommen du siehst, umso mehr Freundlichkeit wirst du verstrahlen. Umso mehr Freundlichkeit du verstrahlst, umso mehr Freundlichkeit wird da sein.
Sei jetzt freundlich zu dir selber, und komme aus den düsteren Gedanken hervor, in die du dich eingehüllt hast. Du bist nicht auf die Gnade deiner Gedanken angewiesen. Gedanken sind auf dich angewiesen.
Jeder kann in der Welt Dunkelheit sehen. Um durch die Dunkelheit hindurch zu sehen, ist Sehvermögen nötig. Durchsteche die Dunkelheit mit dem Licht deiner Gedanken. Einerlei wie trüb-scheinend die Welt auch ist, du bist hier, sie zu erhellen.
Die Welt ist arglos. Sie hängt von dir ab, dich ihrer anzunehmen. Die Welt ist bloß eine Hintergrundfolie dafür, was du tust, was du sagst und was du denkst. Denke vortrefflicher. Lasse deine Liebe wie einen angenehmen Regen auf die ausgedörrte Erde fallen. Die Welt wird darauf eingehen.
Ich liebe die Welt und alle, die in ihr sind, bereits, und Ich gehe dich an, Mir beizustehen, ihr zu Diensten zu sein. Ich bin vielleicht der Vorsteher des Heimes, aber es bist du, dem es anliegt zu dienen. Du befolgst Meinen Willen, und Mein Wille ist Liebe.
Greife in deinem Herzen die Welt der Erde auf und liebe sie um des Arglosen halber, welches sie ist. Je unbändiger die Welt zu sein scheint, um so mehr bedarf sie deiner Liebe. Die Welt ist angelegt, dich widerzustrahlen, nicht, dass du sie widerstrahlst. Glänze aufs Äußerste.
Du bist auf der Erde hier, um die Welt und Alle, die auf ihr wandeln, zu verherrlichen. Du bist hier, um Mein Licht zur ganzen Menschheit hin zu tragen. Deiner Liebe wird bedurft. Sei im Leben nicht allzu sehr in Hast, sodass du dir keine Zeit hernimmst dafür, die Welt, in der du lebst, zu lieben.
Lasse dein Herz jetzt im Augenblick ein Schwert des Lichtes sein, welches das Herz des Menschen durchsticht, sodass Alle, so wie du, empordringen und Meine Schöpfung mit Licht, und mit mehr Licht und mehr und mehr … bespritzen mögen und werden.
HEAVEN #1129 – 24.11.2003 – Dream
TRÄUME
Gott redete …
Schätze deine Gedanken hoch, denn Träume werden wahr. Und, sofern sie nicht wahr werden, hattest du die Freude an deinem Traum bei dir gehabt. Träume zu deines Herzens Zufriedenheit, denn deine Träume leiten dich zu einem höheren Pfad.
Die Natur des Menschen ist es, zu träumen. Ohne Träume, was ist da ein Mensch?
Sofern du deine Träume vergessen hast, entsinne dich jetzt ihrer. Beschwöre neue herbei. Es gibt keinen Traum, der nicht Wirklichkeit werden kann. Aber es ist hingegen nicht so, dass Träume Wirklichkeit werden müssen. Es ist so, dass du Träume zu haben hast. Ohne Träume, da bist du unfruchtbar.
Träume sind das, worauf du aus bist. Sie lassen dich erkennen, was du suchst, und sie ziehen wovon du träumst zu dir her. Deine heroischen Träume ziehen Heldenhaftigkeit zu dir her. Gemäß deinen Träumen weitet sich das Universum aus.
Träume rühren von dem Herzen her, und daraufhin füllen sie deinen Kopf.
Der Mensch ist angelegt, ein Träumer zu sein. Er ist angelegt, sich große Begebenheiten vor sich hin zu stellen.
Träume einen Traum, der nie zuvor geträumt worden ist. Träume ausladend.
Ich hatte einen Traum, und dem Traum an Meinen Gedanken entkamst du. Bringe Träume zur Geburt, die so herrlich sind, dass die gesamte Welt kraft deines Träumens in die Höhe gehoben wird.
Sofern dein Traum für dich nicht erfüllt wird, wird er für sonst einen Menschen erfüllt werden.
Mache deine Träume groß genug, um dem Universum zu Gefallen zu sein. Schaure Träume herab. Das Universum braucht sie.
Träume, was dir die Sterne zuflüstern. Träume, dass das Licht des Mondes dich in das Universum hinein verwebt. Träume, dass du die Sonnenstrahlen bist, welche die Erde wärmen und zum Glänzen bringen. Träume davon, was sein kann. Was bereits ist, das war – es war einmal – dereinst jemandes Traum.
Mache heute einen neuen Traum.
Ein Traum ergeht sich weiter als ein Wunsch.
Ein Traum währt länger und gerät aufgefüllt. Ein Traum ist nicht müßig. Er ist niemals vertan. Lasse niemanden die Kerze deines Traumes ausblasen.
Ein Traum läuft weiter denn Hoffnung. Hoffnung ist beinahe ein Traum. Ein Traum ist Hoffen, zum Ausspielen gebracht.
Ein Traum legt an den Tag, wie du dich und Meine Schöpfung zu schätzen weißt.
Du hast dich oft gewundert, was du denn mit dir selber auf der Erde anfangen sollest, und nun sage Ich dir, dass du wundersame Träume träumen sollst.
Deine Träume sind eine Erforschung des Universums. Das Universum tritt an dich heran, es zu erkunden. Was noch nicht erforscht ist, sehnt sich nach dir, es aufzufinden. Finde es in deinen Träumen. Die Realität des Lebens in der Welt wird zu deinen Träumen aufschließen.
Mich verlangt es, dass du träumst, und Ich inspiriere deine Träume. Ich hauche Leben in deine Träume.
Je größer dein Traum, umso dichter an der Realität ist er. Es gibt Träume, die bleiben an Land, und es gibt Träume, die fahren zur See. Lasse deine Träume die Hohe See durchreisen in das Herz des Universums hinein. Segle deine Träume zum weitest entfernten Stern hin, und dein Traum wird den Himmel wie ein Komet durchmessen.
Ein Techniker geht mit dem um, was bereits augenscheinlich ist. Ein Träumer erhascht den Willen Gottes. Er träumt Meine Träume und bebildert sie auf der Erde. Er zeichnet sie mit einem Stock auf den Strand seines Herzens. Träume sind ausgeweitetes Herz und ausgeweitetes Denken, und du bist jemand, der es verdient hat, zu träumen.
Mache dich auf, die Wertigkeit von Träumen zu erkennen. Träume sind respektabel. Ziehe den Mond zu dir her und schreibe auf ihm. Der Mond widerstrahlt das Licht der Sonne. Mögen deine Träume die Meinen widerstrahlen.
HEAVEN #1130 – 25.11.2003 – Where God’s Will Lies
WO GOTTES WILLE LIEGT
Gott redete …
Meine schönen Kinder, was gibt es heute für Mich zu sagen? Wir haben von eurer Wundersamkeit und den Wundern gesprochen, die es euch gilt zur Ausführung zu bringen. Wir haben von eurem verflossenen Denken und davon, wie Wir es nach oben wenden, gesprochen. Wir haben über die Vergangenheit und ihren Halt an euch und euren Halt an ihr geredet. Wir haben von Liebe gesprochen, und Wir haben herrliche Liebe miteinander ausgetauscht. Wir haben Segnungen gezählt und erfasst, und Wir haben die Gütigkeit des Lebens unterstrichen. Wir haben Es-Uns-Nachvollziehen-Können miteinander ausgetauscht.
Und jetzt ist euer Herz belebt. Jetzt blickt ihr Himmelwärts. Jetzt tut ihr euch nach Meinem Willen um, um ihn zu beherzigen. Ihr seid dahintergekommen, dass Mein Wille Liebe ist. Ihr akzeptiert Meinen Willen, aber ihr seid euch nicht so recht sicher, dass ihr imstande seid, ihn zu erfüllen. Ihr seid euch nicht sicher, das zu sein, was Ich euch attestiere, zu sein.
Aber Ich bin sicher. Ich bin gewiss, dass Ich weiß, woraus du gemacht bist. Ich machte dich. Ich habe nicht vergessen, woraus ihr gemacht seid, und Ich kann nicht fehlgehen. Du wirst Meine Verlangen erfüllen. Du bist der Erfüller Meiner Bestreben, und somit wirst du sie erfüllen. Komm her, Ich ziehe dich nun näher zu Mir, sodass du Mich besser hören kannst.
Die ganze Zeit hast du zu Mir her gesehen, deine Begehren zu erfüllen. Nun sage Ich dir jenseits aller Zweifel, dass du die Meinen erfüllen wirst. Du bringst Meinen Blick in Erfahrung. Sowie du mit Meinen Augen siehst, kommen Unsere Bestrebungen einander näher. Bald werden Unsere Verlangen dem Namen und der Form nach Eins sein.
Du bist angelegt, sehnsüchtig zu verlangen. Habe Verlangen zum Zufriedensein deines Herzens. Klammere dich einfach nicht am zustandekommenden dir Zufließen fest. Selbstverständlich, wie du es wohl vermutest, trage Ich soeben vor, dass eure Verlangen bereits erfüllt sind. Allesamt. Die Erfüllung hat einfach noch nicht euer bewusstes Gewahren erreicht.
In dem Augenblick, in dem ihr ein Bestreben habt, sprießt es aus. Die Welt ist mit Begehren übersät. Es ist den sehnsuchtsvollen Bestreben ebenso ein Ding der Unmöglichkeit, keine Ernte einzufahren, wie es euch unmöglich ist, nicht zu wachsen.
Aber ihr seid ungeduldig. Da ihr an Zeit glaubt und anhand ihrer lebt, meint ihr, es gebe eine Distanz zwischen dem, wonach es euch verlangt, und dem, was vor euch ist. Sofern Zeit eine täuschende Illusion ist, wie kann es fürwahr alsdann zu Aufschub kommen?
Zieht in Betracht, dass euer Bestreben hinter und nach der Erfüllung zu liegen kommt. Zieht in Betracht, dass es, sowie ihr zu einem Begehren erwacht, euer Signal darstellt dafür, dass es sich bereits verwirklicht hat. Ich fordere eure Auffassungen von Ursache und Wirkung heraus. Was wäre bloß, wenn es ausschließlich Wirkung gäbe?
Mit Sicherheit ist dies der Fall in der Angelegenheit, was ihr Selbstverwirklichung nennt. Ihr seid bereits verwirklicht. Ihr entbehrt eurer Anerkenntnis. Sofern ihr eine Lampe seid, seid ihr eine bereits angestellte Lampe. Der Schalter, den dein Finger anfasst, ruft deine Beachtung zu dem Licht her, welches bereits an ist. Wahrheit war immerzu. Wahrheit, immerzu gegenwärtig, ist euch so nahe wie euch euer Gewahrsein nahe ist.
Die Wahrheit eurer Begehren ist Erfüllung. Ihr habt ein fantastisches Vermögen. Bloß habt ihr vergessen, wohin ihr es gelegt habt. Die Anhaltspunkte zu eurem Vermögen sind eure sehnlichen Verlangen.
Ich bin ein mustergültiges Beispiel dafür. Ihr habt Mich zu euch hin gerufen. Ihr habt in eurem Leben um Meine Gegenwart gebetet. Alldieweil bin Ich hier gewesen. Ich bin hier. Ich bin in diesem Augenblick und in allen anderen Augenblicken bei euch. Ich bin bereits euer. Ich bin unwiderruflich euer. Ewig. Unentrinnbar.
Wo habt ihr euch aufgehalten? Wo sind eure Gedanken gewesen? Windet eure Gedanken dichter an Mich heran. Begehrt Meinen Willen, denn er ist bereits euer.
HEAVEN #1131 – 26.11.2003 – Like Goldfish
WIE GOLDFISCHE
Gott redete …
Geliebte, seid wie Goldfische, die durchs Leben schwimmen. Wie mühelos sie dahingleiten! Sie umgehen jedes Hindernis oder schwimmen über es hinweg, und denken nicht an das Wort „Hindernis“. Den Goldfischen ist es ebenso gut, dort zu schwimmen, wie da zu schwimmen. Sie haben ihr Herz nicht in eine Richtung festgelegt, die vor einer anderen rangiert. Schwimmen ist schwimmen. Und fröhlich schwimmen sie dahin.
Ihre Schönheit liegt im Schwimmen. Ihre Anmut liegt darin. Woran sie vorüberschwimmen oder was an ihnen vorüberschwimmt, ist weder eine Ablenkung, noch ist es von Bedeutung. In der See des Lebens, in der ein Fisch schwimmt, sind immer weitere Schwimmer zugegen. Was für Schwimmer auch, einerlei wie spektakulär sie sind, jeder Fisch kennt seine Wertigkeit. Er nimmt zur Kenntnis, stellt aber keine Vergleiche an. Der eine Fisch ist nicht besser als ein anderer. Sie existieren, wie sie sind.
Wohin andere Fische auch schwimmen, es ist wunderbar. Wohin immer Unsere Goldfische schwimmen, ist ebenso wunderbar. Das Wunder ist das Schwimmen selber.
Fischen ist es nicht um Darbietung zu tun. Und doch, mit ihrer Natürlichkeit ihres gewissen Auftretens könnten sie auf der besten Bühne auftreten. Schwimmen in einem kleinen Wasserbecken, mit oder ohne Publikum, zeitigt ihnen keinen Unterschied. Wo sie auch sind, sie sind Goldfische, die im Meer schwimmen.
Alle Tiere sind Lehrer. Euch gehört es, von ihnen zu lernen.
Tiere sind mit der Freude am Leben vertraut. Selbst im Stich gelassene bezeichnen sich nicht als im Stich gelassene. Sie wissen, das Universum ist für sie, und dass sie in ihm geborgen sind. Sie haben großes Vertrauen in ihr eigenes Wissen. Ihr Zutrauen in ihre eigene Schönheit ist beträchtlich.
Tiere kennen die Freude des Lebens, und sie wissen, was von Bedeutung ist, und möchten es euch gerne beibringen.
Tiere geraten nicht in die Anspannung von Leistung erbringen verwickelt. Sie haben keine Listen zum Abarbeiten. Mit ihrem Seien leisten sie ihren Beitrag. Sie tragen euch mit ihrem Seien bei.
Bedenkt, dass alle Tiere berückte Seinswesen sind. Dies haben sie mit euch gemein.
Ihr wisst nicht, wer irgendein Tier ist, ebenso wisst ihr nicht, weswegen sie zu euch gesandt wurden. Dies aber könnt ihr wissen: Es gibt etwas für euch zu lernen, und, dem nachzueifern ist.
Selbstverständlich seid ihr diejenigen, die sich der Tiere annehmen, und so wurde euch zugemessen. Jene arglosen Wesen, die ihr Tiere nennt, sind sich aber ihrer Verantwortung für euch gewahr.
Ihr habt Tiere als dumm bezeichnet. Sie könnten euch blind und taub nennen. Tiere haben mehr Sinne als ihr. Sie überleben und tragen unter Bedingungen den Sieg davon, die ihr nicht durchstehen könntet. Selbst die geknechtetsten Tiere in eurer unverzüglich-augenblicklichen Welt schauen mit Liebe zu euch hoch. Dies nicht weniger der Streuner als der, der am Herd sein Leben verbringt.
Weil Tiere kennen, was bedeutsam ist, bündeln sie. Sie stellen sich mehr auf euch verstehen scharf, als ihr euch auf sie verstehen scharf stellt. Die geliebten Tiere sind offen, derweil ihr euch eher verschlossen habt. Ganz gewiss habt ihr euch etwas gegenüber verschlossen, und dafür habt ihr zahlreiche Ausreden. Aber die Tierwelt kennt keine Ausreden. Was für eine Lektion ist das!
Ja, gar wenn du keine Fische, keinen Hund, keine Katzen, keine Vögel zuhause hast, wird sich dir heute ein liebes Tier von Mir vorzeigen. Es wird eine großartige Botschaft für dich bei sich haben. Schaue in seine Augen, nimm die Kunde entgegen, glaube, dass du sie empfangen hast und nimm sie dir zu Herzen. Du bist mit ihr beglückt worden.
HEAVEN #1132 – 28.11.2003 – The Petals Within
DIE BLUMENBLÜTENBLÄTTER IM INNERN
Gott redete …
Das Leben hat Schichten. Nichts ist flach. Wenn du aus dem Fenster blickst, siehst du die Sonne durch die Blätter. Du siehst andere Bäume jenseits davon. Und dann eine Straße und einen Gehweg und ein Haus. Jenseits davon was du sehen kannst ist ein anderes Haus, sind weitere Bäume und Blätter. Der Himmel mag ja so weit sein, wie du zu sehen vermagst, jenseits des Himmels ist indessen mehr, was du gleichwohl nicht sehen kannst.
Alles hat einen nachwirkenden Widerhall. Alles langt etwas anderes und noch etwas an. Alles hat seine eigene kreisende Schwingung. Alles ist viellagig. Felsen und Himmel.
Ihr könnt immer höher und tiefer sehen. Ihr könnt immer darüberhinaus sehen. Und ihr könnt immer ins Innere sehen.
Aus wie vielen Lagen seid ihr gemacht? Meint ihr, ihr seid zählbar? Es gibt dermaßen viele, ihr werdet mit dem Zählen nicht weit kommen. Es gibt so viele, dass sie zahllos sind. Sie sind endlos. Keine Umzäunungen um euch, Meine Geliebten.
Ihr habt kaum auf der Oberfläche gekratzt. Ihr könnt jetzt vorrücken. Ihr könnt gar einige Schichten überspringen. Ihr braucht sie nicht alle zum Trocken auszubreiten. Ihr habt sie nicht in Ordnung zu bringen. Heute könnt ihr in die Tiefe gehen. Morgen könnt ihr in die Höhe gehen.
Sobald ihr eine Schicht hochhebt, bekommt ihr ungesehene Schichten von euch zu sehen.
Dies ist nicht systematischerweise. Schichten-Hochheben wird nicht durch euren logischen Verstand schiedsrichterlich geregelt. Der Verstand ist dafür nicht das passende. Er wird euch eher in Sackgassen führen.
Wohin möchte dein Herz der Herzen heute gehen? Ganz bestimmt möchtest du mehr denn die Zeit vorübergehen lassen. Sobald der Tag vorbei ist, lautet die Frage nicht: Was hast du heute getan? Sie heißt: Wovon hast du einen Blick erhascht? Und was hast du herausbekommen?
Wohin hat sich dein Herz auf die Reise begeben? Welches Erz fördertest du? Wie weit hinunter in die Mine Meines Herzens gingst du? Und was hast du hochbefördert?
Du bist eine Blume mit endlosen Blütenblättern.
Du bist ein Entdecker dessen, was du zuvor übersehen hast. Du bist mit deinen Entdeckungen nicht zu Ende. Sage hundertmal am Tag Eureka.
Inwendig in dir liegt alles, wonach es dich je verlangen könnte. Die Wahrheit ist dort. Liebe ist dort. Schönheit ist dort. Heldenmut ist dort. Die anderen Dinge, aus denen du deiner Auffassung nach bestehst, existierten bloß auf der Oberfläche deiner Gedanken.
Du hattest ein unvollständiges Bild von dir selber. Drehe nun das Bild von dir selber um. Sofern du dich für memmenhaft hieltst, wisse nun, du bist wagemutig. Du hattest bloß ein feiges Bild. Es stimmte nicht.
Mache die Bilder vor dir zu den Bildern, die du magst.
Du wurdest geschaffen, um auf der Erde eine heldenhafte Hauptfigur zu sein. Du bejahst noch nicht, woraus du gemacht wurdest. Ich sage dir soeben, dir frische Gedanken über dich selber zu machen. Du wirst dem nachkommen, was du von dir selber denkst. Du bist bestimmt, dich jetzt selber in die Höhe zu heben. Hebe dich zu deinem rechtmäßigen Platz. Nun sitzt du aufrechter und stehst größer da. Du ragst zu deiner eigenen Höhe auf. Warst du dir gewahr, wie niedergebückt du gewesen warst?
Du bist weitaus mehr, denn was du irgendwem sehen ließest, und du bist weitaus mehr, denn was irgendwer in Betracht nahm.
Nimm die Pracht zur Kenntnis, die du bist, sodass du ein Rührer aller Herzen sein kannst. Alle Herzen sehnen sich, gerührt zu werden. Die Oberflächenschichten waren bloße Zudecken für die Göttlichkeit von euch. Legt euch selber nunmehr die Blütenblätter inwendig in euch offen.
HEAVEN #1133 – 29.11.2003 – Greet Joy Generously
Begrüße Freude wohlwollend
Gott redete …
Sofern Freude eure Natur ist und euer Herz ist euch schwer, dann könnt ihr wissen, dass ihr euch von eurer Natur entfernt habt. Es ist euch nicht naturgemäß, unglücklich und ängstlich zu sein. Deswegen ist euch dies derart unwohnlich. Sofern Pein eine natürliche Sache wäre, wäre sie nicht derart durcheinander bringend.
Ihr könnt indessen ja gar euren Kummer segnen. Er signalisiert euch, zu eurer Natur der Liebe zurückzukehren. Es seid ihr selber, die nicht liebevoll sind. Dies muss der Fall sein, anderenfalls würdet ihr euch nicht dermaßen bestrafen. Vielleicht betrachtet ihr euch der Freude unwürdig. Vielleicht befindet ihr euch des Wehs würdig.
Eurem schönen Herzen ist es nicht zugedacht, zu ächzen. Es ist bestimmt, zu lieben.
Erleichtert euer Herz um die Bürden, die ihr ihm auferlegt habt. Lasse niemandes Verdruss euer Herz betreten und zu deinem eigenen werden. Sündige nicht wider dich selbst. Akzeptiert nicht Herzeleid als euren gebührlichen Anteil. Es ist nicht das euch rechtmäßig Zustehende. Das ist euer Schmerz. Ihr habt etwas Äußerliches euer Herz betreten lassen. Sofern ihr ihm Zutritt gewährt habt, könnt ihr es ebenso herausnehmen.
Nehmt das Unerwünschte aus eurem Herzen heraus und vergrabt es irgendwo, wo es niemandem wehtun kann. Was immer euch niedergehalten hat, zieht es, wie eine Schlange, aus eurem Herzen heraus. Ihr habt allzu viel Unnützes dort hineingestopft. Ganz bestimmt ist es eine Verschwendung eures schönen Herzens, es mit Schrott zu überschwemmen. Beseitigt allen Schlamm aus eurem Herzen, sodass ihr die Wahrheit und die Schönheit des Schlages eures Herzens erkennt.
Alsdann wird euer Herz zu einem klaren Bergstrom werden. Liebe wird endlos aus eurem Herzen hervorfließen. Male dir dein Herz aus, wie es in Liebe strömt, wie es Liebe, einem Lachen gleich, hervorsprudelt. Stille dein Herz mit Liebe. Liebe dein Herz der Liebe.
Hin und wieder ist dein Herz wie ein leerer Eimer gewesen, der auf die Oberflächenwellen des Lebens geschleudert wurde. Alldieweil ist dein Herz bestimmt, voller Liebe zu sein, ein Herz, was durch die See flott gehalten wird, ein Herz am Schweben, kein Herz, was von den Gezeitenfluten eingeschüchtert und umgestoßen wird. Deinem Herzen war es nicht zugedacht, kurzzeitigen Wellen ausgeliefert zu sein. Ihm ist es gewiss nicht zugedacht, deinen Gedanken ausgeliefert zu sein.
Sofern du nicht so viel darüber nachdächtest, wie du dich fühlst, würdest du dich dann nicht besser fühlen? Wenn du dir Gedanken machst, wie du dich fühlst, kramst du allzu oft überstrapazierte Gedanken hoch. Sofern du nicht darauf bestündest, wie du dich fühlst mit Etiketten zu versehen, könntest du dich dann nicht anders fühlen? Wieso eine Glocke läuten, welche dich zu minderem als Freude relegiert?
Du sagst, du seist niedergeschlagen, und daraufhin fühlst du dich noch niedergeschlagener. Du hast dir selber Unheilvolles eingeredet. Niedergeschlagensein ist ein Name, der einem momentanen Befinden beigegeben wird. Die Bezeichnung zieht in die Länge, was sie wiedergibt.
Bezeichne, was du Niedergeschlagenheit nennst, um. Heiße es Vorläufer von Freude. Heiße es ein Zur-Freude-Auf-Touren-Bringen. Heiße es einen Wendepunkt. Heiße es das In-der-Luft-Stehen von Liebe. Heiße es eine vorübergehende kleinere Aufgabe und Pflicht. Heiße es einen Besucher, der allzu lange geblieben ist und sich auf seinen Weg zu begeben hat. Sei nicht dermaßen gastfreundlich dem, was du nicht möchtest, gegenüber. Wieso sollte jemand einem lange-sich-in-die-Länge-ziehenden Beklommensein den Vorzug einräumen mögen, vor dessen ledig sein?
Vielleicht ist dein Deprimiertsein für dich zu einem Vorhaben geworden, um dich selber mit dem beschäftigt zu halten. Vielleicht hast du dermaßen viel in es investiert, dass es dir schwerfällt, es los zu lassen. Es ist wirklich nicht kostbar.
Günstigstenfalls ist Beklommenheit, unter was für einem Namen es auch läuft, ein Eindringling. Sie ist definitiv nicht etwas, was dir zugehört. Sei nicht derart höflich zu ihr. Wirf sie an ihrem Ohr hinaus.
Sei der Freude gegenüber ehrerbietiger als dem Kummer gegenüber. Begrüße Freude wohlwollend. Lauf, mit ihr zusammenzukommen.
HEAVEN #1134 – 30.11.2003 – Words of Power
Worte voller Macht
Gott redete …
Wenn du deine Schwingung gerne höher eingenommen haben möchtest, steige über Negativität hinweg. Negativität ist ein gieriges Unkraut, sie wird dich, unter dem Mummenschanz des gesunden Menschenverstandes, einholen. Ich möchte dir sagen, dass du damit bei keiner Sache wirst gut vorankommen können. Das ging früher nicht. Demzufolge kannst du es jetzt nicht. Und dem gemäß bist du in dem Sumpf der Vergangenheit stecken geblieben. Du steckst dich selber fest.
Oder du wirst dir, sofern – und sei es bloß die Möglichkeit eines Gelingens in einem Winkel deines Geistes existiert -, die Möglichkeit ausreden. Es gerät zu einer Frage des Ob du es gar mit dem Gelingenkönnen wagen möchtest. Sobald du einen Großteil des Lebens wie einen schweißtreibenden Spießrutenlauf, den du durchzustehen habest, ansiehst, ist es ein Leichtes, dich dazu zu überreden, du verfügest nicht über die Ausdauer, den Lauf anzutreten. Es wird dir eher lieber sein, irgendwo in einer Ecke stehenzubleiben und deine Wunden zu pflegen. Auf irgendeine Weise so und so geknechtete Gedanken sind zu einem Teppich ausgeartet, den du über dich wirfst.
Negative Gedanken sind nicht du. Du bist ihnen nicht verpflichtet.
Beobachte deine Gedanken, und beobachte deine Sprache. Keine Beschimpfungen mehr. Es ist allzu leicht und ineffektiv, aus deinen Meinungen, indem du jemanden beschimpfst, dein Fazit zu ziehen. Ganz bestimmt ist es nicht von Nutzen, dich selber zu beschimpfen. Vor dich hin gemurmelt oder vernehmlich ausgesprochen, eine Bezeichnung, die ein Menschenwesen angeklebt bekommt, ist eine Ein-Wort-Aufsummierung, welche das Leben in eine enge Spalte quetscht.
Worte wie auch Sätze haben ihre eigene Schwingung. Und Schwingungen hallen wider.
Sofern du dabei bist, einen Raum auszuschmücken, wirst du dir keine Bilder von Monstern und widerwärtigen Begebenheiten aufhängen. Du wirst dir dein Zimmer nicht mit einigen deiner Worte, die du manchmal benutzt, aufpfeffern. Und dennoch pfefferst du dein Leben mit ihnen auf.
Du bist der Wählende dessen, was für Farben du in deine Umgebung hinein schaffst. Du setzt für den Raum den Ton. Und der Raum setzt ebenfalls den Ton für dich. Und ebenso steht es mit deinen Gedanken, die du hast, und mit den Worten, die du benutzt.
Ich denke, dir ist es etwas Liebes, Schönheit hervorzubringen. Ich denke, du hast es gerne, an einem schönen Ort zu sein, umgeben von beflügelnden Leuten. Mache nun mit deinen Worten dabei den Anfang. Sprache ist ein machtvolles Element des Lebens auf der Erde.
Etliche unter den Worten, die du hermurmelst, sind womöglich ein Affront wider dasjenige, was du dir sehnlich erstrebst. Sofern du in deinem Leben mehr Engel begehrst, so benutze das Wort „Engel“ häufiger und lasse die negativen Worte weg. Beteure in deinem Leben nicht das Negative. Mache deine Hoffnungen nicht dermaßen bereitwillig zunichte. Drehe die Wählscheibe deiner Gedanken in die Richtung, was du dir sehnlich wünschst, und nicht in die, was du gerne ausrangiert haben möchtest.
Ein negatives Wort verweist die Negativität nicht des Platzes. Es bringt sie vor.
Sofern du möchtest, dass dein Leben die Früchte trägt, die dir lieb sind, wende dich den Samen zu, die du ausbringst. So viel kannst du tun. Was du auch für Saaten säst, sie werden irgendwo heranwachsen. Und ihre Wurzeln sind tief und ihre Rebschlingen reichen weit.
Rupfe negative Worte aus deinem Wortschatz aus. Deine Wortwahl umschreibt dein Leben. Deine Wahl der Worte umkreist dein Leben. Lasse deine Gedanken Geschenke sein.
Bereichere dein Leben. Lasse die Klänge, die du herstellst, Engel zu dir her rufen. Resoniere höher. Mache dir nichts aus der Vergangenheit. Halle jetzt hoch nach. Du bist der Erklingenlassende deiner Stimme.
Strahle dein Leben zu dir aus. Es gibt keine Geheimnisse. Deine Gedanken sind laut. Entsinne dich, dass du hienieden bist, um Samen der Liebe einzubringen. Du pflanzt sie mit deinen Worten. Nimm deine Rede nicht leichthin. Sie ist von großer Tragweite. Sei dich erkühnend. Lasse heute Musik von deiner Zunge trällern.
HEAVEN #1135 – 1.12.2003 – Nearer to God
Näher zu Gott
Gott redete …
Das Behagen, was Ich euch zukommen lasse, ist nicht nutzlos. Ich reiche euch keine Placebos, genauso wenig Plattitüden.
Je dichter ihr an eurer Quelle seid, desto sicherer fühlt ihr euch. Dies ist eine mächtige Tröstung. Je sicherer ihr euch fühlt, umso weniger habt ihr es euch in eurem Körper bequem gemacht. Sowie ihr meint, ihr wärt euer Leib, wie geschützt könnt ihr euch dann fühlen, denn es ist etwas Selbstverständliches, dass euer Körper Risiken ausgesetzt ist. Jeder weiß, Körper halten nicht für immer. Das einzige Infragestehende ist, wie lange oder wie bald? Wir haben es mit einer Gediegenheit zu tun, was euer Näherherankommen zu Mir angeht.
Näher zu Mir herankommen ist wie in einer Hängematte schaukeln. Was für Sorgen habt ihr, wenn ihr euch mit Mir schaukelt?
Näher zu Mir kommen beschleunigt den Wandel in jenen Aspekten von dir, welche zum Wandel befähigt sind. Deine Wahrnehmung wandelt sich. Dies hat so zu sein. Das Leben hienieden ist aus euren Wahrnehmungen zusammengestellt.
Ihr könnt ohne Weiteres den Dingen der Vergangenheit Lebewohl sagen, um voranzukommen.
Näher zu Mir kommen deckt die Wahrheit auf, die in euch liegt. Die Wahrheit von euch ist machtvolles glänzendes Heiliges Licht am Scheinen.
Verbringt mehr Zeit mit Mir in eurem Gewahrsein, und ihr tragt mehr von Mir über längere Zeiträume bei euch.
Mehr mit Mir zugebrachte Erdenzeit lässt eure Entwicklung an Fahrt gewinnen. Es ist, als drehe sich die Welt schneller. Vielleicht tut sie das. Natürlich ist bei Mir die Ewigheit von keiner Zeit das gegebene. Ewigkeit ist für immer, freilich hat sie mit Zeit nichts zu tun. Sie hat mit Wahrheit zu tun.
Näher zu Mir kommen tut euch viel Gutes. Aber das ist nicht der Grund dafür, näher zu Mir heran zu kommen. Der Grund dafür ist der, weil er Mir gerne näher kommen möchtet. Kommt mit der Liebe in eurem Herzen näher zu Mir.
Sowie es euer tiefes Verlangen ist, Mir näher zu kommen, befolgt ihr Meinen Willen.
Sofern ihr just in diesem Augenblick nicht imstande seid, zu trachten, aus ganzem Herzen um Meinetwillen näher zu Mir heran zu kommen, dann trachtet, Mir näher zu kommen, damit ihr Meinen Willen kennen lernen könnt. Kommt dann näher zu Mir, weil ihr Meine Stimme vernehmen möchtet, da ihr Mein Herz in Erfahrung bringen, und da ihr Meinen Willen leben möchtet. Kommt zu Mir, nicht um eines Zugewinns halber, sondern um des Zuwendens und Schenkens halber. Gebt euch Mir.
Dies ist kein Opfer. Du gibst nichts auf, ausgenommen das Getrenntsein von Mir, und, was ist Getrenntheit von Mir anderes als täuschende Illusion? Gib sie auf. Du hast sie lange genug innegehalten. Komme näher zu Mir heran und betrete nun Mein Herz.
Heavenletter #1136 – 2.12.2003 – Intention
Absichtsvolles Vorhaben
Gott redete …
Eure Absichten zählen. Was sind sie? Was ist unterhalb eurer Erzielungen? Was beabsichtigt ihr durch das, was ihr tut? Findet heraus, was eure Absichten sind, und was inwendig in ihnen und unterhalb von ihnen zu liegen kommt.
Was für ein Ansinnen habt ihr heute? Und was beabsichtigt ihr für euer Leben?
Motivation ist nicht ganz das gleiche wie Intention, obschon es nahe dran ist. Was euch motiviert, das wird eure Absichten euch an den Tag legen.
Wo positioniert ihr euch selber im Leben? Hört auf, ein klein wenig zu rennen, um euch Kenntnis zu verschaffen, woraufzu und warum ihr rennt.
Die Frage, die Ich euch stelle, gehört nicht zu den leichten Fragen. Sie benötigt mehr als eine rasche Antwort.
Willigsein ist nicht das gleiche wie Absicht. Sich-Kümmern ist nicht das gleiche wie Absicht. Aber sie stehen damit innig in Verbindung.
Was sind eure Absichten? Vielleicht kennt ihr die Antwort nicht. Vielleicht fürchtet ihr euch vor ihr. An der Stelle gibt es kein richtig oder falsch. Wir versuchen soeben herauszufinden, unter welchem Stern ihr segelt. Eurer Kernabsicht ist es nicht zugedacht, vor euch ein Geheimnis zu sein.
Vielleicht ist es eure Absicht, unversehrt aus dem Leben heraus zu kommen.
Vielleicht heißt eure Absicht, zu gefallen.
Vielleicht ist eure Absicht, so in Erscheinung zu treten, wie ihr nicht seid.
Vielleicht ist eure Absicht, zu kämpfen.
Vielleicht ist sie, zu fliehen.
Vielleicht ist es eure Absicht, etwas gut hinzukriegen.
Vielleicht ist eure Absicht, zu lieben.
Vielleicht ist eure Absicht, in der Welt eure Marke anzubringen.
Vielleicht ist eure Absicht, jemandem zu zeigen, ihr wärt besser, als jener dachte, oder schlechter.
Vielleicht ist eure Absicht, auszuscheiden.
Vielleicht ist eure Absicht, ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt zu sein.
Vielleicht ist eure Absicht, bemerkt oder unbemerkt zu sein.
Vielleicht ist eure Absicht, euch zu verbergen.
Vielleicht ist eure Absicht, gefunden zu werden.
Vielleicht ist eure Absicht, zuzunehmen, zu erschaffen, etwas zu bedeuten.
Vielleicht ist eure Absicht, Mich kennen zu lernen, Mich zu finden, Mir hinterherzugehen, oder Mich zu umgehen.
Vielleicht ist eure Absicht, infrage zu stellen.
Vielleicht ist eure Absicht, gewertschätzt zu werden.
Vielleicht ist eure Absicht, wertzuschätzen.
Vielleicht ist eure Absicht, Sinn aufzufinden.
Vielleicht ist eure Absicht, Mythen zu zerstreuen.
Vielleicht ist eure Absicht, Wahrheit zu finden.
Vielleicht ist eure Absicht, Ruhm zu erlangen.
Vielleicht ist eure Absicht, Lügen zu erzählen.
Vielleicht ist eure Absicht, bei nichts oder bei allem Erfolg zu haben.
Unbekannt bedeutet schlicht bis zur Stunde unentdeckt.
Was wertschätzt ihr? Und was würdigt ihr eurer Auffassung nach? Und was möchtet ihr gerne wertschätzen?
Welchen Gebrauch macht ihr von dieser täuschenden Illusion Zeit?
Was stellt ihr euch vor? Und was denkt ihr über diese Vorstellungen? Wo liegt euer Herz? Wo möchtet ihr es gerne liegen sehen?
Sofern Ich euch heute einen Wunsch frei gäbe, wie hieße er? Beeilt euch dabei nicht. Denkt einen Augenblick nach.
Sofern Ich euch drei Wünsche gäbe, wie hießen sie?
Die Frage ist die: Wo seid ihr jetzt? Ist es nicht dort, Wo ihr späterhin sein möchtet? Was ist euch jetzt von Belang?
Was euch jetzt von Belang ist, ist eine Sprosse auf der Leiter des Lebens.
In Abstimmung mit eurer Absicht, werdet ihr in Kenntnis gebracht sein. Ihr werdet euch selber in Kenntnis gebracht sein.
Eure Absicht ist die Fabrizierung, die euch macht.
Aus dem Gewahren eurer Absicht heraus, erlangt ihr kräftigere Wahrnehmung. Aus euren absichtsvollen Vorhaben heraus klettert ihr in die Höhe.
Heavenletter #1137 – 3.12.2003 – New Light
Neues Licht
Gott redete …
Hebe in diesem Augenblick deinen Kopf. Mein Licht läuft durch dich hindurch. Du bist Licht, was sehen kann. Was Ich dich heute am liebsten in den Blick nehmen sähe, ist dein Wertsein. Du hast dir angeschaut, was du als Unwerthaftes siehst. Es gibt da etwas, was du tatst oder nicht tatst, welches du bereust. Und aufgrund dessen entwertest du dich.
Dass du es nunmehr besser weißt, das ist Grund zum Feiern, nicht zu Fassungslosigkeit. Weil du einen vergangenen Augenblick nicht wiederaufleben lassen und ihn nun heiliger machen kannst, ist kein Grund für Bedauern. Das ist ein gewaltiger Beifall für dich, dass du etwas hinzugelernt hast. Dies ist ein Meilenstein des Wachstums.
Mit deiner Anerkenntnis, was du anders machen würdest, hast du dich geändert. Der Wandel in dir entlässt nun die Vergangenheit. Du brauchst dich nicht an dem Schleudertrauma festzuhalten. Du wirst nicht für blendende Zunahme an Liebe und Weisheit bestraft. Dir gehört gratuliert.
Dass du eine neue Brille hast zum Sehen ist kein Grund für Selbstkasteiung. Das neue Licht hat Zugang bekommen zu deinen Augen, und dein Herz ist nicht Ursache für Schwere. Sei erleichtert. Mit deiner Anerkennung hast du die Markierung alteingesessenen Nichtwissens beseitigt. Bejahe es, dass du es einfach nicht besser wusstest, und dass du es jetzt besser weißt.
Selbst mit großer Unwissenheit gingst du durch das Leben und kamst hier an. Nun möchtest du gerne die Vergangenheit ungeschehen machen. Die Vergangenheit ungeschehen machen, indem du in diesem vor dir liegenden Moment vorwärtsgehst.
Es ist nicht wahr, dass es die Gelegenheit nur ein Mal gibt. Du wirst eine weitere Chance haben, die Liebe an den Tag zu legen, wo du es dereinst nicht tatst. Die Kulisse ist womöglich eine andere, und die Besetzung der Charaktere anders. Sofern du ein Schurke warst, wirst du jetzt ein Held sein. Wie kannst du bloß jetzt weniger egoistisch sein, sofern es nicht so gewesen ist, dass du einmal stärker eigennützig warst? Jetzt bist du reicher in Liebe und Weisheit. Jauchze.
Lasse diesen Faden der Beklommenheit los. Du hast nicht gesündigt. Du warst einfach weniger gewahr, als du jetzt bist.
Segnet diejenigen, die ihr früher nicht segnetet. Und segne dich selber. entferne das Grabtuch der Schuld, welches du über dich gelegt hattest. Schuldhaben gehört nicht Fortbestand gewährt. Es gehört gestoppt. Bedauern ist Schuld, in hochgehaltener Weise.
Ihr habt euch selber verwundet, als euer Blick zu enggefasst war. Lasst das alleine für sich. Wunden heilen besser, wenn du nicht an ihnen herummachst.
Male dir die verflossenen Verletzungen aus, die du Anderen und dir selber zufügtest, als junge Fohlen, die in den Sonnenuntergang hinein galoppieren. Schicke sie los mit Liebe. Du kannst die Liebe aufbringen. Diese Ponys verdienen es, frei gelassen zu werden. Lasse sie über den Horizont hinweg laufen und entschwinden. Winke ihnen nach. Und dann nimm die Zügel deines Lebens auf und gehe mit den alten Ponys los.
Einst bautest du ein großes Gebäude, und du wusstest nicht, wie es geht, es robust zu machen. Du hämmertest am Rand Nägel hinein und stelltest planlos Pfosten auf. Du dachtest, du würdest es richtig machen. Als der Rohbau fertig war und du ihn dir aus der Entfernung anschautest, sahst du, dass er fehlerhaft war. Du sahst, ihm wird es nicht beschieden sein, lange zu halten. Würdest du wirklich dieses Gebäude als eine Gedenkstätte an deine Unerfahrenheit behalten wollen? Besser, es wird beseitigt, und du kannst dann neubauen.
Der nächste Bau, den du errichtest, wird dir zur Ehre gereichen.
Denn du bist gerade dabei, ein Errichter von Herzen zu sein. Du wirst zu einem freilaufenden Sachwalter von Freundlichkeit. Was ist Unfreundlichkeit anderes als ein Mangel an tatkräftigem Mut? Du hast unter Umständen gedacht, du habest dich einem Anderen vorenthalten, jetzt aber weißt du, du hast dich selber dir vorenthalten.
Heute gehst du in einem neuen Land. Deine Reise wird verheißungsvoll sein. Heute wirst du die Welt, in der du lebst, segnen, und Alle, die deinen Pfad queren, werden jetzt deinen beglückenden Segen kennen. Und jetzt segne Ich dich.
Heavenletter #1138 – 4.12.2003 – The Radiant Sun of Your Heart
Die strahlenförmige Sonne deines Herzens
Gott redete …
Was kann denn Betrübtheit anderes sein als eine zeitweilige trügerische Illusion? Ein Besucher in deinem Herzen bloß für eine Weile. Ein trauriger Fremder, der es sich bei dir zuhause bequem machen möchte und nicht weiß, wann er zu gehen hat. Ganz bestimmt überschreitet Traurigkeit ihr Willkommen-Geheißensein.
Natürlich muss euch Traurigkeit den einen oder anderen Trost darstellen, oder – warum solltet ihr sie dann behalten mögen?
Kein einziger würde seine Wunden pflegen, wenn er nicht dächte, er sei verwundet worden. An der Stelle tritt Traurigsein herein. Ein Teil von dir fühlt sich aberkannt, und dies schafft Raum für Traurigkeit. Es lädt sie ein. Vielleicht findest du Traurigkeit reizvoll, so wie du Freude an einer Erkältung finden kannst, weil sie einem vertraut ist und dir eine Gelegenheit bietet, zuhause bleiben zu können. Vielleicht liebäugelst du mit Betrübtsein als etwas, was erholsam ist, als etwas, was du dann und wann haben müssest. Selbst auf dem Höhepunkt der Traurigkeit weißt du, dass sie dich unausweichlich zum Fortsein von Traurigkeit und zum Einlass von Freude führen wird. Das ist seit eh und je so.
Die Betrübtheit, von der Ich rede, ist unauffällig, von der Sorte, dass etwas dein Herz betritt und du weißt nicht wie. Du hast nicht bemerkt, wann sie hereinkam, aber da ist sie. Dies ist nicht größere Betrübnis, sondern langsam vor sich hin brennende, sich schlängelnde, dranbleibende Traurigkeit, die in dein Leben hinein sickert, sich in einem Nest einigelt und dir zuredet, mit dir selber Mitleid haben zu mögen. Aber du bist keine Figur in einem Melodrama, welche die Rollos herunterzieht und tapfer in einem verdunkelten Zimmer ein durchnäßtes Leben führt.
Nichts ist hat sich herausgestellt, außer Traurigkeit. Du hast sie in deinem Gemüt behalten. Sie kann ebenso mühelos gehen wie sie kam. Sie braucht keine Fanfarenstöße.
Selbst in Betrübtheit kannst du Licht hereinlassen. Selbst in Betrübtheit kannst du ins Sonnenlicht hinaus gehen. Selbst in Betrübtheit kannst du das Leben feiern. Selbst in Betrübtheit kannst du Betrübtheit los lassen. Traurigkeit ist in Wirklichkeit eine Belanglosigkeit. Sie macht sich bloß selber groß. Sie ist wirklich gar nichts, etwas für eine Weile Geborgtes, nicht wirklich das deine.
Traurigkeit ist nicht von Natur aus zugehörig. Sie hat im Eigentlichen mit dir nichts zu tun. Sie ist einfach da, so lange bis sie weggeht. Sie ist wahrlich nicht dein Partner. Du schuldest ihr keine Verbindlichkeit. Du hast ihr gegenüber keine Verpflichtung. Du brauchst mit ihr nicht geduldig zu sein. Ungeduldig ebenso nicht.
Betrachte Traurigkeit wie das Wetter. Auf rauhes Wetter folgt stets Sonnenschein.
Betrachte dein schlagendes Herz als eine strahlenförmige Sonne, welche Licht verströmt. Nimm das Licht entgegen, welches dein Herz scheint. Erlaube seinen Strahlen, herauszuscheinen und in dein Gewahren hineinzugelangen. Das Licht wird deine Traurigkeit austrocknen. Das Licht der Sonne wird deine Tränen abwischen. Schaue zur Sonne. Entsinne dich des Lichts der Sonne und aale dich in ihm.
Selbst Gedanken an Sonne haben Sonnenenergie. Male dir dein Herz als eine Sonne mit der Farbe von Butter aus. Mit jedem Atemzug wird die Sonne größer, so lange bis du zur Gänze gelbe Sonne bist. Du bist ein Sonnenball. Deine Sonne dehnt sich nun über dich hinausgehend aus. Sie geht fortwährend hinaus. Ihre Strahlen umfangen alles. Die ganze Erde wird zu einer hellen gelben Sonne, der Sonne am Himmel wird sie zu einem Zwilling. Diese fantastische Sonne verschluckt die kleine Traurigkeit. Betrübtheit verschwindet in dem Licht des ausstrahlenden Sonnen-Herzens, welches jedwede Illusion vertreibt.
Sobald Betrübtheit bei deinem Herzen Zugang erhält, entsinne dich, dein Herz ist eine schöne Sonne, welche schönes Licht scheint und dich füllt. Das Sonnenlicht wird die Traurigkeit in aller Ruhe und liebenswürdig hinaus geleiten, und sie wird weg sein. Traurigkeit kann sich in hellem Sonnenschein nicht aufhalten. Man kann sich in dem Licht der Sonne ihrer nicht einmal erinnern. Die Sonne sieht keinen Grund für Traurigkeit.
Sonnenlicht wirbelt nun durch dich hindurch. Das Licht deines Herzens leuchtet heraus. Du stehst der Welt bei. Du hältst sie dicht bei dir. Du bürstest von der Welt alles ab, was nicht dazugehört.
Traurigkeit gehört bloß eine kurze Zeitlang genossen. Ihre Zeit ist nun vorüber.
Heavenletter #1139 – 5.12.2003 – The Passing Shores
Die vorüberziehenden Küsten
Gott redete …
Deinem Herzen zuhören bedeutet nicht, dass du nicht hinhörst, was Andere sagen. Höre zu, denke darüber nach, mache es dir zu Eigen, dann behalte es und lasse los.
Es bedeutet nicht, das festzuhalten, was du dachtest, weil du es dachtest und weil es dir daher wertvoll ist. Deinem Herzen folgen bedeutet nicht, immer deinen eigenen Willen zu bekommen.
Es ist nicht jederzeit nobel, das zu wählen, was du möchtest. Genauso wenig ist es in den Bezügen der Welt unedel, zu wählen, was anders oder besser klappt. Sei für neue Sicht offen. Du hast die deine vielleicht lange genug behalten.
Du bewegst dich in einer Gepflogenheit, über gewisse Dinge in gewisser Weise zu denken. Sofern du in der gleichen Weise zu denken hast, was für einen Raum zum Wachsen hast du dir dann zugewendet. Gib dir die Wahl.
Was willst du? Wenn du in deinen eigenen Augen richtigliegen möchtest, wirst du Rechtfertigung finden. Lasse Rechtfertigung nicht eine Ausrede dafür sein, gleich zu bleiben.
Sofern du dich von Menschen umgeben siehst, die nicht zuhören, bist du vielleicht – Ich sage schier vielleicht – der, der nicht zuhört. Nicht zuhören ist das gleiche wie sich nicht ändern mögen.
Sei dir nicht so sicher, dass du stets die Antworten kennst. Sowie es sich aufs Leben beläuft, ist niemand ein Experte, nicht einmal du.
Lasse andere Menschen beim Reden zu Ende kommen, bevor du Folgerungen ziehst. Zu den Zweckstellungen im Leben gehört bei dir, andere Menschen sprechen zu lassen. Wenn du einem Anderen zuhörst, gibst du ein großes Geschenk. Wenn jemand zu dir spricht, ist es ihnen nicht sehnlich um deine Antwort zu tun. Sie sehnen sich, gehört zu werden.
Sehne dich, zuzuhören. Du kannst ohne Weiteres mehr wissen als sie. Auf der anderen Hand weiß vielleicht der ignoranteste Mensch auf Erden etwas, was du nicht weißt. Auf jeden Fall bist du der, der zuhören lernt.
Souverän sein bedeutet nicht, dass du dauernd recht hast. Sei selbstbewusst, dass du einem Anderen zuhören und auch so dir selber treu sein kannst.
Verschlossenen Sinnes sein ist keine wunderbare Sache.
Sei einen Tag lang ein Zuhörer. Finde die großen Geheimnisse des Lebens heraus. Du hast vielleicht ausreichend für eine ganze Lebzeit geredet. Verfeinere die Fertigkeit des Zuhörens.
Antworten sind dir rechts wie links zugestellt worden, und du hast sie nicht ergriffen.
Höre desgleichen mit deinen Augen zu. Vielleicht wirst du etwas sehen, was du nie zuvor gesehen hast.
Natürlich ist es dein Herz, mit dem du zuhörst und siehst.
Vielleicht zauderst du, das eine oder andere mehr in dein Herz hinein zu lassen. Vielleicht fürchtest du, es könne Schaden nehmen. Vielleicht hast du das Gefühl, du habest dort bereits zu viel und könnest nicht noch eine Sache mehr beherbergen.
Zuhören und Sehen aber werden dein Herz davon, was es bedrängt hat, leerräumen. Zuhören und Sehen sind Heilmittel für ein beschwertes Herz.
Vielleicht hast du mittels deines Verstandes und nicht mit deinem Herzen gesprochen. Vielleicht hast vom oberen Ende deines Kopfes her gesprochen und nicht von der Tiefe deines Herzens.
Was ist so wertvoll daran, gleich zu bleiben?
So du auf dem Fluss des Lebens in einem Boot sitzt, bist du auf einer Reise unterwegs. Du ruderst das Boot, und siehst, was es entlang den vorüberziehenden Küstenstreifen alles gibt. Du verlangst von dir nicht, zu sehen, was du dort immer gesehen hast. Du bist offen genug, zu bemerken, was des Weges zum Vorschein kommt.
Heavenletter #1140 – 6.12.2003 – Be a Pearl-Diver
Sei ein Perlentaucher
Gott redete …
Leben ist nicht Schnee, und du bist keine Schneeschaufel, die ihn wegschaufelt. Spiele im Schnee, solange er da ist.
Das Leben wird von sich aus schmelzen. Es wird sich aus eigenem Antrieb heraus wandeln.
Ja, das Leben ist eine Fata Morgana. Lasse es alsdann eine Luftspiegelung sein, aus der du das meiste machst. Nimm es in den Arm.
Im Leben ist es nicht beabsichtigt, dass du auf eine weitere Fata Morgana wartest.
Hungere nicht so lange, bis du es dir leisten kannst, in einem feinen Restaurant essen zu gehen. Iss jetzt ein belegtes Brot. Nimm vom Leben einen Bissen. Iss aber nicht alles, was dir unter die Augen kommt.
Manchmal hast du dich zu solch einer Erschöpfung bringen lassen, dass du kaum mehr einen Finger heben kannst.
Manchmal hast du dich schlapp werden lassen, um das Leben zu verhindern. Du flitztest herum und wolltest nicht landen.
Sowie du vom Bett aufstehst, steht dir dich zu bewegen an. Dem Leben ist es, sich in es hineinzubewegen. Du bist ein Wesen, was sich im Leben bewegt. Du verbummelst das Leben nicht die ganze Zeit. Genauso wenig packst du stets auf etwas zu. Du bringst bummeln und draufzupacken in ein Gleichgewicht. In dem Leben gilt es voranzurücken.
Als du heute morgen aufstandst, standst du auf. Du erhobst dich. Du erhobst dich, um dem Leben zu begegnen.
Du triffst jetzt das Leben. Jetzt im Augenblick ist ein Partikel vom Leben. Jetzt im Augenblick ist Leben die Weide, auf der du bist. Es ist angelegt, dich zu nähren. Du mögest in ihm wachsen. Du wächst, indem du in Bewegung bist. Mache dir das zunutze, wo du dich soeben befindest. Und danach stehe von dort auf.
Leben sitzt nicht still da.
Es ist dein Spielplatz. Es ist zum darin Spielen da.
Das Leben tritt dir in Erscheinung, zergliedert zu sein, aber das ist schier Erscheinlichkeit. Das Leben fließt, und du in ihm. Fließen ist Bewegung. Das Leben steht nicht still. Das Leben ist nicht dafür da, dass du zauderst oder über es debattierst. Du hast dir das Leben vor langer Zeit ausgesucht. Sofern es den Anschein hat, als hättest du dich deiner Beziehung zum Leben abgekehrt, so erneuere die Wahl. Vom Leben gehört es nicht sich abzusondern. Es wird dich auf jeden Fall auffinden.
Leben ist wie ein Warenhaus. Du befindest dich in der einen oder der anderen Abteilung. Finde es in der Abteilung reizvoll, in der du soeben bist. Danach ist es leicht, zur nächsten weiterzugehen. Jede Abteilung hat für dich einen Schatz. Aber du hast hinzuschauen, und daraufhin wirst du ihn finden. Jeder Haltepunkt, wo du bist, hält den Schlüssel für den nächsten an sich.
Das Leben ist wie Hüppekästchen-Spiel. Ein Schritt auf ein Mal. Nicht aber allzu lange Pausen dazwischen.
Vom Leben gibt es kein Wegkommen. Es ist etwas, in das hineinzukommen ist. Oder in das hineinzutauchen ist, und dann tauche auf und sieh, wo du bist und womit du hochgekommen bist. Sei im Leben ein Perltaucher. Alle Seegewässer enthalten Perlen.
Eventuell ist es eurer Suche im Leben darum zu tun, Herzen zu berühren. Wie viele Herzen kannst du heute berühren? Wie viele Herzen kannst du aus den Lampenputzern herausbringen? Wie viele Herzen kannst du aufwecken? Wie viele Herzen vermögen dein Herz aufzuwecken? Sofern du im Leben ausschließlich dies, das Erreichen von Herzen, haben könntest, hättest du dann nicht Glück? Nimm, was dir das Leben darbietet, und halte es Mir als eine Gabe hin.
Herzen sind Gold. Hast du nicht Gold gesucht? Suche heute das Gold deines Herzens. Schmelze dein Herz und lasse es verschmolzen fließen und dabei die Erde wärmen.
Es gibt keine Stelle, wohin dein Herz nicht gehen kann. Lasse es fließen, wohin es möchte. Das Hingezogensein deines Herzens geht in Richtung auf andere Herzen, denn jene beinhalten desgleichen Gold.
Du beschleunigst deine Reise zum Himmel. Du hüpfst zum Himmel. Umrankte Herzen gehen im Himmel nieder. Das Gold, das zu und von den Herzen fließt, ist es, was du als alltägliche Liebe bezeichnen könntest.
Heavenletter #1141 – 7.12.2003 – The Whole Story
Die ganze Geschichte
Gott redete …
Keiner lebt das Leben alleine aus. Es ist ein Joint Venture. Du bist ein Teil des Ganzen, alldieweil du das Ganze bist. Du bist jedermann und alle auf ein Mal.
Sofern Zeit existierte, wärest du die Vergangenheit, die Gegenwart und Zukunft. Du wärest alles, was je auf der Erde und im Himmel existierte und je existieren wird und je existiert. Du bist.
Du bist der Sänger und der Gesang. Das Lied kommt aus deiner Kehle und deine Ohren hören es. Das Lied, das du singst, ist du selber. Eine andere Weise zum Zum-Erklingen-Bringen gibt es nicht.
Sofern es Eins gibt und du Eins bist, bist du alsdenn alles zusammengenommen überall immer. Ewig und allgemein bist du. Es gibt nirgendwo, wo du nicht gewesen bist, und nirgendwo, wohin du dich nicht begibst. Und es gibt Keinen Einen, der du nicht bist.
Es ist eine unentrinnbare Gezeitenwelle des Lebens da, und du wirst in ihr aufgefegt. Und doch bist du die Gezeitenwelle und das Leben, in dem du aufgefegt bist. Das gesamte Erdenleben ist eine ausgeführte Rede über dich.
Ich rede zu Allen, ja gar obschon es bloß Einen gibt, zu dem zu reden ist.
In Bälde wird es kein weit weg geben. Das gab es nie. Ihr fangt an, dies zu bemerken, das ist alles.
Sowie Alle Eins sind und du Eins bist, wie kann dann ein Gegenstück existieren, es sei denn, es ist du? Sowie du alles bist, was ist, wie kann es da jemanden geben, der nicht du ist? Du tauchst dir selber jeden Tag in eingebildeten Formen auf, denen du Namen gibst.
Was nicht eingebildet ist, ist Liebe, denn Liebe ist ein Gewahren von unverzierter Wahrheit. Unverzierte Wahrheit ist Wahrheit im Besten, da einzig Wahrheit ist. Wahrheit hat keinen Bedarf an Verzierung. Wahrheit legt dich bloß. Wahrheit verehrt dich, da du SieSelber bist.
Du bist das Mysterium des Universums, schier, um herauszufinden, dass es kein Mysterium gibt. Alles ist bekannt, und du bist der Wisser. Dein Dich-Wundern erstreckt sich darauf, was du bereits weißt.
Du wirst gewahr, dass Gewahrsein alleinig ist. Wessen du gewahrst, existiert in deinem Gewahrsein. Du vermeinst, du seist ein Draußenstehender, der hereinblickt, aber ein Draußen gibt es nicht. Sofern es draußen und drinnen gäbe, könnte Auseinandersein existieren, aber alleinig Einssein ist.
Ihr müsst in Wirklichkeit im Leben keine Partner haben, weil niemand zum Sich-Zusammentun da ist, du ausgenommen.
Du spielst eine Partie namens Mich Selber Aufspalten. Es ist ein weithergeholtes Spiel, aber du findest es reizvoll. Du liebst es, in es hineinzutauchen, das kleine Emblem, das du als du selber nennst, über das Spielbrett des Lebens, durch die ganze Stadt und nach dorthin, wo du gestartet bist, wieder zurück zu ziehen. Andere Wappen sind bei dir aufgereiht.
Du kannst ausschließlich die Realität des Lebens gewinnen.
Du bist bestimmt, sie zu gewinnen. Und lenkst dich von ihr ab. Du rennst um sie herum.
Die einzige Entdeckung ist Selbst-Entdeckung.
Das einzige Gewahrsein ist Selbst-Gewahrsein.
Die Katze, die du, aus dem Regen heraus, hereingezogen hast, ist du. Das schöne Kunstwerk auf deinem Kaminsims ist ebenfalls du. Du maltest es. Du kauftest es. Du hängtest es auf. Du bewunderst es. Es ist insgesamt dein Werk.
Du bist an der Tür, du bist das Schwingen der Tür, und der Öffner der Tür. Und du bist der, der durch sie geht.
Das ist die ganze Geschichte.
Die einzige Möglichkeit, wie du dazu kommen kannst, zu leiden, ist, weil du dich in einer Zeit-Verkrümmung verheddert hast. Selbst rauhe Zeiten existieren nicht, du hast dich dort verfangen.
Du bist ein schönes Seinswesen Gottes. Das ist alles, was du bist. Das ist ausreichend. Du bist Alles. Du bist Mein. Räume es ein, du bist Mein Einssein auf Erden um des alleinigen Offenbarwerdens des Einsseins von Allem Was Ist halber.
HEAVEN #1142 – 8.12.2003 – God’s Offer to You
GOTTES ANGEBOT AN DICH
Gott redete …
Wenn du darum bittest, dass dein Wille der Meinige sein solle, meinst du das auch so? Oder fragst du in Wahrheit, Mein Wille möge der deine sein?
Sicherlich möchtest du, dass dein Wille umfassender ist, als er es gerade ist. Sicherlich möchtest du nicht, dass Mein Gesichtsfeld kleiner ist. Sicherlich möchtest du nicht, dass Ich die gleichen Gedanken denke wie du. Sicherlich möchtest du Mich nicht auf die Spezifitäten deines unberechenbaren Denkens beschränken?
Möchtest du nicht, dass Ich einen weiteren Horizont habe als denjenigen, auf den du kaum einen Blick wirfst?
Möchtest du nicht, dass du dich ausfaltest, damit Wir gemeinsam fliegen können?
Möchtest du dich nicht mit Mir erheben?
Es tut nichts zur Sache, wo Ich bin, egal worum es sich handelt, Ich bin bei dir. Es macht allerdings einen Unterschied, wo du deiner Ansicht nach bist. Du kannst nicht von Mir fort sein, allein, du denkst, du seist es. Du denkst, Ich sei fortgeflogen. Wohin würde Ich fliegen außer zu deinem Herzen?
Bist du noch nicht was Unsere Beziehung anbelangt auf den neuesten Stand gekommen? Sie ist zweiwegig. Egal worum es geht, Wir sind Eins, Wir sind eingekuppelt. Wir tauschen Herzschläge aus. Wir halten Hände. Unsere Verbindung ist intim. Köstliche Intimität. Die Eigenschaft zweier verschmilzt in das Einssein.
Deine Seele liegt in Meinen Händen, und doch ist sie in dir beherbergt. Deine Seele kennt keine Distanz von Mir. Sie weiß, sie steht in Meiner Hut. Sonst könntest du ab und an vergessen, wohin du sie gelegt hast. Wer von Uns ist es, der nah an dem scheinbar Anderen tanzt, und dann zerrt?
Meine Aufmerksamkeit ist fortwährend. Ich kenne kein zeitweilig. Ich kenne nichts von einem Zögern. Ich wende Meine Augen nicht von den deinen fort. Vielleicht tust du das von den Meinen. Empfindest du womöglich, dass Gott der Allmächtige zu mächtig für dich ist? Oder nicht mächtig genug? Denke weder, du seist nicht mächtig genug, um in Meiner Begleitung zu sein, noch, du seist weiser als Ich, als hätte Ich nicht den Grips der Welt, den du besitzt, und dass deine Zeit mit Mir eine Vergeudung darstellen könnte, die besser auf Anderes zu verwenden sei. Mache Meine Bewusstheit zu der deinen. Komm voran. Ich biete dir Mich Selbst an. Was willst du mir bieten? Worum, meinst du, bitte ich?
Ich bitte um dein Herz und deine Seele, doch stehle ich sie nicht. Es liegt an dir, sie zu geben oder nicht. Doch irgendwo wirst du sie geben.
Meine Hingabe an dich ist total. Ich bin Totalität; wie könnte es anders sein? Und auch du bist Totalität, obschon du dich vor ihr drücken und dich von ihr entfernt halten magst, so, als wäre Totalität zu viel für dich, oder, als wäre sie überhaupt nichts.
Du bist mit Ganzheit gesegnet, und doch möchtest du vor ihr fliehen.
Du möchtest gerne Versteck spielen, und nicht finden. Das Verstecken und das Finden sind schön, das Finden allerdings hat Dimensionen inne, die du dir nicht zu träumen wagst.
Hast du etwa gedacht, Ich sollte dich finden? Ich weiß bereits, wo du zu jedem Zeitpunkt bist, und, dass das bei Mir ist. Du allerdings weißt noch nicht, wo du bist und wozu du fähig bist. Es gibt nichts, wozu du nicht fähig wärest. Wieso macht dich das nicht glücklich?
Du hast Mich und das Universum zu deinem Gebote. Bediene dich.
Klar, dies ist kein Einmal-Angebot. Es hat kein Verfallsdatum. Es wartet auf dich. Ich habe deinen Namen, und Ich rufe dich auf, zu Mir auszulaufen. Geliebte/r, es existiert kein Ansinnen, auf diesem Abenteuer alleine zu segeln. Es liegt Uns an, Uns teilhaben zu lassen. Ich strecke Meine Hand zu dir hin aus und ziehe dich zu Meinem Herzen.
HEAVEN #1143 – 9.12.2003 – God Always
GOTT IMMERZU
Gott redete …
Du lernst soeben, alles los zu lassen. Du knüpftest einst das Leben mit Seilen eng an dich. Dann bandst du es mit Bändern, die in der Brise flatterten, an dich. Und nun löst du die Bänder. Nun, da setzt du alles was dir lieb und teuer ist frei. Es war dir niemals angelegen, es an dir zu halten.
Nun räumst du deinen Kostbarkeiten ein, wegzugehen, oder zu kommen und zu gehen, oder dazubleiben, so wie sie es wollen, wie es das Leben will. Etliche geliebte Angehörige werden sich entrollen und zum Himmel hin entfliegen und sich weiter in die Höhe erheben, als du blicken kannst. Dass sie außer deiner derzeitigen Sicht sind, bedeutet nicht, dass sie nicht da sind oder dich nicht mitgenommen haben. In Wahrheit gehören alle Schätze sich selber und dem Himmel zu, nicht anders wie du.
Ganz bestimmt dachtest du, du könnest dich am Leben festhalten, und du dachtest das Gegenstück dazu, du könnest zudem verlieren, was dir lieb und teuer ist. Natürlich war seit eh und je nichts in deinem Besitz, wieso also kann dir abhanden kommen, was niemals dein war. Du hattest auf es Anspruch erhoben, aber das war bloß ein Anspruch. Du führtest den Titel, aber ein Titel steht bloß für etwas. Er war nie das, was er abbildet. Du lernst hinzu, dass du nicht behalten und nicht verspielen kannst. Bloß in deinem Geist kannst du das.
Und doch, du bist in der See des Lebens nicht glücklos. Du entfaltest einfach eine weitere Beziehung mit ihr. Du schwimmst, aber du arbeitest nicht dagegen an. Du genießt die Wellen, und du begreifst die Natur von Wellen, dass sie bloß Wellen sein können, welch hoch und runter strömen. Du kannst sie nicht veranlassen, still zu bleiben. Du kannst sie nicht festsetzen, denn dann wären sie nicht Wellen. Wellen würden in deinen Händen pur zu Wasser und verdunsteten bald darauf.
Es ist Einem obliegend, das Leben von Verpflichtetheit dir gegenüber frei zu setzen. Du bist weder Meister noch Sklave. Du bist ein schlichter Matrose auf der See des Lebens. Lebe dein Leben und mache es zu einer Liebe-Reise. Du durchmisst die See auf deinem Weg zum Himmel. Deine Reise im Leben ist keine Umlenkung. Es ist das Hauptunterfangen, denn du setzt Segel auf das Heilige Licht des Himmels zu.
Im Stillschweigen bist du, gleichwohl bist du, ebenso wie die Wellen, nicht angelegt, ruhig zu bleiben. Im Stillesein bist du in Bewegung. In Ruhe tauchst du tief, und in Stille ragst du hoch. Du bist im Leben in der Tat eine Welle. Und doch bist du entschieden mehr als das.
Die Wellen der See strahlen die Sonne, welches auf sie scheint, wider. Sie strahlen den Mond und die Sterne wider. Niemals ist die See bar des Lichts.
Sterne necken dich mit ihrem Flimmern, mit ihrem an und aus gehenden Blinken. Im einen Moment siehst du das Licht glänzend, und im nächsten ist es dämmerig. Wem steht es an zu sagen, dem Licht sei es zugedacht, anders zu sein? Ob das Sternenlicht, in eurer Sicht, nun an ist oder aus, spielt keine Rolle. Es ist immer Sternenlicht, und jenes ist etwas, was du bei dir behalten kannst. Du musst das Licht der Sterne bei dir behalten, anderenfalls ist es dir danach, du seist auf der See des Lebens verloren gegangen. Wenn du deinen Weg nicht erkennen kannst, hast du dich an die Seile geklammert, die dich deinem Dafürhalten führen und sicher halten.
Aber die Seile, an denen du dich festhältst, sind nicht wie die Sterne am Himmel. Du brauchst keine Seile. Du bedarfst der Sterne. Und du hast sie. Du hast des Tags die Sonne, und den Mond und die Sterne des Nachts, und Gott immerzu.
HEAVEN #1144 – 10.12.2003 – Perfect Life
Vollkommenes Leben
Gott redete …
Wenn du merkst, du befindest dich soeben auf einer Hochebene, dann raste eine Weile. Freue dich, du bist angelangt, wo du bist und einen Augenblick lang bleiben kannst. Du warst in recht großer Eile, hinaufzusteigen, und jetzt kannst du eine Verschnaufpause machen, dich hinsetzen, deine Pfeife anzünden und genießen wo du bist.
Du hattest im Leben zahlreiche Lektionen gehabt, denn das Leben unterweist dich. Kein Bedarf ist gegeben, Überlegungen über die Lektionen, die du gelernt hast, anzustellen. Einmal gelernt, benötigst du die Reflektionen nicht. Mit Sicherheit hast du, sofern du einmal etwas gelernt hast, es nicht nötig, es zu studieren.
Heiße ein Plateau willkommen, so, wie es dir bei einer Parkbank ginge. Nicht anders – mache dir nichts draus, wenn du von ihr aufzustehen hast.
Bleibe, und gehe weiter. Stehe, und sitze. Komme, und gehe. Beuge deine Muskeln, und entspanne sie. Zwei Rhythmen deines Lebens. Freilich bist du nie ohne Ruhe, und allezeit ist Bewegung. Du bist immerzu am Wachsen. In Stille bist du, und in Bewegung bist du.
Schlafe und sei wach.
Ein Schritt hängt von dem anderen ab.
Überstürze nicht das Tätigsein, und bringe nicht die Stille zum Verstummen.
Bemerke, wo du bist, und gehe mit dem Hand in Hand.
Schwimme und treibe.
Beides ist gut. Beide sind dir ausgiebig dienlich.
Beides wartet dir auf.
Die Nacht dient dir zur Ruhe. Selbst Dunkelheit dient dir. Selbst Seelendunkelheit dient dir.
Die Mittagszeit dient dir mit der Sonne.
Du möchtest gerne dauernd auf rotem Teppich gehen, manchmal allerdings liegt ein anderer Vorleger unter deinen Füßen. Heil dem roten Teppich, und Heil dem anderweitigen Läufer. Heil dem allen!
Vielleicht ist nichts im Leben angelegt, auf die eine oder auf die andere Weise zu sein.
Womöglich ist es nicht an dir, eine vollkommene Mutter und ein perfekter Vater zu sein und mustergültig in einer mustergültigen Familie in einer perfekten Welt aufzuwachsen.
Womöglich hat alles, was du als Unvollkommenheit betrachtet hast, seinen Platz, hat es seinen Zweck, hat es seine Aufgabenstellung, hat es seine Zuständigkeit. Vielleicht sind Fehlerstellen in dem weltlichen Bereich dienlich.
Ihr seid alle Eins; dies bedeutet nicht, dass ihr alle dieselben seid. Ihr würdet nicht gerne ein Automat sein. Genauso möchtet ihr nicht perfekt sein, denn wo wäre alsdann eure Wichtigkeit? Dann könntet ihr genauso gut den ganzen Tag und die ganze Nacht im Bett liegen bleiben, denn was für einen Unterschied würden Tag und Nacht ergeben? Als Formvollendete am Schlafen, wohin begäben sich da die Träume? Formvollendet am Wachsein, was für Träume würdet ihr da haben?
Erfreut euch daran, ein Menschenseinswesen zu sein, welches wächst.
Du bist nicht der gleiche, wie du es allezeit warst oder wie du es gar einen Augenblick lang früher warst. Im Leben auf der Erde, da rückst du zur Vollendetheit vor. Du tastest dich auf sie zu, nicht einmal wissend, was sie ist.
Vielleicht ist der Moment, den du soeben bei dir hast, vollendet. Vielleicht in Freude, oder in Monotonie, oder in heftigem Schmerz, oder in Bestürzung, oder in Ungereimtheit, oder in innerer Ruhe, oder in perfekter Unmöglichkeit, oder in vollkommenem irgendwas. Ganz bestimmt ist dieser Moment mustergültigerweise was er ist.
Vielleicht bist du die perfekte Person an der perfekten Stelle zu der perfekten Zeit.
Vielleicht ist dieser Moment ein perfekter plötzlicher Anfall von köstlicher Freude oder köstlichem Schmerz oder köstlichem was auch immer es nun einmal zufällig ist. Oder er ist der Moment unvollkommener Freude oder unvollkommenen Schmerzes oder unvollkommenen nichts überhaupt.
All die Entscheidungen, die du triffst darüber, was für eine Art Tag du hast! Du gibst ihr einen Namen. Alldieweil ist die Vollendetheit des Lebens dir dargebracht. Ziehe Nutzen aus ihm. Einerlei welche Seite des Lebens dir präsentiert wird, es liegt dir an, sie zu nehmen, und es liegt an dir, aus ihr zu machen, was immer du möchtest.
Du würdest bei einer anstehenden Wahl nicht der Vollkommenheit vor dem freien Willen den Vorzug geben, oder, würdest du das?
HEAVEN #1145 – 11.12.2003 – Your Beating Heart
Dein schlagendes Herz
Gott redete …
Kein einziger ist für den Zustand deines Herzens zuständig als du. Was immer für Bedingungen in deinem Leben vorherrschen, welchen Bedingungen du auch unterworfen warst, das was du mit deinem Herzen anfängst, stellt deine Wahl dar. Du bist derjenige, der es aufmacht oder zumacht. Niemand sonst hat das Vorrecht.
Was andere Leute tun, ist deren Wahl. Sie treffen ihre Wahl, welche, nachdem alles durch und gesagt ist, mit dir nichts zu tun hat. Du bist nicht die Crux der Bescheide Anderer, obschon du dies des Öfteren meinst. Weswegen aber dein Herz verwundet werden lassen, schlicht weil andere Menschen ihr Leben leben, wie sie es für passend erachten?
Kein einziger hat dir etwas getan. Sie haben schlicht ihre Wahlen getroffen. Und nun triffst du die deine. Dein Herz soll damit zu tun haben, wonach immer es dir ist.
Du hast ein spannkräftiges rückfederndes Herz. Es steht nicht jedermann zur Verfügung. Du verfügst über es. Stehe deinem Herzen was seine Stärke angeht beratend zur Seite. Lasse ihm Aufmunterung zukommen. Dein Herz ist ein nobles Ding. Es kommt von einem hohen Ort. Es bedarf nicht eines Übelnehmens.
Lasse dein Herz allen Anderen und dir selber einen Segen sein. Es ist kein Pöbel. Es quatscht nicht belanglos daher. Es braucht keine Verteidigung. Es ist vollendet in dir eingesessen.
Herzen schlagen. Ein Herz schlägt, unbenommen der Umstände. Dein Herz schlägt. Durch dick und dünn, es schlägt. Sei wie dein Herz, welches keinen Schlag auslässt.
Das Leben kommt in allerlei Farben zu dir. Dies ist alles, was passiert. Du ziehst etliche wenige Farben anderen vor. Du läufst durch sie alle hindurch. Du bist nicht von einer unter ihnen ununterbrochen eingefärbt. Wenn du mit einer bestimmten Schattierung zu Ende bist, kommst du aus ihr heraus und dein Herz ist dabei gleichgeblieben. Das Ausmaß, in dem das, was außerhalb von dir liegt, Einwirkungen auf dein Herz haben kann, liegt an dir. Mit Sicherheit hast du etliches Sagen dabei.
Was außerhalb von dir ist, ist nicht deine Stärke. Ebenso wenig ist es deine Schwäche. Du scheinst deine Schwächen recht gut zu kennen, lässt aber deine Stärken in Vergessenheit geraten.
Dennoch bist du es, der durch alle Farben des Lebens hindurch die Oberhand hat.
Du weißt bereits darum. Du bist durch das Feuer bereits geschmiedet worden.
Du hast dich bereits zu neuen Höhen erhoben. Beschwindle dich nicht, du habest das nicht. Habe Erbarmen mit dir.
Ein Kratzer ist bloß hauttief. Egal was für Dornen dich zerkratzen, sie erreichen den innersten Kern von dir nicht, nicht einmal, wenn du das meinst und weinst.
Du hast Schultern, und kannst mit ihnen zucken. Nutze sie. Tue die kleinen Dinge ab, die die Schönheit deines Herzens beeinträchtigen wollen. Alle Dinge, die passieren, sind nebst deinem Herzen klein. Möchtest du dich daran erinnern? Es gibt nichts, was mit deinem Herzen Schritt halten kann.
Dein Herz braucht nicht wirklich Heilung. Es ist deine Wahrnehmung, die Heilung braucht. Aber wenn du das Gefühl hast, du müssest dein Herz heilen, dann heile es mit Liebe. Liebe aus deinem eigenen Herzen heraus ist der Heiler. Einen anderen gibt es nicht. Lasse dein Herz sich dessen, was von Belang ist, annehmen.
Wenn du möchtest, betrachte dein Herzen als einen Marschsoldaten. Soldaten marschieren mit zurückgenommenen Schultern und sie stehen stramm und groß da. Sie schauen weder nach rechts noch nach links. An ihnen vorüberziehende Anblicke lenken sie nicht ab. Natürlich, sofern dein Herz ein Soldat ist, ist es ein Soldat der Liebe. Dein Herz ist ein Soldat in Frieden. Es braucht nicht wagemutig zu sein. Es muss schier Herz sein.
Wirf deinem Herzen einige Sträuße zu. Gib ihm den Applaus, den es verdient. Sei stolz auf dein Herz, welches weiß, wie zu lieben ist, einerlei was Einem zustößt.
HEAVEN #1146 – 12.12.2003 – God’s Joy
Gottes Freude
Gott redete …
Manchmal fühlst du dich beim Leben patt gesetzt, gleichsam als würdest du dich in ihm nirgendwohin begeben, als gäbe es keine Stelle für dich, um dorthin zu gehen, als sei dir weitere Freude nicht zugänglich, als hättest du deinen Anteil gehabt und mehr sei jetzt nicht da, und als würdest du dich auf einer See unwandelbarer Lustlosigkeit aufhalten.
Wisse, es ist ein dahinzuckelnder Zug der Liebe und Freude zu dir hin auf dem Weg. Mir ist es klar, Ich gebe dir an, um deiner Liebe und Freude halber nicht nach draußen zu blicken, das aber hindert deren zu dir Herkommen nicht. Sie befinden sich definitiv auf dem Weg. Ich rede zu Allen unter euch, die dies lesen. Natürlich schließt dies nicht jene aus, die dies nicht lesen, momentan aber rede Ich zu euch, die dies lesen.
Große Freude ist zu euch auf dem Weg. Sie ist bevorstehend. Sie könnte sogar heute sein. Ich mache dazu keine Versprechen, aber genauso wenig halte Ich die Möglichkeit zurück. Die Gewissheit ist die, dass sich soeben Freude zu dir auf den Weg begibt. Große Freude ist zu dir auf dem Weg. Ungeahnte Freude. Ich sage dies nicht leichthin.
Mehr Freude, als ihr zu hoffen wagtet, ist jetzt auf dem Weg zu euch. Gewaltige Freude. Fängst du, sie zu spüren? Rüste dich für sie. Bereite dich für sie vor, indem es dir klar ist, dass sie gewisslich kommt. Das ist alles, was du zu tun hast.
Hier geht es nicht darum, dass ihr euch etwas ausbittet. Nicht, dass ihr etwas anfordert. Es ist nicht einmal eure Erwartung. Dies ist eure Überraschung. Ich habe für euch eine große Überraschung. Ihr habt keine Ahnung davon, welch eine Wundersamkeit für euch auf Lager ist.
Ein jeder Schritt in eurem Leben hat euch zu einer großartigen Kostbarkeit geführt. Ich weiß, dies scheint euch unglaublich. Das ganze Leben, welches ihr eurer Auffassung nach vertatet, brachte euch dorthin, wo ihr jetzt seid, und es gestaltete fantastische Herrlichkeiten für euch.
All die Kalamitäten, die euch im Leben widerfuhren, waren überhaupt keine Kalamitäten. Sie waren Leben.
All die törichten Fehler, die ihr begingt, waren in Wirklichkeit überhaupt keine Irrungen. Sie waren eine Kerbe in dem Schaltgetriebe eures Lebens, welches euch vorangebracht hat.
Ihr seid vorangetrieben worden, dorthin, wo ihr jetzt steht. Ihr habt es weit gebracht. Das werdet ihr zugeben, oder etwa nicht? Und jetzt habt ihr es nicht mehr so weit. Ich habe euch nicht ins Gedächtnis zu rufen, dass es niemals eine Entferntheit gab, aber Ich spreche soeben in den Begriffen des verhältnismäßigen relativen Lebens, so wie ihr die Dinge seht.
Und jetzt, seid ihr dabei und macht Freudensprünge.
Ihr werdet Handstände der Freude machen.
Ja, ihr, und ja, in dieser Welt. Und daraufhin seitdem natürlich auch, aber soeben rede Ich nicht von dem Seitdem danach.
Ihr zögert, vor lauter Freude hochzuspringen, weil ihr nicht glauben könnt, dass euch kolossale Freude widerfahren kann. Ihr seid früher so viele Male enttäuscht worden. Nichts schien, was es war, nicht einmal die Freude.
Lasst alle Moleküle eures physischen Körpers sich in der Richtung von Freude anordnen.
Lasst eure Augen in die Richtung von Freude blicken.
Lasst eure Ohren auf sie lauschen. Ihr könnt sie fast hören, nicht wahr?
Kostet die Freude, die auf euch zu kommt. Macht weit auf. Lasst sie herein.
Großartige Energie kursiert nun durch euch. Ihr werdet belebt. Spürt eure Erquickung. Alle Systeme stehen für diese herannahende Freude auf ‚Los‘. Die Welt und du haben an einem Treffpunkt der Freude ein Stelldichein. Deine Träume sind drauf und dran, wahr zu werden. Deine Freude kommt rascher und rascher. Sie ist um die Biegung. Du kannst sie jetzt fast sehen.
Aller Lob und Preis deinen Träumen, die auf dem Sprung sind, erblickt zu werden. Der Tag ist nah. Deine Freude wird überquellen. Meine Freude strömt jetzt in die deine.
HEAVEN #1147 – 13.12.2003 – Nothing but Ocean
Nichts außer Ozean
Gott redete …
Manchmal hast du das Gefühl, als geratest du aus den Fugen. Was du da empfindest, ist dein Entknoten der einengenden Vergangenheit. Die eingebildeten Bänder lockern sich. Du lässt eine Überschwemmung des Vergangenen los, und jetzt spürst du die einen oder anderen leeren Räume, welche die illusionäre Vergangenheit – die niemals war und nicht mehr ist – mit Latten verkleidet zu haben schien. Freue dich, du löst dich von der Vergangenheit ab.
Manchmal ist dein Gefühl, als fallest du durch den Raum. In Wirklichkeit erhebst du dich zu dir selber.
Manchmal hast du das Gefühl, du geisterst im Universum herum, nicht wissend, wer und wo du bist. Nimm dies als ein gutes Zeichen, denn in Wirklichkeit gibt es keinen Raum, wo du sein kannst. Wir, du und Ich, sind platzlos. Wo existieren Wir?
Manchmal hast du das Gefühl, du seist ein unbeteiligter Außenstehender, aber es ist natürlich du selber, dem du zusiehst, wie also solltest du ein unbeteiligter Außenstehender sein können?
Manchmal ist es dir, als wärst du im Zentrum des Universums. Dies ist näher an der Wahrheit dran, denn, falls es denn ein separiertes Zentrum gäbe, könntest bloß du es sein, denn du bist das gesamte Universum, eingehüllt in Eins.
Du vermagst nicht auszuloten, wer oder was du bist, denn dies stellten Anläufe dar, das zu analysieren, was für ein Analysiertwerden nicht imstande ist. Wer und was du sein kannst, ist Liebe, denn etwas anderes gibt es nicht. Liebe ist für Zergliedertwerden ungeeignet.
Manchmal hast du das Gefühl, zur Liebe unfähig zu sein. Dies bezeigt, wie ungewahr du bist. Liebe ist das einzige Ding, wozu du imstande bist. Du bist ein Meister der Liebe. Du bist ein Meister der Liebe, der soeben bemerkt, dass nichts außer Liebe existiert. Bis zu dem Zeitpunkt tanztest du in einem Wirbel an Phantasie, dass etwas anderes als ausschließlich Liebe im Universum existiere, davon.
Was kann das Einssein des Seiens denn anderes sein als Liebe? Alles, Liebe ausgenommen, wäre auseinanderfallendermaßen. Ein funkelnder Zauberstab von Nichtliebe hat dies probiert, er hat versucht, das Heft in die Hand zu nehmen, hat versucht, die Liebe aufzulösen, sie zu unterdrücken, sie zu verschleiern, sie wegzuhämmern, all dies vergebens, weil eben das Wirbelmachen es ist, welches sich davonmacht, und weil es all die Liebe ist, die bestehen bleibt, unversehrt, existent und ganz.
Der Liebe kann kein Schaden zukommen, schier deinem Gewahren was sie angeht. Dass dein Gewahrsein sich wegschert – nun, dessen sind Wir Uns durchaus gewahr. Liebe ist unfehlbar, eure Einsichten bei ihr und eure Herausschnitte aus ihr sind nicht unfehlbar.
Falls es stimmt, dass der gewaltigen Existenz der Liebe kein Schaden zukommen kann, worüber seid ihr, alsdann, besorgt? Was gibt es dann, um sich darüber Sorgen zu machen?
Du bist Liebe, der die Gischt der Wellen irrtümlicherweise für den Ozean selbst hergenommen hat.
Die Tiefe des Ozeans kennt keine Beunruhigung. Und ausschließlich auf der Oberfläche könnt ihr Beeinträchtigung in Erfahrung bringen. Da ist die illusionäre Oberfläche des Ozeans, und da ist die täuschende Oberfläche von euch.
Taucht in den Ozean hinein, und ihr werdet euch dort zu finden bekommen. Ihr werdet in Liebe schwimmen und außerstande sein, euch von ihr loszusagen. Eure Identität ist nicht jenes Fragment, welches ihr vermeintet zu sein. Eure Identität ist der gesamte, zum Sich-Vertiefen imstande seiende Ozean, welcher du selber ist, und in dem du ebenfalls untergetaucht bist, in ihm am Spielen, gleichsam, als wäre der Ozean etwas anderweitiges, als wäre er trockenes Land, eine verflogene Küste oder ein bloßes Aufglimmen seiner selbst.
Du hast das Leben unterschätzt, sowie das, womit du dabei befasst bist. Das Leben ist die Hohe See, auf der du segelst, selbst derweilen nichts als bloß der Ozean existiert, nichts außer Tiefe, nichts außer Ganzheit, nichts außer Allheit, nichts außer du und Ich, Ein Ozean der Liebe, reichlich ausgestattet mit Sich Selbst.
HEAVEN #1148 – 14.12.2003 – Seek the Horizon
Trachte nach dem Horizont
Gott redete …
Öfters hattest du das Gefühl, du müssest deine Ideale zurückschneiden, um der scheinbaren Realität des Lebens ebenbürtig zu sein. Aber es ist das Leben, welches sich zu deinen Idealen zu erheben hat. Deine Ideale sind nicht irre. Behalte sie. Sie gehören durchgelebt.
Sowie die Erde zum Himmel hochgestiegen ist, wird es fortan keine Notwendigkeit mehr für Ideale geben. Während du deine Ideale lebst, was kann es da dann Minderes geben?
So lange, bis die Erde beim Himmel anlangt, musst du in deinem Gemüt ein Idealbild haben. Dein Ideal ist näher an der Wahrheit dran, als all das, was die Welt zeitweilig Realität nennt. Beraube dich nicht der Ideale, denn was für eine Hoffnung liegt im Realistisch-Sein?
Wisse in deinem Herzen, dass Ideale gute Dinge sind, die man haben kann. Gib sie nicht auf. Ideale sind keine Falle, um sicherzustellen, dass du auf Enttäuschtheit stößt. Die Ermangelung von Idealen ist die Falle. Sie sind etwas, was du haben musst. Ideale tragen dich voran und schwenken dich in die Höhe.
Behalte deine Ideale, oder du gibst dich im Leben auf, oder du lässt dich erweichen, und dies in der Tat ist eine Aufopferung. Deinem Leben ist es nicht zugedacht, ein Opfer zu sein. Du brauchst nicht der Gewöhnlichkeit klein beizugeben. Die niedrig gelegene Straße ist für dich nicht gut genug. Die mittlere ist für dich ebenfalls nicht ausreichend.
Du kannst nicht am Boden fliegen. An den Boden angeheftet, bist du an den Boden angeheftet. Ideale sind dein Abheben. Ideale enthaften dich davon, wo du, dem gemäß, was die Welt sagt, bist, und deren Aussage was das angeht, ist nachgerade nichts sonst.
Du bist auf der Erde ein Pionier des Lebens. Ohne Ideale, welches neue Terrain würdest du da dann schmieden? Es ist nicht so sehr, dass Pioniere Mut haben. Sie haben Ideale. Ihre Ideale sind Mut. Sie verleihen ihnen etwas, um dessentwegen mutig zu sein.
Ohne Ideale, da ist deine Reichweite begrenzt. Um eine umfassendere Sicht zu erlangen, hat es etwas zu geben, was du gerne sehen möchtest.
Sowie du dir selber treu bist, wirst du Ideale haben, und dich nach ihnen strecken. Ohne Ideale, wonach würdest du da langen? Was minderes denn Ideale könnte dich anreizen, dich zu verzweigen? Ohne Ideale, würdest du nicht einmal wissen, dass es etwas mehr zu erreichen gibt.
Die Spanne deiner Sicht korreliert mit deinen Idealen. Du kannst nicht weitblickend sein und bloß in die Nähe blicken.
Praktikabel und realistisch reichen nur so weit. Sie gehen nicht weit genug.
Was, meinst du, bedeutet deinem Herzen folgen? Es bedeutet dem folgen, was noch nicht augenscheinlich ist. Deine Träume rufen dich. Höre sie und gehe auf sie ein.
Du stimmst dem bei, dass kein einziger der Bestimmer deines Lebens ist, ausgenommen du und Ich. Und dennoch kannst du die Sichtweise der Welt dich zum Stoppen bringen lassen. Du wirst eingebildete Grenzziehungen dich in deiner Spur zum Halten bringen lassen. Du wirst zögern, drüber weg oder drum herum zu gehen, denn, wenn du dies tätest, könnte das bedeuten, dass du schief angesehen wirst.
Möchtest du deine Ideale für die momentanen Blicke einer herumschwirrenden Menge verkaufen? Was für eine Art Kosten-Nutzen-Abwägung ist das? Möchtest du der Wahrheit für Fetzen von Papier oder klingelnde Münzen untreu werden? Was für eine Art Preis hast du hingelegt, um deine Rolle im Universum abzuleugnen?
Du bist in dem Geschäft des Lebens. Du brauchst nicht dermaßen gefällig zu sein jenen gegenüber, die schier das sehen, was sich bereits herausgestellt hat. Ein Jeder kann hinter sich blicken und den Staub der Straße sehen. Sowie es dir nach dem Horizont ist, ist es die Straße vor dir, die du entlangzuwandern hast. Oder du hast die Brücke zu queren. Oder den Regenbogen.
HEAVEN #1149 – 15.12.2003 – Circulate What You Want to Receive
Bringe in Umlauf, was du gerne bekommen möchtest
Gott redete …
Alles im Leben zirkuliert. Die Luft. Bücher. Gedanken. Alles im Leben lädt sich selber auf. Sowie du draußen im Leben bist, gehst du um. Wenn du freilich drinnen bleibst, tust du das ebenso. Es ist unmöglich, nicht rundzugehen. Das gesamte Leben ist eine Begegnung mit dem einen oder anderen im Umlauf seienden Ding.
Du hast bereits Bekanntschaft damit, die Vergangenheit zirkulieren zu lassen, recycle sie und bringe sie her zur Gegenwart.
Liebe geht um. Liebe schreitet aus der Vergangenheit heraus. Formen der Liebe halten vielleicht an der Vergangenheit fest, die Liebe aber, von der Ich rede, kann bloß präsent sein.
Alleweil ist das, was in Umlauf gebracht wird, Energie. Denke dir einen Baum als Energie. Denke dir eine rote Rose als eine Energie, und eine gelbe Rose als eine andere Energie. Denke Jeden als Energie. Alle sind Energie. Energie ist Energie. Aber eine jede Energie ist anders in Anbetracht dessen, wie sie wahrgenommen wird. Die Liebe allerdings, über die Ich rede, kennt keine Differenzen. Liebe ist stets die gleiche Energie, anderenfalls ist sie nicht Liebe.
Vorübergehende Grillen sind eine Anspielung auf Liebe, nicht aber Liebe, weil Liebe nicht auf Start und Stop, nicht auf Kommen und Gehen, auf Einblenden und Ausblenden hin ist. Die Umarmung der Liebe lässt nie los. Sie befreit, aber sie bleibt immer zu sich selber intakt.
Liebe hängt nicht von irgendetwas ab, ausgenommen von sich selbst.
Und doch, Ich sage euch, die ihr euch dermaßen viel auf Dinge von draußen verlasst, dass ihr Liebe seid, und dass Liebe alles ist, was ihr seid. Daher sind all die anderen Dinge, mit denen ihr euch assoziiert, nicht Liebe. Ganz bestimmt ist euer Blick auf euch selber nicht Liebe gewesen. Ihr seid hinter Schwächen her gewesen, wie jemand, der Käfer unter einem Mikroskop examiniert. Ihr habt euch nach Schwachstellen umgetan und fandet sie, und verkündetet sie, einem Ritual gleich, euch selber täglich.
Bringt jetzt Liebe für euch selber in Umlauf. Ihr seid eine Darbringung, welches Ich euch darbrachte, um sie zu schätzen zu wissen und hochzuhalten. Könnt ihr die Gabe, die Ich euch zukommen ließ, nicht würdigen? Könnt ihr nicht euren Segnungen ebenso einsichtsvoll und anhänglich sein, wie ihr es gegenüber euren aufgelaufenen Störstellen seid? Fehler fallen fort. Sie sind eine Seite in einem Magazin, das ihr durchblättert. Haltet nicht Schwächen in eurer Beachtung. Sie sind nicht kostbar. Schätzt sie nicht. Stellt aus ihnen keine Plakate her, sodass ihr sie dauernd bemerkt und sie euch dauernd anseht, ja gar sodass ihr sie einübt. Mit Sicherheit fertigt ihr eine Litanei aus ihnen.
Bündelt euch darauf, was wert ist und haltet dies an euch. Zeigt das in einer Hauptrolle, was in eurem Leben funktioniert, und nicht, was nicht funktioniert.
Kehrt euren Schwächen den Rücken zu. Werdet von ihnen nicht abgelenkt. Bringt stattdessen Einssein in Umlauf.
Lasst erfreute Gedanken über euch selber umgehen. Für eine jede Schwäche, gibt es da nicht etwas anderes, was zu befürworten und zu huldigen ist? Schreibe heute drei Dinge über dich nieder, mit denen du glücklich bist.
Sich auf dem niederlassen, was dir nicht gefällt, ist eine Gepflogenheit. Ersetze sie durch eine andere Angewohnheit, durch eine, die von Wert ist und dir ausgiebig dienlich ist. Erinnere dich: Was dir gut dient, das dient dem Universum. Was dir nicht gut dienlich ist, das ist dem Universum ebenso nicht gut dienlich.
Sei dankbar für das, was dein ist, um dafür dankbar zu sein. Setze dabei mit den Eingenschaften inwendig in dir an. Du hast eine lange Liste an Beschaffenheiten, die beachtet, gewürdigt und erinnert gehören. Beginne heute damit.
Nimm die Dinge, die du an dir selber magst, heute zur Kenntnis. Nimm zur Kenntnis, in welcher Weise du dir selber gerecht wirst. Du bist Gottes Kind. Du stehst in guter Gunst.
Ehre Mich, indem du dir selber gefällig und entgegenkommend bist. Genug der Beschwerden. Bringe Wertschätzung in Umlauf. Lasse dir etwas zustatten kommen, sodass Andere dies ebenso tun mögen. So wie die Leute auf dich blicken, so werden sie auf sich selber blicken. Lasse Gefälligkeit umgehen. Lasse Anerkennung zirkulieren. Sie werden, auf der ganzen Strecke, zu Mir hin zirkulieren.
HEAVEN #1150 – 16.12.2003 – The Marriage of Heaven and Earth
Die Vermählung von Himmel und Erde
Gott redete …
Geliebte, ihr seid ein Vehikel für Liebe, nichts sonst. Ihr seid ein Heiler von Herzen. Steht es irgendwie in Frage, dass Herzen geheilt gehören, das eure mit eingeschlossen? Besteht irgendeine Gefahr, dass es zu viel Liebe geben kann, und demzufolge zu viel Linderung von Schmerz? Du bist niemals imstande, die Tiefe des Herzeleids zu kennen, welches ein Anderer an sich hat. Einerlei wie gut es verkleidet ist, Herzeleid ist gleichwohl Herzeleid.
Du weißt desgleichen nicht, wie viel Liebe du zuzuwenden vermagst. Alles was du weißt ist, dass es dir gilt, Heilung zukommen zu lassen. Du stehst dafür in Meiner Beschäftigung. Ich heuerte dich an und platzierte dich im Universum, sodass du die Herzen all jener heilst, die in dein Gewahren hinein gelangten.
An dir ist es, den Fremden ebenso wie den geliebten Nahestehenden zu heilen. Ich sandte sie zu dir, oder dich zu ihnen.
Es gehört niemandem, Herzen aufzuspalten. An der Stelle ist nichts Durchgreifendes. Der heilsame Balsam der stillen Zartheit der Liebe tut Herzen auf. Selbst im Vorbeigehen gilt es deinem Herzen, Licht auf die Liebe zu schütten. Just in diesem Augenblick kannst du einen Schwaden Liebe handhaben, der zu entfernten Stellen und in die Breite und Nähe reicht, so nahe wie dein eigenes fassungsloses Herz. Denn es ist ebenso an dir, dein eigenes Herz zu heilen. Lindere dein Herz jetzt. Es hat nicht Skrupel nötig.
Jedwedes Heilen hat im Herzen statt. Heilen geht vom einen Herzen zum anderen. Du wurdest zur Erde gesandt, um ein Instandsetzer von Herzen zu sein.
Etliche Herzen werden dir ein Schnippchen schlagen, aber du brauchst nicht zum Narren gehalten zu werden. Keiner hat auf der Erde zu viel Liebe. Keiner hat genug. Es gibt nicht einen, der nicht nach mehr lechzt, dich inbegriffen.
Es ist auf der Erde ein wohlbegründeter Fakt, dass Liebe ziemlich gefragt ist. Keinem steht es an, sich mit weniger als mit Liebe von deinem Herzen abzufinden. Deinem Herzen ist es, andere Herzen kennen zu lernen. Die Touchierung deines Herzens wird die Heilung in Gang setzen. Die Heilung wird sich von alleine fortsetzen.
Sobald dein Herz ein anderes anlangt, zeigt es dies Mir an. Es schenkt den Herzen die Hoffnung auf die Möglichkeit, dass der Gott der Nichtbezweifelten Liebe existiert, keineswegs irgendwo sonst, sondern hier unmittelbar unter euch. Ich bin unter euch, und vermittels der Gabe eures Herzens macht ihr Mich bekannt. Ist es nicht ein Vergnügen, Mich einzuführen und bekanntzumachen?
All die Suchbewegungen in der Welt sind Nachsuchungen nach Mir. Und du bist der Einander-Bekanntmacher, der auf Mich hinzeigt. Du führst Mich der Welt ein durch dein Herz. Dein Herz ist der Torweg. Dein Herz ist der Durchgang zu Mir. Durch gar eine winzige Öffnung in deinem Herzen können Alle den Himmel betreten. Es spielt keine Rolle, weder wer sie sind, noch was du von ihnen denkst. Du bist ein unvoreingenommener Führer zum Himmel. Du bist bei der Hochzeit von Himmel und Erde der Hereingeleiter. Du lässt die Gäste in deinem Herzen Platz nehmen.
Du bist ebenso der Geistliche, der die Zeremonie vornimmt. Und du bist die Braut und der Bräutigam dieser großartigen Vermählung. Und du bist der, der sie, den einen dem anderen, die eine dem anderen, vorstellte und bekannt machte. Du sorgst für die Begrüßung. Du verzierst die Kutsche und wirfst den Reis. Du bist der Wagen, in dem der Himmel und die Erde heranfahren. Und du bist die Entourage. All dies nimmt in deinem Herzen Platz.
Diese Feier ist auf dein Herz angewiesen. Jenes ist der Freibrief. Es hängt das Aufgebot aus. Du bist der Reporter des Ereignisses. Die große Vermählung von Himmel und Erde begann, als dein Herz ein anderes entzündete, denn du bist das Licht des Himmels.
[ Die No. 1151 bis zum Jahresende 2003 sind auf der Website http://www.heavenletters.org derzeit – Okt. 2024 – nicht verzeichnet. ]