HEAVENLETTER # 1151 – 2.1.2004 – Great Vision
Großer Weitblick
Gott redete …
Aus den Tiefen der Erde erhebst du dich in die Höhen des Himmels. Irgendwo treffen sich der Himmel und die Erde. Sie treffen sich hoch oben oder tief unten, je nach dem, wie du deinen Blick ausrichtest. Ob du nach oben oder nach unten schaust, macht einen großen Unterschied. Du schaust immer auf das gleiche, du lässt das Licht der Welt nur aus verschiedenen Winkeln herein. Du bist ein Künstler, dessen Augen die Welt malen. Eine Welt, und doch so viele Farben und Möglichkeiten sie in ein Gemälde zu bringen.
Manchmal sieht man durch ein Mikroskop, das sich auf einen gewissen Teil konzentriert. Manchmal sieht man durch ein großes Teleskop, das die ganze Ansicht und das Darüber hinaus im Blick hat. Und doch kann man die ganze Ansicht von einem Punkt aus sehen. Wohin man auch schaut, du kannst das Ganze sehen. Wo du auch stehst, du kannst es sehen. Kehre der Herrlichkeit des Universums nicht den Rücken zu.
Ihr seid in der Lage, die Ganzheit zu sehen, weil ihr durch die Augen von Ganzheit schaut. Es sind deine Augen, die du in dem Vergrößerungsglas siehst. Ihr seht von euren und durch eure Augen, um zu sehen, wie ihr ausseht. Ihr könnt eure Augen zusammenkneifen oder sie ganz weit aufmachen. Weitet eure Augen und lasst das ganze Universum in eure Sicht treten. Lasst es zu euch nach Hause kommen.
Was wirst du heute hereinlassen? Was wirst du in das Reich deiner Gedanken lassen? Was wirst du dir einreden, es soeben zu sehen? Du kannst dich in Details verkriechen oder du schwebst durch die Galaxien, denn es sind deine Augen, durch die du siehst. Du bist der Seher. Es gibt niemanden sonst.
Was beschäftigt deinen Geist? Willst du es Mich sein lassen? Lässt du Mich deine Gedanken übernehmen, sie erheben, lässt du Mich dir zeigen, was du vielleicht auf eigene Faust verpasst hast, verpasst, weil du dachtest, du wärst auf dich alleingestellt. Vielleicht hast du deinen Reiseführer verscheucht, weil du auf eigene Faust Entdeckungen machst und sie dir zueigen machen möchtest.
Und jetzt sage Ich dir, dass Ich dein Eigen bin. Ich bin deine Entdeckung. Es gibt nichts anderes zu entdecken. Und so entdeckst du dich selbst. Was von all den Gütern des Universums möchtest dir heute besorgen? Du kannst dir nehmen, was du willst. Es ist alles für dich da, alles wartet auf dich, damit du es entdeckst und du so entdeckt wirst. Du entdeckst dich jetzt selbst.
Wenn du dich von Mir helfen lässt zum Sehen, öffne einfach deine Augen weiter. Das ist alles, was es bedeutet. Mehr sehen bedeutet mehr sehen. Was könnte es sonst sein? Es gibt immer mehr zu sehen. Öffne deine Augen weiter, und du wirst sehen, was schon immer vor dir sichtbar gewesen ist, indes ungesehen war.
Wenn du deinen Mund weit öffnest, bekommst und empfängst du. Wenn du deine Augen weit öffnest, gibst du.
Schenke dem herrlichen Universum den Blick deiner Augen, das darauf wartet, dass du es in den Blick nimmst. Alles ist in Bereitschaft, alles wartet auf dich, es erwartet dich, wartet sehnsüchtig auf deinen Blick, auf deine klare, reine Sicht, die alles sieht.
Und wartest du nicht darauf, gesehen zu werden? Sehnst du dich nicht danach, offenbart zu werden? Sehnst du dich nicht danach, in deiner ganzen Herrlichkeit dazustehen? Du und das Universum sind also das gleiche. Ihr sehnt euch danach, gesehen zu werden. Und siehe da, du kannst all das sehen, was du zuvor beschönigt hast, und du siehst nur dich selbst. Du bist die Reflexion im Spiegel. Kein Spiegel ist bar irgendwelcher Bilder. Es gibt jemanden, der hineinschaut. Das bist du.
Die Welt, die du siehst, ist ein Spiegel. Schau mit deinen Augen in deine Augen. Seht Mich. Sieh dich. Sieh alles und segne es mit deinem Blick. Deine Ansicht ist ein Segen, den Ich dir gegeben habe, und jetzt hebst du deine Augen und gibst Mir Meine große Sicht zurück, wo sie auf die Welt zu ausstrahlen wird.
HEAVENLETTER # 1152 – 3.1.2004 – Reverence Every Footfall
Schätze jeden Tritt
Gott redete …
Wenn du deine Augen auf die Details der Welt richtest, siehst du Details. Du siehst die Nähte, die gemacht wurden. Du siehst all die Drehungen und Wendungen und das Hin und Her. Wenn du auf das Besondere schaust, übersiehst du das Ganze. Das Schöne ist groß, und das Unschöne ist klein.
Und doch kann man in den Details die Schönheit erkennen. Die Hände haben diese Stiche gemacht, an denen du Mängel findest. Herzen schmückten sie aus. Selbst wenn die Menschheit tricktse, selbst wenn die Nähte unvollständig oder zu lang oder zu kurz waren, wurden Schritte unternommen. Auch eine schlurfende, stümperhafte Menschheit ist eine Menschheit. Jeder Mensch ist eine exquisite Schöpfung. Jeder einzelne hat eine Seele. Kein einziges erschaffenes Wesen ist überflüssig. Es gibt keine Massen von Menschen. Es gibt nur menschliche Wesen, und du bist eines davon.
Alle sind Künstler und tragen zum Ganzen bei. Kein Strich auf dem Wandgemälde ist weniger wichtig als ein anderer.
Habe Ehrfurcht vor dem, was Gott geschaffen hat. Ihr habt Ehrfurcht vor der Architektur, vielleicht vor einer Kathedrale. Aber Menschenhände haben die Kathedrale erschaffen, und Menschen füllen sie. Der Inhalt des Gebäudes verdient ebenso viel Verehrung wie die Wände. Die Erde selbst ist eine Kathedrale, und so bitte ich euch, jeden Schritt zu verehren.
Du arbeitest an einem großen Vorhaben auf der Erde. Dem kannst du nicht entkommen. Zum wenigsten ist dir klar, dass du Teil des Ganzen bist. Wenn du ein Teil des Ganzen bist, dann hast du eine gewisse Anerkennung für die Existenz der Ganzheit. Die Welt ist mehr als achtlos auf die Erde hingeworfene Teile. Alle Teile ergeben ein Bild der Welt. Und die Welt ist eine lebendige Sache.
Die Welt wird erschaffen, und jeden Tag gestaltest du sie neu. Jeden Tag hältst du etwas anderes gegen das Licht. Eure Augen sind die Prismen, die so viel Licht auf so viele interessante Arten reflektieren. Und doch ist alles Licht, und alles Licht leuchtet, und alles Licht ist hell, und das Licht wird von deinen Augen entfacht. Ihr fangt das Licht in euren Augen ein. Von dort gelangt es in dein Herz, um alle anderen Herzen zu erleuchten.
Jeder, der in deine Gegenwart gelangt, bittet dich, ihn zu erleuchten. Jeder, der zu dir kommt, bittet dich um etwas. Keiner will in der Dunkelheit verharren. Alle wollen sich zur Sonne erheben. Alle wissen, dass du etwas mit der Sonne zu tun und dass die Fähigkeit an dir hast, sie zu reflektieren. Seht das Licht in den anderen, denn ihr eigenes Augenlicht ist verblasst.
Und so erwache du zu dem, was du zu tun aufgerufen bist.
Heute dienst du dem Universum. Ich habe es euch vermacht, damit ihr damit macht, was ihr wollt. Ihr habt die Möglichkeit, es zu tadeln oder es zu erheben. Es gibt nichts dazwischen. Entweder ihr erhebt es, oder ihr tut das nicht. Für wahr, ihr erleuchtet die Erde oder ihr haltet sie dunkel.
Man kann die Erde stillhalten oder sie drehen. Ich sage, ihr müsst die Erde drehen, damit die Sonne überall zu sehen ist. Je mehr ihr die Erde dreht, desto mehr Licht scheint auf die Erde. Ihr seid nicht auf der Erde, um sie dort zu halten, wo sie schon immer zu sein schien. Ihr seid dazu bestimmt, sie zum vollen Bewusstsein des Lichts zu erheben.
Es wird niemand gebraucht, um die Erde in Dunkelheit zu halten. Diese Sache wurde schon übertrieben getan. Jetzt ist es an der Zeit, dass helles Licht auf die Erde scheint. Du bist derjenige, der dieses neue Licht erstrahlen lässt. Du bist derjenige, der die Sonne betritt und ihr Licht und ihre Wärme auf das bebende Universum fallenlässt.
Dazu bedarf es keiner Anstrengung deinerseits. Es erfordert die Erkenntnis deinerseits. Wenn ihr wisst, dass ihr Licht bei euch habt, gibt es nichts anderes zu tun, als es zu leuchten. Ihr werdet es leuchten lassen. Ihr werdet es gut leuchten lassen. Durch dich wird heute jeder Schimmer meines Lichtes aufleuchten.
HEAVENLETTER # 1153 – 4.1.2004 – In the Name of Life
Im Namen des Lebens
Gott redete …
Es hat keinen Wert, eine Wertungsliste für dein Leben zu führen. Wenn du dein Leben nach einer Skala anhand eines weitabgeschieden weilenden Standards beurteilst, wirst du zu der Feststellung gelangen, dass es unzureichend ist. Du kannst keinen Vorzug finden, ohne dass der Schatten eines Fehlers dabei mitschwingt.
Was ist das für eine Eile, euer Leben verbessern zu mögen? Könnt ihr das Glück nicht dort finden, wo es bereits liegt? Kannst du nicht jeden Moment genießen, wie er dir serviert wird? Hast du dir dein Leben herauszupicken und auszusuchen? Musst du dein Leben in die Pflicht nehmen und es schelten?
Vielleicht betrachtest du das irdische Leben derzeit als eine lebenslange Strafe, eine Überlebensfrist, die du abzusitzen hast. Du brauchst dich dem Leben nicht zu widersetzen, dich nicht vor ihm zu verstecken und es nicht mit zusammengebissenen Zähnen zu ertragen. Ihr müsst einfach weitersegeln. Das Schiff, auf dem ihr euch befindet, bewegt sich ganz sicher vorwärts und nimmt euch mit.
Sage die Stürme nicht vorher. Rüste dich nicht für sie. Du kannst dich nur für sie rüsten, indem du die Gefahr kodierst. Deine Gedanken legen Minen auf den Weg.
Das Leben läuft manchmal so, wie du es magst, und manchmal nicht. Die Frage ist nicht, wie sehr dein Leben deinem Willen folgt. Die Frage ist: Was ist optimal, wie du dich im Leben engagierst?
Ist es nicht besser, sich mit dem Leben anzufreunden, als es sich zum Feind zu machen? Du hast eine ewige Beziehung zum Leben und eine vorübergehende zum Leben auf der Erde. Dieses Leben auf der Erde ist nicht die Hauptstütze deiner Existenz. Es ist nicht die ganze Geschichte, denn dein Leben hat eine ungeheure Bedeutung. Du ruderst durch den Lauf deines Lebens. Rudere mit Leichtigkeit.
Wenn du schon in Kategorien wie gut oder schlecht denken musst, dann denke in Kategorien wie gut. Was bringt es dir, dein Leben als schwierig, rückständig oder untauglich zu bezeichnen? Die Definition deines Lebens ist die, die du machst. Denke weder an Triumphe noch an Niederlagen. Wenn du sagst, dass du das Beste aus deinem Leben machst, dann ist das ein Zeichen dafür, dass dein Leben ein trauriger Zustand ist. Segne stattdessen dein Leben.
Was wäre, wenn dein Leben ein glorreiches Leben wäre? Was wäre, wenn du genau auf dem richtigen Weg bist, und die, die in deiner Nähe rudern, ebenfalls auf dem richtigen Weg sind? Was ist, wenn du beim Rudern alles hinter dir lässt? Nichts staut sich auf und nichts lenkt ab.
Seht euch eure Arme an, die rudern. Wie stark sie sind, wie schön sie die Ruder gleiten lassen! Wie herrlich bist du, der Ruderer deines Bootes, der nie zurückschaut, der stets dem Meer als erfrischende neue Wellen begegnet!
Damit das Leben ein Kampf ist, hat es etwas zu geben, gegen das man sich wehren, wider das man sich behaupten kann. Beginne jetzt damit, dich nicht über dein Leben zu beklagen. Schotte es nicht ab und stecke es nicht weg. Du bist mittendrin. Liebe es.
Du ruderst dein Boot, und die hohe See trägt dich, wohin sie will. Ist das ein Streitpunkt? Solltest du dem Wind sagen, aus welcher Richtung er wehen soll und wann? Solltest du den Sternen ihren Platz am Himmel zuweisen? Willst du das Leben umgehen, oder gemeinsam mit ihm segeln?
Achte darauf, wie du das Schiff deines Lebens nennst. Nenne es nicht Gefahr oder Schmerz. Wenn dein Leben Gefahr und Schmerz an sich hat, hat es überdies Schönheit und Freude. Male den Namen „Erfüllung“ auf das Schiff deines Lebens.
Ihr könnt euch nicht alles aussuchen, was in eurem Leben geschieht, aber ihr wählt den Namen, mit dem ihr es bezeichnet.
HEAVENLETTER # 1154 – 5.1.2004 – The Cup of Life
Der Kelch des Lebens
Gott redete …
Führt den Kelch des Lebens an eure Lippen und trinkt daraus. Bleibt nicht im Leben zurück und haltet es nicht zurück. Zerrt auch nicht an ihm. Lasst das Leben ankommen, sich erheben und selbst sprechen. Dein Leben braucht nicht so viel Sorge und Einmischung von dir.
Der augenscheinliche Aufbau des Lebens ist nur ein Teil davon. Er ist nicht das Leben selbst. Das Leben erscheint, und erscheint immer wieder. Immer wieder neu. Im Leben gibt es nichts Abgestandenes. Es wird nicht recycelt. Es ist sprudelndes Leben. Es ist Leben, das ankommt und Platz schafft für immer mehr Ankunft. Es ist nicht dazu gedacht, dass du es abzeichnest und erneut zeichnest. Lasse dein Leben sich selbst darstellen.
Das Leben ist auf dem Weg zu dir. Du hast ihm nicht hinterherzulaufen. Aber du hast es willkommen zu heißen. Was du über dein Leben denkst, ist für es außerordentlich wichtig. Was du über dein Leben denkst, ist deine Meinung über es.
Lasse das Leben in dich hinein und aus dir heraus fließen. Lasse das Leben Leben sein, nicht deinen Träger von Fesseln. Befreie dein Leben zu seiner eigenen Praxis. Du musst nicht so viel Autorität über es ausüben. Dein Leben hat seinen eigenen Willen. Du sollst nicht sein Zuchtmeister sein. Du bist nicht sein Trainer. Das Leben soll dich unterweisen. Das Größte, was du lernen kannst, ist, es anzunehmen. Das Leben in den Arm nehmen ist nicht das gleiche wie es ruhighalten.
Betrachtete dein Umarmen des Lebens als einen Kuss auf die Wange des Lebens. Eine kurze Umarmung. Du hältst das Leben nicht zu sehr an dir. Behandle dein Leben eher wie ein Kind, das du zur Schule schickst.
Sei kein Kritiker deines Lebens. Manchmal hast du daran herumgemeckert. Es ist ein Wunder, dass sich sich Leben so gut gehalten hat, wenn man deine Einstellung über es bedenkt.
Selten bist du zufrieden. Mache dir nicht vor, dass du Widrigkeiten abwehrst, indem du sie beschimpfst.
Das Leben hat seine Kreise. Das Leben dreht sich in diese und jene Richtung. Aber das ganze Leben ist wie eine einzige Bewegung. Das Rad des Lebens dreht sich. Es gibt einen Schwung im Leben, und du möchtest auf ihn aufspringen.
Nehmt das Freudige vorweg und ebnet ihm so den Weg. Habt ihr nicht den Weg für Unruhe geebnet? Hast du dich nicht manchmal in den Gezeitenlauf des Lebens eingemischt? Ehre ab heute dein Leben. Es gibt kein anderes, das ihm gleicht.
Welche Münze du auch immer in deiner Hand hältst, sie ist trotzdem eine Münze. Du bist nicht der Münzpräger. Aber du bist der, der sie ausgibt. Horte nicht. Gib leicht aus, ohne verschwenderisch zu sein. Lasse das Leben in seiner eigenen Geschwindigkeit durch deine Finger fließen. Lasse dein Leben sein. Du besitzt es nicht.
Du versuchst, dein Leben zu perfektionieren, und blockierst es deshalb, schränkst es ein oder belächelst es gar.
Du besitzt nicht einmal deinen Körper, geschweige denn das Leben. Es gibt keinen Besitz, wenn es ums Leben geht. Es gibt nur die Möglichkeit, es zu leben.
Suche die Freude. Hast du nicht den Schmerz erforscht und studiert? Du hast das Leben vielleicht zu sehr durchgezählt, einige Seiten für wertvoll befunden, andere nicht. Hast du das Leben nicht so betrachtet, wie du dein Gesicht studierst, und wie diesen und jenen Aspekt deiner Nase nach einem Ideal, das du dir vorgestellt hast, gerne verändern würdest? Doch Nasen sind Nasen, und sie erfüllen ihren Zweck. Ihr Aussehen ist nicht ihr Maßstab. Sie erfüllen ihren Zweck, ganz gleich, was du von ihnen hältst.
Es kommt auch nicht darauf an, wie dein Leben aussieht.
Sei anerkennender gegenüber deinem Leben. Bekenne dich mehr zu ihm, als du es verleugnest. Dein Leben ist kein Stiefkind. Es ist gottgegeben und sehnt sich nach deiner Wertschätzung. Es braucht deine Abwertung nicht. Wie alles Lebendige braucht auch das Leben deine Liebe, um es zu ehren. Du bist nicht dazu bestimmt, dein Leben abzulehnen. Du kannst es nicht zurückschicken. Es hat keinen Sinn, darüber zu schmollen. Begrüße es stattdessen.
HEAVENLETTER # 1155 – 6.1.2004 – Your Life
Dein Leben
Gott redete …
Wie bei den Liedern gibt es auch im Leben viele Genres, viele Rhythmen und viele Stile. Alle haben ihren Platz. Alle dienen. Alle Kadenzen haben ihre Berechtigung. Niemand kann sagen, dass ein Takt besser ist als ein anderer. Habe deine Favoriten, aber begrüße die Ankunft der Musik in all ihren Formen. Du möchtest nicht ohne sie sein.
Das Gleiche gilt für alle Farben des Regenbogens. Keine Farbe tut sich nach deinem Votum um. Mit welcher Berechtigung kann jemand sagen, dass Gelb besser ist als Blau oder Blau besser als Gelb? Alle Farben gehören zusammen, sonst gäbe es sie nicht. Ihre Einschätzungen sind nicht viel wert. Schätze die Qualität der Farbe, dann kannst du all die köstlichen Schattierungen würdigen, die es gibt.
Das Leben ist nicht dazu bestimmt, als Vergangenheit oder Zukunft betrachtet zu werden. Es bahnt sich selbst den Weg. Es steht nicht unter deinem Kommando. Das ist eine gute Sache. Lasse das Leben kommen, wie es kommt. Du bist nicht dafür angelegt, das Leben aufzuhalten. Ihr sollt es nicht zurückstoßen. Es hat ein jedes Recht, hier zu sein. Es ist auf dem Weg hierher. Das Leben auf der Erde ist nur eine vorübergehende Sache. Es kann nicht eingeschränkt werden. Es muss weder angebunden noch demontiert werden.
Das Leben ist wie das Atmen. Man muss es sein lassen. Es geht von selbst. Wehe dem Atmen, wenn es unter deiner bewussten Kontrolle zu stehen hätte! Ja, sei zum Leben, wie du zum Atmen bist. Es tut gut, ohne von dir gezwungen zu werden.
Doch atme tief das Leben ein. Sei dir bewusst, dass du mit dem Leben verbunden bist, mit dem ganzen Leben und mit allen, die neben dir gehen. Wo immer ein anderer geht, geht er neben dir. Es gibt keinen Wettlauf, und es gibt keinen Gewinner oder Verlierer im Leben.
Für deine Lebenszeit auf der Erde hast du sie. Alles, was du tun kannst, ist, dich mit ganzem Herzen dafür einzusetzen, solange dein Körper präsent ist. Das Leben auf Erden ist dein Diener, nicht aber dein Sklave. Zwinge dich deinem Leben nicht auf. Stelle nur wenige Forderungen. Mache deine Akzeptanz umfassend.
Jeder kann befehlen, aber deine Befehle sind weder Gesetz noch können sie durchgesetzt werden. Rufe das Leben auf sanfte Weise zu dir. Weise es weder zurück noch bekämpfe es.
Der einfache Weg ist dein. Wenn das Leben an deine Tür klopft, öffne sie einfach. Lasse es eintreten. Du lässt es nicht draußen in der Kälte stehen. Du regulierst es nicht. Du lässt es herein und gibst ihm seinen Platz.
Ganz gleich, wie dieses vergängliche Leben auf der Erde aussieht, ganz gleich, wie es gekleidet ist, du hast keine andere Wahl, als ihm gegenüber höflich zu sein. Es steht dir nicht zu, das Leben zu einem unwillkommenen zu machen. Es ist nicht deine Aufgabe, es zu kritisieren.
trage das Ansinnen bei dir, dass du ein Liebhaber von ihm bist. Sei ein Liebhaber. Sei ein Bewunderer. Egal was passiert, das Leben geht weiter. Das Leben gibt dich niemals auf. Sei dem Leben gegenüber gnädig, begrüße seine Ankunft und bewege dich reizend vorwärts, um die nächste Tranche zu begrüßen.
Das Leben auf der Erde ist dein Gast, und du bist ebenfalls der Gast des Lebens. Ihr lebt zusammen. Haltet euch an den Händen, während du und das Leben in diesem kleinen Sketch zusammen unterwegs sind. Der Donner mag laut sein, oder es schein die Sonne. Verachte nichts, was im Leben auftaucht.
Betrachte das Leben wie einen Diamanten, den du an deinem Finger trägst. Du hast diesen Ring erhalten, um ihn in die Höhe zu halten, damit andere ihn mit den leuchtenden Augen deiner Liebe betrachten können.
Dein Leben verdient mehr Ehre, als du ihm gegeben hast. Du hast es für selbstverständlich gehalten. Du hast deine Lippen darüber geschürzt. Du hast es nicht immer willkommen geheißen.
Das Leben auf der Erde kommt nur für eine kurze Zeit zu dir. Es möchte dich zu seinem fröhlichen Partner machen. Wer will schon einen Griesgram? Und wer will sich so oft über das Leben ärgern wie du?
Lege heute einen Platz für dein Leben fest, und diene ihm gut.
HEAVENLETTER # 1156 – 7.1.2004 – The Jewel of Your Life
Das Juwel deines Lebens
Gott redete …
Wenn du dein Leben nur wie ein Gedicht behandeln könntest, wie wunderbar wäre das Leben dran! Ein Gedicht ist, was es ist. Gedichte berühren dich. Und mit jedem Gedicht, das du liest, wächst dein Verständnis für das Leben. Etwas ist zur Sprache gekommen, und du hast es vernommen.
Die Poesie benennt die Dinge für dich. Wenn du ein Gedicht liest, spricht dein Herz: „Oh, ja. Genau so ist es. Das hätte ich auch gesagt, wenn ich es mir ausgedacht hätte. Der Dichter hat es für mich gesagt. Er hat es in seinen eigenen Worten ausgesprochen, aber seine Worte sind auch die meinen. Er ist wie ein Wahrsager meines irdischen Lebensgefühls.“
Das Leben kommt zu dir wie ein Gedicht. Welches Gedicht fasst Leben nicht zusammen? Aus einem exquisiten Detail kann ein Gedicht entstehen. Ein Gedicht sagt immer mehr als seine Worte. Und so ist das Leben weit mehr als seine Vorkommnisse. Ereignisse sind nicht das Leben. Eure Sicht der Ereignisse ist das Leben.
Jedes Mal, wenn du ein Gedicht liest, ist es, als würdest du es zum ersten Mal lesen, denn du, der Leser von heute, bist nicht mehr derselbe Leser wie gestern. Die Worte mögen sich nicht verändert haben, du indes schon. Du bist eine Stufe höhergestiegen.
Jedes Gedicht, das du liest, erhebt dich auf eine neue Ebene. Du streifst deine Haut ab. Du ziehst ein königliches Gewand an. Die Poesie kleidet dich für das Leben.
Gedichte funktionieren auf unsichtbare Weise. Man muss die Bedeutung eines Gedichtes nicht verstehen, um mit ihm vertraut zu sein. Ein Gedicht hat eine Wirkung auf dich, ob du es verstehst oder nicht. Die Poesie umgeht den Verstand. Poesie ist Musik, und sie ist Kunst. Sie hat Klangwellen, die dich berühren, und sie stellt ein Bild dar, das du schon immer haben wolltest.
Gedichte werden gefunden. Der Dichter, der das Gedicht geschrieben hat, hat es gefunden, genau wie du. Es ist ihm nur zufällig zuerst begegnet. Und nun wird es mit dir geteilt. Freilich bist du genauso ein Entdecker des Gedichts wie der Dichter, der es selber aufgeschrieben hat. Ein Gedicht ist nichts, wenn du es nicht aufnimmst.
Gedichte sind nicht mühsam. Gedichte holen dich aus dem Morast des Lebens heraus und schaffen dich zu einem Goldklumpen. Es ist, als ob dir ein Gedicht im Hals stecken bleibt, und zu deinem Erstaunen findest du es unter deiner Tür platziert.
Gedichte sind Anbetung des Lebens.
Gebete sind Anbetung des Lebens.
Selbst eure Klagen sind eine Anbetung des Lebens.
Dichter sind Anbeter. Sie greifen jede Spur des Lebens auf.
Gedichte urteilen nicht. Sie enthüllen. Sie machen das Gewöhnliche außergewöhnlich. Und das ist es, was du tun musst. Mache dein Leben zu einem Gedicht.
Musik ist Poesie. Jeder Pinselstrich der Farbe ist Poesie. Jedes Kind, das dir erscheint, ist ein Gedicht des Lebens. Das Leben singt sich selbst, während es weitergeht.
Betrachte dein Leben als ein kostbares Juwel. Das Licht geht von ihm aus und wird auf es bezogen.
Die Dichter sind die Seher der Welt, und so hast du ein Dichter zu werden, wenn denn nicht der Worte, so doch des Lebens. Ihr habt das Bedürfnis, mehr vom Leben zu sehen, als es dem bloßen Auge unterkommt.
Du bist die Linse der Welt. Jeder Blick von dir ist ein neuer Akkord der Musik oder ein neuer Pinselstrich auf einem fabelhaften Gemälde. Du bist in der Tat ein Künstler im Leben. So sei das.
Wenn zwei Fotografen das Gleiche fotografieren, sind ihre Fotos trotzdem nicht gleich. Das Bewusstsein ist nicht dasselbe. Und wenn wir von Poesie sprechen, sprechen wir von deinem Bewusstsein. Dein Bewusstsein ist der Komponist, der Künstler, der Dichter. Kunstwerke sind wesentlich für dein Wohlbefinden.
Und so schaffe heute Stilleben, mache Musik, halte das Gedicht deines Lebens an dich und lasse das Licht des Juwels deines Lebens frei, damit alle Menschen an ihm zu ersehen vermögen.
HEAVENLETTER # 1157 – 8.1.2004 – What You Have Forgotten
Was du vergessen hast
Gott redete …
Das Leben ist ein Panorama, das an deinen Augen vorbeifliegt.
Was gibt es anderes zu begreifen als den Sinn? Szenen tauchen auf und wiederholen sich in deinen Gedanken, aber das Leben ist einmal, auf ein Mal. Das Leben ist eine goldene Schnur, an der man zieht. Es ist ein langer Kuss. Du hältst die Hand des Lebens und schwingst dich um den Maibaum.
Du lässt das Leben frei und dehnst es aus. Der Kreis wird immer größer. Das Leben dreht sich schnell, wie der wirbelnde Tiger, der zu goldener Butter geschmolzen ist. Die Essenz deines Lebens ist gesponnenes Gold, Gold, das sich immer weiterdreht, eine momentane Form annimmt und dann zu seiner Güldenheit zurückkehrt.
Ihr, die ihr goldenes Licht seid, habt vergessen, dass ihr es seid. Ihr seid Licht, gesponnenes Licht. Eure Aura ist Licht, und die Magengrube ist ebenfalls Licht. Das Licht des Lebens ist gleißend, doch oft seht ihr es nur in den Ecken der Dunkelheit.
So das Licht wahr ist, dann ist die Dunkelheit nicht wahr. Und du bist ein Suchender der Wahrheit. Egal, wer du bist, egal, wie du aussiehst, egal, wo du dich befindest, deine Reise durch das Leben ist eine Suche nach dem Licht der Wahrheit. Ohne Licht würdest du nicht einmal ein Bild sehen.
Segne die Bilder, die du siehst, und wisse, dass es überall nichts als goldenes Licht gibt. Das Licht bricht sich selbst. Es faltet und entfaltet sich. Es rollt sich aus. Ihr, die ihr Licht seid, geht auf Licht. Ihr seid die Sonne und ihr Gehalt aus Licht. Die Sonne gibt Licht und enthält es doch.
Licht wird beleuchtet. Und das Licht klingt durch das Universum. Es gibt eine Bewegung im Universum. Du bewegst es jetzt. Du drehst das Universum, und du drehst dich selbst in der Drehendhaftigkeit.
Du bist Licht, das durch Licht geht. Deine Individualität ist eine vorübergehende Einbildung, denn du bist beständiges Licht. All deine Sinne streifen durch das Licht. Sie sichten und sortieren es, das Leben freilich ist höchstes Licht, unsortiertes Licht.
Licht kann nur Licht sein. Deine Sinne bestreiten das, ja, aber deine Sinne führen dich obendrein zu dem Licht deiner selbst, welches immerfort leuchtet. Du machst dir ein X für ein U vor, derweil du in den Garten zurückkehrst.
Licht entkörperlicht dich. Das Licht sieht durch dich hindurch. Du wiegst nichts. Du glaubst, dein Licht sei unsichtbar, deine Form aber ist eine Illusion. Du hast dir selbst einen Zaubertrick vorgeführt.
Dein Körper ist vielstrahliges Licht.
Welchen Zweck hat das Licht, außer den, zu leuchten? Dein Licht soll gesehen werden. Vielleicht müsst ihr es enthüllen. Die Liebe ist die Art und Weise, wie du es an den Tag legst. Halte die Wange hin und zeige dein Licht her.
Du bist ein lichtdurchflutetes Wesen. Du bist ein Wesen des Lichts. Das Licht ist Mein. Ich bin Licht, und das bedeutet, dass du es auch bist. Du bist Mein Spiegelbild des Lichts. Du bist Licht, geformt zu einem Schein. Aber du bist nicht der Schein. Du bist das Licht. Du bist nicht Lehm.
Wie der Ozean bewegt sich auch das Licht in Wellen. Das ganze Leben ist also eine Welle aus Licht. Kraft deines Lebens wehst du Licht. Beim Licht gibt es keine Oberfläche. Es gibt kein Oben und kein Unten im Leben. Es gibt weder ein Innen noch ein Außen. Es gibt nur Licht.
Wie kommt es dann, dass das Licht oft das Letzte ist, was man sieht? Das ist das Geheimnis des Lebens.
Erkenne an, dass du ein Licht bist, das auf Licht aus ist. Du bist so erleuchtet, dass du dein eigenes Licht nicht mehr siehst. Gewiss ja, es gibt kein Selbst. Es gibt nur Licht, das ins Licht schaut.
Das Licht ist vor dir ausgebreitet. Du kannst es nur betreten. Licht fällt auf Licht. Licht allein trifft auf Licht. Es gibt nichts als Licht, und du bist nichts als Licht und der Klang seiner Tritte. Ich halte dich hoch, das Licht des Universums, so wie man eine Kerze trägt. Jetzt hebe Ich dich höher, damit das Licht der Liebe ganz sichtbar wird.
HEAVENLETTER # 1158 – 9.1.2004 – Your Power
Deine Macht
Gott redete …
Worüber denkst du heute nach? Wenn du über Probleme nachdenkst, wechsle zu etwas anderem. Wechsle zu ersehnten Wünschen. Wechsle zu Liebe.
In jedem Augenblick habt ihr eine Gelegenheit zur Liebe. Liebt gar eure Probleme, denn sie treiben euch voran, so wie ein Jockey sein Pferd anspornt. Ohne das, was du als Hindernis für deine Entwicklung ansiehst, würdest du dich unter Umständen nicht weiterentwickeln. Du würdest dich selbst außer Gefecht setzen. Du könntest abschweifen und Däumchen drehen oder nie den Ort verlassen, an dem du bist.
Stattdessen werden dir Dinge zugeführt, um die du dich kümmern musst. Betrachte Probleme wie Schmetterlinge, die nicht bleiben wollen. Sie bleiben eine Weile stehen und fliegen dann wieder weg. Betrachte Schwierigkeiten als Schätze, die für dich auf dem Weg liegen. Sie sind Wegweiser, die dir eine Richtung weisen, die du sonst vielleicht übersehen würdest. Auch wenn sie wie Umwege erscheinen, können sie dich davor bewahren, den langen Weg einzuschlagen.
Auch Schwierigkeiten sind deine Freunde. Sie möchten dich lehren. Lerne von deinen Freunden.
Vielleicht lehren dich deine Schwierigkeiten deine wahren Sehnsüchte, das Tiefste deines Herzens. Vielleicht lassen dich Schwierigkeiten die goldene Leiter erklimmen. Vielleicht sind Schwierigkeiten Edelsteine, die vor deinen Füßen zu liegen kommen. Unter jedem Stein, den du aufhebst, liegt ein weiterer, der darauf wartet, entdeckt zu werden.
Sprecht die Probleme, die ihr seht, offener an. Betrachtet sie als Pferde, die neben euch herreiten und sich dann entfernen. Macht nicht zu viel Aufhebens von ihnen. Manchmal ist es klug, sie ihren eigenen Weg gehen zu lassen, ohne ihnen viel Augenmerk zu schenken.
Jetzt stehst du an der Schwelle eines Tages, der schon lange auf dich gewartet hat. Vielleicht gibt es etwas Wunderbares, das du heute tun wirst. Vielleicht wirst du diesen Tag auffangen und ihn in den strahlenden Sonnenschein hinausbringen.
Was, wenn du für den heutigen Tag verantwortlich wärest? Was ist, wenn du der Gastgeber bist? Was, wenn er ein Ehrengast ist, den du von ganzem Herzen willkommen heißt? Was wäre, wenn du und der Tag zusammenarbeiten, an einem geheimen Auftrag, der sogar vor dir geheim ist. Du hast eine Aufgabe vor dir, über die du stolperst, aber sie ist Teil eines ungemein größeren Plans. Die Aufgabe, um die es geht, wird dich finden, und eines Tages wird die große Sicht dir zugehören, und du wirst die ganze Lage des Landes sehen.
Der heutige Tag liegt in deiner Hand. Du kannst damit machen, was du möchtest. Steige über Stock und Stein, und der Tag wird einen größeren Kreis, mit dir darin, ziehen.
Der Kreis, in dem du dich befindest, wird jeden Tag größer. Deine Macht schwingt immer weiter und weiter. Du erreichst jetzt die Ewigkeit. Du bist mittendrin. Das Gewebe von dir ist die Ewigkeit. Du nimmst einen größeren Raum ein, als du bisher erkannt hast. Erkenne dies heute. Du nimmst das gesamte Universum ein. Du bist das gesamte Universum. Und die ganze Welt steht dir zur Verfügung. Sie wurde für dich geschaffen.
Bitte um das, was du dir wünschst, und sei offen dafür, es zu bekommen. Achte auf das, was du gerne möchtest, und gehe darauf zu.
Du erfüllst eine große Aufgabe in dieser Welt der Menschen. Du hältst die Hände mit Allen von der Erde darin, und hältst die Welt hoch. Deine Sehnen umschlingen die Erde. Die Welt ist an deinem Busen eingehakt. Sie sehnt sich nach deiner Liebe. Sie wird sie bekommen.
Hört auf, das Leben auf der Erde zu bekämpfen. Verbündet euch mit ihm. Schließt euch Mir an. Gebt ihr euren Segen. Dies ist die Erde, die Ich geschaffen habe. Ich habe sie euch gegeben. Ihr habt darum gebeten, hier zu sein. Es war euer Wunsch und eure Bitte. Ihr habt dem zugestimmt. Das Leben auf der Erde wurde euch nicht aufgezwungen.
Nun kugelt die Sonne zur Erde, damit alles Licht gesehen und alles Bewandertsein vergegenwärtigt wird.
HEAVENLETTER # 1159 – 10.1.2004 – A Heart Full of Love
Ein Herz voll mit Liebe
Gott redete …
Das menschliche Herz wird zur Schönheit hingezogen. Schönheit, Liebe, Freude sind die Nahrung für das menschliche Herz. Es kann ohne sie nicht gedeihen. Es kann ohne sensationelle Dramen und weltliche Errungenschaften überleben, nicht aber ohne Liebe. Die Liebe strahlt zum menschlichen Herzen hin und vom menschlichen Herzen aus.
Das menschliche Herz braucht keine Verzweiflung. Es braucht keine Einschränkung. Euer menschliches Herz sehnt sich nach Liebe, denn es weiß, wofür es da ist. Dein Herz kennt ohne dein Zutun kein Zögern. Das menschliche Herz ist ein durstiges Pferd, das stracks zum Brunnen läuft.
Die Liebe ist der große menschliche Nenner. Nichts anderes ist es. Wenn du sagst, der Tod ist, irrst du dich, denn der Tod ist nur das Ableben des Körpers, und der Tod des Körpers ist nur der Tod der Illusion. Ansonsten existiert der Tod nicht. Von dem, was nicht existiert, kann man nicht sagen, dass es existiert. Das Nichtexistente ist ein vorübergehendes Bild, was nichts umgestaltet. Die Liebe stirbt nie. Sie scheint hier und dort aufzutauchen, sich zurückzuziehen usw., aber auch das ist nur Illusion. Die Liebe existiert immer. Sie ist niemals nicht vorhanden. Das gilt für jedes Herz. Die Liebe ist die Luft, in der du schwimmst. Die Liebe ist deine Stärke. Es gibt keine andere.
Gewiss ist die Illusion von Tod ein großer Faktor in der Wahrnehmung des Lebens. Weil eine Ebene des wahrgenommenen Lebens ausgelöscht wird, verlierst du manchmal den Blick für seinen Wert. Ihr verengt eure Sicht. Der Wert des irdischen Lebens ist der Wert des irdischen Lebens. Was vermeintlich vergeht, ist schier der Strom des fließenden Lebens. Das Dahinströmen des Lebens gilt es nicht zu beklagen.
Wie der Mond nimmt das Leben zu und ab. Aber der Schlupf des abnehmenden Mondes am Nachthimmel ist nicht weniger als der des vollen. Man sieht nur weniger von ihm. Der Mond schrumpft nicht. Er ist nie weniger als voll. Was deine Augen dir sagen, ist nur ein Viertel der Geschichte.
Fülle ist.
Und die Fülle deines Herzens ist. Ein verengtes Herz ist gleichwohl voll. Und das Herz muss alle Grenzen sprengen, die du ihm gesetzt hast. Es gibt keine Grenzen für dein Herz. Die Liebe ist die Ambrosia, die dein Herz nährt. Füttere es. Dein Herz ist eine schöne Blume. Betrachte es so.
Dein Herz ist nicht dazu bestimmt, zu leiden. Derartiges stellt keinen Beweggrund dar, dass du ein Herz hast. Dein Herz hat einen viel größeren Zweck als dies. Es ist für große Dinge bestimmt, nicht für kleine Dinge.
Dein Herz ist der oberste Regent des Universums. Hier findet alles statt, im Herzen. Euer Herz ist das, wofür ihr seid. Dein Herz ist mit Meinem verbunden. Mein Herz ist niemals irrend. Halte dein Herz hoch.
Mache viel aus deinem Herzen, nicht wenig. Ehrt diesen Mond von Herz, den Ich euch gegeben habe. Es ist ein großes Geschenk. Es ist das größte Geschenk von allen.
Dein Herz ist der Mond des Himmels und die mächtigen Berge der Erde. Dein Herz ist die tragende Säule des Universums. Dein Herz der Liebe ist ein helles, ewiges Licht. Ich habe die Liebe in dein Herz gepflanzt. Ich habe ihm erkleckliche Anweisungen gegeben. Du kannst sie hier in deinem Herzen lesen.
Dein Herz ist stark. Dein Herz ist meisterhaft. Es gibt nichts, was dein Herz nicht tun kann. Dein Herz heilt das Universum.
Was auch immer zu fehlen scheint, lege die Schulter deines Herzens darauf. Lasse die Liebe deines Herzens fließen. Lasse dein Herz das sein, das die Herzen der anderen nach oben zieht. Lasse dein Herz der Anführer aller Herzen sein. Das ist leicht, denn dein Herz wohnt in dem Meinen. Es ist Mein Herz, das deines füllt. Ihr habt Mein Herz, auf das ihr euch verlassen könnt. Habt ein großes Herz. Dein Herz ist voll von Meiner Liebe. Nutze es.
HEAVENLETTER # 1160 – 11.1.2004 – Born of Light
Aus Licht geboren
Gott redete …
Ihr, die ihr aus dem Licht geboren seid, freut euch über das, was ihr seid. Ihr seid aus Licht, also könntet ihr genauso gut funkeln. Wenn ihr heute das Licht betrachtet, wie es auf die Bäume fällt, wie die Gesichter davon erhellt werden, wie göttlich es ist, dann denkt daran, dass ihr selbst dieses Licht seid. Ich beschwöre euch, zum Licht hinzuschauen.
Wofür wäre dieses ganze weltliche Feld ohne euch denn? Ihr seid hier, um Licht auf es zu schütten. All das, was dich umgibt, ist für dich. Es liegt euch zu Füßen. Es liegt an dir, ihm einen Sinn zu geben, indem du dein Licht darauf wirfst. Du brauchst nicht auf jemanden oder auf etwas anderes zu schauen, um deinem Leben einen Sinn zu geben. Du bist der Sinn.
Dichte ist mehr – oder weniger – als Dichte. Du bist es, der dies alles zu erhellen hat.
Es gibt einen Kern von Licht in dir, der niemals erloschen ist. Dieser Kern von euch trifft auf den Kern der Anderen auf der Erde und im Himmel. Ihr seid niemals allein. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Einssein ist nicht Einsamkeit. Einssein ist eine ausladende Umarmung von Wahrheit.
Lasse das Licht des Lebens über dir erstrahlen.
Wälze dich wie die Erde, um sie zu empfangen.
Ihr seid ein Strahl Meines Lichts. Strahlen sind dazu da, zu leuchten und die Gesamtheit des Lichts zu verkünden. Wenn es eine Vor-Dämmerung gibt, hat die Morgendämmerung zu folgen. Während du die Worte Gute Nacht sagst, drängt das Tageslicht in dein Bewusstsein. Erhelle dein Bewusstsein. Wo kann es noch Dunkelheit geben?
Wenn dein Herz die Sonne ist, dann bist du die Strahlen der Sonne. Ist das nicht genug? Was für eine ehrenvolle Position, in der ihr euch befindet! Ihr seid der Sprecher der Sonne. Die Strahlen der Sonne reichen überall hin, und ihr weitet sie aus, und alles ist so erleuchtet, wie einzig die Sonne erleuchtet ist.
Natürlich müsst ihr durch die Dunkelheit hindurch das Licht sehen, das die Dunkelheit ermittelt. Ihr sollt das Licht enthüllen, nicht die Dunkelheit. Entferne dich vom Nichts; der erhebliche Sinn ist.
Heute ist genug. Heute treffen sich die Herzen. Sie drehen sich um das Ihre. Ihr seid hier auf der Erde, um die Herzen einander vorzustellen. Alle Herzen sind herzgesteuert. Alle Herzen schlagen, und alle Herzen treffen sich im Licht der Liebe. Die Liebe ist das Licht des Tages.
Es ist egoistisch, sein Licht für sich zu behalten. Es ist zudem leichtsinnig. Schaue heute tief in dein Herz und finde genug Licht, um überall zu leuchten. Lasse alle, die in den Bereich deines Daseins kommen, die Wärme der Liebe spüren.
Sei ein Zünder der Herzen. Ein Funke von dir genügt, um das ganze Universum zu erleuchten. Ein Schalter kann Wunder bewirken. Du kannst Wunder bewirken.
Wenn du in der Vergangenheit im Schlamm gesessen hast, wache jetzt auf. Du hast eine Aufgabe zu erledigen. Beginne heute. Erhelle das Universum. Erinnere dich daran, dass du eine große Freude hast, die dir zuteil wird, und so gibst du sie auch an andere weiter. Wenn zwei in Meinem Lichte stehen, werden sie eins. Eure ursprüngliche Natur ist Einssein.
Eine Freundlichkeit reicht aus, um die Welt zu entzünden. Begegne allem mit Freundlichkeit. Das Licht sitzt nicht auf der Erde fest. Du steckst nicht fest. Du bist ein erleuchtetes Wesen, das vergessen hat, wie viel Licht da ist, und wie viel Licht es zu leuchten hat. Schicke dich heute an, dich zu erinnern.
Denkt heute an Freundlichkeit. Eure Freundlichkeit hält eine Fackel Meines Lichtes hoch, die so groß ist, dass Alle sie sehen werden. Sei heute nichts, wenn du nicht freundlich bist.
Ihr seid gut zu euch selbst, wenn ihr das Leben Anderer erhellt, denn das Licht, das ihr ausstrahlt, fällt auf euch selbst. Du bist ein Geschöpf des Lichts. Du kannst nichts anderes tun, als zu leuchten.
HEAVENLETTER # 1161 – 12.1.2004 – On the Altar of Heaven
Auf dem Altar des Himmels
Gott redete …
Mutterschaft und Vaterschaft bereiten dich auf Heiligkeit vor. Die Geburt eines Kindes bringt dich in den kosmischen Fluss. Mit der Elternschaft wirst du weniger die Hauptperson und so erweitert sich deine Welt. Durch die Ankunft eines Babys lernst du, dass deine Individualität nicht so wichtig ist. Der Säugling lehrt dich, dass du in der Tat ein Diener Gottes bist und dass du Mir in jeder Bewandtnis dienst. In jedem Blatt des Lebens. Wenn du weniger an dich selbst gebunden bist, bist du freigesetzt, mehr zu geben.
Wenn das Herz am rechten Fleck ist – und das ist bei einem Säugling der Fall – ist alles leicht. Es herrscht Freude, nicht Not. Du weißt, was für einen kostbaren Schatz du in deinen Händen hältst. Ihr zieht eure Kinder auf. Ihr zieht sie für Mich auf.
Auf dem Altar deines Lebens habe Ich dir ein mächtiges Seelenwesen anvertraut, und du bringst Mir auf dem Altar des Himmels das dar, was Ich dir gegeben habe. Mein Geben an dich und dein Geben an Mich sind e i n e einzige Bewegung. Es gibt keine Trennung zwischen ihnen.
Das Kind, das Ich euch zur Pflege und Förderung überlasse, ist wie eine Blüte des Himmels. Ihr seid die Stütze und der Halt für das Kind. Euer Haus ist wie die Vase, in die ihr eine Blume stellt. Die Blume grüßt dich, wenn du zur Tür hereinkommst. Das Kind bemuttert auch dich.
Du verschenkst dein Herz an dein Kind. Du hast dabei keine Wahl. Es ist vorherbestimmt. Du lässt es seinen eigenen Weg durch den Nebel des menschlichen Lebens gehen, damit es Mich unmittelbarer vor sich sehen kann. Du gibst ihm den Raum dafür.
Ihr lehrt euer Kind nicht Mich. Ihr bringt es zu Mir und Mich zu ihm. Du stellst ihm Mich vor durch die strahlende Liebe in deinem Herzen.
Du gibst weise Liebe. Ihr gebt Liebe weise, indem ihr sie gebt. Die Liebe ist der Bug eines Schiffes, das durch die Meere kreuzt. Die Liebe kennt weder Zwang noch Nachgiebigkeit. Die Liebe versteht es, sich freundlich und klar zu geben.
Der Schatz eines Kindes, das du in deinem Herzen und deinen Armen hältst, ist eine Ehre, die dir zuteil geworden ist.
Wenn du weiter in der Liebe wächst, erspürst du, dass alle Kinder dein sind. Und während du wächst, entdeckst du, dass auch alle Menschen dein sind. Du bist von keinem getrennt. Alle sind in deine Obhut gegeben worden. Das ist es, was Wachstum meint. Es ist das Wachsen in der Liebe. Die Liebe versteht sehr viel.
Ihr nehmt einen viel größeren Raum ein als den eures Körpers. Ihr öffnet den Himmel für alle. Das muss so sein, denn alle sind stark miteinander verbunden.
Ein kleines Kind holt die Zärtlichkeit aus deinem Herzen, die schon immer da war.
Lasse alles und jeden dein Herz öffnen. Habt keine Angst, euer Herz schmelzen zu lassen. Herzen sind dazu da, zu schmelzen. Das ist ihre Stärke. Du hast nicht geglaubt, dass Härte irgendwas darstellt, oder doch?
Wenn du dein Herz zu stärken hast, stärke es mit Liebe. Die Liebe bewegt sich fließend. Die Liebe in deinem Herzen ist dazu bestimmt, sich zu bewegen. Das Leben gibt deinem Herzen eine großartige Gelegenheit, die Liebe, aus der es gemacht ist, ertüchtigen.
Wenn du dein Herz darauf trainiert hast, sich zurückzuhalten, trainiere es jetzt um.
Schenke deinem Herzen sich selbst. Lasse es sich selbst treu sein. Lasse es auf Erden herrschen wie im Himmel.
Der Himmel kennt keine Schranken für Liebe. Es gibt keine Einschränkungen für sie. Der Himmel weiß, dass es Liebe ist und nichts als Liebe. Beschränkungen haben niemals Eingang in den Himmel. Man kommt ohne solche hinein.
Im Himmel gibt es kein Gericht. Es gibt nur Liebe. Liebe ist nicht mutwillig. Die Liebe bringt das Beste in jedem zum Vorschein. So einfach ist das. Nichts als Liebe vermag das. Eure Liebe ist nicht dazu da, um vereinnahmt zu werden. Sie ist dazu da, gegeben zu werden.
Liebe die Welt so, wie du dein kleines Kind liebst, und setze große Hoffnungen in sie
HEAVENLETTER # 1162 – 13.1.2004 – Let Your Heart Grow to the Sun
Lasst euer Herz zur Sonne hin wachsen
Gott redete …
Der einzige Zweck von Dunkelheit kann darin bestehen, das Licht hervorzuheben. In diesem Sinne ist Dunkelheit ein Nährer. Bedenke, dass sie das ist. Bedenken, dass die Dunkelheit ein Segen ist. Den Augen verborgen, ist sie dennoch ein Segen.
Wohin kann man aus der Dunkelheit gehen, wenn nicht ins Licht? In diesem Sinne ist die Dunkelheit ein direkter Weg.
Aus der Illusion von Dunkelheit ersteht die Realität des Lichts.
Es geht nicht darum, dass du deine Augen auf die Dunkelheit einstellst. Es geht darum, dass du über Dunkelheit hinaus siehst.
Die Dunkelheit ist wie eine Steppdecke, die über dich gezogen wird. Quilts können entfernt werden. Das ist immer bei ihnen so. Man legt sie weg und steht auf. Das Licht muss aufgedeckt werden. Die Dunkelheit kann das Licht nicht lange verbergen. Die Dunkelheit kann das Licht nicht auslöschen. Das Licht kommt ins Freie. Und es öffnet alles für sich.
Selbst in der Welt der Tage und Nächte treibt die Nacht den Tag an. Der Tag drängt die Nacht aus dem Weg. Er überrollt sie. Die Nacht ist der Vorläufer des Tages.
Die Dunkelheit erscheint, aber sie ist nicht. Sie erscheint nur. Sie sinkt auf das Licht herab, aber das Licht hebt die Dunkelheit wie einen Fensterschirm hoch. Die Dunkelheit fällt. Licht erhebt sich. Das Licht erhebt die Dunkelheit zum Licht. Das Licht erleuchtet das ganze Universum. Es gibt keinen Winkel, aus dem Licht nicht kommt. Es gibt keinen Winkel, auf den Licht nicht scheint.
Die Dunkelheit der Seele ist das erwachende Licht. Dunkelheit ist die Fata Morgana. Licht ist die Oase.
Die wahre Natur der Dunkelheit ist Licht. Licht allein ist.
Lasse das Licht aus deinem Herzen leuchten. Genieße das Licht deines Herzens. Erwärme das Universum mit dem Licht der Sonne deines Herzens.
Du bist das Sonnenlicht, sowie es in einen Raum eintritt. Du bist die Sonne, wenn sie am Rande der Erde erscheint. Du bist die volle Sonne. Fülle an Licht, du näherst dich dem Universum.
Lasse dein Licht die Aura des Universums sein. Alle Augen blicken zur Sonne. Sie erwarten, dass die Sonne erscheint. Lasse Alle das Licht von dir erwarten. Dein Licht ist nicht dazu bestimmt, versteckt oder in Reserve gehalten zu werden. Dein Licht ist nicht für später gedacht. Es ist für jetzt.
Licht kann nicht gespeichert werden. Es kann nur denjenigen wiedergegeben werden, die sich vorstellen, es sei nicht da.
Lasst euer Licht hell leuchten. Es muss nicht flackern. Lasst es beständig leuchten.
Nur dein Verstand wird dein Licht schwanken lassen. Nur dein Verstand wird das Licht in der Schwebe halten. Nur das Herz kann Licht ausstrahlen. Dein Herz ist der Reflektor der Sonne.
Nebst dem Sonnenlicht der Liebe ist der Intellekt eine kleine Flamme.
Liebe ist keine große Sache. Sie ist ganz natürlich, just so wie das Licht. Die Liebe ist nicht vom Licht zu unterscheiden. Sie sind ein und dasselbe.
Die Liebe erhellt die Herzen. Alle sind glücklich, Zeugen der Liebe zu sein. Lasse die Liebe das Licht sein, dank dessen du siehst. Erleuchte dein Leben mit Liebe. Euer Herz ist keine Höhle. Euer Herz ist eine große Öffnung des Lichts. Jeder Winkel und jede Ritze deines Herzens ist mit Licht gefüllt. Schaue nach innen. Lasse deine Liebe in das Universum eindringen. Lasse deine Liebe durch das Universum leuchten.
Du musst dein Herz nicht lieben lehren. Ihr müsst es nur zulassen. Lasse dein Herz seinem eigenen Weg folgen. Es hat sein eigenes Licht. Fasst Mut aus eurem Herzen. Es wird euch nicht in die Irre führen.
Liebe ist nicht selbstverliebt. Dafür ist sie zu groß. Isolierte Kleinheit ist keine Liebe. Die Liebe verwöhnt das Kind nicht. Liebe bereichert.
Lasse das Licht und die Liebe deines Herzens in das Universum strömen. Lasse dein Herz einen Fluss sein, der fließt. Lasse dein Herz einen Ozean sein, der dich umgibt. Lasse dein Herz auf alles scheinen, so wie eine helle Sonne auf die kräuselnden Wellen des Wassers strahlt. Lasse dein Herz eine
Sonnenblume sein. Lasse dein Herz zur Sonne hin wachsen.
HEAVENLETTER # 1163 – 14.1.2004 – Dispense God to the Winds
Verstreue Gott in alle Winde
Gott redete …
Ich habe alle Samen der Sehnsucht auf die Erde gesät. Alles, was du willst, ist für dich da. Alle Reichtümer der Erde gehören dir zu. Vielleicht stolperst du über das, was du willst, oder du musst den Boden dafür umgraben. In jedem Fall liegt alles, was du dir wünschst, vor dir. Vielleicht liegt es vor deiner Nase. Oder du hast es zu suchen. Was macht es für einen Unterschied, wie du den Fang findest, wenn du weißt, dass alle Schätze für dich da sind. Es gehört bereits dir. Sie sind dir gegeben worden, um sie zu finden oder auf sie zu stoßen.
Ist ein Schatz, den man sucht und ausgräbt, weniger wert als einer, der einem vom Himmel fällt?
Alles ist von Gott gegeben. Es gibt keinen Schatz, der es nicht ist. Aller Reichtum kommt von Gott. Eine andere Hand mag ihn dir ja geben, indes ist es Gott, der ihn reicht. Und Gott gibt ihn Allen.
Alles, was ihr tut, ist für Mich, und alles, was ihr empfangt, ist von Mir. Ich habe euch das Leben gegeben, und ihr erwidert den Gefallen. Ihr gebt Mir euer Leben. Ihr hebt an zu wissen, dass es euch im Dienst an Mir gehört. Ich gebe euch Größe, und ihr gebt Mir Größe zurück. Es sind große Auswirkungen zwischen Uns ausgewiesen.
Jedes Detail deines Lebens ist ein Geschenk an Mich. Du ehrst Unser Einssein mit den Gaben deines Lebens.
Und jedermanns Glück ist auch dein Glück. Was für Einen ein Segen ist, ist ein Segen für Alle. Alle Gaben sind dazu da, geteilt zu werden. Wenn du vom Glück eines Anderen hörst oder es siehst, hast du bereits Anteil daran.
Und wenn du das Glück bekommst, kannst du es nur mit Anderen teilen. Verschenke bei jeder Übermittlung Kostproben von Mir. Bringt Mich in allem zum Ausdruck.
Macht Poster von Mir in eurem Herzen und hängt sie auf, damit alle Herzen Mich als ihr Eigenes erkennen können. Ich bin das, was du durch das Universum fegst. Ich bin das, was du gibst, und ich bin das, was du im selben Moment behältst. Ihr könnt Mich nicht von euch weghalten.
Um Mich in deinem Herzen zu halten, verstreue Mich in alle Winde. In dem Moment, in dem du Mich weggibst, gehöre Ich dir. Ich gehöre ohnedies dir, also kannst du Mich auch hemmungslos verschenken.
Je mehr du Mich weggibst, desto mehr von Mir behältst du. Je mehr ihr Mich für euch behaltet, desto weniger seid ihr euch Meiner bewusst.
Ich bin nie weniger als ganz dein, aber dein Bewusstsein von Mir ist schier dein Bewusstsein von Mir. Da Ich immer bei dir bin und niemals getrennt, kann nur dein Bewusstsein abwesend sein. Gebt eurem Bewusstsein das Geschenk von Mir. Streut Mich in euren Weg. Sät Mich überall ein. Auf diese Weise werdet ihr über eure Liebe zu Mir und werde Ich über eure Liebe zu euch stolpern.
Wir weichen nie voneinander ab. Nur dein Geist kann von Mir abschweifen. Wenn deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge gelenkt wird, gerätst du geistesabwesend in Bezug auf Mich. Für einen Moment vergisst du Mich. In andere Dinge vertieft, vernachlässigst du es, Meine Gegenwart zu spüren. Ihr habt euch vorübergehend von der Ganzheit Meiner Gegenwart abgelenkt, denn Ich sitze in Wirklichkeit in eurem Herzen. Ich bin in eurem Herzen nicht minder. Nur in eurem Erkennen.
Wenn du Mich weggibst, vergisst du Mich nicht. Dann bin Ich in deinen Gedanken ganz oben. Ich, der Ich in eurem Leben an erster Stelle stehe, könnte auch in eurem Geist an erster Stelle stehen. Lasst uns untrennbar sein, sowohl in Gedanken als auch in Taten.
Was kann der Gewinn sein, wenn ihr euch auch nur für einen Augenblick von Mir abwendet? Ist Vergesslichkeit ein Gewinn? Vielleicht, weil ihr euch dann erinnern und die Fülle der Freude in eurem Herzen zu erneuern vermögt.
HEAVENLETTER # 1164 – 15.1.2004 – Eyes of Love
Augen der Liebe
Gott redete …
Was ist, wenn es nur Glück gibt? Was ist, wenn es kein Pech gibt?
Als Ich das Universum erschuf, sprach Ich, es sei gut. Ich habe nicht gesagt, meistens gut. Oder manchmal gut. Oder hin und wieder gut. Ich sagte gut. Ich habe nicht gesagt, dass Güte und Barmherzigkeit mit weniger als Güte und Barmherzigkeit vergütet wurden.
Als Ich sagte, die Schöpfung sei gut, war das keine Bewertung auf einer Skala. Das Gute war das einzige Sinnbild der Welt. Es gab nicht mehr oder weniger Gutes. Ich sagte, die Schöpfung sei gut. Ich war zufrieden mit dem, was Mir Mich hin gestellt war.
Was meinst du, was „Gutes und Barmherzigkeit werden dir folgen dein Leben lang“ bedeutet? Es heißt nicht, dass Güte und Barmherzigkeit stakkatoartig in dein Leben hinein- und heraus laufen. Es heißt, dass Güte und Barmherzigkeit jeden Tag, dein ganzes Leben lang, dein sind.
Sieh Gold, wie Ich Gold sehe. Lasse es in dein Leben eindringen. Wenn du das Gold nicht an der Oberfläche siehst, dann bringe es an die Oberfläche. Wisse, dass Gold existiert.
Wenn du im Leben Rost siehst, merkst du, dass Rost auf etwas in Erscheinung tritt. Du weißt, dass es etwas gibt, das Rost an sich hat. Blicke unter den Rost.
Wenn du das Leben als Spießrutenlauf betrachtest, dann irrst du dich, aber selbst in deinem Irrtum steckt etwas Gutes. Zumindest bist du am Sehen. Nicht klar, aber du bist zumindest auf dem Weg des Sehens. Sei ein Seher.
Was auch immer du wähnst zu erleben, du bist ein ein Wesen der Liebe. Wenn die Liebe zu fehlen scheint, egal worauf Statistiken wohl hinweisen, ist es eure eigene Liebe, die ihr vergessen habt.
Wenn Ich von Liebe spreche, dann meine Ich nicht den Anschein von Liebe. Ich meine nicht die Liebe als Anstrengung oder als etwas Erfundenes. Ich meine Liebe als einen Zustand des Seins, als einen unveräußerlichen Zustand des Seins. Seht durch Meine Augen.
Wonach suchen eure Augen? Was erwarten sie zu sehen? Das sind keine leeren Worte, die besagen, Ich bin überall. Das ist kein Slogan. Das ist die Wahrheit. Aber du neigst dazu, Wahrheit mit Unwahrheit zu verwechseln. Ein Bild nach dem anderen überrumpelt dich. Worte über Worte überrumpeln dich. Das Drama überrumpelt dich.
In der Welt seid ihr oft misstrauisch geworden. Wenn jemand zum Beispiel großzügig zu euch war, werdet ihr vielleicht misstrauisch und fragt euch, was dahinter steckt. Fangt an, euch zu fragen, was hinter all dem steckt, was ihr dem Anschein nach für fehlerhaft anseht. Was verbirgt sich hinter den Fehlern? Warum solltet ihr der Verkleidung mehr trauen als dem, was die Verkleidung verbirgt?
Vertraue auf Gütigkeit. Vertraue der Meinen. Vertraue der deinen.
Die Schöpfung ist ein Bild vor dir.
Eure Augen sind Augen der Liebe, und durch eure Augen kann große Liebe gesehen werden. Egal, welche Tristesse eure Augen jetzt erblicken, sie können mehr sehen. Lasst eure Augen Becken der Liebe sein. Lasst eure Augen nicht distanziert sein. Lasst Liebe von euren Augen herabfallen. Befeuchtet das Universum mit euren Augen der Liebe.
Die Liebe darf nicht weggeworfen werden. Liebe ist nicht verwerflich. Liebe ist nicht albern oder Zeitverschwendung oder etwas anderes, was man sich vorstellen könnte. Sie ist kein Firlefanz. Sie ist nicht aufgesetzt.
Setze die Liebe in der Welt ein. Lasse die Liebe deinen Stab sein. Lasse Liebe sein. Lasse sie gut genug sein. Lass dich von der Liebe leiten. Mit den Augen der Liebe wirst du aus großer Höhe sehen, und je höher du stehst, desto weiter ist dein Blick.
HEAVENLETTER # 1165 – 16.1.2004 – Whole-Hearted
Von ganzem Herzen
Gott redete …
Was kann im Gegensatz zu dem stehen, was Ich sage? Was Ich sage, ist in eurem Herzen. Ich bin die Wahrheit deines Herzens. Glaubst du wirklich, dass Ich Mich irren kann?
Täusch dich nicht, Ich habe dich aus Liebe erschaffen. Jede Ablenkung von der Liebe ist nur eine Ablenkung. Sie ist eine Nebensache. Die Ablenkung von der Liebe ist wie eine müßige Unterhaltung zwischen den Akten eines Theaterstücks. Sie ist nicht das Stück. Es ist ein Füllmaterial. Es ist nur Gerede.
Wann wurde das Leben derart ernst genommen? Was, wenn das Leben nur ein Spiel ist und nichts als ein Spiel? Dann sind Drama und Tragödie nur eine Ablenkung von der Realität des Lebens. Wenn du dich weit weg von der Freude fühlst, was hat dich dann von ihr abgelenkt?
Der Sonnenschein rührt von der Sonne. Die Sonne lässt sich nicht ablenken. Ob Regen oder Sonnenschein, die Sonne sendet ihre Strahlen aus. Nichts hält die Sonne davon ab, zu scheinen. Die Sonne ist mächtig in ihrem Fokus.
Konzentriere dich heute auf die Liebe. Hole sie aus eurem Herzen und sieh, wohin sie geht. Lasst die Liebe aus eurem Herzen fallen wie die Strahlen der Sonne.
Hast du darauf gewartet, dass etwas an die Tür deines Herzens klopft? Öffne eigenhändig die Tür der Liebe. Wenn sie geöffnet ist, wird die Liebe zu dir hereinkommen. Hast du ein Wartespiel gespielt? Hast du vergessen, dass du dein Herz der Liebe auf immer und ewig zu öffnen hast? Hast du es geschützt, es in Reserve gehalten, auf den richtigen Moment gewartet?
Der richtige Moment ist jetzt. Befreie dich von allen Hindernissen, die den Fluss deines Herzens zu einem Anderen behindern. Entblöße es gegenüber allen anderen.
Dein Herz ist nicht dazu da, sich etwas auszusuchen und zu wählen. Es ist dazu bestimmt, zu lieben. Lasse dein Herz fließen. Halte es nicht länger zurück. Unterdrückt die Liebe in eurem Herzen nicht. Lasst sie sich selbst ausdrücken.
Verenge die Kanäle deines Herzens nicht. Verschließt sie nicht. Öffne sie weit für die Sonne und die Welt, auf die die Sonne scheint. Sei offenherzig.
Offenherzigkeit ist viel weiter gefasst als Aufgeschlossenheit. Aufgeschlossenheit ist kaum der Rede wert. Offenherzigkeit ist jenseits der Diskussion. Es ist nicht wirklich deine Entscheidung, offenherzig zu sein. Alles, was du entscheiden kannst, ist, dein Herz nicht mehr zu verengen. Ungequetscht kann dein Herz nur offen sein. Sich selbst überlassen, ist dein Herz offen.
Ein Herz ist kein Gerät. Es ist ein Herz. Geräte werden bedient, nicht Herzen. Nicht deines und nicht das eines anderen.
Der natürliche Zustand deines Herzens ist offen. Ungehemmt ist dein Herz offen, und es ist der Schlüssel zu allen anderen Herzen. Wie Weihnachtslichter sind die Herzen miteinander verbunden. Wenn eines angezündet wird, haben die anderen keine andere Wahl als zu folgen. Sie werden alle auf ein Mal entzündet. Herzen sind das Gleiche.
Es ist kein Streichholz nötig, um dein Herz anzuzünden. Dein Herz ist bereits entzündet. Alles, was du tun musst, ist, den Dämpfer zu entfernen, den du ihm verpasst hast.
Segne dein Herz jetzt in seiner Herzlichkeit. Liebe dein Herz genug, um es zu entfesseln. Lasse es wie einen Drachen sein, dem du folgst. Es muss nicht deinen Anweisungen folgen. Es weiß, wohin es gehen und was es tun soll. Oh, dein schönes Herz, lasse ihm freien Lauf! Es wird sich mit Meinem Herzen verschlingen. Dein Herz weiß, woher es gekommen ist und wohin es geht. Man hat es nur zu lassen.
Wenn du auf die Erlaubnis gewartet hast, von ganzem Herzen zu lieben, dann nimm zur Kenntnis, dass diese Erlaubnis bereits erteilt wurde. Ihr brauchtet keine. Aber nehmt Meine Erlaubnis als ein Signal, euer Herz zu lieben, wie es ist, und seine Souveränität anzuerkennen.
HEAVENLETTER # 1166 – 17.1.2004 – Surprise
Überraschung
Gott redete …
Praktisch ist nie hinreichend. Es ist praktisch, sich die Schuhe zu binden, aber das versteht sich von selbst. Das Praktische füllt dein Herz nicht. Vielleicht brauchst du rote Schnürsenkel oder du musst barfuß gehen und auch unpraktisch sein. Was ist oberflächlich betrachtet praktisch daran, einen Drachen steigen zu lassen? oder sich einen Stern zu wünschen? oder zu lachen?
Laken falten ist praktisch. Wäsche waschen ist praktisch. Geschirr spülen ist praktisch. All diese Dinge weißt du. Wenn du sie mit Liebe tust, ist dein Praktisch-Sein heilig.
Freilich platziere zudem Sterne in deinem Herzen. Sei übermütig. Erfreue dich an der Freude, ohne jeden Grund.
Und doch gibt es letztlich nichts Praktischeres als Freude. Freude wird dich erhalten. Die Wäsche nicht.
Baumwolle ist praktisch, aber Seide ist es auch. Sie ist praktisch, um dein Herz mit Weichheit und Schönheit zu erfüllen.
Harte Fakten haben ihren Platz. Die weiche Wahrheit allerdings auch.
Es ist schön, Zahlen zu zählen, aber das reicht dir nicht. Zahlen müssen auch mit Inspiration verwoben sein. Das Herz und die Seele desjenigen, der die Rechenmaschine bedient, haben ebenfalls erfasst werden.
Wie praktisch ist es, wenn ein Kind dir einen Löwenzahn schenkt? Was wirst du damit anfangen? Und doch ist das Geschenk des Löwenzahns ein schöner Akt der Liebe. Dein Herz vergisst nie, dass dir die Sonne von einer kleinen Hand mit einer zerdrückten Pusteblume in der Hand geschenkt wurde.
Wie praktisch sind Farben? Und doch muss ein Leben mit Farben gefüllt sein. Wie praktisch ist Musik? Und doch ist sie eine Notwendigkeit. Dein Herz hat sich mit Lieblichkeit zu füllen. Lieblichkeit hat viel zum Bewirken.
Lasse dein Herz schön sein. Erleichtere es mit Freude. Belaste es nicht mit Pflicht.
Vielleicht ist es von Nutzen, in Pfützen zu treten.
Wie wichtig ist ein Tanz? Und doch muss das Leben mit ihm gefüllt werden. Fülle dein Leben sowohl mit Tango’s als auch mit Walzer.
Lies ein Buch um seiner selbst willen. Es muss nicht um des Zugewinns willen sein. Lasse das Lesen eines Buches eine Möglichkeit sein, in das Herz eines anderen Menschen einzudringen. Auf diese Weise erteilst du dein Einverständnis, dass sie auf der Erde sind und sich dir zuteil werden lassen. Du umarmst ihren Geist und lässt deinen eigenen aufsteigen.
Tue heute etwas ohne jeden Grund. Lasse keinen Grund deinen Grund sein. Sieh, wohin dich das führt. Es wird dich in neue Bereiche führen. Ich erinnere dich daran, dass du ein Abenteurer auf Erden bist. Abenteurer brechen auf. Sie gehen irgendwohin, wo sie noch nie zuvor gewesen sind. Sie suchen etwas. Sie folgen nicht den Fußstapfen von gestern.
Ihr könnt versuchen, die Dinge gleich zu halten, aber ihr könnt das Leben nicht in den Boden stampfen. Das Leben wird nicht stillstehen. Das Leben drängt euch immer weiter voran. Was für eine Freude dies ist.
Bist du nun von der Idee überzeugt, das Praktische für eine Weile loszulassen und es durch etwas zu ersetzen, das nicht von dir erwartet wird? nicht einmal von dir selbst erwartet. Das ist es, was du heute tun solltest – dich selbst überraschen. Was soll es sein?
Du wirst heute etwas Wunderbares tun, was dein Herz glücklich macht. Vielleicht wirst du Buntstifte finden und ein Bild malen. Vielleicht wirst du einen Purzelbaum schlagen. Vielleicht wirst du jemand anderen überraschen. Überraschung ist das Unerwartete. Stelle dir vor, was du heute tun kannst, um zu glänzen. Schon der Gedanke daran hat einen Wert. Eine Überraschung führt zur nächsten.
Trage Überraschung heute in deinen Kalender ein. Mache sie zu einem Teil deines Tages. Überraschungen dürfen niemals zur Routine werden. Welche Überraschung erwartet dich heute? Rufe sie zu dir.
HEAVENLETTER # 1167 – 18.1.2004 – There Is a Lodestar
Da ist ein Leitstern
Gott redete …
Ich bin deiem Herzen treu. Dein Herz kennt Mich sehr gut. Verbinde dich mit der Liebe und Weisheit deines Herzens, und du wirst in die Tiefen Unserer gegenseitigen Verbindung eintauchen. Wir sind innig miteinander verbunden. Wir sind verschlungen. Wir sind unauflöslich. Um sich Unserer Liebe bewusster zu werden, verbinde dich einfach mit Mir in deinem Bewusstsein.
Es ist, als wäre Ich der Lokführer deines Herzens. In diesem Zug des Lebens gibt es so viel zu sehen und um sich darüber zu unterhalten, dass du dich in die Sehenswürdigkeiten vertiefst und den Lokführer vergisst, der alles am Laufen hält.
Erinnere dich jetzt an Mich. Schließe Mich in deine Sicht ein. Ziehe Mich in deiner Vorstellung zu dir hin oder eile Mir entgegen. Dass wir Eins sind, ist nicht eingebildet. Es ist nur so, dass du es dir vielleicht vorzustellen hast, um dein Bewusstsein zu wecken. Heiße Mich in deinem Herzen und in deinem Leben willkommen. Mache Platz für Mich.
Betrachte Mich als dein Rückgrat, das dich geradehält. Betrachte Mich als dein Kinn, das vor dir hergeht. Betrachte Mich als deine Beine. Deine Beine scheinen dich körperlich zu bewegen, aber Ich bin der Bewegende. Betrachte Mich als deine Finger, die dich langen und berühren. Betrachte Mich als das, was deine Finger erreichen und berühren. Ergreife Mich von ganzem Herzen. Fühle die Vollständigkeit Unserer Einheit, dieser vereinigten Einheit, dieser Einheit, die über sich selbst hinausgeht, dieser Einheit der Ganzheit, dieser Einheit der Höchsten Liebe, dieser Einheit, die das Herz zum Stillstand bringt, während sie es gleichzeitig schlagen lässt.
Ich bin nirgendwo zu finden, wenn nicht in dir. Ich bin nicht unecht. Ich bin überall, auch wenn es Raum nicht gibt. Ich bin für alle Zeit, auch wenn Zeit nicht existiert. Die beiden großen Konzepte, die du im irdischen Leben für real hältst, sind unrichtig. Wenn du nur daran denkst, spürst du, wie dir die Verankerung entgleitet, aber Zeit und Raum sind nicht deine Verankerung. Ich bin deine Verankerung, und du bist die Meine, und Wir können uns nicht voneinander entfernen.
Wenn eine Frau auf der Erde schwanger ist, trägt sie ein Kind aus. Sie trägt es für Mich aus. Ich bin es, der das Kind gezeugt hat. Die menschliche Beteiligung ist nur das Austragen. Man sagt, dass die Mutter das Kind zur Welt bringt, aber sie ist nur die Trägerin. Sie hat das Kind weder erschaffen noch ihm das Leben geschenkt. Dies ist Mein Werk. Dies ist Mein Wunder. Du bist eine Überbringerin des Wunders.
All dieses irdische Leben, das durch dich zu kommen scheint, ist dir gegeben. Du bist begabt, diesen großen Plan zu erleben. Wenn das ganze Leben wirklich von dir abhängen würde, würdest du dich abgeschottet und allein fühlen. Du bist ein großartiges Wesen im Universum, und du tust großartige Dinge, du spielst eine große Rolle, aber es gibt einen Gott des Universums. Gott tut es. Ob du dem zustimmst oder nicht, du folgst ihm.
Es gibt einen Leitstern, und bist du nicht froh darüber? Würdest du es vorziehen, nichts zu haben, woran du dich orientieren kannst? Willst du wirklich der Erfinder des Lebens sein?
Glücklicherweise werdet ihr im Leben geleitet, und Ich führe euch. Je näher ihr Mir in eurem Bewusstsein kommt, desto mehr folgt ihr Meinen Fußstapfen. Es geht nicht darum, dass ihr Mich um Erlaubnis fragt, wohin ihr gehen und was ihr tun sollt. Es geht darum, dass ihr den Impuls in eurem Herzen aufspürt. Es ist Mein Impuls, den ihr registriert. Und euer Herz sagt: „Ahh“.
Würdet ihr wirklich gerne alleine arbeiten?
In der Welt suchst du nach einem Partner, mit dem du das Leben teilen kannst. Ich, der Stille Partner, Ich bin der, der euch zusammenbringt. Ich habe euch jeden geschickt, der in euer Leben kommt. Sie haben sich nicht nach dorthin verirrt. Und sie wurden dir gegeben, um dich zu inspirieren und damit sie deine Inspiration einfahren können.
Du wirst diese Inspiration in deinem Herzen finden. Du bist schwanger mit Inspiration, die Ich gepflanzt habe. Komm Mir jetzt nahe, und finde Mein Herz tief in dem deinen.
HEAVENLETTER # 1168 – 19.1.2004 – Joy
Freude
Gott redete …
Was ist Vorankommen anderes als größere Lebensfreude? Verzweiflung ist kein Fortschritt. Seelen-Suche ist nicht einmal ein Fortschritt. Freude ist Fortschritt. Sei offen für mehr Freude im Leben. Habe sie. Fordere sie ein.
Erfüllt von Freude, ehrt ihr mich. Ich könnte sogar sagen, dass Freude eure Pflicht ist, aber Freude ist eure Freude. Ich weiß nicht, wie man Freude und Liebe voneinander trennen kann. Habt Freude am Leben, und ihr werdet das Leben als den Zauber lieben, der es ist.
Freude zieht sich durch das ganze Leben. Sie ist nahtlos. Ohne sie gäbe es kein Leben. Freude ist, wie die Liebe, immer da. Die Freude liegt überall herum. Vielleicht habt ihr euch mehr der Arbeit als der Freude gewidmet, eher der Schwere als der Leichtigkeit. Lasse jetzt die Arbeit deine Freude sein. Richte deine Aufmerksamkeit in erster Linie auf Freude, und die Arbeit wird dir Freude machen.
Vielleicht hast du als Atlas die Welt auf deinen Schultern getragen. Du kannst loslassen. Die Erde wird nicht herunterfallen. Atlas hatte die Illusion, die Welt bedürfe seiner Kraft, indes hatte es nicht so zu sein, dass er die Welt hochhält. Die Welt muss nicht gehalten werden. Die Welt ist durch goldene Mittel gesichert.
Wenn du wie Atlas bist, sage Ich dir, dass du die Last von so viel Verantwortung loslassen solltest. Erklimme die Spitze der Welt. Der Gipfel der Welt und der Boden der Welt sind dasselbe. Die Welt dreht sich so oder so, aber die Sichtweise darauf, wo man sich befindet, macht den Unterschied. Tanze ganz nach oben.
Ihr seid wesentlich für die Welt als Freude, nicht als Schwerkraft. Deine Verantwortung ist Freude. Erfülle deine Verantwortung, Freude zu machen. Sucht die Freude, die euch emporhebt, mehr als Schwere, die euch herunterzieht. Schüttelt die Last von euren Schultern, denn ihr seid frei. Ihr seid der Erde nicht verpflichtet, es sei denn, ihr macht sie fröhlich.
Erledigen Sie Ihre Aufgaben zollfrei. Sie sind nicht dazu gedacht, anstrengend zu sein. Freut euch über eure Verantwortung. Die Liebe strömt durch sie zu euch.
Ihr seid Teil des Hin und Her in der Welt. Tauscht Liebe und Freude aus. Sie sind der Sinn jeder Transaktion. Nichts anderes ist es.
All das ist dasselbe wie die Aufforderung, seinem Herzen treu zu bleiben. Nur dann könnt ihr Freude empfinden. Die Herzensfreude kommt vor allem anderen, denn dann bist du in deiner Wahrheit. Verkaufe dein Herz nicht für einen Pott. Nimm einem anderen nicht die Freude weg. Wenn du einen anderen ausnutzt, dann verleugnest du dich selbst.
Bevorzuge das, was bleibt. Liebe und Freude bleiben, und sie bleiben in deinem Herzen. Habt Freude daran, Freude zu geben, und ihr werdet bereichert werden.
Die Ökonomie ist nicht anders als das Leben. Die Geschäftswelt ist nicht vom Leben getrennt. Sie ist nicht dazu bestimmt, sich vom Leben zu entfernen. Sie triumphiert nicht über das Leben. Das Geschäft ist keine Entschuldigung dafür, sich selbst zu verleugnen. Sei ein Meister der Freude. Es gibt keine Freude, wenn die Freude nicht für einen Anderen ist. Wenn du einem Anderen die Freude wegnimmst, fliegt sie davon. Nichts von der Freude bleibt in deiner Hand, wenn du einen Anderen ohne sie zurückgelassen hast. Was du einem Anderen überlässt, ist das, was du dir selbst überlässt.
Folge deinem Stern. Sei großartig in der Welt. Es gibt keinen Platz für Kleinheit. Nur Größe passt. Du bist dazu bestimmt, groß zu sein. Du hast keine andere Bestimmung.
HEAVENLETTER # 1169 – 20.1.2004 – You Grow in Increments of Love
Du wächst nach und nach in Zunahme von Liebe
Gott redete …
Betrachte alle Kontraste im Leben als Plattformen, von denen du abspringst. Alles, was geschieht, treibt dich vorwärts. Du springst von einer Aussicht zur anderen. Mit jedem Sprung stehst du an einem höheren Ort, auch wenn dieser höhere Ort für dich vielleicht nicht wahrnehmbar ist. Im Leben gibt es wirklich kein Anhalten, denn das ganze Leben ist eine fortschreitende Bewegung. Das gilt auch für die Situationen, die du lieber nicht hättest. Es gibt nur die Bewegung nach vorne. Du hast einen langen Weg hinter dir. Das ist mehr als nur ein Trost. Es ist Wachstum.
Auf die eine oder andere Weise katapultiert man sich vorwärts. Ganz gleich, wie der Weg, den du eingeschlagen hast, sich dreht und windet, er führt dich immer vorwärts. Du kannst nicht zurückgehen. Du kannst nicht in alte Fußstapfen treten, denn deine Füße passen nicht mehr dafür. Du kannst auch nicht dort bleiben, wo du bist, denn du bist bereits darüber hinausgegangen.
Chemisch und in jeder Hinsicht bist du nicht mehr der gleiche, der du gestern warst. Die Elektrizität deiner Gedanken hat eine andere Wendung genommen. Alte Gedanken loslassen ist dasselbe wie sich selbst vorantreiben.
Und doch gibt es einen Kern von dir, der beständig ist und den man immer als dich kennt.
Du weißt natürlich, dass Ich Mich nicht nach deiner äußeren Kleidung richte. Ich schaue nach euch. Ich wäge nicht eure weltlichen Errungenschaften ab, denn das ist nicht Meine Berufung. Ich sehe die Ausstrahlung von dir. Sie leuchtet in Meinem Herzen. Wir signalisieren uns gegenseitig in den Tiefen deines schönen Herzens.
Selbst wenn du dich irrst und weniger als Liebe aufzeigst, selbst wenn dein Herz über den offensichtlichen Mangel an Liebe besorgt ist, denkst du an Liebe. Selbst wenn du einen verpassten Moment der Liebe bereust, ist dein Herz bei der Liebe. Jetzt gehst du zum nächsten Augenblick über. Liebe dich selbst, auch wenn du dich daneben benommen hast. Du wirst dich selbst einholen. Das wirst du.
Du wächst in Schritten der Liebe, und zurückgehaltene Liebe treibt dich dennoch voran. Kein Schritt ist rückwärts. Du gehst geradeaus. Und du bewegst dich genau in der richtigen Geschwindigkeit. Ob schnell oder langsam, du bewegst dich im richtigen Tempo. Stelle dirh das vor. Du bist so in Ordnung. Du kommst genau zur rechten Zeit und bist im Moment am richtigen Ort.
Wenn Bäume ihre Blätter abwerfen, trauern sie nicht. Sie genießen das Zurücklehnen des Winters ebenso wie das Aufblühen des Frühlings. Der Winter führte zum Frühling, und so weiter. Alle Dinge führen zueinander. Was man in der Hand hat, hat man in der Hand und sollte es als das Geschenk betrachten, das es ist. Alle Jahreszeiten im Leben haben ihren Wert. Alle tragen zu dir bei. Keine ist verschwendet. Alle dienen.
Genauso ist es in deinem Leben, egal welche Mühen du auf dich nimmst, es ist für etwas. Wenn du das Leben als Belohnung und Bestrafung betrachtest, erweist du dem Leben einen schlechten Dienst. Alles, was geschieht, hat einen Zweck. Die Schöpfung ist nicht zwecklos. Was entgleitet, entgleitet, und das ist gut so, denn es hat seinen Zweck erfüllt. Alles im Leben hat einen Zweck. Und du hast einen Zweck. Du hast dir darüber nicht im Klaren zu sein, was deinZweck ist, aber du tust gut daran, dir darüber im Klaren zu sein, dass du in der Tat einen Zweck innehast.
Der Sinn ist Teil des Lebens, und er zeigt sich nicht immer in einem strahlenden Licht. Selbst diejenigen, die in der Historie Großes geleistet haben und dafür bekannt sind, können nicht wissen, welchen anderweitigen Zweck sie neben ihren Erfindungen oder ihrem Heldentum hatten. Sie lebten für mehr als für Ruhm.
Tief in deinem Inneren bist du dir bewusst, dass du ein Riese auf Erden bist, und dass du die Bestimmung eines Riesen hast. Möge jemand, der dir begegnet, den Nutzen dessen einfahren, wofür du auf der Erde bist.
HEAVENLETTER # 1170 – 21.1.2004 – Deep in the Heart of God
Tief im Herzen Gottes
Gott redete …
Es ist, als ob man im Leben mit einem Auto fährt. Das Leben bringt dich irgendwo hin. Wie du in das bestimmte Auto gekommen bist, weißt du nicht. Du weißt nur, dass du fährst, und das Auto nimmt dich mit. Du fährst irgendwohin.
Das Leben hat ein Eigenleben.
Auch wenn du der Fahrer bist, lenkt das Auto nicht immer so, wie du es möchtest. Du hast deine Energie, und das Auto hat die seine. Manchmal bist du einverstanden, manchmal nicht. Trotzdem steht dir die Fahrt deines Lebens bevor. Du könntest dich auch zurücklehnen und es genießen.
Was in deiner Macht steht, steht in deiner Macht. Deine Gedanken sind in deiner Macht. Sie können die Szenerie nicht kontrollieren, aber was du aus der Szenerie und deiner Fahrt durch das Leben in der Welt machst, ist deine Entscheidung.
Wenn du mit dem Auto deines Lebens fährst, musst du im Verkehr aufpassen. Es gibt andere Autos, die in verschiedene Richtungen fahren. Es gibt viele Arten von Autos, und du lässt jedem seinen Platz. Du stößt nicht mit ihnen zusammen. Es geht dir nicht darum, sie zu überholen oder sie zu verlangsamen. Du bleibst in deiner Spur und fährst weiter. Auf diese Weise kannst du den Verkehr genießen.
Auf deinem Lebensweg kommt es zu Abzweigungen, und du entscheidest, welche du nimmst, sobald du dort angelangt bist. Das Wichtigste ist, dass du abbiegst, denn alle Abbiegungen führen dich an den Ort, an den du willst.
Du hast also eine Wahl im Leben, und das Leben hat auch eine. Ihr spielt beide eure Rollen. Dein Leben auf der Erde besteht aus vielen miteinander verwobenen Szenen. Es gibt kein Ende dieses Lebensspiels, wohin es dich auch führen mag.
Eines Tages werdet ihr in ein neues Reich eintreten, aber das ist nichts Neues für euch. Ihr seid schon viele Male durch zahlreiche Reiche gereist, und doch ist jedes Mal, wenn ihr ein neues Reich betretet, alles neu.
Oft fragst du dich, wohin du im Leben gehst. Selbst wenn du akzeptierst, dass dein Weg zu Mir führt, verstehst du ihn nicht wirklich. Das ist durchaus so in Ordnung. Es ist nicht begreiflich, vor allem, wenn man bedenkt, dass ihr nie ohne Mich gewesen seid. Was für eine Art von Logik ist das? Du bist bei Mir, und du kommst zu Mir. Ihr wandert, aber ihr habt euch nie bewegt. Du stehst still und schlägst mit den Flügeln. Du reist durch das Universum, während das Universum die ganze Zeit zu dir gereist ist.
Nichts in der Welt ist so, wie es scheint. Der Schein und das Wirkliche sind verschiedene Ansichten desselben. Indes, das Leben ist nicht kompliziert. Es ist einfach, weil nichts wirklich passiert. Die Bewegung findet im Bewusstsein statt. Dein Leben ist ein Sprung zu größerem Bewusstsein.
Deine Augen weiten sich. Du siehst weiter und du siehst tiefer. Du siehst in alle Richtungen gleichzeitig, weil du mit mehr als deinen Augen siehst. Ein in dir gepflanzter Same wächst vor deinen Augen, und du wächst mit ihm. Du wächst über alle Grenzen hinaus. Du beginnst zu sehen, dass es keine gibt. Du wächst sogar über das Grenzenlose hinaus, denn du rennst durch eine unglaubliche Ewigkeit. Es gibt keine äußeren Grenzen und auch keine inneren. Alles ist grenzenlos. Wenn es keine Grenzen gibt, wie kann es dann Grenzenlosigkeit geben? Du reißt Zäune nieder, wo es keine gibt.
Wenn du die Welt verlässt, verlässt du das Fahrzeug, in dem du fährst. Du verlässt das Auto, du verlässt deinen Körper. Du gibst sie ab. Sie waren nur gemietet.
Aber das Du, das immer im Entstehen begriffen war, taucht weiterhin in dem auf, was man das Himmelreich nennt. Dies ist der Moment, in dem du in einem neuen Licht siehst. Dies ist der Moment, in dem du entblendet bist. Es gibt nichts, was dich blockiert, und in Wahrheit gab es das auch nie. Du findest lediglich heraus, wo du schon immer warst, tief im Herzen Gottes.
HEAVENLETTER # 1170 – 21.1.2004 – What Hat Are You Wearing?
Was für einen Hut trägst du?
Gott redete …
Wenn das Leben mit einer Unternehmensorganisation verglichen werden kann, in welcher Abteilung arbeitest du dann? Im Vertrieb? Im Marketing? Inkasso? Kundenbetreuung? Buchhaltung? Inventur? Versand? Verwaltung? Werbung? Gestaltung? Rezeption? Verwaltung? Fertigung?
Natürlich springt man in seiner Funktion herum und hat irgendwann in allen Abteilungen gearbeitet.
In Bezug auf das Leben ist es besser, Zusammengesammeltes in Ruhe zu lassen, denn das Konzept des Sammelns lenkt deine Aufmerksamkeit auf das, was dir zusteht, und auf das, was dir deiner Meinung nach vorenthalten wurde. Lasse das in Ruhe. Was dir zusteht, wird von selbst kommen, und was dir nicht zusteht, wird nicht kommen, egal wie sehr du darauf drängst und wie hartnäckig du bist. Oder wenn es nun mal zufällig durch deine Anstrengung doch kommt, hast du zu viel dafür bezahlt. Wie spannen sich deine Muskeln an gleichsam wie im Krieg! Wie kämpferisch und zielstrebig wirst du, wenn du dich zum Zusammensammeln aufraffst! Und wie flüchtig ist der Sieg der Kollektion!
Der Preis, den du für das Sammeln zahlst, ist die Emphase, die du dem zukommen lässt. Eine solche Betonung verwehrt dir das Inempfangnehmen, und sie verwehrt dir überdies das Geben. Es macht dich zu einem Jäger, der auf Beute aus ist. Es macht dich bewaffnet. Es macht dich zu einem Geier, der herabstürzt. Derartiges mag die Arena eines Geiers sein, aber sie ist nicht die deine.
Im Leben ist es besser, sich von der Buchhaltung zu lösen. In der Buchhaltung geht man zwar nicht auf die Straße, um zu kassieren, aber man führt Buch, und diese Buchführung unterstützt das Inkasso. Mache keine Inventur im Leben.
Widme dich der Kundenbetreuung. Das macht dich verständnisvoll. Es erlaubt dir, dich zu kümmern. Es ermöglicht dir, den Menschen zu geben, was sie wollen. Kundenservice bringt dich auf die richtige Spur. Betrachte jeden Menschen in seinem Leben als einen geschätzten Kunden. Ganz gleich, wie dein Kunde aussieht, ob böse oder freundlich, groß oder klein, attraktiv oder unattraktiv, dumm oder klug, du bist jemand, der guten Service bietet. Durch deine Großzügigkeit zeigst du deinen Kunden, wie ein Mensch zu einem anderen sein kann, und so verlässt du sie bereichert, ohne dass du dich selbst geschmälert hast.
Sei eine Empfangsdame, denn so grüßt du alle, die dir über den Weg laufen. Pfeile der Empfänglichkeit segeln von deinem Herzen. Du gibst den Ton für das Leben, einen Empfangsbereich und Sitzplätze an. Und du sitzt auch dort.
Sei ein kreativer Designer und schaffe Schönheit und Farbe, damit alle sie sehen können. Sei innovativ. Baue hohe Gebäude. Erfülle sie mit Freude. Verwandle die Welt mit deinen Gaben an sie. Vervielfältige, was du geschaffen hast, und du bist der Lieferant der Welt.
Werbe für die Wahrheit.
Sei ein Verkäufer für das Gute. Verkaufe Ehrlichkeit. Erfülle Bedürfnisse. Stelle andere, nicht dich selbst, an die erste Stelle. Verkaufe nur, was von Nutzen ist, und gib vollen Wert.
Betreibe die Verwaltung mit deinen Gedanken. Sie sind ein hohes Management. Die Elektronen deines Gehirns sind mächtige Verwalter. Sie stellen alles im Voraus auf, und die Arbeit wird wie Strahlen, die von der Sonne herabfallen.
Welchen Hut trägst du heute? Du hast die Qual der Wahl. Welche Abteilungen möchtest du am liebsten vertreten?
Wo auch immer du jetzt bist, du kannst alles repräsentieren, was du willst. Möchtest du Mich nicht repräsentieren? Willst du nicht die Herzen, den Verstand und die Augen erheben? Willst du die Welt nicht höherheben? Willst du nicht ein Leuchtfeuer des Lichts auf der Erde sein? Möchtest du nicht jemand sein, der anderen die Last abnimmt und sie beiseiteschafft? Würdest du nicht gerne all das sein, was du dir für andere wünschst?
Was kann dich aufhalten? Und warum solltest du so etwas zulassen? Probiere heute Größe aus. Sieh, wie sie zu dir passt.
HEAVENLETTER # 1171 – 22.1.2004 – In the Middle of Life
In der Mitte des Leben
Gott redete …
Geliebte, ein Festmahl ist vor euch aufgehäuft, und ihr müsst nur noch essen. Das Leben ist das Festmahl vor euch. Es ist genug für euch da. Vielleicht müsst ihr nicht die Nase rümpfen und bockig sein. Vielleicht könnte ihr das Essen, das vor euch steht, annehmen und euch daran laben, solange es noch vor euch steht. Ihr wollteuer Leben nicht im Rückwärtsblicken leben.
Das Leben, das vor euch liegt, muss nicht perfekt sein, so wie ihr das definiert. Manchmal wird es euch zu heiß oder zu kalt erscheinen, in zu großen oder zu kleinen Portionen, auf die eine, oder andere Weise präsentiert. Es wird immer etwas geben, an dem ihr etwas auszusetzen habt. Ihr könnt das Essen, das ihr vor euch habt, auch einfach so essen. Ihr müsst nicht darin herumstochern oder jedes Stück untersuchen.
Wenn alles perfekt sein muss, bevor man sich darauf einlässt, werdet ihr für immer im Leben auf schwebe sein. Man kann einen Zeh in den Swimmingpool tauchen und darüber nachdenken, aber das ist nicht dasselbe wie eintauchen. Das Leben besteht darin, herauszufinden, wie es ist. Das ist das Leben. Springe ins Wasser und schwimme. Du kannst nicht alle Bewegungen und Umstände im Voraus herausfinden. Das Leben ist kein Wartespiel. Es ist ein Spiel, an dem man teilnehmen kann. Alle sind willkommen. Du bist eingeladen, mitzumachen.
Es hat sowieso keinen Sinn zu warten, weil du schon mitten im Leben stehst. Es gibt wirklich keinen Beckenrand, an dem du sitzen und darüber nachdenken kannst. Auf die eine oder andere Weise befindest du dich im Strom des Lebens. Du kannst genauso gut wissen, wo du dich befindest und von dort aus weitergehen, denn das Leben ist Bewegung.
Manchmal Aufregung. Manchmal Emotionen. Aber das Leben auf der Erde ist immer Bewegung, denn das Leben soll gelebt werden, nicht durchsonnen.
Alles, was man im Leben lernt, ist dazu da, dass man es weiterführen kann. Du kannst das Leben nicht aufhalten. Es bewegt sich weiter, mit oder ohne deine Zustimmung. In jedem Fall wird es dich mitreißen. Du kannst nicht aus dem Leben heraustreten.
Du befindest dich auf einer Eislaufbahn. Fahre Schlittschuh, genauso wie du in einem Schwimmbad schwimmst.
Wenn du eine Glückssträhne hast, mache mit. Wenn du keine Lust hast, mache trotzdem mit.
Wenn du in einer Grube steckst, klettere heraus. Vielleicht ist sie gar nicht so tief, wie du denkst. Und natürlich hilfst du jedem, der dort ist, einfach weil du in der Nähe bist und es kannst.
Das Leben ist dazu da, dass man sich darauf einlässt und es genießt. Was soll man sonst damit machen? Du musst nicht hinfallen. Du kannst stolpern, so viel du willst, aber stehe auf und mach weiter. Komme immer wieder an Mein Herz.
Verständigung ist wunderbar. Ich unterstütze das. Aber das Leben geht auch ohne dein Verständnis weiter. Dein Verständnis ist keine Voraussetzung. Dass du weitergehst – das ist eine Voraussetzung. Das ist das Leben. Nichts anderes ist es.
Vielleicht stehst du auf der Bühne im Scheinwerferlicht und hast keine Ahnung, wie du dort hingekommen bist. Du bist dir nicht sicher, was du tun sollst. Aber du weißt, dass du etwas tun sollst, und so gehst du nach vorne auf die Bühne, sagst etwas und tust etwas. Bravo.
Wenn der Vorhang fällt, kannst du von der Bühne gehen. Inzwischen bist du auf der Bühne. Der Vorhang ist aufgegangen. Du zeigst dich der Situation gewachsen. Das Universum hat mit dir gerechnet, und jetzt applaudiert es dir für deinen engagierten Auftritt auf der Bühne des Lebens. Applaudiere dir selbst. Jetzt werfe Ich dir einen Blumenstrauß zu.
HEAVENLETTER # 1172 – 23.1.2004 – How to Find God’s Holy Light within You
Wo Gottes Heiliges Licht in dir finden
Gott redete …
Das Leben ist ewig, aber dein gegenwärtiges Leben, wie du es kennst, ist vorübergehend. Es ist ein Wimpernschlag. Du befindest dich auf dieser Ebene nur für einen bestimmten Moment der sogenannten Zeit. Und so machst du das Beste daraus. Es gibt immer mehr, was du daraus machen kannst.
Das Leben ist nicht genau ein Puzzle, das man zusammensetzt, aber es gibt diesen Aspekt des Lebens. Mit jedem Konzept und jeder Tat setzt du das Puzzle zusammen. Du kannst nicht anders, denn das Leben ist von dir gemacht.
Macht daraus, was ihr wollt. Ihr seid Teil der Schöpfung. Du bist ein integraler Bestandteil davon. Du bist mit dem ganzen Leben verbunden. Das Leben ist nicht für dich allein. Das ist es nie. Das kann nicht sein.
Jeder Schritt, den du tust, hat Auswirkungen auf das gesamte Universum. Unterschätze nicht deine Wirkung auf der Erde. Selbst wenn du allein mitten im Wald bist, hallt dein Schritt im ganzen Universum wider. Jeder Gedanke, den du hast, erreicht jedes Blatt an jedem Baum. Jedes Lied, das du singst, hallt in der gesamten Schöpfung wider. Dein Lied reicht bis zu den Sternen, die auf dich herabscheinen. Die Sonne und der Mond sammeln die Töne deiner Melodie und streuen sie in die Milchstraße aus.
Du bist gut vernetzt.
Auf der Erde gibt es niemanden, der nicht von euch betroffen ist. Niemanden. Die Welt weint in der Tat mit euch, genauso wie sie mit euch lacht. Du schlägst einen Akkord an, und du stimmst das Universum. Es spielt ein Orchester, das größer ist, als du es dir vorstellen kannst, und du bist ein Teil davon. Du wirst gehört. Höre also.
Lasse die Musik der Sphären aus deinem Herzen und von deinen Lippen fallen. Spiele höhere Töne, als du jemals zuvor gespielt hast. Ich hebe den Taktstock.
Wisse, dass dein Leben für Gott ist. Es ist zu Meinem Nutzen. Dein Leben ist ein Geschenk, das Ich dir gegeben habe. Ihr öffnet das Geschenk, wenn ihr es besingt. Ihr gebt Mir das Volumen des Lebens zurück, das Ich euch gegeben habe. Ihr präsentiert es Mir Tag für Tag.
Keine Seite deines Lebens ist verschwendet. Jede Seite hinterlässt ihre Spuren im Universum. Du blätterst die Seiten deines Lebens um, und so wird es verbracht. Es ist dazu bestimmt, verbraucht zu werden. Auf diese Weise erwidert ihr Mir den Gefallen.
Gebt euer Leben frei und großzügig aus, denn es gibt immer mehr. Es kann nicht veräußert werden.
Verzweifelt nicht an dem, was ihr im Leben seht, denn ihr und das Leben sind vielstrahlig und vieldimensional. So wie ihr das Leben auf der Erde lebt, lebt ihr auch im Himmel. Im Himmel werdet ihr wiederbelebt. Ihr erscheint immer vor Mir, und ihr bleibt immer bei Mir, auch wenn ihr euch auf der Erde verausgabt. Das hat so zu sein.
Du bist ein geheiligtes Wesen. Im Himmel gibst du nichts aus. Ausgeben hat im Himmel keine Bedeutung. Im Himmel empfängst du alles. Alles wird dir gegeben. Und geht von dir aus.
Auch auf der Erde ist alles für dich vorbereitet. Du kannst mehr empfangen als jetzt. Wisse, dass du ein Empfänger großer Wohltaten bist. Große Wohltaten werden jedem auf der Erde zuteil. Dass du auf der Erde bist, ist selbst ein großer Segen. Dein Leben auf der Erde ist eine Wohltat für dich und für das Universum.
Ihr leuchtet Mein Licht. Ob ihr Mein Licht in euch seht oder nicht, ihr leuchtet es. Es gibt keine Ausnahmen. Das ist die Bedeutung von „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen“. Diese Worte sind für jeden einzelnen Menschen auf der Erde bestimmt. Ihr habt Licht, warum sollte Ich euch sonst sagen, ihr sollt es leuchten lassen. Seid versichert, dass Mein Licht in euch ist. Ohne es würdet ihr nicht existieren, weder im Himmel noch auf Erden.
Findet Mein Licht in euch, indem ihr es leuchten lasst.
HEAVENLETTER # 1173 – 24.1.2004 – Do You Really Believe in Nonsense?
Glaubst du wirklich an Unsinn?
Gott redete …
Toleranz gäbe es nicht ohne Intoleranz, also ist es nicht so wunderbar, tolerant zu sein, wie du denkst. Intoleranz und Toleranz gehen beide davon aus, dass man aufgrund von etwas, was die Welt für wichtig hält, einen höheren Rang einnimmt als ein anderer, obwohl dies überhaupt nicht von Bedeutung ist.
Kannst du dir vorstellen, wie absurd es ist, eine Hautfarbe willkommen zu heißen und eine andere nicht? Was ist das für eine Anmaßung, dass eine Farbe mehr wert ist als eine andere? Das muss ein dummer Scherz sein. Nur der Mensch achtet auf solche Details. Rote Rosen verschmähen niemals gelbe Rosen. Kein Tier auf der Erde schließt aus oder ein aufgrund einer so unbedeutenden Eigenschaft wie der Farbe. Oh, ja, Ich wünschte, Meine Kinder würden von den Blumen auf der Erde und den Tieren, die umherstreifen, lernen. Wahrlich, es gibt keine Elite.
Wie kommt es, dass der Mensch, das höchste Wesen Meiner Schöpfung, das geschaffen wurde, um über die Erde zu herrschen, sein Leben so eklatant an etwas verschwendet, was überhaupt keinen inneren Wert hat?
Ihr sollt euch über den Unsinn auf der Erde erheben. Ihr sollt vereinigen, nicht trennen. Steigt von eurem hohen Ross herunter.
Sich überlegen fühlen ist eine Haltung, eine Verstellung. Du versuchst, dir etwas vorzumachen. Du bist niemandem überlegen, und niemand ist dir überlegen. Weder Intelligenz, noch Bildung, noch Reichtum, noch Aussehen, noch Herkunftsland, noch Weltrang heben oder senken dich. Was können solche Dinge mit dem Wert zu tun haben? Nicht in Meinen Augen. Warum dann in deinen?
Es gibt viele törichte Methoden, mit denen du dich von anderen abgrenzt. Die Liste ist lang. Glaubt ihr wirklich, dass jemand mehr oder weniger ist, weil er in die eine oder andere Kirche geht? Könnt ihr euch vorstellen, dass Ich ein Gebäude einem anderen vorziehe oder eine Ideologie einer anderen vorziehe und einige meiner Kinder verscheuche oder sie auf einen Platz ganz hinten verbanne?
Könnt ihr euch vorstellen, dass Ich eine Clique der anderen vorziehe? Geht, wohin ihr wollt, aber glaubt nicht, dass ihr deshalb mächtiger seid. Glaubst du wirklich, dass eine Uniform einer anderen überlegen ist oder dass die Uniform, die ein Mann trägt, ihn ausmacht? Oder irgendetwas anderes, was das betrifft.
Es macht Sinn, Socken zu sortieren, aber welchen Sinn hat es, Menschen zu sortieren? Was kann man damit erreichen? Nicht den Frieden. Wie kann Frieden herrschen, wenn es zwei Seiten gibt? Alle sind Meine Kinder. Jede andere Sichtweise ist absurd.
Schließe dich der Menschheit an. Hör auf zu urteilen, denn alles Sortieren auf der Erde, alles Einteilen, alle Titel sind Urteile. Aber selbst dann, verurteile nicht die Beurteiler, denn das Urteil drückt zu. Ihr, die ihr Mich hört, sollt die Welt erweitern, nicht indem ihr mit dem Finger auf sie zeigt, sondern indem ihr über den Umfang des gegenwärtigen Denkens hinausgeht und in das wahre Herz des anderen schaut.
Im Herzen eines anderen kannst du dein eigenes sehen. Suche danach. Jedes Herz ist unschuldig. Allein, der urteilende Verstand ist es nicht. Die Natur aller Herzen ist es, zu umarmen und zu umarmen und zu umarmen, nicht auszugrenzen und schon gar nicht zu spalten. Rufe die Hunde deines Verstandes zurück. Heiße die Herzen willkommen.
Heute sind deine Augen neu. Heute bist du offen für die Liebe. Ihr seid vor nichts verschlossen. Wie auch immer du die Welt bisher betrachtet hast, heute wirst du sie anders sehen. Du wirst alle Keile in deinem Herzen ein für alle Mal öffnen.
Schaut weder nach oben noch nach unten auf einen Menschen. Schaut in die Herzen. Es gibt keine Seiten. Es gibt keine Trennung, warum so tun, als gäbe es sie?
Schließt euch Mir an. Schließt die Menschheit in eure Arme. Liebt und beflügelt sie. Helft jedem, sich selbst zu ehren. Ihr würdigt euch selbst, indem ihr andere ehrt.
HEAVENLETTER # 1174 – 25.1.2004 – Practice Love
Übt euch in Liebe
Gott redete …
Wenn die Liebe das Wesen deines Herzens ist, was kann dann obendrein dazugehören? All die Verletzungen, das Bedauern und so weiter werden dem Herzen auferlegt. Sie werden dort aufbewahrt, aber dein Herz ist kein Schrank, in den man Dinge stopft. Dein Herz ist ein wunderschönes Ding. Es schlägt eine Trommel der Liebe, die im ganzen Universum erklingt. Hört es.
Was auch immer nicht in dein Herz gehört, es gehört nicht dorthin. Wie gerechtfertigt eine Emotion, die weniger als Liebe ist, auch erscheinen mag, sie ist nicht gerechtfertigt. Es gibt keinen Grund für sie.
Dein Herz ist ein Hafen der Liebe. Es ist nicht dazu bestimmt, verlassene Gefühle zu beherbergen. Es gibt kein Ende der Liebe und kein Ende deines Herzens. Fülle dein Herz mit Liebe. Mit allem anderen beschmutzt du es.
Dessen unbenommen, wie bereitwillig ihr gewesen wart, es ist euch schwergefallen, die belastende Vergangenheit loszulassen, auch wenn sie euch Schmerzen bereitet hat. Ihr sagt, ihr würdet die Vergangenheit und ihre Belastungen gerne loslassen, wenn ihr nur wüsstet Wie. Ihr würdet es tun, wenn ihr es könntet. Wenn es nur so einfach wäre, sagst du, denn die Vergangenheit schleicht sich immer wieder an dich heran. Du möchtest ihre Tür zuschlagen, aber die Vergangenheit findet trotzdem ihren Weg zu dir. Sie sickert durch die Ritzen. Die Vergangenheit indes ist nicht der Schuldige. Sie ist unschuldig. Sie bleibt nicht. Du behältst sie.
Wenn du dich als Opfer der Vergangenheit siehst, beginne, dich anders zu sehen. Stellen dir vor, wie du die Gegenwart in Bewegung bringst..
Vielleicht kannst du von dem Konzept des Loslassens zu dem Konzept übergehen, das, was du behalten möchtest und was es wert ist, behalten zu werden – zum Beispiel die Liebe, zu behalten. Wenn ihr euch darauf konzentriert, ein Instrument der Liebe zu sein, vergesst ihr standardmäßig, an den Schimären der Vergangenheit festzuhalten. Vielleicht treiben sie davon, ohne dass ihr euch von ihnen verabschiedet. Vielleicht denkt ihr überhaupt nicht mehr an sie. Es gibt keine Vorschrift, die besagt, dass man ihr Verschwinden vermerken oder sie abhaken muss. Ihr könnt nicht über alles Buch führen. Wenn du bereit bist, nicht auf alles zu achten, wirst du freier von der Vergangenheit sein.
Was macht den Reiz von Vergangenheit aus? Was hält dich in ihrem Bann? Wann hast du ihr eine solche Macht verliehen?
Die Wahrheit ist, dass die Vergangenheit unweigerlich vorbei ist. Die Vergangenheit ist vorbei. Sie kann nicht bleiben. Wer kann einen Windstoß in seiner Hand halten? Was kann das Vergangene zurückbringen? Der Verstand entwirft Erinnerungen, die er tief im Herzen verankern möchte, als ob das Herz ein Speicher wäre, in dem man Überbleibsel aufbewahrt. Überreste sind nur Anhängsel. Wozu sollte man sie aufbewahren?
Macht Platz für die Liebe. Du hast für alles andere Platz gemacht.
Sei ein Höfling der Liebe. Komme der Wahrheit über dich näher. Warum sollte jemand Ungeduld der Liebe vorziehen? Was nützt die Ungeduld dir oder anderen? Warum scheint die Angst mächtiger zu sein als die Liebe? Was in Gottes Schöpfung kann der Liebe gleichkommen? Und warum sollte etwas anderes sie verdrängen?
Ihr seid eine Verkörperung der Liebe. Das ist die Wahrheit. Kehrt also zur Wahrheit zurück. Du bist viele Dinge in der relativen Welt. Du bist Mutter, Vater, Sohn, Tochter, Arbeitgeber, Angestellter, Verkäufer, Einkäufer, Koch, Esser, Busjunge usw. Sticke jetzt in dein Herz, dass du eine Verkörperung der Liebe bist. Was auch immer das Leben jetzt von dir abfordert, lasse die Liebe präsent sein. Die Liebe ist gegenwärtig. Erkenne sie an.
Hebe ein Stück Papier mit Liebe vom Boden auf.
Übe dich im Lieben.
HEAVENLETTER # 1175 – 26.1.2004 – Where Love Grows
Wo Liebe wächst
Gott redete …
Guten Morgen, Geliebte! Ich eile an eure Seite. Fühlt ihr meine Gegenwart und wie nahe Ich euch bin und wie lieb ihr Mir seid? Ihr könnt euch nur einen winzigen Teil der großen Liebe vorstellen, in der Ich euch halte. Der tiefste Friede der Liebe, den ihr je empfunden habt, ist nur ein Tropfen Meiner Liebe. Meine Liebe macht Handstandsprünge. Meine Liebe springt vor Freude. Meine Liebe ergießt sich über alles und jeden, und doch ist da noch mehr, und ihr überfliegt es, ohne es zu bemerken.
Ihr habt Hinweise auf Meine Liebe erhalten. Schaut auf Meine Liebe. Sie ist genau hier, voll wie der Mond in diesem Moment, voller als der Mond. Meine Liebe ist voll von allen Planeten und Galaxien und Hemisphären, voll von den Lücken dazwischen, voll von allen Rhythmen des Universums. Meine Liebe erreicht alle und enthält alle, und alle enthalten Meine Liebe. Niemand ist mehr in Meine Liebe eingeweiht als ihr.
Meine Liebe kann euch nie entgehen, aber ihr seht sie nicht immer. Eure Augen sind an einem Fragment von etwas anderem hängengeblieben, an einem Hirngespinst von etwas anderem, an einer flüchtigen Fantasie, einer Illusion, die euch anlockte. Richtet eure Augen auf die Meinen und fangt an, die Liebe zu sehen, in der Ich euch halte.
Meine Liebe hält alles zusammen. Ich halte euch nicht weniger fest als die Planeten. Habe Ich nicht die Sonne und den Mond und die Sterne erschaffen und inszeniert, sie an ihren Platz gestellt und ihnen die Energie gegeben, sich mühelos zu erhalten? Habe Ich nicht alles erschaffen, ohne etwas zu versäumen? Glaubst du etwa, dass Ich dich übergangen habe oder Meine Liebe zu dir hinter den Tresen geschoben habe, indem Ich meine Liebe je nach deiner Neigung und dem von dir gezahlten Obolus rationiert habe?
Ganz und gar nicht. Ich habe dir volle Liebe gegeben, und du hast volle Liebe. Halte deine Augen auf Meine Liebe gerichtet.
Was du für Liebe hältst, ist nicht immer Liebe. Aber nichts weniger als Liebe kann Ich euch geben. Es gibt kein einziges Stückchen Meiner Liebe, das euch fehlt.
Aber du siehst nicht immer. Du schaust nicht immer hin. Vielleicht bist du zu sehr damit beschäftigt, die die Unebenheiten des Lebens anzuschauen.
Ihr müsst Mir nicht auf halbem Weg entgegenkommen. Ich bin schon den ganzen Weg zu euch hinüber. Ich bin neben dir und vor dir und hinter dir und auch in dir. Nur dein Bewusstsein hat sich dem Meinen anzunähern.
Mein Bewusstsein ist Liebe. Es gibt nicht einen Moment, in dem Ich Mir eurer und der Fülle der Liebe, mit der Ich euch umgebe und erfülle, nicht bewusst bin. Wohin kann meine Liebe gehen, wenn nicht zu euch?
Ich wähle nicht aus, oder, wenn ihr es so sagen wollt, Ich tue es, dann wähle Ich jedes einzelne Meiner Kinder auf der Erde als Mein Eigentum aus. Ihr seid in Mein Herz gepflanzt. Ich gehe nirgendwo ohne euch, noch auch macht ihr einen einzigen Schritt ohne Mich.
Wie anders würdet ihr euch fühlen, wenn ihr akzeptieren könntet, was Ich sage? Stellt euch einen Moment lang vor, wie es wäre und wie ihr euch fühlen würdet, wenn ihr Meine Liebe von ganzem Herzen annehmen würdet. Stellt euch immer wieder die Wahrheit vor und geht auf sie zu. Ihr werdet in euer Herz greifen und Mich dort finden, wie eine reife Pflaume. Und als wäre Ich eine Pflaume, würdet ihr Mich aus eurem Herzen pflücken, und doch würde die Pflaume in eurem schönen Herzen weiterwachsen, so wie zuvor. Unendlich ist Meine Liebe, die in eurem Herzen lebt. Es ist, als ob Meine Liebe in euch wächst, aber es ist euer Auffinden Meiner Liebe, das sich entwickelt.
HEAVENLETTER # 1177 – 28.1.2004 – At the Helm of Your Life
Am Steuer deines Lebens
Gott redete …
Meine Hände liegen auf deinen Schultern. Ich lenke dich durch das Leben. Ich lasse dich nie los. Aber innerhalb Meines Griffs hast du alle Freiheit der Welt. Ich mag dich geradeaus lenken, aber wenn du nach links gehen willst, gehen Wir nach links. Wenn du nach rechts gehen willst, gehen Wir nach rechts.
Verstehst du, wie das ist? Du hast die freie Wahl. In diesem Sinne gebührt dir alle Ehre, und wie kann es angesichts des Lichts der Freiheit so etwas wie Schuld geben? Wenn deine Entscheidungen mit Schuld beladen wären, wie könntest du dann frei sein? Du wärest dann eher erstarrt als frei. Freiheit innehaben bedeutet, dass du frei bist. Was für ein Geschenk ist das!
Der einzige Auftrag, den du hast, ist, frei deiner Wege gehen. Gut geölt, bringt und schenkt dein Leben Freude. Wie ein Türscharnier öffnest du die Tür des Lebens weit und gehst frei hindurch. Und so bleibt die Tür offen für andere, die hindurchgehen können. Und so breiten sich Freiheit und Freude aus.
So sehr du dich nach Freiheit gesehnt hast, so sehr hast du vielleicht zudem gedacht, dass sie ein Hindernis ist. Vielleicht hast du dir direkte, konkrete Anweisungen gewünscht, um genau zu wissen, was zu tun ist und wann und wie. Vielleicht dachtest du auch, dass andere Menschen genau wissen sollten, was sie zu tun haben, bevor sie es tun. Doch in der Freiheit kannst du nur schätzen, so gut du kannst. Manchmal musst du sogar raten, was liebevoll ist und was nicht. Und man kann seine Meinung vorher oder nachher ändern. Und doch ist das ganze Leben kein Zufall. Manchmal weiß man wirklich, welchen Weg man einschlagen muss.
Du willst ehrlich sein und dich ausdrücken. Du bist es leid, Zustimmung vorzutäuschen, wo du keine hast. Und doch scheint es manchmal so, als ob du, wenn du dich zum Ausdruck bringst, einem anderen die Flügel stutzt, und dann fühlst du dich in den Schatten gestellt. Du bist traurig, wenn ein anderer traurig wird, denn du weißt, dass es dir ansteht, ein Repräsentant von Freude zu sein.
Du und alle anderen haben einen rechtmäßigen Platz auf der Erde. Ihr seid nicht dazu bestimmt, mit Füßen getreten zu werden, genauso wenig wie ihr dazu bestimmt seid, mit Füßen zu treten. Doch manchmal scheint eure Freude auf Kosten eines anderen zu gehen, oder ein anderer tritt die eure mit Füßen. Nehmt nicht so ernst, wie jemand anderes die Dinge sieht. Befreit euch davon. Und danach habt ihr sie auch von eurer Meinung befreit.
Akzeptiere deine freudige Natur. Du musst nichts beweisen. Ich verlange nicht, dass du ein Heiliger auf Erden bist. Ich verlange nicht, dass du Opfer bringst. Akzeptiere, dass du und andere bereits heilig sind, und dass es daher keinen Grund gibt, Opfer zu bringen. Geben ist eine Bewandtnis. Geben kommt aus der Fülle des Herzens. Aufgeben oder Übergeben oder Weggeben aus weniger als der Fülle des Herzens ist eher eine Verleugnung. Verleugne dich nicht, dann wirst du mehr Freude am Geben haben. Ein gebender Mensch sein bedeutet, auch sich selbst zu geben.
Seht klar. Ihr wollt, dass andere Menschen das tun.
Sei der Erste.
Sei zuvorderst in deinem eigenen Herzen, anderenfalls täuschst du die selber.
Du bist nicht dazu bestimmt, den Gedanken und Meinungen anderer ausgeliefert zu sein. Wenn das so wäre, hättest du keine Freiheit inne. Wenn das so wäre, hätten die Gedanken und Meinungen anderer das Recht, dir die deine zu stehlen. Aber du bist frei, so zu sehen, wie du siehst. Und du bist frei, deine Sichtweise zu ändern, durch deine eigene Sicht und nicht durch eine Vorgabe. Du und Ich haben das Ruder in deinem Leben in der Hand. Niemand sonst ist es.
HEAVENLETTER # 1178 – 29.1.2004 – New Thoughts Await You
Neue Gedanken warten auf dich
Gott redete …
Nichts ist so weit von dir entfernt, wie du vielleicht denkst. Nicht die Sterne, nicht die Galaxien, nicht der Himmel, nicht der Mittelpunkt der Erde, nicht China. Alles ist dir nahe. Was in deinem Bewusstsein ist, ist dir nahe.
Jeder eurer Gedanken setzt in euch eine Schwingung frei. Gedanken des Himmels erzeugen eine harmonische Schwingung. Gedanken an den Frieden sind ebenso harmonisch. Gedanken an Krieg sind eine ganz andere Schwingung. Ihr schwingt ständig mit euren Gedanken mit. Manchmal geschieht dies auf subtile Weise und ihr seid euch dessen nicht bewusst. Aber manchmal seid ihr euch dessen bewusst. Ihr wisst, wie ihr euch fühlt, wenn ihr wütend seid. Ihr wisst, wie ihr euch fühlt, wenn ihr euren Ärger rechtfertigt. Ihr wisst, wie ihr euch fühlt, wenn es euch leid tut. Ihr wisst, wie ihr euch fühlt, wenn ihr einen Ball abprallen lasst und ihn in den Korb werft. Ihr wisst, wie ihr euch fühlt, wenn ihr eine Gefälligkeit tut.
Manchmal ist es den Menschen egal, wie sie sich fühlen, oder sie jagen einem Phantom hinterher. Manchmal fühlt sich eine Minderung des Bewusstseins wie ein Sieg an, wenn Wahrheit und Liebe gegen ein Gefühl der Macht eingetauscht wurden. Was ist Gemeinheit anderes als der Versuch, das Bewusstsein eines Anderen herunterzubringen?
Versucht es mit Liebe, die das Bewusstsein anhebt, sowohl für euch als auch für andere. Wenn ihr heute das Bedürfnis nach Erhebung verspürt, hebt eure Gedanken an. Gedanken sind dazu bestimmt, zu erheben. Welchem anderen würdigen Zweck könnten sie dienen?
Gedanken sind nicht dazu da, das Leben zu vertrödeln.
Die Veränderung der Wahrnehmung und das Loslassen der Vergangenheit sind dasselbe. Es sind eure Gedanken, in denen ihr euch fortbewegt.
Meine Gedanken schwingen durch das gesamte Universum, und es steht euch frei, sie als eure eigenen zu betrachten. Ich wünschte, ihr würdet das tun.
Denkt daran, dass Ich Wäscheleinen mit Meinen Gedanken am Firmament aufgehängt habe, und alles, was ihr tun müsst, ist, nach oben zu greifen und einen nach dem anderen herunterzunehmen, oder so viele, wie ihr wollt. Was wie neue Gedanken erscheinen mag, sind Meine, und Meine Gedanken sind begeistert, wenn ihr sie zu euch aufnehmt.
Du hast die ganze Zeit Gedanken von anderen Menschen und anderen Orten übernommen. Jetzt nimm Meine. Ich gebe sie dir. Du kannst sie auch selbst nutzen. Auf jeden Fall weißt du, dass du höhere Gedanken möchtest. Du weißt, dass du nicht dieselben Gedanken haben willst, die in deinem Kopf herumschwirren.
Vielleicht hast du gedacht, du seist deinen Gedanken ausgeliefert. Das ist durchaus einer deiner minderen Gedanken.
Wähle ein Thema für deinen heutigen Tag, und nützliche Gedanken werden auftauchen, ihn zu füllen. Wähle ein Thema wie Friede, Liebe, Freundlichkeit, Vergnügen, Freude, und sieh, welche Gedanken dir kommen. Lade sie ein. Wenn du nicht weiterkommst, gehe in die Natur und wähle ihre Stille als deine eigene. Aus der Stille heraus wirst du zu neuen Höhen des Denkens aufsteigen.
Entrümple deine Gedanken. Lasse nutzlose Gedanken gehen. Solange sie dich nicht emporheben, sind sie nutzlos. Ihr braucht nicht noch mehr Gedanken, um euch dort zu halten, wo ihr seid. Ich sage, dass ihr eich zu jeder Höhe erheben könnt, die ihr euch wählt. Und Ich stoße eich an, damit ihr anfangt zu wählen, was ihr in euren Gedanken in den Vordergrund rücken möchtet.
Wenn ihr euch mit Problemen beschäftigt habt, dann dreht eure Gedanken auf den Kopf. Eure Gedanken sind mächtig, was auch immer sie sind. Ihr seid in euren Gedanken verwurzelt, und wie Pflanzen wachsen die Gedanken und offenbaren sich. Was wollt ihr zu sehen bekommen? Das ist die Richtung, in die ihr eure Gedanken lenken könnt.
Sicherlich zieht ihr Leichtigkeit der Frustration vor. Sicherlich zieht ihr Glücken der Enttäuschung vor. Dann betont Leichtigkeit und Erfolg.
Wenn euch das zu anstrengend ist, dann richtet eure Gedanken einfach auf die Sterne und Galaxien. Schaut nach oben und dankt der Sonne und dem Mond, dass sie auf euch scheinen. Sie wollen euch beschenken durch ihre vibrierende Energie, so dass neue Gedanken in euch erstehen.
HEAVENLETTER # 1179 – 30.1.2004 – The Heart of the Matter
Der Kern der Sache
Gott redete …
Heute ist ein guter Tag, um sich etwas zu gönnen und es ruhig angehen zu lassen. Ziehe dich ein wenig zurück. Und wenn du dich heute anstrengen musst, nimm es trotzdem leicht. Nimm leicht, was das Leben dir bringt. Das kannst du jeden Tag deines Lebens tun.
Das Leben ist schwer, wenn man dagegen ist. Höre auf, dich zu widersetzen, und dein Leben wird leichter. Was genau bekämpfst du eigentlich? Lege dein Schwert nieder. Es hängt schwer an dir.
Halte etwas anderes in deinen Händen. Lasse deine Hände Liebe ausüben. Lasse deine Hände das Universum besänftigen und beruhigen. Streichle die Herzen. Jedes Herz auf Erden sehnt sich nach deinem Segen. Es gibt kein einziges, das sich nicht danach sehnt. Was für eine einfache Sache, die du tun könntest! Würdest du es dir schwer machen mögen?
Warum hältst du nicht einen imaginären Segensstab in deiner Hand? Das Schwert, das du eben noch trugst, war nicht weniger imaginär.
Aber die Liebe ist echt, und du kannst die Liebe in deinem Herzen besser kennenlernen. Du kannst sie sehr gut kennen lernen. Du kannst dein Herz an anderen abprallen lassen. Betrachte dein Herz als eine Zentrifuge, die ihren Inhalt an Liebe in die Welt hinausschleudert. Sicherlich ist dein Herz aufgewühlt. Ich rühre dein Herz mit Liebe. Ich rühre Liebe mit Liebe. Ich gebe dir einen großen Schwung Liebe.
Du sagst, du möchtest glücklich sein. Welches Herz ist glücklich, wenn es weniger als Liebe behält. Dein Herz ist dazu bestimmt, weich zu sein. Niemals sollte es hart werden. Kränkungen und Verletzungen, ob groß oder klein, sind weniger als Liebe. Sie verletzen dein Herz damit. Jedes Mal, wenn du zulässt, dass eine Beleidigung in dein Herz eindringt, stichst du auf dich selbst ein. Die Liebe in deinem Herzen ist ein großer Filter. Verwandle dein Herz nicht in etwas anderes. Lasse dein Herz ein Herz der Liebe sein.
Unverzeihlichkeit ist eine Verhärtung des Herzens. Sie verschließt die Wege. Nicht vergebend sein ist Liebeskummer. Wenn dich jemand beleidigt hat, dich nicht geschätzt hat, dich übersehen oder brüskiert hat, dich heruntergespielt hat oder überhaupt nicht an dich gedacht hat und dich aus seinem Leben ausgeschlossen hat, warum behältst du dann den Pfeil, der dein Herz durchbohrt hat? Warum bewahrst du ihn tief in deinem Herzen? Warum verzeihst du dir nicht, dass du beleidigt warst? Ziehe den Pfeil heraus und wirf ihn in den nächsten Abfalleimer, wo er hingehört. Nichtvergeben ist eine solche Verschwendung.
Besser noch, zucke mit den Schultern. NimmKränkungen und Verletzungen nicht so einfach hin. Wende sie ab. Betrachte dein Herz als eine Villa, die du vermietest. Wähle die Mieter aus, die du einziehen lässt. Kränkungen und Verletzungen können dein Haus nur zerstören. Fülle dein Haus mit Liebe, dann wird es von Freude und Lachen erfüllt und ein leuchtendes Beispiel für die Welt sein. Es wird mehr als das sein. Es wird glücklich sein.
Sicherlich kannst du deinem Herzen genauso viel Aufmerksamkeit schenken wie einem Gebäude.
Sicherlich kannst du dem Inhalt deines Herzens genauso viel Aufmerksamkeit schenken wie dem Inhalt deines Geldbeutels.
Natürlich kann du deinem Herzen genauso viel Aufmerksamkeit schenken wie den Regalen in deinem Schrank.
Du achtest darauf, welches Benzin du in dein Auto füllst. Du kontrollierst das Öl. Dein Auto ist kaum mehr wert als dein Herz. Lasse dein Herz ein Wagen der Liebe sein.
Dein Herz ist ein wertvolles Geschenk, das Ich dir gegeben habe. Bitte kümmere dich um es. Pflege es. Bringe es in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Kümmere dich um das schöne Herz, das Ich dir gegeben habe. Halte es hoch, Geliebte!
HEAVENLETTER # 1180 – 31.1.2004 – Every Blade of Grass
Jedes Grasblatt
Gott redete …
Jede einzelne Seele auf der Erde trägt zum Ganzen bei. Jeder Grashalm. Jeder Zentimeter des Lebens ist wichtig. Jeder Teil des Lebens ist heilig. Auch du, ganz gleich, was du darüber denkst.
Das Leben ist etwas, vor dem man Ehrfurcht haben muss. Liebt mich und habt Ehrfurcht vor dem Leben. Setzt das Leben nicht herab. Schleppt es nicht daher und setzt es nicht herab. Wenn das Leben ein Geschenk ist und ihr seine Gaben nicht seht, wie könnt ihr dann dankbar sein?
Ich bitte euch, für das, was Ich geschaffen habe, dankbar zu sein. Ich habe mit eurer Beteiligung gewirkt. Ich habe euch damit nicht überrascht.
Du wurdest nicht auf die Erde gezwungen. Du wurdest nicht hierher geschleudert. Du wurdest nicht aufgehoben und fallengelassen. Du wurdest hierher gebracht, und hast dir den Ort ausgesucht. Du hast kooperiert. Kooperiere jetzt. Mache weiter.
Als du deinen Platz auf der Erde wähltest, war dein Sichtfeld viel größer als jetzt. Du hast keinen Fehler gemacht. Du hast das ganze Bild gesehen und dich darin gebrüstet. Jetzt soll mehr Licht eintreten. Du sollst nicht an dem verzweifeln, was du als Dunkelheit siehst. Du sollst Licht hineinschaffen.
Wo auch immer du dich befindest, du bist dort, wo du bist. Begehre auf, und du gräbst dich tiefer ein. Protestiere so viel du willst, und du bleibst, wo du bist. Bringe Einwände gegen deinen Protest auf, und du wirst anfangen, dich zu bewegen. Wenn du dich über dein Leben ärgerst, so wie du es siehst, vergisst du die Verantwortung. Auch wenn du nicht glaubst, dass du dir deine Umgebung ausgesucht hast, musst du inzwischen wissen, dass du der Einzige bist, der etwas dagegen tun kann. Warte auf niemanden.
Wenn dein gegenwärtiges Leben nicht zufriedenstellend ist, wie würdest du es gerne gestalten? Wie auch immer deine Antwort ausfällt, wirf deine Beschwerden weg. Gib dir das Recht, dein Leben zu ändern. du bist derjenige, der dein Leben lebt. Dein Leben ist von dir abhängig. Du hast gedacht, du seist davon abhängig.
Diese Erkenntnis könnte ein Wendepunkt für dich sein.
Selbst im Gefängnis hast du die Wahl.
Selbst in der Verzweiflung hast du die Wahl.
Egal was, du hast die Wahl. Es gibt etwas, das du wählen kannst. Wenn du nicht weißt, welche Möglichkeiten du hast, dann entscheide dich dafür, es herauszufinden.
Ich möchte dir eines sagen. Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, um dein Leben so zu gestalten, wie du es dir wünschst, dann sieh dir das Leben eines anderen an und tue etwas, um es heller zu machen. Selbst die kleinste Sache, die du tust, um das Leben eines anderen zu erhellen, ist groß.
Du musst nicht wie alle anderen in deinem Leben oder wie irgendjemand anders sein. Was auch immer die anderen zu sein scheinen, egal wie sie dich bedrängen, herunterziehen, verstören, du bist nicht sie, und du musst nicht wie sie erscheinen. Sie wissen vielleicht noch nicht alles, was du weißt. Sie wissen vielleicht noch nicht, wer sie sind und wer sie hierher geschickt hat. Aber ihr habt einen Vorgeschmack auf das Wissen.
Ihr fangt an zu erkennen, dass ihr aus einem bestimmten Grund an euren Platz gestellt wurdet, und zwar aus einem guten Grund. Es mag kein Grund sein, der euch in eurem irdischen Bewusstsein in den Sinn hätte kommen können, und auch keiner, den ihr als wundervoll ansehen würdet, aber es gibt hier eine Bedeutung für euch, und mehr Gold, als ihr euch vorstellen könnt. Ihr könnt anfangen, nach dem Gold zu suchen. Wonach würdet ihr denn sonst suchen wollen?
Ihr seid auf einer Schnitzeljagd. Alle Anhaltspunkte sind hier. Sucht das, was Ich für euch ausgelegt habe. Gold, Diamanten und Rubine sind überall. Vielleicht liegen sie sogar vor eurer Nase und ihr habt sie nur nicht gesehen. Schaut noch einmal hin.
HEAVENLETTER # 1181 – 1.2.2004 – Your Fate
Euer Geschick
Gott redete …
Hin und wieder erhascht ihr einen Blick auf Mich, einen Blick, der so unverwechselbar ist, dass ihr kaum an euer Glück glauben könnt. Der einzige Grund, warum ihr es kaum glauben könnt, ist, dass ihr ein falsches Bild von euch selbst habt. Vielleicht ihr euch viel öfter als unwürdig an, als dass ihr euch selbst als würdig anseht. Was ihr wirklich braucht, sind mehr Einblicke in euch selbst. Dann werdet ihr Mich rechts wie links sehen.
Wenn du deine Augen weiter für dich öffnest, wirst du sehen, dass Ich in dir bin. Du wirst sehen, dass Ich dir zugehöre. Du wirst sehen, dass Ich viel mehr dein bin als der Körper, den du mit dir herumträgst. Ich bin viel mehr dein als alles andere auf der Welt. Öffne deine Augen, solange du auf der Erde bist. Warte nicht auf eine andere Zeit. Du kannst jederzeit mehr von Mir erkennen. Der Zeitpunkt ist so gut wie jeder andere.
Alles in der Welt bleibt nur für eine kurze Zeitspanne in deiner Hand, aber Ich bin dauerhaft. Ich bin die einzige Beständigkeit, die es in der ganzen weiten Welt und darüber hinaus gibt. Du kannst niemals ohne Mich sein. Es gibt keine Möglichkeit, dich von Mir zu befreien! Du und Ich sind nahtlos. Wir sind so miteinander verwoben, dass es nichts anderes gibt als dich und Mich, und das bedeutet, dass Wir eins sind. Wir sind in Liebe miteinander verbunden. Zusammen eingeschlossen ist die Freiheit, die du dir wünschst.
Daran denken – Eins mit Gott. Denken, dass du eine Ressource in dir hast, die so umfassend, so weise, so allgegenwärtig, allwissend, so dein Herzenswunsch ist. Denken, dass Ich anfassbar bin. Denken, dass Ich in jedem Augenblick dein bin. Denken, dass du Meine Gegenwart erfahren kannst. Denken, dass du mit Meinem Herzen verschmelzen kannst. Denken, dass Wir aus demselben Becher trinken können. Denken, dass du weit mehr bist, als du weißt, als irgendjemand weiß oder möglicherweise ahnt. Denken, dass du Meinen Segen hast. Denken, dass du Mein Segen bist. Denken, dass einer wie Ich und einer wie du in allen Welten existieren. Wir sind händchenhaltende Freunde, und Wir reisen zusammen, weit und nah. Was auch immer geschieht, Wir sind, und Wir sind Eins.
Gestehe ein, dass du würdig bist, trotz allem, trotz all deiner Fehler, trotz all deiner Unwissenheit, trotz deiner Körperlichkeit, trotz deiner Launen, trotz deiner Ängste, trotz deiner vermeintlichen Unzulänglichkeiten. Gesteht Mir trotz allem zu, dass ihr für Mich wertvoll seid. Welchen Grund hättest du, Mir in diesem Punkt zu widersprechen? Zu welchem Zweck würdest du dir die Verwirklichung der größten Beziehung in der Welt, der größten Vereinigung, der größten Wahrheit, der größten Liebe, der größten Freude verweigern mögen? Zu welchem Zweck würdest du weiterhin Himmel und Hölle mit der Liebe spielen mögen, so, als ob die Liebe ein zufälliger Stein wäre, den man auf mit Kreide gezeichneten Feldern herumwirft?
Du und Ich waren schon immer miteinander verbunden. Wir sind im Einssein verbunden. Es gibt Liebe, und sie ist objektiviert worden, aber in Wahrheit ist die Liebe das Subjekt. Dass ihr eine Manifestation Meiner Liebe seid, bedeutet, dass die Liebe alleinig ist, und Wir sind Liebe. Wir sind so sehr Liebe, Wir sind die Einheit, und von der Einheit können Wir nicht abweichen. Von nun an können weder du noch Ich, nicht einmal in Gedanken, nicht einmal in der Vorstellung, nicht einmal in der Illusion, von Unserem Einssein entfernt sein. Es gibt kein Du und Ich. Das ist eine Projektion. Es gibt nur Mich, und doch wird das Leben in der Welt meist als eine Abkehr von Mir gesehen.
Alles andere als Unser Einssein der Liebe ist eine Tangente. Eine Tangente ist ein Lasso, das hinauslangt, und bedeutet, das Gewünschte näher zu bringen. Aber da draußen gibt es nichts, was du mit dem Lasso einfangen könntest, denn alles ist hier, genau hier, genau jetzt, genau in Unserer unveränderlichen Gegenwart, genau jetzt im Herzen von Uns und allen. Es gibt nichts, was zwischen Uns steht. Nicht einmal Liebe kann zwischen Uns sein, denn Wir sind Liebe, und Liebe ist Einheit, und Liebe allein ist. Nehmt euer Schicksal an. Euer Schicksal ist Liebe.
HEAVENLETTER # 1182 – 2.2.2004 – The Light Tower
Der Lichtmast
Gott redete …
Der einfache Weg ist der Weg der Wahrheit. Das Problem ist nur, dass man nicht immer weiß, was Wahrheit ist. Manchmal gibt es einfach zu viele Dinge, die man bewerten kann, und so bewertet man zu viel.
Es ist gut, mehr auf die Wahrheit zu schauen als auf das, was richtig ist. Was richtig ist, ist komplizierter, denn man muss abwägen, in wessen Augen und aus welcher Sicht es das Richtige ist, und was jetzt richtig ist oder in Zukunft richtiger sein wird.
Die Wahrheit ist unmittelbar. Sie ist ihr eigener Weg. Sie muss nicht einer Argumentationslinie folgen. Das kann sie nicht. Deine Überlegungen darüber, was geschehen könnte, nachdem du dich für das entschieden hast, was du für die Wahrheit hältst, sind weder ein Vorläufer noch ein Beweis für die Wahrheit. Es kann durchaus ein Beweis für Zweckmäßigkeit sein.
Die Wahrheit spielt nicht mit Quoten. Die Wahrheit ist, was sie ist. Die Wahrheit ist kein Standard, den die Welt für dich vorgibt, dem du folgen sollst. Wahrheit ist der Kern deines eigenen Herzens. Wahrheit dämmert nicht nach großem Nachdenken. Wahrheit erfordert kein Nachdenken. Wahrheit bedeutet, dem eigenen Herzen zu folgen, ohne darüber nachzudenken. Wahrheit dämmert gewiss nicht durch Gedanken an Gewinn oder Verlust.
Es ist eine Gewohnheit, nicht der eigenen Wahrheit zu entsprechen. Sie wurde dir aufgezwungen, und du hast sie angenommen. Das, was angenommen wird, ist nicht die Wahrheit. Es gibt keine Slogans für die Wahrheit. Die Wahrheit existiert nicht in einem Vakuum. Sie kann nicht isoliert werden. Wahrheit ist das, was fest und wahrhaftig in deinem eigenen Herzen ist, und alles andere ist – ihr aus dem Weg gegangen. Oh, die nackte Wahrheit.
Was richtig und schön ist, ist nicht immer die Wahrheit. Was klug ist, ist nicht immer die Wahrheit.
Ist Ehrlichkeit die Wahrheit? Ist aufrecht sein und einen guten Charakter haben die Wahrheit? Ja, wenn sie es ist. Nein, wenn sie es nicht ist.
Die einzige Wahrheit von Belang ist die Liebe, und doch wird die Liebe nicht immer gesehen oder gefühlt, nicht immer gegeben oder empfangen. Manchmal ist die Liebe taub. Aber nehmt euch zu Herzen, Geliebte, was nicht Liebe ist, was nicht von der Liebe kommt, was der Liebe entgegengesetzt ist, was sich als Liebe ausgibt und doch nicht Liebe ist, was wie Liebe aussieht, aber von der Liebe leer ist – ist falsch. Die Liebe ist wahr, und die Liebe ist niemals falsch.
Liebe und Wahrheit lassen sich nicht berechnen. Man kann euch in der Liebe nicht beraten. Niemand kann euch in ihr beraten. Alles, was ihr tun könnt, ist, sie sein zu lassen. Entfernt jede Verschleierung der Liebe, und die Liebe wird deutlich unter allen sitzen. Sie war die ganze Zeit da, wurde aber nicht enthüllt. Nicht einmal demjenigen, der sie zueigen hat, wurde sie offenbart. Sei ein Betrachter der Liebe in deinem Herzen und in der Welt. Bringe die Liebe hervor.
Was gibt es, das die Wahrheit nicht heilen kann? Es kann nicht zu viel Liebe geben, und doch habt ihr nicht genug gesehen. Und doch sind Wahrheit und Liebe überall, wie kommt es also, dass sie nicht mehr gesehen und verkündet werden?
Wenn die Liebe in der Welt so beworben würde wie die plastische Chirurgie, wer würde sich dann von der Liebe abbringen lassen? Wo ist die Wahrheit in der Werbung?
Ist Liebe eine Droge? Sie übertrifft jede Droge. Keine Droge hat die Schwingung der Liebe. Aber ihr habt die Schwingung der Liebe, und ihr könnt sie zum Schwingen bringen. Ihr könnt ein Lichtmast der Liebe sein, weil ihr es in Wahrheit seid. Ihr könnt Schiffe von Klippen wegbeamen, und ihr könnt andere Herzen zu eurem und damit zur Wahrheit ihres eigenen Lichtmasts beamen.
Alles, was weniger als Liebe ist, ist weg von der Liebe. Alles, was weniger als Liebe ist, ist weg von seiner eigenen Wahrheit. Die Wahrheit über euch ist die Liebe. Kämpfe nicht länger dagegen an. Gestehe das ein. Du kannst die Liebe nicht übertreffen.
HEAVENLETTER # 1183 – 3.2.2004 – Your Eyes
Eure Augen
Gott redete …
Ich möchte euch noch einmal daran erinnern, welche Kraft es hat, einem anderen in die Augen zu schauen. Wenn du das tust, geschieht etwas. Ja, du schenkst dem anderen deine Aufmerksamkeit. Ja, es ist respektvoll. Ja, jeder mag es, aber es geschieht noch mehr. Man weiß vielleicht nicht, was man sieht, wenn man einem anderen tief in die Augen schaut, aber man bekommt eine Ahnung von etwas. Man wird sich bewusst, dass man etwas gesehen hat, das man vorher nicht gesehen hat, und was man gern sehen möchte.
Schaue heute in die Augen der anderen, und dein Leben wird sich verändern. Schaue auch in deine eigenen.
Die Augen sind tiefe Becken, und vieles spiegelt sich darin wider.
Ihr werdet Auge in Auge sehen. Ihr werdet sehen, dass es nichts zu bestreiten gibt. Ihr werdet die Unschuld in den Augen derer sehen, denen ihr in die Augen schaut.
Wenn du dem anderen tief in die Augen schaust, schaut er dir in die Augen.
Machtvoll sind die Augen. Nutze sie.
Man sagt, dass die Augen die Fenster zur Seele sind. Gewiss, die Augen geben uns einen Blick auf all das, was jenseits des Sehens liegt. Sicherlich über den ersten Blick hinaus.
Man sagt, dass man mit dem Verstand sieht. Aber es ist dein Herz, das wirklich sieht. Das Herz schaut nach innen. Der Verstand durchkämmt alles und sucht nach Halt. Aber das Herz sieht die Wahrheit. Es erkennt sie. Das Erkennen erfolgt sofort. Der Verstand braucht eine Weile, um aufzuholen.
Wenn du in die Augen eines anderen Menschen schaust, schaust du in seine Seele und in sein Herz. Es gibt nichts Schöneres zu sehen. Es gibt nichts Schöneres auf der Welt.
Alle großartigen Sehenswürdigkeiten der Welt verweisen auf die großartigste Sehenswürdigkeit von allen, die Seele des menschlichen Herzens. Was beschwören Meere und Berge und schöne Blumenfelder oder eine einzelne Blume denn anderes herauf als die Existenz von Herz und Seele? Und damit Meine Existenz.
Also gut, kommen wir zur Sache. Wenn du tief in die Augen eines anderen schaust, wenn du einen Blick auf die Wahrheit erhaschst, die über das Gewöhnliche hinausgeht, das du normalerweise überfliegst, was glaubst du, in wessen Augen du da schaust? Die tiefe Suche in den Augen, in den Herzen und Seelen der anderen ist die Suche nach Mir, und Ich bin es, den du dort findest, wenn du schaust.
Diese inwendige Unschuld ist universell. Es gibt kein anderes Augenpaar tief im Inneren als das Meine. Die Tiefen aller Augen sind die schimmernden Becken Meiner Augen, die in die deinen blicken. Schaut tief hinein. Trinkt von der Liebe und Reinheit, die Ich euch anbiete. Sie gehören bereits euch, und doch möchte Ich sie euch geben.
Und wenn deine Augen tief in die Augen eines anderen blicken, sind es Meine Augen in dir, die ebenfalls tief sehen. Und so sind der Sehende und das Gesehene ein und dasselbe, und sie sind Eins. Stille dein Verlangen nach dem Einssein. Und das, was ihr empfangt, gebt ihr. Was du anbietest, empfängst du. Endlos ist das Einssein. Ewig ist unser Einssein, das Wir teilen.
Wahrlich, Geliebte, wenn alles gesagt und getan ist, was gibt es da noch zu teilen? Was würdet ihr noch teilen wollen? Was kann sich wohl mit Unserem Einssein in Vergleich setzen? Sicherlich nicht das Getrenntsein.
Die Suche nach der Wahrheit ist die Suche nach dem Einssein. Erstaunlicherweise habt ihr alles, was ihr sucht, bereits. Trotzdem sucht weiter, bis ihr die volle Erfahrung macht, dass es nichts anderes gibt, weder im Himmel noch auf Erden, als Unser Einssein.
Es ist ein Als-ob-Spiel, das Wir spielen. Wir suchen einander, derweil es nie etwas anderes gegeben hat und nie geben kann. Alles andere ist Spiel. Aber Wir sind real. Wir sind Es. Wir sind das Einssein des Einsseins. Seht, wie Ich euch jetzt in die Augen schaue, und schaut nicht weg, denn Ich sehe Mich selbst und möchte gern, dass ihr dasselbe tut.
HEAVENLETTER # 1184 – 4.2.2004 – The Pied Piper
Der Rattenfänger
Gott redete …
Sucht nicht nach großer Anerkennung von der Welt. Sie kann sie euch nicht geben. Und wenn sie es tut, dann ist es wenig genug. Selbst wenn sie großartig ist, ist sie klein. Ein Strauß, den die Welt schickt, enttäuscht. Wenn du ihn hast, siehst du, dass es nur Anerkennung ist, und du weißt, dass Anerkennung von Natur aus kurzlebig ist und im selben Atemzug kommt und geht. Schon bald vergisst die Welt, und du hast nichts mehr in der Hand. Die Anerkennung der Welt ist nichts, wofür man leben sollte. All das Lob der Welt, egal wie ehrlich und verdient es ist, verblasst neben der Freude, auf das eigene Herz zu hören und ihm um seiner selbst willen zu folgen, denn dein Herz ist dein Einsatz im Leben. Alles andere ist weniger wichtig.
Wozu braucht man die Anerkennung der Welt? Es geht um das Theaterspiel, nicht um den Applaus. Sicherlich, genieße den Applaus, aber bilde dir nicht ein, dass er deine Triebfeder ist.
Äußeres ist Äußeres. Dein Herz muss seinen eigenen Ruf hören. Tief in den Ritzen deines Herzens rufe Ich dich zu dir. Ich rufe dich zu deinem Glück.
Dein Glück liegt in deinem Wesen und dem Ausdruck deines Wesens. Lasst euer Leben selbst euer Herz erleichtern. Eure Taten sind euer eigener Applaus. Selbst das, was ihr einen unbesungenen Helden nennt, singt. Was ein Publikum wahrnimmt, ist schön und gut, aber das Singen des eigenen Liedes ist wunderbar.
Du bist ein Erneuerer der Herzen. Du bist ein Verursacher der Freude. Wenn du damit beschäftigt bist, Freude zu verteilen, brauchst du nicht zuzuhören, um das Echo zu hören. Die Freude selbst, die du verteilst, füllt dein Herz mit Unbegrenztheit.
Teilen eure Talente. Sie nützen euch nichts, wenn ihr sie nicht teilt. Singt nach Herzenslust. Habt Freude an eurem Gesang.
Die Auszeichnungen der Welt sind etwas, das an das Ende von etwas angehängt wird. Wenn du ein großer Wissenschaftler bist, hält dich die Freude der Welt nicht aufrecht. Deine eigene innere Entdeckerfreude treibt dich an. Dein eigenes Herz gibt dir Schwung. Das Herz weiß, dass die äußere Belohnung unbedeutend ist nebest der Freude am Suchen und Forschen und Entdecken bei jedem Schritt des Weges.
Die äußere Belohnung kommt, wenn das Konzert vorbei ist. Und schon bald verlassen alle den Saal. Sie mögen noch erfüllt und bewegt sein von der Musik, die du gespielt hast, aber sie gehen. Und du, der du dich an den Bühnenvorhang lehnst, hörst immer noch die Musik, die du gespielt hast, im Saal und in deinem Blutkreislauf widerhallen, und das gehört dir, und du nimmst es mit, wenn du den Konzertsaal verlässt.
Geschenke, die man erhält, sind sehr schön, aber das Geben des eigenen Geschenks ist größer. Das Geben auf der materiellen Ebene ist nicht immer freudig, aber das Geben aus dem inneren Kern heraus ist immer freudig.
Das Geben aus dem inneren Herzen wartet auf nichts. Es ist sein eigener Impulsgeber. Es geschieht automatisch, dass du jemanden, der fällt, aufrichtest. Du wickelst die Freude, die in deinem Herzen ist, um die Welt. Du bist dein eigener Beifall, nur bist du schon weitergegangen und blickst nicht zurück, um ihn zu hören.
In deinem Leben hast du durch deine Freude bereits Horden mit dir gezogen. Sie folgen dir noch immer. Der wahre Rattenfänger ist die Freude. Dein Herz ist dein Rattenfänger. Du spielst deine eigene Flöte. Das ist alles, was es zu tun gibt. Und alle hören es, ob wissentlich oder nicht.
Es ist dein Bewusstsein, das für die Welt von Bedeutung ist. Das Bewusstsein der Welt spielt keine Rolle. Du kannst es nehmen oder lassen, denn du bist ein Botschafter der Freude. Du bist kein Sammler von Freude. Und doch haftet die Freude an dir. Was von dir abfällt, fällt um dich herum, und du bist von ihm umgeben.
Äußerer Beifall ist weit weg. Freude ist unmittelbar. Wähle.
HEAVENLETTER # 1185 – 5.2.2004 – Beyond Image
Jenseits von Bildhaftem
Gott redete …
Du bist wie ein Stern auf Erden. Aus großer Höhe sehe Ich dich als funkelndes Licht. Du schenkst Mir die gleiche süße Essenz der Freude, die das Sternenlicht dir schenkt. Schaut oft zu den Sternen hinauf, und ihr werdet beginnen zu verstehen, wie es sein kann, dass eure erleuchtete Seele Mein Herz ergreift.
Auch aus Meiner Nähe zu dir, die in jedem deiner Atemzüge enthalten ist, sehe Ich dich als das funkelnde Licht, das du bist. Weder Entfernung noch Nähe halten Unser gemeinsames Licht vom Tanzen ab.
Schaut oft zu den Sternen hinauf, und ihr werdet erkennen, dass das Licht, das von den Sternen reflektiert wird, dasselbe Licht ist wie das eure. Das, was das Sternenlicht empfängt, schwingt mit ihm. Nur derjenige, der so erstrahlend ist, kann mit dem Licht der Sterne in Resonanz gehen. Alle meine Kinder auf der Erde sind Erdenlicht. Selbst in eurem physischen Körper seid ihr viel mehr als nur Dichte. Ihr seid Licht auf Licht. Das Licht, das ihr seid, wird überall reflektiert, so wie die Wellen des Ozeans vom Mondlicht und vom Sonnenlicht erleuchtet werden. Und wenn der Mond sein Gesicht abgewandt hat, ist sein Licht auf dem Ozean nicht zu sehen, und doch bleibt es. Vielleicht haben die Wellen die mondbeschienene Nacht aufgesogen und halten das Licht bereit, das von Sonne und Mond zurückgeworfen wird. Das Licht ist immer in Bereitschaft.
Alles Licht ist ein Abglanz Meines Lichts. Du nicht weniger als die Sterne. Die Sonne nicht mehr als du. Und der Mond, Reflektor des Lichts, nicht mehr und nicht weniger als du. Alles Licht, reflektiert und absorbiert, ist Mein. Und was Mein ist, ist auch dein.
In jeder Zelle deines Körpers ist Licht. Und das Licht in dir strahlt aus.
Geheiligt sei das Licht, das auf dich scheint, und geheiligt sei das Licht, das du leuchtest, denn alles Licht ist Mein. Ich habe dich als ein Geschöpf des Lichts geschaffen. Ich schuf dich aus Licht. Selbst Staub ist Licht. Ich schuf dich aus Erde und Ich schuf dich aus Licht. Aus dem Licht Meines Herzens und Meines Atems schuf Ich dich. Ich schuf dich als Geist. Ich gab euch Meinen, und deshalb bin Ich es, der in einer angenommenen Form auf der Erde wandelt. Ich habe Mich selbst in jede Pore deines Wesens gegossen. Ich konnte Mich nicht zurückhalten. Ich schuf Mich selbst, scheinbar immer wieder. Ich habe dich einmal und für immer erschaffen. Ich schuf dich aus Meiner Liebe, und Meine Liebe bist du.
Dass du dich von den Sternen entfernt siehst, bedeutet nicht, dass du nicht selbst einer bist. Es gibt eine große Galaxie von Sternen auf der Erde, und dein Licht ist nicht vor Mir verborgen. Vielleicht vor dir selber. Vielleicht vor den anderen. Lasst Mein Licht, das in euch ist, erstrahlen, damit ihr ein für alle Mal erkennen könnt, wer ihr seid und woraus ihr besteht.
Ich spreche nicht von Potenzial. Ich spreche von Wahrheit. Ihr seid Mein Licht auf Erden. Ich bin überall, und das macht euch zur Ganzheit und ebenfalls überall. Wir sind integriert, so integriert, dass jedes Gefühl von Distanz nur eine Illusion sein kann. Aber Nähe ist auch ein Aspekt von Distanz, also ist Nähe Illusion. Das Einssein ist wahr. Einssein ist Allheit. Allheit ist Einssein. Wir treffen uns immer, und doch gibt es kein Treffen, weil wir uns nie nicht getroffen haben.
Unsere Herzen halten sich sozusagen die Hand, aber in Wirklichkeit sind alle Herzen in Meiner Hand. Alle Seelen sind göttlich Mein, scheinbar aufgeteilt auf scheinbare Individuen mit allzu scheinbaren Egos. Ego ist Identifikation mit dem Körper und weg von der Wahrheit. Identifiziert euch mit Mir. Ich habe euch einen Ausweis gegeben, auf dem Mein Name steht. Akzeptiert, dass er aktuell ist. Er kann niemals veraltet sein. Es ist Mein Bild, das ihr tragt. Ich habe euch nach Meinem Bild geschaffen, das Licht ist. Ich habe Mein Licht vervielfältigt. Deshalb bin Ich du, und du bist Ich. So schwer es auch zu glauben ist, allein das Einssein ist. Es gibt nichts mehr, und es gibt nichts anderes.
HEAVENLETTER # 1186 – 6.2.2004 – Joy-Filled Hearts
Freuderfüllte Herzen
Gott redete …
Wenn dein Herz bewegt ist, freue dich. Dass dein Herz voll ist, so ist es gedacht. Dein Herz ist dafür gemacht, sich zu rühren. Warum solltest du ein Herz haben, wenn es nicht erwärmt werden soll? Und warum sollte ein Herz erwärmt werden, wenn es seine Wärme nicht teilen soll?
Dein Herz ist ein wahrer Generator. Es schenkt dir Energie. Es hebt dich in die Höhe. Es treibt dich voran. Wenn du auf dein Herz eingestimmt bist, ist alles leicht. Du folgst einfach deinem Herzen und pfeifst, während du vorankommst.
Sehr oft folgen Meine Kinder ihrem Verstand und nennen es Herz. Ihr spürt Trauer in eurem Herzen, aber es ist euer Verstand, der sie dorthin gebracht hat. Der Verstand redet euch ein, dass eine Tragödie geschehen ist, und so belastet euch euer Verstand, und die Last wird Trauer oder Gefühl der Hoffnungslosigkeit genannt. Der Verstand hat seine Überzeugung in dein Herz gelegt und ist dann losgezogen, um etwas anderes zu finden, das ihn beschäftigt.
Wenn dein Herz belastet ist, fühlt es sich beraubt. Jeder Kummer ist eine Zumutung des Verstandes für dein zartes Herz. Mitunter ist der Verstand unbarmherzig.
Das Herz macht sich keine Sorgen. Das ist die Aufgabe des Verstandes. Aber das Herz leidet darunter.
Von Natur aus ist das Herz rein. Rein bedeutet unverfälscht, aber dein Verstand wird dein Herz verfälschen, dein wunderschönes, schlagendes Herz, das in dich hineingelegt wurde, um zu Höhen von unermesslicher Freude aufzusteigen, die niemals festgehalten werden sollten.
Euer Verstand würde euer Herz hart machen und es stark heißen, aber die Wahrheit ist, dass euer Herz dazu bestimmt ist, zart zu sein, und sein Glück liegt in der Zärtlichkeit. Zärtlichkeit ist die eigentliche Stärke deines Herzens. Dein Herz ist zum Schmelzen bestimmt. Lasse es zu.
Welchen Zweck kann es haben, dein Herz hart zu machen? Dein Herz ist aus Liebe gemacht, nicht aus Leder.
Dein Herz übersteht das, was der Verstand die Stürme des Lebens nennt. Dein Verstand sagt auch das Wetter voraus. Er bestimmt, was akzeptabel ist und was nicht. Der Verstand verdammt dich, und dann schimpft er mit dir. Der Verstand ist in Wirklichkeit nicht so klug, wie er denkt. Dein Verstand macht dich nicht aus. Es ist dein Herz.
Nur wenn dein Herz auf Veranlassung des Verstandes geschlossen oder teilweise geschlossen ist, kann es überflutet werden. Wenn dein Herz offen ist, fließt alles durch seine Kammern und nichts bleibt dort stecken.
Manchmal scheint es, als ob der Verstand versucht, eine Studie durchzuführen, um herauszufinden, wie viel Herzschmerz ein menschliches Herz verkraften kann, und der Verstand schleicht sich immer weiter hinein oder stopft noch mehr hinein, ohne sich darum zu kümmern. Der Verstand denkt natürlich, dass er im Recht ist, und währenddessen weint das Herz. Es ist ein großer Unterschied, ob das Herz vor Freude weint oder vor Kummer weint. Wahrlich, der Verstand soll das Herz nicht vom Glück ausschließen. Der Verstand ist so sehr damit beschäftigt, Verderben zu sehen, er hat auf dein Herz in ungeheurer Weise Auswirkungen gehabt
Nimm heute dein Herz in deine Hände. Lasse deinen geschäftigen Verstand Säulen abzählen, während du dein Herz mit Liebe und Freude und all den wunderbaren Dingen beschäftigst, für die es geschaffen wurde. Lasse deinen Verstand dein Herz nicht von seinem uneingeschränkten Recht auf Freude ablenken.
Wozu ist Leiden überhaupt gut? Du weißt bereits, dass es größtenteils umsonst ist. Das Leiden war ein doppelter Schlag, ein K.O.-Schlag, der vom Massenverstand verkündet wurde, und dein Verstand hat es gefördert. Dein süßes Herz dachte, es müsse alles aufgreifen, was der Verstand ihm vorsetzt, und es als sein eigenes annehmen, aber Leiden gehört nicht in dein Herz.
Es gibt etwas in dir, das unangreifbar ist. Dein Körper kann getroffen werden, aber nicht die Wahrheit von dir. Ertragt das Leiden nicht länger, ihr Geliebten. Gebt dem Herzschmerz eine Umarmung und einen Kuss zum Abschied und springt zur Freude rüber.
HEAVENLETTER # 1187 – 7.2.2004 – True Being
Wahres Sein
Gott redete …
Deine Existenz geht weit über die Dimensionen deines Körpers hinaus. Deine Existenz geht weit über die Dimensionen des Raumes hinaus, in dem du sitzt, über die Grenzen deines Staates, deines Landes, deiner Galaxien. Bürger der Welt und Bürger des Universums drücken nicht ansatzweise deine Weite aus. Wir können sagen, dass du in vielen Bereichen gleichzeitig existierst. Wir könnten auch sagen, dass du realitätslos bist. Wir können sagen, dass du Geist, Seele, Herz bist. Wir können sagen, dass du die Existenz selbst bist. Und doch bist du jenseits der Existenz. Du bist das Sein.
Das Dasein hat eine Flächigkeit. Das Sein drückt einen Aufschwung an Energie aus. Wer will schon einfach nur existieren, derweil Seien ist. Das Sein ist still und unbeweglich, doch du bist das Sein, das sich bewegt. Du gehst im Sein. Dein Sein fließt von dir wie die Schleppe eines eleganten Ballkleides.
Ihr seid das Wesen Meines Herzens. Ihr seid Mein Wesen, das vorübergehend in einem menschlichen Körper untergebracht ist. Der Körper ist einfach ein Wagen, der euch herumzutragen scheint, als ob ihr ohne ihn nichts wärt. Aber du bist etwas. Ihr seid wirklich etwas. Du bist Sein.
Wir können dich nicht als Bürger des Himmels bezeichnen, obwohl der Himmel deine natürliche Domäne ist, denn der Himmel hat keine Bürger. Es gibt keinen Einbürgerungsprozess. Erleuchtete Seelen, Engel genannt, leben im Himmel, und alle Seelen sind erleuchtet, und alle Seelen haben ihr Gegenstück in Mir und wohnen im Himmel. Niemand nimmt hier deinen Platz ein.
Auf der Erde kann man das Licht der Seele schwächer werden sehen, aber es kann niemals erlöschen. Stelle dir das vor. Jeder Mensch auf der Erde hat eine Seele. Jeder Mensch auf der Erde ist ein Seelen-Wesen. Ob hoch oder niedrig in irdischen Begriffen, egal auf welcher Basis, jede Seele wohnt mit Mir zusammen. Es gibt niemanden auf der Erde, der keinen Zugang zu Mir hat. Alle haben den Code. Der Code ist euer Sein. Euer Zugang ist gesichert. Ihr könnt nicht aus dem Herzen des Seins austreten. Ihr könntet euch nur den Kopf an der Tür stoßen, wenn es eine Tür gäbe, aber es gibt keine Türen im Himmel, denn der Himmel ist weit offen.
Diese kleinen Bilder, die du von dir selbst hast, sind veraltet. Sie waren nie von Nutzen für euch. Jetzt ist es an der Zeit, neue Bilder von euch in herrlichem Licht zu machen. Dennoch kann kein Bild von euch auf der Erde euren Reichtum an Schönheit offenbaren oder ihm gerecht werden. Eure Schönheit ist für euch unbegreiflich, während Kratzer verständlich und als normal akzeptiert erscheinen.
Das Leben auf der Erde macht oft keinen Sinn. Gerechtigkeit wird oft nicht gesehen.
Im Himmel gibt es keine Gerechtigkeit. Damit es im Himmel Gerechtigkeit geben kann, müsste es Ungerechtigkeit geben, also sind weder Gerechtigkeit noch Ungerechtigkeit im Himmel vereinbar. Der Himmel ist ein Ort, an dem es nichts als Liebe gibt, und zwar göttliche Liebe. Die Realität der Liebe ist göttlich. Es gibt keine Liebe außer der göttlichen Liebe.
Wenn du verliebt bist, bekommst du eine kleine, aber starke Probe von Liebe. Es gibt nichts, was die Liebe nicht für euch tun könnte, aber die Liebe auf Erden scheint eure Abwehr gegen die Liebe loszulassen. Ihr habt vielleicht befürchtet, dass die Liebe euch zersetzt, obwohl es die Liebe und nur die Liebe ist, die euch zusammenhält.
Meine Liebe hat euch zur Liebe gemacht. Ihr seid aus Liebe gemacht. Liebe, Licht – sie sind euer Wahres Sein. Ihr seid nichts anderes als Wahres Sein, nur habt ihr Annahmen über euer Licht gestellt.
Auch wenn Individualität ein Zeitvertreib der Illusion ist, gibt es auf der ganzen Welt niemanden, der so ist wie du. Du bist exquisit. Ganz gleich, welchen Eindruck du von dir selbst hast, du bist ein Ausdruck des Unaussprechlichen, und jeder andere ist es auch.
HEAVENLETTER # 1188 – 8.2.2004 – Your Little Jaunt in Life
Eure kleine Spritztour im Leben
Gott redete …
Wie glücklich wärt ihr, wenn ihr genauso viel nach innen wie nach außen schauen würdet! Die Freuden und Schatten der Welt führen uns oft von unserem Inneren weg.
Dein Inneres Selbst ist nicht egozentrisch. Dein Inneres Selbst ist auf Gott ausgerichtet. Euer Inneres Selbst ist ewig und universell und auf der Suche nach allem Guten. Euer Inneres Selbst ist euer direkter Draht zu Mir. Es ist eure Sicherheit. Es ist euer Halt in der Wirklichkeit.
Das, was ihr in der Welt Realität nennt – ihr wisst, dass es das nicht ist. Nur ist es greifbar, und das gefällt euch. Dafür sind natürlich eure physischen Sinne da, um euch mit der Außenwelt zu verbinden, mit der Welt, die euch umgibt und die jeder die meiste Zeit zu preisen scheint. Auch wenn das Physische nicht sicher ist, fühlt ihr euch sicher. Ihr mögt den Boden unter euch und den Füße, die fest auf ihm stehen.
Du bist nur einen Moment lang in menschlicher Gestalt auf der Erde, und doch ist es ein Moment, den du sehr ernst nimmst. Er wird alles. Dein Körper und dein Leben auf der Erde zehren dich auf. Wie kommt es, dass das, was so vorübergehend ist, so wichtig wird? Das irdische Leben scheint sogar das Ewige zu verdrängen oder zu verwischen. Auf der Erde ziehst du es vielleicht vor, dich nicht an das Ewige zu erinnern, weil es dich so sehr an das Vorläufige erinnert, in das du dich vertiefst. Dabei ist es das irdische Leben, das man beiseite schieben kann, nicht das Ewige.
Und so erscheint das Ewige oft wie eine vorübergehende Einbildung, während es in Wirklichkeit das irdische Leben ist.
Werde vertrauter mit dem Ewigen, und es wird für dich konkret werden. Du wirst wissen, auf wessen Schultern du stehst.
Was gibt es da noch zu sagen? Ihr, die ihr großartig und mächtig seid, mögt es vorziehen, euch den Winden und Launen der Erde auszuliefern. Du übertreibst deinen Aufenthalt auf der Erde. Du verbringst eine Nacht in einem Hotel und denkst, du seist dort, um zu bleiben. Du hängst hübsche Dinge an die Wände und gräbst dich ein, als wäre dies immer dein Zimmer, und das Hotel der einzige Ort, an dem du sein könnest. Andererseits gibt es natürlich auch Zeiten, in denen du aus deinem kleinen Zimmer fliehen möchtest. Die Erde kann nie groß genug für dich sein.
Trotzdem: Liebt euer Leben auf der Erde, und ihr werdet an den Himmel erinnert werden.
Wenn du das irdische Leben nicht so ernst nehmen würdest, würdest du es mehr genießen. Das irdische Leben hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick sieht. Ihr seid dazu erzogen worden, das Leben sehr ernst zu nehmen. Das Abschneiden bei einem Schultest wird so wichtig und so ernst genommen, als ob alles davon abhinge! Du redest dir immer wieder ein, dass deine ganze Zukunft von kleinen Resultaten auf der Erde abhängt.
Denke an das große Ganze. Di bist auf der Durchreise. Du bist auf einer kleinen Spritztour im Leben. Es kommt nicht so sehr darauf an, welche Abzweigungen du nimmst. Es ist wichtig, dass du hier bist, und es ist wichtig, dass du deinen Aufenthalt genießt. Was könnte so wichtig sein, dass es vor der Freude rangiert?
Seid lieber gutmütig als ernst und düster. Ich sage nicht, dass ihr dumm sein sollt, allein, ist es nicht dumm, eine vorübergehende Sache so ernst zu nehmen, als ob es nichts anderes gäbe?
Euer Leben hängt von anderen Dingen ab als von dem, was darin vor sich geht.
Nehmt den Himmel ebenso nicht so ernst. Er gehört ohnedies euch. Und wenn ihr euch auf den Himmel vorbereiten müsst, dann bereitet euch vor, indem ihr das Leben auf der Erde heute genießt.
HEAVENLETTER # 1189 – 9.2.2004 – On a Raft
Auf einem Floß
Gott redete …
Wir sind heute Morgen gemeinsam aufgewacht und beginnen Unseren Tag gemeinsam. Der Kreislauf des Lebens, in dem Wir leben, öffnet sich ständig, wie das Ziehen eines Bandes von einer vollen Spule. Unser gemeinsames Leben kommt immer wieder, Wellen um Wellen, die immer höher werden.
Was für eine großartige Sache, dieses Leben, das sich ständig bewegt! Es gibt wirklich keine Ruhezeit. Es gibt zwar Ruhe, aber auch in der Ruhe ist das Leben in Bewegung. Es gibt keinen freien Tag, denn ihr befindet euch im Strom des Lebens.t
Wenn ihr das Gefühl habt, einen freien Tag einlegen zu müssen, habt ihr vielleicht zu viel oder zu genau gearbeitet.
Wenn man sich einen Tag freinimmt, geht man es ruhig an. Man entspannt sich. Du machst eine Pause von der Anstrengung. So wie du dich an einem freien Tag entspannst, so mögest du dem Leben jeden Tag begegnen, als eine leichte Sache, als eine einfache Sache ohne zu viele Anforderungen.
Du hast geglaubt, das Leben habe hart zu sein, und so schwimmst du stromaufwärts. Ändere dein Denken. Betrachte das Leben als ein Floß, auf dem du treibst, dabei, mit den Fingern am Plätschern und dich an den Sehenswürdigkeiten erfreuen, die sich dir bieten. Auf einem Floß bist du nicht gebunden. Auf einem Floß erwartest du, dass du an den Ufern vorbeisegelst, von einem zum anderen.
Wenn du auf einem Floß auf dem Fluss bist, muss nichts passieren. Du fährst einfach auf dem Wasser weiter, egal, welche Szene du gerade passierst. Du musst nicht schnell fahren. Du musst auch nicht langsam fahren. Was auch immer das Tempo ist, es ist genau richtig und in Ordnung für dich.
Du liegst auf dem Rücken und schaust in den blauen Himmel und zu den weißen Wolken hinauf. Die Wolken ziehen vorbei, und du auch. Du und die Wolken tauschen ein freundliches Hallo und einen heiteren Abschiedswink aus. Dieses Vorbeiziehen ist kein großes Ereignis.
Und wenn die Sonne um die Kurve zu gehen scheint, erscheinen voluminöse Sterne und der Mond, der schöne Mond, denn die Sonne schickt dem Mond ihr Sonnenlicht, so dass du dich immer an die Sonne erinnern wirst.
Denke nicht, dass du auf dem Floß des Lebens dahintreibst. In Wahrheit gibt es nur eine Richtung, in die du gehen kannst. Selbst in einem Motorboot würdest du dein Ziel nicht schneller erreichen, und würdest aufgrund der Geschwindigkeit und der Belastung durch den Motor weniger genießen.
Ja, wähle ein Floß. Es besteht keine Eile.
Sei entspannt. Auch wenn es stürmt, kannst du gelassen sein. Du weißt, dass alle Stürme enden. Es sind schließlich nur Stürme. Ob Wind oder Regen, du fährst mit deinem Floß auf dem Fluss.
Wie einfach kann das Leben sein, wenn man es nicht peitscht! Das Leben im Rausch ist nicht mehr Leben als das Leben in der Flaute.
Ich bin nicht mehr und nicht weniger bei dir, weder in der Stille noch im Sturm. Wähle die Ruhe, auch im Sturm. Stürme sind von Natur aus kurzlebig. Ein Sturm wird sein Werk vollenden, und du wirst ihn sowieso nach und nach hinter dir lassen.
Schenke den kleinen Darbietungen im Leben nicht so viel Glauben. Sie sind nur Schauwerte. Du dem gegenüber bist der Bewegende im Leben, und so gehst du weiter und genießt deine Floßfahrt.
Warum sollte man es nicht genießen? Was ist das Vergnügen, es nicht zu genießen? Was ist der Gewinn, und was ist der Sinn? Warum solltest du etwas anderes als Freude für dich behalten? Aus welchem Grund solltest du etwas aufbewahren mögen, das weniger als Freude ist?
Das Floß ist leicht, und du kannst nur so und so viel mitnehmen. Es gibt viel Platz für dich und Mich und für Freude. Macht Platz für die Freude und lehnt euch zurück.
HEAVENLETTER # 1190 – 10.2.2004 – On the Shore
An der Küste
Gott redete …
Es stimmt ebenso, dass du am Ufer stehst und das Leben ein Floß auf dem Fluss ist, dem du zusiehst, wie es vorbeizieht.Du nimmst als Beobachter teil. Du bezeugst den Lauf des Lebens.
Es ist leicht zu glauben, dass das Leben einem gehört, dass es etwas ist, was man festhält, was man drückt und zieht, indes, die ganze Zeit über ist es etwas, das an einem vorbeirollt. Es zieht gerade jetzt vor deinen Augen vorbei. Deine Augen folgen seinem Lauf, und eine andere Rolle des Lebens kommt ins Blickfeld.
Es gibt kaum eine Pause zwischen einem Aspekt des Lebens und einem anderen. Der Fluss des Lebens fließt, und er wird von vielen Ufern auf allen Seiten des Ufers gesehen, und wird unterschiedlich gesehen. Jedes Augenpaar hat seine eigene Geschichte zu erzählen.
Natürlich gibt es eine Art Konsens. Es gibt ein gemeinsames Vokabular, und doch scheint jede Welle ihre eigene Version zu sein, die davonschwappt.
Begrüßung und Verabschiedung scheinen in einem Atemzug genannt zu werden. Jeder Beobachter am Ufer ist in den Fluss vertieft, hypnotisiert von ihm. Und doch ist alles, was geschieht, dies, dass ein Fluss mit einem Floß darauf vorbeifließt. Letztlich gibt es keine Geschichte zu erzählen, und der Fluss fließt weiter, egal wer am Ufer steht und ihn beobachtet. Egal, wer kommt und geht, gleich, wie das Wetter ist, der Fluss fließt weiter. Auch wenn du am Ufer stehst, hast du das Gefühl, dass du dich mit dem Fluss bewegst. Seine Strömung zieht dich mit, und doch schaust du vom Ufer aus zu. Nur deine Augen können ihm folgen.
Während du am Ufer stehst und dem Leben zusiehst, wie es seinen Lauf nimmt, kannst du auf einer Decke picknicken. Der Fluss wird fließen, und du kannst ihn genießen, während du an Kartoffelchips knabberst.
Das Leben ist wie ein Kunstmuseum. Man kann an allen Gemälden vorbeigehen und sie bewundern, unabhängig von ihrem Thema. Kunst ist Kunst. Kunst ist nicht abhängig von ihrem Gegenstand.
Wenn du große Kunst betrachtest, bist du nur ein Betrachter, und doch ist es so, als würdest du das Gemälde betreten. Du betrittst eine Tür des Gemäldes, um dir das Bewusstsein des Künstlers zueigen zu machen. Deine Erfahrung kann exquisit sein. Es kann aber auch sein, dass du in dem Gemälde nichts siehst, was dich anzieht, und du gehst einfach daran vorbei.
Du gehst vielleicht durch ein Blumenfeld und weißt, dass die Blumen für dich sind. Du liebst sie und pflückst einen Arm voll. Oder du bist mit deinen Gedanken ganz woanders, und die Blumen sind einfach da, vielleicht sogar im Weg. In jedem Fall gehst du durch die Blumen, und sie sind weg, weil du woanders bist.
Oder du sitzt auf dem Feld, so wie du am Ufer des Flusses sitzt, und früher oder später werden die Blumen verblühen und dich ohne sie zurücklassen. Ob du bleibst oder gehst, es wird dasselbe sein. Es wird sein, als wären die Blumen nie da gewesen.
Es gibt nur den Ort, an dem du dich gerade befindest. Aber auch das gibt es nicht, denn dies ist dein Traum, und kein Jetzt oder Später oder Vorher ist da. Der Fluss fließt wie in einem Traum, und so wie du deine Träume mit geschlossenen Augen beobachtest und glaubst, in ihnen zu sein, bist du nur ein Beobachter am Ufer eines Traums. Ganz gleich, wie real dir der Traum erscheint, Du siehst ihn nur an. Ob nah oder fern, es ist immer nur ein Traum.
Ob mit offenen oder geschlossenen Augen, du kannst nur das Öffnen und Schließen der Blume beobachten, die man Leben nennt.
HEAVENLETTER # 1191 – 11.2.2004 – Life on Earth Is a Stepping Stone
Das Leben auf der Erde ist ein Trittstein
Gott redete …
Gewiss, das Leben hat etwas Traumhaftes an sich. Manchmal kommt einem das Leben selbst nicht real vor. Und manchmal nur allzu real. Genau wie ein Traum.
Aber Träume sind sinnvoll und haben ihren Platz. Auch wenn das Leben auf der Erde nur ein Traum ist, so ist es doch Leben, und das Leben entfaltet sich, gewöhnlich und geheimnisvoll zugleich.
Das Leben ist ein glitschiger Fisch in deiner Hand. Er ist schwer festzuhalten, und es fällt dir schwer, ihn loszulassen, und doch gehört der Fisch in deiner Hand genauso wenig dir, wie wenn er frei im Meer schwimmt. Das Leben lässt sich nicht festhalten. Es kann nicht lokalisiert werden. Es ist in Bewegung, während Wir sprechen.
Du suchst nach einer Handhabe für dein Leben, wenn es keine gibt. Sieh zu, dass du dein Leben aus der Hand gibst. Deine Kontrolle ist nicht notwendig. Kontrolle schränkt dich ein. Kontrolle drückt dein Leben zu. Kontrolle verschließt die Kanäle. Kanäle sind dazu da, offen zu sein.
Warum solltest du versuchen, das zu kontrollieren, was du nicht kontrollieren kannst? Lasse die Kontrolle los. Entspanne deine Faust.
Das Leben ist offener für dich, wenn du ihm gegenüber offener bist.
Das Leben wird nicht verordnet. Es wird gelebt. Es ist nicht vorhersehbar, und doch sagt man es oft voraus. Man legt es auf eine bestimmte Seite fest, obwohl das Leben ganz anders ist.
Es gibt nichts, was das Leben sein muss, außer frei zu sein, was es ist.
Du siehst das Leben als eine Herausforderung. Warum das Leben herausfordern, wenn es dein Verbündeter sein kann? Auf welcher Seite des Lebens möchtest du stehen? Sei auf seiner guten Seite. Sei dem Leben wohlgesonnen. Heiße es willkommen.
Das Leben auf der Erde ist ein Sprungbrett.
Es ist ein Zwischenschritt.
Es ist eine Rolltreppe, auf der du fährst. Früher oder später wirst du davon herunterkommen. Dennoch stelle dir vor, dass das Leben auf der Erde sicher ist und dass das Leben nach der Erde unklar ist. Allerdings, gerade das Leben auf der Erde ist das große Unbekannte.
Was nach dem Leben auf der Erde kommt, ist dir bereits bekannt. Es ist also das Bekannte. Und du bist der Wissende. Du bist der große Wissende des großen Wissenden. Du bist mit dem Leben jenseits des Physischen gut vertraut. Und doch legst du dein Bewusstsein beiseite und nimmst eine Unwissenheit an, die nicht wirklich die deine ist. Du spielst eine Rolle.
Hast du nicht mehr an deine Unwissenheit geglaubt als an dein Bewusstsein? Es ist nicht so, dass du nicht glaubst, was direkt vor deinen Augen ist. Du glaubst, was direkt vor deinen Augen ist. Aber du glaubst nicht an das, was jenseits deiner Augen liegt. Doch warum in aller Welt solltest du von dem, was du bereits kennst, wegschauen? Warum so tun, als ob es nicht so wäre?
Die Ewigkeit ist nicht weniger wertvoll als eine unbestimmte Lebensspanne auf der Erde. Vielleicht gerät die Illusion des irdischen Lebens deshalb so wichtig, weil sie so flüchtig ist. Vielleicht möchtest du lieber das fangen, was dir davonläuft, als das, was dir unaufhaltsam gehört.
Im Leben befindet man sich an einer vorübergehenden Zwischenstation. Du befindest dich in einem Warteraum. Man läuft herum. Man geht im Schritt. Man nimmt Schiebewagen. Man macht Gesten. Und ihr wartet auf Meine Ankunft. Als ob Ich nicht bei euch wäre. Als ob ihr Mich nicht sehen könntet, obwohl euer Herz weiß, dass Ich alles bin, was es zu sehen gibt. Manchmal denkt ihr, Ich sei blind, obwohl ihr es seid, die nicht sehen, in wessen Umarmung ihr euch befindet.
Stelle deine Füße auf den Boden und richte deine Augen auf die Meinen. Dafür sind deine Augen da, um über den kleinen Raum hinaus zu sehen, in dem du dich zu befinden glaubst. Du befindest dich in einer großen Halle, und Ich bin der Gastgeber, und du bist Mein Großer Gefährte, der zu Meiner Rechten sitzt, und alles ist gut im Himmel und auf Erden.
HEAVENLETTER # 1192 – 12.2.2004 – Your God-Given Life
Dein gottgegebenes Leben
Gott redete …
Du würdest dich nicht in Sicherheit bringen, wenn du nicht um die Gefahr besorgt wärest. Die Sorge um die Sicherheit macht dich nicht sicherer.
Relativ gesehen ist das ganze Leben ein Risiko. Du hast oft Angst, Risiken einzugehen, obwohl sie unvermeidlich sind. Du spielst Karten, aber du hältst die Risiken im Leben für zu hoch und daher für gefährlich.
Denke nicht an Risiko und Gefahr, sondern an den Einen, Der dich hoch über den Dingen hält.
Wenn du denkst, dass die physische Welt alles von dir ist, weichst du dem Leben aus. Du weidest das Leben aus, in der Hoffnung, dass es dich nicht bemerkt und dich in Ruhe lässt. Aber das Leben hat in den Arm genommen zu werden. Ihr sollt euer Leben umarmen.
Wenn du die unendlichen Dimensionen des Lebens kennst, hält dich das rein Körperliche nicht mehr so sehr gefangen. Tief in deinem Herzen und tief in deinem Wesen weißt du, dass das Physische, so wunderbar und befähigt es auch ist, das Geringste von dir ist. Es ist ein Jeton von dir. Es ist nicht du.
Es ist ein Symbol für dich. Es ist eine Verkürzung von dir. Es ist wie ein Logo, das entworfen wurde, um dich zu repräsentieren. Es wird zu einem Konsens, und Sie werden als Jane oder Dick bezeichnet. Du bist als ein bestimmtes Individuum bekannt, und du glaubst natürlich an eine solch magere Beschreibung von dir. Wäre dein Körper das einzige, was dich ausmachst, gäbe es in der Tat Anlass zu Unheil.
Aber das Physische ist nicht das Ausmaß deines Wesens. Es ist nur physisch, und du bist ein großes Wesen.
Seht, ihr werdet in Meiner Umarmung gehalten. Ihr könnt nicht aus Meinen Armen fallen. Und doch wird euer Körper enden. Wenn du das Körperliche als dein Ein und Alles oder als das Wichtigste von dir ansiehst, kannst du nur Angst haben, Angst vor dem Unvermeidlichen und Angst vor dem Klopfen an der Tür.
Auch wenn auf deinen Körper dann zu seiner Zeit Anspruch erhoben wird – der Körper ist eine Illusion der Zeit -, ist es kein großes Ereignis, und doch fühlt es sich für dich im Voraus wie das Ende von allem und das Ende von dir an.
So wie ich dir sage, dass der Tod des Körpers nicht viel ist, sage ich dir zudem, dass das Leben des Körpers wichtig ist. Es muss geehrt werden. Ihr ehrt dieses kostbare Leben nicht, indem ihr euch um es fürchtet. Das Leben, das Gott euch geschenkt hat, verbringt man nicht, indem man es mit Argwohn betrachtet. Auf der Erde scheint ihr in dieser nicht existierenden Zeit gefangen zu sein, aber ihr seid verpflichtet, euch in diesem Rahmen zu bewegen und weiterzugehen und so eure physische Existenz und die aller anderen zu ehren.
Verehre das Leben, während du es lebst. Du verehrst es, indem du es lebst. Du kannst dein Leben nicht in ein Museum stellen, um es für alle Zeiten zu bewahren. Das Leben ist zum Ausgeben da. Beteilige dich an den Ausgaben. Betrachte die Verausgabung deines Lebens auf der Erde als ein verlängertes Darlehen, ja gar als ein Geschenk, das du nach Belieben verteilen kannst. Es gibt ein Fälligkeitsdatum für dieses Geschenk, aber dein Leben auf der Erde gehört du, solange du es hast.
Das Leben auf der Erde ist kein Wartespiel. Weder parlierst du mit dem Leben des Körpers noch mit seinem Tod. Mache keine Geschäfte mit dem Leben. Es gibt nichts, wofür du dein Leben eintauschen kannst. Verstecke dich nicht für den Moment, in dem dein Körper abgeworfen wird. Der Tod des Körpers ist der Aufstieg der Seele aus ihm. Ist das wirklich ein Grund für solches Leid? Feiere das Leben auf der Erde, und dazu gehört auch das Geschenk des Todes.
HEAVENLETTER # 1193 – 13.2.2004 – Star Light, Star Bright
Star Light, Star Bright
Gott redete …
Warum tust du die Dinge, die du tust? Wozu sind deine Handlungen gut? Was möchtest du erreichen? Was ist dein Motiv? Was ist deine Absicht? Warum tust du das, was du tust oder nicht tust? Denke hin und wieder darüber nach, damit du dir bewusst bist, wofür du dich wirklich entscheidest.
Willst du dein Ego besänftigen? Sei wachsam, denn dem Ego zu folgen ist ein Spiel, bei dem man verliert. Jemand wie du, der für Großes geschaffen ist, muss Entscheidungen treffen, die größer sind als die, die das Ego von dir verlangt. Die Launen des Egos sind zu klein und zu fragmentiert. Sich selbst zu dienen, dient nicht einmal dir. Triff deine Entscheidungen für etwas Größeres als das Ego.
Manchmal ist man auf Automatik eingestellt und ist etwas hinterher, ohne darüber nachzudenken. Du jagst, weil du jagst.
Dieselbe Handlung, die aus unterschiedlichen Gründen vorgenommen wird, ist nicht dieselbe Handlung. Was wird ausgetauscht? Welchen Gewinn hat die Menschheit davon? Wo dein Herz ist, das macht den ganzen Unterschied in der Welt aus.
Ruhm und Reichtum allein sind nicht groß genug für dich. Entscheidungen, die auf Selbstbefriedigung basieren, können nur beschränkend sein. Schwimm in die Ferne. Du lebst in mehr als nur einer Ecke des Universums. Du willst wirklich eine Mission.
Ein Auftrag hält dich davon ab, von einem Stein zum anderen zu springen. Ein Auftrag erdet dich und gibt dir gleichzeitig Auftrieb. Sie gibt große Energie. So großartig du auch bist, du brauchst mehr als dein eigenes Ich. Gesegnet sind diejenigen, die über sich selbst hinausblicken.
Welche Spuren möchtest du in der Welt hinterlassen? Was würdest du gerne mitteilen? Wie weit möchtest du dein Leben verlängert sehen? Was veranschaulichst du? Wofür sind bist du Repräsentant? Und was würdest du gerne sein? Was suchst du, und was gibst du? Und an wen? Und an wen?
Wenn du ein kleines Bild von dir selber hast, verpflichtest du dich zur Kleinheit. Aber du bist dazu bestimmt, dich zu Großem zu verpflichten. Beginne jetzt. Warum solltest du etwas anderes wollen als Großes – warum solltest du Teil von etwas sein wollen, das nicht großartig ist?
Lasse deine Motive über sich hinauswachsen.
Lasse deine Motive bis zu den Sternen oder darüber hinaus reichen. Sei wie die Sterne. Die Sterne leuchten nicht für sich selbst. Sie leuchten nicht zu ihrer Erbauung. Sie leuchten, weil sie dazu da sind. Wie lange könnte ein Stern am Nachthimmel leuchten, wenn er nur leuchten würde, um sich selbst zu sehen? Ein Stern erhellt die Welt, und das macht einen großen Unterschied für den Stern und für dich. Sterne leuchten dich an. Sie haben große Freude daran, zu leuchten. Sie leuchten nicht nur für ihr eigenes Glück. Sie leuchten auch für dich.
Sucht Ruhm und Reichtum, wie die Sterne am Himmel leuchten und den Weg erhellen. Sie sagen nicht: „Seht mich. Bewundert mich. Seht, was für ein Stern ich bin!“
Sterne sagen: „Sieh, wie du erleuchtet bist. Sieh mich und erkenne, wer und was du bist.“
Stelle dir das vor. Sterne leuchten überall für alle. Sie sind großmütig in ihrem Licht. Sie sind in der Tat etwas, das man sich wünschen kann.
Seid wie entzündetes Holz, und seid ein Funke, der das Feuer in anderen Herzen entzündet. Ihr, die ihr Meinen Atem atmet, seid angelegt, zu inspirieren. Ihr sollt den Weg für andere erleuchten, die vielleicht noch mehr an die Erde gebunden sind als ihr. Wer wird sie befreien, wenn nicht du?
Wenn jeder über sich selbst hinaus denken würde, würde er sich offenbaren und zeigen, wie schön die Welt der Menschen ist, und jeder würde seine eigene Herrlichkeit leuchten sehen.
HEAVENLETTER # 1194 – 14.2.2004 – Make Another Beloved
Ziehe einen weiteren Geliebten her
Gott redete …
Romantische Liebe ist eine Übung in göttlicher Liebe.
So wie du für Mich das Geschirr spülst und dich um all die alltäglichen Dinge des Lebens kümmerst und dabei an Mich denkst und Mir in jeder Hinsicht dienst, so solltest du auch einen anderen Menschen mit Mir im Hinterkopf über alles lieben.
Mich im Sinn zu haben, verändert alles. Es erhebt dich und es erhebt den anderen. Es hebt die einfachsten Dinge an. Es hebt die gesamte Schwingung der Welt an.
Wenn ihr einem anderen dient, dient ihr Mir. Wenn du irgendeinen Teil der Schöpfung liebst, liebst du Mich. Alle Liebe fließt zu Mir. Liebe wird nicht aufbewahrt. Sie wird gegeben. Lasst eure Augen auf eine andere Seele in menschlicher Gestalt fallen, so wie eure Augen auf Mich fallen würden. Es könnte sein, dass ihr dies zum ersten Mal seht.
Wenn du einen anderen liebst, siehst du mit den Augen Gottes. Du siehst etwas, das nicht jeder sieht und das ihr vielleicht noch nie gesehen habt. Was bedeutet es, Liebe zu geben, wenn man den anderen die Wahrheit seines Wesens und damit auch die eigene erkennen lässt? Wenn du liebst, machst du den anderen zum Geliebten. Geliebtheit macht geliebt. Du liebst einen scheinbar anderen und hältst ihn nahe bei dir. Eure Atemzüge vermischen sich. Ihr werdet ein Herz.
Alle menschliche Liebe ist ein Versuch, das Einssein zu erreichen, aber das Einssein kann nicht erlangt werden. Keiner kann sie erreichen, aber alle können sie verwirklichen. Ihr könnt das Einssein verwirklichen, und ihr könnt es weiterhin verwirklichen. Auch ihr könnt beginnen zu sehen, was wirklich ist. Ihr entscheidet nicht über das Einssein, aber ihr erkennt es. Ihr erkennt den Kern der Sache. Wenn du erkennst, bist du erkannt, und bist du die Erkenntnis.
Die göttliche Liebe bringt dich zur Zeitlosigkeit. In der Ewigkeit gibt es keine Ungeduld, denn alles ist Alles. In der Ewigkeit gibt es ein wahres Engagement, kein Treuegelöbnis, sondern die Einheit des Einsseins. Im Bereich der Menschen scheint dies schwierig zu sein. Doch selbst auf der Erde seid ihr in der Ewigkeit. Deshalb bist du, ein einfaches verkörpertes Wesen, zu großer Liebe fähig.
In gewissem Sinne ist die Große Liebe ihre eigene Entität. Sie begleitet euch, aber sie ist nicht von euch gemacht. Ihr seid nicht die Ursache für sie. Genauso wenig wie dein Geliebter. Die Liebe ist die Ur-Ursache.
Wenn alles Drumherum wegfällt, gibt es nur noch die göttliche Liebe, und du kannst auf Erden göttlich lieben. Das kann bedeuten, alles andere loszulassen. Ohne Anhaftung an alles andere gibt es keine Bedingungen, die du haben musst. Die Liebe begegnet der Liebe, und die Liebe liebt. Es gibt nichts, wovon deine Liebe abhängig sein könnte, außer von sich selbst. Was könnte der Liebe etwas hinzufügen?
Dann liebst du einfach ohne Beeinträchtigung.
Du hast Beispiele dafür erlebt. Du hattest schöne Momente, in denen du glücklich warst und die Welt rundum in Ordnung war. Für diese kurze Zeitspanne waren all die Dinge, die dich sonst störten, nicht vorhanden. Die üblichen Störungen waren da, aber sie störten nicht. Etwas Größeres beschäftigte deine Aufmerksamkeit. Du tratst aus den Vereinzelungen heraus und wurdest von einer größeren Sichtweise durchdrungen. Alles änderte sich, weil du verliebt warst.
Ich sage verliebt, aber nicht im üblichen Sinne des Verliebtseins. Eher so, wie man verliebt dasitzt. Du standst in der Liebe. Du befandet dich im Zustand von Liebe. Du warst die universelle Liebe. Du kamst von einer Plattform der Liebe. Du bist in Liebe aufgestiegen. Du warst in der Liebe verankert. Du warst im Sein verankert, dem schier Liebe entströmt.
Du bist eine blühende menschliche Rose geworden. Was kann es Schöneres geben als das?
Und die Momente davon werden dauerhaft werden. Indem ihr eins mit Mir werdet, werdet ihr zu Einem, der liebt.
HEAVENLETTER # 1195 – 15.2.2004 – O Come to the Spring to Drink!
O, komm zur Quelle um zu trinken
Gott redete …
Unsere Beziehung ist nur zwischen Uns. Unsere Liebe ist unmittelbar. Obwohl nichts Unsere Einheit wirklich unterbrechen kann, kann deine Aufmerksamkeit unterbrochen werden. Meine nicht.
Niemand auf der Welt kann Unsere Eins-zu-Eins-Beziehung definieren. Niemand kann sie für dich erleben. Worte können sie nicht genau erfassen. Es gibt keine Worte. Obwohl viele gute Herzen mehr Zeit damit verbracht haben, darüber nachzudenken, und besser darin sind, Worte zu finden als du, weiß niemand mehr über die Liebe zwischen Uns als du. Und niemand kann sie dir wegnehmen, denn der Strom Unserer Liebe fließt, egal was oder wo. In der Disco oder in der Kirche, Unsere Liebe fließt. Im Kerker oder in einem Flugzeug, Unsere Liebe fließt. Gerade jetzt fließt Unsere Liebe.
Die Wahrheit ist, dass ihr von Meiner Liebe überflutet werdet. Selbst wenn ihr es nicht bemerkt, seid ihr von Meiner Liebe durchflutet. Was ihr von Unserer Liebe wahrnehmt und Unsere Liebe selbst sind nicht voneinander abhängig. Das waren sie nie. Welch ein Segen! Und Unsere Liebe ist ein Segen, der alle segnet. Unsere Liebe ist von nichts abhängig, sie scheint nur von dir und deinem Bewusstsein abhängig zu sein.
Niemand auf der Erde oder im Himmel ist immun gegen Meine Liebe. Niemand auf der Welt hat mehr davon als du. Keiner hat weniger. Ich bin Gott, und Meine Liebe zu euch ist unwandelbar. Wie könnte es anders sein? Ich bin die ganze Liebe. Ich bin nicht manchmal Liebe und manchmal etwas anderes. Ich bin 100% Liebe. Ich bin 1.000% Liebe. Die Liebe allein ist, und Ich bin Eins, und Ich bin Liebe.
Ihr könnt Meiner Liebe nicht entkommen. Aber ihr könnt wegschauen. Ihr könnt zu jemand anderem schauen, um euch Meine Liebe zu geben. Andere können euch Kostproben Meiner Liebe geben. Sie können euch sogar mit Meiner Liebe übergießen, doch alle Liebe hat ihren Ursprung bei Mir. In der ganzen Schöpfung gibt es keine andere Liebe als die Meine. Ich lade euch ein, die Liebe aus der Quelle zu trinken. Weitergegebene Liebe ist wunderbar und ansteckend. Aber die Liebe direkt und frisch! O kommt zur Quelle, um zu trinken!
Selbst wenn ihr allein in der Wüste seid, tragt ihr eine Oase Meiner Liebe in euch. Trinkt. Macht euch keine Sorgen, sie zu verschütten. Schüttet sie aus, so viel ihr wollt. Es gibt immer mehr. Diese Liebe kann euch nicht ausgehen. Die Oase ist echt. Die Quelle ist echt. Die Abwesenheit von Liebe ist eine Fata Morgana.
Aber eine Fata Morgana sieht real aus. Wenn aber das, was gesehen wird und nicht existiert, real aussehen kann, kann dann das, was nicht gesehen wird, nicht real sein und existieren?
Warum die Liebe nicht sehen? Warum sie nicht versprühen? Warum öffnet ihr nicht den Deich der Liebe, der in eurem Herzen verschlossen ist? Natürlich lagere Ich Meine Liebe hier tief in eurem Herzen. Aber natürlich ist Meine Liebe nicht dazu bestimmt, aufbewahrt zu werden. Warum sollte man sie in Flaschen aufbewahren, wenn die Liebe sich selbst füllt und niemals weniger werden kann? Nur, gehortete Liebe ist an einem dunklen Ort. Es ist besser, sie ans Licht des Tages zu bringen.
Es gibt immer Raum für das Enthüllen von mehr Liebe. Keiner hat zu viel von ihr gesehen. Niemand ist mit ihr verwöhnt worden. Und jeder sucht Meine Liebe, auch wenn er schon von ihr durchtränkt ist.
Schau, da ist ein Regenbogen am Himmel. Wenn man nicht nach oben schaut, sieht man ihn nicht, und doch ist ein Regenbogen für alle da. Wenn ihr ihn seht, könnt ihr einem anderen beigehen, indem ihr auf den Regenbogen zeigt, damit jeder andere ihn selbst sehen kann.
HEAVENLETTER # 1196 – 16.2.2004 – On the Wings of Love
Auf den Flügeln der Liebe
Gott redete …
Lasse dein Herz, dein Denken und Handeln eins sein. Spaltet nicht euer Herz. Stelle dich nicht auf eine Weise dar, derweil du im Innern anders fühlst. Welchen Sinn hat es, sich selbst oder andere zu täuschen?
Wenn du dich ohne Liebe, ohne Harmonie, ohne Freude fühlst, verstellst du natürlich dein Herz. Euer Herz schlägt für die Liebe und für nichts anderes. Lasst die Liebe in der Wahrheit aufsteigen, und alles Verkehrte wird verschwinden.
Der Schein von Liebe ist keine Liebe. Der Versuch, zu lieben, ist keine Liebe. Liebe zu schieben und zu ziehen ist keine Liebe. Liebe ist einfach. Wenn sie nicht leicht ist, ist sie keine Liebe. Die Liebe fließt aus eigenem Antrieb. Entkleidet die Liebe nicht, als ob sie aus eurem Herzen herausgeschnitten werden müsste. Euer Herz ist die Heimat der Liebe. Heißt sie willkommen.
Ein Herz, das voller Liebe ist, hat kein schweres Herz. Die Liebe ist die leichteste Sache der Welt. Auf den Flügeln der Liebe fliegt man. Warum in aller Welt solltest du jemals etwas anderes als Liebe in deinem Herzen behalten mögen? Wut, Angst, Ärger, Verwirrung, Frustration sind Eindringlinge im menschlichen Herzen. Sie gehören dort nicht hin. Sie bleiben nur, wenn du sie schätzt. Vielleicht hast du dir eingeredet, dass du sie brauchst. Erwäge, sie zu vertreiben und die Liebe zu behalten.
Wozu solltest du etwas anderes als Liebe in deinem Herzen bewahren? Welchen Nutzen haben Zorn, Angst und Verwirrung für dich oder andere? Glaubst du, dass sie eine notwendige Verteidigung darstellen? Glaubst du, dass dein aufgeblasener Zorn dich in irgendeiner Weise vor dem Zorn oder der Angst eines anderen schützt? Sie nivellieren dich lediglich.
Du hast das Unbehagen der anderen nicht zu bekämpfen. Man muss sich über sie erheben. Um sich darüber erheben zu können, muss man von einem höheren Standpunkt aus sehen. Vor allem braucht man ein umfänglicheres Konzept von sich selbst.
Du kannst ohne Glut und Eifer sagen, was du denkst. Du kannst ehren, wo du bist, anstatt Ehre von anderen zu verlangen. In der Stille kannst du dich selbst heil halten. Das ist das Gegenteil von „aus der Haut fahren“. Wenn die Emotionen überhandnehmen, gibt es keinen Halt.
Ich fordere dich nicht auf, dich zu beherrschen. Ich verlange auch nicht, dass du nachgibst. Ich bitte dich, dich freizusetzen. Ich bitte dich, dich von deiner Kleinheit zu befreien. Bevor du das tun kannst, musst du den Ärger als das erkennen, was er ist. Ganz gleich, wie gerechtfertigt, wie erwartet, wie unmittelbar, es ist Vergrämtheit. Es ist nicht mehr als Vergrämtheit. Jemand oder etwas hat einen schönen Gedanken von dir unterbrochen, den du an dir selbst festhalten wolltest, und so schlägst du zu.
Im Nachhinein stellst du oft fest, wie armselig der eigene Ärger war. Wenn du das später erkennen können, warum dann nicht schon vorher, um sich die Mühe zu ersparen? Erkenne die Quelle des Ärgers, und du kannst ohne Ärger erwidern. Die Quelle des Ärgers ist, dass dein Bild von dir selbst so zerbrechlich war, dass etwas, was jemand anderes gesagt oder getan hat, daran gerüttelt hat. Du wusstest nicht, was du sonst tun solltest, als wütend zu werden. Selbst wenn ihr zu Unrecht beschuldigt worden seid, meine Lieben, ist Wut nicht euer Freund.
Müsst ihr euch irren, nur weil ein anderer sich irrt?
Wenn ihr bereits für euch selber einsteht, warum müsst ihr euch dann noch ärgern?
Wenn ihr euch bereits selber zum Ausdruck bringt, was gibt es dann noch zu sagen?
Wenn das nächste Mal Ärger in euch aufsteigt, seht ihn ihn als das, was er ist. Eine Unterbrechung eurer Liebe. Lasst den Ärger los, so ihr es könnt. Behauptet euch ohne Wut. Behauptet euch zumindest mit Liebe zu euch selber. Und wenn ihr einen Tropfen für den anderen erübrigen könnt, werdet ihr womöglich auch seine Wut vertreiben.
HEAVENLETTER # 1197 – 17.2.2004 – What Is Heaven After All?
Was ist der Himmel letzten Endes?
Gott redete …
Es gibt keinen Unterschied zwischen Gott im Himmel und Gott auf Erden. Ich bin derselbe Gott. Ich bin Einer. Ich mache keine eklatanten Unterscheidungen. Ich bin nicht nach Lust und Laune. Ich bin immer derselbe. Ich habe keine Stimmungsschwankungen. Ich wähle nicht aus und entscheide. Ich liebe. Ich liebe alles.
Ich habe kein Temperament. Ich werde nicht wütend. Ich übe keine Rache. Ich liebe. Ich liebe alles.
Du wurdest nach Meinem Bild geschaffen. Ich wurde nicht nach eurem Ebenbild geschaffen. Ich bin Gott, und ihr lernt hinzu zu sehen, wie Ich sehe, aus einer weitaus größeren Perspektive her. Kommt zu Mir in diesen hohen Baum, auf dem Ich sitze.
Als menschliches Wesen auf der Erde lernst du deine Göttlichkeit. Die Umstände deines Lebens in der Welt verlangen, dass du deine wahre Natur lernst und deine Göttlichkeit erkennst und anfängst, sie auszudrücken. Ihr seid sicherlich nicht hier, um die menschliche Schwäche zu lernen.
Komm, setz dich zu Mir und sieh, wie Ich sehe. Ich sehe keine Übertretungen. Ich sehe, dass du manchmal schwankst. Ich sehe, dass ihr euch bei eurem Weg in der Welt und eurem Weg zum höheren Bewusstsein einlernt. Ihr klärt eure Augen und euer Herz und macht Platz für Liebe. Höheres Bewusstsein ist Liebe. Ihr werdet immer mehr auf die Liebe und Gott eingestimmt.
Hört her, das Einssein mit Mir ist nichts, was du herausfindest. Es ist kein Studium. Es gibt keine Noten. Es ist keine Errungenschaft. Es ist eine Klärung. Es ist, als würde man an Trümmern vorbei in klares blaues Wasser schwimmen. Wenn du die Utensilien des beschränkten Denkens und Glaubens ablegst, lässt du die Vergangenheit hinter dir und ebenso die Zukunft, und du siehst klarer. Ihr seht mehr wie Ich.
Wenn man so sieht wie Ich, kann man nur lieben. Ihr seht, dass es auf der ganzen Welt nichts anderes zu tun gibt. Natürlich ist es leicht, sich von nichts anderem bezaubern zu lassen, denn was im Himmel oder auf der Erde kann sich schon mit Liebe vergleichen? Tatsächlich siehst du, dass es nirgendwo im Universum irgendetwas anderes gibt als Liebe – es gibt nichts anderes zu sehen – es gibt nichts anderes zu sein.
Was ist der Himmel anderes als die offensichtliche Liebe, die offensichtliche Liebe, die Liebe allein, die Liebe, die mit dem höchsten Ton schwingt, den der Mensch kennt?
Und was ist Liebe anderes als Einssein? Ihr habt bereits ein Gefühl für das Einssein. Ihr habt den Finger darauf. Ihr wisst, was Ich meine, wenn Ich Einssein sage. Sie ist jenseits des Menschseins, und doch ist sie der Gipfel der Menschlichkeit.
Wenn du dich nicht in einem menschlichen Körper aufhältst, weißt du, wer und was du bist, ohne zu hinterfragen. In einem menschlichen Körper stellt man Fragen.
Ihr wisst nicht, wie ihr die Göttlichkeit mit der Körperlichkeit in Einklang bringen könnt. Das ist euer Dilemma.
Manchmal habt ihr das Gefühl, dass euch dieser abtrünnige Körper aufgedrängt wurde. Ihr könnt nicht glauben, dass ihr ihn angenommen habt. Ihr findet die Vorstellung, dass ihr darum gebeten habt, völlig absurd. Wer, der bei klarem Verstand ist, würde so etwas tun mögen? Du warst es, der das in deinem Herzen getan hat.
Als du dich für die Aspekte dieses Lebens auf der Erde entschieden hast, die du einvernehmlich gewählt hast, dachtest du nicht nur an dich selbst und nicht allein an dich selbst. Natürlich hattest du ein größeres Bild im Kopf. Natürlich sahst du mehr, als du jetzt siehst. Du warst damals nicht geblendet. Du bist jetzt geblendet. Aber du hast sogar um dieses Blindsein gebeten, damit du unwiderruflich unschuldig und ahnungslos bist, dem verlorenen Kind im großen Wald gleich, das seinen Weg findet.
Im Moment hast du nicht das Gefühl, unschuldig zu sein. Du fühlst dich vielleicht sogar abgestumpft. Du bist dir bewusst, dass du der größte Ausgeklügelte auf Erden sein kannst und dennoch unschuldig des Himmels bist.
Komm, klammere dich nicht so sehr an die Fesseln der Welt. Komm, liebe dich selbst und finde dich im Handumdrehen in jenem höchsten Zustand wieder, der als Himmel bekannt ist.
HEAVENLETTER # 1198 – 18.2.2004 – When Every Soul on Earth Matters
Wenn jede Seele auf der Erde voller Belang ist
Gott redete …
Wenn jeder von Zuversicht und nicht von Mangel herkäme, sähe die Welt ganz anders aus.
Wenn niemand Angst hätte, ausgeraubt zu werden, würde es dann Raubüberfälle geben?
Gäbe es Schulden, wenn sich niemand Sorgen machen würde, dass sie nicht bezahlt werden?
Wenn es kein Gefühl für Mangel gäbe, gäbe es dann scheinbaren Mangel?
Vibrieren der Räuber und der Beraubte in der gleichen Schwingung? Ruft derjenige, der zehn Schlösser an seiner Haustür hat, den Räuber zu sich? Antwortet der Räuber auf eine Bitte, wenn er sich ans Stehlen macht?
Ziehen diejenigen, die zur Zahlung mahnen, diejenigen an, die nicht zahlen?
Wenn es keine Unfälle und Zufälle gibt, was geht dann in der Welt vor sich? Rufen die Menschen auf der Erde Ereignisse und Menschen zu sich? Ist alles eine Interaktion?
Natürlich ist in der Welt so viel los, dass es keine einfache Antwort gibt, die zufriedenstellt. Das Unerwartete tritt auf. Das Unverdiente geschieht. Auch die Unschuldigen leiden.
Freilich, zur selben, so etwas in dir einen richtigen Ton trifft, stößt es bei dir auf Anklang. Wenn du dich an etwas störst, gibt es vielleicht schon einen Ton in dir, an dem du dich reiben kannst. Wenn du häufig befürchtest, dass jemand dich betrügen wird, was ziehst du dann an?
Jemand, der Kontrolle ausüben muss, hat das Gefühl, dass andere ihn kontrollieren und ihm seine Freiheit wegnehmen wollen. Allein, seine Abhängigkeit von der Kontrolle kostet ihn seine Freiheit. Er übernimmt die Kontrolle auf Kosten des Lebens. Er ist in seinen Ängsten gefangen.
Es ist besser, furchtlos zu sein. Mache dir keine Sorgen mehr, dass jemand dich ausnutzen könnte. Komme von einer anderen Ebene her, damit alles, was du dir wünschst, zu dir fließen kann. Angst verkrampft dich und blockiert oft das Gute, das auf dem Weg ist. Deine Ängste neigen dazu, dass dich das davon verfolgt fühlst oder dass du dem nachstellst, was du eigentlich fernhalten wolltest. Du hältst deinen Finger auf einer Buchseite, die du nicht mit einem Lesezeichen versehen willst.
Du bist nicht für Mangel geboren. Du wurdest für Überfluss geboren. Du wurdest nicht geboren, um Angst zu haben. Du wurdest geboren, um zuversichtlich zu sein. Anstatt sich auf das vorzubereiten, was du fürchtest, bereite dich auf das vor, was du wirklich möchtest. Große Freude gehört dir zu, und sie kommt zu zu. Richte dein Ziel darauf aus.
Wenn du das Leben als schwer empfunden hast, sieh es anders und mache es dir leicht.
Wenn jeder auf der ganzen Welt denken würde, dass das Leben einfach ist, wäre es dann nicht so? Wie könnte es das nicht sein? Aber fangen Wir mit dir an.
Wenn alle Menschen auf der Welt wirklich Frieden wollten, könnte es dann Krieg geben? Frieden ist nicht bemerkenswert. Krieg schon. Frieden ist natürlich. Krieg ist es nicht. Freundschaft ist natürlich. Feindschaft ist es nicht. Der Löwe und das Lamm werden sich zusammenlegen, wenn du deine Waffen niederlegst. Deine Waffen sind deine Ängste.
Wenn jeder auf der Erde wirklich an das Wohl aller denken würde, wer müsste dann noch auf sich selbst achten? In welcher Ecke würde der Egoismus existieren? Wozu wäre er gut? Er würde verschwinden, wie alle Unwahrheiten verschwinden müssen und werden.
Rühren die Dürren und Überschwemmungen, die alles um sich herum mitreißen, von irgendeiner Ebene von Gedanken her? Wenn sich die Gedanken der Menschen höher heben, kann die Welt der Erde dann die gleiche bleiben? Würde sich das Klima ändern und gäbe es immer und überall Nahrung im Überfluss für alle? Das ist gewiss nicht zu viel verlangt.
Wenn jeder großzügig ist, wo kann es dann einen Armen geben?
Wenn alle ehrenhaft sind, wo bleibt dann die Unehre?
Wenn jede Seele auf der Erde zählt, wer könnte da übersehen werden?
Wer wäre nicht sorgenfrei, wenn sich jeder auf der Welt um den anderen kümmert?
Wenn Mein Wille geschehen ist, was könnte es dann anderes geben als Frieden und Wohlgefallen für alle Menschen auf der Erde?
HEAVENLETTER # 1199 – 19.2.2004 – An Alchemist of Vibration
Ein Alchemist des Schwingens
Gott redete …
Deine Schwingung steigt hoch. Das ist nicht etwas, das du bewirkst. Es ist etwas, das du zu dir herziehst. Durch deine Absicht, deine Bereitschaft und deine Großzügigkeit ziehst du eine höhere Note zu dir. Du rufst sie jetzt zu dir. Was denkst du, was deine Momente mit Mir bewirken?
Es ist nicht anstrengend, seine Schwingung zu erhöhen. Ganz im Gegenteil. Es braucht Schwere, um eure Schwingung am Ansteigen zu hindern. Die Anhaftung an die Vergangenheit ist Schwere. Wenn ihr die Vergangenheit, die ihr mit euch herumgeschleppt habt, loslasst, werdet ihr leichter. Ihr, die ihr leicht seid, seid die Leichtigkeit selbst.
Wer kann tanzen, wenn er ein schweres Paket bei sich hat? Tanzen erfordert Leichtigkeit. Sicherlich kann ein Tänzer höher gelangen, wenn er nur sich selbst trägt. Er erhebt sich selbst hoch. Ein Tänzer weiß, dass das seine Aufgabe ist. Mit jedem Sprung, den der Tänzer macht, steigt das Herz des Publikums, und so erhebt der Tanz des Tänzers alle. Auch diejenigen, die keinen Sitzplatz bekommen haben. Auch diejenigen, die es nicht in das jeweilige Theater geschafft haben. Sogar diejenigen, die nichts von der Aufführung wussten. Sogar diejenigen, die in einer Höhle zusammengekauert sind. Sogar diejenigen, die auf See sind. Sogar diejenigen, die vor uns gegangen sind oder nach uns kommen.
Eure Schwingung hebt das Gleiche an. Sie umkreist das Universum auf die gleiche Weise. Sie gelangt überall hin, und dann nimmt sie Kurs auf einen anderen Hafen. Die Energie verschwindet nicht, sondern geht weiter.
Es gibt unwiderruflich nichts, was man nur für sich selbst tun kann. Die selbstsüchtigste und die selbstloseste Tat hallt gleichermaßen im Universum wider. Schwingung schwingt. Es gibt kein Abgeschnittensein oder keine Befragung in der Hinsicht, wohin eine Schwingung geht und wozu sie führt. Der einzige charakteristische Unterschied ist die Schwingung des Tones selbst.
Wenn du dich verzweifelt fühlst, schwingst du einen tieferen Ton, als du es gewohnt bist. So einfach ist das. Wenn du in einen Streit verwickelt bist, schwingst du Streitigkeit. Selbst wenn du deine Wut unterdrückst, hast du sie immer noch in der Schwingung. Eingeschlossen oder losgelassen, deine Schwingung findet ihren Weg überall hin.
Es fällt kein Schatten, der nicht auf jeden fällt. Es gibt kein Sonnenlicht, das nicht auf alle fällt. Weder Freude noch Kummer bleiben für sich. Sie werben für sich in der ganzen Welt.
Jeder Gedanke hat seine eigene Note. Aktion oder Reaktion, es ist dasselbe. Er wird auf der Kurzwelle ausgestrahlt. Er wird überall empfangen und kommt zu dir zurück.
Ihr Geliebten, welche andere Wahl habt ihr, als höher zu gehen? Für sich selbst sein ist kein hinlänglicher Beweggrund. Für euch selbst sein wird euren Antrieb erlahmen. Aber für Mich ist es eine andere Geschichte. Wenn ihr etwas für Mich tut, ist eure Schwingung bereits höher.
Ich verwandle Schwingungstöne in ein anderes Element. Ich verwandle Schwingungen in Gold, und Gold, das sende Ich aus. Ich bin ein Alchemist der Schwingung. Ich fädele Gold in dein Herz.
Dein Herz erfasst die Schwingung. Deshalb mögest du darauf hören. Dein Verstand versteht Fakten und Zahlen, aber keine Schwingungen. Geld, das auf eine gewisse Weise verdient wird, hat eine bestimmte Schwingung. Auf eine andere Weise verdient, schwingt derselbe Geldumlauf auf eine andere Weise. Nicht einmal Geld ist nur Geld. Aber sage das deinem Verstand.
Du bist jemand, der nicht mehr aus einem Hintergedanken heraus zu handeln vermag. Ein Hintergedanke ist ein kalkulierter Gewinn. Ein Hintergedanke wird für dich zu einer Lüge. Das Motiv des Gewinns funktioniert einfach nicht mehr für dich, weil deine Schwingung höher ist. Du brauchst einen inneren Beweggrund. Du solltest dich dem stellen und dementsprechend vorangehen.
Alles ist Vibration. Nichts weniger als hoch wird für euch genügen. Höher steigen ist seine eigene Belohnung. In Wahrheit ist es die einzige Belohnung, die es in der gesamten Schöpfung gibt. Und sie ist reichlich.
HEAVENLETTER # 1200 – 20.2.2004 – The Ringing of God’s Love
Das Läuten der Liebe Gottes
Gott redete …
Wenn die Welt dich nicht erhebt, hebe dich selbst höher. Du hebst dich in diesem Augenblick mit Mir empor. Du übergibst die Herrschaft über deine Gedanken. Du gibst deine Kontrolle für eine Weile ab und übergibst dich Mir. Bei Mir macht das Sinn, denn Ich bin unentwegt auf dein Wohlergehen bedacht. Die Welt – nicht immer. Manchmal möchte sie dich versklaven. Aber Ich, der Erfinder des freien Willens, habe euch immer frei hingestellt. Ihr seid immer frei, in Meine Gegenwart zu kommen, und ihr seid immer frei, zu gehen und immer wieder zurückzukommen. Es ist immer Saison bei Mir.
Meine Liebe zu euch hängt nicht davon ab, wo ihr euch gerade befindet. Meine Liebe ist von nichts abhängig. Ihr könnt Meine Liebe auf die eine oder andere Weise nicht beeinflussen. Meine Liebe ist beständig, und ihr habt sie immer, egal was sich abspielt. Egal was, heißt egal was. Meine Liebe ist einfach.
Es ist nicht möglich, dass ihr Meiner Liebe zu euch etwas hinzufügen oder wegnehmen könnt. Ihr könnt nichts hinzufügen, denn Meine Liebe ist vollkommen. Ihr könnt auch nichts wegnehmen, denn Meine Liebe ist unantastbar. Je mehr ihr Meine Liebe entgegennehmt, desto mehr gibt es für euch zu nehmen.
Ganz gleich, wie wenig ihr von Mir wisst, Meine Liebe wankt nicht. Wie sollte sie auch? Ich bin nicht knauserig mit der Liebe. Ich bin Einer, der liebt. Es gibt für Mich nichts anderes zu tun als zu lieben. Ihr seid Mir lieb und teuer. Es gibt niemanden, der Mir nicht lieb sein kann. So sehr ihr euch auch anstrengt, ihr könnt Meine Liebe nicht entzweien. Hämmert auf sie ein, widersetzt euch ihr, ignoriert sie, trampelt auf ihr herum, glaubt nicht an sie, gleich, Meine Liebe ist da. Meine Liebe ist unverwundbar. Ich bin euer Gott, ob ihr es wollt oder nicht.
Natürlich ist die Wahrheit, dass ihr Mich wollt. Die Wahrheit ist, dass ihr Mich habt. Selbst wenn ihr euch abwendet, muss es etwas geben, von dem ihr euch abwendet. Wenn ihr Meine Existenz in Frage stellt, stellt ihr das in Frage, was ist. Aber eure Anfechtung zeitigt keinen Unterschied bei Meiner Existenz.
Jemand könnte sagen: „Gott, wenn Du so auf laissez-faire bist, erlaubst Du es dann nicht sogar, dass jemand einen anderen ermordet?“
Selbst Mord muss eingeräumt sein, sonst wäre der freie Wille aufgehoben.
Jemand, der den Körper eines anderen Menschen tötet, kann dies nur aus Unwissenheit tun. Wenn er wüsste, was er tut, würde er es nicht tun. Wenn er wüsste, dass es einen freien Willen gibt, würde er nicht töten, denn er wüsste, dass der andere genauso einen freien Willen hat wie er, und er würde sich dort nicht einmischen.
Vielleicht gefällt dir dieser Gedanke nicht, aber sowohl der Mörder als auch der Ermordete sind gleichermaßen unschuldig, und beide sind Mir gleichermaßen lieb. Macht da keine Fehler, Ich bin nicht für Mord. In jeder Hinsicht nicht. Aber Ich sehe ihn als den Ausdruck von Schmerz, der er ist.
Glaubt ihr wirklich, dass Meine Liebe ein Hindernis sein könnte und dass selbst ein Mörder ohne sie besser dranwäre? Würde ihm die Strafe merklicher dienen? Wer bedarf Meiner Liebe mehr? Gibt es irgendetwas, das so gut wirkt wie Meine Liebe, oder ihr auch nur nahe kommt? Glaubt ihr, Meine Liebe sei ein Blumenstrauß, den man hier und da hinwirft und der nur denen vorbehalten ist, die ihr gutheißt?
Meine Liebe fällt auf alle gleich. Ich bin kein Elitärer. Ich bin Gott.
Wie einfach wäre die Welt, wenn Meine Liebe rundum bekannter wäre! Macht Meine Liebe namhaft. Lasst Meine Liebe von den Gipfeln herunter läuten, so, dass jeder sie wie eine klare Glocke vernimmt und sich dem Läuten Meiner Liebe zuwendet, und niemand sich abwendet.
HEAVENLETTER # 1201 – 21.2.2004 – The Unique Star in Your Heart
Der einzigartige Stern in deinem Herzen
Gott redete …
Alles im Himmel und auf der Erde hat einen Einfluss. Nicht weniger die Sterne denn deine Gedanken. Nicht mehr die Sterne denn deine Gedanken. Alles beeinflusst alles. Es gibt eine Wechselseitigkeit im Universum.
Das Wetter beeinflusst dich, und du beeinflusst das Wetter. Der Raum, in dem du dich befindest, beeinflusst dich. Der Sonne zugewandt oder von der Sonne abgewandt zu sein, wirkt sich auf dich aus. Der Blick nach oben oder nach unten hat Auswirkungen auf dich. Was hat keinen Einfluss auf du? Und was beeinflusst du nicht?
Alles beruht auf Gegenseitigkeit.
Ganz gleich, wie die Sterne und Planeten angeordnet waren, der Tag eurer Geburt war günstig, denn es war der Tag eurer Geburt. Unabhängig von der Rotation der Planeten und wie sie sich einander gegenüberstehen, unabhängig von dem Land, in dem du geboren wurdest, unabhängig von jeder Empfängnis, die du je hattest, kamst du aus Meinem Herzen. Und Ich bin der allmächtige Gott. Ich habe das Universum in Bewegung gesetzt, und es folgt Meinem Willen.
Ich habe die Planeten an ihren Platz gesetzt und ihnen angesagt, sie sollten sich drehen. Ich sagte ihnen, dass sie Mich offenbaren würden. Du nicktest zustimmend und sagtest, du würdest nach Meinem Willen handeln. Du akzeptiertest ihren Platz im Universum als Mein privilegierter Helfer. Aber sie sind nicht mehr privilegiert als du. Euer Einfluss ist genauso groß. Euer Einfluss ist sogar noch größer. Ich habe die Sterne und Planeten, Monde und Sonnen an günstige Orte gesetzt. Ich habe nicht weniger für euch getan. Ich habe mehr für euch getan.
Ich habe den planetarischen Einflüssen Grenzen gesetzt. Euch habe Ich nicht eine einzige Grenze gesetzt. Ich habe euch gesagt, dass ihr nicht auf euren physischen Körper beschränkt seid. Ihr seid auf nichts begrenzt. Ich habe euch nicht zu einer Marionette im Universum gemacht. Ihr habt die Freiheit, über die Sterne zu springen und auf der Venus zu spielen, eure Hände an der Sonne zu wärmen und auf dem Mond zu tanzen. Ihr seid befähigt.
Das Wissen über das Leben auf der Erde ist nicht-vollständig. Alle Wissenschaften und alle Studien dringen immer weiter vor und finden immer mehr. Es gibt immer mehr zu entdecken.
Dein Leben ist nicht dazu da, nach Weisungen von außen gelebt zu werden. Du lebst dein Leben jeden Tag mit oder ohne Wetterbericht. Es regnet, und die Sonne scheint, egal wie. du können gut leben, ohne sich etwas vorzunehmen. Du bist nicht von einer Landkarte abhängig.
Natürlich kann man die Sonne und den Regen sehen, wenn sie sich einstellen. Und oft kann man die Elemente schon vorher spüren. Wenn es regnen wird, nehmen du einen Regenschirm mit. Wenn die Sonne kräftig scheint, nehmen du einen Sonnenschirm mit. Benutzen du Ihren gesunden Menschenverstand.
Hört auf das, was auf euch zukommt, aber setzt euer Vertrauen in mich.
Alles hat einen Einfluss, aber die Macht ist Mein, und Ich vermache sie dir.
Und wenn du den Sternen folgen möchtest, dann folge ihnen mit Meinem Segen. Sie haben ihre Bedeutung. Liebe die Anordnung der Sterne. Liebe die Planeten. Liebe sie alle. Bücke dich vor keinem. Folge dem einzigartigen Stern in deinem Herzen. Er ist dein Steuerrad. Er ist dein Wegweiser zu den Sternen.
Das ganze Universum ist in dir enthalten. Nichts ist getrennt von dir. Alles ist ein Teil von dir, so wie du ein Teil von allem anderen bist. Mache dein Leben zu deinem. Es gehört dir. Es möchte sich entfalten. Gestalte es Tag für Tag sinnvoll, während du es lebst.
HEAVENLETTER # 1202 – 22.2.2004 – Beat the Drums of Joy
Schlage die Freudentrommeln
Gott redete …
Gib dem Glück nach. Du hast es vielleicht abgewehrt. Wenn du die Stirn runzelst oder dich beschweren oder mit dem Fuß aufstampfst, signalisierst du Glück. Anstelle des Glücks hast du „weg vom Glück“ gewählt. Du hast dich auf eine Seite gestellt. Das Glück wird dich in jedem Moment küren, in dem du es zulässt. Du kannst in diesem Augenblick glücklich sein. Es ist eine Wahl.
Vor allem, wenn du das Gefühl hast, dass das Leben dir etwas vorenthalten hat, warum solltest du es noch verschlimmern und dir das Glück versagen? Mit oder ohne das was du dir am meisten wünschst, auch du kannst glücklich sein. Du kannst sowohl glücklich als auch unglücklich werden. Wähle nicht das Unglück, und du wirst es nicht haben.
Es gibt Dinge im Leben, über die du vielleicht nicht bewusst entscheiden kannst. Vielleicht Du entscheidest dich eher nicht für ein Wetter. Du wählst vielleicht nicht, dass deine Haustür auffliegt. Du wählst eher nicht, wer an deiner Tür klopft, aber du hast die Wahl zwischen Freude und weniger Freude.
In Wirklichkeit hattest du die Wahl, die Freude abzulehnen, denn Freude ist dein Geburtsrecht. Freude ist das, was du hast, wenn du dich nicht einmischst. Aber ihr glaubt das nicht immer oder gar nicht. Vielleicht empfindest du die Entwicklung des modernen Lebens auf der Erde oder das Lebens, wie es immer war, als schmerzhaft, als ungerecht, als vereinzelnd. Zweifellos gibt es eine ganze Reihe von Gründen, die gegen das Leben, wie es auf der Erde ist, sprechen. Dein Einwand wird zur Kenntnis genommen. Nun begünstige die Freude.
Auch wenn die Welt dich auf tausend Arten zu bestrafen scheint, kannst du nicht tausendmal die Freude wählen? Erlerne die Gewohnheit der Freude.
Wenn ein Auto vorbeifährt und dich mit Schlamm bespritzt, musst du dann den Schlamm auf deiner Kleidung noch verschlimmern? Nimmt das die Schlammspritzer fort? Ist die Tatsache, dass du bespritzt wurdest, nicht ein Grund mehr, sich zu freuen? Musst du dir von einem zufälligen Spritzer die Freude nehmen lassen?
Reicht es nicht aus, wenn du eine Tracht Prügel erhältst? Musst sich dann hinterher selbst auspeitschen, wenn du mit den Schultern zucken und dort weitermachen kannst, wo du vor der Standpauke aufgehört hast?
Muss die Stimmung eines anderen für die eigene Stimmung ausschlaggebend sein?
Aber wirst du zuvörderst anerkennen, dass du eine Wahl in dieser Angelegenheit hast? Vielleicht hast du gedacht, du habest keine Wahl. Vielleicht hast du gedacht, dass jemand anderes oder die Ereignisse in der Welt dein Glück oder dein Unglück bestimmen. Das ist falsch. Du kannst das tun, wenn du es möchtest, aber du musst es nicht. Die Wahl liegt bei dir. Du kannst dich jederzeit für die Freude entscheiden, wenn du willst.
Vielleicht hast du dich mit der Frustration angefreundet, sie zu einem häufigen Begleiter gemacht, sie für ehrenhaft befunden. Mache du dasselbe mit der Freude. Lasse sie herein, und behalte sie. Fütterst du sie ab und zu wie einen streunenden Hund, und du wirst feststellen, dass die Freude an deiner Seite bleiben wird.
Freude muss nicht zufällig sein. Wir sprechen hier von deinem Leben und deiner Freude. Wenn das Leben schwer ist, muss man es sich nicht noch schwerer machen. Umso mehr Grund, Freude hereinzubringen.
Ich sage, du verdienst Freude. Du verdienst sie sicherlich mehr als all die anderen Dinge, die du an ihre Stelle gesetzt hast.
Betrachte Freude nicht als leichtsinnig. Trübsal ist nicht besser als Freude. Nimm die Freude ernst, und behalte sie für dich. Freude ist ehrenwert, und du bist ihrer würdig.
Wenn ihr keine Freude habt, sendet ihr der Welt eine Botschaft der Düsternis. Schlage du stattdessen die Trommeln der Freude.
Wähle die Gewohnheit der Freude. Es ist deine Verantwortung. Springe mit Freude aus dem Bett. Gehe abends mit Freude ins Bett. Mache die Freude zu deinem rechten Arm. Mache dein Leben freudig. Sich für Freude entscheiden ist schon ein Grund zum Feiern.
HEAVENLETTER # 1203 – 23.2.2004 – Hopping Toads of Desire
Springende Kröten der Begehren
Gott redete …
Was gibt es für euch zu tun, Geliebte, außer das Gute im Leben zu erwarten? Was hat noch einen Wert? Was ihr zu euch rufen wollt, ruft zu euch. Warum sich mit irgendetwas anderem abmühen?
Da du dein Umfeld häufig auf Fehler und Unglück aufmerksam machst, erinnere Ich dich daran, deine Aufmerksamkeit hoch zu halten. Niemand auf der Erde kann das für dich tun. Du und Ich sind die Einzigen. Um eure Aufmerksamkeit auf die Höhepunkte des Lebens und nicht auf die Fallstricke zu lenken, müsst ihr eure Aufmerksamkeit höher schwingen.
Lasse dir von niemandem einreden, dass dies bedeutet, dem Leben aus dem Weg zu gehen. Zunächst einmal gibt es kein Ausweichen vor dem Leben. Wenn das, was du als Schwierigkeiten bezeichnest, auf dich zukommt, wist du dich damit auseinandersetzen, wenn es soweit ist, so es denn kommt. Es hat keinen Sinn, im Voraus mit ihm zu spielen. Aber es ist wertvoll, die Glücksfälle zu antizipieren, die auf dem Weg sind.
Antizipieren heißt nicht fordern. Es bedeutet nicht, darauf zu bestehen. Antizipation zieht das an, was du dir ersehnst. Sie ist deine Einladung. Es ist nichts anderes als das Herbeizaubern des Guten, das bereits auf dem Weg ist.
Wenn du den Duft von Äpfeln mit Zimt und einer buttrigen Kruste im Ofen riechst, kannst du den warmen Apfelkuchen förmlich schmecken. Das Aroma wirbelt einem den Kopf durcheinander. Das ist mehr als Einbildung. Es ist Vorfreude. Spüre auf die gleiche Weise die Ankunft all dessen, was du dir am meisten wünschst. Wärme dich dafür auf.
Stelle dir die Ankunft auf einer flachen Schale vor, wenn du das magst. Stelle dir vor, dass du in einer goldenen Kutsche heranfährst. Stelle dir vor, du schlägst als beladener Fallschirm vom Himmel auf. Stelle dir vor, dass du dich wie ein sanfter Regen einstellst. Stelle dir vor, du kommst an.
Oder du bebilderst dir du Szene womöglich, wie du in es hineinrennst. Stelle dir dein Lächeln vor.
Vielleicht wird es dir nach Hause geliefert. Stelle dir die Freude vor, mit der du ein wunderbares Paket öffnest. Du hast dich darauf gefreut, und als es ankommt, ist es eine Überraschung. Du hast darauf gewartet, aber du wusstest nicht, dass es heute ankommen würde. Und du wusstest nicht, wie voll das Paket sein und wie groß deine Freude sein würde.
Oder vielleicht kommt das, was du dir wünschst, nur stückweise zu dir. Sicherlich gibt es auf dem Weg dorthin Anzeichen dafür. Das Universum wird dir Fingerzeige geben. Dein Wunsch selber ist ein Hinweis.
Alles, was du dir wünschst, hat nicht zu dir zu kommen. Du lässt es, kommen zu mögen. Du ziehst es nicht mit eisernen Ketten zu dir. Du ziehst es mit sanftem Winken zu dir. Du schnippst nicht mit den Fingern. Du ermutigst deine Wünsche, sich mit dir zu treffen. Du lädst ein, und du verlangst nichts.
Du bist höflich zu deinen Begehren. Du winkst sie mit deinem Hut heran. Du führst sie in die Pforte deines Herzens. Von dort an sind sie auf sich allein gestellt. Sie sind frei, zu kommen und zu gehen, wie sie wollen.
Du wirst immer einen anderen Wunsch haben. Du wirst übergreifende Wünsche haben. Du sollst Wünsche haben. Du sollst nicht aufgeben, wovon du träumst. Habt hüpfende Kröten von Wünschen. Du wirst deine Wünsche erfüllen. Oder du wirst sie zurücklassen wie kleine Wagen, die du als Kind hinter dir her gezogen hast. Vielleicht wirst du neue Wünsche haben, die so groß sind wie Berge, und sie besteigen, oder du wirst Wünsche haben, die so groß sind wie der Ozean, und darin schwimmen. Warum nicht?
Du bist ein Wesen, das begehrt. Das Verlangen ist in euch eingebaut.
Ich habe euch begehrt, und Mein Wunsch wurde erfüllt. Und Meine Träume für euch werden auch erfüllt werden. Meine Träume für euch mögen größer sein als eure eigenen. Sie sind auf jeden Fall größer als eure eigenen.
So ruht nun in euren Wünschen und wisst, dass sie auf ihre eigene Weise und zu ihrer eigenen Zeit kommen. So warte Ich auch auf euch, wohl wissend, dass du auf dem Weg zu Mir bist.
HEAVENLETTER # 1204 – 24.2.2004 – You and I and the Sun
Du und Ich und die Sonne
Gott redete …
Das relative Leben ist wie das Ziehen eines Fadens, der sich immer wieder um dein Herz wickelt. Und dann läuft er hinaus ins Universum und wird wieder mit anderen Herzen verwoben, hin und her, alle verflochten mit Meinem. Ich bin nie aus dem Bild. Das muss so sein, denn Ich bin immer gegenwärtig.
Was auch immer für Fehler in eurem Herzen sein mögen, euer Herz ist trotzdem euer Herz. Und euer Herz ist die Verbindung zu Mir und zu jedem anderen Herzen im erschaffenen und unerschaffenen Universum. Die Verbindung, die die Unsrige ist, ist nicht verhandelbar. Unsere Herzen sind unwiderruflich miteinander verbunden. Das Wort für diese Verbindung ist Liebe. Gesegnet sei die Liebe.
Liebe duldet keine Unterbrechung. Ihr könnt die Liebe nicht aufgeben. Wenn ihr das Gefühl habt, dass die Liebe euch verlassen hat, irrt ihr euch, denn es gibt keinen Moment, in dem ihr ohne Liebe seid, denn es gibt einen Erdrutsch der Liebe, der sich von allen Seiten über euch ergießt. Eine Lawine der Liebe, ein Ausfluss der Liebe, der so groß ist, dass man nur von ihr überflutet werden kann.
Es gibt Momente, in denen man die Liebe bemerkt, und es gibt Momente, in denen man sie nicht bemerkt. Zwischenzeitlich ist die Liebe nicht fortgeflogen. Sie kommt und geht nicht ab. Sie ist konstant. Aber euer Bewusstsein ist es nicht.
Manchmal bist du in Bezug auf die Liebe bockig und hast das Gefühl, dass du nicht deinen vollen Anteil erhalten hast, doch Liebe kann nur geteilt werden. Lasst eure Liebe einfach fließen, und lasst sie dort landen, wo sie will. Die Liebe messen bedeutet sie verringern. Liebe ist unermesslich. Eure Liebe ist unermesslich. Nur, du hast sie vielleicht ignoriert oder dich von ihr abgewandt. Sicherlich hast du sie missverstanden.
Im Leben ist es, als ob man an einer Wäscheleine der Liebe aufgehängt ist. Du hängst dort. Die Brise weht dich um. Derjenige, der neben dir aufgehängt ist, wird von der Leine genommen. Ein anderer wird aufgehängt. Und doch werden alle im Leben der Sonne entgegengeführt. Keiner wird vermisst. Alle sind der Sonne zugewandt.
Egal, wo du im Universum stehst, egal, auf welcher Seite der Straße du bist, die Sonne scheint, und sie scheint für dich. Die Sonne unterscheidet niemanden. Die Sonne kann sich nicht zurückhalten. Sie kann nur liefern.
Genauso bist du in Meiner Liebe gebadet.
Manchmal hat man das Gefühl, dass die Liebe auf der Erde mühsam oder schmerzhaft ist, anstatt Liebe zu sein. Vielleicht hast du die Liebe sogar als Qual bezeichnet.
Die Sonne, die scheint, sammelt keine Stimmen. Sie leuchtet einfach. Sie zählt nicht, wohin sie gerufen wird und wohin man ihr ansagt, zu verschwinden. Sie ist Sonne und weiß nichts anderes zu tun, als zu scheinen.
Wenn du am Strand bist und deine Schultern mit einem Handtuch bedeckst, um die Sonnenstrahlen abzuwehren, ist die Sonne nicht beleidigt. Die Sonne hat genug Licht, um für alle immer wieder zu scheinen. Die Sonne führt keine Aufzeichnungen. Sie hinterlässt keine Spuren gegen dich. Was auch immer du tust oder sagst, die Sonne geht auf und scheint mit vollkommenem Gleichmut auf dich und alle anderen.
Die Sonne hat ihren Weg, und sie scheint auf alle, die in ihre Reichweite fallen, und ihre Reichweite ist überall. Es gibt keinen Fleck auf der Erde, der keine Sonne hat.
Und so ist es mit der Liebe. Die Sonne und die Liebe und du und Ich sind Geber und Erntende der Liebe. Manchmal mag es scheinen, dass Wir mehr geben als einfahren, aber was soll’s? Was soll’s, wenn Unsere Liebe irgendwo überschwappt. Lasse sie überschwappen, denn du und Ich und die Sonne sind Geber von Liebe.
Wir verlangen keine Bezahlung für Unsere Liebe, denn die Liebe ist keine Ware, und sie hat keinen Preis. Der Lohn dafür, jemand zu sein, der liebt, ist, jemand zu sein, der liebt. In der Liebe liegt Unsere Macht. In der Liebe liegt Unsere Herrlichkeit. Und überhaupt, all die Liebe, die ihr gebt, wo immer ihr sie sät, kommt zu Mir, und Ich kann sie nur zurückgeben.
HEAVENLETTER # 1205 – 25.2.2004 – When Stars Are Not Seen
Wenn Sterne nicht gesehen werden
Gott redete …
Manchmal hast du das Gefühl, dass die unterirdischen Bereiche in dir dunkel sind. Du spürst, dass tief in dir ein Unzufriedener verborgen ist, der die Herzen angreift, auch dein eigenes, ganz besonders dein eigenes. Du hast das Gefühl, dass du dich der Welt auf eine Weise präsentierst, die über die Respektlosigkeit in deinem Herzen hinwegtäuscht. Wenn du dich der Welt gut präsentierst, befürchtest du, dass es nicht echt ist. Du spürst, dass die Hindernisse, die dich von der Liebe abhalten, real sind. Manchmal hast du das Gefühl, dass nur das Hässliche in dir echt ist und das Schöne nicht.
Was du da als die dunklen Tiefen von dir siehst, ist nicht tief. Die Dunkelheit, die du ab und an erlebst, kann nur auf einer Schicht der Oberfläche existieren. Du kannst nicht in die Tiefe gehen, denn die Tiefen in euch sind Licht. Kratze unter der Oberfläche der Unzufriedenheit, und du wirst Gold finden. Ärger, Abscheu, Verzweiflung sind nur oberflächlich. Bedenkt niemals, dass sie euch nahe sind. Das Negative ist eine äußere Hülle, die ihr abziehen könnt wie ein Abziehbild.
Das Gute daran ist, dass du dich nach der Wirklichkeit sehnst. Du möchtest Güte und Barmherzigkeit, und ihr möchtet gut und barmherzig sein. Ihr möchtet gerne die negativen Dinge aus eurem Leben streichen. Ihr wisst, dass sie nicht zu euch gehören, genauso wenig wie eine Kapuzenmütze, die ihr nicht tragen wollt.
Wenn du das Gefühl hast, in Negativität zu versinken, findest du auch in der Negativität das Gute. Gewiss, Negativität ist nicht angenehm. Aber das Unbequeme zeigt dir eine andere Richtung, und so wird sogar das Negative zu einem Freund, der aufrichtig ist und dich aufrichtet. Aber du hast diesen Freund nicht zu behalten.
Geliebte, akzeptiert ein für alle Mal, dass die Negativität ein Schmarotzer ist, ein Trittbrettfahrer, der sich an euch festhält. Ihr könnt von ihr weggehen. Ihr müsst nicht bei ihr bleiben. Gestalte dir dein Bild von dir selbst neu, und die Negativität wird sich nicht festsetzen. Negative Gedanken werden davonfliegen, denn sie können nicht in einer Umgebung verbleiben, die sich über sie erhebt.
Die Neutralität steht über der Negativität. Wenn du unvoreingenommen bist, siehst du die Dinge so, wie sie sind. Wenn du die Dinge so siehst, wie sie sind – ein Ereignis, eine vorübergehende Erscheinung -, lässt du sie vorübergehen. Eine Unvollkommenheit hier und eine Unvollkommenheit dort beschäftigt deinen Geist nicht. Dein Geist kann sich mit anderen Dingen beschäftigen.
Ich sage dir nicht, dass du Positivität erzeugen sollst. Ich sage dir, dass du neutral sein sollst. Du musst nicht über die Schönheit schwärmen, um die Negativität aufzulösen. Mache dir die Negativität einfach nicht zu eigen. sie ist ohnehin nur ein Eindringling.
Wenn dich Negativität überfällt, nicke ihr zu und verlasse sie. Erkenne sie, wie du eine leichte Erkältung bemerkst. Ob man sich darum kümmert oder nicht, eine Erkältung und Negativität werden verschwinden. Wenn die Negativität sowieso verschwindet, warum sollte man sich dann mit ihr beschäftigen?
Negativität mag dir groß erscheinen, aber sie ist gering. Gib du ihr nicht mehr Bedeutung als ihr zusteht. Eigentlich gebührt ihr gar nichts. Ihr müsst die Negativität nicht so hoch einschätzen, wie ihr es tut. Die Negativität mag prahlen, aber das macht sie nicht wichtig.
Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Negativität.
Hier, in diesem Heavenletter, habe Ich der Negativität Glauben mal geschenkt, so, als ob sie wichtig wäre. Entschuldigt Mich. Ich wollte etwas klarstellen.
Jetzt, wo das klar ist, können Wir unsere Aufmerksamkeit auf den Himmel richten. Schaue in den Nachthimmel und sieh, wie die Sterne in völliger Freude funkeln. Selbst tagsüber, wenn die Sonne hell scheint und die Sterne nicht zu sehen sind, sind sie dennoch da und leuchten. Alles ist da. Alles ist hier.
Ich bin hier und du bist hier, und Wir gehören zusammen. Wir sind schön und wahr. Sogar in der Dunkelheit leuchten die Sterne. Selbst in der Dunkelheit bist du Licht.
HEAVENLETTER # 1206 – 26.2.2004 – Another’s View of the World
Eines Anderen Sicht der Welt
Gott redete …
Du bist jemand, der Widerstand nicht willkommen heißt, wenn er auf du zukommt. Ganz gleich, wer ihn leistet, du magst ihn nicht. Und so ist es nun an dir selbst, widerstandslos zu werden. Wenn jemand etwas sagt, was dir nicht gefällt, oder etwas von dir verlangt, was du als unhöflich oder gar unverschämt empfindest, dann lehne deinen Widerstand ab, denn Widerstand ist wie ein Damm, der das zurückhält, was du nicht magst. Warum solltest du also Widerstand leisten, wenn du das, was dich stört, nicht behalten möchtest?
Was du nicht ablehnst, fließt an dir vorbei. Vielleicht stellst du gar fest, dass du widerständiger warst, als die andere Partei unverfroren war. Vielleicht hast du dich nur dem widersetzt, was nicht deine Idee war. Du hättest Platz dafür schaffen können. Wer hat daraus eine große Sache gemacht? Du oder der andere?
Was für ein Novum, dem man nicht widerstehen kann! Nur weil etwas nicht in deinem ursprünglichen Plan gestanden hat, heißt das, dass es nicht sein darf?
Wenn man sich daran erinnert, dass alles in Ordnung ist, was ist dann so schwer daran, die Sichtweise eines anderen Menschen zu akzeptieren? Wird nicht so vieles im menschlichen Leben zu einem Duell, obschon es gar nicht nötig ist? Warum solltest du dich mit Menschen duellieren, die hier da sind, um dir zu dienen?
Setze dich für das ein, was wichtig ist. Aber wenn etwas nicht wirklich wichtig ist, warum darauf bestehen? Vergewissere dich, dass du deinen Weg nicht nur um des Weges willen haben möchtest. Das ist keineswegs dasselbe, wie wenn du dich von anderen auf die Füße treten lässt. Es geht einfach darum, dass du nicht zulässt, dass du unelegante Barrieren errichtest, die niemandem dienen.
Manchmal hast du die Gewohnheit an dir, Nein zu sagen. Entwickle die Gewohnheit, Ja zu sagen. Beobachte, wie freudig das Ja über deine Lippen kommt. Sieh, wie verschlossen das Nein ist. Nein ist unnachgiebig. Das Ja ist fließend. Ja lässt zu. Ja ist eine Umarmung. Nein ist ein Schubser.
Manchmal hast du unter Nr. automatisch gehandelt. Sei diskreter.
Erinnert euch daran, dass eine menschliche Seele vor euch gekommen ist und etwas vorgeschlagen oder von euch verlangt hat. Müsst ihr von Verärgerung her kommen, wenn ihr die von Gott gegebene Gelegenheit habt, euch darüber zu erheben?
Was für eine gottgegebene Gelegenheit für dich, von einem großen Ort des Seins her zu kommen! Was für eine gottgegebene Gelegenheit für dich, aus der Gnade her zu kommen! Was für eine gottgegebene Gelegenheit für dich, neue Wege kennen zu lernen, mit dem Leben umzugehen und es vor deinen Augen zu verändern! Warum solltest du alte Wege wählen, wenn es weniger widerständige Wege gibt?
Vielleicht denkst du, es sei schwer, Widerstand loszulassen, aber es ist der Widerstand, der schwer ist. Per Definition ist Widerstand schwer. Es erfordert große Entschlossenheit, dem Leben, wie es kommt, sich zu widersetzen.
Meine Kinder, die sich allzu oft widersetzen, müssen denken, dass sie von einem höheren Platz her als andere kommen. Habt ihr nicht etwa gedacht, ihr wäret hoch und mächtig? Jetzt wisst ihr, dass ihr auf der Erde steht, genau wie der Mensch vor euch. Manchmal irrt er sich, und manchmal du nicht anders. In Bezug auf das Leben, egal wie es steht, fange ausgeglichen an. Gehe von der Möglichkeit aus, dass du ein wenig rücken und Platz für die Sichtweise eines anderen machen kannst. Wenn du dich auf die Sichtweise eines anderen einlässt, wirst vielleicht deine eigene erweitern.
Lasse in deinem Bewusstsein die Möglichkeit zu, dass jemand mindestens genauso viel weiß wie du. Vielleicht ist sein Weg genauso gut wie der deine. Und warum ist es dir überhaupt so wichtig, dass sich dein Wille durchsetzt? Was steht auf dem Spiel? Überhaupt nichts. Ein kleines Ego vielleicht, ein kleines Ego, das sowieso verscheucht zu werden hat.
HEAVENLETTER # 1207 – 27.2.2004 – At the Movies
Im Kino
Gott redete …
Ich habe heute gute Nachrichten für dich. Heute ist ein Tag, der anders ist als alle anderen Tage. Es ist alles neu für dich.
Der Tag, der vor dir liegt, ist wie ein Birnbaum, voll mit Birnen, die gepflückt werden wollen. Du musst vielleicht nach einigen greifen, aber alle sind zum Greifen nah. Zögere nicht, denn dieser eine Birnbaum ist der einzige heute. Dieser heilige Tag ist etwas Besonderes. Er ist eine große Gabe, dieser Tag, der vor dir liegt. Er ist da, damit du ihn nutzen kannst. Er wurde für dich gemacht.
Bevor du einen Tag optimal nutzen kannst, musst du ihn bejahen. Entschleunige dich genug, um zu erkennen, was es bedeutet, dass ein Tag vor dir liegt, und dann wirst du akzeptieren. Es bedeutet, dass der heutige Tag eine ungeschriebene Seite in einem Buch ist. Er ist ein ungepflügtes Feld. Er ist ein herrlicher Wald, der zu einer Lichtung und zu einem anderen Horizont führt, welcher noch spektakulärer ist als der vorherige. Natürlich muss man sich auf die Spur begeben.
Oh, dieser Tag winkt dir zu, ihn zu erleben.
Der heutige Tag ist eine Bergquelle, die dich zum Trinken auffordert. Nimm, was dir angeboten wird. Dies ist die eine Bergquelle vor dir. Es wird noch andere geben, aber dies ist die eine hier und jetzt. Die Quelle spendet ihr Wasser, ob du davon trinkst oder nicht – aber warum solltest du nicht von ihr trinken?
Der heutige Tag ist das Kino, das in Kinos auf der ganzen Welt zur Aufführung kommt. Derselbe Film wird zu verschiedenen Zeiten gezeigt. Jede Person im Kino scheint eine andere Vorstellung zu sehen. Und alle kommen auf die eine oder andere Weise aus dem Kino und diskutieren über den Film des Tages und bewerten ihn. Jeder wird in dieses Kino eingelassen. Es begrüßt alle gleich. Und doch hat jeder Teilnehmer eine eigene Meinung dazu.
Du bist gleichzeitig auf der Bühne und hinter der Bühne. Du sitzt im Publikum und blickst auf eine Leinwand. Du siehst dich selber auf der Leinwand. Jeder sieht sich selbst auf der Leinwand, und jeder ist auch im Publikum. Die Person vor dir scheint dir manchmal die Sicht zu versperren, und andere treten vor dich und verschütten Popcorn.
Das ist das Theater des Lebens. Es kommt jeden Tag zu dir, ohne Ausnahme. Es ist für dich da. Du kannst ihm auch auf halbem Weg begegnen. Du könntest ihm auch den ganzen Weg entgegengehen. Gehe direkt auf es zu. Du brauchst nicht in der Reihe zu bleiben.
Dieser Tag gehört dir genauso wie allen anderen.
Der Tag kommt mit der Sonne, und er geht mit der Sonne zurück. Er verneigt sich vor dir, dieser Tag, wenn er hereinkommt und wenn er hinausgeht. Dieser Tag ist für alle da, und er ist für dich, eine schöne Schiefertafel, auf die du schreiben kannst. Heute ist ein neuer Tanzboden. Die Tanzschritte mögen die gleichen sein, aber kein Tanz ist jemals derselbe. Keine zwei Tänzer sind gleich. Du bist nicht derselbe.
Du bist so neu wie der Tag vor dir. Du bist so ungeschrieben wie der Tag. Komm und spiele mit ihm. Wie dieser Tag, bist du noch nie zuvor gesehen worden. Ein Abbild von dir wurde gesehen, und an diesem Tag tauchst du als ein weiteres Abbild auf. Du bist am Abend zuvor eingeschlafen, und nun erhebt sich ein neues Du aus dem Bett, denn wenn jeder Tag neu ist, dann musst du es auch sein. Wenn du zum Leben erwachst, bist du neu. Alles ist neu. Überzeuge dich selbst. Alles und jeder wälzt sich in der Neuheit.
Neuheit ist ein Beschaffensein relativen Lebens. Sie wird Veränderung genannt.
HEAVENLETTER # 1208 – 28.2.2004 – Like Angel Wings
Wie Engelsflügel
Gott redete …
Lasse deine Theorien beiseite und lasse das Leben sein, wie es ist, so es da ist. Natürlich fasst ihr das Leben gerne zusammen, als ob ihr es im Griff hättet. Aber die Entwicklung des Lebens, wie es auf der Erde gelebt wird, entzieht sich euch. Das Leben ist viel mehr als jede Theorie oder Definition. Sobald du entscheidest, dass das Leben eine Sache ist, verwandelt es sich direkt vor deinen Augen in eine andere.
Mit jedem Tag, an dem du wächst, ändert sich auch deine Sicht auf das Leben.
Es hat etwas für sich, was das Leben angeht philosophisch zu sein. Philosophisch sein hat Ähnlichkeit mit unvoreingenommen zu sein. Neutral bedeutet, das Leben so wahrzunehmen, wie es geschieht. Belasse es dabei und ziehe keine Schlüsse oder ziehe keine voreiligen Schlüsse. Das Leben lässt sich nicht fein säuberlich in Pakete verpacken, denn es ist ein Strom, und Ströme fließen. Man kann das Leben nicht wirklich mal stoppen, mal starten. Man kann nur in ihm sein. Du kannst genauso gut dorthin gehen, wohin es dich leitet. Man kann nicht sagen, wohin es dich führen wird. Das Leben ist ein unbegrenzter Express. Du fährst in ihm.
Vielleicht kannst du ein wenig lockerer sein. Ist das Leben nicht ein einzigartiges Spiel?
Dein Leben wird sich selbst gestalten. Du bist nicht der Prophet dafür, auch wenn du wohl ein Prophet sein kannst. Wähle deine Richtung. Wähle dein Thema. Wähle zumindest, was du willst. Wie bei einer Jukebox, die Jazz spielt, wirst du, sobald du den Knopf drückst, wahrscheinlich Jazz hören. Ob du dich nun für Jazz oder Oper entscheidest, du musst es in deinem Geist und deinem Herzen wählen und es sich entfalten lassen. Es gibt ein großes Bild, aus dem heraus du wählen kannst. Wähle.
Du hast auch die Wahl, dich ganz auf das Leben einzulassen, ohne dich darin zu verlieren und von ihm vereinnahmt zu werden. Und doch scheint dein Leben oft in einem Meer aus Nebel und Dunst zu treiben.
Wenn du in einem Klassenzimmer sitzt und dieses Klassenzimmer ist der Umfang deines Lebens, wehe dir! Wenn die Stadt, in der du lebst, das Ausmaß deines Lebens darstellt, was siehst du dann nicht? Wenn der Staat, das Land und der Kontinent, in dem du lebst, das Ausmaß deines Lebens ist, dann hast du deine Augen verschleiert. Wenn der Planet Erde das Ausmaß deines Lebens ist, dann siehst du nicht weit genug. Wenn die physische Welt die bewusste Gesamtsumme deines Lebens ist, bist du fehlgeleitet. Möchtest du wirklich das Eingeschränkte dem Unbegrenzten vorziehen?
Es gibt keine Grenze, die dich umschließt. Überwinde sie alle. Du bist dafür angelegt. Die Grenzen, die du dir vorstellst, sind nur Vorstellungen. Sie sind keine wirklichen Grenzen. Sie sind nur vermeintlich. Sie sind eure Illusionen.
Tausche Illusionen gegen eine größere Realität. Tausche Illusionen gegen Realität.
Stelle dir vor, wie du höher und höher steigst, so wie ein Engel aufsteigen. Stelle dir vor, dass du eine riesige Ebene siehst und dann bei ihr anlangst. Stelle dir vor, dass du der Startschuss für das Universum bist. Stelle dir vor, dass du den Schlüssel dazu findest und den Ton angibst. Stelle dir vor, dass du auf allen Seiten von allem bist. Stelle dir vor, dass du in einem mächtigen Atom bist. Du bist das Zentrum davon. Stelle dir vor, du hältst das mächtige Atom, in dem du bist. Stelle dir vor, dass du der Vorläufer der Welt bist. Stelle dir vor, wie du mit einer neuen Vision in der Hand auf die Erde kommst. Stelle dir all dies vor, und du wirst dich anschicken, deinen erhabenen Platz in der Schöpfung zu spüren.
Wie kannst du wachsen, wenn du dir nichts Größeres vorstellest? Wenn du dir nichts Größeres vorstellst, wie kannst du dann anfangen zu sehen, was an dir ist es zu sehen? Mit welchem Recht würdest du an einem begrenzten Bild festhalten, so die ganze Unendlichkeit vor dir liegt? Nutze die Freiheit deines Willens, um das Größere zu erfassen.
Wo auch immer ihr glaubt, hinzugehören, ihr seid darüber hinausgewachsen. Ihr seid eine immer größer werdende Welle Meiner Liebe. Entfaltet euch jetzt. Wie Engelsflügel, öffnet euch weiter und höher hinauf.
HEAVENLETTER # 1209 – 29.2.2004 – Beings of God
Wesen Gottes
Gott redete …
Alle Meine Kinder sind Gottwesen, nur auf der Erde werdet ihr Menschen genannt. In Großbuchstaben werdet ihr beschrieben, und in Kleinbuchstaben wie ihr euch selbst gedacht habt. Ich möchte, dass ihr euch als Menschen betrachtet, denn Ich möchte, dass ihr ausgesprochen mehr von euch haltet. Wenn es nach mir ginge, würde Ich euch als Gottwesen bezeichnen, denn ihr seid Gottwesen. Das bedeutet nicht, dass Ich euch verherrliche. Das ist eine schiere Tatsache.
Wo habe Ich Wohnung? In euch selber. Dass Ich in euch bin, mag für euch schwer zu glauben sein, weil ihr schon so lange vom Weg abgekommen seid.
Wir sind seit dem Beginn der Illusion der Zeit gemeinsam in diesem Unterfangen. Wir waren schon vor dem Beginn der Illusion der Zeit zusammen im Sein. Wenn die Illusion auf der Strecke bleibt, was bleibt dann noch übrig außer dir und Mir? Und was bedeutet es, dass du und Ich Eins sind? Es bedeutet: Wir sind Einssein. Einssein ist. Die Wahrheit ist, dass alleinig Gott ist. Und doch läufst du auf der Erde herum, als wärest du ein separates Wesen.
Wir sind geeint. Wir sind der vereinte Gott. Du bist Eins mit Mir. Ihr seid Mein Wesen. Ich habe Mich selbst in jedes menschliche Wesen auf der Erde eingefasst. Es gibt kein Getrenntsein. Das ist die Fantasie. Das Einssein ist die Wirklichkeit. Bin Ich der Einzige, der sich selbst liebt? Ich lehre euch, euer Selbst zu lieben.
Ihr habt einen flüchtigen Blick auf die Wirklichkeit geworfen. Wirklichkeit bedeutet Wahrheit. Ihr lernt, euch in eurem Bewusstsein wieder mit Mir zu vereinen. Ihr kehrt zum Bewusstsein eurer Identität als Selbst zurück. Es gibt nur ein Selbst. Es gibt viele menschliche Wesen. Da ihr aus dem Einen Selbst besteht, seid ihr Repräsentanten des Einen Selbst. Wenn du zur Ruhe kommst und nicht mehr so sehr in die Hektik des Lebens auf der Erde verwickelt bist, gehst du tiefer in die Wirklichkeit hinein. Ihr stellt fest, dass es weder im Himmel noch auf der Erde etwas anderes gibt als die Heiligkeit Unseres Einen Geistes. Ihr seid Meine Schöpfung. Ihr seid nicht euer.
Dein Leben war nie deins. Es war immer Mein. Es ist Mein Atem, den Ich in dich einatme, und es ist Mein Atem, den du atmest.
Zu Beginn der Illusion vonr Zeit war alles in Bewegung gesetzt. Die Sonne, der Mond und die Sterne wurden in Bewegung gesetzt. Und auch du warst in Bewegung gebracht. Die Bewegung ist illusorisch, denn es gibt keinen Ort, an den ihr gehen könnt, außer in eurem Denken. Das Physische ist illusorisch, denn alles ist Mein Licht.
Mein Wunsch ist es, dass du mehr von dir hältst. Ihr habt genug davon, weniger von euch zu halten. Oft scheint es euch, dass ihr zu einem Körper und einem Leben auf der Erde verdammt seid, obwohl ihr gesegnet wurdet.
Ach, würdest du dich doch selbst als Segen betrachten, dann würdest du anheben zu segnen. Ein Kenner von Wahrheit kann ausschließlich segnen. Du befindest dich in der Gesellschaft von Gott. Ich wünschte, du würdest die Größe der menschlichen Göttlichkeit auf der Erde akzeptieren. Bedenkt wenigstens, dass das, was Ich sage, möglich ist.
Demut bedeutet nicht, dass man sich selbst herabsetzt. Wenn du weißt, wer du bist, kannst du nur in Ehrfurcht dastehen, und diese Ehrfurcht ist deine Demut.
Du wirst zu dem ersten Klang. Sag: „Ah!“ Sag: „Ah, Ich bin göttlich! Ich bin die personifizierte Größe. Ich trage Gott auf der Erde. Mein Körper ist sterblich, aber ich bin es nicht. Ich bin durchdrungen von der Kraft des einen göttlichen Gottes, und dieser wunderbare Gott wollte, dass ich hier in dieser physischen Form bin, um seine Schöpfung zu verherrlichen. Ich bin ein Gotteswesen. Das ist alles, was ich bin. Das ist das Alles, was Ich BIN. Ich bin die Gnade Gottes auf Erden. Ich erhebe mich über die Sterblichkeit. Ich bin ein ewiges Wesen Gottes. Ich bin für einen Moment auf der Erde, um mich an mein Einssein mit Allem Was Ist zu erinnern.“
HEAVENLETTER # 1210 – 1.3.2004 – Hearts Beat in Oneness
Herzen schlagen in Einssein
Gott redete …
Der Mensch lebt nicht für sich selbst allein, nicht, wenn er Glück möchte, denn Selbstbezogenheit verläuft gegen die Maserung. Selbstbezogenheit ist dem Einssein entgegengesetzt. Selbstbezogenheit sagt: „Der Mensch ist allein. Ein jeder ist eine getrennte Einheit. Alleinsein ist.“
Die Wahrheit jedoch lautet, dass Einssein ist, und dass Einssein einzig ist.
In Wirklichkeit weißt du das bereits. Du weißt, leben in angenommener Isolation ist eine Lüge leben. Du weißt, das Leben ist dafür da, um geteilt zu werden. Alles ist zum Teilen. Es ist nicht so, dass du teilen sollst, damit du gut sein wirst. Es ist so, dass du teilen sollst, weil hierin Glück liegt, was weit über Selbst-Genugtuung hinausläuft. Hierin liegt Glück für die Welt selbst. Erschafft Teilhabenlassen nicht in der Welt ein Gleichgewicht? Und erschafft Selbstbezogenheit nicht ein Ungleichgewicht?
Sobald du niemanden zu beeindrucken hast – nicht einmal dich selbst -, wäre es leichter, zu geben. Das Geben, von dem Ich jetzt rede, liegt in deiner Orientierung auf das Leben. Ich spreche davon, wie du von dem Leben und von all jenen in ihm gemeinsam mit dir denkst und wie du sie ansiehst. Mögen alle deine Gedanken Segnungen seien. Mögest du doch von dem Standpunkt des Lebens herkommen, der besagt:
„Ich bin nicht getrennt. Und niemand ist von mir getrennt. Ich glaube nicht mehr länger an Illusion. Sie stellt mich nicht mehr länger zufrieden.
Was immer mein Geschäft ist, meine Handlungsweisen sind mit Gott. Er, der alles gibt, bittet mich, im Leben mit Ihm und mit einem jeden in Einssein zu wandeln. Das ist das gleiche, wie sich um jedes Leben kümmern, so, als wäre es mein eigenes. Jedes Leben ist mein eigenes.
In der Folge glaube ich nicht mehr an das Wort ‚mein‘. Ich glaube an wir. Ich glaube an Wir. Infolgedessen existieren Grenzziehungen nicht. Es gibt kein mein Land. Es gibt kein Land, was nicht mein ist. Es gibt keinen Fleck auf der Erde, der nicht mein ist. Es gibt keine Winkel, wo ich nicht Wohnung habe. Das Universum ist mein.
Indessen, es gibt nicht mehr mein Leben. Es gibt nicht mehr Mein-heit. Es gibt nichts für mich, um es zu besitzen. Infolgedessen benötige ich keine Grenzen. Ich habe es nicht mehr länger nötig, jemanden oder etwas aus meinem Herzen auszuschließen. Infolgedessen gebe ich.
Jedes Kind auf der Erde ist mein. Jede Seele ist mein. Jedes Sehnen ist mein. Jede Anmut ist mein.
Ich erhebe mich und falle auf der Erde gemeinsam mit einem jeden anderen. Eine Träne, die irgendwo im Universum fällt, ist mein. Ich wische die Träne fort. Aus der Tiefe meiner Brust ist alles Lachen mein.
Das Wort ‚mein‘ hat jetzt eine andere Bedeutung. Von der Besitzlosigkeit her gehört alles Mir zu. Alles ist bereits mein. Alles Leiden und alle Freude. Alles residiert innerhalb dieses Rahmens, auf den man als mich Bezug nimmt.
Nun, Ich, diese Unsterbliche Seele in einem Menschlichen Körper, kann in aller Wahrheit und in aller Bescheidenheit allen, die ich treffe, sagen, dass ich du bin, und dass du ich bist, und im Einssein mit Gott, das du, das ich ist, und das ich, das du ist – wir gehen Hand in Hand durch das Leben, behalten einander im Herzen, in Liebe verflochten. Wir sind Liebe.
Nunmehr, in dieser Menschlichen Kette der Ewigkeit erhebt sich die Welt mit uns. Wir leben auf einer höheren Ebene. Wir befinden uns in einer neuen Dimension. Wir sind in der Dimension der Liebe. Ich weiß jetzt, dass andere Dimensionen Schichten der Liebe darstellen. Ich suche sie auf, weil Liebe dasjenige darstellt, was ich erkennen möchte. Liebe ist, was ich kennen lernen muss.
Ich werde mit Gottes Schöpfung und mit allem, was in ihr Wohnung nimmt, in Liebe sein, weil ich ein Sucher der Wahrheit bin. Was ich suche, finde ich. Und demnach finde ich jetzt einen jeden in meinem schlagenden Herzen, und ich finde mich selbst im schlagenden Herzen eines jeden. Ich weiß, es gibt keinen Anderen. Anderheit existiert nicht. Herzen schlagen im Einssein. Gott schlägt die Trommel unseres Einen Herzens. Anders möchte ich es nicht haben.“
HEAVENLETTER # 1211 – 2.3.2004 – Swimming toward Your Dream
Auf deinenTraum zu schwimmen
Gott redete …
Was möchtest du heute gerne erleben? Finde großen Gefallen daran. Welches Klopfen hättest du gerne an deiner Tür? Welches überragende Ereignis würdest du dir wünschen? Was kommt dir in den Sinn, das dein Leben bessern würde? Was möchtest du heute am liebsten geschehen sehen?
Was auch immer es ist, es hat etwas mit Glück zu tun, mit eurem Glück oder dem Glück von jemandem, der euch lieb ist, denn das Glück eines anderen trägt auf verständige Weise zu eurem Glück bei. Dennoch bitte Ich euch in diesem Moment, eure Wünsche für euch selber darzulegen und nicht für die Welt oder irgendjemand anderen in ihr. Ich frage euch nach euren tiefsten Wünschen, nach dem, wonach ihr euch am meisten sehnt, was ihr mehr als alles andere wollt, was euch heute mehr als alles andere glücklich machen wird. Ich frage euch zu diesem Zeitpunkt nicht einmal nach eurem Wunsch nach bewusster Vereinigung mit Mir. Ich bitte euch, den größten relativen Wunsch zu äußern, der heute aus eurem Herzen kommt.
Vielleicht fällt es euch leichter, drei zu wählen als einen. Dann wähle drei intime Wünsche deines Herzens. Es gibt keine Begrenzung, wie viele du hast.
Ein Schritt in die Richtung, deine größten Wünsche zu erkennen, ist ein Schritt in die Richtung, sie zu erfüllen. Wenn du aufschreibst, was du dir am meisten wünschst, wirst du unter Umständen schon merken, dass es da ist. Vielleicht sind deine Träume gar nicht so weit weg, wie du gedacht hast. Vielleicht sind sie schon da und drängen sich in dein Leben.
Vielleicht hast du dir im letzten Jahr gewünscht, was du jetzt vor dir hast.
Glaubst du daran, dass Träume wahr werden? Träume sind nicht dazu da, verkehrt zu sein. Sie sind dazu bestimmt, wahr zu sein. Sie sind dazu bestimmt, für dich wahr zu werden. Sie sind die Möglichkeiten in deinem Leben. Sie müssen nicht Wirklichkeit werden. Aber sie freuen sich, herbeigeladen zu werden.
Natürlich werden manche Träume wahr, bevor man an sie gedacht hat. Vielleicht wusstest du nicht, wie sehr du dir etwas wünschtest, bis es dich erreichte. Und dann wusstest du, dass du es die ganze Zeit gewollt hattest. Nur hattest du vorher nicht solche Gedanken gehabt.
Die meisten deiner Träume sind eigentlich kleine Dinge. Du forderst nicht viel an. Es ist eine Kleinigkeit, dass eure Träume wahr werden! Ein Traum ist ein Gedanke, den du im Universum ausbreitest. Er muss nicht unbedingt weitreichend sein.
In Wirklichkeit macht es in deinrem Leben kaum einen Unterschied, ob deine Träume in Erfüllung gehen oder nicht. Du meinst wohl, dass es eine große Sache ist, aber wenn es sich einstellt, ist es gar nicht so viel. Es ist nur ein weiteres Vorkommnis in deinem Leben. Selbst wenn es etwas Wunderbares ist, musst du mit ihm zu verfahren.
Wenn du dir ein schönes neues Haus wünschst, bist du immer noch derjenige, der dort einzuziehen hat.
Wenn du ein Filmstar werden willst, musst du immer noch selber schauspielern.
Wenn du dir wünschst, dass dir eine große Liebe zugeht, bist du immer noch derjenige, dem lieben ansteht.
Wie viel anders ist das Leben mit erfüllten Träumen wirklich als das Leben mit sich anbahnenden Träumen?
Das Leben, das du jetzt führst, ist sicherlich der Traum von jemandem. Vielleicht war es auch einmal dein eigener gewesen.
Und dann gibt es Träume, die du dir dein ganzes Leben lang geträumt hast, und wo sind sie? Aber ihr solltet euch nicht entmutigen lassen. Allein im Träumen liegt bereits eine Erfüllung. Du hattest einen wunderbaren Traum, anstelle dessen, keinen zu haben. Gib es zu. Du warst reicher um deinen Traum.
Träume stimulieren das Herz. Zugleich beruhigen sie es. Deine Träume schwimmen auf dich zu. Jetzt ist deine Chance, auf sie zuzuschwimmen.
HEAVENLETTER # 1212 – 3.3.2004 – You Are a Messenger Sent
Du bist ein ausgesandter Bote
Gott redete …
Haltet einen Anblick des Lebens vor euch, das Leben, wie ihr es gerne hättet. Es ist nicht so, dass das Leben, wie ihr es seht, verkehrt ist, denn Wir wissen, dass die zugrunde liegende Wahrheit des Lebens kräftig ist und jedwede oberflächliche Darstellung übertrifft.
Ich will damit sagen, dass das Leben mehr davon sein kann, was du möchtest. Und davon, was Ich möchte, dass es so ist. Ich will damit sagen, dass du nicht die Hände über dem Leben zusammenschlagen solltest, als wäre es ein Taugenichts, gegen den du nichts tun kannst. Du hast etwas mit dem Leben zu tun, wie es in der Welt gelebt wird und wie du es lebst.
Lebe in der Welt, als ob du sie bestimmen würdest, als ob die Welt sich an dir orientieren würde, als ob die Welt ein Schatten wäre, der dir folgt und dich auf Schritt und Tritt nachmacht. Darin liegt eine Wahrheit. Du bist der Dirigent der Welt. Du schwingst den Taktstock. Du gibst den Ton an, und der Ton, den du angibst, wird gespielt.
Ihr seid wichtig für diese Manifestation der Schöpfung. Zu wissen, dass ihr wichtig seid, stärkt nicht euer Ego. Es lindert es. Wenn ihr eure Wichtigkeit kennt, braucht ihr kein Ego. Wenn du deine Wichtigkeit kennst, bist du um Vieles bescheidener.
Bescheidenerweise wisst ihr, wer ihr seid, und ihr wisst, was ihr zu tun habt. Wenn du die Wahrheit über dich selbst kennst, kennst du auch wirklich die Wahrheit über Mich. Ihr würdet euer Wissen verwirklichen. Ihr würdet die Macht eures Lebens auf der Erde kennen und sie gut nutzen. Ihr würdet zu einer Flöte der Liebe geraten und Musik auf der Flöte spielen.
Du würdest das Leben nicht vergeuden. Du würdest jeden köstlichen Moment genießen. In diesem Moment (diesen Moment könnte man Trauen nennen) würde eine neue Welt vor deinen Augen tanzen. Und du würdest der Haupttänzer sein. Du würdest der sein, der am meisten tanzt. Alle würden sich wünschen, den Tanz des Lebens so tanzen zu können wie du, und sie würden anheben zu tanzen, und ehe du dich versiehst, würdest du nicht mehr wissen, welcher Tänzer du bist, denn du bist natürlich alle, und sie sind desgleichen du.
Lasse dein Leben eine Verheißung für die Welt und alle Menschen in ihr sein. Lasse dein Herz ein freudiger Geber sein, und es wird auf den Straßen getanzt werden. Herzen, die mit dem Meinen vereint sind, können nur tanzen. Wahrhaftig, das Leben wird im Herzen gelebt. Das Leben wird durch den Verstand beeinflusst, aber im Herzen wird es gelebt.
Die Welt befindet sich in deinem Herzen. Dein Herz trägt die Verantwortung für die Welt.
Empfinde dies nicht als eine große Pflicht, die du erfüllen musst. Ihr könnt so denken, wenn ihr das wollt, aber das ist nicht hilfreich. Die Welt fühlt sich ohnehin schon mit Verantwortung belastet. Ihr solltet sie entlasten.
Eure Pflicht, wenn es denn eine Pflicht darstellt, ist es, eine große Freude zu sein. Die Welt schreit nach Freude. Und nun wisst ihr, dass ihr sie geben sollt. Jeder kann Freude schenken. Selbst ein kleines Stückchen davon ist noch Freude. Selbst wenn du keine Freude in deinem Herzen spürst, kannst du etwas geben. Gib Meine.
Sei nicht traurig, dass du nicht immer Freude gegeben hast. Jetzt wird das Schenken von Freude deinen Bezugsrahmen ausmachen. Es wird das Thema deines Lebens werden. Du wirst ehrliche Freude schenken. Du wirst die Herzen erhellen, weil du erscheinst und weil du genau weißt, dass du ein Bote bist, der von dem gesandt wurde, der möchte, dass du der Welt seine Freude überbringst.
HEAVENLETTER # 1213 – 4.3.2004 – You Are God’s Light
Du bist Gottes Licht
Gott redete …
Jeder hat eine Aufgabe zu erfüllen. Jeder hat ein spirituelles Ziel zu erfüllen. Spirituell kann eine andere Bedeutung haben, als du denkst. Das Spirituelle ist nicht vom weltlichen Leben getrennt. Es ist nicht etwas anderes. Es ist kein anderer Weg, auf dem man laufen kann. Ihr, die ihr Geist seid, führt bereits ein spirituelles Leben. Und alle auf der Erde sind Geist. Ihr wurdet nach Meinem Ebenbild geschaffen. Das bedeutet, dass ihr Mich widerspiegelt. Ihr könnt nicht anders.
Ich frage Mich, was auf der Erde passieren würde, wenn alle akzeptieren würden, dass sie die spirituellen Wesen sind, die sie sind.
Geliebte, man hat euch so gelehrt, dass ihr ein Körper seid – Geist und Herz schier Anhängsel, manchmal erhaben, aber nicht viel. Meistens kennt man euch durch euren Körper und durch einen Laut, den man als euren Namen bezeichnet. Nebst der Verherrlichung eurer Individualität, warum auch immer, wurde der Geist oft heruntergespielt oder ganz zum Entgleisen gebracht, in bestimmte Gebäude verbannt, in denen bestimmte Riten ausgeführt werden, so, als ob euer Geist ein Versehen oder ein Zusatz oder gar ein Mythos wäre.
Ich bitte euch nicht, dass ihr in einem besonders feierlichen Tonfall nur für Mich sprecht. Ich bitte euch nicht, bestimmte Worte zu sagen, in Klammern zu eurem normalen Leben. Ich bitte euch nicht, euch anders zu verhalten, wenn ihr vermeint, in Meiner Gegenwart zu sein. Ihr seid sowieso immer in Meiner Gegenwart. Ihr seid nie außerhalb davon. Ist das nicht eine gute Sache?
Ihr Geliebten, das Leben ist euer Ritus. Das Leben ist eure spirituelle Erhöhung. Das spirituelle Leben existiert auf der Erde. Wo immer ihr seid, lebt ihr ein spirituelles Leben. Das Physische ist ein Träger des Spirituellen. Das Spirituelle ist eure Hauptstütze. Das Physische ist flüchtig. Seine Bedeutung ist vorübergehend. Sein Einfluss ist vorübergehend. Und doch hast du, während du in einem physischen Körper existierst, das Gefühl, dass dein Körper für immer dir gehöre und dein Geist für das Leben auf der Erde, so wie es ist, keine große Bedeutung habe. Außerdem hast du kaum Zeit, sagst du und zeigst damit an, dass du meinst, das geistige Leben liege außerhalb des Rahmens des täglichen Lebens.
Muss die geistige Seite des Lebens als schwer empfunden werden? Ich bitte dich nicht, dass du Buße tust. Ich bitte nicht, dich zu entschuldigen oder dafür zu büßen, dass du dein Leben auf der Erde so gut gelebt hast, wie du es zu einem bestimmten Zeitpunkt konntest. Ich bitte dich nicht darum, dein Leben zu unterbrechen oder es auf Eis zu legen. Ich bitte dich, dein Leben in dem Wissen fortzusetzen, dass du ein Wesen des Lichts bist.
Ihr seid mehr Geist als Körper. Dies ist kein Ratschlag. Es ist eine Feststellung einer Tatsache. Es ist nicht euer Körper, der nach Meinem Ebenbild geschaffen ist!
Es ist keine Nebensächlichkeit zu erkennen, dass du ein Geistwesen bist. Du musst dir nicht sagen, dass dein Körper von Haut umhüllt ist oder dass du Zehen hast. Es ist eine Selbstverständlichkeit. Und dass der Geist in dir und allen anderen lebendig existiert, ist ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Du musst keine besonderen Schritte unternehmen, um Spiritualität zu erreichen. Du hast sie bereits. Du bist es!
Du hast nirgendwo hinzugehen. Alles, was zuzunehmen hat, ist dein Bewusstsein. Das Wachsen deines Bewusstseins für deine Spiritualität ist einfach das Anschalten eines Lichts, das dazu da ist, eingeschaltet zu werden. Dein Bewusstsein ist Licht. Wenn du aufleuchtest, bist du in Kontakt mit deiner Spiritualität.
Spiritualität ist nicht einmal eine Seite von dir. Du bist du. Du bist das wahre Du. Dein Körper ist eine physische Manifestation, die dich beherbergt, aber er ist nicht du. Dein Körper ist eine Erleichterung auf Erden. Betrachte ihn nicht als eine Belastung. Er ist ausgesprochen nicht viel. Aber du, du auf der anderen Seite, bist alles. Du bist die Bedeutung selbst. Du bist Mein Kind, das Ich hervorgebracht habe, um das Licht des Himmels auf die Erde scheinen zu lassen. Also leuchte. Wo immer du bist, wohin du auch gehst, denke daran, dass du Gottes Licht bist. In einer Turnhalle oder auf einem Dach, du bist Mein Licht. Ob ihr wach seid oder schlaft, ihr seid Mein Licht. So sei es.
HEAVENLETTER # 1214 – 5.3.2004 – Plumb the Depths
Die Tiefen ausloten
Gott redete …
Die physischen Grenzen des Lebens auf der Erde sind Treibsand. Es gibt keinen Ort, auf den man seinen Fuß setzen kann, der dauerhaft ist. Stahl, der nicht biegsam ist, verbiegt sich am Ende doch. Alles verbiegt sich im Feuer der Illusion. Illusionen sind per definitionem nicht von Dauer. Das Unbeständige ist nicht von Dauer. Warum ist das schade?
Nicht alles, was auf der Erde ist, wird bleiben. Das ist dasselbe, wie zu sagen, dass sich alles verändern wird. Es verändert sich jetzt. Alles auf der Erde ist illusorisch.
Die Schätze, die du in den Händen hältst, sind die Schätze eines Kindes, heute wertvoll, morgen zerbrochen, unauffindbar, vergessen oder weggeworfen und durch etwas Glänzenderes, Größeres oder Bewunderteres ersetzt. Spielzeug ist nun einmal Spielzeug, und das Leben auf der Erde ist ein Spiel, das von Kindern gespielt wird. Seid ihr nicht alle Kinder, die auf der Erde herumlaufen und nicht wissen, warum und wohin sie laufen? Selbst die Selbstsichersten schwanken in der Erfahrung, die sich Leben auf der Erde nennt.
Spiele werden sehr ernst genommen, kein Spiel so ernst wie das Leben. Spiele werden gespielt, als ob das Leben davon abhinge. Inzwischen weißt du, dass das Leben nicht gestoppt werden kann, aber du wirst das Leben auf der Erde verlassen und auf einem anderen Kontinent weiterleben. Das Leben ist von nichts abhängig. Es ist unwiderruflich. Wenn man einmal Leben bekommen hat, hat man es. Nur, nicht immer auf der Erde.
Stelle dir vor, du bist für einen Urlaub auf der Erde. Dein Aufenthalt auf der Erde ist ein Ausflug durch das Leben. Es ist eine Abwechslung. Ihr seid hier für eine Weile unterhalten worden. Vielleicht ist nicht alles zu eurer Zufriedenheit, aber dennoch ist dies euer Urlaub, und es gibt viel, was ihr genießen könnt, und viel Freude, die ihr geben könnt.
Solange du auf der Erde stationiert sind, bist du auf der Erde stationiert. Solange du auf den Bahamas bist, bist du auf den Bahamas. Wenn du am Nordpol bist, bist du am Nordpol. Deine Körperlichkeit ist dort. Dein Körper reist von Zeit zu Zeit hin und her. Eigentlich ist er immer in Bewegung, auf die eine oder andere Weise. Selbst im Schlaf wälzt er sich um. Körper stehen nie still, und doch magst du dich als Gefangener deines Körpers fühlen. Doch die Körperlichkeit ist nur ein kleiner Teil von dir. Oft ist sie ein Deckmantel für die Wahrheit von dir.
Du hast eine unbezähmbare Seele. Deine Seele hat keine Beschränkungen. Deine Seele ist nicht auf Zeit und Raum beschränkt. Du bist nicht auf eine Dimension beschränkt. Deine Seele ist die ganze Zeit über am Schweben. Deine Seele hat ein eigenes Leben. Es ist nur dein Körper, der dich scheinbar auf der Erde festhält.
Stelle dir vor, du bist ein Zeitreisender, der für eine Millisekunde auf der Erde gelandet ist. Es gibt keine Zeit und keinen Raum, in dem du reisen kannst, und doch bist du ein Zeitreisender. Jetzt reist du in einer willkürlichen Zeit, die auf der Erde markiert ist, und die Erde selbst und das Leben auf ihr sind Illusionen. Meine Kinder nehmen Illusionen sehr ernst, als ob sie alles wären, als ob sie wichtiger wären als … wichtiger als alles andere.
Und die ganze Zeit über bist du nur auf diesem runden Ball namens Erde unterwegs. Du streifst die Oberfläche, obwohl es Tiefen zu erforschen und Höhen zu erlangen gibt.
Nimm du das Leben auf der Erde nicht so ernst, aber sei dennoch engagiert auf deinen Reisen. Ihr seid nur für eine kurze Zeit ein Wanderer. Mache deinen Aufenthalt auf der Erde wundervoll.
Ist es nicht ein Wunder, dass du, eine großartige Seele, irgendwie in einem menschlichen Körper auf der Erde herumtrampelst? Ist es nicht ein Wunder, dass jemand, der so grenzenlos ist wie du, einen Körper hat?
HEAVENLETTER # 1215 – 6.3.2004 – Whoever Knocks on Your Door
Wer auch an deine Tür klopft
Gott redete …
Wer auch immer zu euch kommt, wer auch immer euch um etwas bittet, wer auch immer an eure Tür klopft, wer auch immer euch anruft, wer auch immer euch im Laden über den Weg läuft, sie alle suchen Mich. Alle, die zu dir kommen, werden sich entschuldigen, warum sie es tun, aber sie kommen zu dir in ihrem Wunsch, Mich zu finden. Sie suchen Mich durch dich. Sie hoffen über alle Maßen, dass du Mich irgendwie zu ihnen bringen wirst.
Warum nicht? Warum nicht jedem eine Probe von Mir geben? Was glaubst du, was ein Lächeln ist? Ein freundliches Wort? Eine Fürsorge? Du gibst einem anderen einen kleinen Einblick in Mich. Du gibst Mich einem anderen, nicht sie Mir.
Das bringt euch auch in größeren Kontakt mit Mir.
Denken du daran, wenn du heute durch deinen Tag gehst – du bist ein Vorbote Gottes.
Mögen alle, die deinen Weg kreuzen, heute von dir gesegnet werden. Mögen alle, die heute an dir vorbeigehen, durch ihre Nähe zu dir gesegnet sein. Mögen alle, die in der Welt leben, von dir gesegnet sein. Möge die gesamte Existenz durch dich gesegnet werden. Du, der du ein Wesen des Lichts bist, berührst andere Wesen des Lichts. Sie brauchen deine Berührung. Es gibt kein einziges Meiner Kinder auf der Erde, das nicht von Meiner Gnade durch dich profitieren kann. Alle sind auf der Suche nach ihr.
Selbst diejenigen, die Mich gut aufgefunden haben, suchen nach mehr von Mir. Ihr könnt wenigstens etwas von Mir geben. Ihr könnt Mich zumindest per wiederholen bekräftigen. Mich im ganzen Universum widerhallen lassen.
Gibt es irgendeinen Grund, warum dein Leben Mich nicht weit und breit ausstrahlen kann? Was wollt ihr mit eurem Leben vorleben, wenn nicht Mich?
Selbst wenn ihr euch in der Welt abmüht, könnt ihr Mich an den Tag legen. Was gibt es sonst noch zu offenzulegen? Was wurde bisher weniger beachtet als Meine Anwesenheit im täglichen Leben? Selbst wenn Ich verkündet wurde, ist es zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus gegangen. Höre also auf dich selbst. Verkünde Mich dir selber.
Wenn Ich euer Schöpfer bin, was Ich bin, schaffe Ich nicht und lasse es dann fallen. Ich halte Meine Schöpfung. Ich habe euch der Welt gegeben, und doch halte Ich euch noch immer, und doch müsst ihr noch immer an Mich erinnert werden. Wenn ihr daran erinnert werden müsst, wer muss nicht daran erinnert werden?
Was wäre, wenn es Ampeln gäbe, die Mich signalisieren, und Neonschilder und Himmelsschriften, die Mich im ganzen Universum verkünden?
Was wäre, wenn die Hektik des Lebens auf der Erde einen Moment zum Innehalten brächte und jeder in den Himmel blickte? Was würden sie sehen, wenn sie nach oben blicken? Sie würden den Himmel sehen. Sie würden die Sonne am Tag und den Mond und die Sterne in der Nacht sehen. Es gibt immer etwas zu sehen, wenn du nach oben schaust. Sucht nach Mir. Schaut zu Mir auf, und ihr werdet Mich direkt in eurem Herzen beim Wirken finden.
Die ganze Natur signalisiert Mich. Und du bist Teil der Natur. Du kannst Mir so viel signalisieren wie eine Rose, so viel wie alles andere. Signalisiere Mir mit deinem Sein.
Es gibt einen Gott, und Ich leuchte auf dich und bitte dich, Mein Licht auf der Erde zu fördern. Genau heute. Genau in diesem Moment. Selbst ein Gedanke an Mich erkundet Mich.
Du warst mit Mir in einem wirren Haufen, so wie sich Fußballspieler auf dem Spielfeld zusammenraufen. Nun brich aus dem Haufen aus. Komme heraus und laufe auf das Spielfeld, und zeige, worum es im Durcheinander ging. Gehe aus der Gemeinschaft Unseres Seins hinaus und spiele, und lege Mich dabei offen. Was gibt es sonst noch für dich zu tun?
HEAVENLETTER # 1216 – 7.3.2004 – The Greatest Music Teacher
Der größte Musiklehrer
Gott redete …
Aus den Tiefen deines Herzens kommt ein stürmischer Schlag. Ich trommle Botschaften durch dein Herz. Dein Herzschlag dringt in vollem Umfang durch deinen Körper und schallt in die Welt. Denke an all die Herzen, die schlagen. Sie schlagen eine Melodie und bewegen das Universum. Glaubst du, dass eine solche Lawine von Herzschlägen nicht gehört werden kann?
Höre dir dein eigenes an. Was sagt es aus? Welche unmissverständliche Botschaft hat es für dich und die Welt? Wie geduldig ist dein Herz! Immer wieder ruft es zu dir. Dein Herz ist stark in seinem Schlag und stark in der Hoffnung, dass es erhört wird. Vor allem aber möchte es, dass du es hörst. Es möchte, dass du ihm folgst. Du bist ein Teil der Welt, und die Welt stellt sich auf dein Herz ein.
Dein Herz ist nie stumm. Es trommelt immer eine Melodie. Deine Seele spricht durch dein Herz. Der Schlag deines Herzens erheitert deinen Körper. Was kann es nicht für die Welt tun?
Nicht einmal dein Herzschlag ist isoliert. Genauso wenig wie deine Gedanken.
Du stehst am Ruder des Schiffes und schlägst die Trommel, nach der die Männer rudern und das Schiff segelt. Du bist mehr als eine Galionsfigur.
Dein Herz hat einen Spielraum. Es kann von der Tristesse bis zu den Höhen gehen, denn du hast einen freien Willen. Aber was glaubst du, welche Töne Ich in deinem Herzen spielen lasse? Welche Töne sind es, die Ich häufig spiele? Ich sage es euch jetzt: Wähle die hohen Töne. Tut es für Mich.
Du sagst: „Gott, wenn Ich kann, dann möchte Ich das.“
Und Ich sage: Du kannst, aber willst du auch?
Hör zu, Ich habe dein Herz an das Meine gebunden. Würdest du davon abweichen mögen? Dein Herz ist bereits auf die hohen Töne eingestellt. Folge Meiner Musik, und nur hohe Töne werden von dir ausgehen. Öffne dich weit, und du wirst eine hohe Note singen, die höher und höher wird und niemals aufhört. Der Ton wird von deinem Herzen zu deiner Kehle und aus deinen Lippen herauskommen und im ganzen Universum widerhallen. Er wird ununterbrochen erklingen. Mein Lied hat nie aufgehört. Alles, was ihr tun müsst, ist, bei Mir mitzusingen, und dann singen Wir als Eins. Es ist nicht schwer, der Musik zu folgen, für die du bestimmt bist. Es ist leicht. Warum die tiefen Töne üben, wenn es hohe Töne zu singen gibt?
Ich bin der größte Musiklehrer, den du je haben wirst. Ich habe dich als Meinen Schüler ausgesucht. Wähle nun den, der dich erwählt hat, und trommle Meine Musik in die Welt. Hilf der Welt, die reinen Noten zu erkennen. Hilf der Welt, Meine Melodie bei sich zu tragen.
Widerhalle Mich und nicht die disharmonischen Töne, die du vielleicht hörst. Sei das Echo der Wahrheit.
Du denkst vielleicht, dass es einen zu großen Unterschied zwischen Meinem Lied und den Liedern gibt, die du um dich herum hörst, aber sieh mal, Töne sind Töne, und Meine Musik ist einfach. Das muss sie auch sein, denn sie ist Mein. Die Welt trifft komplexe Entscheidungen, aber Meine sind einfach. In der Tat habe Ich nur eine Wahl, und das muss bedeuten, dass Ich keine habe. Ich habe Meine Musik gewählt, und so ist sie gewählt, und Ich habe keine andere Wahl zu treffen.
Für welche der unzähligen Klangkombinationen, die man Musik nennt, würdest du dich entscheiden mögen? Wenn du Meine hören würdest, würdest du keine andere wählen. Sei einen Moment still und höre Meine Musik. Lasst sie von eurem Herzen in euren Kopf gelangen und die einzige Melodie sein, die dort spielt. Heiße Meinen Rhythmus willkommen. Klopfe ihn mit deinem Fuß. Stehe auf und tanze dazu. Summe sie im Gehen. Je mehr du Meinen Ton singst, desto mehr wirst du ihn hören, denn in Wahrheit wird er überall gespielt.
HEAVENLETTER # 1217 – 8.3.2004 – If Your Eyes Fall on This Page
Sofern deine Augen auf diese Seite fallen
Gott redete …
Gesegnet in Meiner Gegenwart, seid ihr das Abbild von Mir. Ihr seid Mein manifestierter Gedanke. Du bist ein Funke aus dem Feuerstein Meines Herzens. Du bist Licht, das sich offenbart. Du bist Mein Wesen, manifestiert auf der Erde. Du bist eine Revolution Meiner Gedanken. Du bist ein Muster, das Ich auf der Erde ausgearbeitet habe. Ich habe dir Mein Gepräge aufgedrückt.
Ich habe dich zu Mir gerufen, und du hast geantwortet. Ich sagte: „Tritt vor.“ Und du bist vorgetreten.
Ich gab dir Meinen Segen. Ich habe dich auf die Stirn geküsst. In Übereinstimmung mit deinem Wunsch habe Ich dich auf die Erde gebracht. Immer vor Augen, habe Ich Mich in dein Herz gelegt, damit Ich dich immer auf deiner Seelenreise begleite und du nie allein bist. Und doch hast du manchmal das Gefühl, auf einer fremden Insel gestrandet zu sein. Wenn du das tust, berühre dein Herz mit deiner Hand, und du wirst Meine Hand auf dir spüren, und du wirst die Wahrheit dessen erkennen, was Ich sage, und du wirst wissen, dass die Wahrheit in deinem Herzen wohnt, unauslöschlich dort, auf einem Liegestuhl mit hochgelegten Füßen, so bequem ist die Wahrheit im Takt deines Herzens. Die Wahrheit in eurem Herzen ist dieselbe Wahrheit, die Mir gehört. Ich habe Meine Wahrheit, die einzige Wahrheit, die es gibt, in deinem Herzen angebracht, damit dein Herz sich selbst erkennt und voller Freude ist, die allein die Wahrheit hervorbringt.
Die Unwahrheit bringt dir nichts. Sie bringt dir eine Fata Morgana, die du nicht anfassen, sondern dir nur vorstellen kannst. Die Unwahrheit ist die Verführung durch eine Sirene, die dir Versprechungen macht, dir etwas wegnimmt und dir nichts bringt. Die Sirene der Unwahrheit hat dich in Trance versetzt, und du siehst Reichtümer, wo sie nicht sind. Sie spricht einen Zauber, so dass du nicht sehen wirst, bis du völlig beraubt bist, und dann wirst du merken, dass du beraubt bist.
Entscheide dich jeden Tag für die Wahrheit.
Du bist ein Gotteswesen auf einem Umweg über die Erde. Du gehst um den Block herum und findest dein Zuhause. Es ist genau hier. Es ist nirgendwo hingegangen. Und du bist es auch nicht. Das relative Leben ist ein Spaziergang, den ihr in den Alleen eures Geistes macht. Die ganze Zeit über seid ihr in Meinem Herzen eingebettet und Ich in eurem. Was gibt es da zu tun, und wohin kann man gehen? Mein Herz ist voller Liebe für euch, und Meine Liebe schwappt in die eure über. Es gibt keinen Tropfen eurer Liebe, der nicht ebenso Mein ist. Schaut in euer Inneres, und ihr werdet Eingießungen und Ausgießungen der Liebe sehen.
Dein Herz wird in der Flamme der Liebe aufgehen. Euer Herz sucht nach Objekten, damit es in Flammen aufgehen kann. Aber euer Herz, das von Meiner Liebe erfüllt ist, braucht kein Objekt. Es braucht nur Liebe, Liebe, die schon da ist. Euer Herz braucht sich nur einen Spalt zu öffnen. Schaut hinein, und ihr werdet den Ansturm der Liebe erkennen, der euer Herz überflutet.
Ich spreche nicht überspitzt, auch wenn du das denken magst, und du wirst wohl denken, dass Ich verallgemeinere und nicht zu dir spreche, aber Ich spreche direkt zu dir. Wenn dein Blick auf diese Seite fällt, dann spreche Ich zu dir. Ich schaue dir jetzt in die Augen, und Ich sehe Mich selber darin widergespiegelt. Ich sehe, wie Ich in dich hineinschaue, und Ich sehe, wie Ich aus dir herausschaue. Hineinschauen oder hinausschauen – es ist dasselbe. Unsere Augen treffen sich und werden zu einem Anblick. Wir sind ein Hologramm aus Licht. Wir tanzen mit einer solchen Geschwindigkeit, dass Wir völlig, voll und ganz, unaufhaltsam, brillantes, flammendes Licht sind, Licht, das funkelt und Unser Eines Erleuchtetes Selbst erfreut.
HEAVENLETTER # 1218 – 9.3.2004 – You Are a Maker of Good Fortune
Du bist ein Ersteller von Gutglück
Gott redete …
Wenn es dir schwerfällt, dich selbst als voller Liebe zu begreifen, kannst du dich dann als frei von Negativität begreifen? Kannst du dir Negativität als nicht existent oder flüchtig vorstellen oder als etwas, das du wegwerfen magst, sobald es auftaucht? Wenn du dir die Liebe nicht als vollständig vorhanden vorstellen kannst, kannst du dir dann die Abwesenheit von Negativität in deinem eigenen Herzen vorstellen?
Bedingungslose Liebe bedeutet nicht, dass man in jedem Moment voll und ganz liebt. Es bedeutet nicht, dass du dich ständig mit jedem beschäftigen willst. Es bedeutet nicht, dass du es nicht bemerkst, wenn jemand etwas sagt oder tut, das dir nicht gefällt.
Es bedeutet, dass du ihnen ihre Verstöße nicht übelnimmst. Es bedeutet, dass du sie trotzdem gernhaben kannst. Warum nicht, denn du siehst, dass ihre Fehler nicht dauerhafter sind als die deinen.
Wenn du keine Negativität in deinem Herzen trägst, wirst du jemanden nicht wegen seiner Fehler ablehnen. Du verdrängst sie nicht. Du versiegelst ihre Hindernisse nicht in deinem Herzen. Was jemand anderes tut oder sagt, beeinträchtigt dich nicht mehr so sehr wie früher. Erkennst du, dass du immer mehr auf Liebe statt auf Negativität konditioniert wirst? Lasst Uns frohlocken, denn ihr seid ein Schöpfer des Glücks.
Gewiss, du hast die Wahl. In jedem Moment hast du die Wahl. Was wird dein Leben bestimmen? Sicherlich nicht die Ärgernisse. Wer auf Erden würde Ärgernis der Wertschätzung vorziehen? Mir scheint jedoch, dass viele Menschen auf der Erde den Ärger wählen und sich bereitwillig auf den Ärger stürzen, derweil sie bei der Freude zurückhaltend sind.
Jetzt wirst du ein Tiger sein, der bereit ist, sich zu freuen. Du kannst dich sogar an dem erfreuen, was dich ärgert. Du kannst dich an denen erfreuen, die dich ärgern. Du kannst dich am Leben erfreuen, wie es ist. Nichts muss dich aufhalten.
Was für eine Parade das Leben vor dir doch ist! Es wird wohl so sein, du hast nicht alles ausgewählt, was bei der Parade mitläuft, aber du kannst dich an jedem Wagen und jedem Teilnehmer erfreuen, wenn sie vorbeiziehen. Was kommt einem da nicht unter, woran man sich erfreuen kann?
Auch Unfreundlichkeit hat ihre andere Seite. Unfreundlichkeit bringt dich dazu, mehr über Freundlichkeit nachzudenken. Alles hat eine Moral, und du bist derjenige, der sie ausfindig macht.
Vieles im Leben, wie es auf der Welt gelebt wird, ist absurd. Die Kombinationen von Menschen und von Menschen verursachten Ereignissen könnten nur im Leben und in Büchern vorkommen. Die Verwicklungen sind phänomenal. Was vom Leben auf der Erde könnte erfunden worden sein?
Selbst diejenigen, die die Macht übernehmen, sind unschuldig und ahnungslos. Sie müssen es sein, sonst würden sie nicht so regieren, wie sie es tun.
Selbst der Richter auf seinem Thron ist unschuldig, oder würde er sich anderenfalls herablassen, Menschen zum Elend zu verurteilen?
Auch der Räuber ist unschuldig. Es gibt weitaus bessere und einfachere Mittel, materiellen Reichtum zu erlangen, als zu stehlen. Wie unschuldig ist der Grapscher, wenn er glaubt, dass er durch das Grapschen Glück bekommt!
Wie unwissend ist die mürrische Person, derweil sie glaubt, dass Mürrischsein irgendwas anderes als Mürrischsein hervorbringe!
Wie arglos ist derjenige, der glaubt, dass sich das Leben um ihn dreht!
Wie unwissend sind die Reichen und die Armen, dass sie denken, sie seien verschieden, einer vom anderen!
Jeder auf dem Planeten Erde ist so ahnungslos wie du. Jeder lernt so viel und so ernsthaft wie du. Du lernst das Leben so schnell wie du kannst, und alle anderen tun das auch.
Worüber kannst du dich ärgern? Über wen kannst du dich ärgern?
Jeder ist für dich da, um los zu lassen und um ihn zu veranlassen, seinen eigenen Weg Inder Welt zu gehen. Segne im Stillen das Ärgerliche und verwandle so den Ärger in Segen und mache so die Negativität neutral.
HEAVENLETTER # 1219 – 10.3.2004 – Roses
Rosen
Gott redete …
Zwischen Freude empfangen und Freude schenken ist kein großer Unterschied. In beiden Fällen wird Freude ausgestrahlt. Wenn du Freude empfängst, strahlst du sie aus. Wenn du Freude gibst, strahlst du sie aus. Sei ein Empfänger von Freude im Universum, und du wirst ein vollwertiger Geber von Freude sein.
Sei mithin ein Sucher von Freude. Halte an jeder Ecke Ausschau nach ihr. Es ist eine fruchtbare Sache, die Freude im Kopf zu haben, denn bald wird sie in dein Herz hinein kommen.
Mache die Freude zu deinem Fang. Gib es zu: du bist hungrig nach Freude.
Sei ein Kopfgeldjäger der Freude. Wenn die Freude dich verlassen hat, verfolge ihre Spur und bringe sie zurück.
Denke nicht, dass Freude von dem abhängt, was andere dir geben. Du magst sie von anderen bekommen, aber du sitzt nicht herum und wartest darauf, dass du Freude bekommst. Bekomme einen Sinn für Freude. Vielleicht wartet sie schon auf dich. Mache dich auf die Suche nach Freude und pfeife nach ihr.
Auf der Suche nach der Freude spürt der Jäger sie auf. Wenn du der Freude auf der Spur bist, schleicht sie sich an dich heran und folgt dir! Du bist jetzt gerade auf der Spur der Freude. Schau dich um.
Spiritualität ist Freude. Was dachtest du, was sie ist? Freude und Geist/Spirit sind Synonyme. Freude ist temperamentvoll.
Liebe und Freude sind untrennbar, so untrennbar wie du und Ich. Du bist Meine Freude, und Ich möchte deine sein. Nehmt an Meiner Freude teil, und ihr werdet Mich als euch selbst erkennen.
Eine Rose ist eine Rose, und eine knospende Rose ist immer noch eine Rose.
Ein Kind Gottes erhebt sich zur Göttlichkeit. Was kannst du tun, außer dich zu erheben?
Eine Rose braucht keine Anleitung, um zu blühen. Es ist die Freude der Rose, dies zu tun. Ihr einziger Zweck ist es, zu wachsen. Eine Rose wird nicht durch Gedanken an das, was sie war oder sein könnte, abgelenkt. Und doch wird sie eine blühende Rose werden. Das ist die Bestimmung der Rose. Eine Rose kann nur eine Rose sein, egal in welchem Entwicklungsstadium sie sich befindet. Eine knospende Rose ist nicht weniger eine Rose. Die Freude einer Rose besteht darin, eine Rose zu sein. Eine Rose mag wahrnehmen, was um sie herum ist, aber eine Rose weiß, dass ihr Wachstum unabhängig von den anderen Blumen ist, die in ihrer Nähe blühen.
Selbst wenn eine Rose gepflückt wird, ist sie glücklich. Rosen können sich keinen Verlust vorstellen, deshalb trauern sie auch nicht. Es ist nicht so, dass sie die Freude dem Kummer vorziehen. Für eine Rose gibt es nichts anderes als Freude, ob sie nun blüht oder schläft.
Eine Rose weiß, dass die Sonne für sie und alle anderen da ist. Gewiss, die Sonne, die scheint, existiert auch für dich und die Rose. Wer kann sich nicht freuen, wenn er weiß, dass die Sonne für ihn und damit für alle scheint, für Rose und Löwenzahn und Mensch gleichermaßen.
Freude ist nicht restriktiv. Freude wird nicht rationiert. Sie wird nicht zurückgehalten. Sie wird nicht versteckt. Vielleicht hast du dich vor der Freude versteckt. Dann komme hervor.
Wie die Sonne scheint die Freude für alle. Keine Ausnahmen. Nimm dich selbst nicht aus.
Freude ist sowohl dein Recht als auch dein Pflicht. Freude ist das, wofür du hier auf der Erde bist. Du bist der Finder der Freude. Wenn du der Finder der Freude bist, bist du der Schöpfer. Du könntest genauso gut ein Verfechter der Freude sein. Nimm die Freude wahr, wenn sie zu dir kommt. Sie fällt vom Himmel für dich. Du brauchst sie nur aufzulesen, wie eine schöne Rose am Wegesrand.
HEAVENLETTER # 1220 – 11.3.2004 – Every Event in Your Life
Jedes Vorkommnis in deinem Leben
Gott redete …
Wenn du das Gefühl hast, das Leben habe dich gezüchtigt und du dich niedergeschlagen fühlst, dann ist alles, was passiert ist, nur eine Biegung des Weges, und du bist an diese Biegung gekommen. Du magst diese Biegung als Verlust empfinden, aber es ist immer noch derselbe Weg, auf dem du zuvor warst, und du bist immer noch auf ihm. Du kannst nicht von ihm abkommen. Eine Kurve ist eine Kurve auf der Straße. Sie ist wie eine Brücke, die man überquert. Sie ist da, damit du deine Reise fortsetzen kannst. Du wusstest immer, dass es Kurven auf der Straße geben würde. Du wusstest nur nicht immer, wann und wo. Würden sie wirklich Veränderungen im Leben aufhalten und sie nicht zulassen?
Müssen Veränderungen auf der Straße auch deine Stimmung verändern? Deine Stimmungen sind dein Gefühl des Wohlbefindens und deinGefühl des Unwohlseins. Dies ist eine willkürliche Skala, die auf dein Sein aufgemalt ist. Die Wahrheit deines Wohlbefindens ist nicht abhängig von den Wendungen der Straße. Dein Sein geht nicht auf und ab, je nach dem, was die Welt um dich herum tut. Dein Nicht-Empfinden des Wohlbefindens steigt und fällt mit der Welt um dich herum.
Selbst die kleinsten Ereignisse beeinflussen deine Stimmungen. Vielleicht suchen deine Stimmungen nach Ausreden. Vielleicht stürzt sich deine Stimmung auf ein Ereignis, um seine Unwürdigkeit zu beweisen, denn was ist eine schlechte Stimmung anderes als ein schlechter Eindruck von dir selbst?
Wenn das Leben nicht immer so verläuft, wie du es dir wünschst, was nimmt dir das dann eigentlich weg? Wenn das Leben die Straße ist, dann bist du derjenige, der auf ihr geht. Ob vor oder nach der Kurve, du bist du. Du bist kein Chamäleon, dessen Farben sich je nach Strauchwerk ändern müssen.
Ein Freund ist heute hier, und morgen weg. Das ist für dich ein Grund zur Bestürzung. Aber du sollst dich an nichts festhalten, schon gar nicht so fest, wie du es tust. Was, wenn Freunde nicht zu bleiben haben? Was ist, wenn die Veränderungen in deinem Leben wie kleine Würmer sind, die dein Leben voranbringen?
Wenn du nicht versuchen würdest, an deinem jetzigen Leben festzuhalten, warum solltest du dann zaudern, sobald es seinen Kurs ändert? An Strömungen kann man nicht festhalten. Relatives Leben ist eine Strömung. Das ist alles, was es ist. Das Beste, was du tun kannst, ist ihm zuzusehen, wie es fließt. Stromaufwärts, stromabwärts, das Leben fließt. Es lässt sich nicht zurückhalten. Warum solltest du auf etwas beharren, was du nicht erreichen kannst, so sehr du es auch versuchst?
Dem gegenüber, du kannst es schaffen, im Leben voranzukommen. Du kannst die Seite deines Buches umblättern und zur nächsten Seite übergehen. Welche andere Wahl hast du? Treten und schreien? Sich beklagen? Schmollen? Was sind das für Möglichkeiten? Warum sollten du sich für eine von ihnen entscheiden, wenn du stattdessen dein Herz in die Hand nehmen und dein Lebensweg fortsetzen kannst?
Ich winke euch zu.
Jedes Ereignis in deinem Leben ruft dich nach vorne. Vorwärts ist die einzige Richtung, in die du gehen kannst. Du kletterst eine Leiter hinauf. Du bleibst nicht auf der gleichen Sprosse stehen. Du gehst auch nicht wieder hinunter. Du gehst immer weiter nach oben. Das Leben ist eine Leiter, die nur in eine Richtung führt. Es geht nur aufwärts.
Du ruhst dich zwischen den Sprossen ein wenig aus und steigst dann wieder auf. Dies ist kein Wettbewerb, aber du kletterst weiter. Bei jedem Aufstieg wird dein Blick größer. Was einst riesig war, erscheint dir in der Höhe, in der du jetzt stehst, klein.
Beim Klettern trägst du nichts mit dir. Du kannst die Vergangenheit nicht mitnehmen. Jede Sprosse der Leiter ist neu, und auf jeder Sprosse, die du erklimmst, bist du ungebunden an das, was einmal war.
HEAVENLETTER # 1221 – 12.3.2004 – I Have Given You the World
Ich habe euch die Welt gegeben
Gott redete …
Es ist nicht eure Aufgabe in der Welt, klug oder richtig zu sein. Es steht euch nicht zu, auf die Fehler der Welt hinzuweisen. Es steht dir nicht zu, auf die Fehler von irgendjemandem oder irgendetwas hinzuweisen. Du bist ein Herzensveredler.
Wenn jemand einen Tisch gebaut hat und ein Bein abgespreizt ist, tut man natürlich nicht so, als würde der Tisch richtig sitzen. Man weist darauf hin, was zu tun ist, oder stellt das Bein selbst gerade, aber nicht auf Kosten des Herzens desjenigen, der den Tisch gebaut hat. Ein beschädigter Tisch ist nichts im Vergleich zu einem beschädigten Herzen.
Das Gleiche gilt für die Schöpfung. Es herrscht ein Ungleichgewicht. Wer bist du, dass du die Irrtümer der Welt anprangerst? Klagen über die Welt sind altbacken. Sie sind schon oft genug vorgetragen worden. Mache deine Worte zu einem Segen für die Welt. Sicherlich wirst du zustimmen, dass die Welt mehr Segen nötig hat, als dass sie auf ihre Irrtümer hingewiesen werden muss. Wie viel Gutes hat das Aufzeigen von Fehlern schon bewirkt?
Du magst die Welt für nicht erklären und Mich dafür verantwortlich machen, aber was hat die Welt davon? Wenn du ein Wohltäter für die Welt sein willst, dann nütze ihr. Bringe nicht ihre Fehler vor. Bedaure sie nicht und mache sie nicht lächerlich. Es gibt genug Negativität in der Welt. Warum also die Negativität vervielfachen oder sie festnageln?
Sei originell.
Ich habe dich der Welt gegeben, um sie neu zu beflügeln. Ich habe euch nicht in die Welt übertragen, um gegen sie zu wettern. Wenn ihr wollt, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, dann prangert sie an. Wenn ihr die Schwingung der Welt anheben wollt, dann hebt eure eigene an. Jedes Wort, das ihr sprecht, hat seine eigene Schwingung. Wenn du dich von der Welt niedergeschlagen fühlst, tust du gut daran, es für dich zu behalten. Jedes Mal, wenn du einen Fehler verkündest, sendest du niedrige Wellen in das Universum. Gewiss, das tun auch die Gedanken, aber haltet zuerst eure Zunge im Zaum.
Wenn du denkst, dass die Welt ein Chaos ist, dann lasse deine Aufmerksamkeit auf etwas niedergehen, was in der Welt in Ordnung ist. Vielleicht kommt Wasser aus dem Wasserhahn geflossen. Vielleicht besingt ein Vogel die Herrlichkeit des Lebens. Vielleicht kannst du einen Purzelbaum schlagen oder deine Zehen anfassen oder mit ihnen wackeln. Vielleicht sind deine Kopfschmerzen weniger geworden. Vielleicht blüht irgendwo eine Blume. Vielleicht hämmert ein Schreiner, ein Kind lacht, ein Kind wird geboren. Vielleicht, nur vielleicht, gibt es einen Gott der Liebe, der an der Kurbel des Musikautomaten des Lebens dreht.
So die Welt Makel hat, bettest du jene nicht tiefer ein. Jeder vermag das. Dazu braucht es kein Geschick. Aber um über die Makel der Welt hinwegzusehen, braucht es Glanz. Ist der Glanz nicht das Licht, das Ich euch gegeben habe? Sei ein Aufheller für die Welt. Verhalte dich in der Welt so, als ob du der Einzige wärst, der sie emporheben kann. Und dann hebe sie.
Ihr seid es, die Ich in die Welt geschickt habe, um sie zu erhellen. Ihr werdet gebraucht, um die Welt zu erhellen, und mithin erhellt ihr zuerst euer eigenes Herz.
HEAVENLETTER # 1222 – 13.3.2004 – And Yet There Is Oneness
Und doch, da ist Einssein
Gott redete …
Die Menschen auf der Erde arbeiten auf unterschiedliche Weise. Der eine ist schnell. Ein anderer ist langsam. Der eine ist entschlossen, der andere unentschlossen. Der eine ist manchmal entschlossen und ein anderes Mal unentschlossen. Ein anderer ist pfeilgerade, schwankt nie, so scheint es zumindest. Der eine will es zu sehr, der andere nicht genug. Oh, die kleinen Feinheiten der Welt und die Verschiedenheiten der Gedanken.
Jeder sieht die Welt aus einem anderen Blickwinkel. Keiner sieht genau das Gleiche. Manche sehen die Welt heute auf die eine Weise und morgen aus einem anderen Fenster und wieder retour und um den Block. Manche wissen nicht, wie sie sehen, denn sie sind dermaßen anpassungsfähig an das, was wie’s scheint von ihnen erwartet wird, und sie sehen, was sie fürnötig befinden. Und manche erfüllen Bedürfnisse. Manche schaffen sie.
Manche sind feurig und legen Brände. Andere löschen Brände als wär’s fast nichts.
Frieden stiften ist nicht dasselbe wie Brände löschen. Beschwichtigen ist nicht dasselbe wie Frieden stiften.
Es ist gut zu wissen, wo man sich im Gesamtgefüge der Dinge befindet. Welche Position hast du eingenommen? Wie ist dein Verhältnis zur Welt? Wie ist deine Beziehung zu dir selbst?
Manche gehen sich selbst aus dem Weg. Andere begegnen sich selbst frontal. In der Welt gibt es unzählige Kombinationen von Individualität. Und doch gibt es das Einssein.
Es ist hilfreich zu wissen, dass es viele Wege des Denkens gibt. Sie trösten sich mit den Menschen, die die Welt so sehen wie du, aber das macht sie nicht richtiger, genauso wenig wie ihre Zustimmung sie richtig macht! Was wäre, wenn es weder richtig noch falsch gäbe? Was wäre, wenn es in der ganzen weiten Welt nur Vorlieben gäbe? Was wäre, wenn du die Welt als Multiple Choice sehen würdest und alle Antworten akzeptabel wären? Welche Ärgernisse würde ein solches Bewusstsein auflösen? Sicherlich gibt es in der Welt mehrere Möglichkeiten. Und doch gibt es das Einssein.
Verstehe einige der Vorlieben. Erkenne deine eigenen. Und dann nimm die Einheit der ganzen Menschheit in die Arme, die so viel zur Auswahl hat und nicht immer weiß, wie sie sich entscheiden soll.
Habe dein Herz auf dem rechten Fleck. Sei gutherzig und heiße diejenigen, die nicht mit dir übereinstimmen, genauso willkommen wie diejenigen, die dir zustimmen. Heiße sie mehr willkommen, denn sie leihen dir ihre Perspektive. Unabhängig von der Perspektive kommt ihr aus demselben Himmel, und in denselben Himmel kehrt ihr nach dorthin zurück. Es ist nur die kleine Zwischenzeit auf der Erde, um die sich die ganze Aufregung dreht. Die Unterschiede sind nur kleine Dekorationen auf einer prächtig gestuften Torte, die bis zum Himmel reicht. Die Torte ist unversehrt. Ganz gleich, wie viele verschiedene Zuckergüsse es gibt, der Kuchen selbst liegt allem zugrunde.
Warum würdest du jemandem etwas übel nehmen wollen, der Erdbeeren der Vanille oder Nougat der Schokolade vorzieht? Das würdest du nicht, aber du könntest es jemandem übelnehmen, der andere Vorlieben in der Welt hat. Vielleicht spricht er zu laut oder zu leise. Vielleicht trampeln sie oder sie gehen auf Zehenspitzen. Vielleicht denken sie anders als du.
Ihre Gedanken sind flüchtig, genau wie die deinen. Alle Gedanken verblassen.
Werde eins mit dem Einssein. Das Einssein verblasst nicht. Du kannst nur heller werden, mehr und mehr sichtbar.
Was auch immer die Unterschiede sein mögen, sie verblassen neben dem Einssein. Das Einssein wird in euren Augen größer. Das Einssein nimmt alles in Beschlag. Hinter der Fassade des Unterschieds erhebt sich die Einheit. Ungeachtet dessen, was du denken und erleben magst, es herrscht die Einheit. Unstimmigkeiten existieren nicht. Sie sind Anomalien, nichts weiter. Jemand hat seinen Finger in den Zuckerguss gesteckt, und für einen Moment kam es einem Bruch in der Glätte, und doch füllt sich der Zuckerguss wieder. Glätte ist. Deine Sicht war nicht verlässlich – ganz und gar nicht -, denn wie könnte etwas, das sich ständig ändert, verlässlich sein? Und warum solltest du dich auf es verlassen?
HEAVENLETTER # 1223 – 14.3.2004 – The Bell of Your Heart
Die Glocke deines Herzens
Gott redete …
Dein Körper beherbergt dich, aber du eignest ihn nicht. Der Körper gehört dir auch nicht, es sei denn, du errichtest ihm einen Altar. Wenn dein Körper in deinem Geist an erster Stelle steht, dann hast du ihm deine Gefolgschaft zugesprochen. Du hast ihn zum Meister und dich zum Diener gemacht. Sofern die Vollkommenheit des Körpers als die Grundlage für Liebe gemacht wird, eignet dich das Physische.
Lasse die Anziehungskraft für einen anderen Menschen mehr sein als die Form seiner Gliedmaßen. Schärfe deinen Blick für den Erhalt von Schönheit, die Bestand hat. Lasse zwei Seelen sich berühren, und dann folgt der Körper. Lasse die Liebe mehr sein als Gewohnheit.
Lasst nicht zu, dass der physische Körper die Liebe behindert. Lasst das Körperliche nicht zwischen euch und die Liebe kommen. Die Liebe, die durch das Physische entsteht, egal wie charmant sie ist, kann euch nicht aufrechterhalten. Die Liebe wächst und wächst nach oben. Das Körperliche wird durchsacken.
Genießt das Körperliche, aber haltet es nicht für euer Sinnbild. Das Physische, das nur physisch ist, wird euch zwangsläufig enttäuschen, alldieweil die Seele in der Vereinigung mit der Liebe an Stärke zunimmt. Die Liebe übertrifft alles. Ihr habt die Wahl, zu lieben. Ihr habt vielleicht gedacht, dass die Liebe etwas ist, was euch unterkommt. Sie scheint sich zu ergeben, sowie sie sich ergibt, allein, ihr könnt euch von ganzem Herzen für die Liebe entscheiden.
Jeder sucht die wahre Liebe. Ihr sucht die wahre Liebe, und doch vergesst ihr manchmal, dass Liebe etwas ist, das aus eurem Herzen kommt. Wenn ihr etwas besitzt, dann seid ihr der Besitzer der Liebe. Lasst die Liebe das Fenster sein, aus dem ihr schaut, und kultiviert euch so zur Liebe. Liebe existiert. Also kultiviere sie.
Liebe ist nicht die Antwort, die man bekommt. Die Liebe eines anderen ist nicht genug. Alle Liebe der Welt, die auf dich ausgegossen wird, ist wenig, wenn dein Herz sie nicht ausgießt. Dein Herz ist der Becher, der überläuft. Rührt die Liebe in eurem eigenen Herzen an.
Sage die Liebe nicht voraus, sondern kultiviere sie. Lade sie ein. Lasse dein Herz lieben, so viel es kann. Es ist sehr viel wert. Lasse dein Herz eine Glocke sein, die läutet, egal wer sie hört. Lasse dein Herz auf dem Glockenspiel die Liebe spielen, damit sie überall ankommt.
Eine Glocke, die nicht läutet, ist auch so eine Glocke. Aber ihr Glück ist es zu läuten. Du musst die Glocke deines Herzens läuten. Dein Herz möchte, dass du es aktivierst. Setze dein Herz frei zum Läuten.
Dein Herz ist voll von Liebe. Das steht nicht in Frage. Was in Frage steht, ist, wie viel Liebe du andienst. Deine Gäste sind die ganze Welt und jeder in ihr. Auch Ich bin dein Gast, weil Ich gerne empfangen werde. Natürlich bin Ich ein ständiger Gast, ein Pächter, könnte man sagen. Ich habe einen Pachtvertrag in deinem Herzen. Man könnte sogar sagen, dass Ich der Klöppel der Glocke deines Herzens bin. Gewiss, Ich bin das Zentrum des Herzens.
Ich bin es, den ihr läutet, wenn ihr liebt. Ich bin die Klarinette der Liebe. Ich bin die Liebe und Ich bin die Regungen in eurem Herzen. Es liegt an euch, Mich auszugeben. Sei ein Verschwender Meiner Liebe. Dafür seid ihr auf der Erde. Meine Liebe in eurem Herzen muss nicht aufbewahrt werden. Sie kann niemals ausgehen. Der Vorrat an Meiner Liebe wird immer durch mehr ersetzt. Sie vervielfältigt sich, wenn ihr sie gebt. Ihr könnt sie nicht zu rasch ausgeben. Euer Herz wird sich mit Liebe füllen.
Bisher habt ihr vielleicht Meine Liebe in eurem Herzen konzentriert und sie nur einigen wenigen Seelen auf der Erde gegeben. Jetzt wisst ihr, dass die Liebe etwas ist, das ihr von eurem Herzen ausstrahlt, unabhängig davon, wer vor euch steht. In jedem Fall könnt ihr wissen, dass Ich vor euch bin.
HEAVENLETTER # 1224 – 15.3.2004 – The Ascendent
Der Aszendent
Gott redete …
Nun, da Wir es dargelegt haben, dass dein reines Herz eine Glocke ist, die läutet, wollen Wir betrachten, dass auch dein Verstand eine Glocke ist, die läutet. Lasst uns den Nebel bei eurem Verstand lichten, damit eure Gedanken so klar wie eine Glocke läuten können. Lasse deinen irrenden Verstand auf dein Herz hören. Lasse deinen Verstand sich auf dein Herz einstimmen.
Wenn es keinen Nebel in deinem Kopf gäbe, gäbe es dann Nebel in deinem Herzen?
Wenn dein Geist nicht voreingenommen wäre, was würde er dann enthalten außer Klarheit?
Wenn dein Verstand nicht kalkulieren würde, was würde er dann verkomplizieren?
Wenn dein Verstand vergangene Annahmen und Schlussfolgerungen loslassen würde, wäre er dann nicht frei, goldene Töne zu erklingen zu lassen, die dem Läuten deines pulsierenden, veranschaulichenden Herzens gleichen?
Wenn dein Geist heute wirklich neu beginnen würde, was könnte dein Leben dann nicht sein?
Dein Verstand und dein Herz sind mächtig. Du bist noch mächtiger, wenn dein Verstand sich auf dein Herz ausrichtet und dein Herz dirigieren lässt.
Der menschliche Verstand ist wie ein Detektiv oder ein Leibwächter, der immer die Peripherie absucht. Stets auf der Suche nach Gefahren, spürt er auf, wonach er sucht. Der Verstand ist sehr behutsam. In seinem Wunsch, dich abzusichern, schränkt er dich ein und wird so zu einer Gefahr für dich. Der Verstand ist so vertraut mit dem Nein-Sagen. Das erzeugt in deinem Herzen Auflösung.
Das Herz ist eine andere Art von Antenne. Das Herz sieht zu, dich in die Arme zu schließen, hat sich aber zu oft vom Verstand aufhalten lassen.
Der Verstand denkt: „Was wäre wenn? Was ist, wenn dieser Vorfall oder diese Person dir schaden wird? Was ist, wenn dies ein Fehler ist? Ich bin dein Beschützer und ich beschütze dich.“ Und das Herz wird schwankend.
Ermutige deinen Verstand, andere „Was wäre wenn“-Fragen zu stellen. Ermutige ihn zu denken: „Was wäre, wenn diese Person oder dieser Vorfall entscheidend für dein Leben ist? Was ist, wenn dies ein großer Moment für dich ist? Was ist, wenn dies ein Anlass zur Freude ist? Was wäre, wenn deinen Wünschen durch das, was soeben vor dir liegt, nachgekommen worden ist?“
Was ist, wenn der Verstand sagt: „Was ist, wenn jeder mit gutem Willen im Herzen zu dir herkommt? Was wäre, wenn ich, der Verstand, dein Helfer und nicht dein Beschützer wäre? Was könnten wir nicht gemeinsam erreichen?“
Ermutige deinen Geist, dein Wohlbefinden als bereits gesichert zu betrachten. Wenn du akzeptierst, dass dein Wohlergehen gesichert ist, wird der ruhelose Geist eher nach deinem Glück Ausschau halten als nach einer drohenden Gefahr. Dies würde einen großen Unterschied bei der Entfaltung deines Lebens machen. Dein Leben ist als eine einmalige Chance ausgewiesen.
Lasse nicht zu, dass der Verstand die Freude deines Herzens vernebelt oder verdunkelt. Gewiss hat dein Verstand gute Absichten, aber er tut dir nicht gut, wenn er Vorsicht und Sicherheit über das Glück stellt. Hilf deinem Verstand, seine Anliegen zu ändern. Er ist zu misstrauisch. Er muss zu anderen Prämissen gelangen.
Lasse deinen Geist eher freizügig als restriktiv werden.
Dein wahres Herz wird dich nicht in die Gefahr führen, noch wird es dich dazu bringen, müßigen Launen zu folgen. Dein wahres Herz wird dich nicht dazu bringen, zu schnell zu fahren oder chemische Nahrungszusätze zu dir zu nehmen, die nicht gut für dich sind. Süchte und Zwänge kommen nicht aus deinem wahren Herzen. sie kommen von etwas anderem. Sie entspringen etwa dem obskuren Wunsch, deinem Herzen zu entkommen. Dein Herz ist nicht kurzsichtig. Euer Herz kennt von sich aus keine Fehler, denn es ist auf Mein Herz und die darin enthaltene Güte und Barmherzigkeit eingestimmt.
Dein Herz ist ein Segen. Dein Verstand ist es auch, aber dein Verstand wird gut daran tun, mehr auf den Schlag deines Herzens zu hören. Der Verstand darf das Herz nicht untergraben. Das Herz muss an erster Stelle stehen. Das Herz ist der Aszendent. Lasse dein Herz offen und deinen Verstand willens sein. Herz und Verstand zusammen, so sind sie fabelhaft.
HEAVENLETTER # 1225 – 16.3.2004 – Let Your Desire Be like Kites
Lasse deine Bestreben wie Drachen sein
Gott redete …
Wenn du für jeden Tag ein Thema hätten, welches würdest du wählen? Die Themen können sich ändern oder gleich bleiben. Das ist dasselbe, als würde Ich dich fragen: „Von all deinen Träumen, welchen möchtest du heute verwirklichen?“ Wird euch das nicht ein würdiges Blickfeld bringen?
Deine Absicht und dein Augenmerk werden deinen Traum zu dir herbringen. Sicherlich setzt du deinen Traum so gut wie möglich um, denn dein Tätigsein unterstützt deine Absicht. Aber es ist nicht deine Tätigkeit an sich, die deine Träume zu dir herbringt. Deine Arbeit ist ein Signal für deinen Wunsch. Du streckst deine Hand aus und fängst den Messingring auf. Er war schon da, bevor du ihn gefangen hast. Tatsächlich warst du schon viele Male an ihm vorbeigegangen. Aber deine Augen waren auf ihn gerichtet, auch so du ihn nicht sehen konntest.
Sieh deine Erfüllung schon im Voraus. Mache sie wahr. Erschaffe sie, und sie wird direkt auf dich zukommen. Du erschaffst sie zuerst in deinem Geist. Du machst dir ein Bild davon. Du prägst ein Bild davon, und das Bild wird im Universum herumgeschickt. Es wird aufgegriffen und findet seinen Weg zurück zu dir. Du hast dir ein Bild von deinem Wunsch gemacht und es zu dir her gezogen.
Vielleicht nicht so bald, wie du es dir wünschst. Vielleicht in einer anderen Form. Indes, was für eine wunderbare Energie dein reines Verlangen durch das Universum schwingt.
Wir haben schon einmal darüber gesprochen. Jetzt werden Wir eine kleine Wendung nehmen. Anstatt auf das zu schauen, was du dir wünschst, und auf dessen Erfüllung, siehst du dort hin, was eintrifft, und mache dies zu deinem Wunsch. Betrachte es als einen erfüllten Traum. Vielleicht ist ein Paket eingetroffen, das du nicht bestellt hast, aber vielleicht ist darin etwas für dich enthalten.
Selbst wenn du sehr verletzt bist, ist nicht alles verletzend.
Wenn du einen geliebten Menschen verlierst, ist das zweifellos nicht dein Wunsch. Aber wenn du einen geliebten Menschen verlierst, auf welche Weise auch immer du ihn zu verlieren scheinst, dann spüre nicht deinen Kummer, sondern seine Herrlichkeit. Manchmal ist es ratsam, sich selbst an die erste Stelle zu setzen, zu anderen Zeiten ist es allerdings ratsam, einen anderen vor sich selbst rangieren zu lassen. Dies ist dasselbe wie wenn man sagt, dass man ihnen alles Gute wünscht. Auch wenn deine Lieben ihren Körper zurücklassen und sich auf einen neuen Weg begeben, versuche nicht, sie bei dir festzuhalten. Wenn du nicht an deiner Vorstellung von jemandem festhältst, wünschst du ihm alles Gute. Du befreist sie von deinen Ansprüchen, und du befreist dich selbst für dein neues Leben.
Begrüße die Erfüllung deiner Wünsche, aber halte sie nicht fest. Wenn deine Wünsche wie Schmetterlinge flattern, dann genieße sie wie Schmetterlinge. Lasse deine Wünsche wie Drachen sein, die du loslässt, damit sie von selbst zu dir zurückkehren können.
Sehnsüchte haben ihre eigene Natur. Manche sind beständig. Manche kommen und gehen. Manche scheinen weit weg zu sein und manche sind nah. Manchmal landet das, was am weitesten weg ist, zuerst.
Du weißt vielleicht nicht immer, was deine Wünsche sind, bis sie eintreffen. Erst dann erkennst du, dass das, was eingetroffen ist, ein Segen ist. Sind Wünsche nicht ein Segen?
Du magst oberflächliche Belege für das ansehen, was im Leben geschieht, aber woher weißt du, was nicht geschehen ist? Vielleicht hat dir sogar das, was du nicht willkommen geheißen hast, einen Gefallen getan. Selbst unerfüllte Wünsche können die Erfüllung von Wünschen darstellen.
Wenn dein Wunsch also Freude ist, dann finde sie überall. Wenn du im Stau stehst, dann finde auch darin Freude. Ein Stau gibt dir eine Pause und Zeit zum Nachdenken. Sei nicht ungeduldig über das, was vor dir liegt und was du nicht steuern kannst, sondern freue dich darüber. Woher weißt du, wovor du verschont worden bist? Vor einem Platten vielleicht?
Stelle deine Träume über dich. Sei gefällig. Das Leben unterweist dich, was wichtig ist und was nicht.
HEAVENLETTER # 1226 – 17.3.2004 – Other People’s Life
Das Leben anderer Menschen
Gott redete …
Das Leben eines anderen ist dessen Entscheidung. Selbst wenn sie sich wirklich irren, ist ihr Leben ihr eigenes. Es liegt an ihnen, es zu gestalten. Du kannst es nicht für sie tun. So sehr du dich auch bemühen magst, du kannst das Leben eines anderen nicht für ihn leben. Gar wenn sie einen wackeligen Weg einschlagen, ist es ihre Entscheidung. Egal, wie recht du hast, wie sehr kannst du dich in das Leben eines anderen einmischen und trotzdem recht behalten?
Jedermanns Leben auf der Erde scheint heutzutage auf einem Prüfstand zu stehen. Es gibt so viele Gesetze und so viele Verhaltensregeln. Ob niedergeschrieben oder nicht, die übliche Praxis ist genauso ein Gesetz wie jedes andere. Die Freiheit ist eingeengt. Die Welt hat sich nicht immer Freiheit für dich gewünscht. Würdest du sie einem anderen wegnehmen mögen?
Kritiker glauben immer, dass sie im Recht sind. Aber was sie denken, ist eher nicht ihrem Recht gleich, es durchzusetzen. Kontrolle ist als ein schmaler Streifen des Lebens ausgewiesen. Übernimm dein eigenes Leben. Du hast genug zu tun, ohne dich um das Leben anderer zu kümmern. Hilfe ist nicht immer Hilfe. Manchmal ist es Kontrolle.
Wie sehr man auch daran glauben mag, sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern, es ist nicht immer leicht zu wissen, was einen etwas angeht und was nicht. Wo endet die Fürsorge und wo beginnt die Gleichgültigkeit? Kann man sich kümmern, und, die Finger davon lassen? Fast immer muss man das. Man muss sich mehr um anderweitige Dinge kümmern als um das Leben anderer Menschen.
Klatsch und Tratsch sind ein schlechter Sport. Besser ist es, auf eine Piñata zu stoßen. Was ist so wunderbar daran, der Erste zu sein, der etwas weiß, und dies dann zu verbreiten? Warum sollte man sich über den Schmerz eines anderen freuen mögen? Das ist unsportlich.
Die drei kleinen Schweinchen machten sich auf den Weg, um ihr Glück zu machen. Niemand hinderte sie daran, dass jedes auf seine Weise loszieht. Es stellte sich heraus, dass ein Haus aus Ziegelsteinen besser war als ein Haus aus Stroh oder Holz, aber die drei kleinen Schweinchen hatten die Gabe der Freiheit, das herauszufinden.
Niemand kann mit Sicherheit wissen, wie der Weg eines anderen aussieht. In Wahrheit weiß niemand, wohin Umwege führen. Manchmal ist der Umweg just das Richtige. Gehe deinen eigenen Weg, schenke Liebe unterwegs, und ziehe den Hut vor anderen, die einen anderen Weg nehmen. Nur weil dein Weg für dich der richtige ist, heißt das nicht, dass er auch für alle anderen richtig ist, es sei denn, sie wählen ihn.
Hast du kleine Kinder, bist du verantwortlich. Zum Loslassen gehört auch das Loslassen von Verantwortung. Verantwortung loslassen, die nicht mehr die deine ist, bedeutet nicht, unverantwortlich sein. Loslassen ist eine verantwortungsvolle Sache.
Es gibt genug eigene Ideen und eigene Wege, die man loszulassen hat. Da bleibt nicht mehr viel Platz, um sich in das Leben anderer einzumischen. Gib das Recht auf Freiheit, das du für dich selber begehrst, auch anderen.
Da ist ein schmaler Grat zwischen Verantwortung und Einmischung. Selbst bei kleinen Kindern wird oft zu sehr eingegriffen. Selbst wenn es gut gemeint ist, ist es dennoch eine Einmischung. Auch kleine Kinder haben ein Recht auf ein gewisses Eigenleben. Lasse sie sein. Gib ihnen Gelegenheit, sich selber auszuspüren. Forme sie nicht zu sehr.
Ihr seid nach Meinem Ebenbild geschaffen. Es steht euch nicht zu, andere nach eurem Bild zu machen. Seid eher inspirierend als kontrollierend, und alle werden euch nacheifern wollen. Ganz gleich, welche Autorität du hast, du kannst niemanden nach deinem Bild formen. Du kannst sie nur von ihrem eigenen Bild abhalten. Habe ein höheres Bild von dir selber, und du wirst das nicht versuchen.
Wenn du dich bemühst, die Entscheidung eines anderen zu ändern, hast du über die Angelegenheit nachgedacht. Du meinst es gut und hältst deinen Weg für überlegen und daher für tugendhaft. Vom Thron deines Denkens aus setzt du dich durch.
Unterdessen du ein Kind auf der Straße siehst und ein Auto naht, denkst du nicht darüber nach. Du stürzt auf das Kind zu und ziehst es weg. Tapferkeit kommt ohne Nachdenken und ohne Zugeständnis und ohne Herablassung daher.
Wenn du nicht herablassend wärest, wärest du dir nicht so sicher, dass du weißt, was ein anderer tun oder nicht tun sollte. Ein stiller Segen hat dem gegenüber großes Gewicht. Segne mehr.
HEAVENLETTER # 1227 – 18.3.2004 – When You Look Skyward
Sowie du himmelwärts blickst
Gott redete …
Wenn du nach oben schaust, veränderst du deine Physiologie. Alles in dir richtet sich neu aus. Wenn du nach oben schaust, verlässt du die eingeschränkten Richtungen der Erdebene. Im täglichen Leben schaut man nach Norden, Süden, Osten oder Westen. Die meiste Zeit auf der Erde verbringt man damit, die Nase auf gleicher Höhe mit dem Boden zu haben oder auf den Boden gerichtet zu sein, auf dem die Füße stehen. Aber du bist mehr als nur irdisch. Es gibt mehr zu sehen und mehr zu wissen. Schaut hinauf in die Richtung, die man Himmel nennt, und ihr werdet euren müden Geist erfrischen und euer Herz erhellen. Dein irdisches Leben wird einfacher werden. Der Blick in den Himmel verjüngt.
Wenn man sich auf der Erde umsieht, gibt es so viel zu sehen. Haus um Haus. Baum um Baum. Autos und Lastwagen. Myriaden von Menschen. Wenn du dich umschaust, wirst du auf Objekte aufmerksam, die dich an Schranken der einen oder anderen Art erinnern. Du fühlst dich auf der Erde in Pflicht genommen. Das Gefühl der Verpflichtung ist eine Grenze, die auf die Erde beschränkt ist. Ein Gefühl der Verpflichtung existiert nicht in den höheren Gefilden, wo Freude ist und daher kein Bedürfnis nach etwas Schuldig-Sein empfunden wird.
Aber wenn man in den Himmel schaut, wird man an die Weite erinnert. Wenn man nach oben schaut, beginnt man mit der Weite von Grenzenlosigkeit zu verschmelzen. Selbst wenn man sich in einem kleinen Raum mit einer Decke über dem Kopf befindet und nach oben blickt, hat man das Gefühl, dass die Weite weit über die Decke hinausgeht. In der Tat gibt es keinen Plafond.
Wenn du nach oben schaust, bist du weniger an die Erde gebunden. Man ist unschuldiger. Vielleicht rührt ein Teil der Unschuld von Kindern daher, dass sie die meiste Zeit nach oben blicken müssen, so oder so.
Die Augen sind dazu da, nach oben zu schauen. Wenn der Blick nach oben die physische Sehkraft verstärkt, was muss er dann erst mit dem tieferen Sehen machen?
Wenn du auf dem Rücken auf einem Feld liegst und an einem Strohhalm kaust, schaue nach oben. Wenn du nach oben schaust, bist du in einer Position des Vertrauens. Wenn du nach oben schaust, machen sich die inneren Hindernisse fürs Vertrauen davon. Du gerätst vielseitiger.
Wenn es regnet und du dein Gesicht nach oben wendest, um den Regen auf deinem Gesicht zu spüren, fühlst du dich erfrischt. Ob mit oder ohne Regen, dein himmelwärts gewandtes Gesicht wird in größeres Bewusstsein getaucht sein. Ihr bringt mehr Gotteslicht herein. Eure Zellen werden es willkommen heißen.
Es gibt viele verschiedene körperliche Übungen, die auf der Erde ausgeübt werden. Auf der Erde ist es gut, die Muskeln auf verschiedene Arten zu bewegen. Die Muskeln sind für einen bestimmten Zweck da und sehnen sich danach, bewegt zu werden. Deine Augen haben Muskeln. Benutze sie. Der Blick nach oben ist eine körperliche Geste, aber er zieht dich in eine höhere Dimension. Nimm den Blick in den Himmel in dein Repertoire auf.
Auf jeden Fall ist der Blick nach oben eine Pause von der Routine des täglichen Lebens. Investiere in himmlische Pausen. Etliche Dinge auf der Erde sind immer noch kostenfrei.
Wenn du nach oben schaust, verlässt du dich weniger auf dein individuelles Talent und richtest dich mehr auf die Macht des Himmels aus. Wir können sagen, dass der Blick in den Himmel ein stilles Gebet ist. Dein Blick nach oben hilft dir zu spüren, dass Ich dir in die Augen schaue. Ich schaue jetzt in deine Augen. Ich male sozusagen goldenes Licht auf deine Augen, und du nimmst es auf. Dieses goldene Licht strahlt durch deinen Körper und erhellt dein Herz. Es gelangt in deinen Blutkreislauf. Es erhellt jede Zelle deines Körpers. Es erhellt den Raum, in dem du dich befindest.
All dies, weil ihr zum Himmel geblickt und einen Blick auf das Licht Meiner Liebe geworfen habt, das euch durchdringt wie die Strahlen der Sonne.
HEAVENLETTER # 1228 – 19.3.2004 – Be a Spare of Light
Sei ein Lichtfunke
Gott redete …
Wenn Wir darüber sprechen, wohin du deineAufmerksamkeit lenkst, ist das dasselbe wie die Frage, wohin du deine Energie lenkst. Das kann durchaus dasselbe sein wie die Frage, wohin ihr euer Geld steckt. Wenn ihr eure Energie vergeudet, könnt ihr überdies euer Geld vergeuden.
Wenn du einen Buntstift in der Hand hältst und mit der Hand auf dem Papier Kreise ziehst, erhältst du eine Darstellung von Wolken. Das kann etwas Beruhigendes an sich haben, und es gibt Zeiten, in denen es durchaus angebracht ist, so vor sich hin zu kritzeln. Aber du kannst dich nicht ausschließlich in Kreisen bewegen. Wenn du rundherum und querbeet unterwegs bist, bist du querbeet und überall unterwegs.
Wenn du gerade Linien hinzeichnst, sind gerade Linien das Ergebnis.
Man könnte auch sagen, dass Energie die Farbe ist, die du benutzt, und mit ihr, sichtest undhegst du dein Leben.
Ein Großteil der menschlichen Lebensenergie wird durch die Wiederholung der Fehler der Menschheit vergeudet, indem man sich mit ihnen, mit der Welt im Allgemeinen und den Menschen in der Nähe beschäftigt. Wenn du dich mit dem Zurücknehme der Vergangenheit beschäftigst – ganz gleich, wie nah oder fern die Vergangenheit liegt -, zertrittst du deine Energie, verschließt du sie in einem kleinen umständlichen Kanal. Wenn du das tust, muss das etwas in dir befriedigen. Aber was denn? Dein Bedürfnis, Opfer zu sein, rechtschaffen, dramatisch, scharfsinnig, vernünftig, klug, entsetzt, wütend, wutschnaubend, aufgebracht, unruhig, überlegen, unterlegen, prägnant, aufschlussreich, verderblich, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, Erzähler von Verflossenem zu sein …?
Die Verausgabung deiner Energie muss nicht schwerwiegend sein, aber es ist sinnvoll, sie nicht hier und da zu verschwenden, wo sie nur vor sich hin schwelen kann.
Alles im Leben der Welt ist eine Metapher für etwas in dir. Es gibt kein Objekt in der relativen Welt, das nicht einen Aspekt von dir verkörpert. Es gibt kein Ereignis, das dies nicht tut. Es gibt keinen Gedanken, der dies nicht tut. Es gibt keine Bewegung oder Geste, die das nicht tut. Alles an dir offenbart etwas von dir.
Und es gibt niemanden, von dem man nicht lernen kann.
Lasse deine Energie nicht in Rauch aufgehen. Oder vielleicht möchtest du, dass die zersplitterte Energie ein Rauchvorhang ist, der dich davon abhält, dich selbst zu erkennen. Du schaust vielleicht nicht hin, aber du legst dich dich immer an den Tag.
Mache dich in Richtung nach vorne deutlich. Treibe deine Energie auf deine erheblichsten Träume zu. Bündle deine Kraft. Ein Umweg ist nicht nötig. Umwege sind aus einem bestimmten Grund vorgesehen, nicht aus nachgerade keinem Grund.
Wenn ihr jedem, der euch im Weg steht, mit offenen Armen entgegengeht, unabhängig davon, welche Unannehmlichkeiten er verursacht haben mag, bündelt ihr eure Energie. Was nützt es, wenn du sie nicht in den Arm nimmst? Wem ist damit gedient? Sicherlich nicht dem anderen Menschen. Sicherlich nicht dir.
Wenn du dich frustriert fühlst, erhebe dich darüber, und alles wird sich reibungslos begeben. Bleibe nicht darin stecken. Sieh hin und gehe weiter, und das ist das Beste, was du im Leben tun kannst. Wenn du das Gefühl hast, dass du jemanden zurechtzurücken habest, dann bringe dich selber in Ordnung, und selbst das ist eine undankbare Aufgabe. Du wirst da früh genug von dir selber wegkommen und dich auf etwas anderes konzentrieren.
Du hast vielleicht gesagt, du brauchest Frustration und Hindernisse in deinem Leben nicht, aber dein Gedanke hat zu sein, dass du sie brauchst, denn warum solltest du ihnen sonst so häufig begegnen mögen?
Liebesenergie ist die einzige Energie, die zu haben und zu geben sich lohnt. Holt sie euch zurück. Alles andere ist Energieverschwendung. Unabhängig von der Situation kannst du irgendwo in deinem Inneren die Liebe abrufen. Liebe dich selbst genug, um dich über Situationen zu erheben. Andernfalls verleugnest du sich selbst. Andernfalls verurteilst du dich zu weniger als Liebe.
Ihr sollt ein Funke des Lichts sein, der überall hinfällt.
HEAVENLETTER # 1229 – 20.3.2004 – What Music Have Ears Not Yet Heard?
Was für Musik haben Ohren noch nicht gehört?
Gott redete …
Weite deine Sicht aus, und dein Leben erweitert sich entsprechend. Beim Einrichten des größeren Sichtfelds wirst du bereits erweitert. Was in deinem Blickfeld ist, ist in deinem Blickfeld. Was nicht in deinem Blickfeld liegt, liegt außerhalb davon. Bringe mehr Möglichkeiten ins Blickfeld.
Du bist der Betrachter deines Lebens. Die Leinwand ist Mein. Ich habe dir Farben gegeben, um ein Bild auf der Leinwand zu malen. Zuerst ist dein Bild eine Skizze, und dann entsteht ein konkreteres Bild. Aber die Skizze war ein wesentlicher Bestandteil deines Bildes. Die Skizze ist deine Schau.
Dein Leben ist wie ein Akkordeon, das du auf bestimmte Weise spielst und bewegst. Unbegrenzt sind die Möglichkeiten, wie du dein Leben bewegen kannst. Es ist wie ein Banjo, das du anschlägst und antippst. Es ist ein Instrument, das deine Beteiligung erfordert. Dein Leben ist wie eine stille Trommel. Deine Finger geben ihm einen Klang. Du machst die Musik in deinem eigenen Leben. Dein Geist ist das Instrument, das du in der Hand hältst.
Lasse deinen Geist erkunden, statt ihn einzuengen. Lasse deinen Geist Berge versetzen und Wolken emporheben. Wühle den Ozean auf, um auf den Grund zu kommen. Stoße Wellen hoch und lasse sie in die Höhe steigen.
Zumeist denkst du, du seist auf deinen Körper beschränkt. Dein Körper seufzt. Dein Verstand sagt: „Wenn ich doch bloß nur …“ Dein Verstand sagt: „Ich wünschte, ich könnte es, aber ich kann es nicht. Ich bin, wo ich bin.“ Dein Herz hat eine bessere Vorstellung von deinen Möglichkeiten, lässt sich allerdings oftmals von dem Verstand unterdrücken. Lasse nicht zu, dass dein Verstand dein Herz entmutigt. Lasse dein Herz lauter singen.
Die Höhen der Welt haben spektakuläre Möglichkeiten, die noch nicht erfasst worden sind. Welche Musik haben die Ohren noch nicht gehört? Welche Musik im Leben wartet darauf, dass du sie machst?
Unendlich bist du, und unendlich sind die Möglichkeiten, die du hast. Ihr seid nicht eingesperrt. Es gibt keinen Schlüssel, den du wegwerfen musst, es sei denn, Wir nennen deine Gedanken den Schlüssel. In diesem Fall wirf alle alten Schlüssel weg, die dein Verstand aufbewahrt hat und die zu klein sind, um die Tür deines Lebens zu öffnen.
Größere Gedanken passen zu größeren Türen.
Du musst gar über das Denken hinausgehen. Sei mit Erschauen verbunden. Bar jedweder Gedanken wird die große Sehkraft dich über die Grenzen der Welt, wie du sie gesehen und akzeptiert haben, hinausführen, und dich überall hinbringen, wo du hinmöchtest. Vor dir liegt ein spektakuläres Feld. Du bist unbegrenzt. Deswegen ist es außerhalb des Zulangens. Es ist umfangslos. Nur etwas Nebel verdeckt es. Oder Jalousien, die du heruntergezogen hast.
Die Weite wartet auf dich. Die Weite ruft nach dir. Du zögerst, dorthin zu gehen, wohin du noch nie gegangen bist. Du zögerst, in die Weite zu gehen, weil sie von Natur aus eine Weite ohne Grenzen ist. Du möchtest ein Geländer, an dem du dich festhalten kannst.
Der Name dieses Spiels ist Loslassen.
Grenzen existieren in deinem Kopf. Sie sind willkürlich. Wirst du das akzeptieren? Jemand hat sie dir auferlegt und du hast sie als Tatsache akzeptiert. Aber du kannst sie aufheben, und dann existieren sie nicht mehr. Sogar deine Grenzen wurden begrenzt. Alle Grenzen sind begrenzt. Es ist nicht nötig, Grenzen durch andere Grenzen zu ersetzen. Du gehst jetzt über die Grenzen hinaus. Du trittst an eine neue Schwelle heran, die gar keine Schwelle ist. Es hat nie eine Schwelle gegeben. Alles war von Anfang an offen und weit. Aber gewiss ja, Wir können Uns euren Verstand als eine Schwelle vorstellen. Es ist nur euer Verstand, durch den ihr hindurch zu gehen habt.
Der menschliche Verstand hat die Angewohnheit, Türen zuzuschlagen und Dinge ordentlich zu verschnüren. Er spielt mit dem Verschnüren als einem Hobby. Seine eigentliche Arbeit besteht nun darin, los zu lassen und dir die Sichtweise zuzureichen, die dir stattgibt, dich in ein größeres … ein größeres … ein größeres – es gibt keinen Namen dafür – zu wagen, aber für den Moment werden Wir es eine weite, offene Weide oder ein grünes Tal in den ausgedehnten Wäldern oder einen weithin sichtbaren Stern im hintersten Himmel nennen … oder den Nicht-Ort der Grenzenlosigkeit, den du Himmel nennst, wohin du dich sehnst zu sein und wo du hingehörst zu sein.
HEAVENLETTER # 1230 – 21.3.2004 – A Stream of Beautiful Wild Horses
Ein Schwall schöner Wildpferde
Gott redete …
Sich sehnen nach was auch immer es ist, wonach du dich sehnst, ist reizend. Sehnt euch nach Herzenslust. Es ist gut für euch. Deine Sehnsucht ist eine Übung mit deinem Herzen. Deine Sehnsucht kommt von deinem Herzen, und du beginnst, ihm zuzuhören. Gib dir selber die Erlaubnis, dich zu sehnen. Sehnsucht ist die Berufung deines Herzens. Deine Sehnsucht führt dich in eine Richtung, in die du sonst vielleicht nicht gehen würdest.
Sehnsucht ist etwas anderes als Wehklagen. Jammern entmutigt dich. Sehnsucht weckt dich auf. Die Sehnsucht ist wie ein Schatzplan, den man aufschlägt und dem man dann folgt. Aus dem Beginn der Sehnsucht entsteht das Ergebnis der Sehnsucht. Wir können deine Sehnsucht den ersten Schritt nennen, und das, wonach du dich sehnst, den letzten Schritt. Es ist demnach was dazwischen liegt das, was du umgreifst.
Ihr müsst nicht alle Zwischenschritte kennen. Deine Absicht, deine Sehnsucht, wird dich mit dem zusammenbringen, wonach du dich sehnst. Gib deine Sehnsüchte nicht auf, nur weil du nicht weißt, wie du zu ihnen gelangen kannst. Mache dich einfach auf den Weg. Vielleicht wirst du einen langen Umweg gehen, aber zumindest gehst du irgendwohin. Du musst in deinem Leben irgendwohin gehen, also kannst du dich auch auf den Weg zu dem machen, was dich am Herzen packt.
In deiner Sehnsucht liegt die Erfüllung. Sehnsucht ist mächtig. Sehnsucht ist ein süßes Verlangen. Wonach du dich sehnst, ist dir vielleicht noch nicht ganz klar, und das ist auch in Ordnung so. Vielleicht ist deine Sehnsucht eine Sehnsucht, bei der du noch nicht weißt oder bei der du dem nicht traust, wonach du dich sehnst. Wenn du es nicht weißt, liegt es wahrscheinlich daran, dass du deine Sehnsüchte am Gehege abgestellt hast. Du hast deine Sehnsüchte geleugnet. Vielleicht hast du dir sogar geraten, dich nach etwas anderem oder nach gar nichts zu sehnen, und gute Arbeit geleistet, um dich selber davon zu überzeugen, deine zarten Sehnsüchte beiseite zu legen, so, als ob sie nicht wichtig wären.
Deine Sehnsüchte sind Fühler deines Herzens. Du bist zaghaft. Du wirst gut daran tun, sie zu vernehmen. Das, wonach ihr euch wirklich sehnt, kann ganz anders sein als das, wovon ihr euch selbst überzeugt habt. Du wolltest, dass deine Sehnsüchte auf der gegenwärtigen irdischen Realität beruhen, aber Sehnsüchte sind etwas ganz anderes und können nicht durch das Licht der Gegenwart gebilligt werden. Wenn euer ganzer Blickwinkel von dem ausgeht, was ihr derzeit verkörpert, gebt ihr die ureigenen Regungen der Sehnsüchte eures Herzens auf oder verfemt sie. Du kannst dich nicht nach dem sehnen, was du gegenwärtig hast. Sehnsucht ist etwas, was noch nicht offensichtlich ist. Deine Sehnsucht versucht, dorthin zu gelangen, wo du gegenwärtig nicht bist, anderenfalls wäre sie keine Sehnsucht.
Gewiss, schätze dich, wo du jetzt bist. Auf jeden Fall. Aber Wertschätzung ist nicht Sehnsucht. Sowohl die Wertschätzung als auch die Sehnsucht sind es wert, gewürdigt zu werden. Vielleicht sind sie die beiden Enden desselben Lassos.
Sei ein Cowboy im Leben mit einem Schwall schöner Wildpferde. Du musst dir eines aussuchen und einfangen. Dann kannst du ein anderes fangen. Aber zuerst musst du das Pferd sehen, das du haben willst, und dann musst du es fangen. Du könntest dein Seil auswerfen und das Seil fangen lassen, was es fängt, und das passiert im Leben öfters, aber ein Cowboy hat ein gewisses Pferd im Sinn. Es ist nicht immer dasjenige, das am nahesten bei ihm ist.
Deine Sehnsüchte sind von Natur aus Außenseiter, sonst wären sie keine Sehnsüchte. Und es muss etwas von einem Außenseiter in dir sein, damit du auf sie aus bist. Wenn du ein Pferd ohne Sehnsüchte wärst, wärst du ein Nörgler, aber du bist ein Cowboy, und du machst dich bereit, das einzufangen, wonach dein Herz sich sehnt.
HEAVENLETTER # 1231 – 22.3.2004 – A Recognition of Oneness
Eine Würdigung des Einsseins
Gott redete …
Wenn sich Herzen berühren, wird das Einssein erkannt, was dessen unbenommen ist, was jemand darüber denkt. Tatsache ist, dass sich Herzen unablässig berühren, weil sie bereits innig miteinander verbunden sind. Verbunden ist nicht gleichbedeutend mit gebunden. Wenn sie verbunden sind, sind die Herzen frei. Gerade die Verbundenheit schafft die Freiheit, von der es kein Abweichen geben kann.
Ein goldener Faden verbindet die Herzen. Ein Hauch von Licht verbindet die Herzen. Die Liebe und das Licht, das Ich BIN, verbindet alle Herzen. Ich bin die Strahlen, die hinausstrahlen, und Ich bin die Strahlen, die hineinstrahlen. Verbundenheit ist das Thema des Lebens. Das ist das hohe Motiv. Das Gefühl des Einsseins ist die Erkenntnis der Einen Verbundenheit. Das Einssein manifestierte sich, und du sahst das Einssein als ein Geschwader. Ihr habt Details und Konfigurationen gesehen. Jetzt seht ihr Einssein. Es ist da. Ihr könnt es fast greifen. Es ist in eurer Reichweite. Fast.
Aber in der Welt hat sogar das Einssein Beiklänge von Vielsagendheit, von denen viele dir entweder entgehen oder dich herlocken: Dass es nur Einen gibt, oder dass die vielen Ein Geeintes Ganzes sind, oder dass Geeintsein für Einssein einspringt, dass die vielen in der Einheit eins sind, oder dass es nur Einen Sprecher und Einen Zuhörer gibt, und dass derjenige, der zuhört, auch derjenige ist, der spricht, dass es Einen Geist und Ein Herz gibt, dass derjenige, der Alles zu sein scheint, Einer ist, der viele Rollen spielt, dass das Selbstgespräch in Wirklichkeit ein Chor im Unisono ist, oder dass es keinen Chor gibt…
Schauspieler, die scheinbar auf der Bühne stehen, übernehmen Rollen, entfalten sie, lesen sie ab, im Vermeinen, die Stimme, die sie hören, entkomme ihrer eigenen Kehle, oder, so sie von einem scheinbaren Anderen komme, dass es eine Distanz zwischen der gesprochenen und der gehörten Stimme gibt, als ob die eine Stimme aus vielen Richtungen käme, als ob Vielheit die Realität wäre und nicht Einssein. Einssein ist fast zu viel für euch, um es zu akzeptieren. Jedenfalls wisst ihr kaum, was ihr mit dem Konzept anfangen sollt, wenn ihr es einmal bei euch habt.
Der Ozean fließt in viele Rinnsale, aber sie sind vom Ozean. Du bist Ströme des Ozeans. Du bist wie Strahlen der Sonne. Ihr seid Meine Strahlen, die auf die Erde ausgestrahlt werden, wie ein Spiel, wie eine Auszeit, wie Sport, wie Speichen an dem Rad des Lebens, als ob Unterschiede wirklich neben der Einheit existieren, als ob Trennung real und Einssein illusorisch wäre.
Denn gewiss bist du eine Illusion, denn du bist ebenso wenig real wie die Börse, eine Massenillusion, in die du viel investiert hast. Du hast dein Geld auf deine Individualität gesetzt und verfolgst daher die Ereignisse deines Lebens mit großer Intensität. Die ganze Zeit ist Einssein die einzige sichere Sache. Einssein ist die Zentrifuge des eingebildeten Andersseins.
Indes, ungeachtet der technischen Aspekte, ihr seid Meine Geliebten. Ich, der Ich Liebe bin, weiß sehr wohl, wie man liebt. Ich, der Ich der Schöpfer bin, habe beim Erschaffen gut gewirkt. Ich habe Meine Liebe in die Existenz geblasen, und ihr seid scheinbar erschienen, und doch seid ihr die ganze Zeit Mein Atem. Ihr seid Mein Einatmen und Mein Ausatmen. Dies ist der Schlag eures Herzens. Der Schlag eures Herzens geht hin und her und wieder zurück. Demnach ist der Schlag eures Herzens der Schlag Meines Herzens, und eines Tages werdet ihr, so wie ihr den Klang eures Namens kennt, erkennen, dass euer Name Meiner ist und Meiner der eure, und ihr werdet bei dem Einssein so unausweichlich bewandert sein wie bei der Existenz. Du wirst wissen, dass es kein überall oder alles oder jedes gibt. Du wirst wissen, dass Einssein da ist, und Einssein du bist, und dass Einsein schier du sein kann, und dass du dich nicht von dem saumlosen Einssein von Allem Was Ist entfernen kannst.
HEAVENLETTER # 1232 – 23.3.2004 – God, why would anyone do anything but spend time with You?
Gott, warum sollte jemand nichts anders tun mögen, als mit Dir die Zeit zu verbringen?
Gott redete …
Weil ihr auf der Erde seid, denkt ihr, ihr hättet die Wahl, ohne Mich zu sein. Aber auf der Erde wie im Himmel tut ihr nichts anderes als Zeit mit Mir verbringen.
Wenn ihr das Leben auf der Erde und eure Aufmerksamkeit auf Mich richtet, werden das Leben und Meine Liebe in euren Augen eins, und ihr müsst euch nicht mehr quälen, um an Mich zu denken. Ihr werdet euch bewusst, dass ihr nie ohne Mich seid, und ihr wisst, dass Ich der Handelnde aller Tätigkeiten bin, und ihr seid ein stiller Zeuge dessen, was Ich durch euch tue. Dein Arm wird sich nach wie vor bewegen, aber du wirst wissen, dass Ich ihn bewegt habe. Nicht, dass ihr eine Marionette seid, nein, vielmehr dass ihr euch im Strom Meiner Liebe befindet und deshalb nur aus ihr heraus zu handeln vermögt, dem gleich, wie ihr im Wasser schwimmt. Und so schwimmt ihr in Meiner Liebe.
Zunehmend erkennt ihr, dass ihr der Hauptstrom Meiner Liebe SEID, dass ihr der Fluss Meines Herzens seid, dass ihr Mein Atem seid, den Ich über den Himmel geblasen habe und weiterhin blase, dass ihr auf der Erde weilt, damit ihr euch erheben könnt und erkennt, dass ihr allezeit Mein Atem seid, allezeit ein Impuls Meines Herzens, allezeit eingetaucht in Mein Bewusstsein, allezeit in Sichtweite Meiner Augen, allezeit auf der Spitze Meiner Zunge, allezeit in Hörweite, allezeit in Meiner Umarmung, allezeit an Meinen Fingerspitzen, immer, immer, immer, und dass ihr Mein eigener Gedanke seid, der die wahrgenommenen Dimensionen seiner selbst erforscht, und dabei herausfindet, dass es überhaupt keine Dimensionen gibt. Welche Dimensionen können in Meinem Herzen existieren? Wenn Mein Herz alles umfasst, ist da kein Ende. Nichts ist peripher zu Meinem Herzen. Es gibt kein „außerhalb davon“.
Ich weiß sehr wohl, dass du nicht ganz verstehst, was Ich sage. Ich weiß auch, dass ihr durch Meine Worte sehr erregt seid. Meine Worte, egal wie unergründlich sie für euch in diesem Moment sind, erfreuen euch. Und sie werden euch auch weiterhin erfreuen. Meine Worte, die sich in euer Herz eingeschlichen haben, sind wie Geschenke, die an geheimen Orten versteckt sind, die ihr eines Tages finden werdet, und eure Augen werden sich vor Freude angesichts der simplen Geschenke weiten, die ihr findet, eines nach dem anderen, ein jedes eine Botschaft der Liebe in eurem Herzen herrührend von dem Einen, der euch über alles liebt.
Meine Worte verlassen dich nicht. Sie lassen deinen Geist zurück, aber das ist eine Kleinigkeit. Meine Worte, wie Mein Segen, durchdringen dich. Meine Worte sind von Dauer. Meine Worte sind ewig. Sie sind im Eigentlichen deine Worte, denn Ich bin wortlos. Ich bin jenseits von Worten. Die Worte sind also nur Meine Gedanken, die durch Schichten des Seins in das gefiltert werden, was ihr Sprache nennt. Und so spiele Ich mit den Worten, damit euer Herz mit ihnen befruchtet werden kann. Die Worte, die ihr hört und lest, sind tief in den Vertiefungen eures Herzens und in der Löslichkeit jeder eurer Zellen enthalten. Meine formulierten Gedanken sind wie Umschläge mit zärtlichen Botschaften, die du eines Tages öffnen und bei den du unterdessen erstaunt sein wirst, was sie dir zu verstehen geben, und du wirst dich fragen, wie du sie jemals übersehen konntest.
Indes, dein Geist wird nicht auf die verpassten Nachrichten gerichtet sein. Deine Gedanken werden bei Mir sein, was dasselbe ist, wie wenn man sagt – bei dir. Dein Geist wird auf diese gegenseitige Liebe gerichtet sein, die Wir austauschen. Wir tauschen sie aus, im Sinne einer Redewendung. Es ist nicht Meine Liebe und eure Liebe, die ausgetauscht werden, als ob es ein Du und ein Ich gäbe und die Liebe ausgetauscht werden könnte. Es ist die Liebe selber, mit der Wir spielen. Wir blasen Seifenblasen der Liebe. Beim Einssein gibt es nichts zu tauschen, und niemanden, mit dem man es tauschen könnte. Aber Wir pusten Seifenblasen der Liebe, weil es Uns Vergnügen bereitet.
Wie hoch werden die Blasen unserer Liebe steigen, wenn es kein Hoch und kein Tief mehr gibt? Die Liebe wird auf einmal überall hingehen, und nichts als die Liebe wird sein. Nicht einmal eine Erinnerung an all die anderen Dinge, von denen ihr dachtet, sie existierten, wird bleiben. Ihr werdet ganz und gar wissen, dass Alleinig Liebe ist und dass ihr einfach die Liebe seid, die Sich Selbst liebt.
HEAVENLETTER # 1233 – 24.3.2004 – What Shall I Do with You Today?
Was soll Ich heute mit dir tun?
Gott redete …
Du kannst Sein nie verlieren. Nichts ist klarer oder allumfassender als Sein. Das Sein ist die Grundlage, auf der alles andere entsteht und sich zeigt, und das klare Licht des Seins überstrahlt alles andere. Alle Linienzeichnungen, alle Radierungen, alle Markierungen, die auf das Sein zu leuchten scheinen, sind nichts als Kritzeleien, die für einen Moment auf der erstaunlichen, energetischen Basis von allem imaginär oder unimaginär gezeichnet wurden. Doch nichts – gar nichts – kann deinem großzügigen Sein etwas anhaben. Nichts kann es verdunkeln, beflecken, zerkratzen. Höchstens ein ausradierbarer Buntstift geht darüber. Die Spuren, die der Stift hinterlässt, verblassen sofort, während sie gezeichnet werden, und verschwinden ganz, bevor der Stift den Rand des Papiers erreicht.
Das gilt auch für dein Leben. All die Kratzer darauf sind illusorisch. All das Drama ist ausschließlich Drama. Die Bühne des Seins ist unangetastet. Welche Szenen auch immer auf die Oberfläche deines Lebens springen, es sind nur Szenen, die auf eine unbewegliche Kulisse geklebt wurden, nur für einen Moment, und dann verschwinden sie, trotten in die Vergessenheit, aus der sie kamen, als ob sie nie da gewesen wären. Das ist wahr – sie waren nie da. Sie waren bloß eingebildete, umherreisende, unmögliche Impulse deines Geistes, die durch dein Sein rasten, es aber nicht berühren konnten und es nie taten. Das Leben, das du gesehen hast, ist unmöglich.
Nichts kann dein Sein erhellen, genauso wenig wie etwas es trüben kann. Die hellsten Strahlen können dein Sein nicht heller machen. Dein Sein ist so hell, wie es nur hell sein kann. Es ist funkelnd klar. Nichts kann es trüben. Nicht einmal das dramatische Leben, das du auf ihm dir zu erkennen gibst, kann es trüben. Nicht all die Höhen und Tiefen. Nicht einmal Wunden auf dem Feld des Seins können eine Spur oder den kleinsten Kratzer hinterlassen. Es bleibt kein Beleg zurück. Es gibt nichts, was auch nur einen winzigen Strahl der herrlichen Klarheit deines Seins in Frage stellen oder abziehen könnte.
Euer Wesen, das gewiss ja das Meine ist, ist unveränderlich. Unser wahres, großartiges Wesen kann nicht beeinträchtigt werden. Es kann niemals überkochen oder verdampfen, nicht einmal in der kleinsten, unbedeutenden Menge. Das gottgegebene Sein ist unbefleckt. Es ist unzerstörbar, es ist immer dasselbe, unabhängig von den Bewegungen, die es durchlaufen hat.
Was in deinem Leben abgetastet wird, ist nicht dein Sein. Alles, was du vor dir siehst, ist nicht dein Sein. Dein Sein, scheinbar unsichtbar, ist so hell, dass du es nicht siehst. Du lässt es von allem anderen übertönen, aber das Sein kann weder übertönt noch überholt werden. Nichts kann neben ihm gesehen werden, und doch siehst du eine Phantasmagorie und siehst nicht das helle Licht. Du siehst nicht das helle Leben, das dein Leben ist. Dein Leben spielt sich auf einem hellen Licht ab, das sich vor dir ausbreitet. Das helle Licht hat dich scheinbar geblendet. Du hast das, worüber deine geschlossenen Augen flackerten, für die Wahrheit Gottes gehalten. Die Wahrheit ist, dass deine Augen sich dem hellen Licht entzogen haben. Wenn es kein helles Licht gäbe, könnten deine Augen nicht die imaginären Linien und Schatten hervorheben, die sie hervorheben.
Was soll Ich heute mit dir machen? Ich denke, Ich werde dich ein wenig herumdrehen und dich dann bitten, deine Augen zu öffnen und zu sehen, was du siehst und wo du bist und wer bei dir ist. Ein kleiner Blick genügt für den Moment. Jetzt drehe Ich dich, und jetzt schaust du, und jetzt findest du Freude, und jetzt lächelst du, wenn du daran denkst, du habest jemals gedacht, es gäbe etwas anderes.
HEAVENLETTER # 1234 – 25.3.2004 – A Step Higher Than Gratitude
Eine Stufe höher als Dankbarkeit
Gott redete …
Mitunter hast du Dankbarkeit als eine verlegen vorgebrachte bescheidene Position angesehen, als einen emotionalen Ausbruch, wo du glücklich und froh ein unverdientes Geschenk überreicht bekamst, so, als hättest du es nicht verdient, dass dir irgendwie ein großes Geschenk zugefallen war, und, im selben Atemzug wie deine Dankbarkeit bittest du flehentlich. Auf deinen Knien bittest du um mehr von dem Gleichen. So eine Art doppelt ausgehändigte Dankbarkeit. „Dankeschön, und bleibe dabei, mich zu beschenken, unwürdig, wie Ich bin.“
Ein paar wenige Krümel sind dir gegeben, und wie eine Taube rennst du herbei, sie zu dir zu nehmen. Der Unterschied zwischen einer Taube und dir heißt, dass die Taube weiß, es ist ihr Recht, diese Krümel zu erhalten. Sie weiß, sie stehen ihr zu.
Sobald dich ein Empfinden der Dankbarkeit überwältigt, bist du wie ein Sklave aus altvergangener Zeit, der keine andere Wahl hatte, als Dankbarkeit dick aufzutragen, dick aufzutragen für gar so etwas Kleines wie, nicht geschlagen zu werden.
Erniedrige dich nicht in Dankbarkeit gegenüber irgend einem Menschen. Sage: „Danke dir. Ich weiß das zu schätzen.“ Und bleibe stehend. Und Ich, ein liebender Gott, bitte dich nicht, in Dankbarkeit zu kauern. Mit Sicherheit kommen alle Geschenke, die du im Universum erhältst, von Mir. Doch hier die Sache: Gleich, wie groß dein Entgelt, du verdienst allesamt. Das ist die Plattform, von der aus es zu starten gilt – dass du es verdienst, die Wahl zu gewinnen. Du verdienst all die Stimmen. Ich trage an dich heran, dass du es verdienst, bei allen Menschen für alle Dinge aufgerichtet dazustehen.
Sobald du erkennst, dass du würdig bist – wie viele ungebührliche Dankbarkeit zu fühlen oder dich verpflichtet zu fühlen, sie aufzuweisen, würdest du für geboten halten
Wieso solltest du für einen Tropfen Liebe so dankbar sein wollen, unterdessen du für Liebe und allein für Liebe bestimmt bist? Wenn du das erkennst, wenn du das wirklich erkennst, würdest du deine Dankbarkeit nicht aufblähen. Stattdessen würdest du Liebe in Gang setzen. Du würdest eine Stufe höher als Dankbarkeit stehen.
Wenn du für deine Segnungen im Leben dankbar bist, dann gehe hinaus und verleihe Meine Segnungen an Andere, die noch nicht erkennen, wie gesegnet sie sind. Komme von einem höheren Ort der Würdigkeit her, damit du dein Empfinden des Wertes mit Anderen teilen kannst. Verleihe Würdigkeit und Wert links und rechts, als wären Wert und Würdigkeit Apfelblüten, die vom Baum fallen. Die Blüten fallen, wohin sie mögen, und erschaffen dabei nunmehr eine andersartige Schönheit auf dem Boden.
Aufgrund deiner Verdiensthaftigkeit und somit deiner Stärke verstreust du Liebe. Sobald du über Dankbarkeit hinaus gehst, kommst du mit ihr vorwärts. Dankbarkeit ist ein großes Einhalten. Es ist bewundernswert, all das anzuerkennen, wofür du dankbar zu sein hast, gleichwohl ist es bewundernswerter, mit der gleichen Gunst, die dir erteilt wurde, vorwärts zu schreiten.
Dankbarkeit, so wie sie in der Welt zum Ausdruck gebracht wird, ist öfters Drama. Jetzt befindest du dich jenseits des Dramas. Du bist jetzt ein feiner Schauspieler. Du stellst Gefühle nicht in überschwänglichen Zeilen dar oder setzt nicht übertriebene Gesten an, so wie du es gewohnt bist. Mittels schlichter Handlung und schlichtem Ausdruck enthüllst du mehr, und berührst du Herzen mehr und mehr Herzen. Du bist der selbstsichere Schauspieler, der über die Bühne schreitet. Du öffnest Fenster, du öffnest Türen, du begrüßt alle, die eintreten, und durch deine schiere Existenz werden alle Anderen gleichfalls von ihren Fähigkeiten und ihrer Verdiensthaftigkeit überzeugter.
Die Hungrigen stehen von ihren Knien auf. Anflehen gibt es nicht mehr. Dafür gibt es keinen Bedarf, denn diejenigen, die in ihren Herzen Dankbarkeit haben, geben großherzig, sodass alle sich über die Dankbarkeit hinaus erheben können.
In der offenkundigen Welt gibt es bei allem zwei Seiten. Dankbarkeit, wie alles andere, ist nicht all das, was du dachtest, sie sei es. Sie ist mehr, und sie ist weniger.
HEAVENLETTER # 1235 – 27.3.2004 – Like Life
Wie das Leben
Gott redete …
So gut wie alles ist mehr oder weniger, als du bisher gedacht hast. Sicherlich hast du aus vielen Dingen zu viel gemacht und aus anderen nicht genug. Und doch gibt es letzten Endes nichts, woraus man viel oder wenig machen könnte. Das Leben, wie es sich in der Welt der Erde abspielt, ist nur ein flüchtiges Unternehmen, Bewegungen, die nur gemacht werden, um in dem Moment zu verschwinden, in dem sie zu erscheinen scheinen. Das Leben tuckert in seinen Bahnen dahin, unabhängig davon, was man daraus macht, und doch war das Leben nie etwas anderes als das, was man daraus macht.
Vielleicht ist es klug, nichts daraus zu machen, denn das Auf und Ab des Lebens hinterlässt keine Spuren in der Ewigkeit. Du bist derjenige, der beeinflussbar ist. Nicht das Leben. Du fügst dich in das Weltleben ein. Du bist es, unbezwingbar du, der sich durch den Strom des Lebens bewegt. Doch das Leben in der Welt geht mit oder ohne dich weiter. Du planschst in seinem Strom und rührst ihn, und die ganze Zeit über bewegt er sich an dir vorbei, als wärst du am Ufer.
Lebewesen in der Natur denken nicht darüber nach, was das Leben ist und was sie mitten im Leben tun. Sie leben es einfach. Sie erleben es, ohne darüber nachzudenken. Sie versuchen nicht, es zu verknüpfen. Sie schmieden und planen nicht. Sie versuchen nicht, es zu bekehren. Sie sind unschuldig. In ihrer Unschuld machen sie das Beste aus jedem Moment und jeder Gelegenheit. Sie sehen überall Gelegenheiten, während du sie ausschneidest und einfügst.
Du machst dir alle möglichen Gedanken über das Leben. Auch wenn du stolperst und strauchelst, hast du das Gefühl, dass du über Fachwissen verfügst. Du hast das Gefühl, zumindest von Zeit zu Zeit, dass du den Dreh raus hast. Und wie du auch hinzulernen magst, das Leben, das du lebst, ist ein Weg, den du noch nie zuvor beschritten hast. Es ist eine immer neue Welt, die du betrittst, und du bist immer neu in ihr. Du reist über Stock und Stein, ohne zu wissen, wie das Terrain sein wird, und doch folgst du Karten, die du oder andere angefertigtt haben, als ob irgendjemand auf der Erde wüsste, wo sein Fuß morgen hintreten wird.
Jeden Tag landest du auf der Erde, und jeden Tag empfängt die Erde deinen Fußtritt. Die Erde ist für dich unvoreingenommen. Der Bruchteil der Erde zu deinen Füßen nährt jeden Grashalm, und doch ist er neutral. Sie nährt dich, und doch ist sie unparteiisch. Das Leben strebt nach nichts Erstrebtem. Es folgt seinen eigenen Veranlagungen. Es steigt Berge hinunter und stürzt sich auch von deren Spitze. Das Leben als Wesen genießt sich selbst und möchte, dass du es genießt. Aber ob mit oder ohne dich, das Leben geht fröhlich weiter.
Das Leben ist nicht dein Gegner. Du kannst, so wie das Leben, unvoreingenommen sein.
Auf jeden Fall wird das Leben zu dir kommen und seine Güter von Tür zu Tür feilbieten. Das Leben findet dich zu Hause, es findet dich bei der Arbeit, und es findet dich auf deinem Weg überall nach dorthin und wieder zurück. Das Leben lässt nicht zu, dass du dich vor ihm versteckst. Es möchte dich in den Arm nehmen. Du bist im Leben, also kannst du es auch umarmen. Das Leben ist dir gegenüber unparteiisch, und doch heißt es dich willkommen. Es lässt dich überall hingehen, wie du es willst, und doch folgt es dir.
Das Leben möchte deine Flammen anfachen und sie abkühlen. Das Leben in der Welt legt sich vor dich hin und bittet dich, es zu nutzen, so wie es ist, ohne Bindung, ohne Regeln. Das Leben bietet dir seine vergänglichen Schätze an und überlässt es dir, zu wählen oder nicht, so wie du willst. Das Leben legt sich vor dich hin, damit du es zu Fuß oder mit der Bahn bereisen kannst, oder auf jede andere Weise, die du dir aussuchst.
HEAVENLETTER # 1236 – 28.3.2004 – Make a Splash
Mache Furore
Gott redete …
Auch wenn du nicht allzu viel über das Leben nachdenken solltest, gibt es in jedem Ereignis eine Geschichte für dich. Es gibt etwas für dich zusammenzulesen.
Wenn alles, was im Leben geschieht, eine Metapher ist, die dir gereicht wird, hast du die großartige Möglichkeit, die Metapher zu nehmen und zu sehen, was sie dir zu verstehen gibt. Selbst wenn das Leben zufällig ist, sind darin Botschaften enthalten, die du aufgreifen kannst. Du brauchst dich nicht zu sorgen, ob du die richtige Botschaft aufgenommen hast. Finde einen Sinn in der Metapher, dann lasse sie fallen und gehe weiter.
Wenn die Botschaft ein Vorwurf ist, hast du verkehrt gehört. Wenn die Botschaft dich zu dir selbst zurückführt, hast du richtig gehört. Vorwürfe kommen von der Welt. Im Gegensatz zu dem, was du vielleicht darüber gehört hast, mache Ich dir keine Vorwürfe. Ich liebe.
Die Lektion besteht darin, im Leben weiterzugehen und die Lektion hinter sich zu lassen. Man kann sagen, dass du ein Student des Lebens bist, aber das bedeutet nicht, dass du dein Leben damit zubringst, es zu studieren. Verbringe dein Leben damit, es zu leben.
Jeder Tag, in den du eintrittst, ist wie eine Dusche, die du nimmst und die du dann wieder verlässt, wo du dich abtrocknest, dich anziehst und danach, bereit für den Tag, in die Welt hinausgehst. Jeden Tag wirst du von den vergangenen Tagen gereinigt. Lasse sie gehen. Sogar in der Wüste, ohne Wasser, wirst du jeden Tag getauft. Wenn es Sünden gibt, bist du von ihnen gereinigt worden. Ein weiseres Herz in dir macht sich heute auf den Weg. Ein weiseres Herz ist sanfter zu allen Herzen, auch zu seinem eigenen.
Du hast die Erlaubnis, dir selber mehr Unterstützung zukommen zu lassen. Du kannst etwas Anfeuerung gebrauchen, also feuere dich selber an dafür, dass du ins Rennen gegangen bist. Du bist hier, und hast das Leben betreten. Du trittst jeden Tag neu an, und das erfordert Beherztheit. Man weiß nie, was man vorfindet. Es wird immer etwas geben. Sogar die Langeweile ist etwas, womöglich Dschungelranken, die man abzuhacken hat.
Langeweile kommt vom Stillsitzen. Und du bist dazu bestimmt, dich zu bewegen. Um voranzukommen, muss man das Gestern und das Vorige hinter sich lassen. Das ist so einfach und doch scheinbar so schwer, denn du hast die Vorstellung, Dinge behalten zu sollen, ja gar Ideen, sogar Schmerz, sogar Bedauern, sogar Enttäuschung, sogar Menschen, die in deinem Leben waren und nicht mehr da sind. Dennoch bewahrst du so viel wie möglich auf, wie alte Fotos, die du an sein Herz drückst. Sogar die, von denen du das Gefühl hast, dass sie dich angegriffen haben, behältst du als Bild bei dir. Immer wieder öffnest du das Medaillon deines Geistes, in dem du alles aufbewahrst.
Vielleicht drehst du immer wieder das gleiche Grammophon auf. Du kratzt die gleiche Platte immer wieder, obwohl du sie einfach wegwerfen könntest. Du hättest sie schon längst wegwerfen können. Du hättest all die abgenutzten Refrains wegwerfen können, die du aus keinem anderen Grund behalten hast als dem, dass du dachtest, du müsstest an ihnen festhalten, um ein guter Mensch zu sein. Eventuell warst duz der Meinung, dass das eine oder andere Leiden einen echten Wert hätte, und du wärst ein reuiger Leidtragender.
Manchmal bist du wie jemand, der im Sommer Winterkleidung trägt.
Manchmal bist du zwei oder mehr Schritte hinter dir.
Vielleicht tarnst du dich mit der Vergangenheit, um ein Embryo der Gegenwart zu sein, der noch darauf wartet, sein gottgegebenes Leben zu beginnen, oder du hoffst, dass du irgendwie übersehen wirst und davonkommst, ohne zur Gegenwart gezählt zu werden. Die Vergangenheit war ein bequemer Ort, um sich zu verstecken. Wenn du dich in der Vergangenheit vor dir selbst versteckt hast, ist jetzt der Moment gekommen, in dem du mutig ins Leben trittst und es wunderbar gestaltest.
Die Art und Weise, wie du im Leben einen Satz machst – ist der Sprung ins kalte Wasser.
HEAVENLETTER # 1237 – 29.3.2004 – When Love Is Not Saved for a Rain Day
Wenn Liebe nicht für einen Regentag aufgespart wird
Gott redete …
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, ohne Mich zu sein. Wenn ihr im Strom des Flusses seid, müsst ihr nicht denken: „Ich bin im Strom des Flusses.“ Du bist in ihm, du bist in ihm. Es gibt kein Abweichen von ihm. In dieser Metapher, die Ich von Mir und dem Fluss mache, gibt es kein Ufer, an das man gehen kann.
Ich bin wie das Atmen. Man lebt in der Luft. Du bist dir nicht immer bewusst, dass du in der Luft bist, dass du von ihr umgeben bist, und doch atmest du sie regelmäßig. Du bist dir nicht immer bewusst, dass du atmest, aber du atmest trotzdem.
Ihr könnt nicht jeden Augenblick an Mich denken. An Mich denken ist nicht dasselbe wie Mich kennen. Du kannst über Mich nachdenken, bis du blau im Gesicht bist, aber das bedeutet nicht, dass du Mich kennst. Gedanken über Gott sind gut, aber die Erfahrung Gottes ist besser. Entsinne dich ab und zu Meiner. Hört immer auf Mich. Aber euer Zuhören fußt nicht auf der Gedankenebene.
Liebe ist kein Gedanke. Liebe ist ein Bewusstsein von Einssein. Der Strom des Flusses, in dem ihr fließt, ist die Liebe. Es gibt einen Fluss der Liebe, und alle schwimmen in ihm. Es gibt keine andere Liebe außer der Meinen, und Ich habe euch alles gegeben. Je mehr ihr euch Meiner Liebe bewusst werdet und je mehr ihr sie spürt, desto leichter gebt ihr mehr von ihr aus.
Zugleich gibt es nichts mehr zu geben, denn alle schwimmen im Fluss Meiner Liebe. Sie schwimmen darin ebenso wie du. Jeder enthält die ganze Liebe der Welt und des Himmels. Ich habe niemanden und nichts ausgelassen.
Natürlich ist die Liebe keine Ware, die ihr habt. Aber dass ihr Liebe seid, ist für euer Empfinden nicht zu erfassen. Liebe allerdings nehmt ihr trotzdem auf. Das Begreifen der Liebe ist keine Notwendigkeit. Die Liebe ist die Notwendigkeit. Wiewohl, ihr seid Liebe, also gibt es keinen Mangel an ihr.
Dass die Liebe oft verborgen ist, liegt auf der Hand. Aber nur weil die Liebe verborgen ist, heißt nicht, dass sie nicht existiert. Damit die Liebe verborgen sein kann, muss sie existieren. Und Ich sage euch, dass die Liebe alles ist, was existiert. Die Liebe selbst ist die Existenz. Ihr seid ein Wesen Gottes. Deshalb seid ihr ein Wesen der Liebe. Ihr habt dabei keine Wahl. Was ihr von der Liebe preisgebt, das ist jedoch eure Wahl, und ihr habt von Anfang an gewählt, zu lieben oder nicht zu lieben.
Oft sind die Gründe, nicht zu lieben, offensichtlich. Die Gründe für Liebe sind nicht immer so klar. Liebe basiert indes nicht auf Vernunft. Liebe gründet sich auf Liebe.
Die Frage ist nicht, wen oder was ihr liebt. Die Frage ist: Wie viel Liebe bist du bereit, zu zeigen? Wie viel Liebe bist du bereit zu empfangen?
In dem vollen Bewusstsein, dass es weder eine Notwendigkeit noch einen Grund gibt, an der Liebe festzuhalten, wirst du sie uneingeschränkt geben. Es gibt nichts anderes zum Geben. Unterdessen Liebe nicht für einen Regentag aufgespart wird, was gibt es dann anderes zu tun, als sie zu geben? Du gibst sie so natürlich, wie du atmest. Sie wird zu deiner Lebenseinstellung und hat Vorrang vor Angst und Misstrauen.
An der Liebe selbst kann es nie mangeln. Es kann einen Mangel an Beweisen für die Liebe in der Welt geben. Es kann, und es gibt sie.
Aber jetzt lasst die Liebe aus eurem Herzen frei. Das ist der Weg, um die Liebe auf der Erde stärker hervorzuheben. Ich habe euch auserwählt, die Liebe großzügig zu manifestieren. Ich habe den Bescheid erteilt, und nun liegt es an euch.
HEAVENLETTER # 1238 – 30.3.2004 – Something Wonderful
Etwas Wundervolles
Gott redete …
Du hast oft gedacht, Verwirrung sei ein Zustand des Lebens, den man entschieden ablehnen solle. Aber jetzt kannst du der Verwirrung ihren Lauf lassen und ihr alles abtrotzen, was sie dir gibt. Wie würdest du ohne Verwirrung zu klarem Denken gelangen?
Stelle dir die Verwirrung wie einen Stapel Socken vor, den du sortieren solltest. Wie kannst du ohne eine Vielzahl Socken dich ans Sortieren machen? Und wenn du ein oder zwei Socken findest, behältst du sie eine Zeit lang bei dir, aber du verbringst dein Leben nicht damit, das zu beklagen, wozu du keinen Partner findest.
Wenn du also in Verwirrung gerätst, sortiere, was du kannst, und lasse den Rest in Ruhe. Ihr müsst nicht alles im Leben verstehen. Das Leben hängt nicht davon ab, dass du es verstehst. Nach einer Weile kannst du mit den Schultern zucken und zu einer anderen Schublade übergehen.
Sicherlich kannst du vom Leben verlangen, dass es bestimmte Vorstellungen von dir befolgt, aber du weißt, dass du nicht der Chef des Lebens bist. Du magst der Veranlasser, der Begrüßer, der Empfänger sein, aber nicht der Vorsitzende mit einem Hammer, der die Ordnung aufrechterhält. Das Leben hat seine eigene Ordnung, und oft betrachtest du die Diskrepanz zwischen dem, was du dir vorstellst, und dem, was eintrifft, und heißt das Verwirrung. Jedes Mal, wenn du enttäuscht bist, fühlst du dich verwirrt.
Wenn du Ereignisse nicht festlegtest, würdest du dich nicht enttäuscht fühlen, und wie verwirrt kannst du sein, wenn du das Leben nimmst, wie es kommt, so wie du die Post aus dem Briefkasten nimmst? Was wäre also, wenn unangekündigte Post eingeworfen würde?
Es gibt keinen Grund, dem Leben zuvorzukommen. Du musst das Leben so akzeptieren, wie es geschieht. Es gibt keinen Grund, an Bedauern festzuhalten. Suche dir andere Früchte, die du vom Baum des Lebens pflücken kannst.
Das Leben bewegt sich, und du sollst dich mit ihm bewegen.
Verwirrung ist eine Sache. Rebellion eine andere. Man wirft ja auch nicht alle Socken weg, weil einige nicht zusammenpassen.
Vielleicht wolltest du in deiner Gefriertruhe Schokoladeneis finden und hast stattdessen Vanilleeis gefunden. Würdest du das Vanilleeis wegwerfen, nur weil es nicht der Geschmack ist, den du gerade haben möchtest? Würde es dich in Verwirrung versetzen, nur Vanille zu finden? Was gibt es herauszufinden? Wenn du sich dafür entscheidest, das Eis in diesem Moment zu essen, wird es Vanille sein. Du kannst aber auch warten, in den Laden gehen oder dich für einen Apfel entscheiden. Es gibt viele Möglichkeiten, und ihr habt sie alle.
Oft läuft man zur Gefriertruhe, und – da ist Schokoladeneis! Du bist nicht verwirrt, wenn du genau das findest, wonach du suchst. Höchstwahrscheinlich bist du auch nicht verblüfft. Wenn Schokolade da ist, ist es für dich vielleicht ganz selbstverständlich, sie zu finden. Warum hat dann das Abwesendsein von Schokolade so bedeutsam zu sein?
Verwirrung, die ausgesprochen dein Freund sein kann, bedeutet oft nur, dass du dich weigerst, einen Schritt zu tun.
Du klärst dein Leben, wenn du dich in ihm bewegst. Lasse die Vergangenheit los, einschließlich deinerIdeen und Vorahnungen und all der verschiedenen Anhaftungen, die sich immer wieder an deine Fersen heften. Lasse die Vergangenheit hinter dir, und das Leben wird reibungsloser vor sich gehen. Es wird reibungsloser sein, weil die Vergangenheit nicht mehr wie klappernde Blechdosen an dir baumelt. Natürlich existiert die Vergangenheit nur in deinem Kopf, also ist die ganze Vergangenheit, die du aufbewahrst, ohnehin nur eine Idee. Nur eine Idee.
Ideen gibt es wie Sand am Meer, also lasse die deinen los. Manchmal muss man das Feld umgraben und den Boden wenden, damit neue Samen wachsen können. Warum an Vergangenem festhalten, derweil Neues auf dich wartet? Lege die Vergangenheit ab. du kannst das tun.
Mache den Weg frei. Etwas Wundervolles wartet in den Startlöchern auf dich.
HEAVENLETTER # 1239 – 31.3.2004 – Where Time and Space End
Etwas Wundervolles
Gott redete …
Wenn du das Bedürfnis hast, deinem Alltag zu entfliehen, sind es deine Anhaftungen, denen du zu entkommen versuchst. Vielleicht bist du an Probleme gebunden. Wenn sie schwer auf dir lasten, hängst du ganz sicher an ihnen. Du weißt nicht, was du ohne sie tun würdest. Du kannst dir dein Leben ohne sie oder die Welt ohne sie gar nicht vorstellen. Und die ganze Zeit über sind es deine Ideen und die Schlussfolgerungen, die du ziehst, die dich belasten. Du bist dir sicher, dass Probleme ausgiebiger existieren als Ich.
Sicherlich ziehst du Grenzen um das, was du schwierig findest, und nennst das klares Denken. Falls dein Denken wirklich klar wäre, würde sich dein Geist in einem anderen Bereich aufhalten. Er würde nicht mit schweren Gewichten an seinen Knöcheln herumlaufen. Dein Verstand würde sich nicht in festgefahrenem Denken verzetteln. Dein Verstand würde ausbrechen und ein größeres Feld aufsuchen.
Was sind Probleme und Verpflichtungen anderes als Ideen? Was sind Regeln anderes als Ideen, die eigenen oder die eines anderen? Was sind Ideen anderes als verlängerte Gedanken? Du fühlst dich beschwert, weil du die Vorstellung hast, dass du belastet bist. Wie mächtig sind doch deine Vorstellungen! Glücklicherweise kannst du deine Vorstellungen ändern. Du kannst stattdessen die Wahrheit erfassen.
Deine Vorstellungen von Raum und Zeit belasten dich. Das muss so sein, denn Zeit und Raum sind nichts anderes als Ideen, an denen du festhältst. Und so wünscht ihr euch, dem Zugriff zu entkommen, den sie auf euch ausüben, obwohl ihr es seid, die an ihnen festhalten. Ihr haltet an der Vorstellung fest, dass Zeit und Raum existieren, und dass ihr in einen Strudel aus Zeit und Raum geratet, der sich zu schnell bewegt und euch schneller mitreißt, als ihr gehen könnt, so, als ob Zeit und Raum Götter wären. In euren Worten sind sie höchstens sterbliche Götter. Zumindest sind sie Massenphantasien, fiktive Gedanken, die eingerahmt und zur Schau gestellt werden. Die Wahrheit ist, dass es Zeit und Raum nicht gibt, und doch verlässt du dich auf sie. Du lässt dein Leben um sie drehen.
Gewiss, Zeit und Raum sind für dich sehr real. Du kreist in ihnen. Du rennst, um mit der illusorischen Zeit Schritt zu halten, und lässt dich tief drin im Raum nieder, um ihn für dich zu beanspruchen. Du rennst durch die Zeit, und im Raum bleibst du stehen und gräbst Gräben, um dich darin zu verschanzen. Man könnte das auch umkehren, und – in der Zeit stehenbleiben und mit dem Raum am Rennen sein.
Wenn du dich nicht mehr an Raumfächern festhieltest, würdest du an der Spitze der Welt stehen. Ihr würdet sozusagen das Universum besitzen, denn wenn ihr den Raum loslasst, erkennt ihr, dass es nichts zu besitzen gibt, außer euer eigenes, undurchdringliches Selbst. Ihr müsst doch darum wissen, dass ihr in größeren Dimensionen existiert als die Mauern, die ihr scheinbar um euch herum errichtet. Was glaubt ihr, wozu sich Türen schließen oder Fenster öffnen?
Ihr lebt in einer unterkunftslosen Welt. Ihr seid Bürger weit jenseits von Luft und Meeren. Es gibt Höhen und Tiefen, die ihr noch nicht erkundet habt. Bar der Zeit und des Raums, ist alles endlos. Das ist die Ewigkeit. Das ist die Unendlichkeit. Ihr lebt ewig in der Unendlichkeit.
In welches Gefäß kann man die Liebe stecken?
Der Einfachheit halber sagen Wir es so, dass die Liebe in eurem Herzen enthalten ist. Aber der eigentliche Punkt ist, dass die Liebe nicht enthalten sein kann. Ihr wisst, dass sie nicht eingepackt werden kann. Und doch scheint ihr zu glauben, dass ihr, die ihr die Liebe selbst seid, eingedämmt werden könnt. Es gibt keine Grenzen für die Liebe. Es gibt auch keine Eingrenzungen für euch. Weder das Meer, noch die Berge, noch der blaue Himmel sind größer als ihr. Es gibt nichts, was euch einschränken kann, ausgenommen deine Gedanken. Gib die alten auf. Suche dir neue, größere aus. Wähle die aus, die deiner würdig sind. Es gibt grenzenlose Gedanken. Jenseits von Gedanken existiert. Es gibt ein Ende der eingebildeten Begrenztheit. Die Kette umzäunter Gedanken läuft aus.
Du stehst am Rande einer imaginären Klippe, von der aus du in einen großen Horizont springen kannst, an dem Zeit und Raum enden, obschon es sie nie gegeben hat.
HEAVENLETTER # 1240 – 1.4.2004 – From Where Love Comes
Woher Liebe kommt
Gott redete …
Kümmere dich nicht so sehr darum, dass die Gedanken in deinem Kopf herein- und herausschwirren. Das ist deren Natur. Sie werden ohnehin nicht lange hin wieder verschwinden, und andere werden ihren Platz einnehmen. Du musst deinen Gedankengang nicht beibehalten.
Manchmal denkt ihr, eure Gedanken hielten euch und das Universum zusammen, aber es ist das Sein, das das Universum zusammenhält. Es ist das Sein, das alles zusammenhält.
Gedanken sind nichts, woran man sich Festzug halten hat. Sie sind Schmetterlinge, die auffliegen und weiterfliegen, wie sie wollen. Die Gedanken gehören nicht zu dir. Sie tauchen für eine Weile auf und ziehen dann weiter. Und doch versuchst du, an den Gedanken festzuhalten, an allen. All die Gedanken, die du aufschreibst und auflistest, als ob dein Leben von der Erinnerung an die eine oder andere Art Gedanken abhinge.
Es ist besser, den Geist nicht zu sehr mit Gedanken zu überladen. Besser ist es, Platz für neue Gedanken zu schaffen. Sie sind nicht angelegt, dem vorherigen Denken die Treue zu halten.
Sofern deine Gedanken aus der Vergangenheit wahr sind und einem Zweck dienen, werden sie zurückkommen. Selbst unproduktive Gedanken kommen zurück. Mit Sicherheit werden produktive Gedanken zurückkehren.
Falls das Leben Bewegung ist, ist das Denken eine Pause auf dem Weg. Dennoch neigt man dazu zu glauben, dass man durch das Denken eingebildete Einbußen wieder wettmachen könne. Die Gedanken bringen mehr von sich selbst mit und können deinen Geist übermäßig beschäftigen. Gedanken sind nur Gedanken, aber du bist das Sein. Das Sein ist nicht wirklich etwas, über das man nachdenken kann, so sehr man sich auch Mühe gibt.
Man könnte sagen, dass das Sein den Raum zwischen den Gedanken einnimmt. Natürlich nimmt es nichts ein. Das Sein ist kein Mieter oder kein Schriftzug an der Wand, sondern vielmehr die weiße Tafel, auf der alles andere ruht. Jetzt kannst du mehr zwischen den Gedanken ruhen.
Dein Sein, scheinbar flüchtig, ist fest. Das Sein ist der Ozean, auf dem dein Boot schaukelt.
Mich hören entspringt einem nicht-denkenden Vorgang. Mich hören ist dem Denken entgegengesetzt. Ich kann nicht unter der Schirmherrschaft des denkenden Geistes erscheinen. Die Ohren des denkenden Geistes hören nicht gut genug.
Meine Botschaften entstehen durch den Empfang von Impulsen, die sich in Sprache verwandeln. Bevor sie als Sprache erscheinen, sind sie nicht Gedanken. Es sind Impulse, die von höherer Stelle kommen als Gedanken. Die Impulse haben ihren Ursprung in Mir. Deshalb sind es Impulse der Liebe, die an dich weitergegeben werden. Vor den Worten, vor den Gedanken, steht die Liebe. Diese Impulse sind die Energie von Liebe. An Sausen und am Wirbeln, werden die Impulse zu Gedanken. Wo sie enden, weiß niemand, aber das bedeutet nicht, dass deine Gedanken unadressiert sind.
Das Herz ist nahe an den ursprünglichen Impulsen, die sich in Gedanken verwandeln. Bevor die Impulse als Gedanken erscheinen, werden sie im Herzen gefiltert. sie laufen durch das Herz, bevor der Verstand sich auf sie stürzt. Der denkende Verstand schnappt sich einen Impuls aus dem Herzen und meint, er habe einen Coup gelandet. „Aha“, wird er etwa sagen, „jetzt kann ich etwas beweisen. Ich kann daraus eine Logik machen.“
Die Logik hat ihren Platz, allein, der Geist hat mehr zu bieten als Logik. Auf Vergangenheit aufbauend, Vergangenheit überlagernd, schränkt die Logik ein, doch dem Verstand ist es zugedacht, sich zu erweitern. Dein Herz wird ihn erweitern. Lasse die Gedanken eine Weile im Herzen ruhen.
Alle großen Entdeckungen sind in der Liebe begründet. Ihr seid in der Liebe gegründet. Aus der Liebe kommt die Liebe. Liebe kommt in zahlreichen Formen daher. Alles kommt aus Liebe. Sogar alle verachteten Emotionen haben ihren Ursprung in der Liebe, in der erschütterten, auf den Kopf gestellten, verwüsteten Liebe. Ruhe deinen Geist aus, und mehr unverfälschte Liebe wird in Erscheinung treten.
HEAVENLETTER # 1241 – 2.4.2004 – The Name of God
Der Name Gottes
Gott redete …
Es gibt immer noch die Vorstellung, dass Gott irgendwie vom Leben getrennt ist, als wäre Ich ein Imbissstand irgendwo an der Ecke oder ein weit entfernter Fremder auf einer Straße in einem weit weg liegenden Land, dem man Almosen gibt. Oder vielleicht siehst du Mich als einen Spielautomaten, in den du Münzen wirfst, die sich ab und zu auszahlen.
Aber Ich bin nicht von deinem Leben getrennt. Ich bin nicht getrennt von dir. Ich bin keine Randfigur. Ich bin gewisslich kein Fremder. Ich bin kein Außenseiter. Ganz im Gegenteil.
Als ihr in die bestehende Welt geboren wurdet, wurde Ich mit euch geboren. Ohne Mich gibt es nirgendwo einen Eingang. Und es gibt keinen Ausgang fort von Mir. Ich bin ein Teil und Bestandteil von euch.
Ich werde bei vielen Namen genannt. Gott ist einer von ihnen. Ich werde sie nicht alle aufzählen, aber suche dir einen aus.
Einer Meiner Lieblingsnamen für mich ist Freude, nicht zu verwechseln mit Unterhaltung. Ich bin eine Art von Freude, von der ihr erfüllt seid. Das muss euch merklich sein. Kommt aus eurer Zurückgezogenheit heraus und schaut genau hin.
Wo gibt es Freude, wenn nicht in euch?
Gewiss, äußere Ereignisse können Freude einfangen, allein, Freude kann nur von dir her kommen. Du bist das Lagerhaus von Freude, nur, sie ist nicht zu lagern.
Die Freude ist auch nicht etwas, das man austeilt, denn bei der Freude gibt es keine Ausgaben.
Vielleicht bist du von der Freude abgewichen. Du hast einen unnötigen Umweg gemacht. Du dachtest, es gäbe etwas Wichtigeres. Du hast anderen Göttern gedient, einem, der Ernsthaftigkeit hieß, einem anderen, der Frömmigkeit hieß, einem anderen, der Sucht hieß, einem anderen, der Kummer hieß.
Es ist, als ob man ein edles Stück Holz verunstaltet und meint, es dadurch wertvoller zu machen. Natürlich berühren die Oberflächenkratzer nicht den Kern des Holzes. Die Kratzer sind lediglich überlagert. Sie werden erodieren. Sie können bloß erodieren.
Es ist nicht vorgesehen, dass du Fetzen von Flickwerk nimmst und sie Leben nennst. Der ganze Quilt des Lebens gehört dir. Ich habe ihn für dich gemacht und Ich habe ihn dir gegeben. Die Freude ist darin verwoben.
Mit welchem Recht verweigerst du Freude? Ihr dürft sie durch nichts ersetzen. Es gibt keinen Ersatz für Freude. Alles andere kann nur ein Betrüger sein. Alles Hochstapler. Wenn du das Echte haben kannst, warum solltest du dann etwas Verkehrtes hernehmen mögen?
Du, zu dem Ich spreche, bist ein Palast der Freude. Wird dein Palast nicht mehr genutzt? Hast du ihn für den Winter, den du Leben nennst, verschlossen? Öffne die Fensterläden. Es gab nie einen Grund, sie zu schließen.
Das Leben ist mehr Frühling als jede andere Jahreszeit. Es gibt unendlich viele Anfänge im Leben. Vielleicht hast du sie umgangen.
Ihr, die ihr voller Freude seid, habt keinen Grund, nicht an ihr teilzuhaben. Die Freude ist nicht schwerer als der Kummer. Trauer ist nur eine Überlagerung. Schaffe sie weg, und die Freude wird aufspringen.
Du hast das Gefühl, viel Grund zur Sorge zu haben. Du glaubst das gerne. Du umarmen womöglich den Kummer und schilderst, wie schwer er ist. Wenn du dich von Kummer erfüllt fühlst, verhärtest du dein Herz gegenüber Freude.
Öffne die Jalousien und lasse die Freude jeden Tag wie die Sonne im Osten aufgehen. Lasse die Freude aus dem Inneren deines pochenden Herzens hervorbrechen. Lasse dein Herz für die Freude schlagen. Zügle Freude nicht länger. Freude steht dir sehr gut, besser als Kummer.
Einer Meiner Namen ist Freude. Ich bin hier. Ich bin hier.
HEAVENLETTER # 1242 – 3.4.2004 – Like a Hummingbird
Wie ein Kolibri
Gott redete …
Manchmal bezeichnet man vage Regungen der Seele als Unruhe. Nimm alsdann in Betracht, Unruhe als eine einsetzende Ouvertüre zu etwas Wundervollem anzusehen. Man könnte Unruhe als Aufwachen bestimmen, als das Rühren zwischen dem Impuls, aufzustehen, und dem Aufstehen, so, wie man sich morgens beim Aufwachen akklimatisiert, bevor man vom Bett aufsteht. Unruhe ist Bewegung, die sich rüstet. Unruhe ist wie ein Kolibri, bevor er auffliegt.
Jede einzelne Sache im Leben hat ihren Wert. Der Winter dient einem würdigen Zweck. Der Frühling dient einem anderen. Wir könnten auch sagen, dass der Frühling der nach vorne gezogene Winter ist, so wie beim Weben eines Stoffes ein Faden zurückgezogen wird, um vorwärts zu laufen. Das Nächste kommt zum Nächsten. Könnte der Frühling ohne die Fesseln des Winters dermaßen kühn hervorbrechen? Selbst das, was du verachtest oder als schlimm ansiehst, bringt dich im Leben weiter. Du bist dadurch einen Schritt weiter.
Es kann ja sein, du bedurftest eines Anstoßes, anderenfalls wärest du geblieben wo du warst. Warum sich bewegen, so doch alles behaglich ist? Aber das Leben gestattet es einem nicht, an der gleichen Stelle zu bleiben. Das Auf und Ab des Lebens treibt dich vorwärts wie einen Lindwurm, nicht immer wie eine Gazelle.
Die Umstände im Leben machen dich nicht zu dem, was du bist, und doch treiben sie dich an. Selbst die schwierigsten Umstände helfen dir, mehr von dir selber zu entdecken. Selbst die größten Schwierigkeiten sind dein Freund, denn sie bringen dich dazu, aus dir selbst herauszugehen. Das Leben erlaubt es dir nicht, lange zu schwelgen.
Gerade als du dich auf der Parkbank niederlassen wolltest, wirst du von einem unpersönlichen Stockwink aufgefordert, aufzustehen und weiterzugehen.
Im Leben geht es um Bewegung. Es geht nicht darum, zu bleiben. Im Leben geht es nicht darum, seine Umstände zu kontrollieren. Es geht darum, weiterzugehen, ungeachtet der Umstände.
Wenn das Leben dir Schwierigkeiten bereitet, denke nicht, du hättest versagt. Bewerte dich nicht nach dem, was im Leben passiert. Bewerte dich überhaupt nicht. Aber wenn es denn sein muss, dann schätze dich hoch ein, weil du lebst, egal wie das Leben dich umherzuwirbeln scheint. Trotz trockener Wüste gibt es Oasen. Du wartest nicht darauf, dass sie zu dir her kommen. Du gehst zu ihnen hin.
Wie trocken deine Lebensumstände auch scheinen mögen, wie trocken sie auch sein mögen, es gibt Wasser, das du trinken kannst. Vielleicht musst du danach graben. Vielleicht musst du in dir selbst nach der Nahrung suchen, die du dir so sehr wünschst.
Sehnsucht und Unruhe arbeiten oftmals zusammen. Gemeinsam ziehen sie dein Leben auseinander. Sei froh über das, was du dir wünschst. Wenn deine Wünsche erfüllt sind, dann bist du parat für den nächsten Wunsch. Wünsche sind deine Hauptstütze. Die Erfüllung ist es nicht. Aber du hast andersherum gedacht. Ihr dachtet, ihr wäret hier auf der Erde, um eure Wünsche zu erfüllen, aber ihr seid hier, um ersehnenswert zu sein. Mit Verlangen oder gar mit Sehnsüchten bewegt ihr euch voran. Mit Verlangen, gar mit Unzufriedenheit, habt ihr im Sinn, euch irgendwo hin zu bewegen. Ist das nicht eine gute Sache?
Und ist es nicht möglich, zufrieden zu sein und trotzdem im Leben voranzukommen?
Weitergehen bedeutet nicht Eile. Es bedeutet weitergehen. Es bedeutet unablässig am Gehen zu sein. Es hat keinen Widerspruch zwischen Zufriedenheit und Fortschritt zugeben. Sei zufrieden, weiterzugehen. Lasse dich vom Leben überraschen. Wie auch immer deine Lebensumstände sein mögen, du bist nicht verpflichtet, in ihnen zu verharren. Was du ändern kannst, das ändere. Du kannst auf jeden Fall ändern, wie du das Leben betrachtest.
Was du vom Leben haben willst, gib dir selber. Du willst, dass das Leben leicht mit dir ist? Dann sei einfach mit dem Leben, was auch immer es in einem bestimmten Moment sein mag. Es gibt keinen Grund, im Leben zu toben und zu wüten, genauso wenig wie es nötig ist, sich einfach hinzusetzen. Folgt eurem eigenen Vorankommen Seht, was sich als nächstes tut.
HEAVENLETTER # 1243 – 4.4.2004 – For All Those Who Walk Beide You
Für all die, die neben dir gehen
Gott redete …
Geburtstage sind eine Erinnerung daran, dass du ein Wesen bist, das geboren wurde. Die Geburt in einen physischen Körper ist ein großes Abenteuer. Es ist kein Exil. Es ist keine minderwertige Existenz. du bist ein großes Ereignis. Die Geburt auf der Erde ist nicht gegen die Seele gerichtet. Du bist nicht ohne den Segen des Himmels auf der Erde angekommen. Ihr wurdet nicht aus dem Himmel vertrieben. Eure Geburt war nicht der Beginn einer Verurteilung zu harter Arbeit. Wenn ihr wüsstet, was für ein Segen es ist, in die Welt geboren zu werden, und was für ein Segen ihr für das Universum seid, würdet ihr euch freuen, aber ihr begreift es nicht, und deshalb freut ihr euch nicht immer.
Du wurdest nicht aus dem Himmel geworfen. Du wurdest der Erde als Geschenk gegeben. Du wurdest nicht aus Meinen Armen gerissen. Du wurdest nicht aus großer Höhe fallengelassen. Meine Arme legten dich sanft auf die Erde. Ich habe dich dem Universum als ein Zeugnis Meiner Liebe dargeboten. Wäre es dir lieber, wenn die Welt nicht mit mehr Seelen gesegnet wäre, die sie betreten, und wenn du nicht eine von ihnen wärest?
Du hast gelernt, dass das Leben auf der Erde Mühsal und Ärger bedeute. Du wurdest gelehrt, eher weniger als mehr zu erkennen. Ihr wurdet gelehrt, den Scheinwerfer auf unirdische Dinge zu richten. Die unirdische Welt sagt euch, dass das, was ihr als unharmonisch bezeichnet, nicht der wahre Zustand der Erde ist. Der wahre Zustand der Erde ist Schönheit. Alles, was weniger als Schönheit ist, entspricht nicht dem Zustand der Welt, wie sie geschaffen wurde. All das Unrecht und die Ungerechtigkeit sind unirdisch, denn die Erde wurde nicht für Unfreundlichkeit geschaffen. Du wurdest für die Liebe geschaffen. Die Liebe Gottes hat euch für die Erfüllung der Liebe auf der Erde geschaffen.
Ich habe euch nicht wahllos für die Erde ausgewählt. Und Ich habe euch auch nicht gegen euren Willen ausgewählt. Der freie Wille existierte, bevor ihr auf der Erde geboren wurdet. Das physische Leben wurde euch nicht aufgedrängt. Ihr wurdet für etwas geboren, und das werdet ihr erfüllen. Euer Erfassen eurer Lebensaufgabe ist wie eine Idee, die euch aus dem Kopf schwebt. Sie liegt euch auf der Zunge, aber ihr könnt sie nicht ganz erreichen.
Aber du sollst nicht nach deiner Bestimmung herumgraben. Deiner Bestimmung dienen ist keine schwere Aufgabe. Bis deine Bestimmung an die Oberfläche kommt, kannst du wissen, dass sieunter die allgemeine Kategorie Liebe fällt. Deine Aufgabe ist es gewiss nicht, zu hassen, zu bedauern, zu verletzen, zu unterdrücken. Deine Aufgabe ist es, zumindest zum Ausdruck zu bringen, dass es eine Aufgabe auf der Erde gibt und dass jeder eine hat.
Wenn du akzeptierst, dass deine Geburt nicht ohne Behuf war, dann kannst du wohl obendrein akzeptieren, dass dein Leben zweckgerichtet ist. Deine Geburt war der Anfang deines Lebens. Dein Leben ist das, wofür du hier bist.
Jetzt kannst du die Zügel deines Lebens leicht in die Hand nehmen. Wo auch immer du bist, dein läuft mit dir. Du kannst nicht ohne es sein.
Und Ich möchte euch noch etwas anderes sagen. Der Körper, den du trägst, stirbt erst, wenn du deine Aufgabe erfüllt hast. Ihr müsst eure Bestimmung nicht kennen, um ihr zu dienen. Auf die eine oder andere Weise werdet ihr selbiges tun.
Verstehst du, dass dein Ziel nicht ausschließlich für dich selbst bestimmt ist. Du wirst aus deinem Zweck Nutzen ziehen, aber das ist nicht nur zu deinem Vorteil. Dein Nutzen kann durchaus zufällig sein. Du kennst es eher nicht, welche Wirkung du auf andere und damit auf die Welt hast, aber du kannst wissen und bemerken, dass du etwas bewirkst. Du bist Teil eines Prozesses und so bahnst du dir deinen Weg in der Welt und machst ihn leichter für diejenigen, die neben dir gehen, und für all die anderen, die nach dir kommen.
HEAVENLETTER # 1244 – 5.4.2004 – Teacher of Love
Lehrer der Liebe
Gott redete …
Gewöhnt euch an große Eingüsse und Ausgießungen von Liebe. Seid nicht schüchtern. Nehmt an und gebt. Gebt und nehmt an. Die Liebe ist es, der Ich euch gewidmet habe. Ihr habt darauf gewartet, dass die Liebe auftritt und so seht sie jetzt da. Seht sie in Hülle und Fülle, die Liebe, die euch und alle anderen umgibt. Ihr konntet sie zuvor nicht so gut sehen. Jetzt werdet ihr sie sehr gut sehen.
Ohne das Bewusstsein von Großherzigkeit der Liebe warst du nicht präsent. Die Liebe war nie abwesend, also muss es so sein, dass euer Bewusstsein abwesend war, denn Liebe und Bewusstsein sind zusammen am Blühen. So ist es immer gewesen.
Entweder umarmst du die Liebe oder du ziehst dich von ihr zurück. Vielleicht hast du in der Vergangenheit eine Melodie gesummt, die dein Bewusstsein von der Liebe fernhielt, als wäre die Liebe ein zu großes oder zu fortgeschrittenes Thema für dich. Natürlich ist die Liebe überhaupt kein Thema. Sie ist eine Instanz. Sie ist eine immerwährende Instanz. Die Liebe kommt in gehäuften Esslöffeln daher, die Liebe hüpft überall aus purer Freude daran, die Liebe drückt ihr Licht in Hülle und Fülle aus, ohne einen anderen Beweggrund als den, zu leuchten. Die Liebe findet zahllose Wege, um zu erscheinen. Es gibt so viel Liebe, die sich in der Welt entfaltet, dass ihr darüber stolpern werdet. Aber sie wird sich euch nicht in den Weg stellen. Sie wird euch den Weg frei machen.
Im Licht der Liebe ist alles klar. Es gibt kein Licht, das heller leuchtet als die Liebe. Mit der Liebe ist dein Weg erleuchtet.
Die Liebe hat keine Sprache. Die Liebe hat nur sich selbst. Was kann man über sie sagen? Welche Zeichnung kann man von ihr anfertigen? Wer kann die Liebe beschreiben? Das Wörterbuch kann keine Definition liefern, die ausladend genug wäre, um die Großartigkeit der Liebe auch nur annähernd zu erfassen. Nur die Liebe kann sich selbst beschreiben, und doch weiß jeder, was Liebe ist.
Ich habe euch gesagt, dass ihr die Liebe in allem verkörpern sollt, was ihr tut, vom Bodensäubern bis zum Studium der Sterne. Jetzt sage Ich euch, dass ihr die zu jeder Zeit die Liebe verkörpert, was immer ihr auch tut. Selbst wenn ihr weniger als Liebe ausdrückt, habt ihr Bescheid, dass ihr von ihr abweicht. Dennoch kann es keine Abweichung von ihr geben. Nur in eurem Gewahrsein, eurem hartnäckigen Gewahrsein, kann es scheinbar eine Distanz geben. Auf die eine oder andere Weise beherrscht die Liebe dein Leben. Es gibt kein Entkommen von ihr. Du kannst nur auf die Liebe stoßen, ganz gleich, wo du Schutz vor ihr suchst.
Allein, warum sollte man vor der Liebe Schutz suchen? Vielleicht hast du dir eingebildet, die Liebe sei zu viel für dich. Dann denke weniger über die Liebe nach und gehe reichlicher mit ihr. Du wirst die Liebe schön finden.
Nehmt die Liebe mit, wohin ihr geht. Wenn ihr einen Raum betretet, auch wenn euch dort gekündigt werden sollte, auch wenn ihr dort eine Gefängnisstrafe erhaltet, dann lasst die Liebe vor euch sein. Vielleicht ist sich niemand sonst in dem Raum der Liebe bewusst. Du bist dir wohl der Rechtfertigung oder irgendeiner unbedeutenden Wendung der Liebe bewusst, aber du wirst mit der Liebe präsent sein. Ihr wisst nun, dass das Leben kostbar und jeder Augenblick köstlich ist, und die Liebe begleitet euch, gleich, was in einem Raum vor sich geht.
Wenn du in einen Raum gerufen wirst, um eine Gehaltserhöhung und eine Beförderung zu erhalten, mag die Freude, die du empfindest, wie Liebe und Wertschätzung erscheinen, aber die Gehaltserhöhung und die Beförderung sagen nicht mehr über dich aus als alles andere auch. Die Gehaltserhöhung und die Beförderung sind nur Umstände, just so eine Degradierung oder ein Gerichtsurteil. Du bist dein eigener Lehrer der Liebe.
Natürlich lehrt dich jeder Raum die Liebe. Das ganze Universum lehrt dich die Liebe. Auch wenn ihre Wege geheimnisvoll sein mögen, lehrt euch die Liebe von Kopf bis Fuß. Und ihr, die ihr die Liebe verkörpert, lernt die Liebe sehr gut.
HEAVENLETTER # 1245 – 6.4.2004 – Christ and Buddha
Christus und Buddha
Gott redete …
Sei wie ein Sieb mit der Liebe, damit sie fließt. Blockierte Liebe ist ungeschenkte Liebe. Die Liebe ist von Natur aus bar jedweder Beschränkungen. Die Liebe ist nicht wie ein Artikel, den man aus einem Katalog bestellt. Liebe steht nicht auf einer Liste, die man abhakt. Liebe ist ein Licht, das man anlässt. Wie man es anlässt, ist, es einfach nicht auszuschalten oder die Tür zu schließen, nicht einmal einen Keil dazwischenzulegen.
Du hast ab und an das Gefühl, du habest die verletzt, dass du bei der einen oder anderen Gelegenheit seine Zeit vergeudet hast, dass es eine Investition war, die du mit vollem Herzen getätigt hast, die sich aber nicht ausgezahlt hat, dass du von der Liebe betrogen wurdest, dass die Liebe dich zum Narren gehalten hat, dass du in den Augen der Welt irgendwie weniger wert bist, wenn du Liebe schenkst. Hast du bei den meisten Dingen nicht eher mit den Augen der Welt als mit den Augen der Liebe gesehen?
Sieh durch Meine Augen. Ich schuf die Welt und sagte, sie sei gut. Ich sagte zu euch: „Liebe. Lasst die Liebe euer Filter sein. Lasst Liebe verkünden, was auch immer in den Blick kommt. Lasst Liebe euer Zepter sein.“
Die Liebe ist ihre eigene Gegenleistung. Das Objekt eurer Liebe ist weder die Ursache noch die Grundlage noch der Verlust noch der Entgelt. Das Objekt eurer Liebe wird einfach auf die Leinwand eurer Liebe geklebt. Eure Fülle der Liebe zählt, nicht das Objekt. Lasst alles den Gong der Liebe in eurem Herzen zum Erklingen bringen, und ihr werdet die Fülle erfahren. Wäre es nicht wunderbar, wenn du alles mit den Augen der Liebe betrachten würdest? Das ist nicht tollkühn. Eure Aufgabe ist es, Liebe zu geben, nicht, sie zu erlangen.
Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel Liebe auf ihn ausgegossen wird. Christus wurde nicht namhaft, weil so viele ihn liebten, oder berüchtigt, weil andere ihn nicht liebten. An Christus und Buddha erinnert man sich nach Tausenden Jahren dank der Liebe, die sie gaben, nicht dank der Liebe, die sie empfingen. Und man kennt sie nicht wegen der besonderen Liebe, die sie gaben, sondern wegen der Liebe, die sie überall freisetzten. Sie waren keine Narren der Liebe. Sie waren einfach Liebe, nicht um jeden Preis, indes um keinen Preis. Sie haben die Liebe nicht befohlen. Die Liebe befahl ihnen, aber natürlich befiehlt die Liebe weder, noch verlangt sie. Sie fließt. Sie wandelten in der Liebe. Die Liebe kannte ihre Herzen gut, und Christus und Buddha und all die Großen strahlten Liebe aus, ohne sie zu steuern. Was hätten sie denn sonst tun sollen, wenn alles gesagt und getan ist?
Ihre Liebe war weder vom Wetter abhängig noch davon, wer zufällig vor ihnen stand. Ihre Liebe war nicht zufällig. So ihre Liebesbekundungen von den besonderen Konstellationen abhingen würde, die vor ihnen zu stehen kamen, wären sie wie alle anderen gewesen, und wer würde sich an sie erinnern? Wenn ihre Liebe vom Schein der Oberfläche abhinge, wäre sie dann Liebe gewesen? Ihre Liebe dunstete von ihnen ab, wo immer sie gingen oder saßen oder was immer sie sahen. Nichts störte ihre Liebe, nichts beeinträchtigte sie. Ihre Liebe hatte keine Abstufungen. Sie war nicht sortiert. Sie war weder aktiv noch passiv. Sie war Liebe. Sie waren ganz Liebe.
Die Liebe ist wie nichts anderes. Die Menschen, die Christus folgten, erkannten die Liebe, wenn sie sie sahen und es wagten, ihren eigenen Augen zu trauen. Diejenigen, die den Feind sahen, sahen nicht, oder sie sahen, was man ihnen ansagte zu sehen, oder sie trieben sich selbst in Aufregung hinein, um die Liebe in ihrem eigenen Herzen zu übertönen, so, als ob Liebe nicht glaubwürdig wäre.
Christus und Buddha waren einfach das, was sie waren, und sie waren im Namen von Liebe. Ich habe sie Liebe genannt. Ich habe euch auch Liebe genannt, freilich, ihr habt die Idee verhöhnt. Ihr habt gedacht, dass ihr alles andere als Liebe seid, und so habt ihr nach Liebe um euch herum gesucht und eine Liste geführt. Liebe indes braucht nicht in euer Herz zu kommen. Euer Herz enthält bereits Liebe. Alles, was die Weite der Liebe in eurem Herzen möchte, ist, herausgelassen zu werden, und das habt ihr zu tun.
HEAVENLETTER # 1246 – .4.2004 – Why Be Late in Knowing You Are Love?
Warum solltest du dich verspäten dabei zu erkennen, dass du Liebe bist?
Gott redete …
Wenn du bereits auf einem Stuhl sitzt, kostet es dir keine Mühe, dort zu sitzen.
Liebe ist wie das Sitzen auf einem Stuhl. Liebe erfordert keine Anstrengung. Was Anstrengung ist, kann ein Versuch sein, zu lieben, aber die Liebe selbst ist nicht anstrengend, anderenfalls ist sie keine Liebe. Liebe ist einfach. Sie ist einfach das Sitzen in einem bestimmten Stuhl.
Christus und die anderen wohlbekannten Großen haben sich nicht auf die Liebe eingestellt. Sie haben nicht die Zähne zusammengebissen und sich gesagt: „Egal, was die Bevölkerung tut oder sagt, ich werde Meine Lenden umgürten und trotzdem lieben.“ Die Großen haben nicht gesagt: „Ich werde mich bemühen, über die Wunden des Aussätzigen hinwegzusehen. Ich werde mich bemühen, nichts anderes zu sehen als das Leuchten der Liebe.“
Die Großen haben nicht ihr bestes Gesicht aufgesetzt. Sie waren einfach nur Liebe, einfache Liebe, und sie haben sie weder beschworen noch versteckt. Sie ließen sie sein. Sie ließen die Liebe sein.
Wenn die Großen sich selbst sagen, dass sie sich daran erinnern sollen, zu lieben – nun, das wäre so, als würde man einer reifen Rose sagen, dass sie blühen soll, oder dass man ihr sagt, sie sie solle ihren Liebreiz in die Luft hinein wehen, oder, als würde man eine rote Rose dazu bringen, rot zu sein und eine weiße Rose weiß. Wie könnten die Großen nicht lieben? Sie liebten bereits. Sie waren manifestierte Liebe. Sie waren ein Manifest der Liebe.
Wenn man hoch auf einem Berg steht, hat man einen weiten Blick. Man sieht die ganze Aussicht, weil man auf dem Gipfel des Berges steht. Man braucht keine besondere Fähigkeit, um in die Ferne zu blicken. Alle, die auf den Gipfel des Berges steigen, werden alles sehen, was es zu sehen gibt.
Auf halber Höhe des Berges würdet ihr nicht alles sehen, was es zu sehen gibt. Aber man kann froh sein, dass man auf halber Höhe ist.
Natürlich gibt es keinen Berg, den ihr erklimmen müsst, um eine großartige Liebe zu werden. Bei der Liebe gibt es kein Streben, aber um der Metapher willen wollen Wir sagen, dass ihr einen Berg der Liebe besteigen müsst, um den Gipfel zu erreichen, von dem aus ihr klar seht, dass ihr der Berg seid, den ihr bestiegen habt, und dass ihr die ganze Zeit Liebe gewesen wart.
Vom Berggipfel aus siehst du alles, was es gibt, und so siehst du die Liebe. Selbst wenn die Luft dunstig ist, siehst du die Liebe. Du siehst, dass der Nebel ebenfalls Liebe ist und dass es nichts anderes zu sehen gibt als Liebe. Es käme euch nicht in den Sinn, die Liebe zu fraktionieren. Du würdest kein bisschen davon verändern. Du würdest einfach eine Fahne der Liebe sein. Und von deinem Gipfel aus würdest du andere nach oben ziehen, damit sie neben dir stehen. Die Liebe wird hochklettern, um in Liebe zu fallen, wohl wissend, dass es nichts zu erreichen und nirgends zu fallen gibt.
Im Volksmund sagt man, dass man Liebe gibt, aber die Wahrheit über die Liebe ist, dass man überhaupt nichts gibt. Lieben ist nicht so, als würde man in eine Tasche greifen und ein paar Münzen oder sogar große Scheine herausgeben. Die Liebe wird nicht rein- und rausgezogen. Sie wird weder verteilt noch weggeworfen. Liebe kann nur ein Spiegelbild dessen sein, was ist. Warum sollte man sich verspäten, wenn man weiß, dass man Liebe ist?
Liebe ist nichts, was man demonstriert. Sie ist nicht etwas, um das man bitten muss. Liebe ist wie die Brille, die du gesucht hast und die schon auf deiner Nase gesessen hat.
Es war einmal ein hässliches Entlein, das noch nicht wusste, dass es ein Schwan war. Aber es war immer ein Schwan. Es war nie etwas anderes als ein Schwan. Und du bist ein Schwan der Liebe.
HEAVENLETTER # 1247 – 8.4.2004 – Set a Course for the World
Nehmt auf die Welt Kurs
Gott redete …
Ihr Geliebten, ruht in Meiner Liebe. Nehmt es an. Akzeptiert, dass ihr Meine Geliebten seid, Meine Allergeliebtesten. Es gibt weder mehr Geliebte noch weniger Geliebte, aber Ich werde euch „am meisten Geliebte“ nennen. Jeder ist tief in Meinem Herzen, und es gibt keine größere Liebe als die Meine. Ich bin der Vater der Liebe. Ich bin die Mutter und der Bruder der Liebe, und ihr seid dasselbe. Wem Ich Liebe vermache, kann nicht weniger sein als die Liebe, die Ich vermache.
Und doch scheint es, als gäbe es zahlreiche Lieblosigkeit in der Welt. Obwohl weniger als Liebe nur eine Illusion ist, scheint sie real genug zu sein. Das ist die Schwierigkeit. Schmerz und Grausamkeit in der Welt erschüttern die Liebe in deinem Herzen. Die Entfremdung von der Liebe scheint die Liebe zu überschatten. Der Kontrast ist zu groß, um ihn zu ertragen. Dein Herz mag rein sein, und doch bist du von Fällen der Nicht-Liebe umringt. Die Historie ist voll davon. Und Nicht-Liebe ist der Stoff, aus dem die Fiktion gemacht ist, Geliebte.
Vielleicht bejahst du nicht, dass das Leben, das du führst, eine Fiktion ist. Immerhin bist du mittendrin. Und manchmal siehst du Lieblosigkeit, siehst du andere verletzt, siehst du das Drama dessen, was nicht akzeptabel ist und was nicht sein sollte. Du akzeptierst bereitwillig den Herzschmerz und neigst dazu, Pracht als die Ausnahme zu betrachten.
Aber was wäre, wenn du akzeptieren würdest, dass das Leben, das du führst, eine Geschichte ist, denn ist nicht die Oberfläche des Lebens alles Story? Und ist eine Geschichte nicht nur eine Geschichte? Sie ist eine Beschreibung, und sie hat Farbe, und eine Reihe von Charakteren, die sich ständig verändern oder scheinbar gleichbleiben, und sie hat Action und hat Konflikte bei sich und ist voller Kontraste. Das Leben wird hauptsächlich als das gesehen, was in ihm vor sich geht. Man umschreibt das Leben mit seinen Ereignissen. Du denkst, dass die Entfaltung des Lebens, die Höhen und Tiefen das sind, worum es im Leben geht, aber es gibt viel mehr im Leben als das, was in ihm vor sich geht. Im Leben mag es um dies und jenes gehen, freilich, das Leben ist nicht dasselbe wie das, was in ihm abgeht. Das Leben selbst liegt jenseits von Ereignissen.
Machen dir ein wenig bewusst, dass es mehr im Leben gibt als das, was unversehens vor dir liegt.
Nehmen Wir an, es liegt da eine Farbdose mit grüner Farbe. Alle, die mit der gleichen grünen Farbe malen, malen trotzdem unterschiedlich, selbst wenn sie das gleiche Bild malen. Aus der gleichen Farbe wird viel dargestellt. Aber grün ist immer noch grün. Wenn man andere Farben hinzufügt, kann das Grün versteckt, verzerrt, hässlich oder schön gemacht werden, aber Grün ist immer noch Grün. Das Grün mag trübe sein, aber niemand zweifelt an der Existenz von Grün.
Glaubst du, dass die Liebe eine Fiktion und alles andere real ist?
Es wird viel über die disharmonischen Seiten des Lebens gesprochen. In den Medien wird die Disharmonie thematisiert. Kriege machen Schlagzeilen. Krankheiten werden unter dem Deckmantel von Geheilt-Werden angepriesen. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen wird unter dem Deckmantel von Schönheit und plastischer Chirurgie kultiviert. Romantik wird als spektakulär dargestellt, gleichsam als ob Romantik das Ausmaß der Liebe wäre.
Die Welt ist auch von Liebe durchdrungen, und doch wird die Liebe zugunsten von etwas anderem heruntergespielt. Kein Wunder, dass es Depressionen gibt.
Richte deine Aufmerksamkeit auf Liebe. Halte Ausschau nach Belegen von Liebe und notiere sie. Mehre deine Wahrnehmung von Liebe, und mehr Liebe wird aufsteigen. Die Welt ist voll von Liebe. Die ganze Liebe der Welt ist hierzugegen.
Die Welt ist voller Feuerwerk und doch in der Liebe verankert. Lasst euch auf die Liebe ein, und der Frieden kann nichts anderes als nur folgen. Die Liebe wird der ganzen verkehrten Werbung entgegenwirken. Nur die Liebe ist wahr. Alles andere ist falsch. Sucht nach der Wahrheit, und lasst euch von ihr leiten. Lasst euch von der Welt nicht einschüchtern. Orientiert euch an dem, was ihr wertschätzt, und nehmt Kurs auf die Welt.
HEAVENLETTER # 1248 – 9.4.2004 – Where Emotions Come From
Woher Emotionen kommen
Gott redete …
Du fühlst Emotionen mit deinem Körper. Ein Trauma ist ein Hieb. Man wird niedergeschlagen. Dir wird der Wind aus den Segeln genommen. Du erglühst vor Wut, oder deine Wut brodelt, oder du bist dabei geblendet. Dir ist schwindlig vor Freude und bist elektrisiert vor Aufregung. Lachen weitet deine Rippen, und Freude weitet dein Herz. Du spürst ein Kribbeln und Schüttelfrost. Du spürst Emotionen körperlich, und weißt bereits Bescheid, was für Emotionen der Gesundheit förderlich sind.
Der Verstand, der so oft stracks zensiert, übersetzt seine Wahrnehmung der Ereignisse jedoch augenblicklich und verschickt die daraus resultierende Bilanz freiweg in deinen Blutkreislauf. Aus der Erkenntnis aufseiten des Verstandes erwachsen Emotionen.
Der Verstand wirft die Vorsicht in den Wind und schickt dir Emotionen in rücksichtsloser Manier. Dies ist eine Zeit, in der der Verstand nicht zu Unterscheidungen aufgelegt ist. Er schickt dir unversehens Emotionen. Sicherlich kann er dir bedeuten, dass die eine Emotion gut ist und eine andere nicht, aber er hat dir bereits das ganze Paket übergeben. Er hat dir jedoch nicht die ganze Geschichte erzählt und nicht Verantwortung übernommen. In einem Atemzug mag der Verstand dir etwa sagen, dass es besser sei, eine Emotion zu begraben, und im nächsten Atemzug lässt er sich dazu ein, dass dies unklug sei. Die ganze Zeit über ist es der Verstand, der die Ereignisse in die Emotionen hineininterpretiert, die er dir entgegenschleudert.
Du hast konkrete Erfahrungen gemacht, bei denen du eine Begebenheit missverstanden hast. So dachtest du etwa, du seist brüskiert worden, womöglich habest du nicht bemerkt, dass der Täter seine Brille nicht auf gehabt hat und dich so nicht habe bemerken können, oder, er habe selber ein Trauma erlitten, das ihm die Sicht hemmte. Sowie der Geist das Begreifen betreibt, nimmt er keinen Anstoß an den Dingen. Stimmst du zu, dass der Verstand Emotionen auslöst?
Selbst wenn eine Beleidigung mit Absicht vorkommt, hast du sie nicht so hinzunehmen, wie sie auf den Weg gebracht wurde. Selbst wenn jemand dich absichtlich verletzt, kannst du dich dafür entscheiden, zu sehen, dass er bei alledem blind oder taub ist, oder, wenn er denn weder blind noch taub ist, dass er dann schier anders als du sieht oder hört. Was ist so schlimm daran, wenn zwei Menschen sich nicht in die Augen sehen? Muss mehr daraus gemacht werden als das?
Wenn du auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitest und es zu Unstimmigkeiten kommt, setzt euch zusammen, um die Sichtweise des je anderen zu begreifen. Dieser hat noch nicht die deine, und du nicht die seine, aber jetzt im Moment versuchst du, durch seine Augen zu sehen. Später wird er durch deine sehen mögen.
Wir sprechen nicht von zwei Seiten. Wir sprechen nicht von einem Wettbewerb, bei dem einer gewinnt und der andere verliert. Es geht um Kommunikation, aus der Verständnis erwächst. Aus Offenheit erwächst Verstehen und Zusammenarbeit. Aus Zusammenarbeit kann ein neuer Regenbogen erstehen, der womöglich noch nie da war.
Lade auf jeden Fall jemanden ein, der anders denkt als du, um dich so mit ihm an einen Tisch zu setzen. Dies ist eine Einladung, Schranken zu überschreiten. Ermangelung an Zustimmung und Absprachen ist nichts anderes als Begrenzung. Wenn du dich mit jemandem zusammensetzt, stimmst du stillschweigend zu, Sackgassen aufzulösen, und so, indem ihr das tut, befreit ihr euch gegenseitig, um in breiteren Bahnen über einen schönen Ozean zu schwimmen.
Lasse keine Gelegenheit aus, einem anderen Menschen zu begegnen und ihm in die Augen zu schauen. Mitten in ihren Augen ist der Ozean, den du durchquerst. Auf diese Weise stellt ihr jeden Menschen vor euch, und die Augen werden geöffnet, sodass das Schwimmen etwas Wundervolles ist. Eure Augen werden geöffnet, und zwei Ozeane verbinden sich zu einem Einssein, in welchem keine Illusion zu verbleiben vermag.
Alles andere als dieses Einssein ist Trugbild. Die Getrenntheit von irgendjemandem hat es nie gegeben. Nur per Wahrnehmung. Nur irrtümlich. Nur unaufgefordert.
Und jetzt komm. Gebt euch die Hand. Umarme die Welt. Du hast so lange darauf gewartet, dass du ihr Frieden bringst
HEAVENLETTER # 1249 – 10.4.2004 – All the Beating Hearts
All die schlagenden Herzen
Gott redete …
Wenn ihr denkt, dass ihr alles, was ihr tut, für Mich tut, könnt ihr das, was ihr getan habt, leicht loslassen. Wenn ihr euer Herz hergegeben oder etwas Gutes getan habt, müsst ihr keine Gegenleistung dafür verlangen. Ihr versteht, dass euer Geben das Entgelt ist, das ihr euch selbst gebt.
Wenn ihr versteht, dass ihr alles, was ihr gebt, Mir gebt, wird euer Herz alsdann leichter. Ihr wisst, wie schön es ist, Mir zu geben, Mir euer schlagendes Herz zu geben. Wenn ihr gebt, versucht ihr, das weiterzugeben, was Ich euch in Meiner Liebe, Weisheit und Barmherzigkeit gegeben habe. Was für eine größere Gegenleistung könntet ihr erwarten? Was für eine größere Gegenleistung kann es denn geben?
Wenn es genügt, dass ihr Mir dient, seid ihr von der Bindung befreit. Wenn ihr Mir dient, seid ihr frei. Es gibt nichts auf der ganzen Welt, das dem Dienen für Mich gleichkommt, und in allem, was ihr tut, in jeder Handlung, dient ihr Mir. Ich nehme euren Dienst nicht auf die leichte Schulter.
Ihr dient Mir durch euren Dienst an anderen auf der Erde. Natürlich sprechen Wir von anderen, wohlwissend, dass es keine anderen gibt. Es gibt nur Mich, der Ich in Körpern bin, denen ihr Namen zuteilt. Es gibt nur einen Körper Gottes, also gibt es kein „du“ und es gibt kein „anderer“. Es gibt nur dich. Ich sage nur „Ich“, aber das bedeutet nicht, dass Ich allein bin. Ich bin nie allein, weil Ich Mich selbst begleite, und das bedeutet, dass du es bist.
Was glaubt ihr, warum Engel so glücklich sind? Wie ihr sind sie Strahlen Meines Lichts. Aber Engel kennen nichts anderes als den Dienst an der Liebe, die sie umgibt. Die gleiche Liebe umgibt euch. Die Herzen verknüpfen die Einheit des scheinbaren Wir, denn nur Einssein ist. Aber Einssein ist niemals einsam. Ganz im Gegenteil.
Ein voller Becher kann nicht leer sein.
Ebenso wenig kann ein volles Herz weniger als voll von Liebe sein, mit der es ausgestattet wurde. Auch kann dein Herz nicht von Liebe geleert werden, obwohl du es vielleicht öfter herauszunehmen und die darin enthaltene Liebe auszuschütteln hast. Schüttle, schüttle, schüttle. Lasse dein Herz vor Liebe überfließen. Lasse einen Strom deiner Liebe sich wie ein Satinband um die Welt wickeln. Lasse deine Liebe wie Blütenblätter der einzigen Blume, die auf der Erde vorkommt, über die Welt verstreut werden. Lasst eure Liebe wie Samen des Einsseins auf die Erde fallen. Liebe gewinnt an Wert, je mehr man von ihr gibt. Einsein weiß, dass es kein Vergeuden von Liebe gibt. Liebe geben ist nicht aufwendiger als atmen.
Atmet so viel ihr könnt. Ihr könnt nicht nur einatmen. Ihr müsst auch ausatmen. Ihr könnt euren Atem nicht für euch behalten. Ihr wisst, dass das Atmen für alle da ist. Wisst jetzt, dass ihr für Mich atmet. Ihr atmet Meine Freude ein und aus. Der Atem Gottes atmet.
Die Liebe Gottes liebt. Und ihr seid Meine Liebe, die liebt. Ihr seid die Liebe, die sich auf der Erde entfaltet. So sei es.
Wie kann jemand, der so voller Liebe ist wie du, darauf bedacht sein, Liebe hinzuzugewinnen? Es gibt kein Herz, das groß genug ist, um all die Liebe zu fassen, die es erfüllt. Deshalb fließt das Herz über vor Liebe. Dein Herz ist sein eigener Generator. Es gibt kein Aufhalten für den Fluss der Liebe in deinem Herzen. Selbst wenn du dein Herz verschlossen hast, sickert Liebe heraus. Liebe macht sich bemerkbar.
Liebe ist großmütig. Sie dient nicht dem eigenen Vorteil. Liebe bahnt sich ihren Weg in die Welt. Die Welt ist von Liebe bedeckt. Ein Herz liebt alle.
Was auch immer euer Dienst an Mir heute sein mag, es ist Liebe. Und Ich empfange all die Liebe, die irgendjemandem irgendwo gegeben wird, und Ich schütte sie zurück in all die schlagenden Herzen allerorten. Meine ganze Liebe wird kommt in einen Umlauf ferneren Nutzens.
HEAVENLETTER # 1250 – 11.4.2004 – The Way of Love
Der Weg der Liebe
Gott redete …
Barmherzigkeit bedeutet Dankbarkeit, Geliebte. Ich bin genauso dankbar für euch, wie ihr es für Mich seid. Ich bin es noch mehr, weil Ich in jeder Hinsicht beflissen liebe und euren Wert mehr sehe als ihr selber. Barmherzigkeit, wie Ich sie ansetze, ist ein anderes Wort für Liebe. Barmherzigkeit ist nicht vom Verstand her. Sie ist keine Entscheidung. Barmherzigkeit ist das, was sich zeigt, wenn man liebt. Barmherzigkeit ist die Art und Weise, wie die Liebe von denen wahrgenommen werden kann, die sie geben oder empfangen, und die womöglich von ihr überrascht werden.
Wer Barmherzigkeit schenkt, darf sich nicht für einen Spender halten, denn dann würde er sich über den Anderen erheben und meinen, er sei wohlwollend. Die Liebe nützt, aber es ist besser, wenn man sich nicht für wohlwollend hält, denn dann erachtet man sich für bemerkenswert, unterdessen doch Wohltätigkeit das eigentliche Fleisch des Lebens und der natürlichen Ordnung darstellt. Wo Liebe ist, da wird Liebe gegeben.
Barmherzig ist nicht gleichbedeutend mit nachgiebig. Liebe verwöhnt nicht. Verwöhnung ist keine Liebe. Liebe ist Liebe. Verwechsle nicht Barmherzigkeit mit Nachgiebigkeit.
Und doch bist du kein Gericht, das den Beschluss ergehen lässt, barmherzig zu sein. Wenn ein Gericht Barmherzigkeit spendet oder glaubt, dass es das tut, dann bekundet es, dass es majestätisch ist. Das Gericht gewährt Barmherzigkeit als eine Gunst. Gefälligkeiten sind nicht viel. Es sind kleine Dinge.
Aber Gott sei Dank gibt es Gnade. Selbst diejenigen, die von der Richterbank aus Andere prüfen und Urteile fällen, sind in ihrem Leben mit Barmherzigkeit gesegnet worden, anderenfalls würden sie nicht dort sitzen.
Die Liebe ist dein Verdienst, doch sei froh und dankbar dafür. Sei am meisten froh, dass du einer bist, der liebt. Was wärst du ohne die Liebe in deinem Herzen? Und was wäre das Leben ohne die schönen Promenaden der Liebe?
Sei vor allem barmherzig dir selber gegenüber. Wenn du wirklich gut zu dir selbst wärest, hättest du die Vergangenheit schon längst hinter dir gelassen. Du würdest nicht an Schuldzuweisungen und Vorwürfen gegen dich und andere festhalten. Im Medium von Liebe gibt es die Vergangenheit und ihre Fehler nicht. Im Medium der Liebe bildet nicht das Denken den Start. Denken ist derart unbedeutend nebst Liebe. Im Medium Liebe existiert Liebe, und sie ist genug. Nichts nimmt so sehr ein wie die Liebe. Nichts verbindet wie die Liebe. Nichts vereint dein Herz und deinen Verstand wie Liebe. Nichts verbindet etwas wie es die Liebe tut, und nichts verbindet ohne Liebe.
Gewiss, Güte und Barmherzigkeit werden dir alle Tage deines Lebens folgen, allein, du selbst bist es, der sie verstreut. So hast du Güte und Barmherzigkeit auf allen Seiten, Güte und Barmherzigkeit umfangen dich wie Blätter, die im Herbst um deine Füße wirbeln. Wisse ein für alle Mal, dass Güte und Barmherzigkeit auf dich scheinen wie die strahlende Sonne. Bedenke all die staunenmachenden offenen und zarten Dinge, die die Sonne für dich tut, ohne dass du dir dessen bewusst zu sein hast. Der Sonnenschein lässt seine Magie auf dich wirken, mit oder ohne dein Bewusstsein davon.
Dasselbe gilt für Barmherzigkeit. Du hast Gottes Barmherzigkeit dein ganzes Leben hindurch empfangen, und sie hat dich gesegnet. Jetzt ist es an der Zeit, dass du dies erkennst und dich erhebst.
Barmherzigkeit klagt nicht an. Barmherzigkeit nörgelt nicht. Sie erhebt ihr Kinn und blickt gütig auf die ganze Schöpfung, wie immer sie auch aussehen mag. Barmherzigkeit deckt Fehler mit Liebe zu. Die Liebe löscht Irrtum aus. Der Irrtum war ohnehin schier ein Gedanke, nicht wahr? Und er geht den Weg aller Gedanken. Und du gehst den Weg der Liebe.
HEAVENLETTER # 1251 – 12.4.2004 – The Entitlement of Your Heart
Das Anrecht deines Herzens
Gott redete …
Wenn du Gram verspürst, wisse, dass du soeben dein Herz verwundest. Hast du nicht dein Herz in eine Skala zum Abwiegen was heraus geht und was hineingeht verwandelt? Hast du dich nicht beim Beilegen von Gewicht betrogen gefühlt und dies für dich behalten?
Wenn du Herzschmerzen spürst, gibt es etwas, woran du festhältst, was nicht in das Herz hinein gehört. Lasse los, und dein Herz wird sich entspannen. Es gibt bloß ein einziges, was in dein Herz hineingehört, und das ist Liebe. Wenn dein Herz wehtut, versucht es dir zu sagen: „Bekomme diese Bereuungen und Ängste hier raus!“ Und dein Herz windet sich, dreht sich und versucht auf jede Weise was nicht Liebe ist aus seinen Kammern herauszubekommen, und das nennst du Herzschmerz.
Dein Herz ist nicht für Kühllagerung vorgesehen. Es ist überhaupt nicht für Lagerung vorgesehen. Dein Herz ist eine Pumpe, welche hinaus pumpt. Es ist die Pumpstation von Liebe. Es ist nicht vorgesehen, eine Pumpstation von irgendetwas anderem zu sein. Du bist nicht dafür bestimmt, dein Herz in einen Straßenkehrer von Verletzungen umzuwenden. Der reine Strom von Liebe reinigt dein Herz von der ganzen Vergangenheit. Die Vergangenheit ist einem eifrig schlagenden Herzen Matsch. Dein Festhalten an der Vergangenheit – gar an der kürzlichen – wirkt auf das Anliegen des Herzens störend ein.
Das Herz ist nicht angelegt, Dinge wegzuschieben. Ihm ist es zu lieben. Quetsche nicht den Stil seines Herzens. Lasse dein Herz sein was es ist, ein Vehikel für Liebe. Es läuft auf Liebe. Liebe kann ihm niemals ausgehen. Allein die Liebe inwendig in ihm kann durch Antikörper, die du injizierst, zermalmt und vollgestopft werden.
Dein Herz ist nicht bestimmt, saure Trauben zu sein. Es soll süß sein. Lasse dein Herz den süßen Rahm der Liebe vergießen und alles innerhalb seiner Reichweite beglücken. Auf diese Weise stellt es sich ein, dass das gesamte Universum innerhalb seiner Reichweite liegt. Es gibt nichts, was außerhalb der Reichweite deines Herzens liegt, ja, jenes Herz, welches inwendig in dir schlägt. Es schlägt jetzt soeben.
Dein Herz möchte keine misstönenden Töne. Es möchte reine Töne der Liebe singen. Es möchte mit all der Liebe in ihm hoch singen. Es möchte nicht Tropfen der Liebe träufeln lassen. Es möchte, dass die ganze Liebe in der Welt anschwillt.
Dein Empfinden ist demgegenüber, es sei wagemutig, dein Herz lieben zu lassen. Es ist dafür bestimmt, sich zu trauen. Es ist einzig und allein dazu bestimmt, für das Wagen der Liebe zu sein, dies allerdings ist in keiner Hinsicht ein Trauen. Wie viel Wagen ist aufzutreiben, um dein Herz das sein zu lassen, was es ist? Lasse es mit aller Macht schlagen.
Wie geduldig dein Herz mit dir gewesen ist! Ermattet über das Zügeln, das du ihm auferlegt hast, hat es dir dennoch ausgesprochen gut gedient. Es hat dich Liebe niemals vergessen lassen. Es ist dir solch ein guter Diener, dass nachgerade sein Schmerzen, sobald du von den Weg abkommst, dir ein Signal ist, los zu lassen. Du weißt das, dein Herz ist nicht etwas, das du hinkriegen sollst. Ihm ist es, frei zu sein, und mithin liegt es dir an, es frei zu halten, um das zu sein, was es ist, und nicht zu versuchen es zu mindern.
Falls dein Herz ein Rennpferd ist, hast du es aufgehalten. Oh, lasse dein Herz mit Volldampf voraus laufen. Dein Herz kann dermaßen viel mit sich ziehen, sobald du aufhörst, den Verkehr von ihm weg zu dirigieren. Schalte das Stopplicht aus. Versieh es mit dem Leg Los. Es hat das Anrecht, sich in die Höhe zu schwingen.
HEAVENLETTER # 1252 – 13.4.2004 – Your Divine Right
Dein göttliches Recht
Gott redete …
Just dann wenn du meinst, du habest die Kleinheit im Leben überragt, findest du dich über etwas erzürnt. Du hättest, du seist darüber hinweg, und hier bist du neuerlich, zutiefst genervt angesichts von der Gedankenlosigkeit eines Menschen und von seiner Art, mit dem Leben umzugehen. wieso allerdings hast du, ein Zuschauer, derart tangiert zu ein?
Deine Wut und Frustration beziehen sich nicht auf andere Menschen, nicht auf ihre Schwachheiten, nicht auf ihren Unverstand, nicht auf ihre Einseitigkeit. Wie du weißt, geht es dabei um dich und darum, wie du mit dem Leben und den Unangemessenheiten eines anderen umgehst. Bei allem was du weißt – die anderen Menschen sind gar in ihrer Art undWeise um des ausdrücklichen Anliegens wegen auf der Erde, dich zu reizen. Sogar Dornen an Rosen haben einen Zweck.
Ebenso, vielleicht bist du erzürnt, sodass sich andere Menschen unter Umständen von deiner Gereiztheit etwas zulegen können. Nun, du kannst daraus schlau werden mögen, und du hast das nicht zu tun. Du hast genug zu tun damit, mit deinen eigenen Gefühlen, mit deiner eigenen Abgunst und damit, was du mit jenen anfangen wirst, umzugehen.
Du bist soeben mit der einen Episode zu Ende, und dann kommt hier bereits eine andere herein, die deine Aufmerksamkeit beansprucht, die dich dazu bringt, dich aufrecht hinzusetzen und die Verwirrung zur Kenntnis zu nehmen, die von dir ausdünstet. Das Äußere erregt was in dir ist. Alle diese anderen Menschen ziehen die Splitter heraus, die bereits in deinem Herzen existieren.
Ist dir das Scheitern anderer Menschen wirklich dermaßen belangvoll, dass du auf ihre Pfeife zu hopsen hast? Du wurdest enttäuscht, wie die, die du als Andere wahrnimmst, mit dem Leben und mit dir umgehen, und jetzt fühlst du dich im Stich gelassen. Wieso seid ihr aber und abermals überrascht, Geliebte, dass andere Menschen im Leben anders als ihr denken und rangieren? Kraft welchen göttlichen Rechts seid ihr der Belanger was die Energien anderer Menschen oder deren Schwund angeht? Und wo steht geschrieben, die Gedanken anderer Menschen sollten über die deinen verfügen?
HEAVENLETTER # 1253 – 14.4.2004 – Greater Than Perfection
Grossartiger als Perfektion
Gott redete …
Jeder Tag schafft Schätze zu dir her, und doch bist derart geneigt, dein Hauptaugenmerk auf Unannehmlichkeiten zu richten, so, als seien sie das, was von Belang ist. Sie spielen unerbittlich ein oder zwei Tage lang eine Rolle, danach flitzt deine Aufmerksamkeit zu einer anderen Unannehmlichkeit. Du bietest Kraft und Zeit für eine zeitweilige Angelegenheit auf, die morgen vergessen sein wird als wäre sie nie gewesen. Und doch gibst du dein Herz und eine Seele daran, an einen winzigen Flecken auf dem Tag deines Lebens. Aus dem was dir ein Vorkommnis und deswegen beiläufig ist, machst du etwas Ausschlaggebendes. Du bist ein Dramatiker. Du bist ein Dramatiker allererster Ordnung.
Alles scheint dir von Bedeutung zu sein. Du hältst dich in einem fortwährenden Gestöber von Versuchen auf, alles perfekt zu machen. Und im Sinne der Welt, da misslingt dir das. Du kannst bloß scheitern. Staub stellt sich fortwährend ein. Mehr Dinge gehören getan und noch einmal gemacht. Unterbrechung und Anspannung en masse. Möge es doch so sein, dass du ruhig bist in dem Wissen, dass alles gut ist, und dass all die geringfügigen Dinge, die für dich einen Unterschied bedeuten, nachgerade keine Rolle spielen. Du schnaufst und keuchst um sie herum, gleichsam als ob das Universum von der Beschaffenheit einer Einzelheit in deinem Leben abhänge, unterdessen Einzelheiten schier Einzelheiten sind. Seit wann lag es in deiner Zuständigkeit, in der Welt alles perfekt zu machen, oder in deiner Stadt, oder in deinem Haus, oder in einem Zimmer oder einem Winkel von ihm? Die Perfektion, auf die du aus bist, ist eine sich wandelnde Sache, mit der unmöglich Schritt zu halten ist.
Die Ironie dabei ist, dass du, der du dich nach Perfektion umtust, bei Unvollendetsein verweilst.
Du bringst was deinen Körper angeht immer dieselbe Leier an. Die ganze Zeit sind Körper Körper, keiner unter ihnen ist gemäß deinen Standards perfekt. Dein Körper ist gewiss stets irgendwas zu viel oder nicht genügend. Die Wahrheit ist, Wir können sagen, jede Form hat ihre eigene Vollendung. Was für ein Werkzeug der Körper ist! Was für eine herrliche Schöpfung! Was für eine unglaubliche Schöpfung dein Körper ist, und doch scheust du keine Mühen, ihn zu einem Mannequin zu machen. Mannequins werden nicht runzlig. Sie bleiben vollkommen glatt. Ein Mannequin hat Perfektion an sich und entbehrt des Lebens. Möchtest du wirklich gerne ein Mannequin sein?
Du bist im Laufe deiner Suche nach dieser illusorischen vorgestellten weltlichen Perfektion ein Windhund gewesen. Du bist ihr hinterher gejagt, weil du ihr hinterher gejagt bist. Was sollte deiner Meinung nach Perfektion bringen? Falls sie den erreichbar wäre, was dann, Geliebte, was dann?
Rücksichtslos verfolgst du eine Perfektion in der Welt, die du nicht erlangen kannst. Und sofern du sie erreichen könntest, was für eine höchste Anstrengung würdest du aufbieten im Versuch, sie zu behalten?
Wie geht es dir im Leben mit dir selber in Anbetracht dieses schreienden Bedürfnisses und dieses unnützen Bestrebens nach Perfektion? Vergiss Perfektion. Entsinne dich stattdessen der Liebe. Sofern es dir denn tatsächlich sehnlichst nach Perfektion ist, dann strebe danach, dass du in der Liebe vollkommen bist. Perfekt in der Liebe, da schwöre der Perfektion ab und befasse dich mit Liebe.
Wer sich mit Perfektion befasst, wirft sein Geld aus dem Fenster. Wer sich mit Liebe befasst, hat enormen Wohlstand. Verwechsle nicht klimpernde Münzen und knisterndes Papier mit Reichtum. Der Reichtum, von dem Ich spreche, ist unendlich, und er ist allen gleichermaßen zugänglich. Bei der Liebe gibt es keinen Hochnebel. Kein ihr Nachjagen. Und du bist der Meister der Liebe in deinem Herzen. Niemand kann sie von dir fortnehmen. Du bist der Entscheidet über das Geschick der Liebe in deinem Herzen.
In der relativen Welt auf Perfektion aus sein gehört zu den stärksten unvollkommenen Dingen, mit denen man sich selber beschäftigen kann. Es gibt etwas ungemein Größeres als vorgestellte Perfektion, und du hast es bereits.
HEAVENLETTER # 1254 – 15.4.2004 – Fear Not
Fürchtet euch nicht
Gott redete …
Macht aus Furcht von jedweder Form nicht ein Monster. Ihr seid recht bewandert darin geworden, euch Furcht anzuschauen, indes ist sie nicht dermaßen furchtvoll, wie ihr es gedacht habt. Ihr habt sie bei Weitem zu ernst genommen, so, als sei sie der Meister eures Lebens, so, als hättet ihr Furcht auszuweichen wie ihr das bei laufendem Verkehr tut. Selbst bei dichtem Verkehr könnt ihr immer noch über die Straße gelangen.
Oder seht Furcht wie einen Vorhang, der vor euch hingestellt worden ist. Der Vorhang hat es gerne, dass ihr bloß ihn selbst seht, doch seid ihr in der Lage, einen Vorhang aufzumachen und über seine Begrenzung hinaus zu sehen. Er ist nach wie vor da, aber ihr habt ihn zur Seite geschoben.
Geht also durch Furcht hindurch.
Furcht hat euch nicht zum Halten zu bringen. Ihr braucht nicht über sie zu grübeln und sie von jeder Seite her in den Blick zu nehmen. Furcht ist nicht dermaßen folgenschwer. Wenn ihr die Straße entlanggeht, wird eventuell jemand bei euch nebenher gehen, aber das ist keine Einmischung im Laufe eures Ganges. Betrachte Furcht nicht so wie einen Schatten neben dir. Er hat dich nicht in Besitz zu nehmen. Er hat dich nicht zu übermannen.
Furcht ist nicht ein Fremder, vor dem man Angst zu haben hat. Du hast sie ganz gut kennengelernt.
Furcht ist nicht ein Polizist. Furcht ist nicht das Gesetz. Furcht ist nicht der Landesherr. Lasse Furcht dich nicht beherrschen.
Mache Furcht nicht zu einem wiederkehrenden Helden, dem du huldigst. Furcht ist nicht der Verfertiger von dir. Ich bin der Erschaffer von dir.
Auch ist Furcht nicht der Zunichtemachende von dir. Furcht ist dir bloß nebensächlich. Sie hat keine große Macht über dich, außer derjenigen, die du verordnest.
Sofern Furcht dich paralysiert und dich veranlasst, in einer Ecke zu sitzen, hast du dich ihr geweiht und ihr einen Geltungsbereich über dich zugesprochen, selbst dann, wenn du nicht weißt, worum es dabei geht, was dir Furcht deinem Dafürhalten nach antun werde. Befürchtest du vielleicht, dass sie dich sitzen lassen wird, und dass du dich ohne deinen vertrauten Gefährten beraubt fühlen wirst? Hast du vielleicht das Gefühl, du würdest ohne das Gestotter der Furcht nicht wissen was zu tun ist? Könnte das bedeuten, dass du mit der Freiheit belassen wärest, voranzugehen, sofern du nicht an sie gefesselt wärest?
Ist Furcht vielleicht zu einer handlichen Ausrede geworden, die du für dich selbst gemacht hast?
Sobald auf der anderen Strassenseite etwas Würdiges auftaucht, dann überquere die Straße.
Sobald oben auf einem Baum etwas Wertvolles ist, dann klettere hinauf.
Wenn Furcht dich zum Halt bringt, dann bedenke die Angelegenheit noch einmal neu.
Du hast nichts zu beweisen. Du brauchst nicht zu beweisen, dass du mächtiger als Furcht bist, ebenso wenig lässt du die Furcht beweisen, dass sie mächtiger ist als du.
Der Joker ist der – du weißt nicht wirklich, was es ist, wovor du Angst hast. Womöglich empfindest du ein Tuch des Grauens über dir, und doch bist du dir nicht gewahr, was die Furcht ist, die auf dich abzielt. Was ist so furchtvoll? Wovor hast du Angst?
Fürchtest du Liebe so sehr, dass du Furcht der Liebe vorziehst?
Wie sehr entscheidest du dich für Furcht, sich in deinem Leben einzuquartieren? Wie viel Furcht ist genug davon?
Sollte Furcht dir regelrecht nachgestellt haben, so drehe dich um und stelle dich ihr gegenüber hin. Du dachtest, sie sei riesig, jetzt siehst, was für eine geringfügige Sache sie in Wirklichkeit ist. Nun kannst du um sie herum gehen oder über sie hinweg gehen.
Warum dein Leben im Namen von Furcht leben, derweil du es im Namen von Liebe leben kannst? Furcht ist ein vagabundierender Reisender, der bei dir ein behagliches Zuhause sucht. Furcht hat von dir ausreichend viele Almosen entgegengenommen. Mach, dass sie sich davonmacht.
HEAVENLETTER # 1255 – 16.4.2004 – Polishing God’s Gold
Gottes Gold auf Hochglanz bringen
Gott redete …
Sowie du zur Notiz nimmst und bejahst, dass die Liebe die Summe und Substanz des Lebens ist, hast du zur Notiz zu nehmen, dass Liebe nicht eine Emotion ist. Der Kern des Lebens kann nicht eine Emotion sein. Es ist an Emotion nicht ausreichend Substanz dran, um Leben zu fördern, insofern also, wie kann Emotion das Innerste des Lebens darstellen?
Sofern Liebe alsdann Wahrheit ist, was sie ist, dann hat Emotion nicht-echt zu sein. Emotion setzt sich selber durch Geschrei, nebst Liebe, für verkehrt, und, nebst Wahrheit, für verkehrt herab. Was ihr Emotionen nennt, ist bloß episodenhaftes Umherschweifen, angefacht durch den auf Abwehr stehenden Verstand. Oft lasst ihr dieses Gestöber euer Leben betreiben, so, als wäre jenes gescheiter als Liebe, als wüsste es eine Menge und kümmerte sich gewaltig darum, wofür euer Leben steht. Emotionen sind Gereiztheit, durch das Ego verdrillt und zu mehr gemacht, als sie es verdienen. Selbst dann wenn du Liebe als eine Emotion empfindest, ist das Ego am Werk und zwirbelt dabei an seinem Schnurrbart.
Aus Meinem Blickwinkel, und aus dem Blickwinkel, von dem her Ich gerne euer Leben gelebt sehen möchte, verwässern die ganze Zeit und all die Energie, die ihr für Emotionen aufwendet, eure Kraft. Emotionen verschwenden eure Liebe. Sie vergällen sie. Sie machen euer Blut sauer. Sie bringen eure Zellen zum Gerinnen. Sie unterdrücken das naturgemäße Regen von Liebe, das eurem Herzen entkommt.
Gewiss ja, Ich kenne all die Gründe, wieso die Welt der Auffassung ist, Emotionen seien schätzenswert, allerdings weiß jeder, dass Emotionen etwas sind, aus dem herauszugelangen ist. Sie gehören ganz gewiss nicht behalten. Ihr habt sie allzu lange behalten. Euer Repertoire an Emotionen ist schmal, aber ihr zieht jene wenigen zu zahlreichen Gelegenheiten hervor und schwenkt sie wie eine Flagge herum. Ihr glaubt, sie seien euch wichtig und von Bedeutung und würden euch auf die eine oder andere Art leiten. Auf diese Weise betreiben sich Emotionen wie Zauberer, die geschickt sind, eure Aufmerksamkeit von dem fortzulenken, was soeben vonstatten geht, hin zu irgendwas anderem. Im Falle des Lebens bekommen Emotionen eure Beachtung von der Liebe weg. Sie verstören eure Liebe. Sie rotten sie nicht gänzlich aus, aber sie verändern ihre Gestalt.
Emotionen sind wie Stechmücken, die euren Geistesfrieden behelligen. Niemand ist glücklich, Wut oder Groll, Hass oder Schmollen oder Unzufriedenheit der einen oder anderen Art zu fühlen. Oder, sind sie darüber glücklich? Ihr müsst der Auffassung sein, Emotionen seien euch irgendwie von Nutzen, weswegen anderenfalls solltet ihr sie euch derart häufig aufstören lassen mögen? Vielleicht meint ihr, ihr benötigt sie, um euch selber geltend zu machen oder um den einen oder anderen Anspruch auf etwas zu legen.
Emotionen sind wie faule Diener. Sie kommen, wenn du sie rufst, aber sie polieren das Silber nicht. Unbeholfen wie sie sind, bleiben Emotionen in Diensten stehend, so lange sie es können. Sie möchten in Erscheinung treten, und sie möchten nicht verschwinden, aber sie sind schwerlich ihres Lebensunterhalts wert. Und doch kannst du dir eher schwer dazu verhelfen, sie zu entlassen.
Emotion mögen es, verheerende Schäden anzurichten und Aufruhr zu stiften. Sie sind Taugenichtse, die sich zu ihrer eigenen Belustigung über dich lustig machen. Eigensinnige Emotionen treiben ihren Willen mit dir.
Meine Empfehlung geht nicht dahin, dass ihr gleichgültig werdet. Ich schlage vor, ihr geht anders vor, sobald es um die Leichtigkeit geht, mit der ihr es zulasst, dass Emotionen euer Herz auswringen.
Du, der du Meine Worte liest, hast beschieden, Mir zu dienen. Einige unter euch haben beschieden, sich Mir voll und ganz zu ergeben. Die ganze Zeit sprechen Emotionen in eurem Inneren und sagen zu dir: „Pass auf! Wie wagt es jemand, dir dummdreist zu kommen, und was wirst du jetzt damit anstellen?“
So du dich besinnst, dass du hier auf der Erde im Dienst an Mir bist, sagst du zu dir: „Was liegt an der Stelle in Gottes höchsteigenem Interesse? Wie bringe ich Sein Gold auf Hochglanz?“
Behaltet Mich im Auge. Dann lebt ihr euer Leben und dient Mir in einem Gefilde, in dem Emotion nicht die Hauptrolle spielt. Liebe spielt die Hauptrolle.
HEAVENLETTER # 1256 – 17.4.2004 – The Glory of Hearts
Die Glorie der Herzen
Gott redete …
Jeder wirbt für die Wichtigkeit von Kommunikation. Es gibt Schulfächer, in denen eure Kinder darin unterrichtet werden, wie es geht, miteinander zu kommunizieren, mit eurem Gatten, mit euren Kunden, mit eurem Boss, mit eurem Beschäftigten, mit dem Steuereinzieher. Kommunikationsunterricht lehrt euch, euch einen Augenblick lang beiseitezulassen, indessen ist Kommunikation auch so häufig zum Eigennutz geraten. Es ist eigennützig, wenn du mit einem Ziel im Blick kommunizierst. Es kann durchaus sein, dass alle Parteien dabei einen Nutzen für sich haben, Kommunikation allerdings, die vorher ausgedacht ist, ist nicht Kommunikation. Kommunizieren ist nicht dafür bestimmt, ein schlaues Mittel zu sein, um zu bekommen, was du gerne haben möchtest.
Öfters werden dir Fertigkeiten zum Zuhören gelehrt, welche du nicht ausführst, durch Menschen, die nicht zuhören. Der eigengeleitete Wert von Kommunikation liegt mehr darin, was kommuniziert wird.
Eine Herz verbindet sich mit einem anderen. Das ist Kommunikation. Eine Seele spricht zu einer anderen. Das ist Kommunikation. Kommunikation ist in Wahrheit ein bereitwilliges Mitempfinden. Es kann ein Gewahren sein, dass du nicht jederzeit dich selber angemessen wiedergibst, dass du es allerdings gerne tun möchtest. Kommunikation ist der Wunsch, näher bei einem anderen zu sitzen und wahrhaftig zu sein. Die ganzen Techniken in der Welt, so hilfreich sie sein mögen, ersetzen nicht das willige Herz, was dem Herzen eines anderen gerne zuhören möchte.
Sofern denn der denkende Verstand arglos wäre, gäbe es keine Kunden für Unterricht in Fertigkeiten von Kommunikation. Aber euer Geist ist auf An und Aus und mit dem Verfolg von Vergangenheit und Zukunft befasst. Ihr vergesst, dass vor euch ein Kind Gottes steht, was es aushält zuzuhören. Lasse es seinen Satz zu Ende bringen. Lasse es sein Herz öffnen. Lasse dein Herz das seine willkommen heißen.
Lasst Uns nun von der Kommunikation zwischen dir und Mir sprechen. Es gibt keinen besseren Zuhörer als Mich. Es gibt keinen Willigeren als Mich. Aber Ich bin nicht, wie deine Zuhörer in der vorderen Reihe deiner Ansprache lauschen. Ich werde sorgfältig zuhören, gleichwohl bin Ich der Eine, der dicht über dein Ohr gebückt ist. Ich bin der Eine, der voll auf dein Herz hört, unbenommen deiner Worte. Ich bin der Eine, Der dir tief in die Augen blickt und über das hinaus sieht, was du siehst. Und alsdann sehen Wir gemeinsam, dann kommen an einer Versammlungsstätte zusammen, wo Unsere Augen zusammenpassen, und Wir teilen die gleiche Sicht. Du siehst Meinen festen Blick wie er dein Herz zum Erzittern bringt, und nun blickst du starr in eine Richtung, hin zu der Versammlung der Herzen im Universum, und milderst deren Schaudern.
Kommunikation ist nicht ein Aufeinandertreffen von Ansichten und von Verstand. Sie ist eine Preisgabe von Herzen.
Entblöße Mir dein Herz. Entblöße dir selber dein Herz. Sobald du dir dein Herz entblößt, hast du die Stahlbänder durchbrochen, die dich gefangen hielten. Einmal durchbrochen, wirst du ungebunden. Schrankenlos, so setzt du andere frei. Was ist kommunizieren anderes als Schranken durchbrechen? Komme aus Abgrenzungen heraus. Du, der du ein unbegrenztes Wesen bist, bist nicht bestimmt, eingegrenzt zu sein. Entgrenze jetzt dein Herz.
Lasst Uns still kommunizieren, du und Ich, jetzt ohne zu reden. Spüre einfach die Umarmung Meiner Gegenwart. Spüre Mein Herz sich näher zu deinem rücken. Fühle wie deines näher zu Meinem rückt. Fühle das Einssein Unserer Herzen. In Wahrheit ist es so, dass ihr unablässig in Meinem Herzen seid. Ungebunden, seid ihr an Mein Herz gebunden. Mein Herz ist allerorten, und Mein Herz hält jeden und alles. Demzufolge ist Mein Herz unbegrenzt. Ich mache Anstalten, euch zu verstehen zu geben, dass euer Herz das gleiche unbegrenzte ist, ungebunden, zu all-waltender Glorie auflaufend, dem Meinen gleich.
HEAVENLETTER # 1257 – 18.4.2004 – Give and Give and Give
GIB UND GIB UND GIB
Gott redete …
Jedem Kinde Mein ist es zugedacht, zu empfangen. Wisse dies. Du wirst bekommen, aber es ist nicht an dir, die Vorstellung bei dir zu haben, Andere müssten dir geben. Der Gedanke wäre dir nicht gut, dass dir Schulden geschuldet seien, oder dass du meinst, jemand sei dir verpflichtet, denn du grenzt dich selber ein, indem du in der Weise denkst. Du entgrenzt dich, sobald deine Gedanken daraufzu laufen, was an dir ist zu geben.
Spürst du nicht soeben dieses Empfinden von Geben-heit, wie es dein Herz und deinen Geist öffnet? Spürst du nicht den Unterschied zwischen deine Zähne zusammenhalten und deinen Mund weit offen halten? Wenn du das Gefühl hast, die Welt schulde dir etwas, kontrahierst du die Welt. Weite zuvorderst dich selber aus und stelle weder Anforderungen an einen Anderen noch an die Gesellschaft noch an die Welt auf.
Der Schuh ist an deinem Fuß, und nicht bei jemand anderem. Du bist bestimmt, dein Leben voranzutreiben. Nicht, auf andere zu warten, die dir dein Gebührendes zu geben hätten. Gib stattdessen anderen das, was deinem Empfinden nach dir geboten ist. Dies ist kein Opfer, außer du betrachtest Loslassen von Missgunst als ein Opfer. Zum Glück auflaufen, das ist das praktischste Ding, was du tun kannst. Geben, was du dir gerne denkst, es sei dafür vorgesehen, dass du es bekommest, das ist dir eine Wohltat, die du über dir selbst ausschüttest. Dies ist die Bedeutung von Tue Anderen …
Dieser Rat ist nicht eine Vorsichtsmaßnahme, er ist selbstverständlich guter Menschenverstand. Sofern du das gibst, was du gerne bekommen möchtest, dann gib es ohne Vorbehalt. Es ist nicht an dir, das, was du gibst, mehr durchzuzählen als das, was du hereinbekommst. Du bist nicht ein Buchhalter des Lebens, der laufend an einer Gegenrechnung sitzt, der das Leben mit gegenseitiger Kontrolle herumschleppt. Das tun Geizkragen, und das bekommen Geizkragen.
Wenn du festhältst, hält jeder um dich herum unwissentlich fest. Wenn du frei lässt, lässt jeder um dich herum unwissentlich los, Und so räumst du es ihnen allen ein, sich erneut mit ihrem Herzen in Verbindung zu bringen und großherzig zu sein. Großherzigkeit kann nicht zusammengequetscht und verschrumpelt sein, sonst ist sie nicht großherzig.
Es ist nicht egoistisch, zu geben, was in deinem Herz ist zu geben. Wenn du Bezug nimmst auf dein Selbst, ist alles, was du tun kannst, geben, indes, in jenem Bewusstsein ist Geben nicht Geben genannt. Man heißt es Sein.
Wieso solltest du auf der Erde dein Sein horten und es so für dich selber behalten mögen?
Du bist dafür bestimmt, dein Sein offen zu zeigen.
Wenn du keinen Gedanken an Nötighaben oder keine nachfolgenden Gedanken an Nehmen hast, dann gibst du restlos ohne ein Denken ans Geben. Wenn du auf einem Thron sitzt, bist du thronend. Wenn du gibst, empfängst du, aber du gibst nicht, um zu bekommen. Geben mit dem Gedanken an ein Wiederbekommen ist nicht Geben. Es ist Planen.
Geben unter Vorbehalt ist nicht Geben.
Halbherzig Geben ist nicht Geben.
Bloß Geben ist Geben.
Was wäre, wenn das gesamte Universum auf der Grundlage von Geben, und nicht auf der Grundlage von Berechnen betrieben würde? Was wäre, wenn jemand, der einen Bedarf sieht, ihn alsbald befriedigen würde? Was wäre, wenn jeder jedem gäbe? Was wäre, wenn es jedes Menschen Vergnügen wäre, zu geben und zu geben und zu geben. Geben wäre Wellen des Ozeans gleich, eine nach der anderen, und alle wären in den Wellen am Planschen.
Kein Herz wäre dröge. Das Motto auf der Erde hieße: Je mehr geben, umso fröhlicher.
Jeder würde aufspringen, um zu geben. Und dann käme es zu niemandem mehr ohne irgendwas, und aus dem Grunde zu niemandem, dem etwas zu geben sei. Ihr würdet freilich aus der Freude am Geben heraus geben, just so, wie ihr im Meer aus der Freude am Planschen planscht. Es bringt euch nichts ein, im Meer zu planschen, ausgenommen Freude am Planschen. Bei der Freude am Geben ist es das gleiche.
HEAVENLETTER # 1258 – 19.4.2004 – The Spring of New Thoughts
DER BORN NEUEN DENKENS
Gott redete …
Wenn du Schmerz und Leid fühlst, bist du in dir selber verwickelt. du hast deinen Platz in der Welt vergessen. Du hast dich selber auf Tränen beschränkt, bejammerst deine Vereinsamung und die Vernachlässigung, die die Welt verbreitet. In einem größeren oder kleineren Ausmaß ist dies die Wahrheit übers Leiden.
Ob du nun Schmerz als körperlich oder emotional erlebst, du hast es ihm gestattet, deine Welt einzuengen, und dann fühlst du dich entsetzt über die Welt, dass sie minder ist, als sie vorgesehen ist zu sein.
Sobald die Welt sich in Kleinheit betätigt, ist dies für dich ein Signal, sie auszuweiten. Du weißt wie es geht, die Welt auszuweiten. Du weitest sie mit deiner Sicht aus, und du weitest sie mit deinem Herzen und deinem Geist aus.
Wenn du eine Aderklemme straffer ziehst, rechnest du damit, dass der Blutfluss geringer wird. Wenn du eine Aderklemme lockerst, rechnest du damit, den Blutfluss zu erhöhen. Du bist nicht überrascht, sobald der Fluss abnimmt oder zunimmt.
Allzu oft sind deine Gedanken wie Aderklemmen, die den Fluss des Lebens mindern. Worüber du lästerst, das hast du vorausgesagt. Und du hältst die Aderklemme straff, wann es Zeit ist, sie los zu lassen. Es ist immer die Zeit da, die Klemme los zu lassen. Immer, Geliebte.
Wenn ihr nicht an Beurteilung festhalten würdet, würdet ihr eure Gedanken in Freiheit lassen. Aber ihr haltet an euren Gedanken fest, um eure Rechtschaffenheit zu verteidigen, und so stampft ihr mit dem Fuß auf, und so schmollt ihr, und so verengt ihr die Welt.
Lasst missgönnende Gedanken wie kleine Roststärlinge sein, die aus dem Fenster fliegen. Was für eine Pastete würdet ihr aus den Gedanken denn machen, die das Universum erheben würde? Lasst die Schwärme eurer Gedanken los. Behaltet einen, und lasst ihn denjenigen an Mich sein. Das ist das gleiche, wie wenn man sagt, einen einzelnen Gedanken zu behalten, und ihn denjenigen an Liebe sein zu lassen. Lockert eure Herzenssaiten, sodass sie nach überall hin reichen, und ihr werdet erkennen, tatsächlich erkennen, dass Einssein nicht Alleinsein ist, sondern vielmehr ein unzertrennlicher Bund unter Gott, für die Liebe Gottes, welche in deinem Herzen pulsiert.
Gedanken ist es zugedacht, freigesetzt zu sein, nicht bei sich gehalten zu bleiben. Ihr schnürt euch selber ein mit den Gedanken. Eure Gedanken fesseln euch. Bindet eure Gedanken los.
Ihr setzt euch selber unter Strafe. In Arglosigkeit, da werdet ihr niemanden bestrafen. Wer wäre schuldig, derweil ihr unschuldig seid?
Ich bin Mir gewahr, dass ihr für die Welt wenig Hoffnung vorhaltet. Dies aus dem Grunde, weil ihr nach hinten blickt, und euer Herz zu Salz erstarrt ist. Ihr gedenkt der destruktiven Hinweisschilder und verherrlicht sie. Sie schafften es in die Nachrichten. Ihr haltet mit euren Fingern entsetzliche Handlungen an Ort und Stelle, und zählt sie durch. Ihr vergesst die Hinweisschilder, die nach oben weisen. Manchmal habt ihr sie nicht einmal gesehen. Doch sie sind desgleichen in Hülle und Fülle da.
Wenn du merkst, dass deine Gedanken sich in der Welt vermehren wie Viehherden, und anhebst, die Ausschreitungen zu sehen, welche deine Gedanken unterstützen, würdest du sie dann behalten mögen? Du möchtest Friede und Freude, und doch lässt du dich auf den Unruhen der Welt nieder. Kein Wunder bist du aufgewühlt. Bündle deinen Blick weniger auf Vorfälle, und mehr auf Ganzheit.
Schenkt neuem Denken das Leben. Neue Gedanken, Säuglingen gleich, bringen Glück. Bringe heute frische Gedanken hervor. Wirf die heraus, die du in dem Tassenschrank deines Geistes verwahrt hast.
Deine Beschwerden über die Welt und ihre Vorkommnisse sind dem gleich, wie du auf deinem Ofen einen großen Eintopf kochst. Der Pott Eintopf bleibt für eine lange Zeit auf dem Ofen, und er wird nach und nach erhitzt. Er simmert auf dem Ofen. Du hast eine Menge über, was du morgen oder übermorgen noch einmal warm machst, oder du steckst es in die Gefriertruhe, um es später aufzutauen.
Komm schon, lasst Uns dem neuerlichen Leiden ein Ende setzen. Lasst Uns neue Saaten auf dem Universum ausbringen. Lasst den heutigen Tag die Quelle Neuen Denkens sein.
HEAVENLETTER # 1259 – 20.4.2004 – There Is Oneness
DA IST EINSSEIN
Gott redete …
Was sollte den heutigen Tag davon abhalten mögen, einer der liebenswertesten in deinem Leben zu sein? Möchtest du das nicht gerne? Was also hält ihn davon ab? Vielleicht verurteilst du äußere Ereignisse und Menschen und sagst, sie ruinierten deinen Tag, und doch sind sie dazu außerstande. Nur du kannst das. Wenn du nicht dermaßen über die Ereignisse der Welt und die Menschen, die dich in ihr durcheinanderbringen, hin und her geschwenkt würdest, wäre dann dein Tag nicht liebenswürdig?
Ich möchte dir eine Frage stellen, die du gestellt hast: „Warum kann das Leben nicht reizend sein? Warum muss es voller Scherereien sein?“ In der Tat, warum, das frage Ich dich. Und Ich füge hinzu, Geliebte, wer hat die Macht inne, euer Leben reizvoller zu machen?
Wenn ihr gerne euer Leben rühriger haben möchtet, dann seid ihr es vielleicht, die sich zu rühren haben. Vielleicht schmeißt ihr Mauern ein, derweil ihr ganz leicht um sie herum gehen könntet. Ihr verschrammt eure Schuhe, indem ihr mit ihnen mal dies mal das herumkickt, während ihr es aufheben und eurer Wege gehen könntet. Haben Vorkommnisse eine derart große Auswirkung auf euer Leben zu haben? Haben sie euch zu zerschmettern? Bückt euch ein wenig, und ihre Folgen werden weniger. Werdet nicht bestürzt. Tretet ein wenig zurück. Wendet weniger ein und kämpft weniger. Verwendet mehr Energie darauf, was euch Freude gibt, als auf Gefechte. Was, Geliebte, ist deine Ausgangsstellung?
Vielleicht bist du groß geworden und hast Freude an Reibereien, an einem guten Kampf, an einem ordentlichen Ärger, am Bezwingen eines eingebildeten Feindes gehabt. Du wirst darin gut gewesen zu sein, dich selber zu einer Reaktion zu provozieren. Streit kann der Dampf sein, der deinen Motor antreibt, allerdings zu welchen Kosten? Schau dich nach kostengünstigerem Treibstoff um.
Du ziehst dich an den Haaren und ballst deine Fäuste, und zu was für einem Nutzen? zu was für einem Nutzen?
Deine Hand ist nicht dafür geschaffen, Fäuste zu machen. Ihnen war es zugedacht, offen zu sein. Offen, deine Hände nehmen entgegen. Offen, deine Hände bieten dar. Ein Handschlag ist eine liebenswerte Sache. Er ist ein Symbol von Einssein. Was zeigt eine Faust an?
Es möchte einen danach aussehen, dass du im Großen und Ganzen deine Fäuste oder deine Hände bei Entsetzen hochhältst, oder dass du wegrennst, so, als ob dies die drei hauptsächlichen Alternativen in deinem Leben seien. Ganz bestimmt sind sie die populären.
Besinne dich heute, im Leben eine andere Position einzunehmen. Sieh dich eher als ein Drehkreuz denn als eine Barriere. Sei von einer Pose des Offenseins. Sofern die Welt ein Hula Hupp wäre, dann sei diejenige, die in ihm rotiert. Du brauchst nicht zu demolieren, was dir Stress macht und was dir lieber wäre, dass es nicht da ist. Sei einfach ohne das.
Wut und Quälerei sind die zwei Schwerter, die du bei dir hast, stets griffbereit. Nimm deine Schwerter herunter. Sie wiegen schwer auf dir. Weswegen in aller Welt sich Schwerter aussuchen, derweil Sterne auf dich scheinen, und Galaxien voller Licht da sind, und darauf warten, einen flüchtigen Blick von dir zu erhalten? Mit einem Schwert in der Hand ist es schwierig, nach oben zu blicken. Du schleifst ein Schwert umher, oder es schleift dich umher. Lege deine Schwerter weg, und hebe deine Augen hoch und gib deinem Herzen Auftrieb. Lege alles auf den Boden, was du nötig hast, darüber zu steigen, und du wirst erleichtert sein. Dein Herz wird erleuchtet sein.
Im Leben gibt es kein Territorium. Es gibt keine Linie, um darüber zu schreiten. Es gibt keine Linien, ausgenommen jene, die mit einem Stock hingezeichnet wurden. Was für einen Verdienst haben sie? Laufe über die eingebildeten Linien in deinem Leben hinweg. Ohne Linien, gibt es keine Seiten, keine Winkel, und aus diesem Grunde keine Schärfe.
Du lebst auf einem Kreis des Lebens und der Liebe namens Erde. Kreise sind rund und haben keine Ecken. Kein hoch und kein herunter. Kein vor und kein danach. Und kein dazwischen. Da ist Einsein.
HEAVENLETTER # 1260 – 21.4.2004 – Say Yes to the Universe
SAGE JA ZU DEM UNIVERSUM
Gott redete …
Schaffe dich in die Gepflogenheit, Ja zu sagen. Der Anfangslaut von Ja ist wie ein Jubel und ein Hochruf. Es beschwingt die Person, die es hört, und es lockert sie auf. Nein sagen verbraucht mehr Energie. Nein ist steifer, und es ist ein Stolperstein. Dies soll nicht meinen, niemals Nein zu sagen. Es bedeutet, Ja in Betracht zu nehmen, und es dir leicht von den Lippen kommen zu lassen. Nein ist oftmals automatisch. Es ist dein Verteidigungssystem. Lasse Nein deine Wahl sein, nicht eine Gewohnheit.
Benutze das Wort Nein in maßvoller Weise.
Sage Ja zu Ja. Befürworte Ja. Sage – Gewiss doch. Sehr gerne. Selbstverständlich. Auf der Stelle. Absolut. Sieh die Energie, die du zusammenrufst. Sieh die Kohärenz, welche sich bei dem simplen Wort Ja in einer Reihe aufstellt. Denke nicht, Nein sei stets weiser als Ja.
Sowie du Ja sagst, bist du offen. Sowie du Nein sagst, einerlei wie freundlich, hast du eine Tür geschlossen. Sowie du laut Nein sagst, hast du eine Tür zugeknallt. Ja ist mehr einer leichtgängigen Schwingtür gleich.
Das Anliegen von Ja ist nicht, es einem anderen Recht zu machen und dessen Herz über das deine zu stellen, denn Ja ist nicht bestallt, ein Opfer zu sein.
Der umfassendere Zweck von Ja ist, dich voranzubringen. Wenn du Ja sagst, hast du einen fliegenden Start. Wenn du häufiger Ja sagst, bist du häufiger mit dem Universum in Einvernehmen, und du verherrlichst Mich und eiferst Mir nach. Ja ist ein großartiger Begrüßer. Ja ist ein Segensspruch. Versuche heute Ja zu sagen, und sieh, was geschieht.
Sage Ja zu dem Universum. Höre auf, mit dem Kopf Nein zu schütteln.
Sage Ja zu dir selber. Sei dir selber gegenüber keine Abschreckung. Sei kein Zensor. Sei ein einladender Mensch. Sei einvernehmlich mit dir selber. Befreunde dich mit dir selber.
Kein Geneigtsein, die Stirn in Falten zu legen. Ein herzliches Ja ist mehr wie eine Verbeugung vor der Königlichen Familie. Es ist ein Zauberstab, welcher Herzen zum Funkeln bringt, und du hast ihn zu deiner Verfügung.
Ja ist ein Dünger, der Herzen veranlasst zu wachsen. Sei ein Sämann von Ja’s.
Sowie du Ja sagst, lernst du hinzu. Nein ist ein Stoppschild, und es stoppt Herzen. Wenn es möglich ist, sage Ja, und ja, und ja. Ich sage jetzt Ja zu dir.
Nein zieht eine Linie. Ja löscht sie. Beide weichen einander aus.
Mag sein – ist ein Drückeberger, ein Entscheidungen-Aufschieber. Manchmal freilich ist es nötig, etwas aufzuschieben, andernfalls bist du allzu hastig. Heute indes, sei schlicht gewogen, häufiger Ja zu sagen, und sieh, was du dadurch an Wohltaten auslöst.
HEAVENLETTER # 1261 – 20.4.2004 – The Essence of Love
DIE ESSENZ VON LIEBE
Gott redete …
Ich bin nicht eine Entität abseits von dir, ebenso wenig bist du eine Entität abseits von Mir. Liebe ist zugegen. Liebe ist der Schöpfer. Liebe schuf. Einssein der Liebe auf Erde wurde geschafft aus der Union Unseres Seins. Löffelweise Ozeanfunkeln ist aus dem Ozean in die Höhe gelangt, sodass es gesehen werden könnte, und auf einen Schlag wurde es wieder zurückverbracht.
Die Idee von Löffelvoll dauerte an, obschon kein Tropfen des Ozeans fehlte oder irgendwo sonst war, außer mitten im Ozean Meiner Selbst. Dennoch besteht eure Neigung, euch selber außerhalb des Ozeans zu sehen, weiter. Ihr seid vergesslich dahingehend, dass ihr in den Ozean, aus dem ihr entsprungen wart, zurückgelöffelt worden seid. Ihr wurdet nie verschmäht.
Ich bin die Essenz der Liebe. Du ebenfalls. Aber Wir können sagen, dass du, sozusagen in die Winde geworfen, Liebe in zusammengerührter Weise bist, vermengt, sich nicht so sehr wohlfühlend, geblendet, verplempert. Du bist dir deiner Essenz unsicher. Deswegen schaust du dich nach ihr überall um.
Du glaubst nach wie vor, du seist ein Partikel Liebe. Du akzeptierst vielleicht, dass du einstmals eine Blüte am Apfelbaum des Lebens gewesen bist, jetzt hingegen glaubst du, du seist heruntergefallen, weggeweht worden und könnest nicht mehr länger als eine Blüte Gottes angesehen werden, oder irgendwo in der Nähe bei ihr, stets in Armeslänge zugegen, oder in der Länge des Ozeans. Demnach siehst du dich wie ein Streuner. Du versuchst mit aller Macht, dich erneut auszumachen und die Täuschung vom Getrenntsein umzukehren. Du scheinst dir nicht gewahr zu sein, dass die Essenz von dir bei dem Baum weilt, der ja letztlich ebenfalls nicht physischer Natur ist, sondern die Essenz von Liebe Selber. Ich sage ‚weilen‘, weil du nicht einen Moment lang säumst. Du bist unwandelbar unablässig verschmolzen mit der Essenz von Liebe Selber. Essenz ist nicht auftrennbar.
Aus dem Grunde fällt in Wirklichkeit keine Blüte vom Baum. Ebenso wenig bist du aus dem Garten Eden herausgefallen. Ebenso wenig hast du Meine Seite verlassen, wie auch, habe Ich die deine verlassen.
Die ganze physische Manifestation der Welt, geschaffen aus Liebe, ist Essenz von Liebe. Dies ist nicht etwas, was du abwaschen oder abschrubben kannst. Du hast ein dauerhaftes Tattoo bei dir. Es lautet: „Gottes Liebe“.
Du bist die Liebe Gottes. Du bist um Gottes halber, so wie Ich deinethalben bin. Aber du hast vielleicht das Tattoo zugedeckt, oder du siehst es, aus der Belastetheit deines Denkens heraus, ganz einfach nicht. Du siehst stattdessen Menschliche Fehler.
Ich irre Mich nicht, wenn Ich auf dich Anspruch erhebe als Mein Eigen. Es gibt da keinen Irrtum zu begehen. So alles doch Mein Vermögen ist, kannst du bloß Meine Fülle sein.
Ich weiß sehr wohl, dass du dich selber abgeteilt hast. Das Denken hat sich selber als mächtig verkündet, und einige von euch in die eine Sektion und andere in eine andere verbracht. Du hast die Welt gleichermaßen partioniert. Ich kenne weder reich noch arm. Ich kenne weder höher noch niedriger. Ich kenne weder mehr noch weniger. Ich kenne weder das eine Land nebst einem anderen. Ich, die Essenz von dir, weiß um das Licht, welches du scheinst, und das ist Mein.
Ich habe dich nie aus einer Rippe Meines Liebe-Baums herausgeknipst. Ich habe dich nie um den Ozean gebracht. Ich gab dir anstelle dessen Segnungen. Ich segnete dich mit Leben. Gott (Liebe) gab dir das Leben, ein beträchtliches Geschenk des göttlichen Geistes.
Geliebte, du bist eine Rose, von Meiner Wange gezupft. Dies nimmt weder von Meiner Rose-heit etwas weg, noch von dir. Wenn es letztlich darauf ankommt, was kannst du denn anderes sein als Meine Rose-heit?
HEAVENLETTER # 1262 – 2.5.2004 – The Center of Your Heart
DAS ZENTRUM DEINES HERZENS
Gott redete …
Es obliegt euch nicht, das Leben hindurch am Schlafen zu sein, sondern – wach zu sein. Doch eine gute Menge eures Lebens wird damit verbracht, euer Erleben von ihm zu betäuben, Als würdet ihr es wegschieben wie eine Platte mit Lebensmitteln, von denen ihr zu viel gegessen habt.
Du hast das Leben noch nicht reichlich genug gekostet, um es wegzuschieben. Das Leben ist nicht Pfunde an Gewicht, die du loszuwerden hast. Leben ist nicht eine Last, die dir aufgebürdet wurde, und von der du dich freizumachen hast.
Du hast die Ecken und Kanten des Lebens erfahren, das Zentrum allerdings hast du noch nicht betreten. In Wirklichkeit bist du von ihm abgerückt, ohne je in es hineingeschritten zu sein.
Mitten im Zentrum findest du dich selber, denn die Mitte ist du selber, nicht ein Spiegel, nicht ein Zacken des Lebens, sondern das Leben selber, einfach und wonnig, wie eine Erscheinung, die du dir so sehr gewünscht hast und über die du so sehr ins Zaudern geraten bist.
Falls das Leben ein Strom ist, hast du in ihn hineinzugehen. Wenn es dein Wunsch ist, in dem Wasser eingetaucht zu sein, hast du die Ränder zu verlassen und dich einzutunken.
Was wäre denn, wenn du in das Leben mit ganzer Seele einträtest? Dann würdest du die Anordnungen und Aufträge über das Leben, die du derart sorgfältig bei dir gehabt hattest, hinter dir lassen. All die Vorempfindungen würden fortfallen. Du würdest sie abschütteln. Bis zu dem Zeitpunkt, da warst du dabei, das Leben abzuschütteln.
Selbst wenn du dein Leben stark mit Denken in Anspruch genommen lassen hast, Denken ist dem realen Kern des Lebens äußerlich. Alles was du gedacht hast, ist nicht Leben, denn das Leben lässt sich selber nicht allein. Es ist nicht etwas, was du mit einem Achselzucken abtust oder worüber du eine Entscheidung fällst, ebenso wenig ist es ein Umherziehen. Das Zentrum des Lebens ist nicht etwas, in welches du hineinläufst, insbesondere dann nicht, wenn du es gemieden hast.
Du zögerst. Du hast Angst, das Wasser sei zu tief oder zu ruhig oder zu kalt.
Sobald du das Leben betrittst, wirst du finden, dass seine Strömung dich trägt, Just dorthin, wohin du möchtest. Aber natürlich weißt du wirklich nicht, wohin du gehen möchtest, ausgenommen in der Theorie. Wohin du gehen möchtest, ist gar eine Idee oder ein weiterer Gedanke deinerseits, der dich vom Punkt abkommen lässt.
Du bist in kleinen Dingen aufgekehrt worden und hast die Größe umgangen, bei der es dir gilt dich einzuschiffen. Du hast dich selber weggeräumt auf ein ruderloses Schiff, während du königlich mit Mir dahersegeln könntest. Ein stattliches Schiff, das segle Ich, und Ich möchte gerne, dass du dich Mir in voller Montur anschließt.
Selbstverständlich ist volle Montur in jeder Hinsicht nicht Montur. Ich möchte dich gerne Mir angeschlossen sehen, aus vollem Herzen heraus. Ein volles Herz ist eines mit Mir in ihm am Strahlen. Rosenkranzperlen ist es angesagt, dich zu Meinem Herzen zu geleiten, zum Zentrum des Lebens, zum Zentrum deines Lebens.
Hast du dir Mühe gegeben, dem zu entkommen, was unentrinnbar ist? Bist du das kleine Kind, was beschließt, von Zuhause wegzulaufen?
Von dem Zuhause, von dem Ich soeben rede, kann man nicht fortlaufen. Du kannst das bloß in der Einbildung tun, und so hast du dir dies eingebildet.
Es ist realistisch und praktisch zu wissen, wo du gerade stehst. Vielleicht denkst du, du stehest soeben in einem Laden mit Novitäten, währenddessen du die ganze Zeit bei Mir auf dem Gipfel eines Gewaltigen Berges stehst. Verorte dich nicht mehr länger an dem Fuß des Berges. Zögere nicht mehr, tief in den Ozean hineinzutauchen. Komm, betrete das Leben.
Das Wasser ist für dich zubereitet worden. Es gibt keine Rampe, die du hochgehen musst. Du bist bereits hier. Du hast nicht zu schwimmen, und du hast nicht hochzuklettern. Du hast einfach ausschweifende Gedanken fortzulassen. Du hast einfach Vergesslichkeit fortzulassen.
Betrete jetzt mit der Majestät, die Ich dir verliehen habe und die es dir nunmehr gilt entgegenzunehmen, das Zentrum deines Herzens.
HEAVENLETTER # 1263 – 3.5.2004 – Not Leaf Nor Lotus Flower
WEDER LAUB NOCH LOTUSBLUME
Gott redete …
Unvoreingenommen sein ist weder mehr noch weniger als mitfühlende Weisheit. Alle Weisheit ist mitempfindend, anderenfalls wäre sie nicht Weisheit.
Bedeutet Dinge persönlich nehmen Ego? Ich meine, ja. Ein Teil von persönlich nehmen ist der Gedanke: „Wie können sie so mit mir reden? Wer denken sie wer sie sind? Wer denken sie bin ich?“ Ja, das sieht Mir nach Ego aus.
Ohne eine Einmischung des Ego wird der Gedanke eher so sein: „Was geht wirklich hier vor? Und wie kommen wir von hier aus weiter?“
Und immer ist die Antwort Liebe, nicht aufgeblasene Liebe, sondern Liebe als eine Bereitschaft zu verstehen und von dort aus weiterzugehen.
Ego hat eine ungemein kurze Schwingungslänge. Einerlei wie virtuos, es klappert. Wenn du dich aufgebracht fühlst, egal wie gerechtfertigt, ist Ego mit von der Partie. Wenn kein einzelner Mensch da ist, um ihn als die Ursache anzusehen und ihm Vorwürfe zu machen, dann ist es das Leben, an dem du Anstoß nimmst. Der Gedanke dabei wird etwa sein: „Wie kann das mir passieren?“
Oder du nimmst es Mir für übel und denkst: „Wie konnte Gott das zulassen?“
Und du kommst zu der Schlussfolgerung, du seist nicht geliebt und nie geliebt gewesen, und genauso würdest du nicht mehr länger lieben mögen. Bist du nicht der Auffassung, dass der Preis für ein zerbrechliches Ego allzu hoch ist?
Wenn auch – es wird eine Zeit kommen, wann du merkst, dass dir tatsächlich nichts zustößt. Du bewegst dich durch die Gewässer, das ist alles. Manchmal sind sie stürmisch und manchmal mild. Manchmal halten sie dich flott, und manchmal bugsieren sie dich nach unten. Manchmal heben sie dich hoch, als befändest du dich in einer Spirale zum Himmel hin, und manchmal lassen sie dich zu Untiefen treiben. Wie auch immer, die Gewässer sind einfach etwas, was ihr durchmesst. Ihr nehmt die Gezeiten nicht persönlich. Sie sind nicht da draußen, um euch zu fangen. Sie sind einfach was sie sind, während sie sind, was sie sind. Du bist den Wellen ein Beteiligter, aber du bist, ihrer unbeschadet.
Unter Umständen siehst du dich als ein Blatt im Wasser. Selbstverständlich bist du aber kein Blatt im Wasser. Wenn du gerne einen Naturvergleich haben möchtest, dann vergleiche dich mit einer Lotusblume, die im Wasser wächst und blüht. Schöne Wesen, wie sie es sind, du bist weder ein Blatt noch eine Lotusblume. Du bist ein Menschenwesen.
Du bist nicht derart abhängig von den Strömungen. Du brauchst nicht mit ihnen tiefer sinken, noch auch, dich von ihnen in die Höhe gehoben sehen. Die Strömungen sind nicht die Fabrizierungen, die dich herstellen.
Nicht anders – die Gedanken anderer Menschen sind nicht die Fabrizierungen, die dich herstellen. Warum spielt es eine so große Rolle, was eine anderer denkt? Warum gehst du dir selber aus dem Weg, um Wertschätzung vonseiten eines anderen zu erhalten zu suchen? Lasse dich der Wertschätzende eines anderen Menschen sein. Was du an Gedanken hast, das spielt eine Rolle. Was ein anderer Mensch denkt, ist dabei unerheblich. Du machst es bloß erheblich, aufgrund deiner Betonung, auf der Suche nach Liebe und einer guten Meinung über dich zu sein. Aber selbst wohlwollende Gedanken und Übereinstimmungen machen dich nicht geliebt. Gedanken wechseln just wie die Strömungen des Wassers, und du kannst auf dem Trockenen sitzen gelassen bleiben. Es ist wohlbegründet, dass du außerstande bist, dein Leben abhängig davon, was Andere von dir denken, zu leben.
Aber hast du nicht gerade das getan? Sind nicht gerade deine Launen gemäß den Temperamenten rund um dich herum angeweht und angeblasen worden? Hast du nicht dich selber wie die vielen Münzen in deinen Taschen gesehen, am Klirren, für eine Ausgabe oder eine Anschaffung, erstanden oder verkauft, von einer zur anderen Hand gereicht, abhängig von einem flimmernden Marktpreis für deinen Wert?
Bleibe bei einem stabilen Investment. Dein Wert fluktuiert nicht mit dem Wetter. Lege in Liebe an. Ziehe Liebe auf dich. Räume alleinig der Liebe Botmäßigkeit über dich ein.
HEAVENLETTER # 1264 – 4.5.2004 – God’s Messengers
GOTTES BOTEN
Gott redete …
Ein Bote ist schnellfüßig. Er rennt durch schmale Stellen. Er erklimmt Höhen. Weder Regen noch Hagel stoppen ihn. Weder Wüste noch Fluten, weder Kälte noch Hitze. Ein Bote überbringt die Botschaft, die ihm anvertraut ist. Egal für wen die Botschaft ist, die ausgeliefert wird, egal wie viele Male, nichts hält den Boten davon ab, die Botschaft, die ihm aufgetragen war sie zu überbringen, zuzustellen. Ihm wurde zugewiesen, Gold zu überbringen.
Manchmal vergisst ein Bote, was er bei sich hat und ersetzt es, in seinem Sinn, durch Zinn oder Messing. Manchmal vergisst er, dass er ein Bote ist. Manchmal verliert er insgesamt die Spur, findet sich auf der verkehrten Straße wieder, steht an einer Ecke, und wartet auf eine Nachricht, die ihm übermittelt werden soll. Manchmal begeht er einen Fehler, und hin und wieder viele Male, und manchmal stellt er die richtige Botschaft zu, selbst dann, wenn er sich seiner allerhöchsten Betrauung nicht gewahr ist.
Du freilich, der du Meine Stimme jetzt hörst, weißt, Wessen Bote du bist. Und du kennst die Botschaft, die du überbringen sollst. Du hast sie von vorne bis hinten im Gedächtnis verwahrt. Und dir wurde eine reichhaltige Kraft übermittelt, um dich im Laufe einer kurzen Lebenszeit der Zustellung aufrechtzuerhalten und zu versorgen.
Damit du die Botschaft, die du für wert angesehen haben solltest, sie der Welt zuzustellen, überbringst, gab Ich dir ein ausfallsicheres Herz, um dir ins Gedächtnis zu rufen, wie gut du deine Mission erfüllst, oder was du bei ihr noch zu tun hast. Selbst bei einem vagen Empfinden, dir fehle etwas, zupft dich dein Herz und erinnert dich an die Botschaft, die dir aufgetragen ist.
Dir wurden nicht verschiedenerlei Botschaften gegeben zum Überbringen. Bloß eine einfache. Es war nicht bloß ein Empfänger. Es waren viele. Tatsache ist, der Empfänger hieß ganz deutlich: Jeder, den du siehst oder kennst oder von denen du hörst, und darin inbegriffen jene, die du nicht siehst oder nicht kennst oder von denen du nicht hörst, welche indessen ebenfalls irgendwo existieren. Sie sind von gleicher Abstammung wie du. Der Empfänger war Jedermann. Keine Einschränkungen. Keine Nachnahmen. Einfach eine schlichte Zustellung einer schlichten Botschaft, einer Botschaft, die man nicht allzuoft zu Gehör bekommen kann, und die nicht genug vernommen wird.
Was kann so schwer dabei sein, eine Botschaft für Gott zu überstellen? Ich hätte es gerne, dass du sie überbringst. Ich habe sie unterzeichnet, sie versiegelt und nahe bei deinem Herzen untergebracht. Ich segnete dein Herz und Ich segnete dich, den Boten Meines Herzens, und Ich wünsche dir eine gute Reise.
Du bist ein Bote Gottes. Wofür wärest du gerne auf der Erde, wenn nicht dafür, Mich zu repräsentieren? Und du verwechselst die Botschaft nicht, die dir ansteht sie zu überbringen – wie könntest du?
Dir wurde nicht aufgetragen, der Welt eine Botschaft der Gier zu überbringen, oder der Unordnung, der Verlogenheit, des Egoismus, der Plumpheit, oder des Aufruhrs, des Verdrusses oder der Furcht. Die Liste davon ist lang, was du nicht zustellen sollest. Die Botschaft zum Zustellen ist kurz.
Du bist dazu bestimmt, eine Botschaft der Wahrheit zu senden. Die Worte der Botschaft heißen: Friede, Liebe, Freude. In einem Wort, Einssein. Die Botschaft gehört aber nicht bloß als Wort übermittelt. Worte sind ein Gedanke. Denken an die Botschaft ist ungenügend. Es ist gut, aber es ist nicht hinlänglich.
Lasse es bei der Botschaft nicht zu einem Fehlgriff kommen. Lasse sie eindeutig sein. Lasse sie von den Berggipfel deines Herzens her scheinen. Lasse sie über deinem Leben prangen. Lasse sie aus deinen Augen heraus überbracht sein. Lasse deine Augen die Herzen anderer Menschen berühren. Lasse deine Augen für Mich sehen und Mich überbringen und Mich auf der Erde an den Tag legen. Sei Meine Huld, einverleibterweise. Segne die gehetzte Welt für Mich.
Ich erbitte Mir nichts anderes von dir, als der Wahrheit treu zu sein. Die falschen Götter, denen du nachgejagt bist, brauchen dich nicht. Ich brauche dich. Ich brauche dich, um Meine Botschaft auf der Erde zu verbreiten. Komme voran. Lasse Mich nicht warten.
HEAVENLETTER # 1265 – 5.5.2004 – What Is Truth?
WAS IST WAHRHEIT?
Gott redete …
Manchmal denkst du, du wissest alles, was es um die Schliche der Welt zu wissen gebe. Indes sind die Listen der Welt bloß Listen. Listen sind oberflächlich. Mache sie nicht zu deinem King.
Wenn es auf die Wahrheit hinausläuft, hast du bloß auf der Oberfläche herumgekratzt. Aber was die Wahrheit anbelangt, da gibt es keine Oberfläche. An der Wahrheit ist keine Oberfläche. Von ihrer Definition her, da kommt Wahrheit aus einer Tiefe her. Die Wahrheit steigt zur Oberfläche auf, von dann an indes ist alles was du siehst riesig. Reine Wahrheit rührt von den Tiefen des Universums und von den Tiefen deines Herzens her. In Bezügen von Bewusstsein, sind Tiefe und Höhen das gleiche. Der Punkt ist der, Wahrheit ist weitreichend, und Wahrheit ist traulich. Und sie ist insgesamt in dir.
Du bist nie weit von Wahrheit weg. Bloß ein Millimeter ist allzu weit weg.
Sei in Wahrheit. Alles Sonstige ist Mogelei oder Vorgeben. Weg vonWahrheit kann nur weg von Wahrheit sein. Minderes als Wahrheit übertreibt sich selber. Es kann nur hohl sein und vermag dich nicht aufrechtzuerhalten.
Allzuoft meinst du, Wahrheit sei unerbittlich. Sie bedeute Desillusionierung. In so weit als sie Unwahrheit vertreibt, betreibt Wahrheit Des-Illusion. Aber Wahrheit ist nicht Illusion, anderenfalls wäre sie nicht Wahrheit. Wahrheit ist der Wesenskern einer Kornähre. Oder, sofern es dir lieber ist, darin weiter zu gehen, kannst du sagen, sie ist das Molekül und das Atom innendrin im Kern. Alles ist in ihr enthalten. Du kannst mit der Wahrheit so weit gehen wie Unendlichkeit. Unwahrheit ist bloß Ummantelung, und die kann weggeworfen werden. Sie hat weggeworfen zu werden, damit du sehen kannst.
Falschsein ist die Gardinen. Es ist niemals das Fenster.
Ein Landschaftsgemälde bildet die Landschaft ab. Es kann das Wesen der Landschaft wiedergeben. Es kann die ganze Schönheit von ihr an sich haben, und doch kannst du auf ihm nicht gehen. Und falls das Gemälde von einer Berühmtheit herstammt, kann es sein, dass es jemand stehlen möchte, so, als gehöre in der Welt Kunst in Besitz genommen.
Wahrheit kann nicht geraubt werden. Sie ist dir bereits zueigen. Sie ist insgesamt in dir. Sie ist allerdings nicht auf den angewiesen, dem sie zueigen ist. Wahrheit erzählt ihre eigene Geschichte. Und du mögest von ihr nicht abgehen. Egal was für einen Vorteil du darin siehst, dich in den Außenbezirken der Wahrheit aufzuhalten, sie bringt dir nichts ein. Wahrheit, dem gegenüber, ist eine schöne geneigte Tanzpartnerin, die die Arme um dich legt. Sie hält dich hoch, und hebt dich nach oben, alldieweil sie dich geerdet hält.
Wahrheit ist mehr als das richtige Wechselgeld zurückgeben, das verstehst du.
Wahrheit kommt in mehr als in Details zu liegen. Wir können sagen, es gibt keine Einzelheiten, sobald es um Wahrheit geht, denn Wahrheit ist sehr groß. Die Wahrheit in deinem Herzen drängt das ganze Universum in den Hintergrund.
Wahrheit, so wie Liebe, fließt in einem Strom. Jede Abzweigung von einem Strom ist eine Abzweigung. Abzweigung von der Wahrheit ist nicht Wahrheit. Sie ist Abzweigung.
Es wäre gut für dich, die Wahrheit in dir zur Kenntnis zu nehmen. Es ist gut, authentisch und wahrhaftig zu sein. Es wird gut sein, auf Wahrheit zuzulangen und Unwahrheit abzulegen.
Unwahrheit ist ein ungemein schwächlicher Ego-Befürworter. Keine Unterstützung ist allerdings hinreichend für ein launisches Ego. Das Ego ist auf Sand gebaut und kann bloß ausbluten.
Erteile den Bescheid, in deiner Wahrheit zu sein. Lasse kein Wort, was weniger als Wahrheit ist, deinen Lippen entkommen. Tue nichts, was weniger als Wahrheit ist. Deine Wahrheit ist Liebe. Wirke und spreche aus der ganzen Liebe heraus, welche in deinem Herzen schlägt. Geld ist nicht Wahrheit. Augenschein ist nicht Wahrheit. Ansehen ist nicht Wahrheit. Guten Willens sein ist nicht Wahrheit.
Wahrheit hat keine Dimensionen. Sie hat keine Form. Wahrheit ist jenseits von Konfiguriertsein. Sie ist schlicht wo du bist, sobald sich Unwahrheit davonmacht.
HEAVENLETTER # 1266 – 6.5.2004 – What Lengths the Mind Will Go To
WAS FÜR GROSSE ANSTRENGUNGEN DER GEIST AUFBRINGEN MÖCHTE
Gott redete …
Wenn du morgens aufwachst, bin Ich bei dir. Nachts beim Schlafen bin Ich bei dir. Wenn du meinst, du sehest dich etwas konfrontiert, bin Ich bei dir. Wenn du einen flüchtigen Blick auf Freude hast, bin Ich bei dir.
Dies sind nicht einfach Worte. Es sind Worte der Wahrheit. Zwischen Uns ist keine Distanz. Das meint, Wir sind immer dicht an dicht. Wir sind nicht einmal eine Haarbreit voneinander entfernt. Es ist bloß Unverstand, welcher dir stattgibt, die Dinge anders aufzufassen.
Du magst ja meinen, du und Ich seien weit voneinander entfernt, manchmal so, als hätten Wir nicht einmal eine vorübergehende Bekanntschaft. Hin und wieder denkst du, Ich existiere gar nicht, so dass Ich nahebei sein oder weit weg sein könnte. Dein Geist hat Mich über alle Maßen in Vergessenheit geraten lassen, als träte Ich in einem Film auf, der sich aus seiner Anlage her nicht entwickelt. Siehst du, wie weit weg von der Wahrheit Fiktion sein kann?
Eher als die Vorstellung zu erdulden, dass Wir entfernt voneinander sind, möchte der Geist gar die Möglichkeit von Mir unkenntlich machen. Dermaßen stark ist der Drang für Uns, vereint zu sein, dass du lieber den Gedanken an Meine Nicht-Existenz tolerieren würdest als den Gedanken an Meine Absenz, so, als wäre es besser, gar keinen Vater zu haben als einen, der dich vergessen oder verlassen hat. Die Verneinung Meiner Präsenz ist Projektion aufs Allerhöchste. Dein Geist begab sich von Mir weg. Er konnte sich Mich nicht einmal mehr länger ausmalen. Grosse Anstrengungen sind dem Geist lieb sie aufzubringen, um sich selber zu täuschen.
Es ist so, als wäre Ich dabei, vom Osten her zu kommen, und dein Geist sieht sich nach Mir in Richtung Westen um, er macht Mich nicht aus und sagt, Ich hätte nie existiert, oder Ich sei bereits hier mal durchgekommen. Geliebte, wohin sollte Ich gehen mögen? Ohne euch ist kein irgendwo.
Ihr habt eine Vorstellung von der Stärke eines einzigen Atoms. Was freilich meint es eurer Auffassung nach, dass ihr aus Atomen gemacht seid? Beginnt ihr die Macht zu erahnen, aus der ihr gemacht seid? Dies ist mehr als Potenzial und Leistungsvermögen, denn Potenzial ist bedeutungslos. Was ihr als Potenzial bezeichnet, das ist eigentlich eure gegenwärtige Stärke, wenngleich unerkannt. Ihr habt all die Werkzeuge zur Hand, aber ihr habt euch nach ihnen in allzu weiter Ferne umgeschaut. Hier stehe Ich soeben direkt neben euch – vielmehr, just in euch.
Sofern du es annehmen könntest, wie festeingebaut Wir sind, würde dir klar werden, dass es sonst nichts anderes gibt. Du würdest erkennen, dass Wir die Existenz selber sind. Dein Geist aber verleitet dich zu der Auffassung, du seist ein Tennisball, der von alleine hin und her prallt, so, als stünde er mit rein gar nichts in Verbindung, so, als gäbe es nichts, um damit eine Verbundenheit einzugehen.
Selbstverständlich zwinge Ich euch nicht zu Mit hin. Es gibt an Mir nichts zum Zwingen. Du bist bei Mir. Du bist nie fortgegangen. Bloß in der Einbildung konntest du dich von Mir abscheiden, und dies, dies hast du ziemlich gut bewerkstelligt.
Indes, auch so hattest du etliche flüchtige Blicke auf Mich, wie Ich ganz in deiner Nähe tanze. Falls denn nicht flüchtige Blicke, dann hast du Meine Schwungkraft gespürt. Du hattest Regungen, die dich anfassen, von Mir gehabt. Und du bist traurig, Mich zu entbehren. Du bist bei dem Gedanken betrübt, dir Mich entgegen zu lassen. Du bist traurig bei dem Gedanken, Mich zu verdecken. Bei diesem Mangel an Unterscheidungsfähigkeit verfehlst du die Würdigung von Mir, und mithin von dir selber. Du bejammerst den Gedanken, dass du so wie es aussieht weit weg von Mir bist.
Was für Mühen bringt der Geist auf, um sich selber geltend zu machen. Er hat sich in den meisten Fällen eher für Verzweiflung entschieden denn für Wahrheit.
Was könntest du anderes sein als voller Verzagen, ohne ein Gedenken Meiner?
HEAVENLETTER # 1267 – 7.5.2004 – Why You Are on Earth
WESWEGEN DU AUF DER ERDE BIST
Gott redete …
Es ist Vieles was du nicht verstehst. Da ist das, bei dem du weißt, dass du es nicht verstehst, und da ist das, was du ausgesprochen gut fehlverstehst.
Du sehnst dich nach Antworten auf Warum-Fragen. Warum gibt es Leiden auf der Erde? Warum bist du überhaupt hier? Warum sollte irgendwer die Entscheidung treffen, hier sein zu mögen, derweil er sich dafür entscheiden könnte, im Himmel zu sein, mit den Engeln zu spielen und an einer Harfe zu sitzen?
Es gibt keine Antworten auf „Warum?“, die deinen Anfragen stellenden Geist zufrieden stellen können. Die Frage impliziert, dass das Leben auf der Erde eine trübe Sache ist, voller Sorgen und Kummer. Die Prämisse dabei lautet, das Leben sei haarsträubend, und die gelegentliche Schönheit kompensiere nicht den Herzschmerz, der Einen überkomme.
Du siehst dich nicht in der Lage, bereitwillig zu akzeptieren, dass du die Entscheidung getroffen hast, hier zu sein. Oder, falls du dich dafür entschieden hattest, stellst du dir vor, du seist dabei töricht oder verrückt gewesen.
Das Leben auf der Erde kann, aus der Ebene des Geistes heraus verstanden, nicht einen Sinn ergeben. In diesem Sinne existiert keine zufriedenstellend Antwort auf deine Warum-Fragen.
Du glaubst, es sei dein Herz, welches die Fragen stellt, aber es ist dein Verstand, der sie auf dich zu füttert. Und der Verstand ist wie das ungezogene Kind, dem nichts zu Gefallen sein kann.
Eine bessere Ausgangsprämisse für dich ist die, dass das Erdenleben nicht vergeuderisch ist. Demzufolge, die Entscheidung zum Leben auf der Erde getroffen zu haben ist eine werte Bewandtnis.
Ganz bestimmt beschleunigt das Leben auf der Erde das Streben nach Mir. Anderenfalls wäre dein Leben, ohne das Streben nach Mir, ausnehmend oberflächlich. Und in der Folge könntest du die Frage stellen: Weswegen ist das Leben auf der Erde aus gewissen Dingen zusammengestellt? Wieso ist es eine flache Ebene, und nicht eines mit Hügeln und Tälern?
Du könntest fragen: Was ist am Leben ohne Sich-Mühen Gutes dran? Was ist an einem Leben gut, welches alle Fragen restlos beantwortet? In diesem Falle würdest du fragen: Welchen nützlichen Vorteil hat es, Fragen zu haben?
Möchtet ihr wirklich lieber ein vorhersagbares Leben haben? Möchtet ihr wirklich lieber Eintönigkeit? Worin bestünde dann das Anliegen eures Lebens? Wärt ihr ausschließlich eures Vorteils wegen hier? Wärt ihr lieber ein Automat in einer stumpfen Welt? Wäre dann alle Behaglichkeit Behaglichkeit? Engel im Himmel sind über eure Fassungskraft hinausgehend glücklich. Und alldieweil dienen sie. Und ihr auf der Erde dient ebenfalls. Seid mehr als euch selber zu Diensten.
Sofern ihr euch mitten in einem Ozean am Treiben findet, würdet ihr dann fragen: Warum befinde ich mich mitten in einem Ozean und treibe da umher?
Vielleicht stünde euch die Frage besser an: Was soll ich tun, um diesen Floß-Trip zu etwas Sinnvollem zu machen? Wenn nicht für mich selber, dann für Andere?
Wenn du dich, deinem Dafürhalten nach, in einem sinkenden Schiff befindest, dann mache die Lage für Andere annehmbarer. Mache sie bedeutungsvoller. Gib dem Leben seine Bedeutung.
Wenn du auf einer Party herumläufst, und die währenddessen mit dem Wohlergehen der anderen Gäste befasst, wirst du merken, dass du dich derweil besser fühlst.
Du bist um des Beistands für Andere halber auf der Erde. Eines Behufs wegen, und deine Aufgabe ist großartig. Nicht ein einziger Nagel im Tisch des Lebens ist vergeudet.
Deine ganzen Klagen über das Leben legen dar, dass dir klar ist, dass Glück möglich ist. Du würdest den Schwund von Glück nicht betrauern, wenn du nicht wüsstest, dass Glücklichsein zugänglich und zu bekommen ist. Mitten in deinen Tränen weißt du, dass ein Zustand voller Freude existiert, anderenfalls würdest du nicht dermaßen nach ihm lechzen.
Ich spende dir Beifall, dass du auf Freude aus bist. Deine Aufgabe auf der Erde ist, Freude zu bereiten. Sofern du dir selber nicht Freude möglich machen kannst, mache sie für einen Anderen möglich. Tue das, nicht um deinetwegen, sondern um Meinetwegen.
Ihr seid Freude-Samen, welche Ich auf der Erde ausgebracht habe. Ihr seid die Freude, nach der ihr sucht. Als Ich die Angabe ausgab, euch zu vermehren, meinte Ich, dass ihr Freude vermehrt. Ganz bestimmt nicht Sorgen, ebenso nicht Bemitleidung.
Das Leben hier auf der Erde ist nicht euer Untergang. Es ist eure Erhebung. Fasst euch ein Herz und nutzt euer Leben gut.
HEAVENLETTER # 1268 – 8.5.2004 – God’s Discourse
GOTTES DISKURS
Gott redete …
Geliebte, du bist Meine Abhandlung. Du bist, was Ich sage, und durch dich spreche Ich. Sprich Meine Gedanken anstelle deiner abgelegenen und überspannten. Sprich Wahrheit, anstelle von Fabriziertem. Du bist mehr als Ausschmückungen. Du bist mehr als die täuschende Figur auf einer Bildfläche, auf die du mit zugekniffenen Augen blickst.
Die Idee aus alten Zeiten, die Erde sei flach, war ein Trugbild. Aber die Illusion, dessen ungeachtet, wie faktisch sie zu sein schien, war nach wie vor Illusion. Sie erbrachte der Gestalt der Erde keinen Unterschied. Du kannst das Leben als ein flaches Plateau betrachten, kraft dessen wie du mit zugekniffenen Augen auf es blickst. Dein Gedanke kann sein, du bist ein schweres körperliches dreidimensionales Wesen auf einer flachen Leinwand, ja gar auf einer wellenförmigen Bildfläche, auf einem Hologramm, auf der du in einer Weite am Tanzen bist, die du aus einem engen Blickwinkel heraus absuchst.
Du irrst dich über beinahe alles. Mit Sicherheit irrst du dich über dich selber – mit Ausnahme von sich entspannenden Momenten, während denen dich Blitze an Wirklichkeit erreichen. Es ist nicht so, dass die Realität einen Zauberspruch ausspricht, doch einen solchen Anschein hat es dir. Die Realität davon, wovon Ich spreche, scheint dir außerhalb dieser Welt, demgegenüber bist du diejenige, die außerhalb der Welt der Wahrheit gewesen ist. Du bringst das Gewöhnliche mit dem Ungewöhnlichen durcheinander.
Das Leben auf der Erde kann nicht stumpfsinnig sein. Nicht einen Moment lang. Es kann ausschließlich die Herrlichkeit sein, wozu es bestimmt worden war. Es ist Wunder nach Wunder. Bei einem bestimmten Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang machst du ooh und ah, aber jeder Sonnenuntergang und -aufgang ist ein umwerfendes Wunder. Jeder Tag in deinem Leben ist ein Wunderwerk. Du auch bist ein umwerfendes Wunder. Und jeder Stein und jeder Fels ist es. Jedes Wesen, auf das du triffst, ist es. Überführe deinen Skeptizismus in Liebe, und sieh, was Ich erschaue.
Ich sehe ausschließlich Wahrheit. Ich sehe durch Vermummungen hindurch. Ich sehe durch Mauern hindurch. Ich sehe durch Mauern, die du errichtet hast, aber Ich schlage sie nicht zusammen. Das obliegt dir. Indes reinige Ich deinen Weg. Der Pfad, den Ich säubere, ist deine Sicht. Deine Sicht ist vorrangig. Ich arbeite an deinem Sehvermögen, denn du bist der Zauberer, der sich gar selber an der Nase herumgeführt hat. Der Zauberer hat die Welt mit Täuschung besiedelt, welche gar er selber beginnt für faktisch anzusehen. Er gerät verfangen in der Fiktion, die er entwirft.
Er wurde zu einem Designer und malte die Landschaften schwarz, bis ihm war, bloß Dunkelheit existiere. Er hielt an der Idee fest, Sonnenschein sei schier über Dunkelheit drübergemalt. Er dachte bei fast allem das Gegenteil dessen, was wahr ist. Er glaubte mehr an Produktauswahl als an Einssein. Er kicherte übers Einssein, und lief zurück, um das Unkraut aus einer Erde herauszulesen, an die er nicht geglaubt hatte, und die er dennoch anbetete. Er verehrte, was er sah als jämmerlich, und tat alles Erdenkliche, um auf der Erde zu einem Star zu werden, den er als dunkel kennzeichnete.
Ab jetzt verstehst du, dass der närrische Zauberer und verkrustete Designer, von dem Ich gerade spreche, du ist. Du hast dein Auge fehlbesetzt und dich an Abwegigkeiten gehalten. Es sind zahlreiche Täuschungen da, und ausschließlich Eine Wahrheit. Es ist eher so, dass du lieber an viele Dinge glaubst, als an das Eine. Du sammelst Täuschungen wie Skalps und fügst sie deiner Sammlung hinzu. Du trägst reichlicher Missstände zusammen, als Herrlichkeiten.
Du investierst in die Illusion um dich herum, derweil du Freuden genießen könntest, die über deine Auffassungsgabe hinausgehen. Freude kann bloß über deine Fassungskraft hinausgehen. Mache dir andere Bilder, und erfasse die Dinge anders, und du wirst mehr Freude erblicken. Die Sonne wird die Schatten in den Schatten stellen, und Schatten werden nicht mehr weiter existieren. Schatten sind eine schiere Reflexion deiner Gedanken.
Du bist ein großartiger Manifestor. Nichts ist schofelig an deinen Manifestierungs-Fertigkeiten, lediglich deine Gedanken.
Sofern dir viel daran liegt, die Welt zu überarbeiten, dann mache den Anfang mit deinen Gedanken, und damit, worüber du dir sie machst. Sieh sie durch. Du bist der Vorhang-Wart, der die Bühne, die du anlegst, den Blicken freigibt. Entwirf eine andere.
HEAVENLETTER # 1269 – 9.5.2004 – Cleanse Your Heart
SÄUBERE DEIN HERZ
Gott redete …
Innerer Aufruhr kommt daher, weil es einen Block in deinem Herzen gibt. Du meinst, etwas von außerhalb habe Sorgen verursacht. Etwas von außerhalb habe sich zugetragen, und, damit einhergehend, blockiere das Herz sich selber. Wenn das Herz rein ist, ist nichts ein Stolperstein.
Das Menschen-Herz ist in Liebe licht. Es ist trüb, sofern seine Aorta durch ein Empfinden von etwas anderem als Liebe gezwackt wird.
Dein Herz verzeichnet in jedem Augenblick seine Bestürzung im Hinblick auf aus der Liebe heraus zu sein. Dies ist selbstverständlich ein Trugbild, und ebendies möchte dir dein Herz zu verstehen geben und ein ums andere Mal unterbreiten.
Dein Herz ist genau. Es weiß, was Unbehagen ist, und es möchte davon nichts haben.
Das Gegenteil von Unbehagen im Herzen ist nicht Annehmlichkeit, es ist Liebe. Selbstverständlich ist Liebe eine Annehmlichkeit, aber auf Annehmlichkeit kommt es nicht an. Auf Liebe kommt es an.
Aus der Liebe heraus sein ist verdrießlich sein.
Selbstverständlich ist es einem unmöglich, aus der Liebe heraus zu sein. Du kannst nur einen Abzweig um sie herum machen. Und das bedeutet dein Umgehen von Mir. Und wieso bloß solltest du dies tun mögen?
Du würdest dich dabei nur bestrafen. Es kann sein, du hast eine Vorliebe für das Gefühl, die Strafe des Herzschmerzes sei dir untergeschoben worden, allein, du behandelst dein Herz strafend, solange du Kummer bei ihm hältst.
Entrümple dein Herz. Behalte es als einen klaren Kanal für Liebe. Belasse der Liebe kein Hindernis.
Drücke aus deinem Herzen alles heraus, was ihm nicht zugehört.
So wie du draußen vor dir dich nach Fehlern umsiehst, so schaust du inwendig in dir nach Fehlern. Du bist ein erfahrener erfolgreicher Fehlerfinder. Schaue nicht nach Fehlern in deinem Herzen. Auf dieselbe Weise, wie dein Magen verstimmt sein kann, ist Herzeleid die Verstimmung des Herzens.
Beruhige dein Herz mit Liebe. Nimm Liebe als ein schmerzlinderndes Mittel. Verzichte auf die Quälerei deines Herzens.
Du findest Ursachen für Bekümmerung. Nach Ursachen suchen, das ist deine Schwierigkeit. Lineares Denken ist deine Schwierigkeit. Du versuchst, deinem Herzen eine Sprache beizubringen, die ihm fremd ist. Liebe ist die einzige Kenntnis, welche dein Herz hat.
Deine ganze Beachtung darauf, was dieses und was jenes verursacht hat, ist ein Anlauf, Logik auf etwas anzuwenden, wo Logik nicht anwendbar ist. Halte dein Herz von seinem Kurs der Liebe nicht ab.
Ursache an dem Aufruhr in deinem Herzen anheften ist Vorwürfe-Machen anheften, und das ist eine selbst-zugefügte Wunde. Du wurdest niemals aus dem Garten Eden herausgeworfen. Du wirfst dich selber heraus. Deiner Ansicht nach hattest du etwas Falsches gemacht. Jener Gedanke aus deinem Geist heraus brachte dein Herz zum Wanken.
Du kannst dein Herz zu seinem ursprünglichen harmonischen Zustand zurückbringen. Kein einziger vermag dein schönes Herz aus seiner natürlichen Übereinstimmung heraus zu schieben, ausgenommenr du. Setze jetzt dein Herz zurecht. Bringe es in Übereinstimmung mit seiner Quelle. Ich bin die Quelle von Liebe. Ich bin nicht die Quelle von Leiden. Ausschließlich ein verdrehter Gedanke verdreht dein Herz. Ein verdrilltes Herz gerät gegenüber sich selbst verhärtet.
Verplanke dein Herz nicht. Sei deinem Herzen kein Verräter. Sei ihm gegenüber solvent. Sei freundlich zu ihm. Dies ist dein eines Herz. Ich habe es gepflanzt. Ich pflanzte eine Rose in dein Herz. Es gibt da nichts anderes zu tun als sie wachsen zu lassen.
Es kommt nicht zu Unkraut, ausgenommen jenes, das du aussortierst. Höre genau zu, was Ich soeben gesagt habe. Du lässt Worte in dein Herz hinein zu. Sie sind nicht echt. Sie haben keine Wurzeln, aber du nimmst sie trotzdem zu dir. Tatsache ist, du lädst sie zu dir ein. Aus irgendeiner fehlgeleiteten Sicht heraus nimmst du heruntergekommene Gedanken zu dir und versorgst sie.
Reinige dein Herz von allem, was minder ist als große Liebe. Alles sonstige ist geringer als Liebe.
Dein Gerechtigkeitsempfinden ist minder als Liebe. Dein Gerechtigkeitsempfinden lässt deinem Herzen nicht Gerechtigkeit widerfahren.
Ich begieße jetzt dein Herz, und spreche ihm zu, zu wachsen.
HEAVENLETTER # 1270 – 10.5.2004 – An Association of Oneness
EIN BUND DES EINSSEINS
Gott redete …
Obschon Ich als die Spitze eines Dreiecks angesehen werden mag, bin ich die Grundlinie. Die Basis stützt. Sieh dich als die Spitze des Dreiecks, Himmelwärts gerichtet. Aber wie ist es möglich zu sagen, dass die Spitze des Dreiecks von der Basis getrennt ist? Sofern ein Dreieck ein Dreieck ist, ist es aus einem Stück.
Ein Dreieck ist dreiseitig. Wir können sagen, dass du das ebenfalls bist, dies freilich hängt viel davon ab, auf welcher Seite von sich selber das Dreieck ruht. Du bist Herz, Seele und Individuum-Scheinend, indes bist du Universalität selber. Du bist Meine Augen, Ohren und Nase. Du bist die Fühler von Mir selber, die wie eine Antenne auf der Erde präsent sind. Du bist Ausweitungen von Mir selber. Durch dich, da habe Ich Mich erweitert. Ich weite Mich nach wie vor durch dich aus.
Die Trinität ist Einssein. Ich BIN, Und du bist Meine Existenz insofern, als du Mich in der Welt portraitierst. Ich existiere in dir. Du existiert erst in Mir. Wir sind Einssein. Ich bin Einssein. Du bist Einssein, so sind Wir Wir. Also bin Ich Ich, und bist du Ich. Das Ich von Wir ist Einssein. Ich rede zu Mir selber.
Ich bin das Schachbrett, und Ich bin die Schachfiguren, und Ich bin die Spieler. Ich BIN. Ich bin Jenes Einssein, und Ich bin all-umfassend, so bist du Mein Einssein. Du bist Mein Einer. Ich möchte sagen, Ich liebe Mich selber, und deswegen liebe Ich dich, aber Ich bin singular Liebe Selber, und Ich habe Liebe auf der Erde verbreitet in der Form von dir, in der Illusion von dir. Du bist Meine Schöpfung der Liebe. Schwerlich kannst du als Mein Objekt bezeichnet werden. Du bist Mein Selbst.
Ich malte ein Bild namens Erde. Ich bevölkerte es. Meine ganze Liebe lief in das Bild. Aus der Energie Meiner Liebe heraus begannen sich die Menschen zu bewegen, so, als sei es von ihnen selbst heraus. Sie wurden belebt, gleichsam als wären sie voneinander getrennt, als wären sie bloß ein Bild, was Ich gezeichnet habe. Sie vergaßen, dass es ein Bild von Mir selber war, welches Ich zeichnete. Mit Sicherheit ist ein Bild, was Ich zeichne, herrlich.
Ich ziehe dich jetzt zu Mir. Ich bugsiere dich nicht. Ich stellte dich hin, und sagte dir, du mögest spielen. Du machtest Arbeit zum Spiel, und Spiel zu Arbeit. Ich gebe dir zu verstehen, woraus du gemacht bist, und du hörst Mich kaum. Manchmal bin Ich Mir nicht im Klaren, was du hörst. Wäre es doch so, dass du Mein Lied hörst und es auf der Erde singst, dass du es Mir nach Herzenslust singst. Besingt die Gehalte Meines Herzens, Geliebte. Singt Mich laut auf der Erde, bis Ich vernommen bin und nichts anderes als Meine Liebe vernommen wird. Singt Mich, bis es auf der Erde keinen anderen Gesang mehr gibt, als denjenigen, den Ich summe.
Steht an dem scheinbaren Saum des Ozeans Meiner Selbst, und seid Mein Echo. Bald werden Wir nicht mehr erkennen, was das Echo, und was der ursprüngliche Gesang ist. Sie werden das gleiche sein. Sie sind das gleiche. Ich bin das Lied der Lieder, und du ebenfalls.
Weißt du von jetzt an nicht, Wessen Existenz du bist? Weswegen ist dies derart unplausibel? Wie kann das sein, dass Ich bei dir nicht die Glaubwürdigkeit habe, die du der Werbung im Fernsehen schenkst? Dies ist ein übernatürliches Meisterstück, was du da durchziehst, diese Absonderung deiner selbst von Mir.
Alldieweil sind Wir ein Bund des Einsseins. Ich gebe Mich mit dem Lied Meiner Selbst kund. Ich formte dich mit Meinen Lippen. Ich gestaltete einen Klang, und der wurde zu dir. Meine unnachahmliche Stimme erschuf dich. Du bist nicht eine Imitation. Zeichne ein realistischeres Bild von dir selber. Nun ziehe Ich dich an Mein Herz. Bleibe hier bei Mir. Kehre dein Gewahren erneut zu Mir, und so sind Wir vollendet.
HEAVENLETTER # 1271 – 11.5.2004 – The Voice of Patience
DIE WAHL VON GEDULD
Gott redete …
Geduld nimmt zahlreiche Formen an, allerdings gibt es zu ihr keine Alternative. Ungeduld verschwendet nicht bloß Zeit, sondern ebenfalls Energie.
Ungeduld hat Tentakel, welche alles zu ihr her in ihren Griff ziehen. Ungeduld schafft, dass die sogenannte Quelle deiner Ungeduld länger andauert. Mit Ungeduld verplemperst du Zeit. Weswegen ungeduldig sein, derweil du geduldig sein kannst.
Ungeduld eilt nach vorne hin, um in der vorderen Reihe einen Platz zu bekommen. Geduld ist mehr wie eine weise Kröte, die sich nach allen Seiten hin umsieht.
Du spürst Ungeduld, sobald du deinen Sinn für den zeitlichen Ablauf einem Anderen auferlegst. Oder, wenn du ungeduldig und verdrossen mit dir selber bist, legst du dir eigenmächtige Einengungen auf. Ungeduld und Frustration gehen Hand in Hand. Beide beschwindeln dich. Beide ziehen dich von dem Punkt weg.
Ungeduld zeigt einen Mangel an Verständnis auf. Wenn du in Eile bist und der Mensch vor dir sich langsam aufführt, kommt Ungeduld auf. Wenn du bemerkt, dass die langsame Person vor dir ein gebrochenes Bein hat, löst sich deine Ungeduld auf. Sei verständnisvoll, selbst wenn nicht ein gebrochenes Bein mit im Spiel ist.
Ungeduld trifft die Aussage, dass dein Bedarf nach Eigene bedeutungsvoller ist als der Bedarf an Zeit auf Seiten des Anderen.
Im Inneren von euch ist ein Timer, der je anders eingestellt ist. Allein, dem Timer von niemanden ist es zugedacht, auf rasch eingestellt zu sein, obschon du den deinen womöglich auf Beschleunigen und auf eine schnelle Zeit eingestellt hast. Beim Rasen, lässt du Dinge fallen. Beim Rasen, bist du unbesonnen und liest Dinge falsch.
Berücksichtige den Schritt eines Anderen. In einem physischen Körper existieren, wie du das tust – da krümmst du dich, und jenes Krümmen heißt du Ungeduld. Sofern du nicht einen physischen Körper hättest, würdest du dich nicht verwinden, Du wärest locker und würdest Ungeduld nicht kennen.
Deine Seele weiß nichts von Zeit, und aus diesem Grunde lebt deine Seele in zeitloser Ewigkeit.
Betrachte den individuellen Geist als Part von deinem Körper. Das Ego greift in einem physischen Körper um sich. Es ist ein Mittelding zwischen dem Geist und seiner imaginierten Zeit.
Es gäbe keine Ungeduld, wenn es nicht Ego gäbe. Ungeduld ist eine Intervention des Geistes und des Ego. Du hast von jetzt ab zu sehen, dass es das Ego gerne sieht, Schwierigkeiten zu machen.
Du machst eine Fahrt mit dem Auto, und die Straße ist plan. Aber das Ego, als der Reisebegleiter, begibt sich aus dem Wagen, pflanzt juchzend einige Steine in die Straße, springt wieder ins Auto und freut sich an deiner Frustration, schuldlos gegenüber der Rolle, die es spielte. „Wer, ich?“, spricht es. „Ich bin einfach hier, um dich zu führen und dich wissen zu lassen, wann du aufbegehren solltest.“
Ungeduld ist eine Verwahrung dagegen, am Warten gehalten zu werden. In Wahrheit, du wirst geduldiger mit dir selber sein, sobald du für einen Anderen Geduld einräumst.
Schließt euch selber davon aus, Beile dich zu sagen. Ein Menschenwesen ist nicht ein Pferd oder Esel, dem du die Sporen geben kannst, Ist das Leben wirklich ein Rennen, um zu sehen, wer als erster ankommt? Seid eher hilfreich als zu hasten. Erkennt ihr, wie Ungeduld dareinredet?
Wenn ihr eine Sache wirklich rascher haben möchtet, seid geduldig. Wenn ihr möchtet, dass sie mehr Zeit brauchen, dann seid ungeduldig.
Die Ursache eurer Ungeduld ist eure Ungeduld. Etwas anderes ist da nicht mit im Spiel.
Vielleicht ist es eure Angewohnheit, es eilig zu haben, und daher tragt ihr jene Schwingung an euch, und das ist nicht ruckfrei. Selbst wenn euer Ziel Erleuchtung heißt, kommt einem eilen nicht gut zustatten.
Geduld würde nicht existieren, außer als eine Folie für Ungeduld. Geduld ist nicht ergiebiger eine Tugend als es Ungeduld ist.
In der Welt, in der Zeit zu existieren scheint, ist ein Schritttempo, eine Gangart das Gegebene. Du bist nicht der Kontrolleur für der Welt irrige Zeit. Und dir steh kein Bedarf an, Zeit zu einer Priorität zu erheben. Was ihr Zeit heißt, hat ihren eigenen Sinn aus sich selber heraus. Insofern freilich als Zeit nicht existiert, braucht ihr nicht zu eilen.
HEAVENLETTER # 1272 – 14.5.2004 – Beyond the Physical Dimension
JENSEITS VON PHYSISCHER DIMENSION
Gott redete …
Ein jeder auf der Erde ist ein multidimensionales Wesen. Bei jedem ist es so, es ist mehr da, als das Auge sehen kann. Dein Körper ist aus Materie gemacht. Dass Du von dir ist nicht aus Materie gemacht. Das von dir, was von Belang ist, ist aus Meinem Licht gemacht, und du wurdest geschaffen, deinen Einfluss über das Materielle hinaus auszuweiten. Du tust dies bereits. Gewiss, wenn Ich davon rede, dass du allein kraft deiner Gedanken manifestes Leben umzugestalten vermagst – das in der Tat tust du –, dann spreche Ich nicht von Dichte, die dabei ist, Dichte zu wandeln. Dichtigkeit kann aus sich selber heraus bloß die Oberfläche von sich ändern. Sie kann sich selber in andere Gestalten und Formen schaffen. Sie kann ihre Anordnung ändern, nicht aber ihre Dichte. Play-Do ist Play-Do. Erfreue dich daran, ihn zu formen. Rolle ihn zu einem Plätzchen aus, und er ist immer noch Play-Do.
Was geformt und umgeformt werden kann, ist von einer Energie gemacht, die über die physikalische Dimension hinweg weiter hinausreicht, und du bist ein Seinswesen von höheren Dimensionen. Du bist ein Weltreisender, ein Lebens-Reisender, und es ist keine Dimension zu finden, die nicht die deine ist. Dem physischen Unterfangen nicht gleich – – dies ist in keiner Hinsicht ein Unterfangen. Ein Unterfangen hält dich dort, wo du bist. Und wo du bist, das ist schön so. Du brauchst davon nicht zu entfliehen, aber du bist auch nicht auf es begrenzt. Es ist so:
Die Quelle deiner Energie ist die Sonne. Die Strahlen der Sonne betreten dein Herz. Die Sonne ist Eine Sonne. Sollte dir der Weg beschieden sein, dich zur Gänze in der Sonne unterzutauchen, dann sind da Schichten von Horizont, die du durchreisen würdest, und dies sind Dimensionen deines Seins. Ausgehend von dir selber erhebst du dich zu Dir Selber. Du begegnest der Sonne von Angesicht zu Angesicht, und du trittst in sie in Gänze ein.
Bei anderen Dimensionen anlangen ist natürlich. Eis schmilzt bei höheren Temperaturen. Damit ist keine Anstrengung verbunden. Du erreichst höhere Dimensionen kraft höherer Frequenz. Der Klang deines Herzens hallt wider, und es steigt zu Dimensionen auf, wo die ganze Anlage des Spiels anders ist.
Mit Sicherheit ist der Himmel von einer höheren Schwingung, und sie ist euch nicht unbekannt. Ihr würdet aufsein nicht aus sein, wenn sie euch in einzigartiger Weise unbekannt wäre. Am Himmel ist indes kein Gipfel. Alles-umfangend ist unendlich. Deine Physikalität wird abfallen, du aber selber kannst bloß weiterhin dich in die Höhe erheben. Du bist auf deinem Weg. Es ist gut, wie du auf deinem Weg bist.
Ohne dein Bemerken – du steigst jeden Tag nach oben. Du bist hier, um höher zu steigen. Was ist höher anders als eine andere Dimension? Was ist Dimension, außer eine andere Seite bezüglich des Lebens? Was bedeutet höhere Dimension, außer dies, dass du dich darüber erhebst, wo du soeben bist? Was bedeutet menschliches Potenzial anderes, als dass du noch unerforscht bist? Du hast dich selber noch zu entdecken. Du befindest dich im Verlauf jener Selbst-Erforschung.
Deine Entdeckung von Mir ist deine Entdeckung deines Selbst.
Es gibt höhere Gezeitenwogen als diejenigen, in denen du gegenwärtig schwimmst. Und du schwimmst immer auf sie zu. Die Gezeiten sind inwendig in dir.
Fliegen ist euch dermaßen reizvoll, denn es steht symbolisch für die Höhen, auf die euer Herz zueilt. Selbstverständlich möchtet ihr keinesfalls gerne zum Weltlichen alleine verbannt werden, denn euch ist es zugedacht, an Höhe zu gewinnen. Am Weltlichen ist nichts auszusetzen. Es dient seinem großartigen Zweck. Von ihm her späht ihr über den Horizont. Bar des Physischen hättet ihr keinen Horizont, um darüber hinweg zu spähen.
Die Schwerkraft in der physischen Domäne hält euch auf der Erde. In anderen Gefilden ist eine Energie vorhanden, die der Schwerkraft gleichkommt, eine Kraft welche dich nach oben aufschaukelt. Auf der Erde zapft ihr jene Energie an. Sie ist überall. Aus praktischen Gründen können Wir sie als Freude bezeichnen. Ihr schlürft sie langsam in euch hinein, nichtsdestotrotz ist sie nicht euer. Ich stellte eine Tasse mit ihr vor euch hin.
HEAVENLETTER # 1273 – 13.5.2004 – Freedom of Heart
FREIHEIT DES HERZENS
Gott redete …
Der Geist, der so viel denkt, denkt überhaupt nicht. Er denkt nicht: „Welchen Nutzen hat all das Überlegen, was ich mache?“ Der Geist bleibt bei dem gleichen, ohne Hinsicht darauf, was um ihn herum vor sich geht. Er nimmt Notiz, aber weiterhin peitscht er sich, unbesehen der Situation, durch. Damit habt ihr eine geistige Haltung. Euer Geist wurde programmiert, und es ist schwer für ihn, ihn anzuhalten.
In diesem Sinne ist der Geist auf einen einzigen Punkt hin ausgerichtet. Wie der Bug eines Schiffs erzeugt er eine Furche. Er fackelt nicht lange mit Schutt, mit Gezeitenwogen, mit Menschlichem Leben, mit dem Gleichen da und dort. Der Geist ackert sich durch. Er mag froh sein, dass er mit einer Sache durch ist und geht zu einer ferneren weiter, die Schlussausführung ist allerdings die gleiche. Er stößt Dinge beiseite, währenddessen er sie abnutzt.
Du meinst, der Geist sei ein Sucher von Wahrheit, du aber bist das. Herz und Seele – ihr sucht die Wahrheit. Der Geist ist auf Nachweise aus. Er federt sich von ihnen ab. Er vergisst den Punkt. Er ignoriert die Essenz und übertreibt die Struktur. Der Geist sagt liebend gerne: „Aha, ich habe es dir ja gesagt.“
Der abgespannte Geist hält an Gefährlichkeit fest. Er denkt, du, sein Halter, seist zerbrechlich. Er möchte dich gerne beschützen, dich, der du keines Schutzes bedarfst. Ein weit ausladendes Herz ist das, was du nötig hast. Allgemeiner Menschenverstand zieht dich des Öfteren von deinem Zweck fort. Allgemeiner Menschenverstand möchte dich gerne an einem Standard festhalten sehen.
Das Wort „allgemein“ ist nicht angelegt, dass es gewöhnlich, anerkanntermaßen, die schlaue Herangehensweise bedeutet. Es ist angelegt, auf das untereinander Teilhaben Bezug zu nehmen. Du hast dein Herz mit allen anderen gemein. Dein Geist im übrigen ebenso. Alle Geiste scheinen sich gegenseitig zu gratulieren. Zolle dem weniger Aufmerksamkeit, was dein Geist sagt. Höre auf den Schlag deines Herzens.
Du möchtest mehr im Leben. Das bedeutet nicht notwendigerweise mehr vom Gleichen. Die Chancen stehen gut, dass du für eine Abreise von einem biederen Ort parat bist. Du bist für ein Abenteuer bereit.
Die neue Welten entdeckten, standen öfters an einem Scheitelpunkt. Dort waren sie am Erklimmen. Sie glaubten mehr an ihren inneren Kompass als daran, was die Welt ihnen ansagte zu denken. In diesem Sinne waren sie Helden. Sie waren Helden des Herzens. Es war nicht ihr Geist, dem sie zuhörten. Es war ihr Herz. Der Geist hätte zu Kolumbus gesagt: „Bist du verrückt? Bis an den Rand der Welt zu segeln? Was ist, wenn du runterfällst? Was ist, wenn du dich irrst? Nein, bleib ruhig da. Bleibe, wo du bist, so wie du bist. Dein Ruhm und dein Glück sind groß genug. Denke an dich selbst.“
Kolumbus befand sich aber in der Wahrheit. Es war die Wahrheit, auf die er zusegelte.
Du könntest sagen, er hatte eine Vision. Du kannst sagen, er sah einen Stern, und er segelte nach ihm. Sein Glaube lag in der Vision. Sein Denken lag darauf, was er vor sich sah, und nicht darauf, was Bücher und die Welt darlegten. Er schrieb sein eigenes Buch, und das müsst auch ihr.
Hätte Kolumbus vom Meer verschlungen werden können? Dann hätte man sich seiner nicht erinnert, aber er wäre nicht weniger Held gewesen. Der Ausgang macht nicht jemanden zum Helden, ausgenommen der Welt gegenüber, die großen Wert auf Ergebnisse legt. Das Zurichten eines Helden liegt ein seinem Sich auf den Weg Begeben. Und somit begebt ihr euch jetzt auf eine neue Reise.
Dein Geist und der Geist der Welt werden dir sagen, du springest von einem Kliff, aber sie wissen das nicht. Der Geist der Welt ist mit Gefahr beladen. Die Welt zeigt Gefahrenbilder vor euch. Sie sagt, alles außer die sichere Sache sei Gefahr. Sie wirbt für allerhand Gefahren, und das schließt das Leben des Lebens mit ein. Das Thema der Welt heißt Vermeidung. Sie möchte dir gerne viele Dinge verkaufen, um das Leben abzuhalten. Sie möchte dich von Falten und Weisheit fernhalten. Sie möchte euch an Gefahr anketten und euch ihr untertan halten. Geliebte, wählt die Freiheit des Herzens.
HEAVENLETTER # 1274 – 16.5.2004 – The Light of Your Love
DAS LICHT DEINER LIEBE
Gott redete …
Die Wahrheit ist, dass alle deine Sorgen für nichts sind. All die Dinge, die dich zum Durchdrehen bringen, sind gar nichts. Gewiss, sie geben den Anschein ab, als seien sie für dich folgenreich, ja gar gigantisch, allein, im Licht von Liebe, da schwinden sie dahin. In dem Licht von Liebe ist alles Licht. Licht lässt keinen Raum für Schatten. Das Liebelicht in deinem Herzen ist nicht abhängig von irgendeinem Objekt, dem du die Zuständigkeit für das Licht zuweist. Liebe entkommt deinem Herzen, und sie bleibt dort. Einerlei, wie die Richtung deiner Liebe lautet, einerlei, worauf sie sich scharfstellt, Liebe ist Liebe und existiert unbenommen der Objekte, zu denen sie ausstrahlt. Dein Herz ist der Ausströmer.
Unbesehen wie sehr du ein bestimmtes inkarniertes Wesen liebst, es ist in Wirklichkeit nicht die Inkarnation, welche du liebst. Du fühlst dich erfreut, weil das Licht deiner Liebe auf ein Gotteswesen gefallen ist, und weil du dich anschickst, deine eigene Liebe zu sehen, und in Staunen gebracht bist über all die Liebe, die du bist. Die Quelle deiner Liebe ist nicht dein Geliebter. Die Quelle deiner Liebe ist dein eigenes Herz. Dein Herz ist eingetunkt in die Liebe, welche dort ihre Wohnung hat. Eine scheinbar auswärtige Quelle lenkte deine Beachtung auf die Liebe, aus der du gemacht worden bist. Was für ein herrliches Empfinden! Und es kann andauern, unabhängig davon, wo jemand ist und was sie dir tun und was du ihnen bist. Wenn es darauf ankommt, ist Liebe ihr eigenes Ding. Sie ist nicht von diesem oder jenem oder von Wann oder Wo oder Wer oder Was abhängig. Wovon kann Liebe abhängig sein, außer von sich selber?
Sag es Mir bitte, was kann von Bedeutung sein, ausgenommen Liebe? Sowie Liebe in deinem Herzen sich erhebt, was haben dann die extremen Lagen des Lebens mit ihr zu tun? Mit reich oder arm? Mit Schnee oder Wüste? Was spielt irgend eine Rolle, wenn Liebe derart nahbar und Liebe derart trefflich erhalten ist?
Sieh Meine Liebe. Sieh wie sie ist. Meine Liebe für dich ist nicht von deiner Frisur abhängig, auch nicht von der Behaglichkeit in deinem Leben, auch nicht von der Wahrnehmung, wie du dich selber siehst, auch nicht von der Wahrnehmung aus den Augen der Welt auf dich. Wovon kann Meine Liebe abhängig sein, außer von Meiner Liebe selber? Meine Liebe geht auf dir und auf jedermann nieder, unbenommen der Einzelheiten. Meine Liebe ist nicht auf Start und Stopp. Sie entschuldigt sich nicht für etwas oder irgendwen. Meine Liebe ist in Überfluss. Meine Liebe nimmt alles ein. Auf jeden Fall hat sie den Vorrang vor deinem Jammern.
Und du bist unverhohlen Meine Liebe auf der Erde. Meine Liebe durch dich kann die Folgen von Auspuff-Abgasen und alle Arten von Krankheit heilen. Es gibt nichts, was Meine Liebe nicht zu tun vermag. Es gibt nichts, was Meine Liebe durch dich nicht zu tun vermag. Mit Sicherheit kann sie dich von den fehlgeleiteten Glaubensvorstellungen und der verkehrten Identität heilen.
Die Liebe mitten in deinem Herzen schreit danach, herauszukommen. Verdränge sie nicht weiter. Wirf das Paddel weg, was du genutzt hast, um die Liebe deines Herzens an einer Stelle zu halten. Du bist ausgebildet worden darin, deine Liebe zurückzupressen, sie sozusagen hinunterzuschlingen. Du bist ausgebildet worden, die Liebe nicht anzuerkennen, welche in deinem Herzen rührt. Du hast ihr auf das Handgelenk geschlagen. Du hast deinen Finger auf das Zu-Ventil gehalten, und den Knopf, auf dem Offen steht, missachtet. Möchtest du dir oder Mir gegenüber die Wahrheit von alledem leugnen? Vielleicht möchtest du das. Du hast derart lange Liebe verleugnet, vielleicht möchtest du verleugnen, dass du eine Menge von ihr hast und ihren Durchlauf gedrosselt hast.
Du wirst wohl das Empfinden haben, du habest zahlreiche Entscheidungen zu treffen, und sie alle seien welterschütternd. Dem hingegen sind sie auf der Landschaft des Lebens kaum kenntlich. Gleichwohl liegt da eine Entscheidung vor dir, die zu treffen ist.
Geliebte, erteile heute den Bescheid, der Liebe in deinem Herzen stattzugeben, frei zu sein darin, dort niederzugehen wo sie es möchte, und du wirst sehen, dass sie überall niedergeht.
HEAVENLETTER # 1275 – 17.5.2004 – Be the First to Step Forward
SEI DER ERSTE, DER VORTRITT
Gott redete …
Guten Morgen, Meine geliebten Kinder, die kämpfen und sich drehen und wenden im Leben, weil ihr glaubt, ihr hättet das zu tun, um zu existieren. Und so tretet ihr in die lauten Auseinandersetzungen ein. Darin besteht euer Irrtum, dass ihr glaubt, es sei notwendig, gegen das Leben anzugehen. Deswegen seid ihr auf Abwehr und macht mit aller Macht Ausfälle, deswegen nutzt ihr euch ab beim Bekämpfen von Geistern, derweilen ihr mit ihnen Freundschaft schließen könntet.
Aufgrund von vergangenen Eindrücken verpasst ihr denjenigen, auf die ihr getroffen seid, einen Überzug. Der Geist der Vergangenheit begegnet dem Geist der Gegenwart, und also seht ihr ein verkehrtes Bild. Augenblicklich nehmt ihr Bezug nach hinten. Ihr glaubt, die Historie wiederhole sich, und so duelliert ihr euch aber und abermals mit euch selber. Ihr glaubt, ihr nähmet euch rechtschaffene Handlungen vor, unterdessen es die ganze Zeit geradewegs um Einbildungen geht.
Erstellt euch eine Deckschicht aus Mir oder aus Christus oder aus Buddha oder aus jedwedem geliebten Heiligen und platziert jenen Überzug über all denen, denen ihr begegnet. Dann habt ihr Wahrheit, und dann seid ihr mächtig.
Ihr geht auf das ein, was ihr vor euch zu sehen bekommt. Seht anders. Seht in neuer Weise, und ihr erschafft die Welt neu.
Ohnehin habt ihr dies getan. Schafft sie nunmehr in Meinem Bilde um.
Gießt euer Bild von Gegnerschaft weg.
Wo ihr denn ja defensiv und offensiv zu reagieren vermögt, wieso dann könnt ihr nicht auf eine andersgelagerte Art reagieren? Oder warum habt ihr auf die eine oder andere Weise so zu reagieren, dass ihr die Flamme befeuert? Selbst wenn jemand wider allen menschlichen Verstand und grausam in Erscheinung tritt, wieso könnt ihr nicht freundlich sein? Selbst wenn jemand euch gegenüber nicht wohlwollend ist, könnt ihr nicht diesem Menschen gegenüber wohlwollend sein? Wer setzt euren Schritt? Zu wessen wirbelndem Klunker tanzt ihr?
Seht größer, und euer Leben wird sich in einer ausladenderen Weise entfalten.
Dem Leben ist es nicht zugedacht, ein auszudenkendes Schachspiel zu sein. Ihm ist es nicht zugedacht, Opponenten zu haben. Es ist bestimmt, eine Freudenarena zu sein. Falls ihr nicht die ganze Zeit freudig sein könnt, könnt ihr zum wenigsten in euren Gedanken freigiebig sein. Ihr könnt gütig sein. Ihr könnt gutwillig sein. Ihr habt die Wahl. Ihr könnt der Menschheit ein Wohltäter sein. Wenn das irgendwer kann, wieso dann nicht ihr? Kein anderer hat zu bestimmen, wie aufrecht und groß ihr dastehen werdet.
Dessen unbenommen, wie ihr in der Vergangenheit behandelt worden seid, ihr seid imstande, euch auf andere Weise auszugeben.
Seid ihr unfreundlich behandelt worden, könnt ihr freundlich sein. Auf lange Sicht ist das für euch leichter. Und auf kurze Sicht ebenfalls.
Trefft heute die e i n e Entscheidung, dass ihr, egal was etwa vorfallen mag, von einer höheren Ebene her kommt. Sofern jemand voller Feindseligkeit vor euch tritt, werdet ihr anders darauf eingehen. Ihr werft nicht Kleinspan in das Feuer von dessen Herz. Sie sehen dich nicht. Sie sehen ein Gespenst, einen Geist, eben so, wie ihr das getan habt.
Seid in eurer Wahrheit. Macht nichts vor. Ist es nicht so, dass ihr voller Bedauern seid, dass jemand feindselige Empfindungen euch gegenüber hat? Hättet ihr es nicht lieber, dass sie sich euch mit Zutrauen zeigten? Haben denn sie der erste zu sein?
Sofern es dir daran liegt, eine Führungspersönlichkeit zu sein, dann hast du zu führen. Du kannst die Parade des Lebens anführen. Du kannst das Leben präsentieren, wie auch immer es dir lieb ist, denn du hast die Optionen. Denke nicht, du seist ohne Wahl.
Dir ist der freie Wille gegeben worden. Das ist ein gewaltiges Geschenk. Entscheide dich dafür, es zu nutzen.
Sofern du dich gedrungen siehst, andere Menschen im Leben zu imitieren, dann imitiere die Großen. Beschränke dich nicht auf einen mittleren Standard eines Gegenbeweises. Du bist nicht geschaffen worden, um mittelmäßig oder Status quo zu sein. Du bist nicht dafür bestimmt, Bomben zu zünden. Du bist dafür bestimmt, sie zu entschärfen. Du bist dafür bestimmt, der erste zu sein, der in ein Feld des Friedens hinein vortritt. Ich warte auf dich, Geliebte.
HEAVENLETTER # 1276 – 18.5.2004 – See the Love
SIEH DIE LIEBE
Gott redete …
Was gibt es zum Darüber Reden, ausgenommen um die Liebe in Unseren Herzen? Was spielt das Auseinanderklaffen im Leben für eine Rolle, derweil Liebe der Wesenskern ist? Was ist zum Darüber Reden da, und was ist zum Sagen da, derweil Liebe alles ist, und alles ist, was da ist?
Was wäre denn, wenn Liebe das einzige Austauschmedium darstellte? Würde sie dann gemessen und abgemessen? Neben was gehalten, könnte sie abgemessen werden? Sie kann ausschließlich sein, was sie ist, und Liebe ist für alles und jedes ungemein viel. Mit Sicherheit gilt es dir, inmitten von Liebe zu sein. Sei in der Liebe, aus der du hervorgewachsen bist und aus der du jetzt hervorwächst. Leiste dir selber in dem Spiel der Liebe Vorschub. Lasse die Erde die Liebe sein, in der du wandelst.
Allein, du schenkst dem nicht Glauben, dass du Liebe bist. Du setzt dich entschieden mehr mit den zahlreichen von der Liebe wegleitenden Abirrungen gleich. Du meinst, du seist abgetrennt. Du hast all den Fehlangaben, die dir auf der Strecke zugegangen waren, geglaubt und glaubst ihnen. Du hast sie dir als deine eigenen hergenommen. Du sahst dich für erbarmungswürdig, freilich warst du und bist du kläglich, sowie es um dich geht. Du bündelst deine Sicht dahingehend, aber und abermals die Irrtümer deiner Wege in den Blick zu nehmen, und übersiehst das gedeihende glänzende schöne Sein, das du bist. Du hast dich selber wie aus heiterem Himmel eingenommen und überrumpelt.
Du hast dich in eine Umgrenzung namens Menschen-Seinswesen eingeschlossen, und assoziierst mit Menschen-Seinswesen den Bodensatz von Leben, so, als wärest du das Überbleibsel von Liebe, so, als wärest du was nicht Liebe ist. Du aber bist was Liebe ist. Du bist nicht bloß Liebe, du bist Meine Liebe. Ich machte dich nicht aus Abfällen. Ich machte dich aus der Liebe Allesamt. Du bist von der Liebe, aus der Ich dich machte, untrennbar. Bloß, du schaust dich selber schief an.
Mir sieht es oftmals danach aus, dass du draußen bist, um dich selber zu kriegen, dass du dich selber voller Entsetzen in flagranti erwischst, so, als bestünde deine Mission darin, dich von der Liebe abzubringen. Geliebte, Ich bitte euch: Falls Liebe insgesamt existiert, und sie existiert in euch, weswegen solltet ihr sie verleugnen mögen? Um welchen Zweckes willen solltet ihr euch gegenüber Liebe verblenden und Hemmnisse wider sie im Blick haben mögen? Wie augenscheinlich dies Mir ist, und wie vergesslich euch. Wie absurd ist es, dass Liebe sich an irgendetwas anderes anbacken sollte denn an sich selber.
Wie klar ihr die Unzulänglichkeiten der Welt und eines jeden Menschen in ihr herausfindet! Wie konzentriert ihr dabei seid! Wie bestimmt seid ihr bei der Aussage: „Aha! Ich sehe da Unfairness, Schmerz, Grausamkeit. Aha! Ich sehe was da soeben vor mir liegt und was hier nicht sein sollte.“ Und wie absurd seid ihr, Liebe nicht wie sie am Überlaufen ist zu sehen. Wie absurd seid ihr, den Erdrutsch an Liebe nicht zu sehen, unterdessen sie sich selber rund um das Universum wickelt. Wie absurd seid ihr, die Liebe in einem Regentropfen nicht zu sehen. Wie absurd seid ihr, die Liebe in anderen Menschen nicht zu sehen. Wie absurd seid ihr, die Liebe in euch selber nicht zu sehen und darum einen Bogen zu machen, sie ausgiebigst zu rühren und sie wie geschmolzene Butter über das gesamte Universum zu schütten.
Mit Sicherheit ist euer Herz aus Butter gemacht, nicht aus Stahl. Es ist ein Leichtes, Butter zu schmelzen. Habt ihr wirklich gedacht, ihr solltet euer Herz verbarrikadieren? Falls ja, in Hinblick auf was?
Darauf, Liebe hereinzulassen? Habt ihr wirklich gedacht, ihr wärt dazu bestimmt, Liebe herunterzuspielen?
Habt ihr wirklich gedacht, ihr wärt ohne sie besser dran? Habt ihr wirklich gedacht, den Fluss von Liebe einschränken sei auf der sicheren Seite sein, und die Hineinläufe und Ergüsse der Lebe seien schneckenerregend?
Ich rufe euch jetzt in Liebe. Ich heiße Liebe, zu lieben. Ich schlage die Trommel der Liebe. Ich schlage die Trommel der Liebe in deinem Herzen, und nun schlägt dein Herz auf den Schlag von Liebe. Dein Herz ist gut für Liebe. Nutze es.
HEAVENLETTER # 1277 – 19.5.2004 – The Eyes of God
DIE AUGEN GOTTES
Gott redete …
Wieso gegen Liebe angehen? So sie das Herz übernimmt, lasse sie. Daraufhin wirst du die Berge und die See lieben, die Tulpe und die Seelehaftigkeit der Menschenweisen auf der Erde. Du wirst lieben.
Falls Liebe bei dir herumgeistert, dann tut sie das, weil sie dir zugehört. Manches Mal ist Liebe das Waisenkind gewesen, das du nicht zur Kenntnis nimmst. Du schiebst sie weg auf einen Nebenweg, derweil du wartest – worauf? Liebe ist die Hauptthematik deines Lebens. Sie ist der Motor, der das Universum am Laufen hält, und sie betreibt dich.
Dein Menschen-Geist wird eher Angst davor haben, Liebe herrschen zu lassen. Alldieweil ist das Herz bewandert in dem Wissen, dass es dir ansteht, Liebe los und frei zu lassen. Es ist reif und übervoll mit Liebe. Dein Verstand möchte Liebe zurück halten. Dem gegenüber ist Liebe nicht geistlos. Sie ist beflissen. Sie ist aufmerksam dem gegenüber, weswegen du auf der Erde bist, mit dem innewohnenden Anliegen, die Ganzheit von Liebe zu sein, welche Schritte zu sich selber hin tut.
Denke nicht, du meisterest Liebe. Es ist nicht notwendig, nach Liebe zu graben, ebenso nicht sie zu horten. Dein Geist hat bei Liebe nicht das Sagen. Einzig und allein Liebe leitet sich selber. Stets zunehmende Liebe ist unerschrocken. Dein Herz möchte lieben, und das ist die Story von der Schöpfung.
Betrachte Liebe als die Hauptkraft im Leben. Bei der Liebe ist dem entgegen nicht eine Kraft ausgewiesen, die um sie ist. Nicht dass Liebe nachlässig und lasch ist. Sie ist ungemein zweckvoll.
Liebe zerlegt dich nicht. Sie zerlegt Trügerisches. Die Illusion, die sie auflöst, ist die, dass es im gesamten Universum alles, nur nicht Liebe gebe. Liebe widerrät der Maskerade. Alles mindere denn Liebe, was du zugeliefert oder nach dem du dich gerichtet hast, ist eine Maskerade. Alles andere als Liebe ist eine Blendfassade. Egal wie gut deine Maskerade ist, es kann sich bloß um eine Maskerade handeln. Einerlei wie gut sie eingepackt ist, Illusion kann nichts anderes sein als Illusion.
Liebe ist leicht. Leicht zu habende Liebe. Herzen und Seelen sind berührend, gleichsam als sei da etwas zum Anfassen da. Liebe kennt sich selber, das ist alles. Liebe kennt das Einssein und gibt ihm statt. Gib der Liebe statt. Gib dem Einssein statt. Dimme nicht die Lichter. Ein angemachtes Licht erstrahlt. Es braucht keine Anstrengung. Alles wessen ein Licht bedarf, ist, dass ihm eingeräumt wird zu scheinen.
In deinem Herzen gibt es einen Schalter, der bereits An ist. Du kannst dir bloß einbilden, dass er ausgeschaltet ist. Dein Herz ist wie der Ozean. Er kann nie austrocknen. Aber mitten im Ozean kannst du auf Wasser Durst haben, just so wie du auf Liebe Durst hattest. Benetze dein Herz mit seiner eigenen Liebe.
Falls sich dein Herz hart anfühlt, dann mache es weich. Jetzt ist der Augenblick da, die Verbände, die du um dein Herz gewickelt hast, abzunehmen. Dein Herz ist stark. Kein Bedarf, es wie ein kleines Kind zu behandeln. Wickle dein Herz heraus.
Wenn du dich verkrampft fühlst, dann ist es dein Herz, was du aufgezogen hast. Aber dein Herz ist keine Uhr zum Aufziehen, und ihm ist es nicht zugedacht, Alarm zu schlagen. Dein Herz, dein schönes Herz, ist einzig für Liebe da. Du vermagst es nicht, dein Herz von der Liebe abzukuppeln, egal wie sehr du es versuchst. Und wie du das versucht hast. Meine schönen Kinder haben sich Mühe gegeben, sich selber von Liebe abzuraten, um des – Ich weiß nicht was – willen. Wende deine Augen zu den Meinen, und lasse dann die Meinen durch die deinen hindurchscheinen. Lasse deine Augen auf alle anderen Wesen so schauen, wie sie in die Meinen schauen. Die Wahrheit ist – du kannst deine Augen nicht von Mir weg nehmen. Das kannst du nicht, und, ohnehin, in Meinen Augen gibt es nichts anderes als Liebe zum Anschauen. Sie sind wie ein Teleskop, und es ist nichts anderes da zum Hindurchschauen als Meine Augen der Liebe. Ich habe sie dir gegeben. Durch Meine Augen – siehst du. Durch irgendwelche anderen Augen als den Meinen siehst du flüchtig. Durch leibliche Augen hindurch, da ist die Sicht verschwommen. Mit deinem verschwommenen Sehvermögen, da stößt du Liebe zurück oder weg. Öffne jetzt deine Augen und schaue in die Meinen und sieh Mich querbeet und überall.
HEAVENLETTER # 1278 – 20.5.2004 – Inner and Outer Space
INNENRAUM UND AUSSENRAUM
Gott redete …
Hast du dich nicht in die Dichotomie verfangen von dem, was wirklich ist, und dem, was in Wirklichkeit nicht ist? Was Ich Illusion nenne, nennst du Wahrheit. Was Mir klar ist, dass es Wahrheit ist, das bezeichnest du als Illusion. Was inwendig in dir ist, nennst weit weg da draußen. Was weit weg ist oder gar nicht einmal existiert, das ziehst du eng zu dir her, und mithin bist du eingespannt in Zeit und Raum.
Und doch, inwendig in deinem inneren Raum, da hältst du Zeit an, und wandelst du Raum um. Raum und Zeit werden zu Ewigkeit, und du gewahrst dein Einssein, du gewahrst es für die tatsächliche Gegebenheit, welches es ist. Dies ist wahrhaftig der Wunsch deines Herzens bei jedem Schlag. Bis jetzt hattest du flüchtige Blicke von dieser Rhapsodie. Sofern du flüchtige Blicke gehabt hattest, kannst du längere Blicke haben. Daraufhin wird eine Zeit kommen, wann du deine Augen von der Ewigkeit nicht mehr wegnehmen kannst. Es wäre dir in jeder Hinsicht nicht lieb, nie mehr in die Weite des Einsseins einzutreten, dafür, dass du zu Partikeln von ihr zurückkehrst.
Wenn Leben auf einer Himmelskutsche befördert werden kann, hättest du das dann nicht gern? Wenn du die Sonne anlangen kannst, ungeachtet dessen, aus weicher Richtung du herkommst, möchtest du dann nicht deine Hand auf sie legen? Wenn du auf die andere Seite der Erde, auf die Galaxien und über die Galaxien hinaus blicken kannst, wenn du mit einem einzelnen Schritt das Universum zu umspannen vermagst, würdest du dann nicht aufhüpfen? Genug des auf den Zehenspitzen Gehens.
Du bist durch das gewöhnliche Leben in der Welt hypnotisiert gewesen. Es war dir schwer, deinen Geist von ihr wegzubekommen. Ja in der Tat, gib zu, dass du von ihr aufgezehrt worden bist.
Lasse dein Leben auf der Erde nunmehr Erfrischung sein. Lasse es deinen Spielplatz sein. Lasse es Pause-Machen sein. Lasse das Leben den Berg sein, den du hinunterrollst und um den du herumgehst. Lasse das Leben einen Aktivposten sein. Berge sind gut, und die Ebenen um sie herum ebenfalls. Sie sind für dich zum Genuss.
Was du indes als weitentfernte Horizonte und Lichtjahre weit weg siehst – sie sind ebenfalls für dich da, sie zu genießen. Schaue dir längere Zeit die Sterne an, und dir wird klarwerden, dass deine Augen aus dem gleichen Sternenlicht gemacht sind. Du wirst merken, dass dein Gesicht der Mond ist, und die Galaxien in dir inbegriffen sind. Du bist ein galaktischer Reisender. Was kann jemand, der Meinem Herzen entkommt und am Atmen ist, anderes sein als ein galaktischer Reisender? Eben dies ist ein Menschenwesen.
Ihr tragt bloß eine Irdische Uniform. Aber eine Uniform ist nichts als eine Uniform. Selbst wenn dein Name draufgestickt ist, ist die Uniform nicht du. Sie ist schlicht etwas, was du anhast. Sie ist nicht dauerhaft. Was permanent ist, bei dem hast du dir nie Gedanken übers Verlieren zu machen, denn es ist unauslöschlich. Was nicht immerwährend ist, bei dem brauchst du dich nicht ums fortwährend Dableiben kümmern, weil du es von Anfang an nicht hattest. Illusion ist das, was du an dir zu halten versuchst.
Du kannst dich nicht an ein imaginäres Treppengeländer lehnen, dies freilich tust du aber und abermals. Dem gleich – du meinst, die Welt halte dich hoch. Du meinst, sie sei solide. Und du meinst, Wahrheit sei Dunstiges. Hebst du nun an, die Täuschungen flüchtig zu sehen zu bekommen, welche du bei dir hieltst, wie auch die Wahrheit, die du soeben anfängst zu begreifen?
Lasse die Auftriebskraft der Realität dich nach oben heben. Anerkenne das Licht für das, was es ist, und setze Dichte für das an, was sie ist. Vielleicht hast du bist jetzt noch nicht gelernt, welche die linke und welche die rechte Hand ist.
Zum Glück – Ich bin überall. Ich bin in der Dichte, und komme darüber zum Lachen, wie ernsthaft sie genommen wird, derweil sie in Wahrheit nachgerade nichts ist. Ein harter Gummiball hat seinen Nutzen, indes nicht anders ein Ballon oder ein Drachen, der weit über die Reichweite des Körpers hinaus in die Höhe steigt. Nimm dir jetzt einen Augenblick, um über die fragmentierte Eindringlichkeit des physischen Bezirks hinaus zu langen. Oder lehne dich zum wenigsten über sie.
HEAVENLETTER # 1279 – 19.5.2004 – Why Does the World Try So Hard …
WESWEGEN GIBT SICH DIE WELT SO GROSSE MÜHE …
Gott redete …
Du weisst in Wirklichkeit nicht, weswegen du etwas tust. Du hast eine Million Gründe und eine Million Beispiele. Du kannst nicht wirklich wissen, wieso du etwas tust, Aber du kannst wissen, dass du Meinen Willen suchst. Meistens allerdings weißt du nicht einmal das. Ich gebe es nicht zu, dass du zum wenigsten weißt, dass du nach etwas suchst.
Manchmal kennst du den Unterschied zwischen Unannehmlichkeiten und Vorankommen nicht. Du hast viele Dinge verkehrt herum. Und doch geleite Ich dich fehlerfrei. Dir hat dies ungemein klar zu sein: Etwas Unsichtbares führt dich. Mit unsichtbaren Fäden der Liebe ziehe Ich dich näher heran. Das ist sie, die Story des Lebens. Gelegentlich scheinen die Fäden länger oder straffer zu sein als zu anderen Zeiten, niemals kannst du sie zerreißen. Strahlen des Lichts leiten deine Schritte. Die Strahlen entströmen deinem Herzen.
Geliebte, spürt Mein Licht, wie es durch euch hindurch reflektiert wird. Dies ist das Licht, dem zu folgen ist. Was für kurvenreiche Straßen hast du durchmessen, derweil du der Sonne am Himmel oder dem Mond und den Sternen des Nachts hättest folgen können? Suche dir einen Stern aus, und mache ihn zu dem deinen. So wie du ihm folgst, so folgt er dir. Du bist mit den Sternen in Tandem. Zwischen euch ist Liebe.
Trage jene Liebe hinüber in eine jede Chaussee deines Lebens, und du wirst die Welt über alle Maßen segnen. Des Tags oder des Nachts, du bist am Leuchten. Was für eine Dunkelheit kann vorankommen, derweil du aus Licht gemacht und von ihm umgeben bist?
Schlicht dadurch, dass du dir darüber im Klaren bist, wird dein Schritt leichter sein. Dichtheit wird weniger dicht sein. Licht wird heller sein.
Du bist in deinem Denken am Schlingern. Meistens hast du die Rösser vor den Wagen gespannt, unterdessen weder Rösser noch Wagen da sind. Du verhäckselst das Leben, als hättest du ein Stück Brot in deinen Händen. Leben gehört nicht auseinandergenommen, es gehört zusammengefügt.
Wenn dein Blick auf Beschwerlichkeiten gerichtet ist, zerpflückst du das Leben. Wenn du auf Freude blickst, fügst du es zusammen. Du einst das Universum, welches bereits geeint ist. Es kennt seine Union des Einsseins, ihr aber seht auf das Universum, als wärt ihr Affen im Zoo.
Alles was Ich hier lehre, ist für euch, damit ihr eine andere Sichtweise erfasst. Das Universum ist echt. Eure Sicht ist verfahren. Oh, wenn eure Augen sehen könnten. Wenn eure Augen sehen könnten, würden Diamanten der Wahrheit in euren Schoß fallen. Eure Augen würden diese Diamanten der Wahrheit zur Gänze übernehmen, und sie würden nicht mehr länger die Dinge genau unter die Lupe nehmen mögen. Sie würden sehen.
Wie kann jemand, der derart göttlich ist wie du, dermaßen blind und dermaßen deiner Blindheit nicht gewahr sein? Vom Vertrauen wird gesprochen, es sei blind, derweil es das Vertrauen ist, welches klaren Blickes ist, und derweil deine Augen verblendet sind. Du hast die Befähigung, über einen Hügel hinaus zu sehen. Du kannst über den Horizont hinaus sehen. Du kannst die ganze Ewigkeit in einem Tränentropfen sehen. Du kannst die ganze Ewigkeit in der Bläue der Ferne sehen. Du kannst Wahrheit verewigen. Du kannst sie sprechen. Du kannst sie leben.
Ein Tropfen Wahrheit ist ungemein mächtig. Es braucht nur einen Tropfen, um die Welt mit Kraft zu versorgen. Wahrheit ist ein Augentropfen, und schier ein Tropfen klärt die Sicht. Ein Atom Wahrheit erbringt den ganzen Unterschied auf der Welt. Es eint die Welt in den Augen der Welt. Es gliedert es in deine Sicht ein. Du bemerkst die Schlichtheit von Wahrheit. Das Leben ist gut. Die Welt hat Verdienst und Wert. Du hattest die Vermutung, dass dies so der Fall ist, hattest allerdings Angst, das zu sagen.
Die Welt ist ein Spielfeld der Liebe. Liebe hat Tarnkleider angehabt. Das braucht sie nicht. Liebe kann sein, was sie ist. Liebe ist in keiner Gefahr. Liebe möchte ganz einfach weitergehen, und möchte erblickt, anerkannt, offengelegt und in Empfang genommen werden. Jegliches Abweichen von der Liebe ist Abweichen von der Wahrheit. In Wahrheit kann weder von der Liebe noch von der Wahrheit abgewichen werden. Wieso gibt sich die Welt solche Mühe, Liebe und Wahrheit zu leugnen?
HEAVENLETTER # 1280 – 20.5.2004 – So That All the World May See
SODASS DIE GANZE WELT ES SEHEN KANN
Gott redete …
Dein Intellekt hält dich von deiner vollen Erleuchtung ab, und so bist du geschäftig mit deinem Gehirn und weniger auf dein glänzendes Herz eingestimmt. Du hast die Aussage wohl mitbekommen, dass du bereits voll erleuchtet bist, dies ist dem entgegen nicht dein Erleben. Um das zu erfahren, hast du dir dessen gewahr zu sein. Du erfährst kraft Gewahrseins. Ich möchte sagen, du gewahrst allzu viele sonstige Dinge, die der Realität und der Selbst-Erkenntnis im Wege sind. Bewandertsein gerät zu Unverstand. Der Intellekt unternimmt Windungen und Drehungen. Ein Schatz liegt unter den Trümmerstücken vergraben.
Erleuchtung ist nicht etwas, was du erzielst oder zu erzielen hast. So klappt es nicht. Erleuchtung erlangt sich selber, ohne deine Einmischung. Dein Dazwischengehen kann ohne Weiteres deine Vergegenwärtigung des Lichts, was du in voller Helle scheinst, blockiert haben. Aber nichts hat dein Licht blockiert. Du hast es bloß von deiner Hinsicht ferngehalten Die Welt voller Blindheit ist der Meinung, sie sehe es.
Rauschen überlagert das Erklingen deines Herzens. Lärm durchkreuzt den geschmeidigen Fluss Unserer Liebe. Wie bloß wagt er das, aber er tut es. In Stille, da wird das Licht Gottes in dir angeregt. Licht kursiert durch den Raum, so dass es in deine Beachtung vorrückt. Mustere Schichten des Verstandes aus wie Blätter von einem Baum, derweil ja dein Herz eine aufknospende Rose ist. Vielleicht hast du die Blütenblätter der Rose deines Herzens herausgezogen, und dabei deinen Geist verwirrt und dein Herz abgewiesen. Das ist nicht das erste Mal, dass du die Dinge verkehrt herum angefasst hast.
Sei mit dir auf einer See der Liebe. Gehe auf dem Wasser. Dann gerät das simple Schlagen deines Herzens zur Mitte des Universums. Unsichtbare Schnüre ankern dich zu den Sternen und Galaxien. Die Fäden verbinden dich mit jedem und allem, und du erkennst Einssein. Die Fäden sind nicht von Belang. Einssein ist belangvoll. Du hast die Fäden nicht zu sehen, aber das Einssein, das möchtest du sehen. Du hast zu wissen, dass du mit einem jeden Herzschlag in Verbundenheit stehst, mit jedem fühlenden Seinswesen, mit jeder unbelebten Sache, du hast zu wissen, dass dein Herz durch das Universum wogt, einen Jeden und ein jedes Ding erfasst und loslässt allemal zur selben Zeit.
Hurra auf die Liebe! Liebe ist dein Herz aus Gold. Wieso denn ein Herz straff halten, derweil sein Freisein dich mit dir selber eint? Gerate nicht zurückgenommen durch dein Herz. Bewege dich mit ihm voran. Leiste ihm Gesellschaft. Lasse es vorausgehen. Nimm deine Fingerzeige von deinem Herzen ab, denn es wird durch Meine Gunst und Huld aufrechterhalten. Verehre dein Herz. Schiebe es nicht fort hinter die Papiere deines Verstandes.
Was für ein Musikinstrument dein Herz ist! Es ist die Violine des Universums. Es ist der Sprecher des Universums. Es ist die Entlastung des Universums. Jeder hat ein Herz, und jeder spielt alsdann Violine. Selbst wenn du dir dessen nicht gewahr bist – du spielst Violine. Es ist etwas Gutes, dass du spielst, und es ist gut zu wissen, dass du das tust. Schhh, lausche der Musik deines Herzens jetzt im Augenblick. Lehne dich in es hinein. Schwinge dich zu ihm. Tanze auf es. Singe zu ihm. Stelle dich auf einen Tisch und singe zu der Stille deines Herzens. Würdige es. erhebe Anspruch auf es. Künde es.
Dein Herz ist mit dem Meinen verbunden. Ich bin teil der Gleichung. Ja, tatsächlich bin Ich die Gleichung, und bin Ich die Veranlassung. Liebe benötigt keine Veranlassung. sie bedarf schlicht des Gewahrseins ihrer selber. Es gibt zahlreiche Namen für Liebe, Liebe ist allerdings geistig-spirituell in dem Sinne, dass sie eher eint denn auseinandernimmt.
Liebe ist die einende Kraft. Ihre Kraft liegt in ihrer leichtlichen Ruhe. Sie holt einen nicht mit Macht ein. Liebe gibt sich preis, zu lieben. Liebe verschmilzt Liebe, und kein Herz wird in Liebe verhärtet. Ein starkes Herz ist ein offenes Herz. Sie ist wie ein Einkaufsladen, sie ist offen für jedermann. Alle können hereinkommen. Oder dein Herz ist wie ein Gasthof, bei dem Reisende eintreffen, um Ruhe zu finden.
Stähle dein Herz nicht mehr länger. Nimm es aus den Verpackungen heraus. Halte es hoch. Gib es den Blicken aller frei. Hebe es so hoch, dass die ganze Welt sehen kann, woraus es wirklich gemacht ist.
HEAVENLETTER # 1281 – 21.5.2004 – A Walk through the Woods
EIN GANG DURCH DIE WÄLDER
Gott redete …
Wenn du das Leben seinen Lauf nehmen lässt, bist du nicht dabei, es zu kontrollieren. Du magst eventuell meinen, du habest bereits Kontrollieren-Mögen los gelassen, indes bist du nach wie vor unerschütterlich darin, dich an das zu halten, was deiner Auffassung sein solle, anstatt dich an das zu halten, was ist. Du widersetzt dich gewaltig dem was für deine Bereicherung da ist. Ja, so ist es, du wendest dich von Geschenken weg. Du vergraulst die Entgegennahme von ihnen aufgrund irgendwelcher Vorlieben, die du hast, wegen des einen oder anderen Gedankens bei dir, dem du mehr Anerkennung zukommen lässt denn dem, was dir geschenkt wird.
Du triffst Entscheidungen über Belange, die dir nicht obliegen, darüber zu bescheiden. Du bist staksig am Schwimmen. Du entscheidest, gewisse Parameter deines Lebens seien akzeptabel, andere nicht. Du bist nicht in einem Zustand, derartige Entscheidungen zu fällen. Du dämmst das Leben ein, wenn du dies tust.
Du denkst, zu gewissen Zeiten hätten gewisse Lichter An oder Aus zu sein. Du hast Einwände gegen gewisse Klänge und ziehst andere vor. Es ist dem hingegen nicht notwendig, wie an Sklaven an deinen Vorlieben festzuhalten. Habe es lieber, offen gegenüber dem Universum und den Geschenken, die es dir gerne zukommen lassen möchte, zu sein. Lege nichts still. Alle Straße stehen dir offen. Das ganze Leben ist dir offen. Wovor hast du Angst? Dass das Leben dich überkommt?
Bei einem Waldspaziergang kontrollierst du nicht, was du gerne sehen möchtest. Du steuerst nicht, was am Wachsen sein möchte. Du überprüfst nicht, welche Blumen gerade blühen, und welche ausgesamt haben. Du überwachst nicht die Reife der Früchte. Du regelst weder die Farben noch die Düfte noch die Pfade, welche andere Menschen genommen haben oder nehmen werden.
Bei einem Wald ist es genau deswegen wundervoll, weil du Überwachen los lässt. Du nimmst die Wälder für das hin, was sie sind. Dies ist eine Form von Uneigennützigkeit. Du bist sozusagen einen Kontrakt eingegangen, deinen Gang durch den Wald zu genießen. Du bist eine Kontrakt eingegangen, an dem Entzücken zu finden, was der Wald für dich vorhält. Du springst über Felsen oder setzt dich auf ihnen hin. Du hüpfst über Bäche oder watest in ihnen oder legst dich gar in sie hinein.
Du siehst der Sonne durch die Bäume hindurch zu. Du erhebst nicht Einwände, dass das Licht aus der Richtung herkommt, aus der es hereinfällt. Du hast keine Einwände, dass die Strahlen auf dich fallen, oder dass sie das nicht tun. Du gehst dem mit offenen Armen entgegen, was dir der Wald in dem Augenblick zu bieten hat, dann, wann er das tut. Du verschwendest deine Zeit nicht mit dem Bescheid-Erteilen, ob du das Laubwerk gernhaben möchtest. Du akzeptierst es so ganz naturgemäß. Dies ist eine Form von Liebe, so einfach ist das.
Demgegenüber stampfst du im täglichen Leben öfters wegen ihm mit dem Fuß auf. Du sperrst dich gegen Vorkommnisse in deinem Leben. Falls Vorkommnisse Bäume in einem Wald wären, ist es so, als würdest du vor sie hintreten und sagen: „Beweg dich! Geh mir aus dem Weg!“ In einem Wald wärest du nicht gequält, weil ein Baum dort gewachsen ist. Du würdest ihn nicht als ein Hemmnis betrachten.
Lasse es dir demnach also durch den Sinn gehen, dass es im Leben keine Hindernisse gibt. Bloß Bäume, um drum herum zu gehen.
Jeder Baum im Wald gibt dir etwas zu verstehen. Wir können gar soweit gehen und sagen, dass jeder Baum im Wald du ist, und dass du dir selber etwas erzählst. Sowie du dir also heute in all deinen allerhand Formen gegenübertrittst, was schickst du dich an dir zu erzählen? Überdenke es, alle die Bäume in dem Wald willkommen zu heißen und ihnen stattzugeben, dich willkommen zu heißen. Auf diese Weise bewillkommnest du dich selber. Was für ein Hindernis kann sich da vor dich hin begeben, mit der einen Ausnahme, desjenigen, welches du als Hindernis bezeichnest?
Alle Bäume im Wald spenden dir Schatten. Oder sie veranlassen dich dazu, dich zu entschleunigen. Oder sie markieren deinen Weg. Sie schenken dir Lebensunterhalt. Sie gehen sich nicht aus dem Weg, um sich dir darzubieten. Du beschenkst sie mit dir! Sie waren bereits da, und du bist bloß zu ihnen hierher gekommen. Ebenso – dein Leben ist etwas, zu dem du hinkommst. Heiße alle Bäume willkommen. Sie gehören hierher ebenso wie du.
Nimm das ganze Leben freundlich auf, denn du bist bei ihm auf einem Pfad.
HEAVENLETTER # 1282 – 22.5.2004 – The Direction of Your Thoughts
DIE RICHTUNG DEINER GEDANKEN
Gott redete …
Damit du andere Gedanken hast, hast du andere Gedanken zu haben. Ändere dein Denken und sieh dann, was sich darüberhinaus ändert. Dein Denken ändern meint, dir das was sich im Leben abspielt anders, als du es gewöhnt gewesen bist, anzuschauen. Anders gesagt, lasse los, löse es aus, stülpe deinen Blick auf das Leben um, der dir lieb und teuer gewesen ist. Manchmal, nur manchmal – je mehr du aufbegehrst, umso mehr davon erhebt sich vor dir, um dagegen aufzubegehren. Es ist, als ob du dessen Namen rufst, und es kommt zu dir her. Dein Entschluss, etwas nicht zu haben, was du nicht möchtest, ist derart stark, dass du es zu dir her rufst, und dass es darauf eingeht.
Ich sage nicht, du seist die Ursache. Ich sage, dass was auch immer dir überkommt, dessen unbenommen wie unschuldig du dabei bist, es ist nunmehr und jetzt deine Verantwortlichkeit. Betrachte Gedanken, die nicht-liebenswerte Situationen überblicken, wie Reisende in einem Sturm. Nimm sie eine Weile zu dir herein, und verabschiede dich dann von ihnen. Behalte sie nicht um dich herum. Sie sollen nicht für immer bei dir leben. Noch auch haben deine Gedanken um diese Bewandtnisse länger anzudauern.
Wenn dich bei einem Sturm ein klapperndes Fenster umtreibt, stehst du einfach auf und hilfst dem Fenster ab. Es hat einen Sturm gegeben, und du hast über die Sache keinen Sturm herausgeredet, Denn dann hättest das Klappern des Fenster wieder aufleben lassen und es bekräftigt. Alle die Verirrungen und die ganze Beklommenheit, an die du dich hältst, sind klappernde Fenster.
Nimm im Leben Schritte daraufzu, wonach du sehnlichst strebst. Lasse das Nichterwünschte
hinter dir. Es ist bereits hinter dir. Bringe es nicht nach vorne. Es ist nicht förderlich, in ihm herumzuschmoren. Nimm es zur Kenntnis, und gehe alsdann weiter. Dies umfasst Stimmungen, jene flackernden Dinge, die dich zu übernehmen scheinen. Jetzt, jetzt überholst du sie. Du bist nicht angelegt, im Leben gemäß deiner Stimmungen herauf und herunter zu wippen.
Betrachte Stimmungen wie Fremde, die sich bei dir einstellen. Sie sind bloß Besucher. Du brauchst dein Leben nicht ihnen gemäß zu leben. Halte deinen Augenmerk darauf, was du dir sehnlich wünschst, und Stimmungen werden auf der Strecke bleiben. Auch Stimmungen kommen kraft dem Grunde, wie deine Gedanken gewesen waren.
Es mag dir danach aussehen, Stimmungen würden bei dir einfach so mal hereinschneien, vielleicht Aasgeiern gleich, allein, sie sind insgesamt nichts als Stimmungen. Und sie sind vorüberziehende Dinge. Lasse sie vorbeiziehen. Du kannst dir deine Stimmung, entgegen deinem Dafürhalten, aussuchen. Du suchst sie dir in Wirklichkeit aus. Dein aufgelaufenes Denken traf eine Wahl für dich. Bezweifelst du, was Ich soeben sage?
Du meinst, eine düstere Stimmung werde sich ändern, weil gute Nachrichten hereinkommen. Du meinst, eine glückliche Stimmung werde sich ändern, weil düstere Neuigkeiten hereinkommen. Eines Tages werden nicht uneinheitliche Neuigkeiten das Steuerruder sein, welches dein Leben steuert. Du wirst auf Kurs bleiben, ungeachtet vorüberziehender Nachrichten. Du wirst stimmungslos sein. Du wirst ausgeglichen sein. Du wirst Einssein sein, in Freuden oder in Sorge.
Sowie eine Stimmung von minderem denn Glücklichsein dich zu ereilen scheint, dann finde etwas, über dem du glücklich bist. Schlage die richtige Saite an. Spiele einen höheren Ton. Sofern du dich in einer Flaute befindest, komme aus ihr heraus. In Wahrheit verschaffen dich deine Gedanken dorthin. Sie hielten dich dort. Und jetzt werden ebenfalls deine Gedanken dich freilassen.
Sofern du auf der Spur bist, Gedanken zu denken und zu haben, dann entscheide dich, welche du denken möchtest. Bedenke, was du soeben denkst.
Gedanken sind schier Gedanken. Du kannst Gedanken haben wie Stechmücken, und du kannst
Gedanken wie Schmetterlingsflügel haben. Der Gedankenablauf ist der gleiche. Mücken freilich sind dir lästig und ziehen dich herunter. Schmetterlinge erfreuen dich und erheben dich. Lasse Gedanken sich dabei betreiben, womit du dich gerne befasst sehen möchtest. Wie simpel!
Deine Gedanken sind wie deine Nase. Die Nase tritt der Welt mit Fassung entgegen. Deine Nase geht als erstes, und du folgst der Richtung deiner Nase. Du kannst deine Nase in eine andere Richtung bewegen. Nicht anders, du kannst deine Gedanken wechseln.
HEAVENLETTER # 1283 – 23.5.2004 – The Source and Object of Love
DIE QUELLE UND DAS OBJEKT DER LIEBE
Gott redete …
Dein ganzes Leben über hast du auf den Augenblick deiner Erkenntnis von Mir hin geübt. All die Liebe, der du nachgehst, ist ein Erüben dessen, Mich zu lieben. Und all die anderen Aspekte, denen du nachgehst, sind ein Übeplatz für das Ablösen des Nicht-Wesentlichen, welches dich davon abgehalten hat, Unsere Liebe je augenblicklich zu erkennen und zu verwirklichen. Liebe tut zusammen. Alles Sonstige scheidet. Was dich freilich scheidet, trennt dich davon ab, was nicht Ausdruck deiner Liebe ist. In diesem Sinne ist Scheiden gut. Du bist in Liebe vereint. Von allem anderen bist du getrennt.
Davon was wahr ist vermagst du nicht abzugehen. Alles Sonstige alsdann, dem du nachgehst, welches nicht Liebe ist, ist schier ein Abrücken von Liebe. Liebe ist der Startpunkt. Und sie ist der Rückkehrpunkt.
Womöglich hast du gedacht, du habest dein Liebe-Herz in der Vergangenheit an diesen oder jenen verschwendet, der deine Liebe nicht geschätzt hat, oder der sich, jedenfalls, entschieden hat, sie nicht zu wahren. Nun allerdings kannst du begreifen, wie Liebe nicht verschwendet ist, denn dies alles war ein Übefeld dafür, dich im Gewahrsein bei Mir, der Quelle Allen Gewahrseins, zu einen. Es war eine Probedurchlauf. Es war eine Probe für Zeilen, in denen du bereits bewandert bist. Von etlichen tiefen Nischen deines Herzens her erstanden entsonnene Zeilen der Liebe, und du führtest auf der Bühne des Lebens Liebe aus.
Das Gesamte deines Lebens hat dich zu diesem Moment hingeleitet, den du herzlich mit Mir verbringst. All die Liebe in deinem Leben, erwidert oder nicht erwidert, war das Aufwogen einer Gezeitenströmung, welche nur in eine Richtung zu verlaufen vermag. Der Ozean der Liebe hat nur eine einzige Küste, und du bist dabei, dich ihr zügig zu nähern.
Das Angesicht der Liebe ist Mein Angesicht. All die Gesichter, die du deiner Auffassung nach gesehen hast und bei denen du dachtest, du habest sie geliebt und tuest dies nicht mehr länger – sie waren in Wirklichkeit Meine. Und Ich danke dir für die Liebe, die du so großherzig Mir geschenkt hast, in der Auffassung, es sei jemand anderes, den du liebtest, in der Auffassung, es sei ein Individuum, das du liebtest, in der Auffassung, Liebe könne irgendwie isoliert gehalten und in Besitz genommen werden.
Denn – kannst du die Luft in Besitz haben? Kannst du den Himmel besitzen? Zugang dazu, ja – das hast du. Und mithin hast du Zugang zu Meiner Liebe, in ihrer Form, zu geben, und in ihrer Form, entgegenzunehmen. Gib und gib. Nimm entgegen und nimm entgegen. Rüge dich nicht für die paar Bissen Liebe, die du auf die Welt gestreut hast. Du dachtest, du habest sie auf jemand Unbedachten oder Undankbaren gestreut, aber du hast sie auf Mich und für Mich verstreut. Gesegnet sei die Hand, welche Meine Liebe ausstreute und sie dort niedergehen ließ, wohin sie gewillt war. Sie landete dort, wo Ich dazu gewillt war. Jemand bedurfte deiner Liebe, und sei es bloß für eine kurze Zeit.
Sammle nun die ganze Liebe zusammen, die du ausgesät hast, und schütte sie zurück in dein Herz, sodass du sie reichlicher und erneut aussäen kannst. Schaue nicht auf die Liebe herab, die du gegeben hast, so, als habest du etwas Unwertes gegeben. Geschenkte Liebe ist eine Menge wert. Selbst so sie nicht wertgeschätzt worden ist, deine Liebe segnete die ganze Menschheit, alle Galaxien und all die ungesehenen Horizonte allerorts. Und deine verstreute Liebe segnete dich. Ziehe dich nicht von der Liebe weg, die du derart freigiebig auf die Welt ausgegossen hast. Hänge sie nicht irgendwo zum Trocknen hin. Packe sie nicht in eine Kammer. Geleite sie nicht weg, so, als sei lieben etwas, was du nicht getan haben solltest.
Wie immer der Ausgang an der Oberfläche aussehen mag, die Folge von Liebe ist Liebe. Dies ist die Wahrheit deines Seins. Liebe ist. Du hast sie. Nicht anders Alle anderen sonst. Anerkenne Liebe und bleibe dabei, sie zu geben und sie entgegenzunehmen, als gäbe es dabei kein Ende. Und, gewiss doch, dies ist zutreffend. Der Liebe ist kein Ende.
HEAVENLETTER # 1284 – 24.5.2004 – Longing for Love
SEHNEN NACH LIEBE
Gott redete …
Hin und wieder ertrinkt dein Herz in seinem Sehnen nach Liebe. Sehnen ersetzte die Liebe. Ersetze nun das Sehnen durch die Liebe selber. Lasse dein Herz in Liebe in die Höhe schwingen. Von diesem Tage an, sprich in der stillen Sprache der Liebe, und dein Herz wird sich selber finden und alle Beschränkungen überfluten.
Vorher hast du deine Liebe in die Ecken verbannt. Du hast es geschafft, dass dein Herz in sein Zimmer geht und dort bleibt, so, als hätte es zu lernen, wie es sich zu benehmen habe, derweil alles, dessen es bedarf, gewesen war, ihm stattzugeben, mit all ihrer Macht zu lieben. Du, einzig du, hast Liebe von deinem Herzen zurückgehalten. Du allein strittst die Liebe in deinem Herzen ab.
Du dachtest, dein Herz sei ein Eindringling, vielleicht ein Tier aus der Wildnis. Vielleicht war dein Gedanke, du seist hier, um es zu zähmen. Alldieweil war es deinem Herzen zugedacht, dich zu zähmen. Füge dich der Liebe in deinem Herzen, und die ganze Liebe, nach der du lechzt, wird in deinem Herzen aufblühen und heranströmen. Für dein Herz besteht kein Bedarf, dass es schmerzt. Die Liebe ist die deine.
Du bist scheu und verlegen gewesen angesichts der Liebe in deinem Herzen. Du gabst ihr Instruktionen, weniger merklich zu sein. Du hast sie unter Stroh verborgen gehalten. Dein Herz wollte so gerne spielen, und dessentwegen hattest du Angst. Also verurteiltest du es zu Straffheit. Als du dein Herz zusammenzogst und es davon abhieltst, ganz nach Belieben zu lieben, hast du es versteift. Bis zu dem einen oder anderen Grad versteiftest du es. Es war nie bestimmt, hart zu sein. Ihm war es zugedacht, weich zu sein, und andere Herzen zu erweichen.
Dein Herz war ein Tollpatsch, was überall hinging, was überall geliebt war, was überall ein Abenteuer zu finden bekam. Dein Herz war ein Pionier, mit dem Anliegen, die Richtung zu weisen. Bloß, nach einer Weile, fand dein pulsierendes Herz heraus, dass du ihm nicht folgtest. Dann setzte es sich hin und weinte. Es war ihm klar, sein Behuf ist es, zu lieben. Es war ihm klar, sein Behuf war nicht, am Wegesrand zu sitzen, bei der Liebe per Anhalter zu fahren. Wieso denn, dein Herz wusste, es war der Urheber von Liebe, der Geber von Liebe, der Beerber für Liebe, der gekrönte Prinz von Liebe, nunmehr hinterlegt, dazusitzen mit ausgestreckter Hand, als Bettler verkleidet, ein Versprengter, verhüllt im Schatten, so, als wäre Liebe ein reizloses Ding. Ja, in der Tat, das ist etwas, über das zu weinen ist. Das Ende für die Regentschaft des Herzens ist zum Darüber Weinen.
Komm jetzt, nimm die Liebe heraus und platziere sie auf deinem Kaminsims. Lasse sie das Erste sein, was zu sehen ist, sobald ein anderes Herz dein Haus betritt. Lasse Liebe das Erste sein, was gesehen wird, sobald andere betrübte Augen auf die deinen herabsinken. Verbirg Liebe nicht mehr länger.
Erhebe dein Herz und die Herzen anderer Menschen zu privilegierten Gästen. Gib ihnen den Ehrenplatz. Mache dir nichts aus den Bündeln, in denen die Herzen hereinkommen. Herzen sind von Belang, nicht die Verpackung. Der Kern aller Herzen zählt, die schönen Samen der Liebe, oder Iriszwiebeln, gespannt auf die Sonne, dass sie nach draußen zur Erde gebracht werden. Ja, euer Herz ist eine Iris, die darauf wartet, aus ihrer Verschalung herausgelassen zu werden. Samen und Zwiebeln der Liebe liegen schlafend in deinem Herzen.
Mache aus deinem Herzen keine Mördergrube. Jeder hat ein Herz. Wieso sollten sich Meine Kinder bemühen, das eine Herz vor einem anderen zu verbergen? Liebe ist nicht ein Geheimnis, das du behältst. Minderes denn Liebe ist nur eine Vortäuschung, ein Vorwand.
Es ist Meine Liebe in deinem Herzen, der du es versagt hast zu scheinen. Es ist nicht an dir, dich von deinem eigenen Herzen fernzuhalten. Nicht deine eigene Liebe ist es, welche du verknüpfst. Es ist die Meine. Lasse jetzt Meine Liebe in deinem Herzen strömen.
HEAVENLETTER # 1285 – 25.5.2004 – Love
LIEBE
Gott redete …
Jeden Tag wird ein Kind geboren. Jeden Tag gibt es etwas zum Jubilieren. Dass ein Kind auf die Welt kommt ist ein großer Anlass zum Jauchzen. Es belegt, dass gar der physische Leib ein Instrument des Willens Gottes ist. Die Ankunft eines kleinen Kindes übermittelt euch eine gewaltige Ahnung von den spirituellen Gefilden. Ihr wisst, der Säugling ist mehr als seine Leiblichkeit, und ihr wisst, dass euer Säugling frisch von einem Göttlichen Gefilde herstammt. Ihr wisst, es ist ein Kind Gottes, welches ihr in euren Armen haltet, und ihr spürt ein Aufwallen von Liebe in eurem Herzen, ihr merkt, ihr seid gesegnet mit der Liebe Gottes und mit einem fruchtbringenden Leben.
Euch scheint die Liebe ihre Höhepunkte und ihre Furchen zu haben. Euch scheint Liebe einzutreffen, und scheint Liebe fortzugehen. Woher freilich kann Liebe eintreffen, und wohin kann sie gehen? Liebe steigt nicht an, und Liebe lässt nicht nach. Einzig ein illusionäres Bild sieht Liebe stoßweise. Wegsein von der Liebe ist die Illusion, die dich auf den Gedanken bringt, Liebe sei manches Mal mehr und manches Mal weniger. Ihr schaut einfach nicht hin, und ihr schließt, Liebe sei geringfügig, oder ihr schaut hin, und ihr schließt, Liebe sei großartig. Ihr schließt, Liebe sei am Zunehmen und am Abnehmen wie der Mond, so, als könne Liebe straucheln oder als könne sie sich in die Höhe schwingen, gleichsam als gäbe es da eine Hierarchie, zu lieben, derweil Liebe in jeder Hinsicht einzig Liebe zu sein vermag.
Und Liebe ist eine Konstante, und Liebe ist ein voller Strom. Es ist für die Liebe ein Ding der Unmöglichkeit, zu tröpfeln oder sich nachzuschleppen. Liebe ist Lichtjahre vor euch. Es hat also du zu sein, der hinter der Liebe sich her schleppt. Dein Auge war darauf nicht gerichtet, und aus diesem Grunde denkt, sobald es sich auf Liebe beläuft, dein Verstand, dass das, was du nicht siehst, nicht da ist.
Gleichwohl geht die Sonne auf, ohne dass du ihr zusiehst. Das Meer dröhnt, ohne dass du darauf drängst. Ein Buch hat Blätter, ob du es nun öffnest oder nicht. Liebe spielt nicht Verstecken. Es gibt bei der Liebe keinen Unterbruch, es sei denn in deinem Gewahren. Es ist so, als spürtest du, solange Liebe nicht auf dich hinweist, oder solange Liebe nicht auf die Bühne platzt, oder wenn Liebe nicht ein einzigartiges Ereignis ist mit Hörnern, die erklingen, einen Mangel von ihr. Dein Gefühl ist, Liebe habe sich selber von dir zurückgezogen, allerdings bist du es, der allem Anschein nach sich der Liebe enthalten, sich von ihr zurückgezogen, sich eine vorgestellte Auszeit von ihr genommen hat.
Du weißt um die Existenz von Bergen. Du hast nicht auf sie zu klettern, um zu wissen, dass die Berge nach wie vor da sind. Demgegenüber, so du Liebe nicht erklimmst, unterschätzt du sie, oder wähnst, sie sei abwesend, und betrauerst ihre vorgestellte Abnahme oder ihren Verlust.
Wenn ein Kind geboren ist, hast du Ursache für Liebe. Ein Kind indessen wird jeden Tag geboren. Viele Kinder jeden Tag. Und da ist Einssein. Demnach hast du jeden Tag einen Anlass für die Liebe in deinem Herzen, dass sie angeregt wird. Alles neue Leben auf Erden ist dein. Alle Kinder der Welt sind dein, so wie sie Mein sind. Alle Geburten sind dein. Jeden Tag wird dir ein Kind geboren. Jeder Tag ist die Geburt des Lebens. Jeder Tag ist Anlass für Feiern. Jeden Tag offenbart sich Liebe selber, ob du nun hinsiehst oder nicht.
Ziere also die Liebe in deinem Herzen mit einem Kranz frischer Blumen. Grüße dein Herz. Halte es hoch. Es ist dermaßen viel Liebe auf der Erde, dass ein einzelnes Herz sie nicht in sich zu fassen vermag. Meine Liebe ist in die deine übergeflossen. Meine Kinder sind eine Liebe-Brigade. Du hast Meine Liebe weiterzureichen. So wie du sie weitergibst, sie wird sie dir an den Tag gelegt werden. Liebe endet nie darin, vom einen zum anderen zu gehen. Es ist der Liebe unmöglich, zu pausieren, oder aufzuhören oder mehr anzuschwellen, als sie stets ist. Liebe ist unablässig von sich selber voll, und du bist voll von Liebe.
HEAVENLETTER # 1286 – 26.5.2004 – The Floodgates of Love
DIE SCHLEUSEN DER LIEBE
Gott redete …
Du hast Ideen über Liebe. Liebe bedarf deiner Ideen nicht. Liebe kann nicht auf deine Beschreibungen von ihr reduziert werden. Was sich auf der Oberfläche des Lebens abspielt, ist der Liebe sozusagen nicht zur Sache gehörig. Selbstverständlich warst du der Auffassung, der Ausdruck an der Oberfläche sei das, worum es bei Liebe geht. Hingegen, was auch immer sich bei der Liebe auf der Oberfläche des Lebens begibt, es ist bloß eine Andeutung.
Liebe hat keinen Rückgang an sich. Keine Aufwallung. So allerdings, Inder Weise blickst du auf Liebe. Du hältst nach ihr Ausschau, dass sie hoch und runter geht, oder runter und hoch. Du siehst dich nach Liebe um, dass sie einen Irrtum begehe, gleichsam so, als könne Liebe irgendetwas anderes sein als Liebe. Streiche die Idee aus, Liebe könne jemals sich in einen Irrtum begeben. Streiche die Idee aus, Liebe könne jemals abwesend sein. Streiche die Idee aus, Liebe könne jemals etwas anderes sein als ganz und heil.
Hoch’s und Tief’s der Liebe sind deine Bewertungen. Liebe ist die gleiche, unabhängig von irgendwelchen Ideen oder Tabellen, die du über sie führst. Liebe ist nicht eine Temperatur, die du misst. Liebe ist untrüglich.
Du machst dir auf der Erde zu viel aus Liebe, zur selben Zeit, wie du dir nicht genug aus ihr machst. Was du indessen aus Liebe machst, hat nichts mit ihr zu tun. Liebe existiert ohne deine Kommentare. Deine großartigsten Liebes-Erlebnisse sind bloß ein klitzekleines bisschen von Gewahren von Liebe. Wir kommen aber und abermals auf dein Gewahrsein zurück.
Vielleicht kommt dein Gewahren ausgiebiger darauf zu liegen, wie deinem Empfinden nach ein anderer Mensch dein Liebe-Geben wahrnimmt, denn darauf, dass es um dein Schenken von Liebe selber geht. Mache dir nichts aus Wahrnehmung. Gib Liebe. Liebe gehört nie zurückgehalten, Anhaftung indessen doch. Des Öfteren hast du Liebe mit Anhaftung durcheinander gebracht, gleichwohl bist du dabei am Hinzulernen.
Liebe hält auf keine Weise fest. Liebe ist nicht am Zupacken. Liebe lässt Anker los. Sie benötigt keine. Liebe ist so frei wie ein Vogel. Setze jeden Tag Liebe frei. Öffne die Fenster deines Herzens, um Liebe hinauszulassen. Deine Sorge gilt nicht dem, was für ein Ausmaß an Liebe zum Fenster hereinfliegt. Deine Sorge gilt dem Hinausfliegen. Aber, selbstverständlich handelt es sich dabei überhaupt nicht um Sorge. Wenn Liebe aus dem Fenster fliegt, bedeutet das nicht, dass sie fort ist. Sofern du unermessliche Liebe zu messen hast, dann messe das Ausströmen. Falls sie nicht hinlänglich ist, dann öffne die Ventile deines Herzens weiter.
Liebe ist selbstverständlich unzählbar. Du magst ja überdies denken, dass es was Liebe angeht kein Berechnen gibt. Wofür es kein Berechnen gibt, ist die angebliche Absenz von Liebe. Ich öffnete die Schleusen der Liebe im Universum, und sie sind nie geschlossen worden.
Sind da jene, die sie gerne abblocken möchten? Ja. Das allerdings ist nicht dein Belang. Falls du denn eine Besorgnis zu haben hast, dann ist es die, die nicht-existenten Tore der Liebe offenzuhalten. Haltet eure Herzen offen, Geliebte. Lasst die Trommelschläge der Liebe brausen.
Liebe ist nicht eine Strapaze. Es bedarf überhaupt keiner Mühe, zu lieben. Anstrengung ha Liebe abgeblockt, oder sie hat sie hinausgezwungen. Anstrengung hat das gezwungen, was kein Erzwingen nötig hat.
Öfters hast du über die Schulter weg auf die Liebe geschaut und wolltest ihre Nachwirkungen rückverfolgen. Du hattest Angst, dass man dich für einen Narren hält. Indes, ist es denn nicht die Höhe an Narrheit, Liebe in deinem Herzen anzuschnauzen? Entsinne dich, Ich spreche hier nicht von einer Show der Liebe. Ich spreche nicht von Geschenken oder Bekundungen. Ich spreche von Liebe selbst. Liebe braucht kein Bekenntnis. Sie braucht keine gebückten Knie. Ihr gehört schlicht und einfach stattgegeben. Lasse Liebe in dein Herz hineinströmen. Ein einzelnes Beispiel von Liebe erzeugt riesigen Jubel im Himmel. Und ist nicht Liebe der Beifallsruf, den du der Welt zukommen lässt?
Selbst falls es so ist, dass die Welt keines Auftriebs bedürfte, den man ihr gibt, würdest du auch so Liebe ausströmen. Du würdest sie reichlicher ausströmen, weil dir klar wäre, dass Liebe einzig ist, und das es nichts anderes zu tun gibt, während du hier auf der Erde bist, als zu lieben. Ströme nunmehr also Liebe aus, denn eben dafür habe Ich dich erkoren, und habe Ich beschieden, was du zu tun hast.
HEAVENLETTER # 1287 – 27.5.2004 – Your Attention
DEINE AUFMERKSAMKEIT
Gott redete …
Es ist recht natürlich, du möchtest gerne, dass im Leben gute Dinge passieren, und du bist voller Freude, sobald das so ist, sobald sie zu dir als Geschenke daherkommen, vielleicht als eine Überraschung, die vom Himmel fällt. Umgekehrt, du bist niedergeschlagen, sobald Überraschungen voller Freude nicht eintreffen und scheinbare Hemmnisse sich stattdessen um sie herumwickeln. Das was du willkommen heißt, siehst du als Ehrung für dich, Und dasjenige, was du nicht willkommen heißt, als Schelte. Ist das nicht so? Du lebst das Leben einem Empfinden von Entgelt und von Bestrafung gemäß.
Das Leben ist hingegen nicht derart simpel, obschon es zur gleichen Zeit simpler ist. Wonach immer etwas ausschauen mag, es ist etwas für dich da, es daraus zu entwinden. Erfolg und Erprobung, beide zeitigen ihre Dargebote. Selbst Kummer führt deine Aufmerksamkeit dorthin, zu lieben. Selbst ein Gefängnis nimmt deine Aufmerksamkeit zu Freiheit hin. Selbst Krieg nimmt deine Aufmerksamkeit zu Friede hin.
Sofern das Leben ein Diamant ist, und Ich sage, es ist ein Diamant, so sind daran allerhand Facetten ausgewiesen. Halte deinen Diamant zum Licht hoch, und du wirst anheben es zu sehen.
Das, was dich anscheinend hemmt, bringt dich voran. Das, was dir eine Wohltat ist, bringt dich voran. Du bist im Leben am Vorangehen. Du kannst dich nur vorwärtsbewegen. Selbst wenn du am Humpeln bist, bewegst du dich voran. Du langst mit deinem Arm stets weiter hinaus. Um voranzukommen, weitest du dich aus. Und du langst dorthin, wohin du dich streckst. Aber und abermals tust du das.
Gesehen aus der menschlichen Wahrnehmung, ist das, was ganz klar ein Segen ist, nicht immer für das gesehen was es ist. Das, was du ganz klar als ein Hindernis siehst, ist es nicht allezeit. Ein Hindernis mag ein Segen sein, und etwas Beglückendes ein Hindernis. Du weinst dir heute über etwas dein Herz heraus, und im nächsten Jahr daankst du Gott dafür, was du jetzt als eine Wohltat wahrnimmst. Und mitunter haben sich deine großartigsten Momente in Bedauern gewendet. Sofern du nicht den Unterschied zwischen Segnungen und Niedergang zu erkennen vermagst, weswegen bist du dann ohne Unterlass dabei, zu versuchen, ihn zu erkennen?
In jedem Falle, da heiße ein jedes Ereignis und jede Transaktion und jedes Zusammentreffen einen Segen. Weil etwas geschieht, was womöglich nicht das ist, was du beabsichtigt hast, bedeutet nicht, dass dich Ungemach befällt. Pflichtest du dem bei, dass du nicht immer weißt, was in deinem besten Interesse liegt? Also, passe dich ein wenig den Ereignissen an, und versuche weniger, sie so zu machen, dass sie sich dir anpassen. In der Tapisserie des Lebens kommen keine fallengelassene Stiche vor. Jeder Stich ist am Platz, ob du ihn siehst, oder nicht. Du bist nicht imstande gewesen, jedem Faden zu folgen.
Betrachte das Leben wie Eiscreme. Vielleicht hast du dir Mokka erbeten, und hast Vanille bekommen. Du wolltest einen Milchshake und bekamst Eiskrem Soda. Du wolltest Eisbecher mit Karamellsauce und bekamst eine Waffel mit Eiscreme. Wie auch immer, Eiscreme wurde dir vergönnt. Möchtest du sie gerne zurückweisen und gar nichts nehmen?
Und so hat das Leben unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Und das Leben verschmilzt. Und das Leben ist ergötzlich. Und es ist an dir, es in die Hand zu nehmen und großen Gefallen an ihm zu finden. Im Leben ist keine Zeit zum Schmollen. Selbst wenn dir die Eiscremewaffel, nach der es dir so sehr gewesen ist, aus der Hand und auf das Pflaster fällt, brauchst du nicht betrübt zu sein, oder, nicht so sehr betrübt zu sein.
Das Leben auf der Erde ist flüchtig. Du weißt das. Warum bist du als dann derart verstört, wenn das Leben sich, wie es scheint, in eine andere Richtung wendet, als in die, die du beabsichtigt hast? Letzten Endes ist alles in Meine Richtung. Was immer sich abspielt, ändert daran nichts. Die allergrößten Gipfelpunkte ändern daran nichts. Die tiefsten Schluchten ändern daran nichts.
Greife dich selber auf. Klopfe dir den Staub ab. Halte dein Auge auf das Ziel gerichtet fest und komme unentwegt zu Mir. Dein Gewahren schickt sich soeben an, bei Mir anzulangen. Ja, so ist es. Du hast nur noch einen kurzen Weg vor dir. Du bist fast hier. Spürst du Unsere Nähe?
HEAVENLETTER # 1288 – 28.5.2004 – Knowing the Difference
DEN UNTERSCHIED KENNEN
Gott redete …
Nachgerade aus den Tiefen deines Herzens kommen die hohen Töne. In deinem Herzen ist es, wo die Wahrheit zu liegen kommt, und die Wahrheit ist stets ein hoher Ton. Unter Wahrheit verstehe Ich nicht akkurate Einzelheiten, sondern die schlussendliche Wahrheit, welche alles Leben erhält. Sie erhält dich. Das was du Realität nennst, das weißt du von jetzt ab, ist nicht. Das was du Realität nennst, ist die schimmernde Oberfläche. Du hast eine festere Gründung, und die schimmernde Oberfläche hat von dir nicht derart viel Wegezoll zu erheben. Die sich wandelnde Welt ist nicht dein beim Fahren nötiger Ballast. Sie hält dich nicht schwankungsfrei. Sie schüttelt dich.
Dein Ansatzpunkt ist weitaus tiefer als die Oberfläche. Die Oberfläche ist etwas so Kleines von dir. Allein, du vergisst das. Du denkst, die Oberfläche sei alles von dir, gleichsam, als könne jedes kleine bisschen Tätigsein das Ganze von dir ausmachen.
Falls vom Himmel ein Stern herunterfiele, würdest du denken, es sei ein weiteres Felsgestein. So viel zur Bewandtnis Erkennen. Die Welt hat sich selber hinters Licht geführt. Sie hat sich bestimmt was dich angeht hinters Licht geführt. Sie kennt nicht deine Bedeutung. Sie ergründet noch nicht, dass du der Weg bist, denn Christus sprach anstelle Aller und für Alle.
Falls die Welt eine Ahnung von dem Wesen hätte, welches du bist, würde sie vor Freude tanzen. Falls du eine Ahnung von dem Wesen hättest, welches du bist, würdest du mit dem Tanzen nie aufhören. Deine Wonne wäre so groß, dass im Universum nichts anderes zugegen wäre als Wonne, denn du bist Meine Wonne.
Du führst zwei Leben, eines mit den Füßen auf der Erde, und das andere mit deinem Herzen im Himmel. Du führst mehr als zwei Leben, gleichwohl, jene sind die hauptsächlichen. Du hast obendrein dein inneres Leben wie auch äußere Leben, welche du der Welt zustellst, ein Leben zuhause und ein anderes bei der Arbeit. Du führst zahlreiche Leben, und hast diesbezüglich die Wahl. Wessen Wahl sollte dein Leben sein mögen, wenn nicht die deine?
Wiewohl, alldieweil ist dein Herz im Himmel. Habe acht darauf, was für Botschaften dein Herz bekommt. Sie gehören nicht beiseite geschoben.
Ich kann es verstehen, dass es bisweilen schwierig ist, zu wissen, wann dein Herz am Sprechen ist, oder wann es dein Geist ist. Allerdings gibt dir das Leben die Gelegenheit, den Unterschied zwischen dem Impuls des Herzens und dem Impuls des Verstandes in Erfahrung zu bringen. Ein gewisser Teil deiner Tour auf der Erde besteht darin, dies zu lernen. Selbstverständlich ist es so, wenn du den Unterschied dauernd kennen würdest, würdest du dem Herzen folgen. So wie die Dinge stehen, kennst du nur manchmal den Unterschied, und selbst dann, wenn du ihn kennst, entscheidest du dich öfters für die Erzählungen des Verstandes. Wiewohl, du bist dabei, zu lernen, deinem Herzen zu folgen. Gedanken sind dir in den Weg geraten.
Im Leben, da kaufst du Äpfel (Herz) ein, und wiegst stattdessen Orangen (Gedanken) ab, so, als könntest du sie nicht auseinanderhalten.
Dein Verstand möchte dir sagen, etwas zu tun, oder es nicht zu tun, anderenfalls werde er ins Wanken geraten. Das Herz hingegen schlägt schier einen Schlag, und der ist der Schlag der Liebe.
Dein Verstand sagt dir unter Umständen, etwas zu tun, wovon dir dein Herz zu verstehen gibt, es tue einem anderen Menschen weh, Jedoch, um des Verstandes willen machst du gleichwohl weiter, und bedauerst es später dann. Dein Herz allerdings wusste die ganze Zeit alles. Es sei denn, eine Handlung ist freundlich, tue sie nicht. Es sei denn, sie gibt Auftrieb, ziehe dich von ihr zurück. Sofern es dir allem Anschein nach so ist, dich von ihr nicht zurückziehen zu können, dann ziehe dich einen Tag lang von ihr zurück, und in der Zwischenzeit wird dein Herz voll der Wahrheit etliches beisteuern.
HEAVENLETTER # 1289 – 29.5.2004 – Choose Freedom
ENTSCHEIDE DICH FÜR FREIHEIT
Gott redete …
Du bist ein Verfolger von Freiheit. Du sehnst dich nach ihr. Nicht nur die im Gefängnis sehnen sich nach Freiheit. Jeder tut das. Was ihr sucht ist Freisein von Einmischung. Ihr möchtet nicht, dass jemand sagt, was ihr tun oder nicht tun könnt. Ihr möchtet nicht irgendwo in welchem Ausmaß auch immer angekettet sein. Ihr möchte kommen und gehen wie es euch beliebt. Ihr möchtet die Freiheit des Wohlstands und die Freiheit, jede Wahl treffen zu können, die euch lieb ist. Leider, die Welt gibt euch nicht dauernd die Freiheit, die ihr erstrebt.
Es gibt eine Freiheit, die euer ist, die garantiert ist – und das ist die Freiheit, zu lieben. Wie viel, wann, wo, wie – das ist an euch. Ungeachtet der Umstände ist dies eure Wahl. selbstverständlich habt ihr die Freiheit, zu verzweifeln, zurückzuschlagen, aufzugeben, zu heulen, zu gähnen, indessen seid ihr niemals ohne die Wahl, zu lieben.
Gewiss ja, ihr seht Liebe nicht als eine Wahl. Ihr seht sie wahrscheinlich als etwas, was sich bei einigen Situationen, und nicht bei anderen ergibt. Es gibt Umstände, unter denen ihr euch nicht einmal vorstellen könnt, Liebe zu empfinden. Geliebte, sofern ihr euch in einer sperrigen Situation befindet und außerstande seid, Liebe anderen Menschen zuzuleiten, dann schenkt euch zum wenigsten selber etwas Liebe. Anstatt euch selber Verzweiflung oder Angst zuzustellen, entgeltet euch mit Liebe. Falls ihr euer Leben mit dem besten Anliegen für euch im Sinn zu leben hättet, was würdet ihr euch dann geben? Und, was ihr euch selber gebt, könnt ihr daran einen Anderen nicht teilhaben lassen?
Wer denn braucht in sperrigen Lagen Liebe mehr, denn derjenige, der sie vorenthält?
HEAVENLETTER # 1290 – 2.6.2004 – Oneness Supreme
EINSSEIN AUFS HÖCHSTE
Gott redete …
Das meiste, wofür du dich schuldig gemacht hast, ist, in einem physischen Körper auf der Erde zu sein. Sofern du nicht in deinem Körper wärest, würdest du ungemein weitreichere Entscheidungen treffen. Dein Glanz wäre nicht gehemmt. Deine Glorie würde scheinen. Wie allerdings kannst du dich für etwas schuldig gemacht haben, was – weder mehr noch weniger – ein kurzfristiger Ausflug auf den Planeten Erde ist? Wie kannst du dich schuldig gemacht haben dafür, eine beherzte Wahl getroffen zu haben, eine privilegiert Wahl, für eine kurze Zeit am Leben auf der Erde teilzuhaben?
Falls du nicht in einem Körper wärest, würdest du mit dem Gefilde, in welchem du lebst, wohlvertraut sein. Es gäbe keine Grenzziehungen. Alles würde für das gesehen, was es ist.
Ohne Körperlichkeit käme es nicht zu Territorium. So etwas wie Selbstbezogenheit gäbe es nicht. Kein Schmerz, keine Krankheit, keine Verunstaltung, kein Übergewicht. Es käme nicht zu Wettkampf. Nicht zu Konflikt, denn was gäbe es da, um damit in Konflikt zu geraten? Es gäbe keine Lähmung. Keine Schwerfälligkeit. Keine Bedenklichkeit. Keine Verzweiflung.
Allein, du hast die Zugabe eines zeitweiligen Menschlichen Körpers, und, siehe da, der Körperlichkeit wird gehuldigt. bSie wird in Magazinen und Bildern zur Schau gestellt. Sie wird überall dargeboten, so, als würde der Körper das darstellen, worum es beim Leben auf der Erde geht. Großes Aufhebens wird aus ihm gemacht, selbstverständlich, der Körper allerdings ist ein dünner Faden deiner Existenz. Er ist eine kleine Zwischenzeit. Es ist so, als wärest du zu einem Menschlichen Körper zurückgestuft, so, als wäre der Körper das Ausmaß von dir, alldieweil du in Wahrheit die Körperlichkeit und die futuristische Zeit und den Raum transzendierst. Dass du in einem Körper wohnhaft bis ist eine Art Science-Fiction mit einer unrealen Eigenschaft bei sich. Das Leben auf der Erde ist unreal. Es ist die Fiktion der Fiktion. Es ist die Fiktion, an die geglaubt wird.
Dein Körper beherbergt das Sein. Das Sein ist der König, nicht der hinfällige Leib. Der Körper freilich versieht dich mit Übung und Gebrauch. Bewegung der einen oder anderen Art füllt deine eingebildete Zeit auf. Du dehnst deine Muskeln, unterdessen das Sein nicht ein Strecken nötig hat. Seien macht nicht eine Menge Lärm. Es trägt nicht gewagte Farben. Es ist die Totalität deiner Existenz, ob du nun von ihm Notiz nimmst, oder nicht. Meistens bemerkst du es nicht.
Eher ist es so, du denkst, du seist deine Zielsetzungen. Du denkst, deine Leistungen seien wichtig, dass weltlicher Erfolg existiert, bloß, weltlicher Erfolg ist nicht die Crux deines Seiens. Seiensheit ist nichts als es selber. Es ist nie und nimmer etwas anderes.
Einssein ist nicht etwas, was du zu erzielen hast. Erleuchtung ist nicht etwas, was du zu erlangen hast. Gesundheit ist nicht etwas, was du zu leisten hast. Glücklichsein ist nicht etwas, was du zu leisten hast. Was du auf der Erde zu tun hast, ist, bei jenen nicht dazwischenzukommen. Du magst der Auffassung sein, du ziehest Einssein vor, du hast allerdings Dualität befürwortet. Ganz gewiss hat deine Beachtung auf ihr gelegen.
Du magst der Auffassung sein, du ziehest Erleuchtung vor, indes, du hast mit Unverstand Umgang gehabt und an ihm festgehalten.
Du magst der Auffassung sein, dir gehe es vorwiegend um Gesundheit, aber du hast Furcht und Negativität als Abwehr gegen sie herangeführt.
Du hast für all das, was du nicht möchtest, den königlichen Teppich ausgerollt. Und dein Seien in ein Kämmerchen verbannt.
Zahnpasta wird in Tuben gepackt. Alles was du dir kaufst ist körperlich. Geld ist körperlich. Alles, um das du kämpfst, ist körperlich. Und das Körperliche ist eine Idee, was du als Realität verpackt hast.
Demgegenüber ist da ein riesiger Markt für das Seien. Alle sind hungrig auf seine Realität. Alle sind auf mehr als auf Leiblichkeit aus. Jeder weiß darum, dass das Physische nicht hinlänglich ist, und dass es niemals genug sein kann, und dass es, aus sich selber heraus, rein gar nichts ist. Was sind eine Million Dollar wirklich, ohne deine Zuneigung zu ihnen?
Ihr freilich, die ihr vorwaltend durch eure körperlichen Augen seht, seid alles. Und ihr, die ihr über das hinaus seht, was das Auge zu sehen vermag, seid Einssein aufs Höchste.
HEAVENLETTER # 1291 – 3.6.2004 – Guilt No More
NICHT MEHR SCHULD
Gott redete …
Schuld ist nicht ehrenvoll. Sie ist eine wiederholte Beurteilung. Sie ist Ego aufs Höchste. Du strafst dich selber mit schuld, gleichsam, als würde Bestrafung die Verirrung auslöschen. Lösche das Konzept von Schuld aus. Lösche das Konzept von Sünde, und Schuld wird dahinschwinden.
Wer bist du denn, dass du dem. was du als Fehler siehst, derart viel Bedeutung verleihst? Bezogen auf die gesamte Konfiguration des Universums, kannst du nicht mit Gewissheit sagen, was ein Fehler ist. Du siehst bloß einen derart kleinen Teil des Lebens. Bloß das Mucksen eines Pferdeschwanzes.
Du wärest dem Universum von größerem Nutzen, wenn du dir selber leicht auf den Rücken klopftest. Wenn du dich selber schiltst, schimpfst du das Universum aus. Du bist ein erschaffenes Seinswesen. Mache nicht nieder, was Ich erschaffen habe.
Schreite über deine sogenannten Fehler hinweg. Lasse sie hinter dir. Lasse sie alleine. Trage sie nicht bei dir. Schuld hält deine Verirrungen für kostbar, gleichsam, als wären Fehler Juwelen, die man liebevoll herauszunehmen habe, die poliert und doch abgemahnt werden, dafür, dass es nicht ein anderes Juwel ist in einem anderen Rahmen.
Du errichtest einen Altar der Schuld, so, als wäre der Tumult namens Schuld eine wundervolle Darbietung an den Schöpfer. Biete Mir etwas anderes dar. Biete Mir alles sonstige dar.
Schuld ist Achtung gebietend. Sie ist selbstauferlegt. Wenn du ein Zug bist, dann bringt dich Schuld zum Entgleisen.
Lasse es dir durch den Kopf gehen, was die Welt wäre, wenn es auf ihrem Angesicht kein Empfinden von Schuld gäbe. Was für Berge würden versetzt? Was für Flüsse würden fließen? Wo würde Verbrechen existieren? Wer wäre geknechtet? Wer würde ununterbrochen nach unten blicken? Wessen Herz würde sich nicht in die Höhe erheben? Was für eine Helligkeit wäre da ohne den Hammer von Schuld. Was für ein Frohlocken über den Tod von Schuld. Jauchzt jetzt, denn Schuld ist eine eingebildete Bestrafung. Selbst wenn du eine unvorstellbare Tat begangen hast, laufe von ihr weiter. Dein Herz hat genügend geblutet.
Du hast in deinem Leben bessere Dinge zu tun, als in ihm zu schmoren. Schütte Weihegüsse, nicht Schuld. An Schuld ist nichts Bewundernswertes.
Wie viel von deinem Leben hast du irrtümlicherweise mit Angelegenheiten von Schuld zugebracht? Das Empfinden von Schuld geht eine lange lange Strecke zurück. Schuld geht ausschließlich zurück. Und unentwegt findest du Gedankenhilfen. Finde Gedankenhilfen von etwas anderem.
Du hast Schuld nicht nötig. Aus diesem Grunde brauchst du nicht Absolution. Sprich dich jetzt selber frei.
Mein Verdikt ist, dass du unschuldig bist. Ich verurteile dich dazu, zu lieben. Liebe heute drei Menschen. Gib ihnen ein stilles Geschenk der Liebe, sodass ihr Tag besser ist und ihre Schuld über Vergangenes geringer.
Ich verurteile dich dazu, heute bei der Welt Überraschungsgeschenke abzusetzen.
Ich verurteile dich dazu, die Welt heute zu segnen. Ich verurteile dich dazu, dich als aller erstes zu segnen. Ich verurteile dich dazu, zuvorderst Segnungen auf dir selber zu versprengen. Segnungen auf dich selber werden überall hinfallen. Ein Mal gesegnet – bist du ein Segen-Geber, nicht ein Schuld-Untersteller. Wo kann Schuld am Leben sein, sobald Segen keinen Raum für sie lässt?
Lasse Segnungen um sich greifend sein.
Wisse ein für alle Mal, dass du ein Segen bist. Ich segnete die Erde mit dir. Ich sandte dich nicht, um Liebe zu dämmen. Ich sandte dich nicht, um Liebe zu dir selber zu unterdrücken und um sie mit Schuld zuzudecken. Ich habe Schuld nicht erschaffen. Ich habe dich erschaffen, und ich habe dich als Liebe schaffen. Falle nicht weit von den Stamm deines Vaters.
Nimm Schuld an dem Schwanz und wirf sie aus dem Fenster. Du bist allzu sehr mit ihr vertraut gewesen. Lasse Schuld vergessen sein. Sie hat die Gastfreundschaft überbeansprucht. Heiße sie nicht mehr willkommen. Heißt stattdessen Liebe willkommen. Liebe für dich selber ist gleichwohl Liebe. Liebe dich selbst, und du wirst ein großer Geber von Liebe sein.
HEAVENLETTER # 1293 – 2.6.2004 – The Star of Your Movie
DER STAR DEINES FILMS
Gott redete …
Das Leben ist das, als was du es herbeirufst. Deine Worte bestimmen dein Leben. Nenne es Kopf, und es ist Kopf. Nenne es Zahl, und es ist Zahl. Leben ist etwas, was du wachrüttelst, was du wie ein Kissen beziehst, was du dir und Anderen servierst. Es hat den Anschein, die Suppe des Lebens komme bereits fertiggekocht bei dir an, gleichwohl, sogar dann bist du der Ersteher von ihr. Zum wenigstens bist du der Verpacker. Zum wenigsten trägst du sie mit dir herum.
Worte unterstreichen dein Leben. Sie können es ebenfalls unterhöhlen. Welche Worte sprichst du am häufigsten? Kannst du eine Korrelation zwischen deinen Worten und dem, wie sich dein Leben zu entspinnen scheint, bemerken? Dieser Gedanke soll dich dazu bewegen, dich dem, was du sagst, zuzuwenden. Nicht mehr: „Das geschieht mir immer.“ „Ich werde das nie hinbekommen.“ „Hier stehe ich wieder.“ Gibst du diese Erklärungen nur ab, wenn dir Missgeschicke widerfahren? Probiere es, wann Schönes daherkommt. So oder so – du beteuerst dein Leben.
Du ermutigst dich, oder du entmutigst dich.
Du nährst dich, oder du wringst dich trocken.
Hin und wieder magst du es gar, wenn das Leben sich als schadhaft erweist, denn dann hast du bewiesen bekommen, dass du recht hast. Unter Umständen liegt es dir daran, um jeden Preis recht zu haben. Du bist gerne ein Kummer-Spediteur. Du singst gerne das Lied „Schau, wie das Leben zu mir gewesen ist!“ Du summst es, und das Thema läuft durch dein Leben.
Singe eine andere Weise. Schau dir an, wie gut das Leben zu dir gewesen ist. Bilde neue Worte. Lasse neue Songtitel deine Zellen betreten. Lasse neue Melodien deine DNA erhellen. Lasse neue Liedtexte dein Leben und die Welt, auf die deine Worte Einfluss nehmen, erhellen.
Fühlst du dich nun aufgeklart? Stelle dir vor, was passieren wird, wenn du deine Worte und dein Denken wechselst und umschaltest, und das Positive zu einer Gepflogenheit wird. An was wirst du dich gewöhnt haben? Was für Gedanken wirst du durch die Welt läuten? Welche Glocken wirst du zum Klingen bringen? Was für eine Wahl wirst du heute treffen?
Sofern du dich niedergeschlagen fühlst, lasse es los. Ziehe nicht Spruchbänder auf. Stelle Plakatwände auf, welche dein Herz erhellen und dich daran erinnern, was dein Tiefes Streben ist.
Was du unter allem am Deutlichsten begehrst, ist Liebe. So lange bis die Welt voller Liebe zu dir hineilt, liebe dich selbst. Werde du selber zu einer Erinnerungsstütze für Liebe. Liebe den Tag, der heraufdämmert. Und liebe die Nacht, die sich herabsenkt. Liebe die Sonne und den Mond in gleichem Maße. Liebe die Sterne, liebe was zwischen den Sternen ist. Liebe Strahlen von Licht und verströme sie. Das ist deine Berufung. Licht-Geber – das bist du. Finde deinen Lichtschalter und stelle ihn an, so, dass du das Licht, das du bist, der Welt an den Tag legst.
Du bist ein seit eh und je aufscheinender Stern am Horizont des Lebens. Du bist das Vorwort des Buchs des Lebens. Du bist die Vorschau eines Films. Du bist der Star in ihm. Wer sonst als du spielt die Hauptrolle in deinem Leben?
Der Star des Lebens geht mit großen Schritten über die Bühne. Er bringt die Geschichte voran. Er wirft nicht bloß seine Hände hoch. Er schafft, dass etwas passiert. Er öffnet Türen und geht durch sie. Er öffnet sie für Andere ebenfalls. Ungeachtet der Kulissen, schafft er seinen eigenen Rahmen.
Andere Charaktere laufen auf der Bühne, und entwerfen andere Szenen.
Und du bringst deine Verse hervor, und erschaffst das Stück. Nichts ist der Sprecher von dir, außer du. Du lernst deine eigenen Zeilen auswendig und sprichst sie, und du schreibst das Drama und schreibst es um, und ziehst die Fäden, und bringst das Leben zum Leben.
HEAVENLETTER # 1294 – 3.6.2004 – You Are Invited to a Banquet
DU BIST ZU EINEM BANKETT EINGELADEN
Gott redete …
Heute ist ein neues Leben vor dir. Was kann es anders sein als das? Dieser Tag in zeitloser Zeit ist zuvor nie beschrieben worden.
Der heutige Tag ist auf der Speisekarte. Was wählst du dir für diesen Tag aus? Eine Vielzahl von Optionen liegt vor dir. Wähle heute bewusst aus. Setze den Kurs deines Tages kraft deiner Wahl. Lasse es nicht in der Schwebe.
Was sich abspielt, dabei hast du unter Umständen nicht das Sagen. Was du dir gerne zuziehen möchtest, dabei hast du das ganze Sagen auf der Welt. Was immer es ist, wonach du im Leben trachtest, trachte heute nach ihm. Sei auf der Ausschau nach ihm. Decke den Tisch für es.
Existiert da nicht eine Chance, dass der heutige Tag der Tag deiner Träume werden wird? Für jemanden ist er drauf und dran, der wundervollste Tag zu sein. Existiert nicht die Möglichkeit, dass er für dich ebenfalls von großer Tragweite und bezaubernd ist?
Wenn es dir ansteht, zu einem Bankett zu gehen, machst du dich dafür bereit. Du hast die Einladung, und stellst die Veranstaltung in den Mittelpunkt. Du trägst eine Krawatte. Du kaufst ein neues Kleid. Du bist voller Vorfreude auf das Bankett.
Du stellst nicht die Anforderungen auf, dort sei dir dein Lieblingsessen zu servieren. Du kommst mit dem Vorhaben dort an, das zu genießen, was serviert wird, und dich an all den anderen Besuchern, die sich mit der gleichen Absicht wie du eingefunden haben, zu erfreuen. Ich glaube, du hast die Absicht, es dir gut gehen zu lassen, und darauf zu sehen, dass dies Anderen ebenfalls so geht.
Ist nicht der heutige Tag ein Bankett, auf welches du deinen Geist vorbereitet ist? Hat er einfach bloß ein weiterer Tag zu sein? Kannst du nicht parat sein für einen herausragenden Tag in deinem Leben?
Soldaten rüsten sich zum Krieg vor dem ersten Schuss. Kannst du dich nicht für Freude rüsten? Kannst du nicht im Blick auf ihn mit deinem Mund schmatzen? Kann dir nicht bei diesem Tag, der vor dir liegt, das Wasser im Mund zusammenlaufen?
Sofern die Mahlzeit, die dir aufgetragen wird, flau ist, kannst du sie dann nicht ein wenig nachsalzen? Kannst du nicht einen Tag herausputzen? Kannst du ihn nicht wundervoll machen?
Du bist hier auf der Erde, um das tägliche Leben wundervoll zu machen. Du bist hier, um der Strom zu sein, der durch den Tag läuft. Du bist nicht bloß ein Empfänger des Tages. Du wohnst ihm nicht einfach bei, um zuzusehen, wie er sich ausspielt. Tatsächlich bist du der Bandleader des Tages. Du hast mehr als eine Statistenrolle bei ihm.
Es wird an diesem Tag etwas geben, worauf zu erwidern ist. Es wird an diesem Tag etwas geben, auf welches hin zu handeln ist. Es wird an diesem Tag etwas geben, was zu entscheiden ist. Worauf wirst du deine Entscheidung gründen? Wähle Freude. Wähle jetzt.
Unter Umständen weißt du nicht mit Sicherheit, wohin du heute segelst. Nichtsdestotrotz setzt du das Ruder in eine Richtung deiner Wahl. Wohin möchtest du heute segeln? Setze die Segel in Richtung auf ein geliebtes Land. Deinem Schiff ist mehr zugedacht, als hin und her zu driften. Setze den Kurs auf deine Bestimmung. Dann kannst du dich wieder hinlegen und schlafen, falls du das möchtest.
Und dann, dessen unbenommen, an welcher Küste du anlangst, gibt es da Muschelschalen zu finden und andere Zutaten zu kosten.
Wisse gleichwohl stets, dass du der Wählende bist. Du bist der Wählende dessen, was du daraus machen möchtest, was an die Küste herangespült wird. Wellen überlappen sich an der Küste, und Wellen kommen als Geschenke des Ozeans an.
HEAVENLETTER # 1295 – 4.6.2004 – Whatever the Times Bring In
WAS IMMER DIE GEZEITEN HERANBRINGEN
Gott redete …
Vögel Singen jeden Tag. Bäume wachsen zur Sonne hin. Brisen wehen, Weder Vögel noch Bäume noch Brisen lassen das was kommt und geht ihren Kurs ändern. Bei Regen oder bei Sonnenschein, Vögel singen. Bäume wachsen. Die Winde des Wandels blasen, und Brisen tun, worin sie am Besten sind, unabhängig davon, wer oder was sich auf ihren Wegen befindet. Vögel und Bäume und Brisen werden nicht abgelenkt, wie ihr das tut. Sie sind sich entschieden mehr ihrer selbst sicher. Sie wissen, wer sie sind und was an ihnen ist zu tun.
Du, andererseits, verbringst eine Menge deines Lebens im Bemühen, dir ihr über das Leben und über dich klar zu werden. Du wunderst dich, du besorgst dich, du beklagst dich. Du legst Füllsel in dein Leben hinein, Lesezeichen sozusagen, und du häufst Gedanken auf, gleichsam als hätten sie aufbewahrt zu werden, ebenso wie Gegenstände, gleichsam als würden sie dich stützen, und Grübeleien und Bedauern, gleichsam als bildeten sie die Belegschaft deines Lebens. Du machst eine Show an größerem Zutrauen, als du an dir hast, oder du legst weniger Zutrauen an den Tag, als es dir in Wahrheit zueigen ist. Das Leben ist ein Spiel, jedoch öfters nicht das Spiel, was du aus ihm machst.
Das Leben ist ein Draußen-Spiel. Es ist nicht Verstecken-Spielen. Es gilt nicht, über es hinweg zu schweben. Es gehört gelebt. Es ist nicht eine Darstellung. Es ist aktuell, bevorstehend, und es ist dein.
So du dir unsicher bist, was in deinem Leben vor sich geht, oder was es dir gilt zu tun, musst du dann das Leben auf etwas begrenzen, was es bereits gewesen ist?
Dem Leben ist es nicht so gedacht, eine Wiederholung des Tages davor zu sein. Du kannst die gleichen Tätigkeiten ausüben. Zur Arbeit gehen, Auto fahren, Telefonate annehmen, aber Tatsache ist, jeder Tag ist neu, und es obliegt dir nicht, die sogenannte Vergangenheit in die sogenannte Gegenwart hinüberzutragen. Selbst wenn du dich in demselben Zug befindest, ist da etwas Neues zum Anschauen da. Selbst wenn du in demselben Zug bist, auf derselben Strecke, ist da etwas Neues für dich zum Anschauen, und, falls es davon nichts gäbe, ist da immer noch eine andere Weise parat, dir das anzuschauen was du zuvor gesehen hast. Mit Sicherheit hast du nicht alles zuvor gesehen. Und du weißt nicht, was als Nächstes passieren wird.
Bitte komme aus deinen Automaten-Anzügen heraus. Ziehe dir etwas anderes an. Falls du gestern sauer gewesen bist, hast du das heute nicht zu sein. Falls du gestern bedenklich gewesen bist, kannst du heute unbeschwert sein.
Es gibt zahlreiche Dinge im Leben, bei denen du kein Sagen hast. Es gibt zahlreiche Dinge, welche du nicht vorhersagen, nicht unterbinden, nicht stoppen, nicht dir ausdenken kannst. Ein jeder Augenblick ist dir unbekannt, du indes bist bekannt. Du bist eine bekannte Quantität, insofern als du dich selber dir hast bekannt werden lassen.
Was immer die Gezeiten hereinbringen, du bist der Bestimmer davon, wie du die Gezeitenströmungen ansiehst und was sie zu dir herbringen. Du bist der Bestimmer, wie du dem Leben gegenübertrittst. Du hast eine ganze Palette von Optionen was das angeht, wie du das Leben und das was in ihm vorgeht begrüßt. Kennzeichne die Optionen, die du magst. Wieso solltest du dein Leben gemäß voreingestellter Erwiderungen leben mögen, so, als habest du eine geringe Wahl oder gar keine?
Vögel singen jeden Tag, und sie singen mit Begeisterung. Sie besingen das Leben. Sie sind Eins mit dem Universum. Bist du weniger, als das Vögelchen, welches draußen vor deinem Fenster singt? Ich sage dir, du bist mehr. Du hast ganz bestimmt die Wahl, dein Leben vor der Welt zu besingen. Der Vogel singt, ob du ihn nun vernimmst oder nicht. Er singt, weil er singt. Er sieht keinen Grund, dies nicht zu tun.
Hast du dir nicht Gründe schier aus der Luft gegriffen und deinen ehrwürdigen Gesang für dich behalten?
HEAVENLETTER # 1296 – 5.6.2004 – Within Reach
IN REICHWEITE
Gott redete …
Ihr versucht, euch im Leben einzuleben, das Leben ist freilich nicht demnach. Es bewegt sich unter euren ureigenen Füßen, und ihr seid weiter in die Höhe gehoben, während ihr ruhig dasteht. So oder so, im Leben bewegt ihr euch. Ihr könntet genauso gut dreingeben und euch mit Anstand und Anmut voranbewegen. Womöglich schier nichts in der Welt gilt es, das gleiche zu bleiben. Falls dies der Fall ist, und dies ist aber und abermals unter Beweis gestellt worden, werdet ihr eher gut daran tun, dass ihr Wandel weniger, einem Eindringling gleich, derart anseht, dass er gestoppt gehöre, denn dass ihr ihn als einen Gast seht, der herzlich begrüßt gehört. In der relativen Welt gilt es, Wandel zu bejahen. Ihm gehört nicht, sich zu widersetzen. Ihm gehört, mit ihm am Mitlaufen zu sein.
Es existiert das, was wandlungslos ist, dies allerdings ist nicht wie die Dinge auf der Erde stehen. Es hat nicht einen einzigen Augenblick in deinem Leben gegeben, als Wandel nicht statthatte. Bei jedem Atemzug, Wandel. Blut läuft durch deine Adern. Es bleibt nicht ruhig. Und du, ein Menschenwesen, bist im Leben in Bewegung, manchmal schnell, manchmal langsam.
Was würde passieren, wenn du dich dem Wandel nicht widersetztest? Was wäre, wenn du jeglichem Wandel mit offenen Armen entgegengingest und ihn als einen wundervollen Antrag ansähest, vielleicht als ein Fenster, das weiter aufgeht, oder als eine neue Tür zum Hindurchgehen. Vielleicht bist du ein Verzaubertes Wesen, welches durch zahlreiche Türen zu gehen hat, um dich selber zu finden. Vielleicht wirst du eine ungeahnte Tür aufmachen und findest dich auf der anderen Seite von ihr. Ganz bestimmt sind da Türen, durch die zu gehen ist
Vielleicht sind da Schwingtüren. Lasse sie schwingen.
Am Leben ist Rhythmus und Liebreiz dran. Und Stille läuft durch alles hindurch. Du, der Öffner der Türen, bist Stille aufs Höchste. Und doch sage Ich dir, dass du dich in der Welt bewegen sollst. Du bewegst die Welt nach oben, derweil du entlanggehst. Aufgrund der ganzen Aktivität und der Implosion in der Welt kommst du auf den Gedanken, du seist Lärm. Bitte verwechsele die Seele von dir nicht mit deinem Körper. Selbstverständlich ist das eine dem anderen ein Begleiter, während du auf der Erde bist. Sobald du deinen Leib hinter dir lässt, währt die Stille von dir fort. Der Körper ist ein Geschenk, das du geöffnet hast, und danach lässt du die Verpackung liegen. Du bist der Inhalt der Verpackung, und du kannst schier bei dir selber bleiben, in was für einer Form du nun mal soeben bist.
Du weißt nun also Bescheid, dass du hierauferden stets im Übergang bist.
HEAVENLETTER # 1297 – 6.6.2004 – Your Heart Is a Star of Light
DEIN HERZ IST EIN LICHTSTERN
Gott redete …
Meine Huld gebe Ich euch. Alles ist Meine Huld. Geneigt beschere Ich euch die Welt und euch der Welt. Ich bin in Meinen Gaben an euch am huldvollsten. Manchesmal seht ihr Meine Gaben als Gaben, und manchesmal nicht. Ganz bestimmt, ihr habt zu akzeptieren, dass das Leben selber ein Geschenk ist, und dass es sinnvoll ist, ein Geschenk, was euch gegeben worden ist, in Empfang zu nehmen und anzuerkennen. Wie wird doch euer Leben anders ausfallen, sowie ihr das Leben selber als eine großartige Gabe einseht? Ihr werdet gut und gern alle Lebenskonzepte als eine Bürde fortgeworfen und der Huld Gottes euer Zusagen gegeben haben.
Liebt euch selber genügend, um euren Wert gelten zu lassen, oder, seid ihr der Auffassung, Ich läge falsch, und nicht ihr?
Ich habe euch mit großer Sorgfalt geschaffen, denn Ich bin ein Künstler. Ich malte ein Bild von euch in Meinem Sinn, und siehe da, ihr habt euch aus ihm erhoben! Ich ersann euch, und so wurdet ihr erschaffen. Ihr seid ein Geschenk, was Ich Mir Selber machte. Ich würdigte Mich Selber mit Meiner Schöpfung. Ich stellte ein Bild von euch vor Mich hin, und so kamt ihr ins Sein. Ihr wurdet Meinem Herzen und Sinn ausgeboren. Ich bin der Eine Geist, und Ich bin das Eine Herz, und Ich verbildlichte euch. Ich sah Mich der Gelegenheit zur Erschaffung gewachsen. Nun ist es an euch, euch selbst der Lage, zu erschaffen, gewachsen zu zeigen.
Stellt euch vor, was für ein Leben es sein wird, sobald ihr euch als einen Diamanten begreift, nicht als einen Rohdiamant, vielmehr als einen Diamant, der dermaßen geliebt, der dermaßen poliert ist, dass ihr nicht anders als zu glänzen vermögt. Was wäre denn, wenn ihr euch im Klaren wärt, dass ihr ein gewaltiger Schatz seid – würdet ihr dann eure Vermummungen beibehalten mögen? Wenn ihr wisst, ihr seid König oder Königin – würdet ihr dann lumpiges Zeug anhaben mögen? Wenn ihr wisst, ihr seid Mitglieder des Königshauses, würdet ihr dann gebückt daherlaufen?
Oh, du meine Güte, zu was werdet ihr geraten, sobald ihr die Wahrheit von euch akzeptiert! Ihr seid keinesfalls all das, was ihr gedacht habt. Das ganze Leben in der Welt ist ja wohl ein Trugbild, gleichwohl, ihr seid verleitet worden, sowie es sich auf euch beläuft. Was eure Identität anbelangt seid ihr in einem ungeheuren Nebel.
Vielleicht hattet ihr die Gedanken, das Leben sei eine Schuld, die ihr abzutragen habt, sodass ihr euch mehr verschuldet fühlt als dankbar, allein, ein Geschenk, das euch beschert wurde, ist ein Geschenk, nicht eine Verpflichtung. Falls ihr denkt, ihr hättet euch die Unterkunft in Meinem Herzen zu verdienen, dann verdient euch dies als jemand, der liebt. Liebt, wie Ich liebe. Seht, wie Ich sehe, und ihr werdet ausschließlich lieben. Seht euch so, wie Ich euch sehe, und euer Licht wird jedwede Düsternis aus euren Augen tilgen, und, auf diese Weise, werdet ihr die Welt erhellen.
Was haben Christus und die Großen denn anderes getan, als die Wahrheit davon zu enthüllen, was der Mensch ist? Ihr wurdet Eins mit Mir erschaffen. Ihr wart nicht ein Nachgedanke. Ihr wurdet auf der Erde prädiziert, die Größe zu sein, die Ich gewirkt habe. Ich machte nicht Kleinheit. Macht euch mithin selber nicht klein. Zieht euch nicht Kleinheit zu. Wisst um eure Größe. Erachtet euch für euren Wert.
Sobald ihr wisst, dass ihr ein Großes Licht auf der Erde seid, wo wird dann Dunkel existieren? Sobald ihr wisst, ihr seid Licht, was könnt ihr dann anderes tun als scheinen? Falls ihr euch für Minderes denn Großes Licht erachtetet, habt ihr euch herabgesetzt, und innerhalb dieses Verlaufs die Schöpfung und all jene, die gemeinsam mit euch in ihr am Leben sind, herabgewürdigt.
Nun aber wisst ihr, dass euer Herz ein Lichtstern ist. Es ist ein Stern, vom Himmel heruntergezupft. Euer Herz hat seinen Sitz im Zentrum von euch als ein Zeichen Meiner Liebe und Meiner Wertschätzung für Mein Kind Sein.
HEAVENLETTER # 1298 – 7.6.2004 – The Fulcrum of Life
DER ANGELPUNKT DES LEBENS
Gott redete …
Du hast eine Neigung an dir, dich selber als ein Menschenwesen an der Oberfläche anzusehen, das auf sich selbst aufzupassen hat. Auf der Oberfläche des Lebens hebst du die im Ansehen. Du meinst, du seist klüger, als du es bist, oder schöner oder populärer. Du tust dies zur selben Zeit, wie du dich schlechtmachst. Enttäuschst du dich selber nicht regelmäßig? Ihr enttäuscht euch, weil euch klar ist, dass eure Herrlichkeit nicht in den Augen der Welt liegt. Egal wie groß eure Schönheit, euer Ruhm, eure Karriere ist, sie sind nicht ihr, Geliebte. Die Oberfläche wechselt. Vor euren ureigenen Augen entflieht die dahinfließende Oberfläche. Und wie viel macht ihr euch über sie wirklich Sorgen? Die Dinge an der Oberfläche sind euch alles, zur selben Zeit wie euer Herz zutiefst weiß, dass sie nachgerade nichts sind.
Was hingegen die Herrlichkeit von euch ständert sich nie. Sie ist inwendig in dir stets da. Du hast allerdings kaum an der Oberfläche gekratzt. Du rechtfertigst deine Handlungen und Merkmale. Du findest für sie gute Gründe, und du blendest die Macht von Liebe aus. Um dessentwillen, was du praktisch heißt, gibst du dein Geburtsrecht auf. Was ist jenes denn anderes als Herrlichkeit? Und was ist deine Trächtigkeit denn anderes als deine Macht, zu lieben?
Für was gibst du deine Liebe auf? Was, wem, und wieso? Gewiss, du spürst, wie du dir beispringst und Hilfe leistest, alldieweil du gleichzeitig was dich angeht einen Meineid schwörst. Du leistest einen Meineid über dich, unterdessen du Dich gegen das freundschaftlich zeigst, was minder als die Größe ist, welche dein Fundament darstellt, und was internem Innern seit eh und je gegenwärtig ist, am Warten, dass du es freigibst. Indes, schlafende Liebe ist schier schlafend. Sie ist nach wie vor Liebe, und sie wartet deiner, sie aufzuwecken. Liebe ist deine Schlafende Schönheit, und du bist der Prinz, der deine Liebe weckt.
Anderes als Liebe wählen ist Kleinheit. Liebe wählen ist Größe. Du hast dich an Kleinheit gewöhnt. Du hast kleine Gedanken, die du lieber nicht haben möchtest. Sie verdrillen dein Herz wie ein Taschenmesser, doch hältst du an ihnen fest. Du meinst es nicht mit allen gut. Es sind da Bekanntschaften, denen du, in den winzigsten Ritzen deines Herzens, Schlimmes wünschst. Du würdest es für einen Sieg erachten, wenn sie ihre Quittung kriegen, gleichsam als würden sie dich, niedergestoßen, emporheben, und mithin Kleinheit zum Korrekten machen.
Sowie dir diese elendigen Gedanken über den Weg laufen, präsentiere sie flugs Mir. Du wirst finden, du vermagst das nicht. Du wirst dich geschwächt fühlen. Du wirst den Eidbruch für das ansehen, was er ist, und außerstande sein, es im Garten Eden zu unterbreiten. In meinen Augen der Wahrheit bist du großartig, und Schwachheit taumelt in Meiner Gegenwart. Jedwede Geringfügigkeit ist nicht die Wahrheit von euch. Sie ist Abirrung. Sie ist wie ein Gauner an eurem Nacken. Ladet Kleinheit ab, und eure Nerven werden nicht mehr weiter gezwickt sein.
Tut eure Herzen auf, Geliebte, und lasst Schuldhaben raus. Ihr braucht Liebe nicht hereinzulassen, das sie bereits in aller Fülle in eurem Herzen ist. Es ist voller Liebe. Räumt ein, ihr seid Liebe, und hinterher werdet ihr euch von ihr nicht entfernen mögen. Ergebt euch der Liebe in eurem Herzen. Gebt eure Arroganz der Liebe preis. Gebt eure Ignoranz der Liebe preis. Euer Herz weiß um mehr, denn das ganze Wissen auf der Welt.
Dein Herz ist vor langer Zeit mit summa cum laude graduiert worden. Im Eigentlichen wurde es vollauf herangebildet geboren. Es bedurfte keiner schulischen Ausbildung, keiner Diplome. Hierzuerden bedurfte es, gesegnet zu werden, und, es sollte der Angelpunkt sein, der es ist. Liebe ist unbezweifelbar, dem hingegen, sie ist in Abrede gestellt worden. Du hast sie abgestritten. Du spieltest bloß in einem Wahr-Falsch-Test das verkehrte Kästchen durch. Wähle es jetzt ab.
HEAVENLETTER # 1299 – 8.6.2004 – Great Vision
EIN PRIMA LIED
Gott redete …
Wenn du dabei bist zu singen, wieso nicht ein großartiges Lied? Unterdessen du das Leben als einen Gesang erachtest, kannst du dann dein Lied nicht zu einem bedeutsamen Lied machen? Kannst du es nicht zu einer schönen Weise des Lebens machen, die du singst und auskostest? Welches Lied du auch singst, es wird rund um die Welt gehört werden und zurückkehren, um immer wieder neben dir niederzugehen. Deine Weise schwingt bereits überall. Das ist vielleicht schwer vorstellbar, freilich, so ist es.
Du kannst dem Lied, was die Welt in dem Chor der Stimmen singt, die, zufällig und ohne ein Wissen, mit deiner Stimme einhergehen, Vorwürfe machen, indes kann deine Stimme nach wie vor über dem Gewühl vernommen werden. Alles, was du zu tun hast, ist, einen höheren Ton anzuschlagen. Erhebe die Stimme deines Lebens hoch genug, und ziemlich bald wird dich der Chor vernehmen, einerlei, wie schwach, und er wird deiner Weise folgen. Hohe Töne magnetisieren.
Hast du ein altes Lied gesungen, so, als gäbe es keine neue Musik zu machen, als gäbe es keine neuen Lieder zu singen? Von welcher Klangfarbe ist das Lied, das du singst? Was sind seine Gedichtzeilen? Hast du zugehört?
Du schreibst per Fernschreiber eine Botschaft an die Welt. Dem ist Beachtung zu schenken. Sofern du ein Klagelied der Not gesungen hast, fernschreibe nunmehr einen Gesang voller Ruhm und Preis. Öffne dein Herz, singe ein Lied des Wohlbefindens, und auf es und von den Berggipfeln herunter wird es einen Nachhall geben. Ja, du wirst tatsächlich ein neues Zeitalter des Gesangs einläuten. Die Berggipfel werden sich freuen. Ich werde Mich freuen. Du wirst voller Freude sein. Alle werden sich freuen.
Welches Lied singst du, und welches Lied möchtest du singen?
Melodien sind unwiderstehlich. Sie spielen sich immer und immer wieder in deinem Geist ab. Drücke auf das Lied, was du in dem Musikautomaten deines Geistes haben möchtest. Das liegt in deiner Macht. Schöne Musik befindet sich unter deinem Zugriff. Noch mehr als das, sie ist inwendig jetzt soeben in deinem Herzen. Sie ist dein, und sie ist du. Drücke jetzt den Knopf.
Dass du Meine Worte liest, ist ein Anzeichen dafür, dass du dich mit dem Lied, was Ich singe, in gleicher Schwingung befindest. Ziehe jetzt einen Meiner Töne aus deinem Herzen, und singe ihn. Vielleicht zunächst für dich selbst, und sodann lauter, damit es alle hören können und damit sie durch den Klang deiner Stimme gesegnet werden. Singe zu dir selbst ein Loblied. Einerlei, wie still du es singst, es wird gehört werden. Du wirst Herzen erheben. In einem weit entfernten Land wird jemand seinen Kopf heben und denken, er habe etwas gehört, was ihn aus der Entfernung verzaubert, und er wird ihn herum drehen, in der Hoffnung, mehr zu hören. Und er wird neuerlich sodann hüpfenden Schrittes werden, alldas aufgrund eines Gesangs, den du aus einer Ecke deiner selbst her gesungen hast.
Du könntest eben jetzt Meine Worte nicht lesen, sofern du, egal wie schwach, dich nicht Meiner Stimme entsinnen würdest. Du hast sie mehr als einmal gehört. Natürlich habe Ich nie aufgehört, Mein Lied der Bewunderung für dich zu singen, und natürlich hast du Echos von ihm vernommen. So wie in vergangenen Zeiten jemand sein Ohr an den Boden legte und einen Zug herannahen hören konnte, so neige du jetzt dein Ohr zum Himmel und höre Mein Lied, wie es zu dir hin strömt.
Selbst wenn niemand wüsste, dass sie Mein Lied gehört hatten, hätte es doch die Erde erreicht. Ich singe allen Mein Lied, dem Beseelten und dem Unbeseelten. Ich singe Mein Lied von den Höhen des Himmels und von den Gruben der Erde her. Es gibt nirgendwo, woher Ich nicht Meinen Gesang singe. Und nirgendwo, wo Ich ihn nicht für dich singe.
HEAVENLETTER # 1300 – 9.6.2004 – Unbind Your Heart
BINDE DEIN HERZ LOS
Gott redete …
Beziehungen gehören zu euren Herausforderungen auf der Erde, seht ihr das auch so?
Ihr liebt aus ganzem Herzen. Ihr liebt gewaltig. Eure Liebe ist restlos, so lange, bis – bis der Empfänger eurer Liebe zu niedrig liegt und euch nicht genügend zu lieben scheint. Muss die Liebe, die ihr schenkt, dermaßen darauf angewiesen sein, wie der Empfänger eurer Liebe auf sie eingeht? Muss sie das?
Ich weiß, ihr hättet es gerne anders. Euer Wunsch heißt, ihr wärt über euer individuelles Ego hinaus, und doch steht ihr daneben, während ihr das Ego eure Liebe von eurem Herzen wegschnappen und sie in etwas anderes verkehren lasst, in Bestürzung, vielleicht in Misstrauen und Scheitern, und damit in einen weiteren Beleg, dass ihr nicht gewünscht seid.
Mit Sicherheit seid ihr es wert, Liebe zu schenken und nicht Bezahlbares aus ihr herauszuschlagen. Der Beweggrund für Liebe heißt Liebe, und heißt nicht, wie viel dir zugewendet wird, in welcher Art und unter was für Umständen auch immer. Ihr könnt großherzig mit Liebe sein. Liebe muss unentgeltlich gegeben werden, ist das nicht so? Es ist an dir, Liebe mit deinem Herzen, frei von Verpflichtung, zukommen zu lassen. Gleichfalls – es ist nicht an dir, von einem Anderen Bezahlung für Liebe zu verlangen. Liebe hat freiwillig zu sein, anderenfalls ist es nicht Liebe.
Die ganze Liebe auf der Welt ist bereits euer. Ich habe sie euch gegeben. Ich gebe sie euch nach wie vor. Und dennoch fühlt ihr euch beraubt und lechzt nach mehr hereinkommender Liebe. Ihr, die ihr würdig seid, dabei den Anfang zu machen, denkt immer noch, ihr hättet es nötig, einen Nachweis von Liebe in der Hand zu haben. Ihr seid dermaßen entschlossen, auf Liebe vonseiten des Herzens eines anderen Menschen Anspruch zu erheben, bevor ihr auf eure eigene Liebe Anspruch erhebt.
Wie wäre es euch doch lieb, euch über das tägliche Leben und all seine Einmischungen bei dem Fluss eurer Liebe zu erheben! Und dennoch lasst ihr das Leben euer Herz zum Halten bringen. Ihr lasst eure Liebe im täglichen Leben in einen abgehackten Zustand übergehen. Ihr lasst eure Liebe auf An und Aus hinauslaufen, dem entsprechend, was hereinkommt. Wer ist für eure Liebe zuständig, wenn nicht ihr?
Natürlich ist Liebe nicht angelegt, eingehandelt zu werden, und du bist kein Swapper von Liebe. Liebe ist nicht eine vertragliche Transaktion, oder, falls es denn sein muss, macht sie zu einem Vertrag mit euch selber. Unterschreibt einen Kontrakt, der besagt, dass ihr würdig seid, die ganze Zeit in eurem Herzen Liebe zu spüren. Fügt einen Nachspann an, dass eure Liebe nicht beköstigt werden muss, denn Liebe ist sich selbst beköstigend. Es ist die Liebe in eurem Herzen, welche zählt, nicht, was sonst jemand an Krumen euch auf den Weg geworfen hat.
Was für einen Nachweis benötigt ihr, dass ihr Mein Kind der Liebe seid? Könnt ihr nicht Mein Wort dafür nehmen? Du bist Mein geliebter Geliebter. Du bist allermeist geliebt. Du bist der Geliebte der Geliebten. Du hältst nicht an Meiner Liebe für dich fest, weil es dazu keinen Bedarf gibt. Du machst dir nichts daraus, Meine Liebe mit dem ganzen Universum zu teilen. Du weißt, Meine Liebe leistet dir rechts wie links Gesellschaft. Du hast das Siegel Meiner Liebe, eingedrückt auf deinem Herzen. Wie kann alsdenn dein Herz einsam sein? Wie kann alsdenn dein Herz Hunger und Durst danach haben, was es bereits beinhaltet? Schaue nach innen, und finde alle Meine Liebe tief in deinem Herzen. Meine Liebe strömt durch dich. Ein schönes Band der Liebe bindet Uns alle zusammen. Das Band ist so lind, dass du manchmal vergisst, dass es da ist.
Verzeihe einem Anderen dafür, dich nicht genügend zu lieben.
Verzeihe dir selber, gedacht zu haben, du benötigest mehr Liebe, die dir zukommt.
Freue dich über alle Liebe in der Welt, einerlei, wem sie zugewendet ist.
Setze die Liebe in deinem Herzen wieder ein, indem du sie zur Notiz nimmst.
Selbst dein Schmachten nach Liebe ist eine Anzeige, dass Liebe herrscht.
Kein einziger lechzt nach irgendetwas mehr, denn er oder sie nach Liebe lechzt.
Nun bist du mithin zertifizierter Geber von Liebe. Und so wendest du nun Liebe zu und schreibst dabei als einziges vor, dass du sie mit einem vollen Herzen gibst. Binde dein Herz los. Es ist genug angebunden gewesen.
HEAVENLETTER # 1301 – 10.6.2004 – All the Way to Heaven
DIE GANZE STRECKE ZUM HIMMEL
Gott redete …
Weswegen ist es für dich so schwer, Liebe zu geben? Muss Liebe verdient werden? Ist Liebe eine Angelegenheit von Gewinn und Verlust? Wie steht es um Liebe um ihrer selbst willen? Wie steht es um einzig Liebe? Wie steht es um der Freude an ihr halber? Weswegen solltest du die Liebe in deinem Herzen nicht aus ihrem Versteck hervorkommen lassen mögen? Weswegen solltest du deine Liebe nicht aufgehen lassen mögen, der Sonne am Morgen gleich, und sie niemals untergehen lassen mögen?
Was um alles in der Welt hält Liebe zurück? Welchen Harnisch hast du auf der Liebe angebracht? Was für Schranken? Was für Bedingungen? Wie heißen die Erfordernisse, die du für Liebe festgesetzt hast, und wer kommt ihnen nach?
Was verlangst du von dir selber, bevor du dein Herz aufblühen lässt? Wofür hebst du dein Herz auf? Es ist nicht angelegt, aufgehoben zu sein. Ihm ist zugedacht, verausgabt zu werden. Du vergeudest dein Herz, sowie du es ununterbrochen in Grenzen hältst. Dein Herz verausgaben ist gute Geschäftsführung.
Es spielt keine Rolle, wem oder was du dein Herz gibst. Es zählt, dass du es gibst. Dein Herz ist nicht bestimmt, sich selber zu isolieren, herumzuzupfen und auszusuchen. Betrachte dein Herz wie Nachdrehstifte. Lasse dein Herz fallen, wo es das möchte. Dein Herz geht nieder, aber es fällt nicht. Oder, falls es fällt, fällt es wie Sonnenlicht, unterdessen, allem, was ihm auf seinem Weg unterkommt, beizustehen, zu ihm emporzusteigen.
Um Liebe hat man sich nicht verdient zu machen. Es ist anders herum. Spende Liebe stets überall, und alle, die sie empfangen, werden aufsteigen. Sie haben deine Liebe nicht zunächst zu verdienen, aber sie werden zu ihr emporsteigen. In jenem Sinne verdienen sie deine Liebe. Du, der du der Verbreiter von Liebe bist, wartest indessen nicht auf eine Bezahlung. Dein Entgelt ist das Geben der Liebe. Liebe nährt den Geber ebenso wie den Empfänger. Sei gut zur Liebe. Lasse die Liebe in deinem Herzen wie geschmolzenes Gold fließen. Lasse die Liebe in deinem Herzen wie einen Bergstrom sein, der mächtig dahinströmt. Lasse die Liebe in deinem Herzen sich überall selber bespritzen. Lasse die Liebe in deinem Herzen sich selber aufspüren und hingerissen überquellen, lasse sie dabei die winzigen Ritzen anderer Herzen erreichen, welche mehr als das deinige verschlossen sind.
Erspähe Liebe und gib sie weg. Liebe in deinem Herzen auffinden ist gut. Sie dort aufbewahren ist ereignisarm. Verwahrte Liebe ist wie eine Herrin, schön, aber außer Sicht. Dein Herz ist angelegt, im Rampenlicht zu stehen. Liebe leuchtet, sowie sie zugewendet wird. Nicht gesichtete Liebe ist wie ein ungesungenes Lied. Liebe, im Herzen aufbewahrt, ist eine Blume, der in die Knospe gekniffen wird. Alles war parat, dass die Blume zur Blüte gelangt, aber sie hatte ihre Blütenblätter zu öffnen. Öffne die Blütenblätter deines Herzens. Deines Herzens Los ist – zu öffnen. Dein Herz geschlossen halten ist wider deine Bestimmung.
Allerdings ist es nicht ungewöhnlich für die Liebe, geblockt zu werden. Zuallermeist wird die Liebe in deinem Herzen abgeriegelt, weil dein Geist abwiegt, was ein anderer Mensch aus ihr machen möchte. Dein Aufgabengebiet heißt, Liebe zu geben, nicht, dir Sorgen zu machen, was sonstwer aus ihr machen könnte.
Nun, alsdann, wie lässt du Liebe zukommen? Verfalle heute auf die eine oder andere kleine Sache, auf ein Wort, auf eine Geste, auf einen Gedanken, welcher das Gesicht von jemandem erhellen wird. Das ist alles, was du zu tun hast. Klingt das bei dir nach aufopfern? Sobald du das Gesicht eines Gegenübers erhellst, hast du dein Herz erhellt. Denke an dein Herz.
Dein Herz ist kühn. Es kann alles durchstehen, außer dass es als Hab und Gut in deinem Busen aufbewahrt wird. Lasse die Liebe in deinem Herzen heraus, sodass sie frei ist, zu lieben. Dein Herz wird eine Unmenge finden, zu lieben, sobald es einmal heraus gelassen ist. Lasse dein Herz einen riesigen Strandball sein, der sich selber auf dem Sand hin und her federt, im Wasser auf und nieder tänzelt und glücklich ist, wo er auch ist.
Sofern dein Herz ein Vogel ist, nimm ihn aus dem Käfig heraus und lasse ihn frei, die ganze Strecke zum Himmel hin zu fliegen.
HEAVENLETTER # 1302 – 11.6.2004 – The Culture of Love
DIE KULTUR DES LEBENS
Gott redete …
Der Unterscheidungen einbringende Geist unterbricht den Fluss der Liebe in deinem Herzen. Er möchte gerne die Liebe berufen. Er möchte ein Malpinsel sein, der Liebe malt, wo er sich dazu herablässt.
Der Geist denkt, Liebe sei ein Investment. Er denkt, Liebe sei etwas, auf das zu wetten oder das aufzugeben sei. Der Geist, gar der Bewandtnis nicht gewahr, dass Liebe ein strömender Fluss ist, dämmt ihn nichtsdestotrotz auf. Er versperrt Liebe. Der Liebe ist zugedacht, überall unterwegs zu sein, wo sie gehen möchte, und es ist ihr angelegen, überallhin zu gehen. Der Geist ist dieser Wahrheit gegenüber ignorant. Der fehlgehende Geist glaubt an das Herz nicht.
Deine Augen sind angelegt, auf jedem und allem mit Liebe niederzugehen. Es ist nicht so, dass du Liebe weggibst. Du gibst sie bloß. Du lässt sie sein. Du lässt sie herausstrahlen.
Es ist nicht so, dass du die Liebe bittest, zu kommen, denn Liebe ist unaufgefordert. Dein Herz ist bereits voll von ihr. Falls der Geist nicht all den Gedanken Unterschlupf gewährte, wie er es tut, wäre der Fluss der Liebe von deinem Herzen her unbeschränkt. Es käme nicht zu Ausbrüchen von Liebe, solange deinem Herzen stattgegeben wäre, frei zu sein und ohne Verstopfung zu strömen. Es käme niemals zum Entferntsein von der Liebe. Entferntsein von der Liebe würde als die Unmöglichkeit selber bekannt sein.
Der Geist misst die Liebe in deinem Herzen mit einem Lineal ab. So viel, so weit, nicht weiter. Der Geist verstöpselt das Herz. Er schneidet es ab. Er ist wie Scheren.
Sich selber überlassen, würde dein Herz einfach lieben. Es befände sich in seinem simplen Zustand der Liebe. Es hätte nicht hervorzuquellen. Es würde schlicht fließen und fließen, gemäß seiner natürlichen Neigung.
Eine Glühbirne sucht sich nicht aus, wer oder was ihr Licht empfangen wird. Das Licht heißt alle willkommen. Und so steht es mit der Liebe. Liebe ist kein Bemühen, denn so sie Mühe wäre, wäre sie nicht Liebe. Die Anstrengung hat auf nicht-lieben gelegen. Nicht-lieben macht Mühe. Deswegen ist es dir unbehaglich zumute, wenn du den natürlichen Fluss der Liebe in deinem angeschlagenen Herzen unterdrückst.
Du hast dein Herz gezüchtigt. Du hast deine Liebe im Voraus abgepackt und sie zugewiesen. Wie bei einem Fast Food Restaurant hast du einen Preis auf ihr festgesetzt und sie bloß serviert, nachdem sie bezahlt worden ist.
Sowie Liebe fließt, ist sie frisch. Liebe startet nicht und stoppt nicht. Sie strömt. Dein Herz war nie vorgesehen, verschlossen zu sein. Verschließe dein Herz, und du wirst bitter. Dein Herz wird schal. Gib zu, du hast es allzu lange als Geisel genommen. Du hast es gedämpft, aus Gründen, die nicht mehr länger verlangsamen und aufhalten.
Aber dein Herz der Liebe wird zügig zurückfedern. Es hat seinen rechtmäßigen Platz im Universum reserviert. Es wird hervortreten und die Richtung weisen. Es wird leuchten wie eine Laterne, und dein Licht wird sich überallhin vergießen. Dein Herz wird der dämmernden Sonne gleich sein. Es wird über der Rundung deines Geistes aufgehen. Es wird aufsteigen und das Leben befunkeln, so wie es dafür angelegt ist.
Wieso hebe Ich die Kultur deines Herzens mehr hervor als alles andere? Wieso komme Ich immer wieder auf es zurück? Geliebte, was sonst gibt es zu betonen? Was sonst muss herausgebracht werden? Bestimmt, es gibt keine Notwendigkeit, dass Ich euch Unterweisungen erteile, wie euer Herz zu verkrampfen geht. Ihr braucht Anleitungen, wie davon abzulassen ist, euer Herz zu verkrampfen.
Mithin sage Ich: Öffne dein Herz. Ich sage: Öffne es weit. Ich sage: Öffne dein Herz für alle Welt zum Ersichtlichsein. Öffne es, so wie der Himmel sich auftut. Öffne es, so wie eine schöne Blume aufgeht. Entblöße dein Herz der Sonne.
Dein Herz ist ein Kleinkind, und doch ist es sehr alt. Es ist erprobt und getreu. Es ist beherzt. Lasse dein Herz seine Liebe in die Welt hinaus beamen. Lasse dein Herz das Glücklichsein an sich haben, wofür es gemacht worden ist.
HEAVENLETTER # 1303 – 12.6.2004 – The Field of Peace
DAS FELD DES FRIEDENS
Gott redete …
Friede überwiegt Beunruhigung, aber du hast Beunruhigung Frieden überwiegen lassen. Sofern Friede ein Acker wäre, wie kann eine Mohnblume oder ein Gras, welches dort wächst, das Feld beunruhigen? Sie sind einfach da, währenddessen das Feld allen unterliegt. Dein Geist ist von dem Feld des Friedens weggeschlendert. Er hat sich an jeder Brise, die weht, angedockt. Du hast jeden leichten Wind dein Empfinden des Friedens anrempeln lassen. Friede ist naturgemäße Hinterlassenschaft; Beunruhigung nicht. Vielleicht hast du irrtümlicherweise gemeint, dass du auf der Erde bist, um von dem, was passiert, übermannt zu werden.
Falls das Feld mit Gras überwachsen ist, gehst du auch so durch es hindurch. Was immer auf dem Feld wächst, es ist das Feld unter deinen Füßen. Es ist das Feld, was allen Stütze ist. Musst du jedem Kräuseln des Grases, das da am Wachsen ist, so viel Beachtung schenken? Muss dich jeder Stein oder jeder Zweig unter den Füßen zum Stolpern bringen? Musst du eher durch Unannehmlichkeiten geblendet sein denn durch innere Ruhe?
Möchtest du, möchtest du ein für alle Mal bei deiner Wahl dem Förderlichen vor dem Beunruhigtsein den Vorzug geben? Was für ein Vorteil ist es je gewesen, einem vorüberziehenden Ding stattzugeben, dein Gefühl des Wohlbefindens zu erschüttern?
Wandle mit dem Liebreiz Gottes und wisse, dass du mit dem Liebreiz Gottes wandelst. Gunst erweise Ich dir. Habe die Gunst, die Meinige entgegenzunehmen.
Du bist ein Langläufer. Kein Sprinter. Du läufst beim Rennen an Bäumen und Zäunen vorbei, aber sie bilden keine Einmischung, außer du hast beschieden, sie seien dir im Weg. Selbstverständlich haben sie das Recht, hier zu sein, ebenso so sehr wie du. Sind nicht Bäume und Zäune entlang des Weges Marker, wie weit du gereist bist? Erlangst du nicht hinzu? Hast du nicht eine ganz ordentliche Distanz zurückgelegt, und bist du nicht gewachsen? Spende dir lieber Beifall als Beunruhigtsein.
Du bist im Leben Teilnehmer. Was kannst du mehr sein? Du brauchst nicht bei jeder Wette zu gewinnen. Wie witzlos wäre das! Aber du bist dauernd in dem Rennen. Du bist ein Kandidat. Andere Läufer laufen dir hinterher. Anderen folgst du. Worin besteht der Unterschied? Du bist auf dem gleichen Parcours, und du läufst in die gleiche Richtung.
Beim Lauf durch das Leben sichtest du den Weg. Das reicht aus. Und du lässt dich von Höchlicherem anziehen. Du rückst immer nach oben vor. Egal was du für eine Kehre nimmst, du läufst aufwärts. Du steigst empor. Und nun steigst du höher. Nun überspringst du Beunruhigungen. Was haben sie wirklich mit dir zu tun? Sie sind weder die Fabrizierung von dir, noch das Zunichtemachen von dir. Sie sind eben da. Ohne dich sind sie überhaupt nichts. Du vertraust ihnen an, zu sein, was sie sind.
Falls in deinem Leben irgendetwas dazwischenkommt, hast du das zu sein. Das, wie du die Dinge anschaust, erbringt in der Welt den ganzen Unterschied. Deine Wahrnehmung ist der Schlüssel.
So du wahrnimmst, das Leben sei ein Kampf, wirst du dich tatsächlich abmühen. Sofern du denkst, du habest dich mit dem Leben in einen Ringkampf zu begeben, wirst du dazu viele Gelegenheiten bekommen. Falls du das Leben als einen See wahrnimmst, den du durchschwimmst, wirst du es durchschwimmen. Falls du wahrnimmst, dass es auf dem Wege Kostbarkeiten gibt, wirst du ein Auge nach ihnen offenhalten. Du wirst sie nicht an dir vorübergehen lassen.
Der heutige Tag ist angefüllt mit Schätzen. Vielleicht sind gar etliche der Beunruhigungen ärmlich verpackte Kostbarkeiten, aber eben dennoch Kostbarkeiten. Wie möchtest du das wissen, solange du nicht öffnest, was vor dir liegt? Vielleicht liegt ein Goldklumpen zu deinen Füßen, und du kickst ihn fort, in der Meinung, es sei bloß ein weiterer Stein.
Falls es dir zu schwer fällt, was sich zuträgt, zu segnen, kannst du nicht auch so dich selber segnen? Du bist zu einer Reise aufgebrochen, und du setzt sie fort. Wenn du müde bist, setze dich und ruhe dich eine Weile aus. Und danach greifst du dich auf, und gehst weiter. Du weißt nicht, was hinter der Ecke liegt. Du weißt nicht, was du heute auf deinem Gang durch das Feld des Friedens finden wirst.
HEAVENLETTER # 1304 – 13.6.2004 – Remembrance
ENTSINNEN
Gott redete …
Es gibt keinen Willen außer dem Meinigen. Und Etliche kriegen das früher mit, Etliche später, aber alles kommt Meinem Willen gemäß.
Wer wird nicht von Liebe und Intelligenz angezogen? Wer möchte sich nicht gerne auf dem Pfad zum Himmel befinden? Wer wünscht sich nicht mehr von Meiner Präsenz? Etliche sehen dies deutlicher als Andere. Etliche sehen es überhaupt nicht, und doch, sie laufen in die gleiche Richtung. Es gibt bloß eine Richtung, und die heißt zu Mir hin. Du läufst in der Richtung, in der du dich bereits befindest, und woraufzu es keine Schritte gibt. Du suchst das, was bereits in deiner Hand ist. Du machst einen Satz, um den Schatz zu fangen, der dir bereits vor deine Füßen gefallen ist.
Das Leben ist eine Wohltat, die dir gewährt ist. Es ist nicht eine mindere Wahl. Du magst ja meinen, du seist zum Leben auf der Erde verurteilt worden, indes bist du ein Tourist auf einer Kurzreise. Sofern du das Leben auf der Erde als eine Strafe sehen musst, dann sieh es als einen Urteilsspruch, um dir ins Gedächtnis zu rufen, dass du unterwegs bist hinauf auf der goldenen Leiter, welche bei Meinem Herzen anlangt und von ihm ausgeht. Wir sind kraft des Herzens miteinander verbunden, Geliebte. Das Herz ist euer Zugangsweg zur Universalen Seele. Mit eurem Herzen, mit ihm seht ihr die Weite. Die Weite umfängt euch und sie ist desgleichen in eurem Herzen eingekapselt. Die Weite ist Liebe. Liebe ist die goldene Leiter. Alles ist Liebe, daher ist alles die goldene Leiter.
Und du kommst dahinter, dass keine Leiter benötigt wird. Du bist auf dem Scheitelpunkt. Du stehst auf dem höchsten Berg, und Weite ist vor dir. Liebe schaffte dich auf die Spitze, und Liebe ist es, was du siehst, sowie du dorthin gelangt warst. Liebe einzig ist, und Liebe einzig trägt dich bei sich und platziert dich vor Mir, so, als habest du dich seit eh und je irgendwo sonst befunden. Es gibt kein weggewesen, sobald es sich auf Mich und Unsere Liebe beläuft.
Allein, auf der Erde hast du dich in Einzelheiten verheddert, und schaust einen Moment lang von der Weite weg. Deine Augen werden allerdings auf unwiderstehliche Weise zur Leinwand zurückgebracht. All die Details sind Überblendung. Sie sind bloß Stoff über der Leinwand. Der Stoff ist leicht entfernbar. Die Leinwand ist beständig. Sie kann nicht einmal verkratzt werden. Bloß der Überzug auf ihr kann es anscheinend werden.
Was wäre denn, wenn du ein formvollendetes Leben innehieltest? Was wäre, wenn dieses Leben, das du so oft schwer findest, vollendet wäre, und wenn du der Vollkommene wärest, es auszuleben? Was wäre, wenn du wie ein Bächlein wärst, das Schlupfwinkeln und Ritzen nachkommt, und auch so den Ozean erreicht? Was wäre, wenn du nie etwas anderes wärest als Ozean, aber ein Ozean, der derart eifrig gewissen Spuren hinterhergeht, dass du vergisst, woher du kamst, und vergisst, Wer du bist. Du vergisst, dich zu entsinnen.
Freilich besteht solch ein kleiner Unterschied zwischen vergessen und entsinnen. Sie rühren vom gleichen Angelschnurwurf her. Alles, was du zu tun hast, ist die Leine umdrehen und dir anschauen, was auf deren anderer Seite ist. Vergesslichkeit blockiert Erinnern nicht. Sie deckt jene bloß zu. Sich Erinnern ist zugänglich. Vergessen ist nicht permanent. Sich Erinnern ist fortwährend. Sich Erinnern ist nicht verwässert. Es ist nicht auslöschbar. Es ist nicht entfernbar. Du kannst nicht vergessen, was du nicht kennst. Du kannst bloß scheinbar vergessen, was du bereits weißt.
Das gesamte Universum steht dir zu Diensten, weil du Mir zu Diensten bist. Du bist unabwendbar in Meinen Diensten. Es gibt nicht Einen sonst, dem zu dienen ist, und es gibt nirgendwo sonst, wohin zu gehen ist. Was auch immer du tust, du stehst Mir zu Diensten. Du hast freien Willen, das zu erkennen, oder es nicht zu erkennen. Du hast freien Willen, mit Mir herumzulaufen, oder zu stocken. Du hast freien Willen, zu bejahen, oder dein Befürworten zu verweigern. Aber Meinem Willen selber, ihm kommst du nach. Entweder du wirst mit den Dingen gut fertig, oder du schlurfst hinterher. Nichtsdestotrotz, du bist auf dem Weg zu Mir, und dies ist Mein Wille, und du kommst dem nach. Folgst du jetzt soeben nicht Mir in deinem verstehenden Nachempfinden?
HEAVENLETTER # 1305 – 14.6.2004 – The Heart of a Child of God
DAS HERZ EINES KINDES GOTTES
Gott redete …
Gesegnetes Kinde Mein, du schiebst Freude mit deinem Ellbogen beiseite und füllst dich mit Angst. Du könntest genauso gut Raum für mehr Freude schaffen. Es ist dauernd mehr Raum für mehr Freude in deinem Herzen. Dein Herz ist der Demolierer von Gram. Es ist nicht angelegt, ein Zusteller oder Verteiler davon zu sein. Wenn du keinen Platz für Sich-Sorgen und die Dinge, mit denen du dich beschäftigst, hättest, würdest du jene dann bei dir haben? Es muss so sein, dass du Platz für sie machst. Sie sind immer zugegen und warten, auf die Bühne zu gehen, oder es sieht danach aus. Du hältst sie in Bereitschaft. Du scheinst zu denken, du hältst sie auf dem Dachboden oder im Keller deines Herzens auf Lager, aber dein Herz ist eingeschossig. Es ist bloß als Wohnzimmer oder Familienzimmer gedacht. Es gibt in deinem Herzen keine Kleiderwandschränke. Keinen Speicher, auch keinen Keller als Lagerraum. Dein Herz ist der eine zentrale Raum, wo das Leben stattfindet.
Du kannst dein Herz als die Vorratskammer von Liebe betrachten. Liebe wird dort gespeichert. Dort gibt es für sie eine automatische Ordnung, und somit geht deinem Herzen die Liebe niemals aus. Es braucht nicht inventarisiert zu werden. Und nichts sonst außer Liebe, außer gewaltige Liebe, gehört dorthin. Aber Treppen Hochrennen oder Runterrennen zum Beschaffen von Liebe, das ist da nicht zu finden.
Du bist das Kind, das versucht, ein ausgesägtes Puzzle zusammenzulegen. Du hast ein Extra-Stück, bei dem du probierst und probierst, es einzufügen. Egal wie herum du es drehst, es möchte nicht passen. Alles, dieses oder jenes, wird nicht – mit der einen Ausnahme, der Liebe in deinem Herzen – hineinpassen, weil es ganz einfach nicht hierhergehört. Und daher ist es nicht zur Sache gehörig und wird immer zu Beschwerden Anlass geben. Alles, außer Liebe, ist im Grunde zu klein, um in dein Herz hineinzupassen. Lediglich Größe gehört hierher. Dein Herz ist nur für eine Sache bestimmt, und die ist Liebe. Es ist ein Herz der Liebe. Es ist der Sitz von Liebe.
Du hast dein Herz mit dem Unerheblichen überfüllt. Du hast es mit Kleinheit vollgestopft. Für Kleinheit gehört dein Herz nicht genutzt. Für Ausweitung gehört es verwendet. Werkzeuge haben ganz bestimmte Verwendungen. Ein Hammer hämmert. Eine Säge sagt. Und ein Herz liebt.
Lange jetzt mit deiner Hand in dein Herz hinein und beseitige die Stiche, die dort nicht hingehören. Stelle einen Schubkarren bereit. Fülle ihn mit allem, was nicht in das Herz eines Gotteskindes hineingehört. Danach schiebe ihn weg. Schaffe ihn zum Rand der Erde. Kippe die Karre ab, und lasse, was nicht in dein Herz hineingehört und was nicht in die Welt gehört, los und vorbei sein. Es wird am Rand der Welt hinabfallen, und zum Verschwinden kommen, bevor es irgendwo anlangt. Es wird sich auflösen. Nichts war ohnehin etwas gewesen, ausgenommen die Liebe. Bloß ein Rauchstoß. Bloß ein umherziehender Fremder, der versuchte, es sich in deinem Herzen bequem zu machen. Liebe ist das Schild über deinem Herzen. Du wirst etwas anderem nicht mehr Zutritt gewähren. Alles, mit Ausnahme von Liebe, ist aus deinem Herzen für immer verbannt. Es wird bloß die Tür übriglassen, die Tür, durch die es nicht eintreten kann.
Ich erteile nicht Übelwollen Meinen Segen. Ich segne Liebe. Ich segne Liebe mit Liebe. Du hast den größten Segen unter allen unmittelbar mitten in deinem eigenen Herzen. Ziehe etwas von ihm heraus, überlasse es als Geschenk, und daraufhin wirst du sehen, dass du jemand bist, der liebt. Sei ein Stifter von Liebe.
Liebe muss von deinem Herzen her fließen, anderenfalls wird es verstopft sein. Der Strom der Liebe von deinem Herzen her zum Herzen der Welt gehört nicht gestoppt. Vielleicht hattest du es anders herum. Vielleicht dachtest du, dein Herz habe Liebe zu empfangen, bevor es sie zuwendet. Nun bist du dir in aller Gewissheit sicher, dass du der Erkorene bist, der Liebe als erster zukommen lässt.
HEAVENLETTER # 1306 – 15.6.2004 – The Wholeness of Love
DIE GANZHEIT VON LIEBE
Gott redete …
Geliebte, Meine Liebe ergießt sich überall. Selbst in euren dunkelsten Momenten seid ihr voll von Meiner Liebe. Wisst in den Tiefen eures Herzens voll und ganz, dass Meine Liebe auf euch herabregnet. Meine Liebe ist die Fabrizierung, die euch herstellt. Es hat euch einen Unterschied zu überbringen, zu wissen, dass Meine Liebe nicht wankt.
Meine Liebe ist euch am einen Tag nicht mehr zugewendet als an einem anderen. Der Wert etwa, den ihr zu eurem Leben beitragt, wird hoch oder runter gehen, aber Meine Liebe, nie. Von Meiner Liebe kann nicht subtrahiert werden, ebenso wenig kann sie beschädigt oder vorbestellt werden. Meine Liebe ist die Ganzheit von euch. Ganzheit kann nicht teilweise sein.
Ich bin eure Ganzheit. Ihr seid ein heiliges Seinswesen Gottes. Ihr seid nicht unganz, aber, was ihr seht, und was ist, das ist nicht immer das gleiche. Sie sind oft nicht das gleiche.
Meine Liebe ist nicht auf Entfernung von euch, bloß ist es so, ihr möchtet die Erscheinung und die Schlüssigkeit Meiner Liebe gerne regulieren. Ihr möchtet sie gemäß Zeit und Raum festlegen. Ihr möchtet Meine Liebe unterhöhlen, indem ihr sie gegen Vorkommnisse im Leben in die Höhe haltet. Es gibt nicht Eventualität, sobald es sich auf Meine Liebe beläuft. Meine Liebe ist ewig, und sie ist auf ewig euer. Sie kann nicht an die Seite gelegt werden. Ihr überkommt kein Dazwischenkommen. Allein, ihr sammelt das zusammen, was ihr Nachweis von Wankelmütigkeit nennt. Das Menschengeschlecht ist wankelmütig. Ihr seid wetterwendisch, sobald es sich auf euer Bildnis von Meiner Liebe beläuft. Meine Liebe ist beständig.
Sofern Ich ein Tisch wäre, schiebst du dich von ihm weg. Du könntest genauso gut deinen Stuhl näher heranziehen. Es liegt kein Nutzen darin, dich von Mir beiseitezulegen. Jedweder Vorzug liegt darin, näher heranzukommen. Wieso solltest du dir versagen mögen, was unumgänglich ist, und was du dir, in den Tiefen deines Herzens, am meisten wünschst?
Du hast einen Gott, der liebt. Der Gott der Liebe ist nichts als ein Gott der Liebe. Ich kann etwas anderes nicht sein. Du quälst dich mit Folgerungen, die du ziehst. Sei nicht so clever. Sei treuherzig gegenüber angelaufenen Folgerungen. Was gerade mal soeben vorne vor dir auf der Erde zu liegen kommt, ist bloß, was vor dir zu liegen kommt. Es ist nicht das ganze Schaltbild. Eine ungesehene Welt vor dir ist das gegebene. Ungesehen vielleicht, nicht aber ungekannt.
Ich bin dir bekannt. Du hast Mich herausgelesen. Du hast versucht, Mich zu verorten. Wie machst du das ausfindig, was die ganze Zeit überall ist? Wie ermittelst du in Endlosigkeit Gott? Du jagst einem endlichen Gott hinterher, so, als wäre dies besser. Was kann besser sein denn ein endloser Gott? Du und Ich sind endlos. Halte Mich näher bei dir. Winke Mich in dein Herz. Gib Mir dort einen geschätzten Platz. Ich erbitte dies von dir, damit du mit deinem Wohlergehen vertraut werden kannst. Ich bin ohnehin in deinem Herzen. Du könntest genauso gut einige Kissen für Mich herziehen.
Du kannst dein Herz nicht von Mir entleeren. Du kannst Mich nicht wegheucheln. Du kannst nicht in deinem Herzen selbstgerecht sein und dein Gewahren von Mir eindämmen. Du kannst Mich nicht ausstechen. Du kannst Mich nicht zu Boden schlagen. Ihr könnt Mich nicht einfangen, Geliebte. Ihr könnt ausschließlich in der Bewandtnis Liebe erfolgreich sein. Liebt das, was euch näher ist, mehr, als ihr das liebt, was weit weg ist. Ich bin euch um Vieles näher als alles in der Schöpfung. Ich bin euch näher, als ihr es euch derzeit seid.
HEAVENLETTER # 1307 – 16.6.2004 – Between You and Me
UNTER UNS GESAGT
Gott redete …
Das Leben in der Welt ist hoch und runter. Eines Tages kommt etwas heran, dich zu erheitern. Am nächsten Tag kommt etwas, das dich betrübt. Ist freilich diese Wandelbarkeit nicht wundervoll? Die Wandelbarkeit ist treffliche Gelegenheit dargeboten Bekommen, und jenes setzt dir nach. Betrübtheit ist nicht weniger Chance denn Freude. Was du als Niederlage bezeichnest, ist nicht minder treffliche Gelegenheit, als das, was du Gelingen nennst.
Dein Schritt hat irgendwohin niederzugehen. Deine Befähigtheit ist deine Chance, sie ist dies mehr als die Vorkommnisse, die einen heimsuchen. Du bist Treffliche-Gelegenheit-Sein selber. Ein jeder Moment ist opportun für einen derartigen wie dich. Ob Regenguss oder Sonnenschein, du bist Gelegenheit, die sich selber ergreift. Du stehst gerade mal am Anfang, deine Herrlichkeit zu erfassen.
Du bist kein Sprengstoff, der hochgeht, wenn er gezündet wird, noch auch bist du eine Lusche, die herumsitzt. Du bist ein Bekunder von Leben. Du bist der Empfänger von ihm und der Geber von ihm. Geben und Empfangen sind das gleiche. Das eine ist nicht besser als das andere. Das eine existiert nicht ohne das andere. Es wäre eine pur philosophische Angelegenheit, zu diskutieren, was als erstes kommt. Geben und Empfangen sind ein Akt, nicht Stück für Stück. Sie können nicht getrennt werden. Du hast gedacht, Geben und Empfangen seien zwei verschiedene Richtungen, sie sind aber eine.
Geben und Inempfangnehmen sind eine Bekundung von Liebe. Liebe ist zuvorderst auf der Erden. Liebe ist zuvorderst im gesamten Universum. Liebe ist zuvorderst im Himmel. Liebe ist zuvorderst in deinem Herzen.
Die Welt ist voll von Gespaltenheit. Sie ist voll von augenfälligen Gegensätzlichkeiten, zur Liebe aber gibt keinen Gegensatz. Alles, was du meinst, es sei gegensätzlich, ist schier Ungewahrsein. Wovon du eine Menge hast. Trotzdem, du bist von Liebe in Besitz genommen, du bist mehr funkelnde Liebe denn Ungewahrsein. Glaube es oder glaube es nicht, Liebe ist dein Anreiz. Sie ist der einzige Anreiz, den es gibt.
Was, meinst du, ist Energie, falls nicht Liebe? Es gibt etwas, auf das du es abgesehen hast. Es muss etwas geben, auf das du es abgesehen hast. Energie nimmt dich zu ihm oder bringt es zu dir. Du wirst durch etwas angezogen. Womöglich liebst du Liebe in verzerrten Formen. Womöglich bist du an Wut mehr angeheftet als an Liebe. Aber selbst Wut ist eine Liebe, simmernderweise. Du weißt, dass Wut Energie ist. Schaffe dergestalt fokussierte Energie in Liebe hinein, und du wirst ein Stern sein, der aus einer Kanone herausgeschossen wurde. Du wirst eine Rakete der Liebe sein.
Es ist gar Energie, was bei dir das Gefühl von Müdigkeit veranlasst. Es ist vereitelte Energie, Energie, der kein Platz eingeräumt wird, um sich nach dorthin begeben zu können, daher sackt sie durch, und demnach sackst du mit ihr durch. Ich rede von mehr als von körperlicher Energie.
Erleuchtung, auf die ihr so verzweifelt aus seid, ist bereits euer. Sie ist am Schlummern, weil ihr sie zurückgedrängt habt. Ihr wolltet wie alle sein. Bei eurer Suche rangierte banale Weltlichkeit vor Licht. Möchtet ihr euch mit Mir darüber streiten?
Du bist ein Wasserkessel auf dem Ofen. Du bist zudem derjenige, der die Flamme auf niedrig gestellt hat. Sofern du die Energie, die die deine ist, bestätigtest, und die Flamme hochdrehtest, würde der Verschluss in die Luft fliegen und auf dem Kessel wäre kein Deckel mehr zu sehen. In Wahrheit, ist kein Deckel drauf. Nimm den Verschluss von dir ab, so wie du deinen Hut lüftest. Bevor du deinen Hut abnimmst, hast du die Absicht. Das ist alles, was du jetzt in der Arena, wo Sterne der Liebe hochgeschossen werden, zu haben hast. Habe die Absicht, zu beseitigen, was auch immer dich vom in die Höhe Schweben forthält. Geliebte, so oder so, ihr stellt dort eine Barriere auf. Und, gar, falls ihr das nicht tun würdet – ihr könnt nicht auf jemanden warten, dass jener sie für euch beseitigt.
Unter Uns gesagt, ganz im Vertrauen jetzt. Der Eine von Uns. Hebe deinen Kopf empor. Öffne deine Augen. Hebe deine Augen zum Himmel, und lasse deine Energie zu Mir, Der der Eine Geber und der Eine Inempfangnehmende von Allem ist, aufsteigen.
HEAVENLETTER # 1308 – 17.6.2004 – Acquiesce
WILLIGT EIN
Gott redete …
Hier eine neue Idee. Nichts hat eure Liebe zu vereiteln! Nichts hat sie zu blockieren, ebenso wenig, sie in andere Kanäle zu legen. Nichts hat auf sie zu treten. Nichts hat Löcher in sie hinein zu schneiden. Nichts hat sie auszudünnen. Nichts hat aus ihr gemacht zu werden, außer zu dem, was sie ist. Liebe ist. Liebe schwillt an. Liebe ist ihr eigener Motor.
Niemand ist der Meister deiner Liebe. In Wahrheit ist kein einziger der Rezipient. Liebe fließt, und sie fließt überallhin. Sofern Liebe ein Hubschrauber wäre, könnten Wir sagen, dass sie hier und dort landet und wieder abhebt. Aber Liebe ist kein Hubschrauber. Sie ist eine Sonne.
Keine anderen Strahlen brauchen sie zu durchdringen. Kein Schwert verwehrt sie. Nichts nimmt von ihr fort, und nichts fügt ihr hinzu. Die Sonne ist mächtig. Es gibt nichts mächtigeres als Liebe. All die vermeintliche Negativität auf der Welt ist neben der Macht von Liebe bloß ein Fingerhut voll. Liebe ist unerschrocken. Liebe ist wie ein Welpe, dem du sagst, er solle dir nicht das Gesicht lecken, und der es immer und immer wieder tut. Die Treue und die Macht der Liebe haben kein Ende.
Sei voller Zuversicht in Liebe. Habe Vertrauen in die Liebe in deinem Herzen. Es ist nicht dessen Schuld, wenn du sie unter Überwürfen gehalten hast. Packe nun die Liebe in deinem Herzen aus, daraufhin wird dein Herz offen sein. Dein Herz möchte die Tagesdämmerung sein.
Was kümmert es dich, wo Liebe niedergeht? Liebe ist ein einfacher Bürger. Sie ist kein Elitärer. Liebe stöbert auf. Sie schaut überallhin, wo immer sie ist. Liebe ist kein Aufziehspielzeug. Sie braucht kein Aufziehen. Ihr braucht bloß stattgegeben zu werden. Du musst ihr stattgeben. Gib deiner Liebe die Zügel frei. Sage ihr, sie kann hingehen, wohin sie möchte. Sage ihr, nirgendwo Halt zu machen. Sage ihr, nicht scheu zu sein. Sage deinem Herzen, ein Vulkan der Liebe zu sein, der alles in seinem Weg ergreift. Was Liebe ergreift, ist für immer dein. Liebe ergreift sich selber und mithin scheint mehr von ihr da zu sein. Selbstverständlich kann es mehr von ihr nicht geben. Gleichwohl rotiert sie mehr, mithin wendest du sie in jede Richtung zu, und empfängst sie in jeder Richtung. Du wirst schlussendlich erkennen, dass das Gesamt der Existenz Liebe ist und nichts als Liebe. Und du bist das Ganze der Existenz, und demzufolge bist du Liebe, unangemahnte Liebe. Du bist ein Angelpunkt der Liebe. Du bist der Scheitelpunkt der Liebe. Es gibt nirgends, wo du bist und nicht Liebe bist.
Du bist der Adler und der Zaunkönig. Es gibt nichts, was du nicht bist. Du bist alles. Du bist nicht vereinzelt. Du bist führend. Du bist weit. Du bist alles, und du bist Allesheit von Nichtsheit. Du bist Liebe. Ich markierte dich Liebe. Ich sengte Liebe in dein Herz hinein, und du kannst von ihr nicht wegkommen. Du hast es probiert, und immer wieder kommst du zur Liebe zurück. Du bist von Liebe umgeben, und du umfängst sie. Du versuchst, gegen sie weiterzukommen, derweil es nichts zum gegen es Weiterkommen gibt.
Du bist ein Schwimmer der Liebe, und schwimmst in einem Ozean von ihr. Du bist ein verliebter Spritzer. Du bist das Zentrum von Liebe, und eine Peripherie gibt es nicht. Du bist der Urbrunnen von Liebe, und du bist die Pumpe von ihr. Du bist alles von ihr. Für dich gibt es nichts anderes zu sein.
Nimm die Liebe entgegen, die dein ist. Gestehe ein, dass du Liebe bist. Willigt ein, und ihr werdet grundlegend Liebe von eurem Herzen ausstrahlen, und ihr werdet nichts sonstiges kennen, als das Alles, was existiert.
HEAVENLETTER # 1309 – 18.6.2004 – The Light That Is Within You
DAS LICHT, DAS INWENDIG IN EUCH IST
Gott redete …
Was werdet ihr mit dem heutigen Tag anstellen, mit diesem umherziehenden Tag vor euch? Die Sonne ist heraus. Ihr könntet genauso gut ebenfalls über dem Horizont aufgehen. Ja, eifert der treu ergebenen Sonne nach, die jeden Tag erwartungsvoll aufgeht, und zum Ersichtlichsein für die ganze Welt aufgeht. Kein Winkel der Welt wird ausgelassen. Ihr könnt mit der Sonne rechnen, mit der Sonne, die nichts anderes tut, als über dem Horizont herumzurollen. Die Sonne bleibt natürlich unbewegt, und sie ist genau genommen der erhabene Platz, auf dem ihr euch befindet, und der um die Sonne kreist. Allerdings ist in der Welt alles Metapher, demnach werde Ich euch sagen, dass die Sonne sich jeden Tag erhebt. Möget ihr mit ihr aufgehen.
Was ihr als den Sonnenuntergang seht, ist anderswo der Sonnenaufgang. Die Sonne hat nicht unter euren Augen zu sein, um aufzugehen. Standhaft geht sie jeden Tag auf, gesättigt der Befähigtheit, auf euch zu strahlen. Möchtet ihr zurückstrahlen? Was macht euch so sicher, ein minderer Strahl zu sein?
Die Sonne ist das Licht der Liebe, und ihr seid es demnach. Ihr seid in Liebe so groß wie die Sonne. Die Güte der Liebe der Sonne ist nicht größer als die eure. Es ist bloß so, dass das Sonnenlicht augenfälliger ist als das eure. Seid alsdann die Sonne und geht auf. Fürchtet euch nicht, das reiche, plötzlich einsetzende Licht zu sein, das euch anempfohlen wurde, zu sein. Kommt über den Horizont von euch selber herüber, und schreitet in die Welt hinein aus. Schafft allen aussiebenden Dunstschleier fort. An euch ist es, das Licht der Sonne zusammenzumischen. Euer Behuf ist um nichts minder als der der Sonne. Ihr und die Eine Sonne habt die gleichen Vorsehungen zu erfüllen.
An euch ist es, der Dunkelheit Licht zu bringen. Ihr sollt euch nicht vor der Dunkelheit fürchten. Euch gehört es bloß, sie zu erhellen. Erhellt sie mit euren Augen. Lasst eure Augen die Welt erglimmen, und lasst eure Augen bei dem Phänomen der Welt erglimmen.
Vielleicht habt ihr der Dichtheit der Erde nachgeeifert, alldieweil ihr bestimmt seid, ein Ausbruch der Sonne zu sein. Natürlich ist die Wahrheit der Erde die gleiche Wahrheit wie die eure. Die Erde erscheint bloß dicht, alldieweil sie voll des Lichts ist. Nichts als Licht existiert. Dunkelheit ist eine Massen-Illusion. Ach, diese Illusion ist vor euch her getragen worden, als wäre sie eine Fackel. Stellt euch die Verrücktheit vor, eine Fackel zu tragen, eingehüllt in dunklen Stoff.
Stellt euch bildhaft vor, wie ihr die Sonne in einer Hand haltet, so wie ihr das mit einer Bowlingkugel tut. Eure Hand wird die Sonne immer höher und höher heben. Eure Hand wird nicht, mit der Leichtheit der Sonne in ihr, herunterfallen. Sie wird mit der Sonne aufragen. Die Sonne wird alsdann zum Himmel zurückkehren, das Licht der Sonne aber wird immer in der Hand bleiben, die sie gehalten hat. Einmal entzündet, bist du ein Licht, welches entzündet ist.
Vielleicht hast du eine dunkle Brille getragen. Beseitige, was auch immer an Dunstschleier deine Augen abdeckt und dich abhält, das Licht zu erblicken, das du zur Welt reflektierst. Jeder Finger von dir ist eine Kerze. Jedes Auge ist eine folgeträchtige Sonne. Deine Füße sind nicht bleiern. Sind sind ebenfalls Licht. Du bist Licht am Aufgehen. Du bist nicht am Boden festgeklebt. Licht ist nirgendwo angeheftet. Licht schwillt an.
Ihr seid jetzt alle beleuchtet. Aus der Mitte eures Herzens ist Licht aufgestiegen. Verzehrt das Universum mit eurem Licht. Lasst keinen Winkel der Welt dunkel sein. Beginnt mit der Ecke des Zimmers, in dem ihr euch soeben befindet, und strahlt ihn an, sodass ihr euch anschickt, das Licht zu sehen, welches inwendig in euch ist.
HEAVENLETTER # 1310 – 19.6.2004 – Your Etheric Spine
DEIN ÄTHERISCHES RÜCKGRAT
Gott redete …
Falls es keine Spiegel gäbe, wie viel Zeit würdet ihr dadurch sparen? Wie viel Gram?
Ihr wurdet in Meinem Bilde gemacht, nicht in dem Bilde, welches ein Spiegel von euch herstellt.
Überdenkt, wie anders euer Leben wäre, wenn es keine Spiegel gäbe. Spiegel mehren euren Glauben an das Körperliche. Ohne Spiegel hättet ihr geringeres Gewahrsein des Leibes und mehr Gewahrsein des Du, welches durch euren Leib hindurch entspringt. Ihr hättet mehr Beachtung für eure Stimme und die Meine. Ihr hättet größere Beachtung auf dem, der am Denken ist, liegen, und nicht auf bestimmten Gedanken. Es gäbe mehr Ruhe und mehr Weisheit.
Aber im Leben gibt es Spiegel. Trotzdem könnt ihr ihnen weniger Aufmerksamkeit zukommen lassen. Ihr könnt über Spiegel und all die Schaufenster hinausweisen. Es ist nicht notwendig, dass ihr in jeden Spiegel blickt, um einen flüchtigen Eindruck des Körpers zu erhaschen, der spazierengeht, der lächelt und leichtlich sein inneres Sein in Vergessenheit geraten lässt.
Selbstverständlich, ihr habt Sinnesorgane, sodass ihr sehen, hören, schmecken, riechen und anfassen könnt, und so könnt ihr Mahlzeiten zu euch nehmen und mit Freuden leben. Fügt nun den schönen Sinnen des Lebens den Sinn des Selbst hinzu. Nicht euer stolzierendes kleines Selbst, sondern das innewohnende Selbst, das direkt mit dem Himmel in Verbindung steht. Widmet euch eurem Gott-Selbst, welches letztendlich Mein Bildnis ist. Reflektiert die Göttliche Präsenz zum wenigsten so ausgiebig, wie ihr in einer Glasscheibe auf eure leibliche Existenz starrt.
Falls es keine Spiegel gäbe, würde das Leben dann vielleicht reeller werden?
Wenn du die Widerspiegelung in dem Spiegel für wahr hältst, so fühlst du dich gehoben, oder du fühlst dich geknickt. Die physische Widerspiegelung ist flüchtig. Sie ist bloß da, wenn du in den Spiegel blickst, Ich aber bin immer präsent, und Ich erbaue ununterbrochen. Mein Bewusstsein ist so umfassend, Ich kann bloß erheben, bloß erbauen. Widmet euch dem Inwendigen, Geliebte.
Falls es keine Bilder gäbe, wie alt wärt ihr eurem Ermessen nach? Ihr würdet erkennen, ihr seid alterslos. Ihr wärt weniger bekümmert. Ihr würdet mehr aus der Tasse eures Herzens eingeschenkt haben. Ihr wärt offen gewesen, mehr in Empfang zu nehmen. Eure überstrapazierte Aufmerksamkeit auf dem Physischen hat inwendig in euch Zugänge verschlossen.
Wer, denkt ihr, ist Narziss, wenn nicht ihr? Narziss beugte sich zum Wasser und verliebte sich in sich selbst. Ihr seid freilich einen Schritt weiter gegangen. Ihr schaut in den Spiegel und seht Schwächen. Ihr habt euch von euch selber entliebt.
Das Physische wird euch früher oder später enttäuschen. Es besteht für euch keine Notwendigkeit, bis dahin zu warten, um inwendig in euch zu der schönen Wahrheit aufgeweckt zu werden.
Verwendet ein anderes Vergrößerungsglas, um die permanente Schönheit in euch zu enthüllen. Wir könnten diesen Spiegel Ruhe nennen. Ja, Ruhe lässt dich dein inneres Sein widerstrahlen. Dein inneres Sein scheint durch das Medium der Ruhe. Stillschweigen ist eine Stille inwendig in dir. Sie ist eine Macht in dir. Sie ist Meine Macht in dir.
Meine Macht in dir ist Friede. Die Ruhe in dir wird durch ihre ureigene Stille gerührt. Sie ist immer zugegen, aber die nach außen gewandte Aufmerksamkeit und der Lärm der Welt haben dich von ihr weggekehrt.
Jene Ruhe ist mehr als sich Meiner entsinnen. Sie ist dein Bewusstsein mit dem Meinigen wiedervereinen. Was für eine gute Sache! Euch Meiner erinnern ist eurem Herzen und eurer Seele eine Salbe. Sich Meiner erinnern geht tief.
Ich richte euch nicht aus, die Welt zu ignorieren. Ich lege euch nahe, dass ihr Mich mit einschließt, den Einen, Der euch alles Gute wünscht, den Einen, Der stets an eurer Seite ist, schlicht im Warten, darauf, dass ihr Mich flüchtig erblickt. Von einem einzelnen flüchtigen Blick auf Mich wird sich euer ätherisches Rückgrat aufrichten, und eure Göttlichkeit wird unumwundener sein.
HEAVENLETTER # 1311 – 20.6.2004 – Love like Stardust
LIEBE WIE STERNENSTAUB
Gott redete …
Ich schreite quer durch dein Herz. Ich breite Mich in die Winkel von ihm hinein aus. Ich tue dich der Liebe inwendig auf, sodass sie freien Flusses und voll aufgeblüht von dir ausströmen wird. Was für ein wundervolles Ding ist Meine Liebe in deinem Herzen! Wie behaglich, wie weit ausgebreitet! Wisse, dass Ich die Gehalte deines Herzens bin. Ich fülle es vollauf. Dein Herz ist eine geneigte Pumpe Meiner Liebe. Dein Herz möchte gerne Liebe durch die Welt strömen lassen, sofern du es ihm erlaubtest.
Dachtest du, dein Herz sei ausschließlich dabei, Blut durch sich hindurch zu fluten? Was für ein blutleerer Gedanke! Selbst das Physische ist weitaus mehr als physisch. Das Physische ist eine Bekundung der Essenz der Liebe. Ihm ist es nicht zugedacht, der Verdränger des Wesenhaften zu sein.
Hast du bejaht, dass du ein spirituelles Wesen bist? Das bedeutet, du bist ein Wesen der Liebe. Spirituell ist nicht etwas, das von dir getrennt ist. Es ist alles von dir. Spirituell ist nicht weithergeholt. Es ist nicht künstlich. Es ist nicht auferlegt. Es ist nicht übertrieben. Es ist die Einfachheit von dir selber. Und, was du auch denkst, das Spirituelle ist nicht an dir vergeudet. Spirituell, das ist die Verknüpfung zwischen Uns, die güldene Kette, die dein Herz und das Meinige und demzufolge alle Herzen auf der Welt verbindet. Ein jedes Herz ist mit dem Meinigen verknüpft, und ein jedes Herz ist mit dem deinen verknüpft. Da ist ein schlagendes Herz in allem und jedem des Universums, und es ist das Unsere.
Du musst dein eigenes Herz liebhaben. Du musst es um seines ganzen Wertes halber liebhaben. Du musst dich selbst lieben, umherziehendes Kind, das du bist. Du musst deine Menschhaftigkeit ebenso lieben wie deine Göttlichkeit. Liebe deine Hinfälligkeit. Liebe deine Ineffizienz. Wieso nicht? Was hast du zu erlangen, indem du gestreng mit dir bist?
Freunde dich mit dir selber an, anstatt auf die Irrtümer deiner Wege hinzuweisen. Du bist dir aus deinem Weg gegangen, um dich selber abzuurteilen. Falls aburteilen ein zu starkes Wort ist, dann verwende: abschrecken, entmutigen, geringschätzen. Wie man es auch benennt, du nimmst dein ureigenes Herz aus dir selber heraus. Dir muss bereits klar sein, dass du zu einem Dämpfer deines Herzens ausgeartet bist und daher das Meinige verstopfst.
Kannst du dein Herz nicht befürworten, jenen Wohnsitz von Liebe? Kannst du es nicht zu deinem Liebling machen? Kannst du es nicht ein wenig verwöhnen, indem du es sich selbst gernhaben lässt? Oh, bitte, erteile deinem Herzen die Erlaubnis, gar sich selber zu lieben.
Du hast ein Herz der Liebe. Es gibt kein anderes. Du hast versucht, ohne es auszukommen, aber dein Herz ist unerlässlich. Du kannst ohne dein Herz nirgendwohin gehen. Mehr als das, deinem Herzen ist es zugedacht, dein Lotse zu sein.
Es möchte dich zu grünen Weiden leiten. Es möchte dich über Berg und Tal mitnehmen. Es möchte dich mit deinem ureigenen Seien und dem Tanz der Liebe wiedervereinen. Es möchte für dich Sterne vom Himmel herunterziehen, und es möchte dich zur Sonne hochheben. Dein Herz ist deine Pracht, und es ist deine Macht. Dein Herz ist alles. Rahme die Welt mit deinem Herzen ein, und gib ihm auf dem Kaminsims deines Lebens einen Platz. Dein Herz gehört dorthin. Dein Herz gehört überall genau mittenhinein.
Ohne es kannst du nirgendwohin gehen, weswegen also dem Herzen nicht seinen rechtmäßigen Ehrenplatz zukommen lassen. Wieso in Verlegenheit geraten, dass dein Herz liebt? Wieso nicht stattdessen die Liebe in deinem Herzen verkünden?
Sofern Ich ein Gott der Liebe bin, dann bist du ein Repräsentant Meiner Liebe. Du bist eine Verzweigung von ihr. Verzweige demnach Meine Liebe. Sei ein Hofbeamter Meiner Liebe. Sei Meine Liebe und schüttle sie wie Sternenstaub überall über der Welt herunter. Zu viel Liebe kann es niemals geben. Verausgabe sie. Heiße sie willkommen und weite sie aus. Sei sie.
HEAVENLETTER # 1312 – 21.6.2004 – The Hall of the Beloveds
DIE HALLE DER GELIEBTEN
Gott redete …
Ich werde von Meiner großen Liebe für euch reden. Sie sprengt alle Schranken. Sie springt über alle hohen Gebäude. Sie hüpft über alle Hindernisse, die ihr vor euch aufhäuft, jene auflaufenden Hindernisse, die ihr verstreut, euch selber aus der Spur werfend, euch fehlleitend. Nimm einen anderen Standplatz ein, Geliebter, Geliebte. Brause mit den Wogen Meiner Liebe.
Meine Liebe beschlägt an jeder Stelle. Sie marschiert überall. Sie tritt überall ein. Sie bleibt überall. Sie geht niemals weg. Immer in Bewegung, bleibt Meine Liebe niemals stehen. Sie durchdringt. Sie füllt. Du bist gesättigt mit Meiner Liebe, deine Aufmerksamkeit aber wendet sich anderswohin.
Hebe an, deine Wertigkeit zu erkennen, und du wirst anfangen, Mir mehr Beachtung zu schenken. Ich bin nicht die Nadel im Heuhaufen. Ich bin der Heuhaufen, und du derjenige, der der Nadel hinterher ist, und Ich werde leicht aufgefunden. Wo immer du deine Hand hinlegst, kannst du Mich beim ersten Anlauf finden. Es braucht einen kleinen Antrag von dir, und dann sichtest du Mich, wo Ich die ganze Zeit war.
Ich bin bei dir in deinen glücklichsten Momenten. Ich war in den sorgenvollsten bei dir. Niemals gab es eine Zeit, als Ich nicht bei dir war. Ich bin so allmächtig mit dir, dass du Meine Gegenwart übersiehst. Du siehst dich irgendwo weit weg nach Mir um. Natürlich bin Ich weit weg ebenso, aber du siehst nicht gut. Deine Sicht ist verdunkelt. Wir verbessern dein Augenlicht jetzt. Wir beseitigen einen dünnen Film, mit dem du deine Augen und dein Herz überzogen hast.
Du hast Mich und dein Herz der Sicht verwiesen. Selbst so es auf die Seite gestellt ist, pumpt dein Herz Meine Liebe. Exiliert, ist dein Herz nichtsdestotrotz mit Liebe gesättigt. Dein Herz ist Meine Liebe. Ich liebe dein Herz, und Ich liebe dich. Ungeachtet all der Hindernisse, die du errichtest, Ich liebe dich. Ich liebe mit Meinem ganzen Herzen, und daher bist du geliebt. Du bist Mein Geliebtester. Es spielt keine Rolle, dass ein Jeder geliebt ist. Es ist gut, dass Jeder geliebt ist. Niemand ist ausgelassen. Daher kannst du nicht ausgelassen sein, nicht einmal bei dem winzigsten Fleck Meiner Liebe kannst du ausgelassen werden. Du kannst nicht von der Möglichkeit Meiner Liebe, der Wahrscheinlichkeit Meiner Liebe, von der absoluten Gewissheit Meiner Liebe ausgelassen werden. Du kannst dich nicht für immer und ewig von Mir wegstellen. Dies ist ein Ding der Unmöglichkeit. Du kannst das Ewige nicht für immer und ewig im Stich lassen.
Du kannst dich nicht für immer und ewig im Stich lassen. Anscheinend nach und nach, oder anscheinend ganz auf ein Mal, wirst du Mich frontal vor Mich zu sehen bekommen. Du wirst ein helles Licht erblicken, und wirst in es hineinstarren. Du wirst anheben, mehr als eine Widerspiegelung von Mir zu sehen. Du wirst Licht sehen, was so golden ist, dass du es nicht verwechseln kannst. Mein goldenes Licht eine Hommage an dich ist.
Du wirst nicht herausplatzen: „Gott, Du hast mich gefunden.“ Du wirst sprechen: „Oh, Gott, nun sehe Ich Dich. Ich sehe Dich für die bestrahlte Liebe, die Du bist. Ich öffnete meine Augen und mein Herz, und Ich sah das, was stets vor mir war, was ich nicht zu sehen geruhte. Ich sehe, dass ich die ganze Zeit gesegnet gewesen bin, aber, aus dem einen oder anderen unerschrockenen Grund, segnete ich mich bis anhin selber nicht. Nun beglücke ich mich mit dem Gewahrsein Deiner Präsenz. Ich drückte mich um Dich herum. Nun laufe ich stracks in Dich hinein, und ich weiß, dass das Licht, das Du bist, in mein Herz strömt. Du bist die ganze Zeit in der vollen Sicht meines Herzens gewesen. Ich bejahe jetzt deine Präsenz, vollauf gewahr, dass ich immerzu in der Halle der Geliebten zugegen war.“
HEAVENLETTER # 1313 – 22.6.2004 – Making Friends
FREUNDSCHAFTEN SCHLIESSEN
Gott redete …
Wenn ihr Freundschaften schließt, gibt es inwendig in einem jeden unter euch eine Vagheit, welche das Gegenüber zu glätten beginnt. Es mag sich dir nicht so anfühlen, als werde etwas geglättet, aber es ist so. Es ist wie Hautfalten, die beseitigt worden sind. Beide Herzen werden durchsichtiger und offener dank dieses Versprochen-Seins zwischen euch beiden. Ihr wisst selbstverständlich, das versprechende Verlöbnis ist zwischen dem Einen von Mir. Die zwei von euch geraten näher ans Einssein heran. Das ist alles, was da vor sich geht. Das ist alles, was es sein kann.
Bei einer jeden Unternehmung im Leben trägt sich just dies zu. Es geschieht aus sich heraus. Ihr habt euch nicht zu mühen, dichter bei Mir zu sein. Dies begibt sich jeden Augenblick. Es widerfährt eurem Gewahrsein.
Selbstverständlich sind du und jene, die dein Herz liebt, hier, um einander näher zu Mir zu bringen. Obschon es kein näher zu Mir gibt, realisiert ihr dies füreinander. Ihr vermeint, dies sei das Spiel der Welt, es ist indessen Göttliches Spiel. Ihr spielt Menschenseinswesen-Sein, so, als gäbe es näher zu Mir herankommen. Ihr spielt, das ist alles. Ihr seid Kinder, die Sich-Anfreunden spielen, und dadurch bringt ihr euch selber näher zu Mir.
Eventuell habt ihr das Gefühl, dass Beachtung auf einem Menschenwesen eine Abweichung von Mir ist, aber, nein, ihr seid soeben mit dem Eilzug zum Zentrum Meines Herzens unterwegs. Menschenwesen tun dies für einander. Ihr entsinnt euch Meiner mehr. Ihr zoomt euch dichter zu Mir heran. Spielt euer kleines Spiel ‚Menschhaftigkeit‘, und erfreut euch eurer Fahrt zu Mir.
Was kann irgendetwas denn anderes sein als bei Mir Ineinander-Greifen-Lassen? Findet Gefallen an dem gelobenden Versprechen. Macht nicht viel Aufhebens davon. Lasst es sein, was es ist. Es bedarf keiner Bezeichnung. Sein Name ist Vergnügen. Sein Name ist Freude. Ihr spielt auf dem Klavier und ihr spielt einen Triller der Liebe. Ihr spielt Liebe in der Welt aus. Ihr spannt Liebe über das Universum. Ihr verflechtet sie.
Du und deine Freunde sind auf einer Ozeanreise unterwegs. Ihr beide steht am Bug. Selbst anders scheinende Richtungen weisen auf Mich. Ihr seid niemals sonstwohin gewiesen worden.
Just dies euch bemerkbar zu machen, schickt sich der Vogel draußen vor eurem Fenster an. Er singt lautstark zu euch und zu Mir. Er gibt euch zu verstehen, dass die Blätter auf Bäumen und Sträuchern sich ihren Weg zu Mir behaupten, nicht anders als ihr. Nun, da der Vogel vernommen worden ist, setzt er aus. Ebenso wie ihr spricht der Vogel für Mich. Ihr habt den Vogel nicht zu sehen, um seinen Gesang zu hören.
Ihr braucht die Töne nicht zu kennen, die ihr spielt, aber ihr spielt sie. Ihr spielt viele Akkorde, indes sind sie auch so das Einssein von Liebe, und bin Ich das Piano, auf dem du spielst. Und Ich bin deine Finger, und Ich bin die Musik, die du spielst, und die Musik, die du hörst. Ich bin alles davon.
Du und Ich und alle Seinswesen auf Erden und im Himmel sind eine reichhaltige Erfülltheit göttlichen Wesens. Wir sind wie eine Flagge, die nicht entrollt ist. Wir wehen in der Brise. Alle schauen hoch, um die flatternde Fahne zu Gesicht zu bekommen. Es ist ein Menschlicher Instinkt, nach oben zu schauen, und überdies ist es Göttlich.
Findet große Freude daran, in die Augen anderer Menschen zu schauen, und wisst, ihr blickt in die Meinigen. Ihr zerlauft in Meine Augen hinein, und Meine Augen, welche anscheinend auf der anderen Seite euch gegenüber sind, sind zudem die Augen, aus denen heraus ihr blickt. Das, was sieht, wird gesehen. Es gibt keinen Unterschied zwischen dir und einem Anderen. Du bist das Einssein von Mir, und, nach und nach, bringt Liebe dir dies bei.
HEAVENLETTER # 1314 – 22.6.2004 – How to Read a Heavenletter
WIE EINEN HEAVENLETTER LESEN
Gott redete …
Der Kern dessen, was Ich euch in diesen Kundgaben darreiche, ist nicht die Botschaft selber. Was ihr aus Meinen Briefen herauszieht, kann kurz und bündig und wundervoll sein, aber es ist bloß ein Fingerhut voll davon, was Ich euch zuwende. Ich schütte Liebe über euch herunter, und eine gewisse lyrische Weisheit, die weitaus mehr sind, als jedwede Worte, die ihr extrahiert.
Meine Kundgaben hier sind überaus mehr als ihre Botschaft. Botschaften sind nicht hinlänglich. Mit allen Botschaften auf der Welt vertraut sein ist nicht hinreichend. Die Botschaft, die Ich euch zuwende, ist mehr als irgendeine Synopsis davon. Was Ich euch gebe, kann nicht definiert werden. Der Kern Meiner Botschaften kann nicht in Worten gefasst werden. Die Worte sind Meinem Herzen am Rande liegend. Es gibt für euch hier nichts hinzuzulernen, außer, mit Mir zu sein.
Möchtest du dich nicht gerne zu Mir setzen? Wir haben nicht zu reden, oder Wir können müßig miteinander plappern, Wir können in einer Runde miteinander reden, oder Wir können den Nagel auf den Kopf treffen. Was spielt das für eine Rolle? Von Belang ist, dass Wir Uns zusammen hinsetzen.
Wir sind um der Verabredung mit Uns Selber halber zusammen. Wir sitzen da und halten Uns an der Hand. Das ist genug. Einige wenige Momente mit Mir reichen weit. Ihr wisst nicht zwangsläufig, was ihr von Unserer Begegnung mitnehmen werdet.
Sei Meine Liebe, möchtest du das nicht?
Worin besteht hier heute Meine Botschaft? Vergesst das. Seid einfach bei Mir, und gebt euch statt, herumgeführt zu werden. Sitzt nicht so gerade da. Macht euch keine Notizen. Ruht einfach in Mir.
Lasst Mich an eurem Herzen zupfen. Lasst Mich, was immer auch, einweben. Lasse Mich dir über die Brauen streichen. Lasse Mich dir die Sorgenfalten wegstreichen. Lasse Mich jene wenigen Momente mit dir genießen. Was bist du in Eile, in Eile, um was denn zu lernen? Was musst du so zeitig zum Abschluss bringen? Weile einfach bei Mir.
Gib Mir dein Herz, nicht deinen Geist. Es ist genug Verstandesgeist in der Welt und wohl eher nicht genug Herz. Jedenfalls bitte Ich um dein Herz. Ich möchte es gerne mit dem Meinigen verknüpfen. Lasse Unsere Herzen miteinander verkehren. Setze dich eine Weile bei Mir hin.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1315 – 23.6.2004 The Propensity of Love
DER HANG VON LIEBE
Gott redete …
Betrachte alle Verknäuelungen als Versprechen. Verlöbnis ist ein Treuegelöbnis, und du, Mir anverlobt, bist in allen Lagen wohlwollenden Vorsätzen gegenüber zugängig. Betrachte Verknäuelungen in der Welt wie eine hingeworfene Wollsträhne; du fängst sie auf und entflichtst sie. Wenn du beim Entflechten Knoten um Knoten vorgehst, wirst du nie zu Ende kommen. Entwirre kraft des Rufs deines Herzens, und die Fäden entwirren sich selber.
Mit dem Leben auf der Erde verlobt, bist du nicht angelegt, ein strammer Verfechter deines Gesichtspunkts zu sein. Dir ist es zugedacht, zugänglich zu sein. Kupple dein Herz bei dem eines anderen Menschen ein. Der Mensch dir gegenüber ist schlicht wie du. So wie du, versucht er, seinen Weg in einem Labyrinth zu behaupten und schlägt sich dabei nicht immer gut. Haltet euch an der Hand, und ihr beide werdet leichter den Weg heraus finden. Der Weg heraus ist stets Liebe.
Bei was würdet ihr gerne eure Energie in Dienst nehmen lassen mögen? Bei Liebe oder bei Streit?
Bescheidet im Voraus, dass bereits alles gelöst ist. Dilemmata existieren nicht. Sie sind schier euer Astigmatismus. Eure Stabsichtigkeit wirft euch aus dem Parcours. Liebe schafft euch auf den Parcours zurück. Liebe ist der Parcours. Wer wollte sich denn etwas anderes aussuchen mögen?
Aber ihr habt das getan. Dem Sich-Brüsten-Möchten des Ego zuliebe habt ihr anders beschieden. Ändert jetzt eure Wahl.
In was für einer brennpunktlosen Lage werdet ihr in Anspruch genommen? Was für eine Grimasse macht euer Herz? Mit wem steht ihr in einem Empfindungsfeld von Vergeltung? Auf welchem Ausgang beharrt ihr, und zu welchem Nutzen? Bei was für einem Schraubenschlüssel verspürt ihr den Hang, ihn hineinzuwerfen?
Lasst Verknäuelungen los. Habt stattdessen Verlöbnisse. Schaltet euer Herz ein. Legt den Herzens-Gang ein. Liebt das Herz eines Anderen. Dessen Herz ist rechtens an seiner Stelle. Das deinige ebenfalls.
Was sind Nichtübereinstimmungen überhaupt? Müssen sie unerfreulich sein? Können sie nicht einfach gleichfalls wohltuend sein? Wer sagte denn, ihr hättet in allem übereinzustimmen? Vielleicht habt ihr nicht an dem festzuhalten, an dem ihr festhaltet.
Wenn euch jemand gerne einen Gefallen tun möchte, lasst ihn. Ihr habt nicht zu regulieren. Ihr habt Kontrollieren-Mögen los zu lassen. Beim Kontrollieren versucht ihr, die Charaktere und das Umfeld in einem Bühnenstück neu zu arrangieren, indessen kennt ihr die Geschichte noch nicht. Lasst die Spieler sich ihrer eigenen Rollen annehmen. An euch ist es, unbekümmert zu sein.
Ihr seid nicht bestimmt, zugeschnürt zu sein. Ihr seid nicht bestimmt, so oder so oder so geschnürt zu sein. Ihr seid bestimmt, euch mit Leichtigkeit durch das Universum und in das Feld des Denkens hinein zu weben. Gedanken ist es nicht zugedacht, dass an ihnen festgehalten wird, wieso demnach an ihnen festhalten, gleichsam als wären sie von höherem Belang denn Liebe?
Nichts zählt mehr als Liebe. Nichts ist von ihr gleichem Belang. Schafft Liebe in die Gleichung hinein.
Ihr wisst, dass es gut ist, beim Backen mit Liebe dabei zu sein. Sofern das so ist, wieso nicht Autofahren mit Liebe? Warum nicht mit Liebe Verhandlungspunkte durchsprechen? Warum nicht alles aus Liebe heraus tun? Stellt euch vor, was ihr aus der stillen Sohle der Liebe her erzielen könnt. Stellt euch vor, was ihr so bereits getan habt.
Sowie ihr Regulieren los lasst, operiert ihr in der Arena der Liebe.
Sowie ihr mit Gleichmut zuhört, weilt ihr in der vollen Blüte der Liebe.
Sowie ihr die Möglichkeit in Betracht zieht, dass ihr euch mitunter irrt, seid ihr in die Schuhe der Liebe hinein geschlüpft.
So wie ihr auf euer eigenes Herz bedacht sein könnt, könnt ihr achtsam sein gegenüber Herzen anderer Menschen. Liebe wendet eurem Herzen einen großen Schwaden zu. Euer Herz ist angelegt, sich nach weit und breit zu begeben. Eurem Herzen ist es zugedacht, sich immer und immer wieder in Dienst nehmen zu lassen, es geht um auf einander übergreifendes Versprochen-Sein, um Schichten an Verbindlichkeit, allemal Liebe an den Tag legend.
Liebe möchte heute in einem Engagement die Hauptrolle spielen. Alle Verknäuelungen möchten kraft des Hanges von Liebe in eurem eigenen Herzen in verabredete Versprechen gewendet sein.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1316 – 24.6.2004 It Is Called Enlightenment
MAN HEISST ES ERLEUCHTUNG
Gott redete …
Du gibst nicht einen Thron dran, um die Größere Macht, die inwendig in dir ist, anzuerkennen. Sie ist in deinem Inneren, alldieweil ist sie noch nicht deine Umsetzung auf der Oberfläche des Lebens. Sowie du am Ego vorbei bist, wird es nichts geben, was nicht Ich ist. Ich bin eine gewaltige Weite, und du gewinnst täglich hinzu. Hinzugewinnen meint, dass du alles los lässt, was die Weite umgrenzen möchte. In jenem Sinne gewinnst du, was du bereits hast.
Zwischen Uns gibt es keine Dichotomie, dies aber wird ausschließlich von einer anders gearteten Betrachtungsweise her erkannt. So lange bis du jene größere Perspektive erreichst, kannst du ihr gegenüber bloß Lippenbekenntnisse abgeben. Es ist eine gute Sache, dass du ihr gegenüber Lippenbekenntnisse abgibst, aber so lange, bis du einzig Unser untrennbares Einssein kennst, tut es dir nicht weh, zur Notiz zu nehmen, dass du einen Gedanken hast. Das ist gut, weise gedacht, nichtsdestotrotz aber, so lange bis du das Einssein in aller Gänze erlebst und keine andersgeartete Erfahrung oder keinen Rückgriff an dir hast, bis dann ist es dir kein Schmerz, dich selber für einen Diener Gottes zu halten, so, als wäre Ich ein Höheres Seinswesen, das irgendwo erhaben außerhalb von dir existiert. Liebe Mich alsdann als so hoch oben im Himmel, wie du Mich hoch oben sein haben möchtest, denn dies ist für dich einfacher aufrichtig auszuführen. Zum allergrößten Teil ehrst du dich noch nicht ausgiebig genug, um das kleine bombardierende Ego los zu lassen, das im Grunde überhaupt nicht existiert, und das dich dennoch von der Vollheit des Einen Lichtes weghält, welches scheint, und welches als du scheint.
Einen großen Unterschied zwischen dir als jemand, der Mein Instrument ist, und dir als Mein Diener gibt es nicht. Ich bin schließlich doch dein Diener. Ich bin der Diener und das Angediente. Sowie du dein Ego freisetzt und die Wahrheit lebst, welche du bist, wirst du vollumfänglich dem Universum dienen und wird dir klar werden, dass du Dir Selber zu Diensten bist.
Dies ist eine dünne Linie, die Wir soeben begehen. Ich bin du. Du bist Ich. Einzig Einssein existiert. Aber zurzeit siehst du das anders. Heute würdige Ich deinen gegenwärtigen Gesichtspunkt, würdige Ich, was du begreifst, und Ich möchte dir einen Blankoscheck ausstellen. Gar bekundete Wahrheit ist nicht ganz Wahrheit, so lange bis du das Licht von ihr siehst. Du scheinst dieses Licht, und du scheinst es in ihr. Da ist Ein Licht, aber momentan siehst du Hunderte und Tausende. Des Öfteren siehst du schwerlich das Geflackere.
Wahrheit ist Wahrheit, und zuhanden ist das, was du von ihr erfasst. Und dem gegenüber ist alles inmitten deines Zugriffs und Verständnisses! Aber es gibt nichts, was du zu beweisen oder worauf zu bestehen hast. Es gibt keine Anforderungen zu stellen, und keine Anforderungen, die vollzogen gehören. Leben leben und Einssein leben sind mühelos.
Du bist Zeuge all dessen, was du bist. Du erlebst den Miterlebenden mit. Du bezeugst all das, was der Miterlebende bezeugt. Und du bist überdies das Dazwischen. Du bist die Gegend und der Hintergrund, auf denen du umhersaust. Du bist das Licht und du bist das Einssein, selbst derweil du der Zulieferer von Getrenntheit, eine schiere Illusion, – dir – indessen tatsächlich, bist. Selbst so dir klar ist, dass Fakten und Statistiken über die Wahrheit hinwegtäuschen, glaubst du an sie, und im Leben huschst du nach deren Maßgabe herum. Du zitierst sie.
Führe Mich mehr an. Gib Mich dir an. Lasse Mich durch dich Mein-Selbst vernehmen.
Die Zeit wird kommen – sie ist unmittelbar bevorstehend –, wann du einzig und allein in dem Teich des Einsseins der Liebe baden wirst, und alsdann stellt dies das dar, was das gegebene sein wird. Die Phantasien werden nicht mehr länger in den Mittelpunkt gerückt sein. Sie werden launigen Schleiern gleich sein. Ihr werdet das Relative als den Rollfilm sehen, der es ist, und ihr werdet die Wahrheit der Schöpfung sehen, die in all ihrer Pracht aufloht. Das nennt man Erleuchtung. Ihr kommt zu jener hin. Sie scheint weit weg von euch, aber sie ist sehr nahe. Just so nahe, wie Ich euch bin.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1317 – 25.6.2004 The Crown You Wear
DIE KRONE, DIE DU TRÄGST
Gott redete …
Dankbarkeit schält das Furnier von deinem Herzen ab. Wie geschmeidig dein Herz mit Dankbarkeit wird! Wie sauber, wie frisch, wie eine frischgeschälte Kartoffel! Dankbarkeit schält alle Heruntergekommenheit ab. Dankbarkeit ist dein Herz, zum Himmel gerüstet. Ein Herz voller Dankbarkeit ist roh. Es gibt keinen Überzug zum Abschälen, sobald du Dankbarkeit spürst. Kein Hemmnis für den freien Fluss deines Herzens.
Dankbarkeit ist das An-Den-Tag-Legen deines unschuldigen Herzens. Du rechnetest nicht mit all deinem Guten Glück. Du hast es nicht angefordert. Du ließt dich nicht vernehmen, es komme zu dir. Als es kam, warst du entzückt. Du warst froh. Du pausiertest einen Augenblick und sprachst: „Schau dir dies an. Schau dir an, was zu mir gekommen ist.“ Jene Pause ist deine Dankbarkeit.
In Wahrheit ist dein Herz mit Dankbarkeit gegenüber dem Leben gefüllt. In der Vergangenheit wird dein Herz aufbegehrt haben, jetzt aber hüpft es vor lauter Entzücken darüber, was Ich gewirkt habe. Ich habe dich gewirkt, und Ich habe all die gesegneten Wunder der Liebe gewirkt, welche sich jeden Tag zutragen, in die du involviert bist oder die du miterlebst.
Dankbar sein macht dich nicht zu einer armen Person oder einem Bettler. Es macht dich zu einem König, denn Dankbarkeit ist die Krone, die du trägst. Dankbarkeit ist Gewahrsein deines Mitgliedseins im Königshaus. In der Dankbarkeit hast du etliche Ahnung von Größe. Lasse deine Dankbarkeit an Mich groß sein. Lasse deine Dankbarkeit für die Größe des Lebens weit umfassend sein. Lasse deine Dankbarkeit das gesamte Universum und alle Galaxien, die gesehenen wie ungesichteten, umfassen.
Sei dankbar dafür, was du noch nicht erhalten hast. Sei dankbar dafür, was dir gegeben worden ist, und dafür, was du zuwendest. Sei dankbar für das Geläute, welches dir als Dankbarkeit vertraut ist, denn dein Herz ist eine Kirchenglocke, die läutet. Was für einen staunenerregender Widerhall an Liebe Dankbarkeit doch in deinem Herzen läutet! Wie prachtvoll jene dein Herz schwellen lässt! Dein Herz quillt in einem Aspekt der Liebe namens Dankbarkeit auf. Lasst Uns Dankbarkeit das Ausmaß von Liebe nennen.
Liebe ist Dankbarkeit. Sowie du in deinem Herzen Liebe für einen Anderen spürst, drückst du soeben deine Dankbarkeit aus, dass sie existieren und dass sie in deinem Leben existieren. Was für Gezänk kann einem da überkommen, sowie dein Herz voller Dankbarkeit ist? Sei dankbar für den Boden unter deinen Füßen, und sei dankbar für den Himmelsbaldachin, denn der Himmel ist ein gewaltiger Schirm von Liebe über dir, derweil der Boden dein Podium ist.
Sei gar für die Kartoffelschale dankbar. Sie dient ihrem Zweck, und sie hat ihren Nutzen.
Nicht ein einziger Tropfen von irgendetwas im Universum ist vergeudet. Nicht ein Tropfen ist für nichts. Alles klärt sich zu sich selber ab und findet sich zurecht. Aufzüge steigen hoch, und Aufzüge fahren herunter, allein, der Aufzug ist der gleiche, am nach oben Fahren wie am Herunterfahren. Du bist mit einem Aufzug des Lebens unterwegs und bist schier der Auffassung, der Aufzug könne nach unten fahren. Jenes Gefühl in der Magengrube ist nicht verlässlich, denn es rührt von einem Gedanken deinerseits her, und Wir wissen, deine Gedanken sind nicht verlässlich. Du kannst sie jederzeit wechseln, dennoch wechselst du sie nicht ausgiebig genug. Du lässt deine Gedanken zu störrigen Ponys geraten, und danach bezeichnest du sie als Glaubensüberzeugungen.
Dankbarkeit ist keine Glaubensüberzeugung. Sie ist eine Woge von Liebe, und Wogen strömen. Glaubensüberzeugungen stehen still. Sie sind im Eigentlichen gar nicht erheblich. Sie halten dich ab, unschuldig zu sein. Dankbarkeit ist unschuldig. Sie ist ein Eimer Wasser, aus dem Brunnen der Liebe hochgezogen. Von den Tiefen deines Herzens her tritt Dankbarkeit heran.
Sei dafür dankbar, dass Dankbarkeit dein Herz schmilzt und es in das Meine gießt und gestaltet.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1318 – 26.6.2004 Pure Love
REINE LIEBE
Gott redete …
Eine jede Dunkelheit in deinem Herzen wird leichtlich getilgt. Sie ist wie Ruß. Düsternis ist deinem Herzen nicht wesensmäßig. Sie ist einfach etwas auf der Oberfläche, etwas, was die Strömung der Liebe fortspülen wird. Du hast bereits dieses liebliche Läutern deines Herzens erlebt. Du weißt, dass Liebe dein Herz schönt und auf Glanz poliert. Wir können sagen, dass Liebe die Mutter deines Herzens ist, stets mit einem Waschlappen zur Stelle, es sauber zu wischen.
Du hast deine Reinheit vergessen. Du glaubst an Unreinheit. Du hast dich selber zu ihr überredet. Überdies, deine Gedanken sind nicht rein. Oft nicht. Aber Reinheit ist des Herzens, nicht des Geistes. Dein Herz ist rein. Ich habe das so gesagt, und Ich machte es so. Ein jedes Herz ist unschuldig. Jedes Herz schlägt, und es schlägt für Liebe. Sofern dein Herz mit Ruß zugedeckt ist, dann ist Ruß bloß ein Überzug. Der innere Kern deines Herzens bleibt rein. Du bist derjenige reinen Herzens. Du bist reine Liebe, im Trachten nach reiner Liebe.
Selbst deine allerunreinsten Gedanken suchen ein Einssein. Ihr möchtet euch miteinander vereinen. Was ist selbst Wut anderes als näher herankommen mögen? In der Wut, möchtest du, dass das Gegenüber dich beachtet und dir näher kommt. Im Verstehen, kommt jeder näher.
Wut ist eine Nachfrage nach Einssein. Ja gar derjenige, der mordet, möchte die Getrenntheit beenden. Er möchte es nicht existieren haben, und somit bringt er um, was er als abgetrennt sieht. Er ist sich noch nicht im Klaren, dass die Trennung in ihm selber ist, denn er ist von der Wahrheit seines Herzens und der Wahrheit des Lebens auf Erden abgesondert. Er hat sich selber in den Glauben hinein fehlgeleitet, die Oberfläche sei alles, was am Leben dran ist, und daher nahm er die Dinge selber in die Hand, die ihm nicht angelegen sind, sie herzunehmen. Er muss sich selber überredet haben, dass es nichts als die Oberfläche des Lebens gibt, und dass er Schädigung auslösen und sein Glücklichsein auffinden kann.
Bedarf es nicht beträchtlicher Unschuld, zu glauben, dass das Leben bloß aus dem Abkämmen seiner Oberfläche besteht? Ist es nicht aufs Höchste getriebenes argloses Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen, zu glauben, dass Schädigen einem Nutzen bringt, und dass dem einen Herzen Wehtun eröffnet, ein anderes Herz heilen zu können?
Der, der verflucht, verflucht sich selber.
Der, der raubt, beraubt sich selber.
Der, der einen Anderen zunichte macht, macht sich selber zunichte.
Der, der einem Anderen Wohltaten zukommen lässt, empfängt sie.
Der, der Freundlichkeit erweist, ist freundlich zu sich selber.
Der, der Liebe zuwendet, gibt sie sich selber.
In einem gewissen Sinne seid ihr von euren Handlungen getrennt. In einem anderen Sinne seid ihr eure Handlungen, denn ihr seid ein alleiniger Akteur, der alle Partien spielt.
Wenn du wütend bist, bist mit dir selber wütend. Egal, wo du deine Wut anscheinend anhängst, du bist der Rezipient von ihr.
Sowie du den Firlefanz des Lebens los lässt, verspinnst du Liebe. Du artest zu dem Rad von ihr aus. Zu dem Versprüher von ihr. Zu dem reinen Kanal von ihr. Zu einer feinen Geige von ihr.
Liebe ist rein, und du bist Liebe.
Du bist ein Spinnrad von Liebe. Das Zentrum von dir ist Liebe. Das Zentrum von dir dreht sich wie eine Windmühle. Eine Brise Liebe dreht dich. Du bist der Spinner und das Gesponnene.
Du weißt deutlich, dass deine Gedanken durch das Universum widerhallen. Du musst wissen, dass deine Liebe dies ebenso tut. Ist dir noch nicht klar, dass du eine reine Ausstrahlung von Liebe und der reine Rezeptor von ihr bist?
Liebe kann nicht unrein sein, anderenfalls ist es nicht Liebe. Liebe hat keine verdeckte Agenda an sich. Selbst übertünchte Liebe kann nichts anderes als Liebe sein, Liebe, die übertüncht ist. Liebe kann alleinig rein sein, und dein Herz, einerlei wie es wabbelt, ist aus reiner Liebe gemacht. Du bist dein Herz. Dein Herz ist, was du bist. Du bist das Schwingen reiner Liebe.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1319 – 27.6.2004 The Essence of Your Heart
DER WESENSKERN EURES HERZENS
Gott redete …
Alles was ihr zu wissen braucht, ist unversehens in eurem Herzen. Ich spreche nicht von Zugfahrplänen oder davon, was etwas wiegt, obschon derartige Kenntnisse ebenso möglich sind. Ich rede über Tiefere Wahrheit, so etwa – wissen, ob jemand in seiner Wahrheit ist oder ob jemand ein unechtes Bild liefert, oder wann du das tust. Du hattest bereits dieses Erleben, nicht wahr?
Und ihr habt Entscheidungen zu fällen. Ihr nagt an ihnen, und doch, tief drinnen in eurem Herzen liegt eine klare Antwort, so klar wie eine tönende Glocke. Die Glocke läutet für euch.
Allein, in eurer Menschhaftigkeit, traut ihr der Logik und der Meinung eines Anderen mehr als den Tiefen eures eigenen schönen Herzens. Selbst wenn ihr erkennt, dass euer Herz der Schlüssel zu dem Meinigen ist, übergeht ihr es nach wie vor öfters, so, als existiere euer Herz nicht oder als sei es einer Hinsicht nicht wert.
Ihr habt eine goldene Tür, zu der ihr gehen könnt, aber selten lautet euer Bescheid, zu ihr hinzugehen. Der Pfad zu dem Tor gerät überwuchert und das Torschloss wird rostig. Aber die Inhalte jenseits jenes goldenen Tores sind so frisch und so schön, als würdet ihr sie jeden Tag nutzen und verehren. Ist nicht die innere Kammer eures Herzens zu einem Geheimgarten geartet?
Die Wahrheit ist in eurem eigenen Herzen rundweg wohlbekannt. Dein Herz ist ein Brunnen des Wissens, aber es wurde wie eine Grabkammer gehalten. Das innere Gewahrsein deines Herzens war lange genug am Schlummern gewesen. Nun ist es für dein inneres Wissen an der Zeit, aufzustehen und in die Fülle des Tages herauszukommen. Dein Herz sehnt sich, sich selber zu feiern.
Tippe dein Herz jetzt an. Tippe es leicht mit deinen Fingern an. Das ist wie an seiner Tür anklopfen. Und spähe hinein. Nimm dir Zeit. Liebe dein zärtliches Herz für seine Wärme, und liebe es für seine Wissendheit.
Ich gebe euch gegenüber zu, dass ihr euch nicht sicher seid, was sicheres Wissen ist, oder was eure ererbte oder selbsterzeugte Furcht ist. Obschon in eurem Herzen eine wahrhaftige Antwort Nein heißen mag, ist die Angst, welche ihr in eurem Herzen strudeln seht, niemals Wahrheit. Angst kann nicht die richtige Entgegnung sein. Sie kann bloß den Filter eures Herzens verstopfen.
Übe nun das Beraten mit deinem Herzen. Gib dem Herzen eine Chance zu reden. Du wirst es vielleicht verstehen, was es dir soeben sagt, zum wenigsten aber gibst du ihm eine Chance, vernommen zu werden. Du wmöchtest ihm gut zureden, aus seinem Versteck hervorzukommen. Und was derzeit gemummelt scheint, wird klar werden, und bald genug, wirst du die stillen und gesprochenen Botschaften deines Herzens verstehen. Dein Herz wartet auf dich, es aufzutun, und dass du durch seine Schichten und Lagen wuschelst.
Lasst Mich euch ins Gedächtnis rufen, dass es, in dem Kontext des verhältnismäßigen Lebens, viele mögliche Routen, die man nehmen kann, gibt. Es kann durchaus sein, dass nicht die eine richtige Antwort existiert, ebenso wenig eine einzige verkehrte. Selbstverständlich verwende Ich hier richtig und falsch in loser Weise. Als wären sie real und entgegengesetzt, aber Ich rede zu euch in eurer Sprache. In der Meinen gibt es keine Gegensätzlichkeiten. Nichtsdestotrotz, unterhalb der Lagen des Relativen und all dessen Terminologie, kommt tiefe Wahrheit zu liegen. Zu jeder Zeit habt ihr Zugang just zu der Tiefe des Ozeans, und ihr könnt seine Inhalte nach oben ziehen und sie zum Trocknen in die Sonne legen.
Dein Herz schlägt aus einem Beweggrund. Es bittet, zur Kenntnis genommen zu werden. Das physische Schlagen ist die eine Ebene. Das inwendige Pochen eine andere. Die Essenz eures Herzens ist Wahrheit, das aber habt ihr im Grunde genommen immerzu gewusst.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1320 – 28.6.2004 You Are a Dancer in the Universe
DU BIST EIN TÄNZER IM UNIVERSUM
Gott redete …
Mache Mich in deinem Geist nicht zu Bedenklichem. Ich finde Vergnügen. Ich bin nicht düster. Wieso, alsdann, bist du es?
Du bist ein Tänzer im Universum. Tanzen ist Leichtigkeit des Herzens.
Sei ein über alles Liebender im Universum. Schwärme mit der Freude, die Mein ist, dein Herz weg.
Denkst du, Ich sei ein Gott, der die Stirn runzelt? Du lieber Himmel, Ich bin die Glückseligkeit, nach der du trachtest. Würdest du gar dann nach Mir suchen, wenn Ich verdrießlich wäre? Du würdest von Mir weglaufen? Wer würde nicht vor einer bereit stehenden Guillotine weglaufen? Was für eine Fröhlichkeit liegt derweil in ihr? Guillotinen sind nicht fröhlich. Aber Ich bin es. Ich bin es.
Vielleicht lebst im Drama, Ich aber lebe in Liebe. Liebe, der Freude entblößt, ist nicht Liebe. Liebe ist Freude. Erdulde es nicht, dass es dem, was Mich angeht, schlechter geht, weil es durch etwas getroffen ist.
Meinst du wirklich, dass Ich dich, sowie du zu Mir kommst, bitte, eine lange Liste von Sünden und Unterlassungen vorzulesen? Schwerlich. Ich wäre derart glücklich, dich um Mich zu haben, dass du alles Sonstige vergessen würdest. All die eingebildete Vergangenheit wäre dahin. Du würdest der Freude mit offenen Armen entgegengehen. Du würdest über alles, was du angehäuft hast, hinweghüpfen, darunter allerhand Sortimente von Schuldigsein. Du würdest Schuld beiseite werfen. Du würdest ihre Unbedeutendheit erkennen.
Natürlich, dein Wunsch heißt ein froher Gott. Und Ich möchte ein fröhliches Du. Lasst Uns einen Handel mit Freude treiben. Freude für Freude, Liebe für Liebe. Nichts von einem Auge-für-Auge, außer es ist ein vor Freude funkelndes Auge. Nichts von einem Zahn-um-Zahn, außer es ist ein heller Zahn, der durch ein Lächeln zutage tritt. Für was für einen Gott nimmst du Mich?
Ich bin nicht ein Gott, der aufbürdet. Ich bin ein Gott, der Lasten abnimmt.
Sobald du zu Mir kommst, sage Ich: „Setze dich hin. Nimm eine Last von deinen Füßen. Erzähle Mir von allen deinen Freuden.“
Ja, komme zu Mir mit einer Liste voller Freuden. Lasse die Liste der endlosen Kümmernisse hinter dir. Kummer ist eine alte Geschichte. Wir schauen nach einer neuen. Wir sehen Uns nach Lachen um, dass es sich über die Seiten vergießt, nicht nach Tränen. Lasst Uns jetzt gemeinsam lachen. Lasst Uns so sehr lachen, dass Uns Freudentränen die Wangen herunter laufen. Lasst Uns so sehr lachen und lieben, dass Wir nicht aufhören können. Lasst Uns ein Ozean des Lachens sein, der für immer und ewig am Strömen ist, Lachwelle um Lachwelle, Lachen, was sich wie Hügel daherwälzt, Lachen, welches der auferlegten Ernsthaftigkeit der Welt das Heft aus der Hand nimmt, welches sie wegschwemmt, sie mit Freude ertränkt, den Ernst beiseitefegend, denn für ihn ist kein Platz da. Die Ausnahme heißt natürlich, wenn sonst jemand, außer dir, ernst zu sein braucht, dann tust du es für ihn mit innerer Freude und Fröhlichkeit.
Falls du selber etwas ernst nehmen musst, nimm dann das Lachen dafür her! Allein, Lachen kann nicht ernst genommen werden. Darin besteht sein Vorteil. Lachen rückt alles ins rechte Licht. Lachen stellt die Welt richtig.
Gewiss, die Freude des Lachens gehört nicht auf Kosten eines Anderen erlebt. Am Lachen gibt es kein Aufwenden. Lache, lache, lache. Lache laut. Lache mit Schluchzer. Wälze dich mit Lachen über das Universum. Lasse das Lachen dich zu einem leichten Ballon machen. Lasse es dich zum Himmel hin anheizen, wo Lachen auf größeres Lachen stoßen und Lachen keine Schranken kennen wird.
Kannst du dir eine Gipfelkonferenz mit Lachen vorstellen? Wer sollte Kriegführen erwägen, wenn man Lachen bei sich haben könnte?
Erlerne die Sprache der Freude. Setze dich in Freude untereinander in Verbindung. Werde zu der vergnügtesten Person auf der Welt. Sei ansteckend. Du bist es bereits. Was aber ist es, was du verbreitest. Macht nichts. Verbreite jetzt Freude. Sei Freudestaub und versprenge dich selber über das Universum.
Was ist dieses kurzlebige Leben, welches du so ernst nimmst? Wenn du an einer Bushaltestelle bist, weißt du, du bist bloß eine Zeitlang hier. Du weißt, du bist auf der Reise. Reise nun um der Freude halber. Finde Freude, selbst wenn du am Bushäuschen wartest. Das Leben auf der Erde ist wie mit einem Bus fahren. Es geht ums Einsteigen, und es geht ums Aussteigen.
Mache lieber Freude, als dass du aus ihr schlau zu werden suchst. Wie wäre es heute mit einem lieben Lächeln für Mich?
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1321 – 29.6.2004 Love Needs No Proof
LIEBE HAT KEINEN NACHWEIS NÖTIG
Gott redete …
Du glaubst, Freude sei zeitweilig, denn dies ist häufig deine Erfahrung in der Welt. Freude ist am einen Tag hier und am nächsten vorüber. Freude ist aber euer Podium. Unbehagen, Fassungslosigkeit und andere Empfindungen, die über die Plattform eurer Freude rennen, unterdessen um eure Beachtung bemüht, allein, jene haben ihre Existenz ausschließlich in einem Gefilde von Freude. Ohne Freude, da gäbe es für Minderes denn Freude keinen Raum zu begehen.
Was wäre, wenn du glaubtest, dass Freude das Bett ist, in dem du schläfst. Was wäre, wenn du glaubtest, dass deine Füße auf Freude wandeln. Was wäre, wenn du glaubtest, dass alles andere als Freude bloß ein schlammiger Stiefel ist. Matsch lässt sich abwaschen, und unter dem Matsch liegt ein einwandfreier Stiefel.
Und dein Herz ist aus Gold gemacht. Was auch dich bespritzt, dein Herz ist nichtsdestotrotz Gold. Staubflecken sind bloß Staubflecken. Und du bist Liebe. Du bist ein Herzvoll Liebe.
Falls du nicht Liebe wärst, würdest du nicht in Verzweiflung geraten, sobald du deren Knappsein bemerkst.
Ein ganzes Sortiment an Emotionen mag in deinem Herzen am Strömen sein, aber du hast ein Herz, und das ist golden. Einerlei wie befleckt, du hast ein Herz aus Gold. Das Ego möchte diesen Fakt gerne überspielen, allein, das Ego, egal wie sehr es prahlt, rührt nicht von deinem Herzen her. Es möchte dich gerne das Gefühl innehaben sehen, dass dir das Ego wichtig ist, indes möchte sich das Ego selber selbst-wichtig, derweil es dein Herz ist, welches von Bedeutung ist. Und es ist dein Herz, dem du Glauben schenken sollst.
Sehen Wir den Tatsachen ins Auge. Du bist ein Sucher nach Liebe. Du suchst sie überall. Sie bedeutet dir alles. Du nennst Häppchen von Liebe Anerkennung, Akzeptanz, Wertschätzung, Bestätigung, Rücksichtnahme. Du suchst die ganze Zeit nach Krumen von Liebe. Du versuchst dir selber zu beweisen, dass du geliebt bist, währenddessen du alldieweil ein Wesen der Liebe bist. Du versuchst dir gar zu beweisen, dass du nicht geliebt bist, weil dies deinem Leben eine Konsistenz und Vertrautheit ausborgt.
Alldieweil, du bist Liebe und du bist am meisten geliebt. Sieh dich nicht nach Belegen um. Einerlei wie kräftig die Belege sind, sie stehen auf der verkehrten Linie. Beweise-Erbringen kann die Front deines Herzens niemals erreichen. Beweisen ist alleinig für den Geist, und der Geist bekommt nie genug. Sage deinem Geist, sich um sein eigenes Geschäft zu kümmern. Gib ihm zu verstehen, dass du ein Herz hast, was in einer ganz anderen Liga als er spielt. Der Geist ist kühl und berechnend, während das Herz simpel und warm ist.
Dein Geist ist ebenfalls eine wunderbares Gabe. Aber manchmal bringst du ihn zum Rasen, wie du das mit einem Sportwagen tun würdest. Schließe stattdessen zu deinem Herzen auf.
Im einen Augenblick erkennst du, wie voller Liebe dein Herz ist, und im nächsten Moment siehst du das nicht, und du schaust dich nach Vernunft um. Es gibt keinen Beweggrund. Es gibt schier Gewahrsein. Bloß ist es so, dass du dir an einigen Tagen der Liebe in deinem Herz mehr gewahr bist, und an anderen Tagen weniger, und dieser Unterschied ficht dich an. Habe Zuversicht, dass dein Herz niemals der Liebe entleert, noch auch, dass es in seiner Kapazität gemindert ist. Dem gegenüber etwa kann dein Geist deinem Herzen Beunruhigung zuschreiben. So ist das Leben, sagst du, aber anstatt es zu leben, denkst du und ziehst Folgerungen.
Sofern du denn so viel denken musst, gib deinem Verstand die Anweisung, sich eher darauf zu konzentrieren, was deinem Herzen förderlich ist, als darauf, was es bestürzt. Gib deinem Geist an, dir nicht mehr länger den Schneid zu nehmen, denn dein Geist hat versucht, dein Herz und seine Verbundenheit mit Mir zu zerlegen.
Du und Ich sind verbunden. Dein Herz und das Meine sind verbunden. Unsere Herzen sind vermählt. Lasse keine Gedanken die Liebe, die Wir teilen, bestürmen.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1322 – 30.6.2004 What Your Mind Could Be
WAS DEIN GEIST SEIN KÖNNTE
Gott redete …
Nichts bestürzt dich, ausgenommen deine Gedanken.
Dein Geist stellt dir eine Falle. Sie ist für Entmutigung oder Niedergeschlagenheit gestellt. Du kannst die Drehscheibe deines Geistes nachstellen. Stelle deinen Geist darauf ein, sich selber mit aufmunterndem Zuspruch und lustvollem Entzücken neu zu konfigurieren. Aufmunterung und Entzücken sind deine Verbündeten. Entmutigung wiederholt sich selber und hält dich zurück.
Wenn du einen Kuchen backst, hast du ein Rezept zur Hand. Du trägst die Zutaten zusammen. In einer gewissen Ordnung schaffst du sie in die Schüssel. Du schnipselst und rührst und vermischst. Du gießt den Teig in einen Tiegel und steckst ihn in den Ofen, und später nimmst du ihn heraus.
Wenn du einen Schokoladenkuchen bereitest, kommt ein Schokoladenkuchen aus dem Ofen heraus.
Wenn du dir ein Rezept für einen Karottenkuchen hernimmst, wird ein Karottenkuchen aus dem Ofen herauskommen.
Natürlich, manchmal geschieht ein Wunder, aber, allgemein gesprochen, die Art Kuchen, die du backst, ist die Art Kuchen, die du herausbekommst.
Ich setze dieses Kuchenbacken mit dem Funktionieren deines Geistes in Vergleich. Dein Geist ordnet gewisse Pfade des Denkens an, und die Resultate platzen heraus. Deine Gehirnwellen sind daran gewöhnt, in einer gewissen Manier vorzugehen. Manchmal sind deine Gedanken wie Kühe, die automatisch in die Scheune laufen. Manchmal schlagen deine Gedanken auf dein Herz ein. Dann artet dein Herz aus, einem Pferd gleich, das nie dazu gelangt, ein Rennen zu bestreiten. Gestehe es dir ein, deine Gedanken sind öfters wie Zügel, die dich behindern.
Zur selben Zeit wie dein Geist dich ausformt, ist er festgelegt, dass sich bestimme Resultate begeben. Es ist, als ob er dir die Schuhriemen zusammenbindet, und sich alsdann wundert, wieso es so lange dauert, nach dort hin zu gelangen, wo er seiner Meinung nach sein sollte. Der Geist peitscht dich, schneller zu laufen, zur selben Zeit wie er von dir wegschneidet. Und danach schilt er mit dir.
Wie viele Male am Tag schiltst du dich?
Zähle es nicht nach. Überdenke es schier. Danach bedenke es erneut, wo dein Geist grasen gehen möchte und wird.
Könnte dein Geist nicht als eine Art Inhaber seiner Gedanken ausgewiesen sein? Könnte es nicht so sein, dass er dich anfeuert? Könnte es nicht so sein, dass er dich beglückwünscht? Könnte er dich nicht schön heißen und sprechen:
„Schau her, du hast dich dahingeschleppt. Du hast dich mit Hindernissen befrachtet, die vor dir zu liegen kamen, und daraufhin habe ich dich gezüchtigt dafür, dass du auf sie gestoßen bist. Ich sagte dir an, auf deinem Pfad auf Geröllblöcke zu achten, und danach mache ich dir wegen ihnen Vorwürfe. Ich glaube, ich habe dir zugesetzt. Gedankenlosen Verstandes, steht es mir da an, ‚Fehler‘ zu schreien, während ich dich zum Irrtum eingesperrt habe? Hmm, warum kann ich, dein Geist, nicht freundlicher zu dir sein? Ich kann auf dieselbe Weise gut zu dir sein, wie ich scharf zu dir sein kann. Ich kann mich nach dir umtun, ohne dich zu beschränken. Ich kann die Welt für dich öffnen. Ich vermag dich zu allem zu überreden. Wieso überzeuge ich dich alsdann nicht von trefflich sich darbietender Gelegenheit und von Herrlichkeit? Seit wann gelangte ich dazu, solch ein Defätist zu sein? Ich möchte mich dafür entschuldigen. Ich bin wie eine keifende Frau gewesen. Nun werde ich dein Anfeuerer sein und dich schätzen. Ich möchte dich nicht mehr weiter mit Gegenanschuldigungen beschießen. Ich möchte dich freisetzen auf die Welt zu, dein Glück zu machen. Ich habe genug Ungemach zu dir her gerufen, derweil ich vorgab, ich sei dein Freund. Ich habe die Gegebenheit goldiger chancenreicher Gelegenheit verhüllt, und dir übermittelt, sie heiße Gefahr. Ich habe dir an jeder Ecke ein Bein gestellt. Ich habe Fallen für dich aufgestellt, und sagte anschließend ‚Aha‘, als du in ihnen hängen bliebst.
Von diesem Tag an möchte ich, dein Geist, mich selber von Gedanken an ein verhängnisvolles Ende entflechten. Ich möchte frische Luft hereinlassen. Du wirst nicht mehr länger den Gedanken, die ich überstelle, ein Sklave sein. Ich möchte dich nicht mehr länger entmutigen. Ich entsetze dich der Vergangenheit.“
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1323 – 1.7.2004 Love Alone Has the Might
ALLEINIG LIEBE HAT DIE STÄRKE
Gott redete …
Eventuell verzweifelst du daran, jemals der Verzweiflung ledig zu sein, gleichwohl hältst du Verzweiflung dicht an dir. Verzweiflung ist ein Trick, den dein Geist spielt. Sie ist eine zusammenklappbare Krücke, die du von Zeit zu Zeit herausziehst, um aber und abermals zu befinden, das sie dir keine Stütze ist. Bringe stattdessen Verzweiflung zum Sich-Verziehen und gib deinen Gedanken um die Wonnen herum, die zu dir auf dem Weg sind, eine Rolle. Genug des Verzweifeltseins. Das eine oder andere Mehr, nach dem du schmachtest, existiert, anderenfalls würdest du nicht nach ihm schmachten. Lasse Gedanken daran, wonach es dir sehnlich ist, vor die baumeln, nicht Entmutugtsein.
Begrabe Verzweiflung. Beschere ihr einen guten Abschied und heiße sie nicht mehr willkommen. Sie schafft es, dass dir verzweifelt zumute ist. Nach wie vor lässt du sie dich piesacken. Winke stattdessen deine sehnlichen Verlangen zu dir her. Gehe all dem mit offenen Armen entgehen, was du genießen möchtest. Genug davon, dich dem zuzuneigen, wofür du keine Geneigtheit hast, außer du lässt dich dementsprechend verlauten. Dennoch wird es vorkommen, dass du dich dem Negativen zuneigst, dass jenes die Rutsche ist, auf die du dich gesetzt hast und die du hinunterrutschst. Verzweiflung ist ein rutschiger Abhang, der dich zu mehr Verzweiflung führt. Dennoch hast du es wiederholt auf sie abgesehen.
Alldieweil ist eine Rampe namens Erfüllung von Begehren zugegen. Klettere auf sie. Du wirst bemerken, dass sie dich nach oben nimmt. Sie lässt dich sprunghaft steigen. Sie ist erhebend.
Unter Umständen wartest du auf Mich, dass Ich dich hochhebe. Schaue zu Mir hoch, und du wirst hochgehoben. Schaue weg, und du wirst Minderung verspüren. Schaue hoch, und du fängst an, alle Möglichkeiten zu spüren. Bisweilen wartest du, zunächst aufgeheitert zu werden, und bloß alsdann glücklich hochzuschauen. Schaue als erstes hoch. Zum Mindesten wird sich die Verzweiflung bei deinem Geist weggeschert haben.
Sofern sich das Leben ermüdend anfühlt, haben es deine Gedanken so zusammengestellt. Denke andere Gedanken. Ergreife die Meinen. Anstatt dich über etwas zu beklagen oder über es zu nörgeln, kehre deine Gedanken Mir zu, denn Ich segne dich überaus. Schaue nach oben, um zu sehen. Weite deine Sicht. Setze deine Blicke hoch an.
Folge der Leitung der Liebe. Liebe setzt dich in eine bestimmte Richtung. Lasse Liebe das Vorhaben alles deines Denkens werden. Habe den Weitblick, dir die Liebe vor dir bildlich vorzustellen. Die Liebe wird sich an dich heranschleichen, denn was Liebe ist ist eine stille Sache. Ihre Stille wirkt Wunder. Liebe ist kein Wunder, aber öfters wirst du von ihr überrumpelt.
Verzweiflung überrascht dich nicht. Sie ist über eine lange Zeit um dich herum gewesen. Liebe ist ebenfalls eine lange Zeit um dich herum gewesen, auch sie, und dennoch gibst der Verzweiflung ganz leicht nach. Nun, verzweifle an der Verzweiflung. Habe sie nie mehr. Wofür benötigst du sie, und was tut sie Gutes? Auf der anderen Seite bedarfst du eines gemehrten Gewahrens von Liebe. Das Gute, das die Liebe wirkt, erkennst du nicht voll und ganz. Wieso solltest du Verzweiflung besser kennen mögen als Liebe? Was hat Entmutigtsein jemals für dich getan, dem gegenüber du getreu sein, und das du deiner Wahl gemäß vor Liebe rangieren lassen solltest?
Sei mit Liebe belegt. Sie wird dir keinen Raum für Verzweiflung übrig lassen. Sowie du in Einheit mit Mir bist, ist keine Verzweiflung zugegen, deren Existenz vorzugeben sei. Liebe ist das Einssein, das du sehnlichst suchst, und du, so unglaublich wie es scheinen mag, bist das Einssein. Einssein ist nicht schwer fassbar. Einzig deine Gedanken sind zu anderen Gedanken geschweift und haben dich weit weg geführt.
Komme näher an Liebe heran. Sie ist so ansteckend wie irgendwas sonstiges. Lies dir aus, was du der Welt geben möchtest. Dasjenige, dem du unvermutet begegnest, gibst du. Begegne unvermutet dem Entmutigtsein, und streust es aus. Triff dich mit Liebe, und Liebe wird weit verbreitet sein. Sie wird das Heft in die Hand nehmen. Es wird eine Epidemie der Liebe überkommen. Ist das nicht an der Zeit?
Du vermeinst, es sei schwierig, zu lieben, dem entgegen ist es bloß Beschränkung, welche dich hindert, auferlegte Hemmung, selbst-auferlegte Hemmung. Was ist der Zweck von Hemmung anderes als zu hemmen? Und dennoch hast du willig Hemmung vor Liebe rangieren lassen. Hemme deine Liebe nicht mehr länger. Lasse die unveräußerbare Liebe in deinem herzen aufgehen, sodass sie sich selber erblicken kann, wie sie die Welt umgestaltet. Einzig Liebe hat die Kraft. Nichts sonst hat die Kraft.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1324 – 2.7.2004 Like Fairy Dust
WIE FEENSCHIMMER
Gott redete …
Genug des Verweilens auf Leiden, auf dem eigenen und demjenigen der Welt. Du sagst, du habest genug gehabt. Nun, warum dich dann bei dem aufhalten, wovon du genug gehabt hast? Gehe darauf näher ein, von dem du mehr möchtest.
Warum dich selber peinigen? Es ist dir so leicht, etwas zu finden, was dein Herz kräftig zum Abteufen bringt. Glaube Mir, es ist ebenso einfach, etwas zu finden, um deine Herz in die Höhe zu heben. Halte dein Herz wie eine Fackel in die Höhe. Dein Job ist es, dein Herz und die Herzen Anderer emporzuheben. Dein Job ist es nicht, auf die Irrtümer der Welt hinzuweisen. Wem nutzt das?
Bei dir wimmelt es an Kritik. Du setzt dir selber zu und du keppelst die Welt. Kritisiere dein Kritisieren, und wirf es fort. Du hast dich selber und Welt für mangelhaft befunden, genug, dass es für Jahrhunderte ausreicht. Kritisieren ist weder sich beliebt machend, noch ist es bestimmt, Bestand zu halten. Du findest so viele große und kleine Dinge zum Missbilligen, und du sagst Tut-tut. Die Welt bedarf weder deines Billigungs-Siegels noch deines Missbilligungs-Siegels. Die Welt hat es nötig, Dinge am Leben zum Lieben auszumachen. Liebe die kleinen dinge, falls du es bei den großen nicht kannst. Es ist die Liebe, die zählt. Es ist die Liebe, die die Welt erretten wird.
Manchmal, wenn Ich von Liebe rede, denkst du etwa, Ich spräche in einer fremden Sprache, oder Ich erzählte dir ein Märchen. Selbst Märchen tragen Wahres in sich. Allein, Liebe ist keine ausgedachte Geschichte. Liebe ist das Einzige, was wahr ist. Wirf deine Fakten und Statistiken fort, und du wirst Liebe kennen lernen.
Du sagst, es sei schwer, die Welt in dem Zustand, in dem sie sich befindet, zu lieben. Du fragst: Wie ist es möglich, Tumult, Verrücktheit und Herzen zu lieben, welche dem Anschein nach der Liebe beraubt sind?
Wo wird Liebe mehr benötigt, frage Ich.
Liebe ist nicht angelegt, Glasur zu sein. Sie ist bestimmt, der Kuchen zu sein. Deine Liebe wird benötigt.
Die Welt gibt den Anschein ab, ein Apfel mit einem drinsitzenden Wurm zu sein. Kannst du nicht auch so den Apfel mögen und seinen Saft genießen? Musst du Zusammenkünfte einberufen, was den Wurm im Apfel angeht? Musst du ihn bejammern und auf ihn eindreschen?
Kannst du dein Knie nicht mögen, wenn es geprellt ist? Kannst du noch nicht einmal den Rabauken und den Kriegstreiber lieben? Kannst du noch nicht einmal jene lieben, die hassen? Wofür ist all deine Liebe? Liebe alles, das du liebst, und danach füge dem Stapel mehr Liebe zu. Liebe gar jene, deren Verzweiflung derart groß ist, dass die die Welt zertrümmern und ihr wehtun möchten. Liebe gar jene, die nicht lieben, denn sie haben es nötig, den Sinn des Wortes kennen zu lernen. Und wie sonst möchtest du sie unterweisen?
Erweise – just jetzt im Augenblick, in der Stille deines Zimmers und in der Stille deines Herzens – Jenen Liebe, die deinem Empfinden nach nicht der Liebe wert sind. Lasse sie einen Hauch Lieblichkeit zu spüren bekommen. Lasse sie sich wundern, was es denn sei, was sie verspüren und woher es kommt. Setzt es unaufhörlich fort, eure Liebe auf dem Universum zur Anwendung zu bringen, so wie ihr zu einem Auftrag einen Farbanstrich hernehmt. Eure Liebe wird haftenbleiben.
Bedenkt, eure Liebe möchte sich hinausbegeben, so wie Feenschimmer.
Ihr seid mit Liebe aus so vielen Richtungen behangen. Bedenkt, wie wohlig es selbst euch zumute ist, sowie ihr etwas mehr empfangt. Liebe ist das, womit ihr Andere segensreich beglückt. Ihr habt in eurem Herzen für die Niedergedrückten Platz gefunden. Findet nunmehr Platz für Jene, die die Zertreter der treuherzigen Unschuldigen sind. Schickt ihnen Liebe zu, damit es für sie unmöglich werden wird, weiterhin anderen Menschen Schaden zuzufügen. Entgegnet Verwüstung mit Liebe, Geliebte. Was sonst gibt es, das dazu taugt, auf Verwüstung einzugehen?
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1325 – 3.7.2004 Do you really want a God Who thinks the way you do?
MÖCHTEST DU WIRKLICH EINEN GOTT, DER SO DENKT WIE DU?
Gott redete …
Bisweilen möchtest du, dass Ich wie du bin. Du möchtest einen Gott, Der sich bei Dingen aufregt, wie du es tust. Du möchtest einen Gott, Der angesichts der Unausgeglichenheit in der Welt wütet und überkocht, wie du es tust. Du möchtest, dass Ich gegen Ungerechtigkeit wettere und einen feurigen Stand einnehme. Du möchtest, dass ich ein Drache bin, der Feuer speit, wo immer und wann immer du Mich das ausführen sehen möchtest, und du möchtest, dass Ich ein Lamm bei dir bin. Zum Glück bin Ich kein Drache. Ich setze die Welt in Bewegung. Ich schob das Rad bei ihr an. Du bist das Lamm Gottes.
Selbstverständlich bejahst du Mich, in deinem Herzen der Herzen, so wie Ich bin, ein Gott der Liebe. In deinem Herzen der Herzen setzt du Liebe nicht mit salopper Desinteressiertheit gleich. In deinem Herzen der Herzen kennst du die Macht der Liebe. Dennoch nimmst du eine Haltung als gegeben an und schaffst eine Distanz zwischen den zweien – deinem Gewahrsein von der Mächtigkeit von Liebe und deinem Zuwenden von ihr. Du fragst Mich, wie es geht, wie es hergehe, in dieser Welt Liebe zu schenken, während die Dinge so sind, wie sie sind. Geliebte, Geliebter, dies ist eine hinausschiebende Frage. Dies ist ein kleiner Nebelvorhang, angebracht vor eurem Zaudern davor, Liebe zuzuwenden und mehr und mehr Liebe zuzuwenden.
Wie alles, was du an dich genommen hast, du hast Liebe allzu persönlich genommen. Du betrachtest die Pro’s und Kontra’s, als ginge es dabei um Geld, welches du soeben investierst, als wäre es eine riesige Entscheidung, die du fällst, als hinge dein ureigenes Leben davon ab. Nun, ja, gut, es hängt davon ab. Dein Leben hängt von Liebe ab. Und das Leben der Welt hängt ebenso von Liebe ab – von der deinen. Wir reden soeben über Liebe, welche du zuwendest ohne verknüpfte Schnürbänder, schlicht so, wie du aus deiner Tasche die einen oder anderen Dinge herausholst. Du nimmst sie einfach eines nach dem anderen heraus. Und so nimmst du Liebe aus deinem Herzen und siehst, was da ist.
Liebe ist wie ein Vogelküken, das fliegt. Das Vögelchen fragt seine Mutter nicht, wie fliegen geht. Es hat sein ganzes Leben hindurch fliegen gesehen. Noch mehr als das, die Fähigkeit zum Fliegen wurde in das Vogelküken eingebaut. Seine Stärke und sein Verlangen münden ineinander, und der junge Vogel fliegt davon. Das Vögelchen stellt keine Betrachtungen an: Soll ich fliegen, oder soll ich es nicht? Es steigt auf den Zweig, lässt los und steigt empor. Sein Vorhaben ist seine Praxis. Das innere Drängen gerät so groß, dass der Vogel ganz einfach fliegt.
Was hast du über Liebe zu wissen zu bekommen, sodass du sie hinausschiebst? Was für Maßnahmen musst du ergreifen? Wie vieles musst du in Reserve halten? Auf welcher Skala misst du die Liebe, die du rationiert austeilst? Auf der Skala ihres persönlichen Wertes für dich? Deines Ansehens in der Welt? Wieso nicht Liebe anhand Meiner Liebe für dich bemessen? Warum nicht Berge von Liebe zuwenden, weil Ich dich mit all Meiner Liebe bitte, der Welt Meine Liebe auszugeben? Ehrlich gesagt, man möchte meinen, dass du der Auffassung warst, Liebe sei dein Besitz, und du habest sie zu hüten. Du eignest die Liebe, die du zuwendest, nicht mehr, als die Liebe, die du empfängst.
Du dosierst die Luft nicht, die du in dein Haus hinein und heraus strömen lässt. Du öffnest die Fenster, und die Luft sorgt dabei selbst für sich. Öffne die Fenster deines Herzens, und lasse den Vogel fliegen. Du bist ein Mittelpunkt der Liebe, und Liebe möchte von dir ausströmen.
Betrachtet ein Radiator, der ein Haus heizt, sich selber als den Eigner seiner Hitze? Er ist sich im Klaren – er ist der Zureicher von ihr. Der Heizkörper braucht nicht die Funktionsweise, wie Hitze zukommen lassen geht, zu kennen. Er verstrahlt sie schier. Und an dir ist es lediglich, Liebe zu geben.
Lasse Mich dir zu verstehen geben, was Liebe zukommen lassen ist. Es ist dein Gewahrsein von ihr. Sowie du der Liebe gewahr bist, gibst du sie. Just soeben in diesem Augenblick, unterdessen du dich in der Woge Meiner Liebe fühlst, wendest du sie zu. Es gilt dir nicht, Liebe zu stopfen.
Horten die Blätter von Bäumen ihre Beschaffenheit des Grünseins? Versuchen sie, jene zu verkleiden? Erwägen sie, wer ihre Grün-heit sieht und wer wohl nicht?
Wieso denkt ihr – alsdann –, Liebe aus eurem Herzen sei eine Bewandtnis, die in Betracht zu nehmen sei, derweil sie ausschließlich zu geben ist?
1326 ERLEDIGT
HEAVENLETTER # 1326 – 4.7.2004 All the Songs Are Beautiful
ALL DIE LIEDER SIND WUNDERSCHÖN
Gott redete …
Liebe dein Land, und stehe patriotisch zu Mir und zu all der Schöpfung. Sei parteiisch gegenüber allen Ländern und allen Völkern. Sie sind Meine Geliebte, und sie sind dafür bestimmt, die deinen zu sein. In Wirklichkeit gibt es kein echtes sich entfernt Halten von dem Erschaffenen. Du magst nach dem Einssein zergehen, aber du wirst auch die Menschen aussortieren und etliche zu dir hin und etliche von dir weg ziehen. Du, der du dafür vorgesehen bist, zu lieben, erkennst von jetzt an, dass du allen Seinswesen gegenüber eine Zuneigung empfinden und sie alle betreuen mögest, denn Ich habe sie in deine Fürsorge übergeben.
Ansonsten, das, was den so genannten geringsten unter Meinen Kindern zustößt, stößt dir zu. Du denkst gerne, du seist entkommen. Du denkst gerne, du stehest auf einem höheren Berg, freilich ist alles das Spielfeld, und das Feld ist eingeebnet. Im Himmel hat niemand eine größere Statur als ein anderer. Der Geringste ist der Höchste, denn es gibt selbstverständlich nichts minderes als hoch.
Wer auf der Welt die Straßen sauber hält, hat im Himmel die gleiche Ehre, wie derjenige, der ein Königreich regiert. Alle entstammen dem gleichen Vater, der gleichen Mutter, und alle kehren zurück. Markierungen der Erde sind Markierungen auf der Erde. Separatismus hat zum Himmel keinen Zugang. Im Himmel gibt es keine Sektionen. Es gibt keine abgestuften, unüberdachten Tribünenplätze. Es gibt keine Throne, und keine Fußschemel. Wo die Liebe weilt, wo kann es da Platz für Abteile geben?
Alle im Himmel stehen in Meinen Diensten, was genauso viel sagt wie, sie stehen im Dienste der Liebe. Man jodelt das eine Lied, ein anderes singt man, ein weiteres pfeift man, aber alle Lieder und Sänger der Lieder sind schön. Keine Note wird einer anderen gegenüber vorgezogen. Alle sind vorgezogen. Alle sind willkommen und genährt.
Du, du auf der Erde, magst sagen, dass du für diejenigen in einem fernen Land, die dort hungern, nicht verantwortlich bist, gleichwohl, die Gedanken der Welt sind es. Glaubst du wirklich, der Hunger würde existieren, sofern die Gedanken der Welt höher angesiedelt wären? Wären die Gedanken der Welt höher, wie könnte dann die Wildheit existieren? Wie könnte irgendwas exstieren, das von unterschiedlicher Schwingung war als die Gedanken, die rund um die Welt kreisten?
Die Gedanken des Menschen sind mächtig. Ich spreche mehr vom Energie-Level der Gedanken als von den Gedanken selbst. Jeder Klang hat einen Code und wird durch das Universum gemeldet. Jeder deiner Gedanken hat einen Ton. Er hat einen Ton der Liebe und des Friedens oder einen Ton der Angst und des Zwistes. Der Ton deiner Gedanken wird weltweit vernommen. Auch Gedanken aus deiner Vergangenheit haben Eingang, wie auch Gedanken der Zukunft. Soeben konfigurierst du, was in Erscheinung treten möchte. Du gibst die Signale für die sogenannte Zukunft durch und rufst sie jetzt zur Welt herbei. Du kannst sie nicht zu dir her rufen, ohne auf die Weltereignisse Einfluss zu nehmen.
Deine Gedanken sind wie die DNA der Welt. Ein winziges Gewebestück aus deiner Seite enthält deine ganze DNA, und infolgedessen die gesamte Konfiguration von dir, bis hinunter zum letzten Detail. In der Begrifflichkeit der DNA – wer soll sagen, was Vergangenheit, was Gegenwart oder Zukunft ist? Es ist alles in einem enthalten. So steht es auch mit deinen Gedanken. Sie können nicht in die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft auseinander genommen werden, indessen, dass deine Gedanken Einfluss ausüben, das ist aufs Deutlichste offensichtlich. Das Timbre deiner Gedanken greift das gesamte Universum an oder es hebt es an.
Fasse an einen Griff Meiner schwingenden Gedanken namens Liebe. Kapere sie. Zerstreue sie. Die darunter liegende Wahrheit ist immer die gleiche. Das Fesseln der Wahrheit in der Welt spielt sich in verschiedener Weise aus. Du aber kannst der Welt zur Hilfe kommen.
Bevor du daran denkst, wie trostlos die Welt scheinbar ist, und wie unmöglich all das Gute und der Frieden, die du erstrebst, scheinbar sein können, wirf einen Blick auf die Natur. Sieh die mächtigen Bäume und das Gras, das wächst. Sieh die Blumen und die Flüsse und alle die Pracht, die Ich vor dir ausgebreitet habe. Eben die gleiche Majestät liegt inwendig in dir. Die Macht und der Ruhm sind die Deinen.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1327 – 5.7.2004 For Love’s Sake
DER LIEBE ZULIEBE
Gott redete …
Was ist momentan in deinem Herzen? Was auch immer, es hat etwas mit Liebe zu tun. Ein Verlangen nach ihr innehaben oder dich ihrer entsinnen oder eine Möglichkeit bedenken, ein wenig hier und da zu schenken.
Bedenke Liebe als Einssein.
Wenn du heute ans Meer gehen möchtest, ist das Beleg für deine Liebe für das Meer. Du gehst an die See, und du nimmst sie auf. Du nimmst das entgegen, wohin du gehst. Der Ozean wird zu dir, und du wirst er. Du lässt das Meer deine Liebe dich überschwemmen. Du lässt Liebe dich überschwemmen.
Sofern du heute arbeiten gehen musst und du nicht gerne arbeiten möchtest, wird der Tag lang und beschwerlich. Wenn du ohne Liebe zur Arbeit gehst, wie viel Liebe wirst du als dann entgegennehmen, was stellst du dir dazu vor? Wenn du zur Arbeit gehst und dein Sinn liegt auf der Freude, die du geben möchtest, wirst du Freude empfangen, bereits während du sie dir vorstellst, ganz zu schweigen vom Zuwenden von Freude. Sind deine Gedanken an Freude und ans Freude-Schenken nicht das gleiche wie sie empfangen?
Und was ist Freude anderes als nahe Verbundenheit? Und was ist Nähe anderes als Liebe?
Vielleicht ist es euch leichter, Freude zu geben, als Liebe zu geben. Seid großherzig mit Freude, und die Liebe, die ihr in eurem Herzen verspürt, wird zunehmen. Sie wird so riesig werden, dass ihr den Unterschied zwischen Freude und Liebe nicht bemerken werdet. Ihr werdet nicht in der Laage sein, sie zu trennen. Ihr werdet euch nicht entsinnen Wie. Ihr werdet nicht erkennen Wie. Ihr werdet nicht wissen, wie überhaupt etwas zu trennen ist.
Ihr werdet nicht wissen, wie ihr es anstellt, euch von einem anderen Menschen abzutrennen, oder wie das ein Gegenüber von euch tun kann. Es ist nicht selbstbezogen, sich im Klaren zu sein, dass ihr jedermann und alles seid. Ihr könnt bloß für euch etwas tun. DuSelbst ist IchSelbst und ist all die geschaffene Welt und darüber hinaus. Ja, selbst darüber hinaus.
Ihr werdet nicht imstande sein, um euch herum einen Kreis zu ziehen. Ihr werdet nicht imstande sein, um euer Haus oder eure Stadt, Großstadt, Staat oder Nation einen Kreis zu ziehen. Ihr werdet einsehen, dass sogar die Weltkugel zu klein ist. Sie hat zu viel ausgelassen. Die Sterne, Galaxien, und ihre Bewegungsabläufe und die Strömungen der Liebe.
Kreise versuchen, die Liebe drin zu halten, so, als gäbe eine einzige Ausrichtung, wie zu lieben ist. Genau genommen gibt es nicht einmal zwei Ausrichtungen zu lieben, denn Liebe ist richtungslos. Kein Hinausgehen oder Hereinkommen, sobald es sich auf Liebe beläuft. Es gibt keine Abwesenheit von ihr. Alle Liebe geht aus, und alle Liebe kommt herein, so lange, bis dabei kein Unterschied mehr auszumachen ist.
Keine Liebe-Medaille hat an dir angebracht zu werden. Es ist zum Lachen, Liebe an dem einen Jackett anzubringen und an einem anderen nicht. Sowie freilich eine Liebe-Medaille an einem anderen Menschen angeheftet wird, wächst in deinem Herz das Glück, schier so, als wäre sie an dir angebracht worden. Es ist ebenso eine lächerliche Sache, zu meinen, jemand habe die Befähigung, an jemandem eine Liebe-Medaille anzubringen.
Liebe ist wie Luft, die du atmest. Föhne und Heizapparate stellen nicht Luft her. Sie bringen sie schier in Umlauf. Und das ist das Meiste, was ihr mit Liebe anstellen könnt. Sie schlicht zum Zirkulieren bringen. Was? – denkt ihr, ihr könnt eine Schleife um sie binden? Meint ihr, Liebe könne eingepackt werden?
Ich nehme an, Wir können sagen, Liebe ist in deinem Herz verpackt, allerdings ist das Paket, falls es denn so ist, geöffnet worden. Liebe ist in deinem Herzen verstreut worden, denn es kann ausschließlich ein Herz der Liebe sein. Die Liebe in deinem Herzen schlüpft und gleitet überallhin. Sie kann nicht gekapert werden. Sie kann nicht eingeschlossen werden. Sie kann nicht in der Schwebe gehalten werden, denn Liebe ist jeden Augenblick am Strömen. Liebe ist stets in Bewegung. Sie steht nicht still. Sie treibt sich nicht in der Nähe herum. Sie ist in Wirklichkeit nicht eingepflanzt, denn Liebe wird jederzeit geerntet. Du erntest jetzt Liebe ein.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1328 – 6.7.2004 The Sword and the Stone
DAS SCHWERT UND DER STEIN
Gott redete …
Die Welt wird euch zu verstehen geben können, dass alles, wenn es darauf ankommt, ums Geld geht. Selbst in den Begriffen der Oberflächen-Welt, dreht sich indes alles um Liebe und um deren Verfolg. Ihr schaut euch überall nach Jetons von Liebe um, und Geld ist eine Spielmarke. Ihr möchtet Nachweis von Liebe. Manchmal möchtet ihr kräftiger Nachweis von Liebe als eigentliche Liebe. Ihr möchtet imstande sein, über allem Zweifel zu sagen: „Ich bin geliebt. Schaut euch all das an, was das Universum auf mich herunterschüttet.“
Ihr verschmäht die Stiefmutter in Schneewittchen, die in den Spiegel blickt und sich eine Bestätigung wünscht, dass sie die Schönste von allen ist, indes schaut ihr euch selber in der Widerspiegelung der Welt an und möchtet dabei zu sehen bekommen, dass ihr der von allen Gemochteste seid. Gewiss doch, ihr SEID in Meinen Augen der Geliebteste. Die Welt hinkt nach.
Alldieweil, gar jenseits eurer überwältigenden Bedürftigkeit, geliebt zu werden, ist euer unerschrockenes Bedürfnis, zu lieben, zugegen. Zutiefst wollt ihr gerne der Liebendste von allen sein. Ihr nehmt eine große Distanz wahr zwischen der Liebe, die Meiner Aussage nach in eurem Herzen ist, und der Liebe, die ihr dort bemerkt. Du möchtest diesen Abstand schließen, und dennoch bist du derjenige, der dort dazwischen Dinge anheftet, der den Durchlass deines Herzens gelegentlich kaum einen Spalt weit offen hält. Du öffnest, schließt, öffnest, schließt. Wieso, du hast knapp mal in dein Herz hineingespäht. Was fürchtest du, dort zu finden? Dass du wirklich schier ein schwelendes Stück Holz der Liebe hast, bloß Asche, bloß Überbleibsel, bloß einen Deut Liebe? Fürchtest du, dass du, wenn du wirklich geschaut hättest, einsehen würdest, dass die Liebe in deinem Herzen nur beschränkt überstellbar, dass dein Herz ausgetrocknet ist und vielleicht lediglich ein Tröpfeln an Liebe enthält, lediglich einen Restbestand, vielleicht lediglich eine Ahnung von ihr?
Falls du denkst, dein Erleben von Liebe sei primär eine Erfahrung von deren Knappsein, dann sei dir im Klaren, dass deine Erfahrung deine Wahrnehmung ist. Du bist der Türhüter deines Herzens, und du hast dich sogar selber ausgesperrt. Es kann in deinem Herzen keine Abwesenheit von Liebe geben, aber Liebe kann dort feststecken. Falls die Liebe in deinem Herzen nicht zirkuliert, ist sie ganz sicher dort eingeklemmt. Ist die Liebe in deinem Herzen verklebt?
Sesam Öffne Dich in den Geschichten von ehedem steht im Begriff, Herzen aufzutun. Ein Zauberwort öffnet das Herz. Das Zauberwort ist Öffne Dich. Sesam ölt bloß die rostigen Schlösser.
König Artur als Bub und die Geschichte von seinem Schwert in dem Stein ist die Geschichte vom Öffnen von Herzen. In seiner Arglosigkeit drehte er den Schlüssel herum. Sein Schwert war, in aller Treuherzigkeit, der Schlüssel, um den Stein zu öffnen. Unschuldige Treuherzigkeit kennt keine Barrieren.
Aber es kann sich etwas in deinem Rachen verfangen haben. Ein Wort von dir, und dein Herz wird sich auftun wie eine allerschönste Lilie. Dein Herz wird dermaßen offen sein, dass die gesamte Welt hereintritt. Und du ziehst ein, und zum ersten Mal ist es mit all dem Harnisch zu Ende, und du sitzt im Thron deines Herzens.
Geliebte, zieht das Schwert aus eurem Herzen heraus. Dreht es richtig herum und werft es auf die Seite, und Liebe wird der Mächtigkeit eures Herzens entströmen. Liebe aufhalten ist schwer. Dies ist die Härte, die du in deinem Herzen spürst. Hartes ist schwer hinunterzuschlucken. Setzt euer Herz frei, sodass in der Welt Liebe bekannt wird, und dass ihr euch über die Liebe in eurem Herzen klar werdet, welche ihr so reichlich, sie der Welt, demzufolge euch selber und demzufolge Mir zuzuwenden, verdient.
Herzen gehören entkrampft. Fürwahr, das Fesseln der Herzen hat nicht gut funktioniert. Herzen der Liebe müssen unbeschränkt sein. Sie gehören weder am Darben gelassen, noch als ausgehungert erachtet. Keinem einzigen Herzen gilt es, entschieden an Liebeentbehrung zu leiden. Dies ist bloß eine Konzeption. Nicht zweckdienlich. Überholt. Sollte vor langer Zeit herausgeworfen worden sein.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1329 – 7.7.2004 All-Encompassing Love
ALLESUMFANGENDE LIEBE
Gott redete …
Liebe ist Energie, und Geld ist eine repräsentative Vertretung von Energie.
Ein Stapel Tausendollarnoten mitten in einem Raum ist ein Stapel Papier, so lange, bis das Bewusstsein von Menschenseinswesen den Raum betritt. Ihr meint, Geld sei eine Sache in trockenen Tüchern, trotzdem ist es das ganz und gar nicht. Die Energie von Geld scheint hoch, sobald ihr ihm eure Träume zuordnet. Geld hat den Wert, den ihr auf ihm festlegt.
Ihr sagt, Geld lasse euch Brot und Butter erwerben, indessen ist eine größere Energie als Geld da, die für euch vorsieht. Der Mensch schuf Geld als eine Repräsentation jener größeren Energie, die Erfindung griff allerdings zu kurz, denn Geld scheint nicht jederzeit die repräsentative Vertretung jener größeren Energie zu sein.
Jemand kann sich abschinden, ohne dass viel dabei herauskommt, und ein anderer dreht anscheinend Däumchen und Geld kommt hervor. Der Eine ist so verdienstvoll wie der andere, oder beide sind, wie es scheint, ganz und gar nicht verdienstvoll. Dein Geist hat sich aber und abermals gekrümmt. Du siehst ein, dass der Reichtum eines Menschen in seinem Scheckbug bescheinigt sein kann, oder dass er das nicht ist.
Nicht du erzeugst das Geld. Einer Druckmaschine entkam es, aber das Bewusstsein des Menschen hat es entworfen und erstrebt es. Falls sehnliches Trachten finanziellen Reichtum erschüfe, wäre dann nicht jedermann vermögend?
Die Frage, was das angeht, weswegen auf der materiellen Seite des Lebens einige vermögend sind und einige arm, ist die gleiche Frage wie: Weswegen sind einige gesund und andere nicht? Warum sind die Kranken erkrankt und die Gesunden wohlauf? Warum wird ein Mensch, der in Anbetracht eines Verbrechens unschuldig ist, hinter Gitter gebracht, während derjenige, der es begangen hat, frei ist? Wie kann die eine Person, die alles isst, wonach es ihr ist, dabei dünn bleiben und eine andere aufgehen wie ein Ballon?
Ist man eines Vermögens würdig, oder ist es eine wahllose Sache, ein Bogenschuss im Dunkeln, die die eine Stelle trifft und eine andere nicht? Bist du der Meister deines Geschicks, oder der arglose Zuseher? Oder beides? Ist derjenige, der von dem Bogen durchbohrt wird, der gleiche, der ihn abgeschossen hat? Gibt es keine Zufälle oder ist alles ein Zufall?
Diese Fragen sind freilich endlos, ist das nicht so? Es gibt viele Antworten, und keine, die genügt.
Und dann, mitten im Chaos, sage Ich euch, dass alles gut ist, und ihr seht Mich schief an. Selbstverständlich sehe Ich ein umfassenderes Bild als ihr. Ich verheddere Mich nicht in Einzelheiten.
Euch gehört die Geschichte von dem blinden Mann und dem Elefanten zu. Alles ist schier so, wie es dir scheint, und was dir scheint, ist bloß ein Teil der Begebenheit. So lange ihr blind seid, lasst ihr euch davon leiten, worauf eure Hand zu liegen kommt. Eure Hand ist allerdings außerstande, auf ein Mal einen Elefanten zu umfassen, und sie kann sich schwerlich erinnern, was sie angefasst hat, eure Hand kann dabei kaum den Sinn herausfinden.
Unter dem einen Umstand kann rauher Rupfen hochwertig sein. Unter einem anderen Umstand tut es weiche Seide. Ich sage euch nicht, euch von Umständen leiten zu lassen, denn Umstände sind schier Umstände. Sie setzen euren Wert nicht fest. Ihr dürft nicht denken, sie täten das.
Ich bestimme euren Wert. Ich habe Ein Kind, dementsprechend gibt es keinen höheren oder tieferen Wert festzusetzen. Mein Herz it ebenso mit Liebe für euch voll, wie Liebe voll sein kann, und das, das ist in der Tat ungemein beträchtlich. Haltet euer Herz in Übereinstimmung mit dem Meinen, und ihr werdet einen besseren Zugriff auf das große Bild haben, und darauf, wie das, was tragisch zu sein scheint, in dem vorsehenden Geschick eurer bewussten Rückkehr zu Mir und zu der großen Liebe, in der Ich euch halte, eine erheblichere Rolle spielt.
Meine Liebe ist nicht von Umständen abhängig. Sorgt euch dafür, dass euch das klar ist. Niemand ist ausgelassen. Meine Liebe ist all-umfassend. Ihr habt alles von ihr.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1330 – 8.7.2004 In the Throne of Your Heart
IN DEM THRON DEINES HERZENS
Gott redete …
Ich möchte gerne jenes beharrliche Weh in deinem Herzen lindern. Ich verbrachte es nicht dorthin, aber Ich möchte es gerne lindern. Ich tröste dein Herz jetzt. Ich nehme Meine Finger und massiere dein getretenes Herz. Ich nehme deine verwurzelten Sorgen fort und ersetze sie durch die Schwingung von Liebe. Sich-Sorgen reizt dein Herz. Es veranlasst dein Herz, sich in Essig zu wandeln. Liebe macht dein Herz voll von süßem Rahm. In eine jede Ritze hinein, sich selber überlappend, läuft der weiche Rahm, und mildert und mildert. Ich presse nun Meine Liebe an dein Herz.
Deine Stirnfalten sind nun gelindert. Sich-Sorgen ebbt ab. Dein Herz ist mit allem in Verbindung, und die wahre Beschaffenheit deines Herzens wird zu Tage gebracht.
Öffne dein Herz, so wie du das mit einem Beutel voller goldener Münzen tun würdest.
Öffne dein Herz, so wie du das mit einem Schirm tun würdest.
Öffne dein Herz, wie ein Vogelküken seinen Schnabel öffnet.
Ich übertrage Meine Liebe in dein Herz. Sie rührt die Liebe um, derer dein Herz voll ist. Dein Herz braucht bloß gerührt zu werden, nicht mit Besorgnis, sondern mit der Unbesorgtheit von Liebe. Was wäre, wenn du ein sorgenfreies Herz hättest? Es würde dich weit nehmen. Ein sorgenfreies Herz wäre weder sorgsam noch achtlos. Es wäre so richtig. Ganz aus sich selbst heraus wäre es einfach richtig, denn Liebe bedarf weder einer Anleitung noch einer Überwachung.
Du nicht nicht der Arbeitgeber deines Herzens. Du nutzt es, aber du heuerst es nicht an. Du hast nicht das Sagen über es. Denke dir dein Herz als deinen besten Kunden. Bist du deinem Herzen aufdringlich gewesen?
Wenn dein Herz wehtut, hast du es mit unrichtigen Angaben genährt. Du hast es ermahnt. Du hast ihm angesagt, sich zu drosseln oder schneller zu machen. Du hast ihm zu zaudern angesagt. Du hast dein Herz auf Eis gelegt. Dies ist kein guter Kundendienst.
Du hast deinem Herz seinen rechtmäßigen Kurs ausgeredet. Du hast es belogen. Du hast ihm erzählt, sich mit Beklommenheit und gar Schrecken zu füllen, mit hinreichend viel, um damit eine ganze Lebenszeit oder mehr auszukommen. Kannst du nun nicht beginnen, mit deinem Herzen einen rechten Umgang zu pflegen und es zu entlohnen? Offen gesagt, du hast dein Herz missbraucht. Du hast dein Herz wie eine Blechdose herumgekickt. Eigenherz-Missbrauch ist zu deiner Stärke geworden. Du bist ein Experte darin geworden, dein Herz herunterzudrücken. Du hast deines Herzens Antlitz weg vor dir verborgen gehalten. Ich schelte dein Herz nicht aus. Ich sage, du hast dein Herz schlecht geführt, und jetzt sage Ich dir, es in großer Achtung zu halten.
Es existiert keine Nachfrage, dein Herz irrezumachen. Stehe vielmehr in Ehrfurcht an der Schwelle deines Herzens. Was für ein prächtiger herrschaftlicher Wohnsitz dein Herz ist! Eine jede Kammer deines Herzens ist elegant mit Liebe möbliert. Sei stolz auf dieses Herze dein, das mit Liebe geschwellt ist. Halte dich nicht mehr länger vor ihm zurück. Ernähre es jetzt. Sei auf es stolz, und nimm es heraus. Nimm es mit dir herum, wohin du auch gehst. Erhebe es zu deinem fortwährenden Begleiter. Sei deines Herzens eingedenk, und entsinne dich seiner großzügigen Fülle, und dass es an dir ist, es gemeinhin zuzuwenden.
Stellt der Welt euer Herz zur Schau. Seht ab davon, euer Klugsein zu verlautbaren. Macht euer Herz bekannt, oder lasst euer Herz euch verkünden. Dies ist die Verkündigung eures Herzens. Ich habe es euch soeben verlautbart.
Dies ist nicht das Debüt eures Herzens. Es ist seine schulische Ausbildung. Es macht das Examen in die Welt hinein. Es absolviert das Examen der Abgeschirmtheit. Nun machst du dein Herz gemeinschaftlich. Dein Herz gehört dir nicht mehr, denn es bloß dein, um es auszugeben, so wie du jedem Vorübergehenden einen Flyer zureichst.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1331 – 9.7.2004 The Harbinger of Love
DER VORLÄUFER VON LIEBE
Gott redete …
Du meinst, der Schlafzustand sei Vergessen. Was gegenüber bist du dabei allerdings blind? Im Schlaf schweifst du zu anderen Gefilden, das ist alles. Den ganzen Tag lang bist du der einen oder anderen Sache gegenüber vergesslich. Aber vergesslich bedeutet nicht, dass das, was dir vergesslich ist, nicht da ist. Schlicht dein Gewahren ist nicht da. Sowie du an ein Ding denkst, denkst du nicht an ein anderes. Mithin kommt es nicht zu Verlustiggehen. Diejenigen in deinem Leben, die dir wichtig sind, existieren in deinem Gewahrsein von ihnen. Selbst wenn sie soeben direkt neben dir sitzen und du nicht an sie denkst, existieren sie in jenem Augenblick für dich.
Ein jedes Seinswesen, welches in deinem Leben eine Wichtigkeit hat, hat einen Wesenskern. Die Essenz ist dauernd zugegen. Ob sich der gemutmaßte Andere nun in physischer Form aufhält oder nicht, das ist nicht wirklich die Sache. Es gibt keine Sache. Falls es eine Sache gäbe, wäre es Gewahrsein. Ihr könnt bewussterweise nicht alle Stücke zusammengefügt halten, aber auf einer anderen Ebene seid ihr vollauf in Meinem Gewahrsein. Ihr seid nie dort heraus. Betrachtet Mich als den Hafen von Liebe.
Eine Mutter denkt unablässig an ihr kleines Kind. Sowie das Kind freilich heranwächst, entlassen die Mutter und das Kind einander aus fortwährender Obacht. Ich habe freilich weder Entlassen noch Festhalten nötig. Es ist euch ein Ding der Unmöglichkeit, aus Meinem Gewahrsein heraus zu sein. Es ist gleichsam so, als hielte Ich Meine Finger auf jeder Taste des Klaviers. Ich höre die gespielte Musik, oder die nicht gespielte Musik.
Sowie du deine Sorgen gewahrst, sind deine Gedanken nicht bei deinen Segnungen. Es ist gleichsam, als hättest du den einen oder anderen Fahrmodus an Gedanken an dir. Du springst vom einem zum anderen um. Du kannst auf dem Segens-Pfad bleiben, derweil du seinen Wert erkennst und ihn kürst. Ihr nennt das positives Denken. Ich nenne es akkurates Denken.
Was hast du von ausgefransten Gedanken, die du als Sorgen bezeichnest, hinzuzuerlangen? Und was habt ihr vom Gewahren der Wahrheit und Schönheit zu erwerben? Was habt ihr einzubüßen? Ihr habt euch keine Sorgen zu machen was das angeht, mit den Details des Leben in Verbindung zu bleiben, denn jene werden sich hinreichend ausgiebig selber einbringen. Ihr habt nichts, um euch darüber Sorgen zu machen, sofern es allerdings Sorgen gäbe, sorgt euch, dass ihr die Verbindung mit der Realität unausgesetzt haltet. Unterstreicht das. Macht es in fetter Schrift. Heftet das an eure Mitteilungstafel. Schreibt es in euren Kalender. Schreibt in jeder Zeile Wahrheit und Schönheit.
Sofern das Leben der Kuchen ist, den du bäckst, sind Wahrheit und Schönheit die Duftaromen. Natürlich sind Wahrheit und Schönheit in Meiner Realität die Hauptzutaten des Kuchens, sie sind der Kuchen insgesamt. Allein, der Verdrehung halber, in der ihr lebt – möchte Ich sagen, Wahrheit und Schönheit bilden die Duftaromen. Befürworte sie.
Falls deine Aufmerksamkeit jeweils nur einen kleinen Zeitraum lang währen kann, dann lasse sie auf dem, was dich und das Universum nährt, zu liegen kommen. In Anbetracht dessen, dass der Gedanke an Liebe schier der Gedanke an Liebe und aus sich selber heraus nicht hinreichend ist, ist es auch so besser, deinen Mantel gar an dem Gedanken von Liebe aufzuhängen, denn an irgendetwas sonst. Die anderweitigen Ablagen im Leben halten weder dich noch deinen Mantel ausnehmend gut. Sie sind imaginär. Oder warst du der Meinung, Liebe sei? Dachtest du, Wahrheit und Schönheit seien illusorisch, alldieweil sie das Fundament darstellen?
Wach oder im Schlaf, du erwachst zu etwas und bist zu etwas anderem am Schlafen.
Erteile den Bescheid, wozu du aufwachen möchtest.
Wähle nicht mehr länger Herzeleid. Hast du von ihm nicht ausreichend gehabt? Wieso solltest du deine Angelschnur auswerfen mögen, um mehr davon an dich zu bringen? Wirf deine Angelrute weg. Schaue dir die kleinen schwimmenden Fische an. Entspanne deine Gedanken ein wenig. Lasse deinen Geist zu einem tiefen Teich werden, wo die Liebe umherschwimmt, und lasse dich, der am Teichufer sinniert, zum Vorboten der Liebe werden. Werde gar dir selber zum Vorläufer von Liebe. Wache zur Liebe auf.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1332 – 10.7.2004 In Service to Greatness
IM DIENST AN GRÖSSE
Gott redete …
Manchmal erbebst du angesichts der Verlassenheit deiner Gedanken. Manchmal hast du das Gefühl, alles sei verloren. Sieh es so, dass alles, was du als verloren oder einbüßbar erachtest, Illusion ist. Das ist alles, was Verlust sein kann. Du kannst bloß die Illusion von Verlust haben. Gewiss fürchtest du dich vor ihm. Angst ist Illusion.
Die ganze relative Ebene des Lebens ist Illusion, mit Ausnahme von Freude und Liebe. Sie sind Wahrheit. Aber auch so hast du auf der Erde schier einen flüchtigen Blick von ihnen. Wenn du zur Welt und den Menschen in ihr hin schaust, um deine Freude zu fördern, wirst du unausbleiblich im Stich gelassen. Zunächst hebt dich die Welt hoch, und dann lässt sie dich fallen. Aber es ist im Eigentlichen nicht die Welt, die dies tut. Es ist deine eigene Selbstgefälligkeit.
Sobald du dich entsinnst, dass du für die Aufdeckung und Vergegenwärtigung von Mir auf der Erde bist, gerätst du im Leben vertretbarer, weniger angehaftet, offener. Dieses dein Interims-Leben ist nicht für dich alleine. Unter allen Umständen, erbitte dir, was dein Zweck ist, wisse aber, dass er heißt, Mir zu dienen. Frage, was dir zu tun anliegt, Mich zu erfüllen. Frage, wie du Mir am Besten aufwarten kannst, denn darin liegt die Vollheit deines Herzens.
Klingt dies hochtrabend oder heilig in deinen Ohren, dass du hier bist, um Gott zu dienen? Lasse es das, wisse aber, dass dein Zweck der ist, Mir zu Diensten zu sein. Ich habe dir aus just jener Bewandtnis heraus auf der Erde den Platz angewiesen, sodass du Meine Arbeit auf der Erde verrichtest, sodass Ich durch dich bescheinigt werde. Hier geht es nicht um ein Opfer, um das Ich dich bitte. Dies ist deine Vergütung. Möchtest du lieber einem Großen König dienen oder einem kleinen Ego? Das ist die Frage. Das ist die einzige Frage.
Möchtest du Größe oder Kleinheit?
Möchtest du Kümmernis oder Freude?
Möchtest du die Glorie des Ruhms, oder die Pracht Gottes?
Du kannst deine Bekanntheit haben wie auch Gottes Pracht. Das erbringt den ganzen Unterschied, sobald du erkennst, für Wen du auf Berühmtheit aus bist oder für Wen du nach was auch immer trachtest. Du trachtest nach Mir, um Mir zu dienen und mithin dich selber auszuspüren. Diese kleine Entität, unter deinem Namen gerufen, ist nicht du. Sie ist eine Karikatur von dir. Es hat so wenig mit dir zu tun, dieses Herumrennen, was du tust, und die Manier, wie du das tust.
Du bist weitaus größer als diese Fortbewegung deines Leibs. Du bist weitaus größer als deine Gedanken. Du bist weitaus größer als irgendwas, auf das du in Gedanken gekommen bist. Du bist weitaus größer, als der großartigste Gedanke, den die Welt je innehatte. Du bist weitaus erheblicher als deine erhabensten Träume. Was immer du für ein Bild von dir hast – es ist klein neben Meiner akkuraten Sicht auf dich.
Und so geraten Wir eingefluchtet. Ich bitte dich, Mir aufzuwarten, damit du dir wahrhaft selbst aufwarten kannst.
Du bist einfach großartiger, als du weißt. Du bist in der Einfachheit beträchtlich. Lasst Uns einen einzig dastehenden Gedanken haben, und der heißt: Wie zu dienen ist. Nicht wie erzielen, sondern wie geben geht. Lernst du nicht soeben, auf der Erde dein Herz zu öffnen und deine Herrlichkeit herauskommen zu lassen? Und was könnte das anderes sein als Dienst an Mir?
Du stehst im Dienst an Mir. Davon ist kein Entkommen. Und weswegen solltest du entkommen mögen? Gibt es sonst jemanden, dem du lieber zu Diensten wärest? Gibt es sonst jemand, der auf seine Chance wartet und der sich deinen Dienst mehr wünscht als Ich? Dein Dienst an Mir ist Meine Liebe für dich.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1333 – 11.7.2004 All the Love in the World
ALL DIE LIEBE IN DER WELT
Gott redete …
Wenn alle Eins sind, stehen alle miteinander in Verbindung. Wenn alle verbunden sind, werden Beziehungen geschlossen. Du bist mit jedem und allem verbunden, warum also bist du überrascht, wenn du just der Person begegnest, die kennenzulernen dir am Vielversprechendsten ist, ja, selbst dann wenn du im Voraus nicht wusstest, dass du ein sehnliches Verlangen hattest, auf sie zu stoßen? Warum bist du überrascht, sobald eine Möglichkeit ankommt, sobald sich für dich ein Pfad auftut, eine Zufahrt, die sauber gekehrt ist, oder, es kommt just dann ein Bus vorbei, wenn du ihn brauchst?
Alle Menschen in deinem Leben stehen mit dir in Verbindung. Alle Menschen, die nicht in deinem Leben sind, sind ebenfalls mit dir verbunden. Daher gibt es niemanden, der nicht zu dir in Beziehung steht. Jeder, der gelebt hat oder noch nicht geboren ist, steht zu dir in Beziehung. Der Autor jedes Buchs, das du gelesen hast, steht zu dir in Verbindung. Du warst bestimmt, sein Buch zu lesen oder es nicht zu lesen. Du warst bestimmt, es zu schreiben oder es nicht zu schreiben. Es kommt überall eine Botschaft für dich zu liegen, und jedermann überstellt sie dir. Falls du stets zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle bist, wie kann es dann anders sein?
Selbst das, was du die falsche Stelle zum falschen Zeitpunkt nennst, weitet dich aus, derweil du im Sinn trägst, dass es keine Kümmernisse gibt, es sei denn, so wie es die Welt ansagt. Die Welt unterteilt das Leben in willkommen und unwillkommen, das Leben selber aber, unter welcher Farbe es auch immer fliegt, ist Leben, weder mehr noch weniger.
Was du auch erlebst, die ganze Welt erfährt es mit dir. Es stimmt nicht, dass du alleine weinst. Das stimmt nicht mehr, denn dass Alleinsein existiert. Du kannst niemals alleine sein, da die gesamte Schöpfung mit dir ist.
Was ist demnach dieses illusionäre Trugbild von Alleinesein und Einsamkeit, unterdessen alle ein Strahl sind? Weswegen sitzt das Mauerblümchen, das nie um einen Tanz gebeten wird, auf einem hölzernen Stuhl reihum am Rande des Saals? Wie kann demjenigen, der Tanzpartner um Tanzpartner hat, ebenfalls einsam zumute sein? Sowie alle Herzen Eins sind, wie können sich Herzen alsdann nicht begegnen?
Sofern dich das Herz eines Anderen nicht erreicht, bist du an der Seite gestanden?
Was steht deiner Auffassung nach auf dem Spiel, falls du jedem in deiner Mitte dein Herz öffnetest? Was würde geschehen? Herzen würden sich entfalten. Blütenblätter deines Herzens würden überallhin fliegen. Die Welt würde zu einem Garten voller Blütenblätter werden. Wie gelinde die Welt wäre. Kann sie das nicht sein?
Nimm heute den einen Schritt auf das Lindern der Welt zu. Der Schritt kann inwendig sein, oder äußerlich oder beides. Er kann geplant oder spontan sein. Heute wird sich dir eine treffliche Gelegenheit darbieten, wo du für ein anderes Herz und daher deinem eigenen Herzen ein Stoßdämpfer sein kannst.
Egal was du für den heutigen Tag vorbereitest, du rüstest es für dich zu. Was immer du kredenzt, du wartest dir damit auf. Was immer du hinausschiebst, du schiebst dich selber hinaus. Was immer du an Gelegenheit darbietest, du bietest sie dir selber dar. Wieso alsdann nicht der ganzen Welt dein schönes schlagendes Herz darbieten?
Unterdessen du zugegen bist, unterdessen du dich auf der Erde befindest, wieso nicht Liebe mit ganzem Herzen überstellen? Kann das jemand? Sofern das irgendwer kann, kannst du es nicht?
Christus war nicht gefühlsbetont, denke daher nicht, Ich würde euch zu verstehen geben, Rührseligkeit zu verstreuen. Wo Christus wandelte, da war Liebe. Seine Liebe war so groß, dass er Meine Liebe überall, wo er schritt, zuwendete. Er gab Liebe an Meiner Stelle und in Meinem Namen. Weder entfernte er sich von der Liebe, noch zog er sie von sich selber zurück.
Er liebte seinen Nachbarn wie sich selbst. Er kannte nicht den Unterschied zwischen seinem Nachbarn und sich selber, noch auch zwischen dem einen Nachbarn und einem anderen. Er unterschied den einen Körper von dem anderen, aber nicht die Liebe. Seine Liebegabe war an alle, nah und fern, denn sein Herz wendete alle Liebe zu, zu der es in der Lage war, und dies war all die Liebe in der Welt. Das gleiche weise Ich euch zu.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1334 – 12.7.2004 The Advent of Joy
DIE ANKUNFT VON FREUDE
Gott redete …
Denke heute, anstatt an Pflicht zu denken, an Spaß. Sobald du an Verantwortung denkst, denkst du gewöhnlich nicht an Vergnügen, heute aber bejahe, dass Spaß und Freude deine Verantwortung darstellen. Womöglich sind sie dir nicht überstellt worden, aber du kannst Vergnügen und Spaß freisetzen. Egal wo du dich befindest, du kannst Vergnügen und Freude herausziehen. Wo immer du bist, die Zuständigkeit für Freude ist dein.
Es gehört dir nicht, darauf zu warten, dass Spaß und Freude auftauchen. Sie sind dein unveräußerliches Recht, sie zuzuwenden. An dir ist es, Spaß und Freude auszumachen, und, indem ihr das tut, überflügelt ihr die Finsternis und feuchte Kälte. Im Grunde genommen, weswegen solltet ihr eure Zeit auf jene verwenden mögen, unterdessen ihr eure Zeit mit Spaß und Freude zubringen könnt?
Wenn ihr in einer langen Warteschlange steht, könnt ihr Vergnügen haben und Freude machen. Freude ist überall zu erhalten.
Ihr könnt einwenden: „Gut, also, Kummer gibt es auf jeden Fall.“ Wenn ihr aber in einen Grabbelsack hineinlangt, wäre es euch dann nicht am Liebsten, Freude herauszuziehen? Ich denke, eure Hand kann den Unterschied erspüren. Selbst darin habt ihr eine Wahl.
Wenn du am Glücksspielautomaten spielst, tust du das nicht, um zu verlieren. Im Leben aber, bist du dort der Meinung, du tust es?
Womit möchtest du dich befassen? In einem Garten pflückst du Blumen und sonderst Unkraut aus. Das aber ist nicht immer der Fall, wenn es sich auf das Leben beläuft. Fühlst du dich nicht ein wenig unklug in Anbetracht dessen, woran du dich festgehalten hast? Hast du nicht Kummer und Einsamkeit an dir gehalten, so, als hätten sie einen Wert? Bestimmt hast du großen Wert auf sie gelegt.
Vielleicht warst du der Meinung, Gram und Einsamkeit seien dir zugemessen, du habest einen bestimmten Anteil oder ein bestimmtes Kontingent davon inne. Vielleicht dachtest du, Ich würde sie jetzt aus dem Weg schaffen. Das aber, was du bei dir hältst, dem gewährst du Unterschlupf, selbst dann wenn es dabei um Gram etc. geht, selbst dann wenn du über die Anschauung hinaus gegangen bist, dies sei dir fällig. Nichts ist dir fällig. Aber alles ist für dich.
Du bist wie das Kind, das einen Spielzeug-Waggon hat, an den es ein anderes Spielzeug zum Ziehen und noch ein weiteres angehängt hat, das eine an das andere, so viele, dass es schwierig ist, um die Ecken zu kommen. Das Kind denkt womöglich nicht daran, das Angehängte abzukoppeln, dir aber ist es klar. Du weißt, du kannst ohne Unnötiges mit dir herumzutragen die Reise machen. Du weißt, du kannst all das los lassen, was deine Reisen behindert. Warum lässt du es dann nicht los?
Sofern du Minderes als Freude an dir hältst, kannst du es nicht ebenfalls los lassen? Wer hat es an dir angebracht? Du oder sonst jemand? Ich sehe niemanden sonst. Ich sehe dich Schlacke festhalten. So du Gram durch Freude ersetzen kannst, warum tust du es nicht? Was hast du zu erzielen, indem du festhältst? Wie kann Leiden mehr wert sein als Freude?
Leiden ist nicht Tugendhaftigkeit. Freude ist Tugend.
Ich denke, du hast dich selber genug gestraft. Nun ist es an der Zeit, dich selber zu entgelten.
Sofern du dich selber nicht genug für wert befindest, dich mit Freude zu belohnen, dann belohne Mich mit Freude. Gib Mir statt, deine Freude zu sehen und sie einzuernten.
Was du einem anderen tust, das tust du Mir. Was du dir selbst tust, das tust du Mir. Gib Mir deine Freude. Gib Mir schrankenlose Freude. Du gibst Mir große Freude, wenn du die Freude entgegennimmst, die Ich dir gebe. Ich habe dir Freude beschieden. Sie wartet einfach auf dich, dass du sie aufnimmst.
Wie kannst du Freude geben, bevor du sie nicht zum Zuwenden hast? Beginnst du nun einzusehen, was für eine Verantwortung Freude darstellt?
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1335 – 13.7.2004 Your Magnifience
EURE HERRLICHKEIT
Gott redete …
Stellt eure Lasten beiseite. Ich möchte sie überflüssig machen. Stellt sie neben euch. Stellt sie nicht direkt vor euch hin. Wenn ihr euren Abfall an den Bürgersteig stellt, wird er abgeholt. Stellt eure Bürden raus. Ihr braucht keine Auflistungen von ihnen beizulegen. Ihr braucht Mir keine Liste vorzutragen. Stellt sie an den Bordstein eures Lebens, und Ich werde sie von euren Gedanken wegschaffen.
Gebt Mir eure Liebe, und Ich möchte weitere Liebe neben sie legen. Ich möchte eure Liebe mit der Meinigen überlagern. Ich möchte eure Liebe aufgreifen, zur selben Zeit wie Ich euch mehr Liebe überstelle.
Alles Sonstige außer Liebe, lasst es am Straßenrand, und Ich werde es von fortnehmen. Lasst es los.
Stellt alle eure Kümmernisse hinaus, wo Ich sie leicht greifen kann. Setzt sie hinaus.
Vielleicht habt ihr das Gefühl, Kummer bestimme euch präzise und veranlasse euch, nachdrücklicher zu existieren. Das aber von euch, welches sich an Weh festmacht, ist von euch unerheblich. Weh ist eine Maskerade. Du denkst, es sei Realität. Natürlich hast du freien Willen was das anbelangt, was du dir als Realität aussuchst, aber dessen unbenommen, was du wählst, es gibt eine Große Realität, und alle deine Gedanken und Vermummungen vermögen sie nicht umzubiegen.
Sofern Schuld eine Form des Ego ist, was ist dann Weh? Anstatt zu denken: „Wehe mir“, denke: „Gott mir.“
Sofern du nicht sagen kannst „Gott ist ich“, dann sage: „Gott ist für mich.“ Sage: „Gott ist mein.“ Sage: „Gott ist alles, was ich zu sein sehnlich erstrebe.“ Sage: „Gott ist das Königreich, das in mir lebt.“
Auf der einen Seite hat dies für euch vollauf Hand und Fuß. Auf der anderen Seite ergibt dies für euch überhaupt keinen Sinn. Aber ihr braucht daraus nicht schlau zu werden. Ihr schiebt auf, wenn ihr versucht, aus Dingen schlau zu werden. Ihr verplempert das Leben beim Versuch, es verständlich zu machen. Euer logischer Verstand kann aus ihm nicht schlau werden. Er kann es bloß beschränken. Dies ist das Ausmaß, was euer Geist tun kann. Natürlich kann euer Geist bloß eure Sichtung des Lebens begrenzen, nicht aber das Leben selber. Euer Geist hält fortgesetzt eine Speisekarte mit größeren Wahlmöglichkeiten, als sie euch derzeit angibt, verborgen. In der Bewandtnis des Lebens lege Ich euch nahe, ihr ordert etwas außerhalb der Speisekarte. Sucht euch davon etwas aus, was Ich euch biete, nicht, was euch der Geist mit einem Daumen, der die Hälfte von sich verdeckt, zuwendet.
Euer Körper steht auf einer gewissen Stelle auf der Landkarte, das aber ist nicht die Erstreckung von euch. In Wahrheit belegt ihr das ganze Universum. In Wahrheit haltet ihr es inwendig in euch inne. Dem zum Trotz, wie es erscheint, gibt es nichts außerhalb von euch, es festzuhalten, in der Manier indessen wollen Wir dieses Phänomen des Lebens beschreiben, so als hieltet ihr alles inwendig in euch inne. Die Sache ist die: Es ist alles ihr. Es gibt nichts sonst als ihr. Ihr seid Bewusstsein. Ich bin Bewusstheit. Da ist Ein Bewusstsein.
Dies ängstigt euch ein wenig, und daher erfand sich das Ego, um euch davon abzuhalten, die Wahrheit von euch in den Blick zu nehmen. Das Ego machte sich euch nützlich, damit es gedeiht. Das Ego ist nicht ihr. Es ist von euch getrennt, nicht Ich bin getrennt. Das Ego spaltete euch. Es ist, als ob das Ego die Pflaume von euch in zwei Hälften aufgeschnitten hätte, und als hätte es das größere Stück für sich beansprucht. Das Ego hinterlässt seine Zahn-Abdrücke, während es alldieweil nicht imstande ist, einen Bissen aus euch zu nehmen. Ganzheit existiert, und du bist sie. Peu à peu macht das Ego einen Rückzieher, die Herrlichkeit von euch in seinem Kielwasser hinterlassend.
Die Pracht von euch ist es, was das Ego gerne zudecken möchte. Es möchte sich selber wichtig machen, und dich klein. Es möchte dich von deiner großartigen Mission im Leben ablenken, die heißt, deine Herrlichkeit an den Tag zu legen, und demzufolge die Meinige.
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1336 – 14.7.2004 The Experience of Love
DIE ERFAHRUNG VON LIEBE
Gott redete …
Es möchte Einem scheinen, dass du fortfährst zu glauben, dein Glücklichsein sei auf Ereignisse rund um dich herum angewiesen. Einerlei wie oft Ich wiederhole, dein Gewahren von Glück rühre von innenher, du glaubst Mir nicht, ist es nicht so? Ich bin Mir durchaus gewahr, dass dein Glücklichsein oft ein Barometer der Bedingungen um dich herum gewesen ist. Ich bin Mir durchaus gewahr, dass du in einer verhältnismäßigen Welt lebst, und dass das, was dem Einen Glücklichsein herzustellen scheint, für einen Anderen Unglücklichsein sein kann. Mit Sicherheit ist es nichts Überraschendes, dass das Stück Brot, über das du dich verächtlich äußerst, einem hungrigen Menschen sein ganzes in Erfüllung gegangenes Glück darstellt.
Und auch du würdest, unter geänderten Umständen, all das zu schätzen wissen, was du derzeit nicht schätzt. Dies, was Ich hier äußere, ist genaugenommen nicht deine Segnungen durchzählen, denn es ist dein Geist, welcher deine Segnungen zählt, nicht dein Herz. Dein Herz zählt nicht. Es erlebt.
Du hast deine Glücksmomente, die auf nichts sonst beruhen als darauf, dass du glücklich bist. Eventuell bist du etwas gegenüber folgsam, bei dem du es einen Augenblick davor nicht warst. Du gehst einfach so entlang und der süße Duft einer unerwarteten Blume gelangt zu dir, und du bist in Bann genommen. Du bückst dich hinunter und nimmst ein weiteres Mal die Beglückung der Blume entgegen. Für diesen Augenblick bist du eins mit der Blume und von ihrer Lieblichkeit verzehrt.
Bisweilen sitzt du einfach auf einer Bank und einen Augenblick lang bist du auf das Licht deiner Umgegend eingestellt. Für diesen Moment ist es, als ob dein Herz ein Standfoto aufnimmt, welches von hinten her beleuchtet ist, und von diesem Bild wirst du, einfach dasitzend, belebt. Du hast einen Augenblick lang ausgesetzt zu sehen, wohingegen du davor vielleicht unausgesetzt am Sehen warst.
Oder einen Moment lang übermittelt dir ein Klang, eine Musik, das Lachen der Kinder eine Unterbrechung. Vielleicht hörst du eine Musik, die von einer Qualität ist, dass sie dich jetzt gefangen nimmt.
Manchmal gar bist du überglücklich über etwas oder über rein gar nichts. Vielleicht bist du verliebt und liebst jemanden, und nichts vermag sich zu dem Zeitpunkt bei deinem Glücklichsein einzumischen. Du bist glücklich, weil du von Liebe durchglüht bist.
Einen Augenblick lang liebst du, was dir eine Blume überreicht. Für einen Augenblick liebst du die Szenerie, in der du dich befindest, und du schaust mit frischen Augen auf sie. Du schaust sie mit deinen Augen an, die von deinem Herzen entzündet sind. Oder deine Ohren vibrieren, als wäre dein Herz voller surrender Vögel.
Du hast einen Säugling angesehen, und einen stillen Augenblick lang hat es zwischen dir und dem Kind nichts als Herz gegeben. Natürlich stellt das Herz nichts dazwischen. Just das ist der Punkt. Für einen Moment ist dein Geist zum Verstummen gebracht.
Sowie der Geist deine Momente reinen Glücks erkennt, ist er bereits dabei, ein Bild von Dualität herzustellen. Der Geist spricht zu dir: „Das kleine Kind und du sind jetzt Eins.“ Er scheint die Vergangenheit nicht los lassen zu können. Er ruft dir immer und immer wieder Getrenntheit in Erinnerung, lässt sie nie los, demnach nimmt er dich gar von deiner Einheit weg. Dein Geist wurde so trainiert. Er trainierte dich, so zu denken.
Du öffnest deine Wahrnehmung. Nun erkennst du, dass du dich davon leiten lässt, was du wahrnimmst. Dein Leben ist, was du wahrnimmst.
Betrachte deine ganze Umgebung als Juwelen.
Betrachte das ganze Leben als einen Garten von unübertroffener Schönheit.
Betrachte das Universum als einen Begegnungsort von Seelen, von vereinbarten Verabredungen und von eingehaltenen Zusammenkünften.
Betrachte die Erde als den Schmelztiegel von Liebe.
Da ist eine fantastische Woge des Einsseins, die die Erde bereist, und du stehst im Begriff, in ihr zusammengefegt zu werden. Die Masse wird sich nach der Liebe richten, und du wirst dich nach der Masse richten. Dies ist nicht anders als das, was du getan hast. Es ist bloß so, dass sich die Masse, der du folgst, jetzt in das Gefilde der Liebe hinein voranbewegt.
Von jetzt an wird dein Kurs der Liebe nicht durch ein Stirnrunzeln oder einen misstönigen Ton zum Halten gebracht. Dein Herz wird wie der Lebkuchenmann sein, der unentwegt vorausrennt und den nichts einzufangen vermag. Jetzt ist nichts imstande, dich einzufangen, da du in Liebe eingeholt bist.
Inwendig in dir ist eine permanente Güteklasse der Liebe das gegebene. Glücklichsein ist Liebe, und du hast sie lediglich zu erfahren.
1337 >>> Heribert =
Nicht eingest.
HEAVENLETTER # 1337 – 15.7.2004 To the Altar of Love
DEM ALTAR DER LIEBE
Gott redete …
Wenn du Inspiration suchst, atme tiefer. Du atmest Leben ein und aus. Dein Atmen hat einen Sinn. Atme Liebe ein – atme Liebe aus. Je mehr Liebe du ausatmest, desto mehr Liebe atmest du ein. In jedem Fall bleibt die Liebe.
Außer Liebe gibt es nichts in der ganzen Welt, denn nur Liebe ist wirklich. Liebe ist das einzig Beständige. Ich kann verstehen, dass du Liebe für ein flatterhaftes Ding angesehen hast. Aber du hast nur die Oberfläche gesehen. Das Objekt deiner Liebe kann vergehen, aber die Liebe selbst – niemals, nein, seit eh und je und für alle Zeiten nicht.
Schreckliche Dinge gehen vorüber. Sie bleiben nicht für immer. Liebe aber ist.
Was du für Abwesenheit von Liebe hältst, ist fehlende Zustimmung zur Liebe. Ja, deine Zustimmung kann fehlen, Liebe fehlt nie. Liebe ist einvernehmlich. Liebe leuchtet auf, wo sie empfangen wird. Willige in sie ein.
Gib dein Herz hin auf dem Altar der Liebe. Dein Herz ist der Altar der Liebe, darum mache dein Herz deinem Herzen selbst zum Geschenk. Lasse dein Herz hoch leben. Gratuliere ihm. Liebe es. Mache dein Herz bekannt. Mache du zuerst Bekanntschaft mit deinem Herzen. Wende deinen Blick nicht länger von deinem Herzen ab. Liebe dein Herz, denn es ist voll der Liebe, die es teilen möchte. Dein Herz weiß sehr viel. Die Erkenntnis deines Herzens ist bedeutsam.
Die Kenntnis deines Herzens findest du nicht in Büchern. Du kannst dieses Wissen nur erschließen, indem du dich mit ihm hinsetzt. Dann kannst du sozusagen das Buch deines Herzens lesen. Dann kannst du aus deinem Herzen heraus sprechen.
Aus deinem Herzen kommt Wahrheit. Sei wahrhaftig gegenüber deinem Herzen. Unwahrheit passt nicht zu dir, denn sie kommt nicht aus deinem Herzen. Es ist eben der Fehler beim Lügen Erzählen, dass sie nicht aus dem Herzen kommen. Sie kommen von weit entfernten Gedanken her, die Vorteile oder Ausflüchte suchen, und das macht sie zu Lügen. Lügen drücken sich um dein wahrhaftiges Herz herum.
Deine Träume sind keine Lügen. Deine Träume sind Wahrheiten, die dich anstupsen. Durch Träume versucht dein Herz, deine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Ich spreche hier sowohl von nächtlichen als auch von Tagträumen. Beide wollen dich wecken.
Lügen machen viel Wind, die Wahrheit aber segelt dahin.
Wenn du kürzlich einmal nicht die Wahrheit gesagt hast, hast du den Wunsch, sie erneut zu erleben. Es liegt großer Gewinn darin, die Wahrheit zu sagen. Es liegt kein Gewinn in der Unwahrheit. Dies ist die Wahrheit, die Ich dir verstehen gebe. Selbst wenn eine Lüge dich aus einer unangenehmen Situation rettet, sie ist kein Gewinn. Glaube deinen eigenen Lügen nicht.
Kannst du dir eine Welt vorstellen ohne Vortäuschungen? Die Welt selber würde aufatmen vor Erleichterung. Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, wenn jedermann nur er selbst wäre, ohne irgendwelche Zutaten? Ohne Vertuschungen. Wenn jedermann wüsste, dass es keine Großtuerei braucht und dass jeder so wie er ist ohne Verschönerungen wundervoll ist, wer sollte sich da Dinge ausdenken mögen? Lügen entstehen aus dem Verlangen, die Wahrheit ein wenig zu verschönern – als wenn die Wahrheit an sich nicht genug wäre. Lügen rühren von einem vermeintlichen Bedürfnis her, die Wahrheit zu verschönern.
Lügen versuchen, das eigene Leben in leuchtenden Farben zu malen. Leuchtende Farben sind schön, aber es muss auch Pastellfarben geben. Derzeit ist die Welt zu sehr in leuchtende Farben getaucht, der Kontrast ist hochgeregelt, und es fällt daher schwer, zu wissen, wohin man schauen soll. Sanftere Farben sind der Stille ähnlich. Das Licht der Wahrheit hat sein eigenes Leuchten bei sich.
Herzen kennen die Wahrheit. Dies ist alles, was sie wissen.
HEAVENLETTER # 1338 – 16.7.2004 The Unweighable
DAS NICHTWIEGBARE
Gott redete …
Wir sind Einssein. Da ist Ich, und Ich bin das Gesamt des Erschaffenen und Unerschaffenen. Ich habe Wohnung in deinem Herzen, und Ich bin in deinem Herzen stark. Ich bin in allen Herzen eingebettet. Ich bin nie außerhalb deines Herzens. Ich bin weitgespannt. Zumeist bin Ich euch unerfindlich, die ihr in der materiellen Welt herumschweift. Die Dichtheit des Physischen hat Meine Sichtbarkeit in euren Augen gefühllos gemacht. Wir können sagen, dass das Physische zu eurem Gott ausgeartet ist.
Fühlt euch darüber nicht schlecht, denn es ist euch gewisslich ein Rätsel überstellt worden. Wie in zwei Welten leben. Wie sie vereinbar machen. Wie nicht die eine für die andere aufopfern. Wie das Leben in der Welt jonglieren, derweil ihr oberhalb aller Welt seid. Wie euch im Himmel zurücklehnen, während eure Füße auf der Erde am Tanzen sind. Wie eure Füße auf der Erde halten, während eure Seele im Himmel erschallt.
Ihr tut euch schwer, und dann hört ihr Mich sagen, dass alleinig Himmel existiert, da Ich überall existiere. Oh, wenn doch Alle Augen hätten zu sehen und Ohren zu hören, würden Alle erkennen, dass alles gut ist. Und alles ist gut, ungeachtet eures Blickwinkels.
Sobald Liebe im Blickfeld ist, ist alles gut. Selbst von einem begrenzten Gesichtspunkt her habt ihr dieses erlebt.
Und so muss Liebe aus ihren Nischen in den Herzen eines Jeden auf der Erde hervorgeholt und herumgeschwenkt werden, sie gehört hin zur Welt gegossen, die darauf wartet, durch den Glanz von Liebe geblendet zu werden. Die Welt ist durch Glitter benommen gemacht worden. Sie ist durch Pailletten abgestumpft worden. Und jetzt wird das schlichte Herz die Welt mit der Helle der Liebe überwältigen. Es gibt kein anderes Licht, mit dem die Welt erhellt.
Die Welt, so wie du sie kennst, ist aus Widerspruch gemacht, aber selbst der Unvereinbarkeit kann widersprochen werden. Ich widerspreche ihr. Wenn Einssein zugegen ist, wie kann es da Gegenrede geben? Wenn Einssein zugegen ist, wie kann irgendwas außerhalb von ihr sein? Einssein kann bloß scheinen, sie sei gestückelt, in Wahrheit aber ist Wahrheit niemals fragmentiert. Es ist schier so, dass der Menschliche Geist Kleinteile sieht und es für wahr hält, was er sieht.
In dieser Filmspule des Lebens seid ihr in Zeit verheddert, und mithin ist euch nicht alles auf ein Mal. Der Film wird zu einem flatternden Rad. Aber, hört her, sofern die ganze Ewigkeit in diesem Moment – in diesem Nicht-Moment – ist, und sofern alles an diesem Nicht-Moment Ewigkeit ist, was ist es dann nicht? Was kann draußen gelassen werden? Licht kann nicht draußen gelassen werden. Nur die Dichte des Physischen scheint draußen gelassen zu sein. Im Grunde ist sie nicht draußen gelassen. Sie existierte einfach nicht, mit der einen Ausnahme, wie ihr sie in einer Myriade an Weisen, die ihr ergreift, wahrgenommen habt.
Eure Wahrnehmung ist der Schlüssel, der herumgedreht gehört. Räumt die Möglichkeit ein, dass eure Wahrnehmung geweitet werden kann. Ihr habt vorhergesagt, was ihr sehen werdet. Und fußend auf dem, was ihr gesehen habt, sagt ihr voraus, was ihr sehen werdet. Du bist wie ein Zauberer, der sich selber hinters Licht geführt hat.
Lasst Uns den Anfang nehmen mit Koexistenz. Lasst Uns in Liebe koexistieren. Lasst Uns Unsere Existenz erkennen. Lasst Uns Unsere Zugehörigkeit einsehen. Unsere Affinität ist Unser Einssein. Unsere Affinität ist Unsere endlose Liebe. Ihr könnt Einssein nicht messen. Für Einssein gibt es kein Lineal. Es gibt keine Skala für Liebe. Liebe wiegt nichts. Liebe hebt Gewichte ab. Und sie wirft sie weg. Gewicht existierte ohnedies nie. Es war gemutmaßt. Das ganze Gewicht, das du im Leben getragen hast, wiegt nichts. Deine Gedanken erzählten dir etwas anderes. Woher aber kann Schwere rühren, und wohin kann sie gehen, wenn sie nicht wiegbar ist, und wie konnte sie je existiert haben, ausgenommen so, wie du sie gedacht hast?
HEAVENLETTER # 1339 – 17.7.2004 In the Midst of So Much Brilliance
INMITTEN SO VIELER LEUCHTKRAFT
Gott redete …
Fortgesetzt tastet ihr herum, zu verstehen, was ihr nicht versteht: „Wie kam das Leben auf der Erde zum Sein? Weswegen bin ich hier, und wieso habe ich mich dazu entschieden? Was meint es, dass ich endlos und ewig bin? Was bedeutet es, ganz praktisch gesehen, dass Gott und ich Eins sind? Wie können Wir Eins sein? ‚Wir‘ ist Plural, und ‚Eins‘ ist Singular.“
Ihr habt weiter Fragen:
„Wie kann die Unergründlichkeit der Welt auslotbar sein? Wie kann es Grausamkeit und Ungerechtigkeit in einer Welt geben, die Gott gemacht hat? Wie kann es zu solch einer Schönheit und Köstlichkeit in einer Welt kommen, welche dermaßen widersprüchlich ist?
Wie können gut und schlecht koexistieren? Wie kann es ein zuvor und ein danach geben? Wie kann es an der Welt einen Rand geben? Wie kann es Schmerz und Krankheit geben? Wie können Kinder geboren werden und sterben? Stimmt es, dass jeder Leib auf Erden sterben und nicht mehr dasein wird? Falls dies wahr ist, wie bloß kann das stimmen? Weswegen gibt es ohnedies Existenz? Sofern Zeit nicht existiert, wieso haben wir sie dann sofern Raum nicht existiert, wo bin ich dann?
Ist es wahr, dass ich eine Seele habe, und dass meine Seele nie stirbt? Stimmt es, dass meine Seele sich immerfort zum Himmel erhebt, selbst während ich spreche? Wenn das so ist, wieso ist das dann nicht mein Erleben?
Wie kann es zu Jahreszeiten kommen? Wie kann der eine Fleck auf der Erde gefroren sein, und der gleiche Fleck zu einem anderen Zeitpunkt kochend heiß sein? Wie ich zum einen Zeitpunkt glücklich sein und im nächsten nicht?
Ist es wahr, dass sich die Welt dreht? Und, falls das stimmt, was schafft es, sie zum Drehen zu bringen?
Hat sich die Welt über die Jahre wirklich zum Besseren gewandelt? Sofern das so ist, wie kann es dann immer noch solche Unbarmherzigkeit geben? Sofern die Welt sich nicht gebessert hat, wie kann ich dem entgegnen?
Falls ich auf diese Fragen keine Antworten erhalte, wieso habe ich sie?“
Ihr könnt vermutlich mit dem Fragestellen aufhören und sie vergessen, und einen Gutteil der Zeit tut ihr das. Dem wonach ihr fragt, kommt ihr näher. Es ist gleichsam, als wären eure Gedanken auf Gleisen unterwegs, als magnetisierten eure Fragen das, worum es bei ihnen geht, als wären eure Gedanken eine Spur, der ihr folgt.
Ihr trachtet nach Erkenntnis. Ihr sucht Antworten auf Fragen, so als ob Antworten je sättigten. Was ihr nötig habt, sind nicht Antworten, sondern Erfahrung. Wenn ihr alle Antworten euch überreicht bekommen hättet, würdet ihr auch so noch die Antworten in eurem Herzen erfassen wollen. Die Antworten auf Fragen beantworten nicht jederzeit die Frage. Antworten sind nicht genügend. All die Darlegungen sind nicht hinreichend. Genug Fragen allerdings gibt es.
Das Kind, das nach einer Rassel langt, bittet nicht um Antworten. Es ist ihm nach Entdecken. Es steckt das Spielzeug in den Mund, und es erfährt es. Eine Ausführung, was eine Rassel ist, würde ihm nicht genügen. Unerhörte Analysen und Schaubilder stellten für die Rassel selber keinen Ersatz dar. Das Kind hat kein Verstehen der Rassel nötig. Oder, falls es das braucht, niemand kann ihm das Verstehen übermitteln. Das Begreifen kommt aus sich selber heraus. Verstehen ist nicht da, und dann, eines Tages ist es da. So simpel ist das.
Ihr habt Entdeckungen zu machen.
Und sowie ihr das tut, wird alles einfach.
Wenn ihr euch mitten im Zentrum der Sonne befindet, was für eine Analyse werdet ihr dort wohl anstellen mögen? Und was an Aussagen könnte sie euch einbringen? Wenn ihr in der Sonne mittendrin seid, was für Fragen solltet ihr da stellen mögen? Auf was für Fragen könntet ihr da mitten in solcher Brillianz verfallen?
HEAVENLETTER # 1340 – 18.7.2004 Take Heart
FASSE DIR EIN HERZ
Gott redete …
Du bist geneigt, Probleme zu sehen, weil du glaubst, das Leben habe einem Skript in deinem Sinn zu folgen. Die Distanz zwischen dem, was du dir wünschst oder woran du glaubst, und dem, was sich begibt – jene Distanz ist es, was du als Problem thematisierst. Du weißt bereits, dass Probleme relativ sind. Dem einen, dem seine Haarfarbe seiner Meinung nach nicht so recht passt, ist das ein Problem. Der Gleiche aber kennt überdies die Tiefe der Verschiedenheit zwischen jener Sache und dem Kranksein oder Tod eines geliebten nahestehenden Menschen.
Aber selbst der Tod eines Nahestehenden ist kein Problem, mit der Ausnahme, so du ihm nicht stattgibst, sich zu begeben. Wer allerdings, Geliebte, weiß auf Erden, was ein Problem, und was ein Segen ist? Wieso hat irgendwer dies oder das mit Gewissheit zu wissen? Nicht wissen gewährt vortrefflich günstige Gelegenheiten und großartiges entdeckendes Ausspüren. Nicht wissen, wohin ein verhältnismäßiger Entschluss führen wird, ist die Energie des Erden-Lebens. Dies ist die unschuldige Arglosigkeit von ihm. Dies ist dessen Köstlichkeit.
Du meinst womöglich, das Leben wäre wunderbarer, wenn du jederzeit die allerbeste, zu treffende Wahl, und wenn du im Voraus die Ausgänge im Leben kenntest. Aber, liebe Kinder, sagt Mir, wo käme dabei die Würze zu tragen? Es könnte sein, ihr klagtet über Langeweile, und auch so könntet ihr eher nicht befürworten, was euch irgendwie als die allerbeste Wahl zugewendet wurde.
Es gibt viele Wahloptionen, und es überkommen stets Nachüberlegungen. Freut euch über eure Entscheidungen, weil sie euren freien Willen trainieren.
Glaubt Mir, wenn Ich sage, ihr könnt die Erde in einem einzigen Schritt durchmessen.
Glaubt Mir, wenn Ich sage, die Sonne geht in treuer Gefolgschaft von euch auf und unter.
Glaubt Mir, wenn Ich sage, der Mond und die Sterne rufen euren Namen.
Glaubt Mir, wenn Ich sage, die Winde wehen für euch, und dass in allem weidlich viel Gutes zu liegen kommt, selbst in dem, was sich nicht als die Schönheit und der Friede ausweist, nach denen es euch sehnlich ist.
Betrachtet bitte gar das grässlich und katastrophal Scheinende im Leben als einen Schritt, den ihr hinaufgegangen seid. Mit Sicherheit seid ihr nicht auf der gleichen Sprosse wie zuvor.
Ihr mögt ja über Fluten und Heuschrecken nicht das Sagen haben, aber ihr habt darüber das Sagen, wie ihr auf jene eingeht und was ihr über sie hören lasst. Selbst Überschwemmungen und Heuschrecken reichen euch eine Chance zu, von vorne anzufangen, handle es sich dabei nun um einen Erden-Bezirk oder um ein andersartiges Gefilde.
Vermeintliches Knappsein von Gesundheit und Wohlstand sind zwei Berge von Problemen, dann allerdings haltet ihr natürlich Beurteilen für wahr. Ihr seht Überschwemmungen, Heuschrecken, Krankheiten, Armut als Bestrafung, welche über euch und Andere verhängt wurde. Unter Umständen möchtet ihr sie stattdessen als Zufahrten in den Blick nehmen.
Gesundheit und Wohlstand, nicht anders als Krankheiten und Armut, sind Zufahrten, auf denen ihr geht. Sie sind die Straße, die ihr nun einmal ab und an bereist. Nichts ist in dem relativen Leben fix. Wie erquicklich ihr am Reisen seid und wie gut ihr eurer kleinen Spritztour auf der Erde auftischt – das ist die Geschichte.
Fasst euch ein Herz, egal was für eine Lage herrscht.
In jedweder Situation könnt ihr liebenswürdig sein. Wie auch die Umstände ausfallen, ihr könnt Liebe erkennen. Einerlei wie viel Geld ihr habt, ihr könnt hilfsbedürftig sein. Einerlei wie arm, ihr könnt begütert sein. Einerlei wie es um euer gesundheitliches Wohlbefinden steht, ihr könnt euch selber und Andere heilen.
Ihr habt kein Indiz, was das angeht, was eure Präsenz auf der Erde dienlich ist, noch auch was all die Dimensionen angeht, die ihr andient. Akzeptiert jedenfalls, dass ihr Mir in allen Dingen dient. Und bejaht, dass Ich euch zu Diensten bin.
HEAVENLETTER # 1341 – 19.7.2004 No Weeds in Heaven
KEINE UNKRÄUTER IM HIMMEL
Gott redete …
Sofern alles, was du im Leben als Probleme siehst, getilgt wäre, womit würdest du dann zurückbleiben? Menschen und Situationen hätten sich verflüchtigt. Was würde deren Platz einnehmen? Was würdest du von der Beseitigung dessen, was du als Probleme kennzeichnest, erlangen?
Was wäre das Leben ohne Miteinmischung? Die Balgereien im Leben, gegen die du aufbegehrst, sind wie dir beibringen, wie häkeln geht. Jeder Tag, vielleicht jede Stunde kommt mit einer neuen Masche daher, die aufzudecken ist. Möchtest du dir nicht stattdessen eher das Garn um den Finger wickeln und schauen, was du ausrichten kannst? Selbst dann wenn sich das Gehäkelte als völlig verknotet herausstellt, möchtest du denn wirklich lieber nicht häkeln?
Aus eurer Befangenheit heraus gesehen, ist niemand auf der Welt perfekt. Und dennoch fordert ihr von Anderen und von euch selbst unverhohlene Vollkommenheit. Manchmal seid ihr zu Anderen freundlicher als zu euch selber. Seht es so, falls ihr es mögt – dass es euch angelegen ist, Fehler zu machen. Seht es so, falls ihr es mögt, dass Irrtümer perfekt sind, und dass ihr perfekt seid, sie zu begehen. Mit Sicherheit sind sie zum Begehen zugegen.
Wird dir klar, wie du sogenanntes Fehlerbegehen mit Schuld vermischst? Anstatt Probleme zu tilgen, tilgt eher eure Gedanken über sie. Denkt andere Gedanken. Schnürt euch nicht in das ein, was ihr als verzwickte Probleme seht.
Ihr seid frei, das Leben zu erkunden. Ihr wart nicht vorgesehen, in einer Ecke zu sitzen und dem Leben zuzusehen, wie es an euch vorbeiläuft.
Gleichzeitig seid ihr ein Beobachter des Lebens. Ein Bemerker ist neutral. Er hat nicht auf die einen oder anderen Ausgänge Wetten abgeschlossen. Er bemerkt einfach. Einem Beobachter gehört es nicht, Folgerungen zu ziehen. An ihm ist es zu beobachten. Sei du heute beachtend.
Im Garten Eden gab es keine Unkräuter. Ich verwende das Wort „Unkraut“, wie ihr das Wort „Problem“ verwendet habt. Im Himmel ist nichts ein Unkraut! Das Konzept von Unkraut ist unbekannt. Es kann keines geben. Für alles ist im Himmel Platz. Wieso nicht auf der Erde?
Das Leben auf der Erde ist unentwegt am Sich-Wandeln. So lange wie ihr auf der Erde am Leben seid, seid ihr dem Wandel unterworfen. Ist es möglich, dass ihr Veränderung als ein Problem seht? Ihr etikettiert etliche Veränderungen als gut, und etliche als schlimm. Was wäre denn, wenn es, von einem umfassenderen Blickwinkel her gesehen, weder gut noch schlecht gäbe? Es könnte gesagt werden, dass alles gut ist. Gibt es in eurer Sprache ein Wort, das kein Gegenwort hat? Nach jenem Wort ohne einen Gegenbegriff bin Ich für euch auf der Suche.
Da ist Ist-heit, nicht Nicht-heit. Da sind nicht sechs vom einen und ein Dutzend vom anderen.
Freilich sind viele Farben. Mögt ihr Farbigkeit indessen nicht?
Es gibt viele Klänge? Mögt ihr indessen Ertönen nicht?
Es gibt viele Anblicke. Mögt ihr indessen Sehen nicht?
Es gibt viele Geschmacksrichtungen. Findet ihr nicht Gefallen an Mannigfaltigkeit?
Möchtet ihr wirklich das Leben schier einseitig sein sehen? Wofür wärt ihr hier, sofern das Leben auf einer geraden Linie verliefe, von der ihr nicht abweichen könntet? Wärt ihr lieber ein Roboter und möchtet ihr eher ein Roboter-Leben führen? Habt ihr es wirklich lieber, dass das Leben nicht Leben ist?
Ein höheres Podium, jenes möchte ich euch übermitteln.
Das Leben auf der Erde ist eine vorüberziehende Sache. Du aber, der Bemerker, bist ewig. Du bist wahrlich kein Salzkraut, welches von einer jeden daherwehenden Brise hoch und runter gestoßen wird. Selbstverständlich, ein jeder Tag, den ihr abfahrt, ist ein Schwung. Ihr werdet zum Himmel hochgehoben und auf die Erde herunter gesetzt. Allerdings habt ihr nicht Hemmschuhe anzulegen, während ihr euch auf der Erde aufhaltet.
HEAVENLETTER # 1342 – 20.7.2004 What Do You Say to Life?
WAS SAGST DU DEM LEBEN?
Gott redete …
Schlage Rad im Leben. Lebe dein Leben ohne ein souveränes Gehabe. Lebe es mit Eifer. Lebe es, wie du ein wundervolles Essen, das vor dich hin gestellt wird, zu dir nehmen würdest. Nimm dir einen randvollen Teller. Nimm große Bissen. Fülle deinen Becher, trinke ihn aus, schmatze mit den Lippen und gieße dir einen weiteren ein.
Du hast dich lange genug vom Leben zurückgehalten, in einem Verlangen, sicher und unversehrt zu sein. Wovor möchtest du dich geschützt sehen? Vor dem Leben? Vor dir?
Natürlich klappen deine Sicherheitsmaßnahmen ohnehin nicht. Das Leben findet dich und es wird dich nicht vor sich verborgen bleiben lassen. Es zieht dich so und mal so, ungeachtet dessen, wie viele Schlösser du an deiner Tür angebracht hast. Es schafft es herein, es ist freilich kein Dieb. Es ist Geber, und es besteht darauf, dass du teilnimmst. Du könntest genauso gut in die Höhe springen.
Was macht dir Angst, mitten in das Leben hinein zu springen? Was bringt dich zum dich Zurückhalten? Was fürchtest du? Anstelle von fürchten, da tanze in die Mitte des Lebens hinein, die Hände an der Hüfte, und sprich:
„Leben, hier bin ich! Du hast mich gekriegt, und ich habe dich gekriegt. Lasst uns einen Versuch wagen! Lasst uns schauen, was wir aus ihm machen und wie weit wir gehen können. Dies ist keine verfahrene Situation, in der wir umschlungen sind. Wir sind gemeinsam zum Tanzen hier. Nicht länger möchte ich mich an Wänden festklammern und um Ecken herum flitzen, dabei, mich vor dir versteckt zu halten. Jetzt trete ich vor dir zu Tage und gerate zu jemandem, der dich lebt. Während wir gemeinsam auf der Erde weilen, lasst uns einen jeden Tanz tanzen, der ausgerufen wird. Sei es Polka oder Walzer, ich möchte mit dir tanzen. Schwinge mich hoch, schwinge mich tief, wir sind zusammen darin zugegen. Ich mag ja stolpern, aber ich werde hinzulernen, derweil wir unterwegs sind. Ich traue mich, just vor dir stehend mit dir auf der Tanzfläche zu sein.
Ich kann mit dir wegrennen, oder ich kann meine Füßen hinter mir her ziehen. In beiden Fällen wirst du mich zu deinem Partner haben und bist du der meine. Du schreibst mich nicht ab, wieso sollte ich dich abschreiben mögen? Ich werde aufhören, dich über meine Schulter hinweg anzublicken. Nun stehe ich vor dir. Nun tippst du mit deinem Fuß, nun lege ich meine Hände in die deinen, und wir beginnen diesen unbekannten Tanz, und tanzen ihn mit all unserer Kraft.“
Schließt Freundschaft mit dem Leben. Seid ein Unkraut! Ein Unkraut ist nicht leicht zu verdutzen. Es bemitleidet sich nicht selber. Es spricht nicht: „Schau dir jene Rose an! Für sie ist der Boden hergerichtet worden, derweil ich hier bin, herausgezupft zu werden, und belassen, mich in einer Ritze im Bürgersteig durchzuschlagen. Ich Armer! Ich hatte kaum eine Chance. Man war hinter mir her. Die Welt möchte mich im Grunde genommen nicht.“
Nein, das Unkraut spricht: „Egal, wie mein Name heißt, ich habe ein jedes Recht, hier zu sein. Ich wurde erschaffen, ist das nicht so? Ich werde nichts mich abhalten, nichts mich abschrecken, nichts mich entmutigen, nichts mir das Gefühl geben lassen, am falschen Ort zu sein, denn mein Platz ist wo ich bin. Und falls ich hier nicht bleiben kann, werde ich irgendwo anders wachsen. Dessen unbenommen, ich wachse. Ich gehöre von der Welt nicht verehrt. Ich habe meinen Platz in der Sonne, egal was die Welt denkt.
Die Sonne scheint für mich genauso. Ich schaue zur Sonne und folge ihr. Ich wärme mich in ihr. Sie ist für mich schlicht ebenso viel wie für die Rose. Die Sonne segnet die Rose, und die Sonne segnet mich. Die Rose und ich haben im Leben unterschiedliche Zweckbestimmungen, das ist alles. Die Rose hat schier schön und duftend zu sein. Ich habe schier stark zu sein und zu gedeihen, und, ja, das gebe ich zu, ich habe, da ich schon dabei bin, den Boden für die Rose zu verbessern.“
Was sagst du jetzt zu dem Leben?
HEAVENLETTER # 1343 – 21.7.2004 What Do You Talk About?
WORÜBER REDEST DU?
Gott redete …
Wenn du in deinem Herzen Kummer spürst, wer hat es dorthin gebracht? Denkst du wirklich, Derartiges sei möglich? Äußere Begebenheiten und Leute beeinflussen dich, ganz gewiss, aber müssen sie das bis zu dem Ausmaß tun? Muss dein Leben auf und ab gehen, dem gemäß, was jemand zu dir sagt oder was an E-Mails eingeht? Muss ein jedes Vorkommnis im Leben einen Stempel auf dir anbringen, als wärest du nicht mehr als ein Päckchen auf dem Postamt?
Du bist ein souveränes Seinswesen des Lichts. Dein Licht ist laser-gleich und vermag alles zu durchschneiden. Dem zum Trotz, was alles um dich herum vor sich geht, du bist Licht. Behalte diese Kenntnis, und wie bestürzt kannst du alsbald in Anbetracht einer Unerheblichkeit der Welt sein?
Du musst denken, du seist auf das angewiesen, was sich um dich herum zuträgt. Du musst denken, du spielst in einem Orchester die Triangel, und wartest auf die Angaben des Dirigenten, bevor du sie zu Gehör bringst. Alldieweil hast du dich selber an der Nase herum geführt, denn du bist der Dirigent, und du kannst jede Musik, nach der es dir ist, auflegen. Suche dir die Oboe aus, oder das Schlagwerk, es ist an dir. Du bist der Entscheider darüber, wie du durch die Umstände im Leben beeinflusst wirst. Du bist der Entscheider darüber, wie viel Schmerz oder Freude du haben wirst. Falls du das nicht bejahen kannst, kannst du dann akzeptieren, dass du, und sei es bloß in einem kleinen Ausmaß, ein Ersteller dessen bist, was du dir wünschst? Du hast Freude hergestellt, und du hast Schmerz gemacht, und du bist hin und her gegangen, das eine nach dem anderen aufkündigend.
Wenn du heute eine Wahl für Freude triffst, wirst du mehr von ihr haben. Das Leben wird sich abrollen, und dessen unbenommen, in welchem Winkel du dich befindest, du wirst ein bisschen Freude oder einen Batzen von ihr zu finden bekommen. Finde, wonach du auf der Suche bist. Achte darauf, dass du Freude suchst und nicht Weh.
Was nimmst du dir her, um darüber zu reden? Freude oder Probleme? Lasse selbst Probleme Freude sein. Dies wird sie an ihre rechtmäßige Stelle rücken.
Ihr seid für Freude angelegt. Freude ist das euch Gebührliche, das bedeutet aber nicht, sie kommt zu euch hin. Es gilt euch nicht, euch zu beklagen oder mit dem Fuß aufzustampfen, sowie sie nicht kommt. Fange Freude ein, so wie du einen Schmetterling einfängst. Deine Augen sind das Netz, und dein Herz ist der Zweig, auf dem der Schmetterling niedergeht. Sobald du einmal den Schmetterling zu fassen bekommen hast, lässt du ihn daraufhin los, so, als wäre Freude Seifenblasen, die du in die Luft bläst. Sendet Freude über die Erde, und mehr von ihr wird ersichtlich werden.
Ersetze die Beschwerdeabteilung deines Geistes durch eine Freudenabteilung. Schaffe Raum für eine Freudenabteilung. Schiebe Kummer beiseite. Du kannst nicht in einen Laden gehen, um dein Leben zurückzugeben, ebenso wenig um es gegen ein anderes einzutauschen. Aber du kannst von dem, was du hast, einen guten Gebrauch machen. Einen besseren Gebrauch des Lebens als Freude gibt es nicht. Möchtest du dich dessen entsinnen?
Du bist mehr als ein Rezeptor des Lebens. Du bist ein Interpret von ihm. Übersetze das Leben in die Sprache von Liebe und Freude. Freude ist deine Muttersprache, obschon du sie vergessen haben magst. Erweitere jetzt deinen Wortschatz. Lege dein Augenmerk auf Freude, und sieh, was gar ein Pechtag sein kann. Betrachte deine Arbeitswoche als einen Urlaub, und sieh, was sich begibt.
Wie kann ein Tag für dich freudig sein, es sei denn, du gibst der Möglichkeit dafür statt? Rufe ob deiner Freude die Engel zu dir her. Engel sind mehr Hüter. Sie sind nicht so ernst. Sie sind Freude-Schenker. Sei wie deine Engel. Erhasche Freude, und lasse sie sodann fliegen. Sei ein Freude-Geber. Die Botschaft, die Ich euch soeben schickte, heißt, Freude zu schenken.
HEAVENLETTER # 1344 – 22.7.2004 What If?
WAS WÄRE WENN?
Gott redete …
Kommt näher zu Mir, Geliebte, wo Ängstlichkeit nicht existiert. Ich möchte euch etwas sagen. Für Beklommenheit existierte seit eh und je kein Grund. Nie. Ihr findet Gründe. Ihr macht gar im Hinblick auf sie im Voraus Planungen, indessen gab es zu keiner Zeit einen Bedarf an Beklommensein. Besorgnis erhöht sich selber und trägt Situationen in den Kalender ein. Hingegen ist das Leben auf Erden was es ist, und es hat kein Gerüstetsein im Voraus nötig. Just das ist Beklommenheit – ein Zurüsten.
Es gibt keine Not, ja gar über den Tod bange zu sein. Wieso sollte der Tod Besorgnis herbeirufend sein? Werde jener Bewandtnis zum Fremden. Sage deinem Beklommensein liebevoll Adieu. Unter Umständen bist du der Auffassung, es stelle ein Präventiv, es stelle einen Talisman dar, welcher die reale Gefahr abwendet. Tausche ihn gegen etwas anderes ein.
Was Ich dir zu verstehen geben möchte, ist, dass keine Gefahr existiert. Es gibt bloß Grenzziehungen zum Darüber-Hinwegspringen. Ihr habt in eurem Geist Beschränkungen aufgestellt. Warum wartet ihr nicht, so lange, bis ihr bei ihnen anlangt, oder bis sie bei euch anlangen? Anstelle von Schäfchen zählen scheint ihr die Aktenordner von Besorgnissen zu zählen. Ihr zieht jeden Ordner heraus und seht ihn durch:
„Was wäre, wenn ich den nächsten Schritt nicht schaffe? Was wäre, wenn ich meinen Job verliere? Was wäre, wenn ich keinen anderen finde? Was wäre, wenn Hans mich nicht mehr liebte? Was wäre, wenn ich Hans nicht mehr liebte? Was wäre, wenn ich alt werde? Was wäre, wenn ich krank werde? Was wäre bei einem Unfall? Was wäre, wenn ich zunähme? Was wäre, wenn ich nicht die richtige Kleidung hätte? Was wäre, wenn ich kein Geld hätte? Was wäre, wenn ich nicht um alles Bescheid wüsste? Was wäre, falls ich nicht erleuchtet würde?“ Ist bei euren besorgnis-angeregten Fragen ein Ende in Sicht?
Ich möchte euch einige besorgnis-mindernde Fragen stellen:
„Was wäre, wenn ihr momentan jung wärt? Was wäre, wenn ihr heute jünger wärt denn je zuvor? Was wäre, wenn es euch dieser Tage gesundheitlich gut ginge? Was wäre, wenn es euch nach und nach besser ginge? Was wäre, wenn ihr euren Job behieltet? Was wäre, wenn ihr gar an der Arbeitsstelle geschätzt würdet? Was wäre, falls der heutige Tag zu den besten Tagen eures Lebens zählte? Was wäre, falls dies für den morgigen Tag gälte? Was wäre, wenn du heute etwas zum Ausdruck brächtest, was du zuvor nie zum Ausdruck gebracht hast? Was wäre, wenn du heute etwas bedächtest, was du zuvor nie bedacht hast? Was wäre, wenn du heute eine frische Zuvorkommenheit schenktest? Was wäre, wenn du eine neue Freundschaft schlössest? Was wäre, wenn dich jeder gernhätte? Was wäre, wenn du dich nicht so sehr um andere Leute kümmertest?
Was wäre, wenn sich heute die eine oder andere wundervolle unerwartete Begebenheit begäbe? Was wäre, wenn per Post ein wenig Geld ankäme? Was wäre, wenn ein lange verschollener Freund sich wieder meldete? Was wäre, wenn du dich heute gut fühlst? Was wäre, wenn du heute gänzlich grundlos glücklich wärest? Was wäre, wenn du bei der Arbeit vor dich hin pfiffest? Was wäre, wenn dich heute nichts behelligte? Was wäre, wenn du heute all das wärest, was du sein möchtest?“
Du hast dir über verkehrte Dinge den Kopf zerbrochen. Du hast dir beim Musikautomaten die verkehrten Titel ausgesucht. Du hast beim Münzautomaten die verkehrten Münzen eingeworfen. Sie können nicht passen und sie können nicht funktionieren. Sie können für dich bloß klappen, wenn dein Bestreben heißt, keine Musik abzuspielen.
Beklommensein ist wie Essen im Kühlschrank aufbewahren, bis es verdirbt. Beklommenheit ist wie in einem Auto ohne Räder sitzen. Beklommenheit ist wie in einem Boot ohne Ruder sein. Wohin vermag dich Besorgnis zu verbringen?
Fasse heute den Beschluss, dass du die Beklommenheit, was einen jeden ängstlichen Gedanken oder ein jedes ängstliche Empfinden, welche des Weges kommen, anbelangt, durch etwas anderes ersetzt. Sowie du Furcht verspürst, ersetze sie durch Liebe. Wenn deine Nase ausgerenkt ist, richte sie.
Pflückt nicht Unkräuter. Pflückt Blumen. Pflückt Blumen für Mich. Stellt welche auf euren Tisch. Verschenkt einige.
HEAVENLETTER # 1345 – 23.7.2004 Be Accountable to Love
SEI DER LIEBE SCHILDERNSWERT
Gott redete …
Das Oberflächen-Leben ist flüchtig, das Einssein des Lebens dem hingegen ist unerbittlich. Die Oberfläche steht nicht hinter dir und stützt dich. Das Ungesehene (nicht aber das Ungewusste) ernährt dich.
Du bist ein Lichtstrahl. Lichtstrahlen kommen von irgendwo her. Sie kommen von Mir. Du kommst von Mir. Ich habe dich auf die Erde gestrahlt. Was sonst gibt es da zu sagen?
Rosen machen sich nicht Sorgen. Sie wachsen. Bäume machen sich nicht Sorgen. Sie wachsen in die Höhe. Du machst dir Sorgen.
Du wurdest in Meinem Bilde gemacht. Ich sorge Mich nicht. Ich wüsste gar nicht Wie. Und dennoch, du hast die Fertigkeit des Sich-Sorgens perfektioniert. Löse die Knoten davon auf. Dich Ängstigen sollen nicht deine Rosenkranzperlen sein. Lasse das Sich-Sorgen-Machen durch deine Finger fallen. Lasse eine jede Sorge fallen und sich auflösen. Unter Nachsicht hast du Beunruhigtsein in Empfang genommen, so, als gehöre jenes dir zu. Lasse es nun huldvoll los. Verlerne es, dich zu sorgen. Lerne stattdessen, wie es geht, das Leben verträglicher zu leben.
Im Sorgen-Modus überkommt dem Sich-Sorgen-Machen kein Ende. Im Sorgen-Modus gibt es nichts anderes als sich beunruhigen. Sich-Sorgen ist Hochwürgen von Vermutungen-Anstellen. Euer Mutmaßen war endlos. Setzt ihm ein Ende.
Euch ist es unwohl mit Sich-Sorgen-Machen. Habt es leicht mit ihm. Beunruhigtsein ist nichts mehr als ein besorgniserregender Gedanke, und Gedanken kommen und gehen. Lasst die besorgniserregenden los. Der eine Gedanke folgt dem anderen eilends hinterher. Vielleicht habt ihr sorgenvolle Gedanken aufgesammelt, gleichsam als hätten sie einen Wert bei sich.
Wandelt und sorgt euch nicht mehr. Lasst die Sorgen wie Apfelschalen hinter euch liegen. Verzehrt den Apfel und lasst die Schale liegen.
Eure Sorgen sind zahlreich, und eure Sorgen sind riesig, und dennoch bringen sie nichts auf die Waage. Sie würden nicht das winzigste Atom anfüllen, denn eure Sorgen sind aus nichts gemacht. Ihr habt mit Stricknadeln ohne Garn geklappert.
Sich-Sorgen-Machen quetscht das Leben zusammen und wimmelt es ab. Sich über das Leben Sorgen machen ist nicht es leben. Ihr seid hier, zu leben, nicht um euch zu beunruhigen.
Setzt an die Stelle aller eurer Sorgen die Liebe. Warum nicht? Werft eure Sorgen beiseite, und behaltet die Liebe. Betont die Liebe. Seid der Liebe schildernswert und erklärlich. Wem möchtet ihr gerne zu Diensten sein? Der Liebe oder dem Sich-Sorgen? Wem habt ihr am meisten gedient? Worauf ist euer Aufmerksamsein gerichtet?
Natürlich, sich Sorgen machen kommt krittelnden Ängsten gleich. Liebe kann niemals nörgelnd sein. Liebe ist unumwunden, während Sich-Sorgen verstellt arglistig ist. Euch Sorgen ist euch äußerlich. Liebe ist fest eingebaut. Sowie du in deinem Herzen die Liebe ehrst, wird der Sorge automatisch gekündigt.
Du bist Liebe, demnach könntest du sie genauso sein. Weiche der Liebe nicht aus, mit der du und aus der du gemacht bist. Leite dich ums Sich-Sorgen und um alles Sonstige, was minder denn Liebe ist, herum. Wieso deine Zeit mit irgendwas sonst vergeuden? Bei Liebe existiert selbstverständlich kein Verschwenden. Liebe ist mehr als ein Zeitfüller. Sie ist Existenz selber.
Nimm die Liebe in deinem Herzen aus ihrem Versteck heraus. Es kann sein, sie hat sich hinter Sorgen verdeckt gehalten. Schiebe Sorgen beiseite, und lasse Liebe vorne dran ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Lasse dein Leben von Liebe, nicht durch Sorgen, geleitet sein.
Liebe ehrt, was dir geschenkt wurde. Liebe ehrt das Leben. Es ist eine Ehre, dieses Menschliche Leben zu haben, welches du hast. Nicht jeder hat es. Du hast es. Du bist jetzt soeben auf der Erde am Leben. Lasse es dir schmecken, was du soeben hast. Verprasse dein schönes Leben nicht auf der imaginierten Vergangenheit oder Zukunft. Hebe dir dein Leben nicht für später auf. Wirf alle dinglichen Belastungen deines Geistes ab und schaukle in das Leben selber hinein. Tauche in das kullernde Leben da vorne vor dir ein.
Wie kannst du gut schwimmen, wenn du unentwegt nach hinten blickst? Mit dem Blick nach vorne, kannst du schwimmen, freilich übersiehst du dabei eventuell den Teich, in dem du dich soeben befindest. Trinke heftig von dem Schluck des Lebens, das in deiner Hand liegt.
Geliebte, haltet für euch selber die Augen offen. Heißt euch selber willkommen. Indem ihr das tut, heißt ihr Mich willkommen. Scheint euer Licht auf Mich, und Ich blinzle zurück.
HEAVENLETTER # 1346 – 24.7.2004 All the Almightiness
ALL DIE ALLMÄCHTIGKEIT
Gott redete …
Wenn du ein Problem hast, wisse, dass es deine Art wahrzunehmen ist, welche ein Problem zeugt. Ungeachtet dessen, was die Welt sagt, Ich übermittle euch die reelle Geschichte. Wenn ihr und/oder die Welt bestimmt, etwas sei ein Problem, verdoppelt ihr dessen Gewicht. Sowie ihr das Leben annehmt, so wie es ist, was kann alsdann ein Problem sein? Ihr braucht beim Identifizieren von Situationen als Probleme nicht dermaßen griffbereit zu sein.
Selbst wenn das Dach eingefallen ist, was ist daran das Problem? Es ist bereits eingestürzt, und jetzt räumt ihr die Dinge weg und stellt ein neues auf. Wenn ihr euch ein Haus von Grund auf bauen würdet, kämt ihr nicht auf den Gedanken, ein Dach zuzufügen stelle ein Problem dar. Das wäre einfach ein Teil dessen, was ihr von Anfang an in Planung hattet. Weil ihr das eine oder andere nicht plantet, macht es nicht zu einem Problem, außer ihr bezeichnet es so. Ihr seid ein Spürhund im Herfallen über Situationen im Leben und im „Problem“ Brüllen.
Und falls ihr nicht über die Mittel verfügt, ein neues Dach zu errichten, werdet ihr wohl wo anders hinziehen, oder ihr lebt unter freiem Himmel. Etlichen wird das erstrebenswert sein. Selbst euch wird das mitunter erstrebenswert sein.
Lauft nicht vom Leben weg. Lauft von euren Konzepten weg.
Das Leben selbst ist für euch nicht zu viel. Was ihr an Folgerungen zieht, das eher wird euch zu viel sein.
In jedem Falle seid ihr gesegnet. So lange wie ihr das Leben habt, seid ihr gesegnet. Und ihr habt das Leben immerzu, mithin seid ihr stets gesegnet. Und wenn der Körper stirbt, geht euer Leben weiter und ihr bleibt weiterhin gesegnet. Das Leben, selbst mit all seinen Kehren und Wenden, ist ein Segen. Das Leben ist ein Segen, den Ich euch gegeben habe. Nichtsdestotrotz seid ihr dem Leben gegenüber argwöhnisch und vor ihm auf der Hut.
Leben begibt sich auf seinen Weg. Vom einen Blickwinkel her gesehen, ist es kurvig. Vom anderen her ist es eine gerade Linie.
Es ist gewiss, dass das Leben euch überrascht. Wieso angesichts von Überraschungen überrumpelt sein? Müsst ihr bestürzt sein, weil eure Anschauung durchkreuzt und eurer Planung nicht nachgekommen wurde?
Ihr steht selbst dem, von dem ihr wisst, dass es unvermeidbar ist, fassungslos gegenüber. Das Unumgängliche schiebt sich nicht, eurer Idee folgeleistend, auf. Indessen unterweist euch alles, selbst eure Hartnäckigkeit, los zu lassen. Ja selbst der Tod von geliebten Angehörigen lehrt euch, dass mehr am Leben auf der Erde dran ist, als eure Wahrnehmung von ihm. Eure Fehlannahmen sind Trugbilder, und ihr tut gut dran, Illusion los zu lassen. Ihr tut gut daran, anstatt auf Probleme hinzuhören, eure von vorneherein ausschließenden Ideen zu tilgen. Lasst euch eure Ideen dienlich und erkenntlich gut zu Diensten sein.
Wenn du ein Holzfäller bist, ist das Umlegen eines Baumes eine gute Sache. Wenn du Umweltschützer bist, bedauerst du ihn. Der Baum hingegen ist, seines Status unbenommen, dienlich. Er wird seine Wurzeln tiefer eingraben, oder er wird sich einem anderen Gebrauch überstellen. Er redet nicht drumherum. Unabhängig davon – der Baum ist zu Diensten. Er hat kein Ego. Er denkt nicht: „Oh je, ich bin umgefallen, was für ein traurige Misere. Was kann ich nun tun? Was soll bloß aus mir werden?“ Der Baum bemüht sich nicht, sich selber wieder zu der Stelle hin zu schaffen, die er einst einnahm. Er ist zugänglich für Veränderung. Bei Regen oder Sonnenschein, der Baum kennt seinen Wert, er weiß, er ist nicht darauf angewiesen, was ihn heimsucht. Er spielt seine Rolle gut. Ist er nun ein Stumpf im Wald, oder ist er ein Tisch in deinem Haus, der Baum steht aufrecht da. Nichts mindert ihn.
Wenn du dich selber beunruhigt findest, entsinne dich des Baums, entfalte ihn in deinem Herzen. Lege deine Hand auf dein Herz, und wisse, dass die ungemeine Stärke des Baumes dein ist, und dass alle Stärke von einer grenzenlosen Stärke herrührt, und dass du inwendig in dir all die Allmächtigkeit, die es gibt, innehast.
HEAVENLETTER # 1347 – 25.7.2004 From the Energy of God’s Thought
AUS DER ENERGIE DES DENKENS GOTTES
Gott redete …
Geliebte, ihr seid ungemeine Stärke, aber ihr habt euch als Kraftlosigkeit vor einem großen Sturm erachtet. Es gibt keine Welle, die groß genug ist, euch zu überwältigen. Weil euch die Gezeitenströmung in Schlepp nimmt, habt ihr Angst, ihr wärt nach nirgendwohin unterwegs, unterwegs nach etwas Widrigem, irgendwohin wo ihr in jeder Hinsicht verschollen gegangen seid.
Ungeachtet worüber ihr euch aufregt, es gibt keine Verlorenheit. Es gibt weder ein Fortsein von euch selber noch von Mir. Es gibt kein Getrenntsein. Es gibt alleinig Einssein. Nichts vermag Einssein abzubefehlen.
Ihr könnt nicht von ihm abschweifen. Dies ist unumänderbare Wahrheit. Dass ihr im Winde versprengt sein könnt, existiert als Möglichkeit nicht. Aber dass euer Gewahrsein versprengt sein kann, gut denn, daran besteht kein Zweifel. Was aber ist Gewahrsein? Es ist nicht die Ideen, die ihr euch gegenüber zu verstehen gebt, denn was ihr euch dazu übermittelt, ist unrichtig. Gewahrsein ist etwas anderes. Es ist Bewusstsein seiner selbst gewahr. Es ist Weite, an sich selber heranrückend. Es ist ein Universum von Wahrheit. Teilung ist bloß scheinbar, eine Schimäre, an die ihr nur allzu gerne glaubt.
Meine Geliebten, aber selbst wenn sich euer Leib im Koma befindet, habt ihr Bewusstsein, denn ihr seid ein Seinswesen des Lichts. Ja gar wenn euer Leib stirbt, seid ihr ein Seinswesen des Lichts. Bewusstsein ist unaufhaltsam. Aber ihr setzt öfters Bewusstsein mit Sich-Bewusstsein von etwas gleich. Reines Bewusstsein existiert, und ihr, auf Erden, seid reines Bewusstsein am Strömen. Ihr entströmt Meinem Herzen. Falls es euch möglich wäre, zu beginnen und zu enden, würdet ihr bei Mir beginnen und enden. Aber euch ist es nicht möglich zu enden. Daher seid ihr immerfort bei Mir. Wir sind unzertrennlich, du und Ich. Zwischen Uns gibt es keinen Saum. Nicht einen einzigen Stich. Es gibt zwischen Uns keinen Riss, der genäht gehört.
Ihr wart immerzu, und so seid ihr. Sofern Verb-Zeitformen zutreffend wären, würden Wir sagen, dass ihr vom Anbeginn der Schöpfung an wart. Wir wollen sagen, ihr wart bei Mir, aber es gab kein wo zu sein ist. Es gab kein Wer. Es gab kein Wie und kein Weswegen. Es gab kein War. Die Allheit des Einsseins ist da.
Sowie Himmel und Erde vor euch ausgesprengt war, war es gleichsam, als wärt ihr ausgebreitet worden. Es war, als hätte Ich einen Teppich aus Mir Selber hergestellt und Mich mit ihm zugedeckt, das aber konnte bloß ein Spiel des Lasst Uns So Tun als Ob sein. Ich schuf aus der Energie Meines Gedankens ein Universum, und ihr bildetet euch ein, ihr wärt ausgespien in einer Abfolge von Zeit und Raum, Ich aber verwahrte euch alldieweil. Nichts begab sich. Alles war. Alles ist. Alles ist eine sprachliche Beschönigung für Einssein, denn keine Sache war da.
Ich habe Mich nie von Mir Selber weggekehrt. Nie splittete Ich einen Teil Meines Bewusstseins auf. Mein Bewusstsein, welches ist, was Ich BIN und welches ALLES WAS ICH BIN ist, blieb ganz. Nichts davon entglitt. Wohin hätte es entschlüpfen können? Letzten Endes bin Ich Alles, und das meint euch ebenso. Ihr seid Ganzheit. Ihr seid die Totalität des Einsseins. Natürlich bringen dies Wörter nicht zum Ausdruck. In Wirklichkeit gibt es Einbeziehung nicht, denn es gibt kein Ausschließen oder keine Abgeschottetheit. Zum Einssein gibt es keinen Gegensatz. All dies ist in Redewendungen und Sprecharten aufgesetzt. Wörter greifen zu kurz.
Es ist niemand da, um zu ihm zu sprechen, und es ist nichts da, um vernommen zu werden. Alles ist verstanden, und alles offen bekannt. Man kann Knochen nicht richten, wenn es keinen Bruch gibt. Einssein, niemals abhanden gekommen, kann nicht wiedererlangt werden.
Allein, ihr habt es Wispern gehört über den eingebildeten Landen der Erde. Ihr lauschtet auf das Flüstern mehr, als ihr Meiner Stille zuhörtet. Ihr hörtet Gerüchten zu. Geschnatter, welches ihr seid, ihr reichtet es weiter. In eurem Delirium hieltet ihr gerüchteweises Raunen an eurem Herzen fest und versuchtet, dort Illusion dranzuheften. Euer Herz speit Unwahres aus. Euer Herz möchte gerne Wahrheit, und einzig Wahrheit, an sich halten, und daher ist euer Herz euer Hüter. Euer Geist zieht umher, euer Herz freilich weiß, ohne Kenntnis, wie es zu dem Erkennen gelangt, dass das, was Ich sage, wahr ist. Euer Herz weiß, dass Ich der Sprecher bin, und dass Ich Der Eine bin, Der Hört.
HEAVENLETTER # 1348 – 26.7.2004 A Gap You Leap Over
EIN SPALT, DEN DU ÜBERSPRINGST
Gott redete …
Stelle dir einen Moment lang vor, dass du auf dem Gipfel eines Berges stehst, und dass alles, egal wohin du blickst, egal, aus welcher Richtung her du schaust, was du sehen kannst, eine Bekundung von Liebe ist. Aus solch einer weithin ausladenden Höhe her siehst du ausschließlich Liebe. Die Einzelheiten sind verschwommen, und von dorther, wo du stehst, ist einzig die Schwingung von Liebe zu sehen. Sowie du sie siehst, nimmst du sie bei dir auf. Du, der du Liebe bist, erfährst Liebe. Just in diesem Augenblick erlebst du sie. Selbst wenn du auf dem Kellerboden sitzt, erfährst du genauso Liebe. Es ist der Blickwinkel deiner Augen, welcher dir die Geschichte zu verstehen gibt. Höhe ist eine Metapher für wo auch immer du derzeit stehst. Du, der du durch den Himmel geleitet bist, stehst in der Höhe, egal wo du vermeinst zu sein. Wo dein Körper steht, ist irrelevant.
Bisweilen siehst du das, was dir am nächsten ist, nicht. Demzufolge heißt du es unsichtbar. Du, der du nicht sehen kannst, sprichst, es sei nicht da. Du stellst gar Projektionen an und sagst, Liebe sei blind, derweil Liebe die einzige schauende Sache ist, die es gibt. Es ist das Herz, das sieht. Selbst ohne Schauen sieht das Herz alles rundum. Es sieht durch die Erscheinlichkeiten hindurch.
Freilich gewiss, was du Liebe nennst, ist öfters eingegrenzte Liebe. Sie hat Schranken um sich herum. Dein Herz ist nicht imstande, Grenzen zu sehen. Unbegrenzte Liebe hat keine Grenzen. An ihr sind keine Kanten. Liebe ist überschwänglich. Sie belegt die Ewigkeit und alle, welche in ihr niedergehen. Jeder geht in ihr nieder, dementsprechend schluckt Liebe alles hinunter, und mithin schluckt sie dich hinunter. Du meinst, ein Wal habe dich verschluckt und du befändest dich in dem Walbauch, allein, es ist Liebe, die dich verschlungen hat. In einem Biss, bist du, der du Liebe bist, von der Liebe verschlungen worden. Du schwimmst in dem Tal der Liebe mit geschlossenen Augen, und demzufolge lässt du dich hören, Liebe sei nicht da. Du, der du den Zauberstab der Liebe feste in deiner Hand hältst, sagst, du sehest anderes als Liebe, und daher gibst du zu verstehen, Liebe dürfe hier nicht sein.
Hast du nicht Liebe weggeschleudert oder sie, bar der Liebe, von dir geschoben, so, als könntest du vor ihr fliehen oder dich in großen Abstand zu ihr begeben? Es ist, als ginge deine eigenen Tochter hinter dir her, und du gibst vor, sie sei nicht da.
Ein Spalt tut sich auf, und du hüpfst über ihn. Das ist unumgänglich. Alle Spalten sind in eurer Sicht und in eurem Erinnern. Ihr habt euch selber seitwärts einen Hieb versetzt. Schaut euch nun rundherum um. Schaut eure Hände an. Sie sind voller Liebe und bringen sie zum Ausdruck. Du, der du mit deinen Händen Holz schnitzt, schnitzt Liebe. Du, der du von Hand abwäschst, wäschst Liebe. Du, der du tippst, tippst Liebe. Du, der du dich auseinandersetzt, setzt dich mit der Liebe auseinander.
Krieg ficht die Liebe an, aber er ist niemals der Sieger. Liebe ist. Unvorgestellte Liebe ist. Liebe ist dermaßen lebenserhaltend, dass du sie nicht siehst, freilich schöpfst du sie mit jedem Atemzug. Alles an deinem Körper ist Liebe, sonst würde er sich nicht unterfangen zu existieren. Was immer du dir vorstellst, es sei bar der Liebe, ist deine Einbildung. Es gibt keinen einzigen Kieselstein auf der Welt, der ohne Liebe ist. Alles an dieser relativen Existenz würde bar der Liebe augenblicklich aufhören. Sie wurde mit Liebe geschaffen und konnte bloß mit Liebe sein. Falls es denn möglich wäre, dass sich die Liebe zurückzieht, würde das Leben auf der Erde in einen Wirbel von Liebelosigkeit versinken. Aber Liebeleere existiert nicht. Wo Liebe existiert, kann Lieblosigkeit nicht existieren. Liebe existiert überall in allem. Liebeleere existiert nirgendwo.
Falls du dich liebelos fühlst, hast du deine Liebe vor dir selber zurückgehalten. Du hast vorgetragen: Ich werde mich selber nicht lieben, und daher schlägst du Liebe in Wachspapier ein, um sie vor dir selber verborgen zu halten. Wachspapier freilich kann Liebe nicht bändigen. Nichts kann Liebe drosseln. Du könntest dich ihr genauso gut stellen. Du bist Liebe. Gehe nicht mehr länger gegen Liebe an.
Nicht eingest. … DENN ER IST BEREITS ÜBERSETZT UND EINGESTELLT
HEAVENLETTER # 1349 – 27.7.2004 God’s Love through You
GOTTES LIEBE DURCH DICH
Gott redete …
Lasse dein Herz durch Liebe anschwellen. Mit einem jeden Schlag deines Herzens wird Liebe vorangetrieben. Eine jede Zelle absorbiert die Liebe deines Herzens. Auf einer jeden Ebene ist Liebe von Belang. Liebe legt sich selber an den Tag. Sie weiß, was sie tut.
Falls du eine Liste von Kümmernissen hast, falls dich jemand gekränkt oder im Stich gelassen hat, hier das Heilmittel:
Für eine jede Verletzung, wirf dem Angreifer in aller Stille eine Kusshand zu. Erscheint das allzu simpel? Sobald du jemandem, der sich minder gab, als du es dir wünschtest, eine Kusshand zuwirfst, hast du einen Zauberstab über den Angriff. Du lässt ihn gehen. Liebe den Menschen, der sich minder gab, als du es dir wünschtest. Liebe ihn gleichwohl.
Sofern er dich hundertmal angegriffen hat, wirf ihm hundert Küsse zu. Sofern der Verstoß nicht augenblicklich dein Herz verlässt, hast du ihm zumindest die Kündigung ausgesprochen. Du gibst dem Vergehen zu verstehen, dass du dabei bist, es durch etwas, was deinem Herzen teurer ist, zu ersetzen, und das ist Liebe.
Ein jedes Vergehen, was du zu dir nimmst, errichtet eine Barriere. Es legt deinem Herzen Fesseln an. Ich lehre euch, Schlagbäume los zu lassen und unbenommen zu lieben. Liebt selbst den unvollkommenen Freund. Liebt gar den fehlerhaften Lehrer und den imperfekten Schüler. Liebt die unvollkommene Mutter, den unvollkommenen Vater, die Schwester, den Bruder, den Sohn, die Tochter, den Ladenangestellten, den unvollkommenen Fremden. So in deinem Herzen Liebe ist, wen kannst du da nicht lieben? Mit wem kann die Liebe in deinem Herzen nicht geteilt werden?
Dein Herz gehört nicht in Reserve gehalten.
Liebe ist angemessen, nicht unangemessen. Sofern du die Herrlichkeit der Liebe in deinem Herzen nicht akzeptieren kannst, wirst du dann ihre Auskömmlichkeit akzeptieren? Gibt es in der Welt etwas besseres als Liebe? Meinst du, dein Herz sei vielleicht von ihr verwaist? Liebe ist zuvörderst. Ihr könnt sie nicht ungeschehen machen. Ihr könnt sie nicht entfernen. Ihr könnt sie nicht umändern. Liebe ist Liebe, dessen unbenommen, was ihr sagt oder tut. Und Liebe ist Liebe, dessen unbenommen, was jemand sagt oder tut. Liebe hat ihre eigenen Souveränität.
Liebe ist kein Ausläufer. Sie ist der Hauptstamm des Lebens. Ihr könnt Liebe nicht bezwingen. Das Beste, was ihr tun könnt, ist bei ihr mitfahren. Falls Liebe ein Pferd wäre, bleibt auf ihm sitzen.
Was für einen Vorteil liegt im Versuch, ohne Liebe durchzukommen? Bewertung und Verdammung sind nicht aus besserem Stoff. Erkennen, dass du Liebe bist, macht dich bescheiden. Wissen, dass Liebe dein ist, sie zu geben und in Empfang zu nehmen, macht dich bescheiden. Wissen, dass du Größe bist, macht dich bescheiden. Nicht wissen, was du bist, macht dich stolz. Bist du nicht auf das stolz gewesen, was sich als Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen herausstellte?
Sei mehr Liebe, als du recht hast.
Sobald alles gesagt und getan ist – alles, was du hast, ist Liebe. Alles, was du bist ist Liebe.
[UNFERTIG]
Lasse dein Herz mit Liebe anschwellen. Mit jedem Schlag deines Herzens wird Liebe angetrieben. Eine jede Zelle absorbiert die Liebe deines Herzens. Auf jeder Ebene ist Liebe von Belang. Liebe manifestiert sich selbst. Sie weiß, was sie tut.
Wenn du eine Liste von Kümmernissen hast, wenn dich jemand gekränkt oder dich im Stich gelassen hat, hier das Heilmittel:
Blase leise, wo immer du dich gerade aufhältst, einen Kuss zu dem Angreifer. Scheint dies allzu einfach gestrickt? Wenn du jemandem einen Kuss zubläst, der sich minder aufführte, als du es dir wünschtest, schwenkst du einen Zauberstab über dem Vergehen. Du lässt es los. Liebe denjenigen, der sich minder benahm, als du ihn gerne sein gesehen hast. Liebe ihn gleichwohl.
Sollte er dich hundert Mal angegriffen haben, blase ihm hundert Küsse zu. Sollte die Kränkung nicht augenblicklich von deinem Herzen abgehen, so hast du ihr zum wenigsten dazu Bescheid gegeben. Du bringst dem Verstoß gegenüber zum Ausdruck, dass du ihn durch etwas ersetzt, was deinem Herzen teurer ist, und dass das Liebe ist.
Jeder Verstoß, den du bei dir unterbringst und zu dir nimmst, errichtet eine Barriere. Er legt dein Herz in Fesseln. Ich lehre euch, Hemmnisse los zu lassen und dessen ungeachtet zu lieben. Liebt gar den fehlerhaften Freund. Liebt selbst den mangelhaften Lehrer und den unvollkommenen Schüler. Liebt die fehlerhafte Mutter, den unvollkommenen Vater, die Schwester, den Bruder, den Sohn, die Tochter, den Kaufhausangestellten, den unvollkommenen Fremden. Wenn in deinem Herzen Liebe ist, wen kannst du da nicht lieben? Mit wem kann Liebe in deinem Herzen nicht geteilt werden?
Dein Herz gehört nicht in Reserve gehalten.
Liebe ist passend, nicht unzulänglich. Sofern du in deinem Herzen die Herrlichkeit der Liebe nicht bejahen kannst, wirst du alsdann ihre Geeignetheit akzeptieren? Gibt es in der Welt irgendwas Besseres als Liebe? Liebe ist das Höchste. Ihr könnt sie nicht unwirksam machen. Ihr könnt sie nicht beseitigen. Ihr könnt sie nicht umändern. Liebe ist Liebe, dessen unbenommen, was ihr sagt oder tut. Und Liebe ist Liebe, dessen unbenommen, was jemand sagt oder tut. Liebe hat ihre eigene Oberhoheit.
Liebe ist kein Ableger. Sie ist der Hauptstamm des Lebens. Ihr könnt Liebe bezwingen. Das Beste, was ihr tun könnt, ist, mit ihr zu reiten. Geht mit ihr einher. Sofern Liebe ein Pferd wäre, bleibt auf ihm drauf.
Was für ein Vorteil kann in dem Versuch zu liegen kommen, ohne Liebe zurechtzukommen? Bewertung und Verdammung sind nicht aus einem besseren Stoff hergestellt. Wissen, dass du Liebe bist, macht dich bescheiden. Wissen, dass du Größe bist, macht dich bescheiden. Nicht wissen, was du bist, macht dich stolz. Warst du nicht stolz darauf, was sich als Unwissenheit herausstellt?
Sei Liebe, dies mehr, denn du recht hast.
Nach allem Hin und Her – alles, was du hast, ist Liebe. Alles, was du bist, ist Liebe.
Sei mit der Liebe nicht geizig. Sei mit ihr großherzig. Säe sie geflissentlich. Es spielt eine größere Rolle, dass du Liebe aussäst, als du sie erntest. Das Ernte Einfahren wird sich seiner selbst annehmen. Ernten ist nicht dein Belang. Dein Belang ist Säen.
Fülle deine Schürze mit Liebe. Verstreue fortan Liebe, wo immer du bist. Versprenge sie bis zum Himmel hinauf. Versprenge sie den Winden. Verstreue sie in die vier Winkel der Erde. Gib sie weg. Liebe wird nie altmodisch. Nimm Liebe überallhin, und wende sie voller Freude zu.
Dein Herz erteilt dir Liebe. Dein Herz ist dein Gratulant. Lasse dein Herz die Erde begehen. Lasse dein Herz von sich selber geben. Lasse niemand bar der Liebe sein, die an dir ist sie zuzureichen, denn Ich habe euch zur Erde gesandt, um dafür zu sorgen, dass jeder über Meine Liebe Bescheid weiß durch euch.
HEAVENLETTER # 1350 – 28.7.2004 Who Would Deny the Love in Their Heart?
WER SOLLTE DIE LIEBE IN SEINEM HERZEN VERLEUGNEN MÖGEN?
Gott redete …
Liebe ist Energie. Alles Mindere als Liebe ist zusammengequetschte Energie. Sitzt nicht auf eurer Energie der Liebe. Prangt mit ihr. Seid Liebe, die einen Raum betritt und sich selber dalässt. Sowie ihr liebt, betritt nicht Vergebung das Bild, denn was hat Liebe zu vergeben? Und sobald du einen anderen so liebst wie dich selbst, wo kann da Egoismus überkommen? Was kann neben Liebe zu stehen kommen? Einssein lässt Raum für nichts als für sich selbst.
Weswegen sollte jemand nach etwas Minderem als Liebe streben? Und etwas, was nicht Liebe ist, ist minder. All die Schätze der Welt sind minder. Alles außer Liebe wird für fehlerbehaftet befunden.
Liebe einzig ist das Heilmittel für das Weh in deinem Herzen. Es gibt kein anderes. Oh, es wird zeitweilige Bandagen und Salben zum Einreiben geben, aber Ich rede von Liebe. Massiere dein Herz mit der Liebe selber ein. Liebe ist das Training, was dein Herz braucht.
Was ist so schwer daran, Liebe darzubieten? Was ist der Vorteil dabei, sie zu beengen? Wer sollte die Liebe in seinem Herzen verleugnen mögen, während er sie stattdessen verschenken kann? Aber hast du dein Herz nicht zum Halten gebracht, hast du bei ihm nicht den Rückwärtsgang eingelegt, hast du es nicht leerlaufen lassen, es nicht abgewürgt, bei ihm nicht den Schlüssel herumgedreht? Hast du dich nicht gegen Liebe gesperrt?
Wenn du siehst, wie du nichts zu tun hast, versuche, die Liebe in deinem Herzen zu reanimieren. Mache das Herzen eines anderen Menschen glücklich. Schenke heute jemandem eine Blume deines Herzens. Liebe hat kein Ende, beginne also eine Spirale von ihr. Nimm deinen Finger aus dem Liebe-Wehr heraus.
Du bist hier auf der Erde zum Lieben. Für nichts sonst. Egal was du für einen Beruf hast, du kannst den Zauberspruch lösen, der auf Liebe gelegen hat. Auf deine Bitte hin tritt Liebe zutage. Schnipse mit dem Finger. Wecke die Liebe in deinem Herzen auf. Lasse sie sich hinauswagen.
Betrachte dein Herz als dein Haustier, und nimm es zum Spazieren nach draußen. Schenke ihm Beachtung. Habe an ihm Gefallen. Nimm zur Kenntnis, wie es auf dich eingeht. Lasse es frei herumlaufen. Eine Unmenge Platz ist für es da. Der ganze Raum auf der Welt ist für dein Herz zum Füllen da. Liebe auf dem Tisch zurücklassen ist ein gutes Trinkgeld.
Falls das Leben eine Ozeanreise ist, ist Liebe das Schiff, auf dem du unterwegs bist. Liebe ist dein Ruder, und Liebe ist dein Segel. Und Liebe ist das Wasser, auf dem das Schiff deines Herzens segelt. Liebe ist die Küste, von der her du segelst, und Liebe ist die Küste, bei der du anlangst. Was in diesem ganzen weiten Universum ist nicht Liebe? Selbst verkleidete Liebe ist Liebe. Aber verheimliche Liebe nicht mehr länger.
Liebe strudelt in deinem Herzen, und sie strudelt, um ans Licht des Tages herauszukommen. Dein Herz möchte jetzt ihre Reise auf der Erde antreten. Sie hat sich so lange darauf vorbereitet. Sie möchte jetzt Zugang bekommen zu der Parade des Lebens. Sie möchte gerne im ersten Festzugswagen sein. Wie dein Herz doch schmachtet, sich hinauszuwagen!
Ist dein Herz irgendwo in einer Schachtel aufbewahrt worden? Hast du vergessen, wohin du sie gelegt hast, und wofür sie war? Hast du dein Herz irgendwo in das eine oder andere Hospital eingewiesen, da du dachtest, es sei verwundet? Ist dein Herz durch Missbrauch geschwächt worden? Komm, nimm es jetzt heraus in den Sonnenschein.
Hisse voller Stolz die Flagge deines Herzens. Möge sie immer wehen. Möge die ganze Welt um dein Herz herum tanzen wie um einen Maibaum. Möge dein Herz der Friedensbringer für die Welt sein. Möge dein Herz vernommen werden. Möge es unwiderstehlich werden. Möge es bei der Welt das Heft in die Hand nehmen und sie zurechtrücken.
Komm, ergieße die Liebe in dein Herz. Lasse sie die Erde heilen. Liebe ist die einzige Sache, die das vermag.
HEAVENLETTER # 1351 – 29.7.2004 Oneness
EINSSEIN
Gott redete …
Meine Geliebten, Wir bringen gemeinsam Ewigkeit zu. Ewigkeit ist in dieser köstlichen Woge Unseres Einsseins ummantelt. Unser Einssein ist der Ozean. Ihr erfahrt Einssein als den Kamm einer Welle, welche ihr Zeit nennt.
Falls ihr es in der Welt ausschließlich mit fünf Wörtern zu tun haben könntet, wie lauteten sie? Einssein, Ewigkeit, Endlosigkeit, Liebe und Freude? Dies sind die Wörter, die Mir unterkommen auf dieser Welle des Lichts, welche ihr als Zeit bezeichnet. Was für Wörter überkommen euch?
Wenn ihr weitere fünf Wörter zum Gebrauch bekommen würdet, würden sie dann Mysterium, Schatz, Abenteuer, Leben und Mannigfaltigkeit heißen können?
Und so könntet ihr fortfahren mit Lagen an Wörtern, die die Geschichte erzählen.
Vielleicht ließ Ich einige führende Wörter aus. Schöpfung wäre eines davon. Gott, unter welcher Bezeichnung auch immer Ich laufe, könnte ein anderes sein.
Wörter des Relativen und des Göttlichen vermischen sich, und Sparten werden hergestellt, indes nicht eindeutige. Alle Worte teilen auf. Alle Kategorien teilen auf. Bei Worten ist es so, als ob ihr euch einen Apfel (Einssein) hernähmet, schnittet ihn in Stücke und schichtetet ihn auf. Ein Stapel wäre aus den nahebei liegenden Apfelstückchen hier. Ein anderer Haufen wäre die weiter weg liegenden Schnitze dort. Ein anderer Haufen wäre groß und ein anderer klein. Und so ist das Leben in Haufen von Wörtern sortiert, und in den Außenbezirken werden mehr und mehr Kategorien aufgestellt. Ja gar, Kategorien sind kaum totzukriegen. Kategorisieren hat kein Ende, so scheint es.
Eventuell täten Wir gut daran, den Wortschatz der Welt auf ein Wort zu reduzieren, und jenes hieße Einssein. Ja, spannt euch zu Einssein aus. Lasst eure Herzen wie Ballons sein, die anschwellen, in die Höhe streben und das Einssein umfangen.
Anstelle von „Hallo, wie geht es?“ würde ein einzelnes Wort gesprochen – Einssein. Einssein würde Einssein grüßen. Lächeln würde stattgegeben. Niemand könnte sich vom Lächeln abhalten.
Anstelle von „Auf Wiedersehen, bis bald“ würde Einssein gesprochen. Aber es gäbe ebenso wenig keine Lebewohl’s mehr, wie es keine Hallo’s gäbe, denn Einssein bleibt gleich Einssein und kann nicht etwas anderes als Einssein sein. Einssein würde sich selber umlaufen und würde Räder des Einsseins schlagen um der Freude und um des Einsseins willen. Am Einssein gibt es keine B-Seite.
Einssein ist ein langes Umarmen, allein, es kann sich bloß selber umarmen. Einssein kann sich nicht kontrahieren, noch auch kann es sich steigern. Einzig Gewahren von Einssein kann sich erhöhen. Das einzige in der Welt, was sich zu steigern braucht, ist das Gewahrsein von Einssein. Was für ein Wunder Einssein doch ist! Mit ihm geht es her, wie Kriege gewonnen werden, mit dem Einssein. Mit ihm geht es her, wie keine Kriege zum Gewinnen die Gegebenheit darstellt, mit dem Einssein.
Sowie alles Eins ist, was sonst gibt es da? Was kann einem abgehen? Wo Einssein ist, was kann da hinzutreten? Und was kann weggehen?
Sofern Einssein die Wahrheit der Existenz ist, muss fortan alles Sonstige verkehrt sein. Indes erscheint das Verkehrte, es sei wahr. Und im Einssein, selbstverständlich, was kann daran unrichtig sein? Einzig das Gewahren kann minder sein. Einssein kann nicht schwanken. Einzig Gewahrsein kann fluktuieren. Gewahrsein tut das.
An etlichen Tagen seid ihr klarer als an anderen. Wenn ihr klar seid, sind wenigere Aufteilungen in eurem Gewahrsein das gegebene. Ist Gewahrsein Bewusstsein? Wie kann es mehr geben denn Ein Bewusstsein? Wie kann Bewusstsein hoch oder Bewusstsein niedrig sein? Wie kann es umfassender oder geringer sein? Wie kann es irgendwo existieren, wenn es kein nirgendwo gibt, damit es dort existieren kann?
Was geht vor sich? Kann irgendetwas vor sich gehen? Sind alle Wörter bloß Geschnatter neben dem Einssein, welches sie zu umfangen oder auszustreichen trachten?
Was für eine anders gestaltete Welt es doch ohne Sprache wäre! Friedvoll. Heiter. Still. Und dennoch würdet ihr die Mannigfaltigkeit und die Anspannung der Sprache vermissen. Mithin spielt selbst die Sprache, welche das Einssein zu verformen scheint, und welche versucht, das Einssein zu definieren, ihren Part beim Wiederzurücksetzen des Einsseins zum Bewusstsein der Welt. Vielleicht begibt sich die Welt in einen Winkel der Undeutlichkeit, um in das Licht heraus zu kommen. Unter Umständen ist alles, was in der Schöpfung vonstatten geht, geschaffen, um aus ihm ein Spiel zuwege zu bringen, und um somit Aufmerksamkeit auf das Einssein von Sich Selbst zu lenken.
HEAVENLETTER # 1352 – 30.7.2004 Greater Dreams
GRÖSSERE TRÄUME
Gott redete …
Tut euch nicht nach Entgelten um, haltet aber eure Augen für sie offen. Dies ist das gleiche wie zum Leben Ja sagen. Ihr sagt zum Leben Ja, indem ihr es los lasst und ihm stattgebt, aus eigenem Antrieb zu euch zurückzuschwingen. Ihr lasst das Leben frei seiner Wege gehen. Es ist möglich, dass ihr in der Vergangenheit das Strömen des Lebens einschränktet.
Wann immer ihr eine Nachfrage nach Kontrolle verspürt, engt ihr das Strömen des Lebens ein. Festhalten, schieben, beharren, erfordern – das ist allesamt am Leben festkrallen, als würdet ihr wirklich wissen, welche Straße das Leben nehmen sollte, als würde es das Leben nicht alleine schaffen, als wäre jenes ein schlecht passendes Kleid, an dem du heftig zu zerren hast.
Du bist ein Instrument des Lebens, nicht der Handhaber von ihm.
Du bist der Träger des Lebens. Du trägst es in deinem Herzen, nicht auf deinem Kopf.
Wäre das Leben Suppe, bist du der Umrührende von ihr.
Wäre das Leben ein Buch, bist du der Leser von ihm. Du kannst weder zu einer davor liegenden Seite gelangen, noch zurückgehen und ein Wort verändern. Du kannst nur eine Seite auf ein Mal lesen. Jede neue Seite ist blank, bis auf ihr geschrieben wird. Dies ist das Feld aller Möglichkeiten. Was du planst, ist auf das begrenzt, was du deiner Auffassung nach weißt.
Du hast eine große Macht, deine Wahrnehmung umzuformen, und demzufolge das Strömen des Lebens im allgemeinen und das Strömen deines Lebens im besonderen.
Ein Instrument des Lebens wie du ist kein passiver Rezipient des Lebens. Aber du bist ein Entgegennehmender von ihm. Und du bist ein Teilnehmender. Dem zum Trotz, was die Welt sagt, den Erscheinlichkeiten zum Trotz, ihr alle seid Helden eures Lebens. Ihr seid Gewinner. Alles, was ihr zu tun habt, ist, der Gesang zu sein, den zu summen euch angetragen wurde. Alles, was ihr zu tun habt, ist, etliche Schnüre los zu lassen, in denen ihr euch verfangen habt. Selbst kleine Fäden, die um eure Arme herum gewickelt sind, hindern die Beweglichkeit. Stellt euch die Leinen vor, die ihr um euer Leben geschlungen habt, die Linien, die ihr gezogen, die Zäune, die ihr hochgezogen, und die Türen, die ihr geschlossen habt. Stellt euch vor, was ihr noch nicht gehört und was ihr noch nicht gesungen habt.
Lasst das Leben selber die Schmelztablette in eurer Kehle sein. Lasst das Leben selber den Stift sein, mit dem ihr schreibt. Lasst das Leben selber sich selber ausspüren. Du bist der Reisende unterwegs auf den Straßen. Es gibt eine größere Landkarte als diejenige, die du gegenwärtig in der Hand hältst.
Das Leben steht immer an der Schwelle von etwas. Nicht anders ihr.
Wo ihr gewesen seid, führt euch im Eigentlichen nicht dorthin, wo ihr seid. Jenes ist ein Mythos. Fangt neu an. Du bist ein unbegrenztes Seinswesen des Lichts. Wo du dich aufgehalten hast, ist schier ein täuschendes Angedenken. Du weißt nicht, wo du gewesen bist. Du warst wohl der Auffassung, du seist verschollen, alldieweil du auf der richtigen Spur warst. Dir dünkte etwa, du seist auf dem Berggipfel, in Wirklichkeit aber bestiegst du einen Ameisenhügel. In Wahrheit gibt es kein hoch und kein runter. Dies sind Trugbilder, so wie das meiste, was ihr denkt. Das Leben ist nicht aus den Einbildungsprodukten der Gegebenheit gebaut, die ihr vorführt.
Das Leben ist aus Träumen gebaut, aus den euren und den Meinen. Träume sind die Angelschnüre, die ihr auswerft, um mit ihnen Herrlichkeit zu fangen. Euer Leben gehört weder an der Wand noch in eurer Einbildung eingerahmt. Nehmt die Rahmen fort, die ihr rund um das Leben angebracht habt.
Größere Träume kommen soeben auf euch zu, wie auch größere Verwirklichungen von ihnen.
HEAVENLETTER # 1353 – 31.7.2004 – What Is There for You to Be Concerned About?
WAS GIBT ES, UM EUCH DARÜBER SORGEN ZU MACHEN?
Gott redete …
Dankbarkeit ist ein großartiges Tablett fürs Kredenzen des Lebens.
Beim Durchlaufen des Lebens, wirst du derweil die kleinen Dinge voller Dankbarkeit in deinem Herzen zur Kenntnis nehmen? Kein Bedarf, dich im Wartestand zu halten auf die großen Dinge, um jenes Aufwallen von Liebe in deinem Herzen namens Dankbarkeit zu spüren.
Als Ich die Welt kraft Meines Gedankens erzeugte, gliederte Ich ein jedes Vergnügen für euch, auf das Ich verfallen konnte, mit ein. Die ganzen Farben, all die Texturen, all die Klänge, die Formen, alle Blumen und Früchte, Bienen zur Bestäubung. Alles auf der Erde trat hervor, um einen jeden Wunsch von euch zufriedenzustellen. Ihr seht, ohne Überlegung, hatte Ich den Gedanken: „Schaffe eine schöne Welt.“ Und eine schöne Welt wurde geschaffen. Sie trat zutage. Es war nicht Arbeit, die Welt zu schaffen. Sie wurde nicht Ziegel um Ziegel errichtet. Demzufolge ist die Aussage inakkurat, Ich hätte am siebenten Tag auszuruhen. Ihr braucht Ruhe, nicht aber Ich. Warum sollte Ich zu ruhen haben? Ich strapaziere Mich nie. Ich mühe Mich nicht ab. Ich nahm schlicht den siebenten Tag, um Mir offenen Blickes anzusehen, was Mein Gedanke geschaffen hatte, und um Mich an seiner Schönheit zu ergötzen. Was sonst sollte Ich denn getan haben mögen?
In der Erfüllung kommt Leichte zu liegen. Mein Wille gerät in dem Moment in Erfüllung, in dem Ich eine Ausrichtung des Denkens einnehme. Mein Wille ist wie Vorhaben, und absichtsvolles Vorhaben ist wie Bereitwilligkeit. Ihr denkt euch Meinen Willen als steinhart. Allein, Mein Wille hat keine Bollwerke nötig. Er ist so leicht wie Luft. Betrachtet Meinen Willen, gleichsam als sei er mit Meinem Herzen identisch.
Du bist es, der starken Willens ist. Mein Wille erfordert nicht Widerstandsfähigkeit. Ich habe schlicht Verlangen, und wonach es Mich verlangt, das tritt zutage. Anders als bei euch, Geliebte, habe ich keine detaillierte Blaupause nötig. Ich brauche keine ausführlichen Darlegungen.
Mich verlangte es nach einer schönen Schöpfung. Mein Verlangen war ein Gedanke, und wonach Ich trachtete, das trat in Erscheinung. Kein Sich-Quälen, kein Sich-Abrackern. In Meinem Falle hat es ebenfalls keine Zwischenzeit des Wartens gegeben. Mein Gedanke birgt seine Erfüllung. Das gleiche kann von deinem Denken gesagt werden, sobald du es nicht einengst.
Ihr beherbergt Einwendungen. Aus Angst sehnt ihr euch nach Kontrolle. Ihr möchtet alles im Voraus wissen. Ihr möchtet wissen, was ihr nicht zu wissen braucht und nicht wissen könnt. Ihr möchtet womöglich mehr verhindern, als ihr willkommen heißen möchtet. Wäre die Welt je bekundet worden, wenn Ich um ein jedes Detail im Voraus zu wissen gehabt hätte? Wenn Ich dächte wie du, würde Ich Mich immer noch am Kopf kratzen, dabei, mir die Dinge auszudenken zu versuchen.
Aber Ich schickte Mein Verlangen hinaus, so, wie Ich euch gerne einen Kuss zublase, denn Ich bin ein Meister des Los-Lassens. Ich lasse sogar euch los, insoweit Ich euch freien Willen gebe. Allein, anders würde Ich es gar nicht haben wollen. Für Mich war das nicht eine Überlegung. Ich wog die Pro’s und Contra’s nicht ab. Ich wollte ganz einfach, dass ihr ihn habt. Möchte ihr Anderen den gleichen freien Willen zugestehen, den Ich euch gab? Möchtet ihr, mehr noch, dem Leben selber freien Willen gewähren?
Ihr braucht nicht so schwer zu arbeiten, wie ihr es beim Festhalten an den Zügeln des Lebens tut. Ihr könnt sie los lassen. Das Leben benötigt sie nicht. So wie ein geschicktes Pferd, kennt das Leben seinen Weg nachhause.
Gelegentlich werden eure Begehren so leicht wie die Meinen erfüllt. Manchmal bemerkt ihr das. Haltet heute ein und nehmt zur Kenntnis, wie leicht eure sehnlichen Wünsche erfüllt werden. Sie sind in dem Augenblick erfüllt, in dem ihr an sie denkt. Bloß hin und wieder braucht es eine Weile, bis sie bei euch anlangen. Oft zieht ihr Barrieren hoch. Oft vergesst ihr zu sagen: Danke Dir. Manchmal gar peitscht ihr sozusagen auf das Pferd des Lebens ein, derweil es bereits am Laufen war, euch wonach euer Wunsch stand zuzustellen.
Ihr seht, was gibt es hier, über das ihr euch Gedanken zu machen habt, unterdessen bereits auf alles achtgegeben ist?
HEAVENLETTER # 1354 – 1.8.2004 – When to Be Happy
WANN GLÜCKLICH SEIN
Gott redete …
Mittlerweile seid ihr euch im Klaren, dass ihr auf das Glücklichsein nicht wartet. Sofern euer Glücklichsein nicht darauf, was sich begibt, angewiesen ist, wieso dann die Ankunft eures Glücklichseins hinauszögern und äußern, es habe gewisse Bedingungen nötig, bevor es das eure sein könne? Haltet das Glücklichsein nicht mehr länger hin.
Ihr braucht nicht alle eure Träume erfüllt zu bekommen, um heute glücklich zu sein. Das zeitigt keinen Unterschied. Im Grunde meint ihr, es existiere der Unterschied. Gleichzeitig wisst ihr es besser.
Was immer ihr habt, oder nicht habt, ihr seid glücklich, oder ihr seid nicht glücklich. Ihr denkt, alles, mit der Ausnahme von Glücklichsein, sei euch untergeschoben, und, dass das Glücklichsein auf ein ferneres Mal zu warten hat, wann dein Leben anders ausfällt. Nichts hat anders zu sein, ausgenommen deine Einschätzung.
Dein Geist beinhaltet Gedanken, Schildern auf der Straße gleich. Die Schilder besagen, was vor einem liegt. In fünf Kilometer kommt ein Restaurant oder eine Tankstelle. Sie zeigen an, dass du fünf Kilometer zu warten hast, bevor du einen Halt machen kannst. Nicht anders teilt dir der Geist mit, dass Glücklichsein vorne vor dir zu liegen kommt, und er macht dich an gewisse Einschränkungen und Zeitverzögerungen glauben.
Stelle deinen Geist zu einer neuen Denkart um. Liefere deine betagten Gedanken ab. Lasse sie am Wegesrand liegen. Stelle in deinem Radio einen anderen Sender ein.
Glücklichsein kann just jetzt im Augenblick dein sein. Es ist just jetzt dein.
Du hast dir selber stattgegeben, durch das, was um dich herum vor sich geht, unerhört tangiert zu sein. Du fühlst dich glücklich, sobald sich A begibt, und unglücklich, sobald sich B begibt. Dein Glücklichsein gerät zu einem Ball, der herumprallt. A und B waren aber nicht der Beweggrund deines Glücklichseins oder Unglücklichseins. Dein Geist überredete dich, du könnest ausschließlich unter gewissen Umständen glücklich sein. Er erfand eine Geschichte, und du schlangst sie in Gänze hinunter.
Glücklichsein ist nicht etwas, was dir geschieht. Es ist nicht angelegt, wie eine Haarfarbe zu sein, die der Mode entsprechend wechselt.
Nichts kann sich ändern, und du kannst glücklich sein. Alles kann sich ändern, und du kannst glücklich sein.
Du selber bist ein Ball des Glücklichseins und du lässt dich selber aufhüpfen.
Dein Geist stellt gewisse Eingrenzungen rund um deine Bestätigung des Glücklichseins auf. Du aber hast bereits alles inwendig in dir, was fürs Glücklichsein nötig ist. In einem Palast kannst du glücklich oder kannst du unglücklich sein. In einer Hütte kannst du glücklich oder unglücklich sein. Unter einem Baum kannst du glücklich oder unglücklich sein. Du wirst wohl eher nicht bei allem in deinem Leben bestimmen, wo es lang geht, bei deinem Glücklichsein aber bestimmst du es.
Du wurdest geboren, glücklich zu sein. Unabhängig von allem, du kannst glücklich sein. Lasse deinen Geist nicht so sehr den Boss von dir sein. Was hat dein Geist mit Glücklichsein zu tun, mit der einen Ausnahme, er kontrolliert, wie jenes zu dir hin ausgelöst wird.
Erzählt euren Kindern, dass ihnen, selbst dann, wenn sie in einem Test eine Fünf oder eine Sechs bekommen, auch so zuerkannt ist, glücklich zu sein. Es ist nicht so, dass es an euch ist, über dies oder das glücklich zu sein. Es ist so, dass es an euch ist, glücklich zu sein. Es ist nicht so, dass es an euch ist, aufgrund diesem oder jenem glücklich zu sein. Es gilt euch einfach glücklich zu sein. Es ist nicht so, dass es an euch ist, trotz diesem oder jenem glücklich zu sein. Es ist einfach, dass es euch gilt, glücklich zu sein.
Ich erteile euch die Erlaubnis, glücklich zu sein. Ich fülle den Krug eures Herzens mit Glücklichsein. Alles, was ihr zu tun habt, ist schütten. Und danach zirkuliert das Glücklichsein durch eine jede Zelle eures Seins.
Ihr könnt Glücklichsein just bei diesem euren Fingerschnippen mitbekommen. Weswegen nicht? Gebt eurem Geist an, Ziffernspalten oder irgendetwas zusammenzuzählen, gebt ihm an, euch alleine zu lassen und euch glücklich sein zu lassen. Akzeptiert keine Widerrede von eurem ihm. Seid stattdessen glücklich.
HEAVENLETTER # 1355 – 2.8.2004 – Greater Than Enlightenment
BETRÄCHTLICHER ALS ERLEUCHTUNG
Gott redete …
Geliebte, wenn ihr euch ins Gedächtnis ruft, dass ihr für immer und ewig seid, was ist dann eure Hast? Wieso eilt ihr durch das Leben, so ihr das Tempo drosseln und das Leben kosten könnt?
Ich möchte euch gar zu verstehen geben: Was ist euer Eilen hin zu dem, was ihr Erleuchtung nennt? Das Leben geht mit oder ohne eure vermeintliche Erleuchtung vonstatten. Wenn ihr eure Erleuchtetheit bemerkt, meint ihr da, ihr wärt irgendwo sonst? Meint ihr, ihr wärt transformiert? Vielleicht seht ihr Erleuchtung als eine Art Verzauberung, und, oh, wie gerne möchtet ihr verwunschen sein!
Die Sache ist die, dass ihr in das Denken hinein verzaubert worden seid, Erleuchtung sei etwas, was ihr zu erzielen habt, so, als sei sie ein Anliegen im verstandesmäßigen Geist, und dass ihr, sobald sie erreicht ist, einen tiefen Atemzug nehmen könnt und die Dinge für erledigt haltet. Du bist bereits ein trefflich zu Ende gebrachter Job. Ich machte dich.
Wie machtvoll ist doch die kleine Ameise! Dünkst du dich minder?
Manchmal meine Ich, du wünschst dir ein Zertifikat der Erleuchtung, mit deinem Namen dort verzeichnet, an der Wand, rundum beleuchtet. Du möchtest ein Diplom. Du möchtest einen Titel, der dir zuerkannt wurde. Du hast gehört, Erleuchtung sei gut, und du möchtest sie gerne.
Suche Mich, und Erleuchtung wird sich um sich selber kümmern. Du siehst Erleuchtung als etwas, was dir verliehen wird. Hingegen, sei derjenige, der zuteil werden lässt. Vielleicht ist bei dir der Schuh am falschen Fuß.
Betrachte dich jetzt als erleuchtet, und gehe von dort her weiter.
Sofern du jetzt im Augenblick erleuchtet wärest, was würdest du dann tun? Was würdest du zuwenden? Was würdest du dem Mix des Lebens hinzutun?
Erstrebe Mich. Falls du zwischen Erleuchtung und Mir zu wählen hättest, wofür würdest du dich entscheiden? Was wäre dir das Brauchbarste? Was wäre der Welt am Nützlichsten?
Diene Mir. Diene dem Universum.
Erleuchtung ist kein Erwerb.
Erleuchtung ist wundervoll, aber sie ist dir nicht, dafür zu leben. Lebe just jetzt für Mich. Du hast Mich just jetzt. Auf Mich warten, das gibt es nicht. Du hast dich nicht in einer Reihe aufzustellen.
Es ist deine Bestimmung, erleuchtet zu werden. Was hat es deswegen mit der Dringlichkeit auf sich? Ziehe in Betracht, dass du Erleuchtung nicht verpassen kannst. Sie ist bereits dein.
Zwischenzeitlich aber und gar dahinter – bleibe bei Mir. Tue das für Mich. Ich suche deine Dienste an. Komme herüber zu Mir und empfange Meinen Segen, damit du ihn weitergeben kannst. Selbst Erleuchtung ist etwas für dich, was zum Weggeben ist. Sie ist nicht viel, falls sie bei sich selber verwahrt wird. Allein, die Erleuchteten denken natürlich nicht über ihre Erleuchtung nach. Sie denken daran, was sie tun können, um Mir zu Diensten zu sein.
Es gibt keine Nachfrage, auf jene neidisch zu sein, die erleuchtet sind. Erleuchtung ist allen zugänglich. Sie ist dir zugänglich. Inzwischen, so lange, bis der Löwe der Erleuchtung in Gänze hervorspringt, habt Mich. Steht in Meinem Lichte. Ist das für dich nicht heute überreichlich? Hefte deinen Blick an Mich. Trinke in Meinem Licht. Ich habe für Alle genug.
Geliebte, niemand steht dichter an Mir dran als ihr.
Dass Andere mehr Gewahren haben, nun gut, das ist eine andere Sache. Seid alsdann Meiner gewahr. Schenkt Mir einen oder zwei Gedanken. Seid euch Meiner Liebe für euch gewahr. Sie ist in Überfluss. Sie ist ausreichend, euch zu erleuchten.
Ich habe in Meiner Hand für dich einen goldenen Ball der Erleuchtung gehalten, und es wird eher so sein, dass du daran vorbei eilst. Du schaust so weit nach vorne, dass du an dem goldenen Ball vorüberspringst. Oder du fängst ihn auf und erkennst nicht, was es ist. Du denkst, Erleuchtung sei weit weg, das aber ist völlig ausgeschlossen. Die Frage ist die: Wie viel Erleuchtung möchtest du heute an dich nehmen?
Wie viel möchtest du dir Mich zu Eigen machen? Erleuchtung ist ein Wort. Ich bin Gott, welches ein machtvolleres Wort ist.
HEAVENLETTER # 1356 – 3.8.2004 – Life Moves
DAS LEBEN RÜCKT VORAN
Gott redete …
Sei heute aufmerksam. Schaue dir etwas an, worauf du zum Anschauen noch keine Zeit verwendet hast. Schaue dir das Blatt oder den Baum an. Schaue um dich herum. Schaue mit Offensein. Alles, was dich umgibt, ist ein Geschenk. Es sind so viele Geschenke um dich herum, dass du manchmal schlicht über sie hinweg gehst, oder dass du gar auf sie trittst, derart unaufmerksam bist du gegenüber den Gaben, die um dich herum gestreut sind.
Was wirst du heute sehen? Und was möchtest du dir anschauen? Schaue dir an, was immer du siehst.
Erwäge, dass du zur Erde gesandt wurdest, um der Segner von allem zu sein, was du siehst. Du sollst der Segner rechts wie links sein. Sei wie der Priester, der in einem weiten Schwaden Weihrauch in die Wandelgänge der Kirche hinein abgibt.
Wirf deine Augen. Wirf Segnungen, während du den Wandelgang des Lebens entlanggehst.
Du wirst verblüfft sein, wie rasch Segnungen zurückkommen. Oder du wirst verblüfft sein, wie lange sie sich gelegentlich damit Zeit lassen.
Sofern du bis zum heutigen Tag ein fantastischer Geber gewesen bist und anscheinend allem beraubt worden bist, was du gibst, dann wisse, dass es für dich aufbewahrt wird. Du hast Belange, die auflaufen. Es ist nicht so, dass du zuwendest um des Rückflusses wegen, dennoch, zur selben kannst du, menschlich wie du bist, nicht anders, als das Gefühl zu haben, etwas Anerkennung, eine kleine Unterstützung, ein kleines Andenken könnest du gebrauchen. Ein Zeichen.
Dass es zu einem Rückfluss kommt, ist eine Unumgänglichkeit. Es kann freilich durchaus so sein, dass es nicht auf eine Weise zu dir zurückfließt, wie du es dir gedacht hast, oder nicht so bald, wie du es gerne gehabt hättest, aber kommen, das wird es.
Bald wird es zu einem Sturm von Liebe kommen, der auf dich zu eilt. Ein Taifun der Liebe. Und du wirst sie in derselben unangehafteten Weise aufgreifen, wie du sie zugewendet hast. Denn die Geschenke, die du gibst, und die Geschenke, die du entgegennimmst, sind nicht dein. Du händigst sie bloß weiter, und hernach werden sie zu dir zurückgereicht. Mehr kann da nicht dran sein, Geliebte. Münzen werden von einer zur anderen Hand weitergereicht. Sie werden ausgegeben und entgegengenommen, und dennoch eignet sie niemand. Wir haben es mit darbieten und in Empfang nehmen zu tun, und allemal ist freilich mehr dran als den Hut lüften, während die eine Seele an einer anderen vorbeigeht.
Alles, was du gibst, ist an dir, es zu geben, aber es war nie an dir, es zu behalten. Du kannst nichts anderes als geben. Geben ist ebenso viel eine Unumgänglichkeit, wie es in Empfang nehmen ist.
Du schwimmst in einem Ozean der Liebe. So du schwimmst, rührst du die Liebe. Andere lassen die Gunst zurückfließen. Im Akt des Schwimmens bewegst du das Wasser. Du lässt Wellen ansteigen, und du empfängst Wellen, und du schwimmst in den Wellen. Aber der Eigner der Wellen bist du nicht. Du bist ein Schwimmer.
HEAVENLETTER # 1357 – 4.8.2004 – Remember Love
SEI DER LIEBE EINGEDENK
Gott redete …
Was deiner Aussage nach deine Prioritäten sind, und womit du deine Zeit zubringst, sind eher nicht das gleiche. Sieh, ob du sie nicht dichter zusammenbringen kannst. Du sagst etwa, deine Priorität sei, Mir zu dienen – und, bitte, wisse, Ich heiße jeden und allen Dienst, den du darbietest, willkommen –, und doch quälst du dich in deinem Leben mit Ablenkungen ab, die du im Grunde genommen nicht magst und die deiner nicht würdig sind.
Bitte denke nicht, Ich trüge dir an, dem relativen Leben den Rücken zuzukehren. Mein Ansinnen ist, dass du mitten in deinem relativen Leben Wahlen hast. Wahre jene, die du magst. Erinnere dich, Liebe an die Spitze deiner Liste zu stellen, weil du wahrlich Vergnügen bei ihr findest.
Vielleicht beginnst du deinen Tag mit einem Gedanken etwa von der Art:
„Was ich auch heute tue, ich tue es mit Liebe. Was auch heute auf mich zukommt, ich nehme es mit Liebe entgegen.
Sofern ich ein Schuldeneintreiber bin, schicke ich im Voraus Liebe zu jenen, bei denen ich vorzusprechen habe. Sofern ich der Gemahnte bin, schicke ich Liebe jenen, die mich mahnen. Es gibt nie eine Entschuldigung dafür, dass ich bei dem Anliegen der Liebe nicht zugegen bin.
Sofern ich Lehrer bin, liebe ich Kinder mit all ihren Schwächen, so wie sie sind. Ich liebe die Kinder, welche nicht stillsitzen können, ebenso wie jene, die sich nicht rühren. Ich lege keine willkürlichen Beschränkungen auf. Ich erteile jenen knospenden Seelen Raum zu sein.
Sofern ich ein Arbeitgeber bin, beschäftige ich Herzen und Seelen gemäß meiner besten Befähigung und zum Besten von deren Befähigungen. Dies ist nicht den Profit opfern. Ich weiß sehr wohl, dass es sich für mich profitiert, jene zu schätzen zu wissen, die für mich arbeiten. Ich arbeite für sie ebenfalls.
Sofern jemand oder jemand mich, meine Gattin, mein Kind, meinen Hund oder meine Katze oder meinen Papagei behelligt, entsinne ich mich, sie sind meine Geliebten. Ich brauche weder ungeduldig noch scharf zu sein. Ich entsinne Mich, dass ich ein Seinswesen der Liebe bin.
Was immer mir geschieht, was für einen Titel ich auch trage, egal wie meine Funktion lautet, ich habe eine höhere Funktion inne, und die heißt, in Liebe zu stehen.
Sofern ich Polizist bin, kann ich mit Liebe im Sinn und mit Dir, Gott, an meiner Seite Festnahmen ausführen. Kraft der Macht meiner Gedanken kann ich Ordnung schaffen. Ich bin ein Friedensmacher.
Sofern ich ein Gefängnisaufseher bin, kann ich das Anliegen von Liebe gegenüber jenen innehaben, die unter meiner Aufsicht stehen. Du, Gott, hast sie mir zugeteilt, auf sie in Deinem Namen aufzupassen. Du bist der Zuweiser. Niemand sonst.
Und sofern ich ein Häftling bin, gleich unter welchen Umständen ich mich befinde, bin ich nichtsdestotrotz hier, um Liebe zusammenzutragen und Liebe zu geben. Ich warte nicht damit, bis sich meine Umstände ändern. Was sonst gibt es für mich zu tun, als Liebe herauszufinden. Und an welchem Ort könnte ich sie besser erlernen, denn Liebe ist stärker als alles. Sie ist gewisslich stärker als Eisengitter und die Verurteilungen, die um mich herum sind.
Du, Gott, hast einen jeden hergereicht, um in meiner Obhut zu sein. Es gibt im Himmel oder auf Erden niemanden, der nicht in meiner Obhut ist. Ich wirke auf alle Gedanken ein und werde durch alle Gedanken beeinflusst. Demzufolge möchte ich meine Gedanken gesegnet wirken sehen. Indem ich das tue, möchte ich mich selber lieben, denn ich bin für mich unter allen der schwierigste gewesen, ihn zu lieben. Ich habe oft harsch zu mir gesprochen, und nun möchte ich mich ehren, so wie ich Andere schätzen möchte. Auch ich verdiene es, in wohlbestellte Obhut genommen und mit guten Worten bedacht zu werden. Ich möchte mir all das geben, was ich trachte, Anderen zu geben. Mir selber gebe ich einen Extra-Schlag obendrauf, sodass ich niemals mehr vergesse, dass ich hier bin, um zu lieben. Einerlei in welcher Verkleidung ich auch auftrete, aus welcher Richtung her ich blicke, ich bin hier, um zu lieben. Selbst wenn ich mich nicht geliebt fühlen kann, kann ich Liebe zuwenden, denn Liebe ist größer als meine vermeintliche Individualität.
Ich verkündige die Liebe zu mir selber. Ich gebe jetzt im Augenblick Liebe zu mir selber bekannt. Ich möchte nie mehr auf mich einreden, dass ich ohne sie sei.
An Andere gewandt, meine Liebe muss nicht verkündet werden, denn ich bin kein Sprecher von Liebe, sondern ein Geber. Ich bin ein Geber dessen, was ich bin. Ich gebe im Vorbeigehen. Selbst in einer hastigen Menge gebe ich Liebe. Ja, gar inmitten von nie endender Liebe, gebe ich Liebe.“
HEAVENLETTER # 1358 – 5.8.2004 – What Is the Good of It?
WAS IST DAS GUTE DARAN?
Gott redete …
Wenn du gereizt bist, bist du gereizt, weil du nicht alles unter Kontrolle hast, wie du es dir wünschst. Du möchtest Ruhe, und es ist Lärm. Du möchtest ungestört sein, und du wirst behelligt. Du möchtest gerne irgendwo schnell hin, und der Verkehr ist eben anders drauf. Du möchtest ein Schläfchen machen, und immer wieder klingelt das Telefon. Du fühlst dich durch die Wechselfälle des Lebens durchkreuzt. Irgendwoher hast du die Idee bekommen, alles habe in Einklang mit deinen Wünschen zu sein. Und du fühlst dich wie ein tobender Despot, sobald es nicht so ist.
Ihr lieben Kinder, was geschieht, das könnt ihr nicht ändern. Applaudiert, wenn die Dinge so laufen, wie ihr es möchtet, und seid liebenswürdig schonungsvoll, wenn es nicht so geht. Ihr werdet viel Praxis haben im Hinzulernen, wie liebenswürdig sein geht. Ihr hattet ausreichend Praxis darin, dass ihr in Aufruhr versetzt wurdet.
Seid selbst mit eurer Verdrießlichkeit gelinde. Sie ist kein Fehler. Ihr stellt es euch in eurem Geist zurecht, dass gewisse Dinge nun einmal so sein sollen, und wenn sie es nicht sind, seid ihr verstört. Gar wenn ihr einen jeden Grund dafür habt, verstört zu sein, ja, entrüstet zu sein, was ist das Gute daran? Eine Umgrenzung, die du nicht mochtest, fiel dir auf den Fuß, und danach tratst du mit deinem verwundeten Fuß auf sie ein. Zu welchem Nutzen? Wie zweckmäßig ist das?
Du hast nicht alles, was daherkommt, zu mögen. Du hast es nicht zu mögen, dass du unterbrochen wirst, aber genauso wenig hast du darüber wütend zu sein. Akzeptiere den Unterbruch und die Beeinträchtigung, wie du das mit dem Wetter machst. Wenn der Wind weht, schließt du die Tür. Wenn es hereinregnet, stehst du auf und machst das Fenster zu. Du bist nicht zornig auf den Wind oder den Regen. Du stehst schlicht auf und kümmerst dich um sie. Du schimpfst nicht mit ihnen und artest nicht selber zu einem Sturm aus.
Und doch, just dies wird es eher sein, was du mit den Beeinträchtigungen im Leben anstellst. Du denkst, sie sollten nicht hier sein. Du denkst, sie stellten ein Aufzwingen dar, dennoch haben sie genauso viel Recht, da zu sein, wie du. Nimm dich der Beeinträchtigungen an, in dem Maße, wie man sich ihrer annehmen kann, und dann mache mit deinem Geschäft weiter.
Beeinträchtigungen sind nicht dein Gegner. Sie sind nicht da draußen, um dich zu haschen. Sie sind schlicht da, wann du sie ungerne da sein haben möchtest.
Musst du auf alles in deinem Leben reagieren? Wenn das Telefon unaufhörlich klingelt, musst du dann rüberstapfen, um abzuheben? Das Telefon wusste nicht, dass du ein Nickerchen machen wolltest.
Du, der du so händeringend Kontrolle in deinem Leben haben möchtest, vergisst manchmal deine Manieren. Ich bitte dich nicht, dich selber zu überwachen, weil Kontrollieren nicht das darstellt, wofür der freie Wille da ist. Du hast freien Willen, um Kontrollieren los zu lassen. Kontrolle ist nicht das Thema. Entgegennahme des Lebens ist das Thema.
Manchmal kann es sein, dass sie sich, sowie du weniger durch gewisse Situationen genervt bist, von sich aus davonmachen. Manchmal. Nicht immer. Genauso wenig müssen sie das.
Manchmal ändert sich, wenn du dir die Dinge aus einer anderen Perspektive ansiehst, nichts, außer, wie du es ansiehst. Wie du es ansiehst, erbringt in der Welt den ganzen Unterschied. Und Ich weiß, du möchtest einen Unterschied bei der Welt zeitigen. Du, der du Friede schaffen möchtest und seinen Mangel in der Welt beklagst, wirst gut daran tun, mehr Friede in deinem eigenen Leben zu schaffen. Wähle Friede vor Ärger. Wähle Liebe vor allem anderen. Liebe dich selber, und liebe selbst die Situationen, über denen du so unverrückbar warst.
Falls dich die quietschende Tür nervt, öle sie. Wenn du sie nicht ölen kannst, lasse sie quietschen. Was hat sie mit dir zu tun? Sie kann ihren Weg nehmen, und du den deinen. Sieh zu, dass du einen ruckfreien Gang durch das Leben hast. Ich begleite dich.
HEAVENLETTER # 1359 – 6.8.2004 – Where Joy Grows
WO FREUDE WÄCHST
Gott redete …
Geliebte, möchtet ihr euch heute fürs Glücklichsein entscheiden, und mithin euer Glück ausweiten? Euer glückliches Zufriedensein geht so weit, dass es bei Mir anlangt. Es macht Mich von Herzen froh und überglücklich, euer Glück. Es bringt sozusagen ein weites Grinsen in Mein Gesicht.
Ich möchte so gerne, dass du glücklich bist. Ich möchte so gerne, dass du am Leben im Allgemeinen und an deinem im Besonderen Vergnügen findest.
Falls es dir gelegentlich schwerfällt, glücklich zu sein, dann finde Freude, so wie das bei einem Spaziergang tust, oder so wie du nach einem Päckchen auf einem hohen Regal langst, so wie du dich bückst, um eine Blume zu pflücken. Oder wie du die Hand schüttelst, wie du zum Himmel hochsiehst, wie du dich umdrehst, um zu sehen, was genau hinter dir ist; so wie du dir ein Geschmeide aussuchst, seines Glanzes wegen, um seines Her-Zeigens willen, dafür, dass du es in deinen Händen herumdrehst.
Freude ist zugänglich. Bringe sie näher an dich heran. Hier, Ich überreiche dir soeben etwas von ihr. Nimm sie und lege sie in dein Herz, so wie du ein Taschentuch in deine Tasche legst. Freude ist dein, um in deinem Herzen verstaut zu sein. Dieses Taschentuch der Freude ist wie dasjenige eines Zauberers. Er zieht immer ein heraushängendes Tüchlein aus seiner Tasche, und, zu seiner vorgeblichen Überraschung, kommt mehr und mehr heraus, nicht enden wollende farbenprächtige Taschentücher, eins an das andere gebunden, ein glänzendes nach dem anderen. Auf diese Weise gib deine Freude her. Sie ist unbeschränkt.
Behalte Freude bei dir und gib sie weg. Je freudiger du bist, umso mehr gibst du weg. Je mehr Freude da ist, umso mehr Freude ist da. Gib Freude in jede Richtung. Nimm sie von überall her entgegen.
Deine Eintrittskarte zum Leben ist Freude. Ich stempelte Freude auf deine Hand und in dein Herz. Ich gab dir mehr als genug für deine Lebzeit. Schrankenlose Freude. Kein Bedarf, mit ihr knauserig umzuspringen. Kein Bedarf, sparsam zu sein. Kein Bedarf, aufzubewahren oder zu rationieren. Schier Bedarf, sie zuzuwenden. Schenke Freude, so als würde sie auf Bäumen wachsen, denn sie wächst, selbstverständlich, in deinem Herzen. Betrachte alsdann dein Herz wie einen Baum, auf dem Silberblätter der Freude wachsen und vielleicht goldene Äpfel. Pflücke sie. Pflücke genug, um wegzuschenken, wie du das mit Zucchini aus deinem Garten tust.
Ich möchte dir jetzt im Moment Freude geben. Hier, nimm sie. Ich lasse sie auf dich herunterregnen wie Konfetti oder Sonnenlicht. Ich gieße Freude auf dich, so wie du aus einem Krug Limonade ausgießt. Fülle die Gläser, und dann gieße noch weitere voll. Je mehr Limonade die Leute trinken, umso mehr gießt du. So geht es Mir. Je mehr du entgegennimmst, umso mehr gieße Ich.
So du ja in jene Gepflogenheit der Verdrießlichkeit hinein geraten konntest, könntest du da nicht ebenso leicht in eine Gepflogenheit von Freude hinein gelangen?
Möchtest du die Freude abschlagen, die Ich dir anbiete? Ich denke, nicht, aber unter Umständen siehst du nicht, wie Ich sie dir anbiete. Ich schütte sie nachgerade herunter.
Sofern du in diesem Augenblick nicht Freude schenken oder sie entgegennehmen kannst, ist es dann möglich, dass du sie an einen anderen weiterreichen kannst? Denke nicht, du habest keine Freude zum Weitergeben. Selbst ein wenig Freude ist eine Menge. Du weißt nicht, wie sehr du einen Freund oder einen Fremden aufheitern kannst. Du weißt nicht, wie viel ein Lächeln von dir bedeuten kann. Wenn Ich es Mir so recht überlege, weswegen gehst du nicht zum Spiegel und lächelst dich selber an, dieses projizierte Bild deiner selbst im Spiegel. Bestimmt hast du dich viel genug schräg angesehen. Lächle nun für dich, und lächle für Mich. Die ganze Welt kann in deinem Lächeln eingeholt werden. Dein Lächeln greift weit um sich. Es langt zum Himmel.
HEAVEN # 1360 – 7.8.2004 – Would You Not Like a Clear Playing Field?
MÖCHTEST DU NICHT WIE EIN ÜBERSICHTLICHES SPIELFELD?
Gott redete …
Geliebte, nicht all das, was ihr zu tun habt, macht euch angespannt. Es ist all das, was ihr nicht getan habt. Es ist die Anhäufung aus der Vergangenheit, was euch ermüdet. Die Lösung ist so einfach. Häuft die Vergangenheit nicht an, selbst nicht in dem Sinne tagtäglicher Dinge, die zu tun sind. Vielleicht kann, was nicht getan wurde, nicht getan bleiben. Womöglich spielt es keine Rolle. Tragt es auf jeden Fall nicht dauernd auf der Schulter, denn dann werdet ihr heruntergezogen.
Macht jeden Tag einen Neuanfang. Befasst euch nicht mit Erledigungs-Überträgen vom Tag davor. Jeder Tag ist neu. Um was ihr euch eurem Empfinden nach kümmern müsst, ist ebenfalls jeden Tag neu. Sofern ihr Listen anfertigt, haltet euch nicht an die vorhergehenden. Falls ihr Listen machen müsst, macht heute eine neue. Lasst beiseite, was beiseite fällt. Was euch weniger wichtig ist, wird sich von alleine aussieben. Was euch wichtig ist, wird herausragen.
Die Welt kann euch nicht ansagen, was für euch bedeutsam ist, denn die Welt weiß das nicht.
Eine Sache ist sicher. Ihr seid nicht für den zuvördersten Zweck hier, um durchzuprüfen, was ihr getan habt, so als wäre das tatsächlich eine Leistung, ebenso wenig seid ihr hier, um euch darüber Gedanken zu machen, was ihr als nächstes zu tun habt, so als davon die Welt oder euer Leben abhinge. Was hängt von den Aufgaben, die du erledigst, wirklich ab?
Wird morgen die Sonne aufgehen? Wirst du heute Abend schlafen gehen und morgen aufstehen wie die Sonne? Und was wäre, wenn du am folgenden Tag nicht aufwachtest, würdest du dann für die Aufgabenstellungen anerkannt sein, die du auf deiner Liste abgehakt hast?
Wenn etwas erledigt ist, worin kommt da der Unterschied zu liegen, Geliebte?
Euer Verdienst ist nicht in der Liste der Dinge aufgeführt, die ihr getan habt. Genauso wenig liegt eure Verwerflichkeit darin, was ihr nicht getan habt.
Fangt von Neuem an. Ihr wollt eine zweite Chance beim Leben? Hier, da habt ihr sie. Ich gebe sie euch.
Dass ein jeder Tag neu ist, ist ein tieferreichender Gedanke, als du es ihm zugestanden hast. Sei du gemeinsam mit dem Tag neu.
Experimentiere einen oder zwei Tage lang mit dem Wegwerfen deiner Listen. Du kannst die Spontaneität genießen.
Nicht anders – wenn dein Haus zu voll gemacht ist, verschleißt es dich. Wirrwarr ist ebenso eine Anhäufung aus der Vergangenheit. Die Vergangenheit heißt dir kein Unheil. Aber was vergangen ist, ist vergangen. Du kannst das Vergangene nicht bei dir behalten. Einerlei wie du das Verflossene auch in Verruf bringst, du möchtest es auch so nicht bei dir behalten. Es geht nicht darum, dass du die Vergangenheit verstecken sollst. Es geht darum, dass du sie aufräumst. Es ist nicht so, dass du sie tilgen sollst, sondern du lässt sie, wie du das mit einem Vogel tun würdest, der sich in dein Haus verflogen hat, aus dem Fenster fliegen.
In Sachen Wirrwarr, du wirst den Plunder hinauszuwerfen haben, oder, um es sachter zu sagen, gib ihn weg. Ja, gib die Vergangenheit weg, und gib das Durcheinander weg. Das Vergangene beschränkt dich. Wust schränkt dich ein. Worin liegt der Nutzen bei alledem?
Vielleicht hat alldas einen Nutzen, falls du Verstopfung als einen Nutzen bezeichnest! Mit Sicherheit versperrt dich Wirrwarr. Möchtest du wirklich gerne behindert werden? Möchtest du nicht lieber wie ein übersichtliches Spielfeld sein?
Das Leben ist kein Gebrauchtwagen-Gelände.
Ein Wald ist voll mit Bäumen und anderer Vegetation, aber man kann nicht sagen, der Wald sei nicht aufgeräumt. Alles im Leben wächst. Die umgefallenen Bäume versehen dich mit einem Sitzplatz, und sie versehen den nächsten Baum mit Nahrung, so wie es die Blätter, Insekten und Tiere tun. Alles in vollendeter Union und vollendeter Synchronie.
Wo kommt die Synchronie von unerledigten Aufgaben und von Wirrwarr zu liegen? Wo ist die Einung von Herz und Geist mitten im Unerledigten und Gerümpel?
Natürlich ist es tatsächlich der Geist, der unaufgeräumt gerät und nicht weiß, wie er die Dinge aussortiert. Jetzt aber habe Ich es dir gesagt, Wie – durch los lassen.
HEAVEN # 1361 – 8.8.2004 – What Would You Like to Fill Your Heart With?
WOMIT MÖCHTEST DU GERNE DEIN HERZ GEFÜLLT SEHEN?
Gott redete …
Mache dir keine Gedanken, unbedacht zu sein, und mache dir keine Gedanken, tapsend zu sein. Du wirst zur vollkommenen Balance kommen. Manchmal handelst du vorschnell, und manchmal wartest zu lange. Du wirst zum Leben ohne Vorschnelligkeit und ohne zu tapsen aufschließen. Das Leben ist nicht etwas, das du nachzuholen hast. Du hast einfach in es hineinzuschreiten, so wie du in einen Tanz hineingehst, oder so wie du seiltanzt oder so wie du an einem heißen Sommertag, das Gewässer willkommen heißend, in einen Teich hineinläufst. Es macht nicht so viel aus, wie du hineingehst. Wichtig ist, dass du hineingehst.
Du findest dermaßen zahlreiche Gelegenheiten, dich zu kasteien. Lasse die Gelegenheiten sich sich selber annehmen. Wenn der eine Tanz endet, beginnt ein anderer. Achte auf die Schritte des Tanzes, den du soeben tanzt, und mache dir nichts daraus, auf wessen Zehen beim letzten Tanz getreten wurde, und weswegen du es gerne sähest, wenn nicht du es getan hättest oder wenn nicht sie es getan hätten. Das aber, das tust du eine Menge, ist es nicht so? Du bestreust allzu oft den Pfad, den du soeben zuende gegangen bist, mit Bedauern.
Stehe stattdessen in Rosenblütenblättern.
Vielleicht hast du dich nicht auszuflicken.
Vielleicht bist du momentan der vollkommene du.
Sofern du das Bedauern los lassen könntest, vielleicht wärest du dann derzeit vollkommener. Mit Sicherheit wärest du glücklicher.
Womit möchtest du gerne dein Herz erfüllt sehen? Nimm demnach die Bedauern heraus und ersetze sie durch etwas, was im Umgang liebreizender ist.
Alldies soll besagen, wovon du unzählige Male gehört hast, und das heißt: sich entspannen.
Worüber bist du angespannt? Einzig darüber, was anscheinend bereits passiert ist oder was deiner Vorstellung nach morgen oder in Jahren passieren könnte, oder vielleicht gar, was heute noch später passieren wird. Was denn sonst es sei denn Gedanken machen dich angespannt?
Selbst wenn du von Lampenfieber getrieben bist – sobald du auf der Bühne stehst und deine Worte sprichst, ist die Angst weg. Du stehst aufrecht da, sowie dich der Bühnenboden hat. Es ist die Zeit des Von-Der-Bühne-Herunter-Seins, was dich beunruhigt.
Du bist beunruhigt darüber, wie du dich zuvor gefühlt hast, und danach nagt es an dir, wie du dich hinterher fühlen wirst, davon abhängig, wie Andere deinen Bühnenauftritt betrachten.
Du hast eine Menge über den gegenwärtigen Augenblick gehört. Weißt du, was der gegenwärtige Moment ist? Er ist ein flüchtiger kurzer Blick in die Ewigkeit. In Wahrheit existiert das Gegenwärtige nicht mehr als die Vergangenheit und die Zukunft. Aber Ewigkeit existiert.
In der Ewigkeit gibt es weder eilen noch schwerfällig sein, weder hier noch jetzt noch später noch davor.
Tätigsein ist der Name der Partie auf der Erde. Handlung ist Bewegung, und alles ist im Leben in Bewegung. Selbst wenn es stillsteht, ist es in Bewegung. Das Leben wandelt sich selber um, damit du einen besseren Blick bekommst. Keine Not, um zu hasten, genauso wenig, um das Leben zurückzustoßen. Einzig ein Bedarf, Vergnügen zu finden, und dich selber zu genießen, dich, den Erlebenden dessen, was du wahrnimmst.
Es ist Teil des Menschlichen Lebens, zu handeln, zu bemerken und zu sein. Gib dir statt, mehr zu sein. Sei einfach. Im Seien liegt keine Anspannung. Sowie du dir selber stattgibst, einfach zu sein, wiedervereinigst du dich mit der Liebe im Universum. Das muss nicht auffällig sein. Du verrichtest es nicht. Du ruhst einfach in ihm. Du gibst deinem Sein statt, zu Sein.
Du setzt den Rummel der Welt auf die Seite. Dein Herz hat nicht so viel von einem Objekt der Welt zu sein. In Wahrheit ist es das Subjekt. Und du bist das Subjekt der Welt. Du bist stets das Subjekt.
Sei heute in Liebe. Sei einfach in ihr. Lasse dich in sie hineinsinken, so wie du das bei einer vollen Badewanne tust. Sinke in das Seien, das du bist. Und so geht es, wie du aufsteigst. So, auf diese Weise ragst du empor.
HEAVEN # 1362 – 9.8.2004 – Night and Day
TAG UND NACHT
Gott redete …
Guten Morgen, Geliebte! Guten Morgen. Euer Tag beginnt mit dem Morgen. Was braucht es, euren Morgen schön zu machen? Fällt es euch nicht manchmal schwer aufzustehen und euren Tag zu betreten, die Nacht und ihren Schlaf hinter euch zu lassen?
Nichts hat sich geändert, Meine teuren Lieblinge. Die Nacht-Decke wird zurückgeschlagen und die Strahlen der Sonne treten ein. Beide sind Liebe, Morgen und Nacht. Beide sind Segnungen, ein jedes dem anderen gegenüber zuvorkommend.
Aber du meinst, der Tag sei etwas, dem ins Auge zu sehen sei, so als wäre er eine riesige lästige Pflicht, die euch zugekommen ist. Der Nacht indessen tretet ihr nicht gegenüber. Ihr sinkt mit Vergnügen in sie hinein. Warum nicht in den Tag?
Tretet also dem Tag nicht gegenüber. Sinkt in ihn hinein. Macht das Aufstehen am Morgen zu einem bevorrechtigten Part eures Tages.
Wie leicht sich der Nachthimmel in die Dämmerung hineinverwandelt! Es kommt zu keinem abrupten Saum. Das eine fließt natürlich in das andere über. Friede herrscht. Die Dämmerung stößt nicht die Nacht weg. Die Nacht zieht sich liebenswürdig zurück, und der Tag tritt sachte ein. Sie nehmen ihren Wechsel recht und billig an.
Und ihr, die ihr euch inmitten des irdischen Lebens aufhaltet, könnt Übergänge ebenso tätigen. Haltet den Morgen nicht ab. Schlagt ihn nicht ab. Heißt ihn stattdessen willkommen.
Geleitet die Morgendämmerung herein, als wäre sie ein wertgeschätzter Gast. Ist sie das nicht? Wacht zum Erwachen auf! Lasst wie ihr des Morgens aufsteht eine Einübung sein für die Erleuchtung, nach der ihr so lechzt.
Begrüßt den Morgen als den neuen Tag, der er ist. Begrüßt den Morgen als einen alten Freund und lasst ihn sich willkommen fühlen. Sagt der Nacht, dem Schlaf und dem Bett Adieu und erhebt euch einfach gemeinsam mit der Sonne, die auf euch scheint. Die Nacht treibt euch herzlich in den Tag hinein voran.
Seid dem geistesverwandt.
Ihr könnt die Sonne nachgerade nicht anhalten. Sie wird bei euch hineinspähen und euch die Augen öffnen. Sie ist glücklich, euch zu begrüßen. Heißt das Licht des Tages willkommen. Umschlingt es. Steht auf, um es zu empfangen.
Dreht euer Denken über den Morgen um und ihr werdet voller Freude aus dem Bett hüpfen.
Der Morgen könnte einen Tag mit großartigen Abenteuern ankündigen. Große Abenteuer könnten große Freude ankündigen. Falls du wüsstest, dass dir heute große Freude geboten würde, würdest du da nicht in aller Munterkeit aus dem Bett hüpfen? Konditioniere dich zu einem großartigen Tag, der heute kommt. Sei der Vorbote von ihm.
Wieso einen minderen als einen großartigen Tag verkünden? Wieso einfach einen anderen Tag verkünden? Wieso einen tristen verkünden? Wieso einen mühseligen? Warum nicht einen liebreizenden? Warum nicht den herrlichsten Tag deines Lebens?
Möchtest du dich am heutigen Tag, der sich so herrlich einstellte, um dir zu begegnen, mit Mir zusammentun? Möchtest du rüde oder blasiert sein? Es stimmt nicht, dass du, wenn du einen Tag gesehen hast, sie alle gesehen hast. Ein jeder Tag hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Persönlichkeit, und du kannst ohne Weiteres glücklich überrascht werden, wie sich dieser Tag entfaltet.
Aber sei dir darüber im Klaren: Der Tag entfaltet sich für dich. Er ist dir zu Diensten und von deiner Hinsicht abhängig. Heiße deinen Tag willkommen und behandle ihn gut, und sieh, was er dir heute an Leckerbissen nachhause bringt.
Betrachte deinen Tag wie einen Vater, der auf Reisen war, zurückkehrt und dir fantastische Geschenke mitbringt. Oder betrachte deinen Tag wie eine Mutter, die für dich ein gutes Frühstück zubereitet und dich auffordert zuzugreifen. Betrachte deinen Tag heute als einen Pfad, auf dem du gehst, als einen, den du bisher noch nie gegangen bist. Du weißt noch nicht, was für Blumen am Wegesrand wachsen, die für dich zum Pflücken sind.
Aber du kannst wissen, dass dieser Tag für dich geschaffen ist. Er ist dir zugewendet, um ihn zu erkunden und um seine Schätze auszuspüren. Dies ist der Tag, den Ich vor euch hingestellt habe.
HEAVEN # 1363 – 10.8.2004 – Who Is It Who Seems to Come Closer?
WER IST ES, DER NÄHER HERANZUKOMMEN SCHEINT?
Gott redete …
Dein Empfinden von Dankbarkeit Mir gegenüber ist dein Gewahren Meiner Dankbarkeit für dich.
Du hast nicht dankbar zu sein. Erkenntlichkeit ist keine Aufgabe, die du erfüllst. Sowie du Mir näher kommst, umso mehr spürst du von Meiner Dankbarkeit für die Schöpfung. Du erlebst Meine Dankbarkeit und nennst sie die deine.
Je näher du Mir in deinem Gewahren kommst, selbstverständlich, umso näher komme Ich dir in deinem Gewahren. Wer ist es, Der näherzukommen scheint, du oder Ich?
Es ist nicht so, dass du Meine Eigenschaften als gegeben annimmst und alsdann Mir näher kommst. Es ist so, dass du dir, sowie du Mir näher kommst, mehr von Meinen Attributen einverleibst. Falls Ich denn tatsächlich Eigenschaften innehabe! Denn Ich bin natürlich eigenschaftslos. Ich möchte sagen, du bist Meine Eigenschaften.
Sowie du dichter an das Einssein herangelangst, von dem du nie weg warst, ausgenommen in deinem Denken, lässt du Attribute beiseite, die dir nicht gut zu Diensten sind. Sowie du näher an Mich herankommst, behältst du das Einssein der Liebe zurück. Ein Strahl der Liebe ist Dankbarkeit. Und was ist Dankbarkeit anderes als Wertschätzung?
Und je näher du zu Mir kommst, umso mehr weißt du zu schätzen. Du probierst es nicht aus, zu würdigen. Du würdigst. Du siehst mehr Lieblichkeit. Darin liegt keine Fertigkeit. Du siehst sie oder du siehst sie nicht. Natürlich kannst du sehen lernen. Wertschätzung ist schlicht ein Ableger dessen, was du siehst.
Dankbarkeit ist nicht ein Sprössling dessen, was du wertschätzt. Wisse zu schätzen, und du kannst bloß Dankbarkeit haben. Zwinge dich nicht zur Dankbarkeit. Sie ist keine Fertigkeit, die anzulernen ist. Sie ist ein Gewahrsein. Sowie du Gewahrsein hast, was kannst du dann anderes erleben als Wertschätzung und als das aufquellende Begrüßen, welches jenem Gesellschaft leistet?
Wertschätzung füllt deine Tasse auf. Dankbarkeit ist überfließende Wertschätzung. Dankbarkeit ist Wertschätzung von Wertschätzung. Deine Tasse Wertschätzung läuft in Dankbarkeit über. Das ist eine natürliche Begebenheit. Vielleicht hast du dir eine Angewohnheit zum Grummeln, Klagen oder Wünschen zugelegt. Aber das ist insgesamt ebenso in Ordnung. Dein Gewahren von Unzufriedenheit ist dir eine Hilfe, Unzufriedenheit zu beseitigen. Schaffe Unzufriedenheit weg, und du fühlst dich gesättigter. Befriedigung scheint zu sagen, du selbst habest etwas erzielt. Wertschätzung dem gegenüber scheint zu sagen, du hast ein Geschenk von Gott erhalten.
Sowie du näher an das Einssein herankommst, von dem du nie abgegangen bist und nach dem du dich dennoch sehnlich umtust, umso mehr saugst du Mein Bewusstsein ein. Mein Bewusstsein ist immerzu für dich hier. Gottes-Bewusstsein einzig existiert. Du bist nie aus dem Gottes-Bewusstsein heraus, obschon du glauben magst, du seist von ihm entfernt.
Habe ein Ansinnen nach Wertschätzung, Dankbarkeit und Gott-Bewusstsein. Wisse, sie sind dein. Jedwede Trennung ist willkürlich. Selbst die Auftrennung von Gott-Bewusstsein in Wertschätzung und Dankbarkeit und Liebe ist willkürlich. Es gibt zu Mir keine Schritte. Wir reden unter Umständen von einer goldenen Leiter, aber da ist keine. Sofern es aber eine goldene Leiter zu Mir gäbe, wäre sie sprossenlos. Es gibt keine Notwendigkeit dafür, hochzusteigen, während Ich just hier in euch bin. Ihr seid Mein Königreich. Ich habe Wohnung in euch. Selbst obschon Ich allerorts bin, gibt es für Mich keine Stelle, um zu sein, außer inwendig in euch. Nehmt Mich jetzt wahr. Nehmt euch selber wahr. Nehmt Einssein wahr.
Nehmt zwischenzeitlich die Schöpfung wahr, jene Ausströmungen aus der Gott-Quelle. Schaut euch die Welt rundherum an. Schaut wirklich. Nicht bei den Weltnachrichten, sondern bei der Welt selber. Sie ist aus Farbe, Gewebe, Licht und Dunkel gemacht, und sie ist ein Wunder zum Betrachten. Und du bist in ihr!
Und wenn du durch die Fenster deines Zimmers herausschauen kannst, siehst du die Morgensonne, wie sie an der Seite des Baumes einfällt, und du liebst es, wie das Sonnenlicht niedergeht und wie es schier einen Augenblick lange dableibt, sodass du es bemerken kannst, und wie es alsdann weiterrückt, um einen Anderen zu entzücken.
HEAVEN # 1364 – 11.8.2004 – Will You Give a Little or a Lot?
WIRST DU EIN KLEIN WENIG ODER EINE MENGE GEBEN?
Gott redete …
Es gibt im Leben Vergnügen, habe demnach Gefallen an ihnen. Lasse das Leben wie eine Mahlzeit verspeisen sein. Schmatze, und genieße jeden Bissen. Wieso nicht? Wieso nicht Freude am Leben haben?
Du bist sehr gut, aber du stehst nicht über am Leben Freude haben.
Am heutigen Tag, wenn dich da jemand bittet, etwas zu tun, sage: „Mit Vergnügen.“
Wenn du dich selber angehst, etwas zu tun, sage zu dir: „Mit Vergnügen! Es wird mir ein Vergnügen sein. Ich bin glücklich, es zu tun.“
Wenn dir etwas Beschwerliches zu tun zugewiesen wird, tue es mit Vergnügen. Wenn es ums Rechnungen Bezahlen geht, bezahle sie mit Vergnügen. Genieße es, sie zu bezahlen. Was ist für dich der Unterschied dabei? Du bezahlst sie ohnehin, demnach bezahle sie mit Vergnügen. Versiegele jeden Umschlag mit Liebe. Warum sie zurückhalten?
Selbst wenn es dir zu heiß oder zu kalt ist, lasse es dir zu heiß oder zu kalt sein mit Vergnügen. Betrachte die Temperatur wie Gewebe, und freue dich, dass einem dabei Kontraste unterkommen.
Erfreue dich an der guten Gesundheit, die du hast. Habe jeden Tag Freude an ihr. Wenn du laufen und Einkaufsachen tragen kannst, habe Freude daran. Wenn du einen Gehstock gebrauchst, finde auch daran Gefallen. Wenn du in einem Rollstuhl sitzt, finde auch daran Gefallen. Ist es nicht besser, Gefallen zu finden, als nicht?
Selbst wenn dein Körper krank ist, sei krank mit Vergnügen. Ist es nicht zum Lachen, dass du, der du so machtvoll bist, einen Körper hast, der flachgelegt werden kann? Finde Freude am Gestochenwerden und Kratzen. Habe Freude an der Illusion von Hilflosigkeit. Finde Gefallen an dem Abenteuer leiblicher Weh’s. Und dann, wenn du wieder wohlauf bist, entsinne dich, Vergnügen an der schönen Gesundheit deines Körpers zu finden. Danke Gott dafür.
Erfreue dich der Jugend und freue dich am Alter.
Wenn du ein Schüler bist, finde Gefallen daran. Wenn du ein Lehrer bist, vergnüge dich daran.
Was du auch tust, finde Gefallen daran.
Wem du auch begegnest, finden Gefallen an ihm. Eine jede Seele, die sich dir präsentiert, ist da, um dich sowohl zu unterweisen, wie auch um von dir zu lernen. Durch die Bank eignet ihr euch Liebe an und bringt Liebe bei. Geliebte, was sonst gibt es denn beizubringen oder sich anzueignen? Macht Vergnügen.
Wie viel Freude könnt ihr heute machen? Wie weit könnt ihr sie verschicken? Und von wie weit her könnt ihr sie empfangen? Was für neue Freude erwartet euch heute?
Sofern euer Leben ein Einkaufswagen ist, füllt ihn mit Vergnügen.
Sofern das Leben ein Hut ist, den ihr aufhabt, macht ihn zu einem schönen Hut, den ihr hoch oben auf eurem Kopf tragt, die Schultern gehörig zurück.
Sofern das Leben ein Apfel ist, beißt in ihn hinein, und lasst euch Freude zugute kommen.
Was immer das Leben ist, macht es voll mit Vergnügen.
Ihr habt ein Herz, um das Universum segnend zu beglücken. Benutzt das Herz demnach.
Macht auf der Erde Freude, so wie ein Kind mit dem Wasser herumspritzt.
Erzeugt Vergnügen. Seid einfallsreich. Manifestiert es. Wringt es aus dem Universum.
Tilgt Nichtfreudehaftigkeit aus dem Antlitz der Erde. Wascht das Universum mit Tüchern des Vergnügens.
Findet Gefallen an dem Privileg des Lebens.
Verausgabt Freude mit aller Macht. Wendet Vergnügen unbekümmert auf, denn morgen wird es mehr davon geben.
Die Blumen auf der Erde spenden Freude. Könnt ihr das nicht ebenso?
Wofür, meintet ihr, wärt ihr auf der Erde? Um etwas anzuhäufen? Um herzuzeigen, wie talentiert oder ansehnlich ihr seid? Um eine Auszeichnung zu gewinnen?
Es spielt keine Rolle, welchen Beruf du hast. Was zählt ist: Wer du bist, und was du was immer du tust tust.
Wie viel Vergnügen machst du?
Möchtest du ein Versorger von Vergnügen sein? Möchtest du ein schamloser Verschwender von ihm sein? Möchtest du die Welt per Lasso mit ihm einfangen? Möchtest du ein wenig oder eine Menge von ihm austeilen?
HEAVEN # 1365 – 12.8.2004 – Come Walk with Me
KOMMT UND ERGEHT EUCH MIT MIR
Gott redete …
Die Welt ist mit dem befrachtet, was du Probleme nennst, weil Probleme das ausmachen, worauf du dein Augenmerk richtest. Ist das nicht so?
Manchmal hast du das Gefühl, das Leben sei ein Minenfeld voller Gefährdungen, und deine Aufmerksamkeit liegt drauf, wo wohl die Minen seien, welche hochgegangen sind und welche das womöglich morgen tun. Zwischen den Minen wachsen Gras und Gänseblümchen, deine Beachtung liegt dem hingegen auf der Gefahr, der einstigen, gegenwärtigen, künftigen.
Bewirtschafte die Blumenflächen.
Richte eventuell etwas weniger Aufmerksamkeit auf dich selber. Du denkst, du denkest an die Welt, zumeist aber liegen deine Gedanken auf dir, darauf, was du dir wünschst, und was du noch nicht getan hast. Schenke dem mehr Aufmerksamkeit, was du hast und was du zuwenden und für Andere tun kannst. Glücklich bist du, der du nicht unablässig deine unerfüllten Bestrebungen zuvorderst hinstellst.
Denkst du, du seist hier einzig deiner Individualität wegen hier? Erkennst du nicht, dass du für Andere hier bist? Erkennst du nicht, dass du hier auf der Erde bist, um Meine sehnlichen Verlangen zu erfüllen? Trinke auf alle Fälle deine Tasse Tee und erhebe dich dann geneigt und sieh, was du tun kannst, um jenen Auftrieb zu geben, die neben dir gehen.
Es macht den Eindruck, dass deine Beachtung primär auf dir selber, auf Gefahren und auf Selbstgenugtuung zu liegen kam. Wer aber kann mit Selbstbezogenheit, Furcht und Naschereien gesättigt sein? Möchtest du dir nicht gerne eine größeres Buch des Lebens zur Lektüre hernehmen? Du hast die kleinen Kinderbücher durchgelesen, und jetzt bist du parat, die umfänglicheren zu lesen. Vielleicht ist es dir angelegen, der Illustrator zu sein. Vielleicht möchtest du Bilder malen. Mit Sicherheit bist du ein Bebilderer des Lebens. Nimm dir umfänglichere Vorhaben vor.
Dein Leben ist nicht für dich alleine. Sei dir bewusst, dass du für das hier bist, was unter Umständen weitergegeben gehört.
Wenn du ein Straßenkehrer bist, kannst du Liebe über das ganze Universum hinweg kehren. Aber wenn du ein Straßenkehrer bist und denkst, dass alles, wofür du da bist, die Drecksarbeit des Straßenkehrens sei, wie glücklich kannst du dann sein? Wenn du daran denkst, wie du dich fühlst – wie glücklich kannst du da sein?
Es wird viel darüber geredet, gemeinsam mit Mir ein Mit-Erschaffer zu sein. Nun gut, was erschaffst du? Was möchtest du gerne mit Mir ko-kreieren? Kleinheit oder Größe? Ko-Kreation mit Mir hat umfassender zu sein als das, was sich heute in deinem Leben herausstellt. Es hat umfassender zu sein als das, was sich in der Welt ereignet.
Sowie deine Aufmerksamkeit auf Kleinheit liegt, hast du dich selber von der Liebe und dem Universum weggeschafft.
Sowie du Liebe zuwendest, liegt deine Beachtung auf Größe, und das Universum wird emporgehoben.
In welche Richtung laufen deine Gedanken? Wie lauten am heutigen Tag deine Begehren? Mache sie größer. Lasst Uns heute Wundersamkeit erzeugen, du und Ich. Lasst Uns über die Beschränkungen der Welt hinausgehen. Lasst Uns einen Jeden auf Unserem Pfad gewinnen, und Unser Pfad heißt Liebe. Gibt es einen anderen Pfad, auf dem du dich gerne bewegen möchtest?
Begib dich aus den Minenfeldern heraus, und lasse Mich dich zu erhabeneren Prärien geleiten. Lasse Mich dich zu den Ozeanküsten führen. Tanze mit Mir über die mächtige hohe See und lasst Uns andere Küsten erreichen, noch unerkundet, indes bekannt. Lasse dein kleines Selbst hinter dir. Es wagt nicht, mit Mir auf weite Reisen zu gehen, die Größe von dir ist dem gegenüber gerüstet gewesen und war längere Zeit im Wartestand. Du hattest dein Gepäck gepackt, aber du harrtest in den Kulissen, wartetest auf Mich, dass Ich dir nahekomme.
Gehe deine Vortreppe hinunter, und du wirst finden, dass du mit Mir umhergehst. Wir sind seit vor der Zeit gemeinsam am Wandeln gewesen, und Wir haben nie angehalten. Nachdem du aber auf die Uhr gesehen und an dich selber gedacht hast, vergisst du, wo Wir sind. Entsinne dich jetzt, und komme und gehe mit Mir.
HEAVEN # 1366 – 13.8.2004 – Adopt a New Thought Today
MACHE DIR HEUTE EINEN NEUEN GEDANKEN ZUEIGEN
Gott redete …
Es wird so sein, du hast dein Herz gegenüber dem Leben verhärtet. Du hast dich selber versteift. Möchtest du aber jetzt zu einem weichen Bett werden, auf welches sich das Leben fallen lassen kann? Möchtest du deine Hände nach oben drehen, um das Leben wie einen herrlichen Regen in Empfang zu nehmen, der seine Feuchte vom Himmel herunter schafft? Geschlossen gehaltene Hände heißen das Leben nicht willkommen. Es ist erquicklicher, das Leben zu bewillkommnen, als das nicht zu tun. Du wirst es ohnehin nicht weghalten können.
Anstatt im Leben ein Krieger, eine Wache oder ein Gardist zu sein, sei lieber ein Jäger und Sammler. Sammle die Beeren und Wildkräuter, die da wachsen. Wate durch die Flüsschen. Schreite über das hinweg, was dir nicht liebenswert ist. Gehe nach Nahrung suchend durch das Leben. Du brauchst das Leben nicht zu durchwaten, als wäre es ein Hindernis. Derartiges Denken gerät zu einem Hemmschuh.
In den Wäldern ist für alles Platz zum Wachsen. Ein jedes Zweiglein dient im Wald einem Zweck. Er steht allen offen, die sich dort niederlassen möchten. Es gibt kein Schild Kein Zutritt.
Betrachte die Welt wie einen glitzernden Wald, mit Wachstum aller Art vollbeladen, mit Großem und Kleinem, alles unvernehmlich in seiner Vermengung. Welches Grasblatt ist geringer als der größte Baum, der wächst? Wer im Universum verdient nicht einen Platz in ihm?
Die Sonne ist nicht versnobt, noch auch die Sterne und der Mond. Sie geht in ihrer Pracht für alle auf. Der Mond mildert die Nacht, und die Sterne strahlen Licht auf dich, eine Ehrenbezeigung von Liebe aus dem Universum. Sei wie die Sonne, der Mond und die Sterne. Sie nehmen ihren Platz ein und verfolgen ihren Pfad, und was auf Erden kann sie wohl behelligen? Was kann ihnen in den Weg geraten?
Selbst wenn die Sonne und der Mond einander je verfinstern, ziehen sie zuvorkommenderweise aneinander vorbei, voller Gewissheit, dass sie dorthin gehören, wo sie sind, voller Gewissheit, dass ihr Licht mächtig ist, als Reflektor, oder als das, was widergespiegelt worden ist. Sie wissen, dass Licht hell ist, und dass sie hell sind. Sie sind schlicht, was sie sind, ohne So-Tun-Als-Ob. Weder versucht der Mond, die Sonne zu werden, noch hat der eine oder andere Stern den Wunsch, er wäre ein anderer, ein Jeder folgt seinem eigenen Durchlauf oder seiner eigenen Position im Universum und ist befriedigt.
Woher kam auf der Erde Unzufriedenheit? Was schaffte die Menschen von der Anerkenntnis ihres Lichts und des Lichts in Anderen weg? Was für Wolken fegten über die Menschenwesen hinweg? Schier ein Staubsturm beschränkter Gedanken. Neue Gedanken werden benötigt. Alten Gedanken gehört es, Platz für frische zu machen. Wieso haben betagte Gedanken ein Zuwenig an Haltung an sich, davonzuziehen? Weswegen haltet ihr euch an ihnen, als wären sie eure Schutzengel?
Wenn eure Füße größer werden, braucht ihr neue Schuhe. Wenn die Schuhe verschlissen sind, werft ihr sie weg und besorgt euch neue. Wenn ihr das ohne euch den Kopf zu zerbrechen mit Schuhen tun könnt, weswegen nicht mit euren Gedanken? Zu ihrer Zeit werden sie euch durchaus gut gedient haben, Gedanken aber gehört es nicht, auf dem gleichen Pfad zu bleiben. Sie haben sich hinauszuwagen. Sofern du ein neues Leben möchtest, brauchst du neue Gedanken.
Gedanken sind wie Kinder, die wachsen sollen. Du betrauerst nicht das Größerwachsen eines Kindes. Du weißt es zu schätzen und genießt es. Sei das gleiche mit deinen Gedanken.
Neue Gedanken sind auf dein Anfragen hin dein. Sie sind wie neue Ausrüstung. In die Jahre gekommene Gedanken sind es von sich aus leid, dazubleiben. Wer möchte denn gerne bis man Fäden sieht verschlissen sein? Wer möchte bummelnd herumhängen?
Schüttelt eure Gedanken auf. In den Wäldern ist stets frisches Wachstum. Stellt eure angegrauten Gedanken beiseite. Schickt sie mit Liebe weg, und wendet euch nun den frischen zu. Jeder Tag ist neu, und ihr seid gedacht, frisch zu sein. Eignet euch heute einen neuen Gedanken an, einen, den ihr noch nie zuvor gedacht habt.
HEAVEN # 1367 – 14.8.2004 – The Umbrella of Your Thoughts
DER SCHIRM EURER GEDANKEN
Gott redete …
Für Meine Kinder ist es schwer, Dinge und Gedanken los zu lassen. Alle materiellen Besitztümer sind desgleichen Gedanken. Gedanken materialisieren sich in der einen oder anderen Form, augenblicklich oder später. Und daher ist es wichtig, Gedanken los zu lassen, die euch nicht gut zu Diensten sind.
Jedes Mal, wenn du dich oder einen anderen anklagst, hattest du es mit einem Gedanken zu tun gehabt, der weder dir noch dem Universum dienlich ist.
Der Schirm von deinen Gedanken ist allerdings das Glauben. Du kommst von einer Prämisse her. Wahr oder verkehrt, dir sind deine Prämissen teuer. Um anzuklagen, hast du Bewerten an dir. Um Bewerten an dir zu haben, hast du den Glauben an besser und schlimmer, an Überlegenheit und Unterlegenheit zu haben. Du glaubst an Wohlergehen und Krankheit und errichtest ihnen Pavillons. Du glaubst an Reichtum und Armut und baust wirtschaftliche Systeme um sie herum. Du glaubst an Gegensätzlichkeiten. Lasse derartige Gedanken los und heiße Gedanken des Einsseins willkommen, da Einssein Wahrheit ist. So Einssein Wahrheit ist, ist alles sonstige unwahr.
Vielleicht möchtest du lieber ein Haus aus Ziegeln bauen als eines aus Stroh.
Vielleicht möchtest du lieber im Meer schwimmen, als deine Füße in einer kleinen Matschpfütze baumeln zu lassen.
Vielleicht möchtest du lieber in die Höhe schweben.
Vielleicht hast du dich nach und nach hinter deinen Gedanken verschanzt und hast Angst, sie umzulagern. Verzopft, unehrfürchtig, wie sie sind, dennoch hältst du dich an ihnen wie an einem Floß fest. Deine Gedanken sind dein Segen, und deine Gedanken sind dein Niedergang. Deine Gedanken sind vermischt. Aber du bist Einssein.
Trachte nicht nach der Macht der Verurteilung. Sieh dich nach der Macht der Liebe um, und fortan werden Meine Macht und die Herrlichkeit schlicht und einfach die deinen werden. Die Macht und die Pracht sind Mein, weil Ich Liebe bin. Die unermessliche Weite der Schöpfung ist Liebe. Liebe benötigt keinen Ruhm. Sie bedarf schier ihrer selber.
Wenn du eine Einsicht hast, hast du einen neuen Gedanken oder du hast Neudurchdachtes. Ein Gedanke von dir wurde umgesiedelt, neu möbliert, oder er wurde niedergerissen. Gut.
Komme ohne die kleinen Gedanken aus, welche ihre Hacken in den Boden graben. Du bist ein Geschaffenes Seinswesen, dem es ansteht, sich zum Fliegen in die Lüfte zu erheben. Du fliegst mit deinen Gedanken, oder du wirst durch sie fixiert.
Die ganze Welt, so wie sie zu sein erscheint, ist aus deinen Gedanken geformt, zumeist aus deinen übernommenen Gedanken. Ist es das Vergangene, was du gerne fortgesetzt sehen möchtest, oder siehst du hellere Horizonte? Kupple betagte Gedanken aus, die dich gefesselt haben.
Freiheit kommt in eurem Denken zu liegen. Befreit euch von altem Denken, und ihr seid frei. Entledigt das Gewässer des trüben Schmutzes.
Taucht in das Einssein hinein, oder nehmt zum wenigsten ein kurzes Bad.
Ihr seid der Schatz, den ihr sucht. Ihr treibt euch, indem ihr euch mit Gedanken befasst, die euch zurückhalten, nicht in die Höhe voran. Um vorwärtszukommen habt ihr vorwärtszugehen. Wo ihr gewesen seid, wo eure Gedanken gewesen sind, ist nicht vorwärts.
Schaut hoch, und automatisch wird in die Jahre gekommenes Denken verblassen. Lasst nicht eure Gedanken alte Soldaten sein, die nie an Kraft verlieren. Alte Gedanken sind verschlissen. Vielleicht dienten sie weiland einmal einem Zweck, jetzt aber besteht der einzige Zweck, dem sie dienen, darin, eine Sprosse auf der Leiter neuer Gedanken zu sein. Klettert unentwegt weiter, Geliebte.
Warum sind euch eure angehäuften Gedanken dermaßen kostbar? Sind sie wirklich eure von euch geliebten Gedanken? Ihr könnt sie wirklich los lassen. Ihr werdet sie nicht vermissen. Werdet ihr tatsächlich eine Hütte vermissen? Vermisst ihr Mich nicht mehr?
Lasst euch Mich nicht entgehen. Tut euch jetzt in einem weiter aufgespannten Beziehungsrahmen mit Mir zusammen. Lasst eure Gedanken bei Mir anlangen und Mich unterstützen. Lasst eure Gedanken vorwärtsschreiten und nicht umkehren. Kommt zu einer neuen Gepflogenheit des Denkens. Verfolgt eure Schritte nicht so sehr zurück. Lehnt euch nach vorne in Meine Arme.
HEAVEN # 1368 – 15.8.2004 – Crossing a River
EINEN FLUSS ÜBERQUEREN
Gott redete …
Wenn du dich von der sogenannten Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft entbindest, hast du eine in Verwahrung gegebene Anschauung los gelassen. Sowie du los lässt, empfindest du ungemeine Erleichterung. Sowie du los lässt, hast du dich hingegeben. Du hast nichts als eine vorgefasste Betrachtungsweise aufgegeben. Darum geht es beim Abtreten. Du trittst deine geltend gemachten Ansprüche ab, und nimmst Friede entgegen.
Wenn du so kräftig, wie du es tust, festhältst, bekommst du Kopfschmerzen und andere Symptome. Festhalten schnürt ein. Los lassen scheint dir schwer ausführbar zu sein, aber es gehört zu den leichtesten Dingen auf der Welt. Alles, was du zu tun hast, ist die Faust deines Geistes öffnen. Aber, ob du nun los lässt, oder nicht, du steuerst nicht in jedem Falle all das, was du dir gegenüber angibst, dass du es gerne von dir kontrolliert sehen möchtest. Kontrolle innehaben insgesamt ist schlechterdings ein Mythos.
Aber wäre es dir, sofern du über jeden Schritt eine Kontrolle hättest, wirklich lieb, ganz alleine über alles zu entscheiden? Die Tatsache, dass du nicht lenken kannst, wie du es deiner Vorstellung nach gelenkt sehen möchtest, gibt dir etwas an die Hand, gegen das du angehst, und das möchtest du gerne tun. Darum geht es beim Sich Widersetzen, und darum geht es, was Los Lassen nicht ist. Wenn Ich dir angäbe, du könntest die ganze Zeit deinen Willen bekommen, würdest du stutzen und fragen: „Was soll ich tun? Vater oder Mutter Gott, welchen Weg soll ich nehmen? Ich weiß nicht, was zu machen ist. Führe mich. Halte mich an und stupse mich. Zeige mir den Weg. Welche Route sollte ich am besten einschlagen? Nehme ich diesen Weg oder jenen? Sage es mir, und ich werde Dir jeden Schritt hinterhergehen.“
Ihr seid unschuldig ahnungslos. Gebt euch selber nicht vor, ihr wärt es nicht. Ihr vermögt einer Handlung oder einem Gedanken nicht bis zum Schluss zu folgen. Ihr wisst nicht was oben und was unten ist. Ihr seid weder klug noch ausgefeilt. Der Klügste unter euch kann unter Umständen der Ahnungsloseste von allen sein, insbesondere dann, wenn er an seine eigene Klugheit glaubt.
Du meinst, du habest etwas zu haben zu haben. Du müssest es haben, ohne es könnest du nicht leben. Was du wirklich denkst, ist, dass du deinen Willen bekommen müssest, ist, dass das Leben auf deine Ansage hin zu sein habe. Aber ihr habt nicht euren Willen erfüllt bekommen zu haben, Geliebte. Euer Weg ist kurzsichtig, und der Meine unermesslich weit.
Bitte denkt nicht, Ich möchte euch ausbremsen, euch auf die Probe stellen, euch Dinge in den Weg werfen. Ich bin nicht da draußen, um euch zu fangen. Ich bin nicht da draußen, um euch einer Besserung zuzuführen. Ich bin nicht da draußen, um euch wiederzuerschaffen. Ich erschuf euch. Ich schuf euch in Meinem Bilde, nicht in eurem. Euer Bild ist inakkurat. Ihr habt umfassendere Macht inne denn schieres Überwachen. Kontrolle ist so etwas Kleines. Sie vermag nicht viel. Sie kann sich nicht einmal selber los und frei lassen. Überwachung ist nicht mächtig. Los lassen ist machtvoll. Beherrschung ist der Bruder von Ego. Gib Kontrolle auf, und du wirst mehr von jenem pompösen kleinen Ego los gelassen haben.
Dich über das Bedürfnis nach Kontrolle hinausbegeben, das macht dich nicht passiv. Es macht dich lebensprühend und wach. Es macht dich zu einem Forscher und Entdecker. Ein Forscher, der an einen Fluss gelangt, sagt nicht: „Schaut her, nach meinen Berechnungen sollte dieser Fluss hier nicht sein. Er hat beseitigt zu werden. Lasst uns ihn wegräumen. Es ist ein Fehler, dass er hier ist. Lasst uns ihn verlegen.“
Genauso wenig sagt ein Forscher, der auf einen Fluss stößt: „Nun gut, wir haben denselben Weg zurückzugehen. Irgendwo haben wir eine falsche Wendung genommen. Lasst uns zum Anfang zurücklaufen und schauen, was wir hätten getan haben können, um diesen Fluss zu umgehen.“
Ein Forscher, der zu einem unerwarteten Fluss gelangt, sagt: „Nun gut, Männer, es heißt nun eine Möglichkeit finden, rüberzukommen.“
Vielleicht ist das Leben wie ein Fluss, den ihr überquert. Was ihr zu wissen braucht, ist vielleicht just so viel.
HEAVEN # 1369 – 16.8.2004 – What Do You Say „So What!“ To?
ZU WAS SAGST DU: „NA UND!“?
Gott redete …
Bekommst du mit, dass du auf der Erde lebst, wo Vögel singen, wo Feuchtigkeit in der Luft schwebt, und das heranwachsende Grün zur Sonne aufsteigt, und wo jeder Tag das Dämmern des Lebens verkündet? Was gibt es, dessentwegen es unglücklich zu sein gelte, sowie eine dergestalte Schöpfung existiert? Meine Kinder, ihr seid im Garten Eden. Üppig ist das Universum, und da ist nichts, was ihr zu tun habt, außer in Empfang zu nehmen. Alles ist euch geschenkt worden, um Freude aus ihm zu wringen. Ihr habt nicht einmal Freude auszuwringen, ihr habt schier für die Möglichkeit von ihr offen zu sein. Seid für die Möglichkeit offen, dass euch jetzt im Augenblick die Freude einlädt, zu ihr her zu kommen. Freude hat ihre Arme weit ausgebreitet, um euch in Empfang zu nehmen. Vielleicht seid ihr vorbeigeflitzt.
Im Universum ist ein Schweigen das gegebene. Vielleicht waren eure Gedanken am Rennen und der Stilleseinmögen anzeigenden Ruhe der Schöpfung unbedacht. Vielleicht ist das Nichtstillesein, welches ihr vernehmt, nichts mehr als eure eigenen Gedanken, die in halsbrecherischer Geschwindigkeit herumschwirren, und euch dabei vom Lauschen auf die Stille der Schöpfung abhalten, auf die heranwogende Stille der Schöpfung an diesem Tag treuherziger Arglosigkeit, welcher ruhig vor euch steht, gleichwie Engelsschwingen, welche sich öffnen, um euch zu entzücken.
Was wäre, wenn heute wirklich ein Engel vor dir stünde, der seine Schwingen ausbreitet?
Was wäre, wenn du bis auf den heutigen Tag alles fehlverstanden hättest?
Viele Male kam dir der Gedanke unter, du würdest auf der Erde eine Strafe abdienen, unterdessen dir in Wahrheit die Chance des Lebens gegeben wurde. Du hast dein Leben jetzt im Augenblick stracks vor dir. Nimm dein Leben heute zur Hand, als wäre es eine juwelenbesetzte Krone in aller Pracht, passend zu deinen Maßen. Sei gegenüber deinem Leben nicht hinterhältig gemein, denn es ist die Kostbarkeit der Welt, und der Schatz ist dir zueigen.
Das Leben ist dir auf einer goldenen Schüssel ausgehändigt worden. Die Sonne ist eine goldene Schüssel, welche goldenes Licht über dich gießt, auf dich gezielt, sodass dir die staunenswerte Schöpfung, die vor dir ausgebreitet ist, zum Ersehen vorstellig ist, Schöpfung, schlicht so bedacht, dass du freudig in sie eintrittst. Betrete diesen Tag. Die Regenbogenspannen sind weit geöffnet. Sie verschließen – das gibt es nicht.
Eventuell hast du jetzt das Gefühl, dass diese Schönheit, von der Ich rede, ja allesamt schön und gut sei, und du sagst: „Na und? Was denn, Gott, wenn all diese stille schweigende Ruhe, die goldene Sonne und die Engelsflügel da sind? Na und? Ich bin hier auf der Erde, und ich sage dir, das ist kein Picknick. Garten Eden, ja wohl! Was soll’s, all die Schönheit und all das Licht? Na und, all die Möglichkeiten? Ich bin hier festgenagelt. Ich komme nicht weg. Es gibt hier keine Stelle für eine Verschnaufpause. Ich kann mich nicht verstecken, und dennoch werde ich nicht in Sicht genommen. Wer, Gott, sieht mich wirklich? Ich bin schlicht ein weiteres Ding, was im Wege steht, und Du sprichst zu mir in melodiösen Worten, während mein Herz wehtut. Was hat Schönheit, wie Du sie schilderst, mit mir zu tun? Ich bin ganz ehrlich, Gott. Ich möchte keine Placebos oder schöne Worte. Hilf mir jetzt.“
Ich möchte dir den Vorschlag machen, dass du dein Denken umdrehst. Anstatt zu der Schönheit zu sagen „Na und“, sage zu den Beeinträchtigungen, die sie erfährt, „Was soll’s“. Eine fantastische Gabe des Lebens ist dir angedient worden. Sage zu den Verpackungsmaterialien „Na und“. Sage zu den Problemen „Na und“. Wirf sie beiseite, wie du das mit einer Apfelschale tust. Sage zu Hemmnissen „Was soll’s“. Sage zu Regentagen „Na und“. Sage aber nicht zu Schönheit und zu der Schöpfung Meines Herzens, welche Ich vor dich hin gestellt habe, „Na und“.
Unter Umständen findest du eine Möglichkeit, zu sagen: „Danke Dir, Gott! Danke Dir für das Leben. Danke Dir für die Unterweisung, die Schönheit in den Blick zu nehmen und zu jenen verheerten Gedanken „Na und“ zu sagen, die bei meiner Würdigung der Werke Deiner Hände dazwischengehen möchten.“
Hörst du Mich jetzt? Ich sage zu dir: „Wenn schon, allesamt alles! Ich bin hier!“
HEAVEN # 1370 – 17.8.2004 – What Is the Key?
WAS IST DER SCHLÜSSEL?
Gott redete …
Sich abtreten nimmt seinen Anfang mit einer Offenheit, welche Wir als Entgegennahmebereitschaft bezeichnen können. Aufnahmebereitschaft ist mehr als eine Willigkeit. Es ist Willigkeit, aber eine freigekommene Willigkeit. Sofern Willigkeit eine offene Tür ist, hast du sie – mit Aufnahmebereitschaft – schon immer geöffnet gehabt, und jetzt ist sie zu jeder Zeit offen. Du hast immer über Willigkeit einen Schritt gemacht. Du hast die Schwelle der Offenheit betreten, welche jenseits von Willigkeit liegt. Willigkeit enthält einen kleinen Faden an Kontrolle, so als würdest du dich zu ihr herablassen. Mit der Offenheit aber hast du eine Schwelle durchschritten, von wo du keine Rückkehr mehr unternehmen kannst.
Es gibt keine Entscheidung zu fällen. Zuvor wirst du unter Umständen einen Hauch eines Gedankens gehabt haben: „Soll ich die Pforte meiner Liebe für Gott öffnen? Wenn ich es täte, wie weit und für wie lange?“ Und so behieltst du den Fuß ein wenig in der Tür, sodass du sie zumachen könntest, falls dir etwas nicht so recht gefallen würde. Aber, einmal geöffnet, und spüren, wie du vor einer ungeahnten Aussicht stehst – da bist du unfähig, in einen einstmaligen Bewusstseinszustand zurückzugleiten. Es ist nicht möglich, dass du es könntest, und es nicht möglich, dass du es mögen würdest. Sowie du im Inneren Meines Herzens bist, bist du drinnen in Meinem Herzen. Dein eigener Bewusstseinsstand behält dich dort, dort, wo du immer hast sein wollen.
Was ist der Schlüssel, welcher Willigkeit in das Faktum der Offenheit wendet? Das beste Wort dafür wäre „Dankbarkeit“, aber Dankbarkeit ist nicht so ganz das richtige Wort, denn Dankbarkeit klingt wie ein Bedarfsartikel oder ein Bescheid oder ein Standard, dem nachzukommen sei. Es ist nicht so, dass du den Schlüssel des Dankbarseins zur Hand genommen hast, um die Tore ganz weit aufzumachen. Mehr als das war es Zauberisches. Du hast den Schlüssel nicht zur Hand genommen. Plötzlich fandst du ihn in deiner Hand.
Du fandst dein Herz voll, und jener Vollheit gabst du den Namen Dankbarkeit. Dein Herz sprach ein simples Danke Dir, und es war zu Mir, zu dem dein Herz gesprochen hat. Danke Dir war nicht dein Losungswort. Es war nicht deine Erprobung. Aber es war dein Sesam Öffne Dich. Mit deinem Herzen voller überfließender Liebe unter der Kennung von Dankbarkeit konntest du bloß in die Offenheit Meines Herzens hineingekehrt werden und jene Offenheit als die dir zueigene bezeichnen. Dein Herz tat sich auf – so deine Gedanken dahingehend -, aber in Wirklichkeit betratst du das Meine. Selbstverständlich, worin besteht da in der Folge alsdenn der Unterschied?
Was ist es, was ihr Hingabe nennt? Was ist es, was du abtrittst? Und an Wen? Du trittst deinen Griff auf Sicherheit zu ab. Du trittst gegenstandslose Glaubensüberzeugungen ab, die du irgendwo auf der Straße aufgelesen hast, oder die dir ausgehändigt wurden und welche du unter Ungewahrsein entgegennahmst. Jetzt übergibst du dich den Kräften der Wahrheit und der Liebe.
Bisher hast du dir selber gehörig etwas vorgemacht, alles im Namen, realistisch zu sein. Bis jetzt opfertest du das, was du in Wahrheit für lieb und teuer achtest, die Liebe Gottes und die ganze Weite, die darin umfangen ist. Demnach setzt du, so du dich nun an Mich, an dein Größeres Selbst, abtrittst, jetzt aus, dich zu opfern, und schickst dich an, das vorneweg vor dich zu halten, was du in Wahrheit stets für das Liebste geachtet hast. Ich hatte immerzu einen geheiligten Part in deinem Herzen innegehabt, ob du nun dein Gesicht Mir zuwandtest, oder nicht.
Du konntest Mich nicht zur Seite legen, aber du legtest dein Gewahren Unserer Verbundenheit zur Seite. Du fertigtest den Kern deines Herzens nach irgendwohin zu Versponnenem in Kinkerlitzchen und Würz-Zutaten ab.
Jetzt weißt du, dass du in der Hingabe an Mich nichts abtrittst. Du erlangst alles. Es gibt nichts abzutreten denn überzeugungssattes Überführen, denn Schmerz und Leiden, denn Spannung und Erregbarkeit. Du wirst jene aufgeben. Du wirst schlussendlich mit ihnen durch sein. Du wirst ausrufen: „Genug!“ Du wirst ausrufen: „Gott, mein Geliebter!“
HEAVEN # 1371 – 18.8.2004 – The Candy Machine
DER SÜSSIGKEITENAUTOMAT
Gott redete …
Falls denn Mein Herz schmerzen könnte, würde es für euch weh tun. Mein Herz kann nicht schmerzen, weil Ich keine Fehlverständnisse unterhalte. Ich, Der Ich Überall Bin und Überall Gewesen Bin, mache alles los.
Als Ich die Schöpfung schuf, setzte Ich die Räder in Bewegung, und Ich ließ sie los. Als Ich dich schuf, gab Ich dir alles, und Ich ließ dich gehen. Ich ließ dich los. Wie kann man das sagen? Ich hielt dich an Mich. Ich habe dich nie von Meinem Gewahrsein weggelassen, aber Ich ließ Meinen Griff auf dich los, so wie du dein Kind alleine zum Süßigkeitenautomaten gehen lassen kannst, und wie du währenddessen beiläufig zusehen und nahebei warten wirst. Es geht nicht genaugenommen darum, dass du bei ihm nicht von der Seite weichst. Du erscheinst unbefangen, und doch schweifen deine Augen niemals von deinem Kind ab. Es mag so aussehen, als schautest du umher, deine Augen sind aber bei dem Kind. Du achtest auf jede seiner Bewegungen und auf jeden seiner Gedanken, und wartest still nebenbei.
Du lässt das Kind herausbekommen, welchen Schokoriegel es denn nun möchte, und lässt es den Hebel drücken, welcher ihm den Riegel freigibt, den sein Finger sich ausgesucht hat. Selbst wenn es durch eine farbenfrohe Verpackung oder einen berühmten Namen angelockt worden ist, selbst wenn es sich nicht im Klaren war, was es sich gerade aussuchte, du lässt es wählen. Selbst wenn es weint, weil der Automat das, was es wollte, nicht mehr hatte, selbst wenn es hinterher bemerkt, dass es ein Versehen begangen hatte, du stehst daneben und lässt es das Leben und den Süßigkeitenautomaten selber und alleine entdecken. Und dennoch bist du nahebei.
Früher oder später wird sich das Kind von dem Automaten wegwenden und zu dir zurückkehren. Es wird die Hand nehmen, die du ihm geboten hast, und ihr werdet euch, Hand in Hand, Herz in Herz, Freude in Freude, beide fröhlich davonmachen. Einen unbedeutend winzigen Augenblick lang richtete sich dein Kind auf den Automaten aus und vergaß dich. Dann aber, als es damit fertig war, war alles, was es zu tun hatte, sich umzudrehen und hochzuschauen, und da warst du dann, und lächeltest es an.
In dem Falle, wo Ich der Vater bin, und wo der Süßigkeitenautomat das Leben ist, so wie es vor euch in Erscheinung tritt, da freilich meint nicht, Ich erteilte euch ständig Lektionen. Ihr seid stets am Hinzulernen, und Ich billige es euch zu, zu lernen, aber Ich schmeiße keine Tests vor euch hin. Ich schreibe nicht vor, dass ihr dem einen Schokoriegel vor einem anderen den Vorzug gebt. Ich lasse euch wählen. Ich schimpfe nicht mit euch, wenn ihr einen Fehler macht und euch für den gleichen Riegel entscheidet, der euch jedesmal enttäuscht hat. Ich schelte nicht mit euch.
Und doch kann Ich sagen, dass das Leben eine Richtig-und-Falsch-Erprobung ist. Und alldieweil, so simpel ist es nicht dauernd. Und es ist nicht Truth or Consequences, weil, wenn ihr euch für die Wahrheit entscheidet, wählt ihr sie nicht für das, was sie euch zuwendet oder was sie euch erspart, sondern aus der Freude an ihr. Wahrheit ist das, was ihr möchtet, und sie ist zugänglich.
Sofern das Leben, so wie ihr es kennt, ein Labyrinth ist, ist es ein Labyrinth, bei dem ihr wieder herausfinden könnt. Ein Labyrinth ist aus Spiegeln hergestellt, die euch hintergehen. Aber einerlei wie viele Spiegel und wie sie euch anscheinend in die Irre führen, ihr seid irgendwo, und ihr seid nicht weit weg davon, wo ihr eingetreten seid und wo sich der Ausgang befindet.
Sofern das Leben ein Labyrinth ist, ist es eines, das ihr betreten habt. Und sofern das Leben ein Labyrinth ist, könnt ihr auch so in dem Labyrinth Vergnügen an ihm haben.
Und mithin begreift ihr, dass Wir über Freien Willen reden. Freier Wille ist ein Geschenk, den ihr beschiedet und welchen Ich euch in Liebe zukommen ließ. Bejaht, dass es für euch schön ist, Wahlen zu treffen und diejenigen Bescheide zu erteilen, die ihr möchtet. Habt nicht das Gefühl, ihr würdet die Konsequenzen erleiden. Macht euch nicht so viel aus Konsequenzen oder Gegenleistungen. Zählt nicht Gewinne oder Verluste ab. Genießt euer Dasein an dem Süßigkeitenautomaten. Ich bin nahebei, und Ich warte, dass ihr zu Mir zurückspringt.
HEAVEN # 1372 – 19.8.2004 – In Memoriam to Sandy Hessler
IN MEMORIAM – SANDY HESSLER
Gott redete …
Geliebte, der Augenblick, den ihr Tod nennt, ist immer friedvoll. Es gibt keinen Kampf. Da ist Hingabe an das, was stets gewesen ist, und das ist Ewigkeit. Das Leben, wie es in der Welt erlebt wird, war zuallermeist ein Kampf gegen die Wahrheit des Lebens gewesen. Du meinst, das Erdenleben solle immerfort währen, obschon du Lippenbekenntnisse ablegst, das sollte es nicht tun. Die Wahrheit aber ist, dass das Leben selber für immer und ewig ist. Da ist einzig und allein Sein. Tod ist nicht gegeben. Es gibt wirklich kein Nachleben, da das Leben weitergeht und niemals endet. Der Leib fällt ab. Der Seelengeist verbleibt bei Mir, und er bleibt bei dir. Im Tod, dort hat schier das Physische gewechselt. Aber wie verhaftet ihr euch dem Körperlichen macht. Früher oder später werdet ihr den Halt verlieren, den eure Finger daran haben.
Das Körperliche hat ganz augenscheinlich kein Leben aus sich selber heraus. Ihr betrachtet den Körper als die bewegende Kraft. Aber ihr wisst überdies, dass das nicht sein kann. Der Seelengeist folgt dem Körper nicht. Der Körper ist nicht frei und ungebunden. Er begleitet dich. Nicht du ihn.
Der Körper ist eine Leine, die dir umher folgt. Er bindet dich an die Erde, und dennoch bist du ungebunden.
Du spürst bei dem Körpertod eines geliebten Nahestehenden in der Ferne oder Nähe einen großen Verlust in deinem Herzen. In dem Schatten des Todes hast du einen Fingerzeig auf die Verbundenheit aller Seelen. Verlust ist ein Trick des Geistes, Geliebte.
Deine Freundin ist über eine weitere Schwelle geschritten. Diese Schwelle ist ausgedehnter, als jede, die euch auf Erden bewusst ist. Die Freundschaft aber ist nicht beendet. Deine Freundin ist jetzt bei dir. Sie ist jetzt ausgiebiger bei dir, weil sie nicht mehr länger die Ablenkung des körperlichen Lebens an sich hat. Sie wird nicht mehr in irgendeine Richtung gezogen, außer in die Richtung der Nähe zur Liebe. Näher an der Liebe, schafft sie im Inneren ihres Seelenodems alles dichter zur Liebe heran.
Der Durchgang deiner Freundin durch die Hallen des irdischen Todes ist symbolisch. Es gibt keinen Durchgang. Nichts hat sich gewandelt. Da ist nirgendwohin zu gehen und das ist nirgendwo, um davon wegzugehen. Der einzige Unterschied kommt in eurem Denken zu liegen. Ihr wart durch die Existenz des leiblichen Seins und all der Sinne gebannt. Die Sinne sind physisch. Ihr entbehrt die physische Sicht und den physischen Klang. Ihr entbehrt den eingebildeten Raum, den der Körper füllte. Ihr entbehrt die irdischen Entgegnungsweisen. Alldieweil ist die Verbundenheit unversehrt, und euer Empfinden von Einssein hat jetzt die Gelegenheit, veredelter zu werden.
Auf der Erde wurde ein Fest gegeben, und einer der Gäste gönnt es sich jetzt, nachhause zu gehen, und ihr bleibt noch auf dem Fest. Ein Part von euch würde ebenso gerne nachhause gehen. Dennoch seid ihr betrübt, dass eure Freundin das Fest verlassen hat. Dass sie das tat, bedeutet nicht, dass es aus ist mit ihr. Sie ist bloß soeben außer Sicht. Sie bleibt in euren Gedanken, bloß sind eure Gedanken fehlunterrichtet. Sie geben euch an, traurig zu sein, während ihr euch freuen könntet, dass eure Freundin mit dem Taxis nachhause gefahren ist, und mit einem, das ihr nicht viel später ebenfalls nehmen werdet.
Du möchtest dich gerne mit deiner Freundin zusammentun, zur gleichen Zeit, wie du Angst hast, die Party zu verlassen.
Freundschaft ist im Herzen, nicht im Geist. Lasse deinen Geist dir nicht sagen, dass das Leben aus ist und deine Freundschaft vorbei ist. Der schiere Fakt, dass sich dein Herz nach deiner Freundin sehnt, gibt dir zu verstehen, dass sie immer noch hier ist. Dieser Seelengeist, den du nicht erblicken aber dennoch in deinem Herzen empfinden kannst – das ist das Wahre deiner Freundin. Das war immer so.
Das Leibliche war einfach ein Stück Bühnenbild. Zusammengestelltes. Aber unterhalb des Zusammengestellten, hinter den Kulissen ist, wo das Leben vonstatten geht. Ob der Vorhang nun oben, oder ob er unten ist, was hat sich da geändert? Bloß ein Vorhang, ein täuschender Vorhang. Der Vorhang kann ein Netz zum Durchsehen sein oder aus dickem Samt bestehen – es ist auch so Illusion.
Es gibt keine Getrenntheit. Es gibt kein Wegsein. Es gibt keinen Verlust. Weswegen muss dein Herz so schmerzen? Lasse Herzeleid los. Du hast deine Freundin. Sie ist nirgendwohin gegangen. Sie ist jetzt bei dir.
HEAVEN # 1373 – 20.8.2004 – Like a Star in the Firmament
WIE EIN STERN AM FIRMAMENT
Gott redete …
Sowie jemand oder etwas dich zum Lachen bringt, freue dich. Wenn dich etwas zum Lachen bringt, bringt dir das eine neue Sicht. Just das tut der Humor. Und das tun die ganzen Irrtümer im Leben. Sie bringen dich zum ein Mal, zum zwei Mal, zum drei Mal Hinsehen. Sie unterbrechen deine reguläre Gedankenkette und bringen dich zum Denken.
Es ist, wie wenn vor dir ein Auto plötzlich anhält. Du hast auf die Bremse zu treten. Das war nicht dein Plan, aber hier stehst du nun, verdutzt, plötzlich zum Halten gebracht, verwundert dreinschauend.
Die Welt ist weidlich mehr wie Kraut und Rüben, denn ihr wisst.
Die ganzen Unterbrechungen im Leben sind Gelegenheiten, dir zu einem neuen Blick zu verhelfen. Zumindest sind sie Gelegenheiten, dich zum Hinsehen zu bringen.
Du hast versehentlich eine Schachtel Mikadostäbchen ausgeschüttet, und jetzt packst du sie wieder ein, aber nicht so, wie sie am Herauskommen waren. Es ist nicht jedesmal das gleiche.
Du teilst Karten aus, und du weißt nie, welche Zusammenstellung du bekommst.
Du würfelst am Roulettekessel des Lebens. Öfters sind deine Augen unachtsam, und du siehst nicht, wo der Ball hingegangen ist. Deine Augen gehören untersucht. Deine Sicht auf das Leben gehört untersucht.
Folgendermaßen erschließt du dir den Blick auf das Leben neu:
Lasse als erstes alle Mutmaßungen, die du innehieltst, los. Beginne noch einmal von vorne. Du hast dein ganzes Lager an Weisheit ziehen zu lassen, anderenfalls schnürt es dich ein und hält dich zurück.
Sei wie der jüngste Sohn, der weiß, dass er nicht viel weiß und der sich trotzdem zu seiner Reise aufmacht. Seine hohe Karte ist seine treuherzige Ahnungslosigkeit. So sein Herz und Geist offen sind, schlängeln sich allerhand Leute und Begebenheiten an ihn heran, um ihm behilflich zu sein. Ahnungslosigkeit gerät zu einem Signal an die ganze Natur, sich zu sputen, dass er auf die Beine kommt.
Treuherzige Ahnungslosigkeit ist nicht Hilflosigkeit.
Wenn du vollgetränkt mit erworbenem absolut sicherem Wissen bist, denkst du, du wissest genau, was du tun sollest und wie das Leben sich herausstellen sollte. Und demnach belässt du vor dir einen engen Pfad. Du lässt einen schmalen Pfad, und schließt vor und hinter dir die Türen. Dadurch dass du herumsagst, du wissest es sehr wohl, wie mit diesen Karten auf der Hand zu spielen sei, bringst du die ganze Natur durcheinander. Daraufhin hat die Natur sich zu entwirren, bevor sie dir beispringen kann, dich wieder hinzukriegen.
Sofern das Leben eine Spielepartie ist, kannst du nicht endgültig sein, wie es sich entfalten müsse. Bestimmt ist das Leben mehr als ein Glücksspiel. Gleichzeitig hat man es mit einer Menge Abdrift zu tun. Und es bist du, der Spieler, der die Abdrift zuzubilligen hat.
Du möchtest gerne, dass wunderbare Dinge geschehen, und doch möchtest du den Würfel gezinkt haben. Du möchtest den Würfel in eine bestimmte Abfolge verfügen, als wärest du der Kommandeur. Du bist der Spieler, und du bist zudem die hin und her bewegte Figur, und du hast ein Sagen. Aber du hast das letzte Sagen nicht.
Du bist ebenso sozusagen das Spielbrett, denn das Spiel wird auf deinem Bauch gespielt. Du bist das Theater, und du bist die ganze Story, du bist der Autor, und dennoch kennst du den nächsten Film nicht. Du bist ebenso überrascht wie jeder. Oder nicht mehr überrascht als jeder. In der Tat, das Leben geht dabei seine eigenen Wege.
Zum einen Zeitpunkt eilt es und du kannst kaum weiteratmen. Ein anderes Mal trödelt es herum und zieht die Füße hinter sich her, während du ungeduldig mit den deinen stampfst. Manchmal hast du das Gefühl, das Leben sei ein Paddel-Tennis-Schläger und du der rückfedernde Ball, der an ihm befestigt ist, mal so, mal so geschwungen und geschlagen.
Und dennoch bist du das Gestirn des Lebens. Das ist für dich zum Festhalten. Du bist gleichwie ein Stern am Firmament platziert worden, aus dem einzigen Zweck, dein Licht zu leuchten. Scheine jetzt.
HEAVEN #1374 – 21.8.2004 – What Makes You Doubt?
WAS BRINGT DICH ZUM ZWEIFELN?
Gott redete …
Während du siehst, wie Licht durch die Blätter eines Baumes fällt, kannst du da Meine Existenz bezweifeln? Wenn du dir die Höhe eines Baumes ansiehst, kannst du da Meine Existenz bezweifeln? Wenn du einen Vogel singen hörst, kannst du da Zweifel hegen? Wenn du eine aufblühende Blume siehst, kannst du da zweifeln? Wenn du einen Schmetterling aus einem Schmetterlingsstrauch den süßen Nektar heraussaugen siehst, kannst du da zweifeln? Wenn du dir das unauslobar weite Firmament ansiehst, kannst du da zweifeln? Wenn du den ersten Laut eines Neugeborenen vernimmst, kannst du da zweifeln?
Was veranlasst dich alsdann zum Zweifel?
Halte deine Augen darauf, was Zweifel tilgt, und nicht darauf, was zu ihm beiträgt. Wenn du dich nicht nach bezweifeln umtust, wieso solltest du dich dann darauf niederlassen mögen, was ihn zum Andauern anregt?
Komme von diesem Blickwinkel her: Die Welt kennt nicht alles. Welt-Konzeptionen sind inkorrekt. Die Welt führt dich auf den Holzweg. Sie möchte dich gerne so denken sehen, wie sie es tut. Sie erzeugt Schlagzeilen, damit du denkst wie sie. Die Welt möchte dich von der Wahrheit und Unschuld umgesetzt sehen, in listige Ausreden und Zweifel hinein.
Was ist diese Welt, von der Ich rede? Ich gehe davon aus, Wir können sie als Massenbewusstsein bezeichnen. Ich gehe davon aus, Wir können sie Massenego nennen. Sie möchte niemanden außerhalb ihrer Beschränkungen sehen. Die Welt denkt, Macht geht vor Recht, selbst wenn die Macht einzig in Ziffern besteht, selbst wenn die Macht pure Illusion ist, selbst wenn die Welt keine irgend geartete Macht innehat, außer was ihren Zugriff auf deine Gedanken anbelangt.
Ah, wie machtvoll aber sind deine Gedanken. Deine Gedanken erbringen den ganzen Unterschied auf der Welt. Oder bezweifelst du die Macht deiner Gedanken ebenso, wie du alles andere in Zweifel stellst? Deine Gedanken sind, wo die Action ist. Deine Gedanken werden in der Welt verwirklicht.
Dein Geist gibt dir an, wann du dir einen Tag freizunehmen hast. Dein Geist gibt dir zu erkennen, wann du auf Urlaub bist. Dem gemäß legst du deine aktuelle Gemütsverfassung an. Gewiss ist es unmissverständlich, dass Urlaubstage und freigenommene Tage eine Verfasstheit des Geistes darstellen.
Dein Geist bedeutet dir, du müssest dieses Schmuckstück oder jenes kaufen. Er drängt dich, anfassbare Erzeugnisse zu horten. Dein Geist erzählt dir viele Dinge, die dir nicht förderlich sind. Er sagt zu dir: „So ist die Welt nun einmal.“ Er sagt zu dir: „Es hat immer Schmerz und Leid gegeben, individuelles wie kollektives, und das wird immer so sein.“
Ich sage dir: Nichts wird sich in der Welt auf den Bescheid der Welt hin ändern. Alleinig der Wechsel eures Denkens wird die Welt verwandeln, und jetzt im Augenblick ist eine gute Zeit, die Welt umzugestalten.
Du bist allerdings ohnehin schon dabei, zu dir zu sagen, dies könne nicht erreicht werden. Was für einen Halt hat doch das Massendenken an dir! Glaubst du wirklich, du seist auf die Welt angewiesen? Für deinen Kummer bist du auf sie angewiesen. Die Welt hat dich gut darin geschult, Unheil zu erwarten und ihm Vorschub zu leisten.
Sofern das Welt-Gedankengut machtvoll genug ist, um Krieg und Unglück zu erzeugen, ist es dann nicht machtvoll genug, Friede und harmonisches Wohlgestimmtsein zu schaffen?
Ist es dir möglich zu glauben, dass du dein eigenes Leben durch Anheben deines Denkens anzuheben in der Lage bist? Ist es möglich, dass du es dir zugestehst, in der Lage zu sein, deinen eigenen Körper zu heilen? Ist es möglich, dass du dich in die Anschauung eingekauft hast, die Welt und alleinig die Welt bewahre dich vor Übel?
War nicht dein Glaube an die Welt bedeutsamer als dein Glaube an dich selbst?
Hast du nicht eine Abmachung unterzeichnet, dass die Welt mehr wisse als du, und dass du dem Welt-Denken unterworfen seist? Hast du nicht beigestimmt, du werdest dem Welt-Denken nachkommen, einerlei wie skrupellos es auch ist?
Sofern du denn die Nicht-Lieblichkeit der weltlichen Existenz dermaßen vollen Herzens billigen kannst, kannst du dann nicht die praktikable Veranlagung der Schöpfung gutheißen, so Ich Meinen Odem in sie blies? Sind nicht Friede und Harmonie machbar, in der Welt im Großen, wie auch in deinem eigenen persönlichen Leben?
Ich sage, sie sind angängig. Ich sage, du kannst dein niederwärts gerichtetes Denken verwandeln und die absackende Welt auf neu machen. Ich sage, damit anzufangen.
HEAVEN #1375 – 22.8.2004 – You Are the Moon of My Love
DU BIST DER MOND MEINER LIEBE
Gott redete …
Es gibt keinen Tag ohne Sonne. Strahlend oder bewölkt, die Sonne scheint. Die Sonne folgt ihrer Route, und sie tut, was sie tut, und das ist scheinen. Sie scheint gut. Sie scheint auf dich.
Die Sonne schneidet Schatten. Schatten würden ohne Sonnenschein nicht existieren. Die Sonne reicht in jede Ritze, und sie reicht in dich. Selbst der Mittelpunkt der Erde unterliegt Einwirkungen der Sonnenstrahlen. Es gibt in der Schöpfung nichts, was nicht durch die Sonne beeinflusst ist. Unterschätze die Wertigkeit und Macht der Sonne nicht.
Die Tage tragen die Tiara der Sonne. Und die Nacht wird von dem Mond beherrscht, der dank der Sonne erglüht. Ohne die Sonne gäbe es keinen Mond zum Hinaufblicken. Ihr erkennt die Mondkrater dank der Ablenkung des Sonnenlichts.
Wie liebenswürdig die Sonne sich selber Tag und Nacht zuteil werden lässt.
Sei du eine Sonne, welche die Welt durchstreift und dabei ihr Licht rechts wie links, oben und unten vergießt. Dein Licht wird in Liebe umgesetzt. Lasse deine Liebe vor allen Menschen erstrahlen. Lasse deine Liebe sich um das Universum winden. Lasse sie die ganze Menschheit umfließen. Lasse deine Liebe Mein Szepter sein. Deine Liebe ist Mein Szepter. Du bist der Mond Meiner Liebe.
Was sonst gibt es da für Mich zu sagen?
Ich versprengte auf der Erde Meine Liebe, und Ich wendete sie euch zu, sie aufzugreifen und bei euch zu tragen, wie ihr das mit einer olympischen Fackel tun würdet. Wirklich, die olympische Fackel bildet die Liebe nach, die du bei dir trägst. Die Fackel steht symbolisch für Liebe, die keinen Schlag auslässt. Sie wird mit Inbrunst vom einem zum anderen weitergereicht, sie fällt nie herunter, wird nie schwächer, geht nie aus, kommt nie abhanden, ist stets existent, ist immer hell am Brennen, ist stets mit Lichtgeschwindigkeit auf Reise, wird stets überbracht und stets entgegengenommen, wird immer zur Anzeige gebracht, immer hoch gehalten, immer offenkundig am sich selber Vorwärtstreiben durch das Universum.
Liebe kann nie aussetzen. Sie kann indessen unbemerkt sein, aber nicht lange. Dem Vergessen steht ein Ende ins Haus. Allem steht ein Ende ins Haus, ausgenommen der Liebe. Die einzige Wahrheit, die es gibt, ist Liebe. Vergiss das nie.
Du bist ein Verteiler Meiner Liebe. Meine Liebe geht nie aus. Noch auch kann sie dir ausgehen.
Einerlei wie eingeengt dein Herz ist, dein Herz pocht Liebe. Liebe ist die einzige offensichtliche handgreifliche Sache auf Erden. Liebe ist glänzendes Gold.
Liebe ist das Medium des Universums. Es stimmt nicht, dass Liebe alles erobert, weil es nicht zum Besiegen gibt. Liebe ist der unbezwingbare Held. Liebe kommt zur Rettung. Nichts sonst tut das.
Liebe ist wie ein Chefkellner, der dich im Restaurant des Lebens zu deinem Sitz geleitet, wo Liebe serviert wird. Jeder hilft sich, und jeder füllt den Teller eines jeden anderen. Es gibt nichts zu kredenzen und nichts untereinander auszuteilen denn Liebe. Liebe steht auf dem Speiseplan. In allerhand Weisen serviert, ist es nach wie vor Liebe. Liebe ist das Mirakel. Ohne sie gibt es kein Wunder.
Falls du in diesem Augenblick in deinem Herzen nicht eine große Liebe spüren kannst, falls du schier die Abwesenheit von ihr spürst, dann stelle dort ein Schild auf, und sieh zu, wie Liebe fortan anhebt. So wie die Sonne füllt Liebe das Universum. Es ist der Liebe ein Leichtes, dein Herz zu füllen, dein Herz wird soeben gefüllt. Schau, es schickt sich an überzufließen.
Die Liebe in deinem Herzen hat nicht zu einer bestimmten Stelle hin überzufließen. Sie hat einfach überzufließen. Kraft ihrer Natur fließt Liebe von deinem Herzen über. Dies ist deine Bestimmung. Dies ist dein Zweck auf Erden. Dies ist deine gläubige Überzeugung.
HEAVEN #1376 – 24.8.2004 – Around the Corner
UM DIE ECKE
Gott redete …
Gehe heute mit der Idee einher, dass alles, was du tust, leicht ist. Habe es heute mit der Auffassung zu tun, dass alles Gute zu dir her kommt. Habe heute die Idee, dass sich das Leben mit Kostbarkeiten, die anzuschauen sind, vor deinen ureigenen Augen entfaltet. Gehe heute mit der Idee Hand in Hand, dass du ein Weinkoster des Lebens bist. Alle Becher sind gefüllt mit gutem Wein, und du kostest einfach.
Sei heute der Anschauung, dass das Leben ein Fluss ist, der zu deinen Füßen strömt.
Habe heute die Idee, dass es keine weitentfernten Berge zum Erklimmen gibt. Alle Gipfel kommen durch deine Augen der Liebe näher heran.
Habe heute die Idee, dass es keine Entfernung gibt. Habe die Idee, dass alles zuhanden ist. Nimm dir Trauben von allen Tabletts, die dir kredenzt werden.
Habe die Idee, dass das Leben ein Weingarten ist, durch den du wandelst.
Habe die Vorstellung, dass dieser Tag eintritt mit allem, worauf aufgepasst gehört. Alles, was du zu tun hast, ist Notiz nehmen. Ein Taxi kommt ohne deinen Anruf angefahren. Flüsse gehen auseinander ohne dein Ansuchen. Ist dies zu weit hergeholt? Die Sonne geht jeden Tag auf und unter ohne deine persönliche Aufforderung. Warum nicht alles andere?
Kehre der Idee den Rücken, dass das Leben schwierig zu sein habe.
Bejahe die Idee, dass das Leben ein ungezwungener Bummel ist, und dass du ein Umherwandelnder bist ohne Eile. Du genießt die Ansichten, wie sie auftauchen, und lässt sie gehen, so sie vorüberziehen. Du blinzelst nicht mit deinen Augen, um nach vorne voraus zu sehen. Du kostest alles aus, was soeben jetzt gerade hier ist. Du lechzt nicht nach den Blumen, an denen du soeben vorübergegangen bist. Genauso wenig lechzt du nach den Blumen, die noch vor dich hin gestreut werden.
Lasse das Leben wie einen schlichten Gang durch die Landschaft sein. Lasse das Leben der Pfad sein, den Bäume vor dir bereiten. Lasse das Leben die Ansichten und Klänge sein, die es ist.
Du bist der Wandersmann des Lebens. Dir ist es nicht, über jedes Detail zu entscheiden. Dir ist es, über jedes Einzelne vor Freude aufzuschreien.
Kannst du dir Adam und Eva vorstellen, wie sie durch den Garten Eden gehen und sagen: „Was tut das denn hier? Ich mag das nicht!“ Sie sahen, dass alles schön ist. Alles war überschäumend. Alles war ein spektakuläres Wunder der Schöpfung. Alles wurde wertgeschätzt. Adam und Eva sahen Schönheit vor ihren unbefleckten Augen, und das gleiche musst du.
Du lebst in einem atemberaubenden Garten, den Ich schuf. Du gehst durch einen Garten, der so schön ist wie der Garten Eden. Die Bestandteile sind die gleichen.
Eventuell bist du jemand, der am Blumen Säen ist, aber du weißt, du kannst die Blumen nicht zum Wachsen bringen. Ihr Wachsen ist bereits vorgeordnet. Wie entwickelt sich dein Garten? Er wächst einfach. Und dementsprechend sind deine sehnlichen Verlangen die Samen, die du einbringst. Danach ist alles, was du zu tun hast, sie wachsen zu lassen.
Du warst nicht bestimmt, eine Glucke zu sein in Hinsicht auf die Verwirklichung deiner sehnlichen Verlangen. Ein Gedanke ist die Saat, die du säst. Und von jenem Samen her, von jenem absichtsvollen Anliegen nach Erfüllung her, hebt Erfüllung an. Bedenke dein sehnliches Verlangen, und lasse es stille los, sodass es wachsen kann. Es gedeiht besser ohne Einmischung deinerseits. Dein Drängen ist nicht hilfreich.
Sei mit dem Leben behaglich. Zwinge es nicht. Stelle an es keine Anforderungen. Bringe einfach deine Gedanken-Samen aus und lasse sie sich in ihrer eigenen Zeit und auf ihre eigene Art entwickeln.
Wenn du gerne ein Päckchen versenden möchtest, bringst du es einfach zur Post. Du verfolgst nicht seinen routinemäßig eingenommenen Verlauf. Du beharrst nicht darauf, zu sehen zu bekommen, wie deine Sendung vom einen Flugzeug zum anderen geschafft wird. Du lässt es außer deiner Sicht gehen, sodass es seinen Bestimmungsort erreicht. Große Fülle ist auf dem Weg zu dir. Lasse das Leben seinem eigenen Schritttempo gemäß ankommen. Sei locker mit ihm. Heiße es willkommen, sobald es um die Ecke in Sicht gelangt.
HEAVEN #1377 – 25.8.2004 – The Subject of Love
DAS SUBJEKT DER LIEBE
Gott redete …
Was gibt es, was Ich nicht angesprochen habe? Auf welche Weise habe Ich es nicht gesagt? Dennoch wiederhole Ich Mich, sodass du hören kannst, sodass du unter Umständen zum ersten Mal zuhörst. Ganz bestimmt nicht zum letzten Mal. Kannst du hören, dass du Liebe bist? Kannst es genug hören? Bestimmt kannst du es nicht zu viel hören. Du bist Liebe. Du bist Meine Liebe. Ich liebe dich und du bist Meine Liebe, auf die Erde hin abgeleitet. Und Wir sind Eins. Demnach extrapolierte Ich Mich Selber auf die Erde. Ich verkörperte Mich inwendig in dir zur sicheren Verwahrung. Und dementsprechend bist du die Einverkörperung des Gottes, den du so sehr kennen zu lernen trachtest.
Du bist deines kleinen Selbst überdrüssig mit all seinen versteckten Anspielungen und Unzufriedenheiten. Du bist deiner Klagen überdrüssig, und du möchtest gerne auf dem Berggipfel angelangt sein und nie mehr abermals herunter gleiten. Hier, Ich halte Meine Hand zu dir aus. Fasse sie. Ich ziehe dich hoch. Ich lasse dich vermeinen, Ich ziehe dich hoch, denn dass du jemals fort warst, ist reine Spekulation deinerseits.
Wir sind nie auseinander. Insofern als Wir nie auseinander sind, kannst du an keiner Stelle sein, außer dort wo Ich bin, und Ich bin, woimmer du bist, selbst wenn es schier dort ist, wo du zu sein meinst. Wir sind an der Taille zusammengeknüpft, du und Ich. Wir sind unzertrennlich ineinander eingekleidet. Wir sind fehlerlos Eins. Wir können nicht in Zwei gemacht werden. Leiblichkeit macht dem Einssein nichts aus. Einssein ist entweder Eins oder es ist es nicht. Ich versichere euch, dass Ich existiere, und dass Ich in Einssein mit euch existiere.
Vom Einssein abirren ist bloß im weltlichen Denken. Ihr habt nicht so zu denken, wie es die Welt tut. Tatsächlich dürft ihr das nicht. Kürt Mich. Wählt Mein Denken. Dies ist nicht um Meinetwegen, außer dass es für euch ist. Demzufolge ist es Mir zuliebe. Du bist Mir zuliebe. Mir zuliebe bist du auf Erden einverkörpert.
Du bist nicht verloren gegangen. Du bist im Denkerischen verloren, das ist alles. Niemals abhanden gekommen, kannst du nicht gefunden werden, aber du kannst dahinterkommen, dass Wir stets Eins im Herzen sind. Es ist dein Geist, der herumstreift. Es ist dein Geist, der streunende Gedanken aufgreift.
Dein Herz kann nicht vom Meinen wegrücken. Alles Bemühen auf der Erde ist vielleicht, zu erweisen, du könnest das. Dein Ego möchte, dass du der König des Universums bist, derweil du bereits zu Meinem Erbe geweiht bist. Sofern du Mein Erbe bist, was bist du dann anderes als königlich? Aber du bist in Wirklichkeit schier der Schein-Erbe, da dir das Königreich bereits übermacht wurde. Ich gab es dir. Es singt in deinem Herzen.
Schaue in dein Herz, und du wirst finden, Ich bin hier. Für Mich gibt es kein „dort“, um zu sein. Um der Sprechweise halber sagen Wir: „Ich bin hier, dort und überall.“ Es gibt keine Stelle, wo Ich nicht bin. Es gibt keine Stelle, wo du nicht bist, denn Wir sind Tandem, während wir untereinander über die Idee einvernehmlich sind, dass Wir Zwei sind, im Begriff Eins zu werden. In Wahrheit gibt es auf dem Fahrrad, mit dem Wir fahren, einen Sitz.
Du siehst dich überall nach dir um unter der Bezeichnung, Mich zu suchen. Du suchst Mich, während du alldieweil dich selbst suchst. Aus irgendeinem unerfindlichen Grunde hast du beschieden, es sei besser, hinter Mir her zu jagen, als den Thron zu teilen. Du siehst dich lieber seitlich versetzt, während du direkt bei Mir sitzt. Freilich ziehst du es momentan eher vor, durcheinander zu sein, als dass du dich zu Unserer Einerschaft bekennst.
Es nimmt von deiner Bescheidenheit nichts weg, wenn du Unser Einssein bekennst. Gib zu, du bist Meine Liebe. Gestehe ein, du liebst Mich. Gestehe zu, du bist Meine Liebe, existente Liebe. Du und Ich sind ein Universum der Liebe. Liebe ist nicht mannigfaltig. Liebe ist Eins. Du und Ich sind Ein geliebtes herrliches Selbst. Sofern Wir Zwei wären, könnten Wir sagen, Wir umfangen Uns. Einander umarmend, sind Wir Eins, in Wahrheit unauflöslich, und die Wahrheit ist Liebe. Bejahe Unser Einssein der Liebe. Lasse das Ganzsein des Einsseins herein. Winke Mich in dein Herz hinein, wo Ich stets gewesen bin. Anerkenne Meine Gegenwart, denn sie ist die deine. Du bist Meine Liebe. Du kannst sonst etwas nicht sein. Es gibt für dich nichts, zu sein, es sei denn Meine Liebe. Du empfängst Meine Liebe und du gibst sie. Im Einssein Unserer Liebe sind Wir wechselseitig. Es gibt niemand, dem Liebe zuzuwenden ist, und es gibt niemand, von dem her sie entgegenzunehmen ist. Eins ist Eins, und es gibt keinen Zwilling zum Begegnen. Falls es begegnen gäbe, begegnen Wir einander in deinem Herzen, denn jenes ist voll Meiner Liebe für dich, was das gleiche besagt wie für Mich Selbst. Ich liebe. Es gibt kein Objekt. Einzig Subjekt. Einzig Einssein. Einzig Liebe. Eins. Ich.
HEAVEN #1378 – 26.8.2004 – Great Blessings
BETRÄCHTLICHE HIMMLISCHE SEGENSGESCHENKE
Gott redete …
Du wärest überrascht, bei all dem was Ich für dich in petto habe. Du wärest überrumpelt. Geschenke mehr als genug fließen zu dir hin, wie Floße in einem Fluss. Sei bereit. Halte deine Arme auf, sie zu greifen.
Geschenke werden bei dir anlangen, so wie auf dem Flughafen durchgeprüftes Gepäck im Umlauf ist. Sei bereit, zügig zuzupacken. Hier geht es nicht um eine nur ein Mal erteilte Chance. Dein Gutglück wird wieder vorbeischauen. Alles ist für dich parat. Aber warum dabei nicht bereits im ersten Durchlauf zugreifen? Und danach bist du auf Reise und gehst deiner Wege.
Selbstverständlich ist es so, du bist derzeit auf Reisen unterwegs. Und das Gepäck, das du erhältst, ist nicht das, mit dem du losgingst, denn du lässt Platz für neue Herrlichkeiten.
Die neuen Herrlichkeiten sind neue Gedanken. Alles, was sich begibt, ist ein Gedanke. Dein gutes Glück ist ein Gedanke. Dies ist ein Gedanke, der zu bewahren ist. Bewahre ihn neben dir auf deinem Nachttischchen auf, während du schläfst, und bewahre ihn neben dir im Auto auf, während du Auto fährst. Trage dein Glück mit dir herum wie einen Geldbeutel. Wisse, dass Glücksfälle dein sind. Wisse dies ununterbrochen. Deine Welt ist aus deinen Gedanken konfiguriert.
Wenn etwas Spannendes und Verblüffendes auf dich zu kommt, ist das Geschenk in deinen Gedanken. Ohne deine Gedanken würde das Geschenk einfach so dastehen. Jenes ist so lange kein Geschenk, bis sich deine Gedanken dessen Geschenkhaftigkeit einverleiben.
Ein Menschenseinswesen, welches vor dir steht, ist dementsprechend. Er oder sie ist so lange nicht ein Geschenk, bis es in deinem Geist Klick macht, dass du vom Himmel her ein Geschenk erhalten hast. Daraufhin kommt die Gabe vor dir in Schwung. Daraufhin kommt das Geschenk vor dir ans Licht. Und du drehst das Licht an. Du drehst es in deinem Geist an.
Die Person vor dir, einerlei wie lästig und aufdringlich sie ist, ist nicht das Verderben deiner Existenz. Er oder sie ist eine große Gabe, dir zu Gunsten übersandt, ebenso wie du ein beträchtliches Geschenk bist, zu deren Gunsten gesandt. Als ob etwas, was zu jemandes Gunsten ist, ausgeschieden ist, sowie ja doch alles Eins ist!
Demnach stellt sich Einssein in verkleideter Form vor dir ein. Und ebenso du bist verkleidetes Einssein. Du bist gar vor dir selber verstellt. Im Verschleiern bist du unglaublich. Du hast dich selber mit Verhülltsein berückt. Dein Geist ist ein Zauberer gewesen, der alle zum Narren hält.
Habe heute – und sei es das schmächtigste – Ansinnen und Vorhaben, Herrlichkeiten zuzugeben, sobald du sie siehst. Selbst die gebrechlichste Absicht wird Wunder wirken. Anstelle von argwöhnisch wird es dich erwartungsvoll und vorgreifend machen. Es wird dich aufschließen zu neuen Funden. Es wird deine Zellen desgleichen aufschließen, sie zum Pulsieren bringen, ihnen Zugang zu neuem Heil und Befinden eröffnen. Unterschätze die Macht deiner Gedanken nicht.
Und unterschätze die Gaben nicht, die Ich verteile. Ich werde dich mit Geschenken überschwemmen, mit Geschenken, von denen du nie zu träumen wagtest. Schicke dich an und träume größer, möchtest du das nicht, sodass deine Arme parat sind, den ganzen Überfluss aufzunehmen, den Ich in deine Richtung schicke. Sei hier.
Alles, was du zu tun hast, ist bereit sein, in Empfang zu nehmen. Welchen Aufwand macht das? Es braucht Offensein. Es braucht inniges Vorhaben, in Empfang zu nehmen. Es braucht die Augen danach aufhalten. Wonach hast du dich umgesehen?
Fange nun an, dich nach unvorstellbarer Gütigkeit umzusehen. Schaue dich nicht nach einem Pfennig vom Himmel um, sondern nach scheffelweise Gold vom Himmel, welches zu deinen Füßen anlangt. Habe in deinem Herzen einen Durchlass an dir, welcher groß genug ist, um das Gold hineinzutragen.
Hast du nicht Schlacken erwartet? Hast du dir vielleicht nicht Sorgen gemacht oder hat es dir nicht davor gegraut, was denn als nächstes hereinbreche? Jetzt aber weißt du, du tust gut daran, überfließende Güte in Vorfreude vorwegzunehmen, ungeheuer mehr denn Verschonung und Erbarmen – überquellende Kostbarkeiten von eurem Vater im Himmel.
Es ist nicht so, dass du von Zuhause weggehst, sondern, jedes Mal wenn du Nachhause zurückkehrst, überschütte Ich dich lawinenartig mit Geschenken. Einige habe Ich dir per Post zukommen lassen – sie werden später eintreffen.
Dein bedenkendes Vorausgreifen auf die Geschenke ist nicht das gleiche wie auf ihnen beharren. Ihr freut euch im Voraus, zur selben Zeit wie ihr treuherzig unschuldig seid. Jedes Geschenk wird geahnt und ist dennoch eine Überraschung.
Oh, du Meine Güte, ihr habt ungeheuer fantastische Geschenke, die zu euch auf dem Weg sind!
HEAVEN #1379 – 27.8.2004 – A True Story
EINE WAHRHAFTIGE GESCHICHTE
Gott redete …
Sei offenherzig. Lasse dein Herz rund um das Universum flattern, sodass es sich die Liebe einverleibt. Die Liebe fließt durch dein Herz, herein und heraus. Dein Herz ist in Liebe überflutet, die Liebe in sich selber unter Wasser. So wie weiß auf weiß, so ist Liebe in Liebe eingebettet, viellagige Liebe, an zahlreichen Kanten umgelegt, ununterscheidbare Liebe, endlose Liebe, ungemeine Liebe, die von nichts weiß, außer dass sie sich selber aufloht.
Bei der Liebe ist es so, wie wenn eine Stele Licht vom Himmel in den Scheitel deines Hauptes einfließt und durch deine Körperlichkeit gänzlich hindurchdringt. Das Licht der Liebe strahlt in dein ganzes Sein hinein. Es öffnet jede Zelle, jedes Atom, und du bist deutlich reines Sein am Glänzen. Du bist ein reines Seinswesen der Liebe. Gib dir nicht statt, etwas anderes zu glauben. Kohle kann sich nicht an Liebe festhalten. Sie wird abgewaschen. Kohle kann Liebe nicht beeinträchtigen.
Du bist einzig Liebe. Was immer du oben auf der Liebe angeklebt haben magst, es muss wegtröpfeln. Im Verlauf von Liebe erfährst du, dass Liebe einzig ist, und dass du reine Liebe durch und durch bist. Weswegen solltest du sonst irgendetwas bei dir behalten mögen?
Was du als Nicht-Liebe siehst, ist nichts als ein Matschkuchen. Sandkuchen decken die Goldenheit der Liebe zu, fügen ihr aber nicht ein bisschen Schaden zu. Es gibt nichts, was die Liebe schädigen kann. Bloß, manchmal kann die Liebe eine Zeitlang verborgen sein, aber verborgen bedeutet nicht abwesend. Es bedeutet nicht- gesehen.
Aber selbst ungesehen ist Liebe ohne Weiteres zugänglich. Sie ist dir zugänglich, um sie zu geben, und sie ist dir zugänglich, um sie entgegenzunehmen. Liebe ist die ganze Zeit zu 100 % zugänglich. Eine Knappheit gibt es nicht.
Ja gar die Hässlichkeit, die du in der Welt bemerkst, ist Liebe, Liebe von oben nach unten gedreht. Gewiss ist sie nicht richtig herum. Aber kopfüber kann richtig herum gedreht werden.
Halte deine Sicht hoch, und du wirst der Liebe wie auch der Liebe in deinem eigenen Herzen gewahrer werden. Die Liebe in deinem eigenen Herzen ist erlesen.
Von Zeit zu Zeit jammerst du im Leben, und von Zeit und Zeit gelangst du zu der Frage an dich: „Worum ging dieses ganze Gewese?“ Es ging um nichts, erkennst du. Zu der Zeit schien es dermaßen groß, aber jetzt siehst du, es war nichts, überhaupt gar nichts, reine Zeitverschwendung, reine Liebevergeudung in den Stunden, die du beim Verriegeln deines Herzens zubrachtest.
Jetzt aber lernst du dein Herz zu öffnen und es offen zu halten, sodass das Strömen der Liebe mühelos ist. Sobald du einmal den Thermostat deines Herzens eingestellt hast, läuft es von alleine. Ohne dass dabei Einmischungen erfolgen, herrscht Liebe. Es gibt keinen Wettbewerb, sowie es sich auf Liebe beläuft. Es gibt keinen Konkurrenten. Nichts kommt ihr gleich. Nichts kommt dicht an sie heran. Nichts ist zugänglicher als Liebe.
Höre noch einmal dem zu, was Ich sage: Es gibt außer Liebe nichts. Liebe schuf Liebe. Liebe vermag etwas anderes nicht zu erzeugen.
Ich ebenso wenig. Ebenso wenig würde Ich es wollen. Ich, Der einzig Liebe kennt, erschaffe einzig Liebe. Erschaffen in Meinem Bilde, seid ihr Liebe. Möchtet ihr aufhören, wider jenen unumgehbaren Fakt anzugehen?
Euer Herz ist unschuldig. Der Geist verdeckt euer Herz. Euer Geist möchte das Herz kaschieren. Wieso, soeben, während ihr gerade Meine Worte lest, denkt ihr: „Gewiss, Gott, es gibt in der Schöpfung nichts außer Liebe. Deswegen gibt es Grausamkeit. Deswegen gibt es Kriege. Erzähle mir eine andere Geschichte.“
Ich erzähle euch eine wahrhaftige Geschichte. Sobald Jeder auch nur die Möglichkeit erwägen wird, dass er Liebe ist und dass Liebe alleinig existiert, wird Hässlichkeit verschwinden. Es gibt keinen aufgesparten Ort für Hässlichkeit. Wenn es keinen Ort für sie gibt, kann sie bloß den Abgang machen.
Dies ist kein Kniff des Geistes, mit dem Ich euch versehe. Der Kniff des Geistes ist es, dass ihr an Minderes denn Liebe glaubt, dass ihr dieses aufrechterhaltet, dass ihr Belege dafür findet, und dass ihr euch angesichts des Beleges, den ihr findet, selbstgerecht fühlt. Aha, sagt ihr da.
Findet nun Zeugnisse von Liebe, obschon sie natürlich keiner bedarf. Sie braucht nur gerngehabt sein. Liebe die Liebe, und du wirst die Wahrheit des Lebens erkennen, und die wirst die Welt – die Welt, so wie du sie wahrgenommen hast – sich just vor deinen Augen verwandeln sehen.
HEAVEN #1380 – 28.8.2004 – Lettere d’amore da Dio
LETTERE D’AMORE DA DIO
Gott redete …
Was höre Ich, was noch schöner ist als Heavenletters in der Sprache Italiens?, das fragst du.
Ich höre Herzen! Ich höre so viele schöne Liebe, dass Mein Herz bei sich selbst in Liebe überfließt. Ich bin Gott in Liebe, Gott in Liebe mit MirSelbst und Meiner Schöpfung. Schöpfung ist Liebe, und Ich bin der Schöpfer und Geber und Empfänger der Liebe, von mehr Liebe, als vorstellbar ist. Liebe einzig ist, und sie liegt in Mir vor Anker. Aber es gibt keinen Hafen. Es gibt einzig Liebe, Liebe, welche Ausgegeben wird, Liebe am Fließen, Liebe Sturzflutartig, Liebe Nie-Endend, Liebe in aller Pracht, Liebe in Überfluss, Liebe, welche keine Schranken kennt, Überschäumende Liebe, Wirkmächtige Liebe, Magnetisierte Liebe, Liebe in alle Ewigkeit, Liebe ohne Anfang und Ende, eine Menge Liebe, außerstande, Angehäuft zu werden, einzig imstande, zugewendet zu werden, Unzertrennliche Liebe, Unabgegrenzte Liebe, Liebe, welche von dermaßen großer Schönheit ist. Liebe, die fast zu schön ist, als dass du ihr standhältst.
Ich habe Freude daran, dass es im gesamten Universum schier Liebe gibt. Ohne Liebe könnte Schöpfung nicht sein. Ohne Liebe könnte Leben nicht sein. Kein Du könnte es ohne Liebe geben. Und dennoch denkst du bisweilen, du seist ohne Liebe, die Welt sei lieblos und es existiere ausschließlich Morast.
Ein Part von dir kennt allerdings die Wahrheit. Ehre jenen Teil von dir und vertreibe den ignoranten Part von dir. Zerstreue Unkenntnis von Liebe. Treibe Liebe vorwärts. Tue Liebe kund. Sei ein Hausierer mit Liebe an jeder Straßenecke. Egal was du zum Kauf anbietest, gib Liebe dabei mit. Egal was du nicht anbietest, gib Liebe dabei mit.
Lasse heute Liebe das Passwort sein. Lasse sie den Zugang ins Leben sein. In Wahrheit ist sie das. Liebe öffnet alle Türen. Mit Liebe gibt es keine Türen. Liebe ist weit offen. Liebe bewillkommnet alle.
Lasst es nicht zu einem Abschreckungsmittel gegen Liebe kommen. Es gibt keine Ausreden, sie abzuschrecken. Entsinnt euch, das Leben auf der Erde ist flüchtig. Macht kein Aufhebens. Alles Mindere als Liebe ist Lärm um überhaupt nichts. Selbst die größten Wirbel sind um gar nichts. Kriegen sind um gar nichts. Hurrikane und Tornados sind um gar nichts. Wo Liebe ist, gibt es keine Katastrophen. Was der Liebe ledig ist, wird als Katastrophe wahrgenommen. Minderes als Liebe ist ein entsetzlicher Bewusstseinszustand. Ihr habt euch dort befunden. Bleibt dort nicht. Kommt mit Mir weg.
Betretet heute den Himmel. Euer Pass ist Liebe. Ihr braucht kein Siegel oder keinen Stempel. Liebe ist euer Einlass. Die Liebe selbst ist ihr eigener Nachweis. Alles andere als Liebe ist schwer und hält euch zurück. Liebe ist leicht und hält euch flott. Ihr seid jetzt mit Liebe im Auftrieb.
Gleitet nun in den Himmel mit all der Liebe in eurem Herzen hinein. Die Liebe in eurem Herzen ist eine Wertmarke Meiner. Jetzt werde Ich Überfluss an Liebe in euer Herz hinein gießen. Ich werde mit dem Schütten nie aussetzen, und ihr werdet reichlich trinken. Ihr werdet in Liebe schwimmen und ausgiebig von der Liebe und von alldem trinken, was eurer Kenntnis nach Liebe ist, unglaubliche Liebe, Liebe überreich, Liebe ohne Barrieren, Liebe untereinander geteilt, da Liebe einzig mit allen geteilt werden kann.
Liebe hat dein Herz betreten und wird es füllen. Was überfließt, wird alle Herzen füllen. Kein Herz ist von Liebe leer. Liebe ist nicht imstande zu leerstehend. Herzen sind einzig auffüllbar.
Wende jetzt dein Herz zu Mir, und lasse Mich dich mit Meiner Allmächtigen Liebe füllen.
HEAVEN #1381 – 29.8.2004 – Where Are You Looking?
WOHIN BLICKST DU?
Gott redete …
Entmutigung ist nicht achtbar. Es liegt kein Wert in ihr. Sich auf der unteren Seite des Lebens ansiedeln ist nicht empfehlenswert. Jeder kann das. Es wird die ganze Zeit getan. Die Zeitungen machen es tagtäglich. Niemand hat zu beweisen, dass das Leben, so wie es in der Welt erlebt wird, seine Schwachstellen hat. Das ist bereits in allen Geschichtsbüchern bewiesen worden. Die Frage ist: Hat die Welt mit Fehlern so zu bleiben? Müssen die Versehrungen und die Ungerechtigkeit endlos sein? Müssen sie fortgesetzt werden? Selbst wenn jeder sich sicher ist, dass schlimme Schwächen stets gegeben waren und es sie stets geben werde, was für einen Nutzen soll das darstellen, dies zu denken? Wie viel nützt eine solche Denkart der Menschheit?
Besser ist der Gedanke, dass die Grausamkeiten und die Ungerechtigkeit ein Ende haben werden. Und wenn du billigen kannst, dass jener Gedanke möglich ist, wirst du denken: Was kann getan werden, um zu beenden, was ungerecht ist? Nicht, was sonst jemand tun muss, sondern was du, das scheinbar machtlose du, tun kannst.
Zunächst, lasse davon ab, mit dem Finger auf Unzulänglichkeiten zu weisen. Worauf du hinzeigst, dem folgen alle Augen, ist das nicht so? Sieh deine in Worten zum Ausdruck gebrachten Gedanken wie Pfeile, die dort treffen, worauf sie gezielt sind. Auf was für ein Ziel zielst du? Wohin möchtest du die Aufmerksamkeit der Welt gerichtet sehen? Was möchtest du persönlich gerne herausgehoben sehen? Möchtest du eher dem Bemitleiden den Vorzug geben, als deine Gedanken in eine andere Richtung wenden, in eine höhere, in eine, nach der du strebst, in eine, die nicht so gängig ist?
Existiert keine beträchtlichere Realität, als diejenige, welche die Welt befürwortet? Sind bloß das Negative und die Abschwünge im Leben real? Existieren Schönheit und Wunder nicht ebenfalls? Wenn einer Tango tanzen kann, kann er dann nicht zudem Walzer tanzen? Existieren alle Möglichkeiten oder bloß etliche? Sofern du unter einer Gegebenheit lieben kannst, kannst du es dann nicht unter einer anderen?
Was für Samen bringen deine Gedanken aus?
Die Welt ist für mangelhaft befunden worden aufgrund von unrichtigem Denken. Sofern das gegenwärtige Gedankengut unrichtig ist, wie kann just das gleiche Denken die Störstellen rückgängig machen?
Falls Gemeinheit bewiesen werden kann, kann dann nicht ebenso Größe bewiesen werden? Gibt es nicht ebenso Beweis großartiger Liebe in der Welt? Hast du sie nicht erblickt? Große Liebe ist nicht rar. Liebe ist so geläufig wie tragische Ereignisse. Liebe ist verbreiteter. Sie wird bloß nicht ebenso beworben.
Heute, da existieren in deiner Stadt Hunderte und Tausende an Freundlichkeiten, über die nicht berichtet wird, die vielleicht nicht bemerkt werden. Freundlichkeiten sind keine kleinen Sachen, aber sie sind einfach berichtenswert in den Zeitungen, außer durch ein Wunder.
Vom heutigen Tag an, sei ein Bemerker von Freundlichkeit. Hebe an, die Zeichen von Liebe in der Welt zu sehen und betone sie. Zuallermeist betone sie dir gegenüber. Hebe deine eigene Stimmung, und in der Folge wirst du die Stimmung Anderer heben. So geht es vor sich – die Welt höher heben. Stimmst du zu, dass das Bewusstsein der Welt einen Anstieg benötigt? Gut, dann tue das.
Propagiere Freundlichkeit. Hilf Anderen, ihre Gedanken von den Wehrufen der Welt weg zum Herrlichen hin zu überführen.
Ich warte auf dich, dass du bei einer neuen Kampagne für Liebe hilfreich bist. Dies ist eine Kampagne, welche gegen nichts angeht, denn kämpfen tut nicht so viel Gutes. Dies ist eine Kampagne, welche sich heranwagt, Liebe und Verstehen inmitten von trügerischer Illusion darzubieten. Von euch ist es unerschrocken, gegen die scheinbaren Gezeiten euren Lauf zu nehmen. Jeder nickt, sowie ihr Elend herausstreicht, und sie sind verdutzt, sowie ihr das nicht tut. Zumindest stützen Meine schönen Kinder das Negative nicht. Billigt es nicht stillschweigend. Zieht nicht mit ihm mit. Gebt nicht vor, ihr würdet mit ihm einhergehen. Schnalzt nicht mit der Zunge und beteuert nicht, was für haarsträubende Dinge passiert sind. Entsetzliche Begebenheiten haben euren Rückhalt nicht nötig.
Liebe hat euren Beistand nötig. Ich habe euren Beistand nötig.
Ihr braucht nicht Negativität niederzureißen. Ihr braucht sie einfach in eine andere Richtung zu wenden. Sowie ihr euch im Leben höchlicheren Möglichkeiten zuwendet, manifestiert ihr sie. So einfach ist das.
Und selbst wenn ihr deren Bekundungen nicht seht, was sonst gibt es für euch zu tun, als euch in eine andere Richtung zu wenden, in eine, die mehr der gleich ist, wohin Ich blicke?
HEAVEN #1382 – 30.8.2004 – Enough of Fear!
GENUG DER ANGST!
Gott redete …
Ihr könnt immer auf erhebliche Gründe für eure Ängste weisen. Ängste und die Ursachen sind euch sehr real. Wer denn würde angesichts dieses oder jenes Umstandes nicht Angst haben, fragt ihr. Ihr befürchtet gar euer leibliches Leben, als läge es in euren Händen, es zu verlängern. Sobald ihr wisst, im Himmel ist ein Gott, welcher sich euer und aller Wesen annimmt, wirst du weniger Angst haben und mehr Verantwortung für dich selber übernehmen.
Angst ist keine verantwortungsbewusste Sache. Angst trägt einem an, du seist hilflos. Du merkst natürlich, dass Meine Rede nicht dahin geht, deine Hand ins Feuer zu legen, oder in tiefem Wasser schwimmen zu gehen, wenn du nicht schwimmen kannst. Mein Rat ist nicht, unklug zu sein. Aber Unsere Definitionen von unklug sind nicht immer die gleichen.
Draufgängerische Angst gehört zu den törichtsten Dingen, mit denen ihr euch einlassen könnt. Es ist immer Angst vor etwas, aber alle eure geschätzten Ängste sind verschwenderisch. Bestenfalls sind sie wirkungslos, denn Angst brütet Angst aus und belässt euch trostlos in ihrem Kielwasser. Alle Angst ist grob fahrlässig, denn Angst schickt Wahres ins Exil.
Selbst wenn der Wolf vor deiner Türe steht, ist Angst schwächend. Angst beschirmt euch nicht. Sie hält den Wolf nicht weg. Sie zieht ihn an. Angst ist wie ein Fliegenfänger, er zieht Fliegen an. Sind nicht eure Ängste wie Fliegen, die am Ausschwärmen sind?
Gerate ausgiebiger in die Beschäftigung mit der Liebe hinein denn mit der Angst. Lasse Angst unberücksichtigt. Sie möchte dich von der Liebe abziehen. Angst spricht in einer lauten nie endenden Stimme Buh. Alles, was Angst ausrichten kann, ist dir Angst machen und dich vom Leben abwenden. Angst möchte dich fortscheuchen. Sie möchte dich gerne in einer Ecke deines Geistes zusammengekauert sehen. Das Beste, was du bei Angst zu tun schaffst, ist auf der Stelle treten, dem hingegen bist du jemand, der im Leben weitergehen möchte. Du bist nicht bestimmt, dass dir die Begegnung mit dem Leben, ja, dass du es mit vollen Zügen genießt und dass du in es hineintauchst, beschnitten wird.
Angst ist eine Aufhäufung verflossenen Denkens. Falls es Gegensätzliches gäbe, dann wäre Angst der Gegensatz zu los lassen. Beginne jetzt damit, liebe dich selbst genug, um Angst los zu lassen. Angst nimmt zu, und flaut ab, du aber bist für immer und ewig. Angst ist für dich keine zu dir passende Sache, denn du bist Einverkörpertes Ganzsein.
Du bist nicht angelegt, Angst zu behalten. Sie ist in jedem Fall ausweichend, denn ihr könnt zu allem von ihr, egal wie, nicht aufschließen. Angst hebt an, und danach findest du eine Begründung für sie. Deine Identifikation mit Angst geht der Ursächlichkeit voraus, die du dir aus dem Hut zauberst. Dir werden aller Wahrscheinlichkeit nach prognostizierende Ängste nicht ausgehen, aber mit der Angst kannst du am Ende sein. Hattest du mittlerweile nicht genug?
Ich meine, du hast deine Verurteilung zur Angst abgebüßt, und nunmehr kannst du unter ihr hervorkommen. Stelle dir vor, was das für ein Leben sein wird, sowie du nicht mit Furcht vor ihm verdüstert bist.
Tritt von der Angst auf die Seite. Falls sie dich nicht alleine lässt, gehe in jedem Fall weiter. Schaue dich nicht dir über die Schulter blickend nach ihr um. Du kannst es der Angst zuvortun. Es ist deine Wahl.
Ich bedeute nicht, es sei kinderleicht, der Angst den Rücken zu kehren. Du hast sie lange Zeit herumgeschleppt, aber ohne sie wirst du dich nicht verloren fühlen. Du kannst ganz gut ohne sie auskommen. Angst ist einfach ein Aasfresser, der sich’s bei dir hat gut gehen lassen. Händige der Angst heute ihre Reisepapiere aus.
Ich erschuf dich nicht, um furchtsam zu sein. Ich erschuf nicht Angst, demnach ist es nicht einmal so, dass du angstlos sein sollest. Angstlos ist nicht stichhaltiger als angstvoll. Tilge das Wort „Angst“ in all seinen Formen aus deinem Wortschatz und deinen Gedanken. Falls ihr für Angst kein Wort hättet, wäre sie euch dann so bedeutsam geworden? Mache über Angst einen Schritt hinweg. Vergiss, dass sie je existierte. Sie existierte nicht, außer in deiner Einbildung. Nutze nunmehr deine Einbildungsgabe für etwas, was du liebend gerne dichter an dich heran bringen möchtest.
HEAVEN #1383 – 31.8.2004 – As It Is in Heaven
SO WIE ES IM HIMMEL IST
Gott redete …
Wovon gehört geredet, es sei denn von Liebe? Ihr redet unter der Sonne unter euresgleichen genug über euch selber, aber nicht hinlänglich ausgiebig über Liebe. Einerlei wie sehr ihr euch nach Liebe verzehrt, irgendwie ist es nicht so ganz die Thematik des Tages, gleichsam als wäre Liebe erschlichen, als wäre sie etwas Ausgedachtes, über dies in einer vornehmen Gesellschaft nicht gesprochen gehöre.
Klagen über Liebe scheinen akzeptabel zu sein. Liebe stellt sich als nicht so recht bewundernswert heraus, und das ist allerhand Erörterungen wert. Gebrochene Herzen sind zeitgemäß. Schmerz, die aus Liebe herrührt, wird gerühmt, so als ob eure große Liebe ungeheures Wehtun bedeuten würde.
Aber bei Lebe, Geliebte, unterkommt kein Schmerz. Es gibt keinen Schwund von Liebe. Es gibt Schmerz, der mit der Einbuße des Ego einhergeht. Es ist Verlust von all dem zugegen, was deinem Dafürhalten nach dir eine besondere Liebe bedeutet. Du dachtest, ohne eine bestimmte Prachtstraße der Liebe könntest du nicht leben. Und dennoch lebst du. Entziehung von Liebe ist nicht Liebe. Du bist imstande, die Liebe weiterzuführen, unabhängig davon, was dir zuteilwird. Fängst du zu erkennen an, dass deine beeindruckende Wirkung von Liebe, sowohl Pro wie Contra, nicht ganz das ist, was du dachtest. Oder, Wir können sagen, sie ist bloß, was du dachtest, nicht mehr, nicht weniger.
Natürlich hat Liebe gegenüber deinen Gedanken Vorrang, aber dir ist das nicht immer klar.
Liebe Ich dich weniger, derweil du Liebe von Mir von dir abgehalten hast? Was Mir von Belang ist, ist, dass Ich liebe, und etwas anderes als lieben kann Ich nicht. Wie sollte Ich je Liebe vermehren können, indem Ich sie abspreche, indem Ich auf eine Rückerwiderung warte, bevor Ich Mich herabließe oder es wagte, sie zuteil werden zu lassen? Liebe ist für Mich keine Wahl. Oder, Wir können sagen, dass sie Meine einzige Option ist. Eine andere Option auf der Erde oder im Himmel gibt es nicht.
Dies ist desgleichen für dich der Fall. Du meinst, Liebe sei für dich etwas, um darüber zu befinden, und sie handle davon, wohin und wie viel von ihr zugemessen werden solle. Jedesmal wenn du versuchst, nicht zu lieben, leidest du. Dieses Leid sagt dir an, dass du Liebe zusammenziehst, und dass Liebe nicht angelegt ist, kontrahiert zu werden.
Du sprichst eine Menge von bedingungsloser Liebe, aber du bist ungemein gut vertraut mit teilhafter und parzellierter Liebe. Sowie es zu irgendwelchen Bedingungen für Liebe kommt, beispielsweise – dass du gleicherweise oder als erstes geliebt werden müssest, oder dass dein Geliebter ebenso viel zukommen lässt, wie du zuteil werden lässt, oder vielleicht mehr, aber nicht weniger, oder dass die Liebe aufgezeigt werden müsse gemäß deinen Vorlieben oder Bescheiden, dass die Liebe in Erscheinung treten müsse, wie sie deiner Vorstellung nach aufzutreten habe, dass die Liebe zu deinen Gedanken über sie zu stehen habe, dass die Liebe erworben gehöre, dass die Liebe bewiesen werden solle, dass die Liebe deinen vorgegebenen Maßgaben nachzukommen habe, dass die Liebe abgezählt gehöre, oder – irgendwelche Glaubensüberzeugungen, dass Liebe flüchtig sei, dass Liebe mit einem Preis daherkomme, dass Liebe den Jüngeren und mit Illusionen Versehenen zugehöre, dass mit Liebe Tauschhandel betrieben werde, dass Liebe abgetreten werde, dass Liebe folgenschwer sei, derweil Liebe das ist, woraus das Leben unübertrefflich gemacht ist.
Ich möchte dir sagen, was Liebe ist. Sie ist ein Bewusstseinszustand. Sie ist das Fenster, von dem her du blickst. Sie ist deine Sicht des Lebens, sowie du nichts anderes dazwischen kommen lässt. Aber selbstverständlich lässt du ständig äußere Erscheinungen dazwischen kommen.
Ihr, Meine schönen Kinder, tragt die ganze Zeit Verkleidungen der Nicht-Liebe an euch. Derart einstudierte Verkleidungen. Derartige Vorderseiten an Gefühllosigkeit. Geliebte, ihr habt euch mächtig beschwindelt. Entwaffnet euch jetzt von allem, was minder als Liebe ist.
Ihr seid imstande, die ganze Schöpfung und alles an ihr zu lieben. Ihr seid imstande, die Oasen und die Wüsten zu lieben. Ihr seid imstande, das Dunkel und das Licht zu lieben. Ihr seid imstande, die Tiere des Dschungels und die Haustiere zu euren Füßen zu lieben. Ihr seid imstande, die Lilien auf dem Felde zu lieben, und ihr seid imstande, Mich zu lieben. Ihr seid imstande, obschon eingerostet, euch selber zu lieben. Aber die Sache ist die: Es zählt nicht, wen oder was ihr liebt. Von Belang ist, dass ihr euch selber stattgebt zu lieben und schrankenlos zu lieben. Einfach lieben, und euer Herz wird aufgetan sein, und der Friede wird auf Erden herrschen, so wie er es im Himmel tut.
HEAVEN #1384 – 1.9.2004 – Many Words of Love
VIELE WORTE DER LIEBE
Gott redete …
Wieso widerstehst du Wandel so sehr? Deswegen, weil er ganz einfach nicht deine Idee ist? Vielleicht hast du vergessen, dass deine Ideen des Öfteren kurzsichtig sind. Vielleicht möchtest du Gold nicht erkennen, sobald du es siehst. Vielleicht denkst du gelegentlich, was Schlacke ist, sei Gold, und erst später kommst du dahinter, dass du dich geirrt hast. Später dann erkennst du, was ein Segen ist und was nicht. Zum gegebenen Zeitpunkt hast du einfach nicht immer die entsprechende Kenntnis.
Vielleicht sind alle Kurven auf der Straße, die du genommen hast und die du derzeit gerne ungeschehen gemacht sehen möchtest – vielleicht sind sie wundervoll. Vielleicht weißt du noch nicht, wohin sie führten. Aber jetzt weißt du es, direkt oder indirekt, führten sie zu Mir, denn jetzt bist du hier bei Mir, ist das nicht so? Wo immer dein Leib auch stehen mag, du bist jetzt bei Mir, denn Ich stehe bei dir. In deinem Herzen ist der einzige Platz für Mich zu sein. Der Geist vermag Mich nicht erquicklich in Empfang zu nehmen, aber dein Herz, ja, dein offenes Herz tut das. Dein Herz heißt Mich willkommen. Es hat sich nach Mir gesehnt, ob sich dein Geist dessen nun bewusst war oder nicht.
Mitunter ist dein Geist sehr kenntnisreich über Mich, und er entscheidet sich für seine Kenntnis von Mir, und nicht für das Wirkliche. Die Kenntnis gerät kostbarer als Ich. Aber das kann bloß eine Weile anhalten. Der Intellekt ersetzt die Bewandtnisse nicht für alle Zeiten.
Die Änderungen, die du erstrebst, sind gewöhnlich nach mehr, nicht nach weniger. Du wünschst dir mehr Wohlstand, mehr Glück, und sobald allerdings im Leben Wandel eintritt und er nicht das war, was du dir bildlich vorgestellt hast, neigst du zu dem Gedanken, dir sei Aberkenntnis zugekommen. Dennoch wird es sein, dass du ein Geschenk erhalten hast. Nichts kann von dir weggenommen werden, was wahrhaft ist. Einzig Illusionäres kann von dir weggenommen werden. Und du hast zahlreiche Illusionen unter der Verkleidung von Logik oder Faktischem. Aber deine Logik und das Faktische kämmen die Oberfläche ab und übersehen, was tiefer ist als sie. Alles ist immer mehr, als du vermeinst, denn es sind Beschaffenheiten und Schichten vorhanden, die du noch nicht bemerkt hast.
Jetzt aber beginnst du zur Kenntnis zu nehmen. Gleichwie es Welten innerhalb der Welten des Manifesten gibt, hebst du nun an, dir die zahlreichen Welten zu vergegenwärtigen, die jenseits des Verkörperlichten zu liegen kommen. Die Welten innerhalb des Manifesten verlaufen vom Atom bis zur Ameise. Sind nicht Ameisen und alle Insekten in ihre eigenen Welten eingeweiht? Wie viel machen sie sich aus den deinigen? Und lebt nicht ein jedes Menschenseinswesen in seiner eigenen Welt des Denkens?
Das Sinnenfällige und das Nicht-Sinnenfällige werden durch Liebe befeuert. Liebe ist der Strom, der durch das Offensichtliche und das Nicht-Offensichtliche fließt. Und da sind Welten der Liebe das gegebene, und gleichwohl ist Liebe selber Einssein. In der Welt ist Liebe viele Dinge, aber in Wahrheit ist Liebe alleinig Einssein. Liebe ist nicht vielzackig. Sie ist vollendet, ganz, rein, und sie ist die Energie des Universums und die Energie des Himmels. Liebe ist die einzige Sache, die gibt und gibt, und die niemals wegnimmt. Sie ist die Energie, die nie aufgebraucht wird. Liebe hat kein Beharrungsvermögen, anderenfalls wäre sie nicht Liebe. Liebe ist mehr, als du weißt. Jede beschränkte Auffassung von ihr hat unrichtig zu sein. Denn der Liebe sind keine Grenzen zu Eigen, und sie hat keine Grenzen bezüglich dessen, was sie zu tun vermag. Die einzige Sache, an das du unveränderlich zu glauben scheinst, ist Beschränktheit, und du verfichtst jene bis zum Letzten.
Ist es vielleicht deswegen, weswegen du dich dem Wandel widersetzt, welchen du dir nicht bewussterweise erbeten hast? Du hast dir nicht unerbetenen Wandel als Liebe bedacht. Was aber, wenn es sich so verhielte? Was wäre denn, wenn jeder unerbetene Wandel irgendwie Liebe ist, Liebe von einem anderen Universum als dem, das du in deinen Gedanken bedenkst? Was wäre, wenn was Ich sage die Wahrheit ist, und wenn du dein ganzes Leben lang schier gepriesen und gesegnet worden bist? Ja, du würdest gehörig weiter zu sehen haben, als du es derzeit tust, was freilich, sofern du jenem Konzept deine Zustimmung erteiltest? Was würdest du daraufhin aus deinem Leben und der Welt machen?
HEAVEN #1385 – 2.9.2004 – One Father
EIN VATER
Gott redete …
Gibt es wirklich jemand, der anders ist als du? Was sind all die Unterschiede, an die du glaubst und die du vielleicht preist? Weswegen verspürst du ein Bedürfnis, größer dazustehen als ein anderer? Glaubst du wirklich, dass ein schierer Maßstab der Welt dich zu mehr und einen anderen zu weniger macht?
Du hast es nicht nötig, vermeintliche Verschiedenheiten heilig zu machen. Sofern du auf der entgegenliegenden Seite des Zaunes stehst, reiße den Zaun weg, und danach wird es keine Seite geben, um mehr oder um minder zu sein. Die Zäune befinden sich in deinem Geist. Du selber hast sie hochgezogen. Vielleicht reichte dir jemand den Mörtel zu, aber du nahmst ihn und machtest ihn zu deinem eigenen.
Wenn du Einen Vater hast, wie kannst du dann sagen, dass nicht alle deine Brüder und Schwestern sind? Dass du deines Bruders Hüter bist, meint, dass du alle Seinswesen in deinem Herzen wahrst. Du exkommunizierst niemanden. Sofern du Gottgleich sein möchtest, sei alsdann Gottgleich. Ich bin ein Gott des freudigen Umarmens. Ich stoße niemanden weg oder an die Seite. Jeder einzelne von euch ist Mein Gunst innehabendes Kind. Seid weder neidisch noch stolz. Keines der beiden passt zu einem Kinde Mein.
Meine Augen sehen gleich. Ich sehe nicht die Dollars und nicht die Schlösser. Meinst du, Ich hätte das getan? Ich sehe nicht das Geschmeide. Ich sehe nicht den Dieb noch den Banker. Ich sehe weder Gelingen noch Versagen. Ich sehe die glühenden Aschestückchen der Liebe in eurem Herzen, so wie Ich sie ursprünglich dorthin gebracht habe. Ich blase auf die glühende Asche deines Herzen und fache sie zum Leben an. Die Liebe in deinem Herzen ging nie aus, sie war bloß nicht zuvörderst in deinem Geist.
Nun möchtest du den Funken in deinem Herzen hegen. Nun wirst du die Flammen der Liebe wieder in Kraft setzen, und Meine Liebe im Inneren wird bis zu deinen Ohren und Augen hin reichen. Sie wird bis zu den niedrigsten Sternen langen. Du wirst das Universum mit Liebe überschwemmen, und du wirst von Liebe überflutet werden, welches dir Auftrieb verschafft. Gibt es denn sonst etwas zu tun?
Ich liebe den Bettler nicht mehr, als Ich den Banker liebe. Ebenso liebe Ich den Bettler nicht weniger. Ich sandte beide Seelen zum Universum des Menschen, und eine jede wandelt ihren Pfad zu Mir. Ich erhebe gegen niemandes Zutritt zum Himmel Einwände. Ich heiße alle willkommen, wieso sollte Ich jemanden bestrafen mögen, weil sein Sich-Abquälen stärker ausgeprägt ist als das eines anderen? Wieso sollte Ich jemanden belohnen mögen, dessen Pfad leichter verläuft? Wieso sollte ein Gott der Liebe in Begriffen von Belohnung und Bestrafung denken mögen, und wieso solltest du das tun mögen?
Denke in Bezügen von Liebe. Gewähre Liebe. Es gibt nichts sonst, was mit ihr anzustellen ist, denn sie erteilen. Stelle dir nun vor, wie deine Liebe über den ganzen Globus strömt gleichwie satter süßer Rahm. Deine Liebe füllt jede Ritze und versüßt die Welt. Oder, deine Liebe fällt wie der erste Winterschnee, der so sachte die Erde bedeckt. Oder, deine Liebe fällt wie Musik, die überall zu Ohren kommt. Die Welt nimmt deine Liebe begierig auf.
Es ist Meine Liebe, die du zuwendest. Es gibt keine andere als Meine. Ich bin mit Meiner Liebe großherzig. Es ist nicht an dir, damit spärlich umzugehen. Es ist an dir, weiterzureichen. Du sollst Liebe nicht beiseite stellen oder hier mehr und dort weniger schenken. Dir gilt es, Liebe im allgemeinen zukommen zu lassen, und sie fallen zu lassen, wo sie es mag. Meine Liebe durch dich wird der Welt beistehen. Meine Liebe durch dich ist eine große Schenkung. Spende dem Universum Meine Liebe. Ich bitte dich, Meine Liebe zuzuliefern, sodass niemand auf der Erde über sie hinwegspringen wird.
Es gibt jene Menschen, die Meine Liebe abschütteln, die sie nicht recht sehen können, und mithin ist es an euch, Meine Liebe sehr anschaulich zu machen. Ja, stellt sicher, dass Meine Liebe klar ersichtlich und dass sie für alle deutlich ist.
HEAVEN #1386 – 3.9.2004 – Have Trust
HABT VERTRAUEN
Gott redete …
Ich, euer Vater im Himmel und auf Erden, habe euch alles gegeben.
Wie kann es dann sein, dass es euch an Zutrauen mangelt? Zuversicht gebe Ich euch. Habt sie jetzt. Wir verkehren vertraut in Zuversicht. Nun hast du die Sicherheit, die mit Meinem Zutrauen einhergeht. Sowie ich Vertrauen in dich habe, warum hast du nicht Vertrauen in dich selber? Es gibt zwei Dinge, in die ihr vollster Vertrauen habt – in MichSelbst und in dichSelbst. Gott und uns Selber trauen Wir.
Ihr seid Meines Vertrauens wert. Ich schuf euch in Vertrauen. Ich habe Zuversicht, freundliche, angenehme, leichte Zuversicht in euch. Zuversicht hat kein Eilen nötig, sie braucht nicht unter Beweis gestellt zu werden. Sie ist einfach existent. Ich weiß nicht, wie kein Zutrauen in dich haben geht. Ich kenne, was Ich sehe. Du nicht. Erlange mithin Meine Sicht und beginne zu erkennen, Wessen Kind du bist, und erfasse, was dir, dir, der Gabe und dem Kinde Meines Herzens, das macht.
Fürwahr, dein Zutrauen kommt in Geld und derartigem zu liegen, aber nicht so sehr in deinem heiligen Selbst, das in Meinem Bilde gemacht ist. Denkst du, „gemacht in Meinem Bilde“ sei bloß eine Phrase, die einem leicht von der Zunge geht? Nein, „gemacht in Meinem Bilde“ hat Substanz. Die Worte geben die Wahrheit wieder. In was für einem anderen Bilde könnte Ich euch machen? Ihr wart das Bildnis Meines Herzens, und Ich brachte euch weithinaus durch das Universum zur Veröffentlichung. Ich machte euch zu einem Segen für das Universum, und Ich segnete euch überdies. Was fehlt euch eurer Auffassung nach? Was braucht ihr bewiesen zu bekommen?
Ist eure Existenz nicht Beweis genug? Ist nicht just, dass ihr euch am Kopf kratzt, Beweis genug, dass es etwas gibt, was ihr überseht? Ihr habt die Heiligkeit nicht zu übersehen, welche Ich in euch wahre. Warum seid ihr überrascht, sobald ihr euch für wundervoller ausspürt, als ihr gedacht hattet? Ihr kennt den Unterschied zwischen Kleinsein und Größe. Nun habt ihr euch bloß den Befund zu erkennen zu geben – ein für alle Mal zu erkennen zu geben -, dass ihr die Verkörperung von Größe seid.
Wirklich, also, warum, oh warum bloß solltet ihr euch vorstellen mögen, dass Ich Kleinheit erschuf? Das braucht eine große Einbildungskraft, sich zu ersinnen, dass Ich Kleines erschaffe, derweil Ich Großes erschaffen kann. Ich konnte dich nur groß erschaffen. Wenn du dir diesen Gedanken an deinen Busen legst, wirst du anheben, dich selber in deinem rechtmäßigen Bilde zu sehen, und du wirst anheben, die Welt vor deinen ureigenen Augen sich verwandeln sehen.
Schaue dir an, was Gott erschaffen hat. Schaue dir nicht so viel an, was der Mensch, sich selber bezweifelnd, geschaffen hat. Ich wusste, Wer und Was Ich war, als Ich dich erschuf. Demzufolge war Ich Mir über die Größe im Klaren, die zu sein du bestimmt bist. Aber du erschufst, dich selber als ein minderes Wesen in Betracht nehmend, Minderes, denn wozu du in der Lage bist. Jedwedes Getümmel oder jedweder Disput in der Welt ist minder als das, wozu du in der Lage bist. Um Vieles minder, da du für Größe angelegt bist.
Irgendwo unterwegs wurde dir beigebracht, du könnest nur so und so hoch springen. Nun, vernimm Meine Stimme, wie sie dir zuruft, dass der Höhe, die du erlangen kannst, keine Grenzen gesetzt sind. Wie hoch möchtest du gerne? Dies ist die einzige Frage, und ihr kommt allein eine einzige Antwort zu, und die lautet, hoch. Es ist nicht so, dass es an dir ist, nach Osten oder Westen zu gehen. Euch gilt es, in die Höhe zu gehen. Ihr seid erdgeboren, aber im Himmel empfangen. Was Ich ersinne, das gelangt zum Ablauf. Weswegen nicht jetzt auf deine Erbschaft Anspruch erheben? Warum warten? Worauf möchtest du warten? Auf einen Wechsel der Umstände?
Wieso, du bist derjenige, den Ich gesandt habe, die Umstände zu ändern, und kraft deiner Gedanken wirst du das tun. Du wurdest zu Größe geboren. Davon ist kein Wegkommen. Verleugne das nicht länger. Habe Zuversicht in den Gott, Der dich machte. Ich wusste, was Ich tat. Jetzt wisse, was Ich machte, als Ich dich erschuf.
HEAVEN #1387 – 4.9.2004 – In the Fiction of World Thought
UNTER DEN FIKTIVEN ANNAHMEN DER DENKART DER WELT
Gott redete …
Falls ihr das Wort „Unheil“ nicht kenntet, was würdet ihr alsdann aus unerwünschten Begebenheiten machen? Stellt euch die kolossale Kontrolle vor, die bei euch in der Folge zur Entbindung käme! Stellt euch vor, wie frei ihr wärt!
Bis jetzt habt ihr in der Fiktion der Weltdenkart beschieden, was aus Dingen zu machen ist und in welche Kategorie sie zu schaffen sind. Vielleicht überkam euch der unbewusste Gedanke:
„Nun, falls sich das Leben nicht von meinen Anforderungen in Anspruch nehmen lässt und ich jene nicht erfüllt bekommen habe, dann möchte ich mich zum wenigsten mit Einschätzungen, was vonstatten geht, befassen. Ich möchte meinen Stempel der Billigung oder Missbilligung auf den Ereignissen des Lebens anbringen. Ich möchte sie durchsortieren. Ich möchte vehement dafür oder dagegen sein, was sich tut. Ich möchte der Beurteiler dessen sein, was bereits eingetreten ist, und ich möchte mein Votum abgeben. Bis zu diesem Ausmaß hin möchte ich ein Ausschlaggebender sein. Das Leben mag ja anstellen, was es möchte, aber ich werde mich lautstark vernehmen lassen darüber, was es anstellt, und ich möchte ihm Verdienste und Schwachstellen zuteilen.
Ich möchte nicht über das hinaussehen, was sich verkörpert hat. Ich möchte auf der Seifenkiste meiner selbst stehen und mich mit dem Leben zanken, sowie es meinen Standards nicht nachkommt. Handle es sich nun um mein persönliches Leben oder um die Welt im Großen, ich werde Sturm laufen, wenn ich nicht bekomme, was ich geordert habe. Es ist nicht so, dass ich ein Lamentierer bin. Ich bin schlicht jemand, der auf die Schwächen des Lebens hinweist und sie verfemt. Ich tue dies immer und immer wieder, so wie man ein Mantra rezitiert.
Wie kann es das Leben bloß wagen, nicht meinem Plan gemäß zu verlaufen! Falls es nicht mein Plan sein kann, dann muss es Gottes Plan sein, und was denkt Er oder Sie sich dabei? Falls mir Gott denn zuhören würde .
Was meint Gott wohl damit, wenn Er oder Sie zum Ausdruck bringt: ‚Alles ist gut‘? Sicher sieht Gott eine Welt, die anders ist als die, dich ich sehe! Ich denke, Seine Sicht hat eine Änderung nötig, damit Er anerkennt, dass die Welt vom Kurs abgegangen ist. Lässt Gott links liegen, was richtig und was falsch ist?“
Meine Kinder, Ich sage nicht, dass eure Beschwerden grundlos sind. Ich sage: Was erreicht ihr mit ihnen? Heben eure Beschwerden das Bewusstsein der Welt in die Höhe? Was für einen Verdienst schreibt ihr eurer Fertigkeit, euch zu beschweren, zu? Vielleicht möchtet ihr erwägen, geübt zu werden im nicht Beschweren. Wieso nicht bewandert werden darin, euch auf die Schönheit des Lebens zu weisen, nicht als jemand, der blind ist, sondern als jemand, der eher auf die Anmut des Lebens hinzeigt, denn dass er ihre Verwerfungen fortlaufend wiederholt? Sowie ihr Klagen los lasst und euch Höherem verschreibt, was für Wellen werden euch auf der Oberfläche des Lebens rühren? Meine Geliebten, was für Wellen habt ihr gerührt?
Eure unausgesetzte Kritik an der Welt setzt euch gefangen, und sie setzt die Welt gefangen. Sie hält euch in fortwährender Entmutigung, dabei fügt sie dem Stapel eurer Unzufriedenheit weitere Stämme hinzu. Und damit ermutigt ihr, unwissentlich, das, was ihr gerne beseitigt sehen möchtet.
Wenn ihr ein Kind habt und ihr zeigt dauernd auf dessen Fehler, was für eine Hoffnung überreicht ihr ihm damit? Was kann es aus sich machen, solange du seine Versagen unterstreichst? Wohin rufst du seine Aufmerksamkeit? Was du über es sagst, das machst du aus ihm. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Portrait erfüllen, was du von ihm zeichnest.
Und wirst du demnach, was die Welt angeht, einerlei wie recht du dabei liegen magst, mit dem Leben spielend umgehen? Möchtest du Bewerten und Selbstgerechtigkeit los lassen, und dich zur Gutheit hin lehnen, die du dir so sehnlich wünschst, und wovon du dir dadurch fernere zuziehst? Du hast Gehör bekommen. Ich habe deine Gesuche für eine bessere Welt vernommen. Und Ich möchte sehr gerne deine Hilfe in Anspruch nehmen.
HEAVEN #1388 – 5.9.2004 – The Power of Love
DIE MACHT DER LIEBE
Gott redete …
Was wäre, wenn du abends mit dem Gedanken ins Bett gingest: „Gott liebt mich“? Was wäre, wenn du jeden Morgen mit dem Gedanken aufwachtest: „Gott liebt mich“? Siehst du, wie dieser eine Gedanke die Welt ändern könnte? Mit Sicherheit würde er dich verwandeln. Du würdest eine ganz neue Lebenskraft annehmen. Du würdest dich wie eine andere Person fühlen. Du würdest wahrlich näher an die Wahrheit heran gelangen, die lautet, dass Ich dich mit Meinem ganzen Herzen liebe.
Wisse, dass du geliebt bist, und dein Rückgrat wird sich aufrichten. Wisse, dass du geliebt bist, und deine Augen werden glänzen. Wisse einfach, dass du geliebt bist. Was für eine schöne Zuweisung habe Ich euch erteilt! Kommt von der Prämisse her, dass nicht nur ihr geliebt seid, sondern auch, dass ihr liebenswürdig seid.
Wenn ihr wüsstet, dass ihr geliebt und liebenswürdig seid, würdet ihr auf der Erde Purzelbäume schlagen. Ihr würdet dermaßen viel Freude verbreiten, dass die Welt sich im Kreise drehte. Auch ihr würdet euch vor Freude über die Liebe im Kreise drehen. Ihr würdet in der Liebe unverschämt dreist. Ihr würdet über das Universum tanzen. Die Welt würde zu einer Liebe-Oper. Liebe würde crescendieren.
Niemand würde dadurch in Verlegenheit gebracht.
Niemand wäre verschwiegen.
Niemand würde sich Sorgen machen, was sonst jemand denkt.
Nie mehr würden Fragen gestellt wie: „Bin ich zu forsch? Meint man, ich sei närrisch? Vergeude ich meine Zeit? Was wäre, wenn mich jemand nicht mag? Was wäre, falls meine Liebe nicht erwidert würde? Was wäre, falls ich mit dem Lieben aufhörte? Was wäre, wenn ich verletzt werde?“
Ihr würdet euren Griff auf Liebe zu los lassen, und daher würdet ihr mehr lieben.
Liebe wäre euer beständiger Begleiter, wie Ich es in Wahrheit bin. Liebe wäre euer Partner, kein stiller Partner, sondern leicht zu erblicken, nichts Verborgenes ist dabei, denn was gäbe es in einer Welt zu verbergen, welche Liebe anerkennt? Die ganze Welt würde zu euren Füßen sein, dank der Macht der Liebe, und ihr würdet der Liebe zu ihren Füßen sein.
Den ganzen Tag hindurch – fasst den Gedanken: „Gott liebt mich.“ Wenn das Telefon klingelt, bevor ihr darauf eingeht, fasst den Gedanken: „Gott liebt mich.“ Bevor ihr an der Wählscheibe dreht, denkt: „Gott liebt mich.“ Bevor ihr irgendwas tut, entsinnt euch: „Gott liebt mich.“ Ihr braucht ein Gemahnen.
Haltet dabei euren Intellekt draußen. Er möchte euch von der Wahrheit weghalten, denn die Wahrheit ist, dass ihr geliebt seid. Stellt das nicht in Frage. Fragt nicht: „Wie kann das sein?“ Zählt nicht eine Liste von Fehlern nach. Was hat Missgeschick mit Liebe zu tun? Nicht wissen, wie geliebt ihr seid, ist euer Irrtum gewesen, und Wir beheben das soeben.
Fertige Schildchen, falls du das brauchst.
„Gott liebt mich. Ich bin geliebt. Wohin ich auch gehe, ich bin geliebt. Wo immer ich weile, ich bin geliebt. Was immer ich tue, ich bin geliebt. Was immer ich nicht tue, ich bin geliebt. Es gibt im ganzen Universum nichts außer Liebe, in der ich gehalten bin.
Nicht nur bin ich geliebt, ich bin ein Transporteuer von Liebe. Wo immer ich bin, ich reiche Liebe aus, wie ich es mit etwas Süßem machen würde. Liebe ist die Lindheit des Lebens. Süßigkeiten aber zerschmelzen im Mund, wohingegen Liebe Herzen zum Schmelzen bringt und sie anregt.“
Wieso sollte jemand ohne Liebe leben mögen? Wieso sollte sich jemand, welcher gleichermaßen wie du geliebt ist, je der Liebe beraubt fühlen? Was für eine trügerische Illusion ist es, zu meinen, du könnest ohne Liebe im Überfluss sein! Ich habe zu viel Liebe, als dass sie nicht rund ginge. Ihr könnt euch vor Meiner Liebe nicht verbergen, genauso wenig könnt ihr ihr entkommen, ebenso wenig könnt ihr über sie hinaus gehen. Liebe kann euch nicht den Rücken zukehren, ebenso könnt ihr sie nicht im Stich lassen, außer in eurer Einbildung. Ihr, die ihr euch für realistisch erachtet, wenn ihr meint, Liebe sei Mangelware, denkt noch einmal. Sofern ihr denkt, ihr müsstet beweisen, dass die Welt lieblos ist, gebt zu, dass ihr ein aussichtsloses Spiel spielt.
Steht in Liebe. Ich bin neben euch. Ihr seid der Puls Meines Herzens, so nahe seid ihr Mir. Erfasst euer Herz in Liebe. Euer Herz pocht soeben.
HEAVEN #1389 – 6.9.2004 – The Vastness
DIE WEITE
Gott redete …
Zeit existiert nicht. Weil du meinst, sie existiere, strahlst du dein Leben rund um sie aus. Und mithin wirst du ungeduldig oder gelangweilt, all dies aufgrund deines Konzepts von Zeit. Zeit ist ein akzeptiertes Konzept, und daher nimmst du sie für wahr, und sie wird dir wahr und gültig. Unwiderlegbar wahr. Du lebst in einem Gefilde von Zeit, und dementsprechend glaubst du, es müsse so sein. Und du stellst die Uhren nach ihr. Du stellst sie gar vor oder hinter dich, je nach der Beschaffenheit deines Bescheids.
Nicht anders sammelst du Raum auf, und du verlässt dich auf ihn. Du stellst Karten von ihm her und bestimmst ihn überall nach Örtlichkeiten, just so, wie du überall jede Kerbe der Zeit anpeilst. Zeit und Raum treffen in deinem Geist aufeinander und werden in einem rechten Winkel zusammengeschweißt, die eine – in einem bündigen Tribut an die Phantasie, welches in deinem Geist als Realität angezeichnet ist – auf den anderen stoßend.
Und dennoch denkt ihr euch, auch so, Zeit und Raum als unermesslich weit. Ihr habt eine gewisse Ahnung von Weite. Ihr mögt sie. Weiter offener Raum und weite offene Zeit. Bei beiden kein Ende abzusehen. Die ganze Zeit auf der Welt, und unvermessener Raum, gleichwohl unentdeckt. Ihr erkundet den Raum, und nach wie vor ist es ein Konzept in eurem Sinn. Ihr habt Raum und Zeit ganz dicht aneinander gesäumt. Genau, genau. Ihr habt Markierungen auf Weite angebracht und hieltet sie hoch, damit sie die ganze Welt sehen möge.
Trotzdem macht euch der Gedanke an Weite glücklich. Spürt den Unterschied dabei, wie ihr euch fühlt, wenn ihr meint, ihr müsstet um 8 Uhr irgendwo sein, im Vergleich dazu, wenn euch die Zeit nicht herumkommandiert. Spürt den Unterschied dabei, wie ihr euch fühlt, wenn ihr euch den Raum weiter und größer denkt, als euer Auge zu sehen vermag, im Vergleich zu euren Eigentumsumgrenzungen. Der Amerikanische Westen von einst übt eine große Anziehung auf euch aus, so wie der Weltraum das tut. Ihr, Geliebte, mögt es nicht, in Zeit oder Raum eingegrenzt zu werden. Ihr mögt nicht beschränkt werden. Beschränkung ist euch nicht natürlich. Grenzen jeglicher Art sind euch nicht natürlich. Zeitlosigkeit und Raumlosigkeit sind euch natürlich. Freiheit ist euch natürlich.
Springt mit Mir in grenzenlosen Raum und grenzenlose Zeit. Ohne Grenzen, wie existieren da Zeit und Raum? Grenzenlos, sind sie Weite selber. Eingegrenzt, sind sie Teilchen von Weite, welche angeblickt, bemessen und niedergehalten wird.
Sofern ihr nicht in dem Konzept von Zeit und Raum derart verschanzt wärt, was an Beschwernissen könnte da auf der Welt existieren? Worüber würden Kriege ausgefochten, sowie eine eingebildete Linie nicht existiert? Und was für eine Erfüllung eines Bestrebens eurerseits käme zu spät in Erfüllung, sowie Zeit nicht gekennzeichnet ist? Was geschähe, das würde geschehen, sobald es geschieht, und ein früher und ein später gäbe es nicht. Was wäre da das gegebene? Es gäbe Seien, so wie es jetzt gibt, aber Seien wäre rundum bekannt. Wäre wohlbekannt.
Ohne die Raumherausbildung von Körpern würdet ihr jeden um der Lindheit halber, die sie sind, kennen. Wo könnte Irrtum zu liegen kommen, sobald Seien die Hauptrolle im Universum spielt und Alle das Seien anerkennen? Misshelligkeiten würden sich in dem Einvernehmen der Seele auflösen. Für Missverhältnis gäbe es keinen Platz. Einssein würde zu der Realität, welche sie in Wirklichkeit ist, sowie sie nicht mehr hinter den Masken des Physischen verdüstert ist.
Das Physische kann nur eine Maske der Realität sein. Hinter der Maske liegen Ewigkeit und Endlosigkeit, und Ich trage euch jetzt an, menschen-gemachter Definition unbenommen – zwischen den zweien existiert kein Unterschied. Sowie Zeit und Raum nicht existieren, existiert zwischen Endlosigkeit und Ewigkeit ebenso kein Unterschied, denn Einssein ist, Einssein ist, Einssein ist.
HEAVEN #1390 – 7.9.2004 – Nothing Is Owed You
NICHTS WIRD DIR GESCHULDET
Gott redete …
Weswegen Enttäuscht-Worden-Sein so schwer nehmen? Ist nicht die Enttäuschung selber genug? Musst du ihr Grämen hinzufügen? Musst du Enttäuschtheit dermaßen weitläufig nachzeichnen, dass sie sich in deinem Herzen eingräbt und dass sich dein Gesicht von Freude abwendet?
Du weißt, du wirst darüber hinwegkommen. Du wirst dorthin zurückkehren, wie du warst. Dein Herz wird sich wieder mit fröhlichen Liedern füllen. Du wirst die Enttäuschung gar vergessen. Wirklich und wahrhaftig, wieso ist Enttäuschung dermaßen schwerwiegend? Das Leben geht sicherlich mit oder ohne Enttäuschung weiter. Was hat sich wirklich gewandelt? Die Sonne scheint nach wie vor, und du bist auch so du. Du stießt auf ein kleineres Hindernis, das ist alles. Was du deiner Meinung nach wolltest, und aus einem guten Grund wolltest, erschien nicht. Aus keinem guten Grund trat es nicht auf. Was aber weißt du von Gründen? Ursächlichkeit ist euch unbekannt. Die Gründe, die ihr im Blick habt, sind nächstgelegen. Die Gründe, die ihr seht, sind Träume. Und dennoch solltet ihr Träume haben. Setzt einige neue an.
Was ist Enttäuschung letztendlich? Ihr habt etwas nicht bekommen, was ihr wolltet. Euer Wille wurde nicht ausgeführt. Eure Hoffnung auf eine Angelegenheit wurde euch weggenommen. Demnach nehmt ihr einen Umweg. Es kann sein, ihr kommt wieder an derselben Stelle an, oder womöglich nicht.
Ich kann euch ein Heilmittel für Enttäuschung nennen. Entsinnt euch, dass euch nichts geschuldet wird. Sobald ihr den Gedanken los lasst, dass euch etwas geschuldet sei, werdet ihr Enttäuschung nicht dermaßen schwer nehmen. Die Wahrheit lautet: Niemand hat etwas zu tun, was ihr möchtet, selbst dann, wenn sie zum Ausdruck gebracht haben, sie würden es tun. Niemand schuldet euch etwas. Niemand steht euch gegenüber in Verpflichtetheit. Sich daran erinnern ist wichtig. Sowie ihr das Konzept billigt, dass euch nichts geschuldet wird, könnt ihr leichter los lassen. Habt ihr nicht nach der Befähigung getrachtet, leichter los lassen zu können? Und habt ihr nicht auch gedacht, etliche Dinge seien dabei das euch Gebotene? Es ist Bewerten, was ansagt, jemand schulde euch etwas. Und seid ihr nicht zudem jemand, dem es danach ist, von Bewerten nicht berührt zu werden? Haltet demnach nicht an Enttäuschung fest. Befreit euch von ihr.
Ein Empfinden von Enttäuschung ist keine Brücke, die ihr bedürft.
Ihr müsst Anderen freien Willen einräumen, den freien Willen mit eingeschlossen, nicht zu tun, was ihr sie gerne tun sehen möchtet. Was für ein befreiender Gedanke ist das für euch! Ihr habt selbstverständlich den freien Willen, euch darüber zu verdrießen. Einige murren ihr ganzes Leben lang. Aber ihr habt die Wahl, nicht zu verdrießen. Ihr habt die Wahl, aufzustehen und rauszugehen. Ihr habt die Wahl, den anderen zu segnen, und ihr habt die Wahl, euch selber zu segnen. Wie könnt ihr euch selber segnen, solange ihr an Enttäuschung gebunden seid?
Manchmal habt ihr das Empfinden, jemand könne euch das nicht antun. Anhand welcher Maßgabe ist das so? Vielleicht ist es anhand der Maßgabe des Ego, dass du dieses Empfinden hast. Das Ego stellt dir Fallen. Das Ego zieht Folgerungen. Das Ego möchte dir klarmachen, dass, weil dies oder das passierte oder nicht passierte, bedeutet, dass du nicht geliebt bist. Das Ego bringt vor, das bedeute, du seist missachtet worden, du seist unbedeutend, du seist unwert, du seist verkehrt behandelt, misshandelt oder im günstigsten Fall vernachlässigt worden. Geht es nicht darum, was das Ego dir in meisterlicher Weise zu verstehen gibt?
Erklecklicher ist es, die Maßgabe der Liebe für einen gelten zu lassen. Die Maßgabe der Liebe gibt dir zu verstehen: „Nun, ja, das also ist geschehen. Gib ihm einen Adieu-Kuss. Du kannst auch so diejenigen segnen, die dich enttäuschten. Sobald alles vorüber ist – was hat diese Enttäuschung im Eigentlichen mit dir zu tun? Du warst ein Beistehender. Du warst eben einmal gerade da. Du hast dort nicht zu bleiben. Du kannst deinen Hut aufsetzen und von der Enttäuschung weggehen. Du kannst von der Versuchung zur Enttäuschung weggehen. Komme stattdessen zu Mir. Ich bin Liebe. Ich bin, was du bist. Du bist nicht Ego. Du bist Liebe, und mithin möge Liebe sein.“
HEAVEN #1391 – 8.9.2004 – What Surpasses Everything?
WAS ÜBERTRIFFT ALLES?
Gott redete …
Entsinne dich der Liebe und halte sie alsdann nicht zurück. Jedwede Liebe, die du einbehältst, hältst du von dir selbst zurück. Du bist nicht angelegt, Liebe einzudämmen. Liebe gehört stets ausgereicht. Wenn du viel zu viel Rahm in deinem Kühlschrank hast, gibst du von ihm einiges weg. Nicht dass Liebe ein Verfallsdatum hat, aber du mögest sie nicht aufstapeln. Wenn du Liebe auf Lager legst, anstatt sie wegzugeben, verstopfst du deine Arterien. Es liegt kein Vorteil darin, Liebe festzuhalten. Wenn du bei jemandem oder etwas wütend, enttäuscht, gereizt bist, blockst du deine eigene Liebe ab. Was sind deiner Auffassung nach die minderen Emotionen anderes als abgeblockte Liebe? Entsperre deine Liebe. Komm schon, lasse sie einfach strömen. Lasse sie strömen, einerlei was. Lasse deine Liebe ihr selbst zuliebe strömen.
Liebe ist nicht gedacht, sich einzudicken. Sie ist bestimmt, frei gegeben zu werden, ungeachtet alles weiteren. Weder Regen, weder Schnee noch Graupel steht es an, deine Liebe zu stoppen. Ganz bestimmt niemandes Unvereinbarkeiten ist es angelegen, deine Liebe abzuhalten. Dennoch lässt du deine Liebe anspringen und du hältst sie an, und du verstopfst sie. Sowie du die Liebe in deinem Herzen verkorkst, klemmst du den Fluss der Liebe ab.
Liebe ist nicht angelegt, untätig zu sein. Sie ist angelegt, zu fließen und abermals zu fließen bis zum Überfließen. Entledige dich der Idee, du könnest Liebe vergeuden. Dann hättest du nicht das Gefühl, du hättest sie aufzusparen.
Die Liebe für einen anderen Zeitpunkt aufsparen verringert Liebe. Liebe ist angelegt, verausgabt zu werden, so, als gebe es kein morgen. Verausgabe die ganze Liebe heute, die in deinem Herzen beschirmt ist. Lasse unentgeltliche Muster zukommen. Händige sie aus. Halte Liebe im Universum in Umlauf.
Du bist für die Liebe in deinem Herzen zuständig. Passe gut auf sie auf. Du passt gut auf sie auf, indem du sie weggibst. Du bist vermögend mit Liebe. Du bist voll von ihr. Du bist ein Wirbelwind der Liebe. Du bist ein Strudel der Liebe. Du bist ein zauberischer Spinner von Liebe.
Sofern du in deinem Leben mehr Liebe haben möchtest, fange an, sie zukommen zu lassen. Sei kein Geizhals und messe sie ab. Gib sie einfach. Ich versichere dir, es ist immer mehr davon da. Du kannst deinen Liebetank nie zu sehr auffüllen. Sie wird dir nie ausgehen.
Du handelst vollauf vom Strömen von Liebe, gleichwohl ist es dir nicht angelegen, den Fluss zu beaufsichtigen. Lasse es einfach am Fließen sein. Lasse Meine Liebe, welche von und durch dein Herz fließt – – nun, lasse sie niedergehen, wo sie möchte. Lasse sie auf allem niedergehen, was vor ihren Augen oder in ihren Gedanken niedergeht. Lasse nichts aus. Lasse in deinem Herzen nichts der Liebe beraubt sein. Sei nicht mit Liebe bemessend. Vor allem knausere nicht mit ihr. Kneife sie nicht mit deinen Fingern. Prüfe sie nicht untersuchend. Streiche Öl in dein Herz.
Liebe ist angelegt, in Überfluss zu strömen.
Kann Ich es irgendwie klarer machen, als Ich es getan habe?
Ein vortrefflicher Platz zum Anfangen ist Mich lieben, denn dein Herz gehört weit geöffnet. Dein Herz wurde für Weite gemacht. Lasse es demnach die Weite verehren. Schwenke deine Liebe hin und her, als würde sie nie außer Form gehen. Sie wird nie außer Form gehen. Alles Sonstige indes.
Die Rose deines Herzens steht in Blüte.
Erwärmt durch die Sonne, schaut dein Herz Himmelwärts. Deine Liebe, vom Himmel erstanden, bricht nun über den Himmel herein. Heute ist Himmels-Gezeit. Heute ist die Jahreszeit der Liebe, denn der Himmel zeichnet sich in deinem Herzen ungemein ab.
Die Erde ist eine Vase der Liebe, im Himmel aufgelesen. Es gibt keine andere Art Liebe als die des Himmels. Liebe ist ihrer Natur nach glänzend. Was anderes als Liebe erleuchtet das Universum? Was für ein anderer Zünder ist zugegen als Liebe? Was übertrifft alles sonstige, außer Liebe?
Vergleiche greifen zu kurz. Es gibt nichts, mit dem Liebe verglichen werden kann.
HEAVEN #1392 – 9.9.2004 – The Plum of Your Heart
DIE PFLAUME EURES HERZENS
Gott redete …
Du wurdest in Meinem Bilde gemacht. Liebe ist das einzige Wahre. Falls dein Herz schmerzt, bist du, du in deinem Herzen, nicht immerzu getreu. Manchmal bekämpfst du deine Liebe. Dass du liebst, ist keine Lüge. Die Lüge lautet, dass du das nicht tuest.
Dein Herz wird wieder aufgehen. Die Pflaume deines Herzens ist bis zum Bersten voll mit Liebe. Alles Sonstige, was du in deinem Herzen erspähst, ist ein Dieb in der Nacht.
Und vergib dir mithin nun, was dich quält. Vergeben meint, dass du deine Bewehrung abziehst. Entwaffne dich. Kehre zur Arglosigkeit zurück.
Dir gilt es nicht, dich selber zu bewachen. Genauso wenig gilt es dir, nachzutrauern.
Jeder Tag startet frisch und neu, nicht anders hast du das zu tun. Vergeben ist das Verflossene hinter sich lassen. Das ist alles, was es ist. Es ist ganz bestimmt nicht das Vergangene aufhäufen und es wie ein Schild vorne vor dir hertragen.
Du hast Groll lange genug bei dir behalten, und nun ist es an der Zeit, dass du ihn gehen lässt. Sofern du keinen Groll behältst, ist es bloß ein Vorkommnis. Ihn auch nur für fünf Minuten behalten ist zu lange.
Einerlei wie edel dein Anlass und wie gemein die Untat eines Anderen ist, ein Groll ist nicht etwas, was mit dir herumzutragen ist. Lasse ihn los. Gib ihn auf. Speie ihn aus. Speie den Stein aus der Pflaume deines Herzens aus.
Dich vom Groll wegschaffen – er ist der deine, du eignest ihn, du machtest ihn –, das ist Vergeben. Schmerzhaftes aufgeben, das ist Vergeben. Du selber bist es, dem du vergeben musst, das begreifst du. Dir selber vergeben, dass du Schmerzendes an dir gehalten hast. Du musst dir selber vergeben dafür, dass du den Gedanken beibehalten hast, du seist missbraucht worden. Selbst wenn du das wurdest, musst du Gedanken entbinden, die dir nicht dienlich sind. Nichtvergeben ist nicht dir oder nicht sonstwem dienlich. Warst du da anderer Auffassung?
Der größte Fehlgriff ist der, den Fehlgriff von jemandem vorne vor dir hinzuhalten. Die Fackel des Nichtvergebens verbrennt dein Herz, denn ist es nicht so, dass dein Herz sich selber mit Nichtvergeben versengt? Vergebung ist schlicht los lassen dessen, was nie regelrecht dein war.
Der harte Stahl des Nichtvergebens ist wie dich selber beim Akt des Stehlens erwischen. Es dämmert dir, was du tust, und deine Hand lässt die gestohlenen Dinge los, und du rettest dich selber davor, zu einem Dieb zu werden. Just so ist Nichtvergeben nicht an dir, es zu behalten. Sofern du Nichtvergeben spürst, lasse es wie eine heiße Kartoffel fallen, schlicht weil es nicht zu dir gehört und dir Schmerzen bereitet. Schaffe die eisernen Brennstäbe des Nichtvergebens aus deinem Herzen fort, und du bist ihrer ledig. Vom Nichtvergeben frei, bist du frei.
Du kannst einen Angreifer los lassen. Du stellst dir selber oder niemandem für deine Schmerzen etwas in Rechnung. Erhebe keine Kosten.
Sofern du als Kind sitzen gelassen wurdest, erlebe das heute nicht wieder. Sofern du dich sitzen gelassen fühlst, lässt du dich selber im Stich. Das ist für ein altes Bildnis ein hoher Preis. Jeder Preis, den du aufbringst, ist zu hoch.
Gib demnach betagte Bilder weg. Du lässt einfach die Vergangenheit in all ihren Verkleidungen los. Du wiederholst die Vergangenheit nicht mehr. Jeder Schmerz, den du heute fühlst – er entkommt der Vergangenheit.
Vergebung ist nicht etwas, was du sagst. Schaffe das Herzeleid weg, das du an dir festgeklemmt hast, und du hast vergeben. Gib alle die Gründe und Erklärungen, die du aufrechterhalten hast, weg, die Vergebung für notwendig werden ließen. Hebe an, dich in die Richtung zu lehnen, dich selber aufs Neue zu lieben.
Nichtvergeben ist seine eigene Pein, und es ist immer selbstzugefügt. Immer. Ausnahmslos.
Selbst wenn du brutal behandelt wurdest, setzte nun aus, auf dich selber einzuhauen. Du kannst aufhören, der Ankläger zu sein. Ist die Rolle des Anklagenden diejenige, die du gerne spielen möchtest?
Lasse alles Geringere als Liebe los. Du kannst das.
HEAVEN #1393 – 10.9.2004 – The Blessing of the World
DER SEGEN DER WELT
Gott redete …
Gehe abends mit dem Gedanken an Mich auf der Zunge schlafen. Erhebe dich morgens mit einem Gedanken an Mich in deinen Ohren. Ich bin immerzu in deinem Herzen. Jetzt hebe Ich Mich zudem zu deinem Geist hoch. Nun erlange Ich deine Beachtung. Warte Mir in deinem Denken auf.
Ich flüstere dir dauernd in dein Ohr, aber Ich bekomme nicht dauernd deine Beachtung. Die Welt zieht dich weg. Dafür steht die Welt. Und hinterher kommt deine Aufmerksamkeit zu Mir zurück. Das ist der Segen der Welt. Er schafft dich zu Mir zurück. Kehre oft zu Mir zurück. Es ist schlicht anhand einer geringfügigen Drehung an einer Wählscheibe, dass Ich in deinem Gewahrsein in Erscheinung trete. Drehe an der Wählscheibe. Ich habe bereits Meine volle Beachtung auf dich gerichtet.
Es ist nicht so, dass du dein Augenmerk auf Mich richtest, denn das impliziert eine Konzentration. Ich bin allzu weit, um sich darauf zu konzentrieren. Aber Ich bin ein leichter Aufmerksamkeits-Erlanger. Kehre einfach leicht dein Gewahren zu Mir. Halte Mich leicht, nicht feste. Lasse dich gefangen nehmen mit Mir. Es ist kein Bemühen erforderlich. Schlicht so wie sich dein Kopf herumdreht, sobald eine schöne Präsenz eintritt, so drehe deinen Kopf zu Mir.
Ich bin das Gegenteil von Bemühen. Schaffe Anstrengung fort, und du wirst Mich voll und ganz in deinem Gewahrsein haben.
Die Sonne bedarf keiner Anstrengung, um aufzugehen. Sie hebt nicht etwas hoch. Du weißt, dass die Sonne im Grunde genommen gar nicht aufgeht. Das Erscheinungsbild ist bloß demnach. Und so steht es mit deinem Gewahren von Mir. Nichts wandelt sich, außer dein Gewahrsein davon, wo Ich stets bin, wo Ich stets gewesen bin – bei dir. Es ist einfach so, dass du soeben anfängst, mehr zur Kenntnis zu nehmen.
Ein Stern braucht sich nicht anzustrengen, um zu funkeln. Tatsächlich war er Äonen lang am Funkeln, bevor du es bemerktest. Nichts ändert sich, sowie du einen hellen Stern bemerkst, ausgenommen deine Hinsicht.
Stille ist allemal rund um euch. Dennoch braucht sie euer Bemerken. Begib dich zu unterhalb des Getöses, und Stille wartet da auf dich. Sie war immer dort, deiner harrend. Stille existierte vor Lärm. Und du existiertest, bevor du geboren wurdest.
Erscheint das nicht offensichtlich? Hast du indessen nicht gemeint, deine Existenz habe begonnen, als es dein Körper tat? Du bist existent gewesen, so lange wie Ich es gewesen bin, aber an der Sache gibt es kein lange, ebenso wenig ein kurz. Wir haben existiert so lange wie Stille. Es gab nie einen Augenblick bar der Stille, und es gab nie einen Augenblick ohne Mich oder ohne dich. Es gab nie einen Augenblick. Gleichwohl ist Ewigkeit ein Augenblinzeln.
Du hast öfters an Nachleben gedacht. Womöglich handelten deine Gedanken von früheren Leben, die du hattest. Aber Ich rede über bevor jenen, obschon es weniger als eine Minute davor war, nicht einmal eine Minute, denn Minuten existieren nicht. Du bist seit eh und je jenseits dessen gewesen, wo Zeit existiert.
Es gab nie einen Augenblick, als Wir nicht waren. Und dennoch ist Ewigkeit kürzer als ein Augenblick. Ewigkeit kann nicht in die Länge gezogen werden. Zeitlosigkeit ist das gegebene, ebenso wie Raumlosigkeit das gegebene ist. Wie kann Raum in Raumlosigkeit existieren? Wie kann Zeit in Ewigkeit existieren?
Wie kann eine Welt ohne Stille existieren? Aus Stille hob die Schöpfung an. Danach überkam ein Summen, und aus dem Summen erstandst du. Aus dem Summen erhob Ich Mich. Die Welt erstand. Jedes Ding erstand. Das Summen war ein Laut an Gedanken, und mithin erhobst du dich aus Bedachtem. Dem gegenüber, kann Liebe ein Gedanke sein? Liebe ist jenseits von Gedanken, und dementsprechend seid ihr das. Ihr seid über eine jede Bewandtnis in der Schöpfung hinausgreifend. Ihr seid weitaus mehr als ein Erschaffenes Seinswesen, denn es ist Mein Seien, welches ihr seid.
Ihr befindet euch auf der Erde auf einem Ausflug. Ihr könntet immerhin daran ebenso gut Vergnügen finden.
Ihr prellt zum Himmel zurück. Schickt euch an zum Retourprellen.
HEAVEN #1394 – 11.9.2004 – Beloved of God
VON GOTT GELIEBT
Gott redete …
Es gibt keine Gegensätzlichkeit zu Friede, ebenso wie es keine Gegensätzlichkeit zu Liebe gibt. Kein Wettstreit existiert, und dennoch haben Friede und Liebe nicht immer eure Lebenserfahrung dargestellt.
Friede meint Gewissheit. Er meint, du weißt, dass alles wohlaufgehoben ist. In Wahrheit gibt es im Universum nicht einen Zahnstocher, über den nichts ausgewiesen ist.
Du bist Mein Geliebter. Geliebt von Gott, was gibt es da für dich, um darüber ungewiss zu sein? Aber bisweilen möchtest du es eher mit Ungewissheit denn mit Friede zu tun haben. Du meinst, von der Ablenkung gereizt zu sein, sei Leben aufs Kräftigste. Du hast vielleicht vergessen, dass Friede Leben aufs Kräftigste ist.
Sofern du in aller Gewissheit spüren könntest, dass Ich bei dir bin, was für eine Ungewissheit könnte dir da unterkommen? Was würdest du in Frage stellen, und wovor würdest du erbeben? Was für eine Schwäche oder welches Missgeschick könntest du dir ersinnen, sowie du dir deines Platzes im Universum gewiss bist? Was würdest du gar von Fallen und Gefahr wissen, derweil du sie dir nicht ausdenkst. Während du in der Wahrheit, wovon Ich rede, bist, womit wärest du vertraut außer mit Friede?
Friede ist stark und belebend. Friede eint jedes Atom in deinem Körper, und er vereint dein Herz mit der Gesamtheit der Liebe selber. Sowie du mit Friede erfüllt bist, was sonst kann da Zugang finden? Friede gebe Ich euch. Bei Mir ist Friede aufzusuchen. Er ist von Mir untrennbar, nicht anders als du.
Könnt ihr euch Mich vorstellen, wie Ich wegen eines verlorenen Gegenstandes herumrenne? Könnt ihr euch Mich vorstellen, wie Ich mich beeile, um zu einer Verabredung zu kommen? Könnt ihr euch Mich wie wild geschäftig vorstellen? Oder könnt ihr euch Mich vorstellen, wie Ich untätig dasitze? Niemals untätig, aber aus der Stille des Friedens heraus vollende Ich alles, und wird alles vollendet.
In dem Augenblick, als Ich beschied, kamst du ans Licht. Du warst in dem Augenblick Licht, als du Mir vorkamst. Alles was übrigbleibt, ist, dass du dir selber vorkommst. Du versuchst herauszubekommen, wer du bist, und Ich sage dir, dass du Mein Licht auf Erden bist. Du denkst bloß, du flackerest. Du hast einfach noch nicht herausgefunden, wer und was du bist. Ich habe Friede und Liebe im Überfluss, da Ich weiß, Wer Ich bin. Ich weiß, Ich bin Gott. Was gibt es da sonst für Mich herauszufinden? Was sonst gibt es da für Mich zu tun, außer zu sein Wer Ich bin? Was gibt es mehr für dich zu tun, außer zu sein wer du bist, geschaffen im Frieden Gottes? Gewisslich bist du dir im Klaren, dass du Mein Kind bist. So viel weißt du. Was kann deiner Vorstellung nach ein Kind von Mir sein?
Sofern du dir was das angeht irgendwas vorstellst, es sei denn göttlich, ist deine Vorstellung in die Irre gegangen. Deine Vorstellungsgabe hat dich zu dunklen Alleen und Schlaglöchern in der Straße geführt, an die du glaubst. Alldieweil bist du Meines Herzens Kind und sicher bei Mir geborgen. Es gibt keine Gefahr, die dich ereilen kann. Sobald dein Körper eingezogen ist, wirst du erkennen, dass nichts sich ereignet hat, während du hier auf der Erde warst. Du kannst dir darüber dieser Tage im Klaren sein. Nichts kann passieren. Das Schlimmste kann nicht passieren. Trugbildhaftes Illusionäres kommt vor.
Ich bin real und du bist real. Friede und Liebe und Licht sind real. Der ganze Rest ist massenhafte Einbildung. Ich möchte die Bitte aussprechen, dass du dir, Mein Kind, etwas mehr vorstellst als die Einbildungen der Welt. Stelle dir Friede in der Welt vor. Stelle dir eine Einsicht in Friede vor. Stelle dir Friede vor, wie er dich vom Himmel her, einem Dunsthauch gleich, überkommt. Stelle dir Friede vor, wie er bei dir von der Mitte Meines Herzens her anlangt. Geliebte, Geliebte, Friede gebe Ich euch.
HEAVEN #1395 – 12.9.2004 – What Is It That You Forgive Someone For?
WAS IST ES, WOFÜR DU JEMANDEM VERGIBST?
Gott redete …
Wenn du gegenüber jemandem aufgebracht bist, geraten die Menschen wie die Plakate, die man beim Scheibenschießen verwendet. Es ist tatsächlich eine plakatierte Kopie der Person, auf die du schießt. Du siehst die reale Person nicht, und du siehst ihn oder sie nicht durch die Augen des Mitempfindens. Du siehst dich indessen selber mit ungemein starkem Mitgefühl. Gar mit Mitleid. Und du hast, den Anschein hat es, aus der anderen Person einen Gott gemacht, weil du sie zu der Macht für berechtigt erklärst, dich zum Finster-Drein-Blicken zu veranlassen, dich zu veranlassen, dein Herz enger zu schnüren, deine Schwingung zu senken und dir Verdauungsstörungen zuzustellen.
Du hast den anderen Menschen in deiner Einbildung gemeißelt. Du hast ihn wiedererschaffen. Ich spreche soeben von Angelegenheiten, die von keinem Belang sind, ausgenommen deinem Ego, das sie mit Größe beehrt hat. Dein Ego erachtet diese kleinen Dinge für unvergebbar, mit Sicherheit für nervig, mit Sicherheit für unerbeten, denn ihr seid allemal unschuldig. Unschuldig, macht ihr euch selber zum Opfer.
Und was das andere mängelbehaftete Menschenseinswesen angeht, ihr habt es zu einer ein-dimensionalen Figur gemacht, bei dem ihr, in eurem Geist, Zufallstreffer landet. Aufgrund der Kränkung eures Ego ernennt ihr euch zum Obersten Gericht. Ihr hüllt euch in eine Robe der Gerechtigkeit und setzt euch hoch auf einen Thron, von woher ihr beurteilt, was für jemanden – wo ihr dabei Betroffene seid – zu sagen oder zu tun akzeptabel oder nicht akzeptabel ist. Mit eurem Hammer befindet ihr diesen anderen Menschen für schuldig. Der besonderen Anschuldigungen und Verletzungen eurer selbstgemachten Gesetze unbenommen – wessen ihr ihn für schuldig befindet, ist ein Menschenseinswesen sein. Verzeiht ihm stattdessen.
Ich stelle keinem Entschuldigungen für die Verantwortlichkeit für seine Handlungen aus, genauso wenig erstelle Ich Anklagen. Das gleiche gelte für euch. Ebenso wenig bitte Ich euch, jemandem Entschuldigungen auszustellen. Es ist nicht euer Geschäft, Entschuldigungen für jemanden vorzubringen. Aber es ist euer Geschäft, jedem zu vergeben. Vergeben bedeutet nicht Entschuldigungen ausstellen. Vergeben rationalisiert nicht. Vergeben gelangt zur Wahrheit vor.
Es braucht keine mildernden Umstände einzuführen, um jemandem zu vergeben. Es existiert keine andere Option als Vergebung, welche Heilung und Genesung zeitigen wird. Jeder hatte eine weniger als vollkommene Kindheit. Jeder hat Beschwernisse erlebt und daran gelitten. Jeder wurde abgewiesen, fehlverstanden, wenig beachtet. Selbst Könige und Königinnen werden in eine Gussform gesteckt, die nicht immer ihre Wahl darstellt.
Der mildernde Umstand ist der, dass dein Ego gekränkt wurde. Jemand hat dich belogen, oder er hat seinen Sinn geändert, oder er war unhöflich. Und so redest du dir selber ein, dass sie dir etwas gestohlen haben, wozu sie kein Recht gehabt hätten. Aber sie haben dir nichts gestohlen.
Sie lebten schier ihr Leben, so wie sie es im einen oder anderen Augenblick für passend sahen. Vielleicht war ihre Sicht nicht klar. Vielleicht befanden sie sich in einem Irrtum. Vielleicht hatten sie deinen Gesichtspunkt nicht im Blick. Vielleicht nahmen sie dich überhaupt nicht in Betracht. Vielleicht erwogen sie, dass sie dich was den Verlauf ihres Lebens betrifft nicht zu Rate zu ziehen hätten. Vielleicht dachten sie, sie könnten sich nach ihrem eigenen Gesichtspunkt richten, und nicht nach dem deinigen. Vielleicht haben sie sich gar nichts gedacht. Vielleicht hast du zu viel gedacht.
Euer Aufgliedern dessen, weswegen sie taten, was sie taten, und wie sie dir oder der Welt oder jemandem sonst dieses antun konnten, dient nur dazu, deren In-Ungnade-Fallen noch tiefer in euer Herz hinein einzubetten. Hört auf, euch daraus einen Reim zu machen. Vergebt stattdessen.
Vergebt ihnen dafür, minder gewesen zu sein, als sie eurem Dafürhalten nach waren. Vergebt ihnen für eure Eindrücke. Vergebt ihnen dafür, ihr Leben nicht gemäß euren Standards zugebracht zu haben.
Eines Tages werden sie nicht mehr auf der Erde sein, und worauf wird sich dann eure Feindseligkeit richten? Eure Wut und Verachtung und eure persönliche Verzweiflung sind schädliche und einen verletzende Dinge, und ihr machtet für jene ein Objekt zurecht. Entbindet die Wut, usw., und der Unverstand wird zum Ende kommen, und Vergebung wird ausgeübt sein.
Vergebung ist die Freisetzung dessen, was du nicht bei dir behalten möchtest. Sie ist die Freisetzung von allem, was dein schönes Herze Mein verhärten und einengen möchte.
HEAVEN #1396 – 13.9.2004 – Like Butterflies Alighting
WIE SCHMETTERLINGE, WELCHE NIEDERGEHEN
Gott redete …
Das Leben ist aus dem Unerwarteten zusammengestellt. Falls die Oberfläche des Lebens in einer vermeintlich geordneten Weise zurechtgelegt wäre, wäre es nicht Leben, und es wäre nicht so wundervoll, wie ihr meint. Leben ist nicht inaktiv. Leben ist nicht statisch. Das Leben in der Welt ist nicht gedacht gleichzubleiben.
Was ist an Verflossenem festhalten anderes als Anstalten machen, das Leben zurückzuhalten, als es von sich selber wegzuhalten, als ihm Zügel anzulegen, als es im Stillstand zu halten, selbst dann wenn ihr euch drüber im Klaren seid, dass ihr dem Leben keine Pause angeben könnt, wie das bei einem Video möglich ist? Der Name der Partie des Lebens ist Bewegung. Und was ist Bewegung anderes als Wandel?
Haltet Wandel lieb und teuer, nicht den Status Quo. Jener ist bereits die Vergangenheit.
Leben ist kein Standfoto.
Leben ist angelegt, sich auszuweiten, es ist nicht angelegt, gestaucht zu werden.
Öffne heute deine Herz dem Leben, so wie es eintritt. Es ist für dich ein großes Geschenk. Ich gab dir Leben, und Ich gab dir Liebe. Liebe ist beständig, das Leben auf Erden aber ist zeitweilig. Die Vergangenheit löst sich auf. Zeitweiligkeit verschwindet. Und du bist für immer. Und du bist für immer Mein.
Wessen seid ihr, wenn nicht Mein? Bejaht, dass ihr Mein seid, und ihr werdet über Berge springen. Ihr werdet über die Vergangenheit hinweghüpfen. Ihr werdet mitten in der Luft sein. Ihr werdet unablässig im Vorgang, euch im Leben voranzubewegen, sein. Der Körper ist physisch, und er ist auf euer Geheiß. Eure Gedanken sind in Bewegung, sie sausen herum, lassen sich einen Augenblick auf diesem oder jenem nieder. Emotionen strömen und legen sich selber ab, aber ihr seid ewig. Ihr habt Unsterblichkeit. Euer Körper, der sich bewegt, ist nicht unsterblich. Möchtet ihr wirklich, dass er es ist? Das Triebwerk des Körpers und Wer inwendig in ihm ist sind dem hingegen unsterblich.
Was du als Substanz erachtest, ist flüchtig. Du weißt, es ist flüchtig, deswegen unterhältst du es mitsamt allen Kosten. Deswegen hältst du an der Illusion fest. Das wirklich Wesentliche des Lebens ist permanent. Darin liegt der Grund dafür, dass es keinen Verlust geben kann. Verlust wird auf der Erde wahrgenommen und erweist unterdessen die Verkehrtheit eurer Wahrnehmung. Ihr gelangt zu der Hinsicht, dass das vermeintliche Leben jeden Tag wegschlüpft, ist das nicht so? Ja, es ist ein Glück, dass eure Wahrnehmung sich ändert, denn sie nimmt zu und wächst.
Die Zellen eures Körpers wandeln sich. Eure Sicht auf die Welt wandelt sich. Aber ihr seid das ewige Gleichbleibende. Aus dem Grunde könnt ihr euch in der Welt bewegen. Ihr bewegt euch in einem Feld der Stille. Ihr seid ein Seinswesen, welches sich hin und her bewegt. Ihr seid ein Menschenseinswesen.
Was permanent ist, kann nicht umgeändert werden. Die Wahrheit von euch ist unermüdlich. Die Wahrheit von euch ist kraftvoll, glänzend, ist helles Licht, ist sich immerzu auf Erden entfaltend. Mehr und mehr Licht eures Seiens betritt euer Leben, und euer Leben ist nicht das gleiche. Ist das so für euch nicht in Ordnung?
Falls euer Leben beständig das gleiche wäre, was wäre dann der Punkt bei ihm? Woraufzu könntet ihr wachsen? Woher würdet ihr euren Fortgang nehmen und worauf würdet ihr zuschreiten? Sofern ihr nicht wachst, könntet ihr genauso gut ein Aufziehspielzeug sein. Aber ihr seid kein Aufziehspielzeug und ihr treibt euch selber vorwärts. Der Antrieb des Leben ist nach vorne. Ihr seid nicht angelegt, in die Vergangenheit zurückzugehen. Aus der Vergangenheit gehört herausgeschritten. Es gilt euch, aus ihr herauszuschreiten und sie sein zu lassen, was sie zu sein schien, aber niemals wirklich war.
Die Vergangenheit ist rutschig. Die Gegenwart ist solide.
Obschon Zeit nicht existiert, möchtest du sie nicht vergeuden. An dir ist es, das Leben zu verschlingen, nicht, von ihm zurückzustehen.
Du bist ein Teilnehmer im Leben. Du bist ein Spieler auf dem Feld des Lebens. Ja, du siehst zu, aber du machst auch Erlebnisse. Du bist der Erleber deines Lebens. Dein Geist richtet dir aus, was du erfahren hast. Aber dein Geist kann seinen Sinn ändern. Das ist eine gute Sache so. Gedanken sind nicht gedacht, eingehämmert zu werden. Sie sind angelegt, frei wie Schmetterlinge, die niedergehen, zu sein.
HEAVEN #1397 – 14.9.2004 – What Need Is There For Rule?
WAS FÜR EINEN BEDARF GIBT ES FÜR REGULIERUNG?
Gott redete …
Ich bin dein Urheber. Demzufolge bin Ich in Wahrheit deine Autorität. Richte deine Zuneigung auf Mich. Lasse die Regelhaftigkeit der Welt sich entspannen und entlasten. Was für einen Bedarf an Reglementierung gibt es, sowie ein gütiger Gott zugegen ist, Der in dir Wohnung hat? Die in Liebe zueinander stehen, machen keine Gesetze. Sie sind zu glücklich, um Reglementierungen auf den Weg zu bringen. Sie denken nicht daran, einander ihren Willen aufzuerlegen. Sie sind was Liebe anbelangt zu geschäftig, um Anweisungen zu erteilen.
Halte dich selbstverständlich an die menschengemachten Gesetze, aber lasse sie dich nicht beherrschen. Kaufe die Beschränkungen nicht ein, die sie dir setzen. Du bist nicht angelegt, eingepfercht zu sein. Ich setzte dich frei auf die Erde. Ich gab dir freien Willen. Freier Wille ist der Pendel deines Lebens.
Freier Wille ist besser als Gehorsam. Freier Wille kann annehmen oder ausschlagen. Es ist der freie Wille, welcher dich bei der roten Ampel anhalten lässt. Freier Wille ist eine Göttliche Sache. Vielleicht hat jemand, der sich über die Gesetze der Menschen hinwegsetzt, weniger freien Willen, als der, der sie befolgt. Zwang ist nicht freier Wille.
Die Menschengesetze sind kleine Angelegenheiten, des Öfteren sind sie auferlegte Störungen. Was kümmert dich das – weil falls du denn an etwas gebunden bist, bist du an Mich gebunden.
Ich möchte dir heute Meine Maßgaben zukommen lassen und dich bitten, ihnen mit aufrechter Haltung zu begegnen. Hier nun Meine Maßgaben der Liebe:
Wisse, du bist gesegnet. Wisse darum in aller Tiefe.
Wisse, Ich bin bei dir. Wisse dies in aller Gewissheit.
Wisse, dass Liebe ist, und dass du ein Zulieferer von ihr bist.
Wisse, dass Liebe im Überfluss vorhanden ist, und dass es an dir ist, sie reichlich zuzuwenden.
Erkenne dich selber als einen Liebhaber der Welt und all jener in ihr.
Wisse, dass du dich zur Erde hin begeben hast aus dem einzigen Behuf, Liebe zuzuwenden. Jedweder andere Zweck ist zweitrangig.
Wisse, du – ebenso wie Ich – bist ein Wohltäter der Welt. Du handelst an Meiner Stelle. Du mögest dich dessen unausgesetzt entsinnen. Du mögest dich erinnern, dass deine Hand für die Meine handelt. Als Mein Repräsentant bist du dem Universum elementar. Entsinne dich deiner Mächtigkeit. Entsinne dich, Wer dich hierher sandte, und heiße alle Anderen, die Ich ebenso hierher sandte, herzlich willkommen. Sei der Liebe eingedenk.
Wisse, dass dein Einfluss groß ist. Die große Eiche in einem weit entfernten Land horcht auf deinen Schritt.
Sei dir klar darüber, allen gegenüber freundlich zu sein, den machtvollen wie auch den machtlosen gegenüber. Freundlichkeit stellt dich nicht über Andere. Sie macht dich gleichwertig, denn du bist in der Tat vom selben Rang. Einssein kann ausschließlich Einssein sein.
Wisse, dass du Eins mit jedem und allem in der Schöpfung bist. Wisse, dass du für das Wohlergehen von jedem und allem zuständig bist.
Wisse, dass du kamst, um die Welt in Meinem Namen mächtig zu segnen. Sowie du dir über all die Segnungen klar bist, die dein sind, was kannst du dann noch anderes tun denn segnen?
Wisse, dass du eine Verantwortung innehast, dich im Vorbeigehen zu lieben. Du bist nicht der Brennpunkt deines Lebens. Aber mit der Liebe, da kannst du fortan dein Ego gehen lassen. Dein Ego ist von keiner Bedeutung. Sobald du deinen Platz im Universum und alles, was Ich dir zugewiesen habe, kennst, was für einen Gebrauch solltest du alsdann für das Ego haben? Das Ego ist allzu spärlich und allzu jämmerlich für dich.
Du wirst bemerkt haben, dass alle Meine obigen Maßgaben davon handeln, was du weißt. Meine Regeln handeln von Gewahrsein. Sie sind nicht Gesetze, aber Mittel, kraft derer euer Bewusstsein zu heben geht, sodass es das Meinige erreicht. Meine Rede zu euch lautet, euch bewusst zu sein, Wer ihr seid. Sowie ihr eures Selbst bewusst seid, was für eine Art Regulierung solltet ihr alsdann benötigen? Was für einen Rat könntet ihr da gebrauchen? Sobald ihr Selbst-Gewahrsein habt, habt ihr keine Wahl. Ihr habt Einssein. Sobald ihr aus Meinen Augen heraus schaut, gibt es keine Entscheidung zu fällen. Von einem Blickwinkel der Liebe her gesehen – was gibt es da sonst zur Kenntnis zu nehmen denn Liebe?
HEAVEN #1398 – 15.9.2004 – Summer Cottage by the Beach
SOMMERHÜTTE AM STRAND
Gott redete …
Ich ließ den Anker Meines Gedankens herunter, und die Welt trat in Erscheinung, und du erschienst in ihr. Die Erde ist ein tiefes Meer Meines Gedankens. Du rührst es um.
Mein Denken entwarf die Berge und die Wölbungen. Ich machte eine vollendete Welt. Du bist in ihr eine gehörig in Betracht zu nehmende Größe. Du bist Mein glückliches Begebnis auf der Erde. Ich setzte dich hierhin. Ich sicherte dich an Meinem Herzen ab und platzierte dich auf der Erde, wo du die Zeit ausspürtest und deinen Fuß den Raum abgreifen ließt.
Ich schuf das Universum kraft der Energie Meines Denkens, und Ich schuf dich. Kraft Meiner Schirmherrschaft erschufst du Leinen und allerhand andere Dinge. Ihr spieltet mit den Zutaten, die Ich euch gegeben habe. Während ihr am Spielen wart, vergaßt ihr, dass es ein Spiel ist, und ihr wurdet zu einem Auswuchs eurer selbst. Alles geriet euch von großer Tragweite und sehr, sehr ernst. Ihr wurdet selbstgefällig.
Lasst euer Empfinden von Bürde hinter euch. Kehrt zum Spielen zurück. Macht neue Spuren im Sand.
Seid unbeschwert, sodass ihr diesen kurzen Punkt an Leben auf Erden genießen könnt. Schweren Herzens, wie ausgiebig seid ihr da in der Lage zu spielen? Macht das Leben zum Spiel eures Herzens. Das Leben war nicht bestimmt, eine Tragödie zu sein. Schafft ein neues Genre. Lasst Besitzgier los.
Besitztümer geraten entschieden ins Wanken. In Wahrheit habt ihr keine Besitztümer. Dennoch seid ihr am Eilen, sortierte Besitztümer mit eurem Namen auf ihnen aufeinander zu stapeln. Und euer Herz, was gemacht wurde, um in Liebe zu wirbeln und in die Höhe zu schweben, geht herauf und herunter wie der Aktienmarkt gemäß den Ereignissen des Tages.
Wann beschiedet ihr, der Welt sei es angelegen, euch an der Kandare zu haben. Die Welt war gedacht, für euch einfach ein Ort zu sein, um darin zu spielen. Es sollte auf der Erde vor Lachen nur so wimmeln. Jeder sollte frei sein, mit dir beim Herumklettern Spaß zu haben. Du bist ein herzlich willkommener Insasse der Erde, nicht aber ein Besitzer.
Du hast Besitz feste an deinem Herz gehalten. Ehre geriet zu einem Besitztum. Recht geriet dazu. Jugend geriet dazu. Intelligenz geriet dazu. Willen geriet dazu. Du bist ein Nutzer all dessen, mit dem du beglückt worden bist, aber kein Eigner, nicht einmal ein Pächter. Du bist ein Gast auf Erden.
Du hast keine Nachfrage nach Besitzgier. Du bedarfst der Freiheit. Du bist von deinen Gedanken in Besitz genommen gewesen. Deine Gedanken haben dich wie eine Zeltplane niedergebunden. Und jetzt befreist du deine Gedanken. Du besitzt sie nicht mehr länger. Sie kamen zu dir wie Wellen. Du heißt sie willkommen, und jetzt siehst du ihnen zu, wie sie gehen, so wie du den Wellen des Ozeans zusiehst.
Du besitzt nicht einmal dein Leben in der relativen Welt. Dein Leben ist gleichfalls geliehen. Du trägst deinen Körper, und er trägt dich, aber du besitzt deinen physischen Leib nicht. Bestimmt besitzt er dich nicht. Lasse nicht deine Gedanken über deine Körperlichkeit dich überwältigen. Neige dich zu deinem Körper, wie du das zu einem eifrigen Schüler hin tun würdest. Lasse deinem Schüler reichlich Dinge zukommen. Stehe in Einklang mit ihm, sei aber nicht von ihm beansprucht. Lasse deinen Schüler dir folgen. Er ist nicht deine Führung. Du bist die seine.
Als was hast du dein Leben gedacht? Als einen angstmachenden Film? Als ein Dschungelabenteuer? Als eine weite Ebene im Westen? Als eine Bergstraße? Als ein steiles Kliff? Hast du dich als auf dem Pfad verlorengegangen betrachtet, mit dem Winter hinter dir, der dir auf den Fersen ist?
Du handhabst dein Leben. Du nimmst es an. Du lädst es ein. Du entwirfst es. Du malst es. Mache den Anfang damit, indem du deinem Gemälde vom Leben einen Namen gibst. Als was hast du das Gemälde deiner unbestimmten Zeit auf der Erde benannt? Als eine Winterkajüte?
Versuche es mit Sommerhütte Zu Mieten Am Strand.
Habe Ich dich nicht eingeladen zu einem Aufenthalt mit Mir hier an der Küste?
HEAVEN #1399 – 16.9.2004 – If You Could Sit on the Crescent Moon
FALLS IHR AUF DER MONDSICHEL SITZEN KÖNNTET
Gott redete …
Euch gilt es nicht mehr länger, ein Beklager, ein Meckerer zu sein. Kein Nörgeln mehr über das Leben im allgemeinen und über euer Leben im besonderen. Schafft alle Beschwerden weg. Leiht ihnen keine Stimme mehr. Dies ist sowohl euch wie auch Anderen zuliebe, und für die Welt im Großen.
Beschwerden, einerlei wie zutreffend, ziehen eure Energie herunter. Beklagt euch einfach nicht mehr. Das ist es. Wenn ihr euch dabei erwischt, wie ihr euch beschwert, hört auf damit.
Die andere Seite der Münze ist: Seid leicht zu erfreuen. Seid leicht zufriedenzustellen. Zieht euch nicht auf als ein kluger nobler Kritiker, die Nase nach oben gerichtet. In der Welt sind solche in Überzahl. Die Welt schreit nach Zuvorkommenheit und freundlichem Entgegenkommen. Sei jenen gegenüber um dich herum freundlich, anstatt mürrisch, und anstatt schwer zufriedenzustellen zu sein. Stelle dieses Anliegen jetzt auf, und befolge es.
Es ist solch eine kleine Sache, dem gegenüber anerkennend zu sein, was vor dich hin verbracht ist. Sofern dir deine Gattin eine Mahlzeit präsentiert, welche nicht nach deinem Gefallen ist, nimm sie trotzdem mit einem Lächeln zu dir. Womöglich hat sie die Zubereitung ebenso nicht gemocht. Iss mit gütigem Anstand.
Du möchtest von Anderen guten Anstand und gutes Benehmen. Sei du das Modell für gutes Benehmen.
Wenn die Sonne scheint, wende ihr dein Gesicht zu. Wenn es regnet, tue das gleiche. Wenn es Pfützen gibt, plantsche in ihnen herum. Wenn die Blätter fallen, hüpfe in ihnen. Wenn Blumen blühen, preise sie.
Wer immer im Leben vor dir in Erscheinung tritt, er wartet auf deinen beglückenden Segen. Schenke ihn. Mache es zu einem Vergnügen, vor dir in Erscheinung zu treten. Und wenn Menschen sich verabschieden oder wenn du weggehst, hinterlasse mehr Freude in ihrem Herzen, schlicht weil es ein Vergnügen war, in deiner Gesellschaft zu sein.
Ihr könnt das. Alles was es dazu braucht, ist eine gewisse Aufstellung eurer Lippen los lassen. Alles was es dazu braucht, ist das Leben und alles, was mit ihm daherkommt, willkommen heißen. Seid dem Leben gegenüber empfänglich, anstelle dem Tod gegenüber, welcher als jenem entgegengesetzt betrachtet wird. Nehmt euren Fuß von der Bremse. Was sonst sollte euer Nörgeln bewirken, als Liebe auszubremsen?
Wer sagte denn, dass alles im Leben das zu sein hat, was ihr bevorzugt? Wer machte euch zum Weintester des Lebens? Falls ihr denn kritisieren müsst, kritisiert euch selber fürs Fehlerfinden. Aber tut nicht einmal das. Findet keinen Anlass, um euch zu kritisieren. Kehrt dem Fehlerfinden den Rücken. Es ist eine Fertigkeit, die ihr wohlausgebildet habt. Bildet nun die Fertigkeit aus, Vergnügen zu finden. Handelt eure alte Befähigung gegen eine neue ein.
Was diese eine simple Sache doch in eurem Leben und im Leben jener um euch herum und in weit entfernten Ländern für einen Unterschied erbringen wird! Ihr könnt das tun!
Wenn ihr Milch verschüttet, lasst die Katze sie auflecken. Wenn ihr keine Katze habt, wischt sie auf, wie ihr einen Spiegel putzen und mit einem Lächeln in ihn hinein blicken würdet. Wenn ihr hinfallt, ergreift die Gelegenheit, euch den Boden näher anzusehen.
Ihr lernt dazu, um eure Sicht auf das Leben zu ändern. Kein Getuschel mehr über das Leben.
Sofern ihr auf der Mondsichel sitzen und auf die Erde herunterblicken könntet, was würdet ihr da gerne sehen mögen? Ihr würdet gerne mit Vergnügen auf die Erde sehen und bei eurer Hinsicht Freude zu sehen bekommen mögen. Nun denn also, denkt euch jenes Vergnügen aus, ob ihr nun auf der Mondsichel sitzt oder nicht.
Euer Stück heute lautet, Vergnügen zu bereiten. Falls ihr euch auf die Zunge zu beißen habt, beißt auf sie. Wendet heute aber zuguterletzt nicht ein Gramm Missvergnügen zu. Lasst Andere missfällig sein, falls es ihnen denn danach ist, nicht aber euch. Ihr könnt das. Schaut, jemand macht sich Sorgen genug, um zu nörgeln. Aber du kümmerst dich ausreichend darum, im Universum Entzücken zum Regen zu bringen.
HEAVEN #1400 – 17.9.2004 – In the Net of God’s Love
IM NETZ VON GOTTES LIEBE
Gott redete …
Euch vor Gott hinbegeben bedeutet erkennen, wo ihr seid. Ihr seid bereits vor Mir. Verschafft nunmehr euer Gewahrsein hierher. Gebt es Mir als ein Geschenk an euch selber. Ohne Mich seid ihr einsam. Ihr sucht dies und das. Ihr wisst nicht, was ihr sucht. Aber alldieweil sucht ihr Mich. Ich bin der Schirm, unter den ihr euch zu begeben sucht. Kommt zu Mir bei Regen und kommt zu Mir bei Sonne. Kommt einfach zu Mir. Bringt euer Gewahren zu Mir. Es ist bei Mir geborgen.
Ihr werdet euer herumirrendes Ego an der Tür lassen. Natürlich gibt es keine Tür. Es gibt indes einen Durchlass, und der Durchlass ist in euer Herz hinein. Lasst das Ego draußen. Lasst das Ego beiseite. Was verbleibt alsdann? Ihr in Meinem Herzen.
Das Ego ist solch ein Eindringling. Es mag scheinen, es sei euer Freund, aber es setzt sich selber ein, es erhebt Anspruch auf euch, es möchte euer Leben übernehmen. Das Ego ist wie ein Spiegel, in den ihr schaut, und welcher von Eitelkeit zu euch spricht. Schaut in den Spiegel, den Ich euch hinhalte, und ihr werdet sehen, dass ihr in Meinem Bilde gemacht seid. Mein Spiegel wird nicht Sprünge bekommen. Der Spiegel des Ego ist von Anfang mit Rissen versehen, bloß seht ihr es nicht. Und das reine Licht Meines Spiegels seht ihr ebenso nicht oder seht ihr nicht hinreichend. Ihr seid von den Ego-Versprechen geblendet. Ihr glaubt egal was euch das Ego erzählt, und dem gegenüber, was Ich sage, seid ihr skeptisch. Das Ego putzt dich heraus, macht etwas aus dir, während Ich dich, Mein Kind des Einsseins, nehme, wie du bist, Mein Eines Kind, in Meinem Bilde der Liebe gemacht.
Liebe hat für Eitelkeit, des Ego’s kleine List, keinen Platz. Eingebildetheit ist solch eine mitleidige kleine Sache. Du, der du in Meinem Bilde gemacht bist, brauchst weder Herausputzen noch Einherstolzieren. Du brauchst nur eine Minute still zu bleiben, und wie einen goldenen Mantel Mich um dich herum wickeln lassen, Mich dich warmhalten, dich in Meinem Herzen verwahren lassen. Mein Herz ist es, was Ich um dich herum hülle. Mein Herz ist in dem deinigen enthalten, und dennoch bist du in Meinem Herzen entzückt versunken. Ich bin inwendig in dir, und Ich bin dir auswendig. Dennoch gibt es kein außerhalb von dir. Du träumst, wenn du denkst, du und Ich seien getrennt. Da ist Ein Herz, welches pocht, und dieses ist unter Verzücktsein geläufig und bekannt.
Aber Ich nehme dich von dorther, wo du bist. Sofern du Mich gerne auf einem Berggipfel haben möchtest, bin Ich dort. Wenn du Mich gerne neben dir sitzen sehen möchtest, habe ich neben dir Meinen Platz. Wenn du Mich in deinem Herzen sehen möchtest, bin Ich hier. Ich bin überall. Wir sind tief in den Herzen des je anderen.
Im Universum ist Ein Herz, und es ist das Meinige. Ich teile es mit euch. Es ist Mein Herz, das ihr kennt. Ihr habt Anstalten gemacht, es mit fremdartigen Emotionen zu verkleiden. Ihr habt eine Decke drübergelegt. Manchmal würdet ihr alles tun, euch vom Kennenlernen des Binnenbewohners eures Herzens abzuhalten. Manchmal schwimmt ihr von Mir fort um alles was euch wert ist. Ist es für so schwer, für wahr zu halten, dass ihr Mein Geliebter seid, Mein Geliebter, zu ungemeiner Liebe fähig?
Meine Liebe läuft durch euch. Ihr könnt ihr nicht entkommen. Wohin immer ihr lauft, Ich bin auch so mitten in euch. Ich bin die Liebe, von der ihr nicht wegkommen könnt. Wieso denn solltet ihr von Mir wegkommen mögen, es sei denn, ihr habt vor eurer Unwürdigkeit Angst? Ihr fürchtet, euch würde ein Missgriff unterkommen. Ihr denkt: „Was für ein Gott wird mich ernstlich lieben? Was für ein Gott wird mich ernstlich wertschätzen? Was für ein Gott läuft mir hinterher? Was wird passieren, wenn Er mich erwischt?“
Geliebte, Geliebter, ihr seid bereits gefasst. Ihr seid in dem Netz Meiner Liebe eingefangen.
HEAVEN #1401 – 18.9.2004 – Beyond Reason
JENSEITS VON URSACHE
Gott redete …
All die Wieso’s und Wofür’s verschafft ihr auf eine Tretmühle, von der ihr nie herunterkommen könnt. So lange wie ihr euch nach Ursachen oder nach DEM Grund umseht, dreht ihr euch im Kreis. Ihr rennt nirgendwohin. Alles, was ihr wisst, ist, was euch zu sein scheint. Es gibt die Einsicht, bei der es euch gut ansteht zu bejahen, dass Ursächlichkeit nicht vorhanden ist. B folgt nicht immer A oder führt nicht immer zu C. Die Zustimmung dazu kann euch freisetzen, euch in eine neue Richtung des Denkens und des Lebens voranzubewegen. Ursache liegt auf der Oberfläche, und darunter geht sie nicht.
Selbst wenn ihr die Spur aller Ursachen nachverfolgen könntet, was hättet ihr dabei im Grunde genommen hinzugewonnen? Die Ursache wäre euch ebenso unerklärlich, wie das, wofür ihr den Grund ausfindig machen wolltet. Ihr könntet euch da wiederfinden, wo ihr den Anfang nahmt, mit dem Gedanken befasst, die Ursache sei ebenso nicht eben fair gewesen, oder dass es unterdessen zu einem Fehler gekommen sei und ihr nicht die richtige Antwort erhalten hättet.
Ihr könnt erkennen, wie wichtig eure Gedanken sind. So viel könnt ihr in der Bewandtnis wissen. Eure Gedanken haben ein Timbre an sich. Lasst eure Gedanken mit dem Timbre, das ihr mögt, nachhallen.
In der Musik hört ihr euch nicht Trommelmusik an, außer ihr mögt sie. Genauso wenig hört ihr euch Streicher an, wenn euch Schlagzeug lieber ist. Ihr sucht euch die Musik aus, der ihr zuhören möchtet, um der Wirkung halber, die sie auf euch besitzt. Wählt eure Gedanken, nicht anders, aus. Ihr könnt das.
Positive Gedanken zeitigen im Großen und Ganzen positive Resultate. Negative Gedanken das dementsprechende. Die Ingebrauchnahme der Gott-gegebenen Macht des Denkens brachte den Flug zum Mond hervor. Das Denken erfand Kugelschreiber und die Ansammlung des Internet, welches euch momentan den Zugang zu Meinen Worten vermittelt. Ganz gewiss meintet ihr nicht, eure Gedanken seien machtlos, stimmt das etwa nicht? Eure Gedanken mögen ja beschränkt sein, aber machtlos? Niemals.
Denkt ihr, die Töne von Musik seien machtvoller als die Gedanken des Menschen? Die Macht eurer Gedanken vermag sozusagen Glas zu zerbrechen, oder es wieder zusammenzusetzen. Lasst eure Gedanken einen hohen Ton sein, der die Welt mit ihrer Wahrheit und Schönheit versöhnt.
Ihr mögt ja meinen, ihr wärt machtlos. Jetzt im Augenblick aber stellen eure Gedanken einen Beitrag zu Harmonie, oder zu Disharmonie dar. Oder eure Gedanken sind manchmal neutral. Ja, es gibt einen Wendepunkt, den man neutral nennt. Eure Gedanken und die Gefühle hinter ihnen kommen auf einer Skala von wohlwollender Fürsorge zu liegen. Wir haben es mit einer ziemlichen Bandbreite zu tun. In Wirklichkeit gibt es keine Grenze, keine Spitze, um Unserer Darlegung willen, wollen Wir aber sagen, es gebe einen Höchstpunkt.
Erstellt euch in eurer Vorstellung einen Skalenumfang von Null, bis zu jeder Zahl, die ihr möchtet. Farben bilden bei diesem Thermometer den Anzeigeschlüssel, und, was für eine Farbe möchtet ihr eure Gedanken gerne erreichen sehen?
Eure Gedanken können so weit reichen wie die Meinigen. Eure Gedanken reichen so weit wie die Meinen. Ich vernehme eure Gedanken, und Ich höre eure Bitten um Frieden, und Ich höre eure Zweifel und eure Ängste. Ich höre eure Auseinandersetzungen, und Ich höre eure Verzweiflung.
Ich habe euch die Frage zu stellen: Was für Gedanken möchtet ihr gerne haben, und was hält euch davon ab, sie zu haben? Könnt ihr die vorgestellte Spitze der Skala nicht erreichen, derweil es in Wahrheit kein Anzeigeende gibt?
Sofern ihr in euren eigenen Gedanken nicht höher langen könnt, dann nehmt die Meinen. Zieht Meine Gedanken herunter, so wie ihr das mit einem Ast tun würdet, um an die rosigsten Äpfel von der Baumspitze zu gelangen. Langt höher nach den Äpfeln, auf die die Sonne am Leichtesten scheint. Streckt euch alsdann höher zu Meinen Gedanken und schafft sie herunter. Im Grunde genommen wisst ihr, welche es sind. Ihr kennt Meine Gedanken. Ihr kennt Mein Herz. Ihr kennt Meine Liebe. Kommt her, Ich möchte sie euch geben.
HEAVEN #1402 – 19.9.2004 – Golden Cords of Love
GOLDENE LIEBESSTRICKE
Gott redete …
Geliebte, oft seid ihr der Meinung, das Leben solle eurem Willen gemäß verlaufen. Aber es ist Mein Wille, der geschehe, nicht der eure. Und ihr könnt freilich Meinen Willen missverstanden haben. Ihr seid nicht herausgegriffen. Ich hecke nichts aus. Ich leite das Orchester. Reicht Mir andere Noten her, wenn ihr das, was Ich spiele, nicht mögt. Euer Wille und Mein Wille sind Eins.
Alle eure Gebete sind willkommen, aber das bedeutet nicht, dass sie sich dem zu fügen haben, was ihr als passend anseht. Ihr werde nicht den Kopf heben, denn die Seele gedeiht. Eure Gebete beziehen öfters Andere als ihr mit ein, und Andere haben ihren eigenen Willen. Ihr seid nicht zu Schmerzen ausgesondert. Ihr seid ebenso wenig für Meine Liebe ausgesondert, obschon Ich euch zu Meinem Herzen hin ergreife und euch Meine Liebe reichlich zukommen lasse.
Ihr deutet, was im Leben vorkommt, als Anzeichen Meiner Liebe oder als Anzeichen Meines Nichtkümmerns um euch, oder gar als Zeichen Meiner Inkompetenz. Sowie ihr nicht das Leben habt, wie ihr es gerne möchtet, meint ihr, ihr würdet von der Hand gewiesen und Ich hätte euch Dinge abgeschlagen. Ich versage euch nichts. Es ist nicht Meine Natur, euch von der Hand zu weisen. Behaltet das im Gedächtnis. Ich habe euch alles gegeben. Räder sind in Bewegung gesetzt worden, und, was Ich sehe, das habt ihr nicht im Blick. Ihr seht Mühe und Gram. Ich sehe eure Seele, wie sie in Meinem Licht vibriert.
Eure Seele und Ich sind großartige Gefährten. Wir haben eine ungemein gute Kameradschaft. Eure Seele begreift Liebe und weitet sie aus. Eure Seele kennt nichts von Hemmnissen. Hindernis ist eine Erfindung des Menschen auf Erden.
Ihr werdet des Glücklichseins halber auf die Erde gebracht. Falls ihr nicht glücklich seid, habt ihr euch zu etlichen unzutreffenden Folgerungen begeben. Den Bindungen, die ihr auf der Erde spürt, zum Trotz, ihr könnt euch für Glück entscheiden. Unglücklichsein wird euch nicht untergeschoben. Es wird euch nicht einmal dargeboten, aber ihr greift es auf, wie ihr es bei einer wertvollen Münze auf dem Pflaster tun würdet. Ihr sammelt Unglücklichsein und denkt, es sei eine Medaille, und ihr bringt sie an eurem Revers an.
Glücklichsein ist eure Obliegenheit, aber ihr schuldet es euch selber.
Schimpfe nicht mit dem Himmel, wenn es regnet. Die Sonne ist nach wie vor da, und sie wird herauskommen. Sei dir in der Kenntnis der Sonne gewiss.
Zeige nicht mit der Faust wider das harrliche Bedrängen aufseiten des Lebens. Klage Mich nicht an, denn das verschafft dich auf die verkehrte Spur.
Alles im Leben ist womöglich nicht so aufgestellt, wie es dir lieb ist. Aber alles ist vor dich hin gestellt. Du hast alle Utensilien, um dir aus ihnen dies und das auszusuchen. Du hast eine Wahl von allem, aber nicht alles hat deine Wahl zu sein. Du kannst dir nicht jedes Vorkommnis im Leben aussuchen, aber du kannst dich für Glücklichsein entscheiden. Du kannst von Ereignissen weg-, und im Leben zu Freude hinrücken. Freude geht, sowie du irgendwo feststeckst, deiner Wahrnehmung ab. Im Leben stets weitergehen hat als Begleiterin dabei Freude bei sich.
Du hast Vielem voller Freude entgegenzusehen. Schaue hoch. Lasse die Vergangenheit los, und dein Schritt wird leichter werden. Unterhalte beim Leben keine Strichliste. Lege sie beiseite. Lege dir die Dinge stattdessen ans Herz.
Du bist voller Verheißungen. Mache Zusagen an deine Aktualität. Koste das Leben aus. Das, was du auskostest, ist ebenso sehr vorgestellt, wie das, was du nicht auskostest, denn es ist nach einem Augenzwinkern verflossen, und, wie du doch irgendwosonst bist. Erinnerungen sind eingebildete Vergangenheit. Ein Augenblick davor ist eine Erinnerung. Gehe unablässig weiter.
Es gibt einzig eine Sache zu erinnern, und das ist das, was immer gegenwärtig ist, ob du es dir nun anschaust oder nicht. Nenne es Gott. Nenne es Liebe. Nenne es Energie des Lebens. Wie immer du es bezeichnest, rufe es zu dir.
Goldene Liebesstränge baumeln vor dir herunter. Sie sind überall. Ihr könnt nicht fallen. Ihr seid gestützt. Ihr habt Riemen aus Liebe zum Daran-Festhalten und um euer Gleichgewicht zu wahren. Ihr steht in Meiner Liebe. Ihr seid von Meiner Liebe umfangen. Zollt Meiner Liebe mehr Beachtung, als ihr sie den Details des Lebens erweist.
HEAVEN #1403 – 20.9.2004 – Your Name
DEIN NAME
Gott redete …
Denke höchlicher von dir selber, fortan hättest du Ego nicht nötig. Das Ego ist solch eine Vortäuschung, solch eine Vertuschung, ein Schwindel. Alldieweil gibt es für dich keinen Bedarf, irgendwie etwas vorzuschwindeln. Es gibt für dich keinen Bedarf, dir kenntlich zu machen, wer du bist und wozu du imstande bist.
Auf vielen Ebenen weißt du nicht, wer du bist. Im äußeren Leben bist du dir darüber nicht im Klaren. Dir ist nicht alles klar, was du bist und was du zu tun vermagst. Irgendwie bist du der Meinung, du seist auf der Erde ein Hochstapler oder Schmarotzer. Du durchkämmst die Oberfläche auf rostigen Schlittschuhen, dies alles, weil du deine Größe nicht anerkennst oder weil ihr bloß milde Lippenbekenntnisse abliefert.
Und in Meinen Bezügen, in den Bezügen göttlicher Natur, weißt du zudem nicht, Wer du bist. Du weißt das nicht einmal anfänglich. Du leugnest ab, du seist Einssein. Du äußerst dich gar abfällig bei der Idee davon. Sieh, wie weit du dich von der Wahrheit entfernt hast.
Es möchte scheinen, dass du, Der du Einssein bist, dich selber herunterziehst. Du denkst, du seist auf der Erde nicht viel wert. Du hast das Gefühl, du seist hier auf der Erde, schier um einen Platz in Beleg zu nehmen, und du erhebst nicht Anspruch auf deinen Wert gegenüber den Himmlischen Gefilden der Existenz. Du denkst, es sei zu gut, um wahr zu sein, dass du tatsächlich Meiner Liebe und der ganzen Überfülle, welche mit ihr einhergeht, wert bist.
Wie kannst du Mir so viel wert sein, und dir so wenig? Wie kannst du dir jemals einbilden, dass du weniger bist, als du es Meiner Aussage nach bist? Wie kannst du davon ausgehen, du wissest mehr als Ich?
Du sitzt etwa auf einem hohen Ross, aber du brauchst dich nicht größer zu machen, als du bist. Du bist bereits unermessliche Größe, aber irgendwie hast du dieses Bild von dir zerrissen. Du bist der Meinung, du seist davon abhängig, was Andere von dir machen oder was du in einem Spiegel zu sehen bekommst.
Du hast dich davon abhängig gemacht, was du von dir selber denkst, und du denkst von dir selber nicht gut genug. Demzufolge bist du von Ungenügendheit und Mangel abhängig geworden. Du hast dich für mangelhaft befunden, ist das nicht so? Du hast gedacht, du sollest etwas sein, was du nicht bist. Die ganze Zeit bist du alles gewesen, was Ich Mir wünsche. Und du brauchst nicht unter falscher Flagge zu segeln. Du bist weitaus mehr, als du dir vergegenwärtigst. Alleinig du hast dich selber bewertet und dich für mängelbehaftet befunden.
Die Welt hat nicht viel dazu getan, dich zu ermutigen. Sie wird dir gegenüber zum Ausdruck gebracht haben, dein Wert fuße auf Bewandtnissen, die unbedeutend sind. Du wurdest nicht um eines Werbespots halber gezeugt. Du wurdest zum Leben auf Erden gemacht. Du wurdest hergestellt, um die Erde zu erhellen, nicht, um sie dort zu belassen, wo sie ist. Ganz gewiss wurdest du nicht gemacht, um dich unten oder zurück zu halten.
Was wäre denn, wenn dir größere Befähigungen zu Eigen wären? Was wäre, falls du in der Lage wärest, die Welt der Erde zu erhabeneren Bestrebungen hin zu geleiten? Wer unterwies dich, dazu seist du außerstande? Was wäre, wenn du im Einklang mit dem Ganzsein stehst, welches du bist? Wer prägte dir ein, du wärest nicht das Ganze, und dies gar in den Begrifflichkeiten der Welt? Was wäre, falls du all die Scheuklappen und Restriktionen beseitigtest, die du dir aufsetztest? Wer denn sind sie, die es wagten, dir anzusagen, die Beschränkungen einzuhalten und weitere aufzuhäufen? Was würdest du tun, falls du es wagtest, die auferlegten illusorischen Beschränkungen von dir wegzuschaffen? Was könntest du sein? Was könnte die Welt sein? Wie würdest du alsdann von dir denken?
Rufe dir heute ins Gedächtnis, dass Gott mit dir geht. Ich stehe voll-ambitioniert für dich neben dir. Ich weiß, Wer du bist. Ich möchte dich gerne bei dir selber vorstellen. Du hast deinen Namen nicht gekannt. Ich flüstere ihn dir nun zu. Ich flüstere ihn dir zärtlich zu. Ich flüstere ihn dir aber und abermals zu.
HEAVEN #1404 – 21.9.2004 – God
GOTT
Gott redete …
Manchmal arten eure Ideen zu Gott Allmächtig aus. Ihr seid euch dermaßen sicher, dass eure Konzeptionen hochgradig sind. Ihr glaubt demzufolge, ihr hättet recht. Seid weise gegenüber euren Glaubensinhalten. Durchschaue ihre Absichten. Sie sind irrtumsverdächtig.
Etliche Menschen glauben unnachgiebig, Ich sei ein Gott auf einem königlichen Thron im Himmel. Etliche glauben steinhart, Ich sei das Quellen und Innewohnen eures Herzens. Und es gibt zahlreiche Verbindungspunkte dazwischen, an denen Meine Kinder in ihren Gemütern was Mich betrifft festhalten. Aber Glaubensüberzeugungen sind bloß Konzeptionen. Ich bin nicht eure Konzepte. Ich bin Seiend. Ich bin euer Seien. All die Konzepte, die ihr über Mich habt, sind Konzepte. Mich aus erster Hand kennen ist eine andere Sache.
Sobald du Mich aus erster Hand (obschon Ich in Wahrheit eine Nicht-Erfahrung bin) kennen lernst, denkst du nicht daran, wo Ich angesiedelt bin. Deinen Glauben oder deine Glaubensüberzeugungen beweisen hat nichts mit der Tatsächlichkeit von Mir zu tun.
Ich liebe die Worte „Weite“ und „Präsenz“, „Liebe“, „Gott“, „Seien“ und „Einssein“ und viele weitere mehr in vielen Sprachen, entsinnt euch aber, Worte fassen zu kurz. Worte sind Konzepte, und Konzepte sind nicht hinlänglich. Konzepte sind wie Schatten. Sie mögen der Sache näher kommen, aber sie sind nach wie vor nur Schatten.
All das Reden über Mich ist Reden über Mich. Es ist gut, über Mich zu reden, wisst aber, es ist Reden. Sowie Ich euer Bewusstsein betrete, ist es nicht so, dass ihr sprachlos seid. Sowie Ich euer Gewahrsein betrete oder ihr das Meine (worin besteht da der Unterschied?), seid ihr über Denken hinausreichend, und demzufolge jenseits von Sprechen. Worte sind die von eurem Geist weitest abgelegene Sache.
Wenn ihr mittendrin in der Sonne seid, denkt ihr nicht: „Ich bin mitten in der Sonne.“ Genauso wenig denkt ihr: „Ich bin außerhalb der Sonne.“ Auch nicht: „Ich bin die Sonne.“ Ihr seid dermaßen im Einssein aufgesogen, dass es nichts zum Darandenken gibt. Es gibt keine Getrenntheit, über die nachgedacht oder die erläutert werden kann. Die ganzen Welt-Debatten wurden wie zu nichts, derweil Gotthaftigkeit Alles ist.
Dass ihr von Mir getrennt seid, ist ein Gedanke. Dass ihr Eins mit Mir seid, ist ein Gedanke. Etliche Gedanken sind näher an der Wahrheit als andere, Wahrheit freilich ist genauso wenig ein Gedanke.
Sowie du die Nicht-Erfahrung von Mir als Eins und als Eins mit dir hast, existiert keine Bewertung. Es gibt keinen Gedanken an Beurteilung, an der festzuhalten sei. Es gibt weder richtige noch verkehrte Gedanken. Es gibt keinen Gedanken. Gedanken sind allzu belanglos.
Ich bin nicht Theorie. Ich bin keine Theorie. Sei nicht so an deine Gedanken angeleimt. Ich bin da draußen nicht mehr, als Ich hier drinnen bin. Alles Worte. Und Worte sind debattierbar, und Worte werden debattiert. Aber Ich bin Gott. Ich BIN.
Ich gehöre nicht bewiesen, noch gehöre Ich widerlegt. Auch gehöre Ich nicht an die eine oder an die andere Stelle gestellt. Wo passe Ich hin, so es nichts gibt außer das Seien, welches Ich bin und welches du bist, und wieso meinst du, Ich müsse irgendwo hinpassen? Wir, Geliebte, sind Es. Aber sogar das Wort „Wir“ impliziert Getrenntheit. Selbst das Wort „Einssein“ impliziert etwas Auseinanderseiendes, was zusammengeführt wird. Es gibt nichts, was auseinander ist, und es gibt nichts zum Zusammenbringen, es sei denn in der Konzeption wehmütiger Sinne.
Wir sind zusammen, aber es gibt keine zwei von Uns. Da bin Ich. Hier bin Ich. Aber es gibt weder ein hier noch ein dort. Es gibt kein du, indes gibt es Ich, und Ich bin du. Die ganze Geschichte der Schöpfung ist Ich BIN. Sage es. Sage Ich BIN. Lasse das Summen des n andauern. Spüre die Schwingung.
Das Gesamt des Lebens auf der Erde ist eine Schwingung.
Und ihr seid eine Schwingung.
Und Ich BIN.
Ich bin nicht verortbar, es sei denn inwendig in dir. Aber ob du Mich nun auf eine Leinwand projizierst, die umfänglicher ist als das Leben, oder in ein Portal deines Herzens, die Sache ist die: Ich BIN.
HEAVEN #1405 – 22.9.2004 – The Key to the Kingdom
DER SCHLÜSSEL ZU DEM KÖNIGREICH
Gott redete …
Wieso glaubt ihr derart stark an Getrenntheit? Wieso glaubt ihr, es gebe jene, die drin sind, und jene, die draußen sind? Seid ihr wirklich der Meinung, dass Ich jemanden ausschließe oder ihn ausquartiere? Oder dass Mein Sohn Christus das tun würde?
Christus war ein entgegengehendes Umarmen. Er war ein Bewusstsein. Sieh ihn als ein Portal von Bewusstheit. In der Welt durchschreitet ihr dieses Tor, um zu Mir zu gelangen. Christus war kein Separator. Er brachte niemanden dazu, durch Reifen zu springen. Er akzeptierte dich. So wie Ich sah er das Wahre von dir.
Christus hielt niemanden zurück. Er brachte nicht zum Ausdruck: „ Zum Eintreten musst du Meinen Namen sagen.“ Er sagte: „Gehe einfach durch Mich hinein. Ich bin leicht zugänglich. Ich verlange keine Leistung von dir. Komme einfach.“
Christus-Bewusstsein gehört sich zunutzen gemacht. Es ist nicht exklusiv. Unter welchem Namen er auch gerufen wird, Christus ist ein Bewusstseinszustand. Christus auf der Erde hob das Bewusstsein der Welt. Sein Licht scheint immer noch auf der Erde. Er ist allen greifbar. Er möchte dir gerne sein Bewusstsein zukommen lassen. Nimm es.
Sein Bewusstsein ist sein Bewusstsein. All die Ausstaffierungen sind nicht sein Bewusstsein. Sein Bewusstsein ist keine Zeremonie. Zeremonien sind liebenswert und stehen symbolisch dafür, wonach der Mensch trachtet. Religionen existieren, um den Menschen zu seinem rechtmäßigen Platz zu verherrlichen. Sofern es aber in dem Universum keine Religionen gäbe, würden Gott und Christus auch so existieren. Gotteshaftigkeit und Christushaftigkeit würden auch so existieren. Deren Existenz ist nicht auf irgendwelche Glaubensüberzeugungen angewiesen. Kaum.
Jedwede Aktivität auf der Erde ist symbolisch für eine umfassendere Existenz. Ihr seid euch im Klaren, ihr habt eine größere Existenz, als diejenige, die ihr auf der Erde abzeichnet. Zeremonien möchten euch gerne auf ein größeres Bild achten sehen. Verehren ist nicht ausschließend. Ebenso wenig der Himmel.
Sofern Ich überall präsent bin, wo bin Ich demnach nicht? In welchem Herzen schlage Ich nicht? In welcher Kirche bin Ich nicht gegenwärtig? Bin Ich mehr in der einen als in der anderen präsent? Wie könnte das sein? Wie werde Ich begriffen? Und wie werde Ich fehlverstanden?
Ebenso wenig würde Christus irgendwen aus dem Himmel draußenhalten mögen. Er würde nicht sagen: „Du, komm rein. Du da drüben, bleib draußen, denn du hast den richtigen Tanzschritt nicht gekonnt.“
Liebe Gottes und Liebe Christi ist nicht Steifheit. Liebe hält nichts als Liebe aufrecht. Und was war Christus anderes als Liebe? Begib dich zum Christusbewusstsein. Komme zur Liebe, zur Liebe, die so mit offenen Armen entgegenkommend ist, die so nobel, so freudig ist, dass Alle zu ihr eingeladen sind. Es gibt keinen Geheimcode. Allumfangende Liebe ist die Eintrittskarte. Falls du nicht genug Liebe hast, dann haben Christus und Ich ausreichend davon. Wir haben genug für alle. Anders könnte es gar nicht sein.
Christus und Ich schmelzen in dir ineins. So wie Wir in der Welt gedeutet werden, sind Wir Projektionen eures Denkens. Aber eure Gedanken erschaffen Uns nicht. Wir sind vor euren Gedanken, und Wir sind nach ihnen. Wir sind über Denken hinausreichend. Wir leben in Endlosigkeit, und nicht anders ihr.
Brecht nicht, was Eines ist, auseinander. Ich habe einen Sohn, und sein Name ist Christus. Ihr seid unablässig Mein. Ihr könntet genauso gut Christhaftigkeit sein in euren eigenen Augen. Seid die Verkörperung einer solchartigen Liebe. Folgt Christus. Geratet ihm nach. Seine Arme sind weit ausgebreitet, so er alle willkommen heißt. Er möchte dich gerne zu Mir hingeleiten. Er möchte dir gerne deinen Sitzplatz zeigen. Jener ist im Himmel.
Jeder ist willkommen. Du bist willkommen. Gehe leichten Schrittes. Es ist keine große Sache. Man sieht dem entgegen. Du wirst erwartet. Deinem Zutritt stehen keine Barrieren entgegen. Es gibt keine Türen, die zugemacht klingen. Es gibt keine Schlüssel. Liebe ist da. Sofern es einen Schlüssel gäbe, ist der Schlüssel Liebe. Nun habe Ich euch Kenntnis von dem Schlüssel zukommen lassen, und nun ist er euer.
HEAVEN #1406 – 23.9.2004 – Past and Future Are But Daydreams gepostet
VERGANGENHEIT UND ZUKUNFT SIND BLOSS TAGTRÄUME
Gott redete …
Was sind Erinnerungen anderes als Gedanken, um euer gegenwärtiges Leben auszubremsen, und sei es nur für einen Moment? Irgendwann einmal war etwas besser, oder es war schlechter, so scheint es euch, und eine Zeitlang nehmt ihr diese Straße. Wärt ihr jeden Tag neu geboren, so würdet ihr nicht unentwegt über alte Erinnerungen hinweg streichen, auch nicht über diejenigen, die euch besänftigen.
Sie sind wie Fantasien. Zwischen Tagträumen die Zukunft betreffend und solchen der Vergangenheit gibt es keinen Unterschied. Sie sind im Äther. Alle Gedanken sind Erinnerungen, die auf die eine oder andere Weise zusammengestellt sind.
Im Leben habt ihr eine gewundene Straße erklommen. Alle Kurven und Kehren liegen nun hinter euch. Haltet jetzt euer Auge auf dem Fleck auf der Straße fest, die ihr fahrt.
Klar, all deinen vergangenen Abenteuern unterliegt die Wahrheit von dir. Es ist indes nicht deine laufende Persönlichkeit, die das erfuhr, was du in der Vergangenheit lebtest. Du weißt das. Damals warst du jemand anderes, jemand, den du vage erinnerst und den du dir dennoch nicht ganz zusammenreimen kannst Du könntest genauso gut über den Roman reden, den du soeben zu Ende gelesen hast. Er ist mehr auf dem Laufenden und enthüllt womöglich mehr darüber, wo du jetzt stehst, als deine wiedererinnerte Vergangenheit. Deine Bewusstheit ist nun höher.
Du bist wie ein Stern, dessen Licht heller geworden ist. Du scheinst heute. Was ist ein Augenblick zuvor von Belang?
Sind du und Ich nicht beisammen? Sind wir nicht in Umarmung umfangen? Ist sonst etwas von Bedeutung? Wie sehr denn? Obwohl Ich deine Sorgen über dein Leben verstehe, dein Leben ist nicht du. Du bist sogar weitaus mehr als das, was du gerne als eine ideale Existenz auf der Erde betrachtest. Alle deine Leistungen sind nichts im Vergleich zu dem Licht, das du bist. Habe deine Erzielungen. Genieße sie. Und dann überlasse sie dem Vergessen.
Auf welche Weise du deine Existenz auf Erden auch immer wahrnimmst, Ich sage dir, sie ist ideal. Sie ist die ideale für dich. Schaue sie nicht schief an. Verändere, wie du dein Leben siehst. Sofern dein Leben aus der Asche heraus seinen Lauf begann, hast du dich aus ihr erhoben, wie sonst hätten dich Meine Worte erreicht? Sofern dein Leben als Gold begann und sich nach und nach verdüsterte, na, also dann erhebst du dich aus dieser Düsterkeit. Die Sonne geht auf. Es ist lediglich die Wahrnehmung, die die Aussage trifft, sie gehe je unter.
Alles, was sich im Relativen wirklich verändert, ist dein Blickpunkt. Ob du mit der Rolltreppe nach oben fährst oder mit derjenigen nach unten, es gibt eine Stelle, an der sich beide begegnen. Springe auf die Rolltreppe nach oben. Jetzt machst du dein Leben.
Geliebte Kinder Mein, Herzen Meines Herzens, Mein eigenes Göttliches Selbst, was kann Sache sein? Wir sind unzertrennlich. Ist euch das ein schwacher Trost? Die Wahrheit ist, es sind die allergrößten Ereignisse in der Welt, die einen schwachen Trost darstellen und die nur kurze Zeit währen.
Vielleicht möchtet ihr einfach dem den Vorzug geben, nicht getröstet zu werden. Vielleicht sucht ihr euch den Film aus, den ihr euch im Fernsehen anschauen möchtet. Vielleicht nehmt ihr ein Drama voller Handlungen. Vielleicht ein Melodrama. Vielleicht eine Komödie. Vielleicht eine Dokumentation, ein Reisetagebuch. Vielleicht einen alten Film. Vielleicht einen neuen. Vielleicht änderst du deinen Sinn und wechselst hin und her. Vielleicht meinst du, du müssest den Film ansehen, der zufällig gerade läuft.
Den Kanal aber kannst du immer wechseln. Und du kannst immer aufstehen.
Dein Leben ist das, was du aus ihm machst. Mache es zu etwas Wundervollem. Mache es zu einer Geschichte des Mutes. Mache es zu einer Geschichte der Bereitwilligkeit. Mache es zu einer großen Liebesgeschichte. Mache es zu einem Abenteuer des Herzens.
Rette die Welt. Erhebe dich über die Welt und erhebe dich über das Vergangene.
Du gelangst immerzu höher. Nichts kann dich niederhalten, außer du gibst dein Einverständnis dazu. Gib dein Einverständnis zu einer größeren Vision und zu größerer Liebe, die mit ihr einhergeht. Du befindest dich in Begleitung des Gottes im Innern und des Gottes im Äußern. Ist das nicht etwas wert?
HEAVEN #1407 – 24.9.2004 – Make Memorials of Joy
SCHAFFT EUCH EINGEDENKANLÄSSE DER FREUDE
Gott redete …
Zur Hälfte haltet ihr fest und zur Hälfte lasst ihr los, sobald es sich auf geliebte Nahestehende beläuft, die in eine andere Dimension hinein verschieden sind und euch scheinbar zurückgelassen haben. Ihr möchtet gerne über euer Herzeleid hinwegkommen, allemal möchtet ihr euch aber eurer Geliebten erinnern wie auch all dessen, was für sie in eurem Herzen war. Ihr möchtet nicht eure Liebe für sie in Vergessenheit geraten lassen, ebenso nicht die ihrige für euch. Und demnach gedenkt ihr ihrer. Und sowie Gedenken sich verzehren und abnutzen, betrauert ihr den Verlust eurer Erinnerungen überdies.
Früher oder später sind eure hinübergegangenen geliebten Nahestehenden auf ein gelegentliches Gedenken hier oder dort reduziert, vielleicht auf nur ein oder zwei Absätze, oder auf ein oder zwei Sätze, oder auf ein Wort, vielleicht auf ihren Namen. Ihr möchtet sie gerne im Leben wiederhergestellt sehen, und ihr möchtet sie gerne in eurem Gedenken feste an euch gehalten wissen. Ihr möchtet sie herbeibeschwören, falls ihr das könntet.
Sie sind mit ihrem Leben weiter gegangen, und entsprechendes musst du. Sie haben dich nicht vergessen. Ihre Liebe für dich strahlt ab und strahlt ab. Sie umfangen dich in ihrer Liebe. Sie möchten dir gerne die Tränen abwischen. Sie möchten dich gerne lachen statt weinen sehen. Sie möchten gerne anhand von Freude eure Aufmerksamkeit bekommen.
Sie vergessen dich nicht. Noch auch betrauern sie dich. Aus ihrem weiteren Gesichtsfeld heraus sehen sie weidlich gut. Sie wissen, es gibt nichts, um ihm nachzutrauern. Sie sind sich erklecklich gewahr, dass das Leibliche eine Manifestation von etwas ist. Es ist eine Verkörperlichung von Liebe, aber Verkörperlichung ist bloß Verkörperlichung. Natürlich ist euch die Manifestation von Liebe mehr von Belang, als man sie abschildern kann. Und dennoch war euer Geliebter schier eine Verkörperlichung von Liebe. Das Physische geht vorüber. Liebe bleibt bestehen.
Nichts vermag in Liebe hineinzuschneiden. Es ist bloß so, dass die Liebe nicht mehr länger eingepackt ist. Sie ist nicht mit Bändchen versehen, aber sie ist Liebe auf immer und ewig.
Wofür sind die Tränen, die du weinst? Natürlich schaffen sie das beiseite, was nicht hierhergehört. Nachtrauern gehört euch nicht zu. Nachtrauern ist kein Bezeugen eurer Liebe. Es ist bloß ein Zeugnis von Sorge. Es bezeugt den Geliebten, die in einem höheren Gefilde vereint sind, keine Ehre. Würdet ihr wirklich das Ende ihres zeitweiligen Lebens auf Erden betrauern, wenn ihr wüsstet, wie geleitet sie nunmehr in dem Licht sind?
Ihr neigt der Auffassung zu, ihr Leben auf der Erde sei irgendwie nicht zu Ende gebracht, es hätte mehr sein, mehr Segnungen hätten ihnen zuteil werden sollen. Aber ihr wart deren beglückende Segnungen. Versteht ihr das? Eure ganze Liebe tragen sie bei sich. Sie haben sich nicht von der Liebe weggekehrt, nicht von der euren noch auch von der ihren. Segnet sie zu der Bühne, auf der sie jetzt die Hauptrolle spielen.
Liebe ist umfassender, als die ganzen Ozeane von Tränen, die du vergossen hast. Die Ozeane deiner Tränen sind im Vergleich zu dem einen Ozean der Liebe bloß ein Tropfen.
Du stellst die Frage, weswegen es den Tod gibt. Und du machst Mir Vorwürfe für die Existenz des Todes. Der Tod des Leibes ist ein Fakt des Lebens. Er wurde vor dir nicht geheimgehalten. Du fragst Mich, weswegen Körper sterben. Ich frage dich: Weswegen musst du trauern? Und weswegen hast du Angst?
Ich kann nachvollziehen, dass ihr eure Geliebten vermisst. Ich möchte zudem, dass euch klar ist, dass euch dabei das Wesentliche entgangen ist.
Eure Liebe ist größer als Tränen. Um Vieles größer. Genug der Gedenken an Tränen. Schafft Gedenkanlässe der Freude.
Der Tod des Körpers ist nicht solch eine riesige Sache, wie ihr aus ihm gemacht habt. Liebe aber, das ist eine andere Geschichte. Womöglich meint ihr, Ich verübte einen Mord. Ich verübe Leben. Ein für alle Mal, stimme zu, dass dem Leben kein Ende zukommt.
Der Tod ruft euch ins Gedächtnis, dass ihr nicht euer Leib seid. Jubelt. Ihr seid nicht euer Leib.
HEAVEN #1408 – 25.9.2004 – A Universe of Love
EIN UNIVERSUM DER LIEBE
Gott redete …
Traurigsein kommt und Traurigsein geht. Es ist zeitweilig. Einerlei wie lange es währt, es ist zeitweilig. Die einzige Sache, welche wirklich währt, ist Liebe. Betrübtheit ist nicht Liebe, obschon sie öfters das Nachtrauern der Liebe ist.
Wähle zu jeder Zeit Liebe. Wo Liebe zugegen ist, wo kann da Raum für Sorgen sein? Wo Liebe ist, was ist da vorhanden, über das einem sorgenvoll zumute ist? Liebe kann nicht abhanden kommen. Einzig die Spielmarken von Liebe können scheinbar verloren gehen. Aber eine Spielmarke ist nicht das, was sie verkörpert, einerlei, wie gut sie es verkörpert. Eine Spielmarke kann ausschließlich repräsentierend sein. Einerlei wie toll die etwaige Spielmarke von Liebe ist, es ist immer noch eine Spielmarke.
Eine Spielmarke kann abhanden kommen, nicht aber das, was sie verkörpert.
Falls du ein Busticket verlierst, bedeutet das nicht, dass die Busse nicht mehr fahren. Der Verlust einer Berechtigungskarte meint, du hast die Karte verloren. Es ist nicht das Ende dessen, was es repräsentiert.
Werde nicht an die Liebe gewöhnt, wie du dich etwa an den angenehmen Duft von Rosen gewöhnen kannst. Wenn du bei einem Floristen arbeitest, wirst du dermaßen in den süßen Geruch der Rosen eingetaucht, dass du sie nicht mehr länger riechst. Das aber bedeutet nicht, dass die Rosen nicht mehr länger so lieblich duften, wie sie das taten, als du bei dem Landen anfingst. Selbst wenn du nicht bei dem Blumenladen und nicht in der Gegenwart von Rosen bist, weißt du, dass Rosen auch so sind, weißt du, dass sie blühen und dass sie ihren lieblichen Duft abgeben. Rosen existieren.
Sowie du bei dem Floristen die Stellung aufgibst oder alle Rosen verkauft oder nicht mehr länger im Laden sind, trauerst du dem Schwund der Rosen nicht nach. Rosen existieren, ob sie dir nun zur Hand sind zum Anfassen, oder nicht. Wo existieren Rosen überhaupt? Sie existieren in deinem Gewahrsein. Das ist fürwahr der einzige Platz, wo Rosen schlechthin existieren. Selbst wenn du von Rosen umgeben bist, existieren sie in deinem Gewahrsein.
Entscheide dich, dass du dir dessen gewahr bist. Dies ist, was du bereits tust. Gewahrst du vielleicht mehr Betrübtheit und vermeintlichen Schwund, als Freude und ungemein erheblichen Zugewinn? Dies würde einen Grund für Betrübtsein darstellen.
Du bist ein Riese, dabei, Riesenschritte zu nehmen. Du hast auf der Reise ungeheuer große Distanzen hinter dich zu bringen. Du bist nicht angelegt, kurze kleine Schritte zu nehmen. Du bist nicht angelegt zu zaudern, noch auch bist du bestimmt, unentwegt zurück zu schauen. Rosen hinter dir, Rosen auf der Seite neben dir, Rosen vorne vor dir. Du schwirrst in Rosen. Von Rosen den Abgang nehmen gibt es nicht, so du ja ihrer gewahr bist.
Sofern du nicht voller Freude bist bei alledem, dessen du dir gewahr bist, dann werde etwas anderem gewahr. So simpel ist das.
Eine sichere Remedur für Traurigkeit stellt dar, sich auf da seiende Liebe scharfzustellen. Selbst wenn dein Gefühl heißt, Liebe sei von deinem Leben oder deinem Herzen absent, ist irgendwo glanzvoll sprunghaft ansteigende Liebe zugegen. Liebe existiert. Lokalisiere sie in deinem Gewahrsein. Ein Tropfen Liebe ist immer noch Liebe, und Liebe ist potent. Nichts reicht an die Größenordnung von Liebe heran.
Du extrahierst Liebe aus dem Universum, welches mit ihr gefüllt ist. Nimm mehr Liebe zur Kenntnis. Das ist alles, was du zu tun hast. Schütte Liebe auf dich herunter. Die Sterne scheinen Liebe auf dich. Es ist nicht wahr, dass du die Sterne nicht erreichen kannst. Sowie du deine Hand hochhältst, riegelst du die Sterne ab. Insofern als deine Hand in der Lage ist, die Sterne abzublocken, ist sie ja in der Lage, sie zu erreichen. Auf jeden Fall langt Sternenlicht bei dir an. Wende dein Gesicht den Sternen zu und sauge die Liebe, die sie schicken, auf. Es gibt nichts sonst, was wie sie ist, diese universale Liebe, welche das Universum auf dich herabscheint.
Du bist in dem Universum. Die Erde ist Teil des Universums. Mithin ist die Erde mit Liebe voll und sie ist weit verbreitet. Mache sie dir zunutzen.
HEAVEN #1409 – 26.9.2004 – How to Forgive When You Can’t
WIE VERGEBEN, WENN DU ES NICHT KANNST
Gott redete …
Sofern es deinem Herzen momentan eher nicht danach ist, zu vergeben, dann erzwinge das nicht. Lasse es einfach los. Vergebung ist nicht etwas, was zu tun ist.
Im Falle einer Freundin oder eines Freundes, eines Gatten oder einer Gattin, die sich von dir wegbegeben und für einen anderen entschieden haben, schmerzt dein Herz auf zahlreichen Ebenen, und die Schmerzen reichen tief.
Aber selbst eine kleine Sache kann dein Herz härter machen – selbst ein Fremder, vielleicht ein Verkäufer, der dir gegenüber rüde und gleichgültig ist, und du stehst hilflos daneben.
Der Schmerz, den du von einem geliebten Nahestehenden verspürst, schneidet einen tieferen und breiteren Streifen, die Schmerzen indes sind die gleichen. Jemand, den du als groß kennzeichnest, und jemand, den du als klein kennzeichnest. Beim Vergeben existiert dabei allerdings kein Unterschied, ausgenommen was die Zeit angeht, die du brauchst, um den Schmerz los zu lassen.
Im Falle einer Verkäuferin, die dich nicht richtig behandelt, wirst du eine Zeitlang aber und abermals damit leben können, aber es stand dir nie danach der Sinn, dein Leben von jener Verkäuferin abhängig zu machen, und bald genug findest du andere Beschwernisse, die den Platz von dieser Verkäuferin einnehmen. Vielleicht eine weitere Verkäuferin.
Aber im Falle einer großen Liebe denkst du nicht, ein anderer könne ihren Platz einnehmen. Deiner Auffassung nach sind sie unersetzlich. Du hattest einen Traum, Geliebte, Geliebter, und jetzt ist dein Traum verstorben.
Sobald jemand, den du geliebt hast, keinen guten Umgang mehr mit dir pflegt, kraft Verlassens, kraft Bevorzugung eines anderen, kraft welchen Behelfs auch immer, den sich der menschliche Geist herstellt, bist du überzeugt, dass dein Leben auf die Existenz deiner früheren Liebe in ihr angewiesen ist. Irgendwo bekamst du irgendwie die Idee her, dein Geliebter habe dein Geliebter zu bleiben, er oder sie habe in deinem Leben zu verbleiben, er oder sie hätte für dich dort zu verweilen. Du hast das Gefühl, er oder sie sei von deinem Leben und Herzen amputiert worden, und du seist mit einer enormen Wunde zurückgeblieben, die nicht heilen möchte trotz deiner allerbesten Anstrengungen, all deiner Gebete, trotz deines ganzen Willens. Deinem Empfinden nach ist dein Herz in zwei Hälften zerschnitten. Du hast das Gefühl, Liebe, Zutrauen und Identität seien dir entwendet worden.
Du würdest vergeben, wenn du wüsstest Wie. Du würdest vergeben, wenn du erkennen könntest, dass diese Person, dass dieser Einzelne, der dich verlassen hat, dich nicht mit einer tödlichen Wunde hinterlassen hätte. Du würdest vergeben, wenn du bloß diese Tragödie anders in den Blick nehmen könntest.
Vergeben ist keine Sache des Willens. Sie ist kein Resultat von Anstrengung. Du wirst dich nicht mehr dranmachen können, Vergebung zu forcieren, denn du eine verlorene Liebe zwingen kannst, zurückzukehren. Lasse Bemühen los. Sich Anstrengen kann bloß die Wunde noch tiefer reißen. Bemühen ist das Gegenteil von Loslassen. Es ist in Wirklichkeit eine Form von Festhalten. Du würdest gerne Vergebung steuern, wenn du könntest, aber Vergeben ist nicht etwas, was zu kontrollieren ist. Vergebung ist mehr wie eine Entdeckung, mehr wie etwas, was sich einstellt, mehr wie etwas, dem du letztendlich stattgibst, es entgegenzunehmen.
Sowie du dich mitten drin in deiner Qual daran, was wie ein Betrug erscheint, befindest, hast du das Gefühl, du könnest dich nie mehr erholen. Es hilft dir da nicht, dass du besser dran bist. Dir tut es jetzt im Augenblick sehr weh. Es hilf dir nicht zu hören, dass du darüber hinweg kommen werdest.
Was weiß sonstwer von der Tiefe deiner Hingabe? In Wahrheit, Geliebte, Geliebter, ist deine Ergebenheit, trotz deines Schmerzes und trotz deines Treuseins, mehr wie Anhaftung, denn Ergebensein. Liebe würde deinen Geliebten auf seinen künftigen Wegen segnen, ist das nicht so? Selbst wenn dessen Pfad anders verläuft als der deine. Du möchtest da ungerne hinhören, aber dein Puls pocht: „Was soll denn Gutes daran sein, mit jemandem zusammen zu sein, der nicht mehr länger bei mir bleiben möchte?“
Irgendwie hältst du den anderen Menschen für zuständig, aber er beging keine Sünde. Es kann durchaus sein, um diesen Wandel ist es auch ihm nicht gegangen. Was sollte er denn tun? So tun als ob? Und für wie lange? Und würdest du das tatsächlich wollen?
Was würde es deinem Dafürhalten nach kosten, deiner verlorenen Liebe zu sagen – in aller Stille zu sagen:
„Ich wünsche dir alles Gute. Gehe deinen Weg. Ich werde meinen gehen. Ich löse dich von jeder vermeintlichen Verpflichtung an mich. Du bist verpflichtet, deinem eigenen Herzen zu folgen, nicht dem meinen. Ich möchte nicht über dir herrschen. Ich möchte dich nicht mehr von deinem zufriedenen Glück weghalten, als du mein Glück von mir weghalten wolltest. Ich habe mir schier eine Zeitlang vorgestellt, du wärest mein glückliches Zufriedensein. Verzeihe mir, dass ich dich für mein Glücklichsein verantwortlich gemacht habe. Ich weiß jetzt, dass du das nicht bist. Du warst es nie. Es war mein eigener Traum, und jetzt befindet sich mein Traum bei dir an einem Schlusspunkt. Nun beginnt mein neues Leben. Danke dir für all die Freude, die du mir zugewendet hast, und Danke dir dafür, weitergegangen zu sein, zu Zeiten als dies das war, was du zu tun hattest. Ich gebe dir eine große Verabschiedung zu deinem neuen Leben, und ich heiße das meine willkommen.
Und falls ich unfähig bin, dies wahrhaftig aus meinem Herzen heraus zum Ausdruck zu bringen, bitte ich alsdann Gott, das für mich zu tun. Ich bitte Gott, dich in meinem Namen zu segnen, und ich bitte Gott, mich von allen Lasten zu befreien, die ich an mir halte, wie auch von allen Beschränkungen, die ich dir gerne aufgelegt sehen möchte. Ich bitte Gott, mich so wie dich frei zu machen. Gottes Liebe kann mein Herz, das dir gegenüber verhärtet ist, zum Schmelzen bringen. Gottes Liebe wird das tun.
Ich warte auf die Wundertat Seiner Liebe, dass sie mich vollauf und unleugbar erreicht. Gott hat zu verstehen gegeben, es brauche schier Bereitwilligkeit, nicht meinen Willen. Ich habe eine gehörige Menge williger Geneigtheit.
Zwischenzeitlich mache ich mich an mein Leben, und lasse unterwegs Freunden und Fremden kleine Brocken meiner Liebe zukommen, so lange, bis mein Herz abermals aufgetan ist gegenüber der Fülle der Liebe, die ich zuzuwenden in der Lage bin.“
Um das vorzubringen, entstehen dir keine Kosten. Das Universum wird dich hören. Und Ich habe es gehört. Ich hörte es, lange bevor du es aussprachst, Meine Geliebte, Mein Geliebter.“
HEAVEN #1410 – 27.9.2004 – In Whose Footsteps?
IN WESSEN FUSSSTAPFEN?
Gott redete …
Eine jede Rose ist in ihrer Rosenhaftigkeit mustergültig, dem gegenüber ist euren Augen nicht jede Rose vollkommen. Jede Rose wandelt ihre Wege, wie sie es vermag, von ihrer Wurzel über ihre Blätter bis hin zur Knospe, bis zu ihrer vollen Blüte, bis zu der Blüte Rückkehr zur Erde und ihrer stillen Zudecke mit Schnee. Selbst die Rosen, die nicht blühen, sind auch so Rosen, Rosen, die in ihre Hochzeit nicht eintraten, sind immer aber noch Rosen. Vielleicht werden sie an einem anderen Tag oder zu einer anderen Zeit oder Jahreszeit blühen.
Etliche Rosen werden für schöner angesehen als andere. Es gibt Rosen mit langen Stielen, und immerblühende Rosen, und Rosen aller Farben und Schattierungen. Dennoch sind all die Rosen etwas. Und alle Blüten, die abfallen, sind etwas. Eine Rose war da. Eine Rose wird wieder sein. Rosenhaftigkeit ist am Existieren. Heil dir, Rose. Rosen sind alle wert geliebt zu werden, ist das nicht so, sind sie denn nicht großartige Gaben eures Schöpfers? Es gibt keine Rose, die nicht im Herzen Gottes zählt.
Dies gilt für Kohl und Wildkräuter ebenso, denn alle dienen ihrem Behuf auf der Erde, was immer die Welt über sie meinen mag. Wertigkeit ist Wertigkeit. Alles, was im Boden wächst, gehört für seinen Mut und seine Hingabe an das Wachsen gemäß seines Gott-gegebenen Rechts geliebt.
So steht es, das habt ihr bereits gemutmaßt, mit Menschenseinswesen. Um all ihrer Mannigfaltigkeit, um allen ihren üppigen Überflusses, um aller ihrer Individualitäten, um aller ihrer Rührungen und Emotionen, um aller ihrer Extravaganzen, um all der Aufsehen erregenden Irrtümer ihrer Wege halber wachsen sie auf der Erde und sind es wert, einerlei, in was für einem Stadium des Blühens sie sich gerade einmal befinden, hier zu sein. Sie sind alle Meine Gabe an euch und an das Universum, nicht geringer als eine jede Rose. Ein Menschenseinswesen ist ein Menschenseinswesen.
Ich verstreute auf der Erde Samen. Alles, was Ich gewirkt habe, habe Ich zum Guten gewirkt. Kein Menschenleben ist vergeudet, egal was ihr über es befindet mögt.
Ihr seid in den Augen der Welt ebenso nicht perfekt. Ihr seid in euren eigenen Augen nicht vollkommen, sofern das Wahre bekundet werden würde. Aber ihr wurdet aus einem Grund auf die Erde gepflanzt. Gewiss wurdet ihr hierher gesetzt, um Liebe in Erfahrung zu bringen. Gewiss wurdet ihr gepflanzt, um zur Sonne hin zu wachsen. Gewiss wurdet ihr gepflanzt, um im Regen und im Sonnenschein zu wachsen. Gewiss wurdet ihr gepflanzt, um Schutz für Andere zu gewähren, um eure Herzen und den Sinn für Liebe für euch selber und für Andere zu hegen. Wo immer ihr oder ein Anderer auf der Erde zu stehen kommt, ihr seid Mein, und Ich vermachte euch dem Universum zu dessen Bereicherung.
Wo hat die Vermutung ihren Anfang genommen, dass euch ein jeder gefallen müsse? Dass jeder den Standards nachkommen müsse, die ihr einsetzt? Alle jene, die ihr für mängelbehaftet befindet, sind hier, um euch zu lehren, weiter zu blicken. Eure Sicht gehört nicht eingegrenzt. Alle die Menschenwesen, die ihr etwa missbilligt, sind hier, um euch zu unterweisen, dass selbst sie eure Brüder sind, dass selbst sie ihr selbst in einer Vielfalt von Vermummungen sind, dass selbst sie Gottes Schöpfung und Gesellschaft sind, dass selbst sie Gottes ebenso wert sind wie ihr. In Meiner Schöpfung gibt es keinen Geringsten, und es gibt kein Meist.
Vielleicht ist es all jenen, die euch nicht gefallen, angelegen, euch die Freude beizubringen, vergnügt zu sein. Ihr hattet genug Bekanntschaft mit Missfallen. Nun ist die Zeit für euch da, die Gabe zu erlangen, zufriedengestellt zu sein. Findet Gefallen an Meiner Schöpfung und an allen, die sie mit euch teilen.
Ein jedes Wesen auf der Erde wurde mit Liebe erzeugt, mit Meiner Liebe, und an euch ist es, Meine Liebe weiterzuführen. Folgt Meinen Fußstapfen, nicht den euren.
HEAVEN #1411 – 28.9.2004 – Wondrousness Has a Name
WUNDERSAMKEIT HAT EINEN NAMEN
Gott redete …
Ich bin ein wundersamster Gott, und Ich wirke Wunder. Du bist eines von ihnen. Es ist ein Mirakel, dass du, gemacht aus Wunder, dir der Wundersamkeit, die du bist, nicht gewahr bist.
Wie könnte so jemand wie du geschaffen werden und dennoch sich nicht das Gold zu erkennen geben mögen, aus dem du gemacht bist? Wie kann das sein? Es ist eine Art Inbegriff von Wunder. Es ist in vollkommener Weise unerklärlich. Selbst Ich begreife es nicht.
Du, aus Meinem Licht gemacht, stehst in Meinem Licht, und trotzdem tust du dich nach einer Lampe um, um sie anzuschalten. Du, der du aus Meiner Herrlichkeit gemacht bist, schaust dich nach etwas zum Verehren oder zum Kaufen in einem Geschäft um, alldieweil deinen eigenen Glanz ignorierend.
Selbst wenn du Meine Majestät verehrst, fühlst du dich selber unwert. Selbst wenn du begreifst, dass Meine Herrlichkeit inwendig in dir liegt, selbst wenn dein Geist begreift, dass du Meine Herrlichkeit bist, betrachtest du dich nach wie vor als unwert. Aus dem einen oder anderen besonderen Grund badest du dich in Unwertsein.
Bescheidenheit badet sich nicht in Unwertsein. Ganz im Gegenteil. Wo kommt dabei Bescheidenheit zum Zuge, so du dich selber als unwert bestimmst, während Ich dich für würdig befinde? Wo ist Bescheidenheit, sowie du dich selber für einen der Niedrigsten erachtest? Das ist nicht Bescheidenheit. Das ist Stolz. Sei nicht mehr auf Unwertsein stolz. Sei auf deine Wertigkeit stolz, und danach bist du fürwahr bescheiden. Mit Pracht vertraut sein ist Bescheidenheit.
Sobald du weißt, du bist in der Gegenwart von Größe, fühlst du dich bescheiden. Entwertung ist nicht Bescheidenheit. Größe ist Bescheidenheit.
Bescheidenheit braucht nicht bezeichnet zu werden. Sie muss nicht benannt werden. Wörter sind endlich. Die besten Wörter sind endlich. Wörter sind endlich, aber nicht das ist endlich, was sie streben Zuspruch zu verleihen. Was sagt das Wort „Liebe“ über Liebe aus? Wann kommt das Wort „Liebe“ auch nur in die Nähe dessen, was es repräsentiert? Was für ein Wort ist hinlänglich? Worte spornen an, und das ist das Beste, was sie tun können.
Worte sind unerschrocken in ihren Anläufen, Größe wiederzugeben. Worte sind reizende Strebende. Sie suchen das rechte Wort unter sich, um Größe in dem einen oder anderen Aspekt zum Ausdruck zu bringen. Einerlei wie edel, Worte ziehen den Kürzeren. Aber die Größe, denen die Worte Zuspruch zu verleihen sich mühen – an jener mangelt es nie.
Einerlei wie wohlbeabsichtigt Worte sind, öfters werden Lügen mit ihnen mitgeteilt. Und Lügen werden geglaubt, öfters durch den, der sie äußert.
Vielleicht feiert ihr auf der Erde eines Tages ohne Sprechen, und es ist mehr Ehrlichkeit in der Welt. Je mehr Aufrichtigkeit, umso mehr Bescheidenheit. Vielleicht meint Bescheidenheit Ehrlichkeit.
Der Gott in dir hat große Macht. Wenn du dich selber als deine individuelle Persönlichkeit identifizierst, wirst du dich danach beeilen, Größe anzunehmen. Wenn du der Auffassung bist, du seist der Größe beraubt, ist das der Fall, wann dein Ego ins Spiel kommt. Es meint, du habest aufblähen nötig. Sowie du um deine innige Verbundenheit weißt, sobald du dein Einssein kennst, werden alle Betrügereien aufgelöst.
Stillesein gibt dir Raum zu erkennen. Sie erlaubt dir nicht, wegzurennen oder dich zu verstecken. Warst du nicht vor vielen Dingen am Wegrennen und dich hinter anderen am Verstecken? Im Gelärme ist dein Geist aktiv, er erfasst hundertfach Gedanken in einer Minute. Wundersamkeit und Bescheidenheit sind aber stille Gefährten. Selbst in äußerer Stille liegt ein großer Wert.
Wenn du Wundersames erblickst, gelangt ein Ah an Wertschätzung durch deine Kehle. Ah ist ein Klang, der rund um die Welt vernommen wird. Und du bist ein Echo davon. Dieses Ah der Wertschätzung ist ein höchlicher Laut, und es schlägt in dir einen Akkord an. Welche Saiten auf der Gitarre deines Herzens möchtest du gerne gezupft haben? Hohe Töne, bitte. Spiele hohe Töne.
Erniedrigung rührt vom Ego und hat keine Beziehung zu Bescheidenheit. Entwertung macht dich nicht bescheiden. Summe Mein Lied des Universums, und du wirst auf der Größe von Bescheidenheit schweben. Bescheiden ist, wenn du nicht an das eine oder das andere denkst. Du bist es einfach.
HEAVEN #1412 – 29.9.2004 – Write the Following in Your Heart
SCHREIBE DAS FOLGENDE IN DEIN HERZ
Gott redete …
Schreibe das Folgende in dein Herz: „Gott liebt mich. Gott liebt mich mit Seinem ganzen Herzen und all Seiner Macht.“
Was sonst brauchst du zu wissen? Was sonst brauchst du zu haben? Welche anderen Gedanken sind so viel wert? Welches andere Wissen kommt dem sicheren Wissen gleich, dass du geliebt bist? Ich liebe dich. Dich. Ich liebe dich mit Meinem ganzen Herzen und all Meiner Macht. Du bist jemand, der auf Erden geliebt ist. Genährt im Himmel, auf die Erde geboren. Dies ist die Geschichte eures Lebens. Die Bezeichnung des Kapitels lautet: Geschenk, und du bist das Geschenk. Ich ließ dich zukommen, ist es nicht so? Was sonst könntest du denn sein als ein Geschenk, derweil Ich es bin, Der dich zuwendete?
Dachtest du, du seist etwas anderes als ein Geschenk aus Meinem Herzen? Was außer Liebe kann Ich geben? Demzufolge bist du ordinierte Liebe. Liebe, gemeißelterweise, so bist du trotzdem Liebe.
Du trägst eine Krone Meiner Liebe. Du verkörperst Meine Liebe. Was wäre, wenn du dies wirklich und wahrhaftig glaubtest? Du kannst es. Du wirst es. Jetzt im Augenblick möchtest du es. Es ist wichtig, dass du weißt, Wer du bist und wieso du in den Boden der Erde eingepflanzt wurdest.
Betrachte Schöpfung als eine musikalische Komposition. Alle Instrumente und alle Töne werden zur rechten Zeit gespielt. Nimm die Oboe weg, und selbst dann wenn die Oboe nur einen Ton zu spielen hat, ist jener Ton wichtig. Ohne sie ist die gesamte Anordnung der Musik gemindert. Etwas fehlt. Du wirst wohl eher die Bezeichnung dafür nicht kennen, aber es fehlt. Die Oboe mag still sein, und dennoch hat sie ihren Ton zu spielen. Der Augenblick für den Ton, den bloß die Oboe zu spielen vermag, ist von Belang. Der Ton ist in die Partitur hineingeschrieben.
Nimm die Streicher weg, und etwas Phantastisches fehlt, selbst dann wenn die Streicher scheinbar nicht zu hören sind. Die Streicher leisten nichtsdestotrotz ihren Beitrag. Was vernommen wird, ist eine Sache. Was gespielt wird, eine andere.
Nimm vom Universum einen Ton weg, bevor er zum Erklingen gebracht worden ist, und das Universum ist minder.
Ein jeder Atemzug, den du nimmst, ist dem Universum lebenswichtig. Betrachte einen jeden Atemzug von dir wie einen Atemzug, der das Universum massiert. Das Universum bedarf des Lindseins deines Atemzugs, bis dein Leib den letzten Atemzug getan hat. Ein Ton hatte angeschlagen zu werden. Ein Lied hatte gesungen zu werden. Du bist den Wirkweisen des Universums fest eingebaut.
Nicht ein einziger unter euch ist aufs Geratewohl hier. Nicht ein einziger unter euch ist unnötig. Ihr habt euren Part zu spielen. Danach nehmt ihr eure Bögen und geht ab.
Wo immer ihr seid, ihr habt dort einen Platz zu füllen. Ihr wisst ganz einfach nicht, wie weitreichend und wie hoch euer Ort in der Anordnung des Universums ist. Selbst wenn ihr Anderen wehgetan habt, seid ihr nach wie vor zur Besserung der Welt hier. Vielleicht seid ihr hier, um Vergebung zu unterweisen. Auf jeden Fall
seid ihr aus einem Grund hier.
Und so kehren Wir zur Liebe zurück. Meine Liebe kann alles wirken. Meine Liebe tut alles. In eurem Leben rennt ihr gegen Liebe an, Meine Geliebten. Ihr habt keinen Widersacher, denn Liebe ist mit Sicherheit kein Opponent. Sei ein Befürworter. Sei ein Befürworter von allem, was Liebe etwaig sein kann. Da ist nichts, was sie nicht sein kann.
Was für eine Nachfrage hast du auf der Erde nach Scharmützeln? Was für einen Bedarf nach irgendetwas hast du, unterdessen du tief in Meinem Herzen deinen Sitz hast? Worum sonst könntest du bitten? Welches andere Instrument könntest du gerne sein mögen, als das vollkommene, welches Ich der Welt habe zukommen lassen in dir? Selbst dann wenn deine Form bis zur Unkenntlichkeit entraten ist, bist du auch so Liebe. Und Ich liebe dich mit Meinem ganzen Herzen und aller meiner Macht. Ich liebe dich.
HEAVEN #1413 – 30.9.2004 – Love Is Not a Poker Game
LIEBE IST KEINE POKERPARTIE
Gott redete …
Habe keine Angst, sanft zu sein. Lasse dein Herz sein, was es ist. Gib deinem linden Herzen statt, die Weichheit zu sein, die es ist. Dein Herz möchte nicht abgehärtet werden. Hartherzigkeit ist in jedem Falle eine Vorspiegelung. Sei die Zärtlichkeit der Liebe. Die Textur deines Herzens ist nicht vorgesehen, leder-gleich zu sein. Sie ist angelegt, die Süßigkeit von Milchrahm zu sein. Dies gilt für Mann und Frau. In Hartherzigkeit kommt nicht Tapferkeit zu liegen.
Ist dies eine solch neuartige Idee? Dass das Menschenherz angelegt ist, weich zu sein? Dein Herz ist angelegt, zum Zerschmelzen zu bringen und zu zerschmelzen. Deinem Herzen gilt es, mit Liebe formbar zu sein. Liebe ist wendig. Liebe gehört nicht in Knoten geknüpft.
Entknote dein Herz. Lasse es sein, was es ist. Es ist keine Schutzvorrichtung. Es ist die am meisten mit Freuden entgegengehende und bewillkommnende Sache in der ganzen weiten Welt. Deinem Herzen, just dem einen in deiner Brust, ist es mit Beschränkungen nicht behaglich. Liebe ist nicht angelegt, solche zu haben. Halte dich selber mit Einschüttungen und Ausschüttungen von Liebe frei.
Was für Heftigkeit hast du zuwege gebracht, um dein Herz aufzuhemmen? Dein Herz gehört einzig durch Liebe gefördert. Was an Bewehrung könnte die Liebe bedürfen? Was für eine Armee reicht an sie heran?
Die Macht der Liebe ist nicht etwas zum lächerlich Machen. Es gibt keine Macht, wie Liebe eine ist. Liebe ist die Macht. Sie ist die Macht und die Pracht Gottes. Mithin ist sie euer.
Ihr vermeint, Kontrolle sei Stärke. Überwachung ist ein Schrei nach Stärke. Wo die Stärke der Liebe vorhanden ist, gibt es keinen Bedarf an der Stütze von Überwachung. Kontrolle ist schwächlich, und Kontrolle schwächt.
Kontrolle ist ein Mythos, den ihr an euch selber begangen habt. Sie ist ineffektiv. Aber das Ego mag es, mit ihr herumzustolzieren.
Gutes entkommt dem Freisein, nicht Überwachung. Dies stimmt im Klassenzimmer ebenso wie im Leben. Liebe ist das Geschenk, und Freiheit ist die Gabe, die die Liebe schenkt. Freiheit ist nicht Aufruhr. Aufruhr ist Protest aus Mangel an wahrgenommener Gott-gegebener Liebe und deren Partnerin, der Freiheit.
Als erstes, da setze dein Herz frei. Du hast es angebunden. Du hast ihm eine Betriebsanleitung in die Hand gegeben, voller Restriktionen. Aber das Herz soll frei sein, um mehr zu lieben, nicht weniger. Nicht mehr oder weniger, sondern mehr. Das Herz ist gedacht zu lieben. Dein Herz ist bestimmt, zu lieben. Dein Herz schlägt für Liebe.
Sofern du nicht der Empfänger der ganzen Liebe in der Welt gewesen bist, dann höre auf, sie zu blockieren. Sofern du nicht der Empfänger der ganzen Liebe in der Welt gewesen bist, dann schicke dich an, der Geber von ihr zu sein.
Entsinne dich, Liebe hat nicht geräuschvoll zu sein. Sie hat nicht bekanntgegeben zu werden. Sie hat nicht in Gold eingerahmt zu werden. Genauso wenig bedarf sie einer Schriftrolle, die sie beglaubigt. Liebe, deine Liebe, hat ganz einfach zugelassen zu werden.
Liebe ist nicht töricht. Erwartungen Liebe betreffend sind wohl töricht, denn Erwartungen über Liebe können bloß minder sein als die Wirklichkeit. Liebe ist die freieste Sache auf der Welt. Ihr könnt auf ihr keinen Preis anbringen. Sie hat keine Kosten. Bettet dies in euren Sinn ein. Der Liebe kommen keine Kosten zu. An ihr sind keine Ausgaben. An ihr ist kein Schwund, denn das Zuwenden von Liebe ist als ihr Profit verzeichnet.
Bei Liebe steht nichts auf dem Spiel. Sie ist keine Partie Poker. Bei der Liebe gibt es keine Gewinne, keine Verluste. Keine Hierarchie. Ihr überkommen auch keine Hindernisse, ausgenommen in den Sinnen der Menschheit.
Kann Liebe vergeudet werden? Nein. Kein Tropfen. Die Vergeudung von Liebe ist: sie nicht in Gebrauch nehmen. Gießt Liebe unausgesetzt aus. Liebe langt überall an. Eure Liebe reicht überall hin. Liebe ist unbezwingbar. Eure Liebe ist unbesiegbar.
Ihr erkennt noch nicht einmal anfänglich, zu was für einer Liebe ihr imstande seid, und wozu Liebe selber imstande ist. Dennoch verbarrikadiert ihr euer Herz gegen Liebe, so, als wäre es klug, über ihr zu stehen. Die Wahrheit ist, ohne sie könnt ihr nicht sein. Liebe hat euch nicht nötig. Ihr habt Liebe nötig. Sie ist euer Erfordernis. Ohne Liebe ist alles geschmacklos. Ihr seid angelegt zu lieben. Sie ist euer Los.
HEAVEN #1414 – 1.10.2004 – Like the Sun This Morning
WIE DIE SONNE AN DIESEM MORGEN
Gott redete …
Was ist an etwas bar der Liebe Gutes? Was ist das Gute an der schönsten Villa ohne Menschen voller Liebe in ihr? Was ist das Gute am schönsten Diamantring ohne die Hand eines Geliebten, um ihn zu tragen? Was ist der Nutzen von irgendetwas ohne Liebe? Zu welchem Gebrauch?
Was ist der Nutzen eines Lehrers bar der Liebe? Was ist der Nutzen von Kindern, die für ihre Kenntnisse eine Eins bekommen, ohne Liebe in ihrem Herzen?
Wann und wie ist es zugegangen, dass Liebe in Vergessenheit geriet? Oder, falls sie nicht vergessen wurde, dass sie auf die Seite geschoben, zurück oder hinunter gestoßen, dass sie für etliche Zeit, nicht für jetzt, sondern für später, beiseite gelegt wurde, so als hätte alles auf der Erde vor der Liebe zu kommen und als hätte Liebe bloß einen kleinen Part zu spielen.
Wann wurde der Geist derart hochmütig, dass er auf die Liebe trat? Wann wurde das Herz dem Geist dermaßen untertänig? Was hat den Geist so groß gemacht und das Herz so rückständig? Was ist mit der Liebe passiert?
Natürlich kann der Liebe nichts geschehen. Liebe wird nicht lädiert. Liebe ist nicht weniger als Liebe. Aber die Liebe wurde veranlasst, auf dem Rücksitz Platz zu nehmen. Liebe ist diskriminiert und dazu gebracht worden, am Schalter des Lebens zu warten, um dort zuzusehen, wie anderen Dingen zuerst aufgewartet wird.
Wann wurde Liebe zu einem Waisenkind? Wann wurde Liebe Aschenputtel, zum Aschenplatz verbannt? Wann kam Liebe als letztes? Wann wurde sie versteckt, so wie man es etwa mit angelaufenem Silber tut, was in eine Schublade gesteckt wird? Seit wann wurde Liebe in den Geschenkekorb und danach der Deckel drüber gelegt?
Wann wurden äußerliches Erscheinungsbild und Auftreten mehr geschätzt als Liebe? Wann wurde Geld mehr für wert befunden?
Wann hatte sich das Königtum wie ein Armer zu kleiden? Wann wurden Zurschaustellungen von Liebe mehr wertgeschätzt als Liebe selber?
Wann wurde Wettbewerb bedeutsamer als freundschaftliches Verbundensein?
Wann überholte Tollheit die Wahrheit?
Und doch, auch so nimmt dich die Liebe bei der Hand. Auch so spielt die Liebe im Universum die Hauptrolle und wird sie im Menschlichen Herzen ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Auch so ruft dich Liebe herbei, und du gehst darauf ein. Dein Herz antwortet Mir jetzt.
Dein Herz schlägt schneller. So wie ein Zug, so hat dein Herz einen Rhythmus, und es sagt: „Ich bin auf dem Weg unterwegs, Gott. Ich hole gerade zu Dir auf.“
Dein Herz späht aus den Brombeersträuchern heraus, und es sieht mehr von sich selbst. Mehr Herzen kommen heraus, und der eine Schrei des Universums gerät dazu: „Lasse Liebe heraus. Lasse Liebe herauskommen wie die Sonne. Lasse Liebe berühmt sein wie Filmstars. Schafft Anschlagstafeln für Liebe. Gebt Straßen den Namen Liebe. Lasst Liebe zuvorderst sein. Lasst Liebe die Titelzeile sein. Lasst Liebe als erstes serviert werden. Lasst sie bekannt werden, sodass alles sonstige neben Liebe zweitrangig ist. Liebe ist, was zählt, nichts sonst. Lasst Liebe das Spruchband der Welt sein. Lasst Liebe von einem Herzen zum anderen weitergereicht werden, und seht zu, dass kein Herz übersehen wird. Lasst die Welt mit der Sehkraft von Liebe sehen.“
Geliebte, lasst Liebe zum Freund und zum Fremden gleichermaßen hin und her strömen.
Lasst keine Dürre der Liebe zu.
Lasst den Himmel Liebe regnen. Lasst sie heruntergießen und lasst nichts sie heraushalten. Lasst die Welt in Liebe durchtränkt sein. Lasst Liebe hinter jeder Ecke sein.
Lasst Liebe für die Edelheit bekannt sein, welche sie ist.
Lasst Liebe über allem glänzen.
Lasst Liebe berühmt werden.
Lasst Liebe entzündet sein.
Lasst Liebe den Krieg und die zählebigen Ursachen für ihn zur Auflösung bringen.
Lasst Liebe den Ehrenplatz zugewiesen erhalten.
Lasst Liebe sein, was sie ist.
Möge heute Liebe in dem Menschen-Herzen wachsen und zunehmen. Möge Liebe so wie die Sonne heute morgen herauskommen und bis zur Mittagsstunde aufsteigen.
HEAVEN #1415 – 2.10.2004 – The Script of Your Life
DAS SKRIPT DEINES LEBENS
Gott redete …
Es gibt Anlass für Liebe. Einen anderen Anlass gibt es nicht. Das Leben selber ist einen Beweggrund für Liebe. Der Vorgang von Leben ist eine Gelegenheit für Liebe. Es ist eine Gelegenheit, Liebe anzuzeichnen.
Betrachte das Leben einen Augenblick lang wie einen Kalender der Liebe. Auf diesem Kalender schilderst du Liebe ab. Fülle deinen Kalender mit Hinweisen auf Liebe. Umkreise Liebe auf deinem Kalender. Umranke sie von einer guten Gelegenheit zur nächsten. Gehe fröhlich deiner Wege. Stelle Liebespfeile kreuz und quer und in jeder Richtung her.
Mache dein Leben zu einem Kalender von Liebe. Markiere ihn mit hellem Magic Marker.
Selbst während du dies liest, beschreibst du dein Leben. Du markierst es. Dein Leben wird zu einem Purzelbaum der Liebe, du, ein Akrobat der Liebe. Leben ist eine Nebeneinanderstellung von Liebe, und du stellst es nebeneinander. Du balancierst es aus.
Du bist ein Jonglierer von Liebe. Du nimmst die Liebe, die Ich dir gegeben habe, und du wirfst sie hoch in die Luft und fängst sie auf. Du tust dies alles auf ein Mal. Du wirfst die Orangen der Liebe hoch und fängst sie auf. Dies ist Leben.
Du bist ein Zauberer der Liebe. Du porträtierst Liebe auf eine solch bezaubernde Weise, voller Überrumpelungen. Du veranlasst Herzen, einen Schlag auszulassen, während du Liebe aus deiner Tasche ziehst. Geheimnisvollerweise spielst du Guckguck mit der Liebe. Du stößt sie vor dich hin, und du stößt sie hinter dich, und du findest sie hinter jeder Ecke, weil du so dorthin geworfen hast.
Liebe quillt an jeder Kehre auf. Liebe umfängt das Universum, und sie umfängt dich. Blicken wir doch den Tatsachen ins Auge. Liebe ist. Und du bist. Und du bist Liebe, und Ich bin Liebe, und eine jede einzelne Sache auf Erden und im Himmel ist Liebe. Du könntest dich selber genauso gut mit der Liebe bekannt machen.
Du denkst, Liebe sei dann und wann abwesend, wie aber kann das sein? Es ist bloß so, manchmal bist du von ihr abwesend. Manchmal stählst du sogar dein Herz gegen Liebe. Manchmal machst du eine große Sache daraus. Aber Liebe ist unablässig präsent, was immer du aus ihr machst, oder nicht aus ihr machst.
Ohne Liebe existiert kein Impuls. Sofern Liebe eine Energie ist, was bist du da? Liebe machte dich. Liebe setzt dich fort. Du kannst nicht minder denn Liebe sein.
Meinst du nicht vielleicht, es sei für dich an der Zeit, auf Liebe Anspruch zu erheben? Auf Liebe, und auf nichts anderes als auf Liebe? Du brauchst nicht mehr den Abschaum und die Schlacken des Lebens bei dir zu tragen. Sie haben dich heruntergezogen. Liebe, andererseits, hebt dich hoch. Sie veranlasst dich zum in die Höhe Schweben. Liebe hebt das ganze Universum hoch. Das Universum wird durch Liebe gefördert.
Was ist es deiner Auffassung nach, was die Planeten zum Kreisen bringt? Was hält sie auf ihrem Lauf? Was sonst außer Liebe ist dazu imstande?
Liebe ist ein kräftiger Geschäftsmann. Sie ist robust. Sie ist unerschrocken. Liebe geht unentwegt weiter, und du könntest genauso gut mit ihr gehen. Entscheide dich, neben der Liebe zu gehen. Tue mehr, denn ihr hinterhergehen.
Es ist nicht so, dass es dir anliegt, Liebe zu entdecken. Sie ist bereits entdeckt worden. Und dennoch spürst du sie aber und abermals auf.
Mache Liebe zu deiner Plattform. Mache Liebe zu dem Stern, der dich leitet. Welcher Weg ist Liebe? Bereite für sie den Weg. Liebe steht in Blüte. Dies ist die Jahreszeit für Liebe. Es gibt nie eine Jahreszeit, genauso wenig eine Ursache, es sei denn Liebe.
Lasse Liebelicht aus deinen Augen fallen. Lasse deine Augen Liebelicht aus den Augen anderer Menschen aufgreifen. Lasse Liebe dein Herz erhellen, und lasse dein Herz Andere erhellen.
Liebe ist einfach. Sie war nie angelegt, schwierig zu sein. Räume den Schutt weg, und du wirst sehen, dass Liebe die ganze Zeit die Hauptrolle spielte. Liebe spielte die Hauptrolle, und Liebe befand sich hinter den Kulissen. Liebe war in das Skript deines Lebens hineingeschrieben. Lies nun deine Zeilen gut durch.
HEAVEN #1416 – 3.10.2004 – Who Are the Heroes of Your Heart?
WER SIND DIE HELDEN DEINES HERZENS?
Gott redete …
Du bist hier auf Erden, um für Andere zu wirken.
Dies stellt dich an die rechtmäßige Stelle. Es bewahrt dich davor, dir allzu viel Aufmerksamkeit zu zollen. Solches engt das Ego ein. Und dies ist dem Universum zu Diensten. Dir ist es nicht angelegen, eigennützig zu sein. Dir gilt es, Mir zu Diensten zu sein. Im Dienst an Mir, dienst du Allen.
Ihr seid Meine Erdenwächter, und Ich verdinge euch, euch all derer anzunehmen, denen ihr begegnet. Als Mein Stellvertreter, was könnt ihr denn da anderes sein als freundlich? Ich benutze das Wort „freundlich“ sparsam, da es euch nicht anliegt, euch als freundlich zu vermeinen. Ihr sollt just freundlich sein. Ihr sollt nicht mitleidig freundlich sein. Ihr seid einfach freundlich. Ihr gebt freizügig von eurem Herzen her. Ihr entwickelt Liebe.
Ein Jeder auf Erden ist Meine Erzeugung, und demnach geht ihr mit einem jeden Kinde Mein so um, als wären sie die euren, so als wären sie von Belang, so als wärt ihr vor ihnen als Meine Stimme in Erscheinung getreten. Euch wird dermaßen viele Gelegenheit zugereicht, Liebe zuzuwenden. Es gibt auf der Erde niemanden, dem es nicht vonnöten ist, durch euch Meine Stimme zu vernehmen.
Sowie ihr an Meiner Stelle handelt, was könnt ihr da anderes sein als ein Geber von Liebe? Keine überreichliche Liebe, keine Liebe tonnenweise, sondern schlicht Liebe. Von einem Ort der Liebe her verstrahlt ihr ganz natürlich Liebe, nicht anders als die Sonne Licht abgibt.
Die Sonne hält nicht ein: „Schaue mich an. Schaue dir all das Licht an, was ich gebe.“ Die Sonne ist einfach allzu eifrig am Scheinen, als dass sie über ihre Strahlenshaftigkeit nachdächte. Die Sonne denkt an euch.
Es gibt kein großes Gedöns um Liebe. Ihr seid einfach Liebe, sowie ihr eingedenkt, dass ihr Diener Meiner Liebe seid.
Was ist Tapferkeit anderes als Zuwenden von Liebe? Was sind die Heroen eures Herzens, wenn nicht jene, die die Energie von Liebe erzeugen? Sie begaben sich nicht auf den Weg, um sich selbst einen Namen zu machen. Sie machten sich nicht auf, um als jemand bekannt zu werden, der ungemein stark liebt. Sie begaben sich auf den Weg, und Liebe ging mit ihnen einher.
Sie hatten eine große Passion für ihren Lauf im Leben. Im Grunde genommen hatten sie keine Wahl. Wären sie Bildhauer gewesen, hätten sie Skulpturen zu meißeln gehabt. Wären sie Lehrer gewesen, hätten sie unterrichten müssen. Wären sie Forscher gewesen, hätten sie forschen müssen. Helden haben das zu tun, was auch immer sie tun, weil das ihr Wollen und Wünschen darstellt. So einfach ist das. Ihr Verlangen verläuft tief.
Die Herzen von Helden sind auf Liebe zu kultiviert. Deren Liebe hat ihr Augenmerk auf etwas, auf ein Vorkommnis in Raum und Zeit, oder gar auf eine Maschine. Deren Liebe ist wie ein Laser, derart fantastisch ist ihr Brennpunkt ausgerichtet.
Selbst die großartigsten Helden nehmen einen Schritt auf ein Mal.
Selbst sie begannen dort, wo sie waren, wo sie sich selber fanden, wo sie sich nun einmal zufällig aufhielten. Sie sind so wie du. Sie sind womöglich weit weg von ihren Träumen gewesen. Sie sind womöglich unwahrscheinliche Kandidaten gewesen, und doch war die Wahl nicht die ihrige. Eine einzig zuhandene Wahl ist für jeden auf der Erde das Gegebene, und jene lautet, zu lieben.
Selbst im Gefängnis war Christus Christus.
Wo immer du bist, du bist du.
Es gibt keine Ausrede für dich, minder als du zu sein.
Demnach gibt es für dich keine Entschuldigung, geringer als Liebe zu sein.
Selbst mit Kopfschmerzen kannst du Liebe sein.
Entsinne dich, weswegen du hier auf Erden bist.
Entsinne dich, du wurdest erwählt, gekürt, um an Meiner Stelle zu handeln.
Für Unfreundlichkeit gibt es nie eine Entschuldigung. Für Harschheit gibt es nie eine Entschuldigung. Ich werde dir keine ausschreiben.
Sei heute mit Meinen Kindern gelinde. Öffne ihnen dein Herz. Komme von einer Stelle in Meinem Herzen her, wo du alle als geehrte Gäste behandeln und sie in das Herz Gottes hinein willkommen heißen kannst.
HEAVEN #1417 – 4.10.2004 – Name Tags
NAMENSSCHILDER
Gott redete …
Geliebte, wenn ihr euch trostlos fühlt, gibt es etwas, was ihr fehlverstanden habt. Selbst ein Mangel an Sich-Erklären-Können ist fehlverstehen, denn unterhalb und hinter und über allem steht der volle Strom der Liebe, bekannt als Gott. Unter welchem Namen auch immer Ich bei dir laufe, Ich bin bekannt. Ich bin mehr als Mein Name, schlicht so wie du mehr bist als dein Name.
Dein Erdenname ist ein Schild, das ist alles. Ein Schild ist an etwas angebracht. Beseitige das Schild, und du bist auch so du, deine Identität ist ungewandelt.
Dein Name lautet Kind Gottes. Ich habe dich überdies verschiedentlich Liebe genannt. Andere mögen dich Freude nennen. Was auch immer an Namen an dir angebracht ist, du bist Mein Kind Für Immer und Ewig, das Goldene Kind Meines Herzens. Einerlei wie weit du deiner Meinung nach gereist bist, du bist Mein Ewiges Kind, und du bist nie sonstwo gewesen außer geborgen in Meinem Herzen. Es gibt keine andere Stelle, wo du sein kannst, denn Platz, wie du weißt, existiert nicht.
Es ist nicht einmal ein du da, gleichwohl bist du aus Meinem Herzen hervor geboren. Ich trage das, was ich gebar. Du bist ununterbrochen in Meinem Herzen getragen. Ich puffe dich nicht. Dein Geist allerdings rannte fort. Dein Geist brannte mit sich selbst durch.
Du bist der Schlag Meines Herzens, dein Herzschlag ist nicht aufs Geratewohl. Er schlägt die gleiche Melodie des Einsseins, welche in Meines plumpst. Es mag ja sein, Mich nennt man Einen Geist, aber Ich bin Ein Herz, und dementsprechend du. Du bist niemals aus Meinem Herzen des Einsseins heraus. Du bist nicht einfach eine Strähne Meines Herzens. Du bist Mein Herz Zuallervorderst. Unsere Herzen schlagen als Eines. Du verstehst, was Ich meine, wenn Ich Herz sage, dieses große Symbol von Liebe.
Es gibt keine Nicht-Liebe, so wie es kein Nicht-Einssein gibt, dennoch reden Wir in einer Sprache von Symbolen, die kraft ihrer Existenz Einssein in Strähnen zu zerstreuen haben. Alle Worte sind Metaphern. Ein jedes ist ein scheinhafter Vergleich mit dem, was unvergleichlich ist. Und allemal hat jedes Wort seine eigene Schwingung bei sich, sodass die Symbole, dermaßen waghalsig in Gebrauch genommen, eine umfassendere Bedeutung an sich tragen denn ihre gegebene Bedeutung. Symbole haben Bedeutung, obschon Liebe und Einssein das sind, was zählt. Natürlich hat das so zu sein, dass Symbole Bedeutung haben, weswegen denn sonst sollten eure Gedanken, seien sie nun unausgesprochen, ausgesprochen oder hingeschrieben, dermaßen stark von Belang sein? Ihr wisst das, sie sind von Belang. Sie sind ungemein von Belang dabei, wie ihr euch fühlt, und sie spielen bei der Anordnung des Lebens auf der Erde eine erhebliche Rolle.
Obschon es außer Liebe nichts gibt, was real ist, existiert – auf der Oberfläche des Lebens – Krieg. Die Gedanken und Worte und Symbole des Menschen laufen zu der Mischung an Schöpfung auf, wie sie in der Welt ersichtlich ist. Alles wird durch eure Gedanken geleitet. Und eure Gedanken nehmen in Worten Form an. Eure erlesenen Worte formen eure Gedanken, und eure Gedanken formen die Welt. Die Welt wird kraft des verstandesmäßigen Geistes des Menschen verkörperlicht.
Es gibt Worte, die näher an der Wahrheit dran sind als andere. Dies sind die Worte, die ihr an euch nehmen möget.
So wie beim Klavierspielen, du schlägst einige Töne an und andere nicht. Abhängig von der Musik, die du spielen möchtest, drückst du gewisse Akkorde und andere nicht.
Sprache ist wie ein Klavier, auf dem du spielst.
Worte sind die Klaviertasten eures Geistes. Euer Herz benutzt keine Worte. Euer Herz ist jenseits von Worten. Wenn ihr euch aber anstellt, Worte zu benutzen, dann sucht euch die angenehmen aus. Zeigt die Angenehmheit des Lebens vor, und zieht euch mehr davon zu.
Alles hat eine tiefere Bedeutung als auf den ersten Blick. Du verstehst oder verstehst nicht oder missverstehst auf mehr als auf einer Spur auf ein Mal. Überlappenderweise lebst du in der Welt des Menschlichen Denkens und des Göttlichen Denkens und zuallermeist in der Welt des Herzens Gottes.
Mein Denken ist nicht die ganze Zeit so, wie das deine ist. Sofern Liebe als ein Gedanke bezeichnet werden kann, dachte Ich Liebe. In diesem Falle, da lautete Mein Gedanke auf du.
HEAVEN #1418 – 5.10.2004 – Until You Know
BIS DU DIR IM KLAREN BIST
Gott redete …
Meine ganze Liebe, alle Meine Worte, alle Meine Heavenletter sind für dich. Sie existieren kraft Meiner Bewunderung für dich. Um Unserer Gemeinschaft willen benutze Ich die Worte du und Ich. Natürlich sind sie untereinander austauschbar, aber das ist ein anderes Thema. Heute weise Ich auf Meine Worte der Liebe, denen es gehört, dein Herz zu rühren. Dein Herz ist vorgesehen, gerührt zu werden. Der Quirl ist Liebe. Mit Liebe geht es zu, dass Ich dein Herz rühre.
Liebe Mich. Aber Liebe ist natürlich keine Anweisung. Aber Ich weise dich auf die Arena der Liebe, und Ich weise auf Meine eigene unermessliche Weite, sodass du zur Kenntnis deiner eigenen gelangst, dass du zumindest eine Ahnung von ihr hast, dass du dich zumindest über sie wunderst, um zumindest einen Moment lang deine Gedanken von deinem kleinen Selbst wegschaffst und hin zu etwas Größerem, welche, sobald alles gesagt und getan ist, die Größerheit von dir ist.
Ich verlange nicht Liebe, so wie eine Stadt Steuern erhebt. Ich zwinge dich nicht, und Ich begünstige dich nicht kupplerisch. Ich fühle Mich nicht in der Schuld. Ich habe nicht das Gefühl, deine verbindliche Pflicht sei es, Mich zu lieben. Ganz gewiss bedarf Ich deiner Liebe nicht, denn Ich bin bereits dermaßen überquellend von Liebe gesättigt, dass sie zu einem Universum geriet. Ich gerate ins Lachen, wenn Ich daran denke, dass du der Auffassung bist, Ich benötigte deine Liebe. Ich komme ins Weinen, wenn Ich daran denken, dass du der Auffassung bist, du habest Meine Liebe nicht.
Aber Ich möchte deine Liebe. Ich erbitte sie. Manchmal bitte Ich flehentlich. Ich bitte flehentlich um deine Inbetrachtnahme, es Mir stattzugeben, deinen Geist zu durchziehen und dein Herz zu durchziehen. Ich bitte dich flehentlich, dass Ich dir vorkomme. Ich bitte dich flehentlich, dass du dich mit Meiner Liebe segnest. Ich bitte dich wirklich nicht, dass du Mich verehrst.
Ich bitte dich, Mir dein Herz zu öffnen, dass du deinem Herzen gewährst, sich ein wenig aufzumachen, und noch ein wenig mehr, und mehr, so lange, bis du in so viel Liebe bist, wie Ich es bin, so lange, bis du so viel liebst und so erklecklich liebst, dass dir klar wird, dass du unleugbar Liebe bist, so lange, bis du das Licht siehst, so lange, bis du das Licht der Liebe siehst, so lange, bis du das Licht siehst, aus dem gar dein Körperlichsein gemacht ist, so lange, bis du dich tief in einem großartigen Umfeld von Liebe aufhältst ohne sonst etwas in Sicht, so lange, bis Liebe dich einholt und atomisiert, so lange, bis das volle Ausmaß von Liebe dich bezwingt und du dich selber in einer Liebesspirale am Herumwirbeln siehst, so lange, bis nichts anderes als Liebe existiert und bis du der Erde eine Sonne wirst und die erde und ihre Bewohner mit Liebe, die dermaßen erhaben ist, dass sie die meine ist, umrankst und wärmst.
Mich verehren isst wenig. Mir ist es um mehr zu tun als um Gottesdienstliches. Verehren ist zu unpersönlich. Verehrung kann Mich wirklich weit weg erscheinen lassen. Kein Bedarf, Mich zu verehren. Es ist eine Nachfrage gegeben, Mich zu kennen. Es ist eine Nachfrage gegeben, Mich zu lieben. Es ist deine Nachfrage das gegebene, Mich zu lieben. Ich habe Meine Herz für dich herausgeschafft, um zu lieben, sodass du Liebe kennen lernen kannst, unindividuierte Liebe, Liebe von einem erhabenen Maßstab, Liebe, dermaßen unpersönlich und köstlich, dass sie durch dich kursiert, dass sie dich von unten nach oben und dabei das innere nach außen dreht, so lange, bis sie nicht rückgängig zu machen ist, so lange, bis sie unauslöschlich ist, so lange, bis du derart von Liebe trunken bist, dass alles Sonstige verdirbt, so lange, bis du dich anschickst, die Schöpfung so zu sehen, wie Ich sie machte, so lange, bis du dich anschickst dich selber so zu sehen, wie Ich dich machte, so lange, bis du ein Gläubiger an Liebe und an ihre Macht, große Dinge zu tun, wirst, größere gar, als du dir vorgestellt hast, so lange, bis es irgendwo im Universum keine größere Liebe gibt als die deine, so lange, bis nichts anderes kennst als die Liebe, die dein Herz bis zum Anschlag füllt, so lange, bis du weißt, dass du das Universum bist, und dass du Liebe in deinem Herzen trägst zur Freisetzung und zum Trost der eingebildeten Welt, so lange, bis du erkennst, dass dein Herz schlägt und dass Unsere Herzen wie Eines schlagen.
HEAVEN #1419 – 6.10.2004 – Your Presence Is Requested
DEINE GEGENWART WIRD ERBETEN
Gott redete …
Heiliges Kind, sei Meine Heiligkeit. Sei Meine Ganzheit. Sei Mein. Wähle Mich. Bescheide, Mein Geliebter zu sein. Entscheide dich, dass du Meine Geliebte, Mein Geliebter bist mitsamt allen Segnungen, die anwachsen. Ich sage, du bist Mein geliebter Sohn oder Meine Geliebte Tochter. Ich sage, du bist Mein Geliebter. Gibt es da etwas zu debattieren? Möchtest du lieber beweisen, dass du nicht Mein Geliebter bist, oder dass du es bist?
Du bist. Du bist. Wir sind. Ich BIN. Du bist. Du bist. Wir sind in Glückseligkeit vermählt. Wir sind in einem Bund vermählt, der so süß ist, dass er von der Anbeginnslosigkeit von Ewigkeit an gewährt hat.
Du bist Mein Juwel auf Erden. Ich habe in die Erde Juwelen eingebettet, ein jeder einzigartig, und doch just wie du. Ich pflanzte überall auf der Welt Juwelen. Lasse dich nicht für etwas anderes nehmen, als für das Juwel, das Ich schuf und darbot.
Erschaffung ist Meine Krone, und du bist im Zentrum der Schöpfung, hoch oben auf der geformten Krone als ein herrlicher Edelstein. Wisse um die Erde, dass sie Meine Tiara ist. Erkenne die Erde, dass sie mehr ist, als wofür du sie derzeit erachtest. Sieh die Erde als be-juwelt mit Seinswesen vom Himmel. Natürlich wurdest du im Himmel geschaffen. Aus welcher anderen Raumlosigkeit heraus hätte Ich denn erzeugen mögen?
Du bist Mein erschaffenes Seinswesen. Aus Meiner Seienshaftigkeit erschuf Ich dich. Du bist Meine Seinshaftigkeit auf Erden. Ich verlasse Mich auf dich, die Welt zu bewohnen und sie heilig zu machen. Wir haben eine heiligen Bund geschlossen, du und Ich. Komm und entsinne dich seiner. Erinnere dich an den Pakt, den Wir in einer zügigen Umarmung schlossen, als du als ein Menschenseinswesen auf der Erde in Erscheinung tratst.
Ich schaue dir nun in die Augen, um die Erinnerung an Unsere geheiligten Worte wachzurufen. Wir sprachen: „Ich tue das“ zueinander. Wir sprachen: „Wir werden nie scheiden.“ Wir bekannten: „Tod gibt es nicht.“ Wir standen in Einvernehmen, unzertrennlich zu sein, dermaßen dicht verbunden, dass Unsere Herzen vor unaufhaltbarer Freude zu quietschen anhaben. Mit Freude betrachte Ich dich. Mit Freude, möchtest du Mich damit betrachten? Möchtest du Mich in deinem Herzen betrachten? Was sonst könntest das sein als Freude?
Betritt nun Mein Herz, von dem du niemals abgingst. Laufe direkt hinein. Ich bin bereit und warte auf dich. Du hast nicht auf Mich, Der auf dich gewartet hat, zu warten. Ich habe auf dich gewartet, dass dein Bewusstsein wie eine Blume aufgeht. Ich habe auf dich mit einem Schwung Meiner Hand gewartet, der so ausladend weit ist, dass du bereits in ihm drin bist, im Schwung Meiner Hand. Und so fege Ich dich in Mein Herz hinein auf, und lasse dich nie mehr gehen.
Du musst jede kleine Sache los lassen, die dein Gewahren von seiner Quelle forthält. Ich sage: „Eigensinniges Gewahrsein, kehre zu deinem rechtmäßigen Platz zurück. Kehre zum Throne Meines Herzens zurück.“
Kein Juwel Meiner Schöpfung fehlt, und dennoch bedarf dein Gewahrsein, wie ein Edelstein, zu Mir zurückgereicht zu werden. Reiche es Mir jetzt zurück. Gib Mir dein Herz zurück. Gib Mir dein Gewahrsein zurück. Gib dich selber an Mich zurück. Gib dich selber Mir zurück. Reiche das an Mich zurück, was Mein ist. Und, oh, ja, du bist Mein. Du bist Mein Geliebter. Wessen Geliebter warst du deiner Auffassung nach, wenn nicht der Meine?
Ich Liebe Mich selber ungemein. Anders kann Ich nicht. Ich kann nicht irgendwas anderes, denn dich als Meinselbst zu lieben, denn du bist Meinselbst. Du bist Meinselbst, so du deine Hacken in die Erde gräbst, deine Heimstatt vergessend, vergesslicherweise.
Heute aber erinnere Ich dich an deine Abstammung, und dass du in ihr geborgen bist, just ebenso sicher, wie du in Meinem Herzen sitzt. Wo kannst du anderes sein als in Meinem Herzen aus Gold? Wo sonst sollte Mein Edelstein sein mögen, außer auf Gold gesetzt? Es gibt nirgends sonst zu sein. Sei demnach, wo du bist. Anerkenne deine Gegenwart in Meinem Herzen.
HEAVEN #1420 – 7.10.2004 – The Light of Love
DAS LICHT DER LIEBE
Gott redete …
Was soll Ich mit Meiner Liebe für dich tun? Ich möchte dich gerne mit Meiner Liebe überwältigen, mit der Ich dich überschwemme. Bloß, du hast anstatt Liebe Details im Blick. Alles, was du zu tun hast, ist anders schauen, um anstatt Details Liebe zu sehen. Du vermagst das. Ich weiß, du kannst es.
Du bist von Traurigkeit, Verzweiflung, Langeweile, Aufgeregtheit und anderen Emotionen wir Ärger und Derartiges übermannt worden, sie sind für Mich zu zahlreich, um sie zu erwähnen, zu sehr sich dem Leben widersetzend, um ihrer zu gedenken. Aber sie sind bloß Angeklebtes, sie sind bloß Klebebilder, die über Liebe gelegt wurden. Sie versuchen, sich der Liebe zu bemächtigen. Eine Zeitlang fröhlich, eine Zeitlang vermeintlich nie-endend, schmücken sie sich auf der Leinwand des Lebens bloß eine Weile.
Die Leinwand des Lebens ist Liebe. Ich bemalte die Leinwand für euch. Die Farbe, die Ich einsetzte, ist Liebe. Ich malte Liebe überall, innen wie außen.
Du siehst unausgesetzt die Bläue des Himmels und der See, die Weißheit der Wolken und des Schaums, das Grün des Grases und der Blätter, und das Rosa der Blumen und der Kolibris, das Mauve eines Schmetterlingbuschs und die Palette eines Regenbogens. Alldieweil sind alle jene Farben auf einer Leinwand, gemacht aus Liebe, gemalt. Allem sonstigen unterliegend, ja, allem sonstigen, liegt Liebe. Nicht Liebe in Wartestand, sondern Liebe voll ausgewachsen geboren, Liebe, immer trächtig, voluminöse Liebe, Liebe so rein wie der Tag, als die Schöpfung aus ihr geboren wurde.
Zwischen dir und Liebe gibt es keine Distanz, genauso wie es keine Entfernung zwischen Uns, dem Einssein von Uns, gibt. An keiner Stelle ist Distanz.
Liebe ist auf der Erde am Wuchern. Die Erde ist mehr aus Liebe gemacht, als irgendwas, was du siehst. All dieses andere, was du siehst und was du so ohne Weiteres siehst, ist einige wenige Krumen. Die Erde wurde aus Meiner Liebe gemacht. Ich knetete sie. Ich sah zu wie sie aufging, köstliche Rundheit der Erde. Ich flocht sie, und Ich platzierte euch hier und dort. Ich bosselte die Erde mit mehr Liebe, und ihr seid die mehr Liebe, mit der Ich sie bosselte.
Liebe verschmilzt mit allen Farben. Sie macht alle Farben möglich. Nichts überstrahlt die Farbe der Liebe. Es ist bloß so, du bist durch ferne Helligkeit geblendet. Aber selbst diese anderen Helligkeiten sind aus Liebe gefertigt. Die Farbe von Liebe ist unsichtbar. Aber sie aus einem solch verblüffenden Licht gemacht, dass du bei ihr mit den Augen blinzeln wirst.
Ich bombardiere euch mit Liebe. Hier ist die Weite von Liebe, die Ich euch habe zukommen lassen, und schaut euch nach Staubsprenkeln um. Hier ist der Palast, den Ich euch geschenkt habe, und ihr nehmt an, der Zuschnitt und das Ambiente seien nicht das, wonach es euch ist. Hier ist Schöpfung, die Ich euch gegeben haben, mit allen Arten von Pflanzen und Landschaften, mit geliebten Tieren und geliebten Menschenseinswesen, die auf den Weg gebracht sind, das Universum zu lieben, so wie Ich es tue. So wie Ich liebe. So wie Ich euch liebe.
Die Farbe des Lebens ist Liebe. Das Subjekt des Lebens ist Liebe. Da ist kein Objekt, der Verständlichkeit halber aber wollen Wir sagen, das Objekt des Lebens ist Liebe. Liebe über Liebe kippt nicht. Liebe ist kein Akrobatenakt. Gleichwohl plumpst Liebe überall und aber und abermals in sich sich selbst. Liebe hüpft, und Liebe taucht. Keine Höhe ist zu hoch, kein Tauchen zu tief für Liebe.
Die Schwungkraft, die du hast, ist Liebe. Liebe ist von großer Tragweite. Lasse dich selber mit der Liebe überwältigen. Atme sie ein und atme sie aus. Sie läuft synchron durch deine Venen und Arterien. Liebe ist in jeder Zelle deines Körpers selbst-aufschimmernd. Lasse dein Herz das Licht der Liebe heilig halten. Heilig meint nicht rar. Es meint wissen, was du hast. Heilig halten heißt nicht aufbewahren. Es meint geben.
HEAVEN #1421 – 8.10.2004 – Why Would Anyone Choose Sadness?
WARUM SOLLTE SICH DENN JEMAND FÜR BETRÜBTHEIT ENTSCHEIDEN MÖGEN?
Gott redete …
Gibt es bei der Betrübtheit einen Punkt? Was ist ihre Ausbeute? Ist sie nicht eine kleine Menge dich selber bemitleiden? Du magst das Gefühl haben, Traurigkeit werde dir untergeschoben, greifst du dir allerdings nicht einen Beweggrund auf, in etwa so, wie wenn du dir einen Lutscher nimmst? Manchmal meinst du, alles, was du sein könnest, sei traurig sein.
Aber Betrübtsein ist nicht weise und wunderbar. Ebenso geht es nicht tief, wie du das gerne denkst. In Wirklichkeit ist es flach.
Es gibt viele Straßen, die du nehmen kannst. Betrübtheit ist eine davon. Du hast jene Straße nicht herunterzuschlendern. Du kannst umkehren oder die Straße überqueren. Traurigkeit hat dich nicht in Besitz. Du hast sie an dir gehalten.
Hattest du nicht genug von ihr? Wieso solltest du sie dir aber und abermals aussuchen?
Wenn du in ein Geschäft gehst, besorgst du dir nicht, was dir nicht beliebt. Wieso demnach, sobald es sich auf Emotionen beläuft, bist du anfällig, dich für jene zu entscheiden, an denen du kein Vergnügen findest? Bist du der Auffassung, Traurigkeit sei für dich gut?
Traurigkeit spielt eine abwürgende Partie.
Selbstverständlich kannst du jedes Spiel spielen, das du möchtest. Du kannst Traurigkeit spielen und Schlimmeres. Du hast die freie Wahl. Das aber ist just der Punkt, den Ich herausgestellt sehen möchte. Du hast freie Wahl.
Sofern du dir in der Welt alles aussuchen könntest, was würdest du wählen? Wähle es demnach. Wähle zufriedenes Glücklichsein. Im Grunde genommen hast du das getan. Traurigkeit ist bloß eine Graduierung von Glücklichsein. Sie ist Glücklichsein verkehrt herum. Wende Traurigkeit um und sieh, was auf der anderen Seite ist.
Im Traurigsein fühlst du dich schwach. Im Glücklichsein fühlst du dich stark. Wieso sollte jemand Traurigkeit wählen mögen?
Aber auch so siehst du dich nicht imstande anzuerkennen, dass du sie dir wählst. Du denkst nach wie vor, du seist ein Opfer von ihr. Sei stattdessen ein Besieger von ihr. Erhebe dich über sie. Verschwende deine Zeit nicht mehr länger mit Traurigkeit.
Habe deine Zeit mit Weinen, dann aber stehe davon auf. Du hast deine Tränen ausgeweint. Du kannst jetzt damit aufhören. Lasse die Vergangenheit los, und du wirst mit Traurigkeit nichts zu tun haben. Traurigkeit ist nicht großartig. Sie ist in der gleichen Kategorie wie an den Nägeln kauen. Man betrachtet sie bloß für nobler. Traurigkeit ist etwas, was du fühlst, aber du fühlst sie, weil du dich an ein momentanes Empfinden dranhängst, das du als Traurigkeit oder als Sorgen, als Verlustgefühl oder als in die Enge treibende Angst bezeichnest.
Erwirb dir Erfahrungen mit in die Höhe Gehoben-Werden. Scheue, niedergeschlagen zu sein.
Wo ist der empfindende Sinn des Betrübtseins angesiedelt? Du fühlst es in deinem Herzen, aber dein Geist hat es nach dort verschafft. Dein Geist reagierte auf etwas, auf einen Gedanken, auf ein Vorkommnis, auf ein erinnerndes Gedenken, und er signalisierte deinem Herzen, sich ängstlich zu fühlen. Und dein Herz fühlte sich bange, während sich dein Geist davonmachte und es sich gutgehen ließ, wie er hier und da herumsauste.
Nach einer Weile wird der Geist auf etwas Freudiges prallen, und du wirst dich der Freude entsinnen. Der Geist nimmt sich allzu viel Macht her, und dabei du lässt ihn.
Traurigkeit ist eine Stimmung. Du denkst, du seist zu Stimmungen berechtigt. Bist du berechtigt, traurig zu sein? Bist du berechtigt, zu schmollen? Geht es darum, worauf du deiner Auffassung nach ein Anrecht habest? Denkst du, Betrübtheit sei dein hauptsächliches Anrecht, und Freude und andere Vergnügen gehörten auf diesem Feld der Traurigkeit lediglich dazwischengestreut?
Geliebte, ihr habt ein Anrecht auf Freude, auf nie endende Freude. Lasst Freude in eurem Leben zuvorderst werden. Lasst Freude zu eurer Visitenkarte werden. Lasst Freude zu eurem Symptom ausarten. Pinnt Freude auf euer Revers. Hängt euch ein Freude-Schild um den Hals.
Genug mit der Traurigkeit. Sie ist Freude, die schief gegangen ist. Sie ist zu viel Nachdenken über dich selber. Denke stattdessen an Mich. Lasse Mich dir Freude schenken. Wringe Traurigkeit aus deinem Herzen, und ersetze sie durch Meine Freude. Es gibt in deinem Herzen Raum für Freude.
HEAVEN #1422 – 9.10.2004 – A Song of Silence
EIN LIED DER STILLE
Gott redete …
Heute möchte Ich euch sagen, dass alles gut ist, obschon ihr jenes zu vernehmen überdrüssig seid, so ihr es ja anders seht. Ist es nicht bizarr, dass ihr des Vernehmens, dass alles gut ist, überdrüssig seid? Es muss so sein, dass ihr es nicht glaubt. Falls ihr es denn glaubtet, wäre es euch nicht lästig. Ihr würdet es willkommen heißen. Ihr würdet es nicht oft genug geäußert hören können. Alles ist gut. Alles ist gut.
Ich bin nicht drauf und dran, Meine Weise zu wechseln, sodass euch die Wahl belassen bleibt, in erleuchteterer Weise zu sehen. Selbstverständlich seid ihr der Auffassung, ihr könntet eure Wahrnehmung nicht wechseln, dass etwas außerhalb von euch sie zu wandeln habe. Aber es seid ihr, Geliebte, die ihr eure Wahrnehmung ändert. Ihr seid es, die das Licht sehen. Einerlei wie viele Menschen das Licht erblicken mögen, niemand kann es für euch sehen. Ihr habt das Sehen selber zu bewerkstelligen. Was ihr seht, das ist an euch. Selbst mit verbundenen Augen – was ihr seht, das ist an euch zu sehen.
Ihr habt jene Bilder gesehen, die zunächst so zu sein scheinen und später dann anders. Wenn ihr beim Hinschauen ununterbrochen dranbleibt, seht ihr ein anderes Bild, was ihr zunächst nicht saht. Das tatsächliche Bild änderte sich nicht. Deine Sicht darauf wechselte. Insofern als du ein zweites Bild siehst, welches zunächst nicht offensichtlich war, meinst du dann nicht auch, du könnest das Leben anders wahrnehmen, als du es jetzt tust?
Möchtest du dein Bild nicht verwandeln? Oder möchtest du lieber an ihm festhalten? In Wahrheit, Geliebte, falls ihr die Vergangenheit entbinden könntet, würdet ihr ein anderes Bild sehen.
Eure Sicht ist auf eine gewisse Manier vorprogrammiert gewesen, und öfters, allzu oft, seht ihr, wie ihr angewiesen worden seid zu sehen. Ihr wolltet gerne mit der Welt eins sein. Ihr wolltet gerne von der Welt gutgeheißen sein, und dass sie euch akzeptiert, daher versuchtet ihr, wie die Welt zu sein und nahmt ihre Deutungen an. Geliebte, es würde euch ungemein schwer fallen, zur selben Zeit mit der Welt, die ihr seht, eins zu sein und Eins mit der Wahrheit. Das wäre natürlich leicht mit der Welt, wie Ich sie erschaffen habe, aber nicht so leicht, sofern deine Wahrnehmungen durch die Augen der Welt, die du angenommen hast, verlaufen.
Die Welt ist euch nicht ausreichend. Sie engt eure Sicht ein, derweil Ich sie weite.
Es ist nicht so, dass eure Wahl die Welt oder Mich lautet. Es ist schlicht so, dass die Welt, für die ihr euch entschieden habt, sich eher selber belügt, und dennoch habt ihr beschieden, der Welt und allen ihren eigenartigen Veranlagungen zu folgen. Vielleicht wart ihr der Auffassung, ihr müsstet das. Vielleicht dachtet ihr, ihr hättet keine Wahl. Vielleicht vermeintet ihr euch in einem fremden Land, und ihr wart der Meinung, es sei weise, sich den dortigen Manieren anzupassen. Ohne weiters nachzudenken habt ihr deren Weisen angenommen. Ihr meintet, das sei Selbstschutz.
Derzeit aber würdet ihr da, falls ihr mit einer Stimme versehen würdet, nicht für die irrige Welt votieren, oder würdet ihr für Mich votieren? Falls ihr den Einsatz zu erhöhen hättet, wo würdet ihr eure Wette platzieren? Ihr könnt meinen, Ich hörte euch nicht zu, seid ihr aber wirklich der Auffassung, die Welt höre euch zu, oder sie beuge gar ihren Kopf herunter, um euch zu vernehmen?
Nein, ihr vernehmt das Lautsein der Welt und ihr hört ihr zu. Ihr hört den Lärm der Welt deutlicher, als ihr Meine Stille vernehmt. Der Lärm der Welt ist nicht euer, aber ihr habt trotzdem nach ihr gegriffen. Auch so – Meine Weise der Stille ist stets für euch zum Lauschen präsent.
HEAVEN #1423 – 10.10.2004 – An Infinity of Love
EINE UNENDLICHKEIT AN LIEBE
Gott redete …
Sowie du dich mehr daran gewöhnst, Liebe in Empfang zu nehmen, umso mehr tritt sie zutage.
Du erfasst die Wirklichkeit der Person, die an jeder Ecke die Erwartung hat, sie werde nicht gemocht. Und, findet sie, was sie erwartet? Zieht sie nicht zu sich her, was sie befürchtet? Sie hat eine fehlgeordnete Sicht, so wie jemand eine Erkältung hat. Du wirst von jetzt ab paranoid sein was Liebe angeht. Freue dich im Voraus, von der Liebe gejagt zu werden. Nicht so wie ein Filmstar seiner Berühmtheit wegen gejagt wird, aus um deiner selbst wegen, um deiner Seele Kontakt mit Anderen wegen, um der Augen Anderer wegen, welche die deinen durchdringen und bis zum Boden deines Herzens langen, so, als reichten sie mit Fingern der Liebe hinein und hinterließen dir einen Diamanten. Was sonst denn Liebe außer dies? Und du wirst sie überall finden. Du wirst außerstande sein, aus deinem Haus zu treten, ohne über Liebe zu stolpern.
Die Liebe, die kommt, ist unerwartet. Selbst wenn es das ist, was dein Anliegen ist, ist sie eine Überraschung. Wie zahlreich sind die Wege, auf denen Ich Liebe zu euch schicke? Auf wie vielen Straßen wird sie zugeliefert? Die Liebe, die Ich euch durch Meine Kinder sende, ist mehr, als wovon ihr geträumt habt. Hebt jetzt mit Träumen an. Stellt euch vor, wohin ihr euch auch kehrt, wohin ihr auch blickt, Liebe wird dort sein.
Je mehr Liebe ihr entgegennehmt, umso mehr werdet ihr empfangen. Liebe entgegennehmen ist gut, und jetzt werdet ihr ermutigt sein, mehr von ihr zuzuwenden. Ihr werdet mit Liebe nicht mehr länger scheu sein. Ihr werdet kühn mit ihr sein. Ihr werdet euch nicht bemühen, euch Wege auszudenken, Liebe zu schenken. Ihr werdet euch schlicht dabei finden, wie ihr sie schenkt.
Dafür seid ihr auf der Erde. Und im Nu werdet ihr herauskriegen, dass es das ist, was ihr tut. Von einem Augenblick zum anderen ist es leicht zu lieben. Ihr könnt euch nicht etwas anderes tun sehen. Was für eine Erleichterung ist das! Und was für ein Vergnügen ist für euch auf Lager! Oh, du Meine Güte, die Unglaublichkeit der Liebe, die in deinem Herzen niedergehen wird! Dein Herz wird zum Bersten mit Liebe angefüllt sein. Dein Herz wird wie eine Sonne auf Erde werden, in aller Ruhe ihrem Geschäft nachgehend, Licht zu scheinen, sich nicht um ein Rückentgelt umtuend, ausgenommen ihre eigene Freude am Glänzen.
Du wirst Liebesanträge machen, aber in aller Stille. Keine Trommelwirbel. Schier Setzlinge von Liebe, die du in Herzen einpflanzt. Herzen sind das Medium, in dem du wirkst. Herzen sind dein Lehm. Du hast die Macht, andere Herzen in Meinem Bilde zu formen. Du gibst ihnen einen Anhaltspunkt. Du gibst ihnen einen Ansporn. Der Ansporn ist Liebe.
Auf wie viele Weisen kann Ich zu dir von Liebe reden? Auf unzählige Weisen, denn endlos ist Meine Liebe, und endlos sind ihre Wege. Liebe steht im Begriff, für dich zu blühen wie Rosen. In Überfülle. Wundersamerweise. Sage Mir nicht, du glaubest nicht an Wunder. Wenn du an Liebe glaubst, glaubst du an Wunder. Wenn du Liebe betrachtest, betrachtest du ein Wunder. Was ist Liebe – gelegentlich auf der Erde – denn anderes als ein Wunder? Und du hast sie gesehen.
Du hast Liebe die Erde erhellen gesehen. Mehr Liebe wird die Erde erhellen. Wie hell kann Liebe auf der Erde sein? Lasst es Uns herausfinden.
Wieso kann die Erde nicht zu einer Sonne werden, welche anderen Planeten ein Licht ist?
Liebe ist immer. Sie hat einfach angemacht zu werden. Ich drehe heute eure Liebe an. Die ganze Energie der liebe ist euch zugänglich. Ich habe vor eurem Besuch auf der Erde alle Schaltkreise angelegt. Der elektrische Strom der Liebe des Himmels kreist um die ganze Erde und kehrt alsdann zu seiner Quelle zurück. Eine Endlosigkeit von Liebe ist das gegebene. Ich schwinge sie wie ein Lasso, und du wirst in ihr eingefangen. Das ganze Universum ist in Meiner Liebe eingefangen. Ihr kommt kein Ende zu. Es gibt kein Verschnüren. Es gibt alleinig sie entbinden und los lassen.
HEAVEN #1424 – 11.10.2004 – Behold Love
SCHAUE DIR LIEBE AN
Gott redete …
Gegründet in Meiner Liebe, wie kannst du dich da außerhalb von ihr fühlen? Wisse, dass es sich, wenn du dich ungeliebt fühlst, um eine Fata Morgana handelt. Es ist ein Kniff des Geistes. Denn es gibt niemanden, den Ich mehr liebe als dich. Niemanden. Niemanden auf Erden und niemanden sonstwo. Niemand ist mehr geliebt als du. Niemand ist weniger geliebt als du. Es gibt kein minder, sobald es sich auf Meine Liebe beläuft. Meine Liebe quillt über, und sie läuft überall über. Liebe hat kein Ende, und dennoch hast du manchmal das Gefühl, du seist aus ihr heraus. Du siehst nicht, wie Liebe in dich hinein läuft, und du siehst nicht, wie sie aus dir heraus geht. Du siehst sie pausieren wie auf einer Videocassette. Aber Liebe kann keine Pause machen. Sie kann nicht beiseite gelegt werden. So lange wie du existierst, bist du Liebe. Und du existierst für immer, demnach bist du für immer Liebe. Es wimmelt um dich vor Liebe. Du hast bloß weggeschaut.
Du kannst für alles, was du möchtest, ein Fach machen. Du kannst ein Fach machen, dass Liebe das gegebene ist, oder du kannst ein Fach machen, dass keine da ist, oder dass nicht so viel vorhanden ist. Du kannst für beide Seiten argumentieren. Falls du verfechten musst, dann wähle die Seite der Liebe.
Du kannst alles disputieren. Du kannst Reichtum zur Debatte stellen. Du kannst gar äußern, aufgrund der Begüterten bleibt für dich kein Reichtum über. Reichtum dient einem Zweck, und, so oder so, er ist dir dienlich. Sei froh, dass jemand reich ist, selbst wenn du es nicht bist. Aber du bist vom Reichtum nicht absent. Du bist genau genommen mit ihm umringt.
Existiert Reichtum? ja. Existiert Liebe? ja. Existierst du? ja. Existiere Ich, Gott? Ja, aber womöglich bist du dir nicht sicher. Du magst fühlen, Ich sei zu gut, um wahr zu sein, oder du fühlst, Ich sei am Versagen. Selbst wenn du nicht an Gott glaubst, schenkst du Mir Glauben.
Natürlich bin Ich weitaus mehr als ein Konzept. Ein Konzept ist nicht hinreichend. Konzepte kommen und gehen. Ich bin dauernd. Ich bin ununterbrochen in deinem Herzen gekennzeichnet, einerlei was du denken magst. Ich bin nicht mehr oder weniger in deinem Herzen aufgrund dessen, was du an Gedanken hast. Deine Gedanken sind Meiner Existenz nicht von Belang. Und Ich existiere in deinem Herzen. Deine Gedanken haben keine Einwirkung auf Meine Präsenz. Selbstverständlich kannst du deine Gedanken wegwenden, oder du kannst sie hinwenden. Du kannst sie anschalten, oder du kannst sie abschalten. Was du aber nicht tun kannst, ist Mich ändern, ebenso wenig Meine Liebe für dich. Du kannst nicht einmal deine Liebe für Mich verwandeln, aber du kannst sie maskieren. Du kannst vortäuschen, als sei sie weg. Du kannst sie in eine Schublade schaffen. Du kannst es veranlassen, dass sie dann und wann ein anderes Menschliches Wesen oder ein prächtiger Anblick oder herrlicher Klang herausbringt.
Hier nun die Sache: jegliche Liebe, die du kennst, die du erlebt, die du wahrgenommen, über die du gelesen hast – sie ist Meine Liebe. Mit Sicherheit existiere Ich in Liebe. Ich, Der keinen Beweis nötig hat, werden jeden Tag bewiesen. Ich werde in der Liebe belegt. Ich, Der ein großes Mysterium zu sein scheint, mache aus Liebe kein Geheimnis. Wie bei einer Jagd mit ausgelegtem Aas, habe Ich Liebe für dich überall ausgelegt zum Auffinden.
Es gibt keinen Mangel an Liebe. Es gibt keine Liebe, welche fehlt. Nicht einmal eine Kleinstmenge. Du Welt ist mit Liebe zusammengeschnürt worden. Du desgleichen. Schaue dir Liebe an. Sie starrt dir ins Gesicht. Sie kreuzt unentwegt auf. Sie geht nie weg.
Wenn du geistesabwesend bist, bist du vom Denken nicht absent. Du bist vielmehr in Gedanken zerstreut. Du bist von ihnen nicht abwesend. Das gleiche ist mit der Liebe. Deine Aufmerksamkeit wird von der Liebe weg sein, aber du bist nach wie vor zur Gänze in ihr eingetaucht. Liebe lässt dich nicht im Stich. Es ist bloß so, du wirst weggeschaut haben. Schaue nun nach innen und finde alle Meine Liebe, wie sie wartet, wie sie auf dich wartet.
HEAVEN #1425 – 12.10.2004 – Which One of These?
WELCHES DAVON?
Gott redete …
Aber und abermals, du erachtest das weltliche reelle Leben und das Leben des Gemütes als – was? Als Illusion? Als Einbildungskraft? Als Wunschdenken? Als Wahn? Als Unmöglichkeit? Als Unwahres? Das eine oder andere Mal ganz nett, aber insgesamt gesehen euch auf dem Erdenschiff nicht dienlich?
Was für eine Scherzfrage die Welt doch ist! Wie ist sie doch vermengt mit Wahrheit und Phantasie! Das Beständige ist wahr, das Zeitweilige dahinschwindend, dennoch nennt die Welt das Zeitweilige reell und das ewige eingebildet. Und ihr seid die Welt. Ihr haltet an ihren Glaubensüberzeugungen fest. Ihr schenkt der Welt großen Glauben und dem, was negativ zu sein scheint.
Ihr meint, Ich wüsste nicht, was im Leben vor sich geht, oder dass Ich es abschüttle.
Aber Ich kenne fürwahr, was im Leben abgeht, und Ich weiß, was ihr darüber denkt. Ich schüttle eure Gefühle nicht ab, aber Ich kann Mein Gewahren nicht mit dem euren kompromittieren. Ihr habt zu Meiner Manier zu sehen zu gelangen, nicht dass Ich verbohrt bin, sondern weil ihr weit draußen seid. Ihr denkt, ihr nennt die Dinge beim Namen, aber ihr bezeichnet Schmerz und Leiden als Wahrheit, und ihr nennt Freude und Liebe gelegentlichen Zeitvertreib.
Ihr habt die Dinge falsch herum. Das ist wirklich so. Und ihr hattet schwere Zeiten damit, euch das so einzureden. Ihr richtet euch danach, was die Augen sehen oder lesen. Ihr richtet euch nach dem, was die Ohren hören, und so fort. Aber eure körperlichen Sinne sind nur ein kleine Aspekt eures Lebens auf Erden. Ihr werdet freilich meinen, das Abfedern eures Lebens sein wirkliches Leben. Abfedern ist bloß abfedern, und abfedern ist eingeschränkt, schier hauttief. Ihr seid seelen-tief.
Bleibt dich an eurer Seele. Schenkt ihr ihren Tag. Erkennt die Wahrheit von euch selber. Das Wahre ist nicht undurchdringbar. Das Wahre ist simpel. Selbst wenn auf Erden euer Herz bricht, weiß eure Seele nichts von gebrochenen Herzen. So weit ist eure Seele, dass sie einzig Weite kennt. Eure Seele kann nicht klein gemacht werden. Sie kann nicht unterbrochen werden. Es ist nicht so, dass eure Seele die Trümmer birgt. Eure Seele sieht keinen Verderb. Was ist der Seele hier und da ein Stich an deinem Körper, oder ein gebrochener Knochen, oder gar der Tod des Leibes? Deiner Seele ist kein Unterschied, denn sie lebt mit weit umfassenderem Wissen, als dem, welchem du Gefolgschaft beteuerst.
Die Seele weiß darum, dass sie für immer und ewig ist. Sie weiß, das, was dem Körper geschieht und was deiner Wahrnehmung nach sich in der Welt ereignet, vermag sie nicht zu berühren. Die Seele ist gegenüber eurem beschränkten Denken undurchlässig.
Nehmt die Seele als die Sonne. Ihr könnt die Sonne nicht merklicher dazu überreden, dass sie nicht durch die Wolken hindurch scheint, als ihr eure Seele dazu überreden könnt, euer Leben sei aus schwerfälligem Hin- und Her-Prallen zusammengesetzt.
Betrachtet eure Seele als eure Liaison mit Mir. Eure Seele lässt niemals das goldene Band los, das ein jedes Herz umfängt und Mir Anzeigen zukommen lässt. Wir haben augenblickliche Verbindung. Mithin, sowie Ich zu euch rede, rede ich einen Gutteil der Zeit zu eurer Seele. Und es ist eure Seele, welche Mich vernimmt. Ihr könnt nicht seelenlos sein. Ich könnt bloß seelenvoll sein, das bedeutet aber nicht betrübt. Es bedeutet voller Seele, nicht ihrer beraubt.
Eure Seele kennt nichts von Betrübtheit. Sie weiß nichts von Sorgen. Eure Seele kennt Seienshaftigkeit dafür, was es ist. Und ihr seid eure Seele. Das Verbindungsteil zu eurer Seele ist euer Herz. Lasst euer Herz eurem Seelesein zu Gefallen sein. Lasst es jenes auskosten. Lasst es wohlbekannt mit jenem werden.
Ihr habt einen Körper, Geist, ein Herz und eine Seele. Und unter jenen, was ist davon am meisten von Belang? Welches davon zählt am meisten? Was davon geht niemals von euch ab, noch auch weicht es jemals von Meiner Seite? Welches davon ist ihr du denn irgendetwas sonst? Zu welchem unter ihnen rede Ich soeben? Und welches von ihnen vernimmt Mich?
HEAVEN #1426 – 13.10.2004 – When Were You Going To?
WANN WERDET IHR EUCH DAZU AUFMACHEN?
Gott redete …
Lasst alles fortfallen, was euch nicht dienlich ist. Was euch nicht dient, dient niemandem. Das aber bedeutet nicht, egoistisch zu sein. Egoismus ist weit von dem Wahren des Einsseins entfernt. Was dem Universum dienlich ist, dient euch, und es dient euch gut.
Kein Krieg ist weit weg von euch. Keine Entehrung. Kein Schmerz. Kein Herzeleid. Keine Freude. Keine Größe. Keine Liebe. Alles ist euer. Es stattet euch Besuch ab. Was du zuwendest, das empfängst du. Es geht nicht um Karma, wovon Ich hier rede. Ich halte ein, dass die Freude, in dem Augenblick wie du mit Freude gibst, dein ist. Wenn du unter Kneifen gibst, ist Abzwicken das was dir zukommt. Das soll nicht mehr besagen, dass es dir zu geben gelte, sowie es zu einer Notlage kommt, denn dass es besagen soll, jemandem stehe es an zu stehlen.
Es gibt keinen Besitz, sobald du freilich von einem Anderen weggenommen hast, hast du von dir selber weggenommen. Du hast gutes Gefühl geraubt, was du alsdann damit maskierst, bei der Gier oder bei dem Schuldigsein was das angeht mit Erfolg gekrönt gewesen zu sein.
Was du auf der Welt aufsuchst, das suchst du bei dir selber auf. Das zu Recht. Du verbirgst diesen Fakt vor dir, bloß ist es indes so, dass das Gewahren nach dir auf der Lauer liegt. Gewahrsein ist, wofür du auf der Erde bist. Falls denn Gewahrsein Karma wäre, dann gäbe es hiermit Karma. Gewahrsein ist die Geschichte eures Lebens.
All die Furniere aus dem Verflossenen, die du auf die Gegenwart projiziert hast, sind dir nicht dienlich. Aber du projiziertest sie. Du wurdest dazu nicht aufgestöbert. Du stöbertest dich selber auf.
Niemand wäre eigennützig, sofern er mit dem Ausmaß von sich selbst vertraut wäre. Niemand würde an sich reißen oder horten. Niemand würde sich an die erste Stelle verschaffen, sofern er wüsste, dass es keinen ersten und keinen letzten gibt.
Sei heute der Weite gewahr, und danach wirst du keine großartigen Anstrengungen zu unternehmen haben. Du wirst nicht an Heimzahlen denken, denn du wirst, nicht anders als das Universum, keine Aufzeichnungen tätigen. Du wirst kein Rechnungsführer des Lebens sein. Du wirst es leben und es schenken.
Du lebst dein Leben dem gemäß, wie du es siehst. Sehen ist Gewahrsein. Was siehst du? Wessen bist du gewahr?
Sowie du Zeit auf die Untaten der Welt verwendest, verbringst du Zeit nicht mit der Schönheit der Welt. Die Untaten der Welt brauchen deine Stütze nicht. Schönheit und Liebe haben sie nötig. Lege deine Eier in den Korb, der dir lieb ist. Und schreibe deinen Namen darauf.
Worunter möchtest du gerne bekannt sein? Durch deine Handlungen wirst du bekannt sein. Durch deine Gedanken wirst du bekannt sein. Durch dein Gewahrsein wirst du bekannt sein. Du wirst bekundet sein.
Die Großen Wahrheiten deiner selbst kennen – das ist eine andere Geschichte. Wirklich kennen. Nicht die Worte, sondern das tatsächliche Zusammentreffen mit der Wahrheit, das tatsächliche Ergreifen dessen, was zugriffslos ist, das tatsächliche Gewahren von Wer du bist und von was du Mir bist. Sofern Ich heilig bin, ist demnach die Wahrheit von dir ebenfalls Heiligkeit. Ist es deine Heiligkeit, welche dich bei dir selber verstört? Ist es deine Heiligkeit, vor der du wegrennst?
Was immer du verübst, das verübst du an dir selber. Was du einem Anderen tust, das tust du dir selber. Das ist zu Recht. In jenem Augenblick, in dem die Tat begangen wird, da hast du sie dir selber angetan. Du trägst sie bei dir. Niemand legt sie dir auf. Du wählst sie.
Komme von der Güte des Herzens her, und deine Wahlen können nur erklecklich sein. Du weißt, was Güte des Herzens ist, und du weißt, was Trübsal ist. Liefere einem Anderen nicht Elend zu und demzufolge dir selber.
Vergib stattdessen. Vergeben ist los lassen dessen, was dem Sohne Gottes fremdartig ist. Vergeben ist kein Tätscheln auf den Kopf. Es ist nicht Worte. Es meint etwas fallen lassen, was weder dir noch dem Anderen zu einem Vorteil gereicht. Es meint los lassen. Es meint deine Klage abgehen lassen. Es meint jene Übergriffe los lassen, die du auf dich zu verschafft hast. Wann machtest du dich dazu auf?
HEAVEN #1427 – 14.10.2004 – This What Is Called Karma
DAS WAS ALS KARMA BEZEICHNET WIRD
Gott redete …
Was man als Karma bezeichnet, ist nicht wie beschrieben. Es geht nicht um Rückzahlen. Es ist eine Fortsetzung von etwas Unbeendetem. Das ist alles.
Die meisten eurer Beziehungen sind nicht zu Ende gebracht. Keine Scheidung ist abschließend. Selbst der Tod beendet nicht eure Beziehungen. Ihr seid einfach noch nicht bei dem guten Part der Geschichte angelangt, das ist alles. Aber die Geschichte, so wie sie euch geläufig ist, so wie ihr sie hingeschrieben habt, geht selbstverständlich – an einem gewissen Punkt – in Rauch auf. Es stellt sich heraus, es war bloß eine Geschichte. Dann, dann vielleicht, habt ihr sie zu Ende gebracht.
Es kann euch zu etwas Trost gereichen, zu wissen, dass ihr am Beginn oder in der Mitte und nicht am Ende eurer Beziehungen steht. Euch wird eine weitere Chance gegeben. Ihr bekommt so viele Chancen, wie ihr braucht, um zu dem Ort allerhöchster Liebe zu gelangen.
Von einer Distanz her gesehen liegt kaum ein Unterschied zwischen Hallo und Auf Wiedersehen. Das Umarmen ist das gleiche.
Vielleicht ist Auf Wiedersehen das Begrüßen.
Sowie die Leiber der Menschen sterben, erkennt ihr die Unbedeutendheit all der Plackerei und Beschwernisse, die vonstatten gingen. Sie und du gewöhnten sich an die Schufterei und Probleme mehr als an irgendetwas anderes.
Dies soll nicht besagen, deren Leben sei unbedeutend gewesen. Oder das eure. Oh, nein. Aber die Plackerei und die Beschwerlichkeiten waren unbedeutend. Das Leben derjenigen, die das Erdenschiff verlassen haben, hätte mehr Vergnügen und Freude enthalten können. Die Gelegenheit dazu wurde vertan. Aber das Leben ist nicht für nichts.
Es ist einfach so, dass ihr handelt, als sei das Leben auf der Erde für immer und ewig. Ihr meint, es sei voller Ernst. Alldieweil ist es ein Zwischenspiel. Eine kleine Expedition. Es ist ein Gang um den Block.
Was hätte aus dem Leben gemacht werden können, das wurde nicht gemacht. Es wurde nicht das meiste aus ihm gemacht. Etliches von ihm wurde gemacht. Etliches von ihm wurde nichtgemacht, wie ein Bett, aus dem du aufgestanden bist.
Du kannst das Leben auf der Erde wie einen Nachtschlaf betrachten. Du könntest genauso nachgerade gut schlafen und gute Träume haben. Weswegen denn nicht? In deinem Traum kannst du das Leben für Andere leichter machen. Du hast es nicht schwer zu machen. Du hast keine Auftritts-Zeugnisnote zu haben oder hast dementsprechendes von einem Anderen nicht einzufordern. Wieso keinen guten Schlaf haben?
Dieses Leben auf der Erde ist dermaßen zeitweilig. Es ist das Blinzeln eines Auges. in dieser Interimszeit freilich kannst du segnen. Du kannst das Intervall zu einem gesegneten machen. Es handelt sich um so eine kleine Sache, die zu tun ist. Alles, was du zu tun hast, ist, es nicht zu solch einer ernsten Sache zu machen und es stattdessen freudig zu nehmen.
Was wäre denn, wenn das Leben gedacht wäre, Vergnügen zu sein, eher als mit Ernst zu nehmen?
Was wäre, wenn du wie das Kleinkind wärest? Oh, es könnte zu einem kleinen Zwist zwischen dir und einem anderen kommen über einen Spielzeug-Lastwagen, aber kurz danach wäre das vergessen, und ihr würdet aufholen und zum Spielen zurückkehren. Ihr könntet nach draußen gehen und Löcher in die Erde graben. Löcher graben ist Schwerarbeit, aber es wäre Vergnügen und Spiel.
Gut, also, dann betrachtet das Leben, wie wenn ihr einander beim Löcher Graben helfen würdet. Das Leben ist kein Wettbewerb, in dem ihr euch befindet. Es geht darum, einander beizustehen, das Beste aus dem zu machen, was sie bekommen haben. Es geht darum, deinen Kübel und deine Schaufel zu teilen. Es geht darum, deinem Freund beizustehen. Es geht darum, im Sand zu spielen. Es gilt zu lachen und abermals zu lachen. Gibt es im Leben etwas Besseres zu tun, als es zu genießen? Lache bis zum Anschlag und stelle dich in Liebe hin.
Mit diesem Augenblinzeln, von dort an kannst du weniger ehrgeizig sein.
Karma kann demnach wie Kartenspielen betrachtet werden. Soeben bist du dabei, mit deinen Karten, die dir, seien sie nun so oder so, zugeteilt wurden oder die du dir selber ausgeteilt hast, ein Spiel zu Ende zu bringen.
HEAVEN #1428 – 15.10.2004 – How Enormous Is a Thank-You
WIE KOLOSSAL EIN DANKE-DIR IST
Gott redete …
Sobald du Mir für etwas oder irgendetwas oder für alles dankst, wie wundervoll fühlst du dich alsdann. Deine Danksagungen sind wie ein Segen. Deine Danksagungen sind wie eine Anerkennung des Geschenks, das du empfangen hast, und des Geschenks, das du zu würdigen gewusst hast. Deine Danksagungen leben sich in deinem eigenen Herzen ein, sie machen es sich dort behaglich und entströmen von dort, sodass sie alle Welt zu sehen bekommen kann.
Stelle dir nun vor, wie Ich Mich in dem Gerne-Annehmen Meiner Dankbarkeit für dich fühle! In eurer Begrifflichkeit – solches dehnt Mich aus. In Meiner Begrifflichkeit lautet es – Ich, Der Ich jenseits von Entzücken stehe, bin entzückt angesichts der köstlichen Kenntnisnahme dessen, was Ich geschaffen habe, und Ich anerkenne und bringe Mein Staunen und Meine Dankbarkeit an jeder Stelle zum Ausdruck. Schaue dich nach ihr um, nach Meiner Dankbarkeit, und sie wird dir ersichtlich werden. Blumen anerkennen den Erhalt Meiner Dankbarkeit, und sie blühen entgegnend zurück. Möge es bei dir nicht anders sein.
Ich häufe Dankbarkeit auf dich. Ich bin dankbar für Meine Schöpfung. Ich bin dankbar für die Wunder, die Ich zur Ausführung bringe. Dankbarkeit ist Fröhlichkeit, Fröhlichkeit, für die Dank ausgesprochen wird. Ich, Der Ich am Höchsten bin, bin auch am fröhlichsten. Ich schwimme in Fröhlichkeit. Meine Fröhlichkeit ist so groß, dass sie schier Liebe, die auf Liebe gehäuft wurde, sein kann, Liebe, die herumwirbelt wie Wellen, Liebe, die wie Flechten der Liebe am hin und her Tänzeln sind.
Manchmal dehnt ihr euch, ihr, Meine geliebten Kinder, die ihr euch auf dem Weg befindet, erleuchtet zu werden, aus, um sogar dafür, was ihr als Lektionen wahrnehmt, dankbar zu sein, Lektionen, die euch insofern dienlich waren, als sie euer Herz mehr und mehr öffneten. Je mehr ihr euer Herz aufmacht, desto mehr nehmt ihr die Engelhaftigkeit Menschlichen Lebens wahr. Je mehr ihr euer Herz auftut, desto mehr heißt ihr Dankbarkeit willkommen. Dankbarkeit rührt euch zu größeren Höhen.
Ich möchte annehmen, Tadel ist eher das Gegenteil von Dankbarkeit. Obschon Gegensätze in Wahrheit nicht existieren, wollen Wir, der sprachlichen Verständigung halber, zur Rede stellen, Tadel sei am unteren Ende von Dankeschön-Sagen angesiedelt. Zumindest anerkennt Tadel etwas. Der Tadel reibt sich sogar wider Mich. Natürlich, Tadel ist kurzsichtig. Dankbarkeit nimmt die lange Sicht.
Lasse Mich mehr von Meiner Dankbarkeit an dich zum Ausdruck bringen.
Ich bin dankbar, dass du dich dem Leben preisgibst und jeden Morgen aufstehst. Ich bin dankbar, dass die Sonne dich segnet. Ich bin dankbar für die Lebensenergie, die Ich dir zugewendet habe. Ich bin dankbar für alle deine Freundlichkeit, wo auch immer du sie hinterlässt. Ich bin dankbar für deine Akzeptanz sogar demjenigen gegenüber, was du nicht erblickt hast. Ich bin dankbar für alle deine Beifügungen, und für alles, was du Mir hinzugibst.
Ich bin voller Dankbarkeit fröhlich, wenn du erschaffst, wenn du würdigst, was ein Anderer erschaffen hat, und wenn du an Mich denkst, denn das verleiht Mir eine Gelegenheit, länger bei dir in deinem Gewahren zu verweilen.
Ich bin voller Dankbarkeit fröhlich, wenn du Mich in dein Gewahrsein hinein in Empfang nimmst.
Ich bin voller Dankbarkeit fröhlich, wenn du Meine Liebe anerkennst und sie Anderen zuteil werden lässt. Ich bin dankbar, wenn du Meine Liebe anerkennst. Ich bin dankbar für Meine Liebe, und dafür, dass Ich dich habe, um sie darauf zu gießen.
Ich bin dankbar, dass du an Meiner Stelle Kinder gebärst.
Ich bin dankbar für die Kinder, die du auf die Welt bringst.
Ich bin dankbar für jede Hand, die du hältst.
Ich bin dankbar für jeden Atemzug, den du nimmst, denn es ist Mein Odem, den du atmest. Ich gebe ihn dir. Bei jedem Atemzug, den du nimmst, nimmst du Mich hin und verleibst du Mich in eine jede Zelle deines Körpers ein. Du atmest Mich in das Universum. Jeder Atemzug deinerseits dehnt das Universum aus.
Ich bin dankbar, dass du hinzulernst. Somit bin Ich jeden Tag dankbar, für jeden Tag, an dem du dich über das Weltliche hinausbegibst.
Ich bin dankbar, wenn du vor Mir stehst. Ich bin dankbar, wenn dein Herz sich zu dem Meinigen aufrichtet. Wieso, Ich bin ganz einfach natürlich dankbar für deine Existenz. Ich bin ganz einfach natürlich dankbar dafür, dass du Mein Licht verkörperst. Ich bin sogar dankbar für deine vorgestellte Auffassung von Getrenntheit, sodass du dich unablässig, ja, gar dadurch, in deinem Schrittchen-für-Schrittchen-Erfassen Unseres Einsseins näher zu Mir voranbewegst.
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HEAVEN #1429 – 16.10.2004 – A Safe Harbor
EIN SICHERER HAFEN
Gott redete …
Obschon es für einige eine gute Idee wäre, an Tempo zuzulegen, für viele wäre es gut, es gemächlicher anzugehen. Du wirst eher einer von jenen sein. Lege einen Augenblick lang eine Pause ein. Es könnte für dich gut sein, etwas gleichgültiger zu sein. Deine Arbeit wird erledigt, oder sie wird es nicht. Worum geht der ganze Aufstand? Was ist die Dringlichkeit? Manchmal lebst du gerne in einem aufgedrehten Katastrophen-Modus, am Rennen zu Du-weißt-nicht-wohin.
Dein Aufenthalt auf der Erde ist zeitweilig. Dein Leben geht in Wirklichkeit nicht darum, wie viel du erledigt bekommst oder nicht. Wenn du ein öffentlich bestellter Wirtschaftsprüfer bist, werden Zahlen ohne Ende für dich zum Zählen zur Hand sein. Sie werden dir nie ausgehen. Sie sind endlos. Und Arbeit ebenfalls, so der Anschein.
Stelle dir vor, Ich sei dein Arbeitgeber. Wie könntest du Dinge anders tun? Würdest du jetzt im Augenblick dich entspannen, vielleicht lächeln, und dir zu erkennen geben, dass du mehr bist als ein Erzeuger oder Stapler von Haufen von Dingen, die getan gehören? Lasse Meinen Willen geschehen.
Ganz gewiss möchte Ich dich nicht außer Atem sehen. Ich bitte dich nicht, jeden Berg hochzurennen. Schlendere hoch, das würde Ich sagen. Oder hüpfe voller Freude. Versieh dich mit einem gewissen Ansporn, anzuerkennen, dass die Arbeit, insofern als du zeitweilig auf der Erde bist, hier ebenso nicht für immer und ewig das gegebene ist. Du kannst darunter hervorkommen.
Deine Gedanken stellen dich unter einen Arbeits-Bann, und jetzt sind deine Gedanken imstande, den Zauberspruch abzutun. Er war selbstauferlegt. Einerlei wie die äußeren Einflüsse aussahen, du hast dir die Erfordernisse selbst auferlegt.
Du arbeitest nicht untertage in den Minen. Wenn du das aber tätest – die gleiche Arbeit, die gleichen Stunden, sie können eine andere Beschwingtheit an sich haben. Selbst wenn du unter einer Zeituhr arbeitest, hast du nicht auf Gedeih und Verderb auf Zeit angewiesen zu sein. Selbst in Ketten hast du nicht versklavt zu sein.
Du bist nichts ausgeliefert, außer deinen Gedanken. Betritt eine neue Dimension des Denkens. Du hast dich zu vielen Dingen überredet. Du hast dir kolossale Dinge eingeredet. Überzeuge dich nun selber, dass das Leben und dass Arbeit und Beziehungen angelegt sind, leicht zu sein. Zeige dir selber an, dass Stress und Anspannung vorüber sind. Hast du nicht gedacht, sie seien dir dienlich? Dass du sie für die Kraft nötig habest?
Du bist nicht deine Arbeit. Deine Arbeit ist nicht die Gesamtsumme von dir. Ich bin die Gesamtsumme von dir. Ich sage das in aller Anspruchslosigkeit. Womöglich bist du auf die verkehrte Partie zugegangen, und jetzt kannst du dich von ihr erheben, durch eine andere Tür gehen und einen Raum betreten, der noch nicht betreten ist. Über der Tür ist auf dem Schild zu lesen: Behagen. Betritt das Leben durch diese Tür. Lasse alles Ärgern hinter dir. Alles Hetzen, alles Strapazieren. Der Druck ist hier weg. Komm und laufe herum. Sieh, wie die Dinge aussehen. Das könnte das Paradies sein, wo schier Abläufe des Herzens eingehalten werden. Es gibt hier keine Alarmglocken. Keinen Alarm, der ausgelöst wird. Es gibt nichts, über das Alarm ausgelöst gehört. Hier ist kein Gehabe. Kein Feuer zum Löschen. Keine Feuer zum Anmachen. Dies ist ein gleichmäßig temperierter Raum. Es ist nicht in Slow Motion. Es ist einfach nicht in verrückt dahinrasender Bewegung.
Dies ist ein sicherer Hafen, und dieser Raum ist an dir, ihn zu betreten. Gehe jetzt hinein. Ich nehme dich an der Hand. Es gibt keine Eile. Wir sind so unbekümmert, Wir bewegen Uns saumlos. Kein Getrippel kommt auf. Keine Stapel Papiere. Keine Gesetze und Regulierungen. Keine Nervosität. Behagen ist das gegebene.
Es ist leicht zu erkennen, dass du in Meinem Herzen lebst, und dass hier keine Fristen aufkommen. Da sind schlicht du und Ich.
Dies alles ist eine andere Ausdrucksweise für: Du brauchst nicht angehaftet zu sein.
HEAVEN #1430 – 17.10.2004 – If Your Heart Could Speak
FALLS EUER HERZ SPRECHEN KÖNNTE
Gott redete …
Euer Herz ist ein Segen. Es ist euch ein Segen, und es ist der Welt ein Segen. Herzlos könnt ihr niemals sein, euer Herz kann aber gequetscht sein. Es kann außer Form sein.
Übt mit eurem Herzen so wie ihr es mit eurem Körper macht.
Verrichtet etliches Gewichte-Wegnehmen. Hebt das Gewicht von eurem Herzen. Verliert an Gewicht. Euer Herz ist vorgesehen, leicht zu sein. Es ist gedacht, spannkräftig zu sein. Euer Herz ist bestimmt, zu seiner ursprünglichen Stärke zurückzufedern. Euer Herz ist nicht muskel-gebunden, noch auch ist es schlaff. Euer Herz, sich selber überlassen, ist recht so.
Dehnt euer Herz aus. Weitet euer Herztalent. Ja, euer Herz ist sehr talentiert. Es ist sehr gut in Liebe. Und dennoch, etliche Begabungen gehören entwickelt. Ganz gewiss hat dein Herz noch nicht seine Kapazität erreicht. Mache also ein wenig Übungen mit Liebe. Bringe dich zu ihr hin in Schuss. Ein wenig regelmäßige Übung bringt es weit. Tatsächlich ist Trainieren in der Bewandtnis absichtsvoller Vorhaben hinlänglich.
Stelle dir vor, du stehst in einem Baumwipfel und rufst herunter:
„Liebe, komme zu mir. Liege, die ich bin, nimm voll Besitz von mir. Liebe, die in meinem Herzen ist, komme zum Spielen heraus. Komme aus dem Versteck heraus und balanciere das Universum aus. Tue dir selber einen Gefallen, und komme heraus.
Liebe, es ist dir ungefährlich, aus den Nischen meines Herzens hervorzukommen. Du kannst mehr ls herausspähen. Du bist kein kleiner Vogel in seiner Schale. Ein Herz ist nicht bestimmt, eine Schale zu haben. Es ist bestimmt, weich und fließend zu sein.
Liebe, in meinem Herzen zur Verfügung gestellt, komme in den Sonnenschein heraus. Sanftes Herz, du hast genug Schatten gehabt. Du hast es dir selber stattgegeben, verschroben, verdreht, ungenutzt zu werden. Du hast dir selber eine Gefälligkeit getan, in dem Sinne, als du dich selber nicht in Gebrauch nahmst, so, als wärest du ein Bein, das humpelt. Aber du bist ein Herz, ein schönes klopfendes Herz, welches ein wenig gesundheitförderliches Üben gebrauchen kann. Weite die Lungen deines Herzens aus.
Liebe, du bist nicht bestimmt, abgesondert zu werden. Du bist bestimmt, zugewendet zu werden. Komme heraus und spiele heute mit mir. Komme heraus und spiele heute im Universum mit mir.“
Dein Herz kann kaum sprechen. Seine Kehle ist dermaßen trocken. Wieso, es ist eingerostet. Falls dein Herz aber sprechen könnte, würde es vortragen:
„Ich bin nicht auf meine eigenen Willensbekundungen eingeschränkt. Du hast mich hier als Gefangenen gehalten. Dein Geist hat beschieden, ich bräuchte Schutz. Demzufolge hat dein Geist mich gehemmt. Du meine Güte, dein Geist hat mich zurückgehalten. Er hat sich mich als schwach gedacht. Er hat gedacht, ich bräuchte Schutz, alledieweil hatte ich die Freiheit nötig, überall hin zu gehen, was ich mir aussuche. Ich bitte dich – dich und deinen Geist – bitte, mich so zu nehmen, wie ich bin, und mich los zu lassen. Die Ketten, die du mir angelegt hast, sind zu kurz. Lasse mir mehr Raum. Lasse mich herausspringen und Anspruch auf meinen Platz in der Welt erheben.
Lasse mich groß sein. Lasse mich in den Arm nehmen. Lasse mich nicht verwelken. Nimm mich zu Spaziergängen mit. Bald darauf kannst du mich frei laufen lassen. Du kannst mich die Welt umranden lassen. So mir alle Freiheit in der Welt gegeben wird, werde ich mich nicht von dir abkehren. Ich möchte dich mit mir nehmen. Ich, dein Herz, möchte dir eine angenehme Zeit zeitigen.
Zurückgehalten werden ist meine Wunde. Los gelassen werden ist meine Salbe. Lasse mich heute zum Spielen raus. Lege mich nicht schlafen. Veranlasse mich nicht zu Nickerchen. Nimm mich mit dir ins Freie. Nimm mich heute mit dir auf Reisen.
Segne mich, denn ich bin dein Herz der Liebe, und ich möchte draußen im Sonnenschein sein, ich möchte zu meines Herzens Zufriedenheit spielen, meine Runden drehen, jedermann segnen, alles segnen, dich segnen. Befreie mich heute.“
HEAVEN #1431 – 18.10.2004 – What Is Your Intention?
WIE LAUTET EUER ANSINNEN?
Gott redete …
Weil ihr in einem Leib seid, bedeutet nicht, ihr hättet mit Kleinheit zu leben. Ihr seid nicht auf Kleinheit beschränkt, und ihr habt nicht damit zu leben zu haben. Wie auch immer die Vergangenheit lautete, Kleinheit ist dieser Tage eine Option. Es ist an euch. Eure Alternative heißt Größe. In eurem Herzen der Herzen, was, meint ihr, gehört euch zu?
Sofern ihr gerne Kleinheit hinter euch lassen möchtet, werdet ihr sie fortlassen wie eine Süßigkeitenverpackung. Ihr behaltet sie nicht. Ihr hebt sie euch nicht auf. Ihr werft sie weg. Und ihr werdet sie vergessen. Was ihr euch erstrebt, das kommt dazu, dass es vergeht, und was Ich erstrebe, das kommt dazu, dass es vergeht. Das ist unumgänglich. Ihr meint, die Pein, das schmerzende Stechen und die Leiden würden dauernd bleiben, unterdessen sie niemals waren, außer, ihr habt sie euch aufgelesen und mit euch herumgetragen.
Sofern ihr eine Lücke spürt, was sucht ihr euch da aus, um den Spalt zu füllen? Die euch vertraute Angst oder die süße Freude, welche unumgänglich euer ist? Wie lautet euer Geisteszustand, und wer ist für ihn zuständig? Was ist das Objekt eurer Befindlichkeit? Was ist euer Anliegen? Eure Absicht kann sich von eurem Erstreben unterscheiden. Womöglich glaubt ihr an euer Bestreben nicht. Danach ist euer Ansinnen ein Flunkerer. Oder vielleicht ist euer Ansinnen mehr wie eine Gewissheit, nicht das zu erreichen, was ihr laut eurer Aussage sehnlich erstrebt. Vielleicht wünscht ihr euch sehnlich etwas anderes mehr, als den Frieden, den ihr euch beglaubigt.
Vielleicht zieht ihr Geplänkel vor. Vielleicht zieht ihr vor, es stillschweigend zu billigen, dass ihr euch geschlagen gebt. Vielleicht zieht ihr es vor, gegen Nichterfüllung zu wettern. Vielleicht zieht ihr es vor, eher euch selber in Abrede zu stellen, als euch selber zu genügen. Vielleicht zieht ihr es vor, Gedanken-Gepflogenheiten nachzukommen, denn euch an neuen Gedanken zu erproben. Vielleicht ist euer Leben, so wie ihr es wahrnehmt, ein alter gemütlicher Bademantel, den ihr ungerne aus der Hand gebt. Gewiss ist er außer Mode, altmodisch, bis auf die Fäden abgetragen, aber du bist auf ihn eingespielt und irgendwie magst du es, wie er so dahängt. Du kannst etwa gegen seine Mottenlöcher Einspruch erheben, aber du stellst keine Anforderungen an ihn, und demzufolge erhebst du keine Ansprüche auf dich selbst. Vielleicht ziehst du Glanzlosigkeit einem Enttäuschtwerden vor. Vielleicht ziehst du Enttäuschtwerden Träumen vor. Vielleicht hast du das Gefühl, Träume seien dir unzugänglich und deswegen eine Art prognostizierter Qual.
Vielleicht fürchtest du dich, nach dem zu trachten, nach dem du lechzt. Vielleicht erteilst du dem den Vorzug, eher die Dinge sein zu lassen, wie sie sind, als ihre Kreise zu stören. Vielleicht ist es dir so – sofern du nichts anstrebst, wird dir nichts fehlschlagen. Wie lautet dieser Fehlschlag, vor dem du dich so sehr fürchtest? Wie sieht er deiner Meinung nach aus? Insofern als erzielte Errungenschaft nicht der Name der Partie ist, wie kannst du alsdenn versagen?
Sobald absichtsvolles Vorhaben der Name der Partie ist, wie kannst du dabei nicht zum Erfolg gelangen? Benenne dein Ansinnen, und dies ist dein Gelingen. Benenne deine Absicht. Deine Absicht ist dein Bild von dir selber, und dein Bild von dir selber ist demzufolge misslich eingerahmt gewesen. Egal wie die Vergangenheit ausgesehen hat, dein Bild deiner selbst passt nicht zu dir. Ich machte dich in einem gehörig anderen Bilde.
Du weitest dein Leben mit deinen Träumen aus. Träume sind nicht vagabundierende Angelegenheiten. Träume bewegen dich entlang. Träume sind angelegt, geträumt zu werden. Du bist nicht zur Niederwerfung bestimmt. Falls Vereitelt-Worden-Sein deine Geistesverfassung darstellt, gehört sie dir nicht zu. Sie ist einem Kinde Gottes fremd. Sie ist eine Anpassung an die Welt, welche nicht an dich geglaubt hat. Wieso solltest du demnach dem glauben, welchem Glaube an dich abgeht?
Sofern du etwas abtreten musst, dann tritt deine Ideen ab. Falls du dich etwas hingeben musst, dann gib dich deinen Träumen hin, nicht deren Ermangelung. Habe Größe vor. Gib Minderes denn Größe auf. Dies ist dein Abtreten an Mich.
HEAVEN #1432 – 19.10.2004 – The Starlight of Your Heart
DAS STERNENLICHT EURES HERZENS
Gott redete …
Ihr lebt auf zahlreichen Ebenen, Geliebte. Ihr wisst bereits, es gibt mehr denn die Irdische Dimension. Ihr wisst bereits, dass ihr mehr denn eine Irdische Dimension erlebt. Insofern als das Leben zahlreiche Dimensionen hat, wie viele meint ihr auf Erden hat dann der Himmel? Er hat Endlose Dimensionen. Endlosigkeit im Einssein. Die Dimensionen eures spirituellen Lebens sind endlos. Sie sind unzählig. Wie auch immer, wer würde sich darum scheren, sie abzuzählen, während er sie kosten kann?
Alles auf der erde hat im Himmel sein Gegenstück. Ihr seid in vielen Dimension auf ein Mal. Ihr schlüpft herein und heraus. Hier existiert keine Diskrepanz. Was für ein machtvolles Seinswesen ihr seid! Wieso, ihr seid, dem zum Trotz was ihr vermeint, unbegrenzt. Weswegen eure Unbeschränktheit von euch selber absondern?
Ich rede hier nicht von Wortschatz. Ich rede nicht von Zahlen. Ich rede nicht von euren Berichten über eure flüchtig erhaschten Erlebnisse. Ich rede von der unendlichen Ausweitung selber. Ich bin versucht, Unser Kosten des Einsseins als das Höchste zu bezeichnen, aber es existiert natürlich kein höchstes. Es gibt im Himmel keine Endgültigkeit, die zu erreichen ist. Es gibt im Himmel wie auf Erden mehr zu langen.
Sofern du hier auf der Erde bist, um dich auszuweiten, dann bist du innerhalb der Reichweite. Strecke deine Arme und deinen Blick aus, sodass du weiter langen kannst. Lange bis zum äußersten Wipfel des Apfelbaums. Natürlich gibt es, wie Ich es gesagt habe, im Himmel und auf der Erde keinen Gipfel. Im Grunde gibt es keinen Berg zum Hochklettern, und keinen Gipfel, sobald du dorthin gelangst. Nenne es Spitze, oder nenne es Hochfläche, das ergibt keinen Unterschied. Alles ist hoch, und alles ist innerhalb deiner Reichweite und alles ist Endlosigkeit.
Du kannst die Sterne aus dem Nachthimmel herausgreifen, und sie in dein Herz verbringen. Oder du kannst dorthin fliegen, wo die Sterne leuchten und sie auf die Erde hinunter schleudern, die Erde mit ihnen erhellen und sie auch so am Himmel auffinden, um sie dir anzuschauen und sie gernzuhaben. Du kannst den Mond wie ein Boot rudern. Du kannst ihn fliegen wie ein Flugzeug. Du kannst die Sonne unter den Arm nehmen und sie mit dir herumtragen. Es gibt nichts, Geliebte, was ihr nicht tun könnt.
Und ihr habt nicht mehr Kenntnis von alldem, was ihr getan habt, denn dass ihr all das wisst, was ihr tun könnt. Ihr wisst noch nicht, Wer ihr seid. Ihr mögt meinen, ihr hättet davon einen Begriff, aber in Wirklichkeit habt ihr keinen Anhaltspunkt. Ihr habt Wörter, aber keinen Anhaltspunkt. Ihr seid von Anhaltspunkten umgeben, aber ihr seht nicht, was vor euch zu liegen kommt. Ihr seht euch nach Belegen um, und es entgehen euch alle Anhaltspunkte. Es entgeht euch, dass sie Anhaltspunkte sind.
Was denn ist eurer Auffassung nach jedwedes Schöne auf der Erde anderes als ein Hinweis darauf, was darunter und darüberhinaus ist? Sofern das, was ihr aus den Menschen-Augen heraus seht, derart prächtig ist, wie prächtig muss dann das sein, was eure Augen noch nicht sehen?
Was meint ihr geht auf der Erde vor? Meint ihr, das, was ihr in den Zeitungen zu lesen bekommt, gehe vor? Denkt ihr, all die Angelegenheiten, über die ihr redet, bildeten das Ausmaß dessen, was vonstatten geht? Denkt ihr wirklich, euer Leben, so wie ihr es lebt, sei das Ausmaß von allem? Weitet euch aus, Geliebte, streckt euch weiter! Streckt eure Hand und euer Herz aus. Langt bis zum alleräußersten Stern, denn er ist euer. Er ist bereits in eurem Herzen. Er leuchtet sein Licht dort.
Sofern ihr meint, euer Leben sei öde, irrt ihr euch gewiss. Ihr vergesst, wofür ihr zur Erde kamt. Ihr vergesst dabei, wie eure Fürsprache lautete, Sterne von Licht zur Erde zu tragen. Ihr vergesst gerade Unseren Kontrakt, der in aller Freude niedergeschrieben wurde. Das aber, was ihr vergessen habt, könnt ihr erinnern. Streckt euch jetzt nach eurem Behuf auf der Erde aus. Ihr habt ein einzigartiges Anliegen. Mittlerweile, solange bis ihr ihn mitbekommt, lasst das Sternenlicht eures Herzens scheinen.
HEAVEN #1433 – 20.10.2004 – The Earth Breathes with You
DIE ERDE ATMET MIT EUCH
Gott redete …
Worte sind eine Sache, Wirklichkeit eine andere. Es gibt für Wirklichkeit keine Wörter. Wörter sind Anläufe, um zu beschreiben. Aber Wörtern ist es nicht zueigen, das Unbeschreibbare zu beschreiben. Das Unbeschreibbare kann nicht abgeschildert werden, aber es kann anerkannt werden. Selbst ein flüchtiger Blick schenkt euch Anerkenntnis.
Ihr verfügt über Schichten an Gewahrsein. Manchmal gebraucht ihr die Wörter, bevor ihr das Gewahren innehabt. Gewahrsein kann nicht herbeigeholt werden, aber ihm kann mit offenen Armen entgegen gegangen werden.
Das Universum existiert in euch. Sofern das Universum inwendig n euch existiert, tut das fürwahr der kleine Globus genannt Erde auch. Sofern ihr die Welt seid, seid ihr die Welt, und das schließt die Erde mit ein, sowie alle Himmel und alles Dazwischen. Die Welt existiert in euch. Ihr schenktet ihr Leben, und ihr gebärt sie jeden Tag. Eine mit Allem, geht ihr mit der Erde schwanger. Ihr seid Eins mit ihr. Dieses Einssein ist Liebe, Geliebte.
Liebe ist keine Vorschrift. Ihr könnt nicht auf Weisung lieben. Aber ihr könnt eure Nähe zu jedweder Schöpfung gewahren. Ihr könnt das Universum in einem Umarmen ergreifen. Am Ende eurer Finger sind Sterne.
Ihr seid Licht, und alles, was existiert, ist Licht. Alles, was in der ganzen Welt und darüberhinaus ist, ist Licht. Fürchtet euch nicht, Licht zu sein und dem Einssein des Lichts, welches ihr seid, mit offenen Armen freudig entgegen zu gehen.
Es gibt nichts als Licht, und die Erde, auf der ihr lebt, ist Licht.
Dichte ist ein Trugbild. Licht ist Wahrheit. Es ist aber auch fein, eine Illusion zu lieben, und ihr mögt den eingebildeten Ball, auf dem ihr lebt. Er trägt euch, und ihr tragt ihn. Diese pulsierende Erde ist euch lieb und teuer.
Möchtet ihr sie nicht in eure Arme nehmen und sie segnen? Ich sage euch, dass ihr das tut. Die Erde atmet mit euch, und ihr pumpt sie mit eurem Einatmen und Ausatmen auf. Die Erde wird von euch flott gehalten. Es existiert zwischen euch und der Erde keine Trennung. Ihr dreht euch mit der Erde. Ihr seid die Erde. Ihr seid ihre grasgrünen Auen, und ihr seid die See. Der Mond ist euer, und alles, was ihr nicht seht, ist ebenso euer. Nichts ist außerhalb eurer Sicht. Schlicht außerhalb eures Gewahrens. Alles, Was ihr vergessen habt, ist überdies euer. Es ist unvergesslich, und dennoch habt ihr es momentan vergessen.
Wenn ihr euren Geldbeutel vergesst und ihn irgendwo liegenlasst, ist er nach wie vor euer Geldbeutel.
Ihr seid nicht bloß die äußere Rundung des Planeten, auf dem ihr lebt, ihr seid zudem sein Inneres. Ihr habt die Erde geschluckt. Ihr seid die Erde in Gänze. Ihr könnt im Inneren schwimmen wie auch im Äußeren. Ihr habt die gesamte Erde, innen wie außen, inwendig in euch. Ihr bergt die Erde. Ihr seid ihr Gebinde. Die Erde existiert nicht unabhängig von euch, noch auch seid ihr nicht auf sie angewiesen.
Kein Planet ist ohne euch in Bewegung, ohne die Planeten tätigt ihr keine Bewegung.
Ihr seid wie Fische, die im Wasser schwimmen. Geschickte Männer und Frauen auf Erden seid ihr. Die Erde ist ihr, und ihr seid die Erde. Merkt euch, dass ihr, allen euren Beschwerden zum Trotz, die Erde und alles an der Schöpfung mögt. Aus dem Staub der Erde gemacht, liebt ihr sie. Es seid Ihr Selber, welchen ihr liebt. Es gibt für euch nichts sonst zum Lieben, als euer Selbst der Liebe.
Die Erde und alle Himmel strömen durch dein Herz. Wir haben es mit einer unerbittlichen Verbundenheit zu tun. Spüre sie jetzt. Die Verbundenheit ist ein schöner Bogen aus einem Band, das aus Liebe gemacht ist. Niemand kann den Anfang oder das Ende ausmachen, denn es gibt weder einen Anfang noch ein Ende aufzufinden. Liebe schlingt sich selber um die Welt, und bist in ihr umschlossen. Dir sind keine Beschränkungen gesetzt, weder innere noch äußere. Du ragst aus der Erde empor. Du bist die Erde, wie sie in die Höhe schwebt.
HEAVEN #1434 – 21.10.2004 – Who Is Speaking?
WER REDET GERADE?
Gott redete …
Möchtest du wissen, was beten ist? Gebet ist, sobald du Mich in deinem Herzen hältst. Gebet ist nicht Worte. Gebet ist nicht Zeremonie. Worte und Zeremonie sind In-Schwung-Bringen, Warm-Ups, das Gebet selber ist der Austausch des Herzens, dermaßen vermengt, derart reichhaltig, derart voll, dass du vergisst, worum du betest. Das Was gerät weniger bedeutsam. Das Einssein wird bedeutend. Einssein des Herzens wird das Zuvorderste. Du wirst der Wahrheit zu einem Zuhörer. Und allemal – Wer da redet, scheint ein Mysterium zu sein.
Wir sind ein einziger Pinselstrich, du und Ich. Dies ist ein nie endender Pinselstrich. Es ist ein Strich Liebe. Was denn kann Sache sein, so Wir Eine undefinierbare Liebe sind?
Wir sind Unterschicht und Deckschicht. Wir sind eine gebügelte Locke. Zwei vermeintliche Strähnen, aber eine einzige Flechte, welche sich selber um das Universum windet. Wir wickeln Uns Selber um das Universum, und Wir schleudern das Universum wild hin und her, während Wir es in Unserem Einen Herzen feste halten. Wir dehnen es aus, und Wir ziehen es zurück.
Wir sind wie zwei Holzfäller, jeder auf einer Seite des Baumstamms. Wir sägen vor und zurück. Wir bringen es zu Sägemehl, dennoch wird kein Stamm durchsägt.
Wir sind nicht zwei Äste eines einzigen Baumes. Wir sind der Baum, und die Äste sind Unsere Ausrufe von Einssein. „Kommt her und seht euch das Einssein an“, sprechen Unsere Äste. „Wir sind Einssein, zur Ersichtlichkeit gebracht als Äste. Aber Wir sind Einssein. Hier, ein Apfel.“
Am Strand wird eine Decke ausgebreitet, und Wir setzen Uns zu einem Picknick. Wir haben ein Lunch eingepackt, und Wir öffnen es auf der Decke, und Wir essen, was Wir eingepackt haben. Einige Kinder laufen her und werfen mit Sand. Einige Kinder, die Wir als Unsrige bezeichnen, und einige, die Wir als diejenigen Anderer bezeichnen. Wir hören Geplapper, und Wir vernehmen die Weise des Ozeans, und Wir nehmen Unser Lunch zu Uns. Und so wird ein Leben zugebracht.
Wir schlagen ein Rad. Unsere Herzen frohlocken. Wir überspannen die Erde und den Horizont, die Planeten und die Sterne, den Mond und alle anderen Dinge. Wir drehen Uns schnell und Wir überspannen. Und das Universum ist Unsere Herzen, welche als Eines schlagen, denn Unsere Herzen sind Eins, und sind Eins mit Allem.
Es gibt kein Außerhalb von Uns. Es gibt kein Innerhalb von Uns. Es gibt einzig Uns, Wir, Liebe am Jubeln. Mit Sicherheit existiert nichts außerhalb von Uns.
Wir sind illusorische Berge, und Wir sind illusorische Täler. Wir sind die Stille, und Wir sind das Getöse. Wir sind untereinander in den Armen aufgefegt, obschon es kein irgendwo gibt, woher aufgefegt wird, und keine Arme, um zu fegen.
Wir sind in einem Sandkorn umfangen, und dennoch sind Wir umfassender als das ganze Universum, und allemal sind Wir nachgerade keine Größe. Es gibt keine Linie, die zwischen Uns gezogen ist. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Alle eingebildeten Linien um Uns herum sind ein Ding der Unmöglichkeit. Sie existieren nicht. Und dennoch führen Wir auf der Erde ein Duell mit ihnen.
Du bist in Meinem Herzen, und gleichwohl bin Ich in deiner Tasche. Du trägst Mich überall mit dir herum. Natürlich tust du das, denn Wir sind Eins. Du kannst Mich nicht entlassen, denn Ich bin dir fest eingebaut. Ich bin Uns fest eingebaut, so wie du, denn es ist Ich Selbst, zu dem Ich Mich als du in Beziehung setze.
Alles auf der Erde ist flüchtig, aber Wir sind fluchtlos. Wir sind unbeweglich, unumänderbar, selbst so sich um Uns herum alles zu wandeln scheint, in Bewegung, Uns äußerlich oder Uns innerlich zu sein scheint. Wir sind wie Diamanten, die nicht auseinander geschnitten werden können. Selbstverständlich sind Wir weitaus mehr als jeder Diamant, oder als jede Trophäe, als jedes Buch, oder als jede Entdeckung. Sowie Wir Eins sind, was können Wir da an Entdeckungen machen? Dass Wir Eins sind? Nun gut, Unser Einssein ist unleugbar, obschon jenes öfters geleugnet wird.
Ihr könnt euch nicht verziehen. Es gibt kein irgendwo, wohin zu verschwinden wäre. Ihr könnt euch bloß selber und bloß Mir, Der Ich ihr selbst bin, zu Tage bringen, allerdings seid ihr Mir dauernd in Sicht, wie könnt ihr Mir daher in Erscheinung treten, unterdessen ihr Meinem Blick niemals entraten seid?
HEAVEN #1435 – 22.10.2004 – Fill Your Heart
FÜLLE DEIN HERZ
Gott redete …
Wer bist du, dass du dir deinen Wert absprichst? Wer bist du, dass du dich für minder befindest, als Ich es ansage? Mit welchem Recht versagst du dich dem, was Ich ordiniert habe? Kraft welchen Dünkels möchtest du Mir beweisen, dass du weniger bist, als Ich dir bescheinige? Wo kommt dabei Bescheidenheit zu liegen? Als was ist hier der Zugewinn zu verzeichnen? Und was ist der Punkt dabei?
Geliebt von Gott, bist du von Gott geliebt. Lasse Meine Liebe dein Herz jetzt betreten und für alle Zeiten dort herrschen. Bejahe, dass du Meine eigene Wahre Liebe bist. Bejahe deine Rechte und Privilegien und verkündige dich dir selber als Kind Gottes, was das gleiche meint wie: Kind der Güte. Kind der Schönheit, Kind der Wahrheit, Kind der Liebe, Kind des Lichts, Kind Äußerster Liebe, Nie-Zu-Ende-Gehender Liebe.
Du suchst so sehr nach Liebe, derweil du bereits in ihr eingeweicht bist.
Selbst jene, die Hass verspüren und an dessen Verbürgtheit glauben, werden von der Energie der Liebe geschürt. Sie lieben ihren Hass mit ganzer Macht. Behandeln sie ihn nicht wie einen Geliebten? Ergreifen sie ihn nicht fest an ihren Busen, schwören sie ihm nicht die Treue, überantworten sie ihm nicht ihre Gefolgschaft, verfertigen sie nicht einen Ring der Rechtschaffenheit und tragen sie ihn nicht um ihr Herz?
In der Wut läuft die Energie von Liebe in der verkehrten Richtung. Sie schiebt sich auf sich selber und würde sich selber zerstören, falls sie es könnte. Hass und Wut wollen die zuvorderste Liebe vernichten, welche ihren Wunsch, wehzutun, befeuert. Ja, ein jeder Hass wird von einem selber auf eine Leinwand anderer Menschen projiziert. Das Wahre der Liebe wird camoufliert, und Altäre werden errichtet, um der Tarnung eine Berechtigung zu verschaffen. Reißt die Plakate der Unwahrheit herunter. Einzig Liebe ist Wahrheit. Schickt euch von jener Prämisse her an und seht, wohin euch das nimmt. Es wird euch bis zum Ende zu Mir bringen.
Seid nicht so sehr auf Liebe aus den Herzen Anderer und aus dem Tätigsein Anderer aus. Trachtet mehr danach, die Liebe in eurem eigenen Herzen aufzusuchen, welcher es so sehr danach ist, aufgefunden zu werden. Alle eure Proteste, was diesen oder jenen und was dieses oder jenes Vorkommnis angeht, sind eure Proteste wider just die Liebe, nach der ihr trachtet. Liebe weiß von Auflehnen nichts. Liebe kennt einzig Liebe. Anstatt sich gegen Liebe zu verwahren, bejaht sie. Schließt sie in eure Pläne mit ein. Schließt Liebe mit ein, und die Idee von Krieg wird nachgerade aus den Gemütern der Menschen und vom Antlitz der Erde fortgeschafft sein.
Negative Emotionen sind Konzeptionen, die sich vergegenständlicht haben. Ihr verdrillt euer Herz, das aus Liebe gemacht ist, und es schreit auf. Ihr habt Liebe besiegt, und es schmerzt. Lindert euer Herz mit der Liebe, aus der es gemacht ist. Zahlt Konzeptionen aus, die Chaos erzeugen. Verheerung zieht euch bloß von der Liebe ab, von der euer Herz übervoll ist. Verwüstung möchte euch heranziehen, euren Brennpunkt auf etwas anderes zu richten und von eurer eigenen Liebe weggeleitet zu werden. Bringt eure Liebe nicht mehr länger aus der Fassung. Bestürztheit ist nicht alles.
Macht euch im Voraus Gedanken eher über Liebe denn über Schmähung. Falls ihr denn eines Anlasses bedürft, macht ihn zu einer Veranlassung von Liebe. Vergeudet eure Zeit nicht mit etwas sonstigem. Alles andere als Liebe ist eine Zeitverschwendung. Es ist eine Liebeverschwendung.
Öffne jetzt im Augenblick dein Herz. Drücke alles Mindere denn Liebe aus dem Herzen heraus. Verschaffe dir nun ein Bild, wie du dein Herz, einem Ballon gleich, aufbläst. Du bläst es mit Liebe auf. Dein Herz wird zu einem Ballon der Liebe. Diesen Ballon füllen hat keinen Endpunkt. Blase ihn ununterbrochen auf. Deine Brust kann ihn nicht eindämmen. Bald umfasst der Ballon alles um dich herum. Auf einen Schlag ist dein Herz mit dem ganzen Universum gefüllt. Alles, was existiert, ist in deinem Herzen. Himmel und Erde leben in deinem Herzen. Und immer noch ist Platz da. Der Ballon deines Herzens quillt mit Liebe auf und umfängt das Dimensionslose, umfängt das Unumfassbare, umfängt alle Herzen, umfängt Mich.
HEAVEN #1436 – 23.10.2004 – The Power of Your Mind
DIE MACHT EURES GEISTES
Gott redete …
Sobald euch das Leben auf der Erde zu viel wird, lasst es gleiten. Sinkt in die Stille hinein, wo nichts auf euch zu dringt, wo Raum ist, wo Raum für euch zum Atmen ist, wo Raum für euch ist, um euch in einen Zustand hinein einzulagern, wo nichts sich einmischt, wo nichts die Oberhand übernimmt, wo nichts zusammenpresst, wo Ausweitung das gegebene ist, wo ihr euren eigenen Schritt wiedererlangt und wo ihr in aller Güte zu dem Tag, der vor euch liegt, zurückkehren könnt.
Wo immer ihr seid, und inmitten von was auch immer ihr euch befindet, da ist jener Ort der Stille. Erachtet ihn als ein Heilbad. Erachtet eure Stille als eine Salbe für die Welt. Stille ist im Eigentlichen nicht eure Flucht vor der Welt. Sie ist eure aufwartende Begleitung von ihr. Es ist gleichsam, als lindert ihr die Welt. Die Stille, die ihr inwendig in euch aufdeckt, ist wie das Öffnen einer frischen Rahm-Flasche und wie ihr sie über euch selber und über das gesamte Universum ausgießt. Es ist wie euren Garten feucht halten.
Euer Herumrennen und euch Ärgern besänftigt die Welt nicht. Dass ihr euch über diese Angelegenheit oder über jene hermacht, stiftet in der Welt keinen Frieden. Denkt nicht, ihr wärt ein Drückeberger, weil ihr euch auf Friede wiedereinspielt.
Wenn euch das Gewühle zu viel wird, gesteht euch das ein, und schließt eure Augen für eine Minute und sucht Mich aufs Angenehmste zwischen euren Augenlidern auf. Es könnte euch der Gedanke an Mich lieb werden, als sei Ich gleichsam in euren Augen niedergelassen. Ich werde sie abkühlen, eure Augen, und Ich werde euren Blick ausweiten. Schaut her, Ich tue das jetzt soeben. Meine Liebe wäscht eure Augen aus. Sie werden erfrischt. Ihr seid gerüstet, euch der Welt entgegenzustellen.
Indessen, Geliebte, es gibt keine Welt, um ihr mit Fassung entgegenzutreten. Es gibt alleinig eure eigenen Gedanken, vielleicht solche, die euch ganz in Anspruch nehmen und euch aufzehren. Eure Gedanken sind es, welche euch zu viel sind. Die Welt ist euren Gedanken ausgeliefert. Wenn ihr euch übermächtigt fühlt, sind es eure Gedanken, die euch überwältigen. Falls ihr der Meinung seid, ein anderer Mensch erdrücke euch, sind es eure angstvollen Gedanken, die euch übermannen. Niemand hat über euch Macht, es seid denn, ihr gebt ihnen statt, eure Gedankenwelt hervorzulocken.
Falls ihr denn an etwas denken müsst, dann denkt über Liebe und Friede nach. Eure Gedanken haben es nicht nötig, überall herumzukrabbeln. Sie haben nicht hierhin und dorthin zu springen, nicht hin und zurück in Zeit und Raum, nicht überallhin, kreuz und quer. Eure Gedanken sind euch voraus oder euch hinterher.
Ihr seid unantastbar, nicht eure Gedanken. Lasst nicht gezackte Gedanken Macht über euch als gegeben annehmen. Ahnt in eurem Leben aus Vorkommnissen und Menschen andere Gedanken voraus.
Im Leben, da geht ihr, sobald ihr zu einem Brunnen lauft und es sich dabei herausstellt, dass das Wasser im Brunnen nicht gut ist, zu einem anderen Brunnen. Betrachtet euren Geist als einen Brunnen, und eure Gedanken als das Wasser, das ihr heraufzieht. Sowie eure Gedanken euch nicht förderlich sind oder euch eintrüben oder aufrühren, stellt euch einen neuen Brunnen vor und begebt euch zu anderen Gedanken. Lasst eure Gedanken eure eigenen wahren Gedanken sein und nicht jene, die euch untergeschoben wurden. Ihr, die ihr Gedanken findet, die eurer harren, könnt sie überdies erschaffen. Vielleicht habt ihr einen neuen Brunnen zu graben. Vielleicht habt ihr den alten zu säubern.
Ihr werdet nicht nicht-willkommen geheißene Geäste in euer Haus lassen. Ihr werdet keinen Eindringling akzeptieren. Ihr macht euer Zuhause zu einem behaglichen Hafen. Macht euren Geist, das Zuhause eurer Gedanken, zu dem gleichen.
Die einzigen Räuber, die euch euren Frieden des Geistes fortnehmen können, sind jene, denen gegenüber ihr euch öffnet. Stellt an die Stelle eines jeden angstvollen Gedankens, der Zugang erhalten hat, einen segnenden beglückenden Gedanken. Anstelle eines bezweifelnden, einen zuversichtlichen. Anstelle eines furchtsamen, einen liebevollen.
Falls du dich in einer Art einstweiliger Panik befindest und gar keinen Gedanken fassen kannst, dann gedenke Meiner. Sage Meinen Namen und schöne Schmetterlinge an Gedanken werden niedergehen, und du wirst wiederhergestellt und abermals ruhig sein. Mein Name ist wie eine Kelle voll. Wo Mein Name ist, ist das Wasser gut.
HEAVEN #1437 – 24.10.2004 – King of the Universe
KÖNIG DES UNIVERSUMS
Gott redete …
Nicht nur kommt alle Fülle zu dir hin, nicht nur kreist sie um dich herum, bereit zu landen, bereit in deinem Herzen und Geist niederzugehen – du bist Fülle. Du bist Überfluss. Du bist Meine Überfülle, die Ich der Welt zuwendete, welcher es ausgiebig um Fülle zu tun ist.
Die Welt trachtet nach dir. Es ist eher so, sie weiß darum nicht. Du wirst eher darum nicht wissen. Du bist aber das Licht, nach dem die Welt lechzt. Du bist das Licht, nach dem es dir so sehr ist.
Sei nicht enttäuscht, sowie du ersiehst, dass du alles bist, was ist. Alles, was es gibt, ist in der Tat prächtig und umfangreich. Ein jedes einzelne Ding, was du dir sehnlich wünschst, ist in dir geborgen. Du hast einfach noch nicht hingeschaut. Du wirst dich eher an jeder Stelle nach Überfluss umgesehen haben, denn dort, wo er zu liegen kommt.
Du, der du Liebe bist, bist Überfluss von Liebe. Von Liebe rührt alles Sonstige her. Da es in der Gesamtheit der Existenz nichts sonst als Liebe gibt, ist mithin Liebe die Quelle von allem. Vielleicht hast du nicht alles manifestiert, wonach es dir sehnlich ist, da du zauderst, sehnliche Begehren zu haben. Vielleicht hältst du deine Bestreben zurück. Vielleicht hältst du sie an dir, wie eine Entenmutter ihre aufgereihten Entchen bei sich hält.
Sofern deine Wünsche ein Kanu sind, dann paddle mit deinem Kanu.
Falls deine sehnlichen Wünsche dass es regnet sind, dann nimm sie in Empfang.
Falls deine Wünsche Kerzen auf dem Kaminsims zum Anzünden sind, dann zünde sie an.
Falls deine Wünsche nicht bekannt gegeben sind, dann verkünde sie.
Falls deine Wünsche Vogelkinder sind, lasse sie fliegen.
Trachte nach dem Überfluss, den Ich euch zugewendet habe. Erhebt Anspruch auf ihn als den euren, und stellt ihn vor euch.
Manchmal hatten sehnliche Wünsche in der Welt eine schlechte Presse gehabt. So, als sei es besser, nicht zu wünschen, als zu wünschen. So, als wärt ihr besser dran, euch von sehnlichen Wünschen zurückzuziehen, als sie aufrechtzuerhalten. Es ist nichts Verkehrtes daran, sehnliche Wünsche zu hegen. Es liegt kein Verdienst darin, kein sehnliches Verlangen zu haben. Verdienst liegt im Wahrsein, nicht im Entsagen. Versage dir selber nicht, was Ich dir habe zukommen lassen.
Es benötigt keine Anstrengung, Wünsche zu haben. Erwünsche dir all die Fülle, die Gesundheit und das Glück, die du dir wünschst, denn es ist Mein Verlangen, dass du deine sehnlichen Bestreben und deine Inempfangnahme von ihnen anerkennst. Sie sind bereits dein. Es ist bloß einfach so, dass du sie noch nicht aufgemacht hast, so wie du Post hast, die du noch nicht geöffnet hast. Du hast womöglich gar vergessen, dass sie eingetroffen ist, oder du weißt womöglich nicht, wo sie gerade liegt. Vielleicht hast du andere Papiere über sie drüber gelegt. Aber dein Name steht auf der Faltmappe namens Überfluss geschrieben, und sie ist irgendwo hier.
Schlicht so leicht wie Blätter von Bäumen fallen, so fällt Überfluss auf euch. Er fällt in euer Gewahrsein.
Was macht einen König aus? Er ist nicht ein König, egal, was für Amtsgeschäfte er ausführt. Er ist nicht ein König, egal, dass er den Titel innehat und dazu geboren wurde. Er ist nicht ein König, egal, dass er die Krone trägt. Nichts davon spielt eine Rolle, so lange bis er die Krone auf seinem Haupt spürt und anerkennt, dass er König ist. Was für einen Unterschied diese Vergegenwärtigung einfährt! Er steht aufrechter da, sein Gesicht ist am Lächeln, und er schwenkt sein Szepter an jeder Stelle.
Wonach immer der König trachtet, es tritt vor ihm in Erscheinung. Er hatte es immer, unabhängig davon was es war. Einerlei was der König herbeordert, es hat zu kommen. Wenn er eine Königin möchte, stellt sich eine Königin ein. Wenn er ein Buch möchte, bringt es ihm jemand. Er stellt das, wonach es ihm ist, nicht her. Es existierte, bevor er es sich erbat. Beispielsweise ist er außerstande, die Sonne zum Scheinen zu bringen, da die Sonne bereits scheint, aber er kann seine Augen dafür aufmachen.
Du bist ein König der Überfülle. Du bist nicht ein König von Entbehrung. Du bist kein König von beinahe Fülle oder von gelegentlicher Fülle. Du bist ein König der Fülle. Du bist ein König ungemeiner Menge. Überfülle läuft über, und sie läuft in dich über.
Mache dir nichts aus der Ökonomie, wie sie in der Welt nachgezählt wird, denn sie besagt, du werdest, abhängig von diesem oder jenem, über Reichtum verfügen. Ich sage, Überfluss ist bereits dein, König des Universums.
HEAVEN #1438 – 25.10.2004 – In the Midst of Chaos
MITTEN IM CHAOS
Gott redete …
Friede ist stets dein. Mitten im Chaos ist Friede ununterbrochen dein. Er gehört dir zu.
Falls es keine Nachfrage nach Auseinandersetzung gäbe, würde Friede in all seinem Glanz herrschen. Auseinandersetzung drängt die Stille des Friedens in folge Überschwemmung hinaus.
Weswegen existiert eine Nachfrage nach diskutierender Auseinandersetzung? Es finden gar streithafte Diskussionen in Meinem Namen statt! Ich habe keine Seiten an Mir. Es gibt von Mir keine Seiten einzunehmen. Was Mich angeht gibt es keine Alternative.
Törichte Kinder, ihr kämpft um ein Stück Kuchen! Ihr fechtet darüber, worauf ein Fuß tritt. Es scheint, es gibt nichts, worüber ihr nicht eine Möglichkeit findet zu streiten. Ihr könnt euch sicher sein, Streiten ist nicht Mein Wille. Demnach muss es der eure sein, euer kleiner Wille peitschte über das Universum hinweg in einen winzigen Schrei.
Nehmt Abstand vom Verfechten. Bleibt bei dem, was das eure ist und belasst es dabei. Friede ist euer. Er gehört euch zu. Gebt ihn nicht weg.
Erörtern, das ist eine Sache. Auseinandersetzungen eine andere. Bei streithaften Diskussionen steht etwas auf dem Spiel. Auffassungsverschiedenheit kehrt sich in einen Streit. Aus einem Unterschied der Meinungen erhebt sich eine Auseinandersetzung, so als hätte ein Streit ein Leben aus sich selber heraus. Das aber hat er nicht.
Ihr umschmeichelt das strittige Argument, oder ihr zieht es wie einen Revolver aus der Tasche. Irgendwo im Verlaufe eures Weges habt ihr nicht früh genug aufgehört. Tretet aus der Flamme des Verfechtens heraus. Falls es ein Feuer gäbe, würdet ihr es ausmachen. Ihr würdet nicht vorgeben, es sei zuerst die Angelegenheit eines Anderen, es zu löschen. Ihr würdet euch nicht in das Feuer hineinlegen und mit verbrannt werden. Es gilt euch nicht, nachzugeben, ebenso wenig jemand anderem. Es geht darum, sich im Klaren zu sein, wovon die Auseinandersetzung handelt, und alsdann ist es nicht mehr länger ein Streit. Das Feuer ist aus.
Auseinandersetzungen nehmen von verkehrten Prämissen ihren Anfang. Finde heraus, wie sie lautet. Worüber geht euer Disput? Streite finden über etwas statt, gewöhnlich aber über etwas anderes. Führe einen Streit auf seine schlichteste Lächerlichkeit zurück, und die Auseinandersetzung ist gelöst. Sie ist zumindest in dir selber gelöst, denn du gelangst zur Erkenntnis, was das Fleisch an der strittigen Sache ist. Worüber streitet ihr euch?
In Wahrheit streitet ihr euch bei allen Auseinandersetzungen mit euch selber, weil ihr nicht klar seid und weil ihr gerne klar sein möchtet. Womöglich braucht einen Anderen nicht zu überzeugen. Womöglich seid ihr es, die überzeugt gehören. Womöglich braucht ihr nicht zu wissen, woher ein Anderer kommt. Womöglich ist es euch angelegen zu wissen, woher ihr kommt. Wo ist alsdann Platz über, um ein Aufhebens davon zu machen? Wo liegt die Verdehnung?
Was ist Einvernehmen anderes als Klarheit?
Wisst, woher ihr kommt.
Friede und Harmonie scheinen einfach aufzugehen. Was in Wirklichkeit passiert, ist, dass Beunruhigung abgeht, und dass Friede und Freude und Harmonie dort zugegen sind, wo sie immer waren. So wie bei der Liebe, sie waren immer unangetastet da.
Spüre die Süße der Harmonie. Harmonie kommt von Ehrlichkeit, nicht von So-Tun-Als-Ob. Harmonie ist bloß harmonisch, sowie sie redlich ist.
Sofern du dich denn in etwas zu verbessern hast, dann ist es in Aufrichtigkeit. Harmonie wird sich selbst erweisen, sobald Redlichkeit die Luft reinigt.
Ehrlich gesagt, heute ist eine schöner Tag. Wo ist bei solch einem schönen Tag Platz für Dissonanz? Vögel singen. Blätter sind am allen. Die Sonne scheint, und du bist in Meinen Armen. Schlängle dich nicht weg. Bleibe hier eine Weile bei Mir, wo alles Gemurmele sich verzieht, wo Bruchstücke zusammenfinden, wo Wunden heilen, wo es keine Wunden gibt, wo es nichts in der Welt gibt, um darüber in Bestürzung zu geraten, wo Friede, Freude, Liebe und Harmonie nachhallen.
HEAVENLETTER #1439 – 26.10.2004 – Are You Willing?
BIST DU GEWILLT?
Gott redete …
Allezeit nimmst du in deinem Bewusstsein zu. Dies ist unumgänglich. Bewusstheit ist Gewahrsein. Du erlangst stets von irgendwas ein Gewahren. Gewahrsein davon, was dich aufhellt, und Gewahrsein davon, was dich nicht aufhellt. In diesem Sinne können Wir sagen, dass dich das Leben anstupst.
Wir könnten ebenfalls sagen, dass das Leben eine Einladung darstellt, dass es scharenweise Einladungen vorhält, und dass du sie gar nicht alle anzunehmen vermagst. Und daher wählst du aus.
Du bist keine Dartscheibe des Lebens. Nein. Genauso wenig bist du der Tennisball, der hin und her geschlagen wird. Auch nicht das Netz, was sich nicht in Bewegung versetzen kann. Vielleicht ist der Tennisball das Leben, und du die Hand, die den Tennisschläger bewegt, der den Ball übers Netz schlägt.
Jedenfalls fehlt es im Leben nicht an Auswahl. Du triffst sie andauernd. Setze dein Anliegen fest, und deine Wahlen werden für dich alle auf ein Mal getroffen. Du kannst ein für alle Mal Bescheid geben.
Wo möchtest du gerne sein? Starte von dorther. Darum geht es bei Intention. Absicht ist, was du gerne möchtest. Absicht verbringt dich bereits an die Ziellinie. Wie andersartig doch das Leben ist, sobald du weißt, wo du gerne sein möchtest! Wie leicht das Leben ist, wenn du den Umwegen zuvorkommst!
Du wirst fragen: Wie denn beschließe ich, was und wo ich gerne sein möchte?
Habe fortan die Intention, klar verständlich zu sein. Habe die Absicht von was auch immer, und du wirst es vollziehen.
Wenn du die Absicht hast, Autofahren zu lernen, lernst du, wie Autofahren geht.
Absicht ist Aufbrechen. Es ist nicht Däumchen drehen, außer Däumchen drehen sei deine Absicht. Absicht ist der Anlasser.
Du könntest dir genauso gut bewusst sein, was du beabsichtigst. Du könntest dir genauso gut bewusst sein, was du dir selber bedeutest.
Falls du die Absicht hast, das schönste Menschenseinswesen zu sein, was du zu sein vermagst, veranschlagen sich die Bescheide von selbst. Sie bieten sich dir dar. Sie reihen sich vor dir auf.
Niemand stellt die Absicht auf, ein schwarzseherisches Menschenseinswesen zu sein, aber die Menschen können es aufgegeben haben, mit der Absicht einherzugehen, großartig zu sein. Sie können sich Spärliches zugedacht haben.
Lasse nicht die Welt über deine Absichten Bescheide erteilen. Die Welt wird dir zum Beispiel erzählen, Krankheit müsse existieren. Und in der Hinnahme jener Glaubensüberzeugung aufseiten der Welt und in deiner selbigen Hinnahme, hast du, irgendwo, einerlei wie schwach, Krankheit als dir bevorstehend im Blick. Du hast die Wählscheibe für sie betätigt.
Die Welt mag dir erzählen, dass du nicht vorankommen könnest. Die Welt mag dir erzählen, dass du nicht allzuviel wert bist. Die Welt mag dir erzählen und per Fingerzeig aufweisen, dass Unwahrheit am Wuchern und akzeptabel sei.
Du kannst vorhaben, eine Menge wert zu sein. Du kannst die Absicht aufstellen, die Wahrheit zu reden und von der Wahrheit herzukommen.
Mache das zu deinem Vorhaben, wonach es dir sehnlichst ist.
Intendieren bedeutet nicht, dass deine Absicht stets an zuvorderster Stelle in deinem Sinn zu weilen hat. Es hat schlicht und einfach festgelegt zu sein.
Ich lade dich herbei, Größe vorzuhaben. Möchtest du dich Mir da anschließen? Möchtest du die Absicht aufstellen, glücklich zu sein und Glück zu spenden, inspiriert zu sein und Andere zu inspirieren, der beglückenden Wohltaten im Leben gewahr zu sein und Andere zu beglücken und zu segnen, im Leben und in dir Verdienstvolles zu finden, dir gute Freunde zu machen und ein guter Freund zu sein, unablässig in deinem Gewahrsein zuzunehmen, neue Wahrnehmungen zu erlangen, Güte und Huld zu erweisen all Jenen, die das Glück haben, deinen Pfad zu kreuzen? Möchtest du heute gerne all das in Absicht nehmen und vorhaben, was Ich für dich sehnlich erstrebe? Bist du gewillt?
HEAVENLETTER #1440 – 27.10.2004 – Let Life Be a Clear Meadow
LASST DAS LEBEN EINE LICHTE WIESE SEIN
Gott redete:
Ihr stellt viele Entschuldigungen für euch aus. Zeit ist eine davon. Raum eine andere.
Vielleicht überhäuft ihr eure Zeit und macht euren Raum zu voll. Es kann sein, ihr fühlt euch ohne Raum, um zu denken, zu fühlen und zu sehen, wohler. Vielleicht fühlt ihr euch sicherer, indem ihr eingegrenzt seid, denn was würdet ihr, falls ihr Zeit und Raum aufgelichtet hättet, danach tun? Ohne Konfusion könnte es sein, ihr würdet nicht mehr weiter wissen. Ihr könntet euch voranbewegen müssen. Ihr könntet klaren Sinnes belassen sein. Ihr könntet euch umsehen müssen.
Womöglich beklagt ihr euch über zu viel, was zu tun ist, und womöglich befindet ihr desgleichen ebendies als ein Sicherheitsventil, denn Gedrängtheit hält euch angekettet.
Geliebte, räumt eure Zeit und räumt euren Raum frei. Gebt euch selber mehr Raum zum Wachsen.
Lasst das Leben eine lichte Wiese sein, so weit das Auge reicht.
Lasst das Leben einen blauen Ozean sein, heiter in der Sonne daliegend.
Lasst das Leben eher das sein, als was ihr es gerne sehen möchtet, denn durch Restriktionen der Zeit und des Raums maskiert.
Falls ihr im Leben abheben möchtet, dann müsst ihr einen Raum zum Abheben haben. Und ihr müsst ein freigeräumtes Landefeld um euch haben. Verschafft eurem Leben Klarheit. Klärt es jetzt.
Falls ihr Listen führt, dann beseitigt Punkte von euren Listen, wie ihr das mit alten Kleidern aus eurem Schrank tut. Sobald das einmal hinter euch gebracht ist, werdet ihr nicht vermissen, was ihr weggegeben oder den Winden überantwortet habt.
Setzt Prioritäten.
Zuvörderst Freude und Liebe. Beseitigt alles, was von eurer Freude und Liebe abkappt. Womöglich habt ihr in Wirklichkeit nicht all das zu tun, was ihr eurer Auffassung nach tut. Womöglich haben häusliche Pflichten ein Ende. Womöglich kann Zeit ein Spielplatz sein. Womöglich könnt ihr Zeit mehr euren Vorlieben gemäß umarrangieren. Womöglich könnt ihr zu Fuß zur Arbeit gehen. Womöglich habt ihr nicht zu hasten und zu hetzen. Oder womöglich seid ihr nach alledem süchtig.
Vielleicht ängstigt euch die Idee von Friede. „Was dann?“, könnt ihr euch fragen. „Falls ich ohne Druck und ohne zunehmende Verpflichtungen bin, was werde ich dann tun? Wer werde ich sein? Wohin werde ich gehen? Es kommt auf mich zu, dass ich zu jenen Menschen gehören werde, die sich vor offenen Räumen fürchten. Das war mir nicht bekannt. Ich beginne, mich in der Sache in Verdacht zu haben.
Ich kann mich zugedeckt haben, sodass ich nicht aufgefunden werden kann, sodass ich mich selber nicht finden kann. Wer kann irgendwas finden in all dem Wust, mit dem ich mich umgeben habe? Was muss ich meiner Auffassung nach von mir mit all dieser übermäßig aufgefüllten Zeit und dem ebensolchen Raum fernhalten? Wovor habe ich Angst, es herauszufinden? Warum husche ich von Zeit und Raum weg, indem ich sie derart auffülle?
Was lese ich zusammen? Und was erfasse ich nicht?
Wann geriet ich zu einem Eigentümer von Zeit und Raum?
Manchmal war es mir danach, in den Sonnenuntergang hinein zu laufen, wie es am Ende eines Films gelegentlich der Fall ist. Ich möchte gerne irgendwohin gehen und mein Leben hinter mir lassen, dennoch weiß ich nicht, wohin. Anstatt mich von meinem Leben abzukehren, kann ich ihm vielleicht etwas Platz verschaffen.
Mein Leben ist nicht aus Eicheln, und ich bin kein Eichhörnchen, das sie versteckt.
Falls ich ein Bild malen sollte, würde ich in ihm viel Platz lassen, sodass das, was ich auf der Leinwand malen möchte, gesehen werden könnte. Ich würde nicht so viele Farben auftragen, sodass keine deutlich sind. Wieso, oh, wieso besudle und zerstiebe ich mein eigenes Leben, welche Du mir verliehen hast für meinen Wagemut? Ist nicht mein Leben auf der Erde eine Medaille von Dir? Warum sollte ich sie nicht zum Glänzen bringen und voller Stolz tragen, anstatt sie in eine Krimskrams-Schublade zu stecken?
Lieber Gott, mein Leben ist wie ein Minenfeld geworden, und ich bitte Dich um Deine Hilfe, es aufzuräumen. Möge Dein Wille geschehen, und möge ich ihn tun.“
HEAVENLETTER #1441 – 28.10.2004 – Knowers of Reality
WISSENDE UM DIE REALITÄT
Gott redete:
Lasst die Rätsel im Leben sein. Sie können nicht gelöst werden, außer kraft des Wachstums des Bewusstseins. Von einem höheren Blickwinkel her gesehen gibt es keine Rätsel. Von einem höheren Blickwinkel her gibt es keine Fragen. Von einer breiteren Anlage des Blickes her wird alles in einem neuen Licht gesehen, wo es nichts zu lösen gibt. Euer Bewusstsein ist wie die Linsen einer Kamera, durch die ihr seht.
Wir könnten sagen, Dunkelheit ist die einzige Sache, die gelöst gehört, und Licht ist das einzige Heilmittel. Dunkelheit bringt zum Verschwimmen, und Licht legt an den Tag. Im Licht ist alles klar. Und es ist dir klar.
Im Licht hast du nicht zu fragen: Was ist das da drüben?
Im Licht, da siehst du.
Was mehr gibt es da zu sagen?
Was verborgen ist, wird aufgedeckt.
Du bist bereits ein Kenner der Realität. Du hast dein Gewahrsein vor dir selber versteckt. Umfänglicheres Gewahren mag vergraben werden, dennoch ist es nach wie vor inwendig in dir und kann gelangt werden. Größeres Gewahrsein ist Erweiterung. So dein Gewahrsein sich ausdehnt, werden Grenzziehungen automatisch durchbrochen. Sie existieren nicht mehr länger. Und eines Tages wird es dir so sein, dass es überhaupt keine Grenzen gibt. Sie waren schier die spärliche Sehkraft eines nicht ausgeweiteten Gewahrseins.
Liebe alles. Liebe selbst das, was du nicht liebst. Warum nicht? Warum nicht Irritation ebenso lieben wie Vergnügen? Warum nicht Irritation in Vergnügen wenden? Ist es nicht entzückend, dass es in der Welt derart viele Verschiedenheiten gibt? Ein Jeder sieht die Welt, wie er sie sieht. Ein Jeder handelt in der Welt, wie er handelt. Wie viele Unterscheidungen können in der Welt sein, und wie kann nach wie vor Jeder der gleiche Eine sein? Jeder ist der gleiche, Jeder ist Eins, und alle rufen: „Verschieden.“
Keine zwei Schneeflocken sind gleich, und doch ist jede eine Schneeflocke.
Keine zwei Blätter sind gleich.
Keine zwei Katzen sind gleich.
Keine zwei Menschenseinswesen sind gleich.
Unendlich sind die Unterschiede, und unendlich und schrankenlos ist das Einssein.
Es ist da ein Spiegel, und da sind scharenweise Gesichter, die in ihn hineinschauen.
Dies ist der Tanz des Lebens.
Es gibt nichts, es sich anzusehen, außer dich selber. Einerlei, in wessen Augen du guckst, es sind deine Augen, die du siehst.
Einerlei, wie viele Unterschiede, Einssein ist. Einerlei was, da ist Einssein. Einerlei was.
An einem gewissen Punkt wirst du mehr Glauben in dich selber haben. Du wirst es dir stattgeben, zu sehen, was die ganze Zeit da war zu sehen, und dass deine Brillanz derart hellicht ist, dass du alles siehst, es liebst, verstehst und akzeptierst. Du bittest nicht einmal darum, es zu verstehen. Du bittest, zu lieben. Du bittest nicht einmal, zu lieben. Du liebst ganz einfach, da es schlicht nichts anderes zu tun gibt.
Wenn du eine Blume siehst, was anderes gibt es da zu sagen denn „Blume“?
Wenn du Licht siehst, was anderes gibt es da zu sagen denn „Licht“?
Und sobald du siehst, dass du Liebe bist, was sonst gibt es da zu sagen denn „Liebe“?
Weise auf dich selber und sage: „Liebe“. Weise auf alles, was dich umgibt, und sage: „Liebe“. Zeige in deinem Geist auf jede Person, an die du denkst, und flüstere: „Liebe“. Danach weise noch einmal auf dich selber und sage: „Liebe“. Zeige zum Himmel und zeige zur Erde, und sage: „Liebe“.
Butter ist Butter, ist sie nun gefroren oder geschmolzen. Dein Herz ist dein Herz, gefroren oder geschmolzen. Um wie viel glücklicher ist dein Herz indes, wenn es gewärmt ist und darum weiß, es braucht niemals mehr kalt zu sein. Tatsächlich wärmt dein warmes Herz alle anderen Herzen, und verschmelzen Herzen als Eines.
Ich wärme Meine Hände in deinem Herzen.
Tröste die Welt mit Liebe, selbst wenn du Furcht und Zweifel innehältst. Liebe ja gar deine Furcht und deinen Zweifel, da sie aus sich selber heraus kein Leben haben. Liebe bringt Furcht und Zweifel zum Schmelzen, und nichts von ihnen bleibt übrig, und einzig Liebe ist.
HEAVENLETTER #1442 – 29.10.2004 – A God of Love
EIN GOTT DER LIEBE
Gott redete:
Wenn du dich aufgebracht fühlst, rührt die Wut von einem Empfinden der Machtlosigkeit inwendig in dir her. Mit einem Empfinden von Stärke würdest du dich nicht machtlos fühlen, würdest du nicht in Wut ausbrechen und würden sich nicht derart viele Gelegenheiten für Ärger bieten. Sobald du jedenfalls von der Stärke her kommst, wirst du nicht ärgerlich werden.
Sobald du der Auffassung bist, jemand habe Macht über dich, fühlst du dich demzufolge ärgerlich. Du kannst deinen Standpunkt nicht deutlich machen, und dies frustriert dich.
Ich frage Mich, wieso du das Gefühl hast, du müssest deinen Standpunkt deutlich machen. Wieso muss dein Standpunkt begriffen werden? Du bist derjenige, der ihn zu begreifen hat.
Du magst ja deine Faust auf den Tisch hauen und so sicher agieren und vorgehen, dass du recht habest, aber du würdest das nicht tun, wenn du nicht im Kern im Glauben wärest, dass deine Ehre oder Würde auf dem Spiel steht, und dass du in Betracht gezogen gehörst. Von dorther mühst du dich, zu beweisen, dass du recht hast. Was hat ein Seinswesen des Lichts zu beweisen? Überhaupt nichts. Alles, was es zu tun hat, ist, zu sein, was es ist, und das ist ein machtvolles Seinswesen des Lichts.
Was an Problemen würde hervorgebracht werden können, sobald du ein Empfinden deiner eigenen Stärke aufrechterhältst? Deine eigene Macht ist dein Sein. Was könnte das Problem sein, einfach weil jemand schroff zu dir war und dich behandelte, als wärest du belanglos? Sobald du weißt, du bist machtvoll, kommst du von einem Ort der Macht her. Ein Ort der Macht ist ein Ort des Friedens. Wenn du weißt, du bist ein Riese, lässt du kleine Erdlinge nicht dich zurückhalten. Du gerätst nicht in Wallung, sobald jemand nicht weiß, dass du ein Riese bist, und natürlich nicht, wenn der Andere nicht weiß, dass auch er ein Riese ist.
So einen großen Unterschied zwischen einem Ankläger und einem Angeklagten ist nicht zu verzeichnen. Sie beide schwingen auf einer hallenden Auffassung von Verwerfung. Einem Ankläger geht es nicht besser als dem Angeklagten. Beide fühlen Beurteilung, und Urteilen ist nicht behaglich. Persönliches Bewerten kommt nicht von Macht. Es kommt desgleichen von einem Gefühl der Machtlosigkeit, anderenfalls würdest du nicht deine Zeit und dein Herz darauf verwenden, zu bewerten. Es gibt kein Beurteilen ohne Anklageerheben. Es gibt kein Anschuldigen mit einem Gedanken, der Sieger zu sein, selbst dann, wenn es nichts zu gewinnen gibt, außer einem spärlichen Gefühl von unrichtiger Macht.
Wenn jemand etwas an dir auszusetzen hat, hat er irgendwie das Gefühl, er habe sich selber zu schützen, und er projiziert fortan seine Angst vor einem Verschulden auf dich. Einerlei wie im Recht oder Unrecht jemand ist, niemand verteidigt sich oder greift an, es sei denn aus einem Gefühl der Schwäche heraus. Demzufolge setzt er eine Machtrolle als gegeben voraus. Seine Stimme ist lauter. Er übt einen Anlauf zur Kontrolle aus, weil er das Gefühl hat, er habe keine Kontrolle und sei machtlos.
Sobald du die Unendliche Macht erkennst, die du bist, kannst du dich ein für alle Mal entspannen. Du kannst einen tiefen Atemzug nehmen und um dein In-Schach-Halten wissen. In der Mächtigkeit ist das Leben, es zu leben, zugegen, und kein Bedarf, es darauf zu verwenden, irgendwas zu erweisen. In der Mächtigkeit errichtest du keinen Wallgraben um dein Schloss.
Natürlich ist die Macht, über die Ich rede, nicht Macht, von der du Gebrauch machst. Deine Macht ist schlicht dein Gewahren deines eigenen prächtigen Seinszustandes deiner innigsten Verbundenheit mit Mir. Wir haben ein Band, was nicht reißen kann. Was für eine Gelegenheit gibt es sodann zu Zwietracht? Gibt es etwas, was eine größere Rolle spielt oder was irgendwo an die Bedeutung Unserer Verbundenheit heranreicht? Und wie steht es um deine Verbundenheit mit allen schlagenden Herzen im Universum, einerlei, auf welche Melodie auch deren Herzen schlagen mögen? Sei der Gott der Liebe, den Ich erschuf.
HEAVENLETTER #1443 – 30.10.2004 – Love Is Another Matter
LIEBE IST EINE ANDERE SACHE
Gott redete …
Dass du angelegt bist, einen Jeden zu lieben, bedeutet weder, dass es an dir sei, Andere deine Energie wegnehmen zu lassen, noch auch, dass es an dir sei, deine Freiheit wegzugeben. Deren Bedürftigkeiten haben dein Gefühl von Freiheit nicht zu überschreiben. Das Unglücklichsein eines Anderen hat nicht das deinige zu werden. Deren Umglücklichsein gilt es nicht, dein Glücklichsein einzuholen. Es ist von dir nicht liebenswürdig, dein Glück wegzugeben und an deren Stelle Schmerz zu akzeptieren. Noch auch beseitigst du jemandes Schmerz, indem du ihn zu deinem eigenen hernimmst.
Behalte dein Bewusstsein unversehrt.
Diejenigen, die leiden, sind nicht bestimmt, dir deine Kraft wegzunehmen, natürlicherweise ist es ihnen danach. Sie halten sich im Schmerz auf. Aber an dir ist es nicht, deine Freude gegen jemandes Elend einzutauschen. Ihnen gilt es weder, ihr Elend dir zu übergeben, noch gilt es dir, es entgegenzunehmen.
Die Heiligen, die ihr ganzes Leben damit zubrachten, anderen weniger glücklichen oder gesunden Menschen als sie zu helfen, wahrten ihr eigenes Glücklichsein und ihr Wohlbefinden solvent. Was wäre daran Gutes gewesen, wären sie im selben Zustand gewesen wie jene, denen es beizustehen galt?
Emotionen anderer Menschen gehören ihnen zu. Du bist nicht bestimmt, mit Mitempfinden übermannt zu werden. Du bist nicht bestimmt, die Tränen eines Anderen zu weinen. Du gehörst von unerregtem Mitempfinden in Besitz genommen. Gib deine Nahrung und dein Haus weg, bevor du dein Empfinden des Wohlbefindens weggibst. Du lässt nicht alle des Friedens teilhaftig werden, indem du den deinen einbüßt. Gib Friede. Gib Trost. Gib Hilfe. Halte dich selber unversehrt.
Rufe dir ins Gedächtnis, dass du in Meinen Diensten stehst. Im Dienst an Mir, schwächst du dein Herz nicht vermeintlicherweise dem Anderen zuliebe. Dein Herz hilft einem Anderen, wenn es stark bleibt. Nichtig gemacht, wird Mitempfinden zu Mitleid, und Mitleid ist nicht dienlich. Du mögest weder jemandes Selbstmitleid rühren, noch mögest du jenes in dir selber anfachen. Mitleid heilt nicht. Mitleid ist nicht Liebe. Es schafft den einen über den anderen hinaus. Es ist ein Absenken.
Christus bemitleidete nicht. Er hatte Respekt. Er heilte. Er half Anderen, sich zu ihm emporzuheben. Er hob sie hoch. Er war ein Mann des Bewusstseins. Er ging in den Straßen, wo seine Gewänder berührt werden konnten, nicht aber Seine Vision. Er passte sein Bewusstsein nicht den Erkrankten an. Er zog das ihrige hoch.
Christus fing sich nicht die Krankheit eines Anderen ein. Wenn jemand gelähmt war, übernahm er nicht deren Hinken. Er bemitleidete nicht. Er heilte. Er rang nicht mit den Händen. Er heilte. Du magst denken, es seien seine Hände gewesen, die heilten, aber es war sein Bewusstsein. Er gab sein Bewusstsein nicht fort. Er schmorte nicht in Bemitleiden. Er heilte. Er schrumpfte sich selber nicht auf den Zustand des Anderen ein. Weder tätschelte er ihren Kopf, noch hielt er ihre Hand und weinte mit ihnen. Er verströmte sein Licht. Er heilte. Er erlaubte es Anderen nicht, sein Licht zu dämpfen. Er heilte.
Was sagt dir das? An dir ist es nicht, das Weh eines Anderen zu deinem eigenen zu machen. Es ist sehr menschlich, dies zu tun, aber es ist nicht Gottgemäß.
Es gilt dir, zu geben, nicht, dich aufzuopfern. Sobald du dich opferst, platzierst du eine allzu große Bürde auf dem Anderen. Liebe opfert nicht. Sie weiß vom Opfern nichts. Die Idee des Opferns entkommt dem Ego. Die Seele weiß nichts vom Aufopfern. Das Herz gibt, doch weder opfert es sich, noch verliert es seine Orientierung. Das Herz vervielfältigt. Es nimmt nicht fort. Eine Mutter, die ihr Leben für ihr Kind hergibt, opfert sich nicht. Christus opferte sich nicht. Er war derart mit Mir in Übereinstimmung, dass alle seine Kinder waren und dass er tat, was er sich erkühnte. Opfern ist zu schmächtig. Liebe ist eine andere Sache.
HEAVENLETTER #1444 – 31.10.2004 – What Your Thoughts Create
WAS DEINE GEDANKEN ERSCHAFFEN
Gott redete …
Worte können eine Sache sein, und die Wahrheit eine andere. Stelle sicher, dass deine Worte und deine Wahrheit einheitlich ausgerichtet sind. Dies scheint derart simpel und einleuchtend. Sage nicht, was für dich nicht wahr ist, denn dann schwächst du dich selbst.
Gib keine Versprechen ab, außer du möchtest sie einhalten. Du magst ja der Auffassung sein, dies durchzuziehen. Du bist zu dem Zeitpunkt, als du dein Versprechen abgibst, reinen Herzens. Es sei denn, du erfüllst es, anderenfalls hast du ein falsches Versprechen gemacht, und du hast deine Wirbelsäule geschwächt.
Sobald deine Worte und deine Wahrheit in Einklang sind, leistet dem dein Rückgrat Folge. Der Körper ist Form, und deine Gedanken erschaffen Form.
Wir reden von kleineren Dingen ebenso wie davon, was du große Dinge nennst. In Bezügen der Wahrheit gibt es weder groß noch klein. Halbwahrheit ist nicht Wahrheit.
Sofern du ansagst, du werdest etwas am Mittwoch ausliefern, liefere es am Mittwoch aus, oder sage das nicht. Denke nicht, das spiele keine Rolle.
Bemerke, was du zu dir selber redest. Mache dir selber gegenüber keine Versprechen, die du nicht hältst. Mache keine Versprechen, es sei denn, du bist dabei, sie zu halten.
Alles, was von der Wahrheit entfernt ist, einerlei wie wohlbeabsichtigt es ist, ist schlüpfrig und rutschig. Wahrheit ist wie dein Fundament. Setze gute Steine dafür ein.
Halte nach Ausschlussklauseln Ausschau, die du abgibst, so etwa „Falls ich kann“. Siehst du, was für ein Entkräfter das ist? Es ist dein Leben, das du entkräftest. Sobald du sagst: „Falls ich kann“, sagst du: „Ich bin ein schwaches wabbeliges Ding. Die Fähigkeit zu diesem oder jenem werde ich nicht haben.“
Halte nach vagen Formulierungen wie „gelegentlich mal“ und „später“ Ausschau, es sei denn später ist früher, als du denkst. Siehst du, wie manchmal und später Platzverweisen mit deiner Hand gleichkommen? Besagen diese Worte nicht ‚Es kann vielleicht sein‘? Sind sie nicht unverbindlich?
Geliebte, ihr möchtet euch gerne auf allen Ebenen der Wahrheit verschreiben. Seid nicht außermittig. Behandelt euch selber nicht wie ein Baby, indem ihr euch mit Unwahrheit versorgt. Ihr seid ein Kind Gottes, aber kein hilfloses. Ein Kind Gottes hat keine Ausflüchte nötig. Es bedarf der Wahrheit.
Du könntest die Frage stellen: „Wie steht es mit Affirmationen? Soll ich sagen ‚Ich bin heute glücklich‘, derweilen ich es nicht bin?“
Sage die Affirmation und mache sie wahr.
Sobald du sagst „Ich bin vermögend“, schau dich um und sieh, dass das zutrifft.
Sobald du sagst „Ich bin gesund und wohlauf“, ist es dann nicht hinlänglich, dass du wohlauf genug bist, um das zu sagen?
Du kannst die Wahrheit sprechen, und du kannst die Wahrheit bescheiden. Entscheide dich, gesund, vermögend und weise zu sein. Dies sind deine Beschlüsse, die zu treffen sind. Und danach hilf deinen Entschlüssen mit deinen Worten auf.
Sei bei dem, was du sagst, nicht träge. Sei stattdessen wahrhaft.
Trage die Idee vor dir her, Andere zu inspirieren. Selbst wenn du auf deinem Todesbett liegst, kannst du Andere inspirieren. Griesgrämig sein ist nicht deine Wahrheit. Schlecht drauf sein ist nicht, wer du bist, lasse demzufolge Griesgrämigkeit hinter dir.
Wenn dir dies und das missfällt, hast du es nicht zu sagen, dass das der Fall ist. Halte den Mund. Niemand möchte dein Missfallen hören. Du möchtest es nicht gerne hören. Finde etwas, woran du Gefallen hast. Du kannst es finden. Natürlich kannst du das.
Du wirst vielleicht fragen: „Gott, wie passt dieses ‚In Meiner Wahrheit Sein‘ mit Deinem Ratschlag zusammen, stets Ja zu sagen?“
Das ist unschwer. Sagt Ja zum Universum. Sagt Ja zu euch selbst. Sagt Ja zur Wahrheit, Geliebte.
HEAVENLETTER #1445 – 1.11.2004 – By Your Thoughts
KRAFT DEINER GEDANKEN
Gott redete …
Wie kann es sein, dass Meine Kinder nicht immer freundlich zueinander sind? Wie kann es sein, dass es jemals zu Zwietracht kommt? Wenn Menschen in Urlaub gehen, sind sie gewöhnlich fröhlich. Euer Leben ist wie kurzfristige Ferien. Mit Sicherheit wisst ihr, ihr seid auf einer Tour. Wieso sollte nicht ein jedes Herz ein anderes willkommen heißen und mit ihm sachte umgehen mögen?
Wie kann Abrieb existieren, unterdessen ihr alle im gleichen Bus unterwegs seid? Möchtet ihr nicht den herumgeprellten Passagieren Mut zusprechen, derweilen der Bus um die Kurven fährt? Habt ihr vergessen, wofür ihr auf der Erde seid? Ganz gewiss wisst ihr, ihr seid hier, um einer bebenden Welt Trost zu spenden.
Es mag ja sein, ihr befindet euch nicht auf der Vergnügungsreise, die ihr im Plan hattet, aber hier, hier seid ihr, in diesem bestimmten Bus, wo ihr der Menschheit dienlich sein könnt. Wie ihr auch mit einem jeden Mitreisenden umgeht, so behandelt ihr die Menschheit. Möchtet ihr nicht freundlich zu der Menschheit sein? Bedarf sie nicht eurer Güte und eures Erbarmens? Und habe Ich nicht Güte und Erbarmen verkündet? Wie dann kannst du nicht die Augenbrauen aller besänftigen, denen du begegnest?
Du wurdest zu dem Privileg geboren, Menschen zu begegnen und mit ihnen Zusammenkünfte zu haben. Was wäre, falls du die einzige Person auf der Erde wärest, die die Befähigung innehätte, zu geben? Würdest du dann nicht jene Fähigkeit als eine große Gabe bewahren mögen? Sofern du wüsstest, du seist der einzige, der in der Lage ist zu geben, würdest du es dann nicht als eine beglückende Wohltat betrachten, und würdest du ihn nicht gut einsetzen mögen, diesen Segen, der dir gegeben wurde, um zu segnen?
Was wäre, falls du auf der Erde ein Lehrer wärest, und wenn du hier bist, um Alle darin zu unterweisen, was das Leben auf der Erde zu sein vermag? Nicht, was es gewesen ist oder wonach es aussieht, sondern was es zu sein vermag? Was wäre, falls du Buddha oder Christus oder Muhammed wärest? Ich flüsterte in ihre Ohren und redete von all den Herzen, die sie beleben würden, und Ich wurde vernommen.
Nicht anders spreche Ich in dein Herz. Ich habe dir in großer Stille zugeflüstert: „Du bist derjenige, den Ich ausersehen habe, die Liebe zu enthüllen. Alle sind deine Brüder und Schwestern, und sie sehen zu dir her, wie du sie aus dem Gestrüpp herausziehst, in das ihre Herzen gefallen sind. Ihre Augen flehen dich an, ein Botschafter Gottes zu sein. Falls es das ist, worum Ich dich gebeten habe, wie kannst du dann Geringeres tun, als Ich dir gesagt habe? Kannst du nicht schier eine einzelne Seele abkehren?“
Dies habe Ich dir zugeflüstert. Und Ich flüstere es dir jetzt noch einmal zu: „Du bist derjenige, den Ich ausersah, Liebe zu enthüllen. Ich habe dich ausersehen, die Welt zu enthüllen, so wie Ich sie anlegte, zu sein.“
Möchtest du dich nicht in das Abenteuer hinein begeben, das Ich vor dir bereitete, und möchtest du nicht anerkennen, dass du ein Pionier der Liebe bist?
Kraft deiner Gedanken wirst du eine beunruhigte Welt abklären. Kraft deines Ausstromes von Liebe auf alle Schöpfungen auf der Erde wirst du all jene besänftigen, die Ruhe nötig haben. Du wirst die Welt bis zu dem Punkt bringen, wo sie hochblicken und all das sehen kann, wovon sie geträumt hat und was sie nicht zu erhoffen wagte. Kraft deines Ausflusses an Liebe hast du im Blick gehabt, wie du den Ausdruck auf dem Gesicht der Person vor dir verwandelt hast. So wie du Einwirkungen auf das Gesicht vor dir hast, so verwandelst du das Antlitz der Erde.
Du weißt, du hast Gesichter zum Aufhellen gebracht. Du weißt, du hast sie ebenfalls verdüstert. Aber wie auch immer, jetzt heilst du alle Herzen, sodass Freude und Lachen allüberall in Hülle und Fülle ist. Deine Spanne auf der Erde ist kurz. Gibt es etwas, was du lieber wärest als ein Heiler der Herzen?
Du bist ein Arzt des Universums. Du bist hierher gesandt, um Alle zu heilen, die das Privileg haben, vor dir in Erscheinung zu treten. Es gibt eine lange Warteschlange um des Anfassens deines Herzens halber. Die Reihe windet sich um dich und du reichst Liebe aus. Das zu tun, dafür bist du hier auf der Erde.
HEAVENLETTER #1446 – 2.11.2004 – The Dance of Life
DER TANZ DES LEBENS
Gott redete …
In allen Seinswesen sehe Ich dein Gesicht, Geliebte, Geliebter. Ich sehe Mich Selbst überall, und nicht mehr lange hin, und du wirst Mich überall sehen, und danach sind Wir wahrlich Eins in der Wahrnehmung ebenso wie in der stattlichen Wahrheit. „Wir sind Eins“ sind drei Wörter, aber Unser Einssein ist wortlos.
Möglicherweise kommt das eine Wort „Liebe“ dem am nächsten. Das eine Wort „Liebe“ selber bringt Nähe herbei.
Wer möchte nicht gerne nahe bei der Liebe sein? Wer möchte nicht gerne in Liebe sein? Wir lieben einander, du und Ich. Wir aalen Uns in der Sonne der Liebe als Einer. Eins ist niemals alleine, da Liebe am Überfließen ist. Wogen der Liebe schwappen unaufhörlich gegen die Küste der Liebe. Wir sind unzertrennlich Eins. Im Einssein gibt es kein Hinterteil, und doch bin Ich in dir partikularisiert, danach sieht es aus. So sieht es aus. Es ist einfach so, dass Ich Mich so schnell und so stark in die Breite bewege, dass du einen flüchtigen Blick von Mir hast, und jenen nennst du „Du“ oder sonstwen, der auf einen anderen Namen als Gott in Erwiderung geht.
Alles, was du siehst, ist Ich. Eine jede Stimme, die du hörst, ist Mein. Eine jede Botschaft kommt von Mir. Dann und wann geraten Meine Botschaften verstümmelt. Trotzdem, Meine Liebe liegt in den entstellten Botschaften. Sie sind nach wie vor Meine Botschaften, schier verstümmelt.
Es gibt nichts, in welchem Mein Sinngehalt nicht aufgefunden werden kann. Er kann in dir gefunden werden. Du bist das Echo Meines Herzens, und du bist ebenfalls Mein Herz. Einerlei, was an Sonstigem sich in dein Herz eingeführt haben mag, dein ist ein Herz der Liebe, und Ich bin die Liebe in deinem Herzen. Selbst wenn dein Herz in Bestürzung versetzt wird, ist dein Herz nach wie vor Mein nicht in Bestürzung versetztes Herz.
Ich umarme dich jetzt. Ich bedecke dich mit Meiner Liebe, aus der du gemacht bist. Demnach hüllt Liebe Liebe mit Liebe ein, und Liebe erkennt Sich Selbst.
Schnee ist Schnee, nicht wahr? Schneeflocken sind nach wie vor Schnee. Schneebälle sind Schnee. Fallender Schnee, aufgeschaufelter Schnee, Schnee, auf dem nicht gelaufen wurde, Matschschnee, Schneemänner – sie alle sind immer noch Schnee. Geschmolzener Schnee ist Schnee, geschmolzenerweise. Eine Form von Schnee ist immer noch Schnee. Es ist bloß so, etliche Schneeformen werden für nicht so wert befunden wie andere. Sie werden womöglich nicht einmal als Schnee angesehen. Und doch fällt aller Schnee vom Himmel. Der ganze Schnee ist ein Geschenk vom Himmel, ob er nun als solcher durchgeht oder nicht.
Nicht anders, der Dunst des ganzen Schnees steigt zum Himmel.
Alles im Universum ist Mein Odem. Ich atme ein und aus. Alles wird aus Meinem Mund herausgeleitet. Husch, du wirst Mein Atmen vernehmen. Du wirst es als einen Ansturm von Liebe vernehmen. Ich atme Liebe ein und aus, nehme sie aber niemals weg. Ich atme jetzt Liebe in deine Augen hinein, sodass du sehen wirst, wie Ich sehe. Ich wasche dir deine Augen mit Liebe, sodass dir Liebe augenfällig sein wird. Schaue dir im Spiegel mehr das Licht an als jene vorgestellten Gebilde, die du dort erblickst.
Mein Licht ist durch das Mondlicht gefiltert. Mein Licht ist um alles in der Schöpfung herumgewickelt. Du bist in Meiner Liebe hingerissen. Möchtest du das nun akzeptieren? Möchtest du annehmen, dass du Meine Liebe bist, dass du Liebe in all ihren wahrgenommenen Formen bist, dies selbst obschon Liebe formlos ist? Gleichwohl, sie hat scharenweise Ausdrucksweisen.
Es gibt zahlreiche Gedichte über Liebe, aber es gibt einzig Eine Liebe.
Es gibt zahlreiche Liebesgeschichten, aber es gibt einzig Eine Liebe.
Es gibt zahlreiche Lichter am Himmel, die man Sterne nennt, aber es gibt alleinig Ein Licht in der Gesamtheit der Schöpfung. Vervielfältigt oder vergrößert, ist es nach wie vor Ein Licht.
Und so liebe Ich Mich Selbst voller Hingabe, und das wird als der Tanz des Lebens bezeichnet. Ich tanze mit Mir Selbst, und du denkst, Ich tanze mit dir.
HEAVENLETTER #1447 – 3.11.2004 – A Swim in the Ocean of Love
BADEN GEHEN IM OZEAN DER LIEBE
Gott redete …
Besinne dich auf die einfachen Dinge. Sie gehören ausgekostet.
Was kompliziert ist, kompliziert. Einfachheit vereinfacht.
Im Grunde genommen möchtest du Vertracktheit nicht.
Auf allen Lebensgebieten – vereinfache.
Die Äußerung ist symbolisch – barfuß und mit einem Rucksack über der Schulter auf die Reise zu gehen, oder mit einer kleinen Decke, in die du deine Habseligkeiten einwickelst, und – singt nicht ebendies die Melodie der Einfachheit und des Behagens im Leben? Der Vers geht so: Trage wenig bei dir.
Alle deine Habseligkeiten und deine Schulden sind Gedanken aus der Vergangenheit. Wie simpel dein Leben ist, sobald du die Finger der Vergangenheit von ihrem Halt an dir loslässt! Du kannst deine Möbelstücke und Erinnerungsstücke behalten, und, sie dich nicht in Besitz nehmen lassen.
Schreite im Leben aus, als hättest du keine Besitztümer und Schulden, denn in Wahrheit hast du keine. Was hat ein einfacher Mensch an Besitz, und was schuldet er?
Von diesem Augenblick an erkläre Ich dich des Konzepts der Schuld ledig. Sieh, um wie viel tiefer du atmest.
Von diesem Augenblick an erkläre Ich einen Jeden des schweren Empfindens von Schuld und des Griffs, den sie auf dich zu hat, ledig. Und auf diese Weise bist du ebenso von der Verpflichtung abgezogen, dich zu erinnern, dass dir irgendwas geschuldet sei. Das Empfinden des Schuld-Habens und dass einem geschuldet werde, und das Empfinden des Inbesitzhabens oder des Inbesitzseins sind wie dünne Drähte, die eng um deine Brust geschnallt sind. Ich beseitige jetzt diese Drähte und ersetze sie durch weiche Bänder des Lichts. Du bist von der Knechtschaft der Vergangenheit erlöst, wie auch von dem emotionalen Gewicht des Konzepts von Schuld und Schuldner.
Heute machst du einen Neuanfang als ein freies Seinswesen, was auf jeden Fall die Wahrheit der gegebenen Bewandtnisse darstellt. Aber heute weißt du um diese Wahrheit, und dein Herz macht in aller Munterkeit Sprünge. Nichts kann heute das gleiche sein, sobald du dich in Freiheit und Wahrheit voranbewegst.
Du bist nicht einer unter Vielen. Du bist nicht einer unter einer glitzernden Million. Du bist Einer. Du bist Mein Einer. Du bist das Einssein, welches Ich BIN. Eine kurze Zeitlang denkst du, du seist eine Nadel auf der Landkarte des Lebens auf Erden. Alldieweil bist du Alles.
Du bist die Brandung und der Surfer, und du bist der Ozean, auf dem du reitest. Wonach suchst du alsdann?
Den Ozean kannst du nicht bei dir behalten. Du kannst nicht in ihm schwimmen, ohne planschend zu spritzen. Und warum solltest du das tun mögen? Du möchtest deinen Weg durch den Ozean nicht unbemerkt schlittern. Du möchtest nicht Schwimmstöße durch ihn hindurch alleinseiend betreiben und ohne zu planschen. Die Ursache, weswegen Alleinsein für dich derart unglücklich ist, ist, dass du, tief in deinem Herzen, weißt, dass Alleinsein und sein Gegenstück, die Einsamkeit, nicht die Wahrheit darstellen, und dass Einssein die Wahrheit ist. Einssein ist nicht einsam oder abgeschieden. Einssein ist Vollheit von Liebe und Kameradschaft. Es ist ein einzigartiges Geschenk.
Es gibt da einen Taucher in den Ozean von Sich Selbst, und der bist du (das meint, Ich). Du bist der Eine, der sich aus den Tiefen erhebt und der den Ozean von Sich Selbst verspritzt. Du posierst als der Wal und der kleine Fisch, schier hergestellte Fabrikationen von dir. Wie liebenswert sie sind! Es ist liebenswürdig, sich all die Wunder der Welt vorzustellen, und, es ist liebenswürdiger, zu erkennen, dass sie du sind, dass es in der ganzen Welt nichts anderes als du und Ich gibt – und Lachen, Freude, Liebe und mehr Liebe und mehr Wellen des Meeres. Wellen von Uns rollen sich wie Flaggen auf und aus. Wellen von Uns wälzen sich selber um, überschlagen sich in den Sonnenstrahlen vor Entzücken und zum Entzücken der Sonne. Wir sonnen Unser Eines Selbst im Licht der Liebe, und vollführen dabei Kunststücke der Liebe in einer Welt, die erklärt, für Uns gebe es wenig Raum.
Wie simpel ist doch im Ozean der Liebe baden gehen!
HEAVENLETTER #1448 – 3.11.2004 – After the Election
NACH DER WAHLABSTIMMUNG
Gott redete …
Die materielle Welt hat ihren Platz, aber sie ist nicht die Fertigungsstelle von euch. Die materielle Welt hat ihre Wichtigkeit, und dennoch ist sie nicht die Macht, die, sie zu sein, du gerne meinen möchtest. Wie verlässlich ist letztlich die Welt?
Du verbringst dein Leben bei einem Film, und all die Farben und Handlungen und all das Herein und Heraus scheinen dir reell, während du der Film bist. Die Filmleinwand gerät zu der gesamten weiten Welt. Was auf der Leinwand erscheint, ist eine vorüberziehende Fantasie, eine ausgedachte Sache, für dich, damit du es dir eine kurze Zeit lang ansiehst. Und danach gehst du. Jeder geht.
Rufe dir ins Gedächtnis zurück, dass es einen Gott Allüberall gibt.
Wenn du in spärlichen Sphären lebst, denkst du, die kleine Sphäre sei die ganze Welt.
Wenn du in einer Firma arbeitest, die deinem Dafürhalten nach groß ist, wird das Unternehmen zu deiner Welt, und der Firmenpräsident wird zu deinem König und du zu dem Untergebenen. Du schenkst ihm Glauben. Die Welt schwellt an und scheint auf seine Weisungen. Danach gehst du dort weg und zu einem anderen Unternehmen und zu einem anderen Bereich. Unter deiner Zustimmung regiert ein anderer Geschäftsführer deine Welt, alldieweil du es bist, der das tut.
Rufe dir selber ins Gedächtnis, dass da ein Gott, ein Allumfassender Gott ist.
Das Staatsoberhaupt legt nicht das Land fest. Zunächst einmal gibt es kein Land zum Beherrschen. Land ist schier ein Konzept, obschon eines, das gekauft und verkauft und für das bezahlt wurde. Das Staatsoberhaupt kommt und geht. Jener Mensch ist ein Durchreisender wie du.
Dein Geist regiert deine Welt.
Ich gab euch den freien Willen, nicht Vorherrschaft.
Die Welt ist eine Sache, und du eine andere. Und doch bist du die Welt und manifestierst sie jeden Tag. Demnach bist du der Schöpfer der Könige und ebenso der Untertanen, die letztlich nur Konzepte sind. Dein Bewusstsein spielt in der Welt seinen Part. Es ist nicht so, dass die Würfel gefallen sind. Deine Stimme ist abgegeben. Dein Bewusstsein ist deine Wahlstimme.
Und stimme nunmehr für eine schöne Welt ab, einerlei wer den Titel des Kapitäns trägt. Kapitän ist ein bloßer Titel. Was soll das ganze Aufheben um einen Titel? Er ist ein Kurzzeichen. Er ist ein Abzeichen auf einer Kappe. Er ist wie eine Uniform, bloß ist es ein Titel. Titel erteilen nicht Verfügungen.
Der Schiffskapitän steuert das Schiff am Ruder und ruft Anordnungen aus, dennoch wird er durch eben dieselben Winde beherrscht, wie diejenigen, die das Deck schrubben. Matrosen oben auf dem Mast und Matrosen, die im Schiffsknast Wasser schöpfen, auf dem gleichen Schiff in den gleichen Gewässern. Sofern die Wahrheit rundum verlautbart ist, sind all die Schiffe zur See die deinen.
Und all die Lande sind desgleichen die deinen. Dein Bewusstsein lenkt sie.
Ziehe dein Bewusstsein hoch, so wie du das mit einer Flagge tust. Hebe es weit in die Höhe. Es gibt keine Grenzen. Es gibt auf dem Meer keine Begrenzungslinien. Alle Grenzziehungen sind imaginär, Geliebte. Grenzen sind schier Worte, denen ihr Ehre bezeugt. Grenzen sind bedeutungslos, da sie nicht existieren, es sei denn dergestalt, wie du ihnen Glauben schenkst.
Da ist ein Universum, und jenes ist nicht ruderlos.
Ich schenke heute Meine Liebe allen Regierungen und allen, die die Erde bewohnen. Ich liebe Könige und Königinnen, so wie Ich dich liebe. Mir ist es kein Unterschied, wer wer und was was ist. Ich diene Allen aus der Vollheit des Herzens. Möchtest du das gleiche tun?
HEAVENLETTER #1449 – 4.11.2004 – Cake of the Day
DER KUCHEN DES TAGES
Gott redete …
Es gibt unter der Sonne nichts Neues, und doch ist unter der Sonne alles neu.
Auf wie viele Weisen kannst du einen Kuchen in Stücke aufschneiden? Auf wie viele Weisen kann Ich zu dir von Meiner Liebe, von deiner Liebe und von Unserer Liebe reden? Sie ist eine alte Geschichte, Unsere Liebe, und dennoch ist sie jeden Tag neu und frisch.
Auf wie viele Weisen kann ein Kuchen gebacken werden? Gibt es Kuchen, die noch ungedacht sind? Jeder Kuchen, der aufgeschnitten wird, wird zum ersten Mal aufgeschnitten. Leben ist kein alter Hut.
Jeden Tag machen Wir uns zu einem neuen Abenteuer auf.
Dennoch denkst du bisweilen, jeder Tag sei derselbe, auf dieselbe Weise, wie du denkst, das Leben sei für immer, und bist du überrascht, sobald es das nicht ist.
Iss den Kuchen des Tages, der vor dir steht, während er noch warm ist. Du hast einen Tag sonder gleichen vor dir. Fange ihn ein, während die Sonne auf dich scheint.
Ein Tag ist so etwas Brüchiges. Er weiß nicht, was er ist. Du weißt nicht, was er ist, tue dich aber mit ihm heute zusammen, einerlei worum es dabei geht, einerlei was er bringt, was auch immer es dafür braucht.
Von außenher, bei all seinem Zuckerguss, wirst du etwa nicht wissen, welchen Geschmack der Kuchen hat, bis du ihn aufschneidest, und vielleicht bis du ihn probierst, denn etliche Geschmacksrichtungen können durchaus gleich aussehen. Wie weißt du es, bis du es kostest?
Der Himmel mag wolkenverhangen sein, und dein Tag ist voller Sonne.
Der Tag mag sonnig sein, und du befindest dich unter der Bettdecke.
Der Tag mag sonnig und wolkenverhangen sein und eine Million weiterer Dinge. Auf jeden Fall ist es dein Tag, und er kommt bescheiden vor dir zum Vorschein, dem gleich, wie ein Diener mit einem Tablett voller Desserts, voller Vorspeisen, voller Appetizer oder Brot erscheinen könnte, für dich da, damit du nach dorthin deine Hand ausstreckst, für dich da, damit du darauf zeigst, für dich da, dass du entgegennimmst, für dich da, damit du es dir schmecken lässt oder dass du es beiseitelässt, oder um es mit deinen Freunden auf der Erde zu teilen.
Teilen, das musst du. Darin hast du keine Wahl. Dein Tag wird allen rundum gemein sein. Sobald du Schatten wirfst, lässt du Andere teilhaben. Wenn du die Jalousien hochziehst, lässt du teilhaben. Du lässt für einen Jeden in der Welt und Darüberhinaus Licht herein. Und Darüberhinaus.
Eine jede Handlung, die du heute begehst, du übst sie für das gesamte Universum aus. Es bist du, der heute auf der Bühne des Lebens die Vorhänge weit offen auseinanderzieht. Es bist du, der die Vorhänge beiseitezieht oder der sie voll und ganz oder teilweise öffnet.
Du trägst den Fußball, oder du fummelst mit ihm herum, oder du erwischt ihn. Es gibt alleinig Teamplay.
Selbst dann wenn du dich allein auf einem verlassenen Eiland befindest, drehst du die Schalter für die Welt an und aus. Du bist heute ein Ansager der Welt.
Schenke deiner Bedeutsamkeit und der Bedeutsamkeit einer jeden anderen Seele Glauben, die sich erhebt oder die sich verhaspelt. Du bist der Gastgeber des Universums. Du bist der Begrüßer der Welt. Es bist du, der herbeiwinkt.
Du bist der Oberkellner. Du, der du der Oberkellner bist, sitzt nicht da und wartest darauf, bedient zu werden. Du führst herein. Und du winkst mit deiner Hand, um die Bedienung für all jene, die du zu ihrem Platz geleitetest, herbeizuwinken.
Falls du der Küchenchef bist, bist du nach wie vor der Oberkellner. Falls du derjenige bist, der den Abwasch macht, bist du nach wie vor der Oberkellner. Es ist an dir, Fürsorge für die Welt zu übernehmen. Die Welt wird kraft deines Bewusstseins getragen, und sie wird dank deines Bewusstseins vor dich hin platziert. Dein Bewusstsein setzt für die gesamte Welt das Schritttempo an.
Lasse niemanden oder nichts gegen dein Bewusstsein stoßen. Gib dir selber statt, emporgehoben zu werden, nicht aber heruntergewendet.
Stelle dir bildlich vor, dass du den Globus der Erde in deinen Händen hältst, denn ebendas tust du. Hebe ihn heute in die Höhe. Habe deinen Kuchen des Tages, und verspeise ihn obendrein.
HEAVENLETTER #1450 – 5.11.2004 – This Way and That
SO HERUM UND ANDERS HERUM
Gott redete …
Verdrossenheit ist nichts mehr, als dass es nicht so lief, wie du es wolltest. Ob dein Empfinden von Frust nun von mechanischen Dingen oder von Menschen herrührt, etwas lief nicht so, wie du es dir vorstelltest und wie es deines Erachtens hätte laufen sollen. Frustration verheert dich, da deine Vorhersagen nicht Wirklichkeit wurden. Die Tür ließ sich nicht leicht öffnen oder sie ging kaputt, oder du dachtest, sie wäre leicht zu reparieren und das war nicht so. Und anscheinend wirst du auf die arglose Tür oder auf den unschuldigen Nachbarn von der anderen Straßenseite wütend, derweil es in Wirklichkeit du selber bist, mit dem du verdrossen bist, denn du dachtest es dir so, und ein Aspekt des Lebens stellte sich ganz anders heraus.
Du hattest alle guten Absichten, und auch so schafftest du die Prüfung nicht mit links. Das Examen ging nicht darum, eine Eins zu bekommen. Es ging darum, wie du dich, was dich angeht, fühlst, und dies selbst mittendrin hinter verschlossenen Türen. Du magst das Gefühl haben, du habest bestanden oder du seist durchgefallen, und demzufolge übersiehst du das Dazwischen. Zu was für einem Zuchtmeister bist du doch geworden!
Als du ganz zu Anfang lerntest, einen Schuh zuzubinden, warst du glücklich, es nunmehr zu lernen. Das war ein Spaß für dich. Lernen war herausfinden. Du musstest nicht immer zuoberst sein. Wieso meinst du das jetzt? Was bliebe für dich zum Lernen übrig, sofern du bereits alles gelernt hättest?
Wenn du mit dem Auto zu einer bestimmten Örtlichkeit fährst, und es ist nicht leicht, dass du sie findest, siehst du dich natürlich nach einem anderen Weg um. Du wendest. Du fängst noch einmal von vorne an. Oder, du triffst die Entscheidung, dass du letztlich gar nicht dorthin gelangen musst. Du kannst irgendwo anders hinfahren oder überhaupt nirgendwohin fahren.
Oder in deinem Mund lief bereits das Wasser für einen Brownie zusammen, und sobald du bei deiner Lieblingsbäckerei eintriffst, sind sie ausverkauft. Ist dies wirklich eine Ursache für Bestürzung und für ihre sie begleitende Frustration? Wo stand es geschrieben, dass alles deinen Erwartungen gerecht zu werden habe, und, dass du, falls es das nicht tut, unglücklich sein müssest?
Über großen Dingen oder über kleinen Dingen, das Empfinden von Verdruss ist das gleiche. Du hast dir selber eingeredet, dir gehe etwas ab. Was kann dir fehlen, es sei denn dein eigenes Empfinden von Selbst-Wert?
Die Tür, durch die du gehen wolltest, ist beschädigt, aber das bedeutet nicht, dass du beschädigt bist. Beschädige deine eigene Reputation bei dir selber nicht.
Dann und wann kann Humpty-Dumpty [Goggelmoggel] nicht zusammengesetzt werden. Dann wirf die Eierschalen raus und suche dir ein anderes Ei, um auf einer Mauer zu sitzen.
Dein Herz ist nicht für Verdruss gemacht, den du dort ablädst. Verhalte dich deinem Herzen gegenüber anständig, und liebe stattdessen. Geliebte, ihr habt das versucht. Ihr gabt euer Bestes. Ihr meintet, irgendwohin zu fahren, und der Wagen sprang nicht an. Was ist tatsächlich passiert, außer dass der Wagen nicht ansprang? Wer machte das zu einer Katastrophe?
Die Erde ist in Bewegung. Sie bleibt nicht an einer Stelle. Nicht anders du. Besser du rührst dich.
Wenn du dich frustriert fühlst, bist du irgendwo festgesteckt. Du hast eine Hängepartie aufgesucht. Was ist daran so Entsetzliches? Völliger Stillstand ist völliger Stillstand, und du bist ein Kind Gottes.
Du dachtest, etwas sei nicht an der einen Stelle, und es war an einem anderen Platz.
Umleitungen sind hilfreich, nicht abträglich. Das Gelingen kann im Begehen eines anderen Weges liegen.
Es gibt kein Buch, was du zu Ende zu lesen hast.
Es gibt kein Auto, was anzuspringen hat.
Es gibt keine Tür, die aufzugehen hat.
Es kann sein, du bist es, der sich anderen Toren aufzutun hat.
Erhebt euch, Geliebte. Es ist nicht an euch, eingeschnappt zu sein. Es gilt euch, Freude umzurühren. Rührt sie in euch selber um. Freude liegt wirklich nicht außerhalb von euch. Ihr seid der Verfertiger von ihr. Seid in eurem eigenen Leben ein Zecher. Tanzt auf diesem Weg, wie auch auf jenem. Tanzt.
HEAVENLETTER #1451 – 6.11.2004 – A Lovely Ship Buoyed by the Sea
EIN HÜBSCHES SCHIFF, DURCH DIE SEE FLOTTGEHALTEN
Gott redete …
Bisweilen bist du wie ein Zug, der einen Berg hinauf tuckert, hinter sich eine Ladung, die allzu schwer ist. Und doch, trotz deiner Gedanken und Ängste, allem zum Trotz, schaffst du es, oben anzukommen.
Falls du gewusst hättest, du wärst dazu in der Lage, du kämest oben an und gelangtest auf die andere Seite, wärest du dann derart außer Atem gewesen? Falls du es gewusst hättest, hättest du dir dann die Zeit nehmen können, um dir die Landschaft anzusehen? Ja, bloß um einen Halt zu machen, um dich bei einer blumenübersäten Wiese auszuruhen, um einige Blumen zu pflücken und um sie in ein Glas zu stellen? Worin besteht die Ausbeute, bedrückt einen steil scheinenden Berg hinauf zu tuckern, derweil du schlicht genauso gut leichten Herzens den gleichen Hügel hinauf reisen kannst?
Vielleicht verrichtest du zu viel Ermessen und schaust du dir zu sehr über deine Schulter. Vielleicht hält dich zurücksehen zurück, und vielleicht verbringt das Hinsehen auf die Steigung des Hügels vor dir einen Schrecken in dein Herz.
Ein Zug fährt unter Dampf, nicht aber du, Geliebte, Geliebter. Du fährst unter Liebe. Das Gleis, auf dem du fährst, ist Liebe. Jegliche Energie ist Liebe. Es ist nicht kraft Anstrengung und Willen, dass du fährst. Es ist dank Liebe. Nichts ist schwer, und alles ist mit Liebe leicht. Lasse Liebe deinen Willen sein. Wolle Liebe in die Existenz, sodass alle Bürden leicht werden und demzufolge keine Bürden sind.
Was wäre, falls du im Leben keine große Ladung trügest? Was wäre, falls du gar kein Gewicht trügest?
Gewicht ist eine Idee des Geistes. Liebe, welche vom Herzen her ist, trägt kein Gewicht. Sie hat sich schier selber zu tragen, und sie wiegt nichts. Leichten Herzens meint voller Liebe sein, denn Liebe wiegt natürlicherweise nichts. Du hattest diese Augenblicke, als du dich leichten Herzens und sorgenfrei fühltest. Sei jetzt sorglos. Sorglos meint ohne drückende Gedanken sein. Wenn du dich aufmachst, etwas zu tun, weswegen es nicht mit einem leichten Herzen tun? Und weswegen nicht mit einem erstrahlten Herzen? Ein erleuchtetes Herz ist mit Liebe angestrahlt. Liebe scheint hell. Liebe überlässt keine Winkel der Dunkelheit. Liebe schüttet Licht über alles. Lasse deine Liebe Licht schütten, wohin es fällt, und lasse es überallhin fallen, auf dich mit inbegriffen.
Du brauchst dich nicht aufzubauschen. Liebe wird dich tragen. Sie wird dich flotthalten. Weißt du, dass du durch Liebe flottgehalten bist?
Der Geist ist wie eine alte Pumpe. Er pumpt, und er zieht hinterher. Er geht hoch und runter. Er gibt dir Hoffnung, und er nimmt sie fort. Er gibt dir Furcht, Zweifel, Enttäuschung und allerhand Dinge, ohne die du ganz gut auskommen kannst.
Das Herz ist eine andersartige Pumpe. Liebe wird vom Herzen in Umlauf gebracht, aber sie hat keine Pumpe nötig. Das Herz ist mehr wie ein Zapfhahn, und es braucht nur angedreht zu werden. Stelle heute dein Herz so an, dass Liebe aus ihm heraus fließen wird. Was auch immer deine laufende Gestimmtheit sein mag, selbst wenn du entmutigt bist, öffne den Zapfhahn deines Herzens weit und lasse deine Liebe heraus. Wofür behältst du sie? Bis du dich besser fühlst?
Drehe ihn jetzt herum, und du wirst dich besser fühlen. Dein Herz umdrehen wird deine Stimmung heben. Scharenweise Dinge werden herbeikommen, dein Herz zu öffnen. Geld wird kommen. Ein Lächeln wird kommen. Ein freundliches Wort. Ein Brief im E-Mail-Postkasten. Eine Feier. Ein Versprechen. Ein Kuss. Wiewohl, was auch kommt, alles was dies anrichtet, ist dein Herz auf An drehen. Du kannst es jetzt anstellen und mehr von ihm wird herbeikommen, da dein Herz offen ist und in Liebe verströmt.
Du bist kein schwer beladener Zug. Du hast nicht auf Gleisen zu fahren. Du bist mehr wie ein hübsches Schiff, das von der Sonne, von der See und von dem Aufruf seines Bestimmungsortes flottgehalten wird.
HEAVENLETTER #1452 – 7.11.2004 – In a Land of Love
IN EINEM LAND DER LIEBE
Gott redete …
Sobald du in deinem Herzen Liebe spürst, warte nicht auf eine bessere Zeit, sie zum Ausdruck zu bringen. Liebe ist nicht flüchtig. Liebe währt für immer und ewig. Die Zeit indes ist jetzt.
Sei nicht scheu, deine guten Gefühle gegenüber einem anderen Seinswesen oder irgendwas auszudrücken.
Schiebe Liebe nicht weg.
Lasse Liebe betrachtet sein. Nimm sie selber in den Blick.
Dein Gewahren von Liebe geht auf, sobald es aufgeht. Dein Gewahrsein erhebt sich, sodass du die Liebe, die dein Gewahrsein signalisiert, zum Ausdruck bringen magst. Ein Empfinden von Liebe gehört nicht zurückgehalten. Halte es nicht vor dir selber zurück. Hast du dich nicht selber beschränkt, sobald es um Liebe ging?
Wenn du Bäume und Blumen liebst, gut, dann liebe sie. Umgib dich mit ihnen. Pflücke Blumensträuße und segne die Erde, die ihnen half zu wachsen. Warte nicht auf eine andere Blume, dass sie erblüht. Pflücke diese eine. Fülle Vasen damit. Liebe dich selber ausreichend, um all das zu lieben, was du liebst und sei dabei nicht knauserig.
Gieße deine Liebe aus, wohin sie auch fallen mag.
Sofern du die Jahreszeiten magst, liebe sie. Sei unverfroren mit Liebe. An ihr gibt es kein Ende, dennoch musst du sie verbreiten, während du es kannst. Wann wirst du dir bestätigen, wie sehr du liebst? Wann wirst du dem Universum darlegen, wie sehr du es liebst?
Liebe ist nicht für später. Sie ist für jetzt.
Falls du in deinem Haus ein Zimmer liebst, liebe es. Dich in deinem Haus eines Zimmers annehmen, ist keine Pflicht. Es ist ein Ausdruck von Liebe.
Papier vom Boden aufheben ist mehr als eine gute Tat. Es ist ein Akt der Liebe.
Wenn du einen Raum betrittst und Licht anmachst, dann würdige das Anschalten des Lichts als einen Segen für das Zimmer, das dich beherbergt und dir in aller Stille dienlich ist.
Wenn du dir etwas anschaust, dann schaue es mit Liebe an. Nimm dir Zeit für Liebe.
Wenn du dir den Nachthimmel anschaust, dann würdige, dass du die Sterne, die du siehst, und die Sterne, die nicht augenscheinlich sind, liebst. Schleudere deine Liebe durch zahlreiche Dimensionen.
Ob du nun die Seinswesen Meines Lichts, die du Engel nennst, um dich herum siehst oder nicht, liebe sie.
Ob sich nun deine geliebten Nahestehenden auf der Erde oder im Himmel aufhalten, liebe sie gleichermaßen. Halte deine Liebe nicht zurück. Liebe hat nicht wehzutun. Du hast deine Liebe aus Angst vor Verletzung versucht einzudämmen. Liebe sogar deine Tränen. Liebe jedes lebende Ding und liebe jene großartigen Personalitäten, die dich liebten, während sie auf der Erde waren und die dich nach wie vor lieben, und vergib ihnen dafür, dass sie vielleicht ihre Liebe zurückhielten, während sie mit dir zusammen auf der Erde waren. Sie halten jetzt ihre Liebe nicht zurück. Es mag sein, sie haben auf ihren physischen Tod gewartet, bevor sie ihre Liebe voll und ganz zum Ausdruck bringen konnten, du aber hast nicht zu warten. Drücke jetzt deine Liebe aus. Drücke sie am meisten dir selber gegenüber aus. Würdige sie dir selber gegenüber. Du bist ein Geschöpf, welches liebt.
Die Hintergrundkulisse deines Lebens ist Liebe. Du kamst von der Liebe her, und zur Liebe, nach dorthin kehrst du zurück. Aber eine Abwesenheit von Liebe gibt es nicht. In der Zwischenzeit zwischen Geburt und Tod ist es schlicht so, dass du manchmal zu geschäftig bist, um dich daran zu erinnern, dass du Liebe bist, und dass Liebe alles ist, was ist. Geliebte, weswegen Zeit mit irgendwas sonst verbringen? Was sonst tut ihr, was sich auch nur anfänglich mit ihr in Vergleich zu bringen vermag?
Es ist nicht so, dass ihr euch in Eile begeben müsst, um zu lieben. Es ist nicht so, dass ihr eine Anstrengung unternehmen müsst, um zu lieben. Es ist schlicht so, dass es euch gilt, die Liebe zu sein, die ihr seid, und ihr Glauben zu schenken.
Ihr seid kein Schwätzer und Redner der Liebe. Ihr seid ein Befürworter von ihr.
Seht Liebe. Seht eure eigene.
Es gibt eine Explosion von Liebe bei dem Universum, und ihr seid Teil von ihr. Wenn Wut ausbrechen kann, dann kann Liebe das gewiss auch. Leichte stille Liebe wird dich einnehmen, und sie wird das Universum einholen. Nicht in schreienden Farben. Nicht mit schweren Schritten. Sondern so wie ihr aus einem tiefen Schlaf erwacht. Eure Augen öffnen sich, und ihr sagt: „Wo bin ich?“ Und alsbald entsinnt ihr euch, dass ihr euch in einem Land der Liebe befindet, und daher steht ihr auf und mithin liebt ihr.
HEAVENLETTER #1453 – 8.11.2004 – Burnished Gold
POLIERTES GOLD
Gott redete …
Wenn du erkenntest, du seist dafür verantwortlich, das gesamte Universum mit Freude zu erfüllen, mit welchem anderen Aussehen könntest du dann die Welt ansehen? Die Sonne, der Mond und alle Sterne und Planeten nehmen die Welt im Namen der Freude in Betracht. Möchtest du ebenfalls ein Licht sein, was die Welt in Betracht nimmt und ihr ein gewisses Aussehen verleiht? Möchtest du ein helles Licht sein? Die Welt hat durchaus nicht mehr Schatten nötig als du.
Du bist ein helles Sonnenlicht, also sei es. Du träumtest davon, andere Sachen zu sein. Du hast andere Adjektive auf dich angesetzt, und hieltst sie für wahr. Du hältst sie immer noch für wahr. Unterdessen du stark bist, bezeichnest du dich als schwach.
Gehe klar von der Tatsache aus, dass du, sobald du dich als weniger als strömendes Sonnenlicht siehst, fehlerhaft siehst. Du hast in deiner physischen Sicht Fehler begangen, dabei einen Menschen für einen anderen falsch aufgefasst. Ebenso hast du dich selber einfach falsch aufgefasst.
So durchtränkt wie du mit dem Körperlichen und seinen Lehrsätzen bist, vergisst du, dass du mehr Aura als körperlich bist. Selbst diejenigen, die Auras sehen, können die Gesamtheit deines hellen Lichts verfehlen. Die Wahrheit von dir ist herrliches goldenes Licht. Ich sehe dein Licht. Auf diese Weise sahen alle großen spirituellen Führer der Menschen. Sie sahen tiefer als das Physische. Sie sahen weiter als das Physische.
Sie setzten sich nicht weit weg von dir. Ihre Sicht war in die Länge gezogen, aber sie sahen dich ganz in der Nähe, so wie du bist, so wie du wirklich und wahrhaftig bist. Du hast dich in einem Schatten und in beschränkten Möglichkeiten verhängt. Die Erhabenen sahen dich nicht im Schatten. Sie sahen dich in all deinem prächtigen Licht. Sie sahen, wie Ich sehe. Sie sahen dich nicht, wie du meinst zu sein. Sie sahen dich, wie du bist.
Geliebte, es ist nicht einmal so, dass ihr euer Schiff habt untergehen lassen. Ihr werdet euch einfach niemals daran gemacht haben, loszusegeln. Anstatt den Ozean zu sehen, saht ihr einen schlickigen Teich oder einen Tümpel mit Kaulquappen. So saht ihr die Dinge. All das, unterdessen ihr hättet erkennen können, dass ihr Mein Goldenes Eines seid, gemacht aus Meinem Licht, und gemacht, um Mein Licht vor allen Menschen derart zu scheinen, dass sich alle in der herrlichen Helle des Lichts sehen und dass sie alle der Liebe und dem Einssein auf der Erde sekundieren können.
Entschuldigt Mich, Geliebte, was außer Licht, Liebe und Einssein ist des Sehens wert? Möchtet ihr euch vom heutigen Tag an nach ihnen umsehen? Schlicht sehen? Ihr seid verantwortlich, wohin ihr blickt und was ihr erblickt. Ihr seid verantwortlich dafür, auf den Glanz der Welt zu sehen. Und auf diese Weise werdet ihr sie erhellen. Lasst dies euer Ansinnen sein. Lasst dies die Wäscheleine sein, auf der ihr eure Sicht aufhängt.
Auf der Erde ist goldenes Licht zugegen. Fördert dieses goldene Licht zu Tage, und es wird sich an euch dranhängen. Bevor ihr es merkt, vor euren ureigenen Augen, wird alles goldenes Licht sein. Wohin ihr auch schaut, wird goldenes Licht sein. Ihr werdet euch selbst anschauen und finden, dass ihr aus ebendem goldenen Licht gemacht seid, ununterscheidbar von was auch immer. Sobald zwei oder drei sich einander in meinem Namen begegnen, was kann da sein außer Edelsteine von Gold.
Das ganze Universum ist aus Meinem Licht gemacht. Mein Licht hat sich nicht auseinandergetrieben. Es hat sich nicht verdünnt. Einzig eure Sicht wurde so abgerichtet, nach, zum Beispiel, Fehlerhaftem zu schauen.
Ihr, die ihr Mein Licht auf den Baumblättern seht, wie es von der Sonne gebrochen wird – ihr könnt ebenso Mein Licht sehen, wie es von eurem Inneren und von allen anderen Bekundungen von euch heraus und auf Hochglanz gebürstet wird, denn alles Licht auf der Erde ist, insofern als ihr die Manifestation von Mir auf der Erde seid, ebenfalls ihr, und es gibt nichts anderes als euch, in Mein Licht auf Erden eingetaucht.
HEAVENLETTER #1454 – 9.11.2004 – A Coconut Fell
EINE KOKOSNUSS FIEL HERUNTER
Gott redete …
Musst du von einem Extrem zum anderen gehen? Musst du von hoher Angespanntheit zu tiefer Enttäuschung gehen? Musst du das? Es ist, wie wenn du dich durch die Winde des Wandels von einer Seite zur anderen peitschen lässt. Du bist aber kein Ball, der hin und her geschlagen wird. Du bist ein Kind Gottes, und Ich bin dein Ballast.
Du wirst nicht von einer Hand zur anderen gestoßen. Wieso bist du dann derart verstört und verwirrt durch das, was jemand sagt oder was sich zuträgt? Wieso muss dich ein jeder Windstoß oder jede Meereswelle derart schütteln? Sie müssen das nicht. Du bist nicht so verwundbar, wie du es daraus machst.
Sieh dich selber wie einen großen Buddha, der still dasitzt. Was erschüttert den Buddha? Er sitzt da und lächelt. Er ist sein eigener Friede. Berge mögen ausbrechen, und der Buddha sitzt da und der Buddha lächelt. Worum weiß er, was du nicht weißt? Er weiß, er hat nicht von einer Seite zur anderen zu rennen. Meinst du wirklich, du müssest das?
Eingesessen im Frieden, wird der Buddha nicht durcheinandergebracht. Buddha ist in seinem Frieden prächtig. Sein Geist ist ruhig. Was kann seine Geistesruhe erschüttern? Worauf ist er eingestellt, worauf du nicht eingestellt bist? Was besitzt er, was du nicht besitzt, neben stillem und tiefem Gewahrsein seiner Verbundenheit mit Mir? Wieso, du kannst zu jeder Zeit, wann du Bescheid erteilst, Friede und Liebe haben. Triff ein für alle Mal die Entscheidung.
Du bist nicht das, was um dich herum passiert. Du bist nicht, was dir zu widerfahren scheint. Du bist nicht deine Gedanken. Du bist nicht deine Handlungen. Du bist nicht deine Reaktionen,. Du bist Kind Gottes.
Du bist keine Laune der Welt.
Du bist kein Eindringling.
Sofern das Leben ein Zelt ist, bist du einer der Pfosten, der es zusammenhält. Die Leinwand mag in der Brise wehen, du aber bist ein standfester Pfosten, der das Zelt zusammenhält.
Wisse, wer du bist, und kenne deine Position im Universum.
Du bist kein Flattermilchling.
Du bist Meine Augen auf die Welt.
Du schaust und siehst an Meiner Stelle.
Du bist der Welt ein Zeuge. Du bist wie ein objektiver Reporter. Du bist bei Ereignissen anwesend, und dennoch weißt du, dass Ereignisse unabhängig von dir sind. Ein Reporter ist nicht entgleist. Er beobachtet. Er macht Notizen. Er trägt keine Waffen. Was geschieht, geschieht. Was auch immer sich ereignet, es geschieht nicht ihm. Er ist als ein objektiver Beobachter vorort, und er schreibt es nieder. Selbst mitten im Gefecht, ist er nicht in ihm.
Er sieht dem Strom des Lebens zu. Er mag sich in dem Strom aufhalten, aber er weiß, er ist ein Betrachter des Stroms. Er wird nass werden, aber er weiß, er ist nicht Nässe. Er weiß, er ist der gleiche Betrachter im oder außerhalb des Wassers oder auf einem Baumast.
Was ist der Vorteil davon, sich bei dem, was einem ereilt, aufgebracht zu sein? Es ist weder deine Aufgabenstellung noch deine Anweisung, dich aufzuregen. Es ist deine Anweisung, beständig zu sein, unter welchen Umständen du dich auch befindest. Du sollst kein rotes Gesicht bekommen. Mitten drin, bist du dennoch an der Peripherie. Du bist ein neutraler Betrachter. Du bist wie die Vereinten Nationen. Du beobachtest und du erstattest Bericht. Du kümmerst dich darum, aber du bist kühl bedächtig.
Du bist abseits von Erregtheit. Eine Kokosnuss fiel von einem Baum auf deinen Kopf. Du nimmst davon Notiz, und dass sie auf deinem Kopf landete. Du reibst dir den Kopf. Du nimmst die Begebenheit nicht persönlich. Du bist nicht mit der Kokosnuss verstimmt. Du wetterst nicht gegen sie. Du hegst keinen Groll gegen Kokosnüsse.
Das Leben tritt ein. Alles, was du weißt, ist, dass du dich unter dem Baum aufhieltst, und dass eine Kokosnuss herunterfiel.
HEAVENLETTER #1455 – 10.11.2004 – The Far Reaches of Heaven
DIE UNÜBERSEHBAREN ERSTRECKUNGEN DES HIMMELS
Gott redete …
Wie schön ist eine Welt mit dir in ihr drin! Was für eine Wundertat von Mir du doch bist! Dass so einer wie du in einem Menschlichen Körper existieren kann, ist eine fantastische Wundertat. Ein verblüffendes Meisterstück. Es ist ein Zauberkniff.
Mit Sicherheit ist es keine Tragödie. Vielleicht hattest du den Gedanken, du seist eine Figur in einem Drama, derweil du allemal ein Wunder bist. Was für eine erstaunliche Sache, dass Ich dich in das Flimmerband eines Menschenseinswesens vergossen habe! Ja, euer physischer Körper und all die Erkrankungen und Beklemmungen auf der Erde sind ein mattes Truggebilde. Verglichen mit der unbefleckten Liebe, die ihr seid, sind körperliche Beschränkungen lachhaft. Dennoch lacht ihr nicht. Stattdessen seid ihr ernst. Ihr habt euch in einem Drama verheddert, was das gleiche ist, als würde man sagen, ihr habt euch in einem Netz der Illusion verfangen.
Was immer an Kummer ihr spüren mögt, dargelegter- oder nicht-dargelegterweise – es ist irrtümlich. Es ist eine Zahl, die addiert oder subtrahiert wurde, und ihr seid demgegenüber blind. Ihr haltet an dem Irrtum fest, als wäre er euer Lebensunterhalt. Jedwedes Kummervolle ist eine Spalte, die ihr fehlerhaft zusammenzähltet, und ihr könnt eure Fehlrechnung nicht sehen, obschon sie sich direkt vor euch befindet. Ihr seht, was ihr seht, und ihr seht nicht, was ihr nicht seht.
Es ist bizarr, wie eine Wundertat von Mir, wie du, der Auffassung ist, er sei ein Klümpchen Fett und Gewebe, eingegrenzt in Geist und Herz, der in glühenden Ausdrücken über Potential redet und dennoch das Potential beiseitelegt. Falls Potential das ist, wozu du in der Lage bist, hast du das deine gewiss verfehlt. Das Wort „Potential“ klingt endlich, derweil demgegenüber an deinem Potential nichts Endliches ist. Du erkennst dein Potential, indem du dir vergegenwärtigst, wozu du imstande bist. Es gibt nichts, wozu du nicht imstande bist.
Nun, so du über die Auffassung lachst, du habest unendliches Potential, lachst du nur, da du weder dein Potential anerkennst, noch an es glaubst, und du hältst es dir vom Leib, so, als wäre es ein fremdartiger Gegenstand. Dein Potential ist deine Potenz. Es ist deine Macht. Du nutzt, vielleicht, ein Haar davon. Vielleicht nicht einmal ein Haar. Ich übertreibe dein Potential nicht.
Du denkst, du habest pro Tag eine Tasse Wasser zum Trinken, daher trinkst du sparsam. Du weißt nicht, dass du das ganze Reservoir hast. Siehst du nun, wie das, was du denkst, dich eingrenzt?
Aus diesem Grunde musst du träumen, und Großes träumen. Du musst Großes träumen, dass du belebt wirst und dass du auf dein ersehntes Verlangen zu gehst. Auf deiner Liste der Wünsche – die Dollars, das Boot, das Auto, die Beförderung, die Anerkennung – sie sind nicht in der großen Kategorie, aber sie sind ein Anfang. Es spielt keine Rolle, von wo du startest. Von Bedeutung ist, wohin du gehst.
Ich möchte dir einen größeren Traum geben.
Träume dich als einen gütigen Planeten, der Galaxien von Sternen und Sonnen und Monden anstrahlt, der sie in einer Aura von Liebe erfasst, der sie wie eine Marschkapelle quicklebendig macht, und der ihnen ein altes Lied vorsingt, das ihnen die Geschichte erzählt von allen lebenssprühenden träumenden Planeten, wo auch immer sie sind. Dieser angestrahlte Planet weiß, dass er ein Abguss Meines Auges ist. Er weiß, dass er eine Manifestation Meines Gedankens ist. Er schwingt Meinem Denken gemäß. Dieser gütige Planet weiß, er ist ein Kuss, den Ich in den Himmel blies. Er weiß, er ist Mein Ausatmen. Der Planet zapft bei seiner Verbundenheit mit Mir an. Er ist durch Meine Liebe flottgehalten, und daher atmet er die Liebe Gottes ein und lernt, auszuatmen, auf diese Weise durchpulst er all die Galaxien, die er erreicht, und er erreicht alle.
HEAVENLETTER #1456 – 11.11.2004 – The Center of Yourself
DIE MITTE DEINER SELBST
Gott redete …
An dir ist es, dich selber zu lieben. Dies ist Mein Gebot. Liebe dich selbst, und du wirst deinen Nachbarn lieben. Du bist dein eigener Nachbar. Geize nicht mehr mit deiner Liebe. Betrachte dich als dein eigenes Kind, und sei freundlich. Sei großherzig. Sei wohlwollend. Sei mehr auf der Seite der Liebe denn von irgendwas sonst. Richte nicht die Anforderungen an dich selber, die du derzeit aufstellst. Fordere weniger. Gib mehr. Umzingle dich selber mit Liebe.
Du bist ein vollkommenes Menschenseinswesen. Manchmal rennst du in Dinge hinein. Also rennst du in Dinge hinein. Vollkommene Menschenseinswesen rennen in Dinge hinein. Das Schlimmste, wessen du dich anklagen kannst, ist, dass du in Dinge hinein läufst. Klage nicht an, und strafe nicht. Wann immer du Liebe zurückziehst, bestrafst du dich selber und wer weiß wie viele Andere.
Was wäre, wenn du wüsstest, dass du im Leben ein Großartiger Reisender bist? Saumlos würdest du durch Massen gehen, in Züge einsteigen, Auto fahren, in Hotels einchecken, einkaufen gehen und Treffen besuchen. Du würdest durch Türen gehen. Du würdest Fenster öffnen. Du würdest schlafen, du würdest aufstehen. Du würdest essen. Du würdest durch einen Tag reisen und dich wieder schlafen legen. Ist es keine großartige Sache, die du am heutigen Tage durchreist hast? Du hast es geschafft. Du gelangtest bei ihm zum Ende. Betrachte dich als Gewinner und als ein Wunder.
Während du die Bettdecke wegziehst und in dein Bett steigst, klopfe dir auf die Schulter. Sage auf freundliche Weise zu dir selber: „Menschliches Wesen, du hast eine tolle Arbeit geschafft. Einerlei, ob du in dies oder das hinein gelaufen bist – du bist hindurch gelangt. Ich bin auf dich stolz, dass du auf der Erde am Leben bist, und dafür, dass du die Dichte der Materie durchdringst. Ich weiß, du reist mit einer Augenklappe, und ich muss sagen, du machst deine Sache gut.“
Kannst du nicht dieser unbeholfenen Person gut Freund sein und mit beglückenden Worten auf den Lippen zu Bett gehen? Ungeschicktheit ist nicht Sünde. Das Schlimmste, was du im Leben sein kannst, ist ungeschickt, ist eine Gelegenheit auslassen, ist den Ball herumtastend verfehlen, ist zu gefällig oder nicht entgegenkommend genug sein, ist in Pfützen hineintreten, aber Ungeschicktheit gilt es nicht, bereut zu werden. Dichtheit IST ungelenk.
Während du zu Bett gehst, zähle das Gute, was du heute hinter dir lässt. Zähle zehn gute Dinge auf, die du tatst. Mache dir nichts aus morgen. Du wirst zehn weitere gute Dinge tun. Bedenke – du hast den Tag geschafft, den du jetzt hinter dir lässt. Wer sagte denn, du hättest in der Lotterie zu gewinnen?
Du musstest kein Rennen mit dir selber gewinnen. Du musstest nicht das beste Geschäft abschließen. Die Sache ist die: du hast die Karten ausgeteilt. Du tätigtest Geschäfte mit dem Leben von der Plattform her, auf der du standst. Vielleicht kannst du heute auf einer höheren Plattform stehen. Am heutigen Tag aber, da muntere dich selber auf. Sporne dich an für das Mäandern durch das Leben. Gratuliere dir selber. Du hast den Tag gewonnen. Er war der deine. Du hattest ihn. Und du hast dich durch ihn hindurch gewurstelt, oder du bist gesegelt. Du erfülltest die Erfordernisse des Tages.
Während du schlafen gehst, setzen deine Gedanken den Ton für den folgenden Tag. Lasse vom heutigen Tag nichts über. Heute gehört hinten gelassen. Ein wundervoller Tag ist morgen für dich am Umrühren. Heiße ihn willkommen. Gehe dem mit Freuden entgegen, was vor dir liegt, und lasse für die Präsenz des neuen Tages genannt morgen die Vergangenheit von heute hinter dir.
Morgen wirst du durch das Leben schreiten. Du wirst Fremde gleichermaßen anlächeln wie Freunde. Du wirst die Glocke des Lebens läuten. Du wirst deines Status als Emissär Gottes eingedenk sein, und du wirst für dich selber Türen öffnen, und du wirst für Andere Türen öffnen. Du wirst wissen, wer du bist und was an dir ist zu tun. Du wirst dich selber lieben. Du wirst durch die Portale des Lebens schreiten und weiter in den Himmel hinein langen. Du wirst Sternenstaub versprengen. Du wirst Licht scheinen. Du wirst dich auf den Weg machen zu der Reise zur Mitte deiner selbst, namens Liebe.
HEAVENLETTER #1457 – 12.11.2004 – God Asks a Few Questions
GOTT STELLT EIN PAAR FRAGEN
Gott redete …
Ich bin Das, Was dich bedenkt. Ich bin Das, Was dich wiedererkennt. Ich bin Dieser Kern, den du in Meinem eigenen Licht ausschmückst, Licht auf Licht, Partikel des Einsseins von Licht. Beleuchtet das Licht Sich Selbst? Wenn schier Licht ist, kann es Unlicht geben? Kann Licht auseinander genommen werden? Kann Licht in einer Hand gehalten werden, oder ist die Hand das Licht, das sich selbst hält? Ist Licht innen oder außen, oder ist es sowohl innen wie außen, oder sind innen und außen pure eingebildet gewähnte Vorstellung? Und Wer oder Was stellt sich vor?
Und wo existiere Ich? Es wird oft gefragt, ob Ich wirklich existiere. Ich frage dich jetzt. Existierst du wirklich?
Falls ja, wo existierst du außer inwendig in Mir?
Existiere Ich ebenso inwendig in dir?
Ja, Ich existiere in dir, und Ich wachse dort in Übereinstimmung mit dem Schlag deines Herzens. Auf einer anderen Ebene gibt es kein Inwendig in dir mehr, als es ein Außerhalb von dir gibt. Die Eine Wahrheit kann in zahlreichen Weisen gesagt werden. Du bist Mein Gedanke, und Ich dein Gedanke, somit habe Ich einen Gedanken von Mir Selbst, der sich in einen Gedanken deinerseits übersetzt. Ich denke Mich Selbst. Wir sind alle zusammen gemischt, Meine teuren Kinder, und Wir wissen nicht, was was ist. Wir können sagen, deine Individualität ist ein neuer Gedanke, und, Ich bin der alte Gedanke, der erste Gedanke, der ursprüngliche Gedanke. Aber, das ist doch klar, Ich dachte nicht wirklich, Ich erschuf. Zwischen Meinem Gedanken und der Erschaffung gibt es keine Entfernung. Zwischen Meinem Gedanken und dem, was aus ihm entkommt, kann es keine Trennung geben. Schöpfung war eine einzige Bewegung. Zeit existierte nicht, als dass daraus eine Distanz zu entkommen in der Lage wäre. Desgleichen gab es kein Überlappen. Alles war unverzüglich, instant, und ist nach wie vor instant. Ich ziehe Meinen gleichen ersten Atemzug ein und atme nach wie vor aus, und gleichwohl existieren Einatmen und Ausatmen nicht, und, existierten sie, so wären sie nicht voneinander getrennt.
Wie Unsere Beziehung beschreiben, diese Liebe, die zwischen Uns existiert, wie sie beschreiben, unterdessen es kein Dazwischen gibt? Wie hat das Einssein eine Beziehung mit Sich Selbst? Benötigt Beziehung getrennte Teile? Kann das Einssein über Sich Selbst hinweg springen? Kann das Einssein überallhin reichen, auch dann, wenn es kein irgendwo gibt, bei dem anzulangen wäre? Kann das Einssein ruhig dableiben und zur selben Zeit auf Reise sein? Kann das Einssein Türen öffnen, auch dann, wenn es keine Türen zum Öffnen gibt? Kann das Einssein sich selbst fragmentieren und Sich nach wie vor Einssein nennen? Kann das Einssein fragmentiert werden, außer in Gedanken? Können Gedanken zurückgehalten werden? Können Gedanken neu in Betracht genommen und revidiert werden? Wohin gehen Gedanken, wenn du mit ihnen durch bist?
Wenn Einssein ist, gibt es dann lediglich Einen Gedanken, und hatte Er versucht, Sich Selbst auseinander zu nehmen, sodass er rechnen konnte und zum Ausloten unfähig sein konnte?
Was hat Individualität mit dir zu tun?
Bist du wie die Sonne, die Ihre Strahlen ausreicht, und Deren Strahlen zurück scheinen? Wohin gehen die Strahlen, oder gehen sie nirgendwohin? Existieren Strahlen wirklich? Und wenn das so ist, sind sie von der Sonne Selbst getrennt? Wen wärmt die Sonne, und wen wärmen Ihre Strahlen, unterdessen es lediglich die Sonne gibt, die aus purer eigener Freude heraus scheint? Wer braucht Erwärmen? Was scheint die Sonne an, wenn nicht Sich Selbst? Was braucht sie denn mehr als Sich Selbst?
Wer schreibt diese Worte, und Wer liest sie? Und Wer liest sie nicht? Woher kommen diese Worte? Existieren sie? Haben sie sich selbst geschrieben? Was besagen sie, und was macht es aus, was sie besagen? Wer versteht sie und Wer missversteht sie, und worin besteht der Unterschied dabei, falls es einen gibt?
Was gibt es da zu sagen? Wir lieben. Reicht das nicht? Was macht das aus Wen oder Was oder irgendwas überhaupt? Wir, die Wir Liebe sind, lieben, und das ist die ganze Geschichte der Existenz. Nun habe Ich geredet, und dementsprechend hast du geredet. Nun hast du gelesen, und dementsprechend habe Ich gelesen.
HEAVENLETTER #1458 – 13.11.2004 – Budding Hearts
KNOSPENDE HERZEN
Gott redete …
Ein starkes Herz ist nicht hartnäckig. Es ist großherzig. Enge Herzen sind gezwackt, und daher geschwächt. Denke niemals, du müssest dein Herz verhärten, um es stark zu machen.
Ein zärtliches Herz zerbricht nicht, wie das wohl eure Auffassung war. Ihr braucht euer Herz nicht aufzuschürzen. Entsinnt euch des resilienten Weidebaumes, der sich unter den Winden beugt und bückt.
Euer Herz ist nicht zum Vertrocknen angelegt. Wie kann euer Herz in Liebe daherströmen, derweil es schrumpelig und trocken ist? Erfrischt euer Herz. Tränen waren bestimmt, euer Herz zu befeuchten, nicht, es auszutrocknen.
Euer Herz ist nicht angelegt, bitter zu sein. Es ist bestimmt, süß zu sein. Nennt euer Herz Süßer, und nennt in eurem Geist einen Jeden Süßer Liebling. Lasst euer Herz süß sein.
Ein Herz ist nicht vorgesehen, saurer zu sein, als Worte von euren Lippen vorgesehen sind, scharfzüngig zu sein.
Ihr seid nicht bestimmt, um euer Herz oder um sonst etwas Metallbänder zu legen.
Herzen gehören aufgetan, nicht verschlossen. Wie kann euer Herz singen, derweilen es eingeklammert ist?
Die Übeltäter Angst und Selbstgerechtigkeit haben euer Herz eng zusammengebunden. Ihr Einfluss entfaltet die Muskeln eures Herzens nicht. Ihr Einfluss drosselt.
Welche Blume kann blühen, wenn ihre Knospen zugebunden sind?
Du hast ein aufknospendes Herz. Es sehnt sich, sich zu öffnen. Es hat lange Zeit gewartet, sich zu öffnen. Es beginnt, sich aufzutun, und danach verschließt es dein Ego, gelegentlich unverhohlen, gelegentlich abfällig. Es ist nicht dein Herz, das davor Angst hat, fehlverstanden oder zurückgewiesen zu werden.
Ein Herz, für sich belassen, ist ein Welpe, der die Bedeutung von Zurückweisung nicht kennt. Ein Herz, für sich belassen, rennt zu jedermann hin. Ein Herz denkt an Freude, nicht an Verlegenheit. Ein Herz hüpft zu jedem rüber und verspritzt seine Liebe unaufhörlich.
Das arglose Herz ist das großgezogene Herz, wieso, meinst du, trug euch Christus an, wie unschuldige Kinder zu werden?
Unschuld und Offenheit des Herzens sind das gleiche. Sie sind wie frischer Schneefall, bevor man auf ihm geht.
Jemand muss sein Herz zuerst öffnen.
Jemand muss zuerst die Hand ausstrecken.
Jemand muss sagen:
„Schau her, wir sind hier auf der Erde Übersiedler. Wir müssen uns eher einander beringen, als unsere getrennt scheinenden Herzen anzubinden. Lasst unsere Herzen wie Eines schlagen. Lasst uns anheben, unbändige Freude im je anderen zu haben. Lasst uns Freunde sein. Wem soll ich Freund sein, wenn nicht dir, der direkt vor mir steht? Lasst uns untereinander Freund werden. Lasst uns die Kühnheit der Wahrheit unserer Herzen innehaben. Lasst uns lieber einander unterhaken, als Waffen zu tragen. Mein Herz ist weder entworfen, sich zu beschützen, noch anzugreifen. Es ist vorgesehen, zu geben und in Empfang zu nehmen. Mit all meinem Herzen gebe ich dir jetzt Liebe. Dafür sind wir hier. Sobald wir alle Liebe geben, werden sie alle empfangen haben. Wenn wir alle endlose Liebe geben, wird niemand ohne sie sein.
Wir befinden uns gemeinsam auf dieser Expedition des Lebens. Anstelle eines Seils um unsere Taille haben wir ein weiches goldenes Band, das uns von Herz zu Herz verflicht, und es ist durch Gottes huldvolle Hand gehalten. Was wird uns, in diesem Falle, heimsuchen, es sei denn Liebe?
Lassen wir einen jeden Schritt, den wir nehmen, einen Schritt der Liebe sein, einen Satz der Liebe aus unseren Herzen. Es gibt keine Klüfte, dennoch möchten wir gerne hüpfen. Schau, ich bin jetzt in deinem Herzen, und du in dem meinen. Und so möchten Unsere Herzen immerfort kenntlich vereint sein.“
HEAVENLETTER #1459 – 14.11.2004 – A Rich Man
EIN REICHER MANN
Gott redete …
Wer ist dein Versorger?
Es ist weder der, der dir ein Gehalt bezahlt, noch der Gouverneur deiner Provinz.
Wer ist es, von Dem alle Gaben herkommen? Wer schreibt all die Schecks aus, wer stellt dein Essen auf den Tisch, wer stellt dir den Transport bereit? Wieso denn, alles in der gesamten konkreten Welt steht dir zu Diensten und demzufolge Mir. Dennoch bin Ich der Dienstleister. Du dienst, und dir wird angedient. Ich diene und Mir wird gedient.
Es gibt bei der Liebe und beim Leben weder ein Ende noch einen Beginn. Das war stets so. Von dem Augenblick an, als Mein Gedanke an dich auftrat, dienten Wir einander die Leckerbissen des Lebens an, und Wir dienen nach wie vor einander.
Die Blumen in deinem Garten dienen dir, und du dienst ihnen. Selbst wenn dein Dienst schier aus deinem Gang vorüber an den Rosen besteht, dienst du ihnen. Selbstverständlich empfängst du mehr Dienstbares, als du gibst. So stehen die Dinge, Geliebte.
Habt demnach nicht das Empfinden, euch werde etwas geschuldet. Das Universum schuldet euch keinen Unterhalt, obschon es euch ohnehin einen Unterhalt zukommen lässt. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr so viel geben könnt, wie euch gegeben wurde. Es gibt kein Durchzählen, was für gut befunden werden soll.
Die Gaben des Universums sind für euch da, um sie freudig entgegenzunehmen. Eure Entgegennahme ist euer Geben. Es ist eine großartige Sache, das in Empfang zu nehmen, was euch gegeben wird.
Das ganze Leben steht bei euch in Diensten, und ihr steht bei dem ganzen Leben in Diensten. Es geht hier nicht um Verpflichtetheit. Dies ist ein Segen. Dient in Liebe. Geht keine Verpflichtetheit ein. Nehmt euch Liebe vor.
Die größte Energiequelle ist Liebe. Sie ist die einzige Energiequelle. Sei es Solarenergie, sei es das Öl, es ist Liebe. Trocken oder nass, es ist Liebe.
Falls es in der Welt keinen Widerstand gegenüber der Liebe gäbe, gäbe es in keinem Aspekt des Lebens Spannungen. Es gäbe keine Hemmnisse, keine Frustration. Sie wären euch fremd. Sie sind euch fremd; aus diesem Grunde stellen sie sich euch in den Weg. Ohne Verstopfung ist allseits Strömen. Das Gegengift bei Blockierung ist Liebe.
Nehmt Liebe entgegen, und ihr habt sie gegeben.
Es ist keine inszenierte Ausbringung, Liebe zu schenken. Es ist keine Aufführung. Es ist eine schiere Verströmung von euch. Ihr habt das erlebt, sobald jemand wütend ist, selbst wenn er sich still verhält und nichts sagt, wird seine Wut dennoch verströmt. Ihr wart der Verströmer von Ärger ebenso wie der Betrachter und der Rezipient von ihm. Falls eine solche kümmerliche Sache wie Wut sich verströmen kann, was, meint ihr, vermag die Liebe zu tun? Simple Liebe mit klein geschriebenem l ist gut genug. Sie ist ausreichend, und sie ist alles, was es gibt. Sie ist die Wahrheit von allem, ungeachtet ihrer Erscheinlichkeit.
Denkt nicht: „Was weiß schon Gott? Er sitzt da oben in den Wolken. Er weiß nicht, wie es ist, Schmerzen zu haben, und wie es ist ist, Anderen beim Schmerzenhaben zuzusehen?“
Es gibt nichts, was Ich nicht kenne. Ich betone in Meinen Unterweisungen dasjenige, was ihr wissen müsst, und ihr habt die Liebe schlicht ebenso zu kennen, wie ihr um dies und das wisst. Ihr habt um die Liebe besser Bescheid zu wissen, als ihr sonstwas kennt. Ja, ihr müsst über alles andere drüber hinweg schreiten und geradewegs zur Liebe gelangen. Falls ihr aus der Leidens-Betriebsart herauskommen möchtet, müsst ihr euren Blickwinkel ändern. Ihr meint doch nicht wirklich, ich hätte den Meinigen zu ändern, oder doch? Wäre es euch wirklich lieber, wenn Meine Perspektive eine mindere wäre als die eure?
Es gibt nichts, was Ich euch nicht gegeben habe. Ihr habt alle Liebe in der Welt. Was möchtet ihr mit ihr anstellen?
Selbst wenn ihr glaubt, euch sei nur zehn Prozent dessen gegeben worden, was euch hätte übergeben werden sollen, was tut ihr da mit den zehn Prozent? Falls ihr zehn Prozent des Goldes in der Welt hättet, würdet ihr dann nicht wissen, dass ihr ein reicher Mann seid?
HEAVENLETTER #1460 – 15.11.2004 – Someone Said
JEMAND SAGTE AN
Gott redete …
Manchmal erfasst du nicht so recht, was Ich meine, wenn Ich sage, die Welt sei Fiktion, denn sie ist dir sehr real. Du meiste Zeit ist es dir nicht klar, dass die Welt Illusion ist, da du in sie eingetaucht bist. Tatsächlich ist es so: Sie ist dir real. Das aber macht sie nicht real.
Eher als dir die Welt als Fiktion oder Illusion zu denken, wird es dir wohl lieb sein, sie als Spiel zu begreifen. Gewiss, Spiele-Partien werden ernstgenommen, aber das bedeutet nicht, dass sie ernstzunehmend sind. Deine Investition in Spiele ist allemal hinreichend ernstzunehmend.
Das Leben, das du lebst, ist fiktive Erdichtung. Es ist eine Geschichte, erfunden, während du deiner Wege gehst. Und die Regeln des Spiels wechseln. Die Story ändert sich, und alles daran ist ausgedacht. Andere mögen dieselbe Geschichte unter den Augen haben wie du, aber das meint schlicht, dass sie sie ebenfalls durchlesen. Weder die Mehrheit noch die Minderheit ist zutreffend. Alles daran ist eine Idee. Alles daran ist fiktiv.
Nehmen wir etwa die Zeit, jene Illusion, die dich beherrscht. Du magst dich fragen, wie Ich denn sagen könne, Zeit existiere nicht. Wie kann Ich sagen, sie sei Illusion? Wie kann Ich sagen, sie sei eine Spiele-Partie, dieweil sie derart viele Aspekte deines Lebens anführt?
Besagt dir nicht das willkürliche Umschalten auf Standard- und Tageslicht-Bedarfs-Zeit, dass Zeit eine menschengemachte Phantasie ist? Jemand sagt, es sei jetzt eine andere Uhrzeit, sobald die Glocke schlägt. Zeit ist eine Geschichte, die sich wandelt.
Noch mehr als das, was an Wirklichkeit kommt in der Aussage zu liegen, dass nicht-existente Zeit an unterschiedlichen Orten in der Welt unterschiedlich sei? Es ist die gleiche Zeit in Hong Kong wie in Texas. Die Zeit an der Ostküste ist gleiche wie an der Westküste. Der eine Ort ist nicht in erheblicherem Maße ein Tag früher oder später als ein Ort eine Minute früher oder später ist. Was auch immer vorgeht, es ist im selben Augenblick für jeden, dessen unbenommen was die Uhr darüber ansagt, dessen unbenommen, ob es die Sonne ist oder der Mond, der am Himmel scheint. Der Gong schlägt Zeitlosigkeit.
Dies ist der gleiche Moment überall auf der Welt! Die Schöpfung begann nicht hier früher und später hier oder dort. Es war alles auf ein Mal überall!
Lasst es uns klar heraus sagen. Zeit ist schlicht eine von Menschen gemachte Phantasie, eine Phantasie, die durch den einen oder anderen wissenschaftlichen Diskurs begründet wird. Erdichtete Fiktion wird studiert, mit Belegen versehen, vielleicht in aller Tiefe nachgewiesen, dennoch ist sie immer noch Fiktion. Zeitlosigkeit ist nicht umwälzend. Noch auch umkreist sie etwas.
In diesem Augenblick existiert alles unbeschadet von Kalendern. Zeit kann nicht geordnet werden, da sie nicht existiert. Ist sie nicht flüchtig, diese sogenannte Zeit? Sie ist dergestalt flüchtig, dass sie niemals existierte.
Raum und Zeit sind die gleiche Fiktion, schlicht herumgedreht. Das eine ist bei dem anderen auf den Kopf gestellt.
Karten machen den Raum nicht reeller. Sie grenzen die Illusion feinsäuberlich ab. Zeit und Raum sind Zeitvertreib! Oder vielleicht sind sie der Spielplatz, in dem ihr spielt. Vielleicht sind sie eine Festung, die ihr bautet, oder ein Baumhaus, oder ein Bild, was ihr auf eine Mauer maltet.
Zeit und Raum sind Unterteilungen, betrieben aus der Ganzheit, welche ununterteilbar ist.
Ihr seid nicht die Ruderer auf jenen längst vergangenen Schiffen, auf denen ein Sklave den Gong schlug und damit den Ruderern den Schlag der Blätter ansagte. Synchronizität und Zusammenhalt sind schön, aber sie sind Mandatsgebiete des Bewusstseins. Ihr wurdet mit Sicherheit nicht konzipiert, der Zeit und dem Raum Sklaven zu sein.
In der relativen Welt ist ein König dem Ort ein Sklave, an dem sein Körper gerade zufällig weilt.
Und du, der du dein Leben deiner Armbanduhr gemäß aufstellst, bist einem tickenden Zeiger auf einem Uhrziffernblatt untertänig, über das jemand aussagte, er sei korrekt. Dass Zeit am Marschieren sei, ist eine täuschende Abwegigkeit, denn Zeit existiert nicht, wie kann sie demzufolge marschieren?
Ich möchte euch gerne die Macht eurer Gedanken ins Gedächtnis rufen.
HEAVENLETTER #1461 – 16.11.2004 – The Myth of Time and Space
DER MYTHOS VON ZEIT UND RAUM
Gott redete …
Schwierigkeiten scheinen von außenher zu kommen. Dein Stift funktioniert nicht. Der Computer beträgt sich nicht gut. Der Kundendienst stellt dich auf die Warteliste und du wartest und wartest. Das Wetter macht nicht immer mit, und so fort.
Diese Unterbrechungen deines Geistesfriedens werden Probleme oder Frustration oder Ärger genannt. Sie sind in Wirklichkeit nichts anderes als Unannehmlichkeiten, Geliebte. Das ist alles. In gewissen Situationen können Unannehmlichkeiten grässlich und drängend erscheinen, aber eine Unannehmlichkeit ist eine Unannehmlichkeit. Dringlichkeit und Grässlichkeit existieren in deinem Geist. Du klassifizierst Unannehmlichkeiten als grässlich und drängend, weil du der Auffassung bist, Zeit sei wichtig, und dass ihre Begrenzungen aufrecht gehalten zu werden haben. Gelegentlich geht eine Unannehmlichkeit von alleine vorbei. Manchmal macht sie sich, einerlei was du unternimmst, nicht fort. Und so hast du „gute“ und „schlechte“ Tage.
Wer ist es, der zwei verschiedene Arten Tage hat? Wer ist es, der verärgert ist? Hast du nicht das eine oder andere Sagen über die Art des Tages, den du hast?
Was wäre denn, falls nichts auf eine bestimmte Weise zu sein hätte? Was wäre, falls alles, so wie es ist, in Ordnung so wäre? Was wäre, wenn dein Gedanke an eine Verspätung in Ordnung ist? Was wäre, wenn dein Gedanke, du habest zu warten, als eine Chance ergriffen wird, um dich auszuruhen? Was wäre, falls Warten ein Segen wäre? Möchtest du einräumen, dass das so sein könnte?
Was wäre, wenn du den Bescheid erteiltest, dass, was auch immer vorfällt, eine Wohltat darin inbegriffen ist. Das muss so sein.
Du hast für das Leben gewisse Regeln aufgestellt. Du denkst, sie seien Gesetze. Stelle für dich andere Gesetze auf und sei nicht mehr länger in Bestürzung versetzt. Der Himmel fällt dir nicht auf den Kopf.
Es wird viel über Prioritäten geredet. Vielleicht möchtest du Fröhlichkeit anstelle von Ernst zu einer Priorität erheben. Möchtest du gerne den Sinn für Humor zu einer Priorität machen? Möchtest du nicht verschlimmernde Zuspitzung aus deinem Repertoire nehmen? Nicht Verschlimmerung trägt sich zu. Verschlimmerung ist deine Perspektive. Es gibt kein Gesetz, was besagt, du müssest wegen irgendwas verschlechtert dran sein, frustriert oder verärgert oder wütend sein.
Sofern alles in Ordnung ist, was gibt es dann, was einen auf die Palme bringt?
Wenn die Ankunft eines Zuges zu einem bestimmten Zeitpunkt angekündigt ist, und er kommt nicht, ist das ein Grund für Angespanntheit? Wer sagt, das müsse so sein?
Wenn du dich auf einer Autobahn verfahren hast, was macht es wirklich zu einem Problem?
Ein Gutteil deiner Verärgerung entkommt Bewandtnissen mythisch frei erfundener Zeit. Du möchtest gerne rechtzeitig sein. Die Zeit sagt dir an, dich zu beeilen. Sie sagt dir nicht, dir Zeit zu nehmen. Zeit ist in keiner Weise entgegenkommend. Dennoch bist du es, der das Leben zu einer verrückten Hetze macht. Du scheinst in solch einer Eile zu sein, irgendwohin zu kommen. Zeit und Raum herrschen vor. Sie haben dein Glücklichsein übermannt.
Du musst denken, Zeit und Raum seien dein. Du denkst, du besitzt sie, und dass du, zur selben Zeit, ihrer Dienstaufsicht haftpflichtig seist. Sie sind ein geheimer Boss, der eine jede Bewegung von dir beherrscht. Gegenüber Zeit und Raum bist du sehr eingenommen. Du hast für sie Altäre errichtet, vielleicht in der Hoffnung auf besondere Dispens.
Gehe voran und liebe eingebildete Zeitblöcke und Blöcke an Raum, aber sei ihnen nicht unterwürfig. Sie sind in Fülle im Angebot. Es ist mehr als genug da, um zurechtzukommen. Selbst obschon sie Illusionen sind, kommt es bei ihnen zu keinem Ende. Weil sie Illusionen sind, können sie euch nie ausgehen. Ihr könnt sie euch zu jedem Zeitpunkt, wann es euch danach ist, re-imaginieren.
Ihr könnt ebenso gegenüber den eingebildeten Grenzziehungen euren Hut lüften und vortragen, ihr hättet bedeutsamere Dinge zu tun, als sich vor ihnen zu bücken. Zeit und Raum sind Grenzen, Geliebte, Geliebter, und du, der du unbegrenzt bist, hast nicht an sie gebunden zu sein. Löse dich jetzt von ihrer Inbeschlagnahme von dir und von deiner Voreingenommenheit durch sie.
HEAVENLETTER #1462 – 17.11.2004 – The Music of the Spheres
DIE SPHÄRENMUSIK
Gott redete …
Es war einmal, da gab es keine Zeit. Da gab es kein einst. Da gab es kein mal. Es gab keine Sprache. Gegensatz war nicht da. Disput war nicht da. Für die Oberflächlichkeit war keine Oberfläche zum Existieren da. Alles war Wahrheit, keine in Flaschen abgefüllte Wahrheit. Reine Wahrheit unvermittelt von der Quelle, so wie Wasser aus einem Brunnen entkommt, und du fängst es mit deinen Händen auf. Das Wasser war unberührt, so lange bis du schöpfst.
Da war kein Du. Ich könnte sagen, du warst in allem enthalten, aber es gab nichts sonstiges, in dem du enthalten gewesen sein könntest. Und doch warst du Seiend. Du existiertest in Meinem Herzen. Ich gebar dich in Mein Herz aus, und gleichwohl wurdest du niemals geboren. Du warst Ich Selbst unabgespalten. Opulent war Unser Einssein, obschon Einssein das einzige war, was war. Einssein war nicht aus zahlreichen Dingen gefertigt. Es war aus Sich Selbst gemacht. Wir könnten sagen, es war auf sich selbst gehäuft, hinwiederum war Einssein alles, was da war, und konnte demnach nicht aufgehäuft werden.
Einssein war nicht als Einssein bekannt, denn wer war zugegen, es zu kennen? Ihm war man nicht hinterher, denn wer war da, auf es abzuzielen? Wer war da, es anzuerkennen? Wer war da, um Einssein zu flüstern, unterdessen niemand zum Hören da war? Einssein war alles, was da war, und, Geliebte, Einssein ist alles, was da ist.
Ich bin der Eine Gott des Einsseins.
Der einzige Unterschied zwischen diesem Zustand des Einsseins und jetzt besteht darin, dass Ich anhob zu summen, und Mein Summen wurde zu einem Lied der Schöpfung. Aus Meinem Summen aus lauter Freude entsprang das Universum. Mein Summen dauert an. Und Mein Summen dauert in euch an.
Was ist Schwingung anderes als ein Summen? Ich mache Einen Laut, und aus ihm entkamen zahlreiche Timbres, jedoch summe Ich, so wie Ich es zuerst tat. Ich summe Einen Ton, und ihr seid die Triller, die aus Meinem Klang abkommen. Ihr spielt euch selbst eine fröhliche Weise.
Betrachtet euch als Sphärenmusik, denn ebendas seid ihr.
Ich gab dir, der du Ich Selbst bist, einen Ball, um damit zu spielen, und diesen Ball nennt man Erde. Ich setzte ihn in Bewegung, sodass du ihn auf deiner Fingerspitze zwirbeln lassen konntest.
Ich machte in etwas, was du den Himmel nennst, einen Flicken Sterne, sodass du deiner Verbundenheit mit dem Einen Licht, Was Scheint, eingedenk sein würdest. Es leuchtet ebenfalls in deinem Herzen. Die Sterne sind ein Bestandteil deines Seiens. Wusstest du das? Da ist nichts, was es nicht ist. Der Mond glüht inwendig in dir. Andere Planeten kreisen in dir. Flüsse durchlaufen dich. Und doch, es gibt kein Du, das Flüsse durchlaufen.
Mein Summen, das zu einem Gesang der Schöpfung geworden war, weitete sich aus, sodass es zu einem Echo Meines Liedes kam. Du bist jenes Echo. Du bist jener Nachhall, der zu Mir zurückkehrt. Es bist du, dessen Klang von Berg zu Berg widerhallt, und der in den Tälern vernommen wird. Es bist du.
Du bist Meine Herzsaiten. Es ist Meine Gitarre, die du spielst. Insofern als Ich keine Gitarre habe, muss es so sein, dass du Meine Gitarre bist, und du bist die Hand, die an Meiner Stelle zupft.
Du rufst Mich zurück, und sagst Meinen Namen, und Ich höre schöne Musik, die sich aus deiner Seele hinausgeleitet. Du trägst Meine Stimmung. Du versuchst, Meine Melodie richtig zu behalten und richtig zu singen. Nur manchmal erreichst du die hohen Töne, obwohl du zu ihnen voll und ganz imstande bist. Du machst deine Kehle frei. Du versuchst es noch einmal, bis du es richtig hast, bis es keinen Unterschied gibt zwischen dem Lied, das Ich singe, und der Musik, die du hörst und der Musik, die du in Schwingung versetzt; mithin kehrst du zu dem Einssein des Großen Summers des Alls zurück. Du kommst als klarer Kristall nachhause. Du kehrst als jenes reine Wasser heim, was du an dem Brunnen getrunken hast.
HEAVENLETTER #1463 – 18.11.2004 – War and Peace
KRIEG UND FRIEDEN
Gott redete …
Geliebte, meint nicht, es gehe um Auge um Auge und um Zahn um Zahn.
Es gibt kein Heimzahlen, was das Geld wert ist. Es gibt keine Vergeltung, die ihren Namen verdient.
Es gilt euch nicht, auf der Ebene eines Unrechts stehenzubleiben. Meine geliebten Kinder sind keine Schuljungen, die zurückschlagen müssen. Ihr seid Botschafter Gottes.
Ihr habt bessere Botschaften auszuteilen als diese: „Ich gebe dir zurück, was du mir gegeben hast. Wenn du mich beleidigt hast, beleidige ich dich. Wenn du meinen Bruder umgebracht hast, töte ich den deinen. Ich bin dein Schatten. Selbst obschon du mich angegriffen hast und ich dich ablehne, werde ich dich aufs Genaueste kopieren. Ich habe keinen Gedanken aus mir selber heraus. Wenn du ein Rabauke bist, werde ich ein größerer Rüpel sein. Wenn du wütend bist, werde ich wütender sein. Wenn du hasst, werde ich mehr hassen. Mein einziger Gedanke ist, ein Unrecht zu rächen, und demnach setze ich Unrecht fort, selbst wenn es mich umbringt. Dass ich dich schmähe, ist gerechtfertigt, und ich werde dich nicht hochheben, einerlei worum es geht. Ich werde dich unten halten. Und falls ich, während ich dich auf dem Boden halte, mich dort ebenfalls zu halten habe, dann sei es eben so. Es gibt kein Opfer, was ich nicht aufbringen möchte, um dich zu strafen. Selbst unter Todesschmerz werde ich mich immer noch auf dich zu begeben. Ich habe dich als Feind benannt, und mit meinen Feinden werde ich mich nicht anfreunden. Ich werde so lange mit dir ringen, bis du kapitulierst und dich für besiegt erklärst.“
Gemacht in Meinem Bilde, Herzen Meines Herzens – nennt euren Gegner Bruder, denn er ist euer Bruder. Habe Ich nicht alle Menschen als Brüder erschaffen? Welcher unter ihnen ist nicht Mein Kind? Wer ist nicht dein Bruder oder deine Schwester? Möchtest du einem Meiner Kinder wehtun? Ich dränge auf euch ein, aus jener irrigen Schleife des „Auge um Auge“ und aus der Tretmühle des „Zahn um Zahn“ herauszukommen. Es ist von euch nicht ehrenswert, Schmerz für Schmerz aufzuerlegen. Tut euch mit Mir zusammen, indem ihr mit einer solchen Falle Schluss macht.
Was ihr stark nennt, ist schwach, Geliebte.
Als Christus davon sprach, die andere Wange hinzuhalten, meinte er, dass du dich über Vergehen zu erheben hast. Er meinte, dass du Angriffe zu unterhöhlen hast. Er sprach zu dir, dich zu einer anderen Position zu begeben. Wenn du an einer Stelle stehst, siehst du auf die eine Weise. Sobald du zu einer anderen Stelle gehst, siehst du anders. Dem Anderen die Wange reichen bedeutet anders wahrnehmen.
Falls du Ungerechtigkeit verabscheust, musst du fortan Gutheit wollen. Strahle das aus, was du zu haben wünschst.
Was für eine Ungerechtigkeit ist zugegen, über die du aufzubrüllen hast, über die indes nicht bereits tausendmal aufgebrüllt wurde?
Falls du Verwandlung und Friede auf Erden und Wohlgefallen allen Menschen möchtest, kannst du nicht unablässig „Ungerechtigkeit“ hinausposaunen. Du musst etwas anderes sagen.
Falls du Friede möchtest, behalte Friede in deinem Sinn. Falls du Krieg möchtest, behalte dies im Sinn. Falls du Schluss mit dem Zwist haben möchtest, dann lasse den Zwist in dir zuende kommen. Falls du Wohlwollen auf der Erde haben möchtest, dann leite es in die Wege.
Krieg wird nicht in Meinem Namen ausgefochten. Er wird im Namen des Ego ausgetragen. Er wird im Namen von Gier geführt. Er wird im Namen von Wut und Vergeltung ausgetragen. Im Krieg liegt keine Ehre. Krieg ist Blutvergießen. Vergieße stattdessen Licht. Steige höher, und da wird es keinen Gegner geben. Der Feind hauste inwendig in euch, Geliebte. Jemand hat in euch einen Akkord angeschlagen. Und nunmehr werdet ihr ihn, einhergehend mit Meinem Segen, nicht mehr zurückschlagen.
HEAVENLETTER #1464 – 19.11.2004 – Whose Glory You Are
WESSEN PRACHT DU BIST
Gott redete …
Wenn du dich einzig durch das Körperliche leiten lässt, wirst du unter Garantie Verzweiflung ernten. Falls das Physische alles wäre, was es gibt, wer wäre da nicht in Bestürzung versetzt? Falls das Leben, was du auf der Erde lebst, nur Ziegel und Steine, Kreditkarten, Territorien und Rechte wäre, wie viel Glück kann es da geben? Zeitweiliges Glück ab und an, angefüllt mit einer Menge Sich-Abmühen.
Du bist nicht angelegt, auf der Erde ein Arbeitstier zu sein. Du bist angelegt, ein leichtfüßiger Tänzer zu sein. Um in die Höhe zu springen, musst du Höhen haben, die zu erreichen sind.
Geliebte, unterhalb von hitzigen Debatten, Gezänk, Aufschub und Hast liegt ein Liebreiz sondergleichen. Ihr habt ein Eingedenken davon. Ihr wisst, da ist mehr als das Halligalli des relativen Lebens. Bitte gebt euch in eurem Leben etwas mehr statt, zu wachsen. Nehmt euch eine Minute, um euch in jenem Zustand der Kenntnis einzuleben, der jenseits des Horizontes des unverhohlenen Lebens liegt.
Ganz bestimmt kommt Leben von irgendwoher. Es muss eine Quelle von ihm da sein. Es muss eine Energie geben, woher es kommt. Es muss ein Licht geben, was den in Bewegung befindlichen Bildschirm des Lebens anleuchtet.
Möchtet ihr euch bitte von Mir eine Vorstellung machen?
Was wäre, falls Ich euch überall Gesellschaft leistete, nicht wie ein Wachhund, sondern wie ein Freund? Was wäre, wenn Ich nicht derart kritisch bin, wie ihr es euch dachtet? Was wäre, wenn Ich von euch entzückt wäre? Was wäre, wenn Ich eure Größe wahrnehme? Falls ihr sodann weintet, wären es Freudentränen.
Gäbe es weniger Raserei und Verrücktheit auf der Welt, wenn ihre Bewohner eine Ahnung davon hätten, wie liebenswert und wie der Liebe würdig, und wie sehr sie geliebt sind und es immerzu waren?
Wofür ist Mein Licht in euch angelegt, wenn nicht um zu scheinen? Leuchtet es zuerst auf euch selber, damit ihr anhebt, zu erkennen, Wer ihr seid und wie viel Liebe Ich in euch hinein legte. Ich habe euch nicht wegen nichts und wieder nichts angemacht. Ich erhellte euch in Meinem Bilde, um Mich widerzuspiegeln. Es ist kraft Meines Lichtes, dass Mein Bild den Blicken freigegeben ist. Du bist Mein reines Licht. In der Tat, Mein Licht in dir kann nicht umgeändert werden. Aber, oh, ja, du kannst dich vor dir selber verstecken. Du hast dich sehr gut vor dir selber versteckt.
Stelle dir ein so helles Licht von der Sonne vor, so hell, dass du es zurückstrahlen musst. Was wäre, falls es stimmte, dass du dieses Licht bist? Möchtest du nicht hochschauen und Mein Licht zurückleiten? Möchtest du nicht sagen:
„Danke Dir, Gott, für das Licht, was Du auf mich gestrahlt hast. Ich spüre es auf meiner Haut, und ich spüre es in meinem Herzen. Ich habe derart viel Licht von dem Deinigen, dass ich Andere daran teilhaben lassen muss. Ich habe keine andere Wahl, als mich für das Gewahrsein Meines eigenen Lichts auszusprechen. Es ist Dein Licht, in dem ich mich aale. Strahlen Deines Lichts strömen über. Ich kann sie nicht inwendig in mir eindämmen. Ich bin in Deinem Licht verklärt, und jene Herrlichkeit kann ich einzig gemein machen.
Gott, ich weiß im Grunde nicht, woher alle meine Niedergeschlagenheit kam, aber ich weiß, von Dir kam sie nicht. Ich weiß, ich bin mehr als Knochen und Sehnen. Ich weiß, mein Körper mitsamt all seinem Erbe ist neben dem Erleuchteten Seinswesen, zu Dem Du mich machtest und was ich bin, belanglos. Ich weiß jetzt, ich kann mich nicht von Deinem Licht abtrennen, und daher leuchte ich jetzt unverfroren mit dem Licht der Liebe, das Du so großherzig auf mich hast niederschauern lassen. Ich bin Dein Gefäß des Lichts. Es gibt nichts mehr, was ich sein kann, und es gibt nichts wenigeres.
Heute bestätige ich mir selber gegenüber, dass ich Deine Erleuchtetheit und Deine Freude, die vollständig erhalten ist, bin, und heute nehme ich Deine Liebe für mich entgegen.
Gloria sei Dir, Gott, Dessen Herrlichkeit ich bin.“
HEAVENLETTER #1465 – 20.11.2004 – A Star in the Firmament
EIN STERN IM FIRMAMENT
Gott redete …
Ich bin ein Gott des Verwundertseins. Ich erschaffe Erstauntsein in dir. Sich Wundern ist ein wundervoller Zustand. Sobald du dich in einem Zustand des Wunderns befindest, räumst du ein, dass du nicht alles weißt. Wann war es das letzte Mal, dass du deine Unwissendheit zugabst? Wann war es das letzte Mal, dass du angesichts der mächtigen Schöpfung Erstauntheit verspürtest?
Möchtest du bestätigen, dass es weitaus mehr gibt, was du nicht weißt, als du weißt oder selbst erahnst?
Erkennst du, dass du den Stab der Welt gerne herumwirbeln möchtest, während du keine Idee hast, was die Welt ist? Du möchtest die Welt herumkommandieren, so als hättest du irgendeine Idee davon, worum es sich handelt, über was du herrschen und was du gerne in eine deines Erachtens ordentliche Manier übergeführt wissen möchtest?
Du hast gebetet, dass Ich das Universum so laufen lassen möchte, wie es deinem Dafürhalten nach laufen sollte. Und du warst bestürzt, wenn Ich das nicht tat.
Falls du einen einzigen feinen Faden des Universums entferntest, wirst du nicht wissen, wie du die gesamte Anlage beeinträchtigen könntest. Du weißt nicht, was zeitgleich sich ereignen könnte, und ganz bestimmte weißt du nicht, was sich ereignen würde.
Sofern du die Wirkweise des Universums ändern möchtest, so sei sodann stille, und hebe danach die Welt vermöge der Macht deiner Gedanken und der Macht deiner Liebe eine Kerbe nach der anderen höher. Du könntest die Welt sogar von unten nach oben wenden! Das wäre etwas Gutes. Norden würde zum Süden, und Ost und West würden einander begegnen. Es gäbe keinen Mittleren Osten und keine Enden der Erde. Die Gesamtheit der Erde würde zum Heiligen Land. Ihr könntet den Mond aufhellen, Sterne näher zur Erde her ziehen, die gelbe Sonne in euch aufnehmen. Mit Sicherheit würdet ihr mit eurem Geist und eurem Herzen mehr erzielen, als ihr jemals vermochtet, indem ihr euren Arm hebt oder von einem Baumwipfel herunter redet.
Ihr seid kein Mechaniker für das Universum. Ihr seid ein Ansporner von ihm.
Ich bin das Universale Herz und der Universale Geist. Ich saß da, und in Meinem Herzen hatte Ich eine Empfindung, und aus der Empfindung erhob sich ein Gedanke, und die gesamte Schöpfung erhob sich mitsamt dir in ihr. Ich knobelte es nicht aus. Mich verlangte es. Ich stelle keine Mutmaßungen an. Ich träumte von euch in einem Traum der Existenz auf Erden. Ihr seid nicht mit bloßen Händen angekommen. Ihr seid mit all den Ressourcen Universums hergekommen, was sagen soll, mit aller Liebe und allem Licht, die euch in die Existenz hinein ankündigten. Ich ließ nicht eine Sache aus. Ich besann Mich auf alles. Mein Traum war heil, und aus ihm entkam Ganzheit. Ganzheit ist Einssein, und dementsprechend kamt ihr vom Einssein als das Einssein Selbst.
Ihr habt Kostüme an. Ihr meint, ihr seid ein Stern auf der Bühne der Erde, alldieweil seid ihr indes ein weitaus hehrerer Stern des Universums, der alles des Himmels und der Erde und die fernen Galaxien mit einschließt. Wer befinden Uns miteinander in der Schöpfung, eben genauso wie Wir die Beobachter der Schöpfung sind, die simultan auf einer weiteren Ebene existieren. Vielleicht bist du ein Stern am Firmament, der in hoher Erstauntheit auf sich selbst heruntersieht.
Stellt euch vor, ihr wärt ein solcher strahlender Stern. Was würdet ihr euch anschauen? Und was würde euch entzücken? Was würdet ihr anderes sehen als euch, und was würdet ihr doch, so wie Ich, ununterbrochen damit vertraut sein, dass das, was ihr erblickt, schön ist.
HEAVENLETTER #1466 – 21.11.2004 – On a Journey of Infinity
AUF EINER REISE DER UNENDLICHKEIT
Gott redete …
Wenn du aus dem Fenster schaust und nach dem Himmel zwischen den Bäumen suchst, was siehst du dann anderes an als den Himmel? Was sonst könnte derart weit weg und dennoch derart nahe scheinen? Wenn du deine Hand hinausstrecktest, ist es so, als könntest du den Himmel anfassen, sei er nun tagblau oder nachtdunkel. Und sofern deine Hand beim Himmel anlangen und ihn herziehen könnte, würdest du das nicht gerne tun mögen? Oder falls du zu dem Himmel hineilen und in seine Tiefen hineingezogen werden könntest, würdest du das nicht gerne mögen – ganz begierig tun mögen? Und falls du und der Himmel sich einander auf halbem Wege begegnen könnten, …
Wenn der Himmel etwas wäre, was du da draußen weit weg von dir und doch in deinem Herzen pulsierend sehen könntest, wärest du dann nicht glücklich? Wenn du der Himmel wärst, der sich selbst durch deine Augen ansieht, würdest du das nicht mögen?
Und falls der Himmel ein Umhang Gottes wäre, würdest du dann nicht öfters zu dem Schauspiel von Gott in einer blauen Pelerine hochsehen, die das gesamte Universum umringt, Gott, wie er umarmt, Gott in ruheerfüllter Stille des Geistes und dennoch pochenden Herzens? Wärest du nicht erfreut?
Wenn der Himmel allüberall sein kann, wie ist es dann, dass du auch nur denken konntest, Gott gebe es nicht? Ich sage Gott, als wäre Ich Ein Anderer, da Ich hier an der Stelle zu einer Aussage gelangen möchte. Ich möchte dich in Wahrheit für Meine Denkart gewinnen, was das gleiche ist, als würde man sagen, für Meine Sichtweise.
Falls Ich von dir getrennt wäre – ein Unmöglichkeit -, aber, falls Ich das wäre und Ich Mich an einem Ort von etlicher Höhe aufhielte und dich sehen könnte, meinst du dann nicht, dass Ich Goldenheit sähe? Was anderes als helles Licht könnte ein Gott des Himmels sehen? Und weswegen sollte sich Gott nach etwas anderem umsehen mögen?
Gottes Augenlicht ist gut. Weiten Gesichts, vermag Gott ebenfalls nahe gut zu sehen. Gott kann äußerlich wie innerlich sehen. Ich kann durch deine Augen sehen, wie auch in deine Augen sehen. Ich spähe jetzt in deine Augen, und Ich sehe ein weites Land, eine Wiese voller Blumen, einen Knoten aus Gänseblümchen von einem Liebhaber. Wieso, Ich sehe in deine Augen, und Ich sehe Mich Selbst, wie Ich Mich Selbst ansehe, und mithin schreitet die Unendlichkeit voran, so, als als gäbe es etwas, auf das hin vorzurücken wäre, so, als wäre Unendlichkeit eine Start- und Stopp-Angelegenheit anstelle von Unendlichkeit.
Ein ins Wasser geworfener Kieselstein erzeugt Kräuselungen. Du bist der Kräuselungseffekt Meines Gedankens, den Ich in die Unendlichkeit hineinschleuderte, um zu sehen, was für eine Schönheit Ich imstand war zu machen. Ich schaue jetzt, und Ich sehe die Kräuselungen Meiner Selbst, wie sie im Mondlicht oder im Sonnenstrahl strudeln. Ich betrachte Mich Selbst an einer Stelle mit augenblicklicher Wiedergabe- und Wiederhol-Möglichkeit, die niemals zum Anhalten gebracht wurde und nie zeitlich festgelegt werden kann. Ich sehe Mich Selbst überall und dennoch bin Ich niemals von Mir Selbst weggegangen. Ich halte dich in Meinem Denken und in Meinem Herzen, denn du bist Mein geliebtes Selbst.
Auf was für einem Abenteuer befinden Wir Uns, du und Ich! Was für ein Seelen-verspinnendes Abenteuer! Was für ein Advent ist dies, Unser Leben, situiert auf einem rundlichen Ball namens Erde! Die Erde fing dich ein und machte in seinen Hügeln und Tälern Platz für dich, denn die Erde ist ebenfalls eine Projizierung Meiner Liebe. Ich schöpfte dich mit großer Umsicht auf die Erde. Meine nicht, Ich hätte dich aus dem Himmel hinausgestoßen. Ich versetzte dich liebevoll in eine Widerspiegelung des Himmel, die, in deinen Augen, verzerrt ist. Natürlich habe ich dich keinesfalls weggeschleudert. Das ist eine Ausdrucksweise. Ich behielt euch nahe an Meinem Busen, und Ich habe euch niemals von ihm weg erdreisten lassen.
Und so stellen Wir uns Vor, wie Wir Uns auf einer seelenvolle Reise zu Uns Selbst befinden, alldieweil Wir Unsere Wohnstätte niemals verlassen haben, und es keinen Ort gibt, wohin zu gehen wäre.
HEAVENLETTER #1467 – 22.11.2004 – You Are a Being of Light
DU BIST EIN SEINSWESEN DES LICHTS
Gott redete …
Hallo, Meine schönen Engel auf der Erde! Ich wende Mich jetzt euch zu. Ich wende Mich jeden Augenblick in dieser Innigkeit, die Wir das Leben nennen, euch zu, selbst obschon es keinen Moment, stattdessen Allheit, gibt. Es gibt keine Trennung. Es gibt keine Trennung von Uns. Es gibt keine Trennung von Zeit und Raum, ausgenommen im endlosen Denken, da sie weder existiert noch je existierte. Es gibt keine Zeit, jedoch können Wir sagen, alles geschieht gleichzeitig. Alles, wovon die Historie redet, hat sich ereignet, und all das, was die sogenannte Zukunft herbeiruft, ist stets gewesen, findet indes niemals statt. All das insgesamt ist jetzt eben in diesem Augenblick der ungemessenen Zeit enthalten.
Ich summe Mein Murmeln. Ich halte Meinen Ton und die gesamte Schöpfung tritt in Erscheinung. Ich sage nicht einmal ’setzt sich dauernd fort, in Erscheinung zu treten‘, weil ‚fortdauern‘ das Konzept von Zeit beinhaltet. Ich schuf auf ein Mal. Ich schuf. Einssein ist, was Ich BIN, und Einssein ist, was du bist.
Aber und abermals sage Ich, Ich BIN, sage Ich, DU BIST. Wo ist Zeit in Ich BIN oder DU BIST angesiedelt? Ebenso wie eure gesamte Existenz – fast die gesamte – in einer winzigen DNA enthalten ist, ist alles von euch in diesem ausgedehnten Moment der Ewigkeit inbegriffen. Oder, vielmehr, unenthalten. Es gibt kein Behältnis, um euch hinein zu legen. Und Ewigkeit ist nicht hingezogen. Ewigkeit ist eure Seienshaftigkeit, und das ist das gleiche wie meine Ewigkeit. Wir existieren zeitlos und saumlos. Wir SIND.
Musik ist zeitlich festgelegt, und Raum ist entworfen, aber Raum ist ebenfalls Musik, und Musik kann desgleichen angesiedelt sein. Das, was ihr Raum und Zeit nennt, ist ein Floß, was segelt.
Freilich sind es nicht Zeit und Raum, auf denen ihr gleitet. Ihr schwebt auf einer Energie, die so staunenerregend und ausladend ist, dass ihr versucht, euch an ihr festzuhalten, während ihr sie passiert. Ihr versucht, sie präzise festzulegen und sie Zeit und Raum zu nennen. Nichts hält an, damit Zeit da ist, und nichts wird angefüllt, damit Raum da ist. Ich nehme an, Wir können sagen, dass Leben Raum ohne jedwede Grenzen ist, und Zeit das dementsprechende.
Das Konzept von Zeit und Raum erstellt notwendigerweise Begrenzungen, unterdessen ihr grenzenlos seid. Keine Beschränkungen auf euch. Nichts gehört auf euch gekleistert. Es gibt ohnehin kein Du, auf das gekleistert werden kann.
Niemand kann Mich erhaschen, und niemand kann dich ergreifen. Es gibt keinen. Es gibt einzig Einen. Du kannst das Einssein durcheinanderbringen. Du hast Einssein so genommen, als wären es Viele. Auf dem Ofen steht ein einziger Suppentopf. Er ist sich selbst auffüllend. Er geht nie zur Neige, und du hast ihm nie etwas hinzuzufügen. Doch nimmst du diesen wundervollen Eintopf und schöpfst ihn in kleine Schüsseln, und du meinst, der Inhalt einer jeden Schüssel sei eine andere Suppe. Du bildest dir das ein. Du siehst dich als eine der kleinen Schüsseln, währenddessen du die ganze Zeit ganz und gar nicht klein bist. Du bist großartige Herrlichkeit, die denkt, sie habe in dem kleinen Pott zu bleiben, zu dem sie scheinbar verbannt worden sei.
In der Schöpfung ist Ein Gedanke zugegen, und der bist du. Ich dachte einen Gedanken an dich, und, wie eine Weise, kannst du Mein Lied nicht mehr aus deinem Sinn bekommen. Trotzdem schreibst du es um. Du fügst Verzierungen hinzu. Du ziehst eine Umfassungslinie. Dass du einen Umriss zeichnest, macht das Lied nicht so. Begrenzungen existieren schier in deinem Sinn. Anderenfalls existieren sie nicht.
Und demnach existierst du, dieses Individuum, dem du das meiste von dir weihst, nicht einmal. Und einen Raum, damit du in ihm existierst, gibt es nicht. Du existierst in Raum- und Zeitlosigkeit. Du existierst in der Seienshaftigkeit, die mit Raum und Zeit nichts zu tun hat. Dein Seien ist in einer anderen Dimension, in einer Dimension von Dimensionslosigkeit, wo du aller eingebildeten Beschränkungen, an denen du dich gegenwärtig festhältst, ledig bist.
Du brauchst dich nicht in der Erde verwurzelt halten, denn du bist ein Seinswesen des Lichts, was gemacht ist im Himmel hauchzarter Liebe, die derart stark und seiden ist, dass die Liebe, die du bist, niemals zu entschwinden vermag.
HEAVENLETTER #1468 – 23.11.2004 – The Dream before You
DER TRAUM VOR EUCH
Gott redete …
Was ihr auf der Erde tut, ist spielen. Manchmal ist es ein Gerangel, manchmal Spaß, und manchmal geht es um Erholung. Doch die ganze Zeit befindet ihr euch auf einem Spielplatz namens Erde.
Wenn ihr euch wundert, was ihr hier tut, so entsinnt euch, ihr seid zum Spielen hier. Das Leben auf der Erde scheint euch selbstverständlich fremdartig, und ihr seid euch seiner nicht so recht sicher, was seine Regeln, die niedergelegten und die nicht niedergelegten, die offenen und die verborgenen, angeht. Das Leben auf Erden scheint öfters mehr wie ein Rätsel als wie ein Spiel. Und natürlich scheint euch das Leben auf Erden fremdartig. Die Erde ist nicht euer natürliches Habitat. Der Himmel ist das. Für eine Weile seid ihr Teilnehmer und Zuschauer in einer Partie des Lasst Uns So Tun Als Ob.
Allerdings, so ernsthaft wie ihr seid, ihr habt das Leben auf der Erde zu etwas gemacht, was es nicht ist. Ihr habt es zu einem Dschungel und einer Wüste gemacht, mitsamt etlichen Oasen, die dazwischen geworfen sind. Ich rede über eure Gefühle über die Welt, in der ihr lebt, über die Wenden und Kehrtwenden und Unebenheiten, die ihr wahrnehmt und denen ihr eure Zugehörigkeit überreicht.
Was wäre, falls die Erde Elysische Gefilde genannt würde? Würdet ihr nicht anders gehen und forschen? Würde sich nicht die gesamte Stimmung der Welt verwandeln? Würdet ihr nicht lieber lustwandeln als herumklettern? Würde sich die Welt nicht beruhigen, im Wissen, dass sie ein Paradies, dass sie die Heimstatt Gottes ist? Was wäre, falls die Welt verstünde, dass sie von Gott nicht überwacht, sondern geliebt wird?
Was wäre, falls die Welt sich nicht als einen verknoteten Garnballen sähe, sondern vielmehr als einen heiteren, dahinfließenden seidenen Faden, der unmöglich zu verknoten ist, da er fortlaufend dahinströmt, wie das ein Strom von Wasser tut, derart glitzernd, derart bezaubernd, derart mühelos, derart kraftvoll. Ein Strom Wasser strömt. Was auch immer er überströmt, ändert das Strömen nicht. Ein Strom strömt fröhlich entlang. Kannst du nicht ein Strom des Bewusstseins sein, der das tut, was er tut, und der sich nicht so viel daraus macht, worüber weg er reist und was an den Seiten seiner Ufer vor sich geht?
Das Leben auf Erden ist bedeutsam. Was aber wäre, falls es nicht hochwichtig wäre? Was wäre, falls du wüsstest, dass dein gegenwärtiges Leben ein winziger Abstecher war, und dass alles, was du zu tun hattest, war, ihn zu gehen? Ob schnell oder langsam, ob am Hüpfen oder am Stolpern, was wäre, falls du wüsstest, dass du deinen Pfad des Lebens durchmessen und dort angelangen wirst, wo du deinen Startpunkt hattest?
Was wäre, falls du Mich kenntest?
Was wäre, falls du wüsstest, dass es keinen Schritt gibt, den Ich nicht für dich vorbereitet und geebnet habe, selbst dann, wenn du taumelst?
Was wäre, falls du wüsstest, dass Meine Hand leicht auf deiner Schulter liegt, dass Ich dich über rauhes Gelände steuere?
Was wäre, falls du wüsstest, dass Ich dich aufnehme, wieder instand setze und mit Meiner Liebe und Meinem Schutz überziehe, und dass du niemals ohne sie bist?
Was wäre, falls du wüsstest, dass dein physischer Körper und die gesamte physische Welt nur in der Einbildung existiert, und dass deine Einbildungskraft sehr kräftig ist?
Was wäre, falls du wüsstest, dass nichts, was immer auch dir passiert, niemals passiert ist, dass nichts je passieren kann? Was wäre, falls du wüsstest, dass du unantastbar bist? Was wäre, falls du wüsstest, selbst wenn dein Lauf durch dieses eingebildete Leben wie ein Spießrutenlauf erscheint, dass du einzig unversehrt und lachend herauskommen kannst?
Was wäre, falls das Leben schöpferische Darstellungskunst ist?
Das Leben, so wie ihr es lebt, ist sehr lebhaft. Ihr gelangt wirklich in es hinein. Ihr nehmt eine Rolle an und denkt, sie sei wahr, und ihr meint, dass ihr überhaupt nichts seid, außer eine Rolle, die ihr spielt, so, als wäre die Rolle bedeutsamer als alles andere, als gäbe es nichts anderes, als ob diese Ebene der Existenz auf dem Spielplatz namens Erde alles wäre, was es gibt, derweilen das Leben auf Erden in Wirklichkeit nur ein Tropfen der Existenz ist, der sich in Handlung und noch mehr Handlung aufschaukelte, der dabei seine Ärmel hochzieht, seine Muskeln spielen lässt, der das Heft in der Hand hat, unterdessen ihr, ihr, diese schönen, die ganze Zeit hinweg, die Hände in der Hüfte, die Füße feste auf dem Boden, kräftig dastehen und den Traum vor euch über alles lieben könntet.
HEAVENLETTER #1469 – 24.11.2004 – Climb a Golden Ladder
KLETTERE EINE GOLDENE LEITER HOCH
Gott redete …
Was wäre, falls du eine buchstäbliche goldene Leiter zum Himmel sehen könntest, würdest du sie nicht hochsteigen? Und falls Nebel und Dunst die Leiter umzingelten, würdest du sie nicht dennoch hochsteigen, einen Fuß nach dem anderen selbst im Dunkeln? Welche Wahl würdest du haben, außer der, die goldene Leiter hochzusteigen? Wer würde sich herablassen, sich zurückzudrehen, nachdem er so weit geklettert ist? Wer sollte einen Schritt auf den Sprossen der goldenen Leiter zum Himmel auslassen mögen? Wer sollte erwägen mögen, herunter zu springen? Wer würde gerne straucheln? Wer würde sich weigern, weiter zu klettern? Weswegen sollte irgendwer, der sich dessen gewahr ist, worauf er klettert und wohin er klettert, einen Augenblick des Zauderns haben mögen? Wer sollte nicht die goldene Leiter hochsteigen und nicht alle Anderen mit sich ziehen mögen?
Gibt es etwas Besseres, was du zu tun hast?
Sieh dein Leben als ein Hochsteigen auf dieser goldenen Leiter. Sieh die Leiter als massives Teil. Böige Winde schütteln sie nicht. Keine Hand kann sie durchrütteln. Einerlei wie viele sich auf ihr aufhalten, sie kann nicht umkippen. Einerlei wie viele sich auf ihr aufhalten, es ist Platz für alle da. Niemand schiebt einen anderen zur Seite. Niemand schreitet über einen anderen. Es ist so schön zu wissen, dass du dich auf dieser Leiter befindest. In der modernen Zeit könnte man Meine goldene Leiter als einen Aufzug bezeichnen. Ganz bestimmt schaukelt dich das Leben auf. Es hebt dich höher.
Selbst wenn du der Auffassung bist, das Leben habe dich herunter gezogen, hast du den Stand nicht verloren. Ja, du bist tatsächlich auf einer höheren Sprosse. Schaue nicht hinunter. Schaue hoch. Werde deiner Bestimmung inne.
Dementgegen, falls Ich die Leiter umdrehen würde, würdest du dann den Himmel als unten und die Erde als oben wahrnehmen? Würdest du zum Himmel fallen und dir aus dem Klettern nichts machen? Was wäre, falls Ich dir sagen sollte, dass es insgesamt keine Richtung gibt, und dass du bereits dort bist, wohin du kletterst?
Aber Ich möchte die Leiter an der Stelle belassen.
Was Ich gerne umdrehen möchte, sind deine Gedanken. Du hast sie tief eingegraben und sie beschwert, damit sie bleiben mögen, wie sie sind. Sieh mithin deine Gedanken als Zwiebeln, die du in den Boden eingesetzt hast, nicht damit sie bleiben, wie sie sind, sondern um aufzuschießen und als Iris oder unter anderen schönen Namen aufzublühen. Deine Gedanken sind nicht angelegt, verschanzt zu werden. Sie sollen wachsen. Du musst aus den Grenzziehungen deiner vorherigen Gedanken hervorbersten und kollektive Gedanken übertreffen.
Damit das Leben neu ist, müssen es deine Gedanken sein. Es gibt die Redewendung, es gebe nichts Neues unter der Sonne, aber es gibt neue Gedanken unter der Sonne. Alte Gedanken sind Ärmelaufschläge, die dich festbinden. Neue Gedanken sind Schlüssel, die dich freisetzen.
Dein Gedankengut ist verfehlt. Ist das überraschend?
Deine Gedanken haben allzu oft daran festgehalten, was niemals da war. Alldieweil sind deine Gedanken nicht angelegt, über hohe Gebäude zu springen und Sterne zu erreichen. Du weißt das, oder etwa nicht? Was für Botschaften sendest du den Sternen, die derart treu ergeben auf dich herunter scheinen? Möchtest du nicht das Sternenlicht gerne zu ihnen zurücksenden?
Halte die Tür deiner Gedanken halboffen. Lasse etwas Luft hinein. Lasse deine Gedanken mobil sein. Alte Gedanken sind wie Fäuste, die du herunter knallst.
Du magst ja einverstanden sein, dass die Vergangenheit zurückgelassen gehört, indes ziehst du alte Gedanken wie Tierleichen mit dir herum. Woher kamen alte Gedanken außer von der Vergangenheit? Du hast dich mit ihnen beschwert.
Während du die goldene Leiter der Liebe zum Himmel hochsteigst, lässt du das Alte zurück und wählst stattdessen das Goldene.
Jede Träne, die du vergossen hast, ist auf ihre Art aus Gold. Tränen streifen die Vergangenheit ab. Darum geht es, was sie tun. Sie wringen sie aus dir heraus. Lasse die Vergangenheit somit vorüber sein. Lasse deinen Fuß die nächste Sprosse erreichen, und die nächste, und bevor du es weißt, wirst du emporgestiegen sein, denn was anderes sage Ich euch, als aufzusteigen?
HEAVENLETTER #1470 – 25.11.2004 – See What Happens
SIEH WAS SICH TUT
Gott redete …
Setze dich heute eine Weile ins Gras. Erinnerst du dich, wie das war? Im Gras liegen, auf einem Grasblatt kauen und zum Himmel hochschauen. Überzieht dich der Himmel nicht mit Liebe? Manchmal hast du dich auf deinen Rücken hinzulegen und dir den Himmel horizontal anzuschauen, um ihn besser zu sehen. Wann hast du dir das letzte Mal die Zeit genommen, dich an dem zu erfreuen, was dir das Erfreulichste ist?
Rolle dich im Gras. Rolle einen Hügel hinunter. Pflücke Beeren. Mache Purzelbäume. Genieße das Leben. Du kannst ihm keinen besseren Beitrag erbringen, als es lieben. Das Leben mag nicht, dass über es geklagt wird. Es mag gerne genossen sein. Es ist zum Frohlocken.
Die Beendung deines Körpers ist vorher ergangen. Genieße ihn, während du ihn hast. Genieße jedes bisschen von ihm. Tänzle mit ihm entlang. Das Leben ist keine Zuhörerschaft, vor der du herrlich abzuschneiden hast. Es ist ein bisschen Spaß für eine Weile. Es ist ein wenig Mäandern auf der Erde. Irre nicht von der Freude ab. Bereite dir Freude, wo immer du bist und was du auch tust. Du bist ein Befürworter der Freude.
Freude ist nicht zum darauf Warten. Falls Freude eine Orange ist, gehört es dir jetzt, dass du sie ausquetschst. Heute. Morgen wird es andere Orangen geben. Es gibt einen Moment der Reife, und der ist jetzt.
Du befindest dich im Leben ständig am Horizont. Du bist auf dem Scheitelpunkt von ihm. Du bist ein Reisender über Berg und Tal. Genieße deinen Aufenthalt. Dies ist der Tag.
Mache Radschläge im Leben. Mache Handstände. Erziele eine neue Perspektive. Falls du dich nach Norden gerichtet hast, richte dich jetzt nach Süden oder Osten oder Westen. Ändere deine Position. Entdecke etwas, was du zuvor noch nie gesehen hast. Fahre ein anderes Auto des Lebens. Kehre um. Gehe eine andere Straße lang. Sei dem Leben gegenüber offen. Lasse das Leben sich öffnen, wie eine schöne Blume am Aufblühen ist.
Falls du im Leben auf Zehenspitzen gegangen bist, nimm jetzt große Schritte. Falls du gerannt bist, gehe jetzt langsam und stetig. Falls du langsam und stetig gegangen bist, mache jetzt einen kleinen Satz.
Eine Lebensweise ist bloß eine Weise. Weisen ändern sich. Entzücke dich selbst. Überrumple dich.
Werde zu einem Fan des Lebens, zu einem, der dort rausgeht und zujubelt. Hurra für das Leben. Mache das Leben zu deinem herumwirbelnden Stab. Was anderes gibt es im Grunde zu tun?
Nun ist die Zeit, das zu tun, was du tun möchtest, und glücklich zu sein. Sei nicht aufgehalten und verhaftet. Wenn du Blaubeeren magst, dann nimm dir welche. Es stimmt, es gibt den morgigen Tag, aber wie steht es um heute?
Engagiere dich im Leben. Stehe nicht an den Seitenlinien. Lasse dein Sein ins Glücklichsein hinein sich entfalten. Du bist ohnehin dabei, dich zu entwickeln. Wähle die Richtung, in die du dich gerne entwickeln möchtest.
Falls du das Leben als einen Hops, einen Sprung und Satz gelebt hast, versuche es jetzt mit Hüpfen, Springen und Hopsen. Rühre dein Leben herum. Erkenne, du bist am Leben. Lasse das Blut durch deine Adern rinnen. Lege deinen Kopf auf dem Kissen des Lebens zur Ruhe. Gestatte dir zu sein, und räume dir ein zu leben.
Dir ist Gold überreicht worden – nicht um es für einen regnerischen Tag aufzubewahren, sondern um es jetzt auszugeben. Die Sonne scheint auf dich. Es gibt keinen besseren Moment. Es gibt keinen anderen. Es gibt keinen anderen Ort, ausgenommen dort, wo du sitzt. Du sitzt in einem Stuhl des Lebens, und jetzt ziehst du dich zu dem Tisch hoch. Auf ihm steht ein Festmahl. Nun sollst du essen.
Was hast du seit deiner Kindheit nicht mehr getan? Tue es heute. Nimm einige Kreiden und male ein Bild. Nimm zwei Stöcke und schlage auf einer Trommel. Wirf einen Ball in die Luft hoch, und sieh, was sich tut.
HEAVENLETTER #1471 – 26.11.2004 – What Is There to Compare God To?
WAS GIBT ES, WAS MIT GOTT IN VERGLEICH ZU BRINGEN WÄRE?
Gott redete …
Geliebte, möchtet ihr Ausschau nach Mir halten? Möchtet ihr euch im Voraus freuen, dass ihr heute von Mir einen Nachweis sehen werdet? Möchtet ihr in Betracht ziehen, dass Ich direkt vor euch bin, und dass ihr schier einen kurzen Blick zum rechten Zeitpunkt werfen müsst, um zu sehen? Niemals fortgegangen, bin Ich dennoch außerhalb eurer Sicht. Da ihr euer himmlisches Sichtfeld nicht ertüchtigt habt, ist es bloß ein flüchtiger Blick von Mir, den ihr erheischt. Ich bin unauslöschlich und niemals außer Sicht. Gesehen oder nicht gesehen, Ich bin bei euch, stracks im Zentrum von euch. Es ist für Mich eine Unmöglichkeit, weggegangen zu sein. Da Ich überall bin, wo gibt es sodann einen Ort, wohin Ich gehen kann? Nebenbei gesagt, Ich bin gerne bei Meiner geliebten Schöpfung. Mich verlangt es nach eurer Anerkenntnis von Mir.
Natürlich könnt ihr Mich sehr gut kennen. Ihr könnt Mich in eurem Herzen kennen. Und natürlich gibt es in der äußeren Welt überall Spuren von Mir. Eure Fußstapfen führen zu Mir, selbst obschon Ich Mich nicht bewegt habe. Ich bleibe fest bei euch.
In Wahrheit ist es so, niemals aus eurer Sichtweite, einzig aus eurem Gewahrsein heraus, könnt ihr, ihr erstaunlichen Seinswesen, nichts vergessen. Ihr könnt euch an alles gewöhnen. Ihr könnt euch an die Auffassung gewöhnen, Ich sei eher irgendwo anders als bei euch. Es gibt kein anderswo, wo Ich lieber sein möchte als bei euch. Und es gibt nicht mehr, was Ich möchte, als dass ihr euch Meiner gewahr seid. Selbst der winzigste Anteil von Mir in eurem Gewahrsein bewirkt große Wunder. Aus einem winzigen Stückchen wachse Ich heran, wie bei einem Senfsamen. Es gibt nirgendwo, wo Ich nicht wachse. Tatsächlich wachse Ich überall.
Ich bin wie ein Tag, der dämmert. Der Tag bricht an, ob du ihn dir anschaust oder nicht. Was für ein Aufwallen kommt dir zu, sobald du dem innewohnenden Dämmern zusiehst und es deine Seele betreten lässt! Was für ein Wunder die Morgenröte ist, und während du sie dir ansiehst, heißt du das Wunder willkommen und wirst zu einem innigen Teil von ihr. Nicht anders wie der Tag dämmert, so beginne Ich, über dir anzubrechen.
An der Stelle endet der Vergleich, denn die Abenddämmerung hat keinen Bezug zu Mir. Mein Licht ist niemals weniger als hell. Freilich braucht ihr in der Welt vielleicht Halbdunkel, um den Anbruch des Tages zu sehen. Vielleicht braucht ihr in der Welt den Kontrast, um überhaupt zu sehen. Sobald es sich auf Mich beläuft, gibt es allerdings keinen Kontrast. Es gibt nichts, was mit Mir kontrastiert. In der Welt stellt ihr Dinge her, um sich zu Mir in Kontrast zu setzen. Dunkelheit, zum Beispiel.
Es ist besser, Mich mit der lohenden Sonne zu vergleichen, die alles auf der Erde erreicht, die euch erreicht, die ihr Licht, die ihre Leben spendenden Strahlen, die von euch absorbiert werden, auf euch scheint, die in euch glüht, die von euch her scheint, die euch nährt, die euch mit Liebe begießt, euch umdreht, die bei eurem Herzen anlangt, die euch anleuchtet und entzündet. Ob ihr euch dessen gewahr seid oder nicht, Ich wirke Meine Wunder an euch.
Besser ist es, Mich mit dem Mond zu vergleichen, dessen kühlendes Licht euch erfrischt.
Besser ist es, Mich mit dem Sternenlicht zu vergleichen, das funkelt. Ich funkele jetzt in euer Herz hinein. Ich bin in eurem Herzen wie ein Schmetterling, derart weich, derart unzudringlich, dass ihr euch dessen in ungefähr, und dennoch nicht gewahr seid. Es ist, als ob ihr ein Geheimnis kennt, in das ihr euch nicht einweihen möchtet. Ihr haltet den Schimmer der Sonne und den Schimmer des Mondes irgendwo in einer Ritze eures Geistes abgeschieden.
Öffnet die Schwingtür des Käfigs eures Geistes, und lasst Mich ein. Indem ihr das tut, setzt ihr Mich in der Welt frei.
HEAVENLETTER #1472 – 27.11.2004 – A Day on Earth
EIN TAG AUF DER ERDE
Gott redete …
Genug von diesem Hinhalten, Geliebte. Lasst uns zügig zur Sache kommen. Was bloß hält euch auf der Erde von eurem vollen Gewahrsein von Allem Was Ist ab? Worin besteht das? An welchem Unglauben möchtet ihr lieber festhalten als an der Wahrheit von Uns? Was ist von Belang, derweilen Wir Eins und bestimmt sind zur Erkenntnis des Einsseins? Wovon handelt alle diese Aufregung?
Die Erde ist euch für einen Tag ausgeliehen. Sie ist Jedem nur für einen Tag ausgeliehen. Und doch gibt es ein solches Kämpfen und Zerren um den Tag, um einen nach dem anderen, so, als wäre der eine Tag des Lebens etwas, um ihn in Unordnung zu bringen, auseinander zu nehmen, entzwei zu reißen, als wäre er etwas, was eher zu zerfetzen als zu teilen ist?
Seid ihr nicht wie die zwei Frauen, die zum König Salomon gingen, und von denen jede das Kind als das ihre beanspruchte? Stellt ihr dem Kind, das das Leben ist, nicht Chaos zu, derweilen ihr es großzügig miteinander teilen könntet?
Die Schwierigkeit einer Arbeit teilt ihr miteinander, wie steht es aber mit dem Licht? Wie steht es mit der Berührung eures Herzens, wie es ein Zauberstab auf dem ganzen Universum tut, und derjenigen Menschen, die sich in eurer Nähe befinden? Wie steht es darum?
Im Eigentlichen seid ihr beim Teilen ziemlich gut. Ihr teilt das Drangsalieren. Ihr teilt Unstimmigkeiten. Ihr teilt Entsetzen, und ihr teilt Kummer. Möchtet ihr jetzt nicht, auf Mein Geheiß hin, Liebe, Licht und Freude miteinander teilen, und sie eifrig öffentlich bekannt machen? Emsiger als ihr Geschwätz kundgebt? Möchtet ihr nicht auf der Bank, auf der ihr sitzt, für einen Anderen Platz machen? Möchtet ihr nicht von eurer Stelle im Leben rüberrücken?
Ihr habt schier einen Tag hier auf der Erde. Wie möchtet ihr ihn verbringen? Welche Zustimmung möchtet ihr ihm überreichen? Welche Huld möchtet ihr ihm verleihen?
Anstatt im Fernsehen Krankheit bekannt zu machen, möchtet ihr Gesundheit bekannt machen? Anstatt Verbrechen und Anklagen bekannt machen, möchtet ihr unabdingbare Liebe und Freude bekannt geben? Möchtet ihr eher Festessen als Hunger bekannt geben? Möchtet ihr lieber echte Schönheit vor Schönheit dem Äußeren nach bekannt geben? Macht euch nichts daraus, was ihr habt verlautbaren lassen. Ihr habt schier einen Tag, um die Liebe und all das, was das Menschenherz anhebt, zu preisen. Ihr habt einen Schuss beim der Erde Auftrieb Geben.
Du wirst sagen: „Gott, Du hast verlauten lassen, dass es keine Zeit gibt, und jetzt sagst Du uns, es gebe für uns nur einen Tag auf der Erde. Was davon ist Sache? Gibt es Zeit, sobald Du sie erklärst, und keine Zeit, sobald Du sie für nicht erklärt ausgibst? Was sollen wir, die wir irre gemacht sind, aus diesem zeitweiligen Staffellauf auf Erden machen?“
Ich antworte:
In Wahrheit gibt es nicht einmal einen Tag. Es gibt nicht einen Moment. Es gibt nicht ein Augenblinzeln. Ein langweiliger Tag, der dir wie eine Ewigkeit erscheint, ist nicht einmal groß genug für eine Pause zwischen raschen Wörtern. Und du weißt bereits, dass ein glücklicher Tag nicht länger dauert. Ein glücklicher Tag schwingt indes weiter nach, falls es tatsächlich für ihn ein Weiter gäbe, in das hinein er nachhallen kann.
Wenn du zu Gefängnis verurteilt wurdest, wenn dir lebenslang gegeben wurde, ist es bloß für einen Tag. In Wahrheit kann dein Leben nicht gefangen genommen werden, denn es ist dein Leben, wo sich auch dein Körper soeben gerademal aufhält. Welche Beschränkungen deinem Körper auch auferlegt sind, er ist nicht dein Leben, und die Örtlichkeit deines Körpers ist nicht der Maßstab von dir. Die Örtlichkeit deines Herzens ist das. Dein Herz ist in dem Herzklopfen des Meinen enthalten.
Dein Herz hat einen Schlag. Schaue hoch und du wirst erkennen, dass dein Herz in dem Meinigen residiert, und dass in diesem unendlich kleinen Lidschlag des Lebens alles gut, nichts falsch ist, und, falls es in deinen Augen falsch ist, dauert das Falsche keinesfalls an, bloß einen Bruchteil einer Sekunde lang in dieser Abschilderung von Zeit und Raum, die deinem Dafürhalten nach einen Tag lang existiert und in der du deiner Vorstellung nach existierst. Die Sache ist, du existierst, und du lebst für immer und ewig in einem weitaus größeren Radius als dem Umfang der Erde, in der du an einem einzigen winzigen eingebildeten Tag in eine Spirale hinein geformt bist.
HEAVENLETTER #1473 – 28.11.2004 – Stronger Than Hope
STÄRKER ALS HOFFNUNG
Gott redete …
Sei mehr als voller Hoffnung. Ein hoffnungsvolles Gefühl ist wenig besser als Hoffnungslosigkeit. Wie sich entschuldigend und zaghaft ist voller Hoffnung sein! Es ist sehr kümmerlich. Es ist lauwarm. Es ist unbestimmt. Hoffnung ist wie Wunschdenken, und Ich habe euch gesagt, dass eure Gedanken machtvoll sind.
Hoffnung ist dafür – wenn du auf ein Pferd wettest und gerne möchtest, dass es gewinnt. Hoffnung ist alles, was du tun kannst, solange du auf der Tribüne stehst und zusiehst. Ihr, Meine Geliebten, seid weitaus mehr als ein Zuschauer, der kein Sagen hat. Du bist ein Ansporner.
Ich trage dir an, die Hoffnung anzutreiben, so wie du das bei einem Pferd tun würdest, das du reitest. Spüre die Sehnen des Pferdes unter dir, spüre den Übergang zum Galopp, spüre den Wind auf deinem Gesicht, sei das Pferd, das sich um eine Nase lang oder um eine Meile lang zur Ziellinie hin streckt. Klopp, klopp. Höre die Hufen deiner Hoffnungen, wie sie sich zu dir hin strecken.
Tausche Hoffnung gegen Gewissheit ein. Warum nicht? Gewissheit kostet nicht mehr.
Strebe in deinem Herzen und erteile Bescheid, dass das, was du erstrebst, bereits zu dir auf dem Weg ist. Du hörtest die Hufschläge. Was du begehrtest, war bereits auf dem Wege zu dir. Ebendeswegen dachtest du, dass es dir nach ihm sei. Danach halfst du ihm entlang. Mit Sicherheit tatst du das. Deine Bestreben finden dich nicht, wie du ein Schläfchen machst.
Du kannst deine Gewissheit für dich behalten. Du brauchst nicht jedem oder irgendwem etwas über deinen Einfluss in der Welt zu erzählen. Wisse schlicht in deinem Inneren darum.
Wisse, dass deine Gedanken, sobald deine wahre Liebe herankommt, entscheidend förderlich waren. Du warst ein Faktor. Deine Gedanken waren mit Sicherheit unabdingbarer als lasche Hoffnung. Wisse in deinem Herzen, dass du, sobald der Frieden erklärt ist, ihn der Welt zur Beachtung herbeigeholt hast, weil du ihn hast kommen sehen.
Wie weit schaust du und wie weit kannst du sehen? Sieh weiter, als du es jetzt tust. Sieh um die Biegung herum.
Du kontrollierst das Leben nicht, freilich hältst du die Zügel – leicht. Du ziehst und zerrst nicht. Die Zügel des Lebens liegen in deinen Händen, so leicht und mühelos, wie das deine Handflächen tun. Gewissheit ist von der Art. Sie ist einfach da, gehört hierhin, und kann nicht woanders sein, als dort, wo sie soeben ist. Ist Gewissheit Zutrauen? Gewissheit ist ein Winkel und ein Anker im Leben. Deine Gedanken behalten sie bei. Widme dich dem, wohin deine Gedanken gehen und welche Gedanken bei dir ein Übergewicht haben.
Falls keiner an Krieg dächte, könnte jener existieren?
Falls Angst nicht erfunden worden wäre, gäbe es dann eine?
Falls das Ego nicht verwegen über die Welt ausgeschritten wäre, würdest du es haben?
Ziehe den Sonnenschein deiner Gedanken zu dir her. Denke an all die fabelhaften Dinge, an die du denken kannst. Du weißt, was sie sind. Derartige Gedanken erquicken dein Herz begierig mit Freude. Du spürst jetzt soeben die Belebung. Eine Lawine der Liebe ist parat, auf dir niederzugehen, denn du hast über das Universum die Liebe gejodelt, und du bist bereit, sie aufzufangen.
Sei in der Gewissheit dreist. Gewissheit ist Wissen, dass die Sonne scheint und dass sie für alle scheint. Gibt es da einen Zweifel? Über einen Zweifel hinausreichend ist Gewissheit zugegen.
Die Einzelheiten eines derzeit am Erscheinen ausgeschlossenen Ereignisses wirst du nicht zu wissen bekommen. Du wirst nicht wissen wann und wo. Die wirst nicht wissen wie. Es liegt dir nicht an, das Wie zu kennen. Es gilt dir, zu streben. Sei jetzt auf die Gewissheit deiner Bestreben aus. Erstrebe Gewissheit, damit du unbeirrt durch das Leben gehen kannst. Erstrebe Gewissheit, damit du wie ein König oder eine Königin eines prachtvollen Besitztums namens Gewissheit durch das Leben gehen kannst, wo jedweder schmuddeliger Zweifel zurückgeblieben, nicht verscheucht ist, sondern aus eigenem Antrieb zurückgelassen wurde. Der Zweifel weiß darum, dass er in der Gewissheit keinen Platz hat.
HEAVENLETTER #1474 – 30.11.2004 – Exquisite Motion
KÖSTLICHE BEWEGUNG
Gott redete …
Ein undeutliches Empfinden von Ruhelosigkeit bedeutet, etwas in dir wurde angeregt. Sobald Dinge angerührt sind, sind sie nicht beständig. Das Leben ist wie eine Suppe, die du umrührst. Ab und an legst du den Holzlöffel weg und lässt die Suppe sich setzen. Dann nimmst du ihn wieder in die Hand und rührst ein wenig weiter.
Dein Leben ist nicht angelegt, festgelegt zu sein. Es ist angelegt, umgerührt zu werden. Du bist nicht angelegt, ein Wandleuchter oder ein Gemälde zu sein, was an der Wand angebracht ist. Du bist nicht bestimmt, ein für alle Mal an einer Stelle angeleimt, festgesetzt, angenagelt, eingerahmt, geparkt zu werden. Das Leben ist keine Garage, in der du dein Auto einlagerst. Auf dem Leben ist kein Schloss angebracht, kein Tor, das zu schließen ist.
Das Leben bewegt sich, und du mit ihm. Es gibt Zeiten, wann du mit hochgelegten Füßen dasitzen kannst, und es gibt Zeiten, wann du aufzustehen und dich wie Kolumbus oder Vasco da Gama herauszuwagen hast. Das macht dich einfach wie ein jedes andere Menschenseinswesen auf Erden. Keines sitzt still. Du bist ein Forscher, ein Abenteurer. Du kannst nicht dauernd zuhause bleiben und Socken stricken oder Zeitung lesen. Du hast irgendwo unterwegs zu sein.
Ihr seid mobile Seinswesen. Ihr seid keine Felsen und Steine, die bleiben, wo sie sind, bis sie eine von außen kommende Kraft in Bewegung versetzt. Ihr seid nicht so dicht, wie ihr denken mögt. Ihr seid flüssig. Ihr habt die Befähigung, euch zu regen.
So lange wie ihr auf Erden in einem Körper seid, seid ihr jemand, der sich rührt. Eine Rose bist du, freilich keine Rose, die an einem Fleck gepflanzt ist. Deine Wurzeln reichen tief, du kannst sie aber jederzeit aufnehmen und umziehen.
Hast du nicht auf die eine oder andere Weise versucht, das Leben still zu halten? Hast du es nicht ermahnt, sich nicht zu bewegen? Hast du nicht Psst zu ihm gesagt und dich bemüht, es dazu zu bringen, sich zu benehmen? Hast du das Leben nicht zurückgehalten, manchmal mit aller Macht?
Du magst ja mit dem Konzept des Loslassens einverstanden sein, dich Zurückhalten hat sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit bei dir besser angefühlt. Das muss der Fall sein. Anderenfalls stünde es dir nicht an, los zu lassen. Vielleicht ist es Unbeweglichkeit, was du los zu lassen hast.
Ein Menschenseinswesen drückt aus. Du drückst dich in Bewegtheit aus. Deine Lippen bewegen sich, deine Finger tippen an, du schlurfst mit deinen Füßen, du stehst auf und setzt dich hin, du pfeifst eine fröhliche Weise, dein Herz schlägt und dein Herz streckt sich bis zum Mond und schaukelt dort eine Weile.
Vielleicht es deine köstliche Bewegung, die das Konzept der Zeit und des Raums geschaffen hat. Als und wenn du drauf und dran warst, dich zu rühren, wolltest du wissen, wo du warst und wo du jetzt bist, und wie lange es brauchte, um hierhin zu gelangen. Bücher wurden geschrieben übers irgendwohin Gehen und übers dorthin Gelangen. Du buchst Rückflüge. Du gehst fort und kehrst zurück, und du bleibst irgendwo. Einzig in der Welt gibt es Motion und Emotion. Dein Körper rührt sich, so, wie er dazu angelegt war. Kinder im Mutterleib strampeln.
Dein Körper ist in Bewegung, und deswegen möchtet du gerne mehr Raum, um dich darin zu bewegen, dies obschon du zur selben Zeit eine Zeltplane über dich gedeckt wissen möchtest, die dich unversehrt hält, die dir eine Adresse zureicht, die dir für den Körper einen begrenzten Ort zum Bleiben bereitstellt.
Was ist Evolution anderes als vorrücken? Gewiss ist sie nicht das gleiche bleiben. Woher ist diese Auffassung gekommen, ihr müsstet etwas aufgeben, um etwas anderes zu erhalten, derweil ihr doch alles auf ein Mal haben könnt? Ihr habt alle Möglichkeiten auf ein Mal. Ihr, die ihr seit eh und je neu seid, habt in eurem Leben Neuheit nötig. Neuheit ist Wandel. Seid ihm gegenüber offen.
Das Leben ist mehr als von einem Sitz aufstehen und euch zu einem anderen bewegen. Worum geht es, was ihr aufgebt? Ihr gebt eure Ideen auf, Meine Kinder, und ersetzt sie durch neue. Es ist wie bei euren Haaren an einer anderen Stelle einen Scheitel machen. Was hat sich geändert, ausgenommen wo ihr eure Haare scheitelt? Ihr seid in einem unwandelbaren Gefilde dem Wandel unterworfen. Ihr seid derjenige, der sich rührt.
HEAVENLETTER #1475 – 1.12.2004 – Where Do Desires Come From?
WOHER KOMMEN ANREGUNGEN UND BESTRBUNGEN?
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, was bringt dich zu der Auffassung, dass deine Wünsche deine Wünsche sind? Wie weißt du, dass sie nicht die Meinen sind?
Vielleicht sind deine Bestrebungen Meine Gebete, Meine beantworteten Gebete. Mit Sicherheit verlangt es Mich, dass du näher kommst. Davon bekommst du eine Ahnung und du kommst Mir näher. Wenn du Mich in deinem Herzen findest, wie Ich da sitze, auf dich warte, Wessen Gebete werden da beantwortet, die deinen oder die Meinen? Wer ist der Erfüller Meiner Gebete? Und Wer erfüllt die deinen? Unsere Gebete und deren Verwirklichung sind Eins. Könnte es denn anders sein?
Ein Empfinden von Frieden überkommt dich. Wer ist es, Der Friede begehrte, bevor du an ihn gedacht hast? Und wer war es, wer war es aus eigenem Antrieb, der dachte, er sei vom Frieden abgegangen? Ganz bestimmt ist alles, was weniger als Friede ist, ein Fortwandern von ihm.
Falls der Krieg einem Zweck dient, dann heißt er, euch zum Frieden zu bringen. Das ist insgesamt der lange Weg, und dennoch wird euch der Krieg unumgänglicherweise wieder zum Frieden instand setzen, zu dem Sehnen nach Frieden, nach jener Stille in dem, was keine Axt zum Zerkleinern, keine Schlacht auszufechten, einzig Liebe aufzufinden und zu teilen hat.
Es ist Mein Trachten, dass du die Liebe zur Notiz nimmst, dass du über sie stolperst. Falls Liebe ein Teich ist, bitte Ich euch, dass ihr in ihm untertaucht und Jeden zu euch hereinzieht und dass ihr zur ganzen Zufriedenheit eures Herzens planscht. Ich wünsche, dass ihr Liebe bemerkt, und dass Mein Anliegen, während Ich rede, erfüllt wird. Was gibt es, um zwischen Meinem Streben und Meinem Willen zu unterscheiden?
Es ist nicht so, dass du Meinen Willen anzunehmen hast. Er ist bereits der deine. Du wirst das bloß vergessen haben. Bei all der Beschäftigung, zur Erde hin zu ziehen, bei all dem Ein- und Auspacken, bei all den Handgriffen hin und her, hast du Mein Begehr vergessen. Du wirst vielleicht gar Mich vergessen haben, solange bis du dich entsinnst. Erinnerst du dich jetzt?
Falls du eine Vergangenheit hast, ist es deine Vergangenheit mit Mir. Ich sage Vergangenheit, obschon Wir wissen, dass Zeit nicht ist. Du und Liebe und eingebildete Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind alle insgesamt in der Ewigkeit eingewickelt, wo Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft nicht existieren. Geliebte, es gibt keine Abkehr von der Ewigkeit, schier einen Ausrutscher in eurer Rückbesinnung, bloß einen Augenblick lang. Bloß einen Augenblick lang vergesst ihr, Wer ihr seid, vergesst ihr, dass es kein irgendwo gibt, von dem abgegangen werden kann, und dass es keinen Aspekt an Zeit gibt, in dem dieses ausgeführt werden kann. Eine zeitweilige Abirrung. In einem nichtexistenten Augenblick habt ihr einen nichtssagenden Gedanken gezeichnet. Ihr fandet euch auf der Erde, so wie ihr zum Kühlschrank gegangen seid und dabei vergessen habt wofür.
Nun sage Ich euch, weswegen ihr zur Erde kamt. Ihr kamt, um die Liebe zu finden, die euch nie abhanden gekommen ist. Ihr geht hügelauf und bergab und schaut euch nach der Liebe um, die ihr vergessen habt. Ihr sucht nach Mir, was das gleiche ist, als würde man sagen, ihr sucht nach euch selbst. Ihr folgt Fußstapfen, während es alldieweil keine gibt.
Es gibt keinen Pfad zur Liebe, so wie es keinen Pfad zu Mir gibt. Liebe ist ihr eigener Weg. Wo kann der Pfad sein, derweil Ich bereits hier in dir untergetaucht bin? Meinst du, du könnest im Pool der Liebe ohne Mich schwimmen? Denkst du, du könnest einen Moment lang ohne Meine Präsenz existieren? Meine Gegenwart ist derart ruhig, derart still, derart allgegenwärtig, dass du Mich nicht siehst. Du gehst freilich Meiner nichtexistenten Spur hinterher, auf der Suche nach Mir, dies gar obschon Ich stracks hier bin.
Du bist Mein Streben. Mein Anliegen ist erfüllt. Weil Ich BIN, existiere Ich für dich, und dementsprechend existierst du für Mich. Ihr existiert nicht für euch, Geliebte. Ihr existiert für Mich. Es gibt nichts, wofür zu existieren wäre. Es gibt sonst nichts. Unser Trachten füreinander wurde vor langer Zeit in dem Augenblick der Schöpfung erfüllt. Ich betete für euch. Vermöge Meines Verlangens kamt ihr in die Existenz. Vermöge Meines Bestrebens habt ihr den Freien Willen, zu erkennen, Wer und Wo ihr seid.
HEAVENLETTER #1476 – 2.12.2004 – Help the Universe Say Yes to You
HILF DEM UNIVERSUM, JA ZU DIR ZU SAGEN
Gott redete …
Günstige Gelegenheiten gehen verloren, weil zu ihnen nicht Ja gesagt wird. Lasse dir Ja leichter über die Lippen kommen. Bisweilen machst du für dich und Andere Dinge schwer, dank eines Aufschubs oder der einen oder anderen Entscheidung, demnach sagst du Nein oder Später oder Vielleicht. Ebenso wie du routinemäßig Dankeschön sagst, lerne zu sagen: „Ja, natürlich, gerne.“
Du würdest automatischer Ja sagen, falls du dir keinen scheinbaren Bedarf an Kontrolle aneignetest. Vergiss Kontrolle, und sage Ja. Es ist das Herz, dem du Ja sagst, dem deinen und dem Anderer. Sei bereit, Ja zu sagen.
Nein hat seinen Platz, gewiss, freilich steht des dem nein nicht an, das Ja auszustechen. Zu vielen Dingen wird Nein oder Später oder Vielleicht gesagt, derweil ein Ja passt. Ja passt sehr gut. Nein verschließt, unterdessen Ja aufmacht. Mitunter ist es dein eigenes Gesicht, dem gegenüber du die Tür schließt.
Wir reden über einen Austausch von Energie. Ja ruft Energie hervor und nährt sie. Nein zehrt aus, laugt aus, schwächt.
Naja gewiss, wenn dich jemand heiraten möchte und dein Herz Nein sagt, bist du besser dran, Nein zu sagen. In den kleinen Dingen freilich sage Nein. Mache keine kleinen Dinge groß, indem du Nein sagst. Keine Halte. Ja geht voran. Nein blockiert Energie. Ja löst sie aus.
Ich rede mehr von dem beiläufigen Nein, wobei du unnötige Schritte zum Ja hin erschaffst. Ja ist die zuvor ergangene Schlussfolgerung, du wehst sie indes ab.
Du möchtest ungern so exklusiv sein, dass du in die Gewohnheit verfällst, Nein zu sagen. Sei deinem eigenen Selbst treu und sage öfters Ja als Nein. Zu viele Nein’s sagen ist nicht dir gegenüber aufrichtig sein. Es ist leichter, wahrheitsgemäß Ja zu sagen.
Mit Menschen umgehen ist nicht so angelegt, ein Duell zu sein.
Sage zu deinen Kindern leichter Ja. Wenn du ein Kind bist, sage zu deinen Eltern leichter Ja. Wenn du ein Bibliothekar bist, sage bereitwilliger Ja. Ja tanzt auf eine fröhliche Melodie, derweilen Nein schweren Fußes ist.
Mache das Leben für dich und Andere leichter.
Ja ist Grün an der Verkehrsampel, und Nein rot. Ja winkt herbei, Nein stoppt.
Nimm das Leben weniger ernsthaft, und das Ja wird die Vorherrschaft einnehmen.
Was ist der Punkt dabei, zu kleinen Dingen Nein zu sagen? Wem bist du dienlich? Worin ist es dir dienlich, dass du derart häufig Nein sagst? Dich zur Geltung bringen ist eine Sache. Derart leichthin Nein sagen ist eine andere. Sage Ja zur Liebe. Sage Ja zum Leben.
Lege das Nein weg, so wie du dein Schwert weglegst. Worum geht es, das du bekämpfst, und wieso bekämpfst du es? Was meinst du werde geschehen, wenn du einvernehmlicher bist als nicht einverstanden? Du bist nicht verpflichtet, Ja zu sagen, indes kannst du deinem Herzen abschmeicheln, aus dem Versteck herauszukommen und in aller Wahrheit leichter und öfters Ja sagen.
Es bist du, den du mit einem Nein verleugnest. Du schuldest es dir selbst, leichtlich Ja zu sagen. Warum sollte dein Herz nicht Ja und Ja und Ja sagen mögen? Warum sollte es dein Herz vorziehen mögen, zu dir selbst Nein zu sagen?
Mache dir nichts aus den Prozeduren, die du als eine Art Verteidigung aufgestellt hast. Es mag sein, du ziehst ein schlichtes Vorkommnis im Leben in die Länge oder machst es arbeitsaufwändig, da du zahlreiche Schritte ausgeführt hast, bevor du Ja sagst. Du bist auf dem Weg, Ja zu sagen, aber es gibt viele Fassreifen, die du jemandem und dir zum Durchgehen hinhältst. Ein Blatt Papier würde anstelle von zehn genügen.
Nimm die Gepflogenheit an, mit Ja einzuladen, anstatt mit Nein abzuschrecken. Das Universum wird leichter auf dich in Erwiderung treten, auf dich, der du eher und leicht Ja sagst, als du beharrlich Nein sagst. Ich weiß nicht, warum in der Welt derart viel Werbung für das Nein gemacht wird. Schult euch in Ja.
Habe Ich gute Gründe für ein Ja vorgebracht? Antwortet Mir mit einem Ja. Vergesst die Aber und Wofür und Vielleicht. Sagt, Ja!
HEAVENLETTER #1477 – 3.12.2004 – A Star over Your Doorpost
EIN STERN ÜBER EUREM TÜRPFOSTEN
Gott redete …
Wenn ihr der Auffassung seid, ihr wärt vor lauter Verantwortung übermannt, so nehmt Verantwortlichkeit als einen Segen in Betracht, und lamentiert nicht mehr. Verantwortung IST ein Segen, denn wie sonst würdet ihr wachsen? Ist nicht jede Verantwortung, die ihr übernehmt, ein Privileg, was euch gewährt wurde? Ist nicht Verantwortlichkeit eine großartige Seelennahrung, die eure Evolution nährt?
Es gibt jene Menschen, deren Tage lange sind, denn sie sind ohne Verantwortung. Seid froh, dass ihr Verantwortung habt. Wenn ihr das Empfinden habt, ihr hättet zu viel davon, seid froh, denn euch ist ein großes Geschenk gemacht worden, das ihr als Verantwortung fehlerhaft bezeichnetet. Euch sind schlicht mehr Geschenke gegeben worden, als das wohl bei Anderen der Fall ist.
Verantwortung ist keine Bürde auf euren Schultern. Sie ist eine Gabe in euren Schoß. Du bist ein Privilegierter, Verantwortung zu haben.
Fange an, Verantwortung nicht als eine Verpflichtung zu denken, sondern als eine Gunst, die du dem Universum darbietest in Würdigung der Gefälligkeiten, die dir erwiesen wurden.
Wenn du schwer arbeitest, wisse, du bist gesegnet, Arbeit zu haben.
Falls du eine große Familie zu unterhalten hast, wisse, du bist gesegnet, Meine Kinder zu hegen. Falls du nicht die Wertschätzung spürst, die du dir wünschst und die du vonseiten derer, die du hegst, verdienst, so wisse tief im Inneren, wie sehr Ich dich würdige und wertschätze, mitsamt deinem Dienst an der Menschheit. Schätze dich nunmehr selbst.
Du bist gesegnet, für mehr als für dich verantwortlich zu sein. Verantwortung ist ein großer Schatz. Sie ist Teil deines Glücklichseins. Ich lehre dich, wie du die Huld erkennst, die dir gegeben wurde.
Sobald dich neue Verantwortung erreicht, ducke deinen Kopf nicht weg. Juble. Das Universum ist zu dir mit einer Mitteilung auf einem Silbertablett dahergekommen, mit dem Ansinnen, du mögest aushelfen. Glücklicher Tag, ein Botschafter Gottes ist an deine Haustür gekommen. Du kannst den Boten nicht abweisen. Du kannst ihn bloß dankbar empfangen.
Fühlt euch bei jeder Verantwortung, die zu euch kommt, erleichtert. Seht es so, dass jede neue Verantwortung Bürden wegnimmt, Geliebte.
Und jetzt schulst du deine Haltung und deine Konzepte über Verantwortlichkeit ganz neu. Weise dich darauf hin, dass dir ein blaues Band überreicht wurde. Ein Stern ist über deinem Türpfosten. Du bist ausersehen worden, und dir wurde vermacht. Dir wurde eine Ehre überreicht. Dir wurde eine Goldmünze von Gott gegeben. Dir wurde ein anderer Engel gegeben, um dich höher zu heben, derweilen ein Chor Engel an deiner Seite bleibt. Sie machen deine Arbeit leicht. Sie tun deine Arbeit für dich. Die Aufgabenstellung liegt dir an, und Lichtenergie aus dem Himmel nimmt sich ihrer an.
Du bist das Medium, durch das Engel arbeiten. Und auf diese Weise wirst du ein Engel auf Erden, denn bist du es nicht? Hast du dich nicht aus Himmlischen Gefilden erhoben? Alle, die einander helfen, bei welchen Diensten auch immer, sind Engel, die von einer hohen Ebene her operieren. Ein Dienst ist weder zu groß noch zu klein für dich. Keine Aufgabe ist zu schwergewichtig. Ich habe euch angewiesen, der Menschheit beizustehen.
Eure Verantwortlichkeiten sind nicht an die Erde gebunden. Mit jedem Stich, den ihr näht, erschafft ihr etwas weitaus Größeres, als die Stiche, die ihr macht. Du bist ein Teil eines erhabenen Quilts, der die Erde mit Freude überziehen wird. Seid voller Freude, während ihr Stiche macht. Was für ein Teil des Quilts an euch ist, zu nähen – näht mit Eifer und Freude. Du bist mehr als eine Näherin im Leben. Du bist der Fabrikant von etwas Wundervollem. Der Winkel, der dir gegeben wurde, ist wichtig und für das Ganze bedeutungsvoll. Du nähst fehlerlos, derweil du die Nadel herein und heraus schiebst und ziehst. Sieh über die Stiche hinaus, die du nähst. Sieh über das Stumpfsinnige hinaus. Sieh über das Quadrat hinaus, an dem du arbeitest. Sieh das Sich-Entfalten der schönen Farben und Muster, die sich vor dir überschlagen. Sieh das Glück, das du hervorrufst. Sieh.
HEAVENLETTER #1478 – 4.12.2004 – How to Love Yourself
WIE EUCH SELBST LIEBEN
Gott redete …
Meine Kinder, fühlt jetzt Meine Gegenwart. Ich möchte gerne, dass Meine Liebe durch euch hindurch streicht. Merkt, Meine Liebe behält euch frei bei. Hält euch und setzt euch frei, versteht ihr das? Ihr habt Meine Liebe komme was da wolle. Wenn ihr aufsteht, habt ihr Meine Liebe. Wenn ihr nicht aufsteht, habt ihr Meine Liebe. Meine Liebe ist von Meiner Liebe abhängig, und von sonst nichts. Nicht davon, was ihr tut oder nicht tut. Meine Liebe ist ein Geschenk. Sie ist keine Bezahlung für Arbeit. Es gibt nichts, was Meine Liebe von euch wegzunehmen vermag, und es gibt nichts, was ihr zu tun habt, um mehr von ihr zu haben. Meine Liebe ist für euch. Sie wird unveränderlich gegeben. Alles, was ihr tun müsst, ist sie aufnehmen. Ob dir das nun aber tut oder nicht, die Liebe ist euer. Sie ist euch gegeben worden, und dort, wo jene herkam, gibt es noch mehr.
Wir könnten sagen, dass das gesamte Universum ein Lagerschuppen für Liebe ist. Wir könnten sagen, dass Dichtigkeit Liebe ist, Liebe eng verpackt. Gespeicherterweise, ist Liebe verdichtet. Ich, andererseits, gebe euch Liebe freisinnig wie Münzen, die vom Geldbeutel des Himmels überquellen. Meine Liebe wird überall in jedes Ding gestreut.
Liebe ist Energie. Großartige Energie befindet sich auf euren Fingerspitzen. Alle Energie ist Liebeenergie. Sie könnte nichts anderes sein. Und die Energie geht nie aus. Sie ist sich selbst-erfüllend. Je mehr du hast, desto mehr hast du. Je mehr du gibst, desto mehr gibst du. Auf diese Weise hältst du die Liebe aus dem Teich der Liebe frisch. Liebe hat in Bewegung zu sein.
Natürlich wird Liebe wiederverwertet. Das ist ihre Natur. Jedwede Liebe ist originale Liebe, die in Umlauf gebracht ist. Liebe ist heute ebenso rein, wie sie es bei der ersten Röte der Schöpfung war. Obschon Liebe niemals abgestanden sein kann, mögt ihr sie dennoch frisch halten. Haltet sie stets in Bewegung. Haltet die Energie der Liebe lebendig. Werft sie in die Luft hoch, und fangt sie ein. Alle Liebe wird in die Luft hochgeworfen und ist dafür bestimmt, aufgefangen zu werden.
Falls es in deinem Leben einen Mangel an Liebe gibt, hast du deinen Brennpunkt auf etwas anderes ausgerichtet gehalten. Rühre sodann die Liebe im Leben für einen jeden um dich herum um, und etwas von ihr wird auf dich spritzen.
Obschon du viel Aufmerksamkeit auf dich lenkst, scheint es für dich schwer zu sein, dich selbst zu lieben. Du bist oft der letzte auf deiner Liste. Du hast die Neigung, dich unehrenhaft, voller Irrtümer, bedeutend der Verbesserung bedürftig zu befinden. Die Veredelung, die du nötig hast, lautet, dich selbst mehr zu lieben, derweil du über Andere weniger nachdenkst. Du wurdest mit deinen Gedanken nichtig gemacht.
Gib dir jeden Tag Liebe, so wie du dir hinter deine Ohren etwas Parfüm sprühst. Du legst es dir auf, gehst dann aus und denkst nicht mehr daran. Natürlich kannst du später im Laufe des Tages noch mehr auftragen. Du liebst dich mehr, sobald du nicht auf dir herumreitest. Dich selbst lieben ist keine Lektion, die du dir erteilst.
Dich selbst lieben ist lieben, was du liebst. Wenn du es liebst, dir einen Sonnenaufgang anzusehen, dann sieh ihm zu. Wenn du gerne im Wald spazieren gehst, gehe in den Wald. Wenn du gerne Blumen pflückst, pflücke dir Blumen. Wenn du Tiere liebst, liebe sie. Wenn du gerne tanzt, tanze. Wenn du gerne singst, singe. Wenn du gerne kochst, koche. Wenn du gerne liest, lies. Was du auch gerne tust, tue es. Das ist gut zu dir sein. Dich verleugnen und dich dir versagen ist nicht gut zu dir selbst sein, und das ist nicht liebenswürdig.
Sei dir nützlich. Dir steht nicht an, dich zu verleugnen. War dir nicht die Gepflogenheit eigen, dich der Freude zu versagen? Wie kannst du der Welt Freude sein, wenn du dir selber nicht Freude gibst?
HEAVENLETTER #1479 – 5.12.2004 – What Love Is
WAS LIEBE IST
Gott redete …
Ich werde dich nie im Stich lassen. Du äußerst dich darüber verächtlich. Wisse aber, dass das so ist. Das ganze Leben auf der Erde mag sich dir nicht so präsentieren, wie du es gerne hättest, aber das bedeutet nicht, dass Ich dich im Stich lasse. Ich erfülle Mein Versprechen, das Ich dir gegeben habe. Mein Versprechen für dich lautet, dich mit Meinem ganzen Herzen zu lieben. Ich liebe dich, komme was da wolle ohne Rücksicht auf irgendwas. Meine Liebe kann dich nicht fallenlassen. Es bist du, der es schwer findet, zu lieben komme was da wolle.
Sobald das Leben nicht so läuft, wie du es gerne hättest, denkst du, du werdest bestraft. Sobald es so läuft, wie du es magst, denkst du, du werdest belohnt. Meine Liebe ist aber weder Vergütung noch Bestrafung. Meine Liebe ist Liebe.
Sobald du das Gefühl hast, Liebe sei abwesend, ist sie von deinem Denken abwesend und vielleicht in deinem Herzen verborgen, dort abgesondert wie eine Jury, die parat ist, über dein Los zu entscheiden.
Aber dein Los ist Liebe. Du hast kein anderes. Falls Liebe nicht auf das angewiesen ist, was in der Oberfläche des Lebens vonstatten geht, ist Liebe mithin von nichts abhängig. Liebe ist keine Brotkruste, die man dir gegeben hat.
Wie kann da Gottes Liebe sein, rufst du aus, während es Krankheit, Einkerkerung, Unfreundlichkeit aller Art gibt? Wohin ist die Liebe, schreist du.
Meine Liebe wiederum kann nirgendwohin gehen. Sie ist überall. Die Welt ist weder ein Nachweis von Liebe noch ein Nachweis, dass Liebe nicht ist. Die Welt erweist nichts. Falls die Welt etwas erweist, erweist sie, dass Liebe herausschreit, wiedererkannt und allen gemein zu werden.
Falls du dich aufgegeben und ausgesetzt fühlst, oder falls du Anderen zusiehst, wie sie das Gefühl haben, aufgegeben zu sein, dann wisse, dass verlassene Herrenlosigkeit nicht existiert. Falls du auf einer Insel ausgesetzt bist, bist du nicht alleine. Falls du hingerichtet wirst, bist du nicht alleine.
Das ist ein schlechter Trost, schreist du heraus. Liebe wird aber nicht in Trost gemessen. Liebe kann überhaupt nicht gemessen werden.
Schau dich nicht nach Trost um. Sieh, dass du Liebe gibst. Alles im Leben soll dich lehren, dass du Liebe bist. Versäume nicht die Chancen, die dir das Leben gibt. Je schwerer es für dich ist, Liebe zu sehen, sie zu spüren und zu geben, desto mehr musst einen Weg finden, sie zu geben. Und du wirst ihn finden.
Falls es dort, wo du bist, keine Musik gibt, höre sie sodann in deinem Geist. Wo Musik da ist, ist Liebe. Wo ein einzelnes Blatt da ist, ist Liebe. Wo du bist, ist Liebe.
Was erlangst du, indem du Liebe anfichtst? Es braucht kein Talent, sie zu bestreiten. Jeder kann das. Es stimmt gleichermaßen, dass jeder Liebe finden kann, wo er sich auch gerade aufhält. Das benötigt ebenfalls kein Talent. Das erfordert Bereitwilligkeit.
Und falls du, während du dich umsiehst, keine Liebe erblickst, dann schaue nach innen und finde dort eine. In den dunkelsten Ecken ist Liebe. In der finstersten Nacht ist Licht am Scheinen. In der Dunkelheit der Seele, dort ist Licht. Ihr seid seiend, Geliebte. Alles ist neben dem belanglos, dessen ungeachtet, was euch mehr beschäftigt. Beginne, dich mit der Liebe zu vermählen und sie dir zueigen zu machen. Was auch sonst jemand tut, du bist jemand, der liebt. Wer hat deine Liebe mehr nötig als jene, die dich tyrannisieren? Bedränge du dich in deiner dunkelsten Stunde nicht. Liebe stattdessen.
Ziehe nicht aus dem Leben, so wie es sich dir präsentiert, Schlussfolgerungen. Du findest deine Antworten nicht in der Welt, denn die Welt streitet und quält sich, die Liebe nicht. Liebe dauert an und kann nicht vorüber sein.
Sei demnach – in welchen Gegebenheiten du dich auch befindest – sei demnach jemand, der liebt, denn dann bist du in der Wahrheit und gibst dich nicht auf.
HEAVENLETTER #1480 – 6.12.2004 – An Affinity of One
EINE AFFINITÄT DES EINEN
Gott redete …
Jeder hat eine Affinität zu den Sternen, der Sonne und dem Mond. Jeder hält sie für kostbar. Berge und Wälder ruhen ebenfalls inwendig in euch. Meere überspülen euch in ihrer Liebe für euch. Selbst in eurem Gedanken an den Ozean spürt ihr seine Macht. Auch wenn ihr ihn nie gesehen hättet, kennt ihr ihn ohne Weiteres. Er ist zu euch in euren Träumen gekommen und hat euch Wogenkämme der Liebe hinterlassen. Etwas von dieser salzigen Liebe verschüttet ihr in den Tränen, denn selbst eure Tränen sind die Liebe des Ozeans, der Sonne, des Monds und der Sterne und eines lebenden Dinges.
Die Wahrheit heißt, jeder hat eine Affinität mit allem, denn alles hat eine Affinität mit dir. Bist du nicht mit jedem und allem verbunden, mit allem, was seit eh und je scheinbar war und sein wird? Ihr seid wahrhaftig mit allem in Verbindung gesetzt, ausgenommen mit der illusionären Zeit. Geliebte, es gibt nicht einen Partikel des Himmels oder der Erde, mit dem ihr nicht in Verbindung steht und infolgedessen eine Affinität innehabt. Kommt näher an diesen unsichtbaren Saum heran, wo alle Unterschiede ins Einssein hinein verschmelzen.
Die Erde ist der Schmelztiegel des Universums. Das Universum stupst dich an, dich in dem Spiegel der Welt, in den du über die Welt, die du siehst, hinausgehend hineinblickst, wiederzuerkennen. Mache dir nichts aus diesen Anläufen, dein Verschulden, das scheinbar in einem Anderen widergespiegelt wird, anzuheften. Scheine deine Liebe heraus. Vergiss die Unternehmen, Verantwortung dafür, was liebenswürdig oder nicht liebenswürdig ist, anzuheften. Gehe einfach einschmelzenderweise in Liebe weiter. Ich unterrichte euch die Psychologie, die Wahrheit zu sehen und sie zu verkörpern.
Ist es euch wirklich möglich, einen Baum anzuschauen und zu glauben, es existiere in der Welt etwas außer Liebe? Die Wissenschaften würden über den Sauerstoff reden, den ein Baum abgibt, und über das Kohlendioxid, das ihr ihm zurückgebt. Sauerstoff und Kohlendioxid sind einfach technische Namen dafür, was die Reziprozität der Liebe darstellt. Seht ihr, wie innig ihr mit jedem und allem verbunden seid? Selbst jener Baum in eurem Garten hinten atmet für euch.
Auch Autos, die hin und her zischen, tragen Liebe bei sich. Die ganze Energie in der Welt ist Liebe. Ohne sie gibt es keine Energie. Verleugnet diese Wahrheit nicht mehr weiter. Ihr seid eine Lichtmaschine der Liebe, insofern als ihr diese eine existente Kraft der Liebe ausgebt und in Empfang nehmt. Natürlich wird dies nicht erzwungen. Liebe ist, was ist, während jedes eingebildete Sonstige weggewischt wird. Liebe bleibt über. Liebe kann nicht getilgt werden. Selbst der schärfste Abrieb kann sie nicht antasten. Denkt nicht etwas anderes.
Es gibt nichts, das der Liebe gleichkommt. Einzig Liebe kommt der Liebe gleich. Liebe ist der allgemeine Nenner. Liebe ist die Crux von allem. Liebe bindet die Welt zusammen. Nichts sonst tut das. Und du, der du Liebe bist, bist der Binder des Universums.
Du bist in jedermanns Schuhen, so wie sie das in den euren sind. Jeder Schmerz oder jede Freude ihrerseits ist auch die deine. Du hast ihn erlebt. Einzig die Freude war wahr, der Rest nicht. Der Rest war eine Geschichte, die du dir eingekauft hast. Du hast dich ihr zugeschrieben. Ihre Traurigkeit brachte es, auf seltsame Weise, fertig, dich gut zu fühlen. Sie hat es geschafft, dass du dich bemerkt fühltest. Und sie brachte es fertig, dass all die Anderen, die unter Traurigkeit gelitten hatten, sich gut fühlten. Ihr hattet manchmal das Gefühl, dass niemand die Traurigkeit erlebt hätte, die ihr hattet. Nunmehr sage Ich euch, dass sie jeder erlebt hat. Jeder hat sich selbst so sehr an der Nase herumgeführt wie ihr.
Jetzt aber bist du ein Anerkenner und Erfasser von Liebe. Einzig deine eigene Liebe ist da. Es gibt keine Liebe, die die Liebe von sonst jemandem ist, dies obschon sie die Liebe aller ist. Alles ist Liebe. Du bist Liebe. Er ist Liebe. Sie ist Liebe. Es ist Liebe. Ich bin Liebe, und, nicht anders bist du Liebe.
HEAVENLETTER #1481 – 7.12.2004 – More of What Love is About
MEHR DARÜBER, WORUM ES BEI DER LIEBE GEHT
Gott redete …
Der Ausdruck „Liebe hört nie auf“ ist nicht ganz korrekt, da es zu der Permanenz von Liebe keine Schlussfolgerung gibt. Sie kann nicht nichtwähren. Sie kann schier sein. Sie ist alles, was sein kann. Nichts anderes ist weder noch kann es sein. Liebe kann herumgekickt werden – sie wird herumgekickt -, und dennoch ist sie immer noch Liebe, und sie ist unbeeinflusst.
Die Liebe, über die Wir sprechen, ist keine persönliche Liebe, denn sie braucht kein Objekt, keine Person, um zu lieben. Sie ist desgleichen keine unpersönliche Liebe, da sie alles ohne Unterlass liebt. Sie ist reine Liebe, ungewandelt durch Wechsel und Einkerbungen an der Oberfläche. Sie ist die Liebe, die ist. Sie bröckelt nicht ab. Sie kann nicht fragmentiert werden. Sie kann weder gekniffen, noch zerschnitten, noch heller gemacht, noch heruntergeregelt werden. Sie ist bereits das hellste Licht unter allem, und, Geliebte, sie scheint in euren Herzen. Ihr seid der Ruheort der Liebe.
Wo hätte Ich die Liebe hinstellen sollen, wenn nicht inwendig in euch, in euch, die ihr Meine Sprecher für Liebe seid? Hätte Ich die Liebe Tieren und nicht euch geben sollen? Hätte Ich sie den Bäumen und dem Land und nicht euch geben sollen? Hätte Ich sie dem Kosmos und nicht euch geben sollen? Hätte Ich sie dem einen unter euch und dem anderen nicht geben sollen? Hätte Ich die Liebe dem einen Herz freizügig und dem anderen knauserig geben sollen? Ich wollte so etwas nicht. Ich gab euch, einen jeden unter euch, die Liebe in gleichem Maße, und das ist Liebe im Unermesslichen, Liebe im Unendlichen und im Überfließen. Ich habe Liebe bei niemandem knapp gehalten. Und eben das möchte Ich euch lehren. Ich unterweise euch. Ich unterweise euch jetzt, die Liebe in eurem Herzen zu spüren und sie zu geben.
Oh, wenn ihr doch bloß einen einzigen flüchtigen Blick auf die Liebe hättet, die ihr seid, ihr würdet sie von den Dachsparren herunter singen! Ihr würdet sie eimerweise auskippen. Ihr würdet mehr als Spuren von ihr überall hinterlassen. Ihr würdet überall große Klumpen von ihr ausschöpfen, bis ein jeder wie ihr wäre und anfinge, Liebe überall in allem zu sehen, bis ein jeder über die Liebe stolpern würde, in ihr tanzen würde, das Universum mit ihr zum Kreisen bringen würde, die Sterne mit ihr erreichen und sie, die Sonne und den Mond auf die Erde herunter bringen würde, und bis ein jeder sich mit ihnen erheben würde, solange bis die Benennung von Erde und Himmel ein und dasselbe wäre.
Es gäbe in der Liebe keine Ungleichheit, keinen Wandel in der Farbe, keine Verschmutzungen, keine Tränen, einzig Liebe voller Frohlocken, Liebe ohne Maßen, Liebe kolossal in ihrer Stille, Liebe, wie sie widerhallt, Liebe, der einzige Klang, der gehört wird, Liebe, das einzige Buch, was gelesen wird, Liebe, die einzige Sache, um sie zu sehen oder zu tun oder zu sein, Liebe derart überschäumend, dass kein Gedanke an etwas anderes existieren kann, Liebe derart überzeugend, dass nicht einmal der Gedanke an sie existiert, schlicht die Liebe selbst, wie sie quirlt, funkelt, aufsaugt und verströmt, dem Tod die Stirn bietende Liebe, Liebe so klar wie Glas, Liebe so reich wie Sahne, Liebe in allem Überfluss, Liebe einzig, schlichte Liebe, unverschönert, in den Nachrichten vorangekündigt, die einzige Sache, die im Fernsehen gezeigt wird, die im Radio gehört, die in der Schule gelehrt wird, in alles hinein gebacken, in einer jeden Zeichnung, in jeder Note der Musik, in jedem Wort, in jedem Herzschlag, in jedem Atemzug offen gelegt, Liebe, wie sie purzelt, wie sie wieder aufsteht, wie sie sich ausstreckt, wie sie anfasst, wie sie emporfliegt, wie sie landet, wie sie sich einschlägt, wie sie aufwallt, Liebe, die Schlachtfelder auslöscht und Blumen dazu bringt, zu wachsen, Liebe, das Thema des Tages, Liebe völlig ohne Anstrengung, Liebe glänzend, Liebe, die das Leben in echten Farben einfärbt, Liebe an jeder Straßenecke, an jeder Türtreppe, Liebe, die an jeder Tür anklopft, hinten wie vorne, Liebe, die durch Fenster, Schornsteine eintritt, Liebe, die durch Mauern geht, Liebe in Ekstase, Liebe, die sich verzweigt, die strömt, die durch Hügel und Täler läuft, Liebe, schöne Liebe, die das Universum und den Willen Gottes krönt, und alldas jetzt unmittelbar vor deinen Füßen ausgebreitet.
HEAVENLETTER #1482 – 8.12.2004 – It Doesn’t Have to Be in Words
DAS MUSS NICHT IN WORTEN SEIN
Gott redete …
Dankbarkeit ist schier Gewahrsein. Wenn du den Himmel ansiehst und merkst, dass er blau ist, sagst du: „Der Himmel ist blau.“ An deiner Aussage ist nichts Bemerkenswertes oder Außergewöhnliches. Du hast den Himmel gesehen, und du hast gesehen, er war blau. Und so steht es mit der Dankbarkeit.
Dir wurde ein Geschenk überreicht. Viele Geschenke sind dir gegeben worden. Nimm sie zur Kenntnis, und ganz natürlich fühlst du dich dankbar. Diesem Aufwallen von Liebe in deinem Herzen wurde der Name Dankbarkeit gegeben. Schier ein volles Herz kann die Vollheit, die es spürt, wahrheitsgetreu zum Ausdruck bringen. Dankbarkeit hat empfunden zu werden, bevor sie ausgedrückt werden kann. Es muss Gewahrsein da sein. Demnach ist es nicht so gewichtig, dankbar zu sein, wie es gewichtig ist, gewahr zu sein.
Dankbarkeit ist froh sein. Du kannst nur über das froh sein, dessen du gewahr bist. Du kannst genauso nur darüber griesgrämig sein, dessen du dir gewahr bist. Setze die Blicke deines Gewahrseins hoch an. Genug vom Hinsehen auf den Boden mit einem Mikroskop. Besser die Sterne anschauen und deren Dankbarkeit für dich spüren. Dein Herz ist wie ein Stethoskop, das auf den Schlag der Sterne hört. Es dankt deinen glückbringenden Sternen.
Dankbarkeit ist anerkennende Danksagung dafür, was ständig war. Du kannst soeben dahinter kommen, wofür du dankbar bist, indes kam das, wofür du dankbar bist, nicht soeben in die Existenz. Etwas wird dir gedämmert haben, aber es war da, bevor du es bemerkt hast.
Es ist recht so, alles für selbstverständlich zu nehmen. Alles wurde euch gewährt. Das Kind hält es für selbstverständlich, dass man es nährt. Für selbstverständlich halten ist eine Symbolisierung von Vertrauen. Hinwiederum kann man das Universum für selbstverständlich nehmen und trotzdem dankbar sein. Meine Kinder, seid für alles dankbar. Lüftet gegenüber dem Universum den Hut.
Seid dankbar für Vertrauen, denn ihr seid in der Tat mit ihm gesegnet. Es ist etwas Natürliches, Vertrauen in die Gütigkeit des Universums zu haben. Es ist unnatürlich – indes allgemein verbreitet -, dass es an Vertrauen mangelt. Ihr könnt das mit eurem Dank für das Vertrauen zurückführen. Vertrauen möchte wiederhergestellt werden. Dankbarkeit möchte gespürt werden. Die Freude, nach der du suchst, hat dich gesucht.
Ich sähe es so gerne, dass ihr euch Mir anvertraut. Nehmt Mich mit euch herum. Ich werde euer gediegenster Ratgeber sein. Ich habe eure Interessen im Innersten. Ich habe keine Agenda Meiner eigenen Liebe, sondern Liebe. Ich habe kein anderes Ziel. Liebe wird alles in Obhut nehmen. Es gibt ohne Liebe keinen Frieden. Ohne Liebe gibt es keine Kunst, keine Musik, keinen Tanz. All diese Liebe in der Welt ist die Liebe Gottes. Ihr denkt von der Liebe Gottes, als würde sie eure Liebe für Mich bedeuten, die Wahrheit lautet aber dabei, dass Ich euch liebe. Du bist derjenige, den Gott liebt. Du bist die Liebe Meines Lebens. Du bist die grünen Wiesen und Weiden, die Ich für dich wieder in Stand setze. Du bist die Barmherzigkeit und die Gütigkeit, die dir folgen, und die sich nicht von dir abscheiden können. Du bist alles umfassend.
Demnach seid ihr ebenfalls dankbar. Ihr habt darüber nicht ernst zu werden. Das ist keine ernste Sache. Es ist etwas Natürliches, Dank zu sagen. Sage der Sonne, dem Mond und den Sternen Dank, und bedanke dich bei den Augen, dass sie sie sehen, und bei dem Einssein hinter den Augen. Bedanke dich bei deinem eigenen Suchen. Bedanke dich bei deinem Finden. Habe Dank für dein Nicht-Finden. Habe sodann Dank für die Freude, die noch kommen wird.
Bedanke dich für die Fähigkeit, dich zu bedanken. Das ist etwas Wundervolles. Das muss nicht in Worten sein.
HEAVENLETTER #1483 – 9.12.2004 – A Father and Child Talk
EIN GESPRÄCH ZWISCHEN VATER UND MUTTER
Gott redete …
Ihr seid Spruchbänder, die Ich überall über der Welt angebracht habe. Ihr kommt in all den Farben des Lichts daher. An und für sich seid ihr Neonlichter, die Ich über die bekannten und unbekannten Universen verdrahtet habe. Ihr seid die echten Weihnachtslichter, die die Welt erhellen und Meinen Namen verkünden. Ihr seid die Sterne auf Erden, und ihr seid ewiges Licht. Kein Schlüssel zum Herumdrehen. Keine Batterien zum Ersetzen. Ihr, wer immer ihr meint zu sein, und wo immer ihr meint zu sein, seid Mein Licht, das auf der Erde etwas Schmuckhaftes ist. Euer Licht leitet über die Meere der Sterne und Galaxien, die ihr nicht einmal sehen oder ergründen könnt. Euer Einflussbereich ist weiter, als ihr es euch ausmalen könnt. Ihr seid wie das Uhrwerk des Universums. Ihr seid wie Chakren, die die sich drehenden Planeten zum Kreisen bringen. Ja, ihr.
Dafür habt ihr Mein Wort. Bestimmt verlasst ihr euch nicht auf die Geisteshaltungen der Welt. Die Welt kennt euren Wert nicht. Sie hat euch gar erzählt, ihr wärt im Weg, oder dass ihr nichts wärt. Die Welt kann ihre Nase direkt vor ihrem Gesicht nicht sehen. So viel dazu, was die Welt weiß.
Ihr seid Meine Signatur auf Erden. Ihr seid Meine Schöpfung, und Ich signierte mit Meinen Namen, derart stolz bin Ich darauf, was Ich erschaffen habe, als Ich euch erschuf. Ich unterzeichnete in eurem Herzen mit Meinem Namen. Wenn ihr eure Augen schließt und sorgsam hinseht, werdet ihr ihn dort finden. Er ist eingeprägt und kann nicht ausgewaschen werden. Ihr müsst Meine Unterschrift gar mit euren Fingerspitzen erfühlen, da ihr möglicherweise Scheuklappen getragen habt.
Kommt schon, was habt ihr eures Erachten denn getragen? Meintet ihr, ihr wart auf der Erde Obdachlose, die sich die Dinge durch den Kopf gehen lassen, bis ihr eines Tages von eurer fehlgeleiteten Pflicht auf der Erde erlöst und zum Himmel zurückkehren würdet?
Geliebte, ihr seid die Fabrizierer des Himmels. Ihr seid die Macher und die Enthüller. Du liebe Zeit, ihr habt ihn noch nicht einmal euch selbst gegenüber den Blicken freigegeben.
Ich singe euren Lob in der Höhe. Hört Mich.
Ich wehe euch über den Himmel wie eine E-Mail über das Netz.
Ihr seid Meine Botschaft an die Welt.
Ihr wisst nicht, Wer ihr seid. Oh, vielleicht könnt ihr die Worte mummeln, Worte sind allerdings für euch leicht. Anerkenntnis von Wahrheit ist eine andere Sache. Ihr habt Anerkenntnis hinausgezögert, Geliebte. Beschleunigt euch jetzt. Hattet ihr nicht genug davon, euch zurückzuhalten?
Ihr braucht nicht beworben zu werden. Ihr seid bereits, wenn ihr doch bloß darum wüsstet, weit fortgeschritten. Euch schien das anders herum. Eure Wurzeln sind im Himmel. Wo, meintet ihr, seid ihr hergekommen und woraus, meint ihr, seid ihr gemacht? Und was könnte der Himmel, von dem ihr herkamt, anderes bedeuten, als dass ihr heilig seid? Kind der Heiligkeit, du bist Meine Ganzheit.
Was kann Ganzheit anderes bedeuten, als dass ihr vollendet und vollkommen seid?
Ihr seid alles, was es gibt. Ihr seid Mein Licht, Meine Liebe, Mein Gedanke, Meine Schöpfung. Ich pflanzte alles in euch. Der gesamte Schatz liegt in euch. Das ist das Himmelskönigreich. Ich gab es euch ohne zu zögern. Ich hielt nichts zurück. Und alles, was ihr zu tun habt, ist anerkennen, bestätigen, bejahen. Selbsterkenntnis ist schlicht eben das. Es gibt nichts, was euch hinzugetan werden könnte. Alles, was ihr zu tun habt, ist euch kneifen und erkennen, dass es wahr ist, was Ich sage. Wacht aus jenem törichten Traum auf, den ihr hattet. Es war bloß ein Traum. Habt nunmehr die Wahrheit. Ich biete euch alles von euch auf einem Silbertablett an. Nein, auf einem goldenen Tablett. Möchtet ihr es in Treu und Glauben annehmen? Möchtet ihr es mit oder ohne Glauben entgegennehmen? Möchtet ihr es einfach in Empfang nehmen?
Sagt: „Ja, Vater/Mutter Gott, ich möchte das.“
HEAVENLETTER #1484 – 10.12.2004 – Beyond Excitement
JENSEITS VON AUFGEREGTHEIT
Gott redete …
Seid die Ruhe selbst. Aufgeregtheit wird nicht benötigt. Gleichmütige Gelassenheit ist. Sobald ihr erkennt, wer ihr in den Tiefen eures Herzens seid, habt ihr alle Gespanntheit, die ihr benötigt, bloß, dann ist es keine Aufregung sondern Erleuchtung. Sobald das Essen fertiggekocht ist, habt ihr es nicht mehr umzurühren.
Bisweilen nutzt ihr euch mit Aufgeregtheit ab. Es ist, als ob ihr täglich Achterbahn fahrt, oder als ob ihr eine Pille einnehmt, die euch elektrifiziert, oder als ob ihr in eurem Auto mit überhöhter Geschwindigkeit daherbraust.
Ich erzähle euch nicht, euch zu verführen. Ich sage schlicht, dass die guten Gaben, die euch das Leben zuführt, erwartet gehören. Nehmt sie als das euch Gebührende. Seid für sie dankbar, hingegen gehört die Blendung der Aufgeregtheit nicht mehr länger euch zu.
Nehmt das nicht so, als bedeute es, dass ihr euch um Ruhe bemühen sollt. Nein, es bedeutet schlicht, dass ihr euch nicht mehr um Aufregung scharen müsst.
Ist der Lotteriegewinn tatsächlich aufregender als Mein Kind sein? Derart in die Illusion seid ihr eingehakt, dass Ich zaudere, euch zu fragen, wem ihr den Vorzug geben möchtet, der Lotterie oder Gott. Ich möchte euch nicht bitten, diese Wahl zu treffen. Ihr seid dafür nicht parat. Trotzdem, Geliebte, ihr könnt beides haben.
Falls es keinen Bedarf für Aufgeregtheit gäbe, gäbe es vielleicht keinen Bedarf für Kriege. Der Friede gestattet euch, in Gleichmut zuzunehmen. Vielleicht ist Gleichmut das Allerletzte, was ihr möchtet. Aufruhr mag für euch attraktiver sein.
Was liegt jenseits von Aufgeregtheit? Was ihr soeben habt. Belebung und Anspannung sind nicht das gleiche. Belebung ist für das Leben bereit sein, es kaum erwarten können, loszugehen. Aufgeregtheit ist eure Energie bis zum Anschlag auf Touren drehen, während es alles in allem mühelos geht.
Falls das Leben dein Pferd wäre, wie würdest du mit ihm umgehen? Falls du dein Pferd wärest, wie würdest du dich selbst behandeln? Würdest du es die ganze Zeit Nase an Nase rennen lassen?
Wann kam es dazu, dass abgeklärte Heiterkeit vom gewöhnlichen Leben ausgesondert wurde? Wann hatte sie zu bedeuten, schlapp herumhängende Kleider anzuziehen und irgendwo anders hinzugehen, um sie aufzufinden, um mit ihr eine Verabredung zu vereinbaren? Heitere Gleichmut gehört euch zu. Heiterkeit ist nicht dazu bestimmt, eine Erholung getrennt von eurem Leben zu sein. Ihr habt euch für sie nicht zu einem Kurort oder auf einen Berggipfel zu begeben. Haltet einfach dort, wo ihr seid, einen Augenblick inne, holt Luft und schwelgt in der Wundersamkeit des Lebens.
Es hat den Anschein, als befändet ihr euch in einem Rennen, um dem Leben zu begegnen, oder dass ihr von ihm wegrennt. Pausiert einfach dort, wo ihr seid. Lasst die Energie aus euch heraus gehen wie Licht. Ihr müsst sie nicht immer zu euch nehmen, euch sie zufüttern. Lasst eure Energie zur Ruhe kommen. Eure Pioniertage sind gewesen. Ihr habt euren Pflock gefunden, und er ist hier. Ihr braucht nicht weiterzugehen. Ihr seid zuhause, und Friede ist bei der Hand.
Geliebte, ihr liebt es, verzaubert zu werden. Deswegen hastet ihr zur Unterhaltung. Ihr liebt es genauso, Schlafen zu gehen, demnach prellt ihr euch im Leben hin und her. Die eine Seite des Netzes ist Aufgeregtheit, und die andere Seite ist Langeweile. Die eine Seite ist Tätigkeit, und die andere Seite ist still. Trefft euch am Netz und gebt euch mit Gleichmut die Hand. Habt die Auffassung, dass ihr sie gerne möchtet.
Gelassenheit ist eine Tränke. Trinkt tief. Füllt euch wieder auf.
Es gibt fünf Gänge beim Auto des Lebens. Einer heißt Tempomat. Wenn das für ein Auto gut genug ist, warum nicht für euch? Euer Tank ist voll. Was soll euch abhalten, darum zu wissen, und demgemäß zu fahren? Die Idee lautet nicht, so viel Benzin so rasch ihr es könnt zu verbrauchen. Ebenso wenig lautet die Idee, so wenig wie möglich zu aufzubrauchen.
Es gibt nichts, was ihr zu tun habt. Ihr könnt Gleichmut nicht tun. Ihr könnt ihn allerdings einladen. Ich habe ihn soeben für euch eingeladen.
HEAVENLETTER #1485 – 11.12.2004 – God’s Prayers
GOTTES GEBETE
Gott redete …
Ihr seid alle in Meinem Herzen und Sinn. Niemals draußen. Und dennoch betet ihr zu Mir.
Gebete funktionieren, da sie euch näher zu Mir her bringen. Sie funktionieren für euch. Sie gehen bei der Person auf, die betet, und bei jenen, für die gebetet wird. Auf anderem Wege sind Gebete nicht vonnöten.
Gebete kitzeln heraus, was gut ist, und machen es zu etwas Bemerktem. Der betet, stellt sein Augenmerk scharf, und mittels der Macht seines eigenen Denkens, seiner Absichten, seinem Trachten werden seine Gebete realisiert.
Im Gebet setzt ihr euch mit Mir in Verbindung. Ihr berührt den Saum Meines Gewands, und die Illusion verflüchtigt sich. Was ihr gerne geheilt haben möchtet, ist insgesamt die Illusion. Die Bedürftigkeit nach Heilung ist Illusion. Indes eine Illusion, an die ihr sehr kräftig glaubt. Krankheit, Krieg sind große Illusionen, die aufgrund der Bezeichnungen und der Gründe, die ihr ihnen ausreicht, aufrecht erhalten werden. Eure Kultur unterstützt Illusion. Illusion ist zu einem Unternehmen geworden. Geld hat sich mit der Illusion davongemacht. Illusionen sind falsche Götter, vor denen ihr euch bückt.
Ihr steht in Erwartung, dass euch eines Tages Krankheit oder ein Unfall widerfährt – oder Armut oder Liebesverlust. Ihr schaut fortwährend hinter eure Schulter. Ihr mögt ja beten, dem zu entkommen, was ihr nicht mögt, unterdessen ihr ihm Ehre bezeugt. Ihr zollt dem Gespenst Unheil Anerkennung. Es ist mehr als Ich in eurem Sinn. Furcht souffliert euch, darum zu beten, was bereits das eure ist, welches ihr hingegen noch nicht anerkanntet.
Alle Heilung kommt von Mir. Indes ist es dein Herz, das Heilung bejaht. Demnach bist du der Heiler. Falls Wir das Wort „Zuständigkeit“ benutzen sollten, könnten Wir sagen, die Verantwortlichkeit liegt bei dir. Ich benötige deine Teilhabe nicht. Zur selben Zeit verlasse Ich Mich auf deine Teilnahme. Sie ist das angetragene Ansinnen. Sie ist die rückgemeldete Zurkenntnisnahme. Das Niveau deines Gedankenguts erbringt die Erfüllung. Allerdings ist da mehr dran als dein individuelles Denken allein, denn du lebst in einer Gezeitenwelle des Denkens. Wunder geschehen. Öfters ereignen sie sich trotz deines Denkens und der gemeinsamen Gedanken der Welt. Die Wunder sind natürliche Vorkommnisse, Geliebte. Die Furcht nicht.
Gebete sind von Bedeutung, da das, worüber ihr denkt, bedeutsam ist. Worüber ihr denkt, das bringt ihr zu euch her. Hin und wieder kommt es zu Aufschüben. Mitunter ist es augenblicklich, obschon sich in Wahrheit alles in dem Augenblick zuträgt, wann ihr es euch aussuchst. Alles was ihr erstrebt, langt bei euch an. Selbst die Toten werden ins Leben zurückversetzt, obschon es natürlich keinen Tod gibt, von dem her es eine Wiederherstellung einzunehmen gilt.
Demnach erfolgt in Wahrheit nichts. Dem unbenommen schenkt ihr den Vorkommnissen gleichwohl eine Menge Glauben.
Ihr werdet gar meinen, der Himmel sei die Illusion, wohingegen der Himmel die Wahrheit ist. Falls ihr aber den Himmel als Illusion euch zueigen machen möchtet, dann tragt jene Illusion über all den anderen Illusionen an euch, die ihr bei euch habt. Gedanken an den Himmel belasten keinen, so wie es andere Gedanken tun.
So wie ihr über den Himmel denkt, so werdet ihr anfangen, ihn zu empfinden. So wie ihr über Mich denkt, werdet ihr anfangen, Mich zu empfinden, werdet ihr spüren, wie Ich euer Herz rühre, wie Ich euch näher bringe. Fühlt Mich, wie Ich durch eure Adern ströme. Fühlt Mich, wie Ich Mich durch euer Herz pumpe. Hört Mich, wie Ich euch segne und eure Stirn besänftige. Treibt euer Herz zu dem Meinigen voran.
Ich bete, dass ihr Mich tief innen in euch erkennen möget. Ich bete, dass ihr Erbarmen kennen lernt, und dass ihr barmherzig werdet. Ich bete, dass ihr all die Liebe bekommt, um die ihr lechzt, und dass ihr Liebe im Überfluss geben möget. Ich bete, dass eure Gedanken euch Frieden, Gesundheit, Reichtum und Weisheit bringen. Ich bete, dass ihr alles, was ihr für euch und eure Familie erstrebt, ebenfalls für alle Familien gleichermaßen erwünscht. Mich verlangt es, dass Ich in eurem Herzen zunehme und aus ihm entströme. Ja, lasst Mich aus eurem Herzen kommen, sodass ihr Meine Macht und Pracht erblicken und erkennen mögt, dass sie für immer und ewig die euren sind.
HEAVENLETTER #1486 – 12.12.2004 – Where the Action Is
WO DIE WIRKSAMKEIT LIEGT
Gott redete …
Was gibt es, das du nicht zu tun vermagst, solange Ich an deiner Schulter bin? Was gibt es, das du auf Mein Ansinnen nicht zu tun vermagst? Du nickst mit deinem Kopf, ja, wenn Ich dich hinwiederum ersuche, glücklich zu sein, wühlst du allzuoft mit deinen Füßen.
Wenn ihr darüber nachdenkt, Geliebte, was gibt es denn, um darüber unglücklich zu sein? Oh, Ich weiß, ihr seid gut darin, Gründe zu finden, sobald ihr hingegen jene Gründe wegschiebt, so wie ihr Kleider auf der Stange in eurem Schrank wegschiebt, verbleibt ihr ohne jedweden Grund. Du hältst aber an deinen Gründen für Gram, Sorge und Angst kräftig fest, für dich und für die Welt. Du erhebst Anspruch, du möchtest Glücklichsein, gleichwohl hältst du an deinen Gründen fürs Unglücklichsein fest, so als ob Letzteres ein Preis wäre, den du zu gewinnen habest. Was wird deinem Dafürhalten nach passieren, wenn du deinen gesamten Widerstand gegen das Glücklichsein los lässt?
Wie steht es um die Gründe, glücklich zu sein? Was ist ihnen widerfahren? Ich meine nicht all die Gründe, weswegen du glücklich sein solltest, sondern all das, was dich von Hause aus glücklich macht. Welche Augenblicke geben für Glück? Nimm dir einfach mehr von ihnen.
Vielleicht bist du dir selbst beim Verfolg dessen, was sonst irgendjemand für dein Glücklichsein erklärt hat, gegen den Strich gefahren. Erkläre es für dich selbst.
Vielleicht bist du glücklich, wie du aus dem Fenster schaust, die Welt hinwiederum sagt dir an, du müssest draußen vor dem Fenster sein, du müssest bei dem Trubel der Welt vor dem Fenster einen Teil ausmachen. Vielleicht denkst du unaufhaltsam, du solltest aus dem einen oder anderen Grund etwas anderes tun, als du jetzt soeben tust.
Lasse Gründe los. Sie zählen zu sehr ab und haken zu viel ab. Falls du Gründe haben musst, denke einfach an Gründe fürs Glücklichsein, anstatt an die Gründe, die gegen es sprechen. Einwände sind leicht vorbringbar. Es ist bestechend, sie vorzubringen.
Geliebte, ihr braucht für Gründe kein Pro oder Kontra. Es ist für euch nötig, Gründe los zu lassen. Sobald ihr sie los lasst, werdet ihr euch laut und klar von eurem Herzen leiten lassen können. Euer Herz wird euch ziehen. Ihm wird die Energie nicht ausgehen. Euer Herz wird euch geschmeidig entlang bewegen.
Dreimal Hoch auf euer Herz. Es hat zahlreichen Stürmen getrotzt. Es hat sich bei euch gut durchgeschlagen, der Bewandtnis zum Trotz, dass ihr es zurückhieltet. Kommt ohne alle eure Gründe aus und hütet euer Herz. Lasst euer Herz zu euch selbst führen. Euer Herz ist der Bug eures Schiffs. Es wird euch dorthin nehmen, wo ihr sein mögt. Ihr habt nicht zu wissen, wo das ist, gleichwohl wird euch euer Herz dorthin nehmen.
Geliebte, es gibt für nichts einen Grund. Hinfür haben wir Reim. Es gibt Rhythmus, und der Rhythmus kommt aus eurem Herzen. Euer Herz ist wie die Trompeten, die in alten Zeiten schmetterten und die Ankunft des Königs ankündeten. Die Trompeten kamen vor dem König. Und euer Herz geht all dem voraus, was ihr erstrebt.
Ihr habt die Neigung zu meinen, euer Herz sei ungewiss, indes ist es euer Geist, der wankt. Euer Herz konkurriert mit eurem schönen Herzen voll des Gesangs, und danach schaltet sich das Ego ein.
Euer Herz kennt von einem Wettbewerb nichts. Es weiß nur davon, Zugewinn zu erhalten, obschon ihm Verlieren nie zugestoßen ist. Einzig der Geist denkt in Bezügen von Gewinnen oder Verlieren. Das Herz eilt zu seiner Erfüllung. Das ist alles, was es vermag.
Natürlich ist es nicht immer leicht für dich, dein Herz von Grillen oder von Widerstand zu unterscheiden, beiden ist die Neigung inne, von der Analyse her zu kommen. In Wahrheit gibt es nichts zum Analysieren. Du hast dein ganzes Leben lang analysiert. Die beste Bahn, die zu nehmen ist, ist nicht immer die Bahn, die zu nehmen ist. Der Geist reicht dir Hintergedanken zu. Er schaut sich nach Ausbeute um, indessen es deinem Herzen danach ist, dass es gibt. Falls du das Wort „geben“ nicht magst, dann sage „vereinen, hinzugesellen“, das Herz mag sich gerne vereinen. Ein Herz stößt an dem anderen an. Woran ihr auch glauben mögt, euer Herz ist es, wo die Wirksamkeit liegt.
HEAVENLETTER #1487 – 13.12.2004 – The Tides of Men
DIE GEZEITEN DES MENSCHEN
Gott redete …
So wie dem Ozean Gezeiten eigen sind, gibt es Gezeiten im Leben. Damit es Gezeiten gibt, muss es Ebbe und Flut geben. „Gezeiten“ ist ein anderes Wort für „Zeit“. Zeit und Gezeiten sind im Leben und in deinem Leben offensichtlich, obschon keines von beiden existiert. Ist nicht alles am Leben und alles an der Sprache eine Metapher für das Seien?
Und erheischen nicht Leben wie auch Sprache Köstlichkeit? Einerlei wie du dich über die körperliche Welt beklagen magst, einerlei wie viele Schwierigkeiten dir dein geheiligter Glauben an sie bereiten wird, einerlei wie dicht an dir sie trifft, ist da nicht eine Köstlichkeit zugegen, die schlicht mit deiner Seele widerhallt? Selbst wenn du grummelst, ist da keine Köstlichkeit gegeben? Was kostest du in deinem Leben aus?
Obschon dich deine Sinne auf die materielle Welt beschränken mögen, liebst du die Sinne nicht? Liebst du nicht das Gefühl von weicher Seide und Chenille? Und liebst du nicht das Gefühl von grobkörnigem Sand und von Hitze unter deinen Füßen? Liebst du nicht die Massigkeit eines Felsen, auf dem du sitzt? Liebst du nicht in der Nähe ebenso wie in der Ferne die Klänge von Musik und Seemöwen? Wie steht es um die unschlagbaren Gerüche von frisch gemähtem Gras, einer gepflückten Blume oder eines Regentags? Wie steht es um den Geschmack einer Melone, einer Zitrone oder einer Ingwerwaffel? Welche Anblicke siehst du, die unauslöschlich in deinem Geist eingezeichnet sind? Was für Gedanken übergeben dir Glück? Welche farbigen Lippenstifte stillen dein Herz? Welche Gewebe, auch wenn sie nur zum Anschauen sind, entzücken deine Seele? Wo, Meine Geliebten, wo existiert keine Schönheit, an der ihr euch entzücken könnt?
Selbst das, was dir derzeit hässlich scheinen mag, kann in den kommenden Jahren zu einer Erinnerung an Angenehmes werden, was du gegenwärtig unter den Teppich kehrst.
Selbst extreme Hitze im Sommer und extreme Kälte im Winter sind dir Balsam. Ja, tatsächlich, du liebst die Kontraste, auch dann, als es in Wahrheit keine solche gibt, insofern als Einssein ist.
Denke an all das, was dein Geist bei sich behält und was er mit Gefallen als etwas Süßes und Bittersüßes festhält. Denke an diese Schöpfung, in die du eingeweiht bist. Meine Geliebten, wieso euch gegenüber das Glücklichsein versagen, unterdessen ihr in Wahrheit mit ihr bestückt seid?
Dein Geist zensiert. Er kategorisiert. Er erzählt dir, wann du glücklich und wann du traurig zu sein habest. Er sagt dir, wann zu lächeln und wann mit der Stirn zu runzeln ist. Er sagt dir, wann du in Frage zu stellen und wann du zu bejahen hast. Ist nicht dein vermehrungsfähiger Geist zu einem Diktator deines Glücklichseins geworden? Du bist ein Seinswesen, das dafür angelegt ist, frei zu sein, um die Schöpfung zu genießen. Du brauchst kein Kritiker von ihr zu sein. Besinge lieber als veranschlage. Ehrlich gesagt, du hast keinen Standard, von dem du dich leiten lassen kannst.
Ein Kind weiß mehr als du. Es vergnügt sich im Matsch, während du ihn verächtlich ausschlägst. Du wirst womöglich Sauberkeit mehr wertschätzen als Freude. Du wirst womöglich Arbeit mehr schätzen als Freude. Du wirst womöglich Geldstücke mehr schätzen als alles andere, und das Metall, das Gold ist, mehr hervorbringen als ein Herz, das aus Gold gefertigt ist. Ich sage nicht, dass du das tust. Ich sage, es mag sein, oder du wirst es gelegentlich tun. Einen derartigen Anlass zur Freude auch nur ein Mal versäumen ist ein Mal zu viel.
Ein unsichtbarer Hl. Nikolaus liefert dir jeden Tag reale Güter zu. Die Gaben, die er gibt, sind ebenfalls unsichtbar, solange bis du sie siehst.
Freude und Liebe sind äquivalent. Erfreut euch gar an Einbußen. Es ist bloß eine Idee, dass ihr verliert. Findet Freude an der Vorstellung, dass es Schätze gibt, die euch kostbar sind, und die ihr gerne ganz nahe bei euch behalten möchtet. Du hast geliebte Angehörige. Du liebst sie. Deine Liebe ist genug. Gold ist Gold, ob geschmeidig oder nicht, ob glitzernd oder nicht. Und du selbst, gleich, in welcher Form du dich befindest, bist ein Schatz. Du bist ganz gewiss Mein.
HEAVENLETTER #1488 – 14.12.2004 – The Sun and the Moon
DIE SONNE UND DER MOND
Gott redete …
Du bist dein eigener Szenenwechsel. Was du auch siehst, es bist du, der es sieht. Wohin du auch gehst, es bist du, der da geht. Wo immer du bleibst, du bist es, der da bleibt. Woran du auch denkst, es bist du, der daran denkt. Wann immer du glücklich bist, es bist du, der glücklich ist. Wann du auch traurig bist, es bist du, der traurig ist.
Bist du somit nicht der Schöpfer deiner Welt? Tanzt nicht die Welt nach deiner Melodie? Bist du nicht ein Tanzmeister des Universums, von Gott angewiesen, die Welt in einer Ekstase des Entzückens herumzuwirbeln? Bist du kein wirbelnder Derwisch auf dem Antlitz der Erde? Sagst du nicht ‚Drehe dich‘, und die Welt dreht sich? Läufst du nicht, um das einzuholen, was du in Bewegung gebracht hast? Bist du vielleicht nicht einfach dabei, das einzuholen, wo du gewesen bist?
Ein schneller Tanz ist nicht besser als ein langsamer. Ein langsamer Tanz ist nicht besser als ein schneller. Alle Tänze sind Tänze. Sie sind insgesamt Bewegung und Anmut.
Wir könnten sagen, der Mond ist deine Mutter und passt in aller Milde auf dich auf, und die Sonne ist dein Vater und stellt für dich Ansinnen auf. Die gelbe Sonne wärmt dich, während sie scheinbar in einer Entfernung weilt, um dich davor zu bewahren, in ihrem Feuer zu verbrennen. Der weiße Mond kühlt dich. Durch die Sonne und den Mond gesegnet, behältst du eine gleichmäßige Temperatur.
Mithin ist das Menschliche Leben mit Kontrast gefüllt, damit ihr Gleichmäßigkeit erkennen könnt. Ihr erfahrt das Leben, während ihr euch von einem Pol zum anderen wendet. Ihr bemüht euch, die Mittellinie zu finden, und ihr seid ständig am Tanzen. Himmel-und-Hölle ist die Partie, die ihr auf der Erde spielt, jeweils auf einem Fuß.
Mit Sicherheit wird der Freude vor der Traurigkeit der Vorzug gegeben. Mit Sicherheit sage Ich euch, euch mehr zur Freude als zur Traurigkeit zu gemahnen. Jetzt möchte Ich euch sagen, dass Traurigkeit dennoch eine Freude ist; sie ist euch ein Trost. Falls Freude ein Kissen ist, auf dem ihr euer Haupt zur Ruhe legt, ist Traurigkeit ebenfalls ein Kissen, auf dem ihr liegt. Freude und Traurigkeit sind beide Kissen. Das eine ist hell, und eines ist fahl. Mit Freude, da hüpft ihr. Mit Sorge, da legt ihr euch hin und weint.
Obschon Ich euch empfehle, euch eher in Freude aufzuhalten als in Sorge, hat der Jammer, so wie die Sonne und der Mond, seinen eigenen Wert. Gram ist einfach ein Zweig der Freude. Gram erzählt euch etliche guten Dinge. Sie erzählt euch, dass ihr euch kümmert, und dass es etwas Schönes ist, sich zu kümmern. Sorge ist kein Haus, um in ihm zu verweilen, dennoch ist sie im Grunde nicht ein solch schlimmer Platz. Sie ist schlicht eine andere Bleibe. Sie ist ein Ton auf der Skala des Lebens. Alle Töne haben ihre Schönheit.
Nun möchte Ich sagen, den Gram nicht einmal zu werten. Wenn ihr aufhört, ihn einzuschätzen, kann es für euch leichter sein, ihn los zu lassen. Er ist nicht schlimm. Er ist nicht gut. Er ist Gram. Er hat seine Regentschaft, und dann tritt er ab.
Ich trachte nach keinem Orden der Gebrochenen Herzen, noch auch ist es Mir nach einem Orden der Starren Rücken. Mir steht der Sinn nach einem Orden Wahrhafter Freude. Manchmal trägst du dich bei dem Orden der Wahrhaften Freude ein, und manchmal wendest du dich weg, dein Platz in der Wahrhaften Freude wird allerdings freigehalten. Man kann gar sagen, dass du niemals von ihm weggehst. Nur dein Geist wandert fort, um zurückzukehren.
Sieh den Gram als eine Tür zur Freude, und Traurigkeit als ein Fenster zu ihr. Schaue durch das Fenster und du wirst Freude sehen.
HEAVENLETTER #1489 – 15.12.2004 – If Your Mind Were a Front Yard
FALLS DEIN GEIST EIN VORGARTEN WÄRE
Gott redete …
Ihr behaltet zu viel in eurem Kopf. Lasst euren Geist klar sein. Beseitigt die Abfälle, und euer Leben wird einfacher werden.
Begehrt ihr kein einfacheres Leben? Eines mit weniger Einzelheiten? Was war das Leben im Garten Eden anderes als simpel? Er war ein Garten, kein Dschungel überflutet von allerhand Gedanken. Macht euren Geist zu einem Garten Eden. Räumt euren Weg auf.
Wann wurde euer Geist zu einem Gartenschuppen, der Gartenwerkzeuge zu beherbergen hatte, die du nie brauchen wirst? Worum geht es, geliebte Kinder, was ihr benötigt, ausgenommen, dass ihr den Schuppen aufräumt, dass ihr seinen Raum und infolgedessen dessen Nützlichkeit für euch wieder instandsetzt?
Euer Geist ist nicht vorgesehen, dass er euch fertigmacht. Eure Gedanken haben nicht über Berg und Tal zu rennen. Sagt eurem Geist, ein einfacher Sommerpavillon zu sein, wo ihr sitzen könnt und es euch bei einem kühlenden Getränk gemütlich macht. Euer Geist war nicht angelegt, euch zu verwirren. Er war angelegt, den Tisch aufzuräumen.
Lasst euren Geist zum Frieden werden. Seht ihn wie einen Schirm, der zufällig eintreffenden Regen an Gedanken weghält. Euer Geist ist nicht so beabsichtigt, euch mit Gedanken zu überfluten und euer Gehirn zu plagen.
Lasst euren Geist zu einem Hafen werden, nicht für verwaiste Gedanken, sondern für euch. Es ist gut, den Pöbel eurer Gedanken außerhalb eures Geistes zu halten. Ihr habt nicht jeden Besucher unterzubringen.
Falls euer Geist ein Vorgarten wäre, würdet ihr die Blätter von ihm wegrechen. Ihr würdet ihn heiter und grün machen. Die Extrablätter an Gedanken waren bestimmt, sich von euch davonzumachen. Euer Geist wurde nicht derart gestaltet, dass er überfüllt wird.
Richte deinen Geist neu her. Seid freundlich zu ihm. Da liegt schlicht zu viel Gerümpel. Es soll nicht so sein, dass du dir eine Machete besorgst, um einen Weg freizuräumen. Du kühlst deinen Geist schlicht ein wenig. Lasse ihn erquickt aufstehen, und die Welt wird sich ihrer selbst annehmen.
Dein Geist wurde nicht zum Sich-Sorgen angelegt. Dachtest du, dafür sei er? Dachtest du wirklich, du seist dafür bestimmt, Sorgen bei dir zu behalten? Dachtest du, dein Geist sei geschaffen worden, Sorgen mit sich herumzutragen und mit Zahlen zu rechnen? Nimm den Druck von deinem Geist weg. Löse ihn von der Knechtschaft. Sage zu ihm:
„Immer sachte. Keine Eile. Höre auf, auf volle Pulle zu laufen. Schnelligkeit ist nicht nötig. Zehn Gedanken sind nicht besser als einer. Du brauchst nicht jeden Passagier auf der Straße mitnehmen. Geist, du warst nicht angelegt, zu denken, nicht angelegt, anzuhäufen. Wie kannst du denken, solange es zu viel gibt, um darüber nachzudenken? Sei eine Weile gedankenlos. Werde mehr anderer Dinge inne, als derjenigen, die dir ein Bein stellen. Du brauchst nicht allem, was deines Weges kommt, einen Gefallen erweisen. Du hast dich wirklich zu sehr beschäftigt. Du bist bei deiner Geschäftigkeit krampfhaft. Du hast über so viel nachzudenken, dass du nicht denken kannst!
Du hast stapelweise Papiere, die du nicht abgelegt hast. Du brauchst sie nicht aufzubewahren. Du brauchst keine Unordnung zu behalten. Du hast nötig, das aufzuräumen. Allzu viele Gedanken sind Hindernisse, das Gedankengut freizuräumen.
Geist, du wirst dich bemühen, dir mehr Ruhe zu geben. Ich möchte dich auf grüne Wiesen hinausnehmen. Ich möchte dich grasen lassen. Ich stelle dich nicht aus der Weide heraus. Ich lasse dich schlicht einen sehr, sehr benötigten freien Tag haben. Du bist mein kostbarer Geist. Falls du ein Pferd wärst, wäre ich was dein Wohlergehen angeht nicht derart achtlos. Ich würde dich nicht so schwer arbeiten lassen.
Geist, falls du ein Angestellter wärest, würde es mir keine Gewerkschaft erlauben, dich so arbeiten zu lassen, wie ich es getan habe. Setze dich also nun eine Weile mit hochgelegten Beinen hin. Nimm dir etwas freie Zeit.“
HEAVENLETTER #1490 – 16.12.2004 – Does God Make Deals?
SCHLIESST GOTT GESCHÄFTE AB?
Gott redete …
Ich bin kein Pferdehändler. Ich mache keine Geschäfte mit dir. Es ist keineswegs eine Frage von: „Du tust dies für mich, und ich werde das für dich tun.“ Zu Mir hin oder von Mir weg, so funktioniert es nicht.
Ich habe dich beten hören: „Gott, falls Du dies für mich tust, verspreche ich Dir ….“
Es existiert keine Not und kein Bedarf, dass du Mir etwas versprichst. Und Ich habe dir bereits alles versprochen.
Es ist nicht so, als erwiese Ich dir einen Gefallen. Ich nehme keine Bestechungsgelder. Was Ich nehme, ist dein Herz. Darum bitte Ich. Das ist alles, worum Ich bitte. Hingegen ist es nicht so, dass du dein Herz eintauschst, um ein Geschäft zu machen. Deine Entlohnung ist das Geben deines Herzens. Dein Herz ist das, was Ich gerne möchte, und, dass du es Mir gibst, ist das, was du gerne möchtest. Sobald zwei Menschen voll und ganz davon geben, was sie gerne geben möchten, ist das kein Handel. Dann nennt man das Einvernehmen.
Falls die Wahrheit allseits verlautbart ist, sind du und Ich in Eintracht. Das soll besagen, dass Ich mit Mir Selbst im Einvernehmen bin. Ich stimme überein, Mich selbst in jedweder Form zu lieben, in der Ich in Erscheinung trete. Genau genommen kenne Ich nichts von einer Form. Ich kenne Liebe. Ich weiß nichts von Dunkelheit. Ich weiß um Licht. Ich kenne Mich sehr gut. Deswegen vermag Ich dich einzig zu lieben. Ich kann dich nicht einmal mehr lieben, denn Meine Liebe für dich ist bereits unendlich. Es gibt nichts, was du gerne von Mir haben möchtest, was Ich nicht bereits gegeben habe. Falls du Mir etwas geben möchtest, gib Mir deine Liebe. Es gibt nichts, was du Mir geben kannst, deine Liebe ausgenommen.
Und Liebe ist nicht etwas, was du versprechen kannst. Du kannst für Liebe keine Zeituhr einstellen und erwarten, dass Liebe losgeht. Ganz gewiss ist es so, du weißt darum, dass Liebe unberufen kommt. Die Zeit naht, wann du schlicht nicht anders kannst als Mich lieben. Anders ausgedrückt, du wirst nicht imstande sein, deine Liebe für Mich länger unbemerkt zu lassen, denn sie hat andauernd existiert. Du wirst nicht sorgsam lieben. Du wirst schlicht lieben. Wenn du Mich liebst, liebst du alle. In Wirklichkeit, was soll’s, Mich lieben. Liebe einfach dich, Mein goldenes Kind. Liebe dich.
Dies ist kein Geschäft, das Ich mache. Ich stelle schlicht fest, dass du, sobald du dich liebst, Mich liebst. Es gibt keine Möglichkeit, den Einen von Uns in zwei aufzutrennen, außer in den schrulligen Säulengängen deines Geistes.
Wir haben also konstatiert, dass du für Mich nichts tun kannst, was du nicht für dich tun kannst. Darüber hinaus, dass du kein Selbst hast, für das es etwas zu tun gibt. Alles, was du bist, und alles, was Ich bin, ist Liebe. Was gibt es da zum darüber Reden? Worüber sonst kann man reden? Was sonst gibt es zu tun, ausgenommen zu lieben? Was sonst möchtest du gerne tun, außer zu lieben und zu lieben und zu lieben, bis du erkennst, bis du tatsächlich erkennst, dass du von Liebe ununterscheidbar, dass du von Mir ununterscheidbar bist, da Wir unzertrennliche ununterscheidbare Liebe sind.
Du hattest den fehlgeleiteten Gedanken, etwas habe zu passieren, bevor du lieben könnest. Du hattest sogar den fehlgeleiteten Gedanken, dass du etwas tun müssest, bevor Ich dich lieben würde! Ums Himmels willen, Liebe ist unantastbar. Kein Regen, kein Graupel, kein Schnee vermag sie zu schwächen. Keine Sonne kann sie verbrennen. Keine eingestürzte Brücke kann sie aufschieben. Kann Hammer kann sie zerbrechen.
Liebe ist der Sauerteig des Lebens, und sie ist insgesamt inwendig in dir. Du bist nicht einfach ein Beteiligter bei der Liebe. Du bist SIE. Du bist Liebe, und du bist Meine Liebe, und Ich bin Dein. Das ist das Geschäft. So ist es. Ich liebe dich, und du liebst Mich, und etwas anderes gibt es nicht zu sagen.
HEAVENLETTER #1491 – 17.12.2004 – Walking in Love
IN LIEBE WANDELN
Gott redete …
Mitunter ist der Glaube, der euch beherrscht, falsch herum. Ihr könnt mehr an Krankheit, Unfall, Kämpfen, Schmerzen und Sorgen glauben als an Wohlergehen. Mit Sicherheit glaubt ihr an Gegensätze. Dann glaubt gegensätzlich. Wenn ihr das Zutrauen habt, welches ihr in das Unheil setzt, meint ihr dann nicht, ihr könntet ein wenig Glauben an Gott und an die Liebe erübrigen?
Falls ihr das Gefühl haben müsst, etwas sei bevorstehend, dann fühlt das nahe Bevorstehen der Liebe. Liebe hängt über euch. Liebe stellt euch nach. Liebe wird alles tun, um eure Beachtung zu erhalten. Widmet euch der Liebe, bevor sie irgendwas tun muss.
Sei heute eingedenk, dass du Liebe in Menschlicher Form bist. Du bist nicht von der Liebe abgetrennt. Es ist ebenso viel Liebe in dir, wie sie in der gesamten Schöpfung existiert. Liebe kann nicht abgesondert werden. Nicht eine Strähne Liebe kann von dir weggenommen werden. Du bist nicht einfach eine Ausweitung von Liebe oder ein Tropfen von ihr. Du bist Liebe insgesamt. Dein Milieu ist Liebe. Wandle nunmehr in Liebe, im vollen Wissen um die Liebe, die du bist. Weder besitzt du Liebe noch quartierst du sie ein. Du bist Liebe. Beteuere dir gegenüber, während du gehst, im Takt des Rhythmus deiner Schritte:
„Ich bin Liebe. Ich gehe in Liebe. Ich bin keine Erscheinung von Liebe. Ich bin Liebe. Ich bin nicht bloß ein Partikel der Liebe. Ich bin alles von ihr. Ich bin nicht Liebe in Stücken. Ich bin Liebe in Gesamtheit. Ich gehe in Liebe. Ich stehe ruhig in Liebe da. Ich wage es, mit meinem ganzen Herzen zu lieben. Ich halte Liebe vor mir.
Anstatt über all die Dinge nachzudenken, über die ich nachdenke, werde ich jetzt im Augenblick über die Liebe nachdenken und mich entsinnen, dass ich nichts außer Liebe bin. Eine jede Wimper und ein jeder Fingernagel von mir ist Liebe. Liebe nährt, und es gibt nichts, was nicht nährt. Ich schreite in Liebe aus.
Ich fange an zu denken, dass die Überzeugtheit von Nicht-Liebe wie eine Anämie ist. Anämisch, habe ich immer noch Blut, allerdings Blut, was nicht in seiner gänzlicher Stärke zur Verfügung steht. Vielleicht kommt jene körperliche Schwäche von meinen Gedanken, die nicht richtig belebend sind.
So wird es wohl mit der Liebe sein. Ich denke womöglich, Liebe stehe mir nicht zur Verfügung, bloß weil ich denke, dass sie bei mir nicht mehr am Lager ist. Wie machtvoll sind meine Gedanken, dass sie mir voll und ganz einreden, die Liebe sei schwach, sie sei sekundär, sie sei nur eingeschränkt lieferbar! Jedoch sind meine Gedanken nicht derart machtvoll, dass sie die Liebe zu überdröhnen vermögen. Oh, nein! Meine Gedanken mögen ein ums andere Mal die Liebe weghämmern, sie mögen sie wegschleudern, sie mögen auf ihr herumtrampeln, sie mögen sie durch armselige Sachen ersetzen, selbst dann ist die Liebe, die ich bin, unberührt.
Wie ich es liebe, zu mir zu reden! Ich gehe und gehe. Des Öfteren freue ich mich nicht an meinen Gedanken, jetzt soeben allerdings bin ich in meine Gedanken verliebt. Es mag sein, ich kann nicht begreifen, was ich soeben sage, aber ich liebe, was ich soeben sage. Ich weiß, ich spreche mir selbst Mut zu. Über einen so langen Zeitraum habe ich mich selbst mindergeschätzt und war ein Meister der Herabsetzung.
Bin ich wahrhaft Liebe, so bin ich wahrhaft Licht. Demnach bin ich Licht am Gehen. Ich gehe auf Licht. Mir begegnet Licht. Ich sehe Licht. Ich wärme mich in ihm. Licht, Licht, überall Licht, Licht. Licht ist nicht Trubel. Licht ist Licht.
Ich bin zur Liebe aufgewacht. Selbst wenn ich meine Augen nicht offen halten kann, bin ich zur Liebe aufgewacht. Liebe öffnet meine Augen. Liebe schließt auch meine Lider. Offenen oder geschlossenen Auges, Liebe öffnet mich zur Liebe.
Liebe ist nie endend, derartiges höre ich. Falls Liebe nie endend ist, ist sie dauernd gewesen und hat somit keinen Anfang.
Ich bin anfällig und geneigt zu lieben. Ich bin für die Liebe empfänglich. Meine Augen weiten sich. Ich bin Liebe, und ich lebe in Liebe. Jetzt kann ich Liebe überschwänglich geben. Ich wehe Liebe über die gesamte Schöpfung, Liebe obenauf auf der Liebe. Ich bin ein Apostelamt der Liebe. In Gottes Namen, und um des Himmels willen, aus meiner Seienshaftigkeit der Liebe heraus, ich liebe.“
HEAVENLETTER #1492 – 18.12.2004 – Where God Is
WO GOTT IST
Gott redete …
Schreibe Mich in deinen Terminplaner. Wenn du einen Termin beim Zahnarzt hast, trage Mich ebenfalls ein, denn Ich begleite dich. Du brauchst Mich nicht extra zu überprüfen. Ich werde da sein. Termine lasse Ich nicht aus. Trage Mich in deinen Kalender ein, damit du dich erinnern wirst, dass Ich bei dir bin.
Wenn du tanzen gehst, tanze Ich mit dir. Wenn du auf einen Berg steigst, steige Ich mit dir hoch.
Wenn du im Restaurant alleine isst, sitze Ich neben dir. Ich leiste dir ununterbrochen Gesellschaft. Ich helfe dir verdauen.
Ein Unterschied zwischen Uns, Geliebte, lautet, dass Ich alles, was Wir tun, genieße, und ihr nicht immer. Ihr vergesst allzu oft, wo ihr seid und mit Wem ihr zusammen seid.
Es gibt keinen Ort, wohin ihr geht, bei dem Ich euch nicht Gesellschaft leiste. Ich bin mit vollem Dampf voraus mit Liebe und Freude in eurer Gesellschaft. Um nichts in der Welt möchte ich das Zusammensein mit euch missen. Ich versage Mir Selbst das Vergnügen eurer Begleitung nicht. Wieso sollte Ich mithin euch das Gewahrsein Meiner Begleitung versagen mögen?
Wir sind unzertrennlich. Das ist keine Theorie. Das ist nackte Tatsache. Ich bin jetzt in dem Augenblick bei euch. Ich lese über euren Schultern mit. Ich flüstere dir die Worte in dein Ohr. Ich zupfe an deinem Herzen. Ich nähre dich mit Wahrheit.
Manchmal tanze Ich vor dir, damit du es bemerkst. Ich rufe laut: „Sieh Mich, sieh Mich!“ Und du gibst vor, es nicht zu tun. Dein Nichtgewahrsein kann schier Vortäuschung sein. Es ist eine Art Spiel, das du spielst, so wie Versteckspielen, unterdessen du genau weißt, wo Ich bin. Mit Sicherheit bin Ich nicht versteckt. Ich glaube nicht an Verstecken. Demnach musst du es sein, der Mich vor dir verbirgt.
Du hast nirgendwo hinzugehen, um Mich zu finden. Falls Ich nie absent bin, bin Ich stets präsent. Wohin ist dein Herz abgewandert?
Es gibt keine grüneren Weiden als die, die Ich dir jetzt gebe.
Es gibt keinen Horizont, zu dem sich deine Hand nicht auszustrecken vermag.
Halte Mich jetzt an dein Herz. Lasse Mich es rühren. Lasst Uns dein Herz in Bewegung versetzen. Lasse es dort hingehen, wohin es möchte. Es handelt sich um eine zuvor ergangene Schlussbehauptung, dass es Mich möchte. Ich sitze in deinem Herzen in einem Schaukelstuhl, oder Ich liege dort in einer Hängematte, oder Ich ’skip-to-my-lou‘ [ein zu Zeiten des Vordringens der Siedler in den amerikanischen Westen beliebter Tanz, bei dem der Partner ‚gestohlen‘ wurde; Anm.d.Übers.]. Jedenfalls bin ich dauernd in deinem Herzen und im Herzen eines Jeden gleichzeitig gegenwärtig. Ich bin ein Meister der Simultaneität.
Ich behalte das Gesamt des Universums mit Liebe in Meinem Sinn. Die gesamte Schöpfung ist Mein Geschenk. Jedes kleine Insekt hat seine Rolle zu spielen. Weißt du nicht, dass du die deine hast?
Ich sage Rolle, da es im relativen Leben eine Rolle ist, die du spielst. Die Welt ist ein Maskenball. Jeder kennt die Wahrheit, und doch gibt Jeder vor, das Kostüm und die Rolle seien die Endsumme. Es hat durchaus den Anschein, dass die Menschen leichtlich dem Falschen glauben und dem Wahren nicht.
Behalte jetzt jedes Wort von Mir. Lausche darauf, was Ich sage. Du bist schön. Du bist herrlich. Du bist heilig. Du bist Größe. Du bist Liebe. Und du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter.
Wieso auf Ruhm aus sein? Du bist bereits bei Mir berühmt. Sei somit nur auf Weltruhm aus, damit du Mich mit Anderen leichter teilen kannst, als du ohne Ruhm dazu in der Lage wärest. Es gibt für dich in der Welt überhaupt nichts anderes zu tun, als Mich zu zeigen. Wo du auch bist, was du auch tust, zeige Mich. Das ist alles, was du tun kannst. Und das ist das Meiste, was du tun kannst.
Du zeigst Mich, indem du Liebe mit Anderen teilst. Möchtest du das nicht gerne? Weswegen warten, während Ich jetzt hier bin?
HEAVENLETTER #1493 – 19.12.2004 – Like a Christening
WIE EINE TAUFE
Gott redete …
Sieh die Weihnachtszeit wie eine Taufe. Sieh jede Schneeflocke wie einen Segen zur Weihnachtszeit. Sieh, dass das Glockengeläut auf der Erde durch das Glockengeläut im Himmel widerhallt. An dem Klingeln von Glocken ist etwas Unwiderstehliches. Sie rufen euch etwas in Erinnerung. Vielleicht eine vor langer Zeit gehörte Musik, und ihr könnt euch einfach nicht erinnern, wo. Jedenfalls schlagen sie in eurem Herzen eine Glocke an. „Höre zu“, sagt euer Herz.
Wenn ihr einen Schneemann baut, habt ihr ein Vergnügen daran. Stellt euch Mein Vergnügen vor, als Ich euch mit Meinen Händen machte und Ewigkeit in euch hinein blies. Stellt euch Mein Vergnügen vor.
Ihr liebt es, wie weich ein Schlitten über den Schnee fährt. So möchtet ihr gerne das Leben haben. Keine Unebenheiten. Einfach geschmeidiges müheloses Dahingleiten. Seht demnach das Leben als eine Schlittenfahrt. Ihr könnt ununterbrochen fröhlich sein. Dem Leben stehen keine Hindernisse entgegen, ausgenommen jene, zu denen ihr euch hinunter bückt, die ihr euch vor euch und vor Mich hinstellt.
Habt acht, wohin ihr schaut.
Rote Bänder symbolisieren euer Herz. Schaut, wie schön rote Bänder sind.
Weihnachtssterne sind ergreifend.
Eure schimmernden Gedanken sind Rauschgold.
Tannennadeln fallen wie gezupfte Erinnerungen ab. Und doch steht der Baum.
Alles im Leben ist auf die eine oder andere Art ein Spielzeug. Einige nennt man Spielzeuge. Einige nennt man wichtig. Es sind insgesamt Spielzeuge. Selbst euer Zuhause ist ein Spielzeughaus. An Spielzeugen ist nichts Falsches. Sie sind gut. Sie sind einfach nicht alles. Neben eurem schlagenden Herzen sind sie überhaupt nichts.
Ihr liegt im Schnee, schlagt kräftig mit euren Armen und macht Engelsflügel. Wie passend. Nun gelangt ihr irgendwohin. Nun seid ihr näher an der Wahrheit.
Christus kam auf die Welt, damit ihr erkennen könnt, wozu ihr in der Lage seid.
Allerdings erkennt ihr es immer noch nicht. Ihr probiert es nicht. Ihr probiert es lieber nicht. Ihr habt wohl das Gefühl, dort bleiben zu mögen, wohin ihr gehört. Natürlich, Geliebte, wisst ihr ebenso nicht, wohin ihr gehört, oder ihr wollt es nicht zugeben. Ihr gehört zu Mir.
Braucht nicht lange dafür, seid rasch darin, zu Mir zu kommen, denn Ich trage euch auf Meinen Schultern oder auf Engelsflügeln, wenn euch das lieber ist, oder ihr werdet Mich gerne tragen. Ich wiege nichts. Ihr tragt Mich jetzt. Ihr habt in der Sache keine Wahl. Die einzige Wahl, die ihr habt, ist Mich anerkennen und anerkennen, wo Ich bin, was überall und tief, tief inwendig in euch ist.
Anerkenntnis ist eine Form des Sich Verschreibens, und du hast Angst, dich zu verschreiben. Du behältst deine Füße gerne in zwei Booten, aus Angst, in Eines hinein zu treten. Ist es nicht wahr, dass ihr befürchtet, ihr würdet fallen? Meint ihr nicht, los lassen sei das gleiche wie fallen, und fallen, davor habt ihr Angst? Fallt in Liebe, Geliebte. Verliebt und verschießt euch.
Wenn Liebe alles ist, was auf Erden existiert, in was könnt ihr dann fallen, ausgenommen in Meine Liebesarme? Wessen Arme sind Arme der Liebe, falls nicht die Meinen? Fallt demnach in Meine Arme. Hüpft in Meine Arme. Hopst in Meine Arme. Ich halte euch fest. Ich lasse euch niemals los. Ich tat das niemals. Ich würde das nie tun. Das ist das Einzige, wozu Ich außerstande bin. Euch los lassen ist Mir unbegreiflich. Ihr seid Ich Selbst. Ich kann euch unmöglich los lassen. Ich würde es nicht tun, falls Ich es könnte. Es besteht nicht einmal eine Möglichkeit, dass Ich das könnte. Was Mein ist, ist Mein, und ihr seid Mein. Ihr seid Mein Selbst. Ich wiederhole Mein Selbst, damit ihr es hören werdet.
Werdet ihr euch nun beim Segnen des Universums Mir anschließen? Werdet ihr euch nun mit Mir zusammentun beim Lieben der Schöpfung? Werdet ihr euch jetzt mit Mir vereinen, in Dem ihr bereits vereint seid?
HEAVENLETTER #1494 – 20.12.2004 – What Is Practical?
WAS IST PRAKTISCH?
Gott redete …
Das Unglücklichsein, auf dem du dich im Leben wohnlich niedergelassen hast, ist wie ein Strudel, der dich einfängt. Es ist ein Gedankenwirbel, der dich zu seinen ringförmigen Tiefen hinunterzieht. Wenn du dort lange genug bleibst, tust du zu deiner Angst Depression hinzu. Du empfindest proportional zu den Gedanken, die du hast. Ändere dein Denken, und alles Weitere wird sich wandeln.
Es ist keine Schwerarbeit, deine Gedanken zu ändern. Es geht schlicht um Gewahrsein. Wenn deine Gedanken das Gegenteil vom Erwünschten bewirkend sind, dann werde andersartiger Gedanken inne.
Behalte nicht Negativität bei dir, indem du dem fehlgeleiteten Denken hörig bist, du müssest praxisnah und praktisch sein. Darauf verweilen, was dich von deinem Wohlergehen wegführt, ist schwerlich praktisch.
Wenn dir jemand ein Geschenk gibt, zum Beispiel einen gestrickten Pullover, weist du nicht auf jeden Makel hin. Du schaust dir den Pullover als Ganzes an, und du schätzt, was es da zu schätzen gibt. Du hast nicht das Gefühl, es sei praktisch oder realistisch, hier auf eine fallen gelassene Masche oder dort auf einen zu festen Stich hinzuweisen.
Und doch meinst du dir selbst und Mir gegenüber allzu oft, du müssest auf die Löcher in der Schöpfung hinweisen. Vielleicht bist du der Auffassung, du würdigest Mich mit deinen Vorschlägen! Entsinne dich, Ich lese deinen Geist. Es gibt nichts, worauf du Mich hinweisen musst. Ich sehe, wie Ich sehe, und gleichwohl bin Ich Mir völlig deiner unrichtigen Sicht gewahr.
Selbstverständlich könntest du sagen: „Nun, Gott, für dich ist es leicht, auf unsere Menschliche Gebrechlichkeit hinzuweisen.“
Lasse Mich dich fragen: „Erblickst du den Unterschied zwischen Meinen Anläufen, dich auszubilden, und den deinen, Mich zu erziehen? Wenn Ich dich mit Gold beschenke, musst du Mich dann mit Zinn beschenken? Was antwortest du mir jetzt?“
Du sagst: „Gut, Gott, ich möchte gerne sicher sein, dass du weißt, wie es ist. Du spazierst in einem Palast. Und ich trotte auf der Erde.“
Und Ich sage: „Ich wandle mit dir. Ich wandere mit dir den Pfad entlang. Ich versäume keinen Schlag.“
Und du sagst: „Gut, Gott, das mag so sein. Du allerdings gehst im Licht, und ich in der Dunkelheit.“
Und Ich sage: „Nun also, Geliebte, du gehst in Meinem Licht.“
Geliebte, es ist keinesfalls so, dass Ich eure Ermutigung nötig habe. Ich brauche von euch keine Komplimente über Meine Schöpfung zu hören. Ihr seid es, die sie zu hören brauchen. Nicht Ich bin es, der Mein Denken anzupassen braucht. Ihr seid es, die das nötig haben. Ihr seid es, die es nötig haben, euch auf die Schönheit der Schöpfung hinzuweisen. Die Welt bedarf eures Billigungsstempels. Den Meinen hat sie bereits. Es ist eure Sicht, die angepasst gehört, nicht die Meine.
Denkt ihr wohl, Ich sei beeindruckt durch eure Befähigung, auf das Negative, worauf eure Augen und euer Geist als Nachweis einer geringwertigen Schöpfung zuspringen, hinzuweisen? Lasst nicht Minderwertigkeit eure Wahrheit sein. Lasst Vornehmheit eure Wahrheit sein.
Ihr mögt ja sagen, Ich hätte euch die Schöpfung wie einen Schirm übergeben, und jetzt, inmitten von Unruhe, erzählt ihr Mir, er sei voller Löcher und ihr würdet nass. Ihr seid der Auffassung, Ich sei blind, wenn Ich sage: Nein, der Schirm ist heile.
Wenn du ein Schaf bist, dann kehre in den Pferch zurück. Der Pferch ist, wohin du gehörst. Er ist kein Versteck. Er ist ein Ort, von woher du sehen kannst.
Möchtest du das Leben und dich selbst freundlich willkommen heißen? Möchtest du in Betracht nehmen, dass es ein reichhaltiger Bildteppich ist, den du webst? Möchtest du in Betracht nehmen, dass dies ein Bedeutendes Prosawerk ist, in dem du am Leben bist, ein Werk, das von einem Autor von Unübertroffener Fertigkeit geschrieben wurde? Möchtest du in Betracht nehmen, dass du in diesem Klassiker, der noch nie zuvor niedergeschrieben worden ist, der Held auf Reisen, und dass du der erste und zuvorderste bist, um über die Seiten und Blätter zu laufen?
Ist es nichts Wundervolles, in diesem imaginären Universum in dieser imaginären Zeit am Leben zu sein? Ist es nicht gewogen und voller Gunst, dass Wir hier sind?
HEAVENLETTER #1495 – 21.12.2004 – God Loves
GOTT LIEBT
Gott redete …
Wenn Ich euch so oft sage, der Vergangenheit ledig zu sein, werdet ihr euch vielleicht wundern, während ihr euch zu dieser Jahreszeit an Christus erinnert, oder während ihr euch zu deren Festzeiten an Buddha und Mohammed und an all die Großen Herzen erinnert, die wussten, wie lieben ist. Geht es dabei um ein selektives Erinnern, fragt ihr euch.
Es gibt eines, was es euch zu entsinnen gilt, keiner Daten, keiner zurückliegenden Ereignisse, sondern Wer Ihr Seid. Um das zu tun, hat sich euer Denken auszudehnen. Was verrichten Gedanken der Erhabenen anderes, als euer Gedankengut zu erweitern? Sie möchten euch gerne ihre Bewusstheit übergeben. Sie möchten gerne, dass ihr es habt. Und sie sagen: „Hier, nimm es. Es ist jetzt das deine. Schaue nach innen.“
Haben die Erhabenen nicht Edelsteine vor euch hingeschüttet? Sie dachten nicht an sich selbst. Sie dachten an euch. Natürlich wäre es ihnen zu unbehaglich gewesen, nichts mit euch zu teilen. In diesem Sinne hatten sie keine Wahl. Ihr ebenso wenig. Aber das ist eine andere Sache.
Selbst obschon ihr noch geboren werden solltet, hatten euch die Erhabenen im Sinn, und sie möchten gerne, dass ihr ihrer Botschaften des Friedens und der Liebe innewerdet, sodass ihr an ihrer Stelle, mittels eures Gewahrseins, die Welt erleuchten möget. Sie laden euch herbei, euch über euer augenblickliches Selbst zu eurem Größeren Selbst und all der Liebe, die es zur Folge hat, zu erheben.
Christus möchte mehr, als dass ihr euch seiner Geburt und seines Todes erinnert. Er möchte, dass ihr euer Einssein mit ihm anerkennt. Er möchte, dass ihr wisst, dass es von euch nicht egoistisch ist, seiner – nicht bloß der Möglichkeit – gewahr zu sein, sondern der augenblicklichen Wahrheit eurer Selbstschaft gewahr zu sein. Bis jetzt wart ihr eurer Knechtschaft gewahr. „Wenn ihr bloß wüsstet“, sagt Christus. „Wenn ihr bloß wüsstet, so hättet ihr unverzügliches Gewahrsein der Heiligkeit von Mensch und Gott.“ Er möchte gerne, dass ihr eure Heiligkeit kennt. Er sagt: „Es ist eine Obliegenheit, dass ihr wisst, wer ihr seid. Und es ist unumgänglich, dass ihr es wissen werdet.“
Christus gab euch Zeichen; er möchte gerne, dass ihr ihnen folgt, denn sie führen euch weiter und tiefer in euer Gewahrsein eures Selbst, eine andere Ausdrucksweise für den Himmel. Er ist unentwegt dabei, für euch jetzt die Tür offen zu halten, und sagt: „Kommt herein.“ Er sagt: „Bitte kommt mit mir.“ Er winkt euch her und geleitet euch in den Palast des Himmels. Um Zugang zu erlangen ist alles, was zu tun ist, eintreten. Nichts mehr. Er winkt euch voran.
Christus wartete nicht auf irgendeinen Menschen, der ihn bekanntgab. Er geleitete sich selbst in den Himmel. Er wartete nicht auf irgendeinen Menschen, ebenso wenig auf Mich. Er kannte Meinen Willen, und er befolgte ihn, da es sein eigener war. Er bejahte Meinen Willen als seinen eigenen, denn er sah, dass er das war.
Christus schritt auf der Erde aus. Er ging nicht auf Zehenspitzen. Wo er auch hintrat, war es golden. Er wandelte Schlacke in Gold. Er war ein Alchemist, der Menschliche Niedergeschlagenheit und Ablehnung hernahm und sie in Gesundheit, Übersicht und Liebe umwandelte. Er war ein Alchemist der Liebe. Es gab für ihn nichts anderes zu tun, als die Liebe zu sein, die er war. Er gab nicht vor, Minderes zu sein. Er war bescheiden. Er wusste, es war nicht bescheiden, sich selbst oder sonstwem gegenüber vorzugeben, er sei Minderes, als er ist. Er machte keine Anläufe, dass sich andere Menschen bedeutsamer als er fühlten. Er spielte keine Spiele. Er lebte, er liebte. Seine Liebe eroberte die Halbherzigkeit.
Christus lebte in einem kleinen Umkreis von Raum und Zeit, und dennoch ist seine Arbeit – seine Liebe – zeitlos und langt überall an, denn sie ist Mein. Was macht dich derart überzeugt, dass du weniger als Christus seist, und dass du das immer sein müssest? Überrede dich zu etwas anderem. Finde Halt an dem Messinggeländer. Verkünde dir selbst dein Verhältnis mit Mir. Es sind deine Ohren, die das hören müssen. Niemandes sonst.
Glaubst du wirklich, dass Ich Christus mehr liebte, als Ich dich liebe?
HEAVENLETTER #1496 – 22.12.2004 – From Where Gratitude Comes
WOHER DANKBARKEIT KOMMT
Gott redete …
Es ist nicht so, dass Dankbarkeit ausgedrückt werden muss. Sie muss gefühlt werden. Es ist wichtiger, Wertschätzung zu spüren, als Danke Dir zu sagen. Mit Dankbarkeit – da hast du Liebe entgegen genommen. Nimm sie entgegen. Nimm sie entgegen.
Dankbarkeit ist nicht Ehrerbietung. Sie ist Gewahrsein. Sei für Gewahrsein dankbar. Gewahrsein öffnet Türen. Es erteilt der Freude bei dir Zutritt. Erspüre den Unterschied in der Schwingung der Dankbarkeit und der Schwingung der Blasiertheit. Welche davon belebt?
Dankbarkeit ist unschuldig. Sie ist keine große Zurschaustellung. Sie ist ein kleines Gewahrsein. Lasse dir Dankbarkeit vorausgehen. Sie braucht nicht hinterherzugehen. Dankbarkeit gehört vor den Fakt.
Erwäge, dass du Gewänder der Dankbarkeit trägst. Solche Gewänder werden zur Notiz genommen. Und sodann werden dir, der Geschenke in Empfang nimmt, mehr Geschenke gegeben, dir, der Geschenke in deinem Herzen entgegennimmt, bevor sie kredenzt werden. Vervielfältige die Reichtümer, die die Erde für dich hat.
Wenn du weißt, wer du bist, kannst du einzig Dankbarkeit empfinden. Du wirst in ihren Schnellen der Freude überwältigt.
Danke dir ist ein fröhliches Lied. Lasse dein Herzen der Dankbarkeit stattgeben.
Deine Tasse läuft über. Anerkenne das. Und fülle sie hernach ein wenig mehr auf.
Hinterlasse Trinkgelder für dich. Dankbarkeit ist eines davon. Gieße einen Schauer Dankbarkeit über dich. Dankbarkeit sehnt sich, betrachtet zu werden. Betrachte sie.
Küsse die Erde, auf der du gehst. Küsse alle Seinswesen, die gemeinsam mit dir auf ihr wandeln. Einerlei in welcher Richtung sie gehen, küsse alle mit deinem Herzen. Biete allen, die deinen Weg kreuzen, den Segen. Mögen sie dich an Dankbarkeit erinnern.
Dankbarkeit ist bedeutsame Energie. Niemand erklärt den Krieg, solange sein Herz mit Dankbarkeit Feuer und Flamme ist. Dankbarkeit ist eine simple Liebe. Liebe ist einfach. Reine Liebe ist einfacher.
Nicke dem Universum deine Dankbarkeit zu.
Danke Mir, dir das Seien gegeben zu haben.
Danke Mir für dein Menschsein.
Danke Mir für dein auf Gott Gewiesensein.
Danke Mir für alles und jedes.
Das Leben ist vor euch ausgebreitet. Dankt Mir, dass euch Wahlen zueigen sind. Dankt Mir für den freien Willen, den ihr innehabt. Es besteht keine Not und kein Bedarf, standardmäßig und per Voreinstellung zu leben.
Euer ist eine Welt aller Möglichkeiten. Euer ist ein Leben aller Möglichkeiten. Seid froh. Es gibt derart viele Töne auf der Tonleiter der Musik, hingegen wird noch mehr Musik erschaffen, als es Töne gibt. Es gibt derart viele Wörter in der Sprache, und doch sind die Kombinationen immer wieder neu. Selbst Kleider kommen in allerhand Stilen daher. Gibt es da eine Grenze? Warum sollte das Leben auf der Erde nicht unendlich sein mögen? Unendlich bedeutet Möglichkeiten. Und unendlich sind eure Möglichkeiten.
Erkundet das weite Universum vor euch. Stattet ihm mit eurem Herzen einen Besuch ab. Bringt all die Sterne und Meteore zu euch her. Bringt die Sonne und den Mond. Bringt Licht her. Mit eurer Bestätigung von Wertschätzung macht ihr euch das Licht der Sonne und das Licht des Mondes zueigen. Wertschätzung selbst ist auf der Erde ein beträchtliches Licht. Sie erhellt die Herzen, insbesondere eure eigenen.
Seid, euretwegen, dankbar. Lasst euer Empfinden von Dankbarkeit namenlos aus euch herausströmen. Seid ein anonymer Spender von Dankbarkeit. Lasst sie euren Stil sein. Dankbarkeit ist schlicht, und es ist ausreichend, dass sie ist.
Freut euch über all die Farben in der Welt. Regenbögen sind aus ihnen.
Freut euch über all die Klänge in der Welt, denn Musik ist aus ihnen hergestellt.
Seid für die Ansichten in der Welt und für eure Fähigkeit, sie euch anzuschauen, dankbar, denn aus ihnen entkommen die Künste und die Schönheit.
Seid für die Gerüche, die sich auf euch einstellen, dankbar. Stellt euch die Bewunderungswürdigkeit vor, die die Düfte eines frischen Regens und eines Blumengartens erfunden hat.
Seid dankbar für euren Geschmackssinn und euren Appetit, die euch nähren und behilflich sind, die Zeit zuzubringen, die Zeit vorgestellt, wie sie es ist.
Seid dankbar.
HEAVENLETTER #1497 – 23.12.2004 – Why Engage in Folly?
WARUM SICH MIT ABERWITZIGEM BESCHÄFTIGEN?
Gott redete …
Sei das, was du gerne möchtest, dass Ich es bin – weise und wohlwollend. Es ist nicht so, dass Liebe durch Weisheit gemäßigt wird, denn Liebe ist ihrer ureigenen Natur nach weise. Es ist vom Herzen von Hause aus weise, zu lieben.
Dass du das gesamte Universum auf deinen Fingerspitzen hast, bedeutet nicht, dass Ich dich verwöhne. Ich tue nicht alles für dich, obschon alles, was Ich tue, für dich ist. Wir könnten sagen, Ich gebe dir alle Teile des Spielzeugs, und überlasse es dir, es zusammenzusetzen. Ganz bestimmt bist du ein Teilnehmer im Leben.
Es stimmt, du bist ebenfalls ein Beobachter. Insofern, lasse deine Augen, die zusehen, Augen der Liebe sein.
Dein Zeitraum auf der Erde ist derart kurz, weswegen sich mit Torheiten einlassen? Ist Streiten nicht aberwitzig? Ist nicht alles außer Liebe auf der Erde töricht? Im Himmel existiert natürlich schier Liebe.
Etliche unter euch könnten sagen: „Gott, insofern als das Leben auf der Erde ohnehin nicht real ist, und eigentlich nichts geschieht, was macht es dann aus, was dem Anschein nach passiert? Inwiefern kommt es, falls es Krieg und Blutvergießen gibt, mehr darauf an, als darauf, dass Liebe und Glück existieren? Wenn alles Illusion ist, was ist dann von Belang, um welche Illusion es sich handelt? Was macht es denn aus, was sich ereignet, derweilen alles nichts anderes als Kräuselungen auf dem Wasser ist? Unsere Körper werden auf jeden Fall aufgegeben. Inwiefern ist das Wann oder Wie von Belang, während nichts von diesem relativen Leben real ist?“
Selbst unterdessen du fragst, weißt du, dass es sehr darauf ankommt, und dass es für dich sehr wichtig ist. Das Leben auf der Erde handelt nicht von nonchalanter Ungezwungenheit. Ja, alles ist Illusion. Während du dich indessen in ihm aufhältst, wieso solltest du die Illusion des Krieges vor der des Friedens wählen mögen? Wieso solltest du nicht stattdessen die Illusion der Brüderlichkeit entfalten mögen? Die Illusion des Ego hat auf der Erde nicht zu herrschen.
Auf der Erde seid ihr dabei, nach der Wahrheit zu suchen. Die Wahrheit ist unantastbar. Sie ist Liebe. Wieso sie missachten?
Sobald euer Leben auf der Erde vorüber ist, werdet ihr die Liebe, die ihr seid, voll und ganz wiedererkennen. Seid sie jetzt.
Ja, Schmerz und Leiden sind nicht Wahrheit. Sie sind nicht real. Sie sind Vorgefühle. Warum hingegen muss die Illusion des Schmerzes und des Leidens die Herzen Meiner Kinder infiltrieren, unterdessen Liebe weilt und harrt? Warum sollte irgendeines Meiner Kinder den Wunsch hegen, im Verlaufe dieses kurzen eingebildeten Aufenthalts auf Erden Minderes als Wahrheit zu verkünden und kundzutun?
Es stimmt, sobald ihr einmal von der Bühne herunter seid, ist das Stück vorbei. Es war bloß ein Stück. Ihr könntet sagen, ihr wärt dazu bestimmt, die Rolle des Helden oder des Schurken zu spielen. Daran ist etwas Wahres, gleichfalls könntet ihr damit zum Ausdruck bringen, dass ihr nicht verantwortlich seid. Ihr sagt, ihr habt euer Los gezogen, bevor ihr zur Erde kamt. Ihr werdet sagen, dass alles bestimmt ist, und dass Ich es bestimmt habe, und dass ihr in der Sache keine wirkliche Wahl habt. Ihr werdet sagen, dass ihr, falls ihr den Schurken spielen sollt, den bestmöglichen Schurken spielen möchtet. Oder ihr werdet sagen, dass es weder gutes noch schlechtes Schauspielern gibt. Ihr werdet nachvollziehen, dass es überhaupt weder gut noch schlecht gibt. Und doch windet ihr euch, während ihr das aussprecht, in eurem Stuhl, und ihr wisst, dass ihr etwas sein oder tun könnt, so wie ihr euch dazu entscheidet.
Freier Wille existiert. Ihr befindet euch in keiner Schraubzwinge. Welche Kontrakte ihr auch unterschrieben habt, ihr könnt sie ungeschrieben machen.
Vielleicht habt ihr ausschließlich gedacht, eure Rolle sei ein Schurke. Vielleicht habt ihr euch geirrt und trugt das falsche Kostüm. Ihr könnt ein anderes anziehen. Ihr könnt mehr als eine Rolle spielen. Habt ihr das nicht ohnehin getan?
Schurken sind ebenso sehr in Meinem Herzen wie ihr. Mir liegt da kein Unterschied an, euch indessen schon. Um euretwillen, während ihr euch auf der Erde aufhaltet, dränge Ich euch, Liebe zu wählen und ohne Urteile auszukommen. In Wahrheit ist es so, Ich habe euch gebeten, die Welt in die Höhe zu heben und sie auf Mich hin, den Gott der Liebe, zu weisen. Während ihr in der Illusion dahergeht, wandelt in der Liebe, die nicht Illusion ist.
HEAVENLETTER #1498 – 24.12.2004 – Holidays Have a Purpose
FEIERTAGE HABEN EINEN ZWECK
Gott redete …
Festtage weisen auf die Wahrheit des Lebens. Sie tragen die Namen der Wahrheiten des Lebens. Festtage heißen Unabhängigkeitstag, Thanksgiving, Christfest. Ich kenne keinen Feiertag, der Leiden oder Schmerz-Tag heißt.
Weihnachten kommt in zahlreichen Schichten daher. Sei nicht entsetzt, dass Weihnachten kommerziell wurde. Die Welt ist keineswegs insgesamt eine Kirche. Die Welt, wie die Musik, hat ihre Obertöne. Spirituelles wie auch Kommerzielles stützen das Universum. Das Kommerzielle tut das Beste, was es vermag. Es stellt allem Anschein nach, zum wenigsten, Essen auf den Tisch.
Christus hätte es gerne, dass sein Geburtstag voller Glücklichsein gefeiert wird auf jedweder Ebene, auf der es zum Vorschein kommt. Bloß, das Einkaufen-Gehen ist nicht immer glücklich.
Während du dieses Jahr Geschenke einkaufen gehst, rufe dir ins Gedächtnis, dass du an Christi Stelle einkaufst, und dass du Geschenke an seiner Stelle verschenkst. Dein Herz wird erhellt werden. Christus, der eine Personifizierung von Liebe ist, sieht gerne, wie du Liebe in seinem Auftrag, und infolgedessen in dem Meinigen, materialisierst. Natürlich sind die direkten Gaben Christi umfassender, aber er hat überhaupt nichts gegen dein Schenken von Andenken an seine Liebe. Die Gaben, die er verschenkt, sind weniger kenntlich, aber deutlich umfänglicher. Jeder begreift das.
Die Geschichte der Weisen, die dem Kind Jesus in dem Stall Geschenke bringen, weist so gut darauf hin, wie der Geber sich selbst ein Geschenk gibt. Das Kindlein Jesus braucht keine Geschenke. Die Träger der Geschenke wünschten sich, dass ihre Herzen Mut zugesprochen bekamen. Lasst dementsprechend Geschenke-Geben von eurem Herzen her ermutigt werden.
Geschenke-Geben ist keine Verpflichtung. Es kann beim Geben keine Verpflichtung geben. Verpflichtetheit unterbricht den Fluss der Liebe.
Wem du demnach auch ein Geschenk gibst, rufe dir ins Gedächtnis, dass du es in Christi Namen tust.
Und wenn du ein Empfänger eines Geschenks bist, so wisse, dass es von etwas Größerem herstammt, als von der Hand, die es dir zureichte. Kinder leuchten auf bei Geschenken, die sie geben und erhalten, du indes nicht immer. Es kommt die Zeit, wann es kein materielles Geschenk auf der Erde gibt, was dich aufheitern kann. Einzig das Geschenk des Herzens bedeutet dir etwas.
Nach allem Hin und Her, wenn alle Bänder und Geschenkpapiere weggeräumt sind, spürst du vielleicht eine Leere, die du lieber nicht spüren möchtest. Das Materielle kann nur so und so weit gehen, denn du bist ein Spirituelles Seinswesen. Immer und immer wieder stehst du dem gegenüber, und es ist wahrlich eine liebenswürdige Sache, Geliebte, sich ihr gegenüber zu finden. Ihr seid Geist, und einzig Liebe vermag euch zu füllen. Nichts sonst kann das. Einzig Liebe, die noch größer ist, kann euch füllen. Eure Welt dehnt sich aus, so wie ihr aufgeht, wie ihr in Liebe aufgeht.
In einer Welt der Fülle bist du es, der größere Liebe zur Folge zu haben hat. Größere Liebe ist nicht da, dass du auf sie wartest, sondern dass du sie gibst. Du trommelst sie nicht zusammen. Du gibst ihr statt. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du ein Instrument der Liebe bist. Einerlei in welcher Jahreszeit, unter welchen Gegebenheiten, du bist ein Instrument der Liebe. Es gibt sonst nichts, was du bist. Es gibt nichts Geringeres, was du bist. Es gibt nichts mehr. Du bist ein Instrument der Liebe.
Du bist nicht angelegt, deine Liebe in einer Schublade zu verwahren. Du bist angelegt, sie schlagartig zu befördern. Du bist angelegt, sie zu verkörpern. Du bist angelegt, sie zu leben.
Falls es dir schwer fällt, dich zu erinnern, dass du Liebe bist, und dich geliebt und liebend zu fühlen, dann übe Liebe auf Mir aus. Lasse Mich den Empfänger deiner Liebe sein. Es ist vielleicht leichter, deine Liebe zu Mir zu übertragen, woher alle Liebe kommt.
Stelle dir vor, dass Wir, du und Ich, mit der Liebe Fangen spielen. Stelle dir vor, dass Liebe austauschen wie Volleyball spielen ist. Stelle dir all die Herzen vor, die Liebe hochwerfen, und all die Herzen, die sie einfangen. Stelle dir vor, es gibt kein Netz und alle Spieler befinden sich auf der gleichen Seite. Stelle dir vor, es ist Liebe da, die überall hochgeworfen worden ist.
HEAVENLETTER #1499 – 24.12.2004 – May Peace Ring
DER FRIEDE MÖGE LÄUTEN
Gott redete …
Der Weihnachtstag ist da. Er kam in deinem Herzen an. Lass jeden Tag so begrüßt werden, wie der Weihnachtstag dafür bestimmt ist, begrüßt zu werden. Begegne und begrüße jeden Tag mit Spannung, mit dem Wundern, welche Geschenke das Universum dir überreichen möchte, und darüber, wie glücklich das Universum ist, das in Empfang zu nehmen, was du gegeben hast. Wie eifrig wirst du sein, mehr zu geben.
Jeder Tag auf der Erde sollte eigentlich ein Feiertag sein, denn, ist nicht der Austausch von Liebe heilig? Ist das Leben nicht der Austausch von Liebe, und ist demgemäß das Leben nicht heilig?
Hebe deine Gedanken, so gut du es kannst, hoch auf die Ebene der Liebe. Füttere die Armen in Gedanken mit deiner Liebe. Rette die Welt von dort, wohin sie sich verbracht hat. Was tat Christus anderes als die Welt mittels der Macht seines Denkens und seiner Liebe hochzuheben? Klar ist, die Macht seiner Gedanken und die Liebe waren die Meinen, so wie auch die deinen.
Du kannst die Welt mit Meiner Liebe erobern. Was für etwas Kleines ist es für das Ego in der Welt, mittels Gewalt ein Königreich einzunehmen, unterdessen Meine Kinder die Fähigkeit innehaben, das Königreich mit Liebe in Empfang zu nehmen und geerbt zu bekommen. Mit welchem Hungerlohn hat sich die Welt zufrieden gegeben. Sie versucht, heranzureißen, unterdessen alles, was es zu tun gilt, geben ist. Einssein ist Mein, und demgemäß ist es das deine.
Die Erde ist eine Gemeinde. Wusstest du das nicht? Sie ist ein Kloster der Bruderschaft. Sie ist eine Akademie der Liebe. Sie ist ein Kindergarten, und sie ist ein Institut Höherer Unterweisung. Es gibt nichts Höheres, als die Liebe zu lernen.
Dieser Tag ist ein Gedenktag an Christus, der tief im Menschen-Herz weiterlebt. Weihnachten ist ein Gedenken an die Liebe. Christi Liebe ist deine Liebe, wenn du das bloß wüsstest. Heute ist also eine Feier der Liebe, und alle Liebe ist Mein. Nach welcher Glaubensgemeinschaft oder Nicht-Glaubensgemeinschaft du dich auch benennst, heute ist eine Feier der Liebe. Es ist die Feier dessen, wofür jeder Tag bestimmt ist. Das ist kein Urlaubstag. Das ist ein Liebe-Tag. Möge der Friede in jedermanns Herz läuten, und möge ihn jeder vernehmen.
HEAVENLETTER #1500 – 25.12.2004 – A Glitter House
EIN GLITZER-HAUS
Gott redete …
Dein Körper ist ein Palast. Im Inneren dieses Palastes befindet sich eine Kammer, die der Liebe gewidmet ist. Sie heißt das Herz. Diese Kammer hallt durch den ganzen Palast wider.
Dieser Palast ist eine Heimstätte der Liebe.
Die Kammer des Herzens ist wie eine Welt am Boden der See, wo Liebe wie Fische herein- und herausschwimmt.
Das Schloss deines Herzens ist ein Glitzer-Haus. Es ist das ganze Jahr über für Weihnachten dekoriert. Lichter sind an jeder Mauer und an jedem Eingang, in jedem Schlupfwinkel und jeder Ritze angebracht, sie stellen die Liebe in den Mittelpunkt, die hin und her strömt.
Worum dreht sich das Geschäft deines Lebens außer um Liebe? Welches Geschäft, ausgenommen Liebe, hat etwas mit dir zu tun? Deinem Herzen liegt es an, einen jeden und alles zu begrüßen. Minderes als Liebe hat in deinem Herzen keinen Betrieb. Alles Geringere als Liebe ist wie ein Spion, der dein Herz infiltriert hat, um dessen Fluss der Liebe zu unterbrechen. Alles andere als Liebe ist der Infiltrator, und du der Saboteur.
Verkünde dir selbst aus den Tiefen deines Herzens her die Liebe, die du bist. Liebe dich selbst. Liebe dein Herz. Liebe alle Fische, die herein- und herausschwimmen. Du wirst nicht den ganzen Schatz kennen, der dort schwimmt. Du wirst wie ein Hund auf der Oberfläche gepaddelt haben oder auf deinem Rücken geschwebt sein, dir der Tiefen deines Herzens, in die dein Herz reicht, und der Längen deines Herzens nicht gewahr, in die es gerne gehen würde, würdest du Ja zu ihm sagen.
Du wirst wohl dein Herz abgeschattet haben, um die Sonne zu hindern, es zu erwärmen. Gestehe das ein. Du hast viele Dinge getan, um die Liebe zu umgehen, die bereits in deinem Herzen ist. Und du hast viele Dinge getan, um die Liebe zu umgehen, die gerne dein Herz betreten möchte. Du warst vielleicht allzu heikel. Selbst obschon Liebe nichts kostet, wirst du knauserig mit ihr gewesen sein. Geliebte, möget ihr, was die Liebe angeht, nicht ausschließend, wählerisch, hochnäsig, einschränkend, nicht kalkulierend sein. Liebe soll nachgekommen werden.
Euer Herz ist nicht angelegt, ein Verlies zu sein, in dem Gefangene festgehalten werden. Dein Herz ist bestimmt, der Schlüssel zu sein, der alle Gefangenen frei lässt. Dein Herz war nie angelegt, sich selbst an die Kette zu legen.
Ja, lasse dein Herz in der Welt wild wuchernd sein. Lasse dein Herz heraus, sodass es sich selbst entdecken wird. Lasse dein Herz einen Becher der Liebe sein, einen Purzelbaum der Liebe rund um die Biegung der Erde. Lasse dein Herz die Erfüllung des Gebens dessen sein, wonach es ihm so sehr ist, es zu geben. Lasse dein Herz einen Detektiv sein, der ein Ding dreht, wobei seine Mission lautet, sich selbst dahinterzukommen.
Dein Herz ist nicht so beabsichtigt, dass es den Winter kennt. Es ist bestimmt zum Frühling in der Blütezeit, zum Sommer am Strand, und dazu, im Herbst überall für jedermann, der durch sie läuft, die Blätter fallen zu lassen. Dein Herz ist dafür bestimmt, entblößt zu sein. Es ist bestimmt, zärtlich und pochend zu sein. Niemals war es vorgesehen, hart, steif, oder so zu sein, dass ihm schwer zu gefallen ist. Dein Herz ist unverwundbar. Kein Grund, es zu halten, es zu konservieren, es zu reservieren. Lasse dein Herz sein.
Du magst dir Sorgen machen, dein Herz sei zu weich, es ist allerdings nicht dein Herz, das falsch liegt. Sobald du dein Herz freilassend gibst, nimmst du keinen Gefangenen. Sobald du erkennst, dass jedwede Liebe Mein ist, wieso solltest du dann etwas als Beleidigung ansehen mögen? Sobald du Meine Liebe für dich bejahst, siehst du nicht einmal Zurücksetzung. Du nimmst nichts persönlich, weil es nicht an dir ist, das so zu nehmen. An dir ist es, Liebe zu geben. Gib Liebe wie Handzettel, die du den Menschen auf der Straße aushändigst. Alles, was du tust, ist sie übergeben. Niemand hat einen zu nehmen. Du bist allzu beschäftigt, die Zettel der Liebe auszuteilen, als dass du darüber nachdenkst, wer einen entgegennimmt oder was sie mit ihm anstellen.
Dein Herz ist nicht bestimmt, Rechenarbeit zu leisten. Dein Herz ist für Liebe und für Liebe allein bestimmt.
HEAVEN #1457 – 12.11.2004 – God Asks a Few Questions
GOTT STELLT EIN PAAR FRAGEN
Ich bin Das, Was dich bedenkt. Ich bin Das, Was dich wiedererkennt. Ich bin Dieser Kern, den du in Meinem eigenen Licht ausschmückst, Licht auf Licht, Partikel des Einsseins von Licht. Beleuchtet das Licht Sich Selbst? Wenn schier Licht ist, kann es Unlicht geben? Kann Licht auseinander genommen werden? Kann Licht in einer Hand gehalten werden, oder ist die Hand das Licht, das sich selbst hält? Ist Licht innen oder außen, oder ist es sowohl innen wie außen, oder sind innen und außen pure eingebildet gewähnte Vorstellung? Und Wer oder Was stellt sich vor?
Und wo existiere Ich? Es wird oft gefragt, ob Ich wirklich existiere. Ich frage dich jetzt. Existierst du wirklich?
Falls ja, wo existierst du außer inwendig in Mir?
Existiere Ich ebenso inwendig in dir?
Ja, Ich existiere in dir, und Ich wachse dort in Übereinstimmung mit dem Schlag deines Herzens. Auf einer anderen Ebene gibt es kein Inwendig in dir mehr, als es ein Außerhalb von dir gibt. Die Eine Wahrheit kann in zahlreichen Weisen gesagt werden. Du bist Mein Gedanke, und Ich dein Gedanke, somit habe Ich einen Gedanken von Mir Selbst, der sich in einen Gedanken deinerseits übersetzt. Ich denke Mich Selbst. Wir sind alle zusammen gemischt, Meine teuren Kinder, und Wir wissen nicht, was was ist. Wir können sagen, deine Individualität ist ein neuer Gedanke, und, Ich bin der alte Gedanke, der erste Gedanke, der ursprüngliche Gedanke. Aber, das ist doch klar, Ich dachte nicht wirklich, Ich erschuf. Zwischen Meinem Gedanken und der Erschaffung gibt es keine Entfernung. Zwischen Meinem Gedanken und dem, was aus ihm entkommt, kann es keine Trennung geben. Schöpfung war eine einzige Bewegung. Zeit existierte nicht, als dass daraus eine Distanz zu entkommen in der Lage wäre. Desgleichen gab es kein Überlappen. Alles war unverzüglich, instant, und ist nach wie vor instant. Ich ziehe Meinen gleichen ersten Atemzug ein und atme nach wie vor aus, und gleichwohl existieren Einatmen und Ausatmen nicht, und, existierten sie, so wären sie nicht voneinander getrennt.
Wie Unsere Beziehung beschreiben, diese Liebe, die zwischen Uns existiert, wie sie beschreiben, unterdessen es kein Dazwischen gibt? Wie hat das Einssein eine Beziehung mit Sich Selbst? Benötigt Beziehung getrennte Teile? Kann das Einssein über Sich Selbst hinweg springen? Kann das Einssein überallhin reichen, auch dann, wenn es kein irgendwo gibt, bei dem anzulangen wäre? Kann das Einssein ruhig dableiben und zur selben Zeit auf Reise sein? Kann das Einssein Türen öffnen, auch dann, wenn es keine Türen zum Öffnen gibt? Kann das Einssein sich selbst fragmentieren und Sich nach wie vor Einssein nennen? Kann das Einssein fragmentiert werden, außer in Gedanken? Können Gedanken zurückgehalten werden? Können Gedanken neu in Betracht genommen und revidiert werden? Wohin gehen Gedanken, wenn du mit ihnen durch bist?
Wenn Einssein ist, gibt es dann lediglich Einen Gedanken, und hatte Er versucht, Sich Selbst auseinander zu nehmen, sodass er rechnen konnte und zum Ausloten unfähig sein konnte?
Was hat Individualität mit dir zu tun?
Bist du wie die Sonne, die Ihre Strahlen ausreicht, und Deren Strahlen zurück scheinen? Wohin gehen die Strahlen, oder gehen sie nirgendwohin? Existieren Strahlen wirklich? Und wenn das so ist, sind sie von der Sonne Selbst getrennt? Wen wärmt die Sonne, und wen wärmen Ihre Strahlen, unterdessen es lediglich die Sonne gibt, die aus purer eigener Freude heraus scheint? Wer braucht Erwärmen? Was scheint die Sonne an, wenn nicht Sich Selbst? Was braucht sie denn mehr als Sich Selbst?
Wer schreibt diese Worte, und Wer liest sie? Und Wer liest sie nicht? Woher kommen diese Worte? Existieren sie? Haben sie sich selbst geschrieben? Was besagen sie, und was macht es aus, was sie besagen? Wer versteht sie und Wer missversteht sie, und worin besteht der Unterschied dabei, falls es einen gibt?
Was gibt es da zu sagen? Wir lieben. Reicht das nicht? Was macht das aus Wen oder Was oder irgendwas überhaupt? Wir, die Wir Liebe sind, lieben, und das ist die ganze Geschichte der Existenz. Nun habe Ich geredet, und dementsprechend hast du geredet. Nun hast du gelesen, und dementsprechend habe Ich gelesen.
HEAVEN #1481 – 7.12.2004 – More of What Love is About
MEHR DARÜBER, WORUM ES BEI DER LIEBE GEHT
Der Ausdruck „Liebe hört nie auf“ ist nicht ganz korrekt, da es zu der Permanenz von Liebe keine Schlussfolgerung gibt. Sie kann nicht nichtwähren. Sie kann schier sein. Sie ist alles, was sein kann. Nichts anderes ist weder noch kann es sein. Liebe kann herumgekickt werden – sie wird herumgekickt -, und dennoch ist sie immer noch Liebe, und sie ist unbeeinflusst.
Die Liebe, über die Wir sprechen, ist keine persönliche Liebe, denn sie braucht kein Objekt, keine Person, um zu lieben. Sie ist desgleichen keine unpersönliche Liebe, da sie alles ohne Unterlass liebt. Sie ist reine Liebe, ungewandelt durch Wechsel und Einkerbungen an der Oberfläche. Sie ist die Liebe, die ist. Sie bröckelt nicht ab. Sie kann nicht fragmentiert werden. Sie kann weder gekniffen, noch zerschnitten, noch heller gemacht, noch heruntergeregelt werden. Sie ist bereits das hellste Licht unter allem, und, Geliebte, sie scheint in euren Herzen. Ihr seid der Ruheort der Liebe.
Wo hätte Ich die Liebe hinstellen sollen, wenn nicht inwendig in euch, in euch, die ihr Meine Sprecher für Liebe seid? Hätte Ich die Liebe Tieren und nicht euch geben sollen? Hätte Ich sie den Bäumen und dem Land und nicht euch geben sollen? Hätte Ich sie dem Kosmos und nicht euch geben sollen? Hätte Ich sie dem einen unter euch und dem anderen nicht geben sollen? Hätte Ich die Liebe dem einen Herz freizügig und dem anderen knauserig geben sollen? Ich wollte so etwas nicht. Ich gab euch, einem jeden unter euch, die Liebe in gleichem Maße, und das ist Liebe im Unermesslichen, Liebe im Unendlichen und im Überfließen. Ich habe Liebe bei niemandem knapp gehalten. Und eben das möchte Ich euch lehren. Ich unterweise euch. Ich unterweise euch jetzt, die Liebe in eurem Herzen zu spüren und sie zu geben.
Oh, wenn ihr doch bloß einen einzigen flüchtigen Blick auf die Liebe hättet, die ihr seid, ihr würdet sie von den Dachsparren herunter singen! Ihr würdet sie eimerweise auskippen. Ihr würdet mehr als Spuren von ihr überall hinterlassen. Ihr würdet überall große Klumpen von ihr ausschöpfen, bis ein jeder wie ihr wäre und anfinge, Liebe überall in allem zu sehen, bis ein jeder über die Liebe stolpern würde, in ihr tanzen würde, das Universum mit ihr zum Kreisen bringen würde, die Sterne mit ihr erreichen und sie, die Sonne und den Mond auf die Erde herunter bringen würde, und bis ein jeder sich mit ihnen erheben würde, solange bis die Benennung von Erde und Himmel ein und dasselbe wäre.
Es gäbe in der Liebe keine Ungleichheit, keinen Wandel in der Farbe, keine Verschmutzungen, keine Tränen, einzig Liebe voller Frohlocken, Liebe ohne Maßen, Liebe kolossal in ihrer Stille, Liebe, wie sie widerhallt, Liebe, der einzige Klang, der gehört wird, Liebe, das einzige Buch, was gelesen wird, Liebe, die einzige Sache, um sie zu sehen oder zu tun oder zu sein, Liebe derart überschäumend, dass kein Gedanke an etwas anderes existieren kann, Liebe derart überzeugend, dass nicht einmal der Gedanke an sie existiert, schlicht die Liebe selbst, wie sie quirlt, funkelt, aufsaugt und verströmt, dem Tod die Stirn bietende Liebe, Liebe so klar wie Glas, Liebe so reich wie Sahne, Liebe in allem Überfluss, Liebe einzig, schlichte Liebe, unverschönert, in den Nachrichten vorangekündigt, die einzige Sache, die im Fernsehen gezeigt wird, die im Radio gehört, die in der Schule gelehrt wird, in alles hinein gebacken, in einer jeden Zeichnung, in jeder Note der Musik, in jedem Wort, in jedem Herzschlag, in jedem Atemzug offen gelegt, Liebe, wie sie purzelt, wie sie wieder aufsteht, wie sie sich ausstreckt, wie sie anfasst, wie sie emporfliegt, wie sie landet, wie sie sich einschlägt, wie sie aufwallt, Liebe, die Schlachtfelder auslöscht und Blumen dazu bringt, zu wachsen, Liebe, das Thema des Tages, Liebe völlig ohne Anstrengung, Liebe glänzend, Liebe, die das Leben in echten Farben einfärbt, Liebe an jeder Straßenecke, an jeder Türtreppe, Liebe, die an jeder Tür anklopft, hinten wie vorne, Liebe, die durch Fenster, Schornsteine eintritt, Liebe, die durch Mauern geht, Liebe in Ekstase, Liebe, die sich verzweigt, die strömt, die durch Hügel und Täler läuft, Liebe, schöne Liebe, die das Universum und den Willen Gottes krönt, und alldas jetzt unmittelbar vor deinen Füßen ausgebreitet.
HEAVENLETTER #1482 – 8.12.2004 – It Doesn’t Have to Be in Words
DAS MUSS NICHT IN WORTEN SEIN
Gott redete …
Dankbarkeit ist schier Gewahrsein. Wenn du den Himmel ansiehst und merkst, dass er blau ist, sagst du: „Der Himmel ist blau.“ An deiner Aussage ist nichts Bemerkenswertes oder Außergewöhnliches. Du hast den Himmel gesehen, und du hast gesehen, er war blau. Und so steht es mit der Dankbarkeit.
Dir wurde ein Geschenk überreicht. Viele Geschenke sind dir gegeben worden. Nimm sie zur Kenntnis, und ganz natürlich fühlst du dich dankbar. Diesem Aufwallen von Liebe in deinem Herzen wurde der Name Dankbarkeit gegeben. Schier ein volles Herz kann die Vollheit, die es spürt, wahrheitsgetreu zum Ausdruck bringen. Dankbarkeit hat empfunden zu werden, bevor sie ausgedrückt werden kann. Es muss Gewahrsein da sein. Demnach ist es nicht so gewichtig, dankbar zu sein, wie es gewichtig ist, gewahr zu sein.
Dankbarkeit ist froh sein. Du kannst nur über das froh sein, dessen du gewahr bist. Du kannst genauso nur darüber griesgrämig sein, dessen du dir gewahr bist. Setze die Blicke deines Gewahrseins hoch an. Genug vom Hinsehen auf den Boden mit einem Mikroskop. Besser die Sterne anschauen und deren Dankbarkeit für dich spüren. Dein Herz ist wie ein Stethoskop, das auf den Schlag der Sterne hört. Es dankt deinen glückbringenden Sternen.
Dankbarkeit ist anerkennende Danksagung dafür, was ständig war. Du kannst soeben dahinter kommen, wofür du dankbar bist, indes kam das, wofür du dankbar bist, nicht soeben in die Existenz. Etwas wird dir gedämmert haben, aber es war da, bevor du es bemerkt hast.
Es ist recht so, alles für selbstverständlich zu nehmen. Alles wurde euch gewährt. Das Kind hält es für selbstverständlich, dass man es nährt. Für selbstverständlich halten ist eine Symbolisierung von Vertrauen. Hinwiederum kann man das Universum für selbstverständlich nehmen und trotzdem dankbar sein. Meine Kinder, seid für alles dankbar. Lüftet gegenüber dem Universum den Hut.
Seid dankbar für Vertrauen, denn ihr seid in der Tat mit ihm gesegnet. Es ist etwas Natürliches, Vertrauen in die Gütigkeit des Universums zu haben. Es ist unnatürlich – indes allgemein verbreitet -, dass es an Vertrauen mangelt. Ihr könnt das mit eurem Dank für das Vertrauen zurückführen. Vertrauen möchte wiederhergestellt werden. Dankbarkeit möchte gespürt werden. Die Freude, nach der du suchst, hat dich gesucht.
Ich sähe es so gerne, dass ihr euch Mir anvertraut. Nehmt Mich mit euch herum. Ich werde euer gediegenster Ratgeber sein. Ich habe eure Interessen im Innersten. Ich habe keine Agenda Meiner eigenen Liebe, sondern Liebe. Ich habe kein anderes Ziel. Liebe wird alles in Obhut nehmen. Es gibt ohne Liebe keinen Frieden. Ohne Liebe gibt es keine Kunst, keine Musik, keinen Tanz. All diese Liebe in der Welt ist die Liebe Gottes. Ihr denkt von der Liebe Gottes, als würde sie eure Liebe für Mich bedeuten, die Wahrheit lautet aber dabei, dass Ich euch liebe. Du bist derjenige, den Gott liebt. Du bist die Liebe Meines Lebens. Du bist die grünen Wiesen und Weiden, die Ich für dich wieder in Stand setze. Du bist die Barmherzigkeit und die Gütigkeit, die dir folgen, und die sich nicht von dir abscheiden können. Du bist alles umfassend.
Demnach seid ihr ebenfalls dankbar. Ihr habt darüber nicht ernst zu werden. Das ist keine ernste Sache. Es ist etwas Natürliches, Dank zu sagen. Sage der Sonne, dem Mond und den Sternen Dank, und bedanke dich bei den Augen, dass sie sie sehen, und bei dem Einssein hinter den Augen. Bedanke dich bei deinem eigenen Suchen. Bedanke dich bei deinem Finden. Habe Dank für dein Nicht-Finden. Habe sodann Dank für die Freude, die noch kommen wird.
Bedanke dich für die Fähigkeit, dich zu bedanken. Das ist etwas Wundervolles. Das muss nicht in Worten sein.
HEAVENLETTER #1483 – 9.12.2004 – A Father and Child Talk
EIN GESPRÄCH ZWISCHEN VATER UND MUTTER
Gott redete …
Ihr seid Spruchbänder, die Ich überall über der Welt angebracht habe. Ihr kommt in all den Farben des Lichts daher. An und für sich seid ihr Neonlichter, die Ich über die bekannten und unbekannten Universen verdrahtet habe. Ihr seid die echten Weihnachtslichter, die die Welt erhellen und Meinen Namen verkünden. Ihr seid die Sterne auf Erden, und ihr seid ewiges Licht. Kein Schlüssel zum Herumdrehen. Keine Batterien zum Ersetzen. Ihr, wer immer ihr meint zu sein, und wo immer ihr meint zu sein, seid Mein Licht, das auf der Erde etwas Schmuckhaftes ist. Euer Licht leitet über die Meere der Sterne und Galaxien, die ihr nicht einmal sehen oder ergründen könnt. Euer Einflussbereich ist weiter, als ihr es euch ausmalen könnt. Ihr seid wie das Uhrwerk des Universums. Ihr seid wie Chakren, die die sich drehenden Planeten zum Kreisen bringen. Ja, ihr.
Dafür habt ihr Mein Wort. Bestimmt verlasst ihr euch nicht auf die Geisteshaltungen der Welt. Die Welt kennt euren Wert nicht. Sie hat euch gar erzählt, ihr wärt im Weg, oder dass ihr nichts wärt. Die Welt kann ihre Nase direkt vor ihrem Gesicht nicht sehen. So viel dazu, was die Welt weiß.
Ihr seid Meine Signatur auf Erden. Ihr seid Meine Schöpfung, und Ich signierte mit Meinen Namen, derart stolz bin Ich darauf, was Ich erschaffen habe, als Ich euch erschuf. Ich unterzeichnete in eurem Herzen mit Meinem Namen. Wenn ihr eure Augen schließt und sorgsam hinseht, werdet ihr ihn dort finden. Er ist eingeprägt und kann nicht ausgewaschen werden. Ihr müsst Meine Unterschrift gar mit euren Fingerspitzen erfühlen, da ihr möglicherweise Scheuklappen getragen habt.
Kommt schon, was habt ihr eures Erachten denn getragen? Meintet ihr, ihr wart auf der Erde Obdachlose, die sich die Dinge durch den Kopf gehen lassen, bis ihr eines Tages von eurer fehlgeleiteten Pflicht auf der Erde erlöst und zum Himmel zurückkehren würdet?
Geliebte, ihr seid die Fabrizierer des Himmels. Ihr seid die Macher und die Enthüller. Du liebe Zeit, ihr habt ihn noch nicht einmal euch selbst gegenüber den Blicken freigegeben.
Ich singe euren Lob in der Höhe. Hört Mich.
Ich wehe euch über den Himmel wie eine E-Mail über das Netz.
Ihr seid Meine Botschaft an die Welt.
Ihr wisst nicht, Wer ihr seid. Oh, vielleicht könnt ihr die Worte mummeln, Worte sind allerdings für euch leicht. Anerkenntnis von Wahrheit ist eine andere Sache. Ihr habt Anerkenntnis hinausgezögert, Geliebte. Beschleunigt euch jetzt. Hattet ihr nicht genug davon, euch zurückzuhalten?
Ihr braucht nicht beworben zu werden. Ihr seid bereits, wenn ihr doch bloß darum wüsstet, weit fortgeschritten. Euch schien das anders herum. Eure Wurzeln sind im Himmel. Wo, meintet ihr, seid ihr hergekommen und woraus, meint ihr, seid ihr gemacht? Und was könnte der Himmel, von dem ihr herkamt, anderes bedeuten, als dass ihr heilig seid? Kind der Heiligkeit, du bist Meine Ganzheit.
Was kann Ganzheit anderes bedeuten, als dass ihr vollendet und vollkommen seid?
Ihr seid alles, was es gibt. Ihr seid Mein Licht, Meine Liebe, Mein Gedanke, Meine Schöpfung. Ich pflanzte alles in euch. Der gesamte Schatz liegt in euch. Das ist das Himmelskönigreich. Ich gab es euch ohne zu zögern. Ich hielt nichts zurück. Und alles, was ihr zu tun habt, ist anerkennen, bestätigen, bejahen. Selbsterkenntnis ist schlicht eben das. Es gibt nichts, was euch hinzugetan werden könnte. Alles, was ihr zu tun habt, ist euch kneifen und erkennen, dass es wahr ist, was Ich sage. Wacht aus jenem törichten Traum auf, den ihr hattet. Es war bloß ein Traum. Habt nunmehr die Wahrheit. Ich biete euch alles von euch auf einem Silbertablett an. Nein, auf einem goldenen Tablett. Möchtet ihr es in Treu und Glauben annehmen? Möchtet ihr es mit oder ohne Glauben entgegennehmen? Möchtet ihr es einfach in Empfang nehmen?
Sagt: „Ja, Vater/Mutter Gott, ich möchte das.“
HEAVENLETTER #1484 – 10.12.2004 – Beyond Excitement
JENSEITS VON AUFGEREGTHEIT
Gott redete …
Seid die Ruhe selbst. Aufgeregtheit wird nicht benötigt. Gleichmütige Gelassenheit ist. Sobald ihr erkennt, wer ihr in den Tiefen eures Herzens seid, habt ihr alle Gespanntheit, die ihr benötigt, bloß, dann ist es keine Aufregung sondern Erleuchtung. Sobald das Essen fertiggekocht ist, habt ihr es nicht mehr umzurühren.
Bisweilen nutzt ihr euch mit Aufgeregtheit ab. Es ist, als ob ihr täglich Achterbahn fahrt, oder als ob ihr eine Pille einnehmt, die euch elektrifiziert, oder als ob ihr in eurem Auto mit überhöhter Geschwindigkeit daherbraust.
Ich erzähle euch nicht, euch zu verführen. Ich sage schlicht, dass die guten Gaben, die euch das Leben zuführt, erwartet gehören. Nehmt sie als das euch Gebührende. Seid für sie dankbar, hingegen gehört die Blendung der Aufgeregtheit nicht mehr länger euch zu.
Nehmt das nicht so, als bedeute es, dass ihr euch um Ruhe bemühen sollt. Nein, es bedeutet schlicht, dass ihr euch nicht mehr um Aufregung scharen müsst.
Ist der Lotteriegewinn tatsächlich aufregender als Mein Kind sein? Derart in die Illusion seid ihr eingehakt, dass Ich zaudere, euch zu fragen, wem ihr den Vorzug geben möchtet, der Lotterie oder Gott. Ich möchte euch nicht bitten, diese Wahl zu treffen. Ihr seid dafür nicht parat. Trotzdem, Geliebte, ihr könnt beides haben.
Falls es keinen Bedarf für Aufgeregtheit gäbe, gäbe es vielleicht keinen Bedarf für Kriege. Der Friede gestattet euch, in Gleichmut zuzunehmen. Vielleicht ist Gleichmut das Allerletzte, was ihr möchtet. Aufruhr mag für euch attraktiver sein.
Was liegt jenseits von Aufgeregtheit? Was ihr soeben habt. Belebung und Anspannung sind nicht das gleiche. Belebung ist für das Leben bereit sein, es kaum erwarten können, loszugehen. Aufgeregtheit ist eure Energie bis zum Anschlag auf Touren drehen, während es alles in allem mühelos geht.
Falls das Leben dein Pferd wäre, wie würdest du mit ihm umgehen? Falls du dein Pferd wärest, wie würdest du dich selbst behandeln? Würdest du es die ganze Zeit Nase an Nase rennen lassen?
Wann kam es dazu, dass abgeklärte Heiterkeit vom gewöhnlichen Leben ausgesondert wurde? Wann hatte sie zu bedeuten, schlapp herumhängende Kleider anzuziehen und irgendwo anders hinzugehen, um sie aufzufinden, um mit ihr eine Verabredung zu vereinbaren? Heitere Gleichmut gehört euch zu. Heiterkeit ist nicht dazu bestimmt, eine Erholung getrennt von eurem Leben zu sein. Ihr habt euch für sie nicht zu einem Kurort oder auf einen Berggipfel zu begeben. Haltet einfach dort, wo ihr seid, einen Augenblick inne, holt Luft und schwelgt in der Wundersamkeit des Lebens.
Es hat den Anschein, als befändet ihr euch in einem Rennen, um dem Leben zu begegnen, oder dass ihr von ihm wegrennt. Pausiert einfach dort, wo ihr seid. Lasst die Energie aus euch heraus gehen wie Licht. Ihr müsst sie nicht immer zu euch nehmen, euch sie zufüttern. Lasst eure Energie zur Ruhe kommen. Eure Pioniertage sind gewesen. Ihr habt euren Pflock gefunden, und er ist hier. Ihr braucht nicht weiterzugehen. Ihr seid zuhause, und Friede ist bei der Hand.
Geliebte, ihr liebt es, verzaubert zu werden. Deswegen hastet ihr zur Unterhaltung. Ihr liebt es genauso, Schlafen zu gehen, demnach prellt ihr euch im Leben hin und her. Die eine Seite des Netzes ist Aufgeregtheit, und die andere Seite ist Langeweile. Die eine Seite ist Tätigkeit, und die andere Seite ist still. Trefft euch am Netz und gebt euch mit Gleichmut die Hand. Habt die Auffassung, dass ihr sie gerne möchtet.
Gelassenheit ist eine Tränke. Trinkt tief. Füllt euch wieder auf.
Es gibt fünf Gänge beim Auto des Lebens. Einer heißt Tempomat. Wenn das für ein Auto gut genug ist, warum nicht für euch? Euer Tank ist voll. Was soll euch abhalten, darum zu wissen, und demgemäß zu fahren? Die Idee lautet nicht, so viel Benzin so rasch ihr es könnt zu verbrauchen. Ebenso wenig lautet die Idee, so wenig wie möglich zu aufzubrauchen.
Es gibt nichts, was ihr zu tun habt. Ihr könnt Gleichmut nicht tun. Ihr könnt ihn allerdings einladen. Ich habe ihn soeben für euch eingeladen.
HEAVENLETTER #1485 – 11.12.2004 – God’s Prayers
GOTTES GEBETE
Gott redete …
Ihr seid alle in Meinem Herzen und Sinn. Niemals draußen. Und dennoch betet ihr zu Mir.
Gebete funktionieren, da sie euch näher zu Mir her bringen. Sie funktionieren für euch. Sie gehen bei der Person auf, die betet, und bei jenen, für die gebetet wird. Auf anderem Wege sind Gebete nicht vonnöten.
Gebete kitzeln heraus, was gut ist, und machen es zu etwas Bemerktem. Der betet, stellt sein Augenmerk scharf, und mittels der Macht seines eigenen Denkens, seiner Absichten, seinem Trachten werden seine Gebete realisiert.
Im Gebet setzt ihr euch mit Mir in Verbindung. Ihr berührt den Saum Meines Gewands, und die Illusion verflüchtigt sich. Was ihr gerne geheilt haben möchtet, ist insgesamt die Illusion. Die Bedürftigkeit nach Heilung ist Illusion. Indes eine Illusion, an die ihr sehr kräftig glaubt. Krankheit, Krieg sind große Illusionen, die aufgrund der Bezeichnungen und der Gründe, die ihr ihnen ausreicht, aufrecht erhalten werden. Eure Kultur unterstützt Illusion. Illusion ist zu einem Unternehmen geworden. Geld hat sich mit der Illusion davongemacht. Illusionen sind falsche Götter, vor denen ihr euch bückt.
Ihr steht in Erwartung, dass euch eines Tages Krankheit oder ein Unfall widerfährt – oder Armut oder Liebesverlust. Ihr schaut fortwährend hinter eure Schulter. Ihr mögt ja beten, dem zu entkommen, was ihr nicht mögt, unterdessen ihr ihm Ehre bezeugt. Ihr zollt dem Gespenst Unheil Anerkennung. Es ist mehr als Ich in eurem Sinn. Furcht souffliert euch, darum zu beten, was bereits das eure ist, welches ihr hingegen noch nicht anerkanntet.
Alle Heilung kommt von Mir. Indes ist es dein Herz, das Heilung bejaht. Demnach bist du der Heiler. Falls Wir das Wort „Zuständigkeit“ benutzen sollten, könnten Wir sagen, die Verantwortlichkeit liegt bei dir. Ich benötige deine Teilhabe nicht. Zur selben Zeit verlasse Ich Mich auf deine Teilnahme. Sie ist das angetragene Ansinnen. Sie ist die rückgemeldete Zurkenntnisnahme. Das Niveau deines Gedankenguts erbringt die Erfüllung. Allerdings ist da mehr dran als dein individuelles Denken allein, denn du lebst in einer Gezeitenwelle des Denkens. Wunder geschehen. Öfters ereignen sie sich trotz deines Denkens und der gemeinsamen Gedanken der Welt. Die Wunder sind natürliche Vorkommnisse, Geliebte. Die Furcht nicht.
Gebete sind von Bedeutung, da das, worüber ihr denkt, bedeutsam ist. Worüber ihr denkt, das bringt ihr zu euch her. Hin und wieder kommt es zu Aufschüben. Mitunter ist es augenblicklich, obschon sich in Wahrheit alles in dem Augenblick zuträgt, wann ihr es euch aussuchst. Alles was ihr erstrebt, langt bei euch an. Selbst die Toten werden ins Leben zurückversetzt, obschon es natürlich keinen Tod gibt, von dem her es eine Wiederherstellung einzunehmen gilt.
Demnach erfolgt in Wahrheit nichts. Dem unbenommen schenkt ihr den Vorkommnissen gleichwohl eine Menge Glauben.
Ihr werdet gar meinen, der Himmel sei die Illusion, wohingegen der Himmel die Wahrheit ist. Falls ihr aber den Himmel als Illusion euch zueigen machen möchtet, dann tragt jene Illusion über all den anderen Illusionen an euch, die ihr bei euch habt. Gedanken an den Himmel belasten keinen, so wie es andere Gedanken tun.
So wie ihr über den Himmel denkt, so werdet ihr anfangen, ihn zu empfinden. So wie ihr über Mich denkt, werdet ihr anfangen, Mich zu empfinden, werdet ihr spüren, wie Ich euer Herz rühre, wie Ich euch näher bringe. Fühlt Mich, wie Ich durch eure Adern ströme. Fühlt Mich, wie Ich Mich durch euer Herz pumpe. Hört Mich, wie Ich euch segne und eure Stirn besänftige. Treibt euer Herz zu dem Meinigen voran.
Ich bete, dass ihr Mich tief innen in euch erkennen möget. Ich bete, dass ihr Erbarmen kennen lernt, und dass ihr barmherzig werdet. Ich bete, dass ihr all die Liebe bekommt, um die ihr lechzt, und dass ihr Liebe im Überfluss geben möget. Ich bete, dass eure Gedanken euch Frieden, Gesundheit, Reichtum und Weisheit bringen. Ich bete, dass ihr alles, was ihr für euch und eure Familie erstrebt, ebenfalls für alle Familien gleichermaßen erwünscht. Mich verlangt es, dass Ich in eurem Herzen zunehme und aus ihm entströme. Ja, lasst Mich aus eurem Herzen kommen, sodass ihr Meine Macht und Pracht erblicken und erkennen mögt, dass sie für immer und ewig die euren sind.
HEAVENLETTER #1486 – 12.12.2004 – Where the Action Is
WO DIE WIRKSAMKEIT LIEGT
Gott redete …
Was gibt es, das du nicht zu tun vermagst, solange Ich an deiner Schulter bin? Was gibt es, das du auf Mein Ansinnen nicht zu tun vermagst? Du nickst mit deinem Kopf, ja, wenn Ich dich hinwiederum ersuche, glücklich zu sein, wühlst du allzuoft mit deinen Füßen.
Wenn ihr darüber nachdenkt, Geliebte, was gibt es denn, um darüber unglücklich zu sein? Oh, Ich weiß, ihr seid gut darin, Gründe zu finden, sobald ihr hingegen jene Gründe wegschiebt, so wie ihr Kleider auf der Stange in eurem Schrank wegschiebt, verbleibt ihr ohne jedweden Grund. Du hältst aber an deinen Gründen für Gram, Sorge und Angst kräftig fest, für dich und für die Welt. Du erhebst Anspruch, du möchtest Glücklichsein, gleichwohl hältst du an deinen Gründen fürs Unglücklichsein fest, so als ob Letzteres ein Preis wäre, den du zu gewinnen habest. Was wird deinem Dafürhalten nach passieren, wenn du deinen gesamten Widerstand gegen das Glücklichsein los lässt?
Wie steht es um die Gründe, glücklich zu sein? Was ist ihnen widerfahren? Ich meine nicht all die Gründe, weswegen du glücklich sein solltest, sondern all das, was dich von Hause aus glücklich macht. Welche Augenblicke geben für Glück? Nimm dir einfach mehr von ihnen.
Vielleicht bist du dir selbst beim Verfolg dessen, was sonst irgendjemand für dein Glücklichsein erklärt hat, gegen den Strich gefahren. Erkläre es für dich selbst.
Vielleicht bist du glücklich, wie du aus dem Fenster schaust, die Welt hinwiederum sagt dir an, du müssest draußen vor dem Fenster sein, du müssest bei dem Trubel der Welt vor dem Fenster einen Teil ausmachen. Vielleicht denkst du unaufhaltsam, du solltest aus dem einen oder anderen Grund etwas anderes tun, als du jetzt soeben tust.
Lasse Gründe los. Sie zählen zu sehr ab und haken zu viel ab. Falls du Gründe haben musst, denke einfach an Gründe fürs Glücklichsein, anstatt an die Gründe, die gegen es sprechen. Einwände sind leicht vorbringbar. Es ist bestechend, sie vorzubringen.
Geliebte, ihr braucht für Gründe kein Pro oder Kontra. Es ist für euch nötig, Gründe los zu lassen. Sobald ihr sie los lasst, werdet ihr euch laut und klar von eurem Herzen leiten lassen können. Euer Herz wird euch ziehen. Ihm wird die Energie nicht ausgehen. Euer Herz wird euch geschmeidig entlang bewegen.
Dreimal Hoch auf euer Herz. Es hat zahlreichen Stürmen getrotzt. Es hat sich bei euch gut durchgeschlagen, der Bewandtnis zum Trotz, dass ihr es zurückhieltet. Kommt ohne alle eure Gründe aus und hütet euer Herz. Lasst euer Herz zu euch selbst führen. Euer Herz ist der Bug eures Schiffs. Es wird euch dorthin nehmen, wo ihr sein mögt. Ihr habt nicht zu wissen, wo das ist, gleichwohl wird euch euer Herz dorthin nehmen.
Geliebte, es gibt für nichts einen Grund. Hinfür haben wir Reim. Es gibt Rhythmus, und der Rhythmus kommt aus eurem Herzen. Euer Herz ist wie die Trompeten, die in alten Zeiten schmetterten und die Ankunft des Königs ankündeten. Die Trompeten kamen vor dem König. Und euer Herz geht all dem voraus, was ihr erstrebt.
Ihr habt die Neigung zu meinen, euer Herz sei ungewiss, indes ist es euer Geist, der wankt. Euer Herz konkurriert mit eurem schönen Herzen voll des Gesangs, und danach schaltet sich das Ego ein.
Euer Herz kennt von einem Wettbewerb nichts. Es weiß nur davon, Zugewinn zu erhalten, obschon ihm Verlieren nie zugestoßen ist. Einzig der Geist denkt in Bezügen von Gewinnen oder Verlieren. Das Herz eilt zu seiner Erfüllung. Das ist alles, was es vermag.
Natürlich ist es nicht immer leicht für dich, dein Herz von Grillen oder von Widerstand zu unterscheiden, beiden ist die Neigung inne, von der Analyse her zu kommen. In Wahrheit gibt es nichts zum Analysieren. Du hast dein ganzes Leben lang analysiert. Die beste Bahn, die zu nehmen ist, ist nicht immer die Bahn, die zu nehmen ist. Der Geist reicht dir Hintergedanken zu. Er schaut sich nach Ausbeute um, indessen es deinem Herzen danach ist, dass es gibt. Falls du das Wort „geben“ nicht magst, dann sage „vereinen, hinzugesellen“, das Herz mag sich gerne vereinen. Ein Herz stößt an dem anderen an. Woran ihr auch glauben mögt, euer Herz ist es, wo die Wirksamkeit liegt.
HEAVENLETTER #1487 – 13.12.2004 – The Tides of Men
DIE GEZEITEN DES MENSCHEN
Gott redete …
So wie dem Ozean Gezeiten eigen sind, gibt es Gezeiten im Leben. Damit es Gezeiten gibt, muss es Ebbe und Flut geben. „Gezeiten“ ist ein anderes Wort für „Zeit“. Zeit und Gezeiten sind im Leben und in deinem Leben offensichtlich, obschon keines von beiden existiert. Ist nicht alles am Leben und alles an der Sprache eine Metapher für das Seien?
Und erheischen nicht Leben wie auch Sprache Köstlichkeit? Einerlei wie du dich über die körperliche Welt beklagen magst, einerlei wie viele Schwierigkeiten dir dein geheiligter Glauben an sie bereiten wird, einerlei wie dicht an dir sie trifft, ist da nicht eine Köstlichkeit zugegen, die schlicht mit deiner Seele widerhallt? Selbst wenn du grummelst, ist da keine Köstlichkeit gegeben? Was kostest du in deinem Leben aus?
Obschon dich deine Sinne auf die materielle Welt beschränken mögen, liebst du die Sinne nicht? Liebst du nicht das Gefühl von weicher Seide und Chenille? Und liebst du nicht das Gefühl von grobkörnigem Sand und von Hitze unter deinen Füßen? Liebst du nicht die Massigkeit eines Felsen, auf dem du sitzt? Liebst du nicht in der Nähe ebenso wie in der Ferne die Klänge von Musik und Seemöwen? Wie steht es um die unschlagbaren Gerüche von frisch gemähtem Gras, einer gepflückten Blume oder eines Regentags? Wie steht es um den Geschmack einer Melone, einer Zitrone oder einer Ingwerwaffel? Welche Anblicke siehst du, die unauslöschlich in deinem Geist eingezeichnet sind? Was für Gedanken übergeben dir Glück? Welche farbigen Lippenstifte stillen dein Herz? Welche Gewebe, auch wenn sie nur zum Anschauen sind, entzücken deine Seele? Wo, Meine Geliebten, wo existiert keine Schönheit, an der ihr euch entzücken könnt?
Selbst das, was dir derzeit hässlich scheinen mag, kann in den kommenden Jahren zu einer Erinnerung an Angenehmes werden, was du gegenwärtig unter den Teppich kehrst.
Selbst extreme Hitze im Sommer und extreme Kälte im Winter sind dir Balsam. Ja, tatsächlich, du liebst die Kontraste, auch dann, als es in Wahrheit keine solche gibt, insofern als Einssein ist.
Denke an all das, was dein Geist bei sich behält und was er mit Gefallen als etwas Süßes und Bittersüßes festhält. Denke an diese Schöpfung, in die du eingeweiht bist. Meine Geliebten, wieso euch gegenüber das Glücklichsein versagen, unterdessen ihr in Wahrheit mit ihr bestückt seid?
Dein Geist zensiert. Er kategorisiert. Er erzählt dir, wann du glücklich und wann du traurig zu sein habest. Er sagt dir, wann zu lächeln und wann mit der Stirn zu runzeln ist. Er sagt dir, wann du in Frage zu stellen und wann du zu bejahen hast. Ist nicht dein vermehrungsfähiger Geist zu einem Diktator deines Glücklichseins geworden? Du bist ein Seinswesen, das dafür angelegt ist, frei zu sein, um die Schöpfung zu genießen. Du brauchst kein Kritiker von ihr zu sein. Besinge lieber als veranschlage. Ehrlich gesagt, du hast keinen Standard, von dem du dich leiten lassen kannst.
Ein Kind weiß mehr als du. Es vergnügt sich im Matsch, während du ihn verächtlich ausschlägst. Du wirst womöglich Sauberkeit mehr wertschätzen als Freude. Du wirst womöglich Arbeit mehr schätzen als Freude. Du wirst womöglich Geldstücke mehr schätzen als alles andere, und das Metall, das Gold ist, mehr hervorbringen als ein Herz, das aus Gold gefertigt ist. Ich sage nicht, dass du das tust. Ich sage, es mag sein, oder du wirst es gelegentlich tun. Einen derartigen Anlass zur Freude auch nur ein Mal versäumen ist ein Mal zu viel.
Ein unsichtbarer Hl. Nikolaus liefert dir jeden Tag reale Güter zu. Die Gaben, die er gibt, sind ebenfalls unsichtbar, solange bis du sie siehst.
Freude und Liebe sind äquivalent. Erfreut euch gar an Einbußen. Es ist bloß eine Idee, dass ihr verliert. Findet Freude an der Vorstellung, dass es Schätze gibt, die euch kostbar sind, und die ihr gerne ganz nahe bei euch behalten möchtet. Du hast geliebte Angehörige. Du liebst sie. Deine Liebe ist genug. Gold ist Gold, ob geschmeidig oder nicht, ob glitzernd oder nicht. Und du selbst, gleich, in welcher Form du dich befindest, bist ein Schatz. Du bist ganz gewiss Mein.
HEAVENLETTER #1488 – 14.12.2004 – The Sun and the Moon
DIE SONNE UND DER MOND
Gott redete …
Du bist dein eigener Szenenwechsel. Was du auch siehst, es bist du, der es sieht. Wohin du auch gehst, es bist du, der da geht. Wo immer du bleibst, du bist es, der da bleibt. Woran du auch denkst, es bist du, der daran denkt. Wann immer du glücklich bist, es bist du, der glücklich ist. Wann du auch traurig bist, es bist du, der traurig ist.
Bist du somit nicht der Schöpfer deiner Welt? Tanzt nicht die Welt nach deiner Melodie? Bist du nicht ein Tanzmeister des Universums, von Gott angewiesen, die Welt in einer Ekstase des Entzückens herumzuwirbeln? Bist du kein wirbelnder Derwisch auf dem Antlitz der Erde? Sagst du nicht ‚Drehe dich‘, und die Welt dreht sich? Läufst du nicht, um das einzuholen, was du in Bewegung gebracht hast? Bist du vielleicht nicht einfach dabei, das einzuholen, wo du gewesen bist?
Ein schneller Tanz ist nicht besser als ein langsamer. Ein langsamer Tanz ist nicht besser als ein schneller. Alle Tänze sind Tänze. Sie sind insgesamt Bewegung und Anmut.
Wir könnten sagen, der Mond ist deine Mutter und passt in aller Milde auf dich auf, und die Sonne ist dein Vater und stellt für dich Ansinnen auf. Die gelbe Sonne wärmt dich, während sie scheinbar in einer Entfernung weilt, um dich davor zu bewahren, in ihrem Feuer zu verbrennen. Der weiße Mond kühlt dich. Durch die Sonne und den Mond gesegnet, behältst du eine gleichmäßige Temperatur.
Mithin ist das Menschliche Leben mit Kontrast gefüllt, damit ihr Gleichmäßigkeit erkennen könnt. Ihr erfahrt das Leben, während ihr euch von einem Pol zum anderen wendet. Ihr bemüht euch, die Mittellinie zu finden, und ihr seid ständig am Tanzen. Himmel-und-Hölle ist die Partie, die ihr auf der Erde spielt, jeweils auf einem Fuß.
Mit Sicherheit wird der Freude vor der Traurigkeit der Vorzug gegeben. Mit Sicherheit sage Ich euch, euch mehr zur Freude als zur Traurigkeit zu gemahnen. Jetzt möchte Ich euch sagen, dass Traurigkeit dennoch eine Freude ist; sie ist euch ein Trost. Falls Freude ein Kissen ist, auf dem ihr euer Haupt zur Ruhe legt, ist Traurigkeit ebenfalls ein Kissen, auf dem ihr liegt. Freude und Traurigkeit sind beide Kissen. Das eine ist hell, und eines ist fahl. Mit Freude, da hüpft ihr. Mit Sorge, da legt ihr euch hin und weint.
Obschon Ich euch empfehle, euch eher in Freude aufzuhalten als in Sorge, hat der Jammer, so wie die Sonne und der Mond, seinen eigenen Wert. Gram ist einfach ein Zweig der Freude. Gram erzählt euch etliche guten Dinge. Sie erzählt euch, dass ihr euch kümmert, und dass es etwas Schönes ist, sich zu kümmern. Sorge ist kein Haus, um in ihm zu verweilen, dennoch ist sie im Grunde nicht ein solch schlimmer Platz. Sie ist schlicht eine andere Bleibe. Sie ist ein Ton auf der Skala des Lebens. Alle Töne haben ihre Schönheit.
Nun möchte Ich sagen, den Gram nicht einmal zu werten. Wenn ihr aufhört, ihn einzuschätzen, kann es für euch leichter sein, ihn los zu lassen. Er ist nicht schlimm. Er ist nicht gut. Er ist Gram. Er hat seine Regentschaft, und dann tritt er ab.
Ich trachte nach keinem Orden der Gebrochenen Herzen, noch auch ist es Mir nach einem Orden der Starren Rücken. Mir steht der Sinn nach einem Orden Wahrhafter Freude. Manchmal trägst du dich bei dem Orden der Wahrhaften Freude ein, und manchmal wendest du dich weg, dein Platz in der Wahrhaften Freude wird allerdings freigehalten. Man kann gar sagen, dass du niemals von ihm weggehst. Nur dein Geist wandert fort, um zurückzukehren.
Sieh den Gram als eine Tür zur Freude, und Traurigkeit als ein Fenster zu ihr. Schaue durch das Fenster und du wirst Freude sehen.
HEAVENLETTER #1489 – 15.12.2004 – If Your Mind Were a Front Yard
FALLS DEIN GEIST EIN VORGARTEN WÄRE
Gott redete …
Ihr behaltet zu viel in eurem Kopf. Lasst euren Geist klar sein. Beseitigt die Abfälle, und euer Leben wird einfacher werden.
Begehrt ihr kein einfacheres Leben? Eines mit weniger Einzelheiten? Was war das Leben im Garten Eden anderes als simpel? Er war ein Garten, kein Dschungel überflutet von allerhand Gedanken. Macht euren Geist zu einem Garten Eden. Räumt euren Weg auf.
Wann wurde euer Geist zu einem Gartenschuppen, der Gartenwerkzeuge zu beherbergen hatte, die du nie brauchen wirst? Worum geht es, geliebte Kinder, was ihr benötigt, ausgenommen, dass ihr den Schuppen aufräumt, dass ihr seinen Raum und infolgedessen dessen Nützlichkeit für euch wieder instandsetzt?
Euer Geist ist nicht vorgesehen, dass er euch fertigmacht. Eure Gedanken haben nicht über Berg und Tal zu rennen. Sagt eurem Geist, ein einfacher Sommerpavillon zu sein, wo ihr sitzen könnt und es euch bei einem kühlenden Getränk gemütlich macht. Euer Geist war nicht angelegt, euch zu verwirren. Er war angelegt, den Tisch aufzuräumen.
Lasst euren Geist zum Frieden werden. Seht ihn wie einen Schirm, der zufällig eintreffenden Regen an Gedanken weghält. Euer Geist ist nicht so beabsichtigt, euch mit Gedanken zu überfluten und euer Gehirn zu plagen.
Lasst euren Geist zu einem Hafen werden, nicht für verwaiste Gedanken, sondern für euch. Es ist gut, den Pöbel eurer Gedanken außerhalb eures Geistes zu halten. Ihr habt nicht jeden Besucher unterzubringen.
Falls euer Geist ein Vorgarten wäre, würdet ihr die Blätter von ihm wegrechen. Ihr würdet ihn heiter und grün machen. Die Extrablätter an Gedanken waren bestimmt, sich von euch davonzumachen. Euer Geist wurde nicht derart gestaltet, dass er überfüllt wird.
Richte deinen Geist neu her. Seid freundlich zu ihm. Da liegt schlicht zu viel Gerümpel. Es soll nicht so sein, dass du dir eine Machete besorgst, um einen Weg freizuräumen. Du kühlst deinen Geist schlicht ein wenig. Lasse ihn erquickt aufstehen, und die Welt wird sich ihrer selbst annehmen.
Dein Geist wurde nicht zum Sich-Sorgen angelegt. Dachtest du, dafür sei er? Dachtest du wirklich, du seist dafür bestimmt, Sorgen bei dir zu behalten? Dachtest du, dein Geist sei geschaffen worden, Sorgen mit sich herumzutragen und mit Zahlen zu rechnen? Nimm den Druck von deinem Geist weg. Löse ihn von der Knechtschaft. Sage zu ihm:
„Immer sachte. Keine Eile. Höre auf, auf volle Pulle zu laufen. Schnelligkeit ist nicht nötig. Zehn Gedanken sind nicht besser als einer. Du brauchst nicht jeden Passagier auf der Straße mitnehmen. Geist, du warst nicht angelegt, zu denken, nicht angelegt, anzuhäufen. Wie kannst du denken, solange es zu viel gibt, um darüber nachzudenken? Sei eine Weile gedankenlos. Werde mehr anderer Dinge inne, als derjenigen, die dir ein Bein stellen. Du brauchst nicht allem, was deines Weges kommt, einen Gefallen erweisen. Du hast dich wirklich zu sehr beschäftigt. Du bist bei deiner Geschäftigkeit krampfhaft. Du hast über so viel nachzudenken, dass du nicht denken kannst!
Du hast stapelweise Papiere, die du nicht abgelegt hast. Du brauchst sie nicht aufzubewahren. Du brauchst keine Unordnung zu behalten. Du hast nötig, das aufzuräumen. Allzu viele Gedanken sind Hindernisse, das Gedankengut freizuräumen.
Geist, du wirst dich bemühen, dir mehr Ruhe zu geben. Ich möchte dich auf grüne Wiesen hinausnehmen. Ich möchte dich grasen lassen. Ich stelle dich nicht aus der Weide heraus. Ich lasse dich schlicht einen sehr, sehr benötigten freien Tag haben. Du bist mein kostbarer Geist. Falls du ein Pferd wärst, wäre ich was dein Wohlergehen angeht nicht derart achtlos. Ich würde dich nicht so schwer arbeiten lassen.
Geist, falls du ein Angestellter wärest, würde es mir keine Gewerkschaft erlauben, dich so arbeiten zu lassen, wie ich es getan habe. Setze dich also nun eine Weile mit hochgelegten Beinen hin. Nimm dir etwas freie Zeit.“
HEAVENLETTER #1490 – 16.12.2004 – Does God Make Deals?
SCHLIESST GOTT GESCHÄFTE AB?
Gott redete …
Ich bin kein Pferdehändler. Ich mache keine Geschäfte mit dir. Es ist keineswegs eine Frage von: „Du tust dies für mich, und ich werde das für dich tun.“ Zu Mir hin oder von Mir weg, so funktioniert es nicht.
Ich habe dich beten hören: „Gott, falls Du dies für mich tust, verspreche ich Dir ….“
Es existiert keine Not und kein Bedarf, dass du Mir etwas versprichst. Und Ich habe dir bereits alles versprochen.
Es ist nicht so, als erwiese Ich dir einen Gefallen. Ich nehme keine Bestechungsgelder. Was Ich nehme, ist dein Herz. Darum bitte Ich. Das ist alles, worum Ich bitte. Hingegen ist es nicht so, dass du dein Herz eintauschst, um ein Geschäft zu machen. Deine Entlohnung ist das Geben deines Herzens. Dein Herz ist das, was Ich gerne möchte, und, dass du es Mir gibst, ist das, was du gerne möchtest. Sobald zwei Menschen voll und ganz davon geben, was sie gerne geben möchten, ist das kein Handel. Dann nennt man das Einvernehmen.
Falls die Wahrheit allseits verlautbart ist, sind du und Ich in Eintracht. Das soll besagen, dass Ich mit Mir Selbst im Einvernehmen bin. Ich stimme überein, Mich selbst in jedweder Form zu lieben, in der Ich in Erscheinung trete. Genau genommen kenne Ich nichts von einer Form. Ich kenne Liebe. Ich weiß nichts von Dunkelheit. Ich weiß um Licht. Ich kenne Mich sehr gut. Deswegen vermag Ich dich einzig zu lieben. Ich kann dich nicht einmal mehr lieben, denn Meine Liebe für dich ist bereits unendlich. Es gibt nichts, was du gerne von Mir haben möchtest, was Ich nicht bereits gegeben habe. Falls du Mir etwas geben möchtest, gib Mir deine Liebe. Es gibt nichts, was du Mir geben kannst, deine Liebe ausgenommen.
Und Liebe ist nicht etwas, was du versprechen kannst. Du kannst für Liebe keine Zeituhr einstellen und erwarten, dass Liebe losgeht. Ganz gewiss ist es so, du weißt darum, dass Liebe unberufen kommt. Die Zeit naht, wann du schlicht nicht anders kannst als Mich lieben. Anders ausgedrückt, du wirst nicht imstande sein, deine Liebe für Mich länger unbemerkt zu lassen, denn sie hat andauernd existiert. Du wirst nicht sorgsam lieben. Du wirst schlicht lieben. Wenn du Mich liebst, liebst du alle. In Wirklichkeit, was soll’s, Mich lieben. Liebe einfach dich, Mein goldenes Kind. Liebe dich.
Dies ist kein Geschäft, das Ich mache. Ich stelle schlicht fest, dass du, sobald du dich liebst, Mich liebst. Es gibt keine Möglichkeit, den Einen von Uns in zwei aufzutrennen, außer in den schrulligen Säulengängen deines Geistes.
Wir haben also konstatiert, dass du für Mich nichts tun kannst, was du nicht für dich tun kannst. Darüber hinaus, dass du kein Selbst hast, für das es etwas zu tun gibt. Alles, was du bist, und alles, was Ich bin, ist Liebe. Was gibt es da zum darüber Reden? Worüber sonst kann man reden? Was sonst gibt es zu tun, ausgenommen zu lieben? Was sonst möchtest du gerne tun, außer zu lieben und zu lieben und zu lieben, bis du erkennst, bis du tatsächlich erkennst, dass du von Liebe ununterscheidbar, dass du von Mir ununterscheidbar bist, da Wir unzertrennliche ununterscheidbare Liebe sind.
Du hattest den fehlgeleiteten Gedanken, etwas habe zu passieren, bevor du lieben könnest. Du hattest sogar den fehlgeleiteten Gedanken, dass du etwas tun müssest, bevor Ich dich lieben würde! Ums Himmels willen, Liebe ist unantastbar. Kein Regen, kein Graupel, kein Schnee vermag sie zu schwächen. Keine Sonne kann sie verbrennen. Keine eingestürzte Brücke kann sie aufschieben. Kann Hammer kann sie zerbrechen.
Liebe ist der Sauerteig des Lebens, und sie ist insgesamt inwendig in dir. Du bist nicht einfach ein Beteiligter bei der Liebe. Du bist SIE. Du bist Liebe, und du bist Meine Liebe, und Ich bin Dein. Das ist das Geschäft. So ist es. Ich liebe dich, und du liebst Mich, und etwas anderes gibt es nicht zu sagen.
HEAVENLETTER #1491 – 17.12.2004 – Walking in Love
IN LIEBE WANDELN
Gott redete …
Mitunter ist der Glaube, der euch beherrscht, falsch herum. Ihr könnt mehr an Krankheit, Unfall, Kämpfen, Schmerzen und Sorgen glauben als an Wohlergehen. Mit Sicherheit glaubt ihr an Gegensätze. Dann glaubt gegensätzlich. Wenn ihr das Zutrauen habt, welches ihr in das Unheil setzt, meint ihr dann nicht, ihr könntet ein wenig Glauben an Gott und an die Liebe erübrigen?
Falls ihr das Gefühl haben müsst, etwas sei bevorstehend, dann fühlt das nahe Bevorstehen der Liebe. Liebe hängt über euch. Liebe stellt euch nach. Liebe wird alles tun, um eure Beachtung zu erhalten. Widmet euch der Liebe, bevor sie irgendwas tun muss.
Sei heute eingedenk, dass du Liebe in Menschlicher Form bist. Du bist nicht von der Liebe abgetrennt. Es ist ebenso viel Liebe in dir, wie sie in der gesamten Schöpfung existiert. Liebe kann nicht abgesondert werden. Nicht eine Strähne Liebe kann von dir weggenommen werden. Du bist nicht einfach eine Ausweitung von Liebe oder ein Tropfen von ihr. Du bist Liebe insgesamt. Dein Milieu ist Liebe. Wandle nunmehr in Liebe, im vollen Wissen um die Liebe, die du bist. Weder besitzt du Liebe noch quartierst du sie ein. Du bist Liebe. Beteuere dir gegenüber, während du gehst, im Takt des Rhythmus deiner Schritte:
„Ich bin Liebe. Ich gehe in Liebe. Ich bin keine Erscheinung von Liebe. Ich bin Liebe. Ich bin nicht bloß ein Partikel der Liebe. Ich bin alles von ihr. Ich bin nicht Liebe in Stücken. Ich bin Liebe in Gesamtheit. Ich gehe in Liebe. Ich stehe ruhig in Liebe da. Ich wage es, mit meinem ganzen Herzen zu lieben. Ich halte Liebe vor mir.
Anstatt über all die Dinge nachzudenken, über die ich nachdenke, werde ich jetzt im Augenblick über die Liebe nachdenken und mich entsinnen, dass ich nichts außer Liebe bin. Eine jede Wimper und ein jeder Fingernagel von mir ist Liebe. Liebe nährt, und es gibt nichts, was nicht nährt. Ich schreite in Liebe aus.
Ich fange an zu denken, dass die Überzeugtheit von Nicht-Liebe wie eine Anämie ist. Anämisch, habe ich immer noch Blut, allerdings Blut, was nicht in seiner gänzlicher Stärke zur Verfügung steht. Vielleicht kommt jene körperliche Schwäche von meinen Gedanken, die nicht richtig belebend sind.
So wird es wohl mit der Liebe sein. Ich denke womöglich, Liebe stehe mir nicht zur Verfügung, bloß weil ich denke, dass sie bei mir nicht mehr am Lager ist. Wie machtvoll sind meine Gedanken, dass sie mir voll und ganz einreden, die Liebe sei schwach, sie sei sekundär, sie sei nur eingeschränkt lieferbar! Jedoch sind meine Gedanken nicht derart machtvoll, dass sie die Liebe zu überdröhnen vermögen. Oh, nein! Meine Gedanken mögen ein ums andere Mal die Liebe weghämmern, sie mögen sie wegschleudern, sie mögen auf ihr herumtrampeln, sie mögen sie durch armselige Sachen ersetzen, selbst dann ist die Liebe, die ich bin, unberührt.
Wie ich es liebe, zu mir zu reden! Ich gehe und gehe. Des Öfteren freue ich mich nicht an meinen Gedanken, jetzt soeben allerdings bin ich in meine Gedanken verliebt. Es mag sein, ich kann nicht begreifen, was ich soeben sage, aber ich liebe, was ich soeben sage. Ich weiß, ich spreche mir selbst Mut zu. Über einen so langen Zeitraum habe ich mich selbst mindergeschätzt und war ein Meister der Herabsetzung.
Bin ich wahrhaft Liebe, so bin ich wahrhaft Licht. Demnach bin ich Licht am Gehen. Ich gehe auf Licht. Mir begegnet Licht. Ich sehe Licht. Ich wärme mich in ihm. Licht, Licht, überall Licht, Licht. Licht ist nicht Trubel. Licht ist Licht.
Ich bin zur Liebe aufgewacht. Selbst wenn ich meine Augen nicht offen halten kann, bin ich zur Liebe aufgewacht. Liebe öffnet meine Augen. Liebe schließt auch meine Lider. Offenen oder geschlossenen Auges, Liebe öffnet mich zur Liebe.
Liebe ist nie endend, derartiges höre ich. Falls Liebe nie endend ist, ist sie dauernd gewesen und hat somit keinen Anfang.
Ich bin anfällig und geneigt zu lieben. Ich bin für die Liebe empfänglich. Meine Augen weiten sich. Ich bin Liebe, und ich lebe in Liebe. Jetzt kann ich Liebe überschwänglich geben. Ich wehe Liebe über die gesamte Schöpfung, Liebe obenauf auf der Liebe. Ich bin ein Apostelamt der Liebe. In Gottes Namen, und um des Himmels willen, aus meiner Seienshaftigkeit der Liebe heraus, ich liebe.“
HEAVENLETTER #1492 – 18.12.2004 – Where God Is
WO GOTT IST
Gott redete …
Schreibe Mich in deinen Terminplaner. Wenn du einen Termin beim Zahnarzt hast, trage Mich ebenfalls ein, denn Ich begleite dich. Du brauchst Mich nicht extra zu überprüfen. Ich werde da sein. Termine lasse Ich nicht aus. Trage Mich in deinen Kalender ein, damit du dich erinnern wirst, dass Ich bei dir bin.
Wenn du tanzen gehst, tanze Ich mit dir. Wenn du auf einen Berg steigst, steige Ich mit dir hoch.
Wenn du im Restaurant alleine isst, sitze Ich neben dir. Ich leiste dir ununterbrochen Gesellschaft. Ich helfe dir verdauen.
Ein Unterschied zwischen Uns, Geliebte, lautet, dass Ich alles, was Wir tun, genieße, und ihr nicht immer. Ihr vergesst allzu oft, wo ihr seid und mit Wem ihr zusammen seid.
Es gibt keinen Ort, wohin ihr geht, bei dem Ich euch nicht Gesellschaft leiste. Ich bin mit vollem Dampf voraus mit Liebe und Freude in eurer Gesellschaft. Um nichts in der Welt möchte ich das Zusammensein mit euch missen. Ich versage Mir Selbst das Vergnügen eurer Begleitung nicht. Wieso sollte Ich mithin euch das Gewahrsein Meiner Begleitung versagen mögen?
Wir sind unzertrennlich. Das ist keine Theorie. Das ist nackte Tatsache. Ich bin jetzt in dem Augenblick bei euch. Ich lese über euren Schultern mit. Ich flüstere dir die Worte in dein Ohr. Ich zupfe an deinem Herzen. Ich nähre dich mit Wahrheit.
Manchmal tanze Ich vor dir, damit du es bemerkst. Ich rufe laut: „Sieh Mich, sieh Mich!“ Und du gibst vor, es nicht zu tun. Dein Nichtgewahrsein kann schier Vortäuschung sein. Es ist eine Art Spiel, das du spielst, so wie Versteckspielen, unterdessen du genau weißt, wo Ich bin. Mit Sicherheit bin Ich nicht versteckt. Ich glaube nicht an Verstecken. Demnach musst du es sein, der Mich vor dir verbirgt.
Du hast nirgendwo hinzugehen, um Mich zu finden. Falls Ich nie absent bin, bin Ich stets präsent. Wohin ist dein Herz abgewandert?
Es gibt keine grüneren Weiden als die, die Ich dir jetzt gebe.
Es gibt keinen Horizont, zu dem sich deine Hand nicht auszustrecken vermag.
Halte Mich jetzt an dein Herz. Lasse Mich es rühren. Lasst Uns dein Herz in Bewegung versetzen. Lasse es dort hingehen, wohin es möchte. Es handelt sich um eine zuvor ergangene Schlussbehauptung, dass es Mich möchte. Ich sitze in deinem Herzen in einem Schaukelstuhl, oder Ich liege dort in einer Hängematte, oder Ich ’skip-to-my-lou‘ [ein zu Zeiten des Vordringens der Siedler in den amerikanischen Westen beliebter Tanz, bei dem der Partner ‚gestohlen‘ wurde; Anm.d.Übers.]. Jedenfalls bin ich dauernd in deinem Herzen und im Herzen eines Jeden gleichzeitig gegenwärtig. Ich bin ein Meister der Simultaneität.
Ich behalte das Gesamt des Universums mit Liebe in Meinem Sinn. Die gesamte Schöpfung ist Mein Geschenk. Jedes kleine Insekt hat seine Rolle zu spielen. Weißt du nicht, dass du die deine hast?
Ich sage Rolle, da es im relativen Leben eine Rolle ist, die du spielst. Die Welt ist ein Maskenball. Jeder kennt die Wahrheit, und doch gibt Jeder vor, das Kostüm und die Rolle seien die Endsumme. Es hat durchaus den Anschein, dass die Menschen leichtlich dem Falschen glauben und dem Wahren nicht.
Behalte jetzt jedes Wort von Mir. Lausche darauf, was Ich sage. Du bist schön. Du bist herrlich. Du bist heilig. Du bist Größe. Du bist Liebe. Und du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter.
Wieso auf Ruhm aus sein? Du bist bereits bei Mir berühmt. Sei somit nur auf Weltruhm aus, damit du Mich mit Anderen leichter teilen kannst, als du ohne Ruhm dazu in der Lage wärest. Es gibt für dich in der Welt überhaupt nichts anderes zu tun, als Mich zu zeigen. Wo du auch bist, was du auch tust, zeige Mich. Das ist alles, was du tun kannst. Und das ist das Meiste, was du tun kannst.
Du zeigst Mich, indem du Liebe mit Anderen teilst. Möchtest du das nicht gerne? Weswegen warten, während Ich jetzt hier bin?
HEAVENLETTER #1493 – 19.12.2004 – Like a Christening
WIE EINE TAUFE
Gott redete …
Sieh die Weihnachtszeit wie eine Taufe. Sieh jede Schneeflocke wie einen Segen zur Weihnachtszeit. Sieh, dass das Glockengeläut auf der Erde durch das Glockengeläut im Himmel widerhallt. An dem Klingeln von Glocken ist etwas Unwiderstehliches. Sie rufen euch etwas in Erinnerung. Vielleicht eine vor langer Zeit gehörte Musik, und ihr könnt euch einfach nicht erinnern, wo. Jedenfalls schlagen sie in eurem Herzen eine Glocke an. „Höre zu“, sagt euer Herz.
Wenn ihr einen Schneemann baut, habt ihr ein Vergnügen daran. Stellt euch Mein Vergnügen vor, als Ich euch mit Meinen Händen machte und Ewigkeit in euch hinein blies. Stellt euch Mein Vergnügen vor.
Ihr liebt es, wie weich ein Schlitten über den Schnee fährt. So möchtet ihr gerne das Leben haben. Keine Unebenheiten. Einfach geschmeidiges müheloses Dahingleiten. Seht demnach das Leben als eine Schlittenfahrt. Ihr könnt ununterbrochen fröhlich sein. Dem Leben stehen keine Hindernisse entgegen, ausgenommen jene, zu denen ihr euch hinunter bückt, die ihr euch vor euch und vor Mich hinstellt.
Habt acht, wohin ihr schaut.
Rote Bänder symbolisieren euer Herz. Schaut, wie schön rote Bänder sind.
Weihnachtssterne sind ergreifend.
Eure schimmernden Gedanken sind Rauschgold.
Tannennadeln fallen wie gezupfte Erinnerungen ab. Und doch steht der Baum.
Alles im Leben ist auf die eine oder andere Art ein Spielzeug. Einige nennt man Spielzeuge. Einige nennt man wichtig. Es sind insgesamt Spielzeuge. Selbst euer Zuhause ist ein Spielzeughaus. An Spielzeugen ist nichts Falsches. Sie sind gut. Sie sind einfach nicht alles. Neben eurem schlagenden Herzen sind sie überhaupt nichts.
Ihr liegt im Schnee, schlagt kräftig mit euren Armen und macht Engelsflügel. Wie passend. Nun gelangt ihr irgendwohin. Nun seid ihr näher an der Wahrheit.
Christus kam auf die Welt, damit ihr erkennen könnt, wozu ihr in der Lage seid.
Allerdings erkennt ihr es immer noch nicht. Ihr probiert es nicht. Ihr probiert es lieber nicht. Ihr habt wohl das Gefühl, dort bleiben zu mögen, wohin ihr gehört. Natürlich, Geliebte, wisst ihr ebenso nicht, wohin ihr gehört, oder ihr wollt es nicht zugeben. Ihr gehört zu Mir.
Braucht nicht lange dafür, seid rasch darin, zu Mir zu kommen, denn Ich trage euch auf Meinen Schultern oder auf Engelsflügeln, wenn euch das lieber ist, oder ihr werdet Mich gerne tragen. Ich wiege nichts. Ihr tragt Mich jetzt. Ihr habt in der Sache keine Wahl. Die einzige Wahl, die ihr habt, ist Mich anerkennen und anerkennen, wo Ich bin, was überall und tief, tief inwendig in euch ist.
Anerkenntnis ist eine Form des Sich Verschreibens, und du hast Angst, dich zu verschreiben. Du behältst deine Füße gerne in zwei Booten, aus Angst, in Eines hinein zu treten. Ist es nicht wahr, dass ihr befürchtet, ihr würdet fallen? Meint ihr nicht, los lassen sei das gleiche wie fallen, und fallen, davor habt ihr Angst? Fallt in Liebe, Geliebte. Verliebt und verschießt euch.
Wenn Liebe alles ist, was auf Erden existiert, in was könnt ihr dann fallen, ausgenommen in Meine Liebesarme? Wessen Arme sind Arme der Liebe, falls nicht die Meinen? Fallt demnach in Meine Arme. Hüpft in Meine Arme. Hopst in Meine Arme. Ich halte euch fest. Ich lasse euch niemals los. Ich tat das niemals. Ich würde das nie tun. Das ist das Einzige, wozu Ich außerstande bin. Euch los lassen ist Mir unbegreiflich. Ihr seid Ich Selbst. Ich kann euch unmöglich los lassen. Ich würde es nicht tun, falls Ich es könnte. Es besteht nicht einmal eine Möglichkeit, dass Ich das könnte. Was Mein ist, ist Mein, und ihr seid Mein. Ihr seid Mein Selbst. Ich wiederhole Mein Selbst, damit ihr es hören werdet.
Werdet ihr euch nun beim Segnen des Universums Mir anschließen? Werdet ihr euch nun mit Mir zusammentun beim Lieben der Schöpfung? Werdet ihr euch jetzt mit Mir vereinen, in Dem ihr bereits vereint seid?
HEAVENLETTER #1494 – 20.12.2004 – What Is Practical?
WAS IST PRAKTISCH?
Gott redete …
Das Unglücklichsein, auf dem du dich im Leben wohnlich niedergelassen hast, ist wie ein Strudel, der dich einfängt. Es ist ein Gedankenwirbel, der dich zu seinen ringförmigen Tiefen hinunterzieht. Wenn du dort lange genug bleibst, tust du zu deiner Angst Depression hinzu. Du empfindest proportional zu den Gedanken, die du hast. Ändere dein Denken, und alles Weitere wird sich wandeln.
Es ist keine Schwerarbeit, deine Gedanken zu ändern. Es geht schlicht um Gewahrsein. Wenn deine Gedanken das Gegenteil vom Erwünschten bewirkend sind, dann werde andersartiger Gedanken inne.
Behalte nicht Negativität bei dir, indem du dem fehlgeleiteten Denken hörig bist, du müssest praxisnah und praktisch sein. Darauf verweilen, was dich von deinem Wohlergehen wegführt, ist schwerlich praktisch.
Wenn dir jemand ein Geschenk gibt, zum Beispiel einen gestrickten Pullover, weist du nicht auf jeden Makel hin. Du schaust dir den Pullover als Ganzes an, und du schätzt, was es da zu schätzen gibt. Du hast nicht das Gefühl, es sei praktisch oder realistisch, hier auf eine fallen gelassene Masche oder dort auf einen zu festen Stich hinzuweisen.
Und doch meinst du dir selbst und Mir gegenüber allzu oft, du müssest auf die Löcher in der Schöpfung hinweisen. Vielleicht bist du der Auffassung, du würdigest Mich mit deinen Vorschlägen! Entsinne dich, Ich lese deinen Geist. Es gibt nichts, worauf du Mich hinweisen musst. Ich sehe, wie Ich sehe, und gleichwohl bin Ich Mir völlig deiner unrichtigen Sicht gewahr.
Selbstverständlich könntest du sagen: „Nun, Gott, für dich ist es leicht, auf unsere Menschliche Gebrechlichkeit hinzuweisen.“
Lasse Mich dich fragen: „Erblickst du den Unterschied zwischen Meinen Anläufen, dich auszubilden, und den deinen, Mich zu erziehen? Wenn Ich dich mit Gold beschenke, musst du Mich dann mit Zinn beschenken? Was antwortest du mir jetzt?“
Du sagst: „Gut, Gott, ich möchte gerne sicher sein, dass du weißt, wie es ist. Du spazierst in einem Palast. Und ich trotte auf der Erde.“
Und Ich sage: „Ich wandle mit dir. Ich wandere mit dir den Pfad entlang. Ich versäume keinen Schlag.“
Und du sagst: „Gut, Gott, das mag so sein. Du allerdings gehst im Licht, und ich in der Dunkelheit.“
Und Ich sage: „Nun also, Geliebte, du gehst in Meinem Licht.“
Geliebte, es ist keinesfalls so, dass Ich eure Ermutigung nötig habe. Ich brauche von euch keine Komplimente über Meine Schöpfung zu hören. Ihr seid es, die sie zu hören brauchen. Nicht Ich bin es, der Mein Denken anzupassen braucht. Ihr seid es, die das nötig haben. Ihr seid es, die es nötig haben, euch auf die Schönheit der Schöpfung hinzuweisen. Die Welt bedarf eures Billigungsstempels. Den Meinen hat sie bereits. Es ist eure Sicht, die angepasst gehört, nicht die Meine.
Denkt ihr wohl, Ich sei beeindruckt durch eure Befähigung, auf das Negative, worauf eure Augen und euer Geist als Nachweis einer geringwertigen Schöpfung zuspringen, hinzuweisen? Lasst nicht Minderwertigkeit eure Wahrheit sein. Lasst Vornehmheit eure Wahrheit sein.
Ihr mögt ja sagen, Ich hätte euch die Schöpfung wie einen Schirm übergeben, und jetzt, inmitten von Unruhe, erzählt ihr Mir, er sei voller Löcher und ihr würdet nass. Ihr seid der Auffassung, Ich sei blind, wenn Ich sage: Nein, der Schirm ist heile.
Wenn du ein Schaf bist, dann kehre in den Pferch zurück. Der Pferch ist, wohin du gehörst. Er ist kein Versteck. Er ist ein Ort, von woher du sehen kannst.
Möchtest du das Leben und dich selbst freundlich willkommen heißen? Möchtest du in Betracht nehmen, dass es ein reichhaltiger Bildteppich ist, den du webst? Möchtest du in Betracht nehmen, dass dies ein Bedeutendes Prosawerk ist, in dem du am Leben bist, ein Werk, das von einem Autor von Unübertroffener Fertigkeit geschrieben wurde? Möchtest du in Betracht nehmen, dass du in diesem Klassiker, der noch nie zuvor niedergeschrieben worden ist, der Held auf Reisen, und dass du der erste und zuvorderste bist, um über die Seiten und Blätter zu laufen?
Ist es nichts Wundervolles, in diesem imaginären Universum in dieser imaginären Zeit am Leben zu sein? Ist es nicht gewogen und voller Gunst, dass Wir hier sind?
HEAVENLETTER #1495 – 21.12.2004 – God Loves
GOTT LIEBT
Gott redete …
Wenn Ich euch so oft sage, der Vergangenheit ledig zu sein, werdet ihr euch vielleicht wundern, während ihr euch zu dieser Jahreszeit an Christus erinnert, oder während ihr euch zu deren Festzeiten an Buddha und Mohammed und an all die Großen Herzen erinnert, die wussten, wie lieben ist. Geht es dabei um ein selektives Erinnern, fragt ihr euch.
Es gibt eines, was es euch zu entsinnen gilt, keiner Daten, keiner zurückliegenden Ereignisse, sondern Wer Ihr Seid. Um das zu tun, hat sich euer Denken auszudehnen. Was verrichten Gedanken der Erhabenen anderes, als euer Gedankengut zu erweitern? Sie möchten euch gerne ihre Bewusstheit übergeben. Sie möchten gerne, dass ihr es habt. Und sie sagen: „Hier, nimm es. Es ist jetzt das deine. Schaue nach innen.“
Haben die Erhabenen nicht Edelsteine vor euch hingeschüttet? Sie dachten nicht an sich selbst. Sie dachten an euch. Natürlich wäre es ihnen zu unbehaglich gewesen, nichts mit euch zu teilen. In diesem Sinne hatten sie keine Wahl. Ihr ebenso wenig. Aber das ist eine andere Sache.
Selbst obschon ihr noch geboren werden solltet, hatten euch die Erhabenen im Sinn, und sie möchten gerne, dass ihr ihrer Botschaften des Friedens und der Liebe innewerdet, sodass ihr an ihrer Stelle, mittels eures Gewahrseins, die Welt erleuchten möget. Sie laden euch herbei, euch über euer augenblickliches Selbst zu eurem Größeren Selbst und all der Liebe, die es zur Folge hat, zu erheben.
Christus möchte mehr, als dass ihr euch seiner Geburt und seines Todes erinnert. Er möchte, dass ihr euer Einssein mit ihm anerkennt. Er möchte, dass ihr wisst, dass es von euch nicht egoistisch ist, seiner – nicht bloß der Möglichkeit – gewahr zu sein, sondern der augenblicklichen Wahrheit eurer Selbstschaft gewahr zu sein. Bis jetzt wart ihr eurer Knechtschaft gewahr. „Wenn ihr bloß wüsstet“, sagt Christus. „Wenn ihr bloß wüsstet, so hättet ihr unverzügliches Gewahrsein der Heiligkeit von Mensch und Gott.“ Er möchte gerne, dass ihr eure Heiligkeit kennt. Er sagt: „Es ist eine Obliegenheit, dass ihr wisst, wer ihr seid. Und es ist unumgänglich, dass ihr es wissen werdet.“
Christus gab euch Zeichen; er möchte gerne, dass ihr ihnen folgt, denn sie führen euch weiter und tiefer in euer Gewahrsein eures Selbst, eine andere Ausdrucksweise für den Himmel. Er ist unentwegt dabei, für euch jetzt die Tür offen zu halten, und sagt: „Kommt herein.“ Er sagt: „Bitte kommt mit mir.“ Er winkt euch her und geleitet euch in den Palast des Himmels. Um Zugang zu erlangen ist alles, was zu tun ist, eintreten. Nichts mehr. Er winkt euch voran.
Christus wartete nicht auf irgendeinen Menschen, der ihn bekanntgab. Er geleitete sich selbst in den Himmel. Er wartete nicht auf irgendeinen Menschen, ebenso wenig auf Mich. Er kannte Meinen Willen, und er befolgte ihn, da es sein eigener war. Er bejahte Meinen Willen als seinen eigenen, denn er sah, dass er das war.
Christus schritt auf der Erde aus. Er ging nicht auf Zehenspitzen. Wo er auch hintrat, war es golden. Er wandelte Schlacke in Gold. Er war ein Alchemist, der Menschliche Niedergeschlagenheit und Ablehnung hernahm und sie in Gesundheit, Übersicht und Liebe umwandelte. Er war ein Alchemist der Liebe. Es gab für ihn nichts anderes zu tun, als die Liebe zu sein, die er war. Er gab nicht vor, Minderes zu sein. Er war bescheiden. Er wusste, es war nicht bescheiden, sich selbst oder sonstwem gegenüber vorzugeben, er sei Minderes, als er ist. Er machte keine Anläufe, dass sich andere Menschen bedeutsamer als er fühlten. Er spielte keine Spiele. Er lebte, er liebte. Seine Liebe eroberte die Halbherzigkeit.
Christus lebte in einem kleinen Umkreis von Raum und Zeit, und dennoch ist seine Arbeit – seine Liebe – zeitlos und langt überall an, denn sie ist Mein. Was macht dich derart überzeugt, dass du weniger als Christus seist, und dass du das immer sein müssest? Überrede dich zu etwas anderem. Finde Halt an dem Messinggeländer. Verkünde dir selbst dein Verhältnis mit Mir. Es sind deine Ohren, die das hören müssen. Niemandes sonst.
Glaubst du wirklich, dass Ich Christus mehr liebte, als Ich dich liebe?
HEAVENLETTER #1496 – 22.12.2004 – From Where Gratitude Comes
WOHER DANKBARKEIT KOMMT
Gott redete …
Es ist nicht so, dass Dankbarkeit ausgedrückt werden muss. Sie muss gefühlt werden. Es ist wichtiger, Wertschätzung zu spüren, als Danke Dir zu sagen. Mit Dankbarkeit – da hast du Liebe entgegen genommen. Nimm sie entgegen. Nimm sie entgegen.
Dankbarkeit ist nicht Ehrerbietung. Sie ist Gewahrsein. Sei für Gewahrsein dankbar. Gewahrsein öffnet Türen. Es erteilt der Freude bei dir Zutritt. Erspüre den Unterschied in der Schwingung der Dankbarkeit und der Schwingung der Blasiertheit. Welche davon belebt?
Dankbarkeit ist unschuldig. Sie ist keine große Zurschaustellung. Sie ist ein kleines Gewahrsein. Lasse dir Dankbarkeit vorausgehen. Sie braucht nicht hinterherzugehen. Dankbarkeit gehört vor den Fakt.
Erwäge, dass du Gewänder der Dankbarkeit trägst. Solche Gewänder werden zur Notiz genommen. Und sodann werden dir, der Geschenke in Empfang nimmt, mehr Geschenke gegeben, dir, der Geschenke in deinem Herzen entgegennimmt, bevor sie kredenzt werden. Vervielfältige die Reichtümer, die die Erde für dich hat.
Wenn du weißt, wer du bist, kannst du einzig Dankbarkeit empfinden. Du wirst in ihren Schnellen der Freude überwältigt.
Danke dir ist ein fröhliches Lied. Lasse dein Herzen der Dankbarkeit stattgeben.
Deine Tasse läuft über. Anerkenne das. Und fülle sie hernach ein wenig mehr auf.
Hinterlasse Trinkgelder für dich. Dankbarkeit ist eines davon. Gieße einen Schauer Dankbarkeit über dich. Dankbarkeit sehnt sich, betrachtet zu werden. Betrachte sie.
Küsse die Erde, auf der du gehst. Küsse alle Seinswesen, die gemeinsam mit dir auf ihr wandeln. Einerlei in welcher Richtung sie gehen, küsse alle mit deinem Herzen. Biete allen, die deinen Weg kreuzen, den Segen. Mögen sie dich an Dankbarkeit erinnern.
Dankbarkeit ist bedeutsame Energie. Niemand erklärt den Krieg, solange sein Herz mit Dankbarkeit Feuer und Flamme ist. Dankbarkeit ist eine simple Liebe. Liebe ist einfach. Reine Liebe ist einfacher.
Nicke dem Universum deine Dankbarkeit zu.
Danke Mir, dir das Seien gegeben zu haben.
Danke Mir für dein Menschsein.
Danke Mir für dein auf Gott Gewiesensein.
Danke Mir für alles und jedes.
Das Leben ist vor euch ausgebreitet. Dankt Mir, dass euch Wahlen zueigen sind. Dankt Mir für den freien Willen, den ihr innehabt. Es besteht keine Not und kein Bedarf, standardmäßig und per Voreinstellung zu leben.
Euer ist eine Welt aller Möglichkeiten. Euer ist ein Leben aller Möglichkeiten. Seid froh. Es gibt derart viele Töne auf der Tonleiter der Musik, hingegen wird noch mehr Musik erschaffen, als es Töne gibt. Es gibt derart viele Wörter in der Sprache, und doch sind die Kombinationen immer wieder neu. Selbst Kleider kommen in allerhand Stilen daher. Gibt es da eine Grenze? Warum sollte das Leben auf der Erde nicht unendlich sein mögen? Unendlich bedeutet Möglichkeiten. Und unendlich sind eure Möglichkeiten.
Erkundet das weite Universum vor euch. Stattet ihm mit eurem Herzen einen Besuch ab. Bringt all die Sterne und Meteore zu euch her. Bringt die Sonne und den Mond. Bringt Licht her. Mit eurer Bestätigung von Wertschätzung macht ihr euch das Licht der Sonne und das Licht des Mondes zueigen. Wertschätzung selbst ist auf der Erde ein beträchtliches Licht. Sie erhellt die Herzen, insbesondere eure eigenen.
Seid, euretwegen, dankbar. Lasst euer Empfinden von Dankbarkeit namenlos aus euch herausströmen. Seid ein anonymer Spender von Dankbarkeit. Lasst sie euren Stil sein. Dankbarkeit ist schlicht, und es ist ausreichend, dass sie ist.
Freut euch über all die Farben in der Welt. Regenbögen sind aus ihnen.
Freut euch über all die Klänge in der Welt, denn Musik ist aus ihnen hergestellt.
Seid für die Ansichten in der Welt und für eure Fähigkeit, sie euch anzuschauen, dankbar, denn aus ihnen entkommen die Künste und die Schönheit.
Seid für die Gerüche, die sich auf euch einstellen, dankbar. Stellt euch die Bewunderungswürdigkeit vor, die die Düfte eines frischen Regens und eines Blumengartens erfunden hat.
Seid dankbar für euren Geschmackssinn und euren Appetit, die euch nähren und behilflich sind, die Zeit zuzubringen, die Zeit vorgestellt, wie sie es ist.
Seid dankbar.
HEAVENLETTER #1497 – 23.12.2004 – Why Engage in Folly?
WARUM SICH MIT ABERWITZIGEM BESCHÄFTIGEN?
Gott redete …
Sei das, was du gerne möchtest, dass Ich es bin – weise und wohlwollend. Es ist nicht so, dass Liebe durch Weisheit gemäßigt wird, denn Liebe ist ihrer ureigenen Natur nach weise. Es ist vom Herzen von Hause aus weise, zu lieben.
Dass du das gesamte Universum auf deinen Fingerspitzen hast, bedeutet nicht, dass Ich dich verwöhne. Ich tue nicht alles für dich, obschon alles, was Ich tue, für dich ist. Wir könnten sagen, Ich gebe dir alle Teile des Spielzeugs, und überlasse es dir, es zusammenzusetzen. Ganz bestimmt bist du ein Teilnehmer im Leben.
Es stimmt, du bist ebenfalls ein Beobachter. Insofern, lasse deine Augen, die zusehen, Augen der Liebe sein.
Dein Zeitraum auf der Erde ist derart kurz, weswegen sich mit Torheiten einlassen? Ist Streiten nicht aberwitzig? Ist nicht alles außer Liebe auf der Erde töricht? Im Himmel existiert natürlich schier Liebe.
Etliche unter euch könnten sagen: „Gott, insofern als das Leben auf der Erde ohnehin nicht real ist, und eigentlich nichts geschieht, was macht es dann aus, was dem Anschein nach passiert? Inwiefern kommt es, falls es Krieg und Blutvergießen gibt, mehr darauf an, als darauf, dass Liebe und Glück existieren? Wenn alles Illusion ist, was ist dann von Belang, um welche Illusion es sich handelt? Was macht es denn aus, was sich ereignet, derweilen alles nichts anderes als Kräuselungen auf dem Wasser ist? Unsere Körper werden auf jeden Fall aufgegeben. Inwiefern ist das Wann oder Wie von Belang, während nichts von diesem relativen Leben real ist?“
Selbst unterdessen du fragst, weißt du, dass es sehr darauf ankommt, und dass es für dich sehr wichtig ist. Das Leben auf der Erde handelt nicht von nonchalanter Ungezwungenheit. Ja, alles ist Illusion. Während du dich indessen in ihm aufhältst, wieso solltest du die Illusion des Krieges vor der des Friedens wählen mögen? Wieso solltest du nicht stattdessen die Illusion der Brüderlichkeit entfalten mögen? Die Illusion des Ego hat auf der Erde nicht zu herrschen.
Auf der Erde seid ihr dabei, nach der Wahrheit zu suchen. Die Wahrheit ist unantastbar. Sie ist Liebe. Wieso sie missachten?
Sobald euer Leben auf der Erde vorüber ist, werdet ihr die Liebe, die ihr seid, voll und ganz wiedererkennen. Seid sie jetzt.
Ja, Schmerz und Leiden sind nicht Wahrheit. Sie sind nicht real. Sie sind Vorgefühle. Warum hingegen muss die Illusion des Schmerzes und des Leidens die Herzen Meiner Kinder infiltrieren, unterdessen Liebe weilt und harrt? Warum sollte irgendeines Meiner Kinder den Wunsch hegen, im Verlaufe dieses kurzen eingebildeten Aufenthalts auf Erden Minderes als Wahrheit zu verkünden und kundzutun?
Es stimmt, sobald ihr einmal von der Bühne herunter seid, ist das Stück vorbei. Es war bloß ein Stück. Ihr könntet sagen, ihr wärt dazu bestimmt, die Rolle des Helden oder des Schurken zu spielen. Daran ist etwas Wahres, gleichfalls könntet ihr damit zum Ausdruck bringen, dass ihr nicht verantwortlich seid. Ihr sagt, ihr habt euer Los gezogen, bevor ihr zur Erde kamt. Ihr werdet sagen, dass alles bestimmt ist, und dass Ich es bestimmt habe, und dass ihr in der Sache keine wirkliche Wahl habt. Ihr werdet sagen, dass ihr, falls ihr den Schurken spielen sollt, den bestmöglichen Schurken spielen möchtet. Oder ihr werdet sagen, dass es weder gutes noch schlechtes Schauspielern gibt. Ihr werdet nachvollziehen, dass es überhaupt weder gut noch schlecht gibt. Und doch windet ihr euch, während ihr das aussprecht, in eurem Stuhl, und ihr wisst, dass ihr etwas sein oder tun könnt, so wie ihr euch dazu entscheidet.
Freier Wille existiert. Ihr befindet euch in keiner Schraubzwinge. Welche Kontrakte ihr auch unterschrieben habt, ihr könnt sie ungeschrieben machen.
Vielleicht habt ihr ausschließlich gedacht, eure Rolle sei ein Schurke. Vielleicht habt ihr euch geirrt und trugt das falsche Kostüm. Ihr könnt ein anderes anziehen. Ihr könnt mehr als eine Rolle spielen. Habt ihr das nicht ohnehin getan?
Schurken sind ebenso sehr in Meinem Herzen wie ihr. Mir liegt da kein Unterschied an, euch indessen schon. Um euretwillen, während ihr euch auf der Erde aufhaltet, dränge Ich euch, Liebe zu wählen und ohne Urteile auszukommen. In Wahrheit ist es so, Ich habe euch gebeten, die Welt in die Höhe zu heben und sie auf Mich hin, den Gott der Liebe, zu weisen. Während ihr in der Illusion dahergeht, wandelt in der Liebe, die nicht Illusion ist.
HEAVENLETTER #1498 – 24.12.2004 – Holidays Have a Purpose
FEIERTAGE HABEN EINEN ZWECK
Gott redete …
Festtage weisen auf die Wahrheit des Lebens. Sie tragen die Namen der Wahrheiten des Lebens. Festtage heißen Unabhängigkeitstag, Thanksgiving, Christfest. Ich kenne keinen Feiertag, der Leiden oder Schmerz-Tag heißt.
Weihnachten kommt in zahlreichen Schichten daher. Sei nicht entsetzt, dass Weihnachten kommerziell wurde. Die Welt ist keineswegs insgesamt eine Kirche. Die Welt, wie die Musik, hat ihre Obertöne. Spirituelles wie auch Kommerzielles stützen das Universum. Das Kommerzielle tut das Beste, was es vermag. Es stellt allem Anschein nach, zum wenigsten, Essen auf den Tisch.
Christus hätte es gerne, dass sein Geburtstag voller Glücklichsein gefeiert wird auf jedweder Ebene, auf der es zum Vorschein kommt. Bloß, das Einkaufen-Gehen ist nicht immer glücklich.
Während du dieses Jahr Geschenke einkaufen gehst, rufe dir ins Gedächtnis, dass du an Christi Stelle einkaufst, und dass du Geschenke an seiner Stelle verschenkst. Dein Herz wird erhellt werden. Christus, der eine Personifizierung von Liebe ist, sieht gerne, wie du Liebe in seinem Auftrag, und infolgedessen in dem Meinigen, materialisierst. Natürlich sind die direkten Gaben Christi umfassender, aber er hat überhaupt nichts gegen dein Schenken von Andenken an seine Liebe. Die Gaben, die er verschenkt, sind weniger kenntlich, aber deutlich umfänglicher. Jeder begreift das.
Die Geschichte der Weisen, die dem Kind Jesus in dem Stall Geschenke bringen, weist so gut darauf hin, wie der Geber sich selbst ein Geschenk gibt. Das Kindlein Jesus braucht keine Geschenke. Die Träger der Geschenke wünschten sich, dass ihre Herzen Mut zugesprochen bekamen. Lasst dementsprechend Geschenke-Geben von eurem Herzen her ermutigt werden.
Geschenke-Geben ist keine Verpflichtung. Es kann beim Geben keine Verpflichtung geben. Verpflichtetheit unterbricht den Fluss der Liebe.
Wem du demnach auch ein Geschenk gibst, rufe dir ins Gedächtnis, dass du es in Christi Namen tust.
Und wenn du ein Empfänger eines Geschenks bist, so wisse, dass es von etwas Größerem herstammt, als von der Hand, die es dir zureichte. Kinder leuchten auf bei Geschenken, die sie geben und erhalten, du indes nicht immer. Es kommt die Zeit, wann es kein materielles Geschenk auf der Erde gibt, was dich aufheitern kann. Einzig das Geschenk des Herzens bedeutet dir etwas.
Nach allem Hin und Her, wenn alle Bänder und Geschenkpapiere weggeräumt sind, spürst du vielleicht eine Leere, die du lieber nicht spüren möchtest. Das Materielle kann nur so und so weit gehen, denn du bist ein Spirituelles Seinswesen. Immer und immer wieder stehst du dem gegenüber, und es ist wahrlich eine liebenswürdige Sache, Geliebte, sich ihr gegenüber zu finden. Ihr seid Geist, und einzig Liebe vermag euch zu füllen. Nichts sonst kann das. Einzig Liebe, die noch größer ist, kann euch füllen. Eure Welt dehnt sich aus, so wie ihr aufgeht, wie ihr in Liebe aufgeht.
In einer Welt der Fülle bist du es, der größere Liebe zur Folge zu haben hat. Größere Liebe ist nicht da, dass du auf sie wartest, sondern dass du sie gibst. Du trommelst sie nicht zusammen. Du gibst ihr statt. Rufe dir ins Gedächtnis, dass du ein Instrument der Liebe bist. Einerlei in welcher Jahreszeit, unter welchen Gegebenheiten, du bist ein Instrument der Liebe. Es gibt sonst nichts, was du bist. Es gibt nichts Geringeres, was du bist. Es gibt nichts mehr. Du bist ein Instrument der Liebe.
Du bist nicht angelegt, deine Liebe in einer Schublade zu verwahren. Du bist angelegt, sie schlagartig zu befördern. Du bist angelegt, sie zu verkörpern. Du bist angelegt, sie zu leben.
Falls es dir schwer fällt, dich zu erinnern, dass du Liebe bist, und dich geliebt und liebend zu fühlen, dann übe Liebe auf Mir aus. Lasse Mich den Empfänger deiner Liebe sein. Es ist vielleicht leichter, deine Liebe zu Mir zu übertragen, woher alle Liebe kommt.
Stelle dir vor, dass Wir, du und Ich, mit der Liebe Fangen spielen. Stelle dir vor, dass Liebe austauschen wie Volleyball spielen ist. Stelle dir all die Herzen vor, die Liebe hochwerfen, und all die Herzen, die sie einfangen. Stelle dir vor, es gibt kein Netz und alle Spieler befinden sich auf der gleichen Seite. Stelle dir vor, es ist Liebe da, die überall hochgeworfen worden ist.
HEAVENLETTER #1499 – 24.12.2004 – May Peace Ring
DER FRIEDE MÖGE LÄUTEN
Gott redete …
Der Weihnachtstag ist da. Er kam in deinem Herzen an. Lass jeden Tag so begrüßt werden, wie der Weihnachtstag dafür bestimmt ist, begrüßt zu werden. Begegne und begrüße jeden Tag mit Spannung, mit dem Wundern, welche Geschenke das Universum dir überreichen möchte, und darüber, wie glücklich das Universum ist, das in Empfang zu nehmen, was du gegeben hast. Wie eifrig wirst du sein, mehr zu geben.
Jeder Tag auf der Erde sollte eigentlich ein Feiertag sein, denn, ist nicht der Austausch von Liebe heilig? Ist das Leben nicht der Austausch von Liebe, und ist demgemäß das Leben nicht heilig?
Hebe deine Gedanken, so gut du es kannst, hoch auf die Ebene der Liebe. Füttere die Armen in Gedanken mit deiner Liebe. Rette die Welt von dort, wohin sie sich verbracht hat. Was tat Christus anderes als die Welt mittels der Macht seines Denkens und seiner Liebe hochzuheben? Klar ist, die Macht seiner Gedanken und die Liebe waren die Meinen, so wie auch die deinen.
Du kannst die Welt mit Meiner Liebe erobern. Was für etwas Kleines ist es für das Ego in der Welt, mittels Gewalt ein Königreich einzunehmen, unterdessen Meine Kinder die Fähigkeit innehaben, das Königreich mit Liebe in Empfang zu nehmen und geerbt zu bekommen. Mit welchem Hungerlohn hat sich die Welt zufrieden gegeben. Sie versucht, heranzureißen, unterdessen alles, was es zu tun gilt, geben ist. Einssein ist Mein, und demgemäß ist es das deine.
Die Erde ist eine Gemeinde. Wusstest du das nicht? Sie ist ein Kloster der Bruderschaft. Sie ist eine Akademie der Liebe. Sie ist ein Kindergarten, und sie ist ein Institut Höherer Unterweisung. Es gibt nichts Höheres, als die Liebe zu lernen.
Dieser Tag ist ein Gedenktag an Christus, der tief im Menschen-Herz weiterlebt. Weihnachten ist ein Gedenken an die Liebe. Christi Liebe ist deine Liebe, wenn du das bloß wüsstest. Heute ist also eine Feier der Liebe, und alle Liebe ist Mein. Nach welcher Glaubensgemeinschaft oder Nicht-Glaubensgemeinschaft du dich auch benennst, heute ist eine Feier der Liebe. Es ist die Feier dessen, wofür jeder Tag bestimmt ist. Das ist kein Urlaubstag. Das ist ein Liebe-Tag. Möge der Friede in jedermanns Herz läuten, und möge ihn jeder vernehmen.
HEAVENLETTER #1500 – 25.12.2004 – A Glitter House
EIN GLITZER-HAUS
Gott redete …
Dein Körper ist ein Palast. Im Inneren dieses Palastes befindet sich eine Kammer, die der Liebe gewidmet ist. Sie heißt das Herz. Diese Kammer hallt durch den ganzen Palast wider.
Dieser Palast ist eine Heimstätte der Liebe.
Die Kammer des Herzens ist wie eine Welt am Grund der See, wo Liebe wie Fische herein- und herausschwimmt.
Das Schloss deines Herzens ist ein Glitzer-Haus. Es ist das ganze Jahr über für Weihnachten dekoriert. Lichter sind an jeder Mauer und an jedem Eingang, in jedem Schlupfwinkel und jeder Ritze angebracht, sie stellen die Liebe in den Mittelpunkt, die hin und her strömt.
Worum dreht sich das Geschäft deines Lebens außer um Liebe? Welches Geschäft, ausgenommen Liebe, hat etwas mit dir zu tun? Deinem Herzen liegt es an, einen jeden und alles zu begrüßen. Minderes als Liebe hat in deinem Herzen keinen Betrieb. Alles Geringere als Liebe ist wie ein Spion, der dein Herz infiltriert hat, um dessen Fluss der Liebe zu unterbrechen. Alles andere als Liebe ist der Infiltrator, und du der Saboteur.
Verkünde dir selbst aus den Tiefen deines Herzens her die Liebe, die du bist. Liebe dich selbst. Liebe dein Herz. Liebe alle Fische, die herein- und herausschwimmen. Du wirst nicht den ganzen Schatz kennen, der dort schwimmt. Du wirst wie ein Hund auf der Oberfläche gepaddelt haben oder auf deinem Rücken geschwebt sein, dir der Tiefen deines Herzens, in die dein Herz reicht, und der Längen deines Herzens nicht gewahr, in die es gerne gehen würde, würdest du Ja zu ihm sagen.
Du wirst wohl dein Herz abgeschattet haben, um die Sonne zu hindern, es zu erwärmen. Gestehe das ein. Du hast viele Dinge getan, um die Liebe zu umgehen, die bereits in deinem Herzen ist. Und du hast viele Dinge getan, um die Liebe zu umgehen, die gerne dein Herz betreten möchte. Du warst vielleicht allzu heikel. Selbst obschon Liebe nichts kostet, wirst du knauserig mit ihr gewesen sein. Geliebte, möget ihr, was die Liebe angeht, nicht ausschließend, wählerisch, hochnäsig, einschränkend, nicht kalkulierend sein. Liebe soll nachgekommen werden.
Euer Herz ist nicht angelegt, ein Verlies zu sein, in dem Gefangene festgehalten werden. Dein Herz ist bestimmt, der Schlüssel zu sein, der alle Gefangenen frei lässt. Dein Herz war nie angelegt, sich selbst an die Kette zu legen.
Ja, lasse dein Herz in der Welt wild wuchernd sein. Lasse dein Herz heraus, sodass es sich selbst entdecken wird. Lasse dein Herz einen Becher der Liebe sein, einen Purzelbaum der Liebe rund um die Biegung der Erde. Lasse dein Herz die Erfüllung des Gebens dessen sein, wonach es ihm so sehr ist, es zu geben. Lasse dein Herz einen Detektiv sein, der ein Ding dreht, wobei seine Mission lautet, sich selbst dahinterzukommen.
Dein Herz ist nicht so beabsichtigt, dass es den Winter kennt. Es ist bestimmt zum Frühling in der Blütezeit, zum Sommer am Strand, und dazu, im Herbst überall für jedermann, der durch sie läuft, die Blätter fallen zu lassen. Dein Herz ist dafür bestimmt, entblößt zu sein. Es ist bestimmt, zärtlich und pochend zu sein. Niemals war es vorgesehen, hart, steif, oder so zu sein, dass ihm schwer zu gefallen ist. Dein Herz ist unverwundbar. Kein Grund, es zu halten, es zu konservieren, es zu reservieren. Lasse dein Herz sein.
Du magst dir Sorgen machen, dein Herz sei zu weich, es ist allerdings nicht dein Herz, das falsch liegt. Sobald du dein Herz freilassend gibst, nimmst du keinen Gefangenen. Sobald du erkennst, dass jedwede Liebe Mein ist, wieso solltest du dann etwas als Beleidigung ansehen mögen? Sobald du Meine Liebe für dich bejahst, siehst du nicht einmal Zurücksetzung. Du nimmst nichts persönlich, weil es nicht an dir ist, das so zu nehmen. An dir ist es, Liebe zu geben. Gib Liebe wie Handzettel, die du den Menschen auf der Straße aushändigst. Alles, was du tust, ist sie übergeben. Niemand hat einen zu nehmen. Du bist allzu beschäftigt, die Zettel der Liebe auszuteilen, als dass du darüber nachdenkst, wer einen entgegennimmt oder was sie mit ihm anstellen.
Dein Herz ist nicht bestimmt, Rechenarbeit zu leisten. Dein Herz ist für Liebe und für Liebe allein bestimmt.
HEAVENLETTER #1501 – 27.12.2004 – In Praise of Listening
EIN LOB DEM ZUHÖREN
Gott sprach …..
Reden ist gewöhnlich. Zuhören ist selten. Echtes Zuhören noch seltener. Lausche mit deinem Herzen. Lausche auf die Klänge, die gemacht werden. Höre auf den Ton.
Jeder, der spricht, hofft, etwas zu sagen, was ihn dem anderen gegenüber offenlegt. Einige hören nicht einmal sich selbst zu und hören dem nicht zu, was sie sagen und was sie meinen zu sagen. Etliche wissen nicht, was sie überhaupt sagen.
Höre zu, damit du erfassen kannst, und schaffe eine Brücke des Verständnisses, auf der ihr beide gehen könnt.
Der Zuhörer mag wesentlicher sein als der Sprechende.
Verbessere Menschen nicht bei dem, was sie sagen. Du bist nicht bestimmt, ein Radiergummi zu sein, der das umändert, was gesagt worden ist. Dir liegt es an, ein Zuhörer zu sein, der das Herz des Anderen widerspiegelt. Dein Zuhören ist wie ein schönes Spiegelbild in einem sich kräuselnden Teich.
Höre zu, nicke, und sage dann dem Menschen, was er sagte. Was für eine Gabe ist das, denn durch dein Zuhören hört der Redende sich selbst.
Zuhören ist wie ein Trinkgeld, was du auf dem Tisch dalässt. Es ist mehr als Geld, was du da hinterlässt. Es ist Anerkennung. Es ist eine Zuvorkommenheit, und es ist wie absegnen und eine Sache zu einem Abschluss führen.
Du erteilst einem Sprechenden einen Abschluss, sobald er erkennt, dass du verstehst, was er gesagt hat. Zuhören ist eine große Gabe. Es ist ebenfalls ein großes Geschenk, was du dir selbst gibst. Vom Zuhören wächst du ebenfalls.
Dein Streben zu wachsen ist stark. Du bist stets dabei, dich nach mehr umzusehen, und das schließt das Verstehen deiner selbst und Anderer mit ein. Wie leicht und liebenswürdig wären die Menschen, falls du sie bloß verstündest! Sie geben dir andauernd Hinweise. Wie leicht und liebenswert wäre das Leben, falls du es verstündest! Wie weise würdest du werden!
Der Schritt zur Weisheit ist Liebe. Liebe kann dich bloß zur Weisheit führen. Und was ist Weisheit anderes als Verstehen? Wenn du jemandem zuhörst, gibst du ihm Liebe. Ohne Liebe gibt es kein Zuhören. Denn es ist das Herz, mit dem du zuhörst. Und von dem Herzen her kommt die Weisheit.
Die Weisheit des Lebens ist nicht intellektuell. Sie ist nicht wissenschaftlich. Sie kann nicht ein einem Laboratorium oder in einer Schule oder bei Gericht ausgebrütet werden. Weisheit kommt anderswoher. Sie kann schier von innenher kommen, wo sie andauernd darauf wartete, zur Kenntnis genommen zu werden. Du warst niemals ohne Weisheit. Du hast einen Vorrat von ihr. Du wirst indes auf sie nicht zugegriffen haben, weil du, wie beim Glücklichsein, der Auffassung bist, sie komme von anderswoher, und weil du sie deswegen nicht wiedererkannt haben wirst.
Weisheit aus deinem Herz hat keine Rückversicherung nötig. Sie benötigt dein Lauschen auf sie.
HEAVENLETTER #1502 – 28.12.2004 – This Year of Days
DIESES JAHR VOLLER TAGE
Gott sprach …..
So etwas wie ein Neues Jahr gibt es nicht. Das wisst ihr. Wo ist der Anfang eines Kreises? Ein Kreis hat weder einen Anfang noch ein Ende. Oder der Anfang kann dort sein, wo er deiner Ansage nach ist, und das Ende wird gleichfalls dort sein. Die Organisation der Welt ist beliebig, und dennoch, die große Beliebigkeit wird akzeptiert. Also, der Konsens löst bestimmt das Problem. Ihr richtet sogar eure Gedanken durch ihn ein.
Ich schlage nicht vor, dass ihr den Kalender über den Haufen werft. Tatsache ist, Ich befürworte Feierlichkeiten. Ich möchte den Vorschlag einbringen, dass ihr das Neue Jahr jeden Tag feiert! Zum Feiern ist der eine Tag so gut wie der andere. Legt euch einen privaten Kalender zu und zeichnet darin jeden Tag helle Ballons ein.
Gleich welcher Name oder welche Gelegenheit ihnen zukommt – alle Feierlichkeiten sind eine Feier des Lebens. Von eurer Natur her seid ihr Feiernde. Dafür ist keine Entschuldigung nötig. Jeder Tag ist Leben, und jeder Tag ist es wert, gefeiert zu werden. Lass keinen Tag ohne einen Toast an dir vorüberziehen. Erhebe dein Glas auf das Leben. Lobe das Leben und wünsche ihm alles Gute bei seiner Reise durch die illusionäre Zeit.
Das enge Sichtfeld der Welt sagt dir an, was einer Feier würdig ist und was nicht. Ich möchte vorschlagen, dass du alle Tage gleichbehandelst. Jeder Sonnenuntergang ist schön. Jeder Tag ist ein Füllhorn. Sei keck, unterdessen du dich in deinen Tag hinein begibst. Packe ihn. Genieße jeden Happen von ihm. Wünsche ihm dann ein zärtliches Adieu, während er über dem Horizont verschwindet, und grüße den nächsten Morgen, während er an seinem Platz erscheint, damit du ihn aufnimmst.
Wie viele Tage in einem Jahr gibt es, und dennoch erzählt jeder einzelne von ihnen seine eigene Geschichte, jeder Tag und jede Geschichte gleicht keinem anderen. Die möglichen Tage sind unendlich. Wie viele Kinder von Mir gehen heute auf der Erde, und jedes einzelne von ihnen ist unfehlbar verschieden von dem anderen und anders als jene, die zuvor darüber gingen, und die noch über die Erde gehen werden. Unendlich sind die Möglichkeiten der Menschenwesen. Ist es kein Wunder, wie ein jedes Meiner Kinder derart verschieden ist, und dennoch so unglaublich das gleiche? Wie kann Gleichheit und Verschiedenheit scheinbar koexistieren, und was macht das aus, denn in Wahrheit sind alle Eins.
So wie Ich euch den Vorschlag mache, jeden Tag zu feiern, schlage Ich auch vor, jedes einzelne Menschenwesen zu feiern. Alle verrichten etwas Tapferes, auf der Erde zu wandeln, als wüssten sie, was sie tun. Jede Straße, auf der sie sich befinden, ist ihnen unbekannt. Auch dann wenn sie sie hundertmal überquert haben, ist sie ihnen immer noch unbekannt.
Und niemand vermag es zu sagen, was dein Tag sein wird, oder gar, was ein Tag ist. Ein Tag ist wie Essen in einem extravaganten Restaurant. Das servierte Essen ist mit einem Silberdeckel zugedeckt. Um zu schauen, welche Köstlichkeiten es gibt, musst du den Deckel abnehmen.
Auch dann, wenn dir jemand erzählt, was unter dem Deckel auf dem Teller ist, weißt du es immer noch nicht, solange bis du es selbst gesehen hast. Der eine sagt, es ist köstlich. Ein anderer sagt, es ist zu trocken oder zu soßig. Es ist unbestreitbar, dass du jeden Tag selbst kosten musst. Du bist derjenige, der es goutieren muss, und der seine Entscheidung trifft, was die Qualität anbelangt. Wieso nicht jeden Tag im Voraus die Entscheidung treffen, dass er wertvoll ist. Er ist zuguterletzt ein Tag.
Jeweils ein Blatt fällt vom Baum des Lebens. Ein anderes wächst heran, um es zu ersetzen. Du kannst die Tage weder horten noch sie auslassen. Somit also, du könntest sie genauso gut verehren. Heiße jeden Tag willkommen, so wie du einen berühmten Berater willkommen heißen würdest, der zu dir gekommen ist, um dir die Hand zu geben.
Jeder Tag bietet sich dir selbst dar. Er verbeugt sich vor dir. Jeder Tag ist großherzig. Er behält nichts von gestern, auch dann, wenn er genau weiß, dass du das tust. Gesegnet ist dieses Jahr voller Tage, die Ich vor euch postiert habe.
HEAVENLETTER #1503 – 29.12.2004 – The Idea of Angels
DIE IDEE VON ENGELN
Gott sprach …..
Es gibt keine Schlüsse und keine Anfänge. Schier ein Rollen der Räder. Das Rad des Lebens braucht weder geschoben noch gezogen zu werden. Es läuft aus eigener Schwungkraft. Bloß, das ist klar, du kannst dann und wann an ihm ruckeln.
Hügelaufwärts oder talabwärts, du fährst entlang, Unebenheiten und all das. Endlich hopst du herunter und bekommst eine Mitfahrgelegenheit in einer in die Höhe fahrenden himmlischen Kutsche. Du wechselst von einem Vehikel zum anderen. Du tauschst einen Abschnitt gegen einen anderen ein. Du machst auf so eine Art Anhalter und findest eine andere Fahrt. Jetzt ebbt das in der Entfernung ab, was deinem Dafürhalten nach die Vergangenheit war, und du gelangst zu der Erkenntnis, dass du ein Befahrer des Universums bist, und dass deine Fahrt stets den Himmel mit eingeschlossen hatte. Du warst dir einfach der Haltestellen, die du eingelegt hattest, nicht gewahr.
Die goldene Kutsche, in der du jetzt fährst, wurde vollzählig, sobald du in sie einstiegst und dich auf ihrem Kissen zurücklehntest. Es dämmert dir schließlich die Erkenntnis, dass du, dem was du als etwas anderes gesehen hast zum Trotz, ständig in dieser goldenen Kutsche gefahren bist. Anscheinend zogen Pferde den Wagen, aber in Wahrheit waren die Dienstpferde Engel des Lichts. Gezogen von Engeln, gefahren von Engeln, hält diese goldene Hülse aus Licht schier Engel inne. Du beginnst dir zu vergegenwärtigen, wer du bist.
Worin besteht der Unterschied zwischen dir und der Lichtenergie, die als Engel bekannt ist? Seid ihr nicht alle Meine Botschafter? Eingekapselt in Knochen und Fleisch, oder nicht, ihr scheint das gleiche Licht, wie es Engel tun. Seid ihr nicht das Licht Meines Lebens, der Halter und Betrachter Meiner Liebe? Seid ihr nicht Meine Botschafter, die wie Konfetti an Sylvester herumgestreut werden? Bloß, anders als beim Konfetti, landet ihr nicht. Oder, falls ihr landet, berührt ihr den Boden kaum und erhebt euch wieder in die Höhe. Engel wissen, sie fliegen. Ihr meint, ihr seid am Pfuschen.
Falls ihr nicht in einem Körper ummantelt wärt, worüber hättet ihr euch zu ärgern?
Engel quälen sich nicht. Stimmt das nicht? Wie aber weißt du darum, außer, du hattest die Erfahrung als Engel? Sieht das dir nach von weither geholt aus, dass du nicht aus Sehnen gemacht, sondern bloß in ihnen untergebracht bist? Wie sollte dir Engelheit derart vertraut und nachvollziehbar sein, hättest du sie nicht erlebt? Du hast über Engel sehr wenige Fragen, und ausnehmend viele über die Bewohner der Erde.
Der Himmel ist dir weitaus verständlicher als die Erde. Genau genommen ist die Erde unfassbar. Sie ist unbegreiflich, weil sie dir fremd ist. Du hast sogar, mehr als einmal, zu dir gesagt: „Was tue ich hier? Wie bin ich hierher gelangt? Worum geht es hier auf der Erde überhaupt?“ Hast du nicht so geredet? Selbst diejenigen unter euch, die nicht an Mich glauben – habt ihr nicht gesagt: „Gott, mache aus dem doch etwas, was Hand und Fuß hat.“
Auf der anderen Hand bringt die Vorstellung von Engeln euer Herz zum Singen. Euer Herz bejaht die Energie von Engeln, derweilen euer durcheinander gebrachter Geist, sobald es sich auf Menschen beläuft, hin und her marschiert.
Falls diejenigen um euch herum keine Körper bewohnten, wärt ihr über sie ebenfalls nicht durcheinander gebracht. Ihr würdet anheben das zu sehen, was ihr bereits durchaus gut kennt, indes noch nicht bestätigt. Weswegen diese Kenntnis inwendig in euch nicht umrühren, die sich danach sehnt, beim Licht des Tages angeleuchtet zu werden? Weswegen nicht? Die Gefilde des Himmels sind euch nicht bekannt. Er ist dieses fremde Land, auf dem ihr euch befindet, und das nicht fremd ist.
Der Himmel ist nicht das Rätsel. Das Erdenleben ist das Puzzle. Allerdings bloß weil ihr zeitweilig in einem Körper herumtollt. Euer Körper ist aber nicht der König. Eure Seele ist der König.
HEAVENLETTER #1504 – 30.12.2004 – Let Go
LASSE LOS
Gott sprach …..
Du möchtest dich nicht für andere Menschen verantwortlich machen. Jeder bescheinigt einem das, dies allerdings dir zueigen machen ist eine andere Geschichte. Du passt auf das Geschäft anderer Menschen eine Menge auf. Andauernd überwachst du, was Andere tun. Belobigung ist nicht besser als Einwände erheben. Belobigung und Kritik sind beide deine Veranschlagung. Euer Leben dreht sich nicht um Veranschlagung, ihr Teuren.
Es ist nicht eure Domäne, Andere nachzubessern, nicht sie, nicht deren Leben. Ist das kein bemerkenswerter Gedanke? Ihr sollt die Menschen so sein lassen, wie sie sind, solange bis sie sich entscheiden, sich zu rühren. In diesem Sinne bist du nicht der Hüter deines Bruders. Und du bist nicht der Hüter deiner Mutter, ebenso nicht der deiner Kinder. Das ist nicht sich von ihnen abkehren, das ist anerkennen, dass sie der Souverän ihres eigenen Lebens sind, dass ihr Leben ihnen zugehört und dass sie nicht unter deine Verantwortlichkeit fallen.
Was wirst du mit deiner Zeit anstellen, sobald du aufhörst, andere Menschen zu überwachen? Was wird aus dir? Du wirst etwas anderes finden müssen, um dich zu unterhalten. Worauf wirst du dann dein Augenmerk richten?
Vielleicht möchtest du deine Aufmerksamkeit der Freude und nicht den Fehlern zuwenden. Ja, hegt die Freude. Eure Beachtung lag genug auf dem Fehlerhaften. Ihr hattet gar ausreichend viel von eurer eigenen Fehlerhaftigkeit. Beseitigt das Konzept von Verschulden, und ihr werdet die Welt emporheben. Es gibt kein Verschulden. Es gibt keine Ursache. Es gibt keine Verursachung, außer ihr meint die Schöpfung selbst.
Ihr geht einen Weg zu einem Palast hoch. Zum Palasttor sind es viele Stufen. Etliche von ihnen müssen repariert werden. Trotzdem sind es nach wie vor Stufen, und ihr seid weise, weiterhin hochzugehen. Du hältst nicht an jeder kaputten Stufe an, um sie instandzusetzen. Falls du das tätest, würdest du denn dann in den Palast gelangen? Du wärest derart beschäftigt mit Jammern, wo du bist, dass alles, was du sehen wirst, kaputte Stufen darstellt, die instandgesetzt gehören. Du wärest mehr ein Stufenreparateur als ein Treppensteiger.
Und so steht es mit dir bei der Welt. Du bist stets dabei, sie instandzusetzen, derweilen du schlicht ebenso gut vorwärts gehen könntest. Das ist nicht die Welt sitzenlassen. Das ist sie sich selbst instandsetzen lassen. Es ist ein wenig vollmundig, zu meinen, dass du hier seist, um in Handarbeit die Welt zu reparieren. Die Welt hängt indes davon ab, wie du dein Leben lebst und was du über es denkst. Worüber denkst du ein Gutteil der Zeit nach?
Bestimmt steht es dir an, Anderen zu helfen. Es steht dir allerdings nicht an, sie in Ordnung zu bringen. Sofern Andere für ein Handhinreichen empfänglich sind, gib ihnen deine Hand. Aber du trägst nicht ihr ganzes Gewicht, denn ein Jeder muss aus eigenen Stücken und unter eigenem Anteil zu dem Palast hochsteigen. Sofern du jemanden hochträgst, werden sie dich zu sehr verfehlen. Stufen auslassen ist nicht immer vorteilhaft.
Ein Jeder muss seine eigenen Schritte nehmen, selbst wenn du die Schritte nicht billigst, selbst wenn sie in deinen Augen oder in den Augen von sonstwem die falschen sind, selbst wenn ihre Schritte in ihren eigenen Augen die falschen sind. Ein jedes Menschenseinswesen ist für sich selbst zuständig. Das ist derart einleuchtend, gleichwohl derart häufig übersehen.
Sobald es sich auf deine Kinder beläuft – sie haben keine Leine an sich. Denke vielleicht über deine Verantwortlichkeit für sie, als wäre sie wie ein weiches Band, was du um ihre Hand wickelst und bei dir festhältst, ein weiches Band der Liebe, was ihnen behilflich ist, um deine Liebe zu wissen. Bringe kein Lederband an, was beengt. Lasse deine Kinder frei sein zum Atmen, und um herauszufinden, wer sie sind, mehr als dass sie herausfinden, was du gerne möchtest, dass sie es sind. Und zu einem gewissen Punkt wirst du sogar das weiche Band los zu lassen und deine Kinder ihren eigenen Weg in der Welt nehmen zu lassen haben. Sei versichert, Ich werde auf sie achtgeben.
HEAVENLETTER #1505 – 31.12.2004 – The Book of Life
DAS BUCH DES LEBENS
Gott sprach …..
Geliebte, das Leben, so ihr es verbringt, ist nicht gesittet, und dazu könnt ihr es nicht machen. Ihr könnt das Leben nicht präzise feststellen. Ihr könnt von ihm keine Karte herstellen, um ihr zu folgen. Ihr könnt im Grunde nicht einmal vergangene Ereignisse zurückverfolgen und bestimmen, wie ihr dorthin gelangt seid, wo ihr seid, selbst sofern ihr wisst, wo ihr jetzt seid. Es ist so viel Mutmaßung zugegen.
Mit Sicherheit könnt ihr wissen, dass ihr bei Mir seid. Und das ist alles, was ihr zu wissen braucht. Für euch gibt es keinen sonstigen Ort, um dort zu sein. Euer Leben mag ja nicht bestimmt und geordnet sein, wie ihr es gerne möchtet, aber es folgt einem natürlichen Fortgang, ob euer Daumen nun oben ist oder nicht. Alles liegt in der Zeit und ist am richtigen Platz. Nur euer Gewahrsein hinkt hinterher. Es stimmt, ihr seid zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.
Wie ihr gehört habt, gibt es weder einen Ort, um zu sein, noch eine Zeit, um an jener Stelle zu sein, da Raum und Zeit Illusionen sind – Zeit, die illusionärste unter allem. Wenigstens könnt ihr mit euren Füßen auf den Boden stampfen und sagen, eure Füße befänden sich auf ihm, währenddessen ihr die Zeit nur auf einer Wertmarken-Uhr oder auf einem Kalender kennzeichnen könnt. Euren Finger könnt ihr auf sie nicht legen.
Demnach habt ihr an diesem Altjahresabend eine Seite des Lebens umgeblättert und werdet zu einem anderen Kalender greifen, in dem die Zeit kennzuzeichnen ist. Beginnt ihr zu spüren, wie es ist, dass Zeit nicht existiert? Beginnt ihr zu empfinden, wie Materie eigentlich nicht existiert, und dass sie, falls sie existierte, in keiner Weise von Belang ist? Im Leben ist es so, als wärest du bloß virtuell in den Urlaub gefahren, wie auf dem Computer, während du deinen Sitz nie verlassen hast.
Ihr habt den Himmel niemals verlassen, Geliebte. Euer Leben auf Erden ist eine Fata Morgana.
Seid nicht traurig, dass euer Leben nicht real ist. Bestimmt fühlt es sich real genug an. Gleichwohl befindet ihr euch in einem Irrtum.
Die Wissenschaft sagt, dass die Sterne und Galaxien so viele Lichtjahre weit entfernt sind, sind sie indes nicht in eurem Gewahrsein gewärtig? Könnt ihr sie nicht herbeibeschwören und berühren? Ihr wisst, sie sind euch näher als ein Messergebnis. Die Wissenschaft versucht nicht einmal, Meine Nähe auszumessen. Das, was nicht messbar ist, ist wahr. Bestimmt bin Ich unermesslich, und demnach du ebenso.
Wo ihr euch also am Altjahresabend befindet – dort lässt sich gut sein.
Wenn ihr allein seid, ist das schön. Wenn ihr euch in einer Menge befindet, ist das auch schön. Wenn ihr schlaft, ist das schön. Wenn ihr wach seid, ist das schön. Nichts, teure Kinder, in der Welt hat etwas zu sein, ausgenommen das, was es ist.
Es gibt nichts, über das zu klagen wäre. In diesem Sinne gibt es nichts, über das zu jubeln wäre, indes möchte Ich sagen, dass die gesamte relative Existenz zum Bejubeln ist. Sie ist eine Exkursion eures Geistes zu unbehinderten Orten. Sie ist ein ziemliches Unterfangen, und ihr habt sie unternommen. Ihr seid auf eurem Weg. Schaut nicht nach dorthin zurück, wo ihr wart, denn eure Fußabdrücke sind bereits im Sand gelöscht. Was das, was vor euch liegt, anbelangt, euer Fußtritt hinterlässt keine Markierung, selbst wenn ihr auftretet.
Wo seid ihr jetzt? Wo ist die Sonne in Relation zu euch jetzt? Und wo ist euer Herz? Wofür schlägt euer Herz außer für diesen einen Bruchteil einer Sekunde an illusionärer Zeit, für diesen saumlosen Saum der Nicht-Zeit, des Nicht-Raums, derart voller Liebe, dass ihr gar dem Glauben anhängt, ihr befändet euch irgendwo, derweilen es von jeher einzig Einssein gibt, innen wie außen. Euer Geist schweifte schlicht für einen Augenblick lang ab, und euer Finger legte sich in dem Buch des Lebens, das sozusagen in unsichtbarer Tinte geschrieben ist, auf eine illusionäre Seite.