HEAVENLETTER #1506 – 1.1.2005 – Never Ending Life
NIEMALS ENDENDES LEBEN
Gott sprach …..
Belebung ist ihre eigene Geschichte. Um Belebung des Bewusstseins geht es in deinem Leben. Die Aufgewecktheit des Körpers ist eine Sache. Das Rühren deiner Bewusstheit ist eine andere Sache. Rühre, rühre, rühre diesen köstlichen Juwel deiner selbst um. Verwahre ihn nicht in einer Schublade. Trage ihn. Sei niemals ohne ihn.
Es gibt Ebenen des Gewahrseins. Dein Gewahrsein namens Bewusstheit schaut sich ständig selbst an. Du hast einen stillen behäbigen Partner in deinem Leben, einen Aspekt von dir, der bezeugt, bezeugt und nicht beeinträchtigt wird, der bezeugt und nicht kommentiert, der bezeugt und von einer höheren Stelle her zusieht. Unparteiisch ist dieser Zeuge-Aspekt deiner selbst. Diese Bewusstheit von dir ist derart stark, dass nichts es abschreckt. Es beobachtet schier. Es ist nicht unnahbar und spröde. Es ist sehr präsent, bloß kommt es von einem derart findigen Ort her, dass es sich nichts wünscht.
Es hat ein kleines Lächeln an den Mundwinkeln, diese Bewusstheit deiner. Es ist nicht teilnahmslos. Es trägt Sorge, aber es nimmt von einem Ort unerschütterlicher Ruhe her in Obhut. Es kommt von einem Sitz der Weisheit her, die weiß, einerlei wie blühend du bist, einerlei wie du Tiraden loslässt und tobst, einerlei wie ernst du diese Lebensepisode nimmst, dass du unverändert und eh und je eine prächtige Seele bist.
Selbst in deinen dunkelsten Momenten hast du einen Faden des Gewahrseins inne, der weiß, dass alles gut ist. Du schiebst dieses Gewahrsein hinaus, weil du inmitten des Leidens direkt und mit Schmackes bist, und weil du das Leiden nicht unterschätzt wissen möchtest. Der hauptsächliche Teil von dir wird nicht getröstet werden, wie und was auch immer, dennoch sitzt dieser standhafte Faden von dir still, Arme und Beine überkreuz im Lotussitz, und gewährt dir deine Eskapaden, derweilen er gekonnt mit Mir verkehrt.
Es gibt einen Teil von dir, der sich nie bewegt, der stets still, aufrecht, edel ist. Es mag sich um eine Haaresbreite handeln, dennoch ist er nichtsdestotrotz der umfassendere Teil von dir. Er ist die Essenz und Substanz von dir. Er ist dem Tode trotzend. Er kann nicht gepeinigt, auch weder in Angst versetzt noch hin- und her gefahren werden. Dieser Teil von dir ist unverbrüchlich und unantastbar. Es ist dein Lehensherr sozusagen. Er beobachtet dich, so wie Ich es mit Liebe tue, mit leidenschaftsloser Liebe, mit weiserer Liebe, als diejenige, die du im Verlaufe dessen, was du normale Ereignisse nennst, an dich heranführst.
Du bist keine Marionette, allerdings gibt es einen straffen Faden, der durch dich hindurch vom Kopf bis zu den Zehen läuft und dich zum Himmel hoch hält. Du bist keine Marionette, und Ich bin kein Puppenspieler, dennoch halte Ich diesen Faden von dir in Meiner Hand, keineswegs als Zügel, nein, keineswegs, sondern vielmehr wie ein Spinnennetz der Liebe, derart fein, dass er unendlich ist, derart fein, dass er millionenmal stärker ist als das kräftigste Wolfram, derart fein in seiner dehnbaren Stärke, dass er so etwas wie Blockierung nicht kennt, derart fein, dass er frei fliegt und dennoch im Himmel göttlich gehalten ist.
Jetzt möchte Ich dir sagen, dass du es bist, der dieses Spinnennetz der Liebe hält, so wie eine Königin den Saum ihres Ballkleids über dem Boden hochhält. Du hältst diese Liebe in deiner Hand, und es ist, als ob Ich sie in Meiner Hand halte, und Wir wirbeln über den Tanzboden, nicht als ein Paar, sondern als Eins. Unsere Verbundenheit ist Liebe, allerdings ist Liebe niemals abgesondert, und demnach ist es Einssein, niemals auseinander, niemals zerschnitten, niemals verknotet, schlicht ein lässiges seidenes Band der Liebe, das sich selbst um die gesamte Welt windet und niemals endet, niemals je endet.
HEAVENLETTER #1507 – 2.1.2005 – An Exquisite Emerald
EIN EXQUISITER SMARAGD
Gott sprach …..
Und jetzt windet sich die eingebildete Spule der Zeit, und du gehst ihr wie bei einer Verfolgung durch den Wind hinterher. Wohin ging sie? Wo war sie?
Du liebst einen Neustart. Oh, wie gern du einen Neustart hast. Du möchtest so gerne die alten gestellten Fallen wegwerfen und von Neuem anfangen. Ebendas wünsche Ich Mir für dich ebenfalls. Wirf die Fallen von früher weg und tauche wieder in das Leben ein, wie du es dir wünschst, frisch, neu, unbehindert, gierig, flottgehalten, dem Spaß zugetan.
Warum nicht ein Leben voller Liebe und Spaß haben? Warum nicht Jeden, dem du begegnest, glücklich machen? Warum nicht Lächeln und Lachen zur Folge haben?
Nimm in Betracht, dass du jeden Morgen abermals neu erwachst. Erfrischt von einer Spritztour im Himmel, bist du kess und übermütig, dich bei deinem Tag auf den Weg zu machen. Bedenke, du hast eine Aufgabenstellung für einen Tag, zu lachen und Freude zu schaffen. Schier für diesen einen Tag. Wirst du dir die Traglast leichter machen, die du getragen hast, und diejenige jedes Anderen ebenfalls?
Schreite heute leicht.
Du bist im Leben kein Komiker, denn das würde Anstrengung zeitigen. Du bist schlicht ein Genießer des Lebens. Leben, Leben, das nicht so ernst genommen wird, ist eine Freude. Denke daran. Ein Tag ist da, und eine Nacht ist da, und der Tag kommt hinter der Nacht. Du lebst in einer belichteten Welt. Du hast einen Himmel, der auf dich herunterschaut und dich heilig verwahrt. Du hast das äußere Licht der Sonne, und das innere Licht der Sonne. Das Wasser, das durch die Welt kursiert, läuft ebenso durch dich. Das gesamte Terrain des Universums reist ebenfalls durch dich hindurch. Du bist die Berge und die Täler, schlicht wie sie ebenso du sind. Die Verbindung ist zärtlich.
All die sich zu schaffen machenden Massen sind ebenfalls Überreste deiner Gedanken, längst verschollen gegangene Echos vielleicht, vielleicht herrenlos herumstreunend. Alles auf Erden ist ein Widerhallen dessen, was im Menschen-Geist vonstatten geht. Unstete Gedanken verfügen über dich. Du kennst bereits die Gedanken, die dich bestürmen. Tausche sie aus.
Insofern als Gedanken derart machtvoll sind, kannst du dann nicht glauben, dass sie imstande sind, die Welt umzuwandeln und das auch tun werden?
Welche Vulkane würden ausbrechen, gäbe es in deinem Inneren keine Vulkane? Welchen Krieg gäbe es, hättest du keine Kriegführung in dir? Es ist dein Selbst, mit dem du kämpfst. Du bekämpfst die Gütigkeit und das Erbarmen inwendig in dir, und du entscheidest dich stattdessen für das Ego. Hast du das nicht getan?
Du wählst das Ego, nicht anders, wie du impulsiv einen glänzenden Gegenstand, der auf einem Tresen vor dir zur Schau gestellt ist, kaufen könntest, und du kaufst nicht den exquisiten Smaragd, der in einer seidenen Schachtel eingeschlagen ist. Du hast ihn nicht gesehen. Du hast kein Aufhebens gemacht, zu schauen. Du warst in Eile. Zu einem anderen Zeitpunkt hättest du ihn sehen, hättest du ihn zum gleichen Preis kaufen können, aber du warst hastig. Und dementsprechend hieltst du das glänzende Objekt des Ego vor dich hin und dachtest, du hättest ein gutes Geschäft gemacht. Dessen Glanz war bald genug abgeklungen.
Schaue jetzt im Leben ein wenig weiter und tiefer.
Keine Steine werfen meint, der Liebe vor dir keine Hindernisse in den Weg legen. Liebe stattdessen. Und auf diese Weise hast du Freude. Und auf diese Weise beginnst du einen neuen Tag. Die Vergangenheit ist eine Welle des Ozeans. Wo ist sie jetzt? Du kannst sie nicht auffinden. Neue Ozeanwellen befinden sich vor dir, und du tauchst ein, um eine verzauberte Welt zu finden, wo alles neu ist, wo nichts bestehen bleibt und keine Schatten geworfen werden.
Kehre dich von dem emotionalen Teich ab, in dem du gewatet bist. Gehe heute in diesen schönen Ozean hinein. Er ist begierig, dich über sich selbst hinüber zu tragen zu einem neuen Land der Freude und Fröhlichkeit. Dieses Land ist ebenfalls als Friede bekannt. Es ist ebenfalls als Liebe bekannt, Liebe, derart still und derart lebenssprühend, dass sie alles umfängt, die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft und alles umfängt.
HEAVENLETTER #1508 – 3.1.2005 – The End of Ego
DAS ENDE DES EGO
Gott sprach …
Du bist Mir voll und ganz wichtig. Wieso trägst du dann Bedürftigkeit mit dir herum, als wichtig erachtet zu werden? Wichtigkeit, so wie du dir sie öfters wünschst, ist ein Placebo vonseiten der Welt. Sie funktioniert im Grunde nicht. Sie ist schier ein Ersatz für Größe.
Ihr seid angelegt, bei eurem vorübergehenden Aufenthalt auf der Erde bedeutsam zu sein. Ihr seid hier, um großartig zu sein. Ihr seid hier, dass euch Größe anvertraut wird, unbenommen, wie klein sie ist, und unbenommen, wie unbemerkt sie ist. Ihr seid aber nicht hier, um als wichtig anerkannt zu werden.
Ihr habt weder Ruhm noch schlechten Ruf nötig. Ihr braucht nicht bemerkt zu werden. Ihr seid es, der Beachtung zu schenken hat.
Möge es so sein, dass alle Meine Kinder einem Jeden das ihnen Gebührende überreichten. Wolle es doch so sein, dass die natürliche Gott-gegebene Größe die ebenbürtige Größe begrüßte und sich zueigen machte, anstatt dass unnatürliche Kleinheit unnatürliche Kleinheit willkommen heißt. Möge es sein, dass du dich selbst anerkennst und nicht um schäbige Anerkenntnis von außen her bittest.
Der Beifall der Welt ist heute hier und ist morgen vorübergegangen. Dein Wert ist für immer und ewig. Es gibt keinen Bedarf, ihn auszurufen. Es gibt keinen Bedarf, dienstbar zu sein. Lasse dein Ego in einer Jackentasche und vergiss es. Hänge die Jacke in deinem Schrank auf. Kein Bedarf, sie zu tragen. Kein Bedarf, in ihrer Tasche herumzukramen, um dich zu vergewissern, wo dein Ego ist. Deinem Ego geht es sehr gut, es ist nur so, dass du es nicht brauchst. Es zieht dich von deiner Größe weg.
Größe ist nicht Applaus oder selbst nicht einmal in Notiz genommen Sein vonseiten der Welt. Das Empfinden an Größe, was dir die Welt zu übermitteln vermag, ist Ruhm. Ruhm ist nicht das gleiche wie Größe. Entsinnt euch, dass Meine Kinder alle ebenbürtig sind. Ich habe keine Herausstechenden nötig. Du hast für Mich keine Purzelbäume zu schlagen, damit du bemerkt wirst. Du bist stets in Meiner Sicht. Jeden Tag mache Ich Aufwartung, und niemals fehlt jemand aus Meiner Zählung.
Ich zähle den Ruf nicht. Ich zähle Herzen. Die Zählung ist immer die gleiche. Eins. Für Ein Herz im Universum ist geradezustehen, und alles ist gut. Zählt jetzt mit Mir mit. Eins. Eins und eins ist Eins. Die Zahlenlehre, die ihr in der Schule beigebracht bekommen habt, ist nur in Bezügen der relativen Welt korrekt.
Ich sage dir keineswegs, unbestimmt zu sein. Ich sage dir, vage zu sein, wenn es ums Ego geht. Ich sage dir, Liebe zu beteuern. Liebe dich selbst, und du wirst keinen Bedarf nach dem Ego verspüren. Liebe dich selbst und du wirst die Welt lieben, vagabundierend wie sie ist. Liebe die Liebe mehr als du Bestätigung liebst. Anerkennung ist wenig. Liebe ist alles.
Christus dachte nie: Wie kann ich derart vernachlässigt, fehlverstanden, unterschätzt werden? Seine Gedanken waren stattlicher. Er teilte Erhabeneres als derartiges aus. Er wusste, Wer er war. Er kannte Unsere Verbundenheit. Er kannte Unser Einssein. Er wusste, nichts vermochte darüber Oberhand zu gewinnen. Nicht der Tod des Körpers. Mit Sicherheit nicht der Tod des Ego. Er hatte lange davor sein Ego beiseite geworfen. Er stand im Dienst der Größe, anstelle des Ego. Er diente nicht dem Welt-Ego. Er hob die Welt nicht im Ansehen. Er hob nichts im Ansehen. Er sprach schlicht die Wahrheit. Wahrheit ist simpel. Alle Wahrheit ist simpel.
Geliebte, derweilen die Welt euer Ego anfüttert, raspelt sie ebenfalls davon ab. Besser, ihr seid mit dem Ego ein für alle Mal durch. Werft euer Ego in den Wind. Wofür braucht ihr es? Wann gab es euch je einen Fingerhut voll davon, was von Wertigkeit ist? Das Ego ist wie rot gefärbtes Wasser, um wie Wein auszusehen. Es hat die Farbe des Weins, ist aber nicht Wein. Es ist kein Ersatz für Wein. Es ist unechter Wein. Infolgedessen ist es gar kein Wein.
Das Ego ist nicht von Bedeutung. Es ist unwichtig. Du bist bedeutsam. Anerkenntnis deiner Wichtigkeit ist nicht bedeutsam. Ich kenne deine Wundersamkeit. Jetzt ist für dich die Zeit da, mit ihr in deinem Herzen vertraut zu sein. Die Anerkennung, derer du bedarfst, ist deine eigene.
HEAVENLETTER #1509 – 4.1.2005 – Call the Earth Moon
NENNT DIE ERDE MOND
Gott sprach …
Geliebte, es gibt weder eine Straßenstrecke vor euch noch hinter euch. Alles ist in diesem unmittelbaren Moment der Liebe. Nichts anderes tritt ein als Liebe. Das mag euch grotesk erscheinen, jedoch ist Liebe der einzige Austausch, der vonstatten geht. Nichts sonst. Liebe ist alles. Das bedeutet, Liebe ist das einzige Medium in der Welt. Ihr wisst bereits, dass dies im Himmel der Fall ist.
Bisweilen scheint Liebe das Letzte zu sein, was ihr erkennt. Sie ist durch Erscheinlichkeiten an Emotionen ausgeschlossen worden, die allem Anschein nach ganz im Gegensatz zu Liebe stehen, so fühlt es sich an. Falls ihr schier einen Augenblick lang akzeptieren könntet, dass Liebe alles ist und dass alles Liebe ist, würdet ihr die Realität erkennen, und ihr würdet euch in ihr aalen.
Wie kann es denn anders sein, als dass die Realität des Lebens Liebe ist? Ich bin kein Donnergott. Noch auch bin Ich griesgrämig. Auch nicht rachgierig. Ebensowenig mache Ich Lärm um Sichopfern oder sonstwas, außer um Liebe. Bei der Liebe gibt es kein Opfern. Liebe ist heilig. Nichts sonst ist sie.
Geliebte, nehmt das Geschimpfe und die Raserei der Welt nicht derart ernst. Die Welt führt auf einer Plattform der Liebe dürftige Tänze auf. Sie tanzt einen Jig, allerdings tanzt sie auf einem stillen Podium der Liebe. Gleichwohl habt ihr die Welt ständig ernst genommen. Ihr habt sie für real genommen. Ihr habt nie gedacht, euch andere Gedanken herzunehmen. Lasst euch nun eure Aufmerksamkeit auf der Welt und eure Einschätzung von ihr gegen anderes austauschen. Richtet den Brennpunkt eurer Augen auf den Hintergrund und nicht so sehr auf den kleinen Tanz vor euch.
Wörter, die auf der Seite erscheinen, sind ein Tanz, der auf der Seite dahertrottet. Ein Wort führt zum nächsten, allerdings vermögen Wörter bloß auf einer Seite oder dem Ohr und dem Geist, der sie ausgestaltet, in Erscheinung zu treten. Tiefer als der Geist ist das Herz, das keiner Wörter bedarf.
Insofern als dies der Fall ist, seht den Himmel als die blanke Blattseite, auf der ihr schreibt. Seht, dass die Erde auf der Seite des Himmels niedergeschrieben ist. Erwägt, dass eure Irdische Bleibe eigentlich eine Himmlische Bleibe ist. Erdenvorkommnisse sind schier Verbrämungen, Rüschen, Dekorationen, Unwesentlichkeiten, Etceteras, Zusätze, Umschweifungen und Exkurse, Auffüllen der Seite, Extravaganzen, Konglomerationen, episodische vorbeigehende Grillen und Einfälle. Ganz bestimmt geht alles, was auf dem, was man als Erde bezeichnet, eintritt, vorüber, ganz bestimmt verblasst es, ist es vorbei, nach einer gewissen Zeit hinterlässt es keinen Fleck, und einzig der Himmel ist sinnfällig ausgewiesen, und einzig der Himmel bleibt bestehen und war seit eh und je gewärtig.
Ändere den Namen Erde in Himmel. Ändere ihren Namen in Friede. Ändere ihren Namen in Schönheit. Ändere ihren Namen. Winzige Änderungen in den Buchstaben, winzige Änderungen in der Formung eurer Lippen, derweilen ihr sprecht, und derart geringe Änderungen erschaffen in eurer Sicht einen riesigen Wandel. Die Änderung einiger weniger Töne, die du singst – und der ganze Gesang befindet sich auf einer höheren Spanne. Singe die tiefen Töne nicht mehr. Singe das, was du gerne singen möchtest. Welches Lied möchtest du gerne singen? Und warum es nicht singen? Oder es zum Wenigsten vor dich hin summen. Wer sollte einen Trauergesang singen mögen, unterdessen er eine fröhliche Weise singen kann? Du, vielleicht.
Schreibe dein Lied und deine Geschichte über das Angesicht des Universums. Streiche das aus, was zuvor geschrieben worden war. Entscheide dich für ein neues Genre, und schaffe es, dass es in Erfüllung geht.
Dränge die beschwerliche Vergangenheit in den Hintergrund. Dränge all den Nachweis, den die Welt gerne übermitteln möchte, in den Hintergrund. Dränge all das in den Hintergrund, was weder dir noch der Welt zuträglich ist. Alles, was nicht förderlich ist, ist eine Widerspiegelung deiner Gedanken. Dränge deine vergangenen Gedanken in den Hintergrund, so wie die Sonne in aller Stille, ohne Fanfarenstöße, den Mond, den sie zum Aufleuchten bringt, in den Hintergrund drängt.
Bezeichne die Erde sodann als den Mond, und dich als das Licht der Sonne, und scheine. Folge Mir, und Ich werde dir zeigen, wie Licht, vermöge der Liebe in Unseren Herzen, zu scheinen ist.
HEAVENLETTER #1510 – 5.1.2005 – Your Own Link to Heaven
DEINE EIGENE VERKNÜPFUNG ZUM HIMMEL
Gott sprach …
Möchtest du die Wahrheit auf dich dämmern lassen? Alles, was du zu tun hast, ist sie es lassen. Wahrheit dämmert nicht vermöge deines Willens. Sie dämmert vermöge deines Loslassens von Widerstand, was nicht mehr ist als all deine bodenständigen und hemdsärmeligen Gründe los lassen, weswegen Wahrheit nicht real und nicht imstande sei zu dämmern. So lange wie du die bodenständigen Gründe aufrechterhältst, die dich von der Wahrheit abwenden, hältst du die Dämmerung der Wahrheit ab. Alle deine Gründe sind sperrig, allerdings schwingst du sie wie Fechtschwerter. Du stößt zu und tupfst, klirrst und vollziehst mit ihnen Kreise. Genug von den Gründen. Stelle sie auf die Seite, und packe in der Sache wirklich zu.
Gründe sind ein Hindernis, das zu erörtern ist. Vernunft selbst ist allgemeiner Menschenverstand. Gründe im Plural indes sind auf sich stolz, und kommen, einer nach dem anderen, ununterbrochen daher. Du kannst weiterhin mit Gründen daherkommen. Du kannst weiterhin nach ihnen fischen. Sie sehnen sich, eingefangen, und, einer nach dem anderen, auf deiner Wäscheleine der Gedanken aufgehängt zu werden. Lasse Gründe sitzen. Sie haben weder Hand noch Fuß.
Die Gründe, die du auffindest, neigen dazu, Gründe zu sein, wieso du die Wahrheit nicht bejahst. Alle deine Gründe scheinen dich niederzuhalten. Deine Gründe sind wie kleine Fische, die an der Oberfläche schwimmen. Die Oberfläche hebt die Tiefen nicht auf. Sei es, deine Gedanken schwimmen tief, sei es, sie tun es nicht, die Tiefen existieren. Sie sind unterhalb der Oberfläche. Sie sind nicht weit von der Tiefe entfernt. Du kannst die Tiefen erreichen. Tauche einfach ein wenig. Lange hinein. Habe keine Angst, nass zu werden. Es wird dir nicht wehtun.
Was hast du zu verlieren, indem du einen Augenblick lang Himmelwärts schaust und bejahst, was Ich sage?
Die Tiefen, Tiefen, die hinunter sacken, sind inwendig in dir. Du bist der Faktor, den du ausgelassen hast. Du akzeptierst, dass ein großes Potential existiert, aber du bist dir nicht sicher, dass du es hast. Und sofern du akzeptierst, dass du es hast, was hält dich dann davon ab, es einer Verwertung zuzuführen?
Was wäre, wenn es stimmt, dass du ein erleuchtetes Seinswesen bist? Was wäre, wenn inwendig in dir schillerndes Licht enthalten wäre? Was wäre, wenn du insgesamt schillerndes Licht wärest? Fürchtest du vielleicht, dass du die Schatten verlierst, die dein Licht dämpfen? Was, fürchtest du, würdest du verlieren? Dass du dich selbst verlörest, um dich zu finden? Lasse das los, was dich vor der Wahrheit im Schatten hält, und dein ramponiertes Herz wird zu Höhen emporschweben, die noch kein Traum geträumt hat. Wieso, oh, wieso, musst du dein Herz in Gewahrsam halten?
Setze den Vogel deines Herzens frei. War es nicht genug eingesperrt? Sehnt es sich nicht, frei zu sein? In Freiheit – da wird es sich in die Höhe erheben. In Freiheit – da wird es seinen süßesten Gesang darbieten, und alle werden es hören. Du wirst es hören. Du kannst einen hohen Ton halten. Was du nicht kannst, ist für sehr lange Zeit niedrige Töne an dir halten.
Christus ist aufgestiegen. Jeden Tag erhob er sich bescheiden zu neuen Höhen. Nun zieht er dich zu sich. Er sagt dir, keine Angst davor zu haben, los zu lassen. Er sagt dir, dass du deine eigene Verknüpfung zum Himmel bist. Er sagt, dass Gott ihn nicht bevorzugte. Er sagt, dass er sich selbst befürwortete, und dass er sich demgemäß auf Erden zu den Höhen empor gehoben hat, zu denen sich der Mensch emporzuheben vermag. Und insgesamt ging es um die Angelegenheit des Loslassens.
Dessen bedarf es – des Loslassens der Begrenzungen, die du zu früheren Zeitpunkten akzeptiert hast. Du streckst deine Hände aus, dass dir Handschellen angelegt werden, und nun fallen sie leicht ab, und ursprünglich waren sie überhaupt nicht nötig. Sie waren im Grunde niemals da, ausgenommen in deiner sie gelten lassenden Inkaufnahme.
Ich lege dir keine Beschränkungen auf. Warum solltest du dir selbst eine Grenze setzen mögen?
HEAVENLETTER #1511 – 6.1.2005 – Plain Love
SCHLICHTE LIEBE
Gott sprach …
Deinem eigenen Herzen gegenüber warst du unlauter. Sofern in deinem Herz nicht Freude am Überfließen ist, warst du ihm gegenüber unaufrichtig. Du hast dich bemüht, es zu denaturieren. Du möchtest es gerne als ein anderes Instrument haben, als es ist. Du bist mit deinem Herzen furchtsam. Ansonsten, wieso solltest du es so beschützen mögen?
Du hast dein Herz zu einem Damm gemacht, und du regulierst es. Dein Herz ist nicht bestimmt, reguliert oder zu Abfolgen zu werden und zu Rationen verbannt zu werden. Dein Herz ist bestimmt, ausgewachsen zu sein. Du hast dein Herz zurückgehalten, und sei es bloß durch einen Faden. Lasse dein Herz jetzt die Liebe zur Welt bringen.
Falls dein Herz eine Flagge wäre, ist es eine Flagge, die du aufgerollt hast. Du öffnest sie, um dann und wann ein wenig herauszuspähen, doch dann deckst du sie zur sicheren Verwahrung rasch wieder zu. Dein Herz ist nicht angelegt, sicher aufbewahrt zu werden. Sicherheit ist für dein Herz der Liebe keine Inbetrachtnahme.
Falls dein Herz ein Thermometer wäre, würdest du ihm sagen, welche Temperatur er anzeigen soll. Ist das nicht töricht? Dein Herz hat eine ausladendere Spanne, als alles, worüber du Bescheid erteilst. Dein Herz ist nicht angelegt, eine Entscheidung zu sein. Liebe ist nicht angelegt, eine Entscheidung zu sein. Bei der Liebe gibt es kein Start und kein Stopp.
Falls dein Herz ein Kuchen im Ofen wäre, ist es einer, den du zu lange dringelassen hast.
Falls dein Herz ein Schmuckanhänger wäre, hast du ihn irgendwo liegen lassen und vergessen, ihn zu tragen.
Falls dein Herz eine Trommel wäre, hast du vergessen, sie zu schlagen.
Falls dein Herz ein Schwegel wäre, hast du ihn nicht gespielt.
Dein Herz auf der Zunge tragen? Wo sonst sollte es getragen werden mögen? Oh, ja, auf deinem Gesicht, in deinen Augen, in deinen Händen, auf deiner Brust. Dein Herz ist angelegt, Schriftzüge am Himmel über das Universum anzubringen. Dein Herz ist angelegt, immerzu hochzuschweben, immerzu anzufassen und zu rühren, sich an das Universum anzulehnen, sich an jede Seele im Universum anzulehnen, an jeder Kehre Liebe zu geben, wahllos verteilt, rückhaltlos Liebe zu geben, sie hochzuwerfen und fallen zu lassen, wohin sie möchte. Genau genommen kann dein Herz alleinig auf Liebe fallen. Liebe zieht Liebe heraus und versieht sich mit ihrem eigenen Kissen.
Habe nicht einen so großen Glauben an Geringschätzungen. Sie werden durch den Geist angefertigt. Lasse dein Herz sein, was es ist. Es ist kein Herz des Zugewinns. Es ist ein Herz des Gebens. Kein Herz ist bestimmt, zu verdammen, fortzuziehen oder sich zurückzuziehen oder sich selbst abzusondern. Herzen sind nicht bestimmt, Vorsicht walten zu lassen.
Das Leben ist nicht bestimmt, in einer geschützten Zone gelebt zu werden. Kein Graben ist bestimmt, deine Liebe vom alltäglichen Leben abzuschneiden. Keine Zäune. Falls es einen Zaun geben muss, dann macht ihn zu einem Zaun mit einem Tor, das offen hin und her schwingt. Was für ein Zaun kann es sein, sobald ein Tor offen und nicht zu verschließen ist?
Du bist freigiebig und offenherzig. Das gesicherte Herz ist überhaupt kein Herz. Es ist ein armseliges Imitat. Verschone dein Herz von Unterdrückung. Bewahre es vor Geiz. Das Gold deines Herzens ist nicht bestimmt, aufbewahrt zu bleiben. Dir liegt es an, es auszugeben, in vollem Wissen, dass es dort, woher es kam, mehr gibt.
Wenn du die Gitterstäbe von deinem Herzen beseitigt hättest, wie glücklich würdest du dann sein. Falls du zögerlich bist, alle Stäbe auf ein Mal zu entfernen, dann ersetze die eisernen Stäbe durch Weidenstäbe. Weide ist biegsam. Weide wird Liebe durchlassen. Und hernach wirst du dafür bereitet sein, überhaupt keine Stäbe mehr zu haben.
Gitterstäbe halten Liebe draußen, Geliebte. Ihr seid angelegt, Liebe einzulassen. Lasst heute euer Herz ein Herz schlichter Liebe sein.
HEAVENLETTER #1512 – 7.1.2005 – Stepping-Stones to Heaven
SPRUNGBRETTER ZUM HIMMEL
Gott sprach …
Hast du nicht öfters, tief in einer Spalte deines Geistes, gedacht, dass du Schuld gehabt habest? Wenn jemand rüde war, denkst du, du habest dir die Schuld zuzuschreiben. Wenn dich jemand enttäuscht, erachtest du dich für verantwortlich. Das ist klar, Verschulden, Rüdheit, dir Schuld zuschreiben sind Ideen deinerseits. In diesem Sinne bist du verantwortlich. In einem anderen Sinne ist es so – jeder Zug fährt auf seinem eigenen Gleis, und du bist nicht verantwortlich. Zweifle dich nicht im Nachhinein so viel an, wie du es tust.
Farbe wurde verschüttet. Was hat Schuldhaben damit zu tun? Wische das Verschüttete auf und komme damit weiter, was du tust.
Teile dein alltägliches Leben nicht in das auf, was du hättest gesagt oder getan haben können, was diese oder jene Farbe am Verschüttetwerden gehindert hätte. Vielleicht hätte nichts vermieden werden können. Jedenfalls wurde die Farbe verschüttet. Gehe von dort aus deinen Weg.
Gewähre Gegenbeschuldigungen keinen Unterschlupf. Tue das ganz bestimmt nicht gegen dich selbst. Falls jemand auf dich zugeht und dich schlägt, musst du dann dort weitermachen, wo er stehen geblieben ist und dich ebenfalls abdrosseln?
Das Leben ist keine kleine Sache, aber alles, was sich ereignet, ist klein. Alles was sich ereignet, ist in Vergleich mit dir wenig. Dennoch lässt du Vorkommnisse dich aus der Fassung bringen. Du veranlagst Vorkommnisse im Leben gemäß einem internen Voltmeter deinerseits. Besser das Leben leben als es bemessen. Fünf Sterne heute, einer morgen, hin und her. Falls du das Abschneiden deines Lebens einschätzen musst, dann sieh, dass der Punktestand ausgeglichen ist. Das Leben ist dir zuerkannt worden, und du hast das Ganze von ihm. Du hast ebenso viel Leben wie jeder. Vergleiche weder einen Tag mit dem nächsten, noch dein Leben mit dem eines Anderen.
Du hast deinen eigenen Karren zu ziehen. Vielleicht hat ein Anderer eine Kutsche. Du meinst, du wissest, eine Kutsche sei besser, indes hat ein Karren durchaus seine guten Seiten. Der größte Sieg könnte sich als ein Untergang herausstellen. Der größte Verlust – eine Wohltat. Von dorther, wo du sitzt, wie weißt du das?
Etikettiere nichts. Etikettiere zum Beispiel Armut nicht als Bestrafung. Du weißt nicht, ob sie das ist. Etikettiere nicht. Preise überhaupt nichts aus. Falls du dein Leben beschriften musst, etikettiere es gut. Es ist dein Leben, über das du am Reden bist. Rede nicht schlecht über dein Leben. Denke gut von ihm und spreche gut von ihm. Trage es vor dir her, wie die große Gabe, die es darstellt. Ja, du magst dein Leben als ein Geschenk etikettieren. Ganz bestimmt ist es ein Geschenk, ein Geschenk auf Leihbasis für eine Lebzeit. Es ist eine Leihgabe, die in gutem Glauben gegeben wurde. Heiße es gut.
Grenzen auf der Erde sind begrenzend. Etiketten sind Grenzen. Hebe die Gefängnisgitterstäbe hoch, die dein Leben beschränken. Rangiere die Stäbe aus, die du aufgestellt hast. Sie sind Fiktion, Geliebte. Alle Restriktionen sind Fiktion. Uneingeschränktheit ist Wahrheit.
Ihr seid freilaufend. Ihr seid an die Freiheit gebunden. Strebt ihr nicht auf die Freiheit zu, und befindet ihr euch nicht in der Richtung? Falls ihr euch in etwas einhüllen müsst, schlagt euch in Freiheit ein.
Ihr seid frei zu lieben. Mit der Liebe habt ihr die Carte Blanche. Insgesamt liegt es euch an, mit ihr zu tun, was ihr mögt. Was möchtet ihr? Wollt, dass Mein Wille getan wird, denn mein Wille ist Liebe. Lasst Liebe getan sein. Lasst das Licht der Liebe in eurem Herzen für immer und ewig herausscheinen, unverfroren, dreist, helles Licht der Liebe, bestimmt, die Welt anzuleuchten. Wunder was, die Welt bettelt um euer Licht. Haltet es nicht zurück. Lasst euer Licht seinem Los folgen. Die Lichter Meiner Kinder auf Erden sind Sprungbretter zum Himmel. Christus war Licht, und Licht ist der Weg. Einen anderen Weg gibt es nicht.
Falls dein Licht Geheimsache war, ist jetzt die Zeit da, es den Blicken freizugeben.
HEAVENLETTER #1513 – 8.1.2005 – Acknowledge and Toss
ANERKENNEND ZUR KENNTNIS NEHMEN UND WEGWERFEN
Gott sprach …
Sobald dich Bitterkeit übermächtigt, tritt einen Schritt zurück. Worüber gerätst du in Verbitterung, und wer bist du, dass und der du in Verbitterung gerätst?
Jemand denkt und sieht anders als du. Dessen Sicht der Welt ist nicht die gleiche wie die deine. Sie nehmen dich nicht in der vollen Blüte der Liebe in den Blick. Ihre Prioritäten sind verzerrt. Und dem gemäß sind die deinen, sobald du an den Schwächen eines Anderen Anstoß nimmst.
Sie lassen dich im Stich. Sie haben dich enttäuscht. Das Ego sagt euch, dass sie kein Recht hätten, das zu tun. Es kommt ungerufen. Es ist rüde und unfreundlich. Und du bist neuralgisch, und du spürst, wie dein Herz gebeutelt wurde.
Dein Ego wird sich erholen. Das hat es immer getan. Du wirst zu anderen Schmerzen unterwegs vorrücken. Mache nicht zu viel aus diesem einen Schmerz. Mache nicht zu viel aus irgendeinem von ihnen. Lasse Schmerz empfinden nicht zu einer Lebensart von dir werden.
Nimm deinen Schmerz anerkennend zur Kenntnis und wirf ihn dann fort.
In den Bezügen des individuellen Lebens – sobald du spürst, dass ein Dolch an Worten auf dich zu geworfen, dass dir in den Rücken gestochen wurde, ziehe den Dolch heraus und schaffe ihn aus dem Weg. Unter keinen Umständen steht es dir an, ihn zu dem zurückzuwerfen, der ihn geworfen hat. Er hat ihn in die Luft geworfen, und er landete auf dir. Du hast das Messer nicht zurückzubefördern, was dich niedergestochen hat. Dein Leben ist nicht bestimmt, Messer um Messer zu sein. Nimm die Wunde in deinem Herzen zur Kenntnis und lasse sie sodann heilen. Es liegt kein Glück und nichts Heilsames darin, von jemandem Zahlungen einzutreiben, der das Messer der Worte geworfen hat. Du biegst gerade um die Ecke. Deine Gedanken sollen nicht mit jenen herumlungern, denen du es stattgegeben hast, dir wehzutun, denn du erhebst dich zu einem höheren Bewusstsein. Eben in dieser Minute bist du dabei und singst einen höheren Ton. Du bist nicht mehr länger jemand, der sich selbst in den Schmerz eingräbt.
Es existiert eine Geneigtheit, sich betrogen zu fühlen. Jemand hat dich unterhöhlt. Jemand war nicht der Freund, wie du es dachtest. Jemand dachte sich bei seinen Handlungen dir gegenüber nichts, sodass du nicht aufhören kannst, darüber nachzudenken. Falls dies ein Kreislauf in deinem Leben ist, ist es einer, von dem abzugehen du parat bist.
Andere Menschen sehen und denken nicht wie du. Sie denken vielleicht an sich selbst und wie recht sie haben. Sie denken vielleicht überhaupt nicht an dich. Sie brachten ihre Meinung so oder so zum Ausdruck. Vielleicht waren sie gefühllos. Mit Sicherheit waren sie gedankenlos. Sie mögen was Liebe angeht vergessen haben, du aber wirst das nicht tun. Sie mögen es nicht besser gewusst haben, du aber weißt es besser.
Schreite aus dem Minenfeld des Wehtuns heraus, und führe dein Leben so, wie du es gerne führen möchtest. Du bist ein Spieler, kein Verletzender. Du bist angelegt, Freude zu verbreiten, nicht Schmerz.
Selbstverständlich kannst du keine Freude verbreiten, die du nicht hast. Kannst du nicht freudevoll sein, ungeachtet des Fehlers eines Anderen? Mögest du deren Fehler weder verschlimmern, noch vortäuschen, er sei weg. Falls er dir wehgetan hat, hat er dir weh getan. Indes bist du nicht deinem Schmerz gegenüber treu ergeben, und du behältst ihn, hegst ihn nicht und errichtest deine Gedanken nicht um ihn herum. Nein, du lässt ihn auf der Straßenseite fallen.
Das Leben wird auf den feinen Ebenen gelöst, Geliebte, nicht auf den unverhohlenen. Ihr könnt jede Verletzung heilen. Ihr baut für die Schmerzen kein Nest. Ihr legt sie nicht auf Lager, sortiert sie nicht, zählt sie ebenfalls nicht zusammen. Schmerzen sind nicht wichtig. Lasst eure Schmerzen wie namenlose Vögel sein, die nach weit weg fliegen und nicht mehr gesehen werden.
HEAVENLETTER #1514 – 9.1.2005 – The Grand Meronome of the Universe
DAS STATTLICHE METRONOM DES UNIVERSUMS
Gott sprach …
Was, Geliebte, tut ihr eurem Herzen an? Manchmal behandelt ihr es wie ein ungezogenes Kind, was ihr ungern den Blicken freigeben möchtet. Seid ihr über euer Herz verlegen, dass es liebt, dass es etwas abzubekommen scheint, dass es euch anscheinend Schwierigkeiten bereitet? Was du als Herzschmerz bezeichnest, könnte man besser Geistschmerz nennen, weil es deine Gedanken sind, die dich belagern, und nicht dein schönes unschuldiges Herz.
Dein Herz ist ein Herz der Liebe. Benenne es nicht unzutreffend. Dein Herz ist kein Narr, wie du es wohl dachtest. Dein Herz ist ein Leuchtturmlicht. Es möchte kein Schiff haben, was in der Nähe an seiner Küste an den Felsen zertrümmert wird. Es sind deine eigenen Gedanken, die wie die Felsen sind, die das Schiff deines Herzens beunruhigen. Die Küste ist nahe. Du befindest dich auf ihm.
Du versuchst, dein Herz in eine Kühl- oder Reisetasche zu packen, aber es möchte sich nicht in Grenzen halten. Dein Herz muss draußen sein. Enge dein Herz nicht auf die Zivilisation oder auf irgendwas ein. Lasse es schön sein. Lasse es seine Trommeln der Liebe schlagen. Dein Herz ruft dich. Es pocht Liebe.
Du möchtest die Liebe gerne festlich kleiden und sie als Gebrauchsgut haben. Liebe ist komfortabel, indes wird sie niemals gehandelt, knapp gehalten oder auf eine hintere Gasflamme verbannt, bis ein besserer Deal getroffen werden kann. Dein Herz ist das Licht der Liebe, und es möchte gesehen werden. Es möchte schlagen, um alles in den Schatten zu stellen. Es möchte scheinen, um all die Schlacke zu überstrahlen, die in der Welt herauszuplatzen scheint, um es abzuschrecken.
Es ist dein Geist, der denkt, dein Herz zu verhätscheln und zu schützen, und dein Geist ist mit Gedanken belagert, mit allzu vielen, um an sie zu denken. Dein Herz ist simpel. Es denkt nicht eine Million unterschiedliche Dinge. Es ist jenseits des Denkens. Es ist dazu nicht verdammt. Falls dein Herz schier einen Gedanken hat, heißt er – lieben. Es möchte sich selbst überall, wo es niedergeht, geben und in Empfang nehmen, falls du es bloß ließest.
Deine Gedanken machen Anläufe, dein Herz zu regulieren. Deine kleinen Gedanken versuchen, den stattlichen Metronom des Universums zu reglementieren! Deine Gedanken sind klein, nicht aber dein Herz. Dein Herz weiß, worum es handelt, und worum es ihm gehen möchte, dass dein Geist zur Seite tritt.
Im Leben gibt es Raum für Analyse, indes befindet sich Analyse außerhalb ihres Elements, sobald es sich zum Herzen in Beziehung setzt. Das Herz ist das Herz des Lebens. In diesen Bezügen ist der Geist belanglos. Herzen können nicht in Reih und Glied angeordnet werden, auf eine Weise, die der Geist als eine ordentliche Manier bezeichnet. Das Herz hat einen eigenen Willen, und es ist das Meine. Das Herz ist nicht unordentlich, wie du es vielleicht gemeint hast. Herzen können sich einfach nicht in einer Reihe aufstellen.
Der Geist bringt vor den Augen des Herzens Gegenstände aus der Ruhe, das Herz braucht aber kein Objekt. Das Herz kann schlicht lieben. Es hat nicht etwas abprallen zu lassen. Es kann ohne Ablenkung lieben. Es kann einfach lieben. Es muss nicht irgendwohin gehen. Es ist schlicht ein Verstrahler von Liebe. Der Liebe des Herzens hat nicht etwas abgeschmeichelt zu werden. Es hat nicht gehütet zu werden. Deinem Herzen hat es einfach stattgegeben zu werden, das Herz zu sein, das es ist.
Falls das Leben ein Rennen wäre, wäre dein Herz am Gewinnen. Wieso solltest du dein Herz zügeln mögen, währenddessen ein Herz bestimmt ist, frei zu sein? Dein Herz kann ohne Aufwand lieben. Es braucht keine Strafen zu bezahlen. Wer bist du, dass du sagst, wer oder was dein Herz lieben sollte, unterdessen es zu lieben und zu lieben und zu lieben und dich zu lieben wünscht? Liebe wird freisinnig gegeben, und an ihr gilt es nicht, sich zu schaffen zu machen, noch auch kann sie für später aufgehoben werden. Liebe ist warm und soll eben in dem Augenblick in Gebrauch gelangen, während sie noch frisch ist.
HEAVENLETTER #1515 – 10.1.2005 – ööö
DAS STATTLICHE METRONOM DES UNIVERSUMS
Gott sprach …
HEAVENLETTER #1573 – 10.3.2005 – Pump That love, Beloveds!
PUMPT JENE LIEBE, GELIEBTE!
Wenn ihr einen Filmstar anschwärmt, schwärmt ihr Mich an. Das Menschliche Bedürfnis, anzubeten, ist groß. Jemanden in der Welt anhimmeln bringt die sporadische Liebe, die in euch ist, zum Vorschein. Das ist eine gute Übung, allerdings lediglich eine Übung. Jener kleine Gebrauch der Verehrung in der Welt ist wie ein Nippen an der Liebe. Er ist fast verschwindend klein im Vergleich zu der großen Liebe inwendig in euch. Ihr dehnt eure Liebe für Mich aus. Euer Herz schwillt in Liebe. Ihr denkt, stärker als jetzt sei es euch nicht möglich zu lieben, jedoch, oh ja, ihr könnt es. Eure Liebe ist immerzu dabei, sich auszudehnen. Alles an der Schöpfung ist Meine Liebe, wie sie sich ausdehnt. Meine Liebe dehnt sich immer aus, und damit auch die deine. Für Unsere Liebe gibt es schlicht keinen Schlusspunkt.
Worauf ihr eure Liebe scharfstellt, ist nebensächlich. Wichtig ist, dass ihr liebt, und dass ihr die Liebe aus eurem Herzen hervor quellen lasst. Trainiert euer Herz der Liebe, so, als wäre es eine Liebepumpe. Pumpt jene Liebe, Geliebte!
Ich bin der Initiator der Liebe und der größte Empfänger von Liebe ebenfalls. Du schickst Meine eigene Liebe zu Mir zurück. Wohin auch immer du sie sendest, sie kommt zu Mir zurück. Du meinst womöglich, es sei der Rockstar, den du anschwärmst, freilich, nein, es ist deine Verehrung für Mich. Der Rockstar ist nur ein Symbol, eine Wertmarke, die große Liebe in deinem Herzen rührt. Du musst bereits wissen, dass es etwas mehr ist, als der Rockstar, den du liebst. Es ist etwas inwendig in dir, was du liebst, um es zu veranlassen, herauszukommen. Du liebst deine Liebe. Du liebst lieben. So sei es.
Die Liebe ist dafür bestimmt, sich hinaus zu wagen. Sofern die Liebe wie ein Band ist, was aus deinem Herzen heraus entlassen wird, bin Ich es, Der es herauszieht. Letztlich bin Ich der Zieher deiner Liebe. Ich bin, über alles gesehen, der Schöpfer von ihr.
Du bist ein Ozean der Liebe, und von jetzt an weißt du, dass Ich der Ins Leben Rufende Ozean bin. Es ist Mein Ozean der Liebe in deinem Herzen, die zu dem Ufer der anderen Herzen pocht und dröhnt. Meine Liebe begegnet Meiner Liebe, wohin immer sie geht und von wem immer sie scheinbar her kommt.
Meine Liebe hüpft wie Wild auf einem Gebirgspass. Meine Liebe hüpft. Und sie hüpft in dein Herz. Meine Liebe streckt sich aus in dein Herz, und dein Herz ist wie ein Auto, was angelassen worden ist. Ja, du bist eingeschaltet, um zu lieben. Du bist der Liebe auf der Spur.
Du hast ein Jäger und Sammler von ihr. Und jetzt, mehr als je zuvor, bist du der Geber von ihr. Du verstreust deine Liebe, wie bei einer Hochzeit Rosenblätter auf den Gang zwischen den Sitzbänken gestreut werden. Geliebte, dies ist die Heirat eurer Liebe mit der Meinen. Für immer Eins, laufen wir ohnehin den Gang entlang. Wir beurkunden Unser Einssein der Liebe. Wir kümmern uns nicht darum, wer sie kennt. Wir verschütten Unsere Liebe überall wie Champagner aus einer Flasche. Wir werfen sie in die Luft wie einen Brautstrauß, und sie landet – sie landet überall. Ein jeder fängt sie auf und stößt sie wieder hoch, und Liebe ergießt sich auf die Erde wie ein schöner Regen, und es gibt niemanden, der etwa denken könnte, er sei ohne Liebe.
Wir sind von Liebe durchnässt. Wir saugen sie auf. Wir lachen im Regen der Liebe. Wir werden in den Schwingen der Liebe aufgekehrt. Wir werden über das Universum getragen, und Wir sind die Liebe, die über die Erde hagelt. Wir sind die Tropfen der Liebe, die vom Himmel regnen. Liebt mit all eurem Herzen und liebt noch mehr, Geliebte. Liebt, bis es kein Halten mehr gibt.
HEAVENLETTER #1574 – 11.3.2005 – A Meeting with God
EINE VERABREDUNG MIT GOTT
Gott redete …
Du wirst Mich einholen. Wir haben heute ein Treffen, was wir angesetzt haben. Wir werden uns zu einem bestimmten Part deines Tages treffen, so, als wäre dein Tag eine Straße, und als hätten wir dort an der Ecke ein Rendezvous. Dort in deinem Tag wird es eine Verbindungsstelle geben, wann Wir zu einer Tasse Kaffee oder Tee oder zu gar nichts in einen Imbiss gehen. Wir treffen einander, weil es Unsere Freude ist, Uns zu begegnen. Ich freue mich darauf.
Ich führe keinen Kalender. Ich werde ohnehin an Unserem vorgesehenen Platz sein. Ich werde früh da sein. Ich bin bereits da. Falls Ich bereits da bin, muss es hier sein, wo Ich bin. Somit bin Ich hier, und Ich starre auf die Welt, während Ich auf dich warte. Ich denke, du kommst jetzt. Die Tür geht auf. Die kleine Glocke läutet. Ich sehe dich hereinkommen.
Das Allerseltsamste passiert. Du siehst Mich nicht! Du gehst direkt an Mir vorbei. Meine Augen folgen dir immer noch. Du setzt dich alleine an einen Tisch. Du bemerkst Mich einfach nicht. Ich muss unsichtbar sein. Ich bemerke, du schaust auf die Welt hinaus, und Wir starren gemeinsam. Auf diesem Weg sind wir uns begegnet. Wir sind uns darin begegnet, was deine Augen anstarren.
Ich stehe auf und setze mich neben dich. Du merkst das nicht.
Ich lege Meinen Arm um dich, und du spürst nicht mehr, als was du siehst.
Ich flüstere dir liebenswerte Wörter über alles in dein Ohr, und du hörst nicht.
Ich bitte die Kellnerin, dir ein gutes Essen zu bringen. Sie kommt mit ihm. Du isst. Du denkst, du hast es bestellt. Du weißt nicht, dass es von Mir kam. Du wärest so glücklich, wenn du wissen könntest, dass das Essen, was du isst, von Mir kommt. Wenn du weißt, dass Ich einen Stuhl für dich hergerichtet habe. Wenn du weißt, dass Meine Liebe dich verschlingt und dich nie gehen lassen möchte. Wenn du weißt, du bist Mein Geliebter, Meine Geliebte. Wenn du weißt, du bist ein gesegnetes Seinswesen des Göttlichen. Wenn du weißt, du bist ein gesegnetes Seinswesen. Wenn du weißt, du bist hier, um zu segnen. Wenn du weißt, dass es ein Leckerbissen ist, hier auf der Erde zu leben. Wenn du weißt, es ist Mein Leckerbissen. Wenn du weißt, ich habe dir alles zum Bejubeln des Universums gegeben. Wenn du weißt, dass du das Universum bist. Wenn du weißt, dass Wir Seite an Seite oder Knie an Knie in diesem Imbiss oder irgendwo oder überall sitzen. Wenn du weißt, wie sehr und wie unveränderlich Wir lieben. Wenn du weißt, dass die schiere Luft, die du atmest, Liebe ist, dass jeder Klang, dass alles Meine Liebe und nichts sie nicht ist.
Du stehst auf, lässt ein Trinkgeld liegen, und gehst zur Tür heraus, ohne auch bloß einen Wink an Mich. Ich gehe mit dir hinaus. Tatsächlich öffne Ich die Tür für dich. Ich gehe vor dir, und du folgst in Meinen Fußstapfen, ohne zu wissen, dass du das tust, ohne zu wissen, dass Ich Mich in deiner Gesellschaft befinde. Du fürchtest, du seist alleine, und dass du nicht wissest, was du tust und wohin du gehst. In Wahrheit erkennst du es nicht, denn, wenn du es erkenntest, würdest du wissen, dass Ich bei dir bin.
Vielleicht schreist du nach Frieden, und Ich habe dir bereits Frieden gegeben.
Vielleicht schreist du nach Liebe, unterdessen du bereits in Liebe gegründet, unterdessen du durch Liebe an jeder Ecke umgeben, unterdessen du in Liebe prangend bist, unterdessen du immerfort zu unübertrefflicher Liebe aufläufst.
Du denkst, du gehst irgendwo weg, unterdessen du irgendwo hin gehst. Du denkst, du kommest an, unterdessen du immerfort in einer aufwärts gerichteten Spirale zu dem König der Könige hin reist, Der dich immer höher und höher schiebt, bis sich eines Tages deine Sicht klärt, und bis du zu sehen anfängst, wie hoch oben du bist und Wer bei dir ist, und Wer immer bei dir war.
Dies ist Offenbarung. Es ist nicht Mein Offenbaren Meiner Selbst an dich. Es bist du, der Mich dir offenbart. Du bist der Offenbarer dessen, was stets war, indessen nicht gesehen wurde.
HEAVENLETTER #1575 – 12.3.2005 – Worlds Within Worlds
WELTEN INNERHALB VON WELTEN
Gott redete …
Sobald ihr euch etwas Schwierigem gegenüberseht, nehmt ihr öfters einen Atemzug. Gedenkt jetzt, innerhalb dieses Atemzugs, Meiner, denn Ich bin der Tilger aller Schwierigkeiten. Ich bin nicht der Schöpfer von ihnen. Ich habe euch erschaffen. Ich habe euch auf eure Reisen angesetzt. Ich habe euch in eine Bewegung versetzt, die man als Nicht-Zeit und als Nicht-Raum bezeichnen könnte. Einzig im physischen Gefilde, in das ihr euch einklinkt, existiert die Möglichkeit von Hindernis und Frustration. Einzig in der Dichtigkeit. Was existiert da, worüber die Seele stolpern kann?
Falls es das Physische nicht gäbe, würde euch alles gefallen. Ihr wärt mit allem zufrieden, weil ihr es sähet, wie es ist. Ihr wärt nicht durch die Falten und Drapierungen der körperlichen Welt zum Narren gehalten. Falls ihr mehr das Seien als den Körper sähet, was könnte euch dann wohl missfallen. Wie sollte euer Herz nicht voller Glück herumhüpfen und rund um die Welt fliegen mögen? Demnach, während ihr in einem physischen Körper existiert, und Jene rund um euch ebenfalls, könnt ihr euch selbst entsinnen, dass ihr eine Seele seid, und dass die scheinbaren Anderen ebenfalls Seelen sind. Sobald ihr das tut, wird die physische Ebene ebenso kostbar wie die Seelenebene. Ihr mögt der Auffassung sein, dass ihr das Physische zurzeit verehrt, Tatsache aber ist, dass ihr es meistens nicht wertschätzt. Es ist das Physische, was euch frustriert. Ihr möchtet es gerne wegkicken. Es kommt euch in den Weg. Falls ihr das Physische so sehr liebtet, wie ihr es eurer Auffassung nach tut, könntet ihr nicht zu jenen Sperrungen gelangen, wie es bei euch der Fall ist. Blockierungen würden verschwinden, sofern eure Aufmerksamkeit nicht mehr auf ihnen läge. Sobald eure Aufmerksamkeit auf keinem Hindernis liegt, gäbe es dafür kein Wort. Es hätte keinen Namen. Ihr würdet das Konzept in eurem Geist nicht ausbilden.
Ihr seid der Auffassung, ohne den Körper sein sei etwas Wundervolles, und ja, das ist es. Hier nun, was ihr euch ins Gedächtnis zurückzurufen habt: Im Physischen sein ist ebenfalls wundervoll. Die Spitze des Eisbergs hat ihre eigene Schönheit. Da ist der Kontrast zwischen dem weißen Eisberg und dem blauen Himmel. Die Abwechslung des physischen Lebens ist sein eigener Entdeckungs-Kanal.
Das Leben im Physischen ist wie im Wasser schwimmen. Es ist den Sprung wagen. Es ist eintauchen und mit einem Fisch oder einer Perle hochkommen. Es ist eintauchen und aus dem Himmlischen heraustauchen. Das Physische bietet euch großartige Gelegenheiten zum Entdecken. Es öffnet euch eine Schatztruhe. Die physische Dimension ist in Schönheit verschnürt, Geliebte. Ihr seid auf der Erde nicht ohne das Himmlische. Ihr habt im Physischen durchaus einen anständigen kurzen Eindruck von ihm. Die Sterne und der Mond und andere schöne Dinge sind Gemahnungen daran, wo ihr wart und wohin ihr geht. Sie sind Erinnerungsstützen an die Wahrheit. Die physische Welt ist eine physische Beschreibung dessen, was nicht abgeschildert werden kann, was vielmehr nur auf der Erde gelebt zu werden vermag.
Ihr lebt in einer wundersamen Welt. Ist nicht euer Mund am Gaffen angesichts der Wunder der Welt, wie sie euch heimsuchen? Ist dies kein Abenteuer, in das ihr verwickelt seid? Seid ihr nicht jeden Tag Columbus, der auf der Suche nach neuem Land ist? Segelt ihr nicht über die Meere? Lasst ihr nicht euer vertrautes Land hinter euch, um die andere Seite der Welt aufzufinden? Segelt ihr jetzt nicht zu entfernten Ländern, um herauszufinden, dass die Welt nicht flach ist und dass es keinen Absprungort gibt, vielmehr stets mehr und mehr? Und sobald ihr das entdeckt habt, kommt ihr dann nicht dahinter, dass es ebenfalls Welten innerhalb von Welten gibt, und dass ihr eine von ihnen seid?
HEAVENLETTER #1576 – 13.3.2005 – Columbus Sailed the Mighty Seas
KOLIMBUS BEFUHR DIE MÄCHTIGEN MEERE
Gott redete …
Die Geschichte von Kolumbus ist die Geschichte deines eigenen Lebens, oder vielmehr, deine eigene Geschichte ist eine Variation derjenigen des Kolumbus. Kolumbus war beharrlich. Er gab nicht auf. In deiner Geschichte, da gibst du zuweilen auf.
Du kannst sehen, wie sich die Geschichte von Kolumbus nicht insgesamt auf der physischen Ebene bewegte. Kannst du sagen, dass Antrieb und Zweckstellungen auf der physischen Ebene existieren? Sind sie nicht Teil deines Willens? Dein Wille kann zu einem Nachweis im Physischen gelangen, aber er ist ein Sprössling des Meinigen.
Kolumbus fertigte für sich keine Ausflüchte. Entschuldigungen sind etwas sehr Begrenzendes. Sie sind so beschränkend wie Eisenstangen. Sind Entschuldigungen physischer Natur? Sie sind Gedanken. Sie sind Gedanken, die besagen, dass du nicht mächtig bist. Einerlei, wie nachweislich sie sind, Entschuldigungen sind nicht wahr.
Deine Kindheit ist nicht dafür verantwortlich, was du heute tust oder nicht tust. Ein Mangel an Zeit ist nicht verantwortlich. Ein Mangel an Geld ist nicht verantwortlich. Ein Mangel an irgendetwas ist nicht verantwortlich. Manchmal ist eine Übersättigung verantwortlich. Manchmal war das Leben derart leicht, dass du nicht erkennst, wie du dich nach ihm ausstrecken kannst.
Fertige dir keine Ausflüchte an, dafür, dass du deinen Träumen nicht nachgegangen bist. Vielleicht sind deine Träume einfach nicht stark genug. Das ist kein Verbrechen. Es ist besser, du gelangst zu der Aussage, dass du dir etwas einfach nicht genug wünschtest, als dass du etwas Vorwürfe machst dafür, dass die Träume unerfüllt blieben. Es ist kein Kapitalverbrechen, nicht das zu erreichen, was du erstrebt hast, weil du es nicht ausreichend stark erstrebt hast, aber es ist ein Fehlbenehmen, Entschuldigungen auszufertigen. Entschuldigungen herstellen ist Schwächen. Ehrlichkeit ist Stärken.
Ihr mögt zu der Gepflogenheit gelangen, ehrlich mit euch selbst zu sein. Womöglich war euer Traum in Wirklichkeit gar nicht euer Traum. Womöglich habt ihr etwas überhaupt nicht aufgegeben, es nicht mehr weiterhin zu verfolgen. Vielleicht lag es gar nicht greifbar in den Sternen. Vielleicht habt ihr einen anderen Traum aufzufinden.
Hätte Kolumbus auf was auch immer beharrt? Und wie lange? Wäre Kolumbus nicht zu der neuen Welt gesegelt, so hätte er immer noch seinen Glauben beibehalten, dass die Erde rund ist. Das war doch so eine schlichte Sache. Kolumbus hätte seine Auffassung von Wahrheit nicht aufgegeben. Woher kam letztlich seine Auffassung der Wahrheit? Woher kommt die deine?
Die Idee, auf der du auf der Suche bist, sucht dich. Was erwiesen ist, ist deine Absicht. Die Wahrheit entkommt wahrhaftig nicht Instrumenten oder Berechnungen. Es gibt einen Geist und ein Herz, die etwas aus den Berechnungen machen. Welches ist die Rolle der Sterne bei den Berechnungen des Menschen? Was kann berechnet werden, was nicht von den Himmeln oben herkommt?
Und wenn ein Mensch auf den Meeren segelt, segelt er dann nicht auf den Himmeln des Himmels?
Und wenn ein Mensch auf der Suche nach seinem Traum ist, wo kommt der Traum her? Wessen Traum ist das? Findet der Mensch seinen Traum, oder findet der Traum ihn? Hat der Traum den Menschen gesucht, damit er in Erfüllung gelangt? Wer ist der Sucher, und was ist das Gesuchte?
Sind Möglichkeiten nicht besser als Gewissheit?
Die Zeit, einen Traum aufzugeben, ist dann da, wenn er nicht mehr länger der deine ist. Falls er die ganze Zeit eigentlich der Traum eines Anderen war, war er niemals der deine.
Vielleicht wollte früher einmal jeder ein Filmstar werden. Für die Meisten lag das wirkliche Bestreben darin, angehimmelt zu werden und im Rampenlicht zu stehen. Vielleicht war bloß die Kleidung des Bestrebens real, und der Rest Idylle.
Vielleicht lag dein wirklicher Traum darin, das Leben zu leben, was du jetzt führst. Vielleicht war dein Traum, ein bescheidener Mensch zu sein, der ein bescheidenes Leben führt, ein treuer Ehemann oder eine treue Ehefrau oder eine glückliche Mutter oder jemand zu sein, der das Leben genießt, wie es auch immer aussieht. Ist das keine edle Sache?
Hinwiederum existiert etwas in Menschenseinswesen, neue Dinge zu entdecken, sich dorthin zu wagen, wo sich bisher noch niemand hingewagt hat. Indes, natürlich tut ihr alldas. Niemand hat euer Leben zuvor gelebt. Ein Fund ist etwas Schönes, Ausspähen allerdings ist etwas Besseres.
HEAVENLETTER #1577 – 14.3.2005 – Decisions, Decisions!
ENTSCHEIDUNGEN, ENTSCHEIDUNGEN!
Gott redete …
Zahlreiche Dinge werden sich selbst entscheiden, Geliebte. Mit oder ohne euch, Entscheidungen werden gefällt. Und eine weitere Garnitur Entscheidungen wird sich präsentieren! Ihr könntet genauso mit dem Entscheidungen-Treffen Freundschaft schließen. So oft wie es weise ist, den Bullen an den Hörnern zu packen, so oft ist es weise, los zu lassen.
Wahr ist, ihr wisst bereits, dass ihr das Leben nicht befehligen könnt.
Entscheidungen, die ihr zu treffen habt, mögen zu jener Zeit welterschütternd gewesen sein, im Eigentlichen sind sie es aber nicht. Sie sind ungewisse Sachen.
Ihr müsst nicht in einem höheren Maße darauf beharren, Entscheidungen zu treffen, als ihr lustlos mit ihnen umzugehen braucht. Indes könnt ihr stets auf eine Entscheidung warten. Worauf sich auch die mächtige Frage bezieht, vielleicht hat es jetzt zurzeit gar nicht entschieden zu werden. Vielleicht wird es sich wirklich um sich selbst kümmern.
Wirklich, wie viel wiegt eure Entscheidung? Das Leben wird sich mit oder ohne euren gewichtigen Beschluss hin und her neigen und schwingen. Manchmal im Leben scheint es so, als befindet ihr euch in einem Motorboot mit laufender Maschine, und ihr denkt, eure kleinen Ruder bewegen das Boot voran. Wie der Sonnenaufgang und -untergang – die Welt bewegt sich ohne euer Beharren darauf voran.
Ob ein Entschluss dringlich ist oder nicht – ihr habt in der Sache nicht drängend zu sein. Seid wie die Sonne und der Mond, und lasst die Welt rund um euch rotieren.
So wie beim Angeln, werft eine Leine aus, wartet dann und seht, was passiert.
Falls ihr heute einen Entschluss fällen könnt, könnt ihr das morgen auch.
Was euch definitiv heute anliegt zu entscheiden, das betrifft eure Intention. Stellt die Absicht auf, dass alle Entscheidungen leicht zu treffen sind, dass sie abgestimmt mit Meinem Willen in aller Vollständigkeit getroffen werden. Das meint entscheiden über die Richtung, in die ihr gehen möchtet. Wenn ihr euch mitten auf dem Ozean in einem Schiff befindet, so steuert gemäß eurer Sicht nach Osten oder Westen. Das Ansinnen lautet, die Küste zu erreichen.
Mithin lautet euer Bestreben, dem Entscheidungen-Fällen unter voller Anerkenntnis, dass euer Leben nicht auf eure Entschlüsse, genauso wenig auf deren Ausgang, angewiesen ist, gewachsen sein zu mögen. Entscheidungen sind eine kleine Orientierung für den Bug eures Schiffs. Mehr als das könnt ihr nicht tun. Ihr könnt das Schiff selbst nicht voranschieben. Ihr könnt es bloß in eine Richtung weisen. Seht euch, Geliebte, dem vor euch Liegenden gegenüber. Einmal getroffen, schaut nicht zurück und zerpflückt eure Entscheidungen nicht. Bekommt heraus, wohin die Wellen euch nehmen. Ihr könnt eure Richtung nach einer Weile neu festlegen, je nach dem, wie die Winde wehen.
Ihr könnt niemals wissen, wohin eine Entscheidung führt. Und selbst hinter dem Fakt könnt ihr nicht sicher sein, wohin er euch genommen hat. Ihr kennt nicht alle Möglichkeiten, die in diesem Augenblick existieren.
Ihr könnt heute beschließen, euer Leben als schönes Abenteuer zu leben, komme was wolle. Zu welcher Küste euch euer Schiff auch nimmt, ihr könnt in ihr Schönheit und Freude finden. Was ihr als einen Fehler seht, kann euch eine große Vergütung einbringen. In einem großen Sinne, Geliebte, gibt es keine Fehler. Das Meer füllt die Fahrrinnen, die euer Schiff im Wasser hinterließ, bald genug auf. Wo existieren Fehler nun?
Hegt im Leben eher Ansinnen als Bedauern. Bezeichnet eure Entschlüsse oder euch selbst weder als richtig noch als falsch. Brachten euch eure Entscheidungen nicht irgendwie dorthin, wo ihr jetzt seid, hier neben Mir?
Verschafft euch heute eine Pause vom Entscheidungen-Fällen. Entscheidet euch, keine zu fällen. Oder lasst die Allergrößte jene sein, in welches Restaurant ihr gehen und was ihr gerne essen möchtet.
Die eine Entscheidung ist so gut wie eine andere. Ihr seid bedeutsamer als jeglicher Entschluss. Ihr seid mit Sicherheit Mir bedeutender, als jeder Entschluss, den ihr fällt. Schließt euch Mir in Meiner Hinsicht auf euch an. Ich habe für euch, Geliebte, Freude beschieden.
HEAVENLETTER #1578 – 15.3.2005 – The Heart of Your Heart
DAS HERZ DEINES HERZENS
Gott redete …
Ich häufe Segnung über Segnung über dich. Ich decke dich mit Segnungen zu. Segnungen vor dir und Segnungen hinter dir. Segnungen rechts, Segnungen links. Was sonst gibt es für Mich zu tun? Die Welt wurde als Mein Segen geschaffen. Jetzt fahre Ich fort, Segnungen auszugießen. Ich mache weiter so und gieße die Segnung der Liebe in dein Herz aus Gold. Ich gieße weiterhin Mich Selbst in dein Herz. Ich werde Mich da durchsetzen. Ich möchte gerne dein Gewahrsein Meiner Liebe haben.
Was bringt deinem Dafürhalten nach dein Herz zum Schlagen? Alle Herzen schlagen mit dem Meinen. Dein Herz pumpt Liebe. Dein Herz ist ein Brunnen der Liebe. Wenn du doch bloß wüsstest, wie viel Liebe dein Herz innehält. Bestimmt ist es mehr, als du begreifst. Was du auch auslotest, die Liebe in deinem Herzen ist zehntausendmal mehr.
Die Liebe in deinem Herzen ist unendlich. Sie ist machtvoller als die größte Welle des Ozeans. Sie ist machtvoller als der Lauf der Sonne, als der Flug des Mondes. Dein Herz ist eine Sonne, die Mein Licht verstrahlt.
Dass die Liebe in deinem Herzen gehindert wird, dessen bin Ich Mir wohl gewahr. Du warst mit Meiner Liebe knauserig. Du hast sie wie eine Packung Eier im Kühlschrank liegen lassen. Selbstverständlich hat die Liebe in deinem Herzen kein Verfallsdatum. Einerlei um welchen großen Zeitraum es sich handelte, sie war stets da, um in Gebrauch genommen zu werden. Ihr werdet denken, ihr hättet sie noch oft genug zu euch gerufen. Geliebte, Ich rufe nach eurer Liebe. Ich rufe nach Meiner Liebe in eurem Herzen, dass sie freigelassen wird.
Es ist schwer zu glauben, dass ihr die Liebe in eurem Herzen einschränken wolltet, aber ihr habt sie sehr wohl eingeschränkt, aus einer Anzahl Gründen, die überhaupt nicht von Belang sind. Ich habe euch alle Liebe in der Welt gegeben. Dass Mein Herz inwendig in euch keine Anerkennung fand, war unglücklich, indes nicht passend. Wertgeschätzt oder nicht, Liebe ist in eurem Herzen. Ausgeübt oder nicht, Liebe ist in eurem Herzen. Und dass Liebe parat ist, ihre Grenzen zu durchbrechen. Sie war stets parat. Nur ihr nicht. Ihr dachtet, das Öffnen eures Herzens stelle eine große Investition dar, und ihr hättet die Risiken zu berechnen. Natürlich habt ihr die Funktion eures Herzens fehlverstanden.
Euer Herz verzehrt sich darin, sich überallhin zu geben. Du meinst, du habest auf etwas zu warten, bevor dein Herz sich weit öffnen kann. Du denkst, es könnte nicht sicher sein, dein Herz ungezügelt sein zu lassen. Sicherheit ist ein Konzept des Geistes. Du hast Angst, dein Herz werde verwundet, und mithin hältst du es zurück. Die Wunde an deinem Herz ist, es zurückzuhalten.
Sieh dein Herz als dein Kind. Du würdest dein Kind in keinem kleinen Raum einengen. Du würdest es andere Zimmer und das ganze Haus und so viel von der Welt wie möglich erkunden lassen. Lasse mithin dein Herz auf Erkundung gehen. Lasse es seine eigenen Tiefen erkunden. Den Tiefen deines Herzens ist kein Ende zugeordnet. Und den Höhen, die es erreichen kann, ebenso nicht. Sobald es sich auf das Herz beläuft, existiert keine Entfernung.
Es ist nur so, manchmal lässt du das Physische mitmischen. Du denkst immer noch, dass deiner Liebe Körper in den Weg kämen. Dein Herz der Liebe vermag die gesamte Dichte zu transzendieren. Dein Herz vermag überallhin zu gehen. Es kann so weit gehen, wie du es lässt.
Binde die Seile los, die dein Herz festgezurrt haben. Lasse dein Herz frei. Ich bin das Herz deines Herzens. Lasse Mein Herz los.
HEAVENLETTER #1579 – 16.3.2005 – Say Goodbye to Ego
SAGE DEM EGO ADIEU
Gott redete …
Zahlreiche Anliegen, die du hast, betreffen das Ego. Es ist eine solche Schererei. Es ist wie eine dich belästigende Stechmücke, die dich beißt, oder eine Fliege, die um dich herumschwirrt. Stechmücken und Fliegen ungleich, hält sich das Ego ständig im Hintergrund auf, im Winter wie im Sommer, es erteilt dir Ratschläge, unterdessen es die ganze Zeit seine Aufmerksamkeit auf seinem schwächlichen Selbst festhält, keinesfalls auf dir. Nein, nicht auf deinem Wohlbefinden. Das Ego zieht dich von deinem Wohlsein ab. Falls das Ego nicht schwächlich wäre, bräuchte es dich nicht, um sich aufzupolstern. Das Ego ist eigennützig. Es lässt sich mit seiner Selbstsucht anschwellen. Es denkt im Eigentlichen überhaupt nicht an dich. Es schert sich nicht um dich. Es kümmert sich um sich selbst. Dennoch hat das Ego kein Leben aus sich selbst heraus. Es kann schier einzig durch deine Duldung existieren.
Wenn du dich durch eine Bemerkung eines Anderen schmerzlich betroffen fühlst, ist es das Ego, was dich quälte. Das Ego hält verzweifelt an ihr fest. Es lässt dich wissen, dass es hier ist. Es möchte gerne, dass du zur Auffassung gelangst, du seist derart unbedeutend, dass eine vorbeigehende Bemerkung die Kraft innehabe, dich schmerzlich zu treffen, dich schlecht, verletzt, beleidigt, gemindert, verwüstet zu fühlen. Aber es ist das Ego, was dich verwüstet. Es gibt vor, dich aufzurichten, hinwiederum lässt es deinen Kopf mit heißer Luft anschwellen, und dann lässt es, zu seinem eigenen Entzücken, den Ballon platzen.
Das Ego ist dir gegenüber unaufrichtig. Es zieht dich von der Liebe weg. Es erzählt dir ununterbrochen, dass du unwichtig seist, sodass du darauf aus bist, wichtig zu sein. Geliebte, ihr müsst von jetzt ab erkennen, wie rundum wichtig ihr Mir sein. Ihr braucht den Beifall der Welt nicht. Die Welt ist dafür bekannt, wechselhaft zu sein. Es macht kein Jota aus, was die Welt von euch denkt. Es schlägt zu Buche, was ihr von euch denkt.
Ihr habt euch nichts zu beweisen. Es gibt nichts, was ihr beweisen könnt. Indes gibt es viel, was entgegenzunehmen ist, etwa, dass ihr fraglos Meine Liebe, Meine unaufhörliche Liebe habt. Dass ihr Meine Aufmerksamkeit habt. Dass ihr Meine Gewogenheit habt, und dass euer Wille der Meine ist. Dass euer Leben angefüllt ist mit Segnungen. Dass nichts eure ungetrübte Seele einzubeulen vermag. Dass ihr nicht mehr erhellt sein könnt, als ihr es seid. Dass ihr mit dem Licht Gottes erfüllt seid. Sobald ihr das wisst, werdet ihr sehen, dass das Ego sich als ein plapperndes Streichholz ausweist, was am Abbrennen ist, und dass es hernach einen hastigen Rückzug bewerkstelligen wird, um sich ins Nichts aufzulösen, was es immer war.
Nun spürt ihr einen Bedarf, das Ego in Schutz zu nehmen, und ihr bringt eine Lobrede auf es aus, verteidigt seine Ehre, so als sei es je einmal für euch von Nutzen, als wäre es euch förderlich gewesen. Nein, Geliebte, das Ego hat sich selbst gedient. Ihr seid weitaus mehr, als euch euer wertloses Ego je anleitete zu glauben. Vielleicht verteidigt ihr das Ego, indem ihr äußert, es sei der Alarm gewesen, der beharrlich anging, um euch in Kenntnis zu setzen, dass es Zeit zum Aufwachen war, aber dazu brauchtet ihr das Ego nicht. Ihr wart davon die ganze Zeit bereits in Kenntnis gesetzt.
In Wahrheit, Geliebte, das Ego ist ein Bauernfänger. Mit Sicherheit seid ihr bei ihm der Gelackmeierte.
Es hat euer Leben verkompliziert. Das Leben ohne das Ego ist simpel. Ohne das Ego werden euer Herz und eure Seele euch leiten. Anstelle des Hakenschlagens, was denn von Wert sei, nimmt jetzt euer Herz seinen rechtmäßigen Platz ein. Eure Seele war stets stark, es war nicht durch das Ego in Bestürzung versetzt, unterdessen das Herz laut der Oberaufsicht durch das Ego nach oben und unten ging. Jetzt ist euer Herz stark. Jetzt schreitet ihr aus dem Ego heraus. Es verflüchtigt sich. Ihr könnt nicht einmal mehr begreifen, was es war und wie es euch in seiner Knechtschaft gehalten hat.
Lasst Uns keine Zeit mehr auf das Ego verwenden. Es hat genug Zeit von euch aufgebraucht. Lasst Uns euch nun mit Wohlsein füllen, nicht einfach mit einem Empfinden des Wohlseins, sondern mit dem Wohlsein selbst. Wohlsein haltet ihr inne, sobald das Ego entschwindet. Sagt dem Ego nun Adieu, nicht wie einem alten Freund, sondern wie einer Warze.
HEAVENLETTER #1580 – 17.3.2005 – Chips of Gold
SPIELSTEINE DER LIEBE
Gott redete …
Dankbarkeit ist eine unter den Tugenden. Es ist ein solches Zur Ruhe Kommen zu verzeichnen, sobald Dankbarkeit gewärtig ist. Dankbarkeit ist stets bescheiden und sich bescheidend, da sie die Zusammengehörigkeit der Liebe anerkennt.
Im Fortschreiten auf dem Pfad deiner Evolution werden körperliche Geschenke nicht mehr die Bedeutung für dich behalten, die sie einmal hatten. Jetzt schätzt du die Geben-heit und die Empfangen-heit. Das Herz eines Anderen hat zu dir gesprochen, und du begreifst, einerlei wie zart, dass Ich das Geschenk arrangiert habe. Und damit dankst du einem Einzelnen für seinen Wunsch, dir aus seinem Herzen heraus ein Geschenk zu geben, und du nimmst es von Mir entgegen. Du bist dankbar und dir bewusst, dass alle Geschenke von einer größeren Quelle herkommen, als von der Hand, die sie in deinen Schoß hinein fallen lässt.
Es ist eine wundervolle Gabe, ein Menschenseinswesen zu sein, das gegenüber anderen Menschenseinswesen Gesten zur Ausführung und damit Meine Liebe in Erwiderung bringt, das sie herumrührt, sie bekundet, sie beansprucht, sich an ihr erfreut.
Die Gaben, über die Ich rede, sind weitaus mehr als das Materielle. Sie sind Erheben. Ihr steigt in das Herz eines Anderen hinauf, weil euer Herz hoch hüpfte, um in dessen Herz hinein zu springen Es ist, als würden eure Finger in dessen Herz einen Knopf drücken, und jenes wird lebendig.
Alle Geschenke kommen von Mir, Geliebte. Ihr seid bloß Mein Emissär. Ich sage bloß, um zu betonen, dass ihr die Hand seid, die die Geschenke vom Schöpfer zu dem Erschaffenen hin weiterreicht. Ihr seid wahrlich Mein GROSSER Emissär, denn ist es nicht Größe, die Liebe vom Einen zum Anderen weiterreicht? Selbst ein Molekül an Liebe kommt von Größe her. Es gibt nichts anderes, woher Liebe kommen kann.
Ihr seid Elfen des Himmels, auf die Erde gesandte Bergleute der Liebe, gesandt, um Meine Botschaften der Liebe auszuliefern. Ihr nehmt Spielsteine Meiner Liebe und verteilt sie. Ihr baut Mein Herz ab, und ihr liefert das Gold Anderen zu. Was denn könnte sich wohl anderes in Meinem Herzen befinden als Gold? Kein Zinn, nicht einmal Silber, bloß Gold, reines Gold, reines geschmolzenes Gold aus dem Herzen Gottes, auf die Erde verschüttet, dabei im Begriff, durch das Universum zu laufen, von dir aufgehoben, damit du es zuliefern kannst. Wem du es gibst, spielt keine Rolle. Dass du gibst, schlägt gewaltig zu Buche. Nimm in Betracht, es geht um dein Wohlbefinden, dass du Liebe in der Welt zum Zirkulieren bringst. Insofern als Meine Liebe Gold ist und als du es abbaust, sind es deine Hände, die das Gold zuvorderst anfassen, und es bist du, der mit ihm somit am meisten vertraut ist.
Gehe mit der Liebe den ganzen Tag über um. Begreife, dass das Körperliche illusorisch ist. Wenn du im Büro ein Blatt Papier überreichst, händigst du eine Spielmarke der Liebe aus. Du fährst Auto, nicht als physisches Meisterstück, sondern als eine Gabe der Liebe, die auf der Erde ihre Fortsetzung findet. Deine Mission im Leben ist Liebe geben, still und deutlich.
Dankbarkeit ist Liebe. Sie ist der Erhalt von Liebe. Wenn Liebe dein Herz erfüllt, fließt es in Dankbarkeit über, vielleicht sogar in Ehrfurcht. Ein Wort von dir ist eine Gabe. Mache deine Worte so, dass sie mit den Meinigen Schritt halten. Mache deine Rede so, dass sie Wahrheit enthüllt. Und was ist Wahrheit anderes als Liebe?
Dankbarkeit ist eine Art Barmherzigkeit. Sie löst die Umklammerung, die du etwa aufwiest. Dankbarkeit löst aus. Sie sagt: „Hier wird meine Freude an deinem freudeerfüllten Geschenk dir zurückgereicht. Du gabst – wie ein Kind – mir etwas aus deinem Herzen, derart voll war dein Herz, während du Freude verbreitetest, und ich überreiche dir – wie ein Kind – mein eigenes Geschenk. Deine Liebe, die am Überfließen war, ich versetze sie dir wieder in den früheren Zustand in voller Anerkenntnis, dass wir beide das Strömen der Liebe vorhalten, von der wir durchtränkt sind. Wir schwimmen in unserem gott-gegebenen Geschenk der Liebe.“
HEAVENLETTER #1581 – 18.3.2005 – Who Is the Doer?
WER IST DER TUER?
Gott redete …
Wenn das Leben, was es ja manchmal tut, zu viel für dich ist, schaue nach oben. Das wird automatisch deine Aufmerksamkeit von deinen Schwierigkeiten wegnehmen. Wenn du deine Augen hebst, hebst du deine Lebensgeister. Wenn du nach oben schaust, kannst du dich deiner Probleme nicht entsinnen. Probleme existieren nicht, wenn du hoch schaust. Und wenn du dich nicht zufälligerweise deines Grams wieder besinnst, fühlt er sich nicht mehr derart elend an. Schaue eine Menge hoch. Erhasche Mein Auge.
Es gibt einen riesigen Baldachin der Liebe über dir. Der Himmel bedeckt die Erde. Der Himmel ist auf der Erde eingeprägt.
Wenn du hoch schaust, siehst du über den Himmel hinaus, und du gehst sozusagen zur anderen Seite von ihm, du fängst an, deinen Platz im Himmel als gegeben vorauszusetzen, und du siehst aus einer weiteren Sicht. Du umrundest die Welt und findest, wie du noch an der gleichen Stelle stehst, an der du jetzt stehst. Du wirst es dir nicht noch einmal ins Gedächtnis rufen, aber du wirst alle Stellen der Sterne berührt haben, wirst auf ihnen herumhopsen, wirst auf dem zunehmenden Mond gesessen und deine Hände in der Sonne aufgewärmt haben. Mühelos skatet deine Liebe über das Universum und gleitet in dein Herz zurück.
Mit Sicherheit gibt es mehr, als deine Augen sehen können. Dein Herz kann alles wissen. Es ist ein Krater der Liebe. Die Saiten der Liebe in deinem Herzen verbinden dich mit dem Himmel, und sie verbinden dich mit der innersten Erde. Ihr seid verbunden, Geliebte.
Die goldene Leiter zum Himmel ist euer Herz. Beurteilung kann keinen Zugang bekommen, demnach bleibt euer Intellekt da zurück. Der fragende Geist kann dich bloß so und so weit nehmen. Er kann nicht den ganzen Weg gehen, so viel du es auch versuchst. Armer Geist, er bleibt mit seinen Füßen am Boden, während dein Herz hochschwebt. Die Schwingen des Flugs sind herz-geboren. Dein Herz hat einen Rückenwind, der es in die Luft hebt, unterdessen der Geist da nicht mithalten kann.
Die Welt und der Himmel sind ein voller Kreis. Sobald einmal vollendet, gibt es hernach einen weiteren Kreis, und noch einen, da die Himmel unendlich sind. Himmel und Herz sind in Beziehung stehende Worte, und sie stehen als Fakt miteinander in Beziehung. Sie stehen mit der Wahrheit in Beziehung. Dein Herz kann bloß Wahrheit erkennen. Alles Mindere als Wahrheit behelligt dein Herz. Du hast das bei missratenen Emotionen gespürt.
Sobald Wahrheit bekannt ist, fliegt dein Herz dauernd zum Himmel. Es bekommt dort seine Nahrung. Es legt die Himmel in Schleifen. Es bestickt den Himmel und läuft durch deine Adern. Dein Herz zirkuliert die Essenz des Himmels.
Der Himmel ist in euch gegründet.
Nicht die Probleme. Schwierigkeiten sind eine vorbeiziehende Parade. Sie geraten zügig genug aus der Sicht. Tatsächlich, entferne das Wort Problem aus deinem Wortschatz. Falls der Gedanke Problem oder Anspannung nicht existierte, würdet ihr sie dann haben?
Sobald die Welt für euch zu viel wird, schaut Himmelwärts, Geliebte. Erhascht den Himmels-Standpunkt, von wo aus Mühe und Kummer nicht existieren. Sie haben im Himmel keinen Platz, und, falls die Wahrheit bekannt wäre, genauso wenig in eurem Herzen.
Wenn du erkennst, dass Ich der Tuer bin, wirst du anschließend erkennen, dass du es nicht bist. Wenn du erkennst, dass du nicht der Tuer bist, was sollte dann schwer an dir hängen? Schier ein Trugbild deiner Gedanken. In Wirklichkeit bist du durch das Gegenteil eines Trugbildes hinunter gezogen worden, denn eine Fata Morgana in der Wüste sagt dir an, es gebe Wasser, unterdessen keines da ist. In deinem Fall – du lebst in der Oase, und du meinst, du befindest dich in der Wüste und Wasser gebe es nicht.
Schau nach oben, und du wirst erkennen, wo du bist und wovon du umgeben bist. Anstatt deine angstvollen Gedanken den Himmel überschatten zu lassen, lasse den Himmel deine angstvollen Gedanken überwältigen.
HEAVENLETTER #1582 – 19.3.2005 – Hollyhocks Rising to the Sun
STOCKROSEN, DIE ZUR SONNE HOCH WACHSEN
Gott redete …
Es gibt in der Sprache allgemein gebräuchliche Metaphern, die eine höhere Wahrheit widerspiegeln. Ihr sagt: „Die Dinge gehen zum Besseren“, „Ich fühle mich niedergeschlagen“, „Ich fühle mich erhoben“, „Meine Energie ist hoch“, „Meine Lebensgeister sind mir fast abhandengekommen.“
Hebt euch mit euren Worten und Gesten hoch.
Anstatt auf jemanden von außerhalb von euch zu warten, der euch behilflich ist, dass ihr bemerkt, wie euer Herz voller Liebe ist, stupst euer Gewahrsein mit der Sprache eurer Gedanken entlang. Erschafft Metaphern, die euch helfen, die unentwegt aufsprossende Liebe in eurem Herzen wiederzuerkennen.
Verschafft euch Bilder von eurem Herzen als einer Blume, die sich aufs Herrlichste öffnet. Welche Blume sucht ihr euch aus, die euer Herz repräsentiert? Die Dichter haben eine rote Rose dafür gewählt, aber es kann auch jede andere Blume sein. Ein gewöhnliches Gänseblümchen kann es sein. Stockrosen, die sich zur Sonne hin strecken, können es sein.
Falls Blumen nicht deine Sache sind, verschaffe dir Bilder von deinem Herzen als einem stromlinienförmigen Truck, der parat ist, die Reise anzutreten. Sieh, wie rasch er zündet und wie geschmeidig er um jene Ecken biegt. Angenehm-daherfahrender, geschmeidig-daherfahrender Truck, der dein auf Touren kommendes Herz ist.
Verschaffe dir ein Bild von deinem Herzen als einem Esszimmertisch; alles ist gedeckt für das Thanksgiving-Essen, die Gläser voller Wein funkeln. Das Silberbesteck schimmert. Dampf steigt aus dem üppigen Essen auf dem Tisch auf, und überall ist Lachen zu hören.
Verschaffe dir ein Bild von deinem Herzen als einem Apfelbaum voller Äpfel. Seine Zweige hängen herab, weder aus Ermattung noch vor lauter Last, sondern in Ergebenheit, so wie ein Ritter vor seiner Königin die Knie beugen wird.
Vielleicht ist dein Herz ein köstlicher Pfirsich, der bereit ist, seine rötliche Haut voller Freude zu durchbersten.
Vielleicht ist dein Herz ein Same, dem Wurzeln entwachsen, der weit nach oben wachsen wird, der die Erde durchbricht, um Höhe und Farbe zu erreichen, welche seine unumgängliche Bestimmung darstellen.
Dein Herz hat eine Bestimmung. Seine Bestimmung lautet, sich in Liebe zu öffnen. Dein Herz ist ein Kristall an Licht, das aus deinem Busen herausströmt. Oder ein Rubin oder ein gelber Saphir. Mit Sicherheit ist es ein Edelstein.
Dein Herz ist eine Chorreihe der Liebe, flott gehalten in seinem Rhythmus, voller Freude in seinen Bewegungen, allesamt koordiniert, alle zusammen zu bewundern.
Dein Herz ist eine Flöte, seine Musik ist ein Ruf der Liebe.
Dein Herz ist der Fluss, der von seiner Quelle her plätschert und planscht.
Dein Herz ist ein offenes Tor, was nie bestimmt war, geschlossen zu werden. Dein Herz muss offen bleiben. Die Flut der Liebe in deinem Herzen soll nicht eingedämmt werden. Sie soll nicht aufgeschoben werden. Sie ist dafür bestimmt, einem weiten Schwung zu folgen und alles in ihrem Weg zu erreichen. Ihr Pfad ist das gesamte Universum. Dein Herz folgt keiner Karte.
Dein Herz ist wie ein Seidenband, was sich unaufhörlich um die Welt wickelt, dahinfließend und dahinfließend, niemals verknotet, stets frei, seine Liebe herum zu wirbeln, bei den Sternen anzulangen, wie ein Komet, wie die rosige Dämmerung, wie die gelbe Sonne und der weiße Mond aufzutauchen.
Dein Herz ist wie ein Transportpferd, was Liebe auf seinem Rücken trägt, was in die Welt hinein stürmt und sie erobert. Sein Sieg ist deine eigene Hingabe. Es möchte, dass seine Liebe genommen wird. Es gibt seine Liebe in jedem Hufschlag dar.
Was ist deinem Dafürhalten nach dein Herz? Mit Sicherheit kein Stein. Oder, falls es ein Stein ist, lasse es einen Diamanten sein, der derart hell funkelt, dass alle Herzen von ihm gerührt werden.
Lasse dein Herz aufrichtig sein. Lasse es seine Arbeit verrichten. Verzichte auf alle deine Regeln und Regulierungen. Lasse dein Herz dich regieren. Es wird dich mit Liebe regieren.
Lasse dein Herz wie glänzendes Wasser sein, was von dem Sonnenlicht auf ihm verehrt wird, was im Begriff steht niederzugehen, unterdessen es dort bleibt, wo es immer schon niedergegangen war, dabei, sich selbst überallhin zu tragen.
Lasse dein Herz einen Sahnekrug sein, aus dem du ununterbrochen ausgießt.
Lasse dein Herz Liebe sein, die wie dünner Regen aus den Himmeln strömt. Die Welt ist ausgedörrt, unterdessen sie auf deine Liebe wartet.
HEAVENLETTER #1583 – 20.3.2005 – How Could You Forget?
WIE KONNTEST DU VERGESSEN?
Gott redete …
Es ist deine eigene Wahrheit, die du in den Heavenletter findest. Heavenletter bestätigen, was du bereits weißt. Was du bereits weißt, war vielleicht vergraben, wenn es allerdings hervorgeholt wird, ah, ja, du erinnerst dich gut daran, was du die ganze Zeit zu denken versuchtest.
Es ist so, wie wenn du deinen Lieblingsstift niederlegst, und deine Hand greift nach ihm, und dann, ah, ja, du findest ihn, genau dort, wo du ihn gelassen hast. „Hier ist er“, sagst du froh.
Und so steht es mit den Heavenletter. Nicht mit den Heavenletter alleine, denn es gibt zahlreiche andere wundervolle Verbundenheiten, die dich erinnern. Du siehst Wahrheit, und dein Herz hüpft. „Hier ist sie“, sagt dein Herz voller Freude.
Woran du erinnert wurdest, war die ganze Zeit inwendig in dir, wie ein Wort, an das du dich nicht richtig erinnerst. Es liegt dir direkt auf der Zunge. Das tiefe Entsinnen dessen, was Ich rede, indes liegt dir direkt auf der Spitze deines Herzens.
Du bist dumpf hinsichtlich all des vorherrschenden Wissens, das du innehast. Du musst weder diffus sein, noch musst du durch all die Macht des Wissens überrascht werden, das gleichfalls in dir ruht. Dein Erwachen ist es, was Ich gerne von einem Kind von Mir erwarten möchte. Nicht eigentlich erwarten, das weißt du. Ich weiß, du wirst dich allem entsinnen. Wie konntest du vergessen, was derart natürlich und dennoch so schätzenswert ist? Du kannst nie für immer vergessen. Ewigkeit kann nicht vergessen werden. Sie ist dein Milieu. Sie ist es, wo du dich soeben befindest.
Und gleichwohl kannst du wertschätzen, was du zur Zeit nicht so recht erinnerst. Du kannst sogar das Beinahe deines Erinnerns schätzen.
Du hast nicht nach der Erinnerung an unsere nahe Verbundenheit und an alles, was ihr zugehört, herumzutasten. Sie ist genau da, wo sie immer war, heftig in Unserem Herzen fort klopfend. Alles ist bekannt, und du weißt darum. Ich habe habe nie vergessen, nicht eine nichtexistente Minute lang.
Vielleicht fürchtest du, dass die Aufdeckung deiner Herrlichkeit dich niederkämpfen werde. Aber genau das ist der Punkt. Es wird eine Revolution sein! Du wirst durch das Große Gewahrsein übernommen werden. Du wirst nicht der gleiche sein. Was einst so wichtig schien, wird es nicht länger sein. Du wirst eine längere Sicht haben. Es wird wie beim Anziehen von neuen Schuhen sein. Die alten wirst du nicht mehr mögen. Sie waren dir recht nützlich, aber jetzt passen sie einfach nicht mehr. Du möchtest sie überhaupt nicht mehr länger haben.
In deinem Herzen wird ein Licht angegangen sein. In dem Licht erscheint alles anders als das, was du dir vorgestellt hattest. Vielleicht ist der Raum genau der gleiche, jetzt aber kannst du sehen! Wie das Licht auf die Zimmermöbel scheint, ergibt bei dem, was du erblickst, einen Unterschied. Das erbringt den ganzen Unterschied. Das Licht setzt in Bewegung, und das tust du auch.
Der Mond zieht dich zu ihm hin. Er zieht die Gezeiten, und er zieht dich heran. Sofern das Mondlicht derart mächtig sein kann, kann denn das volle Licht des Gewahrseins geringer sein?
Du wirst richtig gezogen werden. Du wirst erhoben werden. Wie ein Drachen wirst du fliegen. Wie ein Ballon, der mit einem Band an andere Ballone gebunden ist, wirst du hochsteigen, und Andere werden gemeinsam mit dir hochsteigen. Die Schwungkraft des Lichts, das du erblickt und jetzt erinnert hast, wird doch hochheben. Alles wird durch Alle gesehen werden.
Jeder wird kommen, um das helle Licht des Gewahrseins zu sehen. Das ist vorherbestimmt. Du hast freien Willen, doch in der Sache reicht dein freier Wille nur so weit. Dass du hochsteigen wirst, unterliegt nicht deiner Wahl. Wie ist nicht wirklich deine Wahl. Wie früh, das könnte deine Wahl sein.
Geliebte, Geliebter, wann denn hättest du es gerne, dich zu dem vollen Licht zu erheben, das immerfort inwendig in dir war?
HEAVENLETTER #1584 – 21.3.2005 – Love Begets Love
LIEBE ZEUGT LIEBE
Gott redete …
In der Welt findet eine Explosion der Liebe statt. Crescendos der Liebe werden überall abgefeuert. Liebe entzündet Liebe. Deine Liebe entzündet Liebe. Andere strahlen deine Liebe ab. Es ist ihnen unmöglich, das nicht zu tun. Liebe zeugt Liebe. Demnach siehst du, du hast einiges Sagen über die Liebe in der Welt. Du bist der Erzeuger von ihr.
Liebe ist überall, freilich scheint sie Bewegung zu sein. Sie scheint ein Leben aus sich selbst heraus zu haben, und dennoch ist sie dir stets auf Zuruf. Liebe weitet sich aus und kann nur dem Anschein nach flüchtig sein. Sie kann bloß scheinbar in dein Herz hinein und aus ihm heraus wallen, denn sie ist dort solide niedergelassen. Liebe ist nicht Fliegen bei Nacht. Liebe ist immobil. Es ist dein Gewahrsein, was sich wandelt.
Sei heute der Liebe gewahr. Suche in allem nach ihr.
Liebe ist die Alchemie, nach der du dich umschautest. Liebe kann alles ändern. Liebe kann Schlacke in Gold verwandeln. Sie kann Herzen heilen. Sie ist das Einzige, was das vermag.
Das Gewahrsein der Liebe ist nicht dafür angelegt, für besondere Augenblicke aufbewahrt zu werden, und dies nicht mehr, als die Liebe selbst dafür angelegt ist. Liebe ist angelegt, universal zu sein. Sie hat das zu sein, weil Liebe Einssein ist. Liebe setzt sich überall an. Lasst jedwede Vorschriften oder Beschreibungen der Liebe los und liebt ganz schlicht. Beseitigt die eingebildeten, vielleicht ererbten Hindernisse gegenüber der Liebe, und Liebe wird offen gelegt. Entfernt das Tischtuch vom Tisch im Essensraum, und der glänzende Tisch wird enthüllt. Beseitigt alles, und was darunter ist, tritt zu Tage.
Liebe ist deine Basis. Liebe ist von Wert. Liebe ist wesentlich. Was ist irgendwas ohne Liebe? Wieso, ohne Liebe ist es überhaupt nichts.
Liebe gilt es nicht, mit Gier oder Erfolg oder mit überhaupt nichts sonst durcheinandergebracht zu werden. Liebe ist mit Minderem als Liebe durcheinandergebracht worden. Liebe steht für sich.
Denke mehr an Liebe, als du an Belästigung denkst, und du wirst ein größeres Strömen der Liebe vor dir haben. Das klingt so einfach, vielleicht wirst du nicht mitbekommen, was Ich soeben gesagt habe. Je mehr du an Liebe denkst, desto mehr Liebe wirst du spüren. Je mehr Liebe du spürst, desto mehr Liebe wirst du haben.
Das bezieht sich nicht auf den Mangel an Liebe. Falls du in Betracht ziehst, dass du der Liebe beraubt wurdest, denkst du an Entbehrung. An Entbehrung denken ist nicht an Liebe denken. Gedanken der Entbehrung bringen die sie begleitenden Gefühle der Entbehrung mit sich und erzeugen keine Liebe.
Ein Neid auf Liebe ist Neid, keine Liebe. Verleihe der Liebe mehr Kraft! Wer immer die Liebe hat, die du erstrebst, es ist deine Liebe. Sie gehört allen.
Liebe ist keine Party, falls sie das indes wäre, so wäre ein Jeder eingeladen. Liebe ist keine Party, weil sie weit ist. Liebe ist kein Ereignis. Liebe kann alleinig Liebe sein.
Dein Herz ist gesättigt mit Liebe. Falls du etwas von der Liebe in deinem Herzen verstopft hast, entkorke sie jetzt. Nimm den Korken heraus, schaue in die Flasche hinein, und du wirst sehen, was drinnen ist. In deinem Herzen ist reine Liebe. Unsere Herzen waren Eins vom ersten Augenblick der Schöpfung an. Wir sind Ein-Herzigkeit, Geliebte.
Du hast die Reichtümer deines Herzens lange genug verborgen gehalten. Du hast sie vor dir selbst versteckt. Du hast etliches an Liebe in deinem Herzen eingelagert, und vergessen, wo du sie hingetan hast. Du legtest sie irgendwo ab. Du hast dich seitdem abgelenkt, und vergessen, wohin du die Liebe gelegt hast. Sie ist nach wie vor in deinem Herzen, wo sie immerfort war. Sei nunmehr der erste, der sie sich ansieht, und nimm sie heraus, so dass sie Jedermann sehen kann.
HEAVENLETTER # 1585 – 22.3.2005 – Your Heart Knows
DEIN HERZ WEISS
Gott redete …
Wohin, Herz, des Wegs, Geliebte, Geliebter? Was zieht es? Was schleppt es heraus? Wohin möchte es gehen? Lasse es.
Dein Herz ist wie ein Rutengänger. Es weiß, wo das Gold liegt. Du denkst bloß, du wissest es. Hattest du nicht manchmal ein Verlangen, bloß um dahinterzukommen, dass es wie Staub wird, der durch deine Finger rinnt? Was war die große Sache dabei, fragst du dich später. Warum hat es so viel ausgemacht, unterdessen es überhaupt nicht von Belang ist?
Manchmal ist ein Bestreben wie eine Steifheit in deinem Herzen. Vielleicht hat dein Intellekt interveniert. Dein Geist hat deinem Herzen gesagt, es sei besser, du hättest dies oder das, und sobald du das erlangt hast, entdeckst du, dass das Bestreben nicht viel war und womöglich dir nicht einmal zueigen war. Vielleicht hast du den Muskel deines Herzens dafür eingesetzt, einen Beschluss des Intellekts zu beschwichtigen.
Vielleicht hat dein Geist deinem Herzen gesagt: „Du möchtest dies. Ein Jeder möchte das. Es muss wertvoll sein. Schlage aus dir heraus, es zu bekommen.“
Vielleicht gab es immerzu in deinem Herzen einen kleinen Klumpen, den du den ganzen Weg über fallen ließt, den du vielleicht vergessen hast, in einem Vergessen, dass es dem Bestreben anliegt, erfüllt zu werden. Vielleicht hast du das Bestreben eines Anderen von einem Baum heruntergezogen, und dein eigenes am Wegesrand zurückgelassen.
All das ist eine andere Ausdrucksweise für: Lasse dein Ego gehen. Das Ego ist ein falscher Prophet. Es überbringt dir keine guten Nachrichten. Vielleicht bringt es dich dazu, dass du eine Weile auf den Schultern der Welt getragen wirst, und danach, Geliebte, was dann? Die zujubelnden Massen brechen auf, und du bleibst mit den Echos der Hurras alleine zurück, stehst für dich da und fragst dich. Dein Wundern ist wie Pferdehufe weit weg in der Entfernung.
Ich unterbreite nicht den Vorschlag, dass du Bedauern hast. Ich schlage vor, dass du mehr deinem Herzen zuhörst als sonst irgendwas. Dein Herz ist ein wahrer Freund. Es möchte gern dein Führer auf der Erde sein. Der Führer deines Herzens hat keine Fantasieuniform zu tragen, denn er ist ein schlichter Führer, der dich über jedes Gelände geleiten wird. Dein Herz kennt den Weg.
Oder betrachte dein Herz als eine schöne Blume. Sie ist ganz aus sich selbst heraus schön. Indes ist sie eine Blume, die um Wasser von dir abhängig ist. Ja, ihr Erblühen trägt ein wenig Fürsorge von dir an sich. Es mögen weitere herrliche Blumen da draußen sein, aber diese Blume ist die deine, sie zu hegen. Sei stolz auf sie. Dein Herz ist Mir ein Altar. Ich gab dir dein Herz, und nun bietest du es Mir dar. Sage: „Dein Herz, mein Vater, Dein Herz geschehe.“
Dein Herz ist heilig. Das muss es sein. Sich selbst überlassen, kann es das bloß sein. Aber das Menschliche Herz ist in ausgeklügelte Kleider gesteckt, oder mit Senf und Ketchup überschüttet oder wie ein armseliger Verwandter in einer Ecke versteckt worden. Stelle die Blume deines Herzens direkt auf den Tisch in deinem Wohnzimmer oder in deinem Foyer. Lasse dein Herz rundum gesehen werden. Sieh zu, wie es seinen rechtmäßigen Platz einnimmt.
Dein Herz ist ein Stern. Es gibt viele ungesehene Sterne. Sie scheinen trotzdem. Ungesehene Sterne sind nicht darauf angewiesen, bemerkt zu werden. Sie sind auf ihr eigenes Scheinen angewiesen. Gesehen oder nicht, Sternenlicht erreicht dich. Es ist bei dir angelangt. So wie du einen jeden Stern am Firmament liebst, liebe dein Herz. Dies hier ist kein Glaubenssprung. Es ist ein Freudensprung. Dein Herz ist aufgegangen. Dein Herz ist hier.
Dein Herz ist kein Findelkind, was auf deiner Eingangsstufe liegen gelassen wurde. Dein Herz ist dein. Es bist du, der sich zu ihm zu erheben hat. Du erhebst es zur Vollherzigkeit. Du hebst es zu Mir hoch.
HEAVENLETTER # 1586 – 23.3.2005 – Favor the Universe
BEFÜRWORTE DAS UNIVERSUM
Gott redete …
Preis sei Mir, Der alle beseelten und unbeseelten Dinge erschaffen hat. Preis sei dir, der du die Tasse des Lebens hoch hebst und die Welt, die Ich erschaffen und in die Ich dich gestellt habe, liebst. Die Welt und all Jene in ihr warten darauf, geliebt zu werden. Falls Jedermann wartet, wird Jedermann unentwegt weiter warten. Das ist in der Welt ein Zyklus, der durchbrochen gehört.
Mitunter ist es, als wärst du ein Jäger im Wald, der voller anderer Jäger ist, bloß kannst du den Jägern nichts von der Beute erzählen, dementsprechend bist du stets in der Bereitschaft, dich selbst zu verteidigen. Selbst wenn du erkennst, dass deine Verteidigungen Vortäuschung, ein Herzeigen von Mut, eine Prahlerei sind, die du nicht andauernd spürst, hältst du dein Gewehr nach wie vor oben.
Es ist so, wie wenn du an ein altes Auto gewöhnt bist, und weiter mit ihm fährst. Selbst wenn sich bei dem alten Auto herausstellte, dass es nicht mehr gut läuft, steigst du immer noch in es ein. Der Wagen ist zu einer Lebensart von dir geworden, ähnlich dem, wie du für einen Mangel an Liebe bereit geworden bist.
Heute möchte Ich dir ein anderes Als Ob zureichen. Es ist selbstverständlich gar kein Als Ob, aber es mag für dich in der Form einer Vortäuschung leichter zu akzeptieren sein. Heute wirst du so deine Mütze aufsetzen, dass sie die Aussage übermittelt:
„Macht für die Liebe Platz. Ich bin Liebe. Ich bin der, der Liebe gibt. Und ich sehe, dass du, der du heute meinen Weg kreuzt, wie ich bist. Du kommst vor mich, um mir Liebe zu geben. Ich warte gespannt auf deine Liebe. Ich kann sie kaum erwarten. Die Liebe, die du mir gibst, wird der Liebe ebenbürtig sein, die ich dir gebe. Deine Liebe wird sogar die meinige übersteigen! Freund, es ist so etwas Liebreizendes, morgens aufzustehen und zu wissen, dass ich dir begegnen und meine Liebe in Empfang nehmen werde. Selbst wenn ich heute fünfzig Menschen begegne, möchte ich alle Liebe entgegennehmen, die sie mir anbieten, und ich möchte ebenfalls alle meine Liebe verschenken. Ich liebe diesen Austausch von Liebe hin und her in allen Richtungen. Ich liebe es, der Geber zu sein, und ich liebe es, der Empfänger zu sein. Auf diese Weise lebe ich mein Leben, von einem Augenblick der Liebe zum anderen, Liebe überall, Liebe, die nicht einschüchternd gerät. Alle Liebe der Welt eilt zu mir her, und ich eile, ihr zu begegnen.
Wem werde ich heute begegnen? Wen werde ich entdecken? Wer wird mich heute entdecken und wer wird heute die Kammern meines Herzens mit der gleichen Liebe, die ich gebe, füllen? Ich gebe heute meine Liebe ohne Kosten weg. Ganz gewiss hat sie keine Kosten für mich, und genauso wenig für Andere. Es gibt keine Schuld, wenn es sich auf Liebe beläuft.
Schuld tritt mit Besitztümern auf. Liebe ist aber kein Besitz, und es gibt keinen zu erbringenden Preis. Liebe hat nicht einmal zurückgegeben zu werden. Ich bin derjenige, der sie weiterzureichen hat. Und sobald Liebe zu mir zurückkehrt, nehme ich sie dankbar entgegen. Das bedeutet, ich nehme sie an, nicht als meinen gebührenden Anteil, sondern so wie ein Kellner ein Trinkgeld annimmt, im Eigentlichen nicht, weil mein Service gut ist, sondern weil das Herz des Gebers gut ist.
Ich erweise dem Universum eine Gunst, wenn ich Liebe ausgebe und sie entgegennehme. Ich bemerke, dass Liebe das Medium ist, was Gott einsetzt. Er hat sie mir reichlich gegeben. Ich möchte sie so weitergeben, wie ich sie von Gott entgegengenommen habe – in allem Überfluss. Ich habe nicht zu wissen, wie Liebe geben geht. Ich habe sie einfach zu geben. Nichts wird von mir verlangt, bevor ich Liebe geben oder sie in Empfang nehmen kann. Genauso wenig wird bei einem Anderen etwas für erforderlich gehalten. Ich habe Liebe nicht zu verdienen. Ich habe ein Gefälligkeits-Ticket fürs Theater der Liebe. Meine Karte behält ihre Gültigkeit und ist somit stets nutzbar.“
Und Ich sage, Ich sage zu euch: Ein gesegnetes Seinswesen mögest du sein, das um Meinetwillen liebt.
HEAVENLETTER # 1587 – 24.3.2005 – A World like a River
EINE WELT WIE EIN FLUSS
Gott redete …
Du weißt es, manchmal kannst du in einen Wasserstrudel hineinstarren, es ist so, als wären deine Augen dort angeleimt, und es ist schwer, sie loszueisen – das Wasser strudelt, und deine Augen bleiben still. Sie sind fixiert. Du bist fast in einer Trance.
So steht es des Öfteren mit dir und dem Leben. Das Leben bewegt sich rund um dich herum, und deine Augen sind auf einen einzigen Fleck fixiert. So wie eine Idee in deinem Kopf sich festsetzt und du deinen Verstand nicht davon abbringen kannst. Du starrst das Leben an, aber kannst es eigentlich nicht sehen. Du sahst einmal das Leben auf die eine Weise, und jetzt siehst du es weiterhin auf diese Weise. Selbst wenn sich die Aussicht vor dir wandelt, schaust du sie vielleicht aus alten Augen her an. Damit bist du in der Vergangenheit festgepackt. Das Leben blitzt vor dir auf, aber du siehst es nicht, weil deine Augen an einer Stelle festgesetzt sind.
Rücke deine Augen von der Stelle weg, in die sie sich verbissen haben, und lasse sie einen größeren Bereich übersehen. Sieh, was du nie zuvor gesehen hast. Sieh, was du gerne sehen möchtest. Du kannst sehen, was immer du möchtest. Du kannst aus dem, was du siehst, machen, was du möchtest. Wieso also an den alten Weisen, die Welt zu sehen, festgeklebt bleiben, während du die Welt neu sehen und mehr als einen flüchtigen Eindruck von ihr mitbekommen kannst.
Das Leben in der Welt steht nicht still. Wieso sollte sodann dein Eindruck von ihr das tun mögen?
Viele Meiner schönen gesegneten Kinder sehen die Welt, so wie sie durch Jene instruiert wurden, die die Welt sahen, wie sie dazu unterwiesen wurden, sehr oft als einen gefährlichen Ort, voller Minen und Heimtücke. Selbstverständlich laufen sie mit gesenkten Köpfen daher und sind auf allen Seiten auf der Hut.
Wie könnt ihr euch entspannen, wenn ihr hinter jeder Ecke eine Gefahr voraussagt? Ihr hattet eine Befangenheit für Gefahr, Tücke, Verwundung, Elend, Ängstlichkeit. Ist es nicht an der Zeit, dass ihr jene für Freude, für eine heitere Beziehung mit dem Leben, ja sogar vielleicht für eine Liebesaffäre mit dem Leben eintauscht? Wieso nicht in das Leben verliebt sein? Anstatt sich in ihm festgesetzt zu fühlen – wieso es nicht willkommen heißen? Wieso nicht mit ihm tanzen wegen all dem, was euch etwas bedeutet? Wieso kein Sich-Verschreiben an das Leben zur Ausführung bringen? Vermählt euch mit dem Leben, allerdings nicht mit eurer Wahrnehmung von ihm.
Werdet zu einem Künstler des Wandels. Seid meisterliche Entgegennehmende des Umbruchs. Wieso das anbellen, was auf der Erde unumgänglich ist? Manchmal protestiert ihr wie ein kleines Kind. Ihr wolltet ein bestimmtes Essen, und eure Mutter gab euch etwas anderes; darüber bekommt ihr einen Wutanfall oder zum Wenigsten dreht ihr durch.
Falls ihr in diesem Augenblick dem Leben keine große Umarmungen geben könnt, könnt ihr ihm wenigstens ein Schulterklopfen zureichen? Könnt ihr euch mit ihm unterhalten, ihm zuhören, mit ihm gut auskommen? Könnt ihr ihm entlanghelfen?
Das Leben ist nicht euer Gegner. Es ist nicht da draußen, um euch zu schnappen. Es seid ihr, die ihr Fallen stelltet. Und du bist derjenige, der aus ihnen heraus kommen kann.
Betrachte das Leben, dass es dein gutes Glück darstellt, was es in der Tat ist.
Protestiere nicht gegen das Leben. Es ist ein Geschenk, was dir gegeben wurde, um mit ihm zu tun, was du möchtest.
Es ist nicht von Belang, was die Vergangenheit war. Ich weiß, sie bedeutet dir etwas, hinwiederum kannst du sie nicht loslassen. Ziehe jetzt den Vorteil aus der Vergangenheit, neue Übergriffe auszuführen. Kein Bedarf, die vergangene Zeit immer und immer wieder ausfindig zu machen. Kein Bedarf insgesamt, außer du liebst es, festgesetzt zu bleiben.
Das eine oder andere in der Vergangenheit war gut. Und falls das nicht der Fall war, hast du sie trotzdem überlebt.
Starte heute neu. Lasse deine alten Eindrücke los. Du bist nicht das, was du gewohnt warst zu sein. Du bist besser. Du warst niemals, was ein Anderer von dir dachte. Jene hatten keine Augen, zu sehen. Aber du hast sie. Jetzt öffnest du deine Augen und siehst eine prächtige Welt vor dir, eine Welt wie ein Fluss, der viele hüpfende Fische enthält, einen Fisch nach dem anderen, und alles, was du zu tun hast, ist schauen.
HEAVENLETTER # 1588 – 25.3.2005 – All God’s Children
ALLE KINDER GOTTES
Gott redete …
Obschon es euch anliegt, ohne einen Gedanken an Rückfluss zu geben, gilt es euch nicht, allzu viel von euch selbst fortzugeben. Ihr sollt euch nicht zum Sklaven der Bedürfnisse und Wünsche eines Anderen zu machen. Das ist eine Tücke. Übermäßiges Geben dient dem Anderen nicht gut. Und es wird allzu viel deiner Energie aufbrauchen und dich ausgezehrt und verbittert zurücklassen. Vielleicht gibst du zu viel aus. Was du von dir selbst aufwendest, liegt nicht in der Verantwortung eines anderen Menschen. Es ist die deine. Schreibe ihnen keine Schuld zu.
Ich sagte euch nicht, zu hungern, um die Welt zu ernähren.
Ich sagte euch nicht, derart viel eurer Energie aufzuwenden, dass ihr keine mehr übrig habt.
Ich sagte euch nicht, den Boden eines Jeden zu wischen und deinen eigenen zu vernachlässigen.
Du hast dir Opferdasein als etwas Nobles gedacht. Es ist überhaupt nicht nobel. Diejenigen, die der Welt große Geschenke überreichen, opfern nicht. Wie hochmütig wäre das! Sie tun schlicht das, was sie tun möchten. Falls sie ihr ganzes Leben der Fürsorge für die Kranken und Hungernden gaben, opferten sie sich ganz und gar nicht. Sie wollten ihr Leben nicht auf Festen verbringen. Sie wollten keine schönen Kleider tragen. Sie taten das, was sie tun wollten. Es wäre für sie ein Opfer gewesen, nicht das zu tun, was in ihrem Herzen und ihr Glück zu tun war.
Diejenigen, die ihr Heilige nennt, waren glücklich. Sie waren nicht lange leidend. Es ist nichts Heiliges am Leiden. Sie taten, was nötig war, getan zu werden, und das übergab ihnen Glück. Falls sie nicht getan hätten, was sie in ihre Hände und ihr Herz nahmen, zu tun, hätten sie gelitten.
Also, nicht anders als du, sie wählten die Freude. Für Jene, die im Geist schwer geprüft wurden, muss demnach Leiden deren Freude sein. Jemand mag lange Zeit leiden, aber das macht ihn nicht zu einem Schwer-Geprüften. Sie kehren ihr Leiden nicht in eine Tugend. Sie bitten nicht darum, für ihr Leiden oder den ihnen gespendeten Zuspruch gesegnet zu werden.
Heilige sind nicht matten Herzens. Oder, sofern sie das sind, ignorierten sie die Mattheit und schritten gleichwohl voran.
Denkt euch Heilige nicht als Märtyrer. Sie trafen die Wahl, die sie am meisten treffen wollten. Falls die Welt ihre Wahl herabsetzte und sie ihretwegen verachtete, war das die Wahl der Welt. Denke dir Jene, deren liebevolles Leben gewaltsam zuende gebracht wurde, nicht als Märtyrer sondern als Helden. Es ist gesegnet, ein Held zu sein. Ein Held hat Mut. Jemanden zum Märtyrer ernennen erweist keine Ehre. Stelle Märtyrertum nicht als einen ebenbürtigen Werdegang vor dich hin.
Es ist besser, mit einer Gitarre zu klimpern, als dir die Finger wund zu arbeiten. Beuge deinen Rücken nicht so sehr zu Anderen hinüber, dass du nicht mehr aufrecht stehen kannst.
Gib, und gib, wie du imstande bist. Opfere dich aber selbst nicht. Falls du das Verlangen hast zu opfern, so opfere Eigennutz, Gier, Neid, Abscheu, etc., nicht aber dich. Lasse alte Ideen und Ansprüche in Rauch aufgehen, brenne dich selbst aber nicht auf einem Altar auf. Ihr seid bereits stattlich genug, Geliebte.
Tue Anderen, wie du es gerne sähest, dass es Andere bei dir tun. Möchtest du wirklich Andere bitten, sich zu verschleißen?
Es geht hier um eine Balance, über die Wir reden. Es gibt in der Welt Jene, die allzu selbstsüchtig sind, und es gibt Jene, die sich zu wenig Beachtung schenken. Betrachtet euch einfach recht. Schlaft nachts. Steht am Morgen auf. Tut alles Gute, was ihr könnt, und tut es gut mit Freude, nicht in Dienstbarkeit.
Dient Mir gut, indem ihr alle Meine Kinder ehrt. Du bist eines Meiner Kinder. Das schließt dich, Geliebte, Geliebter, ebenfalls mit ein. Das umschließt dich auch.
HEAVENLETTER # 1589 – 26.3.2005 – The Secret of Life
DAS GEHEIMNIS DES LEBENS
Gott redete …
Das Leiden scheint im weltlichen Leben ein wiederkehrendes Thema zu sein. Es scheint eine Vormachtstellung zu besitzen. Es ist ein vornehmlicher Augenmerk – das Leiden selbst und das ihm Entkommen. Mit Sicherheit muss das Leben auf der Erde um mehr gehen als um die Anwesenheit oder Abwesenheit von Leiden.
Das Leiden hat in der Welt die Hauptrolle bekommen.
Ersetze Leiden durch Liebe. Liebe wird den brennenden Schmerz wegnehmen. Es ist ohnehin bloß der Körper, der leiden kann. Und das Ego. Behalte deinen Körper und lasse das Ego gehen. Dein Körper ist der Wagen, in dem du fährst. Das Ego ist all die Extras. Es ist für das Funktionieren des Wagens nicht notwendig. Tatsache ist, das Ego verbraucht dein Benzin und bringt dich nirgendwohin.
Selbstverständlich ist es dein Geist, der dir Geschichten erzählt. Er erzählt dir, dass Leiden deine Bestimmung sei. Das Leiden und die Stimme deines Ego bestätigen, dass Leiden deine Bestimmung sei, dies zur selben Zeit, wie sie dir sagen, es sei ungerecht. Du rebellierst, und deine Gedanken bekräftigen das Leiden im Andauern, und das Ego stößt dich in die Rippen.
Ersetze Ego durch Liebe. Wenn du dich ängstlich oder verärgert fühlst oder über jemanden oder etwas oder dich selbst Schmerzen hast, entsinne dich der Liebe. Wende Ängstlichkeit und Ärgerlichkeit in Liebe. Du vermagst das. Alles, was du zu tun hast, ist an Liebe denken, und das Empfinden von Liebe wird bei deinen Zellen Eingang finden und Etliches deiner Angst mindern. Es ist unzweideutig, die Liebe wird deinen Geist von der Angst wegnehmen. Schaue lieber in das Angesicht der Liebe als auf den Rücken der Angst.
Sobald sich dein Gewahrsein einmal zum Lauf der Liebe in Gang gesetzt hat, wird deine Unbehaglichkeit nachlassen. Wie Wasser einen Hügel hinunter läuft, wird Liebe durch dich hindurch fließen.
Mehr Liebe ist in der Welt vonnöten, und du wirst gebraucht, sie zum Ausdruck zu bringen.
Was tat Christus anderes? Als Liebe zum Ausdruck bringen. Keine Gegebenheit oder kein Umstand brachte ihn von der Liebe weg. Er war ein schlichter Mann der Liebe. Und es war Liebe, was er zum Ausdruck brachte, einerlei, was rund um ihn herum vor sich ging.
Was sonst ist es wert, zum Ausdruck gebracht zu werden, Geliebte? Was sonst ist keine Vergeudung von Zeit und Leben? Dankbarkeit ist keine Vergeudung, indes was ist Dankbarkeit anderes als eine Form von Liebe? Friede ist keine Verschwendung, indes was ist Friede anderes als das Sesshaftwerden von Liebe? Freigiebigkeit ist keine Verschwendung, denn es ist Geben von Liebe und eine Erklärung des Einsseins.
Ungeduld, Ärger, Zustandekommen, Kleinlichkeit, Erschrecken, Druck, Verehrung für Beschränkungen verplempern den Lauf deines Lebens. Mit Minderem als Liebe wirst du zu einem Stück Holz in den Händen eines faulen Holzschnitzers, der an dir wegschneidet. In diesem Falle bist du der faule Holzschnitzer.
Und du bist kein Stück Holz, an dem herumgeschnibbelt wird. Du bist ein Menschenseinswesen, was aus Liebe gemacht ist. Liebe muss keine Federn haben, die aufgebauscht zu werden brauchen. Liebe hat keine Ranküne. Du brauchst nicht neu erschaffen zu werden. Worin kannst du neu erschaffen werden? Gibt es ein besseres Bild als das Meine?
Du bist ein Herz innerhalb eines Herzens innerhalb eines Herzens der Liebe. Die Tiefen der Liebe sind unendlich. Eure Tiefen sind unendlich. Geliebte, ihr habt noch nicht einmal die Oberfläche angekratzt. Der Brunnen der Liebe inwendig in euch ist tief. Er ist größer als das Universum. So groß auch das Universum ist, die Liebe inwendig in euch ist größer. Die Liebe transzendiert und transformiert alles, woran du denken kannst. Nichts anderes tut das.
Falls du das Geheimnis des Lebens kennen lernen möchtest, es ist kein Geheimnis, es ist Liebe. Lasse demnach deine Liebe rollen. Lasse sie aus den Nischen deines Herzens heraus und begrüße die Welt, die sich so lange nach ihr sehnte. Auch du sehnst dich nach deiner Liebe. Und die ganze Zeit über ist sie inwendig in deinem schlagenden Herzen. Bis jetzt gab es bloß ein Tröpfeln von Liebe aus deinem Herzen. Lasse nunmehr die größere Liebe inwendig in dir mit dir durchbrennen. Lasse die Liebe bei allen Unternehmungen deinen Partner sein. Lasse die Liebe ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Mit Sicherheit hat Liebe mehr Rechte, als alles andere Rechte hat.
HEAVENLETTER # 1590 – 27.3.2005 – The Letting Go of Disappointment
DAS LOSLASSEN VON ENTTÄUSCHUNG
Gott redete …
In der Welt lassen dich Menschen im Stich. Selbst in dieser frei erfundenen Welt macht sie das zu keinem Feind. Das macht sie zu einem gewöhnlichen Menschen, der das Leben wie Spielkarten durcheinander mischt. Dieser Mensch bedeutet, eine bestimmte Karte auszuteilen, teilt aber eine andere aus. Er blufft, er macht Ausflüchte. Er öffnet die Karten, er faltet sie zusammen. Eine Karte befindet sich bei seinem Ärmel, eine andere fällt auf den Boden. Er wird sie vielleicht nicht einmal aufheben. Er versucht, der einen Sache zu entkommen, und rennt in eine andere hinein. Er ist einfach wie du, er fummelt, während er bemüht ist, das Beste zu tun, was er in diesem Augenblick mit den Karten, die er auf der Hand hat, erkennt.
Du weißt nicht, was die Probleme eines Anderen sind. Du kennst weder das Ausmaß noch die Tiefe von ihnen. Du weißt nicht, was in ihrem Sinn weilt. Du weißt nicht mehr, was ihren Geist beschäftigt, als du das von dem deinen weißt. Alles, was du wissen kannst, ist, dass ein Anderer am Ringen ist, und dass er etliche seiner Karten in die Luft wirft, und sie fallen lässt, und dass er nicht gerade gut dabei ist, sie wieder aufzulesen.
Du brauchst niemandes Gebrechlichkeit oder sogar Unzulänglichkeit für übel zu nehmen. Bleibe oder geh weiter, aber nimm nichts für übel. Darin liegt kein Vorteil.
Ist es gegen das Gesetz, dass jemand nicht so klug und auch nicht so fürsorgend ist wie du? Falls das der Fall wäre, gäbe es viele Festnahmen. Falls das der Fall wäre, gäbe es Zeiten, wann selbst dir Handschellen angelegt würden.
Der Mensch, der dich heute im Stich lässt, wird dich vielleicht morgen empor heben. Auf jeden Fall hat er keine Verbrechen gegen dich begangen. Er hat dich schier enttäuscht. Das ist bereits zuvor passiert. Muss das so ausschlaggebend sein? Muss jede Enttäuschung wie ein haarsträubendes Vorkommnis, wie ein grausamer Hieb, wie ein noch nie da gewesener Affront, wie geldgierig, schlecht gemeint aussehen?
Zuweilen bist du für jemanden einfach nicht wichtig. Es ist nicht wichtig, ob du es bist oder nicht. Du bist Mir wichtig. Sei dir selbst wichtig, und werde nicht dadurch, was ein Anderer tut oder nicht tut, schwer gezeichnet. Dein Leben hängt davon nicht ab. Dein Leben hängt von dir ab, und von Mir. Jeder Andere ist beiläufig, Geliebte. Die gesamte Welt ist beiläufig.
Macht euch nicht zu einem berühmten Fall. Der letztendliche Zweck eures Lebens besteht nicht in einem größeren Ausmaß darin, dass ihr gut behandelt werdet, als dass er darin besteht, dass euch eure Lieblingsspeisen serviert werden. Die Frage, die ihr euch stellen müsst, ist im Grunde nicht: „Ist das Essen angebrannt?“ Die Frage lautet eigentlich: „Wie möchte ich auf das Anbrennen eingehen? Wie viele Energie möchte ich verwenden, und was werde ich erlangen? Ich muss kein angebranntes Essen essen. Ich kann von dem Tisch aufstehen und gehen. Das angebrannte Essen wiederum war nicht etwas, was mir angetan wurde. Es war bloß eine Mahlzeit, die zu stark gebraten war.“
Wir kommen immer und immer wieder darauf zurück, dass ihr die Dinge persönlich nehmt. In Wahrheit gibt es keinen Menschen, um Dinge persönlich zu nehmen. Ihr seid ein universales Seinswesen, was dem Leben gegenüber Zeuge ist. Ihr seid keine Opfer. Ihr seid nur eben zufällig an der Stelle.
Sobald du die Dinge weniger persönlich nimmst, kannst du dich ihnen effektiver zuwenden. Dann kannst du sagen, was du denkst. Und die andere Partei kann dich vielleicht hören. Falls ein Vorteil darin besteht, mit deinem Fuß aufzustampfen oder deine Stimme zu erheben, ist es ein kurzfristiger Vorteil, der dich ohne etwas in der Hand zurücklassen wird. Aufgebrachtsein ist deine Wahl, natürlich, wieso allerdings solltest du es wählen?
Falls dein Glaube in einen Anderen zerbrochen ist, hat diese Verschlimmerung dein Benehmen im Leben nicht zu diktieren. Du brauchst dem anderen Menschen nicht zu zeigen, dass er dir das nicht antun kann. Ganz offensichtlich hat er das getan. Ob nun absichtlich oder standardmäßig, er hat sich der Situation nicht gewachsen gefühlt. Aber du wirst das.
Tue, was du zu tun hast, freilich tue es ohne Feindseligkeit. Stehe auf und gehe weg, wie es jemand tun würde, der wüsste Wie. Schlage keine Türen zu. Schließe sie sachte. Und sobald das einmal hinter dir ist, vergiss deinen Gram. Die Sonne scheint jetzt.
HEAVENLETTER # 1591 – 28.3.2005 – Arbitrary Time
LAUNENHAFTE ZEIT
Gott redete …
Zeit ist unreal und flüchtig, dass du weder ihren Durchlauf erfährst, noch dich ihrer erinnern kannst. Du erinnerst dich an Ereignisse, an Ausdrücke, an Menschen, an Nachweise von Zeit, die Zeit selbst allerdings kannst du nicht erinnern. Sie ist derart nichtexistent, dass du sie nicht erfährst. Du tatst das nie. Mitunter hast du das Empfinden, dass die Zeit wegrennt oder langsam verläuft, die Zeit selbst aber tat das nie, Geliebte. Sie ist ein Trugbild. Sie ist ein Wort. Ein Konzept. Sie ist nichts als eine Idee. Was sind diese vermeintlichen Annalen der Zeit, und wo haben sie Wohnung?
Wenn du dich gelangweilt fühlst, hast du das Empfinden, die Zeit fädele sich langsamen Schritts auf. Wenn du dich in Eile versetzt fühlst, hast du das Gefühl, die Uhr ticke rascher. Du hast zu viel Zeit, oder nicht genug Zeit. Welche nun? Vielleicht zahlt sich Zeit gemäß deiner Neigung zu einer bestimmten Zeit aus. Sie ist beliebig. Zeit ist ein Entschluss, den jemand traf, sodass er Schule machte, und jetzt kannst du ohne sie nicht leben.
Die Zeit verwandelt ihre Farben, ihre Melodie, ihr Maß, ihre Zusammensetzung, ihren Aufbau, ihre Manifestation. Die Zeit ist eine Partie des Lasst Uns Mal Vortäuschen.
Ihr seht rund um euch Altern. Es ist wildwuchernd. Was wäre aber, falls du dir im Inneren deines Geistes keine Zeit und kein Altern ausdächtest, würde sie dann existieren? Falls die Welt den Glauben ans Altern aufgäbe, würde es hernach verschwinden? Falls der Geist das, was du siehst, erschafft, kann dann der Geist das, was du siehst, wieder unerschaffen machen? Kann die Welt durch deine Gedanken und Glaubensvorstellungen umgestaltet werden? Was wäre, falls die Begrenztheit der Zeit nicht ersonnen worden wäre, würdest du sie dir jetzt ausdenken? Was wäre, falls du die Zeit überhaupt nicht als eine vorübergehende Bekanntschaft ersonnen hättest? Die Zeit ist natürlich ein Fremder. Die Zeit ist ein Außerirdischer.
Was bedeutet es, dass dieser Augenblick der einzige Augenblick ist, der existiert? Wie kannst du diesen kurzzeitigen Augenblick auf das hinaus laufen lassen, wie du ihn siehst? Er ist ein Auflaufen von – was? Wie ist es, dass du meinst, du könnest die Zeit wie ein Stück Fleisch hernehmen und sie in Stunden, Tage, Wochen und Monate aufschneiden, du könnest mit ihr vorwärts und rückwärts zählen, du könnest Papiere an der Wand anbringen, die sie abschildern, du könnest Ziffernblätter als Idole von ihr herstellen? Die Zeit muss ein falscher Gott von euch sein!
Mit Sicherheit habt ihr ihr einen Altar errichtet. Ihr bückt euch vor ihr. Ihr befolgt ihre Anordnungen. Ihr befolgt ihre Regeln. Sie beherrscht und zähmt euch. Ihr seht mehr auf die Uhr, als ihr auf die Sonne schaut.
Zeit geht nicht aus. Unendlichkeit wird niemals weniger. Aber Unendlichkeit befindet sich nicht in der Kategorie der Zeit. Zeitlose, un-vorzeitige Keine-Zeit-insgesamt Zu-viel-Zeit haben in nichts mit der Unendlichkeit zu tun. Genauso wenig haben Raum oder Raumlosigkeit etwas mit dem Seien zu tun.
Zeit und Raum sind schlicht Accessoires. Falls die Zeit ein Mantel ist, sind Zeit und Raum die Bordüren. Sie sind die Dekoration von ihm.
Wenn du Flöte spielst, durchqueren die Töne das Universum. Du magst die Noten auf Papier festhalten. Du kannst sie aufnehmen. Aber die Musik selbst kannst du nicht in deiner Hand halten. Den Atem durch die Flöte, der die Musik erzeugt, kannst du nicht in der Hand halten. Er kann nicht ergriffen werden. Du kannst die Ungeheuerlichkeit weder der Musik noch der willig geneigten Violine, die sie spielt, anpacken. Die Musik selbst existiert in einer anderen Domäne, was einen Grund darstellt, weswegen du sie so sehr liebst.
Die Zeit wiederum existiert einzig auf dem Erdenschiff. Sie nagelt dich an die Erde. Unendlichkeit und Ewigkeit heben dich zum Himmel empor.
Zeit ist auf der Erde wie Geld. Geld ist menschengemacht und beliebig, wiewohl es wesentlich zu sein scheint. Es wurde ziemlich eben so wie die Zeit ausgedacht. Zeit und Geld sind beide Illusionen. Unendlichkeit und Fülle sind keine Illusionen.
HEAVENLETTER # 1592 – 29.3.2005 Your Heart Is the Key
EUER HERZ IST DER SCHLÜSSEL
Gott redete …
Ihr sucht immer nach der Wahrheit, die euer Herz bereits kennt. Geliebte, es gibt für euch nichts zu lernen. Es gibt bloß Truhen eures Herzens zu öffnen.
Wie kann das sein, fragst du dich.
Sobald du die Wahrheit hörst, nickt dann dein Kopf Ja rauf und runter? Wie sollte dein Herz bestätigen mögen, dass es Wahrheit ist, die du hörst, falls es sie nicht bereits kennte?
Es ist nicht euer Intellekt, der bestätigt, Geliebte. Euer Intellekt erstreckt sich auf eine enge Spanne. Seine Umfänge sind zerfurcht, rigide. Er möchte sich nicht vom Fleck rühren. Er hat für sich einen sicheren Ort gegraben und möchte da bleiben. Der Platz ist warm und kuschelig, ziemlich so wie ihr am Morgen im Bett bleiben möchtet. Aber der Intellekt kann das Herz dominieren. Hat nicht der eigenwillige Intellekt die Welt beherrscht? Es ist keine Überraschung, dass er dich ebenfalls dominierte.
Das Herz möchte sich auf Reisen begeben. Es möchte dir alles zeigen. Es möchte dich zur Realität hin öffnen. Es möchte nicht gequetscht werden. Es möchte ein federnder Ball sein. Es möchte aus deiner Brust herausprellen und dich mitnehmen.
Das Herz ist nicht am Erkunden. Das Herz kennt bereits alles rundum. Es möchte dich daran teilhaben lassen. Es möchte dir die liebreizenden Aussichten zeigen. Es möchte, dass du auf dem Trapez der Wahrheit schaukelst. Es möchte dich zur Mitte der Sonne nehmen. Dein Herz ist ein Derivat der Sonne. Es kennt die Wohnstätte der Sonne.
Es ist nicht angelegt, eine dunkle Höhle zu sein. Es ist bestimmt, eine offene Sonne zu sein. Du hast sein Licht hinauszulassen. Falls nicht von Anfang an eine Menge, dann etwas von ihm. Gib deinem Herzen ein wenig statt, sich gegenüber unerwarteten, unbeschränkten, bislang nicht zur Kenntnis genommenen Möglichkeiten zu öffnen. Die Möglichkeiten sind Gewissheiten. Sie sind irgendwo für irgendwen Gewissheiten, und Ich möchte gerne, dass sie das für dich sind.
Als du schwimmen lerntest, war das etwas Natürliches. Es war vielleicht Unnatürlichkeit, was dich anfangs vom Schwimmen abgehalten hat. Die eine oder andere vorort eingebrachte Einschränkung ließ dich zappeln.
Was auch immer dich von der vollen Anerkenntnis der Göttlichkeit, die natürlicherweise dein ist, abhält – es ist unnatürlich. Ein Schraubstock wurde dir angelegt, deinem Herzen angelegt, und du hattest Angst, ihn aufzumachen. Du hattest vielleicht Angst, es handle sich um eine Büchse der Pandora, und dass die Welt niemals mehr die gleiche sei. Das stimmt. Sie wird nicht die gleiche sein. Sobald du dein Herz öffnest und tausend goldene Schmetterlinge entfliegen ihm, wirst du mit ihnen hochschweben mögen und die Welt wird nicht mehr die gleiche sein. Sie wird niemals mehr die gleiche sein.
Falls du Klagen über die Welt führst, wäre das kein guter Anlass, dein Herz zu öffnen?
Vielleicht handelt es sich bei der Frage nicht um mehr als um Folgendes: Möchtest du, dass alles so bleibt, oder möchtest du mehr? Möchtest du gleich bleiben, die gleichen Gedanken behalten, so weiter machen wie bisher, oder möchtest du dich zu neuen Horizonten öffnen, neu bloß, weil du nicht wagtest, sie sie dir anzusehen? Oder möchtest du gerne dem Leben ausweichen, wie ein Springmännchen sein, von Zeit zu Zeit hochspringen und danach genau dorthin zurückgeworfen werden, wo du warst?
Ich biete dir Meine Hand. Ich küsse die deine. Ich flüstere dir zu, dein Herz los zu lassen. Setze es frei. Öffne es. Öffne es sich selbst. Öffne dein Herz dir selbst. Lasse dein Herz dich zu heitereren Gefilden nehmen. Die heitereren Gefilde liegen inwendig in dir, Geliebte, Geliebter. Alles liegt inwendig in dir. Und dein Herz ist der Schlüssel. Drehe ihn herum. Das Herz ist der Schlüssel, der sich selbst öffnet, der dich öffnet, der die Welt öffnet, die Himmel öffnet, der öffnet, öffnet, öffnet und nichts verschlossen lässt.
HEAVENLETTER # 1593 – 30.3.2005 Make Some Happiness
MACHE ETWAS GLÜCK
Gott redete …
Wenn ein lieber Angehöriger von dir die Erde verlässt, trösten dich Freunde, aber das tröstet dich nicht. Du möchtest gerne, dass dein Angehöriger zurückkehrt. Durch das Verschwimmende deiner Tränen hindurch ist etliche Wertschätzung für die Worte deiner Freunde zu verzeichnen, der eine Trost freilich, den du gerne hättest, wird dir nicht überreicht. Kein einziger wird die Hoffnung aushändigen, dass dein geliebter Nahestehender wenn auch nur ein Mal, wenn auch nur für einen Augenblick, in Fleisch und Blut erscheinen wird. Da ist ein unumstößliches Gesetz der Nichtwiederkehr zugegen. An der Stelle gibt es keine Vielleicht.
Zu der Zeit kümmerst du dich nicht, dass es anderswo eine Existenz gibt. Schön, davon zu reden. Eine Menge Gutes, was das bewirkt. Du weinst um weiß nicht was. Du kannst es nicht los lassen. Du bist nicht imstande, so zu handeln, als hättest du in der Welt keine Fürsorge. Dein Herz ist am Bluten, und du möchtest keinen Trost. Du möchtest deinen Geliebten zurück.
Dein Herz ist ein kriegsverwüstetes Land. Du schüttelst den Kopf bei der Bemerkung, dass dort wieder Blumen blühen werden. Und doch, auch das ist ein unumstößliches Gesetz. Blumen werden wachsen. Dein Herz wird aufhören zu bluten. Du wirst an andere Dinge denken. Du wirst lernen zu entbehren, nicht weniger zu entbehren, sondern mit geringerem sengenden Schmerz. Die offenen Wunden heilen. Es gibt Narben. Es ist nicht perfekt. Es ist nicht, wie es war. Und dennoch, du gehst, mit den Narben, vorwärts.
Es wird die Zeit kommen, wann Fröhlichkeit vorherrscht. Du bist nicht untreu. Du bist genauso wenig ein guter Sportsmann. Es kommt einfach eine Zeit, wann sich dein Herz einem Blitz an Humor, einem Blitz an Interesse, einem Gedanken an etwas anderes als an dein Herzeleid nicht mehr versagt. Deine Augen beginnen nach oben zu schauen, und, wieso, da ist ja etwas Sonne. Sie ist immer noch da. Was für eine fantastische Entdeckung! Gleichwohl trägt dieser Augenblick der Heiterkeit seinen eigenen Schmerz bei sich.
Sich vom Kummer erholen ist nicht eurem geliebten Angehörigen den Rücken zukehren, Geliebte. Ihr nehmt schlicht das Messer aus eurem Herzen. Ihr müsst das tun. Es war lange genug dort. Ihr könnt nicht immer im Jammern verbleiben.
Es wird eine Zeit kommen, wann ihr von eurem Kummer aufsteht. Die Wunde ist weniger akut, dennoch ist sie immer noch da. Lasst sie wie etwas, woran ihr strickt, neben eurem Stuhl liegen. Es wird dort auf euch warten.
Jemand Liebes wurde euch weggenommen, so fühlt es sich an. Und ihr werdet zurückgelasssen, solange ihr lebt, ohne das, was euch so teuer war.
Ein Pullover wurde zuendegebracht.
Und jetzt ist es an der Zeit, zu häkeln. Ihr beginnt ein neues Vorhaben. Vielleicht viele. Ihr wisst nicht, wie sie ausgehen werden. Alles, was ihr wisst, ist, dass ihr mehr zu tun habt, als all die Stiche von früher nachzuvollziehen.
Abgeschiedenheit ist mehr, und Abgeschiedenheit wird zu einem Freund. Ihr hört eure eigenen Gedanken. Ihr antwortet euch selbst. Euer Herz leiert nicht mehr länger nichts anderes herunter als euren Gram.
Ihr erwacht wieder zum Leben. Das ist euch angelegen zu tun.
Lasst um Derjenigen willen, die verschieden sind, euer Betrauern los. Sie verdienen mehr als eure Tränen. Vielleicht haben sie mittlerweile ebenfalls eure Tränen leid. Sind sie euch gegenüber untreu?
Keinesfalls. Sie sind der Liebe treu. Sie sind dem Leben treu. Weder sie werden euch stehenlassen, noch ihr sie. Sie möchten einfach, dass ihr noch einmal tanzt. Sie möchten keine Grabstelle als Mahnmal an ihre Liebe. Sie möchten, dass ihr im Angedenken an sie ein kleine Melodie singt, vielleicht einen kleinen Jig tanzt.
Sie möchten gerne, dass sie euch einen Gutenachtkuss geben und einen guten Schlaf wünschen. Sie möchten euch einen Gutenmorgenkuss geben und schauen, dass ihr euch zu eurem Tag begebt und dort etliches Glück zur Ausführung bringt.
HEAVENLETTER # 1594 – 31.3.2005 Remember Where You Are Going
ENTSINNE DICH, WOHIN DU GEHST
Gott redete …
Wenn du in einem Dickicht durch Gestrüpp läufst, läufst du durch. Du stöhnst und murrst nicht bei jedem Gesträuch. Du bist zu etwas Erhabenem unterwegs. Du machst dir nicht so viel aus dem Gesträuch. Du lässt dich nicht abschrecken. Es überwältigt dich nicht. Es besetzt nicht alle deine Gedanken, denn du bist irgendwohin auf dem Weg.
Ebenso im Leben, sobald zahlreiche Dinge auf dein Leben überzugreifen scheinen, bist du dir eingedenk, dass du dich auf dem Weg zu etwas Erhabenem befindest. Mache dir nichts aus dem Gestrüpp, was dich anfährt. Du hast an mehr zu denken als an Gesträuch. Es ist da, aber es hat dir nicht in den Weg zu kommen.
Geliebte, ihr befindet euch auf eurem Weg. Es mag unterwegs Halteplätze geben, aber ihr braucht an keinem Halt zu machen. Einmischungen brauchen sich nicht einzumischen. Werdet nicht verführt. Es ist nicht bloß das Schöne, was euch verführt. Ihr habt Verärgerungen zu Loreleis geraten lassen, und sie haben euren Geist davon weggezogen, wo ihr geht. Ihr habt euch dort mit ihnen geprügelt. Ihr habt mit ihnen geschlafen. Ihr habt sie in eurem Geist hin und her gestoßen. Früher oder später erhebt ihr euch von ihnen. Wieso zuallererst verschieben?
Verärgerungen brauchen euch nicht fix und fertig zu machen. Ein Berg Verärgerungen braucht euch nicht zu zerfransen. Verärgerungen sind Verärgerungen. Ihr findet sie zuhause wie auch unterwegs. Ihr müsst sie nicht zu euch gelangen lassen. Lasst Mich euch einfangen.
Lasst Liebe zu euch gelangen. Lasst Schönheit und Freude dorthin gelangen. Vergesst das mit den Ärgerlichkeiten. Vergesst Probleme. Das sind nervtötende Dinge, und früher oder später verschwinden sie, und ihr werdet an ihrer Stelle andere auffinden. Sie müssen euch nicht hinterhersetzen. Hört auf, euch nach ihnen umzuschauen, und vielleicht hören sie dann auf, bei euch immer dieselbe Leier anzubringen.
In der relativen Welt wird es Probleme geben. Aber was sind sie im Grunde? Ihr sortiert sie in große und kleine, in viele oder wenigere, und ihr spielt mit ihnen Karten. Ihr werdet von ihnen in Anspruch genommen. Ihr schichtet sie aufeinander, und ihr schlagt sie nieder, und Andere erscheinen an deren Stelle. Was habt ihr erreicht?
Behandelt erschwerende Umstände, als wären es Ameisen. Im Hinblick auf das große Bild sind sie das. Sie sind überhaupt nichts. Entsinnt euch, wohin ihr geht. Schreitet über die Ameisen weg. Beachtet sie nicht. Sie haben nicht das Sagen über euch zu haben.
Ihr habt bessere Dinge, um darin aufgekehrt zu werden. Werdet in Meine Arme hinein aufgekehrt. Ich werde euch zu den Ameisenhügeln hinüber tragen, und euch wird aufgehen, wie ihr spielend mit ihnen fertig werdet. Die ganze Zeit schon ist euer Schritt groß. Eure Beine sind lang. Ihr könnt jedes der nervtötenden Probleme, die sich präsentieren, hinausbegleiten.
Stellt Verärgerungen nicht in die Mitte der Bühne. Es gibt kein Publikum, dem ihr sie darstellen müsst. Verärgerungen sind Verärgerungen. Sie haben euer Herz nicht zu verdrillen. Ihr seid mächtiger als das größte Problem. Ihr seid mächtiger als alles.
Respektiert eure Probleme nicht so sehr. Zollt ihnen keine Achtung. Sie sind schier Probleme, und sie werden kommen und gehen. Selbst wenn sie alle zu euch her kommen, braucht ihr nicht niedergetrampelt zu werden.
WEITER EINARBEITEN !!!
Mit ziemlicher Sicherheit bereits bis # 1645 übersetzt und gepostet !
HEAVENLETTER #1646 – 23.5.2005 – A Meeting of the Stars
EINE BEGEGNUNG VON STERNEN
Es ist so, als hätte Ich Liebe auszudrücken, und als würde Ich vor lauter Freude lachen. Und danach erschuf Ich, ein Bildeffekte-Manager, der Ich bin, Bilder dessen, wie Meine Liebe aussehen könnte. Da waren Rosen Meiner Liebe und Enten, Elefanten, Gestein und Meere, und da warst du, die Millionen Gesichter von dir. Das war ein derartiges Crescendo der Liebe. Danach ein weiterer Ansturm voller Lachen, und ein weiterer Dreh des Rades, und wie in einem Kaleidoskop wechselten die Bilder, kamen zum Vorschein und verschwanden, schwirrten in einer wundervollen Extase von einer Rose nach der anderen und von einem Gesicht nach dem anderen, herrührend aus allen Winkeln, zusammen. Die Rosen schwappten in Hülle und Fülle über. Der Inhalt Meines Herzens quoll zum Boden über, und Rosen wurden zum ersten Mal von der Erde aufgehoben.
Mein Lachen war derart stark, dass Sterne herausschossen, und zum Auspolstern wurde der Nachthimmel um sie herum an Ort und Stelle verbracht. Die Sonne barst hervor und der genügsame Mond katapultierte sich um die Sonne, Planeten gaben sich Namen und erfanden Geschichten, die gleichzeitig wahr und ausgedacht waren.
Was für ein Choreograph Ich bin. Was für ein Komponist von Musik Ich bin. Was für ein Seemann. Was für ein Akrobat. Was für eine Flugtaube. Was für ein Künstler. Was für ein Schriftsteller. Das Bild, was Ich von dir herstellte, war Liebe. Ich habe dich geformt und auf die Töpferscheibe gesetzt, und weg flogst du und gingst an einer entfernten Stelle der Erde nieder. Du hast dir deine Augen gerieben, und stelltest eine Flagge her, die du in den Boden stecktest, und trafst die Aussage, das sei das deine. Du hast bloß einen kleinen Anteil als das deine in Anspruch genommen. Du hättest das Gesamt der Schöpfung beanspruchen können, vom Stamm bis zum Stern, von Stern zu Stern, von einem Flug der Einbildungskraft zum anderen. Du hast bloß das in Anspruch genommen, wo du gelandet bist, anstatt deine Arme für alles weit zu öffnen.
Dann protestiertest du, du seist zurückgewiesen worden. Du verlerntest die Freude. Du stießt sie ab. Du wähltest stattdessen dichtere Dinge und schlugst sie um deinen Hals und zogst sie mit dir, um dich sicher zu verwahren. Du verlerntest die Freude und erlerntest den Besitz. Du verlerntest die Freude und erlerntest mühevolle Arbeit. Du verlerntest die Freude und machtest Gesetze, um die Erinnerung an die Freude auszuschließen. Du hast dir die Herrschaft über andere Seinswesen zugesprochen und machtest sie zudem zu deinem Eigentum. Du vergaßt, dass Ich für dich gesegnete Tiere zur Fürsorge hatte, und du dachtest, es handle sich um Vieh.
Du vergaßt auch, wer du bist. Du sahst ebenso Jeden als geringer als dich. Du hast deine Augen gesenkt. Du konntest die Sonne nicht anschauen, außer du setztest dir eine Schutzbrille auf. Du hast dir flüchtige Blicke auf den Mond gestohlen, hast dir aber meistens mindere Lichter aufgehängt und dich ihrer besonnen. Du vergaßt das Licht der Liebe, und Liebe wurde zwielichtig. Regen wurde passend oder nicht passend.
Du vergaßt, es war Gottes Schöpfung, auf der du gingst. Du hast auf sie eingetreten. Du vergaßt, sie zu lieben. Du hast in ihr gegraben und von ihr gestohlen. Du hast den Süßigkeiten den Vorzug gegeben. Du vergaßt die Süße der Liebe, von der du hergeflossen bist. Du hattest Träume der Wahrheit und nanntest sie Eselei.
Du vergaßt, auf der Erde Handstände zu machen. Stattdessen tapstest und fielst du. Du hörtest dem Gesang der Erde nicht zu. Für dich war zu viel Lärm zum Hören da. Du hast den Lärm der Stille vorgezogen. Stille wurde befremdend. Lärm wurde vertraut. Und dein Herz schrie nach dem Lied, das du vergessen hattest, und das dennoch, das hofftest du, in dem einen oder anderen weit entfernten Land zum Klingen gebracht wurde. Du liefst von Theater zu Theater, schautest dich nach der Musik um, nach der du zergingst, und die, das machtest du geltend, irgendwo existierte. Selbst wenn du sie nicht hören konntest, wolltest du gerne, dass sie jemand vernahm. Du wolltest, dass sie irgendwo Wirklichkeit ist.
Du riefst zu einem Treffen der Sterne auf, stattdessen hieltst du allerdings einen Vortrag. Du ließt die Sterne nicht zu Wort kommen. Das war gegen die Satzungen. Du ließt dein Herz nicht die Stimme abgeben. Du gabst vor, du könnest abzählen, und unterdessen trauertest du um eine schwache, sehr schwache, erinnerte Weise, die gerne deiner Kehle entkommen wollte. Du hieltst sie zurück, im Warten auf jemanden neben dir, der sie zuerst singt. Du vergaßt, wie es dir angelegen war, zuerst zu singen. Du dachtest, du wüsstest nicht, wie Singen geht. Du vergaßt, dass es nicht darum ging, wie gut du die Melodie halten kannst. Du vergaßt, dass es schier von Belang ist, dass du singst. Geliebte, Geliebter, singe jetzt einen Ton. Lasse ihn von deiner Kehle entkommen. Musik von deiner Kehle, die Weise von Mir.
WEITER EINARBEITEN !!!
Mit ziemlicher Sicherheit bereits bis # 1670 übersetzt und gepostet !
HEAVENLETTER #1671 – 17.6.2005 – Desire Is Enough
ERSTREBEN IST AUSREICHEND
Ich war immerfort unmittelbar bevorstehend. Ich bin mehr als unmittelbar bevorstehend. Ich bin bereits angekommen. Ich bin nie weggegangen. Alles ist bereits erzielt. Alles, was davongezogen ist, ist dein Gewahrsein. Dein Gewahrsein ist nachgehinkt. Das meint, du hast Gewahrsein, aber du hast noch nicht so recht zu ihm aufgeholt. Du trägst auf deinem Haupt einen Heiligenschein, aber in der letzten Zeit hast du nicht in den Spiegel geschaut. Sofern bei Mir anlangen dein Erstreben darstellt, bist du bereits bei Mir angelangt. Du warst nie von Mir fort. All deine tiefen Verlangen sind erfüllt.
Inmitten der Saat liegt die Frucht. Inmitten des Pfirsichkerns liegt ein ganzer Baum. Denkst du, deine Begehren auf Erden seien minder mächtig als ein Pfirsichkern?
Du strebst das an, was man Aufstieg nennt. Du bist bereits aufgestiegen. Du bist nie herabgestiegen, ausgenommen in deinem Denken. Das einzige Fehlende ist dein Gewahrsein. Dein Gewahrsein hat es nötig, ordentlich Fahrt aufzunehmen. Du liegst nicht hinten. Dein Gewahrsein ist es. Du hast dich in der Illusion verfangen.
Du bist voll und ganz. Dein Gewahrsein ist getäuscht. Du strebst das an, was bereits erreicht wurde. Deine Bestreben sind die Anerkennung dessen, was bereits ist. Es ist nicht so, dass dasjenige, was du erstrebst, in der so genannten Zukunft zu dir kommt. In dem, was du als Zukunft bezeichnest, anerkennst du, dass dein Begehren hier ist, insofern als Ich hier bin. Fasse folgendes ins Auge: Es gibt keine Vergangenheit, und keine Zukunft. Faktisch gibt es kein Jetzt, denn Ewigkeit ist nicht unterteilt.
Alles, was du erstrebst, ist zuhanden. Du kannst nur erstreben, was bereits dein ist.
Damit wirst du hin und her argumentieren. Du wirst sagen, du wolltest in einem Test eine Eins, und du bekamst sie nicht. Du wolltest einen bestimmten Job, und ein anderer bekam ihn. Du wolltest eine Beförderung, und bekamst eine Herabstufung. Du wolltest in deinem Leben eine bestimmte Liebe, und sie entflog dir. Geliebte, Erstreben ist genug. Inwendig im Erstreben liegt seine Erfüllung. Erfüllung ist mehr als was in der augenscheinlichen Welt passiert. Bestreben, sofern einmal erstrebt, sind fortan ledig und los gelassen. Dein Erstreben ist der Agent des Wandels.
In den Begriffen der offensichtlichen Welt – es existieren Ebenen an Bestreben, und es gibt Ebenen an Wahrnehmung. Es gibt Bestreben, die über andere Bestreben die Vorherrschaft übernehmen. Es gibt Bestreben, die überlappen, und es gibt Bestreben, die sich einander widersprechen. Und es gibt andere Bestreben neben den deinigen. Deine gegenwärtige Ansicht reicht nicht weit. Sofern Zeit nicht existiert, hattest du vielleicht bereits den Job, und jetzt ist die Zeit für einen anderen Job da. Vielleicht hattest du bereits die Liebe deines Lebens. Dein Streben war erfüllt worden, und jetzt setzt du dich zu einem anderen Erstreben in Bewegung.
Vielleicht erstrebst du, mehr zu wachsen, als du ein spezifisches Vorkommnis erstrebst. Vielleicht erstrebst du Gutes für alle. Vielleicht erstrebst du, Mir mehr als dir selbst zu dienen. Vielleicht weißt du nicht, was deine Bestreben in Wirklichkeit sind. All die „Vielleicht“ sind endlos. Strebe vielleicht an, zu erkennen, was deine wahren Bestreben sind.
Solange du ausschließlich auf die auswärtige Manifestation schaust, fühlst du dich unerfüllt. Die Welt hastet in einem Wirbelwind an Geschwindigkeit hinter dich, und du kannst bloß so viel ergreifen, wie vorüberzieht.
Jetzt in dem Augenblick weißt du nicht um alldas, was du in deiner Hand hältst. Du erkennst nicht alles, was du in deinem Herzen hältst. Du erkennst nicht alles, was Ich in dem Meinen halte. Ich halte dich in Meinem Herzen. Mein Herz fließt in Liebe für dich über. Wasimmer du dir an Liebe vorstellst, die Ich für dich innehalte, du stellst dir bloß einen Teelöffel voll von ihr vor. Multipliziere die Liebe, die du für Mich spürst, mit Hundert Millionen, und du hast immer noch nicht Meine Liebe für dich, Meine aufflammende Liebe für dich, Meine alles-umfangende Liebe für dich, Mein Gewahrsein von dir ausgelotet.
HEAVENLETTER #1672 – 18.6.2005 – God’s Thought Echoes Far
GOTTES GEDANKE FINDET WEITHIN WIDERHALL
Gott redete …
Mein Reden ist still. Fast ein Flüstern. Meine Stimme ist nicht donnernd. Sie braucht es nicht zu sein. Ich trage keinen großen Stock. Ich bin wie der dahinströmende Fluss, und Ich gleite zu dir. Ich fließe sachte. Sachtheit nimmt von Meiner Macht nichts weg. Sachtheit ist Meine Macht. Einer lauten Stimme kann man nicht lauschen. Jeder wendet sich von einer lauten Stimme ab. Ich spreche also still und sacht, damit du Mich deinen Namen rufen hörst. Meine Stimme ist derart still, dass sie manchmal stimmlos ist. Meine Gedanken sprechen für Mich.
Was ist Mein Gedanke ausgenommen eine Schwingung? Und demnach hörst du Meine Schwingung. Wenn Meine erbebten Gedanken die Oberfläche deines Geistes erreichen, haben sie sich in Worte gekehrt. Meine Schwingung ist Liebe. Ich spreche in der Sprache der Liebe. Auf diese Weise bin Ich universell. Ich mache Liebe kenntlich, widerhallende Liebe, die du in Wörter übersetzt. Das hast du zu tun. Dein bewusster Geist hat das zu tun. Dein Herz versteht ohne Worte. Ich rühre dein Herz. Dein Geist muss aus den Dingen Namen machen.
In den Tiefen Meiner Rede ist keine Sprache zu finden. Da ist Stimme, aber keine Sprache. Da ist kein Französisch, Deutsch, Arabisch oder Englisch. Du übersetzt das Summen in Meiner Kehle in die Sprache, die du kennst. Mein Summen verwandelt sich nicht. Die Herkunft Meines Gedankens ist die gleiche, ungeachtet dessen, in welcher Sprache er in Erscheinung tritt.
Die Stille Meines Gedankens hallt weit hinaus. Sie langt bei dir an, jedoch bist du nicht weit weg. Du bist nahe, du bist Mir derart intim, dass Ich dich Mich Selbst nenne. Du bist Ich Selbst. Du bist sozusagen Mein äußerstes und Mein innerstes Selbst. Du bist auf Meinen Fingerspitzen. Du bist, worauf Ich Mein Auge werfe. Du bist Mein drittes Auge. Du bist in der Welt ein Inempfangnehmender, und du nimmst für Mich in Empfang. Du empfängst von Mir und für Mich. Was für ein Duett sind wir sozusagen. In Wahrheit – was für ein Einssein sind Wir. Für Uns gibt es nichts anderes zu sein als Eins, ein einzelnes Eins bebenden Einsseins.
Demnach scheint es, dass Ich vibriere, und du hörst und übersetzt Meine Gedanken in Worte, indes bist du die ganze Zeit auf Mich eingestimmt. Meine Schwingung schlägt inwendig in dir einen Akkord an. Du hast eben die gleiche Schwingung in dir, anderenfalls würdest du nicht mitschwingen, wie du es tust. Du schwingst mit Mir mit. Was bedeutet das? Es bedeutet, Wir sind das gleiche Piano. Wir sind untereinander gestimmt. Wir sind vollkommen gestimmt. Du brauchst kein Gestimmtwerden. Du brauchst einfach Übung.
Übe die Tonleiter, die inwendig in deinem Herzen existiert. Bist du scheu, um die höchsten Akkorde im Universum zum Schwingen zu bringen? Falls du scheu oder ängstlich bist, werde jetzt kühn. Vibrieren musst du. Du warst dabei und hast inwendig in dir nach dem Akkord gesucht.
Es gibt die Einsicht, dass es kein da draußen gibt. Wo findest du sodann etwas, als inwendig in dir. Und auf diese Weise findest du dich selbst. Du entdeckst unbenutzte Räume in einem Palast.
Sucht Mich mit ganzem Herzen, und wisst, wo ihr Mich findet. Ich schaue Mich nach euch um, um Mich zu finden, und ihr schaut euch um, um Mich zu finden, und hier bin Ich, direkt vor euch, und hier seid ihr, direkt vor Mir. Im Eigentlichen sind wir verschmolzen. Im Eigentlichen sind wir Eins, was nie unverschmolzen war. Einssein ist auf Einssein aus. Einssein möchte das auffinden, was bereits sein ist. Ihr spielt mit euch selbst Verstecken.
Wer versteckt sich hinter diesem großen Baum? Wer findet dich dort, wo du dich versteckst? Wer ist außer sich vor Freude, wenn er dich findet? Worum handelt all dieses Erkunden des Unerkundbaren? Und doch erkundest du dich und findest Mich Selbst. Und doch erkundest du Mich und findest dein Selbst.
[2x übersetzt von mir und 2x gepostet]
GOTTES GEDANKE HALLT WEIT WIDER
Mein Reden ist still. Bestenfalls ein Flüstern. Meine Stimme ist nicht donnernd. Das braucht sie nicht zu sein. Ich trage keinen großen Stock. Ich bin wie der fließende Fluss, und Ich fließe zu dir. Ich fließe sachte. Sanftheit nimmt Meine Macht nicht fort. Sanftheit ist Meine Macht. Einer lauten Stimme kann man nicht lauschen. Jeder dreht sich von einer lauten Stimme weg. Also spreche Ich leise und sanft, so dass ihr Mich hören könnt, wie ich euren Namen rufe. Meine Stimme ist so leise, dass sie manchmal stimmlos ist. Meine Gedanken sprechen für Mich.
Was ist Mein Gedanke anderes als eine Schwingung? Und demnach hörst du Meine Schwingung. Sobald Meine in Schwingung versetzten Gedanken die Oberfläche deines Geistes erreichen, haben sie sich in Worte gekehrt. Meine Schwingung ist Liebe. Ich spreche in der Sprache der Liebe. Auf diese Weise bin Ich universell. Ich lasse Liebe erkenntlich sein, nachhallende Liebe, die du in Worte übersetzt. Das hast du zu tun. Dein bewusster Geist hat das zu tun. Dein Herz versteht ohne Worte. Ich rühre dein Herz. Dein Geist muss aus den Dingen Namen machen.
In den Tiefen Meiner Rede gibt es keine Sprache. Dort ist Stimme, aber keine Sprache. Dort gibt es kein Französisch, kein Deutsch, kein Arabisch, kein Englisch. Du übersetzt das Summen in Meiner Kehle in die Sprache, die du kennst. Mein Summen ändert sich nicht. Die Herkunft Meines Gedankens ist die gleiche, unbesehen in welcher Sprache er in Erscheinung tritt.
Die Stille Meines Gedankens hallt weit wider. Sie langt bei dir an, Du aber bist nicht weit. Du bist nahe, du bist mir derart innig, Ich nenne dich Mein Selbst. Du bist Mein Selbst. Du bist sozusagen Mein äußerstes und innerstes Selbst. Du bist Meine Fingerspitzen. Du bist das, worauf Ich Mein Auge werfe. Du bist Mein drittes Auge. Du bist ein Rezeptor in der Welt, und du nimmst für Mich entgegen. Du nimmst von Mir und für Mich in Empfang. Was für ein Duett sind Wir sozusagen. In Wahrheit, was für ein Einssein sind Wir. Für Uns gibt es nichts anderes zu sein als Eins, ein einziges Eins von vibrierendem Einssein.
Demnach hat es den Anschein, dass Ich vibriere, und du hörst und übersetzt die Schwingungen Meiner Gedanken in Worte, unterdessen bist du allerdings die ganze Zeit auf Mich eingestimmt. Meine Schwingung schlägt in dir einen Akkord an. Du hast eben die ganz gleiche Schwingung inwendig in dir, anderenfalls würdest du nicht mitschwingen, wie du es tust. Du schwingst mit Mir mit. Was bedeutet das? Es bedeutet, Wir sind das gleiche Klavier. Wir sind gestimmt. Wir sind in vollkommener Stimmung. Du brauchst kein Stimmen. Du brauchst einfach Praxis.
Übe auf der musikalischen Tonleiter, die inwendig in deinem Herzen existiert. Bist du scheu, die höchsten Akkorde im Universum zum Schwingen zu bringen? Falls du scheu oder ängstlich bist, werde jetzt kühn. Schwingen musst du. Du hast nach dem Akkord inwendig in dir gesucht.
Da ist das Empfinden, in dem es kein da draußen gibt. Wo findest du sodann etwas, außer bloß in dir selbst. Und so findest du dich selbst. Du entdeckst ungenutzte Räume in einem Palast.
Suche Mich mit deinem ganzen Herzen, und erkenne, wo du Mich findest. Ich schaue Mich nach dir um, dass du Mich findest, und du schaust dich um, Mich zu finden, und hier bin Ich, direkt vor dir, und hier bist du, direkt vor Mir. Im Eigentlichen sind Wir verschmolzen. Im Eigentlichen sind wir Eins, was niemals unverschmolzen war. Einssein sucht Einssein. Einssein sucht, was bereits ist. Du spielst Verstecken mir dir selbst.
Wer ist es, der sich hinter jenem großen Baum versteckt? Wer ist es, der dich, der sich dort versteckt, findet? Wer ist entzückt, dich zu finden? Wer ist entzückt, gefunden zu werden? Worum geht es bei all dieser Erkundung des Unerkundbaren? Und dennoch erkundest du dich selbst und findest Mein Selbst, und dennoch erkundest du Mich und findest dein Selbst.
HEAVENLETTER #1673 – 19.6.2005 – One Heart in the Universe
EIN HERZ IM UNIVERSUM
Gott redete …
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Mit ziemlicher Sicherheit bereits bis # 1702 übersetzt und gepostet !
HEAVENLETTER #1703 – 19.7.2005 – Are There Limits to Wealth?
SIND DER FÜLLE GRENZEN GESETZT?
Ihr sitzt in einem Füllhorn und wundert euch, wo euer Reichtum ist.
Ihr habt alles auf euren Fingerspitzen, und doch fragt ihr euch, weswegen ihr ohne es seid. Mit Sicherheit fehlt euch etwas. Euch fehlt Gewahrsein. Euch fehlt das Gewahrsein, dass Fülle nicht etwas ist, was ihr entgegennehmt, genauso viel wie sie etwas ist, was ihr in eurer Tasche findet. Ihr hättet einfach hinein zu langen.
Es gibt keinen Unterschied zwischen dir und dem Millionär. Seine Tasche ist nicht größer. Seine Reichweite mag umfassender sein. Seine Vision mag größer sein, und infolgedessen sein Zugriff. Er mag Geld geerbt haben. Vielleicht hat er dafür geschuftet. Vielleicht hat er investiert. Vielleicht hatte er eine brillante Idee. Irgendwo hat sein Geist einen Satz gemacht und hat ihn dort landen oder verbleiben lassen, wo er ist. Er ist nach allem bloß Geld.
Für diejenigen unter euch, die vom Morgen an bis zum Abend arbeiten, ohne dass sie dabei gut auskommen, ist das schwer zu akzeptieren. Reichtum ist womöglich nicht eure Erfahrung gewesen, und er mag nicht das gewesen sein, was ihr wahrgenommen habt.
Vielleicht hält die Welt nach wie vor die Auffassung inne, dass es eigentlich nur so viel gibt, um gerade mal zurechtzukommen. Vielleicht hält sie die Auffassung inne, dass es immer die Reichen und die Armen gibt. Vielleicht die Auffassung, dass es die Armen geben muss, damit es die Reichen geben kann. Vielleicht die Auffassung, dass man den Reichtum sich verdient haben muss, um ihn zu haben. Vielleicht die Auffassung, dass es besser ist, keinen Reichtum zu haben. Vielleicht die Auffassung, dass du nicht wüsstest, was mit ihm zu tun sei. Vielleicht fürchtest du die Ausstattung der Fülle. Vielleicht denkst du, du kommst ohne sie besser aus. Vielleicht denkst du, du seist tugendhafter oder verantwortlicher, wenn du nicht darum kämpfst. Vielleicht denkst du viele Dinge, die nicht stimmen.
Vielleicht denkst du, es sei einfacher, ohne Reichtum zu sein, weil mit der Verwirklichung von Reichtum Verantwortlichkeit einhergeht. Vielleicht bist du mit Geld sorglos umgegangen, und beim Reichtum, da hättest du dich darum zu kümmern.
Wir wissen, es gibt Fülle, die nichts mit Geld zu tun hat, wer indes sagt, dass du nicht Fülle von allerhand Art UND Geld haben kannst.
Wenn du Weltreichtum hast, bedeutet das nicht, du hast jemandem Fülle versagt. Es ist umgekehrt. Sofern du dir selbst Reichtum versagst, hast du jemand anderem Reichtum versagt. Wem gibst du kein Geld, weil du es dir nicht leisten kannst, ihn anzustellen?
Das Thema lautet nicht Geld vor allem anderen. Genauso wenig lautet das Thema Geld für jeden anderen in der Reihe vor dir, oder Geld für dich, nachdem du alles Sonstige erlangt hast.
Vielleicht liebst du das Drama, keine Menge Geld zu haben. Vielleicht drehst du bei Geld deine Nase nach oben. Vielleicht denkst du, du seist zu spirituell, um dich mit Geld zu befassen. Vielleicht denkst du, du kommest ohne Geld besser aus. Vielleicht glaubst du an Verarmung und an verarmte Länder.
Falls Länder deine Kinder wären, dann glaubst du an etliche deiner Kinder mehr als an andere. Was du dir an Bildern auszeichnest, kommt und passiert, oder es setzt sich fort, um deine Sicht abzuschildern.
Deine nächste Frage mag sein: Wie kann ein Land voller Staub und Dürre seinen Einwohnern bloß Nahrung bereitstellen? Zunächst einmal, du brauchst die Antworten nicht zu kennen. Die Antworten befinden sich zurzeit jenseits deiner Sicht. Du bist nur so weit gelangt wie die Fragen.
Falls sich genügend Menschen auf der Erde in Bildern ein armes Land in vollem Reichtum ausmalen, falls genügend Menschen an den Reichtum dieses Landes glaubten, wie lange könnte denn dann das Land arm bleiben? Jenes arme Land ist ein Aspekt von euch, Geliebte. Vielleicht erschafft ihr arme Länder, weil ihr das Konzept innehabt, dass ihr auf diese Weise euer Land wohlhabend haltet, dass es nur auf diese Weise so viel Geld gibt, um zurechtzukommen. Dies, Geliebte, Geliebter, ist ein weltlicher Beweis, und du musst darüber hinaus zur Wahrheit gelangen. Zur Wahrheit gelangst du, und der Reichtum vermehrt sich eben pur durch die Großherzigkeit deines Geistes.
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Mit ziemlicher Sicherheit bereits bis # 1707 übersetzt und gepostet !
HEAVENLETTER #1708 – 24.7.2005 – Seating in the Kingdom of God
IM KÖNIGREICH GOTTES SITZEN
Du bist nicht auf der Erde, um jemanden vollkommen zu machen. Andere sind nicht hier, weder dass du sie analysierst, noch dass du Schlussfolgerungen daraus ziehst. Du wurdest nicht auf die Erde gesandt, um ein professioneller Sachverständiger für jemand auf der Erde zu sein. Genauso wenig ein Psychiater, oder ein Wahrsager. Du bist auf die Erde gekommen, um zu lernen. Indem du das tust, einzig in Bescheidenheit tust, wirst du ein Lehrer Gottes sein.
Du bist keine Schildkröte, um spontane Beurteilungen auszugeben.
Du bist ein schlichtes Menschenseinswesen auf der Erde. Du bist ebenfalls Meine Göttlichkeit, Göttlichkeit allerdings setzt kein vornehmes Gebaren voraus.
Es liegt dir nicht an, eine Kenntnis vorzugeben, die du nicht hast.
Habt eure Gedanken, Geliebte, falls ihr das müsst, doch sind etliche eurer Gedanken am besten bei euch zu behalten.
Das Ego stellt sich selbst über Andere. Ihr aber sollt dem Ego nicht nachgeben. Es schmeichelt euch, ihr jedoch sollt ihm nicht schmeicheln. Es sitzt auf keinem Thron. Falls sich das Ego auf eure Schulter gehockt hat und es euch seine Heiligkeit zuflüstert, stoßt es von eurer Schulter herunter und tretet auf es wie auf einen Zigarettenstummel.
Das Ego ist eine Schlange. Es ist eine hell scheinende Schlange im Gras. Es flüstert süße Nichtigkeiten in dein Ohr und beißt dir in deinen Fuß. Es sagt zu dir, dass du mehr weißt als der Mensch vor mir. Das Ego möchte gerne den Menschen, der vor dir sitzt, zertreten, und dass du dich abstützt, es ist aber ein Lügner und ein Halunke, und du tätest gut daran, ihm keine Ehre zu erweisen, indem du ihm zuhörst.
Das Ego ist ein guter Versprecher, jedoch ein armseliger Zulieferer. Alles was das Ego angeht, ist Illusion. Es mag dich auf die Bühne hinauf bringen, aber es wird dich nicht dort behalten. Was immer das Ego ausgibt, es nimmt weg. Es ist ein Zauberer der allerhöchsten Klasse, jedoch ist ein Zauberer bloß ein Zauberer. Er macht seine Tricks, das ist alles.
Was ein Jeder möchte, ist eine Wundertat, und du wirst Wunder haben. Gib dich nicht mit unaufrichtiger Werbung zufrieden. Lasse das Ego dich nicht aufpumpen. Du brauchst es nicht, und du brauchst das unvermeidliche Luftablassen nicht.
Während das Ego ein Plünderer von Müllcontainern ist, führt es vor dir Tricks aus, dass du glaubst, es biete dir ein großes Festmahl dar. Du hast deinen Mund weit offen, und es wuselt davon.
Das Ego möchte dich glauben machen, dass du heiliger bist als ein Anderer oder als alle zusammen. Wie gut doch das Ego dich kennt. Es drückt dich wie eine Taste auf dem Klavier. Jedoch wird es früher oder später davonziehen und dich in einem Nahe-daran-Sein und ungespielt zurücklassen, dich selbst fragend, was denn passiert, wohin dein Leben gegangen sei, und was du für dein Geld bekommen habest.
Verschleudere dich nicht mit dem Ego. Es kann nur eine Vergeudung sein. Es kann dich nur hinsetzen und dich den Sturz machen lassen.
Besser ist es, von Anfang an bescheiden zu sein. Setze dich nicht auf das hohe Ross, und du wirst niemals herunterzukommen zu haben.
Besser ist es, deinen Ort im Universum zu kennen. Du nimmst einen hohen Ort ein, das gleiche gilt für alle anderen. Alle Plätze im Königreich Gottes sind gleich. Keine bevorzugte Sitze. Und dennoch sitzt jedermann vorne.
Genauso wenig sitze Ich auf einem Ton. Das alles ist eine Metapher, eine liebenswerte Metapher, vielleicht eine notwendige. Die Wahrheit lautet, falls Ich auf einem Thron sitze, dann du auch, und dann ein Jeder. Und das ist ein Thron, von dem niemand herunterpurzeln kann. Niemand kann herunter geworfen werden. Die Inkonsistenzen des relativen Lebens belaufen sich auf nichts. Hier gibt es keine Hierarchie, versuche es infolgedessen nicht einmal.
Das Ego ist ein heranschleichender Dieb in der Nacht, und ein heranschleichender Dieb im hellen Sonnenlicht. Es ist an der Zeit, dass du gegenüber dem Ego weise wurdest. Es ist ein Wunder, dass du mit ihm noch keinen kurzen Prozess gemacht hast.
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Mit ziemlicher Sicherheit bereits bis # 1717 übersetzt und gepostet !
HEAVENLETTER #1718 – 3.8.2005 – For Whom Your Heart Beats
FÜR WEN DEIN HERZ SCHLÄGT
Was erhält heute den Vorrang vor dem Liebe-Geben?
Und was bräuchte es für dich, Liebe zu geben, allein vermittels dessen, dass du verstehst? Falls du das Ringen und den Herzschlag des Menschen vor dir begreifst, würdest du zu Fleisch Gewordenem Mitfühlendem Verstehen.
Mitempfinden bedeutet nicht Mitleid, da Mitleid einen der zweien größer macht als den je anderen. Mitempfinden stellt euch auf gleiche Augenhöhe. Das Mitgefühl sagt: „Freund, es war auch für mich nicht so leicht. Du bist ein schlichtes Menschenwesen, und du tust soeben dein Bestes, was du kennst. Du hattest einen schweren Tag, und ich möchte ihn für dich nicht schwerer machen. Ich möchte wie eine Tasse Tee sein, zu der du dich hinsetzt, und möchte dir helfen, dich zu entspannen. Und ich möchte dir, pur mittels meiner Präsenz, helfen, zu sehen und zu fühlen, dass wir nicht zwei, sondern Eins sind.“
Du brauchst nicht in Worten mitempfindend zu sein. Worte werden dem nicht gerecht. Inwendig in der Person vor dir liegt all das, was je in deinem eigenen Herzen weilte. Sein Herz ist nicht weniger als das deinige. Andersartige Begebenheiten mögen es gewesen sein, die das Verdrehen und Verwinden seines Herzens bewirkten, doch das Verdrehen und Winden seines und deines Herzens waren die gleichen.
Dein mitempfindendes Herz wird flüstern: „Alles ist gut. Es gibt nichts für uns zu tun, als hier miteinander in Frieden und Stille zu sitzen. Wir nehmen einander in diesem Augenblick des Friedens auf. Wir sitzen in Schaukelstühlen und schaukeln im gleichen Rhythmus. Der Schlag unserer Herzen ist der gleiche. Nach einer Weile wissen wir nicht mehr, wessen Herz wem gehört. Ist das dein Herzschlag, oder der meine? Es ist alles das gleiche, sobald zwei Herzen wie Eines schlagen.“
Könnt ihr euch die Geschwindigkeit der Welt vorstellen, wenn alle Herzen als Eines schlagen? Könnt ihr euch das Wiedererscheinen der Allmächtigen Macht vorstellen? Könnt ihr euch die Freude vorstellen, die Ich empfinden werde, und die Freude, die auch ihr empfinden werdet? Es existiert kein Grund für disparate Herzschläge. Das macht keinen Sinn, und verrichtet nichts Gutes. Eure Herzen sind wie Tischtennisbälle, die synchron aufprallen. Eure Herzen werden wie alte Tomtoms. Ihr habt den Schlag aus der Ferne gehört. Nun könnt ihr ihn in eurer Nähe hören.
Es gibt ein Universelles Herz, und das ist das deine. Du bist der Metronom für alle anderen Herzen. Du setzt den Schritt. Du rufst den Schlag aus. Und andere Herzen richten sich auf und bekommen gleichfalls den Dreh dabei heraus.
Herzen haben in Wirklichkeit keine andere Wahl, als in Eintracht zu schlagen. Wieso sollte jemand wollen, dass sein Herz in Zwietracht schlägt? Herzen wollen in einer Gattung zusammen schlagen. Sie wollen in geschwisterlicher Freundlichkeit schlagen, denn jedes Herz steht mit jedem anderen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis.
Stelle dir jetzt deine Finger vor, wie sie in Richtung deines Herzens gehen. Du langst hinein und tröstest dein Herz. Du besänftigst es mit einer zarten Massage deiner Finger. Du hältst es, als wäre es ein Säugling. Du bist nett zu ihm.
Dein Nachbar macht das gleiche. Und sobald eure Herzen geglättet und besänftigt sind, tauscht ihr sie untereinander aus, denn welchen Unterschied würde das machen? Das ist im wahrsten Sinne eine Herztransplantation, das eine Herz ist durch ein anderes eingetauscht. Ein anschaulicher Austausch von Herzen, auf eine Weise, wie du deinen Säugling sachte wieder in sein Bettchen zurücklegen würdest.
Ab jetzt kannst du in jedes Herz eines anderen hinein langen, da du weißt, es ist das deine. Du handelst mit Herzen. Du bist ein Herzen-Händler. Du tauschst ein. Niemand kommt bei dem Handel besser weg, da bei diesem Tausch alle Herzen geheilt werden. Es schlägt nicht zu Buche, um welches es sich in deinem Busen handelt, da du ein Universelles Herz hast, und es schlägt für alle, und, infolgedessen schlägt es für Mich.
HEAVENLETTER #1719 – 4.8.2005 – What Is So Hard about Love?
WAS AN DER LIEBE IST SO SCHWER?
Was an der Liebe ist so schwer? Wieso bist du derart knauserig mit ihr? Man könnte denken, das Schenken von Liebe koste dich etwas, unterdessen sie sich im eigentlichen als Mittel des Gewinns ausweist. Ja, ab und an kostet dich die Liebe ein klein wenig Ego. Lange Zeit hast du davon geredet, du möchtest dein Ego aufgeben. Dann gib es auf.
Musst du derart an unrechten Dingen festhalten? Halte genauso stark an deinem Anrecht fest, und fortan hättest du etwas zu sagen.
Ich bekomme Bemerkungen über dies und das zu hören, so als wäre das von Belang, als wäre es mehr als die Liebe von Belang, als wäre es mehr als deine Liebe von Belang. Als ob ein Schmerz mehr als alles andere zählte.
Jemand gab dir eine trockene Kruste Brot oder ein vergiftetes oder gedankenloses Wort. Du hobst es auf, und hieltst es dicht an dir, so als wärst du von einer Anhäufung trockener Brotkrusten und von Groll abhängig. Wirf sie hinaus. Geh in den obersten Stock und wirf alle vergangenen Haufen an Unrecht aus dem dem Fenster. Tue es. Solange wie du es nicht tust, verdirbt es dein Leben und das derjenigen um dich herum.
Ist es nicht Brauch, dass ihr, sofern ihr Gift findet, es dort aufbewahrt, wo es Kindern nicht zugänglich ist? Bittere Worte und Gedanken sind Gift, und sie haben sich gegenüber den Kindern in der Welt stolz zur Schau gestellt, damit man sie sehen kann. Und du denkst, du habest dich gerechtfertigt. Ich sage dir, du hast das nicht.
Finde irgendwo einen Mülleimer, der groß genug ist, um deine unfreundlichen Gedanken allesamt aufnehmen zu können, und wirf sie hinein. Spucke auf deinen Groll.
Sprich nicht liebevoll über die Liebe, sofern du vergangene Wunden nicht loslassen willst. Sprichst du über Liebe, während Ranküne in deinem Herzen weilt, macht das dann aus dir keinen Heuchler? Und hast du nicht Andere dafür angeklagt, heuchlerisch zu sein? Wofür du anklagst, darauf achte bei dir selbst. Sofern man dir tatsächlich Unrecht getan hat, hast du dir selbst mehr Unrecht angetan.
Nimm das zum Lied deines Herzschlags: „Lass los, lass los.“
Gelobe dir nun:
„Sobald ich das Empfinden von Unrecht in meinem Herzen halte, bin ich der Unrecht Tuende. Ab heute werde ich mich bei jedem entschuldigen, der mir Unrecht getan hat. Ich werde mich dafür entschuldigen, ihren Fehler eng an mir festgehalten zu haben, als wäre dies die Wahrheit gewesen. Ich werde mich in meinem Sein nicht mehr länger angegriffen fühlen. Wenn ich einen Angriff erkenne, möchte ich denjenigen, der ihn vorbrachte, im Stillen segnen, segnen dafür, dass er auf etwas in mir hinwies, das ich vorzog, mir nicht anzusehen. Ich sehe es, und ich fasse meine Teilhabe an dem Angriff ins Auge, und fortan schicke ich es unverzüglich fort. Wie auf einen ausgebrannten Zigarettenstummel auf dem Bürgersteig trete ich dort drauf, und ich entferne mich von ihm. Ich mache es nicht zu etwas Bedeutsamen. Ich hebe und bewahre es nicht auf, wie einen Juwel, um es mir anzuschauen. Ich lasse es hinter mir, und denke darüber nicht mehr länger nach. Ich habe größere und bessere Dinge, um daran zu denken.
Ich vergebe auch mir dafür, dass ich vergangene Angriffe in mir herum getragen, und mich über sie beklagt habe. Falls auch ich eine Verletzung noch nicht aus meinem Herzen zu tilgen vermag, verspreche ich mir, ich werde sie nicht mit Anderen austauschen. Falls ich heute die Welt nicht anheben kann, möchte ich sie zum wenigsten nicht niederdrücken.
Ein für alle Mal bejahe ich, dass ich für meine Gedanken verantwortlich bin. Ich bin für jede Verletzung verantwortlich, die ich mit mir herum trage. Ich bin dafür verantwortlich, dass ich mir jemandes Unachtsamkeit oder Unwissenheit zu Herzen genommen habe, und ich gelobe, dies nicht noch einmal zu tun, kein einziges Mal mehr. Lieber Gott, falls mich ein Pfeil erreicht, werde ich ihn schier herausziehen.“
HEAVENLETTER #1720 – 5.8.2005 – Like the Prince Who Rescues the Princess
WIE DER PRINZ, DER DIE PRINZESSIN RETTET
Egal, was vor sich geht, auf den Blättern liegt Sonnenschein. Es gibt Kinder, die spielen, und Hunde, die bellen. Ein Kätzchen klettert auf einen Baum, und ein Ball rollt auf die Straße. Was auch immer in der Welt vor sich geht, du kannst sicher sein, es geht eine köstliche Liebenswürdigkeit vor sich. Lass sie bei dir vor sich gehen.
Sei anonym freundlich, doch sei freundlich. Sei der Welt wie Soft-Eiscreme, derart kühlend und liebenswerterweise herunter fließend. Lass die Liebenswürdigkeit zum Gewebe deines Lebens werden. Lass die Liebenswürdigkeit alles andere einholen. Lass sie deine stets-präsenten Gedanken einholen.
Lass die Liebenswürdigkeit das weiße Ross sein, das du reitest, und lass es mit dem Wind reiten.
Lass die Liebenswürdigkeit über die Leinwand deines Lebens laufen. Lass die Liebenswürdigkeit aus dir hervortreten, wie die Sonne über den Horizont klettert, zuverlässig, immerzu zuverlässig, stets zur Rettung herbeieilend.
Lass die Liebenswürdigkeit deine Existenz einputzen. Lass die Zügel los, und lass die Liebenswürdigkeit den goldenen Schal sein, der dahinfließt, während du dich bewegst. Lass deinen linken Fuß liebenswürdig sein, und deinen rechten die Landzunge. Springe jede Gelegenheit zur Liebenswürdigkeit an.
Ein anderes Wort für Liebenswürdigkeit? Wie steht es mit gutes Benehmen? Wenn du genial bist, bist du liebenswürdig.
Ein anderes Wort für Liebenswürdigkeit? Kreativität ist ein anderes Wort dafür, da du, sobald du Liebenswürdigkeit verschenkst, das Unerwartete verschenkst. Du gibst das Unvorhergesehene. Liebenswürdigkeit betritt eine Arena, indessen sie ihren Arm hochhebt und zum Gewinner erklärt wird.
Die Liebenswürdigkeit bringt dich dazu, hoch zu schauen. Sei es, du bist nun der Erzeuger der Liebenswürdigkeit, oder du bist es nicht – falls du schlicht der Beobachter von ihr bist, bringt dich die Liebenswürdigkeit immer noch dazu, hoch zu schauen. Die Liebenswürdigkeit bringt dich zum Einatmen.
Liebenswürdigkeit ist wie der Prinz, der die Prinzessin rettet. Sie kommt immer gerade recht. Die Liebenswürdigkeit reitet vom Westen heran, genau dann, wenn die Sonne untergeht, und die Liebenswürdigkeit stellt die Zeit zurück.
Liebenswürdigkeit ist immerzu rechtzeitig. Für sie gibt es nie keinen besseren Moment. Sie ist das Überraschungsfinale, das am stärksten vonnöten war.
Es ist nicht liebenswürdig, auf jemanden zurückzuschreien. Dachtest du, das sei liebevoll?
Es ist nicht liebenswürdig, Respekt einzufordern. Besser, jener wird mit Liebenswürdigkeit verdient.
Es ist nicht Liebenswürdigkeit, im Namen von Gerechtigkeit die Flammen anzufachen. Gieße Wasser in die Flammen mit Liebenswürdigkeit, und lösche sie aus.
Liebenswürdigkeit ist ein Abweichen vom Egoismus. Der Lage gewachsen sein, ist Liebenswürdigkeit. Um freundlich zu sein, hast du an jemanden neben dir zu denken. Du machst dich weder zu mehr noch zu weniger als ihn oder sie. Du bist schlicht freundlich.
Heute wird es eine Gelegenheit für Liebenswürdigkeit geben, sogar dann, wenn du sie wie ein Zauberer aus dem Ärmel zu ziehen hast.
Sofern es dir schwer fällt, freundlich zu sein, dann lasse zum wenigsten die Unfreundlichkeit fort. Verabschiede dich davon, jemanden zu bestrafen. Wünsche ihm stattdessen alles Gute. Sie werden nicht immer für dich zugegen sein, um Rache an ihnen zu üben, und du mögest ihnen alles Gute wünschen.
Zuvor, da mag es zu keinem Abschluss gekommen sein, mit der Liebenswürdigkeit allerdings ist alles zuende geführt. Du bist von Verpflichtetheit befreit, und du hast deinen Gegner in einen Freund gekehrt. Zum wenigsten hast du deine aufsässigen Gedanken zu Verbündeten gemacht.
Sobald du damit beginnst, die Liebenswürdigkeit in deinem Leben die Hauptrolle übernehmen zu lassen, wirst du verblüfft sein von den Gelegenheiten, die sich von selbst einfinden werden. Sie werden dich unversehens einnehmen, freilich wirst du auf Zehenspitzen stehen. Begehe heute die kleinste Zuvorkommenheit, und du wirst größer werden, als du davon wusstest. Du wirst anwachsen wie ein Lächeln. Du wirst die Ehrenmedaille erhalten. Ich werde dir eine Rose überreichen. Und du wirst Mir danken, nicht so sehr für die Rose, wie für den Fund der Freude der Liebenswürdigkeit inwendig in dir.
Du wirst erstaunt darüber sein, dass zuvor in deinem Leben die Liebenswürdigkeit nicht an vorderster Stelle stand. Während du nach und nach mit dem Überreichen von Liebenswürdigkeit vertraut wirst, wirst du mit der Helligkeit von ihr herumtorkeln, und dich in Dankbarkeit für das Entzücken und das Privileg, freundlich zu sein, auf den Knien finden.
WEITER EINARBEITEN !!!
Mit ziemlicher Sicherheit bereits bis # 1731 übersetzt und gepostet !
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HEAVENLETTER #1732 – 17.8.2005 – Carry Yourself in Your Own Arms
TRAGE DICH SELBST IN DEINEN EIGENEN ARMEN
Gott redete …
Dasjenige, was du suchst, wirst du finden. Dasjenige, was du fragst, wird beantwortet. Du wirst gehört. Du bist hilfreich. Du bist in deinem Leben ein Faktor.
Als Kind haben dich deine Eltern hochgehoben. Jetzt hebst du dich selbst hoch. Nun bist du deine eigenen Eltern und leitest dich selbst an. Du unterweist dich selbst in dem, was du möchtest. Du bist dein eigener Coach.
Du musst mit dir selbst nicht streng sein. Du kannst stattdessen freundlich und sanft sein ….
Wenn du dein eigenes Gewissen bist, so sei zart. Entsinne dich, du bist ein Kind Gottes auf Erden. Trage dich selbst in deinen eigenen Armen.
Auf der Erde fühlst du dich verwundet. Du hast eine Dornenkrone getragen. Dein Herz wurde gepierced.
Hier bist du nun, ein herrliches Kind Gottes, und du bist nicht immer, wenn überhaupt jemals, als königliche Person behandelt worden. Nun wirst du zu lernen haben, dein eigener williger Diener zu sein. Du wirst dir selbst gegenüber Ehrerbietung aufbringen.
Du wirst nicht an dir herummeckern. Du wirst dir nicht die Sporen geben. Du wirst im Leben herumtanzen. Du wirst entlang des Weges grasen. Du wirst die Freude finden, während du Freude suchst. Du wirst mehr von ihr finden.
Du wirst mehr an dich glauben. Mehr an Mich.
Du wirst nicht mehr länger weder in dir noch in jemandem sonst nach Irdischer Vollkommenheit suchen. Du wirst dein Menschsein akzeptieren, und deine Göttlichkeit akzeptieren. Du wirst Vorgefühle deines Erbes haben, und du wirst mehr als je zuvor auf sie horchen.
Jetzt geleitest du dich selbst. Du lässt die Lehrer der Vergangenheit hinter dir. Jetzt bist du dein eigener Führer. Du kennst die Bergpässe so gut wie jeder andere. Du bist dem Gipfel des Berges so nahe wie jeder andere. Du bist Mir so nahe wie jeder andere.
Alle sind Mir sehr nahe, und nun wirst du dich selbst darin unterweisen. Du wirst diesen Gedanken in deinem Kopf nähren. Du wirst dich entsinnen, dass wir das Naheste in der Welt sind. Es gibt nichts, was dir so nahe kommen kann wie Ich. Nichts. Nichts anderes kann irgendwo nahe kommen. Unsere Nähe ist unausgesprochen, es ist nicht erforderlich, dass über sie geredet wird. Sie muss erinnert werden. Schlicht erinnert. Erinnere dich oft daran.
Erinnere dich, dass wir, du und Ich, Tandem fahren. Erinnere dich, dass Wir unzertrennlich sind. Erinnere dich, dass Wir Höchstes Einssein sind.
Erinnere dich, dass du nichts zu tun hast, außer bei Mir zu sein. Du hast nirgendwohin zu gehen, und Wir sind weitläufig. Wir bereisen gemeinsam das Universum. Wir langen an größeren Höhen an, und doch haben Wir uns nie fortbewegt. Heilig sei Unsere Verbundenheit. Etwas anderes kann sie nicht sein.
Was ist Heiligkeit? Das bist du, sobald all das, was an der Oberfläche liegt, entflohen ist. Du weißt, was Ich mit oberflächlich meine. Du weißt, du warst dein ganzes Leben lang oberflächlich. Wie bloß konntest du ein Gewahrsein der Oberflächlichkeit innehaben, hättest du nicht gleichfalls ein Gewahrsein größerer Tiefe inwendig in dir innegehabt? Du gehst in die Tiefe. Setze dich nicht im Wert herab.
Du bist bei dir auf Öl gestoßen. Du fandst eine Goldmine. Es war alles mit Schutzfärbung verdeckt. Doch all die Camouflage in der Welt vermag die Wahrheit von dir nicht abzustumpfen, die unveräußerliche Wahrheit, dass du Mein Kind bist, und dass du durch Mich geformt bist. Dein Geist ist der Meinige. Mein Geist ist der deine.
Was du jetzt auf der Erde ausführst, ist dich selbst entfalten. Du beseitigst etliche der Umschläge. Was für ein gutes Gefühl ist das. Du kommst dem Kern deiner selbst näher, und kommst näher zu Mir. Der Kern von dir und Ich sind Ein und dasselbe. Willkommen, Mein Kind.
WEITER EINARBEITEN !!!
Mit ziemlicher Sicherheit bereits bis # 1749 übersetzt und gepostet !
HEAVENLETTER #1750 – 4.9.2005 – Is Forgiveness a Sacrifice?
IST VERGEBEN EIN OPFER?
Gott redete …
Vergeben bedeutet Gehenlassen. Wenn du vergibst, sollst du keinen großen Akt der Wohltätigkeit begehen. Du lässt schlicht los.
Ich spreche jetzt im hauptsächlichen zu dir über Alltagsirrtümer, die du persönlich nimmst und die du dir infolgedessen zu etwas Wichtigem machst, und über die du dennoch weißt, dass sie unbedeutend sind.
Wenn dir jemand deinen Sweater strickt und du entdeckst, dass sich auf dem Ärmel eine Masche befindet, würdest du dann spüren, es sei nötig, jenem dafür zu vergeben? Du würdest nicht einmal daran denken, dass dessen Fehler Vergebung nötig habe. Du würdest nicht denken, es sei etwas passiert, was Vergeben nach sich ziehe. Du würdest nicht denken, du stehest über jemandem. Du würdest nicht denken, dass Vergeben dich zu einem König macht und den Vergebenen zu einem Untertanen! Dein Bemerken, dass jemand einen Fehler an einem Sweater beging, den er für dich strickte, würde dich nicht hoch und mächtig machen, würde dich nicht adeln, als sei Vergebung ein Opfer, das auf einem hohen Altar platziert ist! Du würdest nicht denken, du seist ein König, der seine Untertanen zum Ritter schlägt. Du würdest keine Medaille an einen Strickenden heften, der eine Masche fallen lässt, und würdest infolgedessen keine Aufmerksamkeit auf diesen Fehler lenken!
Das Meiste, das dich angreift, ist nichts mehr als ein fallengelassener Knoten. Du sagst: „Oh, nein, Gott, da war mehr dran!“ Und du fährst fort, eine Geschichte zu wiederholen, die du dir selbst bereits Dutzendmal erzählt hast. Du erfreust dich an ihr, oder weswegen wolltest du sie dir so oft und mit derart viel Inbrunst erzählen?
Wenn du bedrückt bist, bist du der Bedrücker.
Geliebte, wer seid ihr, dass ihr an etwas Anstoß nehmt? Mit welchem Recht lasst ihr euch herab, zu entscheiden, dass euch deren Worte und Brüskierungen einen Angriff darstellen? Wer machte euch zum Richter der Welt, um auf deren Fehler hinzuweisen? Wer sagte euch, nach Fehlern zu schauen? Wer sagte euch, das zu zählen und zu gewichten, was ein Anderer tat oder sagte, etwas, was du nicht magst? Was gab euch die Idee, dass ihr den Titel verliehen bekommen habet, über Andere als Undankbare zu denken, die dich für deine Wunderbarkeit nicht abgegolten hätten?
Du musst denken, du seist wahrlich gut, um einen Anderen dafür anzuklagen, er sei nicht gut genug, um ihn in deinem Herzen und Geist dafür anzuklagen, dass er derart schlecht sei, dass, du aus all deiner Weisheit und Freigiebigkeit heraus, ihm freundlicherweise vergebest! Wer hat dich zum Schadensabschätzer für einen Anderen bestellt? Durch welche Handlung Gottes setzt du dich über Andere, denen du zu vergeben habest? Erschüttere Ich deinen Glauben in die Vergebung?
Bitte in deinem Herzen diejenigen, die dich verletzt haben, dir dafür zu vergeben, dass du in ihr Leben unbefugterweise eingetreten bist. Bitte sie, dir dafür zu vergeben, dass du sie verdammt hast. Bitte sie, dir zu vergeben, dass du zu rasch darin warst, dich angegriffen zu fühlen. Bitte sie darum, dir deine Bedürftigkeit zu vergeben.
Und nun, Geliebte, vergebt euch selbst, und ihr werdet keine Nachfrage erkennen, eurem Bruder zu vergeben. Ihr hattet die Wahrheit vergessen. Ihr habt in eurem Stricke-Leben eine Masche fallengelassen. Und ihr nehmt sie auf und geht weiter.
Lasse nicht Beschwernis zu deinem Fehler werden. Habe keinen Fehler. Sei nicht so rasch dabei, dich ebenfalls fehlerhaft zu sehen, denn auch du bist Mein geliebtes Kind, und du verdienst Besseres.
Und denkst du, dass Ich zu jemand anderem rede und nicht zu dir? Ich versichere dir, Ich rede mit dir.
Jemand, der einen Irrtum begeht, hat ihn laut seiner Wahrnehmung begangen. In den alltäglichen Dingen, in denen du dich angegriffen fühlst – wie stünde es darum –, wenn du an dem Tag, an dem du dich angegriffen fühltest, wirklich glücklich gewesen wärest, hättest du dich dann angegriffen gefühlt? Wenn du glücklicher wärest, um wie vieles mehr hättest du dann den Versäumnissen und Bestellungen eines Anderen Beachtung geschenkt? Hättest du eine Million Dollar gewonnen, wie sehr würdest du dich um dasjenige kümmern, was Joe oder Fred gesagt oder getan haben? Würdest du ihnen weitere Gedanken schenken?
Was, wenn deine wahre Liebe, an dem traurigen Tag, an dem du jemanden zum Missetäter ausersahst, zu dir gekommen wäre, und wenn du ihr gegenüber deinen Treueschwur gelobt hättest – was würdest dann du als eine Kränkung an deinem Ego erachten?
Geliebte, ihr habt eure eigene Wahre Liebe. Es gibt keine Begründung dafür, euch angegriffen zu fühlen. Tut das nicht länger. Tut das kein einziges Mal mehr.
HEAVENLETTER #1751 – 5.9.2005 – The Knower within Your Own Heart
DER WISSER INMITTEN DEINES EIGENEN HERZENS
Gott redete …
Habe keine anderen Götter vor Mir bedeutet, keine andere Autorität vor Mich zu stellen. Das meint, keine Person, keine Denkschule, keine Meinung über Mich zu stellen. Es gibt Viele, die weise sind, von denen du lernen kannst, obschon, du stellest keinen anderen als Autorität auf, wenn es auf Mich hinausläuft.
Und kein einziger soll von sich vorgeben, er wisse mehr davon, was jemandes Herz weiß. Wenn du einem anderem Menschenwesen eine Frage über Mich stellst, und du nimmst ihn beim Wort, so überlässt du ihm die Autorität über dein eigenes Herz und über deinen Geist. Du machst einen Gott aus ihm. Was immer ihre Wahrheit ist und von welcher guten Absicht sie erfüllt sind, sie sollen dir kein Gott sein. Wenn du deine höchste Autorität einem anderen übergibst, machst du einen falschen Gott aus ihm. Gib dir selbst mehr Ehre.
Du möchtest Mich kennenlernen, oder etwa nicht?
Denkst du wirklich, jemand anderer als du sei fähiger, Mich zu kennen? Denkst du wirklich, es sei eine gute Idee, jemanden über dich zu setzen, sobald es auf Mich hinausläuft?
Stelle eine Mathe-Frage, und du akzeptierst die Antwort einfach. Wenn es auf Mich zuläuft, so akzeptiere einfach Mich, und keinen anderen.
Was denkst du, werden dir Antworten einbringen? Was sollte passieren, wenn du die sogenannte richtige Antwort auf eine Frage über Mich hast?
Auf deiner Reise zu Mir hast du auf deinen eigenen zwei Füßen zu gehen. Niemand trägt dich zu Mir hin, außer du selbst. Es gibt keinen Wagen, den ein Anderer ziehen oder schieben kann, und du in ihm drin. Niemand kann dich unter seinem Mantel hereinschmuggeln. Du kannst nicht am Schlaffittchen eines Anderen angereist kommen. Schau, das Himmelskönigreich mit eigener Kraft zu betreten.
Ich bin kein Lehrgegenstand. Ich bin der Wisser inmitten deines eigenen Herzens, und mit Mir wird man aus erster Hand vertraut. Wissen aus zweiter Hand ist aus zweiter Hand. Klopf-klopf an deinem eigenen Herzen, und Ich werde antworten. Höre auf dein eigenes Herz. Dein eigenes Herz ist das Metronom, nach dem du gehst. Der Vogel in deinem eigenen Herzen spricht die Wahrheit zu dir. Du musst laut deinem eigenen Atlas das Paradies finden. Die Karte eines Anderen, egal wie genau sie ist, ist nicht deine Karte. Sie ist die seine.
Du bist kein Eindringling. Du bist kein Mitläufer. Du bist ein strahlendes Kind Gottes. Du sagst nicht zu einem Anderen: „Bringe mich zu Gott.“ Desgleichen kannst du keinen Anderen, nicht mehr und nicht weniger als sonstwer, gleichgültig, wo du dich soeben befindest, in die Hallen des Himmels einweisen.
Ein jeder, er höre auf seinen eigenen Herzschlag. Er flüstert dir zu: „Ich werde dich zu Gott führen.“
Sage in deinem Herzen zu Mir: „Gott, bringe mich in Deine Gegenwart, damit ich erkenne, wo ich bin. Halte mich in Deiner Gegenwart, damit ich erkennen mag, wo ich immerzu bin.“
Der Transport zum Himmel ist dein eigener freier Wille. Es gibt keine andere Art und Weise. Du hast zu Fuß zu gehen, einen Fuß nach dem anderen – lieber, du gehst entlang eines Herzschlages nach dem anderen. Verstehst du Mich?
Jemand kann dich im Schwimmen anleiten, freilich bist du es, der es zu lernen hat. Jemand kann dir das Klavierspielen beibringen, aber du bist es, der es zu lernen hat. Wenn es auf Mich hinausläuft, obliegt all das Unterweisen und Lernen dir. Niemand kann dich lehren, denn Ich bin der Lehrer.
Andere können dich in die richtige Richtung weisen. Anstatt einer Denkschule zu folgen, folge Mir. Folge Mir, wohin Ich dich nehme. Ich hebe dich zu Mir hoch. Ich hebe dich zu Meiner Höhe hoch. Geliebte, ihr könnt auf niemandes Schultern stehen, außer auf den Meinigen.
HEAVENLETTER #1752 – 6.9.2005 – Life Is Your Practice
DAS LEBEN IST DEINE ÜBUNG
Gott redete …
Sieh, dass dir dann, wenn dich Schwierigkeiten erreichen, eine Übung ausgehändigt wird, um dein Herz und deine Seele zu dehnen. Du bist auf dem Weg, so nachgiebig und federnd zu werden. Du wirst so biegsam werden, dass du weder schwierig noch leicht kennen wirst. Schwer und leicht werden dir gleichzeitig so sein, wie wenn du Geflügel oder Fisch oder gedämpftes Gemüse oder Pfirsichauflauf – was auch immer – isst – Essen ist das gleiche. Du beißt, kaust und schluckst.
Du wirst allen Lagen gütig begegnen. Du wirst mit jedem umgehen, so wie er sich präsentiert. Du wirst mit jedem laut seinem eigenen Verdienst umgehen, oder vielmehr, gemäß deinem eigenen Verdienst. Es wird keine großen Probleme geben, lediglich etwas, was du hegen mögest, etwas vom einen, dann zum andern, so in etwa wie Kartenmischen und sie Austeilen, eine nach der anderen. Ob die Karte ein Ass oder eine Drei ist, du teilst sie gleichermaßen aus.
Du wirst dich im Leben mehr zurücklehnen. Das, Geliebte, ist Gleichmut. Du übst sie jetzt ein. Das Leben ist deine Übung. Große Bodenwelle, kleine Bodenwelle, du wirst dich je in gleicher Weise abprallen.
So schnell wie du Dollarscheine zählen kannst, wie du einen nach dem anderen ausgeben kannst, bist du mit ihnen durch. So werden sich Schwierigkeiten dir darreichen, in der einen Tür herein, aus der anderen hinaus. Wie Post, die du in Empfang nimmst, und Post, die du durchschaust, und dann ist sie erledigt.
Du wirst in einem Zustand sein, wo das Gleichgewicht nicht mehr unterbrochen werden kann. Du wirst verankert sein. Du wirst wie ein Tänzer sein, der sich niederbeugt und hochkommt. Es macht für den Tänzer keinen Unterschied, ob er oben oder unten ist, weil das der Tanz ist, und weil Tänzer tanzen. Die Füße auf dem Boden oder im Fluge, der Tänzer ist glücklich.
Einfach während du ein Lied singst, ob hohe Noten oder tiefe, du singst das Lied voller Wonne.
Es ist das Leben, das du singst, nicht bloß Noten.
Du bewegst dich im Leben, indem du von einem Stein zum nächsten schreitest, und du hast den Teich überquert, und nun befindest du dich auf der anderen Seite. Du bist gehopst, gehüpft und gesprungen.
Wunder und das, was ihr Probleme nennt, sind das gleiche. Es existiert kein Unterschied. Es gibt weder groß noch klein. Pfirsichbäume tragen Pfirsiche. Feigenbäume tragen Feigen. Dass du auf der Erde lebendig bist, ist ein Wunder. Das Leben ist ein Baum, das Früchte trägt. Gar die Probleme, die sich darbieten, sind Wunder! Woher kamen sie? Wie kamen sie dorthin?
Es ist dem ähnlich – du befindest dich in einer Marschkapelle. Am einen Tag spielst du die Tuba. Am nächsten die hohe Flöte. Du schlägst die Trommeln oder du wirfst den Stab hoch. Unbesehen des Instruments, das du spielst, du befindest dich in einer Marschkapelle, und du marschierst, marschierst, marschierst.
So steht es auch darum, dass es kein gut oder schlecht gibt. Es ist schlicht ein weiteres Blatt nach einem anderen, das vom Baum fällt, und du rechst sie zusammen. Du bist aus einem Beweggrund hier auf der Erde. Vielleicht, um hier Blätter aufzusammeln. Vielleicht, um hier Straßen zu kehren. Vielleicht, um hier Kleider zu waschen. Vielleicht, um hier über den Ozean zu segeln. Vielleicht, um hier dem Sonnenaufgang zuzusehen. Und alldas, was du tust, dehnt die Muskeln des Lebens.
Ob du die Treppen hoch oder runter steigst, es ist Ertüchtigung. Was immer du tust und wo immer, du übst. Reich oder arm, du übst. Gefangener oder Wärter, du übst. Unterdessen du auftrittst, unterdessen du im Leben agierst, unterdessen du dich bewegst, du übst. Es ist alles Übung, und ihr alle erlangt Stärke. Und einhergehend mit Stärke erlangt ihr Flexibilität, und ihr werdet biegsam.
HEAVENLETTER #1753 – 7.9.2005 – Like a Golden Ball
WIE EIN GOLDENER BALL
Gott redete …
Im Leben reitest du auf einem Ozean voller Wellen, und die Wellen ziehen dich mit. Nicht anders reitest du auf dem Konzept der Zeit.
Zeit ist wie Schwerkraft, Geliebte, Geliebter. Zeit zieht dich hier und da herunter und hält dich vom Entsinnen des Himmels fern. Du tänzelst auf den Wellen des Ozeans, während du nicht weiterkommst und die Tiefen vergisst, die in Wirklichkeit das darstellen, was dich aufrecht erhält. Die Welten erhalten deine Hinsicht, aber, ah, die Tiefen – sie tragen dich.
Genieße in der Zwischenzeit das Reiten der Wellen mit Meinem Segen. Sie sind für dein Vergnügen. Sie sind wundervolles Hervorwallen der Ewigkeit.
Kannst du dir den Ozean ohne Wellen vorstellen? Was wäre eine Welt ohne Bewegung? Und das ist alles, was eine Welt ist – Kräuselungen und Wellen, dann und wann Stille und dann und wann Tsunami.
Und so reitet ihr die Wellen der Zeit, und eure Hände spielen mit dem Wasser.
Die Wellen haben Spaß mit euch. Ebenso gut könntet ihr Spaß mit ihnen haben. Entsinnt euch einfach, dass sie nicht den Kern von euch ausmachen. Sie sind Spielzeuge, mit denen ihr spielt. In der Zwischenzeit spritzt ihr herum. Neue Wellen treten auf, und alte werden fortgeschwemmt. Wie zeitweilig die Wellen, und wie gefestigt der Ozean ist.
Die Sonne prallt auf den Ozean hinunter. Zwischen der Sonne und dem Ozean existiert eine große Liebe. Kein Wettbewerb ist zu verzeichnen. Sie kooperieren. Sie segnen einander.
Während ihr euch am Wasser erfreut, erfreut sich das Wasser an euch. Ihr seid auf Wechselseitigkeit mit dem Wasser. Wir reden vom Wasser des Lebens.
Der Ozean ist inwendig in euch. Der Ozean und seine Wellen schwingen inwendig in euch. Was ihr auch an Gedanken habt, ihr saugt sie ein. Sie werden ein Teil von euch. Und ebenso wie Wellen sich ändern und ineinander fließen, so müssen sich auch eure Gedanken fortwaschen, um zu verschwinden, als hätten sie niemals existiert. Danach erhebt ihr euch im Wasser, so, wie eine Meerjungfrau zum Vorschein kommen könnte, unschuldig und davon entzückt, was sie zu sehen bekommt.
Unschuldig und unbeladen mit alten Gedanken, seht ihr, was sich unten in einem einstmals überladenen Schrank befindet. Es geht um Offenheit. Falls dein Kopf von alten Gedanken gedrängt voll ist, wie gibt es da für euch Raum, um zu sehen? Überfüllterweise kann euer Geist denken, aber er denkt und arbeitet dabei die Vergangenheit durch. Der überfüllte Geist kann nur so weit wie die Vergangenheit sehen. Nicht darüber hinaus. Es ist, als ob der Geist nur bestimmte Farben und Routen kennt, und als könnte er über sie nicht hinaus gelangen.
Freilich, freigeräumt von alten Gedanken und parat für’s Neue, ist der Geist erfrischt, und das Leben nimmt seinen Anfang.
Getauft und von alten Gedanken freigesetzt, wirst du dich nun als die unschuldige Meeresjungfrau oder der unschuldige Meeresjungmann vom Ozean erheben, und du wirst sehen, was immer zu erblicken war, aber aufgrund von altem Seetang nicht zu sehen war.
Du warst an alte nutzlose, Raum einnehmende Gedanken angehaftet. Du hast sie als Trophäen gesammelt, sie aufs Regal gestellt, damit sie dort Staub fangen. Die Trophäen des Gedächtnisses sind bloß Trophäen. Sie können nicht mehr die Pracht zurückbringen als den Gram. Einmal vergangen, sind sie vergangen. Einmal zuende, sind sie zuende. Und so musst du mit ihnen zuende sein.
Lasse heute das Leben das Wasser sein, in das du dich eintauchst. Es ist der Ozean, in den du eintauchst. Du kannst nicht in den Ozean von Gestern hineingehen. Es gibt nur einen einzigen Ozean, und der ist der von heute. Er ist nicht einmal der von heute. Er ist der des Augenblicks. Du hast einen Augenblick des Ozeans. Euer gesamtes Leben auf der Erde ist aus Augenblicken des Ozeans gemacht, Geliebte, funkelt sie in die Sonne. Spielt mit eurem Leben im Wasser wie mit einem goldenen Ball, den ihr zur Sonne hochwerft.
HEAVENLETTER #1754 – 8.9.2005 – Whose Life Is It?
WESSEN LEBEN IST ES?
Gott redete …
Wessen Leben hast du deines Erachtens? Es ist das Meine. Es ist Mein Leben, das du herumträgst. Ich diene dir Mein Leben an, es auf Erden einzunehmen. Ich sandte Mich Selbst auf das Spielfeld, und du akzeptiertest die Rolle als deine eigene. Du dachtest, du seist auf der Erde wie auf einem verlassenen Eiland gestrandet. Du hast vergessen, dass die Erde so wie im Himmel sein sollte, und dass du Mir stattgeben solltest, das zu tun. An der Stelle wurde das Konzept von dir und Mir geprägt, so, als könnte Ich von Mir selbst auseinander sein, und dass du dein eigener Ausdruck, der auf Erden wandelt, seist. Du hast dir selbst (Mir) einen Streich gespielt.
Spielte Ich Mir Selbst einen Streich? Bin Ich es, Der auf der Erde herumwandert? Wie kann Ich Gott sein und dich zur selben Zeit ausfragen? Wie kann der Beantworter von Allem eine Frage haben, die er stellt, und eine tiefe Pein, sie beantwortet zu erhalten?
Wann wurden Worte derart bedeutsam? Alles musste einen Namen bekommen. Ihr hattet mit eurem Finger auf sie zu zeigen, und ihrem Klang zuzuhören. Wo ihr herkommt und wo Ich Wohnung nehme im Absoluten Sein gibt es keine Nachfrage nach Namen. Namen kamen allein zum Vorschein, als es den Gedanken der Andersheit gab. Wieso würde Ich einen Namen brauchen, wo Ich Mich Selbst kenne? Dennoch wählte Ich einen Namen und nannte Mich Selbst Gott oder das Wort für Gott in jeder Sprache. Für Mich ist alldas das gleiche. Was kann es denn ausmachen, bei welchem Namen Ich gerufen werde. Namenlos, werde Ich antworten. Ich warte nicht darauf, gefragt zu werden. Ich bin der Einzige auf einer Party, Der nie von ihr weggeht.
Für das Einbildungsprodukt von Mir, das du bist, ist es von mutmaßlicher Bedeutung, bei welchem Namen Ich gerufen werde; für dich, diesen imaginierten Aspekt Meiner Selbst, das sich nach Ablenkung sehnt.
Von Mir ausgehend wurden die fünf Sinne geboren, und mittels ihrer erkennst du das Leben auf der Erde. Es gibt keinen Körpersinn, mit dem Zugang zu Mir zu gewinnen wäre. Ich bin das Nicht-Materielle, und so auch du. Wie kann es denn anders sein, insofern als Wir Eins sind? Ich sichere dir zu, dass Wir Eins sind. Es war nie anders.
Und dennoch hast du dich ent-erbt, so, als könntest du das. Du hast eine Behauptung aufgestellt, die Nicht-Entdeckung von Wahrheit hoch zu loben. Hier bin ich, sagst du, wohingegen du sagen könntest Hier BIN Ich. Die Bin-heit von dir ist die gleiche Bin-heit von Mir, und dennoch gibt es kein du und kein Ich so als wäre das quer dir gegenüber, denn Wir sind köstliches Einssein des Seiens.
Wir sind aneinander gebunden. Du kannst keine Bewegung machen, ohne Mich zu bewegen, Mich, den Unbeweglichen. Vielleicht lädst du Mich dazu ein, bei deiner Party Gast zu sein. Geladen oder nicht, Ich bin dein Gast, oder bin Ich der Gastgeber? Ich unterhalte Mich selbst, denn Wen Sonst gibt es da zu unterhalten?
Du kannst nicht einmal ein Sprössling Meiner selbst sein, außer durch Deklaration, und deine Erklärungen sind Illusion. Du gehst gar so weit zu sagen, Ich existiere nicht, und du paradierst in einer Parodie des Lebens, unterdessen Ich das Leben in Quintessenz bin!
Musst du wegschlendern, so, als hättest du kein Zuhause? Musst du dich entscheiden, ein Vagabund zu sein? Du bist ein vagabundierender Gedanke, indes gibt es nichts zu deklarieren, außer die Liebe, Meine Liebe noch dazu. Wenn es sich auf meine Liebe beläuft, gibt es nichts zu erklären. Wer hat es nötig, die Sonne zu deklarieren, während sie scheint? Und die Sonne scheint immerzu. Und so auch Ich, nicht anders als du.
HEAVENLETTER #1755 – 9.9.2005 – The Buddha
DER BUDDHA
Gott redete …
Die Welt hat dich in ihrer Fron. Sie zieht dich vom Einssein fort. Die Welt ist so sehr geschäftig. Manches Mal ist sie alles-verzehrend. Die Welt macht dich glauben, dass es etwas gibt, was es zu tun gilt, und dass das bedeutsam sei, so, als hinge dein ganzes Leben davon ab. Die Welt möchte dich lehren, dass Tun bedeutender sei als Seien.
Vielleicht ist das Leben auf der Erde die Geschichte von der Schildkröte und dem Hasen. Vielleicht ist die wirkliche Geschichte, dass die Schildkröte das Rennen gewinnen hätte können, wenn sie dort geblieben wäre, wo sie war. Vielleicht hätte sie es gewinnen können, ohne überhaupt loszulaufen, schlicht dank ihres Gedankens, der sich aus dem Seien erhob. Vielleicht, sofern ihr auf den Boden der Wirklichkeit zurückkommt, gibt es auf der Erde nichts als Stille.
Aus dem Brunnen des Seiens, von dorther hast du einen Gedanken. Ein Gedanke ist wie ein Stich, und du fühlst dich gezwungen, auf ihn einzugehen. Also verrichtest du etliche Akrobatik, und du denkst, du habest etwas getan, und du denkst, etwas sei geschehen. Das ist die Arena des Lebens in der Welt.
Wenn Ich überall bin, wo gibt es dann etwas, wohin Ich Mich bewegen könnte?
Sofern du inmitten der Handlung Stille erstrebst, musst du wie Buddha sein. Er sitzt, und die Welt rotiert. Er ist ein perfektes Beispiel dafür, in der Welt und nicht von ihr zu sein. Sein Unterhalt ist nicht von der Welt. Durch das Niveau seines Denkens ist er vielmehr derjenige, der die Welt unterhält. Inmitten von Ruhe, bewegt sich das Leben. Der Buddha rennt nicht weg. Er hat das nicht zu tun. Und während die Welt rotiert, lacht Buddha. Ist es nicht zum sich Amüsieren, zu erkennen, dass ihr von der Welt unabhängig seid? Zu erkennen, dass ihr überallhin gelangen und inmitten der Bewegungslosigkeit dessen, wo ihr sitzt, alles erzielen könnt? Buddhas körperliches Sitzen ist eine Metapher für die innere Stille des Lebens.
Seien ist still. Das Seien bewegt sich über die Bühne, aber das Seien ist unbewegt. Oder Wir können sagen, dass das Seien eine einzige Bewegung innehat, und jene ist Liebe, und dass die Liebe alles umfängt. Mit Sicherheit durchdringt sie alles. Liebe saugt alles in sich hinein, obschon alles bereits in der Liebe geröttet ist. Niedergelassen im Zentrum der Liebe, wohin ist da zu gehen? Wo ist da etwas zu bekommen? Wo ist da anzulangen?
Es gibt nichts in der Welt außer Mich, und Ich bin nicht von der Welt. Ich renne nicht herum. Ich komme nicht in Panik. Ich habe keine Fristsetzungen, denn alles ist erreicht. Alles wurde aus dem Seien und der Gründung Meines Gedankens heraus erreicht. Auf diese Weise vermag Ich zu sagen, dass alles gut ist, kann Ich es so meinen und es wissen, und so auch ihr.
Wofür die ganze Hast? Kein Sturm in Sicht. Da ist Seien.
Da ist kein Aufstand. Ein Kran kann Liebe ausgraben und sie umwenden, und sie ist immer noch Liebe. Ein Löffel kann Liebe schöpfen und sie in den Kaffee rühren, und sie ist immer noch Liebe. Du kannst in die Welt eingerührt werden und dennoch ungerührt sein. Allein Liebe kann dich rühren, und du bist immerzu gerührt, und demnach bist du vollauf, und Liebe ist alles. Liebe ist also der Umrührer, der Umgerührte, und der schlichte Akt des Rührens mit oder ohne Löffel.
Du bist in Liebe eingetaucht. Es gibt nichts anderes, in das man eintauchen kann. Es gibt keinen Eintaucher außer Liebe, und Liebe ist das Eintauchen.
Gibt es eine physische Welt? Es gibt den Gedanken von ihr. Bist du physisch? Dein Körper ist es. Und dein Körper ist ein Gedanke. Du bist jenseits des Gedankens, aber du kannst nicht jenseits der Liebe sein.
Ein Bonbon ist ein Bonbon. Es kommt in zahlreichen Geschmacksrichtungen, Gestalten und Größen daher, und dennoch kann es bloß ein Bonbon sein. Es kann ein Süßigkeiten-Lastwagen oder ein Süßigkeiten-Nikolaus sein, und immer noch ist es eine Süßigkeit.
Welche Form du auch annimmst, du bist Liebe. Du kannst nicht Unliebe sein. Unliebe existiert nicht. Du kannst unliebsam sein. Du kannst das entschiedene Bild des Unliebsamen sein, und immer noch bist du Liebe, weswegen also nicht auf sie eingehen und sie schlicht sein?
HEAVENLETTER #1756 – 10.9.2005 – Ultimate Forgiveness
LETZTLICHE VERGEBUNG
Gott redete …
Da sind diejenigen, die Mir nicht vergeben können. Ich möchte euch sagen, dass es nichts zu vergeben gibt. Und es gibt niemanden, dem zu vergeben ist. Nicht Mir, niemandem sonst.
Auch dann, wenn eine schmerzliche Handlung an dir, an deinen nahen Angehörigen oder an deinem Land verübt wurde, musst du den schmerzlichen Akt los lassen, anderenfalls durchbohrst du dich mit ihm tausendfach und mehr. Du hast deine Schmerzlichkeit los zu lassen. Nichtvergeben ist Gift. Wenn du Gift einnimmst, dann weißt du, du musst es aus deinem System entfernen. Nichtvergeben ist ein gemeines Gift. Nichtvergeben ist wie ein Stahlstab, der dich an einem bestimmten Fleck anheftet. Er hindert deine Entwicklung. Dieser Stahlstab des Nichtvergebens muss herausgezogen werden.
Lecke deine Wunden und sei dann damit durch. Mit dem Verwunden muss es ein Ende haben. Wunden sind dafür bestimmt, geheilt zu werden. Du sollst sie nicht immer pflegen. Auch dann, wenn deine Beine abgeschnitten wurden, hast du die Stümpfe heilen zu lassen. Wenn deine Familie zerstört wurde, hast du dich immer noch aus der Asche zu erheben. Du musst das.
Lasse dein Andenken an die geliebten Verletzten dein Loslassen sein. Sie wollen nicht, dass du immer noch weh tust. Sie wollen nicht, dass du ihre Wunden aufrechterhältst. Sie möchten nicht, dass du ihren Wunden eine Gedächtnisstätte errichtest, dass du auf sie weist, dass du sie wie ein Medaillon um den Hals oder wie eine Medaille auf der Brust trägst. Deine lieben Angehörigen sagen, du hast deine Wunden und Bandagen lange genug getragen. Deine lieben Angehörigen möchten, dass du deine Wunden und die Hüllen, in die du investiert hast, fallen lässt. Sie wollen, dass du sie wegfallen lässt, und dass du weitergehst und sie hinter dir lässt. Sie sagen, du habest eine Gedenkstätte errichtet, nicht für sie, für deine geliebten Angehörigen, nein, für das Vergehen und die Angreifer. Sie sagen, du habest einen Altar gebaut für das, was du verabscheust.
Du solltest niemandem irgendetwas zur Last legen. Es geht nicht um jemand anderen. Es geht nicht um eine Tat, die jener begangen hat. Es geht um dich. Ich halte Ausschau nach dir. Du bist derjenige, der loszulassen hat, und du sollst jetzt loslassen.
Noch mehr als das, mach dir nicht den Angriff zueigen. Er gehört dir nicht zu. Je größer die Untat, die begangen wurde, um so stärker musst du sie ausbalancieren. Du musst den anderen Weg nehmen, die Vergeltung und den Herzschmerz fallenlassen und eine größere Vision herbeiholen. Es liegt nicht dir an, Gutmachungen voranbringen zu müssen. Du musst mit deinem Herzen Gutmachungen auf den Weg bringen. Du hast es bestraft.
Du machest dir die Beleidigung nicht zueigen, dennoch machst du dir in einem anderen Sinne jedweden Angriff zueigen. Jeder Angriff ist gegen dich. Jeder bösartige Akt, der je im Universum gegen jemanden begangen wurde, wurde ebenso dir angetan. Wasimmer eine Familie verletzt hat, das hat die deinige verletzt. Wenn ein anderes Land verletzt wird, wurde auch das deinige verletzt. Andere, andere Familien, andere Nationen – sie sind bloß dem Namen nach anders. Wasimmer einen Anderen verletzt, verletzt auch dich.
Du musst all die Verwundeten in der Welt freisprechen, und du musst ebenso all die Verwundenden in der Welt freisprechen, denn auch sie sind deine Brüder. Es gibt kein begangenes Verbrechen, das du, du in deinem Herzen, nicht begangen hättest.
Aufs Tiefste angegriffen, wurde dein Herz mörderisch. Du wusstest etwas besseres, als letztlich einen Mord zu begehen, aber du begingst mit einer Rache in deinem Herzen einen Mord. Du kennst es, wie sich ein Mörder fühlt, da du empfunden hast, wie er empfindet. Auch du hast dich unrecht behandelt gefühlt, sahst jedes Recht auf deiner Seite, um anzuprangern. Auch du hast dich irgendwie über dem Gesetz der Liebe gefühlt.
HEAVENLETTER #1757 – 11.9.2005 – What Note Do You Need to Hear Played?
WELCHE MUSIZIERTE NOTE BENÖTIGST DU, DASS DU SIE HÖRST?
Gott redete …
Ich habe bereits gesagt, alle Probleme der Welt sind durch eine Sache verursacht, und das ist – Meine Kinder wissen nicht, wie sie geliebt sind.
Da das der Fall ist, müsst ihr euch sammeln und euch auf die Suche nach einem Nachweis für das Geliebtsein machen. Es steht euch nicht an, dazusitzen und auf Liebe zu warten, die zu euch kommt. Desgleichen nicht, dazusitzen, und auf all die Liebe hinzuweisen, die nicht gekommen ist. Es gilt euch, auf all die Liebe im Universum hinzuweisen und sie euch selbst zu geben.
Wenn dir niemand Blumen geschickt hat, dann geh hinaus und pflücke eine einzelne Blume für dich selbst. Liebe diese Blume, für die du dich entschieden hast, dass sie dein Herz verschönern möge.
Wenn dich niemand zum Essen eingeladen hat, dann stelle dir selbst eine Mahlzeit zusammen, die eines Königs würdig ist, setze dich hin und nimm sie ein.
Wenn dich niemand zur Kenntnis nimmt, wenn sich niemand um dich zu kümmern scheint, dann zeige Interesse an dir, dann ist es an dir, jemanden zur Kenntnis zu nehmen, sich um ihn zu kümmern, Interesse an ihm zu zeigen.
Wenn du die Straße entlang gehst und niemand sagt Hallo zu dir, dann bist du derjenige, der Hallo sagt.
Wenn du dich einsam oder isoliert fühlst, dann ist das bei einem Anderen ebenfalls der Fall. Lindere dessen Einsamkeit.
Kein Gedanke mehr, dass du allein deinetwegen auf der Erde bist.
Komme von der Prämisse her, dass du hier bist, um Anderen zu dienen. Das meint, du sollst ein Führer sein. Ein Führer ist ein großer Diener. Er denkt an das Gute für alle.
Als Führer bist du, wo immer du bist, bei welcher Befähigung auch immer, die du hast, der Gastgeber, und Andere sind deine Gäste. Auch dann, wenn du dich auf der Beerdigung deines eigenen Sohnes befindest — bei denjenigen, die kommen, um dich in deinem Kummer zu trösten, ist es an dir, sie zu trösten.
Wo immer du bist, wen immer du triffst, es ist an dir, ihnen beizustehen, ihre Augen hoch zu heben, und sei es nur für eine Minute.
Vielleicht nimmt dich niemand sonst in der Welt zur Kenntnis, dann bist du es, der sie zur Kenntnis nimmt. Du bist derjenige, der in das Universum hinausschreitet und der seinen Stab schwingt.
Es gibt da diejenigen, die warten auf Mich. »Gott soll zu mir kommen«, sagen sie. »Lass Gott den ersten Schritt nehmen. Lass Gott mich besuchen, dann möchte ich in Betracht nehmen, mich Ihm vorzustellen.« Etliche sagen sogar: »Lass Gott Sich Selbst mir gegenüber unter Beweis stellen, dann werde ich Ihm wohl aufmachen. Lasst uns mal schauen, wie Er mich behandelt, bevor ich Ihn anerkenne.« Und auf diese Weise seid ihr kaiserlich.
Ich bin euer Schöpfer. Soll ich euer Unterhalter sein? Soll ich vor euch tanzen? Soll ich vor eurem Gesicht mit meinen Händen winken, damit ich eure Aufmerksamkeit bekomme? Soll Ich wie ein Gastgeber in einem Restaurant jeden Stuhl für euch herbeiziehen? Bin ich euer Mädchen, um eure Aufträge auszuführen? Sollt ihr nach Mir mit euren Fingern schnippen? Soll ich nach eurer Melodie tanzen?
Geliebte, Ihr habt bereits meine Aufmerksamkeit. Ich tanze vor euch. Ich winke mit Meinen Händen. Ich tue alles, um eure Aufmerksamkeit zu erhalten. Alles, um euch dazu zu bringen, Mich zu erkennen. Dass ihr dafür euren freien Willen habt.
Glaubt an Liebe ohne Bedingungen, ohne Beschränkungen, ohne Grundvoraussetzungen, ohne Prüfungen, ohne Exklusivität, ohne Erfordernisse, ohne Hinknien …. Ich bitte euch, Mir eure Liebe zu geben. Geliebte, die Meinige habt ihr bereits. Nun bitte Ich sie Mir zurück, nicht, um euch etwas wegzunehmen, sondern so, dass ihr die Liebe in eurem Herzen und in der Welt vervielfältigen könnt. Bietet eure Liebe zu mir zurück dar, und ihr werdet sie zur Ausbreitung bringen. Eure Liebe wird das gesamte Universum umarmen, und sie wird euch umarmen. Welche Note müsst ihr hören, welche Note muss für euch gespielt werden, damit ihr auf die Tanzfläche hinaus geht und tanzt?
HEAVENLETTER #1758 – 12.9.2005 – What Is Forgiveness?
WAS IST VERGEBUNG?
Gott redete …
Wenn du von Eltern hörst, die ihr eigenes Kind missbrauchen, gar, wenn das Kind jetzt deine erwachsene Freundin ist, so bist du natürlich bestürzt. Für dich ist das schwer zu verstehen, ganz zu schweigen, es zu akzeptieren. Aus deiner Perspektive heraus gab es da keine Entschuldigung. Doch aus der Perspektive der Eltern von damals heraus war es deren Recht. Waren sie krank? Gewiss. Setzten sie enorme Grausamkeiten fort? Ja.
Wir kommen auf Vergebung zurück, da wir erkennen, dass die Menschen aus ihrer Ebene an Bewusstheit heraus handeln. Lass Mich dich fragen: Vergibst du demjenigen, das als ein zurückgebliebenes Kind erachtet wird? Vergibst du dem Kind, dass es einen ganz bestimmten IQ hat und keinen anderen? Vergibst du einem autistischen Kind dafür, autistisch zu sein?
Nun wirst du sagen, dass dieses Kind keine Wahl hatte, und die Eltern deiner Freundin hätten eine Wahl gehabt.
Vergibst du dann jemandem, weil er nah- oder fernsichtig oder astigmatisch ist? Vielleicht kann er sein Sehvermögen ändern, aber momentan ist es das seine.
In jedem Fall, Geliebte, liegt es nicht dir an, zu verdammen, und dementsprechend liegt es nicht dir an, zu vergeben.
Du kannst Mitempfinden mit dem Kind haben und gegenüber den Eltern nicht nachtragend sein. Vergiss einen Augenblick lang Vergebung. Schau schlicht darauf, gegenüber der Mutter und dem Vater nicht nachtragend zu sein. Halte dein Auge darauf gerichtet, nicht selbstgerecht zu sein. Nimm Abstand von ihnen. Sie stehen nicht vor dir. Vielleicht leben die Eltern nicht mehr auf der Erde. Gleich wie es darum steht, du kannst sie jetzt nicht mehr der Polizei melden. Du kannst da nicht mit einer Kanone reingehen und sie niederschießen. Du kannst nicht hineingehen und ihnen ihr Kind wegnehmen. Geliebte, da ist nichts zum Kämpfen. Das Kind ist eine Erwachsene. Die Aktion ist vorüber.
Hier indes, was du tun kannst. Sieh ihre Eltern in einiger Entfernung gehen, wo deine Augen nicht folgen können, sodass dein Herz zu seiner Quelle einkehren kann.
Kannst du ihre Eltern segnen? Wenn du dich nicht so fühlst, als könntest du ihnen eine Segnung erteilen, kannst du sie dann Mir übergeben? Kannst du sagen: „Gott, ich überlasse sie Dir“? Kannst du eine Zeitlang auf das Aburteilen verzichten? Weil du dieses Kind liebst, hat das zur Folge, dass du die Eltern hassen musst?
Rette das Kind in deinem Herzen. Renne mit ihm fort, und lass die Eltern. Würdest du das Anklagen der Eltern dafür aufgeben, dass du das Kind rettest? Das würdest du. Ich weiß, das würdest du, und deswegen tue es jetzt. Gib die Eltern auf. Entlasse sie aus deinem Zorn. Das ist Vergebung.
Denk an den Mut und die Schönheit des Kindes. Denk an das Gute, das sie tut. Denk an das Wunder einer Rose, die aus einem Dunghaufen heraus wächst, denn sie ist eine Rose. Schau die schöne Rose an. Mach dir nichts daraus, woher sie kam. Jetzt ist sie eine schöne Rose.
Zu sagen, du vergebest jemandem, ist anmaßend. Wer bist du, um zu vergeben? Was machte dich derart allmächtig, dass du einem Anderen vergeben kannst? Stehst du wirklich auf einem solch hohen Thron?
Es gibt einen Grund, um all deinen Ärger und deine Proteste los zu lassen. Der Grund lautet, du musst das. Alles andere ist eine ärmliche Wahl. Im kühlen Licht des Tages hast du keine andere Wahl, als los zu lassen. Die Welt nennt das Vergebung. Demnach vergibst du aus keinem anderen Grund als dem, dass du es zu tun hast.
Du kannst den Eltern nicht auf den Kopf schlagen, aber du kannst dich des Themas entschlagen. Du kannst das Thema aus deinem Geist und Herzen fallen lassen. Du kannst den Seelenschmerz des Kindes los lassen. Es ist nicht an dir, ihn zu bewahren. Es ist an niemandem, ihn zu bewahren. Seelenschmerz ist nicht zum Bewahren da.
Nimm nunmehr in deinem Geist die zwei Elternteile. Geh mit ihnen zusammen zu den Toren des Himmels hinauf. Lasse sie dort. Das ist alles, was es dir zu tun gilt, denn in Wahrheit ist daran nichts für deine Geschäfte. Alles ist zwischen den Eltern und Mir. Lasse sie bei Mir. Ich werde davon nicht betroffen. Bei Mir werden sie vielleicht ihre Grausamkeit hinter sich lassen.
Denke nicht, Ich sagte, sie seien nicht verantwortlich. Sie sind verantwortlich. Sie sind verantwortlich für ihre Ebene an Bewusstheit. Ich rede nun, Geliebte, zu dir. Indessen du sie verdammst, reduzierst du dich selbst auf deren Bewusstheit. Du weißt, es liegt dir an, dich darüber zu erheben. Und ebendas ist es, was du immerzu zu tun hast. Läute eine höhere Glocke. Mache die Art von Musik, zu der du in der Lage bist. Spiele Mein Lied, und kein anderes. Erbitte Ich wirklich zu viel von dir?
HEAVENLETTER #1759 – 13.9.2005 – In the Attic of Your Mind
IN DER DACHKAMMER EURES GEISTES
Gott redete …
Siehst du, wie ein Gutteil deines gegenwärtigen Grams eine Anhäufung aus der Vergangenheit darstellt? Du bewahrst die Vergangenheit in einer alten Truhe im Dachgeschoss deines Geistes auf, und du gehst in die Dachkammer hoch und sortierst und ordnest allerhand Dinge deiner Siebensachen um. Man nennt sie dein Hab und Gut, was du dort in dieser alten Truhe aufbewahrt hast, aber es sind nicht deine Habseligkeiten. Sie sind alte Habseligkeiten. Alte Habseligkeiten waren genauso wenig dein eigen, aber du hast sie in einem alten Koffer im Dachgeschoss aufbewahrt.
Du ziehst ein altes Kleidungsstück nach dem anderen heraus, oder büschelweise. Du hältst sie hoch und untersuchst sie genau. Du stellst sie neu zusammen. Sie schlüpfen dir durch die Finger, wie es das gegenwärtige Leben tut. Du bist oben in der Dachkammer, hältst der Gegenwart, wie durch ein Fenster, die Vergangenheit hin. Du möchtest die Vergangenheit einfach nicht los lassen. Schön oder schrecklich, du hast sie schlicht für das gleiche gehalten, und du fingerst dich durch sie hindurch.
Nichts vermag dir die Vergangenheit zurechtzumachen. Du bellst den falschen Baum hoch. Nichts vermag eine glänzende Vergangenheit mehr zur Rückkehr zu bringen, als eine dunkle. Weder ein Brillantgeschmeide noch ein gerissener Schnürsenkel kann sich jetzt für dich materialisieren, einerlei, wie oft du deine Gedanken an sie in deinem Geist hin und her wendest. Du kannst die Schritte mit deinen Fingern auf den Wolken nachvollziehen. Einerlei wie oft du die vergangenen Erinnerungsstücke nachzählst, einerlei wie sehr du das versuchst, du kannst nicht die gleichen Treppen hochsteigen, noch auch können die Treppen notdürftig instand gesetzt werden. Einzig in deinen Gedanken schlägst du die Vergangenheit zusammen. Deine Erinnerungen sind schier Gedanken an vergangene Gedanken.
Du bist nun etwas wert. Du brauchst keine Vergangenheitsglorien, um dich jetzt anzuleuchten, noch hast du vergangene Unwürdigkeiten nötig, um dein Licht zu dämpfen. Ob es sich um Pracht oder um Pein handelt, du hast von ihr wegzugehen. Dies ist der Tag, den Ich dir gegeben habe. Du bist der Vergangenheit bereits entschlüpft. Sie existiert nicht mehr, außer in den Korridoren deines Geistes. Der Wind blies sie fort wie einen Nebel über dem Moor. Blase sie jetzt mit deinem Atem fort. Blase sie in die Ecken. Hebe den Deckel der alten Truhe weit hoch. Sieh, wie der Inhalt aus der Truhe herausfliegt und im Dunst verschwindet. Aus der Entfernung wird er wie Bänder eines Sonnenuntergangs am Himmel. „Adieu, alte Gedanken, adieu. Ich habe an euch gehangen.“
Nun kommt ein Sonnenaufgang, für dich zur Ausführung gebracht. Stehe auf und heiße ihn willkommen.
Was kann die Vergangenheit jetzt für dich tun? Was erwartest du von ihr, dass sie es tut? Das Beste, was sie tun kann, ist fortgehen und dich alleine lassen. Herumgeisternde Erinnerungen geistern herum. Dir gilt es, neue zu machen. Du hast lange genug an den alten Knochen herumgesaugt.
Dir gilt es nicht einmal, jetzt neue Erinnerungen zu bewerkstelligen. Lasse deine Gedanken an laufende Begebenheiten wie Züge sein, die unentwegt fahren. Für die Kette an Zügen gibt es keinen Schlusspunkt. Sie fahren ununterbrochen, und so eilt das, was ihr das Leben nennt, entlang, und mehr davon ist stets am Kommen.
Der Zug direkt vor euch wird in weniger als einer Sekunde ein alter Zug sein.
Was ist euer Leben jetzt? Ist es vor eurem Computer sitzen? Ist es, wie ihr aufsteht? Ist es wiederbeleben der Vergangenheit, während ihr euch erhebt? Wie viele Ebenen des Lebens sind zugegen? Wie viele Gedanken könnt ihr auf ein Mal haben?
Ihr lebt in vielen Dimensionen. Die Vergangenheit ist keine davon. Genauso wenig die Zukunft. Die sogenannte Vergangenheit beschleunigt euch. Und jetzt seid ihr lebendig, im Begriff, auf einen neuen Zug zu treffen.
HEAVENLETTER #1760 – 14.9.2005 – The Notion of Time and Space
DER BEGRIFF VON ZEIT UND RAUM
Gott redete …
Es gibt nichts in der Ferne, und nichts in der Nähe. Ohne den Begriff von Zeit und Raum – wo könnten Zeit und Raum existieren? Ein Begriff ist eine fehlverstandene Idee. Er ist ein Phantom.
Du bist Mein Gedanke, aber nicht Mein Begriff. Ein Gedanke, den Ich habe, kann kein Begriff, keine Auffassung sein, denn Mein Gedanke und Meine Wahrheit sind Eins.
Deine Gedanken manifestieren sich ebenfalls. In der Arena des Begriffs von Zeit und Raum treten früher oder später deine Gedanken vor dir in Erscheinung. Das soll nicht sagen, dass alles, was vor dir in Erscheinung tritt, dein Gedanke ist. In diesem zerstückelten Erscheinungsbild, in dem ihr lebt, gibt es ebenso Gedanken Anderer.
Mit Sicherheit, Gedanken Anderer wirken auf dich ein. Die Stimmung von jemand beeinflusst dich. Dessen Handlungen beeinflussen dich. Und dennoch, es gibt kein „du“. Das ist schier ein Begriff, dem im Land namens Erde etliche Nahrung angereicht wird. Die Trennung, die du erlebst, kann nur eine Auffassung sein. Ohne die Auffassung der Trennung gäbe es kein „du“. Und infolgedessen gäbe es kein „Ich“, so wie du Mich jetzt siehst. Einssein kann bloß Einssein sein. Sie kann nicht Zwei-sein sein. Des Fortganges der Erörterung halber – im eigentlichen der Übereinstimmung halber – sagen Wir Wir und Unser und Du und Dein. Aber alldas ist Als Wenn.
Die gesamte Erfahrung im Gefilde der Erde ist ein Als Wenn. Nichts ist wie es scheint. Sogar der Boden unter deinen Füßen ist nicht das, wonach er aussieht. Ebenso nicht der Himmel oben. Ebenso auch nicht die Galaxien und das darüber hinaus.
Währenddessen dich das Ego auf der Erde groß machen möchte, berührt es nicht einmal den Saum der Größe, die du bist. Das Ego möchte sich wie ein Ballon aufblähen, indessen du bereits über das hinaus ausgedehnt bist, was das Ego im Gedächtnis herzuzaubern vermag. Stell dir vor, ein König tituliert sich als und schlägt sich zum Prinz! Stell dir vor, jemand, der bereits König ist, tituliert sich als und schlägt sich zum König. Das geht doch weit an den Tatsachen vorbei. Das Ego ist so bedürfnislos, dass es dich glauben machen möchte, du habest es nötig, dass es dir ins Ohr flüstere.
Was anderes ist das Ego als eine Auffassung? Das Ego existiert nicht. Es ist eine bloße Fassade. Dein Körper existiert gleichfalls nicht. Würdest du zum Weinen kommen, falls du nicht den Gedanken hättest, du habest einen Körper? Ohne einen Körper würdest du weder Freude noch Schmerz kennen. Das bedeutet indes nicht, Freude existiert nicht. Das bedeutet, es gibt nur Freude. Für den Zustand der Freude gibt es dort kein Wort, wo allein Freude existiert. Wörter bewerkstelligen Unterscheidungen, und es gibt nichts an der Freude, was zu ihr verschieden ist, solange sie alles ist. Das dem Wort Freude am nächsten kommende Wort ist Liebe. Gibt es in einem permanenten Zustand der Liebe irgendetwas anderes, das du erkennen oder dir vorstellen könntest? Wovor würdest du dich behelligen?
Die Wahrheit ist dasjenige, was bleibt, sobald die Auffassung verschwindet. Die einzige Wahrheit ist Liebe. Deine wahre Existenz ist Liebe. Du könntest genauso gut jetzt beginnen, das zu sein, was du bereits bist. Das ist das Einzige, was es zu tun gilt.
Du willst bejahen, dass du Meine Liebe bist, oder etwa nicht? Du empfindest nicht mehr länger, dass Ich über dir zu Gericht sitze, oder? Sofern Ich das wahre Licht deiner Liebe sehe, was gäbe es da denn für Mich zu beurteilen? Ich beurteile dich nicht als etwas Mangelhaftes. Du hast genug Aburteilungen, um die Welt damit anzufüllen. Die Meinige brauchst du nicht. Sicherlich musst du mir zustimmen, dass die Welt mit Urteilen voll ist. Urteilen ist wie das Sonderangebots-Parterre der Welt. Dort kann man alles finden, und es ist praktisch umsonst. Außer, du zahlst einen hohen Preis dafür, sei es nun, du bist jemand, der aburteilt, oder jemand, der abgeurteilt wird. Sonderangebote sind oft keine günstigen Angebote. Mit Sicherheit ist Aburteilen kein gutes Geschäft.
Und demnach, Geliebte, ihr seid ohne alles, ausgenommen Liebe. Es gibt nichts Sonstiges für euch zu haben, und es gibt nichts Sonstiges für euch zu sein.
HEAVENLETTER #1761 – 15.9.2005 – Life Is an Energy Field
LIEBE IST EIN ENERGIEFELD
Gott redete …
Die Grundlage von allem ist Liebe. Liebe ist die Quelle, aus der alles zum Vorschein kommt. Alles was nicht Liebe ist, ist ein Umweg. Wie bei Umwegen, nach vielleicht etlichen wenigen falschen Wendungen gelangst du dort hin, wohin du wolltest.
Energie ist Liebe. Selbst die Energie, die jemand in Ansatz bringen könnte, um zu verletzen, kommt von der Liebe. Auseinander gezogen, geschwächt, abgelenkt, verzerrt – es kam von der Liebe. Die Energie wurde nicht korrekt in den Brennpunkt gerückt. Es wurde auf Fehlverhalten oder Hass oder Missachtung scharfgestellt. Liebe wurde abgebissen und ausgespuckt.
Liebe ist hier und da verkrüppelt worden. Sie ist zum Halten gebracht worden, und doch ist sie parat, sich von Neuem zu erheben. Liebe kann missgestaltet sein, aber sie kann nicht immer so bleiben. Was die Liebe niedergehalten hat, soll hochgehoben werden. Die Überwürfe über der Liebe gehören abgenommen.
Was immer Liebe beschränkt, ist ein Damm. Es ist ein Hindernis. Lasst für die Liebe kein Hindernis existieren.
Ich rede hier nicht von Erhabener Liebe. Ich rede von einer Verbindlichkeit, die offen ist. Keine Stellung hat bezogen zu werden. Keine Position gehalten zu werden. Infolge, kein Verurteilen. Keine Entscheidung über richtig oder falsch, um die Dinge zu erschrecken. Offensein. Liebe braucht auf deiner Seite keinen Bescheid. Sie hat es nötig, für sich gelassen zu werden, um das zu sein, was sie ist, und um zu tun, was sie tut.
Was tut Liebe? Sie anerkennt die Wahrheit. Sie vereint, in Wahrheit allerdings gibt es nichts zu vereinen, denn alles ist bereits Eins! Eure Sicht wurde allerdings geschmälert. Eure Haare fallen über eure Augen. Ihr blickt durch enge Kanäle. Scheitelt also jetzt die Strähnen, die eure Sicht blockieren.
Es ist lebenswichtig, dass ihr dazu gelangt, Liebe zu bestätigen und sie frei zu setzen. Sie muss anerkannt werden, und sie muss frei gesetzt werden. Sie kann nicht mehr länger am Schlafen bleiben. Sie kann nicht mehr länger versteckt gehalten bleiben. Kommt mit eurem Herzen heraus und seid offen, und ihr werdet Liebe kennen lernen. Ihr werdet sie in ihren zahlreichen Formen sehen, obschon Liebe formlos ist. Liebe ist Liebe. Sie kann irrtümlich für andere Dinge gehalten werden, aber Liebe kann bloß Liebe sein. Jedwede Gestalt, die ihr der Liebe gebt, kann sie nur schmälern.
Bedingungslose Liebe meint eure Liebe sein lassen. Euch ist es nicht angelegen, der Entscheider eurer Liebe zu sein. Ihr seid bestimmt, sie los zu lassen. Ihr sollt die Zügel der Liebe nicht festhalten. Ihr seid angelegt, sie frei zu lassen.
Es gibt keine Nachfrage, dass ihr euch zu bedingungsloser Liebe entscheidet. Euch liegt an, aufzuhören, die Liebe zu behindern. Liebe ist nicht bestimmt, stückchenweise zu sein. Sie ist nicht bestimmt, sparsam ausgeteilt zu werden. Euch gilt es nicht, von einer Position bedingungsloser Liebe herzukommen. Nehmt keine Position in Hinsicht auf Liebe ein, und eure Liebe wird bedingungslos sein.
Liebe ist keine Gegebenheit, die auszuwählen ist. Liebe hat bereits einen Anspruch auf euch erhoben. Sie ist euer unveränderlicher Zustand. Ihr steht nicht im Begriff, sie aufzubessern.
Mein Schrei nach Liebe in der Welt soll nicht so interpretiert werden, dass du deine Energie sträflich weggibst, noch auch, dass du sie stehlen lässt von jemandem, der entscheidet, sie sei die seine. Du bist ein unparteiischer Liebhaber. Das Licht der Liebe geht mit dir. Es umgibt dich. Die Bedürftigkeit eines Anderen hat nicht das Recht, deine Liebe, so wie jener sie sieht, anzufordern. Sie müssen ihre eigene Liebe in ihrem Herzen finden.
Ihr habt eine Menge Liebe zum Geben, damit sie rundgeht. Ihr konserviert sie nicht. Ihr vergeudet sie auch nicht. Falls Liebe ein Energiefeld ist, soll weder jemand in das eure hineinschneiden noch Ansprüche auf es erheben. Liebe ist Freiheit, die für euch zu geben ist, aber keine Freiheit, die jeder und alle nehmen können, wie sie ein Geschäft ausplündern würden. Alle können dein Herz der Liebe betreten, aber niemandem gilt es, zu stehlen.
2, Version von mir …
Die Basis von allem ist Liebe. Liebe ist die Quelle, aus der alles entspringt. Alles, was nicht Liebe ist, ist ein Umweg. Wie auch bei Umwegen – nach vielleicht wenigen Kehren gelangst du dorthin, wohin du wolltest
Energie ist Liebe. Sogar die Energie, die jemand zum Einsatz bringt, um zu verletzen, entkommt der Liebe. Auseinander gezogen, geschwächt, abgelenkt, verzerrt, es entkam dennoch der Liebe. Die Energie wurde unsachgemäß scharfgestellt. Sie wurde auf Vergehen oder auf Hass oder Missachtung scharf gestellt. Liebe wurde abgebissen und ausgespuckt.
Liebe wurde hier und da verkrüppelt. Sie wurde vornüber gebeugt, und dennoch steht sie an, sich wieder aufzurichten. Liebe kann missgestaltet sein, aber so kann sie nicht für immer bleiben. Was die Liebe nieder gehalten hat, muss angehoben werden. Die Umschläge um die Liebe müssen abgenommen werden.
Was immer die Liebe drosselt, ist ein Damm. Ein Hindernis. Lass für die Liebe kein Hindernis da sein.
Ich spreche hier nicht von Stattlicher Liebe. Ich spreche von einer Einstellung, die offen ist. Keine Haltung muss eingenommen werden. Keine Position gehalten. Infolgedessen kein Urteilen. Keine Entscheidung richtig oder falsch, um die Dinge zurückzuschrecken. Offenheit. Liebe braucht auf deiner Seite keinen Bescheid. Sie hat es nicht nötig, alleine gelassen zu werden, um das zu sein, was sie ist, und um das zu tun, was sie tut.
Was tut die Liebe? Sie bestätigt die Wahrheit. Sie vereint, dennoch, in Wahrheit gibt es nichts zu vereinen, denn alles ist bereits Eins! Aber eure Sicht wurde geschmälert. Eure Haare fielen über eure Augen. Ihr seht durch enge Kanäle. Trennt die Fasern, die euren Blick blockieren.
Es ist lebensnotwendig, dass ihr dazu gelangt, Liebe anzuerkennen und sie zu freizusetzen. Sie muss erkannt werden, und sie muss freigesetzt werden. Sie kann nicht mehr länger am Schlafen bleiben. Sie kann nicht mehr länger versteckt bleiben. Komme mit deinem Herzen heraus und sei offen, und du wirst die Liebe kennenlernen. Du wirst sie in ihren allerhand Formen sehen, obschon Liebe formlos ist. Liebe ist Liebe. Sie kann als andere Dinge fehlverstanden werden, aber Liebe kann allein Liebe sein. Jedwede Gestalt, die ihr der Liebe verleiht, kann sie nur mindern.
Bedingungslose Liebe meint, deine Liebe sein zu lassen. Du bist nicht dafür vorgesehen, der Entscheider über deine Liebe zu sein. Du bist dafür bestimmt, sie gehen zu lassen. Du sollst die Zügel der Liebe nicht halten. Du bist dafür bestimmt, sie frei zu lassen.
Es gibt keinen Bedarf an dir, bedingungslose Liebe zu bescheiden. Es steht dir an, aufzuhören damit, Liebe zu hemmen. Liebe ist nicht dafür bestimmt, stückchenweise zu sein. Sie ist nicht dafür bestimmt, spärlich ausgeteilt zu werden. Du sollst nicht von einer Position bedingungsloser Liebe her kommen. Nimm keine Position der Liebe gegenüber ein, und deine Liebe wird bedingungslos sein.
Liebe ist keine Bedingung, die zu wählen ist. Liebe hat dich bereits in Anspruch genommen. Sie ist dein unveränderbarer Zustand. Du bist nicht soeben dabei, sie aufzubessern.
Mein Schrei nach Liebe in der Welt soll weder so interpretiert werden, dass ihr eure Energie üppig weggeben sollt, noch, dass ihr sie euch durch jemanden, der die Entscheidung trifft, sie sei die seinige, stehlen lasst. Du bist ein unbefangener Liebhaber. Das Licht der Liebe geht mit dir. Es umgibt dich. Die Bedürftigkeit eines Anderen hat nicht das Recht, deine Liebe anzufordern, so, wie es jenem passend erscheint. Er muss seine eigene Liebe in seinem eigenen Herzen finden.
Du hast eine Unmenge an Liebe zum Geben, damit sie reihum gehe. Du musst sie nicht aufbewahren. Ebenso musst du sie nicht verschwenden. Sofern Liebe ein Energiefeld ist, soll weder jemand in das deine hinein schneiden noch Ansprüche auf es erheben. Liebe ist Freiheit für dich, um die Liebe auszureichen, indes nicht für jemanden, der sie nimmt, als würde er einen Laden ausplündern. Alle können dein Herz der Liebe betreten, doch kein einziger soll stehlen.
HEAVENLETTER #1762 – 16.9.2005 – ööö
öööö
Gott redete …
Mit ziemlicher Sicherheit bis # 1789 von mir übersetzt und gepostet !!!!!
ACHTUNG … es gibt zwei # 1806 … nein: es gibt … 1790 (dort habe ich eingestellt) und 1806
eingest.
HEAVENLETTER #1790 – 15.10.2005 – You Are Such a Mix
DU BIST EINE DERARTIGE MISCHUNG
Gott redete …
Du bist öfters eine derartige Mischung aus, dir die Welt anzueignen, und aus, doch nicht in sie hinein zu gehören. Zur selben Zeit, während du dich untergegangen fühlst, reitest du auf einem hohen Ross. Zur selben Zeit bist du eine Weile sicher; wie auch sehr unsicher. Du weißt genau, wie die Dinge sein sollten, und doch bist du verwirrt. Du widersprichst dir selbst. Du strömst Draufgängertum aus, und du hast ein Empfinden der Hilflosigkeit inne.
Wärest du dir darin nicht so sicher, wie das Leben sein sollte, so würdest du dich stärker fühlen. In deiner Sicherheit bist du kippelig.
Derart sicher zu sein, ist eine ziemlich starke Methode, um sich Hindernisse zu erstellen. Sofern das Leben deinen Standards nicht nachkommt, fühlst du dich zurückgestoßen. Dann schwimmst du stromaufwärts. Dann bist du von Gestrüpp umgeben. Du stellst Unzufriedenheit her.
Du wirst besonders. Es existiert eine schmale Linie zwischen Kooperieren im Leben und Akzeptieren des Status quo. Es gibt eine schmale Linie zwischen Gewahrsein und Unzufriedenheit.
Du kannst die schwachen Seiten sehen und nicht von ihnen überrannt werden. Irrtümer im Leben müssen dich nicht niedertrampeln. Du kannst dich über sie erheben. Du kannst schlicht von einem anderen Blickpunkt her kommen.
Befindest du dich in der dritten Etage, dann bist du nicht im ersten Stock. Aus deinem Fenster ergibt sich ein anderer Ausblick. Die Aufstellung der Gegebenheiten ist die gleiche, nur deine Perspektive ist verschieden. Vielleicht bist du weniger beeinflusst, weniger bezwungen, weniger hin- und hergeschwungen, unabhängiger.
Siehst du eine schwere Körperverletzung, so sagst du weder, das ist ganz in Ordnung so, noch auch fügst du dem noch etwas hinzu. Es existiert kein Vorteil darin, aufgeregt zu sein. Aufgebrachtsein und die Stimme zu erheben – das jagt die Ignoranz nicht fort.
Wir sprechen hier über Beschränktheit und Unwissenheit. Anders geht es nicht. Wer in Gewahrsein würde Verwüstungen anrichten? Wer würde den Frieden stören, außer er dächte, er habe keine andere Wahl? Was anderes ist das als Unwissenheit? Ein ganzes Feld von Blumen liegt vor ihm ausgebreitet, und doch erblickt er keine Alternative, als Gestrüpp vor sich zu sehen und voreilig zu handeln.
Es ist keine Tugend, unbefriedigt zu sein. Es ist keine Tugend, sich zu beklagen. Es ist keine Tugend, bekümmert zu sein. Inmitten einer Flut strebst du nach Wasser weiter oben. Im Leben strebst du nach einem höheren Ausblick. Begib dich aus dem Morast heraus. Klettere eine Leiter hoch. Durch dein Beispiel wirst du Anderen helfen, mit dir zusammen hoch zu klettern.
Du bist Mein Emissionär. Repräsentiere Mich gut. Nicht geziert, sondern gut. Nimm umfassender wahr, und du wirst dich umfassender personifizieren. So wie du siehst, so bist du. Es ist nicht nötig, dass du eine trübe Sicht einnimmst.
Es gibt Missstände im Leben. Unfairness in Hülle und Fülle. Doch Tugend und Segen sind desgleichen im Übermaß vorhanden, und du wirst gegenüber denjenigen barmherzig sein, die alles daneben gegangen sehen. Du wirst auf höherer Weise in Erwiderung treten. Du weißt, du bist auf der Erde nicht in einem Boxkampf. Du weißt, du bist kein Boxer. Anstatt so sehr gegen die Uneinigkeit anzutreten, erschaffe Übereinstimmung. Wirf keine Feuerkörper in die Schlägerei. Schau dir die Sonne an und bringe etwas Licht in die Arena. Öffne die Tür und lass etwas Licht herein.
Sei froh, dass du jemand bist, der Fehler finden kann, und der nicht darüber frohlockt. Es ist kein Verneinen von Wahrheit, sich nach einer höheren Straße umzusehen und auf ihr zu verbleiben. Ansonsten bedauertest du die Vergangenheit und die Gegenwart und dächtest desgleichen über die Zukunft nicht gut.
Vielleicht setzt du die Gestimmtheit für die Welt an. Welche Art Stimmung möchtest du gerne eingerichtet sehen? Fang jetzt an.
Vielleicht bist du der Lehrer der Klasse. Wieso möchtest du eine nörgelnde Stimmung einführen, wo du auf jedes Abschweifen, auf jedes Ausrutschen des Stiftes oder des Mundes hinweist, oder wirst du die Schwingung anheben von dort her, wo du dich soeben befindest?
Du bist ein Lehrer, wo immer du dich aufhältst. Ein Lehrer ist mehr als ein Korrektor. Ein Lehrer ist ein Auftrieb Verschaffender. Was braucht die Welt mehr – Korrektur, oder in die Höhe gehoben Werden?
Mit ziemlicher Sicherheit bis # 1807 von mir übersetzt und gepostet !!!!!
HEAVENLETTER #
es gibt noch einen anderen # 1808 !!! „There Is Love“
HEAVENLETTER #1808 – 17.10.2005 – What About the World?
WIE STEHT ES UM DIE WELT?
Kirt an Gott ….
Lieber Gott, was geht in der Welt vor? Das letzte Jahr hindurch waren wir Zeugen von Tod und Zerstörung in einem astronomischen Ausmaß. Seit gestern stiegen die angegebenen Todeszahlen bei dem Erdbeben im Mittleren Osten auf über 20 000, und diese zahl wird sich bestimmt noch weiter erhöhen. 1 400 starben soeben in Guatemala nach Erdrutschen im Gefolge des Hurrikan Stan. Der Hurrikan Katrina forderte mehr als 1000 Menschenleben, und 226 000 starben im asiatischen Tsunami. Alldas, und noch mehr, in weniger als einem Jahr!
Gegenwärtig bemüht sich die US-Regierung wie verrückt, den möglichen Schaden einzudämmen, den die asiatische Vogelgrippe H5N1 hereinträgt. Etliche befürchten, das könnte die nächste Pandemie sein, die in Kürze den Tod von Millionen von Menschenwesen fordert!
Himmlischer Vater, befinden wir uns hier auf der Erde am Ende der Zeiten? Falls nicht, wieso trägt sich all der Tod und die Zerstörung zu? Sofern diese Welt vom Ego ist, wieso dann schafft sie es dann nicht, dass wir uns sicher fühlen?
Bei alledem, was hier vor sich geht, wird mein Ego bis in den Kern hinein erschüttert. Gelegentlich sieht es danach aus, als würde ich den Tod via Katastrophe begrüßen, einfach um von dem Wahnsinn dieser von oben nach unten gekehrten Welt befreit zu sein; dann trifft eine wirkliche Tragödie ein und Todesangst gesellt sich dazu. Ein anderes persönliches Gebiet, das durch all diese Tode angeregt wird, ist mein abnehmendes Bestreben, gesundheitliche, finanzielle und Ausbildungsziele zu verfolgen. Bei all den oben angeführten Menschen kam jedes Gramm an Energie, das sie in Richtung ihrer persönlichen Ziele aufbrachten, mit einem Augenzwinkern zum Erlöschen. Ich weiß, es ist schädlich, diese Aussicht einzunehmen, doch ist es schwer, die Logik dahinter nicht zu kennen.
Ein Positives aus all dem Chaos heraus ist: mein Streben, die Spiritualität in meinem Leben zu intensivieren, klettert exponentiell in die Höhe.
[Ein persönlicherer Absatz am Ende wird hier nicht wiedergegeben.]
Ich liebe Dich,
Kirt
Gott an Kirt:
Mein lieber Sohn, du Idyll Meines Herzens, auf deiner Fensterbank bewahrst du einen Goldklumpen auf, dennoch beherbergst und staubst du die Schlacke ab, woimmer sie auch gerade zu liegen kommt.
Die Welt war nie das, was ihr einen sicheren Ort nennen würdet. Die Welt setzte Angst in euch. Das hat sie getan. Die Welt operiert auf der Grundlage von Angst. Die Welt ist ein Angst-Händler. Sie hat Angst in deinen Geist eingebracht, und du hast sie dir zu Herzen genommen. Du glaubst zum Beispiel, dass du eine Grippe bekommst. Du glaubst an die Grippe auf dieselbe Weise, wie du an das Anbringen von Werbung glaubst.
Zu was für einem Druck wird diese unschuldige Grippe. Bevor du aufstehst, bist du bereits für sie bereit, hast du die Hand zu ihr hin gestreckt.
Geliebter, halte dich von allerhand Werbung fern. Halte dich von Angst fern. Angst hat magnetische Kräfte. Durch die Kraft der Angst wird die Welt wohl dasjenige heranziehen, was sie laut ihrer Aussage umgehen möchte. Besser die Angst umgehen. Besser dich freuen. Nicht um die Sorgen der Welt herum tanzen, sondern die Welt anheben.
Wurde nicht der Krieg ebenso wie die Grippe angepriesen? Ist nicht das, was die Welt Katastrophen nennt, in deinen Geist hinein geworfen worden? „Der Himmel ist heruntergefallen. Der Himmel stürzt zusammen. Der Himmel wird zusammen stürzen.“ Das ist das hänselnde Lied der Welt. Das war immer so.
Nun willst du sagen, dass diese Dinge real sind. Sie geschehen. Sie sind geschehen. Darf ich vorschlagen, deinen Geist auf die astronomischen Zahlen von Menschen zu richten, die am Leben sind, denen es gut geht und die füreinander einstehen? Wenn du schon zählen musst, dann zähle das, was du als gut bezeichnest.
Das meint nicht den Kopf in den Sand stecken. Das ist mitten im Leben ruhig bleiben.
Richte deine Gedanken auf den Frieden. Wie kannst du deinen Geist in Frieden halten, während deine Aufmerksamkeit in Richtung Krieg und Erdbeben strebt? Es ist nicht egoistisch, dich aus der Schlägerei herauszuhalten. Es wäre töricht, drinzubleiben.
Sieh den Krieg als eine übertragbare Krankheit an. Sofern du kein Arzt oder kein Pfleger bist, bleib von der Krankheit fern. Geliebter, Krieg und Angst sind Krankheiten. Und sie sind übertragbar. Sie werden jeden Tag in den Zeitungen übertragen. Leben werden verloren und Geld wird verdient. Du gibst von deinem Taschengeld, und du gibst von deinem Herzen, und du leihst Niederlagen aus.
Und nun wollen Wir das von einem anderen Winkel her betrachten. Geliebter Sohn, im Himmel existiert das Wort Tragödie nicht. Ganz bestimmt kam es nicht von dorther. Es ist die Welt, die den Tod eine Verwüstung nennt. Es ist die Welt, die sagt, er sei etwas Entsetzliches. Jeder auf der Welt wurde so erzogen, zu glauben, dass der Tod dem Leben trotzend, dass er ein schreckliches Vorkommnis, zum Besten ungünstig ist, dass er horrend oder schlimmer noch ist, derart entsetzlich, dass er unglaublich ist. Der Tod ist unglaublich, da das Menschliche Herz damit vertraut ist, dass es keinen Tod gibt. In Hinsicht auf das Leben ist der Tod nichts. Für euch ist er alles.
Du möchtest an dem Körperlichen festhalten, was auch immer es ist und wo immer es zu liegen kommt. Du möchtest dich an den Körper und an das Gebäude hängen. Du möchtest dich an das Gelände und an den Fluss hängen, so wie du sie haben möchtest, als bestünde darin dein Recht, als wärest du der bestallte Aufseher für die Mutter Erde. Es liegt dir an, der Erde zu dienen, nicht sie zu beherrschen. Höre auf sie. Höre auf das, was sie dir sagt. Nicht aufgrund einer Angst vor dem Desaster, sondern aus Liebe zur Schöpfung. Schöpfung ist körperlich. Liebe die Schöpfung, doch stelle sie nicht an die erste Stelle.
Im Hinblick auf jene, die nicht mehr auf der Erde sind, auf jene, die ihre Angehörigen verloren haben, und auf jene, die den körperlichen und emotionalen Unterbau namens Heimat verloren haben, sende ihnen deinen Segen. Diejenigen, die starben, gingen nicht zugrunde. Sie beklagen keinen Verlust. Sie sind nicht mehr länger wie du. Vielleicht könnt ihr, ihr alle Meine Kinder, wie sie sein – nicht angehaftet. Sie leben schlicht irgendwo anders. Für sie ist vorgesorgt. Sie haben die Erde verlassen. Das ist alles. Sie flogen dorthin, wo der physische Körper keine weitere Verwendung hat und nur eine Belastung darstellen würde.
Nichts am Ewigen wechselt, nichts im Himmel und nichts auf Erden, bloß das Beiläufige ändert sich links wie rechts.
Die Welt, so wie du sie siehst, ist nicht ewig, noch ist sie dafür vorgesehen. Die Welt wandelt sich. Mit oder ohne dich, wandelt sie sich. So ist es. An alle diejenigen, die sich als Realisten sehen – ihr lebt in einer Fantasie, sofern ihr glaubt, die Welt müsse so bleiben, wie ihr sie seht, dass sie sei, und wie ihr sagt, dass sie sein sollte.
Geliebter Kirt, falte deine Zeitung zusammen. Stell die Nachrichten ab. Denkst du, ich schau sie mir an oder ich gucke den Wetter-Kanal?
Sei unbeschwert bei der Entwicklung dessen, was du spirituell nennst. Das ist etwas Natürliches. Das ist keine zu organisierende Bemühung. Es erfordert keine verzweifelten Maßnahmen. Du und Ich und alle, die das lesen, und alle, die das nicht tun, Wir stehen inmitten der Erfahrung des Einsseins. Das ist, was Wir sind. Es wird dir nicht angestückt. Dir fehlt das nicht. Es ist bloß so, deine Augen lagen auf den Missständen der Welt fest. Nun wendest du deine Augen Mir zu. Spiritualität ist nicht etwas Belesenes und Ge-lehrtes.
[Gottes Antwort auf Persönliches wurde hier nicht veröffentlicht.]
HEAVENLETTER #1817 – 12.11.2005 – Your Immersion in the Absolute
DEIN EINTAUCHEN IN DAS ABSOLUTE
Gott redete …
Es ist für dich nicht ausgiebiger möglich, der Spur der Segnungen zu folgen, als der Spur dessen zu folgen, was du als Nicht-Segen deutest. Es ist einfacher und besser, schlicht alles als Segen zu akzeptieren. Einfacher und besser, dein Konzept von Segnungen schlicht auszuwechseln. Ändere deine Definition. Betrachte alle Vorkommnisse als Segnungen. Betreibe keine Unterscheidungen. Wenn du hinfällst, lasse dies einen ebenso großen Segen sein, wie wenn du dich erhebst.
Es gibt vieles, welches dir keine Ähnlichkeit zu einer Segnung aufweist, dies aber deswegen, weil du dermaßen mit dir selber als einer Person, mehr denn als einem Seinswesen, befasst bist. Wenn du keinen Körper hättest, und diejenigen, die du liebst, keine Körper hätten, und diejenigen, die du nicht liebst, keine Körper hätten, würdest du insgesamt von einem anderen Blickwinkel her sehen. All die Pferdefüße, die du gegenwärtig erblickst, wären nicht da. All die Aufhäufungen des Denkens wären nicht da. All die Eindrücke, all das Vorgezogene und das Nicht-Vorgezogene wären nicht da. Was für einen Unterschied würde es ergeben, wenn du dich deiner Versenkung in das Absolute gewahr wärest? Was für ein Unterschied würde etwas erbringen, sobald du das Große Bild im Blick hast? Und was ist das Große Bild, welches du sehen würdest?
Du würdest sehen, wie alles passt, nicht später, sondern jetzt. Du würdest Flüchtigkeit als das sehen, was sie ist. Du würdest nicht länger von dem Vergänglichen erwarten, ewig zu sein. Du würdest das Ewige besser kennen, als du dein Handinneres kennst. Du würdest im Einssein eingetaucht sein, von welchem es kein Entferntsein, keine Streuung und kein Geistesabwesendsein gibt. Es gäbe keine eingebildete Abweichung vom Einssein. Es gäbe in nichts eine Differenz. Nichts würde eine Rolle spielen. Ihr würdet Materie als nichts sehen. Ihr würdet sehen, dass das Physische eine Art fantastischer Maßeinheit gewesen war, durch welche das Absolute zu sehen ist. Es war ein nicht-existenter Zollstock, welchen ihr hochhieltet.
Im physischen Leben seht ihr Kontrast und seht ihr Vergleich. Ihr seht eine Linie zwischen Erde und Himmel, wo es keine gibt, aber ihr seht sie. Ihr seht Viel-heit, derweil es lediglich Einssein gibt. Und, lasst Uns den Dingen ins Auge blicken, ihr genießt die Vielheit. Seid nicht verlegen darüber, dass ihr dies tut. Ihr genießt die Seifenopern, die Kriminalromane, die Komödien und die ganzen Kurzgeschichten. Ihr habt Vergnügen an der Fiktion, und weswegen nicht? Was ist für euch da, außer dafür, um an ihm Vergnügen zu haben?
Ihr fahrt durch das Leben, wie ein Passagier in einem Zug, der sich die Gegend des Lebens ansieht, und, der Passagier projiziert sich selber in die Gegend, an der er vorüberfährt. Seine Finger können die Zaunpfähle nicht anfassen, welche er sieht, aber er sieht sich selber dort nichtsdestotrotz. Er sieht fernere Fiktionen von sich selber, und vergisst, dass er sich in einem Zug befindet, welcher durch das Gelände fährt und es passiert, dass er aber nicht von jenem ist.
Er mag es, mittendrin in den Dingen zu sein. Er mag die Geste, zu glauben, er sei ein schieres Menschenwesen. Ich schreibe Menschenwesen in Großbuchstaben, aber er schreibt es mit Kleinbuchstaben, weil er nicht so ganz bejaht, dass er ein Göttliches Seinswesen ist. Er hat so reichlich aus dem Zugfenster geschaut, dass er nicht er selber scheint. Er sieht schier seine Widerspiegelung in dem Fenster, und er sieht schier durch seine Widerspiegelung hindurch und über das Fenster hinaus, und er sieht sich selber nicht. Er weiß nicht, dass er bloß auf irgendetwas blickt. Er denkt, er sei hier wahrhaft ein Schauspieler, und spiele seine Rolle bis zum Anschlag.
Und er ist dermaßen in dem Drama engagiert, dass er den Entwerfer von all dem vergisst, er vergisst, dass er Zuschauer ist, er denkt, er sei der Aktivist, er denkt, er lebe aus, welches er ausschließlich aus seinen Augen heraus sieht, er vergisst, dass er hinter seinen Augen ist, er vergisst, dass er mehr ist, als was er sieht, er vergisst, um sich zu erinnern und einzugedenken.
HEAVENLETTER #1818 – 13.11.2005 – Your Physical Body
DEIN PHYSISCHER KÖRPER
Gott redete …
Manchmal merkst du nicht, wie ermattet dein Körper ist. Anstatt Stimulanzien einzunehmen, ruhe dich aus. Es mag sein, du erfährst Erschöpfung als Rastlosigkeit. Nimm dies als ein Zeichen, nicht für Tätigwerden, sondern für Ausruhen. Sofern der Körper Ruhe möchte, lasse ihn sie haben. Gehe mit dem Körper einher, und nicht gegen ihn an. Lies seine Signale. In der Welt bist du mit deinem Körper verflochten. Du bist auf ihn angewiesen. Schenke ihm ebenbürtige Zeit. Höre auf ihn.
Der physische Körper dient dir gut. Aus ihm gehört nicht ein Idol gemacht zu werden, aber er gehört bemerkt. Er verdient einen gewissen Ehrenplatz. Zu vielen Zeiten hast du ihn zu einem Opfer gemacht. Du hast ihn zum Angeschmierten gemacht. Du hast ihm für viele Dinge die Schuld gegeben. Gleichwohl arbeitet der physische Körper schwer für dich.
Er ist nichts ohne dich. Er kann ohne dich nicht auskommen. Er möchte gerne deine Kutsche sein, die mit geschmeidigen Rädern unterwegs ist. Er möchte gerne dein Lamborghini sein. Ihm ist es zugedacht, ein Segen zu sein. Ihm ist es nicht zugedacht, dich auszubremsen.
Du bist weitaus mehr als dein physischer Körper. Dennoch ist er für eine Zeitlang eine Leihgabe an dich. Schenke dem Glauben, was du leihst. Du passt gut auf ein gemietetes Haus auf, oder gar auf ein Haus an der Küste, was du für eine Woche gemietet hast. Wie lange du auch für deinen Körper in Verantwortung stehst, sei freundlich zu ihm.
Dein Körper tut während deines Pensums auf der Erde dermaßen viel für dich. Er gehört, Geliebte, zu den Geschenken, die Ich euch gegeben habe. Euer Körper hat in eurem Leben nicht die Hauptsache zu sein, aber ihr habt ihm auch nicht das Gefühl zu geben, er sei ungelegen. Er hat einen Platz in eurem Leben. Er ist nicht ein Eindringling. An ihm ist es, mit euch zu sein, und an euch ist es, mit ihm zu sein. Ihr nehmt einander in Fürsorge.
Obschon die Welt den physischen Körper zu verehren scheint, verachtet sie ihn obendrein. Ja, die Seele ist mächtig, gleichwohl ist der Körper nicht ohne Verdienstlichkeit. Er nimmt dich herum. Er lächelt für dich. Er bedeutet dir, es dir gut gehen zu lassen. Auf jeden Fall habt ihr beide miteinander auszukommen. Der Körper hat keinen Ort, um dorthin zu gehen, und nichts, um es ohne dich zu tun.
Betrachte deinen Körper als einen Gast. Schenke ihm jedwede Bedachtnahme. Behandle ihn richtig. Er ist nicht von königlicher Abstammung, aber er ist ein Gast. Gehe dir selber für deine Gäste ein wenig aus dem Weg, selbst für jene, die eine lange Zeit herumhängen. Sei gastfreundlich. Finde Vergnügen an deinem Gast. Helfe ihm aus. Gäste bleiben nicht für immer. Jung oder alt, ein Gast ist ein Gast. Im Falle deines Körpers, du hast bloß einen.
Körper tragen Augen an sich, und, sind nicht Augen schön, um von ihnen hinein und hinaus zu sehen? Sind Augen nicht schön zu betrachten? Augen sehen Augen. Für einen Augenblick kommt es zu einem Blick in die Seele. Selbst physische Körper rufen euch ins Gedächtnis, was jenseits des Physischen ist.
Obschon dein Körper dir Gesellschaft leistet, hat er dich nicht zu hindern. Er kann nur so und so weit mitreisen, du allerdings, gar während du noch in ihm bist, kannst über das Physische hinaus reisen. Der Körper kann ohne dich nirgendwo hingehen. Eines Tages wirst du ihn fallen lassen. Du wirst aus ihm heraus gehen, um niemals zurückzukehren. Dies gehört nicht betrauert, gleichwohl, auch so möchtest du deinen Freund gut behandeln, unterdessen er dir aufwartet.
Du möchtest aus deinem Körper nicht allzu viel machen, aber ebenso wenig möchtest du zu wenig aus ihm machen. Dein Körper ist nicht auf dein jedes Geheiß hin. Selbst wenn er unfügsam ist, versucht er, dir zu willfahren, so gut er es kann. Wisse diesen loyalen Diener zu schätzen, diesen physischen Körper, der dir nachlatscht.
HEAVENLETTER # 1819 – 14.11.2005 – Love on Earth
LIEBE AUF ERDEN
Gott redete …
Ich rede zu dir von Liebe. Ich beschreibe sie dir in jeder Weise, die Mir einfällt Wie. Denke darüber nach. Erwäge, dass das, was Ich sage, stimmt. Erwäge, dass Meine Liebe zutreffend ist, dass Meine Liebe für dich echt ist. Sie ist letztliche Liebe. Sie ist endlos. Was dich zusammenhält, ist Meine Liebe. Was dich gestaltet hat, ist Meine Liebe. Meine Liebe kann alles. Sie kann Berge versetzen. Sie kann dich versetzen.
Meine Liebe umfasst dich. Sie ist innen, sie ist umher, oben, unter allem sonstigen, was du dir vorstellst. Und alles sonstige ist eingebildet, da einzig und allein Liebe ist.
Ich weiß, es fällt dir schwer, dies zu glauben, dies wirklich mit deinem Herzen und deiner Seele zu glauben, weil du Leiden und Krankheit und Belanglosigkeiten über die Leinwand des Lebens ziehen siehst, und weil du dich verletzt fühlst, und manchmal das Empfinden hast, der Liebe unfähig zu sein, selbst unfähig zu sein, sie entgegenzunehmen. Du hast die Furcht, Liebe sei falsch. Du fürchtest, sie sei nicht existent. Du fürchtest, sie sei nicht für dich.
Benutze in deinem Reden zu dir selber das Wort Liebe mehr, und Liebe wird dir lebendiger werden. Habe nicht Angst davor, alles aufzulisten, was du liebst. Was du liebst, wird nicht abrupt von dir entfernt werden. Es wird bestätigt werden. Benenne die Hunderte und Tausende Teilchen und Stückchen des Lebens, welche du liebst, angefangen von deinen Fingernägeln bis zu einem Dinner mit Steak, und du wirst anheben, mehr Liebe zu spüren, wie sie in dein Leben hinein anschwillt.
Sagt Mir, Geliebte, existieren nicht hunderte Aspekte an eurem Leben, welche ihr über alles liebt? Sind da nicht hunderte Aspekte, welche ihr leben könntet? Die Sache ist die: Du bist lebendig. Du bist auf der Erde am Leben. Du bist auf diesem Jagdgrund der Liebe am Leben. Du bist auf dieser Begegnungsstätte von Liebe lebendig. Du bist auf diesem fruchtbaren Feld am Leben.
Liebe auf der Erde ist machtvoll. Liebe auf der Erde liebt nicht bloß, denn, indem sie liebt, hackt sie all die scheinbaren Behelligungen wider sie weg. Sie beseitigt Abfall. Sie poliert das Silber. Sie macht Musik, und sie bringt dich zum Tanzen.
Wer könnte Liebe erfunden haben, außer Mir? Wer könnte von ihr geträumt haben? Wer könnte sie kundgetan haben? Wer könnte sie derart voll und ganz fortgegeben haben, in klarem und deutlichem Wissen, dass sie einzig zurückgebracht werden kann? Der Regen, welcher fällt, wird zu seiner Quelle zurückgeführt. Ein jeder Gedanke kehrt zurück. Weswegen sollte Ich die Wechselseitigkeit von Liebe infrage stellen mögen? Und weswegen solltest du das tun mögen?
Selbst wenn du einen Tropfen Liebe verschenkst, und jener scheint verschmäht, du hast ihn gegeben. Das ist hinreichend. Du hieltst für jemanden eine Tür offen. Falls sie es nicht bemerkt haben oder dir nicht dankten, ist das deren Übersehen, nicht das deine. Vielleicht waren sie allzu selbstbeschäftigt, um zu bemerken, dass jemand, der am Vorübergehen ist, ihnen für eine Minute eine Wertmarke von Liebe überreicht hat. Ja, sie waren selbstbeschäftigt.
Du aber wirst es nicht sein. Du wirst Liebe rechts wie links bemerken. Du wirst sie von der Straße auflesen. Du wirst sie aus deinem Fenster herausgeben. Du wirst die ganze Schöpfung und alle Liebe zu dir her rufen. Du wirst wie ein Jodler in den Schweizer Alpen sein, dessen Liebesruf widerhallt und widerhallt und weit weg entgegengenommen wird, selbst wenn die Echos zu leise sind, um sie zu hören.
Eine jede Pore deines Körpers schüttet Liebe aus. Eine jede herrliche Zelle schwingt Liebe. Liebe fließt durch deine Adern. Liebe möchte vernommen werden. Auf Liebe gehört nicht herumgetrampelt. Sie wird nicht in eine Schublade hinein gestopft, ebenso nicht unter die Couch. Liebe ist dabei, aus jedem Winkel hervorzukommen, und sie ist dabei, sich selber zu verkünden, und ihr werdet anwesend sein. Ihr werdet sie hören. Und ihr werdet sie lieben, und ihr werdet sie ergreifen, und ihr werdet sie rundum verbreiten. Ihr werdet die Welt mit ihr toppen.
Oh, Geliebte, Wir stehen bis aufs Äußerste in Liebe, du und Ich, und du wirst Unsere Liebe verstrahlen, sodass sie aller Welt ersichtlich ist. Unsere Liebe ist die einzige Liebe, welche es gibt. Da ist Eine Liebe, und hier sind Wir, supften Unsere Liebe auf wie eingetunktes Brot und Bratensoße.
HEAVENLETTER # 1820 – 15.11.2005 – This Is Infinity
DIES IST UNENDLICHKEIT
Gott redete …
Du bist darauf aus, im Leben mit drin zu stecken, zur selben Zeit, wie du darauf aus bist, unangehaftet zu sein. In einem gewissen Sinne möchtest du gerne beim Leben anfällig sein, zur selben Zeit, wie du den Wunsch hast, unanfällig zu sein.
Du möchtest unangehaftet sein. Ich rede dir zu, unangehaftet zu sein. Aber du möchtest nicht kaltsinnig sein. Noch auch möchte Ich, dass du teilnahmslos bist. Ich war es, Der dir ein Herz gegeben hat.
Habe im Sinn, du spielst, in den Begrifflichkeiten des Relativen, nicht die Rolle desjenigen, der unangehaftet ist. Du stehst nicht auf einem Balkon und rauchst cool eine Zigarette, während sich das Leben um dich herum dreht. Es ist nicht eine Aufführung, über die Wir soeben reden. Es ist nicht eine eingeübte Rolle. Unparteiischsein ist nicht etwas, was du wie einen Anrufbeantworter anstellst.
Du hast nicht in Anbetracht dessen, was sich im Leben abspielt, dramatisch zu sein. Genauso wenig hast du dich herauszunehmen. Nichtvorhandensein von Anhaftung bedeutet, dass du unversehrt bleibst. Du lebst dein Leben, und hast Mitempfinden mit Anderen und mit deren Leben, aber du wirst nicht durch sie katapultiert. Du wirst nicht von ihnen gepeinigt.
Neutralität bedeutet nicht, von dem Leben nichts zur Kenntnis zu nehmen. Es bedeutet nicht, es beiseite zu werfen. Es bedeutet, das Leben zu lieben und zu erkennen, dass du es bezeugst und miterlebst. Gewahrsein ist zugegen.
Tauche in das Leben hinein, und erhalte dein Gewahrsein aufrecht. Das Leben auf der Erde scheint wie alles zu sein, was vorhanden ist. Es scheint wie das Hauptstück zu sein. Aber es ist Leben jenseits der Erde und jenseits dessen, was hier auf dem Globus sich abzuspielen scheint. Erinnere dich, du hast einen Himmlischen Vater, von Dem du abstammst. Erinnere dich, du bist auf der Erde, um anzuschwellen. Du steigst zu dem Startplatz empor. Du bist nicht einfach im Leben auf dieser Fläche beschlagnahmt. Du spürst zudem die Bänder des Himmels, welche an dir ziehen.
Das Leben ist wie ein Apfel, und der Himmel wandelt ihn in einen karamellisierten Apfel um. Der Apfel ist der gleiche. Er ist einfach in den Himmel eingetunkt und wird zu einem süßeren Apfel. Das Erdenleben hat nicht auf der Erde angeklebt zu sein.
Es gibt zahlreiche Seiten am Leben. Und es gibt zahlreiche Seiten an dir. Mit Sicherheit bist du dermaßen vielseitig wie ein Würfel oder ein Diamant. Du wendest dich, so gewiss wie dies die Welt tut. Ganz bestimmt ist das Leben auf der Erde nicht der ganze Status deines Lebens. Falls es so wäre, wo wäre dann Evolution hin? Was würde sich dann entwickeln? Du wirbelst mit der Erde herum, aber deine Entwicklung ist auf einer anderen Ebene. Deine Entwicklung ist bei Mir.
Du kommst voran, ob du dir nun dessen bewusst bist oder nicht. Du erreichst neue Höhen, unabhängig von den Vorkommnissen der Welt.
Aber Gewahren ist eine liebenswürdige Angelegenheit. Es ist eine Sache, am Bordstein der Welt zu stehen, und eine andere, zu erkennen, dass du auf einem erhabenen Platz stehst, um zum Himmel hochgehoben zu werden. Es ist eine Sache, dich selber einzig als einen Erdling zu sehen, und eine andere, zu erkennen, dass du überdies vom Himmel her kommst und zum Himmel hin Höhe aufnimmst und fliegst. Zum Himmel kehrst du in deinem Gewahrsein zurück, geradewegs jetzt tust du dies. Geradewegs jetzt bist du ein Erleuchtetes Seinswesen auf deinem Weg zur Wiederentdeckung des Himmels.
Just dort, wo du stehst, schwillt dein Herz zum Himmel an. Spüre das Erglühen. Spüre deine Helligkeit, während du aufsteigst. Spüre, wie sich der Verkehr aus sich selber beruhigt. Spüre, wie du dich selber in die Höhe hebst, nicht wie eine Rakete, sondern wie ein Himmlisches Seinswesen, was sachte, sachte emporsteigt. Dein Aufstieg ist so weich, dass er fast unbemerkt ist. Dann und wann, sei dir seiner gewahr. Sei dir gewahr, dass du jetzt am Aufsteigen bist. Du bist es immer gewesen. Es ist nicht die Zukunft, von deren Wir soeben reden. Dies ist Unendlichkeit.
HEAVENLETTER # 1821 – 16.11.2005 – He Who Abides within You
ER, DER INWENDIG IN DIR SEINEN WOHNSITZ HAT
Gott redete …
Dir ist es lieb, deinen Bestimmungsort zu kennen. Dir magst es, zu wissen, wofür du geboren wurdest. Ich gebe es dir jeden Tag in vielen Weisen zu verstehen. Du wurdest geboren, um groß zu ein, und dies meint – zu lieben. Dafür wurdest du geboren.
Um erheblich zu sein, ist alles, was du zu tun hast, deine Größe an den Tag zu legen. Sofern du aus dir selber heraus deine Erheblichkeit nicht erblicken kannst, dann eröffne Anderen ihre Größe. Vielleicht kommt darin eure Größe zu liegen. Oh, Geliebte, lasst es beträchtlich sein, zu sein.
Ihr habt so viel Mitempfinden für all jene Menschen in weit entfernten Ländern, welche durch das Leben verheert zu sein scheinen. Freilich, just um euch herum, vielleicht in eurem eigenen Haus, gibt es die Menschen, welche sich nach einer flüchtigen Hinsicht der Liebe sehnen. Es sind da fassungslos gemachte Herzen, am Lechzen nach einem einzigen Wort der Liebe. Es sind da Herzen, welche sich scheinbar in Stein verwandelt haben. Weil deren Nachfrage und Verlangen nach Liebe eingefroren ist, bedürfen sie, am meisten unter allen, eines freundlichen Wortes oder eines Blickes von euch.
Ihr habt keinen Bescheid, wo irgendein Wort oder eine geringfügige Tat von euch beginnt oder wo sie endet. Ihr kennt nicht das Los weder eurer Worte noch eurer Liebe. Ihr könnt euch sicher sein, ein jedes Wort, ein jeder Gedanke, eine jede Tat von euch hallt um die Welt. Es wird nie zum Halten kommen. Es wird unaufhörlich durch alle Ewigkeit laufen. Deine Ebene an Bewusstheit wirkt auf alles ein. Sie wirkt auf dich ein. Sie rührt die Welt um.
Ihr seid nicht durch irgendetwas gebunden. Ihr seid nicht einmal durch eure Bewusstseinsebene gebunden. Eine Bewusstseinsebene ist nicht eine Bürde, die ihr um euren Hals herum tragt. Sie hängt von euch und von eurer Bedeutung von ihr ab. Selbst-Verwirklichung ist Selbst Bemerken. Es bringt keine Medaille auf dir an. Es ist nicht ein Vermögen, welches in einem weit entfernten Land aufgefunden wird. Es ist soeben jetzt dein, und es ist an dir, es zu schenken.
Selbst wenn du das Gefühl hast, du stehest soeben am Fuße eines Berges, kannst du losklettern. Kein einziger braucht dir einen Schubs zu geben. Du bist derjenige, der deine eigenen Füße in Bewegung setzt. Du schenkst dem nicht so viel Bedeutung, wie weit du noch zu gehen hast. Mache dir ebenso wenig daraus, wie weit du gekommen bist. Klettere einfach weiter hinauf. Halte deine Aufmerksamkeit hoch. Du bist emsig auf deinem Weg zu Mir. Du bist auf deinem Weg in deinem Gewahrsein. Selbst-Verwirklichung ist Bemerken, Wer inwendig in dir Wohnung hat. Ganz bestimmt bist du mehr als ein Strichmännchen, welches sich selbst zur Schau stellt.
Du bist ein Transporteur Gottes, und das meint der Liebe. Dies ist nicht eine Bürde, die es zu tragen gilt. Licht tragen ist überhaupt keine Bürde. Sofern du dich belastet fühlst, ist es deswegen, weil du das Licht, welches dein ist, nicht teilst und nicht vergießt.
Liebe ist das einzige Licht zum Vergießen. Darlegungen von Licht und Liebe stellen keinen Dienst dar. Definitionen dienen nicht. Einzig das Teilen dient. Dient wortlos, und schaut, was sich begibt.
Wenn ihr eine Suppe oder einen Eintopf auf dem Ofen umrührt, habt ihr nicht zu sagen: „Suppe oder Eintopf, ich rühre dich gerade.“ Wenn du die Suppe in Schalen schöpfst, hast du nicht zu sagen: „Suppe oder Eintopf, ich schöpfe dich in Schüsseln.“ Ebenso wenig habt ihr jenen zu sagen, die euch die Schüsseln hinhalten: „Ich schöpfe dir etwas zum Essen in deine Schüssel.“ Ihr serviert sie einfach. Serviert sie so, wie ihr voller Freude eine Münze in einen Süßigkeitenautomaten steckt.
Liebe ist Liebe. Licht ist Licht. Kein einziger braucht zu wissen, wessen Hand sie hierhin gesetzt hat. Die Bedeutung liegt in dem Hinschaffen.
Sobald du dir selber weniger Beachtung schenkst, wirst du mehr von deinem Selbst erkennen. Sobald du deinen Bedürfnissen weniger Beachtung schenkst, wirst du näher an den Gipfel des Berges herankommen.
Es kommt bei deinem Hochklettern zu einem Punkt, wann du dich um deine eigenen Beinen überhaupt nicht kümmerst. Sie sind nicht dein Anliegen. Du überprüfst sie nicht. Du fragst sie nicht, wie es ihnen geht. Du bewegst sie einfach immer, und gehst schlicht ununterbrochen aufwärts.
HEAVENLETTER # 1822 – 17.11.2005 – A Knock on Your Door
EIN KLOPFEN AN DEINER TÜR
Gott redete …
Was hast du denn, su du ja ein Licht der Liebe in Gottes Himmel bist? Dies ist die Wahrheit, nicht aber die Wahrheit, welche du siehst. Du siehst trügerische Illusion und wirst in ihr eingebettet. Illusion ist zu einer Lebensart geworden. Sie ist so wie wenn du es damit zu tun hast, wie schön die Worte auf der Buchseite aussehen, während du deren Sinn vergisst. Du schreibst die Worte in Kalligraphie mit großen Schwüngen. Du verlierst dich in den Schwüngen, und nicht darin, was die Worte selber dir bedeuten zu sagen.
Du bestickst die Welt. Nein, es ist, wie wenn du die Ausschmückung des Universums rückgängig macht. Und doch hast du damit keinen Erfolg. Was immer du auf der Oberfläche des Lebens tust, das Innenleben des Lebens behält seinen Halt.
Kannst du dir einen Engel vorstellen, der sich verirrt hat und nicht weiß, was er als nächstes zu tun hat? Kannst du dir einen Engel vorstellen, der dermaßen von seinem Zweck abgelenkt worden ist, dass er vergisst, was der Zweck ist? Nun, das ist du. Du bist ein geistesabwesender Engel. Du hast vergessen, wo du lebst. Du hast deinen Namen vergessen. Ununterbrochen suchst du nach ihm in einem Telefonbuch. Du klopfst an Türen, und findest deinen Namen nicht.
Ich gebe dir deinen Namen, und er dringt nicht durch. Du bist dermaßen beschäftigt, zu suchen, wer du bist, dass du nicht hinhörst. Du verleugnest dich selber. Das stimmt. Du bist derjenige, der sich sich selber versagt oder der sich selber entlohnt.
Triff jetzt die Entscheidung, dir selber eine riesige Menge zu geben. Triff jetzt die Entscheidung, dass du zur Bank gehen möchtest, den Tresor aufschließen und das Vermögen herausholen möchtest, welches dort einsam lagert. Triff nun die Entscheidung, dass dies die Zeit ist, damit anzufangen, dein Leben zu verbringen, so wie ein hochherziger Millionär sein Vermögen verausgabt. Kein Horten oder Aufbewahren mehr. Kein Verplanen für Regentage. Die Sonne scheint jetzt. Versage dir nicht die Freuden der Welt. Übe es aus, im Himmel zu sein, wo alles ist, wie du siehst und sagst.
Der Unterschied zwischen Himmel und Erde ist genau, was du sagst und was du siehst.
Kannst du dir jemanden im Himmel vorstellen, der über Dinge raunzt? Kannst du dir jemanden im Himmel vorstellen, der auch bloß nur eine Minute daran denkt, es gebe etwas, was er nicht tun oder haben oder sein oder zuwenden könne? Kannst du dir Knauserigkeit im Himmel vorstellen? Kannst du dir einen Engel vorstellen, der Nein sagt? Kannst du dir engelisches Selbstkasteien vorstellen?
Auf der Erde freilich hast du ungeöffnete Schokoladetafeln. Du hast sie dir selber die ganze Zeit versagt. Du sagst Nein zu dir selber und Nein zu deinen Kindern, während du Ja, und Ja, und Ja sagen könntest. Probiere das.
Lasse heute das Wort Ja von deinen Lippen stolpern. Lasse Ja dein Mantra sein. Sage Ja und mehr Jajaja. Sage: „Ja, ich will.“ Sage: „Ja, ich möchte das gerne.“ Lange in die Tasche deines Herzens, und Ja wird an jeder Stelle herausquellen.
Wenn du Ja sagst, sagst du Ja zum Leben. Rückflüsse kommen in allen Gestalten und Formen. Du möchtest sie gerne wegwenden um des … ja, um des was … zuliebe? Der Prinzipien wegen? Der Gewohnheit wegen? Du aber bist kein Automat. Es stimmt, du hast dich eventuell programmiert, Nein zu sagen, und nun programmiere dich selbst um, um einnehmenderweise Ja zu sagen.
Sofern jemand zu dir herkommt und sagt: Kann ich Ihnen helfen?, dann antworte mit Ja. Sofern jemand zu dir herkommt und um deine Hilfe bittet, sage Ja. Lasse deinen ersten Impuls sein, Ja zu sagen. Nimm in Betracht, Ja zu sagen. Ja ist angenehm und verlockend. Nein indessen kann ein Haltschild für eine unbekannte Möglichkeit darstellen.
Möglichkeiten sind keine gewissen Dinge. Es gibt beim Leben auf Erden nichts Gewisses, ausgenommen der Himmel hinter allem. Spähe um die Ecke herum. Lasse keine Gelegenheit zunichte gemacht werden, bevor sie sich erhebt. Es ist ein Klopfen an deiner Tür zu hören. Öffne sie.
HEAVENLETTER # 1823 – 18.11.2005 – Make Way for Ducklings
MACHE PLATZ FÜR ENTENKÜKEN
Gott redete …
Sofern du nicht dermaßen viele Gedanken hättest, würdest du dich glücklicher fühlen. Dein umherziehender Geist tut sich nach Ursache und Effekt um, er lässt dich auf dem Trockenen sitzen oder in einem Mahlstrom von sprudelnden Gedanken. Dein Geist versucht, viel aus Dingen zu machen, und du lässt ihn dabei.
Du machst eine Einstudierung aus dem, was jemand sagt, und du machst eine Einstudierung aus dem, was du dir selber sagst. Dein Geist wird zu einem brausenden Zug, der nicht halten und dich nicht aussteigen lassen möchte. Er macht eine Menge Lärm, während er auf einer einzigen Spur verbleibt.
Wärest du nicht glücklicher, wenn dich dein Geist nicht zu einem Ausflug mitnähme? Er nimmt dich die gleichen Hügel rauf und runter. Manchmal rutscht er aus. Mit Sicherheit verschleißen dich deine Gedanken, ein katapultierender Gedanke obendrüber auf dem nächsten. Und so schauen sich Meine Kinder nach mehr Lärm in der Welt um, um ihre eigenen Gedanken zu überdröhnen.
Du würdest lieber auf einer Achterbahn schreien und schreien, als mit deinen Gedanken alleine zu bleiben. Also, lasst Uns nun deine Gedanken höherheben. Wir wollen sie zu einem Gefilde nehmen, wo Gedanken für dich arbeiten und dich tragen, mehr wie eine Fackel, und nicht wie ein Handkoffer, der dich nach unten zieht.
Du kannst deine Gedanken anordnen. Du kannst deinen Geist von jenen Sackgassen wegnehmen. Du kannst deine Gedanken dem Willen überantworten, wundervoll zu sein. Deine Gedanken sind bereits machtvoll. Lasse sie ebenso wundervoll sein, und mehr Macht dir beigeben.
Was für ein Wert kann darin liegen, breitzutreten was unattraktiv ist? Was für ein Wert kann darin liegen, nicht nach oben zu schauen? Sofern du dich nach Schönheit sehnst, dann schaue sie dir an. Sofern du Freude anstrebst, dann spüre sie. Du kannst deine Gedanken zum Dienst anfordern. Gib einen Moment lang vor, dass deine Gedanken Entenküken sind, bringe sie in Reihe und zäune sie sanft ein, damit sie dorthin gehen, wo du sie haben möchtest, nicht so, dass du sie dem Zufall überlässt, nicht, dass du selber aus dir ein williges Opfer deiner Gedanken machst.
Lasse deine Gedanken Angestellte sein, die für dich arbeiten, die sich für dich umschauen, die dem Betrieb zugeneigt sind. Du wirst keine negativ eingestellten Beschäftigten behalten, die dir an jeder Ecke ein Bein stellen. Und doch spürst du eine Anhänglichkeit an deine Gedanken, so, als hättest du sie im Geist zu behalten, einerlei was.
Ich bedeute dir nicht, dass du deine Gedanken zurückpeitschst. Es bestimmt, sie werden wohl auf dich eingepeitscht haben, jetzt aber lässt du sie los ohne Groll. Sie hatten ihr Sagen gehabt. Sie sind wie ein übrig gebliebener Eintopf, den du wegwirfst. Du hattest genug gehabt. Du möchtest keine Überreste mehr. Du möchtest etliche frische Gedanken. Und du verdienst sie.
Ja, habe einen Gedanken, den du nie zuvor gehabt hast. Denke einen herrlichen Gedanken! Was könnte er sein. Benenne einige. Lasse sie kommen, und in dich hineinlaufen, und nimm in deinem Geist Platz. Lasse deine Gedanken Freunde sein, die du gerne rüberkommen sehen möchtest. Lasse deine Gedanken großartig sein, denn sie werden dich zu Größe regen. Sie werden Größe zu dir herziehen. Du wirst nicht in der Lage sein, von jener wegzukommen. Du wirst wie der Sieger sein, welchen ein Team auf den Schultern trägt. Du wirst zu Größe hochgewunden sein. Und all dies aufgrund deiner Gedanken.
Ich trage dir an, dich nicht mit Ursache und Wirkung zu befassen, aber zu erkennen, dass jeder Gedanke auf deiner Seite eine Wirkung hat, indes nicht zu versuchen, seinen Verlauf zu verfolgen. Lasse das, was für ein Gefühl dir deine Gedanken einfahren, den Stups darstellen, sie zu ändern oder sie zu behalten. Wie möchtest du dich gerne fühlen? Wie möchtest du gerne denken? Alsdann, was hält dich davon ab, ausgenommen ein weiterer Gedanke in deinem Kopf, der Raum in Beschlag nimmt, der dich bedrängt und frisches Denken wegschiebt?
Mache Platz für Entenküken neuer Gedanken.
HEAVENLETTER #1824 – 19.11.2005
DAS LICHT DER LICHTER
Gott redete …
Sieh in bewusster Wahl helles Licht, wie es deinen Kopf betritt. Bewege es mit deinen Händen zu dir hin, so wie du Wasser über dein Gesicht spritzen würdest. Geleite das Licht auf deine Weise herein. Fülle deinen Kopf mit hellen Strömen weißen Lichts, oder goldenen Lichts, wenn dir das lieber ist.
Aus den Verstecken deines Geistes wird dieses helle Licht anfangen, die Blutkörperchen deines Körpers zu füllen. Dieses Licht wird dich durchströmen, so, wie es vom Himmel her strömt. Dieses Licht wird dich durchkreisen, und dann wird es sichtlicherweise aus dir entströmen. Du wirst spüren, dass dein ganzer Körper von diesen gleichen weißen Licht umgeben ist, das durch dich hindurch strömt und in Freude hinein ausbricht. Dieses Licht könntest du Aura nennen. Auf jeden Fall ist es Licht. Es strahlt jetzt auf einen Zentimeter aus. Ein Zentimeter wächst einen Zentimeter und wird zu zweien, und dieses güldene Licht fängt an, sich bis in die Ecken des Raumes, in dem du sitzt, hinein zu verbreiten. Sodann passiert es die Mauern und begrüßt deinen Garten. Das Licht geht schlicht durch Begrenzungen hindurch. Grenzen sind für dieses Licht nichts.
Und nun geht das Licht weiter, bis der ganze Globus der Erde sich in weißem Licht versteckt sieht. Von der Erde aus erfassen die weißen Licht-Ritter die Galaxien darüberhinaus, solange bis du begreifst, dass es nichts als Licht gibt, das du atmest.
Mit dem Entschwinden der Begrenzungen ist Licht da. Grenzen binden nicht länger. Du wirst sie durchbrechen. Du wirst durch sie hindurch brechen, nicht wie die Polizei, die eine Tür eintritt, sondern wie Gottes Licht, das hereinkommt, als gäbe es gar keine Begrenzungen, die es zu durchbrechen gelte, was ja der Fall ist.
Oder sieh die Begrenzungen wie Bänder, die du durchreißen musst, während du das Rennen gewinnst.
Oder sieh die Begrenzungen wie Wolken, die fortschweben.
Oder sieh überhaupt keine Grenzen. Grenzen sind schlicht Gedanken, die deinen Kopf betreten haben. Und jetzt zerstreut sie Mein Licht.
Ich biete dir Mein Licht dar, und Ich bitte dich, es zum Einsatz zu bringen. Geliebte, füllt euer Herz damit. Füllt die Tasse des Lebens. Lasst euer Leben entzündet sein.
Verbleibt versichert in dem Licht Gottes, das ihr als Liebe kennt. Nichts als Liebe füllt euch. In nichts anderem als in Liebe lebt ihr. Lasst die Liebe das Feld eures Lebens sein. Seid ein Veranschaulichender von Liebe, in welcher Form sie sich euch auch darbiete.
Seht das Leben als eine Parade. Als was möchtet ihr in Umlauf sein? Als was möchtet ihr hereinfahren? Möchtet ihr für Mich in einem formidablen Floß fahren?
Auf Erden gibt es Licht wie im Himmel. Vom Licht her seid ihr gekommen, und Licht seid ihr, und zum Licht kehrt ihr zurück. Was ist also alldas des Aufhebens wert? All das Getue ist ein Gerangel, ein winziges Gerangel auf einer imaginierten Oberfläche. Imaginiert oder nicht, fülle die Oberfläche mit Licht, als ein erinnernder Gemahner an das Wahre Licht, das existiert, und das alles ist, was existiert. Es liegt ein Verdienst darin, dein Licht zu bestätigen und anzuerkennen. Ausgehend von deinem Licht wird das Licht bekannt.
Du bist kein Zerstäuber von Licht. Du bist Licht. Du bist voll und ganz Licht. Kannst du womöglich so etwas denken, dass ein Streichholz, das Ich anmachte, ausgehen könnte? Denkst du, es gebe etwas, das womöglich Mein Licht dimmen könnte? Nein, Mein Licht überscheint die Dunkelheit. Mein Licht ist die Abwesenheit von Dunkelheit, und somit ist es das deine.
Wie kroch die Dunkelheit in das Leben auf Erden, fragst du.
Ich antworte: auf die gleiche Weise, wie es hineinkroch, wird es hinauskriechen. Das Licht möchte die Gegenwart von Dunkelheit nicht zulassen. Mehr Licht herein, mehr Licht hinaus. Drehe alle Lichter an, und wo dann kann sich die Dunkelheit versteckt halten? Die Dunkelheit hat keine andere Wahl, als sich zurückzuziehen, und du hast keine andere Wahl, als Licht hereinzulassen. Hier liegt kein Geduldsspiel vor. Kein hochtrabender Gedanke ist nötig. Um Licht hereinzulassen, lässt du Licht herein. Zunächst lässt du es in dich selbst hinein. Hereinlassen, indem du es anerkennst. Bekräftige jetzt, dass du aus Licht gemacht bist, und dass du entzündet sein, und dass du Licht für die ganze Welt geben sollst, damit es zu sehen ist.
HEAVENLETTER #1825 – 20.11.2005 – Heaven Is Not a Physical Place
Der Himmel ist kein physischer Ort
Gott redete …
Du fürchtest unbekanntes Terrain. Doch vor dir liegt nichts Unbekanntes. Das Große Bekannte liegt vor dir. Doch du hast die Begebenheiten mit dem durcheinander gebracht, was vor dir liegt. Begebenheiten sind Ereignisse. Auf lange Sicht bedeuten sie nicht viel, indes kannst du sie zum Allerwichtigsten machen. Das ist eine beschränkte Wahrnehmung. Alle Ängste entstammen beschränkter Wahrnehmung. Aus halb gedachten Gedanken, mit einem offenen und einem geschlossenen Auge, fürchtest du das, was du fehlwahrgenommen hast.
Vielleicht warst du im Leben ein Sprinter. Vielleicht hast du den Markierungszeichen mehr Aufmerksamkeit gezollt, als dem, wohin du unterwegs warst. Vielleicht hast du dein Leben in Metern abgemessen.
Es existiert für dich und dein Leben mehr, als deinem Auge begegnet. Solange Vorkommnisse die Ausweitung deines Lebens darstellen, befindest du dich stets an der Schwelle von etwas. Sobald das der Fall ist, ist dir etwas entgangen. Etwas ist dir entkommen. Du bist dir selbst entkommen. Schwelle meint, du befindest dich an der Kante von etwas. Springe.
Du willst nicht immerzu an der Kante stehen.
Für dich gilt es nicht, vor Angst verzehrt zu werden. Du gräbst sie fortwährend aus. Du rufst die Angst in die Existenz. Denke darüber, was das bedeutet. Benote dein Leben nicht mit Ängsten. Zähle sie nicht. Sie sind ungnädige Mücken, die dein Sichtfeld behindern. Habe eine gute Sicht, und du wirst keine Ängste haben. Du kannst besser sehen.
Du spürst die Angst körperlich. Das sagt dir, dass Ängste die Dichte der Erde sind. Hättest du keinen Körper, wovor würdest du dich fürchten? Was gäbe es zu fürchten? All deine Befürchtungen sind im Physischen umschlungen. Du gibst dem Körperlichen mehr Wichtigkeit, als es hat.
Der Boden unter dir verschafft dir Trost, doch Die Himmel oben sind dein Fundament. Schenke den Himmeln oben mehr Aufmerksamkeit, und deine Ängste haben nirgendwohin zu gehen, außer fort. Deine Ängste sind ein Zauberspruch, den du über dich ausgesprochen hast. Geht fort, ihr Ängste. Deine Ängste sind ein Netz, in das du hineingelaufen bist. Dennoch, du kannst deine Ängste entwaffnen. Sie sind unbewaffnet.
Ängste sind Anklebefiguren, die in einer Schießgalerie aufgestellt sind. Die eine geht runter, und die andere klappt hoch. Und die gleiche klappt wieder hoch. Wer allerdings sieht die Ängste? Und wer schießt auf sie? Lass sie einfach sein. Geh von deinen Ängsten weg. Schau nicht zurück.
Angst ist eine bestimmte Art von Erdenergie. Sie hat ihre eigene Elektrizität. Sie ist ihr eigener Stromleiter. Du hast eine weitaus höhere Schwingung als Angst.
Sogar jetzt, inmitten der Angst, während du stattdessen an die Liebe denkst, ändert sich deine Physiologie. Liebe. Gott. Schönheit. Fröhlichkeit. Verfolge jene, anstelle deiner mannigfaltigen Ängste. Lass die Liebe dich einholen, und lass die Angst hinter dir.
Wieso solltest du unablässige Angst mit dir herumtragen?
Hast du nicht deine Ängste genährt? Sie mit Vorstellungen gefüttert, jene vor ihr hin gehalten, ihnen deine größte Aufmerksamkeit gezollt? Drehe deine andere Wange zu. Drehe sie von der Angst fort und der Liebe zu. Denke an Meine Liebe für dich. Ein einzelner Gedanke an Mich ist mehr wert als all deine Ängste, als all deine Tränen.
Hast du befürchtet, dass Ich dich nicht liebe? Hast du deine Ängste derart hoch aufgeschüttet?
Genug nun der Rede über die Angst. Wieso sollten Wir Unsere Zeit der Angst widmen, während Wir schlicht miteinander in Liebe sein können. Lasst uns in Unserer Liebe verzaubert sein. Unsere Existenz ist Liebe, nicht weniger.
Wo Liebe ist, löst sich das Ego auf. Das Ego ist egoistisch. Die Angst ist egoistisch. Die Liebe ist es nicht. Die Liebe übersteigt sowohl das Egoistische als auch das Uneigennützige. Die Liebe existiert als Liebe, und ist nicht in Sektoren aufgeteilt. Ob du es nun akzeptierst oder nicht, du stehst in Liebe. Soeben in diesem Augenblick tust du das. Die Liebe macht die Angst rückgängig. In Meinem Königreich ist kein Platz für Beide. Du bist, wo Ich bin. Du bist in Meinem Königreich, wenn du das bloß sehen wolltest.
HEAVENLETTER #1826 – 21.11.2005 – Despite Anything
Trotz allem
Gott redete …
Wenn du sagst: „Trotz diesem und jenem“, sprichst du von der relativen Welt. Sobald es sich auf den Himmel beläuft, gibt es kein zum Trotz. Im Himmel gibt es keine Ausnahmen. Es gibt nichts, was beiseite zu schieben ist. Was könnte ein Engel sagen? „Ich bin trotz meiner Flügel glücklich.“ Oder: „Trotz meines Lebens auf der Erde geht es mir jetzt gut.“ Oder: „Trotz alldem, was auf der Erde vor sich geht, bin ich jetzt im Himmel.“
In der Welt schaut ihr euch nach Ausnahmen um, und das sind Ausflüchte.
Auf der Erde könnte sogar ein Held sagen: „Trotz Hindernissen siegte ich.“ Wieso, es konnte ebenso sein, dass er aufgrund der Hindernisse siegte! Vielleicht war jede angenommene Schwäche eine Nute in seinem Gürtel des Erfolgs.
Nun möchte Ich das Wort „trotz“ benutzen, um einen Punkt herauszustellen: Allem, was Ich euch gegeben habe, zum Trotz, findet ihr Fehler. Trotz aller Geschenke und Segnungen findet ihr Klagen. Trotz aller Liebe, die euch gegeben wurde, kann es sein, ihr bemerkt sie nicht. Trotz des weißen Monds, der euch hinterhergeht, fühlt ihr euch allein. Trotz der Anlässe für Lachen weint ihr. Trotz des Ozeans seid ihr ausgetrocknet. Trotz des Himmels grübelt ihr über die Erde.
All das soll besagen, dass du weder Mir noch dir selbst genügend Glauben schenkst. Du bist rasch dabei, auf Verbindlichkeiten hinzuweisen, und langsam darin, deinen Wert zu entfalten.
Ich würde gerne heute jedwede Negativität abschaffen. Alles, was euer Herz und die Welt nicht mit Erhebung erfüllt, ist negativ. Alles, was weniger ist als positiv, ist negativ. Alles, was weniger ist als Liebe, ist es nicht wert, darüber zu reden.
Diese Herangehensweise wird alles Schwatzen beseitigen. Sie wird alle Vergleiche beseitigen. Sie würde die meisten Aufmerksamkeitsfelder der Welt tilgen.
Und doch – trotz aller Negativität der Welt triumphiert die Liebe.
Und dem, was du denkst, zum Trotz, triumphierst du ebenfalls. Tag für Tag triumphierst du. Du stehst aus dem Bett auf. Du rasierst dich. Du gehst zur Arbeit. Du fährst durch den Verkehr. Du isst im Stehen. Du kommst nachhause, wo du herzlich begrüßt wirst, oder nicht. Und du fährst mit deinem Leben fort. Du meinst, du führst es, wie du es gemäß deiner Befähigung nicht besser kannst, aber du lotest deine Fähigkeiten noch nicht aus.
Was du auch denkst, es gibt mehr für dich, als du anerkennst. Was du anerkennst, ist ein aus der Ferne zu hörender Schrei weit von deiner Befähigung entfernt. Öffne alle Fenster und Türen. Lasse die Sonne herein, und lasse deine Befähigung hinaus.
Welcher IQ dir auch durch den einen oder anderen Computer beigeordnet wurde, verdopple, verdreifache ihn. Selbst wenn du zurzeit nicht gut Mathematik bist. Es gibt nichts, nichts, was dich zurückhält, mit der Ausnahme deiner Akzeptanz von Beschränkungen. Es gibt nichts, was deine Hände festbindet, mit der Ausnahme deines Geistes. Es gibt nichts, was du nicht genießen kannst, mit der Ausnahme, während du bestimmst, wo und wann du Freude haben kannst, unterdessen du sie trotz jeder Angelegenheit stets zu jedem Zeitpunkt haben kannst. Selbst trotz deiner irrigen Geistesverfassung kannst du Freude haben. Du bist dafür bestimmt, sie zu haben. Habe sie also.
Wirf all Wörter fort, die dich fesseln. Nimm all jene Gedanken fort, denen du ein Echo erteilst. Wirf alles Falsche raus, und stelle das Richtige nach vorne. Akzeptiere nicht mehr länger Beschränktheit. Beschränktheit ist ein Widerspruch gegen das Leben. Lebendigkeit bedeutet im Grunde Freiheit von Begrenzungen. Von was du auch ausbrechen möchtest, brich aus ihm aus. Durchbrich die Fesseln, die dich davon abgehalten haben, in die Höhe zu fliegen. Du hast keine Flügel, trotzdem kannst du fliegen.
HEAVENLETTER #1827 – 22.11.2005 – What Is the Use of Unused Love?
Welchen Nutzen hat nicht in Gebrauch genommene Liebe?
Gott redete …
Wenn du weißt, dass der Himmel existiert und dass Ich Gott bin, wieso solltest du dann durch irgendwas zerfetzt werden? Eine Steinschleuder eines jungen Menschen kann einen Riesen zum Halt bringen, was aber kann den Himmel und was kann Mich zurückhalten? Keine Atombombe. Die Testläufe deiner Tage nicht. Die größten Ängste nicht.
Du zerfetzt dich, weil du einen Augenblick lang meinst, es stehe etwas auf dem Spiel. Nichts steht auf dem Spiel, Geliebte, außer euer Gemütszustand.
Du kennst öfters nicht einmal den Namen deiner Ängste, allerdings machst du vor ihnen den Kotau. Namenlos, so fügst du sie deiner Unterschrift bei. Deine Hand zittert, während du schreibst, und unbezeichnete Angst schreibt ihren Namen nieder. Was du auch befürchtest, das wird geschehen; die Angst, mit der du herumfuchtelst, ist furchterregender.
Meinst du, du seist dazu verpflichtet, Angst zu haben, meinst du, dies sei deine Verantwortung? Dann wirst du zu einem Wachhund. Dir kann nur das abhanden kommen, was nicht dir anliegt, es zu behalten. Du fürchtest, du könnest dein Geld verlieren, allerdings hat Geld nicht deinen Namen auf sich. Du fürchtest, dass deine Grasnarbe verdorrt; es ist eine Illusion zu meinen, das Gras auf dem Rasen vor dem Haus sei das deine. Das Gras, was wächst und verdorrt, ist überhaupt nicht das deine. Es gibt kein Besitztum, was das deine ist. Dein Körper ist nicht dein. Alle Schätze der Welt sind dir geliehen. Eine Leihgabe ist ein zeitweiliges Geschenk. Früher oder später gibst du sie zurück. Sobald es sich in der Welt auf Besitztümer beläuft, hast du bereits zur Kenntnis genommen, dass du sie eines Tages weiterzureichen hast.
Verbeißt euch nicht in all das, was zeitweilig ist. Habt ihr nicht geschworen, dem Besitz zu dienen, sich um ihn zu sorgen, euer Auge darauf zu halten, euch ihm zuzuwenden, so, als wäre er euer eigen?
Es gibt auf der Erde eine Sache, die ihr verpflichtet seid zu tun, und das ist lieben. Ihr seid dazu verpflichtet, weil Liebe euch innewohnt. Eben so, wie ihr Höhe habt, um mithin aufrecht zu stehen, so habt ihr Liebe, um sie mithin in Gebrauch zu nehmen. Welchen Nutzen hat nicht in Gebrauch genommene Liebe?
Es gibt nichts, was der Liebe gleich ist. Bringt eure Liebe zum Glänzen, wie ihr das bei euren Möbeln tut. Lasst euer Herz glänzen.
Die Furcht weicht von der Liebe ab. Ängste sind ärgerliche Fliegen, allerdings halten dich Mücken nicht davon ab, dort hin zu gehen, wohin du möchtest. Ängste, große wie kleine, mögen sich ja durchaus auf dir niederlassen, aber sie haben nicht zu bleiben. Ja, im Eigentlichen gibt es keine kleinen Ängste, denn alle Ängste blähen sich zu großen auf. Sie sind riesige Schatten, die deine Sicht behindern. Ein Schatten kann auf dich fallen, aber das bedeutet nicht, er hat dich zu unterhöhlen. Angst hat bei dir keine Wirkungen zu zeigen.
Du sagst, du möchtest Ängste nicht, und doch klammerst du dich an ihnen fest.
Gesunder Menschenverstand und durch Ängste gefesselt sein sind nicht das gleiche. Sei beim Überqueren einer Straße achtsam, allerdings ist jede Sache, die dich beklommen macht, ein Double für die Angst selbst. Die Angst erinnert sich auf alle erdenkliche Weise an dich.
Genug von der Angst, von diesem sich aufplusternden Drachen. Lasst Uns über Liebe reden, ein Schimmel, der vom Westen heran galoppiert kommt und dich vor der Angst rettet. Zolle der Liebe die Aufmerksamkeit, die du der Angst gezollt hast.
Sobald eine Angst auftritt, kehre deine Aufmerksamkeit zur Liebe. Sobald ein Problem in Erscheinung tritt, kehre deine Aufmerksamkeit zur Liebe. Sobald irgendwas passiert, kehre deine Aufmerksamkeit zur Liebe.
Der Himmel existiert, und du hast einen Gott der Liebe. Womit sonst gilt es vertraut zu sein als mit der Liebe? Was sonst ist da, um es zu haben und auszugeben? Was ist für dich da, zu sein?
HEAVENLETTER #1828 – 23.11.2005 – If Your Table Is Full
Sofern eure Tafel voll ist
Gott redete …
Sofern eure Tafel voll ist, lasst euer Herz desgleichen voll sein.
Sofern ihr mehr zu essen habt, als ihr essen könnt, und es ist niemand, der hungrig ist, in eurer Nähe, dann reicht eure Gedanken an Fülle jenen zu, die hungrig sind. Sendet ihnen ein Bildnis eurer Freude.
Sowie ihr euer Essen segnet, segnet ebenso jene, denen es noch ansteht, Essen zu sich zu nehmen. Teilt die Fülle eures Herzens mit ihnen. Unter Umständen könnt ihr die Speisen auf eurer Tafel nicht teilen, aber euer Empfinden des Wohlergehens könnt ihr teilen.
An euch ist es, Freude aufrechtzuerhalten, und sie nicht zu verunzieren. Lasst Freude überquellen, nicht fehlen. Bereitet in eurem Herzen Toasts für jene zu, die an diesem Tag oder an einem anderen Tag nichts zu essen haben.
Freut euch, dass ihr zu essen habt, und esst mit Vergnügen. Dies ist das mindeste, was ihr für jene tun könnt, die nichts zu essen haben.
Sendet eure Danksagungen hinaus in die Welt.
Jene, die gesegnet sind, senden Segnungen.
Alle, die Meine Worte lesen, sitzen im Schoß des Luxus. Wie ihr dem Hunger entkommen seid, das wisst ihr nicht. Wieso der eine Mensch zu viel zu essen hat und ein anderer nichts, ist mehr, als ihr erfassen könnt, und es ist auch mehr, als ihr ausstehen könnt.
Es ist von Bedeutung, dass ihr eure Freude nicht vertut. Knapst nicht mit ihr. Seid herzlich. Freut euch, eure Liebe mit der Welt zu teilen. Lasst die Speisen auf eurem Tisch ein Symbol für das Gewahren der Fülle von Liebe sein, und teilt in der Folge euer Gewahrsein voller Freude, so wie ihr euer Essen teilen würdet, wenn ihr bloß wüsstet Wie.
Streckt eure Arme um einen Jeden in der Welt herum, und sagt ihnen Dank. Dankt selbst den Hungrigen, dafür, euch wissen zu lassen, wie gesegnet ihr seid. Bringt deren Seelen näher heran zu den eurigen. Ladet eure Herzen zu einem Festessen der Überfülle der Liebe. Es kann sein, euer Haus hat keinen Platz für Alle. In eurem Herzen ist mehr als genug Raum. Ich machte das so.
So wie Mein Herz umfängt, so tut es auch das eure. Möge Liebe für alle fühlenden Wesen alle Herzen umranken.
Lasse keinen einzigen hungrig nach Liebe sein. Lasse niemanden von deinem Herzen abgängig sein. Gewähre Allen Zugang. Halte niemanden draußen. Das Fest des Thanksgiving ist in deinem Herzen.
Und so reicht eure Gedanken rund um die Welt aus, so wie ihr in der Tischrunde Süßkartoffeln weiterreicht. Reicht Wärme zu. Reicht die Vielgestaltigkeit zu. Füllt die Herzen, so wie ihr die Teller voll macht.
Weint nicht um Jene, die bei eurer Tafel bloß durch die Fenster hereinschauen können. Heißt stattdessen deren Herzen willkommen. Weint nicht, dass ihr habt, was ein Anderer nicht hat. Freut euch.
Stellt euch Essen auf eurem Tisch vor. Stellt euch eine Ansammlung von Leuten vor, die sich auf einem Berggipfel oder in einem Tal treffen, und Alle finden Worte des Dankes in Anbetracht der Speisen, die sie zu essen gedenken. Seht, wie die Teller voll gemacht werden. Seht freudige Gesichter. Seht Speisen überall.
Seht gekochte Speisen. Seht Speisen, die am Wegesrand wachsen. Seht Fruchtbäume. Seht Beeren, wie sie gepflückt werden. Seht Scheffel an Speisen, die Allen auf deren Nachfrage hin ausgereicht werden.
Sei der Bauer, dessen Freude es ist, Essen anzubauen. Trage die Nahrungsmittel zu Markte. Beliefere die Haushalte mit ihnen. Lasse deinen Karren voll sein. Füttere das Pferd, das den Karren zieht. Lege ihm eine Girlande um den Hals.
Sei der Zauberer, der ein einzelnes Reiskorn in tausende verwandelt.
Biete der Welt als Ganzem bescheidene Dargebote.
Sofern du das Essen auf deinem Teller gerne jemandem, der nicht gegessen hat, geben möchtest, gib es in deinem Sinn jemand anderem in einem anderen Land, und sieh, wie jener es entgegennimmt. Nimm Goldteller und Bananenblätter dazu her. Schlage dir Kokosnüsse von den Bäumen und spalte sie auf. Gib jedem Milch zum Trinken.
Du weißt nicht, was deine Gedanken vermögen. Du kannst mittels des Wunders deiner Gedanken andere Länder und dein eigenes Land mit Speisen reichlich versorgen. Lasse keinen Küchenschrank leer sein in deinen Gedanken. Sowie in deinem Herzen Dankbarkeit ist, kann einem ausschließlich das sehnliche Verlangen zu teilen unterkommen, und teilst du in diesem Augenblick, so viel du kannst. Schicke Blumen. Schicke Speisen. Fülle die Speisekammern. Die Speise des Gedenkens, welche die deine ist, wird die ihre sein. Du hast Weinstöcke gepflanzt. Du wirst Brunnen gegraben haben. Der Geist des Menschen, der derart viel geschaffen hat, Erwünschtes wie Unerwünschtes, kann nunmehr Überfluss und Wohlstand für Alle erschaffen. Wirf nicht die Hände in die Höhe und gib dabei nicht zu verstehen, es gebe nichts, was du tun könnest. Ich habe dir soeben gesagt, was du mit deinen Gedanken anfangen kannst, daher segne nunmehr Alle in Meinem Namen.
HEAVENLETTER #1829 – 24.11.2005 – Let Your Life Speak for You
Lasst euer Leben für euch sprechen
Gott redete …
Lasst einen jeden Tag einen Thanksgiving Day sein.
Seid dankbar, dass ihr Leben habt, und ihr werdet euch nicht über es beschweren.
Seid dankbar für euer Essen, und ihr werdet euch nicht über es beschweren.
Seid dankbar, und ihr werdet keine Klagen führen.
Es bedarf der Arroganz, um sich zu beklagen!
Es bedarf des Gewahrens, um dankbar zu sein.
Ich habe umfassendes Gewahrsein, und Ich bin für dich dankbar. Ich freue Mich, dass du bist. Ich bin froh, dass du existierst, und dass du existierst, um Mich der Welt an den Tag zu legen. In deiner schieren Existenz bringst du Mich ans Licht. Jedes Mal, wenn du Danke sagst, offenbarst du Mich, den größten Danksager auf der Welt.
Legt Mich an den Tag, Geliebte. Gebt Meine Segnungen den Blicken frei. Lasst Meinen Willen erkennen.
Ich werde gar in der kleinsten Ameise gefunden. Meinst du nicht, Ich sei in dir zu finden?
Sei es, du bist ein Verworfener, sei es, du bist ein Heiliger, du hast in Meinem Herzen Wohnung. Entgegen der allgemeinen Überzeugung, richte Ich nicht. Zuvörderst sehe Ich über das hinaus, was die Welt sieht und was du eventuell veranschaulichst. Ein jedes Seinswesen auf der Erde wirkt in Abstimmung mit seiner angeblichen Befähigung. Ich sage ungerne Befähigung, weil deine Befähigung umfassender ist, denn du einsiehst. Sofern in der Welt Alle gemäß ihrer getreuen Befähigung zugange wären, gäbe es keinen Bedarf an Meinen Worten. Ihr hättet sie nicht nötig. Daher würde Ich sie euch nicht zukommen lassen. Wir würden stattdessen schlicht singen.
Meine Worte sind eine große Gabe, und, nicht anders als du, dienen sie einem kolossalen Zweck. Meine Worte fallen in die Ohren, welche hören, und in taube Ohren desgleichen. Sowie Meine Worte zur Erde gelangen, kommen sie zur Erde. Du erhältst sie, und ihr siebt sie in eure Anlage der Dinge hinein. Geliebte, Meine Worte haben kein Filtern nötig. Erteilt ihnen einfach bar jedweden Ermessens bei euch Zugang. Lasst sie einfach euer Herz betreten. Nehmt sie hin wie Regen. Ihr lasst nicht den einen Regentropfen zu und einen anderen nicht. Regen ist Regen. Meine Worte sind Meine Worte.
Meine Worte sind Meine Kraft, durch Schichten des Bewusstseins heruntergesiebt, und sie gehen auf dir nieder, den Hörer von ihnen. Ob du nun Meine Worte liest oder nicht liest, du vernimmst sie. Sie sind wie Musik, die durch die Luftwellen hindurchwandelt. Ob du das Radio an- oder ausgestellt hast, die Musik ist da. Du hast Mich mehr als ein Mal vernommen. Meine Liebe begibt sich durcheinander durch dich hindurch.
Heute ist ein guter Anlass für Liebe. Du liebst nicht ohne Dankbarsein. Du liebst nicht das, was du nicht wertschätzt. Insofern als es dir gilt, Alle zu lieben, wertschätze demnach Alle. Würdige, woher jemand kommt, ob du die Bewandtnis nun magst oder nicht magst. Würdige das Leben. Das Leben ist für jedermann auf der Erde bestimmt. Es ist nicht bloß für die sogenannten Heiligen angelegt. Es ist für jeden und für seinen Bruder bestimmt, und jedermann ist Bruder.
Sofern Ich, Gott, für eine jede Seele auf der Welt Dankbarkeit empfinde, vermagst du fortan geringeres? Sofern Alle Meine Söhne und Töchter sind, wer ist nicht dein Bruder oder deine Schwester? Seid ihr nicht Vögel, die aus dem gleichen Nest herausfielen?
Gebt daher jeden Tag den Hungrigen zu essen. Seid dankbar, dass ihr das könnt. Geht daher den Scharen der Menschheit mit einem Willkommen entgegen. Seid dankbar, dass ihr das könnt. Heißt ihren Wagemut willkommen, auf der Erde am Leben zu sein. Heißt ihre Gegenwart willkommen. Heißt willkommen, was sie für euch tun, und heißt willkommen, was ihr für sie tut.
Sowie ihr Alle zu dem Schmaus willkommen heißt, sagt ihr Dank. Ihr sagt an Meiner Stelle Dank. Eure Stimme wird nebst der Meinigen vernommen werden. Euer Stillschweigen wird nebst dem Meinigen vernommen werden.
Bringt euer absichtsvolles Ansinnen in eurem Herzen zur Sprache. Dies ist hinlänglich. Meine Worte sind Wahrheit, die euren aber sind öfters die Dinge nicht so genau nehmend. Ich weiß, ihr möchtet gerne für jeden und alles dankbar sein. Bringt euer Verlangen in der Stille eures Herzens zum Ausdruck. Seid dankbar, dass ihr gerne dankbar sein möchtet. Lasst euer Leben für euch sprechen. Es spricht fürwahr für euch.
HEAVENLETTER #1830 – 25.11.2005 – The Waters of Life
Das Wasser des Lebens
Gott redete …
Heilig sind die Wasser des Lebens. Heilig sind die Seinswesen, die die Wasser des Lebens trinken. Heilig ist das Leben auf der Erde. Es ist eine heilige besondere Ehre, in einem Menschen-Leib auf der Erde am Leben zu sein. Meintest du, es sei ein Malzeichen wider dich? Eine Art Schmach vielleicht, auf der Erde ein Kind zu sein?
Sofern die Erde nach einer Art niederer Welt aussieht, ist es deswegen, weil du ihre Zusage nicht eingesehen hast.
Was für Zutaten auf der Erde, meinst du, fehlen, sodass das Leben auf der Erde weniger als heilig sein solle?
Sofern Ich, Vater und Mutter Gott, heilig bin, wie kann dann Meine Nachkommenschaft minder sein? Wie kannst du minder sein? Wie kannst du dich als Arbeitsesel sehen? Oder als einen Dieb oder eine Schande? Du räumst dir ein, was du dir einräumst. Du versagst dir, was du dir versagst.
Du machst allerhand Dingen Vorwürfe. Du rügst Mangelzustand auf Mangelzustand. Aber für eine jede angebliche Entbehrung in deinem Leben hast du die Zuständigkeit inne. Das Leben ist nicht entweder/oder, Geliebte. Es ist eine endlose Liste an Möglichkeiten. Was ist so hübsch an entweder/oder? Sind nicht und und und und und und und … besser?
Jedermann liegt in dem richtig, was er von dort her, wo er steht, wahrnimmt. Sofern du nicht magst, was du siehst, dann rühre dich und stelle dich woanders hin, wo du besser sehen kannst. Du siehst tausende Möglichkeiten, Geliebte, Geliebter, nicht bloß eine oder zwei.
Du bist der, der dir selber ansagt, du könnest etwas nicht haben. Du hast dich nicht hinreichend geliebt, um es dir zu erteilen. Du hast vor dir selber einbehalten, derweil du hättest geben können.
Von jetzt an bist du derjenige, der gibt. Mache den Anfang, indem du dir selber gibst. Sofern du Durst hast, trinke. Was ist denn zu erzielen, falls du es nicht tätest? Mache den Anfang damit, in einer Welt der Überfülle zu leben. Überfluss ist dein. Bejahe, dass es so ist.
Die Welt, so wie sie einem aussieht, ist aus deinem Geist hervorgewachsen. Ändere deine Gedanken, und eine andere Welt wird aus deinem Bewusstsein zutage treten. Dem Potential ist es zugedacht, umgesetzt zu werden. Dem Potential ist es nicht zugedacht, weit weg zu sein. Es ist nicht angelegt, bloß ein Traum zu sein.
Du stehst mit der Erde in Verbindung, ebenso wie du mit dem Himmel verbunden bist. Keines von beiden ist aus deinem Bezirk heraus. Die Erde wird als Erde gedacht, und der Himmel wird als Himmel gedacht. Kann das Leben auf der Erde nicht Himmel sein? Schaue nicht zurück. Schaue stattdessen in Meine Augen. Sieh, was du in Meinen Augen sehen kannst, welche weiter als die deinen sehen.
Wieso bloß sollte jemand nach hinten schauen mögen? Wieso bloß sollte jemand zurückschauen und sich äußern mögen, die Erde sei niemals der Himmel gewesen, sie sei tatsächlich das glatte Gegenteil gewesen? Lasst Uns die Idee des Gegenstücks und die Idee von entweder/oder tilgen.
Die Erde wächst zum Himmel hin. Mit jedem Ausdruck des Wohlwollens, mit einem jeden Augenblick des Friedens in deinem Herzen, und mit Meiner Huld schlägst du die Vorhänge zum Himmel auf. Du hebst die Erde höher. Du machst sie leichter. Wer sagte denn, das Leben auf der Erde hätte eine Bürde zu sein? Wer sagte, es könnte auf Erden nicht so sein wie es im Himmel ist?
Ihr habt an Missgeschick geglaubt. Ihr glaubt an Gut-Glück-Haben und an Pechhaben, auf Pechhaben aber habt ihr gesetzt. Ihr habt den Tod des Leibes und den Aufstieg einer Seele zum reinen Himmel als eine Tragödie bezeichnet. Ihr seht Leben oder Tod. Ihr seht Gutes oder Schlechtes, und deswegen verurteilt ihr euch zu einem Leben von diesem oder jenem. Weitet euer Gewahren aus.
Wasser ist heilig, und ihr seid heilig. Heilig sei das Leben auf der Erde. Heilig sei euer Gewahren des Gewahrens. Lasst euren Geist wie einen zusammengefalteten Fächer sein, der aufgeht. Lasst euren Geist wie einen Schirm sein, der unablässig am Sich-Öffnen ist und zum Himmel hochreicht, von wo der tränkende Regen herrührt.
HEAVENLETTER #1831 – 26.11.2005 – A Certain Song is Sung
Ein bestimmtes Lied wird gesungen
Gott redete …
Du bist die Wellen des Wassers, die anscheinend von Menschen, die in euer Leben einbiegen, herumerzählt werden. Du steigst auf den Wellen hoch und gehst runter, dennoch bist du es, der das Boot rudert und rauf und runter geht. Es bist du selber, der es bewerkstelligt, dass du dich in zahlreichen Weisen fühlst.
Die ganzen Leute an den Küsten deines Lebens sind du. Was immer sie aus dir heraus bringen, es bist du, was sie an den Tag schaffen. Auf der Oberfläche des Lebens seid ihr ungezügelte Furcht und Negativität, während ihr überdies ein Liebe-Kapitän seid und während all das schön ist. Der Kapitän trägt eine weiße Uniform, die Schwingen der Achselstücke versinnbildlichen Liebe.
Es gibt kein Schuldhaben, und es gibt kein Sich-Entschuldigen. Ein Orchester spielt auf. Die tiefen Töne haben ebenso ihren Platz wie die hohen. Jeder ist wertvoll. Jeder verschmilzt in den anderen.
Ein Maler gebraucht die Farben seiner Palette. Keine Farbe ist eine Schmach. Sie ist die Farbe, die sie in dem Augenblick ist, in dem sie sie ist. Eine Knospe eines Rosenbusches knospt jetzt, eine andere später. Ein Zweig, auf den du trittst, gibt nach und bricht, und ein anderer schnappt hoch. Alles ist, wie es ist. In einem Moment wird es sich verwandeln, jetzt im Augenblick aber wird ein bestimmtes Lied zu Gehör gebracht. Später wird es ein anderes sein. In dem, was Zeit genannt wird, ist bereits ein weiteres.
Die einzige Konstante ist Gott. Das, was zwischen Uns vor sich geht, verherrlicht das Leben. Dementsprechend ist das, was zwischen Uns vor sich geht, herrlich. Es preist die Liebe. Liebe hallt in ein Lied hinein nach. Wir schauen einander in die Augen, und im Nu gerät die Welt ausgeweitet in ursprüngliche Liebe hinein. Sie expandiert in den Ursprung der Liebe.
Die Quelle ist Sein. Seien ist am Promenieren, und Wir haben das scheinbare du und das scheinbare Ich an Uns, alldieweil Wir schlicht Seiend sind. Seiend ist Seiend, und Wir sind Seiend. Wir sind Ein Seienswesen in dieser Ewigkeit, auf der wir Platz nehmen. Wir sitzen auf Uns Selber, denn Wir sind Ewigkeit. Wir sind Ewigkeit, im Spiegel am Tanzen. Wir sind Ewigkeit, hinter sich selber herseiend. Wir schließen auf die Ewigkeit auf, welche in den allerinnersten Durchlässen Unserer Herzen stillstehend bleibt.
Wir betrachten das relative Leben in dreifacher Weise. Die eine ist die – zu sagen, es ist, wie es sein soll. Der Baum fällt zum richtigen Zeitpunkt an der rechten Stelle um. Eine andere ist die – zu sagen, alles sei verkehrt. Der Baum hätte überhaupt nicht umfallen sollen. Eine weitere ist die – zu sagen, dass die Welt die ist, wie du sie wahrnimmst, und dass du sie auf vielerlei Weise siehst.
Dein Verlangen, was das relative Leben angeht, ist, dass jenes perfekt ist, und, sowie es deiner Vorliebe nicht nachkommt, bist du bekümmert. Die Welt wird auf keinen Fall gleich bleiben, und deine Hinsicht auf sie wird sich dessen unbenommen wandeln.
Betrachtet eure Gedanken auf der Erde wie kraftvolle Magneten oder wie Kameras mit einer Zoom-Funktion. Die Magneten ziehen in Schwingungen, die denjenigen eurer Gedanken entsprechen, an. Die Kameralinsen projizieren eure Gedanken in ein Bild hinein, und ihr seht eure Gedanken nach außen aufbelichtet vor euch.
Und dazuhin haben Wir Welt-Denken vor Uns, obschon ihr über ihm zu stehen vermögt. Geliebte, ihr müsst über ihm stehen. Eure Gedanken haben aufzusteigen. Es ist euer Gedankengut, welches hochsteigt, das begreift ihr. Mittels eurer Gedanken ragt ihr empor. Es sind eure Gedanken, welche euch vorantreiben. Eure Gedanken sind den Leuten gleich, welche sich auf der Bühne eigentümlich in den Mittelpunkt rücken.
Und dennoch haben Wir euch nicht dermaßen über das relative Leben Auf-Die-Palme-Gebrachterweise zu Gesicht zu bekommen zu haben. Es ist, letztlich, schier relatives Leben. Es ist nicht absolut. Es ist eine Luftspiegelung, welche nebenher treibt. Verblüffend, ihr habt es mit einer Fata Morgana von einem Boot, an dem ihr euch festhaltet, zu tun, ja, selbst so ihr der Ozean Selber seid. Ihr könnt bloß in euch selber sinken. Auf jeden Fall ist es so, ihr steigt aus den Tiefen des Ozeans in die Höhe.
Seid eingedenk, von woher ihr gekommen seid. Und entsinnt euch, Wessen Herz in dem euren schlägt. Wie bloß könnt ihr durstig sein, derweil ihr das Wasser des Lebens selber seid?
HEAVENLETTER #1832 – 27.11.2005 – Like a Bride and Groom
Wie eine Braut und ein Bräutigam
Gott redete …
Der Diener dient, und derjenige, der bedient wird, dient ebenso, just so wie Ich euch zu Diensten bin.
Der Bankmanager dient dem Bankkassierer.
Die Kinder in der Schule dienen dem Lehrer.
Wer dient mehr? Ich diene euch, und ihr dient Mir.
Dies ist kein Tauschgeschäft, denn Ich gebe alles. Ich wende nicht dem gemäß zu, wie viel ihr zuwendet. Es bist du, der abwiegt und deinen Wert bemisst und der eventuell nicht alles annimmt, was Ich dir gebe. Ich arbeite stramm an eurem Inempfangnehmen-Vermögen.
Selbstverständlich bin Ich auf keinen Fall am schwer Ackern. Es war für Mich nichts, mit Meinem Gedanken das Universum zu erschaffen. Sieben Tage? Wieso, es sieht eher nach einer Minute aus. Für Mich ist es das Leichteste, dich zu lieben. Größer als alles andere ist Meine Liebe für dich, und du gibst umfassender, als du dir stattgibst.
Du hinterlässt auf den Altären Reis für Mich. Wer gab dir den Reis, um ihn Mir zu geben? Ich habe an alles gedacht. Ich habe alles für dich vorbereitet. Und du dienst Mir das an, was Ich dir kredenzt habe. Du kannst nicht zügig genug aufwarten, um Mir das zu geben, was Ich dir gegeben habe. Ich bitte dich, Mir zu erlauben, dir zu Diensten zu sein.
Wer hat hier das Sagen? Ich gab dir den freien Willen, was du demnach mit den Gaben des Universums anfängst, ist an dir. Ich kann nicht neinsagen. Ich kann nicht dein Herz zwingen, sich selber darzubieten. Ich kann nicht deine Knie beugen. Ich bleibe schweigsam neben dir wie ein guter Hausdiener, zu deinen Diensten, auf deinen Ruf hin, auf dein Geheiß hin. Ich bin rasch, ein jedes Verlangen deinerseits vorauszuahnen. Du hast nicht immer zu reden. Ein Nicken in Meine Richtung ist ausreichend.
Und somit dienst du Mir, indem du Mir stattgibst, dir aufzuwarten. Wie simpel ist Unser Austausch. Ich gebe alles, und du gibst, wie du einsiehst, in einem vordergründig bestechenden Augenblick der Erdenzeit zuwenden zu mögen. Ich sehe alles überall. Ich sehe in die Tiefen deines Herzens hinein, und sehe Mich dort in voller Aufmerksamkeit dastehen, auf ein Zeichen von dir wartend. Deine Sehkraft ist nicht ganz so gut wie die Meinige, das ist alles.
Sofern du weiter sähest, wäre deine Sicht entwickelter, würdest du desgleichen in Mein Herz hinein sehen, und erkennen, dass du dich dort mit Mir vereint hattest. Du würdest bemerken, dass du in der Mitte Meines Herzens gesessen hast, nicht wissend, was du bist, im Vermeinen, du wärest irgendwo sonst, du habest ein Herz für dich selber, und nicht das Eine, welches dich und die fehlgeleitete Welt wie einen Ballon in die Höhe hebt, der aufsteigt und sich selber von einer neuen Höhe her auskostet.
O Geliebte, wie weitläufig das Universum doch ist, und wie klein die Welt, in der es euch schwerfällt, euch hin und her zu bewegen. Kommt, steht aus eurem Stuhl auf und begebt euch mit Mir auf eine Tour. Lasst Uns zum Mond hin segeln, Uns in seiner Weiße baden, und danach zur Sonne hinüberhopsen, wo wir Uns in gelben Decken wärmen, und daraufhin um des Spaßes daran halber von Stern zu Stern springen. Lasst Uns von den Sternen abfedern. Lasst Uns hüpfen. Lasst Uns genauso von der Erde abprallen, denn die Erde ist ein Stern. Sie ist ein schimmernder Stern, ein Lichtkreuz in Meinem Auge. Seht die Erde nun durch Meine Augen, durch Mein Herz. Seht, sie ist wie eine Sonne, zur Gänze goldenes Licht, welches herumwirbelt. Seht, wie eure Augen umgestaltet sind. Und, so wie ihr eure Augen sind, so ist die Welt. Es existiert kein Unterschied zwischen euch und der Erde.
Seht ihr nun, wie Wir Eins sind, nicht unauslotbarerweise eins, sondern ergründlich Eins, einen ergründlichen Schlages der Liebe, dabei alles mit dem Licht, welches Wir sind, erfüllend, Unser einander Dienen genießend, just so, wie eine Braut und ein Bräutigam einander vom weißen Hochzeitskuchen zu essen geben.
HEAVENLETTER #1833 – 28.11.2005 – Like a Bride and Groom
Das In Einklang Gebracht Sein
Gott redete …
Wie enorm scheint doch die Länge zu sein zwischen dem Leben, so wie du es gerne zu sehen bekommen möchtest, und dem Leben, was du unter den Augen hast. Und diese Ausgedehntheit ist die Distanz, die du jeden Tag im Leben bereist, gleichsam als würdest du zur Arbeit gehen, hin und her pendelnd zwischen den Einzelheiten des Lebens und dem Ausweiten des Lebens. Du reist täglich, vor und zurück, das Universum sozusagen mit Schritten ausmessend. Du hopst vom Eintönigen zur Extase, vom Gewöhnlichen zum Außergewöhnlichen, vom Ergreifbaren zum Unergreifbaren. Du schwenkst das Endliche und das Unendliche wie einen Beutel, den du beim Gehen hin und her schwingst, umher.
Manchmal fühlst du dich an die Erde genagelt. Manchmal hast du das Gefühl, die Details und zerbrochenen Handhaben nehmen dir die Luft zum Atmen. Und doch scheint auch so die Sonne durch, wirbeln die Planeten herum, und erhaschst du einen flüchtigen Blick von dem Himmel zwischen den Wolken. In derartigen Augenblicken, da weisst du, und sei es bloß für eine Millisekunde, dass es sich lohnt. Für jenen einen flüchtigen Blick, lohnt es sich. Du würdest diesen Blick für nichts eintauschen mögen, nein, nicht für das Gold auf der ganzen Welt.
Es ist schwer in Erfahrung zu bringen, was mit dieser Dichotomie zwischen dem üblichen Leben und der unermesslichen Weite anzufangen ist. Bisweilen wunderst du dich, ob du vielleicht auf den zwei Seiten des Mondes am Leben bist, denn du übersiedelst von Licht zu Dunkelheit und hin und her ohne eine eingelegte Pause dazwischen. Oder du fragst dich, dass du vielleicht der Mond selber bist, in zwei Hälften geschnitten, ja gar zersplittert, und dann von Zeit zu Zeit wieder zurückgeschafft. Oder du hast vielleicht das Gefühl, du seist ein junger Mond, der zum Vollmond zunimmt, wo du dann das ganze Licht sein wirst, und doch – bereits einsam und verlassen, selbst während du voll bist – am Hineinschlüpfen in einen weiteren Zyklus.
Der Verstand kann mit diesem Auseinanderklaffen schwer zurecht kommen. Es geht über den Geist hinaus, wie du im einen Augenblick dermaßen warm und im nächsten dermaßen kalt sein kannst, wie du im einen Moment mit unausdrückbarer Glückseligkeit Gottes erfüllt sein kannst, und im nächsten Moment überflutet mit ruinierten Stimmbändern und Fettflecken auf deinem Gewand. Du hast fortwährend das Gefühl, es werde dir beim Frieden ins Wort gefallen. Selbst beim Alleinesein wirst du unterbrochen. Deine Gedanken kommen dir ins Gehege. Du redest dir selber dazwischen.
Du möchtest gerne den Berggipfel erreichen und dort für immer bleiben. Wieso bloß musst du abgelenkt werden, fragst du dich immer und immer wieder. Du bist auf dem Gipfel, und warum kannst du dort nicht für immer bleiben, ein für alle Mal? Indessen, zäh läufst du auf dem einen Bergweg, und daraufhin ist es dir und siehst du, wie du auf einem anderen läufst. Du läufst bergaufwärts, und daraufhin kommt es dir unter, wie du in das Tal abfällst. Das Tal aber hat ebenso Blumen, die du pflückst und dir an den Jackenaufschlag steckst. Das Tal, unbenommen seiner Verzwicktheiten, hat seine eigene Freuden. Und mithin pflückst du Blumen und erholst dich und beginnst ein weiteres Mal mit dem Aufstieg.
Du prägst dir den Aufstieg ins Gedächtnis ein. Du erreichst den Gipfel früher als zuvor. Du bleibst länger. Und wenn du den Berg heruntertrippelst, hast du eine fantastischere Rückbesinnung an das Angenehme bei dir. Du bist derjenige, der ein Edelweiß pflückte. Es ist immer noch in deiner Hand. Es ist für immer in deinem Herzen festgeschnallt. Einen Augenblick lang bist du auf dem Berg Olymp gestanden.
Der Tag wird kommen, wann es kein Tal mehr geben wird. Es wird bloß Berggipfel geben. Du wirst dich über die Wolken hinaus erhoben haben, wirst nicht mehr zum Tal zurückzukehren haben, es wird kein Tal mehr geben, um nach dorthin zurückzukehren. Der Morgen wird kommen, dass du zu dir selber aufwachst und dass du dich nicht einmal auf einem Berggipfel aufhältst. Du bist über den Bergen. Du wirst aus Raum und Zeit herausgeschritten sein. Du wirst dort eingetreten sein, wo es weder ein oben noch ein unten gibt. Du wirst in einem Gefilde auf dich gestoßen sein, von dem du zuvor bloß in einem Lichtblitz eine flüchtige Hinsicht erhascht hast, und jetzt, jetzt kommst du dahinter, du bist das Licht, was kurz aufblitzte, und du bist unumkehrbar.
Die dunkle Mondseite existiert nicht mehr. Es gibt überhaupt keine Seite. Alles ist Einssein, wo es keine Seiten gibt, keine Ecken, keine Verschlüsse, keine Verfehlungen. Du bist das Weiße des Mondes in den Himmelsräumen des Himmels. Es spielt keine Rolle, wo deine Füße hinlangen, denn was kümmert dies dich denn, unterdessen du in einem Palast namens Himmel geschmückt bist? Was kümmert es dich, wie lange du brauchtest, um hierher zu gelangen, sowie du soeben im Begriff bist, anzukommen, um dazubleiben? Was kümmert es dich denn schlechterdings, derweil du diese helle Sonne um dich hast, welche dir aufs Gesicht scheint?
HEAVENLETTER #1834 – 29.11.2005 – Perhaps You Feel Adrift
Vielleicht fühlst du dich verlassen auf den Wellen treibend
Gott redete …
Wenn du das Gefühl hast, du habest es derzeit mit schweren Zeiten zu tun, oder deine Stimmung sei düster aus Gründen, die niemandem zugänglich sind, dann wisse, dass du soeben ein Haus sauber machst, just so wie wenn du bei einem Zimmer alle Möbel herausräumst, damit du es anstreichen und den Fußboden von Grund auf putzen kannst, um es so gut wie neu zu machen.
Oder du ziehst gerade um, und deine ganzen Möbel und Schachteln stehen draußen. Du machst eine Örtlichkeit leer. Du trittst bei einer anderen ein.
Vielleicht bist zu bereits zu dem neuen Eigentum gezogen, und hast noch nicht alles auseinandersortiert. Du bist hergezogen, aber hast dich nicht eingelebt.
Dieser Umzug scheint, als sei er auf dich zu gestoßen worden, aber du hast einen Wechsel gewollt, nicht wahr? Du wusstest bloß nicht, dass er sich so herausstellt. Meintest du wirklich, dass du, so wie du dich kennest, dabei ein leichtes Spiel haben werdest?
Die dunkle Stimmung ist nicht du. Zunächst einmal, sie ist vergänglich. Sie ist Ruß von der Straße. Du wirst ihn hochhusten und bald genug mit ihm durch sein.
Du wirst bei deinem neuen Platz ins Reine kommen. Die Korridore werden sauber gemacht sein. Schachteln und Möbel werden dir nicht mehr länger im Weg stehen. Du wirst eine Gelegenheit haben, dich auf deiner Couch hinzusetzen und zu sehen, wo du bist.
Du hattest unter Umständen Momente gehabt, als dein Gefühl hieß, dein Umzug habe dich zu einem minderen Ort hingeführt, vielleicht zu einem schikanierenden Wohnort, jetzt aber, wo du dich eine Weile auf die Couch setzen kannst, hast du die Gelegenheit, zu sehen, wie hier das Licht zum Fenster herein fällt, und was du für einen schönen Ausblick von deinem neuen Platz hast. Vielleicht bist du in ein Hochhaus gezogen. Vielleicht hast du dich an den Gebrauch des Aufzugs zu gewöhnen.
Vielleicht hattest du beim Hochfahren das Gefühl, durch all das bombardiert zu werden, was du auszusortieren und wegzuwerfen hattest. Vielleicht trägst du es nach wie vor im Sinn. Vielleicht hast du das Empfinden, du habest etwas von dir selber zurückgelassen, was du auch getan hast, und du vermisst das gute alte Ego, von dem du von jetzt ab abgekoppelt bist.
Vielleicht fühlst du dich momentan herrenlos am Treiben. Unter Umständen fühlst du dich mehr getrennt als jemals davor. Geliebte, ihr habt einfach noch nicht eure Position bestimmt. Ihr werdet euch zurechtfinden. Bald genug werdet ihr wissen, wo alle Lichtschalter sind. Bald genug werdet ihr euch auskennen. Ihr werdet herausfinden, dass es nicht derart alarmierend ist, euch an dem neuen Ort zu befinden. Bald werdet ihr das Belebtwerden, hier zu leben, mitbekommen. Bald werdet ihr der Melodie Beachtung schenken, zu der ihr schwingt.
Womöglich mögt ihr die alte Musik nicht mehr. Dies geht vor, ist es nicht so? Ihr mochtet gewisse Melodien, und jetzt nicht mehr. Eine Zeitlang habt ihr nach einem Gleichgewichtsempfinden herumgetastet, um der Vertrautheit mit dem Empfinden halber, um des ausgewachsenen Gewahrens des Empfindens halber.
Zuvor wart ihr aus dem Gleichgewicht, ihr wart aber an das Ungleichgewicht gewöhnt. Jetzt habt ihr sozusagen Matrosenbeine, und es hat eine gewisse Weile gebraucht, euch an das Laufen auf dem unbewegten Land zu gewöhnen. Dies ist Übergang. Ihr transitiert. Ihr lasst frühere Bezirke hinter euch und betretet neue Bereiche.
Und ihr widersetzt euch dem. Ihr verbrüstet euch. Stellt euch nun vor, ihr wärt zum ersten Mal in der See. Um zu schwimmen, könnt ihr nicht aufrecht dastehen bleiben. Ihr habt los zu lassen. Ihr habt es zu trainieren, eure Arme und Beine im Wasser zu bewegen. Ihr lernt zu schweben. Ihr seid dermaßen daran gewöhnt gewesen, euch festzuhalten, und jetzt lasst ihr Umzäunungen los. In Wahrheit habt ihr sie nicht nötig. Die Grenzen waren niemals eine abgesicherte Küste.
Jetzt schwimmt ihr im tiefen Ozean. Ihr seid der Delfin, der in die Höhe springt. Ihr springt jetzt in die Höhe.
In eurem Zustand werdet ihr euch wohl eher wie Alice im Wunderland fühlen, die ins Loch hineinfiel, bloß, ihr steht auf, und Ich bin hier, und werde euch nicht fallen lassen. Sofern ihr denn das Gefühl haben müsst, ihr würdet fallen, dann wisst, dass ihr in die Höhe fallt, hinauf in Meine Arme.
HEAVENLETTER #1836 – 1.12.2005 – The King’s Rooms
Des Königs Gemächer
Gott redete …
Bisher, da hast du in einer Nische des Palastes gelebt, und jetzt ziehst du in die Hauptflügel um. Du hast dir dies sehnlich gewünscht, fortzuziehen von den weit entfernten Winkeln, hinein in die Gemächer des Königs. Du wolltest gerne dem König zur Hand sein, Ihn hören, Seine Wünsche vernehmen, und unverwandt zugegen sein, sie zu erfüllen. Du wolltest dem König der rechte Arm sein.
Du bist gerüstet zu dienen und bist das immer gewesen, jetzt aber ist dein Geist mit deinem Herzen in Übereinstimmung. Dein Geist gewinnt ein Gespür davon, worum es dir im Eigentlichen geht. Es braucht für den Geist eine Weile, zu lernen und anzunehmen. Er möchte gerne Unfug treiben und herumspielen, indessen ist sein Wirken rundum fraglich, weil du deinen Platz beim König bereits hast.
Du sitzt an einem Ehrenplatz, selbstverständlich, und der Geist mag das gerne. Du aber selber bist einfach glücklich, neben dem König zu sein, egal, ob das nun jemand weiß oder nicht. Es ist die Erfüllung deines Herzenswunsches, mit dem König traulich bekannt und immerzu an Seiner Seite zu sein.
Du bist wie ein weißer Ritter aus alten Tagen. Du bist ein schweigsamer Ritter. Du kannst von deiner Treuherzigkeit kaum reden. Es gilt dir nicht, davon zu reden, das wird dir klar. Es geht darum, in Anhänglichkeit zu sein. Davon sprechen, was dermaßen fantastisch und inniglich ist, kann der Tatsächlichkeit nicht gleichkommen oder nicht einmal in deren Nähe gelangen. Schlussendlich arten Worte zu Worten aus, dabei eine Spur des Erlebten hinterlassend, in ungefähr so, wie die Asche einer Zigarette nur Asche ist und nicht die Zigarette. Worte über Gott, obschon ihrem Behuf dienlich, sind nicht Gott. Sie sind eine Annäherung. Unterdessen allerdings umkreist du die Waggons nicht mehr. Du bist dort, wo du gerne sein möchtest, genau im Hof, genau in der Arena, der jedwede Segnungen entströmen.
Und so ist dein Standpunkt beträchtlich dem König näher gekommen. Jetzt bist du König in Ausbildung. Die Ausbildung ist dein Gewahren. Im Laufe deines Naheseins beginnst du Ähnlichkeiten zu erkennen. Gelegentlich, sowie du einen kurzen Anblick deiner selbst in des Königs Spiegels einfängst, für den Bruchteil einer Sekunde, wunderst und fragst du dich, ob es nicht der König gewesen ist, auf den du flüchtig blicktest! Mit Sicherheit hat es den einen oder anderen Aspekt des Königs gegeben, den du erblicktest. Nicht mehr lange hin, und du wirst nicht wissen, ob du die Widerspiegelung des Königs oder deine eigene Widerspiegelung siehst. Ziemlich bald wirst du nicht mehr in der Lage sein, den Unterschied zu erklären. Ziemlich bald wirst du dich wie der König fühlen. Du wirst des Königs Anweisung derart augenblicklich entgegennehmen, dass du nur deine eigene Stimme vernimmst. Deine Stimme und die des Königs sprechen synchron.
Du kommst dahinter, dass du am Königshof zugegen bist, und du der Eine bist, der in dem Thron sitzt. Der König ist nun einmal du. Wie es eben so kommt, du bist der König. Dies ist dir verblüffend, selbst so du erkennst, dass dies immerzu so war. Nichts hat sich gewandelt, ausgenommen deine Wahrnehmung. Aber was das bloß für eine Wahrnehmung ist, und was diese Wahrnehmung an Umbrüchen zeitigt. Sie wandelt alles. Sie ändert deine Sicht. Sie gestaltet die Welt just vor deinen Augen um.
Du schickst dich an zu sehen, dass des Königs Gewänder goldenes Licht sind. Du schickst dich an zu sehen, dass der König goldenes Licht ist. Du bist goldenes Licht, und diese Entdeckung schüchtert dich nicht mehr länger ein. Du siehst, so ist es andauernd gewesen, und einzig so konnte es sein. Du bist nicht im Ansehen gehoben. Es ist schlicht so, dass deine Augen sehen. Deine Augen haben das goldene Licht, welches du immer gewesen bist, wiederentdeckt, und du siehst, dass das goldene Licht du ist.
HEAVENLETTER #1837 – 2.12.2005 – Harmony Extends
Einklang weitet sich aus
Gott redete …
Meine Präsenz ist unumgänglich. Ich durchdringe jedes Atom, jedes Atom von dir und jedes Atom von allen Dingen. Ich bin der Wind, der zu deinen Füßen Blätter anweht. Ich bin die Sonne, die dich wärmt, und Ich bin der Schnee. Ich bin der weiße Mond, und Ich bin die funkelnden Sterne, und Ich bin du.
Ihr macht nicht eine Bewegung ohne Mich. Es gibt nicht einen Gedanken, der nicht aus Meiner Energie Funken sprüht. Es gibt nicht eine Tat, wo Ich nicht mit im Bild bin. Selbst dort, wo du dir sicher bist, dass dort Gott nicht ist, BIN Ich.
Was, meinst du, bedeutet Allmächtiger Gott? Es wird nicht bedeuten, dass Ich abwesend bin. Es wird nicht bedeuten, dass Ich sonstwo bin.
Ich bin in der Makadamia-Nuss zugegen, und Ich bin in der Erdnussschale präsent. Ich bin in den Begüterten, und Ich bin in den Armen präsent. Ich bin unwiderruflich gegenwärtig. Sofern du die Frage „Wo ist Gott“ stellst, fragst du im Tiefsten, wo du selber bist. Ich möchte euch das gleiche fragen: Geliebte, wo seid ihr?
Ihr befindet euch nicht an einem Steilabfall. Ihr befindet euch nicht am Rande der Welt. Ihr seid nicht in Schuld begraben. Ihr seid nicht auf einem Regal. Ihr seid weder jung noch betagt. Euer Leib ist Umhüllung, eine göttliche Hülle, aber nichtsdestotrotz eine Hülle. Er ist eine Umfriedung, ein Gitterbett sozusagen. Er ist ohne euch stimmlos, nicht anders wie ihr ohne Mich stimmlos seid. Aber ihr wart weder niemals ohne eine Stimme, noch seid ihr jemals ohne Mich gewesen.
Wo wart ihr, als Ich die Erde, die Planeten und die Vielzahl der Sterne machte? Wo wart ihr, als Ich die Wasser machte und Leben in sie hinein blies? Wo wart ihr, als die erste Atombombe hochging? Wo wart ihr, als Ich ruhte? Dies ist kein Vorhalt oder keine Anschuldigung, welche Ich mittels verschleierter Worte vorbringe. Die Antwort heißt, dass ihr unversehens bei Mir wart, Geliebte. Ihr wart genau bei Mir. Sofern Ich niemals von euch weg bin, wie könnt ihr dann von Mir weg sein?
Es ist nicht so, dass Wir einander beschatten. Wir sind Eins. Wir bewegen Uns und Wir pausieren gemeinsam. Unsere Harmonie weitet sich über Unsere Schritte hinausgehend aus. Wir sind nicht zusammengeschart. Wir sind Eins. Ich bin Eins mit dir, und du mit Mir. Es gibt kein du, und es gibt kein Ich getrennt von dir. Wir sind nicht Eins, welche zu zwei gerieten. Zwei-heit existiert nicht. Andersheit existiert nicht. Es ist schlicht so, dass du in einem Augenblick unbesonnenen Denkens vor die Tür getreten bist. Du scheinst dir selber auf die Seite aus dem Weg gegangen zu sein, dies aber ist bloß ein Erscheinungsbild. Du glaubst eher alles. Sofern du glaubst, dass Wir getrennt sind, dann in der Tat wirst du alles glauben.
Eher als „Insofern als ich denke, bin ich“ ist es so: „Sofern ich denke, ist Gott.“
Einssein kann nicht aufgetrennt werden. Es kann nicht entzweigeschnitten werden. Mein Herz kann von dem deinen nicht abgeschnitten werden, ebenso nicht das deine von dem Meinen, dies obschon es weder dein noch Mein gibt. Dein und Mein ist ein Als-Ob.
Unsere Liebe ist nicht aufgeteiltermaßen. Licht ist nicht portioniert. Aus jedem Blickwinkel her in Betracht genommen, es liegt keine Logik im Denken, Wir – Ich – sei etwas anderes. Ganz gewiss liegt darin nichts Vergütenswertes. Wie kann Abgespaltensein da sein, derweil Einssein das gegebene ist? Wie kann der Erde Missverhältnismäßigkeit unterkommen? Ausschließlich aufgrund dieser eingebildeten Abspaltung kann dies sein. Und dennoch, falls Ich nicht existierte, könntet ihr euch Getrenntsein nicht einmal einbilden. Falls Ich nicht existierte, dann würdet ihr nicht existieren, um euch Einbildungen zu machen.
Ihr merkt, Ich führe ein Gespräch mit Mir Selber. Ich rede zu Mir Selber. Ich stelle Mir vor, das sei es, was Ich Mir Selber gerne sagen würde, sofern Ich dächte, Ich sei Minderes, als Ich bin, so, wie ihr gedacht habt, ihr wärt minder, als ihr es seid, während ihr in Wirklichkeit mehr seid.
HEAVENLETTER #1838 – 3.12.2005 – The Mind Forgets
Der Geist vergisst
Gott redete …
Wie fühlt es sich an, wenn du dich nahe bei Mir fühlst? Sofern du dich manchmal weit weg von Mir fühlst, muss es andere Zeiträume geben, wann du dich näher fühlst. So wie jetzt, wie Wir, du und Ich, Uns unterhalten und wie Wir still und sprachlos sein können.
Wie fühlst du dich, sowie du Mein Licht auf dir spürst? Wie fühlst du dich, sowie du gewahrst, dass du in Meinem Licht wandelst? Wie fühlst du dich, sowie du Meine Liebe verspürst? Wie fühlst du dich, sowie du Liebe für Mich empfindest?
Wir haben eine spezielle Liebe, du und Ich. Ich bin dein Vater, und dein Wohlergehen liegt Mir am Herzen. Es ist Meine Natur, Freude auf dir aufzutürmen und zuzusehen, wie du auflachst. Möchtest du heute für Mich lächeln?
Ich liebe dich, ob du nun lächelst oder weinst, weil Ich, naturgemäß, hinter das Lachen und hinter die Tränen blicke. Wie dicht beieinander sind deine Tränen und dein Lachen. Manchmal sind sie ununterscheidbar. Aber selbstverständlich ist es das Licht, welches in dem Meinen verschmolzen ist, das Meine Beachtung erringt. Unser goldenes Licht wischt deine Tränen ab. Die Wärme Unserer Herzen trocknet sie. Liebe wäscht sie alle zusammen durch.
Es ist der Körper, welcher weint, Geliebte. Euer Geist hat jenem angesagt, es gebe einen Anlass zu Tränen. Euer Geist war außerstande, euch anderweitiges zu sagen, euer arm dranseiender, euer getäuschter Geist. Er denkt, es unterkämen einem gelegentliche Gelegenheiten für Freude, Freude sei förmlich bloß für manchmal, nicht für immer. Er kann es nicht durch seinen Kopf hindurchbringen, dass Liebe immerfort ist, und dass Liebe von Freude nicht abgesondert werden kann.
Der Geist, welcher an entweder/oder glaubt, glaubt bloß in begrenzen Ausmaßen an Freude, weil er sich selber hereingelegt hat, an das zu glauben, was auch immer existiert, an das Gegenteil davon dazuhin ebenso. Er ist überzeugt davon, und er hat dich, diesen Insassen eines Körpers auf Erden, dazu überredet. Der Geist vergisst, dass es ihm gilt, sich dir zu fügen, dir beizustehen, und nicht, dich verkehrten Spuren hinterherzuschicken. Die Logik kann euch bloß so und so weit bringen. Nicht weit genug. Sie hat euch nicht zu grünen Weiden hingeschafft.
Der Geist ist für etliche Dinge sehr gut, nicht aber für andere. Das Herz, welches heruntergespielt wurde, übertrifft den Geist bei weitem. Das Herz umfängt, während der Geist auseinander pickt. Jener weiß nicht, wie Einheit entgegenzunehmen ist, unterdessen es Einheit ist, womit das Herz vertraut ist. Und dennoch wird dem Geist mehr zugehört als dem Herzen, und ist es das Herz, welches die Wahrheit spricht. Das glückliche Herz spricht die Wahrheit, das Herz ist nachgerade unüberzeugt von dem überzeugend wirkenden Geist.
Ich rede zu deinem Herzen, das begreifst du. Nebst deinem Herzen ist dein Geist eine Bagatelle. Und dennoch versuche Ich, deinen Geist gütig zu stimmen. Er bedarf weiteren Besänftigens. Er ist in so viele Richtungen auf ein Mal davon gegangen, im Bemühen, disparate Fakten ausfindig zu machen. Und sowie der Geist bei gewissen Dingen mithalten kann, legt er die Gemeinsamkeit, wie ein Paar Socken in eine Schublade, weg, das ist recht interessant, ganz fein, jetzt aber nicht mehr von weiterem Interesse. Er scheint mehr an dem, was sich nicht paart, interessiert zu sein.
Dies allerdings, Geliebte, ist am Sich-Wandeln. Euer Geist ist soeben dabei, eurem Herzen zu folgen. Er ist dabei, mehr an Einheit interessiert zu werden. Er wird mehr wie ein Geistlicher geraten, der bei Trauungen mitwirkt. Er wird weniger wie Sherlock Holmes mit einem Mikroskop sein. Er wird mehr wie eine unparteiische Kamera werden. Er wird mehr Bilder ablichten, die Liebe zeigen, und dies wird keineswegs eine Überraschung sein. Liebe spielt die Hauptrolle, und der Geist wird dies bemerken und sich dementsprechend verbeugen.
HEAVENLETTER #1839 – 4.12.2005 – Your Simple Heart
Dein schlichtes Herz
Gott redete …
Geliebte, wohin geht ihr heute? Wohin wandert euer Sinn? Auf was für eine staubige Straße? Welche Richtung möchte der Schimmel eures Herzens nehmen? Wonach ist euer Herz heute hungrig?
Möchte euer Herz auf dem blauen Himmel zur Sonne hin reiten, auf dem Weg alsdann im Himmel anhalten und dableiben, sowie es dorthin gelangt ist?
Vielleicht möchte es in den Wiesen der Erde weiden, gemächlich grasend, bleiben wo es ist, grünes Gras fressen und dann und wann zum blauen Himmel hochschauen. Vielleicht ist dein Herz im Moment zufrieden. Vielleicht hat es sich auf der Erde entdeckt, und lässt es sich gutgehen. Vielleicht liebt es dieses Leben auf der Erde, egal, ob es sich nun gerade auf der Weide, im Pferch oder im Darüberhinaus, was das Auge nicht sehen kann, aufhält.
Ja, wie, Geliebte, versöhnt ihr einerseits zufrieden sein mit andererseits nach wie vor wie verrückt nach den Dargeboten eines Weiteren Horizonts lechzen? Es ist natürlich, ihr nehmt euch das Glücklichsein her, welches das Herz in der Weide, in der es grast, zu finden bekommt. Ihr lasst euer Herz verdauen, was es auf Erden findet. Euer schlichtes Herz wird euch zu neuen Höhen heben, unüberfluteterweise zu neuen Höhen, zu neuen rotierenden Ebenen, eine nach der anderen, euer Herz ist sozusagen dabei, sich selber hinterher zu sein, mit sich selber zu spielen, sich von sich selbst abfedernd, sich selber aufladend, über sich selber hinüber hüpfend, sich selber zum Sprießen bringend, so lange, bis es wie die Sonne am Himmel erblüht, Strahl um Strahl seiner selbst ist darauf, worauf es sich auch immer niederlässt, am Spielen, sozusagen am Lachen unterdessen es dahinterkommt, seine eigenen Strahlen zu bemerken, und sich über die sich überlappenden Strahlen hinaus bewegend, im Begriff seiend, sich selber auf neue Territorien zu scheinen, auf neue Territorien, selbst so jene bereits vor ihr vorübergezogen sind, neu, da die Strahlen selber jeden Tag auf sich selber ausgreifen, sich leicht antippend anfassen, wohlwissend, dass ein jeder Ort inwendig im Herzen der Sonne seiner selbst einhergehend mit der Freude, eine gelbe Sonne zu sein, welche auf die Menschheit scheint, anbrandet.
Just so ist dein Herz, eine aufgehende Sonne, am Aufgehen und Aufgehen, um einen kurzen Blick auf sich selber, die Fröhlichkeit Gottes, zu erhaschen.
Irgendwo sind neben dir Blumen am Wachsen. Irgendwo erblühen Herzen, einerlei, wo sie sich soeben befinden. Dein ausgesätes Herz klettert womöglich eine Bohnenstange stracks zum Himmel hinauf. Ist es nicht tatsächlich das, was Wir tun? Klettern Wir nicht die ganze Zeit einen Weinstock, der in der Erde verwurzelt ist, zum Himmel hinauf?
Ganz bestimmt ist das Leben nicht das, was es zu sein den Anschein abgibt. Und wofür ist sie denn, diese Tour auf Erden, habt ihr euch gefragt. Ihr habt euch gefragt, ob ihr hier seid, um einen besseren Job zu erzielen, um Reichtum anzuhäufen, um euch selber zu überflügeln, um partiell zu lieben, um einfach damit zurechtzukommen, oder um einfach durch die Bewandtnisse hindurch zu kommen, und eure Antwortet lautet – dass es mehr ist.
Mitunter scheinen Andere glücklicher zu sein als ihr. Mitunter scheinen Andere mehr Sinn zu erfassen, als ihr es tut, oder mit weniger zufriedengestellt zu sein als ihr, und doch wisst ihr nicht, was euch zufriedenstellen mag, was euer Herz nähren wird, so, dass es nicht hungrig und nicht fassungslos ist, so, dass es sich nicht mitten in der Luft gestrandet fühlt, unterdessen es, wie ein Pferd, mit den Füßen stampft, schnaubt, losgaloppieren möchte, indes allerdings ohne zu wissen wohin.
Lasst die Zügel los, Geliebte, und nutzt eine Chance, dass euer Herz abheben wird, und, es wird in östlicher Richtung losfahren, damit es grüne Weiden aufsuchen kann und euch nach dorthin mitnehmen wird. Euer Herz wird nicht für immer umherstreunen. Es wird seinen Weg finden. Es wird euch gut befördern. Es ist ein Schimmel, und es springt jetzt und nimmt euch mit. Ich sehe euch nun herannahen.
HEAVENLETTER #1840 – 5.12.2005 – Imagine Again
Malt euch abermals Vorstellungen aus
Gott redete …
Geliebte, Ich massiere euer Herz mit dem Balsam der Liebe. Ich entferne Kümmernisse von eurem Herzen. Euer Herz war angelegt, sich zu kümmern, es ist nicht für Kümmernisse. Euer Herz ist angelegt, sorgenfrei im Sonnenschein zu sein. Wickelt euer Herz aus all dem heraus, was an ihm festgeklemmt war. Lasst euer Herz ungehindert schlagen.
Lasst euer Herz ein umhertollendes Füllen sein, und nicht einen Karrengaul.
Ganz gewiss ist euer Herz bestimmt, all dessen ledig zu sein, was es mit sich getragen hat. Was tragt ihr mit euch herum, Geliebte, außer vergangene Bürden? Wo tragt ihr sie eurer Auffassung nach hin? Gehören sie auf Lager gelegt? Sofern sie eingelagert gehören, wo? Und zu welchem Zweck? Kein einziger mag dieses träge Gewicht. Sie gehören euch nicht zu. Sie gehören nirgendwohin.
Seht ihr es auch so, dass ihr Schwere irgendwann ein Mal los zu lassen habt? Wieso dann nicht jetzt? Warum nicht jetzt die Entscheidung treffen, jetzt im Augenblick.
Nehmt die Streben herunter, die um eure Schultern gelegt worden waren. Lasst sie ganz einfach dort, wo ihr gerade seid, herunter fallen. Seid nicht auf eine bessere Zeit oder einen besseren Platz aus. Seht zu, dass ihr euch des Verwichenen, was ihr bei euch habt, entledigt. Es existiert kein guter Platz, um dort überkommene dingliche Belastungen einzulagern. Jetzt hier, genau jetzt. Lasst sie bei Mir herunterfallen. Ich möchte sie in Meiner Faust einschließen, und sie werden erledigt sein.
Lasst Mich euch von allen euren Sorgen entsetzen. Ich möchte euch nicht von ihnen behelligt sehen. Was immer eure Kümmernisse sind, ihr habt sie nicht zu haben. Ihr habt sie nicht auszuhalten. Ich bitte euch, es nicht zu tun. Passt auf das auf, was an euch ist, es in Fürsorge zu nehmen. Ich gebe euch Freude, auf die ihr achten sollt. Nährt Freude, nicht Weh. Überlasst den Kummer sich selber. Er wird früh genug müde durchhängen. Er wird irgendwohin abwandern. Weh ist nicht euer Betreff. Ihm ist es nicht zugedacht, euer Augenmerk zu sein.
Wie die Lage auch ist, einerlei wie düster aus der Sicht der Welt, tue ihr nicht Sorge hinzu. Sorge dein Leben nicht weg. In Angst leben ist nicht leben. Es ist sich kauern.
Reißt euch von den Kümmernissen los, die euch binden. Löst euch von den Ketten der Vergangenheit. Alle Angst rührt von der Vergangenheit her, obschon du sie auf das Künftige projizierst. Du fürchtest die Zukunft nach Maßgabe der Vergangenheit. Geliebte, hört auf zurückzuschauen, und ihr werdet die Zukunft nicht fürchten.
Angst beschirmt euch nicht. Sie erteilt euch eine Schlappe. Sich-Sorgen höhlt euch aus.
Sofern ihr nicht angstfrei sein könnt, habt ihr auch so nicht voller Angst zu sein. Ich möchte euch gerne wohlbehalten im Wissen um Meine Liebe um Mich haben. Schnee mag ja auf der Erde am Treiben sein, Meine Liebe aber ist beständig. Nicht Kälte, nicht Feuer schiebt sich bei Meiner Liebe dazwischen. Nichts kommt bei Meiner Liebe dazwischen. Bloß, ihr seid euch anderer Dinge, welche weidlich weniger von Belang sind, mehr gewahr.
Ich biete euch einen Mantel an. Es liegt an euch, ihn anzuziehen. Nehmt ihn. Dieser Mantel ist Meine Liebe, die Ich euch darbiete. Wohin ihr euch auch wendet – es ist ein Mantel Meiner Liebe für euch zum Anziehen da. Ihr habt ihn niemals auszuziehen. Ich gebe ihn euch für die ganze Zeit, das meint für alle Ewigkeit. Ich werde ihn euch niemals fortnehmen. Bloß, ihr könnt euch Vorstellungen darüber machen, ihr hättet ihn nicht. Eure Einbildungskraft ist ungemein machtvoll.
Eure Einbildung ist besser als die Meine, denn Ich kann Mir eine Welt ohne Meine Liebe nicht vorstellen, nicht einmal eine Millisekunde lang. Dennoch habt ihr sie euch vorgestellt. Ihr habt euch bei Gelegenheit vorgestellt, ihr lebtet in einer liebelosen Welt. Macht euch erneut Vorstellungen, Geliebte. Begabt euch aufs Neue mit Vorstellungen.
Stellt euch eine Welt beleuchtet mit Liebe vor, befeuert von Liebe, eine Welt mit Liebe, die überall unterwegs zugange ist, keine Stelle ohne Liebe, und eine Welt mit rundum ersichtlicher Liebe. Stellt euch die Welt vor, die zu Liebe ausrückt. Stellt euch Mein Licht allerorten vor. Stellt euch vor, wie keine Stelle ohne sie ist. Stellt euch Liebe am Hüpfen und Niedergehen vor, Liebe, die überall in die Höhe springt, Liebe, die überall landet, Liebe auf der Spitze von Liebe, Liebe mit sich selber am Tanzen, Liebe, ein herumwirbelnder Umhang, Liebe, hinter und vor einem jeden Busch, Liebe, die einen Flamenco tanzt, bei dem ihr mit Kastagnetten dazu klappert, Liebe, die bei einem Tango mit dem Fuß stampft, Liebe, die ihre verheißungsvolle Zeit hat, Crescendos von Liebe, Kaskaden von Liebe, Liebe, die von den Herzen her pladdert, so lange, bis Liebe alleinig kundgetan ist, denn von jeher einzig Liebe ist.
HEAVENLETTER #1841 – 6.12.2005 – The Greater Motivation
Die größere Motivation
Gott redete …
Der Größere Antrieb kann niemals sein, Geld zu verdienen. Dies ist wie Nichtsheit aus einem Loch herausbuddeln, welches bereits gebuddelt worden ist. Es ist wie von einem leeren Teller essen.
Du bist berechtigt, Geld zu verdienen. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Freilich hat der innere Antrieb eine Nachfrage an sich, erheblicher zu sein als Geld zu verdienen. Das Geld hat für etwas zu sein. Der Pfad zum Begütertsein hat für etwas zu sein. Dies ist nicht ein Gebot, was Ich euch heiße. Dies ist bestätigen, wie es ist, und was ihr, in den Tiefen eures Herzens, bereits wisst.
Was ist die tiefere Motivation? Sie mag sein, dass du einfach deine Familie und dich versorgst. Die Liebe zu deiner Familie fördert dich. Von der Liebe herkommend bist du imstande, mehr zu tun, als du es anderweitig angetrieben tun kannst.
Eventuell arbeitest du um Geld, weil du somit etwas zum Weitergeben hast, und weil du es gerne verschenken möchtest. Eventuell möchtest du dienlich sein, egal in welchem Vermögen es an dir ist, zu dienen. Du dienst nicht dem Ego.
Vielleicht putzt du Schuhe. Vielleicht schleifst du Holz schön plan. Vielleicht wechselst du am Auto ein Rad. Vielleicht schaffst du etwas Wunderbares, worauf die Welt gewartet hat. Vielleicht gibt es etwas Erhabeneres denn das Internet, was dem entgegenharrt, dass du es ausspürst. Irgendwo im Fortgang kommt der Zweck zu liegen, jemandem an einer bestimmten Stelle Glück zuzureichen, selbst dann wenn es jemand ist, dem du nie begegnet bist.
Glück hat der Mensch, der Arbeit zu tun hat und der sie mit vollem Herzen tut. Sofern du der bist, der Arbeiter beschäftigt, hat dies für einen höheren Zweck zu sein, als dir beim Geldverdienen zu helfen. Sich dem Geldverdienen widmen geht nicht weit genug. Die Kraft, alleinig Geld zu verdienen, kann nur so und so weit gehen, ohne dass sie ihre Maut einfordert.
Die Idee beim Zehnten ist mehr, als 10% in den Beutel zu geben. Es geht um die Auffassung, deinen Geist auf einer höchlicheren Zweckstellung zu halten. Du hältst dein Auge gleichzeitig auf zwei Tennisspieler gerichtet, auf die Erde und auf den Himmel. Jeder bedarf des anderen. Was ist die Erde ohne den Himmel? Was ist der Himmel ohne die Erde, der ihr dortoben ist? Was ist die Erde ohne den Himmel, der zum Betrachten da ist?
Du kannst nicht ununterbrochen hart arbeiten. Du musst obendrein hochschauen.
Wenn du heute zur Arbeit gehst, selbst wenn es der gleiche alte Job ist und du ihn satt hast, gib deiner Arbeit das eine oder andere Extra. Sofern du deinen Arbeitgeber nicht magst und dir das Produkt nicht lieb ist, und sofern du nicht magst, was du tust und nicht gerne dort hingehst, diene gleichwohl. Mit Sicherheit ist mehr zugegen, als dem Auge unterkommt. Halte dein Augenmerk auf dem Dienen. Diene Mir. Dient Mir, Geliebte.
Mit welcher untergeordneten Sache ihr auch befasst seid, findet den darunter liegenden Dienst an Mir, der in ihm inwendig zu liegen kommt. Und sofern er nicht da ist, legt ihn hinein. Tut letztlich alles, was ihr tut, für Mich. Gebt Mir euer Bestes. Sofern ihr Schuhe putzt, putzt eure Herzen ebenso. Es gibt keinen Dienst, der euch zu dürftig ist, um ihn auszuführen, sobald ihr Mich im Sinn behaltet.
Wer sollte die Straße vermüllen mögen, wenn er sich besinnen würde, dass dies Gottes Erde ist, auf der er die Füße stehen hat? Wer sollte faul oder nachlässig, wer sollte herzlos oder eigennützig sein mögen, wenn er sich erinnerte, dass er auf Erden ist, um Meinen Willen zu erfüllen? Mein Wille ist Liebe. Komme ihm nach. In diesem Augenblick, erfülle ihn. Fülle dein Herz, und du hast das Meinige gefüllt. Fülle dein Herz mit Freude, und du hast das Meine mit Freude gefüllt. Du hast mich einfach im Sinn zu haben. Mehr Beachtung auf Mir, weniger Überwachsamkeit auf dir selber. Du weißt, was Ich meine.
HEAVENLETTER #1842 – 7.12.2005 – Enter Heaven
Trete im Himmel ein
Gott redete …
Alles, was wächst, langt zum Himmel. Und du langst zum Himmel. Du strebst nach ihm.
Himmel ist, was es dir zu geben gilt, eher, als was es dir zu finden gilt. Selbst wenn du nicht weißt, wo er ist oder wie nach dorthin zu gelangen ist, kannst du auch so Eintrittskarten zu ihm ausgeben. Du kannst Wertmarken verteilen.
Eine jede Wohltat, die du übermittelst, jede Art Handlung, ist für jemanden ein Korridor, zum Himmel zu langen, und, dabei wirst du nicht zurückgelassen. Sofern es dich nach dem Himmel verlangt, und Ich weiß, das ist so, sage Ich dir, wie es geht dorthin zu gelangen.
Gib jemandem Auftrieb zum Himmel, und deine Arme werden unvermeidlich dort hinlangen. Ganz gewiss wird es hier im Himmel einen Engel geben, der dich vollauf hinauf ziehen wird.
Es gilt dir nicht, auf den Schultern anderer Leute zu reiten. Deine Schultern sind angelegt, Andere zu tragen. Ich sage dies zu jedermann. Das ist kein Geheimnis.
Wer war so nahe am Himmel wie Christus? Und was hat er getan, außer dass er Wertmarken zureichte, die Zutritt zum Himmel schaffen, nicht später, nicht irgendwann eines Tages, sondern jetzt. Selbst ein wenig Himmel ist Himmel, Geliebte.
Sofern ihr zu sehr nach unten blickt, werdet ihr den Himmel nicht sehen. Sofern ihr euch zu sehr selber anschaut, werdet ihr ihn nicht sehen. Sofern ihr nach unten blickt, blickt ihr nicht nach oben. Alles in allem, schaut hoch. Schaut nach oben und ihr werdet über all dem Weltlichen stehen. Ihr werdet stattdessen die Schultern der Liebe reiten.
Auf Erden habt ihr euch ordentlich in Acht zu nehmen und peinlich genau zu sein, für einen Zutritt zum Himmel allerdings, was ihr dabei zu tun habt – so wie ihr seid, egal wie mattiert ihr euch vielleicht selber in Betracht habt -, ist, jemanden hochheben und euch selber im Vorraum des Himmels befindlich sehen. Und alsdann bringt ihr ein weiteres Herz und noch eines obenhin, als wärt ihr ein Herzensfischer.
Ihr händigt Wertmarken zum Himmel aus. Ihr kidnappt nicht jemanden zum Himmel. Ihr nehmt nicht jemanden her, der unwillig ist. Ihr verteilt Wertmarken, und ihr lasst los, denn obschon ihr für jeden und alles zuständig seid, ist deren Bestimmungsanliegen nicht an euch. Ihr verteilt die Wertmarken. Wie sie genutzt werden, ist nicht eure Sache.
Christus trieb nicht Viehherden. Er führte Menschen. Und sie wollten gerne mit ihm gehen.
Nicht alle folgten, aber das war nicht die Entscheidung von Christus. Alles, was Christus zu tun hatte, war anführen. Er hatte nicht durchzuzählen. Er hatte zu tun, was er zu tun hatte, und dies war, Menschen frei zu setzen. Er nahm sie nicht als Gefangene. Er überantwortete ihnen die Wahl, obschon, in Wirklichkeit gab es keine Wahl. Es ist unabdingbar – die Eine Wahl würde getroffen werden.
Ihr seid gerufen worden. Ich habe euch gerufen. Ihr könntet euch genauso gut hingeben. Es gibt für euch nichts zu tun, außer, Wertmarken der Liebe zu verteilen, schier dies, nichts mehr. Ihr teilt keine Nummern zu. Es gibt keine Sortierung. Wertmarken werden in die Luft geworfen, und alle sind willkommen.
Alles, was ihr tut, ist euch bei einer Großartigen Parade eingliedern. Es ist ein solcher Schwung vorhanden – ihr werdet aufgefegt. Es ist keine Warteschlange vorhanden. Augenblickliches Gutheißen ist ausgewiesen. Eure Anerkennung ist gut.
Tatsächlich ist es so, selbst ohne Wertmarken könnt ihr hineinkommen. Jene sind eine Metapher, und ihr bedürft keiner Metaphern, um in den Himmel zu gelangen. Ihr könntet gar hierher kommen, ohne zu wissen, wo ihr unterwegs seid oder wie ihr euch hierhin begeben habt. Mein Wille ist stark, und Mein Wille wird getan, und Ich will, dass ihr in den Himmel eingeht.
HEAVENLETTER #1843 – 8.12.2005 – Upgrade Now
Stuft euch jetzt höher ein
Gott redete …
Ihr habt nicht euren Gedanken stattzugeben, euch zu verzehren, Geliebte. Ihr habt eure Gedanken nicht um euch herum tanzen zu lassen, und euch zu „Es“ machen zu lassen, euch vor den Zeugenstand zu rufen, euch zu befragen, euch in Verlegenheit zu bringen, euch zu drängeln und euch unentwegt an sie gebunden zu sein zu lassen.
Geliebte, nehmt eure Gedanken nicht so ernst.
Wenn ein ungefügiger Gedanke daherkommt, wenn euch ein Gedanke erreicht, der euch oder sonstwen herabsetzt, wenn ein Gedanke sich nicht in eurem besten Interesse und im Interesse eines Anderen befindet, ist das ein Signal, eure Aufmerksamkeit einem höheren Gedanken zuzuwenden. Ihr braucht diesem schäbigen Gedanken keine Unterkunft zu gewähren. Ihr habt bei euren Gedanken einiges Sagen. Ihr seid nicht auf ihre Gnade angewiesen. Ihr seid wohl nicht in der Lage, sie in Form zu peitschen, allerdings könnt ihr mit jenen einher gehen, die euch günstig erscheinen.
Geliebte, wer hat das Sagen über eure Gedanken, falls nicht ihr? Sagt nicht, dass ihr bei euren Gedanken keinen Einfluss habt. Wessen Gedanken sind sie denn? Es mag sein, Gedanken kommen unerbeten, jedoch könnt ihr ihnen ein Auf Wiedersehen bieten.
Wenn es dir nicht gut geht oder wenn du dich depressiv fühlst, dann unterstreiche das depressive Empfinden mit deinen Gedanken nicht. Komme mit dem Leben gleichwohl weiter. Stelle die Gedanken über das Depressivsein auf die Seite. Es geht nicht darum vorzugeben, du seist beschwingt. Du anerkennst schlicht, dass du dein Empfinden der Depression nicht zu verschlimmern hast. Du brauchst den Gedanken der Depression nicht nahe an dir selbst zu halten.
Es gibt mehr als einen einzigen Winkel, aus dem man sich dem Leben nähern kann. Sofern das Leben ein Saum eines Hemdes ist, kannst du dir die Rückseite ansehen und alle Stiche und herabhängenden Fäden zur Notiz nehmen, oder du kannst das Hemd selbst anschauen und wie es sich aufweitet. Du kannst dir die Vorzüge ansehen, wie auch die Schwachstellen. Zu einem bestimmten Maße wählst du dein Leiden. Es mag sein, du wählst dir nicht alle Vorkommnisse, aber die nächste Wahl steht dir an. Hast du gedacht, das sei die Angelegenheit eines Anderen?
Anstatt zu sagen, du wählest das Unglücklichsein, lasst uns einmal sagen, dass du es wohl vernachlässigt habest, das Glücklichsein zu wählen. Du hast dir das selbst versagt. Du bist derjenige, der dir das Glücklichsein versagt. Du magst sagen, du sehest dich der Realität gegenüber, während du dich selbst in Wirklichkeit verleugnest. Es bist du, der dir sagt, dass du jetzt in diesem Augenblick kein Glück haben könnest, und du zählst deine Begründungen auf. Du gibst Bescheid, dass du das Unglücklichsein und die Unzufriedenheit fortzusetzen habest. Indes bist du es, der sich immerzu an der gleichen Linie entlang bewegt, oder es bist du es, der davon abgeht. Die Wahl ist dein. Vielleicht hast du dich bereits selbst ausreichend bestraft.
Du hast zahlreiche Begründungen, dich selbst zu verleugnen. Du sagst, das sei wegen des Geldes, oder wegen deiner Ehefrau, oder wegen der einen oder anderen Umstände, die dir nicht behagen. Du bist zu deinen eigenen gestrengen Eltern geworden, die dich selbst verleugnen. „Nein“, sagst du du dir selbst, „du kannst das nicht haben. Du kannst dorthin nicht gehen. Du kannst das nicht tun.“ Du hast eine lange Liste von Nein’s, und du wirst bis zum Ende der Reihe kommen mögen, bevor du es dir selbst erlaubst, das du haben, was du dir so lange Zeit versagt hast.
Vielleicht warst du bei deinem Leben ein Geizkragen, wie ein Banker, der sagt: „Nein, diesen Kredit kannst du nicht bekommen.“ Und sodann, nach Jahren des Ringens, hört der Banker, der sich daran gewöhnt hat, prompt Nein zu sagen, nach genügend Kämpfen und Verleugnung, damit auf und lässt es zu, dass du nunmehr das haben kannst, was du dir früher versagt hast. Du hättest es die ganze Zeit über haben können, jetzt aber sagt der Banker in dir zuguterletzt: „O.k., jetzt.“ Er könnte bereits letztes Jahr seine Zustimmung gegeben haben. Eine Entscheidung wurde hinausgeschoben.
Du kannst dich jetzt höher stufen.
Du stellst deinen Charakter nicht unter Beweis, indem du dich selbst begrenzt. Dich selbst verleugnen ist dich selbst begrenzen.
Ja sagen zu dir selbst bedeutet nicht, dich zu verwöhnen. Es geht schlicht um das Bejahen, dass du zu einer Schnitte des Kuchens berechtigt bist, und, dass du sie genießt.
HEAVENLETTER #1844 – 9.12.2005 – Come Out And Play
Kommt heraus und spielt
Gott redete …
Ihr haltet die Welt in eurem Handinneren. Ihr seid nicht die Beute der Welt. Ihr seid der Handhaber der Welt. Ihr seid nicht ein Boot ohne Ruder. Egal bei was für einer Strömung, ihr könnt in jede Richtung paddeln, wie es euch ist.
Wenn ihr euch eine Schneise durch den Dschungel schneidet, werdet ihr euch unter Umständen eure Reise als ein Verheddertsein gedacht haben. Nunmehr denkt ihr sie als sich Umrankendes. Denkt an die erstaunlichen Weinreben, die sich von nah und fern zusammengeschart haben, um sich vorne vor dir zu präsentieren.
Es hat den Anschein – das Leben ist für dich geflochten worden. Du und das Leben tauchen an einer perfekten Verbindungsstelle der illusionären Zeit und des illusionären Raumes auf, der eine drehte den anderen um, ein Hefezopf, einfach so hineingestopfterweise. Das Leben hat sich für dich der Situation gewachsen gezeigt. Ein großartiger Austausch und Interaktion ist zugange, und Fäden, dereinst lose, geraten miteinander verschlängelt.
So euch Untiefen unterkommen, manövriert ihr durch sie hindurch, und die seichten Stellen geleiten euch zur Küste. Manchmal könnt ihr über die seichten Stellen hinweg springen.
Das Sesam Öffne Dich des Lebens seid ihr, Geliebte. Ihr öffnet ein Buch eures Lebens, und ihr blättert um. Euer Auge erfasst die Seite. Bislang scheint ihr die Seite flüchtig zu überfliegen, manchmal scheint ihr einen Bock zu schießen, manchmal liegt ihr drüber. Es ist, als befändet ihr euch in einem Turnier des Lebens und als rivalisiertet ihr mit dem Leben. Dem hingegen – das Leben ist euer Landsmann.
Wie stünde es damit, dem Leben die Tür sperrangelweit aufzumachen und es einzulassen? Wie wäre es, dem Leben mit einem Willkommen entgegenzugehen, anstatt es zu vergraulen? Das Leben möchte gerne eure Karotte sein, um euch dorthin zu nehmen, wohin auch immer ihr möchtet. Das Leben hat lange Zeit auf euch gewartet. Es war an eurer Seite, und ihr wendetet eure Augen wahrscheinlich von ihm ab. Vielleicht habt ihr, so ist es letztendlich zu verstehen, gesagt: „Komme später wieder. Behellige mich jetzt nicht. Ich denke nach.“
Und das Leben, welches dir zugedacht, es zu kosten, rinnt dir durch die Finger. Du nimmst von ihm nur ein Schlückchen. Sei ein eifriger Trinker von ihm. Trinke es hinunter. Es ist mehr davon da.
Ein Tag ist ein neutrales Ding. Betrachte ihn als sei er ein Beförderungsmittel, welches am Bürgersteig auf dich wartet. Du steigst ein und sagst an, wohin du möchtest. Du gibst dem Leben die Richtung an. Du bittest es, dorthin zu fahren, wohin dir der Sinn steht.
Du zwingst es nicht. Du gibst einfach eine Richtung bekannt. Mitunter bringt dich das Leben rasch dorthin, und manchmal langsam, hin und wieder kommt es zu Umleitungen und zu Hügeln, die hochzufahren sind, was aber kümmerst du dich darum, du reitest auf dem Leben.
Sofern das Leben ein Pferd ist, so ist es gelegentlich ein bockendes halbwildes Pferd, und ein andermal ein zahmes Pferd. Und stets bist du der Reiter von ihm.
Oder das Leben ist ein hin und her geschwenkter, glitzernder Stab in deiner Hand.
Oder du bist in einem Paddelboot unterwegs, und paddelst.
Wie immer das Leben zutage tritt, lasse dir dieses Leben schmecken, welches heute vor dich tritt. Habe die Fahrt deines Lebens. Koste es aus. Labe dich an ihm. Wieso denn das Leben nicht genießen? Es ist vor dich hin geschafft, um an ihm Gefallen zu finden. Wringe das Nahrhafte aus ihm heraus. Lasse am heutigen Tag das Leben seine Magie auf dich ausüben, derweil du es in deinem Handteller quirlst.
Du und das Leben begegnen einander. Gebt euch die Hand. Keine Not, dort fechtenderweise herauszukommen. Kein Bedarf, sich hinter den Gardinen zu verbergen. Kommt einfach heraus und spielt.
Sei wie die Sonne, welche scheint. Sei wie der Mond, der widerscheint. Sei wie die Sterne. Die Nacht hält die Sterne nicht vom Scheinen ab. Was hält dich ab? Was gibst du statt, dich zu verwehren?
Trinke das Leben hinunter. Du hattest genug, es schlückchenweise zu nehmen. Trinke ex.
Das Leben ist eine Orange, drauf und dran, dass du sie ausdrückst.
Das Leben ist ein Tanz, der bereit ist loszugehen. Du hast dich nicht herzurichten. Du hast kein perfekter Tänzer zu sein, bevor du auf die Tanzfläche heraustrittst. Du hast einfach dort einzutreten und mit dem Tanzen anzufangen.
HEAVENLETTER #1845 – 10.12.2005 – What You Are Here for
Wofür ihr hier seid
Gott redete …
Du meinst doch nicht, du seist auf der Erde wegen nichts am Leben, oder etwa doch? Du musst wissen, dass du für etwas bist, dass du einem erheblicheren Zweck denn deiner eigenen Existenz dienst. Du musst wissen, dass du nicht alleine für dich selber hier bist, oder gar vorherrschend für dich. Du bist für einen größeren Zweck hier, als ihn sich selbst die besten Dichter vorstellten.
Du bist nicht des Errettetwerdens halber hier. Wie kann ein Göttliches Wesen errettet werden? Was gibt es da zu retten? Es gibt nichts, vor dem du bewahrt werden müsstest. Aber falls du vor etwas bewahrt werden müsstest, so ist es vor deinem abwegigen Denken. Die meisten eurer Gedanken sind irrig, Geliebte.
Die täuschende Illusion stellt die meisten eurer Gedanken zusammen. Lasst Uns euch vor der Illusion bewahren. Die Trugbilder, unter denen ihr lebt, sind fantasievoll, aber sie sind nicht hübsch. Es ist nicht nett, so von euch zu denken, wie ihr es gewöhnlich tut. Ich bitte euch, euch unter erhabeneren Gedanken über euch selber und über die Beweggründe für eure Existenz zu sammeln. Du bist ein vielfach bedachtes und begründetes Seinswesen. In Hinsicht auf die Welt, da dient ihr mehr als einem Zweck, und gleichwohl könnt ihr aus Meinem Einen Ansinnen nicht herausgezogen werden.
Ihr seid auf der Erde hier aus demselben Grund, wie Ich im Himmel bin. Wir existieren, um Licht zu scheinen. Wir existieren, um der Welt zu verstehen zu geben, dass einem weitaus mehr unterkommt, als das Auge zu sehen vermag.
Ich bin nicht hier, um Unheil zu verkünden. Ebenso ihr nicht.
Ich bin nicht hier, um auf Fehler hinzuzeigen. Ebenso ihr nicht.
Ich bin hier, um der Welt Licht zu überbringen, und dasselbe gilt für euch.
Eure Wahl geht darum, der Welt das Licht zu bringen, anderenfalls wäre sie in vorgespiegelter Dunkelheit belassen. Wie lautet eure Wahl? Jeden Tag trefft ihr eine Wahl. Entweder eine beschränkte Möglichkeit, oder weitgefasste Mittel. Entweder, Dinge liegen zu lassen, oder Licht zu scheinen.
Du wählst, zu lieben, oder nicht zu lieben. Eine andere Frage existiert nicht.
Wie heißt deine Entscheidung in diesem Augenblick, und wie im nächsten?
Was für eine Rolle wirst du spielen? Wirst du nach vorne herauskommen oder wirst du dich in den hinteren Bereichen des Auftritts herumtreiben? Wirst du die Beleuchtung der Welt sonstwem überlassen, oder wirst du vortreten und das Licht scheinen? Selbst wenn du das beschränkte Licht, das du deiner Auffassung nach besitzest, scheinst, dann scheine jenes. Kraft dessen, dass du das wenige Licht scheinst, wirst du anfangen, das Größere Licht in dir wahrzunehmen. Dein Weg wird beleuchtet sein, weil du denjenigen anderer Menschen erhellt hast.
Es ist in dir dermaßen viel Licht, dass du die ganze Welt entzünden kannst. Das ganze Licht, welches der sinnenfälligen Welt und all dem, was jenseits der offenbaren Welt ist, unterliegt, ist das Licht, aus dem du gemacht bist, und es ist Licht – zum Scheinen dir zur Verfügung.
Zunächst fängst du mit einer Handschaufel voll Meines Lichts an, und dann mit einer Schippe, und dann scheinst du es mit deinen beiden Händen hinaus, und mit all deiner Macht. Mein Licht scheinen wendet durchaus keine Macht auf. Es ist die natürliche Sache, das zu tun. Es ist, wer du bist, derweil du ohne all das, was du gelernt hast, auskommst. Die Welt hat dich unterwiesen, du seist weniger als Licht, und du zogst mit ihr mit.
Gehe nun mit Mir einher. Gib die Diktate der Welt auf, um sie zu heilen. Lasse die Welt in dem Sonnenlicht deines Herzens aalen.
Wirf ein huldvolles Auge auf die Welt. Schmeiß deine Liebe weit in die Höhe. Lasse die Liebe hin, wohin sie möchte. Lasse Liebe auf Liebe fallen. Ein für alle Mal, sei durch mit allem, mit was auch immer, was heimlich in dein Herz hineingeschlichen ist. Die Liebe wird es überschütten, und daraufhin wird es verdunsten. All die minderen Emotionen werden ausquartiert werden, um niemals mehr zurückzukehren. In deinem Herzen ist ausschließlich für Liebe Platz. Lasse Liebe herrschen. Lasse Liebe ihre volle Wirkung entfalten. Bespritze die Welt mit deiner Liebe – du wirst gleichfalls angespritzt werden.
Geliebte, geht los und ersäuft euch in Liebe. Eben dafür seid ihr hier. Dies zu tun, dafür seid ihr angelegt. Verspritzt das Veröffentlichungsorgan von euch selbst. Vermannigfacht die Liebe über das Antlitz der Erde. Scheint Mein Licht, Geliebte. Scheint es in die Höhe.
HEAVENLETTER #1846 – 11.12.2005 – Diamonds
Diamanten
Gott redete …
In der Welt kommen allerlei Geschmacksrichtungen vor. Die eine versucht nicht, die andere zu werden. Schokolade ist als Schokolade glücklich. Vanille als Vanille. Und so kannst du mit deinen bestimmten Talenten und gewissen Mitteln glücklich sein. Universalität überflügelt Individualität, deine Individualität aber ist ebenso herrlich. Sei das Individuum, das du bist. Du brauchst nicht größer gewachsen, nicht kleiner zu sein. Du brauchst dich nur selber gernzuhaben. Verstehst du, was Ich soeben sage?
Fürwahr, sofern jedermann die Reichhaltigkeit seiner eigenen Schönheit und seines Seiens einsähe, gäbe es keinen Neid. Keine Trägheit, kein verschleppendes Benehmen. Keine Habgier. Keine Schuld. Keine angebliche Nachfrage nach jenen.
Es gäbe keine Nachfrage, zu glänzen, da ihr bereits wüsstet, dass ihr das tut.
Es gäbe keine Nachfrage, zu jemandem aufzuschließen, ebenso nicht, zurückzufallen.
Es gäbe nichts zuzudecken und nichts aufzudecken. Alles wäre bereits an den Tag gelegt. Schönheit wäre ans Licht gebracht.
Sofern Jeder seinen eigenen Wert erkennte, würdet ihr in einer Welt voller funkelnder Gemeinschaft leben. Eine jede Person wäre der Diamant, der er aus eigener Kraft ist, niemand versuchte, ein anderer Diamant zu sein. Ein Jeder wäre Goldes wert. Ein Jeder wäre zuvörderst.
Da ihr euch nicht als das angestrahlte Seinswesen, das ihr seid, vergegenwärtigt, schaut ihr euch nach anderen Lichtern um, auf euch zu scheinen. Ihr möchtet, was sie haben. Ihr möchtet deren Licht gerne stehlen, denn ihr möchtet das angestrahlte Seinswesen sein, welches bereits zu sein ihr nicht billigt.
Da ihr euch selber nicht anerkennt, überkompensiert ihr bei Anderen, oder ihr rümpft die Nase über sie. Ihr gebt euch Mühe, eine Variante dessen zu werden, was ihr nicht seid. Ihr werft einen Diamanten weg und hebt stattdessen ein Stück Glas auf.
Ich liebe euch, wie ihr seid. Ich liebe euch nicht dank irgendetwas. Ich bitte euch dringend, euer Gedankengut anzuheben, sodass ihr eure Schönheit wahrnehmt, wie Ich euch wahrnehme.
Ihr sagt unter Umständen: „Aber, Gott, ist es nicht so, dass Du mich gerne Christus gleich sehen möchtest?“
Christus war Christus, weil er genau wusste, Wer Er War. Ja, gewiss, Ich bitte euch, Christus gleich zu sein.
Ihr sagt: „Aber, Gott, möchtest Du nicht, dass ich den Armen gebe und den Lahmen helfe?“
Ich möchte, dass ihr zu der Größe in euch erwacht, sodass ihr ganz naturgemäß, ohne einen Blick nach hinten, der Welt beisteht. Sobald ihr wisst, woraus ihr gemacht seid, gäbe es kein Armen Zuwendungen Zukommenlassen. Ihr würdet euer Gegenüber als euch selbst erkennen, und auf diese Weise würdet ihr euch selber beschenken. Ihr würdet heilen, weil ihr Heil sehen würdet. Ihr würdet über Fetzen und über die Haut hinaus sehen. Ihr würdet in die Augen blicken, und ihr würdet wissen, es sind eure Augen, und ihr würdet in die Tiefen hineinschauen.
Christus strengte sich nicht an und quälte sich nicht ab, das Seinswesen zu sein, das er war. Er hielt sich einfach nicht an das ausgelaugte Gedankengut der Welt, und demzufolge war er imstande, zu geben. Von dorther wo er stand, hätte er anderweitiges nicht tun können.
Wenn du Hunger hast, isst du. Und so nährte Christus hungrige Herzen und füllte dabei sein eigenes. Er hat die ganze Welt mit Freude genährt, und seine Freude setzt nicht aus. Christus war nicht ohne Verständnis für sich selber. Er wandte sich nicht von sich weg. Er kehrte sich nicht von Meinem Blick auf ihn ab. Er billigte Meine Sicht. Er machte sie zu der seinen. Er legte sie sich nicht zu. Sie war seine eigene. Er hob an zu sehen, und ebendamit war die Tat getan. Und Christus war, auf der Erde am Wandeln, im Begriff Mein Geheiß auszuführen, euch herbeirufend, euch an Meiner Stelle herbeirufend.
HEAVENLETTER #1847 – 12.12.2005 – Silken Threads
Seidene Fäden
Gott redete …
Schöne Licht-Wesen, erhebt euch und steht auf, die Dämmerung von euch selber zu betrachten. Ihr geht auf, geht auf. Ihr durchschreitet die Welt. Mit einem einzigen gewaltigen Satz überzieht ihr die Erde und alles, was nicht die Erde ist. Ihr lebt in einem Universum. Es ist das Universum der Liebe, und es ist ein Universum des Gedankenhaften. Ihr lebt in dem Universum. Das Universum ist euer Zuhause.
Ich lebe nicht separiert von euch. Ich lebe ebenso auf Erden, und ihr lebt ebenso im Himmel. Ich vergaß den Himmel nie. Ich weiß, wo Ich bin. Ihr vergesst oftmals. Ihr vermeint, ihr wärt ein schieres Menschenseinswesen, derweil Ich weiß, ihr seid ein mächtiges Menschenseinswesen, mit Meinen Händen gemacht, und seid das Trommeln Meines Herzens.
Wir teilen Unser Seien. Unsere Leben umwinden sich. Unsere Existenzen sind einander verwoben. Wir sind aus dem gleichen Tuch genäht.
Ich breite vor euch einen Teppich zum Daraufliegen aus. Ich packte einen Picknick-Korb. Ich gab euch belegte Brote und Salat und reines Wasser zum Trinken. Ich gab euch kostbare Herrlichkeit, um eine Lebzeit lang anzuhalten. Ihr seid euch nicht sicher, wo ihr den Picknick-Korb hinstelltet. Das geht schon klar, weil Ich ihn für euch trage. Ich trage euch zudem.
Ihr geht selbstständig, und Ich trage euch. Versucht nicht, euch daraus einen Reim zu machen. Es ist einfach so. Wir könnten sagen, Ich trage Mich Selber, unterdessen Ich über das Universum schreite, aber jetzt sage Ich, dass Ich euch trage. Wir könnten sagen, ihr tragt Mich, und Wir sagen das gleiche.
Ich breite vor euch die Morgenröte, wie einen Teppich, aus. Die Sonne geht auf Mein Geheiß hin auf, um in euch Licht hinein zu funkeln. Der Mond nickt seine Billigung zu und kommt später hinterher, euch dabei in Weiß einfriedend. Vater Tag und Mutter Nacht schaukeln euch in ihren Armen. Ich drücke wie an einer Nähmaschine eine Tretkurbel, und nähe munter draufzu. Ihr zieht an den Fäden und mithin entfaltet sich euer Leben.
Liebe hält die seidenen Fäden zusammen. Liebe ist Seidenfaden. Sie verläuft horizontal, und vertikal. Alle Fäden kommen einander offenen Armes entgegen. Auf diesem Abenteuer des Lebens, was sonst gibt es dort zu tun?
Du bist ein Weber von Liebe. Liebe ist das Material in deiner Hand. Du wirkst, häkelst, du betreibst den Webstuhl. Du hilfst Mir aus. Du stehst Mir beiseite, überall hinzukommen. Du bist Meine tausend Augen und Meine tausend Arme. Du gehst raus und bearbeitest die Felder für Mich, und du kehrst zurück und erzählst Mir alles, was da von Belang ist.
Du kochst einen Eintopf und sagst Mir, wonach er schmeckt. Du bist Mein Emissär im Leben. Du bist Mein Reporter. Du berichtest Mir. Du erzählst Mir deine Geschichten. Du denkst sie dir aus. Ich höre auch so zu. Ich höre all den Variationen der Endlosen Liebe zu. Du erzählst bloß einen kleinen Teil der Geschichte. Du fabrizierst und erfindest, und hältst deine Ausschmückungen für wahr. Dir ist nicht klar, dass du im Begriff bist, eine Liebesgeschichte hinzuschreiben. Du siehst den Handlungsablauf, und erkennst dabei die Thematik nicht. Die Thematik ist Liebe.
Wie könnte es denn anderweitig sein, insofern ja als Ich euch aus Liebe machte. Ihr seid Meine Liebe. Und Ich verbreitete euch auf der Erde. Ihr seid Meine Frucht, und ihr werdet reif, Geliebte. Ihr seid einfach bereit, einer Karotte gleich, die mit hoher Geschwindigkeit daherfliegt, über den Horizont zu bersten. Ihr seid der Apfelbaum, den Ich ausgesät habe, und nunmehr werft ihr euch selber zu Mir hin, und Ich fange euch geschwinder als mit Lichtgeschwindigkeit in Meiner Hand auf, geschwinder als alles, weil es in Wirklichkeit so ist, dass Ich euch in Meinen Händen hin und her geworfen habe, und, dass ihr es mitbekommen und dass ihr bei euren Veranschlagungen aufgeschlossen habt zu Mir, in eurem Gewahren, in euer Vergegenwärtigung, in eurem Herzen. Liebe erkannte schlussendlich Liebe wieder und rief euch bei eurem Namen.
HEAVENLETTER #1848 – 13.12.2005 – Tribute to Love
Hommage an die Liebe
Gott redete …
Liebe ist ein unsichtbar‘ Ding. Ihr könnt sie wirklich nicht liebkosen. Ihr könnt sie nicht bei euch halten. Liebe ist ein endloser Strom. Liebe hat kein rückwärts und vorwärts an sich, obschon sie nach und nach, mit der Zeit, durch euch aufspielt.
Liebe existiert nirgendwo, dennoch ist Liebe in deinem Herzen, und das ist es. Da bist du, Liebe, sich selber zum Ausdruck bringend, Liebe, aus deinem Herzen heraus springend, derweil mehr in es hinein gepumpt wird. Ihr könnt mit ihr nicht mithalten. Sie kommt rascher und rascher. Sie überholt.
Du entsinnst dich einer geliebten Sache, einer Katze oder eines Hundes, der dir wertvoll war, einer Mutter oder eines Vaters, einer Schwester oder eines Bruders, eines Gatten oder einer Gattin, deine Liebe aber ist weitaus größer als deine Liebe für den Geliebten. Liebe ist dein Geliebter. Liebe verbreitet sich selber weit und breit, Liebe, höher als der höchste Berg, Liebe, weiter als die weiteste See.
Liebe ist ein schwer erreichbarer Tänzer, insofern als sie nicht niedergehalten ist. Die Liebe selber indes ist nicht trügerisch oder schwer fassbar, weil sie überallhin fällt, überall entströmt, aus dir herausstrahlt, ausgelassen herumtollende Wellen der Liebe aus dir heraus, Liebe, die, Manna gleich, vom Himmel heruntergeschüttet wird. Sie ist Manna vom Himmel, und Manna von dir.
Liebe umzirkelt sich selber. Ihr könnt Liebe nicht zu euch her herzen. Sie möchte nicht festgehaltenerweise so bleiben. Sie muss fließen. Sie kann nicht gestoppt werden. Liebe hält nirgends an. Sie fällt überallhin. Sie umgreift sich selber, sie umgreift ihr endloses fließendes Selbst. Liebe fällt in Falten. Bänder der Liebe wickeln sich auf und wickeln sich ab, rollen sich ein und rollen sich aus, Liebe, goldenen Tressen gleich, die länger und länger werden und niemals enden, Liebe, Tränen der Freude gleich, die die Erde benetzen, Liebe, die wie süße Milch aus Krügen herausgeschüttet wird, Liebe, Sonnenstrahlen gleich, die Jeden an jeder Stelle anlangen, Liebe wie Säuglingsfinger, die sich ausstrecken und am Erkunden sind, Liebe, wie Original-Liebe, Liebe wie sie ist, Liebe allumfassend, Liebe am Schwenken und Wenden, Liebe am Schwimmen, am Treiben, Liebe mit dieser Seite oben, Liebe, Klängen des Lachens gleich, Liebe wie hochgeblasene Seifenblasen, Liebe ohne Anfang und Liebe ohne Ende, Liebe sich selber hinterherseiend und sich selber, dem Atem gleich, einfangend. Liebe ist voller Atem, ist während, ewig, in diesem Moment existierend. Sie kann dir nicht entschlüpfen.
Gleichwohl ist Liebe kein Lied oder kein Tanz. Liebe ist die einzige Realität auf dem Antlitz der Erde oder sonstwo. Liebe ist der Jubel des Lebens. Liebe ist unsichtbar, gleichwohl ist sie offenbar. Es gibt nichts außer Liebe, Liebe, welche ihre Finger durch ihr eigenes Haar flicht.
Die einzige Energie in der Welt ist Liebe. Sie ist am Sich-Austoben. Sie kann nicht eingedämmt werden. Sie muss hindurchbersten. Sie muss durch dich hindurchbersten. Dein Herz ist mit Liebe riesig, und Liebe und Wahrheit ergießen sich aus ihm. Liebe ist bereits draußen. Man kann gegen sie nicht weiterkommen. Sie versperrt dir nicht den Weg. Sie tut dir den Weg auf. Dein Weg ist Liebe. Sie ist der einzig existente Pfad.
Alles sonst ist eingebildet. Jedwedes Hemmnis für die Liebe ist eingebildet. Du schweifst von der Liebe ab, im Eigentlichen aber kannst du dich nie von ihr weglenken. Der Grund unter dir ist Liebe. Deine Füße sind Liebe. Der Himmel ist Liebe. Die Wolken regnen Liebe. Liebe hat Anspruch auf dich erhoben. Sie erzeugte dich, und sie hat dich nie ausgelassen. Du kannst sie nicht wegwaschen. Du kannst sie nicht löschen. Du kannst sie nicht abwetzen. Du kannst sie bloß absprechen.
Liebe kann dir niemals ausgehen, weil Liebe alles ist, was das Lager des Universums auf Lager hat. Ein einziges Schild wurde in Druck gegeben, und auf ihm steht: Liebe. So wie Suppe, ist sie in allerlei Weise verpackt. Öffne die Dose, öffne die Packung, gib Wasser hinzu, rühre um, unter welcher Bezeichnung sie auch firmiert, es ist nach wie vor Suppe. Die ganzen Sorten sind nach wie vor Suppe. Und Liebe ist Liebe, egal was du von ihr denkst. Du kannst aus ihr nicht etwas anderes machen. Liebe ist Liebe, und sie ist mächtiger, als du meinst. Danach wie sie dir aussieht, musst du meinen, sie sei ganz und gar nicht mächtig. Die halbe Zeit erkennst du sie nicht einmal wieder.
Und doch, du bist meine Hommage an die Liebe. Liebe machte sich selber zu einem Ausdruck von Liebe. Du bist der Ausdruck Meiner Liebe, demnach, Meine Lieben, bringt sie zum Ausdruck.
HEAVENLETTER #1849 – 14.12.2005 – Riding the High Seas
Die offene See reiten
Gott redete …
Lasse die Liebe in deinem Herzen sich selber überschlagen. Lasse die Liebe in deinem Herzen ein Trinkglas sein, das sich selbst zum Überschwappen bringt. Sofern sich dein Herz nicht zusammenzöge, würde es sich selber verschütten. Was die Liebe angeht bist du restriktiv, weil du sie als eine Investition ansiehst, die schief gehen kann. Stoße die Investitionen in Liebe ab. Es ist an der Zeit, die herauszulassen. Halte sie nicht mehr länger an dir.
Betrachte dein Herz als ein leckes Boot, aus dem du die Liebe herausschöpfst, welche das Boot volllaufen lässt. Um dein Herz über Wasser zu halten, musst du es fortwährend seines Zustromes von Liebe entleeren. Du schöpfst einfach die Liebe in deinem schönen Herzen heraus, lässt die Liebe in einem immerzu-sich-weitenden Strom liebenswürdig strömen, lässt sie ihr Strömen selber sein, siehst zu, wie sie zu dem Ozean zurückkehrt, von dem sie ausgegangen ist. Es ist mehr so, wie wenn du eine Gefälligkeit erwiderst.
Liebe aus deinem Herzen heraus bedarf keines Objektes. Deine Liebe gehört nicht in allerlei Eimer geschüttet. Sie wird einfach geschüttet und ihr wird stattgegeben, zu fließen und unabwendbar irgendwo anzulangen. Liebe bedarf keines Objektes, um zu existieren.
Ein Objekt wie etwa eine liebenswerte Seele, wie etwa eine schöne Seele, wird euch wohl eure Liebe ins Gedächtnis rufen, sie fließen zu lassen. Eurem Herzen gehört es, erinnert zu werden, ausschließlich deswegen, weil ihr die Quelle abgedreht habt. Ihr setztet die Tragweite eurer Liebe herab. Ihr setztet einen neuralgischen Zeitpunkt für sie fest, loszugehen, unterdessen Klingeln ertönen würden. Ihr tatet dies bloß, weil ihr eure Liebe eindämmtet. Ihr schriebt ihr Bedingungen zu. Aus sich selber heraus, hat Liebe keine Erfordernisse nötig. So wie mit einem Paddel hieltet ihr Liebe zurück. Lasst eure Liebe überquellen. Seid ein Narr der Liebe.
Im Eigentlichen ist es töricht, euch die Liebe in eurem Herzen nicht zu vergegenwärtigen und von ihr abzusehen. Ich verbrachte sie dorthin, Geliebte. Ich schaffte sie dorthin zu eurer Ingebrauchnahme, um sie als Probe herumzuzeigen, um sie zu verteilen, um sie kostenfrei fortzugeben. Ihr seid nicht bestimmt, für Liebe Kosten zu erheben, um Verbindlichkeit einzufordern oder um jemals ihren Fluss aufzudämmen.
Seien wir ehrlich, Geliebte, ihr habt Anhaftung mit Liebe durcheinandergebracht. Ihr habt die zwei vermengt. Ihr dachtet, Liebe sei etwas zum Festhalten, anstatt etwas zum Loslassen und zum Loslassen und zum Loslassen. Ihr habt irrtümlich gemeint, euch stehe es an, Liebe zu beschneiden, sie sozusagen des Gesellschaftleistens halber in Schale zu werfen, und sie, sobald ein unangebrachtes Objekt sie nicht besinge oder sie nicht unaufhörlich besinge, niederzustrecken. Ihr habt auf Liebe einen Preis festgesetzt, und mithin sie begrenzt. Ihr habt die Liebe in eurem Herzen noch nicht ausgespürt. Ihr habt sie noch nicht ausgelöst. Ihr findet Gründe, sie einzubehalten.
Ja wirklich, Liebe ist nicht eure Wahl. Sofern ihr euch entscheidet, euer Herz an- und abzudrehen, habt ihr eine Aufgabe für gegeben angenommen, welche rechtens nicht euer ist. Ihr habt euer Herz verstopft. Ihr habt seinen Fluss gehemmt. Ihr habt auf Start und Stop, Start und Stop gespielt. Ihr habt euer Herz ganz bis zum Verschließen zusammengequetscht und euch für außer Gefahr betrachtet, alldieweil euer Herz angelegt ist, unaufhörlich am Strömen zu sein, ganz einfach volles Rohr geöffnet zu fließen, sich selber umzurühren und zu umlaufen, glücklich zu lieben, liebend gerne zu spielen, sich selber hochzuwerfen, sich nichts daraus, wo es landet, machend, sich einfach immer und immer wieder hochwerfend und niedergehen lassend, am Strömen, das Erdenrund mit ihrem eigenen Überströmen überziehend.
Liebe ist bestimmt, ein Kapitän auf hoher See zu sein, ein Abenteurer, der einfach unaufhörlich weitersegelt, der seine Bahn bricht, der Vergnügen daran hat, unentwegt durch die Wellen hindurch zu laufen, der allen Gezeitenströmen freudig entgegensieht, der umfängt, der sich alle Winde, die wehen, entgegenkommend zu Eigen nimmt, der in Pracht und Herrlichkeit voranflutet, der die Hohe See reitet, der die See und die Seeluft liebt, der Alle auf seinem Pfad liebend gernhat, der liebt, liebt, liebt.
HEAVENLETTER #1850 – 15.12.2005 – Heaven and Earth
Himmel und Erde
Gott redete …
Himmel und Erde begegnen sich in deinem Herzen. Sie vermengen sich dort. Dein Herz ist der Cocktail-Mixer von Himmel und Erde. In deinem Herzen findet ein großes Zusammentun von Himmel und Erde statt. Merke, wie das Wort „Herz“ dein Seien öffnet. Dein Herz ist eine erhabene Eröffnung für den Himmel.
Die Erde hat ihre Ranken um deine Füße, unterdessen der Himmel sachte seine Hand auf deine Schulter legt. Der Himmel lindert die Irritationen der Erde. Er stimmt dich ruhig. Er läuft durch dich wie ein Fluss durch seine Uferbänke. Das Himmelskönigreich ist inwendig, und es ist inwendig in deinem gesegneten Herzen.
Liebe dein Herz, woher die Liebe kommt. Du hast ein schönes Herz. Du magst es anders gedacht haben. Mache heute dein Herz für sich selbst auf. Bestätige seine Macht und Schönheit. Nichts kommt ihm gleich. Es ist dein Herz der Herzen, von dem Ich rede. Ich spreche zärtlich von ihm. Ich diente in deinem Herzen Meine Liebe an. Ich konnte nicht all Meine Liebe innehalten, deswegen goss Ich sie in dein Herz. Dein Herz trank Meine Liebe auf. Es schlägt Meine Liebe. Wessen Liebe war es, hast du dir das vorgestellt? Es geht um Meine klare Liebe in deinem Herzen. Lasse sie nicht brach heranwachsen.
Du hältst eine Saat auf Dauer nicht im Dunkeln. Tief in die Erde hinein gesteckt, so spürt ein Same niemals das Licht der Sonne und gravitiert nicht zu ihm hin. Dein Herz wächst zum Himmel hin. Es ist die goldene Leiter zum Himmel. Es ist eine Verlängerungsleiter. Es verlängert sich unentwegt höher und höher. Tatsache ist, es gibt keine Grenze, an der dein Herz beim Wachstum Halt zu machen hat.
Dein Herz ahmt das Meine nicht nach. Dein Herz ist Mein. Es ist der Puls Meines Herzens, und gleichfalls ist es dessen Inhalt. All Meine Liebe ist in deinem Herzen enthalten. Nicht bloß ein bisschen. Alles. Ich pflückte die Liebe von Meinem Herzen und stellte sie in das deine. Die Wärme deines Herzens ist Meine. Ich gab dir Mein Herz, damit sie sich auf der Erde immerwährend fortsetzt. Du bist der Halter Meines Herzens. Mein Herz bleibt stets bei dir, freilich ist es nicht dafür bestimmt, dort Halt zu machen.
Meine Liebe in deinem Herzen ist dafür vorgesehen, überzuquellen. Die Liebe ist dafür bestimmt, die Erde zu umfangen, und darüber hinaus. Sie ist nicht dafür bestimmt, die Sache der Liebe zu begrenzen. Öffne die Schleusen Unseres Herzens. Vermache der Erde, ihren Bewohnern und allen erblickten und nicht erblickten Gefilden die Liebe, die jene entfalten. Nimm den lindernden Balsam der Liebe in dein Herz und wende ihn wie eine sanfte Massage an. Bleibe dabei und wende ihn an. Deine geliebten Arme, Ausweitungen deines geliebten Herzens, reichen weit. Sie umfangen das Manifeste und Unmanifeste. Dein Herz gebärt Liebe. Es handelt sich um einen fortwährenden Prozess, diesen Prozess der Liebe.
Sie ist in ihrem Anwandeln gänzlich anstrengungslos. Bemühen von Liebe ist nicht Liebe. Versuche bei der Liebe sind nicht Liebe. Anstrengung ist Anstrengung. Versuche sind Versuche. Mögest du Liebe doch nicht anschirren. Du musst sie zügellos lassen.
Es gibt keine Haube auf der Sonne. Du kannst die Rollläden runterlassen. Du kannst deine Augen schließen, aber die Sonne beeinträchtigst du nicht im Geringsten.
Genauso wenig machen deine Aufgebrachtheiten der Liebe in deinem Herzen etwas aus. Nichts vermag die Liebe in deinem Herzen leerzuräumen. Du kannst das nicht. Du magst es versucht haben. Du magst es versucht haben, ein liebloses Herz zu mutmaßen, du hast dich aber nur selbst reingelegt. Kein Herz kann ausdorren. Herzen können nur in Liebe ersaufen. Dafür sind sie bestimmt. Erspüre nun den fließkräftigen Strom deines Herzens. Höre ihm zu. Die Liebe ruft sich selbst aus. Alldas findet in deinem Herzen statt. Erhebe von Neuem Anspruch auf die Liebe in deinem Herzen, und wende es dorthin zurück, woher es kam, und bringe es somit wieder zum Auferstehen.
HEAVENLETTER #1851 – 16.12.2005 – The Book of Your Heart
Das Buch deines Herzens
Gott redete …
Die Liebe in deinem Herzen ist immer da. Du ignorierst sie eventuell, du schwärzt sie etwa an, drischst auf sie ein, aber die Liebe in deinem Herzen ist feste. Wie bei einem guten Soldaten, ist die Liebe in deinem Herzen diszipliniert und steht in Habachtstellung, ohne eine Muskel zu bewegen. Der Soldat der Liebe in deinem Herzen räumt seinen Platz nicht. Gleichwohl habe Ich deinem Herzen nie aufgegeben, ein Soldat auf Posten zu sein. Deinem Herz wurde nicht zugedacht, auf der Hut zu sein.
Lasse dein Herz einen Feriengast sein, unbeschwert, am Herumfahren, auf Reisen, sich vergnügend, zum Abenteuer bereit, bereit zu erkunden, gerüstet für neue Alleen, die zu begehen sind.
Lasse dein Herz auf eine Kreuzfahrt gehen. Lasse es sich auf einem Deckstuhl zurücklehnen, die Sonne und die See genießen, erholsam, friedvoll, allerdings gerüstet, mir nichts dir nichts an die Küste zu springen und zu schauen, was es dort an Kostbarkeiten zu betrachten gibt.
Lasse dein Herz Kolumbus sein und entdecke ein neues Land. Lasse dein Herz sich selber ausspüren, wie mächtig und weit es ist.
Dein Herz ist kein geschlossenes Buch. Öffne es. Lasse die Seiten das Licht des Tages sehen. Lasse die frische Luft die Seiten durcheinanderwirbeln. Lasse das Buch deines Herzens zur Sonne hin, zu den Sternen, dem Mond und all dem hin aufgehen, was das Universum für es auf Vorrat hält.
Lasse dein Herz weit offen. Lasse dein Herz wie ein Löwe brüllen. Lasse dein Herz Lämmer willkommen heißen. Lasse dein Herz einen Bogenschützen sein voller Pfeile der Liebe, welche anlangen und abgehen, mächtige Pfeile, niemals spitz, niemals verwundend, Pfeile wie sachter Regen.
Öffne dein Herz, dem gleich, wie du beim Zahnarzt den Mund weit aufmachst, oder wie ein Opernsänger singt und einen Ton hält. Ja, lasse deinem Mund Töne der Liebe entströmen, die Welt zu segnen.
Lasse Liebe aus deinen Augen strömen. Lasse deine Augen Ausspäher von Liebe sein. Lasse deine Augen der Liebe überall niedergehen. Lasse sie wie Liebe-Kissen sein, welche alles Weh lindern.
Sei Mein Instrument der Liebe.
Als Mein Kind, da gilt es dir, Liebe zu bescheren, nicht, sie zu schnappen, sie zu horten, sie aufzubewahren, sie gefangen zu setzen, dich mit ihr zu duellieren, vielmehr gilt es dir, sie zur Welt zu schütten. Tritt eine stille Liebe-Lawine los. Ist es denn eine solch schwere Aufgabe, die Ich euch stelle – ein Instrument Meiner Liebe zu sein?
Es ist nicht hinreichend, nicht Schmerzen zu bereiten. Liebe harrt deiner, sie zu geben. Habe Erbarmen mit der Liebe und setze sie von deinem Herzen frei. Sowie Liebe in deinem Herzen eingeschlossen ist, wächst dort, wie an der Nordseite eines Baumes, Moos. Lasse dein Herz sich selber neuerlich einsehen und in die Sonne hinausgehen. Entkrampfe dein Herz. Es ist ein Herz der Liebe. Schüttle die Spinngewebe aus deinem Herzen.
Dachtest du wirklich, deinem Herzen sei es angelegen, Dinge innendrin zu behalten? Dachtest du wirklich, es sei dafür gemacht, Ärgernisse, Verstimmungen, Gegenanschuldigungen und dergestalte Steifheit innezuhalten? Wusstest du nicht, dass dein Herz aus Gottes Gold gemacht wurde, dir zum Gebrauch zugereicht, dir gegeben, es handzuhaben, dir gegeben, um es, den Strahlen der Sonne gleich, zu verströmen?
Lasse das Gold in deinem Herzen zerflossen geraten. Lasse es alle Herzen schmelzen. Lasse dein Herz einen Liebe-Krug sein, der sich selbst in einem unaufhörlichen Strom seiner selbst ausgießt.
Dein Herz ist gerüstet fürs Ausschütten, ja, förmlich, je mehr Liebe du aus deinem Herzen schüttest, desto mehr füllt sich dein Herz selber auf. Schier Geben vermag dein Herz zu füllen. Ist dir das unbekannt gewesen? Hast du den Schauer des Ausschüttens deines Herzens nicht gekannt, dem gleich, wie du einen endlosen Krug voller Sahne ausgießt?
Was immer du heute tust, entsinne dich, du bist auf einer Mission für Mich. Und deine Mission heißt, Liebe mehr als reichlich auszustreuen. Liebe ist euer Warenbestand. Nichts sonst sind eure Betriebsmittel.
HEAVENLETTER #1852 – 17.12.2005 – Must You Pretend Otherwise?
Musst du etwas anderes vortäuschen?
Gott redete …
Es ist die Liebe Gottes, welche dich aufrechterhält. Du glaubst an Energie. Du glaubst an die Energie der Sonne. Die Energie Gottes ist Liebe. In Wahrheit ist Liebe die einzige Energie, die es gibt. Die Energie der Liebe ist Licht. Die Energie des Lichts ist Liebe. Liebe ist eine Energie ohnegleichen, jenseits von Kontrastierendem. Dennoch möchtest du neben Liebe schier Ärger und Feindseligkeit aufrechterhalten und jene für ebenbürtig erachtet sehen. Du betrachtest Negativität als die Unterseite oder die umgekehrte Seite zu Liebe. Das ist wie eine 15-Watt-Glühbirne neben die Sonne halten und die Aussage treffen, die Glühbirne könne, wenn man sie anschaltet, mit der Sonne in Vergleich gesetzt werden.
Zu Liebe existiert kein Gegenstück. Negative Emotionen können der Liebe nicht das Wasser reichen. Genauso gut könntet ihr das Universum mit einer Schnake in Vergleich setzen. Der Liebe kommt kein Widerpart zu, weil es nichts Wertiges gibt. Bei einem Boxkampf wird kein Kampf zwischen einem Leichtgewichtler und einem Schwergewichtler angesetzt.
Und doch ist Licht so leicht wie Luft. Licht ist leicht. Alles hat Namen. Egal wie es bezeichnet ist, alles ist, was es ist.
Brot ist Brot. Welche Form es auch hat, was immer sein besonderes Aussehen, es ist Brot.
Wir können sagen, dass Ich euch wie Brot knetete. Liebe war der Teig, den Ich ausrollte. Ich hatte einen für dich, und der war Liebe. Ich, der Ursprung von Liebe, habe ein Rezept mit einer Zutat, und das ist Liebe. Wenn du es magst, betrachte die Erde als den Ofen, in dem Ich dich backe. Ich weiß, dass du genauso herauskommen wirst, wie du warst, als Ich dich in den Ofen legte. Bei welcher Temperatur du auch gebacken wirst, auch so wirst du Liebe sein. Liebe ist die Hefe des Lebens. Anderes gibt es nicht.
Der gemeinsame Nenner des Lebens ist Liebe. Es gibt kein Zurückgehen. Du kannst wanken, kannst versuchen, die Schritte nachzuzeichnen, dir andere Namen für dich ausdenken, dennoch bist du unwiderruflich Liebe.
Bloß, du denkst, du könnest Liebe reizen. Du kannst Nadeln in sie hinein stecken, du kannst Tomaten auf sie werfen, du kannst mit einer Luftpistole auf sie schießen, aber du bist nicht in der Lage, eine Feder der Liebe zu zerzausen. Du kannst auf ihr herumtreten, von ihr fortlaufen, sie eingraben, dennoch kannst du sie nicht auflösen. Du kannst gegen sie angehen – und hast du nicht ebendas getan? –, und auch so kannst du sie nicht lahmlegen. Es ist, als sei Liebe eine Steinmauer, und als stießest du unaufhörlich den Kopf gegen sie.
Freilich ist Liebe natürlich keine Steinmauer. Liebe ist Liebe und nichts als Liebe. Sie war das seit eh und je.
Die ganze Welt, die du erblickst, und all die Welten, derer du dich bedienst, erhoben sich aus Liebe. Liebe ist die Quelle von Allem. Liebe ist deine Quelle. Sie ist deine Göttlichkeit. Du magst ja meinen, Wut befeuere dich. Es ist Liebe, welche dich befeuert. Es ist gar Liebe, welche deinen Ärger befeuert. Ärger ist schlicht ein Anlauf, Liebe zur Seite zu stellen. Du denkst, darin seist du gut, im Liebe durch Ärger Ersetzen, aber du bist bloß im Illusionieren gut. Kehre dich von dem Trugbild ab, du könnest etwas anderes als Liebe sein. Höre mit dem Befehden von Liebe auf. Laufe von einem Kampf weg, der nicht der deine ist, und den du eher nicht gewinnen kannst. Liebe hat bereits obsiegt. Du kannst sie nicht einmal eine Armlänge weit von dir weghalten. Nun also, daher, Meine Geliebte, Mein Geliebter, wahre die Liebe. Lasse alles andere fallen, und erhebe Anspruch auf Liebe, welche bereits dein ist. Musst du etwas anderes vorgeben?
Du lügst dir womöglich selber in die Tasche. Und du lügst der ganzen Welt in die Tasche, Mich aber beschwindelst du nicht. Um zu erlangen, da hast du zu geben, indes, was denn ist zum Erlangen vorhanden, unterdessen du bereits Liebe bist? Daher gibt es nichts zu tun, bis darauf, Liebe anzuerkennen. Und mithin anerkennst du dich selber, indem du Liebe zuwendest und schenkst.
HEAVENLETTER #1853 – 18.12.2005 – The Light of Pure Being
Das Licht reinen Seins
Gott redete …
Weil du einen Leib anhast, denkst du, du seist geschmälert. Du möchtest dich gerne über deinen Körper erheben, aus seiner Dichte herauskommen, dich nicht mit ihm behelligen müssen, denn er scheint deine Füße auf der Erde festgesteckt zu halten. Zur selben Zeit bist du an deinen Körper angeheftet, als stelle er die Fabrizierung dar, die dich hervorbringt, und doch weißt du es, dann und wann, in einem unbewachten Moment, besser. Dessen unbenommen, was du dir selber zu verstehen gibst, du weißt es besser.
Zugegeben, wenn du keinen Körper hättest, hättest du keine Füße, um den Boden zu berühren. Du hättest genauso keine Arme, um sie zum Himmel auszustrecken, das spürst du. Du bist in der Lebensbahn drin. Freilich, jenseits des Körpers, möchtest du dir ein für alle Mal im Klaren sein, dass du Reines Seien bist. Und du möchtest vor Freude in die Luft springen, darüber dass du, einerlei in welcher Form du dich soeben befindest, reines Seien bist. Mit oder ohne Leib, du bist Reines Seien. Du bist Mein Reines Sein. Komm herüber zu Meiner Denkart.
Lasst Uns einmal einen Moment lang sagen, du seist eine süße Mandel. Oben auf einem Plätzchen oder immer noch an einem Baumzweig, du bist trotzdem eine süße Mandel. Verkapselt in deiner Schale, oder aus ihr herausgebrochen, du bist eine süße Mandel. Blanchiert, zerschnitten, kleingehackt, du bist immer noch eine süße Mandel. Mit Tamari oder Honig gewürzt, bist du immer noch eine süße Mandel. Als süße Mandel kamst du auf die Welt, und süße Mandel kannst du schier sein, und süße Mandel bist du.
Probiere es so viel kannst, du kannst eine Mandel nicht zu einer Hickorynuss machen. Eine Mandel ist eine Mandel, und das Licht des Reinen Seiens ist das Licht des Reinen Seiens. Du bist das Licht des Reinen Seins. Und gleichwohl stellst du dir unaufhörlich vor, du seist minderes. Aber und abermals verbiegst du dich, um zu beweisen, dass du minder bist.
Es gibt nichts, was du zu beweisen hast. Du hast nicht unter Beweis zu stellen, dass du Reines Seien bist. Du hast nicht zu beweisen, dass du es nicht bist.
Sowie du versuchst, etwas zu beweisen, schaust du dich nach Nachweisen um. Du schaust dich nach Belegen um, um jemanden zu überreden, dass etwas so ist. Es bist du selber, den du zu überzeugen versuchst.
Sowie du nach Belegen suchst, dass du Reines Seien bist, kehrst du dich von jenem weg. Du findest es leichter, etwas zu beweisen, was nicht so ist. Du möchtest beweisen, dass du minder als Reines Seien bist. Es gibt etwas, was deine Augen von dem Reinen Licht abbringt, aus dem du hervorgebracht bist. Vielleicht denkst du, Reines Sein sei eine große Verantwortung, denkst du, dass du diesem oder jenem gerecht zu werden habest. Meine Bitte heißt, dass du dem gerecht wirst, was du bist, und, wie du dem was du bist gerecht wirst, das ist, es zu billigen, damit aufzuhören gegen es anzugehen, das ist, es zu akzeptieren, die falschen Bildnisse aufzugeben, sie los zu lassen, dich dir selber zu demaskieren. Wenn du verdreckte Kleider angezogen hast, lege sie weg. Ein beschmutztes Kleidungsstück sagt überhaupt nichts über dich aus, bis darauf, dass du es dir angezogen hast. Du bist, in jedem Fall, das Seien des Reinen Lichts, das Ich ersonnen habe.
Ich räume ein, du hast einen guten Job verrichtet, als du dies vor dir selber und der Welt verborgen hieltst. Eine ganze Welt hat sich dazu überredet. Die Welt ist überzeugt, dass sie mit minderen Seinswesen bevölkert ist, und damit schafft sie einen Fächerkanon von Geringerheit. Und du bist auf diese Linie eingeschwenkt.
Und nun bitte Ich dich, die Reihe anzuführen und deren Richtung zu ändern. Darin liegt Vornehmheit. Darin liegt Adel des Handelns, und darin kommt Adel von Geburt zu liegen. Jedermann entkommt einer großartigen Erblinie. Jeder stammt von Mir ab, und nunmehr treibe Ich euch an, zu Mir aufzusteigen. Wirf die unansehnlichen Kleider weg, die du angezogen hast. Wirf all jene Maskerade weg. Der Maskenball ist vorbei. Das Leben beginnt.
HEAVENLETTER # 1854 – 19.12.2005 – Oneness of Heart
Einssein des Herzens
Gott redete …
Ich bin Gott, und du umfasst Gotteshaftigkeit inwendig in dir. Unter „du“ nehme Ich auf diese Individualität, an die du so ungemein glaubst, Bezug. Dieses „du“ ist das Trippeltrappel kleiner Füße. Deine Individualität ist eine ausgedachte Geschichte. Wenn alles vorüber ist, ist es nicht wahr, denn das gesamte relative Leben ist eine Illusion.
Wenn du einen guten Roman liest, ist es, als sei es wahr. Den Charakteren in dem Roman ist es ebenfalls, als sei es echt. Als sei es echt ist nicht das gleiche wie echt. Lebensgetreu ist nicht das gleiche wie Wahrheit. Einzig Wahrheit ist Wahrheit. Und die Wahrheit ist: Du existierst als ein getrenntes Seinswesen nicht.
Ganz gewiss sieht es so, als existiertest du. Es kann nach dem aussehen, was du magst, aber scheinen und Seien sind nicht das gleiche.
Du fühlst dich niedergeschmettert, dass deine Individualität nicht authentisch ist in Betracht nehmen zu sollen. Selbstverständlich, es ist eine Individualität auf Treu und Glauben, aber sie ist nicht das Wahre. Wahrheit ist befremdlicher als Fiktion, und die Wahrheit ist die, dass du Universalität bist, entschiedener als Individualität.
Das Ego ist vielleicht die Brücke zwischen dem Individuum und dem Einssein. Das Land, auf dem die Brücke steht, nennt man Erde. Betrachte die Erde als einen Jagdgrund, und sieh, das, was du erjagst, ist die Wahrheit. Naturgemäß siehst du dich nach Sinn in deinem Erdenleben um. Ich. Gott, bin der Sinn. Ich bin deine Bedeutung. Sowie alle Abdeckungen von dir beseitigt sind, BIN Ich. Wenn alles vorüber ist, hier, da BIN Ich.
Ist eine Schale einer Mandel die Mandel? Es ist bloß die Schale. Die ganze Mandel liegt mitten in der Schale drin. Die Hülle ist bloß ein Umhang. Du hast Mäntel in zahlreichen Farben an, aber du bist nicht die Mäntel, die du trägst. Und du bist nicht die Geschichten, die du erzählst. Innerhalb der Geschichten liegt die Wahrheit von dir, und die Wahrheit von dir ist das gleiche wie die Wahrheit von Mir.
Es ist schön, Mich als einen Großen Gott im Himmel zu denken, den du bewundern kannst und vor dem in Ehrfurcht stehen kannst. Es ist gut, an etwas Erheblicheres als eure Individualität zu denken. Ihr wisst, es ist Größeres da. Das zu wissen, ist gut. Bald werdet ihr einsehen, dass die gleiche Größe mitten in eurem Herzen liegt. Euer Herz ist die Essenz von euch. Natürlich wohne Ich überall, und habe Ich überall in dir Wohnung. Ziehe in Betracht, dass dein Herz Mein Startpunkt ist. Ich bin überall innerhalb und außerhalb des eingebildeten „du“. Gleichzeitig belege Ich dein Herz. Dein Herz ist wie eine süße Mandel innen in einer süßen Mandel.
Dein Herz ist mehr als das physische Herz. Natürlich ist es das. Es hat das zu sein. Das Physische ist Illusion, gleichwohl ist der Kern deines Herzens Wahrheit. Du hast eine Seele, und eine Zeitlang ist sie in deinem Herzen, in diesem Herzen der Herzen, untergebracht.
Dein Herz ist wie ein Schmetterling. Es ist leichter als ein Schmetterling.
Euer Herz singt eine schöne Weise. Euer Herz singt ein Solo, Geliebte. Nicht dass ihr alleine singt, ein Liebes-Lied, eine Liebe-Arie, Ein Herz, Ein-herzigkeit, Ein ausgehaltener Ton, damit es die ganze Welt hört. Hört hin. Hört ihn jetzt. Mein Herz schlägt in dem euren. Ihr vernehmt nicht euren Schlag, sondern den Einen, der Mein ist, und demzufolge der eure. „Mein“ und „dein“ sind Wörter, und Wörter sind ausgedacht, Unser Einssein des Herzens indessen ist echt.
HEAVENLETTER # 1855 – 20.12.2005 – Your Story
Deine Geschichte
Gott redete …
Guten Morgen, ihr Lieben, Ich bin in eurer Gegenwart. Ich bin feste in euch untergebracht. Euer Geist hat eine Fantasie ausgespielt, eine, welche den Anschein abgibt, nicht aus eurer Fabrizierung herzurühren. Nichtsdestotrotz ist sie eure Fantasie. Euer Geist ist bei der fantastischen Geschichte, die ihr in euch selber auffindet, Mithelfer. Falls jemand die Geschichte eures individuellen, aus den Fingern gesogenen Lebens auf der Erde niederschreiben sollte, wäre dies eine äußerst interessante, schlängelige Geschichte. All die Handlungsverläufe haben Verzwicktheiten, unerwartete Wendungen und Kehren an sich. In jedem Handlungsverlauf gibt es Eingeburt in diese Lebzeit, sowie den sich ergebenden Tod. Dies scheint desgleichen wie eine großartige Fantasie – dass da eine Zeit nahen würde, wann ihr nicht existiert. Selbstverständlich ist dies eine aufs ungemeinste betriebene Fantasie, da euch kein Zuendegehen zukommt. Dass einer Story ein Ende zukommt, das ist alles. Der Held lebt weiter. Er hat ein neues Land wiedergefunden. Alsdann, bei seiner Wanderung zum Himmel hin, spielt er sich selber, und nicht eine Rolle, welche aus einem Geschichtenbuch herausgegriffen wurde.
Dies bedeutet nicht, dass die Rolle, die er zuvor eingenommen hatte, herunterzumachen ist. Er spielte sie bis an die Grenzen des Möglichen aus. Er verrichtete dabei einen guten Job, eine Rolle zu spielen, die er gleichsam aus einem Hut oder aus einer nummerierten Liste hervorgeholt hat. Die Rolle war eines Grundes halber da. Sie war keineswegs grundlos.
Der Beweggrund heißt – Liebe erneut ausspüren. Der Grund heißt – in deinem Herzen abermals allem von Mir dahinterkommen. Der Grund heißt – in Erfahrung bringen, wo ihr niemals davongezogen seid. Daher lautet der Beweggrund, herauszukriegen, wo ihr seid, herauszubekommen, wovon ihr nie ausgestiegen seid, außer in einer fantastischen Erforschungsreise des Geistes.
Bestimmt, ihr seid nicht der Auffassung, ihr wärt soeben ausschließlich in dem Leben, das ihr durchlebt, auf Fahrt. Bestimmt meint ihr nicht, ihr hättet in ihm nicht ein Sagen! Es bist du, der das Leben, das du führst, deutet, und deine Deutung ist von Wichtigkeit. Sie ist über alles bedeutsam. So wie ihr meint, eure Geschichte werde sich ausspielen, wird sie sich ausspielen. Sie ist euch just so belangvoll, wie sie euch belangvoll ist. Es ist letzten Endes eure Geschichte.
In einer jeden Hinsicht wurdet ihr in einen Schauplatz hinein geschoben, welcher womöglich nicht eurer Fabrizierung entstammt. Dennoch bist du derjenige, der aus dem Stegreif mit deinem Script umgeht und es umsetzt. Was du redest, das ist an dir. Wie du dich auf der Bühne bewegst und was du schreist, das ist an dir. Was du daraus machst, das ist ganz und gar an dir. Deine Worte sind deine Gedanken, als gegebene Tatsache.
Es bist du, der ansagt, du werdest das Leben eines Troubadours oder eines Prassers führen. Es bist du, der deine Anblicke festlegt. Es bist du, der dein Leben in Worte und Gedanken überträgt. Womöglich bist du auf die Bühne mit einem bestimmten Bühnenbild hineingeplumpst. Du kannst die Szenerie ändern. Mit Sicherheit kannst du die Beleuchtung ändern.
Du bist der Beleuchtungsdirektor für diesen deinen Seitensprung auf der Erde. Du blendest die Lichter ab, oder du stellst sie auf hell. Die Worte und Handlungen können unter Umständen ein und das selbe sein, dem hingegen erbringt das Licht, was du auf sie hinabschüttest, den ganzen Unterschied in der Welt.
Die Musik, die du aussuchst, ist ebenso bestimmend und tongebend. Du wählst dramatische Ouvertüren, um dein Leben widerzuspiegeln, oder deine Wahl geht dahin, in einem leichten Musical zugegen zu sein. Du wählst die Musik, und du wählst den Tanz, den du tanzen möchtest. Du bist bei deinem Leben involviert. Du führst bei ihm Regie. Wie auch immer die Besetzung der Charaktere in deinem Stück ausfällt, du stellst sie in den Vordergrund. Du hast etliche Eigenständigkeit inne. Es bist du, der bei deren Possen auflacht oder dem dabei die Tränen kommen. Schau her, in dem Stück sind sie nicht anders als du. Ihnen kommt es so vor, sie stehen auf der Bühne, und sie kennen ihre nächste Zeile nicht deutlicher als du. Tatsächlich ist es so, sie schauen für ihre Stichworte zu dir hin.
Egal bei welcher Rolle, du spielst in ihr einen Part. Du bist der Hauptdarsteller. Du spielst in deinem Stück die Hauptrolle. Und du machst in der Welt eine Menge aus. Wieso denn ist dies so schwer zu glauben?
HEAVENLETTER # 1856 – 21.12.2005 – A Constant Noel
Ein unausgesetzt fortwährendes Weihnachtsfest
Gott redete …
Worte, die auf einem Blatt ausgedruckt sind, sind Worte. Einerlei wie viel Leben sie enthalten, einerlei was für eine Geschichte sie erzählen, sie sind schier Worte. Die Worte beschwören in eurem Kopf Gedanken herauf, und eine Geschichte ist am Sich-Entfalten. Die Geschichte, die Gefühle, die Charaktere sind von dem einen geistigen Verstand zu dem eines anderen übergesprungen. Und trotz alledem ist die auf einem Blatt gedruckte Geschichte nicht die ganze Geschichte.
Dein Leben auf Erden ist bloß dein Leben auf Erden. Es ist wie die bedruckte Seite. Es ist bloß das. Es ist bloß, was so danach aussieht, hier umgeschlagen und abgewickelt zu werden. Es ist indes schier ein Stück Historie, ein Nadelstich in dem Gewand, nicht aber das ganze Tuch.
Da ist eine Geschichte hinter der Geschichte. Dort begibt sich das Leben wirklich. Dies ist es, wo du existierst, unabhängig von deiner Geschichte auf der Erde, dessen unbenommen, wie sie sich herausstellt, wie sie dem Anschein nach beginnt oder wie sie dem Anschein nach endet, und unbenommen all des Dazwischendrin.
Was auf einer Kreidetafel geschrieben steht, steht auf der Kreidetafel geschrieben. Dies ist alles, was es sein kann. Es ist nicht die Wahrheit eures Lebens. Es ist nicht die Entfaltung des Gesamts eures Lebens. Es ist bloß ein einzelner Falz, sozusagen eine drapierte Falte, auf einer Kreidetafel.
Du bist ein Seinswesen von beträchtlicher Macht. Du bist, dem hingegen, allzu zurückhaltend. Bescheiden sein ist nicht gesenkten Hauptes deine Füße verschrammen und abwetzen. Bescheiden sein ist, die erhebliche Macht zu erkennen, aus der du gemacht bist, ist, zu bemerken, sie sei euch zum Dienst an der Menschheit überreicht worden, euch klar zu sein, dass sie eine Größere Macht, euch beschert, ist, welche ihr, in aller Bescheidenheit, in Gebrauch nehmt. Wir können sagen, ihr nützt sie in Dankbarkeit Mir gegenüber. Eure Dankbarkeit ist natürlicherweise die Meine, und Ich bin dankbar für das Entfalten Meiner Träume. Ihr entfaltet sie, und Ich bin dankbar für eure Größe, unterdessen ihr dies bewerkstelligt. Unser Wille ist Eins. Bescheidenheit ist das gegebene beim Ausführen Meines Willens, welcher zur selben Zeit der deine ist, und mit welchem du ungemein gut vertraut sein möchtest und wirst.
Die Welt hat deine Größe, welche Mein ist, nicht zu kennen. Sie hat dich überhaupt nicht zu kennen. Welt-Würdigung ist eine Anerkennung von tändelnder Art. Meine Rede geht soeben über eure Beachtung eures Selbst und darüber, wie ihr euer Selbst in der Welt anerkennend annehmt.
Es gibt kein Nicht-Selbst, Geliebte, dennoch seid ihr in der Welt auf Abwehr gegangen, als komme Nicht-Selbst vor, als wäre die Welt aus Nicht-Selbsten gemacht, und – somit war Negativität geboren. Stellt euch vor, wie die Findigkeiten der Welt, sofern jene Welt alsdann ihr Einssein erkennte, Verwandlungen zu unterlaufen hätten.
Stelle dir eine Welt vor, wo du jedermann bist, und wo jeder du ist, wo jeder um sein Einssein mit Mir wüsste, und innig vertraut wäre, nicht bloß mit dem, dass die Menschen von ausladender Macht erfasst sind, sondern vielmehr, dass die Große Macht inwendig in ihrem ureigenen Sein zutiefst ihren Wohnsitz hat. Sagt Mir, was dann könnte nicht, in der Sekunde, die es braucht um daranzudenken, erzielt werden? Seht ihr, wie ihr dichter an eure Größe und an die Ingebrauchnahme von ihr herangelangen würdet? Seht ihr, wie Meine Träume, kraft eurer Beistimmungen, Wirklichkeit würden? Jene würden just dank der Tatsache, dass all die Herzen und Seelen auf der Erde die berechtigte Echtheit Meiner Träume als die ihrigen bekennen würden, wahr werden.
Der Weihnachts-Traum vom Frieden auf Erden und von allen Menschen ein Wohlgefallen wäre das, was jeder für sich selber im Blick haben würde, und damit wäre der Traum vom Frieden erfüllt, zunächst in deinem Herzen und hernach in einem unausgesetzt fortwährenden Weihnachtsfest Unserer Einen Liebe, über die ganze Welt hinweg in Freudenliedern besungen.
HEAVENLETTER # 1857 – 22.12.2005 – You Live in God’s Creation
Ihr lebt in Gottes Schöpfung
Gott redete …
Blickt auf! Ich habe euch zur Welt geschickt. Wer schickte euch denn, wenn nicht Ich? Sofern ihr meint, ihr wärt ohne Absicht lebendig, dann müsst ihr desgleichen meinen, Ich sei planlos. Ich bin Gott der Zweckvolle, und ihr seid die Schöpfung eines absichtsvollen Gottes. Logisches Erörtern wird euch nicht überbringen, weswegen ihr auf der Erde seid, vernünftig begründbar ist es allerdings, dass ihr für etwas hier seid. Schaut her, dies ist Meine Schöpfung, in der ihr herumstreift. Ihr lebt in Gottes Schöpfung, ihr seid von Gott geschaffen. Euch aus keiner Zweckstellung heraus erschaffen (aus keinem Behuf einen Gedanken an euch zu haben und euch zu manifestieren) – diese Mühe machte Ich mir nicht. Ihr seid nicht alleinig für euren Aufenthalt auf der Erde bestimmt, und Ich überreichte euch demhingegen auf der Erde einen Zweck. Fangt an, dies zu erkennen. Ich setzte euch nicht mutwillig hierhin, noch auch tat Ich dies ohne eure Einwilligung. Ihr seid kein Bauer auf einem Schachbrett, so wie ihr das unter Umständen gedacht habt. Ja in der Tat, ihr seid die Hand, welche den König, der ihr seid, bewegt.
Du bist ein zweckgerichteter Gedanke Mein. Wir wirkten zusammen. Ihr beschiedet eure Betrauung mit dem Anstehenden. Ihr wart keine im Sack gekaufte Katze. Ihr habt nicht den Schwarzen Peter gezogen. Ihr sagtet selber von euch aus an, auf der Erde dienen zu mögen, und stelltet euch Zweckhaftes bei, bevor ihr auf dem Erdboden niedergingt.
Ihr kamt hierher, um dem Universum und den Menschen zu dienen, die dessen Flächen durchstreifen. Du bist ein Diener Gottes. Teil deines Dienstes ist es, dass du, noch während du auf der Suche nach deinem Behuf bist, zu Diensten bist. Du magst ja meinen, du seist ein schierer Streuner auf Erden, jemand allerdings, der etwas sucht, hat etwas zu finden und ist demzufolge kein zielloser Wanderer. Du bist jemand, der auf etwas aus ist, auf einen im Voraus bedachten Schatz auf dem Bergpfad. Du hast nicht im Spezifischen zu wissen, wonach du Ausschau hältst. Du hast deinen Zweck nicht auszumachen, bevor du ihm dienlich bist. Es ist ausreichend zu erkennen, dass du einen Zweck hast, und dass dein Zweck großartig ist.
Ich möchte euch eindeutig sagen, dass euer Zweck im Leben nicht darin besteht, euch durchzuwurschteln. Euch ist es nicht zugedacht, ein Wichtigtuer zu sein, der sich entlang wurschtelt. Ein Durchwurschtelnder spielt die Rolle eines Durchwurschtelnden. Unterhalb von Ziellosigkeit, da bemerkt ihr, ihr habt einen beträchtlicheren Zweck. Ihr braucht die Bezeichnung eurer Zweckstellung nicht zu kennen. Einerlei was ihr bis anhin gewesen seid, wisst nunmehr um euch als jemandem mit einem beträchtlichen Zweck. Ich platzierte euch als einen Stern am Firmament, und ihr seid zum Funkeln bestimmt.
In den Begriffen der dringlichen Augenblicklichkeit der Welt – da hat ein jedes Meiner Kinder einen einzigartigen Zweck, freilich, der Zweck ist immerzu der, Mein Licht zu scheinen. Auf diese Weise gerät in eurem Gewahrsein Mein Licht zu dem Euren. Ihr scheint es, und daraufhin schickt ihr euch an, zu sehen.
Wie die Weisen aus dem Morgenland, folgt ihr einem Stern, um euren Bestimmungsort zu erreichen. Den Weisen unähnlich, wisst ihr unter Umständen nicht, welchem Stern genau ihr soeben folgt und wonach genau ihr auf der Suche seid. Dennoch ist es hinreichend zu wissen, dass eure Suche um Meinethalben ist. Sie ist Mir zuliebe, und der erschaffenen Welt zuliebe. Ihr beschiedet euren Dienst, und Ich stellte sicher, dass er innerhalb eurer Reichweite sein werde.
Selbst dann, wenn ihr auf der Erde einer wechselnden Auslese dienstbar seid, dient ihr nach wie vor auch so. Ihr könnt als Prasser am Dienen sein, dann allerdings seid ihr als Minderes, denn ihr seid, dienlich. Ihr könnt sagen, ein Prasser diene einem Zweck. Ihr könnt sagen, ein nicht glückendes Dienen diene ja einem Zweck, selbst wenn jener nur darin bestehe, Anderen als Abschreckung zu dienen. Selbstverständlich, ein Jeder und Alles dient einem Zweck.
Nun ist für euch die Zeit da, eurem höchsten Anliegen zu dienen. Ihr gingt nicht auf der Erde nieder, um Geringerem zu dienen. Nun also, Geliebte, möchtet ihr euch ansetzen, ergiebiger dienlich zu sein? Möchtet ihr euch mit Meinem Willen in Übereinstimmung bringen, und stattliches Licht auf die Welt gießen?
HEAVENLETTER # 1858 – 23.12.2005 – Brother Supreme
Bruder, Zuallerhöchst
Gott redete …
Ich gab der Erde Blumenblütenblätter von Mir Selbst. Ihr seid jene Blütenblätter Meines Herzens. Ihr flößtet zum Leben auf Erden herunter, und somit nahm eure Betrauung, auf Erden Schönheit zu erschaffen, seinen Anfang.
Ihr wurdet nicht zur Erde gesandt, um die Irrungen der Mittel der Erde aufzuweisen, um sie zu versohlen, um ihr zu sagen, wie schadhaft sie gewesen ist. Ihr wurdet nicht gesandt, um euch darauf zu spezialisieren, auf Verirrungen hinzuweisen. Sofern ihr Verirrung seht, habt ihr auskömmlich viel mit eurem Finger auf sie gewiesen.
Der Irrtum, den ihr erkennt, könnte schier aus Minderem denn aus der Fülle des Herzens heraus gemacht worden sein. Sofern der Fehler von Egoismus herrührte, von der Nachfrage nach Macht, von etlichem Stolz auf Eigentümerschaft, vielleicht auf Eigentümerschaft an Land oder vielleicht an Prinzipien und Möglichkeiten und Mitteln, entkam er Minderem als Liebe. Musst du dies ebenfalls?
Falls Verirrung in Krieg der einen oder anderen Art einmündet, ist Liebe auf die Seite geschoben worden. In Familien, die sich streiten, wo ist dort die Liebe versteckt worden? Jedweder Krieg ist Bürgerkrieg, Geliebte.
Glauben Meine Kinder auf der Erde wirklich, dass Macht Recht hervorbringt, und dass Krieg Frieden schafft? Glauben Meine Kinder auf der Erde wirklich, dass eine Auseinandersetzung gewinnen irgendetwas gewinnen darstellt?
Geliebte, sowie ihr Missstände seht, ruft nicht rundherum: Krieg.
Beschimpft nicht. Als Kind wurde euch beigebracht, niemanden zu beschimpfen, und ihr bringt euren Kindern das gleiche bei, und dennoch beschimpft ihr Länder und Völker. Müsst ihr dies denn? Müsst ihr das?
Habt ihr nicht mehr zum Darüber-Reden als über die Missstände auf der Erde?
Ein Arzt identifiziert eine Erkrankung gewisslich, und danach konzentriert er sich auf die Heilung. Den Namen der Diagnose wiederholen heilt die Krankheit nicht. Viele Doktoren herbeirufen und die Krankheit bestätigen lassen heilt sie nicht.
Habt ihr dies indessen nicht mit eurem Nachbarn von nebenan, mit Ländern weit und breit und mit eurer eigenen Regierung getan?
Wir problematisieren nicht eure Diagnose. Wir analysieren nicht, wie recht ihr habt oder wie schief sonst jemand liegt. Wir sind uns im Klaren, es gibt einen Gesichtspunkt, der von dem deinigen unterschieden ist. Und ihr könnt sagen, dass jedermanns Blickwinkel gewürdigt gehört, und doch respektiert ihr bloß einzig den eurigen.
Geliebte, es können gehörige Uneinigkeiten das gegebene sein, und dennoch hat nicht Krieg erklärt zu werden. Ich rede soeben von eurem Kampf dafür, woran ihr glaubt. Unterschiedliche Glaubensüberzeugungen haben, auf der einen wie auf der anderen Seite, nicht Feindseligkeit zu errichten. Euer Kampf für Gütigkeit auf der Erde hat nicht entgegengesetzte Seiten hervorzubringen. Ihr habt euch nicht in Lager aufzuspalten. Ihr habt nicht eines Anliegens halber euren Kopf durchsetzen zu wollen. Lasst euer Anliegen Friede und Wohlwollen sein.
In Kürze begeht ihr das Fest der Geburt desjenigen, der alle Menschen als Brüder erkannte, und dieser Mann wandelte auf der Erde als Bruder Zuallerhöchst. Und was tat er denn anderes als lieben? Er bezeichnete keinen Menschen als Feind. Er suchte keinen Krieg. Er händigte Friede aus. Das Innere und das Äußere dieses Menschen waren das gleiche. Was er an den Tag legte, war, was er war. Seine Gedanken und seine Handlungen bekriegten einander nicht. Er dachte nicht so und handelte anders. Wie auch immer ihr diesen Prinzen auf Erden in den Blick nehmt, er war Einssein.
Er ging auf die Platte zu. Nun möchte er dich bitten, das gleiche zu tun. Er möchte dir seinen Mantel geben. Er möchte dich angehen, einem Jeden zum Durchbruch zu verhelfen. Er möchte dich bitten, deinem Nachbarn, deinem Arbeitgeber, deinem Arbeitnehmer, deinen Regierungsführungspersönlichkeiten, deinen Eltern, deinen Kindern die Wohltat der Liebe zukommen zu lassen, ja gar Liebe unerwirtschafteterweise, unverdient aus eurem Blickwinkel her, schier Liebe, die genauso an euch ist sie zu schenken.
HEAVENLETTER # 1859 – 24.12.2005 – On the Same Mountaintop
Auf dem gleichen Berggipfel
Gott redete …
Dies ist der Vorabend von Neuanfängen. Dies ist ein Vorabend, der dir zu denken gibt. An diesem einen Vorabend, da wunderst du dich über den Sinn der Existenz. Vielleicht ist das Leben nicht darum, von dem du ganz in Anspruch genommen warst, gegangen. Dein Herz spürt die Kluft zwischen diesem Vorabend und dem, was er versinnbildlicht, auf der einen Seite, und dem Tag-für-Tag-Leben andererseits, zu dem du dich verpflichtet hast.
Vielleicht ist dies der Vortag, dem du dein ganzes Leben lang entgegengesehen hast. Vielleicht ist dies der Vorabend einer neuen Dämmerung. Vielleicht ist dies der Vortag, der fortwähren wird. Vielleicht ist es der Vorabend, der Platz schaffen wird für das Heraufdämmern eines unangekündigten Lebens auf Erden, wo es keinen Bedarf für Gesetzgebung gibt, wo jedwedes Gesetz auf der Erde mit dem einen Gesetz ersetzt worden ist: „Liebe deinen Nachbarn wie dich selbst“. Dieses Gesetz der Liebe wird sich breit machen. Es wird das Gesetz der Lande sein, einerlei in welchem Land euer Körper nun weilt. Es wird das Gesetz sein, welches ohne Erzwingung ausgelebt werden wird.
Ihr werdet eingesehen haben, dass euer Nachbar ihr selber ist, und ihr werdet naturgemäß euch selber und euren Nachbarn und die Welt, in der ihr lebt, höchlicher ansehen. Ein jeder wird das tun. Ich spreche in der Welt zu Jedem. Ich möchte euch Alle hochheben, sodass ihr von der Höhe her sehen könnt, sehen könnt, wie Ich sehe, und wie euer Bruder Christus von einem Berggipfel der Liebe her sah. Kommt, Geliebte, zu diesem Berggipfel. Hier, schaut, dies ist es, was ihr seht, sobald ihr von der Höhe des Himmels her schaut. In der Weise kommt einem alles vor. Dem seht ihr gleich. Seht euch selber aus Meinen Augen.
Denkt ihr, Christus und die anderen Erhabenen sahen mit ihren eigenen Gläsern, die auf ihrer Nase hockten? Sie schauten durch Meine Augen. Was sind Meine Augen anderes als fernsichtig? Augen der Liebe schauen durch das Gestrüpp hindurch. Sie machen sich nichts aus ihm. Sie schreien es nicht an. Sie schauen unverwandt zum Herzen der Sache, und der Kern der Sache ist unentwegt Liebe.
Diese Emissäre waren weitsichtig und nahe-herzig. Die Erhabenen rückten ihre Herzen zu dem Meinigen vor, und demzufolge zu dem eurigen. Deren Herzen umfingen alle Herzen. Sie nahmen ihre Stichwörter aus dem Herzen Gottes. In einem einzigen Schritt durchmaßen sie die Welt mit Liebe. So jemand wie Christus hielt sein Auge nicht auf dem fest, was nicht wahr war. Er schaute zur Wahrheit, und demzufolge war er ein großer Zauberer der Liebe. Er füllte Herzen mit überströmender Liebe. Seine Liebe überflutete Gedanken an Sünde. Bewusstermaßen in seiner Präsenz und kraft seiner Erhabenheit – wer sollte da Minderes denn Liebe tun oder sein mögen? Wer sollte seinen Füßen nicht folgen mögen? Wer sollte seine Bescheidenheit nicht innehaben mögen? Wer sollte sein eigenes schwatzendes Ego verehren mögen, während er stattdessen erhabene Liebe über alles liebhaben könnte?
Christus war niemandes Narr. Und doch befürchtet ihr, dass ihr närrisch seid zu lieben. Ihr befürchtet, weniger bedacht, vielleicht ausgenutzt zu werden, sofern ihr aus ganzem Herzen, nicht aus einer Rührseligkeit heraus, sondern von dem Gesichtskreis der Welt her liebtet, vermählt mit mit vollem hinschauenden Blick, mit voller Kraft versehener Liebe, mit euch, die ihr in Dankbarkeit dasteht, der Welt in Meinem Namen mit Liebe aufzuwarten.
Christus verkündete sich niemals selber, Geliebte. Sein Ansinnen war nicht er selber. Er vergaß sich, und damit erlangte er die ganze Welt. Bis heute füllt er Herzen mit Liebe. Er füllt dein Herz mit Liebe. Er, die Einverkörperung von Liebe, hat nie ausgesetzt, dich zu lieben, und er hat nie aufgehört, Mich zu lieben. Meinst du, deswegen weil sein Leib nicht mehr auf der Erde wandelt, täte er dies nicht mehr?
Weder Christus noch Buddha noch Mohammed noch irgendeiner unter den Erhabenen ist von der Erde abgeschieden. Wie hätten sie weggehen können, so sie nach wie vor gebraucht werden? Wie könnten sie ihre Dienste eingestellt haben, bevor sich nicht alle auf der Erde auf dem gleichen Berggipfel der Liebe, auf dem sie dastehen, in Liebe vereinigt haben?
HEAVENLETTER # 1860 – 25.12.2005 – Remember
Sei eingedenk
Gott redete …
Dies ist ein Tag des Neuwerdens. Die gefeierte Geburt Christi soll dir deine eigene Geburt ins Gedächtnis rufen. Stelle dir vor, wie deine Eingeburt auf die Erde im Himmel festlich begangen wurde. Stelle dir Meine Freude vor, dass du dich zur Erde begeben hattest, um das Band zwischen Himmel und Erde zu stärken. Ich legte Mein Vertrauen in dich, und Ich tue das nach wie vor.
Christus hing Meinem Willen an, nicht dem Willen der Welt. Er lauschte seinem inneren Herzschlag und übergab sein Leben dem Rhythmus ebendessen. Er taumelte nicht durch das Leben. Er wankte nicht. Er durchschritt es. Der Grund, auf dem er wandelte, war nicht immer abgesichert, aber er war in Mir geborgen.
Der Unterschied zwischen Christus und dir ist nicht so groß, wie du meinst. Er hörte einfach dem Schlag Meines Herzens zu und traute ihm. Er stellte seine Geburt nicht in Abrede. Er verleugnete seinen Vater nicht. Er lebte „Dein Wille, nicht mein Wille, o Herr“, bloß, sein einziger Wille war der Meine. Er folgte seinem eigenen Pfad, und er sieht es gerne, dass du dem deinigen folgst, was besagen soll, er hätte es gerne, dass du Mir folgst. Dies war sein Geschick.
Als das Kind Jesus geboren wurde, hörte es Mich in sein Ohr flüstern.
Bei deiner Geburt flüsterte ich ebenso in dein Ohr, und, aller Wahrscheinlichkeit nach hast du es vergessen. Höre jetzt. Entsinne dich des Flüsterns, und heiße es jetzt dein eigen. Der Weg, Christus nachzueifern, ist, indem du dein eigenes Einflüstern beherzigst. Du eiferst Christus nicht auf der Oberfläche nach. Du eiferst Christus im Innern nach. Ja, du hast Christi göttlichem Pfad zu folgen, freilich ist es dein eigener göttlicher Pfad. Du legst dir keine weiße Roben an.
Vom einen Schritt zum nächsten – war Ich Christi Polarstern. Er hat weder einen jeden Schritt unter die Lupe genommen, noch hat er über ihn nachgesonnen. Er hatte keine Karte bei sich. Er folgte Mir einfach, so wie Ich in seinem Herzen eingeschrieben war. Er hatte keine anderen Götter vor Mir. Er hatte Mich. Die Verbundenheit zwischen Uns war eng.
Wenn Ich sage: Mein Wille wurde zu Christi Wille, meine Ich, dass er einen anderen Willen nicht kannte. Er rangelte sich nicht um die Position. Er dachte nicht, das Licht eines Zündholzes komme der Sonne gleich. Er erwog nicht seine Präferenzen. Er setzte die seinen nicht mit den Meinigen in Vergleich. Er akzeptierte die Dienerschaft des Einsseins. Er anerkannte Unsere Einheit, und er anerkannte die Einheit allen Lebens. Seine Worte waren die Meinen. Sein Blick war der Meine.
Wäre Christus außerstande gewesen, ein Wort zu reden, hätte er nach wie vor für Mich gesprochen. Sein Seien hätte für Mich gesprochen. Er wusste über allem Zweifel, dass er in Meiner Gegenwart war, und mithin war es Meine Präsenz, die er überbrachte. Er segnete die Welt, indem er sie durchmaß. Er durchschritt die Welt, und er wusste, zu Wessen Gunsten er dies tat. Er wusste, Wessen Bote er war. Er wusste, sein Zweck war der Meine, und er verkündete Mich der Welt. Indem er dies tat, wendete er Mich, Der bereits übergeben worden war, der Welt zu. Gewiss, Ich gab der Welt Meinen Sohn, aber der Schlüssel lag in seinem Mich-Euch-Dargeben. Ich gab euch die Welt, nicht anders als Ich sie Christus gab, denkt nicht, Ich hätte das nicht getan.
Das Herz Christi ließ einen Gesang der Liebe vernehmen. Die Weise rann dermaßen tief durch ihn hindurch, dass er eine andere Melodie nicht kannte. Geliebte, er möchte gerne, dass ihr jetzt sein Lied anstimmt. Er möchte euch gerne bei sich hinterhergehen sehen. Er möchte gerne, dass ihr aus der Fülle eures Herzens heraus lebt. Er möchte gerne euch seine Fackel übernehmen und Mich der Welt an den Tag legen sehen. Er, so wie Ich, möchte an euch herantreten, ein schlichter Bote sein zu mögen, der Meine Liebe freudig zustellt.
HEAVENLETTER # 1861 – 26.12.2005 – The Way to Heaven
Der Weg zum Himmel
Gott redete …
Lasst ein Geburtstagsfest wie dasjenige von Weihnachten zu einer täglichen Feier werden. Lasst es sich auf das gesamte Jahr ausdehnen, sodass es, sowie Weihnachten erneut naht, bloß eine Fortsetzung des denkwürdigen Tages davor ist. Seht zu, dass es im Jahr nicht zu einer Delle kommt. Lasst es reibungslos von der Liebe her fließen. Woher sonst sollte das Leben fließen mögen? Was sonst ergibt einen Sinn?
Sobald euch ein Mal die Wertschätzung für das Leben übermannt, was sonst könnt ihr dann tun, außer lieben? Alles, was ihr zu tun habt, ist, ein für alle Mal die Liebe in eurem Herzen entgegenzunehmen, und nicht mit ihm zu debattieren. Selbst dann, wenn ihr früher die Liebe in eurem Herzen verleugnet habt, wird Liebe jetzt von eurem Herzen her sich regen.
Sofern ihr in eurem Herzen ein Verklammertsein verspürt, ist dies das Wehtun der Liebe, die verleugnet wurde. Sowie Liebe aus eurem Herzen heraus strömt, wird euer Herz nicht einmal einen Anflug von Schmerz an sich haben. Herzeleid ist das Ächzen des Herzens, seine Liebe strömen zu lassen. Das Menschen-Herz ist eine simple Sache. Es ist nicht komplex. Es ist bloß so, dass die Welt es kompliziert. Die Welt beurteilt das Strömen des Herzens. Allzu oft habt ihr die Abweisung des Herzens durch die Welt gelten lassen. Lasst die Welt nicht euer Herz aufkündigen. Die Welt mag ja herzlos sein, nicht aber ihr, nicht ihr. Ich gab euch nicht die Gelegenheit zur Eingeburt, damit ihr euer Herz einfriert oder austrocknen lasst.
Lasst euer Herz die Flagge sein, die es ist. Hebt es in die Höhe. Lasst es in der Brise wehen. Wieso euer Herz zurückhalten? Wieso es von seinem natürlichen Ausdruck abhalten? Es möchte sich selber zum Ausdruck bringen. Wer hält es an, wenn nicht ihr?
Klemmt euer Herz nicht mehr länger ab. Spannt keine Schnüre um es herum. Bindet sie los. Schneidet euer Herz frei. Lasst es einen Hengst sein, der ungehindert auf den Ebenen des Lebens umherläuft.
Euer Herz gehört nicht zusammengetrommelt. Es gehört los und locker gelassen. Es spielt keine Rolle, was sonstwer mit eurem Herz anstellt. Es zählt, was ihr mit ihm unternehmt.
Du bist derjenige, der dein Herz mit einem Lasso einfängt und das Seil fest zieht. Niemand kann dies für dich tun, dennoch hat es den Anschein, du gestattest es Anderen, dies dir anzutun. Dein Herz ist nicht bestimmt, ein abfedernder Ball zu sein, den jedermann von dir wegnehmen kann. Lasse dein Herz vibrieren.
Lasse jenes Herze dein in den Sonnenschein der Welt heraus kommen, und du wirst erkennen, wie groß es ist. Du warst nie angelegt, kleinherzig zu sein. Du warst nie angelegt, dein Herz zu verschließen. Aber dein Herz, und sei es nur einen Spaltbreit, zumachen ist allzu viel. Lasse dein Herz dem Leben auf der ganzen Strecke aufgetan sein. Lasse dein Herz sich weiten. Lasse es seinen Schlag schlagen. Lasse dein Herz nicht quietschende Scharniere sein, um einem zu Gehör zu kommen. Lasse stattdessen den Schlag deines Herzens vernehmen.
Löse dein Herz von der Knechtschaft aus. Halte es nicht mehr länger in Gefangenschaft. Dein Herz ist kein Gefangener der Liebe. Es ist ein Freiheitskämpfer der Liebe. Dir ist es nicht darum zu tun, dein Herz zu übertreffen. Es unterdrücken ist nicht Verbesserung. Es ist schier Unterdrückung. Seit wann kamst du dazu, Unterdrückung wertzuschätzen?
Ab welchem Augenblick trenntest du dich von deinem Herzen? Ab welchem Augenblick möchtest du dich mit ihm wieder in Verbundenheit sehen? Entlaste dein Herz von allerlei Bürden, die du beschieden hast, es mit ihnen am Grund zu verankern. Lasse die Anker los und dein schönes Herz segeln. Lasse es in die Höhe schweben. Lasse es anlangen, wo es anlangen möchte. Der Weg zum Himmel ist eindeutig. Er verläuft durch dein Herz. Dein Herz ist ein Trommelschlag der Liebe. Ein jedes andere Herz auf Erden ist desgleichen das Ertönen eines Trommelschlages der Liebe. Höre einen jeden Herzschlag. Höre deinen eigenen.
Geliebte, es ist gefahrlos, zu lieben.
HEAVENLETTER # 1862 – 27.12.2005 – Celebrate Life
Preist das Leben festlich
Gott redete …
Geliebte, ein jeder Tag ist der Beginn eines neuen Jahres. Beginnt, einen jeden Tag als einen Neujahrstag festlich zu begehen. Macht euch vor den Drangsalen und dem Herzeweh des Lebens aus dem Staub. Feiert stattdessen das Leben. Läutet seine Glocken.
Ein jeder Tag ist ein Beginnen, und es kommt dem kein Ende zu. Alles schickt sich an. Ihr schickt euch an. Sofern ihr neunzig Jahre alt seid, hebt ihr an. Die Erde ist für euch eine Startrampe. Jeder Tag ist eine See, auf der ihr segelt. Jeder Tag ist angelegt, ein Abenteuer zu sein.
Ist es kein Abenteuer, so ihr euch nicht sicher seid, was als nächstes kommt? So ihr nicht wisst, was um die Ecke herum ist und was ihr ächzend und sehnend herausfinden möchtet? Schießt denn das Leben nicht den Vogel ab!
Könnt ihr euch etwas Wundervolleres vorstellen als das Leben zu haben? Ihr habt ein Leben zum Leben, demnach lebt es. Lebt es bis an die Grenze des Möglichen. Macht dieses Leben zu einem aufregenden Vorspiel dafür, was noch kommen soll. Jenseits dieses Lebens sind Wunder zu betrachten, und in diesem Leben sind Wunder zu betrachten. Siehe, ihr seid lebendig. Ihr habt euch zum Leben aufgemacht.
Sofern das Leben euer Getränk ist, rührt es um.
Sofern es euer Fleisch ist, kaut es.
Sofern es ein Pfannkuchen ist, werft ihn hoch und wendet ihn.
Sofern es ein Edelstein ist, haltet ihn gegen die Sonne.
Könnt ihr auf etwas Stimulierenderes als das Leben verfallen? Könnt ihr euch etwas Fähigeres, Füglicheres, etwas höhere Zuneigung Gewinnendes ausdenken als das Leben auf der Erde? Es ist ein köstliches Ding, dieses Leben, welches ihr habt. Es ist Beweggrund für feierliches Preisen.
Das Leben ist wie einen Salat zubereiten. Werft alles hinein. Habt Freude daran, es zusammenzubringen. Findet den Kopfsalat reizvoll. Genießt die Gurke. Lasst euch die Tomate schmecken. Genießt das Öl. Genießt die Zitrone. Findet die Gewürze reizvoll. Findet Gefallen an dem Durcheinandermischen.
Sofern das Leben ein Eintopf ist, schafft alles hinein. Heizt es auf.
Sofern das Leben Popcorn ist, lasst es platzen.
Sofern das Leben ein Ballspiel ist, schlagt den Ball und lauft zur ersten ‚Base‘.
Sofern das Leben ein Fußballspiel ist, packt es an. Rennt hinter ihm her und fangt es ein. Bekommt einen Zugriff auf es.
Falls das Leben eine Parade ist, schließt euch ihr an.
Sofern das Leben eine Musikkapelle ist, schlagt die Zymbeln.
Sofern das Leben ein Geschenk ist, öffnet es.
Sofern das Leben Ton ist, formt ihn.
Sofern das Leben der Ozean ist, schwimmt in ihm.
Sofern das Leben die Sonne ist, aalt euch in ihm.
Sofern das Leben der Mond ist, schaut zu ihm hoch.
Sofern das Leben der Polarstern ist, schaut zu ihm. Segnet ihn.
Sofern das Leben ein Baum ist, steigt ihn hoch.
Sofern das Leben eine Botschaft ist, lest sie.
Sofern das Leben eine Oper ist, singt sie.
Sofern das Leben ein Film ist, setzt euch in ihm in Bewegung.
Sofern das Leben ein Bett ist, ruht in ihm.
Sofern das Leben ein Stift ist, schreibt mit ihm.
Sofern das Leben eine Kreide ist, zeichnet mit ihm.
Sofern das Leben eine Süßigkeit ist, nehmt etwas davon.
Was denn kann das Leben nicht sein?
Macht das Leben zu eurem liebsten Zeitvertreib.
Sofern du dich je einmal über das Leben beklagst, halte dich selber in deiner Spur an. Lasse keine Klage zum Ende kommen.
Sofern du das Leben liebst, lebe es.
Das Leben ist formbar, Geliebte. Es ist wie ein Band Lakritz. Ihr könnt es biegen. Ihr könnt es ziehen.
Ja, betrachtet das Leben wie einen Karren, den ihr zieht. Voll mit Spielwaren, Juwelen und allerhand Dingen. So wie ihr das Leben füllt, werdet ihr ihm gerecht. Kommt eurem Herzen nach. Ihr habt ein Herz aus Gold. Wärmt es auf. Schmelzt es einmal erneut, und lasst es niemals mehr auskühlen, nicht ein einziges Mal mehr. Vor allem, haltet euer Herz offen. Öffnet es Mir.
Zu was für einem Verkehrsaufkommen es auch in eurem Leben kommen mag, regelt den Verkehr oder geht um ihn herum, oder lasst ihn passieren.
Das Leben auf der Erde ist für eine kurze Zeit. Schmiedet das Eisen, solange es heiß ist. Es ist für euch heiß.
HEAVENLETTER # 1863 – 28.12.2005 – In the Silence of Love
In der Stille der Liebe
Gott redete …
Geliebte, Geliebter, du bist Mein Herz auf Erden. Dein Herz ist rein, bloß Unkraut ist um es herum gewachsen. Säubere dein Herz von dem wilden Wein, der sich um dein schönes Herz geschlängelt und es zugedeckt hat. Bloß Schönheit gehört in dein Herz. Mein Herz ist unbefleckt. Alles, was du zu tun hast, ist, einfach den Schutt wegzuräumen, der dein Herz ein ums andere Mal zugedeckt hat. Dein Herz ist geschnitten und eingekerbt worden, und du hast die Überbleibsel aufbewahrt, als wäre dies notwendig, während es tatsächlich das unnötigste von allem ist. Irgendetwas außer Liebe in deinem Herzen Unterschlupf gewähren bedarf es nicht. Es ist kontraproduktiv. Lasse dein Herz wieder zu Kräften kommen, indem du es freilegst. Es existiert in seinem natürlichen Zustand. Alles was dein Herz braucht, ist just hier. Nichts hat sich geändert, bloß, du hast es eingeschränkt.
Dein Herz ist nicht eine begrenzte Auflage. Jedermann bekommt eines. Du bekamst eines. Ich versetzte Mein Herz in das deinige, und hieß dich: „Vervielfältige Meine Liebe.“
Und jetzt, jetzt hast du, derweil dein Herz am stärksten benötigt wird, eine Festung um es herum gebaut, als hätte es mit Gräben, die es umringen, bewahrt zu werden. Nein, Geliebte, euer Herz gehört offengelegt. Es soll herauskommen und auf der Erde seinen rechtmäßigen Platz einnehmen. Euer Herz war nie vorgesehen, verborgen zu sein.
Lasse keinen Menschen dein Herz zwicken. Es ist Mein Herz in dem deinigen, und demzufolge ist es mächtig. Daher ist dein Herz das schönste auf der Welt. Ich gab es dir. Ich gab dir Mein Herz, nicht um es zu konservieren, sondern um es zuzuwenden. Was Gutes ist an einer Goldmünze, welche in deiner Tasche festgesteckt bleibt? Was Gutes ist an einem Herzen, welches beschränkt bleibt? Dein Herz gehört nicht verzärtelt. Es gehört nicht beiseite gehalten. Es gehört gespendet. Und die Münze deines Herzens ist Liebe.
Sei eingedenk, dein Herz bedarf keines Objektes. Es benötigt nichts vor sich, um zu lieben. Es gibt keine Vorbedingungen für die Liebe deines Herzens. Alles, was du zu tun hast, ist, es zu entknebeln. Du hast es mit Scheuklappen um sich herum versehen, und es bloß herausspähen lassen, derweil es dein Herz die ganze Zeit, derweil es dein schönes schlagendes Herz die ganze Zeit darauf anlegte, von dort herauszukommen, zur Mitte in die vorderste Reihe, mitten auf die Bühne, nicht, um Bücklinge zu machen, sondern um sich Allen lebhaft zu verschenken.
Dies bedeutet nicht, dass dein Herz laut zu sein hat. Keineswegs. Du hast die Liebe nicht wie einen Baseball von deinem Herzen heraus zu werfen. Es hat nicht zu stampfen oder zu paradieren. Es hat kein Megaphon zu sein. Lasse dein Herz in der Stille der Liebe sprechen. Lasse dein Herz ausströmen. Das ist alles. Lasse es sich in 360 Grad verstrahlen. Lasse dein Herz eine rotierende Sonne sein, welche die Welt aus dem Rund deiner Brust heraus anleuchtet.
Dein Herz ist angelegt, voller Liebe, nicht voller Gegenbeschuldigungen zu sein. Du lässt dein eigenes Herz Gegenanklagen vorbringen, sobald du es zum Sich-Hinhocken bringst, auf ein anderes Mal, auf das Spielfeld hinauszugelangen, wartend. Aber selbst von einer jeden Position her, selbst von den verdeckten Nischen deines Herzens her, wird ungemein große Liebe heran gelangen.
Geliebte, lasst die Liebe in eurem Herzen zunehmen, indem ihr sie herausgebt, gleichsam als wäre es das einzige Herz auf der Welt. Es ist, als hinge die Welt von ihm ab. Und, natürlich ist die Welt auf euer Herz angewiesen, denn es ist Mein Eines Herz, das ihr an Meiner Stelle bei euch tragt.
HEAVENLETTER # 1865 – 29.12.2005 – Love Abounding
Vor Liebe strotzen
Gott redete …
Ein Neujahr kommt nicht an, genauso wenig geht ein letztes Jahr davon. Dies ist alles ein Spiel von Zeit. Zeit kann bloß ein Spiel sein. Sie kann nicht real sein, denn sie ist eine ausgedachte Sache. Unter allgemeinem Konsens formt Zeit ein Muster an Tagen und Nächten und beliebigen Dingen wie Minuten und Sekunden. Zeit ist kurz oder Zeit ist lang, unbenommen der Messungen, die ihr ihr beigebt. Selbst so, jetzt im Moment, da habt die Zeit eures Lebens.
Die Zeit eures Lebens haben meint Freude, und Freude ist real.
Ihr redet von guten und schlechten Zeiten. Zeit ist neutral. Was nicht existiert, das hat neutral zu sein. Es hat keine Existenz, es sei denn in den Verstandessinnen Meiner Kinder. Ich ehre Zeit nicht. Ich ehre Liebe, welche mit Zeit nichts zu tun hat. Liebe ist unbenommen von irgendetwas. Liebe einzig ist. Ich habe euch dies hundert Mal zu verstehen gegeben.
Sofern Zeit wahr wäre, dann ist es für euch Zeit, zu lieben, zu lieben über Beschränkungen hinaus, zu lieben, so wie ihr atmet, mühelos, ohne Gedanken daran, Liebe zu geben, ohne Gedanken daran, wie ihr vermeint, Liebe zuzuwenden zu haben, wie ihr vermeint, ihr wärt Liebe, nicht Liebe beiseitegeworfen, sondern Liebe, die in die Höhe aufsteigt, so wie es dies die Sonne des Mittags tut.
Wenn ihr einen tiefen Atemzug nehmt, atmet ihr dementsprechend aus. Wenn ihr zutiefst liebt, seid ihr euch eurer Liebe mehr gewahr, schlicht so wie ihr bei Gelegenheit eures Atmens mehr gewahr seid. Liebe ist so natürlich wie dies. Liebe ist der Atem des Lebens, Geliebte.
Lasst Uns einen Augenblick lang Liebe als Freude bestimmen. Wenn ihr Freude erlebt, bringt ihr Liebe zum Ausdruck. Je mehr Freude ihr habt, umso mehr Liebe habt ihr zu geben. Ihr braucht nicht ein Mathematiker zu sein, um dabei dahinterzukommen. Indes, bisher habt ihr gedacht, dass etwas außerhalb von euch dafür zuständig sei, was eure Freude und demzufolge eure Liebe veranlasst. Selbstverständlich, ihr seht dies verkehrt. Ihr habt einen Brunnen an Freude und Liebe tief innendrin. Zieht einen Kübel Freude hoch, und lasst Liebe überlaufen.
Wahre Liebe ist wahre Freude. Sobald ihr von einem schönen Brunnen getrunken habt, möchtet ihr gerne immer von ihm trinken.
Die Weihnachtszeit ist als eine Zeit für Liebe vorgesehen. Christus sah nicht etliche Tage für Liebe vor. Er liebte. Er kannte keinen Weihnachtsabend oder Weihnachtstag. Er kannte Liebe. Er kannte Liebe mit einem jeden Schlag seines Herzens. Er kannte nichts als Liebe, und dies ist ebenfalls die Wahrheit von euch, euch geht bloß das Gewahren der Wahrheit ab, welche in eurem Herzen, das euch herruft und gerne hingeführt sehen möchte, tiefe Schlücke davon zu nehmen, schlägt. Da ist ein Fluss der Liebe. Da ist ein Ozean der Liebe, da ist eine ganze Welt der Liebe, und dies alles liegt inwendig in euch.
Lasst die Liebe in eurem Herzen nicht rostig werden. Kratzt jetzt jede Anlagerung ab. Rost in eurem Herzen kommt nicht vom der Luft Aussetzen, sondern vom Mangel an frischer Luft.
Stellt euch nun vor, dass Ich euch, mit zwei Händen, bei eurem Herzen hoch hebe. Ich hebe euer Herz hoch, und ihr steigt mit ihm hoch, denn ihr vermögt niemals von der Liebe in eurem Herzen getrennt zu sein. Einerlei wie sehr ihr es zugenagelt habt, die Liebe in eurem Herzen wird durchbersten. Euer Herz ist mächtiger als alle Nägel, als Bretter, als Seile, als von außen her auf es ausgeübter Zwang. Ich hebe euch mit Hilfe eures Herzens in die Höhe.
Was habt ihr in eurem Herzen Unterschlupf gewährt, welches nicht hierhergehört? Alles, was nicht Liebe ist, gehört nicht hierher. Schöpft alles Schlagwasser aus eurem Herzen heraus. Es gehörte niemals hierhin, Geliebte. Wartet auf nichts. Wartet nicht auf ein Tick-tack der Uhr. Kehrt jetzt zu eurem ursprünglichen Herzen zurück, und ihr werdet Liebe kennenlernen, Liebe im Überfluss. Strotzende Liebe ist alles, was ihr kennen werdet, Geliebte.
HEAVENLETTER # 1865 – 30.12.2005 – The Cup of Being
Der Kelch des Seiens
Gott redete …
Der Leib nimmt seine Stichworte von eurem Denken. Er ist ein bewegliches Hab und Gut des Seiens. Euer Geist ist wie eine Kreide in eurer Hand, und seine Gedanken malen euren Leib an, gelegentlich malen sie dabei Schatten.
Seien ist des Körpers unbenommen. Aus Seinshaftigkeit entspringen Gedanken. Es gibt so manchen Schlupf zwischen dem Kelch des Seiens und dem Tüllenrand des Denkens. Eure Gedanken kommen von eurem Sein, aber euer Geist kleckert Gedanken in allerhand Richtungen umher. Seien ist der Schlüssel, und Seien ruht in eurem Herzen.
Eurem Herzen ist es zugedacht, der Admiral zu sein, aber euer Geist ist allzu oft zu einem wichtigtuerischen Captain geworden, der über das Deck läuft. O Geliebte, euer Geist ist scharf. Er schärft sich selber. Er schleift und schnitzt, arbeitet viele Winkel aus, während euer Herz, Hausdiener des Seins, schlicht Unser Lied heraus pochen möchte.
Euer angeschlagenes Herz hämmert sich selber fest und fühlt Schmerz. Ihr wisst, Schmerz ist nicht Seien, und kann nicht mit ihm in Verbindung gesetzt werden, und dennoch tut euer Herz weh. Der Schlag Unseres Schönen Herzens ist durch Gestrüpp des Geistes zugedeckt worden. Euer Geist hat euer Herz abgeschleppt und es wie ein Lakritzeband verdrillt.
Wir könnten sagen, dass euer Geist mit eurem Herzen durchbrannte. Er hat es zu einer Ausfahrt mitgenommen. Der Geist bringt euer Herz zurück, so wie er dies immer tun muss. Euer Herz kehrt indessen zerwühlt zurück und fühlt sich konsterniert. Deinem Geist war es nicht vorgesehen, sich an eurem Herzen schadlos zu halten. Euer geliebtes Herz ist nicht von Friede getrennt. Es sind eure Gedanken, welche ein Durcheinander verursachen. Euer Geist spielt jene defekten Aufnahmen wieder und wieder ab.
Geliebte, Ich gab euch euren Geist. Ich ehrte euren Geist, indem Ich ihn euch reichte. Aber ein Herz, angeführt durch einen Geist, ist ein fehlgeleitetes Herz. Gesteht es euch ein, es sei denn euer Herz ist heiter – der Geist hat es fehlgeleitet. Habt nicht das Empfinden, ihr hättet euren Geist in Schutz zu nehmen. Er kümmert sich sehr gut selber um sich. Er benötigt keinen Verteidiger. Euer Geist spricht sehr gut für sich selber.
Es ist euer Herz, welches allzu stumm war. Es wurde in Bestürztheit zum Schäumen gebracht, und hat dennoch nicht laut das Wort für sich ergriffen. Es hat nicht zu eurem Nachforschungen anstellenden Geist gesprochen: „Genug! Genug! Sei jetzt still! Lasse mich reden. Gott hat mir beigemessen, lauter als du zu reden. Gleichwohl hast du das Heft in die Hand genommen, mich herumkommandiert, Unwahrheiten geflüstert, und mich nicht zu Wort kommen lassen.“
Dein Herz hat nicht zu deinem Geist gesagt:
„Ein jeder Impuls meinerseits, ein jeder Schlag meinerseits – du hast auf eine Trommel eingeschlagen und mich überdröhnt. Du hattest deinen Willen, Geist. Du hattest deinen Tag. Jetzt aber, da kehre du, ein für alle Mal, auf deine Seite des Ringes zurück, und ich, Gottes Herz, werde die Glocke ertönen lassen. Wie glücklich ich bin, wenn du an deiner Stelle bleibst. Nicht mehr länger werde ich auf deine Melodie tanzen. Sofern du, mein Geist, reden musst, wird es dann sein, wann ich es sage. Ich mag deinen Wachdienst bei meinem Herzschlag nicht mehr länger. Ich schlage Liebe, und du möchtest mich vorwarnen. Du möchtest mich mir Sorgen machen lehren. Du möchtest mich über dieses und jenes ärgern sehen, gleichsam als wäre alles von gleicher Wichtigkeit.
Geist, ich bemerke, dass auch du arglos bist. Du bist einfach ein Papagei, der wiederholt, was er gehört hat, während ich, ich ein Paradiesvogel bin. Du wirst meine Flügel nicht mehr länger kupieren. Ich bin zum Fliegen bestimmt, und fliegen, das werde ich ohne deine Hilfe. Nicht mehr länger wirst du mich entlangziehen, wie eine Zinndose an einer Schnur. Sieh mir beim Fliegen zu. Höre mit deinem Widersinn auf, und wir werden gemeinsam am Fliegen sein. Wir werden zum Himmel aufsteigen. Wir werden uns die Sonne beschaffen. Gemeinsam werden wir ein mächtiges Licht sein. Geist, du bist angelegt, wie der Mond zu sein, und das Licht, welches Gott in mir entzündete, widerzuspiegeln.“
HEAVENLETTER # 1866 – 31.12.2005 – Let This Eve Be a Dawn
Lasse diesen Vorabend einen Tagesanbruch sein
Gott redete …
Lasse diesen Vorabend für dich einen Tagesanbruch neuen Begreifens sein. Du hast die gottgegebene Befähigung, das reine Licht zu sein, welches Christus war. Ein Jeder hat diese Fähigkeit. Wenn du dies doch bloß glauben könntest. Wenn du dies doch bloß erkennen könntest. Göttlichkeit war nicht Christus vorbehalten. Nicht Buddha vorbehalten. Sie war und ist für jedermann.
Ist nicht Meine Liebe für jedermann? Wozu ist Meine Liebe nicht imstande? Wenn ihr doch bloß an Meine Liebe glauben könntet, und daran, dass Ich sie euch zuwende und ihr sie innehabt, was dann, Geliebte, ja, was dann? Lasst dies ein Neues Jahr der Feier dessen, was von Bedeutung ist, sein.
Ihr habt die Fähigkeit, durch eingebildete Umzäunungen hindurch zu bersten. Ihr habt die Fähigkeit, die Welt zu ernähren. Ihr habt die Fähigkeit, Illusion zu heilen. Ja, Illusion bedarf der Heilung.
Ich habe ein Schwert der Liebe in eure Hände gelegt, ein Schwert, welches alles durchschneiden wird, und ihr seht nicht, was ihr in der Hand habt. Ihr seht eher eure Hand als leer. Ihr habt euer Herz für leer befunden. Ihr habt alles gesehen, außer die Wahrheit der Vollheit von Liebe. Es ist euch leichter, die Wahrheit in Christus und Anderen zu erblicken, als in euch selber. Euch selber, habt ihr unter einem Giftpilz versteckt gehalten. Erhebt euch jetzt.
Denkt nicht, es entkomme Bescheidensein, dass ihr euch selber als unwert in den Blick nehmt. Es entkommt Arroganz, Geliebte. Ist es nicht Arroganz, zu meinen, du wissest mehr als Ich? Es ist nicht Bescheidenheit, die die Aussage trifft: „Oh, nein, Gott, ich bin ein Schwachkopf und ein Lakai. Ich bin ein Tölpel.“ Es ist nicht Bescheidenheit, welche infrage stellt und seine gottgegebene Befähigung, die Welt aufgleißen zu lassen, zurückstellt.
Was auch die Vergangenheit gewesen ist, durch sie bist du nicht eingeschränkt.
Du bist einzig durch deine Sicht eingeschränkt.
Es ist nicht so, dass Ich euch nahelege, eine neue Religion aus der Taufe zu heben oder die Erde zu Fuß zurückzulegen oder weiße Roben zu tragen. Ich dränge euch, euren Hang zur Liebe und zu dem Licht, welche sie verstrahlt, erneut in Betracht zu nehmen. Löst die Liebe aus eurem Herzen aus. Ihr habt sie gestelzt und formell gemacht. Ihr habt sie eingeschränkt. Ihr habt sie zur Verwahrung weggehalten. Setzt sie jetzt frei.
Lasst die Blume eures Herzens blühen.
Es gibt keine Jahreszeiten, sowie es sich aufs Herz beläuft. Ihr braucht nicht auf den Frühling zu warten, um euer Herz blühen zu sehen. Auf nichts hat gewartet zu werden. Ausschließlich auf euch. Schier ihr, Meine Geliebten, haltet die Dinge auf.
Setzt alles frei, was euch an verschlissene Weisen festbindet, welche weder euch noch dem All dienlich sind. Lasst euren derzeitigen festen Stand auf der Erde los. Ihr möchtet gerne auf vertrauten Pfaden eure Wege gehen, derweil es für euch neue Wege zu bahnen gibt.
Oh, fürwahr, jeder Tag ist für euch ein Tag der Geburt. Beginnt von vorne. Tauscht jenes alte Gedankengut um, das ihr umhattet. Zieht etwas Neues an.
So wie bei einem Haus, ihr könnt wie neu gemacht werden. Ein wenig Schrubben hier. Ein wenig frischer Anstrich dort. Ein wenig wieder in Ordnung bringen hier und da. Aufrecht dastehen? Entsinnt euch, ihr seid Meine fantastische Schöpfung.
Ihr seid nicht ein abgenutzter Teppich, über den immer und immer wieder gelaufen wurde, ebenso wenig ist eure Göttlichkeit etwas, was unter den Teppich gekehrt gehört.
Ihr seid eine Gott-Schöpfung. Ich schuf euch. Ihr schuft euch nicht selber. Seid nicht von dem Licht geblendet, mit dem ihr gefüllt seid. Ich beging keinen Irrtum, euch zu erschaffen. Jegliche Missgriffe sind in eurer Wahrnehmung. Wahrnehmungen können sich ändern. Die eurigen müssen es.
Denkt nicht so viel über euch selber nach. Denkt über euch selber hinaus und schreibt euch mehr gut, und schreibt Mir gut, und schreibt der Schöpfung gut. Christus kehrte seine Aufmerksamkeit zu Mir und zu der Welt. Und somit wurde er Christus. Und somit schenkte er bedeutsames Licht. Schaut her, sein Licht scheint nach wie vor.