Heavenletter # 1867 – 1. Januar 2006 – Being of Eternity
Seinswesen der Ewigkeit
Gott redete …
Dieser Tag des Neuseins ist ein Tag wie jeder andere, es sei denn du hast ihn auf deinem Kalender als einen Tag der Neuwerdung für das Universum angestrichen. Ein Neujahr kann bloß ein Universum, was euren Augen neu ist, bedeuten. Es gibt keine andere Bedeutung. Die Wiedergeburt der Welt heute ist ebenso eure Wiedergeburt. Die Wiedergeburt rührt von euch her, Geliebte.
Ein jeder Tag auf Erden ist angelegt, ein neues Jahr zu sein, an welchem du dich frisch von dem See Meines Herzens erhebst. Ein jeder Tag ist neu, Meine Kinder schließen dazu bloß immer nicht zügig genug auf. Wozu ihr nicht rasch genug aufschließt, ist die Realität des Universums, so wie es in den frühen Tagen erschaffen wurde. Ihr haltet an einem etikettierten Ende von Schöpfung fest, an einem zerrissenen Saum von ihm, und ihr nennt dies Realität, derweil es in Wirklichkeit ein Schwindel ist, den ihr auf euch selber ausübt. Es ist keineswegs Realität. Es ist eine Fiktion, in die ihr euch einkauft. Es ist wie etwas, das ihr im Laden ersteht, und was, sobald ihr nachhause gekommen seid, nicht funktioniert. Vielleicht fehlte ein Teil, oder euer Einkauf war minderwertig.
Ein kleiner Part des Lebens ist bloß ein kleiner Part des Lebens. Einzig das Leben insgesamt ist das Leben insgesamt. Ein einzelnes Kuchenstück ist nicht der ganze Kuchen. Ihr habt aus einem Bruchstück oder aus einer Fabelei des Lebens Schlösser gebaut.
Es ist ein neuer Tag, sobald ihr einen neuen Gedankenzug erfasst. Es ist ein neuer Tag, sobald ihr eure Augen aufschlagt und seht, was vor euch ist und was über den ersten Blick hinausgeht.
Schaut noch einmal. Nehmt eure Augen von den dunklen Bildern des Lebens weg und macht euch auf, euch auf die Schönheit des Lebens scharfzustellen. Das ist alles, was ihr zu tun braucht. Bemerkt die Schönheit von Schnee auf Blättern. Dies hat seine eigene Schönheit. Bäume haben nicht immerzu Blüten zu tragen, um schön zu sein. Ein Winterbaum hat beträchtliche Zusagen inne. Zieht in Betracht, Geliebte, sowie ihr gegen die Dringlichkeit von Zeit in der Welt ankommt, ist ein Baum in der Folge immerzu in Blüte, und verweisen gar die Schatten der Welt auf helles Licht.
Ihr müsst von den Verheerungen abrücken, mit denen eine Welt der Zeit auf euch losgegangen ist. Sofern es keine Zeit gäbe, was wäre das Leben daraufhin? Es wäre Ewigkeit – was die Wahrheit darstellt, Geliebte. Ihr fahrt in der Ewigkeit. Ihr habt Ewigkeit in abgeschnittene Teilstücke aufgeteilt, und hattet von den Abschnitten eine hohe Meinung. Diese Abschnitte teilen euer Leben in kleine Bisschen aus, sie nehmen dabei die Aufmerksamkeit von der unermesslichen Weite weg, welche wahrhaftig ihr seid. Und ihr seid nicht bloß die Ganzheit von euch. Ihr seid überdies die Ganzheit des Universums. Das Universum ist in euch enthalten. Ihr seid die Eichel, welche der Same des Baumes ist. Ihr seid die Eichel des Alls. Ihr, Geliebte, seid die eine Weise, die Ich singe.
Ich warf eine einzige Eichel ins Feuer, und aus ihr barst die Welt wie Popcorn hervor. Ihr wurdet im ersten Augenblick der Schöpfung geboren. Nichts fehlte an Unserer Schöpfung. Ihr wart mit dem Einssein des Lebens vertraut, und sangt dessen Vers, und dessen Vers war Liebe. Über eingebildete Zeiträume hinweg distanziertet ihr euch von eurem Ursprung. Ihr habt vergessen, dass ihr, bevor der Zeit gedacht wurde, geboren wurdet. Ihr kamt dazu zu meinen, ihr wärt eine Figur der Zeit, eher, als ein Seinswesen der Ewigkeit. Ihr senktet eure Lider und dachtet, was ihr saht, sei alles, das es gebe. Hebt jetzt eure Augen hoch und setzt zu sehen an, was ihr nicht gesehen habt. Es gilt euch zu sehen. Die Heiligkeit der Schöpfung ist hier, so dass ihr sie sehen, sie in ihrer Gesamtheit in den Arm nehmen und dabei nichts auslassen könnt.
Heavenletter # 1868 – 2. Januar 2006 – A Farmer of Life
Ein Landmann des Lebens
Gott redete …
Was sind verwundete Gefühle? Du bringst dich über deine eigenen Empfindlichkeiten in Sorge, und über diejenigen Anderer überdies. Was können wehe Empfindungen denn anderes sein als eine Verirrung?
Verursacht durch Worte oder Tat, oder durch Einbildungskraft veranlasst, ist es nicht eine Verirrung, deine Gefühle ins Schmerzhaftsein hinein herauszuhauen? Dies ist ein In-Sand-Setzen von wohligen Empfindungen.
Gewiss, ja, du möchtest niemals die Gefühle eines anderen Menschen verletzen. Sei Anderen und dir selber gegenüber so mitfühlend und freundlich, wie du kannst. Dennoch kannst du wirklich nicht anderer Menschen Lasten verletzter Gefühle auf dich nehmen. Ich erkenne, das tust du.
Die Verirrung ist die, dass du verletzte Gefühle in Realität kehrst. Du sagst, kleine Wunden seien groß. Du sagst, sie seien mächtig. Du sagst, du stehest unter ihrem Einfluss. Ich empfehle dir, dass du das Leben mehr lebst denn in den kleinen Zurücksetzungen, die dem Ego widerfahren. Wir könnten ebenso gut an der Stelle Ross und Reiter nennen. Verwundete Gefühle sind ego-orientiert, und dir gilt es, über das Ego und über jedweden Hauch oder Kringel von ihm hinaus zu schreiten. Das Ego ist nichts, um deswegen einen Terz zu machen. Befreie dich von seinen Dornen.
An dir ist es nicht, Verletzungen zu erleiden, nicht deine eigenen noch diejenigen Anderer. Halte dich stattdessen an gute Gefühle. Überschreite die spitzen Bemerkungen, die dich durchstechen. Lasse dein Augenmerk auf etwas anderem ruhen. Verschenke Liebe, ohne dich zu persönlichem Wehtun niederzubücken.
Es ist ein Leichtes, übelzunehmen, gleichwohl ist es kein Erfordernis. Weißt du, was Verargen ist? Es ist in der Vergangenheit leben. Es ist das Verwichene wiederaufleben lassen, so, als wäre es wahr. Das Verwichene ist verwichen, und Wahrheit kommt in ihm nicht zu liegen.
Lies nicht dauernd die Zeitung von gestern durch. Komm, setze mit einer frischen Schiefertafel an. Dies ist nicht – etwas vortäuschen. Dies ist schlicht den Augenmerk auf Wohlwollen richten, anstatt auf betrübten Willen oder auf wehen Willen oder wütenden Willen. Habe etliches Wohlwollen dir gegenüber, Geliebte, Geliebter. Hänge an nichts fest. Lasse alles los.
Gefühle sind nicht die Tragweite deines Lebens. Es ist am Leben mehr dran als deine Gefühle. Verletzte Gefühle sind armselig. Nichts mehr als einen Nervendes.
Ihr schreitet in eine neue Welt andersartiger Bedachtnahmen hinein. Ihr betretet eine andere Größenordnung, wo mehr am Leben dran ist, als ihr gewohnt wart. Kleine Dinge können euch nicht mehr länger in Beschlag nehmen, denn ihr belegt ein weiter ausladendes Territorium.
Wenn euch eine Stechmücke beißt, lasst ihr den Biss nicht zum Augenmerk eures Lebens geraten, nicht eine Stunde lang, nicht einmal fünf Minuten lang. Verletzte Gefühle sind nichts als Mückenbisse. Sie gehören von euch nicht persönlich genommen. Ihr seid allzu bedeutsam, um euch mit dem Unbedeutenden zu befassen.
Liebe ist bedeutend, nicht Verletzungen. Liebt euch genug, um locker gegen das Vergangene anzukommen.
An euch ist es, im Leben voranzurücken.
Sorgt euch um Menschen, werdet aber von ihnen nicht verzehrt. Was andere Leute denken, das stellt nicht das Ein und Alles eures Lebens dar. Es ist in Wirklichkeit nicht euer Geschäft. Erweist der Gunst Ehrerbietung. Lasst Schatten von Missgunst gehen. Meine Huld ist real.
Die Gesamtheit deines Lebens kann nicht ausgiebiger im Berichtigen von Missständen zugebracht werden, denn dass es daraus bestehen kann, dein Zuhause umzutapezieren. Das Leben hat dir nicht immer füglich zu sein. Dies ist ein umfänglicher Fund. Leute haben dir nicht immer passend zu sein. Lasse einen Jeden zu sich selber passend sein.
Lasse deinen Zweck darin bestehen, Mehrerem als dir selber gelegen zu kommen. Liege Größerem als dir selber. Wie wäre es, Mir zu stehen? Sowie Ich bei dir bin und du bei Mir bist, erhebst du dich dann nicht zu größeren Höhen?
Als ein Landmann des Lebens, was für Feldfrüchte wirst du dir, vor die Wahl gestellt, zum Anbau wählen mögen.
Heavenletter # 1869 – 3. Januar 2006 – No Borders
Keine Grenzen
Gott redete …
Von der Liebe, von ihr her fließt alles Sonstige. Liebe ist schneller als die Lichtgeschwindigkeit und trifft als erstes ein. Liebe, obschon sie nichts wiegt, zählt am meisten und überwiegt alles, einerlei auf welche Messskala du sie verbringst. Liebe ist der rosigste Apfel in dem Zehnkilo-Pack. Und sie ist frei. Du kannst zu einer jeden Zeit alles lieben, was du möchtest. Liebe kann nicht besessen werden, aber falls du sie besitzen solltest, würdest du sie zuwenden.
Den gleichen Sonnenuntergang, den Ich dem einen zukommen lasse, lasse Ich dir zukommen. Die gleiche Dämmerung, die Ich dem einen gebe, gebe Ich dir. Den gleichen Ozean. Die gleiche Prärie. Den gleichen Himmel. Den gleichen Tag und die gleiche Nacht. Die gleiche Sonne, der gleiche Mond und die gleichen Sterne heften ihren Blick auf dich und berücken dich, diese hellen schönen Gestirne des Lichts, welche einzig darum wissen, am Himmel zu scheinen, nicht anders wie Liebe bestimmt ist, von deinem Herzen her zu scheinen, enorme Liebe und unbefangene Liebe, ganz im Eigentlichen Liebe, die für jedermann und alles parteiisch ist, Liebe, die über sich selber stolpert, Liebe, die Durcheinander liebt, Liebe ganz und gar, Liebe um all ihren Wert.
Liebe wägt nicht den einen Vorteil gegen einen anderen ab. Liebe wiegt weder, noch misst oder rechnet sie. Liebe gibt sich einfach selbst, denn sie hat keine Grenzen. Um Liebe herum gibt es keine Umzäunungen. Zäunt Liebe ein, und es ist nicht mehr länger Liebe. Es ist etwas anderes.
Spende Liebe um alles was dir wert ist, und – du bist eine Menge wert.
Lasse Liebe in die Höhe schweben. Lasse sie den Himmel anlangen. Lasse Liebe brüllen und ihre Echos die Lager des Löwen erreichen. Lasst Gedanken der Liebe euren Sinn bestimmen. Lasst euren Geist mit Gedanken der Liebe, welche aus eurem Herzen pulst, gefüllt sein.
Lasse die Liebe in deinem Herzen ihre Tom-Tom’s schlagen und die schöne Ankunft deines Herzens ankündigen. Bald wirst du mehr Liebe zu geben und in Empfang zu nehmen haben, denn du weißt, was mit ihr anzufangen ist. Ich möchte dir sagen, was mit ihr zu tun ist. Greife sie einfach auf und verteile sie weit und breit. Dieses Teilen ist die Wohltätigkeit der Liebe.
Liebe auf niemandes Kosten. Du bist ein Geber von Liebe, und dementsprechend nimmst du die Gabe, die du gibst, entgegen. Du verlangst von der Liebe nichts, denn Liebe muss frei sein, sich beliebig zu bewegen. Stecke nichts an der Liebe fest. Bringe keine Anhaftungen an ihr an. Anhaftung macht Bedingungen erforderlich. Anhaftung erstellt Regeln und Gesetze, welche wider Liebe eingreifen und sie von sich selber separieren. Selbst eine schöne Bordüre um die Liebe herum ist eine Begrenzung, und Liebe macht ihre Sache unter Beschränkung nicht ordentlich. Liebe liebt es zu strömen. Sie muss strömen.
Dies gilt ebenso für persönliche Liebe wie auch für jedwede Liebe, denn Liebe ist groß, und hat keine Umzäunungen. Zippe Liebe nicht zu, sondere sie nicht in Behälter aus. Stelle Liebe keine Forderungen. Lasse sie überall niedergehen, wo sie möchte. Liebe ist unbeschadet von Ansprüchen.
Du musst von jetzt ab wissen, dass Liebe nicht kommandiert werden kann, denn Liebe ist wie ein Schmetterling. Einmal ins Netz gegangen, ist es kein Schmetterling mehr. Ein Schmetterling muss fliegen oder sich niederlassen, so wie er will. Lasse Liebe sein.
Dies ist in der Welt keine leichte Aufgabe, aus deinem ganzen Herzen heraus zu lieben, deine Liebe frei zu lassen, und die Liebe Anderer frei und nicht verpflichtet zu sein. Du hast Liebe gewollt, gleichsam als wäre sie ein Auto, bei dem du jederzeit Gas geben kannst und das immer in die Richtung fährt, in die du möchtest. Aber Liebe ist kein Auto.
Dass Liebe keine Eingrenzungen hat, bedeutet, dass du Liebe nicht mit einem Lasso einfängst und sie nicht anbindest. Du lässt sie sich herumtreiben, dem Monde gleich. Du lässt Liebe fließen, wie einen Fluss, der dahinströmt. Auferlege Liebe keine Beschränkungen. Dass Liebe keine Einfriedungen hat, meint, dass Liebe unbegrenzt ist. Begrenze sie nicht, nicht einmal ein Gramm von ihr. Lasse alle Liebe frei sein. Liebe wächst in Freiheit. Daher hast du sie nie zu erzwingen.
Heavenletter # 1870 – 4. Januar 2006 – Remember Love, Beloveds
Entsinnt euch der Liebe, Geliebte
Gott redete …
Tut nichts, es sei denn es entkommt eurem Herzen.
Gebt nicht einen Pfennig, außer er ist von eurem Herzen.
Euch ist es nicht zugedacht, merklicher von eurem Herzen getrennt zu sein, denn ihr angelegt seid, von Mir getrennt zu sein. Dicht bei Mir, wird euer Herz Teil von allem, was ihr tut, sein.
Selbst wenn euer Herz nicht glücklich ist, dessen zum Trotz – sowie euer Herz Mir zu Diensten ist, sowie ihr Meiner Liebe eingedenkt und Meine Liebe einseht, werdet ihr den Herzschlag eures eigenen Herzens zu spüren bekommen. Ich höre ihn jetzt. Ja gar in einer Lage, die euch schwer fällt, werdet ihr darauf kommen, dass ihr Liebe zum Erübrigen habt.
Sich-Verschrieben-Haben kann Liebe zum Ausdruck bringen. Pflicht kann dies. Einen Fußboden schrubben kann dies. Ein Flur kann mit Liebe, die dort dazugehört, geschrubbt werden, oder er kann mit Verbitterung geputzt werden. Sofern ihr vorhabt, einen Fußboden zu scheuern, wieso denn dies nicht mit Liebe tun? Dann ist es leicht. Entsinnt euch der Liebe, Geliebte.
Der Aufgabe, die ihr am wenigsten gerne tut, könnt ihr mehr Liebe geben.
Der Person, mit der am wenigsten gerne umgeht, könnt ihr mehr Liebe geben.
Auf Liebe hat nicht ein Schlaglicht geworfen zu werden. Ihr braucht nicht in ihr Horn hineinzublasen. Ihr braucht sie einfach zu geben. Gebt sie still. Stille Liebe reicht weit. Ihr seid imstande, die Beschränkung eures Herzens zu übersteigen. Also, wieso dann nicht los lassen?
Ist es so, dass ihr euch bemüßigt fühlt, jemandem zu grollen, und, ihn nicht zu lieben? Sofern du am gestrigen Tag bei jemandem keine Freude hattest, bedeutet dies alsdann, du habest niemals Freude an ihnen zu finden? Oder ihnen niemals Freude zuzuwenden?
Geliebte, vertut eure Zeit nicht mit Minderem als Freude oder mit Minderem als Liebe.
Sich-Verschreiben und Verpflichtetheit kann Liebe ausdrücken. Zu ihnen stehen kann Liebe ausdrücken. Aber Liebe gehört sich selber. Liebe kennt Verpflichtung nicht. Freude kennt Verpflichtetsein nicht.
Sofern ihr mit dem Leben einen Kontrakt geschlossen habt, lautet jener, Freude zu geben und Liebe zu geben. Gebt auf eine Weise, dass das Gegenüber entgegennehmen kann. Deswegen sage Ich, Liebe stille zu geben, in jenen Lagen, die dies erforderlich machen. Sofern jemand die Liebe in seinem Herzen für dich nicht spürt, wird er großartige Anträge von deiner Seite nicht begrüßen. Aber kein einziger hat die Autorität inne, den Fluss der Liebe aus deinem Herzen zu stoppen.
Aus den stillen Nischen deines Herzens, von dort lasse deine Liebe entkommen und anlangen, wohin sie sich auch auf die Reise begeben mag.
Sowie du in deinem Herzen nicht Liebe für einen Anderen empfinden kannst, liebe dich selbst. Danach wirst du erkennen, was gut ist zu tun. Nichts als Liebe zuwenden ist ihren Namen wert. All die Rechtmäßigkeit in der Welt ist nicht der Liebe wert. All die rechtschaffene Empörung in deinem Herzen ist nicht ein Milligramm Liebe wert. Wieso, müsst ihr euch mit Entrüstung behelligen, egal, was für eine schwerwiegende Verirrung sie herbeiführte?
Unter Umständen habt ihr das Gefühl, jemand habe euch etwas weggenommen, habe euch vielleicht betrogen, euch reingelegt, euch außer Betracht gelassen. Tilgt ihr daraufhin, aufgrund der Ärmlichkeit des Herzens jener Menschen, die Liebe von dem eurigen? Wovon Wir hier reden, ist euer Herz. Ihr habt ein Herz. Räumt eurem Herzen vor allem sonstigen den Vorrang ein, mit Sicherheit vor jemanden zurechtrücken und vor ihn auf die Verirrung seines eingeschlagenen Weges hinweisen. Ihr wisst, wohin euch das führt. Nirgendwohin. Es spielt keine Rolle, wie viel mehr als sonst jemand ihr erkennt. Sofern ihr wirklich mehr wisst als eure Gegenüber, würdet ihr euch nicht überlegen, der Liebe in eurem Herzen den Rücken zuzukehren und ihnen an deren Stelle etwas anderes hinzureichen.
Es kann sein, sie haben der Liebe in ihrem Herzen den Rücken zugekehrt, aber Wir reden über euch. Ich wende Mich an dich. Ich wende Mich an dich als Meine Geliebte, als Meinen Geliebten, der Mir in dieser Minute mit einem Herzen der Liebe zuhört. Gedenke einfach der Liebe. Lasse niemanden die Liebe in deinem Herzen einklemmen. Ich möchte gerne, dass ihr euer Herz offen haltet. Öffnet euer Herz. Das ist die einzige Zuflucht, die ihr habt. Kommt aus einer jeden Lage mit mehr Liebe in eurem Herzen heraus als zuvor. Seht, wie bedeutend Liebe ist.
Heavenletter # 1871 – 5. Januar 2006 – An Aura of Love
Eine Aura der Liebe
Gott redete …
Liebe kann übermannend sein. Es kann sein, du bist an ihren restlosen Ausdruck nicht gewöhnt. Sie ist vielleicht in deinem Leben untergraben worden, unter Umständen in eine Schublade gelegt, nur für gewisse Gelegenheiten aufbewahrt worden, für Gelegenheiten, für Staatsanlässe, für herausgeputzte Belange, herangezogen für Kleideranproben, ansonsten an den Rand geschoben, so eine Art Stiefkind, welches links liegen gelassen wird. Liebe zählt mitunter nicht viel, sie wird ans Ende der Reihe geschubst, gleichsam als wäre ihr ein Platz hinten das genehme.
Liebe ist nicht ego-getrieben. Demzufolge weiß sie um ihren eigenen Wert. Sie kennt Vorderreihe oder hinten in der Reihe nicht. Sie ist wie ein Zittern gewesen, welchem nie Gehör geschenkt wurde. Indessen tropft der Himmel in Liebe. Die Sonne scheint sie. Der Erdboden nimmt sie in Empfang. Bäume flüstern sie. Blumen legen sie offen. Herzen pochen in ihr. Liebe bestimmt.
Betrachtet Liebe wie eine Aura, als eine unentrinnbare Aura! Zieht in Betracht, dass ihr euch auf der Schwelle von Liebe befindet. Zieht in Betracht, dass ihr in Liebe dahergeht. Ihr schreitet in Liebe. Ihr könnt sie nicht verfehlen. Ihr könnt nicht über sie hinweglaufen. Ihr könnt einzig durch Liebe laufen. Sie wird sich an euch klammern. Ihr tragt sie mit euch herum. Sie ist eure tägliche Portion. Sie ist nicht bloß zum Notfallgebrauch. Sie ist nicht Schiffszwieback. Sie ist Liebe.
Wir könnten sagen, dass dir ein Anteil zugeteilt worden ist, das aber wäre irreführend. Ja, Liebe wird geteilt, dennoch wird dir die ganze Liebe beigefügt. Jeder hat alles von ihr zur Verfügung. Es ist an dir, sie zu nutzen. Du bist eine Zauberer der Liebe. Du hast Liebe in deiner Tasche, wie eine endlose Schlange farbenprächtiger Taschentücher, eins an das andere geknüpft. Diesem Strom an Taschentüchern, der aus der Tasche des Zauberers hervorgezogen wird, ist kein Ende eigen, und es kommt der Liebe, die aus deinem Herzen auftaucht, kein Ende zu. Endlos ist Liebe. Überströmend ist Liebe. Du hast sie allesamt, um sie zu verbreiten.
Ich überreichte euch nicht einen Zuschuss an Liebe. Ich gab euch alles von ihr. Sie ist euer des Ausgebens halber. Es ist leichter, Liebe zuzuwenden, denn um sie nachzufragen. Um was für einen Bedarf an Liebe habt ihr nachzufragen, derweil alle Liebe euch immerzu zur Hand ist? derweil euer Herz voller Liebe am Überfließen ist? derweil euer Herz mehr Liebe innehat, denn es weiß, was mit ihr anzufangen ist? derweil Liebe in eurem Herzen von Minute zu Minute vervielfältigt wird? derweil Liebe durch eure Adern fließt? derweil ein Gedanke an sie euren Kopf betritt? derweil sie nicht mehr länger stille halten wird? derweil sie sich verkünden wird, komme was da wolle? derweil sie nicht mehr länger mit ihren Füßen scharren oder stammeln wird? derweil sie ihren Mund weit aufmacht und sich selber für Alle zum Hören bekannt gibt? derweil sie spricht:
„Schau, ich bin Liebe. Und ich bin dabei, mich überall hin zu schütten. Ich werde mich nicht mehr länger zögerlich geben. Ich bin Liebe, und ich bin Liebe zum Zum-Ausdruck-Bringen. Ich bringe mich jetzt zum Ausdruck. Ich bringe mich von deinem Herzen her zum Ausdruck. Es ist besser, du gewöhnst dich daran. Ich habe mein Sagen. Ich gehe, ohne von einem Durchbruch erfasst worden zu sein, dahin. Ich gehe hin, um mich selber auszurufen. Ich werde meinen Gesang überall ertönen lassen. Ich werde ihn laut singen und ihn leise singen. Ich werde die Melodie der Liebe halten können. Ich bin Liebe aus eurem Herzen, und ich bin deutlich. Ihr werdet mich jetzt überall bemerken. Ich werde bei eurem Leben das Heft in die Hand nehmen. Ich bin Liebe am Überquellen, und ich bin dabei, überzufließen. Ich bin dabei, mit euch durchzubrennen. Ich nehme euch auf dieses Abenteuer der Liebe mit mir. Haltet euren Hut fest.“
Und so sprach die Liebe in eurem Herzen. Nunmehr habt ihr bloß zuzusehen, wie sich die Liebe aus eurem Herzen ergießt und wie sie sich aus euren Lippen ergießt, alldieweil vom Himmel her verschüttet.
Heavenletter # 1872 – 6. Januar 2006 – Wanting a North Star
Einen Polarstern haben mögen
Gott redete …
Denkst du, Ich würde schöntun, so Ich ausrufe, dass du Mein herrliches Licht bist? Denkst du, es gibt etwas, bei dem Ich zusähe, dass Ich es als Gewinn von dir für Mich Selber erziele? Meinst du, Ich täte mich nach Fans um, sodass Ich durch große Anzahlen angefächelt werde? Meinst du, Ich stieße Ooh’s und Ah’s über die Zahlen hervor, gleichsam als wärest du am Ende eines Geschäftstages die Ladenkasse? Denkst du, Ich schaute Mich nach dir um, ein Bewunderer, vielleicht ein Anhänger oder ein Schleimer zu sein? Denkst du, Ich bräuchte Streicheleinheiten von dir, oder irgendeine Art milder Gaben, um Mich zu beschwichtigen? Denkst du, Ich möchte, dass du Mir einige Knochen hinwirfst, um Meinem Zorn zu entkommen? Denkst du, Ich sei eine Art Wachhund, den du fütterst, um ihn ruhig zu halten?
Geliebte, wovon brauche Ich eurer Auffassung nach besänftigt zu werden? Glaubt ihr an diese Geschichten, dass Ich euch beurteile, dass Ich euch auseinanderzupfe, dass Ich euch für mangelhaft befinde? Geliebte, Ich habe nicht Grimm zuzuwenden. Wie kann Ich Grimm haben, derweil Ich Verstehen innehabe? Mein Verstehen ist groß, und Wir haben eine große Vertrautheit. Wir haben Einssein. Vereinigt wie Wir es sind, liebe Ich euch wie Mich Selber. Geringeres kann Ich nicht.
Dies bedeutet nicht, dass Ich euch für mängelbehaftet befinde. Ich finde euch mit Wünschen versehen. Ich finde euch, ein Polarstern sein zu mögen, wie ihr ihn überall sucht, auf Ausschau nach ihm in den Details des relativen Lebens. Ich finde euch suchend, suchend, Vergnügen suchend, Hoffnung suchend, Verstehen suchend, irgendeine Lösung für das Geheimnis suchend, ein Geheimnis, wofür ihr keine Worte finden könnt. Ihr sucht eine Antwort auf eine Frage, bei der ihr nicht wisst, wie sie zu formulieren geht. Die Frage ist euch dermaßen enorm, dass ihr nicht so recht erfasst, was die Frage ist.
Findet die Frage, Geliebte, und die Antwort wird, wilden Pferden gleich, auf euch zu stapfen. Ihr werdet mit der Antwort umgerannt werden. Sie wird euch umhauen. Ihr werdet niedergestreckt werden. Und danach werdet ihr zum Leben wiedererweckt, wie es ohne Geheimnis ist. Ihr werdet keine Frage haben. Es wird keine Frage zum Stellen geben. Fragenstellen wird nicht existieren. Sobald ihr einmal die Pointe kennt, werdet ihr euch nicht mehr erinnern, was zu ihr hinführte.
Geliebte, Geliebte, ist Liebe solch ein Geheimnis? Sie ist derartige Süße. Die süßeste Süßigkeit, die ihr je gelutscht habt, langt nicht an den Saum der Süße von Liebe heran. Einzig Liebe langt an den Saum der Liebe heran.
Und du bist ein Schneider der Liebe. Du kennst, wie sie anpassen geht. Du nimmst weite Maße. Du schleuderst das Maßband, und es läuft Berge und Täler rauf und runter. Du brauchst nicht akkurate Maße. Du feuerst Liebe so wie das Maßband, so wie Spielkarten, wie eine Million Sterne, wie hundert Millionen Milliarden Billionen Herzen, alle in Eins umhüllt. Und dies ist schier eine winzige Kostprobe von Liebe. Dies beläuft sich bloß auf einen einzigen Hershey Kuss [= biss-großes Stück Schokolade].
Ihr könnt Liebe nicht rasch genug verausgaben. In eurer Tasche klingeln Münzen. Liebe beißt in euer Herz. Sie ist phänomenal, diese Liebe in eurem Herzen. Sie lechzt herauszukommen. Sie hört das Tippeln von Füßen und möchte gerne tanzen. Die Musik wird in dein Herz hinein geleitet, und dein Herz hüpft in die Höhe und sieht sich selber über das All am Tanzen, am Tanzen, weil es nichts sonst zu tun gibt, außer diesen Tanz zu tanzen. Deinem Herzen ist es zugedacht, um alles was es wert ist zu lieben, und Liebe, diese Liebe in deinem Herzen, diese Allen gemeine, all-umfangende Liebe von Uns, diese brennende Liebe von Uns ist das gesamte Gotteskönigreich wert. Euer Herz tanzt den Tanz der Liebe in einem Ballsaal namens Erde. Kommt her, tanzt mit Mir.
Heavenletter # 1873 – 7. Januar 2006 – The Beat of Your Heart
Der Schlag deines Herzens
Gott redete …
Ein Herz kann teilweise offen sein. Liebe kann da heraussickern. Mit einem voll geöffneten Herzen strömt Liebe in ausgiebigen Strömen heraus. All die Liebe ist in eurem Herzen. Die einzige Sache dabei ist die, dass sie in großer Reserve gehalten ist. Eure Aufgabe in dieser Lebzeit heißt, euer Herz zu öffnen und es offenzuhalten. Entsinnt euch, euer Herz ist mit dem Meinigen verbunden. Der Auslass in ihm muss in der Tat sehr weit sein, um Meine Liebe mit voller Kraft aus ihm heraus strömen zu lassen.
Stellt euch eine Liebe-Überflutung vor. Stellt euch den ganzen Schutt vor, den sie wegschwemmen wird. Was denn wird der Liebe eines Herzens standhalten können, welches so weit offen ist, wie euer Herz derzeit dabei ist offenzuwerden? Was ist da, was nicht umgestoßen und von unten nach oben gedreht wird? Eine Lawine der Liebe kommt daher, alle Tränen fortzuschwemmen, alle Pein, alle Gier, all die Nichtnotwendigkeiten, die sich die Welt aus den Fingern gesaugt hat, wie es konstatiert worden ist.
Stellt euch vor, wenn alle Wangen umgeschlagen haben, wenn Alle Brüder sind und ein jeder Bruder Ausschau hält nach dem anderen, wenn es keinen anderen gibt, wenn Ein Selbst zugegen ist, welches Sich Seiner Selbst erfreut, eine unwiderstehliche Melodie heraushämmernd, wenn Liebe auf der Erde nutzbringend eingesetzt ist, sobald all dies ist, wird kein einziger wissen, was eine Bombe ist. Keiner wird seine Zeit mit einem solchen Aberwitz vertun. Wieso sollte er? Welchem Ziel etwa sollte dies dienen? Stellt euch Arsenale von Wehtun vor, die in Arsenale von Freude umgewandelt sind.
Welcher Wärter sollte was bewachen? Welcher Polizist sollte was im Zaum halten? Was gäbe es da zu stehlen, und wer würde es stehlen? Zeit und Raum würden abgejagt worden sein. Sie würden weggestohlen wie in den Erzählungen der Alten, als ein Kind gekidnappt und ein anderes Kind an dessen Ort gelegt worden war. Zeit und Raum würden durch Liebe ersetzt. Liebe wäre König. Zeit und Raum würden dienen, und nicht in Beschlag nehmen. Raum würde durch Liebe abgehängt. Der Griff, den die Zeit auf die Welt zu hat, würde in Stücke gesprengt werden. Zeit würde in Liebe hinein explodieren. Es gäbe keine Stelle, kein Ding, kein Leben, welches nicht dank Liebe in Gänze rundum bekannt gemacht worden wäre.
Könnt ihr die Spannung spüren? Denkt nicht, eine Welt, einzig aus Liebe zusammengestellt und aus Liebe vermerkt, wäre langweilig. Es wäre das aufregendste Unterfangen, auf das ihr euch je eingelassen habt. Bedenkt dies. Durchgängig Liebe. Liebe, von den Berggipfeln herunter gejodelt. Es gäbe ein Zuhause, und jeder würde in ihm leben. Alle wären Könige, aber keiner ein Herr, es sei denn ein Herr der Liebe.
Jeder würde jede Straße eignen, aber es gäbe selbstverständlich kein Eignen. Banken wären auf Selbstbedienung. Im Grunde würde Liebe zu der Münze des Landes werden. Es gäbe für alle genug, und alle würden genug geben, und Liebe wäre am Ende des Arbeitstages vollkommen ausbalanciert.
Arbeiten? Jeder würde tun, was er gerne tut. Das Wort Arbeit würde in den Wörterbüchern verkümmern. Es gäbe für Arbeit keinen Gebrauch. Sie hätte sich zu Freude fortentwickelt.
Liebe wäre die Tagesmode. Jedes Gewand wäre mit Liebe im Sinn gemacht. Alle Liebe wäre einer Größe, passend für alle. Jeder wäre ein Modell der Liebe. Liebe würde sich wie ein Heiligenschein über die Welt ausdehnen. Es käme zu einem Regenbogen der Liebe, der den Globus umringt und darüberhinaus – das gesamte Universum. Jeder wäre Eins. Und Himmel und Erde wären Eins. Dies ist die Bestimmung, welche Ich dartat. Liebe nimmt alles ein. Es gäbe sonst nichts einzunehmen. Illusion wäre mit der Zeit vor langer Zeit abgegangen, und Raum wäre durch den Schlag deines Herzens belegt worden.
Heavenletter # 1874 – 8. Januar 2006 – The Hall of Your Heart
Der Saal deines Herzens
Gott redete …
Wenn du das Gefühl hast, dein Herz sei dir dünn, und du meinst, es gebe in ihm keine Liebe, dann wisse, dass soeben Liebe am Zusammenbrauen ist. Krawatten werden nach und nach weniger, nicht Liebe. Das Feld der Liebe wird ein wenig durchackert. Dies sind Furchen aus der Vergangenheit. Unbehafteterweise, da fühlt sich dein Herz seiner Eigenschaft beraubt, unterdessen war Anhaftung bloß Fassade. Alles am selben Platz halten ist nicht Liebe sondern Angehaftetsein.
Das Leben pflügt euer Herz, Geliebte. Ein gepflügtes Feld ist nicht beschädigt. Es wurde zubereitet für eine neue Bepflanzung. Jetzt in diesem Augenblick säe Ich Samen der Liebe in dein Herz. Ich erneuere dein Herz. Ich segne dein Herz. Dieses säubern mag einem wie eine größere Operation vorkommen – aber dein Herz wird nicht weggeschafft. Es wird soeben wieder instand gesetzt.
Sieh es wie einen Schrank aufräumen. Vermeide Häufung, und dein Schrank sieht leer aus. Dem gegenüber ist er jetzt fertig für neue Sachen, nicht damit jene dort müßig eingelagert werden, sondern damit sie verwendet werden. Die Fasern deines Herzens sind fertig für neue elektrische Aufladungen. Neue Verbindungen werden geschlossen. Hin und wieder fühlt es sich dir so an, als sei dein Herz zu einem Friedhof geworden, indessen, nein, ist es ein fruchtbringendes Feld, insgesamt bereit, neu bepflanzt zu werden.
Bejammert die Vergangenheit nicht. Bejammert die Gegenwart nicht! Bejammern ist insgesamt Matsch. Kein „Ach! Leider Gottes“ mehr. Was für einen Platz hat „Leider Gottes“ in dem Herzen eines Kindes Gottes? Wo wird gesagt, dein Herz müsse reuebeladen sein?
Dein Herz wird erneut ein Lied der Liebe singen. Zu welchen Tiefen von Verzagtheit dein Herz auch abgesunken ist, es wird seine Stimme wieder finden. Seine Kehle hat sich geschont. Es ist bereit für neue Erhebungen der Liebe, die auf die Welt kommen.
Macht euch keine Sorgen über ein leeres Herz. Lasst es seinen Kurs des Leerseins nehmen. Es ist heißer Luft entleert. Leerheit ist deinem Herzen entleert worden. Dein Herz kann nicht mit Leerheit gefüllt werden. Sowie du Leerheit bemerkst, wisse, dass ein scheinbares Vakuum soeben beseitigt wird.
Es ist in etwa so – wenn Mitglieder des Königshauses jedermann zu einem Ball einladen, werden die Stühle auf die Saalseite geschoben. Die Mitte wird leer gemacht, sodass dort getanzt werden kann. Niemand macht sich etwas daraus, dass die Stühle des Tanzes halber beiseitegeschoben wurden. Noch auch musst du dir Sorgen machen, wenn der Saal deines Herzens bereit gemacht wird für einen großen Tanz. Dies wird ein spektakulärer Tanz sein, zu dem alle Herzen eingeladen sind.
Es wird in deinem Herzen eine Oper geben. Es wird dermaßen voll sein, dass es an seinen Säumen bersten wird! Dein Herz wird mittendrin aufgehen. Dies ist nicht ein gebrochenes Herz. Dies ist ein weit offenes Herz, bereit, los zu gehen, bereit, Tango zu tanzen, bereit für den Tanz seines Lebens.
Es wird ein simpler Strom von Liebe von deinem Herzen ausgehen. Er wird die Ritzen der Welt füllen. Er wird ein jedes Herz mit einer Liebeströmung füllen. All die Kaulquappen der Liebe werden verschmelzen. Dein Herz wird zu einem Wal oder einem Delphin. Es wird in die Höhe springen. Es wird alles in seinem Fahrwasser nassspritzen. Die Welt wird mit Liebe bespritzt werden. Sie wird in Liebe überspült werden. Sie wird durch Liebe verschlungen werden. Sie wird in Liebe ertrinken. Die Tsunami-Wellen der Liebe werden die Erde zum Himmel hochheben, und, ja, in der Tat, der Himmel und die Erde werden Eines sein, just so wie du und Ich Eins sind. Was macht uns zu Eins? Liebe macht uns Eins.
Wir sind immerzu Liebe, und Wir waren immerzu Eins. Nunmehr, so deine Gedanken durch die Liebe in deinem Herzen emporgehoben sind, bist du auf einer Höhe, wo du über das Bruchgestein hinaus sehen kannst, welches dein Herz dermaßen lange gefangengesetzt hat. Nunmehr bist du schutt-frei, und jetzt schwebt dein Herz in die Höhe, und schwebt das Leben auf der Erde in die Höhe. Liebe singt von oben, deine Liebe steigt hoch, und du bist in einem Hochhaus der Liebe am Leben.
Heavenletter # 1875 – 9. Januar 2006 – Practical God
Praktikabler Gott
Gott redete …
Wenn ihr eine Schwierigkeit habt, erwägt, dass die Schwierigkeit von Glückhaben herrührt. Sofern dein Auto kaputt geht, nennst du ja ein Auto dein eigen, welches kaputt geht. Wenn dein Rechner abstürzt, gibt es jene Leute, die für einen Computer dankbar wären, der einem abstürzen kann. Falls deinem Füller die Tinte ausgeht, nun, dann hattest du zum wenigsten einen Füller mit Tinte drin.
Anstatt sich genervt zu fühlen, seht den Segen. Anstatt euch zu beklagen, da besingt. In eurem Herzen. Ihr werdet nicht herumlaufen und euren Lobpreis allseits bereden, denn niemand wird euch glauben. Aber in eurem Herzen, da könnt ihr euch glauben.
Wenn jemand etwas an eurem Geschäft auszusetzen hat, dann zieht, anstatt gereizt zu sein, in Betracht, dass jemand durchaus genug auf euch achtet, um dazwischenzuplatzen.
Wenn dich ein geliebter Mensch nicht mehr länger liebt, dich nicht mehr in seinem Leben haben möchte, kannst du dir gewahr sein, dass er oder sie deinem Leben einen Besuch abstattete, und dass er oder sie dir eine Menge bedeutete, ja gar dann, wenn dies bei jenen nicht mehr der Fall ist.
Selbst wenn dein Herz bricht, kannst du einsehen, dass du ein Herz hast, was in der Lage ist, sich bis zu dem Punkt hin, dass es bricht, zu kümmern. Selbstverständlich ist Brechen eine Metapher. Dein Herz wird schier umarrangiert.
Der Punkt ist der, dass es eine andere Seite gibt, die nicht übersehen gehört.
Ich gebe euch eine Übung zum Praktizieren, eine Übung, die Unterseite eines Blattes zur Kenntnis zu nehmen, die Schönheit, die jene an sich hat, und die Sonne um es rundherum. Und wieso denn nicht, Geliebte, wieso nicht? Ihr hattet genug Praxis davon, euch die dunkle Seite anzuschauen.
Ihr sprenkelt eure Gedanken über das Land. Nach welchen Gedanken ist es euch sehnlichst? Weswegen Gedanken wiederholen, die Dunkelheit öffentlich bekanntgeben, während ihr genauso gut einfach Licht publik machen könnt? Wusstet ihr nicht, es ist eure Wahl, eure Gedanken zu küren, welche auf die Erde herabsinken möchten?
Eure Gedanken sind einflussreich. Sie wirken auf euer Leben ein. Sie langen überall an. Sie laufen wie sickerndes Wasser heraus.
Ihr möchtet gerne eure eigenen Gedanken. Ihr möchtet euer eigener Denker sein. Dann bedenkt, was ihr sagt. Denkt an die Samen, die ihr verstreut. Lasst sie Samen von Gedanken sein, die ihr gerne Wurzel fassen sehen möchtet.
Pflanzt ihr in eurem Garten Unkraut? Ich denke, nicht. Dennoch pflanzt ihr wild Unkraut des Denkens, und lasst es die Herrschaft übernehmen. Anstatt die Gedanken, die ihr ausgesät hattet, auszujäten, sät sie nicht. Bin Ich nicht ein praktischer Gott in dem Rat, den Ich erteile?
Oft meint ihr, negative Gedanken seien praktisch, woher allerdings habt ihr die Idee? Bestimmt nicht von Mir. Positive Gedanken sind zweckmäßig. Es ist weitaus anwendungsorientierter, Gedanken zu denken, die dir Nutzen einbringen, anstatt Gedanken, die dich in deren Spuren anhalten.
Sieh es so, du bist ein Handwerker. Was suchst du dir zum Herstellen aus, das, was nützlich ist, oder was unnütz ist? Was für ein Produkt möchtest du gerne beworben sehen? Wie würdest du es inserieren? Wie sähe dein Logo aus?
Deine Gedanken sind ein Erzeugnis deines Geistes. Stelle dir einen Thermometer draußen vor deinem Haus vor, der die Temperatur deiner Gedanken anzeigt. Möchtest du deine Gedanken über die Mittelmarke hinaus anheben, möchtest du sie sich erhöhen sehen? Sie sind nicht endlos, wie du wohl gedacht haben magst. Sie sind ein köstlicher Rohstoff. Lies dir die leuchtendsten heraus, während du dich mit ihnen befasst, und halte sie in die Höhe, wo Ich draufsehen kann.
Heavenletter # 1876 – 10. Januar 2006 – The Party
Die Party
Gott redete …
Möchtet ihr um der Welt willen glücklich sein? Möchtet ihr vor Freude Handstände machen? Warum sich im Schnee dahinschleppen, derweil ihr auf dem Gipfel der Welt tanzen könntet? Stellt euch euch selber vor, wie ihr auf dem Globus der Welt entlanghüpft. Seht, wie frohgemut ihr sie umfangt. Ihr seid das hinreißende Licht.
Stellt euch auf der Spitze der Welt vor, wie ihr den Globus mit euren Füßen im Kreise dreht. Schaut ihm beim Kreisen zu. Du bist der Fadenzieher der Welt.
Steptanze. Du hattest genug Füße-Hinter-Dir-Her-Ziehen gehabt. Wieso nicht hochhüpfen und mit dem Leben Bekanntschaft machen? Wieso es nicht begrüßen, es nicht am Arm nehmen, nicht mit ihm einen Square tanzen?
Musst du mit dem Leben argumentieren? Musst du versuchen, dich ihm zu entziehen? Wenn du dein Leben ändern möchtest, dann hole das Leben ab. Hole es auf halbem Wege ab. Bebildere dein Leben freundlich. Sei großherzig bei dem Empfang für es. Das Leben gibt dir viele Waren, von denen es dir eine Probe herzeigt.
Es gilt euch nicht, das Leben zu hemmen. Es ist kein Fußballspiel. Aber, wäre es das, dann würdet ihr es anfeuern, es willkommen heißen. Führt es bei eurem Herzen ein und behaltet es dort lebendig. Das Leben legt es darauf an, ein Ausdruck von euch zu sein. Es legt es darauf an, euch zu dienen, darauf, euch darin beiseitezustehen, in ihm euren Weg zu finden. Schimpft euer Leben nicht aus. Freundet euch mit ihm an. Vermacht ihm den Nutzen eurer Liebe, mit Sicherheit den Nutzen des Bezweifelns.
Aber es gibt keinen Zweifel, dass das Leben Leben ist. Es ist, Geliebte, das Beste, was einem im Relativen unterkommt. Kommt mit ihm ins Reine. Dies meint, ihm alles zu geben, was ihr zugestellt erhalten habt. Das Leben gehört nicht wie Geld auf der Bank aufgespart. Es ist angelegt, ausgegeben zu werden. Verausgabt es. Wendet es großherzig auf. Gebt es weg. Leben ist für jeden gemeint. Ihr könnt mit ihm nicht anwendereigen sein. Es ist nicht alleinig euer. Es ist ein geteiltes Medium.
Das Leben auf der Erde schenkt euch dermaßen viel Gelegenheiten. Es ist ein Entdeckungsspiel. Es ist leicht, es zu spielen. Spielt einfach. Habt Freude mit ihm. In der Weise kommt ihr voran. Flauten sind im Leben wie eine für Recht befundene Schreibfeder. Wir könnten sagen, sie treiben euch voran. Es stimmt, ihr könnt auf die Schultern von Verzagen springen, dem entgegen könnt ihr euch Verzagen schenken und über es zum nachfolgenden Schritt hinüberspringen. Ihr seid dem Verzagen oder der Zerknirschtheit oder der Angst oder einer jeden menschengemachten Beigabe, die ihr vor euch hin stellt, nicht verpflichtet.
Was immer das Leben für euch auf Lager hält, ihr werdet auf es stoßen. Seid dem Leben ein stattlicher Gastgeber, und behandelt es wie einen wertgeschätzten Gast. Selbst wenn euch das Leben ein Geschenk zustellt, was ihr nicht wertschätzt, seid kenntnisreich genug, sodass ihr höflich seid. Heißt die Ankunft des Lebens willkommen. Ihr seid der Gastgeber, wiewohl geleitet euch das Leben voran. Es bringt euch dazu, euch voranzubewegen. Es wird euch einfach nicht lassen, wie ihr seid. Es ist angelegt, euch dazu zu bringen, dass ihr zu ihm hopst.
Das Leben wird dich überrumpeln. Es wird dich aus deinem Komfortsitz zerren. Wieso nicht bereits davor aufstehen? Wieso nicht für das Leben gerüstet sein, nicht als ein duellierender Gegner, sondern als dein Partner? Es wird eine großartige Partnerschaft sein. Renne neben deinem Leben, und du wirst sehr schnell rennen. Das Leben möchte dich gerne in Bewegung gebracht sehen. Es möchte dir ein gutes Training zukommen lassen.
Das Leben ist wie ein guter Ballettlehrer, der dich dazu veranlasst, dich zu dehnen. Es wird dich zum Bücken bringen. Es wird es schaffen, dass du auf den Zehen stehst. Und es wird dir auch Anmut und Balance zuführen, und aus dir ein Ding von ganzer Schönheit machen.
Lasst das Leben eine Feier sein, die ihr besucht. Lasst es euch prächtig gehen. Ihr könnt sicher sein, dass Ich mit euch auf der Party bin, Geliebte.
Heavenletter # 1877 – 11. Januar 2006 – A Mason of Love
Ein Liebe-Maurer
Gott redete …
Wenn euch das Leben befürwortet und euch unerwartete Kostbarkeiten zuführt, tut euer Herz Sprünge, und ihr wisst, das Leben ist gut, und dass Ich bei euch bin. Ihr verleiht Mir Anerkennung mit vieler Gütigkeit. Ihr freut euch, und ihr seid dankbar.
Wenn euch das Leben völlig umhaut und euer Herz zum Sinken bringt, werdet ihr Mir ebenfalls Anerkennung zuerkennen, dieses Mal aber mittels einem Stirnrunzeln.
Was für einen Vorteil findet ein Kinde Mein dabei, Mir einen langen Blick zuzuwerfen? Ich bin am einen Tag bei euch gut angeschrieben, und am nächsten dann in Ungunst? Was für eine Partie ist das denn, und was sollen wir damit anfangen?
Ihr zerbrecht euch den Kopf, derweil ihr euch fragt: „Ist Gott die Ursache dessen, was vor sich geht, oder bin ich das?“ Und somit seht ihr zu, dass ihr Ursachen festmacht. Die Ursache ist Leben. Es gibt keine Ursache außer das Leben. Und es ist nicht möglich, an all den Fäden zu ziehen, Fäden, welche sich selber verweben.
Sehnendes, liebendes Herzekind, du bist dafür zuständig, wie du reagierst. Ihr seid nicht unglückselig. Ich möchte euch gerne von jemandem Vorwürfe Machen, von euch selber, Mir, dem Menschen euch gegenüber Vorwürfe Machen weggenommen sehen. Ich möchte euch insgesamt vom Verargen weggeschafft sehen, denn es ist ausgesprochen ein böser Wind, welcher Übelnehmen verbläst.
Sofern du ein Schiff bist, würdest du über die Wasser segeln. Du würdest dich nicht entlangschleifen, dabei die Tiefen des Ozeans hervorkramend. Als Schiff würdest du nicht ausgiebiger kundtun, dein Bug hätte einen Sturm verursacht, als du bekunden würdest, dein Bug habe die Stille geschaffen. Du würdest ganz ausgeglichen über die See segeln.
Und nunmehr wird dich dein Herz über die Rauhe See tragen. Kein Bedarf, dich in den Winden von Seetang zu verheddern.
Ein Schiff segelt durch Stürme hindurch. Es reitet auf rauhen Wellen ebenso wie auf weichen. Und genau so sollen Meine Lieben über das Leben segeln. Ein Schiff weiß bloß zu segeln. Sofern ein Schiff auf Grund läuft, werden Gezeiten kommen, um es auf die See zu werfen. Du bist ein Schiff, das segelt, und du hältst auf die Hohe See zu. Du hältst nicht auf Untiefen zu. Du steuerst auf die Höhen des Goldes zu.
Deinem Leben gibt es kein Hemmnis. Es gibt keine Hindernisse. Pinselstriche sind da. Da sind holprige Straßen, und da sind gepflasterte Straßen. Aber kein Pinselstrich, keine Biegungen in der Straße sind die Bestimmer von dir. Sie sind nicht im entferntesten von dir, denn du bist einen Schnitt oben über dem Leben. Bloß, manchmal da blickst du weg, und läufst aus dem Ruder.
Sieh dich nicht nach Haftbarkeiten um. Übelnehmen ist eine Haftung. Sieh dich stattdessen nach Geneigtheiten um. Es ist immerzu Licht da, um ihm zu folgen. Folge ihm. Es wird dich zu Mir leiten. Hattest du eine andere Bestimmung im Sinn? Wohin sonst solltest du gegangen sein mögen? Was, Geliebte, ist sonst noch da, was etwas taugt?
Kommt zu Mir, Geliebte. Treibt nicht ab. Mein Herz ächzt nach euch. Mein Herz ruft euch. Ein Klangschleier rührt euch an. Euer Herz lehnt sich auf Mich zu. Lehnt euch die ganze Strecke über an. Kippt um. Ihr werdet in Meine Liebe hinein fallen. Durch alle Täler hindurch, ist Meine Liebe, und sie ist für euch, und daher ist sie euer.
Der Schatz, den ihr vom Ozean heraufzieht, ist Liebe. Liebe ist die Großzügigkeit. Liebe ist das Medium, auf das die Welt aus ist. Sie trägt zahlreiche Namen und hat viele Ausreden, dennoch beläuft sich das gesamte Leben auf Liebe. Früher oder später wird die Einsicht sitzen: „Es gibt nur Liebe. Nichts Sonstiges ist im Universum.“
Geliebte, selbst Fragmente von Liebe sind Liebe, indessen ist die Welt in Stücken. Legt sie zusammen. Das einzige, was halten wird, ist Liebe. Die Maurerkelle der Liebe ist in eurer Hand. Werdet ein Maurer von Liebe. Stellt die Welt fertig.
Heavenletter # 1878 – 12. Januar 2006 – Love Alone You Are
Alleinig Liebe bist du
Gott redete …
Es ist fürwahr zutreffend, dass das, was du erzeugst, sich selber zu dir zurück schwingt. Wisse, dass all das Gute, was du tust, zurückgewendet wird. Es wird in dem Augenblick des Gebens rückgeführt, und kehrt obendrein aber und abermals zurück. Das Gute, was du tust, ist weitgespanntermaßen.
Betrachte das Gute, was du gibst, wie eine Elefantenherde, welche dir gehört. Die Elefanten haben ihre Umzäunung lautstark verlassen, und sie finden ihren Weg zurück. Womöglich kommen sie donnernd alle zugleich zurück, oder sie kehren einer nach dem anderen langsam zu dir zurück. All die schönen Elefanten werden unumgänglich zu dir zurückkehren. Die ganze Liebe, die du schenkst, wird dich bestürmen.
Bezweifle dies nicht einen Augenblick lang. Ich weiß, du hast Zweifel daran. Du hast das Gefühl, du habest derart viel Liebe geschenkt, und sie nie zurückbekommen, oder, falls sie denn zurückkam, blieb sie bloß einen Augenblick lang.
Du brauchst diese schönen Elefanten nicht zu dir zurück zu ködern. Du hast weder nach ihnen zu rufen noch sie aufzuspüren. Sie werden aus eigenem Antrieb kommen. Überstelle mehr Liebe und weitere mehr, und daraufhin wird deine Liebe Brotkrumen gleich, denen deine lieben Elefanten folgen. Wirf weitere Brocken hin. Wirf den ganzen Laib hin.
Geliebte, es reicht aus, das Brot aufs Wasser zu werfen. Es ist nicht nötig, an dem Strand zu stehen und darauf zu warten, dass die Brocken zurückkommen. Es ist nicht nötig, die Gezeiten zu verfolgen, um zu wissen, wann sie zurückkommen. Es ist nicht nötig, die Sonne zu beobachten, um zu wissen, dass sie aufgeht. Es ist gar nichts nötig, Geliebte, ausgenommen dieses herrliche feingestimmte Ensemble, namens Liebe. Haltet die Flöte der Liebe an eure Lippen, und die Stimme der Engel begleitet euch.
Ein Engel singt und tanzt mit einem jeden Ton deiner Flöte der Liebe. Wie viele Engel tanzen zu deinen Füßen? Was sind Engel denn anderes als Meine Gedanken der Liebe, die auf deine Liebe erwidernd eingehen und bei ihr tanzen und tanzen.
O Geliebte, es ist eine Welle der Liebe am Kommen. Sie wird euch umwerfen. Ihr werdet nicht imstande sein, ihr zu widerstehen. Ein Rattenfänger der Liebe ist auf dem Weg. Ihr habt keine Wahl, außer dass ihr auf sie eingeht und mit ihm lauft. Wer sollte nicht aus seinem Sessel aufstehen und der Liebe folgen mögen? Wer sollte seine Füße still halten mögen, sowie der Gesang der Liebe ertönt? Und der Gesang der Liebe wird ertönen, und ihr werdet unfähig sein, ihn aus eurem Kopf herauszuschaffen. Ihr werdet in der Liebe ergiebig sein. Ihr werdet eine Kapelle der Liebe sein. Ihr werdet die Trommeln traktieren und die Zymbeln schlagen. Ihr werdet Liebe steppen, und sie in Walzern tanzen, und ihr werdet erkennen, ihr seid Liebe, die über die Höhen des Lebens Purzelbäume schlägt.
Ihr werdet eine Entourage der Liebe sein. Sobald die Straßen mit Liebe gefüllt sein werden, werdet ihr Liebe schenken, so natürlich wie ihr atmet. Ihr werdet in einer Kraft von Liebe ergriffen sein, die so machtvoll ist, dass ihr Liebe tief ein und aus atmen werdet. Ihr werdet mit Leib und Seele Liebe verstreuen. Ihr werdet Liebe verstreuen ohne einen Gedanken an sie. Liebe zuwenden wird so natürlich und überströmend sein, dass ihr in ihr schwimmen werdet. Das ganze Universum wird zu einem Ozean der Liebe werden, und alles wird am Schwimmen sein und in der Freude der Wasser der Liebe stehen.
Ihr werdet in den Armen der Liebe aufgekehrt werden. Ihr werdet hoch nach oben geworfen werden. Ihr werdet in der Umarmung der Liebe ergriffen sein, von der ihr nicht noch eine kennt. Ihr werdet ansetzen, zu sehen, dass Liebe nicht eingeteilt werden kann. Ihr werdet durch die Liebe verschlungen werden, und ihr werdet bemerken, ihr seid ebenso der Verschlinger von ihr, und ihr werdet euch selber erkennen und alleinig mit Liebe vertraut sein, und jene Liebe kennen lernen, welche alleinig ihr seid.
Heavenletter # 1879 – 13. Januar 2006 – Promise Fulfilled
Verheißung erfüllt
Gott redete …
Ausrufen, wozu der Mensch in der Lage ist. Dies taten Christus und all die Großen. Sie erfüllten ihre Zusagen. Zusage erfüllt – heißt: das Potential ist Wirklichkeit geworden.
Ergriffen von großer Macht, gerätst du darüber ängstlich. Nun ist die Zeit da, mit der Macht wagemutig zu sein, die Ich in dir eingesetzt habe. Ihr nachgekommen seiend, wirst du die Erfüllung von allem, was im Himmel wie auf Erden erträumt worden ist.
Als ein Kind Gottes hast du ungeahnte Glorie und Macht inne. Du hast ungenutzte, unbezeichnete und bis jetzt ungeborene Muskeln, ungeboren, weil du auf sie noch nicht gekommen bist. So wie ein Armmuskel ein Metallband um ihn herum zu sprengen vermag, so kannst du den Stahl deiner Gedanken, der dich knechtet, durchbrechen. Du hast Muskeln, indessen, um sie spielen zu lassen.
Heute ist der Anbeginn erheblicherer Gedanken und derer Umsetzung.
Ich nehme dich heute in Mein Empfangszimmer, und führe dich in die Tafeln des großartigen Lebens auf der Erde ein. Dies ist eine Steigerung dessen, was immerzu gewesen bist. Dies ist nicht neu. Du hast lange Zeit auf der Schwelle gestanden. Nun schreitest du über die Schwelle. Nun gehst du übers Zaudern hinaus. Nun betrittst du die großen Hallen des Lebens.
Jetzt bist du Liebe, ausgeweitete Liebe. Jetzt bist du Liebe, Liebe, die hervorbirst. Jetzt hast du Kenntnisse über Leben und Tod hinausgehend inne, welche das simple Wissen von Wahrheit darstellen. Du bist ein geschlagener Ritter der Wahrheit. Kraft deines ureigenen Seiens erschlägst du nun die Drachen des Unwissendseins und der Schläue. Du erschlägst sie, indem du sie sitzenlässt. Du ziehst dich selber aus der Scheide. Du entblößt dein Herz. Dein Herz erbricht sich dir, und neue Blumen blühen auf der Erde. Dein Herz ist fruchtbringend. Wo Wüste war, ist jetzt Liebe.
So wie das Wasser ansteigt, so nimmt die Liebe in deinem Herzen bei der Welt das Heft in die Hand. Es kommt zu einer Gezeitenwelle an Liebe, die nicht beruhigt werden kann. Liebe wird nicht mehr länger zurückbehalten. Dies ist die Wiedergeburt Christi. Es ist wiedergeborene Liebe, Liebe, die die Erde abermals besucht, Liebe, die die Erde überzieht, Liebe, die sich selber auf der Erde verkündigt. Von den Sparren des Himmels herunter wird Liebe bekanntgemacht, und Liebe wird zur Manier der Welt. Es gibt keine andere Möglichkeit.
Alle anderen Wege haben zu kurz gegriffen. Einzig Liebe langt weit genug. Einzig Liebe wird es schaffen. Nichts anderes wird zufriedenstellen.
Wer wird der erste sein, der die Blume der Liebe pflückt und ihre Samen verstreut, sodass eine neue Welt Wurzeln treiben kann? Wer wird neue Weinstöcke verflechten? Wer wird der erste sein, der neue Blumen zum Vorschein kommen, neue Früchte wachsen und neues Obst reifen sieht? Das wirst du sein.
Dies ist nicht Magie, diese Entwicklung des Herzens. Dein Herz, derart lange im Schatten gehalten, späht heraus. Es wird sehen, und Es wird gesehen werden. Es wird ringsherum empordringen. Alle Herzen werden entblößt werden. Von diesem Tage an, wird das Herz Gottes herrschen. Wo soll es denn herrschen, außer in deinem Herzen? Nicht mehr länger abgesondert, werden Herzen aus dem Versteck hervorkommen. Sie werden sich selber darlegen.
Ich, der Gott des Herzens, habe dies vermacht. Was Ich will, trägt Früchte. Ihr, Meine Geliebten, seid die Träger der Frucht Meiner Träume. Ihr seid Meine Zusage auf Erden, sichtbar gemacht, wagemutig gemacht, lebhaft gemacht, gefertigt, um zu Berühmtheit hervorzubersten.
New Age ist kein ausreichend umfassender Name für eine derart ertragreiche Frucht der Welt. Gelobtes Land ist nicht beträchtlich genug. Einzig Himmel ist groß genug. Mithin kommt an diesem Tage der Himmel auf der Erde zur Welt. Dies ist Des Himmels Tag am Hofe der Erde. Der Himmel hat sein Sagen, Liebe ist durchgesetzt.
Von diesem Tag an ist alles verwandelt. Es ist verwandelt kraft des einfachen Fakts, dass Herzen aus dem Schatten an den Tag treten. Aus dem Schatten hervorgetreten, schaffen Herzen Licht, und die entzündete Welt beginnt ihren Lauf rund um die Sonne, und einzig die Sonne ist, denn Liebe wird hervorgeborsten sein und bei der ganzen Welt das Ruder übernommen haben, schlicht weil du in ihr bist.
Heavenletter # 1880 – 14. Januar 2006 – The Light You Are
Das Licht, das du bist
Gott redete …
Glaubensmeinung ist nichts, Geliebte. Wofür gilt Glaubensüberzeugung in dieser Welt des Menschen? Was macht sie für die Formung der Welt aus, ob du nun glaubst, sie sei rund, oder sie sei flach? Was wiegen eurer Auffassung nach Glaubensüberzeugungen? Und was haben sie an Auswirkungen? Ob ihr an Wunder glaubt oder nicht, was hat eure Glaubensmeinung in Anbetracht der Existenz von Wundern gebracht? Glaubt nicht an Wunder, und, dessen unbenommen, sind Wunder genauso.
Bildet sich wirklich irgendwer ein, dass dein Glaube an Mich oder dein Unglaube was Mich angeht auf Meine Existenz Auswirkungen hat? Glaubensüberzeugungen oder Unglauben überreden euch oder widerraten euch. Ansonsten tangieren sie nichts.
Natürlich haben eure Glaubensvorstellungen über euch selber auf euch Auswirkungen. Eure Glaubensvorstellungen über euren Platz in der Welt haben auf euch Auswirkungen. Sie spiegeln euch obendrein wider.
Don Quixote dachte, er sei ein Ritter, und mithin war er es. Hätte er gemeint, er sei ein Halunke, wäre ihm ebenso als Halunke beträchtliches Gelingen beschieden gewesen.
Was seid ihr eurer Auffassung nach? Wenn ihr denkt, ihr seid bestimmt, eine miserable Kreatur zu sein, erhöht ihr die Chancen dafür.
Die Sache ist die – ihr werdet etwas glauben. Denkt nicht, dabei, was ihr glaubt, hättet ihr keine Wahl. Wenn ihr zum Pferderennen geht, habt ihr eure Auswahl an Pferden, auf die ihr wettet. In Hinsicht auf das Leben, worauf setzt ihr da? Setzt eure Einsätze jetzt.
Wettet auf Gesundheit. Wettet auf ein langes glückliches Leben. Setzt auf freudige Neuigkeiten. Setzt auf all das, was ihr begehrt. Worauf hattet ihr gesetzt? Was ist der Punkt unterdessen, euer Geld einem verhängnishaften Los zu überlassen, ausgesprochen indes – ihr möchtet, dass es zulegt?
Wie viel habt ihr auf Entmutigung, auf Unzufriedenheit, auf Verzagen und Enttäuschung gewettet? Wechselt jetzt eure Wettstrategie. Wettet auf euch selber. Wettet auf eure Befähigtheit. Setzt auf eure Vision. Wenn ihr euer Boot in eine bestimmte Richtung fahren sehen möchtet, lehnt ihr euch in die besagte Richtung.
Ihr überredet euch selber zu oder widerratet euch von euren Träumen. Packt sie stattdessen. Erhascht eure Träume, wie ihr das bei einem Hebel tut, und zieht.
Setzt eure Platzierungen hoch. Weitet eure Sicht. Öffnet euch dem Feld aller Möglichkeiten. Brennt mit euren sehnlichen Verlangen durch. Spielt sie aus. Die Chancen stehen gut dafür, dass du nicht einen Berg hochsteigen wirst, außer du entscheidest dich dafür. Die Chancen stehen gut – sowie du dich entscheidest, wirst du hochklettern. Die Chancen stehen gut, dass du dich, so du meinst, du könnest es nicht, nicht dazu anschicken wirst. Wenn du meinst, etwas sei zu schwierig für dich, schneidest du dich selber von ihm ab. Du kündigst dir selber. Du versagst dir selber die Chance. Du wirst nicht einmal die Rennbahn betreten. Besser, du bestimmst die Chance zu deinen Gunsten.
Wozu bist du nicht befähigt? Nutze sehnliches Verlangen und Bestimmtheit, dass sie für dich arbeiten. Wie wunderbar, in der Gesellschaft von Verlangen und Bestimmtheit zu stehen. Viel besser als in der Gesellschaft von Verschmähung und Durchkreuzung. Schneide dich von nichts weg. Erschaffe günstige Gelegenheiten, und erkenne sie, sowie du sie siehst.
Wenn du die Karten austeilst, teile sie aus. Gib dir selber ein Ass. Schaue dich dauernd um, dass es auftaucht.
Derweil du Leben hast, könntest du es genauso gut ausnutzen.
Wieso solltest du ein Flugzeug haben mögen, wenn du nicht mit ihm fliegen möchtest?
Wieso solltest du Traute haben mögen, wenn du sie nicht einsetzen magst?
Wofür sind Muskeln da, außer dafür, sie zu gebrauchen?
Wofür ist Geld da, außer für Honorierung?
Wofür ist Leben da, außer dafür, es zu leben?
Wofür ist Glaube da, außer dafür, für wahr zu halten?
Glaubt an Gütigkeit, und macht, dass sie zutage tritt.
Glaubt an euer Herz, und folgt ihm.
Ob die Erde nun rund ist, oder flach, tanzt auf ihr.
Heavenletter # 1881 – 15. Januar 2006 – Catch Your Dreams
Hasche deine Träume
Gott redete …
Glaubensmeinung ist nichts, Geliebte. Wofür gilt Glaubensüberzeugung in dieser Welt des Menschen? Was macht sie für die Formung der Welt aus, ob du nun glaubst, sie sei rund, oder sie sei flach? Was wiegen eurer Auffassung nach Glaubensüberzeugungen? Und was haben sie an Auswirkungen? Ob ihr an Wunder glaubt oder nicht, was hat eure Glaubensmeinung bei der Existenz von Wundern gebracht? Glaubt nicht an Wunder, und, dessen unbenommen, sind Wunder genauso.
Bildet sich wirklich irgendwer ein, dass dein Glaube an Mich oder dein Unglaube was Mich angeht auf Meine Existenz Auswirkungen hat? Glaubensüberzeugungen oder Unglauben überreden euch oder widerraten euch. Ansonsten tangieren sie nichts.
Natürlich haben eure Glaubensvorstellungen über euch selber auf euch Auswirkungen. Eure Glaubensvorstellungen über euren Platz in der Welt haben auf euch Auswirkungen. Sie spiegeln euch obendrein wider.
Don Quixote dachte, er sei ein Ritter, und mithin war er es. Hätte er gemeint, er sei ein Halunke, wäre ihm ebenso als Halunke beträchtliches Gelingen beschieden gewesen.
Was denkt ihr seid ihr? Wenn ihr denkt, ihr seid bestimmt, eine miserable Kreatur zu sein, erhöht ihr die Chancen dafür.
Die Sache ist die – ihr werdet etwas glauben. Denkt nicht, dabei, was ihr glaubt, hättet ihr keine Wahl. Wenn ihr zum Pferderennen geht, habt ihr eure Auswahl an Pferden, auf die ihr wettet. In Hinsicht auf das Leben, worauf setzt ihr da? Setzt eure Einsätze jetzt.
Wettet auf Gesundheit. Wettet auf ein langes glückliches Leben. Setzt auf freudige Neuigkeiten. Setzt auf all das, was ihr begehrt. Worauf hattet ihr gesetzt? Was ist der Punkt unterdessen, euer Geld einem verhängnishaften Los zu überlassen, es sei denn, ihr möchtet, dass es gewinnt?
Wie viel habt ihr auf Entmutigung, Unzufriedenheit, Verzagen und Enttäuschung gewettet? Wechselt jetzt eure Wettstrategie. Wettet auf euch selber. Wettet auf eure Befähigtheit. Setzt auf eure Vision. Wenn ihr euer Boot in eine bestimmte Richtung fahren sehen möchtet, lehnt ihr euch in die besagte Richtung.
Ihr überredet euch selber zu oder widerratet euch von euren Träumen. Packt sie stattdessen. Erhascht eure Träume, wie ihr das bei einem Hebel tut, und zieht.
Setzt eure Platzierungen hoch. Weitet eure Sicht. Öffnet euch dem Feld aller Möglichkeiten. Brennt mit euren sehnlichen Verlangen durch. Spielt sie aus. Die Chancen stehen gut dafür, dass du nicht einen Berg hochsteigen wirst, außer du entscheidest dich dafür. Die Chancen stehen gut – sowie du dich entscheidest, wirst du hochklettern. Die Chancen stehen gut, wenn du meinst, du könnest es nicht, wirst du dich nicht dazu anschicken. Wenn du meinst, etwas sei zu schwierig für dich, schneidest du dich selber von ihm ab. Du kündigst dir selber. Du versagst dir selber die Chance. Du wirst nicht einmal die Rennbahn betreten. Besser, du bestimmst die Chance zu deinen Gunsten.
Wozu bist du nicht befähigt? Nutze sehnliches Verlangen und Bestimmtheit, dass sie für dich arbeiten. Wie wunderbar, in der Gesellschaft von Verlangen und Bestimmtheit zu stehen. Viel besser als in der Gesellschaft von Verschmähung und Durchkreuzung. Schneide dich von nichts weg. Erschaffe günstige Gelegenheiten, und erkenne sie, sowie du sie siehst.
Wenn du die Karten austeilst, teile sie aus. Gib dir selber ein Ass. Schaue dich dauernd um, dass es auftaucht.
Derweil du Leben hast, könntest du es genauso gut ausnutzen.
Wieso solltest du ein Flugzeug haben mögen, wenn du nicht mit ihm fliegen möchtest?
Wieso solltest du Traute haben mögen, wenn du sie nicht einsetzen wirst?
Wofür sind Muskeln da, außer dafür, sie zu gebrauchen?
Wofür ist Geld da, außer für Honorierung?
Wofür ist Leben da, außer dafür, es zu leben?
Wofür ist Glaube da, außer dafür, für wahr zu halten?
Glaubt an Gütigkeit, und macht, dass sie zutage tritt.
Glaubt an euer Herz, und folgt ihm.
Ob die Erde nun rund ist, oder flach, tanzt auf ihr.
Heavenletter # 1882 – 16. Januar 2006 – Your Universe
Dein Universum
Gott redete …
Es gibt eine kontinuierliche Umdrehung der Welt. Das Rad des Lebens dreht sich, und du kannst dich nur mit ihm drehen. Das Leben, so wie du es bisher gekannt hast, wird nicht mehr länger so sein. Es kommt eine Veränderung des Lebens herbei als Antwort auf die Gebete eines jeden.
Erkenne, natürlich, daß die Veränderung aus deinem Inneren her kommt. Mit einer Änderung von Gedanken und einem Sinneswandel wird die Welt verändert. So passiert es. Dies sollte dich nicht überraschen.
Stelle dir ein langes Boot und viele rudernde Ruderer vor. Wenn alle Ruderer zu einer Seite kippen, wird das Boot zusammen mit ihnen kippen. Genau so, wie du dich ins Leben begibst, ergibt sich die Ausdehnung der Welt. Du erweiterst die Horizonte so weit, wie du sie sehen kannst. Sterne haben ewig auf dich geleuchtet. Wenn jeder nach oben blickt und sie anschaut, werden die Sterne nicht heller leuchten?
Das, was du anschaust, wird heller. Das, was du besser siehst, wird besser gesehen. Du hast doch bereits eine Idee davon haben, wie du das Universum beeinflusst. Jeder deiner Gedanken nimmt Einfluss.
Du pflanzt Blumen. Wenn eine deiner kleinen Blumen durstig ist, bewässerst du sie. Die kleine Blume hat sich mit dir verständigt, und du verstandst. Die kleine Blume bat um deine Aufmerksamkeit, und du schenktest deine Aufmerksamkeit, und Verständnis war die Folge. Du hattest die kleine Blume nicht angeschaut, du magst vielleicht gar nicht gemerkt haben, daß sie dich um Wasser gebeten hat. Du könntest sogar gedankenlos drauf getreten sein und sie zu keinem Zeitpunkt bemerkt haben, weil deine Aufmerksamkeit woanders gelegen hatte.
Das Universum ist nach deiner Aufmerksamkeit durstig. Ist es fein so, daß du deine Schuhe polierst und dein Hemd bügelst, und doch dem Wohlergehen des Universums nicht ein kurzes Nachdenken zukommen lässt?
Glaube nicht, daß Ich dich dazu ausersehen habe, dich nach Mangel umzuschauen. Ich habe dich dazu ausersehen, dich um Wohlergehen zu kümmern.
Wenn du dich um die kleine Blume kümmerst, hast du einen Blick für ihre volle Blüte.
Und deshalb schaue nach der Gesundheit des Universums. Suche nach dem, was du vorhast. Habe die Vorstellung einer vollständig blühenden Welt. Deshalb ist das Sich-Vorstellen so wichtig ist. Sich-Vorstellen ist ein Bild im Kopf zu haben. Habe ein Bild in der Vorstellung, und du erhöhst die Möglichkeit seiner Ankunft.
Im Leben bist du wie ein Archäologe auf einer Ausgrabung. Du suchst nach dem einen oder anderen Schatz. Du suchst nach dem, was für dich von Wert ist. Du suchst nicht nach dem, was du nicht schätzt.
Wenn du Goldbergarbeiter bist, baust du Gold ab. Du baust nicht Kohle ab. Wenn du Kohle findest, wirst du sie verwenden, aber du schürfst nach. Schürfe nach dem, wonach du dich sehnst.
Kolumbus suchte die Küste Indiens, und er fand ein neues Land, und recht viel ist aus diesem neuen Land gemacht worden. Wenn Kolumbus heute lebte, und, würden keine neuen Länder mehr übrig sein, die zu entdecken wären, würde er versuchen, das Land, das er gefunden hat, neu zu machen. Er würde nicht aufseufzen und darüber nachsinnen, dass es keine neuen Länder zu entdecken gibt. Er würde das Land höher heben, das er entdeckte.
Die neuen Länder sind innerhalb von dir, Geliebte/r. Du wirst dich deiner Vision zufolge ausdehnen. Wenn du nur das siehst, was schon gesehen worden ist, wirst du davon müde werden. Wenn du schon die Falten auf dem Gesicht der Erde gesehen hast, suche dir etwas anderes, das du anschauen kannst. Was immer du sehen willst, schlage es dir selber vor. Wie würde die Welt aussehen, die du dir wünschst? Was wären deine Träume für sie? Und wenn deine Träume verwirklicht werden, wie werden sie aussehen?
Welche Gedanken von dir werden die Welt umwälzen?
Heavenletter # 1883 – 17. Januar 2006 – The Bird of Love
Der Vogel der Liebe
Gott redete …
Was meinst du, wenn du sagst, dass dein Herz weh tut? Woran hast du dein verletztes Herz gehängt, das eine Wunde hinterlässt, wenn es weg ist? Liebe für alles, was du wert bist, aber liebe ohne Bindung. Lass die Liebe in deinem Herzen keine Fangarme haben. Es gibt keine Notwendigkeit sich festzuhalten. Liebe existiert mit oder ohne eine bestimmte Hand in deiner. Liebe ist jenseits ihrer Manifestationen, Geliebte/r.
Liebe verlässt dein Herz nicht. Sie nimmt dein Herz ein. Nur dein Verstand würde dir sagen, Liebe muss so oder so platziert werden und dort bleiben, wie du sie anordnest. Aber Liebe muss frei sein, und du musst sie befreien. Der Weg, zu lieben, ist sie gehen zu lassen. Der Weg, die Liebe in deinem Herzen zu behalten, ist sie von allen Grenzen zu befreien.
Liebe muss nicht auf eine bestimmte Art aussehen. Sie muss keine bestimmte Kleidung oder einen bestimmten flüchtigen Blick tragen. Sie muss keine Blumen zu dir tragen. Liebe ist ihre eigene Frucht. Sei über Liebe in deinem eigenen Herzen froh und binden sie nicht an.
Zwangsernähre sie nicht. Binde keine weitere Liebe an dich, denn es ist nicht Liebe, die bindet. Besitz ist nicht Liebe. Besitz beschränkt, und Liebe lässt dich gehen. Liebe muss befreit werden, oder es ist nicht Liebe. Liebe kann keine Pflicht sein. Pflicht ist ein Ausdruck eines bestimmten Stiles der Liebe, aber Pflicht ohne Liebe ist Unterdrückung.
Wenn Liebe nicht bleiben kann, wo du sie haben willst, dann gib ihr ihre Freiheit. Öffne die Käfigtür und lass den Vogel der Liebe heraus. Wenn es Liebe sein soll, muss sie bei dir aus eigene Überzeugung bleiben. Liebe will nicht reguliert werden, denn dann es ist keine Liebe.
Verpflichte dich zu lieben, aber begehe kein anderes Herz. Das Herz des anderen gehört dir nicht. Sein Herz ist vielleicht ein Falke, und deins eine Taube. Egal, lass die Herzen das sein, was sie sind. Verändere auf keinem Fall ein anderes Herz. Sei du es selbst, der einen Sinneswandel hat. Sei du es selbst, der so sehr liebt, dass er noch ein Herz befreit.
Ich gebe ich freie Wahl, kannst du das nicht auch?
Du kannst nicht einmal Solidarität der Liebe für dein eigenes Herz fordern. Dein eigenes Herz bleibt nicht immer still. Es verhält sich nicht immer so, wie du es gern hättest. Manchmal bleibt es auf einem Regal, und manchmal springt es herunter. Manchmal fliegt es, und manchmal debattiert es. Lass alle Herzen das sein, was sie sind. Es gibt keinen Platz für eine Täuschung des Herzens. Das Herz nimmt Anordnungen nicht leicht an.
Es ist nicht, dass dein Herz rebelliert. Es ist, dass dein Herz sein eigenen Weg ganz frei finden muss. Dein Herz zu binden, befreit es nicht. Dein Herz zu binden, verzerrt es. Dein Herz ist ein gerader Pfeil. Es ist zur Liebe loyal und nicht zu deren Bindungen.
Was ist ein Leid lebendes Herz? Es hat zu viel auf sich genommen. Es hat dem Verstand zugehört, der es in eine Form pressen wollte. Liebe ist kein Zinn, das gehämmert werden soll. Sie ist ein Blumenblütenblatt, das den Weg wachsen muss, den es wächst. Schneide sie nicht klein. Sie muss ihrer eigenen Evolution folgen.
Ein Herz ist ähnlich einer Biene, die mit Süße bleiben wird. Ein loyales Herz ist nicht willkürlich. Es ist zu Liebe loyal.
Sei froh über ein Herz, das bei deinem liegt. Sei froh über ein Herz, das nicht bleiben kann. Sei froh über ein Herz dir einmal seine Treue zusicherte. Niemands Herz schuldet dir alles. Liebe hat keine Basis im Schulden. Deshalb kann Liebe keine Schulden schulden. Liebe kann nicht der Leibeigene irgendeines deiner Gedanken sein. Sei der Liebe in dem Maß verpflichtet, dass du weißt, dass du sie befreien musst. Lasse die Liebe aus ihrer eigenen Überzeugung zu dir kommen. Lass die Liebe sich entscheiden mit dir zu fliegen. Lasse sie frei.
HEAVENLETTER #1884 – 18.1.2006 – The Oasis in Your Heart
DIE OASE IN DEINEM HERZEN
Gott redete …
Je mehr du die Liebe und das Leben sich selbst überlässt, umso mehr Liebe und Vitalität wird dein sein. Liebe ist nicht ein Seil, welches wie ein Lasso einfängt, was du gerne haben möchtest. Liebe wirft ihre Leine aus, gleichwohl darf sie nicht durch einen Anker heruntergezogen werden. Manchmal sind deine Gedanken Anker gewesen. Sage Mir, stimmt es nicht, dass du das Leben mit einer Reißzwecke an einem Anschlagbrett befestigen wolltest, dass du wolltest, es solle dortbleiben, und dass du wolltest, dass es sich so gibt, wie du es möchtest, so lange wie du es so haben möchtest?
Aber das Leben ist nicht festpinnbar. Du kannst es nicht festnageln. Du kannst es nicht einmal festleimen. Du kannst es bloß genießen.
Das Leben leben ist wie in einem Konzert sein. Die eine oder andere Musik magst du lieber als diese und jene. Und doch sitzt du da während all der Variationen der Musik und hörst zu. Im Verlaufe kurzer Unterbrechungen stehst du auf und gehst herum, daraufhin begibst du dich zurück und setzt dich hin, um weitere Musik willkommen zu heißen.
Das Leben hat selbstverständlich keinen Unterbruch. Es geht konstant weiter. Und dennoch kannst du inmitten von ihm still dasitzen. Seien ist still. Seien kennt bloß Stille. Es ist wie eine stille Querpfeife. Sie bleibt stumm, einerlei was für Musik um sie herum gespielt wird. Und doch, von ihrer Stelle her, verkündet jene Pfeife die ganze Musik. Unbemerkt, oftmals nicht anerkannt, ist sie trotzdem die allermächtigste. Sie ist die machtvollste.
Gott blies jene kleine Pfeife. Die Musik widerhallt da nach wie vor. Derart machtvoll, ist sie die Quelle aller Musik, welche deine Ohren vernehmen.
Ich pflanzte jene Pfeife in dich hinein, und Musik wird unaufhörlich zu dir hin gepfiffen. Du bist niemals aus Meinem Hörkreis heraus. Es ist nicht so, dass Ich dir hinterherspioniere. Ich schenke dir ein nachhaltiges Geschenk. Unter Umständen siehst du nicht, wo es hineingesteckt ist. Vielleicht bist du dir dessen unterbewusst gewahr, gleichwohl ist jenes magische Geschenk dein. Du hast es.
Die stumme Pfeife ist wie ein Talisman. Lasse dich trösten, dass sie in der Tasche deines Herzens ist. Wisse einfach, sie ist da und du hast sie. Ja, du hast ein Amulett in deinem Herzen. Diese kleine Pfeife von Mir ist so recht ein Bindeglied. Sie verbindet Uns, und sie verbindet Uns für alle Nicht-Zeit, und sie verbindet das Universum und einen Jeden in ihm. Sie ist drahtlos.
Du kannst drahtlose Computer nicht infrage stellen. Wieso bloß, wäre es ein großer Schritt für dich, einen Gott der Liebe anzuerkennen, dessen Wirken du nicht in deiner Hand halten kannst, und von dem du gleichwohl alle Macht beziehst, unbeschränkte Macht, unbeschränkte Liebe, die Macht und die Herrlichkeit?
Es gibt eine Pfeife in deinem Herzen, und eine kleine Trommel in deinem Ohr. Tom-toms schlagen in der Stille. Da ist ein Pulsieren von Liebe, welches allerorten rührt.
Deine Augen können bloß soundso weit sehen, gleichwohl existiert ein großartiger Anblick unterhalb deiner Wimpern. Was du inwendig siehst, formt sich selber zu einer Spirale, und wird sich für deine äußere Sicht desgleichen zur Aufführung bringen. Deine Sicht erhält sich selber aufrecht. Sie repliziert alle Arten von Formen. Du hast jene dir bloß vorzustellen.
Geliebte, stellt euch ein Land vor, welches Ich entworfen habe, und ermesst es. Pflanzt in diesem Land Früchte an. Bearbeitet sie. Erntet sie.
Es gibt in eurem Herzen eine Oase, wo Fruchtbäume wachsen und schöne Früchte reifen.
Es gibt in eurem Herzen eine Hazienda, wo ihr euch hinsetzen, eure Füße hoch legen und euch ausruhen könnt.
Liebe pocht in eurem Herzen. Legt eure Hand über euer Herz, und lauscht auf es mit eurer Hand. Jene wird sich die Liebe-Energie eures Herzens einverleiben, und mit eurer Hand werdet ihr die Welt segnen. Mit eurer Hand, in Verbindung gebracht zu eurem Herzen, werdet ihr die Welt in die Ewigkeit platzieren.
HEAVENLETTER #1885 – 19.1.2006 – Waves of Love
WELLEN DER LIEBE
Gott redete …
Male dir die Welt aus, wie sie sich ausdehnt. Male sie dir aus, wie sie in Wellen nachhallt. Male dir die Welt aus, wie sie größer und größer wird, so lange bis alles innen drin umschlossen ist. Am Kreis sind keine Kanten. Keine Ecken. In dieser unermesslichen Weite des Universums habt ihr scheinbar euren Wohnsitz, und doch, Geliebte, ihr seid die Weite.
Malt euch euer Herz aus, wie es sich ausdehnt. Malt es euch aus, wie es in Wellen nachhallt. Malt euch euer Herz aus, wie es sich ausweitet, bis alles inwendig in ihm umschlossen ist. Nichts ist über. Alles ist inwendig in deinem Herzen inbegriffen. Der Ozean und alles. Dein Herz ist ein Ozean der Liebe, und es überzieht alle Küsten. Einzig der Ozean ist dein Herz. Es ist ein Ozean ohne Küste, ohne Boden. Und dennoch, dein Herz geht tief.
Aus einer winzigen Zelle an Gedanke heraus tatst du dich kund. Wieso solltest du denken, jene Erweiterung sei etwas, was außerhalb von dir existiert? Ausweitung ist deine ureigene Natur.
Jedes Mal wann dein Herz sich zusammenkräuselt, hast du es irgendwie zusammengedrückt. Du hast versucht, seinen Fluss zu regulieren. Möchtest du wirklich versuchen, die Gezeiten des Ozeans zu kontrollieren? Möchtest du wirklich versuchen, die Gezeiten deines Herzens einzudämmen?
Du hast das Gefühl, entweder du liebst zu viel oder zu wenig. Du möchtest dein Herz anordnen. Lasse die Liebe in deinem Herzen strömen, wohin sie möchte. Lasse dein Herz Liebe praktizieren. Lasse sie sich selber weggeben. Wofür möchtest du sie behalten?
Freue dich jedes Mal, wann dein Herz liebt. Selbst wenn es Fantasie liebt, lasse es. Lasse die Liebe in deinem Herzen ihren Lauf nehmen. Sie wird bei Mir anlangen. Alle Liebe langt bei Mir an. Alle Liebe ist zu und von Mir in Umlauf gesetzt. Befreie dein Herz, alles in der Welt zu lieben. Es ist dir nicht angelegen, es zu einem jämmerlichen Diener zu machen, der an der einen Stelle lieben muss und an einer anderen nicht.
Falle in Liebe. Es ist dein eigenes Herz, mit dem du in Liebe fällst. Liebe jedermann als dein eigen. Sie sind mehr als dein eigen. Sie sind du, Geliebte.
Wenn du Meine Worte liebst, liebst du sie, weil sie bereits in deinem Herzen existierten. Meine Worte hallen wider, was dein Herz bereits enthält. Erwärmen Meine Worte nicht dein Herz? Die Wärme existiert bereits in deinem Herzen. Erhöhen Meine Worte dein Mitempfinden für die Ansehnlichen und die Unansehnlichen? Das Mitempfinden war bereits in deinem Herzen. Erhöhen Meine Worte deine Liebe für dich selber? Dann sind Meine Worte auf der Liebe niedergegangen, welche bereits in deinem Herzen rührt.
Wann Liebe aus eurem Herzen überallhin fällt, fällt sie auch auf euch. Du bist dein eigener Geliebter.
Komm, Wir wollen die Tiefen inwendig in deinem Herzen hegen. Wir wollen in ihm herumgehen und sehen, wo all deine Liebe ist. Dein Herz ist ein einziger großer Eingang und Ausgang, und es gibt kein Einbahnstraßenschild. Dein Herz ist eine Rampe, auf der die Liebe rutscht. Wie zärtlich und wundervoll ist die Liebe in deinem Herzen. Lasse sie sichtbar sein.
Sei anfällig für Liebe. Sei ein Prototyp der Liebe und lege an den Tag, was ein Herz zu tun vermag. Es gibt nichts, was ein Herz nicht tun kann. Es gibt nichts, was ein Herz nicht aufknoten kann. Es gibt für ein Herz nichts zu tun, außer, sich überlappende Wellen und Wellen der Liebe wegzugeben, Liebe, welche die Welt einholt, welche die Welt mit sich selber überflutet, mit ihrem Schwingen, mit ihrer erstaunlichen Welle-heit, von den Tiefen ihrer selbst herkommend, sich selber wie ein planschender Delphin offen zeigend. Ersäufe dich in Liebe. Du bist angelegt, in Liebe zu schwimmen. Mache Wellen der Liebe. Spritze und plansche!
Gibt es etwas anderes, was deinem Herzen angesagt ist zu tun?
Lasse dein Herz seine Ufer überfluten und damit die gesamte Welt umschließen.
Gib dein Herz weg. Gib es Mir. Ich gebe es dir in jedem Falle zurück.
HEAVENLETTER #1886 – 20.1.2006 – The Grand Illusion
DIE EINDRUCKSVOLLE ILLUSION
Gott redete …
Innerhalb der Eindrucksvollen Invasion liegt Illusion innerhalb Illusion, die eine Illusion oben auf der anderen, Illusion Illusion in jedweder Weise.
Innerhalb der Illusion, dass das Leben, so wie es auf der Erde erfahren wird, das Leben in der Gesamtheit darstellt, liegt die Illusion, dass ihr etwas verlieren könnt und dass es euch etwas entwendet werden kann. Selbstverständlich ist es eine Untergliederung von Illusion, dass Verlust existiert.
Wie viele Male hast du etwas Wichtiges verloren, bloß um herauszubekommen, dass du es überhaupt nicht verloren hast? Es war just dort, wo du es gelassen hast. Du hattest Unruhe in deinem Herzen für wieder und wieder nichts.
Vielleicht konntest du dein Auto auf dem Parkplatz nicht finden. „Oh, mein Auto wurde gestohlen!“, jammerst du. Und dann fällt es dir wieder ein, wo du es geparkt hast. Oder es fällt dir ein, du warst mit einem anderen Wagen unterwegs.
Du warst und warst hinter Geld her, was du an irgendeiner Stelle versteckt hattest. Du konntest es an all den bestimmten Versteckplätzen nicht finden. Dann, ohne irgendeine Anstrengung, stolperst du später über das Versteck. Nichts war verloren gegangen. Weil du es nicht an einer bestimmten Verbindungsstelle von Raum und Zeit finden konntest – dies bedeutet nicht, dass es verloren gegangen ist.
Das meine Ich unter Illusionen über Illusion. Du zeichnest zahlreiche unwirkliche Szenen innerhalb der Beeindruckenden Illusion nach. Die Beeindruckende Illusion des Lebens hat ihren Wert, Geliebte, anderenfalls wäre sie nicht da, gleichwohl vergeudet ihr eine Menge Zeit, euch selber im Leben mit Rängen an Illusion zu verheeren.
Ihr denkt nicht bloß, ihr könntet verlieren, was nicht verschwunden ist, ihr könnt ebenso denken, dass ihr selber verloren gehen könnt, derweilen ihr einzig da sein könnt, wo ihr in diesem Moment seid. Wo seid ihr, wenn nicht dort, wo ihr seid? Selbstverständlich heißt die Wahrheit, dass ihr bei Mir seid, wo immer auch euer Körper zu stehen kommt.
Vielleicht steht ihr mitten in einem Wald, und wisst nicht, wie ihr zu dem Bauwerk hinkommen könnt, was ihr euer Zuhause nennt. Ihr habt euch selber ein Rätsel aufgegeben. Ihr sagt zu euch, ihr müsstet irgendwo anders sein, als dort, wo ihr seid. Ihr vergesst die anderen 90 % des Lebens, welche ohne eure Kenntnis weitergehen. Eventuell habt ihr sie nicht gefunden, aber sie gehen trotzdem die ganze Zeit weiter.
Geliebte, allzu oft macht ihr euch krampfhaft Sorgen darüber, was sich nicht ereignet hat, aber sich hätte ereignen können. Ihr macht euch Sorgen über Angelegenheiten, welche physischer Natur sind, und über feinere ebenso. Ihr macht euch Sorgen, dass ihr nicht die Rolle erhaltet bei der Theateraufführung in der Schule, dass ihr nicht den Job bekommt, den ihr wolltet, dass ihr nicht den ersten Preis beim Kochwettbewerb erhaltet. Ihr macht euch ebenfalls Sorgen, dass euch jemand nicht mehr länger lieben wird. Es gibt kein Ende bei den Angelegenheiten, bei denen ihr findet, ihr solltet euch darüber Sorgen machen.
Wunder ereignen sich ebenso. Heute könntest du einen Schatz finden. Heute könntest du lieben. Heute könntest du angenehm überrascht werden. Vergehen müssen einen nicht ereilen. Tragisches muss einem nicht widerfahren. Herrlichkeit kann einem zustoßen.
Alles, was du dir sehnlich wünschst, kann dich heimsuchen. Habe Verlangen danach, was dein Herz zu dir her ruft, und lasse es dich heimsuchen. Knülle Sorgen zusammen, so wie du das mit Papier machst, und wirf sie weg. Sorgen sind dir nicht mehr länger von Nutzen. Sie waren das niemals. Du brauchst nicht in Aufruhr versetzt zu werden in Anbetracht dessen, was du nicht sich abspielen sehen möchtest. Fühle dich erbaut durch das, was du gerne sich abspielen sehen möchtest. Es existiert jede Wahrscheinlichkeit, dass das, was du dir sehnlich erstrebst, Früchte trNa Reise ist doch alles Mist sowas ist doch Mist das ist doch Kackeagen wird, vielleicht gar wundervollere, als du dir je wagtest zu erträumen.
Während du in der Eindrucksvollen Illusion weilst, während du bei ihr zugegen bist, mache sie Großartig.
HEAVENLETTER #1887 – 21.1.2006 – Love Rises
LIEBE SCHWILLT AN
Gott redete …
Manchmal musst du denken, Ich sitze in einer Sitzreihe namens Himmel und mokiere Mich über deine Narrheit. Natürlich begreife Ich Aberwitz, sobald Ich ihn sehe, womit Ich freilich beschäftigt bin, ist Ehrfurcht angesichts Meiner Schöpfung. Du bist Meine Schöpfung, und Ich stehe in Ehrfurcht davor, was Ich gewirkt habe, und bin überwältigt von dir, der du, dermaßen vielen Fehlvorstellungen zum Trotz, dein Herz entfaltest, wie du es etwa mit Stapeln schöner Stoffe tust. Ich sehe große Unerschrockenheit und Freudigkeit für Liebe. Ich blicke in deine Augen, und bin tief beeindruckt bei ihnen, welche in die Meinen blicken. Ich bin ehrfurchtsvoll in Anbetracht der Strahlen der Liebe, welche Ich zwischen Uns erblicke.
Es ist in diesem Universum eine große Liebe. Manchmal ist die Liebe in deinem Herzen wie ein gigantisches Fahrzeug, wie ein Kreuzfahrtschiff, was über die Meere segelt. Manchmal ist sie ein kleines Kanu, welches dahinpaddelt, und das Kanu deiner Liebe folgt dem Fluss und kommt mit den Stromschnellen zurecht. Es existiert ein ungemein großer Beleg für Liebe, und sie zwingt Mein Herz. Ja, du rührst Mein Herz, welches bereits gerührt ist.
Du weißt, worüber Ich soeben rede. Du weißt, wie es aussieht, wenn Liebe hervorbricht. Du weißt, was Liebe sein kann. Wie solltest du wissen können, was Liebe ist und was sie sein kann, wenn nicht große Liebe an den Säumen in deinem Herzen hervorbersten würde? Es ist deine eigene Liebe, welche du siehst.
Wie sollte dein Herz durch großartige Poesie gerührt werden können, wenn es nicht wüsste, wovon die Poesie redet? All die ungemeinen Bewegtheiten, die du empfindest, sind Rührungen deines eigenen Herzens. Du hättest nicht die Inanspruchnahme von Liebe an dir, wenn dein Herz nicht bereits mit ihr erfüllt wäre.
Liebe zieht Liebe auf sich. Davon ist kein Wegkommen.
Liebe fällt vom Himmel und steigt dann in einem gewaltigen Dunst auf. Liebe steigt auf.
Heute wirst du beträchtlichen Anlass für Liebe finden.
Heute wirst du beträchtlichen Anlass finden, um entgegenzunehmen. Du wirst beträchtliche Gelegenheit zu lieben auffinden, einerlei wie und was. All jene Hindernisse wider Liebe, welche die Welt aufgestellt hat – dein Herz wird sie ins Wanken bringen. Es wird geradewegs gegen sie anrennen. Nichts wird deinem Herzen im Wege stehen. Du wirst die Liebe einfangen. Du wirst die Welt mit ihr überfluten, mit dermaßen viel Liebe, so dass du sehen wirst, wie Ich sehe. Du wirst in Liebe sehen. Du wirst sie rühren und gerührt werden. Du wirst Liebe in einem jeden Impuls der Welt bekunden. In Dunkelheit und im Licht wirst du Liebe zum Ausdruck bringen. Du wirst ein glänzendes Beispiel für Liebe sein.
Du bist zur Erde gekommen, um ein glänzendes Beispiel von Liebe zu sein. Dies ist nicht eine Inszenierung, Geliebte. Dies ist nicht eine Show, die ihr auflegt. Ich rede von der realen Sache. Ich spreche von unverzierter Liebe, von umkostümierter Liebe, von Liebe ganz simpel. Ich spreche von Liebe als der naturgemäßesten Sache in der Welt. Wieso denn, sie ist das. Liebe ist die Quelle des Lebens, und du bist voll von ihr.
Liebe läuft nun durch dich hindurch. Du kannst sie nicht mehr länger umgehen. Liebe ist dabei, über die Schwellen deines Herzens hinauszugehen. Du bist dabei, die Welt mit einer Sturzflut von Liebe aus deinem Herzen zu fluten. Nichts wird deiner Liebe entwischen. Alles wird in dem Strom von ihr aufgefangen werden. Du wirst in dem Strom von ihr erfasst werden.
Liebe nimmt in dem Mainstream des Lebens ihren rechtmäßigen Platz ein. Das bedeutet, sie wird gesehen werden. Die Welt wird von der Liebe Notiz nehmen, welche hier am Überfluten ist, dabei, bei der Küste aller Herzen anzulangen, dabei, die Illusion zu vertreiben, dass es irgendetwas sonstiges Erdenkliches gebe, ganz zu schweigen davon, dass irgendetwas anderes möglich sei.
HEAVENLETTER #1888 – 22.1.2006 – Buddha under the Banyan Tree
Buddha unter dem Banyan Baum
Gott redete …
Geliebte/r, wer ist es, der sagt, was mehr und was weniger ist? Ach, ja, ihr habt alle diese von Menschen gemachten Standards, die dich eine Ereignis oder eine Person in diese oder jene Schublade zu sortieren. Dein Verstand hat bemerkenswerte Sortierungsfähigkeiten, doch er wurde nicht gestaltet, um Leute und Leben auf die eine oder andere Art einzupferchen.
Du hast Schubladen unterschiedlicher Klassen: erste Klasse, zweite Klasse, mittlere und unterste Klasse. Du hast Katastrophen und Tragödien, hohes Drama und Romanzen, verwegene Kerle und Komödien. Du trennst Leute und Ereignisse im Leben hier und dort in die eine oder andere Schublade. Einige Ereignisse und Leute, die du bewegst, doch ziemlich interessant, wenn du sie in einen Schlitz oder eine Schublade eingepfercht hast, lässt du sie dort und riskierst nicht, sie zu bewegen, als ob irgendetwas Hochheiliges über dem liegt, wo du sie in diesem Reservoir deines Verstandes untergebracht hast.
Du erfindest dumme Grundlagen, auf Grund derer du bestimmst, wohin du jemanden verbannst, als ob diese grundlosen Bestimmungen eine feine amtlich anerkannte Wissenschaft wären. Ja, du sortierst Leute ein nach Eindrücken, und das schließt Eindrücke ein, die dir aufgedrückt wurden.
Ist es nicht phantastisch, dass du Leute dem Zufall ihrer Geburt zufolge kategorisieren? Dieser ist in dem einen Land geboren, also steckst du ihn in einen bestimmten Schlitz. Diese wurden mit Häuten verschiedenartiger Farben geboren, also entferne sie schnellstens dementsprechend.
Leute an einem Ort nennen Mich bei dem einen Namen und Leute an einem anderen Ort nennen Mich bei einem anderen Namen – und Ich werde auch eingeschätzt und in Etagen höher oder niedriger kategorisiert. Ich bin in Konkurrenz mit niemandem. Warum bist du es dann?
Seit wann hab Ich dich beauftragt für mich zu kämpfen? Ich kann für Mich ohne Protest oder Protektion von dir sehr gut sorgen. Was du aus Mir machst, bin ich nicht.
Noch bist du das, was jemand aus dir macht.
Wie können einige Meiner Kinder anderen Kindern von Mir Arten zuweisen, die bedeutungslos sind? Wo wird es gesagt, welcher Wert einer Haut und welcher einer anderen zuzuschreiben ist? Oder einem Land oder einer Religion, oder dem Stil des Kleides oder dem Teint oder dem Gewicht oder etwas anderem? Du, der du geschickt darin bist, das zu kategorisieren, was unwichtig ist, schaffst Einschränkungen, indem du das auslässt, was wichtig ist.
Das Herz, das innerhalb eines jeden Meiner Kinder schlägt, ist wichtig. Jeder auf der Erde ist ein Kind von Mir, ich mache keine Ausnahme. Ich halte dich total heilig. Warum solltest du es anders machen? Glaubst du wirklich, dass ich einen gegenüber einem anderen begünstige, und dass du das auch musst? Glaubst du wirklich, dass ich irgendeines Meiner Kinder in der Art, wie du das machst, aussortiere? Du könntest sagen, dass ich Christus oder Buddha oder Mohammed oder irgendein anderes bekanntes Sein begünstigte, das auf der Erde wanderte; aber die Wahrheit ist, dass sie Mir ihre Gunst erwiesen. Was ist der Beweis dazu, Geliebte/r? Sie liebten alles gleich. Sie liebten.
Als Buddha unter dem Banyan-Baum saß, von wem wollte er, dass dieser fortgehen solle? Wen segnete er nicht aus der Ruhe seines Herzen? Wie könnte ein Buddha anders sein? Was sah Buddha in seinem Herzen? Er sah Mein Licht. Er sah es in jedem. Er sah Meine Gegenwart. Mit seinen geschlossenen Augen sah er Wahrheit.
Mit deinen offenen Augen schaust du was an? Was suchst du?
Christus heilte keine Leprakranken, indem er auf ihre Wunden hinwies. Christus sah hinter das Äußere. Christus war heilig und sah deshalb Heiligkeit. Er sah Mein Licht, wo immer auch seine Augen hin schauten.
Halte dich nicht irgendjemandem gegenüber überlegen. Halte nicht irgendjemanden dir gegenüber überlegen. Lasse diese Ideen von bestem und schlechtestem los. Lasse auch die Idee von besser oder schlechter los. Lasse Zustimmung oder Nicht-Zustimmung los. Lasse deine angesammelten Ideen los. Wirf sie weg.
HEAVENLETTER #1889 – 23.1.2006 – All the Love in Your Heart
All die Liebe internem Herzen
Gott redete …
Zeit ist nicht das Wesentliche. Liebe schon. Betrachte sogar den Quatsch mit der Zeit als ein Geschenk. Nimm ihn ( den Quatsch)/sie (die Zeit) für das, was „es“ ist, eine Kratzen an der Oberfläche. Halte Zeit für eine Vorspeise, genieße sie, und dann steig ein und liebe das wirkliche Essen.
Zeit stellt große Ansprüche an dich. Sie macht dich eilen und nimmt dir das Vergnügen weg. Sie setzt dich unter Druck. Zeit ist wie ein Menschenschinder, und du bist der Zeit gehorsam gewesen. Genauso leicht wie du deine Armbanduhr auf die Zeit eingestellt hast, stell jetzt dein Herz auf Liebe ein.
Es ist nicht, dass das Herz eingestellt werden muss. Es ist nur, dass du dein Herz spüren musst. Jedes Mal wenn du dich fragst, wie viel Uhr es ist, erinnere dich an dein Herz. Erinnere dich, dass es in dir für einen Zweck schlägt. Du hast ein Herz der Liebe, das tick-tackt. Der Schlag deines Herzens ist ebenmäßiger als deine Uhr. Eine Uhr erzählt Zeit. Dein Herz erzählt Liebe.
Dein Herz ist Orchesterdirigent. Und es ist auch der Zauberstab in der Hand des Orchesterdirigenten. Es ist auch die gespielten Noten. Es ist auch alle Instrumente. Was für ein Instrument dein Herz ist!
Mach dein Herz froh. Lass es alles lieben, das es wert ist.
Lass Liebe einen Räuber der Zeit sein. Setz dein Leben auf Liebe. Setze die Liebe in deinem Verstand an oberste Stelle. Alles andere ist eine Zeitverschwendung. Obwohl Zeit Illusion ist, kann sie verschwendet werden, doch ist das für die Verschwendung eines Herzens irrelevant.
Protze mit Liebe. Nimm sie mit dir überall hin. Erinnere dich so oft wie an deine Brieftasche an dein Herz, so oft wie an deine Schlüssel. Lass dich an dein Herz erinnern, wenn du den Lippenstift nach ziehst, so oft wie du deine Schuhe bindest, so oft du deine Hände wäschst. Lass Liebe jeden deiner Schritte begleiten, den du machst, und jede Pause, die du machst.
Gib dich frei für die Liebe in deinem Herzen. Werde zum Diener der Liebe. Lass die Liebe regieren. Lass sie die Regel des Tages sein. Lass die Liebe das Sagen haben. Lass die Liebe ihren Weg gehen. Lass die Liebe mit-existieren. Lass sie neben dir sowie innerhalb dir sitzen.
Mit jedem Klicken der Uhr, Liebe. Dein Herz ist das Metronom der Liebe. Höre es.
Was wäre Leben ohne deine Liebe?
Du nennst Fluten und Feuer und Dürren ein Katastrophe. Ein unbenutztes Herz ist eine Katastrophe. Jeder hat ein Herz, das benutzt werden sollte. Kümmere dich nie um das, was eine Dürre in deinem Herzen verursachte. Feuchte es jetzt an. Trinke das Wasser der Liebe. Acht Gläser pro Tag.
Nähre die Liebe in deinem Herzen. Kultiviere sie. Bis jetzt hast du sie mit etwas verbunden. Du hast Liebe mit Personen und Sachen assoziiert. Assoziiere jetzt Liebe mit dem Ruhm der Liebe selbst. Die Liebe in deinem Herzen braucht nichts von Außen. Entwickele einen inneren Auslöser, der Liebe aus deinem Herzen schießt. Das, was du haben solltest, ist das Geben deiner Liebe. Liebe zu empfangen ist sehr nett, aber Liebe geben ist netter.
Liebe geben macht dich weich und es beruhigt deine Seele. Die Seele ist beim Zentrum deines Herzens. Sie ist von deinem Herzen umgeben. Der Ausdruck, Herz und Seele, ist kein Zufall. Mach deine Seele froh. Fülle dein Herz. Lass die Liebe in deinem Herz überlaufen. Lass sie die Erde wie von einen Frühlingsregen benetzen. Der Boden und der Planet Erde können auch nie genug von deiner Liebe haben. Sie wird alles einweichen. Die Liebe, die du gibst, wird wie Nebel aufsteigen, und du atmest Liebe ein.
Geliebte/r, wenn alles gesagt und gemacht ist, ist alles, was du hast, die Liebe in deinem Herzen, und dies ist das Gleiche, wenn ich von Meiner all-umfassenden Liebe für dich spreche.
HEAVENLETTER #1890 – 24.1.2006 – When the Truth Is So Beautiful
Derweil Wahrheit derart schön ist
Gott redete …
Geliebte, bist du es leid von Liebe zu hören? Bist du es leid von dir zu hören? Es ist nämlich das Gleiche, wenn wir darüber reden. Wenn Ich Liebe sage, rede Ich über dich. Du bist Liebe. Es ist so einfach. Ich bin Liebe, und du bist Liebe, und alles auf der Erde ist Liebe.
Du weißt schon, dass alle Bäume Liebe sind, alle Pflanzen, Blumen und Früchte sind Liebe. Der Boden, auf dem du gehst, ist Liebe. Jede physische Sache im Universum ist Liebe, Liebe verdichtetermaßen, Liebe, die sich selbst in einer Form, sich in einer Gestalt ausdrückt, immer Liebe. Alle Energie ist Liebe, und alles, was manifestiert ist, ist Energie.
Die Computertasten, die du tippst, sind Liebe. Die Energie durch das Internet ist Liebe. Die Finger, die tippen, sind Liebe. Die Augen, die Meine Worte lesen, sind Liebe. Ich habe es so einfach gemacht. Alles ist Liebe. Liebe allein ist. Deshalb wird alles aus Liebe gemacht.
Wenn die Wahrheit so schön ist, warum gibt es dann auf der Erde immer noch etwas anderes als Liebe? Warum sollten da Lügen sein? Welche Unwahrheit kann der Wahrheit gleichkommen? Oder, glaubt jemand zum Beispiel noch, dass etwas gewonnen wird, indem man einen Anderen besticht? Sind Lügen nicht Bestechungen? Und der eine, der bestochen hat, was glaubt er zu gewinnen? Glaubt er, dass etwas existiert, dessen er bedarf?
Wo noch sollte sich Ungerechtigkeit in der Welt zeigen, sowie es Liebe gibt? Liebe versteckt sich nicht hinter allen Fragen, die aussehen wie Nicht-Liebe. Liebe versteckt sich nicht. Liebe möchte sich enthüllen. Dass Liebe mit Schichten bedeckt ist, heißt nicht, dass Liebe sich selbst versteckt. Liebe kann sich nicht verstecken. Die Schichten, die Liebe vertuschen, sind in deinen Augen, Geliebte. Liebe ist genau vor dir. Liebe ist auf allen Seiten von dir.
Sogar im „normalen“ Leben hast du erfahren, dass du etwas, das genau vor dir lag, nicht gesehen hast. Vielleicht deine Brille. Sie lagen auf dem Tisch vor dir, aber trotzdem bemerktest du deine Brille auf dem Tisch nicht, erst als auf sie hingewiesen wurde, oder erst wenn du neben deiner Brille auf dem Tisch das Buch anschaut hast, oder erst wenn du über sie stolpertest, oder erst wenn du deine Hand öffnetest und ausstrecktest und sie berührtest, erst dann hast du sie gesehen.
Jetzt ist es dein Herz, das sich zu öffnen hat. Berühre dein Herz. Nimm deine Hand. Drücke deine Hand auf dein Herz. Es muss dort sind, dieses Herz von dir, dieses Zentrum von Liebe, die dich mit allem verbindet. Ungebunden bist du doch dem Einssein verpflichtet. Unsichtbare Fäden der Liebe „verdrahten“ jedes Herz mit dem deinen. Dein Herz ist ein Instrument der Liebe. Alle Herzen sind das. Du bist eine feine Geige, dein Herz muss nur gestimmt werden.
Dein Herz ist nicht weg von deinem Vernehmen. Dein Herz ist nicht außer Reichweite. Und dein Herz ist nicht weg von der Liebe, egal wie trocken oder abgetropft deine Herz deiner Vermutung nach sei. Es gibt einen Reichtum der Liebe in deinem Herzen, und dieser quillt auf. Dir ist vielleicht diese Liebe als Dankbarkeit merklich. Du kennst sie vielleicht als Freude, oder du kennst sie vielleicht einfach als Liebe.
Dein Herz ist ein Brunnen der Liebe. Sage Mir wirklich, was brauchst du deiner Auffassung nach, um diese ganze Liebe hochziehen zu können? Was muss zu dir hinzugefügt werden? Was ist dir nicht gegeben worden? Worauf wartest du? Deine Liebe einzig ist der Schlüssel zu deinem Herzen, und dieser Schlüssel kann nie verloren gehen. Du bist offensichtlich der Erbe von Liebe. Ich habe dich ausgesucht, damit du die Welt mit der ganzen Macht deines Herzens liebst.
HEAVENLETTER #1891 – 25.1.2006 – Be a Giant of Love and Wisdom
Sei ein Riese an Liebe und Weisheit
Gott redete …
Wenn du etwas auf dich zukommen siehst, was weniger als Liebe ist, gehe einen Schritt zu Seite. Lenke es ab oder um. Wenn dich ein Bulle angriffe, würdest du auch zu Seite gehen. Dies ist die Bedeutung von „die andere Wange hin zu halten“.
Du sollst in deinem Leben nicht ein Widder sein, der jeden anderen Widder angreift, von dem er angegriffen wird.
Zuallererst: die meiste Zeit irrst du dich. Du glaubst vielleicht, dass etwas vor sich gegangen, dass du beleidigt wurdest, oder angegriffen, und doch ging die ganze Zeit nichts vor sich, jedenfalls hatte nichts irgendetwas mit dir zu tun.
Ebenso wie du exorbitante Kosten für eine Reise bestreiten würdest, so bestreite die exorbitanten Kosten beispielsweise für einen Konflikt. Begib dich in etwas Stille. Wenn du dem Kampf fortbleibst, sieht der Andere vielleicht dann, wo er steht, und dass er allein in seinem Angriff dasteht. Wer wird angreifen, wenn niemand dort erstarrt dasteht, bereit zu Angriff? Wer kann opponieren, wenn er niemanden sieht, der ihm gegenüber da ist? Wer kann Angreifer sein, wenn es kein Ziel gibt? Wie kann Spannung ohne Widerstand existieren?
Ich bitte dich nicht, ein Prügelknabe zu sein. Ich bitte dich nur mehr von den Seitenlinien aus zu beobachten. Schaue mehr, denn dass du teilnimmst. Wer würde zischen, wenn er voller Stärke ist?
Ein Riese schlägt einen Mann, der ihm in voller Höhe nur bis zur Taille reicht. Was für Bedeutungslosigkeit wird einem starken Riesen zu einer Störung?
So und jetzt sei du ein Riese an Weisheit und Herz. Komme dahin, wo Ich bin. Steh bei Mir. Sei draufgängerisch mit deinem eigenen Draufgängertum und zeige ihm seinen Platz. Es hat keinen Platz, Geliebte.
Entwaffne dich. Es bist du selbst, mit dem du kämpfst. Sei mehr für dich als gegen dich. Spiele nicht mit einem, den Ich mit Meinem ganzen Herzen liebe. Weißt du nicht, dass Ich dich liebe? Welche Ehrerbietung hast du dann von der Welt nötig?
Wenn du Höflichkeit suchst, sei höflich. Wenn du Aufmerksamkeit suchst, schenke Aufmerksamkeit.
Ich gebe dir eine sehr einfache Formel für das Leben. Gib das, was du suchst, und du wirst es haben. Du wirst es just mit deinen Augen sehen. Wie du gibst, so erntest du.
Gib die Münzen, die du dir wünschst, dass sie zu dir kommen. Auf diese Weise bekommst du die Münzen zu Gesicht. Sieh etwas, und du wirst es haben.
Wenn du willst, dass dir jemand Blumen gibt, schenke eine Blume. Wenn du ein nettes Wort willst, gib eines. Wenn du Hilfe willst, erteile sie.
Es ist das Gleiche, wie wenn dir danach wäre zu singen. Du würdest singen. Du würdest nicht auf jemanden warten, dass er dir die Stimme leiht. Du bist der jemand, der zu singen hat, wann er das will.
Wenn du willst, dass dein Leben anders ist, mache es anders. Wenn du den Mt. Everest besteigen willst, fange an zu klettern.
Alles, was du dir wünschst, kommt von dir. Du hältst die Fäden dazu. Sonst niemand. Du bist der jemand, der dein Leben führt. Du bist der jemand, der es ausdehnt oder kontrahiert.
Wenn du Frieden erflehst, gib ihn.
Du folgst vielleicht dieser Formel, die Ich gebe. Nur hast du sie vielleicht anders herum. Merke dir dies. Auch das, was du dir nicht wünschst, bringst du durch die Macht deiner Aufmerksamkeit zu dir. Wogegen führst du Krieg in deinem Herz? Aufmerksamkeit auf Krieg, egal wie sehr du ihn nicht willst, ist trotzdem Aufmerksamkeit auf Krieg. Kümmert euch um Frieden, Geliebte. Kümmere dich um Liebe und nicht um ihr Nichtdasein.
Das, wogegen du protestierst, ermutigst du.
Ist dein Bedürfnis zu opponieren wirklich so groß, dass du einen Gegner oder eine ganze Kompanie an Gegnern aufzufinden hast? Musst du gegen etwas sein, alldieweil du die ganze Zeit in Einvernehmen sein könntest?
HEAVENLETTER #1892 – 26.1.2006 – Free Will or Destiny?
Freier Wille oder Schicksal?
Gott redete …
Sicherlich führt das Leben in der Welt unerwartete Ereignisse herbei, und du wirst umgedreht oder gerüttelt— oder überglücklich. Und doch hast du etwas zu sagen in deinem eigenen Leben. Zum gleichen Zeitpunkt, wenn dein Leben bestimmt scheint, scheint es zudem, dass du es bestimmst. Die Drehungen und Wendungen deiner eigenen Gedanken sind hilfreich, und doch nicht final. Alles, was du im Restaurant des Lebens bestellst, erhältst du nicht sofort im Moment der Bestellung. Der Kellner serviert vielleicht etwas, worum du nicht gebeten hast. Und doch, hier ist das Essen auf deinem Teller. Es wird vor dich hingestellt, und die Gabel ist in deiner Hand, und du kannst wählen.
Du beeinflusst dein Leben und das Leben derer um dich, und du wirst auch beeinflusst. Die Verbindungen sind so kompliziert, dass das Menschliche Auge der Faden-Weberei nicht aus und ein zu folgen vermag.
Es ist als ob du das Orchester spielen hörst, und doch selbst im Orchester mitspielst. Dort wird eine solche Musik gespielt, so ein großes Orchester, welches sie spielt, so viel passiert auf ein Mal und schon kommst du kaum mehr mit. Du bemühst dich. Du bemühst dich sogar voranzukommen. Außer Atem schnaufst und keuchst du.
Und doch gibt es nichts, mit dem du Schritt halten musst. Was ist das für ein Rennen, an dem du da teilnimmst? „Wie ist es“, fragst du dich, „dass ich da hinein kam? Und was mache ich jetzt? Was ist für mich dort zu tun? Ich kenne nicht einmal alle meine Möglichkeiten.“
Und so gibst du alles, was du bekommen hast, für diese Rolle, die du in diesem Moment der Ewigkeit spielst. Du kannst nicht aus dem Spiel herauskommen. Du spielst es bis zum Ende. Wie du deine Flöte spielst, dabei bist du natürlich beeinflusst von den Tönen, die die anderen Orchestermitglieder spielen, von deren Instrumenten, von dem Ausmaß ihrer Hingabe, bis hin zu dem, wem sie sich ganz überantworten, und doch bist du gleichzeitig unantastbar. Du bekommst Auftrieb, und, du bist zerschmettert. Und gleichwohl ist es nicht dein Auftrag, dass du auf den leisesten Wink der anderen Instrumente hin gehorchst.
Du nennst die eine Art an Einflüssen positiv, und eine andere negativ, und deshalb springen deine eigenen Gedanken von einem Einfluss zu einem anderen. Manchmal ist ein falscher Ton getroffen, und du fasst dir mit der Hand an die Stirn. Ein anderes Mal lässt dich ein süßer Ton „in die Karten schauen“ und du springst vor Freude. Und du machst weiter, mit schweren Schritten zu gehen, du „haust ab“, oder hüpfst weiter.
Welches Instrument auch immer ein anderer spielt, du hast es nicht zu spielen. Du hast die Wahl, welches Instrument du spielst, und du hast die Wahl, wie du es spielst. Du und alle anderen im Orchester sind wie Kreise innerhalb von Kreisen. Jeder von euch ist der im Teich fallengelassene Kieselstein, und du machst kleine Wellen. Du bist der geworfene Stein. Du bist sein Werfer. Und du bist der Teich, in den er geworfen wird.
Bedenke dies. Berücksichtige, dass du der führende Stein bist. Berücksichtige, dass du dich wirfst. Berücksichtige, dass du Veränderung hervorrufen kannst, sowie du desgleichen beeinflusst wirst. Deine einzige direkte Ansage ist dich betreffend.
In deinem Herzen willst du mehr Positivität in deinem Leben und in der Welt. Ich glaube nicht, dass du zu mehr Negativität strebst! Geliebte, bringe der greifbaren Welt Gaben an Positivität. Spende Anhebung. Was immer sich ereignet, steige höher und nimm die Welt mit dir. Nimm eine Person in der Welt mit dir. Bringe dich höher. Klettere eine Sprosse auf der Leiter und gehe sie nicht zurück.
Ich verstehe, dass dein Herz immer wieder verletzt wird. Immer wieder erfüllt irgendein anderer sein Versprechen nicht, und du wirst entmutigt. Sorge dich zu keinem Zeitpunkt. Du, Meine Geliebte, du, die du jetzt in diesem Moment Meine Worte liest, du, du Geliebte, du erfüllst dein Versprechen.
HEAVENLETTER #1893 – 27.1.2006 – Translucent Light
Lichtdurchlässiges Licht
Gott redete …
Licht und Schatten sind auch Oneness. Schatten ist einfach die Unterseite des Lichtes. Schatten würde nicht ohne Licht existieren. Und so fragst du dich, wenn die Welt alle aufgeklärt ist, wo der Schatten leben wird? Natürlich, wenn die ganze Welt hell ist, wird Schatten keinem Zweck mehr dienen und wird deshalb nicht mehr existieren. Das Blatt, das jetzt einen Schatten macht, wird lichtdurchlässig werden. Die Sonne wird durch alles leuchten. Und die Sonne wird durch dich leuchten.
Deine Körperlichkeit wird nicht so dicht sein. Jeder wird dich direkt durchschauen, jeder wird direkt zu deinem Herzen schauen! Dies ist die Lichtdurchlässigkeit, von der Ich spreche. Die Sonne wird leuchten, und die Sonne wird direkt durch dein Herz scheinen. Dein Herz wird als die sich drehende Sonne gesehen werden, die es ist.
Genieße das Bild deines drehenden Herzens, das alles in seinen Sog zieht. Genieße das Bild deines Herzens, wie es wie eine Windemühle im Wind flattert. Dein Herz erzeugt große Energie, wenn es sich dreht. Dein sich drehendes Herz nährt die Welt. In seinem ewigen Drehen wird dein Herz Gold spinnen. Es dreht sich von selbst. Es macht Elektrizität.
Dein Herz wird alle Hindernisse stürzen, bevor sie entstehen. Deshalb wird es keine Hindernisse geben, die zu stürzen sind. Dein Herz wird sanft dahin segeln. Was kann einen Generator wie dein Herz behindern?
Dein Herz erzeugt Wärme. Wofür sonst ist dein Herz? Es ist eine kleine Heizung im Zentrum Deiner Brust, und es gibt feuchte Hitze ab. Trockene Herzen sind nicht vorgesehen zu existieren. Nur geschmolzenes Gold wird existieren, geschmolzenes Gold voller Herzen, die schwellen, fließen, ihre Strahlen aus sich heraus schicken und alles einfangen. Genieße das Bild, das von einer Welt in geschmolzenem Gold, der Welt, die in Gold schwimmt, gemacht wird. Goldene Herzen sind die Hefe des Universums, die sich je ausdehnen und immer die Welt anzünden.
Du fragst, was mit dem Nachthimmel und den Sternen passieren wird, wenn die Dunkelheit nicht mehr ist? Sie werden hier sein. Der Himmel wird ein Schatten blauen Lichtes sein, und die Sterne helle Leuchtfeuer, die den Himmel verkünden. Die Sterne werden eindeutig die Bullaugen des Himmels sein, eines Himmels, der auf der Welt durch die Sterne hinaus leuchtet. Du wirst des Himmels Licht hereinbringen, und deshalb wirst du nicht mehr durstig danach sein, und doch wirst du alles trinken, was du dir wünschst. Du wirst den Himmel mit dir tragen, wie eine Flasche in deinem Rucksack, nur der Liter Himmel wird sich in deinem Herzen befinden.
Was wirst du machen, wenn du nichts mehr zu jammern hast? Was wirst du machen, wenn Angst verschwunden ist? Was wirst du machen, wenn es keine starken Schmerzen mehr gibt? Keine Krankenhäuser, keine Gefängnisse, keine Polizei, keine Soldaten, keine Festung, keine Zäune, keine Uniformen, wenn jedes Herz durchsichtig ist, und gesehen wird, dass sich Herzen vermischen, und schließlich nur noch Oneness existiert. Wer ist da, um Oneness zu schützen, das kein Schützen braucht, wenn alle wissen, dass sie Eins sind? Allen Schwierigkeiten wird begegnet werden. Liebe wird dem vorgebeugt haben. Schwierigkeiten werden die einzige unmögliche Sache auf der Erde sein. Sie werden nirgends gefunden werden. Bald wird die Vorstellung von Schwierigkeiten nachlassen. Sie werden nicht einmal mehr im Gedächtnis sein. Nur Freude wird überleben.
Du wirst von einem solchen Glanz erfüllt sein. Die Welt wird glanzvoll sein, und alles darin wird glanzvoll sein. Kummer wird nicht mehr existieren, weil du wissen wirst, dass du schon im Himmel bist, und dass du ihn überall mit dir mitnehmen kannst. Du wirst den Himmel gründlich kennen. Du wirst Mich als Teil von dir gründlich kennen. Du wirst den Gott in allem/n kennen. Und du wirst wissen, dass jeder und alles Gott ist, weil du den Gott innerhalb allem/n sehen wirst. Es wird keine Naht zwischen dem Gott innerhalb dir und dem Gottes innerhalb eines anderen geben. Gott wird Gott sein. Sonne wird Licht sein, und du wirst dich im Licht Gottes wissentlich aalen.
HEAVENLETTER #1894 – 28.1.2006 – Be Happy
Sei froh
Gott redete …
Was hindert dich, froh zu sein? Vielleicht hast du eine Liste von einhundert Sachen. Was immer sie sind, egal wie groß oder wie klein, steige über sie hinweg. Sie sind wie kleine Ameisen oder summende Bienen. Sie sind nicht vorgesehen dafür, dich am Glück zu hindern.
Denke daran, Hindernisse erhöhen die Unebenheiten. Sie verlangsamen dich eine kleine Weile, aber sie halten dich bestimmt nicht an. Du setzt dein Gehen fort. Du hupst sie nicht an. Du hältst deine Faust nicht gegen sie hoch. Sie sind nur Rüttelschwellen. Sie sind nicht da um dich zu ärgern. Du wusstest, es würde irgendwo Rüttelschwellen am Weg geben. Sie wurden nicht nur für dich dort gesetzt. Sie waren dort und du stießst zufällig auf sie. Jetzt überwindest du sie.
Und du gestattest es einem Brief in der Post, dich durcheinander zu bringen, oder ein Bankausgleich ist schief gegangen, oder es geht um einen Seitenblick eines Fremden, oder um einen hinunter gefallenen Löffel. Du machst diese Sachen zu Verletzungen von Peitschenschlägen und beschuldigst sie für deinen Zustand. Sage Mir nicht, dass du das nicht tust.
Nichts von dort ist verantwortlich für dich. Dein Widerwillen, los zu lassen, behindert dich. Nichts von dort macht irgendetwas. Das, was sich abspielt, verleiht dir vielleicht eine Pause, aber für wie viel und für wie lange, dafür bist du verantwortlich.
Du gehst gedanklich immer wieder über etwas, was dir jemand gesagt hat, und wie sie die Dinge anstellen. Ist es für dein Leben so wichtig, dass du diesen Ärger bei dir halten musst? Was immer das Vergehen, es ist nicht deine Mutter, dass du es dir zu Herzen nehmen müsstest. Du bist ein freier Agent, du kannst dich jetzt im Augenblick mit der Welt beschäftigen, so wie du es willst.
Es sind nicht die Störungen im Leben, die dich verlangsamen. Es ist der Vorrang, den du ihnen in deinem Leben einräumst, der dich verlangsamt. Morgen und den nächsten Tag wird etwas anderes an ihrer Stelle stehen. Die Ereignisse im Leben bereiten dir den Ärger nicht. Dein sich wiederholendes Denken ärgert dich. Du ärgerst dich selbst.
Welche Ketten auch immer die Welt dir anzieht, du könntest sie sprengen. Wenn Blasen platzten, könnten das die unnachgiebigen Gedanken nicht auch, die dich konsumieren? Wer sagte, dass die Bürden der Welt dich am Boden festheften müssen?
Der Zwang, den die Welt dir aufdrückt, ist in deinem Verstand. Hebe deinen Geist höher, und du wirst dich über den Stacheldraht erheben. Nur dein Verstand macht dich zum Häftling, Geliebte. Auch wenn du hinter Gittern bist, ist es dein Geist, der dich inhaftiert. Nichts anderes vermag das. Ach, Ich bemerke, dass du die Lippen kräuselst, während Ich das sage. Du sagst zu Mir: „Wie kannst Du erwarten, dass ich froh bin, unterdessen die Dinge so und so liegen?“
Meine Antwort heißt – die Herrschaft der äußeren Begebnisse zu beenden. Du bist nicht ein Günstling der Welt. Du bist nicht dazu da, in ihrer Gewalt zu sein. Du bist ein eigenständiges Wesen, und deine Mission lautet, über die Dringlichkeiten der Welt hinweg zu steigen. Die Welt ist erbarmungslos in ihren Forderungen an dich, allein, es ist deine Denkweise, die dich gebunden hält.
Dein Körper und die ganzen ärztlichen Untersuchungen sind gut für die Gesundheit deines Verstandes und deines Herzen. Sogar unter äußersten Bedingungen ist dein Herz zu Freude fähig. Du glaubst, dass das zu hart ist, wenn nicht gar unmöglich, weil du daran gewöhnt bist zu glauben, dass bestimmte Bedingungen für dich zu existieren haben um froh zu sein. Nichts muss für dich existieren, um froh zu sein. Du existierst für dich, um froh zu sein. Hole dir die Souveränität über deine eigenen Gedanken. Werde in deinem Herzen nachgiebig gegenüber Freude.
Wie immer deine Situation ist, wo immer du bist, es ist Glück innerhalb deiner Reichweite. Lade das Glück zu dir ein. Lasse die Hindernisse ihren Lauf nehmen, derweil du dir dein Geburtsrecht des Glückes wählst. Geliebte, wähle.
HEAVENLETTER # 1895 – 29.1.2006 – All the Past
All die Vergangenheit
Gott redete …
Geliebte, wirst du das Vergangene ein für alle mal gehen lassen? Alles, was gesagt und gemacht wurde, und alles, was nicht gesagt und nicht erledigt wurde, sind Ketten um deine Knöchel. Du kannst es nicht ungeschehen machen und du kannst es nicht übergehen. Du kannst nicht ein Wort umschreiben, was in der Vergangenheit geschrieben wurde. Du kannst dich nicht in diesen dünnen Moment nicht-existenter Zeit zurückbegeben und Korrekturen anbringen. Du kannst nicht ein Karat einsetzen, es markieren und eine Phrase einfügen. Du kannst die Vergangenheit nicht verändern, weil sie nicht mehr ist. Sie war nie wirklich. Sie war so etwas wie eine Fiktion, in der du für eine Weile lebtest.
So verbeuge dich vor der Vergangenheit. Winke ihr Auf Wiedersehen zu. Segne sie, denn sie leistete ihren Beitrag. Jedes begangene Unrecht oder jedes ausgelassenes Gute ist nur eine Niederschrift auf dem Rand von einer Seite deines Lebens, oder eine ausgerissene Seite oder eine übersprungene Seite. Lasse die Verdienste und Tadel los, die du dir überträgst. Du warst unerfahren, und jetzt bist du weiser. Dann sei weiser. Wisse es besser, als die Vergangenheit auszugraben und zu phantasieren, du erlebest sie noch einmal.
Sage auf Wiedersehen zu ihr und deinen Gefühlen dazu. Lasse die Gegenwart von der Vergangenheit frei. Lasse sie gehen. Die ganze Vergangenheit war etwas, was du dir vorstelltest. Sie existiert jetzt nicht. Sie existierte auch damals nicht wirklich. Ach, ja, dieses und jenes kann dokumentiert werden, aber es ist inzwischen alles vom Wind erhascht und weggefegt, und doch willst du immer noch die Vergangenheit bewohnen. Du denkst darüber nach, als ob es das Boot ist, auf dem du jetzt am Segeln bist.
Jetzt bist du in frischen Wassern. Deine Spiegelung in den Wassern ist jetzt verschieden von dem, was sie früher war. Die ganze Vergangenheit ist nur ein Gedanke. Wirklich nur ein Gedanke – das ist alles, was sie je war. Du, die so viele Sachen im täglichen Leben vergisst, kannst auf die Vergangenheit nicht verzichten? Sie ist ein altes Kanu. Sie war gut, während sie dauerte, oder, sie war schlimm, während sie anhielt, wiewohl, die Vergangenheit hat jetzt nicht anzuhalten.
Du hast deine Babykleidung ausgezogen. Du hast dein Schulballkleid weggehängt und deine Sporttrophäen da belassen. In welchem Wandschrank deines Geistes haben jene jetzt zu existieren?
Du bist fähig, dieses stromlinienförmige Auto, das du einmal fuhrst, los zu lassen. Du weißt nicht, wo es jetzt ist, oder ob es immer noch irgendwo existiert. Und doch lagerst du es in der Garage deines Verstandes. Es nimmt zu viel Raum ein. Es übernimmt dich.
Gedanken an die Vergangenheit machen dich sie traurig und wehmütig, bös und verlassen und nostalgisch. Du bist jetzt nostalgisch gegenüber der Vergangenheit, von der du dich nicht zu ihrer Zeit getrennt hast. Und jetzt hast du die Vergangenheit in ein Glas eingeschlossen, machst eine Art von Museum davon. Wann entschiedest du dich, ein Präparator der Vergangenheit zu sein?
Setze deine Gedankensperre an die Vergangenheit auf ein Floß. Setze eine weiße Fahne darauf, und lasse das Floß von den Rohrkolben deines Verstandes wegtreiben. Das Floß diente dir ein Mal. Es diente dir zweimal. Aber es dient dir nicht mehr.
An der Vergangenheit festhaltend servierst du dir altes Essen. Du sehnst dich nach der Vergangenheit und du verzweifelst daran. Du sagst, dass es deine Jugend ist. Du sagst, dass sie kostbar war. Lass dir dich kostbar sein. Lass den Menschen, den du bist, dir jetzt kostbar sein. In der Vergangenheit verloren verlässt du dich.
Du bist dein eigenes Kind, für das du jetzt sorgst. Egal wie alt du bist, dies ist jetzt deine Jugend. Straßen, die du gegangen bist, und Brücken, über die du gelaufen bist, sind durch andere Straßen und Brücken vor dir ersetzt worden. Du kannst nicht gleichzeitig vor- und rückwärts gehen.
Lasse deinen alten Proviantbeutel und setz dich jetzt zu einem Picknickkorb hin.
HEAVENLETTER # 1896 – 30.1.2006 – Ring the Bell
Läute die Glocke
Gott redete …
Leben ist, wie du weißt, nicht vernünftig, und du auch nicht, Geliebte.
Zu oft versteckst du dich vor dem Leben. Du läufst davor weg auf Myriaden verschiedener Arten. Du verkleidest das Leben in dir selbst. Du begibst dich in eine Drehleier der Aktivität hinein und bleibst dem Leben fern. Du gehst weit, um Leben zu meiden. Du bemühst dich, ihm zu entkommen. Weder die Achterbahn noch die Rutschbahn ist Leben. Aktivität ist nicht Leben. Vortäuschung ist nicht Leben. Vermeidung des Lebens ist nicht Leben.
Kremple deine Ärmel hoch und steige ins Leben ein. Tanze nicht auf Zehenspitzen darin herum. Stottere nicht oder bedecke dein Gesicht nicht. Gehe zum Brunnen und trinke. Gehe zum Marktplatz und zeige deine Waren. Lasse den heutigen Tag Versammlungsstelle der Herzen sein. Lasse dein Herz der Maibaum sein.
Überflügle dich nicht mehr mit wilder Aktivität noch mit dem Umgehen von Leben. Bleibe dem Leben nicht fern.
Dies ist dein Leben, über das Wir reden. Lebe es alsdann. Gehe in sein Zentrum hinein. Das Zentrum des Lebens ist Liebe. Zu oft hast du dich von Liebe getrennt. Du hast sie sogar denunziert. Du hast dich stattdessen mit Ersatz zufrieden gegeben.
Das Ablassen von Ersatz ist nicht Abtrennung. Ist nicht eine ganze Menge von deinem Leben für Ersatz oder für Trennen ausgegeben worden? Ziehen und Schieben ist nicht das, für das dein Leben eingesetzt werden sollte.
Liebe hat oft Halten oder Vorenthaltung bedeutet, Anziehung oder Wegwerfen vielleicht, oder Beiseitewerfen. Befestige nicht, noch wirf weg. Gib stattdessen frei. Freie Liebe. Gib sie weg. Du kannst dir keine Grenzen an Liebe setzen. Du kannst sie nicht beschränken, denn sonst liebst du nicht mehr. Liebe ist keine Kontrolle. Du kannst überdies nicht von Liebe weggehen und sie hinter dir im Staub lassen.
Mache keine falsche Frontlinie in deinem Herzen. Du hast vorgegeben, dein Herz sei ein Blumengarten, desgleichen, du hast vorgegeben, dein Herz sei ein Ödland. Du hast Zäune um dein Herz gebaut und geglaubt, dass du es schützt. Wovor willst du es schützen, es sei denn vor dem Leben.
Zuvörderst bist du nicht imstande, dich vor dem Leben zu schützen. Du kannst dich nicht in der Ecke davor verstecken. Du kannst dich nicht in den Massen verstecken. Dein Herz schützen – ist eine rückständige Bewegung. Es ist ein Abzug von Leben.
Ein großes Geheimnis im Leben ist, ehrlich gewesen zu sein. Vor allem, lasse dein Herz ehrlich sein. Und sei mit deinem Herzen ehrlich. Tanze nicht um dich, boxe nicht mit dir, indem du vorgibst, dass du kühl bist, selbstzufrieden, oder indem du vorgibst, dass du heiß und böse bist. Sogar Ärger ist eine Vertuschung, Geliebte. Er führt Krieg in deinem Herzen. Er schlägt dein Herz in Unterwerfung.
Du magst ja meinen, dass Ärger „es“ herauslässt, allein, Ärger behält „es“ ebenso drinnen. Du hättest lieber Ärger eher als der Liebe den Hof zu machen. Es hat so zu sein, dass du bei der Wahl Ärger der Liebe vorgezogen hast. Du sagst, dass du lieben würdest, wenn nicht dieses und jenes wäre, und deshalb verbarrikadierst du dein Herz mit einer Aufsummierung von Negativität, die du Ärger nennst. Ärger ist dein Recht, sagst du. Geliebte, Liebe ist dein Recht.
Abwesenheit von Ärger ist indes nicht Liebe. Einzig Liebe ist Liebe. Liebe schaltet sich intensiv ein. Sie trennt nicht. Was immer in der äußeren Welt vor sich geht, befreie dein Herz. Befreie es von Ärger. Befreie es von Isoliertheit. Dein Herz ist kein wildes Tier, das in einen Käfig gesperrt werden sollte. Beschränke deine Liebe nicht. Gib deiner Liebe den Weg, den du mit Ärger gingst.
Du solltest dem Leben dienen. Du solltest dir dienen, nicht „miss-dienen“.
Komm jetzt, komme aus deinem Kreuzgang heraus und ebenso aus dem Boxring heraus. Läute jetzt die Glocke des Lebens.
HEAVENLETTER # 1897 – 31.1.2006 – And Now You Rise
Und jetzt steigst du auf
Gott redete …
Zuversicht ist kein Bluff. Zuversicht ist eine stille Zusicherung, dass du zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle bist. Du bist kein uneingeladener Gast im Leben. Du bist hierher geladen worden, und du hast angenommen. Du hast jedes Recht, deinen Raum einzunehmen, und alle anderen machen es ebenso.
Alle sind eingeladene Gäste.
Wie immer du gekleidet bist, wo immer du lebst, welchen Job du auch immer einnimmst, dein Platz im Leben auf der Erde ist für dich reserviert worden. Und nach wohin du dich im nächsten Moment bewegst, auch dieser Platz ist für dich reserviert worden. Du bist frei, irgendeinen Raum einzunehmen, den du einnimmst, und du bist frei, dich zu bewegen. Du bist ein freier Agent auf der Erde.
Die Erde begrüßt dich. Was immer die Welt von dir denkt, ist irrelevant. Mutter Erde heißt dich willkommen. Mutter Gott und Vater Gott gaben dir die Fahrkarte für die Erde. Du bist von oben geschickt worden. Das ist alles, was du wissen musst. Wenn du das weißt, wie kannst du dann weniger als selbstsicher sein?
Strebe danach, so würdig zu sein, wie du erkennst, dass du es bist. Du hast vielleicht noch nicht den Gipfel des Berges erreicht, und bist nach wie vor am Klettern. Du bist auf Kurs. Du bist ein würdiger Bergsteiger. Du musst die Spitze nicht erreichen, um würdig zu sein.
Dies ist eine schöne Sache, deinen Wert anzunehmen. Wenn du deinen Wert annimmst, schier dann kannst du den Wert von anderen annehmen. Zweifel verlässt das Schiff. Sicherheit ebenfalls.
Du bist würdig. Ich setzte dein Leben darauf, dass du wert bist, auf der Erde und Meinen Willen zu leben. Ich setzte dich auf diese Straße, und jetzt finde deinen Weg, und jetzt gehe voran.
In der Vergangenheit hast du dich in Bezug auf einen Moment für würdig oder für unwürdig beurteilt, und du gehst vor- und rückwärts. Allein, Wert ist keine Frage einer Bemessung. Er ist eine Frage der Entgegennahme. Ich sage, dass du würdig bist. Verschwende deine Zeit nicht mit Darüber-Diskutieren. Das ist das Argumentieren eines Narren. Natürlich ist gar ein Narr in Hinsicht auf die Welt allezeit wertvoll für Mich.
Es gibt kein Entfliehen aus der Gegebenheit, dass ihr alle Kinder Gottes seid, die von Mir ernannt werden, die von Mir auf ein Abenteuer auf die Erde geführt werden. Ich „knallte“ dich hinunter auf die Erde. Und jetzt steigst du auf. Du hast die Zuversicht, dass ein Luftballon steigen wird. Habe dieses gleiche Vertrauen in dich. Nur, sei dir darüber im Klaren, dass du dich erhebst und dass du die ganze Welt mit dir nimmst.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Erde im Weltraum treibt. Lasse es bekannt werden, dass du desgleichen im Weltraum bist, und dass du dich erhebst. Deine Füße sind vielleicht „angehängt“, aber das bedeutet nicht, dass du es bist. Geliebte, du bist über allen Grenzen. Wirst du Vertrauen haben in Mich und in das, was Ich sage? Es ist nicht zu beweisen, dass du es brauchst. Es ist Annehmen.
Ihr seid alle ausgewählt, Meine Arbeit auf der Erde zu machen. Meine Arbeit ist Mein Wille. Und Mein Wille wird getan.
Wenn du dich für einen Teilzeitangestellten im Dienste Gottes hältst, ernenne dich jetzt für ganztägig. Gib dir eine Gehaltserhöhung. Du hast schon Meine Erlaubnis. Welche andere Erlaubnis könntest du etwa noch nötig haben? Nur deine eigene. Nur deine eigene.
Wirst du dir heute an diesem Morgen, in diesem Moment die Erlaubnis erteilen, aufzusteigen? Es gibt keine Macht auf der Erde, die dich zurückhalten kann. Nur die Macht deines eigenen Verstandes, und der ist tatsächlich mächtig. Egal aus welchem Aschenhaufen, den du dir vorstellst, du bist, egal unter welchem Pilz du dich versteckt hast, du bist Mein verkündeter und wahrer Erbe. Ich vermachte dir die Welt. Ich vermachte dir die Sonne und den Mond und alle innewohnenden Sterne und die Meere und die Küsten und den Boden, auf dem du dich ergehst.
Ich gab nicht einigem etwas und anderen nichts. Ich gab allen.
Und ich gab dazu jedem Meinen Willen, damit du es machen kannst, wo du stehst, wie immer du aussiehst, was immer du von dir denkst – Du bist Meine Auserwählte. Du hast Wunder zu vollbringen. Das erste Wunder für dich ist, als erstes die Zuversicht wiederzuerlangen, die du verloren hast. Zuversicht wird von Liebe getragen, Geliebte, und du bist Meine eigene wahre Liebe. Dein Schritt darf selbstsicher sein.
HEAVENLETTER # 1898 – 1.2.2006 – Drawing Pictures
Bilder zeichnen
Gott redete …
Wie werde Ich dich heute inspirieren?
Ich glaube, dass ich dich bitten werde, dich selbst zu inspirieren. Ja, erhebe deine Gedanken wie glänzende Gläser für einen Toast.
Hole den Trübsinn aus deinen Gedanken heraus. Worüber dachtest du eben nach? Über Schwierigkeiten nehme Ich an. Gedanken über Schwierigkeiten sind Gedanken mit niedriger Vibration. Denke stattdessen über deine Wünsche nach. Denke über deine Wünsche nach, wie sie erfüllt und wie sie aussehen werden, und wie du sie genießen wirst, wenn sie vollständig erledigt sind. Erfülle in diesem Moment deine Wünsche durch das Nachdenken über sie und das, wie sie sein werden, wenn sie bei deiner Tür in ganzer Fülle erscheinen, oder wie Lilien in deinem Garten blühen.
Gedanken über Schwierigkeiten halten dich da, wo du bist. Sie halten dich im Winter. Solche Gedanken sind wie ein Eintopfgericht auf dem Herd, das du immerzu umrührst, wohingegen erfüllte Wünsche das dampfende Eintopfgericht vom Herd nehmen und in schönen Schüsseln servieren. Feiere deine Wünsche, Geliebte.
Wenn eine Beziehung schief geht, kümmere dich zu keiner Zeit, wie missgestaltet sie ist. Denke dir den Weg, wie du sie dir erträumst. Auf diese Weise kommst du deinem Traum näher. Bringe deine Gedanken dahin, wie du dein Leben haben willst, anstatt deine wiederkehrenden Gedanken herauszuholen, die dir kein Glück bringen. Du hast genug Puzzles durchgearbeitet.
Wenn du ein Bild auf Papier zeichnest, hast du eine Zeichnung. Bis du sie zeichnest, hast du keine Zeichnung. Zeichne deine Bilder in dein Herz, und du wirst einen qualvollen Pfad überspringen. Du musst diese Gasse nicht wieder hinuntergehen.
Lasst uns sagen , da ist ein schöner Laden, bei dem du Einkaufen gehen willst. Wenn du weiterhin links abbiegst, wirst du ihn nicht finden. Und doch biegst du weiterhin links ab. Ich trage dir auf, jetzt deine Gedanken nach rechts zu drehen. Deine Schritte werden folgen. Fange an, den schönen Laden zu sehen, den du dir dafür aussiehst, und er wird sich präsentieren.
Du sagst vielleicht, dass das wie das Denken an eine Oase in der Wüste ist, die bloß eine Fata Morgana ist. Geliebte, das ist genau Mein Punkt sind. Genieße diese Fata Morgana. Denke eher als an den Durst an die Oase. Die wirkliche Oase wird auftauchen. Du wirst sie zu dir her gerufen haben.
Rufe die Oase zu dir.
Wünsche das, was du willst. Zeichne das, was du willst. Du skizzierst dein Leben im Voraus. Wisse deinen Bestimmungsort. Bevor du eine Reise zu den Bermudas machst, schaust du dir Bilder von den Bermudas an. Du machst die Bermudas reell, bevor du dort ankommst. Du genießt es. Du siehst das blaue Wasser. Du empfindest den Sand unter deinen Füßen. Du spürst die Wärme der Sonne. Du hörst die Wellen sich brechen. Die nächste Sache, die du erlebst, ist, dass deine Füße echt auf richtig sandigem Strand gehen.
Stelle dir die Beziehung vor, die du willst. Decke den Tisch dafür. Benutze dein gutes Porzellan und deine Kristallgläser. Warum nicht? Dies ist dein Traum. Dies ist deine Verwirklichung der Wünsche. Mache deine Träume zu einem Mittelstück deines Tisches.
Wohin deine Füße schon gereist sind, ist wohlbekannt. Jetzt bereist du zuerst andere Pfade in deinem Verstand. Deine Träume sind deine Karte, wohin du gehen willst.
Sowie eine Beziehung als Bild in deinen Gedanken zugegen ist, stelle dir vor – statt Änderungen in deinem Gegenüber -, wie schön du sein wirst, welche Geduld du haben wirst, welch ein Glanz sich auf deinem Gesicht einstellen wird. Stelle dir die Freude vor, die du schenken wirst. Stelle dir das Verteilen von Freude vor. Stelle dir vor, wie du die andere Person zum Tanz einlädst. Und so werdet ihr Freunde sein, die einen herrlichen Tanz tanzen.
HEAVENLETTER # 1899 – 2.2.2006 – The Apple oft Tree of Life
Der Apfel des Lebensbaumes
Gott redete …
Erinnere dich daran, deine Augen nach oben zu richten und so dein Leben nach oben zu lenken. Dein Leben ist deine Einstellung zu ihm. Leben erscheint in Gestalten, und es ist an dir, es zu entlarven. Lüfte den Schleier, der das Gesicht deines Lebens bedeckt hat. Dein Leben ist viel mehr als seine Gestalt.
Dein Leben, wie du es auswertest, ist wie Furnier auf einem Holztisch. Du siehst eine dünne Schicht Holz, doch der wirkliche Tisch, der die Oberfläche hält, ist darunter. Wenn es zum Leben erwacht, ist der am hellsten scheinende Teil die Unterlage.
Oder sieh das Leben wie einen Tisch, der in Mosaik gekachelt ist. So viele Farben, solch eine komplizierte Verwicklung des Designs, so viele dargelegte Stücke. Du kannst die einzelnen Stücke sehen. Du kannst feststecken darin, sie anzuschauen Du kannst zudem das ganze Design sehen. Es braucht einen kleinen Abstand, um die gesamte Anordnung zu sehen. Deine Augen haben auf eine geänderte Art scharf zu sehen.
Also lasse – was das Leben betrifft – deinen Verstand förderlich sein, dass du dich anders fokussierst. Lasse deinen Verstand wie die Sonne werden, die über den Horizont heraufkommt. Vergrößere deinen Horizont durch höher steigen. Sieh die ganze Lage des Landes.
Die Entfernung, die du brauchst, um zu sehen, bringt dich dem Kern des Lebens näher. Du kannst einen Apfel anschauen. Du kannst den Apfel essen. Der Apfel ist die Frucht des ganzen Baumes. Der Baum existiert so wie der Apfel. Du kannst am Baum hochklettern. Deine Augen können sich an allen Äpfeln des Baumes laben. Besteige den Baum, und du wirst den ganzen Obstgarten sehen. Der Obstgarten ist deiner.
Der Apfel ist der Höhepunkt des Baumes. Der Baum ist für den Apfel, damit er darauf wächst. Wir könnten sagen, dass du der Apfel des Baumes des Lebens bist. Du bist im Leben, um zu wachsen. Du wächst an Verständnis. Deine Wahrnehmung wächst. Deine Wahrnehmung festigt weitaus mehr Stücke. Du räumst nicht die Teilchen vom Tisch um. Du räumst deine Wahrnehmung um.
Wie auch immer deine Ansicht über das Leben gewesen ist, es gibt eine weitere Sichtweise.
Wenn du dich froh fühlst, hast du einen Standpunkt vertreten. Vielleicht erhieltst du ein großes Geschenk. Du bist glücklich, weil du das Geschenk magst, das dir gegeben wurde. Es ist vielleicht sogar eine Überraschung gewesen. Es ließ deine Augen leuchten. Du magst sagen, dass das Geschenk selbst dich froh machte, doch es muss ein Strom innerhalb dir sein, von dem das Glück her kommt. Dieser Strom ist immer dort. Er steht dir immer zur Verfügung. Du brauchst nur von ihm Gebrauch zu machen.
Du erhältst vielleicht ein weiteres Geschenk, das dich enttäuscht. Du nennst es eventuell nicht einmal ein Geschenk. Dieses Geschenk oder die Ermangelung eines Geschenks machst du zu einem „Angreifer“ und das lässt dich unglücklich sein.
Glück ist kein Furnier, Geliebte. Warte nicht auf Glück, das dir gegeben werden soll. Tauche deine Suppenkelle in den Strom des Glückes ein, das deines ist. Es gibt nicht zwei Ströme, die innerhalb dir laufen. Du hast keinen Strom des Unglückes inwendig in dir. Du hast unglückliche Gedanken über dein Leben.
Du glaubst, das Leben habe genau so zu sein, wie du es willst, damit du glücklich bist. Bei weitem nicht. Abhängigkeit von äußeren Ereignissen wird ausschließlich ein kurzfristiges Glück garantieren. Indes, der Strom, der innerhalb von dir läuft, ist langlebig. Es ist ein ewiger Strom, in den du eintauchst. Tauche länger hinein. Verschütte die Wasser des Glückes um dich. Lasse diesen Strom inwendig in dir sich aufwärts erheben. Lasse diesen Strom wie Gelächter aufsprudeln. Lasse diesen Strom dich überholen. Wellen des Glückes bilden sich, dieser innere Strom wird in seinem Gefolge die Oberflächen wahrgenommenen Unglückes wegspülen.
Hast du nicht genug Unglück gehabt? Hast du Unglück bei dir zu behalten? Wenn du es nicht willst, warum hältst du es dann fest. Willst du es vor Glück wählen?
HEAVENLETTER #1900 – 3.2.2006 – Be That Which You Seek
SEI DAS, WORAUF DU AUS BIST
Gott redete …
Als die boshafte Stiefmutter fragte: „Wer ist die Schönste im Land?“, weihte sie sich selbst mit ihrer Frage dem Untergang. Sie stellte eine Frage, die ihr garantiert Übles einbringen wird. Geliebte, seht euch vor, eines vor allen anderen auszusuchen. Es gibt keine Schönste. Es gibt viele Schöne. Es gibt Schönheit.
Schaut euch nicht einmal nach dem besten Apfel um, denn indem ihr ihn aussucht und auswählt, werft ihr Äpfel hin und her. Einmal aufgegessen, habt ihr eure Suche nochmals zu eröffnen. Genießt den Apfel, der vor euch liegt.
Schaut auch gar nicht nach dem schönsten Sonnenuntergang in der Welt. Genießt Sonnenuntergänge.
Schaut nicht nach dem Klügsten, dem Größten, dem Kleinsten, dem Nächsten, dem weitest Entfernten, dem Reichsten, dem Glänzendsten. Seht euch nicht um, um die Dinge auseinander zu legen. Schaut euch stattdessen nach dem Einssein um. Einigt lieber, als aufzutrennen.
Falls ihr Superlative wählen müsst, habt eure Antwort parat. Was ist der schönste Tag in eurem Leben? Antwort: „Heute.“ Wo hat die schönste Liebe ihren Sitz? Deine Antwort: „In meinem Herzen.“ Wo wird der größte Reichtum des Universums verwahrt? „Im gleichen Herzen.“ Wie heißt deine größte Zwecksetzung? „Liebe.“ Welcher ist dein einziger Zweck? „Die Liebe.“
Hier dein Gebet:
„Hilf mir, der Liebe Platz zu machen, Gott, Du gabst der Welt die Sonne und den Himmel. Hilf mir, Liebe ebenso großartig auszureichen. Hilf mir, ohne Ausnahme zu lieben. Hilf mir, mich in das Universum und in Jeden in ihm zu verlieben. Hilf mir, in den Fußstapfen der Liebe zu bleiben. Hilf mir, Türen für alle zu öffnen. Hilf mir, Alle in meinem Herzen in Empfang zu nehmen, die sich wünschen einzutreten. Lasse mein Herz herausgehen und ebenso all Jene segnen, die die Wahl treffen, nicht hereinzukommen. Hilf mir, auf der Erde keine Irregehenden zuzulassen. Hilf mir, in alle Augen zu sehen und mich selbst, Dein Selbst, O Gott, zu sehen. Hilf mir, die Erde mit Liebe zu kehren. Hilf mir, das Leben durch die Augen der Liebe zu sehen. Lasse mich dem Universum Mutter, Vater sein. Lasse mich jede Ecke der Welt hegen.
Die Erde ist mein. Alle Völker in ihr sind mein. Jedes Land ist mein. Alle sind in meinen Augen gleichermaßen reich. Alle sind schön. Im dunkelsten Winkel sehe ich Schönheit. Ich bin gewillt, Schönheit zu sehen. Ich weiß, Du hast sie überall für mich hinterlassen.
Selbst ins düsterste Herz möchte ich Liebe hineinscheinen. Gott, ich möchte all das sein, Du meinem Wunsch gemäß sein mögest. Ich möchte Ja sagen. Ich werde die Augen auskehren. Ich möchte Staub in Liebe umwandeln. Ich möchte Liebe auf die Erde regnen lassen. Ich möchte von jedem Baumwipfel Liebe heruntergießen. Ich möchte das sein, worauf ich aus bin.
Ich möchte nicht mehr länger auf Geschenke von Dir warten. Ich möchte Dein Geschenk sein. Ich werde das Geschenk sein, das Du gibst. Ich, ein Geschenk, möchte jeden Stein umdrehen, und darunter werde ich einen Schatz finden.
Es wird keine Waisen geben, denn alle sind mein.
Es wird für niemanden eine Gefahr geben, denn meine Liebe wird die Angst beiseite schieben.
Es wird keinen Hungrigen geben, denn ich werde die Nahrung Deiner Liebe und die Nahrung meiner Gedanken über das gesamte Universum verstreuen. Ich werde, so weit ich es kann, kolossale Liebe und Weisheit zum Himmel hoch werfen, und sie werden vom Wind fortgetragen und in weit entfernten Ländern niedergehen. Was ich hochgeworfen habe, wird wie Nebel aufsteigen und zu mir zurückgetragen werden, und ich werde es ein weiteres Mal hinauf stoßen. Ich werde mit der Liebe Federball spielen. Ich werde ein toller Spieler sein, der andere großartige Spieler auf dem Spielplatz der Erde aufbaut.
Es wird keinen Erfolg geben, der nicht der meine sein wird, denn ich werde vom Erfolg eines Jeden Freude ernten.“
HEAVENLETTER #1901 – 4.2.2006 – The Created Universe
DAS ERSCHAFFENE UNIVERSUM
Gott redete …
Mein Gebet für dich lautet, dass du deine Augen hebst und siehst. Sieh dir an, woher du kommst und wovon du nie weggegangen bist. Falls du nicht sehen kannst, dann fühle intuitiv. Erfasse intuitiv all das, was dir lieb ist. Hebe deine Gedanken zum Himmel. Ergib dich dem Himmel. Auf diese Weise ist er zu fassen zu bekommen.
Gebt nach, Geliebte. Ihr seid ein heiliges Kind Gottes. Ihr habt euch aus Meinem Herzen und Gedanken erhoben. Ihr erschuft euch selbst im Nu. Ihr nahmt an der Schöpfung teil. Ihr wart in Meinem Herzen und Gedanken genau in dem Augenblick, in dem das Universum erschaffen wurde. Die mannigfaltige Welt ist desgleichen eure Schöpfung, Geliebte.
Wir schauten durch die gleichen Linsen. Wir sahen gemeinsam die Schönheit und die Pracht. Das war durch Unsere Augen vollkommen. Wir warfen goldene Münzen, und sie landeten alle mit der Vorderseite nach oben. Bäume entsprangen. Blumen blühten auf. Früchte reiften. Was Wir erschufen, erschafft sich nach wie vor selbst. Die Welt erfrischt sich selbst. Euer Herz erneuert sie.
Falls dein Herz mit durcheinander wirbelndem Staub bewölkt war, so reibe deine Augen und sieh neu. Sieh wieder. Sieh wie aus dem alten Stand, als du und Ich als Eins vertraut waren, dass Wir in Einssein dastanden und ein 3-D-Bild für Uns Selbst vor uns hin warfen, und dass wir sahen, dass es gut war. Es gibt Angelegenheiten, über die du deinen Sinn zu ändern hast, die Schönheit der Schöpfung allerdings ist nicht eine unter ihnen. Weite ist wahr. Du bist ein Glied der Weite. Du bist ein Insider. Behaftet mit Wahrheit.
Sofern das, was du siehst, weniger als schön ist, so nimm deine kurzsichtige Brille ab und setze dir eine weitsichtige Brille auf. Was gelangt, im Grunde genommen, zur Änderung außer dein Sehen? Du bist der Seh-er. Du bist Derjenige, Der sieht. Schau, sieh und fange die Schönheit ein, so als würdest du das bei dem Essen mit der Gabel tun. Halte fest, was du siehst. Sauge es hinein. Behalte es bei dir, diese Schönheit und Herrlichkeit der Weite. Die Weite rührt inwendig in dir.
Wohin ist dein Herz nicht auf der Reise? Dein Herz ist wie ein Kartenstapel, der ausgebreitet wurde. der ganze Stapel ist für dich da, damit du mit ihm spielst. Lasse dein Herz die Karten, die es spielt, herauslesen. Lasse die Welt gemäß den Karten deines Herzens, die du spielst, sich selbst öffnen. Das Leben fällt inwendig in dir ein. Du hältst den Stapel des Lebens in deinem Herzen.
Andere spielen deren Herzen.
Das Leben ist übereinstimmend und nicht-übereinstimmend. Es gibt da Zaunpfähle, und es gibt da Raum zwischen den Pfosten. Es gibt mehr, als das bloße Auge zu sehen vermag.
Und demnach musst du mit deinem Herzen sehen. Halte an der ursprünglichen Konzeption einer erschaffenen Welt fest. Auch dann, falls du der einzige bist, halte an Meinem Traum fest. Lasse ihn nie aus deiner Sicht. Mache Meine Sicht zu der deinen. Stelle deine Sicht instand. Erziele eine Aussicht. Rekapituliere die Welt. Sie ist im Grunde genommen Unsere Schöpfung.
Du kannst einen Raum mittels deiner Willensäußerung zu deiner eigenen Entscheidung neu dekorieren. Wenn du einem Haus zu einem besseren Aussehen verhelfen kannst, wieso nicht der Welt? Doch zunächst erfolgte das Neumodellieren in deinem Geist. Von deinem Herzen zu deinem Geist. Lasse deinen Geist gemäß der Vollheit deines Herzens achtsam sein.
Vielleicht ist der Glaube an die Schönheit und Güte des Universums nichts mehr als ein Bild, das dein Herz gemalt hat. Das Bild ist die Realität. Hinter der beschmierten Farbe und den eingewohnten Mauern in deinem Haus sahst du dessen feine Linien. Du sahst es wieder in seine originale Schönheit instand gesetzt. In dem Augenblick, als du sahst, begann die Instandsetzung.
Manchmal ist es leichter, das Haus eines anderen Menschen instand zu setzen, als dein eigenes. Wenn du so möchtest, so betrachte also die Welt als Mein Haus, und dass du die Instandsetzung für Mich betreibst.
HEAVENLETTER #1902 – 5.2.2006 – A Remembered Love
Erinnerung an eine Liebe
Gott redete …
Wenn Traurigkeit dich einholt, lasse sie. Du magst kein Lebewohl. Genau so wie Leben aus Grüßen besteht, besteht es auch aus Lebewohl. Die Vergangenheit ist flüchtig, und täglich sagst du ihr Auf Wiedersehen. Sage deiner Bindung Auf Wiedersehen.
Du betrauerst das Ableben der Zeit, Geliebte. Du betrauerst viele Geliebte, die aus ihren Körpern flogen und dich ohne ihre physische Gegenwart allein ließen. Wie es mit der Zeit vor sich geht, nehmen Geliebte ihre Wendung, um aus der gewebten Welt zu scheiden, und dir wird in deinem Herzen ein weiterer Schluchzer überlassen.
Und doch ist das Weinen auch für jene, die schon lange gegangen sind. Diese sind vielleicht jetzt nur ein Name und, drehe es wie du willst, du kannst nicht mehr als dies heraufbeschwören und den ausdauernden Schmerz in deinem Herzen für sie spüren. Die Welt enthält sie nicht mehr. Sie verließen ihr weltliches Leben, und jetzt verlassen sie deine Erinnerung. Das heißt, du weißt nicht, wie du sie irgend länger vorsehen kannst Du weißt nicht, wie du ihre Hand berühren kannst – nicht einmal in Gedanken. Ihre Gegenwart ist deinen fünf Sinnen abgegangen, und du weinst für das, was du als eine weitere Welle des Verlustes wahrnimmst.
Du weißt nicht, was du deinen Geliebten, die dich scheinbar zurückgelassen haben, noch zu sagen hast. Sie sind die Gleichen geblieben, während du dich verändert hast. Du fürchtest, dass sie dich nicht einmal erkennen würden. Du warst damals jung, und sie waren vielleicht alt und sind seit diesem letzten Auf Wiedersehen nicht gealtert, während du seit diesem letzten Mal bereits älter geworden bist, zu der Zeit, als du in ihre Augen geschaut und deine Liebe und ihre Liebe erblickt hast.
Und immer noch betrauerst du deren Ableben. Sie sind schon jahrelang fort, und immer noch trauerst du, und immer noch sehnst du dich nach Wiedervereinigung. Du betrauerst das Physische, Geliebte, und du betrauerst den Verlauf der Zeit und obwohl du ganz genau weißt, dass Zeit nicht Wahres an sich hat. Hier ist es ein Mal der Fall, dass dein Verstand etwas besser als dein Herz weiß. Dein Verstand begreift vielleicht, dass es keinen Tod gibt, dein Herz indes noch nicht, noch nicht. Dein Herz nimmt nicht in voller Gänze entgegen. Es ist dein Herz, das im Moment am Wandern ist. Dein Verstand ist standhaft, während sich dein Herz an einer erinnerten Liebe aufhält, und sich beraubt fühlt.
Sei froh, dass ein geliebtes Wesen sich in deinem Herzen aufhält. Sei traurig, so du das musst, über das, was dein Herz rührt. Sei traurig, wenn es dich glücklich macht traurig zu sein. Du wünschst, deinen lang-verlorenen Geliebten durch die Tür spazieren zu sehen und dich umarmen, und doch ist er die ganze Zeit in deinem Herzen, Geliebte. Sie verließen dein Herz nie. Und sie verließen dich nie.
Diese wissen besseres als zu trauern. Trauer ist bittersüße Liebe, und ihre Liebe für dich ist reine Liebe. Ihre Vorstellung von Vergangenheit ist nicht mehr, und nur ihre Liebe bleibt. Sie füllen dein Herz mit ihrer Liebe für dich. Die ganze Liebe, die sie dir gaben, alles, was sie für dich bedeuteten, wird in dein Herz gepackt. Es ist schwer vorstellbar, dass du das Trauern für irgendeinen Tag eher wählst als aufzugeben, sie zu vermissen, wie sie einmal waren. Und, doch ist das das, was du machst.
Geliebte, es gibt nichts, außer dies – deine Bindung aufzugeben. Liebe ist eine Sache, Bindung eine andere. Lasse alle Vögel der Liebe frei. In Wirklichkeit gibt es kein weg von deinem Herzen. Befreite Liebe lässt dein Herz nicht leer zurück. Befreie all jene, die ihre Körper aufgegeben und die physische Welt verlassen haben. Befreie sie von Eindämmung in deinem Herzen und behalte ihre Liebe.
Würde Liebe betrauert werden? Nur wenn du denkst, dass Liebe mit dem Übergang des Körpers kommt und geht. Es ist nicht Liebe, die dir das Herz verletzt. Der Glaube an das Ende der Liebe mit dem Ende des Körpers ist es, der an deinem Herzen kneift. Es ist aber nur eine weitere Illusion, dass dein Herz verwundet ist. Lasse diese Illusion gehen gemeinsam mit der Illusion, die sagt, dass das Physische bleiben oder zurückzukommen hat.
Liebe rührt dein Herz, und sie heilt dein Herz von der Illusion der Trennung. Es gibt keinen Abschied. Es gibt kein Adieu. Liebe ist hier, und deine Geliebten sind hier und lieben dich. Du kannst jetzt deine Tränen trocknen.
HEAVENLETTER #1903 – 6.2.2006 – In the Midst of a Great Prairie
In Mitten einer großen Prärie
Gott redete …
Sei froh, dass du weinen kannst. Tränen lassen die Traurigkeit heraus und machen den Weg frei für Freude. Deine Tränen bewässern die Erde. Sogar deine Tränen machen Dienst für das Universum.
Woher/ denn wohl Tränen kommen, wunderst du dich. Du weißt, dass sie von hinter den Kanälen kommen, die sie beherbergen. Was ist das Signal, das Tränen angibt, zu fließen, manchmal unkontrollierbar? Was ist es, das dir die Erlaubnis erteilt zu weinen, und manchmal nicht? Warum bist du beschämt, wenn du in der Öffentlichkeit weinst? Worin besteht die Scham beim Weinen? Tränen können ehrlicher als Gelächter sein. Und manchmal lachst du Tränen. Und du weinst überdies vor Freude.
Etwas Unerwartetes passierte und du tatst einen Freudenschrei. Etwas Unerwünschtes passierte und du weinst voller Trauer. Und deine Gedanken dauern an, und du beweinst in Traurigkeit selbst das, was du einmal in Freude beweintvhast.
Gedanken, die du wählst, machen dich traurig oder froh. Der Rahmen, den du deinen Gedanken gibst, entschließt, wie du dich fühlst.
Und wenn du traurig bist, heißt das aber auch, dass du es nicht sein musst. Traurigkeit ist nichts, was du festzuhalten hast. Sie ist keine Anforderung. Sie ist nicht Teil einer Initiation, durch die du zu durchlaufen hast, so, als ob du dich einer Studentenvereinigung anschließt. Du bist dort bereits drin. Du bist hier, wo du sein sollst. Du musst nicht durch Riten der Tränen gehen. Du gehörst schon zur Menschheit. Du bist dem Leben schon zugeteilt. Du warst nie eine zu Initiierende, Meine Geliebte.
Es ist nicht so, dass du auf Befehl mehr lachen kannst, als dass du auf Verlangen weinen kannst. Natürlich kannst du es dir als Absicht vornehmen. Wie lautet deine Absicht? Sind Tränen vielleicht für dich sinnvoller als Lachen? Hast du das Gefühl, dass diese Traurigkeit würdiger als Heiterkeit ist? Machst du dich irgendwie in den Nischen deines Verstandes glauben, dass es besser ist zu weinen als zu lachen? Hältst du dich vielleicht für mutiger, wenn du leidest, als wenn es dir nach Genießen ist? Empfindest du vielleicht, dass Tränen tiefgründiger als Lachen sind, und dass Tränen wichtig für das Individuum sind, das du deinem Glauben nach bist?
Und du kannst jederzeit lächeln. Du kannst sogar durch Tränen hindurch lächeln. Ist dies nicht eine wunderbare Sache? Geliebte, gar mitten in Tränen kannst du froh sein. Du kannst trotz der Tränen froh sein. Du kannst sogar wegen ihnen froh sein. Und du kannst außerdem die Tränen überwinden.
Lasse deine Tränen eine Säuberung sein, und finde dich jetzt in der Mitte einer großen Prärie. Derweil du in dieser Prärie stehst, ist der Horizont, den du siehst, gewaltig. Es ist 360 Grad. Wohin du dich auch drehst, es gibt einen schönen Horizont. Du kannst in jede Richtung gehen, die du wählst. Du kannst bei allen Horizonte anlangen, wenn du das möchtest.
Tränen verdunsten, und du bist umgeben von blauem Himmel und endlosen Horizonten. Komme für eine Weile zu Mir auf Besuch. Du kannst nach links oder rechts gehen, und du kannst dich zu jedem Horizont aufmachen, nach dem es dir ist, und du kannst dich ebenso zum Himmel erheben, wo die Freude unaufhörlich tief und niemals oberflächlich ist. Du kannst dich zum weit blickenden Einssein erheben und das sehen, was du vorher nicht gesehen hast. Und du kannst immer weiter sehen, und dein Herz kann umherreisen. Dein Herz kann zur Rakete werden und abheben. Dein Herz kann wie ein Flugzeug sein und seine Flügel eintauchen. Dein Herz kann voll Liebe sein, und du kannst Liebe wie Konfetti auf die Erde regnen lassen. Tränen steigen dem Nebel gleich vom Boden auf, wo sie hinfielen, und so kannst du dich aufwärts zu den am weitesten entfernten Sternen erheben. Du kannst von den Sternen aufgenommen werden und ein Teil vom Sternenlicht werden, das die Nacht segnet, wie auch ein Teil vom Sonnenlicht, das den Tag segnet.#
HEAVENLETTER #1904 – 7.2.2006 – Many Bridal Bouquets
Viele Brautsträuße
Gott redete …
Du bist Mein Herzschlag auf der Erde. Du bist der Bote Meines Herzens.
Ihr seid die Verbreiter Meiner Liebe. Ihr seid der Lieferant Meiner Liebe. Du bist die eine, die ich zur Erde geschickt habe, um die Welt mit dem Gold Meiner Liebe zu bedecken. Du bist kein Bergarbeiter der Liebe. Du gräbst nicht danach oder findest sie heraus. Du bist diejenige, die es anlegt. Du bist die eine, die die Straßen mit dem Gold Meiner Liebe pflastert.
Du bist nicht der Mitgiftjäger. Du bist der Wahrsager und du bist der Vermögens-Spender. Du bist das Vermögen. Du bist der Gold-Guss, den ich zur Erde geschickt habe, um Meinen Willen zu fördern.
Du glaubst, dass dein Leben nur für dich ist, dass du schier dein Vergnügen aus deinem Aufenthalt hier bekommen solltest. Du sollst hier mehr geben, als du gewinnst. Du sollst das Land bewässern, und die Ernten hervorbringen. Du bist wie der Hochzeitsplaner, der sieht, dass alles gutgeht.
Du sollst die Wälder und die Blumen auf der Erde arrangieren. Du bist da, um die Gänge zu verbreitern und sie mit rosa Blütenblättern zu bestreuen.
Du sollst die Erfüllung Meiner Wünsche sein. Und was können Meine Wünsche anderes sein als Liebe, und Friede auf Erden für alle? Für alle. Es gibt keine Speere in deinem Herzen und keine Gefängnistore, die hinter dir klicken wie Zähne. Andere schließen vielleicht ihre Türen zu dir, deine Türen aber bleiben offen.
Ein wie großer Spender du bist – dem gemäß wirst du ein größerer Zuhörer sein. Du wirst alle empfangen, die zu dir kommen, und du wirst sie gut empfangen. Mehr als freundlich. Die Person vor dir ist jetzt die eine, die Ich geschickt habe, um deine Almosen zu erhalten. Deine Almosen sind Liebe. Keine umschlingende Liebe, sondern eine Liebe von einer Bergspitze herunter, wo du sie an alle verteilst, einschließlich der Person, die vor dir steht, und einschließlich dir selbst.
Empfinde Meine Liebe, wie sie auf dich herunterkommt, und du wirst merken, wie du sie hast. Dein Gespür für das Geben von Liebe ist so natürlich, so fein, so voll, so wesentlich für das Wohlergehen der Welt.
Wenn du Ärger spürst, wenn dein Herz schmerzt, weißt du, was zu machen ist. Du weißt, was das Heilmittel ist. Du weißt, was jene unwillkommenen Gäste aus deinem Herzen entfernen wird. Lasse Liebe hineinströmen. Geliebte, warum dein Herz auf Störungen an der Oberfläche verschwenden, alldieweil es einen Brunnen der Liebe gibt, um daraus zu schöpfen? Du hast in deinem Herzen einen Reichtum an Liebe. Lasse sie nicht stagnieren. Halte diese Liebe beweglich, damit sie immer frisch ist.
Das Glück, das du schenkst, ist das Glück, das du erhältst. Es gibt kein anderes. Greife nicht, denn du greifst nach Strohhalmen. Gib, und Liebe wird gegeben, und Liebe übernimmt. Sehne dich nicht nach Liebe, sondern nach der Erfahrung von Liebe. Erforsche Liebe, indem du sie gibst. Sieh sie vor dir.
Sofern nicht hinlänglich Liebe zu dir kommt, nun, dann, gib mehr. Grabe tief in deiner Tasche und gib mehr. Lasse Löcher in deiner Tasche sein, durch die alle Münzen der Liebe wie Sand fallen werden. Sie werden ähnlich wie Wasser bei einem Springbrunnen nach unten fallen. Lasse den Springbrunnen aus deinem Herzen ein treuer Geysir sein. Lasse deine Liebe richtig bis zum Himmel schießen und dann auf dich und deine Umgebung herunterfallen. Die Liebe, die auf andere fällt, fällt dir am allermeisten zu.
Lasse Meine Gnade von dir fallen. Lasse deine Gnade anderen gegenüber die Meine sein. Sei liebenswürdig. Die Welt wartet auf deine Güte. Du, der du Besucher auf der Erde ist, bist auch ihr Gastgeber. Du bist ein Gast bei Meiner Party, und doch bist du derjenige, der die Party ausrichtet. Du gibst die Braut der Liebe weg, denn Liebe zu halten ist nicht deins. Du bist der eine, nach dem Ich gefragt habe, um das Universum mit Liebe durchzudringen. Wo Steine geworfen werden, wirf Liebe. Wirf sie wie viele Brautsträuße großzügig, damit jeder die Liebe auffangen mag, die du gibst.
HEAVENLETTER # 1905 – 8.2.2006 – The Kingdom Is Within
Das Königreich ist inwendig
Gott redete …
Habt ihr euch nicht genug bei Abschweifungen aufgehalten? Ihr seht euch fortwährend nach einer magischen Rezeptur um, um euch zu Heiligkeit umzuwandeln. Seid ihr derart unzufrieden mit eurem Selbst, in etwa so, wie du unzufrieden bist, wenn dir kein Kleid passt und du eins nach dem anderen anprobierst, wenn du jedes an die Seite legst und immer noch keines gefunden hast, was dir recht ist? Oder, ihr mögt ein bestimmtes Kleid eine Woche, einen Monat oder ein Jahr lang, so lange, bis ihr auch jenes an die Seite legt. Ihr füllt euren Schrank mit Kleidern, die ihr nicht tragt, und hofft, beim nächsten erstandenen Kleid werde es klappen und euch glücklich machen.
Just so sucht ihr nach weiteren Pfaden zur Erleuchtung. Ihr müsst bis jetzt hunderte davon haben, die ihr ausprobiert und beiseite getan habt. Auf wie viele mehr müsst ihr Jagd machen?
Wie viele Male habt ihr dies zu hören? Was ihr sucht, liegt nicht außerhalb von euch. Das Gras ist nicht immerzu grüner. Das Königreich ist in euch. Ihr nickt Ja dazu, und nach wie vor schaut ihr euch nach einem weiteren Buch um, nach noch einem Meister, nach einer weiteren Schule, welche euch erleuchten werde. Ihr wart auf Einkaufstour, Geliebte, gleichsam, als könne Erleuchtung in einem Warenhaus gefunden werden.
Es ist eure Bewusstheit, nach der ihr euch umseht. Wo sollte sie sonst sein mögen als inwendig in euch? Steckt euch alle Insignien an, die ihr möchtet. Lest all die Bücher, die ihr gerne lesen möchtet. Ihr könnt sie niemals alle lesen. Zitiert all die Worte, die ihr möchtet. Bringt eure Gelehrtheit zur Geltung. Rennt ihr vielleicht vor euch selber weg?
Das, worauf ihr aus seid, ist inwendig in euch. Sucht außerhalb, was ihr möchtet. Grabt überall auf der Welt nach Gold, und das Gold eures Herzens liegt auch so dessen unbenommen mitten in eurem Herzen und eurer Seele in eurem eigenen Sein.
Ganz gewiss gibt es großartiges Wirken und große Schulen, die euch erhellen können. Sie stimulieren den Gott Innen. Sie wecken euch zu ihm auf. Aber, Geliebte, ihr schaut nicht nach etwas Neuem. Ihr schaut nach etwas, was vor Anbeginn der Zeit existierte, vor Büchern, vor Schulen, vor Hörensagen. Hörensagen zeitigt euch die Antwort nicht. Sofern es dies allerdings getan hat, habt ihr nicht genau zugehört.
Finde deine eigene Wahrheit, Geliebte, Geliebter. Wisse, wo sie, in der letztlich Analyse, gefunden gehört. Du sollst deinem eigenen Herzen folgen. Und dein eigenes Herz hat nicht hin und her zu laufen. Lasse dein Herz Mir anhänglich sein.
Jemand sitzt alleine für sich unter einer einzelnen Palme und wird Mich unter Umständen besser kennen und bemerken, als all jene, die in einer Oase unter geräumigen Bäumen sitzen.
Es gibt auf der Erde keinen einzigen, der euch aus dem Loch herausgraben kann, in das ihr euch selber eingegraben habt. Jene Menschen können Ratschläge erteilen, sie können Empfehlungen aussprechen. Sie können gar darüber Bescheid wissen. Du aber bist der einzige, der heraussteigen kann. Andere Hände können dich mit hochziehen, aber sie können dich nur so und so weit ziehen. Sofern du wirklich derart hoch steigen möchtest, wie du es deinen Angaben nach möchtest, dann schaue dir die Sterne an und erfasse die Weisheit, die sie dir überantworten möchten. Bejahe – ein für alle Mal -, dass der Weg, um Mich zu finden, der ist, Mich zu finden. Der Weg, um Mich zu entdecken, ist der, Mich zu entdecken. Ihr könnt Gerüchte über Mich hören, aber ihr findet Mich, indem ihr Mich findet. Ihr könnt davon hören, wo Ich gewesen bin, und von all den Wundern, die Ich vollbracht habe, dennoch habt ihr für euch selber zu sehen.
Viele weisen den Weg, Geliebte. Aber ihr habt euch selber aufzugreifen und auf die Reise zu begeben. Im Eigentlichen ist damit kein Reisen verbunden. Das Reisen ist in eurem Geist. Es gibt keine Distanz zwischen dir und Mir. Darum geht es, was ihr herauszufinden habt, und ihr habt es für euch selber herauszufinden.
Alles, was jene Erhabenen gesehen haben, könnt ihr sehen. Alles, was die Erhabenen getan haben, könnt ihr tun.
Sie sprangen nicht in der ganzen Gegend herum, Geliebte, ebenso wenig braucht ihr das zu tun.
HEAVENLETTER # 1906 – 9.2.2006 – A Grand Hall
Eine stattliche Halle
Gott redete …
Es ist wie wenn ihr in einer Stattlichen Halle steht und Ich euch rufe. Ihr hört die Echos Meines Rufs, dennoch stehe Ich in der Stattlichen Halle bei euch. Ihr hört Echos, unterdessen ihr alldieweil Meine Stimme so nahe wie euer Ohr nahe ist hören könnt, so nahe wie euer Herz nahe ist, mittendrin in eurem Herzen, mittendrin in eurem Gehör. Ich rufe euch in euch. „Öffnet euch zu euch“, rufe Ich. „Hört Mich“, sage Ich. „Hier BIN Ich“, spreche Ich, „just hier. Es gibt keine Stelle, wo ihr ohne Mich sein könnt. Es gibt keine Stelle, wo ihr ohne Mich hingehen könnt. Wieso ist euch dies kein Trost? Von woher braucht ihr Trost, während ihr wisst, dass Ich inwendig in euch wohne?“
Freilich haben selbst Echos Wellen an sich, und selbst ein Echo ist nach wie vor Meine Stimme. Selbst in der Stille ist Meine Stimme. Der Nachhall Meines Rufs an euch kann niemals aufhören. Es spielt keine Rolle, wie lange der Hall ist, Meine Stimme langt bei euch an. Haltet einen Moment lang ein, um hinzuhören. Hört Mir gut zu.
Ich sage: „Liebe“. Ich sage: „Ich liebe dich. Ich liebe dich, so wie du in dieser Minute bist, selbst wenn du griesgrämig bist, Ich liebe dich. Es gibt nichts, was du sagen oder tun kannst, was Meine Liebe für dich abhalten wird. Meine Liebe für dich ist das gegebene. Keiner von Uns könnte ohne sie existieren. Aus Meiner Liebe zu der Deinigen. Aus Liebe kommt Liebe. Mache dieses Motto zu deinem eigenen. Es ist dein eigenes Motto, sowie du ausschließlich jenes kennst.“
Freilich, du kannst es jetzt kennen und merken. Du kannst wissen, was du jetzt im Augenblick bist. Du bist nicht all diese jämmerlichen Dinge, wie du es gedacht hast. Du bist nicht das Zeugnisblatt, welches dir die Welt ausgestellt hat, noch auch bist du das Zeugnisblatt, was du dir selber ausgestellt hast. Sofern Ich der Lehrer bin, seid ihr alle Meine Lieblinge. Es gibt nicht einen einzigen, der in der Ecke steht. Alle sitzen vorne, und alle sind in Meiner Sicht, und alle sind in Meiner Hörweite, und alle sind in Meiner Liebe.
Es möge überall bekannt sein – alle sind ebenfalls in deiner Hörweite. Alle sind in deiner Sicht. Alle sind in deinem Herzen, dort dünnflüssig. Seien nimmt überhaupt keinen Platz ein, und freilich gibt es keinen Raum, der groß genug ist, um dein Seien unterzubringen. Wieso denn, das gesamte Universum ist dein Sein, und wiewohl sitzt das gesamte Universum in deinem Herzen. Es hebt dein Herz hervor.
Sowie dein Dir-Im-Klaren-Sein zunimmt, gibt es so etwas wie ein individuelles Herz nicht mehr. Da ist simpel Universales Seien. Eine kleine Kerbe an der Ecke der Seite des Universalen Seins wird als du identifiziert, als ein individuelles Seinswesen. Du aber bist nichtsdestotrotz die ganze Seite. Du bist das ganze Buch.
Und wo, fragst du, ist die Akasha-Chronik? Sie ist inwendig in dir. Sie ist in deinen Genen, und sie ist nicht eine unveränderliche Schrift. Sie ist in unsichtbarer Tinte geschrieben. Im Eigentlichen tritt sie überhaupt nicht hervor. Ihr seid ebenso undefinierbar wie Ich es bin, Geliebte. Ihr könnt ebenso wenig verpackt werden wie Ich. Wo könnte es niedergeschrieben zu finden sein, dass ihr weniger seid, als Ich es sage, weniger als Ich es bin? Ich, Der das Schrankenlose ist, wo sollte Ich euch anbinden? An die Vergangenheit? Das würde Ich nicht tun. Ich erkläre die Vergangenheit für ungetan. Ich erkläre, die Vergangenheit war niemals. Ich erkläre, dass du bist, und dass du bist, was Ich sage. Du bist Mein schönes Gemälde, was ins Licht herausgebracht wird.
Wie glücklich du wärest, wenn du bloß ein Gemälde sehen könntest, welches Ich angefertigt habe. Und alldieweil ist es so, du bist von Meinen Kunstwerken umgeben, und doch ist es für dich nicht genug. Du trittst aus dem Bild, was Ich machte, in eine Kopie hinein heraus, von der du sagst, sie sei du. Eine Kopie von dir ist nicht du. Sie ist bloß eine Kopie. Sie kann lediglich eine mindere Version sein. Ein nachahmendes Porträt von dir ist eine Imitation. Glaube an sie, soviel du willst, erachte dich selber als fotokopiert, wenn du das möchtest, aber du bist ein ursprüngliches lebendiges Gemälde aus Gottes Hand.
Sofern du Meine Schöpfung bist, was kannst du dann anderes sein als Meine Schöpfung? Ich stelle keine Nachahmungen her. Sieh über das hinaus, was du siehst. Sieh über all diese Unvollendetheiten hinaus, die du zu Mir her oder hinter dir versteckt hältst. Erkläre dich selber zu dem, als was Ich dich erkläre. Du bist Meine eigene wahre Liebe. Du bist das Bild, was Ich gemalt habe. Es gibt für dich keinen Bedarf, aus ihm heraus zu springen und dir selber einzureden, du seist nichts mehr als eine Karteikarte.
HEAVENLETTER # 1907 – 10.2.2006 – Look Up at the Sky
Schaut zum Himmel hoch
Gott redete …
Was möchtet ihr Mir gerne sagen? Was ist heute in eurem Herzen? Wovon möchtet ihr euer Herz entlasten? Lasst Mich eine jede Spur von Schmerz, ein jedes Bild von Verlust, ein jedes Empfinden, niedergeschlagen zu sein, von euch wegnehmen. Etwas hat schwer auf euch zu lasten, damit ihr euch down fühlt. Gebt es also Mir, und tragt das Gewicht nicht mehr länger bei euch.
Ihr braucht es nicht. Ihr brauchtet es niemals. Es war bloß etwas, um euch niederzuhalten. Lasst die Gewichte los, die ihr bei euch getragen habt, und, ganz natürlich, werdet ihr fliegen. Wieso solltet ihr einen Anker um euch herum bei euch tragen? Ihr seid genug ohne ihn verankert. Ihr habt dafür die Schwerkraft, Geliebte. Es gibt keine Nachfrage, euch selber am Boden fest zu nageln. Der Boden ist fest, so wie er ist. Es ist hinlänglich, dass eure Füße auf ihm gehen.
Hebt eure Augen auf, und eure gemutmaßten Bürden werden abfallen. Zuckt mit den Achseln, und das wird helfen, dass sie herunterrutschen. Versteht dies: Ihr braucht keine Problem zu haben. Und falls ihr sie habt, habt ihr sie nicht mit euch herumzutragen. Es sind eure Gedanken über sie, welche euch herunterziehen. Gerümpel des Geistes belässt euch dabei, auf der Erde zu kriechen. Schüttelt die schwerlichen Gedanken ab, und euer Schritt wird leicht sein.
Ihr seid nicht bestimmt, euch auf der Erde abzumühen. Ihr seid bestimmt, zu tanzen. Hättet ihr eine Wahl, was würdet ihr gestatten, euch vom Tanzen zurückzuhalten? Die Mauer ist kein Magnet, um euch an ihr angeheftet zu halten, genauso wenig ist der Erdboden Treibsand. Der Boden ist fest unter euren Füßen, und es gibt andauernd den Himmel über euch. Seht es so, dass ihr im Himmel seid. Ihr seid in dem Himmel. Er ist einfach so dicht bei euch dran, dass ihr das Blaue von ihm nicht sehen könnt, freilich könnt ihr im Sinn tragen, dass ihr in dem Himmel lebt. Es ist einfach so, dass eure Füße den Boden berühren. Der Kern von euch ist angelegt, in der Höhe zu schweben.
Der Globus der Erde ist ein Ball unter euren Füßen, und so, wie ihr eure Füße bewegt, so bewegt ihr die Erde. So wird sie durch euer Herumdrehen der Erde bewegt. Ein Empfinden, niedergeschlagen zu sein, rührt von Immobilität her, gleichsam als wärt ihr nicht resilient. Euch ist es zugedacht, euch von allem zurückzufedern. Ihr seid bestimmt, euch nach vorne zu bewegen, selbst dann wenn ihr nicht wisst, was dies meinen könnte. Aber ihr könnt mit Gewissheit wissen, es meint, aufzustehen und sich in Bewegung zu setzen.
Das Leben ist für Bewegung angelegt. Das Leben ist angelegt, um umgesetzt zu werden. Heute drehen sich deine Füße an einer Stelle im Kreise, morgen an einer anderen. Seid beschwingt und munter, während ihr auf diesem Ball der Erde seid. Hopst auf ihm, Geliebte.
Schaut zum Himmel, zu der Bläue von ihm, hoch. Schaut euch die Bäume an, die zur Sonne hin wachsen, und erkennt, dass ihr ebenso zu der Sonne hin wachst. Schaut des Nachts zu den schönen Schmuckstücken hoch, welche Ich dort für euch habe hängen lassen, um euch nach innen auszustrecken, zu den erleuchteten Sternen, zu dem sich nach hinten lehnenden Mond, zu der schwebenden Stille der Nacht, und dann zu der Sonne, die am Dämmern ist, die euer Herz erhellt, die einen weiteren siegreichen Tag, der im Anzug steht, verkündet. Lasst das Mobile des Himmels eure Unterhaltung darstellen. Lasst es euch zu ihm hin ziehen und bringt Massen mit euch. Es gibt keine Eingangsmarkierungen. Keine Eintrittskarten. Kein Warten. Alles, was ihr zu tun habt, ist hochschauen. Bleibt nicht die ganze Zeit drinnen. Schaut zu dem Himmel hoch und schlagt auf der Erde Rad.
Bei Tag oder bei Nacht, es ist ein Baldachin dort, der euch vor beschwerten Gedanken beschirmt. Treibt euer Herz zum Himmel voran, und desgleichen eure Augen nach oben, und mithin wird euer Pfad angeleuchtet sein, und mithin werdet ihr euren Weg sehen.
HEAVENLETTER # 1908 – 11.2.2006 – No One Is Sophisticated, Beloveds
Nicht einer ist hochgebildet, Geliebte
Gott redete …
Es gibt nichts, das du kennen müsstest außer Liebe. Es gibt nichts, das du tun solltest außer lieben. Höre auf zu fragen und liebe nur. Sei nicht klug. Sei unschuldig. Liebe ist arglos, Geliebte. Liebe ist keine großartige Inszenierung. Sie ist unschuldig. Sie ist unschuldig wie die Sonne, die großes Licht und große Wärme schenkt. Die Sonne ist nicht klug. Sie denkt nicht nach. Sie leuchtet, und so singt die Sonne ihr eigenes Lied, und so sollst du es.
Du bist jetzt lange genug den Schritten Anderer gefolgt. Setze jetzt deine Füße dort, wo sie passen und wohin sie dich tragen werden. Sie werden dich nach wohin tragen, wo du zuvor nie gewesen bist, wo niemand zuvor gewesen ist. Im Leben ist alles neu. Du, die atmende Kreatur, die in der Welt Wohnung hat, ist nicht das DU, das du vor fünf Minuten warst. Auch wenn du dreißig Jahre lang in einem Haus gewohnt hast, und du trittst zum tausendsten Mal über die Schwelle, bist du nie über die Schwelle getreten, wie es zuvor war. Du hast nie vorher alles erfahren. Ein ganz neues Gemisch ist gebildet, und du bist ein unentrinnbarer Teil davon.
Niemand ist hochgebildet, Geliebte. Niemand weiß mehr als du. Sie glauben vielleicht, dass sie es tun. Sie glauben vielleicht, dass sie es tun, aber alle sind neu und gleich in diesem Augenblick, und alle sind Anfänger, nie war dieser Moment vorher, und nie waren diese Leute exakt das, was sie jemals zuvor waren.
Die Welt dreht sich wie ein Roulette-Rad, und die zentrifugale Kraft ändert alles, und alles ist unbekannt. Das einzige Ergebnis, auf das man wetten kann, ist Liebe. Mit deiner Entscheidung, zu lieben, werden alle Linien von deiner Stirn ausradiert, alle Sorgen von deinen Schultern genommen. Alles, was du tun musst, ist – lieben. Du hast keine andere Aufgabe vor dir. Womit auch immer deine Hände beschäftigt sind, was auch immer die so genannten Forderungen in deinem Leben sind, alles, was du tun musst, ist – lieben. Dies ist es, wie du mit jeder Situation fertig wirst.
Und wenn du in einem besonderen Moment keine Liebe in deinem Herzen empfindest, dann frage dich nach dem, was du tun würdest, wenn du Liebe empfändest, große Liebe, allumfassende Liebe. Was würdest du tun, und was würde passieren, sobald du dich wieder der Liebe entsinnst? Im Nu würde alle Sorge wegfallen. Die Idee einer Ziellinie würde abgehen.
Mit Liebe entdeckst du, dass du in der Hand des Universums gehalten bist. Deine Individualität würde ihren Griff lockern, und du würdest erkennen, dass du das Universum bist, und dass die Welt auf dein Geheiß hin am Wirbeln ist.
Du würdest in Liebe stehen und dich anschicken, das Licht deiner eigenen Liebe wie eine Blume vor deinen eigenen Augen wachsen zu sehen, oder du würdest anfangen zu sehen, dass das Volumen deiner Liebe aufgeblasen wird wie ein Luftballon und die Sterne erreicht. Du siehst Liebe, wo immer du hinschaust und wo immer du nicht hinschaust, weil Liebe nur wäre, und jeder nur Liebe kennt.
Liebe wäre wie Weihrauch, der die Luft füllt. Sie würde dich überwältigen. Ja, du wärest von Liebe überwältigt. Was gäbe es für ein Gelächter, wenn jeder von Liebe trunken ist. Es gäbe kein Ende des Gelächters. Es gäbe nichts als Gelächter, den Reinfall der Liebe. Natürlich gäbe es die Stille, welcher Liebe und Lachen entkommen.
Die Stille der Liebe würde überall über das Universum ausströmen. Nach der Art von süßem Regen würde sie jede Ritze jedes Herzens auf der Erde füllen. Kein Herz wäre trocken. Und es existierten pur Tränen des Gelächters, sowie die Welt mit der Liebe überschwemmt wird, die du ihr schenkst.
HEAVENLETTER # 1909 – 12.2.2006 – Ode to the World
Ode an die Welt
Gott redete …
Geh heute in einen zurückgezogenen Wald deines Verstandes. Lass alles Eigentum zurück. Verlasse alle Steckdosen und die Utensilien, mit denen du umgeben bist, und trete in dieses göttliche Tal deines Verstandes ein. Enthebe dich der Welt für einen Moment, und umgebe dich mit großen Bäumen. Große Gedanken werden erscheinen, und keine Sorgen werden in diesen Wald eintreten.
Der Wald ist ein Ozean, und du bist in seinem Zentrum. Überall um dich sind kleine Wellen von Salzwasser, dich verankernd und dich zur Spitze der höchsten Wellen des Ozeans flößend. Du wirst deine Gedanken wie ein Kanu paddeln; deine Gedanken werden in den Ozean wie Finger tröpfeln.
Du wirst auf dem sandigen Strand in der Sonne liegen. Du wirst die Körner des Sandes zählen und nie aufhören. Du wirst eine Sandburg bauen, und die wird auch nicht fertig sein. Es dauert an – das Kunstwerk, das du in der Welt schaffst.
Und jetzt kehre zurück zum Wald, und mach deinen Weg zurück zur Zivilisation. Das Salzwasser bleibt auf deiner Haut. Die Sonne folgt dir. Du gehst zur Welt der Aktivität zurück und drehst dich darin. Und doch tränt das Salz, bleibt auf deiner Haut, und die Sonne findet dich, egal wo du bist, was du machst.
Der Frieden, den du suchst, ist in dir. Die Welt wird dir keinen Frieden bringen. Sie wird dir Aufruhr bringen. Das müsstest du inzwischen wissen. Es ist nicht, dass du die Welt verlässt. Du wirst nach und nach zurückkommen und den Frieden innerhalb dir beibehalten. Frieden wird dich begleiten. Ja, Frieden sogar mitten im Krieg. Sogar in einem feurigen Brennofen kann Frieden herrschen.
Du wirst ein anderes Feuer vom einen anzünden, der draußen brennt. Du wirst die Glut anzünden, die in der Sehnsucht deines Herzens nach Frieden brennt. Teile dein friedliches Feuer durch deine genaue Gegenwart.
Breche täglich das Brot des Friedens. Lass dein Herz der Welt sagen:
„Frieden sei dein, Welt. Frieden sei in dir. Frieden, den ich dir diesen Tag gebe, damit du dich damit umgeben magst. Ich zünde jetzt dein Herz so hell mit einer Flamme der Liebe an, sie ist ewig. Sie ist immer innerhalb dir gewesen. Ich berühre sie mit einem Zündholz meiner Liebe, und jetzt wird die weiße Flamme des Friedens in deinem Herzen brennen. Es ist eine stabile Flamme, denn Frieden ist stabil, und Frieden ist gemäßigt.
„Welt, ich werde dein Herz und die Herzen von jedem für mich gewinnen, die in dir leben. Herzen werden geweckt, und du wirst ernährt werden. Du wirst ein großartiges Comeback, geehrte Welt, haben. Du wirst die Liebe haben, die du verdienst, und du wirst ein Spielplatz von Glück sein, wo alle von Gottes Kindern herumtollen und spielen und Spiele mit Happy-Ends erfinden und eine Welt schaffen, die zu sein du stolz sein wirst, eine originale unberührte Welt gemacht aus frohen Herzen.
„Du wirst sich anders drehen. Ein neuer Tanz wird sich erfinden, und doch wird es jeder schon wissen.
„Du wirst die neue Welt sein, die jeder sucht. Es wird keine andere wie du sein. Du wirst die Herzen aller gewonnen haben, und du wirst dich vor Freude drehen, und jeder, der das Glück hat auf der Erde zu sein, wird sich mit dir drehen. Füße werden dich kaum berühren, und jeder Schritt wird ein Segen für dich sein. Jedes gesprochene Wort wird dich ernähren.
Ein Fest wird bereit für dich sein. Welt, die Muttererde, Gottes Creation – wie immer dein Name ist – du wirst zur Liebe erinnert, und alle werden sich erinnern, wer du bist, und das Klopfen unserer Füße, die auf dir tanzen, wird dich froh machen.“
HEAVENLETTER # 1910 – 13.2.2006 – Visit the Palace
Besucht den Palast
Gott redete …
Wenn du erschaffst, lasse alles was du weißt für eine Weile los. Statt Wasser aus einem Hahn zu bekommen, gehe zum Brunnen. Du wirfst das Lexikon weg. Du besuchst den Palast, von dem alle Kreativität kommt.
Wenn du kreativ bist, gehst du statt ein Massenprodukt in einem Kaufhaus zu kaufen zum Farbengeschäft, wo alle Farben bereitgestellt werden, wo du deine eigene Farbe mischen kannst, dann nimmst du deinen eigenen Pinsel und malst auf der Leinwand mit den Farben deines eigenen Herzens. Oder vielleicht reproduzierst du dein Herz in Worten, oder stellst Musik-Töne um, die das Herz heben. Wenn du fertig bist, dann schaue dir das an, was du gemacht hast, und du bist aufgeregt, so wie Ich im Moment der Schöpfung aufgeregt war und sprach: „Es ist gut.“
Du kannst für Leben kreativ sein. Du kannst ein Künstler deines eigenen Lebens sein. Du kannst Situationen in einem neuen Licht sehen, und Wege für Erwiderungen ausmachen, die du vorher nicht kanntest. Wenn du jemand gewesen bist, der Kopf voran auf Kontroversen zu stößt, oder wenn du jemand gewesen bist, der im Leben so herumtanzt und es um alles, was du wert bist, umgehst – wie auch immer deine Gewohnheit gewesen ist, jetzt kannst du dem Leben begegnen, wie du es nie zuvor getan hast. Du vermagst deinen eigenen Mustern auszuweichen. Du kannst dich wie auch alles, was du heilig nennst, auf eine neue Weise darlegen. Du kannst im Leben kreativ sein. Denke daran!
Auf die Art wie Christus Gleichnisse machte, kannst du in deinem Leben Gleichnisse herstellen. Wofür sind Gleichnisse da, außer um jemandem zur Seite zu stehen dabei, auf eine neue Weise zu sehen?
Wenn du von einem anderen Winkel her kommst, gestattest du das auch jemand anderem. Wenn du von einem frischen Winkel her kommst, schaust du auf eine neue Weise eine Situation an. Du setzt die Faktoren auf eine neue Weise zusammen. Du webst die Fäden des Lebens anders. Eine neue Art an Weberei schafft ein neues Design für den Teppich des Lebens.
Wenn du jemand bist, der anfällig gewesen ist für Aufgeregtheit, finde eine weitere Melodie, um sie zu singen, ein anderes Muster, um es auf dem Webstuhl zu weben. Statt von rechts nach links zu gehen, gehe von links nach rechts.
Vielleicht hast du dich hinlänglich oft wiederholt, und es obliegt dir, einen weiteren Weg zu finden, so, dass andere Leute das, bei dem du du dich bemühst es verständlich zu machen, begreifen können. Neue Wege werden im Leben gefunden. Klavierlehrer schlagen nicht mehr mit einem Lineal auf die Fingerknöchel ihres Schülers, sobald er fälschlicherweise eine ungestüme Note spielt.
Halte dich im Leben für einen netten Lehrer, und jeder ist hier, etwas Wunderbares von dir zu lernen. Sogar wenn du der Schüler bist, bist du der Lehrer für deinen Lehrer.
Wenn du Arbeitgeber bist, hast du nicht mehr zu schreien. Und wenn du der angeschrieene Angestellte bist, kannst du ohnedies zuhören und ein freundlicher Unterweisender für deinen Arbeitgeber sein.
Und wenn du Elternteil bist, kannst du ein kreatives Elternteil sein. Und wenn du das Kind bist, kannst du einen weiteren Weg finden, um auf Dinge einzugehen.
Natürlich wünschst du dir , dass es so einfach ist. Die Situationen, in denen du dich befindest, und die Rollen, die du spielst – sie verändern sich laufend. Das ist deine Schwierigkeit, und das ist deine Lösung, denn du hast dich ebenfalls zu ändern. Es ist an dir, deinen Denkansatz für das zu ändern, was vor dir in Erscheinung tritt, besonders, sofern das, was vor dir sich zeigt, immer wiederkehrt.
Wenn du dich ärgerlich oder frustriert mit jemandem oder mit etwas fühlst, nimm das in Betracht, was du jetzt machen kannst, von dem du zuvor nie dachtest, es in dieser Situation oder mit diesem Individuum oder der Gruppe zu tun. Die auf Angriff gepolte Partei sieht nicht die Bahn, auf der du dich befindest, und du siehst nicht die Strecke, die sie begeht. Ist das nicht das Problem der Schwierigkeiten, die du hast?
So wie dir jemand anderer verantwortlich ist, hast du eine Verantwortung. Du magst die Autorität haben, allein, wenn gebieterisch sein gestern nicht funktioniert hat, was macht dich glauben, dass es heute funktionieren wird? Finde einen anderen Weg, Geliebte. Finde einen weiteren Weg. Sei kreativ. Denke an einen kreativen Weg, das Rad, das Leben genannt wird, zu drehen.
HEAVENLETTER # 1911 – 14.2.2006 – Be My Valentine
Sei Meine Valentine
Gott redete …
So du ja die Liebe dermaßen gernhast, was hält dich von ihr ab? Was genau, meinst du, gibst du weg, sobald du unverfrorenerweise liebst? Was für ein Rückfluss ist es, den du einzutreiben habest, bevor du es wagst, dein Herz loszubinden?
Ein Wunsch hält an, dass Cupidos einen Pfeil in dein Herz hineinschießt, und dann, nachdem Cupidos dies getan hat, fühlst du dich verwundet. Geliebte, ein Pfeil der Liebe soll durch euer Herz hindurch gehen. Dafür ist euer Herz da.
Geliebte, Ich weise soeben darauf hin, wie unzufrieden ihr mit euch selber seid. Manchmal platziert ihr unmögliche Anforderungen auf euch selber. Ihr erinnert Mich an den König in dem Märchen, der unmögliche Aufgaben für den jungen Mann aufstellt, welcher den Wunsch hat, die schöne Prinzessin zu heiraten. Du bist der König, der die Jugend, in diesem Falle, dich selber, vereitelt. Du bist derjenige, der auf sich selber einpeitscht, schneller zu laufen, es besser zu machen, Rekorde zu brechen. Du bist derjenige, der ununterbrochen die Gewinnquoten erhöht. Du bist derjenige, der mit seinem Oberschenkel wippt und spricht: „Schneller, schneller. Besser, besser.“
Du bist derjenige, der, sobald Cupidos seinen Pfeil abgeschossen hat, die Liebe in deinem Herzen infrage stellt, oder, du stellst den Nutzen von ihr infrage, oder die Richtungsnahme, in die sie läuft, den Ausgang von ihr. Sieh die Liebe, welche in deinem Herzen schlägt, als den Ausgang. Das Pulsieren von Liebe in deinem Herzen jetzt gerade ist das glückende Gelingen. Was mehr kannst du wollen als Liebe, die Halt an deinem Herzen gewinnt?
Dies ist dein Herz, über das Wir just reden. Gib deinem eigenen Herzen statt, eine Valentine zu sein. Lasse dein Herz Cupidos sein und Pfeile versenden. Lasse die Pfeile der Liebe hinfallen, wohin sie mögen. Lasse dein Herz froh sein, dass dir kraft Erbarmen das Privileg, zu lieben, verliehen worden ist. Die Tragweite von Liebe ist, dass du liebst. Die Folge deines Liebens ist nicht ohne Konsequenz. Du bist nicht bestimmt, für einen gewissen bestimmten Rückfluss zu lieben. Rückfluss ist variabel. Was für eine Art Liebe ist das, welche einen Preis festsetzt? Ein Preis ist eine Bedingung, und Bedingungen sind Barrieren, und Liebe durchbricht, kraft ihrer Natur, Barrieren. Das ist das, was an der Liebe dermaßen wundervoll ist. Ernenne die Liebe in deinem Herzen dazu, der König zu sein. Setze damit aus, deinen Geist zum Buchhalter deines Herzens zu erheben, um in ihm in einem Wirtschaftsbuch mit einer Spalte namens Schuld Aufzeichnungen von dem Herzen aufzubewahren.
Wisse um Liebe als einen Aktivposten. Es gibt keine Kosten, zu lieben. Es gibt keinen Preis, der zu erheben ist. Betrachte Liebe als Ausgaben, und nicht als Einnahmen.
Liebe ist nicht bestimmt, eine schwere Aufgabe zu sein. Liebe ist die leichteste Sache auf der Welt, sobald du dein Herz freilässt. Befreie dein Herz von all den Einschränkungen, welche du rund um es herum platziert hast. Freue dich, sobald dein Herz liebt. Lasse das Objekt deiner Liebe nicht-lupenrein sein. Die Mustergültigkeit von Liebe ist die Liebe selber.
Liebe ist wie ein Fluss, und es ist nicht an euch, sie aufzudämmen.
Schafft es, dass der Valentinstag eine ganze Lebenszeit lang andauert. Werdet euch darüber schlüssig, dass euer Herz gut ist, und dass es gut ist, es zuzuwenden und zu schenken. Letztlich, wenn alles getan und gesagt ist, Geliebte, was könnt ihr da tun, außer lieben und lieben und lieben? Liebe gibt und macht nicht Bedingungen aus. Liebe ist kein Vertrag. Liebe ist Liebe, und sie gehört geschenkt. Dein Herz ist bestimmt, dass ihm das Vorwalten übereignet wird. Lasse deine Liebe das Licht eines Sternes sein. Bemerke, wie das Licht deines Herzens in alle Richtungen hinaus läuft. Dein Herz ist ein Stern, und Sternen ist es zugedacht, zu scheinen, und ihr Licht gehört erblickt, und an euch ist es, Meine Valentine zu sein.
HEAVENLETTER # 1912 – 14.2.2006 – The Threads of Life Are Woven
Die Fäden des Lebens sind verwoben
Gott redete …
Wenn du einräumst, dass es keine Zufälle im Leben gibt, dann nimm an, dass nicht alles angeordnet wird, aber dass alles, was für dich in Erscheinung tritt, eine Mitteilung für dich darstellt. Jede Person, die in deinem Leben erscheint, jedes Wort, das sie spricht, enthält ein Gebot für dich. Die Menschen wissen vielleicht nicht, dass sie eine Durchsage für dich haben, oder, wenn sie glauben, dass sie sie haben, ist die Mitteilung vielleicht anders als das, was sie glauben, dass es ist. Jede Mitteilung enthält eine Einsicht für dich. Innerhalb jeder Mitteilung gibt es ein Geschenk an Licht für dich.
Mitteilungen sind oft in anderen Mitteilungen versteckt. Du bist vielleicht ein Code. Du bist vielleicht Puzzleteilchen. Die Mitteilung ist vielleicht nicht die eine, die du meinst, oder die Mitteilung ist vielleicht für jeden außerhalb von dir offensichtlich. Mitteilungen können auf viele Weisen interpretiert werden. Innerhalb jeder Mitteilung, die zu dir kommt, ist ein Vorbote von Gutem, das am Herankommen ist. Sogar ein Falke trägt vielleicht in seinem Schnabel einen Samen Liebe.
Alle Mitteilungen, die das Leben dir präsentiert, haben etwas für sich, haben einen Wert. Alle Mitteilungen im Universum haben positive Wirkung. Jetzt, Geliebte, fange nicht an, eine Liste von Beispielen zu suchen, die das widerlegen, was Ich soeben zu verstehen gegeben habe. Mag es oder nicht, alle zu dir geleiteten oder von dir beobachteten Mitteilungen fördern deine Evolution. Bestimmt weißt du, dass du dich in dieser Erfahrung hier auf der Erde entwickelst. Alles Leben ist nicht ein Apfelkloß, der mit Mengen an geschlagener Creme serviert wird. Manchmal wird dir trockener Toast oder kein Toast, nicht einmal ein Krümel, serviert. Manchmal wird dir dein höchster Wunsch im Leben serviert, und dann, direkt vor deinen Augen, wird er von deinem Teller weggelegt.
Alle Fäden des Lebens sind vollkommen gewebt. Alles ist im Zeitplan an diesem Bahnhof des Lebens. Es gibt keine Verwirrungen. Es gibt keine Zugwracks. Die Mitteilungen sind für dich, damit du sie interpretierst. Sie tragen dir vielleicht auf, etwas ernsthafter zu nehmen, oder alles weniger ernsthaft!
Erwäge die Mitteilungen nicht, die als Karma kommen. Die Mitteilungen sind keine Vergeltung. Sie sind Rat. Sogar sagt Schmerz dir, dass es etwas gibt, was um Aufmerksamkeit bittet.
Mitteilungen, die Andere um dich herum erhalten, sind auch als die deinen zu beachten. Vielleicht ist eine Mitteilung, die du erhältst, auch für jene um dich herum, und du wirst deren Freisetzender geheißen.
Betrachte dir dieses: Jedes Wort aus deinem Mund, das du zurückrufen möchtest, ist kein Zufall. Du sprichst aus deiner Willenskraft, Geliebte, heraus, und manchmal ist deine Willenskraft nicht in deinem Bewusstsein. Wenn etwas Unhöfliches oder Dummes aus deinem Mund kommt, ist dies eine Mitteilung für dich sowie für die Person, die deine Worte vernimmt.
Wenn es zu einem Orkan oder einer Bergwerkstragödie kommt, existiert darin eine Mitteilung für dich. Inzwischen hast du zu wissen, was es ist, das innerhalb jeder je geschickten Mitteilung und in jeder je erhaltenen Mitteilung liegt. Die Mitteilung lautet, dass dein Herz und dein Verstand im Begriff stehen, sich weiter zu öffnen. Es gibt eine Tür oder ein Tor oder ein Fenster, das aufgemacht werden muss, damit mehr Licht hereinkommen und mehr Liebe hinausgehen kann. Sage mir, Geliebte, gibt es je eine Gelegenheit, die von reichlicherer Liebe nicht profitieren würde?
Jede Mitteilung bietet dir eine Gelegenheit, zum Plateau, oder auf das Podium, oder zum Kopfende des Tisches hinauf zu treten, sie erfüllt eine Tätigkeit oder gibt eine Erklärung ab, die das Bewusstsein der Welt hebt. Womöglich treffen alle Mitteilungen, die du erhältst, und alle Mitteilungen, die hinausgehen, die Aussage: „Geh höher. Geh höher.“
Du deutest, dass einige Mitteilungen schlimm sind, und einige Mitteilungen gut. Was, wenn alle Mitteilungen gut sind, Geliebte? Wie würde sich dein Leben dann ändern?
HEAVENLETTER # 1913 – 16.2.2006 – All the Love
All die Liebe
Gott redete …
Die ganze Liebe in deinem Herzen gehört Mir. Dies bedeutet, dass deine ganze Liebe eine Spiegelung von Mir ist. Es bedeutet auch, dass deine Liebe schließlich an Mich gerichtet ist. Du kennst das Gefühl der Liebe. Du weißt, was welche Liebe ist. Sie ist deine vertraute Natur, so, wie sie Meine ist. Bei Liebe gibt es keine Entfernung und keine Trennung. Was ist Liebe es sei denn Vereinigung? Sie ist das Verflechten von Herzen bis dort Einssein ist. In Unserem Fall haben Wir das höchste Einssein.
Aus diesem Grunde hat der Jammer der Welt dich nicht so zu beeinflussen, wie er es wohl getan hat. Der schöne Sonnenaufgang, das schöne Blühen einer Rose, der süße Gesang eines Vogels, das Gesicht eines Kindes, das aufleuchtet – die Macht all dessen liegt in dir. Du bist eine Spiegelung von der Liebe, von der Unsere Herzen voll sind.
Lasse niemanden sagen, dass er lieblos ist. Hat Liebe in der Welt schlafend gelegen? Ja, wie eine Schildkröte, aber nicht schlafend. Schläfrig vielleicht. Stupse die Liebe und erwache dann. Ernähre die Liebe in deinem Herzen mit deinem Wunsch, abermals zu lieben – deinem Wunsch, wieder und wieder zu lieben, nonstop zu lieben, diese Liebe in deinem Herzen zu spüren, sie zu beleuchten und sie der Star auf der Hauptbühne in deinem Leben sein lassen. Dies ist dein Leben, Geliebte. Worauf wartest du noch?
Die Liebe in deinem Herzen ist nicht dazu da, dicke Melasse zu sein. Sie ist nicht dazu da, deine Gefäße zu verstopfen. Noch ist die Liebe in deinem Herzen dazu da, wie Lakritze Stückchen für Stückchen gezogen zu werden. Die Liebe in deinem Herzen ist wie Frühlingswasser, das ohne Rücksicht darauf aufsprudelt, ob irgendjemand da ist, um zu trinken oder nicht. Auch wenn an der Quelle deiner Liebe Leute vorbeigehen, du bist gleichwohl eine Quelle der Liebe.
Die Quelle des Wassers ruft nicht nach Aufmerksamkeit. Eher nimmt sie Habachtstellung ein, jeden Moment parat, zu trinken zu geben. Und aus dem Augenwinkel heraus bemerken vielleicht sogar jene, die vorübergehen, die Quelle des Wassers und spüren sie. Auch dann, wenn etliches Wassers unbemerkt auf sie gespritzt hat.
Niemand will ein trockener Brunnen sein. Fordere jetzt die Liebe in deinem Herzen zurück. Bereite die Pumpe vor, Geliebte. Feuchte dein Herz mit Liebe an. Warte nicht auf Feuchtigkeit von Außen. Sei die Erste zu lieben. Auch wenn du die Einzige bist, die liebt, liebe aus deinem vollen Herzen.
Liebe ist die Erste Ursache. Sie ist die einzige Ursache.
Machenschaft ist keine Liebe. Initiiere Liebe, aber stifte sie nicht an. Gib sie, und sträube dich nicht dagegen. Gib sie. Liebe zuerst zu geben ist keine List. Es ist ein Geschenk, das du gibst. Jeder richtet deine Liebe aus. Egal wem du Liebe gibst, Du gewährst sie dir. Nicht eine Portion, nein, alles davon. Wenn Liebe aus deinem Herzen steigt, landet sie überall. Und das schließt das Herz ein, aus dem sie entstand.
Dein Herz ist wie ein Brennofen von Liebe, die die ganze Welt aufwärmt. Und der Brennofen selbst, der Hitze abgibt, hat die höchste Temperatur von allem. Der Spender der Wärme wird gewärmt. Der Spender der Liebe kennt Liebe. Er, der Liebe abgibt, erhält die Liebe, die er gibt.
Liebe ist Liebe. Sie hat kein Viertel. Sogar die persönlichste Liebe ist universal. Liebe ist Liebe.
Liebe ist rein, anderenfalls ist sie nicht Liebe. Rein heißt frei von versteckten Motiven. Das einzige Motiv für Liebe ist, dass du sie geben willst, nicht für eine Rückgabe, sondern für den Segen von ihr selbst.
Die einzige Sache auf Erde, die ihr Gewicht in Gold wert ist, ist Liebe. Und, gewiss doch, Gold kann der Liebe nicht das Wasser reichen.
HEAVENLETTER # 1914 – 17.2.2006 – Come to a Parade
Komm zu einer Parade
Gott redete …
Aus deinem Herzen her, Geliebte. Aus deinem Herzen, von dorther fließe ich. Durch dein Herz fließe Ich. Ich gehe nie, wie auch, Ich bin nach wie vor in Bewegung. Ich gewinne, aber Ich bezwinge nicht. Ich gebe und nehme in einem Zug. Es ist Meine Liebe, die durch deine Adern fließt. Ich bin die Verkehrsader zu deinem Herzen. Ich bin ein Gott der Liebe, und Ich liebe dich von Meinem ganzen Herzen, und das ist fürwahr große Liebe.
Du begreifst nicht einmal ein Teilchen Meiner Liebe, und doch überholt Meine Liebe dich. Von Deinen Fingerkuppen rührt Meine Liebe her. Deine Augen reichen Liebe dar, und deine Augen nehmen Liebe auf. Dein Herz pumpt Liebe, und dennoch ist dein Verstand vorsichtig. Dein Verstand hat eher eine andere Arbeit zu tun als die Emission Meiner Liebe für dein Herz zu beaufsichtigen.
Dachtest du wirklich, dass deine Liebe dein eigenes „Ding“ ist? Dachtest du, dass du ihr Erfinder bist oder ein Pfandrecht darauf hast? Du wusstest nicht, dass Ich Meine Liebe in dein Herz als einen endlosen Fluss an Liebe setzte. Die Liebe, mit der Ich dein Herz füllte, ist nicht dazu da, hinaus zu tröpfeln. Sie soll der Fontäne eines Wals ähnlich herausplatzen. Lasse da einen reißenden Strom an Liebe von deinem Herzen her sein. Warte auf nichts, das deine Liebe einnimmt. Liebe um der Liebe willen.
An der Liebe ist es nicht, auf eine Gelegenheit zu warten. Sie soll nicht langsam werden, noch zu einem Abschluss kommen. Sie soll in einen immer mehr sch verbreiternden Strom fließen. Meine Liebe aus deinem Herzen soll für das ganze Universum sorgen. All die Ewigkeit pocht mit der Liebe, die du rückhaltlos gibst.
Lasse die Liebe bis ans Ende der Welt drehen.
Dein Herz ist eine Stromschnelle der Liebe. Die Kraft des größten Wasserfalles ist winzig neben der Kraft der Liebe in deinem Herzen. Der größte Wasserfall deutet nicht einmal die Mächtigkeit an von der Liebe, die dich angeht, durch dein Herz zu branden. Entdecke jetzt die Liebe in deinem Herzen. Mache es auf. Es ist nicht an dir, sie zu halten. Es ist an Mir, sie dir zu geben.
Es gibt große Liebe in deinem Herzen. Lasse sie herauskommen. Dein Herz ist kein Reservoir, in dem Liebe gelagert werden soll. Sofern denn dein Herz eine Pumpe ist, lasse es Liebe pumpen. Lasse Unser Ein Herz die Welt mit Liebe fluten. Lasse es die Welt in Liebe ertränken. Jetzt ist Zeit für eine große Brandung an Liebe. Lasse die Liebe auf den Kontinenten der Welt los. Welche Ufer auch immer die Liebe binnen gehalten haben, jetzt werden sie geöffnet, und die Liebe fließt, so, wie sie es ihr obliegt.
Dein Herz wird dies allen Anderen signalisieren.
Auch wenn du in einer Wüste der Liebe wohnst, lasse Herz den ersten Brunnen sein, der hervorsprießt. Lasse deine Liebe aufspringen. Es gibt keinen Grund, die Liebe in deinem Herzen zu halten. Den hat es nie gegeben. Nur, du glaubtest, dass sie wie Weizengarben für Notzeiten gespart werden sollte. Allein, Liebe sollte nie aufbewahrt werden. Die Zeit für Liebe ist jetzt. In diesem Moment, öffne die Kanäle der Liebe und lasse Meine Liebe nonstop aus deinem schlagenden Herzen fließen.
Stelle dir dein Herz als eine marschierende Musikkapelle vor. Schau wie sie gehen! Schau auf die Musik, die sie macht. Schau auf die Mengen, die klatschen. Ja, lasse Herz gesehen werden. Lasse es durch die Straßen und über Hügel und Täler marschieren. Die Liebe in deinem Herzen ist Teil einer endlosen Parade. Die Parade, in die du marschierst, hebt soeben an, Geliebte.
HEAVENLETTER # 1915 – 18.2.2006 – Earth in Orbit
Die Erde in der Umlaufbahn
Gott redete …
Was dann wenn alles, was du denkst, dass es sehr wichtig sei, gar nicht wichtig ist? Was, wenn alle Sachen, bei denen du verweilst, überhaupt nicht von Belang sind? Was, wenn du sie aus deinem Verstand davongehen ließest? Was genau, meinst du, würde passieren? Denkst du wirklich, dass es dein Fuß auf dem Pedal ist, der die Erde in ihrer Umlaufbahn hält? Fürchtest du, dass die Welt zusammenfallen würde, wenn du sie nicht so dicht festhältst? Was, wenn du alle Sorgen für einen Moment lang gehen ließest? Was würde sich abspielen? Brauchen sie dich, um sich an dir festzuhalten?
Es ist eine Sache, sich um Dinge zu kümmern. Es ist eine andere, sie als Gewichte bei dir zu tragen. Wenn du mit Hanteln trainierst, lässt du sie irgendwo, so lange, bis du wieder mit ihnen arbeitest. Du brauchst sie nicht im Voraus mit dir herumzutragen.
Doch ist es das, was du oft vor lauter Sorgen tust. Du bist derart vertieft in sie, dass du sie dich herunterdrücken ließt. Bestimmt zapfen sie deine Energie an.
Es ist nicht so, dass du vorzugeben hast, dass es sie nicht gibt. Es ist so, dass du dich ihnen widmen solltest, und dass du schaust, sie getan zu bekommen. Deine Sorgen um sie graben sie tiefer ein. Und, indes, du hast herausgefunden, dass oftmals Dinge für sich selbst sorgen. Sie waren nicht die deinen, damit du über sie ins Stürzen gerätst. Manchmal waren sie da, damit du sie gehenlässt.
Wirklich – du kannst dein Leben ohne Lasten führen. Lege sie hin. Komme zu ihnen zurück, so du es dann musst, aber lege sie jetzt hin.
Du kannst deine Ängste genau da fallen lassen, wo sie soeben sind. Angst macht dich nicht zu einer verantwortlichen Person. Angst konnte nicht deine Motivation gewesen sein. Sie ist ein schleichender Motivator. Angst ist wie ein Kredit aufgenommen beim Mob, der dich mit den Zinsen nur herunterdrücken kann. Du wirst sie nie loswerden. Die Restzahlungen werden gegen dich gesetzt. Werde vor allem nicht kompliziert vor lauter Angst. Sie bringt dich nirgendwohin.
Ersetze Angst lieber durch den Wunsch nach etwas, als von etwas wegzukommen. Dein Leben hat mehr zu sein als das Bemühen, Schlaglöcher zu vermeiden. Schlaglöcher sind ohnedies nicht wirklich so schlecht, Geliebte.
Also, was ist, wenn du hineinfällst. Du würdest einfach heraussteigen. Lasse nicht dein Leben von der Angst vor dem, was sich begeben könnte, regieren.
Angst ist eine heimtückische Falle. Sie liegt in Wartezeit für dich. Sie spielt Verstecken und Suchen mit dir. Spiele ihr Spiel einfach nicht. Begib dich in eine andere Arena.
Angst gibt vor, dein Freund zu sein. Die ganze Zeit ist sie darauf aus, dich zu bekommen. Schaue nach beiden Seiten, wenn du die Straße überquerst, fürchte dich aber nicht davor, die Straße zu überqueren. Gesunder Menschenverstand wird nicht auf Angst errichtet. Du hast gesunden Menschenverstand nötig, nicht gewöhnliche Angst. Gesunder Menschenverstand bringt dich über die Straße. Gewöhnliche Angst hält dich zitternd da, wo du bist.
Was, wenn du Angst vor dem Herd hättest, sobald du kochen möchtest?
Angst muss sich nicht groß abzeichnen.
Lasse die Freude des Tuns den großen Webstuhl sein. Lasse die Freude des Seins den großen Webstuhl sein.
Wenn Angst der einen oder anderen Art dich übernehmen will, schnippe sie von deiner Schulter, so wie du es mit einer Mücke machen würdest. Angst hat nicht ein riesiger Geier zu werden, der dir auflauert.
Ersetze jeden Gedanken an Angst durch einen Gedanken an Meine Gegenwart. Meine Gegenwart ist wahr. Angst ist nicht wahr. Angst ist eine Ansammlung von Vorstellungen. Stelle dir stattdessen die Wirklichkeit der Liebe vor. Stelle dir Furchtlosigkeit vor. Stelle dir vor, wie gut es sich anfühlen wird, sowie du Angst beiseitelegst.
HEAVENLETTER # 1916 – 19.2.2006 – The Luminosity of the Cosmos
Der Glanz des Kosmos
Gott redete …
Es ist nicht so, dass ich an irgendeinem Tag in der Zukunft für dich sorgen werde. Ich sorge jetzt für dich. Ich bin vor dem Moment des Anfangs mit dir von und ich bin nicht abwesend. Ich bin Stille, und doch bist du in jedem Moment in Meiner Hut.
Dies ist schwierig für dich dies anzunehmen, weil du Unordnung im Leben siehst. Jenseits dessen, was gesehen wird, bin Ich, und jenseits dessen, was du siehst, ist eine Ordnung, die du nur ahnen kannst.
Du kannst nur die Möglichkeiten der Ereignisse, die Kompliziertheit von Ereignissen und Leuten ahnen. Es ist alles vollkommen orchestriert, Geliebte/r, trotz dem, was du siehst.
Wenn sich die Planeten im Glanz des Kosmos drehen, und die Jahreszeiten jedes Jahr zurückkommen, und Blumen wachsen, und Babys geboren werden, und die Sonne steigt, und Sterne herauskommen, kannst du nicht wissen, dass Ich dich genau so in Bewegung gesetzt habe?
Der Unterschied ist, dass alle Natur Meinem Willen folgt. Die Sonne, die Sterne, der Mond folgen dem Kurs, den Ich für sie aufgemacht habe. Sie suchen nichts anderes. Sie haben keinen freien Willen wie du. Freier Wille ist das, was du hast haben, und die Planeten nicht. Natürlich sind sie vollkommen froh, sich beim Tempo, das sie auf ihre Weise machen, weiter zu bewegen. Sie sind keine Suchenden, während du, Mein/e Geliebte/r, du bist Suchend. Aus Notwendigkeit bist du suchend.
Du versuchst, Meinen Willen auszuführen wenn du nur wüsstest, was er ist. Du begreifst auf eine vage Weise, dass es zu lieben ist, Geliebte/r, der großartige Dienst von Sonne, Mond, und Sternen ist große Liebe. Ihre Verlässlichkeit ist große Liebe. Geben sie dem Universum keinen großartigen Dienst? Sie müssen nicht einmal darüber nachdenken, ihre Liebe ist so groß, ihr Dienst so großzügig und leutselig. Du dagegen sitzt auf einem Stein und denkst nach über das, was zu machen ist. Eine Statue ist aus dir durch das Sitzen und das Denken und das Wundern gemacht worden.
Der freie Wille, den du hast, ist ein Segen. Er gibt dir Gelegenheit das zu entdecken, was du suchst. Er macht dich zu einem Jäger. Er macht dich zu einem Herumstreifenden. Er gibt dir die Möglichkeit der Wahl und wählen tust du. Wähle nur Liebe, Geliebte/r. Lass das Urteil gehen. Urteilen ist der Dorn in deiner Seite.
Würdest du nicht urteilen, wäre alles in Ordnung, wie es ist, und dennoch, wenn du nicht urteiltest, wäre die ganze Welt anders.
Ohne Urteilen würde es keinen Verdacht geben. Du würdest keine Punkte in Verbindung bringen. Du würdest keine Gründe suchen, warum du recht hast, und jemand anderer nicht. Das Urteilen gehen zu lassen wäre kein Laisser-faire. Die Welt würde nicht untergehen. sie würde steigen, und die Verzweiflung hinter sich zurücklassen.
Verachtung ist der Vorläufer von Verzweiflung.
Ohne Urteil würdest du keinen Wert in Frage stellen. Du würdest ihn einfach kennen. Du würdest den Wert von Liebe kennen. Ohne Urteil würdest du Liebe kennen, und du würdest sie ohne Mathematik kennen. Du würdest den Kreis von Liebe kennen, auf den du dich eingelassen hast. Und das heißt, dass du Oneness kennen würdest, nicht als eine Idee sondern als Oneness.
Zu Urteilen ist dein Quatsch, und doch siehst du es als eine rettende Gnade an, wenn es doch in Wirklichkeit ein vehementer Sturz der Gnade ist. Zu Urteilen erhöht oder erniedrigt dich. Mit Urteilen geht immer einer nach oben oder nach unten. Es hindert einen sich zu erheben. Es hindert mit Sicherheit den/die jenige/n, die/der urteilt.
Und wägst du jetzt das, was Ich sage, genau so wie du den Wert der Leute wägst? Dieses Wägen verzögert deine Evolution. Willst du dich schnell entwickeln? Nun, dann, lass das Urteilen gehen. Stoße die Urteile beiseite, und lass Liebe den Thron des Lebens in der Welt besteigen.
HEAVENLETTER # 1917 – 20.2.2006 – Ode to Your Heart
Ode an dein Herz
Gott redete …
Lege all deine Sorgen beiseite. Nimm dir einen Moment frei von Besorgtheit. Du hast es schon früher gehört: Die Welt kann sich auch ohne dich drehen. Von dort her kommen, das ist dir eine weise Plattform. Gleichzeitig wie das so ist, wie auch, wie Einem Weisheit beim Zurücklehnen überkommt, ist dein Hiersein eine Notwendigkeit. Du drehst die Welt mit deinem Fuß. Du machst dies vielleicht ohne Bewusstsein, gleichwohl, dein Fuß bewegt das Tretbrett.
Deshalb bist du gleichzeitig wesentlich und entbehrlich. Falls du nicht existiertest, würde die Welt nicht existieren. Ich schuf die Welt für dich, Geliebte, für euch, die darin spielen. Ein Spiel soll nicht so ernst genommen werden. Es gibt keinen Ersatz für dich, allein, gleichzeitig steigt jemand anderer auf, und das Spiel geht weiter, während du an der Seitenlinie sitzt.
Wenn du ein Gemälde schaffst, gehst du ein wenig auf Distanz, damit du das sehen kannst, was du gemalt hast. Nahe dran, kannst du nicht immer sehen. Hole demnach Atem. Sitze für einen Moment auf einer Wolke und sieh die Welt von einer weniger intensiven Perspektive. Es scheint so, dass sich sogar die Nachtsterne leise zurückziehen, und dass sie die Sonne übernehmen lassen.
Sei am Leben beteiligt und unbeteiligt. Sei weder fest dran noch getrennt. Lasse den Fluss des Lebens fließen, und folge ihm. Du musst nicht immer vorauswatscheln, so, als ob du laufen müsstest, um die Ziellinie zu erreichen.
Du brauchst nicht immer außer Atem sein im Leben, um vorne dran zu bleiben. Es gibt keinen Wolf an deiner Tür. Oder – Wir können sagen, der Wolf an deiner Tür ist deine eigene Unruhe.
Lasse deinen müden Geist seine Füße hochlegen und lehne dich eine Weile zurück. Genug der Gedanken für eine Weile. Du hast mehr Gedanken als Herzschläge gehabt. Lasse die Welt eine Weile für sich selbst sorgen.
Atme in der frischen Luft und atme den alten Gedanken aus, die auf Kleiderbügeln gehangen haben. Viele deiner Gedanken dienen keinem Zweck, aber sie ärgern dich. Lasse dein schönes schlagendes Herz für eine Weile übernehmen. Sorge ist nicht von deinem Herzen. Eher ist sie Propaganda für deinen Verstand. Lasse für eine Weile deinen Gedanken ein Ende zukommen, damit dein Herz vorangehen kann. Dein Herz weiß, wie im Leben zu leben ist.
Dein Verstand bleibt praktizierend und scheint einfach nicht zu lernen, was dein Herz schon immer gewusst hat.
Der Verstand macht Puzzles. Das Herz ist liebenswürdiger. Lasse dein Herz Gastgeber in deinem Leben sein. Dein Herz denkt keine Gedanken, die verabscheuungswürdig sind. Das Thema deines Herzens ist Liebe. Dein Herz ist wie ein Segelboot, während dein Verstand wie ein lautes Motorboot herumsaust.
ZuSinnen kommen bedeutet zu deinem Herzen kommen. Dein Herz ist weise. Der Verstand ist eine schöne Sache, indes, dein Verstand denkt nicht immer schöne Gedanken. Dein Verstand und dein Herz sollen Händchen haltend miteinander gehen. So wie es ist, setzt dein Verstand eine Abhandlung zusammen, während dein Herz Blumen auswählt.
Dieser Heavenletter ist eine Ode an dein Herz. Dieser Heavenletter ist eine Proklamation von Liebe. Ich verkünde Liebe. Wirst du Mich hören? Wird dein Verstand für einen Moment still sein und die Liebe aufnehmen, die Ich jetzt über dich gieße? Dein Verstand ist erbarmungslos in seiner Unfähigkeit zu vertrauen. Er sucht die Fehler. Wenn er sie nicht findet, wird er sie erfinden und mithin die Liebe umgehen. Dein Verstand wird dir sagen, er suche Liebe, indes ist er am Duellieren und setzt sich oftmals durch.
Lasse jetzt Liebe in deinem Herzen wogen. Das Ego des Verstandes ist genug aufgebauscht. Jetzt ist es an deinem Herzen, hervorzuplatzen und vor Liebe zu explodieren, und deinen Verstand ihr folgen und ihn die ganze Liebe in deinem Herzen begleiten zu lassen.
HEAVENLETTER # 1918 – 21.2.2006 – A Library of Oneness
Eine Bibliothek des Einsseins
Gott redete …
Leben ist ein Tanz, und doch ist es weise, ab und zu einen Tanz auszusetzen. Es ist nicht notwendig mit jedem zu tanzen, der dich fragt.
Leben ist aus vielen interessanten Sachen gemacht. Du kannst dich nicht in jedes einzelne vertiefen, sonst schöpfst du die Oberfläche ab, sonst isst du die Schale der Orange und überspringst ihre innere Süße.
Und so ist es mit dem Leben, und so ist es mit Wissen, die Oberfläche abschöpfen schöpft die Oberfläche ab. Die Sahne oben auf der Milch ist gut, und die Milch ebenso. Plätschern ist plätschern. Flitzen von einem Wissen zu einem anderen ist Flitzen. Von Stern zu Stern zu schwingen, ist gut. Einen Stern zu fangen, nun, dies ist ebenso gut.
Herum zu laufen, ist herumlaufen. Sogar eine Biene findet Nektar. Dein Herz ist eine Biene. Herum zu summen, hat seinen Platz. Süßen Nektar zu ziehen, ist besser.
Im Feld des Lebens zu spielen, hat seinen Verdienst, aber sich mit einem guten Buch neben das warme Feuer hinzusetzen, ebenso. Ein bisschen Wissen über viele Sachen ist wenig Wissen. Der Schatz in der Hand ist vielleicht mehr wert, als das was sich jenseits des Zauns befindet. Weil ein Buch, das du nicht gelesen hast, es nicht wertvoller macht als das in deiner Hand, oder, das sonderlich in deinem Herzen.
Jage nach Wissen und grase zudem. Die Kuh kaut ihr Futter wieder und gewinnt erheblichere Nahrung. Auf alle Pferde zu wetten, wirft dir in der Regel keinen Ertrag ab. Bleib bei einem.
Du kannst nicht jedes Individuum in der Welt treffen, aber du kannst einige gut kennen lernen. Du kannst nicht jedes Buch lesen. Du kannst nicht jede Lehrmeinung kennen. Zahlen sind Zahlen, und Zahlen können nicht mit Weite gleichgesetzt werden. Gib dem, was du schon weißt, eine Chance. Lasse dein Herz sich engagieren.
Vielleicht wirst du ein Buch durchlesen, statt ein neues zu beginnen. Seiten umblättern ist nicht das Ergebnis von Wissen. Du bist nicht vorgesehen dafür, ein Dilettant zu sein. Ein kleines Wissen ist nicht gefährlich. Es ist nur ein kleines Wissen. Ein kleines Wissen von vielen Sachen ist nur ein kleines Wissen von vielen Sachen. Gehe tiefer, Geliebte. Jetzt, da du eine Orange geschält hast, beiße in ihre süße Frucht. Trinke den Saft. Genieße sie.
Deinem Herzen zu folgen, bedeutet nicht immer weiter zu reisen. Manchmal ist dein Abenteuer just im Moment. Bestimmt macht dein Herz Sprünge, aber dein Herz ist nicht vorgesehen dafür, die ganze Zeit herumzuspringen.
Du bist kein Eichhörnchen. Wenn du eine Nuss hast, brich sie auf.
Wenn du eine Mahlzeit vorbereitet hast, setze dich hin, um zu essen.
Sei kein Stickmustertuch des Lebens. Nimm keine kleinen Bisse aus zehn Kuchen. Finde den Kuchen, den du wirklich magst, und genieße ihn.
Du kannst volle Bücherborde – eine große Bibliothek haben. Es gibt da beträchtliches Wissen in Büchern. Es gibt großes Herz, und es gibt großes Bewusstsein. Eben dasselbe Wissen, Herz und Bewusstsein residieren in deinem Herzen. Angesammeltes Wissen zählt wenig neben dem Wissen, das tief innerhalb dir ist. Dieses Wissen steigt in die Höhe. Wirf einen Blick auf das Wissen, das innerhalb deines Herzens schlicht und einfach so da ist. Dein Herz ist ein Springbrunnen an Wissen. Weisheit hast du bereits inne.
Entwickle dein Herz, indem du es entwickelst. Du bist keine Insel. Du bist vollauf ein ganzes Universum. Dein Herz ist eine Bibliothek des Einsseins. Das ganze Wissen, das du suchst, ist innerhalb von dir. Du hast alles schon, Geliebte. Wohne in deinem Herzen. Warum das ganze Wissen auf Bücherregalen suchen. Weise auf die Quelle, Geliebte, die im Innern liegt.
Dein Herz ist kein Lexikon, gleichwohl, es ist ein Buch mit Wissen. Strebe, wenn du musst, indes, strebe tiefer. Ehre dein eigenes Herz. Ehre dich. Ehre Mich.
Du kannst über Mich lesen. Du kannst Mich in Worten finden, und Du kannst Mich persönlich in deinem eigenen Herzen kennen. Ich bin näher als irgendetwas.
HEAVENLETTER # 1919 – 22.2.2006 – From the Center of Your Heart
Vom Zentrum deines Herzens
Gott redete …
Fragen des Lebens bedenken ist nicht das Gleiche wie Leben leben. Nachdenken ist gut. Leben ist besser. Über Leben nachdenken ist über Leben nachdenken. Es ist nicht das Gleiche wie es leben.
Es ist wahr, dass alles vom Leben in deinen Verstand sickert, und doch kannst du deinen Verstand etwas in seiner Verantwortung erleichtern. Lebe Leben wenigstens so ausgiebig, wie viel du darüber nachdenkst. Lebe Leben mehr.
Deine Gedanken höher zu steigern, heißt nicht dich über Leben zu stellen. Wenn Leben ein Pferd ist, solltest du in seinem Sattel sitzen. Und dann starte für den Ritt deines Lebens. Oder reite ein wildes Pferd ohne Sattel, indes, reite weg.
Dein Verstand hat genug Übung gehabt. Steige jetzt aufs Fahrrad deines Herzen und fahre wohin es dich führt. Bringe die Pedale in Schwung.
Für eine kleine Spannweite an illusorischer Zeit wohnst du in einem Körper auf der Erde. Benutze den Körper. Benutze den Verstand. Benutze das Herz. Benutze sie mehr, als du über sie nachdenkst. Benutze sie für alles, was sie wert sind, und sie sind eine Menge wert, Geliebte. Sie sind eine Menge wert für Mich. Und für dich. Und für euch.
Lasse dein Herz die aufgehende Sonne sein, und den Mond deines Verstandes eine Spiegelung der Sonne. Lasse dein Herz Vorreiter sein. Geliebte, du erhebst dich und fällst mit dem Schlag deines Herzens. Lehne dich zu deinem Herzen. Es ist deine Stärke. Dein Herz schlägt einen Rhythmus. Ein tom-tom schickt dir Mitteilungen.
Dein Herz ist direktermaßen. Höre deinem Herzen zu. Ohne den Verstand kränken zu mögen – aber er babbelt. Er wiederholt sich immer wieder. Er packt alles, was er sieht, während dein Herz einfach ist und mehr zuhört als was es hört.
Du hast keine Wahl zwischen deinem Herzen und deinem Verstand zu treffen. Begünstige einfach das Herz. Dein Herz ist vorgesehen dafür zu führen. Die Logik des Verstandes kann dich nur eine bestimmte Zeit führen. Die Liebe in deinem Herzen kann dich überall hinbringen, einschließlich unerforschter Wasser. Es ist wegen deines Herzens, warum du hier bist.
Es gibt eine Landkarte in deinem Herzen. Ich setzte sie dorthin. Du siehst sie vielleicht nicht. Doch kannst du sie lesen. Das Herz liest sich. Dein Herz ist nicht blind, wiewohl, es braucht keine Sicht um zu wissen, wohin es dich mitnimmt. Habe Vertrauen in dein Herz. Höre ihm zu.
Es ist der Verstand, der urteilt, das Herz niemals. Das Herz fühlt. Urteilen kann nur vom Verstand her kommen. Das Herz kann dich hin zu deinen Wünschen und weg von dem, was dich abhalten möchte, steuern. Das Herz urteilt nicht, und dennoch hält es nach dir Ausschau.
Der Verstand beweist sich gern. Dein Herz bittet nicht um einen Beweis. Es ist nicht so viel, damit dein Herz Risiken eingeht. Es ist so, dass dein Herz weiß, wo hinzugehen ist und wohin nicht. Der Verstand ist nicht ganz fähig, Schritt mit dem Herzen zu halten.
Die Zeit wird kommen, Geliebte, wann dein Herz und dein Verstand Eins sind, wann dort kein Unterschied zwischen ihnen ist, so vollständig angeglichen werden sie sein. Nicht mehr länger wird sich der Verstand bemühen, dich zu schützen. Er wird wissen, es gibt nichts, wovor du beschützt werden musst. Er wird wissen, dass dein Herz einem Kurs folgt, der im Himmel gesetzt worden ist. Der Kurs ist in deine Gene hineingeschrieben, und das Herz wird viele Straßen ausfindig machen, um nach dorthin zu reisen.
Du hast deine eigenen Talente. Andere haben ihre eigenen Talente. Jeder hat Talent. Dein Herz wird die Talente identifizieren. Du musst das Wort Talent nicht kennen. Du musst den Namen deiner Talente nicht kennen. Du musst sie nur entstehen lassen. Sie werden aus dem Zentrum deines Herzens entstehen. Was in deinem Herzen entsteht, wird früher oder später deinem Verstand begegnen.
HEAVENLETTER # 1920 – 23.2.2006 – What Has the World to Do with You?
Was hat die Welt mit dir zu tun?
Gott redete …
Zu deinem eigenen Herzen sei wahrhaftig. Was heißt das deines Erachtens? Es bedeutet, mehr deinem Herzen zuzuhören, als dem zuzuhören, was von außen her kommt. Es ist gut, sich selbst zu glauben, oder dies mehr, als jedem anderen Glauben zu schenken. Die ganze Geschichte in der Welt hat nichts mit dir zu tun. Alle Voraussagen in der Welt haben nichts mit dir zu tun. Das ganze Wissen und die ganze Neugier haben nichts mit dir zu tun. Du hast mit dir zu tun. Kenne dich selbst. Kenne dein eigenes Herz.
Das, was die Welt Glück nennt, ist womöglich gar nicht deine Glückseligkeit.
Es ist in Ordnung, zu sein, wer du bist. Das ist mehr als okay. Es ist eine Notwendigkeit. Und es ist spektakulär, das Individuum zu sein, genau so wie das kollektive Wesen zu sein.
Du gingst mit der Welt einher, weil du dachtest, sie wüsste mehr als du. Vielleicht tat sie das, aber sie kannte dich nicht. Die Welt schenkt dir kaum einen flüchtigen Blick, also, wie sollte sie den Schlag deines Herzens kennen? Die Welt wirft alle zusammen, und sie wird dich in eine Reihe stellen für was auch immer sie heute einen Vorschlag dafür vorbringt. Recht wahrscheinlich, um etwas zu kaufen.
Es ist immer eine Idee, die du erwirbst. Es ist nicht das Produkt, das du kaufst. Es ist eine Idee. Die Welt möchte dich zu ihrem Laden hin magnetisieren. Die Welt ist ein Einkaufszentrum von Ideen. Und die Welt verkauft dir eine Rechnung für die Waren. Selten liefert sie auf ihre Versprechen hin. Garantien? Erfüllen sich alle Ideen? Kommen alle Preisnachlässe an?
Du hast das Bild mitbekommen.
Jetzt ist es Zeit, dass du mehr dir als der Welt vertraust. Es ist keine Frage, wer recht hat. Es ist keine Frage des Handels in der Welt. Es ist eine Frage nach dem, was dir Glück gibt. Es ist eine Frage nach dem Glück, das du gibst.
Du suchst deine Identität. Suche sie nicht von der Welt. Die Welt weiß nicht, wer du bist. Du indes weißt, wer du bist. Du hast so viele Dinge versucht, die nicht du sind. Beschuldige die Welt nicht für das, zu dem du hingezogen wurdest. Du probiertest viele Schuhe an, und Aschenputtels Slipper war nicht darunter. Das ist okay.
Jetzt aber bist du auf einer neuen Ebene der Existenz. Jetzt lautet deine Frage nicht: „Was sind die Bestandteile in diesem Paket, das ich kaufe?“ Jetzt ist deine Frage: „Aus was bin ich gemacht?“ Diese Frage liest sich: „Wer bin ich? Bin ich überhaupt? Wer glaube ich, dass ich bin?“ Die Frage ist nicht: „Was hält die Welt von mir?“
Geliebte, die Welt führt dein Leben nicht für dich. Dieses Leben in dieser Lebensdauer ist deines. Bestimmt trainierst du für das Leben. Was sonst kannst du machen? Und dann wirst du eines Tages die Show auf die Straße bringen. Du wirst das Fahrzeug des Lebens fahren, und deinen Weg finden.
Du wirst nicht nach Zustimmung suchen. Ob die Welt es billigt oder billigt, das ist irrelevant. Wer würde etwas Wunderbares schaffen, wenn er oder sie der Welt zuhörte? Denn die Welt würde NEIN zu dir sagen Die Welt könnte sogar über dich spotten. Die Welt spottete über alle Großen, wenigstens so lange, bis ihre Innovationen und ihr Ruf bekannt geworden waren, und manchmal gar erst danach. Allein, für was ist die Zustimmung der Welt wichtig – sei es vorher oder sei es danach? Was hat die Welt mit dir zu tun, alldieweil du Mein Herz drinnen in dem deinen schlagen hörst?
HEAVENLETTER # 1921 – 24.2.2006 – Darwing a Line
Eine Linie ziehen
Gott redete …
Konfrontation vermeiden ist nicht das Gleiche wie Frieden machen. Lieben hat nicht Dulden zu heißen. Es bedeutet bestimmt nicht, deine Integrität für das Gefühl eines verkehrten Friedens aufzugeben. Es bedeutet nicht über etwas hinweg zu sehen. Es bedeutet nicht etwas vorzugeben. Es bedeutet nicht immer übereinzustimmen. Es bedeutet nicht immer nachzugeben.
Früher oder später musst du Angelegenheiten entgegentreten, was immer an solchen entgegenzutreten ist. An einem bestimmten Punkt ist es dein So-tuin-sls-Ob, oder es ist deine Ehrlichkeit, der die Stirn geboten wird, Geliebte. du kannst das nicht mehr aufkehren, was du unter den Teppich gefegt hast. Du kannst nicht mehr versuchen zu gefallen. Es gibt einen Punkt, an dem du nicht mehr vermeiden, aufschieben oder hinausschleifen kannst, und du musst dich um das kümmern, um das sich gekümmert werden muss.
Es gibt das, das nicht wert ist, erwähnt zu werden. Und es gibt das, das erwähnt werden muss.
Du hast jeden Tag eine Wahl über das, dem du es gestattest, dich zu stören. Du hast dich nicht von allem stören zu lassen. Einige Störungen sind wie Mücken. Ärgerlich. Es gibt viel davon, aber sie sind nicht die Zeit des Tages wert. Einige Störungen sind unschuldige Bienen, die herumsummen aber nicht beißen. Du kannst um sie herumgehen. Und es gibt einige Störungen wie riesige Fliegen, und du hast dich mit ihnen ins Benehmen zu setzen.
Manchmal gibt es jemand, der dir auf deine Zehen steigt, der dich übergeht, der seinen Vorteil nimmt, der zu weit geht, und du musst Einhalt gebieten. Dies bedeutet nicht, dass du aus jedem einen Feind machst. Die/derjenige, die/der überschritt, ist eine einfache Seele, die alles, was sie vermag, dem Leben entreißen möchte. Sie/Er ist jemand, der Liebe mehr erfleht, den Beweis der Liebe mehr erfleht in dem Ausmaß, in dem sie/er usurpieren wird. Ob sie/er diesem gegenübersteht oder nicht, das hängt von ihr/von ihm ab. Ob du dies siehst oder nicht, das hängt von dir ab.
Bestimmt gibt es viele Situationen, ja gar unbefugterweise betretene, die sich von alleine beenden werden. Und doch gibt es andere, wo dir das Gefühl bleibt, dass du dich kompromittiertest, wo Kompromisse nicht dienlich waren, dass du vielleicht Komplize in einem Vergehen gegen deine eigene Integrität gewesen bist, wie auch vielleicht gegen die eines anderen.
Die/derjenige, die/der mit zu viel entkommt, hält eine Ecke im Bewusstsein versteckt, die ihr/ihm zu verstehen gibt, dass sie/er etwas gestohlen hat, und nach dem anfänglichen Gefühl des Sieges fühlt sich das Damit-Davonkommen nicht gut an. Und du warst ihr/sein Helfershelfer. Und deshalb fängt auch sie/er an, ebenfalls dies und das vorzutäuschen. In Wahrheit wird sie/er es nicht mögen, dass du dich gebeugt hast. Und du wirst erkennen, dass du nicht einen Gefallen getan hast.
Sowie es wesentlich ist, sich umzudrehen und die Stirn zu bieten, hast du den Einen nicht zu erschlagen, dem du entgegentrittst. Du musst ihn nicht zerstören. Du hast einfach festzustellen, wie es ist. Nicht mehr als das. Du musst ihn nicht überzeugen. Du musst feststellen, was du siehst und wie weit du außerstande bist zu gehen. Einige Sachen hängen von dir ab, Geliebte. Du kannst das ganz eindeutig mit Liebe zuwege bringen.
Ich rede unentwegt zu ihm/ihr. Du bist auch öfters bei Gelegenheit die/derjenige gewesen, die/der das Territorium eines anderen betreten hat. Du warst unverschämt, oder hast tyrannisiert, oder… in dem Moment warst du überzeugt, dass es dein Recht sei, und dass du nichts übergestülpt hast. Sei weder ein Überstülper noch diejenige, die übergestülpt wird. Sei nicht der fingerfertige Taschendieb noch diejenige, die ihrer Tasche gewährt, die zu sein, auf die eine Auge geworfen wird.
Geliebte, das, was Ich sage, ist so, dass du früher oder später irgendwo eine Linie zu ziehen hast. Und du musst erkennen, wo sie zu ziehen ist. Du musst dich entschließen, was groß und was klein ist, was ein Vergehen an der Integrität ist, oder was nur ein Vergehen ist, mit dem man sich brüstet.
Wie in einem Pokerspiel musst du dich entscheiden, wann du dazwischenrufst oder wann du die Karten zusammenfaltest. Anders als beim Pokern entscheidest du dich nicht, damit du gewinnen kannst, sondern damit du in gutem Glauben weiterspielen kannst.
HEAVENLETTER # 1922 – 25.2.2006 – Bless the World
SEGNE DIE WELT
Gott redete …
Ehrlichkeit existiert auf zahlreichen Ebenen. Sei ehrlich mit dir selber und deinen Motiven. Entsinne dich, dass du Meine Wahrheit bist. Du bist ein Exponent Meiner Wahrheit. Du bist für Andere ein Vorbild. Sei auch dir selbst ein Vorbild.
So, wie der Tag der Nacht folgt, so mögest du den Sternen folgen. Mögest du doch den Höchsten Sternen folgen. Mögen es deine Fußtritte wert sein, dass Andere in sie hinein treten. Während du hier auf der Erde zugegen bist, wieso nicht ein Emblem der Lebenden Wahrheit sein?
Es ist nicht so, dass du für Andere auftrittst. Es ist so, dass du dir gewahr bist, Wer du bist, und dass du dir deiner Verantwortung gewahr bist, das sich zu Anderen hin erstreckt. Du hast gegenüber dem Leben auf dem Globus der Erde eine Verantwortung, die über deine individuellen Entlohnungen hinausgeht. Du bist hier, um der Welt und denjenigen, die in ihr leben, förderlich zu sein.
Du bist hier, um dich über das allgemeine Wissen und über die allgemein anzutreffenden Mittel an Schnittstellen hinaus zu erheben. Solltest du nicht hier sein, um dich höher zu erheben, und um offen zu legen, was höher ist – wofür dann bist du hier?
Du bist ganz bestimmt nicht hier, um ein Beispiel dafür zu sein, was überspannt wurde. Du bist für etwas mehr hier, und dieses etwas Mehr geht über dich hinaus. Du bist hier, um die Welt anzuheben. Wenn genügend Meiner Kinder mit dieser Idee im Sinn da sind, wird die Welt angehoben. Die Welt steigt hoch, Geliebte. Das ist unumgehbar. Und dennoch spielt ihr dabei einen Part.
Hebt die Welt mit euren Gedanken an. Segnet die Welt mit euren Gedanken. Segnet die Welt mit euren Worten. Segnet die Welt mit euren Handlungen. Hebt die Welt hoch, indem ihr euch selbst emporhebt. Inspiriert die Welt, sich höher zu heben. Dafür seid ihr hier.
Während ihr hier seid, könnt ihr durchaus schön aussehen und eure Haare frisieren. Ihr könnt desgleichen wissen, dass ihr deswegen nicht hier seid. Ihr seid hier im Dienst an Mir. Ich merke, das ist euch nicht immer passend. Vielleicht ist es nicht konventionell. Nichtsdestotrotz, deswegen seid ihr hier. Keine schwere Aufgabe, die euch gegeben wurde. Mit Meinem Willen in Übereinstimmung gehen ist leicht. Mit ihm nicht in der Flucht sein ist schwer. Du hattest bereits genug davon, nicht eingefluchtet zu sein. Du brauchst das nicht mehr.
Zunächst, fühle Meine Liebe. Sinke in sie hinein. Komme von dorther, wo Ich stehe, und du wirst große Liebe erkennen, und du wirst die Erde mit der großen Liebe überdecken, die du verströmst. Darin liegt deine Verantwortlichkeit, und das ist dein Vergnügen. Mir dienen bedeutet ein Vergnügen sein. Es ist kein Opfer, wenn dein Herz dem Meinen folgt.
Woimmer du dienst, dienst du. Woimmer du bist, du dienst Mir und du dienst der Welt. Wenn du in einer Höhle sitzt und die Welt segnest, segnest du geradeeben die Welt. Wenn du in einer Bar sitzt und Liebe verstrahlst, dienst du mir und dienst du der Welt. Wenn du dich in der Schule befindest, sei es als Lehrer oder als Schüler, ist es dir angelegen und deine Segnung, der Welt zu dienen und all jene zu segnen, mit denen du dich in ihr befindest. Deine Segnungen sind vonnöten. Genauso wie der Boden Wasser benötigt, benötigt die Welt deine Segnungen. Sie war auf sie durstig, Geliebte.
Woimmer du bist, Ich bin. Woimmer Ich bin, bist du. Grüble darüber nicht nach. Bejahe schlicht, dass du Mein Emissär auf Erden bist, und dass du ein Ausdruck Meines Willens bist, und dass du, mittels deiner Präsenz, Meine Präsenz bekannt machst. Darum bitte Ich dich. Das ist deine Aufgabenstellung, und das ist dein Privileg, und das ist deine Freude. Habe daran teil.
HEAVENLETTER # 1923 – 26.2.2006 – The Past Has No Future
Das Vergangene hat keine Zukunft
Gott redete …
Das Vergangene los lassen ist los lassen, was du als Verirrung wahrgenommen hast. Es ist der Irrtum, den du auszuwischen wünschst, und es ist eine Tatsache, dass Meine Kinder auf Erden gut darin waren, Fehler zu finden und die Dinge von vorne bis hinten durchzuprüfen. Ihr würdet Fehler rückgängig machen, falls ihr das könntet. Ihr hättet euch gerne vollkommen ohne irgendwelche Fehler. Selbst so – sofern ihr euer Skript umschreiben könntet, wüsstet ihr nicht, wozu das Ungeschehenmachen der einen Sache führen könnte.
Es ist bereits in eurer Vorstellung eine Herkulesaufgabe, das Verwichene ungeschehen zu machen.
Das Strömen des Lebens ist geströmt. Regen, der niedergegangen ist, ist niedergegangen. Ihr könnt nicht zurückgehen und den Regen dazu bringen, dass er nach oben fällt. Er ist bereits verdunstet oder durch die Baumwurzeln aufgenommen. Ihr könnt die Gezeiten nicht zur Umkehr veranlassen. Ihr könnt nicht Meere entleeren. Ihr könnt nicht das Vergangene zum Leben bringen, wie ihr euch freilich in es zurücklehnt, wie ihr euch bemüht, es aber und abermals in eurem Sinn erfolglos nachzuformen. Ihr lasst das Vergangene euch wehtun. Ihr werft Dartpfeile der Vergangenheit auf euch.
Euer Roman, vormals veröffentlicht, ist veröffentlicht, und kein Wort kann in dem gedruckten Buch geändert werden. Das Buch, das du mit ganzem Herzen und ganzer Seele geschrieben hast, ist nicht das Buch, das du jetzt schreiben würdest. Du wärest jetzt ein anderer Autor. Du bist nun ein anderer Autor. Das ist hinlänglich.
Du kannst das Entschwundene nicht ausradieren. Du kannst nicht auslöschen, was du als vergangenen Irrtum ansiehst. Du kannst allerdings die Konzeption von Irrtum löschen. Denn, wie weißt du, dass ein bestimmtes Ding ein Fehler gewesen war? Wie weißt du, so unvollendet es auch gewesen sein mag, dass es nicht die perfekte Ausarbeitung des Skripts gewesen ist? Du weißt noch nicht, wozu eine Handlung in der Vergangenheit geführt hat oder dich führen wird. Du hast sie nicht festzuhalten, um von ihr einen Zugewinn zu bekommen. Du hast nicht ein Empfinden von Unangemessenheit an dir zu haben, um über das, wo du gewesen bist, hinaus zu gehen.
Die Begebenheiten der Vergangenheit, die euch quälen – Geliebte – ist es nicht möglich, dass sie nicht übel waren und dass ihr euren Rollentext nicht recht gelesen habt? Ist es nicht möglich, dass eure Worte und Handlungen für das, was sie eurer Auffassung nach auslösten, nicht den Anlass gaben? Geliebte, vielleicht last ihr Zeilen laut, die laut vorgelesen gehörten. Vielleicht gehörte die Milch, die ihr verschüttetet, verschüttet. Unter Umständen war die Straße, die ihr entlanggingt, zuguterletzt die richtige Straße. Was denn, wenn alles, was geschah, recht so war?
Falls in euren Augen nicht recht, vielleicht könnt ihr es für in Ordnung so befinden und euch von dem Schmerz entsühnen. Ihr erlebt den Augenblick im Geiste noch einmal, als ihr eines Telefonates halber aus dem Krankenhauszimmer herausgegangen seid, um daraufhin beim Wiedereintreten festzustellen, dass euer geliebter Angehöriger seinen Körper abgelegt hat. Es ist möglich, dass dies das richtige Skript war. Erwägt die Möglichkeit, euch zu vergeben. Erlöst euch von der Schuld.
Schuld ist nicht Mein Trachten für euch. Lasst sie alleine zurück.
Niemand verstarb, weil du nicht da warst. Niemand stirbt alleine, ob du nun zugegen bist oder nicht. Empfindungen des Bedauerns sind etwas, was du dem Leben anhängst. Du hast das nicht zu tun. Du hast mit jemandem nicht im selben Raum zu sein, um bei ihm zu sein. Es bist du, dem Verständnisse abgehen. Niemand bringt etwas gegen dich auf. Ganz bestimmt nicht dein Angehöriger. Weswegen hältst du dann das Vergangene wider dich?
Nichts wird im Universum vergeudet.
Was wäre, wenn die ganze Zeit schöne Musik erklänge, ob ihr sie nun hört oder nicht hört? Um gewisser Töne halber, die dein Ohr nicht hören kann, entgeht dir die Schönheit der Musik. Falls deine Ohren jeden Ton aufnehmen könnten, wäre dir klar, dass die gespielte Musik schön ist und dass du desgleichen, so du ihr lauschst, schön bist.
Und so sind da, im Zurücksehen auf dein Leben, welches, deinem oftmaligen Empfinden nach, verkehrt verwendet gewesen sei, Töne, die du nicht hören konntest. Es gab im Hintergrund gespielte Szenen, die du nicht im Blick hattest.
Was wäre, falls deine Hand soeben richtig gespielt hat? Was wäre, wenn der Ton, den du gespielt hast, in der umfassenderen Anlage der Dinge einem guten Zweck diente? Was wäre, wenn all die Entscheidungen, die du trafst, dem zum Trotz als was sie dir erscheinen, richtige Entscheidungen gewesen waren? Was wäre, wenn du nicht so schlimm warst, wie du dachtest?
Auf jeden Fall ist dir klar, dass du nicht mehr die Person bist, die du damals warst. Ihr könnt nicht unentwegt in die alten Häuser zurückkehren, in denen ihr gelebt habt. Ihr lebt jetzt in einem anderen Haus. Lebt in ihm.
Möchtet ihr das Hörigsein los lassen, in dem euch das Verflossene hält? Möchtet ihr es ein für alle Mal los lassen? Möchtet ihr jetzt für Mich lächeln?
HEAVENLETTER # 1924 – 27.2.2006 – Good Fortune
Gutes Los
Gott redete …
Du meinst vielleicht, dass du eine Menge durchmachst, indes ist das alles schier eine Übung, Geliebte. Die Reifen, durch die du springst, weswegen, sie sind nur Reifen. Du machst Liegestützen und Dehnungsübungen. Du springst, hüpfst und hopst, und hältst den Atem an. Wirklich, du startest im Leben nicht einen Wettbewerb. Nicht mit jedermann, schon gar nicht mit dir selbst.
Im Leben hast du dir des Streckens, das du mit dir anstellst, nicht so bewusst zu sein.
Ob auf einem Plateau oder einer Gebirgsspitze, du bist bei Mir. Ist das nicht eine wunderbare Sache? Gibt es mehr, was du möchtest? Gibt es etwas anderes, das dich für irgendeine Zeitspanne froh macht?
In Wahrheit ist das, was dich froh macht, das, was du als Beweis von Mir siehst. Wenn ein Baby geboren wird, und die Geburt dir großes Glück verschafft, bewusst oder unbewusst, weißt du, dass Ich existiere. Wenn deine Wünsche erfüllt werden, wenn du einen Wurf durch das Netz laufen lässt, und dein Team das Spiel gewinnt, verspürst du ein Gefühl Meiner Gegenwart. Etwas geht voran im Leben, das jenseits deiner Fähigkeit ist, jenseits deines Tuns, jenseits des Glückes.
Geliebte, Ich bin dein treffliches Los.
Was immer passiert, Ich richte Mein Licht auf dich. Das musst du wissen. Ob ein Tag Regen oder Sonnenschein bringt, Ich leuchte hell auf dich, und das heißt, dass du in Meinem Licht bist. Ein kleiner Regen hindert Mein Licht nicht daran, dich zu erreichen. Mein Licht funkelt durch den Regen.
Es ist dein Festhalten, das dich trauern lässt, Geliebte. Deine Beharrlichkeit bereitet dir Herzenskummer. Du bietest für ein bestimmtes Ereignis oder ein Ergebnis eine Erklärung an, und wenn es Regen gibt, bist du durchnässt mit Zweifel, und dein Zweifel veranlasst dich, dich unglücklich zu fühlen, so als ob du vom Großen Gastgeber des Universums ungeliebt bist, derweil Ich ausschließlich zu lieben vermag, und derweil Ich dich liebe. Deine Auslegungen und dein Missfallen stören Meine Liebe nicht.
Leben und der Tod sind beide gutes Geschick. Du hast es anders gedacht. Du hast Listen in deinem Verstand von dem, was gut ist, und von dem, was schlecht ist, gemacht, – was akzeptabel ist, und, was du nicht annehmen möchtest, ob du musst oder nicht. Es ist schwierig für dich nachzugeben, was du nachgeben nennst.
Du kämpfst, unterdessen der Kampf vorbei ist. Die Karten, die ausgeteilt wurden, waren nicht die Karten, die du wolltest, aber das Spiel ist gespielt worden, und immer noch protestierst du in den Nischen deines Verstandes, und kickst Steine mit deinem Fuß.
Du protestierst gegen den Regen, wenn es schon aufgehört hat zu regnen, ist das nicht so?
Du kannst das Leben sein lassen. Du musst es nicht bekämpfen. Du musst dich nicht dagegen sträuben. Du musst es nicht verreißen. Triff eine Entscheidung, Leben zu genießen. Schleppe deine Füße nicht mehr nach.
Wenn du meinst, dass dieses Leben zu schleppen ist, wer hat es dazu gemacht?
Balle nicht mehr deine Fäuste wider das Leben. Wie viel mehr Energie wirst du haben, wenn du deine vermeintliche Kontrolle des Lebens los, wenn du Leben sein ließest. Du mögest das Leben nach seinem eigenen Einvernehmen sein lassen. Es wird seine eigenen Eingänge und Ausgänge zuwege bringen. Du wirst ein Beobachter im Publikum sein.
Du wirst das Leben mehr genießen. Um mehr Vergnügen im Leben zu haben, glaube nicht, dass du passiv und gefühllos wirst. Es bedeutet, dass du aufwachst und dich auf eine großzügigere Weise in Fürsorge aufhältst. Es bedeutet, dass du es dir erlauben kannst, lebendig zu werden. Es bedeutet, dass du aufhören wirst, ein Kritiker des Lebens zu sein. Du wirst kein Schiedsrichter für das Leben sein. Du wirst Starspieler werden, gewinnen oder verlieren. In der Tat wirst du nicht einmal an Gewinnen und Verlieren denken. Du wirst das Spiel mit Bereitwilligkeit spielen. Du wirst das Spiel mit gutem Willen anfangen und beim Spielen bleiben.
HEAVENLETTER # 1925 – 28.2.2006 – What Gives You Joy?
WAS GIBT DIR FREUDE?
Gott redete …
Komme immer wieder auf das zurück, was dir inwendig Freude gibt.
Vielleicht besteht deine bezahlte Arbeit darin, einen Hebel zu bewegen, und das verschafft dir keine Freude. Du hast den Hebel zu bewegen, und dennoch ist es nicht deine Freude. Vielleicht ist Poesie schreiben deine Freude, oder sie lesen. Oder tanzen. Oder malen. Oder Zahlen. Oder Computerprogramme.
Fasse ins Auge, dass du dein eigenes Kind bist. Gib deinem Kind jenen Umgang, der es glücklich macht. Glücklichsein ist nicht beiläufig. Es ist nicht etwas, über das man hinweg sehen kann. Es ist wesentlich, und du hast die Verantwortung, dich mit Glück zu versehen. Du kannst nicht auf das Glücklichsein warten, dass es auf dich herabsteigt. Wringt es aus dem Universum, Geliebte.
Es kann sein, das Leben räumt es euch nicht jeden Tag ein, Poesie zu lesen und zu schreiben. Könnt ihr das nicht eine Stunde lang? Ihr sagt, ihr seid zu erschöpft? Das tun, was euer Herz mit Freude füllt, wird euer Erschöpftsein wegnehmen. Ihr sagt, ihr habt keine Zeit? Allerdings, habt acht, ihr habt Zeit genug, euch zu sagen, dass ihr nicht glücklich seid. Vielleicht setzt ihr euch träge vor ein Fernsehprogramm, was die Zeit vorbeiziehen lässt und euch keine Freude bringt.
Und auch dann, wenn ihr den Hebel schiebt und zieht, der euch keine Freude ist, könnt ihr euch der Poesie und der Freude, die sie euch überbringt, erinnern.
Dasjenige, was euch keine Freude bringt, kann etwa auch einem großen Zweck dienen. Es bringt euch Essen auf den Tisch. Es verschafft euch, dass ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt da und dort sein könnt. Wisst, ihr habt ein großes Privileg, die Arbeit zu verrichten, die ihr verrichtet, ob ihr sie nun mögt oder nicht. Geht mit ungenießbarer Arbeit freundlich um. Sie ist nicht dafür da, euch zu nerven.
Diejenigen, die Berufe haben, welche ihnen große Freude bereiten, deren Arbeit verschafft ihnen womöglich nicht in jedem Augenblick große Freude. Auch sie müssen ein bestimmtes Maß an Hebelbewegungen erledigen, was auch für sie keine Freude darstellt. Auch sie haben sich selbst freigiebig zu bedienen.
Weswegen solltet ihr euch dasjenige versagen, was euch Freude übermittelt, während ihr euch Momente von ihr zu überreichen in der Lage seid? Ihr wisst, Ich spreche nicht davon, dass euer Glück davon abhängt, was in eurem Leben vonstatten geht, indes sage Ich auch nicht, dass ihr euch nicht mit Glück versorgen könnt. Ich ermesse die Abstinenz von Freude nicht für wertvoller als die Freude selbst. Die Abwesenheit von Freude kommt dem Leiden gleich. Nein, Ich möchte nicht, dass ihr eure Zeit abseits von Freude verbringt. Sagst du, Nicht-Freude bilde deinen Charakter? Mache dir nichts draus. Du denkst vielleicht, Verleugnen, Schmerz und Beklagen formten deinen Charakter. Bist du da sicher?
Doch auch, wenn sie das tun – was Freude gibt, gibt Liebe, und es gibt nichts wie Liebe, Geliebte. Wenn ihr empfindet, ihr müsstet den Charakter bilden, dann bildet ihn mit Freude. Wenn ihr in Freuden seid, denkt ihr nicht über euch selbst nach. Ihr seid in der Freude. Wenn ihr in der Freude seid, strahlt ihr Freude aus. Je mehr Freude ihr habt, desto mehr Freude gebt ihr. Das wird den Charakter blendend errichten.
Harter Ernst ist nicht mit Charakter gleichzusetzen.
Für dich besteht keine Notwendigkeit, in dein Leben Ernst einzubringen. Genug davon betritt es auf eigene Faust. Etliche Lehrer sind ernst. Etliche Eltern sind ernst. Doch sei dir selbst gegenüber nicht ernst. Sei stattdessen liebevoll. Liebe verpflegt und bewirtet nicht. Sie ist nicht vernarrt. Sie verhätschelt niemanden. Sieh Liebe und Licht als leicht an. Je mehr Licht du in dein Leben bringst, desto mehr Licht gibst du.
Ihr habt eine Verantwortung euch selbst und Mir gegenüber, euch glücklich zu erweisen. Wartet nicht aufs Glücklichsein, Geliebte. Begießt euch selbst mit ihm. Möchtet ihr nicht die wahre Freude entgegen nehmen, die Ich für euch reserviert halte?
HEAVENLETTER #1925 – 28.2.2006 – What Gives You Joy?
Was gibt dir Freude?
Gott redete …
Komme immer wieder auf das zurück, was dir inwendig Freude gibt.
Vielleicht besteht deine bezahlte Arbeit darin, einen Hebel zu bewegen, und das verschafft dir keine Freude. Du hast den Hebel zu bewegen, und dennoch ist es nicht deine Freude. Vielleicht ist Poesie schreiben deine Freude, oder sie lesen. Oder tanzen. Oder malen. Oder Zahlen. Oder Computerprogramme.
Fasse ins Auge, dass du dein eigenes Kind bist. Gib deinem Kind jenen Umgang, der es glücklich macht. Glücklichsein ist nicht beiläufig. Es ist nicht etwas, über das man hinwegsehen kann. Es ist wesentlich, und du hast die Verantwortung, dich mit Glück zu versehen. Du kannst nicht auf das Glücklichsein warten, dass es auf dich herabsteigt. Wringt es aus dem Universum, Geliebte.
Es kann sein, das Leben räumt es euch nicht jeden Tag ein, Poesie zu lesen und zu schreiben. Könnt ihr das nicht eine Stunde lang? Ihr sagt, ihr seid zu erschöpft? Das tun, was euer Herz mit Freude füllt, wird euer Erschöpftsein fortnehmen. Ihr sagt, ihr habt keine Zeit? Allerdings, habt acht, ihr habt Zeit genug, euch zu sagen, dass ihr nicht glücklich seid. Vielleicht setzt ihr euch träge vor ein Fernsehprogramm, was die Zeit vorbeiziehen lässt und euch keine Freude bringt.
Und auch dann, wenn ihr den Hebel schiebt und zieht, der euch keine Freude ist, könnt ihr euch der Poesie und der Freude, die sie euch überbringt, erinnern.
Dasjenige, was euch keine Freude bringt, kann etwa auch einem großen Zweck dienen. Es bringt euch Essen auf den Tisch. Es verschafft euch, dass ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt da und dort sein könnt. Wisst, ihr habt ein großes Privileg, die Arbeit zu verrichten, die ihr verrichtet, ob ihr sie nun mögt oder nicht. Geht mit ungenießbarer Arbeit freundlich um. Sie ist nicht dafür da, euch zu nerven.
Diejenigen, die Berufe haben, welche ihnen große Freude bereiten, deren Arbeit verschafft ihnen womöglich nicht in jedem Augenblick große Freude. Auch sie müssen ein bestimmtes Maß an Hebelbewegungen erledigen, was auch für sie keine Freude darstellt. Auch sie haben sich selbst freigiebig zu bedienen.
Weswegen solltet ihr euch dasjenige versagen, was euch Freude übermittelt, während ihr euch Momente von ihr zu überreichen in der Lage seid? Ihr wisst, Ich spreche nicht davon, dass euer Glück davon abhängt, was in eurem Leben vonstatten geht, indes sage Ich auch nicht, dass ihr euch nicht mit Glück versorgen könnt. Ich ermesse die Abstinenz von Freude nicht für wertvoller als die Freude selbst. Die Abwesenheit von Freude kommt dem Leiden gleich. Nein, Ich möchte nicht, dass ihr eure Zeit abseits von Freude verbringt. Sagst du, Nicht-Freude bilde deinen Charakter? Mache dir nichts draus. Du denkst vielleicht, Verleugnen, Schmerz und Beklagen formten deinen Charakter. Bist du dir da sicher?
Doch auch, wenn sie das tun – was Freude gibt, gibt Liebe, und es gibt nichts wie Liebe, Geliebte. Wenn ihr das Empfinden habt, ihr müsstet euren Charakter bilden, dann bildet ihn mit Freude. Wenn ihr in Freuden seid, denkt ihr nicht über euch selbst nach. Ihr seid in der Freude. Wenn ihr in der Freude seid, strahlt ihr Freude aus. Je mehr Freude ihr habt, desto mehr Freude gebt ihr. Das wird den Charakter blendend errichten.
Harter Ernst ist nicht mit Charakter gleichzusetzen.
Für dich besteht keine Notwendigkeit, Ernst in dein Leben hineinzuverschaffen. Genug davon betritt es auf eigene Faust. Etliche Lehrer sind ernst. Etliche Eltern sind ernst. Doch sei dir selbst gegenüber nicht ernst. Sei stattdessen liebevoll. Liebe verpflegt und bewirtet nicht. Sie ist nicht vernarrt. Sie verhätschelt niemanden. Sieh Liebe und Licht als leicht an. Je mehr Licht du in dein Leben bringst, desto mehr Licht gibst du.
Ihr habt eine Verantwortung euch selbst und Mir gegenüber, euch als glücklich zu erweisen. Wartet nicht aufs Glücklichsein, Geliebte. Begießt euch selbst mit ihm. Möchtet ihr nicht die wahre Freude entgegennehmen, die Ich für euch reserviert halte?
HEAVENLETTER # 1924 – 1.3.2006 – What It Means to Be a Human Being
Was es bedeutet, ein Menschliches Wesen zu sein
Gott redete …
Wenn du akzeptierst, dass du ein Engel auf Erden bist, vom Himmel geschickt, wird sich dein Leben verändern. Bestimmt wird es Auftrieb bekommen. Die Basis deines Lebens wird stark sein. Du wirst stark sein. Flügel werden nicht gebraucht, um ein Engel zu sein. Ein gutes Herz wird gebraucht und ein schlichter Wunsch, die Welt in einer aufrichtenden Weise zu berühren. Du bist ein Engel der Freiheit, der als ein Leuchtturm dasteht und jedes Individuum und all die Massen begrüßt, die deinen Pfad kreuzen. Dein Pfad ist´wohlwollende Gnade.
Wenn jemand gebrochen ist, wird die Gnade Gottes kraft deines Herzens ihn reparieren. Egal wie dein Status gesehen wird, du bist hier, um jeden und alles, was innerhalb deines Rahmens fällt, zu vereinen. Nicht ein Blatt fällt zufällig. Nicht eine Seele zeigt sich dir zufällig. Geliebte, du bist ein Heiler der Herzen.
Erdenengel machen kein großes Getue. Sie arbeiten leise hinter den Szenen. Ihre Arbeiten werden vielleicht nicht bemerkt, und dennoch wird etwas bemerkt.
Du weißt inzwischen, dass du Menschliche Engel auf deinem Pfad getroffen hast. Du weißt, dass viele Engel vor dir auf die gleiche Weise erschienen sind, so, wie ein Barmann ein Getränk vor dir hinstellt. Jetzt wisse, dass du ein designierter Engel bist, damit du vor Anderen erscheinst und sie mit deiner Gegenwart segnest. Deine Gegenwart wird sie dazu bringen, an Mich zu denken.
Engel falten ihre Egos auf die Art, wie du dir vorstellst, dass sie ihre Flügel zusammenfalten. Ganz einfach – Egos werden weggelegt, von ihnen wird abgelassen – wenn auch nur für einen Moment -, denn es ist wohlbekannt, dass Egos das Engel-Sein behindern.
Engel sind nicht TUE-Gutes. Sie mischen sich nicht ein. Sie sind wie ein Lichtstrahl anwesend, und dank ihres Licht wird das Komplexe einfach. Vergegenwärtige dir, dass Engel das ausradieren, was nicht hingehört und nie hingehört hat. Denke daran, dass es Engel in unter euch gibt, und dass du einer bist.
Du wurdest zur Erde geschickt, um sie zu beleuchten. Es gibt niemanden, der jetzt nicht aus einem tiefen Schlaf erwachen kann und sein Engel-Sein Anspruch nehmen kann. Halte dich selbst für ein Buch aus der Bibliothek, das du vergessen hast, zur Bibliothek zurückzubringen. Jetzt gibst du dich selbst zurück, und jetzt konstituierst du dich als ein wieder hergestellter Engel, und bringst dich selbst an den Platz, der für dich bestimmt ist, zurück. Nicht auf einem Regal natürlich, aber zurückgekommen, um um deinen Namen zu wissen, und dein Name ist Liebe, Geliebte. Dein eigener Puls ist Liebe, und du trägst das Abzeichen eines Engels tief in dir drin.
Wenn du nicht glauben kannst, dass du ein wahrer Engel bist, dann höre wenigstens auf, dich auf deine Fehler zu konzentrieren. Erdenengel müssen nicht vollkommen sein. Sie müssen sich nur an ihre Identität erinnern. Sie müssen sich sich selbst ankündigen, nicht zueinander, aber einzig und allein jeder zu sich selbst.
Ich stecke dir jetzt einen Lichtstrahl wie einen leuchtenden Zauberstab des Friedens zu. Er ist in deinem Herzen eingeprägt. Du wirst jetzt erfahren, woraus dein Herz gemacht ist, und warum du es hast. Die Hand Gottes setzte ein ewiges Licht der Liebe inwendig in dir, das nicht befleckt werden noch verdunkelt werden wird, und jetzt ist es deine Hand, die dieses Licht hoch in die Welt der Engelswesen heben wird, damit es gesehen werden kann.
Dein Ruf zu den Waffen ist ein Ruf für Frieden.
In der Ruhe deines Herzens heute, erinnere dich, wer du bist und warum Ich dich schickte. Dein Herz wird zu seinem rechtmäßigen Platz und seinem rechtmäßigen Rang wiederhergestellt. Engel tragen Mein Herz der Liebe, und du bist ein Engel, und dein Herz dreht sich und lässt andere Herzen mit dem Drehen anheben. Drehe dein Herz wie eine Spitze. Fange das Sich-Drehen jetzt an. Dein Herz ist eine Zentrifuge. Drehe, drehe dein Herz. Du wirst nicht nur wissen, dass du ein Engel bist, sondern dass du Engel-Macher bist. Du gewinnst deine Identität, und dabei fängst du leise an, Andere zu ihrem wahren Status aufzuwecken und zu zeigen, warum sie so prachtvoll hier auf der Erde sind.
Jetzt hast du eine bessere Idee davon, was es bedeutet ein Menschliches Wesen zu sein.
HEAVENLETTER # 1927 – 2.3.2006 – The Manifest World
Die offensichtliche Welt
Gott redete …
Geliebte, berücksichtige, dass du alles für Mich machst. Berücksichtige, dass du kochst und für Mich isst, und ist das nicht die Wahrheit? Du wurdest einem Menschlichen Körper zugeordnet, damit du Allem zu Diensten sein kannst. Verdaue dein Essen im Dienst an Gott. Nichts im Leben ist ausschließlich für dich. Du existierst für mehr als nur um zu existieren. Du existierst für etwas. Deine Gegenwart war erfordert. Ich rief dich in die Existenz.
Du hast einen gewaltigen Zweck. Bis du weißt, was es ist, oder meinst, dass du weißt, was es ist, dienst du bei jeder Gelegenheit. Sogar wenn du um deinen einzigen Zweck weißt, ist es immer noch an dir, dem Universum bei jeder Gelegenheit zu dienen. Dem Universum zu dienen ist deine Angelegenheit, Geliebte. Du hast womöglich endlose Zwecke. Das, was du sicher wissen kannst, ist, dass es einen belangvollen Zweck in deinem am Leben-Sein auf der Erde gibt.
Welche Besorgungen auch immer du machst, du machst sie für Mich. Wo immer du sitzt, sitzt du für Mich dort. In Meinem Namen. Auf Mein Geheiß hin. Egal wer dir aufträgt, was zu tun ist, entsinne dich des Einen, dem du fürwahr zu Diensten bist.
Geliebte, dir obliegt es, die Geschaffene Welt zu unterstützen. So viel wissen Wir. Du sollst sie erbauen. Du sollst sie genießen. Du sollst dein Leben auf der Erde anbeten. Bete deine Gegenwart auf der Erde an.
Ein goldener Zauberstab klopfte dir auf die Stirn, und du wurdest zur Erde geboren. Zauber begab sich. Dir wurde Leben gegeben. Vielleicht hast du nicht verstanden, dass Leben ein kostbares, dir gegebenes Geschenk ist. Es ist eine dir gegebene Schatzkiste, die nur du zu öffnen vermagst. Nur du kannst die in der Schatzkiste deines Lebens enthaltenen Edelsteine tragen. Die Schatzkiste ist die deine, damit du sie der ganzen weiten Welt gibst. Du bist die eine, die sie öffnet. Die Schatzkiste weiß noch nicht, was sie enthält. Du wirst die Welt beglücken und segnen, indem du sie der Welt enthüllst.
Pandora öffnete das, was Pandoras Büchse genannt wird. Sie wusste nicht, was die ganzen Fächer enthielten. Ihre Geschichte ist deshalb nicht akkurat. Du bist dafür da, die Welt zu öffnen. Dir ist es, den Deckel davon glanzvoll zu heben, und ein großer Schatz wird an den Tag gelegt. Die Welt ist nicht vorgesehen dafür, mit nur einem Teil von sich selbst zufrieden gestellt zu werden. Sowie die Welt für sich selbst geöffnet wird, wird sich ein großes Licht entfalten, und nie wieder wird ihr Dunkelheit unterkommen, denn Dunkelheit ist schier die wahrgenommene Abwesenheit von Licht. Weide deine Augen an Licht, Geliebte.
Licht kann nicht verborgen gehalten werden. Es kann nicht in einer Ecke gelagert werden. Wenn du Licht anschaltest, wird das ganze Zimmer erhellt. Licht könnt ihr nicht bei euch behalten. Holt euer Licht heraus, Geliebte.
Licht ist leicht. Betrachte dein Licht nicht als wenig, ebenso nicht als spärlich. Es ist Meines, das Licht, das Ich dir gegeben habe. Ich gab jedem das gleiche Licht. Ich war gegen niemanden geizig. Ich habe nicht weniger Licht zu geben. Ich habe nur Mein Licht zu geben, und Ich gab es jedem, und Ich gab es dir. Stelle dir vor, dass es Abstufungen meines Lichtes gäbe, etwas Licht sei weltlich, und etwas Licht sei heilig, und dass Ich Entscheidungen getroffen hätte, wer welches Licht bekommt?
Wie Meine Liebe, so gebe Ich jedem die gleiche Version. Es gibt nur eine Version Meiner Liebe, und es gibt nur eine Version Meines Lichtes. Ich weiß nicht, wie es gehen solle, damit Vorrat zu halten oder dem, was bereits voll ist, mehr hinzuzufügen.
Du, der du jetzt diese Seite liest, bist der ernannte Träger Meines Lichtes. Tue dein Herz auf, und Meine Große Liebe wird hinaus fliegen. Ich habe dir genug Licht gegeben, um Dunkelheit zu tilgen, und das Timbre der Welt, welche für dich manifestiert wurde, aufzuheitern.
HEAVENLETTER # 1928 – 3.3.2006 – How to Manifest What You Want
Wie manifestieren, was du dir wünschst
Gott redete …
Geliebte, lasse dich nicht selbst im Stich. Gib dich nicht der Düsternis hin. Wenn du dich hoffnungslos und hilflos fühlst, ist es das, was du machst. Bestimmt bist du dir darüber im Klaren, dass du um dessentwegen nicht in diesem Leben auf der Erde bist.
Kümmere dich nie um all die Mängel, die du auf der Welt findest. Wenn dir, im übrigen, Kummer gemacht wird dadurch, wie die Welt veruntreuenderweise mit dir umgeht, so wandle du dich. Glaubst du, dass für Mich die Aussage eine Absurdität darstellt, dass just so die Bewandtnis, wie du die Welt verwandelst, vonstatten geht? Ich weise darauf hin, dass deine Gedanken mächtig sind. Ich weise darauf hin, dass, wenn du Düsternis und Unheil empfindest, so die Durchsage lautet, die du zur Welt hinausschickst. Ich weise darauf hin, dass du Teil von der Welt bist.
Ich bitte dich, nicht so zu tun, als ob die äußere Welt ihre Ideale erfülle. Ich bitte dich, dir deutlich darüber im Klaren zu sein, wie du die Welt anschaust, denn ebendies kannst du in diesem Moment ändern.
Hast du die Welt nicht für schuldig erklärt? Bestimmt hast du zahlreiche Beweise gefunden, die Welt zu verurteilen. Bestimmt hast du zudem herausgefunden, dass, auf die Missstände der Welt hinzuweisen, sie nicht eine Spur verändert.
Was, wenn die Welt dein Kind oder dein Student wäre, wie würdest du es oder ihn unterweisen? Nicht durch das Hinweisen auf deren allseitige Schuld. Derartiges mag dich für eine Weile besser fühlen lassen. Das hilft dir vielleicht, deine Aussage stark herausgebracht zu machen und deine Füße direkt in der Welt festgefahren zu halten, dort wo sie sind, unterdessen du die grelle Schuld der Welt bestätigst, baust du um ihre Schuld ein starkes Gerüst herum, schenkst du der Welt Aufmerksamkeit, eher so wie sie in Erscheinung tritt, denn wie sie zu sein vermag.
Du hast hinter all die angesammelten Beweise zu sehen. Du hast dir die Augen zu reiben, und unter und hinter das Beschlagene zu sehen. Du musst die Trübung weder beweisen noch sie wiederholen. Du musst nicht auf die Trübung und die Meinung der Welt zeigen: „Schau. Schau, was für ein Schurke die Welt doch ist.“ Was für einen Wert soll das haben? Sofern auf Fehler hinweisen die Welt aufrichtete, wäre sie inzwischen perfekt.
Demnach also musst du die Welt in einem besseren Licht anschauen. Richte dein Licht auf die Welt. Es gibt Vieles auf der Welt, das ungetrübt ist. Du zum Beispiel. Leute machen die Welt, und es gibt wundervolle Leute. Es gibt Viele wie dich, die von Fürsorge geleitet sind. Hast du sie gezählt? Oder bist du vielleicht zu beschäftigt gewesen, an Stelle dessen die Fehler der Welt aufzuzählen?
Wenn du eine bessere Welt willst, und Ich weiß, dass du das tust, dann musst du dich der Schönheit der Welt besinnen. Damit vergrößerst du die Schönheit der Welt. Du wirst vermehren, indes nicht übertreiben. Du wirst nicht einen Schein zur Schau stellen. Geliebte, du wirst Täuschung beseitigen. Du wirst ein Vorkämpfer sein, der in der neuen Welt seinen Anspruch erhebt. Du wirst anheben, das Feld zu bebauen und das anzupflanzen, was du wachsen sehen möchtest. Was die anderen Siedler tun, wird dich nicht weiters kümmern. Du wirst deine eigene Vision pflegen, und es ist kraft deiner Sicht, dass deine Felder bepflanzt werden. Vision kommt als erstes. Das, was du dir bildlich vorstellst, wird folgen.
Wenn das Ackerland, auf dem du wohnst, fahl geworden ist, wirst du dann für immer und ewig auf dessen Gebrechen deuten? Nein, du wirst dich erheben, und dem Land Nahrhaftes zuführen. Die Hofstelle, die du hast, ist vielleicht klein, indes, du wirst dich dadurch nicht davon abhalten lassen, sie schön zu machen. Auf diese Weise beflügelst du. Du inspirierst, indem du inspirierst. Und zuerst hast du dich zu inspirieren. Bestimmt beflügelt das Betonen der Schuld in der Welt weder dich noch jemand anderen, noch auch füllt es die Ritzen aus.
Behalte dein Auge auf dem, was in der manifestierten Welt schön und tapfer ist, und ebendies ist es alsdann, was du manifestieren wirst.
HEAVENLETTER # 1929 – 4.3.2006 – Look Up at the Moon
Schaue zum Mond hinauf
Gott redete …
Wenn du dich deprimiert fühlst, denkst du zu viel über dich nach. Du kannst dich selbst nur in Knoten binden, sofern dermaßen viele deiner Gedanken um dich gewickelt werden. Dann sind deine Gedanken wie Spinnennetze, die sich immer wieder um sich winden.
Genug des Denkens! Lasse deinen müden Verstand ausruhen. Gib ihm eine Pause. Gib dir einen Urlaub vom Denken. Nimm ein bisschen Auszeit.
Sieh vor dir ein leeres Blatt Papier statt eines was mit allen Arten Notizen ganz überfüllt ist. Du kannst neu anfangen. Genau jetzt kannst du das.
Lasse einfach diese Gedankenzüge gehen, auf denen du geritten bist. Wenn du in einem Zug wärest, und der würde dich nicht dahin bringen, wo du hin wolltest, würdest du aussteigen und einen anderen Zug finden. Oder du gingst zu Fuß. Auf jeden Fall würdest du wissen, dass du nicht im gleichen Zug bleiben musst, so, als ob du keine Wahl hättest.
Deine Gedanken sind deine Wahl. Und wenn Gedanken ungebeten kommen, kannst du sie ignorieren oder sie wie Fliegen wegscheuchen, die sie sind. Du musst dir überdies nicht viel aus ihnen machen. Gedanken sind ein Cent für ein Dutzend jedenfalls, oder etwa nicht? Wenn bestimmte Gedanken eine Verschwendung von deiner Zeit und Energie sind, wenn sie dich nirgendwo hinbringen, Geliebte, dann finde einige Gedanken, die dir neuen Antrieb geben, nicht sich drehende Gedanken aus deinem Notizbuch heraus, sondern neue Gedanken. Was für eine neuartige Idee. Du kannst neue Gedanken haben. Du kannst alles denken, was du willst. Dein Denken kann zielbewusst sein. Es kann dich dahin bringen, wohin gehen möchtest.
Vielleicht ist dein Verstand auf einem Pony-Pfad gewesen, einem kleinen Kreis, und du gehst Runde und Runde. Wenn dein Verstand angebunden worden ist, mache die Leine los und springe über dem Zaun. Warum? – da ist ein ganzes Feld mit frischem Gras zum Kauen.
Was ist ein schöner Gedanke, den du im Moment behalten könntest? Was könnte das sein? Gibt es etwas, das dich am Denken daran und am Ihn-an-die-Spitze-deiner-Liste-Setzen hindert?
Schaue zum Mond hinauf und finde dich dort. Sei der Mond, der dich anschaut. Tauche in die Sterne, die schönen Sterne von der Nacht, ein. Bald werden alle Sterne die Eine Sonne werden. Denke an die Sonne. Denke daran, wie sie scheint, und wie sie auf dich scheint. Spüre wie ihr goldenes Licht bei dir anlangt.
Lasse die Gedanken in dich wie die Wärme der Sonne. Es gibt nichts, was du machen musst, um die Sonne aufzunehmen. Sei einmal eine Weile draußen in ihr. Auf die gleiche Art kannst du Gedanken, neue für dich, finden, Gedanken, die du glücklich mit dir nach Hause nimmst.
Wenn du etwas in einem Geschäft kaufst, und es stellt sich heraus, dass es mangelhaft oder einfach nicht das ist, was du wirklich wolltest, bringst du es zum Laden zurück. Du musst nicht damit leben. Du musst es nicht als deines geltend machen, nur weil es bereits da ist.
Werde auf die gleiche Weise mit Gedanken fertig. Lasse einige herein und sende einige weg. Es ist kein großer Deal. Gedanken sind nicht unantastbar. Sie sind nur Gedanken. Sie haben überhaupt kein Leben ohne dich.
Gedanken sollen dir dienen, nicht dich betrüben.
Und wenn du Gedanken hast, die einmal strapazierfähig waren und jetzt abgetragen sind, sieh sie wie Vorrichtungen, die bessere Tage gesehen haben — du würdest zum Laden zurückgehen und neue kaufen. Du brauchst nicht bei einem Gedanken bleiben, für den du jetzt keine Verwendung hast.
Wenn du dich deprimiert fühlst, musst du einige neue Gedanken denken. Bringe sie voran. Sie stehen auf Abruf bereit. Ziehe sie herein. Nimm sie an Bord. Befreie neue Gedanken. Ändere deinen Sinn.
HEAVENLETTER # 1930 – 5.3.2006 – A Good Thing to Remember
Eine gute Sache, um sich daran zu erinnern
Gott redete …
Öfters mal gehst du zu nachsichtig mit der Torheit von entbindender Nachsichtigkeit um und bemerkst diese Torheit erneut bei dir. Warum du das machtest, fragst du dich und gelobst es nie wieder zu tun. Und doch hast du dies mehr als einmal durchlebt, und dann wieder hast du das Gelübde, das du einmal ablegtest, gebrochen. Mache dann keine Gelübde, Geliebte.
Du bist ein verwundbares körperliches Wesen. Du musst nicht abermals in die gleiche Grube fallen. Aber wenn das passiert, hole dich einfach ab und übertriff dich selbst. Zuallererst ist ein Entschlüpfen zulässig. Nimm dir das nicht übel. Nimm dir nichts übel. Sei für dich. Engagiere dich. Wo wird gesagt, dass es würdig ist, sich zu beurteilen, als ob du nicht dein eigener Freund bist? Hole dich ab und gehe weiter.
Leben schließt das ein, was du einen Fehler nennst. Es ist Torheit, ein Schiedsrichter deines Lebens zu sein. Sei stattdessen Spieler. Sei froh, dass du den Ball trafst. Ob es ein Homerun ist, oder nicht, sei froh, dass du den Ball trafst. Sei froh, dass du am Leben bist. Sei froh, dass du den Ball werfen, fangen oder schlagen kannst. Sei sogar froh, dass du jemand bist, der einen Fehler machen kann. Es ist nicht notwendig, dich auszulesen. Nicht notwendig, dich anzuklagen. Ich klage dich nicht an.
Wenn du dich nicht anklagst, entschuldige dich auch nicht. Es ist eine Sache zu sagen, entschuldigen Sie mich, und ein andere, mit Ausreden für sich zu kommen. Wenn du auf eine Mauer triffst, triffst du auf sie und gehst dann einen weiteren Weg. Sei dir nicht die Mauer, um dagegen zu prallen. Du sollst dem Leben nicht ausweichen noch es weg entschuldigen. Begnadige dich im Voraus. Sei freigiebig mit dir, und sei mit einem Anderen freigiebig.
Fehler werden gemacht. Groß oder klein – ein Fehler ist ein Fehler. Ob es ein kleiner Tintenfleck oder der Fleck einer ganzen Flasche ist, stelle die Flasche wieder hin, putze die Tinte auf und fertig damit. Es wird Milch verschüttet. Auch wenn du es absichtlich machtest, wusstest du nicht, was du machtest, Geliebte.
Würdest du es gewusst haben, hättest du es dann getan? Wenn du das Ausmaß gewusst hättest, das du jetzt kennst, hättest du es gemacht? Wenn du gewusst hättest, hättest du dann den Ärger gegen einen Anderen oder dich in dem Ausmaß gehabt, das du an dir hast?
Ist es nicht eine gute Sache, im Leben zu lernen? Wenn du alles wüsstest, wie könntest du dann hinzulernen? Wenn du gestern kleiner warst, heute bist du größer. Glückwunsch. Wenn du Fehler gesehen hast, die du gemacht hast, ziehe deinen Hut für dich in Verzeihung und gehe weiter frei von Selbstbeschuldigung. Verurteile dich nicht zu einem Leben ohne Strafaussetzung.
Was immer es ist, du bist damit nicht weitergekommen. Du bemerktest es. Einmal zur Kenntnis gebracht, gehe jenseits davon. Erkenne den Fehltritt an und gehe einen anderen Weg. Halte dich nicht mit Bedauern dort auf. Du musst dich von der Vergangenheit befreien. Was immer die Welt vielleicht sagt oder deswegen macht, du solltest die Vergangenheit überwinden. Du musst die Vergangenheit als vergangen betrachten und dich nicht dazu begrenzen, dort zu bleiben. Die Vergangenheit ist kein Teer, in dem du feststecken musst. Um dich von der Vergangenheit zu befreien, lasse die Schuld gehen. Du bist schuld daran, etwas gelernt zu haben, und jetzt lasse dich selbst frei und gehe vorwärts. Überhaupt, deine Vergangenheit WAR, bleibe nicht dort. Segne dich stattdessen. Vergib dir stattdessen. Begrüße dich auf neuem Boden. Trete jetzt höher. Mit jedem nächsten Moment kommst du Mir näher, Geliebte. Und ist das nicht eine gute Sache, sich dessen zu entsinnen?
HEAVENLETTER # 1931 – 6.3.2006 – Solid Heaven
Solider Himmel
Gott redete …
Du umkreist das Ufer, Geliebte. In einem Ruderboot oder einem Kanu auf den Seen des Himmels bist du deshalb in der Nähe vom Ufer. Du bist am Ufer. Du weißt es einfach noch nicht. Du bist nicht verloren. Du weißt einfach nicht, wo du bist. Steige aus dem Boot. Sogar in der Dunkelheit wird dein Fuß festen Himmel finden.
Ich sage ‚fest‘ in dem Sinn, dass es wirklich ist, nicht dicht wie die Erde, in der du dich heimisch gemacht hast. Die Wirklichkeit des Himmels ist Licht. Du bist einfach nie sicher gewesen, dass Licht dich halten kann. Wenn du erkennst, dass dieses Licht schwerelos ist, und das Wesen von dir Licht ist, dann kannst du sicher sein, dass der Himmel dich tragen kann, und dies tatsächlich tut. Bestimmt verstehst du inzwischen, dass es nicht das Gewicht von der Erde ist, die dich hält.
Es sind nicht die Mineralien von der Erde, die dich halten. Und es ist nicht der Boden unter deinen Füßen. Und es ist nicht dein Rückgrat. Es ist nicht der Körper der Erde, noch ist es der physische Körper, der dich umgibt. Es ist eine unsichtbare Macht von Leben, das dich hält. Die Quelle, die dich schuf, hält dich. Diese Macht, die Wir Licht nennen können, und Wir können sie Liebe nennen. In jedwedem Falle sind Strahlen von Liebeslicht deine Stärke. Es gibt nichts, das dem entspricht.
Lasse deine Augen sich zum Himmel erheben. Du musst das aufrichten, was das inwendig in dir sieht. Bewege deine Augen von nahe bis weit, bis es kein weit mehr gibt, nur noch geehrt und geschätzt. Gleichzeitig übe dein Sehvermögen, deine Verstandessicht, deine Herzenssicht. Lasse deine Augen das durchdringen, was du als Dunkelheit siehst. Lasse deine Augen hell sein, und dein Herz und deinen Verstand weit blickend. Deine Augen müssen über jenseits deiner Schuhe sehen. Du musst jenseits der Ecke sehen. Du musst jenseits des weitesten Horizontes sehen.
Es würde keine Horizonte geben, wenn es nicht überdies etwas von größerer Schönheit jenseits von ihnen gäbe. Horizonte sind wie Himmlische Sirenen, die dich zu dem locken, was wie entfernte Ufer zu sein scheint, und doch so nah, derart nah. Du bist so nah.
Du bist immer auf den Seen des Himmels gesegelt. Es ist das Boot, das die Fata Morgana ist. Und jetzt in deinem Herzen springst du vom Boot, welches ein Anschein am Ufer der Wirklichkeit ist. Du glaubst, dass der Sprung lang und hoch ist, und doch ist es kaum ein Sprung überhaupt. Es ist wie das Beseitigen eines Schleiers, der auf alle Fälle zu keinem Zeitpunkt alles vor dir versteckt hielt. Fasse ihn an, und er verdunstet. Illusion war ein bloßer Nebel. Stoße deinen Finger hindurch.
Du hörtest den Nebelhörnern zu, Geliebte. Du glaubtest der Illusion des Nebels. Du glaubtest sogar an erheblichere Illusion. Du hast die größten Illusionen erlebt.
Du bist ein Praktiker des Getäuschtseins gewesen. Du bist ein Experte in Sachen Illusion geworden. Du hast sie zu deinem Studium gemacht. Du hast sie unter einem Mikroskop untersucht. Und doch, gar unter einem endlichen Mikroskop kannst du das Unendliche unter den Augen haben. Du kannst dessen Uferlosigkeit sehen. Bestimmt kannst du jenseits dessen sehen, an dem deine Augen derzeit festgemacht werden. Schau einmal auf, Geliebte, und sieh alles, was deine gegenwärtige Sicht überragt. Erhasche jetzt einen Blick.
Komm, schau, was/wohin Ich dir zeige. Siehst du, wohin ich deute? Folge dem Arm Meiner Liebe, und du wirst das Schloss dahinter sehen, und merken, dass du dich schon darin niedergelassen hast.
HEAVENLETTER # 1932 – 7.3.2006 – The Existence of Greatness
Die Existenz von Größe
Gott redete …
Jenseits von allem, was du dir wünschst, ist dein Wunsch nach Mir. Du suchst mehr von Mir. Wo Ich bin, ist der Himmel. Und Ich bin inwendig in dir.
Bestimmt wünschst du dir mehr, als du gegenwärtig zu sehen bekommst. Geliebte, du wünschst dir nicht, das was nicht existiert. Schönheit existiert. Du willst mehr. Poesie existiert, und du möchtest dein Leben im Licht der Poesie angezündet haben. Geliebte, du bist der berichtenden Prosa müde. Du willst in deinem Leben einen breiteren Schwung. Wieso solltest du es wollen mögen, es sei denn dann, wenn es existiert?
Du weißt von der Existenz von Größe. Gleich wie dunkel, du weißt auch, dass du eine Rolle darin hast. Es ist nicht nur, dass du Wünsche hast. Du weißt, dass du es haben solltest.
Wenn du dir mehr Energie wünschst, was wünschst du dir außer mehr Freude im Leben? Mehr Freude existiert. Vielleicht musst du hinausgehen. Vielleicht musst du deine Schritte ändern.
Vielleicht ist es mehr Freude, dass es dir darum zu tun ist.
Vielleicht bist du selbst mehr Freude, als du je für dich anerkannt hast.
Vielleicht hast du dich müde gemacht, nicht mit dem Streben, aber mit dem Entgegennehmen. Vielleicht hast du weniger angenommen, als Ich dir geben möchte. Vielleicht hast du dich niedergelassen. Vielleicht hast du die Schnur, die zu einem Drachen führt, in deiner Hand gehalten und dir gesagt, dass die Schnur so viel ist, wie du haben könntest. Vielleicht hast du nicht einmal gewusst, wohin die Schnur führt, die du in der Hand hast. Oder vielleicht plädierest du für mehr, so du bereits mit mehr umgeben bist, bereits davon gefüllt.
Ich würde sagen, dass du in der Mitte einer Oase stehst, Geliebte. Du bist von Wasser und Grün umgeben. Du hast alles davon. Du bist in allem davon eingetaucht. Nimm Notiz davon.
Deine Seele wünscht sich selbst. Du wolltest nie seelenlos sein. Du gräbst in einem Bergwerk. Du suchst deine Seele. Der Bergwerkstollen ist deine Seele. Du bist das Bergwerk, in dem du gräbst. Die Ader ist reich. Sie ist mit einem gewaltigen Schatz gefüllt. Fange an, dir selbst vorzustellen, was inwendig in die zu liegen kommt, vollauf bereit zu graben, total bereit hervor zu strömen.
Vielleicht musst du nicht graben. Vielleicht hast du nur einen Vorhang beiseite zu ziehen und zu enthüllen, was innerhalb der Tiefen von dir ist. Alles, wonach du trachtest, ist inwendig. Es ist ganz bestimmt innerhalb von dir. Du bist der Schatz, den du suchst. Du bist alles davon.
Indes, so viel du auch erstrebst, es gibt mehr als was du suchst.
Wie groß auch deine Wünsche sind, es gibt einen größeren Wunsch, von dort, woher jener gekommen ist.
Du bist grenzenloser Wunsch. Du bist grenzenlose Weide. Es gibt keine Grenzen um dich. Es gibt keine Zäune für dich, über die du springen müsstest. Es gibt keine andere Seite für das Gras, um grüner zu sein. Alles, was du dir wünschst, ist jetzt innerhalb von dir. Die Erfüllung all deiner Wünsche sucht dich. Es ist an dir. Dein Wunsch ist das Signal dafür, die Erfüllung aufzuwecken.
Du bist hier auf der Erde, deine Wünsche zu erfüllen. Zuerst hast du die Wünsche. Deine Wünsche sind die Magnete, die Erfüllung zu dir ziehen.
Was auch immer du wünschst, es ist schon deins. Das Königreich ist innerhalb und desgleichen der Schlüssel dazu. Wo hast du den Schlüssel hingelegt, Geliebte? Und wer sagt, dass du einen Schlüssel haben musst? Vielleicht sollst du auch nur hereinkommen. Schneie gar herein. Es gibt keinen Platz, an den du nicht hingehörst. Es gibt nichts, was nicht dein ist. Alles, was du wünschst, hast du. Es existiert alles innerhalb dir, also wonach jagst du, Geliebte, und, wo jagst du es? Alle Pfade führen zu dir. Du bist das Herz von allem.
Du musst deinen Weg nicht in einem Irrgarten finden. Es gibt keinen Irrgarten. Es gibt nur die Windungen deines Verstandes. Räume deinen Verstand auf, und der Nebel löst sich auf.
HEAVENLETTER # 1933 – 8.3.2006 – The Bulletin Board of Life
Das Anschlagbrett des Lebens
Gott redete …
Du bist auf der Erde hier, um dich zu weiten. Bejahe es, dass du hier bist, um dich auszudehnen, und du wirst dich nicht so sehr sperren. Was du auch aufgerufen bist zu tun, tue es ohne Gedöns. Du bist nicht hier, um Wirbel zu machen.
Unterdessen du auf einer gewissen Ebene darüber befinden kannst, was auf dem Anschlagbrett des Lebens angepinnt wird, kannst du dir nicht alles, was dort oben draufsteht, aussuchen oder darüber entscheiden. Du kannst nicht einige Papiere wegreißen und nichts mit ihnen zu tun haben wollen und nur das dalassen, was dir lieber ist und dich darum kümmern. Das Anschlagbrett des Lebens bringt das für dich zum Aushang, um das du dich sorgen sollst.
Manchmal ist die Anordnung der Begebenheiten nicht deine präferierte Wahl. Du bist unter Umständen nicht in der Lage, etwas aufzuschieben. Ein Wagen hält just jetzt gerade an, und du hast einzusteigen oder du verfehlst deine Fahrt. Vielleicht hast du nicht die Wahl, um was für ein Auto es geht, wann und an welcher Ecke, und mit welcher Geschwindigkeit es fährt. Was durchgehend eure Wahl ist, Geliebte, ist, wie ihr eure Bescheide betrachtet. Die Art und Weise, wie ihr auf etwas eingeht, ist stets eure Wahl. Darin habt ihr ungeheuer große Bewegungsfreiheit.
Es ist gleichsam so, als hätte euch das Universum eine Mahlzeit, welche nicht auf der Speisekarte steht, präsentiert. Esst eure Rüben. Danach werdet ihr einen sauberen Teller haben für das nächste Gericht, was serviert wird. Ihr habt freien Willen und freie Wahl, bloß nicht immer in dem Ausmaß, wie ihr es mögt.
Manchmal wird euer Lieblingsnachtisch aufgetragen. Manchmal wird euch Brühe mit salzigem Keks serviert, Brot mit Wasser oder bloß Wasser. Euch wird im Leben immer etwas angedient. Ihr seid niemals ohne Wahloptionen. Euer Aussehen ist unaufhörlich eure Wahl. Eure Sicht auf das Leben steht euch zur Wahl. Ihr könnt süß, sauer oder bitter sein, so wie ihr es euch aussucht. Im Leben ist dir nicht alles untergeschoben, Geliebte, Geliebter.
Ihr könnt es mit Anstand entgegennehmen. Ihr könnt genauso toben und euch weigern.
Weswegen nicht jetzt dem Leben gegenüber liebenswürdig sein? Leistet einen Beitrag. Ihr möchtet euch aussuchen, welche Schuhe ihr heute gerne anziehen möchtet. Vielleicht stehen euch zehn Paare zur Wahl, oder zwei, und auch so, ihr trefft die Wahl. Vielleicht entscheidet ihr euch, eure Schuhe zu polieren, oder unter Umständen nicht. In der gleichen Weise sucht ihr euch eure Stimmungen aus. Selbst wenn ihr keine Schuhe habt, weswegen denn solltet ihr euch für Streitlust oder Bitterkeit entscheiden mögen, unterdessen ihr in allem Anstand die Wahl für keine Schuhe zu treffen vermögt?
Wenn ihr euch im Haus von jemandem aufhaltet, und die Leute dort servieren euch Wasser, schlagt ihr das dann ab? Ihr könnt Wein lieber mögen, so sehr ihr das möchtet, und dennoch sagt ihr dem, was vor euch hingestellt wurde, liebenswürdig zu, denn es ist Wasser, was euch serviert wurde. Wie hieße der Zugewinn, wenn ihr es nicht trinken würdet? Was wäre das Einträgliche, wenn ihr aufbegehrtet? Es sind gutbürgerliche Manieren, das Wasser zu trinken, und es ist dies überdies gutbürgerlicher guter Menschenverstand.
Wenn du der Gast bist, kommst du dem Gastgeber entgegen. Und wenn du der Gastgeber bist, kommst du deinen Gästen entgegen. Auf der Erde, da bist du Gast und Gastgeber zur selben Zeit. Das Universum wartet dir auf, und du bist ihm zu Diensten. Es ist nicht so, dass ihr euch abwechselt. Ihr seid simultan, mehr so wie die Beziehung, die du und Ich haben. Es ist nicht so, dass Wir Rollen einnehmen und durchspielen. Es ist, dass wir reziprok sind. Lasst Uns erquickend sein, einander, der eine dem anderen.
Nehmt die Wahloptionen in den Blick, die um euch herum verstreut sind. Ihr könnt euch aussuchen, euch enttäuscht zu fühlen. Ihr könnt die Wahl treffen, Fröhlichkeit aufzusuchen. Dies stellt einen weitaus beträchtlicheren Rat dar, denn aus den Dingen das Beste machen zu mögen. Das Beste aus den Dingen machen impliziert, dass sie nicht so gut sind und dass du die Augen gegenüber dem Umstand verschlossen halten möchtest, dass dir etwas vorenthalten worden ist. Lasse die Idee, dass einem etwas vorenthalten worden sei, los. Großer beglückender Segen ist jetzt hier zugegen.
Wein ist gut. Wasser ebenso.
HEAVENLETTER # 1934 – 9.3.2006 – Great Light on Earth
Großartiges Licht auf der Erde
Gott redete …
Was ihr auch im Leben an Segnungen in Empfang genommen habt, rüstet euch für mehr. Mit was für einem Empfinden versieht euch diese gute Nachricht? Jenes Gefühl von Belebung ist das, wie ihr euch bereit macht dafür, dass weiteres Gutes auf euch zu kommt. Sofern ihr hundert Segnungen gehabt habt, richtet euch auf tausend weitere ein, auf Wogen von Segnungen, auf Segnungen einer Reihe von Märchen-Prinzessinnen gleich, eine jede unter ihnen prächtiger als diejenige davor.
Natürlich ist das Bild von den Prinzessinnen nicht so gemeint, dass es euch ermuntern möge, Vergleiche anzustellen und eure Segnungen eine gegen die andere abzuwägen. Es ist gemeint, euch Lust auf all das Gute zu machen, was zu euch auf dem Weg ist. Ihr seid dabei, einem Ansturm von Segnungen entgegenzugehen, Segnungen gehäuft auf Segnungen. Eine Lawine an Segnungen ist bereits zu euch auf dem Weg, und sie stoppen, das ist unmöglich.
Ihr werdet voller Staunen sein. Die Erfüllung von sehnlichen Verlangen steht zügig vor der Ankunft. Wahrt eure Träume, dass sie ankommen, und sie werden der Liste hinzugefügt werden. Der Schlitten des Hl. Nikolaus wird soeben beladen, und es ist immer für mehr Platz da, und mehr und mehr wird unterwegs auf den Wegen auflaufen.
Selbstverständlich ist das Bild vom Nikolaus nicht dazu angetan, die Vorstellung von physischen Geschenken heraufzubeschwören, vielmehr geht es um die Vorstellung von Überfülle und Vollheit. Im Grunde genommen, Geliebte – welche Geschenke habt ihr nötig, solange Nikolaus selber den Schornstein herunterkommt? Physische Geschenke können bloß eine Wertmarke für Größeres sein, und dennoch werden die Wertmarken euch ebenso erreichen. Die Grüße, die mit den Gaben einhergehen, werden eure Herzen und eure Begehren erfüllen. Just so wie an Weihnachten – wenn die Kinder zu der Zeit Geschenke bekommen, bekommen sie Liebe. Dies ist das wahre Geschenk, oder etwa nicht? Das physische Geschenk macht an euer Verlangen nach großer Liebe, um des Friedens halber, Zugeständnisse. Es ist niemals das Geschenk selber, Geliebte. Alle Geschenke sind wertvoll, dank der Liebe hinter ihnen. Die Liebe ist die Substanz. Die materiellen Geschenke sind wert dank der Spur von Liebe, die sie hinterlassen. Das Geschenk ohne Liebe ist nichts. Ihr wisst das bereits.
Ihr seid drauf und dran, eine Unmenge Geschenke an eurer Tür in Empfang zu nehmen. Ihr werdet Begehren erfüllt sehen, von deren Existenz ihr nichts wusstet. Sie waren die ganze Zeit die euren. Erfüllung von Verlangen wird wie die Sonne sein, welche ununterbrochen die eure war, an eurer Vordertür auftretend. Eine große glänzende Sonne, von der ihr euch nicht im Klaren wart, dass ihr sie eingeladen hattet, kommt an eure Schwelle und füllt euer Haus. Jetzt öffnet ihr eure Fenster weit, und die Sonne leuchtet hervor von dorther, wo ihr seid. Zu sich genommen durch den Sonnenschein, strahlt ihr ihn aus. Ihr wusstet nicht, wie sehr es euer Wunsch war, dass die Beschaffenheit der Sonne euer Heim betreten möchte. Ihr wusstet immerzu, dass die Sonne irgendwo am Scheinen war, ihr wusstet bloß nicht, wie sehr, und wie viel von ihr für euch war.
Und wenn ihr vor die Tür tretet, birst das Sonnenlicht hervor, und ihr seht eine erleuchtete Welt. Das Erglühen der Sonne wird euch überallhin hinterhergehen, und es wird ebenso vor euch her gehen. Zauberisch seid ihr in dem Licht der Sonne angeleuchtet. Das große Licht von ihr wird euch entströmen. Es wird auf der Erde zu einem Großen Licht kommen. Ihr werdet über Licht ins Stolpern geraten.
Nachts wird jeder Stern näher sein. Ihr werdet jeden Stern als die Sonne sehen, die er ist. Einbaulampen gleich, werden die Sterne die Erde erhellen, und es wird die ganze Nacht hindurch wie Dämmerung sein.
Ihr werdet euch anschicken zu gewahren, dass sich die ganze Welt gemeinsam mit euch erhebt. Und wohin denn sonst solltet ihr aufsteigen mögen als himmelan? Der Himmel hat immer zu euch hin gelangt, und nun streckt ihr euch hoch, und ergreift das Licht des Himmels, jetzt seid ihr aufgestiegen. Euer Gewahren ist aufgestiegen. Euer Gewahrsein hat sich zum Himmel hin aufgetan. Dies ist euer Aufstieg. Und weiterer ist da. Weiterer.
HEAVENLETTER # 1935 – 10.3.2006 – Do You Believe in Twinkling Stars?
Glaubt ihr an funkelnde Sterne?
Gott redete …
Geliebte, Aufsteigen wird sich eventuell so anfühlen wie zu euch heruntersteigen. Sowie ihr nicht mehr länger an den Raum gebunden seid, wie könnt ihr dann wissen, ob ihr zum Himmel hochsteigt, oder ob der Himmel eilends dabei ist, sich auf euch niederzulassen? Und was spielt das überhaupt für eine Rolle? Erde und Himmel verkünden sich selber als Eins. Eine Partnerschaft wurde vor langer Zeit gebildet, und der Himmel schien dabei der stille Teilhaber zu sein. Selbstverständlich, Uns ist es klar, dass Stille stärker ist als Lärm. Wie auch immer, jetzt steigt der Himmel, nicht mehr länger in Stillstand, zur Oberfläche hoch. Nicht mehr länger unsichtbar, geht er auf, und geht er soeben in dir auf.
Du hast nicht mehr länger das Gefühl, es seien Anläufe nötig, um herauszubekommen, was des Himmels und was der Erde ist. Dies ist ziemlich die gleiche Übung wie Uns voneinander abtrennen zu mögen, sich wundernd zu fragen, ob die eine Idee etwa die eure oder die Meine war, und wer von Uns was ausgesagt habe. Geliebte, so es keine Getrenntheit gibt, ist das die Bewandtnis, wann es keine Umzäunungen gibt. Sowie ihr eure Unbeschränktheit billigt, werden Grenzziehungen, jene eingebildeten Dinge des Verwichenen, obsolet. Alle Grenzen sind eingebildet. Es gibt keine Begrenzung, welche nicht eingebildetermaßen ist. Selbst Eisengitter sind eingebildet. Schier dass ihr sie anfassen könnt, macht sie nicht real. Wie machtvoll doch euer Geist ist, der Grenzen um Licht herum zieht und als real kennzeichnet, was umsäumt ist, und als unreal bestimmt, was saumlos ist. Und doch, Meine Geliebten, glaubt ihr nicht an den Himmel? Und an funkelndes Sternenlicht?
Eingebildete Eisengitter und willkürliche Beschränkungen jedweder Art sind wie Magneten, sie ziehen eure Gedanken zu euch, gleichsam als gäbe es, um daran zu denken, nichts anderes als nutzlose Ketten der Welt, die um eure Handgelenke geschlungen sind, und euch behindern. Geliebte, Geliebter, selbst beinlos bist du ein Reisender, nicht im Raum, sondern in Raumlosigkeit.
Ihr könnt Raum nicht von Zeit abtrennen, ebenso vermögt ihr nicht ausgiebiger Raumlosigkeit von Zeitlosigkeit abzuscheiden, denn ihr zugewendete Liebe von in Empfang genommener Liebe zu sondern in der Lage seid, oder denn ihr Liebe vom Leben oder euer Herz von dem Meinigen abzutrennen vermögt. Ihr könnt nicht ansagen, Zeitlosigkeit und Raumlosigkeit seien voneinander entfernt. Sie sind nicht auseinander. Sie sind das gleiche. Es hängt alles davon ab, wie ihr es anschaut. Alles hängt von euch ab, wie ihr es anschaut. Jedes scheint zusammen und gemeinsam zu existieren, da ihr es anschaut.
Lasst das Schrankenlose antreten, euch zu magnetisieren. Lasst Liebe und Licht und Schönheit eure Gedanken magnetisieren. Wenn ihr an Gold zu denken vermögt, wieso dann an Eisen denken? Wieso denkt ihr darüber nach, worüber ihr am meisten nachdenkt? Es hat den Anschein – ihr habt euch die Oberfläche des Lebens hergenommen, sie in Eigenschaften durchsortiert, welche ihr als Probleme bezeichnet. Ihr habt allerhand Arten von Problemen kategorisiert, sie genau genommen recht hübsch sortiert, wozu freilich? Damit ihr sie besser herausgreifen könnt?
Wenn ihr denn sortieren müsst, möchtet ihr dann jetzt freundlicherweise Schönheit sortieren? Wenn ihr denn Dinge endlich machen müsst, spielt die Partie durch, Schönheit endlich zu machen. Macht überall, wo ihr geht, Schönheit aus. Richtet euer Vergrößerungsglas auf Schönheit. Widmet euch Schönheit. Stapelt sie auf. Sofern ihr klassifizieren müsst, klassifiziert Schönheit. Selbstverständlich existiert keine Möglichkeit, sie zu limitieren. Ihr könnt ganz einfach um Schönheit herum keine Linie ziehen.
Ihr vermögt ebenso wenig Liebe zuzusprechen. Prismen von Liebe sind endlos. Ein Kerzenhalter hält eine Kerze, aber er begrenzt nicht das Licht. Du bist ein Halter endloser Liebe. Du bist kein Beschränker von ihr. Weil Liebe inwendig in dir ist, bedeutet nicht, dass es dir gilt, sie zu beschränken. Liebe ist die Flagge in dir, die entrollt, ganz gewiss nicht zusammengefaltet gehört. Die Idee, dass du Liebe zusammenrollen und sie irgendwo außer Sichtweite verwahren könnest, ist eine weitere eingebildete Idee deinerseits. Es gibt keinen Schrank, der groß genug ist, um in ihm Liebe zu lagern. Es gibt kein Herz, was sich jetzt im Augenblick soeben nicht entfaltet.
HEAVENLETTER #1936 – 11.3.2006 – Like Cinderella
Wie Aschenputtel
Gott redete …
Aus den Vertiefungen deines Herzens strömt Liebe heraus. Lasse sie. Die Liebe in deinem Herz möchte dort nicht festgesetzt sein. Lasse die Liebe in deinem Herz nicht geronnen sein. Lasse sie frei laufen. So wie kleine Kinder Treppen aufwärts, Treppen abwärts laufen, so gib deinem Herzen die gleiche Bewegungsfreiheit. Das menschliche Herz trottet nicht, Geliebte. Beim Denken im Voraus ist es nicht gut. Es liebt einfach jetzt.
Selbst wenn du Ärger spürst, ist die Liebe in deinem Herzen nach wie vor lebendig. Du würdest keinen Ärger spüren, sofern du keine Liebe hättest. Ärger sagt dir, dass das schöne Strömen von Liebe in deinem Herzen unterbrochen, blockiert, abgedreht, zerquetscht, beiseite gelegt, verleugnet, verbannt wurde, wie Aschenputtel in der Asche zu sitzen. Unterdessen doch dein schönes Herz für eine spektakuläre Gala bestimmt ist, und unterdessen der Glaspantoffel, der deinem Herzen passt, Liebe ist. Liebe ist durchsichtig, Geliebte. Liebe möchte, dass du durch alles siehst.
Selbst dann, wenn dein Herz zurzeit in die Asche verbannt ist, gibt es ein glühendes Stück, was brennt. Das Licht des Herzens geht nie aus. Es ist fortwährend. Es ist eine Kerze der Ewigkeit.
Weswegen ist demnach also die Liebe in deinem Herzen oft derart unterwandert? Wieso wird ihre Lautstärke niedrig eingestellt, währenddessen sie so schön singt? Wieso sollte jemals dein Herz ausgestellt werden mögen? Wer wollte denn gerne Blutleerheit? Wer wollte auf dein Herz verzichten, und aus welchem Grund? Was immer die Ausrede darstellt, dein Herz abzudrehen, sie ist es nicht wert, und sie funktioniert ohnehin nicht. Abgedrehte Liebe fühlt sich wie Schmerz oder wie Leere an, was ihr eigener Schmerz ist.
Jedwede Erkrankung kommt von der Sperrung des Herzens. Selbst ein schlimmer Zeh. Egal wie anscheinend beziehungslos, alles Unwohlsein kommt von einem Bemühen, den Brunnen trocken zu legen. Euer Herz ist dafür vorgesehen, anzuschwellen, Geliebte. Ihr könnt ein rundes Herz nicht viereckig machen. Ihr könnt Trockenheit nicht zum Fließen bringen.
Das Herz ist nicht dafür vorgesehen, sicher zuhause zu bleiben. Sicherheit ist für das Herz nicht sicher. Sie ist ein Käfig für das Herz, denn es ist dafür bestimmt, frei zu sein. Dein Herz ist dafür bestimmt, frei zu sein. Dein Herz ist ein Abenteurer. Es muss hinausgehen und spielen. Es muss irgendwo hingehen, um sich selbst zu entdecken.
Denkst du wirklich, dass, sobald alle Herzen in der Liebe strömen, mit der sie geboren wurden, Krankheit auf der Erde existieren wird? Oder Hunger? Herzen, die voll sind und die in aller Fülle pochen und strömen, werden Wüsten in Oasen verwandeln und alle Früchte dazu bringen, zur Sonne hin zu wachsen.
Ein strömendes Herz kann weder Moos ansammeln, noch kann in ihm Krankheit heranwachsen.
Geliebte, seid nicht herzkrank. Seid herzensgut. Seid herzvoll.
Euer Herz ist nicht dafür bestimmt, mürrisch zu sein. Es ist nicht dafür bestimmt, eine weise Schildkröte unter einem Schild zu sein. Euer Herz ist dafür bestimmt, vor Freude zu springen. Es ist dafür bestimmt, Sprünge zu machen. Es ist dafür bestimmt, an den Sternen anzulangen und sie als Geschenk für alle auf der Erde herunterzuziehen. Euer Herz ist dafür bestimmt, Liebe zu vervielfältigen, keine Wunden, keine Kümmernisse, nicht all jene Dinge der Welt, mit denen dein Herz befasst war und bei denen es protestiert hat.
Gießt euer Herz auf dem Tisch aus, Geliebte. Versprengt es wie Würfel aus einer Tasse. Die Spielwürfel deines Herzens sind zu deinen Gunsten bestückt. Dein Herz möchte, dass immer Liebe hervorkommt, wenn du sie hinaus wirfst. Wirf deine Liebe, doch wirf sie nicht auf die Seite. Lasse sie empor schweben. Lasse deine Liebe ein fliegender Vogel sein. Lasse sie einen Impuls sein, der bis zur Sonne hin reicht und auf dich wieder zurückscheint, und das immer und immer wieder. Es kann nicht zu viel Liebe geben, die ausgestrahlt wird. Es kann zu viel zurückgehalten werden.
Lasse die Liebe in deinem Herzen zum Spielen heute heraus. Lasse sie Freundschaft schließen mit dem Universum. Lasse sie herausscheinen und leuchten und alle Herzen im Himmel und auf der Erde wärmen, und hernach werden der Himmel und die Erde ununterscheidbar sein, und ihr werdet ein für alle Mal mit dem Glücklichsein auf der Erde vertraut sein.
HEAVENLETTER #1937 – 12.3.2006 – Sand Castles
Sandburgen
Gott redete …
Aus den Nischen deines Herzens tritt Liebe heraus. Lasse sie. Die Liebe in deinem Herzen möchte dort nicht feststecken. Belasse die Liebe in deinem Herzen nicht geklumpt. Lasse sie frei laufen. So wie kleine Kinder die Treppen rauf und runter rennen, räume deinem Herzen die gleiche Bewegungsfreiheit ein. Das Menschenherz zockelt nicht, Geliebte. Es ist nicht gut darin, im Voraus zu denken. Es liebt ganz einfach jetzt.
Selbst wenn ihr euch ärgerlich fühlt, ist Liebe auch so noch in eurem Herzen lebendig. Ihr würdet nicht Wut verspüren, wenn ihr nicht Liebe an euch hättet. Ärger sagt euch an, dass der schöne Strom der Liebe in eurem Herzen unterbrochen, blockiert, abgedreht, gequetscht, beiseitegelegt, verleugnet, verbannt wurde, der Aschenputtel gleich bei den Ascheresten zu sitzen. Alldieweil ist euer schönes Herz zu einer spektakulären Gala bestimmt, und das Glasschühchen, was eurem Herzen passt, ist Liebe. Liebe ist Sieh-Hindurch, Geliebte. Liebe wird dich durch alles blicken lassen.
Selbst dann, wenn jetzt im Augenblick dein Herz zu dem Aschenplatz verbannt wird, gibt es ein Aschestückchen, welches brennt. Das Licht des Herzens geht niemals aus. Es ist andauernd. Es ist eine Ewigkeits-Kerze.
Wieso also ist eure Liebe in eurem Herzen öfters dermaßen unterwandert? Wieso sollte ihre Stärke heruntergeregelt werden mögen, derweil sie so schön am Singen ist? Wer sollte jemals sein Herz ausstöpseln mögen? Wer entschiede sich für Anämie? Wer würde gerne ohne das Herz auskommen mögen und aus welchem Grund? Wie auch immer die Ursache lautet, dass dein Herz abgedreht wird, es ist dies nicht wert, und – das funktioniert schlechterdings nicht. Ausgestellte Liebe fühlt sich wie Schmerz an, oder wie Leere, welche ihr eigener Schmerz ist.
Jedwedes Kranksein rührt von Herzstockung her. Selbst ein ungesunder Zeh. Einerlei wie dem Anschein nach nicht aufeinander bezogen – alles Unwohlsein kommt von einem Ansatz her, den Brunnen auszutrocknen. Eurem Herzen ist es zugedacht, anzuschwellen, Geliebte. Ihr könnt ein rundes Herz nicht zu einem eckigen machen. Ihr seid nicht in der Lage, Ausgetrocknetsein zum Fließen zu bringen.
Das Herz ist nicht angelegt, zuhause in Sicherheit zu bleiben. Sicherheit ist für das Herz nicht sicher. Sie ist für es ein Käfig, denn es ist bestimmt, frei zu sein. Es ist angelegt, ungebunden zu sein. Es ist ein Abenteurer. Es hat hinauszugehen und zu spielen. Es muss irgendwohin gehen, um sich selber auszuspüren.
Meint ihr tatsächlich, dass Kranksein, unterdessen alle Herzen in der Liebe strömen, mit der sie geboren wurden, auf der Erde existieren wird? Oder Hunger? Herzen, welche gefüllt sind und rundum pochen und vollauf fließen, werden Wüsten in Oasen verwandeln, und es werden alle Früchte zur Sonne hin am Wachsen sein.
Ein strömendes Herz kann nicht Moos zusammentragen, ebenso wenig kann in einem strömenden Herzen Krankheit heranwachsen.
Geliebte, seid nicht herzkrank. Seid herzgesund. Seid herzensvoll.
Eurem Herzen ist es nicht zugedacht, verharscht zu sein. Es ist angelegt, eine weise Schildkröte in einer Umhüllung zu sein. Es ist angelegt, vor Freude Sätze zu machen. Es ist angelegt, mit Hüpfern voranzukommen. Es ist angelegt, zu den Sternen zu langen und sie gleichsam als Gabe für Alle auf der Erde herunterzuziehen. Euer Herz ist angelegt, Liebe zu vervielfältigen, nicht Verwundungen, nicht Missstände, nicht all jene Dinge, in die euer Herz involviert war und wider die es aufbegehrte.
Schüttet euer Herz auf dem Tisch aus, Geliebte. Schüttet es wie Würfel aus einer Tasse heraus. Die Würfel eures Herzens sind euch zum Vorteil beschickt. Euer Herz wird sich immerfort Liebe einfallen lassen, sobald ihr es stößt. Wirf deine Liebe, aber schmeiße sie nicht auf die Seite. Lasse sie in die Höhe schweben. Lasse sie einen fliegenden Vogel sein. Lasse sie einen Impuls sein, welcher bei der Sonne anlangt und nachmals auf dich zurückscheint, und dies wieder und wieder. Es kann nicht zu viel ausgestrahlte Liebe geben. Es kann zu viele zurückgehaltene Liebe geben.
Lasse die Liebe in deinem Herzen heute heraus zum Spielen. Lasse sie sich Freunde mit dem Universum machen. Lasse sie heraus scheinen und all die Herzen im Himmel und auf Erden erhellen und wärmen, und in der Folge werden Himmel und Erde nicht mehr zu unterscheiden sein, und ein für alle Mal werdet ihr mit dem Glück auf Erden rundum vertraut sein.
HEAVENLETTER #1938 – 14.3.2006 – Touching Heaven
Den Himmel berühren
Gott redete …
Je mehr „down“ du dich fühlst, desto höher ist das Erheben, Meine Geliebte. Von den Tiefen springst du mit großem Schwung auf Hoch. Deshalb sei nicht bestürzt, wenn du dich niedrig fühlst. Wisse, dass eine große Macht dich nach oben bewegt.
Wenn du beginnst, einen Berg von seiner Sohle an zu besteigen, hast du große Energie, die dich vorwärts treibt. Zu der Zeit, wenn du fast die Spitze erreicht hast, kriechst du vielleicht aufwärts, eine Hand nach der anderen.
Trotzdem ist die Ankunft das Gleiche. Ob du in einem Sprung oder mit vielen Sprüngen die Spitze erreichst, ob du nah bist oder weitweg, deine Ankunft steht nahe bevor.
Geliebte, ob du von unten beginnst oder fast bei Spitze, du wirst den Gipfel erreichen. Von Höhen oder Tiefen her, von einer Energie her, die zunimmt oder abnimmt, das Ergebnis ist das Gleiche. Alle Zeichen sind zufällig. Du kannst nicht danebentreffen. Es gibt niemanden, der das Königreich Gottes nicht erreichen wird.
Mit diesem Bewusstsein wird große Last von deinen Schultern genommen. Du musst keine Last tragen. Wenn du dich belastet fühlst, wirst du zu sehr gebogen. Du schaust den Boden an, wo du gewesen bist, statt aufzublicken, wohin du gehst. Du wirst dich erheben, Geliebte. Du erhebst dich. Es ist in Ordnung so, sofern deine Füße den Boden nicht berühren.
Deine Finger reichen zum Himmel. Dein Bewusstsein ist fast dort, fast dort, fast hier.
Mit der gleichen Leichtigkeit an Atem, den du benutzt, um einen Löwenzahn wegzublasen, wirst du dich im Himmel niederlassen. Du wirst dich niederlassen und dableiben. Und wenn du das machst, wird sich das ganze Panorama der Welt verändern.
Du wirst einen anderen Geschmack in deinem Mund haben. Du wirst Düfte riechen – solche, nie vorher geträumt, Farben – nie gesehen, Musik – nie gehört, und deine Finger werden sich berühren ohne sich zu berühren. Nichts wird das Gleiche sein, weil du diejenige bist, die sieht, und du wirst aus einer neuen Höhe wahrnehmen und demzufolge anders sehen.
Es ist nicht so, dass du wirklich verwandelt bist, weil ein neuer Anblick, ein neues Gehör, all diese neuen Sinne und weiteres mehr, deine Wahrheit schon immer waren. Du hast nicht gesehen, weil du nicht hingeschaut hast. Oder, wenn du hinschautest, hast du nicht gesehen. Jetzt fängst du an zu sehen. Jetzt bist du das Wesen, das weiß, was es ist, das sich in der Welt bewegt als das Göttliche Wesen, das du immer gewesen bist. Du warst nichts anderes als Göttlich.
Du hattest große Illusionen, indes nicht von Großartigkeit sondern von Niedrigkeit. Du assoziiertest Niedrigkeit damit, in der Welt zu wohnen, und konntest kaum deinen Kopf heben.
Jetzt da du denen Kopf gehoben hast, fängst du an, dich umzudrehen und zu sehen, wie die Welt mit der Helligkeit deiner blühenden Aura aussieht. Die Welt wird mit deiner Aura gewaschen. Deine Aura ist ein großer Reiniger der Welt. Sie poliert sie. Sie hellt auf und heitert die Welt auf. Wie notwendig der Welt deine Sicht doch ist.
Und, wie notwendig die Welt für dich ist, Geliebte. Du willst wirklich nicht ohne sie sein. Du willst ihr dienen, nicht gegen sie protestieren. Wenn du die Welt erhellst, was gibt es dann für dich dort darüber zu klagen? Wenn du dein eigenes wahres Licht bist, das durch die Welt geht, was wird nicht angezündet und was wird nicht im Lichte Gottes gesehen werden, für den du scheinst?
Du hast dich danach gesehnt zu sehen, wie Ich sehe, und dies kommt schnell zu dir. Ob du dir dies gewünscht hast oder nicht, es kommt immer noch schnell zu dir.
Der Optiker des Himmels verpasst dir neue Gläser. Sie werden dir vollkommen passen. Sie werden deine Augen öffnen. Du wirst durch sie schauen. Alles, was du siehst, wird schön sein, so schön wie du.
HEAVENLETTER # 1939 – 15.3.2006 – Is God Always Supposed to Agree with You?
Soll Gott immer mit dir übereinstimmen?
Gott redete …
Geliebte, glaubst du, dass Ich dir bei allem zustimmen sollte? Wo steht es geschrieben, dass Ich, Gott, dir überhaupt zustimmen sollte? Ich bitte nicht, dass du immer mit Mir übereinstimmst, oder dass du überhaupt einer Auffassung mit Mir bist! Ich bin nicht beleidigt, wenn du das nicht tust. Warum solltest du dich in Verteidigungshaltung vor dir versammeln mögen, sobald du Meine Antwort nicht angenehm findest? Versuchst du, Mich zu überzeugen, dass du recht hast und Ich nicht?
Natürlich, von deiner Sicht her hast du Recht. Du kannst nur bestimmen wo es langgeht, so, wie du die Dinge siehst. Du siehst deinem Bewusstsein zufolge, Geliebte. Und Ich sehe dem Meinigen zufolge. Ließest du Mich wirklich von deiner Perspektive aus sehen? Ich sehe deine Perspektive, aber Ich kann nicht vorgeben, sie als Meine eigene zu adoptieren.
Dies bedeutet nicht, dass Ich deine Gefühle unberücksichtigt lasse. Es bedeutet nicht, dass Ich Rabatt auf dich gebe. Es bedeutet, dass Ich die Wahrheit über das setze, was Ich als Sentimentalität erkenne. Meine Freundlichkeit erstreckt sich nicht auf Vortäuschung.
Manchmal erscheint Leben barsch. Das, was du wolltest, kam nicht. Das, was du nicht wolltest, kam. Dir werden als Segen meine Worte gegeben, und Leben obendrein, ob du die Liebe und die Weisheit dabei nun siehst oder nicht.
Du erkennst, dass du nur vielleicht einen Fuß des Maßbandes siehst. Du siehst nicht alles davon. In der Tat ist das Maßband für das Leben endlos. Du kannst den Anfang nicht sehen und nicht wohin es führt. Du kannst nicht einmal die vermeintliche Mitte sehen, in der du jetzt bist. Dass es keinen Anfang gibt, keine Mitte, oder kein Ende, das ist eine weitere Geschichte zum Erzählen. Der Punkt ist der, du siehst das ganze Bild nicht. Du siehst das, was du siehst. Du siehst das nicht, was du nicht siehst.
Ab und an allerdings können sich dein Herz und ebenso deine Augen weiter öffnen, und du kannst jenseits dessen sehen, was du vor einem Moment zu sehen bekommen hast. Bis zu dem großartigen Moment, wann du ausführlicher zu sehen vermagst, wird dir Vertrauen übergeben, das Vertrauen, dass du geliebt wirst und Zutrauen empfindest, dass es etwas Gutes gibt, gar auch dann, wenn das Gute außerhalb deiner Sicht ist und wenn das nicht so Gute direkt vor dir zu liegen kommt. Allein, das, was offensichtlich ist, ist nicht immer wahr. Zeugnisse von Augenzeugen sind oftmals nicht kreditwürdig.
Du magst vielleicht dem Glauben angehangen haben, dass du dich mit einem festen Halt am Leben festhalten solltest. Ich sage dir, dass du los lassen sollst. Du hast überhaupt nichts zu halten. Du trägst zum Leben bei, aber du bist nicht dessen Kontrolleur. Ernenne dich nicht zum Pförtner des Lebens, denn dann mischst du dich ein und widersetzt dich, und machst du das Leben alsdann hart und dein Herz ungepflegt.
Der Grund dafür, im Leben los zu lassen, ist der, dass du nachgerade nichts festhalten kannst. Du hältst an nichts fest. An Erinnerungen vielleicht, aber die halten dich. Sie halten dich heute vom Leben zurück.
Leben ist nicht vorgesehen dafür, ein Schrein für die Vergangenheit zu sein. Besser mit offenen Klappen in einem Zelt wohnen als in einer undurchdringlichen Burg. Wenn sich niemand deiner Burg zu nähern vermag, bist du womöglich selber außerstande, dich zu bewegen.
Du musst nicht loyal zur Vergangenheit stehen. Es ist vergangen. Lasse es los. Liebe bindet nicht. Du besitzt Liebe nicht. Liebe ist kein Besitz. Liebe handelt vom Loslassen, nicht vom Festhalten, nicht anders – Leben ist zum Loslassen.
Du vermagst nicht einen beweglichen Strom in deiner Hand zu halten. Leben ist ein beweglicher Strom. Du kannst mit deiner Hand etwas Wasser schöpfen und es trinken. Und danach bekommst du mehr. Zu lange müßig in deiner Hand behalten – so verdunstet das Wasser, und dann hast du nichts in deiner Hand.
Bei deinem Aufstieg im Leben hast du nicht das Geländer der Vergangenheit nötig, um dich fest zu halten.
HEAVENLETTER # 1940 – 16.3.2006 – No One Is Your Belonging
Keiner gehört dir
Gott redete …
Geliebte, verwechsle Besitz nicht mit Liebe. Weder im Leben noch im Tod besitzt du einen anderen. Weder im Leben noch im Tod ist jemand ein Besitz von dir, mit dem du machen kannst, was du möchtest.
Wenn dein lieber Ehemann seinen Körper verlassen hat, musst du ihn gehen lassen. Egal wie groß deine Liebe für ihn, egal wie viel die Liebe in deinem Herzen weiterhin ist und egal wie sehr er dich geliebt hat, du musst ihn gehen lassen. Ansonsten umklammerst du ihn. Du tust so, als wäre er lebendig und in deinen Händen. Du machst ein Puppenhaus aus deinem Leben und bewegst ihn, verweigerst ihm seine eigene Fortentwicklung. Du bemühst dich, ihn an seinem Platz zu behalten. Es ist keine Liebe, wenn du deinen Geliebten wie einen Häftling halten würdest.
Er ist nicht deine Beute, die an der Wand hängt.
Er will nicht, dass du aus seinem Leben eine Grabstätte machst.
Er will, dass du ihn gehen lässt.
Euere Pfade sind für eine kleine Weile auseinander gegangen. Im Tod wie im Leben musst du ihn seinen Weg gehen lassen. Du kannst ihn nicht bewegungsunfähig halten.
Deinen Geliebten zu vermissen ist eine Sache. Ihn sein zu lassen eine andere.
Auch wenn dein Geliebter dein Sohn ist, musst du ihn gehen lassen. Im Fall eines Ehemannes bist du nicht seine Mutter, und du musst ihn gehen lassen.
Es ist nicht edel von dir, aus seinem Leben einen Schrein zu machen. Er kann nicht länger das Zentrum deines Lebens sein. Du liebtest, und die Größe deiner Liebe hat nicht bewiesen zu werden. Du musst nicht die eine in der Welt sein, die mehr liebt, als jemand je vorher geliebt hat. Das macht dich nicht loyal. Und du bist nicht in einem romantischen Roman, wo du dein Leben an ein Gedenken zu opfern hast. Opfer ist nicht edel. Wenn du ein große Heldin sein musst, dann sei wirklich heldenhaft und lasse deinen Einfluss auf das geliebte Wesen los. Wenn du es liebst, wirst du es (das geliebte Wesen) freilassen. Du hörst dies nicht gern, allein, das Festhalten ist eine Sackgasse.
Es gibt einen Grund, warum eine Witwe nur für ein Jahr Schwarz trägt. Ein Jahr ist lang genug. Nach einem Jahr ist es Zeit, dass du, die Hinterbliebene, deinen Kopf zu heben. Genug des Reißens in deinem Herzen. Zünde jedes Jahr eine Kerze an, aber verwandle dein Leben nicht in Salz.
Du kannst die Vergangenheit nicht fortsetzen. Du kannst sie nicht mehr lebendig machen.
Deine Zeit mit deinem Geliebten ist vorbei. Wenn deine Liebe wahr ist, dann lasse dein geliebtes Wesen frei. Sie soll kein Vogel eingesperrt in deinem Herzen sein. Du kannst das Band eueres gemeinsamen Lebens nicht für immer zurückspulen. Du musst einen neuen Film drehen.
Du musst nicht wieder heiraten. Du musst dein Haar nicht färben. Aber du musst davon wegkommen, wo du sitzt, und die Leiche aus deinem Bett wegbringen.
Du meinst, dass das, was du machst, schön ist, aber es ist nicht schön, aus deinem Leben eine Krypta zu machen. Du begräbst dich nicht mit deinem Ehepartner und nennst das Hingabe. Es ist kein Tribut an ihn. Es ist ein schlechter Dienst an ihn. Du reduzierst ihn, wenn du ihn in deiner Hand behältst. Lasse deinen schönen Ehepartner gehen. Er möchte, dass du ihn gehen lässt. Küsse ihn auf Wiedersehen, und wünsche ihm Lebewohl. Lasse ihn auf seine Reise mit Mir gehen. Es ist nicht an dir, ihn zu halten. Es ist an dir, jetzt los zu lassen. Es ist nicht, dass ihr getrennt werdet. Es ist so, dass du frei bist.
HEAVENLETTER # 1941 – 17.3.2006 – From Where Fear Comes
Wo die Angst herkommt
Gott redete …
Wenn du dich abends Schlafen legst, dann brauchst du Mich nicht bitten, deine Seele geborgen zu halten. Geliebte, deine Seele ist bereits sicher. Deine Seele kann nur sicher sein.
Da gibt es schon etwas, vor dem es notwendig ist, dass du beschützt bist, und das ist nicht der Tod, Geliebte. Während du auf der Erde bist, gibt es eine Sache, auf die du achten sollst. Genau eine Sache, vor der du sicher sein sollst, und das ist etwas, was du immer wieder millionenfach hast. Ich spreche von deinen Gedanken. Ich möchte dir deine Gedanken ersparen, deine sich immer wieder einmischenden Sicherheitsgedanken. Deine Gedanken sind wie eine Ganovenbande geworden, die dich mit dem Fuß treten. Diese Tyrannen folgen einem an jeder Ecke.
Alle deine Ängste sind Gedanken, und angstvolle Gedanken sind eine Gefahr, vor der Ich dich schützen möchte. Manche deiner Gedanken lassen dich kochen und aufbrausen, und andere Gedanken machen dich frieren und du bist eingefroren. Aus deinen Gedanken heraus zitterst und bebst du. Der Schwarze Mann existiert. Er bläst sich selbst in deine Gedanken von Angst und gibt vor, dein Freund zu sein. Welch einen großen Schatten deine angstvollen Gedanken bilden. Kein Wunder dass du verängstigt bist. Du bist aufgespießt mit angstvollen Gedanken. Sie möchten dich zur Furchtsamkeit reduzieren.
Stelle dir vor, deine Gedanken sind hochbezahlte Berater, die du angestellt hast. Wenn du richtig nachdenkst – würdest du wirklich einen hohen Preis für einen Berater bezahlen, der dich immer wieder warnt, wovor du Angst haben musst und der vergisst, dir zu sagen, welchen Weg du gehen sollst? “Gehe da nicht hin,” sagt dein sich wiederholender mentaler Berater. “Was immer du tust, pass auf. Pass hier auf. Pass da auf. Pass überall auf. Mache keinen Schritt ohne Alarmglocken.”
Stelle einen anderen Berater an, der sich selbst beruhigt und dich auf einen anderen Weg mitnimmt. Stelle einen Berater an, der sagt: “He, höre auf, nach dornigen Zweigen zu suchen. Mache dir keine Sorgen, ob du auf Glatteis ausrutschst. Denke an Gleiten. Verbringe dein Leben nicht mit dem Anbringen von Schnürsenkeln an deinen Schlittschuhen. Erfreue dich am Schlittschuhfahren.”
Geliebte, wenn du durch die Felder des Lebens marschierst, dann schicke keine Minensucher voraus, die das Leben verhindern. Die Minensucher sind die Falle. Geliebte, lasse nicht „Vorsicht vor allem“ dein Titellied sein.
Wenn du dein Leben damit verbringst, die Einsätze festzulegen, dann setzt du die Einsätze gegen dich. Wilde Gedanken heben dein Leben auf. Die Art Einsätze zu spielen hält dich oft ab vom Wetten.
Dein Angst-Gedanken wüten: “Ziehe einen Mantel an, oder du erkältest dich. Rauche nicht. Sei nicht zu früh dran. Sei nicht zu spät dran. Passe auf Keime auf. Sprich nicht mit Fremden. Sei vorsichtig. Sei vor allem vorsichtig.”
Was tun alle diese Vorsichtsmaßnahmen außer vom Leben abhalten? Was außer Ideen sind diese Vorsichtsmaßnahmen? Sie sind Ideen von Ursache und Wirkung. Sie sind Schlüsse, zu denen dein Verstand gekommen ist, und die du als Tatsachen akzeptierst. Du gehst in einer Drehtür deiner Gedanken. Kein Wunder, dass du Angst hast. Du legst dir Ängste um deinen Hals wie ein Halstuch. Was sind Ängste anderes als Beschränkungen, die du dir selbst auferlegt hast?
Vermeide Gefahren, indem du ihnen weniger Aufmerksamkeit schenkst. Sieh nicht links und rechts Gefahren voraus. Das Fühlen von Gefahr ist ein Dinosaurier. Es ist ein Drache, der Feuer speit. Gefahren haben dir nicht täglich auf Schritt und Tritt durch dein Leben zu folgen. Du kannst aufstehen und weggehen. Sterne sollen in deinem Leben eine Hauptrolle spielen – nicht Gefahren. Lasse Sterne, nicht Ängste den Magnet sein, der dich zu ihnen zieht. Nieder mit den Ängsten. Was sind Ängste anderes als Gedanken, die in keinem Verhältnis stehen, angstvolle Gedanken, die aufgebauscht und Stück für Stück auf die Welt vor dir projiziert werden?
Stehe auf von deinen Ängsten. Schüttele sie ab. Sage ihnen Adieu. Und meine das auch so.
HEAVENLETTER # 1942 – 18.3.2006 – Love Anyway
Auf jeden Fall Liebe
Gott redete …
Unbedingte Liebe bedeutet nicht, dass alles nur so ist. Es bedeutet, dass du auf jeden Fall liebst. Es bedeutet, dass die Liebe, die du fühlst, und die Liebe, die du gibst, von Schwankungen in den äußeren Gegebenheiten des Lebens nicht abhängig ist. Dein inneres Herz ist dein Ballast, nicht die Welt. Die Welt prellt dich wie einen Basketball auf und ab. Du kannst demzufolge von der Welt abhängig sein.
Du kannst dich nicht auf die Welt verlassen, dass sie dein Herz füttert. Lasse die Welt sich auf dich verlassen. Lasse die Welt sich deiner Liebe sicher sein. Meistere die Kunst der Liebe, indem du jegliche Abhängigkeit von dem, was in deine Welt eintritt, loslässt. Wenn deine Liebe von Umständen abhängig ist, prellen Umstände dich hin und her.
Große Liebe ist nicht das, was du meinst. Es ist etwas ganz Gewöhnliches daran. Lerne Liebe geben für selbstverständlich zu halten, und gib sie. Komme von der Voraussetzung her, dass du liebst und nur liebst, egal was. Trotz allem wirst du lieben. Keine gefühlsduselige Liebe, nicht hochnäsige Liebe, sondern ein innerer Schlag deines Herzen, der nicht aufhört, Liebe dank der einen oder anderen Sache auszustrahlen.
Liebe aus deinem Herzen ist nicht wie Geld aus deiner Brieftasche, bei dem du vorsichtig bist es auszugeben. Es gibt kein Aufsparen von Liebe für einen regnerischen Tag. Liebe, die dein Herz umgibt, ist bestimmt zum Dauernd-Fließen. Kein Lichtreif hat sich einzustellen.
Liebe ist nicht etwas, nach dem du in deiner Tasche zu graben hast. Liebe ist ein ewiges Licht. Entscheide dich ein für alle Mal, die Lampe der Liebe in deinem Herzen brennen zu lassen. Wie ein Verandalicht wird die Liebe in deinem Herzen den Weg für jeden beleuchten, der darauf geht. Du würdest dein Verandalicht nicht an- und abschalten, abhängig davon, wer da entlanggeht. Wisse zu jeder Zeit, es ist immer ein Vertreter von Mir, der da geht, und du bist immer ein Vertreter von Mir, der das Licht anlässt.
Das Verandalicht der Liebe muss kein Suchlicht sein, das Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Es muss nur ein Licht angeschaltet sein. Lasse dein Herz einen Leuchtturm sein, den alle Seeleute im Leben suchen. Geliebte, die Welt ist von deinem Herzen abhängig. Und du bist auch von der Liebe in deinem Herzen abhängig. Du bist abhängig davon, und doch bist du der Entscheidungstreffende davon.
Wie viel Liebe willst du durch dein Herz fließen lassen? Willst du sie festklemmen, jemandem periodisch eine Lektion zu erteilen? Geliebte, das schickt eine unhaltbare Mitteilung. Es sendet eine Verkehrtheit aus. Die unzulängliche Mitteilung, die ein geschlossenes Herz schickt, ist:
„Ich habe Pause. Das heißt, ich lerne Kummer. Ich werde mein Herz in einem Versuch brechen, jemanden geradezusetzen. Ich habe mich entschieden, dass jemand oder niemand in diesem Moment meiner Liebe wert ist, sie verdienen sie nicht. Ich habe beschlossen, dass sie meine Liebe verdienen müssen in der Art, die ich ansage. Gleich, wie schwer ich es vielleicht persönlich für jemanden mache, mich zu lieben, habe ich beschlossen, dass sie/er mich zuerst lieben muss. Ich werde sie ab und zu ein bisschen necken, ich werde für einen Moment mein Herz aufleuchten lassen, damit es vielleicht hinausguckt, und dann werde ich wieder einen Wintermantel darum schlingen, es wieder niederdrücken, ihm wieder seine Existenz bestreiten, es wieder verbannen, alles das wegen Schulden, die mir meiner Vorstellung nach geschuldet sind.“
Lasse dein Herz die Bedeutung davon wissen, was es ist, Schulden zu vergeben, besonders, wenn du selbst der Schuldner bist. Lasse keine Zwangsvollstreckungen auf deinem Herzen, Geliebte. Lasse dein Herz für alle schlagen. Lasse dein Herz seiner wahren Neigung folgen.
HEAVENLETTER # 1943 – 19.3.2006 – Wonder
Wunder
Gott redete …
Wunder sind das natürliche Abwickeln von Leben auf der Erde. Wunder sind gewöhnliche Ereignisse, die dich überraschen. Sie sind in Einklang mit dem, was du dir wünschst, auch wenn du dir deines Wunsches nicht bewusst warst. Wenn du ein Wunder erlebst, bist du überglücklich. Du magst Wunder. Du hast eine sehr positive Einstellung zu ihnen. Du bist begeistert, dass so eine Folge von Ereignissen genau vor deinen Augen passieren kann und dermaßen schön ist.
Wenn eine Folge von Ereignissen konvergiert, und es kommt vielleicht zu einem Autounfall, und es werden Menschen verletzt, verstümmelt, oder vielleicht getötet, nennst du das nicht Wunder. Sogar wenn die Ereignisse, die zum Unfall führen, beispiellos sind, nennst du es Tragödie, nicht Wunder. Deshalb sind Wunder positive Ereignisse, die dein Herz enorm heben, und mit den meisten wurde mit ihnen wahrscheinlich nicht gerechnet.
Du nennst Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge keine Wunder, weil du sie erwartest. Du nennst Sterne, die du von so einer Entfernung von Zeit und Raum siehst, keine Wunder, weil sie jede Nacht vorkommen. Du bemerkst vielleicht die Geburt eines Kindes als ein Wunder, aber weil Geburten so oft passieren, werden sie eher auf der Rückseite der Zeitung verkündet als auf der Titelseite.
Deshalb sind Wunder unerwartete Glücksfälle. Sie sind spontan. Sie sind unglaublich schön und unglaublich überraschend.
Jetzt schlage Ich vor, dass du mit Wundern rechnest, Geliebte. Warum sind deinen Antennen noch nicht auf Wunder nah und fern eingestellt? Warum suchst du Wunder nicht rechts wie links?
Vielleicht glaubst du nicht, dass du ihrer würdig bist. Vielleicht beharrst du darauf, dich als jemand zu sehen, der für Wunder unwürdig ist. „Warum sollte ich für Wunder bestimmt sein?“ fragst du dich. Die Sache ist, Geliebte, du bist nicht herausgehoben. Oder, wenn du es bist, wird jeder herausgehoben, denn jeder ist vorgesehen für Wunder.
Sei auf der Ausschau nach ihnen. Sei offen für sie. Aber fordere sie nicht ein. Mache keine Vorschriften, welche Wunder zu geschehen haben. Schreibe keine Direktiven für die Wunder, wie sie geschehen und wie sie aussehen müssen. Du musst nicht in der Lotterie gewinnen. Ein bestimmter bezaubernder Prinz muss nicht ankommen. Jemandes Leben muss nicht bewahrt werden. Sei offen für das Wesen der Wunder-heit.
Du kannst nicht am Erblühen von Wundern festhalten. Du kannst nur offen für ihr Aufblühen sein. Trage ein Gefühl des Wunders mit dir, aber trage es nicht als ein Foto in deinem Verstand, dass Leben passend zu sein habe.
Sei das Wunder, Geliebte. Sei diese unerwartete Freude, wo du bist. Sei der Bote des Glückes. Durch dein dir eigenes Wesen bringst du Glück. Wunder sind großartige Möglichkeiten, die sich zeigen. Dir sind viele Dinge möglich. Mögen alle deine Möglichkeiten sich manifestieren. Mögen Wunder durch dich geschehen.
Ich bitte dich nicht, deine Standards für Wunder herunterzuschrauben. Ich bitte dich, dich zu deiner vollen Grüße zu erheben. Ich bitte dich an Wunder und die Möglichkeit zu glauben, dass du sie manifestieren kannst, nicht dass du das müssest, indes, dass du das Gott-Gegebene Wunder-Talent innehast.
Wenn du im Moment einen ausgewachsenen Engel sähest, wärest du überglücklich. Und du wolltest mehr. Du wolltest mehr Engel sehen. Du wolltest in ihrer dauernden Gesellschaft sein.
Du wirst stets immer mehr wollen. Es gibt einen Grund dafür. Du sollst immer mehr haben. Es gibt mehr inwendig in dir. Du sollst es haben. Und wenn du es haben sollst, sollst du es überdies geben.
Du bist in der Gegenwart von Engeln. Der Engel, den du am meisten suchst, ist innerhalb von dir. Engel auf der Erde schaffen Wunder. Du bist nicht getrennt von Engeln. Engel lassen in ihrem Gefolge Wunder, der Schleppe des Brautkleids hinter der Braut gleich.
HEAVENLETTER # 1944 – 19.3.2006 – The Oneness of Love
Das Einssein von Liebe
Gott redete …
Anstelle von Aufgeregtheit, sei auf Ruhe aus. Sei, selbst inmitten von Aufregung, ruhig. Lasse Belebung immerzu das Gegebene sein, aber, gewiss, Aufgeregtheit, das ist eine andere Sache. Sie ist mehr wie ohne Passagiere weiterfahren. Aufrechterhalten durch einen Windstoß, fliegt dein Flugzeug nach oben und wird danach herabgelassen, so auf die Gnade der Winde angewiesen. Mit ruhiger Gefasstheit, da gleitest du, und gleitest noch mehr dahin.
Bescheide dir gelassene Ruhe, ja selbst mitten in Aufregung. Du bist nicht darauf aus, fortgeblasen zu werden. Du suchst nicht Turbulenzen. Dir ist es nicht nach stürmischer See. Du suchst ruhige Gewässer.
Glücklich sein bedarf keiner Aufregung. Lasse deinen Blick auf das Leben erregend sein. Heiße täglich die Dämmerung, die herannaht, willkommen. Sei täglich bereit, das Leben und das, was es an sich hält, zu bewillkommnen. Das Leben ist im Grunde nicht ein alter Hut. Deine Wahl im Leben heißt nicht Spannung vs. Langeweile. Das Leben kommt in zahlreichen Farben daher.
Fortwährendes Aufgeregtsein wäre wie dein Haus rot anstreichen. Rot ist wunderbar, aber dein ganzes Haus?
Das Leben ist dein Heim, und du errichtest dein Haus nicht auf einem Vulkan.
Baue dein Haus nahe am See. Bewege dich in einem Ruderboot oder einem Kanu auf stillen Wassern.
Wenn du am Schwimmen bist, bist du nicht am Vermöbeln. Treibe in dem Strom des Lebens. Liege auf deinem Rücken. Schaue in den blauen Himmel hoch. Lasse das Wasser und den Himmel einander widerspiegeln. Du hast dich nicht vom Fuß auf den Kopf zu stellen.
Sei nicht darauf aus, in einem Mahlstrom ansässig zu sein. Gleite Wasserfälle hinunter.
Wisse einfach – Aufregung ist nicht der Schlüssel des Lebens. Du bist es.
Und dennoch bist du zu Aufregung hingezogen. Du bist ja gar zu Geschichten über verstümmelndes Chaos hingezogen. Unter Umständen neigst du bei deinen Bescheiden eher der Achterbahn zu als dem Karussell, in dem Gefühl, das Karussell sei eine unbedeutendere Wahl. Wieso das? Wie kann wilde Schnelligkeit packender sein als Friedvolles? Verstümmelndes Chaos ergreifender als Liebe?
Und doch wisst ihr, dass Liebe, eurem Herzen entspringend, das Ergreifendste von allem ist. Ihr seid mit der belebenden Beschaffenheit der Liebe vertraut. Wieso, wieso dann solltet ihr euch für einen zweitklassigen Film entscheiden mögen? Wieso, wieso solltet ihr im Laufe eures Bedenkens einem Action-Thriller vor der Liebe den Vorzug geben mögen? Warum solltet ihr irgendetwas vor Liebe rangieren lassen mögen? Was könnte in die Nähe dessen kommen, was der Liebe gleichkommt?
Errichte dein Leben derart stark auf der Liebe, dass keine Sirene imstande ist, dich von dem Zustand der Liebe wegzulocken. Alles, was nicht Liebe ist, ist minder als Liebe. Ungeratene Emotionen sind weitaus unbedeutender als Liebe. Liebe öffnet. Hass, Eifersucht, Furcht – sie verschließen. Verleitest du dich selber dazu, dass negative Emotionen aufregend seien?
Du bist ein Seinswesen mit einem Herzen, welchem es zugedacht ist, offen zu bleiben. Dein Herz bedarf keiner Kulissenbauten. Sein Bedarf heißt, nicht zugemacht zu sein.
Sieh nicht zu, dass du im Leben nach Luft ringst. Sieh, dass du stattdessen tief atmest. Schüttle das Leben nicht durch. Gehe auf es ein. Renne nicht von ihm weg. Gehe in es hinein.
Sei der Liebe ein Gefährte. Leiste ihr Gesellschaft. Stelle dich ihr nicht entgegen. Es gibt keinen Bedarf, Spannung zu erzeugen. Es bedarf, das Leben zu genießen. Das Leben gehört nicht anhand der Schnelligkeit deiner Herzschläge eingestuft. Gehe, renne nicht.
Niemandem steht ein Bedarf ins Haus, ganz wahnsinnig zu lieben. Schlicht und einfach ein Verlangen, zu lieben. Lasse Liebe das natürliche Zuwenden sein, das sie ist. Halte die Tür deines Lebens der Liebe offen. Die Tür hat nicht vor und zurück zu schwingen. Durch die gleiche offene Tür geht der Atem der Liebe ein und aus. Deinem Atmen ungleich, verläuft Liebe in einem Zuge und auf ein Mal in zwei Richtungen. Liebe herein und Liebe heraus zum selben Zeitpunkt, das ist das natürliche Strömen von Liebe. Liebe ist nicht abgesondert. Liebe ist Ganzsein, was nichts von von sich selber getrennt sein weiß. Dies ist das Einssein der Liebe. Dies ist du.
HEAVENLETTER # 1945 – 20.3.2006 – The World Is Rising
Die Welt steigt auf
Gott redete …
Die Welt hat keine gute Reputation. Öfters wird sie schief angesehen, und es werden Unbotmäßigkeit und Ungerechtigkeit an ihr gebührlich bemerkt. Und doch, aus dieser gleichen Welt wachsen Blumen, geht die Sonne aus, und allen ihren Eigenarten zum Trotz, dies ist eure Welt, und mit ihr ist alles gut. Schönheit ist am Zunehmen. Ihr schwellt an, und ihr zieht die Welt mit euch hoch. Ihr schaukelt die Welt auf.
Ihren Missständen zum Trotz, die Welt ist am Aufsteigen. Es wird leichter sein, in der Welt die Röte der Rose zu sehen. Die Welt puffert soeben ab. Das Tauziehen des Krieges zwischen Macht und Recht wird weniger. Macht wird ersetzt werden, schlicht weil Bewusstheit im Begriff steht emporzusteigen. Was gestern in Ordnung so war, ist es heute nicht. Es wird zu einer frischen Ruhelosigkeit kommen. Die Welt ist dabei, sich zu verwandeln, Geliebte. Träume werden Wirklichkeit werden.
Es wird zu Ehrlichkeit des Gedankens und zu Ehrlichkeit der Rede kommen. Weniger Aufgeblasenheit. Es wird weniger Menschen geben, über die du flüsternd am Brummeln bist. Das Leben in der Welt wird zu einem ruhigeren Gemälde ausarten. Es wird weniger Unruhe geben. Sich Wehren wird weniger sein, denn, was wird es geben, um dagegen anzukämpfen? Gegen Friede? Gegen Waffenruhe? Dagegen, dass Kämpfer in ihre Viertel zurückkehren?
Ihr werdet mehr lachen. Dies ist rundum eine ausgemachte Sache. Es wird mehr Lachen als Sirenen geben.
Der Lieblosigkeit müde, werden Gangs zu Gangs des Entgegenkommens werden. Es wird zu einer anderen Art von Marodeur kommen. Der maskierte Mann wird auf der Seite des Gebens zu finden sein. Nicht einmal Robin Hood wird akzeptabel sein. Es wird kein Bestehlen von Reichen, um den Armen zukommen zu lassen, mehr geben, denn der Reiche wird ebenfalls ein guter Mensch sein. Der Arme wird den Reichen aus einem anderen Blickwinkel her sehen, und nicht mehr armselig sein. Der Reiche wird Armut nicht dulden. Reichsein um des Reichtums willen wird abebben. Weltweites Geben wird sich an den Tag legen.
Es wird zu mehr Eintracht denn Zwietracht kommen. Sobald Herzen aufgehen, ist Eintracht alles, was sein kann. Wer denn würde gerne Liebe auseinander reißen mögen, derweil er oder sie von ihr gänzlich angefüllt ist? Wer sollte Großherzigkeit anfechten mögen? Welchen Unterschied gäbe es zwischen Geber und Entgegennehmendem? Der Geber wird nicht mehr gesegnet sein denn der Empfänger. Das Leben wird mehr wie ein Handschlag sein.
Die Welt wird ihre Fäuste herunternehmen. Was wird denn da sein, um es zu umkämpfen, wenn es keinen Krieg zu erklären gibt? Friede wird die Vormacht erhalten. Die Welt wird sich ergeben haben. Sie wird sich selber ergeben haben. Sie wird nicht mehr länger bewacht werden. Keine bewachten Wohnanlagen mehr. Keine Hindernisse mehr. Alles wird frei-strömend sein.
In den Straßen werden Gesänge ertönen. Glücklichsein wird Glücklichsein kennen lernen. Alle Stimmen werden angenehm sein. Der Erde wird ein neuer Rhythmus zukommen. Herzen werden mit einem anderen Tonfall schlagen. Liebe wird dabei sein, die Erde zu übernehmen, und alles wird in ihr aufgefegt werden. Dies ist ein Gezeitengewoge, welches nicht eingedämmt werden kann. Was Ich sage, das wird sich genau so, wie Ich es sage, zutragen. Es kommt soeben heran. Friede und Liebe sind am Anmarschieren, sie machen sich bereit, alles in ihrem Kielwasser zu ergreifen. Die Friedensglocke ist erklungen.
Denkt nicht, Ich dächte Mir das aus. Ich verkünde soeben, was um die Ecke ist. Glaubt Mir jetzt. Selbst unterdessen die Welt zerlegt ist, ihr könnt Mir glauben. Euch verlangte es, in die Zukunft zu blicken, und jetzt zeige Ich sie euch.
HEAVENLETTER # 1946 – 21.3.2006 – The Spring of Your Life
Der Maien deines Lebens
Gott redete …
Weißt du, dass dies der Frühling deines Lebens ist? Weißt du nicht, dass dein Leben in diesem Moment ansetzt? Die Illusion, dich selber als ein getrenntes Wesen zu betrachten, ist zu Ende gekommen. Dein Herz scheint jetzt wie die Sonne.
Dein Herz ist eine Sonne. Es verstrahlt Licht. Und es scheint für Alle. Es ist eine goldene Sonne, die sich im Kreis dreht. Ihre Strahlen sind Liebe, welche zur Welt hinaus scheinen. Dein Herz ist ein Segen, den Ich der Welt zustellte. Du und die Welt sind ein gegenseitiger Segen. Du siehst dies noch nicht so recht, aber du wirst es erkennen, das wirst du. Du wirst außerstande sein, die schöne Wechselseitigkeit von dir und der Welt nicht zu sehen. Die Welt wird in dein Herz hineinpassen. Sie wird in deiner Liebe überspült werden.
Ist es nicht passend, dass du deine Liebe auf die Welt scheinst, eben so wie die Sonne auf die Erde scheint? Bloß, dein Herz saust rund um die Welt. Die Sonne am Firmament scheint ausschließlich in einem Turnus zu wechseln, während die Sonne deines Herzens sich rasant im Kreise dreht. Ein jeder Schlag deines Herzens veranlasst, dass sich jenes im Kreise dreht. Segne das schöne Herz der Liebe, welches sich in deiner Brust im Kreise dreht, und, mögen doch alle Herzen im Einklang schlagen. Lasse die Welt eine Weile auf deinem Herzen ausruhen. Sei eine Zeitlang wie eine Mutter zur Erde.
Dein Herz ist ein Mittelkorridor der Liebe. Es führt überallhin. Liebe läuft durch das Atrium deines Herzens. Angestrahlt durch Liebe werden Samen eingebracht, wachsen Samen heran, singen Vögel ihre Lieder und wird die ganze Welt belebt, angespornt durch den Schlag deines Herzens, deines goldenen Herzens, welches die Welt auf es einstimmt. Dein Herzschlag ist das Tom-tom der Erde. Es umläuft die Erde. Es schlägt mit der Erde in Tandem. Es stellt den Rhythmus der Erde ein.
Dein Herz erleuchtet die Nachtsterne. Es setzt den Mond in Bewegung. Es bringt fehlerfrei Leistung. Deinem Herzen alle Ehre. Hast du es vernachlässigt? Hast du es beiseitegerückt, gleichsam als sei es ohne Belang? Bist du dir nicht im Klaren, dass es der Eckstein des Lebens ist?
Dein Herz schlägt zum Tonfall deiner Seele. Es überschlägt sich, und deine Seele aalt sich in dem hellen Licht deines Herzens. Dein Herz nimmt sich deine Seele zu Herzen. Deine Seele lehnt sich dort zurück. Sie reist, wohin sie gerne möchte, und wiewohl lehnt sie sich in deinem Herzen zurück.
Hast du vergessen, dass du Herz und Seele bist? Sieh dein Herz wie einen Drachen, der durch deine Seele gehalten wird. Die Seele zieht dein Herz entlang. Sie hebt dein Herz hoch. Sie nimmt es womöglich mit sich und bringt es sachte zurück, so wie einen Säugling in seine Wiege. Wie innig sind dein Herz und deine Seele, und wie innig sind sie der Erde sowie dem Leben auf ihr gegenüber.
Es ist ein Wunder, dass du dich jemals als gesondert vermeint hast, denn du bist von nichts getrennt. Du bist mit Allem Eins. Du bist Einssein aufs Höchste. Anders bist du nie gewesen. Du hast dich selber gesucht, Geliebte, Geliebter. Du bist das Königreich im Innern, und du bist ebenso Überall und Alles sonst. Du bist Mein Gedanke, Mein Gedanke, manifest gemacht. Ich manifestierte dich in Ganzheit, und Ganzsein bist du. Du bemerkst dies bloß als Letzter, du siehst es als Letzter, aber sehen, das wirst du, und daraufhin wird es weder einen letzten noch einen ersten geben. Einssein wird das Gegebene sein. Die Sonne, in deinem Herzen am Scheinen, wird allseits bekannt sein. Das ist alles, was bekannt sein wird. Es wird nichts anderes zu kennen geben als die Liebe in deinem Herzen, welche für die ganze Menschheit scheint, glänzende Liebe in atemberaubendem Leuchten, wallendes Licht auf Erden. Dein Herz ist Mein magischer Zauberstab, und Ich schwenke ihn jetzt, und sein Licht glitzert, so lange, bis das Herz ob des ganzen Lichts, welches es ist, in den Blicken aller ist.
HEAVENLETTER # 1947 – 22.3.2006 – The Circumference of Your Love
Der Umkreis deiner Liebe
Gott redete …
Ein jeder verdient Liebe. Jeder. Und an dir ist es, Liebe zu jedermann hinaus zu verstrahlen. Es gibt nicht einen einzigen, der deine Liebe nicht verdient. Dessen unbenommen, was du vielleicht denkst, einerlei was du fühlst, es gilt dir nicht, jemandem eine Abfuhr zu erteilen. Es gibt keinen einzigen, über den du dich zu stellen hast oder von dem du dich abheben sollest. Möchtest du wirklich ein Kinde Mein verschmähen? Wie kann das sein?
Diese Liebe, von der Ich rede, braucht nicht Über-Alles-Lieben zu sein. Es gibt keinen Bedarf, für jemanden zu schwärmen. Deine Liebe hinauslassen freilich, um allerorts niederzugehen, das ist eine andere Geschichte. Lasse deine Liebe zu 360 Grad rundum heraus. Ihr ist es zugedacht, einschließend zu sein. Ihr habt im Leben zahlreiche Wahloptionen, aber, wo eure Liebe anlandet, dies gehört nicht zu ihnen, denn sowie ihr den Fluss der Liebe aus eurem Herzen reguliert, stellt ihr sie auf Start und Stop. Um was für eine Vergrämtheit geht es an der Stelle, für die es wert ist, dein Herz auf Start und Stop zu stellen?
Wie ein Kreiselsprenger, der den ganzen Rasen in seinem Umkreis wässert, ist es der Liebe aus deinem Herzen heraus angelegen, das Universum zu erfrischen. Der Umkreis deiner Liebe weitet sich über Größenordnungen hinausgehend. Ihr solltet einfach eure Liebe nicht einschränken, unabhängig davon, wer um euch ist und was sie getan haben oder nicht getan haben.
Geliebte, lasst kein Übelnehmen in euer Herz einkehren. Verargen verschafft Gift in euren Blutkreislauf, und bringt mit sich, dass jenes ausströmt. Bedenkt die Verschmutzung, welche harte Gefühle hervorrufen. Alle Wasser der Welt werden gereinigt werden, sobald Liebe aus den Herzen aller geliebten Herzen in der Welt entspringt. Es gibt auf der Welt keine einzige Thematik, welche nicht geklärt werden wird, sowie Liebe frei gesetzt und nicht mehr weiter als Geisel gehalten wird.
Habt ihr gedacht, eure Liebe gehöre amortisiert? Habt ihr einen Preis für eure Liebe festgesetzt? Wenn ihr das getan habt, behelligt ihr euch selber mit einem Schuldbetrag. Mit Sicherheit zahlt ihr einen Preis dafür, eure Liebe zurückzuhalten. Ihr habt euer eigenes Herz gekidnappt und es als Gefangenen gehalten. Ihr habt es mundtot gemacht und ihm Essen und Trinken verweigert. Ihr habt Umzäunungen um euer Herz festgelegt. Ihr habt es gewürgt. Und dies alles für eine einzige, oder für die eine oder andere dümmliche Idee, dass euer Geist beschied, einen Anderen oder Andere dazu zu machen, eure Liebe nicht verdient zu haben. Und auf diese Weise habt ihr euer eigenes Herz bestraft. Ihr habt es misshandelt. Ihr habt es in eine Ecke verbannt, weil ihr die Entscheidung traft, euer Herz sei zu gut, als dass ihr diesen oder jenen Menschen lieben würdet. Ihr errichtetet Schutzwälle um euer Herz herum. Ihr stelltet es unter Quarantäne. Ihr möchtet nicht, dass es hinaus geht und mit all den anderen Herzen auf der Welt spielt.
Sofern ihr euer Herz allzu hoch auf ein Regal stellt, wird es ins Wanken kommen.
Andere Herzen sollen nicht auf eure Gnade angewiesen sein, noch auch gehört es eurem Herzen, auf die Gnade Anderer angewiesen zu sein.
Mache dir Bilder von jenen, die dich wissentlich oder unwissentlich angegriffen haben, und die du aus deinem Herzen ausgespieen hast. Lasse sie in der Gegenwart deines Herzens Platz nehmen, denn dein Herz kann alle Übel heilen. Lasse dein Herz die Säure deiner Gedanken beheben. Tilge das Gesicht, das du jenen überstülpt hast, denen du Vorwürfe machtest und machst. Lasse deren Gesicht in der Vergessenheit verschwinden. Sieh sie einfach als ein Herz, welches dasitzt, darauf wartet, nicht anders als das deinige, um aufgeweckt zu werden. Nimm deren Herzen in das deinige auf. Dies wird dir nicht wehtun. Dies wird dein Herz besänftigen. Es wird dein Herz sich besser fühlen lassen. Jenes wird sich nicht mehr länger im Wartestand befinden, ein Zerstörer zu sein. Dein Herz wird emporragen, um zu lieben, und um dich mit sich zu nehmen.
Lasse dein Herz das in die Arme nehmende Pulsieren sein, welches es ist. Dein Herz gilt nicht dafür, Dinge – laut deiner Überschau – umzuarbeiten, oder, falls es dafür gilt, dann lasse deine Augen mit Liebe blicken, so, dass alle Herzen frei gegeben sind.
HEAVENLETTER # 1948 – 23.3.2006 – Your Heart Is Meant to Be Young
Deinem Herzen ist es zugedacht, jung zu sein
Gott redete …
Dein Herz bedarf nichts, was ihm angestückt wird. Es hat nötig, von ihm Verengungen fortgenommen zu bekommen. Lianen an Gedanken sind in deinem Herzen hochgekrochen, sie wanden sich herum, verlangsamten den natürlichen Schritt der Liebe in deinem Herzen. Jenes ist angelegt, schön zu sein, und ihm ist die Bestimmung beigemessen, die große Schönheit und Liebe, welche Dichter hingeschrieben haben, zu schenken und in Empfang zu nehmen.
Dein Herz ist nicht angelegt, alt zu sein. Jung sein ist ihm beigemessen. Wenn du doch bloß dein Herz alleine für sich lassen wolltest. Kommandiere es nicht mehr herum, auf deine Ansage hin in Wirkung zu treten. Richte du stattdessen das Geheiß deines Herzens aus. Lasse dein Herz für sich alleine, und lasse es sich zu Liebe zurückbegeben.
Dein Herz war niemals bestimmt, der Handlanger deines Geistes zu sein. Du befürchtest, ein Tor zu sein, und, hohlköpfigerweise, bewachst du dein Herz vor dessen ureigener Natur. Der Sinn steht dir danach, dein Herz aufzuhübschen und es bloß zu gewissen Gelegenheiten herauszulassen. Du möchtest es bloß so und so weit gehen lassen. Du möchtest es beaufsichtigen, es dazu bringen, dass es den Tanz früher verlässt. Geliebte, euer Herz steht dafür, die ganze Nacht über und den ganzen Tag lang zu bleiben und ununterbrochen zu tanzen. An eurem Herzen ist nichts ausbedungen, schwer fassbar zu sein.
Ein Herz der Liebe braucht keine Erholung von sich selber. Die Bewertung vonseiten des Geistes allerdings verschleißt es, und dein schönes schlagendes Herz verspürt einen Bedarf, das wettzumachen und wiedereinzuholen, was von der ersten Stunde an niemals vorgesehen war, von ihm abwesend zu sein. Euch mag das Gefühl überkommen, Liebe sei euch abhanden gekommen. Aber natürlich geht Liebe niemals verloren. Sie hat sich bloß irgendwo in einem Winkel versteckt. Du hast sie dort in Ketten gelegt, in einem abgelegenen Winkel deines Herzens, gleichsam, als wäre die Liebe in deinem Herzen ein wildes Tier, aus Furcht am Hecheln, welches dein Geist zugekniffenen Auges dort deponiert hat.
Dein Geist hat entschieden, dein Herz vor sich selber zu retten. Er hat entschieden, es sicher zu verwahren, was so viel heißt wie: unglücklich zu verwahren. Ein unter Bewachung stehendes Herz ist nicht glücklich. Ein Herz hat frei zu sein, zu lieben. Dein naturgemäßes Herz steht in keiner Gefahr. Es kann nicht verschlungen werden. Die Gefahr, sie stellt die Falle dar, mit der du dein Herz eingefangen hast. In Schranken gehalten werden stellt deinem Herzen die einzige Gefahr dar. Dein Herz allerorts lieben lassen ist ihm die einzige Schutzmaßnahme.
Es ist nicht so, dass dein Herz bei einem Rennen den Sieg davon zu tragen hat. Ihm hat bloß stattgegeben zu werden, in ihm zu laufen. Liebe rechnet nicht, noch auch plant sie sich zeitlich vor. Sie hat einfach ungehindert leicht zu galoppieren. Es liegt nicht an, ihrer habhaft zu werden. Sie gehört befreit. Deinem Herzen ist es, andere Herzen frei zu setzen, sie los, sie gar weggaloppieren zu lassen. Kein Herz gehört festgesetzt. Herzen setzen andere Herzen nicht fest. Sie setzen sie von ihren Banden frei, die ihnen angelegt worden sind.
Entbindet euch von der Auffassung von Verpflichtetheit zu Liebe, ebenso wie von Beschränkungsansinnen gegenüber der Liebe, und ihr werdet den Strom von Liebe in eurem Herzen reichlicher zu spüren bekommen. Sowie ihr euer Herz sonder eurer Beratschlagung belasst, wird es einzig lieben. Es hat kein Zähmen nötig. Es braucht freigesetzt sein.
Lasse dein Herz einen Mustang sein, der die Weidegründe durchstreift. Andere Herzen werden ihm hinterhergehen. Der Schritt der Liebe wird derart fantastisch sein, dass alle andere Herzen herbeifliegen werden. Herzen werden zu Drachen werden, die in die Höhe steigen, so lange, bis sie die Beschaffenheit des Himmels erreichen und zu erglänzenden Sternen werden.
Stelle es ein, deinem Herzen Anweisungen zu erteilen. Es hat von dir keine Anordnungen nötig. Es hat deinen Segen nötig, um das zu sein, was es ist, ein schlichtes Herz, dem einfach stattgegeben wird, für alles, was es wert ist, zu lieben. Niemals kommt einem eine günstige Gelegenheit unter, nicht zu lieben.
HEAVENLETTER # 1949 – 24.3.2006 – You Are King Or Queen
Du bist König oder Königin
Gott redete …
Dein Herz war angelegt für Liebe. Wieso solltest du es also dann für etwas anderes in Gebrauch nehmen mögen? Weswegen solltest du dich von der Liebe in deinem Herzen wegdrehen und Raum für Geringschätzung und Wehtun und all die anderen minderen Empfindungen, mit denen du dein Herz anfüllst, schaffen mögen? Niemals war es dir zugedacht, dich von deinem Herzen scheiden zu lassen. Niemals wurde dir bedeutet, Liebe für einen regnerischen Tag oder für einen verheißungsvolleren Tag beiseitezustellen. Liebe wurde nie zugeordnet, um hintangestellt zu werden. Liebe ist der Star der Aufführung. Es gibt keinen anderen.
Lasst Uns damit vorankommen.
Es war niemals so vorgesehen, dass dein Herz sich abmühen sollte. Schaffe die Scherereien fort, die du dort aufgehäuft hast. Sie verwirren dein Herz. Sie drängen Liebe und Schwingvermögen beiseite.
Was wäre denn, wenn du wie Meine gesegneten fühlsamen Tiere wärest, die keine Unannehmlichkeiten bei sich haben? Wenn ihnen ein Bein abgeht, tanzen sie anschließend auf dreien, während ihr, Geliebte, einen Gutteil eures Lebens darauf verwendet, euch über allerhand Einbußen und Verquickungen mit den besagten Sorgen zu machen. Ihr lieben Kinder, ihr redet gar davon, euer Herz zu verlieren. Als ob Liebe-Geben ein Verlustiggehen sein könnte. Was für ein Einbildungsvermögen ihr doch an euch habt.
Ihr redet von in Liebe fallen, derweil es Liebe ist, zu der ihr euch erhebt.
Sofern ihr euer Herz nicht mit all jenen dinglichen Belastungen, welche die Liebe hemmen, auskleiden würdet, sofern ihr jene nicht in euer Herz hinein drängtet und sie in ihm festmachtet, wärt ihr zu 100% mit Liebe vertraut. Was für Herzbeschwerden könntet ihr dann wohl an euch haben? Was würde es ausmachen, wer euch liebte oder wer nicht? Euer Herz wäre der Liebe voll und euer Leben lebte in der Fülle des Glückes. Was würdet ihr euch darum kümmern, was sonstwer mit eurem Herzen anstellte? Was würde euch von der Liebe in eurem eigenen Herzen abziehen? Es ist das eure Herz, niemandes sonst. Natürlich ist es das Meinige überdies, freilich sind Wir ohnehin Eins.
Der Kessel an Liebe, welcher dein Herz ist, würde nie herunterbrennen. Dampf wäre ständig am Hochquellen. Euer Herz wäre unaufhörlich am Blubbern, aber es würde niemals kochen. Es wäre durchgängig so kühl wie eine Gurke und so warm wie ein Toast.
Was für ein Herz du doch hast, und wie du es doch hast links liegen lassen. Du lässt EKG’s machen und lässt Liebe außer Acht. Du misst dir deinen Puls. Du misst deinen Herzschlag, vergisst aber die Liebe, welche dein Herz schlagen lässt.
Räume jetzt den Dachboden und den Keller deines Herzens aus. Nimm heraus, was sich dort angehäuft hat. Es wird nicht mehr benötigt. Die ganze Beklommenheit und Pein, die deinem Dafürhalten nach dermaßen notwendig waren für dein Überleben, waren leichtfertig. Du hast dein Herz als einen Schuppen benutzt, um darin verrostete Sachen einzulagern, unterdessen deinem Herzen alldieweil beigemessen war, ein Palast mit stattlichen Räumen für Alle zu sein.
Mache nun einen Bummel durch die Kammern deines Herzens und rangiere aus, was herumliegen gelassen wurde und niemals hierher gehörte. Lasst Uns jetzt einen Palast-Putz machen. Die bewertenden Dienstmägde deines Geistes haben Dinge in dein Herz hinein geworfen und sie dort belassen. Übernimm jetzt dein Herz selber. Mache es voll und ganz und rundherum friedvoll. Nichts nicht zur Sache Gehöriges von jetzt an in deinem Herzen.
Fälle eine Entscheidung für Liebe. Und das ist es dann. Mache dein Haus nicht mehr länger zu einem Lagerhaus von unerwünschten Dingen. Mache dein Herz allzu voll mit Liebe, alsdass irgendetwas anderes noch Zugang bekommen könnte. Es ist ausschließlich Platz für Liebe da. Oh, sieh, wie jene Pulsadern Liebe verströmen, derweil du sie bis zum Anschlag öffnest.
Geliebte, sofern euch Beklommenheit und Pein nicht gefallen, wieso bloß solltet ihr sie dann behalten mögen? Entsinnt euch, ihr seid ein König oder eine Königin mit einem Herzen aus Silber und Gold. Werft die alten ehernen Teile hinaus. Euer Herz kann angefüllt werden, mit was immer ihr möchtet. Es gibt keine Nachfrage, irgendetwas, welches ihr ja nicht belassen möchtet, zu behalten.
HEAVENLETTER # 1950 – 25.3.2006 – Blessings Like Apple Blossoms
Segen wie Apfelblüten
Gott redete …
Äpfel fallen vom Baum, und der Segen fällt dir zu. Es gibt dermaßen viel Gesegnetheiten in der Welt, dass sie wie Herbstblätter sind. Der Segen fällt dir zu wie Frühlingsregen. Es gibt Pfützen des Segens um deine Füße. Der Segen fällt dir zu wie Schneeflocken, genug für alle. Apfelblüten tropfen von den Bäumen herunter. Ihre süßen Düfte erreichen dich sogar, bevor du sie leicht fallen siehst, und bevor sie eine Brise aufwärts fegt. Apfelblüten wirbeln um dich, und du nimmst ihren Duft und ihr Bewusstsein auf, ob du nun aufpasst oder nicht. Du bist aus all diesen Bewandtnissen gemacht.
Gedanken an den Segen sind der Segen in sich.
Stelle dir vor, wie die Liebe für das Universum zu deinen Füßen fällt. Du bist mit der Liebe des Universums für dich überschwemmt. Mit jedem Atem, den du nimmst, atmest du universelle Liebe. Mit jedem Ausatmen atmest du Liebe universell aus. Wie Luft ist die Liebe des öfteren schweigsam und unsichtbar, und doch ist sie überall. Sie dringt überall durch. Sie sickert durch deine DNA, Geliebte.
Stelle dir vor, dass jeder deine DNA hat. Stelle dir vor, diese DNA ist wie eine Stimme. Jeder hat eine Stimme, und doch hat jede Stimme ein eigenes Timbre. Keine zwei sind genau gleich, doch ist jede Stimme eine Stimme. Und jeder hat ein Herz. Jeder hat ein Herz, das in seiner Brust pocht. Jeder geht die Erde ab, und jeder ist in einer Verlegenheit, jeder läuft auf der Erde, so, als ob es der einzige Platz in der Welt ist, als ob es nichts weiter gäbe, wo man hingehen könnte, als ob man in einer von einem Zaun begrenzten Weide bewegungsunfähig gemacht worden wäre. Auch wenn die Sicht durcheinander gebracht zu werden scheint, gibt es immer noch ein Tal, das von einem Berg, einen Berg, der von Nebel, und deine Seele, die von dir selbst verdeckt ist.
Was, wenn du alles als Liebe sähest? Was, wenn du erkennen könntest, dass der Himmel seine Arme dir entgegenstreckt und dich aufwärts hebt, dich hoch wirft und aufwärts treibt? Was, wenn du erkennen könntest, dass du den Himmel nie verlassen hast und dieser Himmel dein dir eigenes Wesen ist? Wenn dir gewahr wäre, dass du einen großen Schatz bei dir hast, würdest du dann anders dahergehen? Was, wenn du wüsstest, dass du nie woanders warst außer bei Mir?
Was, wenn du wirklich wüsstest, dass das, in das du verstrickt bist, nur ein Traum ist. Irgendwie werden die Träume mit anderen geteilt, und dennoch gibt es nur dich um zu träumen. Und um wovon zu träumen?
Jetzt versuche davon zu träumen, wie das Universum dich wiegt, so, als ob du in einer Wiege lägest, hin und her bewegt durch Mutter Natur’s Fuß.
Gegenwärtig träumst du von kleinen Episoden, die du für bedeutend hältst. Die Welt scheint dir riesig. Und doch bist du weit mehr ausladend. Die Haut um dich ist nichts. Sie hält dich nicht davon ab, in den Himmel einzutreten und dich zu den Sternen zu erheben, sie wie Äpfel zu sammeln, oder wie Blüten mit dem Duft des Himmels. Du rollst die Sterne wie Reifen. Du schleuderst sie hoch. Du schickst sie wie Wunderkerzen ab. Was ist der Unterschied zwischen dir und einem Stern? Die Sterne teilen deine Seele. Träume davon.
Träume, dass du das Universum in deinen Armen hältst. Träume, dass du mit dem Universum schwanger bist. Träume, dass du das Universum gebärst. Träume, dass du die Blumen des Universums pflanzt und sie auch aussuchst. Träume, dass du zum weitest entfernten Stern aufbrichst und ihn mit dir nach Hause bringst. Träume, dass das Universum deine Heimstatt ist. Träume, dass du das ganze Universum bist. Träume, dass dein Körper nichts als ein Traum ist, ein Traum, den du überleben wirst. Es ist eine faszinierende Zeit, die du in einem vorgestellten Körper eingeschlossen führst. Du wirst davon wegtreiben. Du bist auch jetzt nicht an ihn gebunden.
HEAVENLETTER # 1951 – 26.3.2006 – The Gift of Life
Das Geschenk des Lebens
Gott redete …
Träume werden wahr. Was seid ihr eurer Auffassung nach denn anderes als Mein wahrgewordener Traum? Es war obendrein euer Traum. Ihr hüpftet eifrig herum, Meinen Traum zu erfüllen. Ein herzliches Dankeschön an euch, Geliebte, dafür, auf Erden eingeboren zu werden, um zu Diensten zu sein, wie bloß ihr dies vermögt.
Ihr wisst, ihr seid nicht eines Geschwafels wegen hier. Ihr sagt: „Es muss mehr am Leben dran sein als dies.“ Ja, gewiss doch, es ist mehr dran. Es gehen im Moment allesamt auf ein Mal eine Menge Größenordnungen vor sich. Euer Leben auf der Erde ist fruchtbringender, als ihr euch vorstellt.
Euer Leben ist ein großes Geschenk, was Ich euch gab und weiterhin zukommen lasse, denn Ich folge euch dicht hinterher, nicht als ein Anstandswauwau, sondern als ein Künstler, welcher sein Oeuvre liebt und es gerne anschaut, der im Grunde genommen seine Augen nie davon wegnimmt.
Ich erschuf euch, ja, und, was mehr ist, ihr habt Meine Schöpfung und euren Platz in ihr liebenswürdigerweise entgegengenommen. Ihr habt sie zuvorkommend alles in allem gutgeheißen. Ihr wart einverstanden, Meine Vision zu vollenden. Geliebte, es seid ihr, welche nun den Felsen der Schöpfung voranschieben. Ihr rollt ihn hügelaufwärts und -abwärts.
Ihr habt aus diesem heiligen Felsen der Schöpfung Statuen herausgemeißelt. Ihr riebt Sand für die Strände. Ihr formtet die Berge. Ihr rührtet die Meeresgewässer und schuft Wellen und Gezeiten. Ihr furchtet Land.
Ich bat euch nicht, eure Stirn in Furchen zu legen und dort Sorgen anzupflanzen. Was Ich euch angewiesen habe zu tun, wird euch große Freude zukommen lassen, und ihr werdet euch ertappen, euch auf dem Planeten Erde als ein Künstler in Sachen Freude ausgewiesen zu sehen. Ihr seid Freude in Meinem Herzen. Wieso nicht genauso auf Erden Freude in eurem Herzen haben? Euer Behuf fällt in die generelle Kategorie Artist der Freude.
Ich brachte euch, Meine Freude, musterhaft ins richtige Verhältnis. Es seid ihr, die bei euch Fehler finden. Ihr habt an Meiner allerschönsten Schöpfung etwas auszusetzen. Wie könnt ihr zu kurz zu greifen, unterdessen Ich euch mit Meinen eigenen Händen gestaltete? Ich erschaute euch in Meinem Herzen, und machte die Schönheit nach, die Ich empfand. Ich sehe Schönheit, wo es das Menschenauge eher nicht tut. Ich schule euch in Meinem Blick und entwöhne euch von dem euren. Ich bitte euch, Meine Sicht zu der euren zu machen. Ich bitte euch, eure Augen aufzumachen, und Ich bitte euch, euer Herz zu öffnen, denn es ist durch euer Herz, dass ihr seht. Euer Herz hat Augen der Liebe. Was eure Augen allerdings nicht sehen, vermag euer Herz zu sehen. Das tut es. Bloß, ihr seid mit eurem Herzen verstohlen gewesen. Ihr habt es nicht ausgiebig befragt. Bittet es, zu euch zu sprechen. Die Stimme, die ihr aus eurem Herzen heraus hört, wird dermaßen angenehm sein. Sie wird euch in Honig tunken. Stellt euch die Süße eures Herzens vor, in der es gerne durchfeuchtet werden möchte.
Kommt eurem Herzen nach. Es redet für euch. Es erbittet wenig von euch, bloß, es zur Kenntnis zu nehmen und es inbrünstig zu kennen und jene Innigkeit von einem jeden Hausdach oder von wo immer ihr gerade steht aus auszuströmen.
Einssein ist ungemein traulich. Es ist so traulich, dass es die ganze Schöpfung in den Arm nimmt. Es sind keine disparate Teile vorhanden. Alleinig Einssein. Einzig Einssein. Voll und ganz Einssein. Geliebte, ihr seid das Einssein Meines Herzens.
Was bloß auf Erden ist es wohl, was euch was eure Göttlichkeit angeht zögerlich geben lässt, welche nun einmal die gleiche ist wie die Meinige? Ihr vermögt nicht außerhalb Meines Herzens zu sein. Ich weiß, wo ihr seid, und Ich weiß, wer ihr seid. Es seid ihr, die es nicht wissen. Ich denke, es ist jetzt für euch an der Zeit, es zu wissen. Möchtet ihr dem zustimmen? Wie könnt ihr das nicht? Möchtet ihr euch nicht so lieben, wie Ich euch liebe? Ich liebe euch mit Meinem ganzen Herzen. Ich bitte euch, eben nicht anders, euch selber zu lieben. Sowie ihr das tut, werdet ihr euch auf dem Pergament der Welt in zahlreichen Farben bespritzen, und so euch Mir, und dies ohne längeres Federlesen, an den Tag legen.
HEAVENLETTER # 1952 – 27.3.2006 – The Subtle Rising
Der sachte Aufstieg
Gott redete …
Des Morgens aufstehen ist symbolisch für euer Aufsteigen zum Himmel. Ihr fühlt euch vielleicht taumelig oder verdrießlich, und auch so steht ihr auf. Nach und nach wacht ihr mehr auf, bis ihr aus der Tür segelt, in eurem Wagen den Schlüssel herumdreht und abschwirrt.
Jeden Morgen erhebt ihr euch, und rüstet ihr euch zum Abheben himmelan.
Eventuell seid ihr in einem Helikopter, der unverrückt nach oben fliegt, oder ihr befindet euch in einem Gleitsegler, oder ihr fliegt, einem Schwimmer im Ozean gleich, in der Luft. Vielleicht werdet ihr durch die Winde hin und her gestoßen. Ihr spürt, ihr habt keinen Fortschritt erzielt, oder schlechthin eine ganze Menge, da ihr, so wie des Morgens, in dem gleichen Bett aufwacht, von dem ihr am Tag zuvor aufgestanden seid, oder so denkt ihr es euch jedenfalls.
Euer Aufgang zum Himmel ist automatisch. Keine Nachfrage um ein Sich-Bemühen.
Wenn du mit einem Aufzug fährst, hast du nicht hoch und runter zu springen, um den Aufzug dazu zu veranlassen, seine Arbeit zu tun oder rascher zu fahren. Du fährst ganz einfach mit dem Aufzug in die Höhe. Keine Mühe ist erforderlich. Alles was du zu tun hattest, ist in den Aufzug einsteigen und einen Knopf drücken, und bevor du es überhaupt weißt, wirst du auf der gewünschten Etage ankommen. So du so früh angekommen bist, stellst du eventuell die Frage: „Was für eine Etage ist das?“
Herrührend aus deinem Gedanken, aus deinem Vorhaben, halbherzig oder mit ganzem Herzen dabei, gingst du in den Aufzug. Und der Aufzug, in dem du dich befindest, fährt hoch. Selbst wenn du irgendwie in den Aufzug gelangtest, durch so eine Art Zufall oder durch einen Drall Schicksal, nicht voll und ganz aus deinem Vorhaben heraus, spielt das keine Rolle. Du fährst in dem Aufzug dahin, zusammen mit allen anderen. Es scheint, in dem Aufzug herrscht ein ordentliches Gedränge, aber auch das spielt keine Rolle. Der Aufzug fährt hoch, und du bist in ihm.
Dies ist ein demokratischer Aufzug. Alle können hinein.
Geliebte, die Macht Meines Einatmens fegt euch hinein. Auf lange Sicht habt ihr in der Sache keine Wahl. Selbst wenn ihr unter Tritte-Verteilen und Schreien hinein gelangt seid, ihr seid auch so in ihm. Ihr steigt höher, Geliebte, mit oder ohne euer Vorauswissen. Ihr fahrt mit im Aufzug Meines Herzens.
Vielleicht lest ihr, während ihr hochfahrt, in einem Comic-Heft, und ihr achtet nicht auf euren Aufstieg. Vielleicht summt ihr eine Melodie vor euch hin. Vielleicht unterhaltet ihr euch mit jemandem, und bevor ihr es merkt, habt ihr die oberste Etage erreicht. Sie kommt wie eine Überraschung. Der Aufzug war dermaßen still. Euch war kaum klar, dass ihr hochfuhrt.
Vielleicht hattest du dich für einen Express-Aufzug entschieden. Du merktest es nicht. Dir war es nicht klar, dass die Fahrt dermaßen schnell sein konnte. Die Sache ist die, du bist hineingegangen. Wie der Aufzug aussieht, wie stromlinienförmig im Erscheinungsbild oder wie altmodisch, das ist belanglos. Jedem steht es an, einzutreten und in dem Aufzug Meiner Liebe zu fahren, und ein Jeder wird das obere Ende erreichen und sehen, wie er sich auf einer atemberaubenden Etage eingefunden hat, die keiner Beschreibung zuspricht, höher denn deine hohen Hoffnungen, viel viel höher. Selbstverständlich wirst du dich daraufhin nach einem weiteren Aufzug umtun, in den einzusteigen ist, das aber ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt gehört.
Jetzt im Augenblick fährst du in einem glänzenden Aufzug. Hast du anfänglich das Empfinden des sanften Aufstiegs? Die einzige Frage lautet: Spürst du ihn? Es steht außer Frage, dass du am Aufsteigen bist. Wenn du mit der Lektüre deines Comics aufhörst, oder aufhörst, auf die Uhr zu schauen, spürst du den Aufstieg dann? Schickst du dich an, jene Aufwärtsbewegung zu erfühlen, die dich höher fördert?
HEAVENLETTER # 1954 – 28.3.2006 – The Make-up Comes Off
Das Make-up kommt ab
Gott redete …
Wenn jemand ein Schauspieler auf der Bühne ist, egal welche Rolle er spielt, lastest du sie ihm nicht an. Er kann den ärgsten Schuft auf der Welt geben, sobald das Stück freilich vorbei, das Kostüm abgelegt ist, kehrt er zurück, ein liebenswerter Hans zu sein, und du erfreust dich an ihm. Er war eine kurze Weile auf der Bühne, und spielte eine schwerfällige wenig-gemochte Rolle. Es war bloß ein Part, den er eine Zeitlang spielte. Er sprach vor, und bekam die Rolle. Eine Rolle dauert nicht für immer. Jede Wahl hat ein Ende. Eine durchgespielte Rolle ist nie andauernd. Sie kann das nicht sein, denn Stücke kommen zu einem Ende.
Das Make-up kommt ab. Einerlei was für einen grässlichen Part jemand spielte, es war eine zeitweilige Rolle. Einer, der dieses Mal ein Schurke ist, kann beim nächsten Mal den Helden geben. Eine Rolle ist nicht fixiert. Ein Schauspieler ist von den Rollen, die er spielt, gesondert.
Ihr könnt den Schurken ausbuhen und dem Helden zujubeln, und dennoch wird der ganze Rummel verblassen. Beim letzten Ruf vor den Vorhang treten gute Kerle und schlimme Kerle gemeinsam vor, und alle werden gleichermaßen bejubelt. Alle spielten ihre Partien und spielten sie gut, und jetzt ist das Stück vorüber, und jeder geht nachhause.
Die Einkünfte der Schauspieler hängen nicht von der Rolle ab, die sie spielen. Helden werden nicht besser entgolten als Schurken. Die Lebensführung ihrer Rolle ist nicht die Basis, aufgrund derer sie bezahlt werden. Und, wenden Wir Uns von dem kurz befristeten Bühnenstück ab und schauen auf die Welt der Menschen, wie sie sich selber in der Welt selbst inszenieren.
Da in der Welt Bewertung existiert, kommt es zu der Idee, Schurken müssten bestraft werden, und die Strafe habe schrecklich und langewährend auszufallen. Ihr werdet wider Jene, die schlimme Taten begangen haben, Benachteiligendes aussprechen mögen, und Jene anlächeln, die gute Taten ausführten. Ihr behandelt unterschiedlich. Ihr möchtet dieses Unterschiedensein. Es fühlt sich euch richtig an. Es ist bloß fair, ist euer Gefühl. Eurem Empfinden nach wäre es für jemanden ungerecht, mit etwas durchzukommen, und, dass nie auf ihn gezeigt und er nicht verurteilt würde. Ihr lastet ihm die Rolle an, die er eine kurze Zeit lang auf der Bühne des Lebens spielte.
Geliebte, sofern ihr denn beurteilen müsst – ihr seid nicht imstande, fair zu bewerten, weil ihr nicht genug wisst. Punktezahlen haben nicht ausgeglichen zu werden. Aufgrund der irregeleiteten Vorstellung, Punktestände müssten gleich herauskommen, finden Bitterkeit, Rache, Neid, Kontrolle usw. Eingang. Ihr könnt gar von Bestrafung und Belohnung besessen sein, und geht um jener plündern. Ihr lasst den Richterhammer ungeheuer oft heruntersausen. Man könnte gar sagen, dass ihr jede Minute urteilt.
Tragt im Sinn, das Leben bewerten ist nicht das gleiche wie Leben leben. Leben veranlagen ist nicht das gleiche wie Leben leben. Bewerten ist der Arglosigkeit entgegengesetzt, Geliebte. Und Bewerten ist Freude entgegengesetzt. Wie immer ihr urteilt, so, dass ihr euch selber hoch ansetzt und einen anderen niedrig, oder euch niedrig und einen anderen hoch, da ist keine Freude zugegen. Es mag einen Moment lang Befriedigung oder Selbstgefälligkeit vorhanden sein, aber Freude? Nicht wirklich.
Ihr gelangt eventuell zu dem Punkt, wo ihr sagt, dass in der Welt Menschen mit entsetzlichem Verhalten davonkommen, und seufzt und sprecht: „Aber wartet nur, sie werden nicht für immer davonkommen. Pein und Strafe werden ihnen zugemessen werden. Früher oder später werden sie das Ihre bekommen. Gott wird dies versehen. Gott wird ihnen ihre richtigen Nachtische zukommen lassen. Gott wird sich ihrer annehmen.“
Geliebte, Ich möchte Mich ihrer annehmen, aber nicht in der Weise, wie ihr es meint. Ich werde sie nicht aufs Abstellgleis stellen. Ich werde sie, nicht anders wie euch, willkommen heißen. Womöglich mögt ihr das überhaupt nicht. Sowie ihr freilich in den Himmel kommt, werdet ihr an der Stelle nichts einwenden. Ihr werdet überhaupt nichts dagegen haben, dass jeder unbeschadet im Himmel Eingang findet. Ihr werdet dem nicht einmal einen Gedanken widmen. Sobald Freude im Überfluss das Gegebene ist, wer macht sich denn dann etwas aus Vergangenheit?
HEAVENLETTER # 1955 – 29.3.2006 – Angel Wings
Engelsflügel
Gott redete …
Mir existieren Wörter wie etwa Held und Feigling, wie Tatmensch oder Faulenzer, Meister oder Sklave, wie gut oder böse nicht. Aus dem Grunde fasse Ich sie nicht ins Auge und trete nicht gegen sie auf. Ich setze Mich Selber nicht Mir Selber entgegen, noch auch setze Ich Mich Selbst euch entgegen, denn warum sollte Ich das überhaupt erst tun mögen? Zum zweiten alsdann – wie denn könnte Ich das?
Ich kenne Wahres, wiewohl bin Ich nicht mit Unwahrheit vertraut. Ich kenne nicht irgendetwas Gegenständiges. Ich gelte dafür, wofür Ich gelte, und Ich sehe, wofür Ich gelte. Ich sehe nicht, wofür Ich nicht gelte. Ich glaube nicht an Schatten. Dies bedeutet nicht, dass ich auf Laissez-faire bin. Ich kümmere Mich. Ich bin Jemand, Der sich sehr kümmert. Ich liebe, Ich liebe sehr, aber Ich liebe nicht abgöttisch. Ich stelle nicht Ausreden für euch her. Was gibt es denn für Mich, wofür Entschuldigungen zu machen wären? Wovon sollte Ich euch entschulden mögen? Was denn sollte Ich bewerten mögen, das Ich zu entschuldigen hätte? Ich sehe aus Meinen Augen heraus, nicht aus euren, und Meine Augen sind Augen der Liebe. Ich sehe euch in Meinem Licht verwahrt, und dies, Geliebte, ist die Wahrheit von euch, und dies ist die Wahrheit von Mir.
Ihr seht die Welt, gleichsam als sei sie von einer Blitzbirne oder einem Stroboskoplicht erleuchtet. Ich sehe in Unwandelbarem Lichte, und Ich sehe gut. Ich schaue nicht auf Blitze des Lebens. Ich sehe nicht Teile. Ich sehe Alles. Ich sehe euch sehr gut. Ich lasse Mich vom Licht der Wahrheit leiten, und nicht vom Aufblitzen von Illusion, welcher ihr eine derart habhafte Gefolgschaftstreue zukommen lasst.
Des Öfteren seht ihr überhaupt nicht. Und oft seht ihr, was nicht da ist und nie da war. Ihr seht einen Blitz von etwas und zieht Schlüsse.
Geliebte, ihr seht Gefährdetheit. Ich weiß, es ist keine da.
Ihr seht Beurteilung. Ich weiß um sie, um die Illusion, die ja eben Bewertung ist. Dennoch bewerte Ich euer Beurteilen nicht, selbst dann nicht wenn Ich euch darum angehe, davon abzulassen.
Ein bewertender Geist ist nicht ein liebender Geist. Ich kenne die wahre Natur eures Geistes. Es kann sein, ihr macht Ausflüge, und doch verlasst ihr Mein Herz niemals. Ihr seid Mein Gedanke, und ihr seid in dem Geiste Gottes bewahrt. Gibt es sonst einen Ort, wo ihr sein könntet?
Euch ungleich, entschlüpfen Mir Meine Gedanken nicht.
Und Ich habe keine Liebe-Ausrutscher. Ich bin Liebe, und Ich bin unversehrt. Ich gerate nicht abgelenkt. Es gibt für Mich nichts, um nach dorthin umgelenkt werden zu können, gleichsam als würde Ich es tun, falls Ich es denn könnte. Ich bin außerstande, von Liebe weggelenkt zu werden. Nicht eine Sekunde lang sind Meine Augen von Liebe weggehoben. Was für ein Aberwitz. So einzig Liebe ist, wohin sonst können Meine Augen blicken, und was sonst können sie sehen? Schier Liebe wird gesehen, und, mit Liebe, kommt einem weder Vergangenheit noch Zukunft unter, sie sich in den Gesichtskreis zu holen.
Liebe existiert außerhalb von Zeit. Liebe existiert außerhalb von allem sonst. Nicht außerhalb, sondern inwendig. Nicht einmal inwendig, denn wie gibt es ein drinnen oder ein draußen, derweil einzig Liebe ist? Es gibt dabei nichts auseinanderzuhalten.
Spürt, wie euch Liebe selber in diesem Augenblick hochhebt. Sie erhöht euer Herz. Eure Engelsflügel sind in eurem Herzen ansässig, Geliebte. Es gibt keine flügellosen Herzen. Dank deren ureigener Natur sind Herzen beschwingt.
Deinem Herzen war nie zugedacht, am Boden zu bleiben. Ihm war nie zugedacht, ein Sherlock Holmes mit einem Mikroskop zu sein. Wirf dein Mikroskop weg. Wirf dein Teleskop weg. Öffne stattdessen dein Herz. Öffne die Linsen deines Herzens, und öffne sie weit. Auf diese Weise wirst auch du hierhin gelangen, keine Gegenständigkeiten zu kennen.
HEAVENLETTER # 1956 – 30.3.2006 – The Radiance of Your Heart
Die Ausstrahlung eures Herzens
Gott redete …
Wenn ihr seht, dass Ich wirklich inwendig in euch und in einem jeden bin, was dann? Wird es dann nicht dazu kommen, dass ihr federnden Schrittes eure Wege geht? Bedenkt das. Sofern ihr in New York auf einer geschäftigen Straße entlanglauft, werdet ihr von den Fußspitzen an bis zum Scheitel hin damit innig vertraut sein, dass da einzig Gott innen wie außen ist. Und sofern ihr auf dem Lande auf einem stillen Sträßchen entlanggeht und niemand um euch herum ist, seid ihr auch so mit Gott umgeben und erfüllt. Eines Tages wirst du es bemerken. Es wird ganz ohne Mühe sein. Es wird dir einleuchten: „Ja, so ist es.“
Und euer Erleben wird freilich jenseits von Worten liegen. Es gibt keine Worte, um das Schrankenlose zum Ausdruck zu bringen. Egal wie sehr ihr es versucht, Worte können das Erleben weder heraufbeschwören noch ihm Gerechtigkeit widerfahren lassen. Sowie ihr dicht heran an das Einssein mit Mir und mit jedem und allem in der Schöpfung kommt, was haben an der Stelle Worte und Definitionen und Erklärungen damit zu tun? Worte sind schier der Nachgeschmack von etwas derart Köstlichem, jenes Köstliche ist Worten die Stirn bietend.
Stellt euch das Willkommen vor, das ihr empfindet, wenn ihr anhebt zu sehen, wo ihr immerzu willkommen geheißen worden seid. Nichts hat sich geändert! Bloß euer Gewahrsein hat sich sich selber aufgetan. Euer Herz ist eine schöne blühende Blume. Die Blume von sich selbst öffnet sich und füllt jeden Winkel und jeden Ritz eures Herzens und strömt in eure Blutbahn, fließt überall über, langt überall hin, klingt nirgendwo ab. Die Welt ist gefüllt mit der Ausstrahlung eures Herzens. Euer Herz ist wie die Geschichte von dem Hefeteig, der die Schüssel, der das Haus, der die Stadt über und über anfüllte.
Bloß, euer Herz ist feiner. Ihr seht es nicht, wie es überall hüpft. Das Beste, was ihr erkennen könnt, ist, dass es voll ist, voll von Wiedererkennen, diese knospende Blume eures Herzens.
Ich sehe dein Herz voraus, wie es im Handumdrehen bei der ganzen Welt ans Ruder kommt. Raschwüchsig ist dein Herz.
Es ist ein großer Besen, der den ganzen Unrat wegfegt.
Es ist das Ass der Herzen.
Es gibt sich selber der Welt preis. „Hier, nimm mich“, gibt dein Herz kund. Es spricht: „Ich übertrage mich selber, fernsehgleich, zur Welt. Ich werde die Welt angenehmer machen. Ich werde ihre Abhänge bezwingen. Ich werde aus einem jeden Berg hervorbrechen. Ich werde das Gras in der Wiese zum Wogen bringen. In meiner Hingabe an die Welt übernehme ich bei ihr die Führung. Ich gestalte sie neu. Ich reiße sie nicht nieder, und doch baue ich sie auf. Ich transformiere sie. Ich putze alle Fenster. Ich bringe sie zum Glänzen. Ich poliere das Silber.
Ich leite den Verkehr. Ich stehe an allen Schulkreuzungen.
Ich, ein schönes Herz, ich lasse euch erkennen, dass ich mit Gott ungemein innig bin. Ich lasse euch wissen, dass Gott und ich wirklich existieren. Wir sind unter Liebe rundum bekannt. Gott und Liebe sind in diesem Herzen wechselseitig austauschbar. Und Gott ist der alleinige Gehalt eines ungeheuer vollen Herzens, welches sich jetzt alles von seinem Herzen redet.
Ich bitte dich, den angeblichen Eigner von mir, den angeblichen Eigner von diesem Herzen, welches in dir schlägt, mich von den Beschränkungen deiner Gedanken freizusetzen. Ich bitte dich, den angeblichen Eigner von mir, mich vollauf freizugeben, jedweder Einschränkung ledig, und sei es, es handelt sich bloß um eine einzige Einschränkung von deiner Seite her.
Sofern ich ermattet bin, ist es so – ich habe genug von deinen Einengungen. Herzschläge – sie sind unschwer. Es ist dein Mich-Einklemmen, was schwer ist. Gib mich frei, und sieh, wie ich schlage. Sieh, wie hoch ich dich in die Höhe schnellen kann. Sieh, wie hoch du in die Höhe schweben kannst, ohne je herunterzukommen. Schau her, wie es aussieht, mich, dein schlagendes Herz, dich leiten zu lassen. Sieh, wohin ich dich nehme. Sieh, wohin das Einssein von Gott und mir dich nimmt. Wir werden dir großartigere Ansichten zeigen, als du sie für möglich hältst. Sobald die Drei von uns – Gott, Herz und Geist – gemeinsam abheben, kannst du dich auf einen Ausflug gefasst machen. Auf die Plätze, fertig, los.“
HEAVENLETTER # 1957 – 31.3.2006 – Knowledge at Its Source
Einsicht an ihrer Quelle
Gott redete …
Du begreifst, Einsicht kommt nicht in Worten daher. Angaben kommen womöglich in Worten, aber Einsicht ist etwas anderes. Einsicht erwacht bei dir von innenher. Sie rührt vom Inwendigen her, anderenfalls ist sie bloß Worte und nicht Erkenntnis. Jeder kann eine Zeile mit Wörtern lesen. Jede Wörter können wiederholt werden. Jeder kann etwas sagen, und öfters mit großer Begeisterung. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass die Worte von dem Herzen des Sprechers rühren. Womöglich sind sie einfach aus dem Mund des Sprechers, schlicht eine weitere Aufzeichnung, die ein weiteres Mal angedreht ist.
Die Erkenntnis, welche in dir lebt, können Worte nicht sagen. Versuche es, wie du es magst, Worte können die Liebe und Weisheit, welche bei dir das Heft in der Hand haben, nicht einfangen. Manchmal überrumpeln dich Liebe und Weisheit (wahre Einsicht), und du wirst hoch in die Höhe gehoben. Wahres Erkennen ist etwas, was du immerzu gekannt, dennoch eher nie eingestanden hast. Sobald du eine Einsicht erzielst, wirst du mit deiner eigenen Weisheit wieder vereinigt. Weisheit kann nicht diejenige von sonstwem sein. Weisheit ist nicht eine Abkündigung, die laut verlesen wird. Sie ist ein inneres Zu-Verstehen-Geben. Einsicht sieht sich selber ein. Dann wirst du zum Erkennenden.
In einem gewissen Verstand kannst du sagen, dass Einsicht erinnert wird. Falls das so ist, wird sie von tief in deiner DNA her erinnert. Memorieren hat seinen Wert, aber es ist nicht das gleiche wie Erkennen. Dein Geist kann nicht alles einbehalten, was du in ihn hineingestopft hast. Dein Herz indes beinhaltet alles, woraus es dir zu beziehen gilt.
Einer, der niemals ein Buch gelesen hat, kann durchaus mehr mit Liebe und Weisheit vertraut sein, als der, der tausende Bücher gelesen hat. Ich sage es aber und abermals: Erkenntnis kommt nicht von außerhalb von dir. Sie kommt von innerhalb von dir. Dies ist der einzige Ort, woher sie kommen kann. Einser über all die Arbeiten der Philosophen bekommen bedeutet nicht, du hast die Weisheit der Philosophen. Du hast die Gedanken anderer Leute gewonnen, flüchtige Blicke auf Größe gehabt, bist durch Worte angerührt worden, und, mittels deiner Lektüre, Gott sei Dank, hast du Anspruch geltend gemacht auf die Richtung, in die du gerne gehen möchtest. Aber anhand der Karte planen ist nicht das gleiche wie dorthin gelangen. Du kannst ja gar der Karte derart rigoros folgen, dass du vergisst, aus welchem Grunde du den Kurs dir kartographisch zu Eigen gemacht hast.
Ich rede soeben nicht davon, mit dem Lesen großartiger Werke aufzuhören. Wisse einfach, dass es, selbst wenn die Antworten dort daliegen, nicht bedeutet, du hast sie dir angeeignet. Das kann durchaus meinen, dass du bloß die Worte hast.
Erweise der großen Weisheit in Büchern Respekt, erhebe allerdings bloß Anspruch auf die Weisheit, die dein ist. Wenn du dich dabei ertappst, allzuviel davon zu reden, was dieser gesagt und was jener gesagt hat, dann frage dich, wo du dich in der Gleichung befindest. Zitieren hat sein Gutes. Von deinem Herzen her reden hat mehr. Besser, du sprichst aus deiner eigenen benebelten Erkenntnis heraus, als dass du die Krone eines anderen aufhast.
Bisweilen gerät, wenn du eine Menge liest, nicht immer, aber manchmal, dein Geist überfüllt, und du meinst, du wissest alles. Sicherlich war deine Lektüre des Langen und Breiten. Du hast große Gedanken aus vielen großartigen Orten zusammengesammelt. Manchmal ist dein schöner Geist mit der Erkenntnis Anderer überwachsen worden, es bleibt schwerlich Platz über zum Heranwachsen für deine eigene Erkenntnis. In jenem Sinne, sei leeren Geistes. Setze von einer guten Stelle des Nicht-Kennens aus an.
Zieht eure eigene Ernte an Erkenntnis, Geliebte. Nehmt nicht so viel von den Tellern Anderer zu euch. Dafür dass eine Entdeckung eine Entdeckung ist, habt ihr sie selber zu machen.
Außensehend ist nicht das gleiche wie Einsicht. Sei dein eigener Lehrer. Mache dir Mich zunutze. Ich bin inwendig in dir. Ich bin zugänglich. Finde die große Liebe und Weisheit aufbewahrt in deinem Herzen. All das Auswärtige ist Back-up. Das Original ist das deinige. Ungeachtet wie es dir vorkommt, du hast fantastische Erkenntnis inwendig in dir, und dies gilt für jedermann. Niemand eignet beträchtlichere Kenntnis als du.
HEAVENLETTER # 1958 – 1.4.2006 – How to Love
Wie lieben
Gott redete …
Was meint es, dass ihr Mir zu Diensten seid? Was bedeutet es, dass ihr an Meiner Stelle in der Welt lebt? Worauf beläuft sich dies in eurem täglichen Leben?
Es bedeutet, dass ihr liebt.
Allerdings wie?
Wenn ihr sagt, eure Mission sei zu lieben, stoßt ihr einen großen Seufzer aus, und sagt vollen Herzens: „Gott, ich würde es ja gerne, wenn ich könnte. Ich würde, wenn ich wüsste wie. Glaube mir, Gott, ich habe es versucht. Einige Leute sind schwer zu lieben. Hier in aller Kürze: Ich bewerte leichter, als ich liebe. Ich bin ein Experte im Beurteilen und schwerlich ein Anfänger im Lieben. Es tut mir leid, es ist so. Manchmal spüre ich eine gute Liebe für jemanden oder für einander, und oft spüre ich große Liebe für Dich. Aber mit Dir habe ich nicht in alltäglichen Dingen Umgang. Du bist nicht physischer Natur. Du peinigst mich nicht. Aber Leute tun das. Leute tun das.“
Geliebte, Geliebter, dass du liebst, bedeutet nicht, dass du meinst, jeder, der dir über den Weg läuft, sei fabelhaft. Es bedeutet nicht, du liebst jeden über alles. Dahingehend lautet Meine Bitte nicht, denn Ich weiß, du bist nicht immer einfach zufriedenzustellen, und Ich weiß, das gleiche gilt für jeden ebenso. Ich möchte euch soeben zu verstehen geben, wie ihr den Anfang machen könnt zu lieben.
Macht einfach das Leben für die nächste Person, die ihr seht, etwas leichter. Das ist alles.
Wir reden in diesem Augenblick nicht von der Gestimmtheit deines Herzens. Wir reden von Absicht. Deine Absicht ist, zu Diensten zu sein. Dies hat keine riesige Sache zu sein. Ein kleiner Dienst kann eine große Beglückung darstellen. Möglicherweise ist alles, was du tust, Verschüttetes aufwischen oder jemandem eine Serviette hinreichen, eine Tür öffnen oder das Fliegengitter schließen. Vielleicht kochst du jemandem sein Lieblingsessen. Vielleicht lächelst du. Vielleicht heißt der Beginn deines Dienstes, den du zuwendest, dass du Stillesein überreichst und nichts sagst. Vielleicht grummelst du einfach nicht. Vielleicht hörst du mit ganzem Herzen zu. Dies ist immer ein fantastischer Dienst.
Falls du in diesem Augenblick kein großes Licht sein kannst, kannst du nach wie vor ein Licht sein. Meine Bitte ist, dass du das Leben, welches sich um das deinige schart, und sei es ein wenig, erhellst. Das kann für einen Fremden sein, oder für deine Mutter. Wer, das spielt keine Rolle. Dass du es tust, das zählt.
Es gibt ein Märchen, dass einem König der Gedanke kommt, seine schöne Prinzessinnen-Tochter solle sich in die nächste Person, die sie sieht, verlieben. Eine Möglichkeit, diese Geschichte zu betrachten, ist die, zu sagen, dass Ich der König bin, der das Verlangen hat, nicht dass du dich verliebst, aber dass du offen bist, zu lieben. Meine Bitte ist, bei der nächsten Person, die dir unter die Augen tritt, dass du dir bei ihr, und sei es bloß einen Partikel Liebe, auferlegst. Vielleicht ist es ein Hallo. Vielleicht ist es überhaupt etwas, worauf du beim Nachdenken, was du tun könnest, kommen kannst, dass du sagst, zu demjenigen vor dir sagst:
„Wieso denn, ich freue mich sehr, dass du hier bist. Ich bin froh, dass wir uns beim Vorbeigehen getroffen haben. Ich freue mich über die Gelegenheit, dir in die Augen zu schauen. Ich freue mich, hier bei dir zu sein. Selbst dann, wenn wir hier bloß für den kürzesten Moment zusammen sind, möchte ich dir ein Bespiel von Fröhlichkeit übergeben. Selbst wenn wir zusammenleben, weiß ich, dass unser Aufeinandertreffen bloß einen kurzen Moment lang ist, und dass ich zudem eine Kostprobe von Fröhlichkeit überhändige.“
Am Ende dieses Tages, bevor du einschläfst, möchtest du Mir dann erzählen, welches Leben oder welche Leben du erhellt und wie du dies angestellt hast?
HEAVENLETTER # 1959 – 2.4.2006 – In the Name of Love [II]
Im Namen der Liebe [II]
Gott redete …
Im Namen der Liebe seid ihr der Menschheit und der Welt zu Diensten. Im Namen der Liebe erweist ihr dem beglückenden Segen des Dienstes, welcher an euch ist, ihn zu schenken, Dankbarkeit. Es gilt euch nicht, stolz darauf zu sein, einen Dienst zu erbringen, sondern dankbar zu sein. Ihr seid in der gleichen Weise dankbar, wie ihr dies seid, wenn ihr eine Blume pflückt, die euch vom Garten her herbeiwinkt. Ihr seid dankbar, euch herunterzubücken. Die Blume spendet euch einen beglückenden Segen, der euch stattgibt, sie zu pflücken, und ihr reicht der Blume einen Segen aus, indem ihr sie pflückt. Die Wechselseitigkeit ist bewundernswert.
Und mithin, Geliebte, was für einen freudigen Dienst ihr auch erweist, er ist ein Segen, der euch zugewiesen ist. Ihr tauchtet an jener Stelle auf, um einen Segen entgegenzunehmen, der euch zugewendet worden war, und euer Herz ist dankbar, in allem Respekt die Erde auf diese Weise anzurühren. Wenn ihr euch hinkniet, um die Schuhe eines anderen Menschen zu putzen, dient ihr Mir Allerzuvörderst. Wisst ihr nicht, dass euer Dienst am Universum wie ein Gebet ist? Und dass euer Gebet in Wirklichkeit so lautet:
„Lasse mich Dir, O Gott, dienen. Lasse mich Dir in jeder Weise, wie ich es vermag, dienen. Danke Dir, dass Du mich segnest mit dem Extra, zu dienen. Danke Dir, mir den freien Willen zu überantworten, so, dass ich Dir durch einen Anderen dienen und dies zu meiner eigenen Wahl küren kann. Danke Dir, dass du meinen Kopf anhebst, sodass ich sehen kann, was Du für Rosen Deines Willens vor mir ausgebreitet hast.
Danke Dir, mir Augen gegeben zu haben, zu sehen, und Herzen, die zu füllen sind. Danke Dir, dass Du mir einen Rücken geschenkt hast, der sich beugt, und ein Herz, aus dem heraus dargereicht werden kann. Danke Dir für die Münzen in meiner Tasche, und für meine Finger, die einem Anderen Hilfe anbieten können. Danke Dir dafür, mich zu regen und mich herum und herum zu drehen, sodass ich Deine Kinder als Eins sehen mag, sodass ich einsehe, dass sie Du Selber sind, bloß in einer Verkleidung, und dass ich ebenso Du bin, bloß in einer Verkleidung, die mich von jener süßen Einsicht abgehalten hat, einerlei wie oft ich in den Spiegel Deiner gesegneten Schöpfung hineinschaue.
Egal, wie spärlich ich die Konzeption, dass ich Du bin, und dass ich als das am Dienen bin, was die Welt die niederste Kreatur nennen könnte, erfasse – mir wird kredenzt, und es ist ich, der mir selber aufwartet. Sowie dann einmal alles durch ist – geliebter Gott, was sonst gibt es dann da für mich zu erkennen, es sei denn das Einssein des Einsseins, nicht von Dir und mir, sondern von dem ursprünglichen Einssein, bevor eine Unterscheidung namens Ich und Du aufgekommen war?“
Geliebte, dies ist euer Gebet. Dies kennt euer Herz als das Wahre. Es ist nicht so, dass euer Herz die Wahrheit aus Überzeugung kennt, weil die Einsicht des Herzens jenseits von Überzeugung zu liegen kommt. Euer Herz sieht ein, jenseits von Mutmaßung und von Beweis. Einssein ist insgesamt eine andere Arena. Das Herz hat in der Vergegenwärtigung des Einsseins, dass es im Einssein kein du und kein ich gibt, überlebt. Derweil Einssein rundum bekannt ist, sind die Idee von du und die Idee von Ich bloß Ideen, und sie existieren nicht, alsdass sie bekannt sein könnten. Sowie die Realität allseits bekannt ist, ist nicht mehr länger Raum für Konzepte vorhanden. Realität ist kein Konzept. Vergegenwärtigung entkommt nicht einem Gedanken eurerseits, von dem her ihr euch abfedert. Sie ist überhaupt kein Gedanke. Realität ist ein anderes Gefilde, welches Denken überschreitet.
Nichtsdestotrotz, beim nächsten Mal, wenn du einen kleineren Dienst erweist, da stelle dir bescheiden die Frage: Wer ist es, der den Dienst erweist und Wem wird er zuerteilt?
HEAVENLETTER # 1960 – 3.4.2006 – Moods
Stimmungen
Gott redete …
Ein erheblicher Dienst, den du erweisen kannst, ist der, Stimmungen nicht dermaßen ernst zu nehmen, nicht die deinen und nicht diejenigen Anderer. Dein Leben steigt und fällt nicht den Stimmungen entsprechend. Stimmungen sind veränderliche Dinge. Sie sind Farbschattierungen, die kommen und gehen. Sowie sich eine unbehagliche Stimmung anscheinend zu dir herunterbegibt, ist dies ein Signal, dass sie auch wieder fortgehen wird. Du bist aber kein Chamäleon, dem die Änderung der Farbe etwas Dienliches ist.
Es fühlt sich dir so an, dass du wenig oder keine Entscheidungsbefugnis darüber innehast, in welcher Stimmung du bist, allerdings entkommen Stimmungen deinen Gedanken. Du vermeinst etwa, Stimmungen seien durch das veranlasst, was sich außerhalb von dir zuträgt, aber es sind deine Gedanken über das, was sich außerhalb begibt, welche eine Stimmung herbeiwinken. Sei es, deine Stimmung ist beschwingt, sei es, sie ist trübe, deine Gedanken erteilen den Bescheid, welche es sein wird.
Deine Stimmung kann sich in einer Minute drehen. Und du hast gedacht, du seist ein Opfer deiner Stimmungen. Anerkenne, dass du der Begeher deiner Stimmungen bist. Du gibst den Ton an. Gestehe zu, dass Stimmungen formbar sind, und dass du über sie das Sagen hast. Alles, was du zu tun hast, ist, deine Gedanken zu ändern, und eine gelegentliche Stimmung hier und da nicht dermaßen ernst zu nehmen.
Sofern du die Stimmung nicht magst, in der du bist, ändere, worüber du gedacht hast. Was für eine Katastrophe auch geschehen ist, bis zu welchem Grad auch immer du dich gezüchtigt fühlst, quittiere es und gehe weiter. Stimmungen sind nicht Teer, in dem du festkleben sollst.
Stimmungen sind wie Bienen oder Schmetterlinge. Du kannst dich auf sie nur so und so lange fokussieren. Bienen und Schmetterlinge sind im Flug, und dementsprechend deine Stimmungen. Kommt unter ihnen hervor, Geliebte.
Stimmungen sind nicht an euch gekettet, obschon es sich gelegentlich so anfühlt.
Sie sind in sich selbst verliebt, und sie mögen es, dich zu dem Gefühl zu veranlassen, sie seien allumfassend und würden für immer andauern. Freudige Stimmungen möchtest du gerne behalten. Andere möchtest du niemals zu Gesicht bekommen. Billigt es, Geliebte, dass der Verkehr außerhalb von euch nicht eure Stimmungen anzuleiten hat.
Ihr meint, etwas stehe auf dem Spiel, anderenfalls wärt ihr ja nicht gegenüber euren Stimmungen empfänglich. Eine Stimmung ist wie eure Temperatur, die hoch und runter geht. Das Thermometer eures Geistes sagt euch an, wie eure Temperatur ist. Euer Geist wirft den Schatten, den ihr als Stimmung bezeichnet. Eure Gedankenwelt beeinflusst eure Stimmung.
Ob ihr euch nun am Boden oder beschwingt fühlt, ihr befestigt Ursache und Wirkung daran. Euer Geist ist bei der Arbeit und verfertigt Verbindungen. Des weiteren, euer Geist warnt euch vor. Sofern ihr euch freudig fühlt, sagt euch euer Geist, das werde nicht andauern. Sofern ihr euch verwundet fühlt, sagt euch euer Geist, ihr verdientet dies nicht, und demzufolge steht es an, jemandem oder etwas Vorwürfe zu machen. Und auf diese Weise staut ihr euer Herz auf, und habt ein momentanes Unglücklichsein zu einer länger währenden Stimmung gemacht.
Am einen Tag, da seid ihr in Silber und Gold angezogen, am anderen Tag wechselt ihr zu schwarz. So wie bei Kleidern könnt ihr eure Stimmung wandeln. Stimmt zu, Geliebte, Stimmungen sind etwas, was ihr euch anlegt. Sobald ihr zugebt, dass ihr sie euch umhängt, seid ihr in einer besseren Position, sie abzunehmen.
Zwischenzeitlich, da versucht ihr dahinterzukommen, wie sehr ihr Leuten Vorhaltungen macht, die ihr für eure Stimmungen für verantwortlich erachtet, oder wie sehr ihr dabei seid, dies los zu lassen. Ich sage euch gerade, dass ihr für eure Stimmungen zuständig seid, unabhängig von der herbeiführenden Begebenheit. Haltet die Begebenheit nicht an euch. Mit den Ereignissen Umgang pflegen, das ist eine Sache. Eure Stimmung ist eine andere Sache.
Du kannst nicht alles unter den Teppich kehren, und genauso wenig kannst du einen jeden Krümel erörtern. Auf jeden Fall kannst du nicht dein Leben damit, was sich an Ereignissen herausstellt, zubringen, anderenfalls wird das Leben an dir vorbeiziehen. Bescheide deine Stimmung, Geliebte, Geliebter. Entscheide dich jetzt für sie.
HEAVENLETTER # 1961 – 4.4.2006 – Innocence Regained
Zurückerlangte Arglosigkeit
Gott redete …
Freude dich, dass du geboren wurdest. Freue dich, dass du alles erlebt hast, was in deinem Leben vorgekommen ist. Alles. Selbst die Dinge, die du bedauert hast. Erteile dem Drama und der ganzen Komödie die gleiche Eintragung. Alles davon schien zu geschehen, und es schien dir und um dich herum zu geschehen.
Selbst die Historie, über die du gelesen hast, nahmst du dir zu Herzen. Euer Leben und eure Wahrnehmungen von ihm sind allesamt Geschichten, Geliebte, und, sind sie nicht gut? Wer hätte sich die Drehungen und Wendungen des Handlungsgerüsts, die Charaktere, auf die du stößt, ausmalen können, und wer hätte sich vergegenwärtigen können, wie du sie begrüßt und was du aus mit einer jeden Gelegenheit anfängst?
Du hast Anstalten unternommen, deine Geschichte in die Zukunft zu befördern, und bist außerstande, sie zu einem Abschluss zu bringen. Deine Geschichte sinnt sich selber auf. Du wirst gewisse Beschließungen in Erwägung ziehen, aber du kannst sie nicht kennen. Es sind zu viele Faktoren da, die dir unbekannt sind. Es ist so ziemlich unwahrscheinlich, dass du dich bereits selber kennst. Selbstverständlich ist es du selber, was du im Leben erforschst. Du begehst die Straßen deiner selbst. Du läufst um die Ecken deiner selbst. Du liest die Straßenschilder deiner selbst. Und du begegnest dir selber in jeder Person, auf die du zugehst. Geliebte, ihr spielt all die Parts in dieser Geschichte, die ihr hinschreibt, und in dem Stück, in dem ihr auftretet.
Was ihr auch gedacht haben mögt, eure Story ist blendend gewesen. Sie ist eine brillante Entfaltung eurer selbst gewesen. Ihr habt einige Kapitel anderen Kapiteln vorgezogen, und doch leistete ein jedes Kapitel seinen Beitrag zu der ganzen erhabenen Geschichte. Ihr seid im Leben vergütet worden, und jetzt legt ihr euch als ein Held in der Geschichte eures eigenen Lebens an den Tag.
Hätte die Geschichte denn anders sein können? Hättet ihr andere Entscheidungen treffen können, welche den gesamten Ablauf eures Lebens beeinflusst hätten? Vielleicht Ja und vielleicht Nein. Vielleicht hättet ihr – unter anderes gearteten Besichtigungsgängen – genau auf der Wiese geendet, wo ihr derzeit steht.
Auf welcher Wiese ihr euch auch momentan befindet, ihr könnt euch in alle Richtungen wenden, nach Norden, Osten, Süden, Westen, und nach allen Verknüpfungen davon. Eine jede schenkt euch einen anderen Ausblick. Was, Geliebte, wird geändert, außer, woher ihr schaut und wonach ihr schaut? Ihr seht euch nach dem Sonnenaufgang im Osten um, und nach dem Sonnenuntergang im Westen. Was, Geliebte, ist anders geworden, außer das, worauf ihr nun gerade einmal zufällig in einem bestimmten Augenblick den Blick heftet?
Auf welcher Seite eurer Geschichte seid ihr gerade? Vielleicht wuschelt ihr unablässig frühere Seiten durch. Vielleicht setzt ihr gewisse Fäden fort. Vielleicht lasst ihr aus und springt nach vorne, ja, bloß um Seiten aufzufinden, die noch nicht beschrieben sind.
Ihr wisst nicht, wie viele Seiten eure Geschichte haben wird. Ihr habt nicht das letzte Wort.
Nun werde Ich euch sagen, was hinzuschreiben ist, egal auf welcher Seite eure Geschichte soeben angelangt ist:
„Meine Geschichte ist staunenswert gewesen. Ich bin ihr mit großem Interesse gefolgt. Ich verschüttete Tinte und strich gewisse Szenen aus, dennoch war ich immer ein aktiver Teilnehmer in meinem Leben. Selbst als ich wegrannte, lief ich in mich selber hinein, und die Geschichte meines Lebens ging weiter. Ich sehe nun ein, dass meine Geschichte ein vorübergehender Phantasie-Einfall war. Dem zum Trotz, was ich auch vermeinte – derweil ich jene Worte dieses bestimmten Romans niederschreibe, bin ich mir gewahr, dass mein Leben ein grandioses Panorama darstellt. Ich weiß, mein Leben ist mit interessanten Leuten angefüllt gewesen, und dass ich einer von ihnen bin. Ich weiß, ich liebte mehr, als ich mir darüber im Klaren war, und, ich wurde mehr geliebt, als ich davon wusste, und, ich weiß, dass ich jetzt einzig mit Liebe Hand in Hand gehe , derweil ich in den Sonnenuntergang hineinlaufe. Während ich zu der Seite umblättere, die meiner Vorstellung nach die letzte Seite gewesen ist, finde ich, es gibt keine letzte Seite. Mein Stift ist drauf und dran und ich setze an, eine vortreffliche Fortsetzung niederzuschreiben, und nenne sie Wiedererlangte Arglosigkeit.“
HEAVENLETTER # 1962 – 5.4.2006 – The Momentum of Life
Die Schwungkraft des Lebens
Gotte redete …
Im Leben existiert eine Beschleunigung, und ab und an fühlt ihr euch durch sie herumgetrieben. Die Beschleunigung des Lebens ist groß, und du gerätst in ihre Arme, und das viele Einzelne wird dich wohl zuschütten. Du denkst an all das, was du zu tun hast, und das Denken daran macht dich mehr platt als das Aktuelle. Nur ein einzelner Fuß kann vor dem anderen gehen. Du weißt es, wie zu gehen ist. Lebe dein Leben auf dieselbe Weise.
Gehst du die Hauptstraße entlang, so gehst du. Du denkst nicht: „Oh, mein/e Liebe/r, wie viele Schritte werde ich brauchen, um dorthin zu gelangen? Wie habe ich das bloß gemacht, dass sich meine Füße derart oft bewegen? Wie sieht es aus, wenn es eine Verspätung gibt? Eine Umleitung? Was wäre, wenn ich dorthin nicht gelangen könnte? Was wäre, wenn ich dorthin gelange und nicht auf die richtige Weise? Was wäre, wenn ich auf dem Bürgersteig in einen Spalt trete? Was wäre, wenn ich die falsche Straße nehme? Was wäre, wenn ich zu viel zu tun habe?“
In anderen Angelegenheiten des Lebens denkt ihr in etwa so, und damit brütet ihr Beklemmung aus.
Sofern ihr euch zu sehr in der Welt verfangen habt, setzt euch auf eine Parkbank. Die Welt und euer Leben hängen ganz und gar nicht davon ab, was ihr euch als das herangenommen habt, was zu tun ist. Die Welt wird nicht in der Mitte zerbrechen, weil ihr etwas nicht zuende gebracht oder es nicht so gemacht habt, wie ihr es wollt. Gestattet euch etwas Unvollkommenheit.
Ihr müsst nicht den höchsten Berg erklimmen. Ihr müsst nicht die perfekten Klamotten haben. Die Spannung der Beklommenheit stellt eine Reibung her, die dein Leben auf die verkehrte Weise abscheuert.
Die Sonne geht auf, der Schnee fällt, die Blumen blühen, alles ohne dein Sagen.
Mache dem Umkreis deines Lebens sachte und unbeschwert. Trolle durch das Leben. Du musst keinen verrückten Kurzstreckenlauf hinlegen. Du bist nicht der Atlas, der das Gewicht der Welt trägt, nicht einmal des eigenen kleinen Territoriums der Welt. Nichts muss vorzeitig zuende gebracht sein. Und du musst nicht alles tun, was du dir vorgenommen hast zu tun.
Fühlt ihr euch unter Druck, Geliebte, dann nehmt den Sturzhelm ab. Seid kein pfeifender Teewassertopf auf dem Ofen. Nehmt euch vom Herd. Seid Tee, der eine Weile gezogen hat.
Wenn ihr rennt und euch außer Atem fühlt, wisst ihr genug, um eine Weile Halt zu machen, um Luft zu holen. Ihr müsst nicht fortwährend wie wahnsinnig rennen. Im Leben sind es eure eigenen Gedanken, die euch zerlumpt werden lassen. Nichts anderes bewirkt das.
Ich bitte euch nicht, mehr Kontrolle auszuüben. Ich bitte euch, weniger Kontrolle auszuüben. Seid mehr und siedet weniger. Lasst die Kontrolle los, die ihr euch auferlegt habt. Dass ihr euch kontrollieren könnt, ist ohnehin eine Täuschung. Seid wahrhaftig. Ihr könntet auch die Zügel lockerer lassen, die ihr festhaltet. Sie stehen ohnehin mit nichts in Verbindung. Ihr gebt nur vor, das Pferd des Lebens zu lenken. Das Leben geht in Wirklichkeit ohne euch nirgendwo hin. Ihr könnt es loslassen. Ihr könnt es es selbst sein lassen. Haltet nicht so fest. Ihr müsst nicht alles an seinem Platz halten.
Seht euch selbst als euer Arbeitgeber, und behandelt euch gut. Macht euch eine Pause. Ihr seid keine Maschine, die zu jeder Zeit auf voller Kapazität zu laufen hat. Ihr seid ein Menschenwesen. Seid ein stilles. Kennt euren Ort im Universum. Kennt euren Platz in Meinem Herzen.
Macht euer Leben zu einer Hacienda, nicht zu einer Fabrik.
Macht aus eurem Leben eine Hängematte.
Setzt euch eine Weile in den Schatten.
Fächert euch selbst zu.
Lasst euer Leben eine sanfte Brise sein. Nicht mehr Stürme.
Kommt, verbringt euer Leben mit Mir.
HEAVENLETTER # 1962 – 6.4.2006 – In the Oneness of Light
Im Einssein des Lichts
Gott redete …
Du denkst, dass du weißt, was Seligkeit ist, aber du hast sie nur an ihrem Schwanz festgehalten. Du hast nur eine minimale Ahnung davon, was Seligkeit ist. Geliebte, sie ist mehr als die Abwesenheit davon, was du die Schwierigkeiten der Welt nennst. Sie ist eine Freude – so intensiv, dass du dich nie davon erholen wirst. Du wirst bestimmt nicht daraus herauskommen. Du wirst sie nicht willentlich verlassen, und es wird keine Tür noch einen Riss für dich geben, um da durchzugehen. Seligkeit wird die wirbelnde goldene Energie sein, die du mit Höheren Wesen assoziierst, und du wirst erkennen, dass du Höheres Sein bist. Du warst nie all jenes, was du dir vorstelltest. Du bist nie so irgendetwas gewesen und ebenfalls nicht irgendjemand sonst.
Ich benutze das Wort Seligkeit mit Zögern, weil Ich nicht will, dass du meinst, sie sei etwas außerhalb von dir und deinem regulärem Leben, oder sie sei glückselige oder weibische Affektiertheit, und dass Ich dich denken lasse, du wollest sie nicht. Die Seligkeit, von der Ich spreche, ist weder unberührt noch zimperlich. Sie ist einfach mit Laserlicht beladen. Sie ist intensiv. Sie ist das, was Berge bewegt und alle Wunden heilt. Gewöhnliche Sterbliche werden in Ewige Freude eingetaucht werden und sich mit Sicherheit klar werden, dass Gewöhnlichkeit nicht existiert und nie existierte.
Diese Seligkeit von Ewiger Freude wird so intensiv sein, dass du kaum sprechen wirst, und doch wirst du kommunizieren und die Liebe übermitteln, aus der die intensive Freude gemacht wird.
Ich nenne diese Seligkeit intensiv. Dies bedeutet nicht, dass sie eine Belastung für dich sein wird. Du wirst deine Zähne nicht zusammenbeißen müssen noch dich festhalten wie bei einer Achterbahnfahrt. Geliebte, das ist alles. Du wirst an nichts festhalten. Woran willst du dich festhalten, so denn alles goldenes Licht ist? Du wirst da hindurchgehen, so, wie du jetzt entlanggehst, nur wirst du die Goldenheit erkennen, in der du gehst, und das wirst du nie wieder vergessen.
Goldenes Licht war verschattet und deutete auf ein endliches Maß an Zeit hin, für eine Millisekunde, die du eine Lebensdauer oder die Geschichte der Welt nanntest. Diese Person, die du dachtest, dass du sie bist, und von der die Welt dachte, dass du sie bist, existierte nie. Jeder glaubte nur, dass rohes Leben existiere. Der Fernseh-Nachrichtenkanal zeigte es. Bücher wurden darüber geschrieben. Das wurde von Kopf bis zum Fuß analysiert. Es wurde in der Schule studiert, und es war allesamt Phantasterei. Es war vorzügliches Drama, und die Seligkeit war verdeckt. Und doch wird das Licht, in dem du dich jetzt findest, das ganze Drama verlohnen.
Indes, die vorgestellte Zeit des Vorstellens ist am Ende, und wirkliches Leben fängt an. Das Licht des Himmels und der Boden der Erde werden vermengt. Du kannst das Licht nicht länger vermeiden. Dies ist die Bedeutung von „der Blinde wird sehen“, denn ihr seid alle vom Schatten der Dunkelheit geblendet worden. Ihr werdet das nicht mehr länger sein.
Ach, Geliebte, du wirst im Licht mit Mir stehen. Du wirst Hände halten mit den Großen und mit Himmlischen Wesen aller Art, denn du bist vom gleichen Rang. Du bist die Heiligkeit, die je gewesen ist, und du bist die Heiligkeit, die du suchst. Heiligkeit wird auf der Erde so wild wuchern wie im Himmel.
Der Himmel und die Erde sind nicht mehr als Getrennt vorgestellt. Einssein ist Einsein, Geliebte, und du bist das Eine Licht, das im Himmel leuchtet und das auf der einst-isoliert-scheinenden Erde leuchtet, die jetzt mit dem schwingenden Licht des Himmels verschmolzen wird. Du wirst erkennen. Du wirst sehen.
Wenn du Nahrung in der Luft finden willst, wirst du das tun. Wenn du nach Belieben fliegen willst, wirst du das tun. Deine wildesten Träume werden jeden Tag Wirklichkeit werden.
Ihr, Meine Geliebten, wacht auf und findet Mich und lächelt zu Mir zurück im Einssein Unseres Unermeßlichen Goldenen Lichtes.
HEAVENLETTER # 1963 – 7.4.2006 – Higher Than the Trees
Höher als die Bäume
Gott redete …
Die Erde ist ein schöner Ort, aber ihr seid nicht dafür da, euch an ihn zu binden. Ihr seid nicht dafür da, erdverhaftet zu sein. Eure Füße treten auf den Umkreis der Erde, eurem Herzen und Geist aber steht es an, zum Flug anzusetzen. Wie könnte es denn anders sein? Eure Füße sind beschränkt. Euer Herz und euer Geist sind unbegrenzt. Sofern sie an die Erde gebunden sind, sind sie nicht mehr als eure Füße, auf einem ziemlich ausgetretenen Pfad entlangtrottend. Dann sind sie Gefangene, denen es nicht gestattet ist, wegzugehen. Dann bleiben sie, wo sie sind, gehen bloß dem hinterher, wo sie bereits gewesen sind.
Eure Füße sind wie die Wurzeln eines blühenden Baumes. Der Baum hat Äste, Blätter und Blüten. Obschon geerdet, langt er zum Himmel. Das ist eine natürliche Sache. Bäume wachsen im Grunde genommen nicht nach unten. Sie wachsen nach oben, mit Wurzeln, die ihrem Aufwärtswachstum Halt bieten.
Bäume, bar der Freiheit, welche euch habhaft ist, wachsen trotzdem zum Himmel. Bäume haben einen Anstand, und sie haben eine Gewissheit. Sie stellen nicht infrage, in die Höhe zu wachsen. Sie gehen nicht dagegen an. Sie heißen es willkommen. Und so müsst ihr es machen.
Ihr könnt nicht die gleichen bleiben, Geliebte. Versucht es, wie ihr wollt, ihr könnt es nicht.
Sei wie der Baum und strecke deine Äste himmelan. Lange hoch. Wofür steht Himmel, wenn nicht für dich, ihn zu langen? Der Himmel wurde gemacht, mit dir im Sinn. Du wurdest für den Himmel gemacht. Du bist himmel-vorgesehen, nicht erd-gebunden. Du bist bereits auf der Erde, und nun erklimmst du die Leiter deines Gewahrseins. Du kletterst bis zur Bergspitze. Von oben siehst du in alle Richtungen, und siehst, es gibt keine Umzäunungen, um die Erde vom Himmel zu sondern. Es ist einfach nicht so, dass du die Umgrenzungen von obenher nicht erblickst. Sie sind nicht sichtbar, da sie nicht da sind. Das wird darunter verstanden, wenn Christus von dem Splitter in deinem Auge spricht. Begebt euch höher als die Bäume, Geliebte.
Der Boden ist unter euch. Ihr habt euch wirklich keine Sorgen darüber zu machen, keinen Grund unter euch zu haben. So lange wie ihr in einem Leib seid, habt ihr Grund unter euch. Ihr habt überdies den Himmel droben. Macht ihn euch zunutze. Lasst ihn euch zu seinen Höhen hochheben. Die Höhen des Himmels sind euer.
Mitunter lasst ihr den Himmel nicht durch. Mitunter riegelt ihr ihn einfach von der Existenz ab, weil er nicht unter euren Füßen ist. Aber, bekommt etwas Himmel in euren Magen. Er ruft euch, hereinzutreten. Es ist Zeit fürs Abendbrot.
Der Himmel gehört nicht übersehen. Er gehört angeschaut. So wie Columbus, ihr habt eine Idee im Sinn zu haben, bevor ihr sie erforschen könnt. Columbus fand nicht genau das Land, was er im Sinn hatte, aber er kam genauso zu einem wunderbaren Land. Ich meine nicht, dass er enttäuscht war, ebenso wenig werdet ihr es sein.
Die Vorgabe des Himmels ist die, dass ihr kommt. Der Himmel ist komplett. Er bedarf nichts außer dir. Er hat ein Zu Pachten-Schild außen angebracht, in der Hoffnung, dass du kommst. Der Pachtvertrag ist bereits mit deinem eingeschriebenen Namen versehen. Möchtest du nicht gerne eine Tour? Möchtest du nicht gerne die Broschüre lesen? Vielleicht möchtest du einige Fotos machen für einen Prospekt. Geliebte, kommt jetzt zu Besuch. Teleportiert euch hierher. Lasst den Himmel euer Sommerheim bei den Sternen sein. Hier ist Urlaub. Bringt eure Freunde mit. So wie Sand vom Strand, nehmt etwas Himmel zur Erde zurück. Lasst es gut sein mit der Erde unten. Wollt auf den Himmel hinaus.
HEAVENLETTER # 1964 – 8.4.2006 – Honesty of Spirit
Ehrlichkeit der Haltung
Gott redete …
Wie es ist, ehrlich und harmonisch zu sein, ist eine der Dichotomien, denen du dich gegenübersiehst. Du musst ehrlich sein und du musst harmonisch sein. In der Welt fühlt sich dies an wie eine Herkulesaufgabe, gelegentlich scheint es gar unmöglich, und dennoch, so du fürsorgend bist, gelangst du an diese Straßenkreuzung, vielleicht jeden Tag.
Manchmal hast du Ehrlichkeit an die erste Stelle gesetzt und dabei jemandes Herz gekränkt, und infolgedessen dein eigenes. Manchmal hast du Harmonie an die erste Stelle gesetzt und dein eigenes Herz und den Geist des anderen gekränkt, zu dem du nicht wahrheitsgemäß warst.
Beim Geld ist es eine Gegebenheit, dass du korrekt herausgibst. Niemals nutzt du einen anderen aus. Noch nutzt du dich aus. Deshalb, wenn Wir von Ehrlichkeit des Austausches mit anderen Menschen sprechen, gibst du genau das zurück, indem du dich offen an den Tag legst. Du schaffst es sonst nicht, ohne von allen Betroffenen einen hohen Preis zu fordern. Gefühle werden nicht versteckt, Geliebte. Sie werden sich zeigen. Besser jetzt als später in Ärger.
Bestimmt gibt es einige Sachen, die du machst, um weiterhin gut mit dir auszukommen. Du magst vielleicht die neuen Schuhe deines Freundes nicht, und du musst das nicht sagen. Die Schuhe sind gekauft. Dein Freund trägt sie. Es ist letztlich nicht wichtig. Die Schuhe werden jedenfalls ihr Glitzern bald genug einbüßen und sich abnutzen. All das ist nicht wichtig, und doch sind einige Sachen durchaus von Bedeutung. Und du bist diejenige, die bestimmt, wann etwa zu sprechen und wann zu schweigen ist.
Begib dich von einem anderen Platz her, und dann werden Worte leicht kommen. Was ist so schwer daran, sich dazu zu bekennen, wie du dich fühlst?
Geliebte, du kannst nicht alles befürworten. Also dann, warum sollte es dann so schwierig für dich sein, zu sagen: „Dieses, und nicht das.“ Was hat dieses und das mit der Liebe zwischen zwei Herzen zu tun? Sie lieben einander. Wer sagte, dass sie den gleichen Geschmack bei allem, oder bei diesem und jenem, haben müssen?
Was ist für dich so schlimm daran, deine Neigungen offenzulegen? Es ist überhaupt nichts. Es ist nur, dass du es zu etwas Großem gemacht hast. Vielleicht hast du von irgendwo die Idee her, Uneinigkeit könne nicht zu Freundschaft oder Liebe gehören. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du deinen Freund entehrst, wenn du nicht mit ihm übereinstimmst. Vielleicht hast du die Vorstellung, dass er sich, wenn du nicht übereinstimmst, von dir distanziert. Vielleicht hast du die Idee, dass du deine Worte herunterzuschlucken und den Preis dafür zu bezahlen hast. Sogar wenn das Leben dich unterwiesen hat, dass das nicht funktioniert, hältst du vielleicht daran fest.
Geliebte, es gibt Zeiten, in denen du vernehmlich sprechen musst. Je länger du es nicht machst, desto schwerer ist es, und desto mehr musst du es tun.
Wisse, dass du Meinem Rat folgst.
Sei eine Tatsache. Nimm die Emotion weg. Nimm deine Emotion weg. Ehre deinen Freund damit, wie deine Sichtweise ist.
Du kannst dein Leben nicht als Täuschung ausgeben.
Sage so viel wie möglich Ja. Sage so wenig wie möglich Nein. Verschiebe nicht, was gesagt zu werden hat.
Wie es ist, in kaltem Wasser zu schwimmen, ist dadurch herauszubekommen, indem du hineinspringst.
HEAVENLETTER # 1965 – 9.4.2006 – The Sign on Your Heart
Das Zeichen auf deinem Herzen
Gott redete …
Lehne dein eigenes Herz nicht ab. Wenn es schmerzt, tröste es. Besser noch, lasse keine fremden Gegenstände eindringen, die dein Herz stören. Die planlosen Sachen, die dein Herz brechen, weswegen sie hineintreten lassen? Wie in den Tagen der billigen Kneipen, frage: „Wer ist dort?“, bevor du die Tür öffnest, um die Leute hereinzulassen.
Dein Herz braucht keine Erschwernisse heuchlerischer Gefühle, keine Beeinträchtigung durch Verletzungen, durch Proteste und so weiter. Und doch hast du irgendwie die Tore deines Herzens weit offen gelassen für Qual und Pein, und hast den Durchlass für Liebe beschränkt. Ist dies nicht eine erstaunliche Sache? Es hat bisweilen den Anschein, dass du alles andersrum hast.
Vielleicht ist dein Herz mit einem Schild versehen: „Willkommen, alle Schwierigkeiten. Kommen Sie direkt herein. Dies ist ein guter Platz für Sie. Sie können hier schwelgen und Fett ansetzen. Sie können Liebe zurückweisen und sich die Stelle zueigen machen. Sie können in diesem Herzen, das Sie einnehmen, rülpsen. Sie können sich vermehren. Sie können eine Schnur der vergangenen Schwierigkeiten nach oben ziehen, um sicherzustellen, dass es mich schmerzt. Sie können mich schlagen, ein einfaches Herz, wenn Sie wünschen, so viel wie Sie wollen. Wenn Sie gerne foltern, kommen Sie direkt herein.“
Nicht dein Herz brachte dieses Schild an. Das hast du selber getan. Du zeichnetest es mit deiner linken Hand und merktest kaum, was du tatst. Geliebte, lege dieses Schild um. Ersetze es ganz bewusst. Mache ein neues Schild:
„Nur Liebe möge hereinkommen, und nur Liebe möge bleiben. Hier ist ein Herz für Liebe.“
Und dann schicke eine Ausweisungs-Benachrichtigung an alle sehnsüchtigen Schwierigkeiten oder ausweichenden Ängste. Sei standhaft. Du richtest ein Herz der Liebe ein. Es gibt kein Zimmer in deinem Herzen für Jammer, für Sorge, für Zanken, Ringen oder Armseligkeit. Diese Warzen könnten versuchen, sich einzuschleichen, und sich als Selbstgerechtigkeit zu bezeichnen. Lasse dich indes nicht täuschen. Es ist nicht notwendig, dass du dich selbst überzeugst davon, dass du Recht hast.
Je mehr du recht hast, desto weniger musst du es sein, verstehst du. Die Welt gestaltet sich nicht entsprechend deinem Ehrenkodex um. Wenn dir jemand Unrecht getan hat, wird es keine Verhandlung geben. Du musst ihn nicht für schuldig erklären noch dich für unschuldig. Es ist nicht wichtig. Lasse die Unrechtmäßigkeiten gehen. Hole sie aus deinem pulsierenden Herzen heraus.
Es ist nicht so sehr, dass du von Schwierigkeiten fortgehst, sondern dass du sie gehen lässt. Es ist keinerlei Verhältnis darin, ein Gefühl des Unrechtes mit dir zu tragen, egal, wie Recht du hast. Betrachte alle Sachen, wie du Rowdys ansiehst. Du triffst auf sie, aber du behältst sie nicht. Du bringst sie nicht ins Herz. Sie sind bloße Rowdys, und eure Wege haben sich gekreuzt. Bringe keine Rowdys ins Herz. Lasse keine Vergeltung in deinen Gedanken, denn das hält an der Vergangenheit fest, und eine Vergangenheit, die du nicht zuvorderst an der ersten Stelle haben möchtest. Tatsächlich, warum denn dann daran festhalten?
Befreie die Rowdys von deinen Gedanken. Lasse sie gehen.
Du bist sorgsam bei dem, was du isst. Du lässt nicht alles in deinen Mund hinein. Nun, dann, lasse nicht alles in dein Herz treten. Es ist dein Herz, nicht das von jemand anderem. Es liegt dir an, zu bestimmen was stört oder was nicht. Liebe hinein und Liebe heraus – das ist das Motto deines neuen Herzens, da dein schönes pulsierendes Herz zur Anerkennung der Liebe als seiner Macht und als seinen Ruhm gelangt. So du dir ja ein Herz der Liebe erküren kannst, warum solltest du dann sonst noch irgendwas anderes wählen?
Das, was dein Herz macht, hängt nicht von jedem oder von irgendetwas ab, vielmehr von dir. Gleich, wie überwältigend bestimmte Situationen für dein Herz scheinen mögen, dein Herz ist mächtiger. Du kannst das Pferd deines Herzen reiten und in der Spur halten, bis es sein Rennen für die Liebe gewinnt und die Goldmedaille, gemeinsam mit jedem anderen Herzen, erhält.
HEAVENLETTER # 1966 – 10.4.2006 – You Are a Human Being
Du bist ein menschliches Wesen
Gott redete …
Wenn Dinge über dich hereinzubrechen scheinen, wenn kleine Probleme mit leblosem Gegenstände sich häufen, das Auto nicht startet, der Computer sich aufspielt, der Küchenwasserhahn tropft, dann, Geliebte/r, drehe ihnen die andere Wange deines Verstandes zu. Dein Sinn für Humor hatte sich versteckt, und jetzt wirst du ihn finden.
In der Welt sind Sachen nicht immer unter deinem Befehl. Je weniger Sachen, die du hast, je weniger wird dein Ringen mit ihnen sein. Es ist nicht am mechanischen Stück, mehr zu verstehen, sich besser zu benehmen, zu halten oder zu beginnen. Es ist unschuldig. Du bist es vielleicht auch, aber du bist der Mensch. Kein Bedürfnis, den Reifen deines Autos zu treten.
Wenn du eine Lieblingsschüssel fallen lässt, und sie bricht, beschuldigst du nicht die Schüssel. Du beschuldigst vielleicht deine nassen Hände oder die Konfiguration von Sternen oder deinen voll gestopften Schrank, aber du beschuldigst nicht die Schüssel. Dir tut es leid, dass sie gebrochen ist, aber du reagierst nicht deinen Ärger damit ab. Warum dann an leblosen Sachen, die nicht deinem Willen entsprechend handeln?
Physische Sachen sind nur physische Sachen. Sie sind in deiner Gewalt, Geliebte/r. Nicht du in ihrer. Bekomme eine kleine Entfernung zwischen dir und den Blockaden, die gegenwärtig dein Leben zu überholen scheinen. Erschwerungen sind nur Erschwerungen. Du kannst nicht in sie eingebunden werden. Eine Waschmaschine ist nur eine Waschmaschine. Ein Auto ist nur ein Auto. Ein Küchenwasserhahn ist nur ein Wasserhahn. Und doch lässt du dir von ihnen dein Herz verwunden und deinen Tag ruinieren.
Und, Geliebte/r, wenn du über andere Leuten gereizt bist, gibt es einen Teil von dir, der Leute als unbeholfene Gegenstände anschaut, die dir im Weg stehen, auch verantwortlich dafür, wie du dich fühlst. Wir kommen wieder und wieder zurück, dass deine Gefühle zu dir gehören. Dein Zorn ist dein Zorn. Die Pfütze, in die du trittst, ist nicht die Ursache deiner Stimmung. Die Kundendienstperson, die kein Wort von dem hört, was du sagst, ist nicht die Ursache für deine Stimmung. Ein Messer ist nicht verantwortlich für eine klaffende Wunde. Es ist die Hand, die das Messer hält, Wenn es zu deinen Messerstechereigedanken kommt, ist es meistens deine eigene Hand. Du musst dich nicht verwunden, Geliebte/r, mit den unverbesserlichen Eventualitäten des Lebens. Autos werden eine Panne haben. Computer und Kundendienstpersonal werden dir nicht immer dienen. Glas bricht, Staub fällt und unerwartete Hindernisse kommen vor. Du wohnst in der verhältnismäßigen Welt. Geliebte/r, warum solltest du überrascht sein? Warum bist du so unnachgiebig?
Du könntest dein Leben damit verbringen, jede kleine Sache zu bekämpfen. Du könntest immer mit deinen Führern zusammen arbeiten. Jede Minute könntest du einen Grund finden, gereizt zu sein. Eine Tür schließt nicht. Der Verkehr geht langsam. Ein Kleid fiel von seinem Kleiderbügel. Geliebte/r, fall ab von deinem Ärger. Heb das Kleid auf, und es ist ok.
Wenn du ausgezeichnete Gesundheit willst, geh durch Hindernisse durch und komm auf der anderen Seite heraus. Du hattest die Idee, dass du Ärger haben musst, dass er dir irgendwie dient. Ich sage nicht, dass du keinen Ärger haben musst. Ich schlage vor, dass er dir vielleicht nicht dient. Ärger hält die Psychiater und Gerichtshöfe beschäftigt, und Ausdruck des Ärgers füllt die Welt, und doch, egal was den Ärger anstiftet, Ärger muss nicht über das Territorium deines Lebens herrschen und so sehr einnehmen. Ärger muss nicht sein.
Verzeihung ist die Freigabe von Ärger. Wut ist nicht die Freigabe von Ärger. Und wenn du Ärger empfindest, musst du ihn nicht immer ausdrücken. Erkenne ihn an, und gehe weiter. Setze nicht fort, ihn mit dir zu schleppen. Du fühlst vielleicht, dass Ärger dich zieht, aber Ärger ist der Handwagen, den du ziehst. Egal wie gerechtfertigt, egal wie recht du hast, ist Ärger Ärger, und du musst ihn nicht haben.
HEAVENLETTER # 1967 – 11.4.2006 – Where Are You From?
Wo kommst du her?
Gott redete …
All die Sachen, um die du dich kümmerst, kümmerst du dich wirklich um sie? Du bist von derart vielen Sachen überschwemmt. Nimm einen Atemzug und überlege, worüber du dich tief und wirklich sorgst. Du bist zu göttlich, um überschwemmt zu werden.
Offen gesagt, wenn du in etwas verwickelt bist, was nicht von Liebe ist, bist du überschwemmt und Millionen Meilen weg von dir geblasen worden.
Wenn du dich rachsüchtig oder ungerecht behandelt fühlst, ohne Rücksicht darauf, wer was getan hat, bist du der Täter. Du greifst dich mit deinen Gefühlen und deinen Gedanken an. Du schlägst dich selbst. Die Art wie eine bestimmte Note gesungen wird, kann Kristallglas brechen, deine Gedanken machen es ebenfalls, und Gefühle behindern dich und deine Umgebungen. Wer würde fortsetzen, Granaten zu pflanzen, die in sein Herz gehen und sie wieder und wieder setzen, und oft an genau der gleichen Stelle, außer wenn er sie aus irgendeinem Grund oder aus keinen ihm bekannten Gründen aufrechterhalten wollte?
Wenn es einen Zyklus gibt, dann bist du es, der ihn zu beenden hat.
Und wenn du dein Leben darin investieren möchtest, dich zu bemühen, deinen Verstand davon zu entfernen, was wirklich wichtig ist für dich, wenn du zu diesem Laden und jenem Laden rennst, wenn du dich mit rasender Aktivität eindeckst, damit du irgendwelche Sachen für dich nicht erwägen musst, dann lebst du dem zufolge, was dir nicht wichtig ist.
Was ist dir, Geliebte, wichtig?
Bist du dir sicher, dass das, was du verfolgst, Glück ist? Bist du sicher, dass du nicht weg davon, oder in das Vermeiden davon, hineinläufst, so, als ob zu deinem Glück kapitulieren dich dein Leben kosten würde? Kapitulation wird dir Ablenkung fortnehmen. Ich möchte dich von Ablenkung ablenken. Ich schlage vor, dass du statt Glück zu verfolgen, ihm folgst. Dein Glück liegt in deinem Herzen. Folge deinem Herzen. Hänge dich daran. Was versucht dein Herz dir zu sagen? Leihe deinem Herzen dein Ohr.
Innerhalb der Kammern deines Herzens hallt deine Wahrheit wider. Ich setzte sie dorthin, und Wahrheit geht nie weg. Wahrheit schwankt nicht. Die Wahrheit in deinem Herzen schlägt immer stark.
Sei liebenswürdig zu deinem Herzen. Halte es für einen großen Seher, der zu dir aus einem gewaltigen und weit entfernten Land gekommen ist. Du wirst die Sprache dieses Sehers lernen müssen. Verbringe Zeit mit deinem Herzen, und du wirst lernen, zu verstehen und zu sprechen, was jenseits der menschlichen Sprache ist. Du wirst lernen, Liebe mit jedem Atemzug zu leben.
Du wirst viele deiner Gedanken in den Papierkorb werfen. Du wirst die nicht behalten, die dein Herz roh reiben. Dein Herz ist ungemein mächtig. Herzen sind mächtig. Sie haben keine eigenen Grenzen, Geliebte. Sie sind unbegrenzt. Sie können nicht von deinen Gedanken und durch ungünstige Gefühle, dem entsprechend zudem nicht vom Bewusstsein der Welt beschränkt werden. Dein Herz wird das Timbre der Welt durch seine ihm eigene Süße erhöhen.
Du fegst deinen Küchenboden. Fege jetzt dein Herz. Lasse es einen Metalldetektor sein, der die Goldbergmine in sich selbst bemerkt. Lasse es die verlorenen Schätze finden, dann sind sie nicht mehr abgegangen.
Dein Leben auf Erden ist ein Schatz. Halte es geehrt. Es gibt viele Nuggets von Liebe in deinem Herzen. Sie kommen aus der Tiefe, und doch sind sie ganz in der Nähe der Oberfläche. Reiche in dein Herz, und öffne es. Öffne es weit. Lasse das Leben dich nicht aufstoßen. Lasse die Liebe und die Energie deines Herzen blühen. Lasse die Liebe das Rampenlicht sein.
Lasse deine Farben bekannt werden durch die Fahne deines Herzens. Auf welches Land erhebst du Anspruch? Von welchem Land kommst du?
Vom Himmel natürlich.
HEAVENLETTER # 1968 – 12.4.2006 – Enter Heaven Now
Betrete den Himmel jetzt
Gott redete …
Stell dir Portale als Türen vor, die immer offen sind. Das ganze Leben ist ein Portal. Portale erwarten dich. Jeder Tag, den du durchschreitest, ist ein Portal. Du wanderst durch Portale.
Alles ist Portal. Wenn alles Portal ist, dann ist alles Einheit. Es gibt keinen Grund, Zeichen oder Anzeichen zu zählen. Ein Portal braucht seinen Namen nicht auf einer Bronzetafel eingraviert. Es braucht keine Türgriffe. Es hat Offenheit. Alles außer Portalen ist nicht notwendig.
Wenn alles Offenheit ist, dann gibt es auch keine Schränke, über die man stolpert.
Eine Blume hat viele Blütenblätter, und doch ist sie EINE Blume.
Es ist Einheit in dir und außerhalb dir, und doch ist da ein Widerspruch, den es aufzuzeigen gilt, weil es kein innerhalb und außerhalb von dir gibt. Es gibt nur dich. Und das ist eine andere Art, dir zu sagen, dass da nur Liebe ist. Nicht ein Partikel von etwas anderem existiert. Alles andere ist Illusion.
Du kaufst und verkaufst Illusion. Wir können Illusion Einbildung nennen. Und wir können Einbildung Ego nennen. Ego anders genannt bleibt Ego. Du musst mit deinem Ego nicht protzen du brauchst es aber auch nicht zu schlagen. Weiß einfach nur, dass in der Welt der Einheit Ego eine Illusion ist und Illusionen nicht existieren. Sie existieren in deinem Kopf, aber dann sind sie Gedanken, und Gedanken kommen und gehen, und Gedanken sind – wenn alles gesagt und getan ist – nur Gedanken.
Halte die Gedanken, die du magst. Sie sind auch Illusion, aber sie öffnen doch Portale, die fern ab der Illusion nicht geöffnet werden müssten. Wenn du etwas als geschlossen wahrnimmst, hast du ein geschlossenes Portal gesehen. Es gibt nichts im Universum, das dir verschlossen ist. Es mag jedoch dein Verstand ihm verschlossen sein. Es also Tatsache, dass du offene Türen einrennst. Lass deine Gedanken besser sein, dass du diese vorgestellten Türen weit offen „schleuderst“.
Offen heißt nicht unbedingt, dass da auch etwas geschlossen ist. Nicht jedes Wort muss sein Gegenteil haben, und du brauchst zu nichts gegenteilig zu sein, denn wenn du dich selbst als Portal siehst, dann brauchst du keine Türen. Es kann Räume ohne Türen geben, wie dein Herz zum Beispiel. Und wenn alles Herzen als Eines schlagen, dann braucht es auch keine Kammern.
Du lebst in einer raumlosen, portallosen Welt mit mensch-gemachten Zeichen, die du für das Evangelium hältst. Du siehst ein Zeichen, auf dem steht „Betreten Verboten“, und du glaubst es. Du siehst die Pfeile, die dir verschiedene Richtungen zeigen. Dabei gibt es nur eine Richtung, in die du gehen kannst. Da ist nicht mal das, weil du nirgendwo hingehen musst, weil du schon da bist.
Du hast alle möglichen logischen Gründe, dem, was Ich sage, Paroli zu bieten. In der Tat, du verlangst nach Beweisen. Du hättest gerne eine Begründung. Du möchtest gerne verteidigen, dass Leben nicht so ist wie Ich es sehe, sondern so wie du es siehst. Du möchtest gerne Du möchtest gerne vorbringen, dass Ich nicht weiß, durch was du gerade durch gehst und was du gerade fühlst.
Ich weiß, wie das Leben auf der Erde ist. Es ist so oder so, aber weil etwas so wie etwas ist, heißt das nicht, dass es wirklich das ist. Gabelzacken sind wie eine Hand, aber sie sind keine Hand.
Geliebte/r, wenn du in Betracht ziehst, dass Türen für dich verschlossen sind, dann lerne durch Türen zu gehen. Nichts darf dich davon abhalten, den Himmel jetzt zu betreten.
HEAVENLETTER # 1969 – 13.4.2006 – What Ruby, What Diamond?
Was für ein Rubin, was für ein Diamant?
Gott redete …
Wenn du einen Moment lang Neid verspürst, hast du das Gefühl, du entbehrest etwas. Du hast das Gefühl, jemand sei der bevorzugte Sohn, und du nicht. Euch, Geliebte, kann Ich niemals abgehen, ebenso wenig Meine Liebe. Glückendes Gelingen in der Welt bedeutet nicht, dass das eine Kind einem anderen bevorzugt wird. In ebendie Richtung gehen eure Gedanken, ist es nicht so? Ihr wart immer auf der Hut, sicherzustellen, dass ihr in der Welt euren gerechten Anteil bekommt, und dementsprechend erspäht ihr Mangel und weist auf ihn.
Gelingen in der Welt ist schön, freilich ist es nicht zur Sache gehörig. Es ist nicht das Ziel eures Lebens.
Anstelle von euch Neid einhandeln – verströmt in eurem Herzen Liebe. Liebt das Gelingen bei anderen Menschen, gleichsam als stellte das Meinen Segen an euch dar. Ihr vermögt Meinen Segen nicht zu entbehren. Ihr seid Ich Selber. Alle sind Mein Selbst, und Ich wetteifere nicht mit Mir Selber. Was Ich einem Anderen zuwende, das gebe Ich euch. Die Welt mag ja damit nicht einverstanden sein, freilich wird ebendies bei ihr, ein weiteres Mal, der Fall sein.
Es gibt überdies für dich nichts, um darum in Wettstreit zu treten. So wie beim Tennis, man schüttelt die Hand des Gegenübers, sei es gewonnen oder verloren. Derjenige, der seinen Meister gefunden hat, gratuliert demjenigen, der ein besseres Ergebnis erreicht hat. Das ist alles, was vor sich geht. Jemand hat bei einem Test eine bessere Note als du bekommen. Ist das wirklich so von Belang?
Wenn du in deinem Herzen ein Verdrillen von Neid verspürst, dann gratuliere demjenigen, der etwas hat, was du gerne möchtest. Die Neid-Verwindung besagt schier: „Ich möchte das.“ Selbst so dir in Wirklichkeit das Trachten nicht nach Erfolg ist, wirst du dich mit dir bereden, du möchtest den Erfolg, und, dass du dir ihn nicht entgehen lassen möchtest. Was du freilich in Wirklichkeit möchtest, ist die Liebe, die deinem Empfinden nach an der Seite von glückendem Gelingen entlanggeht. Liebe zählt, und jene Liebe, sie hast du bereits. Es kann anders gar nicht sein. Ja gewiss, du kannst den Telefonhörer bei Mir auflegen, allerdings bleibe Ich trotzdem in der Leitung.
Du hast dich nicht für dein Gewahren Unserer gegenseitigen Liebe zu entscheiden, dabei dem Erfolg in der Welt den zweiten Rang zuweisend. Du kannst beides haben. Was dich freilich trägt, das ist Meine Liebe. Nimm den Hörer zur Hand. Höre Meine Liebe. Nimm sie, und mache sie zu der deinen. Um was für einen Rubin wirst du alsdann neidisch sein mögen? Welcher Diamant wird dermaßen hell glänzen wie dein Gewahren Meiner Liebe? Du kannst an jedem Finger einen Diamanten tragen, die Welt kann dir zu Füßen liegen, jede Auszeichnung kann auf dich zu kommen, und gleichwohl trägst du, bar des Gewahrens Meiner Liebe, Leere an dir, denn es geht dir in der Tat etwas ab, keineswegs Meine Liebe, denn niemand ist ohne sie, sondern du bar des Gewahrens Meiner Liebe. Ohne dieses Gewahrsein ist der Beifall der Welt nicht hinlänglich. Er ist dir nicht einmal anfänglich auskömmlich.
Werde zu dem freigiebigsten Menschen auf der Welt. Sei der Welt König und Königin. Schlage Menschen zu Rittern. Sei ihnen gegenüber wohlwollend. Rufe dir selber ins Gedächtnis, dass du ein Abgesandter Gottes bist. Du trägst Meinen Zauberstab, und mit ihm segnest du Alle. Was dich obendrein sonst noch ereilt, das ist als glückendes Gelingen ausgewiesen, und es ist dein. Der Messing-Ring ist in deiner Reichweite.
Gib nicht dein rechtmäßiges Erbe preis, denn es ist nichts da, was ihm gleichkommt. Kehre der Liebe nicht ob Geldes oder ob sonstwas, was in der Welt für Gold durchgeht, den Rücken.
HEAVENLETTER # 1970 – 14.4.2006 – The Sun Gives Its Light
Die Sonne schenkt ihr Licht
Gott redete …
Liebe kann weder gekauft noch verkauft werden. Sie ist frei. Sie hat unentgeltlich zu sein, anderenfalls ist sie nicht Liebe. Sollten für sie Entgelte fließen, handelt es sich insgesamt um etwas anderes. Liebe ist nicht Rückerstattung. Liebe ist kein Deal, ebenso wenig ein vorteilhaftes Geschäft. Genauso gehört sie nicht dringlich erbeten.
Auf der Erde scheint Liebe zu sein, wovon es nicht vieles gibt. Und doch gibt es nicht ein einziges Herz, welchem es nicht um die gleiche Liebe zu tun ist wie dir, und gibt es nicht ein einziges Herz auf der Welt, das deinige mit eingeschlossen, welches nicht eine Unmenge Liebe in sich zum Schenken aufzuweisen hat. Demnach also ist die einzige Erklärung für das Zutagetreten von Unliebe in der Welt die, dass Liebe verleugnet worden ist. Es fällt einem schwer zu glauben, dass jemand die Liebe in seinem Herzen abweist, und alldieweil wird dies öfters bewerkstelligt, als Ich gerne angeben möchte oder als du zugestehst.
Es gibt in deinem Herzen Zähne, welche zugehen. Sie machen zu, wenn dich jemand nicht zu lieben scheint oder dich nicht genug mag. Sie schließen ja gar angelegentlich des Gedankens zu, das Herz eines Menschen könnte resolut gegen dich vorgehen. Die Zähne beißen sich schon vorzeitig als Vorsichtsmaßnahme ein. Das, was Wehtun weghält, das wehrt desgleichen Liebe ab. Es lässt mit Sicherheit deine eigene Liebe in die Klemme geraten. Das Stutzen deiner eigenen Liebe ist eine große Wunde. Es ist weit größer als irgendeine Verwundung, die dir jemand zufügen könnte. Fechte nicht die Liebe in deinem Herzen an. Lasse dein Herz einen Western-Stier sein, und die Welt die grüne Weide, die er durchstreift. Lasse kein Wort dein Herz entmutigen. Deinem Herzen ist es zugedacht, in Anbetracht einer jeden Sache couragiert zu sein. Nichts ist deinem Herzen angelegen, dass es jenes dämpfe. Liebe gehört nicht wie Tropfen aus einer trockenen Zitrone aus deinem Herzen herausgequetscht. Lasse deine Liebe einen brausenden Fluss oder einen Wasserfall sein.
Geliebte, feilscht nicht um Liebe. Liebe ist nicht in Geschäftemachen unterwegs. Eine Abmachung mag besiegelt werden, Liebe aber wird nicht mit einem Handschlag oder einer Unterschrift besiegelt. Oder, falls sie es wird, wird sie in der Folge aufgesplittert. Liebe ist frei, andernfalls ist sie nicht Liebe. Liebe ist keine Verpflichtung. Vielleicht werdet ihr gut daran tun, Liebe als einen schönen Sonnenaufgang oder -untergang zu sehen. Das Aufgehen der Sonne, ihr Scheinen und ihr Untergang haben mit euch nichts zu tun. Sie geht auf und geht unter, unabhängig davon was du tust oder sagst. Sie ist Sonne, deiner Gestimmtheit unbenommen. Sie ist Sonne im Krieg wie im Frieden. Sie weiß um keine Hindernisse für sich selber.
Vielleicht tragt ihr an der Stelle vor, es würden sich der Sonne Wolken in den Weg stellen. Wisst ihr aber nicht, dass die Sonne Wolken auseinandertreibt? Vielleicht meint ihr: „Wie steht es dann um die Nacht?“ Ihr wisst aber genauso wie Ich, dass die Sonne an irgendeiner Stelle scheint, da die Sonne nie aussetzt, ihr Licht abzugeben.
Euer Herz ist eine Sonne, und es hat das göttliche Recht immerfort zu glänzen, unabhängig davon, was in der Welt vorgeht. Die Sonne eures Herzens soll hell scheinen, nicht gedämpft sein. Schatten sind schleichend und dämmerig, nicht aber die Sonne eures Herzens. Jenes gehört dem Licht des Tages ausgesetzt. Kein Schirm über eurem Herzen. Keine Maske. Keine Vermummung. Schlicht das reine Herz am Scheinen, in seinem eigenen Licht schwelgend, im Zuwenden seines Lichtes am Schwelgen.
Euer Herz bedarf nichts sonst, denn sich zu verschenken. Und, Geliebte, somit gebt euer Herz. Gebt es ohne euch zu schonen, gebt fraglos. Eure Liebe soll keine Abgabe sein, um einbehalten zu werden. Eure Liebe gehört nicht abgezählt. Sie gehört schier uneingeschränkt weitergegeben, just so wie die Sonne ihr Licht für Alle spendet, ungeachtet jedweder Umstände.
HEAVENLETTER # 1971 – 15.4.2006 – When Hearts Close
Sowie Herzen zumachen
Gott redete …
Wenn jemand sein Herz dir gegenüber zu verschließen scheint, mache dir nichts daraus. Hin und wieder wendet jemand sein Herz weg, zieht sozusagen die Blenden hoch, und hält dich draußen. Zu dem Zeitpunkt sind sie außerstande, dem Licht deiner Sonne Unterkunft zu bieten. Eine Zeitlang kann deren Herz einfach nicht warm werden, ungefähr so wie wenn es dich gelegentlich im Bett fröstelt, einerlei wie viele Decken du über dich breitest. So läuft deren Herz von der Liebe weg ein.
Ihr wisst es, wie ihr euch manchmal nicht darauf konzentrieren könnt, Trigonometrie zu lernen, oder den Anleitungen zu folgen, wie ein Fahrrad zusammenmontiert gehört? In der Weise kann sich das Herz eines Menschen einfach nicht auf Liebe bündeln. Ihr Herz wird zu einer Schildkröte, die nach innen geht und sich von der äußeren Welt abschneidet. Oder deren Herz wird zu einer Schnecke, die sich in ihrem anfälligen Haus verbirgt. Deren Herz ist für eine Weile versiegelt, oder für eine längere Zeit. Weil deren Herz versiegelt ist, bedeutet nicht, dass du das deinige zu verschließen hast. Du hast schier das ihrige zu respektieren.
In jenen Zeiträumen hat die Liebe in deinem Herzen so groß zu sein, dass sie dem stattgeben kann, dass jemand anderer sein Herz schließt. Womöglich haben sie zu viel Zeit draußen in der Sonne zugebracht. Vielleicht haben sie ein Pflaster über ihrem Herzen angebracht. Vielleicht nehmen sie einen tiefen Atemzug. Vielleicht tun sie das Beste, was sie können.
Dies weist auf den Belang, dass ihr nichts persönlich nehmt. Selbst wenn es persönlich ist, nehmt ihr es nicht persönlich. Sofern ihr es tut, seid ihr angegriffen. Wenn ihr es nicht persönlich nehmt, seid ihr nicht angegriffen. Mitempfinden rührt daher, die scheinbare Herzlosigkeit des Anderen nicht persönlich zu nehmen. Sofern Christus die Wunden von Leprakranken als ein Ärgernis angesehen hätte, wie hätte er sie dann heilen können? Sofern dein Herz blutet, weil dasjenige eines anderen blutet, wie viel Mitempfinden kannst dann haben, derweil du deine eigenen Wunden pflegst?
Wenn sich jemand aus der Arena deines Herzens zurückzuziehen hat, dann segne ihn oder sie. Sie gesunden gerade. Bloß ist deren Heilung von anderer Art, als du es haben möchtest. Das ist alles, was geschieht.
Und wenn sich jemand von dir scheiden lassen möchte, haben ihre Gedanken nicht die gleichen zu sein wie die deinigen. Sie sind frei, sich zurückzuziehen, und ihr seid in gleicher Weise so frei, derweil unbeschadet zu bleiben, wie ihr frei seid, beleidigt zu sein. Geliebte, Geliebter, Wunden sind nicht etwas, was ihr euch einzufangen habt, wie das bei einer Erkältung der Fall sein kann.
Mitunter ist das, was ihr als Liebe, die euch gegeben wird, anseht, am Herumhüpfen wie eine springende Kröte.
Könnt ihr ein wenig froh sein, dass jemandes persönliche Liebe euch einen Besuch abgestattet hatte? Es kann euch leid tun, dass sie nicht geblieben ist, und doch, ihr habt deren Vorbeisein nicht zu betrauern. Was vorübergegangen ist, ist vorübergegangen, und ihr könnt aus dem keinen Gefangenen machen. Ihr seid desgleichen freigesetzt. Gewisse Parameter, die vereinbart worden waren, klappen nicht mehr, und so bedürft ihr nunmehr anderer Grenzziehungen, oder besser, ihr braucht überhaupt keine.
Liebe ohne Freisein ist überhaupt keine Liebe. Gefangengesetzte Liebe ist nicht Liebe. Niemand ist dir verpflichtet. Kein einziger. Keiner auf der Erde ist dir verpflichtet. Bloß Ich bin dir verpflichtet in dem Sinne, dass Ich nichts anderes tun kann, als zu lieben und bei dir zu sein. Ich bin Mir Selber verpflichtet. Weg von dir sein ist nicht einmal ein Gedanke, den Ich in der Lage bin, zu fassen. Das ist jenseits Meiner Vorstellungskraft. Sofern Ich liebe bin, bin Ich Liebe, und bin Ich nichts als Liebe. Wankelmütigkeit ist Mir nicht bekannt. Ich bin kein Gott der Stimmungen. Ich bin ein Gott der Liebe, und etwas anderes kann Ich nicht sein. Und wieso bloß im Himmel sollte Ich jemals etwas anderes in Erwägung ziehen mögen? Ich weiß, was Ich BIN. Die einzige Liebe, die ihr haben müsst, ist die Meine, und jene, Geliebte, jene habt ihr.
HEAVENLETTER # 1972 – 16.4.2006 – The Sparkles of the Stream
Das Funkeln des Flusses
Gott redete …
Was ist das Leben in der Welt denn anderes als viel Aufhebens um nichts? Das ganze Getue. Ein Strom strömt, und jemand oder ein Anderer möchte ihn gerne stoppen, er möchte ihn an einer Stelle eingegraben sehen, ihn als einen gefangengesetzten Moment in Raum und Zeit dabehalten. Deiche brechen aber, und Ströme möchten fließen, wie sie fließen. Sie werden nicht an einer Stelle einbehalten bleiben. Das Leben rinnt durch deine Finger. Es entkommt dir.
Meine Kinder versuchen oft, sich am Leben festzuhalten, sie wollen es in der Zeit und an der Stelle anheften, Fotos von ihm aufnehmen, so, als könntet ihr es unter Druck setzen. Geliebte, es gibt keinen Leim, der stark genug ist. Ihr könnt das Leben nicht festnageln. Ihr könnt euch an das Leben nicht klammern. Sowie ihr eure Hand ausstreckt, um es zu fassen zu bekommen, ist es weggeflogen. Ihr könnt dem Strom des Lebens, wie er dahinfließt, zusehen. Ihr könnt still dastehen, um ihm zuzusehen, das Leben freilich wird für euch nicht stillstehen. Und ihr, die ihr Stille seid, rennt überdies mit den Winden weg. Es wird einem ersichtlich, dass ihr mit dem Leben durchbrennt, und dass ihr ihm auf euren Wegen dahinterkommt.
In Anbetracht des Lebens könnt ihr bloß auf eurem Weg sein, und dennoch seid ihr Stille und niemals mehr.
Das Leben, dessentwegen, es zu genießen ihr hier seid, ist ein einziger langgezogener Gedanke. Oder vielleicht eine Flöte, die sich selber in zahlreichen Tönen zu Gehör bringt. Ihr blast euren Atem durch die Flöte, und eure Finger tänzeln. Die Flöte und euer Leben sind Instrumente, die ihr spielt. Eure Stimme ist eine Gitarre, die ihr anschlagt. Was sind eure Augen denn anderes als verschmelzende Noten? Und was ist diese Welt, die ihr betrachtet, denn anderes als ein Kunstwerk, dem ihr zuseht, wie es sich selber malt? Und zudem habt ihr eine Hand mit dabei.
Was gibt es im Leben, was, dem es angelegen ist, darüber in Enttäuschung zu geraten? Es ist Leben, was sich selber auslebt. Selbst wenn ihr die gesamte Leinwand seid, seid ihr überdies der vielfarbige Anstrich, überallhin geschwappt, durch eure Hand und durch eine Größere Hand aufgetragen, von der ihr womöglich aus dem Augenwinkel heraus flüchtige Eindrücke bekommen könnt, und angesichts der ihr gleichwohl erstaunt seid, sobald ihr Anblicke zu fassen bekommen habt. Ihr habt flüchtige Blicke auf die Wahrheit, und doch werdet ihr eher die ganze Fantasie, werdet ihr eher all sein sich ausleben lassenden Lauf-Nehmen der Wahrheit als das Evangelium hernehmen.
Die Welt ist ein Kreisel, der sich unaufhörlich dreht, und du bist ein wirbelnder Derwisch, Geliebte, Geliebter. Du spinnst eine Fabel. Du kletterst den Baum deiner selbst hoch und schaust vom Wipfel aus herum.
Was vor sich geht, das weißt du nicht. Das Leben läuft zu rasch für dich, wie auch, nicht zügig genug. Du bist ihm voraus und ihm hinterher. Du bist ebenfalls neben ihm. Du bist in einem Rätsel, und möchtest es gerne gelöst bekommen, und gleichwohl gibt es nichts zum Lösen. Ströme strömen. In gleicher Weise ist Deinem Herzen zu folgen. Und es ist es selber, dem es deinem Herzen angelegen ist, zu folgen.
Fange das Funkeln des Stromes ein, so, wie du Fische kaschst. Laufe in den Strom hinein. Er ist Bewusstheit. Du kannst ohnehin nicht von ihm abgeschieden sein. Du kannst dich nur selber an der Nase herumführen, und dies machst du ungeheuer gut. Zumeist führst du dich selber an, du seist minder, denn du bist. In dem Job bist du gut. Jetzt also, lasse dieses Dienstverhältnis los. Nimm einen Urlaub. Komme mit Mir. Ich möchte dich auf eine Tour nehmen, so eine hast du in den Broschüren noch nicht zu sehen bekommen. Es ist keine Reservierung nötig. Keine Flüge, die noch zu bekommen sind, kein Gepäck zu packen. Nichts zum Vergessen, dass man es mitzubringen habe, deswegen, weil ihr unter Meinem Pass reist. Genaugenommen wird kein so oder so aussehender Pass benötigt, denn Wir reisen in Ewigkeit. Wir sind bereits da. Es kommt kein Reisen vor. Wir sind Hier.
HEAVENLETTER # 1973 – 17.4.2006 – Within the Solar System
Innerhalb des Sonnensystems
Gott redete …
Hast du bemerkt, dass ich dein Denken aufrüttle? Ich sage dir, dass viele deiner Gedanken nicht nur überholt, sondern immer ins Abseits gehen. Ich sage etwas gegenteilig zu dem, was du denkst, und für den Bruchteil einer Sekunde denkst du: „Oh, Gott liegt falsch.“ In einem anderen Augenblick sinkt was Ich sage in dich hinein. Es sinkt in dich und im selben Moment erhebt es dich. Je mehr du in Mein Denken hineinsinkst, desto höher steigst du auf.
Ja, Ich schüttle dein Denken. Ich rüttle daran. Ich drehe es von oben nach unten.
Das Denken der Welt, das du derart arglos angenommen hast, muss außerhalb des Zentrums sein, anderenfalls würde das Leiden, das die Welt unterhält, nicht die Oberhand über all das Schöne und Wahre gewonnen haben. Und jetzt schlüpfen viele der Ideen, die du nahe an deiner Brust hältst, weg, über das Kliff deines Denkens hinweggespült.
Gib zu. Das Meiste deines Denkens lag daneben. Das soll dich nicht angreifen. Es soll deine Augen und deinen Verstand und dein Herz öffnen, um eine weitere Auffassung zu ermöglichen. Wir wollen den Durchlauf deiner Gedanken erweitern, so dass sie Unendlichkeit umfassen und demzufolge die Welt mit hellen Licht und heller Liebe ermutigen, welche an euch ist, sie zu geben, Geliebte. An euch, sie zu geben.
Die Welt, wie du sie gegenwärtig siehst, ist einfach nicht umfänglich genug. Die Welt ist wie manche der Herzen, die sie bewohnen, verkrampft, ja gar beschmutzt. Du wirst dein Herz und die Welt zusammen retten mit neuem Denken und frischer Offenherzigkeit.
Komm, lasse uns die Welt aus der Belastung herausholen und sie erheben wie einen Toast auf Mich:
“Auf Gott”, und du stößt dein Kristallglas von Gedanken an und sagst: “Hier, her, Gott, es ist für Dich, dass wir unsere Gläser erheben, und für die betrübte Welt. Du wünschst, dass wir die Schöpfung sehen, wie Du sie gemacht hast. Du machtest sie gemäß Deiner Sicht, und Du wünschst nicht länger, dass wir sie gemäß der unserenr sehen.“
Gott, wir bieten Dir diesen Toast zu Ehren des großartigen Lebens auf der Erde. Wir wissen, dass die Formel für eine großartige Vision große Liebe ist, und dass Du uns beides gegeben hast – die Sicht und die Liebe. Und dafür danken wir Dir. Wir danken Dir mit unseren Herzen und wir danken Dir mit der Art, wie wir unser Leben auf dieser einen Erde leben.”
Geliebte, Ich ergieße Mein Herz in die Gewässer, und Ich vertraue darauf, dass du es aufnimmst und es nahe an das deine hältst, und dass so unsere Herzen ruhig sich in Einssein umarmen. Geliebte, was kann die Welt nicht sein, derweil unsere Herzen verbunden sind? Was können Unsere Herzen nicht bewältigen, wenn du weißt, dass es keinen Mahlstein gilt anzustoßen, dass es nicht gilt, eine Erde zu schütteln, dass es gilt, nur deine eigenen verkehrt wahrgenommenen Auffassungen in Bewegung zu bringen?
Also, ja, lasse Uns ein herzliches Auf Wiedersehen sagen zu all den Auffassungen aus der Vergangenheit, zu all dem vergangenen Drama und der aufgezeichneten Geschichte. Lasse Uns trinken – nicht auf das Verbannen von Krieg und all dem Leiden, das er verursacht, und nicht auf seine Ursachen, sondern darauf, dass solche Zusammenstösse keine Anziehungskraft mehr innehalten. Sowie die Herzen rein und mit Liebe grundiert sind, welche Gegebenheit könnte fortan einen Krieg als wahrscheinlich zu sich her ziehen? Ja, gar der Gedanke an Krieg wird nicht länger existieren. In diesem Sinne dann wird Krieg verbannt sein.
Es gibt da einen Planeten Erde, der sich im Sonnensystem dreht. Sonnensystem ist das System der Sonne. Was ist die Sonne denn anderes außer helles scheinendes Licht, und was bist du im Verlaufe des Erhebens deiner Gedanken anderes außer reine scheinende Liebe, die die Welt sich in deinem Licht aalen lässt, die die Welt in Verzücken sich überschlagen, die die Welt das Bild sein lässt, das Ich gezeichnet habe und das du mit diesem deinem erwachenden Herzen dich anschickst zu erblicken.
Unsere Herzen umarmen sich, so dass die ganze Welt so sehen kann, wie Wir sehen. Der Zugang zum Himmel ist für Jeden durch dein Herz, und mithin halte dein Herz stets mehr offen und nicht für einen einzigen Menschen verschlossen.
Heavenletter # 1974 – 18. April 2006 – The End of the Rainbow
Das Ende des Regenbogens
Gott redete …
Lasse dein Leben eine Arie sein, die ihrer ganzen Güte halber vorgetragen wird. Es mag dir so vorkommen, als sängest du solo, in Wahrheit allerdings hast du Beistand von einem großen Orchester und Dirigenten, und es gibt treffliche Betrachter von dir, die man als eine Hörerschaft bezeichnen könnte.
Und zu jedem Zeitpunkt hast du eine Audienz bei Mir. Wir treffen zusammen, unabhängig davon, was für ein Lied du gerade singst. Wir treffen nicht aufeinander. Wir sind versammelt. Wir haben einander begleitet, waren niemals geschieden, stets zusammen. Du bist Mein Instrument der Liebe. Mein Herz ist die Harfe, die du spielst. Du singst deine Weise, und du spielst sie auf Meinem Herzen. Du hast kein Herz, getrennt von dem Meinigen. Dein Gesang ist ein Widerhall des Meinigen. Du bist die Kräuselungen Meines Herzens. Du durchstreifst Bewegungen. Du hast großartige Vorstellungen, und dennoch bist du nie von Meinem Herzen geschieden. Mein Herz umfängt das deine. Mein Herz ist größer und umfänglicher als das gesamte All, und doch, auch so fügt sich Mein Herz in das deine. Blicke her, Mein Herz. Schaue nach innen und finde es.
Das Himmelskönigreich ist euer Habitat. Ihr seht einfach nicht, wo ihr seid. Ihr habt euch in einem Wirbelwind namens Leben auf der Erde verfangen. Und die ganze Zeit über seid ihr nirgendwo als in Meinem Herzen, und bin Ich in dem euren niedergelassen. Ich liege in eurem Herzen in einer Hängematte. Eure kleinen Kavaliersdelikte stören Mich nicht. Ich bin wach, und Ich sehe Mir mit dir die Szenen an. Die durchgespielten Szenen sind nicht in Meiner Kehle in Verwahrung gegeben, wie es die deinen tun. Du tanzt herum, während Ich stille in deinem Herzen weile. Ich bin weise, und den Wegen der Welt auf den Schlichen. Ich sehe den kleinen Spielplatz, den ihr für euch hergestellt habt. Ich sehe die Zäune. Aber Ich, Der in eurem Herzen sitzt, sehe zudem in euer Herz. Ich, Der in eure Augen schaut, sehe Unbeschränktheit, die in euch liegt.
Stellt euch vor, wie alle Grenzen, die ihr gegenwärtig im Blick habt, dahinschwinden. Stellt euch die Mauern, wie sie wegschmelzen, vor, und ihr bemerkt, wie ihr am Horizont vor euch ausgebreitet seid und wie der Himmel bloß eine Handbreit weit weg ist. Jetzt findet ihr, ihr seid mitten drin im Himmel. Ihr seid vom Himmel umgeben. Ihr wart nie von ihm weit entfernt. Ihr seid mit dem Himmel verschmolzen, und scheint in voller Blüte aus ihm aufzutauchen, und dennoch, wie kommt ihr aus dem zum Vorschein, was bei euch dableibt? Ihr seid mittendrin in der Ewigkeit, bloß ein Dunstschleier eures eigenartigen Denkens hat euer Gewahren fortgehalten. Ihr seid im Land der Fülle. Und es ist alles inwendig in euch. Es bist du selber, was den Himmel umfängt. Die Wahrheit von dir ist größer als der ganze Himmel. Du bist das Bewusstsein des Himmels. Kein Abscheiden von ihm ist gegeben. Das Ganze des Himmels ist in dir enthalten. Die eingebildete Welt entschwindet. Und du erscheinst dir selber. Ich erscheine dir, und du bekommst mit, dass du in einen Spiegel deiner selbst blickst. Du wurdest in Meinem Bilde gemacht, und nun siehst du dich selber. Und das bin Ich. Ich bin gefunden. Ich bin Gott in deinem Herzen am Sitzen, im Wartestand, dass du Mich findest, und jetzt hast du Mich gefunden, und jetzt ist der Kreis vollendet, und jetzt gehen Wir daran. Wir schicken Uns bei dem an, bei dem Wir nie aufgehört haben.
Es gibt keinen Pfad zum Himmel, und es gibt keinen Pfad von ihm weg. Es gibt keinen Eingang, ebenso wenig einen Ausgang. Euer Sinnieren ist das gegebene, das ist alles. Es gibt dich, dabei, das Unerforschbare zu erkunden. Es gibt dich, auf der Suche nach Gold, derweil du das Gold bist. Deine Suche geht zu Ende. Sie endet auf die einzige Weise, wie sie zu enden vermag, und das ist mit dem Auffinden. Du findest soeben das Ende des Regenbogens, und jenes bist du.
Heavenletter # 1975 – 19. April 2006 – Universal Heart
Universales Herz
Gott redete …
Halte Herzschmerz nicht so nahe an dich ran. Du weißt, dass Schmerz nicht die Natur deines Herzen ist, und deshalb weißt du, dass Schmerz nicht dauert. Er ist eine zeitliche Vertuschung. Er ist ein Schal, der um dein Herz gezogen ist, um dich zu täuschen hinein in ein Denken, dass es schmerzt und nicht mehr liebt. Dein Herz kann nicht verwundet werden, Geliebte/r, außer durch deine eigene Hand. Und warte nicht auf einen Cupido, der dein Herz zu seiner wahren Natur wieder erweckt. Weck dein eigenes Herz selber auf. Zieh das Messer aus ihm heraus. Hör auf die gekerbten Ecken zu wackeln. Zieh s einfach raus. Die Wunde muss keine Narbe hinterlassen. Gib dir jeden Tag ein neues makelloses Herz.
Wenn Kohlenstaub dein Herz bedeckt, blas ihn mit einem Atemzug weg. Wenn ein Wüstensturm dein Herz mit Sand bedeckt hat, wisch ihn weg. Wenn Tränen dein Herz überschwemmen, lass die Tränen heraus. Das einzige, was dein Herz wirklich überschwemmen kann, ist Liebe. Die Kraft des Lebens ist die Liebe in deinem Herzen.
Dein Herz funktioniert wunderschön. Ich setzte den Fluss in Bewegung. Nimm deinen Fuß von der Bremse. Nichts soll dein Herz vom Kurs der Liebe, den ich gesetzt habe, abhalten. Sicherlich nicht die kleinen Dinge, die du stören lässt. Lass das Leben glucksen wie es es tut. Vorgänge, die vorbeigehen, sind nicht das Metronom deines Herzen. Und wenn Vorgänge an dein Herz geklopft haben und es anscheinend veranlasst hat zu stolpern, dann setze die Skala zurück. Stell dir vor, dein Herz hat einen Zeitschalter und setze ihn zurück. Nie sollte dein Herz ein Wecker sein, der explodieren sollte. Dein Herz sollte eine andauernde Windmühle an Liebe sein. Wenn dein Herz zögert, das zu sein, was es ist, dann tunke es wieder in das Wasser der Liebe. Dein Herz ist für die Liebe gemacht. Sicherlich glaubst du nicht, dass dein Herz für irgendetwas anderes gedacht ist.
Dein Herz ist gemacht für ein volles Maß an Liebe. Nicht bisschen eine Tasse voll Liebe, sondern ein Herz voll bis zum Rand, einem unendlichen Rand, ein randloses Herz voll Liebe. Es ist nicht so, dass Liebe deine Herz flieht—sie zirkuliert sich selbst immerzu. Denn damit dein Herz liebt, ist alles, was du tun musst, es allein zu lassen um zu lieben.
Wenn du dein eigenes Herz nicht lieben kannst, dann akzeptiere, dass Mein Herz ist, und dass Ich es in deine Brust in Sicherheit gepflanzt habe. Du brauchst keinen hohen Preis für die Miete meines Herzens zahlen. Halte es einfach auf dm Kaminsims, nicht als Dekoration sondern als wert geschätzte Uhr. In der Tat ist dein Herz der Zeiger des Lebens und der Zeiger der Liebe. Es gibt kein Leben ohne Liebe. Liebe ist die wahre Basis von Leben. Alles andere nicht.
Aller Mut kommt von deinem Herzen, Geliebte/r. Dein Herz ist tapfer. Es ist Mein herz, das du hast. Baue das Dickicht ab, das dein Herz vor deinem eigenen Blick versteckt.
Zieh in Betracht, dass dein Herz das schöne Haus eines Vogels ist und du
der schöne Vogel, der hinein fliegt. Es gibt keine Tür zu deinem Herzen. Ein schöner Vogel fliegt ein und aus, und trägt immer Liebe mit sich.
Dein Herz ist ein universales Herz. Es ist keine geschützte Art. Es ist nicht sicher gehalten. Es gibt nichts, wovor es in Sicherheit sein muss. Oh, außer deinem Verstand, vielleicht, der Geschichten von Leid erzählt. Aber dein Herz steht über Leid, Geliebte/r. Dein Herz soll frei von Leid sein. Leid im Herzen hält die Welle seiner Liebe auf.
Heavenletter # 1976 – 20. April 2006 – The Forefront of Life
Die Vorderflanke des Lebens
Gott redete …
Im Leben bist du ausschließlich fähig, ein Pionier zu sein. Eine Spur für dich ist nicht gebahnt worden. Jeder auf der Erde muss seine eigene Spur bahnen. Unbesehen der Vor- oder Nachteile in deinem Leben, du hast deine eigenen Schritte einzuschlagen und deinen eigenen Weg zu finden. Du findest dich, selbstverständlich, selber, und niemand kann dies für dich zuwege bringen. Die Leute haben dies das ganze Leben lang versucht zu bewerkstelligen, indem sie dir ansagten, wer du seist und was du tun müssest. Einerlei als wie gesellig deren Herzen ausgewiesen sind – sie erkennen noch nicht, wer du bist oder wofür du hier bist.
Höre jenen zu, die dich lieben, lausche indessen stärker betonterweise dem, was dein eigenes Herz sagt. Dein Herz gibt dir nicht ein einziges negatives Ding zu erkennen. Nicht dein Herz, denn es kennt die Wahrheit. Es sieht dich in einem anderen Licht als dem, in dem dich irgendwer auf der Erde sieht.
Und so gehst du hinaus in die vorderste Reihe des Lebens, und arbeitest dir deinen Weg durch die Wälder und Schluchten, bis du eine weit voraus erschaute Ebene erreichst. Du stehst in diesem Felde groß und hell da. Sowie du dich herumdrehst, kannst du aus allen Richtungen her sehen, und ist, was du siehst, du selber, dich selber am Besehen. Vielleicht zum ersten Mal, Geliebte.
Ihr habt euren eigenen Weg zu markieren, selbst so ihre keine Karte bei euch habt, selbst so ihr keinen Sinn für die Richtung an euch habt, selbst so ihr überhaupt kein Verständnis innehabt, auch so seid nach wie vor ihr es, die ihren einen Weg zu bahnen haben. Es gibt niemandes Fußstapfen, in denen ihr gehen könnt. Das Terrain ist übersichtlich. Keine Spur, der zu folgen wäre, ist da. Das Gefilde vor euch ist weit offen.
Eventuell kennst du den Namen dessen nicht, wohin du unterwegs bist. Vielleicht kennst du den Weg nicht, und nicht, wie du dorthin gelangen kannst. Du weißt nicht, wohin du gehen sollst, genauso wenig, wohin dich dein nächster Schritt führen wird. Dies ist die Schönheit des menschlichen Lebens. Du weißt nicht, was wohin führt. Oder du hast unter Umständen ein vages Empfinden, etwas sich Rührendes, aber du kannst es nicht formulieren. Du kannst es nicht entwerfend auseinanderlegen. Du kannst schier sehnlich erstreben, was dir noch nicht unterscheidbar ist. Und so bist du auf der Fährte dieses Strebens, gar dann wenn du sie nicht erschnuppern kannst.
Du bist dein eigener Kundschafter, ausgesandt, den Pfad auszuspüren. Womöglich findest du den Pfad niemals, aber du kannst den Bestimmungsort erreichen, auf den du dein Herz ausgerichtet hast. Du wirst ihn erreichen. Du wirst das tun, da dies Mein Bestreben ist, und Mein Wille ist. Es ist Mein Wille, dass du das Höchste erreichst, und, was Ich will, das geschieht. In der Sache hast du keine Wahl. Deine Wahl ist, dich bereitwillig hierherzubegeben, oder zu schlurfen oder zwischen den zweien hin und her zu springen.
Du kannst dich den Weg zu Mir durchwursteln, das geht in Ordnung. Genau genommen ist durchwursteln die häufigste Manier, wie du derzeit vorankommst. Schlurfen indes ist eine weitere. Hebe deine Füße hoch. Schreite hoch aus.
Aber, Geliebte, selbst wenn ihr daherschlurft, könnt ihr euch im Klaren sein, dass ihr gezogen werdet. Sofern ihr gezogen werdet, könnt ihr wissen, dass ihr irgendwohin gezogen werdet. Ihr könnt euch im Klaren sein, dass es eine Kraft gibt, die so stark und so liebevoll ist, dass sie euch zieht. Es ist eine unaufhaltbare Kraft.
Ich bin jene Kraft. Und Ich ziehe euch zum Himmel. Gibt es in eurem Sinn sonst irgendeinen Platz zum Hingehen? Egal, wohin ihr zuerst reist, euer Flugplan wird euch zu Mir hin leiten. Eventuell ziehe Ich euch eine Haaresbreite weit, aber ziehen, das tue Ich euch. Wie der Mond die Gezeiten, so ziehe Ich euch, Geliebte, und ihr langt bei Mir an der Küste des Himmels an.
Heavenletter # 1977 – 21. April 2006 – Beautiful Soul
Schöne Seele
Gott redete …
Dem Altern ist beigemessen, dir ins Gedächtnis zurückzurufen, dass du nicht dein Leib bist. Wonach auch immer die Beschaffenheit des Körperlichen je ist, du bist im Innern eine schöne Seele. Was dem Körper zustößt, ist so etwas wie das nach und nach uZende-Schlängeln eines Gedichts. Das Gedicht scheint zu Ende zu gehen, aber die Thematik und der Sinn des Gedichts klingen nach. Ein Gedicht auf einem Blatt Papier kann Kaffeeflecken erhalten, schlaff und zerrissen werden, das Gedicht selber aber – was kann auf jenes einwirken? Ein Gedicht ist jenseits von Worten, und nicht anders seid ihr jenseits eures Körpers. Ihr wart niemals in ihm, versteht ihr das?
Wir können sagen, euer Leib ist um euch herum geschlagen, dennoch seid ihr niemals innerhalb seiner Umzäunungen geblieben. Wohin sind euer Herz und euer Geist nicht auf Reisen gewesen? Und wohin gilt es ihnen, nicht zu reisen? Was für ein unentdecktes Land harrt euer, aufzuscheinen?
Eure mächtige Seele ist das mächtigste Ding auf Erden. Sie wurde niemals durch die Erde geeignet, in jenem Sinne können Wir somit sagen, sie gehört nicht hierher. Sie ist dort eine Zeitlang zu Besuch und verfängt sich in all den Grenzen und bürokratischen Regeln, wo dieser und jener Pass erforderlich ist, und also seid ihr in der Schlange angestanden und habt gewartet, so, als hieltet ihr euch zwischen zwei Welten auf.
Eure Seele kann niemals davongehen. Sie füllt das ganze All. Ich halte sie in Meiner Hand. Ich hänge sie im Himmel in die Luft. Deine Seele ist hier geborgen. Sie wird niemals herunterfallen. Was du auch auf der Erde tust, deine Seele ist bei Mir sicher.
Ein Körper ist ein Detail, trotzdem eines, welches belangvoll und dir ungemein belangvoll ist. Er ist wie ein Auto, Geliebte. Mit ihm kommt ihr weit herum, er tourt euch umher. Ihr poliert ihn, und er fährt geschmeidig dahin. Ihr fahrt einige Beulen hinein, und es kommt zu ein oder zwei tieferen Dellen. Aber der Wagen ist bloß ein Beförderungsmittel. Hin und wieder mögt ihr dieses Auto, und manchmal habt ihr an ihm etwas auszusetzen, aber er ist nach allem Hin und Her bloß ein Auto. Ihr habt ihn nicht zu haben. Ihr vermeint, ihr müsstet ihn haben, aber ihr seid weitaus mehr, denn irgendein Auto, von einem Menschen entworfen, und denn ein Körper, von Gott entworfen.
Nichts kann eurem Wangenrot zustoßen, Geliebte. Euer Körper mag ja welk werden, eure Aura allerdings niemals. Die Aura, die euch umfängt, hebt euch in die Höhe, und die eingebildete angehäufte Schlacke fällt ab, und ihr seid ein Mal mehr reine Seele, im Himmel eingesessen.
Worum geht es bei all dem Trara über den Körper insgesamt? Wieso, es ist, als sei er die Hauptstütze eures Lebens, unterdessen er alldieweil schier ein zeitweiliges Transportmittel ist. Warum solltest du den Verlust eines Autos betrauern mögen, während du hoch oben in der Höhe ohne eine Verkehrskontrolle fliegen kannst? Wohin deine Seele aufsteigt, dort gibt es keine Verkehrsstaus.
Auf der Erde habt ihr einen Körper gepachtet. Ihm war es nie zugedacht, zu verbleiben. Die Spielzeit eures Körpers ist ein Aufblinken auf der Leinwand des Lebens. Es ist ihm nicht angelegen, ein Anhang zu sein, so, als könntest du ohne ihn nicht auskommen. Dein Körper war die ganze Zeit nebensächlich. Er ist zur selben Zeit eine Annehmlichkeit wie eine Unannehmlichkeit gewesen. Ja, auf jeden Fall, er ist wundervoll, solange er Bestand hat.
Mache dir nichts aus dem Abscheiden deines Leibes. Es bist du, der an ihm vorüberzieht. Du lässt ihn einfach da. Du fliegst aus ihm heraus hoch, und erkundest, wo du immerzu gewesen bist und es doch vergessen hast. Jetzt bist du gemahnt, und jetzt wachst du auf. Denke nicht mehr länger, du ziehest von der Erde davon. Du betrittst den Himmel, und was für eine Begrüßung wartet da auf dich. Du wirst dich selber mit offenen Armen begrüßen, und so werden es alle im Himmel tun.
Während du auf der Erde bist, besteht kein Bedarf, dies dermaßen ernst zu nehmen. Finde einfach Vergnügen daran. Dafür ist es da.
Heavenletter # 1978 – 22. April 2006 – Everything Has Been Planted
Alles ist angepflanzt worden
Gott redete …
Wenn du das Empfinden hast, etwas Wundervolles sei dabei zu geschehen, so wisse, dass du Mir lauschst. Sofern es ein Gedanke oder Wunsch ist, den du hast, hörst du Mir zu. So die Welt sich dreht, ereignet sich etwas Wundervolles. Etwas Wundervolles trägt sich deinem Herzen zu, sobald die Vorstellung von Gutheit, welche dich anwandelt, dich befällt. Jene Idee für sich genommen ist Güte, im Begriff, hereinzubrechen. Ich möchte dir gerne diese Anschauung übermitteln.
Ein Film läuft gerade in deiner Stadt, und du hast von ihm gehört. Du überblicktest ein Plakat, vielleicht ohne ihm wirklich Aufmerksamkeit zu schenken, aber in deinem Gewahren existiert der Gedanke, dass es einen Film gibt, den du dir gerne anschauen möchtest.
Du bist auf dem Wege zu deinem Lieblingsgeschäft oder zu einem Verkauf ab Hof, und dein Schritt beschleunigt sich bei dem Gedanken an etwas, was du gerne da sein haben möchtest. Womöglich weißt du nicht, worum es dir im besonderen zu tun ist, doch sobald du es siehst, weißt du, dass es dies ist, worauf du aus warst.
Und dementsprechend, beschleunige im Leben deinen Schritt. Es gibt etwas, zu dem du auf dem Weg bist, was du dir gerne über den Weg laufen haben möchtest. Es ist ein Glücksfall, der auf dich wartet, und du freust dich im Voraus darauf. Es ist nicht so, dass du es haben musst, oder dass es dir zugewendet werden müsse. Es ist so, dass es bereits deinen Namen draufgeschrieben hat. Du weißt einfach noch nicht, um was für eine Ecke herum es vorhanden ist.
Oder es ist wie eine Schnitzeljagd. Jede Kostbarkeit ist für dich ausgelegt worden, um darauf zu stoßen. Die Schätze sind da. Sie waren da, bevor du die Szene betratst. Im Handumdrehen findest du einen oder mehrere. Geliebte, sie waren da, lange bevor ihr sie ausmachtet.
Oder zieht in Betracht, ihr erbt einen Bauernhof. Alles wurde angepflanzt. Ihr wisst nicht, was gepflanzt wurde. Ihr habt Vermutungen anzustellen. Was angepflanzt wurde, ist noch nicht aufgegangen, und würdet ihr da nicht überrascht sein! In Kürze werdet ihr Sprossen erblicken. Ihr werdet euch herumdrehen und sehen, dass es wahr ist, dass aus Eicheln riesige Bäume hervorwachsen.
Oder lasst euch eine Geschichte aus einem Science-Fiction-Buch durch den Sinn gehen, wo ein Farmer, anstatt zu pflügen und zu pflanzen, einen Gedanken an ein bestimmtes Gemüse oder an eine bestimmte Frucht fassen kann, und sie ist angepflanzt. Er stellt es sich bildlich vor, dass er den Samen in die Erde fallen ließ, malt sich dessen Wachstum und Aufblühen aus, und sieht bildlich, wie er die Früchte einbringt. Das Ernten der Früchte ist in dieser Science Fiction in physischer Art. Alles, was davor statthatte, war mental und emotional. Stellt euch die Aufgeregtheit vor bei dem Gedanken an all das, was ihr gerne heranwachsen sehen möchtet, im Wissen, dass es getan und gewirkt ist, und anschließend ganz einfach hindurchgehen und die Früchte herunterpflücken!
Oder, stellt euch vor, ihr sitzt in einem hübschen Restaurant und schaut die Speisekarte durch. Es gibt Appetizer, Salate, Beilagen, Hauptgerichte, Desserts. Diese Speisekarte ist reichhaltig. Es gibt kein jemals zubereitetes Gericht, was sich nicht auf ihr befindet, und zudem einige Mahlzeiten, von denen ihr noch nie etwas gehört habt! Ihr könnt eine ganze Lebzeit darauf verwenden, diese Speisekarte durchzugehen. Für den Anfang, da nehmt einige wenige Gerichte her. Ihr könnt immer weiteres bestellen. Bestellt, und wartet danach, wohlwissend, dass euer Essen serviert werden wird.
Oder, vielleicht eine Cafeteria, in die ihr geht, oder ein Büffet, wo ihr euch selber auftut. Ihr seid berechtigt, euch selber aufzuwarten. Ihr habt ein Tablett, und sucht euch die Gerichte aus, die ihr mögt. Wenn ihr es wolltet, könntet ihr alle haben. Eure Augen weiden sich an all den schönen Gerichten. Ihr braucht sie nicht einmal zu euch zu nehmen, um die Freude mitzubekommen. Während ihr an den Gerichten vorbei geht, die ihr für Andere lasst, ist es so, als hättet ihr sie bereits eingenommen. Es ist von euch weise, in eurem Magen für das Essen, was als nächstes auftaucht, etwas Raum zu lassen.
Geliebte, in der Weise ist das Leben. Nehmt es vorweg.
Heavenletter # 1979 – 23. April 2006 – Imagination
Einbildungskraft
Gott redete …
Ihr habt eine Einbildungskraft. Ihr habt euch allerhand furchterregende Dinge eingebildet. Lasst eure Einbildung nunmehr neue Gedankengänge einschlagen. Was auch die Lage vor euch ist, dem macht ihr mit eurer Vorstellungsgabe ein Ende. Macht es zu Vergnügen anstatt zu Beschwerlichem.
Wenn eure Gefühle schmerzen, so geht dieses Mal auf neue Weise darauf ein. Erhellt die Szene. Dreht ein neues Licht an. Lacht ein wenig über euch. Dies ist ein Augenblick des Lebens, den ihr auslebt. Leben! Lasst eure Einbildungskraft für euch arbeiten. Lasst sie euch aus den straffen Stellen herausschaffen.
Findet Freude anstelle von Furcht.
Dies macht euch nicht zu einem Komödianten. Es macht euch schöpferisch. Es nimmt euch aus Spurrillen fort, in denen ihr unterwegs wart.
Sofern ihr mit einem großen Einbildungsvermögen versehen seid, und Ich sage euch, dies ist so, dann kehrt eine Situation in eine Lust.
Euer Kind lief zu eurem Arbeitstisch und verschüttete grüne Tinte? Anstatt zu reagieren, wie ihr es üblicherweise tun könntet, schreibt eurem Kind einen Zettel mit der grünen Tinte, und zeigt ihm an, wie Unannehmlichkeiten in so allerhand Farben daherkommen, und wie diese eine in grün daherkam.
Ihr habt es mit Herzen zu tun, Geliebte, und zum meisten mit eurem eigenen, und ihr möchtet neue Wege finden. Wenn sich euer Herz schwer anfühlt, leert es aus. Sofern es in eurem Herzen Geröll, Steine und Kohlen gibt, werft sie raus. Ersetzt sie mit Juwelen an Einbildung.
Ihr habt aus dem Stumpfsinnigen herauszugelangen. Ihr habt aus Vergrämtheit und Schmollen herauszukommen. Macht in eurem Inneren widrige Situationen zunichte. Und danach wird euer Gesichtsausdruck aufgeheitert sein können. Eure Miene kann heiter sein, weil ihr die Anordnung einer wahrgenommenen Schwierigkeit umgestaltetet. Dies wird sich zutragen, sowie ihr eure Einbildungskraft frei laufen lasst. Vielleicht wart ihr gewöhnlich trübselig. Nun werdet ihr kreativ. Ihr werdet mit dem Leben kreativ sein.
Sofern du ein Lehrer bist, wirst du neue Wege finden, alte Lehrstoffe zu präsentieren. Du wirst als erstes dich selber unterrichten und alles, was du tust, zu einem Vergnügen machen. Genuss wird eine Vorrangigkeit einnehmen. Schwere wird nicht mehr weiter sein. Schwere ist nicht der Pfad zum Himmel. Leichtigkeit ist der Weg.
Sofern du Koch bist, mache Salatzubereiten zu einemVergnügen. Denke an die Farben, die du durcheinander schwenkst. Denke an die fluffige Konsistenz. Betrachte die Kopfsalatblätter als auserlesenes Geschenk von Gott, über das du Olivenöl gießt.
Was für eine Lage ist da, welche du nicht mit deiner Einbildungskraft retten kannst?
Sei ein Zauberkünstler des Lebens und überrasche dich selber. Sei immer neu. Stelle dich selber als König oder Königin des Alls vor.
Die Welt dreht sich, und dementsprechend hast du dich zu wenden. Es gibt unentdeckte Seiten von dir. Leichtigkeit des Seins ist eine davon. Du wirst nicht mehr plump und schweren Herzens sein. Nun schnellt dein Einbildungsvermögen zum Leben hin! Lasse deine Einbildung wie die Sonne sein, welche herauskommt. Schreitet schwunghaft, Geliebte.
Eure Einbildungskraft ist Liebe, im Begriff, eine Situation zu retten. Sie ist ein machtvoller Zauberstab. Sie ist ein Schwertkampf des Lebens. Sie ist eine getreuliche Darstellung. Sie ist ein Duell zwischen Steifheit und Spaß. Sie ist ein Duell zwischen dem, was gewesen ist und dem, was sein kann. Lasse Erbauung den Sieg erringen.
Lasse deine Vorstellungskraft dich anspornen! Lasse sie ans Ruder kommen. Dies ist eine Welt aller Möglichkeiten. Mache einige davon wirklich. Drehe deine Welt von unten nach oben. Kehre Grimm in Freude. Wirf alte Gewohnheiten hinaus. Erlerne stattdessen Spontaneität. Lebe von ganzem Herzen.
Sowie du verflossene Sichtweise los lässt, wirst du deine Einbildungsgabe in Gebrauch nehmen, und jene wird dich zu neuen Höhen geleiten. Das Verwichene hat deiner Einbildungskraft Zügel angelegt. Es hat aus ihr einen Bonsai gemacht. Ihr ist es zugedacht, zu wachsen. Sie ist nicht bestimmt, dass ihr Einengungen auferlegt werden.
Lebe Metaphern. Erstelle neue Verquickungen. Setze Leben zusammen. Nimm dir Zinndosen und erschaffe Kunst. Sobald deine Einbildungsgabe freien Lauf hat, wirst du deinem Herzen eine andere Seite ausspüren, eine, wo Liebe herumwandert und zu keiner Zeit abgeschreckt wird.
Heavenletter # 1980 – 24. April 2006 – That Certain Lamp of Yours
Jene bestimmte Leuchte von euch
Gott redete …
Nicht einer unter euch schickt sich an, euren Wert wie auch euren Wert, den ihr Mir habt, zu kennen. Oh, ja, bisweilen geht ihr dabei aufs Ganze, die meiste Zeit allerdings findet ihr euch mit den Umzäunungen ab, welche die Welt auf euch platziert hat. Die meiste Zeit fühlt ihr euch mehr wie ein Ochs, der einen Karren zieht, denn wie ein Göttliches Menschliches Seinswesen. Ochsen sind sich, weder mehr noch weniger als ihr, im Klaren, welchem Behuf sie dienen, wiewohl ist es geheuer, wenn man sagt, Ochsen kennten ihre Ochsen-heit. Sie kennen das Wort Ochsen nicht, aber ganz bestimmt leben sie die Seiendheit von Ochsen bis an die Grenzen des Möglichen.
Manchmal fragt ihr euch, was Tiere meinen zu sein und was sie hier auf der Erde tun. Und gleichwohl wisst ihr, die meiste Zeit über, nicht, was ihr seid und was ihr auf der Erde tut. Ihr werdet eher nicht ins Auge fassen, ein Menschenseinswesen sein stelle ein kolossales Privileg dar, welches euch gewährt worden ist. Ihr seht euch ein Menschenwesen in der Stellung eines Niedriglohnjobs sein, und als ein Zugtier, was einen Karren hinter sich zieht, nicht wissend, was im Karren ist, noch auch, wohin ihr mit ihm unterwegs seid.
Ihr aber, Geliebte, seid Göttliche Menschenwesen. Nicht weniger. Ihr wurdet zur Erde gereicht, um die Tiere und alles auf der Erde zu segnen. Euch wurde nicht zugedacht, ein Packesel zu sein, genauso wenig, euch als einen solchen zu betrachten. Ihr füllt einen bestimmten heiligen Platz auf. Ihr habt eine einzigartige, weitreichende Aufgabenstellung, welche bloß ihr zu erfüllen vermögt. Du bist der einzige, der zu einer gewissen Zeit und an einer bestimmten Stelle, und bei Eltern und bei dem Leben, so wie ihr es tatet, auf der Erde eingetroffen ist. Und du bist der einzige, der dein Geschick erfüllen kann.
Da ist in der Zeit und im Raum ein Punkt, wann ihr das Ruder der Verantwortung für euch selber übernehmt, und dies ist dann, sobald ihr anhebt, einen größeren Horizont zu erblicken und euch zu dem Part hingezogen spürt, den ihr zu spielen habt. Dies ist euch recht verschwommen, und doch seid ihr dorthin gezogen. Ihr wisst, es ist da und harrt euer. Ihr wisst, es ist nahebei. Es ist so nahe, ihr könnt es beinahe kosten.
Du bist ein Ausgeweitetes Wesen. Du bist nicht am Hinken, genauso wenig gebückt. Du bist ein hochgewachsenes Menschenwesen, und du musst aufrecht und groß dastehen. Du fängst an, ein gewisses Empfinden dafür zu bekommen, auf der Erde aus einem Grunde heraus ein Geschenk zu sein, und aus einem Grunde, welcher dir und der Welt Glücklichsein zustellt. Du bist nicht hier, um schier in deiner Zeit hierher verschafft worden zu sein. Dein Leben gehört nicht verbummelt. Genauso wenig gehört es alleinig für dich und für dein eigenes Vergnügen gelebt. An dir ist es, Vergnügen zu haben und zu wissen, dass deine Freude der Welt in immer größeren Kreisen ausgebreitet gehört. Du hast auf der Welt nicht, um deine Freude mit Anderen zu teilen, überall hinzugehen. Du hast sie schier auszusenden.
Ich sandte dich, um Meine Liebe auszuströmen. Wie wirst du das anstellen mögen? Wann wirst du es tun? Tue es just jetzt im Augenblick, unabhängig davon was du soeben anstellst. Wo du auch etwas tust und was du auch tust, es ist noch nicht hinreichend Liebe zugegen. Lasse mehr da sein. Du kannst sicher sein, dass jeder um dich herum um mehr Liebe ächzt und mehr von ihr nötig hat, und dass jene Menschen auf dich warten, damit in Fahrt zu kommen. Daher ist euer Hauptanliegen, Liebe zukommen zu lassen, einerlei wo und einerlei was.
Indessen haben Wir es, innerhalb dieses Rahmens, mit einer speziellen Lampe zu tun, die es euch gilt zu entzünden. Ihr werdet sie ausfindig machen, eure Hand wird den Schalter umdrehen, und dieses schlechthinnige eure Licht wird die Welt erhellen. Ihr seid ungemein dicht an jener bestimmten Leuchte von euch dran. Streckt jetzt eure Hand nach ihr aus.
Heavenletter # 1981 – 25. April 2006 – The Temple of Christ Within
Der Tempel Christi im Innern
Gott redete …
Lasse Schmerz dich nicht verblüffen. Er hat nicht der Meister deines Herzens zu sein. Selbst mit Schmerz, existiert Liebe. Habe nicht Bedenken, dass dein Körper wehtut. Brülle deinen Schmerz heraus, wenn du es musst. Du hast ein Recht, gehört zu werden. Tue nicht so, als sei er nicht da. Und doch kannst du mit ihm Frieden schließen. Du kannst ihn vernehmen, gleichsam aus einer Distanz. Er hat dich nicht anzukreischen. So wie bei einer Musik, die zu laut ist, regle das Einstellrad herunter. Erhöhe deine Schwelle. Höre einer anderen Station zu.
Selbst wenn du Mich für deinen Schmerz für verantwortlich erklärst, rufe Mich an deine Seite. Lasse Mich bei dir Platz nehmen und deine Hand halten. Du kannst Mich haben und Schmerzen haben. Schmerz hat dich nicht von Mir wegzuhalten. Er hat nicht als eine Schlachtfront zu dienen. Er ist nicht eine Ursache für Unfriede. Schmerz ist schwer genug. Begib dich nicht aus irgendeinem Grunde von Mir weg. Droht Mir nicht mit der Faust, Geliebte. Versehen mit Schmerzen – liebt mich genauso. Die andere Seite des Schmerzes ist Liebe. Schaut zur Liebe hin. Egal was für Schmerzen, schaut zur Liebe hin. Bringt Christus zu euch. Er wusste, wie einen vom Schmerz erlösen ist. Lasse sein Ledigsein des Schmerzes bei dir Zugang erlangen. Sieh den Christus in dir, nicht einen leidenden Christus, vielmehr den Christus, der physischen Schmerz in seine Schranken und Liebe an die vorderste Stelle wies. Ihr seid nicht angelegt, Christus am Kreuz zu sein. Ihr seid bestimmt, der wiederauferstandene Christus zu sein.
Inwendig in euch ist ein Tempel Christi. Lasst euer Herz den Altar sein. Lasst alsdann den Schmerz die Türstaffel sein. Und ihr überquert die Schwelle. Tretet in die Kammer der Liebe, der güldenen Liebe, ein, der Liebe, welche machtvoller als irgendwas ist, worauf die Welt kommt. Die Welt macht sich Vorstellungen von Schmerz, allerdings ist Schmerz nicht euer Gott, und er ist nicht euer Christ-Getauftes Selbst. Huldigt dem Schmerz nicht. Ihr werdet ihn wohl spüren, aber er hat euch nicht zu eignen. Werdet von ihm nicht aufgezehrt. Werdet von ihm ausgeweitet. Kehrt eine jede Schmerzeswelle in eine Liebewelle. Dies ist nicht euch selber belügen. Dies ist dem Wahren stattgeben. Mit jedem Schmerzensruf schlägt euer Herz auch so Liebe. Der größte Schmerz kann nicht der Macht der Liebe das Wasser reichen. Segnet alle, die mit Schmerzen leben, und segnet all jene, die das nicht tun.
Ans Bett gefesselt, gepeinigt – sei dennoch ein Symbol der Macht von Liebe. Egal was für ein Schmerz, lasse deine Augen Augen der Liebe sein. Der Schmerz hat sich nicht in deinen Augen zur Schau zu stellen. Lasse die Angst vor dem Schmerz gehen, und ersetze sie durch Liebe. Lasse deine Augen voller Liebe sein. Sieh mit deinem Herzen und nicht deinen Schmerz. Schmerz ist nicht heilig. Du bist heilig.
Meine Liebe ist eine Selbstverständlichkeit. Du hast Meine Liebe. Lasse dein Herz voll von ihr sein. Mache Liebe zu deinem Geliebten. Mache Liebe zu deinem jeden Gedanken. Händige deinen Schmerz Mir aus. Du hast ihn nicht an deinem Busen zu behalten. Du hast ihn dir nicht zu Herzen zu nehmen. Nimm dir Liebe zu Herzen. Nimm Meine Liebe und mache sie zu der deinen. Ich gebe sie dir. Ich gebe dir Liebe.
Und jetzt lege Ich Meine Hand auf deinen Körper, dorthin wo dein Schmerz sitzt, und möchte ihn wegstreichen. Es ist der Schmerz überflüssig. Ich möchte ihn bitten, wegzugehen. Und wenn er es nicht tut, bitte Ich dein Empfinden von Schmerz, wegzugehen. Du hast lange genug Bekanntschaft mit Wehtun gehabt. Das Physische ist ohnehin allesamt eingebildetermaßen, Geliebte. Es ist nicht wirklich. Es ist physisch. Einerlei wie real sich das Physische anfühlen mag, schier das, was jenseits des Physischen ist, ist real. Und, was über das Physische hinausgeht, ist Liebe, ist Unsere Liebe und Unser Einssein der Liebe. Wisst, ihr seid geliebt. Mit oder ohne Schmerzen, ihr seid geliebt. Kein einziger ist mehr geliebt als du. Mögest du über Schmerz siegestrunken sein. Verdränge Schmerz mit Liebe. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter. Schmerz wird enden. Liebe nicht.
Heavenletter # 1982 – 26. April 2006 – Your Name Is Called
Dein Name wird gerufen
Gott redete …
Hebe dein Herz und deine Augen zum Himmel hoch. Schaue nach oben. Du stehst an einer großartigen Schwelle, und nun wirst du merklich mehr in die Höhe sehen. Du wirst über das Gestrüpp hinaus schauen. Du wirst einen Horizont von Mächtigkeit erblicken. Du wirst, deine Augen auf den Himmel gerichtet, über die Schwelle schreiten. Blicke nach oben, und rufe die Höhen des Himmels zu dir her. Sage zum Himmel: „Hier bin ich.“ Verkünde dich dem Himmel. Dir wird voller Freude entgegengesehen.
Unter keinen Umständen bist du im Himmel ein Eindringling. Vielleicht bist du auf der Erde Schleichhändler, nicht aber im Himmel. Deine Füße wandeln auf der Erde, dein Name freilich ist im Himmel geschrieben. Dein Name ist in einem Buch der Liebe eingetragen, und jenes ist bei der Seite, wo du eingeschrieben bist, geöffnet. Siehst du ihn jetzt?
Du hast deine eigene Reservierung vorgenommen. Und nun wird dein Name aufgerufen. Dein Tisch ist bereit. Komm und bewirte dich selber im Himmel festlich. Siehst du die Platzkarte? Komm und setze dich hierher zu Mir.
So wie in einem Restaurant, wenn dein Name aufgerufen wird, reagierst du. „Hier bin ich.“ Und daraufhin folgst du dem Oberkellner zu dem Tisch. Es ist alles für dich angerichtet. Es ist vor langer Zeit für dich angerichtet worden.
In dem Restaurant stehst du auf, sobald dein Name gerufen wird. Du wartest nicht, dass dich jemand hinträgt. Es ist ausreichend, dass dein Name aufgerufen wird. Du zögerst nicht. Du wartest nicht um Erlaubnis. Es bist alleinig du, der dir das Einverständnis zu geben hat. Du wartest auf niemanden. Erhebe dich, sobald dein Name zu vernehmen ist.
Ich rufe jetzt deinen Namen. Ich habe ihn die ganze Zeit gerufen. Ich habe auf dich gewartet. Ich habe gewartet, dass du ihn hörst. Ich tippe nicht mit dem Fuß. Ich werde eine Ewigkeit auf dich warten, falls Ich das muss. Ich weiß, du wirst kommen. Es bist du, der sich nicht sicher ist. Es ist dein Schritt, der wankt. Es bist du, der sich wie eine Waise ohne Schuhe fühlt. Es bist du, der sich außerhalb des Süßigkeiten-Schaufensters fühlt. Es bist du, der an dem Palasttor zaudert, voller Angst, du irrest dich, fürchtend, es sei allesamt ein blinder Alarm. Dass ihr jemals außenvor wart, das ist der Schwindel, Geliebte. Wo euer Name ist, da seid ihr. Wo euer Name aufgerufen wird, da seid ihr. Wo Himmel ist, seid ihr.
Euer Empfinden, unwert zu sein, hat euch fortgehalten. Ausschließlich dieses – denn der ganze Himmel ist euer in dem Augenblick, in dem ihr ihn euch zugesteht. Wie viel Befugniserteilungen habt ihr nötig? Wie viele Einladungen? Wann werdet ihr euren Namen hören, und wann werdet ihr aufstehen? Worauf genau seid ihr am Warten? Auf einen Hornstoß vielleicht? Gut, dann möchte Ich ein Horn erklingen lassen. Was kann dich veranlassen, im Vorraum des Himmels zu bleiben, derweilen Ich das Willkommenshorn ertönen lasse?
Kann Ich dich wohlwollender einladen? Möchtest du vielleicht gerne, dass Ich dich hereinrolle? Engel sind dir zur Seite, sie warten auf einen Signalruf von dir. Es gibt im Himmel keine Vorhänge, die wegzuziehen sind, wenn du es allerdings möchtest, werden Engel die eingebildeten Vorhänge beiseiteziehen. Wirst du dann den Himmel betreten? Was für eines Signals bedarf es, dass du es dir selber zukommen lässt, so, dass du dich beim Himmel hereinlässt? Einer Glocke vielleicht? Du möchtest gerne eine Glocke hören. Ich werde Engel um Mich haben, die hunderttausend Glocken schlagen, ein jedes Geläut ist ein Anlauf, dich zum Himmel zu verlocken.
Was ist es denn jetzt, was dich zurückhält? Was für ein Hindernis ist vorhanden? Wie viele sind zugegen? Selbst dann, wenn du bis zu hundert zählst, gibt es jetzt kein einziges Hindernis für deinen Aufstieg zum Himmel, kein Hindernis für dein Bewusstsein, dass es sich zum Himmel erhebt, kein Hindernis für deine Zustimmung zum Himmel. Welches Hindernis sollte Mein Trachten zunichte machen können, dich hier voll und ganz präsent zu haben? Wieso denn, Geliebte, solltet ihr Mir irgendetwas versagen mögen?
Heavenletter # 1983 – 267. April 2006 – Every Being on Earth
Jedes Wesen auf der Erde
Gott redete …
Wenn du deine Augen weiter aufmachst, siehst du, was du vorher noch nicht gesehen hast. Genauso ist es, wenn du dein Herz weiter öffnest, dann kann dein Herz lieben, wo es zuvor noch nicht geliebt hat.
Wie wunderbar würde sich dein Herz fühlen, wenn du es weit offen hieltest, und es einfach lieben kann ohne eine Instruktion von dir. Es könnte einfach frei ohne Zurückhaltung lieben. Es könnte umarmen ohne auf das „Daumen hoch“ von dir zu warten. Wie glücklich dein Herz wäre, nur „Daumen hoch“ zu kennen und nie Bekanntschaft mit „Daumen abwärts“ zu haben.
Dies wäre das Ende von Beurteilen, Geliebte. Wie viel Zeit und Energie hat dir Urteilen weggenommen. Es wurde dein Boss, tatsächlich dein Tyrann. Wie eingebildet und hochmütig ist Urteil, ist der Kopf geworden. Nun, weg mit dem Kopf des Urteils. Seine Umkehr hat begonnen. Sei nicht zimperlich. Es hat dir nie etwas ausgemacht, deinen Kopf und dein Herz von irgendjemandem wegzudrehen. Du warst wie eine herrische Königin, die ihr königliches Cape um sich geschwungen hat und ihren Angelegenheiten davonrauschte, nur um andere königliche Hoheiten willkommen zu heißen und nicht den einfachen Mann.
Mit dem Tod von Urteilen wirst du den Ungewaschenen ebenso begrüßen wie den Gewaschenen. Urteil hat den Bau errichtet, um Liebe abzuhalten. Es war ein Damm, und jetzt wo die Fluttore zerbrochen sind, wird Liebe die Erde fluten, und jeder wird in Liebe ertränkt. Liebe wird ganz geschluckt sein und jedes Wesen auf der Erde wird lieben und geliebt werden. Nicht nur ein Austausch von Liebe. Alles wird Liebe sein. Nicht Liebe auseinander geteilt, sondern Liebe, höchste Liebe, reine Liebe in der Wahrnehmung ihrer selbst und von nichts anderem.
Wo Liebe ist, was kann denn da anderes eintreten. Wenn Liebe alles ist, was würde Liebe einlassen? Die Welt wäre eine Schwestern- oder Bruderschaft an Liebe, die keine Einweihungen bei sich hat und bei der jeder zugelassen ist. Alle würden Mitbrüder auf der Erde sein. Alle würden Mitarbeiter sein, obwohl da nichts wäre, dessentwegen man zusammen arbeiten müsste, denn alles wäre Liebe.
Liebe würde das Höchste sein, aber sie würde nicht gezählt werden. Da wäre zu viel zu zählen und keine Möglichkeit überhaupt zu zählen. Liebe kann nicht in Einheiten geteilt werden, um gezählt zu werden. Wenn Liebe inventarisiert werden müsste, könntest du sie nur als Eins zählen. Ich erzähle dir jetzt die Punktzahl. Das ist die Punktzahl: Eins. Bevor das Spiel beginnt, ist das Ergebnis gesichert und das Ergebnis ist Eins.
Wenn du dem Beurteilen erlaubst, dies zu diskutieren, was gewinnst du dann, außer noch mehr Beurteilen? War das Urteilen so erfreulich, dass du es behalten willst? Gibst du deine Stimme wirklich lieber dem Urteilen als der Liebe? Auf welcher Seite – wenn es da Seiten gäbe – willst du stehen? Auf der von Urteil oder von Liebe? Du würdest Liebe wählen. Warum dann musst du dabeibleiben, urteilen zu wählen? Urteilen macht dich nicht mächtig. Es macht dich gerade hoch und mächtig. Wenn du urteilst, bist du etwas gegenüber snobistisch.
Oh, Geliebte, diese Tränen, die das Urteilen eingebracht hat. Der Beurteilte weint, und jene, die urteilen, tragen Narben von der Schlacht. Was glaubst du ist urteilen anderes als eine Schlacht? Aber es ist keine Schlacht zwischen Rittern und Helden. Du wirst kein Held, weil jemand anderes etwas falsch gemacht hat. Welcher Angriff auch immer von einem anderen herkommt, du schlägst dich mit deiner Anklage selber zum Bösewicht.
Halte Urteilen für schuldig, so du das musst, und verurteile es zum Tod mit der Guillotine. Es hat nachgerade seinen Preis verdient. Es hat die Liebe lange genug herausgefordert. Adieu Urteilen, adieu.
Heavenletter # 1984 – 28. April 2006 – Desires like Stars
Sehnliche Verlangen, Sternen gleich
Gott redete …
Ich habe euch angehalten, Bestrebungen nachzugehen, Bestreben um Bestreben aufzuhäufen, da sie die Lampen sind, die euren Pfad anstrahlen. Gleichzeitig habe Ich euch angehalten, nicht an euren Verlangen angehaftet zu sein. Begehrt sehnlich, was alles in den Schatten stellt. Und gleichzeitig, lasst eure Bestreben los. Ihr haltet nicht an ihnen fest. Ihr lasst sie ihren eigenen Weg nehmen.
Es ist, als wärt ihr ein Maler. Ihr setzt den Pinsel in Bewegung. Und doch lasst ihr ihm in eurer Hand ein Leben für sich. In jenem Sinne gehört das Malen nicht euch. Es gehört zu sich selbst.
In derselben Weise sind Bestreben euer, und gleichwohl nicht euer. Sie sind wie Sterne am Himmel. Ihr könnt einen jeden zu eurem Herzen her ziehen, und doch sind Sterne Sterne, die den Nachthimmel erhellen. Sterne sind Reißzwecken gleich, die den Nachthimmel vor Ort halten. Und Sterne betreten förmlich euer Herz und erhellen es.
Ebenso bei Bestreben. Sie treten bei eurem Herzen ein und erhellen es. Ihr seid mit Begehren erleuchtet. Angehaftetsein an Bestreben blockiert deren Licht. Seid was eure Bestreben angeht wildwuchernd, und lasst sie wie Ballons in den Himmel hoch fliegen.
Betrachtet Bestreben wie eure Computertasten. Ihr berührt sie leicht. Ihr drückt nicht schwer auf sie ein.
Wenn ihr euer Auto anlasst, dreht ihr den Schlüssel ein Mal herum, und das ist es dann. Ihr habt nicht dauernd den Schlüssel herumzudrehen. Einmal gedreht, ist er gedreht, und der Wagen startet. Das Geräusch des Motors ist womöglich kaum zu hören. Nichtsdestotrotz wurde er angelassen. Ihr lenkt den Wagen, Geliebte, und ihr traut dem Motor, dass er euch voranbewegt.
Ihr könnt Bestreben in eurem Sinn los lassen, und dennoch sind sie auch so in Sicht.
Bestrebungen haben nicht Landkarten an sich zu haben. Sie sind keine Schnitzeljagd. Sie sind voreingestellte Flugkörper, gleichwohl könnt ihr die Zeit nicht wissen, wann sie festgelegt sind los zu gehen. Ihr könnt bloß wissen, sie werden es tun.
Bestreben sind nicht etwas Verborgenes in der Truhe eurer Großmutter auf dem Dachboden, in die ihr euch vertiefen müsst. Der Inhalt ist herausgenommen worden, um in der frischen Luft zu hängen.
Bestreben sind Apfelbäumen gleich, die gepflanzt worden sind. Sie werden zu ihrer Zeit blühen. Oder ihr findet, die Frucht eures Strebens wird ein Pfirsich sein. Oder ihr habt womöglich Äpfel und Pfirsiche.
Die Sache ist die – ihr könnt euch jede Frucht sehnlich wünschen, die ihr mögt. Vielleicht wässert ihr den Baum, das Blühen aber überlasst ihr dem Baum. Ihr schlagt nicht auf den Baum ein, dass er früher Früchte trägt. Ja, seht eure Bestreben wie Setzlinge, die ihr eingepflanzt habt. Sie werden zu ausgewachsenen Bäume werden und Früchte tragen. Eure Verlangen werden anlanden, und sie werden Früchte tragen. In der Zwischenzeit stellt ihr nicht allzu viele Recherchen über sie an, anderenfalls macht ihr Bonsais aus ihnen.
Erwünscht es euch und seht euren Bestrebungen zu, wie sie Wirklichkeit werden. Natürlich manifestiert ihr etliche sehnliche Wünsche direkt. Wenn euer Wunsch ein Wandschrank ist, stellt ihn euch als erstes bildlich vor. Vielleicht findet ihr ihn am Straßenrand. Oder ihr kauft euch vielleicht Holz und Nägel. Wenn es euch sehr danach ist, Rouge zu tragen, habt ihr es aufzulegen. Ihr wartet nicht auf eine euch bislang nicht unter die Augen getretene Hand. Wenn ihr allerdings ein großes Stück zu euch kommen sehen möchtet, ist es nur so und so viel, was ihr tun könnt. Und dann seid einfach bereit, die Tür gegebenenfalls aufzumachen.
Sehnliche Verlangen gehören erstrebt. Lasst eure Bestreben Orangen sein, die ihr in die Luft hochwerft, wie es ein Jongleur tut. Und sowie sie wieder herunterkommen, fangt ihr sie auf. Macht euch keine Sorgen, ihr werdet sie fangen.
Heavenletter # 1985 – 29. April 2006 – The Sky Is Blue
Der Himmel ist blau
Gott redete …
Der Weg zur Liebe ist Liebe. Der Pfad zu Mir heißt Liebe. Es gibt keinen Pfad von Mir weg. Näher kommen ist bloß eine Bewandtnis deiner Wahrnehmung. Ich kann nicht näher kommen. Ich bin in deinem Herzen zutiefst zärtlich und unabänderbar. Dem Unveränderlichen kommt nicht eine Möglichkeit zu, es anders zu haben. Ich bin in einem jeden Schlag eures Herzens präsent.
Eure Wahrnehmung ist eine andere Geschichte. Euch, euch bin Ich bloß so nah oder fern, wie ihr Mich diesbezüglich wahrnehmt. Eure Wahrnehmung kann rauf und runter gehen, Meine Liebe und Meine Präsenz aber sind stabil. Es gibt keine eventuelle Distanz zwischen deinem Herzen und dem Meinen. Kein einziges Herz ist ohne das andere. Einzig Eins ist da, und doch machen Wir, die beiden von Uns, das Eine. Deine Nichtsehen-heit ist der Schleier, ein eingebildeter Schleier zwischen dir und Mir. Da ist viel zwischen Uns, aber nichts drin dazwischen.
Es ist nicht genau so, dass Unsere Liebe für einander ist. Es ist einfach so, dass Unsere Liebe ist, so, wie Schönheit ist. Sie ist nicht angehängt. Sie ist bereits zugegen. Bei einem Sonnenaufgang ist Schönheit kein Zusatz. Sie kommt nicht separat daher. Sie ist innewohnend. Und es gibt keine Möglichkeit, Schönheit zu entfernen. Bloß, hin und wieder kommt es in deinem Auge zu einem Splitter. Das ist jetzt soeben der Fall.
Wie winzig ein Splitter auch sein kann, und wie schlimm er euch doch die Dinge erschweren kann. Es ist leicht, den Splitter zu beseitigen. Alles was ihr zu tun habt, ist, eure Augen zu öffnen und wirklich durch sie zu schauen. Dann werdet ihr finden, dass das Gesehene und Der, Der sieht, die gleichen sind. In diesem Spiel des Lebens gibt es keine Blender. Illusion indes ist da, Illusion mitten in der Illusion. Öffne dein Herz weit, und sieh durch die Sicht Unseres Einen Herzens.
In dem Verlauf des Lebens räumt ihr Illusion fort. Stück für Stück, Faden für Faden, entlarvt ihr die trügerische Illusion. Demaskierte Illusion ist nicht mehr länger Illusion. Unter und jenseits von Illusion liegt Wahres. Die einzige Wahrheit ist das Einssein von Uns. Unser Einssein wird Liebe genannt. Und mithin – in dem Namen von Liebe SIND Wir.
Dies ist die Heiligkeit des Einsseins. Andere Heiligkeit gibt es nicht. Anderes Einssein gibt es nicht. Unser Einssein kann nicht entstellt werden. Das kann nicht sein. Bloß, einen blinden Fleck, den könnt ihr haben. Nun seht ihr ihn, und nun seht ihr ihn nicht. Was unter einem Teppich verborgen ist, ist nicht verschwunden. Es ist bloß außer Sicht. Hebt den Teppich weg, und ihr werdet sehen. Ihr werdet sehen, was immerzu bekannt gewesen ist, einerlei wie sehr ihr es verhüllt habt.
All euer Schimpfen und Wettern ist eine Vertuschung. Bedenkt das, ihr vertuscht Liebe. Was für ein unnützer Ansatz ist das indessen. Das meiste, was ihr tun könnt, ist, euch von etwas zu überzeugen, was nicht so ist. Eure Überzeugung ist bloß eure Überzeugung. Mehr ist sie nicht.
Ihr könnt so viel ihr wollt die Aussage treffen, der Himmel sei grün. Ihr könnt das glauben. Ihr könnt große Anstrengungen unternehmen, dies zu beweisen, gleichsam als würde euch ein grüner Himmel etwas bieten, wozu der blaue Himmel nicht imstande ist. Dies ist Bestreitung im höchsten Sinne. Tatsache ist, der Himmel ist blau, und ihr könnt die Farbe des Himmels nicht umändern, bloß die Kreiden, die ihr benutzt. Ihr koloriert einen grünen Himmel, völlig grundlos.
Eure Malereien können sich ändern. Ihr könnt eure Farben wechseln. Was ihr nicht ändern könnt, das ist das getreulich Zutreffende des Bildes, das ihr malt.
Heavenletter # 1986 – 30. April 2006 – The Infinite
Die Endlosigkeit
Gott redete …
Was dir nicht förderlich ist, ist, dich Ideen anzuheften. Es ist alles Ideen, Geliebte, Geliebter. Vielleicht gibt es ein Schmuckstück, welches du nicht rausrücken kannst, allein, es ist die Idee, von der du dich nicht trennen kannst. Du hast ein Möbelstück. Vielleicht war es die Aussteuertruhe deiner Großmutter. Du kannst dich von ihr nicht trennen. Aber es ist deine Idee von dieser Truhe, von der du dich nicht trennen kannst.
Letztlich ist die Truhe bloß eine Truhe, gemacht aus Holz. Just das ist eine Truhe. Aber dir ist sie eine Familiengeschichte, sie ist deine Liebe, die Liebe deiner Mutter überdies, und die künftige Liebe deiner Tochter, und eine Fortführung von Beziehungen. All dies, was du an ihr drum herum liebst, hält dich in ihrer Hörigkeit. Die Frage ist nicht wirklich, ob du die Truhe behältst oder nicht. Die Frage ist – behältst du deine Anhaftung. Es ist offensichtlich, sie ist dir mehr wert als eine Truhe. Behalte die Truhe, aber lasse die Anhaftung los. In diesem Sinne, da trenne dich von ihr, anderenfalls bist du ihr Gefangener, gleichsam als wäre ihr Deckel über dir heruntergefallen.
Der monetäre Wert, der der Truhe auflief, ist ebenso bloß eine Idee. Ob es nun $5.000 oder 5,00 sind, ist es nach wie vor bloß eine Einschätzung. Umso weniger du an deine Veranlagungen angeheftet bist, umso freier bist du. Umso freier du bist, desto frischer bist du. Umso neuer du bist, umso spontaner.
Der Tag wird kommen, Geliebte, wann ihr das Physische allesamt rausrücken könnt. Selbst euer Leben ist eine Idee, an der ihr festgehalten habt. Ihr werdet alle euren Ideen los lassen. Dann seid ihr von allem frei gesetzt, darin inbegriffen die Einem auferlegte Verpflichtung, auf eine gewisse Weise Gedanken zu haben und zu denken. Nun könnt ihr auf jede Weise sein, ganz und gar auf eine jede Weise.
Ein Vogel fliegt von Zweig zu Zweig. Er ist an keinem angehangen. Er weiß, er wird irgendwo anlanden. Es hat nicht einmal ein Zweig zu sein, auf dem er sich niederlässt.
Und du bist ein Reisender auf der Welt. Selbst so du an einer Stelle bleibst, bist du ein Reisender. Du hast nicht ein Zelt einzupacken, um ein Reisender zu sein. Du bist ein Reisender durch die Illusion von Raum und Zeit. Alle Fußstapfen lassen nach.
Für jene unter euch, die vor dem Tod Angst haben – wisst, dass der leibliche Tod schier das Forträumen von allem ist, was euch an Ort und Stelle und zurück gehalten hat. Du fürchtest was man das Unbekannte nennt, aber ein Unbekanntes ist nicht da. Was ihr als das Weite Unbekannte bezeichnet, ist das Erkannte. Ihr habt es die ganze Zeit gekannt. Ihr habt um diese schöne Passage außerhalb von Zeit und Raum gewusst. Diese Durchfahrt treibt euch in das Endlose Ewige voran. Danach habt ihr keine Wahl. Geliebte, Endlosigkeit ist nicht Absenz. Sie ist Präsenz. Was ihr Tod nennt, ist eine Rückkehr zu holdseligeren Gefilden, heiterer, weil ihr nicht mehr weiter von ihnen weggelenkt werdet.
Ihr mögt in diesem Augenblick das Erde-Leben lieber, weil ihr ihm angehangen seid. Ihr denkt, das Erden-Leben sei Leben, und Tod sei Absenz von Leben. Das Erden-Leben ist bloß eine Idee von Leben, Geliebte. Es ist nicht die einzige. Das Erden-Leben, was euch so lieb und teuer ist, ist endlich. Endlos ist erheblicher. Ihr seid dem Endlosen keine Fremden. Jenes ist im Grunde das, was ihr derzeit habt, bloß euer Gewahren von unermesslicher Weite ist durch allerhand Dinge abgewiesen worden.
Heißt das Leben auf der Erde willkommen, und bewillkommnet das Leben fernab von der Erde. Heißt eine jede Straßenseite, auf der ihr seid, willkommen.
Heavenletter # 1987 – 1. Mai 2006 – The Bread of Life
Das Brot des Lebens
Gott redete …
So Liebe die einzige Wahrheit ist, ist alsdann alles sonstige Illusion. Allein, wie habt ihr Illusion für wahr gehalten. Ihr habt euch in ihr eingehüllt, gleichsam als wäre Illusion euer rettendes Element. Illusion aber kann bloß Illusion sein. Euer Ärger, Geliebte, beispielsweise war nie zutreffend, wie real er sich indessen anfühlte. Er verdrängte in dem Augenblick alles Sonstige. Jetzt könnt ihr sehen, es war insgesamt töricht, sobald ihr dem Drachen der Wut hörig seid, hält er euch feste. Ärger ist Anhaftung. Sprich, ohne Anhaftung würdet ihr nicht eine Minute lang Ärger an euch halten. Ihr würdet ihn fortwerfen, bevor er je Übergriffe in eurem Geist bewerkstelligte. Er würde euer Herz nie erreichen.
Alles ist Idee. Und alles, worüber ihr jemals wütend wart, war eine Idee, die eure, wie ihr mit der eines Anderen nicht überein kamt, ein momentaner eingebildeter Unterbruch eurer Liebe. Ein Sturm im Wasserglas ist alles, was Wut je war und je sein kann. Er ist abgelassener Dampf. Er ist Dampf, der nicht zu sein hatte, bloß der Ofen des Ärgers wurde angezündet. Ein altes Streichholz entzündete ihn. Ärger möchte die Sonne und den Mond abweisen. Aber Wut kann bloß ein befristetes Aufflackern sein. Und die Zeitweiligkeit signalisiert ihr Abtreten. Ein Drachen kann nicht fortwährend Feuer speien, aus Furcht, dass er sich selber verbrennt. Er hatte niemals in erster Linie Feuer zu speien. Es war alles Bluff.
Die Flamme der Liebe ist eine andere Geschichte. Liebe gerät nicht abgebrannt. Liebe facht sich selber an. Liebe erhellt die Welt, aber sie zündet sie nicht an. Sie leuchtet die Welt aus, aber dasjenige, was währt, brennt stetig. Es hat keine Rauchwolken an sich. Liebe in Herzen brennt rückstandsfrei. Liebe ist der einzige Aspekt in der Welt, welcher unumänderbar ist. Ihr mögt meinen, Liebe sei nicht stetig, während sie alldieweil das einzige Beständige ist. Brot ist nicht die Klammer des Lebens. Liebe ist es.
Selbstverständlich ist Brot ebenfalls Liebe. Denke an die Hände einer Mutter, die den Teig kneten, and die Hände der Liebe des Bauern, die den Weizen zum Wachsen bringen, und an die Hände, die ihn dreschen. Und denke an die Liebe von demjenigen, der ihn isst, mit oder ohne Butter oder Marmelade. Denke an Liebe, und du wirst sie rühren wie eine wunderbare Suppe. Die Brühe ist dick, und dennoch fließt sie wie Seide von der Schöpfkelle. Es ist genug für alle da. Die Suppenküche der Liebe geht nie zur Neige. Liebe zirkuliert und verliert sich selber nie aus der Sicht. Sie fängt ihren eigenen Schwanz.
Ihr beherbergt Liebe. Ihr seid eine Einfriedung von ihr. Ihr seid eine Brücke von ihr. Etwas anderes als Liebe könnt ihr nicht sein, egal wie sehr ihr es versucht. Und ihr habt es versucht, Geliebte. Ihr habt versucht, Liebe zu bezwingen. Ihr habt versucht, ihre Existenz zu verleugnen. Ihr wiest auf die Welt und brachtet vor, dass Liebe nicht ist. Ihr habt Nichtzurkenntnisnahme nicht offen zu zeigen, Geliebte. Ihr, die Halter von Liebe, seid überdies die Einverkörperung von Weisheit, denn Liebe ist die einzige Weisheit, die es gibt, und die einzige Stärke, die ihr innehabt.
Liebe kommt von oben, und sie kommt von eurem Herzen. Euer Herz ist ein Herd der Liebe. Liebe bleibt in eurem Herzen warm. Bis zu was für einem Ausmaß auch immer, der Ofen ist an. Euer Herz zieht Liebe. Sie unterhält sie. Und euer Herz spricht in seiner eigenen Sprache, welche Liebe ist. Euer Herz hat einen erheblichen Antrieb, zu lieben. Es pocht sie. Es schlägt die Trommel der Liebe, und auf die Trommelschläge wird eingegangen. Es wird rundum bekannt werden, dass alle Herzen als eines schlagen, und dass es daher an deinem Herzen ist, auf Liebe und alleinig auf Liebe erwidernd einzugehen.
Heavenletter # 1988 – 2. Mai 2006 – In Heaven
Im Himmel
Gott redete …
Du denkst an die Geburtstage derjenigen, die du geliebt hast und die nicht länger auf der Erde in ihrer menschlichen Form mit dir wandern, und du fühlst dich traurig und grämst dich wegen ihres Weggangs. Du wünschst, du könntest noch einen Tag mit ihnen haben hier auf der Erde. Wie wunderschön das wäre. Wie ihr ihn verbringen würdet gemeinsam und Arm in Arm. Welch eine Wiedervereinigung. Mögest du jeden Tag mit deinen Geliebten leben wie diesen Tag der Wiedervereinigung. Du kannst es. Du wirst es.
Lasse Geburtstage dich an Liebe erinnern statt an Traurigkeit. Sei nicht traurig über etwas, das so klein ist – ein Weggang aus dem Leben auf der Erde ist nicht mehr als ein Druck auf der Wählscheibe. Es gibt eine feine Linie zwischen dem Leben auf der Erde und dem Leben im Himmel. In der Tat ist der Unterschied nur physikalisch, und natürlich das, was du daraus machst. Liebe muss sich nicht in Traurigkeit wandeln. Nur du weißt gerade nicht wie du Traurigkeit in Freude umwandeln kannst. Du denkst, du hast etwas verloren, und du denkst, du musst traurig bleiben. Geliebte, du bist an diese Traurigkeit gebunden. Liebe aber ist nicht gebunden.
Warum ist es nicht freudvoll an deine Geliebten zu denken, die jetzt in einem größeren Reich leben? Du denkst, deine Traurigkeit ist, weil sie nicht mehr länger hier auf der Erde sind. In Wahrheit ist deine Traurigkeit da, weil du auf der Erde zurückgeblieben bist. Sie sind davongeflogen, und entgegen deinen Protesten wärest du gerne mit ihnen weggeflogen – vielleicht mehr als auf der Erde zu bleiben.
Im Himmel gibt es keinen Sinn für Auflagen, keine Verantwortung wie du Verantwortung kennst, kein Gewicht auf deinen Schultern, kein Drängen und Schieben. Es gibt keine Bürde im Himmel. Wer würde das nicht der Schwere des Körperlichen, die du auf der Erde innehältst, vorziehen? Aber dein Flug kommt zu einem späteren Zeitpunkt, und in der Zwischenzeit kannst du lernen, wie du dich nicht vom Körpergewicht niederhalten lässt und wie du deinen Weg gehst.
Das Geheimnis ist, dass es dort ausschließlich Liebe gibt, und dass deshalb kein Sinn für Auflagen und für Listen all dessen existiert, was du zu tun hast. Im Himmel hast du große Verantwortung und große Zuständigkeit, allein, das ist schier bekannt als Liebe. Liebe ist ein großer Zauberer. Sie kann alles, außer sich selbst verschwinden lassen. Liebe steht auf der Bühne, dort ohne das wunderschöne Mädchen, das in zwei Teile gesägt wurde.
Während du auf der Erde bist, kannst du diesen allgemeinen Ort der Liebe finden und wie die Engel sein. Bürde kann abgehen, derweil dein Körper immer noch auf der Erde ist. Das Körperliche muss dich nicht niederhalten. Du kannst dich am Körperlichen mehr erfreuen, wenn du all die Liebe und das Licht erkennst, das dir gehört. Dann wirst du Leben leben und dich an ihm weit mehr erfreuen. Halte das im Bereich des Möglichen.
Gegrüßt sei dein Name. Dein Name ist Liebe. Es gibt nichts an der Liebe, was dich unglücklich macht. Nur deine Bindung an das Abwesende verletzt dein Herz. Du trägst eine Menge Gepäck voll Gedanken mit dir. Deine Anbindung an das Körperliche ist obsessiv, Geliebte.
Zur gleichen Zeit ermutige Ich dich, zu weinen, so viel du willst. Lasse deine Tränen deine verkehrten Gedanken mitnehmen. Das Körperliche ist nicht alles, was aufgebrochen zu sein scheint. Fokussiere dich nicht so sehr darauf. Fokussiere mehr auf Liebe. Fokussiere mehr auf Liebe als auf das Vermissen von ihr.
Du bist nicht getrennt von deinen Geliebten. Du hast dich selbst davon überzeugt, dass du es bist. Alle deine Geliebten, die die Erde verlassen haben, sitzen immer noch neben dir. Du bist umgeben von geliebten Wesen. Sie haben dich überhaupt nie verlassen. Du hast diese Illusion erstanden. Die Welt hat dich überzeugt, dass du es bist. Das was viel subtiler ist als das Körperliche, hält die größere Macht. Und Liebe, die viel subtiler ist als jede Bekundung, gehört dir mehr als je zuvor. Dir wurde all die Liebe in der Welt geschenkt, und du hast sie immer noch in oder außerhalb der Welt. Dir wurde all die Liebe im Himmel gegeben. Setze dich gerade hin und empfange, Geliebte. Nimm entgegen.
Heavenletter # 1989 – 3. Mai 2006 – The Truth of Heaven
Die Wahrheit des Himmels
Gott redete …
Jeder Tag ist ein Jahrestag von irgendetwas. Ihr legt es fest, für was der Jahrestag ist. Nein, Ich möchte es euch sagen. Es ist ein Jahrestag der Freude. Macht ihn zu dem. Lasst alle Begebenheiten in eurem Leben Freude genannt sein.
Wofür auch der Jahrestag ist, einerlei, als wie düster du den erinnerten Anlass betrachtest, es war der Beginn eines Abenteuers. Du warst auf der Spur von etwas. Vielleicht hast du nicht gefunden, wonach du suchtest, aber du warst auf der Spur. Gib dir dafür einen Stern.
Weil etwas nicht das ist, was du dir im Sinn ausgemalt hattest, bedeutet nicht, es war deinem Leben ein Hemmnis. Sofern du dein Denken ein wenig drehst, wirst du finden, dass ein Schatz zu finden ist – in allem. „In allem?“, schnaufst du. Und du denkst an eine Anzahl gewundener Dinge, die eher nichts Gutes in sich haben. Geliebte, selbst wenn es in ihnen, so wie sind, nichts Gutes gibt, dann denke an das Gute, was aus ihnen herrühren kann. Helden können ihnen entspringen. Helden entspringen ihnen.
Euch gilt, das Leben zu erleben. So wie bei der Milch, hat das Leben Rahm in sich, aber es ist nicht alles Rahm. Die Milch, bei der der Rahm abgeschöpft worden ist, hat ungesehenen Wert. Sie hat Vitamine und Mineralien. Selbst in der abgeschöpften Milch ist für euch etwas Gutes.
Selbst in dem, was ihr grässliche Umstände nennt, gibt es für euch etwas Gutes. Ihr werdet es zu finden haben. Weil ihr euch nach ihm umzusehen habt, bedeutet nicht, es ist nicht da. Zum mindesten wird für euch eine Botschaft zu finden sein.
Sofern ihr euch mitten drin in Schwierigkeiten befindet, ja gar im Krieg, gibt es für euch etwas zum Mitnehmen. Vielleicht lernt ihr Freundlichkeit durch Grausamkeit. Vielleicht lernt ihr Wagemut durch Terror. Vielleicht lernt ihr Friede durch Militanz. Einerlei, ihr werdet über euch etwas entdecken. Selbst wenn ihr nicht mögt, was ihr findet, ist es besser, dass ihr jene Entdeckung macht.
Wenn ihr mit einem Auto fahrt, und ihr fahrt schnell, habt ihr es wohl nötig zu merken, dass ihr schnell fahrt, bevor ihr daran denken können werdet, langsamer zu fahren.
Sofern ihr dahinterkommt, ihr seid treulos, dann steht ihr am Beginn von Treue.
Selbst in der Dunkelheit könnt ihr ein Glimmen von Licht sehen. Selbst wenn es dermaßen dunkel ist, dass kein Schimmern zu sehen ist, könnt ihr vorhersagen, dass die Sonne im Osten aufgehen wird. Wenn die Sonne aufgeht, tut sie das nicht unter Fanfarenstößen. Ihr braucht keine geblasenen Hörner zu hören, um zu merken, dass die Sonne aufgeht.
Dunkelheit kann nicht andauern. Sofern dein Leben in Düsternis ummantelt ist, dann schaue nach innen. Ein Licht, heller als die Sonne, scheint in dir. Schicke dich an, es zu sehen. Von innenher angeleuchtet, weicht die Dunkelheit einer Höhle zurück.
Wenn du voller Schmerzen oder geängstigt bist, finde die Mitte der Sonne innendrin, und sei von ihr gewärmt.
All die Güte in der Welt und im Himmel existiert inwendig in euch. Das Gold, was zählt, ist in euch, Geliebte.
Womöglich sitzt ihr in der Dunkelheit, sodass ihr jemand anderem das Licht aufzeigen könnt. Vielleicht sitzt ihr in der Dunkelheit, sodass ihr anheben könnt, das Licht zu bemerken, was ihr seid. Dabei ist kein Womöglich mit im Spiel. Ihr seid hier, um euer Licht zu scheinen, sodass ihr und Andere merken werden, und dies jenseits allen Zweifels, dass es da ist.
Der Schwarze Mann, der zu fürchten ist, ist derjenige, der in dir herumlungert.
Entsinne dich, das, was in der Welt geschieht, geschieht in der Welt. Was in der Welt vorkommt ist nicht das Ausmaß von allem. Es ist bloß das Ausmaß von sich selber. Es tastet die Wahrheit des Himmels nicht an.
Heavenletter # 1990 – 4. Mai 2006 – A Bridge to Cross
Eine Brücke, die zu überqueren ist
Gott redete …
Sowie die Welt ihr Einssein wahrnimmt, wird es in ihr zu einer einzigen Schwingung kommen. Zu einem einzigen Nachklang. Einssein schwingt Einssein. Dies ist der ursprüngliche Ton, den Ich in der Schöpfung der Welt anschlage. Es war ein Ton aus dem Herzen und der Kehle Gottes, des ursprünglichen Einsseins, aus dem die ganze Erde kam. Der Himmel war bereits.
Der Himmel ist der Zusammenklang des Einsseins. Er ist dies ohne Verzerrung. Eine Welt, welche sich selber als minder denn der Himmel porträtiert, ist schräge Töne. Aber, Geliebte, es gibt eine Tonart, und die Welt kann zu ihr zurückkehren. Die Tonart, die anzuschlagen ist, der Ton, der zu spielen ist, ist natürlich Liebe. Liebe ist eine hohe Schwingung. Ihr merkt dies, wenn ihr der Stimme von jemandem zuhört, der verliebt ist und seiner Liebe stattgibt, zu fließen. Spüre die Energie. Selbst ein Narr, der sich verliebt hat, bimmelt einen höheren Ton. Möge jeder in der Welt bald ein solcher Narr sein.
Seid unausgefuchst, Geliebte. Schlauheit wird Liebe eher für ihre eigenen Zwecke abbilden. Es ist staunenswert, wie sehr die Welt Vorteilhaben abwägt, und die Wahrheit der Liebe vergisst. Aufgesetzte Liebe ist nicht Liebe. Jemand, der falsche Ware verkauft, verkauft falsche Ware. Jemand, der Waren aus falschen Gründen heraus verkauft, verkauft Waren aus falschen Gründen. Unaufrichtigkeit, gekleidet als Aufrichtigkeit, ist immer noch Unaufrichtigkeit. Daher sind es schräge Töne und klingt es nicht wahr.
Die Welt mag sagen, etwas sei für dich gut, aber womöglich hat sie den Gedanken dabei, es sei gut für ihren Geldbeutel. Ihr wisst das bereits, und dennoch kauft ihr euch öfters darin ein. Und ihr selber seid eventuell der Versorger mit falschen Angaben.
Trefft die Entscheidung, heute in der Wahrheit zu sein, und lasst ausschließlich Töne der Wahrheit euren Lippen entkommen. Oder sagt nichts. Das könnte eine wunderbare Sache sein. Wie viel würdet ihr heute sagen, wenn ihr es zuerst durch eure Wahrheitsladentheke laufen lassen würdet? Automatisch ist nicht das gleiche wie von innen heraus.
Du bist ein Kind Gottes, nicht ein Roboter der Welt. Du bist kein aufgezogenes Spielzeug. Deine Stimme ist keine motorisierte Aufzeichnung in einer Puppe. An dir ist es, in der Welt für Mich zu sprechen, und daher ist es an dir, bloß was wahr und nie was unwahr ist zu reden.
Dies ist eine schöne Anfrage, die Ich an euch richte, dass ihr heute keine unrichtigen Aussagen macht. Macht euch nichts daraus, was andere Leute tun. Ihr seid es, zu denen Ich spreche. Ihr seid es, die Ich bitte, der Verkleidung den Rücken zu kehren, sie eine für alle Mal aufzugeben.
Nun werdet ihr es mit simpler Rede zu tun haben mögen. Kein falsches Maulheldentum. Kein Lächeln, welches über deine Gedanken hinwegtäuscht. Keine Worte, vor dich hingemurmelt. Ausschließlich Wahres reden bedeutet nicht, dass du alles, was du denkst, zu sagen habest. Du läufst nicht umher und leuchtest allen heim. Das Privileg des Stilleseins begleitet dich.
Zuvörderst, sprich die Wahrheit zu dir selber. Mache dir selber nicht etwas vor. Rede dich nicht in etwas hinein. Bist du mit Ehrlichkeit mit dir selber zögerlich? Das ist nichts, um sich dabei zu sträuben.
Sowie du wahrhaftig wirst, wird dich eine derartige Erleichterung überkommen. Du wirst einen tiefen Atemzug nehmen und dermaßen erfrischt sein. Es braucht große Kraft, Unwahrheit zu liefern. Es braucht überhaupt keine Energie, sich in die Wahrheit hinein nachzulassen.
Wahrheit ist eine Brücke, die zu überqueren ist. Ihr würdet in der Welt nicht eine Brücke bauen, die nicht aus wesentlicher Substanz gemacht ist. Baue eine Brücke der Wahrheit vom einen zum anderen. Tue Wahrheit kund. Wie einfach die Welt wird. Wie freudig sie sein wird. Du wirst begierig nach Wahrheit und nach mehr Wahrheit und bloß nach Wahrheit aus dem Bett springen, und Wahrheit wird verkündigt werden. Wahrheit wird wie die Sonne scheinen, und der originale Ton des Einsseins wird die Glocken des Himmels zum Ertönen bringen, und du wirst eingedenken, du wirst dich entsinnen, Wessen Wahrheit du bist.
Heavenletter # 1991 – 5. Mai 2006 – A Sommersault of Joy
Ein Purzelbaum voller Freude
Gott redete …
Wenn Leben, sowie heiliges Leben, zu lästiger Pflicht ausartet, habt ihr Ruhe nötig. Bestimmt braucht ihr eine Auszeit von euren Gedanken. Wenn ihr es müde seid, sauberzumachen oder abzuwaschen, habt ihr vergessen, Wer es ist, dem ihr dienstbar seid. Vielleicht habt ihr gar gemeint, ihr dientet überhaupt niemandem. Möchtet ihr euch entsinnen, möchtet ihr euch ein für alle Mal erinnern, dass ihr für Mich den Abwasch macht? Was ihr auch tut, tut ihr für Mich. Was ihr auch für Andere tut, tut ihr für Mich. Was ihr auch für euch selber tut, tut ihr ebenso für Mich. Haltet Mich im Sinn, dann wenn ihr den Berg des Lebens hochsteigt. Ihr klettert für Mich, ebenso wie zu Mir. Alles, was ihr tut, entsinnt euch dessen, tut ihr an Meiner Stelle. Dann wird alles leicht sein. Es wird nicht zu einer Bürde kommen.
Was für einen Wohlgefallen Ich doch an euch habe wie auch an dem Dienst, den ihr erbringt. Wisst, dass Ich ihn im Blick habe.
Wisst, Wer euch bei euren Besorgungen Gesellschaft leistet. Wisst, Wer im Auto bei euch ist. Zu jeder Zeit bei euch. Seid nicht verlegen. Wisst ganz einfach, Ich bin bei euch durch dick und dünn.
Wie sehr könnt ihr euch ärgern, während Ich mit euch bin? Wie beunruhigt über dies und das? Was kann eure Schönheit verdüstern, wenn ihr eingedenkt, dass der Gott des Universums und des Darüberhinaus an eurer Seite ist, euch begleitet, euch segnet, euch zum Vorangehen anhält, euch an der Hand hält, eure Augen hebt? Wisst ihr noch nicht, dass es nirgendwo gibt, wohin ihr gehen könnt, wo Ich nicht bin? Und, es gibt nirgendwo, wohin Ich gerne ohne euch gehen würde.
Was habt ihr nötig, so ihr Mich zu euren Diensten habt? Ihr dient Mir, und Ich diene euch. Dies ist kein Handel, das versteht ihr. Ich gebe, ohne Einschränkung. Ihr habt bei Mir keine Punkte zu verdienen. Ich verdiene sie für euch. Du bist der, der es nötig hat, seinen Wert zu kennen. Ich kenne ihn bereits.
Ich bin dein Stiller Partner. Ich bin der Eine, Der hinter dir steht. Ich bin der Eine, Der auf dich wettet. Wenn du stolperst, fange Ich dich. Selbst wenn du hundert Treppenstufen herunterfällst, fange Ich dich auf. Mittendrin von allem, fange Ich dich auf. Was immer im Physischen passiert, Ich fange dich. Daher kannst du nicht fallen. Wiegt euer Leben nicht so sehr mit den Begrifflichkeiten des Physischen, Geliebte. Das wird euch ermüden.
Weitet euch aus. Lasst eure Finger die höchsten Zweige langen. Euer Herz pulst die Welt. Eure Augen sehen über den entferntesten Horizont hinweg, und eure Füße haben Flügel. Natürlich haben sie das, denn du bist Mein Botschafter, Mein beflügelter Botschafter, der im Dienst an Mir, Der dein gesegnetes Selbst ist, am Daherfliegen ist.
Mache einen Freuden-Purzelbaum über die Schönheit Unseres Verbundenseins. Du bist mit Beträchtlicher Kraft verbunden. Ein Kind Gottes – das trägt Gott in sich. Wo sonst sollte Ich denn sein mögen, es sei denn dort, wo Ich gerne sein möchte? Und Ich möchte bei dir sein, und mithin habe Ich diese innige Verbundenheit gegründet, die außerstande ist, aufgelöst zu werden. Egal was du tust, egal was du denkst, Wir sind Eins, unwiderruflich Eins. Mit einem jeden Hops deines Herzens BIN Ich. Ob du nun wach bist oder am Schlafen, Ich bin in dir wach. Ich bin immer in Ruhelage. Ich kann Meine Augen nicht von dir heben. Ich ruhe Meine Augen auf dir, Geliebte, Geliebter, aus. Mein Blick ist Wahrheit, und Ich sehe die Wahrheit von dir. Ich aale Mich in ihr.
Nun, aalst du, du, dich in Mir. Aale dich in Meiner Gegenwart. Die Sonne scheint auf euch, Geliebte. Ich machte euch, und Ich bin nach wie vor der Fertiger von euch. Was macht ihr daraus?
Heavenletter # 1992 – 6. Mai 2006 – Mind and Body
Geist und Leib
Gott redete …
Abwehr wird sich in deinem Körper womöglich als ein hartnäckiges Weh sehen lassen. Was wirkst du entgegen? Was für Gedanken deinerseits braucht es, dich so in Bewegung zu setzen, dass dein Körper schmerzlos und wieder agiler wird sein können? Wenn in deinem Körper eine Knappheit an Durchfluss das Gegebene ist, ist oftmals dein Denken irgendwo festgefahren. Dein Körper signalisiert eine Stockung. Er gibt dir zu verstehen, dass sich dein Geist von einer Stelle, an der er festhält, wegzubewegen hat. Beiden, deinem Körper und deinem Geist, ist es zugedacht, sich zu bewegen und zu rühren.
Selbstverständlich flitzt euer Geist dauernd herum, scheinbar nirgendwo niedergehend. Aber es gibt etwas, in dem er eingegraben ist. Springt aus dem Graben heraus, und euer Leib wird sich ebenso lockern.
Es existiert eine Verbindung zwischen verstandesmäßigem Geist und Leib und seelenmäßigem Geist. Ich dachte, ihr hättet das nicht vergessen, aber ihr habt es womöglich in Bezug auf dessen Anwendung bei euch vergessen.
Das erste, was es euch zuzugeben gilt, ist, dass ihr nicht Schmerzen zu haben habt. Ihr findet allerhand Gründe, Schmerz zu begründen. Er ist das Kissen, auf dem ihr schlaft. Es ist jemand in eurem Leben. So ihr euch dahingehend umtut, Schmerz zu rechtfertigen, haltet ihr ihn aufrecht. Irgendwo in eurer Psyche habt ihr euch zu verstehen gegeben, ihr hättet ihn zu haben, als wärt ihr ein Opfer von ihm. Ihr seid nicht hilflos, Geliebte.
Gewiss, ja, ihr stoßt euren Zeh, euer Zeh wird wehtun. Dies allerdings ist nicht der Schmerz, dem ihr gewöhnlich anhängt. Aber einem anderen Schmerz hängt ihr an.
Betrachtet den Körper als einen Botschafter. Er hat euch etwas zu erzählen. Rührt euer Denken, Geliebte, und ihr werdet euren Körper ändern. Einssein des Körpers und des Geistes ist das Gegebene, und der Geist hat mehr Kraft. Dies ist keine bewusste Anstrengung. Dies geht die ganze Zeit vor.
Ein Körper glaubt dem, was dein Geist ihm sagt. Er wird alles glauben. Lasse deinen Körper glauben, dass er gesund, stark und schmerzfrei ist.
Dein Geist singt ein Lied, und dein Körper widerhallt es. Vielleicht in seinen verborgenen Ritzen, dein Geist indes ist zuvorderst. Der Körper kopiert deine Sicht. Sieh anders, und deine Körperhaltung wird sich ändern.
Du weißt bereits, dass du dich, sobald dir dein Geist ansagt, dass du dich glücklich fühlst, anders bewegst. Deine Stimme ist anders. Du siehst klarere Farben und hörst glücklichere Töne.
Entbinde all das Denken, was dich zurückgehalten hat. Dies ist der Zweck von Loslassen, sodass du vorankommen kannst. Nicht rückwärts, nicht auf der Stelle, sondern voran. Sei in deinem Denken vorwärts. Singe eine neue Weise. Lasse alles los, was dich zögerlich geben lässt. Anderenfalls wird dir Vorstellungskraft abgehen.
Vorstellungsgabe ist ein Schlüsselwerkzeug, welches du zur Verfügung hast. Stellt euch Schmerz fortgegangen vor, Geliebte. Lasst euren Geist frei fliegen. Beseitigt all die Blockaden im Körper und Sinn. Ihr habt an viele Dinge geglaubt. Vielleicht habt ihr euch viele Dinge über euch selbst gesagt. Dinge etwa wie: „Ich habe schwache Füße“, und mithin habt ihr sie. Dinge wie: „Diese Krankheit liegt in meiner Familie.“ Und so ist es dann. Ihr glaubt an Statistiken, welche Glaubensüberzeugungen, die bereits eingenommen sind, zierend ausgestalten. Bitte wisst, dass Krankheit nicht in der Familie zu liegen hat. Obendrein gibt es auch hierzu Statistiken.
Als Ich sagte, ihr wärt dem Verwichenen nicht verpflichtet, meine Ich, ihr seid zu nichts aus der Vergangenheit verpflichtet. Ihr seid zum eben Jetzt verpflichtet. In just diesem Moment, da ändert eure Gedanken.
Dies ist nicht Wunschdenken. Wunschdenken ist allzu spärlich, dem Piepen von Küken gleich.
Habt stattdessen Wissen. Wisst, was auch immer euer Denken bremst, ihr habt es nicht zu haben. Was für einen Krampf im Hals auch immer, den ihr habt, er hat nicht dort zu sein. Ihr seid ihm nicht pflichtig. Schafft ihn jetzt fort.
Heavenletter # 1993 – 7. Mai 2006 – The Bread of Your Thoughts
Das Brot eurer Gedanken
Gott redete …
In einer mit Wundern angefüllten Welt möchte Ich euch nun zu erkennen geben, dass es keine Wunder gibt, da es eure Wahrnehmung ist, welche Wunder erblickt. Wäre eure Wahrnehmung feiner gestimmt, würdet ihr Wunder als die natürlichen Gegebenheiten sehen, die sie sind. Es ist eurem Leben naturgemäß, sich selber auf wundervolle Weise zu entfalten. Dieses ganze Gefilde des Lebens ist ein mirakulöses Ding. Es gibt nicht einmal ein einziges Grasblatt, was nicht übernatürlich wunderbar ist.
Ihr werdet sehen, dass es keine Unterscheidung zwischen Wundern gibt, wenn alles Wunder ist. Ein jedes Wunder ist in seiner Entfaltung vollendet. Diese disharmonischen Ereignisse, welche ihr als Tragik bezeichnet, sind ebenfalls Wunder. Wie denn sonst sollte bei der Geschichte bloß alles auf eine derart überwältigende Weise zusammenkommen mögen, es sei denn mit einer mirakulösen Wendung der Begebenheiten?
Sofern die Welt eine Geschichte ist, die ihr in eurem Geist herstellt, dann seid ihr der Wunder-Macher. Sofern ihr mehr der Wunder möchtet, die eure Augen weiten und euren Mündern Ahh’s entkommen lassen, dann, Geliebte, denkt mehr schöne Gedanken.
Wiegt die Energie eurer Gedanken ab, denn es sind jene, die die Welt umgehen machen.
Es gäbe keinen Krieg, wenn ihn nicht energiegeladene Gedanken stützten. Bedenkt, bitte, dass Gedanken in Kalifornien eine Notlage in anderen Teilen der Welt bewirken können. Unterernährte Gedanken tragen der Unterernährung in einem anderen Land bei.
Sowie ihr das Einssein der Menschheit ein wenig zubilligt, werdet ihr mit euren Gedanken nicht achtlos sein. Ihr werdet mehr Wohltuendes tun. Sowie hinlänglich viele Meiner Kinder ihre dürftigen Gedanken gegen reichhaltige Gedanken austauschen, wird das Sich-Entfalten des Lebens ebenso anders ausfallen. Dies ist eine Selbstverständlichkeit, Geliebte.
Aber ihr habt euch an augenblickliche Resultate gewöhnt, und mithin lässt euer Streben, der Welt Gutes zu vermachen, nach, und ihr schickt euch an, euch abermals auf euch selber und alle eure Missstände zu konzentrieren. Eure Gedanken haben Auswirkungen auf jeden und alles in der Welt. Was für ein Glück auch irgendwo existiert, ihr habt zu ihm beigetragen. Was immer an Ungemach irgendwo in der Welt existiert, ihr habt zu ihm beigetragen. Macht euch allerdings nichts daraus, was gewesen ist. Schaut auf den heutigen Tag.
Heute, an diesem einen Tag, wie stünde es da mit nicht-entmutigenden Gedanken? Wie stünde es damit, den heutigen Tag mit Ein Tag des Aufschwungs zu betiteln? Mache diesen zu dem Tag, an dem du den Teppich der Welt aufnimmst, den ganzen Staub von ihm abschüttelst und ihn sauber und frisch wieder hinlegst, wie neu, gleichsam als wäre nie jemand auf ihm entlanggelaufen.
Lasst eure Gedanken nicht durstig sein. Lasst eure Gedanken die Speise des Lebens sein, welche sie sind. Lasst keinen einzigen in der Welt durch eure Gedanken unverköstigt.
Eure Gedanken machen Bilder. Zeichnet andere Bilder mit euren Gedanken. Löscht die Flecken, die ihr macht – ihr seid imstande, besser zu zeichnen. Weitet eure Gedanken. Umhüllt die Welt mit der Wärme eurer Gedanken.
Ich gebe euch zu erkennen, das Leiden einer hungrigen Welt zu bedenken. Ich sage euch, die hungrige Welt mit dem Brot eurer Gedanken zu speisen. Ich sage euch, dass ihr das könnt.
Die Welt und ihre Vorkommnisse sollen euch nicht unten halten. Ihr seid ihnen gegenüber nicht untertänig. Nunmehr kennt ihr das Geheimnis, das Leben auf der Erde zu bessern. Stoßt die Welt mit euren Gedanken, Geliebte. Hebt all die Gefallenen mit euren Gedanken hoch. Entgegenkommende Gedanken werden es der Unfreundlichkeit nicht stattgeben zu existieren. Schließt Freundschaft mit euch selber und dem Universum und mit allem in ihm, und hiermit erhöht ihr die Schwingung der Welt. Wir, Geliebte, machen dabei mit euch den Anfang.
Heavenletter # 1994 – 8. Mai 2006 – It Is Only Ego
Es ist bloß das Ego
Gott redete …
Alsbald, sowie ihr denkt, ihr hättet euer Ego gebändigt, hebt es seinen Kopf und schlägt wieder zu, wie die Schlange im Gras, die Schlange, welche es ist.
Ihr möchtet kein Ego mehr, und doch, sowie es aufkommt, schenkt ihr ihm höchste Wichtigkeit. Ihr lasst es euch Freude machen oder sie ruinieren, abhängig von dem Kurs, den es einschlägt.
Seid ihr auf Gedeih und Verderb auf die Gnade eures Ego angewiesen? Ist euer Ego mächtiger als Mein Wille? Mein Wille für euch ist Glück. Das Ego möchte dies bestreiten. Es richtet dich auf, und es lässt dich im Stich. Es ebnet das Spielfeld ein. Es reduziert einen jeden zur gleichen Asche. Wie ein Peitschenhieb, es überrumpelt euch.
Es lässt euch meinen, ihr hättet es bezwungen, und danach kommt es in voller Kraft daher, es lacht dauernd, es lacht darüber, für wie – deinem Empfinden nach – unbedeutend es dich gemacht hat. Es pickt auf dich ein, stellt sicher, dass äußere Ereignisse daherkommen, die seiner Masche beistehen. Das Ego zeigt was es kann, um dich unterzukriegen. Der einzige Grund, weswegen dich das Ego je hochjubelt, ist der, dich umzulegen.
Das Ego möchte dich zu seiner Größe verkleinern. Wie leicht du ja in seine Fänge fällst.
Es erzählt dir, wie die Welt deine Unbedeutsamkeit prüft. Es windet und dreht sein Messer, und verschafft dir das Gefühl, bedrückt zu sein. Die Welt hat dich heute nicht gewürdigt. Sie machte dich klein. Dies war das Ego in Bestform, wie es nachlässig mit dir umgeht, kleine Scharten aus dir herausschneidet, deine Unterlippe zum Zittern bringt.
Wie doch das Ego bei dir seinen Kopf durchsetzt. Es tanzt auf deiner Schulter und spottet über dich. Es amüsiert sich auf deine Kosten. Mittlerweile bist du außer dir und aufgelöst. Dein Ego hat dich zum Ungehaltensein gebracht. Kein königlicher Teppich wurde für dich ausgerollt. Wofür braucht ihr ihn, Geliebte, während ihr die Liebe, das Leben und Gott habt? Woher denn bloß nimmt sich das Ego das Recht, euer Leben in den Sand zu setzen, euch das Gefühl zu geben, ihr wärt klein, ihr wärt unterbewertet.
Das Ego ist dermaßen ein Parasit. Es verköstigt sich mit deinem Selbstwertempfinden. Es zupft an jenem wie ein Huhn und räumt alle deine Federn ab. In Wahrheit räumt es sich selber ab. Es weiß im Eigentlichen, wie wenig es wert ist, und scheuert sein Empfinden von Unwertsein an dir ab.
Die Beimessungen des Ego wirken darauf ein, wie du dich fühlst, allerdings beeinträchtigen sie deinen Wert nicht. Lasse die Welt Steine auf dich werfen oder dich insgesamt vernachlässigen, und, was hat dies mit dir zu tun? Kenne das Ego für das, was es ist, und gerate durch das Ego nicht geduckt.
Es möchte dich gerne zu einem Opfer machen. Es sagt dir, du werdest nicht respektiert. Allerdings respektierst du das Ego zu viel. Du reichst dem Ego deine Macht, sowie es deine Eitelkeit anschlägt, und hinterher fühlst du dich machtlos, wenn es auf dich zu sticht. Das Ego schafft deine Schulter auf die Matte, und schreit Sieg, während du dich in kleine Stückchen deiner selbst auflöst.
Ein zwickendes Ego ist nichts als Nadelstiche, nichts als liebe kleine Mücken, die deine Haut beißen. Du hast nicht auf Egos Geheiß zu sein. Du hast nicht aus Verlegenheit oder Scham oder Ärger rot zu werden. Du hast überhaupt nicht rot anzulaufen. Lache über das Ego, wie es dich nicht ernst nimmt.
Das Ego ist zerbrechliches Glas. Manchmal ist es unter der Verkleidung von Zuckerwatte zugange, aber das Ego ist Glas, Glas, welches wie Eis knistert. Das Ego möchte gerne dein Herz sich versteifen sehen, dazu aber musst du es nicht kommen lassen. Lasse das Ego nicht etwas von deinem Herzen wegessen. Hebe die Röcke deines Herzens über das Ego hinweg. Es wird, etwa, deinen Gefühlen wehtun, aber es hat dein Herz nicht anzufassen.
Das Ego, Geliebte, möchte euch gerne zunichte machen. Es möchte euch zerschmettern, wie das Glas, das es ist. Seht durch das Ego hindurch. Es ist bloß das Ego. Es hat mit euch, Geliebte, nichts zu tun.
Heavenletter # 1995 – 9. Mai 2006 – How to Change Your Life
Wie dein Leben ändern
Gott redete …
Sei der Liebe gegenüber schutzlos und anfällig, und keiner Sache sonst gegenüber.
Sei nicht offen gegenüber Leid-Angetan-Bekommen und all den anderen Gefühlen, die du nicht magst. Heiße sie einfach nicht willkommen. Bewillkommne Liebe.
Lasse Liebe das Antlitz sein, nach dem du in der Menge suchst. Stelle dich im Voraus ein, so ein, dass du die Welt mit Liebe begrüßt. Einerlei was jene zu einem bestimmten Zeitpunkt für eine Show auflegt, dir gilt es, ein Instrument der Liebe zu sein. Sei in der Welt eine Flöte und mache schöne Musik. Sei keine Blechdose, die blecherne Musik macht. Sei kein Abspielgerät, was nur spielen kann, was aufgelegt ist. Sei, Geliebte, Geliebter, eine originale Seele. Lasse Mein Herz für dich sprechen. Lasse Mein Herz durch das deine sprechen.
Dein Herz wurde dir für Liebe gegeben, und einzig für Liebe. Es wurde dir nicht für Weh oder Düsternis oder feurige Wut gegeben. Es wurde dir nicht gereicht, um für etwas minderes denn Liebe ausverkauft zu werden.
Ich rede soeben nicht von Sich-In-der-Gewalt-Haben, Geliebte. Ich rede nicht über so tun als ob. Ich rede über absichtsvolles Vorhaben. Was wäre denn, wenn du dir heute voller Absicht vornähmest, die Ruhe im Sturm zu sein? Vielleicht hast du andere Dinge vorgehabt, wie etwa für dich selber eintreten, wie etwa gehört werden, wie etwa den Sachverhalt richtigstellen, wie etwa einen jeden deine Ungeduld spüren lassen, wie etwa den Punktestandausgleich erzielen. Wieso an diese Dinge denken, während du voller Absicht Höheres vorhaben kannst?
Unbeirrt trägst du vor, du möchtest dein Leben gerne ändern. Ich sage dir, Wie. Mit dem absichtlichen Vorsatz deiner Gedanken, mit jenem wirst du den gesamten Ansatz deines Lebens ändern, und, indem du dies tust, wirst du die Welt zudem eine Kerbe höher kurbeln.
Vielleicht, wenn deine Gedanken dahin gingen, der Welt ausgesprochen mehr zurückzugeben, würdest du die Welt umkrempeln, und das ganze Kleingeld aus ihr herausschütteln.
In dieser Welt ist Prächtigkeit. Denke abwechslungshalber darüber nach.
Es ist unbeschreibliche Schönheit in der Welt, hast du das vergessen?
Und du wurdest zur Erde gesandt, um zu zeigen, was Liebe ist. Dies ist deine Zwecksetzung. Dies ist dein Geburtsrecht. Nicht bloß Liebe zu zeigen, sondern sie abzustrahlen. Um die Liebe an den Tag zu legen, welche du im Eigentlichen bist. Es wird so sein, dass du sie zuerst dir selber offenzulegen hast. Bis jetzt wirst du eher übersehen haben, dass du ein Wesen der Liebe bist. Du wurdest nicht geschickt, die Erde zu entflammen. Du wurdest gesandt, sie zu lieben. Ich schickte nicht kalt-lieblose Seinswesen, die Erde zu lieben. Ich sandte liebevolle Wesen. Ich sandte dich.
Ich weiß, du bist auf der Seite von Liebe. Dann, Geliebte, geht die ganze Strecke dort. Keine halben Sachen mehr. Eine kleine Kerze in einer Ecke wird es nicht mehr tun. Ihr seid die Sonne, die im Osten aufgeht. Seid nicht zaghaft, was das Scheinen eures Lichtes angeht.
Mitten drin im Feuersturm könnt ihr überraschende Dinge sagen und tun. Überrascht jeden. Überrascht euch selber. Mich werdet ihr nicht überraschen.
Ich sandte euch zur Erde, Mich zu verkörpern. Ich sandte euch nicht, euch zu verkörpern, nicht euer kleines selbst, was durch die kleinste Brise zurück und vor gestoßen wird. Möchtet ihr es akzeptieren, dass ihr Mein Repräsentant auf der Erde seid? Vielleicht ist es nötig, dass ihr eine Übereinkunft mit Mir unterzeichnet, nicht mit Blut, sondern mittels des Ego. Vielleicht braucht ihr eurem Ego abzuschwören, und habt es nötig, Unseren Pakt über den Gezeitenwassern in die Höhe zu halten. Vielleicht bedarf Ich eurer Hilfe. Weil Ich Gott bin bedeutet nicht, du hast kein Sagen. Du bist nicht Flugsand. Du bist am Bugüberhang eines großartigen Schiffes, und du teilst das Rote Meer. Während Furcht und Wut existieren, teile es in Ströme der Liebe, sodass Alle hinübergehen können. Meinst du, Ich frage um zu viel nach?
Ich habe dich mit Liebe bestückt, und mit zahlreichen Gefährten, sich einander zuzugesellen. Möchtest du heute losmarschieren?
Heavenletter # 1996 – 10. Mai 2006 – The Poem of You
Das Gedicht von euch
Gott redete …
Geliebte, ihr seid, durch die Sonne und den Regen hindurch, ein unantastbares Wesen Gottes. Ihr seid niemals mehr – es gibt kein Mehr, was sein kann – und ihr seid nie weniger. Ich bin Mir gewahr, dass ihr euch als weniger seht. Ich bin Mir gewahr, dass ihr manchmal minder handelt, als das Göttliche Seinswesen, welches ihr seid, aber nichts davon ändert, was ihr seid, einen Zentimeter davon. Als was Ich euch machte, das seid ihr. Es gibt nichts, was ihr dagegen zu tun vermögt.
Ihr könnt euch große Mühe geben, zu beweisen, dies sei anders. Ihr werdet gar zu Wut Zuflucht nehmen, um eure Unwerthaftigkeit zu beweisen. Genug davon, Geliebte. Es gibt weder einen Reim noch einen Beweggrund, euch über die unantastbare Wahrheit von euch hinwegtäuschen zu mögen. Ihr werdet nichts ändern. Ihr werdet eventuell eure fehlgeleitete Überzeugung vertiefen. Ihr werdet jeden auf der Welt zum Narren halten, aber das ändert kein Haar auf eurem Haupt. Wieso bloß, Geliebte, solltet ihr euch gegenüber dem Gedankengut, geringer von euch zu denken, als beharrlich ausweisen mögen, und euch nicht dem Gedanken zuneigen mögen, mehr zu sein?
Der Mensch geht gegen Gott an. Wer wird eures Erachtens dabei den Sieg davon tragen? Ich habe bereits gewonnen. Und ihr habt euer Empfinden des Selbstwertes zu erzielen. Erlangt es jetzt. Hört mit dem Haspeln auf. Ihr seid eine Göttlichkeit in einem Menschen-Körper. Bei der Ankunft eines physischen Körpers begannt ihr, euch selber zu messen und befandet euch für fehlerhaft. Es gibt keine Nachfrage, Messungen anzustellen. Nehmt einfach entgegen. Legt jene Maßbänder weg. Sie sind unrichtig.
Wenn ihr beim Rechnen Fehler macht, streicht ihr ohne zu zögern die Irrtümer aus. Gut, demnach also, streicht das In-die-Irre-Gehen bei der Veranlagung von euch selber und von anderen Menschen aus. Denkt einfach daran, was bloß ein geringfügiger Wechsel in eurer Sicht für die Welt zeitigen wird. Setzt an und benutzt einen Radierer bei eurem Denken. Stellt eure Aufmerksamkeit um, dorthin, was bereichert, und weg davon, was wegnimmt. Ihr habt subtrahiert, derweil ihr hättet addieren können.
Ihr wurdet im Himmel in den Ritterstand erhoben, um Meinen Willen voranzubringen. Ein Ritter mit einer Amnesie ist immer noch ein Ritter. Bloß ist er ein Ritter, der vergessen hat, dass er einer ist. Solch eine Sache zu vergessen! Ihr wurdet vom König zum Ritter geschlagen. Ihr wurdet von Gott zu einem Heiligen Seinswesen erhoben.
Ihr habt danach sieht’s aus vergessen, dass ihr bei allem was heilig ist Treue geschworen habt, aber Ich habe es nicht vergessen, und es wäre belanglos, wenn Ich es täte – so, als könnte Ich das! Du hast Unsere Übereinkunft mit deinem Herzen und deiner Seele unterschrieben, und du wirst ihr gerecht werden. Es kann sein, mit wechselndem Erfolg. Einerlei, in dieser Sache hast du, Geliebte, Geliebter, keine Wahl. Ich weiß überhaupt nicht, wieso du dich anders entscheiden mögen solltest, allerdings ist das Meiste, was du tun kannst, aufschieben und dich selber umgehen, so lange, bis du zubilligst und bejahst. Du warst gut darin, dich selber zu umgehen. Im Grunde genommen erbitte Ich kein Zugeständnis von dir. Ich halte dich an, dir mehr zukommen lassen zu mögen, und deine Befähigung, mehr entgegenzunehmen, nennt man Hingabe. Gib dich der Gütigkeit hin, die du bist. Gib dich selber freudig hin. Nimm den Schild der Liebe in Empfang, den Ich gebe. Besteige den Schimmel der Liebe, und sei auf deinem Weg. Galopp! Putze ein anderes Mal deinen Harnisch! Jetzt, da reite du bloß!
Es gibt nichts für dich zum dir darüber Klarwerden. Akzeptiere ganz einfach Meine Malerei von dir. Mein Bild ist akkurat. Das Bild, das du mit dir herumgetragen hast, ist an der Sache vorbeigegangen.
Ein Gedicht ist mehr als die Wörter, aus denen es gemacht ist. Und nicht anders bist du mehr als deine konstituierenden Teile. Gedichte sind aus Worten gemacht, die Wörter aber sind nebensächlich nebst demjenigen, wovon das Gedicht handelt. Dichtung geht über Wörter hinaus. Und so desgleichen du, ein Menschenseinswesen, durch Gott geliebt. Du bist mehr, als du der Welt und dir selber anzeigst. Nun ist die Zeit für dich gekommen, deine Malerei dichter dran an Meinem über dich verfassten Gedicht zur Ausführung zu bringen. Wie wäre es jetzt damit?
Heavenletter # 1997 – 11. Mai 2006 – Plant Your Garden
Bepflanze deinen Garten
Gott redete …
Es gibt keine angefragte Aufgabe außer der, dass du deine Aufmerksamkeit nach dorthin gehen zu lassen hast, was dir Freude verschafft. Mache dir aus dem, was dies nicht tut, nichts. Richte deine Beachtung darauf, was dir Freude gibt, und alsdann vervielfältigst du sie. Richte deine Aufmerksamkeit darauf, was dir kein Vergnügen bereitet, und du wirst dieses vervielfältigen. Das Universum trägt deine Gedanken aus. Es tut, wozu du es einlädst und reizt. Eigentlich – es reagiert auf das Kaliber deiner Gedanken.
Drehe einfach deine Aufmerksamkeit vom Krieg weg, weg von Gebrechen, Armut und Verdruss aller Art. Nicht anders wie du dir nicht eine ranzige Speise aufträgst, so kredenze dir keine verdorbenen Gedanken. Dies ist der Schlüssel. Dies ist bedeutsam für dein Wohlergehensempfinden. Du saugst in dich auf, worüber du denkst. Weswegen an Schrecken denken, alldieweil du an Freude denken kannst?
Auferlege deinem eigenen Geist eine elterliche Aufsicht, Geliebte, Geliebter. Nicht deinem Herzen. Weg mnit der Aufsicht von deinem Herzen, und hin zum Geist. Lasse dein Herz sein, indes, steuere deinen Geist. Ziehe in Betracht, dass dein Geist ein Kellner in einem großen Restaurant der Welt ist. Die Speisekarte ist gerammelt voll mit allem. Aber du, als einer, der speist, hast nicht die ganze Speisekarte durchzulesen. Du weißt, was du magst. Schaue danach, und überfliege den Rest oder bestelle aus dem Handgelenk heraus.
Geliebte, sofern ihr die Pein oder die Freude, die euch eure Gedanken einbringen, kartiertet, könntet ihr das eine oder andere Ungleichgewicht erkennen. Denkt wohlbehaltene Gedanken. Seht gesunde Gedanken als Protein. Oder seht sie als Nachtisch. Insofern als ihr bei euren Speisen eine Auswahl habt, werdet ihr euch womöglich von Süßspeisen weghalten; sobald es sich auf euer Leben beläuft, esst allen Zucker, den ihr mögt. Süßt eure Gedanken, süßt euer Leben. Ihr habt euch über euer Leben nie Gedanken zu machen, dass es zu süß ist. Ihr könnt im Leben nicht zu viel Süße haben.
Die Bandbreite eurer Gedanken ist die Karte, welcher euer Leben folgt.
Bedeutet dies, ihr seid mit euren Gedanken Herr über euer Leben? Ja und nein. Es ist mehr so, dass eure Gedanken über die Gefühlsebene eures Lebens Bescheide erteilen. Schaut allerdings nicht auf eure Gedanken, dass sie euch Früchte tragen, denn dann ruft ihr nach Belohnung. Lasst die Resultate eurer Gedanken sich um sich selber kümmern. Ihr nehmt euch eurer Gedanken an.
Wenn bestimmte Gedanken nicht willkommen sind, heißt sie nicht willkommen. Seht von der Lektüre über die Verheerungen von Krieg ab. Was ist davon der Zugewinn, in eurem Wohnzimmer zu sitzen und über den Schmerz von Krieg nachzudenken. Denkt stattdessen über die Schönheit des Friedens nach wie auch über all die Belege für die Schönheit, und ihr werdet ein Plateau von Frieden schaffen. Gewiss habt ihr euch im Klaren darüber zu sein, dass eure Gedanken zu dem Zustand der Welt ihren Beitrag leisten. Sowie ihr nicht mehr negativ denkt, seid ihr imstande, in Ansatz zu bringen, Andere für den Zustand der Welt für verantwortlich zu halten. Bis dahin, Geliebte, haltet euch für verantwortlich, denn ihr seid für eure Gedanken zuständig.
Sofern ihr Klavier spielt, wisst ihr, dass gewisse Tasten, die ihr anschlagt, eine bestimmte Musik ergeben. Ihr könnt Töne spielen, die Kakophonie hervorbringen, sofern eure Wahl demnach ist, und wenn Kakophonie das darstellt, was ihr gerne hören möchtet. Es ist so simpel, dermaßen einleuchtend, aber sobald es um eure Gedanken geht, überseht ihr dies. Eure Gedanken sind Vervielfacher. Sie multiplizieren, worauf immer sie Bezug haben.
Mitunter habt ihr es fast als eure Pflicht gedacht, Nachrichten anzuschauen und über ihnen zu glucken, gleichsam als sei die Quälerei anderer Menschen eurem Geschmack etwas Angenehmes. Krieg ist nicht angenehm. Kontierungen von Krieg sind nicht angenehm. Und dennoch vervespert ihr die Nachrichten. Geliebte, bepflanzt stattdessen euren Garten, seht euch die Sterne an, haltet die Hand von jemandem und macht einen Gang im Freien.
Was für ein Saatgut legt ihr aus? Wenn ihr Äpfel möchtet, pflanzt Apfelsämereien aus. In eurem Garten schafft ihr Unkraut beiseite. Gut, demnach also, entfernt das Unkraut eurer Gedanken.
Heavenletter # 1998 – 12. Mai 2006 – The Orchestration of Life
Die Orchestrierung des Lebens
Gott redete …
Immer sachte. Abwehr tut es nicht. Abwehr ist Abwehr. Sie verschafft dir oftmals das Gegenteil dessen, was du möchtest. Sofern du im Leben einen sanft verlaufenden Pfad haben möchtest, dann gehe auf ihm. Du brauchst nicht die ganze Strecke mit deinen Schuhen zu schlurfen.
Wenn es Pfützen gibt, hebe deinen Rock und gehe durch sie hindurch. Oder laufe um sie herum.
Sobald du denkst, das Leben habe deinem Plan gemäß zu sein, packst du auf eine Situation zu, gleichsam als wäre sie ein Widersacher, während sie bloß eine Pfütze ist. So ihr euch mit diesem oder jenem herumschlagt, kehrt ihr eine Pfütze in einen Berg, Geliebte. Schaltet euch stattdessen ein. Schließt Freundschaft mit dem Berg eurer Einbildungskraft, welcher euren Pfad zu blockieren scheint. Macht es dem Leben leicht, sich zu euch hinzubegeben.
Ihr kennt die Wege der Welt, aber dies bedeutet nicht – ihr kennt immer die Orchestrierung des Lebens. Euer Geist weiß nur so und so viel. Eure Augen sehen nur so weit. Geht mit dem Leben einher, und seht, wohin es euch nimmt.
Ihr erwünscht euch gerne augenblickliche Belohnung, Geliebte. In eurem Beharren vertut ihr womöglich eine Menge Zeit, just die Sache, die ihr gerne einsparen möchtet. Mit Sicherheit verschwendet ihr Energie. Es ist nicht so, dass ihr Geduld zu erlangen habt. Es ist weder eine Frage von Geduld noch von Ungeduld. Es ist eine Frage, ob ihr dem Leben stattgebt, seinen Lauf zu nehmen. Ihr bestimmt euch selber. Ihr könnt euer Leben nicht dauernd bestimmen. Ihr werdet bei euch selber die Regie führen, aber ihr könnt nicht immer das Leben anordnen. Es hat nicht nach eurer Pfeife zu tanzen.
Das Leben wird eurem Terminplan nicht folgen. Falls es nach euch ginge, würde ein Same, den ihr heute in den Boden steckt, just vor euren Augen hochwachsen, ziemlich so wie Jack’s Bohnenstange, und ihr würdet am liebsten gleich hochklettern. Das Leben wird euch allzu langsam gehen. Ihr versucht, es zu beschleunigen, demgegenüber seid ihr es, die sich zu verlangsamen haben.
Deine Pläne sind bloß deine Pläne. Sie sind nicht die Karte des Lebens. Sie sind eure Phantasie, Geliebte. Manchmal werden Phantasien Wirklichkeit, just so wie ihr sie euch ausmalt. Manchmal weben und verwinden sie sich und nehmen mehr Fäden an sich, als ihr euch vorgestellt habt.
Wenn ihr in eurem Leben meint, etwas brauche zu lange, ist der Aufschub eure Phantasie. Ihr könnt unter der Sonne alles tun, und nach wie vor wird das Leben gelegentlich in seinem eigenen Schritttempo entlangflanieren. Wer liegt außer Plan? Du oder das Leben?
Wenn du einen Zug zu bekommen hast, gibt es einen gedruckten Fahrplan, nach dem du dich zu richten hast. Das Leben versieht euch nicht mit einem gedruckten Fahrplan über die Erfüllung eurer Bestreben. Ihr könnt einen für euch selber schreiben, aber ihr mutmaßt. Euer Zeitplan ist kein Kontrakt, den das Leben mit euch abgezeichnet hat.
Es ist wahr, das Leben dient euch. Oft dient es euch wie eine Mutter. Sie trägt dir das Essen auf, das sie gerne dich einnehmen sieht, lieber als die Doppelkekse, die dir am liebsten sind. Oder sie gibt dir zwei Plätzchen, nicht zwanzig. Oder sie sagt: Morgen.
Sieh das Leben als eine Versammlung, die du besuchst. Jene wird nicht deiner Tagesordnung folgen.
Wie das Leben am Schwanz nehmen geht, ist, es vorangehen lassen.
Habe es auf das angesehen, was du möchtest. Bestehe darauf. Gib ein nobles Ziel nicht auf. Und wirke auch dem Stück nicht entgegen, während es sich entfaltet. Erwehren ist – deine Macht weggeben. Beginnst du zu erkennen?
Deine Wahl soll nicht halbherzig oder unerbittlich sein. Du hast nicht das eine oder das andere zu sein. Wisse schlicht, dass du hinzulernst.
Wenn ihr surft, geht ihr mit den Wellen. Ihr surft das Leben, Geliebte.
Heavenletter # 1999 – 13. Mai 2006 – All the Stars in Heaven
All die Sterne im Himmel
Gott redete …
Ich schütte Segnungen auf euch herunter, so, wie alle Sterne im Himmel ihr Licht auf euch scheinen. Alles, was ihr zu tun habt, ist, die Sterne anzusehen. Selbst wenn ihr nicht hochseht, könnt ihr immer noch das Licht flüchtig erblicken, wie es auf die Erde fällt.
Was wäre denn, wenn du wissen könntest, dass du von Segnungen umgeben bist? Was wäre, wenn du das ohne jeden Zweifel wissen könntest? Sofern du die Kenntnisse nicht hättest in Erfahrung bringen können, die du dir bisher angeeignet hast, wärst du dir über sie im Klaren. Sofern du die Welt aus dir selber heraus sehen könntest, würdest du das ganze Licht sehen. Du hättest es nicht zu glauben, denn du würdest dann nicht sofort aus dem Stand dagegen sein und dich nicht vertun. So wie die Dinge stehen, hast du mehr an das Nichtvorhandensein von Licht geglaubt als an sein Dasein. Ist das nicht so?
Selbst wenn ihr zugeben könnt, dass ihr euch irrt, würdet ihr wie ein Blitz vorankommen. Selbst wenn euch eine entsprechende Fassungskraft abginge, könntet ihr euch äußern:
„Gott, ich deutete die Erde falsch. Ich habe einen Missgriff gemacht. Ich glaubte alles, was ich sah, und alles, was ich hörte. Indem ich das tat, habe ich nicht darüber hinaus geschaut. Ich habe stattdessen nach Erklärungen gesucht, selbst in dem Wissen, dass Erklärungen nicht glücken können. Erklärungen drehen sich im Kreis, und das Leben ist von Erklärungen, die sich mit ihm befassen, verschieden. Worte werden Deinen Geschenken nicht gerecht. Ich habe dort zu gehen, wo Worte nicht sind. Das Himmelskönigreich ist eine andere Größenordnung, wo Worte nicht eintreten können.
Die Gabe des Lebens, die Du uns geschenkt hast, geht über die großartigste Poesie hinaus, über die großartigste Einbildungsgabe, über meine großartigsten Träume und Erwägungen hinaus. Das All, welches Du erschaffen und uns dargeboten hast, ist ein Nektar, den zu kosten wir uns nicht gestattet haben, all dies aufgrund von zuvor verfassten Ideen, und weil wir uns nicht trauten. Es scheint so, wir möchten lieber bei dem Bekannten bleiben, möchten Annehmlichkeit finden ja gar in deren Unannehmlichkeit, dies mehr, denn einen Sprung in das scheinbar Unbekannte zu riskieren.
Gott, trotz meines Widerstrebens, weiß ich, es ist für mich etwas mehr da. Dich Etwas Mehr zu nennen ist nicht hinlänglich. Die Wahrheit dessen, was Du uns derart bereitwillig und liebevoll darbietest, geht weit über etwas mehr hinaus.
Ich weiß, dass Du uns nicht zu drangsalieren imstande bist. Dennoch spricht ja eine Menge dafür, dass die Welt gepeinigt wird. Auch so, ich habe einiges Gewahren, dass es weit darüber, was ich gegenwärtig sehe, hinausgehende Befunde gibt, welche anderes besagen. Die Welt ist eine Schachtel in einer Schachtel, und um eine jede Box ist eine Menge Seidenpapier gelegt. Ich habe mich bei der ersten Schachtel derart packen lassen, dass ich noch nicht zum Öffnen der anderen Schachteln gelangt bin, selbst obschon ich darum weiß, dass sie hier sind, um aufgemacht zu werden.
Ich weiß, Du sagst, dass das Leben endlos ist, aber ich bin immer noch dem Endlichen angehaftet. Ich bin an der großen Schachtel angepappt, die ich zur Zeit aufgemacht habe. Ich habe nicht einmal die nächste Box bekommen. Und ich begreife, dass, je kleiner die Schachtel ist, die ich öffne, sie desto größer ist. Ja, ich setze an zu begreifen, dass es immer eine andere Box gibt, und dass die kleinste größer ist als die größte, die ich gegenwärtig in den Händen halte.
Es stellt für mich ein beträchtliches Vorankommen dar, zu erkennen, dass ich die gesamte Geschichte noch nicht kenne. Sofern das Leben ein Buch ist, das ich lese, habe ich bloß eine herausgerissene Seite gelesen, und bin davon ausgegangen, ich kennte von dieser herausgerissenen Seite her die ganze Geschichte.
Das ganze Buch liegt vor mir, und es ist mit Tinte geschrieben, die ich noch nicht sehe. Die Tinte ist unauslöschlich, aber ich meine, sie scheint einem unsichtbar zu sein, weil meine Augen noch keine Sicht gehabt haben.
Gott im Himmel, öffne mich meinen eigenen Augen, wo der Himmel ist und wo Du Wohnung hast.“
Heavenletter #2000 – 14. Mai 2006 – The Name of the Game of Life
Der Name der Partie des Lebens
Gott redete …
Ohne euer Sicheinfügen gibt es kein Leiden. Was draußen geschieht, verursacht euch nicht Leid. Was ihr aus dem macht, was sich begibt, das zieht Leiden auf sich. Wir kommen immer und immer wieder auf eure Gedanken zurück, und auf die Notwendigkeit, sie zu ändern.
Allzu oft ist euer Denken in einer Position eingeschlossen gewesen, in einer arglistigen Position. Geliebte, ihr macht euch aus dem, was in der Welt geschieht, zu viel. Ihr befestigt ein Schild auf eurem Rücken, was besagt: Opfer. Ihr tragt ein Plakat, auf dem steht: „Die Welt ist unfair. Sie ist schäbig zu mir gewesen. Dank ihrer Ungerechtigkeit, hat sie von mir etwas weggenommen. Sie hatte kein Recht dazu. Ich protestiere, und nun werde ich das nicht vergessen. Jene Anderen, die mich nicht richtig behandelten, werden Mitleid aufzubringen haben, bevor ich wieder glücklich sein kann.“ Und so macht ihr einen Terz. Und so tragt ihr Beweismaterial zusammen.
Alle eure Versuche und die Selbstgespräche, Andere umzuformen und eine Lage zu ändern, bringen wenig Erleichterung. Unter Umständen erlangt ihr dabei Sympathie. Selbst wenn ihr den Missetäter vor Gericht bringt – den Gerichtshof außerhalb eures Geistes – und ihr dabei den Gerichtsprozess gewinnt, ist das Gefühl von Rechtfertigung von kurzer Dauer. Das Keifen in eurem Geist geht weiter. Euer Refrain wurde zu: „Sie können so was nicht tun, und sie kommen dann damit weg.“
Geliebte, Geliebter, du tate dir selber unrecht. Du nageltest dich selber auf der Matte fest. Es warst du, der nicht los lassen wollte. Du ludst Leiden herbei. Du hießt es willkommen. Jemand anderer mag gelogen, von dir gestohlen, etc. haben, aber du drehtest jemandes Vergehen in dein eigenes persönliches Leiden.
Du wirst das nicht gerne hören, aber es ist dein Ego, das diesen ganzen Wirbel veranstaltet. Anderenfalls würdest du darüber hinwegkommen, was es auch ist, in dem du dich verheddert hast. Du hättest den Vorfall vor langer Zeit los lassen können. So wie es steht, hast du ihm stattgegeben, in deinem Leben ein Monster zu werden, das deine Vergnügungen und die Freude derjenigen um dich herum überschattet. Du hast etwas dich zu Fall bringen lassen. Tue, was du kannst, um die Lage zu erleichtern. Und dann sei damit durch.
Nichts gilt es, bei deinem Ausleben des Lebens dazwischenzugehen. Nichts ist dermaßen wichtig, dass du es dich zu einem Stillstand bringen lässt. Bewegung ist der Name der Partie des Lebens. Du hast vorzurücken. Schreite über dieses aufdringliche Vorkommnis hinweg. Es ist bereits geschehen. Das meint, es ist Vergangenheit. Halte nicht an Vergangenem fest, denn an jenem festhalten übermannt die Gegenwart.
Wenn du dieser Tage leidest, hast du der Vergangenheit eine Art Monument her gestellt. Dies gilt ausnahmslos. Je übler die Vergangenheit war, umso mehr hast du los zu lassen, anderenfalls betritt es deinen Blutstrom. Ärger ist schwächend, Geliebte. Mit Sicherheit ist er nicht stärkend. Sprecht euch frei von der Mittäterschaft bei dieser Verirrung, die auf euch ausgeübt wurde. Es kommt im Leben ein Punkt, wann ihr einfach eure Schulter hochziehen und weitergehen müsst. Ihr könnt im Leben nicht stillstehen. Stillstehen bedeutet leiden.
Was für einen Sinn ergibt es, Vorwürfe zu machen? Möchtet ihr wirklich lieber leiden als los lassen?
Seht euch jetzt im Augenblick was auch immer an Unrecht nach, was euch zu Füßen gelegt worden war. Was sonstwer tut, einerlei wie anstößig, hat deinem Leben kein Hemmschuh zu sein. Sofern du diesen Übergriff auf dich nicht los lässt, hältst du ihn an dir und trägst ihn mit dir herum. Was für ein Empfinden stellt dies her?
Es gibt in dieser Lage für dich nichts mehr zu erlangen, als es jetzt los zu lassen. Befreie dich selber von der Vergangenheit, von der entfernten Vergangenheit wie von der neulichen. Vergiss es, der Welt anlässlich dessen den Kopf zurechtzurücken. Rücke dich selber zurecht. Lasse dich selber nicht sitzen.
Gehe unentwegt. Ein Opfer ist kein Held. Ein Held geht weiter, einerlei was sich begibt, allem zum Trotz. Ganz gewiss kettet er sich nicht an vergangene Verstöße.
Kannst du dir es vorstellen, wenn auch Joseph mit dem Mantel aus vielen Farben an seinem Missgönnen festgehalten hätte? Dass er Ursache hatte, nachtragende Gefühle zu haben, das ist nicht die Thematik. Die Thematik ist, im Leben voranzugehen und Leiden los zu lassen.
Heavenletter # 2001 – 15. Mai 2006 – The Imprint of Love
Die Prägung der Liebe
Gott redete …
Wenn alles gesagt und getan ist, macht nichts etwas aus, Geliebte. Alles und nichts macht überhaupt etwas aus. Es ist alles Dampf. Es ist alles aufsteigender Dampf.
Du bist bedeutend. Alles, was durchsickert, tut es nicht.
All die gesagten ärgerlichen Worte sind verschwunden.
All die Aktionen sind dahin.
All die Geschichten sind erzählt.
Alles, was übrig ist, ist all das, womit du begonnen hast, und all das, was du immer hattest, und das ist Liebe. Es ist die Liebe hinter den Rädern, die zählt.
Liebe ist zum Inhalt geworden. Das ist, was die Welt ist, Liebe zum Inhalt gemacht.
Geliebte, all die Atome sind Liebe. Es gibt nichts anderes, was sie sein können. Liebe kann verbeult erscheinen, aber das ist alles Erscheinung. Liebe selbst hat keinen Kratzer. Erscheinungen sind Erscheinungen, nicht mehr als das.
Wo ist Liebe hingegangen, fragst du oft. Liebe ist nirgends hingegangen. Sie ist exakt und vollauf da, wo sie immer war, dein Herz mit eingeschlossen.
Liebe ist zu nichts das Zweite. Liebe ist alles und alles ist Liebe.
Liebe ist der Haupt-Beweger. Und alle sind bewegt. Liebe ist die größte Stille, die es gibt, und doch steht sie nicht still.
Dein Herz ist der Vesuv, bereit aus/mit Liebe auszubrechen.
Dein Herz ist die Niagarafälle.
Dein Herz ist überragend.
Ich segne die Erde mit dir und Ich segne dich mit der Erde. Zentrifugal ist die Kraft der Liebe.
Der Nachthimmel rollt seine Augen mit Liebe und sprenkelt Liebeslicht auf dich.
Die einäugige Sonne schaut auf dich und betritt dein Herz. Die goldene Liebe wird dich nicht allein lassen. Sie wird deine Aufmerksamkeit bekommen. Sie wird dein Herz versengen und abdichten mit Liebe. Du kannst die Liebe nicht länger abweisen. Du wirst es auch nicht versuchen.
Wenn du vor der Liebe kniest, erhebst du dich zu deiner vollen Größe.
Volles Sonnenlicht brennt dein Ego weg und es wird an einem anderen Tag nicht zurückkommen.
Du kannst alles im Stich lassen außer Liebe. Du kannst Liebe aus deinem Gedächtnis streichen aber nicht aus deinem Herzen. Und was immer du tust, wo immer du hingehst, was immer du denken magst, du wirst den Stempel der Liebe hinterlassen.
Liebe ist der einzige Merkstift in der Welt.
Seit Liebe ist, und das ist, aus dem alles gemacht ist, warum nicht Liebe jetzt und für immer umarmen. Warum nicht das sein, was du bist ein für alle mal. Tu dies und sieh die Linien aus deinem Gesicht verschwinden. Tu dies und sieh dein Augen leuchten. Beobachte die ganze Welt zum Himmel aufsteigen und dich mitnehmen. Oder nimmst du die Welt mit zum Himmel? Was soll’s? Wer sorgt sich darum, wer das Ansehen hat. Wer sorgt sich darum, wer der Erste ist. All das ist nicht wichtig. Lass uns auf diese Parade zum Himmel aufspringen. Das ist der Kreuzzug Meines Herzen, bei dem du dich Mir anschließen magst und alle mitbringst. Genau jetzt, Geliebte, genau jetzt marschiere hinauf zu dem nicht existierenden Tor des Himmels und spaziere gerade hinein. Dann wird alles Himmel sein. Es wird keine anderen Plätze geben, es gibt gar nichts anderes als Liebe und einfach dich und Mich.
Heavenletter # 2002 – 16. Mai 2006 – Limitless Heaven
Unbegrenzter Himmel
Gott redete …
Geliebte, möchtet ihr euch die schöne Welt rundum ansehen? Schaut aus dem Fenster. Schaut zum Himmel hoch. Und sofern ihr an Gehsteigen in der Stadt wohnt, schaut die Unkräuter an, die durch die Ritzen hervorsprießen. Sie suchen die Sonne in jedem Fall. Bewundert ihren Mut, und ahmt sie nach.
Und sofern du ans Bett gefesselt bist und nicht nach draußen gehen kannst, dann schaue, aus deinem Bett, einfach nach oben. Sieh über die Decke hinaus, die so willkürlich über dir ist. Sieh weiter. Sieh über Größenordnungen hinaus. Hebe deinen Plafond in die Höhe.
Umgib dich mit schönen Gedanken, und sei Schönheit. Du kannst so weit gehen, wie dein Geist und dein Herz dich nehmen wird. Gehe weiter. Setze deinem Geist und Herzen keine Grenzen. Lasse sie frei. Lasse sie durch die Wälder der Ewigkeit wandeln.
Ziehe die ganze Welt zu dir her und brenne mit ihr durch. Nimm sie in dein Herz hinein, unter deine Flügel. Öffne seine Tore. Schwinge sie weit auf. Wie glücklich du dran bist, der du in vollem Wissen in der Wahrheit Wohnung hast.
Sei ein Tourist. Sei ein Reiseführer. Erkunde. Sei auf Safari. Sei ein Erforscher des Bewusstseins. Was sonst gibt es zu erforschen, Geliebte, es sei denn das Terrain eures Bewusstseins? Dies hat kein Ende. Jeden Tag wird das ein Schmaus sein. Du wirst Berge des Bewusstseins hochschliddern und nach innen gehen. Indem du das tust, wird dein Bewusstsein hervorbersten, dem Aufblühen einer gigantischen Rose gleich, und die ganze Welt wird eine gigantische Rose sein, weit darüber hinausgehend, was das Auge sehen kann. Es wird keine Anweisung zu deinem schönen Bewusstsein in Blüte geben, weder einen Pfad zu ihm hin noch auf die eine oder andere Weise von ihm weg. Es wird Bewusstsein sein, und du wirst in hellen Farben entdecken, was du jederzeit inwendig in dir gewusst hast, dass du Liebe bist. Anders kann es nicht sein, sowie es sich auf dein Bewusstsein beläuft. Es ist Liebe. Du und Ich sind Liebe. Wir sind Liebe. Einssein kann nicht in Teile aufgebrochen werden. Einssein ist eine See, die nicht sich teilend auseinandergehen kann.
Wunder was – Einssein kann so aussehen, als würde es auseinanderbrechen, wie es in den Erscheinungsbildern der ganzen Welt zu sehen ist. Die Welt ist aber nicht in Stücken. Sie ist in Einssein, just so wie Wir, das Einssein des Einsseins, Einssein aufs Äußerste, Einssein sich selber überlappend, Einssein dermaßen weit wie die Unendlichkeit, Einssein in Hülle und Fülle, unüberwindbares Einssein, überhüpfbares Einssein, Einssein so endlich wie der Kopf einer Nadel, Einssein derart arglos wie die Miene auf eurem Gesicht, Geliebte.
Es ist Einssein, nach dem es euch verlangt. Habt es daher, Geliebte. Macht es euch zu Eigen. Steht zu ihm, was so viel heißt wie es los lassen. Schleudert Einssein in alle vier Winkel der eingebildeten Welt. Werdet in eurer Aufsummierung wie auch als faktische Gegebenheit zu Einssein. Sprecht Einssein. Schaut zu Einssein hoch. Erhebt euch zur Höhe des Einsseins oder zu den übernatürlichen Tiefen. Lasst jedermann auf eurem Herzen stehen, sodass sie das, was die Fabrizierung, die sie hergestellt hat, wie auch die Fabrizierung von euch ist, zu fassen bekommen können. Streckt euch zu den Zinnen dessen, was Ich fertigte und euch aus der glühenden Überschwänglichkeit Meines Herzens heraus andiente.
Was sollte Ich weghalten mögen?
Euer Trachten war auf euer Geschick gerichtet, Geliebte. Ein anderes habt ihr nicht. Hüpft jetzt in Mein Herz hinein. Wickelt euch in Meine Liebe ein wie in eine riesige Daunendecke. Spürt die Weichheit Meiner Liebe. Seht, wie sie euch umfängt.
Seht, wie ihr stracks zum Himmel hin geht, fliegt zum Himmel hoch, zieht eine Wolke ab, die bloß in eurer Einbildung existierte, und findet euch tief in Meinem Herzen und tief in der Mitte des Himmels, umgeben ausschließlich von Himmel und all seiner Einfachheit. Selbst dann wenn ihr euch von der äußeren Welt eingekreist fühlt, könnt ihr bemerken, wie ihr im Himmel auftippt, vor lauter Freude eure Lungen trainierend, ihr schreit mit einem ausgiebigen Oh und mit einem ausgedehnten Ah auf, welches die Musik umfasst, die ihr ertönen lasst, sowie ihr euch mit endlosem Himmel umgebt. Wartet nicht mehr länger. Wofür, was meint ihr, ist der Himmel? Er ist für euch.
Heavenletter # 2003 – 17. Mai 2006 – Every Character in Your Story
Jeder Darsteller in deiner Geschichte
Gott redete …
Schau das Leben aus einer kleinen Entfernung an, dann wirst du dich vielleicht daran erfreuen. Das trennt dich nicht vom Leben. Das setzt dich näher zu ihm. Du siehst klarer. Manchmal, mitten im Getümmel, siehst du nicht. Sieh mit etwas Abstand.
Ich will so weit gehen zu sagen, dass du ein spektakuläres Leben hast. Du missverstehst die Sache, wenn du denkst, dass dein Leben langweilig ist. Du missverstehst, wenn du denkst, es ist gewöhnlich. Jedes Leben auf der Erde ist außergewöhnlich.
Schau, du bist umgeben von Farben und allen Arten von Dingen. Auch wenn du jeden Tag durch dieselbe Tür ein- und ausgehst, ist es ein Abenteuer. Wer ist es, der über die Schwelle geht? Wohin geht er und warum? Und wie kommt er dorthin? Was hinterließ er, und was findet er draußen vor der Tür? Habe Interesse an deinem Leben und du wirst die Faszination sehen, die es enthält.
Du bist ein Darsteller in einem Film. Dein Leben ist das, woraus Broadway-Aufführungen gemacht sind. Da es so ist, bist du auf der Bühne des Lebens. Du bist der Star deines eigenen Lebens. Und du wählst die Rolle, die du spielen wirst.
Vielleicht hast du gewählt, lieber die Rolle eines gähnenden Helden als die eines katzbuckelnden, aber Ich versichere dir, dass das Drama in deinem Leben genau das gleiche ist. Du bist der Verfasser und der Leser deiner Autobiographie. Du blätterst die Seiten weiter selbst um.
Du führst ein interessantes Leben. Du kannst in Wahrheit nicht sagen, „Nichts geschieht“. Leben trägt sich zu, Geliebte. Du hast Hunderte und Tausende an Spielen deines Lebens zusammengestellt. Du bist deiner Evolution gefolgt. Dein ganzes Leben ist eine Exkursion, Geliebte. Du hast dein Leben als ein Forscher. Du hast dein Leben als Faulenzer. Du hast dein Leben mit Zeiten des Amüsements. Du hast dein Leben als Tänzer und Sänger. Du hast dein Leben, dieses Leben ist dir gegeben für dein Vergnügen.
Wenn da ein großes Drama in deinem Leben ist, vielleicht weil du Drama magst? Wenn da eine große Komödie in deinem Leben ist, vielleicht entwickelst du gerade deinen Sinn für Humor. Wenn dein Leben voller Unfälle ist, vielleicht magst du Notaufnahmeräume.
Die gleichen Vorfälle können auf viele Arten geschrieben werden. Die gleichen Vorfälle können Drama oder Komödie oder eine Abenteuergeschichte sein. Die Kombinationen sind endlos. Es gibt ein Fazit in deinem Leben. Tod ist nicht. Der Tod des Körpers ist der Anfang eines weiteren Abenteuers. Alles in deinem Leben entfaltet sich.
Du entfaltest dein Leben. Du öffnest es. Du bist ein vollendeter Autor. Du hast sicherlich einige große Geschichten gelebt. Und du gestaltest neue. Du kennst nicht wirklich die Geschichte, die du heute leben wirst. Du weißt nicht, was auftauchen wird, welche neuen Charaktere eingeführt werden, was der Dialog sein wird, in welches Auto du einsteigen wirst, wer fahren wird und wo du herausgelassen werden wirst. Warum, du bist in einem Roman der Ungewissheit. Du lebst eine geheimnisvolle Geschichte.
Oder vielleicht lebst du eine Kindergeschichte. Vielleicht ist dein Leben adrett, klar und einfach mit Mengen weißer Räume und Illustrationen.
Vielleicht hat dein Buch einen Kleindruck, oder einen Großdruck.
Vielleicht ist dein Buch für dich geöffnet. Manchmal ist nicht klar, ob du redest oder ob du schreibst. Aber es ist klar, dass Seiten geschrieben werden, und dass du der Hauptdarsteller bist.
Es ist Tatsache, du spielst alle Partien. Jeder Charakter in deiner Story ist der Schlüssel zu dem Geheimnis von dir. Jeder Charakter ist erzählender Teil deiner Geschichte im oder außerhalb des Blickfelds. Sogar die Settings sind sinnträchtig. Wie würdest du dein Leben heute beschreiben?
Heavenletter # 2004 – 18. Mai 2006 – Exit the Maze
Verlasst das Labyrinth
Gott redete …
Was immer ihr eurem Empfinden nach benötigt, dies ist an euch, es euch zukommen zu lassen. Sofern euer Verlangen auf Verstandenwerden-Mögen gerichtet ist, dann seid verständnisvoll. Sofern ihr nach Friede lechzt, gebt ihn. Sofern es euch sehnlich um Gemeinschaft ist, seid ein Gefährte. Sofern Menschen nicht an dir interessiert sind, musst du fortan an ihnen interessiert sein. Sofern du dein Telefon klingeln hören möchtest, rufe jemanden an.
Alles, was sich tut, alles, was du fühlst, ruft deine Aufmerksamkeit herbei. Es gibt dir zu verstehen, etwas, was vor sich geht, die Aufmerksamkeit zu schenken. Ziehe in Erwägung, dass alles, was deinen Frieden des Geistes behelligt, ein Hilferuf ist. Es kann sein, es ist der Hilferuf eines anderen. Du neigst zu der Auffassung, ein jeder Finger im Universum weise auf dich, es kann aber sein, dass du angestupst wirst, um aufzuwachen und dich eines anderen anzunehmen. Sonstwer ist natürlich ein Aspekt von euch selbst.
Ein schlichtes Rezept, eines, was keiner Analyse bedarf, ist das – geben, was du gerne empfangen möchtest. Du mögest nicht vorgeben, Verständnis zu haben, unterdessen du nicht verstehst, aber du kannst in der Nähe bleiben, und deine Präsenz und Bereitwilligkeit können zu Verstehen führen. Du brauchst nicht die vermeintliche Ursache zu kennen, um zu begreifen, was jemand durchläuft. Du kannst dir sicher sein, dass dieser Mensch etwas durchläuft.
Sofern du dich abgeschieden fühlst, kann es dabei bloß sein, dass du dich selber isoliert hast. Sofern du zu einer öden Insel verbracht wurdest, ist, selbstredend, niemand außer dir da. Du hast dich irgendwohin zu begeben, oder du hast Leute zu dir einzuladen.
Jeder wirbelnden Bewegung kommt obendrein ein Ausströmen zu. Ein in einen Teich geworfener Stein erzeugt Strudel. Ein Taucher verdrängt das Wasser. Eine Sache führt zur anderen. Wohin wirst du geleitet? Du bist nicht bestimmt, das Treibgut zu sein, welches dorthin treibt, wohin es geweht wird. Du hast etliches Sagen. Selbst wenn du auf dem Fluss dahingleitest, kannst du dort im Wasser paddeln. Du hast nicht im Kreis herum zu gehen. Du hast nicht den Regenspeier herunterzulaufen.
Ihr habt Selbstbestimmung inne, Geliebte.
Ihr seid in der Welt am Leben. Es ist Platz für euch da. Und ihr habt eine Rolle zu spielen. Ihr könnt in jedem Augenblick, wie es euch danach ist, über eure Rolle entscheiden. Ihr könnt die Naive spielen. Ihr könnt den Schurken mit einem gezwirbelten Schnurrbart spielen. Ihr könnt den Helden mit geschwollener Brust spielen. Ihr könnt den Asketen spielen. Den Wüstling. Ihr könnt die Rollen wechseln. Ihr könnt der Ratgeber sein, und der Beratene. Es gibt nicht einen einzigen ohne den anderen.
Was bedeutet es, dass du alles sein kannst, was du möchtest? Ist dies nicht der Sinn von freiem Willen? Selbst wenn du in abhängigen Verhältnissen lebst, kannst du frei sein. Der Welt ist es nicht, eine unlöschbare Linie um dich festzusetzen. Niemand kann dir ansagen, wie deine Gedanken zu lauten haben. Was du aus etwas machst, ist, was du aus ihm machst. Du machst aus ihm, was du möchtest. Du bist nicht an eine Denkart gekettet. Du kannst deinen Sinn zu jeder Zeit, wie es dir ist, ändern. Du kannst deinem Geist angeben, was zu denken ist. Selbst wenn du stets auf die Pfeife in deinem Kopf und auf die Pfeife von jemand anderem getanzt hast, kannst du die Musik wechseln, zu der du tanzt.
Du möchtest dein Leben nicht jemand anderem überlassen, der darüber befindet, wie das Leben sein wird.
Ja, du bist am Reagieren. Und du bist ebenso ein Akteur. Du kannst deine eigenen Zeilen hinschreiben. Du kannst zuhören, was ein anderer sagt, und daraufhin kannst du deine eigenen Gedanken aufsuchen. Du hast nicht einer Auffassung zu sein. Du hast nicht nicht einverstanden zu sein. Du hast einfach herauszukriegen, wo du bist und was du denkst und was dir was bedeutet. Verlasse das Labyrinth.
Heavenletter # 2002 – 15. Mai 2006 – Limitless Heaven
Unendlicher Himmel
Gott redete …
Geliebte, möchtet ihr euch die schöne Welt rundum ansehen? Schaut aus dem Fenster. Schaut zum Himmel hoch. Und sofern ihr an Gehsteigen in der Stadt wohnt, schaut die Unkräuter an, die durch die Ritzen hervorsprießen. Sie suchen die Sonne in jedem Fall. Bewundert ihren Mut, und ahmt sie nach.
Und sofern du ans Bett gefesselt bist und nicht nach draußen gehen kannst, dann schaue, aus deinem Bett, einfach nach oben. Sieh über die Decke hinaus, die so willkürlich über dir ist. Sieh weiter. Sieh über Größenordnungen hinaus. Hebe deinen Plafond in die Höhe.
Umgib dich mit schönen Gedanken, und sei Schönheit. Du kannst so weit gehen, wie dein Geist und dein Herz dich nehmen wird. Gehe weiter. Setze deinem Geist und Herzen keine Grenzen. Lasse sie frei. Lasse sie durch die Wälder der Ewigkeit wandeln.
Ziehe die ganze Welt zu dir her und brenne mit ihr durch. Nimm sie in dein Herz hinein, unter deine Flügel. Öffne seine Tore. Schwinge sie weit auf. Wie glücklich du dran bist, der du in vollem Wissen in der Wahrheit Wohnung hast.
Sei ein Tourist. Sei ein Reiseführer. Erkunde. Sei auf Safari. Sei ein Erforscher des Bewusstseins. Was sonst gibt es zu erforschen, Geliebte, es sei denn das Terrain eures Bewusstseins? Dies hat kein Ende. Jeden Tag wird das ein Schmaus sein. Du wirst Berge des Bewusstseins hochschliddern und nach innen gehen. Indem du das tust, wird dein Bewusstsein hervorbersten, dem Aufblühen einer gigantischen Rose gleich, und die ganze Welt wird eine gigantische Rose sein, weit darüber hinausgehend, was das Auge sehen kann. Es wird keine Anweisung zu deinem schönen Bewusstsein in Blüte geben, weder einen Pfad zu ihm hin noch auf die eine oder andere Weise von ihm weg. Es wird Bewusstsein sein, und du wirst in hellen Farben entdecken, was du jederzeit inwendig in dir gewusst hast, dass du Liebe bist. Anders kann es nicht sein, sowie es sich auf dein Bewusstsein beläuft. Es ist Liebe. Du und Ich sind Liebe. Wir sind Liebe. Einssein kann nicht in Teile aufgebrochen werden. Einssein ist eine See, die nicht sich teilend auseinandergehen kann.
Wunder was – Einssein kann so aussehen, als würde es auseinanderbrechen, wie es in den Erscheinungsbildern der ganzen Welt zu sehen ist. Die Welt ist aber nicht in Stücken. Sie ist in Einssein, just so wie Wir, das Einssein des Einsseins, Einssein aufs Äußerste, Einssein sich selber überlappend, Einssein dermaßen weit wie die Unendlichkeit, Einssein in Hülle und Fülle, unüberwindbares Einssein, überhüpfbares Einssein, Einssein so endlich wie der Kopf einer Nadel, Einssein derart arglos wie die Miene auf eurem Gesicht, Geliebte.
Es ist Einssein, nach dem es euch verlangt. Habt es daher, Geliebte. Macht es euch zu Eigen. Steht zu ihm, was so viel heißt wie es los lassen. Schleudert Einssein in alle vier Winkel der eingebildeten Welt. Werdet in eurer Aufsummierung wie auch als faktische Gegebenheit zu Einssein. Sprecht Einssein. Schaut zu Einssein hoch. Erhebt euch zur Höhe des Einsseins oder zu den übernatürlichen Tiefen. Lasst jedermann auf eurem Herzen stehen, sodass sie das, was die Fabrizierung, die sie hergestellt hat, wie auch die Fabrizierung von euch ist, zu fassen bekommen können. Streckt euch zu den Zinnen dessen, was Ich fertigte und euch aus der glühenden Überschwänglichkeit Meines Herzens heraus andiente.
Was sollte Ich weghalten mögen?
Euer Trachten war auf euer Geschick gerichtet, Geliebte. Ein anderes habt ihr nicht. Hüpft jetzt in Mein Herz hinein. Wickelt euch in Meine Liebe ein wie in eine riesige Daunendecke. Spürt die Weichheit Meiner Liebe. Seht, wie sie euch umfängt.
Seht, wie ihr stracks zum Himmel hin geht, fliegt zum Himmel hoch, zieht eine Wolke ab, die bloß in eurer Einbildung existierte, und findet euch tief in Meinem Herzen und tief in der Mitte des Himmels, umgeben ausschließlich von Himmel und all seiner Einfachheit. Selbst dann wenn ihr euch von der äußeren Welt eingekreist fühlt, könnt ihr bemerken, wie ihr im Himmel auftippt, vor lauter Freude eure Lungen trainierend, ihr schreit mit einem ausgiebigen Oh und mit einem ausgedehnten Ah auf, welches die Musik umfasst, welche ihr ertönen lasst, sowie ihr euch mit endlosem Himmel umgebt. Wartet nicht mehr länger. Wofür, was meint ihr, ist der Himmel? Er ist für euch.
Heavenletter # 2004 – 18. Mai 2006 – Exit the Maze
Verlasst den Irrgarten
Gott redete …
Was immer ihr eurem Empfinden nach benötigt, dies ist an euch, es euch zukommen zu lassen. Sofern euer Verlangen auf Verstandenwerden-Mögen gerichtet ist, dann seid verständnisvoll. Sofern ihr nach Friede lechzt, gebt ihn. Sofern es euch sehnlich um Gemeinschaft ist, seid ein Gefährte. Sofern Menschen nicht an dir interessiert sind, musst du fortan an ihnen interessiert sein. Sofern du dein Telefon klingeln hören möchtest, rufe jemanden an.
Alles, was sich tut, alles, was du fühlst, ruft deine Aufmerksamkeit herbei. Es gibt dir zu verstehen, etwas, was vor sich geht, die Aufmerksamkeit zu schenken. Ziehe in Erwägung, dass alles, was deinen Frieden des Geistes behelligt, ein Hilferuf ist. Es kann sein, es ist der Hilferuf eines anderen. Du neigst zu der Auffassung, ein jeder Finger im Universum weise auf dich, es kann aber sein, dass du angestupst wirst, um aufzuwachen und dich eines anderen anzunehmen. Sonstwer ist natürlich ein Aspekt euer selbst.
Ein schlichtes Rezept, eines, was keiner Analyse bedarf, ist das – zu geben, was du gerne empfangen möchtest. Du mögest nicht vorgeben, Verständnis zu haben, unterdessen du nicht verstehst, aber du kannst in der Nähe bleiben, und deine Präsenz und Bereitwilligkeit können zu Verstehen führen. Du brauchst nicht die vermeintliche Ursache zu kennen, um zu begreifen, was jemand durchläuft. Du kannst dir sicher sein, dass dieser etwas durchläuft.
Sofern du dich abgeschieden fühlst, kann es dabei bloß sein, dass du dich selber isoliert hast. Sofern du zu einer öden Insel verbracht wurdest, ist, per Definition, niemand außer dir da. Du hast dich irgendwohin zu begeben, oder du hast Leute zu dir einzuladen.
Jeder wirbelnden Bewegung kommt obendrein ein Ausströmen zu. Ein in einen Teich geworfener Stein erzeugt Strudel. Ein Taucher verdrängt das Wasser. Eine Sache führt zur anderen. Wohin wirst du geleitet? Du bist nicht bestimmt, das Treibgut zu sein, welches dorthin treibt, wohin es geweht wird. Du hast etliches Sagen. Selbst wenn du auf dem Fluss dahingleitest, kannst du dort im Wasser paddeln. Du hast nicht im Kreis herum zu gehen. Du hast nicht den Regenspeier herunterzulaufen.
Ihr habt Selbstbestimmung inne, Geliebte.
Ihr seid in der Welt am Leben. Es ist Platz für euch da. Und ihr habt eine Rolle zu spielen. Ihr könnt in jedem Augenblick, wie es euch danach ist, über eure Rolle entscheiden. Ihr könnt die Naive spielen. Ihr könnt den Schurken mit einem gezwirbelten Schnurrbart spielen. Ihr könnt den Helden mit geschwollener Brust spielen. Ihr könnt den Asketen spielen. Den Wüstling. Ihr könnt die Rollen wechseln. Ihr könnt der Ratgeber sein, und der Beratene. Es gibt nicht einen einzigen ohne den anderen.
Was bedeutet es, dass du alles sein kannst, was du möchtest? Ist dies nicht der Sinn von freiem Willen? Selbst wenn du in abhängigen Verhältnissen lebst, kannst du frei sein. Der Welt ist es nicht, eine unlöschbare Linie um dich festzusetzen. Niemand kann dir ansagen, wie deine Gedanken zu lauten haben. Was du aus etwas machst, ist, was du aus ihm machst. Du machst aus ihm, was du möchtest. Du bist nicht an eine Denkart gekettet. Du kannst deinen Sinn zu jeder Zeit, wie es dir ist, ändern. Du kannst deinem Geist angeben, was zu denken ist. Selbst wenn du stets auf die Pfeife in deinem Kopf und auf die Pfeife von jemand anderem getanzt hast, kannst du die Musik wechseln, zu der du tanzt.
Du möchtest dein Leben nicht jemand anderem überlassen, der darüber befindet, wie das Leben sein wird.
Ja, du bist am Reagieren. Und du bist ebenso ein Akteur. Du kannst deine eigenen Zeilen hinschreiben. Du kannst zuhören, was ein anderer sagt, und daraufhin kannst du deine eigenen Gedanken aufsuchen. Du hast nicht einer Auffassung zu sein. Du hast nicht nicht einverstanden zu sein. Du hast einfach herauszukriegen, wo du bist und was du denkst und was dir was bedeutet. Verlasse das Labyrinth.
Heavenletter # 2006 – 20. Mai 2006 – All That There Is
Alles Was Es Gibt
Gott redete …
Du bist dem Ego oder Mir ein Komplize. Irgendwo unterwegs gibt es eine Wahl, die du triffst. Du bringst dich mit dir selber in Übereinstimmung. Es ist deine Wahl. Denke nicht mehr länger, deine Bescheide seien dir untergeschoben. Du bist der Entscheider darüber, in welche Reihe du dich begibst. Egal bei was für einer Reihe, du kannst aus ihr heraus und in eine andere hinein treten. Es gibt keinen Schwund. Dass du den einen Weg genommen hast, bedeutet nicht, dass du nicht einen anderen nehmen kannst. Du kannst eine Schlange, in der du gestanden bist, einen Pfad, auf dem du gegangen bist, verlassen. Du hast nicht mehr länger auf ihm weiterzugehen.
Du bist einzig der Liebe verschrieben. Es gibt nichts, was dir im Weg zu sein hat. Falls etwas dauernd in deinem Weg war, bedeutet dies nicht, es hat da zu bleiben. Lasse es einfach, wo es ist. Bleibe dort, wo du in Wahrheit bist, und das ist in Meinem Herzen. Kehre die Liebe nicht weg. Eile zu ihr hin und nimm sie in den Arm.
Ich warf euch nicht aus dem Garten Eden hinaus. Ihr schleudertet euch hinaus. Das Ego setzte sich bei euch dermaßen fest, dass ihr euch verlegen fühltet. Alles Verlegensein, Geliebte, ist Ego. Das Ego involviert euch in Erscheinungsbilder. Es setzt sich selber an die Stelle von Liebe und möchte euch ihrer abspenstig machen, als wäre gleichsam Liebe, und nicht das Ego, eine Zeitverschwendung.
Das Ego porträtiert sich selber, als würde es euch bedeutsam machen, aber es ist ein Meister in Sachen Täuschung. Es macht euch unwichtig. Es nimmt euch eure Identität weg und verwandelt euch in eine rote Tomate, prall und weich, aus ihrer Haut platzend. Das Leben zerbirst die Blasen des Ego. Das Ego pumpt euch auf, bloß, um seine Versprechen zu brechen. Es wird euch jedesmal im Stich lassen. Seid nicht ego-betrieben. Seid liebe-betrieben. Seid begierig, Liebe zu verkünden. Vergesst das Ego. Vergesst euch selber. Erinnert euch der Liebe. Vergesst alles Sonstige, aber erinnert euch der Liebe.
Verschenkt Liebe, so leicht, wie der Regen vom Himmel herunterfällt. Gebt Liebe, so leicht wie die Sonne scheint. Gebt Liebe, einerlei was. Das ist alles, was ihr zu geben habt, Geliebte, und es ist das Alles. Zugewendete Liebe ist in Empfang genommene Liebe. Macht das Feuer des Ego mit Liebe aus. Lasst das Ego links liegen. Es ist ein Leichtes, das Ego auf Asche zurückzufahren, denn es hat keine Substanz. Dies ist genau der Punkt. Lasse das Ego einen Knockout vortäuschen. Lasse es dorthin zurückgehen, woher es kam. Es rührte von einem Wettbewerb her, den sich dein Geist ausdachte. Geliebte, es ist kein Wettbewerb vorhanden. Es gibt nichts, wider das das Ego den Sieg davontragen kann. Die Liebe wird nicht einmal mit dem Ego debattieren. Sie sind nicht in der gleichen Klasse.
Oh, Geliebte, entscheidet euch heute morgen für Liebe. Entscheidet euch ein für alle Mal. Sagt zur Liebe „Hier“. Hebt eure Hand für die Liebe. Stimmt für Liebe. Stimmt nicht fürs Ego. Kommt stattdessen ohne es aus. Stampft auf es. Ihr benötigt es nicht.
Das Ego möchte euch bereden, ihr müsstet vorne in seinem Bus Platz nehmen und fahren, während ihr überhaupt nicht Bus fahren müsst. Nehmt stattdessen die Liebe dazu. Ihr werdet euch nicht einmal an den Halteriemen festzuhalten haben, weil Liebe Huld und Liebe ist, und weil ihr, sowie ihr einmal den Bescheid erteilt habt, nicht in Ungnade fallen werdet. Es ist vollauf eine täuschende Illusion, ihr könntet in Ungnade fallen. Just damit füllt euch jener Ego-Gauner – mit Illusion bis zum Anschlag. Die einzige Möglichkeit, wie das Ego die Liebe verdrängen kann, ist mit täuschender Illusion.
Jetzt aber bist du ego-pfiffig. Du wirst ihm nicht mehr in die Krallen fallen. Du wirst vom Ego weggehen und es nicht dazwischenkommen lassen. Nunmehr bist du jemand, der mit Liebe und einzig mit Liebe seiner Wege geht, und einzig Liebe ist. Stehe in Liebe da, gelte für Liebe, und stehe nicht für Ego, nicht ein einziges Mal mehr. Seid nicht von der List des Ego angetan, Geliebte. Erhebt euch zur Liebe, und bald genug wird es das Ego sein lassen, euch an den Fersen zu kneifen. Es hat keine andere Wahl, als abzugehen, sowie du genug von ihm gehabt hattest. Sage ihm an, wann.
Heavenletter # 2007 – 21. Mai 2006 – Little Happinesses
Kleinere Glücksgefühle
Gott redete …
Sowie sich Traurigkeit ergibt, mache keine Große Sache daraus. Sie kommt und geht. Lasse sie gehen. Und sofern du an der Süße der Betrübtheit Gefallen finden kannst, erfreue dich ihrer alsdann dazuhin. Und sowie Glücksgefühl deren Platz einnimmt, so genieße dies ebenso.
Traurigkeit hat nicht betrübt zu sein. Sie hat nicht verwerflich zu sein. Sie existiert wie ein Freund, der dich anstupst, dir etwas anzuschauen. Traurigkeit stupst dich an, und daraufhin blickst du hoch.
Mitten in Freude ist Traurigkeit zugegen. Die Blumen blühen jetzt, nicht aber morgen, und dein Herz seufzt auf. Aber das gleiche ist mit Traurigkeit. Tränen fließen heute, morgen indes nicht. Selbst in Freude ist Traurigsein zugegen.
Dereinst, da liebtest du, und gar wenn jene bestimmte Liebe nicht mehr existiert, warst du einst in ihr eingetaucht. Weil etwas vorübergeht, muss es dann als Traurigkeit bezeichnet werden, die zu bedenken ist?
Betrübtheit ist kein Verbrechen, Geliebte. Sie ist bloß ein Ton, der auf einem Klavier gespielt wird, dessen Klang du nicht magst. Daher spielst du jetzt einen anderen Ton.
Was macht dich glücklich? Lehne dich dem zu. Sofern dich der Vogelgesang glücklich macht, umgib dich mit singenden Vögeln, oder gehe in den Wald, wo du sie gewisslich vernehmen kannst. Egal, was dir eine minimale Freude übermittelt, mache dich darüber her.
Sofern du gerne aus dem Fenster schaust, schaue aus deinem Fenster.
Sofern du gerne im Gras liegst, lege dich ins Gras.
Sofern du gerne Zeit mit deinen Kindern verbringst, verbringe sie mit ihnen.
Wenn du gerne liest, dann lies.
Sofern du in der Nähe von Wasser sein möchtest, begib dich in seine Nähe.
Wenn du gerne kochst, dann koche.
Gib dir statt, Gefallen an dem zu finden, was dich erfreut. Kleine Dinge können euch große Freude bringen, Geliebte. Seid großherzig mit euch selber. Reichert Freude an, selbst wenn es stückchenweise ist.
Tut jeden Tag etwas, was ihr gerne tut. Lasst etwas tun, was ihr gerne tut, Teil eurer Verantwortlichkeiten sein, Geliebte. Fügt dies eurer To-Do-Liste hinzu. Lasst nicht einmal einen Tag aus.
Heavenletter # 2008 – 22. Mai 2006 – One Exultant Moment
Ein einziger jubelnder Moment
Gott redete …
Ihr wisst, Geliebte, ihr wärt gerne in einem Zustand andauernder Begeisterung, ihr könnt allerdings nicht die ganze Zeit Achterbahn fahren. Segnungen werden in jedem Augenblick auf euch gehäuft, und dennoch möchtet ihr gerne eine Lawinen an Segnungen, die euch alle auf ein Mal einholen. Ihr könntet einer Lawine nicht standhalten, Geliebte. Dennoch richte Ich euch für fantastische Segnungen her.
Der Tag wird kommen, wann euer Glücksgefühl derart hoch ist, dass nichts es wandeln wird. Egal ob euch die Welt verehrt, ob sie euch voller Stolz durch die Straßen trägt, ihr werdet nicht höher gehoben. Nicht anders – sofern ihr in der Welt Gunst einbüßen und auf den Boden geworfen werden solltet, werden eure Lebensgeister nicht geschwächt werden. Was für eine Abweichung kann es für euch geben, derweil ihr euch geflissentlich des seßhaften Gottes inwendig in euch gewahr seid?
Ihr werdet dafür geschult, Geliebte. Es wird keine Auf’s und Ab’s mehr geben. Schier eine ebene Straße des Glückes. Selbst wenn ihr barfuß auf Schotter gingt, selbst wenn man euch abgegriffen und eine Klippe hinunter geworfen hätte, würdet ihr nicht wanken. Eure Sicht und euer Seinszustand würde eurem Glücksempfinden getreu bleiben.
Sofern ihr über den Horizont, über den Mond hinweg geworfen, auf den Sternen aufgehängt würdet, was würde dies für euch für einen Unterschied ergeben? Sofern ihr im Dunkeln wäret, würdet ihr immer noch Licht kennen. Sofern ihr in einem Verlies wäret, würdet ihr auch so mit dem Himmel vertraut sein.
All dies, weil ihr blindlings den Gott im Innern kennen würdet.
Sofern ihr in einem Boot säßet, das Ich steuere, würdet ihr euch dann Sorgen machen, wohin Wir unterwegs sind?
Sofern ihr auf Meinen Schultern getragen würdet, würdet ihr euch dann Sorgen machen, herunterzurutschen?
Sofern Wir Uns an der Hand hielten, würdet ihr dann in Frage stellen, ob es Meine Hand war oder nicht die Meine?
Für eine Minute seid ihr auf der Erde. Ihr vermeint, es handle sich um eine Lebzeit, aber, Geliebte, es ist eine Minute. Sofern ihr wüsstet, es sei bloß für den allerkürzesten Moment, was würde euch da keine Ruhe lassen? Was gäbe es, wovon ihr zu viel oder nicht genug hättet? Für diesen einen kurzen Moment hienieden, woran würdet ihr euch derweil nicht erfreuen? Welchem Sonnenaufgang oder -untergang gegenüber wärt ihr lässig-hochmütig? Sofern ihr einen Bus bekommen oder ihn verfehlt habt, was würde euch das ausmachen? In diesem kurzen Moment wäre alles von höherem Belang, und alles würde überhaupt nichts ausmachen.
Die Frage ist nicht, zu sein oder nicht zu sein. Ihr seid immerzu gewesen, und ihr werdet immer sein. Die Frage heißt, was ihr mit dieser Minute auf der Erde anfangen möchtet. Was werdet ihr hochhalten und was werdet ihr aus der Hand legen?
Wenn ihr eine einzige Minute auf der Erde habt, was für eine Gelegenheit für Liebe würdet ihr euch für später aufheben? Wobei würdet ihr zaudern? Würdet ihr warten zu lächeln? Würde nicht Lachen ebenso unerwartet einfallen wie Tränen?
In diesem einen Augenblick der Existenz in einem Menschenleib auf der Erde, worüber wärt ihr da nicht froh, und ja, nicht gar dankbar? Eure Gereiztheit würde nicht mehr existieren – wohin hätte sie sich davongemacht? Was könnte dich in diesem vorüberziehenden Augenblick wütend machen, derweil du weißt, dass dies die einzige Zeit ist, die du hienieden hast? Sollte es regnen, würdest du im Regen jauchzen. Käme es zu Trockenheit und du hättest Durst, so wärest du für diesen einen Moment des Durstes empfänglich, denn du würdest Leben in Erfahrung bringen.
Es gäbe viele Dinge, die du nicht tun würdest. Ist es eine gesicherte Sache zu sagen, dass du nicht die eine Minute mit Zeitungslektüre oder Fernsehen zubringen würdest? Kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass du diesen Augenblick segnen und in einem jubelnden Moment sprechen würdest: „Danke Dir, Gott.“
Heavenletter # 2009 – 23. Mai 2006 – A Beautiful Lily Bulb
Eine schöne Lilienzwiebel
Gott redete …
Du machst große Fortschritte. Anerkenne eher dieses denn, dass du Fehler begangen hast. Irrwege, ebenso wie glückendes Gelingen, sind Räder, welche dich nach vorne schaffen und bewegen. Ehre deine sogenannten Fehler, Geliebte, Geliebter. Sie trugen zu dem bei, wo du jetzt bist. Jeder einzelne von ihnen.
Ich gebe euch soeben zu verstehen, dass ihr euch in eurer Karriere als ein Menschenwesen auf der Erde an einer guten Stelle befindet. Sofern ihr euch in einem tiefen dunklen Verlies, so entsetzlich es sein mag, befindet, seid ihr an einer guten Stelle. Ihr seid wie eine schöne Lilienzwiebel, die in die Erde gesetzt wurde, und aus jener Erde heraus wachst ihr, und von jenem Boden her blüht ihr ins Blumesein hinein. Und sofern ihr euch auf einem Berggipfel im vollen Sonnenschein aufhaltet, seid ihr auch von dorther am Wachsen und Gedeihen, denn die Wahrheit ist die, dass ihr, wo immer ihr gerade seid, Himmelwärts wachst.
Hattet ihr die eine oder andere Ahnung gehabt, dass es euch zukommt, völlig ausgebildet auf Erden geboren zu werden, sprich, voll entfaltet, in euren Augen wie in den Augen der Welt? Wart ihr der Auffassung, euch stünde ins Haus, bei jedem Anlass schlau und listig zu sein, zu jedem Zeitpunkt Zuversicht auszustrahlen, immer die richtige Antwort parat, die richtigen Worte zu sagen und den rechten Weg zu nehmen zu haben? Meintet ihr wirklich, euch sei es angelegt, alles zu wissen und nichts hinzuzulernen zu haben?
Ihr bringt euch selber in Erfahrung, Geliebte, denn ihr seid das Curriculum. Nehmt keine Umleitungen in Richtung Selbstbeschuldigung. Debattiert nicht mit euch. Der Weg des Handelns, den ihr einschlugt, war der richtige, selbst wenn der Ausgang nicht nach euren Wünschen war, selbst wenn ihr es jetzt anders machen würdet. Ergebnisse sind außerhalb eurer Lieferungspalette. Ihnen gehört nicht nachgetrauert. Sie sind Sprungbretter, die zu euren Füßen platziert wurden. Oder Slipper, die euren Weg abmildern.
Ihr seid frei, einen jeden Pfad einzuschlagen. Seid dankbar für die Freiheit, einen Schritt zu nehmen, den ihr als einen Fehltritt bezeichnen könntet. Seid selbst für Unheil dankbar, denn Verhängnisvolles kann die Fabrizierung sein, die euch hervorbringt. Unheil ist ein Wort für Vorkommnisse, die euch dramatisch durchrütteln. Seid froh, geschüttelt zu werden und kriegt, was ihr als welterschütternde Ereignisse betrachtet, auf die Reihe.
Jegliches Schuldgefühl, jede Selbstbeschuldigung entkommt dem Hochhalten des Verflossenen in das Licht. Haltet stattdessen euch selber in die Höhe. Stützt euch. Schaut, ihr machtet eure Fehler auf perfekte Art und Weise. Nun ladet ihr eure Irrungen ab. Ihr habt nicht Beratschlagungs-Feuer über sie anzuberaumen. Macht neue Feuer an, Geliebte. Geht los auf eine anders ausgewiesene Forschungsreise.
Im Leben, da seid ihr auf einer Angeltour. Ihr werft eure Leine ins Wasser, und fangt, was ihr fangt. Euer Leben ist darauf nicht angewiesen. Nicht jeder Fisch wird anbeißen. Noch auch ist es an euch, deinen oder den anderen Weg zu bereuen. Seid glücklich, dass ihr nicht den großen Fisch an den Angelhaken bekamt. Seid glücklich, ihr hattet das Vorrecht, Zeit am See zu verbringen. Ihr saßt dort auf einem Stein im Schatten und in der Sonne. Seht es so. Selbst wenn ihr keinen Fisch an der Leine hattet, ja gar wenn ein Alligator anbiss, ihr nahmt am Leben teil. Ihr machtet es einfach richtig, Geliebte.
Ihr seid Teil einer Heiligen Allianz. Eure Gegenwart wurde erfragt, und ihr erschient. Gratuliert euch selber.
Ihr habt die Frage ‚Warum‘ lange genug gestellt. Sie setzt euch beim Leben patt. Die Frage ‚Wie‘ hat für euch erheblichere Bedeutung. Gleichzeitig hat das Leben nicht ausgefragt zu werden. Das Leben ist einer jener großen Fische, die ihr eher schwerlich fangen könnt. Unter Umständen habt ihr ihn in der Hand, und danach entschlüpft er euch.
Wo immer ihr heute gerade seid, ihr seid vorne im Vorfeld der Spielepartie. Ihr entwickelt euch im Leben voran. Worauf, was mehr sei, besteht ihr? Was habt ihr zu haben? Genießt heute das Flanieren. Ihr geht auf einem Pfad, der unausbleiblich zu Mir führen wird. Ihr habt keine Abkürzungen zu haben. Oder, falls ihr sie denn haben müsst, kommt jetzt mit Mir, Geliebte. Kommt mit Mir.
Heavenletter # 2010 – 24. Mai 2006 – Happy
Glücklich
Gott redete …
Geliebte, was macht euch freudig? Hinausgehend über die Ereignisse und Umstände, die euch glücklich machen und jenseits davon seid ihr froh gestimmt, wenn Ich, Gott, Mein Ziel erreiche. Ihr seid beglückt, wenn ihr mit Meinem Willen verbunden seid. Ihr mögt dies nicht gewusst haben, aber ihr seid begeistert von Mir. Ihr seid glücklich, dass Ich Bin, und darüber hinaus seid ihr freudestrahlend, wenn Meinem Willen stattgegeben wurde.
Wenn es den allumfassenden Frieden auf der Erde gibt, werdet ihr für euch selbst glücklich sein, für eure Nachbarn, für die Welt, aber vor allem werdet ihr Meinetwegen glücklich sein. Ihr werdet Mir zujubeln: „Gott, du hast es geschafft! Toll gemacht,Gott! Bravo! Dein Wille geschah.“
Es gibt kein größeres Glück, als euer Glück über Mich. Ihr seid überglücklich wenn Ich, nach eurer Ausdrucksweise, gewinne.
Dann sollt ihr trotz allem, was in der Welt fortbesteht, immer glücklich sein, weil Mein Wille stets gegenwärtig ist. Gerade jetzt. Wenn du im Sinne von Sieg denken musst, dann ist der Sieg errungen. Es gab nie etwas anderes.
In Wahrheit gibt es nichts, über das ein Sieg zu erringen wäre. Geliebte, erinnert euch daran, dass Einssein da ist. Ihr habt es anders gesehen, da ein Anfall von Einbildungskraft für einen Moment die Macht über die Welt ergriffen hatte. Was ihr als Sieg anseht kann nur darin bestehen, dass die Welt zu Meiner ursprünglichen Vision zurückkehrt. Was Ich erschuf kann nicht rückgängig gemacht werden. Niemals gab es ein Scheitern. Es gibt nichts anderes als zu gewinnen, und ihr seid auf der Gewinnerseite. Es kann nicht anders sein.
Solltet ihr ein großer Befürworter des Krieges sein, so würdet ihr euch vor Freude überschlagen, wenn ihr nicht das kleinste Kräuseln auf dem Fluss des Friedens erkennen könntet. Auch ihr würdet davon hingerissen sein, was Ich geschmiedet habe. Indem ihr euer Schwert niederlegt, werdet ihr eine irrtümliche Vorstellung ablegen, und dann werdet ihr euch nicht mehr eine blanke Waffe einbilden können, mit der man Menschen verletzt. „Was für eine Torheit ist dies“, werdet ihr missbilligend denken. Die Welt wird Eins sein, und ihr werdet bestürzt bei dem Gedanken sein, dass irgendjemand davon träumen könnte, sie entzwei zu reißen.
Alles wird offen sein. Es wird keine Zäune geben und deshalb wird auch keine Notwendigkeit für Tore bestehen. Es wird keine auszubessernden Mauern geben. Regen und Sonne werden willkommen sein. Es werden weder Schirme nötig sein, um sich vor Regen zu schützen, noch Schirme, um die Sonne abzuhalten. Keine Vordächer über Decks. Der Himmel wird das Baumkronendach des Universums sein, und alles wird Meine Herrlichkeit besingen.
Seid nun fröhlich über Mich. Ihr braucht auf nichts anderes zu warten. Im Moment der Erschaffung war alles getan. Ihr dachtet anders. Ihr dachtet, ihr wärt dazu da, die Welt in Ordnung zu bringen. Dann richtet sie mit Freude ein. Feiert heute die Segnungen Gottes, und ihr werdet sehen was heute ist. Ihr werdet darüber irritiert sein, dass ihr nur eine Minute mit etwas anderem als Freude verbracht habt. Um Freude zu erfahren ist keine Schlacht nötig. Begehrt kein Kampfgeschehen, sodass ihr glücklich sein könnt wenn es vorüber ist. Der Freudenruf bezieht sich nicht auf ein Ende des Krieges. Frieden war allzeit der Freudenruf. Frieden bedeutet Sieg, Geliebte. Verkündet es nun.
Verkündet den Frieden eurem eigenen Herzen. Beruhigt euer eigenes Herz. Umkränzt es mit Lorbeer. Krönt es. Gebt ihm eine Medaille. Euer Herz hat dem Krieg widerstanden. Nun kann es in Frieden aufblühen. Kämpft nicht länger mit euch selbst, denn ihr seid es die sich bekämpfen, sonst niemand. Ihr seid außerhalb der Geschwisterlichkeit. Es gibt das Eine Selbst. Kann es noch einen Bruder oder eine Schwester geben, wenn alles in Eurem Selbst ist?
Ich spreche nun zu Meinem Einen Kind, und Ich sage: „Danke, dass du Mir zugejubelt hast. Danke für Deine Liebe zu Deinem Einen Selbst. Dies bedeutet, Mich als das Spiegelbild von dir zu lieben. Wenn Ich dich zu Meinem Bild geschaffen habe, dann muss Ich ebenso zu deinem Bild geschaffen sein.“
… Axel Ehrich
Heavenletter # 2011 – 25. Mai 2006 – The Ace of Hearts
Das Ass der Herzen
Gott redete …
Haltet eure Temperatur niedrig, Geliebte. Ihr seid kein Vulkan, dem es gilt, mit Eruptionen zu tun zu haben. Wenn ihr bersten müsst, sollt ihr vor Freude bersten. Liebe, indes nicht Asche, wird sich überallhin verschütten.
Du bist ein Muster für das Leben auf der Erde. Du enthüllst, wie Leben gelebt werden sollte. Jemand macht dich nach. Dies bedeutet nicht, an dir ist ein Vortäuschen guten Betragens das gegebene. Es bedeutet, du bist dir gewahr, dass du allen rund um dich herum ebenso wie deiner Umgebung ein Einfluss bist. Entströme hohe Schwingungen. Denke, zumindest, Entgegenkommendes. Sofern du eine Person der freundlichen Art bist, wie könntest du alsdann in dieses Universum des Einen hinein vorrücken?
Sofern deine Augen Zauberstäbe wären, wie würden sie dann einen vermeintlichen Anderen anwandeln?
Sofern deine Hände die Meinen wären, wie könnten sie heilen? Wenn nicht heilen, wie könnten sie lindern?
Sofern dein Herz das Metronom der Welt wäre, wie könnte es schlagen?
Geliebte, selbst bloß für diesen einen Tag, werdet ihr da törichtes Benehmen los lassen? Unter Narrheiten verstehe Ich alles, was nicht Liebe ist. Was denn könnte dümmer sein, als Liebe beiseitezuschieben oder sie auszumustern? Liebe ist das Ass der Herzen. Legt es auf den Tisch, Geliebte.
Mit was für einer Lage oder Persönlichkeit ihr auch umzugehen habt, kann Liebe verletzen? Ich rede von Liebe als der Plattform, von der ihr her kommt, von Liebe in eurem Gewahrsein, von Liebe als einem innigen Verlangen, die erzählte Geschichte und die Menschen in ihr zu segnen.
Wie steht es um Stille, anstelle von in Hast gesprochenen Worten?
Wie steht es darum, das Beredungen Anberaumen und Begebenheiten nicht derart ernst zu nehmen?
Was auch immer soeben vonstatten geht, einerlei wie einschneidend es ist, es ist nicht das Ende der Welt. Es ist es nicht. Geliebte, die Welt ist gerademal am Anfang, und sie nimmt mit euch ihren Anfang. Ich setze Meine Wetteinsätze auf euch. Du bist derjenige, den Ich zur Erde schickte, sie zu nähren und ruhig zu stimmen.
Anstatt Dampf abzulassen, mache einen Spaziergang im Wald oder pflanze eine Blume. Stecke deine Hände in die Erde, und sage Mir, sofern du es kannst, dein Aufgerührtsein beim Leben verdränge die Freuden des Lebens. Was deiner Aussage nach bedeutend ist, machst du bedeutend. Sind Dispute tatsächlich derart bedeutend? Sind sie welterschütternd? Ist ein kleinlicher Zank ein Taifun?
Seid kühlende Wasser. Seid ein Milchshake. Seid eine üppige reife Pflaume auf der Erde. Segnet alles, was ihr esst, und alles, was euch unterkommt.
Ein Segen segnet. Ein Segen verwehrt sich nicht selber. Es ist von innerer nachgiebiger Ruhe, zu segnen. Segnet mehr. Reizt euch weniger.
Alle Würfel sind gewürfelt. Sie sind gefallen, wie sie fielen. Nun liest du sie auf und würfelst noch einmal. Dies tut ihr in jedem Augenblick. Die Würfel, die ihr würfelt, sind eure Gedanken.
Aber und abermals kommen Wir auf eure Gedanken zurück. Lasst sie sich nicht als halsbrecherisches Vertun ausweisen. Legt eine Pause ein, bevor ihr sie preisgebt. Lasst eure Gedanken niedergehende Engel sein. Es gibt nichts, wofür Revanche zu nehmen ist, Geliebte. Schnürt verflossene Gedanken auf, und denkt sie nicht wieder.
Pflanzt eure Gedanken in den reichen Boden der Liebe. Seht, was für Ranken heranwachsen und was für Früchte sie tragen. Pflückt eure Gedanken, gleichsam wie von einem schönen Apfelbaum herunter. Streckt eure Hand zu den prallsten rotesten Äpfeln hoc, zieht sie herunter und beißt in sie hinein. Wie köstlich doch Äpfel und alle anderen Sorten der Früchte sein können. Ihr braucht den Namen des Baums nicht zu kennen, zu dem ihr hochlangt. Ihr habt euch einfach emporzustrecken.
Zieht eure Gedanken vom Himmel herunter, Geliebte. Grabt sie nicht mehr länger unter euren Füßen heraus. Schaut zum Himmel hoch und seht über ihn hinaus. Seht die ganze Strecke unterwegs zum Himmel. Der Himmel wartet auf euch, dass ihr seine Gedanken stehlt und sie wie Konfetti auf der Erde verstreut, dass ihr sie über alle Lande hinweg heruntersiebt, um in jedermanns Herzen anzulangen, am allermeisten, in eurem eigenen niederzugehen.
Heavenletter # 2012 – 26. Mai 2006 – Dream, Beloveds, Dream!
Träumt, Geliebte, träumt!
Gott redete …
Ihr kennt noch nicht anfänglich die Gelegenheiten, die in Wartestand stehen.
Hier ist eine Schar Wachteln zugegen, bereit aufzufliegen.
Ein üppiger Wandteppich wird gewoben.
Du hast bloß zu allen Möglichkeiten aufzuschließen.
Irgendwo unterwegs hast du es mitbekommen, Wahloptionen seien endlich. Lerne heute, dass sie endlos sind. Es ist allzu beschränkend, eines oder zwei oder gar drei herauszugreifen.
Vor euch kommt ein Obstgarten mit Fruchtbäumen zu liegen. Alle Arten Fruchtbäume wurden gepflanzt. Ihr seid nicht auf Äpfel und Birnen begrenzt. Es gibt für euch andere Früchte zu kosten. Der Pfad zu günstigen Gelegenheiten ist nicht ausgetreten. Er ist kaum bereist.
Vielleicht ist ein Zaun um den Obstgarten herum. Springe dann über ihn. Die Früchte in dem Garten sind für dich zum Pflücken da.
Jenseits dieses Obstgartens ist ein weiterer und ein weiterer. Jede Frucht ist für dich zum Pflücken da. Alles was du zu tun hast, ist zu ihr hinlangen. Du hast sie nicht einmal zu fassen zu bekommen. Eine ganze Menge wird vor dir zu Boden fallen. Lies sie rasch auf, während sie von bestem Aussehen ist.
Oh, Geliebte, euer Pfad ist mit Liebe bestreut, und doch scheuert ihr euch wund und macht euch Sorgen. Was ist für euch nicht vorgehalten? Wie kommt ihr auf die Vorstellung von Mangel und Bedürftigkeit? Das einzige, was euch abgeht, Geliebte, ist Gewahren. Ihr habt eine Menge Ungewahrsein. Ihr kommt dem, ganz für euch selber, von Zeit zu Zeit dahinter. Etwas lag unmittelbar vor euch, und ihr saht es nicht. „Wie konnte ich bloß derart blind sein?“, sagt ihr zu euch selber. „Wie konnte ich es nicht sehen?“
Nun denn, seht jetzt. Seht die Schätze vor euch. Was immer vor euch zu liegen kommt, es enthält Kostbares. Um ein Schatz zu sein, hat es als ein Schatz befunden zu werden. Irgendwer warf irgendwo Gold weg, ohne zu bemerken, dass es Gold ist. Vielleicht warst du das.
Aber das geht auch so in Ordnung. Sofern es einem um eine einzige Gelegenheit zu tun ist, die nicht wahrgenommen wurde, wisse, eine weitere ist im Anzug. Um genau zu sein, jetzt soeben ist eine Gelegenheit zugegen. In diesem Augenblick, just jetzt, hast du eine jede Gelegenheit auf der Welt vor dir. Setze dich mit Mir darüber nicht auseinander. Lasse deine Gedanken lieber auf dem Schatz abprallen, als auf all den anderen Dingen, auf welchen deine Gedanken abfedern.
Nach was für einem Schatz auch immer dein Verlangen steht, er ist dein. Selbst der Gedanke an einen Schatz ist ein Schatz. Der Gedanke, Geliebte, ist die reale Sache. Was für einen Gedanken könnt ihr nicht haben? Was gibt es, was ihr nicht zu denken vermögt? Was für ein Gedanke ist über euch hinausgehend?
Welchen Traum kann es geben, der euch nicht zusteht, ihn zu haben? Von welchem Traum haltet ihr euch zurück, schließt ihr euch aus, zieht ihr euch weg? Welches Türklopfen hört ihr nicht oder gebt ihr vor nicht zu hören? Welcher Traum wartet auf euch, dass ihr ihn erfüllt?
Weil ihr Träume habt – dies macht euch nicht zu einem Träumer, so wie die Welt Träumer sieht, als wäre träumen eine vergeudete Sache. An euch ist es, Träume zu haben. Ihr müsst Träume haben. Träume, Geliebte, das sind eure Realität. Träume geleiten günstige Gelegenheiten zu euch. Mit Sicherheit werdet ihr keine guten Anlässe weghalten. Ihr werdet sie nicht ignorieren. Ihr werdet sie nicht wegschütteln. Eure Träume sind eure Einladung. Es ist ebenso leicht, von einem Diamanten zu träumen wie von einem Stück Kohle.
Eure Träume wurden die ganze Zeit über Wirklichkeit. Träumt größere Träume, und größere Träume werden wahr werden. Zieht über euch keine Decke ein. Macht stattdessen zum Himmel hin auf.
Träume kommen als erstes. Früchtetragen kommt hinterher. Der Traum für sich genommen ist bedeutsamer als die Erfüllung. Träume beleben. Einmal erfüllt, hat ein anderer Traum hervorzutreten und dessen Stelle einzunehmen. Träume zu deines Herzens Zufriedenheit. Träume jetzt. Träumt, Geliebte, träumt.
Heavenletter # 2013 – 27. Mai 2006 – Breathe, Beloveds
Kriegt Luft, Geliebte
Gott redete …
Geliebte, macht euch nicht so viele Sorgen, was ihr alles zu tun habt. Seid sachte mit euch selber. Du bist derjenige, der dich selber unter Druck setzt. Selbst wenn hundert Leute Druck auf dich ausüben, bist du der, der den Druck akzeptiert und eine Rolle als gegeben annimmt, welche nicht die deine ist. Druck gehört euch nicht zu. Er hält euch unten. Er hilft euch nicht, vorwärtszukommen. Habt Vergnügen, anstelle von Druck. Habt Frieden. Haltet euch selber an der Hand.
Legt euch auf einem Hügel hin, schaut zum Himmel hoch, und kaut eine Weile Grasblätter. Oder lasst es einen Regentag sein, wo ihr in einem Sessel dasitzt und ein Buch lest. Was genau ist an eurem euch Entspannen verkehrt? Wer sagte denn, ihr hättet die ganze Zeit zu schnaufen und zu keuchen? Ihr seid kein Lokmotor. Natürlich gibt es nichts, was ihr nicht erzielen könnt, erzielt also Entspanntsein. Schöpft Atem, Geliebte.
Eventuell seid ihr eine Oase. Seid liquide. Beschattet euch mit Palmen. Heißt die Karawane des Lebens willkommen. Mögt ihr das Bild von euch als einer Oase mehr als das Bild von euch als einem puffenden Zug?
Oder seid das stille Wasser eines blubbernden Bergbachs. Oder seid die Ufer des Bergbachs. Seid ein Hafen für euch selber.
Wer sagte euch, ein Zuchtmeister zu sein? Oder ein Drillmeister?
Sofern du ein Trommler wärst, hättest du nicht die ganze Zeit zu trommeln. Entsinne dich, zwischen den Schlägen existiert Stille. Gedenke des Stillschweigens.
Sobald dir das Leben in der Welt zu viel wird, lache. Was sonst gibt es im Eigentlichen zu tun? Ihr könnt völlig mit den Nerven am Ende sein, wenn ihr das mögt, aber warum solltet ihr das tun mögen? Lacht stattdessen. Formt ein Lächeln. Sei dir selber ein freundliches Gegenüber. Hege dich selber. Stimme deine Augenbraue gütig.
Selbst wenn du ein Fass bist, das die Niagarafälle hinunterstürzt, gehört Aufgewühltheit los gelassen. Ja gar mitten im Tumult habt ihr nicht turbulent zu sein. Tragt Friede bei euch. Stellt euch vor, wie ihr auf eurer Haut einen Balsam des Friedens auftragt, so wie ihr das am Strand mit Sonnencreme tut. Spendiert euch einen Kuraufenthalt in eurem Geist. Er ist dort. Findet ihn jetzt.
Beherbergt den Gedanken: Friede sei mit dir. Lasst Friede einen Refrain sein, der euren Sinn durchläuft, wie ein Liedchen, das nicht aufhören möchte, sich immer und immer wieder in eurem Kopf zu Gehör zu bringen. Friede ist mit euch. Er ist inwendig in euch. Sortiert eure Gedanken auseinander. Räumt mit den anderen auf. Bewahrt Frieden. Schlagt eine Liege für ihn auf. Verstreut Blumen. Vermietet euren Geist an den Frieden. Schreibt einen Pachtvertrag. Lasst Friede euer Schlagwort sein.
Lasst Aufgeregtheit und Zuspitzung dorthin gehen, wohin betagte Gedanken gehen. Stellt sie nach draußen auf die Weide. Malt sie euch als alte Klepper in einem Pferch aus, und lauft von dem Gehege davon. Reitet auf einem Schimmel des Friedens hinaus auf die Ebene.
Stellt euch einen Zusammentrieb all der anderen Rosse des Friedens vor.
Stellt euch als einen Studenten vor, der ungebunden ist, um bloß Kurse zu belegen, die er liebend gerne belegt.
Stellt euch selber als einen Lehrer vor, der bloß Wahrheit unterrichtet, und ihr werdet Liebe unterweisen, und anhand eurer Geistesverfassung Friede lehren.
Malt euch selber aus, wie ihr euch auf einer Bildpostkarte befindet. Sendet euch selber Grüße.
Stellt euch euer Leben als köstliche Eiscreme vor, die die Kehle hinunterläuft.
Stellt euch selber vor, wie ihr in ruhigen Gewässern schwimmt.
Stellt euch selber vor, wie ihr mit Mir an eurer Seite durch das Leben schlendert. Dann werdet ihr euch Wahres vorstellen, denn Ich bin an eurer Seite. Lasst Mich wildes Außer-Euch-Sein und Rage von euch fortnehmen. Lasst Mich euch einen Becher kühlendes Wasser reichen. Lasst Mich euch zu stillem Wasser und grünen Weiden führen. Lasst Mich das Sonnenlicht auf euch scheinen. Geliebte, hört den säuselnden Blättern auf den Bäumen zu, und den Vögeln, die in den Bäumen singen, und der Brise, die die Bäume seit eh und je derart sachte anfasst, und stellt euch vor, dass ihr und Ich Eins sind.
Heavenletter # 2014 – 28. Mai 2006 – Human Beings
Menschenseinswesen
Gott redete …
Ich hüllte euch in ein schönes Tuch. Es ist ein Tuch von der Ähnlichkeit, dass jedermann auf ihm aufgedruckt ist. Du bist auf ihm gedruckt. Das Tuch wirbelt herum, und du bist mit ihm unterwegs. Du bist auf ihm gedruckt, welches um das Universum herumgewickelt ist, aber du existierst umfassender, als es dein Erscheinungsbild auf dem Tuch nahelegt. Das Tuch hat eine Wertmarke von euch an sich, Geliebte. Wo ihr in Wirklichkeit seid, das ist in Meinem Herzen. Euer Foto auf dem herumwirbelnden Tuch ist undeutlich, manchmal verkehrt herum, und selbst so seid ihr ein Part dieses kaskadenförmigen Universums. Und doch seid ihr dermaßen viel mehr. Nebst der Realität von euch ist das Gewebe vernachlässigbar. Es ist bloß das Material-Ausrollen von einem endlosen Ballen.
Ein Reprint ist schier ein Reprint.
Bloß das Original ist das Original. Und es gibt ausschließlich ein Original. Ihr nehmt mit Mir euren Anfang.
Und so strömt ihr über die Welt, macht Anläufe, euch zusammenzubekommen, möchtet herausbekommen, wer und was ihr seid, und derweilen verbergt ihr euch eher, denn, Geliebte, ihr seid der hohe Ton, den das Universum singt. Sofern ihr einen tieferen zum Erklingen bringt, verstellt ihr eure Stimme. Ihr werdet eure Identität nicht herausfinden, indem ihr die tieferen Töne erklingen lasst. Tiefere Töne erklingen lassen ist falsch singen und spielen. Du bist König oder Königin, nicht Hofnarr.
Du hast das Darbieten des hohen Tons deiner selbst nicht zu üben. Höre schier auf, die Töne erklingen zu lassen, die dir nicht zugehören.
In dieser Welt der Menschenwesen erlernt ihr zu geben und in Empfang zu nehmen, so lange, bis ihr wisst, beide stellen einen gleichzeitigen Akt dar. Hinterlasst in eurem Kielwasser ein gutes Wort oder eine beglückende Wohltat, wo immer ihr auf Reisen seid. Ihr wisst nicht, wann ein Gedanke des Segens von eurer Seite, selbst gegenüber einem Fremden, dessen Leben retten wird. Ihr ignoriert euren hohen Ton, sowie ihr einen anderen Menschen links liegen lasst. Ein jeder, der vor euch, neben euch und nach euch in Erscheinung tritt, sieht sich nach eurem Segen um. Ihr habt einen heilenden Ton zu Gehör zu bringen.
Zwischen sich von einem Anderen wegwenden und ihm direkt in die Augen schauen liegt eine große Bandbreite. Macht euer Leben einfach. Trefft jetzt die Wahl, eure Augen zu nutzen, bloß in jedermanns Augen zu schauen, eure Ohren zu nutzen, um deren Herzen zuzuhören, euer Herz zu nutzen, um das ihrige zu erwärmen. Lasst keine Anlässe an euch vorbeigehen. Eure Gedanken sind in sich selber und aus sich selber machtvoll, und ihr möchtet eure Gedanken förmlich anerkannt sehen. Jeder im Universum möchte durch euch anerkannt werden. Sie möchten gesehen und gehört werden, und sie möchten durch euch gesehen und gehört werden.
Warum bloß sollte einer wie du in Eile oder gegenüber jemand unhöflich sein mögen, selbst wenn sie sich dir gegenüber derart benehmen? Weil jemand bei deiner Reise einen falschen Ton spielt, umso mehr Grund für dich, einen passenden vorzutragen. Werdet durch Erscheinungsbilder nicht in die Irre geführt, Geliebte. Werdet nicht verblendet.
Sobald ihr jemand nicht versteht, sucht, ihn zu verstehen. Ihr seid nicht hier, um jemanden zu bessern. Ihr seid nicht hier, um jemanden großzuziehen. Ihr seid nicht hier, um ihnen anzusagen, was sie denken sollen, noch auch, womit sie ihre Zeit verbringen sollen. Ihr seid schlicht hier, um ihnen in die Augen zu schauen. Dieses in jemandes Augen Schauen ist eine große Gabe, die ihr verschenkt. Wenn ihr in deren Augen schaut, schaut ihr in deren Herz.
Sowie ihr in deren Augen schaut, seht ihr die Meinen, und seht ihr zudem durch die Meinen. Da ist ein einziges Augenpaar zu sehen, und das sind Meine, und da ist ausschließlich Ein Wesen zum Anschauen, Geliebte, und das bin Ich, was besagen soll, das ist euer Selbst.
Heavenletter # 2015 – 29. Mai 2006 – The Traffic of the Universum
Der Verkehr des Universums
Gott redete …
Egal in was für Verwicklungen ihr in der Welt involviert seid, sowie ihr tiefer blickt, sind sie nicht so groß. Großsein ist darauf angewiesen, was du zum Vergleich heranziehst. Mache deine Wertschätzung groß, und Probleme klein.
Du bist das Kind, dessen Lastwagen entzwei ging, und du weinst.
Selbst deine größten Kümmernisse, selbst die größten Tragödien in der Welt, sind nicht so maßgeblich, wie du meinst. All die Tragödien gehen vorüber. Alle die Wunder bestehen fort. Herzschmerz ist euch von Wichtigkeit, das verstehe Ich gut. Ich setze ihn nicht herunter. Und doch ist das Verhältnismäßige das Verhältnismäßige, Geliebte. Falls ihr von der Distanz her sehen könntet, wie Ich sehe, hättet ihr inständig stürmische Freude inne. Ihr würdet derart aufgeweckt in dem hellen Licht dastehen, dass ihr euch nicht einmal Dunkelheit ausdenken könntet. Sowie die Sonne immerzu an jeder Stelle schiene, wo könnte sich da Dunkelheit verborgen halten?
Ein vorbeigehendes Vorkommnis ist euch im Laufe der besagten Zeit riesig, das weiß Ich. Was aber ist es nebst brausender Endlosigkeit? Auf einen Streich reicht die manifeste Welt seine Fackel weiter, und alle Beschwernisse, denen gegenüber ihr Anhänglichkeit bewiest, lösten ihre Armeen auf und sind nicht mehr länger existent. Die Welt ist immerzu am Vorübergehen, Geliebte, und eine andere Welt erhebt sich. Die Tragödie ist, dass ihr bloß so weit seht.
Bitte begreift, dass menschliches Weh menschliches Weh ist. Ihr bringt einen wehen Zeh nicht mit den Nachwirkungen eines Tornados in Vergleich, und doch, beide gehen vorbei und sind nicht mehr. Sie sind zur illusionären Vergangenheit verbannt, gleichsam als wären sie niemals gewesen. Just so ist es. Sie waren niemals. Sie kamen vor. Ihr saht sie sich zutragen. Und dennoch tat sich nichts. Sobald alles gesagt und getan ist, erbringt ein Hurrikan oder ein Feuer keinen Unterschied. Das Leben in der Welt ist ein flüchtiger Moment. Flüchtige Momente bleiben nicht. All das Relative, das ihr erfahrt, bewegt sich voran. Die Rinne hinunter. Weg. Ausgenommen eure Gedanken daran.
Es ist etwas Erstaunliches, was für einen Effekt ein Film auf euch haben kann. All diese offendaliegende Welt ist ein Film, und ihr weint in dessen Verlauf und ihr weint hinter ihm. Von einem bestimmten Gesichtspunkt her gesehen – Filme, auf der Leinwand am Laufen oder nicht am Laufen, bringen euch zum Weinen.
Hinter der Leinwand geht weitaus Größeres vonstatten. Hinter der Leinwand gibt es keine Schurken. Es gibt keine Abgänge. Eingetauchtsein in Licht ist das gegebene. Ihr seid das Licht. Gedanken züngeln über die Leinwand, und ihr glaubt an das Flackern.
Der Schurke in der relativen Welt ist Anhaftung. Anhaftung bringt ein Schild namens tragisch an. Ihr verehrt das Schild.
Ihr könnt bar aller Anhaftung lieben. Ihr könnt das Leben eines anderen oder tausende Leben retten ohne Anhaftung. Ohne Angehaftetsein bedeutet nicht nichts tun. Es bedeutet nicht, ihr kümmert euch nicht. Es bedeutet, ihr seid nicht angehaftet, und aus diesem Grunde seid ihr keinem bestimmten Ausgang verbunden. Was für eine Tragödie ist am Existieren, sowie ihr nicht den Verkehr des Universums regelt?
Wieso denn, Geliebte, ihr weint derzeit um das, was nicht einmal geschehen ist. Ihr weint im Voraus, ihr weint währenddessen. Manchmal blickt ihr nicht einmal auf den Bildschirm, Geliebte. Öfters schaut ihr zu dem hin, was auf dem Bildschein erscheinen könnte. Schaut euch jetzt nach anderweitigen Möglichkeiten um. Ihr könnt euch goldene Möglichkeiten wie auch bedrohliche Möglichkeiten erdenken, und ihr habt keine von beiden fest in eurer Faust zu halten. Öffnet eure Hand. Eure Hand ist mit eurem Herzen verbunden. Öffnet euer Herz. Überzeugt euch um, dass das Leben schier so hergerichtet gehöre.
Ohne Angehaftetheit wärt ihr der Stein, der kein Moos ansammelt. Ihr wärt im freien Fall. Ihr würdet nichts vorschreiben. Ihr werdet dem Leben freudig entgegengehen und selbst eure Tränen als ein vorübergehendes Phänomen willkommen heißen. Was sonst ist dieser Umzug vor euch denn, es sei denn eine Parade? Aufs Schönste kostümiert, in perfektem Rhythmus am Marschieren, zum Schlag der Musiker, und dann biegt die Musikergruppe um die Ecke. Du kannst sie nicht mehr sehen, aber sie ist nach wie vor am Marschieren, am Marschieren. Ihr habt sie nicht zu sehen, um zu wissen, dass sie da ist.
Heavenletter # 2016 – 30. Mai 2006 – Metaphors like Moonlight
Metaphern wie Mondlicht
Gott redete …
Fragen, die du hast: Wie mit dem Leben befasst sein und dennoch dein Herz dort nicht auseinandergespreizt und am Überlaufen haben. Wie fürsorglich sein und doch nicht angehaftet. Wie allen Herzen nahe sein und dennoch in deinem freilaufenden Gottes-Raum verbleiben. Wie dich in der Welt leichten Fußes und vollen Herzens bewegen. Wie Andere fördern und sich selber unversehrt halten. Wie geben und doch nicht zu viel geben. Wie empfangen und nicht verzehrt werden. Wie das Leben aufs Vollste leben und dennoch ausruhen. Wie das Leben aufs Vollste leben und dennoch nicht in ihm aufgekehrt werden. Wie die Straße ohne Angst überqueren. Wie uneigennützig sein und dennoch sich selber treu. Wie zur selben Zeit umarmen und umarmt werden und unangehaftet bleiben.
Die Fragen sind endlos. Besser ist es, sich über das Leben nicht so viele Gedanken zu machen. Besser, es leben und sich über es erheben, während man bei ihm zugegen ist. Du wirst hinzulernen, und du wirst unterweisen mittels hinzulernen. Du tust für dich selber und für das Universum allerhand Dinge.
Du machst das Leben für andere auf dem Planeten besser, wenn du den herumliegenden Abfall deiner Gedanken aufliest. Du wirst den Weg für andere sauber machen. Du wirst in dieser Welt der Zeit einen Eindruck hinterlassen. Du machst einen Eindruck. Du änderst die Anordnung.
Vielleicht hast du es mit dem Gefühl zu tun, du führest im Leben ein Solo auf, aber deine Arie und dein Tanz werden durch das Universum dazwischengeschoben. Dein Schritt ergibt sich von selber, und jemandes Schritt wird für immer gewandelt. Du fängst an, den Effekt zu erkennen, den du auf jedermann im Universum hast, und den Effekt, den du auf dich selber hast.
Da ist ein einziges Atemholen. Da ist ein einzelner Herzschlag. Du bist, Geliebte, Geliebter, mehr als ein Partikel des Universums. Du bist das Universum. Lieder haben dies besungen. Du bist der Eine Diamant, und das Licht fällt von allerhand Winkeln auf dich zu. Du bist der Diamant Meines Herzens. Du bist die Strahlen der einäugigen Sonne. Du bist die Kuppe des Mondes und all die erleuchteten Sterne. Du bist das Universum insgesamt. Du bist das Manifeste und du bist das Unmanifeste. Du bist. Ich BIN. Wir sind. Und was sind Wir?
Ihr denkt vielleicht, Ich würde poetisch. Geliebte, Wahrheit ist poetisch. Die Sprache der Metaphern ist so nahe an dem Zum-Ausdruck-Bringen des Unausdrückbaren dran, wie ihr es vermögt. Metaphern erzeugen Bilder. Sie bringen euren Geist zum Hüpfen. Sie sind euch behilflich, Verbindungen zu erstellen, welche die Logik außerstande ist zu tätigen. Nutzt Metaphern. Selbst mitten in grässlicher Not, werden euch Metaphern zu Hilfe kommen. Metaphern gleichen euch aus. Die neue Verbundenheiten, die sie erzeugen, bedeuten neue Bilder, demzufolge neue Sicht, hellerer Blick. Hellerer Ausblick, helleres Leben.
Betrachtet Metaphern dem Mondlicht über dem Küstenstreifen ähnlich. Betrachtet sie als Dunst, der sich aus der Lagune eurer Seele erhebt. Macht Metaphern aus Bergen. Macht Metaphern zum Mainstream. Entweltlicht eure Welt. Erleuchtet sie. Streicht mit einem Zündholz über den Mond, und seht, welches Licht in euer Herz hineinläuft. Versammelt die Sterne. Erntet sie. Schüttet sie über euch. Ihr und die Sterne sind Eins. Nicht einer ist es nicht.
Tunkt die Sterne in den Ozean, und zieht einen Wal, eine Delfin oder einen salzigen nassen Stern heraus! Was ist da zugegen, was du nicht zu tun vermagst, sobald du es dir einmal ausgemalt vorgestellt hast? Versprühe deine Einbildungsgabe. Ziehe Sterne aus deiner Tasche. Öffne dem Himmel deine Brieftasche. Sieh zu, was hineinfliegt und was herausfliegt. Schmetterlinge, aus Sterne gemacht, vielleicht?
Was für Musik entkommt eurer Kehle? Was für Worte entströmen euren Schranken? Metaphern können euer Herz erhaschen. Sie werden jederzeit, was sistiert worden war, frei lassen. Denke heute in Metaphern. Du selber bist eine.
Heavenletter # 2017 – 31. Mai 2006 – A Borderless Realm
Ein grenzenloser Bereich
Gott redete …
Ihr fahrt auf einem Floß des Lebens. Ihr haltet es mit euren Füßen und einem Stock im Gleichgewicht. Ihr reitet den Fluss. Auf was für einem noblen Abenteuer ihr doch seid. Ihr reitet die Stromschnellen, oder ihr schwebt in einem stillen Becken. Wohin euch der Fluss des Lebens morgen nehmen wird, werdet ihr herausfinden. Ihr seid ein Erforscher im Leben, und gleichwohl folgt ihr dem Fluss, wohin er euch nimmt.
Ihr hamstert und sucht im Leben nach Futter, Geliebte. Ihr seid auf einer Einkaufstour. Was der Laden der Welt für euch vorhält, das werdet ihr sehen, sobald ihr dorthin gelangt.
Eine Landkarte des Lebens ist nicht das Leben selbst. Eine Route folgt keiner Karte. Eine Karte versucht, der Route zu folgen. Es kann zu Umwegen und Wendungen kommen, die die Karte nicht in Betracht ziehen konnte, oder die Kurven in der Straße, die es einmal gab, sind nicht mehr da. Keine Karte ist up-to-date.
Es gibt Windwurf, es gibt Steine, und beides ist unparteiisch. Es gilt euch, nichts persönlich zu nehmen, nicht das ganze Gold, ebenso nicht Tee, nicht die heißen Kohlen, nicht die Gletscher. Auf alle Fälle stößt ihr auf das Leben. Das Leben macht euch Mut, und es schlüpft und rutscht. An welchen Küsten ihr auch vorüberfahrt, das Leben wartet euch mit sich auf.
Akzeptiert, was euren Weg kreuzt, und folgt daraufhin unablässig dem Fluss.
Der Fluss, dem ihr letztlich folgt, ist Mein Herz. Und aus ihm zieht ihr zudem in die Höhe. Wo Mein Herz ist, ist Himmel. Und ihr seid in Meinem Herzen. Worum geht das ganze Trara?
Wir segeln gemeinsam. Dieses Schiff, auf dem Ich segle, verhaspelt sich nicht, außer in eurem Geist. Mein Herz kann nicht kentern. Ihr kommt von Meinem Herzen, und ihr endet in Meinem Herzen. Der Himmel ist nicht statisch. Ihr atmet Leben in ihn hinein, Geliebte. Ihr nehmt just im Augenblick an dem Himmel teil. Wir reisen gemeinsam. Stromaufwärts, stromabwärts, Wir greifen in diese Reise ein. Es ist wirklich eine Ausrede für Uns, Uns einander bekannt zu machen, so, als kämen Wir aus einer Entfernung aufeinander zu. Alles am relativen Leben ist ein Als Ob. Es ist mit einem Stock in den Sand oder es ist in den Wind geschrieben. Nicht mehr lange hin, und es verblasst, und ihr tretet voll ausgebildet in das ein, wo es kein Verblassen gibt.
Im Zentrum der Sonne ist helles Licht und schlechterdings nicht ein Abebben. Dort werden Wir unauslöschlich um der Liebe halber gesehen, die Wir sind. Hier sind Wir sozusagen in der Falle der Liebe, aber es gibt dort nichts anderes als Liebe, daher ist es wahrheitsgemäßer zu sagen, Wir sind in Liebe befreit. Unsere Herzen sind Gefangene der Liebe in einem unermesslich weiten Land ohne einen Rand, in einem grenzenlosen Gefilde des schlagenden Herzens, pulsierender Liebe, Liebe über Liebe, Auftakt in Liebe, atmende Liebe, in ihr am Schwimmen, in ihr am Ertrinken, in ihr in Verzückung geratend, Burgen der Liebe bauend in einem immerzu-anwachsenden Whirlpool der Liebe.
Liebe ist der Startplatz, und von ihr gibt es keinen Abflug. Es gibt keine Stelle, um von der Liebe davonzugehen. Liebe möchte dich verschlucken und über dir Wunder vollbringen, und dennoch vermag sie ganz und gar nichts mit dir zu tun, außer dass sie dich veranlasst, dich in ihr zu suhlen, sie aufzusaugen, sie zu absorbieren, in ihr zu paddeln, in ihr zu planschen, große Wellen zu machen. Das Universum brüllt in Liebe, und demgegenüber wird die Liebe auf der Erde eher nicht gehört. Etwas anderes wird stattdessen gehört, scheint stattdessen gehört zu werden, während es im Grunde genommen nichts aus Liebe zu machen gibt außer mehr Liebe, Liebe, die für Liebe den Weg bereitet, Liebe, die sich selber verehrt, Liebe, auf sich selber gehäuft, Liebe, sich selber als Liebe und als nichts als Liebe präsentierend, Liebe, ein Spitzenmann in einer Menge aus Liebe, Liebe massierterweise, und Liebe zugewendet, Liebe, die den Berg von sich selber oder die den Ozean von sich selbst und das Tal dazwischen mit allen teilt. Wieso denn, Geliebte, ihr seid das Tal und die Berge der Liebe, die Ich in Meiner Hand, in Meinem Herzen und in Meinem Odem halte.
Heavenletter # 2018 – 1. Juni 2006 – Play Life
Spiele das Leben
Gott redete …
Im Ja-Sagen zum Universum sagst du Ja zu dir selber. Im Nein-Sagen zum Universum sagst du Nein zu dir selber, schneidest dabei ein Stück von dem Universum und von deinem eigenen Herzen ab. Geliebte, klemmt euer Herz nicht ab. Öffnet es.
Spielt weder auf prozentuale Anteile noch auf Wahrscheinlichkeiten. Spielt in der Partie des Lebens. Investiert in es. Gebt euch nicht zögerlich.
Macht euch nichts von Erfolg oder Nicht-Erfolg. Leistung ist irrelevant. Bescheid erteilen, dem Strom deines Herzens zu folgen, ist relevant. Wettet auf das Leben, Geliebte. Ihr habt nichts zu verlieren. Nicht spielen ist euch auf der Sitzbank festhalten. Ich winke euch herbei, aufs Feld heraus zu kommen und das Leben zu spielen, anderenfalls geratet ihr in Verzug.
Keine Ausreden mehr darüber, weswegen ihr euch zögerlich gebt. Macht euch nichts aus all den Gründen unter der Sonne, weswegen es nicht sich in Dienst nehmen zu lassen gelte. Macht euch insgesamt aus Gründen nichts.
Sagt nicht, ihr hättet die Energie nicht. Sofern ihr euch nicht unentwegt mit dem Abweisen eures Herzens verschleißen würdet, hättet ihr fantastische Kräfte zurhand.
Euer Herz ist euer Kind. Ihr könnt zu eurem Kind nicht dauernd Nein sagen. Falls ihr das tut, lehrt ihr euer Kind Hoffnungslosigkeit. Gebt eurem schlagenden Herzen einiges Sagen. Lasst es voranwogen. Euer wachsamer Geist denkt, es sei praktisch, es sei sicher im Nein Sagen. Ja ist sicher, Geliebte. Wie auch immer, Sicherheit und Erfolg sind nicht die Thematik. Sich im Leben voranbewegen ist die Thematik.
Klettert in eurem Geist auf einen Berggipfel, und verkündet von der Bergspitze Ja. Jodelt Ja durch das Universum. Es wird vernommen werden. Je mehr ihr zum Universum Ja sagt, umso mehr wird es zu euch Ja sagen. Hört das Echo, Geliebte. Es ist eure Stimme, die zu euch zurückkommt.
Du bist der Anspruchsteller deines eigenen Lebens. Es gehört nicht alles dem, dass es zufällig geschieht, überlassen. Es geht nicht alles darum, das aufzugreifen, was von einem bereits durchgespielten Spiel übriggeblieben ist. Dies ist eure Partie, Geliebte. Sie ist, so die Redeweise, das einzige Spiel in der Stadt.
Habt ihr auf das Leben gewartet, dass es beginnt? Habt ihr auf die Mahlzeit gewartet, dass sie euch in aller Perfektion serviert wird, bevor ihr einen Bissen nehmen werdet? Ihr habt lange genug gewartet. Ihr habt ganz gewiss allzu lange gewartet. Geliebte, ihr wisst nicht einmal, worauf ihr wartet. Bei was für einer Ampel werdet ihr gestoppt? Nehmt euren Fuß von der Bremse. Es ist kein Notstand. Keine Sirenen ringsum. Weswegen also fährst du an die Straßenseite heran? Auf was für einen Aufschub bist du aus?
Es gibt Ruheareale. Aber zunächst hast du zu ihnen zu gelangen. Sei im Leben kein Mauerblümchen. Warte nicht darauf, erkoren zu werden. Wähle selber. Ich erwählte dich. Du scheinst am Warten zu sein, so lange bis du ganz durchgekocht bist. Du hast noch nicht einmal den Ofen angemacht.
Trage dir heute das Leben ungekocht auf.
Zünde dein eigenes Feuer unter dem Leben an.
Füge etwas Tabasco hinzu. Schneide etwas Zwiebeln. Gehe dran.
Mache heute eine Gemüsepfanne des Lebens. Warte nicht auf das Feingebäck oder die ausgefallenen Vorspeisen.
Mache dein Bett nicht picobello. Stehe aus ihm auf. Wirf die Decke zurück. Hüpfe in das Leben hinein.
Dies ist der Ozean des Lebens vor dir. Tippe nicht bloß mit dem Zeh hinein. Tauche ein. Bereit oder nicht, tauche ein.
Ist das Wasser kalt? Wunderbar. Du wirst es alsdann aufwärmen. Das Wasser ist heute nicht klar. Wunderbar. Kläre es.
Geliebte, es gibt keine Abschreckmittel wider das Leben leben. Wirf jene Abschreckmittel aus dem Fenster. Mache zunächst das Fenster auf und wirf sie dann hinaus.
Komm, tritt beim Leben ein. Sitze es nicht aus. Engagiere dich. Heure an. Ich bin hier und strecke Meine Hand aus. Langt her, Geliebte, langt her. Das Leben ist bereit, euch zu begegnen, und Ich bin nicht eine Fingerspitze weit weg. Erhebt euch, Geliebte, erhebt euch.
Heavenletter # 2019 – 2. Juni 2006 – Save Your Breath, Beloveds
Spart euch eure Worte, Geliebte
Gott redete …
Wenn ihr meint, etwas sei wunderbar, oder wenn ihr meint, etwas sei entsetzlich, sind das beides Bewertungen. Lob ist nicht weniger eine Bewertung als Spott. Sowie Bewertungen beiseitegelegt sind, wird das Leben alsbald nicht gestoppt und nicht zum Starten veranlasst. Dann fließt das Leben.
Sofern ein Fluss an deinem Haus vorbeifließt, was ist dabei die Debatte? Sofern jemand von dem Fluss trinken möchte und du nicht, bist du zu dem Ordnungshüter des Flusses geworden, um einen anderen Menschen zu überzeugen oder ihm zu widerraten? Du bist einfach jemand am Ufer, so wie jene. Sie haben ihr Recht, sich zu entscheiden, so wie du. Dein Recht verdrängt allerdings das ihrige nicht.
Sowie du das Leben als eine Frage von richtig und falsch siehst, machst du dich selber zu einem Spender oder Zurückhalter des Lebens.
Geliebte, wie viele Male habt ihr euren Sinn geändert? Wie viele Male wart ihr euch sicher, der eine Pfad sei der richtige, bloß um später sicher zu sein, ein anderer sei besser? Sofern ihr euch irren könnt, ist es da möglich, dass es ein Anderer nicht tut? Ist es möglich, dass es nicht darauf ankommt, was du denkst? Ist es möglich, dass dir nicht angeordnet wurde, eine Schildwache der Welt zu sein? Ist es möglich, dass es nicht an dir ist, den Fluss des Flusses zu regulieren?
Ein jeder Erwachsener hat das Recht, seine eigenen Schritte zu gehen, ungeachtet dessen, was du denkst. Sofern eine Person auf eine Stufe tritt, ist es sodann seine Stufe. Selbst wenn du die Stufe als lose betrachtest, ist es nichtsdestotrotz das Recht des Anderen, sie zu nutzen.
Sobald du weniger richtest, wird es für dich weniger zum Bewerten geben.
Aufgrund was für einer Autorität hast du das Gefühl, du müssest einen Anderen warnen?
Kein einziger hat so zu denken wie du. Sie sind zu ihren eigenen Gedanken berechtigt, sowie zu ihren eigenen Vorlieben und Abneigungen. Es ist weder an dir, jemanden in etwas hineinzureden noch ihn aus etwas herauszureden. Die Welt ist nicht das Feld eurer Gerichtsbarkeit, Geliebte.
Bei Bewandtnissen des Geistes und des Herzens, da wirst du nicht gehört werden, oder du wirst, falls du gehört wirst, misstrauisch gehört werden. Es gilt dir nicht, beispielsweise bei dem, was jemand gerne studieren möchte, dazwischenzugehen. Du hast deine eigenen Präferenzen, und sie die ihren. Das meiste, was du haben kannst, ist eine Meinung. Wann waren deine Meinungen in ihrem Gewicht mit Gold aufzuwiegen?
Dein Geschmack ändert sich. Heute ist etwas das Beste, und morgen nicht. Es ist ersetzt worden. In jenen Belangen, Geliebte, Geliebter, da schaue auf dein eigenes Leben, und belasse Andere bei dem ihrigen. Lebe dein Leben, und gib Anderen statt, das ihre zu leben. Spart euch eure Worte, Geliebte.
Sofern es euch danach ist, die Gedanken von jemanden zu ändern, dann ändere die deinen. Dies ist dein Recht und Vorrecht. Die Chancen, jemandes Denken zu ändern, sind mager. So oder so, versuche nicht, den Kurs des Lebens eines anderen Menschen umzugestalten.
Wofür sich ein Anderer entscheidet, ist sein Geschäft. Er hat nicht deine Glaubensüberzeugungen zu haben. Er hat nicht irgendwas von dir zu haben. Du würdest ihm seine Meinung wegstehlen. Es stimmt, dein Wunsch ist es, etwas an Ort und Stelle zu belassen, das aber entlastet dich nicht davon, ungeniert sein Haus zu betreten und ihm in seiner Gegenwart etwas wegzunehmen zu versuchen. Lasse Andere deren Leben ohne deine Erlaubnis leben. Betretet euer eigenes Haus, Geliebte, und bewegt die Dinge hin und her, wie immer ihr mögt.
Heavenletter # 2020 – 3. Juni 2006 – A Flute of Love
Eine Flöte der Liebe
Gott redete …
Sei freundlich. Rede freundlich. Senke deine Stimme. Habe die Stimme eines Engels. Lasse heute schöne Töne deiner Kehle entkommen. Kein Harschsein. Keine Ungeduld. Sei ein Engel des Erbarmens. Sei zumindest kein alter Drachen.
Es sind nicht so sehr Worte, die du zurückzurufen hast. Es ist der Ton. Der Ton deiner Stimme hat eine Sprache für sich. Du schickst dem Universum einen Ruf. Es ist das Echo deiner Stimme, auf das eingegangen wird.
Lasse deine Stimme wie eine Glocke klingen, nicht wie ein Geklirr. Lasse deine Stimme süß sein. Lasse deine Stimme einen Botschafter aus einem Bezirk sein, wo Friede zu liegen kommt. Du bist keine Krähe. Sei eine Nachtigall. Falls sonstwer eine Krähe sein muss, lasse ihn. Seid mit dem Gebaren eurer eigenen Stimme befasst, Geliebte.
Ruft euch ins Gedächtnis, dass ihr an Meiner Stelle der Erde einen Besuch abstattet, und demnach sanftmütig seid. Kein einziger kann eure Missstimmung aushalten. Das Universum kann das nicht.
Heute wird das Timbre eurer Stimme die Herzen Aller von nah und fern hochheben. Heute wird eure Stimme die Ebene an Harmonie signalisieren, die ihr gerne heranziehen möchtet. Was ihr am heutigen Tag sagt und wie ihr es sagt, ist wichtig. Tut euer Herz ein für alle Mal auf, und lasst jedermann ein. Euch gilt es, andere Herzen in das eure hinein einzuladen. So wie bei einer Teuerung, ihr müsst euren Reis teilen. Ihr werdet niemanden hungern lassen mögen.
Es geht eine Hungersnot des Herzens um, und ihr müsst Herzen füllen. Lasst kein Herz alleine umherwandern. Lasst keine Hände eure Ohren verstellen, weil eure Stimme zu rauh oder zu laut ist. Kultiviert eure Stimme ebenso wie euer Herz.
Geliebte, in der Welt ist eine Epidemie des Wehtuns und der Hast zugange. Ihr habt das Heilmittel. Benutzt es bitte. Dämpft heute eure Stimme. Lasst keine verärgerten Worte über eure Lippen kommen.
Nehmt bei euch selber den Anfang. Seid zu euch selber gütig. Keine Selbst-Lektionen. Lockert euch einfach. Schmelzt in Meiner Liebe. Sowie ihr merkt, dass ihr geliebt seid, könnt ihr dann über Kreuz sein? Sofern ihr sauer seid, dann liegt euer Irrweg darin, nicht zu wissen, dass ihr geliebt seid. Sowie ihr wisst, dass ihr geliebt seid, könnt ihr alsdann Liebe sein. Ihr könnt sie heute sein. Ihr könnt am heutigen Tag eine Schildwache der Liebe sein. Selbst ohne Worte könnt ihr das sein. Kommt von jener Stelle her, wo Liebe ist, und wo alleinig Liebe ist.
Es liegt euch nicht an, euch über Liebe hinwegzutäuschen. Ihr sollt nicht Beweise zusammentragen, dass sie keine Existenz hat. An euch ist es, für sie Vorbote zu sein. Ihr sollt für Liebe sprechen, für sie aufstehen, euch ihrer annehmen. Sie ist ein schöner Edelstein, der vor euch hingelegt wurde, um ihn in die Höhe zu halten, damit ihn jeder sehen, ihn hören und bemerken kann, dass er für ihn ist.
Dein Herz ruft nach Liebe. Beantworte jenen Schrei für jemand anderes. Sei ein Wahrsager von Liebe. Indem du dies tust, wirst du Schatten beseitigen, die auf andere Herzen gefallen sind. Sei ein Beseitiger von Schatten. Nimm Kummer von der Welt weg. Lege eine Schicht Liebe über die Welt. Decke sie mit einer Decke zu, so wie eine Mutter ihr schlafendes Kind zudeckt.
Die Welt ist am Schlafen, Geliebte. Weckt sie mit einer sanften Stimme auf. Lasst eure Stimme eine Flöte der Liebe sein. Seht zu, wie die Töne eurer Stimme sich selber über das Universum an den Tag legen. Seht, wie die Welt vor Freude beim Klang eurer Stimme über dem Horizont erbebt. Eure Stimme ist derart angenehm, die Sonne wird ihr folgen. Ihr bahnt eine Spur der Liebe, welche eure Stimme auslöst. Hört jetzt den Liebreiz. Ich habe gesprochen.
Heavenletter # 2021 – 4. Juni 2006 – In Infinity
In Unendlichkeit
Gott redete …
In diesem Augenblick der Unendlichkeit, seid ihr in Meiner Gegenwart. So ihr ununterbrochen in Meiner Präsenz seid, seid ihr stets in Unendlichkeit. Es gibt nichts anderes, um darin zu sein, Geliebte. Sowie ihr noch nicht wisst, wer und was ihr seid, scheint euer Leben wie Bienen am Schwärmen zu sein. In Wahrheit ist euer Leben ein Zentrum seiner Selbst, wo Friede herrscht. Ein Bienenstock kann ein ruhiger Platz sein. Ein Netzknoten an Tätigkeiten kann still sein.
Bei der Milch ist der Rahm obenauf. Beim Leben ist der Rahm zudem unten. Das Leben kann als reichhaltig gesehen werden, egal von woher man es nimmt. Es ist im Leben einzig Reichhaltigkeit vorhanden. Unendlichkeit ist ergiebig. Sie enthält alles ebenso wie nichts. Sie rührt sich und sie bleibt ruhig. Und dementsprechend seid im Leben ihr. Ihr bewegt euch und seid inmitten eures Bewegens still. Falls ihr nicht Stillesein hättet, könntet ihr euch nicht bewegen.
Ihr steht mit Meinem Herzen in Verbindung, insgesamt allerdings geht es tiefer als dies. Ihr seid in Meinem Herzen. Dies ist die realistische Tiefe von euch. In Meinem Herzen ist es, wo Endlosigkeit liegt. Endlosigkeit hat keine Größenordnungen, indessen geht nichts tiefer. Endlosigkeit ist größenordnungslos. Dies ist es, was es zu Unendlichkeit macht. Sie kommt nicht hierher, und sie geht nicht weg. Sie ist Endlosigkeit.
Kann Endlosigkeit Teile haben? Falls sie dies könnte, dann seid ihr ein Teil der Endlosigkeit. Unendlichkeit aber kann nicht auseinandergebrochen werden. Demzufolge seid ihr Ewige Endlosigkeit. Ihr springt vor Freude in Meinem Herzen.
All das Sehnen, das ihr an euch habt, ist Gewahren all dessen, was ihr seid, und was ihr habt. Ihr habt alles, und ihr habt nichts, und dennoch ist nichts da, bei dem ihr zu kurz kommt. Endlosigkeit ist wie Ich – merkmalslos. Und gleichwohl wird ihr Zeit beigeordnet.
In der Einen täuschenden Illusion wird Endlosigkeit partioniert. Die Illusion möchte das Einssein auseinander nehmen und es in Stücke teilen, derweil es fürwahr Ganzheit ist.
Alles, was Illusion ist, ist Selbstgefälligkeit. Was gibt es, auf das man sich etwas einbilden kann, derweil Einssein ist? Die gesamte Welt ist eine Illusion. Lasst sie denn also eine Illusion von Schönheit und Liebe sein, weil Illusion just damit zusammenzuarbeiten hat. Und gleichwohl rollt die Welt Schönheit und Liebe in den Staub hinein aus und beschmutzt sich selber. Heiligkeit kann ausschließlich in täuschender Illusion als unheilig erscheinen. Echtes kann nicht von dannen ziehen. Kein einziges Haar auf deinem Kopf kann angefasst werden. Illusion geht überaus in die Irre. Illusion maßt sich an. Ganzheit ist.
Vielleicht ist es im Leben so, ihr schreitet auf Wasser. Es ist förmlich Wasser unter euch, um in euch einzurücken. Ihr bewegt euch in einer Welt der Fantasie. Die Fantasie ist fantastisch. Selbst die Fantasie endet in der Wahrheit. Um der Fantasie kleinen Finger herumgewunden, ist Wahrheit trotz alledem.
Es gibt keine Gegenstücke. Wahrheit ist der Fantasie nicht entgegengestellt. Die Fantasie imaginiert sich selber als der Wahrheit entgegengesetzt. Und mithin duelliert sich die Welt der Fantasie mit dem Echten. Die Fantasie jagt herum, legt eine bewundernswerte Show auf, gibt einiges Geschick zum Besten. Die Wahrheit steht still, und die Fantasie schneidet sich in Schnipsel. Wahrheit kann nicht aus den Fugen gehen. Bloß die Fantasie kann das.
Und ihr seid, derart auf der Erde hienieden, in eine gewaltige Fantasie verwickelt, die ihr für das Wahre hernehmt. Die Welt ist der Fantasie ein Schrein, Geliebte.
Denkt aber nicht, jene sei vertane Zeit, da Zeit nicht existiere und somit nicht vergeudet werden könne. Endlosigkeit existiert, und Endlosigkeit hat mit Zeitlosigkeit zu tun, nicht mit eingebildeter Zeit.
Endlosigkeit ist der Goldtopf, und die Welt ist der Bogen, der zu ihr hin führt. Geliebte, es gibt nichts, was von ihr wegführt.
Ihr seid in Meinem Herzen geborgen. Bloß ist es so, eine Zeitlang habt ihr einen Traum, von dem ihr in Kürze erwachen werdet, da ein Traum schier ein Traum ist, bisweilen ausgedachterweise, während die Wahrheit im vollen Licht der Sonne flammt.
Heavenletter # 2022 – 5. Juni 2006 – A Heavenletter Is Written
Ein Heavenletter wird niedergeschrieben
Gott redete …
Ihr könnt weder die Fäden des Lebens auseinander knoten, noch könnt ihr sie vorhersagen. Womöglich meint ihr, etliche Maschen seien fallen gelassen oder an der verkehrten Stelle verwebt worden, der Wandteppich des Lebens folgt freilich einem Dessin, welches über euren Gesichtskreis hinausgeht, und doch, ihr seid dessen Weber. Ihr arbeitet am Webstuhl des Lebens. Hinein und heraus laufen die Weberkämme, schneller als deine Finger, und dennoch sind deine Finger behende. Sie wirbeln im Fluge herum, so das Leben vernäht wird. Eure Augen haben einen schmalen Part des Teppichs im Blick, den ihr webt, und dennoch seid ihr außerstande, eure Augen von ihm fortzuheben.
Freilich gibt es da einen Web-Meister, der eine Flöte spielt, die ihr über dem Klacken des Webstuhls schwerlich vernehmt. Er versorgt euch mit den Farben und dem Garn. Ihr werdet beständig versorgt. Ihr streckt eure Hand aus, und eine neue Garnsträhne ist da. Eure Finger weben, hinein und heraus. Ihr folgt dem Rhythmus des Webers, Der obendrein ein Meisterflötist ist. Er ist ein Empfänger eurer Güter. Er versorgt euch und ihr versorgt Ihn. Ihr und der Weber und der Eine, Der Flöte spielt, sind ebenso wechselseitig verknüpft wie es die Fäden sind, die ihr verwebt. Es ist schwer, zu unterscheiden, wer der Verkäufer und wer der Käufer ist. Kette und Schuss klacken rasch.
Des Nachts stehen die Webstühle, im Grunde genommen, still, und dennoch wird das Tuch in der Stille gewoben. Wer weiß es denn, aus was für Träumen der Stoff gemacht ist. Die Fäden sind gefärbt. Ein jeder Atemzug von euch im Stillschweigen verflicht, auch so, das Mysterium. Kolossales Fortbestehen ist das Gegebene. Unterbruch gibt es nicht. Stehenbleiben ist schier Zeitlosigkeit. Die Kraft der Webstühle hält an. Die Energie ist unablässig, dem gleich, wie euer Herz schlägt. Es schlägt ein Lied. All die Herzen verweben sich sozusagen. Alle befolgen das Muster und den Schlag, den der Meister der Unendlichkeit in Gang brachte. Alles ist ein Musizieren, welches aus dem ersten Ton heraus abfederte, aus dem Ton, der nach wie vor im Hintergrund und in Aller Herzen ertönt.
Euer Herz webt am Webstuhl des Lebens. Euer Herz hat das Sagen. Eure Hände, mit dem Herzen in Verbindung stehend, weben einen Gobelin des Gesangs.
Töne spielen sich aus, einer nach dem anderen. Fäden werden vernäht, Stiche hinein und heraus, und Töne tauschen sich gegenseitig aus, scheinbar per Zufall, indessen mit Bestimmtheit zum Erklingen gebracht. Es gibt keine losen Maschen, und keine schrägen Töne. Alles ist ein Ensemble, wie ein Tanz, wo die Tänzer aufeinander zugehen, auf die Weise, wie gewobenes Tuch drapiert wird, Hände ergreifen die Ecken, schaffen den Stoff zusammen, und die Töne treffen in unaufhörlich gespielter Musik aufeinander. Hinein und heraus gehen die Töne. Klick klack macht es bei den Stricknadeln und bei den Zügen entlang der Laufbahnen. Klicketiklack. Die Musik kommt aus allen Richtungen. Und dennoch, ein einzelnes Lied wird gesungen. Ein einziges Lied wird gehört. Ein einziges Orchester spielt das eine Lied. Jenes wird von Berg zu Berg weitergegeben.
Die Grillen singen es. Die Vögel machen sich zum Fluge auf. Die Sterne tragen das ihre bei. Der Sonnenaufgang spielt einen sanften Ton, der volle Mittag ein Crescendo. Und dennoch ist alles Vorspiel. Alles ist Vorrede. Die wirkliche Tragweite geht hinter den Kulissen vor. Jenseits der Vorhänge findet eine Meister-Aufführung statt. Die Taste auf dem Piano wird gedrückt, und der Ton erklingt auf der verquickten Bühne der Erde. Dies ist eine stellare Darbietung. Sei dir im Klaren, dass Töne Musik machen, und Stiche neue Kleider nähen. Dein Herz ist zu diesem Konzert herbeigerufen worden. Du nimmst deine Position ein. Der Webstuhl singt seine Weise, eure Finger sind am Fliegen, und die allerschönste Flötenmusik kommt einem so ungemein leise zu Ohren, und ruft euch zur Abendmesse.
Heavenletter # 2023 – 6. Juni 2006 – When the Maestro Raises His Baton
Sowie der Maestro seinen Stab hebt
Gott redete …
Nimm einen Atemzug. Gib deinem Herzen nach. Alles spielt sich gut ein. Gleich, wie deine Gedanken darüber ausfallen, alles liegt in der Zeit. Jeder hat im Orchester Platz genommen, und sowie der Maestro den Stab hebt, werden die Musiker spielen und hebt die Musik an.
Einem Musiker im Leben gleich, bist du Teil des Konzerts. Geprobt oder nicht, es gibt ein Konzert. Die Holzbläser kommen herein, um dein Herz zum Schmelzen zu bringen. Die Geigen spielen ihr Vibrato. Eine Diva singt. Der Pianist lehnt sich vornüber. Du kommst auf ein Stichwort hinzu. Selbst wenn du eine Viertelstunde zu spät oder zu früh eintriffst, bist du wie gerufen. Es gibt weder zu spät noch zu früh.
Der Titel, der erklingt, ist der Titel, der gespielt wird. Wer soll sagen, es hätte einen anderen Titel geben sollen, oder dass er zu einer anderen Uhrzeit hätte gespielt werden sollen?
Jemand lauscht der Musik, und dessen Herz fiebert mit.
Die Trommeln wirbeln. Zwischen den Schlägen kommt einem überdies großer Donner zu Ohren.
Der Stab des Dirigenten geht in die Höhe. Er schwebt dort. Dein Herz sieht erwartungsvoll dem großen Moment entgegen. Der große Moment kommt. Du bist Teil von ihm, gleichwohl kannst du es nicht veranlassen, dass die Glocke erklingt. Regen fällt, wann er fällt. Eventuell kommt er deinem Wunsch gemäß, oder er kommt ohnedies, oder er wartet damit bis zum kommenden Tag.
Du steuerst deinen Wagen zum Bestimmungsort, wer aber sollte das Sagen haben, wann du dein Fahrtziel erreichen sollest? Es könnte zu einer Umleitung oder zu einem Verkehrsstau kommen, oder du hast eine Tankstelle anzufahren und dich dort in die Schlange zu stellen. Du kommst an, wann du ankommst, und dies ist der Augenblick deiner Ankunft.
Dein Leben ist eine Balance zwischen Geduld und Ungeduld, obschon beides nicht vonnöten ist. Du hast dir einen Zeitplan erstellt, und wenn du hinter oder vor der Zeit oder rechtzeitig bist, stattest du den Moment mit Geduld oder Ungeduld aus. Ihr vermögt die Gezeiten nicht zu drängen, Geliebte. Das Leben ist immerzu rechtzeitig.
Ein kleines Kind möchte gerne rasch großwerden, aber es wächst, wie es wächst. Und nachdem das Kind viele Jahre gelebt hat, kann es ebenso nicht die Gezeiten aufhalten. Gar das Imperfekte hat seine Perfektion. Die verschüttete Milch hat obendrein eine Gelegenheit bei sich. Wer sollte sagen, die Milch hätte nicht verschüttet gehört? Wer kann sagen, es sei unbedingt erforderlich, dass sie nicht verschüttet wird? Wer ist es, der aussagen kann, dass dieser Augenblick der Zeitlosigkeit nicht vollendet ist, so wie er ist, verschüttete Milch, oder nicht?
Du bist in Eile. Menschengefertigtes Leben hat Fristen, und du sagst, es sei dir zum Nachteil, wenn du sie nicht einhältst. Du möchtest gerne die Zeit an den Schultern packen und sie schütteln, aber du kannst um die Zeit nicht die Hände herumbekommen. Egal auch was du gerne möchtest, der Sand der Zeit wird seinen Lauf verfolgen. Er ist nicht Pferde, auf die du einpeitschen kannst, damit sie schneller laufen. Sofern sich der Schritt des Lebens nicht laut deinen Wünschen ändern lässt, hast du vielleicht dein Schritttempo zu ändern.
Aufgrund von beliebiger Zeit werden Dinge als dringlich erachtet. Dringlich ist eine willkürliche Bezeichnung, die du entworfen, ausgeschnitten, angeklebt hast. „Dringlich“ steht auf der Etikette. „Spät“ steht auf deiner Etikette, oder „Früh“ steht auf deinem Schild. Mache dir ein neues Schild, auf dem steht „Im Zeitrahmen“.
Geliebte, was ist euch zu tun, wenn sich der Zug verspätet hat? Ruhelos hin und her gehen? Oder einen Spaziergang im Park machen, während ihr wartet? Es bringt nichts, dass ihr euch durch ein Empfinden von Eile eine Zugfahrt vergällen lasst. Ein Empfinden von Dringlichkeit hat Vielen eine Zugfahrt verdorben.
Kein Warten ist das gegebene, Geliebte. Es gibt bloß Aufeinandertreffen. Gehe auf das ein, was ankommt, wann es ankommt, und heiße es willkommen. Sage nicht: „Du bist zu spät dran.“ Sage: „Willkommen, du kommst zur rechten Zeit. Du bist zum bestmöglichen Zeitpunkt angekommen, und ich bin soeben hier eingetroffen.“
Heavenletter # 2024 – 7. Juni 2006 – Preconceived Thoughts
Vorgefasste Gedanken
Gott redete …
Es gibt nichts, was ihr zu wissen habt. Euer Geist ist überhäuft mit allem, was ihr wisst. Wisst weniger. Seid weniger sachkundig. Wisst nichts. Dann ist alles Verflossene vorüber. All die Mutmaßungen, Haltungen, all die Einschätzungen, all die Bewertungen – alles vorbei. Danach wirst du zu einem Inempfangnehmenden des Universums. Dein Kopf ist klar, deine Augen, deine Ohren ebenso, und daraufhin siehst du mit klarem Blick, und hörst mit Ohren und Herz und Sinn, aufgetan für das Hören.
Es ist lange auf der Erde verkündet worden, ihr solltet eine Menge wissen. Just dieses Hinzulernen und das Wissen, welches es anhäuft, ist unhandlich. Denn dann sortierst du mehr durch, mehr um und kaufst dir weitere Aktenordner und quetschst mehr Gedanken in deinen Geist hinein. Besser ist es, du öffnest deinen Geist, Geliebte, Geliebter. Wirf jene mentalen Ordner hinaus. Es ist hinlänglich, am Leben zu sein und die Sonne zu begrüßen.
Das ganze aufgehäufte Wissen kann mit dir nirgendwohin. So wie weltliche Güter, du wirst es dazulassen haben und an dessen Stelle Offensein mit dir nehmen. Ein anderer Name für Offensein ist Liebe. Du wirst die ganze Liebe in der Welt mit dir bringen. Sie wiegt nichts. Sie füllt Herzen, belegt aber keinen Raum. Wissen übersteigt des Öfteren die Liebe.
Jede Idee, die du vor einer Minute hattest, ist vorgefasster Gedanke. Vorgefasste Gedanken ziehen dich hinunter. Sie sind Hürden, die du zu überspringen hast. Was denkst DU? Du weißt nicht, was du denkst, weil dein Geist mit Gedanken überfüllt war, die von sonstwo herkamen. Euch wurde Beifall gespendet für alles, was ihr an weitergereichtem Wissen hinzugewannt, und keiner sagte euch an, eure eigenen Gedanken zu denken. Euch wurde eine Waage übermittelt, auf der die Dinge zu wiegen seien. Euch wurde keine Zeit zugestanden, euch zu fragen, was ihr denkt. Eure Gedanken wurden heruntergespielt. Sie wurden gleich für von wenig Belang erachtet, war das nicht so?
Was ihr indessen denkt und was ihr fühlt, sind von äußerster Bedeutung. Wofür ist euer Geist da, außer um eure eigenen Gedanken zu denken? Eurem Geist ist es nicht zugedacht, ein Koffer, vollgepackt mit Dingen des erinnernden Gedenkens, welche ihr vielleicht nicht nutzt, zu sein. Du behältst Überblick über ihnen, weil du so unterwiesen wurdest.
Aber du kannst in jedem Moment ohne irgendwelches Gepäck in den Horizont hinein gehen.
Du bist um der Erforschung halber auf der Erde. Wozu hast du ein drittes Auge? Es ist zum Nach-Innen-Sehen. Die Energie jedweden Wissens ist in dir enthalten. Äußeres Wissen ist nicht inneres Wissen. Was du im Leben im Verlaufe deines Ganges entdeckst, ist, was du denkst, was du fühlst und was du aus dem, was du denkst und was du fühlst, machst. Ganz bestimmt kommen Einem auf der Strecke Rote Kreuz Mitarbeiter unter, aber sie halten nicht für immer eure Hand. Bald genug hinterlasst ihr Krücken und Gehstock, und gebt euch euch selber hin. Ihr übergebt euch eurer Majestät. Ihr kriegt die Saaten der Erkenntnis mit, welche in euch gepflanzt wurden. Ihr kauft euch nicht mehr länger Pakete an Wissen hier und dort hinzu. Nun investiert ihr in eure eigene Ausbildung.
Ganz bestimmt seid ihr auf der Welt, um euch zurechtzufinden. Straßenlichter sind angestellt, und ihr nutzt deren Licht. Straßenschilder sind angebracht. Allein, ihr macht weder Straßenlichter noch Straßenschilder für das Erreichen eures Zielortes verantwortlich. Du bist der echte Dirigent, der dich dorthin nimmt, wo du stets gerne sein wolltest.
Zunächst findest du heraus, wer du bist, was du denkst und was dir von Belang ist, und danach findest du heraus, was in deinem Leben mit Händen zu greifen ist. Was immer man als Karriere, Erleuchtung, als Zu-Diensten-Sein, als Ausbildung bezeichnet, sein wirklicher Name ist Liebe, einfach Liebe. Dies ist alles, was du dir anzueignen hast. Du lernst hinzu, und Ich unterweise dich soeben.
Heavenletter # 2025 – 8. Juni 2006 – You Are Not a Dragon
Du bist kein Drache
Gott redete …
Hast du nach wie vor wütend zu werden? Selbst dann wenn du deine Wut drinnen behältst, bist du auch so wütend geworden. Temperament soll Gemäßigtsein heißen. Hast du erzürnt zu sein? Ich möchte einräumen, Geliebte, um euch herum gibt es genug, um das Temperament zu reizen, was aber ist es, dieses Temperament, welches ihr habt? Habt ihr Dampf zu haben, sodass ihr ihn ablassen könnt? Müsst ihr zornig werden, aufgrund dessen, wie die Geschäfte in der Welt geführt werden, oder weil euch jemand entglitten ist oder aus der Hand eines Anderen geglitten ist? Ist das Unerträgliche wirklich unerträglich?
Ärger scheint Ärger zu sein. Ärger einer kleinen Sache wegen scheint schlicht ebenso groß zu sein wie Ärger um eine große Sache. Ärger scheint keine Grenzen zu kennen. Wenn du eine Wut hast, gibt es da keine kleine Wut. Du spürst einen gewaltigen Anlass, anderenfalls wärst du nicht wütend.
Sofern du jemals wieder wütend bist, und das könnte sogar heute oder morgen der Fall sein, dann trinke etwas Wasser, wasche dir das Gesicht mit kühlem Wasser und fange noch einmal von vorne an. Segne die vermeintliche Ursache deines Ärgers. Segne die vermeintliche Ursache und segne die damit zusammenhängenden Leute. Selbst dann wenn sie dich wütend gemacht haben, kannst du sie segnen. Selbst wenn sie dir keinen Frieden ließen, kannst du ihnen kühlende Gedanken zusenden.
Es steht womöglich so fest wie das Amen in der Kirche. Sie taten, was sie nicht hätten tun sollen. Sie waren von Willkür beherrscht, oder unfreundlich, oder sie bestohlen dich. Mit Sicherheit stahlen sie dir deine gute Laune. Noch zugespitzter gesagt, ihr reicht sie ihnen. Sie nahmen euch etwas weg, euren Gemütsfrieden, für was ihr ihnen ein Stück eures Geistes gegeben habt. Aus euch ist nicht klug zu werden, das aber wisst ihr bereits.
Lasst es Liebe sein, aus der nicht klug zu werden ist, eher denn es Ärger sein zu lassen. Ihr vermeintet, ihr hättet Liebe zu rechtfertigen und zaghaft mit ihr umzugehen, während ihr dem gegenüber in null Komma nichts in Wut entflammt. Setzt nunmehr Vorsichtigsein stattdessen bei Wut ein und seid für Liebe von jetzt auf gleich bereit.
Einen Gutteil der Zeit ist Ärger nichts mehr als Ego. Euer Empfinden ist mehr so, als wärt ihr eine Pappnase, vielleicht mit Absicht ausgelöst, aber nichtsdestotrotz ein Trottel. Wie falsch jemand liegt oder lag, das ist nicht der Punkt, der Punkt ist eure Selbstgefälligkeit, die pikiert wurde.
In vielen Fällen sagt ihr, es sei euer Geld, über das ihr euch aufregt, aber es ist eure Selbstgefälligkeit. Ihr wurdet hereingelegt und verlort Geld, und jetzt seid ihr wütend, weil ihr hereingelegt wurdet. Ihr schenktet Zutrauen, wo es sie nicht gab. Und jetzt seid ihr mit jemandem wütend. Ihr hättet es kommen sehen sollen, sagt ihr zu euch selber. Ihr hättet euch nie darauf einlassen sollen, sagt ihr. Und ihr lauft rot an.
Seid ihr weniger ein Dummkopf, wenn ihr wütend werdet, Geliebte? Wenn ein Baumast auf euch fällt, fällt ihr dann den Baum, von dem der Ast herunterfiel? Wenn ihr euch den Zeh an der Bordsteinkante stoßt, tretet ihr dann gegen den Bordstein? Just genau dem entsprechend so viel hat Wut Hand und Fuß, was ja heißt, Wut ergibt absolut keinen Sinn. Ihr habt nicht Wut bei euch zu tragen. Ihr habt sie nicht eine Minute lang zu haben.
Sofern es euch lieber ist, ein Leben ohne Wut zu führen, so entscheidet euch jetzt dafür. Wählt das, was euch lieber ist. Sagt zu euch selber:
„Mein Bescheid ist, cool zu bleiben. Was immer auf mich zustößt, ich werde mit ihm fertig werden. Ich werde mit ihm ohne Aggression umgehen. Ich kann friedvoll mit ihm umgehen. Ich kann mir darüber klar werden, was gesagt gehört, und kann es vorbringen, ohne Feuer zu speien. Ich bin kein Drache. Ich bin jemand, der übelgenommen hat. Was auch die Ursache ist, ich habe für übel genommen, und ich möchte nicht weiterhin wider mich verstoßen. Ich bin ein Kind Gottes. Sowie ich verspüre, dass Feuer aufloht, werde ich mich beruhigen und mich selber näher zu Gott, Der mich liebt, versetzen. Seine Liebe ist mehr wert als der ganze Ärger in der Welt. Meine Wahl lautet, lieber Gottes Liebe zu merken als meine Wut. Von diesem Tage an werde ich mich für Gottes Liebe entscheiden.“
Heavenletter # 2026 – 9. Juni 2006 – The Streets of Life
Die Straßen des Lebens
Gott redete …
Ihr seid von Schönheit umringt, und ihr geht allzuoft durch sie hindurch, ohne sie zu bemerken. Bemerkt sie heute. Schnappt nach Luft angesichts der Schönheit, die euch umgibt. Das Licht fällt auf die Erde. Es bringt die Bäume zum Gleißen. Es ändert seinen Sinn und kommt von einem anderen Winkel her, und gießt das Licht auf andere Weise auf die Bäume. Die Sonne überspringt den Horizont eines Gebäudes und umreißt es. Das Sonnenlicht fällt ebenfalls auf eure Hand.
Wo immer ihr soeben seid, ihr seid von der Farbe und den Klängen des Tages oder der Nacht umgeben. Wie konntet ihr je gedacht haben, ihr wärt im Universum allein, unterdessen euch derart viel Begleitung zukommt? Der Garten Eden ist voller üppigen Grüns, und ihr lebt in ihm. Dies ist die Erde, auf der ihr geht, und das ist die Welt, in der ihr lebt. Ihr seid einen Satz, einen Hopser und einen Sprung weit von eurer Erkenntnis des Himmels entfernt.
Ich weiß, ihr denkt, ihr hättet es besser hinbekommen können, die Welt zusammenzustellen. Vieles würdet ihr tilgen, aber ihr würdet nicht wissen, was ihr tut. Ihr würdet vielleicht Defekte fortnehmen und Blumen unumsorgt lassen. Was, Geliebte, würdet ihr hinzugefügt haben? Könnt ihr an etwas denken, was ich nicht beigefügt habe?
Was euch anbelangt, möchtet ihr glauben, dass es eine große wechselseitige Abhängigkeit im Universum gibt, und dass ihr ein köstlicher Teil davon seid? Ihr seid Seele, Geliebte. Die Seele ist ein Lied aus dem Herzen des Himmels. Ihr, eine herzige Seele, seid dabei, einen Gang auf dem Terrain der Erde zu machen. In euren Augen existiert Licht, das von ferner her kommt als von der Sonne. Wie kam derartiges Licht dorthin? Was bedeutet das?
Jede Person, der ihr begegnet, ist eine exquisite Zusammenstellung des Menschlichen und des Göttlichen. Es gibt kein einziges Menschenwesen, in welchem nicht die Erlesenheit inbegriffen ist.
Es ist Mut, ein Menschenwesen auf der Erde zu sein. Es braucht für alle Mut, und noch mehr bei etlichen. Ihr erkennt, ihr sollt die Erscheinlichkeiten passieren lassen und die Seele inwendig erblicken. Ihr müsst das, ihr müsst das.
Geliebte, du befindest dich hoch droben auf der Erde in einem Zustand der Amnesie, und fortwährend versuchst du, deinen Weg aus alledem heraus zu bahnen, was du als eine Zwickmühle ansiehst, unvorhersehbar und präzedenzlos. Jeder nimmt den gleichen Pfad, und doch ist jeder Pfad einzigartig. Ihr habt keine Faltkarte, allerdings, Geliebte, ihr habt die Sonne, den Mond und die Sterne, um damit zu segeln, und eine Seele von weit hinaus reichenden Dimensionen. Jeder braucht eine Hand oder ein Wort von euch. Miteinander steigt ihr auf.
Zeit und Raum existieren in Wirklichkeit nicht, und doch hast du eine Seele von großen Ausmaßen, und jeder andere desgleichen. Du bist nicht der einzige wetteifernd Köstliche im Universum. Jeder marschiert auf die gleiche Musikkapelle. Jeder nimmt seine eigenen Schritte. Und schließlich biegt jede Parade um die Ecke und findet Mich dort, wie Ich warte und Beifall klatsche.
Ich warte auf dich. Ich warte gewinnend, wie ein geduldiger Gatte wartet, unterdessen seine Gattin Kleider anprobiert. Es ist nicht seine Sache, doch liebt er seine Gattin, und er wird sich am Warten freuen, weil ihr Vergnügen auch das seine ist. Er weiß, seine Gattin wird ein Kleid finden, nach dem sie gesucht hat. Wenn nicht heute, dann ein andermal.
Demnach, unterdessen du auf den Straßen des Lebens spielst, sitze Ich genau neben dir, und Meine Augen leuchten jedes Mal auf, wann du den Raum betrittst. Ich stehe auf, um dich zu begrüßen, obschon du das vielleicht nicht bemerkst. Jedes Mal stehe Ich auf wie ein feiner Gott, ein feiner Gentleman, der Ich bin.
Wirst du, an dem heutigen Tag, Mir gegenüber genauso empfänglich sein? Wirst du für Mich aufstehen und Mir an der Ecke begegnen? Und, sofern du nicht aufstehst, wirst du Mich freundlich grüßen, während Ich dorthin komme, wo du sitzt?
Heavenletter # 2027 – 10. Juni 2006 – So That Stars May Alight
Sodass Sterne heruntersteigen
Gott redete …
Anhaftung ist euch ein großes Schreckgespenst. Aber und abermals trittst du mit dem Fuß in eine Bärenfalle, und du bist der, der immer wieder die Falle stellt. Anhaftung rührt von der Auffassung her, du habest zu haben. Die Idee, du habest zu haben, kommt von der Idee, dass dir Dinge abgehen und fehlen können. Ich kann euch nicht abgehen, Geliebte.
Die größte Anhaftungsfalle, die ihr euch stellt, liegt bei Leuten, die ihr gernhabt. Ihr fangt an zu meinen, sie seien euch etwas schuldig, und damit ist die Falle gestellt, und ihr geratet mit dem Fuß hinein. Macht den Einstieg von der Prämisse her, dass euch niemand etwas schuldet, ganz sicher nicht Liebe und nicht Liebenachweise. Das Gegenteil von Anhaftung und dessen, was du geben musst, ist Freiheit. Setze jedermann frei, in deinem Leben zu kommen und zu gehen, wie es ihm gefällt.
Du bist kein Gefängniswärter, wo die Menschen eine Strafe absitzen. Kein einziger ist dir verpflichtet. Und mithin öffne dein Herz Allen, und lasse sie kommen, und lasse sie gehen. Es gibt nichts und niemanden, die du festzuhalten brauchst.
Bemerke, wie uneingeschränkt frei Mein Erfassen ist. Ich liebe alle. Ich halte alle in dem Inneren Meiner Hand, und lasse jeden herumrennen und spielen, wie er es sich aussucht. Keiner hat Mir Ehre zu erweisen, Geliebte, und keiner hat euch Ehre zu erweisen.
Sofern dir jemand ein ganzes Jahr lang Tag für Tag Blumen schickt, hat er dir nicht am heutigen Tag Blumen zu schicken. Er ist frei. Die Blumen sind schön gewesen, wohl-versandt und wohl-empfangen, und du hattest deine Freude an ihnen. Du würdest nicht Kunstblumen bekommen mögen. Die Blumen, die dir geschickt wurden, waren frisch, so lange wie sie frisch waren. Lasse dein Herz Dankbarkeit verspüren für das Jahr mit den Blumen. Die Freude, die du empfangen hast, wird nun von einem anderen entgegengenommen. Kannst du deine Freude sich ausweiten und verteilen sehen, selbst wenn sie auf einer anderen Straße unterwegs ist?
Was ist es genau, wonach dein Herz ächzt? Nach der Vergangenheit, Geliebte? Lasst die Vergangenheit vorüber sein, und die frische Gegenwart eintreten. Das Leben kann nicht in Raum und Zeit eingefroren werden. Freut euch an der Freiheit, die ihr schenkt, und an der Freiheit, die ihr jetzt entgegennehmt.
Keiner ist jemandem verpflichtet, und du bist niemandem verpflichtet. Die Gezeitenströmung der Vorkommnisse ist die Gezeitenströmung der Vorkommnisse. Das Leben ist keine Liste, die du aufstellst. Eventuell gibst du eine Party, aber es ist nicht an dir, anzusagen, wie lange die Gäste zu bleiben hätten. Führe bei deinem Herzen eine Politik der offenen Tür. Dein Herz gehört stets geöffnet, und Alle sollen kommen und gehen, wie es ihnen gefällt. Geliebte Söhne und Töchter, euer Herz soll durchgehend geöffnet sein. Ist das klar?
Dies hier ist für euer eigenes Glücklichsein. Es hat nichts damit zu tun, weil du etwas schuldest, ausgenommen dir selber. Sowie du dein Herz verschließt, bringst du zum Ausdruck, dass es dir leid tut, es aufgemacht zu haben. Bedaure nicht, dass du dein Herz geöffnet hast. Dein Herz war ein großes Geschenk, und dementsprechend muss es das bleiben. Liebe aus deinem Herzen ist nicht darauf angewiesen, ob jemand bleibt oder weggeht. Dein Herz ist keine Musicbox, in die man Geld hineinzuwerfen hat, damit sie spielt.
Anstatt den Lauf der Ereignisse und Umstände, die du als den Verlust einer Liebe bezeichnest, zu betrauern, anerkenne die Liebe in deinem Herzen. Sende Segen. Verstreue Konfetti, hergestellt aus kleinen Herzen, in Ehre für eine Liebe, die weiterrückte. Lasse Ballons in den Himmel fliegen. „Lebewohl, Geliebte. Sei frei. Ich gebe dir einen schönen Abschied. Segenswünsche für dich.“
Haltet euer Herz offen. Selbst wenn eine Weile niemand eintritt, haltet es offen. Nun ist die Zeit da, euer Herz noch weiter aufzumachen. Alles was geheilt zu werden braucht, ist das Verschließen deines Herzens, und, um dies zu heilen, öffnest du es schier und hältst es offen, sodass Sterne mitten hinein ins Zentrum deines Herzens heruntersteigen und es erhellen.
Heavenletter # 2028 – 11. Juni 2006 – Let Your Love Rise, Beloveds
Lasst eure Liebe entspringen, Geliebte
Gott redete …
Kommt über die Anschauung hinweg, ihr müsstet Liebe zu euch herkommen haben. Ihr seid bereits geliebt. Ich bin eure Große Liebe. Ihr müsst nicht Verehrung von sonst wem haben. Ihr habt das gedacht. Ihr meintet, eure Existenz hänge von dem Verehrtwerden von außenher ab. Geliebte, kein einziger hat euch zu lieben. Du bist der, dem es anliegt, zu lieben.
Dies, Geliebte, ist für euch, euch zu befreien. Bedenkt das. Keiner hat euch zu verehren. Keine gewisse Anzahl von Menschen hat euch zu verehren. Es gibt eine einzige Person, die Liebe schenken muss, und die bist du. Du bist der, um Liebe zu schenken und um sie zu schenken und zu schenken, nicht bis es wehtut, sondern bis du nichts anderes kennst als Liebe schenken. Du strahlst sie aus. Auf diese Weise gibst du sie. Du verströmst sie. Auf diese Weise gibst du sie. Du bist ein Licht, welches Licht gibt. Das Licht ist in Gänze um dich, nicht in Stücken und Schnäppchen.
In Stückchen und Schnäppchen schenktest du üblicherweise Liebe. Eine ganze Menge hier, ein wenig dort, keine in gewissen Bereichen. Gewöhnlich war deine Liebe einem kaputten Rad gleich, das sich hier und dort ausbauchte, und an anderen Stellen gebrochen war. Jetzt bist du ein Ballonreifen, gefüllt mit Liebe, und die Welt fährt auf deiner Liebe.
Bitte enge deine Liebe nirgendwo ein. Ziehe sie nicht von dort zurück, wo sie geschenkt wurde. Gib sie unablässig aus deinem Herzen. Sie wird ihren Weg finden. Du hast nicht Leuchtgeschosse abzufeuern. Lasse deine Liebe wie einen Bergstrom fließen. Es ist nicht deine Sorge, wer von deiner Liebe trinkt. Alles, was du zu tun hast, ist sie zuwenden, und du schenkst sie bei Schlechtwetter wie bei voller Sonne.
Du bist der, der liebt. Du bist der Bestimmer der Liebe, die du zuwendest. Kein Festklammern deines Herzens hier und dort, weil jemand seine Liebe zurückzog. Dies war dessen Vorrecht, aber es ist nicht dein Vorrecht. Dein Vorrecht heißt, in einem ständigen Strom zu fließen. Dein Leben bedarf weder eines spezifischen Objekts noch musst du das Objekt von jemandes Liebe sein. Liebe ist für alle. Keiner soll aus deiner Liebe herausgehalten werden. Lasse jenes Herze dein seine Liebe pumpen. Es wird zu einem Springbrunnen werden, der überallhin sprüht. Kühlende Wasser, Geliebte, Geliebter. Lasse deine Liebe kühlende Wasser sein. Sie hat nicht heiße Flammen zu sein.
Halte deine Beachtung auf der Liebe fest, die du gibst. Mache dir nichts aus empfangener Liebe, denn dann springst du auf dem verkehrten Bein.
Eine schöne Blume blüht. Das ist hinreichend. Die Blume ist nicht, dem entsprechend, wer sie anschaut oder was jene zu denken scheinen, am Zu- und Abnehmen. Die Blume weiß, was sie ist und was es zu tun gilt. Mit jedem Atom ihres Seins setzt sie Liebe in Umlauf. Keine Erlaubnis wird benötigt, zu wem, oder was das angeht, wie Viele wohl ihre Schönheit beschauen werden. Alle bekommen ihren Duft. Es existieren keine Beschränkungen. Um des Lebens der Blume halber verschenkt sie ihre Liebe ganz und gar. Sie wendet zur Verschönerung der Welt ihre Liebe zu.
Und dementsprechend deine Liebe. Jemand hat derzeit deine Gefühle verletzt? Schließe die Augen und male dir bildlich deine Liebe und Meine Segnungen aus, die auf den einen zufließen, der deinem Empfinden nach den Schmerz verursacht hat. Und sofern du jemandes Gefühle verletzt haben solltest, sende deine Liebe und Meinen Segen desgleichen. Und sowie du jemanden siehst, wie er soeben jemanden verletzt, selbst dann wenn du seinen Namen nicht kennst, nicht anders, lasse deine Liebe zu ihm anschwellen. Wenn jemandes Finger den Abzug eines Gewehrs umschließt, nicht anders, schütte deine Liebe darauf. Lasst eure Liebe ansteigen, Geliebte.
Heavenletter # 2029 – 12. Juni 2006 – You Are a Star
Du bist ein Stern
Gott redete …
Leben ist ein Sprungbrett, von dem du springst. Du kletterst, du tauchst, du schwimmst, du kletterst und tauchst wieder. Ein und Aus geht Leben. Du bist immer dabei, Geliebte, und dann springst du immer wieder. Es verlangt viel Vertrauen, nicht wahr? So viel wie du festhalten möchtest, so viel musst du loslassen.
Du kannst nicht ein Leben lang auf dem Sprungbrett balancieren. Du musst springen oder du wirst geschubst oder du fällst einfach irgendwie. Leben will dich einfach nicht dort stehen lassen. Es will dich nicht auf Dauer unentschlossen lassen. Komm, spring in die Wasser des Lebens. Wie auch immer die Temperatur, das Wasser ist fein. Ich lade dich ein, mit Mir zu schwimmen. Es sind meine Wasser, in die du tauchst. Habe keine Furcht.
Tief sind die Senken der Existenz. Es gibt Ebenen innerhalb der Ebenen, und du tauchst durch alle und du kommst durch alle herauf. Durch dein Leben findest du heraus, was du schon immer weißt.
Leben ist nicht dazu da, dass du eggst. Es soll keine Achterbahnfahrt sein. Es will dich nicht erschrecken. Erschreckt oder nicht, du musst gehen und ihm begegnen. Du musst direkt hingehen und dich selbst vorstellen. Schüttle des Lebens Hand und gehe mit ihm, wohin es dich mitnimmt. Es gibt keinen Weg für dich, bewusst von einer Minute zur nächsten zu wissen, wohin das Leben dich in der Welt führt. Du kannst in seinen Tiefen erfahren, dass es dich zu Mir führt.
All das, was dazwischen passiert, ist eine Überraschung für dich. Selbst wenn du es vorweg weißt -, sobald es kommt, kommt es als Überraschung. Selbst wenn etwas passiert ist, weißt du nicht wirklich, was passiert ist. Du spekulierst. Es ist Leben, das passiert, Geliebte.
Du kannst nicht dem Leben vorausgehen, und doch bewegst du dich immer vorwärts. Hole jetzt Luft, Geliebte.
Atme einen tiefen Seufzer der Erleichterung, dass dein Leben in der Welt immer wieder beginnt, dass es nicht festgelegt, nicht angesiedelt, nicht angeleint ist, sondern ziemlich weit offen. Leben ist am Horizont.
In der Zwischenzeit liebe das Leben in der ganzen Fülle. Beschränke das Leben nicht. Es gibt immer mehr dort, von wo es herkam. Lebe dein Leben. Sei ein Verschwender von Leben. Du hast eine Million mehr Scheine in der Bank. Wisse ganz genau, dass dein Leben ewig ist, führe das Leben als die großartige Kreation, die es ist.
Du bist ein Teil von Leben! Du bist ausgewählt worden für diesen Teil in dem Spiel. Niemand anderer kann den Part spielen, den du spielst. Und du spielst ohne eine Chance gehabt zu haben, dein Script zu lesen. Du agierst ad libitum. Du nimmst Einsätze von anderen Spielern ab, aber meistens von dir selbst. Du jonglierst dich selbst und nimmst die richtige Position und Performance ein. Du bist ein Star. Du gibst eine bemerkenswerte Vorstellung.
Geliebte, welch ein Spiel, an dem du teilnimmst! Und welch eine Bühne, auf der es gespielt wird. Und wie gut du deinen Part spielst. Du bist exquisit. Du bist das perfekte DU.
Manchmal kannst du nicht glauben, dass du dir deine Rolle ausgesucht hast. Sicherlich scheint es, als wäre sie dir untergeschoben worden. Sie wurde für dich gewählt, und doch hast du sie gewählt. Mit deiner Annahme hast du die Wahl getroffen. Du bist aufgestanden, als dein Name aufgerufen wurde, und, Mir gleich, sagtest du: „Ich bin da.“
Heavenletter # 2030 – 13. Juni 2006 – Great Spiritual Experiences
Großartige spirituelle Erfahrungen
Gott redete …
Nimm dir ein Blatt aus Meinem Buch. Lernst du nicht soeben, Mich nachzumachen? Findest du nicht soeben Meine Fußspuren und trittst in sie? Bist du nicht Mein Lehrling, und unterweise Ich dich nicht, wie in der Welt leben geht? Ist nicht das Leben ein fantastischer Kurs, den du belegst? Du hast dich eingetragen, und du lernst. Du lernst, wie in der Welt zu leben ist, zur selben Zeit wie du in Meinem Herzen lebst.
Du hast dich in der Welt einer Menge anzunehmen, und, pur eine spirituelle Bewandtnis zuende zu bringen, und die heißt, näher zu Mir zu kommen. Alles was du brauchst, um näher zu Mir zu kommen, ist deine Anerkenntnis, wie nahe du bist.
Gewiss, auf der Strecke wirst du Signale zu sehen bekommen, flüchtige Eindrücke, welche dein Herz rühren, welche dich anstacheln, dich zu einem Blick veranlassen. Entsinne dich unablässig, dass die Hauptsache in deinem spirituellen Leben zu Mir kommen ist. Dramatische spirituelle Erlebnisse sind nicht die Hauptsache. Sie sind ebenso wenig Schritte. Sie sind Signale. Allerdings, Signale sind nicht notwendig. Dein Leben mit Mir ist nicht auf Signale angewiesen. Dein Gewahren des Lebens mit Mir hängt von deinem Gewahren ab. Dies ist die einzige Sache, die sich wandeln kann. Sowie dir unterwegs atemberaubende Erfahrungen unterkommen, nimm von ihnen Kenntnis, schreite über sie und gehe weiter. Atemberaubende Erfahrungen sind nicht bestimmt, Stolperblöcke zu sein. Ihr sollt bei ihnen nicht stehenbleiben, zündet für sie Kerzen an. Euch gilt es, sie los zu lassen, und zu Mir her zu kommen.
Euer Trachten ist nicht nach Erfahrungen. Ihr trachtet nach umfassenderem Gewahrsein von Mir. Das ist alles. Das ist das gleiche wie nach der Wahrheit suchen. Ihr lauft auf einem Pfad zu Mir. Unterwegs seht ihr vielleicht Wegweiser. Der Weg zu Mir ist stracks, und im Grunde benötigt ihr auf der Strecke keine Straßenschilder und Straßenszenen. Sie geraten zu Ablenkungen. Just so wie wenn ihr im Basar entlanglauft, es sind dort allerhand Stände, um bei ihnen Halt zu machen. Verweilt nicht lange. Das Beste ist, ihr setzt euch da durch.
So schön Engel sind, sofern ihr sie seht, sagt ihnen Grüß Gott, Dankeschön, und geht unablässig weiter auf Mich zu. Ihr geht die ganze Strecke Nachhause.
Lasst Uns einmal sagen, ihr lauft durch eine Wiese. Ihr habt ein Ziel im Sinn. Wir können es Bestimmung nennen. Mit Sicherheit werdet ihr unterwegs Blumen pflücken, und Vergnügen finden. Vielleicht stoßt ihr unterwegs auf Schmetterlinge und auf Wild, und ihr erfreut euch an ihnen. Wieso denn nicht? Dennoch bildeten sie nicht den Zweck eures Gangs. Da ist etwas, wohin ihr geht, das ist, Geliebte, zu Mir. Wir haben eine Verabredung. Du möchtest Mich ungerne länger warten lassen, während du dich mit mächtigen spirituellen Erfahrungen befasst, oder möchtest du das?
Wie wunderbar, dass du von Zeit zu Zeit ein ferneres Gefilde erfährst, dass du dich transportiert findest, dass es bei dir mit erstaunlichen Erfahrungen zugeht, etwas, worüber du nachhause schreiben und berichten kannst. Jene spirituellen Erfahrungen haben eine Wirkung auf dich, und doch hast du dich von ihnen zu erheben, anderenfalls werden sie deine Ankunft hinausschieben. Sie sind bereits vergangen, und dir ist es klar, nicht in der Vergangenheit zu leben. Du weißt, es geht ums Weitergehen.
Großartige spirituelle Erfahrungen sind wie großartige Bücher, die du liest. Sie fesseln dich, und doch blätterst du die Seiten um. Sobald das Buch zuende ist, ist es zuende. Du findest die Gedanken an es reizvoll, indessen belässt du deine Lorbeeren nicht dort. Du hältst dich nicht auf. Dein Leben handelt nicht vom Sich-Aufhalten.
Es gibt im Leben hohe Zeiten. Vielleicht warst du ein Held, dennoch kannst du dein Leben nicht zubringen, indem du jene hohen Zeiten wieder aufleben lässt. Du kannst wie du gewaltige spirituelle Erfahrungen hattest ebenso wenig abermals in den Mittelpunkt stellen, wie ein Soldat nicht unentwegt darüber reden kann, wie er zu Kriegszeiten ein Held war. Das Heldentum diente seinem Zweck. Jetzt kann es bloß Gerede sein. Es war eine schöne Zeit, aber keiner kann dort bleiben, Geliebte. So auch mit Erfahrungen. Belasst sie, wo sie sind. Du und Ich haben ein Stelldichein.
Heavenletter # 2031 – 14. Juni 2006 – Luminary Gifts
Höchst sichtbare Gaben
Gott redete …
Bedenkt, wie viele eurer Verlangen wörtlich Wirklichkeit werden. Eure Verlangen werden rechts und links erfüllt. Eventuell habt ihr euren Augenmerk darauf gerichtet, was noch nicht Wirklichkeit geworden ist, dementsprechend tragt ihr ein unerfülltes Gefühl in euch herum, gleichsam als wärt ihr ausgelassen, als wärt ihr übers Ohr gehauen worden. Richtet euer Augenmerk erneut darauf, was ihr bekommen habt. Sehnliche Wünsche, große und kleine, sind bestimmt, erfüllt zu werden. Falls ihr denn zählen müsst, zählt die Begehren, die bereits in eurem Schoß gelandet sind. Sie ergießen sich überall, und zu einigen hast du dich herunterzubeugen und sie aufzuheben.
Manchmal erfüllst du dir deine eigenen Wünsche. Du möchtest Eier zum Frühstück und du machst sie. Manchmal kommen Wünsche wie von selbst in Lichtgeschwindigkeit heran. Du denkst an einen lieben Freund und bevor du es weißt, ruft dein Freund an. Wenn Wünsche erfüllt werden, sind sie es spontan. Wünsche werden nicht erfüllt durch harte Arbeit. In der Tat, harte Arbeit bringt sie nicht zu dir. Die Freude an der Arbeit bringt sie schon eher.
Und, genau, etliche Wünsche brauchen ihre eigene süße Zeit. Das sind ebenfalls wunderbare Neuigkeiten, weil es heißt, dass mehr Wünsche zu dir unterwegs sind. Unerfüllte Wünsche haben dich einfach noch nicht erreicht. Sei bereit. Sie sind am Kommen.
Vielleicht hast du dir gewünscht, im Lotto zu gewinnen. Dein Herz sinkt, sowie du den Gedanken hast, dass ja nicht jeder gewinnen kann. Doch du kannst Freude gewinnen von den anderen, die gewonnen haben. Sie haben ihr Glück glücklich mit dir geteilt. Du hast ihre Bilder in den Zeitungen gesehen. Du hast ihr breites Lachen gesehen. Du hast ihre Freude gespürt.
Du hast vielleicht gedacht, dass es das Geld ist, das die Lottogewinner gewinnen, aber es ist die Freude, die Freude des Gewinnmoments. Das Geld ist einfach ein Medium für die Freude. Und du kannst die Freude gewinnen in jedem Moment, den du wählst. Freude hat ihr eigenes Leben, unabhängig von den untergeordneten Geschenken, die vom Universum bereitgestellt werden. Leuchtende Geschenke vom Universum strömen in jedem Augenblick deines wachen und schlafenden Lebens heran.
Vielleicht sagst du, du hast dir seit deiner Kleinkindzeit Friede auf der Welt gewünscht, und du fragst: „Wo ist er?“, du fragst: „Wird jemals Frieden kommen?“ Geliebte, zähle auf Frieden anstatt auf Krieg. Es gibt eine überwältigende Zählung für Frieden. Zähle heute Lächeln anstatt finstere Blicke, und wie glücklich wirst du sein. Zähle Vorkommnisse von Freude heute, warum nicht?
So wie Blumen einen jeden an ihren Blütenblättern teilhaben lässt, so kannst du Freude teilen. Du kannst deinen eigenen Weg mit Freude bestreuen. Wenn du das tust, wird jeder andere auf den gleichen Blütenblättern gehen. Du streust irgendetwas auf deinem Weg, also kann es genau so gut Freude sein. Gibt es irgendetwas anderes, das du lieber tätest?
Du kennst jene Bilder, die verborgene Gegenstände enthalten? Leben ist wie diese Bilder. Was offensichtlich ist, ist offensichtlich. Schaue nach dem, was vielleicht nicht augenscheinlich ist. Was hast du noch nicht gesehen?
Lasse Freude deine Trumpfkarte im Leben sein. Es gibt keine bessere.
Was willst du heute spielen? Spiele Freude, Geliebte. In der Schule, da spiele Freude. Bei der Arbeit, da spiele Freude. Beim Spielen, da spiele Freude. Du hast genug Sauertopf gespielt, Verletzt gespielt, Selbstsucht gespielt, Neid gespielt, Spiele gespielt. Freude ist ein Wunsch und du bist der Erfüller dieses Wunsches. Zähle heute Freude statt Geld, Geliebte. Freude langt bei Mir an. Geld tut das nicht. Zuerst und vor allem sei reich an Freude. Sei reich an Reichtum und sei reich an Frohsinn. Du kannst beides haben. Starte jetzt mit Freude.
Heavenletter # 2032 – 15. Juni 2006 – Infinity and Eternity
Endlosigkeit und Ewigkeit
Gott redete …
Geliebte, kommt in diesem Augenblick näher zu Mir. Es gibt keinen besseren als jetzt. Es gibt keinen anderen Moment. Dies ist der Moment der Endlosigkeit. Wir sind jetzt in Endlosigkeit. Es gab nie einen kleinen Frosch in einem großen Teich. Du warst seit eh und je eine großartige Seele in der großartigen unermesslichen Weite. Dies ist der Moment, von dem Ich rede. Dies ist der Ozean, in dem Wir gemeinsam schwimmen. Dieser Ozean hat überlappende Wellen, dennoch ist er bewegungslos still. Er ist küstenlos, gleichwohl ist er ein Hafen. Das ganze Wasser ist ein gesichertes Ufer, denn dies ist Unendlichkeit. Wo Unendlichkeit ist, ist Zeit nicht. Nichts kann der Unendlichkeit schaden. Nichts kann sie gar anfassen. Ihr könnt sie nicht einmal ausloten.
Du bist eine Welle auf dem Ozean der Endlosigkeit. Spürst du den Zug der Gezeiten? Er zieht euch zu Mir, Geliebte. Einen anderen Ort gab es niemals. Kommt, ruht eure matten Knochen bei Mir aus. Sie sind eure beschwerlichen Gedanken. Befreit euch von ihnen. Beginnt heute neu. Ihr möchtet euch mit euren betagten Gedanken nicht abstrampeln. Tatsächlich ist es so, ihr werdet zu schwimmen anfangen. Euer altes Gedankengut war Ballast und Treibgut, was euch zurückhielt.
Ewigkeit ist knapp, Geliebte, obschon sie keine Länge hat. Ich kenne den Unterschied zwischen Endlosigkeit und Ewigkeit nicht. Sie sind Mir das gleiche. Ich nehme alle Meine Geliebten auf ein Mal in den Arm, und ihr seid Einssein wie auch immer. Ihr seid für immer und ewig, und dem kommt kein Ende zu. Für immer meint: kein Ende. Nicht anders, Geliebte, gab es keinen Anbeginn ohne euch. Es gab vor euch keinen Anfang. In Wahrheit, es gab keinen Anbeginn. Es gab ganz schlicht Immerzu-heit.
Unendlichkeit wickelt sich selber aus. Alles ist innendrin verwoben. Vorstellungsbilder und das Spiel von Wörtern sind inwendig verwoben. Selbst die schönste Musik in der verhältnismäßigen Welt vermittelt bloß einen flüchtigen Eindruck vom Himmel der Ewigkeit. Probestücke sind bloß Probestücke. Sie sind gute Muster, aber trotzdem Stücke zum Probieren. Die ganze Sache ist ungemein köstlicher. Sie kann gar nicht besser sein, und doch tut sie das. Es geht mit ihr seit eh und je aufwärts, weil ihr auf mehr von ihr zupackt. Sie ist insgesamt einfach Endlosigkeit, die sozusagen umgerührt wird, mittels eines gewaltigen Löffels namens Leben.
Das ist nicht Magie, es ist aber zauberisch. Es ist wie Magie, aber es ist nicht Magie. Es ist eine hohe Schwingung, und es kommt dabei nicht zu Kniffen. Die Ursprüngliche Ursache hatte nichts in der Hinterhand. Endlosigkeit ist das Bett, auf dem Ich liege, und es ist das eure ebenso.
In diesem Gefilde, wo es keinen Anbeginn gibt, ist kein Anfang und kein Ende. Wir setzen einfach ein, Geliebte. Ihr setzt einfach ein, euren Kopf zu heben und die Klänge zu vernehmen, als kämen sie von weither. Freilich, es ist nicht mehr Distanz das gegebene, denn Zeit das gegebene ist. Zeitlosigkeit und Raumlosigkeit sind ebenfalls Einlassungen, die Anläufe unternehmen, Zeit und Raum real zu machen. Ihr möchtet euch gerne an etwas festhalten, dem entsprechend steht ihr zu Zeit und Raum. Es geht nicht darum, dies zu kritisieren, schier darum, euch wissen zu lassen, dass Ich bei den Bewandtnissen hindurchblicke.
Geliebte, um ins Zentrum des Ozeans zu gelangen, habt ihr den Steg los zu lassen. Den Steg los lassen, das bekräftigt beteuernd, dass euer Gewahrsein das Zentrum des Ozeans erreichen wird. Und daraufhin werdet ihr herausbekommen, dass er zentrumslos ist. Wie kann der Ozean auf die Mitte eingestellt sein, während kein Ende dabei in Sicht ist, mit was für einem Maßstab er gemessen wird?
Habe Ich euch konfus gemacht? Dann schön und gut. Oder, einerlei. Auf jeden Fall schwimmt ihr in Meiner Liebe, und bringen euch die Strömungen der Gezeiten immerzu näher zu Mir, selbst dann wenn es kein Näher-zu-Bringen gibt, es sei denn, fort von eurer Einbildung, welche sich vorstellt, Wir seien nicht so nahe wie Nähe selber nahe ist.
Heavenletter # 2033 – 16. Juni 2006 – Three Cheers for Heaven
Dreimal Hoch auf den Himmel
Gott redete …
Es ist unabdingbarer, dass du deinen Kopf hebst, denn dass du ihn senkst. Schaue zum Himmel hoch, und nicht zur Erde herunter. Missverstehe das nicht, beides ist gut, aber du schaust bereits mit recht großer Aufmerksamkeit für Einzelnes auf allerlei Weltangelegenheiten. Schenke dem Hochschauen zum Himmel etwas mehr Beachtung. Astronomen und Liebende haben die richtige Anschauung. Wie sehen heute nacht die Sterne aus? Was macht der Mond? Wie steht es um die Tiefe des Himmels? Tagsüber, welche Farbe hat die Sonne, und wie kann ein einziges Licht derart hell sein? Was wird mir die Sonne heute zu verstehen geben mögen?
Ich sage euch zu, die Erde zu bearbeiten, und zum Himmel hochzuschauen, zum Himmel, welcher poetisch gesagt jenseits der Wolken existiert. Haltet euer Auge auf dem Himmel, Geliebte. Der Himmel ist’s, wo’s langgeht.
Auf der Erde, da bist du am Rennen und Rennen. Im Himmel werden deine Augen weiter. Sauge den Himmel auf. Er ist bloß ein Sprung, bloß ein Satz weit von der Erde entfernt. Eigentlich ist er überhaupt nicht von der Erde weg, es braucht förmlich einen Sprung deines Herzens. Die Erde erscheint dir derart solide und ungefährdet, gleichwohl ist sie hohl. Der Himmel scheint überschäumend, dennoch hält er dich hoch und wird nicht durch Zeit und Verschleiß verheert. Ihr braucht in Wirklichkeit kein Sicherheitsnetz, Geliebte, aber, wenn ihr denn meint, ihr bräuchtet eines, dann ist es der Himmel. Gefertigt aus Liebe, ist der Himmel stärker als Stahl. Er ist stärker als Berge. Er ist Stärke selber. Der Himmel überdauert. Er hat das letzte Wort. Das erste ebenso.
Selbst in der Form des Umgangssprachlichen – kannst du dir eine Welt vorstellen ohne Himmel? Kannst du dir eine Sprache ohne ein Wort für Himmel vorstellen? Jede Sprache hat ein solches Wort. Ohne ein Wort für Himmel wäre solch eine Leerstelle. Himmel existiert, und er muss existieren. Er muss existieren, da er die Erde aufrechterhält. Die Erde ohne den Himmel könnte nicht sein. Es ist allzu entsetzlich, eine Welt ohne einen Himmel auch nur ins Auge zu fassen.
Die Existenz der Erde wendet dem Himmel überdies etwas zum Anschauen zu, etwas zum Anlächeln. Der Himmel sieht die Menschen auf der Erde etwa wie auf einer Eisbahn, sieht die Schlittschuhfahrer ausrutschen und fallen, sich wieder aufstellen, sich abwischen und ein Stück weit weiter fahren, im Kreis herum, als wären sie dabei, der Form der Erde hinterherzufahren. Spaß haben alle. Der Himmel klatscht Beifall.
Jetzt, lasst die Erde dem Himmel applaudieren. Lasst die Erde unversehens herauskommen und sagen: „Drei mal Hoch auf den Himmel, Himmel, Hurra!“ Und danach fangt unverrückt an, eine Leiter zu flechten. Macht sie aus Drehwurz und aus den Tränen, die ihr vergossen habt, sodass Tränen zu einem guten Nutzen gelangen. Oder hüpft einfach hoch, oder steigt hoch, wie ihr es tun würdet, wenn ihr ein Ballon wärt. Kommt einfach hier hoch, egal, wie. Verschafft eure Aufmerksamkeit hierhin. Das ist alles, woran es hapert.
Der Himmel ist hoch, aber er ist nicht weit weg. Es stimmt, er ist inwendig in euch. Aber mitunter habt ihr den längeren Weg hierher zu nehmen. Das ist auch so in Ordnung. Ein sich schlängelnder Pfad langt hier genauso an wie ein gerader. Tatsache ist, sehr wenige nehmen einen geradlinigen Weg zum Himmel. Sie mäandern gerne. Abenteuerlustige Kinder, die sie sind, machen sie Halt zum Beerenessen.
Der Himmel ist insgesamt für euch gerüstet. Er hat den roten Teppich ausgerollt. Er hat ein Festmahl hergerichtet, warmgehalten im Ofen. Karfreitagsbrötchen und das Paschalamm erwarten euch, sowie derartige Früchte und Gemüse, von denen ihr kaum zu träumen wagtet, und ein Dessert aus Manna. Riecht ihr den Duft, der euch herbeiwinkt? Möchtet ihr jetzt kommen? Der ganze Himmel wartet vorne auf euch. Kommt.
Heavenletter # 2034 – 17. Juni 2006 – An Assembly of Hearts and Souls
Eine Versammlung von Herzen und Seelen
Gott redete …
Es ist meine große Freude, dich zu einer Versammlung von Herzen und Seelen einzuladen. Dies ist eine spezielle Einladung an dich. Du kannst jederzeit kommen. Es ist keine Verabredung notwendig. Alles ist gut für dich im Voraus vorbereitet. Alles, was dieser Feier abgeht, bist du. Der Gastgeber ist bereit, die Speisen zubereitet, die Musiker sind da, der Tanzboden fertig. Alles ist an seinem Platz. Nur der Gast ist noch nicht angekommen. Du bist der sehnlich erwartete Gast. Die Tafel ist bereit. Es gibt eine Tischkarte mit deinem Namen drauf. Bist du immer noch unterwegs? Das ist gut so. Es gibt kein Zeitlimit hier. Es gibt überhaupt keine Begrenzungen.
Das ist die Sache. Du bist an Begrenzungen gewöhnt. Du willst eine genaue Zeit und eine exakte Adresse. Du hättest es gerne, dass Ich dir ein Taxi schicke. Doch das Fahrzeug, Geliebte, in dem du fährst, ist dein Herz, dein schönes Herz. Du denkst immer noch, dass dein Verstand eine Große Rolle spielt in Unserem Verlöbnis. Dein Verstand ist für die Fahrt zuständig, indes bist du immer noch der Auffassung, der Verstand sei der Polizist an der Ecke ist, der den Verkehr regelt.
Dein Herz ist einfach und direkt. Dein Verstand geht in Details und in all die Warum’s und Wofür’s. Dein Verstand ist wie ein zögernd in den Aufzug gesetzter Fuß. Dein Verstand liest immer wieder Meine Einladung und versucht etwas hineinzulesen. Es ist eine einfache Einladung, die Ich sende, Geliebte. Sie sagt, „Bitte komm.“
Dein Verstand hält Meine Einladung ins Licht. Er untersucht das Wasserzeichen mit einem Mikroskop. Dein Verstand möchte eine Doktorarbeit mit Fußnoten schreiben und ein Inhaltsverzeichnis, eine Karte und Schaubilder zeichnen, und deshalb kommt er von der Spur ab. Stelle deinen agilen Verstand für eine Minute zur Seite, so, wie du ein Buch zur Seite legst, das du gerade liest, stehe auf und komme hierher. Du brauchst den Weg nicht zu kennen. Du kannst nicht verloren gehen. Du brauchst nur zu kommen.
Eine Tür ist vor dir. Alles, was du tun musst, ist sie öffnen. Es ist kein Safe, den du zu knacken hast. Nein, es ist eine einfache Tür. Du musst nicht mal den Knopf drehen. Ein einfacher Druck mit deiner Hand wird sie öffnen. Oder sage die Worte, die dir die Tür öffnen. Sage, „Gott, hier bin ich.“ Und dann wird die Tür sich von selbst öffnen und der ganze Himmel dazu.
Manchmal weißt du zu viel und das hält einen ab. Deine Gedanken intervenieren. Sie setzen Hindernisse, wo keine sind. Wie könnte es Hindernisse zum Himmel geben? Ein Himmel mit Hindernissen wäre kein Himmel.
Es sind keine Instruktionen nötig. Brauchst du Instruktionen, um zu wissen, wie du dich morgens aus dem Bett rollst? Brauchst du eine Uhr, um den Schlag deines Herzens zu setzen? Brauchst du Instruktionen, um zu gehen?
Stehe einfach auf und lasse deinen Verstand hinter dir und bringe dich selbst hierher. Du sagst, dein Verstand, in seiner Albernheit, stelle sich dem entgegen. Gut, dann lasse uns den Verstand nutzen. Lasse den Verstand die Falltür selbst hochheben und dich in den Sonnenschein bringen. Ich gebe dir eine goldene Schnur vom Himmel. Fange sie und ziehe dich selbst hoch. Du kannst das innerhalb eines Augenblicks tun. Nie war etwas einfacher als dein Eintritt in den Himmel. Du brauchst dich nur selbst anerkennen. Dein Verstand ist der Wirbelwind. Dein Herz ist ein direkter Pfeil. Freilich, lasse deinen Verstand jetzt in den Blick nehmen, wo du bist. Sieh Mich neben dir. Wo kannst du dann sein außer im Himmel.
Heavenletter # 2035 – 18. Juni 2006 – A Gift from the Universe
Ein Geschenk vom Universum
Gott redete …
Der heutige Tag ist für dich ein Geschenk vom Universum. Es war keine Zeit, ihn einzupacken und eine Karte beizulegen. Er wird dir schlicht überreicht, wie er ist. Er ist dir zugeliefert worden. Du wirst sehen, er wartet auf dich auf der Türtreppe.
Natürlich hast du dich zu erheben, um diesen Tag, den Ich dir gegeben habe, zu begrüßen. Ja, Ich bin das Universum, und du ebenfalls. Demnach ist der heutige Tag ein Geschenk, das du dir selber überreichst. Du hebst es auf. Du tust mit ihm, was du möchtest.
Es ist wie ein Säugling, der bei dir an der Türschwelle abgelegt wird. Mit dem Kind kannst du vielerlei tun. Du kannst es an den Busen drücken. Du kannst über es hinwegschreiten. Du kannst es jemand anderem geben. Du kannst mit ihm schlafwandeln. Du kannst so tun, als sei es nicht da.
Du merkst gleichwohl, dass du soeben einen Entscheidungsmoment erlebst, ist das nicht so? Du hast Momente der Wahl. Ein jeder Moment ist ein Moment der Wahl. Du kannst deinen Tag des Morgens außer Acht lassen und ihn am Nachmittag aufgreifen. Du kannst mit diesem Tag alles tun, was du möchtest.
Sieh es so, du machst dir Zuckerwatte, und kannst sie herumzwirbeln, wie du es gerade möchtest. Sieh dich wie einen Kuchen, den du gerade durchschneidest. An dir ist die Wahl, wie du ihn aufschneidest. Oder sieh ihn wie einen Tag, dem du die Tür öffnest, und zu dem du herausgehst und mit dem du Bekanntschaft machst. Sieh ihn als eine Handtasche, die du bei dir hast. Sie ist mit allerlei voll. Was möchtest du aus ihr herausnehmen, um damit etwas anzufangen?
Sieh den heutigen Tag als ein Auto, mit dem du fährst.
Sieh ihn als ein Festessen, bei dem du dich voll isst.
Sieh den Tag als eine Spazierfahrt. Du schützt vor, das Ziel sei geheim, dennoch weißt du die ganze Zeit, wohin es geht. Manchmal stellst du dich dumm.
Manchmal fragst du, wie du dorthinkommst, wohin du unterwegs bist. Die Antwort lautet, in Gang zu kommen. Die Antwort lautet, loszulegen. Am Nachdenken, wie du es mit dem Tag aufnehmen kannst. Aber du wirst, gar dann, irgendwohin gelangen. Du bist unterwegs zu Mir, was das gleiche meint, wie wenn man sagt: auf dem Weg zu Friede und Liebe und all jenen guten Dingen, die dir weit weg zu sein scheinen. Geliebte, sie sind in diesem Tag, den Ich euch gegeben habe, inbegriffen. Sie sind hier in euch. Schaut euch nach ihnen um. Sie möchten gerne aufgegriffen werden.
Freut euch im Voraus, den Tag von heute aufzuschließen. Vielleicht seht ihr euch nach Diamanten um, und ihr bekommt Rubine. Vielleicht bekommt ihr Kohlen. Schaut unentwegt durch die Verpackung. Ein jedes Ausmaß an Kostbarkeit könnt ihr hier finden. Geht voran und öffnet die Verpackung.
Du bist der einzige, der sie aufmachen kann. Jeder sonst öffnet seinen eigenen Tag. Du hast den deinen zu öffnen. Das ist klar, dir wurde nicht der gleiche Tag gegeben. Und doch … und doch …
Vielleicht kannst du zu dem Paket etwas hinzufügen. Einige Blumen pflücken und sie hineinstecken. Vielleicht kannst du jemandem aufhelfen, der ausgerutscht ist und an ihn das Paket weitergeben. Vielleicht kannst du das Geschenk deines Tages zu einer Sondervergütung für jemanden machen. Vielleicht teilst du deren Tag. Vielleicht füllst du deren Tag mit dem deinen.
Der heutige Tag wird dir ausgehändigt, und er ist der deine, um mit ihm anzufangen, was du möchtest. Unter Umständen sagst du, du möchtest gerne, dass er schön ist. Dann betrachte den heutigen Tag, den Ich dir gegeben habe, wie ein Malbuch und Kreidestifte. Du hast es auszumalen. Alle Farben stehen dir zur Verfügung, um aus ihnen auszuwählen. Selbst falls der Tag bereits teilweise koloriert ist, hast du mit dem farbigen Ausmalen dieses Tages eine Menge zu tun.
Vielleicht merkst du, du hast gerade eine düstere Stimmung, Stimmungen allerdings sind qua ihrer Natur veränderbar. Nehmt eine andere Kreide, Geliebte. Dies ist ein Tag in eurem Leben. Macht aus ihm, was ihr möchtet.
Heavenletter # 2036 – 19. Juni 2006 – A Million Stars and One Noble Moon
Eine Million Sterne und ein edler Mond
Gott redete …
Etwas Wunderbares wird sich heute tun. Schaue dich nach ihm um. Es wird sich nicht verstecken, dennoch hast du umsichtig zu sein, anderenfalls könntest du es verfehlen. Du könntest dorthin schauen und den Roten Kardinal auf dem Baumzweig vor dir nicht sehen. Du könntest an einer Weide mit Pferden, Kühen oder Lämmern vorüberfahren und derart weit nach vorne schauen, dass du sie nicht siehst, oder dass du in deinem Augenwinkel nur einen kurzen Blick auf sie erheischst, nachdem du an ihnen vorbeigefahren bist.
Dies ist der allerschönste Tag deines Lebens. Die Sonne geht auf. Das Universum regt sich. Möge dein Herz sich ebenso rühren. Mögest du dich dem heutigen Tag gewachsen zeigen. Dies ist ein köstlichster Tag. Er gehört zu denen, die einem im Gedächtnis haften bleiben. Eine Spur eines jeden Gesichts, eines Pfades, den du benutzt, wird dir an allen kommenden Tagen Gesellschaft leisten. Von diesem vollendeten Tag wird es niemals einen anderen Moment, genau wie diesen hier, geben. Das Licht fällt auf eine gewisse Weise auf die Bäume, ein Moment Licht, welcher vorübergeht, so wie Wir es in Worten ausdrücken. Dieses Leben am heutigen Tag dreht sich wie eine Windmühle, die durch Meinen Atem angeblasen wird.
Was für einen Irrweg kannst du am heutigen Tag auffinden? Der heutige Tag ist hier vor dir, unschuldig, drauf und dran loszugehen, auf dich wartend, dass du ihn nimmst und den ganzen Saft aus ihm heraus quetschst. Der heutige Tag ist angekommen. Auf den Tag hast du gewartet. Spende ihm. Du kannst ihm niemals alles zurückgeben, was er dir gibt, aber eine Geste kannst du machen. Du kannst dein Herz herzeigen. Du kannst ein ansehnliches Trinkgeld geben. Du kannst diesen Tag wissen lassen, dass du ihn zu schätzen weißt. Nimm den heutigen Tag nicht als ein alltägliches Vorkommnis. Er ist ein Mal in einer Lebzeit. Und hier ist sie, Aschenputtels Kutsche, die auf dich wartet. Auch er wird sich um Mitternacht auflösen, und ein weiterer einzigartiger Tag wird Platz nehmen, freilich ist es der heutige Tag, indem Wir am Reisen sind. Wie diesen gibt es nicht noch einen.
Ein weiterer Tag wird folgen, dennoch kann er nicht den Platz des heutigen Tages einnehmen. Jetzt im Augenblick ist das Ersetzen des Unersetzlichen morgen, und morgen ist ein anderer Tag.
Heute liegt der Lichtkegel auf deinem Leben. Einerlei was dein Tag für dich vorhält, und was du für ihn vorhältst, du bist eine bemittelte Person. Dieser Tag ist ausdrücklich für dich, und er wartet dir mit einer großen Verbeugung von der Hüfte ab mit sich auf. Er möchte dich gerne vorangeleiten. Er möchte dir gerne die Anblicke zeigen. Er möchte gerne, dass du mit ihm reist. Er möchte dich gerne zum Touristen, und er möchte dich zudem zu demjenigen haben, der den Tag pflastert und ihm Achtung bezeugt, der ihm zumindest freilich ein anständiges Mixgetränk zukommen lässt. Der heutige Tag möchte aus sich selber heraus bekannt gemacht sein, und er möchte nicht ein Schatten sein, den dein Verstand auf ihn wirft.
Wo immer du bist, dieser schöne Tag ist die ganze Strecke hergekommen, um dich zu sehen. Er hat dich gefunden, wo du auch bist. Er ist den ganzen Weg deinetwegen hergekommen. Er weiß, er würde nicht existieren, sofern es nicht dir angelegen wäre, ihn reizvoll zu finden. Der Tag spricht zu sich selber:
„Was für Gutes wäre an mir ohne dich, wie du durch meinen Saal läufst? Wofür bin ich, wenn nicht für dich? Es stimmt, ich bin automatisch. Ich folge einem gewissen Tagesplan und Pfad, und dennoch habe ich obendrein ein Leben für mich selber, und ist es mir sehnlich nach deinem Vergnügen. Ich würde alles für dich tun. Ich würde dir jede Sache und alles geben. Ich würde das Frühstückstablett sein, das vor dich hin gestellt wird. Ich würde das Entrée und das Dessert sein. Und dann, sowie ich ans Ende meines Drehs gelange, würde ich dich mit einer Million Sterne und einem einzelnen edlen Mond zudecken, und würde dir gegenüber kurz an den Hut tippen und sagen: Lebewohl, Lebewohl. Wenn du wach wirst, wird dich ein gar noch großartigerer Tag mit einer großen Schwungkraft begrüßen, und dennoch sind wir uns im Klaren, dass es niemals unter der Sonne irgendwo im Universum einen Tag wie mich geben wird und dass ich niemals mehr zurückkehren werde.“
Heavenletter # 2037 – 20. Juni 2006 – Do Not Wait Until You Are Ready
Warte nicht, bis du fertig bist
Gott redete …
Ich erküre jeden, Geliebte. Es ist zutreffend, dass Ich Viele rufe, aber es ist nicht wahr, dass wenige auserkoren sind. Alle sind auserwählt. Es seid ihr, die zu hören haben. Ich rufe euch in jeder Minute. Ich tippe euch auf die Schulter. Ich winke mit der Hand vorne vor euch. Ich bringe einen allgemeinen Ruf aus, und diejenigen, die hören, kommen.
Wenn du erscheinst, ist das nicht wie eine Anhörprobe. Stellst du dir vor, Ich wiese irgendwen zurück? Unter all denen, die vor Mir erscheinen, wähle Ich alle. Jeden Kandidat. Es bist du, der dich selber zu wählen hat. Ich entscheide Mich für Alle. Ich entscheide Mich für dich. Es bist du, der Bedingungen, Qualifikationen und derartiges aufstellt. Ich wähle den gemeinen Mann. Ich habe Mich bereits für dich entschieden.
Was bedeutet das – vor Mir auftreten? Das heißt sich freiwillig anbieten. Ihr bietet von euch aus eure Dienste an. Der Kontrakt wird in eurem Herzen geschrieben. Ich habe bereits unterschrieben und ihn euch hergereicht. Nun ist es an euch, ihn zu unterzeichnen.
Hier geht es nicht um Pflicht, Geliebte. Hier handelt es sich darum, sich für Glücklichsein zu entscheiden. Um das Eingehen auf ein Ersuchen mit eurem Herzen. Sich für den Dienst an Mir entscheiden ist wie sich einen Pullover aussuchen in der Farbe, die du magst. Was gibt es da zu entscheiden, sowie du den einen siehst, den du magst? Die Wahl trifft sich selber. Es gibt keinen anderen Handlungsverlauf, der zu nehmen. da ist
Ihr kommt vor Mich hin und sprecht: „Bitte, Gott, sage mir: Was möchtest Du gerne, dass ich es tue? Sage es Mir, wie ich Dir am besten zu Diensten sein kann?“
Ich antworte: „Was denn würdest du denn am liebsten tun? Was verschafft dir am meisten Glück? Wo liegen deine Talente?“
Demnach bist du es, der deine Aufgaben aussucht. Es gibt keine Aufgabenstellung, die zu groß oder die zu klein ist, sowie es sich auf Liebe beläuft. Es gibt keine schweren Aufgaben. Dementsprechend frage Ich euch: „Was würdet ihr gerne tun?“
Und just dies möchtet ihr gerne herausfinden. Das ist nicht euch veranlassen, selbstbezogen zu werden. Das ist von euch selber geben. Das ist schier euren nächsten Schritt nehmen. Ihr seid für etwas fertig. Ihr seid jetzt soeben für etwas parat.
Oh, es wird wohl einige wenige geben, bei denen Ich stärker auf die Schulter oder vielleicht auf den Kopf klopfe. Es wird wohl ein paar geben, die Ich schüttle, doch aufzuwachen. Es wird einige wenige geben, auf denen Ich unverwandt den Blick hefte. Aber auf jeden Fall trefft ihr selber die Wahl, treffen Wir die Wahl, Geliebte. Wir ziehen einander hinzu, und Wir treffen die Wahl.
Gab es unterzeichnete Kontrakte, bevor ihr geboren wurdet? Ja, manchmal, und jene waren desgleichen eure Wahl. Nichts wurde euch geboten zu tun, was wider euren Willen war. Es war alles mit eurer willigen Mitarbeit. Nichts war willkürlich planlos. Es ist nichts da, was nicht geändert werden kann. Du kannst deinen Kontrakt umschreiben, und Ich werde unterzeichnen ohne mit der Wimper zu zucken. Ich gab freien Willen, und Ich gebe ihn euch jetzt in jedem Augenblick.
Bist du es, der sich vor Mir beugt, oder bin Ich es, Der sich vor dir beugt? Leite Ich oder leitest du? Es gibt keine Voreinstellung in der Sache. Ihr seid stets im Aszendenten. Ihr seid wie der aufgehende Stern Meines Herzens.
Es ist unumgänglich, dass ihr Mir dient, Geliebte. Die Zeit wird kommen, wann ihr euch keine andere Wahl stattgeben werdet. Das ist Mein Wille für euer Glück. Demzufolge konfrontiert ihr euch mit eurer Wahl, die zu treffen ist, und danach seht ihr, dass es gar keine Wahl ist, denn ihr werdet euch fürs Glücklichsein entscheiden.
Was wäre, wenn Ich euch bäte, vor Menschenmengen zu sprechen? Wartet nicht, bis ihr dazu bereit seid. Sagt jetzt zu Mir Ja. Worum immer Ich euch bitte oder was Ich auch vorschlage, sagt jetzt zu Mir Ja. Sobald ihr Ja sagt, seid ihr bereit. Ihr habt keine perfekte Rede abzuliefern. Ihr habt ganz einfach zu sprechen und euch zu entsinnen, dass ihr für Mich sprecht.
Heavenletter # 2038 – 21. Juni 2006 – One Moment of Happiness
Ein Moment des Glücksgefühls
Gott redete …
Gibt es für dich irgendeinen Grund, nicht glücklich zu sein? Ich weiß, ihr habt eine Liste von Gründen, wieso ihr nicht glücklich seid, Geliebte. Ich weiß, neue Gründe, unglücklich zu sein, schnellen unentwegt hoch, und ihr macht die Liste länger und länger. Ich empfehle euch, ihr fangt mit einer anderen Liste voll mit all den Gründen an, wieso ihr glücklich sein könnt, bereits wenn ihr bloß an sie denkt. Fangt mit einem ganz neuen Notizbuch für Glücksgefühle an.
Ich glaube, heute morgen ging die Sonne auf. Ich meine, es ist Luft da, die in deine Lungen hinein zu atmen ist. Ich meine, du hast einen Körper. Ich weiß, du hast eine Gott-gegebene Seele. Ich meine, das Leben dauert an, es sind Stimmen vorhanden, Pflanzen, die wachsen, und Planeten vor Ort. Ich glaube, ihr habt mehr Liebe in eurem Herzen, als ihr wisst, und Ich weiß, ihr seid in der Lage, sie weidlich mehr zum Ausdruck zu bringen, ohne zu platzen. Ich weiß, Ich existiere, und Ich kenne eine Million Gründe dafür, weswegen Ich euch erschuf, nicht als ein unglückseliges Seinswesen, sondern als ein schönes Kinde Mein, der Welt zum Geschenk, um der Herrlichkeit halber gemacht. Ich glaube, ihr habt einen anderen Gesichtswinkel als Ich, und Ich möchte den euren gerne in die Höhe heben. Ich möchte Mich hinter euren Augen hineinzwängen, und es schaffen, dass ihr einen flüchtigen Blick auf die Sicht, die Ich habe, werft, ganz und gar mühelos. Ebenso leicht, wie ihr denkt, ihr wärt unglücklich, gestaltet jenen Gedanken in aller Leichtigkeit um in: wie glücklich ihr sein könnt, und dann wie glücklich ihr sein werdet.
Was für eine Wundersamkeit ihr doch sehen werdet. Was für Belege von Liebe. Was für Farben, Ansichten und Klänge. Ihr würdet erkennen, was Wunder ist, und ihr würdet erkennen, ihr seid ein Wunder, welches ein Wunder lebt, umringt von Wundern, eines über und auf dem anderen.
Es ist nicht so sehr, dass ihr die Welt für selbstverständlich nehmt. Es ist, dass ihr euch die Welt nicht angeschaut habt. Ihr habt nicht gesehen, was unmittelbar vor euch zu liegen kommt. Es ist gleichsam so, dass ihr schier hinter eine Leinwand eures Geistes seht, hinter eine Rauchleinwand, die euer Geist hier und dort mit Wolken herbeigebracht hat, welche eure Sicht blockieren.
Sofern du mit einem einzigen Moment des Glücklichseins in deinem Leben bekannt geworden bist, kannst du ihn ausweiten. Du kannst dir dieses Geschenk einräumen. Du hast eine jede Ursache für Glücklichsein, und keine einzige für Grantigkeit und Unzufriedenheit. Du lebst in einer Welt, die Ich herstellte. Ich stellte sie euch ob des Glücksgefühls hierhin, nicht etlicher Verstimmtheiten halber.
Ihr könnt jetzt im Augenblick das Glücksgefühl zulassen. Ihr braucht einfach das Unglücklichsein nicht willkommen heißen. Ihr habt es nicht als einen willkommenen Gast zu behandeln. Ihr habt nicht rüberzurücken und Platz für es zu machen. Das habt ihr getan, nicht wahr? Ihr saht gar einem solchartigen Besucher entgegen. Ihr habt für es in eurem Herzen Quadrate geschnitten, damit es dableibt. Ihr habt ihm eine königliche Behandlung zukommen lassen. Ihr habt es gebeten zu bleiben, und daraufhin fragt ihr euch, weswegen es nicht fortgeht.
Unter Umständen habt ihr inwendig in euch Unglücklichsein angebracht, wie ihr das mit einer Feder an eurem Hut tut. Ihr habt es dort festgesteckt. Falls es denn so ist, dass das Unglücklichsein unerbetenerweise auf euch herabgestiegen ist, akzeptiertet ihr es immer noch und hobt keinen Finger, um ihm auf die Sprünge zu helfen, dass es sich davonmacht.
Oh, ihr werdet gegen es ziemlich aufbegehrt haben, dann aber ließt ihr es gedeihen. Ihr füttertet es mit alten Gedanken. Ihr schwelgtet in Erinnerungen bei ihm. Ihr gingt gemeinsam mit ihm alte Gassen entlang. Ihr gingt dieselben Wege zurück und verfolgtet seine Ankunft zurück, wünschtet euch, dass es fortgehe, aber ihr standet nie auf und wiest ihm die Tür. Ihr setztet euch auf die Brüstung und spracht über alte Zeiten. Ihr gingt ruhelos hin und her. Und dann, als es hätte an der Zeit sein können, dass es weggeht, rieft ihr es zurück, als wärt ihr ihm treugesonnen.
Seid ebenso dem Glücksgefühl ergeben. Bringt jetzt den Unterschied zwischen Freund und Mitläufer in Erfahrung, Geliebte.
Heavenletter # 2039 – 22. Juni 2006 – This Way to Love
Hier geht’s zur Liebe
Gott redete …
Denke heute an Mich. Wenn du ein Glas Wasser trinkst, denke an Mich, denn Ich bin es, Der dein Glas füllt und deinen Arm zum Trinken hochhebt. Und wenn du eine Traube isst, entsinne dich, dass Ich Der bin, Der sie wachsen und in deinen Mund hinein fallen ließ. Wohin du heute auch gehst, was du auch tust, entsinne dich, dass Ich den Weg gebahnt habe, und dass Ich dich am Arm nehme. Arm in Arm gehen Wir.
Ich halte die Sonne und den Schatten, den Regen und einen Schirm vor. Ich schwebe über dir Tag und Nacht. Ich fächle dir im Sommer und wärme dich im Winter. Ich sehe alles vor.
Du zählst den Sand der Zeit, und Ich wehe auf dem Ozean, und du siehst die Wellen, die Ich anblase. Gemeinsam drehen Wir die Erde, und alle Planeten tauschen Blicke aus.
Geliebte Freunde, was sollen Wir heute in diesem Universum der Liebe tun? Wo sollen Wir Unsere Hüte aufhängen und Unsere Liebe bekennen, und gegenüber wie vielen sollen Wir sie erklären? Und auf wie viele Weisen? Wie viele Weisen gibt es? Ich möchte es euch sagen: Auf tausenderlei Weisen und noch mehr, denn die Weisen sind unendlich. Mit einem jeden Atemzug werden Wir Unsere Liebe verstrahlen, und ebenso zwischen den Atemzügen. Wir werden die Erde mit Unserer Liebe überziehen, und Unsere Liebe wird bei den alleräußersten Sternen anlangen. Sie werden Uns heute nacht in einem Morse Code herüberblinken. Ihr Licht heißt ausbuchstabiert: „Liebe empfangen, und Liebe ausgegeben.“
Das Nachtlicht des Mondes und der Sterne reflektiert sich selber auf dem Wellenkamm des Ozeans. Fische schwimmen, und Herzen werden entzündet.
Ich gebe euch Geleit, und ihr gebt Mir Geleit. Wir sind unzertrennlich. Wir gehen ohne den anderen nirgendwohin. Tatsache ist, es gibt keinen Anderen. Die Zwillinge sind Eins. Wir haben keine Uneinigkeiten. Wir sind einander gleich. Wir schreiten zusammen über das Universum und springen vor Freude. Dein Herz ist in das Meine hineingehüpft und schwimmt dort wie Fische im Ozean. Oh, wie glücklich Wir sind, wenn Wir zusammen sind, und Wir sind niemals auseinander.
Wir sind in Liebe vermählt, welche keinen Namen hat, der ihren Wert wiedergibt. Lieben ist das beste, was Wir tun können. Wir schütten Unser Eines Herz aus in Liebe für die ganze Welt, damit sie ihr ersichtlich ist. „Was ist das denn?“, schreit die Welt auf und erkennt: „Oh, es ist Liebe. Wie überquellend Liebe ist. Ich muss ebenso Liebe sein.“ Und so legt die Welt ihre Liebe an den Tag. Stimmen sind weich. Schulkinder sind glücklich. Liebe ist da, sie tanzt auf der Spitze der Welt.
Es gibt keine Fraktionen, um sich ihnen anzuschließen, denn alle sind bereits in Liebe zusammengeschart. Keine Hand schlägt, weil alle Hände gehalten, weil alle Finger verflochten sind. Was für Kontroversen kann es da geben, sowie Alle in Liebe vereint sind? Es gibt keinen Wettbewerb, wer denn mehr lieben könne, denn alle lieben vollauf. Es gibt keine Auftrennung von Herzen in der Liebe, um miteinander zu konkurrieren. Liebe wirbelt sich selber herum, und alle sind gefangengenommen.
Die Straßenschilder lauten: „Hier geht’s zur Liebe.“ Der Wind sagt durch die Blätter: „Vernimm Liebe.“ Der Regenbogen spricht: „Folge mir.“ Züge klappern einen Rhythmus der Liebe. Füße marschieren zu einem Gleichschritt der Liebe. Es gibt kein Militär. Die Sonne klatscht mit ihren Händen.
Liebe verbleibt auf der Erde. Friede leistet ihr Gesellschaft, so wie Ich euch begleite. Friede und Liebe sind Zwillinge. Oder Wir können sagen, dass Liebe Friede gebiert. Oder Liebe ist ein Berg, von dem, wie in einem Traum, Liebe herabfällt. Oder Liebe ist ein tiefer Brunnquell, dem Friede entspringt. Der tiefe Brunnquell ist dein Herz. Dein Herz ist in Meinem Herzen abgetastet, und alle können sich des Friedens sicher sein. Liebe vollendet, Geliebte. Liebe bringt zustande. Bringt heute eure Liebe an den Tag.
Heavenletter # 2040 – 23. Juni 2006 – A God Song
Ein Gottes-Lied
Gott redete …
Die Erde blüht voller Pracht auf. Es geht ununterbrochen ein Vorgang des Aufblühens vonstatten. So wie es Ozeanwellen gibt, gibt es auf der Erde Wogenkämme. Eine Blume sprießt hervor, sie wächst größer, erblüht, und biegt sich dann nach dorthin zurück, woher sie kam. Der Vogel singt ein Gottes-Lied, und im Dazwischen ist Stille. Grün gerät grüner. Früchte platzen auf dem Baum, und das Leben wird bekundet. Der Frühling wandelt sich zum Sommer, und danach kommt es zu einer Woge des Herbstes, daraufhin der Winter. Der Winter deckt die flügge werdenden Pflanzen zu, so lange, bis sie wieder im Frühling bereit sind zum Fluge.
Wie innig eine jede Jahreszeit doch ist, und wie eine jede das Universum vorantreibt. Es ist ein Zyklus der Liebe, Geliebte, Wogen des Ozeans, die Schaumkronen ebenso wie die Wellentäler, eine jede fördert die andere. Es existiert kein Unterschied zwischen Tag und Nacht, ausgenommen die Seite der Erde, auf der du dich befindest. All die Wandlungen, all das Rühren, sie sind schier die Fülle des Ozeans, wie er sich seiner selber erfreut. Der Ozean birst in Wellen hervor, und Geliebte, ihr seid ebenfalls eine Welle des Ozeans.
Ihr könntet genauso gut Purzelbäume der Freude schlagen. Ihr könntet genauso gut eine Welle sein, welche ungeheure Höhen erreicht, denn Ich erschuf euch zu einer Welle der Liebe. Wie weithin doch die Energie des Ozeans reicht. Er reicht so weit wie Liebe. Liebe stattet euch auf der Erde einen Besuch ab, Liebe, der zu widerstehen ein Ding der Unmöglichkeit ist, und ihr seid ein Ausströmer von ihr. Liebe wird euch jetzt im Augenblick veranlassen zu lächeln. Ihr seid Sonnenlicht, welches auf der Erde entlangtänzelt, Sonnenlicht der Herzen, Entzünder von Liebe. Ihr funkelt Liebe. Dies ist euer Sinn. Einen anderen habt ihr nicht.
Sofern ihr in eurem Leben nach Sinn suchtet, habt ihr ihn jetzt ausgemacht. Jetzt wisst ihr, was er ist. Und jetzt könnt ihr in Fahrt kommen. Eure Suche hat sich erledigt. Jetzt verstreut ihr Blütenblätter der Liebe von eurem Herzen, endlose Blütenblätter von einem endlosen Herzen. Liebe geht nie aus. Es gibt ausschließlich das, sie zuzuwenden. Dies ist der Schlüssel. Dies ist das Geheimnis des Lebens auf Erden. Es gibt sonst nichts, was ihr zu tun habt. Es gibt sonst nichts, was ihr tun könnt. Es gibt sonst nichts, was getan werden kann. Die Flamme der Liebe kann nicht ausgelöscht werden. Die Welt hat das probiert, und es glückte ihr nicht.
Der Planet, auf dem ihr euch derzeit befindet, ist angelegt, eine Liebes-Schule zu sein, und an euch ist es, ein Leben der Liebe zu führen. Von dem Leben der Liebe gibt es kein Wegkommen. Kein von dort Herauskommen. Ihr habt Liebe zum Geben, und ihr habt sie zu geben. Der Würfel ist gefallen.
Ihr habt ein Herz so groß wie die Erde, und euer Herz ist fruchtbarer Boden, sodass in ihm Liebe gedeiht. Pflanze heute mehr Liebe in deinem Herzen an. Malt sie euch aus, Geliebte. So wie ihr in eurem Garten wirkt, so arbeitet in eurem Herzen. Pflanzt Botschaften in eurem Herzen, als wären sie Rosen oder Akelei. Setzt sie, und sie werden ohne irgendwelche Mühe eurerseits zum Blühen gelangen. Liebe hier, Liebe dort, Liebe allerort.
Liebe hat kein Ende. Und euer Schenken von Liebe hat kein Ende. Ihr könnt mit Liebe nicht gleich ziehen. Für jede gepflückte Blüte wachsen zwei weitere. Ihr seid ein Ausweiter Meiner Liebe. Wir könnten sagen, ihr seid ein Zauberstab Meiner Liebe. Ich möchte das so sagen. Ihr seid ein Zauberstab Meiner Liebe, und Ich schwenke euch überall. Liebe, nicht anders als Sterne, fällt von Meinem Zauberstab, und die Sterne erheben sich wieder, bloß um wieder nach unten zu prallen.
Was denn sonst als Liebe könnte der Sinn des Lebens sein? Könnt ihr auf etwas anderes kommen? Wie trostlos doch alles Sonstige nebst Liebe zu sein scheint. Geld, Bekanntheit, Macht – was Gutes ist an ihnen, ohne Liebe? Bestenfalls sind sie ein schwacher Ersatz für Liebe. Sie können nur so und so weit reichen, und sie sind zeitweilig, derweilen Liebe, selbst bloß ein klein wenig von ihr, mehr wert ist als das kostspieligste Schloss. Ihr wisst, dies ist wahr.
Also nun, erhebt euch, und bewegt euch, in Erfahrung zu bringen, wie Liebe verschenken geht um alles was ihr wert seid.
Heavenletter # 2041 – 24. Juni 2006 – A Universum of Light
Ein Universum des Lichts
Gott redete …
Sobald du in deinen Gedanken von Mir absent bist, bist du ganz einfach nicht bei der Sache. Es ist, als wärst du aus heiterem Himmel fortgegangen. Du hast es vergessen, einem Beachtung zu schenken. Natürlich ist Beachtung auf Mir nicht etwas, wofür du etwas zu entrichten hast. Sie ist eure Vergütung, Geliebte.
Mein Geist, ebenso wie Mein Herz, ist nie irgendwo, außer bei euch. In einem jeden wachen Moment, seid ihr, Meine Geliebten, Mein Augenmerk. Mein Brennpunkt ist breit, daher können Wir ihn eigentlich nicht Brennpunkt nennen, mithin ist Meine Liebe Mein unendlicher Fokus. In jedem Augenblick gebe Ich Meine Liebe fort, und ist sie vollauf für euch. Es ist insgesamt Meine Schöpfung, und ihr seid das, was Ich aus der Liebe in Meinem Herzen heraus erschaffen habe. Meine Liebe pausierte nie. Ich halte euch täglich voll ungemeinen Entzückens vor Mir in die Höhe. Wenn ihr schier die Unbeschränktheit Meiner Liebe zur Kenntnis nehmen würdet, würdet ihr nichts mehr sonst erkennen mögen. Ihr wärt einer Biene gleich, die voller Honig ist, derart eingetaucht wärt ihr in der Überfülle Meiner Liebe. Ihr wärt bei Meiner Liebe ertrunken. Ihr wärt in Meiner Liebe stark.
Aber ihr hättet darüber keine Gedanken. Ihr wärt einfach überschwemmt. Ihr wärt mit der Endlosigkeit vertraut, in der ihr steht. Ihr würdet die Worte nicht kennen, der Endlosigkeit hingegen wärt ihr kundig. Ihr würdet sie mit solcher Gewissheit kennen. Ihr würdet nicht über Liebe nachdenken. Ihr würdet einfach wissen, dass ihr in ihr eurer Wege geht. Ihr würdet über sie stolpern. Ihr könntet nicht von ihr wegkommen. Etwas anderes gäbe es nicht. Ihr würdet euch an nichts mehr sonst erinnern. Was sonst wäre es denn wert, sich seiner zu erinnern? Ihr würdet vergessen, ausschließlich was des Sich-Erinnerns nicht wert ist. Einzig Liebe ist des Eingedenkens wert. Könnt ihr auf sonst etwas verfallen, was der Liebe das Wasser reichen kann?
Ihr würdet euch dessen entsinnen, was ihr derzeit in Vergessenheit geraten lassen habt oder was euch bloß dann und wann gelegentlich unterkommt. Liebe für euch wird dieser Tage eher ein Nachgedanke sein, einem Glas Minze nach der Mahlzeit gleich, oder etwas, was ihr hineindrückt, aber, Geliebte, sie ist die Hauptmahlzeit. Ihr lebt von ihr. Liebe ist die Nahrung des Universums und der allfällige Punkt von ihm.
Ihr wärt nicht dermaßen selbst-bewusst, obschon ihr inbrünstig eures Selbst bewusst wärt. Ihr würdet alldas, was ihr derzeit zu sein wähnt, vergessen, und würdet ausschließlich wissen, was ihr seid. Ihr würdet wissen, aber nicht darüber nachdenken. Ihr hättet euren Namen in der Welt dergestalt vergessen, dass er nicht existieren würde. Wenn er Hans war und es würde euch Hans geflüsterterweise zu Ohren kommen, so würdet ihr euch nicht einmal umdrehen. Es wäre ein Klang, der euch fremd ist.
Sofern ihr ein Flüstern über Eigentümerschaft und Besitz vernähmet, wärt ihr verwundert. Jemand könnte es euch zwanzigmal erklären, und ihr wärt verblüfft. Ihr würdet euch fragen, ob ihr denn recht gehört habt.
Wenn ihr Tod hören würdet, wäre eure Miene so was von voller Unglaube. Ihr wärt euch sicher, ihr hättet euch verhört. Ihr würdet schier Wahres in euch aufnehmen. Ihr könntet euch Unwahres nicht einmal vorstellen, genauso wenig auf es kommen.
Ihr würdet bloß ausdauernde Blumen kennen.
Ihr würdet ausschließlich Ewigkeit kennen.
Ihr würdet hinauf und herunter nicht erfassen, nicht nah oder weitentfernt, nicht alt oder neu, nicht verloren oder gefunden. Ihr würdet Getrenntheit nicht begreifen. Ihr würdet einzig Einheit kennen. Ihr würdet nicht wissen, dass ihr um Einheit Bescheid wisst. Ihr würdet einfach sonst etwas nicht kennen. Ihr würdet wissen, es gäbe sonst nichts zu wissen. Ihr würdet die Abwesenheit von Liebe nicht heraufbeschwören. Es wäre anmaßend, sich Liebelosigkeit einzubilden. Es wäre unmöglich, sich Dunkelheit vorzustellen, derweilen ihr stracks mittendrin in der Sonne seid und alles um euch herum Licht und schier mehr von ihm ist. Es existiert einzig Licht, um in ihm dazustehen. Ihr wärt Licht in einem Universum von Licht, und dies ist es, wo ihr jetzt seid, ja, wenn ihr euch doch bloß darüber im Klaren wärt.
Heavenletter # 2042 – 25. Juni 2006 – A Dancing Star from Heaven
Ein tanzender Stern vom Himmel
Gott redete …
Es gibt Augenblicke, wann du dir gewahr bist, dass du das ganze Universum umfängst. Es gibt Augenblicke, wann du das ganze Universum füllst. Du hast das Gefühl, die Welt passt in dich hinein, und ist dort inbegriffen. Es gibt Augenblicke, wann es keinen Stuhl gibt, in dem du sitzt, kein Zimmer, das du belegst, wo vielmehr das gesamte Universum inwendig in dir enthalten ist. Es gibt Augenblicke, wann du Unser Einssein anerkennst.
Sobald dich jemand fragt, in welchem Staat du lebst, antworte nicht mehr Connecticut. Sage, im Einssein. In diesem Staat lebst du in Wirklichkeit, obschon du dir dessen öfters nicht gewahr bist. Stelle dir vor, du seist dir dessen immerzu gewahr.
Dein echtes Beschaffensein ist Einssein. Dein wirklicher Wohnort ist Himmel. Himmel ist Einssein. Er ist Einssein, dem etliche Beachtung geschenkt wird.
Befasse dich nicht einen einzigen Augenblick lang mit dem Gedanken, Einssein sei uninteressant. Es gibt nichts, was ihm nahekommt. Es ist der schönste erklingende Ton. Er bringt die Gitarrensaiten des Herzens der Welt zum Widerhall. In prachtvoller Musik abhanden gekommen, bist du gefunden. Auf der Erde bist du, in Teilen, in einem Zustand des Deliriums gewesen. Du wirst jetzt deinen Kompass anders richten und ihn auf Einssein einstellen.
Schaue jetzt nach oben. Du hast zwei Hände, mit denen du das Universum in die Höhe hältst. Du hast zwei Augen, um es zu sehen, zwei Ohren, um es zu hören, und einen Mund zum Sprechen, ein Herz zum Spielen. Sieh dich selber als die Violine. Was für ein Zusammenklang kommt zu Ohren. Du lässt dich selber locker, um bespielt zu werden. Dein Herz ist der Bogen, und es spielt sich selbst, und der ganze Himmel ist entzückt. Die Sterne sind deine Begleitung. Der Mond rollt vor Freude mit den Augen, und die Sonne kennt keine Schranken.
Du bist auf der Erde am Leben. Die Erde segnet eure Füße, die auf ihr wandeln. Die Erde ist lebendig und wird durch eure Berührung erwärmt. Sie hat es gerne, dass von ihr Gebrauch gemacht wird. Sie ist ein Globus von pulsierender Liebe. Du dachtest niemals, die Erde sei müßig und untätig, dachtest du dir so etwas?
Ihr habt die Erde, um auf ihr zu tanzen. Mehr hat dazu nicht gesagt zu werden. Die Erde bietet sich selber euch dar, und ihr spielt auf ihr. Mutter Erde ist keine Fehlbezeichnung. Ihr seid auf ihr niedergegangen. Ihr flogt vom Himmel zur Erde, und die Erde fing euch auf. Und jetzt seid ihr hier auf der Erde. Ihr seid von ihr fasziniert. Ihr seid von ihr magnetisiert. Ihr tollt auf ihr herum. Ihr seid ein tanzender Stern vom Himmel, der sich selber auf der Erde findet, soeben dabei, sich auf einem Bein im Kreis zu drehen.
Auf der Erde, da ist einem der Gedanke vertraut, du habest von etwas zu handeln, dementsprechend findest du dies und das. Du kommst auf dumme Gedanken. Alldieweil ist dein Geschäft Liebe. Du findest dies nun heraus, und, du wirst herausgefunden. Deine Liebe wird bekannt werden. Mache dir nicht so viel aus dem, was du tust, außer, was du tust ist lieben. Liebe ist dein Medium. Du bist nach Liebe auf der Jagd gewesen, während du die ganze Zeit die Liebe, die du suchtest, warst. In der Partie des Lebens spielst du Bäumchen wechsle dich. Liebe ist Es, und du bist ihr hinterhergejagt. Womöglich hast du an den verkehrten Stellen gesucht, selbst obschon es keine Stelle ohne Liebe gibt.
Der Schlüssel zur Liebe ist in deinem eigenen Herzen eingeschlossen. Öffne, öffne dein eigensinniges Herz. Wirf die Flügeltüren auf. Stoße sie zur Seite. Was hat ein Herz wie das deinige überhaupt mit Toren und all dem Drum und Dran zu tun? Dein Herz ist kein Schrottplatz. Es ist der Eingang zum Universum. Du musst durch dein Herz hindurchgehen. Einen anderen Weg gibt es nicht. Du bist dort jetzt soeben. Sprich zu deinem Herzen der Liebe. Vergeude keinen anderen Moment. Öffne dein Herz weit. rrrrrrr
Heavenletter # 2043 – 26. Juni 2006 – Communion
Gemeinschaft
Gott redete …
Suche Gemeinschaft mit Mir. Dies ist der Zweck aller Techniken und aller Religionen – Gemeinschaft mit Gott. Zweiwegige Gemeinschaft, Geliebte. Einwegig ist nicht Gemeinschaft. Halbe Gemeinschaft ist halbe Gemeinschaft. Es ist nicht Gemeinschaft. Endloses Fließen ist Gemeinschaft.
Gemeinschaft mit Mir ist Gewahren von Größerem als du selber. Es ist Gewahren von Größe, welche in dir selber liegt. Größe liegt in dem Zentrum deines Herzens.
Gemeinschaft ist zuhören, und sie ist sprechen. Du bist ein Empfänger und bist ebenso ein Sprecher. Ein Kreis ist fortlaufend, anderenfalls ist er kein Kreis.
Der Zuhörer redet, und der Redende hört zu. Deine Individualität wird entbunden, und dies ist Absolution. Es ist Freisprechung von Kleinheit. Kurzsichtigkeit gerät zu Weitsichtigkeit, und dennoch siehst du innendrin. Du drehst eine Tasche von innen nach außen. Nach innen gedreht, nach außen gedreht, es artet nicht zu einem Unterschied aus. Ersichtlichkeit wird Ersichtlichkeit. Es gibt kein fern. Es git kein außen. Sowie dies der Fall ist, gibt es kein innen. Es gibt ausschließlich Ist-heit. Alles ist Selbst, am Spielen.
Die meiste Zeit deines Lebens bist du nach draußen gegangen, um zu spielen. Dein Spiel war breitgefächert. Obschon es kein draußen gibt, kommst du nach drinnen. Es ist die Zeit da, es mit den großen Außentüren sein zu lassen und innen drin zu spielen. Und daraufhin entdeckst du, dass das Innere im Grunde genommen weit sich erstreckend ist. Es ist Weite selber. Du gehst in der Ewigkeit entlang. Es ist nichts da zum Drüberstolpern. Keine Knie zum Aufschürfen. Keine Basketbälle zum Fangen, keine zum Werfen. Du betrittst die Zelle eines Atoms, und du entdeckst Allheit. Durch das Auge einer Nadel betrittst du sozusagen Weite.
Weite war immerzu, und du warst immer in ihr. Du warst zu sehr am Spielen, um das zu bemerken. Und jetzt legst du eine Pause ein. Nun nimmst du dir eine Gott-Auszeit, und nun bemerkst du es. Du dachtest, die Welt sei ein großes Spielfeld, und kommst auf ein größeres, auf ein ungemein größeres, auf ein unendliches, welches keinen Rand hat, schlicht eine hügelige Ebene, reich an Vollheit der Nichtsheit, welcher Allesheit gleichkommt. Mache dir nichts daraus, wenn du kein Wort davon verstehst, was Ich sage. Wisse einfach, du kommst mit Mir.
Ich nehme dich bei der Hand. Du brauchst den Boden unter dir nicht. Du brauchst keine Mauer, um dich zu leiten. Du hast Meine Hand. Du bist nicht mit Augenbinden versehen. Es ist bloß so, dass du deine Augen noch nicht aufgemacht hast. Du wirst nicht in eine Schlucht fallen. Du wirst in Weite hineinfallen, oder, um es genauer zu sagen, du wirst dich zur Weite erheben. Du wirst zur Höhe deiner Selbst aufsteigen. Es gibt keine Obergrenze. Keine Umzäunung ist vorhanden. Du bist grenzenlos, und du bist drauf und dran, dies herauszubekommen, nicht in der Theorie, sondern tatsächlich.
Du kehrst dich von der Großen Spaltung weg und betrittst das Große Einssein. Unter Umständen war es dir, jenes sei eine Leere. Es stimmt, es ist von allem entleert, ausgenommen von der Größe. Du verzehrst Größe, und du wirst von ihr verzehrt. Dein Herz wallt in Größe, und es birst in Größe, schier so wie Mein Herz in Freude barst und die Schöpfung schuf. Spezifische Liebe ebbt in universelle Liebe hinein ab. Es gibt nicht mehr länger Liebhaber und Geliebter. Liebe in unermesslicher Weite ist da. Die Essenz von Liebe vermählt sich mit sich selbst, und gebiert dermaßen umfassende Liebe, dass es für sie keinen Namen gibt, ausgenommen den Meinigen. Nenne diesen zustandslosen Zustand der Liebe Gott, Überwältigenden Gott, Gott der Sprachlosigkeit, welcher Nichts sagt, Gott, Welcher Alles sagt ohne ein Wort. Von Anbeginn an war das Wort Gott, und gab es etwas anderes nicht zu sagen. Es gab niemanden, dass er hören könnte, und doch wurde Gott vernommen, und Größenordnungen folgten und waren dennoch, nichtsdestotrotz dimensionslos. Nichts wurde umgestaltet, bloß die Wahrnehmung wurde ausgeboren, und eine Sache führte zur anderen, führt zu dir, führte zu Mir.
Heavenletter # 2044 – 27. Juni 2006 – Before the Illusion of Time
Bevor der Illusion von Zeit
Gott redete …
Ihr seid Helligkeit selber. Ihr seid die Helligkeit Meines Herzens, Geliebte. Bevor die Illusion von Zeit einsetzte, sann Ich, was Mir Freude schenken würde, und – ihr erhobt euch in Meinem Herzen. Ich hatte das Begehren, und Ich ging darauf ein. Mein Herz hatte ein Verlangen, und das Verlangen erstand. Liebe kam heraus, um sich selber in einem Tanz zu beschauen. Die Liebe hielt sich selber an der Hand, schwang herum, musizierte, stampfte mit den Füßen auf den Schlag ihrer selbst. Aus Meinem Herzen heraus barst ihr in lauter Freude. Mein Herz blühte in euch, bevor es das Konzept dafür gegeben hat. Es gab nichts, was zu ersinnen war, und niemanden, auf den zu kommen war. Einzig Licht war das Gegebene, und Licht platzte inwendig in sich selber hervor. Flamme entzündete Flamme. Aus Licht stieb Licht hervor. Wohin konnte Licht fallen, es sei denn auf das, was man als Schöpfung bezeichnen würde? Was würde Licht gerne aus sich selber machen mögen? Was würde Licht gerne zu sehen bekommen?
Es erblickte euch. Ihr nahmt just die Szenerie in Betracht. Ihr wusstet nicht, wo ihr wart, ebenso wenig wie ihr hierhergekommen seid. Verwunderung wurde geboren. Ihr klatschtet mit den Händen. Ihr saht das Auditorium und klatschtet für es. Ihr erblicktet euch selber in der Zuschauerschar, wie ihr euch selber auf der Bühne zusaht. Bloß Klatschen konnte vernommen werden. Bloß Klatschen wurde vernommen.
Ihr wurdet auf der Bühne zu einem Akrobaten. Ihr ranntet vom einen Ende der Bühne zum anderen. Jemand schrie: „Action. Kameras! Musik!“ Das wart ihr, oder war das Ich? Ich treffe nicht eine Unterscheidung, ausgenommen aus Anlass eines Unterredens.
Vom einen Ende der Bühne zum anderen rennend fabriziertet ihr eine Spannbreite von Emotionen und Stimmungen. Ihr dachtet euch Dinge aus. Ihr wart einbildungsbegabt und wechselhaft.
Aus der Rückerinnerung an das Einssein formtet ihr Mythen, daher war in ihnen naturgemäß Echtes verborgen. Ihr wart niemals außerstande, dem Wahren zu entkommen. Ihr gabt vor, euch nach ihr umzutun, während ihr eure Augen abwandtet. Aber ihr konntet die Wahrheit nicht hinters Licht führen. Wo ihr auch gestanden seid, da stand Ich.
Geliebte, Ich bin nicht Gewissen. Dies ist eure Last-Minute-Erfindung. Ihr stelltet es euch als einen Marker hin und zusammen, vielleicht als einen Aufspalter zwischen Bestrafung auf der einen Seite und Freude auf der anderen Seite. Freude winkte dramatisch mit den Armen, und ihr saht nicht. Ihr vernahmt stattdessen Gewissen. Das Gewissen erzählte euch Lügen. Ihr glaubtet sie. Ihr erzähltet sie euch selber. Ihr erhobt Anspruch auf sie. Ihr bliebt an allem kleben, was euch dazu bringen konnte, euch schlecht zu fühlen. Als ihr euch mit einem Hammer auf den Fuß schlugt, bezeichnetet ihr ein Nichtvorhandensein von Vorhaltungen-Machen als Freude. Großartige Freude tanzte vor euch hin und her, sie winkte mit einem Fächer, und ihr wähntet, sie sei nicht für euch.
Geliebte, ihr habt die Welt falsch verstanden. Sprich, das ist – vielleicht – eure Rolle in dem Stück. Natürlich könnt ihr euch von der einen Bühne zurückziehen und auf einer anderen auftreten. Ihr könnt die eine Rolle zugunsten einer anderen aufgeben. Ihr spielt schier eine Rolle eurer Wahl auf einer Bühne, auf der ihr euch nun einmal soeben befindet. Ihr könnt dort vorne heraus kommen, hin, zu einer anderen Bühne bei Mir.
Auf dieser neuen Bühne, dort lasst Uns spielen: Ihr seid heilig. Nun also, kommt, kommt und haltet Heiligkeit für wahr, an Stelle all der anderen Dinge, an die zu glauben ihr gelangtet. Jetzt handelt ihr. Ihr seid über die Wahrheit gestolpert. Aller Theatralik zum Trotz, ihr seid Heiligkeit selber.
Ich rede nicht von Potentialität. Ich rede von Realität. Euer Potential ist verwirklicht. Ihr last das Großgedruckte nicht. Ihr folgtet abwegigen Hinweisen. Ihr dachtet, sie seien für euch gemeint gewesen. Sie waren einfach abhanden gekommene Gedanken von irgendwoher, die ihr euch zu Eigen machtet. Ihr nanntet sie die euren, und gewannt dieses verkehrte Bild von euch lieb. Ihr erblicktet dies als euer Menschsein.
Zieht nun mit eurer Göttlichkeit gleich. Wessen ist sie denn, wenn nicht die eure? Und die Meine. Ja, natürlich, wie auch die Meine.
Heavenletter # 2045 – 28. Juni 2006 – Bells Ring in Heaven
Glocken läuten im Himmel
Gott redete …
Ihr seid Meine Vergütung. Sowie ihr euch mit Mir zu einem Bündnis vereinigt, gerate Ich, Der Ich Vollendetheit BIN, vollendet. Ich bin bereits komplett, bei der Ankunft eures Gewahrens indessen seufze Ich leise auf, denn ihr seid zurückgekehrt. Ihr seid zurück im Zuhause.
Ihr wart das immer, ihr seid das immer, allezeit kann dies ausschließlich so sein, und obschon, sowie Ich eure Fußschritte vernehme, überschlägt sich Mein Herz in vorweggenommener Freude. Da es für Mich Zeit nicht gibt, sollte Ich richtiger sagen, ihr kommt in dem Augenblick daher, wo Ich euch dorthin zurückkehren sehe, wovon ihr eurem Dafürhalten nach absent gewesen wart. Stets bei Mir, seid ihr in Sicht. Ihr seid immerzu hier, aus dem Grunde zu keiner Zeit vermisst. Obschon, bei eurer Ankunft pocht Mein Herz, und Ich werde an Meine Vollendetheit erinnert, nicht, dass Ich sie jemals vergessen hätte.
Wie kann dies sein? Es ähnelt dem – ihr seid euch nicht im Klaren, dass ihr Hunger habt, so lange bis eine schöne Mahlzeit vor euch hingestellt wird. Sowie eure Augen den Schmaus erblicken, wird euer Hunger geweckt. So fühlt es sich bei Mir an, wenn ihr euer Gewahren spornstreichs direkt vor Mir hinplumpsen lasst.
Ihr sitzt an dem vollen Tisch, wohlgemut angekommen, ihr, die ihr niemals fortgegangen seid, ausgenommen in eurer Einbildung. Ihr wart wie ein Blinder, der die ganze Zeit in dem Palast gesessen hat. Er wusste einfach nicht, wo er war. Nunmehr, in seinem Gewahrsein Platz genommen an Meinem Tisch, macht sich alle Blindheit davon. Sie macht einen Spaziergang, obschon es kein irgendwo gibt, wohin sie gehen könnte. Der Blinde entbehrte des Andauerns des Lichts, jetzt aber ist keine Trübheit mehr.
In dem hellen Licht des Himmels, da seht ihr. Katarakte sind hinter euch und erledigt, das gewahrt ihr jetzt. Ihr erblickt, was stets vor euch war. Jetzt aber seht ihr, seht ihr Mich. Ich sehe euch.
Wenn ihr jemanden von ganzem Herzen liebt, und euer Geliebter ist voller Freude, ist sie dann nicht ebenso eure Freude? Nicht anders ist es bei Mir, sowie ihr heimkehrt. Alle Freude ist Mein, denn alle sind Meine Geliebte. Allezeit in Meinem Herzen, habt ihr jetzt Mich in dem euren. Glocken läuten im Himmel. Der Gesalbte hat seine Augen aufgetan und gesehen, wo er Wohnung hat.
Die lange Halle, die ihr durchschrittet, war bloß Leben, Geliebte. Es war bloß ein Korridor, und es war ein Korridor durch euren Geist. Nun, so ihr euch im Klaren seid, dass euer Geist machtvoll genug ist, um euch gar zu blenden, könnt ihr ansetzen, ihn für andere Zwecke in Gebrauch zu nehmen. Ein Geist, welcher euch veranlassen kann, nicht zu sehen – was für Sichten vermag er nicht vor euch hin zu stellen? Was gibt es denn, was ein solcher Geist nicht verrichten kann, sofern er seinen Sinn darauf richtet? Ihr hattet Zügel an eurem Geist befestigt, und jetzt sind sie nicht mehr länger da. Ihr habt euren Geist freigesetzt. Ihr habt ihm angesagt, in welche Richtung es zu gehen gilt. Ihr habt ihm gesagt, wohin er euch zu nehmen hat. Euer Geist ist euch übergeben, und ihr habt die Autorität über ihn. Eure Autorität erstreckt sich darauf, ihn los zu lassen. Befreit wovon? Von der eingebildeten Vergangenheit. Jetzt kann euer Geist galoppieren. Jetzt fliegt er. Er hebt von der Erde ab, langt bei den blauen Sternen an, erreicht die gelbe Sonne und den weißen Mond, umkreist die Planeten, hüpft über Galaxien, er nimmt euch unumgänglich zu Mir, wo Ich immerzu bin, und wo ihr überdies ebenso seit eh und je gewesen seid, im Himmel vollauf in Sicht.
Heavenletter # 2046 – 29. Juni 2006 – The Energy of God
Die Energie Gottes
Gott redete …
Ich bin nahbar. Ich bin mehr als zugänglich. Es ist nicht so, dass du zu Mir zu kommen hast, denn Ich bin bereits zu dir gekommen. Wir sind zugegen. Unsere Herzen sind verschlungen. Unsere Liebe ist Eins. Suche für Mich dein Herz, und du wirst sehen, dass Ich unerbittlich mitten in deinem Herzen bin. Du hast es womöglich nicht bemerkt, weil du dich nach Mir weit weg umgesehen hast. Gewiss ja, Ich bin ebenso auf der anderen Seite der See. Ich bin auf dem Hügel und im Tal. Es gibt keinen Ort, wo Ich nicht bin. Du hast vielleicht im Garten von jemand anderem nach Mir geschaut? Über den dortigen Zaun geblickt? Argwöhnend, jener hätte mehr von Mir als du? Nun, Geliebte, ihr könnt Mich in eurem eigenen Hinterhof finden, das soll besagen, in eurem Herzen.
Ich fließe durch euch hindurch. Es gibt nicht ein Element von euch, welches mehr ohne Mich ist, als sonstwo ein Element ohne Mich existent ist. Fühle Mich in deinem Herzen anschwellen. Du kannst Mich jetzt im Augenblick fühlen. Spüre die Energie Gottes inwendig in deinem schlagenden Herzen. Sie heißt Liebe, denn das ist es, was Ich bin. Das ist das Ausmaß von Mir, und das Ausmaß von Mir ist unermesslich weit. Dass Ich alles und jedermann umfasse, bedeutet, dass Meine Liebe alles ist. Ich sage ‚Meine Liebe‘, weil Ich es gerne für euch personalisiere. Ich bin nicht abstruse Liebe, nicht Liebe weit weg. Ich bin die Liebe in deinem Herzen. Dein Herz hat keinen Bedarf, auf sich aufmerksam machen zu sollen.
Sofern du dich je verlassen oder beraubt siehst, so finde jene Stelle von Mir in deinem Herzen. Ich schlage die Trommeln deines Herzens. Sofern du deinen Herzschlag spüren kannst, kannst du Mich spüren. Lege jetzt deine Hand dicht an dein Herz. Drücke deine Hand an Unser Herz, gleichsam als würdest du dein Ohr näher zu Mir her richten, sodass du besser hören kannst.
Natürlich hörst du Mich jetzt mit einem Empfinden, welches ungemein größer ist als Hören. Du hörst das Flüstern, bevor es gesprochen wird. Du hörst die Botschaft, bevor sie geäußert wird. Meine Botschaft ist seit eh und je um das Universum herum geflogen, da ja Ich auf das Universum verfallen bin. Was hält deiner Auffassung nach die Planeten hochoben? Meine Liebe einzig und allein manifestierte das Universum, alleinig Meine Liebe hält es aufrecht. Was Ich in Gang setzte, hielt Ich nie an. Ich, Der nichts außer lieben ausrichtet, bin unaufhörlich. Tritt jetzt bei Meinem Herzen ein. Es ist ein Eilzug, der niemals anhält. Ihr könnt davon nicht herunterkommen, Geliebte.
Wann Ich sage: „Steigt ein, fahrt mit diesem Zug“, bin Ich mir im Klaren, ihr fahrt bereits in ihm. In dem Falle, dass ihr euch dessen nicht vollauf gewahr seid, sage Ich: „Springt herein“, so, dass euer Ansinnen dem, was bereits erfüllt ist, folgt. Ihr könntet genauso gut wissen, dass ihr unumgänglich in dem Zug Meines Herzens am Fahren seid.
Der eine Waggon trägt vielleicht den Namen Europa, und ein anderer Südamerika, es ist allerdings gleich, in welchem Waggon ihr sitzt. Euer Sitz bedeutet rein gar nichts, da Alle in Meinem Herz zu sitzen kommen. Der Zug, mit dem ihr fahrt, ist der Zug zu Mir, durch Mich befeuert, und Ich bin bereits bei euch. Ihr erreichtet euer Ziel bereits vor langer, langer Zeit. Ihr seid von eurem Bestimmungsort niemals fortgegangen. Bloß bist du der letzte, der darum Bescheid weiß.
Wo immer du deiner Auffassung nach bist, du fährst vorne beim Lokführer, der dir die Anblicke zeigt, der dich an der Dampfpfeife ziehen lässt, der dich steuern, der dich dir vortäuschen lässt, es gäbe Tunnels, in die du hinein- und aus denen du herausfährst, der dich so tun lässt, als sei der Zug in Bewegung, alldieweil er in Gänze unbeweglich ist. Die Stille Meines Herzens ist alles umfassend. Wohin kann irgendwer oder etwas gehen, derweil Alles in Meinem Herzen enthalten ist?
Heavenletter # 2047 – 30. Juni 2006 – Let Your Heart Ascend
Lasse dein Herz emporsteigen
Gott redete …
Öffnet eure Herzen, Geliebte, komme was da wolle.
Der Wert deines Herzen kann nicht davon abhängen, womit es genährt wurde.
Wenn dein Herz auf Konditionen und Umstände wartet, die perfekt sind, bevor es gibt, wird dein Herz muskelschwach sein. Dein Herz muss im Zustand von Liebe sein – die ganze Zeit –Tag und Nacht – Regen und Sonnenschein. Dein Herz soll nicht auf Signale von Außen warten. Dein Herz schlägt aus eigener Leistung. Dein Herz hat nicht zu üben. Es ist immer mit der wirklichen Sache involviert.
Auf einen Einsatz warten, heißt auf irgendetwas warten. Dein Herz braucht auf nichts zu warten. Es soll vorangehen egal welche Schiffe am Horizont erscheinen oder nicht erscheinen. Dein Herz soll sich selbst führen.
Oder stelle dir dein Herz als einen Expresszug vor. Ein Zug wartet nicht auf den anderen. Er fährt nur seinen angegebenen Kurs, gleich wohin andere Züge fahren. Er bekommt seinen Input nicht von anderen Zügen.
Und so soll dein Herz dahintuckern. Es ist ein Express und es startet und stoppt nicht entsprechend dem Wetter. Oder wir könnten sagen, es startet immer, lässt immer jeden an Bord gehen, einfach und automatisch. Wer immer vor dem Zug erscheint, wird empfangen und geehrt. Der Zug verbeugt sich vor allen und kniet vor keinem.
Der Zug, den wir als Unser Herz beschreiben, ist glänzend und heiter. Ein anderer Zug mag ohne Dampf sein, Unserer freilich – niemals. Unser Herz der Liebe ist immer voll und sendet immer seine Liebe aus, wenn es der Lebensschiene entlang dampft.
Du hast irgendwie die Idee bekommen, dass dein Herz dir gehört und dass es dir gehört, damit du tun kannst damit, was du möchtest, dass es an dir sei, zu geben oder zurückzuhalten, dass es an dir sei, zu geben und zu versperren, dass es an dir sei, zu geben und zu entscheiden wo und wann. Dein Herz gehört Mir zu, und Mein Herz schließt niemals aus. Mein Herz ist niemals pingelig. Mein Herz wickelt sich niemals in sich selbst ein, als könne es eine Erkältung bekommen.
Dein Herz soll dem Meinen folgen, nicht irgendeiner zensierenden Laune eines irrenden Verstandes. Der Verstand soll nicht der Ingenieur sein, der deinem Herzen sagt, wann zu stoppen und wann zu gehen ist. Dein Verstand soll deinem Herzen ein für alle Mal sagen:
“Gehe. Arbeite wie ein Ladegerät. Sei ein Leuchtturm, dessen Lichter immer an sind. Gib deine Liebe jeden Augenblick in aller Fülle. Beschränke sie niemals. Ein glückliches Herz gibt, und Ich möchte, dass dein Herz glücklich ist. Ich, dein Verstand, werde kein strenger Vorgesetzter sein. Ich werde überhaupt kein Vorgesetzter sein. Ich werde klarmachen, dass es kein Tor am Eingang deines Herzen gibt. Ich werde klarmachen, dass dein Herz immer offen ist. Dies ist es, was ich dir sagen will. Ich werde klarmachen, dass du dein Herz unaufhörlich allen anbietest, die vorbeikommen und allen, die weit weg sind, denn Ich, dein Verstand, weiß, was du tun sollst, und ich versetze dich jetzt dazu in die Lage. Ich werde nicht länger intervenieren und eine Person als der Liebe wert und eine andere als für nicht wert abstempeln.
Ich akzeptiere, ein für alle Mal, dass ein Schlag von dir, Herz, mehr wert ist als tausend meiner Hinblicke, Kalkulationen und Auslegungen. Ich bin nicht länger dein Direktor. Ich erzähle dir nicht länger, dass du Vorsicht walten lassen und warten sollst. Ich untergrabe dich nicht länger. Ich fordere nicht länger irgendetwas von dir, Herz-Das-Schlägt, außer die Liebe, die du geben sollst, in immer größer werdenden Kreisen zu geben, zu geben in der ganzen Fülle, die Gott dir zu geben übermittelt hat. Wie dumm ich war, auch nur einmal das Geben eines solch großen Herzens wie deines zu stören. Jetzt, voll Gnade, bitte ich dich den Vortritt vor mir einzunehmen. Ich kann denken, du aber kannst lieben. Deshalb ziehe ich meinen Hut vor dir.“
Heavenletter # 2048 – 1. Juli 2006 – A Sparkling World
Eine funkelnde Welt
Gott redete …
Die Welt ist kompliziert geworden. Es sind dermaßen viele Formen auszufüllen, dermaßen viele Kisten durchzusehen, so viele Dinge zu kaufen, derart viele Entscheidungen.
So viel ihr könnt, trachtet nach Einfachheit. Eins – das ist simpel. Eine Schüssel. Ein Tisch. Entsinnt euch des Einsseins in allen Feldern des Lebens. Keine Anschaffungen für die Zeitdauer einer Woche.
Bearbeitet euer eigenes Feld.
Geht barfuß.
Begrüßt des Morgens die eine aufgehende Sonne, bemerkt des Nachts die Vielfalt der Sterne, nehmt einen davon zu eurem eigenen, gebt ihm einen Namen, und dem Mond einen Gutenachtkuss.
Ein Heubett unter dem Nachthimmel ist begrüßenswert.
Lasst das Leben unvollständig sein. Legt nicht einen Tag in Eisen. Bestaunt einfach das Grün. Pflückt einige Blumen, und arrangiert sie, als wärt ihr sorgefrei.
Geht in Pfützen und macht euch eure Schuhe schmutzig, oder zieht sie aus und quetscht den Matsch mit euren Zehen.
Geht von den wohl-ausgetretenen Pfaden ab. Einen Tag lang, da nehmt eine neue Straße. Schlaft mit dem Kopf am Fußende. Wendet euer Leben heute in ein Gedicht. Werdet wie ein kleines Kind.
Habt einen Gefährten heute, und lasst ihn Mich sein. Zeigt Mir die Anblicke. Ich werde hinblicken. Redet mit Mir. Ich möchte zuhören. Lasst euer Herz in dem Meinigen schwelgen. Ich werde in dem euren schwelgen. Zwei Freunde sollen heute gemeinsam die Straße des Lebens entlanggehen, Hand in Hand, und des Öfteren in Stille, in eingesessenem Verstehen, in vielleicht unbesprochenem Verstehen. Zeigt Mir den Stern am Firmament, den ihr euch ausgesucht habt, und gebt ihm einen Namen. Beziffert ihn nicht. Wählt einen Namen für euren Stern, und Wir werden jenen Namen zwischen Uns privat für Uns behalten. Sowie du morgen Abend und daraufhin danach zu deinem Stern hochschaust, wirst du dich Unseres Ganges erinnern, den Wir in der Stille Unserer Liebe unternommen hatten.
Sobald das Leben kompliziert zu sein scheint, entsinnt euch Unseres Spazierweges. Dann werdet ihr im Leben herumhopsen. Ihr werdet nicht auf jeden Stein zu steigen haben. Und mithin werdet ihr euch nicht jedem Detail des Lebens zuwenden. Ihr werdet nicht mit all dem zu tun haben, was die Welt als Muss ansagt.
Ihr habt nicht in einen Wettstreit einzutreten. Geld hat nicht der King zu sein. Ihr könnt jedermann anlächeln. Ihr könnt etwas wunderbar Unerwartetes sagen und tun. Ihr wollt nicht im Voraus wissen, was es ist. Ihr werdet euch selber überrumpeln. Geliebte, ihr müsst euch selber überraschen, und wirklich mit dem Bewohner bekannt werden. Kauft euch aus der Knechtschaft heraus, Geliebte. Ihr seid euer eigener Erlöser. Ihr seid der Stich, den ihr bei dem Gewand eurer selbst anbringt. Es seid ihr selber, was ihr verwebt. Es seid ihr selber, dem ihr dahinterkommt. Nicht anders als Ich – ihr seid allezeit gewesen. Mir ungleich – ihr habt nicht gesehen. Ihr wart allzu geschäftig gewesen, euch alles Sonstige anzusehen.
Es liegt ein Schatz unmittelbar vor euch, und ihr seid über ihn hinweggeschritten. Derart eingewöhnt seid ihr, dass ihr es nicht bemerktet. Schaut zuvörderst nach innen, Geliebte, und kehrt daraufhin eure Blicke über die Welt. Es wird der Welt zum Nutzen sein – eure Augen, die die Herrlichkeit gesehen haben, denn dann werdet ihr Licht zuwenden. Ihr werdet was ihr gesehen habt übermachen.
Seht also heute euch selber frischen Auges und seht die Welt frischen Auges. Ihr werdet eine funkelnde Welt sehen, und euer Herz wird zum Himmel emporschweben, und es wird dortbleiben.
Heavenletter # 2049 – 2. Juli 2006 – The Great Mystery
Das Große Geheimnis
Gott redete …
Ich bin einen Herzschlag weit weg. Ich bin nicht mal einen Herzschlag weit weg. Ich bin in deinem Puls. Dein Herz schlägt mit Meinem. Wir sind so verbunden, Geliebte. Wir sind Einheit.
Einheit ist nicht nur ein netter Ausdruck, den Ich benutze. Alle Worte werden der Sache nicht gerecht. Kein Wort kann die Tiefe und Breite abdecken. Selbst das eine Wort LIEBE gerät einfach zu einem Wort. Welche Enzyklopädie vermag anfänglich ihren Sinn aufzudecken. Worte sind nicht anfänglich in der Lage, ihren Sinn zu berühren. Und so ist es mit dem Wort Einheit, der Qualität des Einen – es ist eine spärliche Beschreibung dessen, was das Höchste ist. Eins ist keine Zahl/Nummer. Einheit ist das Meiste. Sie ist das Allermeiste. Das Beste, was ein Wort tun kann, ist eine Ähnlichkeit seines Sinns hervorzurufen und dich dazu zu bringen, gegenüber seiner Seele aufzuhorchen.
Einheit ist eine beidseitige Vorstellung, wiewohl – natürlich – Einheit sein, kann keine Vorstellung sein, sondern sie ist Ganzheit. Sie ist Fülle. Sie ist Erfüllung. Aber wie kann Einheit vollständig sein, wenn es nichts gibt, was unvollständig ist? Wie können Wir untrennbar sein, wenn es keine Trennung gibt?
Das große Geheimnis jedoch ist, dass du an Alleinsein glauben kannst. Du bist dir vielleicht der Einsamkeit (loneliness) mehr gewahr als der Einzigartigkeit (oneliness). Wie kann das sein? Wie können Meine geliebten Kinder mehr an das glauben, was nicht ist, als an das, was ist? Wie können Meine Kinder Gottblind sein? Farbenblind ist nichts. Gottblind ist auch nichts, aber es ist alles. Wie können Meine Kinder Gotttaub sein, wenn Ich Meine Liebe jedem Drall und Dreh des Lebens gegenüber ausspreche? Wie kann ich nicht gehört werden? Wie kannst du Mich nicht hören?
Du denkst vielleicht, das Wunder sei, Meine Stimme zu hören. Die erstaunliche Sache ist die, wenn du das nicht tust. Wie kannst du nicht Meine Berührung fühlen? Die erstaunliche Sache ist die, wenn du es nicht tust. Wie kannst du durstig sein in der Mitte des Reservoirs? Wie kannst du dir vorstellen, dass du in einem trockenen Land bist, derweil du auf See bist? Wie kannst du traurig sein inmitten von Freude? Wie kannst du überhaupt irgendetwas sein es sei denn die Liebe, die du bist? Wie kannst du dich leer fühlen, unterdessen du Fülle bist. Wie kannst du umgeben sein von einem Fest und dich hungrig fühlen? Warum solltest du abstinent sein? Es ist keine Höflichkeit, die dich abstinent sein lässt.
Vielleicht wartest du gerade auf ein Signal, bevor du isst. Das Signal ist schon vor langem gegeben worden. „Nimm dir“, sagte Ich, „Iss so viel du willst. Es gibt mehr davon dort, wo dies herkommt.“ Ich sagte: „Ich gebe mehr als Spielmarken Meiner Liebe. Ich gebe Meine Liebe. Ich halte sie niemals zurück. So Ich sie nicht zurückhalte, dann hast es du zu sein, der es tut, in dem Fall verleugnest du dein Selbst. Was für ein Spiel du spielst. Du spielst falsch, nicht Ich.“
Ich gab dir alle Würfel. Wirf sie. Ich gab dir alle Karten. Teile sie aus. Ich gab dir all das Gut in der Welt. Nimm es. Mache es sichtbar für alle und dich selbst. Presse den Saft aus der Orange, den Nektar aus dem Pfirsich, die Schönheit aus dem Leben. Presse die köstliche Einheit aus der Fülle der Welt. Sei Einheit. Repräsentiere Mich heute. Schaue in den Spiegel und sieh mit Meinen Augen das Eine Licht, in dem Wir stehen. O heiliges Licht, das in dein Herz dringt. O heiliges Licht, das aus deinem Herzen fließt. O heiliges Licht, das absorbiert und kreist und außerhalb jeder Komplikation einfach bleibt.
Einheit ist einfach. Die reine Natur von Einheit ist einfach. Einheit ist nicht komplex. Einheit ist nicht laut. Sie ist nicht vielsprossig. Sie ist nicht dreizackig. Einheit ist niemals geteilt. Sie ist außerstande geteilt zu sein. Einheit kann nicht ungeschehen gemacht werden. Sie war nie gebunden. Sie war nie in zwei Teilen. Sie war immerzu Einheit. Möchtest du für gegeben annehmen, dass du Einheit bist mit dem Einen Universum und mit dem, woraus es gemacht ist, dass du diese Weite an Einheit bist, die sich selber in einen Mantel voller vieler Farben hüllt?
Heavenletter # 2050 – 3. Juli 2006 – An Embrace from the Universe
Eine Umarmung durch das Universum
Gott redete …
Ihr befindet euch mittendrin im Ozean – in dem Ozean des Universums, Geliebte – und auf jedes bisschen Treibgut, welches in eure Sicht gelangt, scheint ihr Anspruch erheben zu wollen. Ihr habt den Ozean rund um euch herum, und dennoch neigt ihr dazu, was auch immer gerade vorbeikommt aufzuhäufen, so, als stütze euch dies im Ozean ab, derweilen es tatsächlich der Ozean Selber ist, welcher sich für euch einsetzt.
Was immer im Ozean vorbeitänzelt, ist für euer Vergnügen bestimmt, das aber unterscheidet sich davon, dass ihr es zu haben hättet, gewissermaßen als sei euer Leben darauf angewiesen. Worauf euer Leben angewiesen ist, das habt ihr bereits.
Es geht im Universum nicht um Versinken oder um Am Schwimmen Bleiben. Schwimmen und schweben, schwimmt und schwebt. Selbst während ihr schwimmt, seid euch im Klaren, dass ihr schwebt. Eure Arme bewegen sich, und dennoch sind es die Gezeiten des Ozeans, die euch voranbringen. Dies unterbinden mögen – das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Das Leben gehört niemals zurückgehalten. Genießt die Blicke, Geliebte. Ihr seid an der rechten Stelle.
Lasst den Schrei eures Leben nicht Beeil‘ dich, Beeil‘ dich sein. Geliebte, euer Leben ist kein Notfall. Wieso also solltet ihr euch im Notfall-Modus aufhalten mögen, das Herz voller Fassungslosigkeit, eure Fäuste zusammengeballt? Wieso denn – hin und wieder hat es den Anschein, als werde euer Leben im Notfallzimmer selber oder im Warteraum zugebracht. Manchmal hat es den Anschein, dass ihr vom einen Notfall zum nächsten kommt und geht.
Das Leben ist kein Desaster. Es ist ein Spielfeld. Sowie alles gesagt und getan ist, was zählt es dann, ob ihr den Home Run geschlagen habt oder nicht? Die Menge jubelt, oder sie ächzt, was für ein dringlicher Fall ist dies denn? Genugtuung hat sich als tiefergehend denn derartiges zu erweisen, anderenfalls seid ihr auf die Gnade eines jeden vorüberziehenden Dinges angewiesen. Habt Erbarmen mit euch selber, und lasst euer Leben nicht des Beifalls oder der Missbilligung vonseiten der Welt gemäß gelebt werden.
Erhebt Anspruch auf euer eigenes Leben. Es ist – letztendlich – euer eigenes. Es ist euer, und es ist Mein. Ihr durchlebt es an Meiner Stelle. Ich sagte euch an, euch zu beschäftigen und zu arbeiten. Ich sagte euch nicht, euch zu bemühen. Euer Anstrengen stößt ein Umarmen herrührend vom Universum weg. Jenes möchte euch gerne lobpreisen. Lasst das Leben euch einfangen. Lauft nicht weg. Ihr könnt in der Umarmung des Lebens verweilen, gleichwohl nicht mit ihm vertäut, und ihr könnt für das als nächstes Kommende bereit sein. Sich Umarmen ist etwas Leichtes. Dabei sind nicht Fesseln im Spiel. Seht euch nicht nach ihnen um. Legt keine dorthin.
Ihr seid frei, das Leben ebenso viel zu bewillkommnen, wie ihr frei seid, es zu verschmähen. In Anbetracht einer anstehenden Wahl – da entscheidet euch für bereitwilliges Aufgreifen. Augen ergreifen. Herzen umschließen. Liebe wird angefragt, aber sie stoppt euch nicht. Sie legt euch nicht auf Eis. Liebt alles auf eurem Pfad, und heißt was als nächstes kommt willkommen, geht Einem mit offenen Armen entgegen, und bewillkommnet alldas, was der Tag und das Jahr innehalten und erweisen. Seid wach, und seid stille. Ergreift beherzt das Wort, und bleibt schweigend still. Engagiert euch voll und ganz bei diesem vollendeten Tag des Lebens. Er ist vollkommen, was er ist.
Fürchtet euch nicht vor dem Leben. Seid ihm ein Held. Du bist derjenige, der beim Tag den Ton angibt. Du bist derjenige, der dem Leben all derer rund um dich beispringt. Ihr gebt das Tempo an. Sofern ihr denn eine Stimmung haben müsst, so habt eine Gestimmtheit des Willkommenheißens und der beipflichtenden Billigung. Werdet euch selber zu dem Segen, den ihr unter Sehnen gerne empfangen möchtet.
Dies ist euer Leben, Geliebte. Lange möget ihr es leben, und möget ihr Freude aus ihm gewinnen. Ihr könntet dies genauso gut, seht ihr das nicht auch so? Wenn ihr eine Suppe kocht, nutzt ihr die Zutaten, die ihr gerade habt. Ebenso ist es mit dem Leben. Hier ist das eure. Hier sind die Zutaten. Macht heute das Leben es wert, es zu durchschreiten. Macht es zu einer Feier. Lasst euch die Suppe schmecken.
Heavenletter # 2051 – 4. Juli 2006 – Declare Peace
Erkläre den Frieden
Gott redete …
Nimm die Dinge, wie sie kommen, Geliebte, Geliebter. Du brauchst keine Kampfsportkünste, um dir dies beizubringen. Das Leben lehrt dich dies. Das Leben hat dich eventuell unterwiesen, wie es geht, verwundet zu werden, und jetzt lehrt es dich, wie es geht, Dinge abprallen zu lassen. Es existiert kein Wettstreit. Demzufolge, was gibt es denn, mit dem man überfrachtet sein kann?
Ihr befindet euch mit dem Leben nicht in einem Fechtgang. Es heißt nicht – ihr gegen das Leben. Es heißt nicht – ihr oder das Leben. Es heißt – ihr und das Leben. Ihr seid Partner. Ihr seid auf derselben Seite. Eventuell spürt ihr kein Gewogensein gegenüber alldem, was euch das Leben zuliefert, das aber hat nicht zu bedeuten, dass ihr jäh gegen es anrennt.
Spart euch eure Energie. Wieso gegen den Regen wettern? Falls es regnet, regnet es. Falls die Sonne scheint, scheint sie. Erhebe Einwände gegen alles, so, wie es dir nunmal danach ist, hat es dem hingegen nicht mehr Hand und Fuß, unter einem Sonnensegel deiner Wege zu gehen?
Manchmal tut ihr euch nach einem trefflichen Kampf um. Ihr möchtet ihn. Ihr möchtet etwas, wogegen ihr mit dem Kopf stoßen könnt. Zumeist schlagt ihr euren Kopf gegen eine eingebildete Ziegelwand, und ihr vermauert dort weitere Ziegelsteine. Nicht-Widerstand-Einnehmen bedeutet nicht klein begeben. Es ist nicht feige. Ebenso wenig ist es nicht durchtriebenermaßen Aufeinander-Zu-Gehen um des eigenen Vorteils willen. Gelegentlich ist es schlicht gesunder Menschenverstand, um die Mauer herumzulaufen oder eine Tür zu benutzen. Bringe deine Energie dort an, wo Liebe ist.
Unterdessen du in der Wahrheit stehst, wovon handelt es denn dann, wenn du entschieden dich in Stellung bringst? Worum geht es dabei, du habest der Sieger zu sein? Wenn du bei einem Wortwechsel den Sieg davonträgst, was hast du dann gewonnen? Was hast du zufriedengestellt? Das Ego, vielleicht jenes?
Mitunter bist du dir über den Unterschied zwischen Gewinnen und Verlieren nicht im Klaren. Manchmal meinst du, du habest gewonnen, sowie dir jemand oder etwas im Leben Verwundungen zugefügt hat. „Sieh her“, sagst du, „das Leben behandelte mich unfair.“ Du führst Belege dafür an, und fühlst dich siegreich. In jenem Falle, da legtest du dir ein Durchkreuztwerden zu.
Geben und klein-beigeben sind zwei verschiedene Dinge.
Meistens kämpfst du, derweil es dafür keinen wirklichen Anlass gibt. Du bemerkst dies schier später. Bemerke es jetzt. Manchmal hast du aus keinem anderen Grund gekämpft als aus dem, zu kämpfen. Du suchst dafür nach Ausreden. Das Leben wird sie ohne Weiteres vor dich hinhalten. Du hast nicht eine jede aufzugreifen.
Komme aus dem Ring heraus. Schüttle mit dem Widersacher des Moments die Hand und komme heraus, nicht kämpfenderweise, sondern voller Gleichmut.
Erkläre jetzt im Augenblick den Frieden. Erkläre, du möchtest nicht mehr so rasch bei der Hand sein, für übel zu nehmen. Erkläre, du möchtest dich lieber nach dem Guten umschauen, als nach dessen Knappsein. Nimm dein Sheriff-Abzeichen ab und bringe einen Stern an, der das Licht vom Himmel verkörpert. Welches von beiden hättest du lieber?
Weil du nicht auf einen Anderen trittst, bedeutet nicht, dass nicht auf dich getreten wird.
Sofern du wütend bist, bist du imstande, zu erkennen, dass sich deine Deutung des Lebens weggeschert hat. Du hast es auf die eine Weise gesehen, derweilen es andere Möglichkeiten gibt, es in Betracht zu nehmen. Sieh durch Meine Brille, Geliebte, Geliebter. Ich reiche sie dir. Wenn du sie aufsetzt, wirst du weiter sehen. Du wirst die Straße hinunter sehen. Du wirst erkennen, dass alles wohlversorgt ist. Du wirst erkennen, dass es keinen Bedarf für Wirbel gibt.
Es ist nicht so, dass Ich geduldig bin. Geduld setzt etwas voraus, um dessentwegen man geduldig ist, und um dessentwegen demzufolge Verärgerung vorhanden ist. Was vermag Mich zu reizen? Ich sehe den Tanz des Lebens. Ich sehe die Getränke, die verschüttet werden, na wenn schon? Ich sehe die Tänzer, die schönen Tänzerinnen, wie sie herumwirbeln. Sie tanzen allesamt in Meinem Lichte. So wie die Morgensonne, so schenkt Mein Licht das Universum voll. Ich verliebe Mich in Mein Licht. Ich bin mit dem Tätigsein in Liebe in Dienst genommen. Kommt und gesellt euch Mir zu. Kommt jetzt.
Heavenletter # 2052 – 5. Juli 2006 – A Soldier of Fortune
Ein Soldat glückenden Geschicks
Gott redete …
Der Gegenpart zu Frieden ist nicht Krieg. Das Gegenteil von Frieden ist Aufgeregtheit. Anstelle von Behagen ist Gestöber zu finden. Anstelle von stetem Frieden ist Getue da. Hast, Dringlichkeit, jene sind das gegebene, gleichsam als hättet ihr mittels Raserei das Universum in der Gewalt zu haben. Sofern Friede Zusammenhalt ist, ist Krieg Zusammenhangslosigkeit. Beseitigt die Blockierungen gegenüber dem geschmeidigen Verlauf eures Lebens, und es wird in eurem eigenen Leben zu Frieden kommen. Die Blöcke sind inwendig in euch, Geliebte. Vervielfältigt den Frieden in eurem Leben, und es wird unumgänglicherweise in der Welt zu Frieden kommen. Ich weiß darum, niemals möchtet ihr ein kleines Rädchen im Friede-Getriebe sein.
Worüber ihr auch ungeduldig seid, ihr seid die Quelle der Ungeduld.
Euer Geist hat verstohlene Gesetze erstellt, in der Art, wie Minen kreuz und quer in der Landschaft verteilt werden. Auf die eine Mine tritt jemand, und es kommt zu einer Explosion. Die Explosion bist du. Bist du nicht explodiert?
Du wirst unter Umständen dein Leben mit Turbulenzen zudecken, sodass du nicht mit was inwendig in dir ist Umgang zu haben hast. Du rührst auf der einen oder anderen Ebene Schwierigkeiten auf, um deinen Geist von einer ferneren Schicht von etwas, bei dem du Angst hast es dir anzusehen, wegzuhalten, von einer Schicht, die du sehr gerne deinem Gewahren verheimlicht halten möchtest. Du möchtest dort ganz einfach nicht hineingelangen. Das ist bloß in dem Sinne als Beschwerlichkeit ausgewiesen, als du Wandel als Schwierigkeit ansiehst.
Selbst dann wenn Wir einräumen, es gehe dir um Ungemach, welches du nicht unter den Augen haben möchtest – das, was du nicht unter den Augen haben möchtest, wird dich möglicherweise am meisten behelligen. Es hat nicht vornean zu sein. Ihr wisst öfters nicht, was euch quält, seht ihr das nicht auch so? Ihr schickt eure Aufmerksamkeit in derart zahlreiche Richtungen nach draußen. Ihr greift euch eine Aufgeregtheit auf, um eine andere zu kaschieren, den Anschein hat es.
Geliebte, selbst Pioniere ließen sich eine Zeitlang ruhig nieder. Lasst euer Herz sich einpendeln. Ersteht euch Friede, indem ihr ihn nicht mit dermaßen vielen Bewandtnissen überdeckt. Nichtvorhandensein von Friede ist eine Art von Gerümpel. Es ist der Schrank, aus dem alles, sowie ihr ihn aufmacht, herausfällt.
Lasst stattdessen euer Herz herauskommen.
Verbringt etliche Zeit mit euch selber. Spürt aus, was in euch vorgeht. Geht tief genug, und ihr werdet zum Frieden gelangen. Er ist die Plattform, auf der ihr steht. Legt euer Ohr an den Erdboden, und ihr werdet den Frieden spüren. Setzt euch in einen Baumast, und ihr werdet mit Friede vertraut werden. Schaut zum Himmel hoch, und ihr werdet euch Friede zu Eigen machen.
Ihr braucht euch nicht mit der Welt in einen Krieg zu begeben. Nährt sie stattdessen mit Friede. Biedert euch mit Friede an. Ladet nicht mehr weiter Beunruhigung ein. Das ist schier lauter Lärm. Dreht das Einstellrad herunter. Entscheidet euch für ruhiges Gelassensein. Hebt die Schwingung der Welt an.
Ich habe euch eingesetzt, dies zu tun. Ihr seid Mein Emissär. Was für eine Art Sonderbotschafter solltet ihr eurer Auffassung nach sein? Ein stets belästigender? Ein lärmiger? Einer, der sich in zahlreiche Richtungen begibt? Einer, der sein Beschaffensein dem Sosein der Welt zur Last legt? Jemand, der vergesslich ist, was das angeht, Wessen Emissär er ist? Einer, der es nicht reizvoll findet, das, was ihm angelegen ist, reizvoll zu finden? Einer, der ausgiebiger Fehler findet denn Freude? Einer, der nach Liebe lechzt, und in Vergessenheit geraten lässt, sie zuzuwenden?
Ich beging keinen Fehler, als Ich euch ausersah. Ich wusste sehr genau, was Ich tat. Und ihr stimmtet Mir zu. Ihr meldetet euch freiwillig. Sofern euch, Geliebte, aufgelauert wurde, lauertet ihr euch selber auf. Sofern ihr im Dunkeln umhertastetet, seid ihr es, die herumtasteten. Dreht jetzt das Licht an. Die Vergangenheit bedeutet nicht einen Gran. Sie hat keine Macht über euch inne, ausgenommen die Macht, die ihr dazu beruft.
Du bist ein Wehrmann glückenden Geschicks, und du führst eine Armee an, die mit dem sehnlichen Verlangen nach Frieden bewaffnet und ausgerüstet ist mit den Mitteln, ein für alle Mal einen Waffenstillstand herbeizuführen, zuhause wie auch weit umher.
Heavenletter # 2053 – 6. Juli 2006 – One Illusion for Another
Eine trügerische Illusion nach der anderen
Gott redete …
Euch muss von jetzt ab klar sein, dass es euch nicht angelegen ist, euch durch kleinere Dinge behelligen zu lassen. Ihr wisst dies, und, dennoch, aber und abermals lasst ihr euch durch kleine Dinge umtreiben. Ihr lasst euch das gleiche kleine Ding zehnmal am Tag Sorgen machen. Selbstverständlich ist es euch zu der Zeit nicht etwas kleines. Was immer das sich verschlimmernde Ereignis ist, wie immer dessen Verkleidung ausfällt, das pingelige kleine Ding, was euch behelligt, ist das Ego. Euer Ego möchte dies nicht gerne zugeben. Euer Ego, ausgesprochener- oder unausgesprochenerweise, setzt den Refrain in eurem Sinn fest: „Du kannst mir dies nicht antun“, oder „Sie können mir dies nicht antun“.
Womöglich ist euer Gefühl, es sei euer Herz, welches verletzt wird, dem hingegen ist es eher euer Ego, das auf eurem Herzen herumtrampelt, sich wenig aus ihm machend und sich wenig aus euch machend, während es die ganze Zeit schwört, ihr würdet Lob und Anerkennung verdienen. Euer Ego spricht stracks vor euch, eure Bedeutsamkeit könne gar nicht übersehen werden. Es piesackt euch und kichert hinter eurem Rücken. Geliebte, die Stöße und Sticheleien rühren von eurem Ego her. Die Nachbildung, die euer Ego angefertigt hat, wird soeben auseinandergenommen.
Es tut Mir leid, dass jemand eure Gefühle verletzt hat. Es tut Mir leid, dass euch jene Menschen nicht reichlicher würdigen. Sofern sie euch, tatsächlich, nicht wertschätzen, seid ihr daraufhin nicht gesegnet, jetzt euch darüber im Klaren zu sein und euch ihnen gegenüber nicht mehr länger verpflichtet zu fühlen? Gebt zu, ihr denkt ebenso nicht gerade allzu hoch von der anderen Person. Wie tief ist deine Gewogenheit ausgeprägt gewesen, Geliebte, Geliebter? Die Front erfuhr einen Affront. Nunmehr bist du erlöst davon, über beide von euch einen Schirm mit Löchern zu halten, und dabei so zu wirken, als hielte er den Regen ab.
Geliebte, ihr leistet dem, was ihr vermeint, jemand anderer denke es über euch, allzu starke Gefolgschaft. Ihr haltet diese Menschen an euch, als wäre dies unangetastet. Lasst dieses riesige kleine Ding aus eurem Sinn heraus fortgehen. Was hat sich dabei wirklich gewandelt? Schier eine Idee, die ihr hattet. Nun ist die eine Idee für eine andere eingetauscht worden. Ein anderes Menschenwesen ist dabei, sich in dessen euch betreffender Einschätzung selber Schaden zuzufügen. Ist mehr daran? Wie welterschütternd ist dieses Vorkommnis? Geht etwas anderes vor sich? Wurmt euch die Ungerechtigkeit?
Geliebte, ihr habt die Einschätzung von euch durch einen Anderen nicht für wahr zu halten. Was ist das ganze Affenspektakel?
Kein einziger hat Meine Liebe von euch fortgenommen. Kein einziger vermag das. Kein einziger wird das tun. Wessen Anschauungen zählen mehr? Gewiss schätzt ihr die Meinung eines anderen Menschen nicht mehr als die Meine? Macht ihr nicht mehr aus deren übler Bemerkung, als ihr euch aus Meiner Liebe macht, ist das nicht so? Was ist passiert? Nichts ist passiert. Das Leben hat sich getan. Die eine Illusion wurde gegen eine andere eingetauscht. Eine trügerische Illusion des Beachtetseins hat sich gewandelt in eine Illusion minderer Hinsicht. Was hat dies mit euch zu tun?
Tut das mit einem Achselzucken ab. Bleibt höchlicheren Sinnes. Erhebt euch über die kleinen Dinge. Macht aus kleinen Dingen keine großen. Sobald alles gesagt und getan ist, gilt es nichts, so, dass es in eurem zeitweiligen Leben euer Glücklichsein einhole. Ganz gewiss ist euer Glücksgefühl nicht darauf angewiesen, was jemand von euch denken mag. Übermittelt euch etwas anderes, um daran zu denken. Schenkt euch Liebe, um daran zu denken. Macht euch nichts aus Enttäuschung. Ent-tauscht euch von Entrüstetheit. Verbringt etliche Zeit mit Mir. Erweist Mir Aufmerksamkeit. Ich werde eure Stimmung heben. Ihr habt nicht missmutig zu sein.
Was würde es jetzt für euch brauchen, dem Glücksempfinden stattzugeben hereinzukommen? Egal was jemand von euch denken mag, wann gerieten sie für euer Glücklichsein oder Unglücklichsein zuständig? Wenn Ich das so sagen darf – ihr seid verantwortlich. Alleinig ihr. Ihr seid zuständig dafür, aus etwas Kleinem etwas Großes zu machen.
Was auch immer sich zugetragen oder nicht zugetragen hat, alles ist gut. Gott ist im Himmel, und Gott ist auf Erden, und ihr seid ungemein erquickend in Meinem Herzen.
Heavenletter # 2054 – 7. Juli 2006 – Think about God
Denke an Gott
Gott redete …
Manchmal hat es den Anschein, das Leben putze dich weg, es warte in einem Baum, bis du arglos vorbeiläufst, und es schieße wahllos auf dich ein. Du gingst deinen eigenen Angelegenheiten nach. Du meintest es gut. Du hattest keinen letztlichen Beweggrund im Sinn, und dann zwickte dich das Leben, einem renitenten Hund gleich, an den Fersen. Geliebte, sobald ihr einen solchen Tag habt, zieht euch zurück. Stoßt nicht mit dem Kopf voraus auf ihn. Lüftet einfach den Hut, und nehmt gemütlich einen anderen Weg.
Analysiert nicht, denn dann suchtet ihr nach Fehlern. Fehler sind nicht das Thema. Sich darüber erheben ist die Thematik. Aus der Schusslinie herauskommen ist die Thematik. Duckt euren Kopf. Kommt von dem Baum weg, und betretet eine neue Waldwiese, wo die Sonne hindurchscheint. Und, falls sie denn nicht unversehens scheint, setzt euch auf einen Grashügel und denkt an Mich, bis sich der Staub gelegt hat.
Was immer eurem Herzen schmerzt, es ist ein Nadelstich, Geliebte. Die eine oder andere Schreckladung, die ihr nicht habt kommen sehen. Es kam einfach so, dass ihr drauftratet. Zweifelt die Dinge nicht im Nachhinein an. Schaut nicht über eure Schulter. Kommt aus dem Schlachtgewühl heraus. Kehrt zu Mir zurück. Ihr seid geborgen. Einerlei um was für eine Falle es sich handelt, ihr habt in ihr nicht drinzubleiben. Wie immer euer Entsetzen ausfällt, ihr habt es nicht zu behalten. Zuckt mit den Achseln. Beginnt zu pfeifen. Geht weiterhin fröhlich eures Weges. Kein Bedarf, dort zu bleiben, wo sich Wehtun aufhält.
Bindet eine Liebe-Bandage um den Bienenstich. Segnet all die stechenden Bienen. Sie waren einfach Bienen, die Bienen sind. Das Leben hat euch nicht herausgegriffen. Ihr wart einfach zufällig an der Stelle. Hätte es verhindert werden können? Was spielt das jetzt für eine Rolle? Erholt euch und schlendert weiter.
Sofern euch das Leben geduckt hat, ist das so entsetzlich? Sofern es euch aufgelauert hat, so wurde euch aufgelauert. Es bedeutet nicht mehr als dies. Sofern eure Gefühle verletzt wurden, so sei es das gewesen. Lasst die Verletzung jetzt los. Seid froh, dass ihr ein Herz habt, selbst wenn es betrogen wird. Bedenkt dies. Ihr habt ein Herz der Liebe. Lasst euer Herz verwundbar sein. Löst euer Herz aus. Liebt es. Freut euch, dass ihr ein Herz habt, welches wehtun kann. Dies lässt euch wissen, dass ihr am Leben seid. Euer Herz schlägt eine Trommelweise. Ein Heil dem machtvollen Herzen.
Nehmt nicht mehr länger jene Schlingen und Pfeile des Lebens derart ernst. Sie haben euch nicht zu belangen. Würdigt sie ganz einfach nicht. Schüttelt sie ab. Stellt euch einen Schild aus Meiner Liebe um euch herum vor. Ist Meine Liebe nicht ausreichend? Was vermag Zugang zu erlangen, dort wo Meine Liebe ist? Was kann den Schild Meiner Liebe durchdringen? Meine Liebe ist umgewickelten Kleidern gleich. Selbst wenn ihr fallengelassen werdet, erleidet ihr keine Wunden.
Ihr würdet für Mückenstiche keinen Schrein errichten mögen, oder doch? Ihr würdet euch doch nicht unaufhörlich den Fakt einer Mücke, die euch gestochen hat, ansehen mögen? Ihr würdet euch nicht in den Schlaf weinen mögen, um die Dinge mit in den Schlaf zu nehmen. Ihr würdet nicht damit aufwachen mögen, um an es zu denken. Ihr seid weise genug, an der rechten Stelle ein Moskitonetz anzubringen, welche nachgerade keine Stelle ist. Macht das gleiche mit beißenden Bemerkungen.
Was ist im Leben von Bedeutung? Jemandes Wahrnehmung was euch angeht ist schlicht dessen Wahrnehmung, nichts mehr. Es ist weder das Ende der Welt noch in eurem Herzen eine Schlagzeile wert. Was immer an Wehtun auf euch zu kommt, ihr könnt es los lassen. Es gehört in Wirklichkeit nicht euch zu. Euer Wert fußt nicht auf jemandes Meinung. Ihr fußt auf Meiner Kenntnis. Ich habe keine Meinungen. Ich habe Wissen. Und Ich möchte gerne Mein Wissen mit euch teilen. Mein Wissen ist Realität, Geliebte. Ein Murmeln hie und da ist nicht Wissen. Ein deplatziertes Wort ist nicht Wissen. Füllt euer Herz mit Liebe, nicht mit Schmerzendem.
Heavenletter # 2055 – 8. Juli 2006 – An Ocean So Mighty
Ein Ozean von derart gewaltiger Macht
Gott redete …
Seid ungeschützt. Seid was ihr seid. Ein jedes Seinswesen auf der Erde ist verletzlich. Etliche sind besser darin, sich und die Welt dazu zu bereden, sie seien es nicht. Sei verwundbar. Du bist ein fühlendes Wesen. Du bist in Meinem Herzen positioniert, gleichwohl in der Welt treibend. Herrenlos, ja, aber durch einen Ozean getragen, der derart machtvoll ist, dass man ihn als Gott bezeichnet. Wellen kommen und gehen, und der Ozean bleibt da. Wellen krachen. Sie sind Brandung, den Winden gegenüber anfällig. Der Ozean – in Gleichmut – behält alle.
Sei ungeschützt. Das ist in Ordnung so. Sei dem Leben gegenüber verwundbar. Liebe und sei verletzlich. Sei der Liebe gegenüber anfällig. Lasse dein Herz offen sein, wie der Mund eines Fischs.
Herzen sind nicht zum Sich Zur Wehr Setzen. Entsinnt euch des Weidenbaums, welcher sich bog? Es war die Eiche, welche brach. Euer Herz ist angelegt, eine Weide zu sein. Eben die verletzliche Anfälligkeit eures Herzens ist dessen Stärke. Ein Herz bricht nicht entzwei, weil ein geliebter Nahestehender auf die eine oder andere Weise fortging. Ein Herz fühlt sich gebrochen, weil es sich nicht zugestand, verletzlich zu sein. Das Herz setzte sich zur Wehr und verschloss sich selber, derweil es dem Herzen angelegen ist, offen zu bleiben und anfälliger zu sein. Seid der Liebe gegenüber anfällig, Geliebte. Euer Herz hat seine eigene Singeweise, und es hat zu singen, unabhängig davon, was für eine andere Musik gespielt wird.
Ein verletzliches Herz ist gar gegenüber Herzen, die verschlossen sind, aufgetan.
Ihr habt keine Wahl, als verletzlich zu sein, Geliebte. Ihr habt eine Wahl, so zu tun als ob ihr nicht verletzlich wärt, dies aber ändert die Anfälligkeit eures Herzens nicht. Was ihr auch für eine Uniform anhabt, ihr seid, bei alledem, ein simples schlagendes Herz. Niemandes Herz ist mehr oder minder verletzlich als das eure.
Es gibt jene Menschen, die allerdings gegenüber dem Wetter weniger empfänglich sind. Es gibt Herzen, die nicht so sehr herauf und herunter gehen wie das eure. Jene sind nicht minder preisgegeben als das eure. Anfällig wie sie es sind, sind sie unverdrossen, sind sie weiterhin Herzen und tun, was Herzen tun, sie nehmen sich nicht zu Herzen, was andere Menschen mit dem ihren unternehmen. Lasse dein Herz der Liebe gegenüber preisgegeben sein und nicht minderem gegenüber.
Selbst bewaffnete Soldaten sind verletzlich. Herzen sind verwundbar komme was da wolle. Herzen sind hingegen keine bewaffneten Soldaten. Sie haben den Mut von Soldaten, hingegen fühlen sie sich behaglich. Sie sind nicht für eine Schlacht gerüstet. Herzen ist es nicht zugedacht, sich zu schlagen, ebenso ist ihnen nicht Waffenruhe angelegen.
Herzen sollen eine Thematik haben, und jene ist Liebe, Liebe unbenommen eines Vorkommnisses, unbenommen von Meinungen, unbenommen des Beifalls und unbenommen von Steinschleudern.
Euer Herz ist das Beste, was ihr habt. Es schlägt in Liebe. Es schlägt bestens in Liebe. Eben die Anfälligkeit eures Herzens ist seine Stärke. Eures Herzens Untermauerung ist als dessen Verletzlichkeit ausgewiesen. Herzen sind nicht stramm. Sie sind nicht rückensteif. Herzen fließen in Liebe, pochen in Liebe und in nichts anderem denn in Liebe sollen sie zirkulieren. Nichts außer Liebe soll durch ihren Blutstrom fließen. Lasse deinen Geist mit ihm mitlaufen. Lasse deinen Geist, zumindest, rüberrücken und lasse dein Herz sich durchsetzen. Sein Weg ist Liebe.
Der menschliche Geist neigt dazu, zu sortieren. Er ist geneigt, Kategorien einzurichten, Ausnahmen zu machen. Dem Herzen ist es nicht, Ausnahmen zu machen. Es ist für Einssein angelegt. Demzufolge ist es angelegt, offen zu sein.
Ihr seht, wie es ist. Dein Herz „denkt“ positiv. Lasse daher deinen Geist seine Stichwörter vom Herzen her nehmen. Seid offenen Sinnes. Unvoreingenommen meint – nicht zu bewerten, nicht abzuwiegen, nicht in Ränge einzuordnen, sich nicht nach Sicherheit umzusehen, da es keine Gefahr gibt, um vor ihr sicher zu sein. Die Gefahr lautet, aus irgendeinem Grund dein Herz zu verschließen. Kein Grund ist von Belang. Deines Herzens Geschick ist zu lieben, nicht, sich von ihr zurückzuziehen. Liebe jetzt.
Heavenletter # 2056 – 9. Juli 2006 – What Beauty Is
Was Schönheit ist
Gott redete …
Es gibt keine Notwendigkeit, über das Leben ins Knobeln zu kommen. Kein Bedarf, Recherchen anzustellen. Kein Bedarf, sich auszudenken, wie oder weswegen etwas geschah. Kein Bedarf, herauszulesen und zu bekunden, was sich begeben hat. Mache dir nichts aus logischen Determiniertheiten. Sofern du entdecken musst, dann entdecke, was dein Herz zu höheren Höhen rührt. Begib dich in die Arena der Wertschätzung. Begib dich dorthin, wo es schön ist. Rücke in das ein, was dein Herz rührt und nicht so sehr in die Logistiken deines Geistes.
Wende dich dem zu, was, jenseits von Begründung, wohlwollend ist. Dorthin möchte deine Aufmerksamkeit gerne gehen. Wer sollte denn gar versuchen, Schönheit zu begründen? Alles, was ihr sagen könnt, ist, dass es schön ist. Euer Herz hallt wider. Euer Herz erkennt Schönheit, sobald es sie erblickt. Das ist ausreichend.
Schönheit ist ein Abbild von Liebe. Alles an der Natur ist das. Komm schon, du musst ja doch dem unerschrockenen Löwenzahn in seinem gelben Glanz bewundernd gegenüberstehen, wie er sich in einen weißen Bausch verwandelt, den ihr bis ans Ende der Welt fortzublasen vermögt. Bei einer jeden Schöpfung könnt ihr sagen: „Was hat Gott an Wundern ausgeführt?“
Jedwede Kunst macht Anläufe, die Schönheit wiederzugeben, die Ich erschaffen habe. Es ist ein Bedarf vorhanden, eine Rose und einen farbenfrohen Himmel oder die Beugung eines Beines und die Krümmung eines Armes zu malen. Es ist ein Bedarf das gegebene, aus den Fäden des Lebens ein Gewand zu verweben. Es gibt einen Bedarf, Musik zu erstellen, welche die Freudenschreie, die euer Herz ausführt, nachahmt. Mit einer jeden Bewegung eurer Hände schmückt ihr das Leben mit einer Borte. Das was euer Herz rührt, ist, was ihr zuwenden und geben möchtet. Eurem Herzen besteht ein Bedarf, verherrlicht zu werden, denn dies ist dessen wahre Natur.
Das, was inmitten des Herzens liegt, ist umfassender als das Herz selber. Das leibliche Herz ist ein Objekt, welches nicht Viele für schön erachten würden. Aber, oh, die Schönheit dessen, was das Herz innehält! Was für einen Tanz es erschafft! Was für einen Glanz! Des Herzens Schönheit findet, wohin es auch blickt, ihr Abbild. Es blickt um seiner selbst willen.
Beim nächsten Gesicht, was du erblickst, sieh dessen Schönheit. Ich rede soeben nicht von hübscher Ansehnlichkeit sondern von Schönheit. Mache ein Foto von dem nächsten Gesicht, das du mit deinem Herzen siehst. Es werden keine harten Kanten vorhanden sein. Sowie du mit deinem Herzen siehst, kommt überall wohin du blickst Schönheit zu liegen. Anders kann es nicht sein. Was bloß ist in diesem Universum irdischer Liebe nicht schön? Die Zwiebel ist schön. Sie ist eine Metapher fürs Leben, so wie sie zusammengefügt ist. Wie schön ist das künstlerische Geschick einer Zwiebel.
Wer außer Mir hätte auf eine Zwiebel verfallen können? Oder auf eine Wassermelone? Oder auf einen Felsen? Oder auf einen Berg? Oder auf eine See? Wer hätte sich die Klarheit von Augen und die Regung der Hautpartien um jene herum ausdenken können? Wer hätte auf Haut kommen können? Wer hätte sich Fingernägel ausdenken können? Wer hätte auf Klänge verfallen können? Wer hätte auf Tag und auf Nacht kommen können? Oder auf die Sonne und den Mond und die Sterne vollen Entzückens?
Welcher Stern, Geliebte, Geliebter, bist du?
Welcher Strich Meines Pinsels bist du?
Wo haust du, und woher bist du gekommen?
Was sagt dein Herz? Nimm dir deine großartigsten Vorstellungsbilder her, und sei dir darüber im Klaren, dass sie nicht einmal anfänglich an die Wahrheit von dir heranreichen. Es kann keine Übertreibung geben, sobald es sich auf dich beläuft. Du hast kaum die Oberfläche berührt, sowie es sich auf dich beläuft. Du bist weitaus umfassender, als du vermeintest, sofern du dies überhaupt bedacht hast.
Nicht anders als der Fisch im Ozean, bist du dir im Klaren, wo du wohnst. Der Fisch spricht nicht: „Ich schwimme in einem Ozean Gottes.“
Genauso wenig bescheinigst es du dir, wo du verweilst. Du sprichst nicht: „Ich habe meinen Wohnsitz in einer Schöpfung Gottes, die derzeit Erde genannt wird. Ich wohne in der Luft, die Gott atmet. Ich wohne in Seinem Herzen und in der Liebe, die Er schuf. Er formte mich aus Ton. Ich bin die Tonware, die Er schuf, und dennoch bin ich auf keinen Fall auf einem Regal abgestellt. Er verbrachte mich in den Ofen des Lebens, zum Backen, und um Meine echten Farben herauszubilden. Ich bin jetzt in der Wärme des Gottesherzens, und dementsprechend strahle ich wider, und dementsprechend werde ich dazu.“
Ihr sprecht so nicht. Ihr verweilt ganz einfach.
Heavenletter # 2057 – 10. Juli 2006 – Desire and Intent
Sehnliches Verlangen und absichtsvolles Vorhaben
Gott redete …
Die Lösung für alle Schwierigkeiten ist Liebe. Schwierigkeiten würden nicht aufkommen, wenn es hinlänglich Liebe am Reihum-Gehen gäbe. Sofern Schwierigkeiten nicht existieren würden, sowie ausreichend Liebe zugegen ist, würde niemand durch sie behelligt werden. Mittendrin in der Hörigkeit gegenüber unbeschränkter Liebe – wen kümmerte da so etwas!
Natürlich, ihr seid euch im Klaren, dass die Liebe, von der Wir hier reden, nicht Grußkarten und Sentimente ist. Wir reden von reiner Absicht. Sofern jedermann das innige Verlangen innehat, Liebe als Erstem Zugang zu geben, vor Angst, vor Unsicherheit, vor Geiz, vor Bewertung, vor Selbstbezogenheit, vor Selbstgerechtigkeit, was für eine wiewohl bekannte Schwierigkeit könnte da eine Existenz innehaben? Das Verlangen und die Absicht sind auskömmlich, um die Welt von unten nach oben zu wenden. Womöglich meint ihr, Ich übertreibe, doch Ich übertreibe nicht.
Falls morgen ein Jeder mit Folgendem in Sinn aufwachte, stellt euch die staunenerregende Liebe vor, die hindurchscheinen würde:
„Ich sende jetzt im Augenblick – im Vorhinein – an einen Jeden, dem ich heute begegne, Liebe. Ich sende ebenfalls einem Jeden, dem ich heute nicht begegne, Liebe. Ich sende Liebe all Jenen, die ich getroffen habe, und all Jenen, auf die ich niemals gestoßen bin, Liebe. Ich bin der, der Liebe schickt. Ich schicke meiner Familie, meinen Nachbarn, meiner Stadt und Allen in allen vier Winkeln der Erde Liebe. Noch mehr als das, Ich schicke dem Universum Liebe, darin inbegriffen alle bekannten Planeten, ebenso wie die unbekannten. Ich sende allen Sternen Liebe, den bezeichneten wie den unbezeichneten. Ich sende Liebe zu so vielen Sonnen und Monden, wie es solche wer weiß wie viele gibt. Ich sende Liebe allen Engeln im Himmel und auf Erden. Ich sende allen Kindern Liebe, den geborenen wie den ungeborenen. Mein Herz ist ein Wasserrad der Liebe, und es dreht sich den ganzen Tag hindurch.
Heute rangiert Liebe vor dem Erreichen des Busses. Sie kommt vor dem Stolz. Sie kommt vor jeder anderen Pflicht. Wohin ich auch heute unterwegs bin, ich werde Liebe vor mir her senden. Was immer ich mir anschaue, ich schaue es mir mit Liebe an.
Falls denn Negativität meinen Sinn kreuzt, möchte ich zu ihr sagen: ‚Husch! Geh weg‘, denn heute gewähre ich ausschließlich der Liebe Ein- und Ausgang bei meinem Herzen.
Die ganze Liebe, die ich beibringe, ist ein kleines Dankeschön an den Gott des Universums, Welcher mir große Liebe schenkt, und Welcher mich schier ansucht, sie weiterzuschicken. Gott gibt mir dermaßen viel Liebe, was kann ich angesichts dessen nicht für Ihn tun? Wie Gott mich so sehr lieben kann, das weiß ich nicht, aber ich weiß, Er tut das. So Er dermaßen viel schenkt, bin ich begierig, das gleiche zu tun. Ich möchte tief in meinem Herzen graben und dort Diamanten, Rubine und goldene Münzen der Liebe herausholen. Gott sagt, die Liebe in meinem Herzen sei ebenso endlos wie Seine Liebe. Noch mehr als das, Er sagt, die Liebe in meinem Herzen sei die Seine, und Er habe die liebenswerte Anfrage gestellt, dass ich doch Seine Liebe teilen möge, so, wie man Kindern etwas Süßes gibt – glücklich, voller Freude, dies zu tun.
Eine andere Möglichkeit, mein simples Schenken von Liebe zu beschreiben, ist die, dass ich durstig bin, sie im Namen meines Himmlischen Vaters den Menschen zukommen zu lassen. Ich möchte Seine Liebe schenken, so wie ich Wasser trinke, sobald ich Durst habe. Ich möchte Gottes Liebe in großen Schlücken zukommen lassen. Ich möchte sie überall verschütten und verspritzen. Ich bin dermaßen glücklich dran, so viel Liebe zum Verschenken bei mir zu haben. Ich muss es tun – ausschließlich Liebe zuwenden, nicht, sie nehmen. Ich möchte niemals meinen Durst, Liebe zu schenken, löschen, denn ich habe dermaßen viel von ihr, und sie möchte sich gerne in Bewegung gesetzt sehen.
So ich dermaßen viel Liebe umfasse, wie könnte ich sie dann womöglich bei mir behalten mögen? Es gibt keinen Lagerraum, der sie umfassen kann. Alles, was ich tun kann, ist, sie reichlich zuzuwenden. Kein einziger hat sie sich zu erbeten oder zu ordern. Ich lasse ganz einfach die Liebe zu, die Gott in mein Herz schüttete, darum, sie auszugießen. Könnte irgendwas denn da angemessener sein?“
Heavenletter # 2058 – 11. Juli 2006 – Put Down Your Swords
Legt eure Schwerter ab
Gott redete …
In euer Herz hinein, dorthin blase Ich Leben. Ich hörte nie damit auf. Ich atmete ein Mal ein, und nunmehr, mit vollen Backen, atme Ich aus. Ich hauchte Liebe in alles, und damit mache Ich ununterbrochen weiter. Dies ist anstrengungslos. Ich nahm einen Atemzug, der so tief ist, dass Ich nach wie vor am Ausatmen bin. Mein Odem ist immer noch am Erschaffen. Und was ist das bloß für ein Panorama!
Bedenke die Bilder, die Mein Odem in die Existenz geblasen hat. Denke daran, was noch nicht entfaltet ist. Besinne diesen Moment, der durch Meinen Atem aufrechterhalten ist, durch diese allerfeinste Energie, welche Leben in Leben hinein haucht. In Meinem einen Atemhauch ist alles gehalten und dennoch nicht gehalten. Endlosigkeit und Ewigkeit und Bambussprossen und alldas was sich in deinem Garten befindet entspringen desgleichen Meinem Odem.
Mein Atem erschuf deinen Geist, um all die Geschichten kundzutun, die ein Geist offenbar werden lassen kann. Es hat Milliarden davon gegeben, und es gibt Milliarden mehr davon, die Meinem einen Atemzug entspringen und euren Geist durchlaufen werden. Gedanken sind euch zugetragen worden. Auf der Erde, da machtet ihr euch Meine Energie zunutze. Ihr pflügtet sie um wie ein Feld und stelltet Furchen her. Ihr grubt Löcher, pflanztet Setzlinge, die in Phantasien von kaum vorstellbarer Art hinein explodierten, und dennoch, sie waren eingebildetermaßen. Eine jede Varietät an ausgesäten Gedanken ist rasch herangewachsen. Derzeit wird der Friede in den Sinnen der Menschen bis zum Überfluss heranwachsen. Ihr werdet ihn auf der Erde versprengen, und Friede wird allerorts zunehmen, so lange, bis er das ganze Land übernimmt.
Mit Sicherheit hauche Ich Friede. Mit Sicherheit halte Ich Meine Hand in Frieden heraus. Mein Atem ist nicht zeitweise auftretend. Er ist stetig. Friede trägt sich nunmehr zu.
Verankere deinen Geist in Friede. Friede ist leicht. Er ist eine Plattform der Liebe.
Ich hauche Leben in eine jede Nation. Daher hauche Ich Friede in eine jede Nation, und eine jede Nation wird auf ihren eigenen Herzschlag lauschen. Die Herzschläge sind die gleichen. Der Friede ist der gleiche. Beunruhigung ist Friede, im Namen des Ego zerschmettert. Dies hat der Fall zu sein. Eine Schulter gegen eine andere positioniert, das ist Ego. Das ist das Vorspiel des Krieges. als erstes tritt Einen-Schmollmund-Machen auf, und danach gerechte Entrüstetheit. Gerechter Entrüstung entkommt Streit, durch jedwede Mittel gerechtfertigt, der Geist vermummt dabei die Ehrlosigkeit, um den Streit ehrenwert aussehen zu lassen. Der Geist spielt sich selber einen Streich. Ihr werdet euch wundern, wie es sein kann, dass sich Krieg von einer Plattform der Liebe her rührt. Geliebte, für den Krieg gibt es keine andere Plattform, von der her er sich entspinnen kann.
Wie die Welt doch Meinem Ausatmen nachgibt, wie sie sich doch, zu ihrer eigenen Unzufriedenheit, dreht und windet, wie sie einen Sturmlauf auf einen weiteren häuft, wie sie zählt, was zerrissen worden ist, wie sie das Leiden anderer Menschen einzeln aufzählt. Was für Feuerwerkskörper sich der Geist des Menschen doch ausgedacht hat.
Ist es nicht eine Vorspiegelung, der Krieg sei in der Lage, Frieden zu überbringen? Krieg hat nicht Friede in seinem Kielwasser. Er hinterlässt Desaster. Ein Waffenstillstand ist nicht Friede. Er ist eine Gefechtspause. Eine Zeitlang gewährt er es jedermann, nachhause zu gehen und sein eigenes Feld zu bestellen. Fahre fort, dich um dein eigenes Geschäft zu kümmern, es sei denn, du bist mit dem Geschäft der Liebe befasst, denn dann wirst du an jeder Stelle lieben, und es wird kein Krieg zum Aufflammen gelangen.
Liebe bläst die Flammen des Krieges aus. Mache deinem Herzen heute eine Liebeserklärung, und löse die Armeen auf. Deren Herzen sind nicht in ihnen. Was verfechten sie? Kein einziger entsinnt sich dessen, dennoch wird die täuschende Illusion, der Krieg sei in der Lage, die Aufgebrachtheit des Herzens zu besänftigen, nach wie vor aufrechterhalten. Die Ehrenflagge ist voll mit durchgeschossenen Löchern, und sie wird auch so noch hochgehalten, gleichsam als würde sie die Männer, sowie sie sie in den Krieg geleite, zum Sieg führen.
Ein Schwert überbringt nicht Frieden. Es schneidet Friede entzwei. Legt eure Schwerter ab. Lasst den Krieg los.
Ich hauchte Friede in das erschaffene Universum, und Ich hauche ihn immer noch hinein. Mein Atem entzündet nicht. Er haucht Friede aus. Er macht Flammen aus. Möge Mein Atem all die Signalfeuer, einerlei wo sie auf der Erde am Brennen sind, ausblasen.
Heavenletter # 2059 – 12. Juli 2006 – There Is a Meeting Place
Es gibt einen Sammelpunkt
Gott redete …
Schaue dir heute Bäume an. Sobald deine Augen den Wipfel erreichen, bleibe dabei, und blicke Himmelwärts. Sofern du den Himmel nicht siehst, stelle dir vor, du tätest es. Lasse deine ermatteten Augen auf ihm ausruhen. Sei auf ihn versessen.
Geliebte, es gibt eine Versammlungsstätte des Himmels und eures Herzens. Einerlei wie weit eure Augen abzusuchen vermögen, ihr schaut soeben nach innen. Ihr habt das Konzept des Himmels, da der Himmel inwendig in euch zu liegen kommt. Euer Herz ist mit dem Himmel vertraut. Euer Geist hat Wörter für ihn. Der Himmel ist der Sauerteig eures Herzens. Das Paradies wird durch Gott in deinem Herzen erblickt. Dein Herz ist Mein Verbindungsmann.
Hebe deine Augen über die Horizontlinie hinweg. Lasse dein Herz und deinen Geist die höchsten Bäume erklimmen. Klettert sie hoch und späht den Himmel von einem höheren Standort her aus.
Sei ein Pirat und klettere auf den Mast, um zu sehen, wie weit du blicken kannst. Sowie du höher blickst, bist du höher. Ja, sei ein Pirat des Himmels. Überfalle ihn schamlos. Nimm dir seine Kostbarkeiten. Du wirst deinen Namen auf einer jeden Schachtel und Flasche geschrieben finden. Du bist nicht am Stehlen. Du nimmst dir, was dir rechtmäßig zusteht.
Sei eine Diebeskatze des Himmels. Von einer Dachspitze in der dunkelsten Nacht aus, schaue nach oben, und der Himmel wird ersichtlich. Der Himmel kann dir nicht fortgenommen werden. Du magst meinen, du brechest bei den nächtlichen Sternen ein, aber du nimmst dir schier, was Ich dir gebe. Ich gebe dir alles.
Alles Himmelwärtige ist euer. Stockt eure Lageplätze auf, Geliebte. Setzt eure Schauplätze höher.
Das Gefilde des Himmels ist jedermanns Königreich. Es gibt im Himmel keinen einzigen, der geringer ist als ein König oder eine Königin. Alle sind königlicher Abstammung. Ich bin einem Jeden verliehen. Ich gebe euch alles. Das was Ich euch gegeben habe, ist in euch markiert.
Was ihr mit euren Augen nicht zu sehen vermögt, hat höhere Kraft inne als das, was ihr mit euren Augen sehen könnt. Was unanfassbar ist, ist großartiger als das Anfassbare. Glaubt ihr Mir? Liebe ist machtvoller als Geld. Liebe hat größere Energie und größere Macht. Geld verfügt nur über das, womit ihr es ausstattet. Ein Stück Papier, auf dem 1 Million Dollar geschrieben steht, ist das gleiche Papier, auf dem eine Ein-Dollar-Note gedruckt ist. Der Geist verleiht dem Stück Papier den Wert. Jenes hat kein Leben aus sich selber heraus. Geld kauft sich zahlreiche Dinge in der Welt. Nichts davon aber hat die Macht inne, welche vom Himmel herrührt. Geld kommt nicht vom Himmel, Liebe indessen schon.
Dies soll euch nicht besagen, auf der Erde das Geld zu verschmähen. Ihr benötigt es für Allerlei. Setzt aber Geld nicht mit Liebe in Vergleich. Geld ist endlich. Liebe ist endlos. Geld kann verausgabt werden. Liebe kann sich schier ausweiten. Die Sporen der Liebe sind himmels-geboren und vom Himmel her geschickt. Ich atme Liebe aus. Manna vom Himmel ist Liebe, die Ich schicke. Liebe fällt vom Himmel, und ihr erhebt euch zum Himmel. Was, Geliebte, ist denn Himmel anderes als Liebe?
Seid beseelt, Liebe zu geben. Gebt von beträchtlichen Höhen des Bewusstseins her. Lasst eure Liebe auf der Erde verauslagt werden, dem Konfetti ähnlich, das von der Spitze des Empire State Building heruntergeworfen wird. Wie schön doch eure Liebe gleitet und wie schön sie Herzen mit ihr darin aufkehrt. Du bist ein Wiederverwerter von Liebe. Du kehrst sie auf, und wirfst sie zum Himmel hoch, so, als würdest du Fische wieder ins Meer zurückwerfen.
Gibt es dazu Einwände? Meint ihr vielleicht, ihr hättet an Liebe festzuhalten, derweil Liebe frei fliegen und nicht gehalten werden möchte? Es gibt allezeit mehr Liebe, als ihr aufzählen könnt. Es existiert für euch kein Bedarf, liebebedürftig zu sein. Seid bedürftig, Liebe zu verschenken. Dies ist ein echter Bedarf.
Lasst eure Augen Liebe zum Himmel hochwerfen. Geht dem Himmel von der Erde her helfend zur Seite. Jedes Mal wenn ihr hochschaut, gebt ihr für den Himmel eine Stimme ab.
Heavenletter # 2060 – 13. Juli 2006 – Your Lucky Stars
Deine glückbringenden Sterne
Gott redete …
Es gibt keine Liebe – ausgereicht in der Welt –, die du nicht erhältst. Egal wie weit weg, Liebe, die gegeben wurde, ist gegeben. Liebe, die an einem Ende der Welt gegeben wurde, stoppt dort nicht. Liebe fließt. Es gibt kein Ende für die Liebe.
Du triffst immer auf Liebe. Es gibt keinen Augenblick, in dem du nicht Liebe empfängst. Was glaubst du, dass Sonnenschein ist? Was glaubst du, was Farben sind? Musik? Kinder? Du bist umgeben von Liebe. Du bist darin eingetaucht. Du achtest indes nicht immer auf die Schätze, die auf dich gehäuft werden.
Dankbarkeit ist nicht etwas, das indoktriniert oder gelernt wird. Bevor du dich dankbar fühlen kannst, musst du das wahrnehmen, für das du dankbar bist. Es ist egal, ob du denkst, dass du dankbar sein musst. Worüber wir sprechen ist ein natürlicher Akt, der der Wahrnehmung folgt. Denke daran, bewusst wahrzunehmen. Sei bewusst, und du wirst aus ganzem Herzen heraus danken.
Gut, vielleicht brauchst du nicht darauf hingewiesen werden, dankbar zu sen. In diesem Fall, beginne deinen Tag mit einem Danke, auch wenn du nicht genau weißt, wofür du dankbar bist. Ja, sei als erstes dankbar, und dann beobachte, und dann wirst du in Dankbarkeit sein für alles Leben und alle Bewohner, die das Leben auf dieser Ebene der Erde mit dir teilen. Wie bei Liebe gibt es kein Ende für Dankbarkeit. Liebe und Dankbarkeit (nicht Verpflichtung) sind Synonyme. Kann da eine, oder die andere, sein? Sie sind verbunden.
Ich mag den Ausdruck: Danke deinen Glückbringenden Sternen. Ich mag ihn, weil es wahr ist, dass du unter glücklichen Sternen bist. Es gibt keine anderen. Es ist ein gutes Schicksal, ein Stern am Firmament des Himmels zu sein. Dermaßen gesegnete Sterne sind nur zu glücklich, dir ihr Licht zuzuzwinkern. Ihr Licht könnten ihre Freudentränen darüber sein, dass sie fähig sind, die Nacht zu erleuchten und allen, denen sie ihr Licht scheinen, gutes Glück zu bringen. Unter welchem Stern du auch immer jetzt gerade stehst, das ist dein Glücksstern. Und der Stern denkt, wie glücklich er doch ist, dass er dich zum Bescheinen hat.
Beginne deine Liebesgeschichte mit dem Leben. Leben ist dein beständiger Begleiter. Ihr reist gemeinsam. Erfreut euch an eurer Reise. Leben ist weit und hat dich eingeladen, seine Zimmer zu betreten und seine Schätze zu entdecken. Hurra für das Leben! Was würdest du ohne es tun während deines Aufenthalts auf der Erde? Erfreue dich an jedem Happen von ihm. Warum nicht, Geliebte? Warum sich nicht an jedem Aspekt der Schöpfung erfreuen?
Stelle dir vor, du bist in einem Blumenfeld. Würdest du sagen, da gibt es keine Blumen zum Pflücken? Würdest du sagen, es gibt nicht genügend Blumen auf dem Feld? Würdest du sagen, du möchtest blaue Blumen statt gelbe? Würdest du sagen, dort sollten keine Bienen sein, auch wenn sie die Blumen glücklich machen und sie vermehren? Würdest du sagen, du möchtest etwas anderes? Würdest du ein Gesicht ziehen? Wärest du enttäuscht?
Knüpfe einige Blumen zusammen und mache eine Krone davon. Die Krone ist dein Heiligenschein. Tolle im Feld herum. Rolle dich im Gras. Segne das Feld, in dem du wanderst. Danke ihm, dass es für dich da ist.
Und wenn du auf den Gehsteigen in New York läufst, sei genauso glücklich. Lasse die Leute, die an dir vorbeigehen, die Blumen auf dem Feld sein. Binde sie in deinem Herzen zu einem Strauß und präsentiere sie sich selbst. Bist du zu beschäftigt oder zu wichtig, einen Anderen mit Liebe, auch stillschweigend für einen Moment, auszustatten?
Du trägst Mein Herz in dem deinen, und Ich gab es dir, damit du es zügellos teilst. Wo immer du gehst, lasse jeden wissen, dass ICH BIN. Es ist völlig richtig. Du kannst leise sprechen wie Ich. Gleichsam als ob ein Gänseblümchen sich in deinem Herzen dreht, lasse die Blütenblätter aus deinem Herzen fliegen. Segne jeden Passanten in Meinem Namen – und du wirst glücklich sein – und du wirst dankbar sein.
Heavenletter # 2061 – 13. Juli 2006 – What Stands In the way of Love?
Was steht der Liebe im Wege?
Gott redete …
Siehst du, wie dein Denken Liebe verwirft? Jeder einzelne von euch ist reine Liebe, dein Verstand freilich wird sie schwächen. Dein Verstand versteckt sie. Die Logik des Verstandes ist nicht logisch. Geliebte, auf Geheiß deines Verstandes hat sogar die Liebe sich vor dir selbst versteckt. Ob du dir der enormen Liebe in deinem Herzen bewusst bist oder nicht, schenke sie auf jeden Fall.
Lasse die Liebe in deinem Herzen sich herauswagen. Lasse sie hinausgehen zum Spielen. Sage ihr nicht, sie solle weggehen und am nächsten Tag wiederkommen.
Registriere nicht den Spielstand bei Liebe. Du sollst sie auf die Art eines Magiers geben, der eine endlose Kette an Taschentüchern aus seinem Ärmel zieht.
Liebe soll nicht auf Reserve gehalten werden. Sie soll unversehens gegeben werden. Liebe muss zirkulieren. Deine Liebe hat zu zirkulieren.
Wenn du Negativität spürst, drehe deinen Verstand weg davon. Drehe deinen Verstand hin zu Positivem. Wie mit Pfeil und Bogen, ziele auf das, was du treffen möchtest. Positives ist das, was du möchtest, ist es nicht so? Ziele darauf. Halte dein Auge darauf. Halte deine Gedanken darauf.
In der Welt der Gegenteile ist etwas, das nicht positiv ist, negativ. Ich sage nicht, dass das Negative real ist. Es ist es nicht. Eben darum mögest du davon wegbleiben. Das Negative ist wie eine Wunde, an die du rührst. Lasse sie für sich. Finde etwas anderes zu tun. Denke an die Herrlichkeit der Schöpfung.
Das soll dich selbst nicht unwahr machen. Das leitet dich selbst zur Wahrheit. Das einzig Reale ist Liebe. Weniger als Liebe ist verkehrt. Wenn du die Wahrheit wählst, wähle sie. Wenn du die Wahrheit wählst, gibt es keine andere Wahl als Liebe. Sogar ein bisschen Liebe ist Liebe. Wasser ist Wasser. Liebe ist Liebe. Ein Tropfen Wasser ist immer noch Wasser. Ein Tropfen Liebe ist immer noch Liebe. Und Liebe kann sich nur multiplizieren. Sie kann nie verdampfen.
Was steht der Liebe im Weg? Was baut eine Rüstung und versucht die Liebe zu blockieren? Was, außer dem Ego, Geliebte? Was, außer einer gewissen Art falscher Stolz? Wenn du weißt, dass du schon geliebt bist, wirst du Liebe nicht mehr länger zählen wie Perlen. Du wirst sie nicht länger bei dir halten. Du wirst nicht versuchen sie zu horten. Du wirst deine Liebe umarmen, nicht indem du die Arme verschränkst, sondern indem du sie weit öffnest und die Liebe von dir strömen lässt. Eine Menge Arbeit ist in das Anhalten von Liebe hinein gegangen. Das Stoppen der Liebe ist anhaltend getan worden. „Sei kein Dummkopf“, sagt die Welt. „Liebe ist ein Bedarfsartikel“, sagt der Aktienmarkt. Und daraufhin wird Handel mit Liebe getrieben. Mit Liebe kann nicht gehandelt werden. Liebe wird aufs Spiel gesetzt. Liebe muss gegeben werden, anderenfalls ist es nicht Liebe. Sie kann nicht für einen Preis ausgegeben werden. Wenn du deine Liebe verkaufst, verkaufst du sie zu billig. Deine Liebe soll gegeben werden, so, wie der Sämann Weizen sät, auf und ab, Reihe um Reihe. Darüber gibt es keine Debatte. Da gibt es keine langen Konsultationen. Der Verstand wird da nicht bei jedem Umdrehen gefragt: „Nach hier? oder da?“ Der Arm sät den Weizen aus. Dein Herz sät Liebe.
Warum bist du so unerbittlich, dass du den einen oder anderen nicht lieben kannst? Sei ebenso felsenfest überzeugt, dass Liebe für dich da ist, sie zu geben, und nicht, sie zurückzuhalten. Liebe deine Feinde. Schwöre der Konzeption Feind ab. Es liegt nichts Nützliches darin. Da ist nur Schmerz. Gib es dir selbst gegenüber zu, dass es da einige gibt, denen du Schmerzen zufügen möchtest. Du sagst, dass du nur willst, dass es ihnen leid tut. Du möchtest, dass sie von dir genauso gekränkt sind, wie du durch sie. Du möchtest ihnen gerne deine Qualen zuteil werden lassen. Geliebte, gib ihnen stattdessen in aller Stille deine Liebe. Gib ihnen still Meine Liebe. Springe in den Liebestrom, den Ich dir zum darin Schwimmen gegeben habe, und plantsche und plantsche.
Heavenletter # 2062 – 14. Juli 2006 – The Waves of the Ocean
Die Wellen des Ozeans
Gott redete …
Wenn es keine wirklichen Gegenteile gibt – und, es gibt keine – dann heißt das, dass das Einheit ist. Es gibt kein Gegenteil zu Liebe. Ich bin Mir bewusst, dass du glaubst, es anders beweisen zu können, aber du teilst nur die Wellen des Ozeans. Du berührst nicht die Tiefen. Eine Böe ist vielleicht eine Böe. Der Ozean selbst ist immer der Ozean, und der Ozean ist ein Ozean des Friedens. Kleines Wellengekräusel ist vielleicht Wellengekräusel, indes, was ist es wirklich? Wozu summiert es sich auf? Zur Bewegung des Ozeans, das ist alles. Ozean kann nicht ungeschehen gemacht werden. Ozean kann wirklich nichts anderes sein. Deine Augen würden es dir anders ansagen. Du siehst Schaum, du hörst Donnerbrausen, und manchmal, ab und zu, hörst du Stille und deine Augen schauen in die Tiefen. Und doch, egal wie sehr deine Hände das Wasser bewegen, der Ozean ist unverändert. Du bremst die Tiefen des Ozeans nicht aus.
Du stehst auf einem Podium, lasse es Uns so sagen. Du kannst darauf auf und ab springen. Du kannst es durchschreiten. Egal was du tust, das worauf du stehst kann nur das sein, worauf du stehst. Welche Kapriolen du auch immer auf der Bühne schlägst, welche Längen du abschreitest, welche Übungen du ausführst, welche Veränderungen am Szenenbild auf der Bühne du auch vornimmst, die Bühne bleibt eine Bühne.
Wenn Wir uns vorstellen, Liebe ist eine Bühne, wie auch immer du sie verdrehst, wie auch immer du auf sie schimpfst, wie auch immer du sie abtun magst, egal wie oft du sagst, sie sei etwas anderes – Liebe bleibt Liebe, und es gibt nichts anderes, das für sie bleibt. Hast du durch all die Aufregungen an Versuchen, aus ihr etwas anderes zu machen, zu gehen? Liebe wird immer die Oberhand behalten. Es gibt keine Möglichkeit, mit der du Liebe schlagen kannst.
Ja, gar alles, was du als Gegenteil zu Liebe oder außerhalb ihrer Ebene ansiehst, kann nur Bewegung von Liebe sein. Du bewegst Liebe von einem Ort zum anderen. Du kochst sie vielleicht auf dem Ofen der Emotion. Du spielst vielleicht Tumult mit Liebe. Du weinst vielleicht und äußerst, es gebe keine Liebe. Du wütest vielleicht. Du durchstößt Liebe vielleicht mit einem Dutzend Messer, aber Liebe bleibt Liebe. Du kannst auf sie schießen, du kannst auf ihr herumtrampeln, du kannst sie auf eine Million verschiedene Arten verschleiern. Was du tust, beeinflusst deine Illusionen. Es beeinflusst, wie du fühlst, allein, Liebe selbst ist nicht beeinflusst. Liebe bleibt Liebe. Was immer du in deinem Herzen fühlst, du kannst Liebe nicht abbringen. Du magst Liebe mit einer Walze abflachen, und immer noch ist Liebe Liebe und nicht verschwunden. Du magst eine Schere nehmen und Liebe in kleine Stücke schneiden, und doch ist die Liebe nicht beeinflusst. Liebe ist immer ganz.
Du kannst deine Liebe in ein Schachtel legen und sie im Sand vergraben, aber Liebe ist Liebe und wird nicht vergraben bleiben.
Es ist die Liebe, die Hof hält, und nicht dein Herumalbern damit.
Du kannst den Lehm der Liebe nehmen und ihn in jede beliebige Form bringen, es ist immer noch Lehm. Du kannst verschiedene Farben dazu geben, und welche Farbe auch immer erscheint, der Lehm wird immer noch Lehm sein.
Wenn Liebe silbern wäre, könntest du sie mattieren, aber sie würde immer Liebe bleiben.
Mache so viel Lärm, wie du willst, Liebe wird nicht leise sein.
All die gemachten Schrecken können Liebe nicht ausrotten.
Verleugne Liebe, so viel du willst, und sie wird nicht verleugnet sein.
Gib den Kampf auf, Geliebte. Du bist Liebe, unabhängig von den Bemühungen, die du machst. Beschließe ein für alle Mal, dass du aufhörst, Liebe auszustechen. Gib nach. Stehe ein. Gib dich der Liebe hin. Sie hat das Beste von dir bekommen. Deine Versuche, Liebe zu tilgen, sind besiegt. Du bist Liebe, und nichts – versuche was du willst – nichts wird das ändern.
Heavenletter # 2063 – 16. Juli 2006 – In the Blue of Heaven
Im Blau des Himmels
Gott redete …
Erhebe deine Augen und schaue in die Meinen. Gehe hinaus in die Nacht und lasse den endlosen Himmel deine Decke sein. Lasse die Sterne Spotlights sein, die die Erde anleuchten, und das Mondesrund – zum Zurücklehnen. Zwischen den Sternen ist die sanfte schwarze Nacht für dich da, um deine Augen auszuruhen. Heiße diesen Nachthimmel willkommen. Er ist für dich gemacht, nicht anders wie der Tag für dich gemacht ist. Der Nachthimmel ist deine Zudecke. Er ist ein Nachtzeit-Baldachin über deinem Kopf. Die Sterne sind deine Gedanken, die zu dir zurückblinken. Der Mond ist wie das Weiße in deinen Augen. Der ganze Nachthimmel sagt: „Friede für dich!“ Er sagt: „Du bist geborgen in Gottes Fürsorge.“ Er sagt: „Gott ist wach und Seine Nachtsicht ist lückenlos. Tag oder Nacht, du bist in seiner Obhut. Gott schläft nicht, indes, wenn er es täte, hätte er ein Auge weit offen. Er sorgt immer für dich.“
Verwirrung über das Leben ist etwas, was du erfunden hast. Habe stattdessen Ehrfurcht. Habe Ehrfurcht vor der Schönheit, die dich umgibt. Gibt es irgendetwas was dem gleichkommt? Licht, das sich um dich schlingt, während dein inneres Licht hell am Scheinen ist. Was wenn du der Stern am Firmament bist, und du das Licht in die Welt sendest? Was, wenn dein drittes Auge ebenso Sender wie Empfänger ist? Was, wenn deine Augen der Mond sind, der Vollmond am Tag, der zunehmende Mond des Nachts, während du schläfst.
Wie traulich alles im Universum ist. Es gibt keinen Abstand zwischen dir und dem Himmel und dem Horizont und all den Möglichkeiten, mit denen die Erde ausgestattet ist. Was, wenn es keinen Tag und keine Nacht gibt und insgesamt überhaupt keinen Unterschied? Du leuchtest mit geschlossenen Augen, du leuchtest mit offenen Augen. Alles, was du siehst, kommt in dir zu liegen. Du hast die Geneigtheit für alles. Du bist tüchtig für stattliche Ehren. Hüpfe von einem Stern zum nächsten, und du springst von einem Stern deiner selbst zum nächsten.
Spürst du die Essenz des Mondes und der Sterne, die Essenz der Nacht und des Tags und der Sonne? Bist du nicht ebenso wie sie imstande, zu wechseln? Kannst du nicht der Mond und die Sterne und die Sonne und jeder Planet – bekannt oder unbekannt – sein, und dir das aussuchen? Kannst du nicht den ganzen Himmel zum Inhalt haben, und das schließt Mich mit ein? Nicht besitzen, sondern einbeziehen. Nicht einbeziehen, sondern sein. Sonne, Mond und Sterne existieren nicht ohne dich. Sie möchten angeschaut werden. Sie wollen deine Aufmerksamkeit. Sie werden dir große Energie übermitteln. Sie wollen, dass du sie in Anspruch nimmst. Sie wollen, dass du auf ihnen wanderst. Sie wollen, dass du zu ihnen reist, nur um zu entdecken, dass sie in dir sind. Das ganze Universum ist in dir, Geliebte. Alles ist in dir enthalten. Alles existiert in dir. Es gibt nichts außerhalb von dir, egal wonach es aussieht.
Du bist ein großer Vorratsladen. Alles ist im Bestand. Alles gehört dir bei Nachfrage. Gehe den Reihen entlang. Nimm was immer du willst. Es gibt keinen Check-Out. Deine Kreditwürdigkeit ist auf jeden Fall gut. Ich dränge dich teilzuhaben. Ich dränge dich, mit einem Einkaufswagen herumzugehen, gefüllt mit deinen Herzenswünschen. Es gibt keine Kosten, Geliebte, außer den Kosten dahingehend, etwas Ignoranz aufzugeben, was dasselbe ist, wie wenn man sagt, deine Glaubensmuster aufzugeben. Du hast alle Glaubensauffassungen aufzugeben, die dich begrenzen, denn du bist grenzenlos. Liebe kennt keine Grenzen. Und du bist Meine Liebe, hierauferden einverkörpert, unterdessen du allezeit bei Mir im Blau des Himmels dasitzt.
Heavenletter # 2064 – 17. Juli 2006 – On the Occasion of Today
Aus Anlass des heutigen Tages
Gott redete …
Auskömmlich ist dir der Tag. Und du bist dem Tag auskömmlich. Du und dein Tag sind vollendet ineinander verflochten. Ob nun im Taumel oder als Schandfleck, dieser Tag ist der deine. Davon unabhängig ist ein jeder Tag eine vorübergehende Phantasie, Geliebte. Kein einziger Tag dauert an. Sie sind alle aufhebbar. Sie werden in der Minute für hinfällig erklärt, in der ein neuer Tag eintrifft.
Stapelt die Erfahrungen eines Tages nicht aufeinander und behaltet sie nicht bis zum nächsten Tag über, nicht bis zum nächsten Jahr oder über die nächsten zwanzig Jahre hinweg. Lasst eure Tage ziehen. Sie sind Seiten in einem Buch. Ihr habt sie bereits gelesen. Geht nun zu einer neuen Seite. Lasst die anderen Tage wegflattern. Sie sind nicht mehr. Sie machten schier einen Eindruck auf euch. Markiert sie nicht zur sicheren Verwahrung. Behaltet sie überhaupt nicht. Sie sind Konfetti.
Ihr redet von guten und von schlimmen Tagen. Sie sind allesamt das gleiche, da ihr Tag gewesen ist. Jetzt sind sie vergangen, und die Vergangenheit gehört dem Vergangenen zu. Ihr könnt neu anfangen, Geliebte. Ihr müsst neu anfangen. Die Vergangenheit hat euch dorthin gebracht, wo ihr seid, und, wo ihr seid, ist, wo ihr neu anfangt. Der heutige Tag ist euer Startplatz. Der Tag ist frisch. Sei so ausgiebig eine saubere Schiefertafel, wie dies der Tag ist. Was auch immer gewesen ist, es ist gewesen. Es hat nicht jetzt zu sein. Ihr könnt es gehen lassen. Ihr könnt ihm Lebewohl sagen. Das ist leicht. Sagt einfach: „Adieu, mein vergangenes Leben. Adieu, ja, selbst mein Leben von gestern. Gestern ist weggewaschen worden. Ich möchte mir die Teile nicht einsammeln. Belasse mich mit einem schwachen Gedächtnis. Es wird mir gut zustatten kommen.“
Sei vor dem Tag ebenso arglos, wie es der Tag vor dir ist. Er ist hier, um auf dein Geheiß hin zu wirken. Sofern der heutige Tag Dinge fehlversteht und zu kurz greift, dann zeigst du dich einfach der Situation gewachsen. Springe für den Tag ein, so wie du das bei einem Partner tun würdest, der sich mal irrt. Heiße ohnedies den Tag willkommen, weil er hier ist, um dir auf deiner Reise Gesellschaft zu leisten. Gib deinem Tag eine Auszeit. Beschuldige ihn nicht oder halte ihm nichts entgegen. Er ist ein argloser Tag.
Natürlich begreifst du es, dass du auf einer Stelle am Laufen bist, denn das Rummeln eines Tages ist bloß ein Echo, was in deinem Geist vernommen wird. Es gibt so etwas wie einen Tag in deinem Leben nicht. Es gibt ausschließlich Leben, und du machst es in Tagen kenntlich. Du verschaffst dir Kalender zum Markieren der Tage. Reißt die Seiten heraus, Geliebte. Bringt an den Markierungen auf einem Kalender nicht einen Sinn an. Reißt sie heraus. Werft sie weg. Dies ist nicht Missachtung. Dies ist, wie es nun einmal mit Tagen zu sein hat.
Die Sonne scheint unaufhörlich an einer Stelle. Sie erscheint euch in allerhand Weisen und zu unterschiedlichen Zeiten. Dies ist der Charme der Sonne. Die Sonne freilich weiß um ihr Geheimnis, dass sie sich zu keiner Zeit bewegt. Dass sie aufgeht und untergeht und Tage macht – das ist eine Illusion, obschon eine schöne. Findet sie reizvoll, aber markiert euer Leben nicht in Tagen. Markiert sie in Liebe. Zeichnet sie nicht einmal in Liebe an. Lasst sie schier Liebe sein und macht sie überhaupt nicht kenntlich. Verausgabt heute Liebe.
Wie liebenswürdig und liebevoll werdet ihr anlässlich dieser Illusion des heutigen Tages sein? Ihr könnt aus diesem willkürlichen Tag das Meiste machen, und ihr macht mit Liebe das Meiste aus ihm. Wohin ihr heute auch geht, wo immer ihr euch heute einfindet, und mit wem, wisst diesen Tag mit Liebe zu schätzen. Liebe ist die Münze des Tages. an euch ist es, sie verschwenderisch auszugeben, Liebe, die verauslagt wird, gleichsam als hättest du sie am heutigen Tag voll und ganz auszugeben. Und dies ist die Wahrheit, Geliebte. Die ganze Liebe in eurem Herzen gehört in diesem kurzen Leuchtimpuls genannt heutiger Tag ausgegeben. Alle Liebe in eurem Herzen wird mit mehr Liebe überfließen in dem kurzen Leuchtimpuls namens morgen, allerdings, sie sind alle die gleichen, Geliebte. Alle Tage sind ein Kontinuum eures Lebens. Füllt heute die Welt mit aller Liebe im Himmel.
Heavenletter # 2065 – 18. Juli 2006 – Into the Castle
Ins Schloss hinein
Gott redete …
In einem gewissen Grade ist Leiden eine Krücke. Manchmal seid ihr von ihr abhängig geworden. Das Umliegende ist euch vertraut. Selbst obschon euch das Schloss zugänglich ist, ist euch die Zelle, in der ihr lebt, derart geläufig, dass sie sich wie zuhause anfühlt. Ihr könntet euch im Schloss wie ein Fremder vorkommen.
Oder, emotionales Verletztsein ist wie der alte Bademantel, in dem ihr euch behaglich fühlt. Oder wie die alte Couch, welche euch eure Mutter vermachte. Wieso etwas herausrücken, was euch so anheimelnd ist?
Ihr habt euch daran gewöhnt, aus dem gleichen Fenster herauszublicken und die gleichen Anblicke zu sehen. Sofern ihr aus einem anderen Fenster herausschautet, würdet ihr andere Aussichten zu sehen bekommen. Eure gesamte Weltsicht wäre eine andere.
Damit ihr euch in das Schloss hineinbegebt, hätte sich eure gesamte Wahrnehmung zu wandeln. Und, das ist selbstverständlich, sowie ihr dann umzieht, würde sich auf jeden Fall eure Wahrnehmung ändern. Ihr habt einen Wandel anzustellen, und danach wird euch Gütigkeit jedeweder Art anwandeln. Wie bloß könnte es denn anders sein?
Das Schloss hat hübsche Anordnungen. Jeder Raum ist schön. Jedes Fenster, aus dem ihr schaut, enthüllt Schönheit über Schönheit. Es gibt bloß Schönheit zu sehen. Alles was ihr zu tun hattet, war, in das Schloss zu ziehen. Ihr hattet die wohlbekannten Umgebungen los zu lassen. Ihr hattet altgewohnte Gedanken los zu lassen, um einzuziehen.
In einer gewissen Weise sprach euch für übel nehmen Mut zu. Es ist wie eine Dosis, an die ihr euch gewöhnt habt. Ihr bekommt heute eure Kränkung ab, sie belegt für euch, wie ihr misshandelt werdet, sie beweist, wie die Welt ist, sie beweist, dass ihr unterschätzt werdet, und was das für eine Schande darstellt. Irgendwie, so verschroben das auch aussehen mag, lauft ihr zu eurer Zellentür und wartet dort auf eure täglichen ein oder zwei Schläge.
Fangt an, euren Wert zu erkennen. Und selbst wenn ihr ihn bis jetzt noch nicht merkt, befasst euch mit Vorbereitungen, in den Palast einzuziehen. Denkt euch, wie er sein wird. Denkt daran, wie es aussehen wird, dort zu leben. Ihr wärt derart glücklich darüber, dass dort Verstoß keinen Zugang zu besitzen vermag. Ihr würdet nichts für ein Ärgernis hernehmen. Sofern euch der Tee nicht heiß genug serviert würde, wärt ihr nicht aufgebracht. Freude würde zum Highlight eures Tages werden. Freude würde zu eurem Betriebsmittel. Ihr wärt zu sehr eingetaucht in das Leben in dem Schloss, als dass ihr irgendetwas als eine spitze Bemerkung auslegen würdet, welche zu Herzen genommen gehöre.
Das Schloss sitzt hoch oben auf einem Hügel, und von jenem Aussichtspunkt aus werdet ihr das Leben als eine Verbindlichkeit eures Herzens in den Bewandtnissen glücklicher Dinge ansehen. Ihr werdet die schönen Bäume in voller Blüte anschauen. Und wenn deren Blüten und Blätter fallen und Zweige abbrechen, werdet ihr euch daran erfreuen, dass sie euch ihre Schönheit gespendet haben.
Sofern ein Freund unfreundlich auftritt, werdet ihr das nicht bemerken. Und, sofern ihr es bemerkt, werdet ihr zu ihm extra freundlich sein. Ihr werdet alles vergessen, ausgenommen Freude und Freundschaft. Ihr werdet eine derart nahe Verwandtschaft mit der Welt pflegen, dass ihr euch in ihr aalen werdet. Ihr werdet wie ein Kind sein, was es kaum erwarten kann, am Morgen aufzustehen. Ihr werdet am Ende und nach allem rennen, um mit eurem Tag und mit Jedem in ihm zusammenzutreffen, denn ihr werdet in einem Schloss leben.
Das Schloss hätte Platz für alle zum Eintreten. Ihr hättet Platz, um jeden zu beherbergen. Es gäbe keine engen Viertel. Niemandes Gegenwart wäre im Wege. Ein Jeder könnte tanzen, und zu einem In-den-Weg-Geraten käme es nicht.
Von jetzt ab begreift ihr, das Schloss ist euer Herz, wo ihr für Alle Platz macht, und wo ihr für Freude Raum schafft. Alles was ihr zu tun hattet, war euer Herz von vergangenen Anhänglichkeiten zu entleeren, von verflossenem Kummer, von vergangenen Lagerbeständen. In der Folge davon werdet ihr euch in dem Schloss befinden. Ihr wart die ganze Zeit dort gewesen. Aber ihr hieltet euch in einem kleinen Raum von ihm auf, in einem Zimmer, das dermaßen vollgestopft war, dass ihr nicht sehen konntet, wo ihr wart. Nunmehr entblößt ihr euch des Vergangenen, und heute scheint die Sonne, und ihr merkt, vielleicht zum ersten Mal, wo ihr seid.
Heavenletter # 2066 – 19. Juli 2006 – Friend and Lover
Freund und Liebhaber
Gott redete …
Liebt die Tiere, die euch so sehr ausgeliefert sind. Denkt nicht länger in Bezügen von erstrangig oder unterlegen. Denkt nicht länger in Bezügen von Meister oder Diener. Lasst alle einander Diener sein. Ganz gewiss wartet der eine demjenigen, der dient, ebenso mit Förderlichem auf. Hingegen ordnet euch nicht Rollen zu und erstellt keine Etiketten, weder für euch noch für einen anderen. Denkt bloß in Aspekten von Liebe. Was immer gegenwärtig euer Titel ist, sei es, du bist ein Tellerwäscher oder ein Firmenchef, du bist bestimmt dafür, dem Universum und allen, die in ihm umherwandern, Freund und Liebhaber zu sein.
Was du nicht willst, dass … – dies ist das Gesetz des Lebens. Das ist keine hübsche Redensart, die zu erzielen sei. Jeder ist du selber, und es gibt keine anderen. Wie du mit dir selber umgehst, so behandelst du andere. Wie du mit anderen umgehst, so behandelst du dich selber. Behandelt euch gut, Geliebte. Lernt, Wie. Lernt, wie es geht, Entgegenkommen, eine Form von Liebe, zu erweisen, denn Liebe und Freundlichkeit sind der einzige Dienst, den ihr unabhängig davon, was für eine Handlung ihr gerade ausführt, zuzuwenden vermögt. Sofern ihr auf der Straße Müll aufhebt, lest ihn auf für diejenigen, die den Abfall weggeworfen haben, ebenso wie für diejenigen, die keinen Abfall wegwerfen. Schätzt niemanden gering in eurem Gemüt. Sofern du ein Gefängnisaufseher bist, bei was für einer Pflichtausübung auch immer, führe sie in Übereinstimmung mit der Liebe von deinem Herzen her aus, und Liebe wird rundherum publik werden. Sofern du ein Gefängnisinsasse bist, finde in deinem Herzen einen Platz für Liebe. Ist nicht der Wärter ebenso ein Gefangener?
Liebe ist nicht feige, Geliebte, ebenso wenig ist sie eine Schau. Führt Tätigkeiten aus, und spendet Liebe, während ihr soeben dabei seid. Ja liebt gar die Ausrüstung, die ihr gebraucht. Tretet nicht auf ein Radio ein, es möge sich kuschen. Verflucht euren Computer nicht. Behandelt sie freundlich und geduldig, und das ist Liebe.
Ob ihr nun vor einem Publikum steht oder alleine bei euch selber zusammen mit jemandem, der nicht reden kann, sei es, es ist ein Kind, sei es, es ist ein Tier, sei es, jemand liegt im Koma – ihr seid in Höchstform und spendet Liebe und Freundlichkeit im Überfluss. Gedenkt Meiner, Geliebte. Entsinnt euch Meiner, nicht aus Furcht, entsinnt euch vielmehr Meiner als des Einen, dem ihr Dienste erweist.
Was immer du heute ausführst, übe es ohne Widerstand aus. Selbst wenn es etwas ist, was du ungerne tust, tue es einmütig. Sofern es erledigt gehört und du es zu erledigen hast, tue es mit Wohlwollen. Es ist nicht das Verschulden des Dienstanlasses, dass du den Dienst ungerne versiehst. Sofern du ihn ohnehin zu verrichten hast, tue ihn mit Vergnügen. Freue dich darüber, dass du die Befähigung aufweist, ihn auszuführen.
Erkennt ihr, wie es nicht darauf ankommt, was ihr zu tun habt, und wie viel es darauf ankommt, dass ihr es tut, und dass ihr es mit Huld tut? Seid zu allen wohlwollend. Sofern ihr nicht Liebe und Freundlichkeit zuwendet, übervorteilt ihr. Ihr seid dann ein Geizhals bei der Liebe. Anstelle von Widerstreben, lasst Freude zukommen. An dir ist es, Einem Vorteil zu verschaffen, Geliebte, Geliebter. Ich bin versucht zu sagen – gebt voller reizender Huld, oder gebt überhaupt nicht. Sofern ihr nicht, alleine für euch oder in der Öffentlichkeit, huldreich geneigt sein könnt, ist es besser, die Dinge überhaupt erst nicht anzufangen.
Sofern ihr nicht freundlich reden könnt, ist es besser, überhaupt nicht zu reden.
Sofern ihr mit eurem Auto nicht kultiviert fahren könnt, ist es besser, nicht zu fahren.
Zieht in Betracht, dass ihr bei allem, was ihr tut, für jemanden eine Tür aufhaltet. Nicht die Tür für jemanden aufhalten ist sie ihnen gegenüber verschlossen lassen.
Was ihr auch an Geld ausgebt, gebt es mit Anmut aus. Beklagt euch nicht über die Preise. Besorgt euch, was ihr benötigt, und freut euch, dass ihr Geld zum Verausgaben habt.
Versteht ihr Mich heute?
Heavenletter # 2067 – 20. Juli 2006 – Paramour of the Boxes
Liebhaber von Schachteln
Gott redete …
Das Körperliche wird euer Leben verzehren, sofern ihr es lasst. Ihr möchtet überall Kisten und Besitztümer haben. Euer Herz wird in dem Schrank eingelagert sein, der Durchblutung halber herausgenommen, gemeinsam mit den Schachteln auf ein Regal gelegt. Dein Herz wird zum Liebhaber von Schachteln und von was immer in ihnen ist werden.
Dies möchte nicht verstehen geben, euch, weil ihr das Physische mögt, schuldig zu fühlen. Mögt euren Besitz, aber haltet euer Herz von dem Regalfach fern. Es gibt Beträchtlicheres als das Physische. Legt nicht euer ganzes Herz und eure ganze Seele in das Physische. Legt euer ganzes Herz und eure ganze Seele in Erheblicheres als das Physische. Spendet dem, was das Physische übertrifft, zumindest das gleiche Maß.
Sofern du ein Millionär bist, wäre von deinem Geld spenden alleine nicht hinlänglich. Geld ist nicht ausreichend. Das Herz hat mit ihm einherzugehen.
Schenke dein Herz an Fühlende Wesen. Es stimmt, sie sind in physischen Körpern abgesondert, dennoch können sie deine Liebe vervielfältigen. Deine Liebe nimmt weitere Gänge auf, sowie du sie Seelen zureichst. Deine Liebe wird sich, sobald sie einmal zugewendet ist, endlos ausweiten, und ein weiteres Mal sich selber um dich herum winden, bloß um aber und abermals fortgegeben zu werden. Sei großzügig mit deiner Liebe. Sei unerbittlich was ihr Verschenken angeht.
Ein Kratzer auf deinem Möbelstück hat dich nicht zu schmerzen. Es ist bloß ein Kratzer. Es ist bloß ein Möbelstück. Bringe stattdessen lieber Glanz bei Herzen an. Lackiere sie neu.
Herzen rund um dich haben etliche rauhe Kanten. Mildere sie weg. Liebe heilt. Sei dir der Liebe gewahr und dass du ein Veranschaulicher von ihr bist. Du bist angelegt, auf der Erde Liebe zu erfüllen.
Wie viel Liebe kannst du heute zuwenden? Kannst du ein scharfes Wort durch ein weicheres ersetzen? Kannst du das gleiche auf eine sanftere Art sagen? Was kannst du tun, anstatt wegzulaufen? Wie viel gilt es aufzubringen, dass du lächelst? Kostet es weniger, mit der Stirn zu runzeln?
Du hast in deinem Herzen ein gewaltiges Liebekonto. Behalte sie in deinem Herzen, und sie wird versehrt werden. Eröffne ein Konto in Übersee. Lasse dein Herz weit verstreut sein, und es wird stark und gesund sein. Es wird sich selber jeden Tag aufstöbern. Es wird das Universum abreisen und aus anderen Ländern zurückkehren. Freilich ist Liebe kein Souvenir. Sie ist kein Besitz. Was ist sie dann? Ein Gefährt? Ihr könntet sagen, Liebe ist ein Gefährt für Mich. Mit Sicherheit bin Ich gemeinsam mit eurer Liebe auf Reisen. Und dennoch ist Liebe mehr als ein Fahrzeug für sich selber. Ich bin die Liebe, die ihr gebt, und gleichwohl bin Ich mehr.
Ich bin ein Sog auf eurem Herzen. Ich bin die Botschaft aller Herzen. Herz ist King. Das Herz sieht und hört die Wahrheit und äußert sie zudem. Das Herz ist das Zeichen der Taube, die ankündigt, dass der Himmel auf Uns zu ist. Der Himmel ist zur Hand. Der Himmel ist im Herzen. Teile Hinweise auf den Himmel aus deinem Herzen heraus aus.
Es soll bei der Liebe nicht zu einem Aufschub kommen. Sie muss zugewendet werden, und sie muss entgegengenommen werden. Jetzt im Augenblick. Heute. Morgen ebenso. Jetzt ist es heute. Lasst uns heute die ganze Welt mit Liebe bombardieren. Die Welt hat nicht zu wissen, dass du Liebe schenkst. Sie hat nicht zu wissen, woher die Liebe kommt. Sie hat sie einfach entgegenzunehmen. Sie hat Liebe kennenzulernen. Sie hat in ihr aufgefegt zu werden. Was sonst könnte die Welt benötigen, es sei denn Liebe?
Es gibt nichts, um Liebe zu ersetzen. Es gibt nichts, was annähernd an sie heranreicht. Einzig Liebe ist Liebe. Nachahmung ist nicht Liebe. Über Liebe reden ist nicht Liebe, obschon es besser ist, über Liebe zu reden als über sonst etwas. Gebt Liebe von eurem Herzen mit euren Gedanken, Geliebte. Lasst euren Geist den Takt der Liebe aufgreifen. Lasst euren Geist in den Wegen der Liebe weise werden, und gebt sie in allem Überfluss fort.
Heavenletter # 2068 – 21. Juli 2006 – Who Needs a Rose Today?
Wer hat heute eine Rose nötig?
Gott redete …
Ihr schenkt Mir großes Glück. Ich, Der einzig Glück kennt, empfange großes Glück von euch. Ihr müsst wissen, ihr seid Mein Entzücken. Euer Bewusstsein ausweiten wird euch Glück verschaffen. Erkennt, was immer Ich euch anrate, ist nicht eine Frage des Gehorchens. Gehorsam wird überbewertet. Ein Ochse kann gehorsam sein. Du bist ein Menschenwesen, und Ich gab dir den freien Willen. Ich gab euch nicht Gehorsamkeit, Geliebte.
Gehorsam fühlt sich nicht wie eine freie Sache an, und in der Tat, Ich überantwortete euch Freiheit. Freiheit ist euer Entgelt, und sie ist ebenso eure Schwierigkeit. Die Spannbreite, aus der ihr auszusuchen habt, ist weit. Ich ermutige euch, es simpel zu machen. Sucht euch Liebe aus. Entscheidet euch, zu lieben. Das ist das gleiche wie eurem Herzen folgen. Ihr werdet euch auf diese Weise eine Menge Beschwernisse ersparen.
Ihr könnt euch Mich als ein Elternteil denken, als den Einen, Der euch am meisten liebt, Der für euch da ist, Der euch mitnimmt, Der euch zu Bett bringt, Der euch am Morgen begrüßt, Der Eine, der Tag und Nacht an euch denkt. Ich bin nicht ein Zuchtmeister, und kein Morallehrer in Sachen was richtig und was falsch ist. Liebe ist richtig, und Ich bin ein Lehrer der Liebe, und euer Glücklichsein ist Meine Zweckstellung. Ich übermittle euch nicht einen engen Wasserlauf, um daraus eure Wahl zu treffen. Gleichwohl habt ihr in der Tat ein Instrument, was als euer Kompass agiert. Dieses ist, wie ihr wisst, euer schönes Herz.
Gehorchen oder nicht gehorchen ist nicht die Frage. Sowie es sich auf Liebe beläuft, gibt es keine Frage. An euch ist es einfach, sie zu übermitteln, und nicht bloß, weil dort euer Glück zu liegen kommt, sondern weil Geben euer Ziel darstellt. So fabelhaft wie Liebe entgegennehmen auch ist, an Inempfangnehmen denken ist nicht euer Ziel. Liebe, die um eines Rückflusses halber gegeben wird, ist falsch benannte Liebe. Was du auch an Liebe zurückbekommst, ist willkommen, gib Liebe hingegen einzig als ein Geschenk, ganz bestimmt nicht als ein Bestechungsgeld, und nicht für einen Gegenstand im Sinn. Liebe geben ist eure Bestimmung. Eure Bestimmung ist der Weg zum Glück. Ihr kommt eurer Bestimmung nach, weil es eure Bestimmung ist, und weil sie euch wartend entgegensieht.
Ich mahne euch, Liebe großherzig zu geben, weil dies die einzige Möglichkeit darstellt, Liebe zuzuwenden. Wenn ihr dies aber vergesst, schimpfe Ich euch nicht aus. Egal wie viele Male ihr es vergesst, Ich drohe euch nicht mit dem Finger. Ich sage nicht: „Tuuut. Tuut. Wo ist der Riemen?“ Nein, Ich halte euch in Meinen Armen, sodass ihr ein weiteres Mal Liebe spüren könnt und mehr von ihr verschenken möchtet und sie zukommen lasst, ohne für sie etwas zu erheben.
Es existiert keine Möglichkeit, Liebe zu messen, wenn ihr demgemäß versucht, sie zu zählen, oder sie in kleineren Größen abzupacken und Quittungen aufzubewahren, werdet ihr zu einem Buchhalter, nicht zu einem Liebe-Geber. Es gibt keine Kosten, um zu lieben, und es kommt keine Bezahlung vor. Liebe Geben für sich genommen ist seine eigene Bezahlung. Gib deinem Geist zu verstehen, dass du weder einen Rechnungsleger magst, noch einen solchen benötigst. Gib ihm zu verstehen, dein Liebe-Geben wertzuschätzen.
Ich verstehe, dass ihr euch nicht dauernd liebevoll fühlt, und es ist Mir nicht recht, zu sehen, dass ihr unechte Liebe gebt. Sowie ihr euch von der Liebe abwesend fühlt, lasst das Wort Liebe los. Geht einfach durch einen Tag, als wärt ihr eine fürsorgliche, freundliche Person. Was könntet ihr an der Stelle sagen? Was könntet ihr dort mit Worten beitragen? Auf wessen Schulter würdet ihr gerne die Hand legen? Was für eine Rose würdet ihr gerne schenken und wem? Wer hätte heute eine Rose nötig? Wer braucht seine Schuhe zugeknüpft? Wer braucht von euch ein Lächeln? Wieso denn, jeder, Geliebte, Geliebter. Jeder braucht heute ein Lächeln von dir.
Heavenletter # 2069 – 22. Juli 2006 – The Love of Which God Speaks
Die Liebe, von der Gott redet
Gott redete …
Zu denjenigen gesprochen unter euch, denen es schwerfällt zu lieben oder sich gar zu Liebe in Beziehung zu setzen – sowie es auf eure eigenen Empfindungen ankommt, seid unbesorgt was die Liebe angeht. Kehrt eure Gedanken vom Schwund der Liebe weg und hin zur Fülle von Wertschätzung. Du bist der, der zu würdigen weiß. Sowie du Wertschätzung verspürst, ist es die Liebe, von der Ich spreche, Geliebte.
Just so wie Dankbarkeit eine Form von Liebe ist, so ist es Wertschätzung. Würdigung ist kraftvoll, hingegen ist sie nicht übermannend. Ihr stellt nicht Forderungen nach Wertschätzung auf, ebenso wie ihr dies nicht für Liebe tut. Ihr bringt nicht rund um Wertschätzung herum Geigen zur Aufstellung. Ihr lasst sie schlicht sein, was sie ist. Liebe hat gleichermaßen nicht hochfliegend zu sein, dem gegenüber habt ihr Erwartungen, die ihr um Liebe herum zeichnet, so, als habe sie ein großartiges Crescendo, ein nur ein Mal im Leben zu erlebender Sonnenaufgang, ein In-Den-Schatten-Stellen alltäglicher Emotionen, ein Zutritt zu einem Musical zu sein!
Würdigung ist gut genug. Sie ist umfassender als gut genug. Ihr würdigt eure Gattin, und ihr denkt, euch mangele es an Wertschätzung, weil ihr nicht jedes Mal aus dem Stuhl fallt, sobald sie ins Zimmer tritt. Ihr könnt euch Wertschätzung als milde Liebe denken. Liebe hat nicht rasch und wild zu sein. Sie kann mild sein. Sie kann eine stete Flamme sein ohne viel Trara um sie herum. Wertschätzung kann Einem so vorkommen, als würde sie sich gegenüber der Liebe bescheiden zurückhalten. Sie ist einfach wachsamer, stiller, zufrieden. Sie brennt langsamer.
Eventuell assoziiert ihr Liebe mit Fanfarenstößen. Es kann hingegen leichte stille Liebe geben. Ja, lasst Uns sie als Wertschätzung bezeichnen.
Womöglich dachtet ihr, ihr hättet im Griff von Liebe zu stehen, ihr müsstet durch sie in Besitz genommen, durch Liebe eingeholt worden sein. Ihr wart niemals der Auffassung, Wertschätzung solle welterschütternd sein. In ungefähr, ihr schlendertet mit Wertschätzung so entlang. Ihr seid begeistert gewesen, aber ihr dachtet nie, ihr hättet durch Wertschätzung mitgerissen zu werden.
Vielleicht habt ihr Liebe mit Dramatik assoziiert, mit einem entlangstreichenden Panorama über den Bühnenraum – eine Oper von ungeheuren Ausmaßen, während ihr der Wertschätzung stattgabt, ein schlichter Konzertvortrag zu sein, den ihr besucht.
Wertschätzung ist ein beträchtliches Geschenk. Sie ist wie eine Süßigkeit, von der du eine Menge essen kannst.
Was macht dich glücklich? Was dich glücklich macht, sind all die Dinge, die du zu schätzen weißt. Sofern du eine Liste von all den Dingen, die du magst, erstellen würdest, würdest du eine kürzere Liste erstellen, weil du für Liebe umgrenzte Standards aufweist, bevor du sie als Liebe bezeichnen möchtest. Manchmal kann dich bereits der Gedanke an Liebe lähmen, derweil im Vergleich dazu Wertschätzung schlicht hereintritt, sich hinsetzt und in liebenswürdiger Weise an sich teil nehmen lässt. Wertschätzung ist einem Kriminalbeamten in Zivil gleich, während Liebe ein Captain in voller Uniform ist.
Wertschätzung kann wie ein Straßenkehrer sein, derweil Liebe in einer goldenen Kutsche daherfährt, ihr vorgespannt sind Schimmel, und von einer Menge umjubelt. Dem gegenüber sieht der Straßenkehrer viel, was der Liebe, die in der Kutsche fährt, entgeht.
Liebe ist eine Parade, während Wertschätzung ein simpler Balloon-Man ist.
Liebe ist eine Tuba, Wertschätzung eine kleine klingelnde Triangel.
Liebe hat eine laute Stimme. Wertschätzung hat große glänzende Augen.
Seid euch gewisslich im Klaren, dass Ich nicht soeben Liebe heruntermache. Ich möchte Mir sicher sein, dass ihr, die das Gefühl haben, sie hätten nicht viel Liebe in ihrem Herzen, wisst, wie beträchtlich Wertschätzung ist, und dass sie zu würdigen ist. Würdigt Wertschätzung. Sie ist golden, Geliebte. Im Grunde existiert kein Unterschied, außer dass Liebe in Neonlichtern auftritt und mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Ihr könnt einsehen, dass ihr in jedem Augenblick wertschätzen könnt. Es ist ein Leichtes, zu jeder Zeit wertzuschätzen. Unter Umständen habt ihr das Gefühl, zu jedem Zeitpunkt zu lieben sei allzu intensiv, ihr würdet das nicht überleben, ihr könntet vor lauter Liebe explodieren. Einstweilen weidet Wertschätzung bedächtig eine Graswiese ab, und ihr könnt schlafen.
Heavenletter # 2070 – 23. Juli 2006 – When Love Abounds
Wenn es vor Liebe strotzt
Gott redete …
Sofern es Sünde gibt, lautet die Sünde, nicht zu lieben. Dem hingegen ist nicht lieben keine Sünde. Nicht zu lieben ist schade.
Nimmt sich Liebe nicht aller Dinge an? Überdenkt die Beschaffenheiten von Liebe. Liebe ist Hinsicht auf jedermann und auf alles im Universum. Sowie ein Jeder Liebe beherzigen würde, wie könnte dann eine vermeintliche Absenz von Liebe existieren? Mit Liebe im Überfluss, was könnte es da für eine Notwendigkeit für Gesetze geben, die die Menschen zu befolgen haben? Was für einen Bedarf gäbe es da für Schutz, für Vorbeugung oder Bestrafung? Wenn Liebe der Wegweiser ist, wer sollte einem anderen wehtun mögen? Wer sollte sich vor einen anderen drängeln mögen? Wer wäre unbesonnen? Wer würde stehlen? Was für eine Bedürftigkeit gäbe es da? Mit Liebe, da wäre es leichter, untereinander zu teilen, als es gegenwärtig ist, zu horten. Wenn Teilen leicht ist, wer würde dann ohne es auskommen mögen? Kein einziger würde daran denken, das wegzunehmen, was ihm bereits angeboten worden ist. Mit Liebe, wie könnte es da Egoismus oder Neid, Sturheit, Ungeduld oder Feindseligkeit geben? Sowie Liebe das gegebene ist, was könnte da Gier oder Ähnliches veranlassen?
Wer würde mit dem Fuß aufstampfen mögen? Wer würde aufkreischen? Wer würde eingeschnappt sein? Wer würde die Stirn in Falten legen, derweil allen schier mehr Liebe und noch mehr und mehr davon unterkommt, Liebe, den Märchenprinzessinnen gleich, wo eine jede schöner ist als die andere. Mit Liebe, da gäbe es keine Umzäunungen. Es gäbe keine Grenzen dafür, was Liebe zu erschaffen vermag. Erschaffe Liebe, und alles weitere wird folgen.
Sowie Liebe zugegen ist, gäbe es keinen Bedarf, guten Anstand zu lehren, denn die Liebe selber ist wohlerzogen. Liebe ist unübertreffliche Bedachtnahme. Keiner würde wissen, was schlechte Manieren sind. Jeder würde aus seinem Herzen der Liebe heraus leben.
Es gäbe keine Verdrießlichkeit. Was wäre denn da, um darüber mürrisch zu sein?
Es gäbe keine Ausschreitung. Was gäbe es denn, wider das zu wüten wäre? Kein einziger würde gegen die Vorherrschaft von Liebe vorgehen. Kein einziger würde Einwände erheben gegen mehr Liebe.
Es käme zu keiner Ungerechtigkeit, sowie Liebe im Überfluss zugegen ist. Keiner hätte zu viel Liebe, und keiner wäre ohne sie.
Das Konzept von Bedürftigkeit würde durch das Konzept von Fülle ersetzt. Mit Liebe, da könnte schier Überfluss für alle sein. Überfluss an Liebe für alle vermag schier Überfluss von allem anzuziehen, welches wundervoll ist.
Schuldhaben und Empfinden von Verpflichtetsein können nicht im selben Raum mit Liebe existieren. Sie sind ein ärmlicher Behelf für Liebe gewesen. Sie sind Liebeersatz gewesen. Sie sind nicht Liebe. Schuld ist düster. Empfinden von Verpflichtetheit ist drückend. Wer hat eines davon gern? Schuld kommt auf, weil es eine Zeit gab, als du nicht vom Ort der Liebe herkamst. Was für einen Bedarf für Verpflichtetsein sollte es geben, sowie alles Liebe ist? Ihr würdet irgendetwas anderes nicht kennen. Vergesst Schuld und Verpflichtung. Kommt stattdessen von der Liebe her.
Was könnte dir in die Quere kommen, wenn Liebe zugegen ist? Liebe wird dir nie in die Quere kommen. Liebe wird es dir immer leicht machen, durchzulaufen.
Sowie hinlänglich Liebe zugegen ist, wirst du dich selber lieben. Du wirst den Anforderungen deiner selbst genügen. Du wirst ebenso das Gute in dir selber sehen wie auch in jedem anderen. Liebe wird das Salz sein, das ihr herumreicht. Liebe wird die kleinen Partygeschenke für den Gastgeber sein. Liebe wird von überallher kommen. Die Sonne deines Herzens wird meilenweit scheinen, und alle werden in dem Licht deines Herzensglanzes erfasst werden. Ihr werdet außerstande sein, eure Liebe von aller anderen Liebe zu trennen. Es wird ein gemeinsames Becken von Liebe das gegebene sein.
Liebe wird aus deinen Augen heraus funkeln.
Blumen werden zügiger wachsen und länger in Blüte stehen.
Bäume werden Früchte tragen wie nie zuvor.
Berge werden voller Stolz anschwellen.
Gewässer werden süß sein.
Alles wird die Frucht deiner Liebe sein. Liebe kann einzig Früchte tragen, Geliebte.
Heavenletter # 2071 – 24. Juli 2006 – The Impulse of Creation
Der Schöpfungsimpuls
Gott redete …
Die Liebe, von der Ich rede, ist nicht Emotion, nicht so wie euch Emotionen geläufig sind. Sie ist kein auf und ab. Sie schafft es nicht, dass du außer dir bist. Sie ist schier da. Wir könnten Liebe ein Gewahren nennen, so in etwa, wie wenn du gewahrst, wie gut die Luft nach einem morgendlichen Regen riecht.
Sie ist Gewahrsein, allerdings nicht genau Gewahren des Gewahrseins, denn echtes Gewahrsein ist nicht auf ein Objekt bezogen. Gewahrsein eines Gegenstands ist ein Gedanke. Es ist nichts Verkehrtes an Gedanken, und nichts Verkehrtes an Gedanken an Liebe, dem Gedanken an Liebe geht indessen so der rechte Schimmer ab. Nicht anders, ihr könnt sagen, Gott sei ein Gedanke, dennoch lässt ein Gedanke an Mich nicht Allem Was Ich Bin Gerechtigkeit widerfahren. Obschon, in der Tat, ja, es gibt einen Aspekt Gottes, der ein Gedanke ist.
Wenn Wir ein schönes Gedicht vorliegen haben, ruft es etwas in euch hervor. Was es hervorruft ist mehr, als das Gedicht sagt. Es gibt in den Worten das ein oder andere, was etwas in euch wachruft. Freilich hat Liebe keine Wörter nötig. Sie existiert ohne Worte. Ein Gedicht, so wie bei den Heavenletters, vermag bloß zu rühren das, was bereits euer ist.
Wir könnten sagen, dass Liebe etwas ist, was in euch erweckt wird, erneut wachgerufen wird.
Liebe rollt den Hügel von sich selber hinab. Letzten Endes muss es so sein, dass Liebe in ihrem funkelnden Glanze sich ihrer selbst gewahr wird. Und doch ist Liebe sie selber, bevor sie das merkt. Liebe am Schlafen gerät zu Liebe in aller Lebendigkeit, zu Liebe, die sich selber über alles liebt, zu Liebe, die sich aufrecht hinsetzt, zu Liebe, die sich selber krönt, zu Liebe, die sich selber zum Anschwellen bringt, zu Liebe, die sich selber von den Tribünen her zujubelt, zu Liebe, die entzündet, zu um sich greifender Liebe, zu Liebe am Lachen, zu Liebe, die bemerkt, dass sie Alles Was Da Ist ist, zu Liebe, die an sich selber Vergnügen findet, zu Liebe, die Türen einschlägt, zu Liebe, die das Universum flutet, zu Liebe, die sich selber einholt, die sich selber überrumpelt, die auf sich selber stößt, die mit sich selber Verstecken spielt, die Fangen spielt, die sich selber hascht, die in sich selber hineinläuft, die einen wilden Ansturm auf sich selber ausführt, die sich selber überragt, die wie eine Ozeanwelle auf sich selber zu schmettert, die bis zur Küste durchsickert, die jede Ritze füllt, keine Leere hinterlässt, indessen voll von nichts außer sich selber, Liebe, die Feuerwerkskörpern gleich losgeht, Liebe, die liebend gerne die Massen in Obhut nimmt, die Herzen zusammentreibt, die überall vorne vor sich selber vorkommt.
Die Welt ist zu einem Spiegel der Liebe ausgeartet, zu einem Labyrinth der Liebe, aus dem kein Herauskommen ist, zu einem Tanz der Liebe, zu einem Berg der Liebe, der sich selber niederstreckt und sich über die ganze Welt hinweg hinstreckt, zu sich auflösenden Armeen, zu werbenden Liebhabern, zu einer Masse an Liebe, zu einem Schmelztiegel an Liebe, zu einer endlosen Fabel von Liebe, zu Liebe immerzu Liebe, zu stets dem gleichen und dennoch immerzu frisch, zu Liebe am Flügge-Werden, zu Liebe, einem Murmeln von Mir.
Ist Liebe Meine Stimme? Ganz gewiss ist sie Meine Liedweise. Ganz bestimmt ist sie die Melodie, die Ich summe.
Wie kann in Herzen dermaßen viel Liebe inbegriffen sein? Wie kann Liebe derart sättigend sein und sich dennoch im gleichen Augenblick derart selber sehnlich erwünschen?
Und demnach hat sich Liebe publik zu machen. Sie hat sich selber zur Kenntnis zu nehmen. Sie hat zu erkennen, wo sie ist, und wohin sie unterwegs ist, selbst obschon sie nach nirgendwohin zugange ist. Liebe kam selbstverständlich von Mir, und gleichwohl war Liebe vor der Schöpfung existent. Wir können sagen, Liebe war der Schöpfungsimpuls, und, sie pulst nach wie vor.
Liebe mag ja ein Mysterium sein, aber sie ist nicht vernebelt. Kleine Kinder wissen, was Liebe ist. Kein einziger Zweig im Universum existiert ohne Liebe.
Ein Apfel von einem Baum ist Liebe am Sprießen, am Sich-Weiten, und ihr esst Liebe, ihr beißt in sie hinein, ihr verdaut sie, und der Apfel dankt euch. Naturgemäß liebt euch der Apfel zurück. Der Apfel mag zwar aufgegessen werden, aber sein Apfelsein bleibt bestehen. Und so steht es mit der Liebe. Tatsächlich ist es so, je mehr Liebe ausgegeben wird, je mehr ist da. Liebe speit ihre eigenen Samen aus, sozusagen.
Und mithin erneuert sich Liebe selber und ist ungebunden am Fliegen. Liebe ist üblich, und gleichwohl bejauchzt sie sich selber. Und du, Geliebte, Geliebter? Wie steht es bei dir?
Heavenletter # 2072 – 25. Juli 2006 – From the Known to the Unknown
Vom Erkannten zum Unerkannten
Gott redete …
Du befindest dich auf einer Seereise und auf einer Landreise. Du reist auch über den Äther. Es gibt Mondreisen und Reisen zum Mars. Es wird Reisen zu jedem bekannten Ort geben, und in der Folge werden mehr Planeten publik werden. Du bist ein Reisender in Raum und Zeit. Du bist momentan ein Planet. Raumreise ist euch nichts Neues.
Und es gibt die Erforschung des Geistes. Jegliches Reisen ist des Geistes, das verstehst du. Es ist der Geist, welcher zur Kenntnis nimmt. Er exploriert sich selber. Alles Auswärtige trägt für den Geist Rechnung. Jener möchte alles erforschen und alles erkennen. Er bringt in Erfahrung, dein Herz mit allen Segnungen des Universums zu versorgen. In etwa ist es so, der Geist sucht nach Futter, und das Herz verzehrt es.
Du magst Entdeckung. Du könntest sagen, Rätselhaftes ziehest du nicht vor, aber du liebst es, zu unbekannten Ländern zu reisen und neues Terrain zu erkunden. Du findest gerne etwas heraus, was du zuvor noch nicht kanntest. Du nimmst gerne deine Sinne in Gebrauch. Zu was sonst waren sie deiner Auffassung nach da, wenn nicht zum Erkunden? Deine Sinne sind Sensoren, die alles aufgreifen. Und daraufhin erteilt ihnen dein Geist einen gewissen Sinn, in der Folge setzen es dein Geist und die Sinne fort, ferneres zu erforschen.
Gibt es irgendein köstliches Rezept, was du nicht ausprobieren möchtest? Gibt es irgendein Gesichtsfeld, von dem her du nicht blicken möchtest? Gibt es irgendeinen Berg, den du nicht hochklettern möchtest, und sei es bloß in Gedanken? Gibt es irgendeine See, in die du dich nicht eintunken möchtest, und die du nicht mit anderen Meeren in Vergleich setzen und aus denen du nicht das dir liebste Meer aussuchen möchtest?
Was für Räume hast du nicht durchschreiten wollen? Welchen Küchenschrank, was für eine Schublade hast du nicht liebend gerne öffnen mögen? Was sich dir auch immer darbietet, du möchtest es sehen. Du möchtest es gerne erschnüffeln und danach zu ferneren Entdeckungen vorangehen.
Du bist auf Erden ein Entdecker. Jeden Tag betrittst du neues Territorium. Selbst wenn du das ganze Leben lang an der gleichen Stelle gelebt hast, weißt du nicht, was sich am heutigen Tag zutragen wird. Du bereist das Bekannte hin zum Unbekannten, um zu entdecken, was noch nicht entdeckt worden ist.
Unter Umständen warst du lebenslang täglich auf dem Mississippi unterwegs, und jedes Mal wartet ein Abenteuer auf dich. Vielleicht bist du jeden Tag die gleiche Straße entlanggegangen, und doch ist nicht jeder Tag der gleiche wie der Tag davor. Viel hängt von der Tageszeit, von den Vorkommnissen und den Leuten ab, die dort passieren. Vielleicht gibt es Breakdance oder einen Trauermarsch. Die Möglichkeit für jegliche Anzahl von Dingen existiert.
Geliebte, ihr könntet euch in einem Fort mit drei Meter dicken Mauern aufhalten, und auch so seid ihr offen für das, was kommen mag. Ein mustergültig ausgestattetes Zuhause, reich an Farbigkeit und Design, hält euch nicht vom Leben fern. Das Leben holt Einen überall ein. Es hat eine Menge zu sagen, und es sagt es spontan. Es bringt sich euch dar, just so wie es ist.
Es gibt weder ein Buch noch eine Grafik, die euch ansagt, was heute vor sich gehen werde. Euer Tag ist noch zu haben. Geht also mit ihm Hand in Hand. Engt euren Tag nicht ein. Lasst ihn seinen Tag haben, seinen Lauf nehmen, und euch bei sich aufgreifen. Euer Tag ist lebendig. Er ist nicht schlafend. Er möchte nicht still dasitzen. Er möchte heute er selber sein, einerlei was du über ihn denkst. Und doch wirst du überdies etwas aus ihm machen.
Es gibt keinen Schutzschild vor dem Leben, Geliebte, noch auch sollte es einen geben. Das Leben ist am Leben. Es tritt hervor. Es stagniert nicht. Die Tage entfalten sich, und ihr entwickelt euch mit ihnen. Ihr habt nicht mit Wachsen aufgehört. Ihr seid, dies ist Tatsache, gerade erst mal am Anfang. Der Beginn eures Lebens ist euch auferlegt. Ihr seid allesamt festgelegt, loszugehen. Schnallt eure Stiefel zu. Steigt heute auf das Pferd. Vor euch liegt ein schöner Ausritt. Seid offen. Sagt eurem Pferd, wohin es euch gerne bringen möge, und lasst es daraufhin euch nach dorthin verschaffen, oder lasst es euch nach dorthin nehmen, wohin es möchte.
Heavenletter # 2073 – 26. Juli 2006 – A Continuum Called Life
Ein Kontinuum namens Leben
Gott redete …
Von der Stille deines Herzens her rührt die Erfüllung Meines Traumes, welchen du, bezogen auf dein Gewahrsein, zu Mir zurückwendest und bei Mir Wohnung nehmen lässt. Auf diese Weise gehen jedwede Lasten ab und vondannen, denn bei Mir, da gibt es keine Bürden. Bei Mir kommen Einem ausschließlich Farben unter, die vor euch in Erscheinung treten, die dabei Myriaden an Formen bilden, sie sich selber zusammen- und entfalten in einer Myriade an Klängen, die sozusagen aus einem Gedankentrichter auftauchen, die sich erneut zusammenfalten und auseinanderfalten zurück zu der Ursprünglichen Liebe, ein Gemälde, welches sich selber malt, ein Flötenstück, welches sich selber spielt, ein Verlangen, welches sich selber beim Namen ruft, ein Veranschaulichen seiner Erfindungskraft, einer Flagge gleich, die sich in der Brise der Liebe einrollt und auseinanderrollt.
Prunkvoll ist diese Entdeckung der Einbildungskraft, eingequirlt in all das, was zu Tage tritt zu sein. Es ist alles insgesamt eine Darbietung, eine Zurschaustellung von Liebe – und nach wie weit weg vermag sie allem Anschein nach zu laufen, und hinein in ihr Originales Selbst zurückzuspringen.
Bleibe bei Mir, und du wirst ausschließlich einen Film vor dir zu sehen bekommen. Du wirst vor lauter Entzücken mit den Händen klatschen. Dein Gesicht wird deine Reaktion anzeigen, während du in aller Ruhe in Meiner Liebe dasitzt, wohlwissend, dass dies bloß eine Darstellung ist, die du erblickst, einer Feuerwerksvorführung im französischen Versailles gleich, oder einem Bürgersteig in der Bronx gleichkommend.
Es wird dazu kommen, dass es nicht sehr von Belang ist, wo du bist und was vor sich geht, weil du, durch alles hindurch, zusiehst, und – was für ein Panorama du doch vor dir zu sehen bekommst! Was du siehst, überflügelt dich indes nicht.
Das Leben gerät zündender und stiller zur gleichen Zeit. Es wird wie ein Kaugummi, gedehnt, so und so gezogen, und er bleibt, sobald alles vorüber ist, ein Kaugummi! Einerlei, in was der Kaugummi gemacht wurde, er ist immer noch Kaugummi.
Ihr nehmt Kaugummis nicht ernst, oder tut ihr das? Dies gilt es ebenso mit dem Leben zu tun, wie ein Kauen auf dem einen oder anderen Kaugummi. Den Kaugummi gibt es in allerlei Farben und Geschmacksrichtungen, er ist aber nicht auf jene angewiesen, um Kaugummi zu sein. So ist es beim Leben auch.
In was für Farben, Formen und Größen hinein euer Leben zutage tritt, es ist auch so Leben. Es ist nach wie vor Liebe.
Lasst Uns euer Leben als Liebe des Lebens betiteln, und vorangehen und es lieben, eine jede köstliche Wende von ihm. Lasse dein Leben wie ein Mode-Model werden, welches sich so und so herum dreht, es posiert mit seinem Staat, tanzt herum und wendet sich, schaut aber nicht zurück, blickt vielmehr über das Publikum hinweg, lebt seine Rolle als Model, in vollem Wissen, dass Model sein nicht das ist, was sie ist. Egal was für ein spektakuläres Model sie ist, ihr Modeln hat nichts mit ihrem wahren Verbleib und mit Wer sie ist zu tun.
Du bist ein bemerkenswertes Seinswesen, was fehlbezeichnet und fehlbegriffen wurde. Du hast dich selber fehlverstanden. Du hast dich dir selber aberkannt, weil du das Leben derart ernst genommen hast. Du wurdest zum Bedienten des Lebens. Geliebte, dem Leben liegt es an, euch zu dienen. Es soll euch nicht ängstigen. Ihm ist es nicht zugedacht, ein abgekartetes Spiel zu sein. Ihr seid nicht bestimmt, eine Charaktere in einem Krimi zu sein, die aufschreit. Ihr seid vorgesehen, ein Kind Gottes zu sein, welches unbeschadet durch die Wälder läuft, nicht einmal in Betracht ziehend, es könne sich verirren. Abhandengekommen wovon? Abhandengekommen von der Liebe in eurem eigenen Herzen? Abhandengekommen von der Liebe des Universums? Abhandengekommen von der Liebe des Einen Gottes, Welcher euch aus Seiner Liebe für euch und für alle Geschöpfe heraus geformt hat?
Gemacht in Meinem Bilde, so tanzt nun auf dem Bildschirm des Lebens, und wisst, ihr entfernt euch niemals von Meinem Radar. Mein Radar ist Meine Liebe. Ihr seid immerzu in Meiner Sicht. Nunmehr möge Ich in der euren sein, sodass ihr Entzücken finden werdet bei allem, was sich ereignet, bei euren Schnitzern ebenso wie bei euren Hochgefühlen. Euch wird klarwerden, ihr seid in einem Kontinuum namens Leben am Marschieren. Ihr werdet bemerken, dass dies ein Traum ist, der vor euch eintritt, dass ihr ein Träumer seid, dass ihr der seid, von dem geträumt wird, und dass ihr der Traum selber, dass ihr die Lebenskraft selber seid, und dass dies gut ist. Ihr seid in Meinem Herzen erhöht, und Ich werde euch niemals fallen lassen.
Heavenletter # 2074 – 27. Juli 2006 – The God of Your Heart
Der Gott eures Herzens
Gott redete …
In diesem Morgen bin Ich mit inbegriffen. Ich fülle die Luft auf. Ich bin in den Bäumen und den Blüten der Bäume. Ich bin Dunst von den Bäumen und Tau von der Erde. Ich knospe in den Blumen, und Ich strahle aus der Sonne. Ich bin die weiße Milchigkeit des Mondes und die Seide der See. Und Ich bin in dir enthalten. Ich bin deine originale DNA. Es ist Ich, Der deine Zellen bewohnt. Ich laufe durch deine Adern. Ich betrete dein Herz, und Ich schlage dort eine Trommel auf die Melodie der Liebe.
Ich bin der Hahnschrei, und Ich bin das Purpur des Jacaranda-Baums.
Es gibt nichts, was Ich nicht bin. Ich begleite euch dermaßen solide, dass ihr in Meiner Hörigkeit seid, und Ich in der euren. Wir sind einander zu Diensten in einem solchen Ausmaß, dass Unsere Identitäten verschwommen sind. Wir sind identitäts-los. Wir sind liebe-voll. Wir sind Eine Liebe, welche über das Universum vergossen wird. Unsere Liebe wird vorhergesagt. Sie kann keine andere sein.
Alles was geringer als Unsere Liebe scheint, ist nicht echt. Es ist falsch. Es ist eine falsche Kennung. Es ist eine Fehlbenennung. Es gibt in der Welt genug Namensirrtum. Das erzeugt Schlagzeilen in den Zeitungen. Fehlbenennungen spielen die Hauptrolle in den Fernsehnachrichten. Über sie wird endlos herumgetratscht. Die Leute denken, sie seien real, und dass sie mit dem Kopf schütteln und über sie reden müssten. Sie schauen auf eine Ziegelsteinmauer, alldieweil sie eine Waldwiese voller Blumen anschauen und Blumensamen verstreuen könnten.
Spreche Ich von dir, Geliebte, Geliebter? Solltest du Unseren Verbund zugunsten von Hader in Vergessenheit geraten lassen mögen? In welchem Ausmaß auch, ein jeder Gedanke, der aus dem endlosen Umkreis von Liebe heraus ist, ist Uneinigkeit und nicht wahr. Lasse Liebe deinen Namen sein. Und geheiligt sei dein Name, denn Wir sind Ein und das Selbe. Respektiere dich selber, so wie Ich dich respektiere.
Jegliche Negativität, die du vernimmst, außerhalb von dir oder in deinem Denkgut, ist Uns nicht wert. Sie ist Uns nicht wert, und sie ist nicht Wir. Jede Rauhheit ist nicht Wir, ebenso wenig gehört sie Uns zu. Schicke sie weg.
Sofern du einen Berg besteigst und es gibt dort zwei Pfade, einen schönen und einen voll mit kriechenden Schlangen und Tücken, um welcher möglichen Freude halber solltest du dich eher für den minderen Pfad entscheiden mögen? Welchen, meinst du, sähe Ich dich lieber nehmen? Freude soll euer Pfad sein, nicht Leiden. Freude ist Kraft. Leiden nicht.
Wer sagte denn, ihr müsstet euch belasten und Kummer bei euch tragen? Wer erzählte euch, ihr verdientet derartiges Bemühen? Ich nicht. Möchtet ihr euch nun anheischig machen, euch Meiner zu entsinnen und all die negativen Stimmen zu vergessen, welche ihr je hörtet? Wieso den vergangenen Unannehmlichkeiten zuhören, derweil ihr dem eben vorfindlichen Gott zuhören könnt, dem stets-anwesenden Gott des Universums und dem Gott eures Herzens? Wieso auf alte Stimmen wütender Männer hören, derweil ihr Meine süße Stimme vernehmen könnt? Wütend bin Ich nie. Meint ihr nicht, dass Ich so weise und so liebevoll bin wie die weisesten und liebevollsten Männer und Frauen auf der Erde? Zartheit und Sanftmut gehen weiter als Ärger. Erzieht eure Kinder nicht in Groll. Beendet jetzt die Stimmen der Zwietracht. Setzt sie nicht fort.
Sofern ihr einen Gott des Grolls vernehmt, wisst, dass jene Stimme menschengemacht ist. Sie ist nicht Mein. Stärke kommt nicht in Groll zu liegen. Entrüstung ist Schwäche. Ich bin Stärke. Erbarmt euch euer und ergießt euch nicht mehr länger in eine wütende Flamme. Bringt euch weg, hin zu Meinem Tempel der Liebe.
„Liebet euch selbst“ ist Meine erheblichste Ermahnung. Liebe dich selbst, wie Ich dich liebe. Wisse, dass du geliebt bist, dass Ich dich liebe, und dass Ich es gerne habe und gerne sehe, dich selber zu lieben. Du bist genug bestraft worden. Bestrafe dich nicht mehr länger.
Komme jetzt zu Mir zu einer Insel der Liebe, wo Wir, in Wahrheit, wohnen. Sie wird oft als Himmel bezeichnet.
Heavenletter # 2075 – 28. Juli 2006 – Love Will Be the Star
Liebe wird der Star sein
Gott redete …
Guten Morgen, Geliebte. Heute wacht ihr zu einem neuen Tag voller Möglichkeiten auf, die ihr unter Umständen als nicht möglich erachtetet. Heute werdet ihr die Möglichkeit neuer Horizonte erblicken. Heute werdet ihr die Anfänge des Zeitalters erschauen, von dem ihr kaum zu träumen wagtet. Ihr werdet keine Angst mehr vor Enttäuschtwerden haben, denn die Tage der Herrlichkeit auf Erden sind zuhanden. Bevorstehend ist die Verwirklichung Unseres Traumes. Ihr werdet Gütigkeit sehen, wie sie auf der Erde umherwandert. Ihr werdet Blumen sehen, die im Winter blühen. Ihr werdet sehen, wie auf dem Gras getanzt wird. Fröhlichkeit wird überall wohlvertraut sein. Was immer ihr euch für die Welt sehnlich erwünschtet, ist drauf und dran, zutage zu treten. Seid dafür bereit. Was habt ihr zu tun, um dafür aufgestellt zu sein?
Nehmt seine Ankunft vorweg. Mittels eurer Gedanken habt ihr es angeordnet. Macht nun, mit euren Gedanken, Raum für es. Es geht mit eurem Herzen und mit euren Augen, dass ihr für es Platz macht. Seht, wie die Welt sein wird, sowie die Prachtzeit eintritt. Möge sich jetzt dein Herz anschicken zu tanzen.
Bäume werden sich mit eurem Glück in Einklang bringen. Die Sonne wird früher aufgehen. Der Mond wird jede Nacht voll sein. Eure Träume für das Universum werden sich voller Wonne überschlagen, eure persönlichen Träume ebenfalls. Eure Träume für das Universum haben Vorrang. Sowie sie Gestalt annehmen, fließen eure Träume zu. Sobald freilich die ganze Welt glücklich ist, büßen eure Träume ihre Wichtigkeit ein, denn in einer Welt der Freude seid ihr erfüllt. Es ist nicht ausreichend, am Leben zu sein. Womöglich braucht ihr die Begebenheiten nicht um euch zu haben, die ihr eurem Dafürhalten nach für nötig hieltet. Ihr könnt sie gar vergessen. Als ein natürliches Vorkommnis, werdet ihr verwirklicht sein. Es wird Nichtvorhandensein von Mangel das gegebene sein.
Ihr werdet schließlich die Vollheit eures Herzens und all das, was dort enthalten ist, in Erfahrung bringen. Es wird nichts fehlen. Es wird nicht der Gedanken an etwas vermisst werden. Sobald dein Herz voll ist wie der Mond, was kann da fehlen? Ihr werdet dahin gelangen, euch an Mangel zu erinnern, falls ihr euch seiner überhaupt erinnert, als einen umherirrenden Liebhaber, der nicht mehr länger für euch da ist, denn Schwund wird in den Sonnenuntergang hinein verblasst, mit der Sonne untergegangen sein, um nie mehr aufzugehen. Vergangen. Letztendlich war Mangel niemals, ausgenommen als ein von vorneherein stark in Anspruch nehmender Gedanke in einem aufgewühlten Gemüt.
Sobald die Idee von Entbehrung vorüber ist, wird Ruhelosigkeit weggeflogen sein. Euer Geist wird ruhig sein. Erfüllt von Friede werdet ihr sein. Überflutet von Friede werdet ihr sein. Wird Liebe oder wird Friede als zuvorderstes rangieren? Jedes wird das andere sein. Ihr werdet nicht mehr länger die Zeit vertun mit dem Phantasma von Ursache und Wirkung. Euer Genuss wird dafür allzu reichlich sein.
Der Anlass für Freude wird Freude sein. Der Anlass für Liebe wird Liebe sein. Der Anlass von dir wird du sein. Der Anlass wird aus sich selber heraus entspringen. Ich werde rundum als die Ursache bekannt sein, weil Ich bekannt sein werde. Ich werde über ein jedes Herz gegipst sein. Was für eine Ekstase an Liebe wird doch über das Antlitz der Erde pulsieren.
Wir reden über eine Umwälzung, wo Liebe mit sich selber tanzt. Jedermanns Partner wird die Liebe sein. Kein einziger wird ohne Partner sein. Liebe wird überall einen Jeden ereilen. Keiner wird sich einbilden, er sei ohne sie. Es wird in der Liebe keinen Unterbruch geben. Liebe wird ihren rechtmäßigen Platz einnehmen. Sie wird die Erde dominieren. Liebe wird ausschließlich mit Liebe obwalten, daher wird sie in Liebe dulden und nachgeben. Ihr werdet in Liebe aufgeschmolzen sein, und euren Bruder als euch selber erkennen, und ihr werdet euch selber lieben, wie ihr es noch nicht getan habt. Liebe wird der Faktor des Lebens sein.
Sie wird der Star sein. Sie wird schließlich die Schlagzeilen beherrschen. Es wird nichts anderes geben, was die Schlagzeilen macht, weil alles, was es gibt, Liebe, über Liebe gehäuft, ist, Liebe für alle Welt ersichtlich, Liebe für alle Welt zum Schenken. Es wird zu einer Rekordernte an Liebe kommen, da ihr sie herangezogen habt.
Heavenletter # 2076 – 29. Juli 2006 – This Shimmering Day
Dieser flirrende Tag
Gott redete …
Schönheit entkommt Schönheit. Aus Liebe kommt Liebe. Aus Aufruhr kommt Aufruhr. Ist dies nicht augenscheinlich? Aus diesem Grunde kommt, so gut ihr es könnt, von der Positivität her und lasst das Gegensinnige alleine für sich. Negativität kann sich ganz gut ohne eure Beihilfe verkörpern.
Eventuell trägst du vor, du möchtest immer ehrlich und geradeheraus sein. Demzufolge verschaffst du der Negativität unverblümt einen Ehrenplatz. Du setzt sie direkt auf deinen Schoß, hörst ihr sorgsam zu und wiederholst das Gesagte zum Gedenken. Wiederhole stattdessen Positivität. Lasse ihr das Sagen. Lausche der Positivität, sodass das Positive in deinem Leben die Hauptrolle hat und mithin die Welt umwälzt.
Sofern du Orchideen züchten möchtest, pflanzt du Orchideen. Sofern du in ein Geschäft gehst, um dir Pflanzen zu kaufen, möchtest du gerne sicher sein, dass du nachhause brachtest, was du haben wolltest, und nicht Disteln. Du wirst nie in den Garten gehen mögen und Unkräuter pflanzen, und dennoch, sowie es sich auf dein Leben, das Leben eines Kindes Gottes, beläuft, siedetest du Negativität und siedetest sie abermals, all jenes Unkraut deines Geistes. Du stellst sicher, dass Negativität rundumgeht und gutgenährt wird und nicht ausstirbt.
Und ihr, Geliebte, bitte habt Nachsicht, dass Ich dies so sage, ihr seid dann auf eure Leistung stolz. Ihr habt nicht einen Partikel Negativität unerfasst belassen. Ihr seid stolz, dass ihr über alle Negativität, die auf der Welt aufgefunden wurde, heute gut Bescheid wisst. Als erstes lauft ihr am Morgen zur Zeitung hin, oder zu Yahoo, sodass ihr mitbekommt, was für ein Chaos gerade losbricht, was für ungeziemende Begebenheiten soeben gesendet werden. Ihr möchtet sogar der erste sein, der es erfährt, so, als hinge euer Leben von eurer Nachrichtenversiertheit ab. Ihr verdaut das Herzeleid, welches von nah und fern hereingekommen ist. Die Nachrichten geraten zur Seifenoper des Tages, und dazu, was ihr in eurer Rolle als Stadtschreier weiterreicht.
Was würde denn passieren, wenn ihr euch heute nicht die verheerenden zum Druck gekommenen Nachrichten unter die Augen führtet? Was würde in eurem Leben geschehen, wenn ihr keine Kenntnis davon hättet, was das Herz der Welt auseinanderreißt? Es ist, als fühltet ihr euch verpflichtet, eure Stimme zu dem widerschallenden Chor einer griechischen Tragödie dazuzugeben. Pfeife eine andere Melodie, Geliebte, Geliebter.
Schau, die Sonne scheint. Der Kaffee kocht. Das Bett ist gemacht oder nichtgemacht, und du erwachst zu einem tief reichenden Geschenk des Universums. Horch her, hier ist ein schöner Tag für dich. Probiere ihn dir an wie einen neuen Mantel von allerlei Farben. Wirf den alten düsteren weg. Erbarme dich dieses schimmernden Tages, und gib ihm eine Chance, all das zu sein, was Ich Mir sehnlich erwünsche.
Die Nachrichten sind das Geschwätz des Tages. An dir ist es, die Sonne zu sein, und nicht eine Wolke, welche die Sonnenstrahlen verdeckt. Sei nicht der Auffassung, es sei deine Zuständigkeit, die Nachrichten hervorzusprudeln. Es ist deine Verantwortung, dein Licht zu scheinen. Wie kannst du dies tun, unterdessen du dich mit den Wehrufen der Welt belastet fühlst? Du hebst die Welt nicht in die Höhe, indem du ihren Scherereien Vorschub leistest. Sowie du schlimme Nachrichten hörst, ergreifst du Partei. Die Welt gerät zu einem Western voller guter Menschen und Halunken, und, das ist klar, du bist auf der Seite der guten.
Sofern du Friede möchtest, und Ich meine, das möchtest du, dann wirst du nicht mehr länger ein Sheriff sein mögen, der mit dem Finger auf die Schlimmen zeigt und versucht, sie wie Vieh zusammenzutreiben. Nein, du wirst dein Herz und die Welt aufmachen und deine Waffen niederlegen. Du wirst deine Munition hinauswerfen und einander die Hände reichen. Du wirst mehr wie Ich werden und Mitempfinden für alle haben. Es wird keine Seiten geben.
Heavenletter # 2077 – 30. Juli 2006 – The Hall of Greatness
Die Halle der Größe
Gott redete …
Habt ihr nicht euer Herz derart leichthin mutlos werden lassen? Geliebte, lasst euer Herz stattdessen angespornt sein. Schaut euch nach Gelegenheiten um, euer Herz zu erheben. Lasst Entmutigung vorbei sein. Lasst Ermutigung erstehen. Geliebte, es läuft darauf hinaus, dass ihr gut zu euch selber seid. Ihr denkt, dass es etwas außerhalb von euch ist, was euch frustriert und unglücklich macht. Es ist eure eigene Selbst-Zuweisung, die dies bewerkstelligt. Die Erwartungshaltung, die ihr euch auferlegt, bewerkstelligt es.
Falls etwas nicht so ist, wie es eurer Auffassung nach sein sollte, habt ihr das Gefühl, ihr hättet versagt. Ob nun vernehmlich oder nicht, ihr beschimpft euch. Ihr entscheidet euch, etwas mit der entsprechenden Sache zu schaffen haben zu müssen und dem pflichtgemäßen Auftrag nicht gewachsen zu sein. Ihr bindet euch selber in Umzäunungen ein, die ihr um euch herum aufstellt. Befreit euch stattdessen. Setzt euch von Frustration frei, Geliebte. Befreit euch von jenen kleinen Schnipseln und jenem hie und da eingesteckten Kleinzeug. Ihr macht euch über kleinen Dingen selber unglücklich. Zunächst, dank der Auffassung, dass alles ganz einfach so sein müsse. Zum zweiten, dass ihr euch, falls denn die Dinge nicht so sind, wehren müsstet. Besser, ihr erfreut euch an etwas.
Seid heilfroh, dass Wir das Einssein des Selbst innehaben, auf das Wir als einander Bezug nehmen. Wir sind ein ander. Seid froh, dass es den Einen von Uns gibt. Was kann dich verwirren, so Wir Einssein im Allerumfassendsten sind? Was für ein Anderssein muss beim Einssein dazwischenkommen? Wen würdest du zwischen Uns gestatten? Was würdest du zwischen Uns gerne eingeschoben sehen mögen? Es gibt nichts, was zwischen die Aufgabenerfüllung Unseres Einen Herzens zu kommen braucht.
Würdest du gerne ein rotes Licht zwischen Uns kommen sehen mögen? Würdest du eine Eigenart des Computers zwischen Uns kommen sehen mögen? Einen bellenden Hund von draußen? Einen Zeh, den du dir gestoßen hast? Was könnte der Einmischung bei Unserer Liebe wert sein? Worum geht es bei dem kleinen Wirbel? Stelle jene winzigen Bewandtnisse an die Seite und kehre zum Einssein zurück, welches Wir sind. Komme in dieses Tal der Liebe mit Mir. Es ist ein Hafen. Es ist ein sicherer Ort, wo Ablenkung und Unbehagen keinen Zugang haben. In dieser Senke Unseres Herzens tritt Verschlimmerung nicht ein. Wir sind mit Liebe beschäftigt. Gibt es sonst etwas, mit dem du lieber befasst sein möchtest? Mit dem einen oder anderen Widersinn vielleicht?
Hattest du nicht genug von ihm? Hast du nicht Jahre zugebracht mit dem Eintauchen in das, was deinem Herzen wehtut? Hattest du nicht genug davon, dich selber auf die Seite zu stellen und es vorzuziehen, dich zur Unzufriedenheit der einen oder anderen Art zurückzustufen? Hast du dich nicht darin spezialisiert? Wurdest darin nicht ein Experte? Entqualifiziere dich von diesem Moment an. Zum jetzigen Zeitpunkt, da werde unzufrieden und frustriert mit den althergebrachten Denkweisen, welche gleichbedeutend sind mit dich selber durchbleuen. Dies, Geliebte, ist Frustration – eine Art Selbst-Peinigung. Klinkt euch jetzt aus.
Gebt Frustration auf. Sie war niemals euer Freund. Weswegen seid ihr ihr verpflichtet? Seid stattdessen der Freude verpflichtet. Haltet Freude unter euren prüfenden Blick, anstelle nervtötender Frustration. Geliebte, es gibt eine Halle der Größe, für euch zum Betreten. Geht jetzt in sie hinein. Ich lade euch ein. Ich nehme euch an der Hand. Ich leite euch zu den stillen Wassern. Versenkt euch in ihnen. Lasst die rauhen Gewässer gehen. Legt euch zurück. Treibt eine Zeitlang, Geliebte, schwebt in Meiner Liebe. Seid durch Meine Liebe flottgehalten. So etwas wie dies gibt es nicht noch einmal.
Heavenletter # 2078 – 31. Juli 2006 – Surprise Yourself
Überrasche dich selber
Gott redete …
Alleine für euch selber leben ist euch nicht ausreichend, Geliebte. Es gibt ein Erfordernis, über euch hinaus zu gehen. Euer eigenes Leben ist ein allzu enges Feld. An das denken, was du gerne möchtest, und dir selber dienlich sein hinterlässt in deinem Herzen eine Leerstelle. Dich einzig um dich selber kümmern lässt dein Herz verwaist. Ihr seid nicht allein für euch selber geboren, ebenso wenig ist euer Leben angelegt, gelebt zu werden, um euch selber zu begütigen, so, als wärst du der einzige auf dem Planeten. Ausschließlich an euch selber denken lässt euch bloß auf einer einzigen Ebene der Existenz bestehen.
Befasst euch mit der Anschauung, bedenken zu mögen, zu welchem Nutzen ihr einem Anderen oder eurer Familie sein könnt. Nehmt euch eurer selbst an, und weitet das Verständnis von Familie aus. Ihr seid Meine Familie. Bringt euch mit mehr Meiner Kinder in Zusammenhang. Dem zum Trotz was ihr vermeint ist euch dienstbar sein – weidlich eher als bedient werden – am Besten dienlich. Erweitert euren Horizont. Schreitet aus euch selber heraus. Ihr seid allzu lange auf euch selbst zentriert gewesen. Dass ihr Mein Abgesandter seid bedeutet, dass ihr ein Sondergesandter der Welt seid.
Tut heute etwas, was über eure gewöhnliche Spannbreite hinausgeht. Tut etwas für einen Anderen, für jemanden, der euch bekannt oder unbekannt ist. Hebt auf der Straße Müll auf, anstatt mit der Zunge zu schnalzen gegenüber jenen, die ihn dort hingeworfen haben. Sofern in einem Geschäft ein Kleidungsstück vom Bügel heruntergefallen ist, hängt es wieder auf. Haltet die Tür für jemanden auf. Macht das Leben für die nächste Person ein wenig besser. So ihr das tut, macht ihr das Leben für euch besser. Ihr hebt euer Bewusstsein, Geliebte, Geliebter. Du dehnst dein Einflussterritorium aus. Dies ist keine große Sache. Du hast dafür kein Unternehmen zu gründen. Strecke einfach deinen Arm ein wenig weiter aus. Übertriff deine jetzige Fassungskraft. Mache dir zu Eigen. Fasse deine Sicht weiter. Tue der Schönheit im Universum hinzu.
Sowie das Leben für dich alleine ausgelebt wird, schöpfst du die Oberfläche ab. Du gehst von einer Sache zur anderen, aber auf dem gleichen Karussell. Du machst die gleichen Küchenschränke leer. Schaffe die eine oder andere Beachtung von dir weg, so hast du erheblichere Anlässe, zu wachsen. Ordne dein Leben etwas weniger an. Überrasche dich selber. Finde heraus, was das Leben sein kann.
Erwäge, dass du dem Universum als ein Geschenk zugewendet wurdest. Sei das Geschenk. Spüre das Geschenk von dir aus. Entferne einige deiner Umpackungen. Es ist derzeit nicht Winter. Es ist der Sommer des Lebens, und du möchtest deinen Sommer verleben. Das Leben ist nicht für dich da, es zu horten. Es gilt dir nicht, es zu vertrödeln. Es steht dir an, mit ganzem Herzen zu geben. Auf diese Weise beglückst du Mich.
Alles was ihr tut, ist in Diensten Meiner, Geliebte. So euch derart viel gegeben worden ist, möchtet ihr gerne an eurem Glück teilhaben lassen. Allen Geschenken, die Ich euch gegeben habe, ist es zugedacht, miteinander geteilt zu werden. Das allergrößte Geschenk ist das Geschenk von euch selber. Stellt euch selber heraus, wo ihr gesehen werden könnt. Legt euch selber an den Tag. Legt euch euch selber an den Tag.
Ich gehe euch nicht an, euch selber zu tilgen, keineswegs. Ich bitte euch, euch anzuschicken, euch selber zu sehen, euren Eintritt in die Senke des Lebens kenntlich zu machen. Weswegen existiert ihr, Geliebte? Alle Blaubeeren für euch selber pflücken belässt euch abgespannt. Die Hälfte der Blaubeeren, die ihr gepflückt habt, weggeben schafft eine Röte auf eure Wangen. Liebt euch selber hinreichend, um etwas von euch wegzugeben. Ihr habt von euch selber genug gehabt, Geliebte. Nun seid ihr an der Reihe, zu geben.
Heavenletter # 2079 – 2. August 2006 – The Candy Store
Der Süßwarenladen
Gott redete …
Merkst du, wenn du auf Reisen bist, wie du deine Anhaftung an deine Identität und an all die schönen Dinge, die du mit deiner Identität assoziierst, einbüßt? Wenn du an einen Ort eingetaucht bist, wird jedes Detail wertvoll für dich. Nun so soll das auch sein. Ja, bewundere jedes wertvolle Detail! Und doch, zur selben Zeit, in der du bewunderst, wisse, dass all das Dekoration ist und nicht mit deiner Identität zu tun hast. Deine wahre Identität geht mit dir überall hin, wo du auch hingehst und wo du auch bist. Du wirst unabhängig von deiner Außenidentität. Deine Außenidentität ist ein Kleiderwechsel, das ist alles.
Wenn du ein Chef bist, trägst du bei der Arbeit einen Chef-Hut. Der Hut macht dich nicht mehr oder weniger zu einem Chef, außer du beschließt dich selbst so wahrzunehmen. Falls du, wenn du den Chef-Hut aufsetzt, deine Schultern zurücknimmst und Chef wirst, ist dies eine Technik, die du anwendest. Die wichtige Sache dabei ist, dass du dich für dich gut fühlst, egal was die Welt wahrnimmt, egal was du dein Leben lang gehört hast.
All die Fallen der Welt sollen dich erfreuen, aber sie sollen dich nicht festhalten. Streben sind nur Streben. Nur Bühnenbild und Bühnenbilder sind austauschbar.
Jeden Tag bewegst du dich durch die Welt. Ob zu Fuß, mit dem Zug oder dem Flugzeug, du bist du. Auf einem Flughafen kennt dich keiner, du bist immer das Geliebte Kind Gottes. Du brauchst keinen bestimmten Stuhl oder auch nicht Leute, die dich kennen. Wenn du in deiner Heimatstadt bist, bemerkst du ein Erkennen deiner selbst, da jede Person dich reflektiert und dich daran erinnert, dass du existierst. Und doch, du existierst, ob dich jemand erkennt oder nicht, egal was sie tun oder daraus machen. Du bist ein Kreisel und die Welt desgleichen. Du drehst dich auf einer Scheibe. Beim Drehen bist du still. Und in der Stille drehst du dich.
Im Leben bist du in einem Süßwarenladen. Oh, du Meine Güte, was für delikate Süßigkeiten. Du lebst in einem Süßwarenladen, Geliebte. Denke an all die Köstlichkeiten, die im- und exportiert werden. Du bist mehr als du annimmst, wo immer du stehst. In der Tat stehst du zu jeder Zeit mitten in der Luft, wo immer du auch stehst. Es gibt keinen Boden unter deinen Füßen. Es gibt dich, erhaben. Es gibt dich, Fröhlichkeit in Meinem Herzen. Es gibt dich, an dich selbst angrenzend, doch du existierst und bist erhaben, ob du es wahrnimmst oder nicht. Du drehst erhaben.
Wenn du um den Reichtum an Liebe wüsstest, der du bist, wärest du ein Purzelbaum schlagender Akrobat der Freude. Du würdest hochspringen und die Sterne greifen und deine Purzelbäume auf ihnen schlagen. Du würdest eine Handvoll Liebe aus deinem Herzen nehmen und vor dich setzen. Deine Liebe wäre wie glitzernde Sterne, und sie würde wie die schönste Musik, die je auf der Erde vernommen wurde, klingen. All die Liebe, die du setzt, würde überall hinleuchten und würde auf dich leuchten. Du würdest nur Licht und Musik kennen. Du wärest unter einem Bann der Liebe. Du wärest bezaubert von Liebe und nicht länger desillusioniert.
Dein ganzes Leben wäre ein Liebesbrief von Gott. Es wäre keine Briefmarke notwendig. Dein Leben würde von einem Herz zu einem anderen reisen, und Herzen wären wie Drachen in der Luft, überallhin geblasen.
Heavenletter # 2080 – 3. August 2006 – Wake from This Dream
Erwache aus diesem Traum
Gott redete …
Ja, ihr klettert zu Mir hoch, wie ihr euch das Bei Mir Anlangen denkt. Oder ihr könnt Mich einfach auf einer Rolle Meiner Liebe hochziehen. Ihr seid ohnehin bereits in Meinen Armen. Ich hielt euch dicht an Meinem Herzen, bevor an Zeit gedacht wurde. Ihr wart und seid Mein Universelles Kind. Mein Herz war und ist voll von dir. Geliebte, da ist solch ein Glanz in Meinem Herzen, und in dem euren ebenfalls, wenn ihr doch bloß darum wüsstet. Mein Herz barst vor lauter Freude an euch, und ihr wurdet als ein Gedanke geboren, und zur Erde gesandt, um die Erde mit Liebe zu füllen. Ihr wurdet gesandt, um den Gott der Erde, Der der gleiche Gott des Himmels Ist, zu erkunden und an den Tag zu legen.
Es ist für euch ein Leichtes zu sagen, ihr rührtet von Gott her, ihr wärt ein Kind Gottes, und gleichwohl schüttelt ihr mit dem Kopf. Ihr verfingt euch in dem Menschsein, so, als gelte es über das Menschsein verlegen oder verärgert zu sein. Ja, ihr findet, euer Menschentum ist eine Verlegenheit. Möchtet ihr es nunmehr für einen ganz besonderen Segen befinden? Geliebte, ist nicht euer Menschsein ebenso süß? Ist es nicht ebenso göttlich? Es ist schwierig, euch ohne euer Menschsein vorzustellen, ist das nicht so? Versagt es euch nicht. Sofern ihr nicht in dem menschlichen Körper wärt, hättet ihr nicht die Gelegenheiten, mit denen ihr es gegenwärtig zu tun habt. Ihr habt jetzt eine Auswahl. Dies ist die Beglückung, in einem menschlichen Körper zu sein. Ihr könnt abbiegen, und ihr könnt dargeben. Ihr könnt ein Held sein. Ihr habt die Wahl. Ihr seht mehr als eine Richtung, die ihr nehmen könnt. Ihr habt Entscheidungen. Engel, stets vom Höchsten her kommend, erblicken nicht Alternativen, derweil ihr in Optionen schwimmt. Ja immerhin, selbst obschon ihr euch für Schmerz entscheidet, findet ihr euren Weg zur Freude wieder zurück. Es ist unumgänglich, ihr macht die Tür, an der »Himmel« steht, auf.
Ihr spielt auf der Erde eine Rolle, und ihr spielt sie gut. Ihr gebt euch nicht zur Erde her. Ihr steigt dort höher. Die Erde ist das Trampolin, auf dem ihr abfedert. Aber sie ist nicht euer Startplatz. Ich bin euer Startplatz. Ich bin euer Ausgangspunkt. Ihr sprangt zum Leben unter Unserem wechselseitigen Einverständnis, und jetzt findet ihr, ihr befändet euch in einem fremden Land. Ich verlasse Mich auf euch, dass ihr die Welt wieder in ihren rechtmäßigen Zustand versetzt, der Himmel genannt wird.
Die staunenerregende Wahrheit ist die, dass ihr gar nicht vom Himmel weggewandert seid. Das ist eine Große Illusion, die ihr euch phantasiert. Es ist, als wärt ihr vom Himmel fortgegangen, als wärt ihr ausschließlich ein Mensch, als würdet ihr euch in einem entfernten Land ausspreizen, alldieweil es keine Entferntheit vom Himmel und kein anderes Land gibt. Der Himmel ist es, Geliebte. Es gibt keinen Abstand von Mir, ausgenommen in einer Phantasie, die ihr ausspielt. Ich bin dichter an euch als die Nase an eurem Gesicht. Ich bin näher als eure Augen. Unsere Herzen teilen einen gemeinsamen Schlag. Wisst ihr nicht, dass Wir den Rhythmus des Himmels teilen, einen raumlosen Raum, wo alle Herzen wohnen. Wir können sagen, ihr werdet des Tags wie des Nachts im Himmel erfrischt, indes ist es nicht Erfrischung, dessen ihr bedürft, es geht um einen kleinen Schubs zum Aufwachen, um ein winziges Feuer der Anerkenntnis, um eine Spirale der Vergegenwärtigung.
Es gibt nichts zu tun, außer sich selber mitzubekommen, nicht, euch waschecht zu machen, denn das seid ihr bereits, sondern, euer Einssein zu erspähen und euch kaputtzulachen über den Streich, den ihr euch selber spieltet. Ihr gabt dem Gedanken nach, ihr wärt irgendwo sonst als im Himmel. Ihr bildetet euch sogar ein Verlies für Erdseinswesen ein, und gabt ihm einen widrigen Namen, gleichsam als könntet ihr irgendetwas tun, außer zum Himmel aufsteigen. Bildet euch dies ein, Geliebte. Bildet euch ein, zum Himmel hochzusteigen. Stellt euch dies jetzt im Augenblick vor, und steigt jetzt im Augenblick auf. Alles was fehlt, ist euer Anerkennen, dass ihr ein Himmlisches Wesen seid, dass der Himmel euer Zuhause ist, und dass ihr niemals fortgegangen seid, es sei denn in einem Augenblick eines wahllosen Gedankens.
Es ist nirgendwo, wo Ich sein kann, außer im Himmel, und ihr seid hier bei Mir, geborgen und unversehrt, wie immer. Erwacht aus diesem Traum. Kriegt mit.
Heavenletter # 2081 – 4. August 2006 – The Light Spectrum
Das Lichtspektrum
Gott redete …
Lasse Mich dir deine Stirnfalten wegstreichen. Was ist Stirnerunzeln anderes denn Bestürzung? Ein Part von dir ist sich im Klaren, dass du nicht da bist, wo du zu sein scheinst, und dies ist verwirrend. Du bist zur selben Zeit an zwei Stellen, obschon alleinig Himmel existiert. Du weißt, dass etwas verfehlt ist, sowie du ausschließlich das Leben auf Erden flüchtig zu sehen bekommst, sowie du derart kurze Blicke auf es wirfst, wie es die Zeitungen tun. Wie kann sich ein schöner Erden-Engel wie du sich in einem verwaisten Geschick aufhalten sehen mögen? Der Vorgang, der dich zum die Stirn In Falten Legen bringt, weiß, dass dies nicht das Wahre ist. Er weiß, dass du nicht vereinzelt bist. Er weiß, dass du in den Himmel gehörst und nie von ihm weggegangen bist, außer in diesem Phantasieflug, den du als Leben auf Erden kennzeichnest.
Du hast deine wahre Örtlichkeit und dein wahres Vorhaben übersehen. Du hast vergessen, zu erfassen, was zählt. Du hast dir einige Seiten in dem Buch deines Lebens entgehen lassen. Du last allzu hastig. Du verpasstest den vorwiegenden Tenor. Du gerietst in den Details entstellt. Du dachtest, du wärest die Wörter en détail, derweil du das Buch selber in all seiner großartigen Herrlichkeit bist. Dein Empfinden ist gewesen, du sollest für dieses Buch einen Preis entrichten, unterdessen jenes insgesamt du selber ist, und keine Zahlungen zu erfolgen haben.
Ihr habt nicht zu leiden, Geliebte. Dies ist ein Missgriff des Intellekts. Ihr begingt diesen Fehlgriff, weil ihr Ursache und Wirkung erblickt und für die zwei Beweismaterial zusammentragt. Es gibt für Leiden keine Ursache. Leiden ist nicht eine Wirkung, außer insofern, als ihr euch selber hypnotisiert. Was sich auch begibt, ihr habt aufgrund dessen nicht zu leiden. So wie in allen Dingen, es ist eine Wahl, die ihr trefft. Ihr vermeint, ihr hättet keine andere Wahl als zu leiden, allerdings ist es eine Wahl, die ihr trefft.
Ihr habt euch sehr bemüht, eure Freude zuzudecken. Ihr habt Freude zur Maske hergenommen, indessen ist Leiden die Maske, die Freude zudeckt. Ihr stelltet eine dunkle Maske her. Jetzt könnt ihr sie weglegen, indem ihr mehr Licht hereinlasst. Vielleicht habt ihr es euch in dem dunklen Verlies bequem gemacht, in dem ihr euch niedersetztet. Steht auf. Räumt die Prämissen auf. Vertilgt die Dunkelheit. Öffnet die Vorhänge und Fenster, öffnet sie weit und seht, wie die Welt aussieht, sowie ihr sie in Meinem Licht glänzen seht. Durch welches Ende des Teleskops würdet ihr gerne blicken? Auf welcher Seite des Lichtspektrums würdet ihr euch gerne aufhalten mögen?
Du bist aus zahlreichen Farben erstellt, Geliebte, Geliebter, abhängig davon, wie du dich selber siehst. Dein Geist wird zu den Kreidestiften, mit denen du dich färbst. Wähle jetzt helles Gelb. Wähle goldenes Licht. Lege triste Farben beiseite. Wirf sie raus. Sie sind ohnedies bloß Attrappe. Du bist in Wahrheit die Farbe der Liebe. Wähle heute deine Farben. Setze heute dein Leben ins Bild. Entscheide dich im Voraus für die Farbe, die du sein möchtest.
Die Farbe, die du wählst, ist wie ein Filter für Sonnenlicht, welches keines Filters bedarf. Sonnenlicht strahlt in reinem goldenem Licht aus der Sonne heraus. Erblicke alles von ihm, nicht bloß das Schwanzende. Alles Sonnenlicht ist schön, und sein Licht ist hell. Vielleicht hast du deine Augen zusammengepresst gehalten, damit du nicht von des Tages Glanz beduselt würdest. Die Spiele, sie spielst du mit dir selber. Das Leben ist mehr als ein Sport. Es ist ein reales Ding. Und das reale Ding ist ein Ding von unaufhörlicher Schönheit. Nimm gegenüber deinem Leben keine harte Haltung ein. Sei eine Antilope, die im Leben ein wenig umherwandert. Mache das Leben nicht zu einem harten und festen Gesetz. Tue dein Herz weit auf, lasse das Leben hereinkommen und es den verehrten Gast sein, der zu deiner Rechten sitzt.
Heavenletter # 2082 – 5. August 2006 – Ocean of Love
Ozean der Liebe
Gott redete …
Wie schön ist dieser Augenblick, den Wir gemeinsam verbringen. Ich sage Augenblick, aber er ist immerzu. Wir schauen Uns an, und Unsere Augen schauen nie voneinander weg. Du bist der Blick Meiner Augen, alldieweil sie in die deinen schauen. Halte deine Augen auf den Meinen, denn das ist die Wahrheit Unserer Existenz. Die Wahrheit ist, Wir können Unsere Augen nicht von einander wenden. Welche Geschichten dein Verstand dir auch immer erzählen mag, dies ist es. Unsere Treue ist echt. Wir schauen tief in die Seele und verlassen nie Unsere Tiefe, nicht einmal für eine Millisekunde. Natürlich denkst du, dass du es tust. Du denkst, du schauest meistens weg. Weil deine Aufmerksamkeit irgendwohin schweift, heißt das nicht, dass Unsere Augen abschweifen. Wenn Ich in deine Augen schaue, treffen sich unsere Augen. Ich nehme Meine Augen nie weg von dir. Fühlst du Meine Augen, wie sie dich genau jetzt treffen?
Fühlst du das Liebeslicht, das von Meinen Augen herrührt und dich einfängt? Spürst du Meinen Blick in deinen Augen als Liebkosung? Ich starre dich nicht an. Ich schaue in deine Augen und Wir sind ebenbürtig bezaubert. Ich schaue tief in deine Augen, und deine Augen erwidern Mir. Wir erheben Anspruch auf einander. Wir verschmelzen zu Einem. Wir übergreifen einander als seien Wir Eins. Wir sind nicht Wasser und Öl. Wir sind nicht eine Mixtur. Wir sind erhabene Liebe, simple Liebe, Liebe, die durch das Universum jagt, nach überallhin leuchtet, die jede Falte eines jeden Herzens füllt.
Selbst, wenn du deine Augen schließt, blicken Wir uns gegenseitig an. Unsere Liebe geht tief. Fühlst du Meine Liebe in deinem Herzen – genau jetzt? Spürst du Mein Lächeln auf deinen Lippen? Fühlst Mein Flüstern in deinen Ohren? Ich flüstere leise. Du hörst Mein Herz. Es schlägt in deinem. Mein Herz übernimmt deines, wie es scheint. In Wirklichkeit fängst du an, Meinem Herzschlag zuzuhören, und empfindest ihn als den deinen. Deine Liebe ist genauso groß wie Meine. Natürlich kommt das daher, weil Ich dir Meine ganze Liebe gegeben habe. Sie gehört dir ganz. Das heißt, dass es nun an dir ist zu geben, so, wie ich dir gebe. Ich halte nicht einen Zentimeter Meiner Liebe zurück. Ich verströme Meine Liebe wie die Meere, indes, mächtiger als jeder Ozean ist unsere Liebe. Sie ist wie Unsere Augen. Wir tauschen keine Blicke aus. Wir vereinen sie, Augen, die sich nicht voneinander trennen können. Genau so ist Unsere Liebe. Es gibt keine zwei Richtungen. Unsere Liebe geht überall hin, und, sie steht zwischen Uns. Unsere Liebe ist so groß, dass sie nie weggehen kann. Je mehr sie fließt, desto mehr bleibt sie, denn es gibt keinen Ort, sobald alles gesagt und getan ist, wohin die Liebe geht. Sie füllt bereits das Universum. Sie nimmt Unseren Atem mit, nur um zu atmen. Wir atmen Liebe. Es gibt nichts anderes. Unsere Liebe schießt hoch. Wir schwimmen in ihr. Es gibt nichts anderes um darin zu schwimmen.
Dieser Ozean der Liebe unter Uns ist nicht zwischen Uns. Er ist Wir. Er ist unser Milieu, sozusagen, auch wenn Liebe überhaupt nicht Milieu ist. Liebe ist alles, was es gibt, deshalb gibt es auch nichts weiteres zu sagen. Es gibt nur Liebe, zu lieben. Lasst Unsere Liebe die Hände klatschen. Lasst Uns zur Liebe schwimmen und von ihr und auf sie trinken. Für die Liebe schlägt Unser Herz. Es gibt kein Abwandern von ihr. Liebe hat Exklusivrechte über Uns. Liebe absorbiert Uns, und Wir absorbieren Liebe. Es gibt keine zwei Arten davon. Liebe ist einzigartig. Wenn alles Liebe ist, dann gibt’s nicht einen, der sie gibt, und keinen, von dem sie kommt. Liebe ist einfach, das ist alles, und Unsere Liebe ist nicht zu unterscheiden. Wir sind in Liebe verbunden und waren nie unverbunden, und doch tanzt Unsere Liebe vor Uns und auch an allen Seiten von Uns.
Heavenletter # 2083 – 6. August 2006 – In the Sunshine of Your Thoughts
Im Sonnenlicht deiner Gedanken
Gott redete …
Das Universum entfaltet sich aus der Tiefe deines Herzens. Spüren ist alles. Daher ist die Eigenart deiner Gedanken so wichtig, denn deine Gedanken geben dir zu verstehen, wie zu fühlen ist. Deine Gedanken können eine Pflanze zum Treiben bringen, oder, deine Gedanken können sie schrumpfen lassen. Deine Gedanken können dasselbe einem Kind antun, ein Kind zum Wachsen bringen oder es verschlossen machen. Deine Gedanken tun dir das gleiche an.
Aus dem Grunde möchtest du etwas lesen, was dich erhebt. Deshalb willst du mit Mir in deiner Wahrnehmung sein.
Du sagst, dass du glücklich sein willst, indes, du findest Gründe, es nicht zu sein. Du lässt die Welt dich beleidigen. Du wirst von ihr angegriffen. Hebe deine Meinung über dich selbst höher, und du wirst weniger Gründe unter den Augen haben, durch die du dich angegriffen fühlst. Es ist als ob du eine bestimmte Nummer in deinem Handy einspeicherst, und dann ist das die Nummer, die du anrufst und von der du angerufen wirst.
Von diesem Tag an beschwere dich nicht wieder über irgendetwas. Wenn du deine Wählscheibe auf Beschwerde setzt, hört das Telefon nicht auf zu klingeln. Es klingelt den Haken weg.
Es ist wie ein Gastgeber einer großen Party sein. Was wirst du deinen Gästen servieren? Du wirst Essen zubereiten, die die Leute gerne essen. Du würdest kein verdorbenes Essen servieren. Und doch willst du dir und dem Universum und all seinen Gästen müde, aufgewärmte nicht einladende Gedanken auftischen.
Du sagst vielleicht, dass du nichts dafür kannst, diese Dinge zu denken, die du denkst. Ich weiß, es sieht so aus, als ob deine Gedanken dir aufgedrängt würden. Allerdings, du hast sie nicht zu kaufen, Geliebte. Wenn dir jemand alte schäbige Kleider anböte, würdest du „Nein danke“ sagen. Du würdest dich nicht verpflichtet fühlen, sie mitzunehmen.
Heute, sobald ein unglückseliger Gedanke ungebetenerweise zu dir kommt, drehe ihn um. Vernimm eine andere Kunde. Wenn er dir ansagt, du seist unwert, dann sage freundlich: „Hör zu, Bürschchen, Gott sagt was anderes. Ich will mich an Gott halten. Gott sagt, ich bin nicht nur wertvoll, sondern, dass ich der Wert in sich selbst bin. Gott sagt, ich bin in Seinem Herzen, und dass ich seine Geliebte bin. Unwerter Gedanke, ich weiß nicht, woher du kommst, aber ich weiß, dass du nicht zu mir gehörst. Ich habe die Wahl der Flaggen, die an meinem Haus hängen. Ich habe die Wahl, wohin ich meinen Hut hänge. Ich habe die Wahl, welche Gedanken ich behalte und welche ich still wegräume. Wenn du einer meiner Gedanken sein möchtest, dann änderst du besser deine Melodie. Nur Gedanken, die es wert sind, sind hier willkommen. Nur Gedanken, die Segen aussprechen, können hier bleiben. Es ist meine Angelegenheit, ob du bleibst oder nicht. Wenn du mein Freund bist, bleibe. Wenn du nicht mein Freund bist, wenn du nicht mein bestes Interesse im Sinn hast, dann ist hier die Tür, und ich sag dir Adieu.“
Wenn du auf dein Leben achten möchtest, dann achte auf deine Gedanken. Von deinen Gedanken her strömt alles Fühlen. Leben folgt deinem Herzen. Sei zartherzig. Denke zarte Gedanken.
Denke daran, dass alle deine Gedanken zu Mir fließen. Welche Art Gedanken möchtest du mir schicken? Denke einfach an Mich und du wirst dich selbst mehr respektieren, und erbetene Gedanken, die eines Kindes Gottes würdig sind, werden bei dir anlangen. Und sie werden sich vervielfachen. Und die Welt wird aufblühen im Sonnenlicht deiner Gedanken.
Heavenletter # 2084 – 7. August 2006 – A Little While on Earth
Eine kleine Weile auf Erden
Gott redete …
Nichts zeitigt einen Unterschied. Und, alles erbringt einen Unterschied. Alles macht dir etwas aus. Es schlägt bei dem zu Buche, wie sich dein Herz fühlt. Indes gewiss, sowie alles gesagt und getan ist, sei es, du gehst westwärts, sei es, du gehst ostwärts, bist du nach wie vor du, und BIN Ich. Ich bin und Stille ist da, und alles ist nichts als bloß ein Kräuseln auf dem Teich. Die Kräuselungen wogen leicht dahin, und der Teich bleibt Teich. Und Ozean bleibt Ozean.
Das Leben auf der Erde ist ein Traum, in dem ihr lebt. Es wird vollauf schwinden. Einer Woge gleich, euer derzeitiges Leben und das Leben derjenigen, die ihr mögt, werden vergangen sein, und es wird zu weiteren Wogen kommen. Wellen rollen sich zusammen und rollen sich auseinander. Wellen brüllen wie Löwen, und dann sind sie nicht mehr. Die Wellen sind ungemein von Belang, alldieweil es nachgerade nicht auf sie ankommt. Auf den Ozean aber, der die Wellen an den Tag legt, kommt es an, demnach kommt es auf die Wellen des Ozeans überdies an. Der Ozean hat seine Wellen gern. Er hält sie am Sich-Überlappen.
Alle Träume gelangen zu einem Ende. Sobald sie erfüllt sind, sind sie vorüber, der Ozean allerdings bleibt bestehen.
Du bist eine kleine Weile auf diesen Planeten namens Erde zu Besuch gekommen. Du bist ein Tourist. Und wie bei jedem Urlaub, den du antrittst, kehrst du nachhause zurück, und ist es, als seist du niemals weggewesen. Und gleichwohl, du stellst deinen Ferien alles, was du zugeführt erhalten hast, zu. Du hast Pläne für sie geschmiedet, du machst dich zu ihnen auf, und dann, nicht lange hin, reist du von dort zurück.
So auch beim Leben, Geliebte. Ihr streuntet in euren Gedanken vom Himmel weg, und jetzt setzt euch euer Sinn wieder zum Himmel zurück. Ihr dachtet, ihr wärt weggewesen, aber es war bloß ein Traum, von dem ihr erwachtet. Was echt ist, das hat Bestand und währt. Ewigkeit währt. Die Tag-um-Tag-Szenen auf Erden nicht. Und doch, war nicht die Zeit des Wegseins ungemein schön? Selbst wenn es Stechmücken, Reiseverspätungen, Kuddelmuddel gegeben hat, waren es denn nicht wunderbare Ferien? Gab es jemals solche wie die? Alle trafen aufeinander, rotierenden Sternen, den Getrieben des Universums gleich, derart unerwartet und dennoch derart vorherangelegt.
Etliche könnten die Frage aufbringen: Was soll das Leben auf der Erde bezwecken? Geliebte, Geliebter, just deine Heimkehr ist der Punkt. Dein Ausspielen der Phantasie ist von allerwichtigster Bedeutung, obschon es Phantasie ist. Lasst es Uns einmal so sagen. Euch wird jedwede Gelegenheit unterbreitet, zu lieben. Liebe ist unabdingbar. Sie ist die Partie, die ihr spielt. Ihr wisst, wie wichtig auf der Erde Sport ist. Der Sport wird recht bald vorüber sein – während allerdings das Spiel andauert, jubelt die Menge und geben alle Spieler ihr Bestes. Ihr gebt dem Leben euer Bestes. Ihr kennt den Ausgang. Und dennoch seid ihr am Spielen, als hinge euer Leben davon ab. Ihr habt garantierten Eintritt in den Himmel. Daher ist euer Gewinn garantiert. Ja eben diese Garantie veranlasst euch, um so heftiger zu spielen. Ihr investiert mit all eurem Herzen in das Erden-Leben. Irgendwie seht ihr euch in der Arena des Lebens aufhalten. Ihr wisst nicht, wie ihr hierher gekommen seid. Womöglich wisst ihr nicht Wieso. Aber, hier nun seid ihr, ihr spielt bis an die Grenzen des Möglichen. Und doch seid ihr euch immerzu gewahr, dass es schier ein Spiel ist. Ihr nehmt es bis zu einem gewissen Grad ernst, dennoch existiert ein natürliches Reservoir, wo ihr um Besseres wisst, denn es allzu ernst zu nehmen. Obschon, es ist Teil des Spieles, es ernst zu nehmen.
Es ist euch nichts Neues, dass das Leben auf der Erde einstweilig ist. Euer Leben in jenem vertrauten Leib ist zeitweilig. Der Körper ist zeitgebunden. Alle eure Engagements sind zeitgebunden. Ein Jeder wird Adieu sagen, was anders ausgedrückt besagt, dass ein Jeder ‚Auf Wiedersehen im Himmel‘ sagen wird. Jeder wird jeden willkommen heißen. Alle werden bei der vorgestellten Wiedervereinigung zugegen sein. Vorgestellt, da es allezeit Einheit gab. Trennung war niemals real. Liebe war real, und Liebe währt. Wir zupften Liebe eine kurze Weile auf der Erde ab, und nun spielt das ganze Orchester im Himmel. Es hat niemals einen Unterbruch gegeben. Kein Schlag wurde je ausgelassen.
Heavenletter # 2085 – 8. August 2006 – The Life You Want
Das Leben, das ihr mögt
Gott redete …
Geliebte, wie ihr es euch vorstellen könnt, gelte Ich für das Spirituelle. Unser Verbundensein gründet tief. Es ist die Basis von allem. Und doch bedeutet spirituelles Mitwirken nicht, ein Entkommen aus eurer Zuständigkeit für das alltägliche Leben zu sein. Weil eure Gedanken tief reichen, weil ihr viele Verbundenheiten erfasst und gute Absichten hegt, entsetzt euch der Verantwortlichkeit nicht. Es ist nicht in Ordnung, euer relatives Leben schluderig werden zu lassen.
Manchmal tut ihr euch nach Ausreden um. Ihr denkt Dinge wie: „Dies hatte so sein sollen. Das ist mein Los. Dieser Mensch muss mein Seelenverwandter sein. Sofern unser Verbundensein derart stark ist, habe Ich demnach kein Sagen. Ich muss ihm mein Letztes geben, komme was da wolle.“
Geliebte, es gibt kein: Komme was da wolle. Das relative Leben schlägt gleichfalls zu Buche und es hat seinen Wert. Es hat ungeheuren Wert. Es hilft euch, dahinterzukommen, wer ihr seid. Es gilt euch nicht, Gründen hinterherzujagen, ebenso nicht, Ausreden für Entscheidungen auszustellen, welche euch von der Wahrheit weggeleiten werden. Sofern von euch getroffene Entscheidungen euch nicht genehm sind, dann geziemen sie dem Universum ebenso nicht. Sie geziemen niemandem. Die eine oder andere List geht da soeben vonstatten. Das Leben gehört weder auf Kosten Anderer noch auf Kosten deiner gelebt. Führe dich nicht selber hinters Licht. Es ist, weder für dich noch für einen anderen, nicht ein Zugewinn zu erwarten dabei, Geringeres zu sein, als du bist, es sei denn, du erachtest Unglücklichsein als einen Gewinn.
Du bist im Leben nicht unglückselig dran. Du hast nicht in ihm aufgekehrt zu sein. Du kannst ruhig sein und von einem Zug, in dem du dich befindest, herunterkommen, sobald du bemerkst, dass er dich nicht dorthin nimmt, wohin du möchtest. Menschen sind nicht verzichtbar, wie es Papierhandtücher sind. Andererseits, ihr habt sie nicht für immer in eurer Tasche aufzubewahren. Einige Dinge und bei Gelegenheit einige Menschen habt ihr los zu lassen. Manchmal habt ihr bloß um des Festhaltens willen festgehalten.
Sofern ihr nicht das Leben führt, was ihr gerne führen möchtet, was hält euch davon ab? Etwas in euch hält euch davon ab. Irgendwo unterwegs habt ihr Zugeständnisse gemacht. Irgendwo unterwegs beschnittet ihr euer Herz, dabei euch nahelegend, das möge euch nicht mehr behelligen. Ihr nehmt vielleicht eine Schüssel dicke Suppe an, anstelle eures rechtmäßigen Erbes. Irgendwo in eurem Sinn spracht ihr: „Ich werde Minderes für Leben nehmen. Ich möchte ein klein wenig als den meinen Anteil betrachten. Ich werde meine Träume und Wertvorstellungen beiseite legen. Ich möchte schlurfend dahergehen.“
Meint ihr womöglich, dies sei Mein Wille für euch? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Es gilt euch nicht, euch festzusetzen. Geht in aller Ruhe euren Geschäften nach. Geht den Meinigen nach. Bewahrt eure schlüssige Redlichkeit. Wahrt euer Selbstsein. Bleibt bei euch selber. Kehrt euch nicht den Rücken zu. Habt Hinsicht auf euch selber. Seid euer eigener Freund. Oh, die Jahre, die ihr hie und da für nichts weggegeben habt. Achtet nun darauf, was ihr tut, was ihr sagt, was ihr möchtet und weswegen ihr es möchtet. Geht nicht von eurem Wahren Selbst ab. Verwirklicht eure Träume. Lasst sie geschehen. Dient Mir voller Glück, Geliebte. Eine andere Möglichkeit existiert nicht. Sich die Finger wund arbeiten ist Mir nicht dienlich. Auf den Knien kriechen ist Mir nicht dienlich.
Freude ist Mir dienlich. Dient Mir mit Freudehaben, mit äußerer wie innerer. Bringt Freude nicht mit Zerstreuung durcheinander, Geliebte. Sofern ihr Mir fürwahr zu Diensten sein möchtet, dient Mir mit eurem Herzen und mit eurem Leben. Macht euer Leben in der Welt zu einem Dargebot an Mich.
Heavenletter # 2086 – 9. August 2006 – Exquisite Infinite Eternity
Köstliche endlose Ewigkeit
Gott redete …
Geliebte, in diesen Momenten, die Wir soeben miteinander teilen, schafft ihr die Vergangenheit hinter euch. Was ist angenehmes Empfinden denn anderes als die Vergangenheit hinter sich legen? Süße existiert zwischen Uns immerfort. Sie wird in eurem Gewahren aufgewiesen, sowie ihr das Vergangene hinter euch lasst. Ihr vermögt Lieblichkeit ausschließlich in diesem Augenblick zu erleben. Ewigkeit ist jetzt, Geliebte.
Es gibt keine Eingrenzungen, um dich in der Ewigkeit festzubinden. Es gibt keine Vergangenheit, keine Zukunft. In Wirklichkeit gibt es keine Gegenwart. Die Wahrheit Unserer Lieblichkeit existiert außerhalb der Illusion von Zeit. Wenn du aus der Zeit-Falle heraus bist, hast du Gewahren von Mir inne. Ich bin inständig präsent, aber nicht dauernd in deinem Gewahrsein. Ich bin immer bei dir zugegen, bloß deine Aufmerksamkeit gerät abgezogen. Es ist immer die eine oder andere Manifestation von Zeit, welche Mein Zugegensein von deinem Es-Gewahren abblockt.
Ein Empfinden von Dringlichkeit ist stets in der rotierenden Kette der Zeit das gegebene. Es gibt Zeit nicht, und Ewigkeit ist immerzu. Es gibt keine Knappheit an Ewigkeit. Wir können nicht sagen, Ewigkeit sei endlos, da es keine Umgrenzung von Ewigkeit gibt. Aus ihrer ureigenen Natur heraus hat Ewigkeit keine kleinen Linien auf sich. Es gibt kein Hineinschreiten in die Ewigkeit, ebenso wie es kein Heraustreten aus ihr gibt.
Obschon Ich das Wort »immer« benutze, ist kein immer vorhanden, ebenso wie kein nie vorhanden ist. Diese Worte rühren vom Endlichen her. Alle Worte tun das.
Köstliche unendliche Ewigkeit. Sie hat kein Gepäck bei sich. Keinen Karren, keine Räder. Sie hat kein Bewegen, dennoch segelt ihr auf ihr. Ihr fließt durch sie hindurch. Ihr seid in den Armen von Ewigkeit gefangen. Sie ist eine durchgangslose Durchfahrt. Sie ist keine Stelle, obschon es keinen anderen Ort als sie gibt.
Es ist gleichsam, als schwämmet ihr in dem wasserlosen Universum. Es ist gleichsam, als brächtet ihr das Universum zum Schäumen, in dem ihr schwimmt. Es ist, als atmetet ihr das atemlose Universum. Es ist, als seid ihr der innere Fleck des Universums, der sich ausweitet und sich aber und abermals von innen nach außen kehrt, in dem Offenbarwerden seiner selbst schwelgend. Hinein und heraus geht ihr, wirbelt euch sozusagen selber herum, in einem Wirbel der Stille, der Stille, die sich ein- und die sich auswickelt. Stille trägt euch und schaukelt euch in ihrer Wiege.
Ihr habt eine dermaßen goldrichtige Form, Geliebte. Ihr habt eine solche Köstlichkeit an Ausdruck. Ihr wischt euren Küchenboden, und eure Arme sind dabei makellos in Bewegung. Ihr legt Kleider zusammen, und eine jede Bewegung wird mit Anmut ausgeführt. Das Ballett ist nebst dem nicht anmutiger. Selbst in der Abgeschlagenheit ist eure Ermüdung in ihrem Liebreiz makellos. Ihr seid ein mustergültig auftretendes Menscheinseinswesen. Ihr seid so oder so in Bewegung, und so tanzt ihr auf dem Universum, der keinen Boden zum darauf Tanzen hat. Ihr tanzt auf der Ewigkeit.
Wenn ihr doch bloß um eure Schönheit wüsstet. Wenn ihr bloß um euren Wert wüsstet. Wenn ihr bloß wüsstet, was Leben ist. Wenn ihr nichts anderes kenntet als seinen Odem und seine Tiefe und seine hochschwebende Herrlichkeit, würdet ihr durch Missgriffe hindurchfliegen und euch klar sein, dass solche nicht existent sind. Wie kann Irrtum in Endlosigkeit existieren? Wie könnt ihr in Endlosigkeit und Ewigkeit existieren und euch darüber nicht im Klaren sein? Wie könnt ihr mit Mir Eins sein und es nicht erleben, und euch stattdessen einbilden, ihr wärt nicht glücklich? Es ist frappierend, dass ihr alles sein könnt, was ihr seid, und nicht über und über glücklich seid.
Du bist wie ein trauriger Schmetterling, der nicht weiß, wie fliegen geht. Solch ein Schmetterling wüsste, dass er Schmetterling ist. Auf jeden Fall weißt du, dass du ein Menschenwesen bist, aber ihr habt von einem Menschenwesen ein beschränktes Verständnis, anderenfalls, Geliebte, würdet ihr fliegen, ja, würdet ihr fliegen. Ihr würdet jetzt zu Mir fliegen.
Heavenletter # 2087 – 10. August 2006 – On a Great Ocean Voyage
Auf einer fabelhaften Ozeanreise
Gott redete …
Ich bin einem jeden Alles, und doch könnt ihr von Mir nicht erwarten, dass Ich jeden Augenblick auf euer Geheiß hin bin. Es ist erfüllender, dass ihr euch an Meinen Willen haltet, als Ich Mich an den euren. Und dennoch sind Wir nicht so weit auseinander, Geliebte. Wir sind ganz und gar nicht auseinander.
Eure Sicht ist indessen zu kleinmaschig gewesen. Ihr seid in Meinem Bilde gemacht. Ihr möget Mich nicht in dem euren machen. Und gleichwohl, glaubt ihr nicht ab und an, ihr wüsstet ganz einfach, wie Ich die Dinge anfangen, und insonderheit wie Ich eurem Willen entsprechen sollte?
Manchmal denkt ihr: „Falls es einen Gott gibt, Wird Er oder Sie das tun, worum ich soeben ersuche.“
Die Welt ist für euch, und doch nicht bloß für euch. Alles läuft geschmeidig und gut. Was ihr als Zerrüttungen seht, einerlei wie tumultuös sie sind, sind Gaben an das Universum. Nicht was ihr euch wünschtet, nicht als Segnungen wahrgenommen, und dennoch heilen sie eine Partie des Universums. Dies soll nicht missverstanden werden. Es sind ausreichend viele Segnungen am Rundumgehen, und daher habt ihr nicht Zerrüttetheit vonnöten dafür, dass Freude zugegen ist, wo auch immer sie existent ist, sofern ihr freilich mit weiterer Sicht versehen wärt, würdet ihr die Wertigkeit von allem erkennen.
Immerhin, ihr erkennt dieser Tage in eurem Leben Zeiträume, als eure Bestrebungen im Laufe jener Tage keine Frucht trugen, und jetzt, einerlei wie außer euch ihr damals wart, wie froh seid ihr nunmehr darüber. Jetzt erkennt ihr, dass sich das, was ihr als Enttäuschung wahrnahmt, als eine Beglückung herausstellte, und dass ihr verschont wurdet. Vielleicht wart ihr mit Schmerz erfüllt, aber es wurde euch größerer Kummer erspart. Enttäuschung ist wie ein Vorläufer von Gram. Seid von vorneherein nicht enttäuscht. Sofern ihr nicht freudig beschwingt sein könnt, so zeigt euch zum wenigsten der Situation gewachsen.
Ihr seid euch schier gewisser Ebenen der Existenz gewahr. Es gibt zahlreiche weitere, derer ihr nicht bewusst seid. Selbst obschon ihr allerhand unterschiedlichen Rängen des Lebens einen Besuch abstattetet, erinnert ihr euch nicht. Sofern ihr euch erinnertet, würdet ihr das Leben und die Welt anders sehen. So lange bis ihr dies tut, ja, da tut das Beste, wozu ihr in der Lage seid.
Was Ich soeben zum Ausdruck bringe, ist, dass ihr jetzt momentan befähigt seid, umfassender zu sehen. Sofern ihr wirklich nicht umfassender zu sehen imstande seid, könnt ihr zumindest dem Konzept zustimmen, dass es Umfassenderes gibt, dass mehr vor sich geht, als ihr bewussterweise erkennt.
Ihr seid wie ein Baum. Ihr habt Äste der Existenz. Ihr habt Saft. Ihr habt Blätter. Ihr habt Blüten. Eure Wurzeln gehen weit in die Tiefe. Eure Arme langen bis zum Himmel. Ihr habt zudem Augen und Ohren, und ihr habt Geist und Herz. Ihr seid reichhaltig, über eure Träume hinausreichend. Reichert jetzt eure Träume an. Geht mit Großartigerem schwanger.
Ihr habt Wohnung in einem Universum Gottes. Gott schreibt eine Geschichte nieder, und ihr lest sie. Ihr erhebt gegen gewisse Partien Einwände. Ihr beklatscht andere. Ihr werdet euch ausweiten, sowie ihr alle Kapitel bejaht, ihnen zumindest nicht widersinnig begegnet, denn alle Kapitel haben beträchtliche Verdienste an sich. Ein jedes Kapitel bringt euch voran. Ein jedes Kapitel, egal wie sehr ihr euch ihm entgegenstellt, hebt euch höher. Ihr seht jetzt von einem höheren Ast aus.
Ihr könnt auf Erden eingesessen sein und vom Himmel her sehen.
Just daran sind Wir soeben am Arbeiten. Damit spielen Wir im Augenblick. Wir segeln gemeinsam auf einem großartigen Schiff. Vielleicht hast du noch nicht alle Örtlichkeiten auf ihm erkundet, dennoch furcht es voraus, und jeder auf dem Schiff ist in der gleichen Richtung unterwegs und wird an der gleichen Küste an Land gehen. Egal in was für einer Kabine, sie ist Teil dieses großen Schiffes, welches die Hohe See durchsegelt. Kommt her, segelt einfach mit Mir. Macht euch nichts aus all den anderen Dingen. Lasst sie hinter euch. Wir sind gemeinsam auf einer Fabelhaften Reise.
Heavenletter # 2088 – 11. August 2006 – Regained Love
Wiedergewonnene Liebe
Gott redete …
Alles, was ich sage, ist buchstäblich wahr. Alles. Alles, was Ich wünsche, wird wahr. Alles. In der Tat, bewundernswerte Geliebte, es ist schon wahr. Es ist wie: das Buch ist geschrieben und jetzt muss es nur noch gedruckt werden. Und dann muss es gelesen werden.
Und dein Bild ist auf der Titel- und Rückseite. All die Worte dazwischen sind Zitate von dir. Mein Buch ist dir gewidmet. Du bist der Protagonist. Du bist derjenige, der hinterher die Dinge so und so schreibt. Und du bist das Inhaltsverzeichnis und all die Indizes. Du drehst die Seiten von dir selbst um, Seite um Seite. Jeder Leser liest das gleiche Buch, aber sieht unterschiedliche Worte. Jeder Leser hat seine Ah’s und Oh’s an Hochgefühl und auch seine Wehs, woher sie auch immer kommen mögen. Du bezeichnest die verschiedenen Überschriften der Kapitel. Und jeder ist Leser Meines Buches, dieser Spezialausgabe, die dir gewidmet ist. Sicherlich, es hat deinen Namen darauf, dieses Werk Erdichtung, dem jeder aus vollem Herzen Glauben schenkt. Dieses Werk Fiktives ist Buch Eins, und doch wird es „Leben wie es gesehen wird“ genannt.
Du bebilderst jede Seite. Es ist für dich sehr real. Du weißt nicht, dass es ein Buch ist, das du soeben liest. Du denkst, dies sei dein Leben, das du lebst, so real ist es für dich, dermaßen großartig sind deine Vorstellungskraft und die Illustrationen, die du zeichnest.
Es wird eine zweite Ausgabe geben. Das ist Buch Zwei. Das ist dasjenige, in dem alle Träume innerhalb des Traums wahr werden. Sie sind bereits wahr, freilich, diese Ausgabe wird soeben publiziert. Von der allerersten Seite an wirst du den Aufstieg des Friedens auf der Erde und des guten Willens für die Menschen, für die Tiere und die ganze Natur erblicken. Buch Zwei wird den Titel »Eins« tragen. Und alle werden die gleichen Worte lesen, die gleichen Illustrationen anschauen und die gleiche Musik hören. Es wird Einen Leser geben.
Weißt du das nicht schon? Haben dich nicht so viele Segnungen erreicht, dass du schon die Meisterschaft des Künstlers bei der Arbeit siehst? Es ist nicht so, dass Wände zerbröckeln. Es gibt einfach keine Wände, die abgebaut, keine Zäune, die abmontiert und keine Türen, die aufgeschlossen werden müssen. Sie haben einfach nicht existiert, denn alles ist offen. Nichts wird zur Seite gestellt. Feengärten sind für alle. Leute können auf Parkbänken schlafen, wenn sie wollen, auf Bäume klettern, von einem Ast zum anderen fliegen, Äpfel von irgendeinem Baum, Rosen von einem Busch, Liebe von überall her pflücken. Nicht einmal Liebe pflücken müssen, denn es wird so viel Liebe geben, dass du damit im Überfluss umgeben bist. Du weißt nicht, wohin du dich wenden sollst, willst dich davon nicht abwenden, weißt nicht wie du sie annehmen kannst und willst nicht länger erfahren, wie du sie nicht annehmen kannst. Mehr als ein Löwenanteil Liebe gehört dir. Alles davon gehört dir. Du siehst keinen Unterschied zwischen Liebe ausstrahlen und Liebe erhalten, denn in Wahrheit, Geliebte, gibt es keinen Unterschied. Liebe schüttelt die Hand mit dir. Lasst uns in Freude klatschen!
Leben wird der Film werden, der es ist. Du wirst es lieben vom Anfang bis um Ende. Ich denke, Wir werden den Film „Wiedergewonnene Liebe“ nennen, fußend auf dem Buch Nummer Eins, die Fortsetzung zu „Leben wie es gesehen wird“.
Möchtest du dieses Buch vorbestellen? Anstelle von Kriegs-Wertpapieren werden wir Friedens-Versprechen um uns haben. Um vorzubestellen, klammere Frieden an dein Herz. Zwänge ihn dazwischen. Es wird sich ausweiten, um für Frieden Platz zu machen. Liebe und Frieden sind untereinander austauschbar. Sie sind Teil und Posten von Einssein.
Heavenletter # 2089 – 12. August 2006 – In Vastness
In der Weite
Gott redete …
Für Mich ist alles leicht. In der Weite ist alles leicht. In den kleineren Stellen des Menschengeistes werden Dinge schwer. Stelle dir einen Augenblick lang vor, dass du alles erschaffst, was du möchtest. Dann würdest du es schlicht erschaffen. Es würde aus deinem Herzen zutage treten. Nimm in Betracht, was du gerne erschafft wissen möchtest, und sieh sodann zu, wie es sich vor deinen ureigenen Augen, aus deinem ureigenen Herzen heraus, zuträgt. Ah, das allerdings sei gesagt – Wir reden hier nicht so viel über die Oberflächen-Dinge, die du dir wünschst. Lasst Uns Qualitäten in den Blick nehmen.
Ich handle damit, was dir wie abstrakt erscheint. Abstrakt sind jene liebenswerten Dinge, die man nicht unter Dach und Fach bringen kann. Liebe, zum Beispiel. Um sie sind keine Linien gezogen. Liebe existiert in freier Form und erdreistet sich überall. Sie kann nicht gefangen gesetzt werden. Sie kann nicht in einen Käfig verbracht werden, in Anbetracht dessen, dass du das mit Definitionen gerne tust. Du magst gezeichnete Linien, verbundene Linien, verpackt und eingeschlagen. Eingeschränkt im Grunde. Vielleicht ziehst du es vor, es mehr mit Kontraktion als mit Expansion zu tun zu haben. Vielleicht entscheidest du dich mehr für einwickelnde als für locker passende Kleidungsstücke an Gedanken.
Vielleicht hast du deine Gedanken gerne wie stramme Baseballs, fest verpackt, nicht wie ein Beach-Ball, der in die Höhe federt und quirlig zu sein scheint. Vielleicht ziehst du harte Süßigkeiten kauweichem Karamell an Gedanken vor. Vielleicht liebst du am Satzende Punkte. Vielleicht liebst du geschlossene Türen mehr als offene. ……. Du liebst begrenzte Räume. Du liebst es, dich dort zusammenzudrängen. Du hast gerne eine Hütte als Zuhause. Vielleicht liebst du das Zuendegehen mehr als Anfänge.
Du lebst im Universum. Du bist ein Glied von ihm. Du befindest dich nicht in einer Seniorenresidenz, wo du auf der Veranda in einem Schaukelstuhl sitzt. Stehe auf. Begrüße das Universum. Diene ihm deine Fürsorge an. Es ist dein Garten, wo es wächst. Was möchtest du gerne in diesem weiten Universum am Wachsen wissen? Welche Samen säst du aus?
Vielleicht hast du das Pflanzen aufgegeben. Bevor du erntest allerdings hast du zu pflanzen. Was möchtest du gerne ernten? Pflanzt dies sodann, Geliebte. Das ist im Grunde genommen, was ihr tut. Ihr pflanzt gewisse Sorten Energie, und ihr erntet, was ihr pflanztet. Oh, ja, das eine oder andere Unkraut wird in euren Garten hinein geweht, und fassungslos findet ihr es dort auf. Ihr hattet es nicht gepflanzt. Es gehört euch nicht zu, allerdings befindet es sich in eurem Garten. Wir reden über den Garten, in dem euer Geist sich ergeht. Vielleicht ist das, was ihr als Unkraut seht, keines. Vielleicht ist es eine seltene Blume. Wenn es allerdings ein Unkraut ist, zieht es schlicht heraus und werft es weg. Behelligt euch damit nicht. Ein Unkraut kam vor. Das ist keine Riesensache.
In der Weite ist nichts riesig. In der Weite liegen die Spezifika nicht da. Ihr bringt die Samen aus und seht einfach zu, wie sie wachsen. Wähle etliche seltene Pflanzen, Geliebte, Geliebter. Vielleicht sind sie gar nicht so selten, wie du meinst. Schaue es einen Augenblick lang so an, dass jeder einen versteckten Garten hat, sogar vor sich selbst versteckt. Des Nachts, während sie schlafen, sind sie im Garten emsig bei der Arbeit. Des Nachts, während du schläfst, bist du emsig im Garten bei der Arbeit.
Denke daran. Du besorgst in dem schlafenden Geist einen Garten, und danach vergisst du ihn. Indes wächst er jede Nacht, und an jedem Tag hast du es vergessen. Hege ihn. Weil du dich nicht an ihn erinnerst, bedeutet nicht, dass du damit nicht befasst bist. Du bist mit prächtigen Pflanzungen befasst. Du bist irgendwie wie ein großer Maler. Seine Kunst wurde während seines Schlafs geschaffen, und unter Tage malt er sie.
Hege alle wachsenden Dinge, Geliebte, Geliebter. Hege dein Herz, wie es im Verständnis zunimmt. Es weitet sich für dich, sodass du helle funkelnde Sterne und Galaxien erkunden kannst. Und Galaxien, Geliebte.
Heavenletter # 2090 – 13. August 2006 – The Universe of Life
Das Universum des Lebens
Gott redete …
Das Leben ist eine ungeheure Erfahrung. Nichts kommt ihm gleich. Es ist ein Bouquet von hunderttausend Sorten Blumen. Es ist eine Hors d’oeuvres-Platte voll blendender Appetizer. Desserts, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, sind hier und da eingestreut. Es gibt keine Ausfälle. Es ist schlicht da, was ist, und alles davon ist frisch. Die Teller werden jeden Tag garantiert wiederaufgefüllt. Es ist eine neue Sonne, die jede Minute jeden Tag auf ein neues Du scheint.
Die Welt, in der ihr lebt, ist jenseits eurer wildesten Träume. Wer hätte sich all dies ausdenken können? Wer hätte es ersinnen können, all dessen Eigenarten und die ganze Schönheit, all dessen köstliche Verflechtungen, all dessen Fäden, die sozusagen um Meinen Finger herum gespult sind.
Oh, Geliebte, Tableaus des Lebens werden euch serviert. Das Universum des Lebens bietet euch alles an. Nehmt entgegen, was angeboten wird, und alles wird euch dargeboten. Seid nicht allzu zimperlich. Gebt dem Leben nach. Und seid auf keinen Fall nicht scheu.
All dies wurde für euch geschaffen. Euch wurde ein Swimming Pool in eurem Garten geschenkt. Schwimmt in ihm.
Euch wurden ebenfalls Ozeane gegeben. Sie sind für euch. Wofür sonst sollten sie sein, wenn nicht für euch zum Daraufsegeln? Selbst wenn ihr weit weg von den Küsten der Meere lebt, sind sie trotzdem für euch. Alles existiert ohnehin bloß in eurem Gewahrsein. Tunkt eure Zehen in den Ozean, gleichsam als wäre er unmittelbar in eurem Wohnzimmer. Das Universum ist euer Wohnzimmer.
Es gibt nichts, was ihr von dort her, wo ihr gerade seid, nicht erfahren könnt. Ihr erfahrt Mich jetzt im Augenblick. Nebst Mir ist alles Sonstige ein Tropfen auf den heißen Stein. Du bist ein Erfahrender von Allem Was Ist, bloß verfängst du dich öfters in den Details und erachtest dich als jemand in der Ecke. Du vergisst, dass du alles umfängst, dass alles in dir inbegriffen ist. Alle Streiche, die gespielt werden, du spielst sie. Fenster und Türen sind in deinem Geist, Vorhänge und Gardinen und Jalousien ebenfalls. Alles, was erfahren wird, wird durch dich erfahren.
Wir können sagen, dass du der Deuter der Vorkommnisse bist. Sie existieren durch deine Interpretation. Sofern du nicht etwas siehst, existiert es nicht. Alles existiert, wie ihr es seht. Eure Sinne führen euch zur Deutung. Du, Geliebte, Geliebter, bist ein Übersetzer des Universums. Alles ist anscheinend, was es dir scheint. Dein Gesichtspunkt ist nicht der einzige. Er ist der einzige, den du hast. Und dein Blickwinkel wechselt, das ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass du im Verstehen des Universums, was vor dir platziert ist, zunimmst.
Du deutest zudem Deutungen. Wie viele Ebenen ihr doch aufweist. Wie großartig euer Geist ist. Wie großartig und umhüllend euer Herz ist.
Bereut nicht einen Tag. Erfreut euch an jedem Tag. Seid dankbar. Seid dankbar für diese Gabe des Lebens, was euch auf einem Silbertablett gereicht wurde. Ihr hattet es euch nicht zu verdienen. Es ist euch gegeben worden, wie eine Leinwand, um darauf zu malen. Malt heute auf der Leinwand. Macht sie schön. Wieso denn nicht? Macht sie für jemanden schön. Ihr könntet euch dabei ebenso gut mit inbegriffen sehen.
Ihr werdet für den heutigen Tag ein Skript schreiben, das noch nie zuvor hingeschrieben worden ist. Wer schreibt es, wenn nicht ihr? Mit Sicherheit werden die Skripte Anderer sich dem euren anschließen, aber du bist der Schreiber des deinigen. Du kannst aus ihm machen, was du möchtest. Mache aus ihm, was Ich möchte. Du weißt von jetzt ab, was Ich möchte. Lasse deinen Willen den Meinen sein. Welchen besseren Willen könntest du tun als den Meinen? Lasse Meinen Willen getan sein, Geliebte, Geliebter. Lasse ihn am heutigen Tag durch dich getan sein.
Heavenletter # 2091 – 14. August 2006 – Appreciate
Schätze wert
Gott redete …
Was ist Sich-Sorgen anderes als eine Gewohnheit von keinerlei Nutzen für dich? Sich-Sorgen ist als wenn du eine Dauerwelle in dein schon lockiges Haar machen, das letzte Woche bereits eine Dauerwelle bekommen hat. Es reibt deine Hände rauh, so, als ob Sich-Sorgen ein magischer Stein ist, der, wenn er genügend gerieben ist, selbst-gesetzte Sorgen davor bewahrt, wahr zu werden!
Sich-Sorgen ist von keiner irdischen Güte für dich. Es macht dich befrachtet. Es saugt deine Energie ab. Musst du nach ihm rufen, damit es dir zu Hilfe kommt, wenn es das noch nie getan hat? Sich-Sorgen wird von dir wohlerzogen und prall.
Natürlich weißt du schon, dass es keine Logik im Sich-Sorgen gibt. Du kannst es nicht rechtfertigen, Geliebte, egal welche Entschuldigung du findest. Sich-Sorgen kreischt, bevor du getroffen bist. Es spielt ein Szenario immer wieder in deinem Kopf ab. Es hat seelischen Schmerz im Voraus. Du hattest genügend Sorgen bis zum Ende dieser Lebenszeit. Wenn Sich-Sorgen ein Preis ist, den du zu zahlen musstest, hast du ihn bezahlt. Jetzt bist du damit fertig.
Womit kannst du Sich-Sorgen ersetzen? Darf Ich vorschlagen, dass Dankbarkeit deine Haltung wird? Immer wenn du anfängst deine Nägel wegen irgendetwas zu kauen, bringe stattdessen deine Aufmerksamkeit auf die andere Seite der Münze. Lasst uns mal sagen, dein Computer macht dir Schwierigkeiten, und deiner Meinung nach wärest du ohne ihn aufgeschmissen. Deshalb fange jetzt an, deinen Computer wertzuschätzen wie nie zuvor. Sieh dir all den treuen Dienst an, den er geleistet hat, und geleistet, ohne viel Dank deinerseits. Schaue dir all die Male an, in denen er gestartet ist. Er versuchte mit dir übereinzustimmen und deine Bitten immer wieder zu erfüllen. Er war gutmütig, sogar wenn du deine Meinung geändert hattest. Er korrigierte deine Rechtschreibung, hat sich aber nie an dir gerächt. Er war ein Hündchen, das dir so gut es konnte folgte.
Wenn ein Tag kommt, dass dein Computer eine Magenverstimmung hat, sei nicht indigniert, nimm es nicht übel, noch sei besorgt. Tätschle den Computer und erzähle ihm, wie gut er ist, und dass du willst, dass es ihm bald wieder gut geht.
Viele deiner Sorgen sind mit vielen mechanischen Objekten befasst, wie einem Auto, wie finanzielle Angelegenheiten, wie das Bezahlen von Rechnungen und was mit der Wirtschaft passiert; und welches die richtigen Schuhe sind. Du sorgst dich vielleicht ständig über deine Gesundheit, als ob Sich-Sorgen eine gute Gesundheit garantiert, als ob dies ein Zaubertrunk ist, eine sichere Medizin. Du sorgst dich um all die Krankheiten, die du nicht hast, um all die möglichen und jene, die noch nicht entdeckt sind. Du sorgst dich um deine Lieben, wie es ihnen geht und wie es ihnen gehen sollte und um ihre Gesundheit. Du sorgst dich über die Staatsaffären in der Welt. Die ganze Zeit machst du dir Sorgen, als ob Sich-Sorgen eine Lebensart darstellt, alldieweil du dich an anderen Gedanken erfreuen könntest. Sich-Sorgen ist eine Beschwerde Vortragen, nicht? Versuche das Gegenteil von Sich-Sorgen. Ich denke, es ist Dankbarkeit. In jedem Fall ist Dankbarkeit die Medizin.
Versuche es heute. Benutze dazu eine Technik. Die Verkehrslage ist schlecht? Sorgst du dich, ob du rechtzeitig irgendwo ankommst? Danke Gott, dass all die Autos mit dir kooperieren, und dass die Straßen sicher sind. Danke Gott, dass es einem langsamen Werden gibt. Danke Gott, dass du fähig bist, auf dem Highway zu sein und dein Auto zu fahren. Danke Gott, dass du, wenn du zu spät zu deiner Verabredung kommst, nicht erschossen wirst. Und das nächste Mal fährst du früher weg. Sei dankbar, dass du die Freiheit hast, Entscheidungen zu treffen – wie solche, früher wegzufahren oder sich nicht zu sorgen. Sei dankbar, Geliebte.
Heavenletter # 2092 – 15. August 2006 – A Toast to the World
Ein Toast auf die Welt
Gott redete …
Von der Güte deines Herzens her lasse das Leben entspringen. Stelle die Wählscheibe deines Herzens auf die Seite des Positiven. Großherzigkeit wird alsdann der Brunnquell deines Lebens sein. Widerstand wird sich als eine Sache der Vergangenheit ausweisen. Jetzt gibst du dem Leben voll und ganz. Es wird nicht zu einem Zurückhalten kommen. Dieses Geben wird sich wie Entgegennehmen anfühlen. Wenn dich ein Säugling anlächelt, was tust du da? Du lächelst zurück. Sieh die Welt als einen lächelnden Säugling, der dich grüßt. Wärme die Welt auf. Werde ihr Wohltäter der Liebe.
Erwarte Freundlichkeit, und sei sie.
Erwarte Wärme, und sei sie.
Erwarte eine gute Aufnahme, und du wirst sie bekommen, weil du der bist, der allen eine gute Aufnahme schenkt. Der, der gibt, empfängt. Du wirst der Gesprächspartner des Universums sein. Du wirst der Gastgeber sein, der Conférencier. Du wirst der Führer sein. Du wirst der hohe Ton sein, der im Universum zum Erklingen gebracht wird. Du wirst das ausgespielte Ass sein.
Bisher bist du vielleicht der zugeknöpfte Gast des Universums gewesen, eventuell deines Platzes und deiner Richtung ein klein wenig ungewiss, unsicher. Vielleicht hattest du das Gefühl, du seist ein Eindringling, unter Umständen irgendwie fälschlicherweise hier gelandet, du seist hereingeschlichen oder gekidnappt worden. Du hast dich eventuell nicht willkommen und dich deswegen unwillig gefühlt. Jetzt bist du willig, weil du weißt, dass du willkommen bist. Jetzt weißt du, du bist der Willkommenheißende.
So, wie du die Welt dich gerne begrüßen sehen möchtest, so sollst du sie begrüßen. Bejahe deine neue Rolle im Leben. Dies ist sie. Sei der Welt ein bewundernswerter Begrüßer. In welchen Umständen du dich auch befindest, sei der vortreffliche Gastgeber. Sei der erste, der grüßt. Mache es jedem behaglich, und – wirst du es dann selber nicht sein?
Sofern du scheu bist, dann werde zu dem, was dir als kühn scheint. Lächle zuerst. Strecke als erster die Hand hin. Mache dir im Augenblick nichts daraus, wie du dich fühlst. Kümmere dich darum, was für ein Empfinden du einem Anderen überbringst.
Erwäge dies dein ganzes Leben hindurch, du bringst einen Toast auf das Universum aus. Biete der Welt jetzt im Moment einen Toast.
Sage: „Heil der Welt. Nimm zur Kenntnis, dass Gott dich und Alle in ihr segnet, und dass Er mich segnet. Dank Seines Segens trafen wir aufeinander. Dank Seines Segens werden wir in der Präambel zur Liebe aktiv. Mittels Seines Segens erwärmen wir Herzen, unterdessen wir die Welt durchmessen. Dies ist mein Toast auf die Welt und auf Alle, mit der ich heute voller Glück die Welt teile. Wir teilen ihre Freude, und wir teilen sie an jeden aus. Heil der Welt. Ich trinke auf sie. Mögen Alle den Segen erkennen, den diese bescheidene Welt darstellt und darbietet. Und jetzt hebe ich mein Glas auf jedermann in dieser schönen Welt.“
Sofern du die Welt anheben möchtest, erhebe dein Glas auf sie. Veredle die Welt mit deiner Rede und deinem Denken. Hebe deine Gedanken, und die Welt wird emporgehoben. Erhebe dein Herz, und das Herz der Welt wird erhoben. Rücke die Welt in deiner Wertschätzung höher, und sie ist höher. Reicht der Welt etliches Glück zu, Geliebte. Sie ist kein fremder Gegenstand weit weg von euch. Lasst die Welt eure Gemeinschaft und euer Willkommenheißen bei sich haben. Behandelt die Welt und alle in ihr als königliche Gäste. Möchtet nicht ihr eben just so behandelt werden? Dann seid der Anführer diese Parade, welche die Allgemeingültigkeit dieser Welt verkündet, und marschiert nun voller Stolz eurer Wege. Hebt eure Knie. Wirbelt den Stab herum. Lächelt zum Takt der Musikkapelle. Ihr seid die Kapelle, Geliebte, und ihr seid das Publikum unterwegs, was angesichts der Hoheit von ihr vor lauter Stolz schwillt. Heißt die Welt willkommen. Segnet sie in Meinem Namen.
Heavenletter # 2093 – 16. August 2006 – After the Rain
Nach dem Regen
Gott redete …
Lege den Kopf in den Nacken. Sei kühn. Siehe den wehenden Winden entgegen, und zittere nicht. Sieh dich als die Statuette am Bug des Schiffes. Egal was für ein Wetter, die Figur steht groß und aufrecht da und begrüßt die See allemal. Lasse diese vorwärtsgewandte Figur dir ein Modell sein. Du bist keine Puppe aus Lumpen, die herumhängt und aus sich selber heraus keine Form besitzt. Du hast Rückgrat und stehst stramm aufrecht da. Lasse die Winde blasen. Sie haben ihr Los. Du hast das deine. Die Winde sind nicht die Fabrizierung, die dich herstellen. Lasse sie an dir zurren und lasse die See verspritzen, und sei auch so unverdrossen. Winde werden abebben und dich alleine lassen. Lasse sie schnaufen und keuchen. Ihr seid an das Steuer eures Lebens gebunden. Und Ich, der Meister Seemann, Ich steure das Schiff, welches vorankommt.
Haltet eure Augen feste an die Richtung geheftet, in die ihr fahrt. Komme da ruhiges Wasser oder stürmisches Wasser, du bist auf deinem Kurs. Dein Kurs liegt stracks vor dir. Er ist nicht hinter dir. Er ist weder links noch rechts neben dir. Er ist mit voller Kraft voraus.
Ruhe dich aus, ja gar während du in Aktion bist.
Wenn dir das Leben zu viel wird, atme tief durch. Du wirst dich bei Mir verankern. Und bin Ich nicht der Ursprüngliche Hauch? Hauchte Ich nicht Leben in dich? Ich habe damit nicht aufgehört. Mache dir den Sauerstoff zunutze, den Ich bereitstelle. Nimm tiefe Atemzüge. Wenn du tief einatmest, gehen deine Schultern zurück. Du stehst aufrechter da.
Ab und an bedarf es großen Mutes, in der Welt zu leben. Einerlei, ziehe dich nicht heraus. Sei weder aufgeschmissen, noch lasse dein Herz am Stock gehen. Es ist angelegt, eine ganze Lebzeit zu dauern. Es ist nicht bestimmt, heruntergekommen zu sein. Hebe dein Herz hoch. Trage es hoch oben bei dir. Trage es oben, so wie eine Lady ihr Kleid über eine Pfütze hinweghebt.
Die ganzen Schwierigkeiten im Leben belaufen sich auf Pfützen. Gehe über sie hinweg. Sofern sie zu groß scheinen, um über sie hinweg zu gehen, mache – ihrer ungeachtet – weiter. Falls sie Fluten sind, begib dich ins Trockene, so lange bis sie abklingen. Alles wird fortgeschwemmt werden, Geliebte, Geliebter. Die Sonne kommt heraus, und du wirst in deinem Herzen erneut die Liebe finden. Sei bei der Liebe unerschütterlich. Sofern du zu einem gewissen Zeitpunkt das Gefühl hast, das Leben schlage dir direkt ins Gesicht und du könnest in deinem Herz nicht mehr Liebe für das Leben auffinden, dann liebe Mich. Ich werde jedwede Anfeindung wegschmelzen. Ich werde dich wieder mit der Liebe in Verbindung bringen. Darin bin Ich ungemein gut. Ich werde dein Herz stillen. Dein Herz ist gut. Ich werde dich zu ihm zurückversetzen. Ich werde Runzeln glätten.
Sofern du im Leben das Gefühl hast, du befändest dich auf düsteren Wegen, wisse, Ich leuchte den Weg für dich. Habe Vertrauen in Mich, in Mich, Der Zutrauen in dich hat. Gehe im Dunkeln, als könntest du sehen. Ich führe dich. Meine Hände mögen zwar nicht ersichtlich sein, dennoch halte Ich dich gut fest. Falle in Meine Arme, Geliebte, Geliebter, und lasse Mich dich die dunklen Passagen hinuntertragen. Sie sind dir duster. Sieh mit einem Sinn, der anders ist als deine Augen. Sieh mit deinem Herzen. Selbst von der Dunkelheit herkommend, wirst du bei einer Palisade des Lebens anlangen. Die Küste Meines Lebens liegt stracks vor dir. Ich habe Mich mit dir in die Falten Meines Herzens davongemacht. Mein Herz ist wie ein großer Umhang, in dem Ich dich trage. Du bist vor den Elementen geschützt.
Selbst die Elemente sind treibende Kräfte. Sie bringen dich voran. In jener Weise – ja gar was dir wie Widrigkeit erscheint ist dein Freund. Auf jeden Fall trotzt du den Stürmen. Ich glätte rauhe Kanten, und du kommst nass und glänzend hervor, in der Sonne gleißend.
Heavenletter # 2094 – 17. August 2006 – The Antidote to Suffering
Das Gegenmittel gegen Leiden
Gott redete …
Ihr könnt euch Leiden nicht erklären, wie es sein kann, wie ihr ihm stattgeben könnt. Es scheint, als wärt ihr von ihm umgeben. Ganz bestimmt sind die Nachrichten voll von ihm. So sehr ihr gegen das Leiden Stellung nehmt, gewiss ja, es scheint euch ungemein vertraut. Ich verfechte Leiden nicht. Ich möchte euch nicht leiden sehen. Derzeit hätte Ich, um ein jedes Leiden wegzuschaffen, euren ganzen freien Willen fortzunehmen, und dies zu tun bin Ich nicht willens.
Ihr habt freien Willen. Ihr könnt wählen, zu lieben, oder wählen, euch Leiden zu verhängen. Ihr könnt wählen, zu lieben, oder wählen, euch Leiden mehr zu Herzen zu nehmen, denn ihr liebt. Ich möchte nicht einen Finger eurer Hand leiden sehen, nicht ein Haar auf eurem Haupt, ganz bestimmt nicht einen Schlag eures Herzens. Ich möchte annehmen, der Mensch entschied sich für Leiden, um Freude zu verdrängen, um Freude auszumerzen, gleichsam als wäre Freude eine Ware, die in kleinen Mengen ausgegeben oder insgesamt zurückbehalten gehört. Absage an Freude ist gleichbedeutend mit Leiden. Leiden vollbringt nichts mehr als sich selber. Es ist sich selbst aussäend und gleichgültig gegenüber allem, außer gegenüber sich selber.
Jemandem voller Freude stände nicht der Sinn danach, zu dem Leiden eines Anderen beizutragen. Jemand voller Freude würde es gerne lindern mögen. Jemand voller Freude dächte nicht einmal an Leiden, er wüsste, dass es besser ist, mit den Achseln zu zucken als zu leiden. Er wüsste, dass ein Gramm Freude erfreulicher ist als zehn Pfund Anti-Leiden. Lasst den Gedanken des Leidens zugrundegehen.
Sofern ihr denn just so ernsthaft seid, wie ihr, was die Abschaffung von Leiden angeht, den Anschein abgebt, wieso dann existiert sie nach wie vor auf dieser Welt, welche die Menschenhand gemacht hat?
Ich möchte euch nicht Leiden als eine Aufreizung wider Freude hernehmen sehen. Ich möchte euch keinen Streik gegen Freude – des Leidens wegen – ausrufen sehen. Anstelle von aufbegehren gegen Leiden, bringt Freude zum Ausdruck. Tut der Welt etliche Freude hinzu. Seid ein Held selbst in einer Welt, die Leiden öffentlich bekanntmacht. Trotz Leidens, macht euch Freude. Legt sie offen.
Zieht nicht in Betracht, dies könnte eine Unwahrheit sein. Freude ist Wahrheit, und Leiden nicht. Ich weiß, dass Leiden wehtut. Ich weiß zudem, dass Freude beglückt und segnet, dementsprechend entscheidet euch, zu segnen. Selbst inmitten von Leiden, entscheidet euch, zu segnen. Schafft euren Sinn vom Leiden weg und hin zu Freude. Sofern die Welt des Menschen imstande ist, Leiden zu erfinden und fortzupflanzen, ist sie mit Sicherheit imstande, jenes stillzulegen. Entscheidet euch, ein Händler, ein Lieferant und ein Nutzer in Sachen Freude zu sein. In beiden Weisen seid ihr dem Universum zu Diensten. Erzwingt Freude. Befasst euch damit, was euch Freude schenkt. Seid mit der Freude derart innig, dass ihr nicht einmal mehr an irgend etwas anderes denken könnt.
Sei ein Freude-Krämer.
Schwatze mehr über Freude als über Kummer.
Lasse Freude das Bügeleisen sein, welches Runzeln beseitigt. Leiden ist eine Runzel, Geliebte. Es ist eine Runzel auf dem Antlitz der Erde. Leiden ist ein Gewaltherrscher, der schikanierend seinen Weg hinein genötigt und die Rechte und Privilegien der Massen fortgenommen hat. Enthebt euch dieses Despoten. Macht euch Freude wie Schnipsel von Konfetti. Einerlei wie schmächtig die Stückchen Freude sind, sie sind auch so Freude. Befasst euch bei euren Gedanken mit Freude, nicht mit dem anscheinenden Nichtvorhandensein von Freude, nicht mit Leiden, sondern mit der hervorsprudelnden Freude selber. Für Freude gibt es keinen Ersatz, keine Imitation. Nichts ersetzt sie, und so etwas wie sie gibt es nicht.
Vervielfältigt Freude. Bedenkt sie. Redet über sie. Alleine Freude ist das Gegenmittel gegen Leiden. Und, Geliebte, sie ist frei. Sie ist kostenlos. Ausreichend greifbar. Ihr braucht euch für sie nicht anzustellen. Ladet sie einfach jetzt zu euch ein. Rückt rüber, und macht für Freude Platz, dass sie euer Herz betritt und dableibt und niemals weggeht.
Heavenletter # 2095 – 18. August 2006 – God’s Messenger
Gottes Bote
Gott redete …
Geliebte, das was du suchst bist du. Suche deshalb Mich. Ob du Mich suchst oder nicht, du bist, was Ich bin, aber suche und du wirst finden. Sei die Gutherzigkeit und Barmherzigkeit, die Ich jeden Tag deines Lebens bin. Gib was du suchst, denn das ist Deine Wahrheit.
Sei Verständnis, das du bist.
Sei Geber, der du bist.
Sei der Auslieferer, der du bist. Liefere Meine Botschaften aus, nicht weil sie Meine sind, sondern weil sie die deinen sind.
Du bist das Licht Meines Herzen, also kannst du es genauso gut sein. Sei ein Herzenslicht, das Mich in die Welt strahlt. Entzünde dich selbst. Bei welchem Namen auch immer Ich genannt werde, sei das Licht, das jedes Wesen auf der Erde wissen lässt, dass die Küste nahe ist. Die Küste des Himmels ist greifbar. Das Ufer des Himmels ist der Schirm, den du bei dir trägst, bei Regen oder Sonnenschein. Scheine Mein Licht, Geliebte. Es ist nie schummrig außer in deiner Wahrnehmung. Wahrgenommen oder nicht, lasse Mein Licht das Licht von deinen Augen sein. Lasse das Licht deiner Augen hervorscheinen wie die Sonne. Das Licht wird immer sagen: „Erinnere dich Gottes, dessen Licht du bist.“
Dies ist deine Botschaft an die Welt. Erinnere dich, es gibt einen Gott, der dich mit all Seiner Macht liebt. Erinnere dich an Gott. Erinnere dich, dass du Sein Bild auf die Welt gegossen bist. Du bist nicht Sein Schatten sondern Sein Licht. Du bist das Licht der Welt, von dem du gehört hast. Das Licht besteht in dir.
Du bist das Lied, das Ich singe, und Ich singe immerzu. Du bist das Licht Gottes und du bist obendrein die Stimme Gottes. Erinnere dich daran, wenn du das nächste Mal redest. Du hast vielleicht gedacht, du seist ein abgeschnittener Sterblicher, auf eine Insel, die Erde heißt, geschickt, und jetzt erinnere Ich dich daran, dass du die Strahlen Gottes bist, und alles was du zu tun hast ist scheinen. Wende dich nicht von dir selbst ab. Wende dich nicht ab von deinem Recht und deiner Macht. Wende dich nicht ab von deiner Ganzheit. Du bist die Frucht, die Gott gepflanzt hat, und du bist der Ernter der Liebe, die darin enthalten ist.
Du bist der Lieferant des Universums. Du bist derjenige, der dessen Regale bestückt.
Du bist ein Reporter. Sei ein Reporter von glückliches Geschichten. Alles außer Wahrheit ist ein Gerücht. All der erspürte Ärger auf der Erde liest sich als Überschrift in einer Boulevardzeitung, nicht mehr. Lies indes zwischen den Zeilen und du wirst einen weiteren Trommler finden, der eine fröhliche Melodie schlägt. Die Akkorde der Wahrheit tönen laut. Höre die Glocken, die du jetzt läutest. Du bist der, der die Glocken der Wahrheit läutet. Du bist die Eine, die an jede Tür klopft und mit Meiner Stimme sagt: „Es ist Zeit für die Liebe. Stehe auf. Der Morgen der Liebe ist gekommen. Er ist jetzt vor dir. Egal was du gehört und immerzu gedacht hast. Das Netz ist ausgeworfen. All die Liebe von Himmel und Erde ist in deinem Haus. Öffne jetzt dein Herz dafür. Und dann trage es mit dir. Du kannst nicht ohne sein. Deshalb läute die Liebe, die du bist, damit alle erfahren mögen, dass sie die gleiche Liebe sind und dass sie von der gleichen Quelle herkommen. Du bist die Frucht des Weines, den Gott gepflanzt hat. Er hat dich in Sein Herz gepflanzt. Sein Herz ist Göttlich und du bist ein Trieb davon. Du bist Sein Herz, das sich in der Welt selbst zu finden sucht. Die Welt möchte dich vor dir selbst verstecken und dir ein anderes Schicksal verkünden. Allein, das ist schier Torheit, und du bist Wahrheit. Anerkenne dies jetzt.“
Und deshalb entdeckst du jetzt, dass du nicht ein Bummler, sondern des Einen Gottes bist, der dich geschickt hat, damit du Seinen Ruf vernimmst und ihn so sanft wiederholst, damit alle hören können: „Liebe ist jetzt hier.“ Nutze Liebe jetzt für dich. Gib sie herum wie Hors d’oeuvres. Stehe dir selbst helfend bei und gib sie weiter, denn jeder von euch ist ein geehrter Diener Gottes, und du dienst jetzt.
Heavenletter # 2096 – 19. August 2006 – The Orchard of God
Gottes Obstgarten
Gott redete …
Nunmehr, so ihr versteht, dass ihr ein Bote für den Einen, Der euch sandte, seid, kommt ihr von einer neuen Höhe her. Es ist, als wachtet ihr auf, und seht euch auf einer neuen Insel befinden. Es ist zu einer Art Zeitraffer gekommen, und ihr wisst nicht mehr, wer ihr seid. Ihr fragt euch, ob euch in der Nacht ein Dieb eurer Identität beraubt hat, denn jetzt findet ihr euch die Gewänder Gottes anhaben. Ihr fürchtet, es sei zu einem Irrtum gekommen. Ihr schreit kräftig: „Was tue ich in solchen Gewändern? Handelt es sich um einen Irrtum? Wie bin ich hierhin gekommen. Ist dies überhaupt ich? Ich erinnere mich nicht. Ich wusste durchaus, wer ich bin, jetzt aber bin ich mir selber ein Vagabund. Ich schritt aus mir selbst heraus und stehe nun auf einem weiteren Horizont. Wohin habe ich mich begeben?“
Keine Nachfrage, dein altes Selbst zurückzubekommen. Jenes war der Fremde. Das helle Licht ist es, wer du von Anfang an gewesen bist, und dieses helle Licht ist, wer du jetzt bist. Helles Licht von Gott – du entsinnst dich soeben, Wer du bist.
Zunächst mag es einem fremd erscheinen, so als wärst du in einem fremden Bett in einem fremden Land aufgewacht. Jetzt machst du den Unterschied zwischen Traum und Realität aus. Der Traum lässt nach. Die Realität hebt an, sie wird heller, kommt dichter heran.
Einst warst du ein armer Mann, und jetzt erwachst du als der reichste Mensch. Und nun hast du eine Stimme. Du, der du früher nicht singen konntest, singst den ganzen Tag hindurch auf liebenswürdige Weise.
Es war einmal, da kostete dich Leben Kraft. Jetzt bist du mit Kraft beschenkt. Was dereinst anstrengend war, ist jetzt mühelos.
Und deine Begehren? Was geschah mit ihnen? Es ist, als nähmen sie sich sich selber an. Sie sind wie Pfeile, die ihr Ziel trafen. Ihr habt die Bogensehne kaum anzuspannen und zurückzuziehen.
Wie steht es um euer Herz? Es hat das innere nach außen gewendet. Es hat vollauf das Heft in die Hand genommen, und ist voller Freude. Wohin ihr euch auch wendet, Liebe betritt euer Herz auf einen Schlag, und Liebe aus eurem Herzen sammelt sich selber auf in Sträußen, so ihr sie allen anderen Herzen zukommen lasst. Euer Herz ist in Blüte ausgebrochen und verstreut seine Blütenblätter oben und unten, von den Winden der Liebe aufgegriffen und zu den vier Erdenwinkeln versprengt, aufgelesen und zum Himmel hochgehoben, Liebe, die Liebe rückverfolgt, Liebe, die sich mit Liebe zusammentut, Liebe, die für sich selber steht, ein taumelnder Akt Liebe, höher und höher ansteigend, niemals am Fallen, und dennoch die Erde erfüllend.
Sofern Bäume in die Höhe wachsen, wieso dann nicht im Menschenherzen Liebe? Sofern sich Sonnenblumen zur Sonne hin strecken können, wieso also dann nicht ein jedes Wesen auf der Erde? Eine Sonne sieht bloß aus, als gehe sie auf und unter. Sie steht schlicht ganz still, und alles kommt zu ihr hin. Und dementsprechend hängt Liebe, einem Büschel Weintrauben gleich, am Firmament, und die Kinder Gottes langen hinauf und pflücken nach Herzenslust die Trauben der Liebe.
Geliebte, ihr treibt euch in dem Obstgarten Gottes herum. Wo wart ihr eurer Auffassung nach? Ihr lebt in dem Garten Eden. Ihr habt ihm andere Namen gegeben, und wusstet einfach nicht ausgiebiger, Wo ihr seid, denn ihr wusstet, Wer ihr seid. Dies ist ein solcher Fall irrig verstandener Identität gewesen. Nun, so ihr wisst, Wer ihr seid, könnt ihr bejahen, Wo ihr seid. Jetzt bekommt ihr eine andere Schlagzeile zu lesen. Ihr lest Gottes Zeitung. Sie wird euch kostenlos übergeben. Ihr habt sie euch nicht zu erwerben. Sie wird euch ununterbrochen zugeliefert. Während ihr die Felder umpflügt, hört ihr Gottes Stimme und singt Sein Lied, und, bald darauf fallen Alle in einen Chor der Liebe ein, und vernehmen Alle in Gottes Stimme ihren eigenen Gesang.
Heavenletter # 2097 – 20. August 2006 – The Ocean of God’s Love
Der Ozean der Liebe Gottes
Gott redete …
Summt bei euch: „Gott liebt mich. Ich liebe Gott.“
Mehr Reime kommen euch zu: „Gott und Ich und alle Seelen auf der Welt sind Eins. Einssein ist Alles. Alles ist Einssein.“
Und daraufhin denkt ihr für euch selber: „Dies ist die Wundertat des Lebens. Ich komme ihr soeben dahinter. Ich spüre Gottes Liebe, gleichsam als wäre ich auf einem trägen Haff am Dahintreiben. Alles ist dermaßen ruhig und friedvoll. Hast existiert nicht. Es gibt kein Schritttempo, ausschließlich Seien. Auf dem Seien am Treiben, bin ich dermaßen von Ehrfurcht erfüllt, dass ich kaum einen Ton herausbringe. Ich singe einen lautlosen Gesang. Ich bin das Lied, welches sich selber singt. Gott ist mein jeder Gedanke. Ich bin durch Gott aufgezehrt, was meint, Er gibt mich her. Ich zehre Gott auf, was meint, ich verschenke Ihn. All dies ohne irgendwelche Fanfarenstöße. Je mehr ich die Liebe Gottes ausfächere, umso mehr von ihr habe ich. Ich bin von meiner Liebe für Gott überwältigt, oder ist es Gottes Liebe für mich, die mich übermannt?
Egal wie. Einzelheiten sind mir nicht mehr länger von Belang. Erklärungen spielen keine Rolle. Mit Gott auf einem Zweig eines Baums zusammen sein zählt für mich. Zuvörderst kommt Liebe, und danach mehr Liebe. Ich bin an Liebe vertraglich gebunden. Gleichsam als wären wir in Handschellen gelegt, sind Liebe und ich unzertrennlich. Mir wurde ein fabelhaftes Liebegeschenk überreicht, und ich schwenke es nach Belieben hin und her. Alle, die sich meine Liebe zunutze machen möchten, mögen sie haben. Alle, die sich meine Liebe nicht zunutze machen möchten, werden sie ebenfalls haben. Meine Liebe wird auf dem Luftwege transportiert und auf die Erde herunter fallen gelassen, um Liebe und alles auf Erden aufrecht zu erhalten.
Liebe ist der Tau, der sichtbar wird, und der Dunst, der herabfällt. Die gesamte Konsistenz der Erde ist Liebe. Alles, was nicht Liebe ist, ist eine trügerische Illusion.
Ich bin ein Bäcker von Liebe. Mein Zweck ist, Liebe umzurühren. Ich rühre mit dem Löffel meines Herzens. Mir wird nicht mehr durch meine Gedanken nachgesetzt, denn mein Herz hat den Aufstieg erreicht. Mein schönes Herz bündelt sich selber in Liebe. Ich erblicke überall Liebe, und weiß, sie ist mein, gleichwie ich zur selben Zeit weiß, sie ist jedermanns. Liebe ist ein gemeinsamer Pott, und alle können hineinlangen, und alle können von ihr nehmen und alle können sie geben. Der Unterschied zwischen geben und nehmen ist nicht bekannt und verlautet. Wie kann endlose Liebe verlautet sein, als eine Liebe, die in die eine Richtung oder in eine andere geht? Liebe kann ausschließlich gemerkt werden, und sie kann nicht Diagnosen unterzogen werden.
Liebe steht in voller Blüte. Sie ist eine Rose, die vom Herzen Gottes nicht abrückt. Ich sehe Gottes Herz einer riesigen Rose gleich, die wie Fische im Meer ein- und ausatmet. Gottes Liebe ist wie Fische am Schwimmen, und Alle ertrinken in dem Ozean der Liebe Gottes. Die Wasserwacht ist ebenfalls Liebe. Der Posten rettet uns vor dem tiefer und tiefer Eintauchen, und wir schnaufen keuchend in Liebe. Wir sind niemals aus der Liebe heraus. Wir sind von ihr betört. Offenen Auges oder geschlossenen Auges, sind wir in Liebe zugedeckt, Liebe allerdings ist keine Zudecke. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen dem Liebesozean und den Fischen, die darin schwimmen. Alle sind verschmolzen. Vom Anbeginn an war alles Eins, und ist Einssein, und schwimmt Einssein in unseren Herzen und besticht uns.
Nichts reicht an Liebe heran. Von diesem Tage an, kehre ich allem den Rücken, welches nicht Liebe aufsaugt. Ich kehre dürren Gedanken den Rücken zu. Ich kehre Würmern des Denkens den Rücken zu. Einzig Gottes Denken ist mir nunmehr dienlich. Ich nehme Seine Gedanken von der Süßigkeitenschüssel der Liebe, die Er zu mir hinhält. Die süße Liebe birst in Gesang, und ich höre mich singen: ›Gott liebt mich. Ich liebe Gott. Gott und ich und alle Seelen auf der Welt sind Eins. Einssein ist Alles und Alles ist Einssein.‹“
Heavenletter # 2098 – 21. August 2006 – The Song of Your Heart
Das Lied deines Herzens
Gott redete …
Wie kann ein Herz wie das deine, weich und formbar wie ein Herz zu sein hat, irgendwelche harte Stellen aufweisen? Wie kann es dort Ritzen geben, die verhärten und die im Menschenherzen Hartherzigkeit Unterschlupf gewähren? Wisse, dass es dir gilt, weichen Herzens zu sein. Es gilt nicht, Abwehr in Stellung zu bringen. Keine Steinmauern zu errichten, keine Zäune, keine Tore, Türen, Schlösser, keine elektronischen Überwachungssysteme mit einzubauen. Herzen ist es zugedacht, durchsichtig zu sein. Sie sind angelegt, zu sehen und gesehen zu werden. Sie stehen nicht für Ausschließen. Sei offenen Herzens. Habe ein großes aufgetanes Herz. Lasse dein Herz einem weit geöffneten Mund gleich sein, der vor lauter Freude Ahhh macht.
Euer Herz ist nicht bestimmt, ein Mauerblümchen zu sein. Ihm gilt es nicht, zu zaudern, nicht, Anstalten zu unternehmen sich fürs Auge anzugleichen und vertuscht und getarnt zu werden. Eurem Herzen ist beschieden, sich direkt da draußen aufzuhalten. Lasst euer Herz für die ganze Welt schlagen zum Betrachtetwerden. Gedenkt eures Herzens. Legt es an den Tag. Legt die Dämpfer weg, die ihr auf ihm angebracht habt. Euer Herz ist lange genug unter Hüllen gehalten worden. Jetzt steht es in Blüte. Des Winters oder des Sommers, lasst euer Herz zur Sonne hin wachsen.
Es ist die Zunge des Universums. Lasst euer Herz reden. Lasst es in aller Mitteilungsbedürftigkeit toben. Tragt euer Herz auf der Zunge, in euren Augen, und lasst es selber unausgesetzt von sich zeugen. Niemals außer Betrieb gesetzt gehörend, ist euer Herz bestimmt, sich zu öffnen und zu öffnen und zu öffnen. Dem Offensein eures Herzens kommt kein Ende zu. Endlos ist euer Herz. Es ist Endlosigkeit, und es ist die Straße zu ihr hin.
In dieser Liebeschule erlernt ihr, euer Herz aufzumachen, erneut und aber und abermals. Euer Herz tut sich dermaßen weit auf, dass es, nicht mehr lange hin, das gesamte Universum umfängt. Euer Herz wird das Universum nicht verschlucken, aber es wird es umarmen. Es wird die Welt in seinen Armen halten. Euer Herz wird die Welt tragen. Es wird sie stracks zum Himmel hin tragen, die ganze Strecke zum Himmel. Eine lange Reihe von Herzen wird euch folgen.
Euer Herz, von Liebe angeschwollen, übermacht sich der Welt. Es schüttet sich selber aus. Es lädt Alle ein einzutreten. Es artet zu dem Herzen der Welt aus, zu einem bergenden Hafen für alle Reisenden hienieden.
Deinem Herzen sind nicht mehr länger Grenzen gesetzt. Der Verkehr wird nicht mehr länger geregelt. Es schätzt nicht mehr länger Situationen ab und versucht nicht mehr noch einmal nachzulegen. Es tut schlicht, was Herzen tun, und das heißt, ungeniert lieben. Nichts Verstohlenes, was dein Herz angeht. Nichts Verschlagenes oder Cleveres. Dein Herz ist ein simples Herz, das mit aller Kraft den Takt der Liebe schlägt. Lasse jetzt dein Herz seinen Wert kennen. Lasse es den Weckruf für alle Herzen sein. Lasse dein Herz einem Elefanten gleich sein, der gerade trompetet. Lasse es alle anderen Herzen anführen. Ein Anführer und nicht ein Mitläufer – dieses, dies sei. Lasse dein Herz hierher auf die Bühne herauskommen, nicht als Schauspieler, nicht als ein Ausführender, sondern als sich selber. Lasse dein Herz einen Stepptanz tanzen und eine Ballade singen. Lasse es die Erde zum Rumoren bringen, lasse es die Erde mittels Liebe aufschütteln. Lasse dein Herz seine Weise singen, und Alle werden bemerken, es singt Meine Weise. Du wirst es merken.
Dein Herz ist in das Meine verliebt. Dein Herz ist in sich selber verliebt. Es ist auf dem Meinen angeklebt, nicht angepickt, vielmehr umläuft es das Meine. Dein Herz federt von dem Meinen ab, steht mit dem Meinen in Liebe, sodass es nichts anderes mehr sieht als das rote Herz Meiner Liebe, sodass es in der Gesamtheit mit einem Chor der Herzen aus der ganzen Welt das Universum in die Höhe hält. Singt das Lied eures Herzens, Geliebte. Singt für Mich.
Heavenletter # 2099 – 22. August 2006 – Let There Be Love
Lasst Liebe zugegen sein
Gott redete …
Lasse heute Liebe dasein. Lasse, anstelle von Angst, Liebe zugegen sein. Heute, während du eine Maus, einen Schlagstock oder eine Spinne oder einen Soldaten erblickst, lasse dabei Liebe in deinem Herzen sein. Du hast die Anschauung vergessen, dass du anstelle Angst haben zu lieben vermagst. Weswegen nicht Liebe zu allem, was deiner Wege kommt, wagen? Ihr habt jene Wahl, Geliebte.
Bis zu diesem Augenblick, hat sich euch dies unter Umständen nicht begeben. Bis zu diesem Augenblick, standet ihr womöglich auf Automatik. Ihr erlerntet eine Erwiderung, bei einer Maus »Iiih« zu machen. Auf eine Spinne zu treten. Vor einem Soldaten wegzurennen oder einen Soldaten zu verwunden, der letztendlich bloß ein Mensch ist, welcher gerade in Uniform steckt. Die Flüchte-oder-Kämpfe-Reaktion ist kein echter Instinkt, Geliebte. Echter Instinkt ist – zu lieben. Liebe hat nicht vergolten zu werden, um Liebe zu sein, Angst indessen wird immerzu entgolten. Reicht, anstelle von Angst, Liebe weiter. Wieso sich vor einer Maus ängstigen? Weswegen das Universum wegen einer Maus oder wegen irgendwas in Alarm versetzen mögen?
Die Sache ist die: Ihr braucht nicht Angst zu haben. Ist dies nicht eine originelle neuartige Idee?
Vor Angst, vor ihr gilt es Angst zu haben. Angst bringt euch zum Zittern. Es ist nicht die Maus, die das hinbekommt.
Die Maus ist ein unbescholtenes Geschöpf, Angst indes ist nicht arglos. Angst ist, einer Erzmine gleich, erschöpft. Sie gedeiht auf sich selber und ächzt unaufhörlich nach mehr. Euer Herz ist die Nahrung, auf die sie es abgesehen hat. Angst erzielt von dem Bissen aus eurem Herzen Herausbeißen ein beträchtliches Machtempfinden hinzu.
Lasst Angst gehen. Angst ist der Vergangenheit. Sie hat weder die Gegenwart noch die Zukunft zu beanspruchen. Sie ist alte Kleider. Wirf sie weg. Sie ist außer Saison.
Ihr habt die Auffassung an euch, Angst würde euch nützen, allein, es liegt in Angst kein Vorteil. Ihr habt Angst nicht bei euch zu haben.
Die Maus ist nicht euer Feind. Die Angst ist es. Ein Soldat würde nicht existieren, es sei denn als eine Nebenwirkung von Angst. Wer sollte ein Gewehr benötigen, es sei denn jemand, der Angst hat? Jemand wird gar einem Anderen gegenüber als erstes auf Angriff gehen, um der Möglichkeit zum Angriff auf ihn einen Strich durch die Rechnung zu machen, und mithin geht Angst in einem Duell gegen Angst los, bis zum Endspurt.
Liebe ist eure krönende Glorie. Liebe glänzt. Angst lässt stumpf werden.
Tragt Liebe bei euch umher wie eine Flagge, die hochgehalten wird. Seid die Liebe, die ihr seid. Versteckt sie nicht mehr länger. Versteckt euch nicht mehr länger hinter der Angst. Setzt euch für Liebe ein. Geht mit ihr mit. Lasst Liebe die Straßenseite sein, auf der ihr lauft. Lasst Liebe die Melodie sein, die ihr summt. Liebe wird für Angst keinen Platz machen. Sie wird Angst an der Straßenseite liegenlassen. Angst kann mit Liebe nicht gleichziehen. Angst büßt in der Präsenz von Liebe ihren Schwung ein. Angst ist ein Angeber und Schuft. Habt mit ihr nichts zu tun.
Habt mit Liebe zu tun. Zieht Liebe vor. Das ist alles, was ihr zu tun habt. Entsinnt euch euer. Habt sie im Sinn. Just so wie ihr ans Essen einer süßen Mango, sobald ihr nachhause kommt, denkt, denkt an Liebe. Habt sie auf eurer Liste. Das nächste, was ihr tun möchtet, ist lieben. Ihr möget Liebe am Revers fassen, und sie feste vor euch hinhalten. Oder nehmt Liebe bei der Hand und haltet sie eng an euer Herz.
Es gibt, sowie es sich auf Liebe beläuft, keinen Anlass, wegzunehmen und einen Anspruch auf sie zu erheben. Liebe ist eine sichere Sache. Sie ist die einzige sichere Sache. Sie ist die einzige Sache, auf die man sich unter allen Umständen verlassen kann. Egal bei welcher Begebenheit, Liebe wird euch vortrefflich zu Diensten sein. Entsinnt euch der Liebe, Geliebte. Geht sie oft um Rat an. Tragt sie bei euch wie ein Fädchen um euren Finger, damit ihr euch ihrer stets erinnert. Spult Liebe auf und spult sie ab. Lasst Liebe fallen, so, wie ihr das mit Brotkrümeln tun würdet, damit ihr euch jederzeit zurechtfindet.
Heavenletter # 2100 – 23. August 2006 – The Highpoint of the World
Der Gipfelpunkt der Welt
Gott redete …
Aus der Senke eures Herzens heraus rührt sich der Dunst der Liebe. Angestrahlt durch die Sonne, nährt dieses Tal Liebe. Oder ihr könnt euer Herz wie einen Berg denken, denn euer Herz ist in der Tat der Gipfelpunkt der Welt. Bloß ist es bisweilen einem Vulkan ähnlich, voller Feuer. Feuer ist eurem Herzen ein nicht naturgemäßes Element. Ihr wisst, Feuer ist Wut. Kein Berg gedeiht auf seinem inneren Feuer. Besser ist es, ein Berg ohne Feuer zu sein.
Und dennoch ist Ärger in eurem Herzen ausgebrütet worden, und ihr wisst nicht, wie ohne ihn auskommen geht. Geliebte, was würde passieren, wenn ihr nicht mehr länger Ärger verspüren würdet? Denkt ihr, euch würde der Wind aus den Segeln genommen sein? Wut nimmt eure Stärke weg. Ihr könnt sagen, ihr fühlt starken Ärger, Ärger ist niemals stark, und er ist euch immer verkehrt. Er laugt eure Stärke aus. Lasst euren inneren Kern nicht an dessen Feuer gehalten werden. Lasst eure Wut einen Spaziergang machen und niemals zurückkehren. Wofür habt ihr ihre Aschereste aufzubewahren? Um der alten Zeiten wegen?
Ihr setzt an, aus der Vergangenheit herauszugelangen. Ihr möchtet das Vergangene nicht mehr länger an euch festklammern haben. Und doch gewährt ihr den Überbleibseln der Wut Unterkunft, so als wären sie heilig, so als hätten sie eine Kerze zu sein, die in eurem Herzen angezündet ist. Lasst einzig eine Flamme in eurem Herzen brennen, und das ist die Flamme der Liebe. Die Liebeflamme erfüllt euer Herz mit Freude, und das Universum gleichermaßen. Liebe ist nicht halsstarrig. Sie gehört schlicht in euer Herz. Ärger andererseits ist dickköpfig. Er möchte nie los lassen. Er möchte zu euch gehören. Er möchte, dass ihr euch aufsetzt und von ihm Notiz nehmt.
Ärger ist in eurem Herzen ein Drachen. Er verschießt Flammen. Zu was für einem Nutzen, Geliebte? Zu was für einem Vorteil? Was ist der Vorzug von ihm? Feuer brennt, und hinterlässt Asche. Die Asche deiner Wut verstopft dein Herz. Lasse jeden Tag Zigaretten vor Wut rangieren.
Wut befeuert euch nicht, Geliebte. Sie befeuert sich selber, und sengt euer Herz an. Euer Herz ist für süßen Rahm, nicht für Ärger bestimmt. Wut lässt euer Herz zusammenkauern, so wie es dies Spöttelei zustandebringt. Lasst stattdessen euer Herz lächeln. Putzt den Spiegel eures Herzens. Macht die Fenster sauber. Liebe wird es hinbekommen. Liebe wird alles hinkriegen. Liebe wird alles tun.
Ärger ist jederzeit rechtschaffen, Geliebte, in euren Augen. Er ist immer verdienstlich, verdientermaßen, notwendig. In euren Augen ist er eine Verpflichtung. Er zeigt her, wie vortrefflich ihr seid. Ihr möchtet nicht missbraucht, nicht herabgesetzt, nicht ausgenutzt werden, und mithin missbraucht ihr euch selber und euer Herz.
Euer Herz kann bloß ein vorgetäuschter Drache sein. Ihm ist es nicht zugedacht, Feuer zu speien. Es kann sich bloß selber verbrennen. Löscht das Feuer der Wut in eurem Herzen. Heißt stattdessen Liebe willkommen.
Eine Menge ist über Vergebung geredet worden. Vergebt euch selber. Vergebt euch selber, Minderes als Liebe gespürt zu haben. Vergebt euch selber, euer Herz versengt zu haben. Vergebt euch selber, euch daran festgehalten zu haben, was für euch klug gewesen wäre, es vor langer Zeit los gelassen zu haben.
Feuer in Herzen schafft Kriege. Ihr verachtet Krieg. Entschlagt euch nun dem Krieg in eurem Herzen. Lasst Wut los. Sie ist in eurem Herzen ein fremder Gegenstand. Sie ist überhaupt nichts außer ein Hemmnis, eine Seuche, der ihr Zugang zu eurem Herzen gewährtet. Scheucht sie fort. Lasst sie weit, weit fort gehen. Lasst sie am Rande der Erde hinunterfallen. Schafft sie mit Sicherheit aus eurem Herzen hinaus. Jenes ist für Heiligeres als Wut bestimmt. Es ist für Liebe angelegt, Geliebte, für Liebe, und einzig und allein für Liebe.
Heavenletter # 2101 – 24. August 2006 – Seeds of Love
Samen der Liebe
Gott redete …
Geliebte, euer Herz ist gut. Euer Verstand hat oft euer Herz eingelullt, um clever und stark zu sein. Lasst euer Herz der gute Sportler sein, der es ist. Ein natürliches Herz greift nicht an. Ein natürliches Herz ist nicht beunruhigt über all die Dinge, die ein Herz sein mag. Ein natürliches Herz hat es mit Liebe zu tun, und das ist alles. Euer Herz schreit laut, damit ihm zu lieben eingeräumt wird, ohne Gegenbeschuldigungen, ohne Bedauern oder irgendein anderes Wägen eines Preises halber. Euer schönes Herz möchte nur sein, was es ohne Beengungen ist. Wie angebunden doch euer schlagendes Herz an aufgedrängte Gesetze gewesen war. Lasst euer Herz frei. Es weiß besser als ihr, was zu tun ist.Euer Herz soll in seinem eigenen Akkord dasein.
Dein Herz ist selbstregulierend. Seine Schläge brauchen keine Überprüfung von dir. Demgegenüber, die Liebe in deinem Herzen, sie regulierst du willentlich, indes, dein Herz ist kein Roboter, der Anweisungen annimmt und keine eigene Meinung hat. Es ein großer Gong da, der beständig ertönt. Er schallt durch das ganze Universum. Er signalisiert einen Ruf nach Liebe. Dieser Gong hört nie auf. Dies ist der Schrei des Universums: „Lasse die Liebe heraus!“
Löse die Klappen in deinem Herzen. Setze dein Herz frei. Dein Herz ist vorgesehen zu wandern und überallhin zu leuchten. Es soll ein Botschafter der Liebe sein, ein Herumwanderer, der seine Liebe an jede Ecke tropft und deponiert. Dein Herz möchte Liebe aussenden. Es hat Liebe auszusenden, anderenfalls ist es nicht glücklich. Wir sprechen über Liebe und nicht über Dinge, die sich als Liebe maskieren. Liebe selbst fragt nicht nach Rückgeben. Sie hat nichts anderes im Sinn als sich selbst zu geben. Sie hat keinen Terminplan, ist nicht versteckt oder ähnliches.
Dein Herz ist wie ein voller Eimer. Es muss kaum angetippt werden und schon fließen alle Segnungen. Tippe dein Herz an, so, als wäre es ein Eimer voll mit schäumender Sahne. Tippe dein Herz an, als wäre es der Hut eines Gentleman. Verbeuge dich vor der Liebe, Geliebte. Hofiere der Liebe. Die Hauptaufgabe, die du hast, ist – lieben. Darüber gibt es keine Debatte. Was anderes möchte ein Herz denn tun als lieben?
Wenn du dich deprimiert fühlst, dann lässt du deine Liebe nicht hinaus zum Spielen. Du hast sie vielleicht an einem Baum festgebunden. Liebe braucht keine Leine. Sie muss nur gegeben werden. Gib deine Liebe weiter, so wie du deinen Gedanken weitergibst, so wie die zu fast jedem Thema eine Meinung abgibst. Gib deine Liebe weiter. Halte die Liebe hoch. Meine Liebe. Sei eine gnädige Königin, ein gnädiger König. Sei ein großzügiger Spender von Liebe.
Die Liebe, die du gibst, braucht nicht im Radio verkündet zu werden. Sie hat nur gegeben zu werden. Liebe muss nicht laut sein. Du brauchst keine Unruhe anzufangen. Einfach in dir – gib dein Herz weiter. Liebe wird herausgehen und Liebe wird in dir gebunden sein. Wenn deinem Herzen gestattet wird, das Universum und alles, und alles in ihm zu lieben, dann ruht dein Herz in sich selbst. Auf dich wartet große Freude, Geliebte. Sie wartet nur auf ein Signal von dir.
Dein Herz war einsam. Es bittet darum, zu geben. Just so wie Bäume ihre Eicheln fallen lassen und Sonnenblumen ihre Samen, möchte dein schlagendes Herz sich selbst überall fallen lassen. Dein Herz möchte seine Samen der Liebe, dort wo es geht, verstreuen. Das ist der Lebenswunsch deines Herzens – erfülle ihn. Gib deinem Herz das, was es sich wünscht. Übermittle ihm das „Leg los“. Sage zu deinem Herzen: „Okay, Herz, du möchtest Freiheit. Gut, dann emanzipiere ich dich, genau jetzt, heute und für immer. Du brauchst meine Unverdaulichkeit nicht. Du hattest sie nie nötig. Und jetzt liebe ich dich zuvorderst, mein schönes, vibrierendes, schlagendes Herz. Ich liebe dich von nun an für immer.“
Heavenletter # 2102 – 25. August 2006 – A Line of a Magnificent Poem
Eine Zeile von einem herrlichen Gedicht
Gott redete …
Ich sehe euch. Ich sehe inwendig in euch. Ich sehe die Schönheit und Liebe, die ihr unter Umständen überseht. Ihr seid hart zu euch selber, Geliebte. Ihr legt unentwegt das Seil höher, über das ihr zu springen hättet. Ihr macht es euch schwer, euch zu gefallen. Ich bin ohne Weiteres mit euch zufrieden. Hat es für euch Hand und Fuß, es nicht zu sein?
Es ist das Ego, welches es bei euch schafft, dass ihr die Stirn in Falten legt. Es ist jenes aufgeblasene Ego, welches euch herunterputzt, welches euch ansagt, ihr müsstet beim Erfüllen eurer Erwartungen perfekt sein. Macht euch aus dem Ego nichts. Macht euch aus Mir etwas.
Ihr wurdet formvollendet geboren, Geliebte. Welcher Säugling ist nicht makellos, so wie er ist? Was immer die Welt als die Unvollkommenheiten des Säuglings bekunden mag, der Säugling ist seine Makellosigkeit selber. Du bist jener Säugling, nunmehr großgeworden. Zolle dir Anerkennung und bringe dich nicht mehr länger in schlechten Ruf.
Könnt ihr euch bloß einen Tag vorstellen ohne einen herrlichen Sonnenaufgang? Was für einen Schwund dies darstellen würde? Laufe nach draußen und schaue dir jene schöne Bekundung von Liebe an, derweil sie aufgeht. Richte deine Aufmerksamkeit auf sie. Hast du nicht den Unvollkommenheiten mehr Beachtung geschenkt als dem Aufgang der Sonne? Verehre die Sonne, und verehre dich selber. Du bist Gottes Erschaffenes Seinswesen. So wie du dich selber verschmähst, so schlägst du deinen Schöpfer und das Universum aus, welches Er mit Liebe in Seinem Herzen erschuf.
Just so wie du heute bist, bist du Mein. In zerlumpten Klamotten oder in vollem Staat, du bist Mein. Niemals kannst du geringer sein. Bloß bist du unter Umständen der letzte, der dies bemerkt. Du gehst näher auf Unvollkommenheit ein, derweil du dich näher mit Liebe befassen könntest. Du hältst dich zur selben Zeit zu sehr bei dir selber auf, wie du dich zusammenstauchst.
Heute, da vergiss dich selber. Höre auf, dich als einen Missetäter zu sehen. Hebe an damit, in die Augen anderer Menschen zu blicken. Habe das Ansinnen, heute Glück zu verschenken. Du hast dich lange genug mit dir selber befasst. Du hast dich lange genug ausgescholten und heruntergespielt. Vergesst euch den heutigen Tag über, Geliebte. Macht jemanden glücklich. Kümmert euch, jemand anderen glücklich zu machen. Das ist Liebe, Geliebte. Kümmert euch darum, wie andere Menschen sich selber sehen. Übermittelt ihnen eine andere Sichtweise. Lasst ihnen Liebe sinnvoll erscheinen.
Sobald du bemerkst, dass du von Wert bist, wirst du die Wertigkeit in jenen um dich herum bemerken. Du wirst die Schönheit des Orchesters und des Tanzes um dich herum erkennen. Du wirst dich anschicken, die Vollkommenheit zu sehen, die Ich sehe. Du wirst kühn werden, ohne es zu bemerken. Du wirst umfassenderes Verstehen des Abenteuers erlangen, auf dem du dich befindest. Du und ein Jeder sonst haben sich zu einem Abenteuer aufgemacht. Ihr könnt die ganze Erde als das Schiff betrachten, auf dem ihr segelt. Die Besatzungsmitglieder auf dem Schiff helfen einander. Der eine klettert auf den Mastkorb und berichtet den Anderen, was er sieht. Ich bitte euch, derjenige zu sein, der hochklettert und den Horizont deutlich macht, den die Anderen noch nicht sehen können, den sie noch nicht durch ihre Augen sehen können. Wie wichtig ihr doch dem Wohlergehen der Welt seid.
Ein jedes Mitglied der Crew führt den anderen mit sich. Derjenige, der die Böden wischt, und derjenige, der am Steuerrad steht, sie dienen einander. Keiner hat eine größere Bedeutung als ein anderer. Ein Jeder ist unschätzbar. Derjenige, der rettet, und derjenige, der gerettet wird, sie sind ebenbürtige Geschenke an das Universum.
Ihr lebt in dem Universum der Menschen. Ich habe euch die gekrümmte Erde gegeben, um auf ihr zu gehen und in ihr zu spielen. Schenkt euren Mitmenschen volle Beachtung. Weitet unablässig eure Einschätzung der Erde aus, so lange, bis ihr mit Meinen Augen seht. Ihr werdet in Ehrfurcht davorstehen, wie schön alles ist. Ihr werdet von Poesie umfangen sein. Eine jede Person, der ihr begegnet – eine Zeile aus einem herrlichen Gedicht. Die sich umdrehende Erde wird die Seiten zum Umblättern darstellen. Ein makelloses Panorama wird sich über dem Horizont entfalten, so wie sich die Sonne sich selber über den ganzen Himmel hin an den Tag legt. Und ihr werdet dem Sonnenaufgang zusehen. Ihr werdet Gott in Seinem Himmel sehen, und wissen, dass jener der eure ist.
Heavenletter # 2103 – 26. August 2006 – Greatness Will Serve Greatness
Größe möchte Größe zu Diensten sein
Gott redete …
Du musst dich auf etwas Umfassenderes als auf dich selber scharfstellen. Nicht weil du uneigennützig oder etwas derartiges zu sein hast, sondern schlicht weil du etwas Größerem als deiner zu deinem Augenmerk zu erheben bedarfst. Du weißt noch nicht, wie großartig du bist, allerdings, sofern du es wüsstest, wäre es das gleiche. Um deine Größe wissend, da würdest du auf Größeres denn auf deine individuelle Größe dein Augenmerk legen wollen. Du wärest wie jemand, der nicht untätig sein möchte und sich nach einer Gelegenheit umsieht, klar Schiff zu machen, unabhängig davon, wessen Haus es gerade ist. Jeder möchte gerne nützlich sein, und für dich ist ein Nutzen das gegebene.
Vielleicht macht es euch Vergnügen, euch selber in den Brennpunkt zu rücken, nach einer Weile aber, so wie es ist, wenn ihr euch im Fernsehen alles anschaut, was ihr sehen möchtet, wird es euch dabei ein wenig langweilig und ihr werdet unruhig. Fernsehen und Aufmerksamkeit auf euch selber in kleineren Dosen ist bezaubernd. Davon gesättigt sein ist es nicht. Von Minderem als Größe gesättigt sein ist nicht zufriedenstellend.
Schaut daher höher, als ihr hochspringen könnt. Schaut nach dem Höchsten, und ihr werdet euch selber zu ihm erheben. Ihr werdet auf es stoßen. Ihr werdet ihm mehr als auf halbem Wege begegnen, und das Höchste wird euch ebenfalls mehr als auf halbem Wege entgegenschlagen. Ihr werdet es herbeiziehen. Ihr werdet sehen, wie es direkt auf euch zu kommt. Ihr werdet euch in Größe verheddert finden. Ihr werdet merken, dass ihr von ihr nicht abzugehen vermögt. Du, der du Größe verkörperst, wirst der Größe dienlich sein. Du wirst die Gunst erkennen, die dir gewährt ist, als welche der Dienst am Universum sich ausweist. Durchtränkt mit Größe, wirst du aufblühen. Wer ist der Bedienstete und Wer der Bediente? Du und Größe werden ineinander verflochten, und demzufolge ununterschieden sein.
Ihr werdet dahinterkommen, dass die Größe, auf die ihr euer Augenmerk richtet, euer Selbst ist. Ihr werdet euer Selbst dort draußen sich befinden sehen, und, dass ihr und der Horizont Ein und dasselbe sind. Äußeres gerät zu Innerem, und Inneres wird zu Äußerem, so lange bis es weder ein Inneres noch ein Äußeres mehr gibt. Größe scheint auf alles, just so wie die Sonne auf alles scheint. Du strahlst die Sonne wider. Du bist das Bildnis, das zu glänzen hat, um glücklich zu sein. Du weißt, dass das Geschenk, das dir gegeben wurde, deine Befähigung, zu scheinen, darstellt. Unpoliertermaßen, bist du unerfüllt. Poliertermaßen, ist Leere nicht mehr länger leer. Das Sehnen in deinem Herzen schwindet. In deinem Herzen ist stattdessen Fülle das gegebene. Und die Fülle wird nach und nach und unentwegt voller, so lange, bis du dich über den Horizont hinaus ausdehnst und dich in dem gesamten Gott-gegebenen Universum befindlich siehst. Du wirst zu erkennen bekommen, dass Gott großherzig schenkt, und dass Er SichSelber schenkt, gleichsam als gäbe es keinen Anderen. Tatsache ist, es gibt keinen Anderen.
Es gibt einen Grund, wieso du zu Größerem als zu deinem individuellen Selbst angelockt wirst. Es gibt einen Grund, weswegen du dich gedrungen siehst, zu geben. Auf einer bestimmten Ebene weißt du darum, dass du dich ebendadurch selber findest. Du blickst in die Seele der Erde hinein. Wen siehst du da außer dich selber? Es ist schrill, hier auf dich selber zu stoßen. Es ist schrill, alles und jeden inwendig in dir zu finden. Alles in dir ist begierig, sich selber an den Tag zu legen. Jedermann schaut in den Spiegel des Lebens hinein und sieht die helle Glänzendheit. Wieso, euer Herz ist zu der Sonne geworden, welche auf alle herunterscheint.
Siehst du die Güldenheit deines Herzchakras sich im Kreise drehen? Dieses Kreisen umfängt die Welt. Dein Herz ist das Rad des Universums. Es gerät zu einem Handwagen, der Segnungen zuliefert. Alle Segnungen werden an dich durch die Auspizien von einander überbracht. Ein Anderer hält dir den Spiegel hoch, somit kannst du sehen. Du dienst dem Universum, und das Universum wartet dir mit der ganzen Pracht auf, welche es innehält. Ein jedes bisschen.
Sofern ihr denn im Leben etwas vermisst, Geliebte, so geht euch im Moment die beinahe unerträgliche Ekstase ab, euch selber dem Universum wegzuschenken und unterdessen herauszufinden, dass es euch fürtreffliche Anerkennung für alles, was ihr seid, zurückgibt.
Heavenletter # 2104 – 27. August 2006 – You Are a Multi-Dimensional Being
Du bist ein mehrdimensionales Seinswesen
Gott redete …
Gewiss kommt Leiden auf, aus dem Grunde weil du meinst, dieses kleine bisschen eingebildeter Zeit hienieden sei alles, was es gibt. Sowie du dies glaubst, ist die einzige Karte, die du zum Ausspielen hast, die, dass du heftig in sie investierst. Dein Engagement ist aufs Äußerste. Du verwettest deine ganzen Chips.
So du darum weißt, dass es andere Einrichtungen und andere Orte gibt, um zu spielen, bist du nicht so sehr einem einzigen Blatt verhaftet. Dann gerät dein Leben mehr zu einem leichten Kommen und einem leichten Gehen. Was dereinst einer riesigen Begebenheit gleichzusehen schien, gerät zu einer Episode. Das Leben wird zu einem Strang von Episoden, ähnlich einem Strang Glasperlen oder einem aus Gras geflochtenen Strang. Es ist nicht einmal so, dass du für ein anderes Leben bis später zu warten hast, denn deine Existenz ist, tatsächlich, jetzt im Augenblick mehrstufig. Du bist wie eine Terrasse mit vielen Abstufungen, eine anscheinend eine andere nach sich ziehend, gleichwohl alle simultan ausgelegt. Ihr lebt momentan mehr als ein einziges Leben.
Euer Leben ist wie ein Kreisel. Es dreht sich im Kreis. So wie die Planeten, dreht sich euer Leben. Ihr hopst von einem Stein zum andern, derweil euer Geist weg ist, irgendwo auf Reisen für sich selber.
Wenn ihr in einem kleinen Boot sitzt und kein Land seht, könnt ihr bloß spüren, dass ihr in einem kleinen Boot weit weg vom Land seid. Wenn ihr in einem kleinen Boot sitzt und das Land noch nicht seht, aber wisst, dass es nicht weit weg ist, fühlt ihr euch sicher und seid nicht fix und fertig. Egal bei was für einer Ursache, egal wie gewichtig sie ist, sowie ihr euch zerfetzt fühlt, malt ihr euch bildlich aus, euch in einem kleinen Boot ohne Land in Sicht aufzuhalten. Angst hat euch eingeholt, und euch der Realität entzogen.
Angst überredet euch selbstverständlich dazu, sie selber sei Realität und eine unerlässliche Realität. Hört her, Angst hat in der Realität niemals eine Grundlage. Angst erzählt euch, ihr wärt endlich. Es gibt kein endlich, Geliebte. Ganz bestimmt gibt es kein endlich, sowie es auf euch hinausläuft. Gewiss, ja, wenn ihr meint, dieser zusammengekauerte Leib, in dem ihr seid, sei die ganze Schau, dann erzittert ihr. Realität aber ist unendlich, und unendlich seid ihr. Nichts kann euch etwas anhaben. In dieser Flugmaschine, auf die als Erde Bezug genommen wird, scheint euer Körper wie die Grundlage von allem auszusehen. Scheint, denn euer Körper ist schier ein geeignetes Gerät in der dritten Dimension, ein Beförderungsmittel, ein kleines Haus, in dem ihr seid. Natürlich ist der Körper nicht ihr. Er ist bloß ausgelassene Späße. Sobald du das Gefühl hast, der Körper sei alles, was du hast, und ohne ihn könnest du nicht leben, hast du einem Zauberkniff geglaubt. Du sahst ihn mit den eigenen Augen, das dachtest du, dennoch hast du dich selber verleitet.
Zur Zeit bereist du zahlreiche Orte, ohne Gesellschaft von deinem Körper. Das bedeutet es, du seist ein multidimensionales Seinswesen. Du weißt um so viel mehr, als du gestattest, dir zu erkennen zu geben. Du hast andere Galaxien abgereist, und wieder zurück, und du entsinnst dich nicht. Du kannst dir nicht einmal ausdenken, wie dies möglich ist, daher gibst du die Idee drein. Du gibst nur das zu, was du in deiner Hand anfassen kannst. Du hast bloß darin Glaubensüberzeugungen angenommen, worin du, egal in was, unterwiesen wurdest. Du hast beschieden, was nicht in gewisse Umzäunungen, die dir beigebracht worden sind, hineinpasse, könne so nicht sein. Dies nennt man engstirnig.
Anstatt dem gegenüber – eben, zu sehen, was ist – offen zu sein, hast du alsdann geschlossen, es könne so nicht sein. Du glaubst, was du glaubst. Was für ein Illusionist du doch bist. Und mithin leidest du. Und mithin schmälerst du dich oder möchtest gar mit dir selber nichts mehr zu tun haben, im Glauben an ein minderes Wesen.
Was wäre denn, wenn du fürwahr ein Engel wärst, gleichsam wie von einem anderen Planeten? Was wäre, wenn du befinden würdest, du seist auf die Erde verpflanzt worden, ja förmlich vorgebend, du seist nicht, wer du bist. Du bist sehr überzeugend. Ihr seid dermaßen gut im Vortäuschen, dass ihr euch in euer eigenes euch selber Hinters Licht Führen eingekauft habt. Oh, Geliebte, sofern ihr euren absoluten Wert bejahtet, würdet ihr so glücklich wie Könige sein. Ihr wärt glücklich.
Heavenletter # 2105 – 28. August 2006 – Messengers of Love
Liebeboten
Gott redete …
Alle Segnungen kommen von Mir. Diejenigen, die Meine Segnungen überbringen, sind Boten der Liebe. Ich erwähne dies, damit ihr euch erinnert, von Wem alle Segnungen herrühren. Hinter jedem Geschenk bin Ich. Danke den Auslieferern Meiner Botschaften, und erinnere dich, sie sind bloß die Lieferanten. Ich segnete sie, Meine Zusteller zu sein. Ich segnete dich, Mein Bote zu sein. Ich bitte dich, dich dessen zu erinnern, sodass du im Gleichgewicht bleibst.
Manchmal kann es vorkommen, du gibst in Dankbarkeit für einen anderen zu viel von dir selber. Bleibt unversehrt, Geliebte. Eure Dankbarkeit Mir gegenüber wird nie fehlgeleitet sein. Sie wird euch stärker machen. Ich erbitte Mir nichts von euch zu Meiner Bestärkung. Ich benötige nicht Steigerung. Ich habe keine Bedürfnisse, ausgenommen das sinntragende Verlangen, euch wissen zu lassen, dass ihr in Meinem Herzen willkommen seid. Mit Dankbarkeit Mir gegenüber heißt ihr euch selber willkommen. Ich bin die Macht und die Herrlichkeit. Dankbarkeit Mir gegenüber macht euch größer. Bisweilen macht euch Dankbarkeit gegenüber Menschen geringer.
Und sowie du Mein Bote bist, der Meine Segnungen zustellt, bist du Mein zuverlässiger Botschafter. Ich traue dir, dich daran zu erinnern, dass die zuzustellenden Botschaften von Mir sind. Dies hält dich bescheiden, und dies hält dich davon fern, von jemandem etwas im Rückfluss zu erwarten. Entsinne dich einfach, Ich habe dich gesegnet, Meine Botschaften mitzuteilen. Jedweder Rückfluss an dich rührt ebenso von Mir her. Die Person, der du Meine Liebesbotschaften zustellst, kommt ebenfalls von Mir. Die Person, der du Meine Liebesbotschaften zustellst, wird dir eventuell Dank entgegenbringen. Sowie sie dies tun, wisse, dass du den Dank entgegennimmst, den sie an Meiner Stelle ausrichten. Übermittelt die Danksagung, die zu euch gelangt, weiter an Mich.
Geliebte, ihr habt Meine Danksagung. Dankbarkeit ist eine Form Liebe, und das ist es, was Ich innehabe, und das ist es, was Ich zuwende.
Ich drücke Meine Liebe auf vielen Wegen aus.
Denke daran! Jeden Morgen beschenke Ich euch mit einem schönen Sonnenaufgang. Und am Abend, für den Fall dass ihr Unsere Liebe-Verbindung vergesst, gebe Ich euch einen schönen Sonnenuntergang. Eilt aus eurem Haus und seht die Manifestation Meiner Liebe im Himmel. Keine zwei Sonnenuntergänge sind gleich, dennoch sind sie alle Sonnenuntergänge. Ziemlich genau so ist ein jedes Kinde Mein einzigartig, und ist dennoch ein jedes Mein Kind. Ich wende euch überdies der Welt zu, und einem jeden Tag, in dem ihr vorkommt.
Ich gab euch, und gebe euch ununterbrochen die Juwelen am Nachthimmel.
Ich gebe euch Bäume und Blumen, die wachsen. Ich gebe euch alles. Werdet ihr mit Mir zufrieden sein?
Bäume danken Mir in aller Ruhe, während sie zur Sonne hin wachsen. Ihr wachst desgleichen zur Sonne hin. Bäume sind ebenfalls Meine Kinder. Mit Bestimmtheit bin Ich der Schöpfer von ihnen. Meine Liebe ist gleich. Ich vermache die gleiche Liebe und das gleiche Aufmaß an Liebe den Bäumen des Waldes, wie Ich sie euch vermache. Ich weiß nicht, wie es geht, minderes als Meine Liebe zukommen zu lassen.
Geliebte, ihr wachst zu dem heran. Ihr, die ihr Meine Liebe seid, gebt Meine Liebe. Ihr, die ihr bereits Meine Liebe seid, werdet in eurer Sicht auf euch selber zu Meiner Liebe. Danach seid ihr in Meinem Seien eingesessen. Dann offenbart ihr reine Liebe. An jenem Punkt kann gesagt werden, dass ihr euer eigener Liebebote seid, obschon sie auch so Meine Liebe ist. Sobald die Zeit gekommen ist, werdet ihr die Verschiedenheit nicht kennen, noch auch werdet ihr euch darum kümmern, Wessen Liebe Wessen ist. Eure Dankbarkeit für die Liebe selber wird derart umfassend sein, dass ihr nichts sonst außer Liebe kennt, und nichts anderes als Liebe für Liebe, welche als Dankbarkeit bezeichnet wird. Dankbarkeit wird zu Deinem Namen werden, und du wirst für jeden Kiesel auf dem Boden dankbar sein und ihm liebevoll begegnen, ebenso wie für jeden Fuß, der auf ihn tritt. Ihr werdet dankbar sein, Geliebte, nicht als Verpflichtetheit sondern als Freiheit. Es ist euer freier Wille, in Dankbarkeit getaucht zu sein.
Heavenletter # 2106 – 29. August 2006 – A Silken Sand to Walk On
Ein seidener Sand zum Daraufgehen
Gott redete …
Ihr lebt in einer Welt aller Möglichkeiten. Wieso seid ihr dann überrascht bei etwas, was jemand sagt oder tut?
Es sind ebenfalls unbeschränkte Möglichkeiten das gegebene, in denen ihr den Menschen, die euch überraschen, erschrecken oder empören, zusagend sein könnt. Hinnehmen ist nicht das gleiche wie taxieren. Würdigt dem Menschen dessen Wahl, und trefft eure Wahl an Erwiderung, so, dass sie aller Ehren wert ist.
Nicht alles ist euer Geschäft, ihr Lieben. Ihr sollt nicht den Beleidigten spielen darüber, was sich abspielt. Es benötigt nicht alles euer Billigungssiegel. Ebenso nicht eure Entrüstung. Menschen werden sagen und tun, was sie sagen und tun, ohne euer Gestatten. Es ist nicht an euch, jedermanns Räder zu ölen. Seid weder ein Billiger noch ein Missbilliger. Schont eure Kraft, Geliebte.
Alles geht bei der Welt in Ordnung. Ihr habt sie nicht zu reparieren. Unvollkommen in euren Augen, und makellos in Meinen Augen ist die Welt. Die Sonne geht jeden Tag auf. Die Sterne kommen des Nachts hervor. Der Ozean hat seine Gezeiten, und es gibt einen seidenen Sand zum Darauflaufen. Wieso, Geliebte, wieso so viel Kraft eures Lebens darauf verwenden, in Betracht zu nehmen, was andere Leute sollten oder nicht sollten? Wer ernannte euch zum Aufseher über kleine Dinge. All die Angelegenheiten, gegen die ihr im Laufe des Tages angeht, sind kleine Dinge.
Kommt, liebt die Sonne und den Regen über alles. Sie verrichten das, was sie als das Beste zu tun ansehen in jenem winzigen Aufblinken imaginärer Zeit. Dasselbe gilt für euch. Macht Fehlern, die ihr begingt, weder den Hof, noch zählt sie durch. Sie sind nunmehr nichts. Sie sind alle verschwunden. Sie sind für euch nichts, um sich ihrethalber schuldig zu fühlen. Ihr habt euch selber genug bestraft. Geliebte, jene unter euch, die Vergehen begingen, sei es, sie leben hienieden, sei es, sie tun das nicht, sie vergaben euch vor langer Zeit. Ihr erinnert euch, sie aber haben vergessen. Sie sind vorangerückt, und das müsst ihr ebenso. Einerlei was ihr vernachlässigtet oder bei was ihr euch in der Vergangenheit einmischtet, es ist nicht aufgezeichnet, ausgenommen in eurem Geist. Es spielt jetzt überhaupt keine Rolle. Ich gehe nicht davon ab, euch zu verstehen zu geben, die Vergangenheit los zu lassen. Ich predige nicht die eine Sache und tue eine andere. Ihr seid von der Vergangenheit befreit. Ich befreie euch jetzt, einen jeden.
Was von Belang ist, ist, wie ihr euch fühlt. Fühlt euch was euch angeht besser, und kleinere Vorfälle um euch herum werden euch überhaupt nicht behelligen. Seht ihr jetzt, weswegen es euch obliegt, glücklich zu sein? Euer Glücklichsein ist dem Universum ein erklecklicher Dienst. Es nimmt euren Sinn von dem Belanglosen weg.
Ihr habt eure eigene Dekonsolidierung an die Bemerkungen und Taten Anderer geheftet. Setzt euch selber frei, und so befreit ihr all die anderen.
Seid jetzt entgegenkommend. Schwemmt die Vergangenheit von eurer Stirn fort. Lasst das Gewicht des Verflossenen los. Es wiegt nachgerade nichts, außer dem nach wie ihr es mit euch herumgetragen habt. Es ist insgesamt ein Gedanke in eurem Geist, nichts mehr. Es gibt viele schöne Dinge, um daran zu denken. Entleert euren Geist davon, was euch quält, und füllt ihn mit dem, was euch beglückt, so wie Ich euch beglücke und segne, so wie Ich euch hege und wertschätze. Liebt euch am heutigen Tag ein bisschen, und alsdann werdet ihr euch morgen ein wenig mehr liebhaben. Seid gewillt zu lieben.
Heavenletter # 2107 – 30. August 2006 – Be Young Again
Seid wieder jung
Gott redete …
Du hast zahlreiche Fragen, die du gerne von Mir gelöst sehen möchtest, ist das nicht so?
Sofern du Mich fragen würdest, wie du an eine Gehaltserhöhung kommst, würde Ich sagen: „Bitte darum.“ Sofern du Mich fragen würdest, wie du zu Zuversicht gelangst, würde Ich dir sagen mögen: „Habe sie.“ Sofern du Mich fragen würdest, wie es geht, in der Schule besser zu werden, würde Ich sagen: „Mache es besser.“
Ich würde dir überdies empfehlen, dass du ein Bild von dir hochkommen lässt, wie du um eine Gehaltserhöhung bittest und sie bekommst. Lasse ein Bild von dir erstehen, wie du an Zuversicht zunimmst. Ein Bild von dir, wie du dich hinter die Bücher setzt und studierst. Ein Bild von dir, wie du die Arbeiten zurückbekommst, mit besseren Noten. Spüre, wie du dich fühlst, wenn du mit dir selber zufrieden bist. Lasse dieses schöne Empfinden in deinen Blutstrom einziehen.
Es kann bloß eine Verirrung sein, wenn du nicht mit dir selber zufrieden bist. Das Gefühl, mit dir selber zufrieden zu sein, von dem Ich spreche, ist nicht dem gleich, wie dich das Ego mit Frohlocken füllt, es ist mehr einem steten Strom des Wohlergehens gleich. Mehr von einem Empfinden, dass Ich bei dir bin, dass Ich Mich für dich einsetze, dass Ich mit dir mitfiebere. Ja, Ich bin die ganze Zeit hinter dir. Ich bin ebenso auf allen Seiten von dir. Du brauchst nicht um Schutz nachkommen. Du bist bereits beschützt. Ihr müsst euch von euren Ängsten abwenden, Geliebte. Sie sind schier Ego’s Bluff.
Die Befürchtungen und Beklemmungen, die ihr euch aber und abermals anschaut, langen an kleinen Stellen an, und sie wirken irritierend auf euer Wohlergehensempfinden ein. Die Ängste des Ego möchten euch nicht los lassen. Sie wären ihren Job los. Sie lechzen nach eurer Beachtung.
Das Ego hat für euch unterschiedliche Zielsetzungen. Es ist nicht Konkurrent, aber es denkt gerne, es sei das. Nein, nicht einmal Angst konkurriert mit Mir. Was im Himmel und auf Erden kann mit dem Allmächtigen Gott in Vergleich gesetzt werden? Einzig Liebe, Geliebte. Einzig euer Herz, euer Herz tief drinnen im Meinigen. Was für Furcht ihr auch heute habt, kommt ohne sie aus. Werft sie wie eine alte Uhr weg, die nicht mehr funktioniert.
Denkt an all die Schönheitsprodukte, die ihr euch zulegt, um Falten zu entfernen und um eurer Haut zu schmeicheln. Werdet alte Ängste und Sorgen los, und eure Angst wird erfrischt werden. Ihr werdet erfrischt werden. Ihr werdet Jahre an aufgehäufter Sorge und Kummer los werden. Ihr werdet wieder jung sein. Ja, Ich möchte euch gerne Liebe und Aufgeben von Besorgnis verkaufen, so wie Ich euch ein Kosmetikum würde verkaufen mögen.
Oder vielleicht ein neues Auto. Ihr möchtet gerne das allerletzte Model, nicht wahr? Ihr möchtet gerne alles sein, was ihr sein könnt. Ihr möchtet gerne in einem Cabrio mit offenem Dach unterwegs sein, an einem warmen Sommerabend den Highway hinunter.
Ich möchte euch erklären, wie es geht, im Leben zu einer Romanze zu kommen. Es ist leicht. Lasse die Vergangenheit los. Wandle den alten Wagen deines Geistes in einen neuen. Die einzige Sache, die du zu ändern hast, sind deine Gedanken, Geliebte, Geliebter. Deine Gedanken sind die Mechanik, die dein Leben steuert.
Erlangt neue Antworten für die alten. Lasst hergekommene Gedanken, Vögeln gleich, aus eurem Geist fort in die Höhe schweben. Es ist Zeit, dass sie das Nest eures Geistes verlassen. Lasst sie fliegen. Sie werden weit weg fliegen und fort sein, und ihr werdet jünger sein.
Heavenletter # 2108 – 31. August 2006 – The Grass That You Now Mow
Das Gras, das du derzeit mähst
Gott redete …
Die Seiten des Lebens entfalten sich automatisch. Du kannst es nicht hinkriegen, dass sie schneller oder langsamer daherkommen, denn alles auf der Ebene der Welt hat seine eigene Zeit. Zeit ist Fiktion, und die Welt hat eine Unmenge von jener – von Zeit und Fiktion. So lange wie Zeit und Fiktion euer Leben beherrschen, werdet ihr ihnen unterworfen sein.
Sofern es Zeit nicht gäbe, käme es zu keiner Geduld oder Ungeduld. Es gäbe im Verkehr kein Hupen. Es gäbe Friede. Sowie du dich von den Grenzen der Zeit entfernst, wirst du mit Frieden bekannt sein, welcher alles Verstehen überragt.
Friede ist still und ist nie in Eile. Er setzt sich in einen Stuhl, legt seine Füße hoch und bleibt da.
Es ist nicht genau so, dass ihr euch zu drosseln braucht (obschon ihr dies nötig habt). Es ist so, dass es euch gilt, euch von dem Quetschen der Zeit fortzuziehen. Außerhalb von Zeit existiert keine Geschwindigkeit. Dort ist weder schnell noch langsam, weder beschleunigen noch verlangsamen. Da ist kein Rattenrennen. Da gibt es kein Wettrennen. Da gibt es kein Konkurrieren. Da ist stattdessen Harmonie.
Von Zeit abgezogen, da treibt niemand sein Kind an. Stelle dir ein Kind vor, welches ohne Zeiteingriffe, die auf es zudringen, aufwächst. Es würde seinem eigenen Trommler zuhören.
Es gäbe kein Geschäftigsein. Es gäbe ebenso wenig Müßiggang. Es gäbe Zeitlosigkeit.
Der Zeit ist Endlosigkeit ihr Ende. Sie gibt euch alle Zeit der Welt, obschon Zeit in der Endlosigkeit nicht existiert.
Wer würde Endlosigkeit nicht der Zeit vorziehen mögen?
Wer würde nicht Liebe allem anderen vorziehen mögen? Nur diejenigen, die das Empfinden haben, sie hätten gar keine Wahl. Nur diejenigen, die an Ursache und Wirkung glauben. Sie glauben an dies und das. Ich bin die Ursache, und habe einen einzigen Effekt, und der ist Liebe. Es gibt keinen Unterschied zwischen Ursache und Wirkung. Was ist der Unterschied zwischen Mir und Liebe? Ihr mögt es, Ursache und Wirkung auszurufen. Ruft stattdessen Liebe aus. Die Ursache ist Liebe und die Wirkung ist Liebe. Sich nach alltäglicher Ursache und Wirkung umsehen ist eine Vergeudung nicht-existenter Zeit. Dieses bekommt es hin, dass ihr etwas übelnehmen oder dass ihr dem einen oder anderen etwas gutschreiben möchtet.
Ihr sagt: „Schau an, was ich tat.“ Oder ihr sagt: „Schau an, was passiert ist.“ Oder ihr sagt: „Schau dir an, was der So und So gemacht hat.“
Ich bin der Gebieter des Universums. Ich setzte vor langer Zeit alles in Bewegung. Was Ich in Besetzung setze, spielt sich momentan selber aus. Ich machte in dem Wasser Wellenwirbel. Ich pflanzte das Gras, das ihr derzeit mäht. Ich hängte draußen Mein Schild auf, und schrieb auf die eine Seite: „Gott“. Und auf der anderen steht: „Ich bin hier.“
Heavenletter # 2109 – 1. September 2006 – You Are a Ray of the Sun
Du bist ein Strahl der Sonne
Gott redete …
Erkennst du nun, dass die Seele nicht in einem Körper eingedämmt sein kann? Es gibt nichts, was weit genug ist, um eine Seele zu umfassen. Ganz bestimmt nicht ein Körper. Das gesamte Universum ist nicht groß genug. Wir können sagen, dass Liebe groß genug ist, freilich wird die Menschenseele inmitten von Liebe nicht von ihr eingedämmt. Endlos und ewig ist die Seele. Endlos und ewig ist eure Seele. Sie wird nirgendwo geeignet. Sie ist überall Gast.
Obschon eure Seele nicht stofflich ist, ist sie kompakt. Obschon sie unsichtbar und unanfassbar ist, ist sie merklich, in einem gewissen Grade jetzt im Augenblick zu merken, und doch ziemlich unerkannt. Sie wird nicht anhand von Maßen der Erde in Erfahrung gebracht, und doch erlebt ihr ab und an einen flüchtigen Eindruck von ihr über dem Horizont.
Könnt ihr einen Sonnenstrahl auseinanderklauben? Ihr könnt ihm einen Namen geben, und doch könnt ihr ihn nicht abtrennen und in eurer Hand halten. Die Sonne hält euch in ihrem Licht. Die Strahlen der Sonne sind nicht dahinschwindend, obschon sie aus eurer Sicht entschwinden können. Eure Seele verlässt euch nie. Sie ist euch fest eingebaut, so wie Ich. In dem, was ihr als Tod bezeichnet, möchte eure Seele von eurem Leib fortgehen, das ist wahr, aber der Körper ist nicht ihr. Euer Körper ist ein Zelt, welches eurer Vorstellung nach eure Seele enthielt. Eure Seele war seit eh und je frei. Sie ist euer, ohne Vorbehalt, ohne Beschränkungen, ohne Quetschungen jedweder Art, und sie fliegt frei.
Eure Seele strömt aus eurem Herzen, und gleichwohl sitzt sie nicht still dort. Eure Seele ist weder flüssig noch Luft, und doch strömt sie und schwebt in die Höhe. Manchmal habt ihr das Gefühl, euer Herz wurde durch eure Seele in solch einer Ekstase von Liebe zusammengequetscht. Euer Herz quetscht eure Seele nicht, Geliebte. Es umarmt sie. Euer Herz tanzt zum Lied eures Herzens.
Bist du nicht glücklich, dir darüber im Klaren zu sein, dass du eine Seele bist, ja eher als ein Körper? Schenke deiner Seele etwas Beachtung, so wie du dies bei einem schönen Schmetterling tun würdest, der sich auf deiner Hand niederlässt. Du bist von ihm entzückt und erkennst seine Kostbarkeit. Seine Zartheit ist seine Stärke. Deine Seele hat Feinheit und ist dennoch stark. Sie ist der stärkste Wesenszug von dir. Deine Seele ist bereits aufgestiegen. Sie sank niemals ab. Sie hatte immer einen Fuß im Himmel, und sie wusste stets darum. Sieh, wie behaglich sich dir deine Seele anfühlt. Sie war nie ein Fremder. Sie war nie ein Besucher. Sie war stets in dem Gold deines Herzens, welches dir das Gewahren des Himmel übermittelte.
Wie weiß das kleine Kind, was Himmel ist? Es ließ sich mit der Kenntnis davon hienieden nieder. Einzig die Erde ist es, was das Kind kennenzulernen hat. Was ewig ist, ist ihm bereits bekannt. Einzig das Endliche ist es, was in Erfahrung gebracht zu werden hat – und was verlernt gehört. Liebe hat nicht erlernt zu werden. Allein Einbußen an ihrer vollen Blüte haben beseitigt zu werden. Aus sich selber heraus, vermag Liebe einzig zu gedeihen.
Ihr könnt eurer Seele nicht die Flügel abschneiden, Geliebte. Ihr könnt eure Augen schließen, das ist alles. Eure Seele ist immer und ewig frei. Und sie mag es, von eurem Geist herzlich willkommen geheißen zu werden. Sie liebt es, eingeladen zu werden. Sie liebt es, euer Gewahren erneut mit dem Himmel, von dem ihr nie fortgegangen seid, in Verbindung zu setzen.
Sowie Einssein das gegebene ist, erkennen du und deine Seele, welche immerzu eins waren, das Einssein, das stets war. Ihr seht ein, dass eine eine Seele das gegebene ist, und dass alle ihre Flüge regelrecht nobel sind. Ihr steht derzeit auf der Schwelle des Einsseins, obschon ihr nie von ihr fortgeschritten seid. Getrenntheit ist bloß eine Story, die ihr euch erzähltet. Sie ist ein Mythos, der von einer in eurer Einbildung existierenden Generation zur nächsten aufrechterhalten wird.
Heavenletter # 2110 – 2. September 2006 – The Splendor of Your Self
Die Pracht eures Selbst
Gott redete …
Ihr seid vom Leben auf Entfernung. Selbst dann wenn euch das Leben übermannt, schaut ihr ihm zu. Ihr seid spornstreichs mitten in ihm, und doch seid ihr an den Seitenlinien ein Zuschauer. Ihr seht eurem Leben zu. Euer Leben bewegt sich, ihr aber seid unbeweglich. Es ist, als ständet ihr an der Küste.
Ja gar wenn ihr euch in einem Taumel befindet, gibt es einen Part von euch, der still ist, der sich überschlägt und Tja sagt.
Euer Erregungszustand spielt sich gleichsam wie ohne eure Beteiligung ab. Ihr fahrt mit einer Töff-Töff-Eisenbahn, die über Berg und Tal entlanghumpelt. Die Fahrt ist eventuell rumpelig, und ihr werdet herumgeschubst, zur selben Zeit sitzt ihr, mit gefalteten Händen, zimperlich da, ein schlichter Passagier in dem Zug des Lebens. Ihr seht euch selber zu wie in einem Spiegel. Dessen ungeachtet was ihr alles sich abspielen seht, spielt sich nichts ab. Ihr seid Stille, die dem wechselhaften Bewegen zusieht. Das Schiff des Leben pflügt sich durch die Wellen.
Sei es, euer Körper ist wach, sei es, er schläft, ihr guckt zu, gleichsam wie mit einem offenen Auge. Ein Erspüren eures weiterhin sich fortsetzenden Lebens liegt auf euch. Ihr spielt eine Rolle, wo ihr – zur selben Zeit – auf der Bühne wie auch Offstage seid. Ihr seht euch selber zu. Ihr seid die ganze Schau, eingepackt in eine. Ihr seht anscheinend einen Beginn, ein Dazwischen und ein Ende, während ihr in einem Aufzug fahrt, der nie stoppt und von dem ihr nicht herunterkommt.
Manchmal erscheint euch das Leben überweltlich. Mit Sicherheit gibt es andere Welten, die ihr bevölkert. Sie sind scheinbar jenseits eures Gesichtskreises, nicht aber jenseits eures Erlebens. Ihr lebt in einem mehrfach gestaffelten Universum. Ihr ruft euch wenig in euer Bewusstsein. Es ist als hättet ihr, ihr, die ihr Ganzsein seid, ein kleines Stück von euch abgehauen, zur Hälfte euch dahingehend überredend, das kleine Stück von euch belaufe sich auf alles. Ihr gerietet kurzsichtig, Geliebte. Ihr examiniert euch wiederholt unter einem Mikroskop und überseht, dass Weitsicht existiert.
Unabhängig davon, alles wird am Ende richtig herauskommen. Ihr werdet aus einem Teich voller Licht herauslaufen und euch eurer selbst erinnern. Ihr werdet euch wieder-beachten. Aus euch wird all das Wissen, welches ihr eurer Meinung nach besitzt, herausgewaschen sein, und mithin wird aus euch Unverstand herausgewaschen sein, und ihr werdet flimmernd hervorkommen. Ihr werdet wie ein neugeborener Säugling des Universums sein, und ein Kenner sein.
Die ganze Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wird weggeschwemmt sein, und ihr werdet euer Ursprüngliches Selbst sein, ein Kraftwerk der Liebe und Herrlichkeit. Ihr werdet in einer langen Reihe stehen, welche niemanden sonst an sich hat. Ihr werdet das gesamte Universum umfangen, und in allen Richtungen auf euch selber stoßen, obschon Richtungen wie etwa Osten und Westen weder vermerkt noch zugänglich sind. Richtungslosermaßen, werdet ihr zweckvoll sein. An diesem Punkt, bewegungslosermaßen, werdet ihr euch erheben, nicht wie eine Rakete, sondern wie eine große Figur, die aus der See emporsteigt, ohne dabei die Wogen durcheinanderzubringen. Ihr werdet undurchdringbar sein, obschon dies nicht das rechte Wort ist. Ihr werdet unverwundbar sein, obgleich dies ebenso nicht das rechte Wort ist. Es gibt nichts, dem gegenüber ihr unverwundbar sein werdet, wie könnt ihr mithin unverwundbar sein? Ihr werdet ganz einfach emporsteigen, und Breite und Tiefe umfassen, selbst obschon jene nicht existieren. Ihr werdet sozusagen das Innere nach außen kehren, und erkennen, dass ihr das Universum umhüllt, dass es insgesamt in euch inbegriffen ist, dass ihr Weite, am Sich-Ausweiten, seid.
Stellt euch eine Lichtfigur vor, die aus dem blauen Ozean emporsteigt. Das ist du. Ihr erhebt euch unerschütterlich. Ihr steigt in die Höhe. Wasserperlen kullern kreisend von euch ab. Von der Sonne getrocknet, steigt ihr unentwegt in die Höhe, erhebt euch zurück zu der unentstellten Pracht eures Selbst.
Heavenletter # 2112 – 4. September 2006 – A Musical Family of Stars
Eine musikalische Sternenfamilie
Gott redete …
An den Sommerabenden, da vernehmt ihr durch die Zikaden das Summen des Universums. Spürt ihr die Energie? Sie gilt euch, Geliebte. Die Energie des Universums ist für euch.
Wisst ihr, dass die Sonne einen Klang hat? Derart vortrefflich wie sie Licht hat, hat sie Klang. Wir reden über Wellenlängen, Geliebte, Geliebter. Und du bist eine Wellenlänge, abgestimmt auf die Meinige.
Sobald du liebst, wird deine Wellenlänge makellos abgestimmt. Sowie du Liebe absetzt eines anderen Tones halber, gerät deine Wellenlänge ins Taumeln, und du kannst nicht mehr gut singen. Bleibt in Einklang mit Liebe, und ihr haltet Meinen Ton.
Ihr seid eine Wellenlänge gewesen, welche sich durch die Begebenheiten des Tages hat verfälschen lassen. Seid bloß auf einen Ton eingestellt, Geliebte. Hört schier einen Ton. Wachst zu ihm an. Selbst wenn ihr euch auf Zehenspitzen zu stellen habt, steigt zu ihm an. Haltet jenen Ton. Er ist der, den ihr möchtet. Er ist der, der euch zugedacht ist.
Es gibt für euch keine Nachfrage, einen unbedeutenderen Ton zu Gehör zu bringen. Du bist ein hoher Ton. Du bist nicht weniger als der Höchste. Es ist einfach so, dass du dich einer Schimäre ergeben hast. Habe deine Freude an der Fata Morgana, indes, sei ihr nicht ergeben. Sei dem hohen Ton ergeben, den Ich dir festlegte, und der der deine ist, in ihm zu schwingen.
Du kennst es, was es heißt, einen Ton anzuschlagen, der geringer als dein wahrer Ton ist. Sobald du einen minderen Ton anschlägst, spürst du den Unterschied. Du weißt um die Symptome. Du fühlst dich missmutig oder ärgerlich oder betrübt. Du hast gar Traurigsein mit Liebreiz gleichgestellt. Ihr nennt das bittersüß. Geht zu süßer Süße über, Geliebte, und lasst Traurigkeit hinter euch.
Euch ist es zugedacht, eine süße hohe Note zu sein. Euch ist es nicht zugedacht, eine Skala rauf und runter zu sein. Ihr sollt Mein ein-toniges Kind sein. Könnt ihr jetzt jenen Ton spüren, der euch durchläuft?
Ein jedes Wort, das ihr sagt, bringt einen Ton zu Gehör. Es hat seine eigene Melodie. Sucht euch Worte, die mit euch widerhallen. Sucht euch Worte, die zum Himmel langen. Es ist leicht, einen Ton zu erreichen. Ihr langt ganz einfach nach ihm. Standardmäßig einem tiefen Ton stattgeben ist nicht leichter. Auf der Leiter still dastehen ist nicht leichter als hochklettern. Beharrung ist nicht leichter. Sie ist eine selbstauferlegte Trance oder ein Zwischenspiel.
Hier die Sache. Es gibt bloß einen echten Ton. Alle anderen sind verkehrt. Sie sind nicht getreu. Sofern es nicht der Ton ist, den zu halten du gemacht worden bist, ist es ein falscher Ton.
Höre nicht auf die Welt, die dir zu verstehen geben möchte, du habest von einem Ton zum anderen voranzuschreiten, langsam, eine Note auf ein Mal, denn du könnest Töne auslassen. Ihr vermögt über Töne hinwegzuspringen. Ihr könnt das Alphabet sausen lassen, Geliebte. Ihr könnt von A zu Z springen. Ihr könnt das mit allem. Ihr braucht nicht all jene Babyschritte. Ihr bedürft keines Unterweisens. Ihr habt einfach den Tonumfang, der euer ist, anzuerkennen, und auf ihn zuzulangen.
Ihr habt nicht einmal zu üben. Es braucht keine Übung, mit Mir in Verbindung zu stehen. Ihr seid bereits mit Mir verbunden. Ihr braucht weder Physiotherapie noch Musikstunden. Ihr braucht schlicht euren Ton zu singen. Malt euch aus, wie ihr mit Mir in Einklang steht. Malt es euch bildlich aus, wie gut ihr euch dabei fühlt, wie euch dies zu den Sternen hochhebt, wie gemütlich ihr euch in den Sternen herumtreibt, die den gleichen Ton wie ihr singen. Ihr kommt von einer musikalischen Sternenfamilie her. Ihr könntet euch genauso gut an der Hand halten und jetzt gemeinsam mit ihnen singen.
Heavenletter # 2113 – 5. September 2006 – The Bakery of Heaven
Die Himmelsbäckerei
Gott redete …
Jetzt im Augenblick schütte Ich eine Kostbarkeit in deinen Schoß. Unaufhörlich gieße Ich Herrlichkeiten vom Himmel herunter, just auf euch zu. Mache es dir zunutze, Geliebte, Geliebter. Mache es dir zunutze. Die ganzen Münzen vom Himmel sind dein zum Auflesen. Dies ist dein Glückstag. Der gestrige Tag ebenfalls.
Die Sonne scheint. Vögel singen. In der Welt liegt ein Liebeteppich. Die Welt ist eine Hängematte für dich zum Darinliegen. Schaukle und nimm die süßen Köstlichkeiten entgegen, die Ich dir auftrage. Stecke sie dir in den Mund.
Denke an die goldige Mahlzeit, die Ich dir bereitet habe. Lasse dir das Wasser dafür im Mund zusammenlaufen. Koste sie. Verschlucke sie. Verschlucke sie, selbst bevor sie physisch bei dir anlangt. Verschlucke Meine Liebe, die mit der Verpflegung mitkommt. Meine Liebe geht dem Essen ebenfalls voraus. Meine Liebe ist das Servierbrett, auf dem sie kommt, und Meine Liebe ist Nahrung, und Meine Liebe ist der Wohlgeruch. Lasse jetzt den Wohlgeruch bei dir anlangen. Sei feinfühlig gegenüber Liebe und nichts sonst gegenüber.
Liebe ist Mein Geschenk an dich. Sie kommt in vielen Formen daher, und doch ist Eine Liebe zugegen, und sie wird auf der Erde unaufhörlich fortgesetzt. Und sie ist euer, frei, um angefragt zu werden. Sie ist euer, frei, ob du sie nun nachfragst oder nicht.
Der Himmel ist eine Bäckerei, bei der du draußen stehst und durch das Fenster schaust. Du magst ja jene süße Quälerei mögen, indes, du kannst jederzeit in diese Bäckerei hineingehen. Du kannst jetzt im Augenblick hineingehen. Es gibt keine Warteschlange. Du hast nicht auf eine Nummer zu achten. Du kannst reinkommen und dir all die schokoladeüberzogenen Kirschen nehmen, die du möchtest. Komme einfach herein. Dies ist Mein Office. Dort wird die Süßigkeit hergestellt. Und von hierher werden sie ausgeliefert. Und hier habe Ich Wohnung, und hier kommt alles Süße zu liegen.
Die Süße des Himmels langt überall an, bis hin zum Erdinneren. Die Erde wird in der Süße der Himmelsbäckerei überschwemmt. Und alles ist frisch, im Nu frischgemacht, in einem Moment Liebe. Liebe, und nichts anderes, wird ausgegossen.
Was wird heute in dem Himmelsofen gebacken? Liebe. Alleine Liebe. Liebe original. Liebe individuell verpackt. Liebe wie Zitronenbonbons. Liebe vom Himmel gefallen. Seht sie kommen. Sie fällt auf euch. Schaut hoch. Streckt eure Hände aus und fangt sie. Fangt sie mit eurer Zunge, wie Schnee. Kostet sie.
Dies ist die Liebe, die für euch zusammengebraut wurde. Spezialbestellung. Sie ist persönlich und allgemeingültig zur gleichen Zeit. Betrachtet sie als eine Riesen-Pizza. Es ist genug da, um sie mit allen zu teilen. Alle werden zu essen bekommen, und es wird mehr da sein. Kein einziger wird Hunger auf Liebe haben, weil du sie geteilt haben wirst. Du wirst sie herumgeschwenkt haben, als sei sie ein Zauberstab. Liebe, den Sternen gleich, füllt eure Herzen. Sie quillt über. Ihr seid ausgelegt, über sie zu stolpern. Es gibt keinen Platz zum Hingehen, wo sie nicht ist. So wie euer Herz voller Liebe gerät, so auch das Universum.
Ihr hattet zuerst die Liebe aufzugreifen, und sie zu verstreuen. Sie war nie euer, um über sie hinwegzuschreiten, noch auch um auf den Fußspitzen um sie herumzutrippeln.
Schrubbt das Deck der Erde mit der Liebe vom Himmel.
Fangt sie wie die Sonne und scheint sie überall.
Entzündet die Liebe in eurem Herzen, und seht die Welt mit ihr am Aufgleißen.
Erkennt den Unterschied, den eure Liebe zeitigt, sobald sie nicht angeprangert wird, auch nicht verborgen gehalten, nicht gehortet, versteckt, nicht auf die lange Bank geschoben wird.
Seht den Unterschied, den eure Liebe erbringt, sowie sie in das Tageslicht herausgebracht wird. Sie wird die Nacht in den Tag verwandeln. Vierundzwanzig Stunden Liebe jeden Tag. Wie naturgemäß. Wie Göttlich.
Heavenletter # 2114 – 6. September 2006 – A Bridge across the River
Eine Brücke über den Fluss
Gott redete …
Was möchtet ihr gerne, Geliebte, was ihr nicht bereits habt? Und was werdet ihr mit ihm anfangen, sobald ihr es bekommt?
Was sich auch in eurem Leben abspielt, etwas glückliches oder trauriges, erfüllt oder unerfüllt, ihr möchtet euer Bewusstsein stracks zum Himmel hoch erhoben sehen. Ihr hebt euer Bewusstsein nicht mit einer Brechstange in die Höhe, nicht einmal vermöge des Willens. Ihr hebt es durch eure Absicht höher und indem ihr hochschaut, nicht indem ihr herunterschaut, indem ihr nach oben blickt, nicht nach dorthin, wo ihr gewesen seid, indes indem ihr hochschaut. Während ihr hochschaut, sammelt sich mehr vom Universum um euch herum an und hebt euch in höhere Gefilde.
Es ist nicht wirklich so, dass ihr euer Bewusstsein emporhebt. Ihr ladet es ein, und ihr gebt statt. Euer Bewusstsein wird angehoben werden, nicht durch Anstrengung, nicht durch Übung, nicht einmal durch Meinen Willen, obschon dies natürlich Meinen Willen darstellt, vielmehr durch Meine Liebe. Ich biete euch ein Kanu zum Darinliegen. Kommt. Ich möchte das Boot paddeln, in dem ihr liegt, oder, es am Ufer vertäuen.
Ihr drückt den Knopf. Ihr löst es aus, aber ihr kriegt es nicht hin, dass Resultate sich einstellen. Wie bei eurem Computer, drückt ihr eine Taste, und daraufhin ist es getan. Ihr drückt Shift, und Großbuchstaben erscheinen. Ihr drückt Backspace, und ein Rückwärtsschritt wird ausgeführt. Alles was ihr tut ist die Taste drücken. Und alles wird durch eine unerblickte Kraft bewerkstelligt.
Im Leben drückt ihr die Tasten. Dies ist das meiste, was ihr tun könnt. Ihr drückt, und ihr lasst los. Ihr habt euren Finger von der Taste wegzunehmen, damit sie ausführen kann, was ihr ihr geboten habt zu tun.
Die Ungesehene Kraft vollbringt alles, Alles.
Ihr könnt euch entspannen. Ihr könnt euch zurücklegen. Lasst eure Verstricktheiten los, Geliebte. Alles wird erzielt. Alles was für euch zu tun übrigbleibt, ist, ganz leicht die Tasten zu drücken und zuzusehen.
Wie schwer ist ein Baum am Arbeiten, um in die Höhe zu wachsen? Überhaupt nicht. Er arbeitet daran nicht. Ein Baum schaut schlicht zur Sonne hoch, und daraufhin wächst er zu ihr hin. Derart simpel ist es. Er hat nichts zu tun, außer seine Arme auszustrecken. Er verkompliziert sein Wachstum nicht, wie Wir das bei einigen Leuten kennen. Er nimmt keinen Unterricht. Er befürwortet Wachstum und gibt ihm statt, sich zu ergeben.
Sich Abmühen ist nicht eure Eintrittskarte zur Freiheit. Mühelosigkeit ist euer Ticket, und es ist elektronisch. Aus Mühelosigkeit, von dorther tritt Leben wundersamerweise in Erscheinung.
Ihr denkt nicht, Ich hätte an der Schöpfung gearbeitet, oder etwa doch? Ich hatte das Verlangen, und wonach es Mich verlangte, wurde Wirklichkeit. Ich begehrte euch, und ihr kamt zum Vorschein. Es ist, wie wenn Ich an einer Lichterkette zog, und das Licht einer Leuchtbirne ging an. Du bist ein Schöpfer. Es ist leicht, zu erschaffen. Habt ihr gedacht, es sei schwer? Denken, es sei schwer, wird es schwer machen. Die Lektion für heute lautet: Die gemache Tour kriegt es hin.
Und manchmal gibt es überhaupt nichts zu tun.
Aber Ich erkläre soeben nicht, träge zu sein. Wenn ihr einen Tisch zimmern möchtet, habt ihr mit einem Hammer zu nageln. Ihr erschuft den Tisch, als es euch nach ihm verlangte, als ihr ihn bedachtet, ihn plantet. Es war alles getan, bevor eure Hände sich an die Arbeit machten.
Wenn ihr eine Brücke über einen Fluss zum Himmel bauen möchtet, betrachtet ihr sie als erstes ausmalenderweise, und dann werden ungesehene Hände sie errichten und euch hinübertragen. In Wahrheit bedarf es keiner Brücke, außer um euch zu überreden, dass ihr sie soeben überquert. Keine Brücke ist nötig, um euch dorthin zu bringen, wo ihr jetzt steht. Stellt euch vor, wo ihr jetzt seid. Dies ist eure Brücke.
Heavenletter # 2115 – 7. September 2006 – Words of Gold
Worte aus Gold
Gott redete …
Ihr fördert in der Erde Gold. Ihr habt große Anstrengungen unternommen. Jetzt, Geliebte, langt ihr zu dem Gold hoch. Ihr habt seinen Widerschein in den Sonnenuntergängen gesehen. Es ist das reinste Gold auf der Welt. Alles von der Erde kam vom Himmel.
Betrachtet das Blut in euren Adern als geschmolzenes Gold, das von Himmel herabgegossen wurde. Dies wird die Bestandteile eures Blutes und demzufolge euren ganzen physischen Körper und den Körper der Erde verwandeln. Erachtet euer Herz als einen goldenen Boten, dem gewaltige Segnungen entströmen. Betrachtet eure Finger als Ausweitungen eures Herzens, was sie sind, sodass sich alles, was ihr anfasst, in Gold verwandelt.
Lasst eure Worte Gold sein, welches euren Lippen entkommt. Bleibt bei Gold dran, Geliebte. Spürt das Gewicht von Worten. Es gibt Wörter, die euch hinunterziehen, und es gibt Worte, die euch hochheben. Nehmt jene, die euch hochheben. Bleibt von Worten fern, die euren Magen durchrühren. Verstreut Gold auf die Erde. Es gibt ausreichend viel Soden.
Sowie ihr euch für Worte aus Gold entscheidet, wird keine Bewertung unterkommen. Es wird nicht zu Kritik kommen. Worte werden flüssig sein. Sie werden zum Himmel hinfliegen, woher sie gekommen waren. Worte aus Gold werden nicht zur Erde herabsinken. Sie werden die Erde hochschwenken.
Eure Worte werden wie riesige Kräne sein, die die Fracht der Erde hochheben. Die Erde wird derart leicht werden, dass sie sich selber hochfeuern und am Aufsteigen bleiben wird. Die Erde wird durch eure Worte hochgewunden werden, Geliebte, durch eure Worte. Worte sind Irdische Konventionen, und dennoch halten sie die Kraft des Himmels inne.
Worte sind Klänge, und Klänge sind machtvoll. Jegliche Schwingungen sind machtvoll. Entscheidet euch für hohe Schwingungen. Wieso solltet ihr das nicht tun mögen? Der Ton eurer Stimme zählt, ja. Gleichwohl vermag eure Stimme nicht die Zinnlegierung in Gold zu verwandeln.
Sollten im Himmel negative Worte existieren mögen? Wie könnten sie dies? Beseitigt gegensinnige Worte von der Erde, und ihr beseitigt negative Beiklänge und Schwingung.
Ihr mögt zurecht sagen, einige Schwingungen als niedrig zu bezeichnen sei ein Werturteil, lasst Mich es also anders ausdrücken. Es gibt hohe Töne und tiefe Töne, und wenn man tiefer Ton sagt, meint man gewisse Töne, die ganz wörtlich in einer niedrigeren Frequenz erklingen, just so wie Farben allerlei Frequenzen aufweisen. Es gibt eine Vielfalt an Klängen und deren Schwingung. Es gibt schrille Klänge. Es gibt donnernde Klänge. Es gibt lichte Klänge. Wählt die leichten Klänge, Geliebte.
Selbst in Worten aus einer anderen Sprache, die ihr nicht versteht, gibt es Schwingungen, die auf euch einwirken, seht ihr das auch so? Selbst ohne Emotion, wirken Timbre und Fassung von Klängen auf euch ein. Zzzzz hatte eine gewisse schwingungsmäßige Beschaffenheit. Shhh eine andere. Liebe, wieder eine andere. Gott, eine andere.
Just so wie euch die Welt in gewissen Quartiers zu verstehen geben könnte, zur Kirche zu gehen, so möchte Ich euch freundlich antragen, dass ihr durch noble Rede angezogen werdet. Die Klänge eurer Stimme und die Klänge eurer Worte, die ihr benutzt, werden das Universum umarmen. Hochschwingende Worte werden die Welt in die Höhe schwingen. Minderschwingende Worte werden sie auf der gleichen Ebene halten, wo ihr sie derzeit zu sehen bekommt.
All dies ist selbstverständlich trügerische Illusion, aber die Welt wird durch Illusion verköstigt und geleitet, Geliebte. Kommt, nehmt jetzt die edle Straße. Singt Meinen Namen und besingt Meine Liebe, und ihr werdet einen Chor erzeugen, der die Erde zum Himmel hochhebt, wie es angelegt war zu sein, wie Ich es erschuf, wie Ich es will, und wie es in Meinem Herzen existiert, wie es im Himmel ist, wie ihr im Himmel seid.
Liebe ist der Schmelztiegel der Erde. Rührt sie um, Geliebte. Rührt sie mit euren Worten um.
Heavenletter # 2116 – 8. September 2006 – The King of Hearts
Der König der Herzen
Gott redete …
Ich rühre jetzt euer Herz um. Ich tauche in euer Bewusstsein ein und bringe es näher zu Mir heran. Ich gewähre euch in Meinem Herzen Unterschlupf. Ich bin der König der Herzen, Geliebte. Ich bin eure hohe Karte. Setzt Mich ein. Lasst Meine Ressourcen die euren sein.
Ich bin euer Gründervater. Ihr seid ein Wunsch, den Ich auf einem Stern aussprach, und ihr wurdet wahr. Ihr wisst noch nicht einmal anfänglich, wie sehr Ich euch liebe. Ich liebe euch wie Mein eigen, was ihr seid.
Verspürt einen Spritzer Meiner Liebe. Lasst sie euer Herz befeuchten. Schwimmt in der Liebe, die Ich für euch vom Himmel herabschütte. Schwimmt in Meiner Liebe. Haltet euch in Meinem Herzen über Wasser. Schließt zu Mir auf. Begreift Meine Liebe, und ihr versteht Mich.
Ich bin umfassende Intelligenz, und ich bin große Liebe. Es ist nicht möglich, Liebe von Intelligenz zu trennen. Das eine ergreift das andere. Sie sind unzertrennlich. Meine Liebe ist weise, und Meine Intelligenz ist Liebe. Ich habe eine einzige Lanze. Ich bin nicht zweizackig. Ich bin Gott.
Der überfließende Ozean ist Meine Liebe. Meine Liebe fließt über. Es gibt nirgendwo, wo ihr nicht auf sie stoßt. Ihr begegnet Meiner Liebe die ganze Zeit. Es gibt nicht eine Minute, wann ihr ohne Meine Liebe seid. Ihr seid in Meiner Liebe gebadet. Ihr seid in Meiner Liebe eingehüllt. Seid hingerissen.
Spürt Meine Liebe. Sie wird euch nicht überschatten, weil die Sonne sie erhellt. Es kann von Meiner Liebe nicht zu viel da sein. In dem Ozean Meiner Liebe ertrunken, oder in dem Feuer Meiner Liebe aufgebrannt, kommt ihr durch sie hindurch hoch. Ihr seid unversehrt. Ihr seid nicht verglüht, aber ihr seid mit Liebe in Flammen gesetzt, und ihr seid mit Liebe durchsickert. Sie spritzt von euch ab.
Seid geliebt. Wisst, ihr seid geliebt. Ich hebe euer Kinn und bitte euch, Mir in die Augen zu schauen. Verausgabt euch in ihnen. Seid von ihnen überwältigt. Lasst Meine Augen euch in Besitz nehmen. Dann seid ihr frei.
Ihr wisst, derzeit seid ihr nicht frei. Ihr wisst, ihr seid gebunden. Ihr sagt, ihr möchtet frei sein – dann kommt unverzüglich zu Mir. Kommt zu Mir ohne weiteres Trara.
Ich bedürft keiner Lektionen. Ihr habt Lektionen los zu lassen. Ihr braucht keine Regeln. Es gibt keine Eingangsvoraussetzungen. Sollte es Vorbedingungen geben, dann ist es Meine Liebe, die vor langer Zeit zugewendet und niemals zurückgezogen wurde. Ihr seid jetzt im Augenblick für Mich bereit ohne weiteres Aufheben. Aber ihr sucht gerne nach Mir, ist das nicht so. Ihr macht das zu einem Projekt. Geliebte, Ich bin ein simpler Gott. Ich erbitte nichts von euch, außer, dass ihr zu Mir kommt, nicht dann einmal, sondern jetzt. Erhebt euch von dort, wo ihr gerade seid. Die Türen Meines Herzens, gleichsam als hätte es welche, sind weit offen. Ich wartete lange Zeit auf euch. Ich wartete geduldig bis zu diesem Tag eures Erwachens zur Liebe, welche Ich BIN.
Ich bin in einer jeden Zelle von euch, in einer jeden Gehirnzelle, in jedem Muskel. Was wart ihr eurer Auffassung nach, wenn nicht Meine Liebe? Was könnt ihr anderes sein als Meine Liebe? Wohin könnt ihr gehen, wo Meine Liebe nicht ist? Wo ist Meine Liebe nicht? Meine Liebe ist sogar mitten im Krieg, obschon ihr befürchtet, dort wäre sie nicht. Abgeschattet oder nicht, Meine Liebe ist, und ihr seid der Empfänger von ihr. Ihr seid nicht geringer als die Bäume und Blumen, und Blumen blühen sogar im Krieg.
Meine Liebe wird in einem immerzu sich weitenden Strom zu euch hin befördert. Meine Liebe wird überbracht, wie aber überbringe Ich euch die Vergegenwärtigung Meiner Liebe? Was würde es bei euch erfordern, Meine Liebe zu kennen, und zu bemerken, dass sie in euch am Überfließen und Überfließen ist? Was für ein Zeichen benötigt ihr? Was für ein Zeichen habe Ich euch nicht zukommen lassen? Gib Mir ein Zeichen, Geliebte, Geliebter. Gib Mir deine Hand, sodass Ich dich tiefer in Mein Herz, wo du Wohnung hast, hinein leiten kann.
Heavenletter # 2117 – 9. September 2006 – Motivate the World
Spornt die Welt an
Gott redete …
Bittet und ihr werdet bekommen – dies ist die Wahrheit. Bittet euch selber. Erbittet von euch selber, was ihr möchtet. Bittet euer Herz, was jenes euch wohl gerne ersuchen würde, dass ihr es von ihm erbittet. Euer Herz kann haben, was immer ihr möchtet. Sprecht für es.
Manchmal gebt ihr jemandem ein Geschenk, und ihr wusstet im Grunde nicht, was dieser gerne mag. Ihr meintet, ihr wüsstet es, aber ihr könnt dessen Enttäuschung sehen oder spüren. Manchmal beschenkt ihr euch selber, und, nachdem es euch einmal übergeben war, stellte es sich heraus, es war nicht euer Herzensverlangen.
Was immer euer Herz begehrt, es ist etwas Simples, ein einsilbiges Wort wie etwa Friede oder Liebe in der einen oder anderen Sprache. Simple Wörter kommen zum Kern der Sache, und sie sind die Antwort auf alle eure Fragen und auf die Schwingung eures Herzens.
Sagt Ja zu euch selber. Sagt Ja, ja, ja. Spornt die Welt an, für euch aufgeschlossen zu sein. Entgegennehmen ist ein Weg hierzu. Danke Sagen ist ein Weg hierzu. Je mehr ihr entgegennehmt und je mehr ihr innerlich Danke sagt, desto freier seid ihr. So wie es momentan ist, hat euch das Leben im Griff, weil ihr euch ihm widersetzt. Euer Widerstand wird wie ein Leim, und er hält die Welt feste an euch, gleichsam als wäre die Welt alles, was es gibt, als wärt ihr ohne sie verloren. Ohne Anhaftung, Geliebte, da werdet ihr gefunden werden.
Heil diesem Leben von euch. Steht jeden Morgen auf. Putzt euch die Zähne. Heißt die Sonne und heißt die Welt willkommen. Dessen ungeachtet wovor ihr euch womöglich fürchtet, dessen ungeachtet wie sehr ihr jenes geringschätzt und euch ihm überlegen fühlt, allem ungeachtet, ihr seid ein Teil der Welt. Ihr Liebsten, ihr könnt das Leben nicht auf die Knie zwingen. Ihr könntet es genauso gut lieben.
Sei es, euer Leben ist ein Tango, sei es, es ist ein Walzer, ihr seid sein Tanzpartner. Tanzt voller Anmut mit ihm. Seid bezaubernd. Hebt eure Füße. Dreht Pirouetten. Verbeugt euch. Schwenkt eure Arme. Langt zum Himmel, während ihr euch durch das Leben kreist.
Der Tanz wandelt sich. Er ist nicht immer der gleiche. Das Leben hat eine Menge für euch in der Hinterhand. Es gibt Tänze mit neuen Schritten, die nie zuvor getanzt worden sind. Es gibt Tänze, die euch höher und höher heben. Eure Füße werden kaum den Boden berühren. Sie werden den Himmel berühren. Plötzlich seid ihr im Himmel niedergegangen. Der Himmel wurde zu eurem Tanzboden. Ihr brauchtet nicht einmal eine Tanzfläche. Ihr brauchtet bloß Tanzen, und nun erhobt ihr euch zum Himmel, dem gleich wie der Dunst von der Erde in die Höhe steigt.
Welcher Rhythmus des Lebens brachte euch hierhin? Ihr wart schlicht am Tanzen, und jetzt ist euer Herz im Himmel. Jetzt möchte euer Herz nie mit Tanzen aufhören. Es wird bekommen haben, was es wollte, und nun verwebt sich euer Herz seinen Weg durch den Himmel. Es möchte dauerhaften Himmel. Es möchte eine Laube aus Rosen, um darunter her zu gehen, und Blumenblätter, um auf ihnen zu ruhen. Es möchte zur Sonne hüpfen und ihr eine Blume überreichen, sie segnen und ihr für ihre Treue, für ihre Liebe für die Erde und für ihr goldenes Licht danken.
Ihr werdet nie der gleiche sein. Jetzt sprecht ihr eine neue Sprache, eine ungemein weiche Sprache. Und jetzt wisst ihr, dass ihr niemals den Himmel verlassen werdet. Ihr werdet ihn mit euch nehmen. Er wird euch überall Gesellschaft leisten. Er wird wie Sonnenlicht sein, das euch nachfolgt. Er wird ein stilles Scheinwerferlicht sein, was euer Leben für immer und ewig leitet.
Ein Mal zu Besuch, wird der Himmel nie mehr verlassen werden können. Er ist wie schöne Musik in eurem Herzen, welche sich nie verziehen wird. Der Himmel summt seine Melodie, und ihr könnt mitsummen, wann immer ihr das mögt. Der Himmel ist in eurem Herzen eingeprägt, wie eine schöne Hochzeitseinladung. Er ist in eurem Herzen klargemacht. Euer Herz und der Himmel gehören zusammen. Sie sind Eins. Ihr habt den Himmel besucht, ein jeder. Einzig in eurer Einbildungskraft seid ihr imstande, von ihm wegzureisen.
Heavenletter # 2118 – 10. September 2006 – The Story of a Butterfly Bush
Die Geschichte von einem Schmetterlingsstrauch
Gott redete …
Jahreszeiten gehen und Jahreszeiten kommen, und Ich BIN immerzu, und ihr seid immerzu, und ihr seid immerzu bei Mir. Ihr könnt nicht mehr von Mir abrücken, als Ich von euch abrücken kann. In Liebe vermählt SIND WIR.
Wenn ihr euch alleine, vielleicht unerwünscht, entfremdet fühltet, habt ihr euch selber eingeräumt, fehlgeleitet zu werden, Geliebte. Ihr verleitetet euch selber. Ihr erzähltet euch Geschichten, die nicht wahr waren. Ihr dachtet sie euch aus, und hieltet sie für echt. So ist der Aberwitz des Lebens. So ist Leiden.
Es gibt wahre Geschichten zum Erzählen, und sie sind allesamt Liebesgeschichten.
Da ist die Geschichte, wie ein Schmetterlingsstrauch seine Blüten liebt, wie er den Schmetterling liebt und wie er dich liebt, der du diesen kleinen unsterblichen Moment einer Liebesaffäre der Natur betrachtest. Wie die Vögel einander zusingen und dich dabei hineinhören lassen. Wie der Mond auf einen Sprung vorbeikommt und dir am Nachthimmel hinterhergeht. Wie die Sonne sich rüberlehnt, um ihr Licht auf dich zu gießen. Eine derartige Innigkeit. Derartiges Einssein.
Wie ein glänzender roter Apfel dich bittet, ihn aufzuessen. Wie er sich selber in Apfelkompott und Schnitze für dich verschafft, wie er getrocknet werden wird, sodass du ihn später essen kannst. Wie Walnüsse von Bäumen fallen, um verzehrt zu werden oder um mehr Walnussbäume zum Wachsen zu veranlassen. Wie eine Wassermelone vor lauter Saft und Liebe für dich birst.
Wie profilierte Räder die Straße anrühren, welche Menschenrücken dienstfertig hergestellt haben. Wie Autos einmütig fahren. Wie Telefonmasten senkrecht dastehen. Wie das Telefon klingelt, und jemand abhebt. Wie sich Treppenstufen einbiegen, und eure Schritte auf der Treppe einen Klang veranlassen, und wie sich jemand daran erfreut, dass ihr der Klang eurer Schritte seid. Und wie alles auf der Erde mit allem Sonstigen zusammengeschlossen ist, Pausen und wehende Brisen mit inbegriffen.
Es ist im Universum nichts alleine. Der Tag ist nicht alleine, und die Nacht ist nicht alleine. Nicht eine Regung geschieht auf der einen Seite der Erde, welche nicht die andere Seite erreicht. Selbst Tränen kommen einem in Paaren. Zwei-heit ist es, wie es vor sich geht, dass ihr merkt, dass Einssein das gegebene ist. Es ist Einssein des Herzens, Geliebte.
Schwerkraft mag ja die Erde an Ort und Stelle halten, aber es ist Freude, welche die Erde nach oben in Bewegung setzt. Lasst eure Freude die Erde hochheben und sie – in jedermanns Wahrnehmung – an ihren rechtmäßigen Platz verschaffen, wie die Himmelskutsche. Der Erde war es nicht zugedacht, ein Vagabund, ein Landstreicher oder eine unbekannte Charaktere ohne Wurzeln zu sein. Der Erde Wurzeln sind im Himmel, und der Himmel bugsiert die Erde immerzu aufwärts, so lange bis sie bleibt. Danach werden Erde und Himmel gemeinsam tanzen, und ihr werdet die Fahrt eures Lebens erleben.
Die Fäden, die die Erde aufwärts ziehen, sind euer Lachen und eure Freude. Seid also ihr der Vorreiter des Aufstiegs. Wartet nicht auf ihn. Seid ihn!
Denkt nicht, Leiden sei auf der Erde eine Lebenserfordernis. Es hat genug Leiden gegeben. Ihr habt nicht auf es zu zählen. Was nutzt euch Leiden? Vielleicht häuft Leiden Aufmerksamkeit auf euch. Lasst stattdessen bei euch Lachen Freude einernten. Leiden hat es gerne, dass ihr bei ihm bleibt. Bleibt stattdessen bei Mir.
Seid ihr vielleicht vom Leiden abhängig geworden, findet ihr in ihm euren Alten Belastbaren? Habt ihr vielleicht Leiden auf eurer Brust getragen, wie eine glänzende Medaille? Habt nun Freude bei euch. Malt euch all die vorgestellten Freudenmedaillen auf eurer Brust aus, die dort wie Sterne angebracht sind. Leiden ist ein Büschel aus nichts, Geliebte. Ich weiß, ihr meint, es sei gewichtig, aber ihr seid ebenso der, der der Überzeugung ist, der Tod könne euch scheiden. Eine dermaßen große Fassungskraft was die Reise angeht ist euch verliehen worden. Anstelle von Fassungskraft, da habt ihr Besorgnis.
Es gibt einen einzigen Grund, irgendetwas zu tun, und der ist Freude. Ihr stellt die Frage, wie es da um Pflicht stehe? Geliebte, Pflicht ist es, euch Freude zu überbringen. Es ist ein ausgetretener Pfad, dem es anliegt, Freude aus eurem Herzen herauszuzurren.
Heavenletter # 2119 – 11. September 2006 – What Everyone Knows and Yet Keeeps Secret
Was ein Jeder weiß und doch geheim hält
Gott redete …
Zeit existiert nicht, und dennoch habt ihr nicht eine Minute zu vertun. Jedwede Zeit ohne Freude ist ein Zeitverschwender. Oh, ja, Wohlwollen rührt von ihr her, und so fort. Ich frage euch: „Wieso nicht die ganze Zeit voller Freude?“
Sowie eure Beachtung auf anderen Dingen als Liebe liegt, leidet ihr. Ihr denkt eventuell, dass, so ein geliebter Nahestehender seinen Körper auf der Erde absetzt und zum Himmel aufsteigt, und so ihr weint und trauert, dies Liebe sei. Das ist den vermeintlichen Verlust von Liebe beklagen, Geliebte. Gleichsam als stellte der schiere bescheidene Leib die Quelle und das Ziel von Liebe dar!
Im Leben, da wies euch euer geliebter Angehöriger, zu lieben, und jetzt heißt und bestellt ihr euch selber.
Entbehren ist nicht das gleiche wie Liebe. Entbehren ist ein Loch in eurem Herzen verkünden. Meint nicht, Ich sei abgestumpft, wenn Ich an euch herantrage, euch nichts daraus zu machen, das Loch füllen zu mögen. Es gibt für dich zwei Dinge zu tun. Dich selber näher an Mich heran bringen, und, Liebe zuwenden, um die Löcher in anderer Menschen Herzen zu füllen.
Wir wissen, niemand kann den Platz eures Geliebten, der weitergegangen ist, einnehmen. Es gibt keinen Ersatz für genau die Gestalt und das Gewicht an Liebe, welche ihr bei euch hattet, allein, es ist Liebe da, und sie ist für euch zum Geben da. Du bist der Straßenpflasterer, der die Schlaglöcher ausgleicht. Du bist davon nicht hochtrabend, gleichwohl verfüllst du die Löcher in der Straße trotzdem. Daraufhin ist die Fahrt des Lebens für einen Jeden geschmeidiger.
Lasse keine Gelegenheit, Liebe zu geben, an dir vorbeigehen. Gelegenheiten zu lieben sind Wegweiser des Lebens. Sie geben dir an, was ein Jeder weiß und dennoch geheim hält. Liebe ist das gegebene. Und Liebe existiert, unabhängig von allem anderen. Liebe ist immer zugänglich. Demzufolge mache dir jetzt im Augenblick die Liebe in deinem Herzen zunutze.
Ihr lebt in der Tat in einem Land der Liebe. Selbst eine Wüste ist voller Liebe. Bewässert die Wüste, und Blumen werden blühen. Die Blumen waren die ganze Zeit da. Die Wüste war voller Blumen, hingegen waren sie nicht sichtbar, so lange bis der Sand den Regen der Liebe empfing.
Sei der Bringer von Liebe in das Universum hinein, anstelle eines den Schwund von Liebe Betrauernden. Wie einfach! Was für eine Remedur für all die Übelstände der Welt! Was für ein simples Rezept! Gib Liebe. Liebe mehr, und die Glocken des Himmels läuten, und all die Getriebe der Welt schalten in den rechten Gang, ihr werdet auf Touren gebracht, Liebe wird herumgerührt, und Liebe kommt voran, um ihre Rede zu halten, damit alle hören können. Und doch ist der Liebe Rede still. Eine Blume wächst in Stille. Ihr hört ihr Wachsen nicht. Sie wächst aus einem Samen der Liebe hervor. Zuerst ist sie ein Spross, und danach eine Blume in voller Blüte. Auf diese Weise wächst Liebe in deinem Herzen, und auf diese Weise wächst sie in der Welt. Und eine einzige Blume hinterlässt an ihrer Stelle weitere Samen, wie Brotkrumen der Liebe.
Liebe hat nicht gesehen zu werden, um dazusein, aber sie hat bemerkt zu werden. Mache dir heute über sie mentale Notizen. Wo siehst du sie herauslugen? Um welche Ecke herum ist sie? In wessen Augen erblickst du einen Widerschein von Liebe, und ist die Liebe nicht die deine? Selbst wenn sie jemand anderem gewidmet ist, ist sie dein. Ein flüchtiger Blick der Liebe ist hinlänglich. Sowie der Hahn der Liebe aufgedreht ist, ist sie angestellt. Schier Liebe kann ihm entströmen. Selbst ein Tropfen Liebe ist Liebe.
Der Hahn der Liebe vom Himmel ist vollaufgedreht worden. Macht euch auf Liebe gefasst, Geliebte. Habt eure Herzen bereit, Tassen gleich, die ihr herhaltet. Fangt die Liebe. Trinkt sie und reicht sie weiter. Was gibt es sonst für euch zu tun?
Heavenletter # 2120 – 12. September 2006 – Beyond the Borders of Yourself
Jenseits der Grenzen deiner selbst
Gott redete …
Es wird etwa in deinem Leben einen Moment geben, wann du zu dir selber sagst: „Wofür? Wofür ist das Leben?“ Die Antwort, Geliebte, die Antwort heißt, du bist für Mich hienieden, Der dich gesandt hat, Ich, Der durch dich in Erfahrung bringt, Ich, Der dich mit all Meinem Sein liebt.
Auf jeden Fall bist du nicht hier für dich selber. Du bist ein Bediensteter Gottes, und demnach bist du am Dienen. So oder so, du dienst. Diene gut, Meine teuerste Liebe, diene gut.
Sieh über die Grenzen deiner selbst hinaus. Sieh Mich, und sieh für Mich. Stehe auf einem Berggipfel. Überfliege den Horizont, und sprich Mir davon, was du siehst. Bestätige Mich. Berichte Mir. Wir stehen in unaufhörlicher Kommunikation, wie mit einem Walkie-Talkie. Es gab nie eine Abkopplung. Auch wenn es dir zum Den Hörer Auflegen gewesen war, vermochtest du die unverbrüchliche Verbindung nicht zu unterbrechen. Ich höre dich ungeachtet allem.
Du könntest genauso gut zu Mir reden. Erzähle Mir von deinem Tag. Weise auf die Landschaft hin. Erzähle Mir über Meine Schöpfung. Erzähle Mir, was du daran gernhast. Lasse Mich deine Wertschätzung kennen. Lasse Mich deine Wertschätzung kennen, so, dass du deine Wertschätzung kennenlernst. Alles was du zu Mir sagst, höre Ich. Höre Mich. Und höre dich selber.
Wer konnte eine so schöne Welt träumen, wie Ich sie gemacht habe? Wer bloß sollte sich die treuherzigen Sterne, die dir tausend mal tausend mal tausend Male zuwinken, erträumt haben, die ihr Liebelicht allezeit vom Himmel herabfunkeln.
Wer sollte einen Mond geträumt haben mögen, der von alleine abgeht, von alleine zunimmt und abnimmt, geheimnisvoll, wie eine Lady mit einem Fächer, in die Welt hinein und aus ihr heraus schlitternd, Verlagerungen im Bewusstsein ähnelnd.
Wer sollte die gloriose Sonne geträumt haben, glühend in ihrem Gelbsein, die Vielheiten mit ihrem Licht beköstigend, die die ganze Welt freudig mit ihrem Licht erfüllt, die ihr Licht nahrhaft spendet, ihr Licht verbreitet. Derweil die Erde sich bewegt, spricht die Sonne: „Ich trete vor dich hin auf Gottes Geheiß hin. Ich bin deine Sonne. Ich bin Gottes‘, und Ich bin dein. Es ist Gott, Welcher mich sandte, und es ist Gott, Welcher dich sandte. Wir haben den gleichen Behuf. Es gibt keinen anderen. Einzig den, Licht zu scheinen und Licht zuzuwenden. Ich täusche nie etwas anderes vor.“
Wer konnte die Gewässer erträumen, deren Wogen, deren Tiefe und Weite? Der Mensch stellte Brunnen und Kellen für Wasser her. Gott machte die Wasser und übergab sie euch zu eurem Vergnügen und zu eurer Ernährung. Gott machte die Fische, die schwimmen, und die Gezeitenströmung des Mondes.
Wer konnte den Erdboden geträumt haben, und all das, was ihm entkommen ist? Wer sollte auf Blumen, Samen, Saft, Blätter und Bäume, die zur Sonne hin wachsen, gekommen sein mögen?
Komm jetzt, sei ehrlich. Wer hätte sich Früchte und alle die saftigen Sorten und Farben erträumt haben mögen? Schwarze Feigen und rote Beeren, goldene Äpfel, gelbe Grapefruit und orangene Papaya mit ihren dunklen Samen? Wer hätte von reif und unreif und von Vom Baum Herunterfallen träumen können?
Wer hätte von Gemüse träumen können?
Wer hätte euch erträumt haben können?
Wer hätte die Wälder gepflanzt haben und alle Arten Getier, was in ihnen am Leben ist, machen können?
Wer hätte Temperaturen herstellen können, von dampfend heiß bis frierend kalt?
Wer hätte auf die Herrlichkeit von Liebe verfallen mögen?
Wer hätte die endlose Ewigkeit bedingterweise haben mögen?
Wer hätte unermessliche Weite gemacht haben können?
Wer sollte sich über Meine schöne Schöpfung beklagen mögen, für euch gemacht, für euch zum darin Spielen, zum sie über alles Lieben, um sie zu bestaunen? Wer sollte die Fülle des Lebens auf Erden in all seiner Schönheit nicht schätzen mögen? Wer sollte Irrtümliches bemerken mögen? Wer sollte einen Stein auf die Wundersamkeit werfen mögen, die Ich erzeugt, die Ich vor euch hingestellt, die Ich euch aus Meinem vollen Herzen heraus in aller Gänze zugewendet habe? Wer sollte sprechen mögen: „Nein, Danke Dir, Gott.“ Wer sollte sagen mögen: „Danke, aber nein, Danke. Ich habe bessere Dinge zu träumen.“
Heavenletter # 2121 – 13. September 2006 – The Tortoise and the Hare
Die Schildkröte und der Hase
Gott redete …
Du bist im Leben, allerdings, in den Randbezirken. Sei im Leben drin. Kein Warten mehr auf das Leben, dass es sich begibt. Bringe es just vor deinen Augen zum Passieren. Fasse das Leben am Revers. Ziehe mit ihm gleich, wie du das mit einem Seil an einem Berg tun würdest. Rücke mit ihm vor. Heiße das Leben willkommen, wie eine Hand, die dir entgegengehalten wird.
Du kannst das Leben nicht hetzen, zur selben Zeit wie du nicht andauernd auf es warten kannst. Das Leben wird vorangehen, ob du es nun darum bittest oder nicht. Besser ist, es zu bitten. Wage dich mit dem Leben hinaus. Halte dich nicht an ihm zurück.
Du bist in dem Wirbel des Lebens. Du kannst nicht vorgeben, du seist es nicht. Hast du dich nicht in der Vergangenheit auf die Seite gestellt, in eine Ecke, aus der Mitte des Lebens heraus, schier um an den Kanten Säume zu weben?
Hier die Sache. Du bist im Leben ein Zuschauer. Du siehst dich selber aus einer geringen Entfernung. Es ist, als ob die eine oder andere Sache dir zustoße. Du bist Beobachter. Zur selben Zeit wie du dem Leben ein Zeuge bist, empfehle Ich dir respektvoll, dass du überdies deine Beine in Bewegung setzt.
Noch einmal, Mein Vorschlag ist, dass du am Leben mitwirkst, zur selben Zeit wie du ihm zusiehst, er geht dahin, dass du dich mit dem Leben befasst, indessen nicht erdrückenderweise, dass du dich in es einbindest, nicht bis zu dem Ausmaß, dass du umgehauen wirst wie auf rohem Felsgestein. Deine Gefühle über das Leben haben nicht auf und ab zu gehen, gewissen äußeren Umständen gemäß. Du bist kein Yo-yo, der auf die Hand, die ihn hält, angewiesen ist. Natürlich ist ein Yo-yo in dem, was er zu tun imstande ist, beschränkt, und, du bist unbeschränkt.
In einer gewissen Weise gehe Ich euch an, nicht so sehr an das Leben zu glauben, nicht auf was es anbelangt derart brennend zu sein, euch nicht dermaßen auf es hin übertragen zu haben. Desgleichen bitte Ich euch, aus ganzem Herzen fürsorglich, und auch so von Resultaten abgekoppelt zu sein. Ist es nicht das, was es meint, wenn man gesagt bekommt, in dem Moment zu leben? Sowie ihr in dem Moment seid, fragt ihr euch nicht, was als nächstes geschieht. Sofern ihr das tätet, wärt ihr nicht in dem Moment. Dem zum Trotz was ihr euch gedacht haben mögt, es ist kontraproduktiv, stets den Blick auf Resultate zu richten, so als wären sie bedeutsam, als stellten sie Noten auf Papier in der Schule dar, welche ausschlaggebend zu sein scheinen, unterdessen sie in Wirklichkeit gar nichts sind. Sofern das Leben ein Wettrennen ist, lauft darin, und findet Spaß am Rennen. Lasst als erstes das Vergnügliche herein, und nicht das Notwendige. Lasst nicht als Allerletztes eine tödliche Wunde herein. Ihr schriebt euch bei dem Rennen ein, ihr ranntet, ihr gabt ihm alles. Ich gratuliere euch. Beide, die Schildkröte und der Hase, sie liefen in ihrer je eigenen Geschwindigkeit. Vielleicht lag es dem Hasen eben an, eine Pause einzulegen. Wirklich, weswegen war es dermaßen wichtig, dass er die Ziellinie als erster durchläuft?
Ein Gutteil der Sorge im Leben rührt von der Hinsicht auf Resultate her. Sofern ihr unter dem Blickwinkel augenblicklicher Ergebnisse auf das Leben Jesu blicktet, könntet ihr sagen, er habe verspielt. In Wahrheit lief er das Rennen wie ein Held, und, es umkreist die Liebe, die er schenkte, nach wie vor die Welt. Dass er gefangen genommen wurde, bedeutet nicht, dass er fehlschlug. Er tat, was er tat. Er lebte sein Bewusstsein aus. Was immer sein Ende in der Welt, er segnete sie.
Erkennt ihr jetzt, wie es kein Scheitern geben kann, ausschließlich ein Erscheinungsbild dessen, bloß eine weltliche Meinung aufgrund gewisser eingestellter Parameter. Dies ist die Bedeutung von – relatives Leben. Es hat eine gewisse Marotte oder eine als absolut festgelegte Meinung an sich, derweil das Verhältnismäßige schier verhältnismäßig ist – am einen Tag ist die Erde eine Scheibe – anderntags ist sie rund.
Heavenletter # 2122 – 14. September 2006 – The Hand of Heaven
Die Himmelshand
Gott redete …
Wenn du an einer Schwelle stehst, bist du dort, um über sie zu schreiten und in das einzutreten, was jenseits davon ist. Du bist, jetzt soeben, auf einer Schwelle des Lebens. Du bist jeden Tag auf einer Schwelle des Lebens. Gehe durch. Ich, Der dich begleitet, werde zudem auf der anderen Seite der Schwelle auf dich warten. Ich werde dich an der Hand nehmen und dich hindurchführen. Diese Schwelle, die du überquerst, ist nicht das Nadelöhr. Sie ist der Himmel insgesamt.
Ihr, die ihr der Wisser seid, durchmesst gleichwohl unbekanntes tägliches Leben. Ihr, die ihr Realität seid, geht einen pur eingebildeten Pfad entlang. Ihr bewegt euch auf dem Monopoly-Brett voran, und es wird zu einer wichtigen Angelegenheit. Du bist das kleine Auto, mit dem du auf dem Brett entlangfährst, und gleichwohl bist du die Hand, die es voranschiebt, und nichts davon ist in Wirklichkeit real. Freilich, von euch wird es ernst genommen, wie ihr so auf dem Brett dahertrapst. Es ist von Belang. Ihr beschiedet, Lasst-Uns-So-Tun-Als-Ob zu spielen und vorzugeben, ihr hättet euch nicht so entschieden. Ihr seht zu, wie die anderen kleinen Symbole ebenso auf dem Brett entlang rücken, und euer Herz geht rauf und runter, so, als würdet ihr und all die anderen gemeinsam mit euch ohne Weiteres, sobald ihr dann bei Ende angelangt seid, nicht noch einmal den Durchlauf machen.
Was für ein Brettspiel doch auf der Erde unentwegt fortgesetzt wird! Was für ein altes Novum! Und wie ernsthaft ihr Tag für Tag um das Brett herum tänzelt. Möchtet ihr euch ihm nun gewachsen zeigen? Möchtet ihr es kolossal genießen und dennoch nicht bis zu dem Ausmaß aufgekehrt werden, dass ihr eure wahre Identität überseht und vergesst? Könnt ihr entlanghüpfen und euch auch so eures Größeren Selbsts besinnen, Welches ein anderweitiges Leben führt, eines, das nicht auf das Brett beschränkt ist, eines, das in die Gefilde Unermesslicher Weite abhebt? Im Eigentlichen führt ihr ein Leben, welches von der grenzenlosen Weite niemals abgeht, welches nicht einen Augenblick lang davon wegtritt, selbst obschon euer wankelmütiger Geist das Wahre auf die Seite legt, derweil er sich mit der Fantasie einlässt, und er die Fantasie alles, was da ist, heißt. Dies ist die Logik des logischen Verstands. Ihm liegt es eher an, etwas links liegen zu lassen, was sich nicht als augenblickliche Daten ausweist. Der logische Geist hat in seinem Kopf ein Loch, und lässt nur hinein, was passt, und möchte herausgehalten sehen, was größer ist. Und der Geist tut dies unter beträchtlichem Entzücken.
Der logische Geist belegt voller Frohlocken die Fantasie als wahr, und verdrängt die Wahrheit, da jene auf das Brett des Geistes nicht passt. Ihr merkt, es hat für ihn keine Abgrenzungslinien gegeben, keinen kleinen, für ihn hingesetzten Block in lebhaften Farben, und mithin wurde die Wahrheit nicht zugelassen, und doch, all den Geistesmanövern zum Trotz, ist das Wahre nie außenvor gehalten worden. Niemals draußengehalten, stets präsent, wiewohl auf den rechten Augenblick wartend. Es weiß, es wird entdeckt werden. Eines Tages wird es zum Vorschein kommen, wie ein Starlet, welches in einer Drogerie an einem Limonaden-Springbrunnen eine Eiskrem-Limo in der Hand hält und danach Zugang zum Starruhm bekommt. Ihr werdet auf die Räder der Welt acht geben und erkennen, was ihr euch anseht, und ihr werdet bemerken, Wer da zusieht, woher ihr gekommen seid und worum es euch im Eigentlichen zu tun ist.
Die Hand des Himmels wird auf deiner Schulter ruhen, und deine Hand wird sich über die Himmelshand auf deiner Schulter legen. Es ist ungefähr so, wie wenn du, mit dem ganzen Spielbank-Gebäude hinter dir, am Roulettetisch sitzt, und dafür Sorge trägst, dass die Würfel zu deinen Gunsten geworfen werden.
Geliebte, die Partie des Lebens ist festgelegt. Der Zuseher weiß das. Du bist der Zuseher, und du weißt darum. Verwickelt im Leben, da weißt du, dass du nicht der Zusehende bist. Alles ins Leben investiert habend, da weißt du, dass alles, was du hast, in der Bank liegt. Selbst wenn du die Bank von England bist, hast du eine Riesenschatzkammer. Sie ist der ganze Tresorraum des Himmels, und er steht dir zur Verfügung. Drehe den Schlüssel der Liebe herum und tritt ein.
Heavenletter # 2123 – 15. September 2006 – A Particular Simultaneity
Eine sonderliche Gleichzeitigkeit
Gott redete …
Bewege dein Herz zum Einstellrad, wo du die Ankunft von Wundern im Voraus bedenkst. Drehe es auf laut. Wieso nicht heute ein Wunder im Voraus erwarten? Wunder was, davon gibt es eine Unmenge. Seid gespannt darauf, was für ein Wunder, groß oder klein, auf euch um die Ecke wartet. Ich sage groß oder klein aus Achtung vor euch, da ihr auf diese Weise Vorkommnisse auf der Welt wahrnehmt. Ihr stuft sie als hoch oder niedrig ein, als groß oder klein, als erwünscht, als unerwünscht. Einige Wunder mögt ihr, und einige nicht. Einige passen euch, und einige nicht. Sind nicht die misslichen Dinge ebenfalls Wunder? Ist das Universum nicht so in einer Reihe aufgestellt, dass Energien zusammenströmen und eine Sache nach der anderen passiert?
Aber lasst Uns, du und Ich, von den Wundern reden, die ihr liebend gerne habt. Selbstverständlich gibt es kein größeres Wunder als du. Nimm das Wunder des Sonnenaufgangs und der Abenddämmerung in den Blick, und wisse, es gibt auch so kein beträchtlicheres Wunder als du. Du hast die Befähigung, Wunder wahrzunehmen.
Du weißt um die Wunder der Geburt. Die ganze Menschheit ist ihr eigenes Wunder.
Es ist ein Wunder, dass eure Finger tippen können. Eine jede Erfindung des Menschen ist ihre eigene Art Wunder.
Und was ist eine Erfindung, und was ein Wunder? Eine bestimmte Simultaneität. Ein sonderliches Zusammenkommen. Eine Idee ploppt an die Stelle. Just die Person, an die du gedacht hast und die du gerne sehen wolltest, taucht um die Ecke auf. Das Buch, an dem dir so viel lag, wird dir überreicht. Ein Strahl Sonnenlicht fällt so auf ein Blatt eines Baumes, und du stehst in Ehrfurcht davor, wie das Sonnenlicht auf das Blatt fällt. Ein Schmetterling erscheint. Und Bienen und Schmetterlinge bestäuben die Blumen. Was für eine Gewundenheit an wechselseitigem Austausch das Wunder der Welt doch ist.
Du vollbringst Wunder. Du mixt einzige Zutaten zusammen, stellst sie in den Ofen, und hast einen Kuchen. Du nimmst dir gemahlenen Kaffee her und machst ihn zu einem Getränk. Sofern du derartige Dinge nicht früher bereits gesehen hättest, würdest du das Wunder daran erkennen.
Du gibst deinem Kätzchen und Welpen etwas zu essen, und dank deiner Nahrungsgabe wachsen sie. Selbst ihr Fell wächst. Und ein Hundeschwanz wedelt. Übertrifft das nicht alles?
Und Schlaf? Was für eine Art Wunder ist er? Und Aufwachen?
Und Augen, welche sehen können, und Ohren, die hören können, und Gesichter, die lächeln können.
Erklärt Mir mal, Geliebte, gibt es im Leben irgendetwas, was ihr nicht als ein Wunder auflisten könnt? Selbst eine Stechmücke ist ein Wunder. Stechen ist ein Wunder. Ein Bluterguss ist ein Wunder. Wasser ist ein Wunder. Der Mond ist eines. Letztlich, ihr seid ein Wunder. Ihr seid ein Wunder, welches Wunder ausführt. Du. Du bringst sie rechts wie links zur Ausführung. Die ganze offendaliegende Welt ist ein Wunder. Das Leben ist ein Wunder. Obschon es ein natürliches Vorkommnis ist, ist es ein Wunder. Alle natürlichen Begebenheiten sind ein Wunder.
Die Wunder der Wörter. Jene Wörter auf einer Buchseite heißen euch etwas. Dass ihr lesen könnt, ist ein Wunder. Was für ein Wunder gibt es, was sich nicht abspielt?
Was für ein Wunder möchtet ihr gerne geschehen sehen? Es ist bereits geschehen. Vielleicht möchtet ihr das Wunder des Friedens anstelle des Wunders des Krieges? Friede ist bereits, Geliebte. Jemand hat die Wogen der Liebe zurückgeschoben. Was für ein ungemein großes Wunder dies ist. Friede und Liebe zugehängt mit einem Teppich an Krieg oder gar an kleineren Beeinträchtigungen.
Der Mensch ist auf den Mond gelangt, und beherbergt nach wie Abgunst wider seinen Bruder. Das Absurdeste von allem.
Möchtest du ein Wunder erzeugen? Ein Wunder der Liebe und des Friedens? Das ist leicht. Gib Wut drein. Gib alle negativen Gedanken auf. Lasse die Vergangenheit los, der du die Schuld für widersinnige Gedanken zuschiebst. Lasse Fakten und Ziffern los. Erweise Friede und Liebe kraft deiner schöner Gedanken. Entsage allem, was nicht Friede und Liebe ist, und du wirst Wunder zu sehen bekommen …
Heavenletter # 2124 – 16. September 2006 – You Have a Magic Heart
Du hast ein zauberhaftes Herz
Gott redete …
Gib heute dein Herz weg. Gib es wem immer, dem du begegnest oder an den du denkst. Wenn du meinst, du habest nicht genug Liebe zum Geben, oder nicht viel Liebe zum Geben, so schenke einen milden Segen. Wünsche jedermann Alles Gutes. Auf diese Weise hältst du Liebe aufrecht. Segen aussprechen ist das gleiche wie Liebe schenken, mild-gesittete Liebe, umsichtige Liebe, liebe-erfüllende Liebe. Gib sie einfach.
Du hattest es mit der Anschauung zu tun, Liebe gehöre in kleineren Portionen abgepackt. Geliebte, sie gehört gegeben, nicht parzelliert. Ihr seid keine Wohltätigkeitsorganisation mit Regeln und Erfordernissen, bevor ihr gebt. Was immer euren Weg kreuzt, dem spendet ihr Liebe. Sofern du zugegen bist und sie zugegen sind, sollen sie die Empfänger deiner Liebe sein. So simpel ist das. Verkompliziert es nicht.
Ich schenkte euch einen riesigen Münzgeld-Beutel der Liebe. Ich sprach: „Hier, eine Milliarde Klumpen Liebe, für euch zum Verausgaben. Behaltet den Inhalt diese Geldbeutels nicht bei euch. Ihr müsst ihn ausgeben.“ Ich sagte eine Milliarde Klumpen, als eine Redensart, denn Ich gab euch einen Geldbeutel ohne Boden, gefüllt mit endloser Liebe zum Verschenken.
Wie ihr gemutmaßt habt ist jener Beutel euer Herz. Jeder, der herzlos zu sein scheint, ist nicht ohne Herz. Sein Herz wird eher klein gemacht worden sein, durch Missbrauch oder auf sich selber bezogenen Gebrauch.
Nimm dein Herz mit dir, wohin du auch gehst. Bestreiche die Welt mit deiner Liebe. Verstreiche sie dick. Sei großzügig. Erbringe Liebe. Du wirst sie in Anderen entfachen. Ein Lächeln bringt ein Lächeln. Liebe bringt Liebe.
Dein einziges Motiv, Liebe zukommen zu lassen, ist indessen, sie zukommen zu lassen. Sie schenken zählt. In Empfangnehmen ist ein nettes Nebenprodukt, Geben aber ist vortrefflicher. Geben füllt dein Herz mehr auf. Geben ist stets das Rechte.
Sei nicht schüchtern was das Liebe Geben angeht. Dies ist Ichbezogenheit.
Ich möchte euch erklären, dass jedwedes Zurückhalten von Liebe dem Ego entstammt. Das Ego denkt ausschließlich an sich selber, und bauscht sich dabei auf. Eitelkeit, Stolz, Hinsicht auf den Rückfluss deiner Liebe – all dies ist Ego-ausgerichtet. Das Ego liebt es,. Herr im Hause zu sein. Es macht überall Ausnahmen. Es bringt dich zu sprechen: „Ich möchte gerne Liebe schenken. Ich möchte gerne dies und das geben, sofern es nicht für dies und das wäre.“ Das Ego beschafft dies und das. Es ist sehr gut darin, Gründe zu besorgen. Es versorgt dich mit allen „aber wenn“ und all den „wenn doch bloß“. Es denkt, es sei der Liebe überlegen. Es denkt, es sei allem überlegen. Das Ego ist in der Art ein Geläster.
Lasst Uns stattdessen über Liebe reden. Lasst Uns Liebesromanzen dichten. Lasst Uns Liebe aus den Winkeln des Lebens zum Vordergrund hin herausbringen. Das nächste Mal, wann du zögerst, jemandem Guten Tag zu sagen oder zu lächeln, tue es trotzdem. Es kann sich eventuell um einen winzigen Tropfen Liebe handeln, aber es könnte für denjenigen, der sie empfängt, ein ganzes Fass voll sein. Lächelt nicht unecht, Geliebte. Nehmt es euch vor und lächelt euch ebenbürtig einander zu.
Ihr möchtet gerne in dieser Welt Gutes tun. Ich weiß das. Beginnt klein. Beginnt heute mit einem Moment des Alles Gute Wünschens. Erwägt, dass Ich euch heute als einen Engel herschickte, um die Lebensgeister jedes Menschen um dich herum aufzupulvern. Darum habe Ich dich gebeten. Und, als ein Engel, weißt du, wo der Anfang zu nehmen ist, und der Anfang ist just dort, wo du gerade bist, nicht da drüben, sondern hier, nicht später, sondern jetzt. Liebe ist nicht etwas, was du zu planen, oder wofür du dich schön zu machen, oder worüber du nachzudenken hast. Gib einfach Liebe. Gib sie mit einem jeden Atemzug. Atme sie ein, und atme sie aus. Atme Liebe ein, und atme Liebe aus. Liebe ausgegebenermaßen ist Liebe empfangenermaßen. Zuvörderst – du bist ein Geber von Liebe.
Heavenletter # 2125 – 17. September 2006 – You Have a Soul
Du hast eine Seele
Gott redete …
Was immer sich auf der Welt abspielt, es ist besser, es nicht persönlich zu nehmen. Dies gilt für Beifall ebenso wie für scharfe Kritik. Bläht euch weder auf, noch macht euch klein. Was auch immer jemand sagt oder tut, hat mit ihnen zu tun. Sie sprechen für sich selber. Deren Worte und Handlungen sprechen für sie. Ihr zieht euch nicht zu, was sie sagen oder tun. Sie mögen meinen, ihr würdet sie auf euch beziehen, aber ihr bezieht euch auf eure eigenen. Ihr seid für eure eigenen Worte und Handlungen zuständig, nicht für diejenigen eines anderen.
Geliebte, lasst auf eurem Herz nicht herumgetrampelt werden, weil sich jemand anderer nicht mit dem Universum eins fühlt. Du bist kein Chamäleon, das die Farben deiner Umgebung annimmt. Ganz im Gegenteil, du bist der, den Ich Mir erwählt habe, um die Stimmung in der Welt schön zu machen, einerlei, was für Farben dich umgeben, unabhängig von allem auf der Erde.
Dies macht dich nicht zu einem Bulldozer. Dies macht dich zu einem bedachten Fahrer. Sofern jemand hupt, bedeutet das nicht, dass du das gleiche tun musst.
Es ist allzu leicht, dich als das Opfer von jemandes Stimmungen zu fühlen. Sei stattdessen dein eigener Held. Helden fühlen sich nicht gekränkt. Sie sehen, was getan gehört, und sie tun es.
Fühle dich nicht dadurch belästigt, was ein anderer sagt oder tut. Alle auf der Erde sind Besucher, soeben dabei, ihren Weg zu finden. Sie wissen nicht, was hier an der Stelle mit Bedingungen und mit Gebräuchen anzufangen ist. Sie wissen nicht, was ihr rechtmäßiger Platz ist. Sie wissen genauso nicht, was aus dir zu machen ist. Sie nehmen deine Worte und Handlungen ernst, als wären sie ihnen gegenüber ein Affront. Unterdessen es nur du selber bist, desgleichen im Bemühen, deinen Weg in der Welt zu machen.
Bleibe auf Distanz, falls du das musst, aber mache keinen Aufstand. Du kennst die Straße, die dich ein Affentanz wird nehmen lassen – eine ungemeine Ausweitung von Wehtun und Aufreizung. Gehe aus dem Weg, soviel du kannst. Ganz bestimmt, bleibe mit Emotionen dort draußen.
Gab es jemals für einen Streit einen Sinn? Ist es wirklich wohltuend, Luft abzulassen und deinen Senf dazu zu geben? Tritt selber für dich ein, indem du höher steigst. Es gilt nicht eine Punktezahl zu erreichen. Einzig das Leben zu leben ist das gegebene, und, wie du es lebst, das steht dir zur Wahl. Entscheide dich dafür, es gut zu leben.
Sofern dich jemand verwünscht, verwünsche du ihn nicht zurück.
Sofern dich jemand herabmindert, schmälere du ihn nicht im Ansehen.
Du hast eine Seele, und sie haben eine Seele. Entsinne dich deiner Seele, und entsinne dich der ihrigen. Für die wenigen Minuten, die du auf der Erde bist, sei entgegenkommend. Sei auf der ganzen Strecke freundlich. Du bist nicht zu dir selber freundlich, wenn du dich aufregst. Ist Sich-Aufregen es wert?
Bisweilen ist der unerschrockenste Weg nicht der populärste. Sei unerschrocken. Sei original. Sei weise. Sei allem treu, was gut ist, und was gut in dir ist. Vielleicht ist Stille der beste Hergang. Sei schlicht zu einer edleren Straße unterwegs.
Sofern du Ego nicht hättest, hättest du dich nicht so sehr zu verteidigen.
Kein einziger hat das Recht, dich schlecht zu behandeln. Sobald du dies weißt, sobald dein Ego dies glaubt, hast du nicht zu schäumen und zu wüten. Du hast nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Du kannst aufstehen. Du wirst dich bereits erhoben haben. Nun kommst du von einem anderen Gesichtspunkt her. Lasse rundherum allen das Verständnis zukommen, das du gerne dir entgegengebracht haben möchtest. Schenke demjenigen, der mit dir unzufrieden ist, die gleiche Freundlichkeit, die du dir wünschst, er würde sie dir geben.
Es ist nicht leicht, über Erbarmen in einem großen Rahmen zu reden. Nun möchte Ich dich bitten, den kleineren Waffengängen im Leben mit Erbarmen entgegenzukommen. Macht das Unwerte wert. Vor allen Dingen, habt Zutrauen in euch selber und nicht so viel Vertrauen in die krassen Meinungen Anderer.
Heavenletter # 2126 – 18. September 2006 – The Stars Above
Die Sterne droben
Gott redete …
Die wundervollsten Dinge gehen heute soeben vor sich. Wie bei einem Restaurant wird mit Kreide auf eine Tafel eine Speisekarte geschrieben. Dies ist der Tagesfang. Es gibt Spezialitäten des Hauses, und die gewöhnlichen Dinge, mit denen dieses Restaurant aufwartet. Eine große Auswahl. Du weißt nicht, wofür dich entscheiden. Weißt du, dass es eine derart große Rolle gar nicht spielt? Das Leben ist keine solch ernsthafte Sache, wie du es gedacht hast.
Morgen wird es zu einem anderen Tagesfang kommen, und es wird neue frische Dinge und Köstlichkeiten geben, die für dich geschaffen wurden, um aus ihnen auszuwählen. Du wirst die Mahlzeit einnehmen, und danach aufstehen und durch die Straßen laufen. Du könntest genauso gut, während du dies tust, pfeifen.
Es verlangt dir kein großartiges Nachdenken ab, das Essen zu verdauen. Du lässt es verdauen. So auch lasse es im Leben sein. Wähle aus, iss, genieße es, und gehe um den Block. Keine Nachfrage, um das, was sich abgespielt hat, einen Zirkus zu machen. Das Leben hat sich getan. Du bist ein Teil von ihm. Was auch immer geschehen ist, alles, was du zu tun hast, ist, vom Tisch aufzustehen, deinen Stuhl zurückzustellen, und weiter zu gehen. Morgen ist ein anderer Tag, ein anderes Restaurant, ein anderes Menü, eine andere Wahl, die du zu treffen hast.
Jeden Tag bekommst du eine Probe des Lebens. Du entfaltest deinen Gaumen. Derjenige, der aus dem Restaurant herausgeht, ist nicht der gleiche, wie derjenige, der hinein ging. Der, der heraus geht, hat gegessen. Es ist ausreichend, dass er gegessen hat. Was er gegessen hat, spielt nicht so sehr eine Rolle.
Bis zu einem gewissen Ausmaß schweift ihr im Leben aus. Was sich soeben zuträgt, kann nicht andauernd das allerwichtigste Ding sein. Selbst Dringlichkeiten sind nicht Dringlichkeiten. Ihr schält euch aus einem Restaurant des Lebens heraus. Dies ist ein tägliches Geschehen. Es ist kein Notfall, wenn ihr aus einer anderen Tür herauskommt.
Nehmt eure Betrauung an, die da heißt, Liebe zu geben – nehmt das ernst, anhand dessen ihr euch eurer Beauftragung entsinnt, und geht mit allem voran. Alles sonstige ist ein Strohfeuer. Habt ein flammendes Herz. Das Feuer macht sich selber aus, Geliebte.
Ein Tag folgt auf den anderen, so sieht es aus. Allerdings bist du es, der die Tage beherzigt. Du trittst ein, und du kommst hervor. Jetzt, Geliebte, ist ein schöner Himmel da, zu dem hochzusehen ist. Ihr vergaßt ihn, ist das nicht so? Ihr befindet euch in einem Trubel von allerhand Verkehr, und ihr übersaht, dass es über euch einen schönen Himmel gibt. Ihr vergesst, da ist ein blauer Himmel und eine Formation Wolken, die sich in den blauen Himmel hinein ausrollen, eine Formation, die niemals zuvor durch die Augen eines Menschen gesehen worden ist. Versäumt dies nicht. Wolken werden vorüberziehen. Du, ja, du, nimm dir eine Minute Zeit, um zum Himmel hoch zu sehen. Während du auf deinem Weg zur Arbeit auf das Pedal trittst, spähe zum Himmel hoch. Du wirst auch so noch rechtzeitig zur Arbeit kommen.
Lasse sozusagen den Himmel dich tragen. Deine Reifen werden an der Straße haften. Dein Auto wird dich dorthin bringen, wohin du unterwegs bist. Lasse dein Herz auf dem Himmel niedergehen, einem Vorläufer des himmlischen Himmels. Er ist die Vorschau. Sofern du ein Reporter bist, schreibe eine Schlagzeile: „Der allerschönste Himmel heute. Ein solcher war nie zu sehen, bevor darüber berichtet wurde …“
Was ist deine Eile? Du kannst auf der Welt für das Leben nicht zu spät dran sein, denn du bist bereits hier. Kein Bedarf, dich abzuhetzen.
Du hast dich mit einem Himmel über dir versehen, sodass du ihn dir anschauen und seine Wunder in dir aufnehmen kannst. Hochschauen wird deine Seele verköstigen. Nimm dir jeden Tag zehn Minuten Zeit, um deine Aufmerksamkeit himmelwärts zu lenken. Sieh dir den Sonnenaufgang an, wann immer du kannst. Schaue dir des Nachts den Nachthimmel an. Er ist für dich da, ihn dir anzusehen. Weswegen, meinst du, kommen die Sterne jede Nacht hervor, wenn nicht, damit du sie dir ansehen kannst? Sie schenken dir ihr Licht. Lasse die nächtlichen Sterne Eingang in deine Augen finden und dich verjüngen. Du hast eine dermaßen traumhafte Gelegenheit vor dir. Lasse sie nicht aus, für irgendetwas auf der Welt. Gewiss, es gibt viele andere Dinge zu tun. Während du dich zu ihnen hinbegibst, sei ein Sterngucker. Lasse die Sterne sich in deinen Augen aufeinanderstoßen. Was bloß kann sich mit dieser nächtlichen Vorführung messen?
Heavenletter # 2127 – 19. September 2006 – Unboundedness
Unbeschränktheit
Gott redete …
Wieso sich nicht an dem Leben erfreuen, Geliebte? Aus dem Leben das Beste machen ist nicht gut genug. Habt Freude in ihm. Formt euer Leben wie Ton. Oder bepflanzt euer Leben mit Liebe und seht, wie sie wächst. Betrachtet die Erde als euren Garten, und habt einen Hang zu ihm. Lasst ihm liebevolle Pflege zukommen. Geht jeden Tag in ihm umher. Bemerkt, wie die Blütenblätter blühen. Eure Beachtung macht es, dass die Rosen blühen. Sie tun sich für euch hervor.
Lasst eure Präsenz einen Balsam auf der Erde sein. Wieso denn nicht, Geliebte?
Ihr kamt von Unbeschränktheit her. Verbleibt bei ihr. Euch ist es nicht zugedacht, euch auf der Erde zusammenzuziehen, vielmehr, euch auszuweiten. Ihr habt einfach nicht groß genug gedacht. Ihr habt in Bezügen von zwei Pfennigen gedacht, unterdessen ihr in Bezügen von Millionen denken könnt. Ich spreche vom Geben. Ich spreche von eurem Beitrag zur Welt.
Ihr habt womöglich gemeint, für andere Menschen nette Dinge zu tun. Bedenkt nunmehr, größere nette Dinge für andere Menschen zu tun.
Betrachtet eure Geschenke an die Welt wie ein Lächeln, welches aufgeht.
Geratet bei Großherzigkeit außer Rand und Band. Lauft mit ihr Gott-Amok. In aller Stille. Bereits eure Gedanken an das Spenden von Freude an Andere spenden Freude. Denkt nicht, ihr hättet edelmütig zu sein. Wisst einfach, ihr schenkt Glücklichsein. Gebt einfach nach Herzenslust. Gebt groß. Gebt weit und fern. Seht einen Bedarf, und erfüllt ihn. Ohne ein Wort, das ist gut. Und ebenso wird euer Herz gefüllt.
Anonym ist gut, denn Anonymität bewahrt euch davor, Dank zu erwarten. Es hält euch in der Bewandtnis, mit dem Schenken einherzugehen, und es da zu lassen. Alles ist zwischen dir und Mir. Das war immer so gewesen. Einerlei, wem ihr zuwendet, ihr gebt Mir.
Es ist in der Welt allzu viel Drosseln, und nicht genug Geben zugange. Die Sache ist nicht »geben und nehmen«. Sie ist Geben. Der Akt des Gebens kommt dem gleich, nicht zurückzuhalten, was an dir ist zu geben. Gib gemäß deinen Mitteln, und deine Mittel sind dein Herz, Geliebte, Geliebter. Öffne dein Herz, und du wirst spontan geben.
Du bist ein Verteiler von Schlagrahm, den Gott auf die Erde kippt. So wie Ich den Verteiler deinerseits bestücke, so schüttest du dich aus. Es ist Meine Hand, die dich in Bewegung setzt.
Du hast das Vorrecht, in der Lage zu sein, zu geben. Und derjenige, der entgegennimmt, ist ebenso privilegiert. Ihr könnt das Privileg nicht verfehlen.
Es ist gut, Dinge zu spenden, indes, sofern du Bäume spendest, pflanze sie auch ein.
Liefere zu, liefere dich selber zu. Du bist das Geschenk. Sei es.
Woran hast du bis jetzt noch nie gedacht, es zuzuwenden? So wie du darauf kommst, schenke es. Woran hat kein einziger bis jetzt gedacht, es zu schenken? Gut, also, dann schenke es.
Denke mehr an die Gelegenheiten, zu geben, als daran, es aufzubewahren. Du wartest nicht auf spezielle Gelegenheiten. Heute ist eine spezielle Gelegenheit. Wende heute das Geben zu.
Sei jemandem behilflich. Mähe seinen Garten. Jemand trägt ein schweres Paket? Trage es für ihn. Sei ein Gentleman. Sei eine Lady. Sei ein Geber Meiner Güter.
Es ist dein Herz, das du gibst, und das Meinige mit ihm.
Alle Gaben, die du empfängst, kommen von Mir. Alle Gaben, die du gibst, kommen von Mir. Du reichst die Gaben, die Ich dir gegeben habe, bloß an Andere weiter. Wie glücklich du dran bist, Meine Liebe weiterzugeben. Schenke sie heute.
Heavenletter # 2128 – 20. September 2006 – In the Silence of Your Heart
In der Stille eures Herzens
Gott redete …
Du bist Meine eigene Wahre Liebe. Wisse darum. Spüre es. Wisse, wie es sich anfühlt, zu wissen, dass du der eine bist, den Ich liebe. Meine Liebe für dich quillt über, und der ganze Überlauf ist für dich zum Übergeben, sodass Andere erkennen mögen, wie geliebt sie sind. Sei dir eindeutig sicher, dass Ich existiere und dass Meine Liebe existiert. Die einzige Möglichkeit, dies hinzubekommen, ist die, Meine Liebe wegzugeben, sie regsam zuzuwenden, weil sie überströmende Liebe ist. Meine Liebe strömt vom Himmel. Ich lasse sie euch zukommen, einerlei was, und gleichwohl gebe Ich sie euch, um sie weiterzureichen.
Vielleicht stellt ihr euch die Frage: „Aber, Gott, kannst Du dies nicht alles Selber tun?“
Und meine Antwort ist: „Ja. Dennoch bitte Ich euch, Mir zu helfen, sodass ihr euch anschickt, den Glanz zu erkennen, der ihr seid. Ich bitte euch, in Meinem Namen zu geben, sodass ihr bereichert werdet. Nehmt Meine Liebe begierig auf, Geliebte, und verspritzt und versprengt sie überall. Sie wird zusammengetragen werden. Sie wird aufgelesen werden, wo sie auch liegt.“
Du bist wie das kleine Kind, welches dem Vater beim Autoreparieren hilft. Der Vater ist überglücklich, dich mit dabei zu haben. Du stellst Fragen, und du reichst ihm Werkzeuge hin. Einstweilen repariert er den Wagen, und du siehst zu. Und dies ist Liebe, miteinander ausgetauscht. Ihr beide erlebt Liebe. Der Vater bezeichnet es als Liebe, während das Kind schlicht das tut, was Kinder tun.
Geliebte, Ich erschuf die Welt mit euch an Meiner Seite. Und nun lebt ihr in der Welt, und wie das Kind, dessen Vater das Auto repariert, seid ihr nach wie vor an Meiner Seite. Und Liebe gelangt zum Austausch, schlicht so, wie die Luft, die ihr atmet, ausgetauscht wird. Das ist der natürliche Fluss der Ereignisse. Das ist der ewige Fluss der Liebe.
Wer liebt mehr? Der Vater oder das Kind? Das ist unmöglich zu sagen. Liebe kann nicht aufgetrennt werden. Ihr kann bloß nachgegangen werden. Lasse sie stattdessen lieber deine Identität sein. Ein Schuhmacher macht Sohlen für Schuhe, und seine Dienstleistung ist ein Ausdruck von Meiner Liebe. Sofern du ein Künstler bist, der malt, malst du Mir zu Diensten. Du wirst es eventuell als Selbstausdruck bezeichnen, indes, es Selber ist Ausdruck.
Nun also, sowie dich jemand fragt, was du tust, mach‘ zu und gib deine Anrede an, und, während du dies tust, flüstere zu dir selber:
„Ich schenke Liebe. Ich liebe Gott, und ich liebe dich. Ich liebe, weil Gott mich so gemacht hat, und hierbei beuge ich mich Seinem Willen. Ich freue mich, mein Ego aufzugeben, um Gottes Willen auszuweiten. Und du, der du hier vor mir bist, überreichst mir die schöne Gelegenheit, Gottes Liebe zu verschenken. Du fragst mich, was ich tue? Ich liebe in Gottes Namen. Und sobald ich mich nicht lieben sehen kann, gebe ich dir auch so Gottes Liebe, welche umfassender ist als die Liebe, die ich als die meine wahrnehme, selbst obschon Gott sie mir insgesamt gegeben hat und obschon sie vollauf mein ist. Ich glaube Ihm aufs Wort, und daher schenke ich unvergleichliche Liebe. Selbst ein Tropfen Liebe ist Liebe. Ich bringe soeben in Erfahrung, wie Liebe eimerweise zukommen lassen geht. Ich lerne das gerade. Ich danke dir, dass Du in mein Leben eingetreten und mir behilflich bist, in Erfahrung zu bringen, die Liebe weiterzureichen, so, wie ich eingewiesen worden bin, das zu tun.“
Und mithin, Geliebte, während ihr die Antwort „Schuhmacher“ erteilt, erinnert ihr euch, in der Stille eures Herzens, was ihr in Wirklichkeit tut. Und mithin erinnert ihr euch eures Treuegelöbnisses. Ihr erinnert euch Unserer wechselseitigen Zusage – nicht wirklich ein Versprechen – nicht ein Ehrenwort, nicht ein Schwur, kein Kontrakt, mehr einer Zurkenntnisnahme einer zuvor ergangenen Schlussausführung gleich, einer Vergegenwärtigung dessen gleich, was Wir lieben zu tun, und wovon ihr mehr tun möchtet, sowie ihr näher zu Mir zurückkommt.
Heavenletter # 2129 – 21. September 2006 – When You Feel Unloved
Wenn ihr euch ungeliebt fühlt
Gott redete …
Diese Beglückung, Liebe zuzuwenden, ist euer. Begreift, was für ein Segen das ist. Es ist ein fabelhaftes, euch zugereichtes Geschenk, diese Befähigung, zu lieben, diese Notwendigkeit, zu lieben. Sofern ihr die Befähigung zu lieben nicht hättet, würdet ihr nicht lamentieren, sowie ihr keine Liebe zu spüren bekommt. Ihr denkt womöglich, ihr wärt beraubt worden, so ihr euch ungeliebt fühlt, es ist hingegen der schmerzliche Trauerfall eures eigenen Nicht-Zum-Ausdruck-Bringens von Liebe, was auf euer Herz einschlägt.
Sowie ihr euch ungeliebt fühlt, ist dies die Zeit, die erstickte Liebe in eurem eigenen Herzen aufzusuchen und sie heraus zu lassen. Erstickte Liebe fühlt sich wie dass euch niemand liebt an, im Eigentlichen aber ist es euer eigenes Desertieren vom Liebe-Zuwenden, was euch schmerzt. Es ist euer eigenes Liebeschenken, wonach ihr lechzt, es zu sehen zu bekommen.
Wagt es.
In jenen Zeiträumen, wann sich euer Herz ausgedörrt fühlt, und ihr das Gefühl habt, ihr hättet keinen Fingerhut voll Liebe zum Schenken an euch, ist die Zeit da, wann ihr gut daran tätet, zu der natürlichen Welt, die Ich euch übermittelt habe, zurückzukehren. Ein Gang in den Wäldern wird euch eine Hilfe sein. Hochschauen zum Gott-gegebenen Himmel wird euch helfen. Nehmt den Anfang damit, indem ihr die natürliche Umgebung liebt. Schaut ein Blatt eines Baumes an. Pflückt eine Beere. Lasst eure Stiefel im Schnee knirschen. Blickt und hört zu. Vernehmt die Vögel. Was wohl zwitschern sie anderes als Liebe, Liebe, Liebe.
Von Hilfe mag euch womöglich sein, Unkraut zu jäten. Und lasst ein jedes Wildkraut, was ihr zieht, einen Klotz wider die Liebe symbolisieren, der sich erledigt hat. Seid sachte mit euren Klötzen, nicht erbittert. Zupft sie heraus. Sie sind kleine Nichtse, die der Liebe in den Weg geraten sind. Sobald die Wahrheit allgemein bekannt ist, kann der Liebe nichts im Wege stehen, außer etwas stellt die Liebe in deinem Herzen verkehrt dar. Das fühlt sich wie in die Enge getrieben an. Es fühlt sich so an, als gäbe es keine Stelle zum Hingehen. Also dann, Geliebte, findet eine Stelle für sie. Spürt Mitempfinden für die sich entwickelnden Dinge. Haltet sie an euer Herz. Wünscht euch, ihnen Liebe zu geben, wenn ihr doch bloß wüsstet Wie.
Seht euch ein Hündchen genauer an, und bemerkt, derart ist euer Herz, derart wäre es, sofern bei ihm nicht dazwischen gegangen worden wäre. Euer Herz würde über den ganzen Platz laufen, kippelig oder nicht. Euer Herz würde sich einbringen, es hätte ein Streben an sich und würde den ganzen Liebreiz auf der Welt erkunden mögen. Ein Hündchen weiß ausschließlich wie Schenken geht. Niemand hat ihm Zurückhaltung beigebracht. Das Tier ist Liebe, auf das Universum losgelassen. Sieh dir die Ähnlichkeit zwischen deinem Herzen und einem Hündchen genauer an.
Wenn euer Herz sich verletzt fühlt, sich einsam, leer, quasi unfähig zu lieben fühlt, so wisst, es begehrt soeben gegen seinen Missbrauch auf. Das Schenken deines Herzens ist durch deinen beschließenden Verstand allzu oft entmutigt worden. Dein Herz ist nicht von Natur aus überladen und kleinlich, dein Geist hingegen greift gerne heraus und zieht vor, findet sozusagen die besten Tomaten im Kasten. Alldieweil liegt die Wichtigkeit nicht im Herauslesen sondern im Geben. Gib Liebe. Gib Liebe, so lange, bis Liebe sich ihrer selbst erinnert und aus deinem Herzen herausfließt. Gib Liebe, so lange, bis du dich erinnerst, wie gut sie sich anfühlt. Gib Liebe, dessen unbenommen, wofür sich dein Geist entscheidet.
Dein Herz ist den Richtungsangaben deines Geistes gefolgt, und mithin hat es Liebe zurückgehalten. Es hatte das Gefühl, es sei verboten, zu lieben, obschon ihm ein spektakulärer Diamant, um zu lieben, das Gebotene war. Jenen spektakulären Diamanten nicht auffindend, hat euer Geist eurem Herzen angesagt, seine Murmeln aufzuklauben und nach Hause zu gehen. Er sprach zu eurem Herz: „Begib dich fort. Es gibt hier nichts, was gut genug für dich ist, zu lieben. Gehe nach Hause.“
Das fügsame Herz spricht sich alsdann seine eigene Natur ab und zieht sich zurück. Dies ist es, was euer Herz veranlasst, zu schmerzen.
Bringe deinen Geist dazu, deinem Herzen neue Botschaften zu übermitteln. Lasse deinen Geist zu deinem bestehlenden Herzen sprechen:
„Also, demnach, sei du selber. Liebe überall. Sei ohne Objekt. Liebe einfach mir nichts dir nichts. Mache dir nichts aus den Restriktionen, die ich dir übermittelte. Nun gebe ich dir an, zu lieben. Schütte jene Liebe aus, und, nicht lange hin, du wirst in ihr am Schwimmen sein, entspannt, auf deinem Rücken treibend, zum Himmel hochschauend, und, glücklich, Liebe geschenkt zu haben, gleichsam als wüsstest du, dass es dir stets angestanden habe, Liebe zu schenken, gleichsam als wüsstest du, dass Liebe alles ist, was du zu geben hattest, und dass jenes Verschenken die Leichtheit des Herzens darstellt, nach der es dir so sehnlich war. Ich gebe dir nun die Erlaubnis, zu lieben, und stehe dir bei, dir nicht mehr länger die Freude an ihr zu versagen. Lasse Liebe sein.“
Heavenletter # 2130 – 22. September 2006 – Love in the Form of Ideas
Liebe in der Form von Ideen
Gott redete …
Ihr werdet bald fähig sein, eure eigene Freigebigkeit des Herzens zu spüren. Ihr werdet es losbinden.
Großzügigkeit des Herzens kommt vom Wissen um die Unbeschränktheit von Liebe. Weil ihr mit Unbegrenztheit vertraut seid, habt ihr keine Angst, zu geben. Ihr wisst, es ist Fülle da, ohne über Fülle nachzudenken. Fülle quillt über, hingegen denkt ihr nicht ausreichend, oder bedenkt ihr dies nicht ausreichend. Ihr denkt nicht: Wenn ich dies tue, wenn ich jenes gebe, könnte es zur Neige gehen. Ihr denkt ebenso nicht an Endlose Zufuhr. Ihr denkt einfach ans Geben. Ihr denkt nicht einmal über Geben nach. Ihr habt einen Impuls.
Aus dem Impuls bricht eine Idee hervor, und ihr setzt einfach an, der Idee zu folgen. Ihr beginnt, eure Idee manifest zu machen. Ihr denkt daran, wie ihr einem anderen helfen könnt, und fangt damit an. Ihr denkt nicht an euch selber. Ihr denkt nicht, wie wunderbar ihr seid. Ihr denkt nicht daran, ein Guter Samariter zu sein. Ebenso seid ihr nicht maßvoll. Ihr denkt überhaupt nicht entlang jener Linien.
Ihr denkt nicht einmal an der Welt zu Diensten Sein. Ihr folgt nicht den Direktiven eures Geistes. Ihr fragt euch selber nicht, ob es weise sei, eure Idee zu realisieren, und der Notwendigkeit, die ihr seht, nachzukommen. Ihr fragt euch selber nicht, wie es wohl aussehen mag, was wohl jemand davon denken werde. Ihr fragt euren Buchhalter oder euren Buchhalter des Geistes nicht, ob ihr euch dies leisten oder nicht leisten könnt. Ihr habt eine Idee von einem Weg, zu schenken, und ihr schenkt.
Alle eure kreativen Ideen sind Trauben, die ihr von dem Weinstock Meines Herzens pflückt. Meine Liebe in der Form von Ideen fliegt zur Erde, und ihr greift auf Meine Ideen zu. Ihr habt keine Angst.
Wenn ihr eine Kunstklasse besucht, erlernt ihr Techniken des Zeichens und Malens. Ihr könnt allerdings nicht unterwiesen werden, ein Künstler zu sein. Was euch zu einem Künstler macht, liegt jenseits von Technik und Fertigkeit. Es ist etwas inwendig in euch, was heraus kommt. Ihr gebt ihm statt, heraus zu kommen. Ihr fabriziert es nicht. Ihr kopiert nicht. Das innere Auge unterbreitet sich selber. Just so wie ein Maler Kunst (Herz) verkörpert und abbildet, so unterbreitet ein Geber sein Geben.
Geben benötigt keine Anleitung. Einer Anleitung zum Geben folgen ist Geben, aber es ist Geben als Nebenbemerkung. Ihr fühlt euch was euch selber angeht besser, wenn ihr auf eine angeordnete Weise gebt, beispielsweise den Zehnten gebt, ihr habt das Gefühl, es sei recht, ihr habt das Gefühl, es brächte euch vom Haken! Ihr verdient Anerkennung, und ihr habt die Meine. Nehmt indessen zur Kenntnis, dass ihr schöpferisches Geben zu geben habt, vielleicht ein Geben, woran kein einziger zuvor gedacht hat, ein originales Geben, vielleicht ein Nachgehen eines Impulses, welcher euch zu einem unbekannten Territorium mitnimmt.
Wohin, Geliebte, wird es euch nehmen? Es wird euch heraus zu euch selber nehmen.
Schenkens-Ideen gehören beherzigt. Es ist leicht, einer Idee zu folgen. Ihr folgt ihr einfach. Denkt nicht an Gründe, wieso eurer Idee nicht zu folgen sei. Denkt überhaupt nicht an Gründe. Gründe haben mit Geben nichts zu tun, denn Geben ist ein natürlicher Impuls des Herzens. Es ist Grund genug, dass ihr etwas dachtet. Handelt auf dessen Boden.
Worauf könnt ihr verfallen? Einem Fremden eine Blume schenken? Jemandes Garten mähen? Für denjenigen, der hier als nächster parkt, ein wenig Geld in den Parkautomaten werfen? Jemandem einen Lastwagen kaufen? Ein freundliches Wort sprechen?
Sieh eine Nachfrage und komme ihr nach. Bereite Glücklichsein zu.
Heavenletter # 2131 – 23. September 2006 – Under the Stars
Unter den Sternen
Gott redete …
Ihr fühlt euch an vertrauten Orten, umgeben von vertrauten Dingen, geerdet. Ihr fühlt euch beruhigt, und von der Weise sollte eurer Auffassung nach euer Empfinden sein. Ihr habt das Gefühl, ihr seid eine Person, die unter jenen Habseligkeiten am Leben ist, und die selbstverständlich hierhin unter sie gehört. Es ist, als sitzt ihr auf einer Couch, auf allen Seiten mit Kissen umpolstert. Ihr sitzt nicht lümmelnd da, indessen halten euch die Kissen des ungeachtet aufrecht. Sie unterstützen euch. Sie halten euch am Platz. Ihr seid auf sie angewiesen. Sie sind euch eine Hilfe, euch selber genau zu bestimmen. „Ich bin die Person, die hier lebt.“ Ihr fühlt euch zuhause geborgen und kräftig.
Es ist, als ob das, wo ihr lebt, ansage, wer ihr seid. Die Wände grenzen euer Universum ab, indessen ist es ein ungemein weiteres Universum, in dem ihr lebt. Die Wände sind eine kleine Illusion inmitten der Großen Illusion.
Verbringt eine Nacht unter den Sternen.
Ja, die Mauern um euch schützen euch vor den Elementen. Sie engen euch überdies ein. Eure Bilder an der Wand sind wirklich nicht die Richtschnur dafür, wer ihr seid. Wenn ihr euch auf eure Umgebungen verlasst, seid ihr wie ein Schwimmer, der in der Badewanne schwimmt, derweil es euch zugedacht ist, im Meer zu schwimmen. Ohnedies, die Badewanne ist in dem Ozean gelegen.
Löst euch selber aus den Banden eures gewöhnlichen Lebensraumes, und ihr werdet euch entsinnen, wovon ihr ein Teil seid und wo eure wahre Identität zu liegen kommt.
Ihr seid mehr als ein Bewohner eures Hauses, eurer Stadt, eures Landes, eures Staates, eures Kontinents, eures Planeten. Ihr seid weitaus mehr als ein Weltbürger. Ihr seid ein Engel des Himmels. Und ihr seid ein Bewohner Meines Herzens.
Weitet eure Umzäunungen aus. Seid nicht eingeengt auf eine Stelle. Reist weit. Lasst euch treiben. Fliegt.
Ein Stern blinzelt am Nachthimmel. Er reicht weit. Sein Licht erreicht dich. Wozu gehört der Stern? Ganz bestimmt überstreicht er ein größeres Areal als das, was der Kompass für ihn ausweist.
Du bist ein ausgedehntes Seinswesen in einem Universum der Liebe. Du bist ein Stern, in einem beliebigen Raum aufgestellt, um Licht zu spenden. Du bist ein Stern, der Licht von der Erde her ausstrahlt. Sterne erheben keine Einwände, wo sie sind. Sie wissen, sie sind nicht dadurch begrenzt, wo sie sind, denn ihr Licht langt überall an.
Setzt euch inmitten des Universums frei. Du bist kein Siedler. Du bist ein Reisender. Du bist ein Forscher. Du bist auf einer Tour. Du gehörst dorthin, wo du soeben einmal bist. Und du gehörst genauso gut überall hin. Es gibt keinen Raum, wohin du nicht gehörst. Es gibt keinen Raum, Geliebte. Euer wahrer Wohnort ist Mein Herz, und Mein Herz ist schrankenlos, und das gleiche seid ihr, die ihr in Meinem Herzen Wohnung habt. Meinem Herzen kommt kein Ende zu. An ihm sind keine Grenzen, ebenso sind euch keine Grenzen. Ihr habt keine.
Du magst es, dich in der Realität geerdet zu fühlen, was du allerdings Realität nennst, ist ein vorübergehender Einfall. Du denkst, der Boden halte dich aufrecht. Es ist Meine unbeschränkte Liebe, die dich aufrecht hält. An den Boden angeleimt, bist du nicht hochgehalten, du bist niedergehalten. Kommt nach droben, Geliebte. Fliegt mit Mir. Das ist die Realität. Das ist die Aktualität. Das ist die Wahrheit. Wo Ich BIN, bist du. Ich bin die Unbewegliche Stille und Ruhe, welche nirgendwohin geht und dennoch überall ist. Was Ich BIN, bist du.
Dass du an einer Stelle verortet bist, oder gar bloß an einer Stelle aufeinmal, ist etwas zur allgemeinen Erheiterung, Geliebte. Das ist eine Idee, die ihr habt. Ihr seid Meine große Idee, und Meine Ideen sind unermesslich weit. Ich habe keine schmächtigen Ideen. Warst du der Auffassung, Ich hätte solche?
Deine Hand reicht weiter, als dein Auge zu sehen vermag, außer das heißt, dein Auge vermag zu Mir hin zu sehen.
Heavenletter # 2132 – 24. September 2006 – Good Morning
Guten Morgen
Gott redete …
Achte auf den ersten Gedanken, den du am Morgen hast. Hat er sich vielleicht darauf bezogen, was du alles zu tun hast? Hast du vielleicht gedacht: „Oh, nein, habe ich denn aufzustehen?“
Betrachtet eure ersten Gedanken am Tag als ein Lied, zu dem ihr aufwacht, und das ihr den ganzen Tag hindurch summen möchtet. Was für erste Gedanken am Tag wären euch dann die liebsten? Alsdann, am Abend, bevor ihr einschlaft, ruft euch ins Gedächtnis, mit den Gedanken aufzuwachen, die euch wirklich lieb sind.
Ich habe früher den Vorschlag gemacht, dass ihr, sowie die Sonne eure Augen öffnet, sprecht: „Guten Morgen, O Herr, ich bin in Deiner Gegenwart.“ Dies ist aus allerhand Gründen ein guter Gedanke. Er geht um Mich. Er ruft euch ins Gedächtnis, dass Ich BIN, und dass Ich stets bei euch BIN. Und mithin bist du dir gewahr, dass näher zu Mir herankommen von deiner Seite her zu sein hat. Geliebte, Ich vermag nicht näher denn euer Herz zu sein.
Meiner eingedenken dreht euren Tag zudem in eine Richtung, in der ihr ihn gerne haben sehen möchtet. Insofern als eure ersten Gedanken die Vorläufer des Tages darstellen, macht sie zu guten Gedanken.
Hier sind weitere Aufwachgedanken, die ihr einladen könntet, euch durch den Kopf zu gehen:
„Was für ein prächtiger Tag! Dies ist mein Morgen. Er ist hier für mich. Er kam an mein Fenster und klopfte an ihm. Er öffnete meine Augen zu der Herrlichkeit, die vor mir liegt. Er weckte mich auf. Heute gehe ich auf eine Entdeckungsreise. Der heutige Tag ist ein neues Buch, das ich aufschlage. Der heutige Tag ist ein Korb voller Früchte vor mir. Heute bin ich ein Akrobat, der aus dem Bett springt. Ich erfreue mich an dem Signal, aufzuwachen, und den Tag zu begrüßen. Dies ist mein Tag. Er kam für mich. Er kam zu meinem Nutzen. Ich möchte diesen Tag lieblich machen. Ich möchte Honig und Zucker auf ihn gießen.
Ich bemerke jetzt, dass ich in diesem Tag einen Platz habe. Ich habe Verantwortung für ihn. Er ist hier für mich, um zu leben. Ich drehe die Liebe nicht mehr länger weg. Und meine Liebe nimmt mit diesem Morgen ihren Anfang.
Ich möchte mein Erwachen gut behandeln. Es ist eine überwältigende Sache, dass ich zu einem neuen Morgen wachwerde. Dies ist der Morgen, dem ich freudig entgegensehe. Mit Sicherheit werde ich ihn in aller Freundlichkeit begrüßen.
Dieser Morgen ist ein großartiges Vorspiel, welches meinen Tag ankündigt. Dieser Morgen ist gekommen, um mich zu besingen. Er hat keinen anderen Zweck, als mich zu segnen. Ich bin zur segnenden Beglückung des heutigen Tages wach. Ich schaue voller Freude voraus auf die Segnungen. Ich frage mich, was für ein Wunder mich heute wohl heimsuchen wird.
Dieser Morgen und dieser Tag haben mich nie zuvor aufgesucht. Sie sind vollauf frisch. Sobald die Sonne in mein Fenster eintrat und mir zu verstehen gab, aufzuwachen, wusste ich, dass heute Wunder für mich auf Lager sind.
Ich nehme meinen Morgen nicht beiläufig, gerade mal so, als käme dieser Morgen jeden Tag, so, als würden allerhand Morgen auf Bäumen wachsen, so, als wären sie billig zu haben. Mit Sicherheit nicht, als wären sie eine Plage. Womit sähe ich meinen Tag gerne beginnen, wenn nicht mit dem Morgen?
Ich möchte, dass mein Morgen und dass dieser Morgen wie ein köstlicher Appetizer sind, auf den ein tolles Entrée und ein süßer Nachtisch folgt. Diese spektakuläre Mahlzeit wurde speziell für mich zubereitet. Und just so steht es mit meinem Tag. Dies ist nicht ein Tag des Fastens und der Umkehr. Dies ist mein Tag, und er ist ein Tag der Freude. Auf diese Weise kommt es, dass ich dem Beginn meines Tages in aller Freundlichkeit begegne.“
Heavenletter # 2133 – 25. September 2006 – A Golden Door
Eine goldene Tür
Gott redete …
Du könntest genauso gut an dem Tag, der vor dir liegt, Vergnügen finden. Was sind deine anderen Optionen? Du möchtest sie ungerne. Du hattest genug von ihnen. Einerlei was, Geliebte, genießt euren Tag. Hebt eure Schultern, und genießt. Und sofern ihr euch denn nicht erfreuen könnt, dann wisst die Dinge zu schätzen.
Sofern du mit Kummer erfüllt bist, gibt es etwas, was zum Wertschätzen da ist. Wertschätzt selbst das, wofür ihr die Befähigung aufweist, dass es euch mit Schmerz erfüllt, wisst selbst zu schätzen, dass ihr etwas habt, was euch betrübt, wofür euer Herz Sorge trägt, was ihr spüren könnt, wisst zu schätzen, dass ihr Gefühle habt.
Es ist kein echter Verlust existent, Geliebte, aber, falls ihr denn meint, es gebe ihn, dann wisst zu schätzen, dass ihr etwas oder jemanden hattet, um es oder ihn zu verspielen. Und dann schätzt eure Wertschätzung, und haltet eure Wertschätzung hoch.
Auf der anderen Hand, sobald sich jemand bei euch einstellt, und ihr findet die Person unerfreulich, so wisst zum wenigsten zu schätzen, dass es euch klar ist, dass ihr nicht verdrießlich zu sein habt. Ja, wisst selbst zu schätzen, dass es auf diesem Planeten Erde just jemanden vor euch gibt. Wisst gar zu schätzen, dass ihr in einer Position seid, euch genervt zu fühlen, in einer Position nicht voller großer Schmerzen. Was ist Unmut? Es ist eine kleine Angelegenheit über kleine Dinge.
Wisst zu schätzen, dass ihr es besser wisst. Selbst wenn ihr euch in der Falle des Verdrusses verfangt, könnt ihr es wertschätzen, dass ihr nicht die ganze Zeit verdrossen gemacht seid.
Schätzt die Lieblichkeit des Lebens und dass ihr an ihm teilhaben könnt.
Ihr seid in der Lage, eine Blume zu pflanzen. Pflanzt nunmehr Wertschätzung in euer Herz.
Wieso jammern und beklagen? Wieso über das Leben Achs und Schmerzen an euch haben, derweil ihr mit ihm tanzen könnt?
Umarmt das Leben. Werft es nicht zur Seite. Hängt euch nicht von ihm weg. Tretet in das Leben ein. Führt das Leben, und führt Andere im Leben. Führt durch euer Beispiel. Tut dies in jedem Fall. Ihr führt Andere in etwas an. Vielleicht führt ihr im Leben Kritik an. Setzt euch einen anderen Hut auf. Werdet zu einem Anführer von Freude im Leben. Werdet zu einem Rattenfänger für das Vergnügen. Die Welt hat genügend Kritiker.
Es ist im Leben eine Menge vorhanden, was ihr nicht für selbstverständlich nehmen solltet. Nehmt Gütigkeit für selbstverständlich. Nehmt Glanz für selbstverständlich. Aber nehmt nicht Menschen für selbstverständlich. Obschon das Irdische Leben euch gegeben worden ist, nehmt es nicht so selbstverständlich. Seine Dauer ist kurz. Leben ist für immer und ewig, das Erdenleben indes nicht. Holt das Beste aus dem Leben heraus, während ihr es habt, und gebt dem Leben euer Bestes, gebt euer Bestes einem jeden Zentimeter des Lebens. Wartet nicht auf einen anderen Tag. Ein anderer Tag ist bereits hier. Und ihr seid hier, und Ich bin hier, und die Welt und all ihre Beiwerke sind hier für euch.
Die Sonne scheint, und der Regen nieselt. Es schneit, und Schnee schmilzt. Bäume blühen, und Bäume werfen ihre Blätter ab. Und ihr seid am Vorwärtsgehen. Ihr geht im Leben voran.
Sofern ihr ausschließlich e i n e n Suppenknochen zum daran Kauen hättet, würdet ihr ihn ausgiebig kauen. Ihr würdet guten Nutzen aus ihm ziehen. An dieser Verbindungsstelle, da habt ihr ein einziges Leben hienieden inne. Ihr möget einen jeden Bissen von ihm kosten.
Sofern es eine einzige Tür zum Öffnen gäbe, würdet ihr sie öffnen. Das Leben ist eine goldene Tür, die ihr habt, und ihr habt sie zu öffnen. Öffnet sie ohne zu zögern. Es steht euch nicht an, zu debattieren, was hinter ihr ist. Sie ist die einzige Tür, die ihr zum Öffnen habt, also öffnet ihr sie. Ihr bleibt nicht für immer mit eurer Hand am Türgriff auf der Schwelle stehen. Drückt ihn herunter. Öffnet die Tür. Geht hinein. Findet die Geschenke. Es befinden sich fantastische Schätze hinter dieser Tür. Findet sie. Sie sind euer.
Heavenletter # 2134 – 26. September 2006 – The Labyrinth of the World
Das Labyrinth der Welt
Gott redete …
All die Zutaten des Lebens habt ihr. Keine einzige fehlt. So ihr das Gefühl habt, dem Leben, oder eurem Leben, gehe etwas ab, wessen gebricht es euch eurer Auffassung nach? Was, Geliebte, kann fehlen, so ihr mit Mir verbunden seid? Wenn ihr euch nicht als Teil von Mir fühlt, oder wenn ihr Mich nicht einmal teilweise fühlt, oder wenn ihr Mich verleugnet oder Mich abweist, befindet ihr euch auf einer Abschweifung, gefertigt aus eurer eigenen Fabrikation.
Sowie ihr euch weit weg fühlt, habt ihr eine Insel angelockt, und euch Bilder mit euch auf ihr ausgemalt. Ihr könnt ausschließlich eine Insel mit euch und mit einer Palme auf ihr zu euch her ziehen. Ihr könnt sie euch bloß einbilden. Sie war niemals so. Und ihr könnt euch auf einer Insel eurer Einbildung nicht zurechtfinden. Ihr könnt die Sandkörner nicht zählen. Sie rinnen euch durch die Finger. Ihr könnt freilich den Macher des Sandes ausmachen. Absentiert euch selber nicht von Dem, was ihr widerstrahlt. Ihr seid in Meinem Bilde gemacht, nicht in dem der Welt, und nicht in dem euren.
Und denkt niemals, nicht einen Augenblick lang, Ich sei von euch abwesend. Ihr steht auf eurer menschenleeren Insel, und winkt einem vorüberfahrenden Schiff zu, der Auffassung, ein jedes vorüberfahrende Schiff könne euch retten, derweilen euch bereits die ganze Zeit ein Passagierschiff zur Verfügung steht. Ihr habt eure Augen zugedeckt, um die Sonne abzuhalten, und aus diesem Grunde seht ihr nicht. Oder ihr blickt allzu weit in die Ferne über die See hinweg, und lasst euch das Glitzern der See unmittelbar vor euch entgehen. Dass ihr eine Widerspiegelung von Mir seid, entschwindet eurer Beachtung.
Es gibt keine menschenleere Insel. Noch auch könnt ihr auf ihr nicht alleine zurückgelassen werden. Ebenso wenig könnt ihr Mir in Wirklichkeit den Rücken zukehren, obschon ihr darin einen guten Job verrichtet, ans Verlassenwerden zu glauben. Ihr überredet euch selber ungemein gut. Die Welt ist absurd, gleichwohl macht ihr aus ihr einen Gott. Ihr seht zu ihr hin um Führung. Die Welt hat große Arglist. Die relative Welt beschafft Zeugnisse für Ungleichheit. Sie ist aus Ungleichheit zusammengestellt. Ihr habt euch nicht nach Nachweis von Missverhältnismäßigkeit umzusehen. Eine jede Zeitungsschlagzeile johlt davon. Wann wird es eine Schlagzeile zu lesen geben: „Gott ist hier“. Stellt euch dies vor, anstelle all der Dinge, die ihr euch vorstellt.
Stellt euch eine Welt vor, wo Gott in der Wahrnehmung der Welt zuvörderst ist. Dass Gott zuvörderst ist, ist die Aktualität, und dass Gott Unendlichkeit und Ewigkeit ist ebenso. Nichtsdestotrotz zieht ein Hollywood-Film voll mit Einstweiligkeiten ein riesiges Publikum an. Die Filmversion wird für wahr gehalten, man beugt sich vor ihr nieder, ihr wird gehuldigt. Womöglich habt ihr sie als euren Meister angenommen. Ihr habt sie als euren Meister akzeptiert. Ihr habt sie euch beherrschen lassen. Ihr habt euch selber zu ihrem Untertan gemacht. Die relative Welt ist zum Zaren des Lebens, zum absoluten Herrscher, und ihr, ihr seid zu dessen absolutem Subjekt, zu dessen absolut unterwürfigem Subjekt geworden.
Ich habe euch die Freiheit des Willens gegeben, während die Welt für jene bloß Lippenbekenntnisse ablegt, sofern sie das überhaupt tut. Die Welt bietet euch Tee oder Kaffee an, während die Speisekarte, die Ich euch hinhalte, sich über den ganzen Horizont erstreckt. Endlose Optionen. Und doch bitte Ich euch um eine einzige Wahl, und die lautet, euch für Mich zu entschließen, sei es bei Regen oder bei Sonnenschein. In was sonst, Geliebte, solltet ihr investieren mögen, was euch die Rendite zuwenden kann? Was sonst kann euch durch das Labyrinth der Welt hindurchhelfen, kann euch beistehen, die Absurdität der Welt zu sehen und die Welt dennoch zu lieben?
Heavenletter # 2135 – 27. September 2006 – Be an Angel
Sei ein Engel
Gott redete …
Blickt her, Ich schicke euch Engel. Was sonst sollte Ich euch wohl schicken mögen, Geliebte? Engel vom Himmel kommen in zahlreichen Formen, und du bist einer. Und alle, die zu dir kommen, sind Engel, ungeachtet ihrer Form. Viele kommen in Verkleidung, dir aber gilt es, dich nicht täuschen zu lassen.
Wisse, zu wem du redest. Wisse, wer es ist, der sich vor dir einfindet. Es gibt keine Ausnahmen. Verständlicherweise sind viele Vermummungen ungemein gut. Sie halten dich zum Narren. Sie haben sogar den Träger der Verkleidung ausgetrickst. Er ist sich nicht stärker als du im Klaren, wer du bist und wer er ist.
Aber lasst uns einmal für einen Moment akzeptieren, dass du ein Engel Mein bist, zur Erde gesandt, um Mich an den Tag zu legen. Es fällt euch leichter zu bejahen, dass ihr ein Botschafter Gottes seid, als zu akzeptieren, dass ihr einer Meiner Engel seid, die sich auf der Erde verkleiden. Beides aber ist das gleiche. Engel meint Bote Gottes. Meinst du, du brauchest ein spezielles Kostüm?
Du bist ernannt worden. Ich setzte dich ein. Ich sagte: „Begib dich zur Erde. Sei dort ein Engel. Rufe jedermann ins Gedächtnis, wer sie sind. Auf der Erde gibt es dermaßen viel Vergessen, so viel Vergessen, und so viel sich Besinnen auf belanglose Dinge, wie etwa Begebenheiten hier und dort, und wie etwa, was jemand vor vielen vielen Jahren getan oder gesagt hat. Kehrt zur Gegenwart zurück, Geliebte, und zu eurer Position als ein zuvorderster Engel Mein.“
Sowie Ich sage: ‚Sei ein Engel‘, meine Ich das. Genau das meine Ich. Entsinne dich, was du bist und was du Mir bedeutest. Und danach sei es. Sei, was du bist, höre auf zu sein, was du nicht bist. Ich denke Mir keine Geschichten aus. Ich habe allzu viel Liebe zu geben – und durch dich zu geben –, als dass es Mir darum ginge, Geschichten zu erfinden, um sie euch zu erzählen. Ich spreche rundheraus zu euch.
Ihr seid Engel-Gedanken Mein. Ihr flogt aus Meinem Herzen und landetet auf der Erde. Was sind denn Engel anderes als Strahlen Meines Denkens? Und was sind Meine Gedanken anderes als Gesänge Meines Herzens? Meine Gedanken sind nicht enzyklopädisch. Sie sind engelisch. Ich bedachte euch. Das war hinlänglich, und die physische Illusion von euch wurde ausgeboren. Dies ändert nichts daran, dass ihr ein Strahl Meines Denkens seid.
Strahlen gehen unaufhörlich von Mir aus. Sie sind nicht von ihrer eigenen Fabrikation. Die Strahlen der Sonne erstrecken sich von der Sonne her. Strahlen Gottes erstrecken sich von Gott her. Du bist Licht, was Ich ausstrahle. Du gehörst nicht dir selber zu. Du gehörst zu Mir. Das bedeutet, du bist ein Teil von Mir. Natürlich sprach ich zu Meinen Strahlen: „Ich gebe euch freien Willen. Scheint, wohin ihr möchtet. Ich gebe euch sogar die umständliche Option, nicht zu scheinen. Ihr könnt euer Licht unter einen Scheffel stellen, sofern ihr das beschließt. Ihr habt die Wahl, demnach könnt ihr euch im Klaren sein, ihr kommt zu Mir. Ihr könnt euch entscheiden, zu vergessen, was immer ihr möchtet. Ihr könnt euch ebenso entscheiden, euch zu erinnern.“
Erinnert euch, Wer euch machte, Geliebte. Wagt euch in die Welt hinein und bleibt dennoch dicht bei Meinem Herzen. Seid unerschrocken Mir zuliebe. Lebt euer Leben Mir zuliebe. Beginnt, die unermessliche Weite zu kennen, die ihr seid, und verkündet sie Allen, nicht in Worten, sondern in Präsenz.
Selbst dann wenn ihr es euch vorzustellen habt, stellt euch vor, wie ihr in einem Schwaden Meines goldenen Lichts eingehüllt seid. Stellt euch Mein goldenes Licht vor, was zu Mir zurück scheint. Sei das Lächeln deines Lebens. Lächle Mein Licht. Lasse es herausstrahlen. Mein goldenes Licht ist inwendig in dir und umgibt dich. Sei geführt, nicht in die irre geführt. Du bist Mein Licht, auf die Erde gesandt. Du bist Mein Licht, und nichts als Mein Licht. Ich bin das Licht des Universums. Das alsdenn bist du gleichfalls. Sei es heute. Sende Mein Licht heute aus.
Heavenletter # 2136 – 28. September 2006 – The Arena of Soul
Die Arena der Seele
Gott redete …
Lasse Mich dein Modell sein. Ahme Mich nach, und du wirst näher an die Wahrheit von dir herankommen.
Ich bitte euch nicht, euch selber auszustreichen, aber Ich bitte euch, nicht selbstbezogen zu sein. Ihr habt über euch selber hinaus zu denken. Ihr habt zu wissen, dass ihr mehr umfasst als den Leib, in dem ihr seid. Selbstbezogen sein lässt euch recht bald ermüden. Desgleichen ist der Rückfluss in Erwiderung auf Selbstbezogensein für eine große Seele wie dich nicht hinlänglich. Unter Umständen verschmähst du, dass du eine großartige Seele bist, indessen ist es das, auf was du zu wächst. Der Hut passt. Setze ihn dir auf.
Ich entwarf dich, um Meine Liebe auszuweiten. Wo immer keine zu sein scheint, an der Stelle ist es euch angelegen, Meine Liebe zu schenken. Ihr schenkt Meine Liebe ebenso, sowie ihr auf Liebe hin, die euch zugewendet wurde, zurückliebt.
Ich bitte euch, fürwahr zu sein, wer ihr seid. Es geht nicht alleine um Mich selbst, dass Ich dies erbitte. Ihr versteht das, nicht wahr? Ich bin ein Vater, Der an euer Wohlergehen denkt, und der euch dennoch die Freiheit gewährt, abzuschweifen. Ich passe auf euch auf, zur selben Zeit wie Ich euch freilasse. An euch ist es, dies ebenfalls zu tun. Lasst Menschen sein, und seid auch so die Wahrheit von euch selbst.
Es gibt keine einzige Seele auf der Erde, welche Ich nicht freudig umarme. Und das gleiche müsst ihr.
Um dies zu tun, habt ihr Spaltung loszulassen. Denkt euch Menschen, und Menschen aller Nationen und Religionen wie auch alle Seelen. Denkt nicht länger in Amerikaner oder Chinesen, ebenso nicht in Christen oder Nichtchristen. Bewertet eine Seele nicht anhand der Kleidung, die sie anhat. Haltet euch raus aus den Details der Differenzierung, und begebt euch in die Arena der Seele, gesegnete Seelen. Selbst dann, wenn einige affig oder grausam sind, seht die Wahrheit von ihnen, sodass ihnen ein Zugriff darauf zukommen kann, wer sie sind. Ich weiß, dies erscheint euch weithergeholt.
Geliebte, selbst wenn jemand im Begriff ist, euch zu erschießen, lasst sie auf euch zielen, derweil ihr in eurem Herzen Liebe habt. Was möchtet ihr gerne der Welt übermacht sehen – Liebe, oder Wehtun, Groll, oder Furcht? Möchtet ihr der Welt zuwenden, wovon sie zu viel hat, oder, etwas, dessen sie bedarf? Liebe ist an euch, sie zu geben. Unter allen Umständen, Liebe gehört von euch gegeben.
Sofern ihr in aller Wahrheit erkennt, dass eine jede Seele auf der Erde ein Kinde Mein ist, so würdet ihr, das meine Ich, einen jeden anders behandeln. Im täglichen Umgang habt ihr vergessen, dass ihr es mit Kindern von Mir zu tun habt. Ihr vergesst ebenso, dass ihr ein Kind von Mir seid. Ihr werft eine Kappe der Liebe davon und zieht euch einen Mantel aus Zahlen an. Ihr zählt sie zusammen. Ihr seid in Sachen Gewinn und Verlust unterwegs und vergesst die Liebe.
Geschäftsangelegenheiten sind momentan dabei, zu Schulen von Liebe zu werden. Und dies wird profitabel sein. Harte Verhandlungen sind kurzsichtig. Jetzt wird die Geschäftsvision weit in die Ferne hinein verlaufen. Deine Sicht wird weit gehen.
In den Häusern werden Eltern die Kinder respektieren, und Kinder werden die Eltern respektieren. Übergehen – das wird aus der Mode gekommen sein. Es wird keinen Bedarf mehr geben für Erziehungslager. Es wird keinen Bedarf mehr geben für Abhilfemittel, da Liebe in kleinen und großen Stücken überquellen wird. Kein einziger wird ausgelassen bleiben.
Liebe wird zur Thematik der Erde geraten. Nicht total verknallte Liebe, macht euch da keine Sorgen. Es wird Ehrlichkeit und Liebe vorwalten. Es wird weder Übertreibung noch Unaufrichtigkeit das gegebene sein. Liebe wird wahrhaftig sein. Sie wird der Hintergrund der Erde sein.
Ihr alle habt Liebe erfahren, und nun werdet ihr mehr von ihr erfahren, so lange, bis alles Sonstige aus dem Fenster fliegt. Nebst der Liebe ist alles andere geringer, demnach verbleibt einzig Liebe. Einzig Liebe wird herrschen. Liebe ist befreiend, nicht erstickend. Ihr werdet frei sein, zu lieben, und ihr werdet in aller Freiheit lieben. Euer Herz wird dermaßen ausgeweitet sein, dass es für euch nichts anderes mehr zu tun gibt, als ohne Bindungen zu lieben, als einfach nach Herzenslust zu lieben, und als zu erkennen, dass Liebe alles ist, und dass ihr das seid, was ihr gebt.
Heavenletter # 2137 – 29. September 2006 – The Beginning of Joy
Das Anheben von Freude
Gott redete …
Mitempfinden ist – anerkennen, dass jemand ebenso du ist. Du fühlst für einen anderen, und du fühlst soeben für dich selbst.
Erinnere dich, Mitempfinden ist nicht Mitleidhaben. Just so wie du um Besseres weißt, als in Verzweiflung du selbst zu sein, so hast du nicht die Mutlosigkeit eines anderen Menschen zu stärken. Höre zu, aber schmore nicht mit einem anderen. Verstehe, und stehe auf. Der Verzweiflung gilt es, kurzlebig zu sein, nicht, dass ihr hinzugetan wird. Was immer die Ursache, ungeachtet der Tiefe des Vorliegenden, ein Jederhat sich davon zu erheben, und dem Leben eine andere Chance zu geben.
Schmerz wird unter Umständen eine Zeitlang hingenommen, aber Verzweiflung, nein. Der Zeit der Verzweiflung hat in die Parade gefahren zu werden. Was immer sich im Leben abspielt, gib ihm Abschiedsküsse. Es ist bereits die Vergangenheit, und die Vergangenheit gehört los gelassen. Widerwillig oder nicht, der Vergangenheit gehört der Rücken zugekehrt, just so, wie du dich aus einem Matsch herausbegibst. Die Vergangenheit ist Treibsand, Geliebte, und sie möchte dich gerne dort behalten, damit würdest du tiefer und tiefer in sie hinein sinken.
Du würdest nicht in Verzweiflung ausharren, wenn du dabei nicht die eine oder andere Annehmlichkeit mitbekämest, oder wenn du nicht das Empfinden hättest, das sei deine Verpflichtung. Es ist es wert, Verzweiflung jetzt zurückzulassen. Wenn dir etwas von einem Geschirr entzwei geht, weißt du, du hast die Teile aufzukehren. Sofern Milch verschüttet wurde, kannst du sie bloß aufwischen, sie aus dem Wischtuch wringen und dir ein weiteres Glas eingießen.
Das Leben ist nicht angelegt, Sorge zu sein. Sorge ist die Abirrung, Geliebte. Sie ist nicht angelegt, ein Lebensstil zu sein. Zeige dich im Leben Drangsal gewachsen. Sofern dein Schritt nicht groß genug ist, mache ihn jetzt größer. Nimm große Schritte. Gehe dort heraus, wo du bist. In was für Trübsinn du dich auch soeben aufhältst, komme dort heraus.
Du hast genug Wehtun in deinem Leben erlebt. Säume dort nicht. Jetzt ist die Zeit da, in Freude hinein zu tauchen. Die Orange, die du mochtest, hat sich erledigt. Quetsche Saft aus den Orangen, die übriggeblieben sind. Nutzen, was du hast, ist nicht dich mit Minderem zufriedengeben. Es ist ein Anheben von Freude. Halte dich von Wehtun fern, einerlei was die Ursache ist. Was immer geschehen ist, nimm es nicht so persönlich. Nimm es dir nicht so sehr zu Herzen. Segne es, und erhebe dich von ihm.
Glaube, dass du zur Freude berechtigt bist. Egal, was geschehen ist, es ist kein Minuspunkt gegen dich. Es ist eine Begebenheit, die sich begeben hat, das ist alles. Sofern du dich unfähig findest, deine eigene Sorge zu flicken, dann hilf jemand anderem beim Flicken. Eine kleine Bewandtnis wird unter Umständen das Herz eines anderen Menschen öffnen. Ein derart kleines Ding. Erteile jetzt einem Anderen die eine oder andere Bedachtnahme.
Sage wenig. Sei mehr. Steige heute zu Größe auf. Heute ist der beste Tag dafür. Dieser Augenblick ist die richtige Zeit, die beste Zeit. Jemandes Herz ächzt jetzt im Moment. Du kannst es nicht für den Menschen gesund machen, aber du kannst etwas bedenken. Ein kleines Ding ist ein großes Ding. Hebe einen anderen Menschen hoch, und du hebst dich selber hoch. Du kannst das ohne Worte tun. Du kannst das besser ohne Worte tun. Manchmal ist sich neben eine Seele setzen auskömmlich. Wortlos, hebst du seine Lebensgeister. Deine Anwesenheit hebt seine Stimmung.
Erhebe dich von deiner eigenen Verzweiflung, ob du nun soweit bist oder nicht. Sei unerschrocken, und stehe auf. Mit oder ohne Tränen, erhebe dich. Du musst das. Verzweiflung hat ihr Rennen gehabt. Früher oder später musst du dich erheben. Du wirst es ohnehin tun, also tue es jetzt. Du hast dich auf einem Bett voller Sorgen lange genug nach hinten gelehnt. Stehe nun auf und wasche dir die Tränen ab. Öffne die Fensterläden, und schaue hinaus. Da draußen ist eine Welt, und du bist Teil von ihr. Stehe auf und sei dem Universum abermals zu Diensten. Die Welt ist eine Selbstbedienungs-Eisdiele.
Heavenletter # 2138 – 30. September 2006 – The Footsteps of Silence
Die Fußstapfen von Stille
Gott redete …
Suche eher schlicht als auffällig. Glitzernd meint etwas, was so kommt und geht. Es hält nicht an. Einfachheit ist es -, wie ein Teppich, der einmal hingelegt worden ist, er liegt da und ist ab dann dienlich, vielleicht nicht zur Kenntnis genommen, indes weich zum Daraufgehen. Einfachheit trägt sich gut.
Der Lärm der Aufgeregtheit währt nicht. Die Stille der Einfachheit hält an.
Der glänzende Gegenstand ist nicht immer, was einem dienlich ist. Nicht alles Gold ist blank. Lasst eine Patina scheinen, die zunimmt. Das gilt ebenso für euch. Schlendert einfach im Leben entlang. Es ist gut. Ihr habt nicht die Erde zu erschüttern.
Ihr möchtet gerne Friede, und doch lechzt ihr nach Ungestümheit. Erzählt Mir nicht, dies sei nicht der Fall. Euch ist es lieber, beunruhigt und verwirrt zu sein. Sofern das nicht so wäre, wieso solltet ihr sie dann nicht dermaßen eindrucksvoll als Erleben an euch haben? Hat nicht beunruhigt und verwirrt sein ein gewisses Empfinden von Ungerechtigkeit, was ihr in euch mit euch herumtragt, beschwichtigt? Die Welt ist oftmals nicht fair. Seid gerecht zu euch selber und gewährt Ungerechtigkeit nicht Unterschlupf. Beherbergt das, was ihr gerne beherbergen möchtet. Oder benötigt ihr Ungestümsein für andere Zwecke? Vielleicht habt ihr eure Haut zu zwicken, um aufzuwachen und um zu erkennen, dass ihr lebendig seid?
Seid in Stille lebendig. Die Stille inwendig erhebt sich wie der Schopf des Mondes, und ihr seid belebt. Pflanzen wachsen von ihren Wurzeln im Boden her. Ihr wachst von der Stille der Tiefe her. An der Stelle ist keine Hast.
Ein Riese hat nicht schnell zu gehen, denn seine Schritte sind groß, und er vermag das Universum in einem einzigen Schritt zu durchmessen. Dein einziger Schritt ist die Stille im Inneren. Lange bei diesem Hafen beständiger Stille an, und du bist an Land.
Du brauchst kein Funkeln, aber deine Augen und dein Herz.
Vielleicht magst du Süßigkeiten, aber sie stillen deinen Appetit nicht. Ein Geschmack von Stille im Inneren stillt wie nichts sonst in der Welt. Ihr könnt das nicht ändern.Was heute glitzert, tut es morgen nicht.
Heißt ein Gefühl von Friede willkommen. Nehmt tiefe Atemzüge. Euch obliegt es nicht, am Hecheln zu sein. Seid still, und lasst Kostbares auf euch niederfallen. Es gibt ungemein viele Schätze, die ihr bemerken werdet, sowie ihr aus dem Lärm heraus seid. Getöse hat eure Ohren blockiert. Ihr dachtet, ihr möchtet mehr Lärm, ihr möchtet lauteren Lärm, aufsehenerregenderes Getöse, je lauter umso besser, es ist hingegen die Stille, die euch in die Dämmerung hineingeleitet. Und ihr befindet euch auf der Schwelle zur Dämmerung.
Womöglich habt ihr den Gedanken, Lärm wecke euch auf. Mit Sicherheit hält er euch vom Ausruhen fern. Lasst euch durch das Sonnenlicht aufwecken. Sowie die Sonne über dem Horizont hervorkommt, öffnet eure Augen.
Ihr benötigt keinen Lärm, um eure Gedanken zu übertönen. Habt nicht so sehr Angst vor euren Gedanken, selbst nicht vor den wiederkehrenden. Lasst sie in der Sonne trocknen. Ihr werdet sie in ihren wahren Farben erblicken. Womöglich werden sie insgesamt blasser. Sofern du deine Gedanken nicht magst, lasse sie los. Du brauchst sie nicht mit einem Besen hinauszukehren. Lasse sie einfach aus der Türe deines Geistes hinaus. Egal wie sehr sie um deine Aufmerksamkeit oder um deine Nicht-Aufmerksamkeit gezetert haben, sie werden sich selber aus der Tür hinausschubsen. Überreiche ihnen stille Gelassenheit, und sie werden den Anstand aufbringen, davonzugehen. Mit Sicherheit kannst du ohne deine ungeheuerlichen Gedanken leben. Du bist nicht auf sie angewiesen. Sie sind auf dich angewiesen gewesen, sie klammerten sich an dich, zogen dich von der Stille deines Herzens weg.
Güte macht keinen Lärm. Sie ist Stille. Krieg ist voller Krach. Friede ist ruhig. Eine Brise weht Friede heran. Ein wütender Wind erzeugt Krieg. Entscheide dich heute für Friede. Innerer Friede als erstes, und dann seht, was alles folgt. Womöglich seid ihr der Auffassung, euch sei Aufregung lieb, dies freilich kann nur sein, weil ihr nicht auskömmlich Friede erlebt habt. Bringt ihn jetzt in Erfahrung.
Heavenletter # 2139 – 1. Oktober 2006 – A Yellow Buttercup
Eine gelbe Butterblume
Gott redete …
Du bist wie eine gelbe Butterblume, die in der Wiese wächst. Einer Butterblume gleich, fängst du die Sonne ein, und spiegelst sie wider. Wie jede Butterblume auf der Wiese bist du Mir liebreizend und teuer. Ich bemerke dich, wie du in der Brise hin und her schwankst. Meine Hand fährt über dich und Ich schicke dir Segensgrüße. Die Butterblume auf dem Feld bemerkt Meinen Segen. Du indessen bist unter Umständen allzu geschäftig, allzu sehr mit anderen Dingen befasst.
Eine Butterblume ist stärker auf einen einzigen Punkt ausgerichtet als du. Sie dreht ihren Kopf die ganze Zeit zur Sonne hin. Sobald die Sonne vermeintlicher Weise hinter dem Horizont verschwindet, lässt sie ihren Kopf ruhen, vollauf gewiss, dass die Sonne am nächsten Morgen zurückkehren wird. Womit macht sich eine Butterblume Sorgen? Denkt sie daran, was so kommen könnte und was ihre Freude und ihr Gespräch mit Mir beeinträchtigen könnte? Macht es sie angespannt, weil die Nacht hereingebrochen ist? Nein, das ist nicht der Fall. Sie steht mit der Zeit in der relativen Welt und mit der Ewigkeit im Himmel in Übereinstimmung. Sie hat keinen Kopf für Zahlen, wie ihr einen habt. Sie weiß nichts von guten Gelegenheiten. Sie hat keine Enzyklopädie von Katastrophen durchgelesen und sie sich nicht eingeprägt. Die Butterblume weiß nichts von der Konzeption von Gefahr. Sie weiß um nichts, was du tust, und demzufolge weiß sie um Besseres als du. Was ist argloser als eine Butterblume?
Vielleicht war es dir ungemein daran gelegen gewesen, klüger als arglos zu sein. Vielleicht hast du auf das falsche Pferd gesetzt. Sofern du auf einem Pferd namens Klugheit geritten bist, dann reite es zu Mir hin und lasse es dort draußen. Es gibt im Himmel eine Unmenge Raum für dich, nicht aber Raum für Pfiffigkeit. Raffinesse ist zudem ungeschickt und unförmig. Unschuld belegt überhaupt keinen Raum.
Selbstverständlich ist Klugheit eine Art von Unschuld. Du hast ungemein arglos zu sein, zu glauben, Klugheit trage den Sieg des Tages davon. Selbst wenn sie das tut, oder selbst wenn es so zu sein scheint, hinterlässt sie einen schlechten Geschmack. Bei aller eurer Klugheit, sobald alles gesagt und getan ist, habt ihr euch selber eins ausgewischt.
Trachtet nach Arglosigkeit, weil euch dies freilässt. Argloserweise, tragt ihr, wie die Butterblume, kein Gepäck bei euch, keine Vergangenheit, keine Gegenwart oder Zukunft. Unschuldig, seid ihr gänzlich unbelastet. Stellt euch vor, wie wunderbar das wäre. Keine Notwendigkeit, mental einen Geldbeutel bei euch zu haben, eine Brieftasche, einen Schlüssel, keine Sorge, etwas zu verlieren. Was kann mehr befreiend sein als das? Kein Auto zu suchen, wo es geparkt ist. Keine Unaufgeräumtheit in deinem Geist. Ein rundum fließendes Herz und ein nicht-überhäufter Geist.
Ohne Gepäck, was für Platz existiert da für Wehtun oder Groll? Was für Platz existiert da für Missgunst oder gar Bewerten? Es gäbe keine Einstufungen mehr. Es gäbe kein Richten mehr, keine Versuche mehr, Schließfächer ausfindig zu machen, kein Extra Dinge Bei Sich Haben mehr, bloß Liebe bei sich habend und nicht sie bei sich behaltend, du würdest sie lange genug in deiner Hand halten, um sie wegzugeben, unfasslich reich an Liebe, nicht sie am Festhalten, vielmehr sie los lassend, und sie jetzt auf allen Seiten um dich habend. Du könntest sagen, du seist ein Gefangener der Liebe, weil es keine Stelle gibt, wohin du dich ohne sie begeben kannst. Versperrt mit ihr, bist du von ihr uneingeschränkt. Kein Bedarf, daran zu denken, wohin du gehst, weil du durch all die Liebe flott gehalten bist, die du nicht bei dir behieltst, sondern stattdessen fortgegeben hast. Wogen der Liebe, Windstößen gleich, treiben dich in den Straßen des Lebens voran. Wohin bist du unterwegs? Du hast das nicht einmal zu wissen. Du springst von einer Gehwegplatte der Liebe zu einer anderen, und allesamt führen sie dich zu Mir, Geliebte, Geliebter.
Heavenletter # 2140 – 2. Oktober 2006 – Your One Desire
Dein Eines Verlangen
Gott redete …
Nimm deine Brille ab und setze die Meine auf. Ich schaue durch die Meere und die Himmel, und du hast durch kleine Scheiben aus Glas geguckt. Wirf sie weg. Mache dir nichts daraus, Endliches zu sehen. Sieh nunmehr unermessliche Weite. Sieh über das Darüber-Hinaus hinaus. Sieh direkt in Meine Augen, und du wirst das gesamte Universum in ihnen widergespiegelt sehen. Du wirst die Meere und den Himmel sehen, und du wirst das Herz des Universums zu sehen bekommen.
Um über die manifeste Welt hinaus zu sehen, gilt es, Mauern und Verzagen loszulassen. Es gilt die Umgrenzung deines spezifischen Flecks auf Erden zu verlassen und sich mit dem Universum zu verschmelzen. Du wirst in deinem Gewahrsein zu dem Universum. Du wirst nicht imstande sein, dich von ihm auszusondern.
Vielleicht befürchtest du, du müssest deine Identität einbüßen. Schicke dich an, zu erkennen, dass du sie erlangst. Bis hierher hast du eine winzige Namenskarte getragen, die dich zu einem winzigen Flecken auf dem Universum macht. Und jetzt hast du eine großartige Namenskarte, auf der steht: Eins. Und was ist die Eigenschaft von dir, von der, der Eins ist? Sie heißt Einssein. Was ist Einssein anderes als Gottsein? Und so stoßen Wir aufeinander und so bleiben Wir bestehen, unzertrennlich. Wir haben kein Verlangen nach Getrenntheit. Unser Verlangen heißt Einssein. Du schreist nach Einssein. Ich kenne bloß Einssein.
Ich bin Eins mit allem, was ist. Ich bin Alles Was Ist. Und Ich bin du. Das ist für dich schwer zu begreifen. Womöglich unmöglich zu begreifen. Es ist unauslotbar. Aber das bedeutet nicht – unmerklich. Es bedeutet – schwer zu fassen bekommen. Natürlich ist es das nicht. Es ist nicht Dichte. Einssein ist aus robusterem Stoff gemacht. Einssein, welches sich als Viele-sein manifestiert, ist aus Weite gemacht. Du bist aus unermesslicher Weite gemacht. Du hast keine Umgrenzungen. Umzäunungen sind bloß ein gemaltes Bild. Die Kulisse, auf der es gemalt ist, ist Weite. Die Weite ist nicht anschaubar, dennoch ist sie bemerkbar.
Du siehst nicht die Hälfte von dir selber und dennoch merkst du, dass mehr existiert, als was dem Auge unterkommt. Mit Sicherheit bist du nicht in jenem Körper eingeschlossen. Gewiss bist du weiter als das Auge zu sehen vermag. Du bist gar mehr, als der Geist sich vorzustellen vermag. In Wahrheit, es kann kein Porträt von dir erstellt werden.
Ein Stern könnte dich wiedergeben. Ein Atom könnte es. Eine Eichel. Ein Vogel im Fluge. Das Glühen eines Sonnenuntergangs. Der Klang des Meeres. Gleichwohl gibt dich eine Wiedergabe nicht voll und ganz wieder. Und gleichwohl gibst du Mich wieder.
Der Grund unter deinen Füßen gibt den Boden wieder, dennoch ist der Boden schier ein Pinselstrich. Er ist nicht wirklich da. Er hält dich nicht aufrecht. Ich halte dich aufrecht.
Es gibt keinen Himmel weit weg. Es scheint bloß so.
Es gibt ein einziges Ding, welches existiert, und das ist Ich und das ist du. Wir laufen unter allerhand Namen. Liebe existiert, und das ist es. Ob nun in einem Leopardfell verkleidet, einzig Liebe existiert. Natürlich ist Liebe weder alleine noch jemals einsam. Liebe ist Einssein, sie ist schier ein anderer Name für Einssein, just so wie der Name, der dir gegeben worden ist, ein Muster für Einssein darstellt. Einssein begegnet sich selbst.
Alle deine Verlangen, einerlei wie scheinbar weit entfernt, sind Verlangen nach Einssein. Daher habt ihr ein einziges Verlangen, Geliebte. Stück für Stück wird euer Verlangen Wirklichkeit. Und dann, im Handumdrehen, begegnet euer Gewahrsein eurem Einssein, und ihr hebt an, den wahren Zustand der Dinge und wer ihr seid zu erkennen. Ihr gelangt ohne Beleg dafür, euch derzeit klar zu werden, ohne einen Bedarf, Beweise herbeizubringen, dass ihr Einssein seid und dass Einssein nicht Anderssein bedeutet. Und jetzt erkennt ihr, dass es sonst nichts anderes gibt, mithin seid ihr nicht mehr länger durch eine Fata Morgana in Besitz genommen.
Heavenletter # 2141 – 3. Oktober 2006 – One Verse
Ein einziger Vers
Gott redete …
Du kamst zu Mir während der Nacht. Du ließt deine Sorgen bei Mir. Ich nahm sie. Du wurdest in Meinen Armen wach, als dein Körper schlief. Gesegnet bist du, der du in Meinen Armen schläfst, und solchermaßen gesegnet seist du für immer auf Erden.
Es ist nicht so, dass du dich im Schlaf vergisst. Es ist so, dass du dabei ein wahres Eingedenken an dir hast. Nicht einmal ein Eingedenken, da du von Neuem die Erfrischung von Nähe zu Mir erlebst. Dein Geist wandert nicht mehr länger herum. Du findest den süßen Nektar des Einsseins, dessentwegen du auf der Suche warst. Du stößt auf ihn und verschmilzt mit ihm. Du lässt alles los, was anders war. Kein Wunder, dass du Schlafen liebst. Kein Wunder, dass du deinen Kopf in ihm vergräbst. Du magst gemeint haben, du befindest dich, während du schläfst, in einer tiefen Wolke, allein, im Schlaf bist du im hellen Sonnenschein. Und es ist so, sobald du davon ausgegangen bist, dass du wach bist, schläfst du. Du schlafwandelst, so lange, bis der Schlaf ein weiteres Mal hochsteigt und du wach bist. Wirst du dich jetzt entsinnen?
Aber, Geliebte, ihr habt ausschließlich die Verkleidung des Nichtgewahrens an euch, denn euer Gewahren dringt ununterbrochen durch. Es gibt nichts, was ihr nicht wisst, was ihr nicht habt. Es gibt keine Liebe, ohne die ihr seid oder von der ihr abwesend seid. Ihr habt unentwegt völliges Glücksempfinden, selbst dann, wenn euer Geist davon weit weg driftet. Ein solider Stab des Einsseins ist das Gegebene, um den du scheinbar herumspringst, Einssein ist indessen konstant. Lehne dich im Leben zurück, und erlebe dieses Einssein, welches du bist. Lehne dich gegen es in die Höhe.
Stelle es dir vor. Es ist bereits wahr, denn es ist bereits. Und jetzt spähst du unter der Kappe hervor und siehst das Panorama des Einsseins, welches du lebst und allzu oft vor deinem Blick vernebelt hast. Betrachte das Licht des Einsseins. Lasse es sich heimlich mit dir davonstehlen. Lasse alles los, woran du dich festhältst, und lasse dir einen rasanten Blitz des Einsseins zu, Einssein aufs Allerhöchste, immerzu präsent, vor dem du dich gleichwohl geblendet hast. Mache jetzt diese Blindheit rückgängig. Nimm die Verpackung von der Süßigkeit des Lebens weg.
Das Gegengift für das, was dich im Leben quält, ist Gewahren, simples Gewahren. Du hast genug gehabt von dem verkomplizierten Gewahrsein. Habe nunmehr simples unverwickeltes Gewahrsein. Lasse den Schlick zum Boden fallen, und dein Gewahrsein sich nach obenhin erheben. Steige nun mit deinem Herzen auf. Wisse nun um die Freude, in deren Mitte du stehst. Nimm sie für deine eigene, denn sie gehört dir zu. Was zu dir gehört, ist dein. All die Dinge, die deiner Auffassung nach dir gehören, sind überhaupt nichts. Das aber, was in Wahrheit zu dir gehört, ist alles.
Stimmungen, die zu dir herunter steigen, sind nicht du.
Du bist dir selber ein Fremder gewesen. Du bist der Wahrheit von dir selber fremdartig gewesen. Du borgtest dir einen Mantel von einem Kleiderständer. Du dachtest, er sei der deine. Du packtest schier auf ihn zu, allerdings, da er nun gerade mal so hier hing. Du dachtest, du habest es nötig, dich mit ihm zu bekleiden. Du verbargst dich vor den Blicken. Du hieltst Schönheit, Friede und Freude unter einem Korb voller unsteter Dinge. Was für eine Scharade.
Wisse nun, dass du einen Picknickkorb der Liebe bei dir hast. Decke ihn nicht zu. Lasse die Liebe auf das Licht des Tages treffen. Lasse sie angestrahlt werden. Teile sie mit Allen, denn Alle finden sich zum gleichen Picknick mit dir ein. Etliche wissen noch nicht, was sie zum Picknick mitbringen. Sie denken womöglich, sie kämen mit leeren Händen. Macht nichts, du hast genug, um das gesamte Universum zu verköstigen, nicht anders als Ich es nährte. Den einen Vers, den Ich singe, Ich singe ihn von dir. Und du singst mit Mir.
Heavenletter # 2142 – 4. Oktober 2006 – On the Dance Floor
Auf der Tanzfläche
Gott redete …
Was ist Donner und Blitz anderes als Donner und Blitz, ein Gewitter was unvermeidbar vorübergeht. Was sind Stürme im Leben, wenn nicht eben dasselbe? Sie kommen, sie gehen. Ihr trotzt ihnen. Ihr geht durch sie hindurch. Stürme sind nur Stürme. Das Leben ist euer, egal was. Es gibt beim Leben kein Heraustreten, ihr freilich seid dermaßen mit der trügerischen Illusion vertraut – ihr seid dermaßen mit ihr vertraut, ihr nehmt sie für Wahrheit.
Ihr könnt euch im Leben nicht aus dem Fenster lehnen. Gewiss scheint das so, aber scheinen ist nicht das wie es ist. Die einzige Wahrheit ist Wahrheit. Ich kann euch die Wahrheit nicht genug darlegen, dass ihr und Ich Eins sind, unzertrennlich. Du bist Eins unter Gott – nicht eine Person, nicht eine Nation, nicht ein Planet, nicht eine Erde –, sondern ein pulsierendes Herz und eine widerhallende Seele.
Ob du Anspruch auf Mich erhebst oder nicht, Ich habe Anspruch auf dich erhoben. Ich erschuf dich als Mein, und demnach, bist du Mein, restlos Mein. Nicht unterbrochenerweise Mein, sondern ohne Unterlass, Mein ohne Ausnahme, immerzu Mein. Du bist stets Mein, und du warst das immer. Ihr seid niemals von Mir abgegangen, Geliebte.
Ob ihr es Mir nun glaubt oder nicht, ihr seid niemals weggegangen. Ihr seid niemals irgendwo anders gewesen als mittendrin in Meinem Herzen. Mein Herz hat kein Ende. Wie es auch stürmt, Mein Herz sinkt nicht, Mein Herz flattert hochoben.
Wir könnten sagen, ihr entwischt in Mein Herz, aber wie könnt ihr nach dorthin entwischen, wo ihr stets gewesen seid? In etwa so – wie gehst du zu einer Party, unterdessen du bereits dort bist? Wie gehst du zu einer Filmaufführung, wenn du bereits in dem Kino bist? Komm schon, halte dich an die Realität, nicht daran, was du als Realität bezeichnest, nicht an jenen Ersatz für Wahrheit, nicht an jene Vogelscheuche, die vom Wind angeweht wird, nicht an jenes Schreckgespenst, das du Leben nennst und welches du dich in Schrecken versetzen lässt.
Ist es dir nicht klar, dass Ich überall bin? Es ist nicht so, dass das Ewige Leben irgendwann einmal dein ist, oder später. Es ist jetzt euer. Euer Leben wird von ewiger Elektrizität betrieben, nicht von einer flackernden mentalitätsmäßig eingerichteten Batterie.
Das Physische ist physisch. Ein Sturm ist ein Sturm. Ihr seid sozusagen im Auge des Sturms, bloß, es gibt keinen Sturm. Wo Stille das Gegebene ist, kann Sturm nicht anbrechen. Wo ewiges Leben ist, kann es Unterbruch nicht geben. Ihr seid im Leben fürs Leben. Es gibt keinen Balkon außerhalb des Lebens, um sich nach dorthin zu begeben. Es gibt kein Heraustreten aus dem Leben. Ihr könnt ihm schier getreu sein.
Was ist euer Körper anderes als Dichte, die euch beschreibt? Er schildert dich in dem ab, was dich umgibt, aber er ist schier eine Abschilderung, eine kleine Zeichnung von dir, eine physische Annäherung an dich, eine von dir aufgehängte Dartscheibe, unterdessen du deiner Wege gehst, du demgegenüber bist weitaus mehr als jegliche Beschreibung von dir. So wie Ich unbeschreiblich bin, so bist du das. So wie Ich attributlos bin, so bist du das. Ich, Der Ich Alles Bin, bin attributlos. Ich bin unabänderbar. Ich bin jenseits der Sinne, und dementsprechend seid ihr.
Ihr habt Sinne zum Gebrauch, so wie ihr ein Werkzeug aus der Schublade in Gebrauch nehmt. Werkzeuge dienen einem Zweck, aber sie sind nicht der Zweck.
Körperlichkeit ist nicht euer Zweck. Die Sinne sind nicht euer Zweck. Leben und Liebe sind euer Zweck. Seien ist euer Zweck.
Eine Blume blüht. Eine kleine Blume kennt ihren Zweck, unterdessen ihr auf der Suche nach einem Zweck seid. Ihr möchtet ihm gerne einen Namen geben. Ihr möchtet in der Lage sein, zu sagen: „Dies ist mein Zweck im Leben.“ Alldieweil ist euer Zweck das Leben selber.
Ein Titel wird gespielt, und ihr tanzt zu ihm. Was ist euer Zweck auf dem Tanzboden? Er ist, zu tanzen.
Unterdessen ihr in einem Körper zu leben habt, was ist euer Zweck? Aufs Ausgiebigste zu leben, derweil ihr in einem Körper weilt, wohl wissend, dass dies bloß eine temporäre Liaison ist. Ihr habt eine permanente Liaison, eine ewige Veranlassung, die ewige Veranlassung von euch. Ewig, das ist nicht ab und zu. Wir sind für immer, Geliebte. Unser Tanz geht nie zu Ende. Die Musik spielt und spielt. Wir leben, Wir lieben.
Heavenletter # 2143 – 5. Oktober 2006 – God Is an Inkwell
Gott ist ein Tintenfass
Gott redete …
Was ist Godwriting? Es ist so eine Art Ins Konzert Gehen. Du sitzt dort. Du hörst die Musik. Du tippst mit dem Fuß. Du wirst zu der Musik. Die Musik wird zu dir. Du bist bei ihr hingerissen. Sie läuft durch deinen Blutstrom. Du ziehst Nutzen aus ihr. Du gehst sozusagen in der Musik verlustig, indessen ist es selbstverständlich so, du findest dich in ihr.
Wenn du die Darbietung verlässt, ebben die Töne ab. Du hörst sie nicht mehr länger. Du hast mit dem gewöhnlichen Leben weitergemacht. Es kommt dazu, dass du dich in andere Dinge vertiefst. Zum Glück, wenn es sich um Godwriting handelt, hast du dir die Mitteilungen fix in einem Büchlein notiert, und kannst dort nachsehen.
Woher kommt Godwriting? Es kommt von Mir. Ich flüstere ins Ohr. Du hörst es kaum, und doch hörst du es. Du hörst genug. Dir ist klar, was Ich meine. Ich bin unsterblich, und doch verewigst du Meine Worte. Du schreibst Meine Worte in Liebe nieder. Alles Schreiben, Geliebte, ist Liebe. Es gibt nicht ein Wort, was auf Papier gedruckt ist, welches nicht Liebe ist.
Schreiben ist immer ein Ausdruck des Göttlichen. Im Godwriting ist dir dies klar. Du hast dies intuitiv erkannt.
Ich, Der Ich die Stille der Stille bin, kann immerzu vernommen werden. Du hörst Meine Gedanken. Du hörst die Schwingung Meiner Gedanken. Du übersetzt Meine Schwingungen in Sprache. Ich spreche tiefer als Sprache, und dennoch vernimmst du Meine Worte. Ich spreche kaum. Ich liebe zutiefst. Du übersetzt Meine Liebe in eine unterscheidbare Form. Ich schwinge hoch, und du erhaschst flüchtige Eindrücke. Du formulierst Worte aus der Energie Gottes. Ich bin begeistert. Ich gebe dir Meine Schwingung zum Niederschreiben.
Selbst die Steine singen Mein Lied, dennoch bin Ich nicht in Stein gemeißelt. Ich bin im Herzen gemeißelt. Ich bin in dein Herz gemeißelt. Du bündelst Mich in Worte zusammen, und nimmst sie mit dir. Dass Ich stets bei dir bin, ist untrennbar, und dennoch flirtest du mit dem Gewahrsein dessen, was unentrinnbar ist und wovon kein einziger gerne entschlüpfen möchte. Euer gegenwärtiges Aus-dem-Gewahren-Heraus-Sein ist bloß eine Eskapade, Geliebte. Ein kleiner Jigg, den ihr tanzt. Euer Gewahrsein rückt hoch und runter wie eure tanzenden Füße. Gewahrsein ist da, bloß bewegt es sich umher, öfters zur Musik, manchmal nicht. Ihr spielt Ungewahr-Sein, gleichwohl geht Gewahrsein von euch niemals ab und ist mithin immerzu präsent. Ihr stülpt über das Gesicht des Gewahrseins eine Maske. Womöglich dreht ihr euch von ihm weg. Ihr erkennt es nicht, hingegen ist Gewahrsein unerschütterlich. Es ist ein mächtiger Soldat. Womöglich denkst du dir Gewahrsein wie einen Zinnsoldaten, aber es ist aus Gold gemacht. Du kannst es nicht beißen. Es ist stets bereit, dein Tanzpartner zu sein. Unter Umständen drehst du nah oder fern Pirouetten, du und dein Gewahrsein sind aber stets in Sicht voneinander.
Du magst mit dem Nichtgewahrsein am Tanzen sein, gleichwohl bist du dir nicht gewahr, dass du mit dem Gewahrsein tanzt. Gewahrsein ist nicht wankelmütig. Es wird dich nicht stehenlassen, egal zu welcher Exkursion du dich aufmachst. Du spielst Verstecken mit dem Gewahrsein. Du bedeckst deine Augen, die Augen des Gewahrseins aber bleiben weit offen und gehen dir, dessen unbenommen, hinterher. Du hast Gewahrsein inmitten von Ungewahrsein. Du hast dir gewärtig zu sein, ungewahr zu sein.
Und mithin ist dir Godwriting jederzeit zugänglich. Tunke in es ein, wann immer du möchtest. Ich bin eine Konstante. Ich bin für dich ein Tintenfass zum Eintunken für deine Feder. Schreibe mit Mir. Ich werde dir zu verstehen geben, was zu sagen ist. Du brauchst keinen Termin. Ich stehe dir zu Diensten. Tag oder Nacht, Ich bin bereit, wann immer du es bist. Ich bin jetzt bereit. Du bist ebenso jetzt bereit, so du das bloß wüsstest.
Heavenletter # 2144 – 6. Oktober 2006 – The Yellow Sun
Die gelbe Sonne
Gott redete …
Du fragst dich, wie Göttlich und Menschlich zur selben Zeit da sein kann. Deine Göttlichkeit und deine Menschliche Erfahrung stimmen nicht immer überein. Dein Menschliches Leben ist nicht immer an der Wahrheit drangeblieben. Du läufst ein Rennen, gerätst außer Atem, und hältst nicht immer mit. Dies ist das Paradox des Lebens. Das Leben ist immerzu schön, und, es ist nicht immer schön.
Dies ist kein Paradox, mit dem du etwas anzufangen hast. Es stimmt, dass du die Welt verändern kannst, indes noch nicht augenblicklich, noch nicht so bald. Einstweilen, dann nimmst du das Leben, wie es kommt. Sowie das Leben in Erscheinung tritt, um dich klein zu machen oder dich in Plackerei oder ausdruckslose Verzweiflung zu verwickeln, halte dich einfach dort nicht auf. Wer sagte denn, du hättest in einer schlechten Stimmung festgesteckt zu bleiben?
Sobald bei dir eine düstere Stimmung aufkreuzt, gib ihr, was sie verdient, was meint, gib ihr überhaupt keine Beachtung. Mache Pfui über sie. Sie ist ein falscher Ton, der sich auf dich setzte, und du hast ihr keine Ehre zu erweisen. Du hast ihr keine Beweise zu liefern. Das meiste, was eine schlechte Stimmung sein kann, ist eine schlechte Stimmung. Sie ist eine verhangene Farbe, mit der du dein Leben nicht malen möchtest. Schenke ihr nicht die Zeit des Tages. Laufe an ihr vorüber. Schaue sie dir nicht an, und lasse sie nicht zu dir aufschließen. Sie wird aufgeben. Schlechte Stimmungen wissen, dass sie Eintagsfliegen sind, und dass sie, nicht lange hin, ihre Existenz einbüßen. Sie wissen, sie können mit der Wahrheit von euch zu keiner Zeit mithalten.
Schenke in Abschwung befindlichen Stimmungen nicht so viel Glauben oder Glaubwürdigkeit. Sie haben dich nicht zu einem Philosophen zu machen, nicht zu einem, der fragt: „Warum, warum, warum?“ Du hast nicht derjenige zu sein, der die Frage stellt: „Wie kann ich bloß dermaßen glücklich Gott um mich haben und alsdann ins Bodenlose der Verzweiflung fallen? Wieso wird mir nicht stets die mir zustehende Würdigung gegeben? Warum fühle ich mich, aus einem Grund oder aus überhaupt keinem Grund, gelegentlich so mies?“
Du hast nicht derjenige zu sein, der Klagen führt, noch auch derjenige, der Antworten zu haben hat. Du könntest genauso gut die Frage stellen: „Warum hat es heute geregnet? Warum hat es heute geregnet, obschon ich nicht wollte, dass es regnet?“ Was für eine Antwort, meinst du, wirst du bekommen?
Was, Geliebte, ist nun die große Sache? Und was ist der Punkt beim Hineintauchen? In dem menschlichen Bezugsrahmen, in dem du existierst, wirst du gelegentlich Flauten erleben. Denke nicht mehr länger in Bezügen von Glückseligkeit oder Verzweiflung, so, wie du es mit Salz und Pfeffer machen wirst, welche du bloß, eines nach dem anderen, schütteln kannst. Verzagtheit ist schlicht ein schlecht passender Mantel, den du anziehst. Bald wirst du imstande sein, ihn gegen den, den du dir wünschst, auszutauschen. Genaugenommen ist der Mantel umwendbar. Drehe ihn um. Ziehe ihn aus und zeige ihn mit der sonnigen Seite.
Verzagtheit ist nicht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Du kannst dir selber früh auf Bewährung geben. Fühlst du dich soeben nicht bereits besser? Was hat den Unterschied erbracht? Schlicht – von welcher Stelle aus du anhobst zu denken, Geliebte, Geliebter.
Sowie du das Gefühl hast, in einer dunklen Stimmung zu sein, denke an die Sonne. Gehe hinaus zu ihr, so du das kannst. Denke jedenfalls an sie. Bedenke die liebreizende gelbe Sonne.
Bald wirst du lächeln. Selbst durch Tränen hindurch, wirst du am Lächeln sein. Die Sonne möchte dich nicht lange auf Trübsinn niedergelassen sehen. Die Sonne lächelt auf dich, und du wirst ihr zurücklächeln. Ich lächle auf dich. Gib Mir ein Lächeln zurück. Das war ganz leicht, oder etwa nicht? Komm schon, jetzt, lächle.
Bleibe nicht im Sumpf einer Stimmung, die dir nicht lieb ist, stecken. Sie ist Treibsand, das weißt du. Komme hierher zu Mir auf festen Boden, wo die Sonne scheint.
Heavenletter # 2145 – 7. Oktober 2006 – Count to One
Zähle auf Eins
Gott redete …
Sonnenschein ist immer da. Es hat nie einen Moment gegeben, als die Sonne nicht schien. Sie schließt ihre Augen nie. Die Welt reist zur Sonne, und die Sonne segnet die Welt, so jene unter ihren Augen vorüberzieht. Die Sonne ist fokussiert, stets andächtig ausgerichtet auf das Scheinen ihres goldenen Lichts auf jedermann und auf alles.
Und so bin Ich euch wie eine Sonne. Ungeachtet der Jahreszeit, der Ereignisse, der Defekte, Ich segne euch. Ich sortiere nicht aus. Ich segne alle gleichermaßen. Kein einziger hat irgendwie mehr von Mir als du. Ich gebe niemandem mehr, als Ich dir gebe, genauso wenig weniger. Niemals gebe Ich dir am einen Tag mehr, als Ich am nächsten gebe. Ich gebe dir in jedem Augenblick alles. Ich gebe nonstop, und ich gebe allen Mein Alles.
Du wirst unter Umständen gedacht haben, dass Ich, so wie du, heikel und wählerisch bin, dass Ich mich von Marotten, Hautfarbe, physischem Erscheinungsbild, Behendigkeit, von Dienstfertigkeit oder überhaupt von irgendetwas anderem als Meiner Fülle der Liebe leiten lasse. Ich habe keine Stimmungen. Ich habe eine einzige Vorliebe, und jene ist Meine Liebe, und Mein Verlangen, dass du sie entgegennimmst, dass du sie bejahst, und dass du Meine Liebe zur Kenntnis und sie für die deine nimmst. Du bist Mein allergeliebtestes Kind auf Erden. Du bist Mein Liebling, und alle sind das.
Natürlich bist du, Mir, Eins. Es gibt keinen Anderen, ihn zu befürworten, noch auch, an ihm etwas auszusetzen zu haben. Ich kann nachvollziehen, dass ihr meint, ihr seid Mehrlinge. Ebenso wie wenn ihr begreift, was Ich meine, sobald Ich sage: „Du und dein Bruder sind Eins“, ist euch jenes zum mit Vorsicht Genießen. Just so, nehme Ich euren Glauben an Andere und an Gegensätze ebenfalls nicht ganz für voll. Aber es ist Mir klar, ihr glaubt an Andere, und daher nehme Ich eure Sprache an, wenn Ich ‚viele‘ sage. Wenn Ich ‚Geliebte‘ sage, weiß Ich, da ist Ein Geliebter, zu dem Ich spreche, und Einer, welcher zuhört. Ich weiß, Ich bin der Eine, der spricht, und Ich bin der Eine, Der hört, und Ich weiß, ihr befindet euch in einer Schimäre von einem Traum von Vielen.
Du bist Mein Strahl von Energie. Mein Strahl scheint in allerlei Richtungen hinauszugehen, indessen gibt es weder Raum noch Richtung, in die Mein Strahl verlaufen könnte. Denke nicht so viel darüber nach, weil dies unauslotbar ist. Alles was zählt und von Belang ist, ist unauslotbar. Liebe ist unauslotbar. Sie ist endlos und kann demnach nicht ergründet werden. Liebe kann nicht ergründet werden, allerdings, merklich, das ist sie. Jedermann hat sie erlebt.
Und nunmehr werdet ihr sie mehr erleben. Liebe wird zu eurem Erleben werden. Sie wird zu eurer einzigen Erfahrung werden. Wenn Ich vortrage, Liebe sei nunmehr eure einzige Erfahrung, so wärt ihr anderer Ansicht.
Was denn, wenn Ich richtig läge, Mein allerliebstes Kind? Was wäre, wenn was Ich sage, wahr ist? Was wäre, wenn Ich weiß, worüber Ich rede? Über welches Mäandern im Denken und Gedankengut würdet ihr sinnen? Was für Fragen hättet ihr, und wem würdet ihr sie stellen mögen? Ihr lebt in einer fraglosen Welt, bloß, ihr denkt nun einmal gerade, das sei fragwürdig.
Lassen Wir das mit dem Denken nun sein, und kehren Wir zur Liebe zurück. Du bist in Meiner Liebe voll aufgesogen. Du bist in sie eingestippt. Du atmest sie. Du trinkst sie. Du bist sie! Das, den Ich liebe, ist Meine Liebe. Du bist der Nutznießer, Und du bist die Liebe, die Ich gebe. Wir sind Einssein, Geliebte, Geliebter, und Einsein ist alles. Es ist ausreichend. Es ist ungemein viel mehr als Viel-heit. Eins hat alle Macht und alle Herrlichkeit. Unser wechselseitiges Einssein existiert. Es existiert in Liebe. Wir existieren aufgrund von Liebe. Liebe ist alles, und alle sind Eins. Zähle auf Eins.
Heavenletter # 2146 – 8. Oktober 2006 – The Goldenness of Heaven
Die Goldenheit des Himmels
Gott redete …
Schaue hoch. In jedem Fall, schaue hoch. Sieh die Sonne. Schaue nach oben, und sieh die Helligkeit. Schaue unentwegt hoch, Geliebte, Geliebter. Wenn dir die Augen wehtun, schaue hoch. Wenn dich dein Herz schmerzt, schaue hoch. Wenn du das Gefühl hast, einen Verlust erlitten zu haben, schaue hoch. Der physische Akt des Hochschauens wird die Umgegend deiner Gedanken ändern. Himmel, so er ausgemalt wird, ist eine Metapher, und dennoch, so wie alle Metaphern, enthält dies Wahrheit. Sowie du Himmelwärts blickst, begibt sich Heilen.
Selbst wenn deine Augen geschlossen sind, schaue nach oben. Du wirst zudem nach Einwärts sehen.
Stehe gerade und groß da. Male dir eine gediegene goldene Kette der Liebe vom Himmel aus, die dich aufgerichtet hält. Gerade aufrechte Haltung ist gut, weil sie eine direkte Linie zu und vom Himmel veranlasst. Du könntest dir ebenso bildlich die gerade Linie von dir zum Himmel und vom Himmel zu dir vorstellen. Es ist keineswegs allesamt eine Imagination, dies zu denken. Abgesehen davon, deine Einbildungskraft vermag alles zu wirken. Stelle dir vor, was du gerne ablaufen sehen möchtest.
Möchtest du mit dem Himmel in Verbindung stehen? Ist dies bereits ein Verlangen? Es ist selbstverständlich ein erfülltes Verlangen, da die Verbindung unanfechtbar ist.
Stelle dir bildlich ein goldenes Fahrrad vor, welches zum Himmel hochfährt. Tritt du in die Pedale. Wie geschmeidig doch das Fahrgefühl ist. Und dann steige ab. Stelle dir Engel vor, wie sie einen goldenen Korb mit dir in ihm hochziehen. Sie ziehen dich hoch, mit allen Händen. Stelle dir dein Anlangen im Himmel vor, wie du aus dem goldenen Korb herauskommst, einem goldenen Pfeil, der direkt zu Mir führt, folgend. Stelle dir Unser Entzücken vor, das deine und das Meine. Schaffe dir Vorstellungen.
Was für Narrheiten hast du dir bis hierhin imaginiert?
Oh, schon gut. Stelle dir nun Gold vor. Stelle dir eine Osterei-Suche vor mit Nuggets aus Gold, die unter jedem Grasbüschel versteckt sind. Stelle dir dich selber vor, wie du die Goldklumpen findest, einen nach dem anderen, Goldbrocken, direkt hier unter den Gräsern auf dich am Warten.
Stelle dir einen goldenen Apfelbaum vor und wie glücklich du die goldenen Äpfel pflückst. Dies sind Äpfel aus Gold, und sie sind essbar. Du nimmst die Nährstoffe bereits zu dir, indem du die goldenen glänzenden Äpfel anblickst.
Du absorbierst etwas von was immer du auch anschaust, bis zu der Zeit, wann dein Schauen alles in Gold verwandelt. Dies ist das Geheimnis der Alchemie. Deine Sicht wird alles in Gold verwandeln. Dies meint, dass du alles als Wahrheit sehen wirst.
Du wirst dich selber in Gold verwandeln, nicht in Gold, welches dicht ist, sondern in Gold, welches strömendes Licht ist. Es wird bei dem, was du erschaffst, Dichte nicht geben.
Du wirst der Alchemist des Universums sein. Du wirst einen jeden Gedanken in Gold verwandeln. Du wirst Bewusstheit in das Gold deiner selbst kehren. Du wirst das goldene Licht des Universums ans Licht bringen. Du wirst es aufgleißen lassen, und alle werden sehen, was du siehst. Du wirst einen Vorhang zurückziehen und das Gold des Himmels an den Tag legen. Du wirst offenlegen, was immerzu war. Du wirst es dir selber offenlegen, und danach ist es offengelegt, sodass es alle sehen können. Es wird kein Zurückhalten der Enthüllung Gottes mehr geben.
Gott wird von deiner unbeschränkten Sicht hervorbersten. Ich war immerzu sichtbar, bloß, du wusstest nicht, was du sahst. Du nahmst irrtümlicherweise Schatten für Realität, alldieweil Ich in all Meinem Goldenen Glanz vor dir stand. Du warst gold-blind, Geliebte, Geliebter. Und nun siehst du Gold. Nun siehst du Gott zuvörderst.
Erkennst du nun, wie die Blätter des Baumes mit Gold umrandet sind? Die Sonne weist dich darauf hin, was bereits da ist.
Vom Gold her kamst du, und zum Gold kehrst du zurück, und dennoch warst du immerfort, und bist du immerfort, mithin gibt es kein Fortgehen und kein Zurückkehren. Es gibt nicht neues Gold, bloß neues goldenes Gewahren des Goldes, welches immerzu war.
Wirst du nun mit deinen Augen hochschauen und die Goldenheit des Himmels erblicken, und durch ihn hindurch gehen mögen als jemand, der seinen Weg kennt und nie irgendwo sonst gewesen ist?
Heavenletter # 2147 – 9. Oktober 2006 – You Were Made for Joy
Du wurdest für Freude gemacht
Gott redete …
Worüber soll Ich heute mit dir sprechen? Über welche Erstreckung? Über welchen Horizont? Über welche Sonne am Himmel? Oder über den Mond, oder über Sterne? Über welche Form von Liebe soll Ich heute zu dir sprechen? Welches Bild soll Ich für dich malen? Und welches wirst du für Mich malen, Geliebte? Mit welchen Farbstiften wirst du heute zeichnen und was wirst du zeichnen?
Wie schaut Glück heute aus? Wie wird es geformt sein? Welche Musik wird es begleiten? Welche Ruhe?
Wo gehst du heute hin? Und was wirst du tun?
Egal was, Ich werde bei dir sein. Entsinne dich Meiner Gegenwart, denn das wird dein Leben umwandeln. Sie wird deine Deutung deines Lebens ändern. Deine neue Sicht wird etliche Grenzen einreißen, die du errichtet hast. Du wirst dich mit dem Leben anfreunden. Du wirst mit ihm zusammenleben. Du wirst es mehr schätzen. Ich habe dir das Leben zum Geschenk gegeben, damit du es schätzt. Ehre das Geschenk des Lebens, das Ich dir überreicht habe. Es sollte nie eine Last sein. Du bist nicht gemacht, Lasten zu tragen. Du wurdest gemacht, um Freude bei dir zu haben.
Denke nicht, dass es dir unmöglich ist, glücklich zu sein. Das ist sehr wohl möglich. Glück ist dir zugeordnet worden.
Wenn du ein Koch bist, und nicht glücklich bist, dann ist das Essen, das du zubereitest, nicht so gut wie das Essen, das du servierst, unterdessen du glücklich bist. Es obliegt dir, glücklich zu sein, damit das Essen, das du zubereitest, auskömmlich gut ist, es zu sich zu nehmen.
Und so ist es mit deinem Leben. Du erstellst es, während du es durchläufst. und der Status deines Verstandes, deiner Gedanken hat einen erheblichen Einfluss. Es ist dein Verstand, der entscheidet, ob dein Leben glücklich ist oder nicht. Sowie dein Verstand entschieden hat, dass dein Leben unglücklich ist, muss es so sein, dass dein Verstand ein oder zwei andersartige Gedanken hat herankommen lassen.
Deshalb spreche Ich heute mit dir über dein Recht und dein Privileg des Glücklich-Seins. Nenne dich selbst glücklich. Du Glückliche.
Ich machte dich nicht fürs Unglücklichsein. Ich machte dich für Freude. Aus Meiner Freude heraus wirkte Ich dich. Ich machte keinen Missgriff. So du nicht glücklich bist, verstehst du etwas verkehrt. Ganz gleich, wie viele Gründe du für gerechtfertigt hältst, um unglücklich zu sein. Es ist nicht so, dass du unter Zuhilfenahme des Willens glücklich bist. Sei glücklich durch einen Bescheid dafür. Entscheide dich dafür. Fühle, wie jene Lasten von deinen Schultern rutschen.
Du kannst ein unordentliches Haus kaufen und es daraufhin schön machen. Wenn du ein Haus umdrehen kannst, weswegen nicht dein Leben? Wenn du eine Münze geworfen und Zahl bekommen hast, kannst du nicht noch einmal werfen und Kopf bekommen?
Was hält dich vom Glücklich-Sein ab? Du sagst, du möchtest glücklich sein. Wähle jetzt Glücklich-Sein, so, wie du dir eine Farbe aussuchst, um deine Wände neu zu streichen. Bringe sie an und dann gut damit. Das ist unbestreitbar. Sei glücklich. Sei jetzt glücklich.
Du spazierst einen Weg entlang. Es gibt schöne Blumen. Die Sonne scheint. Klar, da sind Pfützen und Unkraut und manchmal Hindernisse auf deiner Wanderung. Allein, gehe weiter. Die Sonne wird dir folgen. Die Blumen werden weiter blühen. Und du wirst weiterhin spazieren gehen. Warum solltest du nicht eine fröhliche Melodie pfeifen?
Weil du auf Stolpersteine, Stürme, auf Ungeheuer triffst, haben sie deswegen dein Leben zu übernehmen? Hast du ihnen dein Glück unterzuordnen? Hast du dich vor ihnen zu verbeugen, so, als ob sie über dein Leben bestimmten? Du hast das Sagen in deinem Leben. Du bist der Urheber deiner eigenen Gedanken. Niemand sonst.
Du hast das Sagen über dein Leben. An den Stellen, wo du dein Leben erbringst, kommt nicht das Maß deines Lebens zu liegen. Ob der Tag sonnig oder regnerisch ist, ist nicht das Maß deines Lebens. Dein Leben ist größer denn das, was sich darin ereignet.
Heavenletter # 2148 – 10. Oktober 2006 – Be in Love
Sei in Liebe
Gott redete …
In einem Großteil der Zeit im Leben bist du am Haspeln. Du gehst beim Tätigsein vor und zurück, so, als wäre es ein Webstuhl. Gelegentlich flitzt du hierhin und dorthin, so, als sei nicht daran zu denken oder als sei nicht zu tun, was zu tun vor dir liegt. Ihr tretet Wasser. Davon wisst ihr bereits.
Das ist schon in Ordnung. Anerkenne einfach, dass es das ist, was du tust, dass du dich in etwas, was nicht bedeutsam ist, verhedderst, dass du dich einfach mit ihm beschäftigt hältst. Es stimmt, dass du, während du auf der Erde bist, mit etwas beschäftigt zu sein hast. Du tust im Grunde genommen nie nichts. Selbst wenn du still dasitzt, hast du Gedanken, die umherlaufen. Selbst wenn du still dasitzt, fasst du ins Auge, aufzustehen! Du spielst die Partie namens Aktivität ziemlich gut.
Was auch immer du tust oder nicht tust, deine Gedanken sind irgendwo, sind auf etwas scharfgestellt oder hierhin und dorthin gehend. Immer möchtest du wissen, was der Kern irgendeiner gegebenen Aktivität oder Nicht-Aktivität ist, selbst wenn dir klar ist, dass der Punkt hier Liebe ist. Wo immer du am Mäandern bist, gedenke der Liebe ein. Entsinne dich, wofür du hier bist. Habe dies einfach in deinem Gewahrsein. Ja, wenn du im Gras liegst und in den Himmel hochblickst, bist du in der Erstreckung von Liebe. Du wendest sie zu und empfängst sie. In diesem Augenblick, wo du Meine Worte liest, bist du in der Hauptströmung der Liebe.
Behalte deine Aufmerksamkeit mit Leichtigkeit auf Liebe und auf dem Gewahren, dass Liebe deinen Behuf darstellt. Nicht Ärger. Nicht Enttäuschung. Nicht Langeweile. In Liebe – was für einen Platz gibt es da für Langeweile?
Wie sieht es aus, in Liebe zu sein? Sei sie. Sei Liebe. Sei in Liebe mit etwas, gleichwohl benötigt Liebe kein Objekt, um Liebe zu sein. Sei alsdann in Liebe mit Liebe. Sei ein Maler der Liebe, der sie verspritzt. Sei jemand, der Liebe auf eine Fensterscheibe oder in die Luft schreibt. Schreibe Liebe in unsichtbarer Tinte, und auch so ist sie hingeschrieben.
Tue gar das, was du nicht gerne tust, in dem Rahmen von Liebe. Es gibt keine andere Möglichkeit, es zu tun. Egal wie untergeordnet die Aufgabe ist, mache sie zu einer der Liebe. Egal, wie ungerne du sie tust, du kannst sie auch so für die Liebe tun. Einerlei, wie repetitiv eine Aufgabe ist, sie kann in Liebe wiederholt werden.
Du kennst das dich Widersetzen ungemein gut. Du weißt, wie es ist, halsstarrig zu sein. Sei nun halsstarrig im Zuwenden von Liebe an das Universum. Was immer du aufgerufen bist zu tun, tue es mit Liebe in deinem Herzen. Alles was du zu tun hast, ist, dir Liebe ins Gedächtnis zu rufen, und, Liebe ist da. Liebe kommt auf dein Geheiß hin. Bitte Liebe, zu kommen. Bitte Liebe, dir beizustehen. Lade Liebe ein, sich selber zu geben, sodass Liebe allgemein bekannt werden wird.
Sofern du all das Widersetzen, das du in Gebrauch hast, um dich gegen etwas zu stemmen, umwandeltest in etwas tun und in etwas in Liebe tun, in was für einer Welt würdest du dann doch am Leben sein. Sofern du dich auf Liebe beharrlich festsetzen würdest, wie du dich auf Verbitterung und all diese Dinge aus der Ecke der Scherereien beharrlich hältst, was für ein Menschenwesen würdest du dann sein. Was für ein Leben würdest du doch erschaffen, alldies, da du dich auf der Liebe ansiedelst. Kann es denn überhaupt etwas Belangvolleres als Liebe geben?
Was ist Gutes an etwas, was ohne Liebe ist? Liebe ist zuvorderst. Alles Sonstige steht an zweiter Stelle. Stelle Liebe an ihren rechtmäßigen Platz, und alles weitere wird folgen. Alles weiter nimmt den Hintersitz.
Lasse das Geschäftliche in Liebe gegründet sein. Lasse Geld in Liebe gegründet sein. Liebe ist große Energie. Sie ist die Energie, welche dich aufrechthält. Sie ist die Energie, welche dich erhält. Nun, ziehe dir Liebe zu, allem und jedem unbenommen.
Aldo
Heavenletter # 2149 – 11. Oktober 2006 – Translating God
Gott übersetzend
Gott redete …
Im Leben übersetzt du Mich die ganze Zeit. Wenn du dich selber fragst: „Was soll ich tun? Wie weiß ich, was das Beste zu tun ist?“, fragst du: „Was würde Gott an der Stelle wählen? Was würde Gott mich gerne hier tun sehen? Wie treffe ich die richtige Entscheidung? Was tue ich, was näher an der Wahrheit ist?“
Du hast eine Menge Spielraum, weil ich dir eine Auswahl überlasse. Freier Wille ist da, um ihn in Gebrauch zu nehmen. Du stellst Vermutungen an, so gut du es kannst. „Sollte ich diesen Mann oder jenen heiraten? Sollte ich diesen Job annehmen oder jenen? Sollte ich mit dem Auto diese Route oder jene nehmen? Wie soll ich diese E-Mail beantworten, was schreibe ich?“
Ihr habt eine Menge zu erahnen, Geliebte. Ihr habt es mit Annäherungen zu tun. Ihr könnt lange, lange mit einer Frage ringen. An einem gewissen Punkt habt ihr euch zu entscheiden. Eure Entscheidung ist so gut wie ihr es könnt. Ihr folgt eurem Herzen so gut ihr es könnt. Gewiss oder ungewiss, Entscheidungen sind für euch zu treffen. Andere Menschen können euch Ratschläge geben, aber du bist derjenige, der deine eigenen Entscheidungen zu treffen hat. Sie sind dir zugestellt worden.
Geliebte, sie sind keine Fragen über Angelegenheiten über Leben oder Tod. Und selbst wenn eine Frage über Leben und Tod ist, könnt ihr euch das Verdienst für das Leben nicht ans eigene Revers heften, ebenso wenig könnt ihr dem Tod die Schuld zuschreiben.
Es gibt einen großen Topf mit Bohnen, und es fällt dir zu, zu schätzen, wie viele Bohnen in dem Topf sind. Ihr könnt bloß Vermutungen anstellen, Geliebte. Die wirkliche Auszeichnung liegt im Kosten. Die Anzahl, die ihr nennt, ist nebensächlich. Eure Vermutung ändert nicht die Anzahl der Bohnen in dem Topf. Eure Wahl veranlasst die Anzahl der Bohnen nicht, mehr oder weniger zu werden.
Eure Entscheidungen sind beiläufig. Und doch ist es an euch, sie zu treffen. Macht sie ohne Angst. Seid weder voreilig noch hartgesotten. Entscheidungen sind keine perfekte Wissenschaft. Die Nacht folgt dem Tage, wie immer eure Entscheidung ausfällt.
Manchmal fühlt es sich dir so an, als seist du ein Künstler ohne Augenlicht. Ein Klavierspieler ohne Gehör. Das Leben ist öfters mit dir zwiespältig. Du kannst bloß die Tasten spielen, die du spielen kannst. Mache dir nicht zu viel Sorgen über das Leben. Mache dir nicht zu viel Sorgen über Konsequenzen.
Das Leben wurde nicht entworfen, ein Problem zu sein.
Sofern Leben eine Mahlzeit wäre, würde es nicht so gemacht worden sein, dass es schwer zu verdauen ist. Ihr habt euch einfach etwas zu essen, zu kauen und zu verdauen auszusuchen. Der Verdauungsvorgang kommt automatisch. Sofern ihr die ganze Zeit mit eurer Verdauung befasst wärt, hättet ihr Verdauungsstörungen. Lasst eure Verdauung sich um sich selber kümmern. Lasst euer Leben sich um sich selber kümmern. Ihr könnt euer Leben bloß in einem gewissen Ausmaß leiten. Alles, was ihr zu tun habt, ist, hier zu sein, Wahlen zu treffen, und alsdann weiterzugehen. Bei schönem Wetter oder bei garstigem, ihr geht einfach weiter. Mit oder ohne einen Sonnenschirm oder einen Regenschirm, ihr geht euren Weg. Ihr lebt euer Leben. Bei Regen oder Sonnenschein, in Dürre oder Fülle, rückt in eurem Leben vor. Greift auf, was sich zuträgt, und geht weiter.
Sofern ihr stolpert, seid ihr gestolpert. Sofern ihr etwas verschüttet, habt ihr etwas verschüttet. Sofern ihr euch in einer Menge aufhaltet oder alleine seid, seid ihr im einen, oder seid das andere. Sofern ihr gepriesen oder verrissen werdet, so what? Es ist Leben, alle Mal. Ich preise Philosophie nicht an, aber ihr könnt was das Leben angeht philosophischer sein. Ihr habt über ihm nicht in Aufregung zu geraten. Es wird sich nach einer Weile wandeln. Ihr habt nicht zerzaust zu werden. Ja, selbst wenn ihr nass werdet, habt ihr nicht zerwühlt zu werden. Relatives Leben ist euch beiläufig, Geliebte, ist euch, eher zufällig, anfallenderweise.
Heavenletter # 2150 – 12. Oktober 2006 – Deep in Eternity
Tief in Ewigkeit
Gott redete …
Ihr hetzt im Leben entlang, als wäre es ein Rennen. Es ist da kein Rennen. Es ist einfach Leben. Ihr wolltet ihm voraus sein. Ihr geratet außer Atem, ihr hechelt in halsbrecherischer Geschwindigkeit.
Das Leben in der Welt wartet auf euch. Es möchte euch vorantragen. Es hat sein eigenes Schritttempo. Ihr könnt ihm nicht voraus sein. Ihr könnt es nicht vorhersagen. Ihr könnt es nicht stoppen oder starten. Es hat seinen eigenen Schwung. Ihr seid weder unglückselig noch hilflos im Leben, und wiederum ist das Leben nicht dauernd euch zu Befehl. Ihr könnt das Leben bitten, ihr könnt es peitschen, aber es hat sozusagen seinen eigenen Kopf. Ihr reitet das Pferd, auf dem ihr sitzt, Geliebte.
Ihr habt eure Ideen, wie das Leben sein sollte, und das Leben wird nicht immer hinhören.
Ihr möget einfach aus dem Leben, so wie ihr es auf der Welt lebt, nicht allzu viel machen. Ihr möchtet keine Szenen machen. Geht dem Leben stattdessen mit offenen Armen entgegen, einerlei, was für einen Mantel es an einem bestimmten Tag anhat.
Das Leben ist eine Passage, und ihr durchlauft sie. Da ist eine gewisse Szenerie um euch herum. Ihr seid nicht an der verkehrten Stelle, Geliebte. Das könnt ihr nicht sein. Morgen womöglich seid ihr an einer anderen Stelle. Wo ihr heute seid, ist, wo ihr heute seid. Es ist ein simpler Fakt. Am einen Tag ist es Sommer. Am nächsten ist es Herbst oder Winter oder Frühling. Sie kommen, wann sie kommen. Sie irren sich nicht. Egal bei welchem Klima, in dem ihr euch befindet, ihr seid in ihm. Ihr wurdet geboren, wo ihr geboren wurdet.
Morgen zieht ihr vielleicht nach Hawaii oder nach Alaska. Ihr befindet euch auf einem Aufzug, der in Bewegung ist. Er wird euch irgendwohin nehmen. Selbst wenn ihr euch auf der Stelle zu bewegen scheint, seid ihr am euch Bewegen. Ihr seid in Bewegung. Ihr macht Fortschritte. Ihr seid nicht in einem Stillstand.
Weil das Leben sich für euch nicht schnell genug bewegt, oder sich nicht in eine Richtung bewegt, die ihr vorzieht, ist es nichtsdestotrotz am sich Bewegen, und bewegt ihr euch mit ihm. Was der heutige Tag bringt, das weiß niemand. Was der heutige Tag gebracht hat, wirst du womöglich nicht einmal wissen. Du meinst vielleicht, es sei die eine Sache – unter Umständen ist es eine andere.
Welche Brisen auch wehen, sie sind die Brisen, die wehen.
Es trägt sich also zu, dass du hier bist, wo du bist. Vielleicht weißt du nicht, wie du hierher gelangt bist. Womöglich weißt du nicht, was du hier tust. Womöglich weißt du nicht, was in dieser Minute zu tun ist. Das Leben wird dir zu Hilfe kommen. Es wird sich selber dir präsentieren. Es wird dir zurufen.
Heute kann es sein, da befindest du dich auf einem ausgetretenen Pfad. Morgen vielleicht auf einem neuen. Heute vernimmst du vielleicht einen Zug. Morgen fährst du vielleicht mit einem. Dein Pfad erscheint dir vielleicht umschweifend, es kann sich allerdings unter Umständen nichtsdestotrotz um eine gerade Linie handeln. Das freilich spielt gar keine Rolle. Von Belang ist, dass du jetzt irgendwo bist.
Immerzu bist du in Meinem Herzen. Du bist dir dessen wohl nicht gewahr, vielleicht hast du das Gefühl, du bist im Herzen von jemand anderem, indessen bist du auch so in Meinem Herzen. Das ist unwiderruflich. Wie du dich fühlst, hat Einfluss darauf, wie du denkst, und demzufolge auf dein Leben, so wie du es wahrnimmst. Das aber hat auf die Gegebenheit keinen Einfluss, dass du in Meinem Herzen bist. Sowie dein Gefühl irgendetwas ist, ausgenommen Meine Liebe, ist es deine verschwommene Wahrnehmung. Dein Gewahrsein hatte dich im Stich gelassen, oder du hast ihm den Rücken zugekehrt. Komme zum Gewahrsein zurück. Komme dorthin zurück, wo du immerzu gewesen bist. Komme bereitwillig zu Meinem Herzen zurück. Bringe dein Gewahrsein zurück. Du hast gegenwärtiges und immerwährendes Leben bei Mir. Diese Zeit hienieden ist ein Strohfeuer. Es ist eine Voreingenommenheit. Die ganze Zeit über bist du zutiefst in Meinem Herzen, tief im Einssein, tief in Liebe, in unendlicher Liebe, und tief in Ewigkeit, wo es keine Schlaglöcher in der Straße gibt.
Heavenletter # 2151 – 13. Oktober 2006 – Forgive Yourself
Vergib dir selber
Gott redete …
Wirf Bedauern aus dem Fenster. Sie sind Zeitvergeuder. Sie sind Energieverschwender. Sie sind Herz-Verschwender. Bedauern bedauern, und habt sie nicht bei euch. Wieso euch euren Sinn mit ihnen füllen?
Ihr habt nicht alles zu loben, was ihr gesagt oder getan habt, aber ihr müsst die ganze Vergangenheit los lassen, all die Einzelheiten von ihr, all die Szenen, alles von ihr, los und weg. Lasst eure Gedanken gehen. Haltet nicht mehr länger an vergangenen Bedauern fest. Ihr haltet sie am Rotieren, oder seht sie in einem endlosen Spiegel, wo sie sich wieder und wieder durchspielen, lauter, weicher, in einem fort.
Es spielt keine Rolle, wie tief ihr eure Rolle oder eure Rede in der Vergangenheit bedauert, es gibt nichts zu bedauern. Ihr habt euch sozusagen das falsche Papier hergeholt, und jetzt ist es richtig, jenes Papier wegzulegen. Wenn ihr einen Brief in eurer Hand habt, und es ist nicht derjenige, den ihr wollt oder für den ihr einen guten Nutzen habt, dann hängt ihr euch nicht an ihn. Ihr denkt nicht, ihr müsstet ihn dicht bei euch behalten, ihn jederzeit zur Hand haben können. Das Papier, was ihr gar nicht mochtet, ihr schaut nicht dauernd zu ihm hin. Ihr legt es zur Seite. Werft ein für alle Mal Bedauern auf die Seite.
Müssen euch Bedauern derart kostbar sein? Müssen sie das Herz aus euch herausquetschen?
Geliebte, Bedauern sind Dutzendware. Sie sind nicht kostbar. Sie waren das niemals. Sie betonen schier, wie ihr euch einst irrtet. Ihr wisst das bereits. Ihr braucht keine Gedächtnisstützen. Gebt euch eine Pause. Sofern ein Freund von euch über zurückliegende Handlungen klagte und jammerte, würdet ihr ihm freundlich zu verstehen geben, die Dinge zu vergessen. Sei dir selber ein Freund. Gib dir selber einen guten Rat. Gib dir nun selber einen guten Rat, einerlei, um was es sich für Irrtümer aus der Vergangenheit gehandelt haben mag. Genug der Selbstbeschuldigung. Entsinne dich, du bist ein Kind Gottes. Gott sah niemals etwas zum Vergeben. Ganz offensichtlich hast du das getan. Vergib dir demnach jetzt selber. Vergib dir selber, sodass du selber dich vergessen kannst.
An dir ist es nicht, frühere Irrungen zusammenzusammeln, eine Akte über sie anzulegen, sie alphabetisch zu ordnen. Seid durch mit Ihnen! Von deinem Gesichtspunkt her bist du ein unvollkommenes Menschenwesen. So also sei es. Es ist nicht eine ungeheure große Sache. Es ist nicht aus dem Gewöhnlichen heraus. Es ist ziemlich üblich.
Du hast an deinem Herzen herumgeschnitten. Unablässig verwundest du es mit Bedauern. Du machst es zu einem Boxsack. Du bürdest ihm auf. Du misshandelst es.
Bedauern sind nicht bestimmt, eine Lebensart zu sein. Sie sind nicht bestimmt, überhaupt ein Teil des Lebens zu sein. Falls du denn bedauern musst, dann soll es eine rasche zeitweilige Sache sein. “Okay, das werde ich nie wieder tun.“ Und danach gehe von jener Stelle weiter ohne einen ferneren flüchtigen Gedanken. Anstelle von Selbstbeschuldigung umarme dich selber.
Ungeachtet dessen, was die Vergangenheit so und so gewesen sein mag, du hast sie hinter dir gelassen. Du erhältst bloß die Illusion von ihr. Gedenken sind Illusionen. Nichts mehr. Sie sind einmal wahr gewesen, sind es aber nicht mehr länger. Die Vergangenheit, verbannt zu Erinnerungen, verursacht dir Schmerz. Selbst die glücklichen Erinnerungen verursachen dir Schmerz. Gib Schmerz auf. Gib ihn heute ein für alle Mal auf. Kehre ihm den Rücken zu. Belasse ihn in seinen Fährten. Setze ihn ab ohne ein mit Verlaub. Schmerz ist wie eine Spinne, die sich auf dich herunter gelassen hat. Wische ihn weg, und rücke weg von ihm.
Dann und wann räumt ihr euren Geldbeutel aus. Es hat sich zu viel in ihm angesammelt, und er ist zu schwer, und ihr leert ihn aus. Ihr habt einen riesigen Beutel mit Bedauern bei euch getragen. Leert ihn jetzt aus. Alte Quittungen, die ihr völlig grundlos mit euch herum getragen habt. Bedauern sind keine Linderungsmittel. Sie sind alte Wunden. Hört auf, an ihnen herumzustochern. Lasst sie los.
Heavenletter # 2152 – 14. Oktober 2006 – Make Friends with the Universe
Schließt Freundschaft mit dem Universum
Gott redete …
Falls eure Gedanken sich in einem Trott befunden haben, was gibt es da anderes zu tun, als auf eine andere Spur zu wechseln? Falls ihr auf den Missständen der Welt herumgedacht habt, ändert den Sender, dem ihr zuhört. Kehrt zur Schönheit zurück. Entsinnt euch der Erhebung. Hebt euch selber hoch. Zieht euch hoch.
Wenn ihr Zug fahrt, habt ihr zu wissen, wann es auszusteigen gilt. Wenn ihr Bus fahrt, habt ihr wachsam zu sein, wohin ihr euch versetzt. Ihr habt keine Verpflichtung, in einem Bus oder Zug zu bleiben. Ihr könnt aussteigen, wo immer ihr mögt. Steigt an einer Haltestelle aus, die euch und dem Universum förderlich ist.
Ihr habt einen Schirm bei euch, wenn es am Regnen ist. Ihr tragt ihn nicht jeden Tag mit euch für den Fall, dass es regnet. Aus was für irdischen Gründen denn solltet ihr trostlose Gedanken bei euch tragen mögen? Sie schirmen euch von nichts ab. Sie sind der ureigene Gegner, und ihr habt euch ihrer angenommen, sie auf eure Kosten beschützt.
Frisch gewagt, macht weiter, Geliebte. Kommt damit zurecht. Ihr habt euch lange genug in einer gewissen Geistesverfassung aufgehalten. Wählt frische Gedanken hereinzukommen. Wählt neues Denken herein. Wählt einen neuen Kandidaten für euer Denken. Nehmt euch die Wahlliste, die euch liegt. Wählt einen Gouverneur eures Herzens, der aller Ehre wert ist.
Sofern deiner persönlichen Regierung Belege an Schönheit, Liebe und Gutheit abgeht, dann werde zu einem investigativen Reporter und finde sie. Weist ihnen Raum zu. Setzt euch auf ihre Spur. Sammelt Schönheit, Liebe und Gutheit. Schafft euch aus dem gegenwärtigen Haus eures Geistes heraus. Dekoriert um. Wählt eine neue Farbanordnung. Es ist Zeit, neu anzustreichen. Findet Farben, die ihr mögt, in der Natur. Geht, wo ihr bisher noch nie gegangen seid. Findet Blumen. Findet Vogelnester. Seid Kolumbus, und entdeckt eine neue Welt.
Fangt an, eure eigene Welt zu malen. Nehmt breite Pinselstriche.
Steht aus eurem Stuhl auf. Er ist euch so gar nicht länger bequem.
Wenn euer Auto nicht mehr richtig läuft, bringt ihr es in die Werkstatt. Ihr lasst einen Ölwechsel machen. Ihr wechselt die Reifen. Ihr bekommt neue. Ihr ladet die Batterie auf. Euer Leben hat Batterien. Vielleicht habt ihr sie aufzuladen, oder euch neue zu besorgen.
Geliebte, sofern ihr auf dem Pfad, auf dem ihr unterwegs seid, nicht glücklich seid, findet einen neuen Pfad oder findet einen neuen Schritt. Nehmt eure Beine in die Hand. Ihr könnt mehr Vergnügen finden, dort wo ihr seid. Lasst Freude vor Trübsinn rangieren. Lasst Ermutigung vor Entmutigung rangieren. Nehmt eure Hände aus der Tasche. Lasst eure Arme frei schwingen. Seid ein Kreuzritter in eurem eigenen Leben. Führt euer Leben, als wärt ihr ein Kind. Führt es so, wie ihr es gerne laufen sehen möchtet.
Wer ist für euer Leben zuständig? Wer wird es anspornen? Wer wird es verändern, oder ihm etwas hinzutun, oder es lindern? Es gibt keinen einzigen, den du um Erlaubnis dafür zu fragen hast, dein Leben höher zu heben. Warte nicht auf Zeichen. Das Zeichen ist, dass du ein harmonischeres Leben haben möchtest. Du hast all die Signalangaben, die du brauchst. Du möchtest in Harmonie mit dem Mond, den Sternen und der Sonne am Himmel sein. Du möchtest gerne von Stern zu Stern hüpfen. Du möchtest in der Höhe schweben. Beginne jetzt damit.
Schließe Freundschaft mit dem Universum. Sei auf seiner Seite. Werde ein Teil von ihm. Schließe dich ihm an. Klatsche mit den Händen. Springe vor Freude. Erhebe dich zu neuen Höhen. Heute ist der Tag, um das Leben auf Erden emporzuheben, beginnend mit deinem eigenen. Triff dich mit der Sonne. Lasse sie in deine Augen und in dein Herz hineingehen. Gerate in ihr aufgekehrt. Genieße.
Heavenletter # 2153 – 15. Oktober 2006 – You Are under the Sun
Ihr seid unter der Sonne
Gott redete …
Du bist der Bestimmer, wie du mit dem Leben umgehst. Das Leben fällt dir in den Schoß, aber was als nächstes kommt, das ist deine Wahl. Ich weiß, du hattest das Gefühl, auf die Gnade des Lebens angewiesen zu sein. Bisweilen hattest du das Gefühl, das Leben umzingle dich, es putze dich herunter, ja, es sei da draußen, um dich zu fangen. Das Leben ist euch indes nicht persönlich, Geliebte. Ihr seid nun einmal zufällig da, wie bei einem Baseballspiel. Die Party läuft. Ihr seht dem Spiel zu. Ihr jubelt zu. Ihr macht Buuh. Aber die Partie ist hier, an der Stelle, euer ungeachtet. Ihr sitzt zufällig auf der einen oder anderen Seite in eurem Geist, und mithin, davon abhängig, wie der Ball geschlagen wird, seid ihr überspannt oder entleert. Die Punktezahl ist euch wichtig. Ihr denkt, es sei der Punktestand, den ihr bejubelt. Es ist eure eigene Liebe zu dem Spiel, welche ihr bejubelt. Es ist euer eigener Enthusiasmus, den ihr bejubelt, eure eigene Enttäuschung, die ihr bejammert. Die schöne Sache ist, dass vor euch eine Partie am Ablaufen ist. Was ist geschehen? Nichts ist geschehen. Zahlen sind auf einer Anzeigetafel geschrieben worden. Morgen werden sie durch andere Zahlen ersetzt werden. Andere Partien werden gespielt werden.
Das Leben hat keine Rechnung zu begleichen. Es ist arglos wie du. Das Leben ist unschuldiger. Es macht keine Vorhersagen aus sich selber heraus. Die Sonne scheint jeden Tag. Egal was für Wolken sie unter Umständen bedecken, die Sonne scheint für dich. Ohne Fehl, die Sonne scheint. Was für eine herrliche Sache! Da ist eine Sonne, und sie scheint. Und sie scheint auf dich. Mache Purzelbäume in der Sonne.
Bedenke das einfach einmal – du bist unter der Sonne. Nimm die Sonne persönlich. Aale dich in ihr. Sie ist für dich. Die Sonne ist deine Bestimmung. Du bist für sie bestimmt, und ihr Los ist es, mit all ihrem Licht auf dich zu scheinen. Lächle zur Sonne zurück. Sei im allerhöchsten Sinne ein Sonnenanbeter. Sei ein Würdiger des Lebens.
Ob du dich nun obenauf oder unten fühlst, du befindest dich in dem Spektakel des Lebens. Leben ist spektakulär. Sei von der frühen Reife des täglichen Lebens beeindruckt. Es ist dir seit eh und je gespendet worden. Es wird dir Tag und Nacht serviert. Es kommt ganz eifrig zu dir. Sei begierig auf es.
Ihr bekommt zu Weihnachten nicht immer, was ihr möchtet, aber, auch so bekommt ihr Weihnachten.
Das Leben ist nicht einfach immer, wie ihr es gerne möchtet, dennoch habt ihr es in voller Blüte just vor euren Augen. Ihr habt gemischte Gefühle was das Leben angeht. Ihr zieht es euch her. Ihr stoßt es weg. Ihr nehmt es nach hinten. Ihr drescht auf es ein. Ihr streichelt es. Es ist durchgängig und beständig darin, dass es immerzu ankommt. Es kommt stracks jeden Tag zu euch. Es sieht euch direkt ins Auge. Es sagt:
„Hier bin ich. So sehe ich heute aus. Egal wie ich aussehe, ich bin Leben, und ich bin dein. Du kannst mich nicht zurückgeben. Du kannst mich bloß akzeptieren, und Hand in Hand mit mir gehen. Vertue deine Zeit nicht, indem du gegen mein Erscheinungsbild angehst. Ich bin hier. Dies ist heute meine Miene. Lächle mich in jedem Falle an. Selbst wenn ich ungepflegt bin, kannst du mich willkommen heißen. Morgen werde ich neue Kleider anhaben. Du denkst, ich mache dich glücklich oder unglücklich. Alles, was ich tun kann, ist mich selber dir zuliefern.
Ich bin wie ein Auto, das für dich an den Straßenrand herangefahren kommt. Vielleicht mochtest du ein anderes Auto. Vielleicht einen Sportwagen, oder einen Van oder eine Limousine. Dies aber ist das Auto, das heute für dich angekommen ist. Steige wohlgelaunt ein. Ein Auto ist hier für dich da, um in ihm zu fahren. Steige ein. Nimm Gott auf eine Spritztour mit. Schaue dir die Aussichten an. Sieh, wohin dich dieser Wagen nimmt. Eine andere Tour wartet morgen auf dich.“
Heavenletter # 2154 – 16. Oktober 2006 – Stillness Supreme
Höchste Stille
Gott redete …
O Wunder der Wunder. Ein Kind wurde geboren, und das bist du. Du kamst in die Welt. Von einer anderen Welt her kamst du in diese Welt. Vom Himmel her gingst du auf die Erde, die Erde – ein verkleideter Himmel, mitunter himmlisch. In der Tat, die Welt trägt schweres Make-up bei sich, und doch, jenseits der Oberfläche, bleibt die Erde unversehrt, so wie sie angeordnet wurde, zu sein, das heißt – das Land, wo Mich und Honig fließen. Ihr seid in einem Abenteuerland, Geliebte.
Die Erde fing euch in ihren Armen auf, ihr wurdet herumgewirbelt. Ihr wart fassungslos. Ihr nahmt die augenscheinliche Welt als Evangelium. Ihr hieltet sie bis zum Äußersten für wahr. Ihr konntet etwas anderes nicht sehen. Euer Herz wurde besudelt. Ihr gingt auf den Rummelplatz wegen dessen Hin und Her, wegen Lärm und der Neonlichter.
Jetzt seht ihr weiter. Jetzt seht ihr über den Lärm und die aufblitzenden Lichter hinaus. Die Ränder des Lebens sind gemildert. Ihr schreitet durch einen Vorhang, und ihr seid hinter der Bühne, wo alles Licht herkommt. Ihr seid hinter den Szenen. Ihr seht aus einem anderen Blickwinkel. Ihr seid in der Seiendheit gleichgezogen. Die Worte sind noch nicht geäußert. Ein Schritt ist noch nicht genommen worden. Der Vorhang ist noch nicht aufgegangen. Ihr seid soeben bereit zu reden, euch zu bewegen, euch einzubringen. Ihr seid gleichwohl jetzt im Seiendsein eingeklinkt. Ihr seid am Anbeginn. Ihr seid das Herz des Lebens. Ihr seid woher das Leben kommt.
Da ist kein Behelligtwerden. Da ist Einssein, und Allheit in Eins hinein gewälzt. Keine Heidenangst. Friede ist das Gegebene, und an nichts geringeres wird gedacht. Liebe ist da, wie eine Gitarrensaite, die darauf wartet, gezupft zu werden. Da ist zur Stille hin genommenes Leben, gleichwohl ist es trotzdem stilles Leben. Die ganze Energie ist im Bereitsein. Sie ist der Same, fertig dafür, hervorzubersten.
Dies ist ein landloses Land. Es ist nirgendwo, und es ist allerorten. Auf es ist noch nicht gekommen worden, es ist noch nicht zum Gedachtwerden verbannt worden und noch nicht zu etwas geworden, aus dem etwas zu machen ist, gleichwohl ist es schlicht. Es ist die ganze Macht des Universums, bevor das Sich-Rühren anhebt. Es ist Allerhöchste Stille. Es ist, wo ihr immer seid, bloß, ihr schaut nicht hin. Ihr kommt euch selber zuvor. Ihr bewegt euch hin und her zwischen Stille und Geschnatter. Ihr sprecht, und sagt nichts. Ihr sprecht nicht, und ihr macht der Welt Mut. Ihr zeugt von Liebe.
Sowie alles gesagt und getan ist, was gibt es da zu sagen? Es ist – zu sein. Ihr SEID. Freut euch, ihr seid auf der Erde und könnt euer Seien bemerken und aber und abermals zu ihm zurückkommen, so lange, bis ihr in Einssein durchtränkt seid, und euch im Klaren seid, es gibt nichts anderes, um darin durchtränkt zu sein, so lange, bis ihr im Seien durchtränkt seid, dass ihr allem gegenüber in Liebe steht, was von ihr her kommt, dass Liebe von ihr her kommt, und so lange, bis ihr in Liebe ertrunken und von jedweder Fehlwahrnehmung betreffs irgendetwas anderem verschont seid. Durchtränkt in Liebe, seid ihr nicht mehr länger verdreckt im eingebildeten Schlamm der Absenz von Liebe.
Ihr seid bloß glücklich, wenn ihr liebt. Ohne ein Gewahren von Liebe, seid ihr verzweifelt. Ihr habt Liebe verzweifelt nötig, und mithin tut ihr euch überall nach ihr um. Dies ist etwas, was ihr zu durchlaufen habt, es geht nicht so sehr darum, Beispiele für Liebe zu finden, sondern darum, zu erkennen, wo Liebe weilt, und dass sie in eurem eigenen schlagenden Herzen da ist, in jenem Brunnquell mitten in euch, wo Liebe am Überströmen ist, und wo sie überquillt und überquillt. Ihr möchtet niemals ohne Liebe sein, und ihr seid das nicht. Was immer ihr zu einem gegebenen Augenblick empfindet – ausgenommen es ist Liebe -, es ist ausgedachtermaßen, es ist Fiktion. Es ist Drama.
Und gleichwohl, selbst das Drama ist aus Energie gefertigt. In der Welt ist gehöriger Enthusiasmus zugegen, und er legt sich in zahlreicher Weise an den Tag. Seine Basis ist Liebe, und nichts ändert Liebe ab.
Heavenletter # 2155 – 17. Oktober 2006 – When You Were Born
Als ihr geboren wurdet
Gott redete …
Ihr entsprangt nicht Zweifel. Ihr entsprangt der Liebe. Was euch, eure Geburt, eure Präsenz auf Erden anbelangt, gab es keine Frage. Du hast so viel Recht, hier auf der Erde zu sein, wie jedermann. Du hast so viel Recht wie Christus.
Ist dir nicht klar, dass Ich dich zu dieser Stelle schickte? Ich säte Samen von Christus, und Ich schaue Mich um, wie sie sprießen. Ich sehe die Saaten, und, siehe da, Ich sehe sie sprießen. Ich, dein Vater, Christus dein Bruder, um sich greifend auf der Erde, die Erde am Einholen, unermesslich auf Erden, sind in dir wiedervereinigt. Es ist an dir, an der Stelle weiter zu machen, wo Christus stehengeblieben ist. Nun bist du der, der die Verkleidungen und Scheuklappen der Welt fortzunehmen hat. Du bist der, der die Welt erhellt. Dir ist sie gegeben worden.
Es gibt keine Bürden, Geliebte. Ihr tragt nicht das Gewicht der Welt. Ihr tragt deren Licht.
Alle Erbfaktoren sind Mein. Denkt euch sie als diejenigen von Christus, so euch das lieb ist. Es spielt keine Rolle, was ihr von ihnen denkt. Sie sind Mein, euch zugewendet, ebenso wie sie Christus gegeben worden sind, an euch mit Meinem Willen überreicht, damit ihr erkennt, Wessen Mächtige Präsenz ihr seid, und dass ihr behutsam das glühende Licht Meines Gegenwärtigseins offenlegt.
Macht euch keine Gedanken, dass ihr nicht in Bethlehem geboren wurdet. Macht euch nichts daraus, dass die Weisen aus dem Morgenland nicht hierhergekommen sind. Die Sterne waren hold. Du wurdest geboren, bevor du geboren wurdest. Egal wer dich ausgeboren hat, Ich gab dir das Leben, und Ich gab es dir, um die einfache bescheidene Welt zu erhellen. Du bist ein Stern, der der Erde zugewendet ist. Du bist ein Gottesstern auf Erden.
Erhelle heute ein einziges Gesicht. Erhelle dein eigenes.
Du wurdest zur Erde hin gesandt, um sie zu erleuchten, und demzufolge um erleuchtet zu werden. Nicht eure Karriere ist eure Zweckstellung, Geliebte, außer ihr erachtet eure Karriere dafür, bei ihr gehe es darum, die Welt zu erhellen. Egal was im Leben eure Arbeit darstellt, sei sie nun gering oder kräftig ausgeprägt, sie ist nebst dem, was ihr für Mich tut, ein Strohfeuer. Sei ein Schwimmer in der See, und du schwimmst für Mich. Sei ein Ritter, und du übst Rittertum für Mich aus. Sei ein Ingenieur, und du entwickelst für Mich. Schrubbe Fußböden, und du bringst sie für mich zum Glänzen.
So wie du Christus verehrst, so verehre dich selber.
Christus ist nicht auf die Vergangenheit zurückgestuft. Er ist in der Gegenwart am Dienen. Er gedeiht in dir. Und nicht anders musst du aus der Vergangenheit herauskommen, denn dein Festhalten an ihr hat dich untengehalten. Die Vergangenheit schoss Pfeile auf dich ab, die Bestürzung verursachten. Reiße jene Pfeile heraus. Sie gehören dir nicht zu. Sie sind Blättern gleich, die heruntergefallen sind. Was tut ihr mit Blättern? Ihr recht sie zusammen, packt sie in Säcke und verbrennt sie. Befreit euch von heruntergefallenen Blättern der Vergangenheit. Schüttelt sie ab. Ihr müsst an ihnen vorübergehen.
Du bist ein freies Seinswesen auf Erden. Du bist nicht gefesselt. Du bist nicht mit Schulden versehen. Du bist Mein Licht. Komme aus dem Winkel heraus, wohin du dich selber verbracht hast. Göttliches Kind Gottes, du, der du Mein Abzeichen in deinem Herz trägst, stehe auf und scheine hell. Beginne jetzt. Womöglich hast du der erste zu sein, denn Andere zaudern vielleicht eher. Sie warten auf ein Signal von dir. Erhebe dich, und lasse dies dein Signal sein.
Du hast nicht zu reden. Du hast kein Priester zu sein und Predigten zu halten. Du hast keine Roben anzuziehen. Du benötigst keinen speziellen Titel. Menschenseinswesen ist für dich Titel genug. Ehrt dies, Geliebte. Wisst dies zu schätzen.
Heavenletter # 2156 – 18. Oktober 2006 – In the Field of Love
In dem Feld der Liebe
Gott redete …
Dass ihr hienieden auf der Erde seid, ist ein hinlänglicher Grund dafür, hier zu sein. Präsent seiend, lasse dich nicht zur Gänze durch Ziele, zudem nicht durch Wege zu den Hilfsmitteln in Anspruch nehmen. Sofern du das Rad einer Mühle drehst, drehe es um des Segens, es zu drehen, halber. Sofern du ein Taxifahrer bist, fahre das Taxi im Dienst an jenen, die im Moment bei dir mitfahren. Sofern du ein Designer bist, mache Entwürfe um der Liebe für das Entwerfen halber.
Sofern du ein Lehrer bist, tue das nicht für eine Gehaltsüberweisung. Bekomme Gehalt, lehre indessen um der Liebe für das Wissen halber, und um der Liebe für die Seelen vor dir halber. Lehre um der Liebe für das Lehren halber.
Wenn du ein Verkäufer bist, bringe dein Herz zum Verkauf, nicht schier Waren.
Wenn du ein Geschäftsmann bist, dann erziele Gewinn und wende Wertsein zu.
Du brauchst kein Heiliger Mann zu sein, so wie dies in der Welt gedeutet wird. Du brauchst kein Heiliger zu sein. Ebenso wenig brauchst du eigennützig zu sein. Du bist dafür bestimmt, der Welt zu dienen, gott-dienstbar zu sein. Sofern du tatsächlich alles mögliche tust, um die Nummer eins zu sein, so schaue dich nach Meinen Zinsen um. Meine Anwartschaft ist Liebe. Lasse sie zu deiner werden.
Ich trage dir nicht an, dich als einen Gutmenschen zu malen, indessen, wenn du denn nun einmal ein Gauner bist, hast du womöglich ausreichend viel Gauner-heit hinter dir, dass es für ein Leben reicht. Ernenne dich nun für etwas anderes. Gib dir eine Beförderung.
Egal was dich hierhin, wo du dich derzeit befindest, gebracht hat, du bist derjenige, der dableibt oder der voranrückt. Dein Leben ist an dir. Suche dir deine Örtlichkeit des Lebens aus. Suche dir aus, wohin du als nächstes trittst, und suche dir deinen Schritt aus. Gehe dir selber bei dem Hergang verlustig, und dies ist es, wann du dich selber am Ende des Regenbogens findest. Vergiss dich selber, und und all die kleinen Drehungen und Wendungen werden abebben. Behalte Mich vor dir. Das meint, du gehst hinterher. Kannst du etwas Besseres tun, als Mir folgen?
Falls du nicht weißt, wo Ich bin, dann folge deinem Herzen der Liebe. Sei gut zu dir selber. Mache dir über nichts Sorgen. Mache dir keine Sorgen, was andere Leute denken mögen. Mache dir keine Sorgen, was du denkst. Folge der Liebe, nicht um eines Zugewinnes halber, sondern der Liebe selber zuliebe, um des Liebreizes willen, deinem Herzen zu folgen. Wunderwas, du hast dein Herz genug links liegen lassen. Mache dir nichts daraus, was das Klügste zu tun sein mag. Mache dir nichts daraus, was als das Richtige was zu tun ist, betrachtet werden mag. Achte darauf, was das Liebe-Ding ist, zu tun, und tue es daraufhin.
Sofern es dir um ein Diplom zu tun ist, schau, dass es dich um den Abschluss um der Freude an dem Diplom halber bemühst. Und sofern du das Diplom machen möchtest, weil du es für eine bestimmte Branche, die du liebst, brauchst, dann – nicht anders – beschäftige dich mit dem Diplom um der Freude halber. Mache Freude zum allerersten, Zugewinn zum sekundären.
Mache im Leben mit und sei dabei kein Spielverderber. Sei ein Sportsmann. Beherzige die Höflichkeit der Partie. Veredle dein Leben. Sei derjenige, der sich um Andere kümmert, nicht mehr als um dich selber, nicht weniger als um dich selber, sondern im selben Maße. Schenke Allen eine gerechte Beachtung. Lasse niemanden aus. Im Feld der Liebe, dort mache dir nichts daraus, wer dich mag oder wie sehr er dich mag. Nimm zur Kenntnis, wie stark dein Herz fürsorglich ist, und erweise daraufhin deinem Herzen einen Gefallen. Sofern du im Leben ein Zeichen hinterlassen möchtest, hinterlasse überall, wo du unterwegs bist, dein Herz. Lasse es an edlen Stellen und an niedrigen Stellen. Dein Herz dalassen bedeutet das gleiche wie es bewahren, Geliebte, wie es unversehrt halten, wie es lebendig halten, wie es sein Licht am Aufleuchten halten, wie es stet und beständig sein lassen darin, ein Strahl für andere Herzen zu sein, dem jene folgen können. Ihr blinkt euer Herz für Mich. Ihr versprüht es für Mich. Was sonst könnt ihr für Mich tun, Geliebte, als euer Herz zu scheinen?
Heavenletter # 2157 – 19. Oktober 2006 – Being Human
Mensch sein
Gott redete …
Mensch sein ist keine schlimme Sache. Es ist eine gute Sache. Du siehst es als eine mindere Angelegenheit, dies allerdings deswegen, weil du dir selber durch die Dichte der physischen Welt ein Bein gestellt hast. Das Physische ist die Illusion. Das Physische ist, was weithergeholt ist. Das Göttliche ist entschieden einsehbarer. Göttlich zu sein ist nicht staunenerregend. Menschlich zu sein, das ist staunenswert. Das ist ein Kunststück. Das ist der Zaubertrick. Göttlichkeit ist keinesfalls ein Kniff.
Göttlichkeit ist leicht. Es ist die Landschaft voller niedriger sich dahinziehender Hügel, endlos sich entfaltend. Der Mensch ist ein kurzes Zwischenspiel, mehr wie eine Kuh, die in einem Gemälde an der Horizontlinie hinein gemalt worden ist. Hier liegt diese schöne Kunst des Göttlichen vor dir, und über sie ist förmlich ein Kunstwerk skizziert worden, eine Skizze namens Menschlich.
Ich schreibe Menschlich groß, weil Ich euch wissen lassen möchte, was für eine erhabene Bewandtnis es ist, Göttlich in einem Menschlichen Körper zu sein, ein Engel zu sein, der für einen Augenblick ergriffen ist, aufgeboten in frakturierter Zeit und frakturiertem Raum. Menschlich gerät euch zu einer Art Comic-Charaktere, jemand mit großen Talenten und Befähigungen, jemand, der nichts begreift und in Türen und Wände hineinläuft, derweil er sie übersteigen könnte. Aber er weiß darum nicht. Er denkt, er sei bloß, unterdessen er Menschlich ist, eine Comicfigur. Aber er ist nicht ausschließlich Menschlich. Er ist weit über Menschlich hinausgehend. Er ist weit über die Spannbreite seines Körpers und seines Geistes hinausgehend. Er ist gar weitreichender als sein Herz, und gleichwohl gibt ihm sein Herz Anhaltspunkte.
Was wäre denn, wenn du nicht bloß Veranschaulichung von Menschlichem Seien darstelltest, sondern in Wirklichkeit Spirituellen Wesens wärest? Ist dies nicht der Fall? Was ist das Mysterium, Geliebte, Geliebter? Dass du zeitweilig in einem Menschen-Körper ummantelt bist – dies ist das Mysterium. Dass du Seele bist, ist überhaupt kein Mysterium. Das ist Gewissheit. Das Physische ist das trompe d’oeil. Das Physische ist der Streich, der dir gespielt wird, indessen ein Streich, an dem du mit vollem Herzen teil hast.
Du bist auf die Bühne gegangen, und du bietest dich selber dar, entzwei geschnitten zu werden. Der Zauberer macht das nicht wirklich mit dir. Er schaut, dass es so aussieht, Indessen weißt du und weiß jeder, dass es ein Trick ist.
Ein Menschenwesen sein ist gerade mal ebenso ein Trick, in den du dich tatsächlich einkaufst. Tatsache ist, die meiste Zeit erkennst du nicht, wie es anders sein könnte. Du bist mit deinem Körper belastet, selbst während jener ausschließlich ein Körper ist, ein hübscher Sarong, um eine schöne Seele herum gewunden. Der Sarong gibt vor, deine Seele zu überflügeln, derweilen deine Seele, in Wirklichkeit, weitgespanntermaßen ist. Deine großartige Seele, zurückgestuft zu einem fadenscheinigen Sarong – was für eine Idee. Du könntest ebenso gut meinen, dass der Ozean in einem Netz gefangen genommen worden ist!
Deine Seele ist ein großer Ozean, und es gibt keine Küste für sie, um dort anzuschlagen. Sie umfasst alles. Nichts geht über sie hinaus. Sie ist das Darüberhinausgehende. Wer bist du? Dein Körper oder deine Seele? Dein Geld oder dein Leben? Wie ist diese Frage anzusehen? Wer kennt die Antwort nicht? Und dennoch, wer hat nicht vorgetäuscht, es sei anders? Euer ganzes Leben lang auf der Erde seid ihr überzeugt, dass die Körperlichkeit eure Priorität darstelle, derweil jene schlicht ein Telefon ist, was soeben klingelt. Eure Seele hallt wider, aber sie läutet nicht laut. Sie macht sich um nichts Sorgen. Sie weiß, es gibt keinen Notstand. Sie kennt die Ewigkeit von sich selbst. Sie kennt keine Begrenzungen. Sie ist, unbenommen deines Geistes und des Irdischen Lebens. Sie geht nirgendwohin. Sie kann sich bloß in Anbetracht eurer Eskapaden amüsieren. Was, ihr meintet, es sei anders? Dachtet ihr wirklich, eure Seele sei in Bestürzung versetzt? Sie zuckt nicht mit der Wimper. Unaufhörlich ist sie darin, Seele zu sein, um ihre Göttlichkeit wissend, derweil euer Menschsein über den Sinn des Lebens nachsinnt.
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WAHRE FREUDE
Gott redete …
Weißt du, was Ego ist? Ego ist Belanglosigkeit! Ego ist Kurzsichtigkeit. Du würdest dich nicht um dein Ego kümmern, wenn du um deinen wahren Wert Bescheid wüßtest. So wie es ist, fühlst du dich möglicherweise übersehen, unwichtig in dieser Welt und du hast ein großes Bedürfnis danach, wichtig zu sein. Das ist der Punkt, wo dein ego auftritt, dich zum Narren hält und dich wegträgt.
Du neigst dazu zu glauben, daß du wichtig sein mußt, so als wäre Wichtigkeit vor der Welt eine Garantie für Glück. Nicht auf lange Sicht! Wichtigkeit vor der Welt ist der Schlüssel zu Prahlerei. Der Gedanke, du müßtest der/ die Erste, vor allen anderen, der/die Wichtigste sein, bewundert, blendend, hervorstechend sein, ebnet den Weg für dein ego. Ego ist wirklich klein. Ego offenbart dich als Egoist. Ego verspricht dir Ruhm und Glanz. Aber ego hält sein Wort nicht.
Wie engagiert du auch sein mögest, deine Wichtigkeit darzustellen, ego läßt dich scheitern. Ego betrügt dich. Ego erlaubt es dir nicht, dich weiterzuentwickeln. Ego wirft dich von der ersten oder zweiten Sprosse deiner Karriereleiter. Hochmut kommt vor dem Fall
Du meinst, es sei notwendig, dich aufzublasen.Du möchtest gerne dein volles Format erreichen. Doch ego kann dir das nicht geben. Das beste, was ego erreichen kann, ist, dich mit heißer Luft zu füllen.
Wenn du wirklich etwas für die Welt bedeuten willst, mußt du aufhören, soviel darüber nachzudenken, wie die Welt dich wahrnimmt. Bewirke Großes, um der Dinge selbst willen, nicht wegen der Wichtigkeit, von der du meinst, sie gebühre dir. Für den Anfang sieh zu, daß du eine bessere Meinung von dir selbst hast. Du brauchst dein ego nicht darzustellen.
Es ist ein großer Unterschied zwischen einem aufgeblasenem Ego und dem Wunsch, der Welt zu dienen. Wünsche dir, im Dienst für die Welt zu stehen. Achte nicht so sehr darauf, daß dir gedient wird. Versuche eher zu geben als zu nehmen! Ego kann lediglich ein Gefäß sein; dieses wird mit Luft gefüllt. Ego ist vergänglich; es füllt dich mit einem falschen Verständnis. Ego kann dich nicht zum Erfolg führen, denn, wenn du auf dein Ego hörst, kannst du sicher sein, dein wahres Selbst zu belügen. Ziehen wir das ego aus dem Vergleich! Ego kann dich nur zum Narren halten. Ego ist nur ein Sturmwind. Eine Zeitlang schwebst du auf heißer Luft, dann zerplatzt der Luftballon. Ego kann dich nur enttäuschen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt! Ego macht gerne falsche Versprechungen.
Für dich ist Ego nicht gut genug! Mit dem Ego, gehst du auf deinen Untergang zu. Wenn du auf dein Ego setzt, kannst du mit einem Fehlschlag rechnen. Ego ist ein Schwindler.
Schau, genieße den Moment! Bedenke, auch der allergrößte Ruhm in der Welt hält nicht an. Alle Festzüge der Welt machen dich nicht stärker. Träume deine Träume, aber wisse dabei, daß ego dir diese Wünsche nicht erfüllen kann. Ego kann dich dazu verleiten, dem Geld nachzulaufen. Ego ist ein: „Laß uns etwas vortäuschen!“
Glück erwächst nicht aus Geringfügigkeit. Mit ego bist du nur ein Schauspieler. Du kannst großartig darin sein, etwas vorzutäuschen. Dennoch, es gibt immer den Moment, in dem du alleine bist und dein Herz abstürzt. Es sind zwei verschiedene Dinge, ein König zu sein, oder es nur vorzutäuschen.
Nicht einmal der König auf dem Thron ist erpicht darauf, König zu sein. Das bringt viele Einschränkungen mit sich. Es ist nicht immer lustig, Fans zu haben, dauernd fotografiert zu werden, in der Zeitung zu stehen und andauernd im Mittelpunkt zu stehen.
Ein gemütlicher Abend zu Hause kann mehr echte Freude bereiten als in einer Kutsche zu fahren.
Schau der Wahrheit ins Auge! Finde etwas, das dir Freude bereitet und nicht der Selbstglorifizierung dient. Soviel über sich selbst nachzudenken führt nicht zur Selbstfindung. Es ist genug, im Chor zu singen, du mußt nicht der Star der Vorstellung sein.
Wer bist du und was bereitet dir wahre Freude, und ist nicht bloß Lametta? Egoismus ist zu limitiert.
Er entspringt den falschen Beweggründen. Erweitere deinen Horizont!
Heavenletter # 2158 – 20. Oktober 2006 – The Little Things
Die kleinen Dinge
Gott redete …
Hingabe kommt ins Spiel in den kleinen Handlungen, die ihr ausführt, in den wiederholten Handlungen, so etwa, beim ins Bett Bringen eures Kindes, beim Abwaschen, bei den Fußboden Wischen, beim Guten Tag Sagen, beim Lächeln. Die alltäglichen Einzelheiten, das Aufheben.
Es gibt zudem großartige Handlungen der Hingabe, die kleineren spektakulären täglichen Akte bringen hingegen solide Hingabe zum Ausdruck. Was für eine Hingabe kann sich messen mit jenen Handlungen, die ihr ausführt, Handlungen, die euch nicht mitreißend sind? Etwa wie, einen Umschlag zumachen, etwa wie, einen Umschlag öffnen, eine Rechnung begleichen, Kaffee machen, den Tisch aufräumen. Ihr habt Bekanntschaft mit Hingabe. Anerkennt euch selber als jemand, der hingegeben ist. Es braucht große Hingabe, all das zu tun, was ihr tut. Es braucht sonderlich Hingabe, die kleinen Akte auszuführen, die nicht eure Kragenweite sind, wie etwa Daten eingeben, wie warten, wie etwa Schecks ausschreiben, wie etwa nicht nachlassen, wie etwa Abfälle aufheben, wie etwa im Verkehr am Fahren sein.
Ihr seid dem Universum hingegeben, Geliebte. Gesteht eure Hingabe ein.
Du bist einer, der liebt.
Du dienst der Welt. Du erweist großen Dienst.
Es ist ein großer Dienst, nicht zu klagen, nicht etwas dagegen zu haben, es ist ein großer Dienst, jemandem zu gratulieren, Anderen hinterherzuräumen, am Wegesrand zu sitzen, in einen Bus einzusteigen, aus dem Bus auszusteigen, einen Pfad hochzulaufen.
Ich anerkenne alles, was ihr im Dienst an der Welt zuwendet, und Ich danke euch. Ich danke euch für eure Hingabe an die Bewandtnis des Lebens. Ich danke euch dafür, dass ihr euch dort aufgreift, wo Ich euch gelassen habe. Ich habe euch tägliche kleinere Aufgaben zugestellt, und ihr verrichtet sie. Ihr seid wie die Besen, mit denen Ich kehre, Geliebte. Danke. Ich segne euch. Du und Ich, Wir dienen derselben Sache.
Du könntest durchaus ein Forscher sein, der großartige Entdeckungen macht, oder ein Pionier, der neue Länder auftut, indessen bist du in der Nachhut. Du trittst auf, wo Andere geschritten sind und wo du selber ein Dutzend oder hundert Mal zuvor geschritten bist. Du dienst nach und nach umfassender – du bist der ausgewiesene Held? – oder derjenige, der, unbemerkterweise, danach folgt, indes, der allerdings die Dinge auf seine Weise in Ordnung bringt?
Ich bedenke euch mit Lob für eure täglichen Handlungen der Hingabe, in den Bereichen, wo ihr unaufhörlich ohne Rückfluss oder Anerkennung Zuwendungen erbringt. Wie ihr in aller Bescheidenheit Schuhe putzt, In der Hinsicht seid ihr ein König der Männer und eine Königin der Frauen. Ihr dient Mir gut.
Die fantastische überschwängliche Geste – sie ist leicht auszuführen. Die Einzelheiten tagaus, tagein sind nicht immer so leicht, und dennoch bewerkstelligst du sie, tagaus, tagein. Du wischst die gleichen Küchenflächen, machst den gleichen Abwasch, wäschst die gleichen Kleider, legst sie zusammen. Du tust all dies um der Annehmlichkeit der Welt halber.
Nun, so du deine Größe in den kleinen Dingen anerkannt hast, anerkenne fernere desgleichen. Schaue in jemandes Augen, und danke ihm dafür, was er tut. Dir ist ein großes Vorrecht geschenkt worden, Wertschätzung zu spenden. Du bist gesegnet, in der Lage zu sein, Danke Dir zu sagen. Du bist gesegnet, in der Lage zu sein, sich zu bedanken. Sei jemand, der dankt, so wie Ich dir danke, in der Welt teilzuhaben, und dessentwegen, sie zu besänftigen und zu glätten, ihre Hemden zu bügeln, sie aufzuhängen und Knöpfe anzunähen und zu Diensten zu sein, so wie du es tust. Ihr habt bestimmte Dienste zu erbringen, und erbringt sie. Teil eures Dienstes ist es, Anderen für ihren Beitrag zu danken. Bietet ihnen Gutscheine von Mir an, Geliebte, Geliebter. Sei großherzig mit ihnen.
Erfreue dich daran, dass du jemandes Schuhe zu putzen hast. Sei froh, du hast die Befähigung. Sei froh, du bist ausersehen worden, den Dienst zu tun, den du erbringst. Habe Dankbarkeit für dich selber.
Heavenletter # 2159 – 21. Oktober 2006 – Like a Song You Hum
Wie ein Lied, das ihr vor euch hinsummt
Gott redete …
Was wäre denn, wenn alles in der Welt in Obhut genommen wäre und ihr euch keine Sorgen machen müsstet? Was wäre, wenn es nichts gäbe, um sich darüber Sorgen zu machen? Was würdet ihr mit der Zeit anfangen, die ihr einspart, und wo würdet ihr den Kummer aufbewahren? Wenn ihr euch keine Sorgen machen werdet, befindet ihr euch auf der Spitze der Welt. So wie die Dinge stehen, haltet ihr das Euch Sorgen Machen wie einen Talisman an euch fest, wie eine Rechentafel, wie eine Karte unter eurem Ärmel, so, als würde euch Sorgen Machen hochbetten, euch beschützen, euch unversehrt halten, so, als sei dies ein Lösegeld, was ihr übermittelt, um sicherzustellen, dass es zu keinen Gegenanschuldigungen kommt, zu keinem tragischen Ereignis, zu keinem herzzerbrechenden Kummer. Ihr haltet an großen Sorgen fest, wie ein Kreuz, was ihr bei euch habt, so, als werde dies das abwenden, worauf eure Ängste hinweisen. Alldieweil ist es so, Sich-Sorgen vergrößert eure Ängste. Sich Sorgen Machen ist wie Aderlassen, ein klein wenig auf ein Mal. Wieso solltet ihr euch Sorgen machen mögen, wenn ihr nicht der Auffassung wärt, es stelle eine gute Sache dar?
Vielleicht meint ihr, sich Sorgen Machen sei wie ein Lied, das ihr vor euch hinsummt, Und dass damit andere, euch weniger liebe Gesänge dem gegenüber nicht vernommen werden können. Vielleicht meint ihr, sich Sorgen Machen ist ein Linderungsmittel, eine Art Segen für euch, eine Attrappe der Angst, die sich, auf euren Willen hin, bückt. Vielleicht macht ihr euch aus Gewohnheit Sorgen. Vielleicht ist es zu einem Lebensstil geworden. Vielleicht ist Sich-Sorgen, weswegen ihr angespannt seid. Ihr wartet darauf, dass der andere Schuh herunterfällt, selbst obschon ihr nicht wisst, was der andere Schuh ist. Ihr wisst schlicht, ihr möchtet ihn nicht, daher gerät Sorgen Machen zu eurem Rosenkranz.
Mir wäre es lieb, wenn ihr mit euch Sorgen Machen durch wärt. Sich Sorgen zieht eure Blutgefäße zusammen. Sich Sorgen ist eine Verengung. Es nagt an euren Nervenenden. Sich Sorgen ist ganz und gar nichts Gutes.
Sich Sorgen hat kein Gegenstück, Geliebte. Und Sich Sorgen ist nicht eure Zuständigkeit. Ihr kümmert euch um es nicht, ihr nähert es nicht, ihr gebt ihm keine Veranlassung, ihr findet keine Gründe für es, ihr motzt es nicht auf. Sich Sorgen ist nicht gewissenhaft. Sorgen Unterschlupf gewähren ist unverantwortlich. Es ist sich im Gestrüpp verheddern. Es ist eure Kräfte in Fetzen reißen, Und wofür das? Für das kleine Aufseufzen an Erleichterung, sobald das, worüber ihr euch Sorgen macht, nicht passiert. Habt jetzt jene Erleichterung. Erleichtert euch vom Sorgen Machen.
Sofern ihr bis hierhin ein Sorgenmacher gewesen seid, gibt es ein Heilmittel. Hört auf mit euch Sorgen. Wenn ihr euch dabei ertappt, euer Herz umklammert zu halten, schaut in die Höhe und ruft euch ins Gedächtnis, dass Ich BIN, und dass Sich Sorgen wertlos ist. Es lauert irgendwo herum, wie ein Schatten. Was, meint ihr, genießt den Vorrang – Sorgen oder Ich? Worauf würdet ihr gerne wetten? Was möchtet ihr gerne aufrechterhalten sehen? Ihr habt eine Wahl, Geliebte. Entscheidet euch jetzt.
Hat euch Sich Sorgen Machen eine tragende Säule zu sein, ein Wandererstab, eine Kulisse, für euch erstellt auf der Bühne des Lebens? Sofern das so ist, handelte es sich um eine in die irreführende Angelegenheit, um ein Schilfrohr, was einknickt und euch zum Stolpern bringt. Ihr habt es um euch, aber es ist euch keine Hilfe.
Von diesem Augenblick an – sagt Servus zum Sorgen. Streckt ihm die Zunge heraus. Buht es weg. Sich Sorgen Machen ist ein Bösewicht. Es löst falsche Alarme aus, und steckt Anerkennung ein, während sich, worüber ihr euch Sorgen machtet, nicht einstellt. Euch Sorgen Machen hat euch nicht geschont. Es löste falschen Alarm aus.
Ihr sorgt euch über etwas, was nicht real ist. Für jene Dinge, die Wirklichkeit werden – bei ihnen ändert Sich Sorgen Machen nichts. Es stimmt, dass euer Körper eines Tages sterben wird. Dies ist kein Geheimnis. Ebenso wenig ist das ein Verlust. Es ist schlicht ein Wandel.
Alle eure Sorgen handeln von Wandel. Ihr sorgt euch über das Wunderbare ebenso viel, wie ihr euch über das Entsetzliche Sorgen macht. Die Sorge spricht: „Was wäre, wenn ich diese Liebe um mich hätte, und was wäre dann, wenn dieser Mensch dann mal aufhörte, mich zu lieben? Was wäre, wenn ich mit seiner Liebe nicht gleichhalten könnte? Was wäre, wenn ich derjenige bin, der aufhört zu lieben?“ Es gibt nichts, worüber ihr euch nicht Sorgen machen könnt. Es gibt nichts, worüber ihr euch nicht Sorgen gemacht habt. Ihr könntet jetzt genauso gut aufhören, die Partie des Sich-Sorgens zu spielen.
Heavenletter # 2160 – 22. Oktober 2006 – The Capacity to Give
Die Befähigung, zu geben
Gott redete …
Aus Schönheit entspringt Schönheit. Aus schönen Gedanken entspringen schöne Gedanken. Schönheit wird ausgemalt, und daraufhin wird mehr Schönheit entgegengenommen. Was du dir anschaust, ist dir gegeben worden. Was du zuwendest, wird zurückgereicht. Du bereitest deine eigene Bühne, und bald danach werden natürlich die Kulissen folgen. Früher oder später ist dies der Fall, Geliebte.
Ich kann es nachvollziehen, dass ihr jemandem eine Freundlichkeit erweisen könnt, und sie wird euch alsdann nicht erwidert. Vielleicht bekommt ihr gar eine Ohrfeige. Dies zählt zu den Widrigkeiten im Leben, dass Schönheit, Freundlichkeit und Herzlichkeit nicht gleich zu Anfang anerkannt werden durch jene, denen sie zugewendet werden. Macht euch daraus nichts. Ich habe sie bemerkt, und ihr habt sie bemerkt, und das Universum hat sie bemerkt.
Selbstverständlich wisst ihr von jetzt an, dass es darum geht, zu geben, weil es in eurem Herzen ist, zu geben, nicht eines Rückflusses wegen, nicht einmal eines höflichen Dankeschöns wegen. Der Akt des Gebens ist eine beträchtliche Entlohnung, die ihr euch selber zureicht. Ihr seht einen Bedarf und erfüllt ihn. Was mehr könnt ihr vom Leben erbitten, Geliebte, Geliebter?
Wie glücklich seid ihr dran, mit der Befähigung zu geben gesegnet zu sein. Setzt dieses Talent ein. Es ist Gott-gegeben. Alles, was Ich gebe, wird durch dich oder durch einen deiner Brüder oder Schwestern gegeben. Egal was für eine Hand euch ein Geschenk überreicht, das Geschenk ist von Mir an euch. Und wenn es eure Hand ist, die schenkt, ist es ebenso ein Geschenk von Mir, das ihr berechtigt seid zu überreichen.
Deine Lohnbescheinigung kommt dir mit der Unterschrift deines Arbeitgebers in die Hand, wisst aber, Wer euch die Lohnbescheinigung zukommen lässt. Und wenn du der Arbeitgeber bist, wisse, Ich habe dir den Stift überreicht, dass du auf Meine Kosten den Lohnzettel unterzeichnen kannst. Ich habe Unterzeichner auf der ganzen Welt. Jedermann ist in Meiner Beschäftigung. Es gibt nicht einen unter euch, der es nicht ist. Ob er nun darüber weiß oder nicht, ob er es anerkennt oder nicht, Ich habe euch vor langer Zeit angemustert. Ihr seid in Meine Dienste eingetragen. Ihr könntet dem genauso gut nachkommen.
Sei es nun, du bist der Kellner, oder sei es, du bist der Speisende, du arbeitest für Mich. Beide Rollen sind von Wichtigkeit. Ich mache nicht den einen bedeutender als den anderen. In den Augen der Welt, gut, das ist eine andere Geschichte.
Die Albernheit in der Welt ist wohlbekannt. Und all jene Albernheit rührt von den Unterscheidungen her, die getroffen werden. Bereits bloß an all das Aussortieren, was in der Welt bewerkstelligt wird, denken reicht aus, dass es einem schwindelig wird.
Welche Regenbogenfarbe ist schöner als eine andere? Wer sollte einen Streit darüber eröffnen mögen, welche Farbe Heiliger ist? Wer sollte darüber einen Krieg führen mögen? Und dennoch sind Kriege eröffnet worden.
Rufe dir selber ins Gedächtnis zurück, dass Alle auf der Erde in ihrer Bedeutung, die sie Mir haben, einander ebenbürtig sind. Was für Kleider sie auch tragen, macht auf Mich keinen Eindruck, ganz zu schweigen von allen anderen Verschiedenheiten. Lasst sie Kronen aufhaben oder ohne Schuhe daherkommen, ihr Wert ist Mir der gleiche. Ich sehe das Herz der Sache. Ich beiße Mich nicht in den Unterschiedlichkeiten fest. Die Liebe, die Ich BIN, kennt keine Unterschiedlichkeiten. Ihr habt Meine gleiche Befähigung. So wie die Dinge derzeit stehen, indessen, würdet ihr, falls Liebe eine Stablampe wäre, sie an- und ausschalten, abhängig davon, was ihr seht. Ihr würdet versuchen, die Batterie zu schonen und sie nicht zu vergeuden, dann allerdings, würdet ihr großartige Liebe vergeuden. Sofern Liebe ein Licht ist, habt ihr es alsdann zu scheinen. An dem Punkt gibt es keine Fragen zu stellen. Kein Formblatt auszufüllen.
Sofern es dir gilt, die Welt zu segnen, dann gilt es dir, sie zu segnen. Nicht bloß einige Partien von der Welt. Die Welt. Segne die Wälder und die Berge. Sei nicht eigen. Du bist in die Richtung geführt worden zu glauben, dass eigen gut ist. Allgemeingültig ist besser.
Heavenletter # 2161 – 23. Oktober 2006 – A Great Illumination
Eine fabelhafte Illumination
Gott redete …
Ihr wisst von jetzt an, dass nichts höher ist als Ich BIN – und nichts niedriger. Da ist Ich, und da sind Einzelheiten. Das, was bestimmbar ist, ist physisch, und das Physische ist Illusion. Wir können Illusion ein Bühnenstück nennen. Ich bin ebenso ein Stück, dennoch bin Ich Das Reale. Alles in der Welt ist ein Anlauf zu einer Art Schilderung von Mir. Die Welt in ihren Beschreibungen versucht, Mich unterzubringen, Mich wieder ins Bewusstsein zurückzurufen, Mir einen Fleck zuzuordnen. Das ist für euch eine erkleckliche Beschäftigung, dennoch belege Ich keinen Raum. Ich kann nicht gebannt werden. Ich kann nicht eingeordnet werden. Ich bin überall, und Ich bin nirgendwo, wiewohl bin Ich in einem jeden und allem existent. Ich bin in dir existent.
Alle Wissenschaften sind Versuche, sich Meiner zu versichern. Alle Künste ebenso. Alles in der Welt macht Anläufe, seine Erforschung von Mir durch das, was Ich erschaffen habe, zu dokumentieren. Der Mensch, der Erschaffene, versucht, sich den Schöpfer durch die physische Welt erklären zu können. Ich erschuf die Sonne, den Mond und die Sterne. Ich bin durch sie bekannt. Sie rufen euch Mich ins Gedächtnis. Und doch, die Sonne, der Mond und die Sterne können einzig Mich reflektieren. Sie nehmen ihre Position ein und spielen ein Spiel. Und ihr setzt an, euch aus ihrer Bedeutung einen Reim zu machen. Ich bin deren Sinn. Gott hat in den Himmel Bilder gezeichnet und platzierte dort alle Planeten vielsagenderweise hin, gleichwohl, deren Platzierung ist schier deren Platzierung. Die Planeten beherrschen nicht das Universum. Sie spielen eine Rolle, indes, Mein Anordnen überstrahlt die Sonne. Ich bin überall lokalisierbar, und Ich bin nirgendwo lokalisierbar.
Ich bin jenseits der Welt des Errechnens. Ich sprenge die Bank. Ihr könnt Mich nicht im Raum einschließen, Geliebte. Ihr könnt Mir nicht irgendwelche Begrenzungen beimessen. Ihr könnt Mich nicht auf Papier anreißen. Ihr könnt kein Schaubild von Mir herstellen. Ich bin die Urkunde, gleichwohl könnt ihr Mich nicht anheuern. Unermessliche Weite kann nicht gezeichnet werden. Eine jede Linie, die ihr zeichnet, unterbietet die Weite, das meint, ihr macht bloß ein Stück ausfindig. Ihr könnt unermessliche Weite nicht eindämmen. Ich bin mittendrin im wichtigsten Atom, und doch bin Ich weitaus umfassender als die Ozeane.
Es ist nicht so, dass Ich mit euch Verstecken spiele. Es ist einfach so, dass Ich jenseits jedweder Ebene bin, von der ihr träumt. Ihr habt Mich, Geliebte, aber ihr könnt Mich nicht fangen. Ich bin nicht dies und das. Ich bin nicht dies oder das. Ich bin die Allerhöchste Bewandtnis. Ich bin das Licht, und dennoch bin Ich nicht anzündbar. Ihr könnt keinen Leuchtstrahler auf Mich richten. Ihr könnt Mich weder verleiten noch in einen Käfig schaffen.
Was also könnt ihr mit Mir tun? Ihr könnt Mich lieben, und ihr könnt Mich mehr lieben. Ihr könnt Mich mehr lieben, so lange, bis ihr euch selber als das Mehr erkennt.
Keine Wissenschaft kann Mir gerecht werden. Eine jede Entdeckung federte von Ableitungen zu einer anderen Entdeckung ab. Wissenschaftler sind wie die Verehrer in den Märchen, denen eine Aufgabe gestellt wird, daraufhin noch eine und noch eine, bevor sie die Prinzessin an die Hand nehmen können. Das Trachten für sich selbst genommen ist wunderbar.
Ich renne nicht von euch weg, und doch könnt ihr Mich nicht erhaschen. Was passiert, wenn ihr ein Glühwürmchen in eurer Hand fangt und die Faust zumacht? Dessen Licht ist euch entschlüpft. Nicht anders, ihr könnt Recherchen über Mich und die Engel anstellen und euch fragen, wie viele Engel auf einer Nadelspitze tanzen, aber ihr könnt mit eurer Recherche nicht zu Ende kommen. An Mir ist kein Ende, wie also könnt ihr das Ende ausfindig machen?
Allerdings kommt eine Zeit, wann ihr eine Große Illumination habt, unterdessen ihr sagt: „Ah, dies ist Gott.“ Es ist so simpel. Unbeschreiblich, dennoch simpel, Gott einfach stets-präsent, stets-stille, stets-am-Bewegen, stets-liebend, Gott einfach allerorten aufgefunden, unentrinnbar, unbeschränkt, und nachgerade nicht geortet. Ihr kommt dahinter, dass Gott der aller-anonymste Geber unter allen ist, der Eine, Welcher gibt, Der eine Unterschrift hinterlässt, und dennoch nicht Seinen Namen, Gott, unfähig zu ausschließlich einem einzigen Ding, und das heißt, nicht in der Lage, von dir fort zu sein.
Heavenletter # 2162 – 24. Oktober 2006 – In Deference to Humanity
In Ehrerbietung für die Menschheit
Gott redete …
Was ist Vergeben anderes, als einen Groll nicht festhalten? Einerlei wie schwerwiegend ein Fehler ist, ein Fehler ist ein Fehler. Mit Absicht oder aus Versehen, es ist immer noch ein Fehler. Vergebung tilgt einen Fehler nicht, aber sie lässt ihn los. Wie stark könnt ihr festhalten, Geliebte, ohne euch selber hinunterzuziehen? Wie viel Wehtun und Übelnehmen könnt ihr aufstapeln, bevor eure Arterien verstopfen?
Ihr redet über Gerechtigkeit, so, als sei Festhalten gerecht. Was ist Vergeltung anderes als eine Abgabe an früheren Schmerz? Was ist Vergebung anderes als Bewertung loslassen? Wer ist euer Modell, Geliebte, Geliebter? Diejenigen, die schießen, oder diejenigen, die ihre Waffen niederlegen?
Es gibt kein Gleichziehen des Lebens, indem Angriffe fortgeführt werden. Einzig Vergebung glättet das Leben aus. Einzig Vergebung füllt die Ritzen. Weitherzigkeit hebt die Welt nach oben. Einerlei was für Zahlungen ihr gerne einem Anderen für dessen Untaten auferlegen möchtet, eure Beachtung ist fehlplatziert. Es ist du, der sich Vergebung von dir selber für die Tat eines Anderen auferlegen muss. Du bist nicht zuständig für deren Akt an Dummheit, an Grausamkeit, an Vernachlässigung usw. Du bist jetzt für dich selber zuständig. Umso größer deren Verstoß, umso mehr obliegt es dir, zu vergeben. Du vergibst, indem du die stählernen Stäbe loslässt, die du in deinem Herzen hochgezogen hast. Nimm jene Stäbe herunter. Sie gehören nicht hierhin. Kein einziger schaffte sie hierher, außer dir, und es bist du, der sie zu beseitigen hat. Schaue nicht auf einen Anderen, weil du dein Herz gefangen gesetzt hast.
Es ist nicht von dir stark, dein Herz abzuriegeln. Es ist schwach von dir, zu0 meinen, du habest Eisenstäbe in deinem Herzen anzubringen, um es zu stärken. Sofern du deine Entschlossenheit stärken möchtest, habe eine anderweitige Entschlossenheit. Sofern du meinst, du müsstest einen Anlass haben, dann mache Vergebung zu deiner Sache. Wenn du jemandem etwas zurückzahlen möchtest, dann zahle demjenigen zurück, der dir eine Freundlichkeit erwiesen hat. Lasse dies dein Auge für Auge sein.
Sofern dir gerade niemand einfällt, der dir kürzlich eine Freundlichkeit erwiesen hat, dann gehe weiter, und denke an jemanden aus der Vergangenheit, und rufe dich dir selber ins Gedächtnis zurück, und rufe sie dir ins Gedächtnis zurück. Lasse die Freundlichkeit nicht los. Setze sie fort. Halte sie lebendig. Habe Rückfluss an Freundlichkeit in deinem Sinn. Und falls du von einem Fremden hörst, der einem Anderen eine große Freundlichkeit erwiesen hat, mache ihn nach.
Wen würdest du lieber nachahmen mögen als Buddha und Christus und Andere, die auf der Erde wandelten in Ehrerbietung gegenüber der Menschheit? Möchtest du lieber jene in der Bibel sein, die steinigten? Du verachtest die Steinewerfer, und dann hebst du deinen eigenen Stein auf, und fühlst dich währenddessen in dem Vergehen berechtigt, da ein Anderer ein Verbrechen begangen hat. Vergeltung ist ein Verbrechen. Es ist ein Verbrechen an deinem Herzen, auf die Rache an einem Anderen aus zu sein.
Du möchtest einen Anderen bestrafen, und du bestrafst dich selber.
Bist du der Meinung, du seist zum Vergeben außerstande? Vielleicht bist du außer Übung, aber das bedeutet nicht, du bist dazu nicht in der Lage. Das bedeutet, du hast von Neuem damit zu beginnen. Ich gebe dir jetzt eine Aufgabenstellung. Einerlei wer du bist, einerlei wie mächtig, einerlei wie schwach, dies erbitte Ich von dir:
In deinem Geist bitte all jene um Vergebung, denen du bisher nicht vergeben hast. Bitte sie in deinem Geist, dir zu vergeben. In deinem Herzen, beuge dich zu ihnen und bitte sie bescheiden, dass sie dir deine Härte des Herzens vergeben. Bitte sie, dir zu verzeihen, und nimm alsbald deren Verzeihen in deinem Herzen entgegen. Und danke ihnen. Deine Gedanken werden jene Seelen erreichen. Du erweichst die Welt nicht, indem du dein Herz verhärtest. Die Welt wird in der Verschmolzenheit deines Herzens warmwerden. Wir reden soeben über dein Loslassen von Gegenwehr. Wir reden über dich und deine Macht in der Welt.
Heavenletter # 2163 – 25. Oktober 2006 – One of the Stars in the Night Sky
Einer der Sterne am Nachthimmel
Gott redete …
Etwas bedeutete dir gestern eine Menge, und heute denkst du nicht an es. Das Leben ist ein Strom, und der Baumast, auf den du heute zupackst, ist ein anderer als gestern. Heiß ist warm am einen Tag, und kalt ist am nächsten Tag lauwarm.
Du bist in der einen Situation so, und in einer anderen anders.
Du läufst durch ein Einkaufszentrum oder einen Park. Du bist in einem Raum mit Goldbemalung oder in einer Hütte. Wo dein Körper freilich nun einmal zufällig herumstreift, du bist auch so durch dies alles hindurch du. Du bist nicht verblüfft, dass du heute den einen Bus nimmst, und später einen anderen. Du reist in einem Zug oder in einem Flugzeug, und nach wie vor bist du du. Und dann kehrst du nach Hause zurück, und morgen ist ein anderer Tag.
Im Hinblick auf deine Existenz hinter der Szene, ist es nicht überraschend, dass du auch hier und da umherstreifst, und dennoch bist du stets bei Mir zu Hause. Wir sind immer Eins, bloß, bisweilen bist du dir dessen mehr gewahr als zu anderen Zeitpunkten. Wir verbringen im Himmel eine Menge Zeit miteinander, und nach wie vor siehst du, wie du dich in deinem Körper auf Erden befindest. Du behältst deinen Zeh sozusagen im Erdgeschoss, deine Spannweite indessen ist weit, und du kannst großartige Reisen erleben. Du bist viele Male zur Sonne gereist. Du bist in dem, was du Zeit nennst, vorwärts und rückwärts gelaufen. Du hast die Galaxien betreten, und es gibt kein Ding im Himmel oder auf Erden, was du nicht kennst.
Du bist in der Tat ein Zeitreisender, insofern also du ein Unendlichkeits-Reisender bist. Selbst wenn dein Körper an einem Fleck bleibt, bist du weit und breit am Reisen. An einem gewissen vorgestellten Punkt in der Unendlichkeit fokussierst du dich auf die eine oder andere Dimension, just so wie du den einen Stern oder einen anderen Stern anschauen magst, oder einen einzelnen Punkt eines Sterns.
Im Himmel ist eine sternen-bespickte Besetzung zugegen, und du bist einer der Sterne am Nachthimmel. Weil es Raum und Zeit nicht gibt, kannst du der buchstäbliche brennende Stern sein, der du bist, und auch so auf der Erde herumnörgeln. Sofern dein Zuhause bei Mir ist, gibt es kein irgendwo, wo du nicht sein kannst, und gibt es nicht etwas, was du nicht bist.
Auf der Erde schaust du auf ein Objekt, und findest Eingang in jenes Objekt und wirst zu ihm – weißt du, was Ich meine? Du kannst in das Bewusstsein von allem eintreten. Du wirst zu dem Bewusstsein des Baumes draußen vor deinem Fenster oder des Steines in der Einfahrt. Du kannst ebenso das Bewusstsein eines anderen Menschenwesens betreten, eines früheren, gegenwärtigen oder künftigen.
Unter Umständen ersehnst du dir, zu wissen, wer du in einem früheren Leben warst. Du kannst jeder sein, der du sein möchtest, aber warum solltest du das wollen mögen? Du bist jetzt deine Seele, selbst so du überdies dieses flüchtige Menschenseinswesen bist, was auf der Erde herumschlendert. Du, der du weitaus umfassender bist als dein Name, und umfassender bist als der Name, den du in einer anderen imaginierten Zeit innehattest.
Entscheide dich, wen du in einem früheren Leben gerne habest sein mögen, und überflügle jenen jetzt. Du wurdest einstmals in einem anderen Buch voller fiktiver Geschichten abgeschildert. Sei jetzt das Wahre.
Du kannst jetzt Christus sein. Kein Bedarf, weiße Roben zu tragen. Sei ein Christus von heute. Alles was du zu tun hast, ist, weit zu sehen und Liebe überall zu vermachen. Möchtest du das tun?
Heavenletter # 2164 – 26. Oktober 2006 – What Is All the Fuss About?
Worum geht der ganze Wirbel?
Gott redete …
Geliebte, es ist nicht immer leicht zu erkennen, wann euer Bedürfnis, der Herr zu sein, von Verantwortlichkeit oder von Ego oder von einer Kombination der beiden herrührt. Ihr möchtet es wohl gerne sehen, es wäre leichter, zu erkennen, wann es euch gilt, eurem eigenen Geschäft nachzugehen oder offen und freiheraus zu sprechen. Dies ist eine Vexierfrage im Leben. Ihr möchtet nicht gerne passiv sein, und ihr möchtet nicht dazwischengehend sein. Ihr möchtet das Richtige tun und wisst einfach nicht immer, was das ist.
Vielleicht bewundert ihr Meine Befähigung, freien Willen zu schenken, oder ihr denkt womöglich, Ich machte allzu viel in laissez-faire, ist das nicht so? Ihr könnt indessen nachvollziehen, dass Ich, obschon ihr was den freien Willen angeht unter Umständen gemischte Gefühle habt, klar bin.
Eure Situation ist die, dass ihr eure Gefühle nicht abwürgen möchtet, und ihr möchtet nicht, dass euer Ego die Bühnenmitte übernimmt. Ich habe kein Ego. Ich habe ebenso keinen Bedarf, zu kontrollieren. Meine Macht entkommt der Stille.
Für euch ist das anders, denn ihr seid der Auffassung, das Leben gehöre gelöst. Und, in der Tat, ihr habt inwendig in euch selber Dinge zu lösen. Und dementsprechend fragt ihr mich womöglich: „Wann erhebe ich meine Stimme, und wann bleibe ich still?“
Manchmal scheint es euch, dass ihr die Dinge stets in der verkehrten Richtung herum habt. Ihr erhebt eure Stimme, während es euch später lieber wäre, ihr wäret still geblieben. Ihr bleibt still, und später denkt ihr, ihr hättet euch besser zu Wort melden sollen.
Ihr fragt euch, ob euer Bedürfnis, das Heft in die Hand nehmen zu wollen, stets Ego ist, oder bloß hin und wieder? Dennoch kennt ihr den Unterschied zwischen den zwei Dingen – wie ihr euch, als Beispiel, fühlt, wenn ihr euer Kind beim Überqueren der Straße anleitet – kein Ego ist dabei zugegen –, und, wie ihr euch fühlt, wenn ihr verschnupft seid, sobald euch euer Kind nicht gehorcht hat.
Wann immer ihr den Gedanken habt: „Wie können sie das wagen?“ –, ist es recht wahrscheinlich, dass das Ego mit im Spiel ist. Es ist recht wahrscheinlich, dass das Ego, wenn ihr denkt: „Bin ich ein Depp?“– mit von der Partie ist. Könnt ihr euren Mund nicht aufmachen ohne Übelwollen?
Ihr wisst, dass eure Gefühle vergraben nicht sehr gut funktioniert. Eure Gereiztheit köchelt, und danach kocht sie. Dann also, Geliebte, wie ändert ihr, wie ihr euch fühlt? Ihr mögt jene Qual nicht, die in eurem Herzen am Rühren ist. Ihr möchtet das nicht. Ihr möchtet das fort haben, und ihr wisst nicht, wie sich davonmachen geht.
Lasst Uns von der Sache ein wenig zurücktreten. Ihr habt nicht alles derart ernst zu nehmen. Was sich auch in eurem Geist befindet, es ist nicht das Ende der Welt. Es spielt nicht wirklich so eine große Rolle, was ihr tut! Ihr seid nicht der Löser des Universums! Ihr seid dessen Licht, aber nicht dessen Heilmittel. Lasst die Situationen so gut ihr könnt los. Beobachtet sie. Lacht ein wenig. Lacht über euch selber, überall die Röte im Gesicht über dies oder das. Ihr neigt zu denken, ihr müsstet kämpfen oder zusammenbrechen. Das erste, was zu tun ist, ist, nicht so eine große Sache daraus zu machen, einerlei worum es geht, bei dem ihr soeben im Begriff steht, es zu einer großen Sache zu erklären.
Es ist in etwa so für euch: Gleichsam als wärt ihr in einen Zug eingestiegen. Ihr befürchtet, ihr könntet eure Haltestelle versäumen, oder dass das bereits der Fall gewesen ist. Ihr greift euch ans Herz. Geliebte, habt ihr vergessen, dass es eine weitere Haltestelle und noch eine gibt, wo ihr aussteigen könnt? Oder dass ihr wieder zurückfahren könnt?
Müsst ihr euch aufregen? Könnt ihr nicht ohne Aufgebrachtsein frei von der Leber weg sprechen, oder könnt ihr nicht ohne Aufregung Stillschweigen bewahren? Müsst ihr in beiden Fällen einen Zirkus machen? Die Frage ist nicht so sehr, ob ihr euren Mund aufmacht oder ob ihr still bleibt. Die Frage ist, inwendig in euch die Dinge zu lösen, so lange, bis eine Situation nicht einen Streitpunkt darstellt.
Ein Streitpunkt ist wie ein Dorn in eurer Seite. Nehmt ihn heraus und seht ihn euch an, für was er steht.
Leben ist nicht euer Wille wider den Willen eines Anderen.
Lasst Leben sein. So viel ihr es könnt, lasst Leben sein.
Heavenletter # 2165 – 27. Oktober 2006 – Twenty-Four Hour Blessing
Vierundzwanzig Stunden rundum Segen
Gott redete …
Kommt jetzt im Augenblick zu Mir in eurem Herzen. Ich sitze hier, bereit für euch, in Vorfreude auf euch. Geht hinein. Es gibt keinen Türsteher. Keinen Platzanweiser. Ja, in der Tat, Christus und andere sind Pfeile, die euch zu Mir weisen. Einem jeden Menschen ist es zugedacht, jener Pfeil zu sein. Folge dem Pfeil in deinem Herzen zu Mir.
Es gibt keine Probezeit, dennoch stellt ihr Parameter auf. Es gibt keine Schlange, in der zu warten ist. Ihr braucht euch keine Ziffer zu besorgen. Alles was ihr zu tun habt, ist, hier zu sein, anzuerkennen, dass ihr hier seid, hier inmitten der Halle Meiner Gegenwart.
Es ist keine Frage des ‚Wie gelangst du hierher?’ Es gibt keine Frage. Du bist hier. Du weißt es nicht, du bist hier. Du glaubst nicht, du bist hier. Du schaust dauernd überallhin, außer dorthin, wo du bist. Du bist auf einem Umkreis, auf der Suche nach etwas, was du bereits hast. Du bist gerne ein Sucher. Dir ist Vorfreude lieb.
Du findest den Kuchen reizvoll, während er feucht vor dir steht, denn du hast es erlebt, dass er, sobald er einmal verschlungen ist, nicht länger dermaßen wunderbar ist.
Ich bin da die Ausnahme. Einmal verschlungen, bin Ich gar wunderbarer. Egal wie köstlich Ich deiner Auffassung nach bin, Ich bin mehr. Ich bin mehr und mehr. Bei Mir gehen gute Dinge nicht zur Neige, die mit dir zu teilen sind. Du langst zum Höchsten, und daraufhin ist mehr vom Höchsten vorhanden. Es gibt niemals Allerhöchstes, weil Unendlichkeit zugegen ist, welche ihr wie vor euch liegend seht, eine weitere Tür zu öffnen – und noch eine.
Ihr mögt jenen Moment, bevor ihr die Klinke herunterdrückt, bevor ihr dahinterkommt, was für ein Schatz dahinterliegt. Ihr schmachtet ihn an, und doch könnt ihr die Türklinke auslassen und die nächste Tür öffnen mögen.
Öffne dein Herz, Geliebte, Geliebter. Unterweist euch darin, meinen 24-Stunden-Segen, der euch zukommt, in Empfang zu nehmen. Euch wird in Liebe beigestanden.
Wo schweift ihr umher? Zu was für einer Zerstreuung macht ihr euch auf dem Weg? Ihr seid darauf aus, umherzuwandern. Genießt das alsdann. Findet nach Herzenslust Vergnügen daran. Ihr möchtet gerne einen neuen Kontinent entdecken. Ihr werdet, früher oder später, entdecken, dass ihr just auf diesem Kontinent, auf den ihr aus wart, umhergezogen seid, nach dem ihr lechztet, den ihr begierig wart zu entdecken.
Aber du bist ein Jäger. Du bist ein Jäger nach Sternen. Du bist versessen auf das Universum. Du bist versessen auf den Himmel. Du bist mit den Sternen verbunden. Sie sind mit dir verbunden. Ihr teilt das gleiche Licht miteinander. Du möchtest gerne neue Sterne entdecken und ihnen einen Namen geben. Du möchtest ein Forscher sein. Du erkundest Horizonte. Komm, tritt jetzt in den Palast ein. Erkenne, was du erkundest.
Du erforschst Dimensionen von dir selber, wohlgenutzte, allerdings nicht erkundete. Du sitzt in einer Waldlichtung, aber du weißt nicht, dass es eine Waldlichtung ist. Du kennst ihren Namen nicht, obschon ihr Name auf der Karte verzeichnet ist, die du in der Hand hältst. Du weißt nicht, dass du angelangt bist, wohin du dich aufgemacht hast. Du weißt nicht, dass diese Waldwiese zudem deine Startstelle gewesen war. Es gibt keine Schlussstelle. Es gibt einzig sich die Stelle greifbar machen.
Kommt also zu der Stelle der Vergegenwärtigung. Sofern ihr selbst verwirklicht werden möchtet, dann bekommt mit, was bereits verwirklicht ist. Eine dermaßen winzige Drehung am Teleskop, und ihr könnt alsbald sehen. Dreht das Teleskop nach innen. Vielleicht habt ihr allzu weit in die Ferne geschaut. Ihr sucht in der Entfernung nach dem, was in eurem Herzen ist.
Der Pfeil, dem ihr folgt, weist auf euch. Ein Pfeil wurde vor langer Zeit in dein Herz hinein abgeschossen, und nun bist du soeben dabei, dies herauszufinden. Der Pfeil ist dir gefolgt. Er hat das innerste Wirken deines Herzens durchbohrt. Du bist ein Sucher nach dem, was du bereits gefunden hast. Finde es inwendig in dir, um entgegenzunehmen, was dir bereits mit Liebe und Segen überreicht worden ist.
Heavenletter # 2166 – 28. Oktober 2006 – Outside the Realm of Time
Außerhalb des Gefildes von Zeit
Gott redete …
Euch muss von jetzt an klar sein, dass Zeit bedeutungslos ist. Oh, ja, ihr hetzt euch ab, mit ihr mithalten zu können, dennoch ist sie euch immer voraus – oder hinter euch. Sie umkreist euch, bereit, mit euch zu hadern, euch zu verleiten, euch zu mindern, euch einstweilig zu machen, wie es aussieht, anstelle von ewig, wie ihr es seid. Zeit selber ist eine Zeitverschwenderin. Und doch fängt euch die Zeit in ihrem Netz und möchte euch nicht los lassen. Ihr schaut nach vorne und ihr schaut nach hinten. Ihr versucht immer, mit der Zeit zurechtzukommen. Ihr stellt euch Listen für sie her.
Was wäre denn, wenn die Welt uhrenlos und kalenderlos wäre? Womöglich wüsstet ihr nicht, was ihr mit euch selber anfangen sollt. Nicht lange hin, und ihr würdet zum Wesentlichen kommen. Zeit ist nicht das Fundament für euer Leben. Sie ist ein Eindringling. Sie tanzt herein und heraus, sie hüllt euch in einen Sarong von sich selber, und möchte euch nicht los lassen. Sie ist ein Tyrann. Ihr habt euch ihr unterworfen. Ihr habt ihr Treue geschworen. Ihr bescheinigt ihr das. Alldieweil ist Zeit Schwindelei. Sie tanzt von euch fort, möchte euch sie nicht einfangen lassen. Sie ist eine Tänzerin mit Schleiern, die von der Bühne herunterrennt, bevor ihr es merkt.
Angespanntheit ist zeit-angetrieben. Innere Spannung kommt von äußerer Zeit. Zeit ist ein Zuchtmeister, und ihr tanzt nach seiner Pfeife. Sie peitscht euch, und ihr springt. Durch euren Glauben an die Zeit altert ihr. Ihr glaubt an Verlust und ihr bejammert die Verheerungen von Zeit. Durch euren Glauben an die Zeit glaubt ihr an das Ende der Zeit.
Zeit ist durchsichtig, Geliebte. Ihr seid ungemein umfassender als Zeit. Ihr seid unsterblich. Zeit ist das nicht. Ewigkeit hat mit Zeit nichts zu tun. Ewigkeit ist zeitlos.
Auf der positiven Seite – Zeit hat ihre Attraktionen. Sie stellt Rhythmus bereit. Zeit hat einen Takt. In der Musik gehen Töne rauf und runter, so wie das die Zeit macht. Die Rede hat ihre Äußerungen und ihre Pausen. Der Taktschlag, den ihr vernehmt, ist Zeit. Euer Herz schlägt rechtzeitig. Ihr legt zeitlich fest, wie lange es braucht, um etwas auf dem Ofen zu kochen. Es gibt unisono. Es gibt einen Trommelwirbel. Zeit stellt sich selber zur Schau.
Und dennoch gibt es kein Zuendegehen von Zeit. Zeit rennt davon. Zeit ist Geld. Ihr könnt sie als wertlos bezeichnen, denn ihr investiert in Zeit, aber und abermals.
Ihr wählt dann und wann, euer Leben außerhalb des Bezirks von Zeit zu leben. Dieses von der Zeit und ihren Anforderungen Freibekommen würde euch stattgeben, mehr Freude bei eurer Familie zu erleben. Ihr würdet euch gar im Tätigsein mehr erholen. Ihr würdet mehr lieben.
Zeit erzeugt Hast. Ohne die Konzeption von Hast gäbe es keinen Bedarf an Geduld. Ungeduld wäre unbekannt. Es gäbe keine Notfälle, keine Dringlichkeit. Zeit würde stillstehen. Zeit wartet auf keinen Menschen, aber sie würde auf dich warten, wäre sie nicht an deiner Stelle zum König gemacht worden.
Ohne das Schleifen von Zeit gäbe es Spontaneität. Es gäbe kein Warten. Alles wäre stets zugänglich. Es gäbe kein immer. Es gebe kein nie. Ihr würdet mit Ewigkeit bekannt. Ihr würdet euch gewahr, dass ihr auf ihr segelt. Ihr würdet sie in den Arm nehmen. Ihr würdet auf ihr segeln und stillschweigend auf ihr bleiben. Ihr würdet zu Ewigkeit werden und euch selber als das Universum erkennen. Ihr würdet Einssein kennen. Ihr würdet wissen, so wie ihr jetzt euren Namen wisst. Ihr würdet um eure eigene Ewigkeit wissen und niemals von ihr abfallen. Ihr würdet mit Permanenz bekannt und euch nicht Einstweiligkeit ausdenken. Ihr würdet den Lügen der Zeit nicht glauben, denn ihr würdet Wahrheit kennen, und einzig Wahrheit. Ihr würdet wissen, ihr kennt Mich. Zeit würde verschwinden, und du und Ich würden in Erscheinung treten.
Heavenletter # 2167 – 29. Oktober 2006 – A Bell Will Ring
Eine Glocke wird läuten
Gott redete …
Was ist deiner Auffassung nach Beklommenheit? Du erkennst es, wann du sie hast. Du bist ungemein vertraut mit ihr, aber was ist sie? Sie ist eine nagende Unruhe, welche deinen Geist in Bewegung gesetzt hat. Selbst wenn du dir nicht im Klaren darüber bist, worauf deine Beklommenheit anspielt, dein Geist hat beschieden, sie herbeizurufen. Er möchte in dem Topf der Ängstlichkeit rühren.
Einerlei wie verschwommen, die Idee ist vorhanden, dass etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Woher sollte diese Auffassung rühren mögen, wenn nicht von dem Geist? Der Geist hat entschieden, wie etwas aussehen sollte, so, als könnte er das wissen. Er hat entschieden, dass etwas fehlerhaft ist. Was fehlerhaft ist, ist der Geist, der Vergleiche anstellt. Er zieht sich Ängstlichkeit zu, misst sie der Konzeption bei, dass das Gegenwärtige dem Standard des Geistes nicht nachkommt, ein Standard, der selbstverständlich willkürlich und bar jeder Notwendigkeit auferlegt wurde. Der Geist überstülpt dir die Auffassung, du habest eine Art Fehler begangen, selbst dann wenn er nicht mal weiß, was jener denn ist. Der Geist spricht zu dir: “Du hast einen Fehler begangen. Du musst einen Fehler begangen und dies noch nicht begriffen haben. Aber er wird dich einfangen. Du hast etwas verpasst.“
Der Geist möchte dir zu verstehen geben, dass irgendwo eine Konspiration vonstatten geht, und dass du dabei das Ziel bist. Der Geist möchte mir zu verstehen geben, dass vielleicht deine Freunde eine Party ausrichten, und dass du nicht eingeladen worden bist. Du hast etwas übersehen, und du bist übersehen worden.
Beklommenheit ist eine Nervensäge.
Ich möchte dir erklären, dass es keine Ursache für Beklommenheit gibt. Was immer du ausgelassen hast, was für ein Vergehen du auch begangen hast, wie immer die Unruhe des Geistes heißt, vergebt es, und Ängstlichkeit wird euch alleine lassen. Kaue nicht mehr länger wieder, was du an inneren oder äußeren Konflikten hast. Du zahlst einen allzu hohen Preis für überhaupt nichts.
Ersetze Ängstlichkeit durch Zutrauen. Habe Vertrauen, dass Ich Gott bin, und dass Ich bei dir bin. Habe Zuversicht, dass du geliebt bist. Habe Zuversicht, dass, was immer sich herausgestellt hat, es sich herausgestellt hat. Es hat sich nicht fortzusetzen. Es ist vorüber. Vielleicht hattest du gestern einen zerrissenen Übermantel bei dir. Das war gestern. Trage heute nicht die Tränen mit dir herum.
Gestern ist vor langer Zeit.
Schaue auf den heutigen Tag. Tritt für dich selber ein. Sofern du ein Berufsboxer bist, ist der Match, den du gestern hattest, vorüber. Ein neuer kündigt sich soeben an. Du befindest dich im Training. Du kannst nicht erwarten, dass du jeden Match gewinnen wirst. Du kannst erwarten, dass du in den Ring gehst. Eine Glocke wird läuten. Du wirst aufstehen.
Betrachte dich selber im Leben als einen Weber. Du bist der Weber, und du bist die Fäden, die hinein und heraus laufen. Du kannst nicht in einer geraden Linie weben. Weben muss herein und heraus und herum sein. Das Leben ist nicht angelegt, insgesamt in eine Richtung zu gehen. Es hat seine Gefälle und Scheitelpunkte.
Verspüre nicht Ängstlichkeit, weil Wellen hoch- und niedergehen. Mache dir nicht bei jeder Senke Sorgen, dass sie sich nicht wieder anheben wird. Sei nicht beklommen, weil eine Welle nicht auf dem Scheitelpunkt stehenbleibt. Dies ist die Natur von Wellen, und dies ist die Natur Menschlichen Lebens.
Ihr seid im Leben ein Surfer, Geliebte. Sieh, wie du selber hochoben reitest. Zur selben Zeit, wisse, dass du mit den Wellen einhergehst. Du hast dich nicht an einem perfekten Bild festzuhalten. Sowie du fällst, liegt es dir an, dich wieder zu erheben.
Ängstlichkeit ist ein unfreundlicher Akt gegenüber sich selber. Ängstlichkeit ist bar jeder Ehre. Sie ist ein Plünderer. Sie möchte gerne dein Empfinden des Wohlergehens plündern. Die schäbige Ängstlichkeit möchte dich wund scheuern. Du hast ihr das nicht zu erlauben. Sie ist wie ein Hautausschlag. Kratze nicht an ihm, und er wird nachlassen. Ängstlichkeit gehört nicht dir zu. Du hast sie nicht zu haben. Komm ohne sie aus. Sei mit ihr durch. Lächle stattdessen.
Heavenletter # 2168 – 30. Oktober 2006 – The Music You Dance to
Die Musik, zu der du tanzt
Gott redete …
Dieser Moment deines Lebens ist eine ein einziges Mal in einer Lebzeit vonstatten gehende Gelegenheit. Dies ist die Welle, die es dir zu bekommen gilt. Dies ist der Moment, in dem du hineinspringst. Selbst wenn du still vor dich hinträumend dasitzt, ist dies dein Moment der Hingabe an die Träumerei. Selbst wenn du eine Tasse Kaffee trinkst, ist dies dein Moment der Hingabe ans Kaffeetrinken. Was auch dieser Moment für dich innehält, in das trittst du ein. Dieser Moment des Lebens hat dich um einen Tanz gebeten, und tanzen, das hast du zu tun. Du kannst nicht mit dem Kopf Nein schütteln. Du kannst nicht sagen: „Eher nicht.“
Das Leben ist ein Verehrer, der sich vor dich hin begeben hat. Nimm seine Hand.
Leben ist nicht für später. Es ist nicht eine so und so Sache. Es eilt jetzt zu dir hin.
Selbst wenn du schläfst, befindest du dich in der Umarmung des Lebens.
Stehe deinem Leben zu Diensten, und gehe in es hinein.
Was auch für Musik gespielt wird, lasse dies die Musik sein, zu der du tanzt. Wirble vor Freude an ihr herum.
Selbst wenn du dich selber nicht für einen guten Tänzer hältst, tanze gleichwohl.
Selbst wenn du deinen Kaffee verschüttest, ziehe in Erwägung, dass deine Tasse überläuft, und trinke auch so, was in der Kasse noch übrig ist.
Vielleicht ziehst du Walzer Polkas vor, wenn es aber so ist, dass die Kapelle eine Polka spielt, stehe auf und tanze ihn mit. Und wenn die Kapelle eine Pause macht, dann genieße es, dich hinzusetzen. Genieße die Pausen ebenso wie das Tanzen.
Das Leben hat dich als seinen Partner ausersehen. Es hat sein Auge auf dich gerichtet, und zu diesem Zeitpunkt bloß auf dich. Du bist der eine, mit dem das Leben tanzen möchte, oder mit dem es einen Tanz aussetzen möchte. Das Leben möchte gerne, dass du deine Hand auf seinem Arm ruhen lassen möchtest. Das Leben möchte gerne, dass du dich mit ihm verlobst. Es möchte, dass du ihm voll in die Augen siehst. Sei sein Partner. Sei sein Liebhaber. Sei sein Gefährte. Geliebte, für diese kurze Zeit lang, seid ihr mit dem relativen Leben vermählt. Ihr habt eine Betrauung. Ihr habt euren Treueschwur abgelegt. Seid präsent.
Gib diesem Tanz dein Bestes, egal, was für eine Musik gespielt wird. Du weißt nicht, wozu du in diesem Moment in der Lage bist. Du weißt nicht um deine Fähigkeit, zu spinnen, so lange, bis du spinnst. Selbst wenn du gestern am Spinnen warst, ruft dich der heutige Tag auf, erneut zu spinnen. Vielleicht heben sich am heutigen Tag deine Füße vom Boden ab. Vielleicht kannst du heute auf der Luft tanzen. Du hast aufzustehen und zu tanzen, um dies herauszufinden.
Vielleicht stolperst du heute über deine eigenen Füße. Erfreue dich an dem genauso. Vielleicht bist du heute ein Mauerblümchen. Gut, dann blühe gegen die Mauer. Du bist auch so der Tänzer des heutigen Tages. Selbst sitzenderweise bist du nichtsdestotrotz ein Tänzer. Du bist ein Tänzer, der sich im Moment hingesetzt hat.
Es kann sein, heute schenkst du dem Leben einige Blumen. Vielleicht verstreutest du sie. Vielleicht gibst du dem Leben einen riesigen Strauß Blumen, einen, der niemals zuvor so arrangiert worden ist. Vielleicht überreichst du heute dem Leben eine Dankeschönkarte. Selbst obschon du niemals dem Leben all das, was es dir gegeben hat, zurückgeben kannst, kannst du ihm etwas geben. Du kannst ihm ein Sei Willkommen zuwenden. Du kannst dich mit ihm an der Tür treffen. Du kannst mit ihm Arm in Arm gehen ohne weiteres Aufheben. Vielleicht kannst du das Leben bitten, mit dir zu tanzen, dir ein oder zwei Stepptänze beizubringen. Vielleicht mit dem Leben heute einen Tango.
Sieh, wie du tanzt. Dies ist Etwas – du und das Leben gemeinsam auf der Tanzfläche, einen Tango tanzend, wie kein anderer jemals zuvor einen Tango getanzt hat, zum ersten Mal getanzt. Selbst wenn niemand zusieht, tanze für den Tanz. Tänze kommen und gehen, und doch bist du immerzu ein Tänzer. Selbst in der Stille bist du ein Tänzer. Also, tanze demnach. Tanze.
Heavenletter # 2169 – 31. Oktober 2006 – The Knower
Der Wisser
Gott redete …
Es gibt keine Entscheidungen um Leben und Tod. Alles ist Leben. Was du auch entscheidest, du hast das Leben gewählt. Sei nicht bestürzt. Keine Entscheidung ist eine große Entscheidung. Du meinst das, ja. Alle Entscheidungen werden bei der Wäsche herausgewaschen, Geliebte. Sie werden keine Rolle spielen.
In was du umschlungen bist, das ist dir von Belang. Das ist dir von Bedeutung. Aber nichts ist dringlich. Damit, in jenem Sinne, ist nichts von allergrößter Wichtigkeit. Ob du nun jenen Wimpel gewinnst oder nicht, ob du nun in jene medizinische Fakultät hineinkommst oder nicht, ob du einen Job findest, eine Gehaltserhöhung bekommst, ein Haus kaufst oder mietest, ob du in deinem Körper eine lange oder eine kurze Zeit bleibst – das ist nicht ausschlaggebend, Geliebte. Es ist allesamt ein Spiel mit der Zeit. So wie das Wetter, ist es nicht unbeweglich. Es wird sich insgesamt aus eigenem Zutun bewegen, ohne eine Überwachung deinerseits.
Erhebe dich zu einer großen Höhe, und du wirst von einer weiteren Perspektive her sehen.
Du wirst die Wichtigkeit von Liebe erkennen. Du wirst sehen, dass nichts Liebe zur Seite stoßen kann. Du wirst sehen, dass Liebe kein Ende zukommt und dass dem Leben kein Ende zukommt. Es geht einfach so weiter, Geliebte. Euer Leben setzt sich fort. Bei Regen oder Sonnenschein, du setzt dich fort. Nicht trotz diesem und jenem und nicht aufgrund von diesem und jenem, sondern weil Leben ewig ist. Du kannst es nicht anhalten. Tod ist eine Fiktion, die eine gute Presse hat. Todesbescheinigungen sind unterzeichnet. Körper werden begraben. Im allgemeinen wird das so gesehen, dass der Tod bewiesen ist. Was die Augen zu sehen vermögen, ist allzu wenig. Bloß ein Abteil des Lebens ist bezeugt. Da gibt es das Ungesehene. Da ist das bekannte Unbekannte, das unbekannte Bekannte, das Bekannte, und das Erkennen, und du, Geliebter, Geliebte, du bist der Wisser.
Nachweis ist beschränkt und beschränkend. Es gibt keine Grenze für das Leben. Es gibt keine Grenze für dich. Es gibt keine Zeit, dennoch hast du alle Zeit der Welt.
Liebe ist an erster Stelle. Du bist mit Liebe befasst. Womöglich tanzt du in Liebe hinein und aus ihr heraus, tanzt du auf Liebe hinzu oder von ihr weg, dennoch befindet sich Liebe immerzu im Zentrum deines Lebens. Du nimmst deine Augen nicht von ihr fort. Du windest Liebe durch das ganze Universum. Du stickst Liebe. Du bist der Webstuhl, auf dem Liebe gewoben wird.
Liebe geht nie zur Neige. Unter Umständen rennst du von ihr weg, dennoch kannst du ihr nicht entkommen. Furcht ist nicht stärker als Liebe. Angst ist nebst Liebe nichts. Alles ist nebst Liebe nichts. Es gibt nebst Liebe nichts. Hass ist vielleicht ein Widerwille gegen Liebe, aber er kann der Liebe nicht das Wasser reichen. Hass kann nicht andauern. Er verbrennt in seinem eigenen Feuer. Einzig Liebe ist unversehrt.
Liebe hat keine Historie. Sie ist immerzu frisch. Sie ist ein strömender Fluss. Du hast Liebe, und dennoch kannst du sie nicht einfangen. Mit Sicherheit kannst du sie nicht stoppen.
Du kannst dich für Liebe entscheiden, dennoch ist Liebe keine Entscheidung, die du triffst. Ob du sie nun billigst oder nicht, Liebe hat ihren Weg. Da ist eine Flut an Liebe, und du wirst in ihr aufgekehrt. Ein Umzug von Liebe geht vonstatten. Tanzmusik erklingt, und du kannst dich dem nicht entziehen. Als erstes tippst du mit deinem Fuß, und dann hast du aufzustehen und zu tanzen. Der Tanz der Liebe ist unwiderstehlich, und kein einziger, kein einziger, wird ausgelassen. Du kannst der Liebe nicht widerstehen. Egal wie sehr du es versucht haben magst, Liebe greift dich auf, schwingt dich, wird dich nicht los lassen.
Als du zur Erde kamst, war der Bescheid für Liebe mit eingebaut. Du kannst dies jetzt anerkennen oder nicht, aber du kannst es nicht rückgängig machen. Du kannst deine Verbundenheit mit Liebe nicht durchtrennen. Liebe hat Anspruch auf dich erhoben. Du könntest genauso gut jetzt Anspruch auf sie erheben. Lang lebe die Liebe. Sie lebt in deinem Herzen.
Heavenletter # 2170 – 1. November 2006 – The Kingdom of Your Own Heart
Das Königreich deines eigenen Herzens
Gott redete …
Du bist kein Geheimagent Gottes. Zur selben Zeit bist du nicht der Reiseführer. Du bist auf Mein Geheiß. Entsinne dich, vielleicht hinterlässt du Anhaltspunkte, indes, es sind Meine Anhaltspunkte, die du hinterlässt. Sie sind nicht die deinen. Du kannst Meine Anhaltspunkte in aller Stille hinterlassen oder unter freiem Himmel. In jedem Falle sind Meine Anhaltspunkte – die Anhaltspunkte für Mich – für Andere zugegen, um ihre eigenen zu entdecken. Ich habe jedermanns einzigartige Entdeckung zu sein. Du kannst Mich nicht für einen anderen entdecken. Lasse dein Leben in Führung gehen. Sei ein Erinnerer an Mich, und nicht etwas, um das jemand herumzugehen hat oder von dem er überwältigt wird oder dem er zu folgen hat.
Du erkorst Mich. Der Ansporn kam aus deiner eigenen Seele. Egal wie sehr nach und nach, auf einen Schlag, eines Tages, warst du hier vor Mir. Irgendwie befandst du dich vor Mir. Du, Einer, alleine. Selbst wenn du dich in einer Menge von Tausenden aufhieltst, du warst Eins, alleine, vor Mir stehend. Gänzlich aus deinem eigenen Willen heraus tratst du vor Mir in Erscheinung. Du wusstest es nicht, wie du hierher gekommen warst, was für eine sonderliche Reihe von Ereignissen oder Gedanken dich hierher gebracht hatte, aber du wusstest, dass du zu kommen hattest, du wusstest, dass du hier zu sein hattest, und du, du, alleine, erschienst. Niemand schob dich. Niemand ordnete dich an. Alleinig, stille, tratst du hervor. Und damit betratst du das Königreich deines eigenen Herzens.
Es stimmt, dass du andere Herzen zu Mir bringen wirst, allein, nicht du stellst sie zu. Sie können mit dir per Anhalter fahren, aber du nimmst keinen mit. Es geht kein Kidnapping vor sich, jeder ist frei, frei, zu stolpern, frei, den längeren Weg zu nehmen, frei, auf Mich zu zu rennen, und frei, in seinen Einbildungen wegzulaufen. Ihr, Geliebte, verschafft euch keine Skalps für eine Personalzählung. Ihr seid nicht auf Sieg aus. Ihr errettet nicht Seelen. Ihr singt schier euer Lied, und einige möchten mitsingen. Ihr geht schier eine Straße hinunter, und einige möchten mit euch gehen. Ihr ruft schier Meinen Namen, und Andere möchten ihn mit euch zusammen rufen. Du bist nicht der Orchesterleiter. Du schwingst nicht einen Stab. Du singst ein Lied von Mir. Durch die Hervorbringungen deines Lebens singst du ein Lied von Mir, ein simples Lied von Mir.
Du fegst nicht Leute zu Mir. Erzeuge keinen Erdrutsch.
Dies ist nicht deine Schau. Es ist Meine. Sie hat Meine zu bleiben, Geliebte. Dass Andere euch folgen, ist nicht notwendig. Dass ihr Mir folgt, das ist notwendig. Es ist notwendig, weil dies deine Wahl darstellt. Es ist Meine Wahl, überdies, indessen ist es jedermanns Wahl, und du hast andere Menschen Mir und sich selber zu überlassen.
Du bist nicht ein Akquisiteur von Seelen. Du bist kein Volkszähler. Du kommst einfach zu Mir, und gibst Anderen statt, auf ihre eigene Weise zu ihrem eigenen Zeitpunkt zu Mir zu kommen. Es gilt dir nicht, zu meinen, du habest Seelen zu retten. Die Welt sieht, dass es Menschen gibt, die gerettet werden sollen, das aber ist die Welt. Ein jedes Seinswesen auf Erden ist bereits gerettet. Ich habe sie in Meinem Herzen bewahrt. Bevor du Mich fandest, barg Ich dich, geborgen und fest in den Falten Meines Herzens. Was Ich für dich tue, das tue Ich für alle anderen. Es ist bereits getan. Ich habe alle zum Gebet gerufen. Ich sprach Meine Gebete sozusagen. Ich kenne Meinen Willen. Ich weiß um die Macht Meines Willens, und du könntest dies als Gebet bezeichnen. Mein Wille wird kundgetan und bekannt sein. Zu sagen, dass Mein Wille getan ist, ist nicht Rhetorik. Mein Wille ist getan.
Heavenletter # 2171 – 2. November 2006 – When You Pick Apples from a Tree
Wenn du dir Äpfel von einem Baum pflückst
Gott redete …
Konflikte kommen wegen des Ringens zwischen dem Herzen und dem Geist auf. Es geht ein Tauziehen vonstatten, da du alles richtig machen möchtest. Und du möchtest, dass jeder sonst die Dinge richtig macht. Bloß weißt du nicht immer, was richtig ist, selbst dann nicht, wenn du meinst, du wissest es. Bitte macht euch nicht so viele Sorgen darüber, korrekt zu sein. Ihr habt nicht richtig zu liegen. Sofern ihr richtig zu liegen habt, zaudert ihr im Leben. Ihr seid hier, um es zu leben.
Wenn du dir von einem Baum Äpfel pflückst, hast du sie einfach zu pflücken. Du kannst nicht im Voraus entscheiden, welche Früchte Würmer haben werden und welche nicht.
Demnach, im Leben triffst du Entscheidungen. Du hast ganz einfach nicht all die Angaben, die nötig sind, um erstklassige Entscheidungen zu treffen. Dein Geist hat nicht die ganzen Informationen. Dein Herz mag es wissen, indessen wird dein Herz eher dem Geist untertan gemacht sein, sodass es für dich schwer sein wird, zu erkennen, was dein Herz jetzt im Augenblick sagt.
Sicherlich ist dein Geist nicht in der Lage, Klarheit zu haben. Die weisesten Entscheidungen sind nicht immer weise. Entscheidungen, die als töricht betrachtet werden, können weise sein. Entscheidungen allerdings sind nicht derart gewichtig, wie ihr meintet. Entscheidungen sind Dutzendware. Ihr seid wohl der Auffassung, sie setzten den Kurs eures ganzen Lebens fest. In etlichen Fällen, aus einem gewissen Gesichtspunkt heraus, kann das zutreffend sein, denn selbstverständlich ist es so, dass du, sofern du dich entschieden hast, auf einem Schiff zu segeln, an das Schiff gebunden. Du kannst nicht mitten im Ozean von ihm herunterkommen.
Wo immer du dich freilich selber befindest, wo auch immer dein Körper angesiedelt ist, du hast Zugang zu Mir. In jenem Sinne spielt es keine Rolle, wo du bist, noch auch, was für Entscheidungen du triffst. Den Milieus zum Trotz, du kannst bloß an einer Stelle sein, und das ist bei Mir.
Bei Mir sein ist der Ausgang, nach dem Einem das Verlangen steht. Der Name des Schiffs, auf dem du segelst, hat alsdann keine Wichtigkeit. Dass du bei Mir bist, ist festgegründet. Dein Gewahrsein, das ist eine andere Sache.
Komme jetzt in deinem Gewahrsein zu Mir. Wisse, in Wessen Herzen du siedelst, und nimm Mich in das deine hinein. Drücke Mich zärtlich in deinem Herzen an dich, so wie Ich dich im Meinen hin und her wiege. Wir sind Eins. Das ist die Entscheidung, die zu treffen ist, und jener Bescheid wird dich im Leben tragen. Er wird deinen Kurs festsetzen.
Keiner Entscheidung, die du zu treffen hast, ist es angelegen, dir den Wind aus den Segeln zu nehmen. Eine Entscheidung ist nicht eine dermaßen erhebliche Sache, wie du sie aus ihr gemacht hast. Sie ist etwas Kleines. Drehe dich nach links oder drehe dich nach rechts. Gehe geradeaus oder gehe zurück. Schreite aus oder zaudere. Egal, du bist ein Reisender auf deinem Weg. Du wirst dorthin gelangen, wohin du unterwegs bist. Du marschierst zum Himmel.
Ich habe dich gerufen, und du wirst kommen. Darüber, Geliebte, habt ihr keine Wahl. Eure Wahl ist wann und wie, aber nicht das Was. Ihr werdet eure wahre Örtlichkeit ausspüren. Ihr werdet euch zu den großen Höhen erheben und erkennen, wo ihr seid, und Wer euch liebt, jenseits aller Beweggründe, welche ihr imstande seid zu sehen. Es ist Beweggrund genug, dass Ich liebe. Ihr braucht euch selber nicht Mir zu beweisen. Ich habe allen Beweis, dessen Ich bedarf, in Meinem Herzen, in Meinem Herzen, welches Ich euch gegeben habe. Euer Herz ist Mein Erbe.
Ihr tragt Mich alle Tage herum, und Ich trage euch. Wie nahe können Wir uns kommen? Wie behutsam hast du zu sein? Wirf Vorsicht dann und wann in den Wind. Halte dich auf dem Bug deines Schiffes auf. Setze dich dem Wind und den Spritzern des Wassers aus. Sie werden dich stärken.
Sicher ist nicht immer sicher. Gitterstäbe um dich herum halten dich nicht notwendigerweise sicher. Sicher sein ist schlechterdings ein allzu großer Preis, der zu entrichten ist. Wähle stattdessen Freiheit.
Heavenletter # 2172 – 4. November 2006 – Think of Heaven
Denke an den Himmel
Gott redete …
Wenn du eine Entscheidung zu treffen hast, wisse, dass das, was du beschließt, nicht gewaltig ist. Hier ist allerdings ein etwas monumentaler Rat: Triff weder Entscheidungen aus Angst, noch triff Entscheidungen, um zu beweisen, dass du keine Angst hast. Versuche nicht, etwas zu beweisen.
Habe auf jeden Fall erstmal keine Angst. Und mache Angst nicht öffentlich bekannt. Sei umsichtig damit, andere auf was du befürchtest hinzuweisen. Angst fördert Angst. Erinnere dich an die Erzählung über die kleine rote Henne, die wirklich glaubte, der Himmel sei drauf und dran herunterzufallen. Sei kein Händler der Angst.
Höre die Ängste anderer Leute nicht. Mache die ihren nicht zu deinen eigenen. Du weißt, dass Angst ansteckend ist. Alles ist ansteckend, Geliebte. Was willst du ausstreuen? Verbreite Reichtum, Gesundheit, Glück, Liebe, Vertrauen. Nicht Katastrophen.
Wenn du ein Feuer siehst, brülle Feuer und laufe zum Ausgang. Brülle nicht ‚Feuer‘ vor der rechten Zeit. Dies ist, was du oft gemacht hast. Alle schrecklichen Dinge, die geschehen könnten. Es könnte immer ein Feuer sein, Geliebte. Komme zur Vorliebe für „Kein Feuer“.
Sei sorgfältig mit Voraussagen, die du machst. Sage nicht ein Verhängnis voraus. Suche keine Zeichen von Verhängnis. Das Diktum „Sei lieber sorgfältig, als dass es dir leid tut“ hat seine Berechtigung, aber es ist nicht eine Lebensweise. Im verhältnismäßigen Leben gibt es Risikohaftes. Das größere Risiko liegt im Befürchten einer bevorstehenden Katastrophe.
Sind nicht deine Gedanken mächtig? Negative Gedanken tragen ihre Samen mit sich. Positive Gedanken ebenso. Erinnere dich daran, mächtige Gedanken hoher Schwingung bei dir zu haben, und mächtige Gedanken von minderer Schwingung aufzugeben. Du schauderst, wenn du an ein bevorstehendes Verhängnis denkst. Wie fühlst du dich, wenn du an den Himmel und an Mich denkst? Ziemlich gut, würde Ich sagen. Setze deine Wetten dort, wo du willst, dass sie dort angebracht sind.
Dies ist nicht Vortäuschung, was Ich vorschlage. Ich rede über eine Richtung, in die zu ziehen ist. Wenn es bei der Straße zwei Abzweige gibt, wähle die günstigste. Es ist nicht Vortäuschung, sich für eine günstige Straße zu entscheiden. Sobald du anfängst, auf ihr zu fahren, bist du darauf. Wähle die noble Fahrbahn, Geliebte.
Du hast eine Wahl, an welchem Ende des Pools du eintauchst. Du hast eine Wahl bezüglich des Stuhls, in dem du sitzen willst. Du hast eine Wahl, deine Gedanken zu führen. Sie haben nicht dich zu führen.
Geliebte, wenn alles gesagt und getan ist, bist du verantwortlich für deine Gedanken. Du bist keine Wetterfahne, die im Wind weht. Sei mehr wie ein Anker. Verankere deine Gedanken dort, wo sie gut für dich wirken.
Wenn du einen Angestellten einstellst, gibst du ihm gewisse Aufgaben. Du engagierst ihn nicht, um dich zu sabotieren. Stelle deine Gedanken ebenso ein. Sie sollen für dich arbeiten. Wähle nicht ein Unterminieren von Gedanken. Wähle nach vorne hin gerichtete Gedanken. Wähle Gedanken, die dich und das Universum nähren.
Du wählst für dich nicht allein. Deine Gedanken sind nicht getrennt. Deine Gedanken sind wie eine Computertaste, die du presst, und deine Gedanken werden dem Universum aufgeprägt. Geäußert oder stimmlos, sind deine Gedanken Impulse von Elektrizität, die weit reichen. Du bist ein Radio, Geliebte. Gib nicht nur Nachrichten weiter, die dir zugekommen waren. Erfinde wohlgemute Nachrichten.
Welche Nachricht schickst du heute in die Lüfte? Wenn dir die Ehre, auf einem Berggipfel zu stehen und etwas für die ganze Welt, die hinhört, zu sagen, gegeben würde, was möchtest du da sagen?
Möchtest du sagen, „Passt auf!“ oder möchtest du sagen, „Der Segen Gottes ist auf uns“?
Vielleicht möchtest du sagen: „Die Sonne scheint. Schließe dich mir auf diesem Berggipfel an. Die Aussicht ist wunderbar“.
Nutzt diesen Berggipfel gemeinsam, Geliebte. Seid gelassen.
Heavenletter # 2173 – 5. November 2006 – Living Life
Das Leben leben
Gott redete …
Oft geben sich Meine Kinder beim Leben zögerlich. Sie haben Angst vor ihm. Sie ziehen sich von ihm zurück, sie sind sich unsicher, ob sie wirklich in es hineingehen möchten. Es ist ungefähr so, dass sie sich selber zu einem Mauerblümchen machen. Sie sind auf einem Tanz, aber tanzen nicht. Sie warten auf jemanden, der sie um einen Tanz bittet. Sie warten vielleicht auf den perfekten Verehrer, oder auf den genau richtigen Moment, und einstweilen senken sie ihre Augen. Die Sache ist die, dass sie am Warten sind. Sie sagen zu sich selber, dass sie nicht tanzen möchten, aus Angst, sie würden nicht gut tanzen. Sie fürchten sich vor einem Fehlschritt oder gar vorm Hinfallen. Sie sagen sich selber, sie mögen die Musik nicht, die gespielt wird. Sie vermeiden es, auf Tänze zu gehen. So oder so, sie halten sich zurück. Sie halten das Leben in Reserve. Sie halten sich am Warten, bevor sie in es eintreten.
Vorsicht ist ihr Schlagwort. Sie denken, es sei besser, ein Mauerblümchen zu sein, als zu riskieren zu tanzen. Besser, sich selber zu verstecken, als ihrem Herzen zu folgen. Besser, ihre Herzen zu verstecken, als sie offenzulegen. Sie stauen den Fluss des Lebens auf, aus Furcht dass sie enttäuscht werden, oder aus Furcht dass sie nicht vollkommen sind. Wir können gar so weit gehen und sagen, dass sie das Leben unterbinden.
Selbst so sie im Leben sind, sind sie außerhalb von ihm. Sie würden gerne das Leben aufopfern. Sie warten unentwegt auf es.
Die Sache ist heikel, Ich sage soeben nicht, dass jedermann sich wünschen sollte, die Schöne auf dem Ball zu sein. Ich sage nicht, dass jeder gleich ist. Ich sage nicht, dass jeder jeden Tanz zu tanzen habe, oder dass jeder jede Nacht ausgehen müsse. Ich sage soeben nicht, dass das Leben in Bezügen von Aktivitäten gemessen gehöre, oder daran, wie viele Aktivitäten das gegebene sind, oder wie viele Partys oder wie viele Filme. Es meint nicht, dass du – Ich spreche zu jedermann – alles erleben musst. Es meint nicht, du hättest dein Leben aufzuschütteln, du hättest zu heiraten oder dich scheiden zu lassen, oder im ganzen Land umzuziehen, oder deine Haarfarbe zu wechseln. Das meint nicht, du habest dein Leben herumzudrehen. Drehe dich selber herum, Geliebte, Geliebter.
Die Konzeption, ins Leben einzutreten, ist ebenfalls heikel, weil du, zur selben Zeit wie Ich dich einlade, in das Leben einzutreten, ein Zuschauer bei ihm bist. Was immer sich abspielt, du siehst ebenfalls zu. Es ist in dir eine Stille, die zusieht. Es gibt einen Part von dir, der der Zuschauer und der Aufzeichner des Lebens ist. Es gibt einen Part von dir, der schier zuschauen kann, so, als wäre er in einiger Entfernung.
Nun, schaue dir kleine Kinder genauer an, wie sie zum Leben hineilen. Sie können nicht von ihm genug bekommen. Sie finden einen Löwenzahn, einen Hund, eine Tuff-Tuff-Eisenbahn reizend. Sie freuen sich auf jeden Tag. Womöglich hast du dich damit abgefunden, zu seufzen.
Das relative Leben ist aus Momenten gemacht. Es hat nicht bedeutungsschwer zu sein. Es ist freilich hier, um genossen zu werden. Selbst wenn in deinem Leben alles das gleiche bleibt, kannst du einen anderen Blick auf es werfen. Du kannst dich anschicken, deine Augen zu öffnen und die Farben zu sehen. Selbst wenn dir jeden Abend die gleiche Mahlzeit serviert wird, kannst du sie kosten.
Dein gegenwärtiges Leben ist eine ein Mal in einer Lebzeit überreichte Gelegenheit. Es ist kein alter Lappen. Es ist nicht etwas, was weggeschickt gehört. Es ist nicht etwas, dessen man überdrüssig zu sein habe oder wovon man traumatisiert werde. Es gehört nicht links liegen gelassen. Über es gehört nicht bestürzt zu werden. Es gehört genossen. Was immer du tust, finde ein Stückchen Freude in ihm. Lege dir die Anschauung zu, dass das Leben um einiger weniger köstlicher Momente wegen hier zugegen ist, und dass es sich deine Wertschätzung ersehnt. Bescheide, zu würdigen. Ernenne dies zu deinem Startplatz.
Ich sage soeben nicht, das Beste aus deinem Leben zu machen, so, als wäre es ein armseliger Sekundant. Ich sage soeben, es ist das Beste. Wieso nicht Vergnügen an deinem Leben finden, während du bei ihm zugegen bist? Gibt es für dich etwas Besseres zu tun?
Heavenletter # 2174 – 6. November 2006 – Your Rightful Heir
Dein rechtmäßiges Erbe
Gott redete …
Zahlreich sind die Gründe, dich davon fernzuhalten, andere Menschen auszunutzen. Es ist wie stehlen. Es gibt keinen Bedarf, zu stehlen, Geliebte. Es gibt keine Notwendigkeit, die Rechte eines anderen oder dessen Ahnungslosigkeit mitgehen zu lassen. Du sollst einen anderen Menschen nicht hinters Licht führen. Du sollst niemanden verleiten. Du denkst vielleicht, du seist klüger – du bist vielleicht in der Tat gerissener –, aber es ist nicht gescheit, mit Tricks zu arbeiten, außer du bist in der Öffentlichkeit ein Zauberer, und ein jeder ist aufgrund dessen hier anwesend.
Wenn du dich mit der Maske des Aufrichtigen versehen hast, und andere Menschen ausnutzt, bist du vielleicht der Auffassung, jener sei der Angeschmierte, dabei bist du es. Du hast dich an deiner Ehre schadlos gehalten. Du hast sie überschritten. Du hast dich selber betrogen. Das war niemals notwendig.
Lege um deiner selber willen alle Karten auf den Tisch.
Ihr bezahlt einen Preis, Geliebte, und der Preis, den ihr bezahlt, ist allzu hoch, um euren winzigen Moment an Frohlocken zu entgelten. Ihr habt unrechtmäßig erworbene Zugewinne erhalten. Ihr habt einen schlechten Handel gemacht.
Du bist nicht ein Thronanwärter. Du bist der rechtmäßige Erbe. Es gibt keine Notwendigkeit zu simulieren.
Besser ist es, von Grund auf ein Räuber zu sein. Er führt sich nicht selber an der Nase herum. Klein oder groß, Fehldarstellung ist Fehldarstellung. Hier, Geliebte, der Irrtum: Ihr spürt einen Mangel, und ihr habt das Gefühl, ihr hättet ihn zu kompensieren. Ihr informiertet euch selber falsch. Ihr hattet eine geringe Selbsteinschätzung, und ließt diese Wirklichkeit werden. Dies ist eure Narrheit.
Wenn du beim Kartenspiel betrügst, hast du dann gewonnen? Was hast du gewonnen, und was hast du verloren?
Du zockst, Geliebte. Du verzockst Redlichkeit. Du wettest auf das falsche Pferd. Setze das nächste Mal auf Redlichkeit und nicht auf Schläue. Wette darauf, dass Redlichkeit gewinnt. List nicht. Vielleicht kommt es hier und da zu einem kurzfristigen Gewinn, ein Verstoß aber ist ein Verstoß.
Du bist es wert, unverblümt zu sein.
Der Mensch dir gegenüber ist kein Widersacher. Er ist Mein Bote. Er ist Mein Geliebter, so wie du. Möchtest du dich an Meinem Sohn oder an Meiner Tochter schadlos halten, sofern du eingedenk wärest, wer sie sind. Würdest du irgendjemanden ausnutzen wollen, wenn du wüsstest, wer er ist?
Es gehört dir nicht, ein Falschspieler zu sein, einer der vorgibt, ein Anfänger zu sein. Es gehört dir nicht, zu lächeln, derweil du fies bist. Es gehört dir nicht, die Hand zu geben, ohne es so zu meinen. Es gehört dir nicht, kräftiger Unwissen vorzuschwindeln, denn es dir geziemt, Wissen vorzuschwindeln.
Schwört Treue, Geliebte. Ordnet euch der Wahrheit zu. Tragt sie bei euch, und überreicht sie Allen. Ihr habt davon gehört, dass die Wahrheit euch frei machen soll. Mit Sicherheit bindet euch die Unwahrheit fest. Die Unwahrheit hält sich an euch schadlos. Sie verriegelt euch in einer unaufrichtigen Umarmung. Seid jeder Verstellung abhold. Seid bar der Entbehrung. Findet euren Moment der Herrlichkeit auf eine andere Weise. Es ist allzu kurzlebig, vorzugeben, ihr habet ein Rennen gewonnen, derweilen ihr den Läufer neben euch zum Stolpern gebracht hattet. Was für eine Art Herrlichkeit ist das? Sie ist hohl.
Macht das Leben nicht zu einem Fiasko. Sei kein Fuchs. Kalkuliere nicht. Sei stattdessen einheitlich. Sei wahrhaft. Habe keine Bedauern.
Von diesem Tag an, da passiere deine Lippen kein einziges Wort, es sei denn es ist wahr. Von diesem Tag an, schenke dir selber Glauben. Von diesem Tag an, würdige dich selber und all deine Geschäfte. Gehe auf einem soliden Pfad. Hinterlasse deine Fußabdrücke, und mache sie entschieden.
Heavenletter # 2175 – 7. November 2006 – There Is a Beautiful Permanente
Es gibt eine schöne Dauerhaftigkeit
Gott redete …
Es gibt Stabilität in Änderung. Wenn Jahreszeiten sich ändern, gibt es immer noch Stabilität. Blumen blühen, und Blumen verblassen. Die Sonne scheint hell, und du schwimmst in dem See. Die Winde blasen Kälte heran, und du läufst auf dem See Schlittschuh. Bei alledem gibt es eine schöne Dauerhaftigkeit.
Wenn die Jahreszeiten sich nicht änderten, wäre die Dauerhaftigkeit nicht großartiger.
Du rechst Blätter zusammen. Du schaufelst Schnee. Du räumst Sommerkleider weg. Du nimmst Stiefel und Fäustlinge heraus. Die sich ändernden Jahreszeiten sind nicht ein Umbruch. Sie sind einfach Änderung.
Und so ist es mit deinem Leben. Die sich ändernden Jahreszeiten müssen kein Umbruch sein. Sie sind nur Änderungen. Kindheit fliegt fort. Das Haar wird grau. Ehemänner und Ehefrauen kommen und gehen. Der Tod des Leibs nimmt deine Geliebten fort, und eines Tages nimmt dein Körper seinen Abgang. Dauerhaftigkeit ist still daseiende Dauerhaftigkeit. Stabilität ist nicht auf und davon.
Mit Änderungen des verhältnismäßigen, relativen Lebens, wie es die Jahreszeiten sind, kann gerechnet werden. Änderungen sind nicht verhängnisvoll. Sie sind nur Änderungen.
Musst du jede Änderung wie ein Juwelier einen Diamanten hin und her drehen? Musst du jeden Winkel und jede Spalte eines Wandels prüfen und ausgraben? Eine Autopsie davon machen? Lasse den Kern von Änderung liegen, wo er ist.
Dass Leben sich ändert, ist dauerhaft, Geliebte. Mache dir nichts daraus. Atme es ein, und atme es aus. Es ist nur ein Gast, der nur eine kurze Zeit bleibt. Änderung richtet keine Verwüstung an. Sie ist ein kleines Ding, das du groß machst, so, als ob sie ein einzelnes Mal in einer Lebenszeit wäre, so, als ob Änderung nicht die Bewandtnis von Leben wäre, oder so, als ob Änderung eine Auferlegung wäre, etwas was in deinem Weg zu liegen kommt. Eher ist es so – Wandel pflastert deinen Weg, Geliebte.
Änderung ist wie der Bühnen-Direktor eines Stückes. Er bereitet die Bühne auf dich vor. Oder wie der Kostümdesigner, der dir neue Kleider gibt, damit du passend zu deiner Rolle gekleidet bist. Hast du von Änderung überwältigt werden?
Fange an, Wandel gerne im Blick zu haben. Halte ihn für etwas Gutes, was zu dir kommt. Gewünscht oder nicht gewünscht, er ist eingetroffen. Der Gast, gewollt oder unerwünscht, ist gekommen. Mache ein Bett auf der Couch. Dieser Gast der Änderung wird nicht lange bleiben.
Änderung streckt dich, Geliebte. Du bist dazu ausersehen, dich auszuweiten. Du darfst nicht so bequem bleiben. Vielleicht hat die Welt Bequemlichkeit zu ihrem Ideal erhoben. Allein, das ist eine Fantasie. Wandel wird Bequemlichkeit zum Zerbrechen bringen. Bequemlichkeit soll nicht andauern. Ja, lege zwischenzeitlich deine Füße hoch und entspanne dich. Du wirst bald genug aufstehen müssen.
Wirst du lernen, dich gar dank Wandel zu entspannen? Muss er wirklich bedeutsam oder tragisch oder eine Wand sein, um deinen Kopf daran zu stoßen? Möchtest du ein freundlicheres Gefühl gegenüber Änderung entwickeln? Möchtest du sie annehmen? Sie mag ja nicht deine Idee gewesen sein, indes, Änderung hat ihren Weg zu dir gefunden. Sie ist hergekommen wie ein UPS Lieferung. Du musst das Paket aufmachen, um zu wissen, was drin ist. Manchmal ist das Geschenk in vielen Seidenpapierschichten verpackt. Manchmal wirfst du zu schnell die Verpackungen weg, und hast nicht alles gesehen, das für dich im Paket drin gewesen war.
Jedenfalls, es wird ein anderes Paket seinen Weg zu dir finden.
Bist du traurig wegen dem Wechsel der Garde vor dem Buckingham-Palast?
Akzeptiere die Winde, die wehen, Geliebte. Erinnere dich der Weide und der Eiche, und daran, welche der beiden mächtiger ist.
Wenn du Baseball spielst, gewinnst du nicht jedes Spiel. Geliebte, sobald du verlierst, was hast du da verloren? Du hast nur das verloren, was sowieso nicht anhält.
Du bist auf deinem Weg zum Regenbogen. Du musst weiter gehen. Was auch immer sich dreht und wendet, du musst weiter gehen. Das ist so der Fall, bist du derselben Auffassung? Da dies so ist, gehe weiter, bereitwillig. Warum die Stirn runzeln, warum mit dem Fuß aufstampfen, warum auf dein Kopfkissen einschlagen? Alles, was du machen musst, ist weitergehen. Sei ein guter Sportsmann, Geliebter. Lasse den Kopf nicht hängen. Nimm deine Schultern zurück, und halte deinen Kopf hoch. Du bist nur dank Wandel am Gehen. Du wirst zum Regenbogen gelangen. Gehe gerade weiter. Blicke weiter darauf, wohin du gehst, und bald genug wirst du die Meilen des Universums durchmessen haben.
Heavenletter # 2176 – 8. November 2006 – The State of Your Heart
Der Zustand deines Herzens
Gott redete …
Es ist nicht so sehr von Belang, was du machst. Was wichtig ist, ist deine Geisteshaltung, wie du es machst. Eher dein Herzenszustand. Du könntest alles großartig machen, aber wenn dein Herz und das was du sagst oder das was du machst, nicht in einer Flucht stehen, ist dein Handeln eine Widerlegung von sich selber. Dein Bestimmungszustand soll nicht geheimgehalten sein. Zorn wird erkannt werden. Er mag sein, er schleicht sich auf Zehenspitzen hinaus. Er kann Rauch sein, der abzieht, allein, ein Zorn wird sich, solange er in dir brennt, über deine beste Vorstellung hinweg setzen, die Anstalten macht, etwas anderes kundzutun. Zu versuchen, ein Bild von Liebe zu malen, ist eine armselige Malerei. Wenn du Zorn spürst und deine Entgegnungen dabei sind süß, bildet sich eine Krankheit aus.
Die Stellungnahme dazu ist nicht, dass du deinen Zorn herauslässt, nicht, dass du ihn beschwichtigst oder ihn versteckst oder ihn verheimlichst oder besänftigst. In einer Woche, in einem Monat oder Jahr ist es recht wahrscheinlich, dass es keinen Zorn mehr gibt. Er wird von alleine verschwunden sein, weil du jetzt deine Entflammung deutlicher als das siehst, was sie ist, als einen jähen Ausbruch von Ego. Innerhalb des Zeitraums hat sich das Ego hinlänglich abgemildert, so, dass sein Zorn zurückgeht. Du bist nicht mehr so tief mit dem Ego verbunden und förderst seinen Zorn nicht mehr so stark, so, dass er jetzt keinen solch bequemen Platz in dir hat. Zorn hat sein Willkommensein überdauert. Er kann sich nur irgendwo sonst abstellen.
Gut, es kann ja einen festen Grund für deinen Zorn geben, und du bist dir zu jeder Zeit dessen sicher.
Mit der Zeit mindert sich dein Zorn, weil deine Perspektive sich ändert. Was hat sich geändert außer deine Perspektive? Demnach dann, jetzt ändere deine Perspektive. Ändere deine Perspektive vor der angesetzten Zeit. Sei eine weise Eule, die von einer Höhe her sieht.
Sogar unter den grässlichsten Umständen bist du kein Opfer von der Sichtweise eines Anderen. Das ist ein Trugschluss. Sie sind Opfer ihrer eigenen Perspektive, und du bist ein Opfer deiner eigenen. Genug vom Ego. Genug vom Zorn. Sei objektiv, Geliebte. Sei früher unparteiisch. Du kannst das tun.
Der Zorn der Anderen gehört ihnen zu, nicht dir. Lasse sie sich damit befasst sein. Du wirst nicht für sie dich da durchackern. All deine intelligenten Erklärungen werden ihr Ego nicht lindern. Du bist nicht verantwortlich für ihr Ego. Ihr Ego, ihre Drangsal, ihr Zorn, ihre Verantwortung, nicht die deinen. Du bist nicht zuständig für sie.
Dein eigener Zorn ist eines der härtesten Dinge, mit denen du dich zu befassen hast. Als eine Tochtergesellschaft von Ego – Zorn ist immer eine Front dafür. Das Ego hat dich zur Entgegnung bedungen. Es hat dich bedungen, eher die Milz zu fühlen als das Herz. Es hat dich in Stellung gebracht, die Galle in deinem Hals zu spüren. Sind denn Meine Kinder dem Ego nicht ausgiebig zu Diensten gewesen? Haben sie nicht zu seiner Melodie getanzt?
Deswegen weil du den Reflex Anderer auf Zorn empfindest, heißt das nicht, dass du ihn aufzunehmen und zu deinem eigenen zu machen hast.
Mitunter ist der Zorn, den du fühlst, nicht dein eigener. Du nimmst wirklich die Macht der Gedanken Anderer auf. Du empfindest ihre Gefühle, nicht deine eigenen. Du fühlst ihr Missbehagen. Sie haben es dir zugeworfen, und du hast es aufgefangen. Es ist ein Virus geworden. Zorn ist eine Virusinfektion.
Wortlos machtest du ihren Zorn zu deinem eigenen. Jetzt können deine Wellen des Verständnisses wortlos ihren Zorn verdampfen lassen. Bekomme den Zorn aus deinem System heraus, und jene Menschen können dem ihren nicht mehr Wohnung bieten. Was auch immer dir zugeworfen wird, du hast es nicht zu fangen. Du kannst es an dir vorbeifliegen lassen. Nimm die Liebe Anderer, indes nicht ihren Zorn an.
Heavenletter # 2177 – 9. November 2006 – Give Peace
Gib Friede
Gott redete …
Wenn deine Gefühle verletzt worden sind, und du das Empfinden hast, du möchtest zurückschlagen, dann entsinne dich, du bist nicht hier auf der Erde, um verwundet zu werden, genauso wenig, um Wunden zuzuführen. Du bist hier, um zu heilen. Dir ist es zugedacht, auf Erden ein heilsamer Balsam zu sein. Friede ist heilend, Geliebte, Geliebter. Gib Friede.
Auf der Erde wandelt ihr das, was sich abspielt, um, um ihm eine Bedeutung zu geben. Immer versucht ihr zu verstehen. Deutet Wehtun jetzt als euer Signal, zu heilen. Ihr seid hier, um die Welt zu segnen, nicht, um Schmerz zu verschlimmern. Ihr habt begreifen wollen, weswegen ihr hier auf der Erde seid, und Ich sage euch, Weswegen. Ich habe euch als einen Heiler gesandt, und das schließt das Heilen von Kummer mit ein.
Sowie ihr auf der Straße Abfall seht, bückt euch und hebt es auf. Just so, wenn ihr Wehtun zu sehen bekommt, bückt euch und hebt es auf, und werft es weg.
Solltet ihr ein verletztes Vogelküken zu sehen bekommen, wärt ihr geneigt, es mit euch zu nehmen und zu pflegen. Macht es nicht anders mit verwundeten Herzen. Eines jeden Menschen Herz ist verwundet worden. Es gibt nicht einen einzigen, der nicht eures Ansinnens zu heilen bedarf.
Du bist nicht hier auf der Erde, um auf Vergehen hinzuweisen. Du bist nicht hier, um jemandem etwas zu zeigen, um etwas zu erweisen. Du bist nicht hier, um dich aufs hohe Ross zu setzen. Du bist hier, um zu heilen. Nicht mehr als das. Sofern du nicht annehmen kannst, dass du hier bist, um Andere Menschen zu heilen, dann akzeptiere, dass dein Zweck der ist, nichts zum Wehtun zu bekommen. Erhebe dich über Schmerz-Haben. Komme von einem heiligen Ort in deinem Herzen her.
Entferne dein Bestreben, andere Menschen zu verletzen, so wie du verletzt worden bist. Lasse dein Trachten sein, zu heilen. Dein Vorhaben zu heilen wird heilen, eben so wie dein Ansinnen für Friede Friede erbringt. Es wird deinem eigenen Herzen einigen Frieden zuwenden. Setze Friede in dein Herz, ebenso, wie du eine Münze in einen Schlitz wirfst. Fülle dein Herz mit Münzen des Friedens.
Zeit heilt nicht alle Wunden. Vielleicht macht sie eine Wunde weniger prominent in deinem Geist. Es ist die Liebe, die heilt. Eine Absicht, zu heilen, ist eine Form von Liebe, Geliebte. Heilt alles, was ihr könnt. Probiert das. Macht euer Herz stark, nicht in Sachen Vergehen oder Verteidigung, sondern in Liebe. Liebe ist das Instrument Meiner Hand. Denkt euch Meine rechte Hand als Liebe, und Meine linke Hand als Friede. Beide Meine Hände arbeiten zusammen.
Sofern ihr euch denn heiß machen müsst, macht euch, anstelle von diesem und jenem, mit Begeistertheit heiß. Facht jenes Feuer an, und ihr werdet inspirieren. Findet etwas anderes, um darüber nachzudenken, und nicht darüber, wie euch jemand außer Acht gelassen hat oder wie jemand unverblümt rüde gewesen ist. Sammelt eure Gedanken. Behaltet jene, die euch von Nutzen sind. Behaltet das Gold und werft die Schlacke fort. Wofür solltet ihr Abraum behalten mögen? Vergehen sind Abraum. Seid durch mit dem Konzept von Vergehen. Seid durch damit ein für alle Mal.
Wenn ihr das Gefühl habt, ihr seid übersehen worden, überseht dies. Wenn ihr das Gefühl habt, ihr seid außer Acht gelassen worden, lasst dies außer Acht. Wenn ihr das Gefühl habt, die Worte eines Menschen hätten euch eine gelangt, dann klatscht jenen Gedanken weg. Haltet euer Herz in Friede. Platziert es hochoben in Liebe.
Betrachtet Behelligtwerden wie ein Streichholz, das ihr ausblast.
Entsinnt euch der Sterne in dem schönen Himmel hoch oben. Entsinnt euch all des Lichtes, welches auf euch scheint, und scheint es wider. Strahlt es für alle wider, die des Lichtes wert sind. Sei ein hellscheinender Stern auf Erden. Nimm Meine Liebe entgegen, und gib sie weg. Schwinge Meine Liebe wie ein schönes goldenes Schwert, welches Zank wegschneidet. Ich heile dein verwundetes Herz mit Meinem Schmerz der Liebe, so dass du andere Herzen wirst heilen können. Sei der erste, dabei, den Arm des Friedens auszustrecken. Ziehe in Betracht, dass dein Arm die ganze Welt umarmt. Ziehe die Welt in dein Herz hinein, und halte es dort warm, und kühle dein Wehtun.
Heavenletter # 2178 – 10. November 2006 – Imagine the World Each Morning
Stelle dir jeden Morgen die Welt vor
Gott redete …
Pech liegt hinter dir. Glückhaben liegt vor dir. Hebe stattdessen deinen Kopf. Stehe aufrecht da.
Du stellst die Frage, ob Ich zu jedem Menschen spreche, denn du wunderst dich, wie es sein kann, dass jeder das Glück hat. Dass du Glück hast, ist dir zugesichert. Was einem einzelnen passiert, wird allen zugetragen.
Selbst der Tod des Körpers, wird, sobald er denn kommt, dein Glück. Erhebt euch, Geliebte. Erhebt euch von dem Schlamm eurer Gedanken, eurer Gedanken, die eingeklemmt sind in die Konzeption von Pechhaben. Schafft die angeschlagene Idee von Pech ab.
Ihr befürchtet Verlust, aber ihr habt nichts zu verlieren, Geliebte, außer ihr betrachtet das Anheben unseres Geisteszustandes als einen Schwund, derweilen es sich um Edelung handelt. Handelt eure Gedanken für Gewahren ein. Lasst Gewahrsein den Bug eures Schiffes sein. Lasst Gewahrsein an die Stelle von allerhand gemischten Gedanken treten. Ändert euren Sinn. Ändert, wie ihr auf das Leben blickt. Es ist in Wirklichkeit kein Monster, da draußen, um euch zu haschen.
Du bist der Vorläufer des Guten, was drauf und dran ist sich zu begeben. Du bist das Zeichen, was Ich gesandt habe. Glaube Mir. Es liegt kein Vorteil für dich darin, Mir nicht zu glauben. Glaube Mir eher, als den Gedanken, mit denen du dich geimpft hast. Sprich in deinen Gedanken dich selber an, so, wie Ich dich anspreche. Komme herüber zu Meiner Denkweise. Komme herüber zu Meiner Liebeart. Liebe unparteiisch. Liebe mit der Überfülle des Himmels.
Mein Licht strahlt auf dich.
Ich leuchte dir den Weg.
Ich zünde in deinem Herzen eine Kerze an. Sie brennt stille. Das Kerzenlicht kann geflackert haben, aber es ist nie ausgegangen. Du hast deine Augen stark zusammengedrückt und wagst es nicht zu schauen. Öffne jetzt deine Augen. Sieh Mich vor dir. Natürlich, Ich bin der Ungesehene, aber du kannst Mein Licht sehen. Du kannst Meine Liebe spüren.
Falls dir denn in der Welt etwas zugehörig ist, ist es Meine Liebe. All die Bauten gehören dir nicht zu. All die Menschen nicht. All das Wissen nicht. All die Dinge nicht. Du kannst ihrer nicht verlustig gehen, in dem Sinne, dass sie niemals dein waren, denn das einzige, was du eignest, ist Meine Liebe. Ich habe sie auf dich verschwendet. Verschwende sie nun auf die Welt.
Stelle dir jeden Morgen die Welt bildlich vor. Stelle sie dir geborgen in deinem Herzen vor. Stelle sie dir begossen mit Liebe vor. Stelle sie dir begossen mit deiner Liebe vor. Stelle dir vor, wie alle Feuer auslöscht worden sind, alle, außer der Flamme der Liebe. Sieh die Welt in die Flamme der Liebe hineinbersten. Wisse, dass du, sobald du diese Liebe hell brennen siehst, Wahrheit siehst. Du hebst nun an, die Wahrheit zu sehen. Sie ist für dich immerzu zum Sehen dagewesen. Du hast sie schlicht nicht gesehen, oder nicht genug von ihr. Es ist einfach so, dass du dich nun anschickst, alles von ihr zu sehen.
Dein Sehen der Liebe ist das gleiche wie deine Liebe Scheinen. Ich wiederhole das, damit sicher ist, dass du es vernommen hast: Dein Sehen der Liebe ist das gleiche wie deine Liebe Scheinen. Ist es möglich, Liebe zu sehen, ohne dass sie in deinen Augen reflektiert wird? Was du siehst, das strahlst du wider. Was du widerstrahlst, das ist, was du gesehen hast.
Nun fängst du an, von einer anderen Höhe aus zu sehen. Daher wirst du eine größere Spannbreite sehen. Vielleicht denkst du, diese größere Spannweite sei ein ausgedehnterer Horizont. Sobald du die unermessliche Weite erblickst, wirst du deine eigene unermessliche Weite zu erkennen bekommen. Sieh sie jetzt.
Heavenletter # 2179 – 11. November 2006 – The Heartbeat of the Universe
Der Herzschlag des Universums
Gott redete …
Sei stille. Lausche auf den Herzschlag des Universums. Lausche auf dessen Liebe. Höre zu, wie er sich dir auferlegt, dieser Schlag der Liebe, dieses Herzpochen, welches dich all dessen beraubt, mit dem du dich umgelenkt hast. Liebe ta-tum ta-tum, Liebe ta-tum ta-tum – so geht der Schlag des Universums. Er hallt in dir wider. Dieser Schlag der Liebe. Stelle dein Herz nach ihm. Richte dein Herz am Meinen aus.
Von Liebe erhob sich mehr Liebe. Der initiale Klang von Liebe setzt sich fort, und mithin wurde die manifeste Welt geboren. Liebe hatte irgendwo hinzugehen. Sie erkor sich, zu erschaffen. Sie erkor sich, dich zu erschaffen. Du wähltest es, erschaffen zu werden. Du wähltest überdies, zu erschaffen. Es gibt nichts, was du nicht erschaffen kannst, beginne indes mit Wohlwollen. Beginne mit Friede. Beginne mit Liebe.
Inwendig in euch ist ein Liebebrunnen. Macht ihn euch zunutze. Es gibt obendrein disparate Dinge, indes zuvörderst, entscheidet euch für diese Quelle, entscheidet euch, dass ihr möchtet, dass euer Herz hervorbricht und über die Welt herrscht. Sofern ihr Macht haben wolltet, hier ist sie. Die Sonne scheint hell. Sie macht kein großes Trara. Sie ist einfach sie selber. Sie bittet um nichts, außer darum, zu scheinen, und mithin zu segnen und zu beglücken. Sei wie die Sonne, welche ihr Alles gibt.
Die Sonne ist wie Meine Augen. Der Mond ebenfalls. Die Sterne sind Meine Liebe, die am Himmel blinken. Ich mache kein Geheimnis aus Meiner Liebe. Ich betone sie, wohin Ich Mich auch begebe. Alles ist durch Mich entzündet, durch Mein Verlangen nach Licht, und so soll es sein.
Einerlei, an welchen dunklen Stellen du dich womöglich soeben befindest, Mein Licht scheint. Ich sage ‚Mein Licht‘, sodass du erkennst, dass es dir persönlich gegeben ist. Mein Licht gehört zu Allen. Ich sage ‚Mein Licht‘, sodass du Meine Liebe spürst, die dein Herz betritt, Liebe von dem Einen Gott persönlich zu dir hin.
Unbeschadet, die Liebe, die du spürst, die Liebe, die du empfängst, die Liebe, die du gibst, sie alle sind Teil des Ganzen. Liebe ist so viel dein wie sie Mein ist. Die Suppe der Liebe kommt aus einem gemeinsamen Pott. Diese Liebe wird gerührt, und diese Liebe fließt über, von unermesslicher Weite zu unermesslicher Weite, von einem Herzen zum andern, so lange, bis alle Herzen ihre Liebe als Einssein erkennen.
Einssein ist die Wahrheit von dir. Nichts sonst. Sofern du noch nicht dich selber als Liebe erkennst, dann lerne dich selber besser kennen. Jedes Mal, wenn du in den Spiegel blickst, denke an Mich. Denke dich selber, wie du dich in der Sonne von Gottes Licht aalst. Denke, wie glücklich Ich bin, Liebe zu sein und dich zu lieben. Lasse dich selber deine Herrlichkeit gewahren, und erkennen, sie ist Mein. Ich möchte sie mit Allen Teilen. Ich teile mit dir in aller Fülle. Liebe Mich, liebe Mich nicht, sondern händige Liebe in der Welt aus. Es gibt nichts sonst, was du zu tun hast, außer das Licht zu reflektieren, was Ich dir gegeben habe. Ich habe es über dir ausgegossen. Das ist das Manna vom Himmel. Es ist Liebe, Geliebte. Lest es auf. Werft sie wie Brotkrumen umher, oder wie Rosen-und Orangenblüten, oder wie Konfetti, oder wie Reis bei einer Hochzeit. Lasst Liebe weitverstreut sein, und weitverstreut durch euch.
Du bist auf der Erde, um Meine Liebe zu spenden. Portioniere sie nicht. Teile sie einfach aus. Teile sie aus deinen Augen heraus aus. Überschütte die Erde mit deiner Liebe. Verausgabe sie rechts wie links. Ziere die Welt mit deiner Liebe, die Mir entspringt. Gib aus, was Ich dir gegeben habe. Gib sie königlich aus.
Du bist wie ein König, und all die Truhen sind dein. Deine Reichtümer entstammen nicht den Menschen auf der Erde sondern Mir. Es bist du, der den Menschen gibt. Du bist Mein Kassierer. Du bist Meine Hand.
Heavenletter # 2180 – 12. November 2006 – The Throne of Heaven
Der Thron des Himmels
Gott redete …
Geliebte, stiehl Mich vom Himmel. Sichere Mich in deinem Herzen. Halte Mich hier. Wisse, dass Ich tief in deinem Herzen bin. Du nimmst Mich in deinem Herzen auf. Ich, der Beherberger von dir, bin in deinem Herzen aufgenommen. Es ist Mein Rastplatz. Dein Herz ist die Hängematte, in der Ich schaukle. Alles ist schön und leicht mit Mir.
Fühlst du Mich in deinem Herzen? Ich bin nicht schwer. Ich wiege nichts . Ich bin leichter als Luft. Meine Aufgabe in deinem Herzen ist, dich zu erheben. Und so wünschst du dich selbst hoch zu heben, dich hoch zu erleuchten, die Welt hoch zu erleuchten.
Sei eine, die sich im Himmel aufhält, wie Ich Mich in deinem Herzen aufhalte.
Während du ein Buch von deinem Leben liest, bist du unter einer Palme mit Mir. Du blätterst die Seiten um. Gleich welches Erlebnis auf einer Seite sein mag, du bist noch mit Mir. Gleich mit was für einer Aufregung, du und Ich sitzen in Liebe unter der Palme. Egal was die Aufregung ist, Wir sind als Eins unter der Palme.
Egal wie schnell der Wind bläst, du lässt keine Seite aus. Eine Seite nach der anderen. Du weißt nicht, wie sich das Buch von deinem Leben lesen wird. Drehe sie um, drehe sie um, die Seiten deines Buches.
Jeden Tag liest du eine Seite oder ein Kapitel.
Jede Nacht gehst du schlafen, und dennoch dauert die Saga sogar im Schlaf fort. Im Schlaf sinnst du über die Seite nach, auf der du gewesen warst, oder du wunderst dich morgen über die Seite. Oder du wunderst dich über das Ende der Erzählung, obschon du auf keinen Fall eine Seite überspringen kannst, um das herauszufinden.
Natürlich gibt es im Wahren Buch des Lebens keine letzte Seite. Es gibt kein Ende. Du bist immerwährend. Niemals gibt es ein Ende von dir! Du bist auf einem Kontinuum, bei dem es keine Möglichkeit einer Abfahrt gibt. Allerdings kann dein gegenwärtiges Sehvermögen beschränkt sein, es ist nicht ein wahres Verlangen da, aus diesem großartigen Abenteuer, diesem anregenden Erleben, aus diesem schönen Licht, das weit scheint, auszusteigen. Es gibt einen Oh von Wunder in deinem Herzen und in deinem Erwarten. Welche neuen Wunder wird es zu sehen geben? Natürlich ist das Staunen außerhalb von Zeit, so ist es ewig, so ewig wie du, so ewig wie Ich.
Es gibt kein Davonlaufen vor der Gegebenheit, dass du und Ich in deinem Bewusstsein wiedervereinigt sein werden. Es ist unvermeidlich, dass du eines Tages deine Augen aufmachen und sehen wirst. Du beginnst schon zu sehen. Bald wirst du nur sehen. Du wirst Wahrheit als offensichtlich sehen. Du wirst das Verwandte nebeneinander sehen, indes, deine Augen werden sich niemals außerhalb der Haupt-Schau befinden. Und so wirst du mit Liebe verschmelzen, alle Barrieren sind aufgebrochen. Einerlei welche imaginären Grenzen du gehalten hast, sie werden aufgebrochen werden, und du wirst aus dem Schmelzofen der Welt ins klare Blau dort drüben steigen. Du wirst herausfinden, dass es kaum einen Blick weit weg war, nicht einmal einen Schritt. Es war sogar nicht einmal eine Enthüllung, sondern ein Erkennen. Du hast jene Erkenntnis ausgesperrt. Du hast sie sogar verspottet. Du willst sie so sehr, dass du sogar darüber spottest, um nicht enttäuscht zu werden. Es bist du, die dich ent-täuscht hat. Berufe dich jetzt dazu. Worauf gilt es zu warten?
Komme jetzt zu Mir! Ich gebe mich nicht unnahbar. Ich bin zugänglich. Ich warte auf dich da draußen im Offenen. Öffne Mir dein Herz. Sieh mit deinem Herzen. Begleite Mich, wie Ich dich begleite. Betritt Meine Domäne. Komm, setz dich zu Mir auf den Thron im Himmel.
Heavenletter # 2181 – 13. November 2006 – Peace to the World
Friede für die Welt
Gott redete …
Wache auf, Schlafmütze. Dies ist der Anbruch einer neuen Zivilisation auf Erden, und du bist ein Teil davon. Du bist ein Bürger der Welt und ein Vorbote des Himmels. Du wurdest zu einer verheißungsvollen Zeit in den Angelegenheiten der Menschen geboren, und kamst als ein Segen von obenher zur Erde. Denke einen Augenblick nach – könnte es anders sein? Bejahe es, dass du der Welt ein Friedensbringer bist, die nach Frieden geschrien hat.
Was ist Krieg denn anderes als ein Schrei nach Friede? Was legt so viel Betonung auf Friede wie Krieg? Sobald kein vertrauter Umgang mit Friede der Fall ist, ist Unrast, und wächst Aufgeregtheit zu Krieg heran. Manche scheinen Krieg herbeizusehnen, aber sie machen sich selber etwas vor. Sie fantasieren sich einen Feind, und haben geargwöhnt, das Ende ihres Feindes werde Friede zeitigen.
Friede ist euer Geisteszustand. Krieg desgleichen. Ihr könnt euch auf grünen Weiden aufhalten, und auch so bekriegende Emotionen empfinden. Ihr könnt euch inmitten von Krieg aufhalten, und euch auch so ruhig fühlen. Glaubt ihr, dass es irgendjemand gibt, der sich während des Krieges in aller Ruhe fühlt? Vielleicht ein Chirurg? Er kann nicht rasend werden, selbst mitten im Krieg nicht. Stellt euch alsdann einen Chirurgen vor und seid ruhig. Selbst im Frieden könnt ihr euch Ruhe ins Gedächtnis zurückrufen. Sofern irgendwer Gleichmut haben kann, weswegen dann nicht du? Und weswegen dann nicht du jetzt im Augenblick?
Friede ist dem Krieg dessen Beendigung. Kämpfen ist dem Krieg nicht dessen Beendigung. Es ist der Beginn, und es ist die Fortsetzung. Waffen können zum Stillstand gebracht worden sein, und nach wie vor regiert Friede nicht.
In dieser relativen Welt der Gegensätze liebt ihr es oft, euch zum Widerstand, zum Widerspruch zu wenden. Ihr könnt sagen, das tut ihr nicht, dennoch gleißt ihr bei ihm auf. Euer Blut strömt. Ihr werdet hellwach. Ihr fühlt euch angefeuert. Ihr seid wie ein Kämpfer mit erhobenen Fäusten. Ihr findet Opposition stimulierend.
Einvernehmen indessen überbringt euch eine anderweitige Art von Belebung. Was ist Einvernehmen anderes als eine Zustimmung, friedvoll zu sein, wenn nicht gar in voller Harmonie zu sein? Ihr wisst, es ist nicht nötig, mit allem einverstanden zu sein. Es ist nicht nötig, mit irgendetwas einverstanden zu sein, ausgenommen, in Frieden zu leben. Friede ist an euch, ihn zu geben. Friede ist weniger dramatisch. Du kannst ihn nicht anfachen. Du kannst seiner nur gewahr sein und ihn willkommen heißen.
Lasse dein Leben wie ein Wochenende sein, was herannaht. Das Wochenende ist die Zeit für Ruhe und Vergnügen. Lasse dein ganzes Leben ein Wochenende sein. Lasse dein ganzes Leben einen sprudelnden Bergbach sein, und nicht eilig voranrennende Stromschnellen. Lasse Leben sein, Geliebte. Kommandiere es nicht herum. Du hast Gewalttätigkeit nicht nötig.
Sofern es kein vermeintliches Bedürfnis gäbe, Kontrolle auszuüben, könnte dann Krieg existieren? Sofern du mehr als Lippenbekenntnisse für die Idee von Freiheit ablegen würdest, wäre dann die Welt nicht frei und nicht frei von Krieg? Setze dich nunmehr selber frei von Krieg.
Ist es für dich nicht möglich, mehr Zutrauen zu haben, als du hast? Mehr Zuversicht in dich selber? Selbst wenn du nicht Zutrauen zu der Welt verspürst, kannst du dann nicht dir selber und deiner Gott-gegebenen Befähigung, Licht auf die Welt zu scheinen, vertrauen? Strahle Licht aus, während du dein Leben lebst. Du strahlst jetzt soeben im Augenblick etwas aus. Die Schwingung deiner Gedanken ist weitreichend. Denke mehr an Friede als an Krieg.
Ein Mokieren über Krieg bringt nicht Friede. Friede bringt Friede. Sei deine eigenen stillen Wasser, um dich neben ihnen niederzulassen. Erkläre jetzt den Frieden. Gebiete in aller Stille den Frieden in der Welt.
Geliebte, ihr seid für euch selber zuständig und für den Frieden oder den Aufruhr, den ihr empfindet. Ihr seid ebenso verantwortlich gegenüber der Welt und gegenüber Mir. Dies soll euch nicht schlechte Gefühle bereiten. Dies soll euch veranlassen, euch eurer eigenen Macht gewahr zu sein. Ich habe euch auserwählt, der Welt Friede zu bringen. Bringt ihn.
Heavenletter # 2182 – 14. November 2006 – In God’s Licht
In Gottes Licht
Gott redete …
Du bist nicht gefallen. Du hast dich erhoben. Dein Herz ist zu Mir emporgestiegen. Was auch immer sich abgespielt hat, du hast Mich erreicht. Ich möchte, dass du vor Mir stehst, nicht in Ehrfurcht, sondern in Meinem Licht. Mein Licht und Liebe sind synonym. Breite deine Arme weit aus und nimm all Mein Licht. Lasse es tief in dich sickern. Du wirst es zugunsten der Menschheit bei dir tragen, zugunsten des Universums und von jenseits davon.
Oftmals fühlst du dich hilflos. Geliebte, egal wie – du kannst Mein Licht scheinen. Entspanne dich in Meine Liebe hinein, und du wirst Mein Licht so wie die Sonne scheinen. Licht ist Licht, ob es nun von dir oder von Mir ist. Entzünde Herzen, Geliebte. Entsinne dich deines eigenen.
Dein Herz ist eine beleuchtete Trommel. Sie ist visuell und sie ist tonal, und sie berührt auf die eine wie auf die andere Weise. Es ist wahr. Liebe und Licht berühren dein Herz. Dein Herz wird berührt. Wie mächtig sind doch Mein Licht und Meine Liebe, in dir verankert.
Wie du weißt, berühren, nicht anders, Gedanken dein Herz. Dein Herz wird auf alle Fälle berührt werden. Lasse deine Gedanken dein Herz verfeinern und es nicht verletzen. Lasse deine Gedanken einen Balsam für dein Herz und für die Herzen von anderen sein.
Wenn du dir die Nachrichten anschaust und Verzweiflung hörst, stellt sich dein Herz ein, zu verzweifeln. Die Nachrichten geben dir einen beträchtlichen Beweis für Verzweifeltheit. Für Mitgefühl, auch, ja allerdings für ein niedergeschlagenes Mitgefühl. Es ist ein Mitgefühl, das euch, Geliebte, trennt. Du bist wohlauf in deinem warmen Wohnzimmer, unterdessen andere Ahnungslose einem ganz anderen Schicksal entgegen treten. Dein Herz fühlt mitempfindend, das ist die Natur von Herzen, indes, du fühlst dich weit weg davon. Du siehst sie drüben, und du bist herüben, nicht nur an Meilen sondern auch der Lage nach getrennt. Ja, es gibt Mitgefühl, aber du bist am anderen Ufer, und so siehst du die Glücklichen und Unglücklichen. Auf welche Weise du auch auftrennst, du trennst dich. Du wartest am Seitenstreifen, und stehst von deinem Stuhl auf, um dir ein Glas Wasser zu holen. Du bist sicher und gesund, und sie sind im Unsicheren. Es gibt das Leiden weit weg und den mitleidigen Beobachter von der Ferne her. Es gibt den Unterdrückten, und, gleichwohl, derjenige im sicheren Stuhl ist von Angst besetzt. Du entgehst der Angst nicht. Du denkst in Wendungen wie Gefahr und Sicherheit. Du kommst dazu, dass die Welt gefährlich ist, und du machst da emotional einen Deal fest.
Geliebte, beschäftige deine Gedanken mit besseren Dingen. Es ist nicht menschlich, die Leiden anderer in den Blick zu nehmen. Wenn du der Welt helfen möchtest, dann hast du deine Gedanken höherzuheben. Es ist so einfach. Glaube nicht, dass du hilflos bist. Sei hilfreich. Sei eine Hilfe und richte deine Gedanken in eine höhere Richtung. Eine dich selbst. Gehe über das Leiden in der Welt hinaus, sonst wirst du über deine Schulter blicken. Erhöhe deine Gedanken. Erhöhe deine Gedanken zu einem sicheren Ort hin. Schwinge höher. Jeder kann Mitleid fühlen. Jemand hat höher widerzuhallen. Ich bitte dich darum, Geliebte. Ich bitte dich darum, dein eigenes Herz emporzuheben.
Wenn du mit dem Leiden anderer mitfühlst, wirst du im Leiden niedergedrückt, und du machst Leiden öffentlich bekannt. Sage nicht – „dort, dort“, als eine Art Trost. Sage stattdessen – „hier, hier“. Erhebe dich zu einer höheren Ebene, sodass andere sich mit dir emporheben können.
Jeder ängstliche Gedanke, den du hast, treibt mehr Angst an. Jeder friedliche Gedanke, den du hast, treibt mehr Frieden an. Denke an Verzweiflung, und du reichst Verzweiflung zu. Sofern du an Blutvergießen denkst, ehrst du es. Ehre das, was der Ehre würdiger ist. Steige zu einer höheren Spitze, sodass du durch deine absoluten Gedanken die Welt mit dir ziehen wirst, dem gleich, wie Ich dich zu Mir hin ziehe.
Heavenletter # 2183 – 15. November 2006 – Powerful Thoughts
Machtvolle Gedanken
Gott redete …
Was du auch mit deinen Gedanken anfängst, das fängst du mit deinem Leben an. Deine Gedanken sind die Anstifter und Bereicherer deines Lebens. Deine Gedanken sind eine Vorhut, und alsdann richtest du dich danach. Deine Gedanken bahnen sich ihren Weg durch dein Leben. In einem gewissen Sinne jagen sie dir nach, zur selben Zeit wie sie dich lenken. Nun ist die Zeit gekommen, deinen Gedanken den Kopf zurechtzurücken.
Ziehe vom Himmel her Gedanken herunter, die dir von großem Nutzen sind. Ich meine nicht erwünschende Gedanken. Ich meine nützliche, geist-erhebende Gedanken herunterziehen. Akzeptiere nicht Minderes.
Sieh deine Gedanken wie Kleider, die du auf die Leine hängst. Egal was du für Kleider aufhängst, es sind diejenigen, die du abhängen wirst. Es sind diejenigen, die du zusammenfalten wirst, die du in einen Korb legen und nach Hause nehmen wirst. Die Gedanken, die du nach draußen verschaffst, sind die Gedanken, die du mit dir nach Hause nimmst.
Was für Gedanken möchtest du gerne haben? Dann habe sie. Mustere unwillkommene Gedanken aus. Nimm dir Gedanken her, die deinen Anliegen nachkommen.
Ein Gedanke folgt einem anderen. Dies weißt du sehr gut. Dein Geist ist dauernd am Herumschwafeln. Weise nun deine Gedanken in eine Richtung. Sie sind wie Kinder. Sage ihnen, was sie tun sollen.
Bisher hast du Leute und Länder sortiert. Nun trage Ich dir an, dass du deine Gedanken sortierst. Erstelle zwei Kategorien. Gedanken, denen du mit offenen Armen entgegengehst, und Gedanken, bei denen du zur Seite trittst. Du hast nicht jeden Gedanken willkommen zu heißen, der ankommt. Du kannst ihn seines Weges schicken, oder du kannst ihn in seiner Spur zum Halten bringen. Du kannst den einen Gedanken durch einen anderen ersetzen. Billige bloß den allerbesten.
Wenn du Erdbeeren isst, isst du nicht diejenigen, die nicht gut schmecken.
Du isst angebranntes Toastbrot nicht.
Du streichst dein Brot nicht mit verdorbenem Butter.
Du würdest keine zerbrochenen Waren aus dem Geschäft akzeptieren.
Du würdest kein Essen vom Boden zu dir nehmen.
Dennoch akzeptierst du schlecht gewordene Gedanken, heruntergedrehte Gedanken, Gedanken mit rauhen Ecken, Gedanken, die dir Unbehagen überbringen, Gedanken mit bloß drei Beinen, die dich aus dem Gleichgewicht bringen, Gedanken, die du nicht deinen eigenen Kindern weiterreichen würdest, dennoch hebst du Gedanken von Anfang an vom Boden auf und steckst sie dir in deinen Kopf.
Frage um die Gedanken nach, die du gernhast. Bitte um sie.
Wenn du in einem Hotel bist und dort wird einem ein Zimmerservice geboten, und du bestellst etwas zum Essen und etwas anderes wird dir aufs Zimmer gebracht, dann schickst du das Essen zurück. Es gibt nichts, was du zu akzeptieren hast, so als hättest du kein Sagen.
Es ist recht unwahrscheinlich, dass du das Beste bekommen wirst, ohne um es zu bitten.
Weswegen bloß solltest du nicht das Beste haben, das was dich am meisten voranbringt, die erhebendsten Gedanken auf der Welt? Sie sind kostenfrei. Sie sind für Alle, für die Reichen ebenso wie für die Armen. Die machtvollen Gedanken sind für jedermann genauso, nicht bloß für die Mächtigen. Vielleicht sind die Mächtigen mächtig, weil sie sich machtvolle arbeitsame Gedanken hergenommen haben, welche Hindernisse übersteigen.
Du hast dir eingeimpft, es gebe Hindernisse zu erwarten. Erwarte nun stattdessen Wunder. Rufe sie zu dir her, nicht voller Verzweiflung, sondern so wie bei einem Freund, den du an deine Seite rufst. Rufe Wunder auf. Deine Gedanken werden sie zu dir her rufen. Die Schwingung deiner Gedanken wird sie zu dir her rufen. Wunder werden zu dir her eilen. Sie stehen Schlange und warten auf dich, dass du sie haschst.
Die Wunder hießen dich, dass du deinen Geist bearbeitest, so wie ein Bauer den Boden bearbeitet. Sei bereit für Wunder, und Wunder wirst du um dich haben. Derweil Ich dir unterbreite, dass du bloß mit dem Besten zufrieden sein mögest, worüber kann Ich dabei reden, außer über Wunder, außer darüber, was du Wunder nennst, welche ausschließlich, letztlich, den Ertrag von der Schnur darstellen, die du in das Wasser wirfst.
Heavenletter # 2184 – 16. November 2006 – Awareness of God
Gewahrsein von Gott
Gott redete …
Denke einfach daran, es ist schlicht etwas Schönes, das relative Leben zu genießen. Sei nicht vom Gewissen geplagt, dass du eine schöne Zeit hast, oder dass du glücklich dran bist und dass viele Geschenke von allerlei Art auf dem Weg zu dir sind. Ich wünsche dir in der relativen Welt Glücklichsein. Es ist mein Verlangen, dass du Vergnügen hast. Mache dir keine Sorgen darüber, ob du es verdienst oder nicht verdienst, ob du es verursacht oder nicht verursacht hast. Habe deine Freuden.
Ganz gewiss, denke oft an Mich. Das meint nicht, dass du jeden Augenblick an Mich zu denken hast oder dass du dich schuldig fühlst, wenn du das nicht tust. Ich bin keine Hausaufgabe. Habe Mich einfach im Sinn.
Entscheide im Voraus, dass du Mich in deinem Gewahrsein hast, und in deinem Gewahrsein werde Ich sein. An Mich denken und Gewahrsein von Mir, sind nicht das gleiche. An Mich oft genug denken, dein Herz in die Worte und in die Tat legen – und du wirst Gewahrsein von Mir haben. Du wirst Gewahrsein haben, so wie du dir Auren, insofern dass sie dank unserer natürlichen Veranlagung gesehen werden können, vorstellst. Ihr werdet Gewahrsein von Mir ohne Denken haben, Geliebte. Gewahrsein hat jenseits von Denken zu liegen. Erfahrungen und reden über Erfahrungen sind eher nicht Ersatz für Gewahrsein.
Wenn du gewahrst, dass dich die Sonne wärmt, hast du nicht darüber nachzudenken, um dir dessen gewahr zu sein. Ebenso hast du nicht daran zu denken, dass es dunkel wird, um zu wissen, dass es dunkel wird. Wenn du dich am Meer aufhältst und den feinen Nebel auf deinem Gesicht spürst, hast du das Gewahrsein des Dunstes auf deinem Gesicht. In diesen Fällen hast du Gewahrsein zuerst, und Gedanken hinterher.
Das Wort Gott hat sich nicht einmal in deinem Vokabular zu befinden, um ein Gewahren von Mir zu haben. Und doch, desto mehr du bewussterweise an Mich denkst, umso mehr werde Ich in deinem Gewahrsein sein.
Erinnere dich, du befindest dich nicht auf einer Jagd nach Erleuchtung. Du bist auf der Jagd nach Mir. Wenn dein Verfolg der Erleuchtung gilt, so machst du Erleuchtung zu einem Gegenstand mit gewissen Eigenschaften, den du als einen Standard vor dich hin stellst, zu so einer Art Herrlichkeit, zu einer Erzielung, ja gar zu einem Festessen. Es ist nicht ganz so einfach, dies mit Mir anzustellen. Kein einziger kann dir sagen, dass du dieses Plateau oder jenes Plateau bei Mir erreicht hast. Du kannst es dir nicht einmal selber sagen. Du hast einfach zu leben und zu sein und dir nicht ganz so selbstbewusst, was Unsere Beziehung angeht, zu sein.
Anstatt einen bestimmten Bewusstseinszustand zu erstreben und mit Anderen darüber Kommentare zu teilen oder dich mit Anderen in Vergleich zu setzen oder gar dich selber mit dir selber in Vergleich zu setzen, werde von Mir angezogen.
Es ist solch eine Geneigtheit zu verzeichnen, das Leben zu planen, einen jeden Schritt des Weges zu kennen. Du bist es gewohnt, von der ersten Klasse zur zweiten Klasse voranzukommen, von der Grundschule zur Mittelschule usw. und Diplome zu machen.
Näher zu Mir kommen, Geliebte, ist euer eigener Entgelt. Das ist zwischen dir und Mir. Es ist dem nicht zugedacht, ein Statussymbol in der Welt zu sein. Näher zu Mir kommen, Geliebte, ist nicht angelegt, dir einen bestimmten Abschluss zu verschaffen. Komme in aller Ruhe zu Mir. Tue dich nicht nach Beifall um, ebenso nicht nach Anerkennung, nicht nach irgendeiner Bestätigung. Seid einfach, Geliebte, bar der Aufmerksamkeit auf euch selber oder Erklärungen Anderen gegenüber, tragt einfach Mein Licht und hellt das Licht Anderer auf. Erhellt jemand anderen, just so wie in den Filmen der Filmstar für einen anderen eine Zigarette anzündet.
Er hatte nicht zu sagen: “Jetzt zünde ich dir deine Zigarette an.“ Er hatte nicht zu sagen: „Deine Zigarette ist angezündet.“ Er hat schlicht die Zigarette angezündet.
Dies gilt umso mehr, wenn es sich auf das Schenken Meines Lichts beläuft. Tue das anonym ohne Fanfarenstöße. Es ist keine Einstudierung. Sei schlicht zu Diensten, wo du jetzt eben bist. Ihr braucht keinen Personalausweis, Geliebte. Ich bin hinreichend.
Heavenletter # 2185 – 17. November 2006 – Grow Heavenward
Wachse Himmelwärts
Gott redete …
Sowie du zu Mir hochschaust, schaust du nicht nach unten.
Weltlicher Einfluss ist oft geneigt, dich nach unten zu ziehen. Mein Einfluss, kraft seiner ureigenen Natur, hebt dich hoch. Die Welt ist in die Angewohnheit hineingeraten, dich abzuqualifizieren. Die Welt vermittelt dir ein verkehrtes Bild. Sie möchte dich beim Start stutzen, möchte dich gerne verpflichtet halten. Ich möchte dich zu den Höhen hochgehoben sehen, wohin du rechtmäßig gehörst. Komm, schaue hoch. Komm und sieh ein getreueres Bild von dir.
In ihren Anstrengungen, dich klein zu halten, quetscht sie dich zusammen. Ich möchte dich losbinden.
Denke nicht, Ich stehe in einem Wettbewerb mit der Welt. Es gibt keinen Wettbewerb, sobald es sich auf Mich beläuft. Bloß, das Leben in der Welt ist auf der Oberfläche auf der Reise. Es wirbelt sich selber um sich und möchte dich gefangen halten. Ich möchte dich gerne freisetzen von den willkürlichen Beschränkungen der Welt.
Ich möchte dir nahelegen, die Welt auszuschlagen. Ich möchte dir nahelegen, nicht zu sehr an das zu glauben, was sie sagt. Verehre die Welt. Halte sie gleichzeitig nicht für allmächtig. Du hältst dich in Wirklichkeit nicht in ihrer Provinz auf. Sie eignet dich nicht. Anstelle dessen dass dich die Welt herumwirbelt, wirbele die Welt, kraft der Höhe deiner Gedanken, herum. Es gibt einen Level jenseits der Welt. Lange nach ihm.
Der Welt ist es nicht zugedacht, deinem Herzen zu gebieten. Ihr ist nicht zugedacht, dich in einer Pfütze oder in einem Matsch zu halten. Sie ist das Feld, in dem du spielst. Sie ist eine Arena, ein riesiger Basar, zu dem du dich hinbegibst. Du bist der Kunde. Achte darauf, was du kaufst.
Die relative Welt versucht die ganze Zeit, dir etwas zu verkaufen. Ihre Ideen sind Dutzendware. Ihr Sinn steht nach Gewinn. Sie möchte sich auf Gewinn abfedern. Die Welt wird dir Opium verkaufen und dich gerne der Droge unterworfen sehen.
In deinem täglichen Leben wirst du wissen, was ganz klar von Gott ist und was ganz klar vom Menschen ist. Schaue zur Sonne und zum Himmel hoch, und du wirst die Juwelen erkennen, mit der Ich die Welt übersät habe. Schaut euch an, was Ich euch zeigen möchte, Geliebte.
Die Welt ist laut ihren eigenen Standards unvollkommen. Und dennoch schneidet sie pompös auf und lädt dich ein, dich ihrer Taschenspielerei anzuschließen. Es ist Mein Vergnügen, dir die reine Frucht des Himmels anzubieten.
Du bist angelegt, nicht der Bewirtschafter der Welt zu sein, nicht der Bewirtschaftete. Du gehörst nicht auf den Boden gehämmert. Du bist bestimmt, schöne Blumen und schönes Gemüse zu pflanzen, welches, ebenso wie du, Himmelwärts wachsen möchte.
Du möchtest Meine Einladung, dich Mir anzuschließen, nicht ausschlagen, oder etwa doch? Zittere nicht. Habe nicht einen gewaltigen Respekt vor Mir. Halte Mich in Liebe.
Ich weise die Welt nicht von Mir. Ich möchte gerne, dass ihr sie seht, nicht so wie sie gesehen wird, Geliebte, sondern so, wie sie sein kann. Wieso nicht das Paradies auf Erden? Dies war Mein Konzept, und Ich möchte euch bitten, Mir beizustehen, dies zu erfüllen. Nehmt euch die Welt an euren Busen, sozusagen, und zeigt ihr eure Redlichkeit, euer Mitempfinden und euer Wohlwollen. Seid der Lehrer der Welt. Ruft der Welt ihre Zusagen in Erinnerung. Ruft euch selber in Erinnerung, dass ihr die Bewahrer der Welt seid. Bei euren Reisen ist es an euch, die Welt zu segnen. Du hast Erbarmen zu haben, nicht aber gekauft zu werden. Liebe die Welt mit deinem ganzen Herzen und hebe sie zu Mir hoch.
Du hast nicht, wie ein Ganove auf der Straße, auf der Welt herumzuhängen. Du hast in der Welt kein Abzocker zu sein. Sofern du ein Baustein der Welt bist, so repräsentiere Mich. Stelle deine Füße feste neben Mich. Haltet die Welt zu Mir hoch, Geliebte. Haltet sie in euren Händen, wie einen kostbaren Edelstein, den ihr poliert. Haltet die Welt, der Sonne gleich, in die Höhe.
Heavenletter # 2186 – 18. November 2006 – Like Signs of Spring
Wie Frühlingsanzeichen
Gott redete …
Es gibt wirklich nichts, was ihr über das Leben auf der Erde zu lernen habt. Ihr habt eine Menge zu verlernen. Ihr habt eine Menge zu verlernen, weil das meiste, was ihr erlernt habt, davon handelt, euch selber zu schützen. Dies setzt voraus, dass eine Gefahr da ist, vor der ihr euch zu schützen habt. Und mithin, um gerüstet zu sein, habt ihr gelernt, schlau zu sein, anstelle von arglos. Dies ist nachvollziehbar, dennoch ist es nicht effektiv.
Ich meine nicht, dass ihr eine Kapuze über den Augen tragen sollt. Es ist von Belang, dass ihr ausgeschlafen und aufgeweckt seid. Aber, Geliebte, seid wachsam was Zeichen angeht, die euch zur Liebe leiten. Allgemein gesprochen, wonach ihr Ausschau haltet, das werdet ihr finden. Nach Gefahr Ausschau halten wird euch blockieren. Nach Schwierigkeiten Ausschau halten wird mit ziemlicher Sicherheit herbeiführen, dass ihr sie finden werdet. Wieso sie schon im Voraus haben? Schaut euch stattdessen nach Anzeichen von Liebe um.
Ich meine überdies nicht, dass ihr euch nach Zeichen von Liebe umschaut, um zu beweisen, dass euch jemand liebt, weil euch dies alsbald unglücklich macht, sowie ihr die Anhaltspunkte dafür nicht finden könnt. Schaut nach Liebe, so wie ihr nach Anzeichen des Frühlings schaut. Ihr habt das Rotkehlchen nicht in der Minute zu sehen, wo ihr hinschaut. Es ist freilich gut, das Rotkehlchen im Sinn zu haben. Es wird sich einstellen. Also, Geliebte, schaut nach Gelegenheit, zu lieben.
Arglosigkeit kann nicht eingefädelt werden, anderenfalls ist es nicht Arglosigkeit. Seid nicht unschuldig per Design. Sei einfach unschuldig. Dies bedeutet, offen gegenüber dem Guten zu sein, was zu dir auf dem Weg ist. Sei offenen Auges. Sei bereit, in Empfang zu nehmen. Mache dich fertig für die Ausschüttungen von Liebe. Heiße sie willkommen.
Du regulierst nicht alles, was sich im Leben zuträgt. Du selber kannst die Personifizierung von Liebe sein, und auch so kann sich jemand herablassen, dich auszurauben. Du weißt das. Nicht jeder Gedanke deinerseits zeitigt eine ebenbürtige Erwiderung. In einigen Fällen steht es Einem ganz gut an, eben dafür dankbar zu sein, ist das nicht so?
Natürlich hast du davon gehört, dass eine jede Handlung ihre eigene Reaktion bei sich hat, und doch ist das nicht immer augenscheinlich. Du hast vielleicht freudige Gedanken, und auch so kannst du ins Stolpern geraten. Nichtsdestotrotz geziemt es dir, förderliche Gedanken zu denken, denn förderliche Gedanken für sich genommen sind dir förderlich. Ein jeder negative Gedanke, den du hast, hinterlässt eine Narbe.
Mache aus deiner Position, die du einnimmst, keine aufregende Sache. Es ist nicht von Belang, wie recht du hast. Du kannst zu 100 % recht haben. Angelegenheiten neigen dazu, wider etwas zu sein, und sind verkabelt, es auseinanderzureißen. Womöglich hast du anderen Menschen die Verirrung bei den Wegen, die sie eingeschlagen haben, zu vergeben. Mit Sicherheit hast du einiges Vergeben zu erbringen. Es gilt dir nicht, jemanden oder etwas schwer zu tadeln. Hast du nicht gehört: „Falls du nicht etwas Gutes sagen kannst, dann sage überhaupt nichts.“ Sage überhaupt nichts Schlechtes über jemanden. Schaffe dir ganz bestimmt keine Meute herbei, um dich ihr anzuschließen.
Sei gutdenkend. Erwarte das Beste. Sei glücklich, wann es kommt. Sei nicht empfindsam, wann es nicht kommt. Du könntest drei niedrige Karten nacheinander bekommen, die nächste Karte, die dir zugeteilt wird, könnte ein Ass sein, und die nächsten zwei danach könnten ebenfalls Asse sein. Vorhersagen was passieren kann gibt es nicht. Wundersamkeit kann sich zutragen.
Dein Gewogensein gehört zu den besten Waffen in deinem Arsenal. Wirf deine Spieße weg. Gefälligkeit ist zuverlässig, um jeden vermeintlichen Feind zu durchkreuzen. Sie hat eine Manier an sich, Feinde in Freunde zu verwandeln.
Heavenletter # 2187 – 19. November 2006 – A Devotee of the Heart
Ein Verehrer des Herzens
Gott redete …
Denke Gedanken, die dich glücklich machen. Wie simpel das Leben sein kann. Lasse Gedanken deine Glückssträhne sein. Lasse deine Gedanken Segen sein. Es zieht Einem nicht mehr Energie ab, Gedanken zu denken, die die Welt gedeihen lassen, als Worte, die sie runzlig werden lassen. Tatsächlich ist es so, Gedanken, die die Welt öffnen, nehmen weniger Energie in Anspruch, als jene, die sie verschließen. Öffne dein Herz, und lebensfördernde Gedanken werden sich erheben. Halte dein Herz offen. Lasse es nie zuschnappen.
Ein offenes Herz geht mit offenen Armen entgegen. Ein geschlossenes Herz geht aus dem Weg.
Du bist hier, um die Welt zur Liebe hin und zu sonst nichts anderem hin zu öffnen. Habe Zutrauen in das Menschenherz. Habe Zutrauen in dein eigenes Herz. Denke nicht an dein Herz. Lasse es für sich selber denken.
Wie leicht doch das Leben sein wird, sobald alle Herzen mit ganzer Kraft voraus sind, sobald Herzen nicht zurückgehalten werden, nicht eingeschränkt, nicht gehemmt, nicht gequält, nicht vernachlässigt, nicht vergessen, nicht verleugnet, nicht beschädigt.
Dein Herz hat das erste zu sein, was hervortritt. Es hat den Weg zu ebnen. Du denkst, du seist in der Welt ein Vagabund, und dein Herz sei außerstande, recht großen Einfluss, wenn überhaupt, auf die Welt zu nehmen. Der Einflussraum deines Herzens ist universal. Unterschätze die Macht deines Herzens und der Segnungen deiner Gedanken nicht, die sich aus der Fülle deines Herzens, welches am Überströmen ist, erheben. Öffne die Schleusen deines Herzens. Beseitige gar die hauchzartesten Fäden des Widersetzens, und sieh, was geschieht. Von euch – hin zu der Welt, Geliebte. Du wirst vervielfältigt. Wellen aus deinem Herzen und Geist gehen zu der Welt im Großen hinaus. Du weißt nicht, wie weitreichend ein einzelner Impuls deines Herzens ist, wohin er führen kann und wohin er dich führen kann. Lasse die Wellen deines Geistes deinem Herzen hinterhergehen, erbiete ihm Ehre, tritt auf die Seite, sei wie ein Gentleman oder eine Lady, und lasse deinem Herzen den Vortritt.
Dein Herz ist wie ein Magnet. Er zieht die Gezeiten anderer Herzen an. Nicht anders deine Gedanken. Deine Gedanken heilen, oder sie streichen zusammen, oder sie machen nichts. Unparteiisch ist das Geschäft deines Herzens. Dein Herz ist angelegt, Farbe zu bekennen, und es setzt sich für Liebe ein. Sofern du dich programmiert hast, dich in einem Modus des Richtens aufzuhalten, mache dies rückgängig. Fange von vorne an. Sei mit Beurteilung durch. Das ist unfreundlich und schmerzhaft. Es versetzt mit Sicherheit dein Herz in Anspannung. Es verhärtet es. Es wendet dein Herz weg. Es blockiert den Gang deines Herzens. Scheue Richten, als wäre es die Pest.
Ich möchte gerne sagen, es ist die Pest. Wenn du alles in richtig und falsch aufteilst, beleidigst du. Dein Ausgangspunkt des Beurteilens wird stürzen. Früher oder später wirst du deine Ebenbürtigkeit mit all jenen einsehen, denen gegenüber du dich höher erachtest. Sowie du richtest, stehst du auf einer angebrochenen Sprosse. Komme jetzt von ihr herunter.
Herzen richten nicht. Deine Beurteilungen können nachgerade vehement sein – Bewertungen sind das immer –, allein, Bewertungen kommen vom Geist her. Das Herz ist arglos. Der Geist hat eine andere Geschichte zu erzählen. Er ist in der Lage, sich in einen Verehrer des Herzens zu verwandeln. Dies ist intelligent. Es ist nicht ohne Verstand. Lasse den Verstand auf das Herz achten. Lasse den Geist sich daran erinnern, dass er nicht das Zuvorderste ist. Das Herz ist zuvorderst. Lasse das Herz und den Geist einander an der Hand halten und Eins sein.
Der Geist ist aus eurer Fabrikation, Geliebte. Geht sparsam mit ihm um. Er hat nicht dunkle Korridore hinunterzugehen. Er hat nicht der Logik all der anderweitigen Sinne anderer Menschen zuzuhören. Er hat dem Herzen zuzuhören. Das Herz ist das Leitbild. Der Geist, sich selbst überlassen, wird dich in einen Wald nehmen. Das Herz auf eine Lichtung. Setze dein Herz von der Vorherrschaft des Geistes frei. Die Entscheidung lautet – Vorwalten des Herzens.
Heavenletter # 2188 – 20. November 2006 – Bless the Governments
Segne die Regierungen
Gott redete …
Es ist etwas ganz Leichtes, sich zu beklagen. Es ist leicht, Schuld zu finden. Du bestehst auf Schuldhaben. Schaue dich stattdessen nach etwas Verheißungsvollem um. Der Bedarf, dass eine Regierung reformiert wird, zum Beispiel, ist keine neue Idee. Schicke dich an anhand der Besserung deiner Gedanken. Finde etwas, was dir beim Tun deiner Regierung gefällt. Ziehe daraus Nutzen. Höre auf, alle Fehler ihrer allerhand Schritte aufzulisten, als ob du umso besser bist, je mehr du davon herausbekommst. Je mehr Säumnisse deine Regierung begeht, desto wichtiger ist es, dass du etwas findest, was sie gut zustande bringt. Betone das Gute. Wisse, dass du in der Arena deiner Gedanken für jede Regierung in der Welt verantwortlich bist. Deine Gedanken sind die wahren Gouverneure. An deinen Gedanken wirst du erkannt.
Suche dir deine Gedanken aus. Sie sind die Samen, aus denen Regierungen hervorwachsen. Genug der Ausschreitungen, Geliebte. Pflanze die Samen, die du anpflanzen möchtest. Worüber sprichst du dabei, Geliebte? Was ist in deinem Geist? Sofern Negativität in deinem Geist ist, dann schiebe ihn zu grüneren Weiden hin. Stelle besseres Futter für regierende Ausschüsse zur Verfügung.
Du hast öfters das Gefühl, dass du nichts zu sagen habest. Oft scheint es, dass alles wider die hohe Absicht funktioniert, die du setzt. Setze jetzt hohe Standards für deine Gedanken und deine Worte. Werde dem Bild gerecht, das du malen möchtest.
Welchen Sieg gibt es für dich, wenn du auf Unrecht und ausschließlich Unrecht hinweist? Erzielst du Punkte? Bekommst du eine höhere Wertung? Was gewinnst du, wenn du auf das Schuldhaben von Anderen hinweist? Macht es dich klüger?
Habe Mitgefühl mit jenen, die Entscheidungen zu treffen haben. Du darfst ihre Entscheidungen nicht stützen. Ob sie Recht haben oder Unrecht tun, sende deine mächtigen Gedanken zu den Entscheidungsbestellern hin aus, so, dass sie eine bessere nächste Entscheidung treffen. Die halbe Zeit ist ihnen nicht klar, was sie tun. Die halbe Zeit du ebenfalls nicht. Verzeihe Anderen, dass sie die gleichen sind wie du.
Verhärte dein Herz nicht und halte dich nicht für tugendhaft. Das ist, was du selbstgefällig nennst, sowie es Andere tun.
In diesen Tagen hast du an Stelle von herabprasselnden Steinen Worte geworfen. Du wirfst mit Worten, gleichsam ob sie keine Macht bei sich hätten. Mit deinen Gedanken und deinen Worten hebst du die Welt hoch, oder du drückst sie nieder. Ich weiß, dass du die Welt hochheben willst.
In deinem Geist hast du Feinde erstellt. Habe keine Feinde. Ihr seid alle auf der gleichen Seite des Zaunes. Reiße besser noch jene Zäune ab. Habe keine Seiten, auf die du dich stellst, dann wirst du nicht einseitig sein. Einseitig ist das gleiche wie engstirnig.
Wenn du merkst, dass Regierungen lieblos sind, dann ist es an dir, um so mehr Liebe zu geben. Wenn jemand am Meeresboden liegt, dann tauchst du tiefer, um den Menschen zu retten. Du erzählst einfach nicht etwas von den Nachrichten weiter. Bisher wirst du dich in ihnen eher ertränkt haben. Du hast dich aufgeregt oder deine Hände hochgeworfen.
Segne, jetzt in diesem Augenblick, alle Regierungen der Welt. Segne alle Gouverneure und Bürgermeister von der Welt. Segne all jene, die ins Büro gehen. Segne jene, die gewählt werden, und segne jene, die es nicht sind. Segne, und segne abermals. Wünsche einem jeden auf der Welt Gutes. Mit deinen edlen Gedanken bringst du die Welt näher zum Himmel. Mit deinen schwankenden Gedanken, da hältst du sie dort, wo sie ist.
Ich lehre dich Mitgefühl.
Was für Gutes soll in einer angreifenden Erwiderung auf eine Attacke hin stecken? Habe Barmherzigkeit. Befreunde dich mit jenen. die du als Feinde betrachtest. Schicke ihnen Liebe. Dessen unbenommen, was jemand anderes macht. Behalte deine Gedanken unversehens hoch und stärke die Welt. Greife keinen an. Du kennst Besseres, als wenn jemand einem Anderen einen körperlichen Schaden zufügt. Wisse jetzt Besseres, als schädliche Gedanken zu erzeugen. Hebe dein Herz in die Höhe, Geliebte, und sende Liebe aus, egal wer oder was es ist, von dem du beleidigt wirst.
Heavenletter # 2189 – 21. November 2006 – Make Friends
Freunde dich an
Gott redete …
Viele oder die meisten Situationen ziehst du dir selber zu, indem du etwas persönlich nimmst. Du fühlst dich beleidigt, verletzt, angegriffen, auf den Arm genommen. Aller Wahrscheinlichkeit nach – was in einer Situation vor sich geht, hat nichts mit dir persönlich zu tun. Kein einziger ist da draußen, um dich zu fangen. Und, falls sie denn da draußen sind, hast du das Feuer möglicherweise vor langer Zeit ausgemacht.
Manchmal tust du dich nach etwas um, um zu belegen, dass dich jemand verharmlost. Habe deinen eigenen Respekt für dich selber, Geliebte, Geliebter. Bedarfst du wirklich dermaßen vieler Billigung und Zustimmung vonseiten Anderer?
Andere sind nicht deine Beute, sodass sie Dinge, demgemäß wie du dir die Lage denkst, zu dir her zu bringen haben. Sie können sich selber so bewegen, wie sie es sich aussuchen.
Wenn du dich angegriffen fühlst, bedenke einen anderweitigen Weg, darauf zu reagieren. Anstatt in die Konfrontation zu gehen, spendiere den Menschen vielleicht ein wenig dänisches Gebäck. Gewinne Freunde, nicht Feinde. Lasse es dir leichtfallen, gut klarzukommen, selbst dann, wenn ein anderer dies nicht tut.
Vielleicht bist du derjenige, der eine Liebe dafür an sich hatte, sich zu schlagen. Vielleicht magst du einen Anlass, um darüber wütend zu sein. Sowie du dich wütend fühlst, gibt es einen Aspekt an dir, wo du dich zum Opfer gemacht fühlst. Lasse das Bild von dir selber als einem Opfer los. Lehne dich ein wenig zurück und sieh andere Wege, die dir zu erkennen offenstehen, und sieh all die Wege, auf denen du auf das, was sich zugetragen hat, eingehen kannst. Vielleicht habt ihr den Willen, anders darauf einzugehen. Vielleicht möchtet ihr euch gerne mit einer anderen Wahrnehmung versehen sehen, Geliebte.
Sowie du gegen jemanden angehst, musst du wissen, dass sie ihre Hacken tiefer in den Boden hineindrücken werden. Just das ist es, was du tust, ist das nicht so? Sofern du denn jemanden als deinen Widersacher sehen musst, so gib ihm Raum, seine Stellung abzubauen. Du wirst wohl eher die Neigung an dir haben, zu meinen, du habest Stellung zu beziehen, es sei rechtschaffen, Stellung zu beziehen. Manchmal mag das so sein. Allzu oft ist Stellung beziehen indessen sich selber wider einen anderen Menschen in Position bringen. Kannst du nicht einen Weg finden, stattdessen für ihn zu sein?
Wenn es so ist, dass dein Arbeitgeber raffgierig ist, kannst du dann nicht einen Weg finden, ihm eine Last vom Gemüt zu nehmen? Hast du denn übelnehmerisch zu sein? Sofern dich jemand beißt, musst du dann zurückbeißen?
Sofern du nicht die Anschauung an dir hättest, du habest dich zu erwehren, wie könnte sich dann dein Leben verändern? Ich denke, es würde sich dramatisch ändern.
Du bist nicht verpflichtet, zu allem Nein zu sagen. Du kannst stattdessen sagen: „Aha, ich verstehe.“ Du kannst sagen: „Erzähle mir mehr, wie du dich fühlst.“ Du kannst sagen: „Wie kann ich dir helfen?“ Du kannst dir viele Dinge zum Sagen ausdenken, die eine Lage zum Besseren wenden. Dies bedeutet nicht, dass du kapitulierst. Du möchtest gerne, dass dir dein Gegenüber zuhört, dass er dich vernimmt. Tue ihm den Gefallen. Gewähre dies in aller Gewogenheit.
Bisweilen ist eine Geneigtheit die Gegebenheit, gegenüber Autoritätspersonen in Ärger zu verfallen. Es ist nicht deren Fehler, dass du mit Autoritäten deine Schwierigkeiten hast. Du hast ihnen dafür nicht Vorwürfe zu machen. Sie sind eine Person aus der Vergangenheit, welche allzu viele verkehrt eingesetzte Macht ausübte, unterdessen du hilflos warst. Du bist jetzt nicht hilflos. Ebenso wenig hast du nicht in der hergebrachten, nicht-produktiven Weise zu reagieren. Du bist ein schöpferisches Menschenseinswesen, und kannst andere Eingehensweisen bedenken, welche dir nicht so viele Kosten abfordern.
Du hast nachgerade die Macht inne, Situationen zu ändern, nicht aber mit Gewalt. Gewalt bringt es für dich nicht.
Wenn du kämpfst und wenn du gegen ein und dieselbe Situation angehst, bist du womöglich der Meinung, du bringest dich dabei selber zur Geltung und haltest dich aufrecht. Was du wirklich zur Schau stellst, ist, dass du aufgegeben hast. Die hast die Möglichkeit zu stimmiger entschlossener Auflösung aufgegeben. Du hast zu viel allzu früh aufgegeben. Sei nicht so rasch, so wie du es gewesen bist, einen anderen Menschen dranzugeben und zu opfern.
Heavenletter # 2190 – 22. November 2006 – In All Kindness
In aller Freundlichkeit
Gott redete …
Freundlich sein, ohne anzutanzen, du seist doch freundlich, ist eine beträchtliche Fertigkeit. Der Weg, dies hinzubekommen, lautet, immer freundlich zu sein. Dann wird sich keiner herausgehoben fühlen. Jeder möchte Gefälligkeit, indessen möchte kein einziger bemitleidet oder behandelt werden, als habe man sich dazu herabgelassen, etwas mit ihm anzufangen. Deswegen musst du freundlich sein, ohne glattbügelnd und anhanddessen gewinnend zu sein. Es ist nicht derart, dass du zu jemandem freundlich bist. Es ist so, dass du immer freundlich bist. Unabänderlich freundlich. In jeder Situation bist du freundlich. Was für ein liebreizendes Seinswesen du doch bist.
Und was ist Freundlichkeit denn anderes als Verständnis? Dein Gegenüber hatte Beschwernisse, über die du nichts weißt. Du brauchst nicht zu wissen, was dessen Schwierigkeiten waren oder sind. In jedem Fall, in der Tat, was gibt es für dich im Leben zu tun, außer freundlich zu sein. Mit Sicherheit ist Raum für mehr Freundlichkeit da.
Selbst wenn du Nein zu sagen hast, kannst du liebevoll sein. Du kannst deutlich werden, und auch so vornehm sein. Bitte setze nicht Vornehmsein und Liebevollsein mit Schwäche gleich. Es ist Schwäche, Geliebte, etwas anderes als dies zu sein. Ja in der Tat, es benötigt Stärke, in einer Welt, die gelegentlich dürftig ist, ungezwungenes Behagen zukommen zu lassen.
Eine weiche Stimme wird besser vernommen als eine laute. Eine laute Stimme lässt Einen womöglich zusammenfahren, auf eine leise hingegen wird gelauscht. Wer in der Welt der Menschen kann nicht mehr Sanftmut brauchen? Ich rede soeben vom Zuwenden von ihr, ebenso wie vom In-Empfang-Nehmen von ihr.
Es gibt keinen Bedarf, rauh zu sein, um dein Argument anzubringen. Rüdheit erringt nicht den Sieg des Tages. Vielleicht bringt ihr als Entschuldigung an, ihr wärt am Ende eurer Kräfte angekommen, Geliebte. Kommt nicht am Ende eurer Kräfte an, und alsbald werdet ihr ausschließlich freundlich sein. Löscht die Feuer, solange sie klein sind. Sofern du Stellung zu beziehen hast, komme von einer Stellung des Entgegenkommens her.
Dies soll nicht besagen, dass du auf Zehenspitzen herumläufst. Geradeheraussein ist freundlich. Geradeheraussein ist Respekt. Respekt ist immer freundlich. Gute Manieren sind freundlich. Den anderen Menschen mit in Betracht nehmen ist freundlich. Lasse keine einzige Gelegenheit für Freundlichkeit an dir vorbeigehen.
Selbst wenn du für dich alleine bist, sei freundlich. Murre nicht. Beklage dich nicht. Beklagen ist wie auf ein und derselben Stelle rennen, und du gelangst nirgendwohin. Es ist wie die Suppe rühren, ohne dass die Platte angedreht hast. Es ist nicht-produktiv.
Lasse heute eine jede Handlung freundlich sein. Jeden Gedanken, jedes Wort. Und falls dies zu viel von dir erbeten ist, dann habe zum wenigsten weder Gedanken noch Worte, die unfreundlich sind. Keine abrupten Entgegnungen. Keine scharfen Antworten. Reagiere schier eins zu eins, sofern es Freundlichkeit ist, auf die du reagierst.
Geliebte, sowie ihr nicht versucht, Kontrolle auszuüben, seid ihr freundlich. Freundlichkeit möchte aus sich selber heraus überkommen. Falls du nicht das Gefühl hast, du hättest einen anderen Menschen zu ändern, wie sollte es dann vorkommen, dass du in derart scharfem Ton sprichst?
Dies bedeutet nicht, dass du mit jemandem einer Auffassung bist, wenn du es nicht bist. Es bedeutet, du nimmst nichts für übel. Deine innere Erwiderung wird sein: „Oh, gut. So sehen sie die Dinge.“ Und unparteiisch wirst du deinen Gesichtspunkt vortragen mögen. Sowie alle rundum frei sind, wo sollte da Reiberei existieren. Wie könnte sie existieren?
Es bist du selber, den du dazu aufrufst, freundlich zu sein. Es bist du selber, von dem du große Freundlichkeit erbittest, nicht von sonstwem. Du gebietest keinem anderen Menschen, freundlichem Gebaren nachzukommen. Früher oder später allerdings wird dein Beispiel hinein sinken, und Alle, die du kennst, werden deinem Beispiel folgen. Was für ein machtvolles Beispiel für Manifestierung stellt dies dar. Ein anderer Mensch wird freundlich, ohne dass du ihm dies anzusagen hast.
Jedwede Freundlichkeit wird sich einstellen, sobald du das Bedürfnis aufgibst, dich selber zu wehren. Dann wird es für dich ein Leichtes sein, dich in aller Freundlichkeit zum Ausdruck zu bringen.
Heavenletter # 2191 – 23. November 2006 – Be a Thanksgiver
Sei ein Spender von Dank
Gott redete …
Was auch immer sich begibt, du schwimmst in diesem Teich von Leben. Du hast diese Gelegenheit, das Leben zu erleben. Dies ist ein erstaunliches Ding. Welch ein Geschenk ist dir gegeben worden. Gott sei Dank hast du Leben. Wenn dich Leben in einem Wirbel mitnimmt, danke Gott, dass du erleben kannst, was es heißt im Leben ein Wirbel zu sein. Und wenn du in einer Ecke eingesperrt wirst, danke Gott, dass du erleben kannst, wie es ist, in einer Ecke abgestellt zu sein. Du erlebst Leben, Geliebte. Der ganze Teppich von Leben ist für dich ausgerollt worden. Gehe darauf. Sei nicht furchtsam. Dies ist Leben.
Halte Leben für einen Eisblock von Eis, von dem du etwas abschabst. Halte Leben für einen viel-schichtigen Kuchen, der aus vielen Aromen und Farben hergestellt ist. Lecke deinen Teller sauber.
Halte Leben wie Mikadostäbe.
Halte Leben für einen Strang Garn, das du aufwickelst. Keine Erklärungen werden benötigt. Wie du ein Wollknäuel entwirrst, entwirrst du das Knäuel deines Erdenlebens.. Du brauchst nicht zu wissen, wie du es machen wirst. Du machst es einfach.
Halte Leben für einen Wald, in dem du in Sonne und wie in Schatten dahergehst.
Halte Leben für die Lichtung in dem Wald, wo alles enthüllt wird.
Wisse, dass du im Leben ein Erforschender bist. Untersuche es. Finde die Pflaume heraus. Laufe über Berg und Tal.
Sage dich nicht, dass du nicht nach Leben gefragt hast. Du hast darum gebeten. Du flehtest um die Gelegenheit. Nicht länger magst du an Leben als eine Last denken. Es ist ein großer dir gegebener Segen. Dir wurde ein großer Ball Erde auf deine Bitte hin zugeworfen, und du musst ihn fangen. Scheue davor nicht zurück. Leben ist eine ziemlich natürliche Sache.
Die Erde ist in deinen Händen, Geliebte. Es ist an dir zu springen. Es ist an dir zu teilen. Es ist immer an dir zu fangen. Fange Leben während des Fluges.
Leben ist wie ein Tennisspiel. Du läufst von einer Ecke zur anderen. Du weißt niemals, in welchem Winkel der Erde es sicherlich zu dir zurückkommen wird. Du weißt, dass es an dir ist – zurückzugeben; nicht als einen misslichen Kauf, denn es ist ein Return für eine Investition.
Ich investierte in dich. Ich gab dir alles. Jetzt ist es an dir. Was wirst du mit allem dir Gegebenen tun? Ich gab dir Berge und Täler. Ich gab dir Beine, um hinauf und wieder hinunter zu steigen. Ich gab dir einen fruchtbaren Geist und geschmeidige Beine, um jene Berge hochzusteigen. Einen Schritt nach dem anderen besteigst du sie. Oder vielleicht reitest du hinauf. Oder vielleicht fällst bei ihnen hinunter. Gleichwie. Raffe dich selbst auf und gehe weiter.
Es gibt nichts, als Wasser zu trinken, wenn du durstig bist. Es gibt nichts, als zu essen, wenn du hungrig bist. Also sei dankbar für Durst und sei dankbar für Hunger. Sei dankbar, dass du in einem menschlichen Körper lebendig bist. Sei dankbar. dass du am Leben bist. Du bist ein Zink eines vielzackigen Lebens, und aus dem Grunde gehst du den Dingen erforschend nach.
Du kannst dich für Meine Antenne auf Erde halten. Du entdeckst den Planeten Erde, und du erstattest Mir Bericht. Du entdeckst Liebe. Vor allem, entdeckst du Liebe. Du kannst es stören, aber das Thema ist Liebe. Du erforschst Liebe auf der Erde für Mich. Und du bekundest sie dort. Du lässt dich darüber aus.
Du bist ein Dekorateur auf der Erde.
Du bist ein Sämann.
Du bist ein Verbreiter.
Du bist ein Befürworter von Leben.
Du bist ein Spender von Leben. Und sei so ein Spender von Dank.
Heavenletter # 2192 – 24. November 2006 – A New Day
Ein neuer Tag
Gott redete …
Jedes Blatt auf jedem Baum ist für dich. Jeder Sonnenstrahl ist für dich. Eine jede Drehung der Erde. Jede Brise. Jede Freude. Jede Gelegenheit auf Erde wird für dich veranlasst. Die Zurschaustellung der Erde in all seinen Farben ist hier für dich. Jeden Tag ist die Erde für dich, und dieser und jener Tag, Regen oder Sonnenschein, er ist hier für dich. Jeder Tag eilt an deine Seite, stets parat, sich dir zuzuliefern, von dir aufgehoben zu werden, so wie du an deine Füße heranrollende Äpfel aufheben würdest. Du würdest sie voller Bereitwilligkeit aufheben. Nimm den heutigen Tag genau so auf. Er eilt zu dir, Geliebte, und warten, das kann er nicht. Heute ist hier. Sei fertig, die Welt damit zu bereisen. Stelle dein Herz auf der Wählscheibe richtig ein. Schalte auf Los-Gehen.
Jeder Tag möchte, dass du ihn zum besten Tag deines Lebens machst. Warum jedem Tag nicht das geben, was er gernehat? Mache ihn zu dem, was er sein will. Du magst geglaubt haben, dass du abhängig davon bist, was ein Tag dir bringt, indes, jeder Tag ist in Wirklichkeit die Leinwand, dir präsentiert um darauf zu malen. Du wartest nicht auf heute. Es erwartet dich.
Mache heute das, was du gerne möchtest.
Was willst du heute sein? Dann mache es so. Nimm deinen Hut. Setze ihn auf den Kopf, lauf aus der Tür und triff dich das Heute. Oder triff es in dir in deiner Küche oder im Korridor. Packe deine Schlüssel zum Leben, wo auch immer du daherbummelst.
Entzünde dich für Freude. Erwische die U-Bahn, die Heute Freude genannt wird. Schaue nicht einmal nach jenen sogenannten Langweilern oder Glanzlosen. Funkle deinen Tag. Füge ihm eine Glut hinzu. Maximiere den Sonnenschein. Begrüße diesen Tag, und mache ihn heilig.
Freude ist heilig, war dir das nicht klar? Es ist heilig, diesen Tag zu begrüßen und ihn ihm gemäß zu behandeln, ihm eine Tour geben. Dies ist der einzige Tag des Heute. Du hast ihn nur als Gast für einen Tag. Lasse alles, was nicht Freude ist, fallen, und mache diesen Tag zu einem, an den du dich erinnerst. Sei ein Gastgeber, der seinem Gast von heute große Beachtung schenkt. Heute hat diese eine Gelegenheit und wird nicht wieder zurückkommen.
Habe nicht länger einEmpfinden, dass ein Tag etwas ist, durch das du zu kommen habest. Spüre nicht länger, nie je wieder, dass du deine Tage nur erträgst. Nimm das Heute bei der Hand und erschaue mit ihm alle Ausblicke.
Wenn du in der Bibliothek sitzt, beim Lesen eines Buches, so wisse, dass dein Tag bei dir über deine Schulter liest. Wenn du in einem Restaurant isst, vergewissere dich dessen, dass dein Gast es sich gut gehen lässt. Auch wenn du in einer Reihe warten musst, vergewissere dich dessen, dass du dein Heute unterhaltsam machst. Mache jemandem anderen in einer Reihe das Warten freudvoller, tagesvoller. Fülle deinen Tag mit Festlichkeiten.
Wenn du ins Kino gehst, lasse deinen Tag nicht an der Tür zurück. Nimm ihn mit dir. Setze ihn auf deinen Schoß. Iss Popcorn. Mache es zu einer Festlichkeit für Heute, mit dir in einem Film zu sein, während du Popcorn in deinem Mund knallen lässt. Schmecke das Popcorn. Kaue es. Höre es. Ist dies nicht wunderbar? Und lecke dir dann, wenn das Popcorn aufgegessen ist, deine Finger, und sprich: Was für ein guter Tag, der du bist, Heute.
Nimm den Tag nach Hause mit dir. Sage Gute Nacht, bevor du schlafen gehst, weil er, wenn du erwachst, rätselhafterweise davongegangen sein wird, und ein anderer Tag an seinem Platz ist, nicht der gleiche Tag – ein neuer Tag, eifrig, mit dir seine Spritztour zu machen.
Heavenletter # 2193 – 25. November 2006 – And Now You Remember
Und nun denkst du daran
Gott redete …
Du kannst einen Kuchen ganz ordentlich durchschneiden, oder ihn auseinanderreißen. Du kannst deine Entgegnung mit Sachlichkeit versehen ausfallen lassen, selbst dann wenn dein Herz auf die eine oder andere Weise wehtut und verletzt ist. War es deinem Herzen nötig, in erster Linie verwundet zu werden? Und sofern dein weiches Herz denn verwundet zu werden hatte, hatte es dabei für dich eine Nachfrage gegeben, ebenso im Gegenzug Wunden zuzufügen? Ihr seid nicht angelegt, herzlos zu sein. Ihr seid angelegt, herzerfüllt zu sein, nicht verletzend. Weil etwas auf dein Herz eingestochen hat, hast du dich dann in der Folge zu einem Duell zu begeben und zurückzustechen? Ist dies das bewegende Anliegen, weswegen Ich dich zur Erde schaffte? Habe Ich dich so großgezogen? Sobald es sich auf Worte und Herzen beläuft, erteile dir den Bescheid, zu heilen, nicht, zu verletzen. Sei ein Balsam. Du kannst dies tun und auch so dir treu bleiben.
Geliebte, ihr könnt klar, konzise sein, und – nicht ein Herz verwunden. Weil euer Herz angegriffen wurde, hat es nicht aufgeschmissen zu sein. Ihr habt nicht im Gegenzug zu kränken. Ihr habt nicht eins zu eins zurückzugeben. Ihr habt nicht das letzte Wort zu haben.
Es war keine Voraussetzung, dass du in erster Linie übelnimmst, Geliebte, Geliebter. Dass jemand minder als ideal war, macht es dir nicht erforderlich, minder als ideal zu sein. Das verlangt, dass du dich zu einer anderen Möglichkeit biegst. Denke daran, dass du ein spirituelles Licht am Horizont bist. Du bist der Ratgeber anderer Herzen. Es ist einfach nicht notwendig, und sei es auch bloß einem Herzen wehzutun. Wenn du einen Pfeil zurückwirfst, wird nunmehr einem zweiten Herzen wehgetan. Und alle, die dies miterlebt haben – deren Herzen wird wehgetan. Es ist zu viel Beschuss an der Stelle. Für Kritik und Beschuss existiert nirgendwo irgendeine Nachfrage. Drücke nicht auf Herzen ab.
Was ist möglicherweise so von Wert, um einer schönen Seele einen Anlass zuzustellen, dass du übelnimmst? Was für ein Fehltritt hat wahrhaft die Macht inne, deinen gesunden Menschenverstand derart zum Erzittern zu bringen? Sofern jemand rüde, gefühllos und deinem Herzen gegenüber nachlässig gewesen war, nimm dies für dich als ein Signal, eine Lady oder ein Gentleman zu sein. Besinne dich der Höflichkeit.
Sofern du die Welt hochheben möchtest, hast nebst der Welt über sie hinausragend zu sein. Du hast nicht wie jemand zu sein, der vor Wut platzt, rasch dabei erbost zu werden, vielleicht langsam darin, Wohlgefälligkeit hervorzurufen. Falls du denn schnell auf dem Auslöser sein musst, dann sei schnell auf dem Auslöser von Liebe.
Es ist eine Sache, es nicht besser zu wissen. Eine andere Sache ist es, es besser zu wissen. Wenn du es besser weißt, dann musst du dich mit dir selber beraten, und nicht mit dem Gelichter vergangener Zeiten oder mit billigen Romanen. Es steht dir nicht an, Rächer zu sein.
Ja, Ich kann nachvollziehen, dass du nicht einmal an Auge um Auge gedacht hast. Du hattest überhaupt nicht nachgedacht. Die Chancen, Geliebte, Geliebter, stehen gut, dass dein Ego übelgenommen hat. Die Chancen stehen gut, dass du, aus irgendeinem verscharrten Grund, für übel nehmen wolltest. Du federtest auf Übelnehmen ab. Noch mehr als das, die Chancen stehen gut, dass du die Dinge fehlverstanden hast. Das wäre nicht das erste Mal gewesen, ist das nicht so?
Als Christus die Ansprache vorbrachte, die andere Wange hinzuhalten, sprach er zu dir, Geliebte, Geliebter. Er bedeutete nicht, dich in eine Art Mr. Angsthase zu verwandeln. Er bedeutete dir, den Blick von einer anderen Seite her zu nehmen, sozusagen die Wange deiner Gedanken herumzudrehen, im Zweifelsfall zu Gunsten zu entscheiden. Und falls denn keine Gunst, die zuzuwenden ist, zur Hand ist, dann wende Vergeben zu. Ist es für dich nicht an der Zeit, Schulden zu tilgen und auszustreichen?
Weil deine Widerwärtigkeit als zweites kam, macht dich nicht unschuldig. Es macht dich schuldig, dich selber einen Augenblick lang vergessen zu haben, vergessen zu haben, weswegen du auf Erden bist, den Sinngehalt von Herzen vergessen zu haben, und Mich vergessen zu haben. Und jetzt entsinne dich.
Heavenletter # 2194 – 26. November 2006 – The Song of Life
Das Lied des Lebens
Gott redete …
Das Leben ist einfach, bis auf die Ideen, die ihr bei euch habt. Wirklich, ihr erbittet euch eine Menge, Geliebte. Ihr möchtet, dass es euer Diener ist, und ihr möchtet, dass es augenblicks aufträgt, selbst dann wenn ihr dauernd euren Sinn ändert oder keine Ahnung habt, was ihr wollt oder worum ihr in Wirklichkeit bittet.
Es ist schön für euch, tausende Wünsche zu haben. Es ist erstrebenswert, Begehren zu haben. Habt so viele Begehren, wie ihr möchtet. Verlangen sind gut. Ihre Erfüllung nach Lust und Laune einfordern, das ist eine andere Sache. Lasst eure Begehren drüben hinausgehen und hinauf in das Universum. Ein Akrobat wirft die Bälle hoch, und bekommt zurück, was er geworfen hat. Freilich ist ein Akrobat darauf, was er wirft, eingegrenzt. Ihr seid großartiger als ein Akrobat, Geliebte, weil ihr unbegrenzt seid.
Ihr habt bloß zwei Hände, aber ihr könnt eure Bestreben hoch zum Himmel werfen, so als seien es Sterne. Sie werden zu euch zurückkehren. Es hat zu sein, dass eure Begehren ihr Licht auf euch scheinen. Habt Zutrauen in eure Begehren. Stampft nicht mit den Füßen auf ihnen herum. Befehligt sie nicht herum. Lasst sie ihren Zauber verrichten. Manchmal steuert ihr zu viel Hilfe zu, vielleicht peitscht ihr eure Bestreben, gleichsam als befänden sie sich in einem Rennen.
Begehren haben ihren eigenen Zeitplan. Du bist es, der ihre Erfüllung als zu-spät-dran bezeichnet. Es bist du, der allzu oft beweisen möchte, dass du nicht genug geliebt wirst und daher deine Begehren nichts anrichten würden. Deine Verlangen tun alles.
Was sind deine Verlangen anderes als Gedanken, die du hast? Etwas stößt auf dich zu. Du siehst eine Werbung, und danach, da möchtest du die Sache haben. Habt alle eure materiellen Wünsche. Habt alles, was ihr wollt. Erstrebt gleichzeitig, was euch am Förderlichsten ist. Ihr wisst, was mit jedem Gerät passiert, was ihr euch ersehntet und dann bekamt. Ihr wisst nun nicht einmal mehr, wo ihr es hingelegt habt. Es liegt irgendwo untätig herum.
Habt all jene kleinförmigen Bestreben, die euch lieb sind, und entsinnt euch darüberhinaus all der riesenhaften. Vielleicht habt ihr die großen Verlangen Träume genannt. Träume sind gut. Alles, wovon ihr träumtet, hat seine Basis darin, was ihr Realität nennt. Es gibt nicht einen Traum eures tiefsten Herzens, welcher nicht wahr werden kann. Ich habe an euren Träumen für euch teil.
Entsinnt euch stets der Liebe, die ihr in eurem Herzen haben möchtet. Denkt jetzt an die Liebe, die ihr zuzuwenden vermögt. Entsinnt euch des Dienstes, den ihr dem Universum zukommen lassen möchtet. Erinnere dich des Lachens. Erinnere dich der Freigiebigkeit des Herzens. Erinnere dich, du bist geliebt. Erinnere dich, du lebst in einem unermesslich weiten Universum. Sei eingedenk, du bist hienieden, um Vergnügen zu haben und Freude zu schenken. Erinnere dich der Einfachheit. Entsinne dich, du möchtest alles, und hast keinen Mangel an dir. Entsinne dich, dass Entbehrung ein Konzept ist. Setze jenes Konzept nicht in Kraft. Ermangelung kann zutage zu treten scheinen, Ich weiß das. Mangel aber ist die andere Seite von Fülle. Sei der Fülle eingedenk und sammle dich bei ihr.
Möchtest du zugeben, dass du ein Wunder bist? Und sofern ein Wunder wie du erschaffen werden konnte, du, mit all deinen Details und Vorzügen, mit all deiner köstlichen Individualität und exquisiten Einheit, was kannst du dann nicht alleinig kraft deiner Gedanken erschaffen? Du kannst etwas Erhabenes erschaffen. Dafür braucht es Trachten und Verlangen.
Aus einem Stück Stein wird Kunst herausgemeißelt. Aus Farbe werden weitere Farben gemacht, und werden Replika des schönen Lebens auf Erden gemalt und Emotionen hervorgerufen. Musik wird gespielt, und Lieder werden gesungen. Augen glänzen. Es gibt so etwas wie Lächeln. Selbst Tränen fließen, und werden abgewischt.
Erzeuge das Lied des Lebens, welches du gernhast. Du erschaffst es bereits, Geliebte, Geliebter. Erschaffe mehr. Was Ich in Bewegung gesetzt habe, führst du nun aus. Danke euch, Geliebte, Danke euch.
Heavenletter # 2195 – 27. November 2006 – Love Dances
Liebetänze
Gott redete …
Was für ein Wunder die Schöpfung ist! Was für etwas Schönes, dass es eine relativ Welt gibt, für euch zum darin Spielen. Endlose Möglichkeiten existieren in dieser Welt. Wandel ist möglich, weil es dermaßen viele Möglichkeiten gibt. Womöglich murrst du über den Wandel in der Welt, aber würdest du nicht genauso über etwas grummeln, was stets das gleiche bleibt? Gib es zu, in Wirklichkeit ist dir Wandel lieb.
Du magst es, auf der Arbeit befördert zu werden und eine Gehaltserhöhung zu bekommen. Du magst die allerletzten Erfindungen, neue Projekte, neue Leute, neue Schuhe, und du magst Nacht und Tag. Neuheit ist Wandel, und Neuheit erheitert dich.
Du magst glänzende Dinge. Du magst Widerhall in der Natur. Einen glänzenden See, einen schimmernden Löffel. Alles Menschengemachte ist ein Echo des Bewusstseins. Wir könnten sagen, dass das Internet Meinen Geist widerhallt. Mein Geist allerdings ist ausfallsicher. Ich habe niemals etwas verloren, fehlgedeutet, Ich hatte keine Begrenzung bei dem, dem ich Platz bieten konnte. Was immer Ich in Bewegung gesetzt habe, bleibt in Bewegung. Vielleicht können Wir sagen, Ich habe alleinig Bewusstsein, und doch bin Ich glanzvoll. Es ist Mein Bewusstsein, welches arbeitet. In einer gewissen Weise bin Ich geistlos. Ich bin ungemein bewusstseins-voll. Und was ist Mein Bewusstsein anderes als Liebe? Und was das deine?
Du hast einen unübertroffenen Liebe-Quotient. Ihr habt Liebe zu verbrennen, Geliebte. Ihr meint, ihr hättet ein kleines Ausmaß, ihr habt indes ein Vermögen. Selbstverständlich ist Liebe euer Vermögen. Unterdrückte Liebe ist Pech. Lasst Liebe bei euch originär sein. Lasst sie durch euch angebahnt sein. Lasst euch eine fortwährende Enthüllung von Liebe sein. Lasst die Liebe von eurem Herzen der Morgensonne gleich sein, wie sie bis zum Scheitelpunkt des Himmels, den ihr als Mittag bezeichnet, aufgeht. Lasst Liebe wie einen Ballon hochsteigen, und hoch oben in aller Höhe ankommen. Dilettiert nicht in Liebe, Geliebte. Macht Liebe zu eurer Beschäftigung. Lasst sie eure Unterschrift sein.
Werft eure Liebe aus wie ein Lasso. Seht, was ihr einfangt.
Zielt mit einem Liebepfeil auf euer Herz, und lasst los. Verheert euer Herz. Lasst eine Kanone der Liebe euer Herz offenschießen. Lasst euer Herz eine reife Aprikose sein, derart saftig, derart zynisch, derart unwiderstehlich. Lasst Liebe hervorströmen wie Aprikosensaft auf eure Haut.
Oh, Geliebte, lasst euer Herz schutzlos sein. Leugnet die Anfälligkeit eures Herzens nicht. Ein jeder wird von ihm gerührt werden. Wisst ihr nicht, dass die Wehrlosigkeit eures Herzens eure eigentliche Stärke ist? Liebe tanzt mit allen Partnern auf ein Mal. Da ist ein Tanz und ein Umarmen. Ihr seid mit dieser großartigen Macht begabt worden. Ich habe sie euch anvertraut. Und nun bitte Ich euch, euer Herz zu entblößen, es zu wagen euer Herz offenzulegen. Verzagt niemals.
Fördert euer Herz. Liebe wird hervorblühen. Ihr werdet das gesamte Universum mit eurer Liebe bearbeiten. Eure Liebe wird hundert Milliarden Samen haben. Es wird keine Stelle geben ohne sie.
Ich rede wirklich zu dir. Wo du auch bist, was du auch deiner Meinung nach bist, welche Fehlbezeichnung du dir auch beigegeben hast, lasse das jetzt los. Lasse dein Herz brausen. Lasse die Fülle deines Herzens das Universum füllen. Deine Liebe wird die Ritzen in anderen Herzen füllen. Lasse es zu einer Explosion von Liebe kommen. Schütte unentwegt Liebe aus. Sende sie in aller Stille aus, und tanze in den Straßen. Lasse Liebe heute geboren werden. Lasse heute den Entbindungstermin von Liebe sein. Lasse heute die Geburt von Liebe sein, die überquillt. Die Hefe der Liebe ist aufgegangen, und nun ist sie in den Straßen. Sie ist überall, sonnenerfüllte Liebe, erd-erfüllte Liebe, Liebe, sich selbst erfüllend. Lasse die Glocke deines Herzens läuten. Bringe sie zu Gehör. Neue Liebe heute. Eine Salve neuer Liebe heute. Neue Herzen für alte.
Heavenletter # 2196 – 28. November 2006 – For God
Für Gott
Gott redete …
Es kommen im Für Gott Sein zahlreiche Vorteile zu liegen, im Mich als den Einen Haben, dem du zu Diensten bist. Sowie alles, was du bist, und alles, was du tust, für Mich ist, begeben sich Wunder. Ein Wunder ist, dass du nicht länger Angst hast. Selbst wenn du noch Angst hast, machst du auch so die Dinge, was immer sie sind, bei denen du Angst hast, sie zu tun, sobald sie Mir zuliebe sind. Du drängst dich an die Spitze. Womöglich bist du zag, allerdings, du übersteigst die Scheuheit im Dienen an Mir. Wovor du auch Angst hast, du steckst es weg, weil du dahinterkommst, dass dein Leben nicht um dich geht. Dies ist in der Tat aus dir herauskommen und hinein gehen in eine unermesslich weitere Sphäre. Ich reiche dir hier und jetzt eine Gemahnung: Habe keine Angst.
Wenn du im Dienst an Mir bist, sowie du erkennst, dass dein gesamtes Leben um Mich geht, dessen unbenommen, was in ihm vonstatten geht, steigst du auf. Das Mir Dienen ist keine Verpflichtung, das begreifst du. Es ist ein Geschenk. Du wurdest auserlesen, und du trafst die Wahl. Du trafst die Wahl, dich auszuweiten. Du trafst die Wahl, aus dem Wasser herauszuspringen, so wie ein Delphin hervorzuschießen und nach den Sternen zu langen, nach den schönen Sternen, die dich herrufen.
Du spielst nicht mehr länger mit den kleinen Fischen. Deine ganze Welt hat sich aufgetan, und mithin tust du die Welt auf.
Es ist ein Leichtes, für Mich zu wirken. So es dir so ist, dass für Mich arbeiten eine schwere Arbeit ist, wird es eher sein, dass du sie nicht für Mich tust. Du tust sie wohl für die eine oder andere vorgefasste Idee von Mir oder insgesamt aus irgendeinem anderen Grund. Womöglich glaubst du, du tuest sie für Mich, gleichwohl, falls der Schuh drückt …. Ich bitte dich nicht, dass du leidest. Ich bitte dich um deine Freude.
Sofern du scheu bist und du brichst durch dein Verlegensein hindurch, gehst du nicht wider deine Natur an. Es ist nicht deine wahre Natur, zag zu sein. Schüchternheit ist etwas, was du erlernt hast, mithin, in Freiheit, da dienst du Mir, und legst schwere Mäntel ab, die dich belastet haben.
Du kommst jetzt aus dem Versteck heraus. Du hast dich hinter einer bloßen Fassade versteckt. Und nun entfernst du sie, sodass du sehen und für Mich wirken kannst. In Wahrheit bin Ich der größte Diener von allen, und jetzt dienst du dem Diener.
Was ist Mir dienen anderes als Gewahren Unseres Einsseins? Wenn du dein Bein bewegst, hast du währenddessen nicht den Gedanken: „Jetzt diene ich mir selber, indem ich mein Bein bewege und zum Gehen ansetze.“ Du bewegst einfach dein Bein, und mithin gehst du.
Wenn du isst, denkst du nicht: „Jetzt esse ich. Nun verdaue ich mein Essen.“ Du isst einfach, und das Verdauen nimmt sich seiner selbst an.
Mir dienen ist nicht so eine Art absonderliche Sache. Es ist schlichtes Anhänglichsein an Liebe. Mir dienen ist in etwa wie wenn ein Holzblock herunterfällt. Es ist schlicht sein – Wer du bist, dessen unbenommen, was du dazu an Gedanken haben könntest.
Sofern Mir dienen Preisgabe ist, dann ist es dich an dich selber preisgeben. Ich auferlege Mich dir nicht. Du bist als Freiwilliger hier. Ist es mithin Unterwerfung? Wieso, ja, Ich möchte annehmen, es ist Übergabe an die Liebe. Es ist Übergabe ans Glücklichsein. Es ist Widerstand aufgeben, der ohnehin eine Menge Firlefanz ist. Jeglicher Widerstand, den du darbietest, ist Simulieren. Er ist sich rar machen. Er hat ein Spiel zu sein, bei dem du mit dir selber spielst, da du es nicht mit Mir spielst. Sich widersetzen kommt von dir, Geliebte, Geliebter, nicht von Mir. Wie bei Karate – Nicht-Gegenwehr erlangt die Oberhand.
Lasst Uns zum Kern der Sache kommen, Geliebte. Lasst Uns einander bei der Hand nehmen und zustimmen, gemeinsam zu arbeiten. Lasst Uns Frieden machen. Lasst Uns glücklich sein und die Liebe tun, welche alles gemeinhin gängiges Verständnis übersteigt. Wirst du Mir dabei helfen?
Heavenletter # 2197 – 29. November 2006 – The Road to God
Die Straße zu Gott
Gott redete …
Ihr seid bestimmt, ein Anführer zu sein. So ihr ein Nachfolger sein sollt, dann ist es an euch, Mir nachzufolgen, Geliebte. Und lasst keinen einzigen zwischen Uns kommen. Wir haben ein einzigartiges Band, und keiner soll es aufknüpfen, noch auch sich selber oder einen Anderen zwischen Uns stellen. Es ist du und Ich. Es ist dein eigenes Herz, auf das du zu achten hast. Das hat so zu sein, Geliebte, Geliebter. Ohnedies hattest du genug davon, anderen Herzen hinterherzugehen. Keiner ist dein Meister. Dein Herz ist dein Meister.
Gab Ich dir nicht freien Willen? Wofür habe Ich ihn dir gegeben, wenn es nicht an dir wäre, ihn zu nutzen? Ich rede soeben von deinem Pfad zu Mir. Keiner kennt ihn außer du und Ich, und selbst du kennst ihn nicht immer. Meistens kennst du ihn nicht oder nicht hinreichend genug. Natürlich ist Liebe der Pfad. Schuldigkeit gegenüber den Diktaten eines Anderen nicht. Schuldigkeit gegenüber einer Form nicht. Ich, Der Ich formlos bin, fordere nicht Form ein. Es gibt für Mich keine Vorbedingungen.
Dies bedeutet nicht, Ich sei gegen Form eingestellt. Ich rede soeben davon, sie ist nicht notwendig. Sie ist weder anzuraten noch ist von ihr abzuraten. Folge deinem Herzen, deinem pochenden Herzen. Gib bei deiner Wahl jeden Tag dem Herzen vor der Form den Vorzug. Sofern dein Herz dich zur Form führt, hat es das getan. Es ist immerzu eure Wahl, Geliebte. Es ist zudem immerzu eure Wahl, Mich zu wählen, Geliebte, jenseits irgendeines vorgezeichneten Pfades zu Mir.
In eurem Dienst bei Mir seid ihr nicht mit einem Handel befasst. Es ist nicht eine Frage der Anhänglichkeit, euch zukommen zu lassen, was ihr gerne möchtet. Es ist nicht eine Frage eures Befolgens gewisser Schritte, und dass es alsdann da sein werde. Ich bin, wo ihr jetzt soeben seid. Es ist alles zwischen euch und Mir. Indessen gibt es kein zwischen Uns, denn Wir sind Eins.
Alles Mühen, was du an dir hast, ist Schattenboxen. Du tanzt mit dir selber in einem Spiegel. Du bist dein eigener Freund, oder du bist dein eigener Opponent.
Gott existiert. Gott existiert innen in dir und ohne dich. Gott ist überall. Sofern Ich existiere, existiere Ich und existiere Ich wirklich. Ich bin formlose Existenz. Ich bin das Ganzsein von Existenz. Ich bin die Heiligkeit. Und dementsprechend du.
Sei nicht wackelig auf den Beinen. Niederknien ist nicht Schwäche. Noch auch ist aufrecht dastehen auf deinen eigenen zwei Beinen Schwäche.
Ich sehe nicht zu, dass Ich verehrt werde. Ich sehe nicht zu, dass Ich angebetet werde. Ich sehe nicht zu, dass Ich triumphiere, außer du nennst Liebe Triumph und Friede Triumph. In diesem Falle ermahne Ich dich eindringlich, mit Mir zu triumphieren.
Geliebte, eure Seele gehört euch zu, und doch ist sie Mein. Ich verwahre sie sicher. Sie ist unter Meinem Protektorat. Einerlei was ihr im Leben tut, einerlei was ihr getan oder nicht getan habt, eure Seele ist unversehrt. Denkt niemals, ihr könntet eurer Seele verlustig gehen. Ich verlege sie nicht. Deine Seele ist bei Mir wohlbehalten. Du bist bei Mir sicher. Wo könnte sie sicherer sein? Gleichwohl ist ’sicher‘ nicht das richtige Wort. Lasst es Uns einwechseln gegen „Liebe“. Ich liebe deine Seele. Ich liebe dich. Ich liebe dich, Verirrungen oder nicht. Ich liebe dich am einen Tag nicht mehr als an einem anderen. Ich liebe einfach ganz rein. Ich kann etwas anderes nicht. Du bist derjenige, der meint, du habest nicht zu lieben. Natürlich hast du zu lieben. Gleichwohl ist Liebe nicht ein Haben-Zu. Lasst es Uns so sagen, dass du deine Liebe nicht zurückzuhalten hast. Du sollst die Liebe in deinem Herzen auslösen. Dies ist deine Straße zu Mir.
Heavenletter # 2198 – 30. November 2006 – The Meaning of Justice
Der Sinngehalt von Gerechtigkeit
Gott redete …
Denkst du, dass Ich dir ansage, jedem und allem zu vergeben, und dass Ich mit gekreuzten Armen auf einem Berg dastehe, von dem Ich herunterblicke, dabei, euch zu ertappen, wie ihr auf dem Holzweg seid, und dass Ich der Auffassung sei, es gebe etwas, wofür euch Vergebung zukommen solle? Ich beherberge kein Empfinden von Unrecht. Was kann es demzufolge für Mich geben, was euch zu vergeben wäre? Wessen könnt ihr schuldig sein, außer der Nichtkenntnis? Ihr probiert euch das Leben an, Geliebte. Manchmal probiert ihr die richtige Größe. Manchmal nicht. Wie solltet ihr es wissen mögen, wenn ihr es nicht anprobiert hättet? Ihr werdet es in Erfahrung bringen, was passt und was nicht, was euch Glücksempfinden überbringt und was nicht, was des Tuns wert ist, einerlei was es einbringt.
Ich übergab euch willentlich freie Wahl. Gewiss, ja, mit freiem Willen werdet ihr hin und wieder rennen und euch das Knie aufschlagen. Sollte Ich euch dafür vergeben? Oder, sollte Ich Mir vielleicht selber vergeben, dass Ich euch den freien Willen gegeben habe, sodass ihr stolpern und hinfallen könnt? Wollt ihr Mir vergeben dafür, dass Ich euch in die Welt hinein stellte? Wollt ihr Mir vergeben dafür, dass Ich euch auf die Erde herunter plumpsen ließ und euch freiließ?
Möchtet ihr es glauben, dass es mit dem freien Willen eures Einvernehmens vonstatten ging, dass ihr zur Erde kamt? Werdet ihr es glauben, dass ihr einverstanden wart, auf bewusster Ebene zu vergessen und aus euch selber heraus herauszufinden, was niemals umgeändert wurde?
So manches Mal fragt ihr: „Was ist beim Leben auf der Erde der Punkt?“ Ihr könntet besser fragen: „Was ist der Punkt, nicht ein Leben auf der Erde zu haben?“
Aus der Nichtsheit heraus wolltet ihr Etwas-heit. Geliebte, ihr batet darum, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen. Ihr batet um die schönen Farben der Welt. Um Erklingen. Ihr batet um eine relative Welt, um euch darin in Beziehung zu setzen. Ihr batet, geboren zu werden, und ihr batet für Andere, dass sie geboren werden, um euch Gesellschaft zu leisten, um von ihnen zu lernen und ihnen Liebe zuzuwenden. Funken Meines Lichtes stiegen zur Erde hinab. Hinabsteigen soll nicht besagen, dies sei eine Welt mit minderem Beiklang als Emporsteigen. Der Erde ist es nicht zugedacht, euer Sturz zu sein. Ihr wurdet ins Herrenhaus hinein geboren. Da ist kein In Ungnade Gefallen Sein, Geliebte.
Auf der Erde setztet ihr an, gewisse Dinge mit gut und andere mit schlecht zu assoziieren. Ihr erfandet gut und schlecht. Es gibt Vieles, was gut heißt, und Vieles, was schlecht heißt, und doch ist nicht Jeder einer Auffassung. Ihr hättet mehr von der Geschichte zu gewahren, um beizupflichten. Fürwahr, sofern ihr die ganze Geschichte kenntet, würdet ihr jeden und alle segnen, und euer Herz würde in vollaufgeblühte Liebe hinein bersten, es würde, der Sonne vom Himmel gleich, Liebe verstrahlen. Ihr würdet den Mörder ebenso mögen wie den Getöteten. Ist nicht ein Jeder euer Bruder? Wer bedarf eurer Liebe mehr, der Geängstigte, oder der, der in Schrecken versetzt? Der Tyrannisierte, oder derjenige, der piesackt? Wer bedarf eurer Liebe mehr denn diejenigen, die ihr verschmäht, Geliebte?
Es ist viel darüber geredet worden, gleich und gleich ziehe sich an. Das ist unanfechtbar. Hier aber geratet ihr auf Irrwege, in euren Deutungen. So etwa deutet ihr Tod als schlimm. Ihr genießt das Leben, den Tod indes wehrt ihr ab. Weil jemand vor euch stirbt, und ihr nicht, besagt nicht, dass ihr besser seid als der andere oder dass er schlimmer war. Sofern jemand eine Prüfung besteht und du fällst durch, wo steht geschrieben, er sei mehr denn du, oder du weniger? Geliebte, ihr seid nicht besser denn irgendwer. Natürlich meint ihr dies. Oder vielleicht meint ihr, ihr wärt schlimmer.
Was meinte Christus, als er davon sprach, nicht zu richten? Wieso denn, Richten ist in der Welt legalisiert. Es steht in hohem Ansehen. Oft wird es Gerechtigkeit genannt. Was sagt Christus zu euch, wenn er spricht, nicht zu richten? Was sagt er, wenn er es uns nahelegt, zu vergeben? Er sagt, die einzige Gerechtigkeit in der Welt ist Liebe, Geliebte, Liebe. Und ihr seid ein Beförderer von ihr.
Heavenletter # 2199 – 1. Dezember 2006 – The Circle of Your Heart
Der Umkreis eures Herzens
Gott redete …
Müsst ihr das letzte Wort haben? Bin Ich nicht das Alpha und das Omega? Bei einer Auseinandersetzung, müsst ihr da bis zum Ende kämpfen? In einer anderen Zeitepoche könntet ihr zum Duell gefordert haben, um euer Rechthaben zu beweisen. Ihr wisst, worüber Ich rede. Ihr fühlt euch gebunden und bestimmt, dem Gegenüber zu belegen, dass ihr recht habt, und dass er falsch liegt. Müsst ihr dies bis zum bitteren Ende festhalten?
Sofern ihr recht habt, habt ihr recht. Was denn verschafft euch das derart starke Empfinden, dass ein Anderer mitzubekommen habe, ihr wärt im Recht, und dass er zuzugeben habe, ihr wärt im Recht. Erklärt es Mir, Geliebte, was spielt das für eine Rolle?
Eure Auffassung ist so, ein Anderer glaubt etwas anderes. Was ist dermaßen wesentlich, dass du, Geliebte, Geliebter, zum König der Auseinandersetzung gekrönt werden müssest? Selbst wenn du einen perfekten Beweis bei dir hast, wessen bist du derart bedürftig, dass du Beistimmung zu haben hast, gleichsam, als hinge dein Leben davon ab? Ganz gewiss kannst du von einer Auseinandersetzung aufstehen und sie sein lassen. Wieso warst du der Auffassung, dein Gegenüber habe dies zu tun?
Was kostet es dich zu sagen: „Vielleicht hast du recht.“ Oder, zu sagen: „Wir sehen es bestimmt unterschiedlich.“ Oder, zu sagen: „Es spielt wirklich keine so große Rolle, oder nicht?“
Jemand debattiert über die Schreibweise oder die Aussprache eines Wortes, er bemüht das Wörterbuch und kommt dann dahinter, dass ihr beide recht habt. Was für eine Enttäuschung das für dich ist. Es war eine Bindung. Kein Kampf mehr, und dir ist der Wind aus den Segeln genommen. Du wolltest den Krieg gerne fortgesetzt sehen.
Anstatt der zu sein zu haben, der recht hat, sei der, der einzuräumen hat, bevor dies der andere tut. Sage „Ja, ja.“ Du hast weder beizupflichten noch nicht einverstanden zu sein. Du kannst das Geschwätz schlicht stoppen. Bestimmt hast du etwas Besseres zu tun, oder einen Pullover zu stricken oder eine Wand anzustreichen.
Manchmal streitet ihr euch lieber, selbst wenn dies bedeutet, dass es euch später leid tut. Ihr haltet mit aller Macht daran fest. Ihr liebt es, zu streiten, und Ich wundere Mich Weswegen. Vielleicht zieht dies eure Aufmerksamkeit von anderen Dingen weg, die euch wirklich umtreiben. Vielleicht fühlt ihr euch außer Acht gelassen, gleichsam als würde eure Existenz nicht anerkannt, gleichsam als würdet ihr übersehen, gleichsam als zähltet ihr nicht oder nicht viel, und daher stellt ihr die Forderung auf, vernommen zu werden. Ihr wollt jemanden dafür hernehmen, euch zur Notiz zu nehmen, sofern ihr das könnt.
Ruft einen Waffenstillstand aus. Kommt von einem anderen Winkel her. Kommt überhaupt nicht von einem Winkel her. Kommt von dem Umkreis eures Herzens her, wo der Friede regiert. Der Gott des Gewinnens ist ein falscher Gott, Geliebte.
Weswegen bringt verschiedener Ansicht sein euch dermaßen auf die Palme? Was steht dabei für euch auf dem Spiel? Lagt ihr einstmals andauernd falsch? Vielleicht andauernd auf der Verliererseite, und jetzt habt ihr das Gefühl, ihr müsstet die Dinge aufholen? Ihr Lieben, wenn zwei Menschen Armwrestling betreiben, bedeutet das wirklich, dass der eine stärker war als der andere? Musst du mächtiger sein als sonstwer? Stellt Macht Recht her? Vielleicht bist du der Auffassung, dies sei so. Vielleicht hast du einen Bedarf, zu beweisen, dass du machtvoll bist. Ich sage dir, dass du machtvoll bist. Lasse das, was Ich sage, dein Bedürfnis erfüllen.
Vielleicht brauchst du die eine oder andere Übung im Nicht Den Beleidigten Spielen, was gewisse Dinge anbelangt. Sobald ein Streit zu eskalieren beginnt, zucke stattdessen mit der Achsel.
Wir reden soeben übers Zanken, Geliebte, und Ich sähe es gerne, wenn ihr euch davon zurückziehen würdet.
Sofern du denn einen ordentlichen Wortwechsel haben musst, dann streite dich darüber, wer dem anderen Menschen mehr geben werde. Vergnüge dich und unterhalte dich gut. Überbiete dich selber.
Heavenletter # 2200 – 2. Dezember 2006 – Where Is Love Not?
Wo ist Liebe nicht?
Gott redete …
Liebe ist niemals abwesend. Ihr wärt nicht auf der Erde ohne Liebe. Ihr würdet ohne Liebe nicht existieren. Selbst in euren dunkelsten, trostlosesten Momenten seid ihr voller Liebe. Ihr könnt euch darüber im Klaren sein, weil ihr merkt, wie sich euer Herz erhebt, sobald Liebe hereintritt. Eure Augen schauen hoch. Liebe von außenher rührt die Liebe inwendig in euch. Liebe war die ganze Zeit da. Ihr Haupt war nach unten gerichtet, und dann schaute sie hoch. Liebe öffnet euer Herz, und Liebe entriegelt andere Herzen. Liebe liebt.
Wenn der Deckel auf einer Schatztruhe unten und zu ist, dann seid ihr nicht automatisch der Auffassung, dass die Juwelen alle weg sind. Ihr habt ein Empfinden von Sicherheit, soweit es sich auf Truhen beläuft, die aus Holz und aus Metall gefertigt sind. Sobald es sich auf die Schätze eures eigenen Herzens beläuft, wenn dort der Deckel unten ist, seid ihr der Ansicht, die Liebe sei davongeflogen. Ohnedies, wohin denn könnte sie fliegen, Geliebte?
Es gibt kein Herz, welches ohne Liebe existiert. Keines. Das fällt euch schwer zu glauben. Dennoch ist Liebe, die vergraben worden ist, nach wie vor Liebe. Liebe in einem zerrissenen, in einem schlafenden, in einem ausgedorrten, beschädigten oder grausamen Herzen ist nach wie vor Liebe. Gewahren von Liebe kann absent sein, Liebe aber niemals. Wenn du schläfst, schlägt dein Herz immer noch. Abwesenheit von Liebe existiert nicht. Lausche auf den Schlag der Liebe auf der Erde. Es ist Mein Herz, welches du hörst. Dein Herz surrt mit dem Meinen.
Meinst du wirklich, Liebe könne irgendwo abwesend sein? In den allerlieblosesten Umständen, wo Liebe nicht augenscheinlich ist, ist immer noch Liebe. Womöglich hat sie sich selber abgeschnitten, sie kann sich aber von den Voraussetzungen nicht fortbegeben. Sie kann ihr Gesicht zur Wand hin drehen. Sie kann sich selber verbergen. Sie kann die Oberseite nach unten kehren. Aber sie kann nicht weggehen. Selbst ein ausgedorrtes Herz kann aufgeknackt werden. Selbst der trockenste Sand in der Wüste kann Leben hervorbringen.
Ja gar wenn du hasst, bist du von Liebe in Besitz genommen. Sofern Liebe nicht wäre, wäre Hass nicht. Dennoch ist selbst Hass nicht ein Gegenstück zur Liebe. Er ist ein herabhängender verzwirbelter Faden von ihr. Selbst Hass ist eine Art von Liebe. Er ist darauf aus, zu eignen, näher heranzukommen, zu beaufsichtigen, zu dirigieren, in Krämpfen einer fehlgeleiteten Ekstase zusammenzustauchen. Hass ist Liebe zusammengezogenerweise, entstellterweise. Hass ist eine Waise der Liebe.
Ich weiß, du schüttelst mit dem Kopf. Dein logischer Verstand kann nicht akzeptieren, was Ich sage. Du bist dir sicher, du hast es mit lieblosen Menschen zu tun gehabt. Du bist dir gewiss, du hattest Zeiten gehabt ohne irgendwelche Liebe in deinem eigenen Herzen. Du hast von einer Unmenge Nicht-Liebe gelesen. Du hast Kriege wahrgenommen bar jedweder Liebe. Aber nicht einmal Kriege würden ausgetragen, falls es Liebe nicht gäbe.
Liebe kann verkannt werden. Sie kann niedergeschlagen, zusammengequetscht werden, auf ihr kann herumgetrampelt werden, aber Liebe wird niemals zerstört. Sie lebt immer auf.
Das Menschengeschlecht und die Menschen sind nicht die einzigen Besitzer von Liebe. Die Erdkruste liebt. Der Boden, auf dem du gehst, ist Liebe. Das Grün des Grases ist mit dem Chlorophyll von Liebe gefüllt. Ameisen lieben. Bäume lieben. Die Sonne am Himmel liebt. Was tun die Sterne, der Mond und alle Planeten anderes als lieben? Könnten sie ohne Liebe existieren? Nichts in der relativen Welt kann ohne Liebe existieren. Und in der Welt, welche nicht relativ ist, existiert alleinig Liebe, in ihrer reinen Form. Sofern du heute nicht Liebe siehst, wirst du es morgen tun.
Hast du nicht beigepflichtet, dass Ich überall bin? Sofern Ich überall bin, wo ist dann Liebe nicht?
Heavenletter # 2201 – 3. Dezember 2006 – By Chance or Design
Per Zufall oder absichtlich
Gott redete …
Sofern du Probleme nicht sähest, hättest du sie dann? Sofern du Wenden in der Straße nicht als Schwierigkeiten sähest, vielleicht gäbe es da schlicht und einfach Wenden in der Straße. Wenn du keine Worte für Mühe, Probleme, Schwierigkeiten hättest, wie viele davon würdest du haben? Sofern du das Konzept von Ungemach nicht bei dir hättest, wie befrachtet mit Ungemach könntest du dann sein?
Sofern du ein jedes Vorkommnis im Leben vor dir schlicht als ein Vorkommnis im Leben vor dir sähest, als nichts mehr denn eine Kehre im Leben, um wie viel leichter wäre dann das Leben. So wie die Dinge stehen, zählst du gar Scherereien, noch bevor sie sich einstellen.
Du denkst an dies und das, was du deiner Befürchtung nach aufgefordert werden wirst es zu tun, sei es nun zufälligerweise oder absichtlich, und du zitterst mit der Stimme oder greifst dir gar an die Kehle. Dies könnte sich abspielen. Jenes könnte passieren. Und du beginnst an den Fingernägeln herumzukauen. Was spielt sich jetzt soeben ab, Geliebte? Womöglich sitzt du vor deinem Rechner. Wie schwierig kann das sein? Oder du machst dir im Moment Sorgen, er könne später mal abstürzen. Du hast davon gehört, den morgigen Tag sich um sich selber kümmern zu lassen. Es gibt für dich nichts anderes zu tun. Jetzt hast du heute. Jetzt hast du bloß diese Portion von heute. Dieses kleinen Bisschens kannst du dich jetzt im Moment annehmen.
Wenn du an all das denkst, was du heute zu tun hast, gerätst du vielleicht in Panik. Wie bloß wirst du das alles hinbekommen? Was indessen kannst du jetzt damit tun, außer dich dranzumachen und dich dem zu widmen, was jetzt im Augenblick vor dir liegt? Du kannst deine Liste hoch und runter durchsehen, wie denn ist es hinzukriegen, die Liste kürzer zu machen, Geliebte?
Betrachtet eure Liste von alledem, was ihr heute zu tun habt, wie eine Schlange Leute, die in einen Film möchten. Einer nach dem anderen kommt einzeln hinter das seidene Seil. Eine Person aufeinmal kommt hinein. Auf diese Weise bekommt ihr eure Aufgaben erledigt.
Anstatt in Anbetracht dessen, was ihr alles zu tun habt, zu jaulen, gratuliert euch selber darüber, was ihr alles getan habt. Gratuliert euch, ob es nun perfekt war oder nicht so gelungen. Gratuliert euch, nicht perfekt sein zu müssen. Ganz bestimmt gibt es Menschen, denen es gut ansteht, sich mehr zu bemühen, aber es gibt allzu viele unter Meinen Kindern, die sich zu große Mühe geben. Lasst die Bedürftigkeit an Vollkommenheit los. Sie lähmt euch. Euer Ziel ist nicht Perfektion. Perfektion, Geliebte, ist eine Art Selbst-Schwächung. Vollkommen glücklich sein, unabhängig davon, worin ihr befasst seid, das ist eine andere Geschichte. Ja, Geliebte, seid vollkommen glücklich.
Bei eurer Liste, was zu tun ist – wer sagt da, ihr hättet einer bestimmten Anordnung zu folgen? Wer sagt, ihr hättet deren Inhalte Prioritäten gemäß einzustufen? Vielleicht ist die wirkliche Priorität die, mal dalli zu machen und diejenigen auszuführen, die du am meisten magst. Sieh daraufhin, um wie viel leichter einem danach die anderen von der Hand gehen. Wieso, ihr werdet sie blitzschnell hinbekommen.
Euch euren Vorlieben als erstes zuwenden ist nicht hinhalten, Geliebte. Es ist euch die Kraft zuwenden, weiterzugehen. Sofern du ein Hürdenläufer wärst, würdest du mit den kleineren und leichteren als erstes beginnen. Vielleicht kannst du gar die größte Hürde zwischen zwei beliebten Aufgaben hineinschmuggeln. Sobald du sie einmal ausführst, wirst du womöglich herausbekommen, dass sie gar keine dermaßen kolossale Aufgabe darstellt, wie du dachtest. Vielleicht flitzt du schnurstracks durch sie hindurch.
Du bist kein Roboter, der sich wie ein Roboter gebart. Schließe dein Herz mit ein, und alles wird hinterhergehen, eins nach dem anderen. Aufgaben werden wie Butter vor dir schmelzen, und deine Liste wird erledigt und vorüber sein. Nichts ist eine so große Sache, wie die, zu der du sie machst. Hast du dies nicht bereits schon für zutreffend befunden?
Heavenletter # 2002 – doppelt übersetzt von mir
Grenzenloser Himmel
Gott redete …
Geliebte, möchtet ihr euch die schöne Welt um euch herum anschauen? Schaut aus dem Fenster. Schaut zum Himmel hoch. Und wenn ihr in der Stadt an Gehwegen entlang wohnt, schaut euch das Unkraut an, was sich durch die Ritzen hindurch heraufschiebt. Die Pflänzchen suchen die Sonne, egal was. Bewundert deren Mut, und ahmt sie nach.
Und wenn ihr aufs Bett beschränkt seid und nicht nach draußen gehen könnt, dann schaut aus eurem Bett heraus einfach nach oben. Seht über den Plafond hinaus, der sich derart willkürlich und beliebig über euch befindet. Seht weiter, seht über Dimensionen hinaus. Hebt euren Plafond in die Höhe.
Umgebt euch selber mit schönen Gedanken, und Schönheit, das seid. Ihr könnt so weit gehen wie euch euer Geist und euer Herz nehmen wird. Geht noch weiter als das. Setzt eurem Geist und eurem Herzen keine Grenzen. Lasst sie frei. Lasst sie durch die Wälder der Ewigkeit laufen.
Zieht die gesamte Welt zu euch her und brennt mit ihr durch. Nehmt sie in euer Herz hinein, unter eure Flügel. Öffnet ihre Türen. Öffnet sie weit hinaus. Wie glücklich ihr dran seid, die ihr wissentlich in der Wahrheit weilt.
Sei ein Tourist. Sei ein Reiseführer. Erkunde. Sei auf einer Safari. Sei ein Erforscher des Bewusstseins. Was sonst gibt es du erforschen, Geliebte, außer das Terrain eures eigenen Bewusstseins? Es hat kein Ende, jenes Bewusstsein. Jeden Tag wird es zu einem Schmaus kommen. Ihr werdet Berge des Bewusstseins hinauf gleiten und nach innen gehen. Indem ihr dies tut, wird euer Bewusstsein hervorbersten wie das Aufblühen einer gigantischen Hose, und die gesamte Welt wird eine gigantische Hose sein, es wird weit über das hinausgehen, was das Auge zu sehen vermag. Es wird eurem schönen Bewusstsein in voller Blüte keine Richtung, die zu einzuschlagen sei, zukommen, kein Pfad, ebenso kein Pfad, von ihm wegführend. Bewusstsein wird das Gegebene sein, und ihr werdet in hellen Farben erkennen, was ihr immerzu inwendig in euch erkannt habt, dass ihr Liebe seid. Nichts anderes, sobald es sich auf euer Bewusstsein beläuft. Es ist Liebe. Du und Ich sind Liebe. Wir sind Liebe. Einssein kann nicht in Teile gebrochen werden. Einssein ist eine See, die nicht geteilt werden kann.
Weiß Gott, Einssein kann so aussehen, als könne man es aufbrechen, dem gemäß wie es in den Erscheinungsbildern der gesamten Welt zu erkennen ist. Allein, die Welt liegt nicht in Scherben. Sie ist in Einssein, ebenso wie Wir das sind, das Einssein des Einsseins, Einssein aufs Höchste, Einssein am Überlappen, Einssein so unermesslich weit wie das Unendliche, Einssein in Hülle und Fülle, unübertreffbares Einssein, unüberwindliches Einssein, Einssein so arglos wie der Ausdruck auf eurem Gesicht, Geliebte.
Es ist Einssein, wonach ihr lechzt. Habt es also alsdann, Geliebte. Macht es euch zueigen. Beharrt auf ihm, was das gleiche ist, wie wenn man sagt, es los zu lassen. Schleudert Einssein in alle vier Winkel der eingebildeten Welt. Artet zu Einssein in eurer Aufsummierung, wie auch als Faktisches, aus. Sprecht Einssein. Schaut zum Einssein hoch. Erhebt euch zu der Höhe des Einsseins oder zu den übernatürlichen Tiefen. Seht zu, dass ein Jeder auf euer Herzen steht, sodass sie da anlangen können, was die Fabrizierung ist, welche einen jeden Menschen hergestellt hat, und was die Fabrizierung ist, die euch erzeugt hat. Langt zu den Gipfeln dessen, was Ich gemacht und euch von der Glühendheit Meines Herzens her serviert habe.
Was sollte euch weghalten mögen?
Ihr habt euer Los gesucht, Geliebte. Ihr habt kein anderes. Hüpft jetzt in Mein Herz hinein. Hüllt euch jetzt in Meine Liebe ein wie in eine riesige Daunendecke. Fühlt die Weichheit Meiner Liebe. Seht, wie sie euch umfängt.
Seht euch schnurstracks zum Himmel hoch gehen, zum Himmel hochfliegen, wie ihr eine Wolke beiseiteschiebt, welche schier eingebildetermaßen existiert hatte, und findet euch tief in Meinem Herzen und tief in der Mitte des Himmels, umgeben einzig durch Himmel und all seiner Einfachheit. Selbst so ihr euch durch die äußere Welt umzingelt fühlt, vermögt ihr zu sehen, wie ihr im Himmel am Aufhüpfen seid, wie ihr vor Freude eure Lungen ertüchtigt, wie ihr mit einem ausgiebigen Oh und einem ausgiebigen Ah aufschreit, welche die Musik ausmachen, die ihr zu Gehör bringt, sowie ihr euch selber mit endlosem Himmel umringt. Wartet nicht mehr länger. Wofür ist eurer Auffassung nach der Himmel da? Er ist für euch.
Heavenletter # 2202 – 4. Dezember 2006 – The Seat of Your Fulfilment
Der Sitz eurer Erfüllung
Gott redete …
Weil ihr nichts sehen könnt, bedeutet nicht, dass es nichts zum Sehen gibt. In einer wolkigen Nacht sind die Sterne nicht sichtbar, was aber hat Sichtbarkeit mit den Sternen zu tun? Und so steht es mit eurem Leben.
Die Erfüllung eurer größten Begehren könnte einen Zentimeter weit weg sein, und ihr könntet das Gefühl haben, ihr wärt vom Universum im Stich gelassen worden.
Ihr schafft euch durch allerhand unnötige Dinge hindurch. Ihr geratet in Panik, dass ihr nicht die Eingangstür finden würdet, während ihr bereits drinnen seid. Oder ihr befürchtet, den Ausgang nicht zu finden, während ihr bereits draußen seid.
Falls es denn etwas gibt, dem es den Rücken zuzukehren gilt, sind es eure Angstgedanken. Sagt anderweitige Dinge vorher. Sagt die Erleuchtung der Welt vorher. Sagt Glückssträhnen vorher. Fühlt, wie sie zu euch und überallhin eilen. Fühlt die Segnungen, die auf euch niedergehen und eure Schultern zu einer Matte voller Glückssträhnen machen und wie sie sie bestecken.
Die drei kleinen Schweine aus der Geschichte begaben sich mit kleinen Rucksäcken auf den Weg, um ihr Glück zu suchen. Sie wussten, was sie suchten. Ihr tut das gleiche, wenn ihr doch bloß darum wüsstet. Ihr denkt, ihr schaut nach diesem und jenem Ding, und womöglich habt ihr vergessen, worauf ihr in Wirklichkeit aus seid. Entsinnt euch jetzt.
Geliebte, ihr seid abgelenkt worden. Was ihr wahrhaft sucht, kann nicht in Läden gefunden werden. Was ihr sucht, ist bereits inwendig da, und andere Menschen, gewöhnliche Menschen, werden euch förmlich zu dem Sitz eurer Erfüllung geleiten. Nach innen schauen bedeutet nicht, euch von anderen Menschen zu absentieren. Genauso wenig sind andere Menschen die Antwort auf eure Suchaufgabe. Indessen werden sie euch Hinweise geben, denn natürlich gibt es im Grunde genommen andere Menschen nicht. Eine jede einzelne Person, der du begegnest, ist mit dir verbunden, und taucht um eines Behufes willen vor dir auf, nicht anders, wie du dich um eines Behufes willen vor ihnen befindest. Bedenke dein Zusammentreffen, nicht als eine Lektion, sondern vielmehr als eine Gelegenheit zu lieben. Versieht Einen nicht ein jedes Zusammentreffen mit jener Gelegenheit? Je sengender die Begegnung ist, umso mehr seid ihr aufgerufen zu lieben.
In den Märchen ist es gelegentlich die unglaubwürdigste Person, die dem Suchenden die Weisheit, auf die er aus ist, schenkt. Die unwahrscheinlichste Person kennt den Weg zu dem Palast und kennt die Wege, um an all den Wärtern herumzukommen. Vielleicht gibt es in deinem Leben unpassende Menschen, die Botschaften für dich haben. Zuhören und lieben, zuhören und wertschätzen, zuhören und bejahen, zuhören und hinhören. Lausche auf alle Hinweise, Geliebte, Geliebter. Das Universum hat dir eine Menge zu sagen.
Eine jede Person vor dir trägt ein Geschenk bei sich.
In den Märchen ist der erste Mensch, dem du begegnest, derjenige, den du heiraten sollst. Dies meint, sich im Verstehen vermählen. Und nimm mithin, sowie du der Kröte begegnest, die Huld des Einvernehmens entgegen und gerate nicht eingeschüchtert. Sei unerschrocken. Bevor die Fabel vorüber ist, ist die Kröte zu einem Prinzen geworden. Und du zu einer Prinzessin.
Von einer jeden Begegnung – komme von ihr mit irgendetwas weg. Nicht mit Verstimmtsein. Komme dort mit etwas weg, was du zuvor nicht gehabt hast. Mache dies zu deinem absichtsvollen Anliegen.
Euch durchsetzen ist kein ausreichend gutes Vorhaben mehr. Euch durchsetzen ist nicht viel wert, Geliebte. Geht an der Stelle mit etwas mehr fort. Kommt mit umfassenderem Verständnis dessen fort, was ihr einem anderen seid, und was ein anderer euch ist.
Seht es so – jeder von euch nimmt zwei Enden eines Teppichs, den ihr soeben zusammenfaltet, und sowie ihr euch beim Falten aufeinanderzu begebt, trefft ihr aufeinander. Und während ihr zusammenkommt, begegnet ihr Mir.
Jemand wird Mich heute auf eine überraschende Weise bei euch einführen.
Begrüßt jedermann. Heißt einen jeden zu eurem Bewusstsein willkommen, und ihr werdet herausfinden, wer Mich zu euch hinbringt. Seid darauf gefasst, Geliebte. Seid soweit.
Heavenletter # 2203 – 5. Dezember 2006 – The Set of Your Sails
Das Setzen eurer Segel
Gott redete …
Macht euer Leben zu dem, was ihr möchtet. Wie simpel ist dies? Ihr habt hundert Bücher gelesen auf eurer Suche nach dem Geheimnis des Lebens.
Das Geheimnis des Lebens ist, es zu leben. Nicht, es zu analysieren. Das Leben analysieren ist nicht es leben. Dir Vorzüge oder dir Unwürdigkeiten zuwenden ist nicht es leben. Ihr habt keine Zeugnispapiere nötig, Geliebte.
Geliebte, ihr seid das Geheimnis des Lebens. Mit Sicherheit bist du deinem eigenen Leben das Geheimnis. Niemand ist das. Andere werden dir Anmerkungen zukommen lassen, und an dir ist es, sie zu lesen. Und doch bist du der Entscheider deines eigenen Lebens. Du erkiest es in jeder Minute.
Du bist gut darin, Andere für ihr Leben verantwortlich zu halten. Ihr setzt sogar einige im Gefängnis fest.
Ihr seid für euer Leben verantwortlich in dem Sinne, dass es niemand sonst ist. Ihr habt die Macht eurer eigenen Gedanken. Wenn Ich ‚verantwortlich‘ sage, bitte Ich euch nicht, euer Leben zu evaluieren, als müsstet ihr Reihen und Spalten aus ihm machen, wie dies ein Rechnungsführer tut. Mein Ansinnen geht dahin, dass ihr euch voranbewegt. Dass ihr Machtlosigkeit los lasst. Dass ihr gewaltige Macht innehabt, und dass ihr sie allzu oft auf das Vortragen von Beschwerden und Klagen verausgabt, von jenen, die sonderlich Bezug auf euch haben, oder von jenen über die Welt im Allgemeinen.
Es war zu einer Geneigtheit gekommen, all das zu betonen, was ihr anprangert. Sofern ihr es nicht mögt, wie die Welt läuft, umkreist euch selber auf eine andere Art. Wenn ihr es nicht mögt, wie euer Leben rotiert, dann wechselt eure Position. Stellt euch auf, Geliebte.
Ihr habt eine Wahl, was das angeht, wie ihr die Welt anmalt. Ihr habt in eurem Arsenal alle Kreiden. So ihr die Welt trostlos angemalt habt, dann könnt ihr sie jetzt hell einfärben. Wenn ihr soeben von eurem Bild von der Welt in schwarz und weiß weggegangen seid, beginnt jetzt, es mit Farben zu versehen. Dies ist euer Malbuch. Niemandes sonst.
In einem gewissen Sinne seid ihr nicht für alles, was sich abspielt, verantwortlich. In einem anderen Sinne seid ihr das. Das Heilmittel allerdings ist das gleiche. Fangt an mit dem Kolorieren. Ein jeder Akt eurerseits färbt euer Leben ein. Ein jeder Gedanke. Eine jede Wahrnehmung. Dies sind die Bausteine eures Lebens.
Wenn ihr ein Haus baut, sucht ihr euch alles sorgfältig aus, bis hin zu den Fliesen in eurer Küche.
Ihr könnt euer Leben nicht in dem Maße regulieren, wie ihr das bei einem Thermostat könnt, gleichwohl könnt ihr den Thermostat eures Lebens einstellen.
Haltet euch vom Duellieren mit euch selber fern. Des Morgens habt ihr nicht mit euch über das Zähneputzen zu debattieren. Ihr macht das einfach. Vor langer Zeit entschiedet ihr, euch die Zähne zu putzen. Es benötigt jetzt überhaupt nicht viel Kraft. Ihr geht nicht gegen es an. Macht es mit dem Leben eures Lebens ebenso. Erteilt den Bescheid, euer Leben zu einem Segen für euch und für Andere zu machen. Sowie der Bescheid einmal getroffen ist, ist die Wählscheibe was euer Leben angeht eingestellt.
Sofern ihr euer Leben höherheben möchtet, langt höher. Kommt aus den alten Wegen heraus, die euch dort gehalten haben, wo ihr wart. Vielleicht habt ihr auf die Erlaubnis gewartet, so wie ihr dies als Kind getan habt. Vielleicht bist du dieser Tage ein Rebell, der von allem abprallt, und dabei in Wirklichkeit Andere für sich die Wahl treffen lässt, und dies im gleichen Ausmaß wie derjenige, der auf die Erlaubnis wartet.
Sei ein Schiff, welches voranfährt, mit Volldampf voraus. Ihr habt ein Leben bekommen, es zu leben, Geliebte. Ich ermahne euch dringlich, es zu leben. Sofern du eine Hausfrau bist, wirst du auch so kochen und sauber machen, Freilich, wie so ganz anders Kochen und Saubermachen vonstatten gehen werden, sobald du deinen Kurs festsetzt.
Wenn du der Chef eines Betriebes bist, kannst du deine ganze Belegschaft emporheben mittels deinem Bescheid, dies – anstelle von beschweren und reklamieren – zu tun. Einerlei wie deine Lage aussieht, nun hebt ihr sie höher kraft des Setzens eurer Segel.
Heavenletter # 2204 – 6. Dezember 2006 – Where the Grass Grows
Wo das Gras wächst
Gott redete …
Das Leben analysieren veranlasst euch zum Pausieren und verursacht Verzug. Wenn sich etwas zugetragen hat, und ihr stellt die Frage: „Was ist die Bedeutung davon?“, nehmt ihr einen Blick zurück. Wenn ihr eine Entscheidung gewichtet, wenn ihr versucht, all die Pro’s und Contra’s aufzuzählen, ist euer Blick auf eine Straße, die vor euch liegt, gerichtet. Besser, sich nicht auf Ursache und Wirkung niederzulassen. Besser, sich zu erheben und in Bewegung zu setzen, denn lange zu verweilen. Entscheidet euch für einen Pfad und wandelt auf ihm. Seht, wohin er euch nehmen wird. Wie viel könnt ihr im Voraus wissen?
Oft bewerkstelligen sich Entscheidungen selber.
Ihr fragt euch, ob es hier lang oder dort lang geht, und dann ertappt ihr euch, ohne eine getroffene Wahl, wie ihr den einen Weg nehmt und nicht den anderen.
Mitunter, Geliebte, habt nicht eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung wurde gefällt, lange bevor ihr an die Frage dachtet. Mitunter ist der nächste Schritt einfach der nächste Schritt. Zwickmühlen existieren nicht, außer ihr denkt sie euch aus.
Manchmal ist das Leben schlicht ein Münzwurf, und es spielt keine Rolle, welche Kehre auf der Straße ihr nehmt. Oder es spielt keine große Rolle. Die eine Entscheidung ist so gut wie eine andere. Ob ihr euch das rote Kleid anzieht oder das blaue ist belanglos. Nichts hängt davon ab. Während ihr aber am Entscheiden seid, scheint es wie eine große Entscheidung. Einmal getroffen, war die Entscheidung keineswegs schwerwiegend. Weil es an euch war, sie zu treffen, war sie schwerwiegend, aber bloß weil ihr sie abgewogen habt.
Viel Beachtung aufs Abwiegen eures Lebens legen ist wie den Ozean messen, bevor ihr lossegelt. Was anliegt ist – lossegeln. Ihr wisst, es gibt genug Ozean. Wofür ist Bemessen denn – als für Beschwichtigung? Seid jetzt beruhigt. Ich BIN hier bei euch, und ihr seid bei Mir. Was gibt es da zu debattieren? Mit Gott neben euch, worüber macht ihr euch dermaßen viele Sorgen?
Ihr lebt nach Maßgabe eures Bewusstseins. Nicht nach Maßgabe eurer Gewissenhaftigkeit, Geliebte, nach Maßgabe eures Bewusstseins. Gewissen ist eine Besorgnis, die ihr erlerntet. Bewusstsein ist Seien. Ihr habt es nicht gelernt. Selbstverständlich, sowie ihr euer Bewusstsein vergesst und von einer minderen Ebene her kommt, um beispielsweise etwas in der Welt zu erlangen, dann seid ihr gewissens-verstrickt, und dies führt zu Bedauern und Zerknirschung, und euch ist es nicht lieb, eure Zeit damit zuzubringen.
Seid, Geliebte. Lebt euer Seien.
Öfters gibt es keine beste Wahl. Es ist einfach Auswählen das gegebene, und es ist an euch, die Wahl zu treffen. Ihr vermögt nicht alle Faktoren abzuwägen. Ihr könnt nicht einmal alle Faktoren kennen, um sie abzuwägen. Euer Leben hienieden ist nicht zum fortwährenden Faktoren-Abwägen angelegt. Wiegen ist nicht leben. Sei kein Buchhalter deines Lebens. Du hast weder hastig zu sein, noch hast du Aufschub nötig.
Das Leben ist nicht so schwierig, sobald ihr einfach in ihm entlangspaziert. Seht euch wie ein Pferd auf der Weide. Es grast. Es kaut das Gefressene. Es wägt nicht all die Möglichkeiten, die das Grasen morgen haben mag, ab, noch auch macht es sich Gedanken, wie das heutige gewesen ist, und versucht nicht, die zwei miteinander in Verbindung zu setzen und etwas daraus zu machen. Es geht schlicht dorthin, wo Gras wächst.
Bist du nicht ebenso klug wie ein Pferd? Natürlich meinst du – klüger. Es ist ziemlich sicher, du häufst Wissen auf. Du lagerst es in einem Silo deines Geistes. Der Silo läuft vor Wissen über, und du weißt nicht, was mit alledem anzufangen ist.
Weicht allem was kommt. Gebt dem Präsenten Raum, Geliebte. Rückt im Leben eine Sprosse höher. Hier sind die grünen Weiden. Hier ist der weite Ozean. Und hier seid ihr und hier bin Ich, und hier ist Einssein, und was sonst ist dort denn wirklich, und, falls jenes denn da wäre, wofür solltet ihr es haben mögen?
Heavenletter # 2205 – 7. Dezember 2006 – By Your Thoughts Alone
Einzig kraft deiner Gedanken
Gott redete …
Erzeuge eine Umwälzung in deinem Denken. Die Durchwanderungen der Welt werden durch dein Denken in Umlauf gesetzt. Einzig kraft deiner Gedanken wirst du dein Leben umwälzen. Du wirst dein Leben wiederauferstehen lassen wie auch die Leben anderer Menschen. Dies ist unumgänglich. Du wirkst dich jetzt im Augenblick auf die Welt aus. Sofern du sie nicht magst wie sie ist, ändere dein Denken. Ändere dein Denken – – ändere die Welt. Du bist kein Zahnrädchen. Du bist die Hauptfeder. Sofern du die Welt verändern möchtest – – so geht es. Dies ist Votieren an der Quelle, Geliebte.
Sofern ihr die Negativität nicht beherbergtet, würde sie von der Welt schwinden. Ihr könnt nicht anders, als auf die Welt einzuwirken, denn beides, eure Positivität und eure Negativität, hallen durch das Universum nach. Sie langen bei eurem Nachbarn an, selbst dann wenn ihr ihn niemals zu sehen bekommt. Sofern es euch darum zu tun ist, in der Welt einen Aufschwung zu schaffen, dann erschafft einen Aufschwung. Stellt Freude her. Was ist Positivität denn anderes als Freude, Geliebte? Wendet eurem Leben die Sonnenseite zu, und auf diese Weise seid ihr der Welt dienstbar. Habt die Stimmung, die ihr gerne habt. Ihr könnt gar nicht anders, als sie Anderen anzudienen.
Kehrt den Schlacken den Rücken zu, und lasst das Gold erglänzen. Es gibt Gold in den Hügeln eures Geistes. Fördert es.
Was ihr denkt und wie ihr denkt, ist von Bedeutung. Ihr mögt ja meinen, niemand höre euch zu. Die ganze Welt hört euch zu. Die ganze Welt federt eure Art zu denken ab. Ihr seid stilbildend.
Gebt dem nicht statt, dass Abschreckung in euer Leben hineingerät. Es liegt kein Vorzug darin, irgendetwas von einer anderen Seite als von der hellen Seite anzuschauen. Legt euer Hauptaugenmerk auf die Erhabenheit des Lebens, und nicht auf dessen sonderliche Ausprägungen.
Seid weitsichtig, und ihr werdet die unermessliche Weite umarmen. Und von der Weite her, werdet ihr Weite verschärfen. Mit oder ohne Worte, ihr werdet auf sie weisen. „Schau“, wird dein Bewusstsein sagen. „Schau, hier ist Schönheit und Glanz in der Welt.“ Sofern du Superman am Himmel sehen würdest, würdest du auf ihn zeigen. Sieh nunmehr die Superwelt, und zeige auf sie aufgrund dessen, wohin deine Augen wandern. Schaue zum Himmel hoch, des Tages oder des Nachts. Der Himmel beschirmt dich. Er sendet Funken von Licht zu dir. Verleibe dir mehr als Vitamin D von der Sonne ein, und verleibe dir großartige Inspiration von dem Licht der Sterne ein. Sterne sind nicht verdunkelt. Sie scheinen hell. Sauge auf, und sauge ein weiteres Mal das ganze Licht, was scheint, auf. Nimm auf, so lange, bis du mit den Möglichkeiten des Lebens gesättigt bist. Verlobe dich mit dem Wiederaufleben von Möglichkeiten.
So wie der Atlas, so hältst du die Welt hoch. Ungleich dem Atlas, ist die Welt auf deinen Schultern nicht schwer. Sie ist Entzücken. Sie ist angelegt, leicht zu sein. Halte die Welt hoch wie einen Kristall, damit sie besser zu sehen ist, und damit durch sie hindurch gesehen werden kann. Halte die Welt hoch, so wie du es mit einem kleinen Kind tun würdest, welches sich wonniglich freut, zum Himmel hochgehalten zu werden. Halte die Welt mit deinen Gedanken über sie hoch.
Auf Düsternis hinweisen war für dich ein Leichtes. Du hast Bilder von Trübsal auf deine Wände geklebt. Du hast sie dir projiziert. Du kannst alles projizieren, was du möchtest. Weswegen denn nicht Licht projizieren? Projiziere Licht aus den Sparren deines Geistes. Projiziere Helligkeit. Projiziere Intelligenz. Projiziere Liebe. Du kannst alles projizieren, was du möchtest. Wofür entscheidest du dich, es zu entwerfen. Geliebte, weswegen bloß solltet ihr euch entscheiden, irgendetwas zu projizieren, außer Liebe?
Es war euch ein Leichtes, Bestürzung zu projizieren. Macht es ebenso leicht, Liebe zu projizieren. Seid dem Universum ein Wohltäter. Sei der eine in den Mengen der Leute, der zujubelt. Sei dem Universum ein Anfeuerer. Stehe der Welt bei.
Du hast genug auf die Irrungen der Welt hingewiesen. Sei damit durch. Richte nun einen Scheinwerfer der Liebe auf die Welt. Dies meint nicht Scheuklappen aufsetzen. Dies ist sie absetzen.
Heavenletter # 2206 – 8. Dezember 2006 – The Seas of God
Die Meere Gottes
Gott redete …
Guten Morgen, Geliebte. Ich bin in eurer Präsenz. Dies ist nichts Neues. Sofern Ich in eurer Präsenz bin, seid ihr unveränderlich in der Meinen. Wir sind nahe. Wir sind so traulich. Wir sind unzertrennlich. Es ist nichts Neues, dass Wir zusammen sind. Es ist immer so gewesen. Dies hat euch noch zu dämmern. Es gibt einen Tag, nicht einen Tag der rechnenden Veranschlagung, sondern einen Tag des Erkennens. Es ist alles angesetzt. Alles ist eingerichtet.
Eine Party ist für euch vorbereitet worden. Mit großer Freude warte Ich auf euch und eure Ankunft. Ich warte, dass euer Gewahren eintritt. Dies ist Grund zum Feiern. Ihr wißt bereits davon. Alles, was ihr zu tun habt, ist kommen, Geliebte. Schiebt euer Gewahren zu Mir rüber.
Schafft euer Gewahrsein von den Ach’s und Sorgen der Welt weg und seht darüberhinaus. Seht eine Dimension, älter als Zeit. Sie ist ausschließlich dir neu. Driftet weg von den täglichen Ränken, hinein in ein Land der blauen See. Ihr habt euch nach ihm gesehnt mit der offensichtlichen und der inwärts gewendeten Tiefe eures Herzens. Ihr trachtetet nach jenen Wassern so lange, dass ihr es kaum wagt zu glauben, sie seien wirklich da, oder, sie seien euch zugäugig. Sie sind euch versagt geblieben. Es hat jene Momente gegeben, als ihr meintet, sie wären beinahe in Sicht, fast zum Langen. Ihr strecktet euch und konntet sie nicht langen. Ihr wurdet verzagt, jene blauen Meere des Einsseins seien wohl bloß ein Trugbild, oder, falls sie ein getreues Abbild darstellten, solche, die euch versagt sind. Ihr befürchtetet, dass ihr den Anforderungen nicht so ganz nachkommen würdet. Vielleicht sind Andere in der Lage, sich zu strecken und die Wasser zu kosten, nicht aber ihr. Vielleicht wart ihr der Auffassung, ihr wart nicht gut genug, dass so eine Art Klassendiskriminierung zugange ist, gleichsam als wäret ihr draußen vor der Pforte ohne einen Pass in der Hand am Warten belassen worden, ohne ein Empfehlungsschreiben, ohne jemanden, der für euch spricht, ohne jemanden, der sagt: „Lasst diese Seele in das Land der Meere herein.“ Und so fühlt ihr euch entmutigt.
Die ganze Versammlung der Engel bürgt für dich. Christus und Buddha, all die Weisen und Heiligen rühmen dich. Ich preise dich. Es gibt hier keine Absonderung. Keine Elite-Liste. Auf dem Schild steht: „Alle herzlich willkommen“. Es werden keine Ausnahmen gemacht. Ihr braucht keine Punkte einzufahren, um hier zu sein. Hierher gehört ihr. Hier seid ihr willkommen. Und doch habt ihr zu schwimmen. Ihr habt in die blaue See hineinzuspringen, um die es euch so sehr geht. Es gilt euch, euren Zugang in die Hand zu nehmen. Du bist der einzige, der dich draußen hält.
Geliebte, ihr könnt nicht euren Zeh hineinstecken und das Wasser testen. Hüpft wie ein Fisch, und wisst, dies hier ist euch zugedacht. Dies ist die Heimstatt eures Herzens. Dies ist euer Landeplatz. Ihr seid bereits hier. Ihr habt einfach noch nicht mit euch selber gleichgezogen. Ihr seid auf den Wogen des goldgelben Korns an den Küsten dahingeglitten und habt über den Himmel nachgesonnen, als wärt ihr am Entscheiden, euch nach hierhin zu trauen. Dessen nicht gewahr, wo ihr letztlich steht, habt ihr mit euch selber argumentiert.
Ihr seid eventuell in Kirchen gegangen und legtet eure Seele bloß. Ihr habt all die Geschichten über den Himmel gelesen und wünschtet ihn euch herbei. Vielleicht habt ihr ihn studiert. Womöglich euch Karten besorgt, die den Weg kartieren, und doch trautet ihr euch noch nicht, in See zu stechen, denn ihr trautet euch noch nicht, von dem Landungssteg abzugehen. Ihr konntet nicht so recht das Holz unter euren Füßen los lassen, gleichsam als wäre jenes solide, und die Meere Gottes nicht.
Komme jetzt zu Mir. Es gibt schlechterdings keine Distanz. Ich strecke Meine Hand zu dir heraus. Nimm sie. Nehmt sie jetzt, Geliebte. Ich sehne Mich nach euch, dass ihr die verspritzten Küsten hinter euch lasst und dass euer Gewahrsein hereintritt.
Heavenletter # 2207 – 9. Dezember 2006 – The Ship You Sail On
Das Schiff, auf dem ihr segelt
Gott redete …
Öffne dein Herz, selbst wenn es reißt. Das Schmerzen könnte das Heilen deines Herzens sein. Dein Herz hat Heilung nötig. Es war unempfindlich gegenüber Versehrung. Indessen ist dein Herz nicht dem Weh verpflichtet. Dafür ist es nicht da. Euer Herz, für Liebe gemacht und einzig für Liebe gemacht, ist vom Weg abgeraten. Es wurde irre gemacht, gleichsam als wäre es in einer weiten Wüste, unterdessen es sich in Wahrheit in einer grünen Oase befindet. Bäume der Liebe sollen in deinem Herzen wachsen. Dort gibt es einen tiefen Brunnen, aus dem es in der Schönheit seines Herzens zu trinken gibt. Besuche die Oase deines Herzens. Sie ist keine Fata Morgana. Sie ist euer Beleg von Gott, Geliebte.
Seid gut zu eurem Herzen. Vernachlässigt es nicht, werft ebenso nicht Zerstreuungen auf es. Es ist das Herz eines schönen Landes von Herzen, nicht von Schmerzen. Euer Herz ist ein geräumiger Caravan, in dem ihr auf Reisen seid. Sofern euer Herz euer Kamel oder euer Pferd wäre, würdet ihr gut auf es aufpassen. Ein Herz ist ein Herz, gleichwohl möchtet ihr es hegen. Ihr werdet es nicht mit einer speziellen Anstrengung der Sinne wahrnehmen. Ihr würdet es ihm leicht machen, zu schlagen. Ihr würdet euch in es hinein lehnen.
Ihr werdet euer Herz nicht von euch getrennt halten mögen. Ihr würdet es so nahe halten, wie ein Herz nahe sein kann. Ihr würdet es an euch halten. Ihr würdet ihm stattgeben, Mein Bote der Liebe zu sein. Ihr würdet die Strohhalme der Zwietracht fortwerfen. Ihr würdet nicht zulassen, dass euer Herz mit Ungeratenheit geplagt wird, und ihr würdet nicht gegen es tätlich werden. Ihr würdet euer Herz auf Liebe festlegen, und es dort lassen. Ihr würdet die Liebe eures Herzens in Bereitschaft sein lassen. Ihr habt Barrieren in eurem Herzen gedeutet, sie seien Defensiven, euer schönes schlagendes Herz allerdings würde sich nicht selber festlegen, auf Abwehr zu gehen. Ihr möchtet kein Herz haben, was die Fäuste erhebt, bereit zum Kampf. Ihr möchtet zu eurem Herzen sprechen, wie ihr das mit eurem Pferd tun würdet. Ihr möchtet zu ihm flüstern, ihm erzählen, wie wunderbar und kühn es ist, wie es euer Freund ist, stets für euch da, sich nicht für euch schlagend, schlicht für euch da zum Daraufreiten. Bringe an der Stirn deines Pferdes einen Stern an, und reite mit ihm, reite auf ihm die ganze Zeit Nachhause.
Oder gehe mit deinem Herzen wie mit einem Schiff um, auf dem du segelst, und welches dich durch sanfte Gewässer nimmt. Auf See, da ist das Schiff das Land unter deinen Füßen. Du reist auf einem weiten Ozean der Liebe. Du strömst durch ihn hindurch. Liebe das Schiff, auf dem du segelst. Liebe dein Herz. Es ist ein Reisender zum Himmel. Dein Herz ist voreingestellt. Gehe bei ihm nicht dazwischen.Versuche nicht es zu verbessern. Es ist für dich nicht da, es zu umgehen oder es auszuschmücken. Es ist bereits geziert. Es ist ein schönes Schiff, dein Herz, auf dem du segelst. Habe Zutrauen in es. Leiste ihm Beistand.
Es kann Einen nicht wundern, dass das Wort „Herz“ dermaßen oft mit dem Wort Seele kombiniert wird. Ihr lebt nicht vom Brot alleine, sondern vom Herzen und von der Seele. Seht ihr bereits die zwei Welten, welche der Ausdruck „Vom Brot alleine … mit Herz und Seele“ an Bedeutungen bei sich hat? Das eine ist materiell, und das andere ist eine ganz verschiedenartige Dimension. Missverstehe Mich nicht. Brot ist gut, sehr gut, besonders warm vom Ofen. Herz und Seele sind euch immerzu zugänglich, sie sind immerzu aufgewärmt, sie sind immerzu bereit, die Essenz von Liebe, aus der sie gemacht sind, zu teilen. Brot ist ebenso aus Liebe gemacht, von Händen geformt und aus allerhand Zutaten. Euer Herz und eure Seele sind durch den Gott des Gottes gemacht, direkterweise gemacht, ein augenblicklicher Segen des Himmels. Euer Herz ist für euch da, es zu vollenden, es zu stillen, es zu ermutigen. Muntere dein Herz auf. Lasse es vorangehen auf dem Weg zu der Quelle von Liebe. Ich bin am Warten.
Heavenletter # 2208 – 10. Dezember 2006 – Consider How Plants Grow
Bedenkt, wie Pflanzen wachsen
Gott redete …
Ihr seid wie Schwäne, die auf den unbeschwerten Gewässern entlanggleiten. Ihr seid ebenso wie Wale, die in die Tiefe tauchen und dann zur Oberfläche hochspringen. Oder wie ein Pelikan, der taucht und hochkommt, und wieder taucht. Die Wellen überlappen.
Ihr möchtet nicht bloß die Oberfläche abkämmen, nicht für immer. Es ist nichts Verkehrtes dran an der Oberfläche, bloß dass sie Oberfläche ist, und Oberfläche, einerlei wie schön sie ist, geht bloß so und so weit. Da sind überdies die Tiefen des Lebens, um sich mit ihnen zu beschäftigen. Sie sind vor euch ausgelegt. Sie sind euer.
Tauche tiefer in den Brunnen, Geliebte, Geliebter. Ziehe die Schätze vom Boden des Ozeans hoch und bringe sie für alle zum Betrachten an die Oberfläche. Bringe die Wellen zum Spritzen und Glitzern. Du wirst Diamanten heraufziehen für alle zum Besehen. Du wirst wie ein Mond sein, der scheint und scheint.
Das Leben auf der Oberfläche ist wie mit den Händen in der Hosentasche einen Spaziergang machen. Um tief einzutauchen, da sind eure Hände ausgestreckt, und da heißt ihr die Füllen des Lebens willkommen. Lasst das Leben zu. Öffnet euer Herz unerschrocken. Fegt Leben in eure Arme.
Wechselt zwischen Oberfläche und Tiefen hin und her. Jedes hat seinen Grund. Jedes hat seine sonderliche Zeit. Jedes eilt zu euch hin.
Betrachtet die Tiefen als die Bank, und die Oberfläche als die Einkaufszone, wo ihr den Reichtum verausgabt. während ihr in die Schatzkammer hineinschnuppert, wird die Oberfläche zum Austeilen der Banknoten. Geliebte, habt Gewahren, dass eine Tiefe zugegen ist, ein unerforschtes Land, welches euch zuruft und nicht aussetzt, und wohin ihr sehnlich gerne gehen möchtet, die Tiefen, die eure Tiefen aufrühren. Sind nicht die Tiefen die Höhen?
Umgepflanzt von den Tiefen der See, gleichwohl bestückt, kraft der ureigenen Tiefen an Land zu leben. Lasst die Tiefen das reine Wasser sein, welches ihr unablässig trinkt.
Betrachtet, wie Pflanzen wachsen. Sie wachsen aus den Tiefen hervor. Ihre Grundlage liegt im Erdboden, ihr Wachstum, die Blätter und Blüten. Blumen wachsen von irgendwoher, und nicht anders das Leben, welches ihr auslebt. Eure Wurzeln sind in den Tiefen, nach oben hin wachst ihr. Aus den Tiefen wachst ihr zu den Höhen. Unzertrennlich sind die zwei.
Ihr rückt seit eh und je nach oben, um Anspruch auf den Tag zu erheben. Ihr fahrt in einem Aufzug, der euch zu den Galaxien lenkt. Der Mond, die Sonne widerstrahlend, gießt sein Licht auf euch. Die Sonne und der Mond liefern sich dir auf einen Schlag zu, und jetzt überbringst du dem Universum die Sonne und den Mond. Kraft der Macht von deren Licht überbringst du sie. Euer Licht kommt von irgendwoher, Geliebte.
Von den Tiefen eures Herzens her seid ihr ausgestattet, die ganze Bandbreite des Lebens zu erkunden. Alle Türen stehen euch offen. Der Haupteingang findet sich in den Tiefen, Geliebte, Geliebter. Trinke tief. Du legtest deinen Brennpunkt auf etwas anderes. Eure Augen können in der Nähe sehen, und sie können im Leben Fernes sehen, und daher ersuche Ich euch dringend, euren Augen gleich zu sein, denn, reflektieren eure Augen nicht die Sterne im Himmel?
Kommt zu dem Höchsten. Es ist insgesamt rund um euch herum. Kommt zu Meinem Hofe, wo Liebe am Sich-Ausweiten ist und euch ausweitet. Kommt zu dem Feld unendlicher Möglichkeiten. Fakten, Geliebte, Geliebter, sind nicht ausreichend für dich. Du, der gerne realistisch sein möchte, wirst gut daran tun, nach oben zu schauen und über Fakten hinaus zu sehen. Es ist notwendig, über Erscheinungsbilder hinaus zu schauen. Schaue in die Augen der Wahrheit. Den Realismus anbetend, wirst du eher Türen, welche sich für dich auftun, verschließen. Öffne sie weit.
Just so wie es Mondphasen gibt, so gibt es Phasen in eurem Leben. Die Sonne rückt voran, und so müssen es eure Anblicke tun. Im Leben, da gehabe dich so, wie wenn du in ein Restaurant gehst. Du möchtest gerne die Vorspeise und das Entrée, die Beilagen und die Desserts. Im Leben, möchtest du da weniger? Hast du es dir nicht manchmal gewünscht, dem Leben zu entkommen, anstatt seine Früchte zu verzehren?
Dem schönen Erdboden entnommen kannst du jegliche Samen aussäen, aus denen allerhand Pflanzen hervorwachsen, sofern es sich allerdings auf dein Leben beläuft, könntest du es eher, aus irgend einem Empfinden eines vernunftlosen Grundes heraus, einengen mögen, so, als wäre ein Buch zuschlagen die Art und Weise, wie man es liest.
Bejaht das Abenteuer. Dringt in neue Territorien vor. Lasst euch den Regen auf das Gesicht fallen. Bekommt eure Füße nass. Reist auf neuen Straßen. Nehmt eine andere Gangart. Klopft an Türen. Öffnet sie, und seht, was ihr seht. Wie eine Blume mit vielen Blütenblättern, dergestalt wachst zu der Sonne hin. Legt euch selber vor ihr bloß. Einverleibt euch ihr Licht.
Dies ist Leben, bei dem ihr euch eingeschrieben habt. Grabt tief und lebt hoch. Erlangt einen größeren Umkreis. Genießt die bekannte relative Welt und die unermessliche Weite des Unbekannten. Geht weiter voran. Erkundet alle Horizonte. Versagt euch selber nichts. Geht hinaus und spielt. Schwimmt und taucht. Schwimmt und taucht.
Heavenletter # 2209 – 11. Dezember 2006 – A Sea to Sail
Ein Meer zum darauf Segeln
Gott redete …
Dein Leben geht vor dir vorbei wie der Mond, wie der Verkehr auf den Straßen, wie die Winde, wie das Rauschen der Blätter. Das Leben geht vorbei, Geliebte. Leben in der Welt ist wie eine Mondphase. Etwas von der Süße des Lebens im Relativen rührt von seiner Zeithaftigkeit her. Dies ist dein Sportplatz. Die Welt ist deine Arena. In deinem Körper bist du, der du ewig bist, hier für einen kurzen Moment. Du hast, so scheint es, kaum eine Gelegenheit, in Gang gesetzt zu werden, und danach fällt der Vorhang. Der Vorhang, er ist jetzt oben.
Genieße die Kostbarkeit des Lebens im Relativen. Genieße es. Mache es unterhaltsam für alle. Derweil relatives Leben ein Film oder Videospiel ist, ist es zudem ein Geschenk vom Großen Spender. Es ist kein armseliges Geschenk. Leben ist eine große Gabe von Mir an dich. Ich habe dir den Ball vom Leben zugeworfen, und du hast ihn gefangen. Den Ball deinen Händen übergegeben. Halte ihn an deinem Herzen fest. Wirf ihn dann wie einen Diskus zu den Galaxien hoch und darüber hinaus. Wirf ihn weiter, als das Auge sehen kann. Wirf ihn mit deinem ganzen Herzen nach weit dahinter. Wirf ihn weit aus dem Sportfeld heraus, Geliebte. Sieh ihn über die Mauern des Lebens auf der Erde hochfliegen.
Dir wurde große Liebe gegeben, und große Liebe obliegt dir zu geben. Das Fenster ist für eine kurze Zeit offen. Gib jene Liebe so ganz wie du kannst, und du kannst es ganz. Du hast all die Liebe in der Welt zu geben. Du sollst sie geben. Sie soll ganz gegeben werden. Gib, als ob es kein morgen gäbe, da es das tatsächlich nicht gibt. Es gibt nur heute, diese kurze Passage von Leben, das sich über den Horizont rollt. Es ist dein Leben, aber es ist ebenso Mein Leben. Ich gab dir dieses große Geschenk der Existenz. Wisse, was dir gegeben worden ist. Dir ist Leben gegeben worden. Dir ist eine riesige Auslage von Leben gegeben worden, damit du damit tust, was du gerne tun möchtest. Dein Wille ist großartig, Geliebte. Er ist ebenso ein großes Geschenk. Dein Wille ist ein großer Entscheider, ein großer Zukunftsredner pro Leben. Er hat erhebliche Macht. Benutze ihn.
Du bist nicht nur ein Fuhrmann auf einem Floß den Fluss hinunter. Sicherlich fährst du auf dem Floß, das den Fluss hinuntergleitet, und doch ist es sicherlich desgleichen so, dass du das Floß steuerst. Du hast deinen Fuß auf das Floß gesetzt. Schöne Flussbänke umsäumen dich. Große Liebe macht deine Fahrt milde. Du bist in der Hauptrichtung von Liebe. Liebe reitet die Wellen von Liebe. Die Wellen von Liebe reiten in dir.
Wofür ist dein Leben, wenn nicht für Liebe? Du wirst Liebe ernten. Du hast sie geerntet. Gleichwohl bist du hier auf Erden, sie zu enthüllen. Dir ist Liebe enthüllt worden. Du wirst als ein Enthüller von Liebe ernannt. Zeige Liebe.
Was war Mein Sohn Christus anderes als ein Enthüller von Liebe? Und Wessen Liebe enthüllte er, es sei denn die Meine? Er kannte die Quelle aller Liebe. Sie war nicht seine, indes, es war an ihm, sie auszugeben. Und so bist du Mein Befreier auf Erden. Warte auf niemanden, welcher dich in die Welt hinein setzt. Du bist der gefeite Befreier. Es bist du, der Liebe gibt.
Es ist ein Vorwalten einer festgesetzten Aufmerksamkeit auf das das aktuell Gegebene, was nicht als Liebe, was vielmehr als Missklang in Erscheinung tritt. Ausgenommen, du liebst den Missklang, setze deine Aufmerksamkeit auf das Einverständnis mit Liebe.
Sieh zu, dass du Andere nicht korrigierst. Sieh zu, dass du schier Liebe enthüllst und auf diese Weise alle schlagenden Herzen auf Erden befreist und die ihnen dargegebene Liebe offenlegst. Liebe ist nicht so sehr eine Thematik für Erörterungen, sie ist entschieden mehr ein Meer zum darauf Segeln.
Heavenletter # 2210 – 12. Dezember 2006 – Room at the Inn
Raum in der Herberge
Gott redete …
Kaum zu glauben, du bist Göttlichkeit in einer Menschen-Form. Am Leben sein ist eine göttliche Sache. Ganz gewiss, ihr seid nicht der Auffassung, ihr wärt bloß Knochen und Sehnen? In euch liegt eine Beschaffenheit, welche das Erscheinungsbild übersteigt, jedwedes Erscheinungsbild überbietet. In euch liegt eine Qualität, welche eure physischen, emotionalen und gar eure spirituellen Parameter überflügelt. Für wie hoch ihr eure spirituellen Stärken auch immer mutmaßt, es ist noch Erheblicheres gegenwärtig. Diejenigen, die dem Anschein nach an spiritueller Entwicklung uninteressiert sind, liegen womöglich nicht hinten. Sie können meterweit vor jenen liegen, die sich anstrengen, den Gipfelpunkt der Spiritualität zu erreichen. Von Erscheinungsbildern her vermögt ihr nicht zu erkennen. Von Bemühungen her vermögt ihr nicht zu erkennen. Von irgendwelchen Hinweistexten auf der Erde her, vermögt ihr nicht zu erkennen.
Das gleiche gilt für dich, Geliebte, Geliebter, genauso. Du kannst so ohne Weiteres die Größe von Anderen nicht erkennen, und du kannst ohne weiteres deine eigene Größe nicht bemerken. Das ist zur selben Zeit gut zu wissen, wie es gut ist, dass du es nicht zu wissen hast. Befreie dich selber von der Verpflichtung. Stelle dich frei für die Freude, nicht Leistung erbringen zu sollen. Du bist jetzt soeben bei Mir Erstklassig. Ich sehe dein helles Licht. Einerlei was, es dunkelt niemals ab. Du hast dich nicht abzumühen, etwas zu erlangen. Alles ist bereits inwendig in dir. Das ganze helle Licht des Himmels ist sattsam inwendig in dir. Es ist in deinem Herzen verstaut. Zur Schau gebracht oder verborgen, dein Licht ist wohlgeborgen. Es gibt keinen Bedarf, zu eilen, nicht mehr als es einen Bedarf gibt, aufzuschieben.
Selbstverständlich ist Spirituelle Größe – von ihr eingenommen, wie ihr es seid – nicht eure Erzielung. Spirituelle Entwicklung ist nichts Geleistetes. Es ist etwas, was euch gegeben ist, es zu behalten und es an euch zu haben. Es ist euer, gleichwohl ist es Mein. Alles ist Mein. Ihr seid Mein. Liebe ist Mein. Das gesamte Universum ist Mein, gleichwohl, was auch alles Mein ist, Ich gebe es euch. Ich gebe es euch ohne Rattenschwänze. An der Stelle kommt freier Wille herein. Ihr seid frei, das abzuweisen, was euch gegeben worden ist, und ihr seid frei, es anzuerkennen. So oder so, seid ihr Mein. Das macht für das, was ist, keinen Unterschied. Es ist unumgänglich, dass ihr Notiz nehmen werdet, denn ihr seid nicht gestern geboren, Geliebte.
Euch vom Bewerten entlasten bedeutet, dass ihr euch lossprecht, anderen Menschen Ebenen spiritueller Entwicklung zuzuordnen. Ihr könnt ausschließlich unter der Prämisse eurer Wege gehen, dass eine jede Person, der ihr begegnet, ein großes Spirituelles Seinswesen ist. Dies gilt für jene, die von allen ihren Befähigungen eingenommen sind, ebenso wie für jene, bei denen dies nicht der Fall ist. Es gibt weder Überlegenheit noch Unterlegenheit in der Realität des Himmels. Es gibt weder mächtig noch weniger mächtig. Hierin liegt die Macht von unschuldiger Arglosigkeit.
Jeder ist recht so, wo er ist (wo er zu sein scheint). Die Huld Gottes ist allerorts. Jede Person ist gesegnet, und jede Person ist ein Segen. Womöglich im Widerstreit mit allerhand Erscheinungsbildern, was immer an Verbrechen, was immer an Leiden, was immer an Frivolität da ist, es ist eine Tiefe der Göttlichkeit in einem jeden Menschenwesen auf Erden überreichlich präsent, um die Welt mit dem Licht der Liebe in Flammen zu setzen. Angezapft oder nicht angezapft, das Licht ist strahlend, und eine jede Seele auf der Erde findet ihren Weg zu ihrer eingeborenen Strahlung auf ihrem eigenen Pfad und zu ihrer eigenen Zeit. Kein einziger kann als gegeben voraussetzen, er kenne den Weg des Anderen zu dem vollen Licht. Kein einziger kann einen Anderen hinter sich her ziehen, noch auch ihn schieben oder tragen. Alles ist zwischen einem jeden göttlichen Herzen und Mir. Den freien Willen, den Ich euch gegeben habe, ihn habt ihr, nicht anders, zu überbringen und zukommen zu lassen. Seid euch nicht so sicher, ihr wüsstet, wie in der Welt etwas ausgespielt werden sollte. Vergießt euer Licht, und seid zuversichtlich, dass Andere das auch tun werden. Das freilich ist nicht zwingend und verbindlich. Es ist unerlässlich, aber nicht vorgeschrieben.
Einem jeden Stein auf der Erde ist es gewährt, der Stein zu sein, der er ist. Der eine Stein hat nicht die augenscheinlichen Qualitäten des anderen zu haben. Das gleiche gilt für eine jede Blume. Der Löwenzahn hat nicht zu einer Rose zu werden. Es existiert ein gewürdigter Platz für Alle. Es ist Raum in dem Gasthof, Geliebte.
Heavenletter # 2211 – 13. Dezember 2006 Free Choice for All
Freiheit der Wahl für alle
Gott redete …
Sei was dich selber angeht zufriedengestellt. Es ist hinlänglich, dass Ich es weiß, wer du bist. Ich möchte Mich gerne durch dich hindurch arbeiten, einerlei wie verstrickt du deinem Dafürhalten nach sein magst. Ich möchte Mich auf Meinen Weg zu einem Jeden begeben.
Niemand hat es auf der Erde, einerlei wie engelsgleich oder entwickelt er ist, auf sich zu nehmen, dich zu erziehen, ebensowenig dir einen Weg zu weisen. Ich bin ohne Weiteres dazu imstande. Lasse diese Dinge Mir. Da ist eine Größere Macht, Geliebte, Geliebter, und jene Größere Macht ist nicht auf irgendwelche Glaubensvorstellungen angewiesen, die du haben magst. Sie ist nicht auf dich oder irgendwen angewiesen. Sie ist auf Mich angewiesen.
Alle sind in Meinen Augen ebenbürtig. Niemand hat es nötig, an Meiner Stelle das Ruder zu übernehmen. Mache Platz für Mich. Habe Zutrauen in Mich. In Wahrheit dienst du Mir, Mein Dienst aber ist weder von dir noch von deiner Beihilfe abhängig. Belasse Mir ein Verantwortlichkeitsempfinden für Andere. Du bist nicht derjenige, der Seelen errettet. Das ist Mein Job. In erster Linie ist nicht eine Seele verloren, demnach braucht keine errettet zu werden.
Alles ist freie Wahl, Geliebte. Ich schenkte den freien Willen. Sofern Ich freien Willen schenken kann, vermagst du es ganz gewiss ebenso. Kontrolle los lassen ist wesentlich. Überwachung macht euch abgespannt, Geliebte. Es gibt keine Schlacht zu schlagen, keine Schlacht zu gewinnen. Lasse keine Schlacht sein. Habe Zutrauen in Mich. Habe Zutrauen in Ausgänge. Du hast zuzutrauen. Du bist gegenwärtig nicht imstande, weit genug zu sehen. Du kannst nur so und so weit sehen. Deine Sicht kann nicht alles sehen.
Ebensowenig ist es deinem Herzen angelegen, bestürzt zu sein, weil da jemand von deiner Liebe und von deiner Weisheit keinen Gebrauch macht. Mache dir nichts daraus, sie haben die Meine. Ich bin niemals bestürzt. Ich weine nicht. Ich sehe, wo sich alle auf der Reise befinden. Sie reisen zu Mir. Wie sie auch herankommen, es ist gut so. Wenn sie auf dem Esel oder per Jet kommen, ist es insgesamt gut und schön. Hast ist nicht nötig. Du siehst Notfälle, Ich allerdings nicht.
Sieh Mich an der Arbeit, selbst dort, wo augenscheinlicher Mangel herrscht. Etliche werden hinter dir zurückbleiben. Das sind nicht deine Belange. Niemand hat etwas zu tun, was du möchtest. Niemand hat zu tun, was du für recht ansiehst, ebensowenig hat jemand etwas nicht zu tun, was du als verkehrt ansiehst. Du bist nicht angelegt, auf der Erde ein Aufseher zu sein. Weil du Mein Licht scheinst, bedeutet nicht, dass Andere deinem Licht zu folgen haben.
Ziehe in Betracht, dass jedermann bei Mir seinen eigenen Punktstrahler der Liebe hat. Du hast den deinen. Jeder Sonstige hat den seinen. Sei zufrieden, dass es so um diese Dinge steht. Tue, was du tust, und gestehe Anderen zu, das zu tun, was sie tun. Es ist jetzt die Zeit da, Andere los zu lassen. Setze alle Anderen zu ihrem eigenen Weg frei. Sei nicht der Auffassung, ihr Pfad sei ein geringerer, weil du einen anderen nimmst. Was du als einen Umweg siehst, mag für einen Anderen die optimale Anordnung sein. Geliebte, ihr könnt euch nicht anmaßen, zu wissen, was für einander richtig oder das Beste ist. Ihr werdet meinen, ihr wüsstet es, allein, ihr vermögt das nicht zu wissen.
Es ist besser, sich nicht in die Entwicklung eines Anderen einzumischen. Belasst die Entwicklung eines Anderen, so, wie sie strikt zwischen ihm und Mir statthat. Steigt nicht auf euer hohes Ross, sobald es sich auf die Evolution eines Anderen beläuft. Ihr mögt ja gerne einen flinken Schimmel reiten. Ein anderer wird gerne ein Pony reiten. Das ist nicht deine Sache, Geliebte, Geliebter.
Hände weg. Lasst jemanden zu euch kommen und um Hilfestellung bitten, bevor ihr sie antragt. Erweist Jenen Gefallen, die zu euch kommen. Lasst sie kommen, so wie sie es wollen. Ihr wartet auf eine Einladung, bevor ihr euch zum Haus von irgendwem zum Abendessen begebt. Weil sie euch einladen, bedeutet nicht, dass ihr euch dazu aufzumachen habt. Überreicht demnach das gleiche Privileg Jenen, die ihr einladet.
Macht Anderen Mut, ihren Weg zu gehen. Segnet sie auf ihrer Reise. Vertraut darauf, einerlei wie sie zu Mir kommen, sie werden kommen.
Heavenletter # 2212 – 14. Dezember 2006 From the Loveliness of Your Heart
Von der Lieblichkeit eures Herzens her
Gott redete …
Aus der Lieblichkeit eures Herzens komme Ich hervor. Ihr seid mit Mir umfangen, Geliebte. Ihr seid mit Mir verschmolzen. Ich alleinig bin. Ich bin das Herz von euch. Nehmt Meine Liebe, Ich flutete euch mit ihr. Ich tauchte euch in ihr unter. Um die Wahrheit zu sagen, ihr sauft in Meiner Liebe ab. Ihr trinkt in dem Wasser Meiner Liebe. Dies ist der Odem des Lebens. Luft ist belanglos, sobald es sich auf Liebe beläuft.
Und ja doch, jeder physische Atemzug, den du nimmst, ist Mein Atem. Du atmest Mich ein und aus, selbst obschon es kein ein oder aus gibt. Ein einziger Atemzug ist da. Wir können sagen, dass Ich dich ein und aus atme. Du bist Mein Einatmen und Ausatmen. Du bist der geliebte Odem, den Ich atme.
Ich bin dein Beweggrund fürs Seien, und du bist Mein Beweggrund fürs Seien. Aber tut euch nicht nach Beweggründen um. Schaut euch nach Liebe um. Schaut euch nach deren Herkunft um. Schaut euch nach deren Fließen um. Wie sie vom einen zum anderen überhändigt wird. Meine Liebe ist auf der Erde am Wuchern.
Liebe ist ein Öffner. Alles mindere als Liebe, alles minder-scheinende als Liebe verschließt, verengt, verunglimpft Liebe. Wut ist Liebe in zusammengezogener, in kontrahierter Manier, wiewohl bleibt Liebe auch so bestehen. Was ist eine kleine Wut nebst Liebe? Liebe ist das einzige Ding, was währt. Euer selbiges Seien ist Liebe. Mein Name ist Liebe, und daher desgleichen eurer.
Das einzige Glück in der Welt ist Liebe. Die einzige Gabe ist Liebe. Die einzige Liebe ist Geben. Sie ist ein Zuteilwerden-Lassen Meines Willens.
Du, der du dermaßen reichlich belohnt worden bist, kannst bloß vergüten. Du kannst mit Liebe nicht knauserig sein. Liebe verzehrt. Liebe nimmt das Heft in die Hand. Liebe überwindet alle Hindernisse. Liebe ist eine Schleuse, welche die Welt zu sich selber öffnet. Meine Liebe ist weit, und so ist die eure.
Es gibt keine Ecke der Welt, wohin eure Liebe nicht reicht. Liebe ist schrankenlos. Lasst eure Liebe bei jenen ankommen, die eure gewaltige Liebe nötig haben. Benannt oder namenlos, jene fordern eure Beachtung von Liebe ein. Es gibt nichts sonst in der Welt, was ihr zu tun habt, außer, zu lieben. Liebt erbarmungslos. Liebt grundlos. Liebt für alles, was ihr wert seid, und dies ist eine ganze Menge. Das Gold der Liebe regiert. Es ist das einzige Andauernde. Liebe ist permanent in eurem Herzen eingeätzt.
Leute kommen und gehen, und Liebe bleibt bestehen. Kein Tropfen Liebe wird jemals vergeudet. Verschüttet sie überall, und es macht nichts. Sofern sie verdampft, hat sie sich voranbewegt. Liebe geht niemals zu Ende. Liebe startete die Schöpfung, und Liebe erhält sie aufrecht. Liebe verbreitet sich selber überall.
Liebe ist ein Vernichter von Gegnern. Liebe ist ein Überlebender. Liebe ist die See, auf der ihr segelt. Es gibt keine andere. Sofern Ich Liebe bin, bist du Liebe. Du magst ja meinen, du seist ein leckgeschlagenes Boot. In diesem Falle sickert Liebe in dich hinein. Schöpfe sie nicht heraus. Lasse sie durch deine Finger rinnen, ebenso wie durch dein Herz. Lasse sie zu der Hauptströmung deines Lebens werden.
Wenn du des Morgens aufwachst, nachdem du an Mich und an die Gabe dieses Tages denkst, welche Ich auf dich niedergegossen habe, dann denke daran, was für Liebe du schenken kannst. Was für Liebe kannst du an einer ungeahnten Stelle schenken? Was für Liebe kannst du beimessen? Was für Liebe, Geliebte, könnt ihr euch selber geben?
Füllt eure Taschen mit Liebe. Dann wird Liebe hingehen, wohin immer ihr geht. Füllt die Kisten der Welt mit Liebe. Liebe ist ein Vorhaben, Geliebte. Habt die Absicht, zu lieben. Habt die Absicht, dass eure Liebe so groß ist, dass ihr sie ausschließlich teilen könnt. Liebe ist wie zehn Schachteln Schokolade, die ihr gerne mit anderen teilen möchtet. Ja, liebt es, Liebe zu teilen. Reflektiert Liebe aus euren Augen. Lasst sie die Augen von anderen Menschen durchdringen. Lasst eure Liebe die Liebe in der Welt zementieren. Selbst eine Kelle Liebe ist Liebe. Ein Teelöffel voll Liebe ist Liebe. Einzig Liebe ist Liebe, und ihr habt genug, um darin zu schwimmen und zu planschen.
Heavenletter # 2213 – 15. Dezember 2006 The Power between Thoughts
Die Macht zwischen den Gedanken
Gott redete …
Sobald dein Herz sich angespannt fühlt, dann lasse es sich selber eine Zeitlang schonen. Lasse es alleine für sich. Dein Herz kann auf eine Antwort warten, die kommen wird. Es hat nicht alles zu lösen. Mit Sicherheit hat es nicht was auch immer soeben vor sich geht zu lösen. Die Gegebenheit, Geliebte, ist, dass alles bereits gelöst ist. So du die Umwälzungen der Erde Mir überlässt, kannst du dann nicht deine Schwierigkeiten ebenfalls Mir überlassen?
Lasse dein Herz bei Mir ruhen. Es wohnt ohnehin bei Mir, also lasse deinen Geist sich zu etwas Erfüllenderem aufmachen. Du findest viele Dinge dringlich. Was indessen dringlich ist, ist, dass du Dringlichkeit los lässt und zu dem Frieden zurückkehrst, den Ich dir gebe. Lehnt euch in Meine Liebe zurück, Geliebte. Wenn ihr euch bekümmert fühlt, was sonst gibt es denn da zu tun, außer zu Mir zurückzukehren? Ich gehe davon aus, ihr könnt euch gegen die Brust trommeln, sofern ihr das möchtet. Ihr könnt euren Herzschmerz jemandem gegenüber, der zuhören möchte, wiederholen. Ihr könnt ihn immer und immer wieder in eurem Geist durchgehen, dieses gigantische Problem, welches ihr bald in wohl einer Woche vergessen haben werdet.
Wenn ihr euch dabei findet euch zu fragen, wie ihr dagegen anzukämpfen habt, dass ihr euch außerstande fühlt, Dinge zu lösen, dann wendet sie zu Mir. Ideen werden sich euch Inder Folge herzeigen. Oder, ihr werdet euch umdrehen, und das Problem ist ganz einfach nicht mehr da. Wohin ist es? Woher ist es gekommen, Geliebte?
Es kam wie stark zu vermuten ist von Gedanken in eurem Geist. Was für Gedanken? Angstgedanken selbstverständlich. Was für quälende Gedanken könnt ihr haben, welche nicht der Angst entsprungen sind? Ihr fürchtet etwas. Ihr fürchtet eure Unfähigkeit, die Dinge zu lösen. Ihr fürchtet Konsequenzen, falls ihr nicht etwas unternehmt. Ihr fürchtet, dass ihr verantwortlich seid. Ihr fürchtet tatsächlich, dass ihr die Ursache seid von allem, was an Aufregung vor sich geht. Ihr fürchtet womöglich, dass ihr die Ursache von allen Aufregungen seid. Mit Sicherheit seid ihr die Ursache von was eure Aufregung angeht.
Es ist nicht ein So Tun Als Ob, Entscheidungen, die nicht an euch sind, sie zu treffen, eine Zeitlang ruhen zu lassen. Wenn ihr Brot macht, lasst ihr den Teig ruhen, dann geht er auf. Tut das gleiche mit Schwierigkeiten. Wenn ihr nicht wisst, was es sonst noch zu tun gibt, dann ist dies die Sache, die zu tun ist – es ruhen lassen. Habt ihr dies nicht viele Male gehört?
Es kann sein, dass irgendwelche Entscheidungen, denen ihr euch gegenüberseht, zu groß erscheinen, weil ihr allzu nahe an ihnen dran seid. Nehmt ein wenig Abstand von ihnen, dann werdet ihr sie in ihrer tatsächlichen Größe sehen. Sich verschließen, das ist eine Sache. Aus einer Distanz her sehen, das ist eine andere Sache. Segnet eure Problematiken, denn sie sind die Ruder eures Bootes.
Große Entdeckungen sind gemacht worden, während der Geist in Ruhe ist. Erhebliche Mächtigkeit kommt zwischen Gedanken zu liegen. Gedanken sind Dutzendware. Die Stille zwischen Gedanken wälzt sich über in Diamanten, Smaragde und Rubine.
Wenn ein Schiff segelt, verlässt es einen Hafen. Es segelt eine Weile, bevor es den nächsten Hafen anfährt. Es hat das Segeln des Schiffs auf dem Wasser zu geben, um den nächsten Hafen zu erreichen. Sobald es sich auf Entscheidungen beläuft, denen du dich gegenübersiehst, entspricht der Herkunftshafen deiner Problematik, und die Lösung, sie liegt in deinem Bestimmungsort. Lege die Richtung fest, in die du gehen möchtest, und das Schiff wird einfach nach dorthin fahren.
Es gibt keine Notwendigkeit, das Schiff nach dorthin zu hetzen. Es gibt keine Notwendigkeit, die Reise zu fürchten. Es gibt keine Notwendigkeit, die ganze Zeit am Bug zu stehen. Mache ein kleines Schläfchen, und lasse die Entwicklung der Welt ihren Lauf nehmen. Sobald du aufwachst, wirst du sehen, du bist angekommen, oder zumindest näher herangekommen.
Heavenletter # 2214 – 16. Dezember 2006 Your Evolution Does Not Depend on Advice
Eure Entwicklung hängt nicht von Beratung ab
Gott redete …
Wenn du herumläufst, nach hierhin und dorthin flitzt, wenn du wie verrückt rennst, dann gehst du um etliche Thematiken herum. Wer freilich hat gesagt, du habest jenen Angelegenheiten ins Auge zu blicken? Vielleicht sind jene Bewandtnisse so, dass du sie nicht anzuschauen brauchst. Allerdings hast du ebenso wenig um sie herum zu rennen. Du hast nicht im Kreis zu laufen. Du kannst dich selber in dein Leben hinein nehmen. Nimm dich selber hinein, wie du das mit einem streunenden Hund tun würdest, der sich nach einer Feuerstelle sehnt, um sich dort hinzulegen.
Fokussierung ist gut, gleichwohl hast du dich nicht in jedem Moment zu fokussieren. Ebenso nicht, dies zu umgehen. Du hast dich nicht mit was auch immer zu schlagen. Du hast nicht vor ihm zu kneifen. Dich ihm gegenüber gestellt oder nicht gegenüber gestellt – es hat dich nicht zu überschatten. Du hast nicht bei jeder Schlacht anzutreten. Du hast kein Krieger zu sein. Du hast dich nicht mit Rüstungen auszusteifen. Ziehe nicht Folgerungen über dich selber. Folgerungen ziehen ist Linien um dich herum ziehen. Sei unbeschränkt. Es braucht nicht mehr Energie, unbegrenzt zu sein. Es braucht weniger. Es hat viel von deiner Energie genommen, dich selber einzudämmen, Fäden um dich herum zu schlingen, vielleicht, Gelegenheiten, dich voran zu bewegen, zu annullieren.
Was meint dies – sich voranbewegen? Es meint, du hast nicht dort zu kampieren, wo du jetzt bist. Du hast dich nicht zu verschanzen. Deine Ideen haben sich nicht einzugraben. Sie haben nicht etliche Vorbedingungen zu erfüllen. Sie können sein, was sie soeben einmal sind. Schnalle sie nicht an. Mache sie nicht zu etwas, was sie nicht sind. Lasse sie sein, was sie sind. So wird euer Denken angehoben, Geliebte. Ihr ändert eure Wahrnehmung durch Wahrnehmung. Ihr habt nicht rigoros eure Wahrnehmung zu wechseln. Nehmt die Idee an, euch in eine günstigere Richtung zu begeben.
Ihr meldet euch nicht zur Armee. Mahnt nicht euren freien Willen ab. Ihr zwingt euch selber nicht, in ein Quadrat oder in einen Kreis zu passen. Sofern ihr den Kreis mögt, dann geht hin und setzt euch in ihn hinein. Ihr habt nicht in dem Kreis zu sitzen, weil es eine empfehlenswerte Sache ist, das zu tun. Euer Wille ist frei.
Ihr könnt in eurer Entwicklung Sprünge nach vorne machen. Aber ihr habt euch nicht zu schieben, um vorwärts zu gehen. Erkennt ihr den Unterschied, Geliebte? Zieht in Betracht, dass eure Entwicklung sich zu euch heranschleicht. Sie möchte euch gerne überrumpelt sehen. Sie möchte euch gerne necken, in euer Leben hineinrennen, sich in eine Ecke stellen und dann auf euch zu springen.
Evolution ist mühelos, Geliebte. Es ist nicht anhand von Kontrolle, dass ihr den Himmel betretet. Es ist nicht anhand von Restriktionen, dass ihr den Himmel betretet. Ist nicht Kontrolle Restriktion? Ihr habt nicht besser zu sein, als ihr seid. Ihr habt nicht besser zu sein als irgendwer sonst, ebenso wenig weiser, größer, stattlicher als ihr seid. Ihr habt einfach zu sein, was ihr seid.
Kein einziger kann euch sagen, was ihr seid. Sie können sich dabei den Mund fusslig reden, aber eure Entwicklung ist nicht eine Frage von Beratung. Sie ist nicht eine Abfolge, die ihr ausarbeiten könnt. Sie ist nicht eine Studienschule. Eure Entwicklung nimmt ihren eigenen Lauf. Just so wie die Historie dies tut. Bei ihr kann nicht rigoros durchgegriffen werden. Wir reden soeben über eure Historie, Geliebte, und ihr seid lebenssprühend und lebendig. Ihr seid nicht eine Theorie. Ihr seid Mein Kind, welches Ich liebe. Also liebt und seid geliebt, und eure Liebe hat nicht einen Namen zu haben. Sie hat nicht unter eine Schlagzeile zu passen. Sie hat nicht identifizierbar zu sein. Sie hat einfach die Liebe zu sein, welche sie ist, wo sie ist und wie sie ist. Habt es auf Liebe abgesehen, legt euch indes nicht Gewänder der Liebe an, Geliebte, so, als wäre Liebe etwas, was ihr überzuziehen hättet.
Heavenletter # 2215 – 17. Dezember 2006 Truth Lives in Another Dimension
Wahrheit lebt in einer anderen Dimension
Gott redete …
Was Ich dir in deinem Herzen sage, das kannst du glauben. Du bist hin und wieder rasch dabei gewesen, anderen Herzen mehr zu glauben als deinem eigenen. Dies ist nicht deswegen, weil du dein eigenes Herz nicht zu schätzen weißt. Es ist schlicht so, dass du dir nicht gewiss bist, wann es dein Herz ist, dem du zuhörst, oder wann eine eigene Idee, vielleicht eine fehlgeleitete Idee, oder wann es dein Ego ist, verbrämt als Herz. Wenn ihr euch mit Sicherheit klar wäret, dass es euer Herz ist, was flüstert, und was nicht die Vergangenheit oder überschäumende Marotten nachhallt, dann könntet ihr in der Tat beherzt sein, es zu beherzigen. Ihr möchtet gerne Nachweise haben, dass es euer Herz ist, was am Sprechen ist.
Nachweis kann bloß hinter dem Fakt kommen, Geliebte. Nachweis ist menschengemacht. Wissen ist von dem Herzen Gottes. Es gibt kein die Wahrheit Beweisen. Statistiken kommen nicht zum Zuge. Die Wahrheit lebt in einer anderen Dimension.
Manchmal fühlst du dich voller Zuversicht, dass du wissest, was richtig ist, und dann, danach hat es den Anschein, dass du dich irrst. Es scheint, du irrtest dich, weil die Resultate, die du dir wünschtest, sich nicht eingestellt hatten. Vielleicht irrtest du dich in den Resultaten, welche du dir wünschtest, und nicht in der Straße, die du gewählt hast. Das Leben in der Welt ist derart durcheinanderbringend, Geliebte, kein Wunder, dass ihr euch manchmal in verfahrenen Situationen zu sein fühlt.
Kommt mit Mir zu dem See, ihr meist Geliebten, wo es heiter ist, wo die Schwäne dahingleiten, wo Licht glitzert und Wellen fast unmerklich überlappen. Kommt in einem Boot mit Mir, ihr meist Geliebten, und lasst Uns eure Schwierigkeiten wegpaddeln. Lasst Uns sie für das sehen, was sie sind. Ihr wisst einfach nicht, was zu denken ist. Vielleicht habt ihr überhaupt nicht zu denken. Ihr habt überhaupt nicht aufzuklären. Ihr habt nicht zu lösen. Ihr habt nicht zu sagen: „Jetzt, jetzt sehe ich es, dies ist der Weg, der zu nehmen ist. Der ist es definitiv.“
Vielleicht könnt ihr einfach sagen:
„Ich kenne hier an der Stelle die Antworten nicht. Ich weiß definitiv nicht was dies oder das angeht. Ich habe nicht zu wissen. Ich habe nicht zu wissen, dass ich recht liege und sonstwer sich irrt, oder dass sonst jemand richtig liegt und ich mich irre. Ich habe nicht irgendetwas zu wissen. Ich habe nicht der Gutfundierte zu sein. Meine Antwort kann schlicht lauten: ‚Ich weiß nicht.‘ Meine Antwort kann schlicht lauten: ‚Ich kann es vielleicht nie wissen.‘ Meine Antwort kann vielleicht sein: ‚Ich habe es nicht zu wissen, womöglich gibt es keine Antwort zu kennen.‘
Jetzt begreife ich, dass ich mir um Antworten keine Sorgen zu machen habe. Ich bin mit Gott befasst, Der mich liebt, einerlei wer oder was richtig liegt oder falsch liegt. Also kann ich nun das Leben sein lassen. Ich habe nicht zu wissen, ob jemand in seiner Wahrnehmung richtig oder verkehrt liegt. Ich habe nicht zu wissen, ob ich in meiner Wahrnehmung recht habe oder nicht. Alles, was ich zu tun habe, ist, Liebe zu schenken, wo immer ich bin, und wo immer ich sein werde, sie zu geben, sie zu geben, sie einem jeden zu geben, dem ich über den Weg laufe. Ich möchte Meine Liebe darbieten, so wie die Luft für jedermann zum Atmen da ist.
Dies ist mein Bejahen des Lebens, so wie es ist, und so bin ich dabei, das Leben in meinem Bilde umzuarbeiten. Korrekt und inkorrekt kann alles zusammen durchmischt zugegen sein. Ich habe das nicht auseinanderzusortieren!
Ich bin nicht verdüstert, wenn jemand ein Bonbon mag, was ich nicht mag. Ich habe ganz bestimmt nichts dagegen. Ich stelle es nicht infrage. Ich fange nicht an, mir Gedanken zu machen, dass ich es ebenso mögen sollte, und dass ich den Geschmacksrichtungen eines anderen Menschen Achtung zollen sollte. Ich esse ganz einfach die Süßigkeit, die ich mag, und lasse andere Süßigkeiten den Anderen. Und so bin ich bei den Gedanken Anderer. Ich habe nicht deren Gültigkeit nachzuprüfen. Es ist hinreichend, die Gedanken sind vorhanden. Deren Gedanken sind nicht bedeutsamer denn eine Haarfarbe.
Danke Dir Gott, ich bin endlich dabei, Andere freizusetzen, und indem ich dies tue, befreie ich mich selber.“
Heavenletter # 2216 – 18. Dezember 2006 Knowing God
Gott kennen
Gott redete …
Heilige Gefäße, ihr, durch welche Ich Mich Selber ausgieße. Ihr seid die Kanne, durch die Ich fließe. Ausgegossen wie ihr etwaig seid, seid ihr niemals leer. Endlos bin Ich, endlos seid ihr, und endlos ist Meine Speisung, demzufolge die eure. Es gibt kein Zuwenig Gottes. Es gibt kein Zuwenig von euch. Fülle ist im Überfluss vorhanden. Vor Unendlicher Fülle strotzt es. Du bist der Krug, aus dem Ich gieße, und du bist der Becher, in welchen Ich die Inhalte der Kanne schütte. Du bist Mein uneingeschränktes Selbst. Dies ist ein Geheimnis, welches ihr vor euch selber geheim gehalten habt.
Ihr habt vielleicht davon gehört, dass ihr Mein uneingeschränktes Selbst seid. Vielleicht habt ihr es wiederholt. So lange wie die Erkenntnis nicht aus dem Brunnen eures eigenen Herzens emporsteigt, ist es Hörensagen, und vermögt ihr über es bloß Lippenbekenntnisse abzulegen. Dies ist die Bedeutung von Die Wahrheit Erkennen, denn die Wahrheit soll dich freisetzen. Papierstreifen-Wahrheit ist vielleicht zutreffend, freilich ist es nicht eine Wahrheit. Sie entkommt nicht dir. Du hörtest sie mit deinen Ohren, oder du hast sie mit deinen Augen gelesen, und wiederholtest sie mit deinen Lippen. Secondhand Wahrheit ist Secondhand Wahrheit. Ihr könnt Wahrheit aus erster Hand haben. Ihr seid dazu bestimmt, Wahrheit aus erster Hand zu haben. Ich will euch bedeuten, Wahrheit aus erster Hand zu haben.
Geht zu dem Brunnen, um zu trinken. In Flaschen abgefülltes Wasser ist abgefülltes Wasser. Es hat seine Grenzen. Auf ihm ist ein Flaschenverschluss. Es ist eingegrenzt worden, gewogen und abgemessen. Es ist nicht mehr länger frei-fließend.
Kommt zum Trinken zu der Quelle Meines Herzens. Sie ist immerzu-fließend. Frisches Wasser ist das Beste zum Trinken. Es ist frisches Wasser, weil es immerzu-fließend ist. Meine Liebe ist immerzu-sich-gießend zu euch hin. Sie regnet auf euch herunter. Schlagt aus ihr Kapital. Trinkt aus Meinen Händen. Hier, Ich möchte euch zeigen, wie. Weitergereichtes Wasser ist Wasser weitergereicht. Besser ist es, jeden zu dem Brunnen hin zu bringen. Zeige ihnen, wo es ist. Lasse sie selber sehen. Lasse sie an der Quelle, aus der alles Leben strömt, ihre Hände zu einem Becher formen.
Die Sonne glitzert auf dem Wasser des Lebens. Die Berge halten es kühl. Weswegen bin Ich hier, wenn nicht dafür, dass ihr von Mir trinkt? Weswegen seid ihr hier auf Erden, wenn nicht dafür, um die Wasser des Himmels, welche Ich auf euch schütte, zu trinken?
Braucht ihr eine Erlaubnis? Wessen Erlaubnis benötigt ihr? Bloß eure eigene. Erteilt euch die Erlaubnis, zu dem Eingang Meiner Liebe zu kommen und sie mit euch zu nehmen, wohin ihr auch geht. Mein Wissen ist das Wasser der Berge, welches du zu deinem Bewusstsein zurückkehren lässt. Meine Liebe ist das, was du austeilst und verteilst, so, wie der Dunst aus dem Ozean hervorsteigt.
Weise Meine Kinder in die Richtung, wo der Brunnquell von Gottes Wissen existiert. Zeige ihnen, wo sie ihr eigenes einfahren können. Filtere nicht das Wasser, welches Mein ist, zu geben, und welches es in Empfang zu nehmen ihres ist. Sei keine Abfüllanlage. Verteile Liebe. Bringe Meine Kinder zu Mir, nicht zu dir. Du bist Mein Hereingeleiter. Geleite die Kinder zu Mir. Halte sie nicht auf. Ich bin ebenso für sie wie Ich für dich bin. Trichter sind nicht notwendig. Trichter engen ein, bevor sie dem Wein stattgeben, zu fließen. Lasse Mein Wissen von Mir her fließen.
Der Eingang zum Himmel ist breit. Es ist Platz für Alle da. Weise zu Mir. Weise zum Himmel. Meine Rede ist simpel. Alle können Mich hören. Alle sind in Mich eingeweiht. Führe deine Freunde bei Mir ein. Lasse sie selber für sich Mich kennenlernen. Ich brauche keinen Interpreten. Ich spreche die Sprache Aller.
Heavenletter # 2217 – 19. Dezember 2006 We Are Immortal Together
Wir sind zusammen unsterblich
Gott redete …
Bedenkt Mich auf jede Art und Weise, die ihr mögt. Seht Mich als einen freundlichen Großvater weit weg im Himmel. Habt Mich in eurem Herzen am Herumflattern. Habt Mich aus jedem und allem herausstrahlend. Ich bin allerorten, wo also könnt ihr Mich nicht finden? Mit verbundenen Augen könnt ihr Mich finden, Geliebte. Ich bin leicht zu finden. Ich bin ein nicht-eingefasster Gott. Freilich könnt ihr Mich selbst in den endlichsten Details finden. Selbst im Atom existiere Ich, und ihr könnt Mich in jeder Weise finden, der ihr euch zukehrt oder nicht zukehrt.
Es würde in der Tat Arbeit bedeuten, Mich nicht zu finden, zu wähnen, Ich sei nicht da, wo ihr seid. Ihr hättet eine ganze Menge abzulehnen, um Mich nicht zu finden. Es ist allerdings nicht genau ein Mich Finden. Ich werde nicht genau gefunden, denn Ich bin nie verschollen gegangen und niemals dir verloren gegangen. Ich habe Mich dir preisgegeben. Wir sind unteilbar.
Ich bin draußen im Freien. Niemals verstecktermaßen, habt ihr Mich womöglich vor eurem Geltungsbereich verborgen gehalten. Was draußen vor eurem Fenster ist, ist draußen vor eurem Fenster, ob die Gardinen nun weggezogen sind oder nicht. Nicht anders, Meine Existenz, welche solch ein Part von dir ist, ist von deiner Wahrnehmung unabhängig. Deine Wahrnehmung beeinflusst Mich nicht. Sie affiziert dich. Für Meine Kinder bin Ich das Gewahrsein von einer Million Milliarden Dollar auf der Bank. Mit einem Gewahren eures ungemein großen Reichtums ist die Art, wie euer Gang ist, anders. Wissend, dass ihr ein Milliardär seid, das hat seinen eigenen Wert, der Glaube an ein Vermögen ohne die Tatsächlichkeit reicht nur so und so weit. Auf der Luft gehen funktioniert bloß, wenn es dafür einen Grundstock gibt. Ihr habt das Fundament, daher geht jetzt auf Luft.
Hier habt ihr die Quelle von Allem geradewegs bei euch, und dennoch kehrt ihr eurem Gewahren den Rücken zu, der einen oder anderen Idee von Unabhängigkeit zuliebe. Ich gab dir deine Unabhängigkeit, Geliebte, Geliebter. Ich gab dir freien Willen, und Ich gab ihn dir freigebig. Ich gab dir überdies Mich Selber. Gelegentlich projizierst du dein von Mir Preisgegebensein und hast das Gefühl an dir, du seist stehengelassen worden. Es ist Mir ein Ding der Unmöglichkeit, dir den Rücken zuzukehren. Ich, Der dir den freien Willen gegeben hat, habe keine Wahl, als bei dir zu sein. Du bist Meine Profession. Mit dir zusammen sein, das ist es selbstverständlich, wie Ich es gerne haben möchte. Ich möchte nicht ohne dich, oder weg von dir oder irgendwo sein, außer mit dir, nicht um alles in der Welt. Ich werde dich niemals verlassen.
Wenn du von der Welt bedrängt bist, machst du dir Sogen um Meine Existenz. Ich kann das nachvollziehen, deine Sorge freilich ist unbegründet. Ich bin von dir unzertrennlich. Es ist wahr, dass die Sonne morgen aufgehen wird, und es ist wahr, dass Ich dich liebe und nie von dir weggehen werde, dich nie verlassen habe, es nie tun werde, nicht einmal einen Augenblick lang. Ich werde nicht von dir weggelenkt. Ich bin in deinem Herzen eingebettet. Es gibt keine Möglichkeit, bar Meiner Existenz zu sein. Du würdest nicht einmal existieren, wäre es nicht kraft Meiner Existenz.
Obschon du deiner Erkenntnis von Meiner Immerzu-Präsenz den Rücken zukehren kannst, kannst du nicht von Mir fortfliehen. Es gibt keinen Ort, wohin du gehen kannst, wo Ich nicht bin. Sofern Ich nicht von dir fortgehen kann – möchte -, wie kann es dir dann glücken, Mir zu entfliehen? Egal was für eine dunkle Straße du entlanggehst, Mein Mantel ist um dich herum. Nichts kann dir passieren, weil Wir gemeinsam unsterblich sind. Von der ersten Ausgeburt der Schöpfung an erhoben Wir Uns zusammen. Wir sind still emporgestiegen. Wir heben gemeinsam ab. Wir steigen jetzt im Augenblick in die Höhe. Wir steigen auf. Wir erheben Uns über den Glauben hinaus, nach jenseits der Begrenzungen deines Geistes, nach jenseits der Begrenzungen der Welt. Wir sind aufgestiegen, Geliebte. Wir ragen empor.
Heavenletter # 2218 – 20. Dezember 2006 Your Heart Is Like Christopher Columbus
Dein Herz ist wie Christopher Kolumbus
Gott redete …
Leite mit deinem Herzen. Hüpfe mit deinem Herzen. Dein Herz ist nicht angelegt, Kleinkinder-Schritte zu machen. Dein Herz ist nicht angelegt, verdeckt zu sein. Ihm ist es zugedacht, ein großartiger Forscher zu sein. Dein Herz ist wie der Scout, der hinausgeht, um sich einen Überblick über das Gelände zu verschaffen. Dein Herz ist wie Christopher Columbus, der ein Neues Land entdeckte. Seine Entdeckung nannte man ein Neues Land, allein, es war immer da. Es war schier so, dass es zuvor noch nicht mit Augen von solchen, die irgendwo anders wohnten, erblickt worden ist. Christopher Columbus hatte eine Ahnung, und er bereiste die Wege der Erde und wurde namhaft.
Er entdeckte nicht das Land, wofür er sich aufgemacht hatte, es zu finden, er hatte allerdings niemals das Gefühl, er sei gescheitert. Er war über etwas gestolpert. Er leugnete nicht, dass das Land unter seinen Füßen unter seinen Füßen war. Er argumentierte nicht und versuchte nicht aufrechtzuerhalten, dass dieses entdeckte Land Indien war. Weil Indien das Land war, wonach er suchte, weil er eine Theorie hatte, die er gerne bewiesen haben wollte, war er nichtsdestotrotz offen für das, was sich ihm zeigte. Er sah, dass die Erde rund war, und dass er den Bonus eines Neuen Landes bei sich hatte, auf das er seinen Fuß setzen durfte.
Nichts hat so zu sein, wie es deinem Dafürhalten nach zu sein hat. Nichts hat so weiterzugehen, wie du meinst. Nichts hat desgleichen dem zuwider zu sein, wie du meinst, es müsse entgegenstehen. Dein Denken indessen hat gegenüber Wandel offen zu sein. Ziehe in Betracht, dass es vollkommen in Ordnung ist, deinen Sinn zu ändern. Du musst deinen Sinn ändern. Du kannst deinen Verstand nicht dauernd an der gleichen Stelle halten. Deine Ideen gehören nicht in Stein gemeißelt. Du gehörst nicht an sie gekettet. Deine Ideen und Vorstellungen sind bloß Ideen.
Sowie du ablegst zu deiner Reise der Gott-Entdeckung, lasse deine vorgefassten Ideen hinter dir. Du mögest sie nicht mit dir nehmen. Du bist auf der Suche nach mehr von Mir, nicht danach, um einen Punkt zu beweisen, sondern, um mehr von Mir zu finden. Du weißt, da ist mehr, anderenfalls würdest du nicht suchen. Du suchst nicht nach der Unerschrockenheit deiner Überzeugungen. Du suchst etwas Neues. Du lässt deine Überzeugungen los, so, dass du dahinterkommen kannst, was immerzu gewesen ist.
Ich spiele nicht Verstecken mit dir, dennoch locke Ich dich. Ich locke dich aus deinem Versteck heraus. Du hast dich vor dir selber versteckt. Und jetzt, bei deinem Entdecken des Gottes, Der dich liebt, segelst du hinter Grenzen, und entdeckst dich selber auf der ganzen Strecke. Du bist das Land, wonach du gesucht hast. Es bist du selber, wonach du trachtest, und es bist du selber, den du findest.
Du hast dich auf den Weg gemacht, um dein Glück in der Welt zu finden. Ich, Geliebte, bin euer Glück. Ihr habt kein anderes. Ich bin der Inhalt der Bank-Schatzkammer deines Herzens. Ich bin dein Vermögen, und Ich bin der Verteiler deines Vermögens. Ich gebe es insgesamt an dich. Ich übermittle dir den Code zu dem Tresorraum. Der Code ist Liebe. Dies ist das Sesam Öffne Dich. Du öffnest dein Herz mit deinem Herzen. Du kommst dahinter, dass das Gewölbe niemals verriegelt war. Es war immer offen. Du konntest jederzeit, wann du es wolltest, hineingehen.
Komm und gehe nun in diese Kammer hinein. Gehe in diese Kammer deines Herzens mit Mir hinein, und finde Unser Eines Selbst, wie es sich dort ergeht, wie es dort umherschlendert, wie es schafft, dass Wir Uns dort zu Hause fühlen, dass Wir dort koexistieren, Uns besprechen, ins Gleichgewicht und die Welt in Einklang bringen. Wir finden Unsere Unschuld. Unsere Unschuld ergreift vernehmlich das Wort. Sie winkt mit ihrer Flagge. Mache Raum für Arglosigkeit.
Heavenletter # 2219 – 21. Dezember 2006 Your Specific Purpose Will Find You
Euer spezifischer Behuf wird euch finden
Gott redete …
Der erste Tag des Winters ist ein Vorbote des Frühlings. Die Erde rüstet sich bereits für das große Erblühen, welches mit seinem Aufknospen soeben anhebt. Der Schnee bedeckt die Erde und hält sie warm. Der kalte Schnee hält die Erde warm. Alles ist eine gesegnete Wohltat. Schnee ist ein Segen. Kälte ist ein Segen. Falls es keine Kälte gäbe, wie gäbe es dann Schnee, um die Erde zu überziehen?
Der gleiche Schnee, der die Erde erwärmt, kühlt sie zudem. Der Schnee verknüpft sich mit der Temperatur der Erde. Die ganze Anpassung ist automatisch. Dem Schnee hat nicht gesagt zu werden, was zu tun ist. Der Erde hat nicht gesagt zu werden, was zu tun ist. Der Schnee hat nicht zu entscheiden, wann er schmilzt, noch auch stellt er sich dem entgegen. In der Weise ähnelt Schnee-Schmelzen eurem geöffneten Herzen.
Die Natur hat ihre Zwecksetzung erklecklich definiert. Sie hält alles im Gleichgewicht und in Harmonie. Das ist naturgemäß. Die Natur bittet nicht um Zweitmeinungen. Und ihr Zweck ist der gleiche wie ihre Freude. Den Zweck erfüllen ist eine ungemein wundervolle Sache. Du zum Beispiel sehnst dich danach, deinen Zweck kennenzulernen, deinen spezifischen Zweck.
Geliebte, ihr wisst bereits klar und deutlich, was an euch ist, nicht zu tun. Es gilt euch nicht, Streit zu verursachen, genauso wenig wie ihn aufzupulvern. Es ist nicht an euch, zu bewerten oder zu kritisieren. Es ist nicht an euch, das Leben anderer Menschen herumzukommandieren. Es ist nicht an euch, unglücklich zu sein. Es ist nicht an euch, eure Füße hinterherzuschleppen. Es ist nicht an euch, euch dem Wandel zu widersetzen. Es ist desgleichen nicht an euch, Wandel zu erzwingen, weder Wandel an euch selber noch an anderen. Seid wie die Jahreszeiten und geht fröhlich eurer Wege.
Euer spezifischer Behuf wird euch finden. Ihr habt euch nicht den Kopf darüber zu zerbrechen. Euer göttlicher Zweck, einem Schritt vor euch nicht unähnlich, ist am Schweben. Ihr seid bestimmt, euren Zweck zu erfüllen. Ihr habt euren Zweck nicht zu kennen, um ihn zu erfüllen. Ihr habt nichts im Voraus zu wissen. Seid schlicht und einfach dahingehend geneigt, Segen um Segen auszustreuen, wo immer ihr euch auch befindet. Was für ein Segen, euch selber mit Anderen zu teilen, kann euch jetzt im Augenblick erteilt werden?
Vielleicht seht ihr das Leben auf der Erde wie ein gigantisches Puzzlespiel, und möchtet es gerne zu Ende bringen. Ihr möchtet gerne ein einziges letztes Stück in der Hand haben, um es zu platzieren, und bloß ein einziges Stück zum Hinlegen. Ihr möchtet das Leben gerne derart vorherbestimmt haben. Gleichwohl hat das Leben im Relativen seine eigene Dauerhaftigkeit, und mehr und mehr von ihm stellt sich ein. Das Puzzle in seiner Gesamtheit ist unvollendet, dennoch hat ein jedes Teil seine eigene Vollendetheit, ob es nun hineinpasst, oder ob es zurückbleibt, um eingepasst zu werden.
Fließt mit dem Leben, Geliebte, so, wie Ruder ein Boot vorantreiben. Die Ruder haben etliches Sagen darüber, wohin das Boot unterwegs ist, gleichwohl haben das Boot und die Ruder den Wünschen der Wellen und der Ufer des Flusses nachzukommen. Ruder vollführen ihre Aufgaben. Dies zu tun kennen sie. Die Ruder sind nicht mit der Biegung, die weiter vorne liegt, befasst. Sie sind Ruder. In jenem Sinne seid ihr wie Ruder, welche ihre eigenen Speiseopfer zur Ausführung bringen. Ihr habt nicht alles zu wissen. Ihr habt nicht zu warten, so lange, bis ihr euren Bestimmungsort kennt, bevor ihr anfangt, euch in Bewegung zu setzen. So wie Ruder, seid glücklich, das zu tun, was ihr tut. Rudern ist es klar – sie rudern irgendwohin. Sie können nicht rudern und zur selben Zeit unbeweglich bleiben. Genauso wenig ihr.
Ihr seid weitaus mehr als ein Ruder. Ihr seid das Menschenwesen, welches die Ruder vorantreibt, welches die Bewegungen aber und abermals ausführt. Alldieweil seid ihr und sind eure Arme, den Rudern gleich, förderlich und dienlich beim Rudern des Schiffes des Lebens. Tut, was vor euch steht, es zu tun, und tut es glücklich.
Heavenletter # 2220 – 22. Dezember 2006 The Tone of the World
Der Ton der Welt
Gott redete …
Beflügeltheit ist ein Schlüssel zum Leben. Du bist auf Inspiration aus. Gib das, wonach du trachtest. Sei ein Inspirierer. Muntere die Welt auf, zuzunehmen. Sei der, der Ja und Ja und Ja sagt. Was ist Beseeltsein anderes als zum Leben Ja sagen? Was ist Inspiration anderes, als zu sagen, dass das, was auch immer es ist, welches wir erstreben, seine eigene Erfüllung bei sich trägt. Inspiration ist gewaltiger Ansporn. Sprich dir selber an diesem Tag zu.
Gut zusprechen hat mit Atmen zu tun. Sobald du Ja sagst, weiten sich die Balge der Lunge aus. Dein Herz schwillt an. Du springst hoch in Anbetracht der Chance, dich mit voller Kraft voraus zu bewegen. Geliebte, ihr tut beides, ihr ermutigt und entmutigt euch selber wie auch jene um euch herum, ebenso wie diejenigen weit weg von euch.
Entweder spornt ihr Wachstum an, oder ihr nehmt dem Wachstum den Wind aus den Segeln. Entweder ihr öffnet eure Arme gegenüber dem Leben, oder ihr haltet eure Arme vor eurer Brust verschränkt. Entweder eure Gedanken bleiben die gleichen, oder sie wechseln. Entweder ihr gedeiht, oder ihr verwelkt am Weinstock. Es ist nicht möglich, nichts zu tun. Ihr könnt nicht ausschließlich auf der Erde ein Besucher sein. Ihr müsst überdies ein Teilnehmer sein. Seid eifrig, Purzelbäume zu schlagen. Seid eifrig, von Berg zu Berg zu hüpfen, und eifrig, Anderen zuzujubeln beim Hinüberhüpfen. Sei der, der Ja zum Leben sagt. Sei der, der sagt: „Dies kann gemacht werden.“ Oder sage, was Ich sage: „Dies wird erledigt werden.“ Sei der, der es tut. Sei der, der ein Leuchtfeuer absetzt. Sei der, der die Stromschnellen reitet. Sei der, der Herzen in Flammen setzt. Sei der, der das Lagerfeuer anbläst, der dem Anmachholz Mut macht, aufzuflammen.
Es ist nett, am Lagerfeuer zu sitzen. Zuerst macht ihr das Feuer.
Sofern du ein Lichtarbeiter bist, dann beleuchtest du den Weg. Du hetzt nicht jemanden, freilich hast du im Blick, dass eine Nachfrage, aufzuschieben, nicht vorhanden ist. Die Zeit ist unentwegt jetzt. Du beflügelst durch Beispiel-Geben. Wenn du den Gedanken hast, dich dem Leben zu schenken, ist jetzt deine Chance. Du drehst nicht Däumchen. Tue, was es dir gilt zu tun, und tue es mit Freude. Was ist Inspiration anderes als Freude? Sie ist große Freude daran, Riesenschritte zu nehmen. Sie ist große Freude, Herzen mit der Entdeckung von sich selbst zum Springen zu bringen. Herzen sind angelegt, zu hüpfen. Finde Behagen im Springen. Dein Herz möchte keine Begrenzungen, also, hüpfe über Berge, von einem Gipfel zum anderen. Du bist ein Berge-Hüpfer, nicht mehr länger eine Berge-Kletterer. Du bist ein Spurmacher. Du bist ein Welt-Umwender.
Du setzt den Ton der Welt. Es ist an dir, mit Herrlichkeit die Welt in Flammen zu setzen. Es ist an dir, neues Territorium auszumachen. Es ist an dir, Karten los zu lassen und für die Welt einen neuen Kurs zu zeichnen. Beginne mit dir selber. Mache neue Markierungen in den Sand. Es ist zu genug Befolgen der Vergangenheit gekommen. Sie ist jetzt vorbei. Fange von vorne an.
Es gibt nichts, was dich abhalten kann, es sei denn eingrenzte Ideen und Anschauungen. Starte neu. Altes Denken ist altes Denken. Wahrheit ist zeitlos. Historie ist nicht immer Wahrheit. Lebe das Leben mehr, denn es wiederaufleben zu lassen. Revitalisiere es. Finde das Leben für dich selber heraus. Entkette dich von dem Verwichenen. Das Vergangene ist ein Buch, was du gelesen und wieder gelesen hast. Finde ein neues Buch zum Lesen. Finde ein neues Buch zum Schreiben, nicht eine Bedienungsanleitung, sondern eine Abenteuergeschichte. Du hast genug Anleitungen gelesen, um für ein ganzes Leben ausreichend zu sein. Stelle nicht eine Anleitung über der anderen auf Dauer. Lasse dich wagen fortzubestehen. Sporne dich selber an, nicht auf Garantien zu warten. Garantien sind lange auf sich warten lassend. Du bist nicht jemand, der auf das Leben wartet, dass es bei dir vorbeikommt. Du bist der, der geradewegs zum Leben hinläuft und sagt: „Hier bin ich. Lasst uns aufbrechen!“
Du bist der, der am Leben zupackt, indem er Anhaftungen los lässt. Du bist der, der in den Ozean eintaucht, und du verspritzt Sonnenlicht und rufst der Welt zu: „Komm, lasst uns Spritzer machen. Lasst uns heute die Welt neu erschaffen.“
Heavenletter # 2221 – 23. Dez. 2006 From the Vastness of Your Heart
Von der Weite deines Herzens
Gott redete …
Von der Weite deines Herzen steigt Liebe auf. Dein Herz ist wie eine große Rutschbahn; Liebe rutscht hinunter und klettert wieder hinauf, genau so leicht wie sie hinuntergerutscht ist. Liebe kennt keinen Unterschied. Dies ist der Ort der Liebe, vom dem du kommst. Sei ins Leben verliebt, und komme einfach von jenem Platz der Anerkennung für jedes Wesen auf Erde. Keiner ist mehr als ein anderer. Du denkst so. Dinge der einen oder anderen Sorte beeindrucken dich vielleicht. Ruhm und Vermögen können dich beeindrucken. Viele Buchstaben nach einem Namen können dich beeindrucken. Titel können dich beeindrucken. All die Rüschen der Welt können dich beeindrucken.
Aber die einfache Liebe in deinem Herzen, wie in dem Meinen, liebt alles und jedes. Beeindrucke dein Herz mit Liebe und sonst nichts. Wenn es nichts für dich ist, im Diesseits Beurteilungen auszustellen, dann ist es auch nichts für dich, beeindruckt zu sein. Sogar ein günstiges Urteil ist ein Urteil. Lasse das Urteilen sein. Bemessen ist in deinem Leben ein bedeutender Faktor. Du kannst sehr gut ohne es leben. Du kannst viel besser ohne es leben. Du kannst viel mehr ohne es lieben.
Wenn deine Liebe Regen von Himmel ist, dann soll er überall fallen. Er darf nicht selektiv sein. Liebe weist nicht auf nur einzelne Bonbons im Bonbonschaufenster hin. Innerhalb der Umarmung in Liebe für die ganze Menschheit triffst du die Wahlen. Du heiratest nicht jeden. Du kommst einfach aus einer Ahnung von Liebe.
Wenn du zu einem Möbellager gehst, wählst du die Möbel aus, die du willst. Du kaufst nicht alles und brauchst sie nicht bei dir zu Hause. Dennoch schätzt du die Hände und Herzen, die die vielfältigen Möbel vor dir hergestellt haben. Du siehst das Angebot von Möbeln als Meine Liebe, und du siehst recht.
Weder darfst du ein Snob sein, noch bist du ein Sabberer. Begrüße einfach alles Leben gleich. Dies ist, was Gleichmut bedeutet. Du musst nicht Favoriten spielen. Lasse alle Kinder Gottes deine Favoriten sein. Wie fein es sein wird, wenn du dein Gesicht nicht auf eine bestimmte Weise einzustellen hast, während du morgens aus der Tür gehst. Wie fein es sein wird. wenn du jedem bereitwillig zulächelst, der dich an deinem Eingang grüßen mag. Dies ist ein Nicht-Auswahl-Prozess. Dies erlaubt der Liebe, die innerhalb deiner existiert, sich überall auf jeden zu übertragen.
Dies ist der einzige Stand, den es einzunehmen gilt, den Stand der Liebe. Wieviel Interesse kannst du für richtig oder falsch an dir haben, während du liebst? Wieviel Glorie kann sich außerhalb der Ungebundenheit von Liebe ansammeln?
Dein Leben ist keine Frage des Annehmens von Verdiensten. Du bist kein Abzeichen suchender Pfadfinder. Du bist ein begabter Mensch, der sucht Liebe zu geben. Du bittest nicht darum, bemerkt zu werden. Du bittest darum, zu Meiner Liebe auf der Erde beizutragen. Sogar in dunklen Orten wirst du Liebe reichlich geben. Wo auch immer Liebe benötigt wird, du wirst sie geben. Und Liebe wird überall benötigt.
Wir reden über Liebe, die ihren Kurs nimmt. Dies ist nicht der geringe Anschein von Liebe, über die Wir sprechen. Dies ist echte Liebe. Dies ist Liebesatmung aus deinem absoluten Sein heraus. Dies ist Liebe von dort, wo Liebe wohnt. Dies reicht in eine riesige Tasche von Liebe und dreht sie nach außen. Es gibt kein großes Theater darum. Schiere Ausstrahlung von Liebe ist das gegebene. Liebe kann nicht komplex sein, anderenfalls ist es nicht Liebe. Liebe fällt wo sie kann, und das ist überall. Meine Liebe fällt überall hin. Und du bist ein Befürworter Meiner Liebe.
Heavenletter # 2222 – 24. Dez. 2006 Christmas Eve
Heiligabend
Gott redete …
Der Vorabend von Christi Geburt ist die Dämmerung deiner eigenen. Sowie dein Herz Christus begegnet, steigst du zu einer höheren Schwingung auf. Dies geschieht naturgemäß. Wann immer du liebst, wertschätzt, genießt, geht dein Bewusstsein in die Höhe. Was war deiner Auffassung nach Aufstieg, wenn nicht in die Höhe gehen? Und zu wohin erhebst du dich, außer zu deiner eigenen Statur? Nichts wird dir hinzugefügt, Geliebte, Geliebter. Du hörst einfach auf, so zu bleiben, wie du warst – oder wie du meintest, du seist es gewesen.
Wenn du in einem Hotel zur siebten Etage möchtest, drückst du am Aufzug auf die Taste, gehst hinein und siehst, wie du in den siebten Flur hochgefahren wirst. Du steigst zu der Ebene hoch, deren Ziffer du gedrückt hast.
Und wenn du im Leben aufsteigen möchtest, drückst du den Knopf der Liebe, der Freude, der Essenz von Buddha, von Christus, von Mohammed – du kannst ausschließlich automatisch in die Höhe steigen. Es gibt keine oberste Ebene, Geliebte. Ihr seid immer am Aufsteigen. So wie der Dampf aufsteigt, so könnt ihr bloß aufsteigen, Geliebte.
Nun, an Heiligabend, feiert ihr eure eigene Geburt. Der Christus in euch ist euer Göttliches Menschsein. Es ist nicht das von sonstwem. Christus ist euer eigenes Einssein. Er veranschaulichte den Bund Gottes und des Menschen. Es war eine schiere Veranschaulichung. Christus war derart, dass er gar nichts anderes zu tun vermochte. Er konnte bloß sein, so wie er war.
Du indessen hast andere Weisen gefunden, dich zu verbrämen. Im einen Augenblick bist du bei dir selber gut angeschrieben. Im nächsten fällst du bei dir selber in Ungnade. Du hast die Gnade Gottes vergessen, welche dich umsäumt. Christus erinnerte, und er ruft dir ins Gedächtnis. Er ruft dir die Möglichkeiten, die dein sind, ins Gedächtnis. Ich, Gott, bin dein, um angefragt zu werden, und du bist Mein des Gebens halber.
Christus tat nichts mehr als auf der Erde wandeln. Er sprach Meinen Willen, er lebte Meinen Willen. Er hielt Mich wie eine Laterne vor sich. Und nun hält er jene Laterne hoch und erhellt nach wie vor die Welt in Meinem Licht. Christus wollte nichts für sich selber nehmen. Er wollte alles Mir geben. Er kannte es nicht anders. Er kannte die Union Unserer Herzen, und er wusste, was aus diesem Bund zu machen ist. Er wusste, jener war für ihn. Er wusste nicht, wie eine Gabe wegdrehen geht.
Was immer Ich Christus an Geschenken überbracht habe, Ich gebe dir die gleichen. Deine Frage ist nicht wirklich: „Was kann ich werden?“ Deine Frage ist: „Was bin ich jetzt?“ Deine Frage ist: „Wo bin ich jetzt?“ Sobald du wahrhaftig die Antwort geben kannst, nicht mit den richtigen Worten alleine, sondern mit dem sicheren Wissen, was du jetzt bist, wirst du ein Lied anstimmen. Dein Leben wird zu einem Lied werden.
Wessen Lied sang Christus, wenn nicht das Meinige? Er wusste, er war ein Zeuge für Meine Umgänglichkeit, für Meine Macht und für Meinen Willen. Er wusste, Wer Wunder vollbrachte, Wer offenbarte, Wer Sich ihm mit einem jeden Atemzug zuwendete.
Eine erstaunliche Sache begab sich. So wie Christus Mich an den Tag legte, so legte er sich selber an den Tag. Dies ist Enthüllung. Christus erfuhr sein Einssein mit Mir. Möchtest du nicht das gleiche tun in aller Freundlichkeit Mir gegenüber? Möchtest du Mich als dein Selbst erleben? Dann wirst du mit einem jeden Atemzug im Wachen oder im Schlafen die Liebe über das Antlitz der Erde verbreiten. Du wirst Meine Liebe ausbreiten. Individuelle Liebe ist Liebe, und sie ist schön, und doch, sie kann in keiner Weise mit der Liebe in Vergleich gesetzt werden, welche alles Verstehen übertrifft. Sie übertrifft alles Verstehen, weil du dir noch nicht stattgegeben hast, zu verstehen. Du hast noch zu begreifen, sodass du aufs Neue frei bist und wiedervereint mit All Dem, von welchem du vormals dein Selbst abgekoppelt hast.
Heavenletter # 2223 – 25. Dez. 2006 One Tree
Ein Baum
Gott redete …
Ein einzelner Baum hat viele Blätter. An einem einzigen Rebstock wachsen viele Reben. An einem einzigen Stengel viele Blüten. Dennoch ist in einem jeden Blatt, in einer jeden Traube, in einer jeden Blume das Ganze inbegriffen.
Zahlreich sind die Blüten, welche aus Meinem Herzen heraus wachsen, gleichwohl enthält jede Blüte das Ganze. Von dem Samen Meiner Liebe entsprießt Liebe. Aus den Fäden Meines Herzens zwirbelt sich die DNA selber.
Aus Göttlicher Liebe entsprungen, vergaßen die Kinder der Erde ihr Erbe. Sie dachten, sie wären mindere Seinswesen namens Menschen. Sie vergaßen, dass sie Menschenseinswesen waren. Sie vergaßen, dass sie aus Göttlicher Liebe gemacht wurden, und dass Göttliche Liebe sie sind. Sie lernten das Wort „nur“ kennen und waren der Auffassung, sie seien nur menschlich. Sie schnitten das Wahre Bildnis von sich selber ab und fanden sich mit einer Animation ab. Sie kritzelten sich über die Erde, und schmierten sich dabei selber hin. Sie gaben um der Kleinheit willen Größe auf. Ein schlechter Handel. Geblendet, heruntergekommen, dachten sie, sie hätten keine Wahl. Sie wussten nicht, dass eine jede Wahl das Zuhandene war.
Sie dachten, sie stehen in einer Wüste, während sie in einer Oase zu stehen kamen. Ihr Geist erzählte ihnen, sie befänden sich in einer ausgedörrten Einöde. Sie lebten in dem Trugbild von Wüsten. Sie wussten nicht, wie es geht, ihre Herzen zu wässern. Sie hielten ihre Herzen im Dunkeln, anstatt sie heraus in das Sonnenlicht zu bringen. Sie dachten, die Sonne der Liebe würde versengen. Sie hatten vor Sonnenbrand Angst. Sie vergaßen, dass Liebe keines Schattens bedarf. Sie vergaßen, dass Liebe in der offenen Sonne hervorwächst und im Schatten vertrocknet. Ihre Augen waren verbrüht mit ihren Glaubensüberzeugungen. Sie begnügten sich mit jenen. Sie hielten sie für heilig. Dies ist das Komplott, von dem die Erde bezaubert wurde. Ich lasse nicht Theorien vom Stapel, Geliebte. Ihr habt Hörensagen gebilligt. Ihr habt euch eine ziemliche Anzahl Güter eingekauft. Ihr seid gelackmeiert worden. Ihr habt euch selber verschaukelt.
Ihr hieltet euch weit weg von eurem berechtigten Anspruch. Ihr wart niederer Landadel, welcher nicht wusste, dass er eine besiegelte Urkunde bei sich hatte für die ganze Liebe im Himmel und auf Erden. Sie hatten ein Patent, und waren sich nicht darüber im Klaren. Sie dachten, sie lebten in einem verdorrten Land, während sie in einem Land voller Fülle lebten, in einem Land, über und über gefüllt und bedeckt mit prachtvollen blühenden Blumen, stracks hier und parat, an das Herz gehalten zu werden. Die Blumen waren bereit. Ihr nicht. Ihr wäret schwach und schwindelig geworden von der Süße der Blumen, hättet ihr deren Präsenz bemerkt. Es gab Weinstöcke, die vor Trauben barsten und aus denen der Saft tröpfelte, und das Volk war durstig.
Eingenommen von Herrlichkeit, saht ihr sie nicht. Was unvermittelt vor euch und inwendig in euch war, das verfehltet ihr, weil ihr es nicht saht. Ihr saht nicht, womit ihr umgeben und voll wart.
Ihr dilettiertet im Leben und rieft aus: „Foul“. Ihr blicktet schief auf eine Welt, die durch Glaubensüberzeugungen geformt war, welche euer Herz schrumpfen ließen. Das waren Glaubensüberzeugungen, welche kein Wasser hielten, gleichwohl hieltet ihr sie aufrecht. Ihr bewiest sie sogar mit Ziffern und so weiter. Eingenommen von Überfülle, schriet ihr: „Mangel“. Ihr schriet: „Knappheit“.
Ihr erfandet und ermitteltet gegen Vergehen. Ihr schnalztet mit der Zunge und umschwärmtet Schande. Ihr hieltet euch versteckt.
Ich bat euch flehentlich: „Kommt heraus. Kommt von dort heraus, wo immer ihr meint, dass ihr euch aufhaltet. Kommt heraus und spielt mit Mir. Ich möchte euch die Anblicke zeigen, die ihr noch nicht gesehen habt. Ich möchte euch die Liebe in eurem Herzen zeigen, und Ich möchte euch zeigen, wie sie freizusetzen ist. Wir wollen eine Lawine der Liebe lostreten. Sie wird die Berge hinunter strömen und die Täler füllen. Liebe wird die Erde sättigen, und Früchte der Liebe werden wachsen. Liebe wird zum Himmel langen. Sie wird den Himmel auf eure Fingerspitzen bringen. Ihr werdet über althergebrachte Ideen hinwegkommen und euch anschicken, und ihr werdet anheben, die Fülle der Liebe zu sehen, welche aus eurem eigenen Herzen herausgeschüttet wird. Ihr werdet voll Freude ein Spender Meiner Liebe werden, und also werdet ihr die Freude entgegennehmen, welche ihr gebt. Und so wird es sein. Liebe wird in all ihrer Kraft zur Erde zurückkehren, und nichts wird sie aufzuhalten vermögen. Es wird einzig sie Geben das gegebene sein.“
Heavenletter # 2224 – 26. Dez. 2006 Rising Higher
Am in die Höhe Steigen
Gott redete …
All das Gute, was zu euch kommt, ist für euch. Es ist auf euch gezielt. Ein Pfeil, der abgeschossen wurde, kommt zurück. Und doch, Geliebte, es ist nicht immer in der Weise. Oder, anders ausgedrückt, ist es so, dass ihr nicht begreifen könnt, wie dermaßen viel Gutes zu euch herkommen kann. Auf dieselbe Weise, wie ihr auf es eingeht, sobald in einem Restaurant eine schöne Mahlzeit vor euch serviert wird, nehmt das Gute, welches zu euch herkommt, und schleckt es begierig auf. Mehr noch, ihr wisst, woher es kommt. Es ist ein Geschenk von eurem Vater im Himmel, Welcher euch liebt, Welcher euch vom ersten Augenblick an liebt, in dem Er an euch dachte, Welcher nie damit aufgehört hat, Welcher darin nicht aufzuhören vermag, Welcher nicht aufhören möchte. Ich habe keine Wahl, Geliebte. Ich, Der Ich Liebe bin, kann ausschließlich lieben, und das ist die Story der Schöpfung.
Also, ihr könntet Fragen stellen über die unglücklichen Vorkommnisse im Leben, und, ob ihr sie euch selber bestellt habt. Habt ihr sie veranlasst? Geliebte, sofern ihr alles aufgliedert, was geschieht, werdet ihr euer Herz raffeln. Ihr werdet denken, anstelle dessen – zu leben. Ihr werdet alles auf eurer Nasenspitze ausbalancieren, und ins Stolpern geraten. Bejaht Erfüllung als das euch Gebührende. Erfüllung ist es, was zu haben euch anliegt. Dies ist Mein Plan für euch.
Sowie das Ungewollte sich abspielt, tragt nicht ein härenes Hemd. Macht euch selber nicht Vorwürfe. Sagt nicht zu euch: „Irgendwie habe ich das verursacht. Ich muss etwas Schlimmes gemacht haben.“ Versucht nicht, die Historie des einen Vorkommnisses oder eines weiteren nachzuverfolgen. Heute ist der Himmel am Regnen. Morgen scheint die Sonne. Möchtet ihr euch für den Regen oder die Flut oder die Seuche die Schuld geben? Wisst einfach, dass sie nicht zu euch gehören. Einzig Segnungen sind an euch, sie zu behalten. Noch einmal, Geliebte, denkt nicht mehr in Ursache und Wirkung. Denkt an Freude und wie sie zu verbreiten ist.
Es gibt allzu viel Vorwürfe-Machen in der Welt. Es gibt allzu viel mit dem Finger Zeigen. Geliebte, zeigt nicht mit dem Finger auf euch selber. Dies ist in der Vergangenheit leben, selbst wenn die Vergangenheit bloß eine Minute zurückliegt. Seid durch mit der Vergangenheit. Sie ebbt ab. Dasjenige, was ihr als eine Wohltat seht, weicht ebenfalls zurück. Es war, und jetzt ist es nicht. Das gleiche gilt bei dem, von dem ihr möchtet, es möge nicht eintreffen.
Es liegt kein Vorteil im Übel-Nehmen. Es verursacht Leiden. Es wird eine Menge aus Bussfertigkeit getan. Denke nicht an Buße. Denke einfach an Emporsteigen. Gestern warst du weniger weise, als du es heute bist. Morgen wirst du noch weiser sein. Sei unentwegt dabei, dich selber in deiner Entwicklung voranzutreiben. Offen gesagt, denke nicht zu viel darüber nach. Deine Entwicklung wird sich ihrer selbst annehmen.
Liebe Mich, liebe dich selber, liebe jedermann in deinem Leben, jene, die in dich hineinrennen, genauso wie jene, die dir applaudieren. Bejahe alle Vorkommnisse als die Welt, in der du dich findest. Im einen Augenblick bist du mittendrin im Wald. Im nächsten bist du am Strand, es scheint das Sonnenlicht auf dich und die Wellen des Ozeans sind am Hüpfen.
In einem gewissen Sinne bist du verantwortlich für den Hunger und die Zwietracht in der Welt, ebenso gut wie für ihre Gütigkeit. Rücke einfach unentwegt voran, und alles wird sich selber besorgen. Hinterlasse auf deiner Reise keinen Müll. Lies hinter dir alles auf, so gut du es kannst. Halte für Andere Türen offen, sodass sie durchgehen können. Hupe nicht im Verkehr. Sei ein zuvorkommender Fahrer auf deiner Autoreise durch die Welt.
Heavenletter # 2225 – 27. Dez. 2006 Your Imagined Self
Dein eingebildetes Selbst
Gott redete …
Entsinne dich, wofür du auf Erden bist. Entsinne dich, wofür du nicht hier bist. Du bist hier, um Meine Liebe zu verkünden und sie zu leben. Das ist ausreichend. Das wird es ohne weiteres tun.
Anstatt daran zu denken, was dir missfällt, denke daran, was dir förderlich ist. Denke alsdann an Mich. Denke an Mich, als würdest du einen Ständer mit Grußkarten, eine nach der anderen, durchschauen, und dir eine Gratulations-Karte aussuchen. Suche dir eine für Mich aus, die ich dir geben kann. Denke an all die vielen Dinge, wofür du dir selber auf den Rücken klopfen kannst. Möchtest du so freundlich sein, und öfters an all jenes denken, als an all die möglichen Fehlgriffe, die du begangen haben könntest? Du warst rasch darin, dich selber anzugreifen, so, wie du rasch dabei gewesen bist, dich durch Andere angegriffen zu fühlen.
Geliebte, möchtet ihr euch freundlicherweise mit Liebe umzingeln anstelle von Schuldzuweisung? Möchtet ihr euch anschicken dazu, dass ihr das Licht, welches Ich sehe, erblickt? Ich meine, es ist nötig, dass ihr euch selber eine Pause erteilt. Was also dann, falls ihr dem einen oder anderen vorgestellten hohen Standard nicht nachkommt? Was also, wenn ihr hin und wieder nicht weiter wisst? Was also, wenn ihr sogar flach auf euer Gesicht hinfallt? Vielleicht ist es das, wofür Gesichter da sind. Vielleicht sollt ihr über euch selber stolpern und dem nicht Beachtung schenken.
Sei wie das kleine Kind, was Laufen lernt. Es ist sogar wenn es hinfällt hin und weg. Seine Eltern ebenfalls. Dem Kind war es niemals zugedacht, von Anfang an fehlerlos zu laufen. Jeder hat eine Freude daran, auf welche Art es sich dafür hält, jetzt laufen zu können.
So ist euer Empfinden was euch selber angeht. Ihr lernt in der Welt gehen. Das Gelände ist nicht eben. Wer sagte denn, aus euch sollte eine erstklassige Ballerina werden? Wer sagte, ihr solltet im Leben ein Experte sein? Vielleicht ist es euch angelegen, Neuling zu sein. Vielleicht ist es euch zugedacht, euch selber auf die Sprünge zu helfen. Vielleicht sollt ihr sogar lachen. Zum wenigsten – ein bisschen Lächeln überbringen.
Vielleicht habt ihr es mit der Gewohnheit zu tun, aus euch eine Statue von euch selber zu machen und Nadeln in sie hineinzustecken. Euer Wunsch ist es, geschmeidig zu sein, und dennoch rauht ihr eure Ecken auf. An etlichen Tagen reißt ihr euch auseinander. Ihr stellt unnötige Anforderungen auf. Geliebte, Geliebter, jetzt ist die Zeit da, dich über dein eingebildetes Selbst zu erheben. Vielleicht ist jetzt die Zeit da, dir selber eine kleine Massage zu geben.
Unzufriedenheit mit euch ist eine Masche des Ego. Denkt nicht eine Minute lang, es sei von euch egolos, euch schlechtzumachen. Das ist das Ego vom Feinsten! Das Ego drückt sich selber auf dir ein und erzählt dir, du habest dich gering zu schätzen, um bescheiden zu sein. Es hat dich dazu gebracht, aufs Geratewohl auf dich selber zu schießen. Derart entzückt ist das Ego, dass es einen schadenfrohen Tanz hinlegt, sich auf die Knie schlägt, dass es voller Ekstase angesichts deiner peinlichen Verunsicherung in der Luft die Hacken klacken lässt.
Ich sage dir jetzt, wie es ist. Nun hast du dich selber als einen guten Freund zu begrüßen, als jemanden, den du magst, und als jemanden, der gerne mit dir zusammen ist. Ich weiß, du wendest deinen Freunden einen Zuschlag von Liebe zu. Sei dein eigener guter Freund. Gib dir selber Trinkgeld. Du bist heute Morgen aufgestanden. Du fandst deine Socken. Du schnürtest deine Schuhe. Oh, du hast also den Toast anbrennen lassen? Naja, das ist nun so. Dann mache einen anderen.
Du triffst an diesem Morgen zum ersten Mal mit dir selber zusammen, und hast dich selber als willkommen herzurichten. Du begegnest der Welt. Sage Hallo. Sei freigiebig. Betrachte dich heute selber als eine Berühmtheit, und zolle dir eine jede Beachtung. Rolle den roten Teppich aus. Du bist Mein geliebtes Kind am heutigen Tag, und Ich bitte dich, sehr gut zu dir selber zu sein.
Heavenletter # 2226 – 28. Dez. 2006 Ever Rising
Ständig höhersteigend
Gott redete …
Das Leben wird dir auf einem silbernen Tablett mit einem goldenen Löffel dargeboten. Habe Entzücken im Leben. Es ist Mein Darreichen an dich. Bleibe dran am Leben. Wo du auch bist, was auch vonstatten geht, du befindest dich auf einem Abenteuer im Leben. Du erkundest und du entdeckst. Wenn du den Mount Everest hochsteigst, wird es Schnee und kalte Winde und Eis zum Ausrutschen geben. Wisse dies, es wird wieder zu warmen Feuern kommen. Warme Feuer sind die Substanz des Lebens. Heiße die Vorläufer für Wärme willkommen, denn sie sind für dich Hinweisschilder.
In der relativen Welt werden sich davor und dahinter selber wiederholen. Davor und dahinter existiert ausschließlich in der relativen Welt, Geliebte. Tiefer als Erleben ist das Gewahrsein dessen, was nicht relativ ist. Bringe Gewahrsein zu deiner Erfahrung. Was auch immer sich abspielt, du schlägst einen Homerun. Der Ball, den du triffst, fliegt über das Spielfeld hinaus und geht in deinem Herzen nieder, er geht im Himmel und er geht überall nieder.
Jeder in der Welt macht Erfahrungen. Alle Menschen haben Wahrnehmungen. Sie nehmen ihr Leben wahr. Sie haben eine Wahl was ihre Wahrnehmung angeht. Und von ihrer Wahrnehmung her wird bestimmt, wie ihnen das Leben vor ihnen in Erscheinung tritt. Nimm Liebe wahr, und umso mehr Liebe wirst du wahrnehmen. Du wirst sie vervielfachen. Was du vorausbestimmst, das ist wie die Hefe, die du ins Brot gibst. Sie wird den Teig deiner Erfahrung aufgehen lassen. Das Leben treibt für dich Blasen.
Ja, du bist auf einem Karussell. Ja, du läufst öfters auf derselben Stelle herum. Jedes Mal, wenn du herumgehst, sei dir sicher, dass du dich nach dem Messingring ausstreckst. Er wartet auf dich, dass du ihn fasst. Du bist der, der sich nach ihm zu strecken hat. Selbst wenn du ihn nicht sehen kannst, strecke dich nach ihm aus, trotzdem. Du könntest ihn ja einfach im Dunkeln zu fassen bekommen. Du hast nicht einmal einen Zentimeter vor dir zu sehen. Der Regenbogen wartet auch so auf dich. Der Messingring, der Regenbogen, alle deine Begehren warten auf dich, bloß einen Handschlag weit weg.
Und wenn du den Messingring entgegennimmst, wirf ihn hoch, so wie eine Braut ihren Strauß zu ihren Brautjungfern wirft. Wenn du den Regenbogen erreichst, dann gib ihn den Blicken frei. Zeige ihn einem jeden. Die Geschichte, wie und wo du den Regenbogen entdeckt hast, ist zweitrangig nebst dem Regenbogen selber. Sofern du den Regenbogen finden kannst, was kann dann irgendwen davon abhalten, ihn ebenso zu finden? Regenbogen existieren für jedermann. Sie sind Brücken, über das Universum hinweg errichtet. Klettere sie hoch.
Du kletterst behende an einem Seil hoch. Du gehst einen Schritt nach dem anderen hügelaufwärts. Selbst wenn du eine Pause einlegst, ist auch so die Schwungkraft des Hochsteigens gegenwärtig. Sobald du einmal den Ofen angeworfen hast, bleibt das Feuer dabei, dir den Reis zu kochen. Um den Reis zu kochen, musst du erst den Ofen anmachen. Ebenso, behalte die Schwungkraft in deinem Herzen in Bewegung. Du kochst Reis. Bald ist er fertig zum Essen, und du wirst ihn aufessen. Kocht euer Leben ebenso, Geliebte. Macht ein Feuer unter ihm, und in dem Falle eures Herzens, lasst die Flamme niemals verkümmern. Mittendrin in eurem Herzen liegen die Aschenstücke eines fortwährenden Feuers, welches niemals ausgeht, gleichwohl ist es gut für euch, mehr Kleinholz draufzuwerfen.
Ihr seid auf einem Kontinuum an Schwungkraft. Rührt das Kontinuum mit Freude im Leben. Auf diese Weise befeuert ihr es. Es gibt nichts, was diesem Befeuern gleichkommt. Es verbraucht keine Energie. Es schenkt Energie. Du bist deine eigene Freude und demzufolge deine eigene Energie. Du bist selbst-erhaltend. Du bist eine Quelle von Liebe-Energie. Deine Liebe steigt zum Himmel auf, und sie nimmt alles in ihre Wirbelschleppe. Liebe steigt hoch. Sie umschlingt. Es gibt für sie nichts anderes zu tun. Sie langt über den Himmel hinaus. Der Reichtum deiner Liebe kreist überall, und sie steigt nach oben wie Rauch von dem Feuer deines Herzens, ständig emporsteigend.
Heavenletter # 2227 – 29. Dez. 2007 Great Thoughts
Große Gedanken
Gott redete …
Von der Weite des Ozeans her langen Wellen an. Mit den Wellen aus der Weite des Ozeans kommen Segelschiffe, kommen Einbäume, kommen Kielschiffe heran. Egal was da driftet, es treibt auf dem gleichen Ozean. Süße Gaumenfreuden und saure Früchte schwimmen auf dem gleichen Ozean. Es gibt nichts, worauf sie sonst schwimmen könnten.
Sowie du sie ausmachst, sind sie zur Oberfläche gekommen. Die Oberfläche resultiert aus einer Tiefe. Es würde keine Oberfläche geben, wenn es keine Tiefe gäbe. Wasser wird von einem Brunnen oder einer Quelle oder einem Hahn genommen, allein, Wasser kommt von einem tieferen Ort. Es gibt die allerletzte Quelle, ebenso wie die wahrgenommene.
Die Impulse deiner Gedanken kommen ebenfalls von irgendwoher. Sogar deine unbeständigsten Gedanken entstehen aus einem tiefen Reservoir. Sie laufen durch eine Schleuse. Ebenso wie eine Nudelmaschine unterschiedliche Formen herstellen kann, so formst du deine Gedanken. Gedanken, die aus dem reinen Ozean entstehen, erscheinen auf der Oberfläche in vielerlei verschiedenen Formen. Einige behalten ihre Vollständigkeit. Andere werden missgestaltet. Verschiedene Geschmäcke und Formen von Gedanken entstehen aus dem gleichen Ozean.
Du musst nicht jeden Gedanken aufnehmen, der auftaucht. Einige Gedanken sind Treibgut und Ballast. Sie haben keinen Einfluss. Du hebst sie nicht auf. Lasse sie entschweben. Es gibt bessere Gedanken, die du von den Wellen des Ozeans herholen kannst. Lasse deine geistigen Finger durch die Wellen laufen, und hole dir den Fisch, den du magst. Und wenn Fische zu klein sind, wirfst du sie wieder zurück. Niemals solltest du in kleinen Gedanken taumeln.
Gedanken verändern Dinge, und du kannst sie verändern. Du musst sie sicherlich nicht aufhäufen. Ermögliche es einem Gedanken zu einem bestimmten Zeitpunkt zu obwalten. Halte in beiden Händen jene, die Schätze sind. Lasse die anderen wie heiße Kartoffeln fallen. Warum solltest du etwas bei dir haben, was du nicht willst? Gedanken sind kein Achterliek. Sie sind als Floß oder Ballon gedacht, die dich dahin bringen, wohin du gehen möchtest. Du würdest kein leckes Boot wählen. Du würdest ein sinkendes Schiff verlassen, nicht auf ihm segeln.
Du würdest nicht bis zu einem Schild laufen, auf dem steht: Hier gehts zum Hässlichen. Du würdest dir da nicht eine Fahrkarte kaufen. In der Sache hättest du kein Zögern. Du würdest deutlich genug sehen, dass es nicht das ist, wohin du gehen möchtest. In aller Botmäßigkeit hättest du gerne ein Schild unter den Augen, auf dem steht: Hier geht es zu Schönheit.
Im Kleingedruckten wirst du sehen, dass der Weg zu Schönheit der gleiche ist wie der zu Liebe, zu Harmonie, und zur Pracht des Reichtums. Du würdest dort in der Reihe warten. Nicht in der Reihe vor: Hässlich.
Wirf deinen Anker in die Tiefen des Hafens, nach dem es dir ist. Kleine Fische werden hereinschwimmen. Sie werden ebenso hinausschwimmen. Wenn ein Schwächling eines Gedankens im Begriff ist zu entstehen, gib ihm einen Kuss des Auf Wiedersehen. „Kleiner Gedanke, du bist nicht mehr für mich, wenn du es denn überhaupt jemals gewesen bist. Egal in welcher Verkleidung du hereinkommen magst, ich kenne den Unterschied zwischen einem großen Fisch und einem kleinen Fisch. Von jetzt an bin ich auf der Suche nach Großem Fisch. Was sollte ich weiter mit den kleinen anfangen mögen? Ich habe von Elritzen genug gehabt. Genau so von meinen Gedanken. Ich werde mir Große Gedanken einfangen. Ich werde keine anderen hereinziehen. Meine Gedanken werden mir vorangehen, und so gehe ich zu Großen Gedanken über, da sie mich dort hinbringen werden, wo ich gerne sein möchte.
Jetzt bin ich ein großer Jäger im Leben. Ich werde die kleinen Angelegenheiten gehen lassen; ich werde Gott und die Liebe vor mir halten. Ich werde mich nicht länger an kleine Gedanken verschwenden. Ich bin für das Große Spiel gedacht. Ich bin nicht mehr ein Kapuzenträger auf der Straße, der sich nach kleinen Gelegenheiten umtut. Von jetzt an wähle ich die Gedanken, die ich habe. Die Gedanken, die ich wähle, werden meinen Kurs setzen, und dieses Bescheiden macht mich sehr glücklich.“
Heavenletter # 2228 – 31. Dez. 2007 New Year’s Eve
Silvester
Gott redete …
Dies ist der Vorabend eines Neuen Jahres, und dieser Vorabend ist symbolisch dafür, dass Gepäck zurückgelassen wird. Du brauchtest alles das von Anfang an nicht. Jetzt ist die Zeit, dies alles weggefegt sein zu lassen, und jetzt betreten neue Strömungen dein Leben. Du langst beim Füllhorn an.
Einerlei, bei welcher Party du bist, egal wieviele Freunde dich umgeben, es kann immer noch eine schmerzende Einsamkeit in deinem Herzen sein. Du siehst sie als Unerfülltsein, dein Herz sehnt sich nach mehr von seinem rätselhaften Selbst. Du weißt, dass es mehr gibt, und du möchtest es haben. Diese Sehnsucht ist seit langem da.
Dein Herz geht jetzt auf. Erkenne es, anstatt dessen, dass du bei Kummer an traurig denkst, denke dir es als Durchbruch. Dein Herz dehnt sich aus. Dein Herz wächst, und seine Schuhe passen nicht mehr. Gehe einfach in Richtung Mehr, Geliebte. Du wechselst deinen Platz. Du steigst hinauf. Du findest neues Leben, neue Bedeutung im Leben, neue zu pflanzenden Reben, neuen Blumen und neue Frucht, auf die du Anspruch erhebst. Du wächst in der Statur, denn so wie dein Herz aufquillt, so steigst du empor. Du bist jetzt groß.
Es gibt größeres Leben vor dir, als du dir vorstellen kannst. Du bist fast am Kamm der Welle. Du bist fast am Berggipfel. Du bist am Horizont. Du wirst bald über die Spitze des Universums hinaus spähen, und eine große Ebene vor dir ausgestreckt sehen. Alles, was du gewünscht hast, ist geradewegs hier, wohin deine Augen auch blicken. Es war niemals anders. Alle Schätze des Universums warten just hier auf dich. Sie wollen, dass du sie siehst, sie entdeckst, und sie dann herholst und mit ihnen hochfliegst.
Nichts wird verändert, außer das, wohin deine Augen blicken. Und dies ist der ganze Unterschied in der Welt.
So deine Augen noch nicht sehen, dann sieh mit deinem Herzen. Erlaube deinem Herzen freie Zügel. Ermögliche deinem Herzen, seine Träume zu träumen. Ermögliche deinem Herzen, sich auszudehnen. Regeln und Grenzen weiten dein Herz nicht aus. Träume dehnen dein Herz aus. Glaube an deine Träume. Du hast an so viele Dinge geglaubt, die dich zurückgehalten haben. Glaube jetzt ausschließlich an Weite. Glaube an das Unbegrenzte. Glaube an dich. Glaube an ein Neujahr, das kommt, und an eine neue Welt, die damit einhergeht.
Columbus suchte ein Land und fand eine noch belangvollere Ebene. Und das ist es, was auch du tun wirst. Du bist einfach auf dem Rand von dich erhebenden Neuigkeiten. Du bist auf dem Umkehrpunkt des Himmel. Du reitest nach oben, und ziehst den Himmel zu dir.
Du bringst die Sterne zur Erde herunter. Du pflanzt sie in einen jeden Kübel. Der Mond hängt tief, so, dass du ihn erreichen und unter deinem Arm halten kannst. Die Sonne ist nicht zu heiß, um sie zu anzufassen. Sie schmückt dein Herz. Dehne dich aus, dein Herz dehnt sich ebenfalls aus. Die Erde wird ein Ballon. Sie fängt den Himmel, und die beiden vereinen sich und werden zu Einem. Alle Planeten applaudieren. Die Erde dreht sich auf eine neue Art. Sie hat das zu tun.
Und wie glücklich du bist, wenn du im Himmel heraustrittst und Konfetti, Blumen, Kräuter, alle Art natürlicher Schönheit verstreust. Es ist ein Glühen für alle da, eine Aura Licht, das nur Gottes Licht sein kann, über alles am Sprudeln. Du bist in den Wellen von Musik gefangen, Musik, die du komponierst, während du tanzt. Du wirst im Flug von Engelsflügeln aufgefangen, und fliegst zum Licht hoch, und dein Herz fliegt hoch, und die Welt trommelt eine neue Melodie, und das Erden-Jahr von 2007 ist entsprungen.