Heavenletter # 2229 – 1. Jan. 2007 Another Step in Your Evolution

Ein weiterer Schritt in deiner Entwicklung

Gott redete …

Ist es nicht aufregend, 2007 hinzuschreiben? Es ist, als ob du die Tafel geputzt hast, die alten Wege und Weisen zurückgelassen, alles hinter dir gelassen hast außer der immerzu fließenden Liebe. Daran zu denken, das Neue Jahr mit Liebe zu beginnen, alles Reiben, alle Reizungen, alle Kleinheiten der Vergangenheit los zu lassen.

Du trittst jetzt vor. Du steigst bis zu einem Plateau, zu einem Berggipfel, zu einem Neuen Jahr hoch. Du triffst auf mehr Leben als auf halbem Wege. Du kommst genau richtig da hin. Du begrüßt es mit offenen Armen. Du bist ein Entdecker auf deinem Weg zur Entdeckung, ein Abenteurer auf deinem Weg zum Abenteuer. Du bist dort draußen, machst deinen Weg, suchst dein Vermögen, du sammelst Beeren, machst Schritte, setzt Gärten instand, liebst die Bäume. Du entdeckst ein Neues Jahr, und machst es zu deinem eigenen. Dies ist die Tafel, auf die du schreibst. Du nimmst dir große Striche. Du weißt nicht, was du schreiben wirst, aber du fängst an zu schreiben. Dies ist dir ein dermaßen großer Wunsch. Du bist auf einer Ebene damit. Du willst nicht länger etwas, was wie eine Landkarte aufgezeichnet ist. Du willst deine eigenen Linien ziehen. Du willst Linien insgesamt beseitigt sehen und möchtest in den Strom des Lebens treten, du möchtest durch die Wasser furchen, Liebe und Fröhlichkeit mit dir bringen, Liebe und Freude Erdnüssen gleich emporwerfen.

So wertvoll sind Liebe und Fröhlichkeit, dass du sie überall abformst. Du bist ein Rad der Liebe. In diesem Neuen Jahr wirst du darin sehr gut werden. Du wirst sogar den Wölfen Liebe zuwerfen. Du bist unerschrocken, derweil du aus Liebe zur Welt am Strahlen bist. Du wirst Liebe geben, nicht in Dosen, sondern in Gesamtheit. Du wirst Liebe sich so natürlich formen lassen, wie du atmest. Es wird automatisch sein. Du wirst nichts dabei denken. Du wirst nicht darauf warten, dass man beschließt, wo und wem du Liebe geben solltest oder wann. Du wirst Liebe rechts und links aussäen, in alle Richtungen, weil es das ist, wo dein Glück zu liegen kommt.

Sogar wenn du noch Zorn oder Ärger fühlst, wirst du die scheinbare Ursache für diese Turbulenz segnen. Du wirst dich in deinem Herzen wegen deines kranken Willens entschuldigen, und dann wirst du dir verzeihen dafür, dass du solche ärgerlichen Gefühle hegst, und dich von ihnen lossagen. Wenn jemand anderer weniger sein will, als es an ihm ist zu sein, wirst du ihn lassen, allerdings, du wirst zu der Höhe steigen, die die deine ist. Du wirst mit rasender Kleinheit durch und fertig sein. Sie hat dir niemals gefallen.

Du wirst es leicht finden, all den Abschaum, all die Anhäufungen los zu lassen, die sich in deinem Herzen angesammelt haben.. Dein Herz wird von allen Spuren gereinigt werden, die nicht Liebe sind. Du wirst an Liebe und an nichts weniger hängen, und irgendetwas minderes denn Liebe wird nicht an dir hängen. Es wird keinen Platz innerhalb deines Herzens geben, an dem es klebt. Es wird auf den Wegesrand fallen. Kleine Angelegenheiten solltest du noch nie bei dir gehalten haben. Jetzt wirst du sie gehenlassen. Du wirst sie nicht rügen. Du wirst sie, Gummihüllen gleich, weglassen. Warum solltest du sie behalten mögen?

Dir ist es um die Liebe zu tun, frei von jenen kleinlichen Dingen zu sein, die dich gebunden halten. Du, der du für Größe gedacht warst, wirst zum Gipfel deiner Selbst steigen. Keine Mücken von Gedanken werden dich mehr beißen. Du steigst zu schnell auf. Tritt jene kleinlichen Gedanken fort. Sie sind nicht für solche wie dich.

Bedenke, dass du jeden Gedanken, den du hast, zu Mir schickst. Schicke Mir das Gold, Geliebte, und nicht den Schrott aus Dosen. Der Dosenschrott schneidet dich. Wisse, dass du deine Liebe, sobald du sie sich ausformen lässt, zu Mir hin wirfst. Ein Splitter goldener Liebe ist, gleich wie klein er ist, erreicht Mich als Ganzes, und Ich schenke die Liebe dem Absender zurück.

Ich segne dich jetzt an diesem Tag des Neuen Jahres in der Welt. Es ist einfach ein weiterer Schritt in deiner Entwicklung. Du kommst jetzt zügiger zu Mir.

Heavenletter # 2230 – 2. Jan. 2007 In Praise of White Steeds

Lob auf weiße Rösser

Gott redete …

Es gibt keine Zeit zu vergeuden. Zeit existiert nicht, Demnach kann sie nicht vergeudet werden. Und doch, ihr möchtet im Leben nicht herumtrödeln. Das Leben ist nicht zum Verbummeln. Fasst den heutigen Tag, so wie er zu euch kommt. Fasst ihn wie einen Maulbeerbaum, und schüttelt aus ihm die Maulbeeren herunter. Ummantelt das Leben. Ergreift es unterm Laufen.

Das Leben ist nicht angelegt, eine Schererei zu sein. Es ist nicht angelegt, dass es dich schwummerig macht. Sieh das Leben wie ein Pferd, auf dem du reitest. Mache dir nichts daraus, dass du es zu füttern hast, ihm Wasser zu geben und es unterzubringen hast. Denke laufend an diese Einzelheiten, und du wirst ermüden. Denke vielmehr an das Leben, als sei es ein weißes Ross, mit welchem du durch die Hügel reitest. Dein Pferd schnaubt und wiehert. Du wirfst dein Lasso und fängst die Welt ein. Du seilst dich in die Sterne ab. Du ziehst den Mond und trägst ihn wie eine Armbanduhr. Die Sonne wird zu einem Abzeichen über deinem Herzen. Du bist der Sheriff des Universums. Du reitest das Pferd des Lebens. Schneller und schneller bist du unterwegs. Du lässt den Staub hinter dir.

Des Nachts bringst du dein Pferd hinaus auf die Weide, und legst dich neben ihm nieder. Du schläfst dir die Falten deines Tages weg. Dein Pferd steht bei der Dämmerung auf und macht dich wach. Du erwachst erfrischt, gerüstet für einen weiteren Tag voller Reiten, Reiten, Reiten. Du springst auf dein Pferd. Du reitest über Berg und Tal. Du bist Paul Revere, am Reiten, am Reiten, am Reiten. Durch deinen Ritt weckst du den Tag zu sich selber auf. Du weckst die anderen Reiter, und sie folgen dir durch grüne Auen ebenso wie durch ausgetretene Gründe.

Da ist ein Tag, und da ist ein Ross, und doch hat jeder die Vorstellung, sie reiten für sich alleine.

Das weiße Ross des Tages ist ein Geschenk an dich. Und du allerdings bist ein Geschenk an es. Was wäre das Ross des Tages ohne dich? Es wäre eine leere Muschel. Es wäre eine schöne Muschel, aber ohne jemanden, der sie zur Kenntnis nimmt. Es wäre ein bezauberndes Gemälde, was gegen die Wand gewendet ist. Das Ross von heute möchte gerne beachtet werden. Es möchte nicht im Zaum gehalten werden. Es möchte galoppieren. Es möchte, dass du fröhlich auf ihm reitest. Es möchte, dass du dich nach vorne lehnst und es reitest wie der Wind, deine Haare ebenso zurückgeblasen wie sein Schwanz, deine Bewegung nach vorne, dein Gang stetig, dein Herz standhaft. Sir und Madam, Ihr Pferd wartet auf Sie. Es steht an der Pforte. Wo bist du, und was tust du?

Dich fertig machen? Es gibt keinen Bedarf, sich vorzubereiten. Springe einfach auf das Pferd und begib dich dorthin, wohin es dich nimmt. Es wird dich nach nah und fern bringen. Es wird deine Sicht ausweiten. Es wird dich zu dem Horizont nehmen und mit dir auf seinem Rücken über den Horizont hinweg springen. Dein Pferd wird dich über Grenzen hinweg bringen. Es wird über Zäune springen. Es sieht keine Zäune, und dennoch springt es über sie. T’lot, t’lot, t’lot, reitet das Pferd mit dem Reiter auf seinem Rücken.

Es sind kein mäandernder Cowboy und kein mäanderndes Pferd. Sie sind flink. Sie begeben sich in eine Richtung, und sie galoppieren. Sie sind entschieden. In einem gewissen Sinne spielt es keine Rolle, welchen Kurs sie nehmen. In einem anderen Sinne ist es von beträchtlichem Belang. Der Tag ist voller Reichtümer, und gleichwohl hältst du die Zügel.

Wirst du sie los lassen? Wirst du sie fallen lassen und ohne Sattel reiten? Wirst du das weiße Ross dahinbrausen lassen und bei ihm bleiben mögen? Wirst du dem Verlauf folgen, selbst dann, wenn du nicht weißt, was er ist? Wirst du dich rittlings auf dein Pferd setzen und reiten, wohin es dich nimmt? Wirst du dich an dem Ausritt erfreuen, ebenso wie an dem Wind auf deinem Rücken? Wirst du dieses noble Pferd loben, unterdessen es aufwiehert?

Heavenletter # 2231 – 3. Jan. 2007 Love Rising

Liebe am Anschwellen

Gott redete …

Manchmal bringt dir große Freude große Tränen. Mache dir nichts aus Tränen. Heiße sie willkommen. Mitunter ist dein Herz dermaßen voll und bist du an eine solche Vollheit nicht so gewöhnt, sodass Tränen herausrinnen, so, wie man Ballast über Bord wirft, um ein Boot im Gleichgewicht zu halten. Es ist kein Vergehen, aus Freude zu weinen. Es ist kein Vergehen, aus irgendeinem Grund oder aus keinem Grund zu weinen.

Ehrt Tränen. Sie haben einen Verdienst. Sie sind nicht etwas, was ihr unten halten solltet. Lasst Tränen nach Herzenslust kommen. Tränen lassen euch erkennen, dass ihr nicht aus Stein gemacht seid. Tränen signalisieren, dass ihr eine lebenssprühende, lebendige Person seid, welche Gefühle und hin und wieder Gefühle über das Bekannte hinausgehend innehat. Tränen wollen erzählen. Zähle auf die Zartheit von Tränen.

Manchmal weinst du und weißt nicht weswegen. Wisse, dass deine Gefühle ihre Haut abwerfen, sozusagen. Freue dich. Freue dich, du kannst weinen. Es wäre in der Tat etwas zum Weinen, wenn du nicht weinen könntest. Das wäre ein Anlass für Traurigkeit. Freue dich für deine Tränen. Würdige ihre Präsenz. Betrauere ihr Verschwinden.

Sofern du nicht aus der Tiefe deiner selbst weinen kannst, wie kannst du dann aus der Tiefe deiner selbst lachen? Ich meine nicht ein Kichern. Ich meine ein Lachen, welches deinen ganzen Körper erschüttert und dir etwas bedeutet. Ich meine ein Lachen, welches erfrischt, so wie Tränen es Einem tun.

Tränen und Lachen kommen von derselben Stelle her. Etwas überraschte dich, etwas Unerwartetes. Wie verwandt Lachen und Tränen doch sind.

Wenn du in einem Liebesverhältnis stehst und weinst, weil dein Geliebter so herzig ist, dann weinst du, weil du nicht erkennst, dass du in der Lage bist, die gleiche Wonnigkeit zu schenken, wie die, die über dir ausgeschüttet wird. Und du weißt nicht, dass die Lieblichkeit andauern wird. Dermaßen ausgiebig hast du das nicht auf der Rechnung gehabt. Du möchtest gerne Garantien haben, während die Liebe selber ihre eigene Garantie darstellt. Liebe ist hier in diesem Augenblick. Das ist alles, was ihr wissen könnt, Geliebte. Ihr könnt selbstverständlich bitten, dass die Liebe weitergeht und dass sie weiterhin am Wachsen ist, und doch habt ihr Angst, Lieben werde euch schier Herzschmerz der einen oder anderen Art und nach und nach einbringen.

Lasst sie dann. Lasst die Liebe bringen, was sie möchte. Investiert in Liebe, und macht euch nichts aus dem Rückfluss. Investiert in Liebe, und macht euch nichts aus ihrem Verlauf. Erfreut euch an der Liebe. Erfreut euch an den Momenten der Liebe. Die Momente der Liebe sind die Verdienstlichkeit des Lebens. Sie sind die Verdienstlichkeit eures Lebens. Lasst die Kelle der Liebe einen hohen Turm errichten. Es ist das Errichten des Turmes, welches zählt. Sofern er später kippt, sei es drum. Ihr errichtet jetzt einen Turm, um zum Himmel zu langen.

Die Lektion im Leben lautet, dass der Liebe kein Ende zukommt. Sei es nun im Leben oder im Tod, Liebe hat ihr eigenes Leben. Liebe schwingt sich auf die eine oder andere Weise in die Höhe. Und Liebe bleibt bei dir haften, und Liebe nimmt dich mit sich. Sofern Liebe ein Kolibri ist, lasse sie ein Kolibri sein und lasse sie fliegen wohin sie möchte. Liebe kann man nicht festhalten. Sie möchte frei sein wie ein Vogel oder wie ein Drachen, den du an der Leine locker lässt. Sieh ihr zu, wie sie hochsteigt. Du bist in der Präsenz von Liebe gewesen. Dies ist eine ungemein gute Sache. Und Liebe, welche emporsteigt, nimmt dich mit sich, selbst dann wenn du auf Erden weinst.

Aus der Höhe von Liebe entkommen Lachen und Tränen wie das Spritzen aus einem Wasserfall. Wer lamentiert über das Spritzen von Wasser? Es ist die Natur von Wasserfällen, zu spritzen. Lasse die Spritzer auf dich fallen. Sei heiter. Sie werden trocknen, und doch, und doch, sie sind auch so ein Teil von dir, tiefer als irgendetwas, tiefer als irgendetwas, ausgenommen Liebe, welche anwächst und zunimmt.

Heavenletter # 2232 – 4. Jan. 2007 Angels at Your Feet

Engel zu deinen Füßen

Gott redete …

Die Sache mit der Liebe ist die, dass sie deine Bestimmung ist. Sie ist deine Wahl der Vorsehung, freilich, wenn du durch klare Augen siehst – hast du keine Wahl. Du kennst den Unterschied zwischen einem Cent und einem Zehn-Cent-Stück, also was kannst du anderes tun, als das Zehn-Cent-Stück auszuwählen? Du weißt, was Liebe wert ist, und dass sie alles wert ist. Es gibt nichts, was sich mit der Liebe vergleichen lässt. Nicht im Hohen Himmel und nicht auf Erden. Liebe ist alles, was ist, und Liebe ist mächtig, nicht als ein Bollwerk sondern als ein Eingangstor.

Es ist in der Welt ein Anschwellen von Liebe am Brauen. Es ist der Vesuv. Es ist der Alte Getreue. Liebe ist drauf und dran, auszubrechen und über das ganze Land zu strömen, eine solche Flut an Liebe, welche die Erde in unvorstellbarer Freude überziehen wird, eine solche Freude, dass ihr all die Torheit vergessen werdet, von der ihr völlig in Anspruch genommen wart, eine solche Freude, dass ihr euch einzig der Liebe und der Freude, welche jene mit sich bringt, erinnern werdet. Der ganze Regen der Vergangenheit wird von dem Antlitz der Erde fort und vorbei sein. Ihr werdet den Sinn von Wörtern der Negativität nicht begreifen, ebenso wenig werden sie eingesetzt werden. Es wird keine Basis für sie geben, weswegen also solltet ihr sie oder ihre Bedeutung euch ins Gedächtnis zurückrufen mögen?

Wenn alles Sonnenschein ist, was würdet ihr als Dunkelheit erkennen?

Der ganze Schnee von gestern wird schmelzen, und dein Herz wird in Freude angeschwollen sein. Liebe wird von deinem Herzen herunterfallen wie ein Wasserfall. Du und die Welt werden überschwemmt sein mit Liebe. Du und das Universum werden ersaufen in Liebe. Von ihr wird es keine Genesung geben. Ihr seid zur Liebe verurteilt, und aus ihr heraus kommen, das wird es nicht geben. Es wird hundert Millionen mal mehr Liebe geben, als ihr es euch jemals für möglich erträumtet, und ihr werdet Liebe an ihrer Quelle kennenlernen und Liebe sein. Die ganze Welt wird mit Liebe bezaubert sein.

Die Metapher von Fröschen wird von der Welt verschwinden, denn alle Menschen werden sich in Prinzen verwandelt haben. Wenn alle Männer Prinzen sind, dann werden alle Frauen Prinzessinnen sein. Dies wird die Ära von Prinzen und Prinzessinnen sein. Es wird keine gemeinen Leute geben. Alle werden sie dem Königshaus angehören. Könige und Königinnen werden einander dienen mit Dargeboten von Licht und Liebe. Es wird keinen Unrat geben, denn jedermann wird ihn hinter sich selber aufheben. Und, falls er das nicht tut, wird es so sein, als hätte er es getan, denn es wird kein Empfinden eines Anderen geben. Es wird Einssein sein. Einen heruntergefallenen Fetzen oder ein Stück Papier auflesen wird ein Privileg darstellen, denn ihr werdet erkennen, dass eine andere Version von euch selber an dieser Stelle vorübergegangen war, und davon entzückt sein.

Das gesamte Universum wird zu einem Maibaum werden, um den herum ihr tanzt.

Jeder wird auf der Straße am Tanzen sein. Die Liebe in den Herzen muss eine Allee haben, und, wo du auch soeben bist, dies wird deine Allee sein. Liebe wird wie Honig fließen. Liebe wird fließen. Du wirst dich in Liebe verfangen haben. Es wird nichts geben, um sich davon zu unterscheiden. Die ganze Welt wird ein riesiger Schmelztiegel der Liebe sein, und du eine Schöpfkelle. Der Hafen wird umkippen, und die Welt wird voller Liebe tanzen. Es wird keine Unterbrechung geben. Es wird fortwährendes Andauern von Liebe geben. Es wird Liebe sein.

All die Märchen werden Wirklichkeit werden ohne die Präsenz von Ungeheuern. Alle Träume werden wahr werden, denn alle Träume werden von Liebe handeln, die bereits wahr geworden ist. Es wird zu einem solchen Strom von Liebe kommen, dass die Erde zum Himmel geraten sein wird. Es wird keine Umgrenzungslinie geben. Es wird weder ein oben noch ein unten geben. Es wird einzig Liebe geben, und du wirst diese Liebe in all ihrer Größe miterleben und bezeugen. Mittendrin in Umarmungen wirst du sagen: „Dies ist gut“, und Wir werden gemeinsam ein Lied anstimmen, was all die Engel zu euren Füßen herbeibringen wird, und du wirst erkennen, dass du einer von ihnen bist.

Heavenletter # 2233 – 5. Jan. 2007 When Love Takes Over

Sowie Liebe das Heft in die Hand nimmt

Gott redete …

Wie groß kann ein Herz voller Liebe werden und wachsen? Da ist keine Grenze. Auf Liebe liegt keine Grenze. Lasse dein Herz einen reifen Pfirsich sein, voller Saft am Auslaufen. Oder eine Pomelo. Oder eine leckere Wassermelone! Lasse dein Herz eine gigantische Frucht der Liebe sein. Spüre, wie jetzt im Augenblick dein Herz mit Liebe aufgefüllt wird. So wie dein Herz mit Liebe gefüllt ist, so hebst du dich in die Höhe. Wie ein Ballon, so steigst du zum Himmel auf. Die Liebe in deinem Herzen bringt dich hierher.

Ich pumpe Liebe in dein Herz. Je mehr Liebe, umso leichter dein Herz, und umso höher steigst du. Liebe ist sich selber vorantreibend und sich-selber-fortsetzend. Liebe ist der Saft des Universums. Sie rinnt durch alles. Sie rennt durch dich. Sie ernährt dein Blut. Sie reichert dich mit Sauerstoff an.

Anämie kann bloß von einem Knappsein von Liebe herrühren, von einem Straffziehen von Liebe, einem Kontrahieren von Liebe. Und also lässt du nun deine Liebe heraus, sodass dein Lebensstrom angereichert wird. Gutes rotes Blut kommt von Liebe. Was sind deiner Meinung nach Vitamine und Mineralien anderes als Liebe? Was sind alle wohltuenden Segnungen anderes als Liebe?

Das Haus, welches Jack baute, ist Liebe. Der Amboss ist Liebe. Gänseblümchen auf der Wiese sind Liebe. Liebe ist auf dem Ausschau nach euch. Sei du auf dem Ausschau, um Liebe zu sehen und zu schenken. Es gibt für dich nichts anderes zu tun. So lange, bis die Welt mit Liebe überströmt ist und mit nichts anderem, so lange ströme du Liebe bewussterweise aus. Sowie die Liebe die Erde füllt, wird der Liebe nicht gedacht werden müssen. Ihr werdet sie einfach einatmen und ausatmen, so wie Bäume und Pflanzen für euch Sauerstoff ausströmen, und ihr Kohlenwasserstoff für sie. Es werden keine Bedürfnisse aufkommen, da Liebe alle Herzen aufgefüllt haben wird und Bedürfnisse ausgeschlossen und gehindert hat. Liebe wird herrschen. Liebe alleinig wird herrschen.

Es werden Begehren da sein, die in dem Augenblick erfüllt werden, in dem sie geäußert werden, ja gar erfüllt, bevor sie geäußert werden. Der Schrei der Welt wird heißen – Danke dir, Danke dir. Liebe wird den Boden ernähren, und Weinstöcke werden wachsen, unterdessen ihr sie anschaut. Freilich wessen Liebe ist dies? Woher kommt sie?

Es wird einzig Augen der Liebe geben, und Weinstöcke der Liebe. Es wird keine Imitation von Liebe geben, einzig Liebe, welche sich allerorts sich selber an den Tag legt, Welche sich selber als die natürliche mühelose Energie, welche sie ist, enthüllt. Keine Anstrengung an ihr. Kein Sich-Widersetzen ihr gegenüber. Einzig Liebe, am Fließen, ziemlich sowie eine Drehtür, die Jeden in ihren Drehportalen einfängt. Es wird kein aus der Liebe Herauskommen geben, denn sie wird überall am Wuchern sein. Es wird nichts als Liebe da sein, was die Erde umringt, und nichts sonst inwendig in ihr, so erfüllt mit Liebe wird die Erde sein.

Alles auf der Erde wird für jedermann einfach so richtig sein. Herzen werden als eins schlagen, und die Wahrheit des Einsseins wird allgemein bekannt sein. Es wird zu solch einem herzigen Austausch von Liebe kommen, dass dieser den Aktienmarkt erdrücken wird. Was für eine andersartige Energie wird zugegen sein. Jedermann wird jedem anderen Menschen Diamanten schenken, denn jedermann wird in Liebe begriffen sein.

Was kann in der Präsenz von Liebe übrigbleiben außer Liebe? Was kann ihr widerstehen? Was für einen Platz kann es für etwas geben ausgenommen Liebe, wenn Liebe alles ist? Nicht einmal ein Überbleibsel harter Gefühle wird zurückbleiben. Jeder und alles wird weich werden wie der Boden im Frühjahr, und in jeden Schritt wird ein Federn einkehren. Eure Füße werden vom Boden weg sein, Geliebte. Euer Herz wird hoch in der Höhe fliegen, und eure Füße werden ebenfalls Anstalten machen, Höhe zu erreichen. Ihr werdet mit Sicherheit auf einer höheren Ebene weilen, als ihr gestanden habt. Was kann das gleiche bleiben, derweilen Liebe bei dem Universum die Macht übernimmt, Liebe unerschrockenerweise, Liebe schlicht seiend, was Liebe ist, die Energie Gottes?

Heavenletter # 2234 – 6. Jan. 2007 The Freedom of Love

Die Freiheit der Liebe 

Gott redete …

Du, der du Freiheit willst, musst Anderen ebenfalls deren Freiheit stattgeben. Dies meint, dass du nicht Andere überwachst. Kontrolle ist vollziehen. Es gilt dir nicht, einem anderen Menschen deine Wünsche aufzuerlegen. Du musst Anderen deren Entscheidungen zuerkennen, ob sie nun das darstellen, was du möchtest, oder nicht. Es ist beispielsweise nicht an dir, zu sagen, dass die Liebe deines Lebens dich zu lieben habe. Du bist nicht der Bestimmer des Lebens von irgend jemandem.

Ihr kennt nicht wirklich die Situation, Geliebte. Es mag sein, euch liegt das Beste für einen anderen Menschen am Herzen, aber unter Umständen werdet ihr nicht wissen, was in deren bestem Interesse liegt. Und es ist überdies möglich, dass ihr euer bestes Interesse in den Mittelpunkt stellt, und, ein weiteres Mal, ihr wisst nicht immer, was dieses ist. Ich möchte euch unmissverständlich sagen, dass es nicht gilt, einen anderen Menschen zum Gefangenen zu machen.

Hände weg – ist ein guter Ratschlag.

Moses sagte: Lasse mein Volk ziehen.

Und Ich sage euch dasselbe.

Kein einziger gehört in euren Griff. Alle sollen frei sein, um die Welt zu durchwandern, so wie sie es möchten. Dies befreit euch ebenso wie alle anderen. Kein einziger möchte gerne beschaut werden. Kein einziger möchte, dass ihm gesagt wird, wohin sein Herz zu gehen habe. Herzen haben zu ihren eigenen Bescheiden zu gelangen. Vielleicht würdest du nicht versuchen, das Herz eines anderen Menschen anzuketten, wenn es nicht der Fall wäre, dass du dein eigenes in Fesseln gelegt hast.

Herzen ist es nicht zugedacht, anderen Herzen untertänig zu sein.

Will, dass dein Herz liebt, und lasse anderen Herzen ihr eigenes Sagen.

Weil du die Liebe eines Menschen im Besonderen möchtest, bedeutet nicht, dass derjenige dich zu lieben hat. Lasse dich denjenigen sein, der liebt, und der hinlänglich liebt, um diejenigen, die du liebst, frei zu lassen. Liebe ist Freiheit, Geliebte. Sie ist nicht Kaperung. Liebe gehört nicht eingezäunt. Liebe hat ihren eigenen Weg zu finden.

Sobald du die Bandbreite des Herzens eines anderen Menschen festlegst, bist du wie ein Cowboy, der mit seinem Lasso einen Stier einfängt. Derjenige, dessen Liebe du gerne haben möchtest, ist nicht ein Stier, um ihn mit einem Seil zu umwickeln. Er ist Mein Kind ebenso wie du es bist. Du und Ich, Wir beide, müssen ihm oder ihr den freien Willen geben. Entsinne dich, wie weise König Salomon war. Er sah, dass die Mutter, die wahrhaftig liebte, ihren Säugling aufgab, eben weil sie liebte.

Herzen Anderer sind wie Säuglinge, und du musst ihnen stattgeben, zu gedeihen. Sobald es sich auf Liebe beläuft, gibt es keine Eigentümerschaft. Liebe, welche geeignet wird, ist nicht Liebe. Liebe ist nicht ein Besitztum. Sie ist eine Gabe, aber nicht ein Besitz. Wenn du jemanden festhältst, hältst du an der Vergangenheit fest. Du bestehst darauf, dass die Vergangenheit sich fortsetzt. Und mithin also, Geliebte, löst die Vergangenheit, und indem ihr dies tut, löst Andere von der Vergangenheit. Liebe gehört an jedem Tag von Neuem entdeckt. Dann ist es Frühling, und Hyazinthen kommen hervor, und die Erde ist am sich Erneuern.

Der Boden ist bearbeitet, sodass Blumen wachsen können. Der Erdboden ist formbarerweise gemacht. Und nicht anders muss eure Liebe sein wie weiche Erde, wo Blumen der Liebe heraussprießen und wachsen, als würden sie zum ersten Mal blühen, wo Sprossen des Entzückens aus dem Glanz des Universums heraufschießen.

Natürlich habt ihr das Verlangen, dass die Blumen zu der Sonne hin wachsen, und gleichwohl haltet ihr sie nicht in eurer Faust. Ihr nährt sie mit euren Gedanken, und lasst sie wachsen, wie sie wachsen. Die Sonne wird bei ihnen anlangen. Nicht du hast bei ihnen anzulangen. Du hast nicht einmal zu versuchen, Blumen zu bezwingen.

Die Manier, zu behalten, Geliebte, ist, los zu lassen. Anderenfalls zermalmt ihr, und es möge niemals euer Wunsch sein, die Selbst-Entfaltung des Anderen mit Latten zu verkleiden. Lasst eure Liebe einen Ruf zur Liebe sein, nicht aber einen Befehl. Liebe braucht keine Anleitung, keine Bewilligung. So, auf diese Weise, wird Liebe die Welt umfangen, nicht indem sie es zu tun hat, sondern indem sie frei ist, es zu tun.

Heavenletter # 2235 – 7. Jan. 2007 The Flowing of the River

Das Strömen des Flusses

Gott redete …

Die Vergangenheit scheint, als sei sie niemals gewesen, und das ist die Wahrheit über sie. Sie war niemals. Sie schien einstmals real, aber ihr wisst, sie ist es jetzt nicht. Nun ist sie insgesamt eine zusammen gedachte Geschichte mit Charakteren, die über eine Leinwand tanzen. Ihr habt rührende Stimmungen über die eingebildete Vergangenheit, aber sie ist nichts mehr als Schnee von gestern. Sie war ein Melodrama welches ausgespielt wurde, als sei es tatsächlich an Geschehen. All die weil waren die Szenen elektrische Impulse den Luftwellen entlang, und dabei 3-D-Bilder erzeugend.

Das Leben ist ein starker Strom, der sich nach vorne bahnt. Was auf die Ufer gespritzt wurde, ist lange verdampft. Das Leben ist lebenssprühend und lebendig, und es hat kein Ende. Eure geliebten Nahestehenden, die das Irdische Leben hinter sich gelassen haben, sind nicht minder jetzt, als sie es jemals waren. Ihr habt einfach nicht mehr länger die 3-D-Leinwand von ihnen am Aufblitzen. auf der Erde präsent oder absent, es ist das gleiche. Keines von diesem Panorama ist zutreffend, obschon ihr es als eine Angelegenheit über Leben und Tod betrachtet, und mit ihm umgeht, als wäre es mehr als alles andere von Belang.

Es ist alles Treibgut, welches den Fluss hinunter strömt. Das Strömen des Flusses ist wahr. Der Fluss ist ewig. Du bist ewig, aber die Vergangenheit ist flüchtig. Obschon euch von Bedeutung, ist Vergangenheit überhaupt nichts. Sie ist eine Parade, die vorüber zieht. Klatscht Beifall, während sie an euch vorübergeht, und dann lasst die Parade um die Ecke gehen.

Das, was temporär ist, ist nicht permanent. Brisen wehen, und dann, wo sind sie?

Es gilt euch, euch an nichts an zu heften, denn es ist nichts da, was ihr festhalten könnt. Einzig in eurer Einbildung könnt ihr es.

Dies erscheint euch entsetzlich, es scheint euch nicht derart, sich daran festzuhalten, jetzt aber, Geliebte, denkt lieber die Nicht-Existenz des relativen Lebens als befreiend. Nicht-Existenz ist euer Pass zum Paradies. Nun seid ihr frei, schlicht zu lieben ohne dingliche Belastung. Ihr seid Wasser, was an Wasser vorüber fließt. Es gibt nichts zu differenzieren. Es ist einzig Liebe da, sie eimerweise auszuschütten.

Sofern du etwas permanent vor dir haben möchtest, dann ist es an dir, zu lieben, denn Liebe ist die einzige Dauerhaftigkeit in der ganzen weiten Welt. Und selbst Liebe gilt es, los zu lassen, denn sie muss tanzen, so wie sie tanzt, und so wirbelst du Liebe einfach herum und belässt sie bei ihrer unentwegten eigenen Schwungkraft. Dort, wo dies herkam, gibt es eine Unmenge mehr.

Räume die Küchenschränke deines Geistes und deines Herzens aus. Entleere sie von der Vergangenheit, welche niemals war. Halte an der Existenz fest und nicht an der Nicht-Existenz. Liebe ist Existenz. Gezeichnete Figuren und gewisse Tanzbewegungen beim Square Dance sind bloß Skizzen. Eine Zeichnung ist nicht die Realität. Aber Liebe ist die Realität, und nichts sonst ist die Realität. Objekte der Liebe sind Objekte der Liebe, aber einzig Liebe ist die Realität. 

Die Drehbänke, die sich drehen und Realität abspiegeln, sind dein Herz und dein Geist. Der Geist hält an den Maschen und Schnippchen fest. Das Herz verspinnt Wahrheit. Manchmal zieht der Geist mit der Wahrheit gleich und lässt die trügerische Illusion hinter sich.

Einerlei, wie sehr du versuchst, an der Illusion festzuhalten, sie ist aussichtslos. Irrwische sind schlicht Irrwische. Übergib dein Herz und deine Seele an das, was zählt, und Materie zählt nicht. Liebe ist von Belang.

Gib Liebe nicht für das Materielle auf. Gib nichts auf. Habe es alles, sei dir aber im Klaren, was durch deine Finger schlüpft, und sage ihm Servus. Du sagst zu dem Schaum auf dem Wasser Servus. Es war bloß Fussel. Sage ununterbrochen zur Liebe Hallo, denn es ist kraft deiner Liebe, dass du bekannt und verlautet bist. Es ist kraft Liebe, dass du bist.

Heavenletter # 2236 – 8. Jan. 2007 The Full Moon

Der Vollmond 

Gott redete …

Schnappe den Enthusiasmus der Jugend. Tue nichts, um ihn zu dämpfen. Enthusiasmus ist Meine Callingcard. Erhelle Gesichter, soviel du es kannst. Erhelle dein eigenes. Entzünde auf der ganzen Welt Begeisterung.

Du hast die Wahl, was das, was du dir anschaust, angeht, und auf was du Andere hinweist, es sich anzuschauen. Tue dich nach dem glänzenden Gold um und weise auf es hin, und gehe an dem Trostlosen vorüber. Es gibt keine Notwendigkeit, dass du dir oder dass irgendwer sich das Düstere ins Gedächtnis ruft.

Denke nicht mehr länger, das Düstere sei ein Fakt des Lebens. Der Fakt des Lebens ist Enthusiasmus. Schüttle ihm die Hand. Finde etwas, was dich am Morgen hochdreht. Finde etwas, was es hinkriegt, dass du aus dem Bett hüpfst. Sei bereit für Begeisterung, und laufe mit ihr.

Und sobald du andere Gesichter sich aufhellen siehst, befasse dich mit dem gleichen Licht in deinem Herzen.

Wenn du ein Lehrer der Jugend ist, dämpfe deren Mut und Tatkraft niemals. Vor dir befinden sich Dutzende von Einsteins und Edisons und Da Vincis und Shakespeares oder Ein einziger Christus. So musst du denken. Ein einzelnes Wort von dir kann erheben. Schenke das Wort. Übersieh, was zu sein scheint. Sei ein Vorbote gar für den winzigsten Funken an Licht. dir gilt es, Herzen zu erhellen und niemals sie zu dimmen.

Dies hat man als positives Denken bezeichnet. Ich möchte es als liebevoll bezeichnen. Du bist hierher auf die Erde transplantiert, um Liebe zu geben. Ihr seid nicht für irgendetwas sonst hier, Geliebte. Ihr seid nicht hier für Aufruhr. Ihr seid nicht hier für irgendetwas, ausgenommen, dafür, zu beflügeln. Was taten all die Großen Erhabenen auf der Erde anderes, als Herzen zu entzünden und sie am Brennen zu halten? Sie waren wie Kerzen in Höhlen und in dunklen Tunneln.

Ein jeder kann Dunkelheit sehen. Entsinnt euch, dass das Licht des Mondes desgleichen am Nachthimmel scheint. Entsinnt euch des Lichts, und strahlt es in euren Augen wider.

Inwendig in euch ist ein großes Licht, mit dem Ansinnen, zu scheinen. Erteilt ihm die Erlaubnis. Ihr sollt eine reife saftige Pflaume sein, oder ein Pfirsich oder eine Mango oder eine Papaya, nicht eine ausgetrocknete Zwetschge. Ihr sollt nicht das Salz der Erde sein, sondern vielmehr der Saft des Lebens, und just dafür schenkt ihr Sonnenlicht zu der Erde. An diesem Tag, da werde zu einem Wohltäter für die Welt. Lasse ihr Licht zugutekommen, und Licht, was alleinig du geben kannst.

Ein Jeder, der vor dich hintritt, ist auf dein Licht aus. Erfülle dessen Erwartung.

Als die Welt erschaffen wurde, sagte Ich: „Es werde Licht.“ Und jetzt sage Ich dies zu dir: „Lasse Licht da sein.“ Ich habe nicht zitiert wie folgt: „Lasse also dein Licht vor den Menschen scheinen.“ Jetzt sage ich dir: „Lasse Mein Licht in dir also vor den Menschen scheinen.“

Ich habe akkurat zitiert mit den Worten: „Du bist das Licht der Welt.“ Dies ist der Kern Meiner Botschaft von heute.

Mache dir nichts daraus, was du getan hast. Scheine Mein Licht heute.

Was wäre, wenn du nur für einen Tag Gott wärest, was würdest du tun und sagen? Welche Gaben würdest du gewähren? Welche Herzen würdest du erhellen? Woran du auch immer denkst, setze es heute um. Mache dir Bilder davon. Male ist dir aus, und du wirst den Enthusiasmus haben, welcher dich zum Zuwenden der Gaben deiner Seele geleitet.

Sofern du dich selber nicht als Gott vorstellen kannst, stelle dich vor als der Kaiser der Welt. Was für Wünsche würdest du heute gewähren mögen? Gewährt sie alle, Geliebte, gewährt sie alle.

Und sofern du irgendwo ein Aufseher wärest, welches inspirierende Licht würdest du zukommen lassen?

Und wenn du schon immer ein Geizhals gewesen bist, welches inspirierende Licht möchtest du heute zukommen lassen?

Und wenn du heute die Sonne am Himmel bist, auf was würdest du gerne scheinen mögen?

Und wenn du der Mond heute Nacht am sternenklaren Himmel bist, würdest du dir nicht bescheiden, Voll zu sein?

Heavenletter # 2237 – 9. Jan. 2007 The Design You Weave

Das Dessin, das du webst

Gott redete …

Du, der du vor Mir stehst, weißt von jetzt ab, dass dein Leben mit dem Leben eines jeden anderen vermischt ist. Du bist Teil eines großartigen Orchesters. Der Große Dirigent nickt in deine Richtung, und du spielst Flöte. Du flitzt hoch und runter. Du spielst viele Partien. Du läufst von einer Stelle zur anderen und spielst Flöte wie gerufen.

Das Leben ist das Weben eines Großen Teppichs. Die Fäden sind verzwickt und können nicht nachverfolgt werden, man kann sie nicht vorhersagen, sie können nicht ungetan gemacht werden. Sie sind entsprechend einem Großen Plan verwoben worden. Wenn du auf diesen Teppich, dort wo er jetzt ist, treten und alle deine Fäden sehen könntest, würdest du ein Design von derartiger Vielschichtigkeit und unermesslicher Weite zu sehen bekommen, dass du putzmuntere Augen bekommen würdest, du würdest zwinkern und wärst geblendet. Du könntest nicht begreifen, wovon du einen flüchtigen Eindruck bekommen hast. Kein Teppich auf der Welt ist jemals so gewoben worden, noch auch wird es je einen anderen geben, und doch wird der Teppich unaufhörlich weitergewoben. Weber weben.

Dieser Teppich ist eine Extravaganz. Er ist spektakulär. Die Farben sind reichhaltig, die Stiche perfekt. Das übergreifende Design fließt in Mustern daher, welche über das hinausgehen, was der Menschliche Geist in der Lage ist wahrzunehmen. Und doch, du webst deine Fäden, und du webst sie unerschrocken, webst so, wie es niemand zuvor getan hat. Wie kann es bloß zu einer solchen unermesslich weiten Anordnung auf diesem gewebten Teppich kommen. Wie kann es zu solchen Möglichkeiten kommen, und so, dass keine von ihnen, welche bis jetzt ergriffen worden ist, dir unter die Augen gekommen ist? Deine Hand ist gehoben, bereit für das nächste Ein und Aus.

Auf den ersten Blick scheint das Dessin dieses Teppichs zufällig, bei näherer Betrachtung würdest du, falls du das sehen könntest, Muster erkennen, Muster, welche zu Mustern abfließen, Reben und Blumen von überragenden Größenordnungen. Der Weber webt, und du hast ein weiteres Hinein und Heraus ausgeführt, deine Hand erneut angehoben, und so heftest du zusammen, und so machst du es erneut wieder und führst dennoch niemals den gleichen Stich aus. Du bist ein Wunderwerk.

Du bist die Fäden. Du bist das Weben. Und du bist der Weber, und gleichwohl weißt du nicht, was du webst. Du webst einfach. Du arbeitest unaufhörlich an dem Webstuhl. Er ist sich selber erzielend, dieser Webstuhl, und dennoch ist es ihm erforderlich, dass du ihn antreibst. Und du fühlst dich gleichwohl förmlich angetrieben. Manchmal fühlst du dich wie eine Rakete, die aus einem Geschütz herausgeschossen worden ist, gleichsam, als hättest du kein großes Sagen darüber, wohin du unterwegs bist, wie weit weg oder wie nahe. Es bist allerdings du, der dich selber aus den Geschütz herausschießt. Du bist der Auslöseimpuls.

Du weißt nicht, was du webst, und du weißt nicht immer, wieso. Und dennoch webst du, und dennoch webst du rund umher mit einem jeden anderen Faden von einem jeden Webstuhl, derart verbundenermaßen bist du. Du leitest und du wirst geleitet. Du parierst. Du duellierst dich. Du hämmerst ein. Du simulierst. Du fügst dich. Du engagierst dich. Du spielst Racquetball. Du spielst Huppekästchen. Du prellst hoch. Du duckst dich nach unten. Und immer bist du der Weber ebenso wie das Gewobene.

Du meinst, du seist ein separater Faden, währenddessen alldieweil alle Fäden untereinander verbunden sind. Es ist ausschließlich ein Teppich, der gewoben wird, da. Es ist einfach ein einziger Teppich von solch unvorstellbarer Schönheit, und du bist der Weber von ihm. Alle die Assistenten sind deine Einbildungen. Und der Teppich ist noch nicht in voller Sicht. Ein Stich auf ein Mal, und dennoch steht man nicht mit leeren Händen da, denn dies ist ein magisches Verweben. Dies ist ein Gewebe, was derart durchsichtig ist, dass du es nicht mehr erkennen kannst. Du kannst es kaum mit deinen Fingern anfassen. Diese unermessliche Weite des Teppichs entschlüpft dir, und doch zieht sie dich mit sich, und geht gleichwohl ohne dich fort und ist dennoch niemals weggegangen.

Heavenletter # 2238 – 10. Jan. 2007 Love Like Music

Liebe, der Musik gleich 

Gott redete …

Es möchte einem so scheinen, dass ihr immer einen Weg findet, in eurem Herzen Rabatz zu machen. Ihr erzählt euch selber, ihr würdet nicht genug lieben, oder, dass ihr zu viel liebt, oder dass ihr an den verkehrten Stellen anstatt an den richtigen liebt, und so macht ihr euch selber liebe-ermattet. Geliebte, wo kann Liebe fehl am Platze sein? Wo ist zu viel Liebe, das frage Ich euch.

Seid beglückt mit Liebe. Wenn ihr das tut, werden Weltsorgen keinen Zugang finden. Noch auch sollten sie das. Lasst euer Herz lieben, wo es liebt und haltet an, mehr zu lieben. An der Liebe gehört nicht verzweifelt, noch auch gehört sie unterdrückt. Liebe soll herauskommen, so wie die Sonne, so wie der Ozean, so wie unverwüstliche Musik. Lasst die Liebe für sich und alleine. Lasst sie, was sie ist. Und, durch all dies hindurch, liebt euch selber. Liebt dieses atmende Menschenseinswesen, was ihr verkörpert. Liebt euch selber nicht in Stücke, sondern in Ganzsein. Liebt euch selber ohne Vorbehalt. Liebt euch selber, als wärt ihr bestimmt, von überallher ständig Liebe entgegenzunehmen. Mit Sicherheit von Mir.

Wenn du dich selber zu der meistgeliebten Person auf der Welt machst, wirst du dich weniger wundscheuern. Du wirst uneigennützig werden. So funktioniert es. Du hast es vielleicht anders gedacht. Fülle dich selber mit Liebe, und du wirst voll mit Liebe sein, um sie zu verausgaben. Du wirst anderen beistehen, sich selber zu lieben. Du wirst mit Liebe freigiebig sein.

Irgendwie ist dir eine schlechte Presse zuteil geworden, oder du hast dir selber eine schlechte Presse gegeben. Irgendwie hast du dich in die Anschauung hinein gekauft, dass du mehr der Liebe wert sein müsstest, bevor du viel von ihr haben könnest. Nimm die Liebe jetzt im Augenblick, und du wirst wert und würdig sein. Von diesem Augenblick an, versage dir selber nicht Liebe.

Es ist weise, entgegenzunehmen, was Ich dir gebe, und Ich gebe dir gewaltige Liebe. Würdige Mich mit deiner Entgegennahme von ihr. Es ist ungemein schenkend und großzügig, ein Geschenk anzunehmen. Die Liebe, welche Ich dir gebe, ist nicht ein Lohn für abgeleistete Dienste. Sie ist ein Geschenk. Öffne es, erkenne, es ist dein, und freue dich an ihm, an der Liebe, welche Ich dir gebe. Schenke Mir das Vergnügen.

Alle Liebe kommt von Mir. Möchtest du das bestreiten? Denkst du womöglich, Liebe stamme von irgendwo sonst her? Egal, wer dich anlächelt, es ist Ich, der zu dir hin lächelt. Lächelt zurück, Geliebte.

All die Verdienste in der Welt wird dir nicht mehr Liebe einfahren, als Ich bereits für dich habe. Ich habe dir eine ungeheuer große Zuteilung von Liebe zugewendet. Es bist du, der die Pfennige zählt, nicht Ich. Nimm all die Liebe, welche Ich gebe, und gib sie dir selber von Mir. Mache deine Arme weit auf, und nimm sie insgesamt entgegen. Sie wird in dein Herz hinein strömen, und sie wird aus ihm heraus strömen, Meine Liebe für dich, welche du Anderen gibst. Wie kannst du geben, was du nicht hast? Ich aber sage dir, dass du alle Liebe auf Erden und im Himmel hast, bloß, du hast den Bescheid erteilt, du verdienest ausschließlich kleine Dosen davon anstelle all der Liebe, welche Ich dir gegeben habe. Wer weiß deiner Auffassung nach mehr, Ich oder du? Nimm Mein Wort dafür. Du bist bestimmt, dich selber mit Meiner Liebe zu übergießen. Verbrauche die ganze Flasche. Drehe den Hahn ganz auf. Nimm Meine Liebe in dich auf, und wisse, es ist Meine Liebe für dich, und dass sie die deine ist. Entäußere dich der Bedürftigkeit an Liebe.

Es ist nicht gierig, Meine Liebe entgegenzunehmen. Es ist liebenswürdig, Meine Liebe in Empfang zu nehmen. Sei nun liebenswürdig. Ich möchte es gerne, dass du Meine Liebe annimmst.

Heavenletter # 2239 – 11. Jan. 2007 Let Go of Ideas

Lasst Ideen los

Gott redete …

Wie weißt du, dass sogenannte Fehler, die du begehst, Fehler sind? Wie weißt du, dass du eine Ziffer falsch getippt hast – schlicht weil sie nicht die der Welt gemäße war? Denkst du, es sei folgenschwer, Zahlen in einer bestimmten Ordnung zu haben, oder irgendetwas in einer bestimmten Anordnung zu haben? Ob du nun einen sogenannten Fehler korrigieren kannst, oder nicht, Irrtümer, Fehler erkennen, jene machen, sie beseitigen, das ist schier ein Spiel, was ihr betreibt, bloß habt ihr den Würfel gegen euch gezinkt.

Nun, irrt euch über euch selber nicht. Liebt euch selber, einerlei wie viele Fehler ihr macht. Freut euch über eure Fehler. Sie zeigen euch auf, dass ihr lebendig seid. Sie zeigen euch, dass ihr fehlbar seid, allerdings ausschließlich in den Bezügen der Welt. Die Welt ist nicht unfehlbarer denn ihr, und sie macht, ebenso wie ihr, Fehler. Ihr habt für Fehler nicht zu bezahlen.

Sprecht euch von der Anschauung von Fehlern frei. Was wäre, wenn es so etwas wie Fehler nicht gäbe? Wie würdet ihr euch dann was euch angeht fühlen? Wie locker die Welt dann wäre, nicht mehr länger durch Irrtümer in Schrecken versetzt! Setzt jetzt aus, dass es euch vor Fehlern graut. Sie sind bloß Fehler.

Das Leben ist eine Übungs-Veranstaltung. Es ist nicht die letztliche Aufführung. Wenn du deine Zeilen vermasselst, vermasselst du sie. Wenn du in eine Pfütze trittst, trittst du in sie. Was sich auch begibt, lache eher darüber, als dass du laut aufschreist. Genug davon, deinem Herzen für einen simplen vermeintlichen Missgriff eine zu langen.

Lasse es sein, zu versuchen, perfekt zu sein, und du wirst weniger Irrtümer begehen.

Lasst die Idee von Vollkommensein in den Bezügen der relativen Welt los, und behaltet die Anschauung der Vollendetheit, in der Ich euch sehe. Ich sehe euer Licht. Ich blicke nicht prüfend in Details hinein, wie ihr und die Welt es tun. Ich habe Licht, kraft dessen zu sehen. Ich habe Licht, um kraft dessen euer Licht zu sehen.

Euch ist ein Teller heruntergefallen! Er zerbrach? Es war euer bester. Geliebte Geliebte, Teller halten ohnedies nicht dauernd. Und du in dem relativen Feld des Lebens, du wirst womöglich entschwinden, bevor dies Teller tun. Früher oder später wirst du die Teller nicht um dich haben, oder die Teller dich nicht.

Kindern sind ihre Spielzeuge sehr teuer. Sie weinen, wenn eines davon zerbricht oder von ihnen weggenommen wird. Wie wichtig sind in der Welt Spielzeuge! Und all die materiellen Dinge, denen ihr angeheftet seid, sind Spielzeuge. Bald werdet ihr erwachsen, und erkennen, dass sie bloß für eine Weile belangvoll sind. Fehler sind, desgleichen, wie Spielzeuge. Gebt sie auf. Löst euch von eurer Anhaftung. Ihr haltet an einem Eselsschwanz fest, an nichts mehr als das. Lasst los. Lasst jetzt los. Seid an nichts angeheftet. Es gibt nichts, um sich daran festzumachen. Was ihr auch angeheftet seid, es ist nichts. Seid euren Anhaftungen unangehaftet.

Verbundenheit ist eine andere Sache. Seid in Verbundenheit, weil dies die Wahrheit darstellt. Ihr seid mit Mir verbunden, und ihr seid mit jedem anderen Seinswesen auf der Erde und jenseits der Erde verbunden. Ihr steht dermaßen in Verbundenheit, Geliebte. Ihr steht dermaßen in Verbindung, dass ihr Eins mit Mir und dem Universum, mit jedem und allem seid. Verbundensein lindert. Verbundensein heilt. Anhaftung verursacht im Voraus Schmerzen der Getrenntheit.

So wie ihr los lasst, so erschafft ihr Freude. Da ist nichts, was ihr festzuhalten habt. Ihr seid frei, nicht festzuhalten. Dann könnt ihr euren Griff lockern. Dann könnt ihr los lassen und euch in Mich hinein zurücklehnen. Es gibt nichts, was ihr zu haben habt. Es gibt nichts, was ihr zu werden habt. Es gibt nichts, was ihr zu tun habt. Erleichtert euch von der Anhaftung gar an Ideen, und ihr werdet Zeit für Liebe finden, und euch selber in Liebe finden, zutiefst.

Heavenletter # 2240 – 12. Jan. 2007 Your Heart Is Devotes

Euer Herz ist treu ergeben 

Gott redete …

Ja, es ist Meine Stimme, die du hörst. Du hörst Meine Stimme durch die Offenheit deines Herzens. Meine Stimme trommelt in deinen Ohren. Und Meine Stimme läuft durch deinen Blutkreislauf. Mitten in deinem Puls ist Meine Stimme. Ich bin wie der Zurufer, der den Ruderern zuruft: „Ruder“.

Du bist voll mit Impulsen von Mir. Durch deine Impulse treibe Ich dich an. Wenn du einen Impuls hast, aufzustehen und eine gute Tat zu tun, stehe auf und tue sie, bevor der Zeitpunkt vorüber ist. Folge den Impulsen deines Herzens. Behalte sie nicht auf. Nutze sie geradewegs.

Wiege sie nicht ab, die Impulse, die Ich dir schicke. Gehe mit ihnen Hand in Hand stattdessen. Wenn Pfennige vom Himmel regnen, hebe sie gleich auf. So heißt es mit Impulsen des Herzens umzugehen.

Wenn du den leisesten Impuls verspürst, eine gute Tat zu tun, nimm ihn an. Analysiere ihn nicht. Stehe auf und tue es. Du hast aus einem bestimmten Grund ein Herz. Dein Herz pumpt Blut, ja, und es pumpt Impulse zum Nutzen der Welt.

Ein Impuls ist mehr als ein Gedanke. Er ist ein Setzling des Antreibens. 

Welchen Impuls hättest du jetzt gerne? Stelle die Wählscheibe deines Herzens auf Impulse ein, welche das Leben höher heben. Habe Impulse für freundliches Entgegenkommen. Sie verbrauchen keine Kraft. Sie geben Kraft. Deine Handlungen aus Freundlichkeit sind dir Entlohnungen. Sie sind Handlungen der Freundlichkeit an dir selber. Jedes Mal wenn du aus einem Impuls zum Helfen heraus jemandem hilfst – nicht aus Verpflichtung oder aus etwas ähnlichem –, erhellst du dein eigenes Herz. Impulse möchten zum Ausdruck gebracht sein.

Impulse sind nicht Daten. Just so wie sich Daten anhäufen können und dein Rechner dann zusammenbricht, so können Daten deinen Geist bedrängen, und du kommst nirgendwohin. Impulse für rechtes Handeln sind Kundgaben von Mir. Greife sie auf. Sei nicht zaghaft, Freundlichkeit zuzuwenden. Denke nicht: Was wird jemand damit anfangen? Denke überhaupt nicht. Stehe einfach auf und führe die Freundlichkeit aus, zu der du erkoren worden bist.

Auf diese Weise ‚god-writest‘ du. Du folgst Impulsen. Du gehst der Spur der Impulse hinterher und schreibst sie nieder. So geht das Leben leben. Folge den Impulsen deines Herzens, die sich dir aufzeigen wie ein Stapel Karten. Du weißt nicht, was für ein Impuls kommen wird. Du weißt nicht, welche Karte hochkommen wird.

Ihr seid hier, um darzureichen, Geliebte, und ihr werdet dahinterkommen, dass Entgegennehmen als fantastisches Darreichen ausgewiesen ist. Nehmt die wohltuenden Segnungen, die Ich euch sende, entgegen. Bejaht sie. Bis hierher habt ihr allzu viele Segnungen weggedreht. Ihr spracht: „Nicht jetzt.“ Oder: „Später.“ Oder habt einfach nicht hingehört. Ihr entschiedet euch eher für Dichtsein als für Empfänglichkeit. Fahrt eure Antennen aus, Geliebte, und vernehmt Mich gut. Hört die Impulse, die Ich euch schicke. Ich schicke sie euch zur rechten Zeit.

Wir reden soeben nicht von Ansporn, Geliebte. Wir reden von Impulsen. Impulse benötigen keine Motivation. Sie blubbern hoch, und da sind sie. Sie kommen immer zur rechten Zeit. Sie sollen keine Unannehmlichkeit darstellen. Jemandem die Hand geben ist eine kleine Angelegenheit. Impulse sind immer klein. Sie sind einfach zu beherzigen.

Hast du nicht jetzt soeben den Impuls, etwas zu tun, was dir Glück schenkt? Du wirst eher nicht wissen, was der Impuls ist, aber er hebt an, sich einzustellen. Du wirst dich aus dem Stuhl erheben, und der Impuls wird sich manifestieren, und du wirst einsehen, dass du der Welt ein Wohltäter bist, und dass deine geringfügigen Handlungen des freundlichen Entgegenkommens nach und nach heranwachsen, um zu großen Akten des Ergebenseins zu werden. Dein Herz ist treu ergeben, sich selber auszudrücken. Bringe es jetzt zum Ausdruck. 

Heavenletter # 2241 – 13. Jan. 2007 Love Generously

Liebt gebefreudig 

Gott redete …

Die Dinge um Liebe und Anhaftung sind für Meine geliebten Kinder sehr verfänglich. Jegliche Bedingung, die du aufstellst, legt Anhaftung an den Tag. Jedwedes Ergebnis, nach welchem es dich verlangt und auf dem du bestehst, rührt von Anhaftung her. Habe den Wunsch und lasse ihn zur selben Zeit los. Liebe möchte andere Menschen freisetzen davon, deine Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.

Dies meint nicht, aus dir selber einen Fußabtreter zu machen. Es geht nicht um Liebe koste es dir was es wolle. Es geht um Liebe ohne Kosten für dich oder irgendwen. Ich habe dir gesagt, dass Liebe ein Ansinnen ist. Habe jetzt das absichtsvolle Ansinnen, ohne Anforderungen zu lieben. Du kannst von nah wie von fern lieben. Lasse deine Liebe wie einen beweglichen Anstecker und nicht wie ein Tattoo angebracht sein.

Nicht ein einziger steht bei deiner Liebe in Schuld. Deine Liebe soll frei laufen, soll frei sein. Kein einziger hat für sie zu bezahlen. Liebe gehört einfach dargereicht. Vielleicht dies eine mehr unpersönliche Liebe, nicht eine, welche vergolten zu werden hat, nicht eine, von der deiner Auffassung nach dein Wohlergehen abhängig ist.

Was auch eine anwidernde Liebe einem Anderen antun mag, die Crux ist, was sie dir tut, Geliebte, Geliebter. Sobald du deine Liebe anheftest, äußerst du, dass ein anderer für die Liebe in deinem Herzen verantwortlich ist. Du sagst, du habest dessen Liebe zu haben. Geliebte, ihr habt die Liebe in eurem eigenen Herzen zu haben, und ihr habt Meine zu haben. Meine Liebe ist für alle von uns ausreichend, das ist klar, wenn du also gleichwohl deine Liebe von der Liebe oder von der Zurschaustellung von Liebe eines anderen Menschen abhängig machst, dann hast du deine eigene Liebe blockiert. Wenn du deine eigene Liebe blockierst, kannst du dir sicher sein, dass du die Liebe eines anderen für dich blockierst. Du ziehst sozusagen die Schrauben an.

Während du heute liebst, liebe großherzig und klebe deine Liebe nicht an jemanden fest. Lasse deine Liebe und deren Liebe so leicht fallen, wie die Flügel von Schmetterlingen. Liebe gehört nicht eingeschlossen, denn dann ist aus ihr ein Gefangener gemacht worden. Zu Liebe gehören nicht Gitterstäbe und nicht Ketten.

Löse jeden Tag deine Anhaftung an deine geliebten Angehörigen, so, wie du Ballone los lässt und sie in den Himmel hoch steigen siehst. Lasst eure Liebe hochsteigen, Geliebte.

Kein einziger hat auf irgendeine Art zu lieben, außer auf der, in der sie es tun, und deren Liebe hat nicht eingeriegelt zu werden. Ja in der Tat, Liebe, welche frei gelassen ist, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit ihren Weg zu dir zurückfinden. Du hast sie freigesetzt, zurückzukehren. Liebe los lassen macht es für sie leichter, vergolten zu sein.

Liebe mag es nicht, angeordnet oder angefordert zu werden. Liebe mag es nicht, dass ihr gesagt wird, was sie tun muss und was nicht. Liebe ist kein Irrwisch, und gleichwohl ist sie nicht einzementiert. Du bist der Liebe nicht angeheftet, und du lässt die Liebe Anderer ebenfalls unangeheftet. Liebe muss ihren eigenen Bestimmungsort aussuchen. Der Liebe muss es erlaubt sein, zu surfen, so wie sie es möchte. Liebe hat einen eigenen Sinn. Liebe, die deine oder diejenigen eines anderen, ist nicht ein Pferd, welches gezügelt gehört.

Du magst meinen, lieben ohne Anhaftung sei deine Liebe drosseln. Nein, du drosselst deine Anhaftung an Liebe und lässt demzufolge Liebe fliegen. Du setzt in Wahrheit Liebe frei, machst mehr von ihr, nicht weniger.

Kein einziger hat dich heute anzurufen. Kein einziger hat dir heute eine E-Mail zu schreiben. Kein einziger hat dir Blumen zu schicken. Es gibt keinen einzigen, von dem du zu hören hast. Eure Liebe ist nicht von irgendjemand abhängig, ausgenommen von euch, Geliebte. Liebe ist. Lasst sie einfach sein, was sie ist, ohne Einmischung. Liebt schlicht ohne festzuhalten. Liebt schlicht. Liebt schlicht.

Heavenletter # 2242 – 14. Jan. 2007 The Brink of Great Adventure

Die Schwelle des großen Abenteuers

Gott redete …

Kenne den Unterschied zwischen Einflüssen von außen und Ressourcen von innen. Folge den Mitteln von innen.

Du hast dich nicht gegenüber äußeren Einflüssen festzuzurren oder dich ihnen zu widersetzen. Du hast dich einfach nicht um sie zu kümmern. Wunder was, es existieren zahlreiche Einflüsse, die einem von allen Seiten überkommen. „Kaufe dies, kaufe das. Tue dies, tue das. Dies ist das Beste für dich. Nein, dies da.“ Alldieweil ist das Beste für dich, deine innere Führung zu beherzigen.

Fast jedermann meint es gut, Geliebte, Geliebter. Viele oder die meisten sind aufrichtig was das angeht, was sie dich gerne versuchen sehen möchten, du aber möchtest ebenso aufrichtig sein und nicht bezaubert durch all das, was dir entgegengebracht wird.

Du bist berechtigt, dein Leben zu leben, so wie es sich dir richtig anfühlt. Egal wie sich dir etwas als richtig anfühlt, es hat nicht die Wahl von irgendeinem anderen Menschen zu sein. Jeder hat eine Wahl. Du hast die Wahl. Und du hast zu wählen. Du kannst nicht all das Essen verzehren, was in der Werbung zu sehen ist. Du kannst nicht all das Wissen dir einverleiben, welches angeboten wird. Du kannst nicht all die Bücher, die publiziert sind, lesen. Du hast bloß zwei Hände, zwei Augen und ein Herz.

Lasse dein Herz die Führung übernehmen. Führe mit deinem Herzen. Dein Herz ist der Ballast, welcher dich kielunten hält.

Du kannst deine Freunde liebhaben und auch so auf dein eigenes Herz hören. Dein Herz ist inwendig in dir, damit du ihm zuhören kannst. Dein Herz hat seinen eigenen Rhythmus. Das Herz eines anderen hat einen anderen Takt an sich. Was sagt dein Herz? Was auch das Herz der Welt sagt, du hast nach wie vor deinem eigenen Herzen zuzuhören. Es ist dasjenige, welches Ich dir gab. Ich muss es dir aus einem Grund heraus gegeben haben. Ich gab es dir nicht, sodass du es links liegen lässt oder seine Wichtigkeit herunterspielst. Dein Herz hat dir bedeutsame Dinge zu sagen, und du möchtest ihm gerne zuhören, dem, was es sagt. Es hat Botschaften für dich, welche von Mir kommen.

Seid ermutigt, Geliebte. Euer Herz ist der Ermutiger eures Lebens. Der Geist, durcheinander wie er ist, wird euch eher entmutigen. Er kann auf euren Träumen herumtrampeln. Alle eure Träume sind aus einem Grund. Träumt sie. Ihr seid eure eigene selbsterfüllende Prophezeiung.

Du bist auf der Schwelle zu einem großen Abenteuer. Du hältst das eine Ticket dafür in der Hand. Kein einziger tut das. Die weisesten Leute in der Welt tun dies nicht. Bloß du hast das Ticket für dich, um bei dem Leben an Bord zu gehen und loszufahren. Niemandes Ticket gehört mit demjenigen eines anderen durcheinandergebracht. Die Tickets sind genau für die Person, für die sie bestimmt sind, gemacht. Sie sind auf köstliche Weise kundenspezifisch. Einzigartig ist dein Ticket. Nur ein einziges von der Art. Das eine und einzige. So wie du bist.

Du, der du Einssein bist, bist ebenfalls in dieser Welt einzigartig. Es hat niemals jemanden zuvor gegeben wie dich, und es wird niemals mehr so einen geben. Du bist ein einzigartiger Reisender, und dies ist deine Reise. Begib dich einfach auf das Schiff. Denke nicht so viel darüber nach. Lebe das Leben mehr, als du über es nachdenkst. Warte nicht, bis du die Meinung eines Jeden erfahren hast. Warte nicht einmal auf die guten Wünsche von jedermann. Spreche dir deine eigenen zu und springe in das Boot, auf dem dein Name steht.

Du bringst soeben deinen einen Namen in Erfahrung, sodass du dich selber kennenlernen kannst.

Worum geht dein Leben? Tauche ein und finde es heraus. Sei nicht darauf aus, es im Voraus zu wissen. Wisse einfach, dass das Wasser herrlich ist, dass du tauchen wirst, und dass du schwimmen wirst.

Heavenletter # 2243 – 15. Jan. 2007 Creating Your Life 

Dein Leben erschaffen 

Gott redete …

Du hast ein tiefes Verlangen zu erschaffen, und es ist eine Menge für dich da zum Erschaffen. Erschaffe Glücklichsein, Liebe, Beziehungen, Kunst, Musik, Geschichten, Blumen und Gedeck-Arrangements. Was immer ihr tut, Geliebte, macht es schön. Ihr könnt das. Macht euer Leben schön.

Ihr erschafft bereits euer Leben. Gewiss ja, ihr erstellt Beiträge zu ihm. Ihr habt etliches Sagen bei der Richtungsnahme eures Lebens. Es ist nicht so, dass ihr Ausgänge befehligen könnt, aber ihr könnt in die Richtung steuern, in die ihr gehen wollt. Du tust dies mit deinen Gedanken, Geliebte, Geliebter. Deine Gedanken sind das Steuerrad.

Woher rühren deine Schöpfungen, wenn nicht von deinen Gedanken? Etwas möchte zum Ausdruck gebracht werden, und du drückst es aus. Ideen springen hervor. Selbst wie du deine Serviette zusammenfaltest, ist eine Idee. Selbst wenn es so ist, dass, wie du deine Serviette zusammenfaltest, nicht originär ist, ist es nichtsdestotrotz deine Idee. In jedem Sinne hast du es ins Leben gerufen. Du bist nicht der erste Mensch, der mit Öl malt oder der die Farbe Blau aussucht, gleichwohl erschaffst du Gemälde, und danach schaust du sie dir an und siehst anschließend, was du geschaffen hast. Manchmal bist du überrascht. Dein ganzes Leben ist etwas, was du zusammenstellst. Vielleicht ist es nicht genau das, was du im Sinn hattest. Ungleich einem Gemälde – du kannst einfach mit einem weiteren von vorne anfangen. Aber natürlich, du kannst mit dem gleichen von neuem anfangen. Du änderst die Funktionsweise deines Lebens pur durch deine Absicht, dies zu tun.

Selbstverständlich bist du nicht der einzige Faktor in deinem Leben, aber definitiv bist du ein Faktor.

Dies soll nicht besagen, es liege dir an, nach hinten zu schauen und zu sehen, was du hättest anders machen können. Dies wäre für dich eine Sackgasse. Was du tun kannst, ist, dich selber fragen, welche Gefühle was dein Leben angeht du jetzt gerne vermehren möchtest, und sie alsdann zu vermehren.

Sofern du großzügiger sein möchtest, dann sei es. Sofern du offener sein möchtest, dann sei offener. Sofern du glücklicher sein möchtest, dann sei glücklicher. Was du gerne in deinem Leben erschaffen möchtest, erschaffe es alsdann. Mehr Liebe? Dann sei liebevoller. Habe das simple Gewahren an dir, worum es geht, was du gerne möchtest. Du kannst das Leben nicht abkommandieren, aber steuern kannst du es. Du kannst eine Wählscheibe festlegen. Stelle sie nun ein. Durch den Akt, die Wahlen ausgiebig in Betracht zu ziehen, stellst du die Wählscheibe deines Lebens neu ein. Du hast dies auf die eine oder andere Weise allemal in deinem Leben getan.

Wenn du der Konfrontation müde bist, dann setze jetzt die Wählscheibe auf Umgänglichkeit. Spüre, wie es ist, mit einem anderen Menschen im Einvernehmen zu sein, und spüre, wie es ist, schlicht nichts dagegen zu haben, wenn jemand in seinem Denken dem deinen entgegengesetzt ist. Was hat dessen Entgegensetzung mit dir zu tun? Sofern du weniger empfindlicher und mehr dahin geneigt sein möchtest, Dinge nicht persönlich zu nehmen, kannst du das tun. Sobald jemand sich negativ zu dir verhält, war das dessen Entscheidung. Streift es ab, Geliebte. Deren Entscheidung hat nicht die eure zu sein.

Begebt euch dorthin, wo ihr freundliche und ehrliche Gefühle spürt. Geht nicht dorthin, wo ihr euch unfreundlich oder nicht ganz ehrlich fühlt. Nehmt eine neue Route. Ihr könnt sogar irgendwo hingehen, wo ihr bisher noch nie gewesen seid.

Ihr seid euer eigenes Leben, geliebte Seelen. Ihr könnt es in jede Richtung nehmen, wie ihr mögt. Selbst wenn du in einem Gefängnis bist, kannst du dein Leben wechseln. Was auch immer die Routine deines Lebens darstellt, du kannst die Qualität von ihr mit deinen Gedanken austauschen.

Jahreszeiten wechseln. Der Himmel wechselt. Die Temperatur wechselt. Selbst Betonschalensteine ändern ihre Lage. Wieso solltest du nicht deine Lage ändern mögen? Sofern es dein Verlangen ist, das Timbre deines Lebens umzugestalten, dann mache dich dazu auf, ändere es.

Heavenletter # 2244 – 16. Jan. 2007 How to Be a Blessing

Wie ein Segen sein

Gott redete …

Eure Gedanken gleiten auf Luftwellen. Für sie gibt es kein Hindernis. Was immer eure Gedanken sind, sie haben Zugang zu der Welt. Sie reisen nach nah und fern. Sie langen überall an. Jeder ist von ihnen tangiert. Eure Gedanken sind wie ein Stimmzettel, und jeder greift eure Gedanken auf, und stimmt auf ihnen auf der einen oder anderen Ebene ab.

Es ist verblüffend, wie ihr Meine Energie aufgreifen könnt, welche sich zu euch erstreckt und bis zu euch in Riffelungen von solch endloser Mannigfaltigkeit nachhallt. Ihr möchtet gerne bloß hohe Gedanken haben, bis darauf, dass eure Gedanken Schurken sind. Sie wollen nicht eingefangen und gezähmt sein. Wiederkehrende Gedanken kehren wieder. Sie wollen nicht hinaus gequetscht sein. Und doch, ihr habt sie nicht eingeladen, und ihr mögt sie auch nicht gerne dableiben haben.

Dies ist ein guter Grund dafür, weswegen ihr euch so viel wie möglich mit der Freude einlassen möchtet. Aus der Freude kommen freudvolle Gedanken, und freudige Gedanken sind letzten Endes die Gedanken, die ihr gerne in Umlauf bringen möchtet. Ganz bestimmt sind freudvolle Gedanken diejenigen, die ihr gerne empfangen möchtet. Ihr möchtet bei der Lotterie der Gedanken den Gewinn bekommen. Ihr möchtet kein altes Gedankengut. Ihr möchtet brillante, junge, erhebende anlockende Gedanken. Ihr möchtet Gedanken des Entdeckens. Ihr möchtet Einsichten. Ihr möchtet Schätze an Gedanken, erleuchtende Gedanken, Gedanken, die es wert sind, eingerahmt zu werden. Euch sind die eintönigen Gedanken derart leid, die an den Kräften zehrenden Gedanken, die armseligen Gedanken, nervtötende Gedanken, unliebsame Gedanken, und verlorene Gedanken.

Da wir schon dabei sind, es gibt Gedanken, die ihr gerne herbeiladen möchtet.

Dann gibt es die Gedanken und Bilder, die ihr hört oder im Fernsehen seht. Jene Gedanken speisen sich in die Luftwellen ein, und drängen sich in euren Geist. Dies ist ein guter Grund dafür, sich keine Kriegs- oder Polizeigeschichten anzuschauen. Ich frage Mich, weswegen es unterhaltend ist, entsetzliche Gedanken zu unterhalten. Weswegen Banküberfällen, Suchtabhängigkeit und Morden zusehen? Selbstverständlich mögt ihr euch ebenfalls nicht Seifenopern anschauen.

Gebt ein wenig Acht auf das, was ihr in die Nischen eures Geistes hineinlasst. Seid nicht so ohne Verstand, dass ihr Gedanken aufsaugt, mit denen ihr niemandem gerne aufwarten würdet.

Sucht euch die Gedanken aus, die ihr aus den Tiefen eures Seins hervor mit allen teilen möchtet.

Worüber möchtet ihr Mir gerne etwas erzählen? Von einer Horrorshow? Wie unempfindlich euer Boss ist? Was ein unachtsamer Freund zu euch gesagt hat, das eure Gefühle verletzte? Eine Liste von Fehlern, die ihr begangen habt? Was wäre, wenn ihr euch selber euch gegenüber säßet? Was würdet ihr gerne wissen wollen und worüber würdet ihr gerne etwas hören mögen? Ihr sitzt euch selber gegenüber, und Ich bin ununterbrochen in eurem Haus und in eurem Herzen zugegen.

Vielleicht ist es nicht gar so leicht, euer Denken zu lenken. Es hat leichter zu sein, zu befinden, was ihr sagen möchtet und was ihr nicht sagen möchtet. Ganz bestimmt habt ihr darin ein gewisses Sagen. Einen Tag lang, da möchtet ihr einfach nicht über den einen oder anderen Gedanken reden, den ihr lieber nicht haben möchtet?

Und sobald es sich aufs Schreiben beläuft, ist dies sogar ausgeprägter so. Sofern ihr nicht etwas Schönes schreiben könnt, dann schreibt es nicht. Oder, falls ihr es schreibt, sendet es nicht ab. Ich weiß, ihr wollt gerne in der Welt Frieden herstellen. Dann macht es Sinn, in eurem Leben Frieden zu schaffen, und nicht Uneinigkeit und Zwietracht.

So mühelos wie ihr es auch könnt, versucht es. Sprecht nicht etwas oder schreibt nicht etwas, was ihr nicht gerne selber empfangen möchtet. Sprecht nicht etwas oder schreibt nicht etwas, was ihr nicht gerne Mir zeigen möchtet. Sprecht nicht etwas oder schreibt nicht etwas, was nicht euer Herz oder die Herzen anderer Menschen erhebt. Ist das tatsächlich so schwierig zu machen? Probiere das jetzt aus, an diesem selbigen Tag, und lasse es Mich wissen, wie du es machst und wie es sich anfühlt.

Ich gebe euch soeben zu verstehen, wie es geht, euch selber und der Welt ein Segen zu sein.

Heavenletter # 2245 – 17. Jan. 2007 Believe

Glaube

Gott redete …

Glaube nicht alles was du hörst. Glaube nicht an Augenschein. Glaube nicht Fakten. Glaube nicht Prognosen. Glaube nicht Realisten. Du wirst fehlinformiert sein. Glaube nicht an kommendes Unheil. Glaube nicht an Krankheit. Glaube nicht an Alter. So wie du glaubst, so gerätst du.

Sofern du an die entsetzlichen Zweijährigen glaubst, dann wird dein Zweijähriges entsetzlich werden. Sofern du glaubst, dass Teenager rebellieren müssen, dann müssen dies deine tun. Sofern du glaubst, dass die Jugend töricht ist, wird die Jugend töricht sein. Jeder ist töricht. Es ist nicht solch eine schlimme Sache, töricht zu sein. Zumindest meint es, du versuchst etwas. Glaube an ab und zu töricht sein. Du wirst jung bleiben.

Glaube vielleicht an das Gegenteil dessen, was du geglaubt hast. Glaube, dass dein Zweijähriges weise ist über seine Jahre hinaus, und dass es gerne Ja zu dir sagen möchte. Glaube, dass die Jugend ausgereift ist und voller neuer Ideen. Glaube, dass du bei jeder Wendung der Welt an Energie, Vitalität und Durchhaltevermögen zunimmst. Glaube, dass du, während du mit dem Alter jugendlicher wirst. Glaube, dass du gesund und munter bist.

Und falls du eine Krankheit hast, glaube nicht an sie. Glaube nicht, dass du sie zu haben hast. Glaube nicht, dass du mit ihr belastet bist. Glaube nicht an all die Statistiken. Glaube nicht an den Tod. Rufe ihn nicht zu dir her. Glaube nicht an Friedhöfe. Glaube nicht an den Durchlauf von Zeit. Glaube nicht an Erinnerungsverlust.

Erzähle dir andere Geschichten, andere als diejenigen, welche dir die Welt erzählt. Wiederhole nicht, was du gehört hast. Wiederhole, was du dir sehnlich wünschst. Das Beste ist noch am Kommen. Glaube es nicht anders herum. Während du auf der Erde bist, da gehe nicht kühn Risiken ein, denn dann engst du ein, was du empfangen wirst.

Bestimme, was du möchtest. Habe es klar im Sinn, und verstaue es daraufhin in deinem Herzen.

Du und Ich, Wir werden es Wirklichkeit werden lassen. Und falls es nicht so kommt, wirst du zwischenzeitlich eine bessere Zeit haben.

Wirf die Namen von Krankheiten fort, und sie werden nicht mehr länger existieren. Falls du dein eigener Doktor bist, erstelle eine gute Diagnose. Gib dir selber eine gute Gesundheitsbescheinigung. Gib dir selber, was du möchtest. Sofern du Krankheit möchtest, kannst du sie bestellen. Du glaubst das, ist das nicht so? Sofern du dir Krankheit anschaffen kannst, was bringt dich dann auf den Gedanken, du könntest nicht Gesundheit anweisen?

Wie weißt du, dass du in ein Restaurant gehen und bestellen kannst, was du möchtest? Du denkst nicht einmal daran. Es ist deine Erfahrung, dass das, was du bestellst, das ist, was du bekommst. Du kannst gebackene Kartoffeln oder Pommes Frites bestellen. Du kannst Kuchen und Torte bestellen. Du kannst ein zweites Stück Torte bestellen. Gehe in das Restaurant des Lebens und bestelle Positivität.

Sofern der Negativität nicht zuhören und sofern auf Negativität verzichten mögen meint, du stecktest deinen Kopf in den Sand, dann ist es besser, deinen Kopf in den Sand zu stecken, als all das zu glauben, was die Welt vorlegt. Halte es bestimmt nicht für Wahrheit. Kranksein, Verletztsein und all das Negative sind nicht unvermeidbar. Sie sind vermeidbar. Ihr habt sie nicht zu haben. Seid jetzt durch mit ihnen.

Glaubt an den Sonnenschein und an das Knospen der Blumen. Glaubt an die Sterne und dass sie als wohltuender Segen auf euch scheinen.

Glaubt an den Himmel und an all das, was er weissagt. Glaubt an Mich, und glaubt an euch.

Heavenletter # 2246 – 18. Jan. 2007 Throw Rose Petals

Wirf Rosenblütenblätter 

Gott redete …

Wenn in deinem Leben etwas ist, was du gerne anders haben möchtest, dann denke andere Gedanken. Deine Gedanken haben dir aufgelauert. Sie haben dich in eine Ecke gestellt. Habe neue Gedanken, und deine alten Denkweisen werden dich nicht mehr in die Ecke treiben. Hat dir nicht dein Denken oft Fallen gestellt, und bist du nicht direkt in sie hineingetreten?

Sofern deine Gedanken bei deinem Leben den Laden schmeißen und du nicht begeistert bist davon, wie die Dinge laufen, dann schiebe deine Gedanken herum. Drehe sie von oben nach unten. Ordne sie neu an. Schaffe neue an. Reihe dich selber mit Gedanken auf, die dir Freude bringen.

Dich schelten bringt dir keine Freude. Auf all die Missstände auf deinem Weg hinweisen bringt dir nicht Freude. Das zieht dich herunter. Finde Gedanken, die deine Lasten erleichtern, und nicht, die zu ihnen hinzutun. Möchtest du, ein für alle Male, die Vergangenheit los lassen? Sie ist Schnee von gestern, Geliebte, Geliebter. Wieso sie behalten? Wieso bei ihr immer und immer wieder drüberlesen? Wieso dich quälen mit dem, was lange vorüber ist und was von Anfang an nicht freudeschenkend war? Sind frühere Begebenheiten für dich wie zu Betperlen geworden?

Zähle stattdessen die Segnungen. Was du zählst, das wird sich vermehren. Gesetze des Universums sind unvoreingenommen. Was du auch durchzählst, das Universum wird es aufsummieren. Segen oder Verderben – das macht dabei keinen Unterschied. Aber dir und deinem Leben macht es einen Unterschied.

Wenn du entlang deines Weges Glasscherben aufhebst und sie vor dich hin wirfst, worauf wirst du dann treten? Wirf Rosenblütenblätter stattdessen. Wirf Ideen, welche dich auf der Straße weiter unten willkommen heißen.

Du richtest das Leben her. Wenn du eine Mahlzeit vorbereitest, nimmst du nicht die Nahrungsmittel in die Hand, die du nicht magst. Du verbringst deine Zeit mit dem Vorbereiten von Nahrungsmitteln, die dir lieb sind. Wieso sollte es anders sein, sobald es sich auf das Leben beläuft? Wieso solltest du wiederaufwärmen mögen, was du von Anfang an nicht gemocht hast? Wieso solltest du an all das Essen denken mögen, was du nicht magst. Du wirst das nicht tun. Und du hast einen guten Appetit und möchtest mit Gusto essen. Wieso nicht das gleiche für dein Leben. Dies ist dein Leben, worüber Wir soeben reden, dieses Leben, welches geradewegs vorne vor dir zu liegen kommt.

Sofern du denken musst, dann denke daran, was du gerne geschehen sehen möchtest. Lege jedwede anderen Gedanken beiseite. Hole die Vergangenheit nicht ans Licht, so, als könntest du mit ihr nicht durch sein. Lege gewiss gefürchtete Gedanken der Vergangenheit beiseite, und lege Angstgedanken der Zukunft beiseite. Bringe stattdessen Medaillen auf dir selber an. Messt euch Verdienste zu, nicht Schwächen. Seid nicht herabwürdigend gegenüber euch selber. Gebt euch stattdessen Auftrieb.

Grummelt nicht mehr über euch selber. Hört auf, euch herabzusetzen. Lasst euch selber sein. Hört auf, an irgendetwas herumzunörgeln.

Seht euch selber wie einen Tourist, und führt euch zu den Anblicken, die ihr gerne sehen möchtet. Gebt euch nicht Anweisungen in die Richtung, wo die Schandflecken sind. Es gibt auf dieser wundervollen Welt dermaßen viele wundervolle Orte zum Anschauen. Geht auf sie zu.

Was möchtest du heute auf der Erde gerne sehen? Anstelle einer Einkaufsliste, stelle dir eine Liste zusammen, was du heute gerne sehen möchtest, und was du heute gerne geschehen sehen möchtest. Tue immer noch weiteres zu jener Liste hinzu, und sieh, was das Niederschreiben für deine Lebensgeister ausmacht. Du wirst beschwingt werden. Deine Energie wird hoch sein. Du wirst einen hohen Ton treffen. Du wirst dem ganzen Universum Auftrieb geben, schlicht durch das absichtsvolle Ansinnen deines Denkens.

Kann Leben denn so einfach sein?

Wer hat es schwer gemacht? Welche Gewohnheiten des Verstandes haben es schwer gemacht? Ersetze sie jetzt.

Sofern du den Kopf hängen gelassen hast, hebe ihn nun hoch. Du wirst sehen, du lächelst, schlicht aufgrund dessen, was du denkst.

Heavenletter # 2247 – 19. Jan. 2007 Love loves

Liebe liebt 

Gott redete …

Es ist nicht so sehr, dass du jemanden zu lieben hast. Es ist einfach so, dass du zu lieben hast. Du hast zu lieben, nicht weil es tugendhaft ist, sondern weil es deine ureigene Natur darstellt.

Vielleicht hast du einige wenige Leute gekannt, die einfach lieben. Es ist nicht so, dass sie Liebe für jemanden im besonderen bündeln, und nicht für jemanden sonst. Es ist einfach so, dass sie lieben. Es ist nicht einmal so, dass sie jedermann lieben. Es ist so, dass sie lieben, und in dem Verlauf empfängt die ganze Umgebung die Liebe. Alle sehen sie. Alle bemerken sie. Alle aalen sich in der Liebe. Alle nehmen sie wahr. Es fühlt sich ungemein gut an, zu wissen, dass jemand lebt, der liebt. Jemand lebt, der alle Stellen auf der Erde liebt. Jemand lebt, der alle Menschen liebt. Es ist nicht einmal so, dass er auf die eine oder andere Weise an Liebe denkt. Es ist einfach so, dass er liebt, schlicht so wie die Sonne scheint. Sie scheint. Was gibt es mehr dazu zu sagen?

Es ist nicht nötig zu dokumentieren, wohin oder auf wen die Sonne scheint. Es ist hinlänglich, dass sie scheint, und sie scheint für alle. Selbst dann wenn die Sonnenstrahlen irgendwo anders hin scheinen und der Mond das Heft in die Hand genommen hat, weißt du auch so, dass die Sonne scheint, und bist von ihr erwärmt.

Die Sonne scheint, und Liebe liebt.

Als Kind liebtest du einen roten Lastwagen oder eine ganz bestimmte Puppe. Es gab nichtsdestotrotz einen abstrahierenden Aspekt, denn Liebe ist Liebe.

Liebe hat nicht zu haben. Sie hat einfach zu lieben. Liebe hat selber ungehindert durch Glaubensüberzeugungen und Prozeduren zu sein. Liebe ist ein Gentleman, der bei allen, denen er begegnet, den Hut lüftet. Oder, Liebe ist eine Lady, die in einer Kutsche sitzt und lächelt. Liebe ist immer am Schenken, und nicht am Nehmen, sie fordert nicht ein, sie insistiert nicht, sie ist nicht aufdringlich und macht dabei Anforderungen an einen anderen geltend, denn Liebe liebt einfach ohne vorausgehende Behauptungen, ohne ein Bild für sonstwen zu zeichnen, ohne etwas zu erwarten, denn lieben selber und für sich genommen ist ihr eigener Rückfluss.

Wenn du alles los lässt, jede Idee, jeden Glauben, alles, woran du festhältst, dann wirst du lieben und dann wirst du bemerken, dass es im Himmel oder auf Erden nichts anderes gibt. Bewerten gerät der Liebe in den Weg. Bewerten hält Liebe ab, stellt sie zu, merzt sie aus. Wie viel kannst du lieben, wenn jemand für dich gut genug zu sein hat, um zu lieben? Dann knauserst du mit Liebe. Stammt nicht jedermann von Mir her?

Es ist nicht so, dass du Liebe schwörst. Du liebst. Du schwörst nicht, zu atmen. Du atmest. Du atmest besser, wenn du nicht daran denkst. Du liebst besser, sowie du bei jedem Atemzug liebst. Auf dieselbe Weise hast du nicht deine Augen zu trainieren, damit sie sehen, ebenso wenig deine Ohren, zu hören, deine Zunge, zu kosten, und so weiter, du hast dich nicht selber zu trainieren, zu lieben. Wirf all jene Ideen in deinem Kopf hinaus, welche Liebe ausstreichen, und du wirst lieben. Deine Liebe wird voll aufgeblüht sein. Sie wird das Universum durchmessen. Sie wird ein jedes Herz auf der Erde lindern. Deine Liebe wird ein jedes Herz auf Erden einholen. Dein Herz wird für jedes andere Herz schlagen und es bei seinem Namen rufen. Du wirst ein Metronom der Liebe sein.

Deine Liebe wird stille sein, und dennoch wird sie verlautbart sein. Sie wird vernommen werden. Sie wird donnernde Liebe sein.

Es wird zu einem Erdbeben der Liebe kommen, und du wirst es in den Nischen deines Herzens auslösen, sobald du der Liebe stattgibst, freigiebig sie selber zu sein.

Heavenletter # 2248 – 20. Jan. 2007 The Drama

Das Drama

Gott redete …

Relatives Leben ist ein Drama. Es hat Puzzles und Machenschaften. Es hat Überrumpelungen. Es hat Entzücken. Es hat Aufregung. Was gibt es, was das Leben in dem Relativen nicht hat? Nichts geht ihm ab. Und Liebe ist ebenfalls da, sie blitzt herein auf die Leinwand und dann wieder weg.

Wenn der Körper fortgeht, gehen alle seine Schatten ebenfalls fort. Alles, was übrig bleibt, ist das reale Gold. All die Probleme lösen sich auf. All die schwierigen Beziehungen lösen sich auf. Die Seele kann sie nicht aufbewahren. Sie werden nicht auf Lager gelegt und untergebracht. Sie verschwinden gemeinsam mit dem Körper, werden nicht begraben, sondern verdampfen. Es lag niemals irgendein Sinn in der Härte von Herzen, und jetzt ist die Härte, welche insgesamt Teil der trügerischen Illusion war, ebenfalls weggegangen.

Aber wie jedoch an die Illusion geglaubt worden ist. Wie Kleinheit verehrt wurde. Wie versteckterweise doch das Herz als richtig und achtbar betrachtet wurde. Falsche Götter der Eitelkeit und der Selbstgerechtigkeit wurden beherzigt, so, als wären sie heilig. Liebe wurde auf die lange Bank geschoben und vergessen. Sie wurde nicht angeschaltet. Ab und an wurde ihrer gedacht. An Barrieren festhalten wurde das Vorherrschende, und Liebe zweitrangig – oder Liebe, dermaßen kontrahiert, dass sie überhaupt nicht bedacht wurde. Liebe wurde im Gefängnis gehalten und in ihrer dunklen Zelle vergessen.

Mit dem Tod des Leibes sind all die Hemmnisse für die Liebe vorüber, und Liebe hat sich erhoben, und einzig Liebe ist im Himmel das bekannte. Im Himmel gibt es einzig Wahrheit, und Nicht-Wahrheit ist unbekannt. Die Erde ist ein geräumiger Platz für Fiktion gewesen, und Fiktion wurde verherrlicht. Jetzt ist wahre Verherrlichung das Gegebene.

Dermaßen viele Gelegenheiten für Liebe wurden nicht ergriffen. Sie wurden schief angesehen, falls überhaupt angesehen. Jetzt also, sobald ein Körper stirbt, bist du frei, zu betrauern, oder du bist ebenso frei, dich zu freuen, dass alle Fesseln zerbrochen sind. Geizige geraten großherzig. Ungeheuer werden zu Heiligen. Täter verüben nicht mehr länger Taten. Es gibt so etwas wie Opfer nicht mehr. Alles, was nicht Liebe ist, existierte niemals, und jetzt kommt es nicht zu Erinnerungen daran.

Ein frischer Start ist gegeben. Und für jene, die auf der Erde bleiben, euch ist ebenfalls ein frischer Start gegeben. Ihr könnt von alldem entlastet sein, was der Tod entlastet. Nun, wo ihr die Überflüssigkeit von Streit und Verbitterung und all derartigen Abzweigungen erkennt, welche so vieles beim Leben auf der Erde vollgemacht haben, könnt ihr ohne sie ein für alle Mal auskommen. Sie bringen keine Freude. Sie füllen Herzen bloß mit Säure. Nun könnt ihr bemerken, wie Liebe sich stattgibt, in eurem Herzen aufzugehen. Lasst sie hoch steigen bis zu eurer Kehle. Lasst Liebe die Hauptrolle spielen in einem jeden Wort von euren Lippen. Lasst Liebe aus euren Augen heraus schauen und seht Liebe, und seht Gelegenheiten für Liebe, so dass keine verfehlt wird.

Nicht mehr länger werdet ihr Liebe unter den Teppich kehren. Nun werdet ihr Liebe bei euch tragen, wohin ihr auch geht, und sie fortgeben, so wie ihr es tut, wenn ihr Enten mit Brot füttert, glücklich, freudig, dankbar, dass ihr etwas zum Geben bei euch habt. Ihr werdet neue Formen von Liebe finden, an die zuvor noch nie gedacht worden ist. Ihr werdet zu einem Geber von Liebe werden und zu einem Finder von ihr. Liebe wird zu eurer Karriere auf Erden ausarten.

Nirgendwo wirst du Nicht-Liebe zuwenden, nicht mit Wort, nicht mit Tat. Einzig Aufschwung wird von dir aus fließen. Du wirst weder gedankenlos noch liebelos sein. Du wirst voller Liebe sein und sie voll und reichlich zuwenden. Mit Liebe knauserig sein wird eine Sache der Vergangenheit darstellen. Du wirst dich erinnern, dass Liebe permanent ist, und dass nichts sonst dies ist. Du wirst dich erinnern, dass Liebe würdig ist, und dass nichts sonst dies ist. Wie simpel dein Leben sein wird, sowie du bejahst, dass du derjenige bist, der liebt, und dass das alles ist, was da dran ist.

Heavenletter # 2249 – 21. Jan. 2007 The World Has Made Up Stories

Die Welt hat Geschichten zusammengestellt 

Gott redete …

Das Hauptsächliche, was heute für dich zu tun ist, ist Meine Liebe entgegennehmen. Das meint, zu wissen, dass du geliebt bist. Dies ist dein Tag, um von der Prämisse der Liebe und nicht von sonst irgendetwas her zu kommen. Wie wird sich deiner Vorstellung nach dein Leben ändern, wenn du weißt und wenn du bis ins Letzte weißt, dass du über alle Maßen geliebt bist? Wie wirst du deiner Wege gehen, wenn dir unaufhörlich klar ist, dass du geliebt bist? Wie wirst du die Welt und die Menschen in ihr begrüßen, wenn du dir voll und ganz im Klaren bist, wie geliebt du bist? Was sollte dann bei der Liebe dazwischen kommen? Was könnte dazwischen kommen?

Voller Liebe, wirst du Liebe an jeder Ecke sehen. Deine Augen werden sich an Liebe laben. Je mehr Liebe du gibst, umso mehr wird sich dein Herz wiederaufstocken. Es ist letztlich du selbst, dem du deine Liebe gibst. Kein einziger hat deine Liebe mehr nötig als du. Du hast das Geben von ihr nötig. Gib mehr Liebe, und wie glücklich wirst du dann doch sein. Gib dir selber heute und sei es bloß einen Zentimeter mehr Liebe, und dein Leben wird in die Höhe schweben. Liebe wird dich aufgreifen und dich weit weg und hoch hinauf tragen. Und liebe wird die gesamte Welt mit dir erfassen.

Sobald du merkst, wie geliebt du bist, wird es jeder andere ebenso merken, denn Liebe ist gemein und miteinander geteilt. Das ist die ureigene Natur von Liebe. Sowie du in der Liebe zu nimmst, steigt die ganze Welt mit dir auf. Je mehr du liebst, umso höher das Bewusstsein der Welt. Die Welt steigt mit dir an. Aufstieg ist Liebe, Geliebte. Liebe ist die goldene Leiter zum Himmel. Sie ist die Leiter, die du hochsteigst. Stelle dir die goldene Leiter als eine Bohnenstange oder als irgendetwas derartiges, wies es dir danach ist, vor, du aber kletterst sie hoch. Mit einer jeden Interaktion im Leben steigst du höher. Gehe jetzt eine weitere Sprosse hinauf.

Du bist im Leben auf einer Schaukel, und du schwingst sie hoch. Die Höhen, die du erreichen kannst, haben kein Ende. Bleibe einfach dabei und schlingere dich in die unbekannten Felder der Liebe. Lasse nichts als Liebe unterhalb dir sein, denn Liebe ist die Substanz deines Lebens. Der Erdboden nicht. Wie die Dinge liegen, berühren deine Füße den Boden kaum. Du weißt das. Du gehst andauernd in das Unbekannte. Lasse es neue Liebe sein, in die du hinein gehst.

Umgib dich selber mit Liebe. Alles andere als Liebe ist schmerzhaft. Alles andere als Liebe ist überstrapaziert. Du durchläufst beträchtliche Verrenkungen, um die Liebe vor dir selber zu verbergen. Du kannst damit jetzt aufhören. Du befindest dich in einer großen Partnerschaft mit Liebe, und du könntest dies genauso gut eingestehen. Gib zu, dass du Liebe bist, und dass du unverstellt geliebt werden möchtest. Du möchtest durch und durch Liebe sein, nicht unterminiert, nicht verschämt, nicht sittsam, nicht an den Seitenlinien sondern in dem Hauptstrom des Lebens.

Dies oder das außer Liebe ist eine Unwahrheit, Geliebte. Sofern ihr an Minderes denn Liebe glaubt, habt ihr euch selber belogen. Die gesamte Welt hat sich selber die Unwahrheit gesagt. Sie hat sich Geschichten von Krieg und Schmerz ausgedacht. Die ganze Welt hat die Liebe verleugnet. Sie hat nicht geglaubt, dass sie sie haben kann, und wartet darauf, sie zu haben, bevor sie es sich traut, sie zu geben. „Du zuerst“, spricht die Welt. Alldieweil ist die Liebe zuerst. Du bist schwanger mit Liebe, und nun ist die Zeit da, zu entbinden. Du bringst die Liebe auf die Welt. Als erstes hast du mit ihr schwanger zu werden.

Liebe ist nicht säkular. Sie ist nicht gestückt. Sie ist Ganzheit. Sie hat ganz zu sein, andernfalls ist sie nicht Liebe. Liebe hat kein Objekt nötig. Du brauchst für deine Liebe nicht ein Objekt. Liebe existierte vor Objekten. Liebe existiert nach wie vor, und sie existiert in dir. Wisse, was du in dir trägst, und mache diesem ruhmvoll Platz.

Heavenletter # 2250 – 22. Jan. 2007 The Open Book of Your Heart

Das offene Buch eures Herzens 

Gott redete …

Öffne dein Herz, so wie du ein Buch öffnest, das du magst, nicht ein Scheckheft, wo du deinen Kontostand nachschauen möchtest. Dein Konto der Liebe ist voll. Dort kann es niemals ein Soll geben. Dies hast du zu wissen. Dein Herz ist voller Liebe. Vielleicht hast du nach Liebe in anderen Herzen geschaut, bevor du das bei deinem eigenen getan hast. Es spielt keine Rolle, wie viel oder wie wenig andere Leute lieben. Es spielt eine Rolle, wie viel du liebst. Rühre Liebe in deinem eigenen Herzen. Das ist es, was Ich dabei bin zu tun – die Liebe in deinem eigenen Herzen aufwecken, so dass es Liebe vergießt und es auf das Universum und all seine Insassen als seien sie sein eigen Anspruch erhebt. Dies ist dein Herz, worüber Ich rede. Es ist dein Herz, bei dem Meine Bitte dahin geht, dass du es entdeckst und öffnest, so wie du eine Tür zu dem geliebten Haus, wo du geboren worden bist, öffnen würdest.

Mit was für einer Zärtlichkeit und mit welchem Staunen öffnest du jene Tür, um in die Welt deiner Kindheit hineinzugelangen. Nicht anders gehst du in dein Herz hinein und spürst die Vertrautheit seiner Liebe. Dieses Herz ist nicht lediglich, wo du gelebt und geliebt hast, es ist, wo du jetzt lebst und liebst. Es gibt kein Leben, ausgenommen das vom Herzen. Und deinem Herzen ist es nicht zugedacht, ein geheimer Durchgang zu sein. Es gibt keinen Code, um hineinzugelangen, ausgenommen der Code der Liebe, und jene ist ein offenes Buch, wo die Seiten sich automatisch umblättern. Dein Herz ist vorgesehen, leicht zu lesen zu sein, für dich und für jedermann.

Öffne dein Herz, nicht als ein Chirurg, sondern als einer, der voll und ganz liebt. Keine Klumpen mehr in deinem Herzen, nein, nicht in deinem schönen Herzen. Die Liebe in deinem Herzen fließt frei. Sie holt dein Leben ein, und sie holt die Welt ein. Dein Herz ist der Wohltäter der Welt. Die Welt ist sein Erbe. Es gilt, jetzt deine Liebe zu beerben.

Es liegt kein Nutzen darin, deine Liebe einzulagern. Du musst sie aus den Regalen herausnehmen. Gehortete Liebe ist nicht Liebe. Ausschließlich zugereichte Liebe ist Liebe. Es gibt keine Schränke, die dafür gedacht sind, Liebe hineinzuhängen. Liebe gehört den Elementen ausgesetzt. Deine Liebe soll andere Herzen betreten, so dass andere Herzen sich der Liebe, welche bereits zugegen ist, gewahr werden.

Lasse dein Herz heute die Liebe erklären. Lasse es seine Ansinnen festsetzen und vorangehen. Deine naturgemäße Neigung ist, zu lieben. Es kann bloß eine falsche Programmierung sein, welche ein Herz von Liebe abhält. Falls dein Herz eine neue Programmierung nötig hat, dann programmiere es neu. Setze es zurück zu seiner ursprünglichen Vollheit. Es gibt keine leeren Herzen, ausschließlich verleitete und hintergangene Herzen. Gib deinem Herzen eine Einweisung. Sofern es hingehalten worden ist, setze es jetzt in Flammen. Drehe es hoch. Bringe es auf Touren. Lasse es los. Lass es zu anderen Herzen rennen und sie zum Laufen bringen.

Lasse dein Herz um Liebe herumkreisen. Lasse es eine Wassermühle der Liebe sein. Lasse dein Herz all die Liebe in der Welt aufgreifen, bloß um sie zurück zu schleudern. Was für ein Austausch von Liebe vom einen Herzen zum anderen wird vonstatten gehen. In der Runde und rundherum geht dein Herz.

Setzt euer Herz auf Automatik, Geliebte. Lasst es einfach lieben, so als hätte es nichts anderes zu tun. Und das ist die Wahrheit. Was bloß in aller Welt hat dein Herz zu tun, außer nach rechts wie links Liebe zu schleudern, sie bekannt zu machen?

Was hat dein Herz zu tun, ausgenommen, die Liebe zu besingen und Liebe zu summen? Dies ist so, bevor du es merkst, denn alle Herzen singen und summen Liebe, und kommt nicht zu einem Ende. Was bloß ansteht, ist, sich an ihr zu weiden.

Heavenletter # 2251 – 23. Jan. 2007 All the Crystal Chandeliers in the World

All die Kristallleuchter auf der Welt 

Gott redete …

Sofern all deine Träume wahr geworden wären, was dann? Wie anders wäre dann deiner Auffassung nach dein Empfinden des Lebens? Wie lange würdest du dich überglücklich fühlen? Wie lange hält die Freude an einem neuen Auto an? Eben so lange wärest du überglücklich. Glücklichsein von außenher hat eine Lebensspanne. Inneres Glücklichsein hat keinen Einschnitt. So stehen die Dinge, Geliebte.

Spielzeuge sind bloß Spielzeuge. Eine Übersättigung an Spielzeugen schenkt dir nicht mehr Glücklichsein. Vielleicht einen kleinen Stoß Glück, nicht mehr. Früher oder später nutzen sich alle Spielzeuge ab, oder ihr Glanz wird matt, oder eure Freude an ihnen wird kleiner, selbst wenn sie sogar noch glänzend sind.

Und freilich aber und abermals, ihr richtet euren Brennpunkt auf die materiellen Schätze.

Versteht Mich nicht falsch. Ich spreche euch zu, die Schätze der Welt zu genießen. Wieso denn nicht? Das einzige, worauf nicht zu setzen ist, ist, dass sie euch glücklich machen. Habt sie. Findet Vergnügen an ihnen. Teilt sie mit anderen. Poliert sie. Tragt sie. Fahrt sie. Verausgabt sie. Egal wie sehr ihr eure Schätze liebt, sie sind nicht hinreichend.

Sich ein glitzerndes rotes Auto wünschen ist im Eigentlichen mehr Vergnügen denn es haben. Die Freude liegt wirklich nicht im Besitzen.

Vierzig Paar teure Schuhe? Ein neues Paar für irgendwen bringt höchstwahrscheinlich größeres Glück.

Ein schönes Haus? Nach einer gewissen Zeit schafft es der Qualität eures Lebens nicht mehr viel Unterschied bei. Es ist immer noch du da, und es gibt immer noch die Leute, mit denen du lebst, und deine Beziehungen.

Eine Million Dollar auf der Bank? Das ist schön, aber es ist letzten Endes bloß Geld auf der Bank. Es ist nicht Liebe. Und es kann dir nicht einmal Liebe einkaufen. Es existiert kein Preis, den du für Liebe entrichten kannst. Liebe aus deinem Herzen ist die gleiche, ob du nun eine Million Dollar hast oder fünf.

Selbst wenn du alle Schätze der Welt hast, dein Geist ist auch so auf ihnen, wie er zuvor war. Schätze der Welt sind eine Sorge in der einen oder anderen Weise.

Liebe allerdings, welche keinen Raum beansprucht, füllt dein Herz und füllt die Welt. Selbst ein kleiner Funke Liebe erhellt dein Leben in einem Ausmaß, wie es alle Kristallleuchter in der Welt nicht vermögen.

Was sind für dich simple Vergnügen im Leben? Habe sie jetzt. Genieße sie jetzt. Warte nicht, bis du reich bist oder was auch immer. Was liebst du? Den Geruch von frisch gemähtem Gras? Das Knirschen von Stiefeln auf dem Schnee? Eislaufen? Einen Schneeball machen? Am Strand entlanggehen? Den Sand zwischen deinen Zehen spüren? Die Wellen surfen? Mit Kindern zusammen sein? Einsamkeit? Was immer dir Vergnügen gibt, mache es dir jetzt zu Nutze.

Stelle dir all die Dinge vor, welche dir Vergnügen schenken, und teilen sie dir jetzt zu. Es gibt nichts zum darauf Warten. Verschiebe deine Freude nicht auf einen anderen Zeitpunkt. Die Zeit ist jetzt. Die Zeit ist jetzt im Augenblick reif. Die Jahreszeit von Freude ist jetzt. Sofern du dich in etwas verfangen musst, verfange dich in Freude.

Gehe diesen Morgen zur Arbeit. Gehe diesen Morgen nicht zur Arbeit. Gehe frühzeitig zur Arbeit. Bleibe lange. Beschaffe dir eine andere Arbeit.

Modifiziere deine Routine. Schaffe Raum für das, was dir echtes Vergnügen bereitet. Du kannst das. Du bist der einzige, der dies tun kann. Keiner kann dir das Vergnügen geben, was du verdienst. Ausschließlich du.

Sei zuende mit der Anschauung, dass Glück, egal von welcher Dauer, von außenher kommt. Setze dich selber jetzt wieder zum Glück instand. Selbst wenn du Löcher in deinen Schuhen hast, kannst du glücklich sein. Selbst ohne Schuhe kannst du glücklich sein. Du bist derjenige, der Begrenzungen festlegt, wie und wann du glücklich sein wirst.

Heavenletter # 2252 – 24. Jan. 2007 Old Dreams

Alte Träume

Gott redete …

Halte dich heraus, von anderen zu erwarten, das zu sein, was du sie sein sehen möchtest. Vielleicht waren sie früher einmal so, sind es aber jetzt nicht. Lasse die Leute sein, was sie sind, wann sie es sind. Es gibt nichts anderes für dich zu tun. Du hast nicht das Sagen über andere Menschen. Du bemerkst, dass du nicht immer selber das Sagen über dich hast. Wende den Menschen um dich herum Freiheit zu. Wende der Welt Freiheit zu. Du lebst dein Leben, und andere müssen ihr Leben leben.

Erstellt neue Träume, Geliebte, sobald eure Träume Nutzen aus anderen Menschen ziehen. Haltet nicht an den alten Träumen fest, welche ihre gute Zeit gehabt haben. Lasst sie los. Sie sind vielleicht einmal echt gewesen, das aber bedeutet nicht, dass sie es jetzt sind. Im Loslassen können eurer Träume realisiert werden. Lasst einige eurer Träume frei wie Ballons, sodass sie wahr werden können. Ausschließlich in Freiheit können eure Träume wahr werden.

Richtet euer Augenmerk darauf, die wundervolle Kreatur zu werden, die ihr gerne einen anderen Menschen sein sehen möchtet. Bewundert euren Geliebten und setzt keinen Preis auf Bewunderung fest. Kein einziger hat euch zu heiraten. Kein einziger hat euch nicht zu heiraten. Kein einziger hat irgendetwas zu tun, ausgenommen du. Du hast mit dem Loslassen in Frieden zu kommen. Lieben ist eine Sache. Anhaften ist eine andere Sache. Kein Kinde Mein ist so angelegt, an einem anderen eingeklinkt zu sein. Meine Kinder sind bestimmt, ungebunden ihrer Wege zu gehen.

Deine Definition von Liebe ist vielleicht Anhaftung gewesen. Du hast wohl Liebe mit Anhaftung durcheinandergebracht. Ziemlich sicher hast du das. Du, der du nicht Bedingungen setzen möchtest, setzt sie die ganze Zeit. Du setzt Sollvorgaben an einen anderen in die Welt. Du hältst strikt fest, derweil es nötig ist, die Freiheitsglocke zu läuten.

Lasse jene, die gerne näher zu dir heran kommen möchten, nahe heran kommen. Und jene, die gerne weggehen möchten, segne sie bei ihren Wanderungen.

Lasse die Thematik deines Lebens Loslassen sein, und nicht Festhalten. Löse deine Finger, welche einer nach dem anderen umklammert halten. Lasse deine Handinneres zum Leben hin offen sein. Lasse deine Hände wie diejenigen von Christus sein. Sie boten dar, und zogen nicht fest. Was benötigte er von irgendjemandem für sich selber? Und was benötigst du deiner Auffassung nach? Mit Sicherheit benötigst du nicht jemanden, der seine Dargebote aus einem Empfinden von Verpflichtetheit oder Schuldigkeit zu Diensten zu sein zuteilt, oder schlicht deswegen, weil du darauf beharrst. Beharre auf Losbinden von Bindungen, nicht darauf, sie festzuziehen.

Denkst du, Ich rede soeben zu jemand anderem? Ich spreche zu dir. Schaue Mir in die Augen, und du wirst sehen, dass Ich ausdrücklich zu dir spreche.

Sofern du dann und wann über die Handlungen eines Menschen ungehalten bist, merkst du alsbald, dass du an Erwartungen festhältst. Sowie dich jemand enttäuscht, hast du festgehalten. Halte an deinen Träumen fest, aber habe Träume, die nicht eine Darbringung von einem Anderen einfordern.

Sofern du von einer bestimmten Arbeitsstelle träumst, dann habe es auf sie abgesehen, fordere aber nicht ein, nicht einmal in deinem Herzen, dass sie dir zuzukommen habe. Sofern dein Traum lautet, ein Buch zu schreiben, schreibe es mit einem vollen Herzen. Erhebe aber keinen Anspruch, dass dieser oder jener es liest, oder dass dieser oder jener Verleger es veröffentlicht. Erfülle deine Träume und lasse Andere die ihren haben. Du bist ein Geber von Freiheit, nicht ein Anforderer.

Heavenletter # 2253 – 25. Jan. 2007 Love and Serve, Love and Serve

Liebe und diene, liebe und diene 

Gott redete …

Deine Bedürfnisse sind nicht wichtiger als diejenigen eines anderen. Sie sind schlicht, was du wahrnimmst. Kein einziger hat die Runde zu machen, um deine Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn du ein Säugling wärst, ja, aber du bist kein Säugling mehr.

Wenn du ein Erfordernis siehst, dann erfülle es. Das ist völlig anders. Du bist auf der Erde, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Weil du bist, bedeutet nicht, du musst jemanden für jene Verantwortung festhalten. Je größer dein Herz, umso größer dein Verständnis des Lebens, umso mehr wirst du das Bestreben an dir haben, zu dienen. So simpel ist das. Dein Verlangen wird sein, zu dienen. Du wirst nicht bitten, dass dir aufgewartet wird. Wenn jemand den Wunsch hat, dir zu dienen, wirst du sagen Danke Schön, und inständig bitten, sie hätten dir nicht noch einmal dienlich zu sein.

Meinst du, dass Ich jeden herumkommandiere? Ich diene. Ich diene dir. Ich diene mit einem vollen Herzen. Ich gab dir das gesamte Universum, um darin zu spielen. Ich schüttete einen ganzen Beutel voller Murmeln aus, und du kannst jenen nachstellen, die du magst. Mein Rat an dich ist der, dass du liebst und dass du dienst, aber Ich halte dich nicht daran fest. Ich liebe dich, dessen unbenommen, was du tust oder nicht tust. Ich liebe einfach. Und das ist es, wohin du am Wachsen bist – einfach zu lieben. Nicht kompliziert, schier einfach. Einfache Liebe ist Einssein von Liebe. Sie ist nicht aufgesplittet. Sie ist einfach Liebe, die eine schöne Zeit durchmacht, die überall niedergeht, die keinen Preis einfordert, die nichts eintreibt, die voll und ganz schenkt, die Freiheit in aller Gänze zukommen lässt. Gleichwohl ist es nicht so, dass du jemand bist, dem es anliegt, Freiheit zu geben. Freiheit ist bereits, und du gibst ihr statt. Du weißt, die Freiheit eines anderen gehört nicht durch dich weggenommen. Liebe ist an dir, sie zu geben, und Freiheit ist an dir, ihr zuzustimmen. Du eignest Freiheit nicht ausgiebiger, als du Liebe oder irgend jemanden, den du liebst, eignest.

Liebe steht im Gegensatz zu Eigentümerschaft.

Lasse das Leben seinen Lauf nehmen. Lasse Liebe sein. Liebe ohnedies. Ziehe Liebe nicht zurück, in Anbetracht dessen was dein Geist sagt. Dein Geist möchte mit dir debattieren. Er liebt eine Auseinandersetzung, während dein Herz ausschließlich liebt, zu lieben. Dein Herz argumentiert nicht mit der Liebe. Es schwillt zu ihr an.

Dein Geist wird seine Sache tun, aber du hast seinen Ergüssen nicht so viel Respekt entgegenzubringen. Ehre dein Herz mehr. Es ist nicht dein Herz, welches hinpackt. Dein Herz gibt. Es ist bloß dein Geist, der deinem Herzen zugeflüstert, es sollte hinpacken und festhalten, gleichsam als wäre Liebe ein Produkt, und nicht das Leben selber. Dein Herz ist arglos. Dein Geist ist klug, klug aber bedeutet nicht weise.

Es ist weise, Liebe sein zu lassen, was sie ist. Es ist weise, Liebe in deinem Herzen zu verankern und nicht in demjenigen eines anderen. Kein einziger hat euch zu lieben, Geliebte. Kein einziger hat euch die Zeit des Tages zu schenken. Kein einziger schuldet etwas jemandem. Dies ist eine erkleckliche Prämisse für dich, sich von ihr leiten zu lassen, weil sie dich befreit, und weil sie einen Jeden befreit. Kein einziger schuldet dir irgendetwas. Liebe ist nicht eine Angelegenheit von Zurückzahlung. Sie ist nicht eine Rechnung, die einkassiert gehört.

Liebe ist ebenso wenig ein Vortäuschen.

Liebe ist eine große Freiheit, welche du innehast. Du hast die Freiheit, zu lieben. Und andere haben jene selbige Freiheit. Sie sind ebenso frei, nicht zu lieben oder nicht dich zu lieben. Einerlei wie viel Liebe du zugewendet hast, kein einziger steht dir gegenüber in Verpflichtung.

Hast du nicht in der Vergangenheit empfunden, jemand schulde dir etwas? Jetzt weißt du es besser. Schulden ist ein Konzept des Geistes. Liebe ist ein Pferd von einer anderen Farbe, und sie gehört dem Herzen zu, welches frei ist, dorthin zu gehen, wohin es möchte. Billige jene Freiheit.

Heavenletter # 2254 – 26. Jan. 2007 The Current of Life

Die Strömung des Lebens 

Gott redete …

Ihr lernt eine Menge im Leben, aber denkt nicht, dass Ich Lektionen aushändige. Ich verteile nicht Lektionen wie Karten. Bitte erfasst, dass ihr eure eigenen Unterrichtspläne schreibt. Das Curriculum, dem ihr folgt, ist euer eigener Entwurf. Lektionen werden euch nicht überstülpt, gleichwohl stoßt ihr von Zeit zu Zeit auf sie. Und öfters sind die Unterrichtseinheiten, die euch unterkommen, die, die ihr sehr ungern akzeptiert.

Nichtanhaftung ist eine davon für Meine Kinder. Ihr möchtet gerne eine freilaufende Person auf der Erde sein, zur selben Zeit, wie ihr eng festhalten möchtet. Dies ist euer Dilemma. Obschon das Leben in der relativen Welt aus Dualität gefertigt ist, funktioniert Dualität nicht gut. Festhalten klappt nicht gut. Loslassen funktioniert gut, aber ihr habt es zu tun, Geliebte. Ihr habt los zu lassen.

Die Realität ist die, dass es in der relativen Welt gar nichts gibt, was ihr festhalten könnt. Ihr könnt euch nicht an der Zeit festhalten, und nicht am Raum. Ihr könnt nicht Ideen festhalten, denn sie sind flüchtig wie alles sonstige. Ihr könnt lieben, so wie ihr liebt, und gleichwohl könnt ihr daran nicht festhalten. Obschon ihr durchaus gerne an der Liebe von Anderen festhalten möchtet, könnt ihr nicht dauernd eure eigene unterhalten.

Es gilt euch, zu lieben, aber nicht verzweifelt zu lieben.

Weil eure eigene wahre Liebe nicht wahr ist, bedeutet nicht, dass ihr zurückgewiesen seid. Es bedeutet, dass ein Anderer einen Traum hat, der sich von dem euren unterscheidet. Seid wie frei daher fließendes Wasser, Geliebte. Steht nicht an einer Stelle. Fließt. Fließt im Leben. Fließt in dem Strom des Lebens. Ihr seid nicht ein Baum am Ufer des Flusses. Ihr seid nicht einmal an dem Ufer. Ihr seid mitten im Strom, und die Strömung des Lebens greift euch auf. Ihr wisst um Besseres, als zu versuchen, in einem Fluss stromaufwärts zu schwimmen, in dem Fluss des Lebens allerdings, widersetzt ihr euch unentwegt, mit ihm zu strömen, und möchtet euch zu einer anderen Zeit, zu einer anderen Stelle wenden.

Seid nicht-widersetzlich. Ihr kämpft eine verlorene Schlacht. Kämpft überhaupt nicht. Begehrt nicht auf. Nehmt im Leben, was zu euch kommt. Segnet es, und geht weiter. Es gibt in der relativen Welt nichts, was gleich bleibt. Und doch fällt es euch ungemein schwer, damit umzugehen. Geht nunmehr im Voraus mit ihm um. Seid nicht jedes Mal überrascht, wenn das Leben wegschlüpft. Seid nicht überrascht, und seid nicht betrübt. Es ist nachgerade alles Fiktion.

Fiktion hat ihre Anspannung. Sie hat ihre Treffpunkte und ihre Verabschiedungen. Züge fahren nicht immer rechtzeitig. Ihr habt nicht immer auf den richtigen Zug zu kommen. Und manchmal sind du und deine Liebe Schiffe, die im Dunkeln vorüberfahren.

Manchmal ist deine Uhr nicht richtig gestellt, und du hast nicht die richtige Zeit. Was auch geschehen ist, ist geschehen, obschon es Fiktion ist. Was auf dem Papierblatt niedergeschrieben ist, kann nicht getilgt werden. Versuche es so viel du möchtest, du kannst nicht umändern, was geschrieben worden ist. Du kannst allerdings aufstehen und es so lassen wie es ist, und zur nächsten Seite gehen.

Weil das Leben sich wandelt bedeutet nicht, dass etwas fehlt. Etwas wird erlangt. Es kommt zu einer Rekonfiguration. Das Leben wandelt sich, aber nicht andauernd gemäß deinem Willen, noch auch gemäß Meinem.

Alles, was du tun kannst, ist dein Leben auswringen und es auf der Leine zum Trocknen belassen.

Du kannst nicht mit einer Peitsche über dem Leben stehen. Jeder würde das erkennen. Und doch, ist es nicht just das gewesen, was du oft getan hast? Hast du nicht mit dem Fuß aufgestampft, weil das Leben seinem eigenen Antrieb folgt, und nicht dem deinen?

Heavenletter # 2255 – 27. Jan. 2007 Love Is No Stranger

Liebe ist kein Fremder

Gott redete …

Du hast irgendwann irgendwo etwas gestohlen. Du hast Zeit gestohlen. Du hast Liebe gestohlen. Du hast die Worte anderer Menschen gestohlen. Du hast Verdienstlichkeiten gestohlen. Du hast Blicke über den Raum gestohlen.

Du hast auch Dinge an den falschen Platz gelegt, und du hast Prioritäten zugeschrieben, welche du später bedauert hast. Du hast dein Herz verloren und bist unfähig gewesen, es zu finden. Du hast deine Schlüssel aber und abermals verlegt. Und manchmal hast du deinen Weg verloren, bloß, um ihn später wiederzufinden.

Du hast oft vergessen, was am meisten von Belang ist. Du hast deine Gedanken hier- und dorthin verschickt und die Berührung mit dem Schlüssel des Lebens verloren. Du hast vergessen, wer du bist und was dein Zweck im Leben ist. Du hast dich in vernachlässigbaren Ausflügen verfangen, so, als würde dein Leben nachgerade von ihnen abhängen, und hast vergessen, worauf dein ureigenes Leben beruht. Du entsinnst dich im Moment nicht mit absoluter Gewissheit.

Dein selbiges Leben hängt von der Liebe ab. Es hängt nicht von Hinzugewinn und Verlust, nicht von Profiten und Schuldposten ab. Es hängt von Liebe ab, nicht von Liebe, die dir zugewachsen ist, sondern von Liebe, die aus deinem Herzen heraus stürmt und sich selber an den Grenzen des Lebens sprengt. Du hast wohl vergessen, dass du ein Pionier der Liebe bist. Du bist nicht ein Profiteur von ihr, ebenso nicht ein Auktionator von ihr. Du bist ein Pionier von ihr. Du gehst dorthin, wo die Liebe zuvor nicht gewesen ist, und siedelst in unbekanntem Terrain. Du hackst Liebe aus, so wie du Holz schlägst, weil man es braucht, um Feuer zu machen und in der Welt Wärme zu schaffen. Du tust, was an dir ist, zu tun.

Du bist der, der liebt. Du bist nicht ein Phantomliebhaber, sondern ein Reales-Leben-Liebhaber in der Welt, welcher dir seine Liebe nicht andauernd zeigt. Nichtsdestotrotz legst du immer wieder frisches Holz auf das Feuer und bläst es an. Du bist ein Held der Liebe, ein tagaus tagein Held der Liebe. Still und regelmäßig schenkst du Liebe. Du weißt, es gehört dir zu, zu geben. Heute weißt du das, selbst wenn du es gestern nicht wusstest.

Liebe ist die einzige Sache, die du nicht an die falsche Stelle legen kannst. Du denkst bloß, Liebe sei an der unrichtigen Stelle, wenn du nicht den Rückfluss bekommst, der dir lieb ist. Derjenige, der Liebe schenkt, gewinnt immer. Es gibt keinen Schwund, sobald Liebe geschenkt wird. Ziehe Liebe nicht zurück, die du gegeben hast. Pflichte nichts bei außer Liebe, denn Liebe einzig ist. Sie ist die einzige Sache, die im Leben währt. Sie ist die einzige Sache, die du bei dir tragen kannst. Liebe ist dir kein Fremder. Weswegen denkst du unaufhörlich, Liebe sei dir fremd? Sie ist dir die vertrauteste Sache. Deswegen bist du auf sie aus. Sieh nun zu, dass du sie gibst. Mache dir nichts aus Wechselseitigkeit. Liebe ist dein, sie zu geben, und also gibst du sie.

Du hast sie nicht zu verkünden. Liebe benötigt weder Banner noch Marschkapellen. Sie braucht bloß von einem Herzen, welches in Liebe hin und her geschaukelt ist, gegeben zu werden. Dies ist dein Herz, von dem Ich rede, nicht dasjenige eines anderen.

Falls dein Herz vergraben worden ist, nimm es jetzt heraus. Dies stellt deine Priorität im Leben dar. Allein deine. Es ist du, zu dem Ich rede, und es ist du, den Ich bestimme, zu lieben und Liebe zu sein, wo immer du soeben auch bist. Sei es in großen Mengen oder in Abgeschiedenheit, Ich verkünde dich als Meinen wichtigsten Geber von Liebe auf Erden. Möchtest du dies für jetzt und für alle Zeit bejahen? Möchtest du bejahen, dass Ich dir Liebe ohne Bedingung zugewendet habe, und dass Ich dich bitte, Liebe bedingungslos zu geben. Ich bitte dich, Liebe zu geben, weil sie dein ist, zu geben.

Heavenletter # 2256 – 28. Jan. 2007 How Close to God We Are

Wie dicht an Gott wir sind 

Gott redete …

Selbst wenn du dich ganz alleine fühlst, bist du es nicht. Du bist niemals alleine, denn Ich bin immer bei dir. Niemals bist du außer Meiner Sicht, und außer Meiner Gehörweite und außer Meiner Reichweite, aus Meinem Herzen heraus, aus Meinem Anrühren heraus, denn der Schlag deines Herzens schlägt immerfort in Meinem. Jedes Rühren deines Herzens ist in Meinem Gewahrsein. Ich bin deiner ungemein gewahr. Es gibt nicht einen Impuls deinerseits, welcher Mir nicht vertraut ist.

Stets wachsam, bin Ich kein Aufseher. Ich bin mehr wie ein Verzauberter Freund. Ich bin wie ein Briefeschreiber, den du kennst, und gleichwohl vergisst du, wann und wo Wir Uns einander begegnet sind. Du hast Meinen Namen vergessen und förmlich Unsere enge Verbundenheit. Wir sind dermaßen innig, dass du wohl insgesamt Meine Existenz vergisst, Ich aber habe die deine nie vergessen. Du bist zuvorderst in Meinem Sinn. Du bist dauernd auf Meinem Radar.

Meine Kräfte sind großartig, und doch belasse Ich dich bei deinem eigenen Spiel auf der Erde. Sofern du wegwandern musst, wanderst du weg. Es ist in eurem eigenen Denken, dass ihr umherzieht, Geliebte, weil ihr niemals, unter keinen einzigen Umständen, von Mir fort seid, nicht einmal einen Zentimeter weit weg, es sei denn in euren eigenen Einbildungen oder in eurer eigenen Unachtsamkeit. Ich folge euch überallhin. Ich kann euch nicht irgendwo euch selber überlassen. Es ist für Mich ein Ding der Unmöglichkeit, anders zu sein, als mit euch. So steht es darum – wie nahe Wir sind.

Dem gemäß ist Meine Liebe. Du kannst sie nicht umgehen. Du kannst sie nicht im Regen stehen lassen. Du kannst ihr nicht aus dem Weg gehen. Du hast sie zu haben. Bloß, denkst du allzu oft an etwas anderes. Komme zurück und denke an Mich. Dann werden Wir synchron miteinander sein, denn meine Gedanken kommen seit eh und je auf dir zu liegen.

Der Verlauf des Universums ist festgesetzt. Ich habe ihm nicht zuzusehen. Du bist es, auf dem Ich Mein Auge halte. Ich nehme Meine Augen niemals von dir weg. Stelle dir das Licht Meiner Liebe vor, welches dich umringt, und du wirst eine winzige Idee von der Liebe bekommen, welche dich umgibt, welche dich polstert, welche dich erhebt, welche dich bestrahlt, welche dich fängt. Ich trage dich unter Meinem Arm. Ich, der Ich nicht angehaftet bin, lasse dich niemals los, werde dich niemals fallen lassen.

Wenn es dir in der Welt unbehaglich ist, bist du in Meinen Armen getröstet. Wisse, in Wessen Armen du bist. Wisse, auf Wessen Brust du ruhst. Wisse, Wessen Augen geradewegs vor dir sind. Du kannst in jedem Augenblick, den du dir aussuchst, in Meine Augen blicken. Ja, dies sind Meine Augen, die vorne vor dir tanzen. Beim Anblick deiner füllen sich Meine Augen mit Freude. Meine Augen sind gefüllt, aber niemals mit Tränen, einzig mit Liebe, einzig mit Licht, einzig mit Übermaß an Liebe und Licht und Verehrung für dich. Meine Liebe für dich fließt wie ein Fluss. Es gibt nichts, was den Fluss Meiner Liebe für dich stoppen kann.

Alles, woran es in Meiner Liebe hapern kann, ist dein Gewahrsein von ihr und deine Entgegennahme von ihr als die deinige. Ich gebe sie dir, weswegen also dann sollte sie nicht die deine sein mögen, es sei denn, dass du allzu geschäftig bist und sie nicht zur Notiz nimmst? Vielleicht rennst du in der Welt herum und vergisst, hochzuschauen. Du vergisst, zu den Sternen hochzuschauen, und zu Mir hochzublicken. Nehmt euch jetzt einen Augenblick Zeit, Geliebte, wo immer ihr seid, einerlei was für eine Tageszeit es ist, und schaut hoch und seht, ob ihr einen Blick Meiner Liebe für euch einfangen könnt, wie Ich sie vom Himmel herunter auf die Krone eures Hauptes gieße. Hier ist Meine Liebe, geradewegs auf euch am Scheinen. Verfehlt sie nicht um irgendetwas anderen halber.

Heavenletter # 2257 – 29. Jan. 2007 The Greatest Discovery

Die größte Entdeckung

Gott redete …

Aus dem Zentrum deines Herzens heraus erhebe Ich Mich in deinem Gewahrsein. Es ist dein Herz, welches Mich bemerkt. Dein Intellekt kann über Mich reden, Unsere Verbundenheit aber ruht in deinem Herzen. Es gibt nicht einen unter euch, der Mich nicht kennt. Viele erinnern sich nicht, aber es ist nicht der Intellekt, welcher sich nicht entsinnen kann. Es ist der Intellekt, der nicht an dem Herzen dranbleiben kann.

Sofern du Meiner in deinem Herzen ungewahr bist, dann bist du durch deinen Intellekt hereingelegt worden. Jener ist stolz auf seine Klugheit, dennoch ist er nicht in der Lage, komplett deinem Herzen Meine Existenz zu widerraten. Jedwedes Gewahrsein von Leiden, welches du dir zusprichst, rührt von deinem aufmerksamen Intellekt her, wachsam gegenüber Beweis oder Widerlegung, aber nicht so wachsam für das Gewahren des Einen, Der dich in aller Schöpfung am allermeisten liebt.

Selbstverständlich ist es ein Mysterium, weswegen nicht jeder durch und durch begierig ist, Mich zu kennen und sich in seinem Gewahrsein näher an Mich heranarbeitet. Ignoriere deinen Intellekt eine Zeitlang, und sieh, was geschieht. Dies meint – wie ein Kind sein.

Wenn du etwas Süßes bekommst, weißt du, es kam von irgendwoher. Du denkst nicht, du hast die Süßigkeit hergestellt. Selbst wenn du selber das Süße gemacht hast, weißt du, dass andere Faktoren mit im Spiel waren – die Zutaten, die Hitze, die Aufmerksamkeit …

Und dennoch könnte dir dein Intellekt davon abraten, anzuerkennen, dass das Leben und alle seine Gaben von irgendwoher kommen und nicht gänzlich deiner Herstellung entstammen. Was für eine Narretei ist es, welche dich beschwatzt, dass Gott nicht existiert? Bekommt es das Nicht-Bewusstsein des Gottes, der Ich BIN, vielleicht hin, dass du dich mächtiger fühlst, denn die Realität, dass Ich existiere, dass Ich für dich existiere, und dass Ich für Alle existiere?

Es gibt keine Gottlose Stelle irgendwo, Geliebte. Wo immer irgendetwas in der relativen Welt existiert, BIN Ich auch. Es gibt nichts, was in der relativen Welt existiert, wovon Ich abwesend bin. Ich bin ziemlich involviert. Gewöhnlich platze Ich nicht dazwischen und übernehme nicht rücksichtslos und gewagt die Macht, da Meine Anhänglichkeit der Freiheit gilt, welche Ich euch vom ersten Augenblick der Schöpfung an übermittelt habe. Mich reut die Freiheit nicht, welche Ich euch gegeben habe. Durch eben diese Freiheit gelangt euer Gewahrsein ringsherum und die ganze Strecke zu Mir.

Ohne Freiheit, wo läge da der Reiz? Was würde glitzern? Was gäbe es für euch zu entdecken? Ohne Entdeckung, um was herum würdet ihr tanzen? Wofür würdet ihr Eureka sagen? Sofern die Größte Entdeckung euch ausgehändigt würde und sie nicht entdeckbar wäre, was würde mit eurer Gelegenheit und den Anlässen, großartig zu sein, geschehen?

So wie es ist, seid ihr frei, um an jedem Tag die Entdeckung von Mir zu machen. Ihr könnt euch aufs Neue zu größeren Höhen erheben. Ihr habt etwas, um auf der Leiter hochzuklettern. Ihr habt etwas zu erreichen. Und sobald ihr es erreicht, findet ihr, dass es noch mehr gibt zu erreichen, und mithin schaukelt ihr euch höher und höher.

Kommt, langt den Gipfel bei Mir. Wir wollen gemeinsam klettern. Ich möchte euch den Himmel zeigen. Ich möchte euer Gastgeber sein und euch herumführen, euch die Seile zeigen, euch euch selber zeigen. Kommt zu Mir, und das, dass wollen Wir tun. Wir wollen erkunden, und Wir wollen die Güldenheit der Schöpfung finden. Dein Herz wird in das Schrankenlose bei Mir hineinhüpfen. Du wirst der Unwissenheit entbunden sein. Du wirst nicht mehr länger in der Lage sein, die Liebe links liegen zu lassen, welche zwischen Uns hin und her prallt, und welche dein ist, sie auszuspüren. Wir sind in jener Liebe durchtränkt, obschon es keinen Sättigungspunkt gibt.

Es gibt immerzu mehr von Mir, und es gibt immerzu mehr von dir. Gemeinsam spüren Wir einander aus, und gemeinsam lieben Wir, und Unsere Liebe kehrt die Welt auf, so wie der Wind Blätter durcheinander wirbelt.

Heavenletter # 2258 – 30. Jan. 2007 The Night Sky Opens to Stars

Der Nachthimmel tut sich den Sternen auf 

Gott redete …

Dem Herzeleid ist ein Ende, Geliebte. Dennoch gehört es dem Beenden des Herzeleids nicht, dass es im Leben als Zielsetzung ausgewiesen wird. Zeigt euch dem Herzeleid gewachsen. Es lockert die Sehnen eures Herzens auf. Ihr seid angelegt, gegenüber Liebe anfällig zu sein. Lasst euer Herz sich mit Liebe strecken. Es wird nicht reißen. Es wird mehr und mehr aufgehen. Es wird sich öffnen, wie sich der Nachthimmel den Sternen öffnet.

Es gibt nicht eine Dunkelheit der Seele. Es gibt indessen Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen aufseiten des Geistes. Der Geist erzählt Geschichten, und er glaubt, was er von sich gibt. Er hält seine Geschichten für sakrosankt. Halte Liebe für sakrosankt, nichts sonst.

Nebst Liebe, sind alle eure Beschwernisse einen Fingerhut voll. Probleme stehen hervor, Liebe aber nimmt in den Arm. Liebe trägt den Sieg davon. Probleme nicht. Probleme machen aus sich selber eine große Show. Sie stolzieren herum, machen sich selber wichtig. Und wie das ihnen gelingt. Wie Probleme euren Geist von der Liebe abbringen. Schwingt zurück zur Liebe, und eure Probleme werden verschwinden. Liebe meistert alles. Liebe übersteigt all die Beschwernisse der Welt. Sie stellt sie an ihre Stelle.

Sorge hat seinen Platz, aber nicht vorne. Sie könnte die Bühne rücksichtslos an sich reißen, aber in Wahrheit hat sie eine Nebenrolle. Lasst das Ungemach ruhen. Bringt es zu Bett. Es braucht eine Auszeit.

Liebe ist der Aszendent. Liebe geht auf. Und Liebe hebt dich in die Höhe. Schererei, so wie du sie wahrnimmst, hält dich an Begrenzung gebunden. Liebe befreit dich von Mühen und Scherereien. Liebe setzt dich frei. Liebe ist der Schlüssel, der dich aus dem Gefängnis herausbekommt.

Liebe ist das Düngemittel deiner Seele. Deine Seele kennt Drangsal nicht. Dein Herz ist anfällig, es ist angelegt, das zu sein. Es ist deine Seele, welche unbesiegbar ist. Wisse das im Voraus. Nichts vermag deiner Seele etwas zu entziehen. Deine Seele ist ewig. Sie ist bereits erleuchtet. Dein Geist nicht. Dein Herz ist zutiefst verbunden mit deiner Seele, mit deiner unbesiegbaren Seele des Lichts. Dein Herz ist von ihr angestrahlt.

Unsere Herzen, das deine und das Meine, sind zutiefst verbunden. Leben ist der Faden, welcher dein Herz zum Schlängeln bringt. Es macht es rundum bekannt. Dein Geist ist ein Komitee, was zensiert. Nimm deinen Geist nicht dermaßen ernst. All seine Gedanken sind vorübergehende Sachen, Wir aber sind für immer und ewig, für immer und ewig in Liebe bezaubert.

Lasse Liebe den Tag betreiben. Lasse Liebe dein Leben beherrschen. Lasse das Leben der Liebe gewachsen sein. Übergib der Liebe die volle Regentschaft. Lasse die Liebe für einen Tag Königin sein. Trage Liebe vor dir her, damit sie alle sehen, gleichwohl hauptsächlich für dich, damit du siehst, woraus du gemacht bist.

Liebe ist nicht von dir getrennt. Kummer ist von dir separiert. Leid ist ein elendes Gemeckere. Liebe aber, Liebe ist das Universum selber. Liebe ist die Musik der Sphären. Und Liebe ist der Takt deines Herzens. Selbst wenn du das nicht derart meinst, Liebe rührt dich nichtsdestotrotz.

Was rührt so wie Liebe? Und was kann mit Liebe in Vergleich gesetzt werden? Selbst wenn du das Gefühl hast, Liebe gehe deinem Herzen ab, was kannst du mit ihr in Vergleich setzen? Was, Geliebte, ergibt irgend einen Sinn, ausgenommen Liebe?

Spüre Liebe heute. Heiße sie willkommen. Sie möchte dir Gesellschaft leisten. Sie wird an deiner Seite bleiben. Sie möchte ein Licht sein, was dich führt. Sie möchte dich zu grünen Auen geleiten. Sie möchte deine Seele näheren. All die Liebe, die du fühlst, all die Liebe, die du siehst – ist Meine Liebe für dich. Bis jetzt hast du bloß einen Vorgeschmack von Liebe gehabt. Nun, so du auf den Geschmack gebracht worden bist, bist du bereit für den Hauptgang. Halte deine Gabel bereit.

Es gibt eine Stimmgabel für Liebe, und du bist darauf eingestellt. Liebe hallt jetzt durch dich nach. Meine Liebe hallt jetzt durch dich nach. Lasse die Liebe dich in Bewegung setzen. Lasse sie dich hochheben, denn es ist auf dem Rücken der Liebe, auf dem du die ganze Strecke zum Himmel reitest.

Heavenletter # 2259 – 31. Jan. 2007 Generous Moments

Großmütige Momente

Gott redete …

Wenn dein Herz gekränkt ist, ist es immer das Ego. Du und deine Gefühle waren nicht für wichtig genug betrachtet worden, um auf sie Rücksicht zu nehmen – oder um Gefallen an ihnen zu finden oder um sie überhaupt in Betracht zu ziehen. Wie zerbrechlich ist dein Herz, wenn du was deinen Wert angeht von anderen Menschen abhängig bist. Menschen betrachten sich selber nicht immer für wert. Wieso solltest du meinen mögen, sie würden dich wertschätzen?

Schätze dich selber. Lasse deine Ideen los, wie Andere dich behandeln sollten. Lasse los. Lasse Kränkung und Leid los. Segne Andere, und segne dich selber.

Lasse Andere ihre Fehler machen. Der Himmel weiß, du machst selber genug Fehler. Mache aber nicht zu viel aus Fehlern, nicht aus den deinen und nicht aus denjenigen Anderer.

Du weißt jetzt im Augenblick, dass es für dich eine Irrung darstellt, dich durch die Gedankenlosigkeit anderer Menschen angegriffen zu fühlen. Deren Gedankenlosigkeit hat dein Herz nicht entzwei geschnitten. Du schneidest dein Herz entzwei. Dies ist dein Fehlgehen, Geliebte, Geliebte, zu denken, jemandes Mangel an Rücksichtnahme habe das Sagen darüber, wie du dich fühlst. An der Stelle ist dir kein Glück beschieden – zu denken, dein Wohlergehen hänge davon ab, was Andere sagen und tun, egal wie gedankenlos oder gar herzlos sie sein mögen. Dein Wohlergehen hängt nicht von äußeren Umständen ab. Äußere Umstände sind just das. Sie sind wie Zuschauer, und haben im Eigentlichen mit dir nichts zu tun. Zuschauer sind nicht die Hersteller von dir, ebenso nicht diejenigen, die dich zunichte machen. Du, auf der anderen Hand, hast eine Menge mit dir zu tun. Du hast nicht andere Menschen dein Herz regieren zu lassen. Dein Herz ist dein, und dein Herz ist Mein.

Wenn du dich gekränkt oder in Wut versetzt fühlst, hast du dich zu gering eingeschätzt. Dies ist die Crux dabei. Du bist voll auf das hereingefallen, was du als die Hinsicht Anderer für dich nimmst. Du tust dies nicht, weil du gut von dir selber denkst. Du tust dies, weil du nicht gut von dir selber denkst. Andernfalls würdest du dich nicht mit wehen Empfindungen abqualifizieren und verunglimpfen. Es kann bloß das Ego sein, welches sagt: „Sie sollten mir dies nicht antun. Sie haben kein Recht dazu.“

Sie tun dir nichts an. Du bist schlicht einfach hier. Es ist wie wenn du in einer Menge bist, und dich jemand angerempelt und sich nicht dafür entschuldigt. Mehr ist es nicht. Gehe deiner Wege, und schaue nicht zurück. Denke nicht dauernd daran.

Die Welt ist nicht da draußen, dich zu haschen. Sie wird, durchaus, dich auf deine Schwachpunkte weisen. Sie wird darauf hindeuten, wo du denkst, du seist schwach. Dies ist eure wahre Schwäche, Geliebte.

Es ist dies nicht das erste Mal, dass euer Herz gekränkt worden ist. Aber es kann das letzte Mal sein, denn du bist derjenige, der sein Herz kränkt. Dein Geist spricht, etwas habe anders zu sein, während es überhaupt nicht anders zu sein hat. Du hast das Leben nicht so schwer zu nehmen. Du hast aus ihm nicht so viel zu machen.

Sofern du dich in Schande gebracht fühlst, ist das etwas, was du dir selber beimisst. Niemand sonst tat das. Wenn du dich beehrt fühlst, ist dies ein großmütiger Moment, den du dir selber zugewendet hast. Ehrung und Schande sind zwei Seiten einer Münze, die du wirfst. Und dann ist da die Huld Gottes, und Ich schenke sie euch jetzt. Übersteigt eure gekränkten Gefühle. Lasst sie los. Sie sind euch von keinem Nutzen. Sie sind niemandem von Nutzen. Gekränkte Gefühle machen die Gewässer schmutzig.

Wenn du an einem Flussufer am Angeln bist, und dort, wo du sitzt, ist es felsig und unbequem, fühlst du dich nicht fehlbehandelt. Du hast nicht das Gefühl, du seist geringer, in Anbetracht der Unbequemlichkeit. Du nimmst das nicht persönlich. Du bist nicht in Bestürzung versetzt. Du zeigst dich ihm gewachsen, oder du setzt dich irgendwoanders hin.

Das Leben zeigt sich dir mit denselben Optionen, Geliebte, Geliebter. Es ist deine Wahl, wie du darauf eingehen möchtest.

Heavenletter # 2260 – 1. Febr. 2007 Unclasp Love 

Hake Liebe auf 

Gott redete …

Du erwartest eine Menge vom Leben, zur selben Zeit wie du es einengst. Habe eine weit offene Landschaft oder Seenlandschaft im Sinn, nicht eine enge. Etwas, was du dir sehnlich wünschst, hat nicht in einer bestimmten Weise zu dir zu kommen. Vielleicht wünschst du dir ein rotes Auto. Wenn ein gelbes zu dir kommt, ist es wohl besser, du stampfst nicht mit dem Fuß auf und schlägst es aus.

Gewiss ja, bei Herzensangelegenheiten, dann lässt du dich vielleicht auf einem bestimmten Individuum nieder und sagst: „Diesen oder diese möchte ich gerne.“ Und du bist gereizt, wenn dein Gegenüber einen Traum hat, der von deinem verschieden ist, der gar dem deinen entgegengesetzt ist. Und so kann es sein, du verschließt dich gegenüber der anderen Liebe, die sich am Horizont abzeichnet, weil du eine ganz bestimmte Vision im Sinn hast. Erkennst du, wie dies ein Spiel darstellt, welches du mit dir selber treibst? Träume werden wahr, Geliebte, und gleichwohl möchtet ihr euch nicht selber an gewisse Ausgänge binden. Habt ein Bildnis im Sinn, nicht aber eine Fotografie. Haltet euer Herz offen für Liebe. Sofern eine spezifizierte Liebe eures Lebens nicht euren Weg kreuzt, lasst unspezifizierte Liebe herein.

Ihr würdet euch wundern über all die Gelegenheiten für Liebe, von denen ihr euch aufgrund eines präzisen Bildes, welches ihr habt, wegdreht, und wobei ihr euch unterdessen exklusiv macht. In einer gewissen Weise habt ihr wohl beschieden, dass eure eine Wahl euch präsentiert zu werden habe, und dass ihr eine andere nicht akzeptieren werdet. Wann immer ihr etwas auf eine gewisse Weise und nicht auf eine andere zu haben habt, habt ihr euch selber eingeengt. Dies ist eine Art Elitentum. Dies ist eine Art Snobismus. Es existieren zahlreiche Wege zum Glück. Ihr habt euch nicht den Durchgang abzuschneiden.

Geliebte, es gibt keine festgelegte Liebe, welche ihr haben müsst. Das Leben kommt herbei, so wie es herbeikommt. Liebe vonseiten Anderer kommtherbei, so wie sie herbeikommt. Das Leben tanzt nicht dauernd nach eurer Pfeife, freilich gibt es andere Melodien, zu denen ihr tanzen könnt. Lasst die Liebe in eurem Herzen zum Vorschein kommen, euer Herz aber ist nicht angelegt, ein Krieger zu sein. Euer Herz soll nicht auf dem Herzen eines Anderen abfedern. Herzen sind freilaufend. Herzen müssen anderen Herzen deren freien Raum einräumen.

Die Fische im Ozean werden einen bestimmten Leckerbissen anstreben, aber sie setzen nicht ihr Leben daran. Und du bist nicht ein Walfänger, der ausschließlich den weißen Wal fangen möchte.

Liebt gänzlich und nicht exklusiv. Liebe ist ein gemeiner Mann, nicht ein Aristokrat.

Liebt aus der Tiefe eures Herzens, und wisst, dass euer Herz bodenlos ist. Euer Herz geht immer und immer weiter. Euer Herz hat sich nicht an Liebe einzuklinken. Lasst euer Herz Liebe entdecken, sie erkennen, aber nicht sich an sie anleimen. Kein einziger hat das vorgesehene Objekt deiner Liebe zu sein. Lasse stattdessen Liebe von deinem Herzen das Objekt sein. Suche Liebe in deinem eigenen Herz und reguliere sie nicht. Lasse deine Liebe aus einem Winkel von 360° her kommen. Die Liebe von deinem Herzen ist angelegt, mehr als ein Stück Kuchen zu sein. Lasse Liebe aus deinem Herzen den ganzen Kuchen sein. Gib sie überallhin. Lasse deine Liebe überall anlanden. Sei Liebe, und fordere Liebe nicht ein, insbesondere nicht von einem bestimmten Einzelnen, einerlei wie sehr du das möchtest. Es ist zu viel, Liebe einzufordern. Es ist nicht zu viel für dich, Liebe zu geben und das Freimachen der Liebe zu geben, derweil du sie bist. Du schnallst Liebe nicht fest. Schnalle sie jetzt los.

Betrachte Liebe vonseiten Anderer wie eine Halskette, welche du abnimmst und auf eine Kommode legst. Lasse denjenigen, der sie dir gegeben hat, sie für dich zurücklegen, so wie er oder sie sich das wünschst, nicht wie du es dir aussuchst. Liebe ist kostbar und gehört nicht eingeschlossen. Lasse Liebe herkommen, von woher sie möchte, und freue dich. Und wenn eine ausersehene Liebe nicht zu dir zurückkehrt, dann löse die Bande, welche binden.

Heavenletter # 2261 – 2. Febr. 2007 Make Friends with Life 

Freunde dich mit dem Leben an

Gott redete …

Wenn du verkrampft wirst, machst du dir Sorgen. Wenn du dir Sorgen machst, wirst du verkrampft. Wirf beides fort, Sorgen und Anspannung. Sie sind Strammsein. Sie halten Angst fest. Sorgen und Angespanntheit agieren so, als könntest du das Gesamt des Lebens kontrollieren. Du kannst Einfluss auszuüben, aber nicht kontrollieren. Fürchte dich nicht. Auf jeden Fall wird sich das Leben selber ausspielen. Was gestartet ist, das wird seinen Lauf nehmen. Was gestartet ist, das wird zu Ende kommen.

Lasse dir das Leben leicht fallen, anstatt darüber gereizt zu sein, was geschehen ist oder was geschehen könnte. Sieh dich in deiner Vorstellung in einer Hängematte bei Mir. Lasst uns ein Gespräch miteinander führen. Lasst uns zu dem Baum hochblicken und darüber hinaus zu dem Himmel und darüber hinaus zu einem Bildnis von Himmel, welches dermaßen heiter ist, dass du, auch du, schier heiter sein kannst. Weswegen bloß sollte irgendjemand sich lieber für Sorgen entscheiden mögen als für Heitersein? Ist es freilich nicht das, was du getan hast und was du jetzt soeben vielleicht tust?

Sei in Frieden mit dem Leben. Sei in Frieden mit deinem Leben. Ihr eignet euer Leben auf Erden nicht, Geliebte. Es ist das eure bloß für eine kurze Weile. Das meiste aus ihm machen bedeutet, Vergnügen an ihm zu haben. Ihr eignet euer Leben nicht, und mit Sicherheit eignet ihr nicht das Leben eines Anderen.

Wenn ihr angeln geht, lasst ihr die Leine, die ihr ausgeworfen habt, locker. Könnt ihr nicht das gleiche mit eurem Leben tun? Könnt ihr es los lassen und einfach sehen, was sich tut? Ich sage dies im Kontrast zu eurem im Leben Beladensein. Ihr habt nicht das Leben aufzugreifen und durchzuschütteln. Ihr habt es nicht herauszuschnitzen. Ihr habt es nicht auszubeinen. Lebt es einfach. Lasst das Leben sein, was es ist, und passt nicht zu sehr auf es auf. Regiert euch selber, nicht aber euer Leben so sehr. Sofern ihr euer Leben ändern möchtet, ändert, wie ihr auf es reagiert. Sofern eure Zähne verkrampft sind und eure Fäuste ineinander gepresst, was tut ihr euch selber da an? Öffnet stattdessen eure Arme zum Leben hin.

Anstatt Angst zu haben, denkt an das Gute, was am Kommen ist. Denkt an Gütigkeit. Ihr habt nicht an Erbarmen zu denken. An Erbarmen denken meint, ihr denkt an ein schwieriges Szenario. Erbarmt euch euer und wisst, dass ihr euch nicht bei dem Leben anzubiedern habt. Ihr habt nicht um Erbarmen zu bitten. Nehmt Gutes voraus, wohin immer ihr geht. Beschwört es herauf. Zeichnet in eurem Herzen das Bild von all dem Leben, was euch grüßt, in einer freundlichen entgegenkommenden Art und Weise, wie es eure Präsenz willkommen heißt, wie es sich neben euch hinsetzt und eure Hand hält.

Was wäre denn, wenn, wofür ihr Angst habt, sich als ein Freund herausstellt? Stellt euch anders zusammen. Freundet euch mit dem Leben an, anstatt euch über es Sorgen zu machen. Ihr habt Gäste, die kommen und bei euch bleiben wollen, mit denen ihr es noch nicht zu tun gehabt habt. Rollt den roten Teppich aus. Bereitet schöne Mahlzeiten. Deckt den Tisch. Vielleicht werden der König und die Königin des Lebens kommen und euch einen Besuch abstatten. Vielleicht kommen sie beladen mit Geschenken. Denke nicht, das Leben sei am Kommen, um dich zu plündern. Bedenke, wie du es mit einem warmen Herzen willkommen heißen möchtest.

Und falls ein schwieriger Gast des Lebens ankommt, kannst du nach wie vor reichlich Höflichkeit schenken, und womöglich findest du, dass der Gast nicht dermaßen schwierig ist wie du auf den ersten Blick. Du kannst dich im Leben sogar mit schwierigen Gästen befassen. Sie bleiben nicht für immer, und womöglich findest du heraus, dass deine Gutartigkeit Vorgänge verwandelt.

Du weißt im Voraus nicht, was dir im Leben erwünschte oder nicht erwünschte Gäste an Geschenken bringen werden. Du kannst wissen, dass du alles, was das Leben bringt gleichmäßig und mit großem Entgegenkommen freundlich empfängst. Du kannst um die Ungezwungenheit und die Gaben, die du überreichen möchtest, wissen.

Heavenletter # 2262 – 3. Febr. 2007 The Rising Star

Der aufsteigende Stern 

Gott redete …

Drehe um in die Richtung deiner Nähe bei Mir. Deine Spiritualität wird sich erhöhen und dich fesseln.

Nimm mehr Notiz von Mir. Vielleicht rennst du von Mir weg. In der Theorie, da kannst du dich Mir entziehen, aber es ist nicht so, als könnest du das wirklich, denn Ich gehe dir nach. Ich möchte es gerne sehen, dass du es dir ans Herz legst, bei Mir zu sein. Wir werden Uns vermählen, Geliebte. Wie sind vom Anbeginn der Zeit an verlobt. Du hast dich Mir anverlobt. Du weißt, Ich bin dein Ein und Alleiner. Du möchtest dich vielleicht um diesen Gedanken herumdrücken, aber du kannst ihm nicht entkommen. Sobald alles gesagt und getan ist, ist da du und ist da Ich, und dies ist die Pracht von was ist. Darauf kannst du dich verlassen.

Alles, worauf du gezählt hast, ist womöglich flüchtig gewesen, Ich aber nicht. Alles, was du wertschätztest, kann abgehen, nicht aber Ich. Ich bin dein letztendlicher Schatz. Ich bin das Goldgefäß am Ende des Regenbogens. Natürlich bin Ich am Beginn ebenfalls. Ich bin der Regenbogen. Ich bin die Brücke zu Mir Selber. Ein Regenbogen ist recht kreisförmig, und so du ihn durchmisst, findest du dich zudem selber, denn du stehst bei Mir am Ende des Regenbogens. Du hast dich nie einen Zentimeter gerührt. Du standst in Glanz und in solch einer Schönheit da, wie du es dir nicht vorgestellt hast, und dennoch war es dir stets merklich.

Selbst so das so ist, glaubt ihr dennoch nicht, was für eine schöne Seele ihr seid. Ihr umgeht die Kenntnis, denn ihr habt die Schätze der Welt erforscht und sie euch schmecken lassen. So sollte es sein, freilich wendet sich eure Aufmerksamkeit jetzt in eine andere Richtung. Jetzt seid ihr auf andere Schätze aus, und ihr werdet herausbekommen, dass sie inwendig in euch liegen. Sie sind dort die ganze Zeit gewesen. Sie sind zur sicheren Verwahrung inwendig in euch gewesen, frisch wie ein Gänseblümchen, erpicht gepflückt zu werden, erpicht euer Herz anzukurbeln, erpicht euch im Innern aufzuwecken.

Ich rufe dich jetzt. Hörst du Mich deinen Namen flüstern?

Geliebte, Geliebter, komme jetzt zu Mir. Bleibe bei Mir. Wisse, dass Ich mit dir die Welt durchwandere, und dass du im Himmel neben Mir sitzt. Hier ist dein Thron. Die Welt ist dein Stuhl, im Himmel aber hast du deinen Wohnsitz. Was dich auch auf der Erde heimsuchen mag, du bist zuhause bei Mir, geborgen neben Mir, thronend in Meinem Herzen, aufs Behaglichste hier, niemals am Ermüden, niemals eine Notwendigkeit, aufzustehen, nie irgendetwas bedürfend, nie um etwas mehr zu langen zu haben, da alles hier ist, geradewegs in deiner Reichweite. Es war immer da.

Und also, Geliebte, wisst ihr, wo ihr sitzt. Ihr wisst, wo ihr seid. Ihr wisst, bei Wem ihr seid. Und ihr wisst, Wer ihr seid. Ihr wisst um die unermessliche Weite, welche Wir erschufen und in der Wir eingetaucht sind. Eingetaucht in Weite, seid ihr die Weite. Ihr seid der aufgehende Stern des Universums, und, mit der Liebe in Verbundenheit stehend, und mit nichts Minderem. Ihr seid der Schönheit der Liebe verpflichtet. Liebe in einer jeden Richtung. Liebe, heilig. Liebe, heilig, da sie schrankenlos ist. Liebe, göttlich, da sie Himmel ist, sich selber besprechend. Liebe, erhalten, von überallher flammend und nach überallhin über die bekannten wie unbekannten Welten. Liebe hat sich begeben, sich selber wie auch das Ausmaß von sich selber, wie es sich nach überall hin erstreckt, kennenzulernen, selbst dann, wenn es keine Stelle gibt, um dort anzulangen, weil alles erreicht worden ist. Es gibt nicht eine Zeit und ebenso nicht einen Raum, um Liebe mit irgendetwas anderem durcheinanderzubringen. Es gibt nicht ein sonstwas. Dies ist Liebe in voller Blüte, ihre Blütenblätter allerorten, selbst wenn es kein irgendwo gibt und nichts als das volle Aufblühen von Liebe da ist, welche dahertreibt wie Schnee, und auf dich fällt. 

Heavenletter # 2263 – 4. Febr. 2007 Written in the Sky

Am Himmel geschrieben 

Gott redete …

Die Welt ruft oft den niedrigsten gemeinsamen Nenner auf, rufe du allerdings jetzt den höchsten gemeinsamen Nenner, und gehe auf den Ruf ein.

Es gibt in der Welt einen großen Zug dem zu, was nicht kostbar ist. Es gehört dir nicht, dass du in Fallen trittst. Es gehört dir, die Welt höher zu setzen. Ihr steuert das Universum, Geliebte. Es gilt euch nicht, ein elendes Bott, welches sinkt, zu akzeptieren. Es gilt euch nicht, durch die Strömung fortgezogen zu werden.

Sowie euch etwas unterkommt, bei dem ihr erkennt, dass es euer nicht würdig ist, und dass ihr zu ihm hin gezogen seid, neigt ihr zu glauben, es sei Neugier, welche euch anzieht. Es ist die tückische Vergangenheit, welche euch herruft. Ihr habt nicht hinzuhören. Seid eher neugierig auf höhere Schwingungen. Seid neugierig darauf, was euch und der Welt förderlich ist.

Gewaltszenen aller Art werden euch anziehen – zu was für einem Nutzen freilich, Geliebte? Nicht zu eurem. Nicht zu dem der Welt. Wenn du dem, was von einer minderen Schwingung ist, einen Besuch abstattest, ist es wie die Kleider eines Anderen anziehen. Es it dein Silber gegen Zinn eintauschen. Wenn du in minder Welten hineinspähst, magst du wähnen, niemand sei am Schauen, du aber schaust, und du schaust in einer schamlosen Weise auf dich selber. Mindere Schwingungen haben einen machtvollen Zug an sich. Was minder denn du ist, begibt sich in sein letztes Gefecht und zieht an dir um all seines vernachlässigbaren Wertes willen. Aber du hältst aus.

Ehrt den Gott inwendig in euch, Geliebte, ebenso wie denjenigen inwendig in Anderen. Ehrt das, was das Höchste in euch ist. Ein hohes Wesen wie ihr ist nicht bestimmt, wegzusinken. Ihr seid nicht bestimmt, Rückzieher zu machen, Geliebte. Ihr seid angelegt, emporzusteigen und die ganze Welt mit euch zu nehmen. Steigt in die Höhe. Ihr sehnt euch, aufzusteigen. Steigt demnach auf. Steigt nicht mehr länger ab. Sofern ihr euch denn in einem Mahlstrom verfangen müsst, seid in einem Mahlstrom der Liebe verfangen, der nach oben treibt.

Es gibt in dem Universum süße Töne, die zu hören ihr euch sehnt. Kommt aus dem Lärm heraus, und ihr werdet anheben zu hören. Ihr werdet durch die Süße der Melodien überwältigt sein, für die ihr, um sie zu hören, allzu beschäftigt mit anderen Dingen wart. Selbst wenn ihr sie nicht hören könnt, könnt ihr wissen, dass sie existieren, weiche Töne, zärtliche Töne, welche nach euch schmachten. Öffnet euer Herz, und ihr werdet hören, und aufhorchen und ihr werdet euch erheben.

Nun ist die Zeit für euch da, Harmonie zu hören und euch in Einklang zu bringen. Was ihr gerne für eure Kinder erstrebt, das erstrebt für euch selber. Setzt eure Anblicke hoch. Träumt nicht mehr länger von der Vergangenheit. Habt neue Träume. Ihr habt Lieben, die lange vorüber sind. Macht euch bereit für neue, kraft dessen woran ihr denkt. Sehnt euch nach der Gegenwart, Geliebte. Sehnt euch danach, dass sie schön ist. Haltet das Timbre eurer Gedanken hoch, und euer laufendes Leben wird sich erneuern so wie eure Gedanken.

Habt keine schuldbezogene Gedanken, Geliebte. Die Vergangenheit ist vergangen. Eure vergangenen Gedanken sind vergangen. Ihr seid über Schuld hinaus, und, falls ihr das nicht seid, müsst ihr jetzt über sie hinwegspringen und zu einer neuen Lichtung gelangen, wo vergangene Gedanken und Schuldempfinden nicht vorhanden sind.

Ruft neue Gedanken zu euch her. Kratzt die alten weg.

Stellt euch eure Gedanken vor, wie sie am Himmel geschrieben stehen. Welche sollten es sein? Was sollten sie aussagen? Ihr wisst recht gut, was sie euren Wünschen nach nicht aussagen sollen.

Hier einige Beispiele davon, was ihr für Gedanken von euch gerne am Himmel geschrieben sehen könntet:

„Ich bringe Friede. Ich bringe Liebe. Ich bringe Aufschwung. Ich schaue hoch. Ich schaue Himmelwärts. Gott führt mich. Gott hebt mich. Mein Augenmerk liegt auf Oben. Ich lasse die Vergangenheit hinten. Ich bin heute neugeboren. Ich bin ein freier Geist. Ich bin von der Vergangenheit freigesetzt. Ich bin frei, zu lieben. Ich liebe. Ich liebe dich.“

Heavenletter # 2264 – 5. Febr. 2007 God’s Love 

Gottes Liebe 

Gott redete …

Sobald sich Tränen einstellen, lasst sie kommen. Tränen befreien euch. Just wie dies das Lachen tut. Es gibt keinen Bedarf, Tränen in Schranken zu halten. Wenn sie kommen, kommen sie. Lasst sie. Sie dienen ihrem Zweck.

Was Ich sage, gehört nicht als ein Rat ausgelegt, sich Weinen zu einem Hobby zu erheben. Lasst Tränen zu, und lasst sie los. Tränen sind auch angelegt, zu trocknen. Tränen folgen einem Kummer, und Kummer kommt und geht. Ermutigt den Kummer nicht. Er ist kein Abzeichen zum Tragen.

Tränen sollen nicht mehr anhaltend sein als Lachen. Tränen sind ein Abfluss, nicht eine Ressource.

Ihr habt mehr Wahloptionen denn traurig oder glücklich. Es ist viel dazwischen. Ihr habt in eurem Haus viele Zimmer, nicht bloß zwei. Denkt nicht mehr länger, dass ihr entweder Traurigkeit oder Glück an euch haben müsst. Weil ihr euch in diesem Augenblick nicht glücklich fühlt, meint nicht, ihr hättet traurig zu sein. Ihr habt schlicht zu sein, Geliebte.

Wenn ihr der Auffassung seid, dass ihr Meine Instrumente seid, wie könnt ihr dann betrübt sein? Wie traurig könnt ihr sein?

Wenn ihr euch erinnert, wie Ich euer Vater im Himmel bin, wie viel Traurigkeit könnt ihr dann behalten?

Wenn ihr euch selber ins Gedächtnis ruft, dass ihr um eines Zweckes halber hier auf der Erde seid, wie zweckvoll könnt ihr euch dann fühlen?

Ihr seid über dem Universum erhaben ausgearbeitet und gestanzt. Ihr seid ein Wimpel Meines Herzens, welcher sich über dem Universum entrollt. Ihr seid einem Band gleich, was um die Welt herumgewickelt ist, wie um ein Geschenk. Ihr haltet die Welt in euren Händen, und ihr bietet sie Mir als ein Geschenk dar, dasjenige, was Ich euch dargereicht habe.

Wenn euch jemand einen Ball zuwirft, fangt ihr ihn. Fangt Meine Liebe nicht anders. Ich werfe sie euch zu Tag und Nacht. Ich plappere euch mit Liebe zu. Nehmt Meine Liebe mit Liebe entgegen. Entsinnt euch, dass ihr der Eine seid, den Ich liebe. Ihr seid der Eine.

Ich habe viel zu euch geredet über das Freisetzen Jener, die ihr liebt. Ihr setzt sie zu Mir frei. Jetzt, liebt euch selber ebenso und befreit euch selbst. Befreit euch von allem, was euch zurückhält. Die Idee von glücklich oder traurig, von traurig oder glücklich, hat euch zurückgehalten. Ihr wiegt euch in jedem Augenblick ab und kategorisiert ihn. Dies ist Bewertung, Geliebte, und Bewerten ist ein unbezweifelbares Sich-Einschränken. Bewerten hängt sich selber in die Gleichgewichtigkeit. Sie ist schwer auf euch, insbesondere so ihr euch selber bewertet, euren Seinszustand beurteilt, und ihn für träge oder weitläufig zerstreut befindet.

Ihr seht Glücklichsein und Traurigkeit in Graden. Ihr seht, dass ihr zu traurig oder zu glücklich seid, zu glücklich, als dass dies andauern könnte. Vielleicht setzt ihr die falsche Skala ein. Im Eigentlichen gibt es da kein Vielleicht. Ihr setzt die verkehrte Skala ein.

Besser ist es, keinen Maßstab zu haben. Was immer ihr an Maßstab euch aneignet, ihr habt euch selber bewertet, und stellt euch selber eine unmögliche Aufgabe, und mithin bewertet ihr euch selber als verfehlend. Stellt euch selber nicht Ja- oder Nein-Fragen. Falls ihr Fragen stellen müsst, dann stellt Ja-Fragen.

Seid ihr heute am Leben? Ja.

Habt ihr Wahlmöglichkeiten? Ja.

Ist dies euer Leben? Ja.

Bist du Gottes Kind? Ja.

Bist du Gott von Belang? Ja.

Liebt dich Gott? Ja.

Schaust du darauf, wie du dein Leben lebst? Ja. 

Weißt du, wie lieben ist? Ja.

Weißt du, wie lieben ist, in derselben Weise, wie du weißt, wie atmen ist? Ja.

Wachst du soeben auf? Ja.

Bist du wundervoller als du weißt? Ja.

Bist du ein lebenssprühendes Seinswesen? Ja.

Bist du ein einzigartiges Individuum auf Erden? Ja.

Bist du, zur selben Zeit, Einssein? Ja.

Bist du am dich Entwickeln? Ja.

Steigst du auf? Ja.

Bist du auf dem Weg zu Mir?

Ja. Ja, Ja, Ja.

Heavenletter # 2265 – 6. Febr. 2007 Well Versed in Love 

Gut beschlagen in Liebe 

Gott redete …

Bindet euch in das mit ein, was euch von Belang ist. Dies scheint dermaßen offensichtlich, und dennoch geht ihr öfters damit, was euer Inneres Seien nicht nährt, einher. Rückt weiter, Geliebte. Folgt eurem Stern.

Dies soll euch nicht zu verstehen geben, selbstzentriert zu sein. Dies soll euch angeben, mehr Selbst-zentriert zu sein, und sei es bloß eine Zeitlang.

Ihr möchtet ungerne allzu weit von der Bedeutsamkeit eures Seiens wegwandern. Euer Seien ist ein wesentliches Geschenk, welches Ich euch gegeben habe. Gebt es nicht auf. Nehmt es voll in den Arm. Du bist eine Person, und du bist ein Göttliches Licht. Du bist beides. Gib nicht das eine für das andere auf.

Du lebst in der Welt. Du machst deinen Frieden mit ihr. Und gleichwohl lebst du überdies in einer Göttlichen Welt, welche bereits aus Friede gemacht ist. Habe die freundliche Absicht, dass du deine Göttlichkeit mit offenen Armen annimmst. Habe die Absicht, dass du sie gerne mehr in den Blick nehmen möchtest, und dass du sie, in ruhigen Zeiten, vorziehst.

Eine Zeit wird kommen, wann deine Göttlichkeit und dein Menschsein in lebenssprühende Liebe hinein verschmelzen werden. Es wird nichts mehr zum Vorziehen geben, oder Wir können sagen, dass du beides befürwortest, denn du wirst dermaßen verschmolzen sein, dass von einem Auseinandersein keine Rede mehr ist. Du wirst vermengt sein. Dieser Tag wird kommen, und er ist nicht so weit weg, wie du gedacht haben magst. Der Gedanke an Freude als etwas, was weit weg ist, entmutigt dich. Der Gedanke an Baldiges muntert dich auf. Deine Selbst-Erkenntnis könnte sogar heute sein. Heute kannst du auf eine neue Plattform hinaus treten. Wieso nicht? Sofern es eines Tages geschehen wird, an einem gewissen Tag, weswegen ist dann dieser eine Tag nicht heute? Wieso könnte es nicht heute sein? Gibt es irgend eine Regel oder ein Gesetz, welches besagt, das könne nicht sein?

Das was du morgen oder am nächsten Tag einsehen wirst – gibt es irgendeinen Grund, dass es nicht heute bemerkt werden kann? Vielleicht fühlst du dich nicht würdig, und gleichwohl ist es deine Wahl, dich würdig oder unwürdig zu fühlen. Es fällt dir schwer zu glauben, dass Selbst-Vergegenwärtigung eine Wahl deinerseits darstellt. Möchtest du bejahen, dass es deine Wahl ist, was du dabei bist, dir anzuschauen? Du kannst nach oben oder nach unten schauen oder in eine jede Richtung, die du dir aussuchst.

Dränge dein Denken voran. Läuft dir das Wasser im Mund zusammen in Anbetracht dieses Momentes des Eingegliedertseins? Es ist schlicht dein nächster Schritt. Es ist im Anzug. Es ist schier um die Ecke. Der Tag dämmert, wann du dich selbst siehst, so wie Ich dich sehe, und wann du zu der Ewigkeit des Seins heraustreten wirst. Dies wird sehr naturgemäß sein. Zunächst könntest du es nicht bemerken. Es kann sein, dass du es bereits noch nicht gemerkt hast, denn es ist eine Frage des Sich-Klar-Werdens dessen, was immer gewesen ist.

Wir reden soeben über sich über dein Selbst im Klaren Sein.

Du magst meinen, es könne nicht sein, dass du, mit all deinem Gepäck, dass du das sein kannst, was man Selbst-Verwirklicht nennt. Du magst meinen, die einen oder anderen Anderen könnten das, nicht aber du. Erkennst du, wie tief dein Unglaube ist? Lasse stattdessen deinen Glauben in diesem Maße in die Tiefe gehen. Habe eine Idee von der Möglichkeit, dass du, du, dieses Himmlische Seinswesen, zu dem Ich soeben rede, zu deinem natürlichen Zustand aufsteigen kannst, indem du ihn als deinen eigenen, oder, vielmehr, als Meinen eigenen anerkennst.

Du führst Schattenboxen mit dir selber aus, Geliebte, Geliebter. Du denkst dir Opponenten aus, während es du selber bist, dem du dich widersetzt. Du kannst deine Entwicklung aufhalten, nicht aber sie zum Entgleisen bringen. Dein Vorankommen ist nichts mehr, als jetzt im Augenblick zu erkennen, Wer du bist und wo du bist, unabhängig davon wo sich dein Körper unter Umständen aufhält. Du magst meinen, du befindest dich in einem Haufen Unrat, derweilen du die ganze Zeit schon an Meiner Seite sitzt, gut bewandert in Liebe.

Heavenletter # 2266 – 7. Febr. 2007 The Splendor of Love 

Die Prächtigkeit von Liebe 

Gott redete …

Das Ego ist ein Symbol für euer Nicht-Erkennen, Wer ihr seid. Eurer wahren Identität beraubt, errichtet ihr eine verkehrte. Aus eurem irrigen Empfinden von Abgeschiedenheit erbaut ihr euch ein Bildnis von euch selber, welches man Ego heißt. Das Ego ist sehr furchtsam. Je stärker es dem Anschein nach ist, umso schwächer ist es. Es ist derart reizempfindlich. Es ist unmöglich, mit dem Ego, welches anwesend ist, ein Leben in Freude zu leben. Das Ego packt zu und kann niemals zufrieden sein, denn es schaut sich dauernd nach Zufriedenheit um, anstatt sie zuzuwenden.

Sobald du deine Wahre Identität kennst, kannst du ausschließlich Liebe geben, anstelle dessen, dich nach ihr um zu tun, dass sie dir geschenkt werde.

Schenke dem mehr Aufmerksamkeit, das Ego zu verlieren, als dem, Gewicht zu verlieren. An und für sich zollst du dem Ego überhaupt keine Aufmerksamkeit. Gib ihm nicht einen Anteil deines Tages. Lasse stattdessen deine Beachtung zu Mir hin gleiten. Von Kleinheit zu Größe, wirst du treiben. Du wirst marschieren. Hier ist das Geheimnis zum Glücklichsein im Leben, und Ich gebe es dir soeben.

Schreite über das Haupt des Ego hinweg, und du wirst das Gottes-Haupt erkennen.

Dieser kleine Prahlhans namens Ego stellt auf deinem Weg Absonderungen auf. Es hat verleitende Bewegungen an sich, die dein Auge von Mir weghalten. Das Ego tanzt vor dir, es bewegt sich wie eine Schlange, und hypnotisiert dich in den Glauben hinein, du brauchest Bestärkung, du brauchest Verteidigung, du brauchest Beachtung, du brauchest Gehorsam, du brauchest Ablenkung, du brauchest überhaupt irgendetwas anders, als deinem Herzen, und demzufolge dem Meinen, zu Diensten zu sein.

Sowie du dir im Klaren wirst, wie begütert du bist, kannst du es dir leisten, freigebig zu sein. Sobald du bemerkst, dass dich Schwund nicht zu befallen vermag – das heißt, ausgenommen Schwund des Ego –, lässt du in der Folge der Welt Geschenke zukommen. Dann denkst du weniger an dich selbst und hältst dich selber in beträchtlicherer Beachtung, in hinreichendem Respekt, sodass du andere Menschen, nicht als ein Geschenk, welches dir zur Hilfe kommt – obschon sie in der Tat ein Geschenk für dich sind –, sondern ein für alle Mal als einen Korb betrachtest, in den hinein du Liebe bar aller Beschränktheit gibst. Eure enorme Liebe, eure Liebe für Mich, Geliebte, hat irgendwohin zu gehen, so, dass ihr sie in die verwobenen Herzen anderer Menschen hinein absetzt, jener Menschen, die ihr kennt, und jener, die ihr nicht kennt. Es existiert ein einziger riesiger Korb der Liebe in der Welt, und er ist glänzend. Ihr seid glanzvoll. Ihr seid in dem Glanz der Liebe.

Ihr beginnt zu bemerken, was Liebe ist, und was Liebe wert ist. Ihr beginnt zu erkennen, was eure Liebe wert ist. Ihr beginnt zu erkennen, was ihr mehr seid. Ihr beginnt euren Platz im Universum einzusehen. Ihr beginnt euren Platz im Himmel einzusehen. Ihr beginnt die Örtlichkeit eures Herzens zu erkennen. Ihr beginnt zu erkennen, wie stark ein Herz ist. Ihr beginnt in Gänze das Auftauchen eures Herzens als das Meine zu erkennen, und in der Folge seid ihr ausschließlich in der Lage, zu geben, und bloß zu geben, ohne einen Gedanken ans Geben. Wenn euer Becher überfließt – was kann er dann anderes tun als überfließen? Ohne Worte, hebt ihr an zu erkennen, dass ihr euch selber überbordend beschenkt, unterdessen ihr die Schleusen öffnet und der Liebe ihren Lauf lasst.

Die Liebe klopft an deine Tür, und du gehst auf sie ein. Und du bemerkst, du selber bist an der Tür, und du lässt dich selber herein, und Liebe trifft auf Liebe, und dies ist insgesamt Mein, wie es insgesamt dein ist. Du blickst nicht mehr länger von der Liebe weg. Du verschmilzt mit Liebe. Liebe ist nicht mehr länger eine Erscheinung. Liebe, nicht mehr länger etwas, hinter dem man her ist, welche vielmehr gegeben und geschenkt wird, wird zu der Realität, welche sie immerzu gewesen ist. Du bist die Liebe. Du warst niemals etwas anderes, bloß, der alte Mann Ego tanzte vor dir hin und her und blockierte deinen Blick. Jetzt ist das Ego geschwunden. Die Liebe hat es abgefertigt und weggeschickt. Liebe ist jetzt in deinem Blick – Liebe, Unser Eines Selbst.

Heavenletter # 2267 – 8. Febr. 2007 Within the Realm of Possibilities 

Innerhalb des Gefildes von Möglichkeiten

Gott redete …

Schaue in neuer Weise auf Schwierigkeiten. Denke sie dir nicht als Probleme. Denke sie dir als Fragen, auf die Antworten zu finden sind. Denke sie dir als Glocken, die im Himmel läuten, und dir ansagen, dass ein Ruf nach Imagination auf dich zukommt.

Sieh, wie gut Probleme Einstein waren. Falls es keine unbeantworteten Fragen gäbe, was wäre dann für ihn vorhanden gewesen, es zu lösen?

Gewiss ja, zur selben Zeit gibt es nichts, was gelöst zu werden hat. Das Leben hat ausschließlich gelebt und geliebt zu werden.

Im Leben habt ihr an etwas zu arbeiten, Geliebte. Es hat etwas zu geben, auf welches ihr euren Brennpunkt richtet. Probleme auflösen ist eine gute Sache, sein Augenmerk darauf zu richten. Dies ist nicht Fokussieren auf das Problem. Dies ist schöpferisches Denken.

Manchmal hast du das Gefühl, du rennest gegen eine Wand. Dann zeigt sich im Handumdrehen ein neuer Weg auf! Die Wand ist nicht mehr länger da, oder du machst einen Weg um sie herum, oder über sie hinweg oder unter ihr durch oder durch sie hindurch. Die Wand öffnete sich in der einen oder anderen Art, und du bist nicht mehr länger durch sie blockiert. Das Problem verschwand.

Sobald es sich auf Beziehungen beläuft, ist, was du zu lösen hast, etwas inwendig in dir. Sowie du zu größeren Höhen heranwächst, wirst du erkennen, dass du die Person, welche dich nervt, mit mehr Mitempfinden im Blick hast, und dass die ganze gegenwärtige Mechanik sich wandelt. Die andere Partei wird sich ändern, weil sich etwas in dir geöffnet hat. In Wahrheit, Geliebte, habt ihr eure eigene Ziegelwand. Geht nun hindurch.

Es wimmelt von Lösungen. Neue Wege des Denkens sind im Überfluss vorhanden. Und was sind Lösungen anderes als neue Wege des Denkens? Und was sind Probleme anderes als alte Wege des Denkens: Ihr vermögt einfach nicht mehr zu denken, so wie ihr es immer getan habt.

Was für eine verblüffende Anschauung ist es, der Auffassung zu sein, dass ihr die Art und Weise, wie ihr denkt, zu ändern habt! Wie schön, dass ihr euer Denken ändern könnt. Nehmt all die neuen Dinge in Betracht, die ihr tut. Ihr malt eure Wände mit einer neuen Farbe an, und das ist euch keine große Sache. Ihr legt neue Bodenfliesen. Ihr wechselt Glühbirnen! Also, wechselt alsdann die Glühbirne eurer Gedanken. Auf diese Weise entschwinden Probleme. Ändert, wie ihr auf sie blickt, und sie sind nicht die gleichen.

Zahlreiche Schwierigkeiten beseitigen sich selber ohne Einmischung von eurer Seite. Andere sind wie Kaleidoskope. Dreht sie in eurem Geist, und sei es bloß ein klein wenig, und eine völlig neue Konfiguration kommt zum Vorschein, und ihr findet ein Portal, was sich auftut. Rosen klettern an ihm hoch, und ihr geht hindurch und pfeift dabei eine fröhliche Melodie. So steht es mit – sich durch Probleme hindurch arbeiten.

Auf die eine oder andere Weise, scheinen Meine Kinder gut darin zu sein, Probleme zu finden. Sie teilen sich selber an jedem Tag einige zu. Sie legen die Stirn in Falten und beunruhigen sich. Und wenn die Lösung auftritt und das Problem verschwindet, finden sie ein weiteres oder zwei weitere, die dessen Stelle einnehmen. Ja, ohne Probleme könnte es sein, ihr fühlt euch verschollen.

Wenn euch jemand enttäuscht, wo liegt da ein Problem? Ist es nicht deren Beschwernis, und nicht eures? Ihr habt das Gefühl, etwas sei euch gegeben worden, und daraufhin weggenommen. Hebt an mit dem Empfinden, dass euch etwas anderes geschenkt worden ist. Es hat immerfort ein Segen in ihm gelegen. Nicht immer leicht zu ersehen, aber immerzu zugegen. Just so wie Ich immer da bin, sind Segen ebenso immerfort zugegen und da.

Wenn du ein Problem siehst, das nicht aufhört dich umzutreiben, lass dich davon nicht verdrießen, denn letzten Endes behelligst du dich selber mehr, als es irgendjemanden behelligt. Wenn du, als Beispiel hergenommen, Dinge auf die lange Bank schiebst, hast du dich zu erheben und etwas zu tun. Wenn Aufschieben deine Schwierigkeit darstellt, dann erhebe dich und sause an ihr vorbei.

Alles liegt innerhalb des Bereiches von Möglichkeiten. Alles liegt innerhalb des Bereiches deiner Möglichkeiten.

Heavenletter # 2268 – 9. Febr. 2007 You Are Free 

Ihr seid frei 

Gott redete …

Ist es wirklich so wichtig, dass jeder mit dir über alles oder über dies oder das gleicher Auffassung ist? Selbst wenn du voll und ganz recht hast, wie sehr ist dies von Belang? Wie lautet dein unverfallbares Interesse, du müssest Einvernehmen haben? Gib Jedem dessen sich frei gebarenden Raum, und habe den deinen.

Wenn du dich bei jemandem beschwerst, wartest du auf dessen Einverstandensein. Ist dessen Einverstandensein wirklich so eine gewichtige Sache, dass du auf es warten möchtest? Worum handelt es sich, was du bestätigt zu bekommen brauchst? Und wieso brauchst du es überhaupt?

Diene den anderen Menschen, und bitte nicht um so viel. Meinungen sind Meinungen, und das ist alles, was sie sind. Heute hier und morgen fort. Es wird eher so sein, dass du morgen mit dir selber nicht in Übereinstimmung stehst!

Das ist eine gute Sache, dass du deinen Sinn ändern kannst. Ändere ihn oft. Lange zu neuen Ebenen.

Nicht jeder ist mit Mir einverstanden. Es wird wohl so sein, du nicht. Dies ist deine Freiheit des Willens. Ich gab sie dir. Nun gilt es dir, jedermann Freiheit zu geben. In der Theorie, da magst du Freiheit für Alle. In der Wirklichkeit bist du dir dessen nicht so sicher. Nicht dass du auf jemanden übergreifen würdest. Oh, nein, du möchtest bloß mit jemandem einer Meinung sein. Du möchtest bloß Andere aufklären, sie zur Einsicht und zu deiner Sichtweise bewegen.

Dies, Geliebte, ist eine verlorene Schlacht. Sie ist nicht zu gewinnen. Selbst wenn ihr gewinnt, habt ihr nichts gewonnen. Ein Kopfnicken, ein Wort. Daraus ist bei einer Auseinandersetzung den Sieg davon tragen gemacht. Setzt euch nicht auseinander, und ihr werdet weder gewinnen noch das Nichts verlieren, welches schlechterdings nicht auf dem Spiel steht. 

Kommt mit eurem eigenen Leben voran. Im Leben ist es so, wie wenn ihr einen Spaziergang macht. Wenn jemand mit euch mitgehen möchte, freut ihr euch. Wenn der Begleiter einen anderen Weg gehen möchte, ist das auch so recht. Ihr werdet weiter vor vorne an einer Straßenecke ohnehin wieder aufeinandertreffen. Oder nicht.

Sobald ihr nicht mehr länger das Sicheinfügen oder das Einverstandensein eines Anderen einfordert, wird dies eine wundervolle Sache sein. So wie ihr Andere löst, löst ihr euch selber. Kein einziger hat mit den Gedanken eines Anderen konform zu gehen. Gedanken sind zum Daraufzufassen.

Ja gar wenn du ein Arbeitgeber bist, kannst du der sein, der seinen Sinn zu ändern hat. Dafür allerdings hast du zunächst zuzuhören. Und wenn du ein Beschäftigter bist, wirst du hinzuhören und den Vorstellungen und Wünschen nachzukommen haben, selbst wenn es dir keinen Sinn ergibt.

Es ist nicht Kompromisse machen, wovon Ich soeben rede. Es ist einfach so, dass eher nicht alles so ist, wie ihr es möchtet, oder nicht einmal so, wie es sein sollte. Und euer fehlendes Einvernehmen hat kein Stolperstein zu sein. Ihr habt darüber keinen Wirbel zu machen. Natürlich gibt es eine gewisse Linie, über die ihr nicht gehen möchtet, und dies ist euch angelegen. Dies ist eure Freiheit der Wahl. Ihr habt immer eine Wahl, Geliebte. Es ist so, dass ihr nicht dauernd wisst, was ihr wählt. Es ist so, dass ihr das Ego wählt, vor allem anderen.

Ihr seid frei, in Eile zu sein, und frei, euch Zeit zu nehmen.

Ihr seid frei, anderer Auffassung zu sein, und frei, es sein zu lassen.

Ihr seid frei, zu weinen, und frei, zu lachen.

Ihr seid frei, Anspannung herzustellen, und frei, Frieden zu schaffen.

Ihr seid frei, alles zu geben, was euch wert ist, und frei, schier gar nichts zu geben.

Eure Wahlen werden dem entsprechend, auf welcher Stufe ihr steht, ausfallen. Steigt höher, und ihr werdet umfassender sehen, und, sobald alles getan und gesagt ist, werdet ihr Bescheid erteilen, welche für Alle auf allen Ebenen gut sind. 

Heavenletter # 2269 – 10. Febr. 2007 Inner Life 

Inneres Leben 

Gott redete …

Das Glücklichsein ist in der relativen Welt ausschließlich relativ. Das Glück in der Welt geht rauf und runter wie ein Boot im Ozean oder wie ein Spielzeugschiff in der Badewanne, von den Wellen abhängig. Das Glücklichsein, welches über Weltliches hinausgeht, existiert in einem einzigen Ton allein. Es sitz sehr still da, und doch schwingt es in einem raschen Tempo, allzu schnall, um für das Auge sichtbar zu sein. Das Glücklichsein, welches innen ist, ist unbeweglich ruhig, und doch durchbricht es alle Begrenzungen. Es gibt für das Glücklichsein innendrin keine Stelle, um nach dorthin zu ziehen. Es ist sich im Klaren, es ist von allen Seiten umringt. Es trifft auf allen Seiten auf Glück. Demnach bleibt es weder still noch bewegt es sich. Es ist einfach, und es nimmt und holt alles ein.

Glücklichsein ist nicht ganz das richtige Wort. Es gibt kein rechtes Wort für diese sich einschlagende Süße, von der Ich spreche. Du atmest es ein, und atmest es aus, und du hast es nicht einmal zu atmen. Es ist gleichwohl alleweil zugegen. Es ist alles-umfangend. Drinnen oder draußen, du bist mit ihr gefüllt, mit dieser Süße des inneren Lebens, welche die Ausdehnung bis zu den allerweitest entfernten Wirkfeldern mit umfasst. Da ist kein außen. Da ist einzig innen, aber man kann es nicht innen heißen, da es der Bereich des Himmels ist, und da es dort für es nicht ein außen gibt, als was es dem innen zukommt.

Wir sind verlobt, du und Ich. Wir haben Ringe der Liebe miteinander ausgetauscht. Wir lassen Liebe zirkulieren. Die ganze Welt ist in ihr verflochten. All das, was nicht die Welt ist, setzt die Liebe in Umlauf. Und all das, was nicht die Welt ist, ist ebenfalls innig in ihr verflochten. Alles ist in dieser Liebe, welche mehr als zum Austausch gebracht ist, verwickelt. Sie ist obliegend. Jeder und alles ist mit ihr gefüllt. Kein Austausch ist möglich, dank der Vollheit, welche bereits ist. Es gibt immer mehr, welches hineinpassen kann, und dennoch ist es bereits voll, und kann nicht noch mehr hineingehen, und gleichwohl tut es das. Sie ist aufs Höchste. Sie wächst und wächst. Sie hat bereits zugenommen. Sie ist riesig. Das gesamte Universum bricht in sie hinein zusammen.

Dieses Glücklichsein, welches existiert und als tief drinnen erachtet wird, hat kein Wort an sich, welches ihm genügt. Ekstase gibt nicht einmal anfänglich etwas davon wieder. Das Wort „Liebe“ greift zu kurz. Selbst das Wort „Gott“ sagt es nicht, nahe dran, dennoch noch nicht ganz es. Bloß die Huld, welche die Wörter versuchen kundzutun, greift nicht zu kurz. Diese Seienshaftigkeit der Liebe lässt keinen Raum für Wörter. Sie ist unerklärlich, die Qualität dieses Lebens und die Liebe-Energie, welche inwendig existiert und inwendig in dir existiert.

Die Öffnungen in der Liebe, welche zu existieren scheinen, sind trügerische Illusion, welche dicht fest- und zusammenhält. Gleichwohl ist es nichtsdestotrotz Illusion. Alles, was nicht schön ist, ist Illusion. Und all die physische Schönheit ist ebenso Illusion, selbst obschon sie das Wahre porträtiert. Bloß die Essenzen der Wahrheit und der Schönheit sind nicht Illusionen. Alles existiert jenseits der Welt, jenseits der Theorie, und ist gleichwohl nicht abstrakt. Es ist Liebe, abgezogenerweise. Es ist Liebe in ihrer Samenenergieform. Es ist Liebe, noch bevor sie hervorgebrochen ist. Es ist das Zentrum von Liebe, von dem es kein außen gibt. Es gibt einzig Einssein von Liebe, Geliebte. Wir kommen immer und immer wieder auf Einssein zurück. Einssein ist zuvorderst, und es gibt nichts, was von ihm weg und entfernt ist, daher gibt es nichts zum Beschreiben. Es gibt einzig Liebe zum Betrachten, und Liebe, zum in sie Eintauchen.

Einzig Liebe ist da. Es ist einzig die Existenz von Liebe da. Diese Liebe wird in deinem Herzen erlebt. Sie wird in der Stille deines Herzens erfahren, und gleichwohl wird sie nicht erfahren. Sie ist bekannt. Sie ist nah und fern bekannt, obschon Zustände von Nähe und Ferne nicht existieren. Es gibt bei der Liebe kein Beginnen und kein Enden. Es gibt kein inwendig in ihr. Es gibt kein auswendig von ihr. Es gibt bloß sie. Sie kann nicht gepflückt werden. Sie kann nicht fortgetrieben werden. Sie kann nicht irgendwohin gehen, ausgenommen, wo sie bereits ist.

Heavenletter # 2270 – 11. Febr. 2007 The Greater Awareness 

Das Größere Gewahren 

Gott redete …

Hast du manchmal das Gefühl, es liege dir nicht an, die relative Welt zu genießen, oder sie nicht so sehr zu genießen, wie du es tust? Geliebte, Geliebter, finde Vergnügen an der relativen Welt um alles, was sie wert ist. Ich gebe dir die Erlaubnis dafür. Hab nicht das Gefühl, du habest dich von dem Genuss der Welt abzuwenden und ausschließlich spirituell oder spiritueller zu werden. Liebe, was du liebst. Genieße, was du genießt. Liebe, wen du liebst.

Habe nicht das Gefühl, du sollest Mich mehr als irgendwen lieben. Freue dich, du liebst schlichte simple Menschenwesen. Es existiert kein Wettstreit zwischen Uns. Sowie du einen Anderen liebst, liebst du Mich.

Lasst Uns den Dingen ins Auge sehen. Du liebst das Physische. Du liebst die Sinne. Du liebst Blumen, und du liebst jemanden, um sie ihm zu schenken. Letztlich bin Ich es, Welcher dir Blumen gibt, Ich, Welcher dir alles gibt. Es ist oftmals für dich leichter, dich mit Christus und Buddha und all den Großen Erhabenen in Beziehung zu setzen, da sie eine Form hatten. Ihr liebt Geschichten, Geliebte, und ihr liebt Bilder, und ihr lebt Action-Helden. Ihr liebt Mythologie, also liebt sie. Ihr liebt Krishna, also liebt ihn. Jedermann ist in Meinem Bilde gemacht. Jedermann ist Mein Bild. Sie geben Meinem Bild Gestalt und Form. Ihr mögt gedacht haben, es sei für alle schwierig, die Menschheit zu lieben, Tatsache aber ist, dass ihr sie mit eurem ganzen Herzen liebt. Ihr seid von ihr verzaubert. Ich bin der Schöpfer. Es ist vortrefflich und gut für euch, zu lieben, was Ich geschaffen habe.

Ich bitte euch nicht, den ganzen Tag und jede Minute an Mich zu denken. Denkt an Mich, aber nicht als eine Verpflichtung. Ich bin immer hier. Seid bei Mir in eurem Gewahrsein, so wie Ich in euer Leben hineinpasse. Bitte denkt nicht, ihr solltet Mich vor jedermann sonst rangierend lieben, gleichsam als wäre es ein Wettbewerb, genauso wenig sollt ihr Mich unter Ausschluss von irgend jemandem lieben. Ich bin euer Einer Gott, liebt freilich die Menschenwesen nach Herzenslust.

Selbstverständlich werdet ihr durch das relative Feld des Lebens angezogen. Dafür ist es hier. Ihr seid angelegt, in ihm zu spielen. Mit Mir in der Stille Verkehr pflegen ist wundervoll, und Ich lege es euch ans Herz. Ja, es ist alles, aber es ist nicht das einzige. Es ist Alles, und Alles schließt ein Feld zum darin Spielen mit ein. Zwingt euch selber niemals, mit Mir zusammen zu sein. Wir sind ohnehin zusammen.

Ich bitte euch nicht zu fasten. Ich bitte euch nicht, der Welt den Rücken zuzukehren. Ich bitte euch, mehr Vergnügen zu haben. Ihr dient Mir durch Freude, Geliebte, nicht durch erzwungene Beflissenheit.

Ich bin nicht eine Schule, die ihr besuchen müsst. Ich sende nicht einen Offiziellen für Schulschwänzer zu euch. Ihr werdet weder suspendiert noch relegiert. Ihr bewahrt eure Mitgliedschaft in Meinem Herzen.

Obschon Ich das Hauptvorkommnis eures Lebens bin, ist es für euch bei Mir etwas Schönes, Mich als ein Tätigkeitsfeld nach der Schule zu sehen. Ich bin eine 24 Stunden andauernde Aktivität, oder besser, Nicht-Aktivität. Ich bin ein 24-stündiges Seinswesen, und so du.

Zwei Ströme laufen auseinander, und dann treffen sie im Ozean wieder zusammen. Sie hatten ihren Fluss nicht aufzuopfern, um den Ozean zu würdigen. Sie hatten sich nicht untereinander zu beschweren: „Oh, ich hätte nicht so glücklich dahinfließen sollen, wie ich den Vögeln zuhörte, wie ich meine Wellen genossen habe. Ich sollte geradewegs bloß an den Ozean gedacht haben.“

Ja, denkt an Mich, zur selben Zeit, wie ihr nicht an Mich zu denken habt. Lasst an Mich denken zu einer Freude ausarten. Ihr geht bei Mir in die Lehre, aber ihr seid nicht vertraglich gebunden. Und die Zeit kommt immer näher, wann ihr spontan bemerkt, Wer ihr seid, und Wir werden in eurem Gewahrsein ebenso wie als Fakt unzertrennlich sein. Dieses Größere Gewahren wird sich ganz natürlich abspielen und gehört nicht erzwungen.

Heavenletter # 2271 – 12. Febr. 2007 When Something Wonderful Occurs

Wenn sich etwas Wundervolles begibt 

Gott redete …

Sage Guten Morgen zu Mir. Sage: „Guten Morgen, Gott.“ Ist das nicht eine fantastische Möglichkeit, deinen Tag zu beginnen? Jeder kann das. Egal wo du bist, du kannst sagen: „Guten Morgen, Gott.“ Und falls du aus irgendeinem Grund nicht sprechen kannst, kannst du nach wie vor denken: „Guten Morgen, Gott.“ Und Ich werde es hören. Es ist nicht so, dass Ich zu hören brauche. Es ist so, dass du es bedarfst, zu Mir Guten Morgen zu sagen. Es bist du, der es nötig hat, dich selber zu hören, wie du Meine Präsenz anerkennst und Mich als gegenwärtig in deinem Leben bestätigst und zur Kenntnis nimmst.

Ich bin unerlässlich bei dir. Ich weiß das. Es ist du, der nicht so ganz weiß oder glaubt oder bejaht oder sich gar wirklich vorstellt, dass Ich bei jedem und bei jedem einzelnen von euch jede Minute bin, und doch ist das so.

Sofern ihr niemals einen Sonnenaufgang oder -untergang gesehen hättet, sofern ihr niemals den Mond und die Sterne gesehen hättet, könntet ihr nichts davon glauben. Wenn ihr aber sagen würdet: „Guten Morgen, Sonne!“, und sagen würdet: „Hallo, Mond und Sterne!“, so würdet ihr ein anfängliches Gespür von der Möglichkeit ihrer Existenz bekommen. Die Schwingung von deren Namen würde deren Existenz in eurem Herzen rühren, und ihr würdet euch ihnen näher fühlen und sie als lieblicher bemerken.

Ihr habt mit Mir nicht formell zu sein. Ihr habt nicht einem Protokoll zu folgen, obschon ihr das könnt. Es ist völlig in Ordnung zu sagen: „Hi, Gott.“ Sagt es zu euch selber, sooft ihr daran denkt. Sagt: „Hi, Gott, bist Du immer noch hier?“

Sobald etwas Wundervolles geschieht, sagt: „Wow, Gott.“ Oder sagt: „Großen Dank, Gott. Das ist etwas Tolles.“ Oder sagt: „Wunderbar gemacht, Gott. Das war ganz nach meinem Geschmack.“

Und wenn du ein Stück Kuchen isst, dann sage: „Lecker lecker, Gott.“

Und wenn du eine Blume pflückst, dann sage: „Schön, Gott. Wie hast Du das gemacht? Wie hast Du diese Blume gemacht? Wie hast du so viele von ihnen gemacht? Und wie hast Du eine für mich bereitgestellt? Und ebenso einen Jackenaufschlag, um sie dort anzubringen?“

Ich versehe euch mit Früchten in derselben Weise, wie Ich euch mit Blumen versehe, und Ich versehe euch mit Menschen, in derselben Weise, wie Ich euch mit Früchten versehe. Und was eine jede Person angeht, die vor dir in Erscheinung tritt, heiße sie willkommen, denn sie kommen in Meinem Namen. Und bei jedem Menschen, so sie sich von deiner Gesellschaft verabschieden, sage: „Gott, Du hast mir diesen Menschen an diesem Tag gesandt. Es mag sein, ich verstehe nicht warum, und doch weiß ich, Du hattest einen Grund. Was auch dieser Mensch zu mir sagte, Du wolltest, dass ich es höre. Du wolltest, dass ich diesen Menschen akzeptiere, genau so wie er ist, und dass ich nicht versuche, ihn besser zu machen, dass ich vielmehr ihm zuhöre und eine Botschaft von dir zugestellt bekomme, einerlei wie schwach sie auch ist. Gott, ich weiß, Du sendest diesen Menschen zu mir, auf dieselbe Weise, wie Du mir einen Knochen für eine Suppe zukommen lässt, oder einen Kopfsalat für einen Salat. In einer gewissen Weise habe ich mir die Gegenwart dieses Menschen erstanden, und er ist mir zuliebe. Ist das nicht so, Gott.“

Und Ich werde Meine Hände auf deine Schulter legen und sagen: „Ja, das ist so.“

Und was für ein Abenteuer auch immer dich heute an diesem Tag heimsucht, es kommt zu dir um deines Vorankommens wegen. Es soll deine Lebensgeister aufrütteln, dich vielleicht zu etwas aufwecken, was du vergessen hast. Es ist nicht ein Test, den Ich zu euch schicke, Geliebte, aber ein Andenken, dass ihr ein Heiliges Seinswesen inmitten des Umstandes und inmitten anderer Heiliger Seinswesen seid, und dass es euch zu erinnern gilt, Wer ihr seid und was ihr an Liebe geben könnt, einerlei, wie die Umstände nun einmal sind. Vielleicht lernt ihr eure eigene Liebe kennen, wie ein blinder Mensch einen Ampelmast wird bemerken können. Vielleicht habt ihr euch auszustrecken, um euer Herz zu finden, und was für eine bessere Gelegenheit kann es geben als diejenige, die Ich heute für euch bereitstelle?

Heavenletter # 2272 – 13. Febr. 2007 Give Grace

Erweise Huld

Gott redete …

Du bist dir nicht aller Menschen auf der Erde gewahr, die an dich glauben und die dich geliebt haben, nicht für das, was du ihnen erwiesen hast, sondern einzig für dein Sein von ihrer Liebe her. dir ist einfach noch nicht klar, was du anderen Menschen bedeutest, oder dass du ihnen gar Licht zugereicht hast. Du kennst deine Bedeutsamkeit für das Universum noch nicht. Sofern eine Zerrissenheit zugegen ist, hast du vergessen, Wer du wirklich bist, und Wer ebenso der Andere wirklich ist. Ich rede soeben von dem gelegentlichen Fremden, an dem du auf der Straße vorübergehst, genauso wie von denjenigen, die dir nahestehen, selbst wenn sie dir in Zwietracht nahestehen. Du bedeutest ihnen etwas, und sie bedeuten dir etwas. Lasse die Bedeutung eures Aufeinandertreffens in deinem Herzen emporsteigen und in der Aufsummierung in deinem Geist.

Etwas streicht zwischen dir und Anderen vorüber, was jenseits der Oberfläche zu liegen kommt. Manchmal ist die Oberfläche hinreichend gut und spiegelt die tiefere Bedeutung darunter wider, und manchmal nicht. Aber der tiefere Austausch von Licht ist dort nichtsdestotrotz zugegen. Ihr seid bedeutungsvoll, Geliebte. Ihr seid all jenen, die euch kennen, bedeutungsvoll, einerlei, wie gut oder wie wenig ihr sie kennt.

Jeder, den ihr seht, verdient es, durch euch gesehen zu werden. Jeder, der euch sieht, tritt vor euch in Erscheinung, um euch zu sehen, und hier, um ihn zu sehen. Wringe etwas Bedeutung aus diesem Zusammentreffen, sei es nun beiläufig oder von anderer Art. Sie wissen womöglich nicht, weswegen du auf sie stößt. Du weißt womöglich nicht Weswegen, dennoch hast du die Begegnung, und es wird unwiderleglich in jeder Begegnung etwas erzielt. Was für eine Farbe und was für eine Schattierung das Aufeinandertreffen hat, das ist an euch. Euch einbringen oder nicht einbringen, das ist an euch, Geliebte. Die Worte und die Intonation, die ihr gebraucht, das ist an euch.

Es gibt keinen Bedarf, unachtsam oder nonchalant lässig mit jemandem umzugehen, dem ihr begegnet. Das schließt die Person ein, die freundlich und liebevoll ist, genauso wie diejenige, die unfreundlich und lieblos ist. Sich dessen gewahr oder nicht, sie schauen sich nach der einen oder anderen Huld von dir um, und du siehst zu, sie zu geben. Das gleiche gilt für sie. Ihr seid beide um Vieles größer als jedwede Irritation oder Feindseligkeit, die ihr etwa verspürt. Euch ist es angelegen, mehr zu sein, als jemandes verdrehtes Bild von euch. Euch gilt es, auf Liebe zu bestehen, dem Anscheinen und der Erscheinung des Anderen unbenommen.

Sofern jemand mit euch wütend ist, ist deren Sicht verschwommen geworden und ihr Herz hintertrieben. Sofern du mit jemandem wütend gewesen bist, ist deine Sicht verschwommen und dein Herz hintertrieben worden. Einerlei, was für eine Verkleidung beide oder einer von euch anhat, sofern ihr nicht auf Liebe besteht, kommt ihr in Verkleidung. Lege dich zumindest dir selber an den Tag, Geliebte, Geliebter. Daraufhin werden Andere ebenfalls ein klareres Bild von sich selber innehaben.

Es ist verletzend zu denken, dass euch nicht einer liebt, und dass es vielleicht jemanden gibt, der es in einem bestimmten Maße böse mit euch meint, selbst wenn dies bloß in Missachtung zum Ausdruck gebracht ist. Es ist ebenfalls verletzend zu denken, dass ihr nicht liebt und gernhabt und nicht jedermann in eurem Gewahrsein breiten Raum schenkt. Insbesondere wenn ihr in Betracht nehmt, dass jeder unter euch die Arena des Lebens betreten hat, um als Repräsentanten von Mir zu Begegnungen zu gelangen. Es ist unbegreiflich, den Gedanken an sich zu haben, dass Ich in eurer Form eintreffe, um Mir Selber in der Form eines Anderen zu begegnen, und dass Ich nicht willkommen bin, und dass Gezänk die Szene betreten kann. Bis zu welchem Ausmaß an Zwietracht auch immer, einerlei wie wichtig es zu sein scheint – ja gar bis dass es zu dem Äußersten eines Krieges kommt –, es ist nach wie vor bloß ein Zank. Zwei oder mehrere Kinder oder Länder ziehen an einem roten Spielzeug-Lastwagen, und es hat den Anschein, dass ihn jeder mehr möchte als der andere, selbst bis zum Tod oder bis zum Zugrunderichten des Lastwagens.

Ihr stellt euer Leben zusammen in Eintracht oder in Gezänk. Eintracht ist vortrefflich, und Gezänk ist kleinlich. Ihr reiht euch in die Reihe des einen oder des anderen ein. Rückt vor zu der Reihe der Eintracht und kommt zu Mir. Ist das nicht einleuchtend?

Heavenletter # 2273 – 14. Febr. 2007 Patterns

Muster

Gott redete …

Ihr erwartet zu viel von euch selber, zur selben Zeit wie ihr nicht genug erwartet. Wenn ihr euch selber enttäuscht, schafft eure Enttäuschung eure Beachtung in das verkehrte Feld. Ihr legt sie auf die Vergangenheit. Vergangene Entscheidungen ziehen euch nach unten. Was nunmehr vor euch liegt, ist ein Optimum.

Krallt euch selber los davon, was sich gestern abgespielt hat. Ihr wart rasch dabei, euch Vorhaltungen zu machen und es langsamer angehen zu lassen, Änderungen herbeizuführen. Vielleicht bringt Zurückblicken euch eine Art Trost, so wie es das Berühren eines schmerzenden Zahnes mit eurer Zunge sein kann. Findet nunmehr Trost in dem, was ihr tun könnt. Was ihr tun könnt, ist, euch selber aus dem Sitz, wo ihr gesessen seid, hoch zu heben, und einen neuen weitgefassten Anblick vor euch zu sehen.

Es gibt in eurem Leben Muster, und ihr heißt sie nicht alle willkommen. Es könnte sein, dass ihr euer ganzes Leben lang rasch darin wart, dem Leben über dessen Entfaltung Vorwürfe zu machen. Vielleicht könnt ihr nun sorgenloser sein und euch weniger widersetzen oder euch überhaupt nicht widersetzen.

Jemand ließ euch heute stehen und warten. Habt ihr wirklich mit eurem Fuß voller Verärgerung hin und her zu tippen oder die Dinge in Großbuchstaben zur Sprache zu bringen? Was wäre, wenn ihr euch selber gegenüber zu verstehen gäbet, dass diese Dinge passieren, dass sie Teil des Lebens sind, und dass ihr mit ihnen anders umgehen könnt? Zum ersten, ihr könnt es los lassen, sie zu Kalamitäten zu erheben. Ihr könnt sie einfach los lassen, so wie ihr ein Buch hinlegt.

Was auch immer im Leben vorkommt, welches ihr nicht mögt, ihr habt es nicht als entsetzlich wahrzunehmen. Vielleicht ist das, was ihr als grässlich seht, ein Segen, weil es eure Beachtung zu einer höheren Ebene ruft. Ihr habt nicht in Wut auszubrechen. Meintet ihr etwa, ihr müsstet das? Vielleicht habt ihr gedacht, ihr hättet etwas zu beweisen, zu beweisen, dass ihr nicht aus der Hand gelegt würdet, zu beweisen, dass ihr herausragen und für euch selber kämpfen könnt, und alsdann habt ihr einen guten Grund, einen Aufstand zu machen und euch aufzureiben.

Ihr könnt einen Standpunkt einnehmen, ohne euch darüber in Kämpfe zu begeben.

Ihr könnt das Leben leben, ohne an jeder Wendung oder jeder weiteren Wendung euch zu schlagen.

Würdigt euch selber, und ihr werdet nicht dermaßen zerzaust werden, wenn euch jemand nicht würdigt. Er denkt an sich selber, nicht an dich, ziemlich genau so, wie du an dich selber denkst und nicht an ihn. Es gilt dir, den Brennpunkt deines Lebens zu wechseln. Hebe ihn eine Kerbe höher, möchtest du das nicht gerne tun?

Spiele einfach nicht mehr den Beleidigten. Sofern die Welt nicht nach deiner Pfeife tanzt, möchtest du vielleicht ein anderes Lied zu Gehör bringen.

Vielleicht hast du der Welt Ultimaten gestellt, mit der Ansage, wie sie sich benehmen solle. Bedenke nun, wie du die Wege ausweiten kannst, auf denen du auf die Welt eingehst. Habe ein größeres Repertoire. Angriff und Verteidigung haben es nötig, sich zur Vergangenheit zurückzuziehen. Ziehe einen neuen Pfeil aus deinem Köcher. Zähle deine Segnungen, nicht Schlachten. Zähle Anlässe von Liebe.

Was ist ein größerer Anlass für Liebe, als der Moment unmittelbar jetzt vor dir?

Ziehe in Betracht, dass Liebe schöpferisch ist. Wie lauten etliche schöpferische Wege des Umgangs mit eskalierenden Situationen? Möchtest du darüber nachdenken, einen neuen Weg zu probieren?

Das Leben ist ein Spiel, und du bist ein Schauspieler in ihm. Ihr könnt neue Rollen ausprobieren, Geliebte. Sofern du ein Säbelrassler gewesen bist, kannst du jetzt vielleicht ein Friedensbringer sein. Sofern du dich mittendrin in Beutezügen befunden hast, kannst du jetzt etwa auf die Seite treten, aus einer größeren Distanz her sehen und Gottes Huld in aller Freundlichkeit verteilen.

Heavenletter # 2274 – 15. Febr. 2007 Days Are New

Tage sind neu 

Gott redete …

Dieses Loslassen ist für dich nicht leicht gewesen. In deinem Menschsein ist es dir eher danach, zu behalten als los zu lassen. Beginne, die Überfülle zu spüren, die du an dir hast, dann wirst du rascher und leichter los lassen. Du wirst mit einem Seufzer der Erleichterung los lassen. Es ist mühelos, los zu lassen, bloß hast du dir selber eingeredet, es sei mühelos, festzuhalten. Festhalten ist eine Art Reglosigkeit. Festhalten ist Horten, Geliebte. Ihr habt Liebe, Menschen, Dinge gehortet, derweilen im Universum schier nichts an euch ist, zu horten. Euch ist es zugedacht, zu teilen. Ihr seid bestimmt, zu geben.

Besitzen ist ein althergebrachtes Paradigma. Besitze Freiheit, nicht Objekte. Gib Freiheit, und in der Weise eignest du sie. Und in der Weise setzt du deine Energie frei. Bis jetzt hast du deine Kraft gedämpft, und dich gewundert, weswegen du ermattet bist. So du Besitztümer mit dir herumgeschleppt hast, kein Wunder, bist du müde.

Ideen sind deine Besitztümer gewesen. Du hast allerhand Ideen, die du für fest hältst. dir sind sie unwiderruflich. Du hast einen unerschütterlichen Standplatz mit Ideen hergestellt. Ideen sind bloß Ideen. Ideen sollen fließen, sie sollen nicht unverrückbar sein. Ideen sind an dir festgeklebt wie Leim. Erneuere deine Ideen.

Du bist gewachsen. Lasse deine Ideen mit dir wachsen. Lasse alte Ideen los. Wirf sie in den Wind. Fange von vorne an. Sammle neue Ideen. Gib die alten ab. Alles, obwohl du überzeugt bist, es habe so und so zu sein, ist eine alte Idee, an der du festgehalten hast. Ideen sind nicht vorgesehen, sie als Gefangene zu halten. Gib neuen Ideen eine Chance. Denke über etwas in einer neuen Weise, wie du es zuvor noch nie gedacht hast. Lasse Ideen schwimmen wie Fische. Du kannst sie nicht alle einfangen, und weswegen solltest du das tun mögen? Fange bloß so viele Fische wie du jetzt im Augenblick essen kannst. Tue das gleiche mit Ideen. Lasse viele fortschwimmen. Bekomme jenen Fischhaken von ihnen weg.

Wofür brauchst du deine alten Ideen? Sie sind nicht sakrosankt. Erhebe Anspruch auf neue Ideen. Habe deinen Geist nicht zusammengefügt. Euer Geist ist flüssig, Geliebte. Lasst ihn sein, was er ist. Ideen sind nicht gemeint, Zäune zu sein. Sie sind gemeint, Blumen zu sein, welche knospen und daraufhin aufgehen. Euer Geist ist bestimmt, offen zu sein, nicht festgelegt. Sofern ihr in eurem Geist festgelegt seid, seid ihr in euren Wegen festgelegt.

Tage sind neu. Sei zusammen mit ihnen neu. Scheuche Ideen aus dem Dickicht deines Geistes auf. Nähre knospende Ideen. Sie sind da. Ideen sind Gelegenheiten, die deines Weges kommen. Alte Ideen dienten weiland einem Zweck, jetzt aber sind sie dir im Weg. Sie verhärten deine Arterien.

Es ist gut, beständig zu sein, gleichwohl nicht auf Kosten von Wachstum. Sei feste darin, neue Gedanken willkommen zu heißen. Gib ihnen eine Chance. So geht es, jung zu sein. Lasse neue Ideen herein. Lasse sie herein, und lasse sie hinaus. Schlage Kapital aus neuen Ideen. Lasse deine Ideen sprießen. Lasse sie zärtlich sein.

Was im Leben ist in der Welt in Stein gemeißelt? Was in der Welt ist unauslöschlich? Ich daure an, Geliebte, und ihr ebenso. Wahrheit ist ewig, gleichwohl kann es durchaus sein, dass du noch nicht zur Wahrheit gelangt bist. Wahrheit ist unantastbar, nicht aber eure Gedanken. Liebe ist unantastbar. Obschon ihr eine Ahnung habt, werdet ihr wohl noch nicht erkennen, was Liebe ist. Ihr habt bloß einen teilweisen Fingerabdruck.

Denkt ihr nun nicht, es sei eine gute Idee, altes Denken los zu lassen, oder zumindest den Weizen von dem Streu zu trennen? Sortiert eure Gedanken aus wie Kleider im Schrank, und behaltet bloß jene, welche euch schön machen.

Heavenletter # 2275 – 16. Febr. 2007 The Movie on the Screen

Der Film auf der Leinwand

Gott redete …

Du hast viele Fragen, und du bist dir gewiss darin, dass du auf alle Antworten haben musst. Fragen haben nicht fertige Antworten zu haben. Weswegen denkst du, du habest sie zu wissen?

Sofern du dich nach einer bestimmten Arbeitsstelle umsiehst, hast du dann im Voraus zu wissen, dass sie die deine ist? Oder dass sie für dich perfekt ist?

Sofern du eine bestimmte Person liebst, hast du dann im Voraus zu wissen, dass sie dich ebenfalls liebt? Oder dass sie dein Seelengefährte ist und was deine Zukunft alles enthält?

Wie steht es darum, dem Leben seinen Lauf zu lassen. Nicht mehr all die losen Enden vor der Zeit zusammenbinden. Sie werden sich bald genug zusammenbinden. Das Leben geht um lose Enden, Geliebte. Sofern im Leben alles genau voraus kartiert wäre, wäre es nicht Leben. Leben ist in Bewegung. Es bleibt nicht an der gleichen Stelle. Aber es hat auch nicht irgendwie zu einer Niederlassung gebracht zu werden. Fragen müssen nicht beantwortet werden. Vielleicht hast du sie zu stellen, stelle also deine Fragen, und dann schicke sie auf ihren Weg.

Im Leben, so wie es ist, weißt du nicht viel. Du magst meinen, dass all die Vergangenheit zu der Gegenwart hinführt, aber du kannst dich auf die Vergangenheit nicht verlassen, dass sie dich eine Sache lehrt. Sie sagt nicht notwendigerweise die Zukunft voraus. Sie ist wohl in einer gewissen Weise gewesen, dies aber bedeutet nicht, dass sie Weisheit für die Zukunft bereitstellt. Die Vergangenheit kann der Zukunft konträr sein.

Lasse die Vergangenheit los, und lasse die Zukunft los! Sie gehören von euch nicht festgehalten. Nichts ist für euch da, um es festzuhalten. Das Leben ist euer, um es euch für eine kurze Weile anzuschauen, während es vorne vor euch vorüberzieht. Das Leben ist ein Film, den ihr euch anschaut, gleichwohl ist es ein sich in Fortsetzung befindlicher Film. Er endet niemals. Du kannst das Theater für eine Weile verlassen, dann kommst du wieder herein. Der Film läuft die ganze Zeit weiter, und du siehst einem Teil von ihm zu. Jener Film geht weiter. Charaktere tauchen auf der Leinwand auf, und Charaktere gehen ab und kommen wieder. Es ist eine Menge Kommen und Gehen, und du liebst das alles.

Der Film hat Previews, Previews aber sind nicht der Film. Sie sind bloß daherkommende Attraktionen. Um die Story kennenzulernen, hast du dir den Film anzuschauen. Er ist voller Wenden und Kehren und entzückenden Überraschungen. Selbst wenn ein Segment vorüber ist, bist du dir des Sinnes nicht gewiss. Alles, was du wissen kannst, ist, dass es auf diese Weise sich abgespielt hat. Es könnte anders gewesen sein, aber es war nicht anders. Es war so, wie es war.

Tue zu der Mischung hinzu, dass jeder unter den Zuschauern bei dir den Film aus einem anderen Blickwinkel her sieht. Die Leinwand ist die gleiche. Was auf der Leinwand vor ihnen ist, ist das gleiche. Aber keine zwei Menschen sehen es identisch. Wessen Wahrnehmung ist richtig? Jedermanns ist richtig. Jeder sah, was er sah. Es ist alles für jemanden richtig.

Ist das Leben ein Rätsel, was ihr euch ausdenken könnt? Könnt ihr es vorhersagen. Könnt ihr es als gleiches aufbewahren? Könnt ihr in dem Film auf der Leinwand ein Phasenbild umändern, unterdessen es bereits gezeigt worden ist?

Ihr könnt darüber nachdenken. Ihr könnt ihn aber und abermals auf der Leinwand eures Geistes anschauen, oder ihr könnt den Film anschauen, welcher jetzt im Augenblick vorne vor euch ist. Worauf werdet ihr euer Auge festmachen? Womit möchtet ihr euch befassen?

Kommt, Geliebte, vorne vor Uns ist jetzt ein Ausblick. Lasst ihn Uns gemeinsam anschauen. Legt das Popcorn beiseite, und lasst Uns diesen Film genießen. Es ist Kunst. Es ist die Kunst des Lebens, und es ist Unser. Lasst Uns diesen einen Film genießen, der jetzt im Augenblick auf dem Leinwand läuft. Lasst Uns ihn lieben.

Heavenletter # 2276 – 17. Febr. 2007 Allow Others to Be Mistaken

Gib Anderen statt sich zu irren 

Gott redete …

Etwas ist es wert, deine Meinungen für dich selber zu behalten. Oft ist das so. Um dies zu tun, hast du dir nicht die Meinungen anderer Leute zu Herzen zu nehmen. Du möchtest nicht durch sie entsetzt sein. Anderslautende Meinungen sind nicht bestimmt, ein Duell der Worte zu veranlassen. Andere Meinungen sind bloß andere Meinungen. Deine Meinungen werden sich ändern, oder nicht. Die Meinungen Anderer können sich ändern, oder nicht. Was aber für einen Unterschied zeitigen Meinungen? Und was für ein Geschäft eurerseits stellen die Meinungen dar, welche andere Menschen an sich halten?

Ihr werdet vielleicht sagen, ihr hättet dafür einzutreten, was richtig ist. Dies kann durchaus so sein. Es ist nicht immer zutreffend. In jenem Falle sprecht ihr, um eure eigene Stimme zu hören. In den meisten Fällen, Geliebte, sagt, was ihr zu sagen habt, und begebt euch daraufhin irgendwoanders hin. Einerlei wie richtig ihr liegt, keiner ist verpflichtet, euch beizustimmen. Oft ist das so, je mehr ihr debattiert, umso mehr gräbt sich das Gegenüber mit den Hacken ein. Vielleicht hast du Vergnügen am Argumentieren. Vielleicht die andere Person ebenfalls. Dann ist es eine Kollaboration. In jenem Falle, da genießt euch selber.

Sofern ihr an Wortwechsel kein Vergnügen findet, wieso dann in sie eintreten? Und sofern es jemand nicht mag, sich auseinanderzusetzen, wieso dann ihn oder sie dort hineinziehen? Wir reden hier soeben über Meinungen, nicht über Angelegenheiten von Leben und Tod.

Den anderen Menschen bei seinen eigenen Meinungen belassen ist nicht das gleiche wie beistimmen. Weswegen sollte ein Anderer dir mehr beizupflichten haben, als du einem anderen beizupflichten hast? Was ist so bewundernswert am Beistimmen? Insbesondere wenn es sich auf eine Angelegenheit mit Worten bezieht. In jedem Falle, was wechselt ihr miteinander? Vielleicht könnt ihr einander zuhören. Vielleicht gibt es in Wirklichkeit keinen Streit.

Wenn du Friede möchtest, dann schließe Friede mit dir selber.

Dies soll nicht besagen: Friede – koste es was es wolle. Keinesfalls. Vielleicht ist deine lautere Seriosität nicht eine Thematik. Vielleicht ist deine Halsstarrigkeit eine Thematik.

Dagegenhalten hat nicht ein Flaschenhals zu sein. Dein Dagegenhalten zu der Sichtweise eines Anderen etwa wird dir zu erkennen helfen, was du denkst. Es wird dich veranlassen, einen guten Blick darauf zu werfen, worüber du möglicherweise bloß flüchtig hinweggeschaut hast. Es kann dir ohne weiteres helfen zu erkennen, was du denkst. Dies kann ebenso erreicht werden mit einer erhitzten Auseinandersetzung. Erinnert euch einfach, Geliebte, ihr habt nicht unerschütterlich zu sein, und ihr könnt ebenfalls dahinterkommen, dass eure Meinung geändert gehört. Ihr könnt von ihr abtreten. Ihr könnt eure Meinung ohne Schaden ändern. Ihr habt sie nicht zu behalten, weil ihr sie einstmals hattet. Ihr habt sie nicht zu behalten, bloß weil ihr nicht möchtet, von ihr wegzukommen. Steigt von vornherein dort nicht hinauf.

Je mehr es euch um einen Anderen zu tun ist, umso mehr möchtet ihr ihn womöglich beeinflussen. Und umso nutzloser wird das eher sein.

Ich kann das verstehen, dass ihr euch um jemanden bemüht. Bemüht euch dann ausreichend, dem anderen Menschen stattzugeben, sich zu irren. Manchmal ist nichts sagen mehr denn der rascheste Weg, deinen Punkt und deine Liebe rüberzubringen.

Und, hast du nicht Auseinandersetzungen gehabt, wo du an einem gewissen Punkt nicht einmal mehr weißt, worum es geht? Ihr beide machtet weiter und machtet weiter, und es war eine Auseinandersetzung um der Auseinandersetzung willen. Wessen Stimme war die lautere? Wer hat die meiste Emotion? Wer hat die meiste Logik? Seid auf der Hut, etwas zu beweisen zu haben.

Was gewinnt ihr hinzu, das derart großartig ist, wenn das Denken eines anderen sich ändert und jener dir nun zustimmt? Und ist dies nicht manchmal oder oft für dich eine große Enttäuschung gewesen? Das ganze Trara ist vorüber. Du hast den Aufstand genossen, und nun ist er vergangen. Was dann, Geliebte. Was dann.

Heavenletter # 2277 – 18. Febr. 2007 A Road Trip

Eine Autoreise

Gott redete …

Das Leben möchte, dass du es gern hast. Nicht anders wie du, es möchte gemocht sein. Es möchte Wertschätzung. Es möchte befürwortet und behandelt sein wie ein verheißungsvoller Gast. Ist nicht das Leben ebenso sehr dein Gast, wie du sein Gast ist? Ihr seid beide Gäste, und ihr seid beide Gastgeber. Eure Rollen sind untereinander austauschbar. Ganz gewiss, das Leben bietet sich selber euch dar, und es bietet euch zahlreiche Wahlmöglichkeiten, wie auf einem Serviertablett. Und was bietet ihr dem Leben dar?

Ihr könnt den Anfang machen mit Kooperation und Mitwirkung. Dies ist ein großartiges Kunstwerk, was du und das Leben erschaffen. Vielleicht möchtest du mit dem Leben zusammenarbeiten. Vielleicht möchtest du nicht derart kleinlich, was es angeht, erweisen, nicht so wehleidig. Anstatt zu denken „Ich möchte gerne, dass das Leben dies nicht tut“, möchtest du vielleicht denken:

„Was für ein Kick das Leben doch ist. Schau dir an, was es jetzt getan hat! Was für eine Überraschung! Aber ich möchte die Geschenke des Lebens freundschaftlich entgegennehmen. Ich habe mich nicht dem, was das Leben darbietet, zu widersetzen. Ich kann meiner Wege gehen und sehen, was als nächstes passiert. Das Leben und ich können Freunde sein, gute Gefährten. Letztlich sind wir gemeinsam, und sind wir soeben dabei, für eine gewisse Zeit lang zusammen zu sein. Es ist, wie wenn wir draußen gemeinsam zelten. Wir zogen Nummern, und jetzt sind wir hier Kumpels, zelten da draußen Tag und Nacht, gehen auf Wanderungen, haben zusammen eine fröhliche Zeit. Sofern das Leben das Feuer hat ausgehen lassen, kann ich es wieder anfachen. Ich kann dem Leben aushelfen. Wir können beide unser eigenes Gewicht ziehen.

Wenn das Leben den Ball fallen lässt, kann ich ihn aufheben. Wenn das Leben auseinanderfällt, kann ich die Teile auflesen. Das Leben ist unparteiischer, als ich es gewesen bin. Ich bin emotional gewesen, während das Leben mit den Schultern zuckt, die Hände in die Hosentasche steckt und weiter entlangschlendert, mich mit sich ziehend.

Ja, das Leben und ich sind auf einer Autoreise. In Wirklichkeit kann ich sagen, dass das Leben wie das Auto ist, was ich gemietet habe. Ich fahre es, und es nimmt mich dorthin, wohin ich möchte. Ab und an geht ihm das Benzin aus, oder bekommt es einen Platten. Dann bin ich aufgerufen, es wieder hinzubekommen. Wie abhängig das Leben und ich voneinander sind. Ja, man kann sagen, wir sind co-abhängig. Mit Gewissheit sind wir nicht Opponenten. Mit Gewissheit sind wir bestimmt, Freunde zu sein.

Und also begebe ich mich aber und abermals in das Auto des Lebens. Manchmal fahren wir über weichen Boden, und manchmal ist es rauh, und doch, dieser erstaunliche Wagen und ich fahren die Hügel rauf und runter. Manchmal machen wir das Dach auf und erfreuen uns ganz entschieden an der Brise. Manchmal mache ich das Dach zu, weil es mir kalt ist. Manchmal halten wir an und schauen uns einen atemberaubenden Ausblick auf das Universum an.

Hin und wieder stelle ich das Auto in die Garage, denn ich habe eine Zeitlang den Wunsch, weg vom Fortfahren zu sein. Aber heute freue ich mich, wieder im Auto zu sitzen, und frage es, wohin es mich gerne nehmen möchte. Ich habe nichts gegen Überraschungen. Ich weiß, was das Leben und ich einander sind. Wir sind Gefährten. Wir sind eine lange Zeit zusammen gewesen, und wir sind nach wie vor auf unserem Weg.

In der einen oder anderen Art sind wir wie ein altes verheiratetes Ehepaar geworden, und sehr freundlich miteinander. Wir verstehen die Empfindlichkeiten des anderen. Wir verstehen sie sehr gut. Wir verstehen einander, und ich bin dahin gelangt, mich selber zu verstehen. Das Leben war niemals durch sich selbst stark behelligt. Das Leben nimmt sich selbst, wie es kommt, und ich lerne aber und abermals, dies ebenfalls zu tun. Das Leben und ich schlossen vor langer Zeit einen Pakt, dass, komme was da wolle, wir miteinander auskommen, und so tun wir das.“

Heavenletter # 2278 – 19. Febr. 2007 Great Light

Fantastisches Licht 

Gott redete …

Ihr liebt glitzernde Dinge. Ihr liebt alles, was funkelt. Glänzende Metalle. Sterne oben. Augen, die funkeln. Glitzerndes Wasser. Selbst Licht auf Aluminiumfolie und glänzende Plastikverpackungen zieht euch an. Irgendwo tief drinnen habt ihr Kenntnis von der Herrlichkeit von Licht. Ihr habt die eine oder andere Kenntnis, fade mag sie ja sein, dass ihr Licht seid, und dass es für Licht naturgemäß ist, auf Licht aus zu sein. Ihr könnt ihm nicht widerstehen. Ihr seid Gottes Licht auf Erden, und euer Licht ist nicht dermaßen schwächlich, wie ihr gedacht, wie ihr befürchtet habt. Das selbige Licht, welches ihr in den Sternen oben seht, ist mit dem Licht identisch, welches die Sterne scheinen. Von deren Höhe her sehen die Sterne ihr Licht in euch und stehen voller Ehrfurcht davor in Anbetracht ihres Lichtes, welches sie von euch widergestrahlt zu erblicken bekommen. So wie ihr euch Sterne anblickt, so blicken euch Sterne an.

Licht sucht Licht. Jedwedes Licht, das ihr seht, ist eine gedenkende Erinnerung an Gottes Licht und daher an euer eigenes.

Ihr steht mit den Sternen in Verbindung, Geliebte. Die Sterne sind mit euch verbunden. Das Sternenlicht verbindet euch. Der Gott im Himmel, Welcher das Licht der Sterne erschaffen hat, erschuf euch. Er gab euch Licht zum Scheinen. Diejenigen, die Licht sehen können, werden das eure sehen. Vielleicht habt ihr es nötig, euch die Augen zu reiben, so wie Aladin seine Lampe säuberte, damit ihr euren Flaschengeist sehen könnt. Du bist dein Flaschengeist, darüber weißt du Bescheid. Du hast alle Macht des Lichtes inwendig in dir. Ich gab dir Mein Gottes-Licht, so gewisslich wie Ich im Himmel und in dir und in deinem alltäglichen Leben bin. Da das alltägliche Leben auf Erden eine trügerische Illusion ist – bedeutet nicht, dass Ich nicht in ihm anwesend bin. Ich existiere ebenso in der nicht-existenten Illusion, wie Ich in der Realität existiere. Ich bin nicht von der Illusion absent, denn selbst die Illusion rührt von Meinem Licht her. Ich kenne den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Illusion. Ihr lernt ihn kennen.

Licht zeugt Licht. Je mehr Licht ihr seht, umso mehr Licht scheint ihr. Sucht Mein Licht überall. Sucht es unter jedem Blatt und Pilz. Sucht es gar in Augen, die der Sonne gegenüber geschlossen sind. Sucht über jedwede Zudecken hinausgehend, und ihr werdet den Sonnenschein inwendig zu sehen bekommen. Das Licht scheint hinaus. Das Licht wird ebenfalls nach innen widergestrahlt. Euer Herz ist ein Instrument des Lichts. Ihr müsst euch bereits im Klaren sein, dass das Licht welches euer Herz scheint, das Licht der Liebe ist. Es gibt nichts wie das Licht der Liebe. Alles Licht ist ein erinnerndes Gedenken an das Licht, welches inwendig in eurem Herzen sich regt. So wie euer Herz geregt ist, werden es andere Herzen ebenfalls. Was wird gerührt, es sei denn das Licht innen drin?

Sofern ihr es möchtet, mehr von eurem inwendigen Licht zum Scheinen zu bringen – und ihr möchtet das, ist das nicht so? –, dann tut euch nach Licht um, wo immer ihr seid. Licht möchte gesehen werden. Schaut euch nach dem selbigen Licht überall um, selbst in der Dunkelheit. Je mehr Licht ihr seht, umso mehr werdet ihr es reflektieren. Licht ist für euch da, um es zu reflektieren. Zollt dem Licht Aufmerksamkeit, und ihr werdet mehr eurer eigenen Lichthaftigkeit gewahr werden.

Ich gab Mein Licht zur Erde. Ich gab Mein Licht durch euch zur Erde. Du bist derjenige, der Mein Licht trägt. Du bist der Lichtträger. Du sollst Mein Licht hochhalten, sodass es überall gesehen werden kann. Du sollst es aufdecken. Du sollst es hell scheinen.

Wenn du sagst, du wärest glücklich, wenn du das tun könntest, aber du wiesest nicht Wie, dann möchte Ich dir freudig ein weiteres Mal sagen, dass es durch die Liebe in deinem Herzen ist, dass du Mein Licht scheinst. Wenn du sagst, du habest nicht viel Liebe in deinem Herzen, sage Ich, dir nichts aus deiner Wahrnehmung zu machen, denn Ich kenne das Ausmaß des Lichtes, welches Ich in deinem Herzen platzierte, sehr wohl, und es ist ausreichend Licht, um die ganze Welt zu erleuchten. Die gleiche Qualität und das gleiche Ausmaß von Licht, welche Ich in Christus und in all die Großen Erhabenen stellte, platzierte Ich ebenfalls in dir. Als Ich es dorthin brachte, sagte Ich dir, dass es an dir ist, das Bedeutsame Licht zu scheinen und deinen Platz bei den Großen Erhabenen einzunehmen, und dass Ich einen Platz für dich reserviert habe. Daher bitte Ich euch, euch nun zu erheben, Geliebte, und Mein Licht inwendig in euch zum Erblicken werden zu lassen.

Heavenletter # 2279 – 20. Febr. 2007 Shine!

Scheint!

Gott redete …

Es ist im Leben wirklich nicht viel zu tun, Geliebte, außer, euer Licht mit Anderen zu teilen. Wo immer ihr nun einmal soeben seid, dafür seid ihr hier, schlicht um da zu sein und zu verstrahlen. Sei es nun bei der Arbeit oder beim Spielen, euer Projekt ist dasselbe. Ihr habt womöglich andere Ziele im Sinn, und ihr verheddert euch vielleicht in ihnen, wofür ihr aber wirklich hier seid, ist, euer gottgegebenes Licht umherzuwischen. Ihr seid ein 360°-Licht.

Vielleicht ist es so, ihr zieht es vor, dort zu sein, wo bereits helles Licht am Verstrahlen ist. Vielleicht bleibt ihr lieber von dunkleren Stellen weg, aber, Geliebte, Tatsache ist, dass ihr dort benötigt werdet, wo ihr zum einen oder anderen Moment soeben gerade mal seid. Sogar auf der Straße werdet ihr benötigt. Sogar in finsteren Seitengassen werdet ihr benötigt. Es gibt keine Stelle, wo ihr nicht gebraucht werdet, sei es aus schlimmer Not oder zur Verschönerung.

Muss es denn euch so viel ausmachen, wo ihr seid, derweilen eure Aufgabenstellung dessen ungeachtet die gleiche ist? Gewiss ja, in dunklen Stellen wird eure Präsenz mehr aufgezehrt. Vielleicht wird sie nicht einmal bemerkt oder zugestanden. In jedem Falle, da bemerkt euch selber und anerkennt euch selber. Bemerkt, wie ihr Meinen Willen erfüllt. Bemerkt, wie ihr Ritzen in der Wand oder auf dem Fußboden oder an der Decke angeleuchtet habt. Es spielt keine Rolle, welchen Part des Universums ihr erhellt. Von Belang ist, dass ihr Licht verbreitet und ausschüttet. Die Welt hat keine Verantwortung inne, euer Geschenk anzuerkennen oder es wertzuschätzen. Ihr habt die Verantwortung inne, es zu geben. Und was für eine kleine Sache dies doch für euch zu tun ist, einen winzigen Lichtschalter umzudrehen, während ihr ein Zimmer betretet, und es anzulassen, sobald ihr weggeht.

Sofern die Welt, in der ihr lebt, ein dunkler Wald ist, seid ihr alsdann wie Glühwürmchen, die zur Abendzeit herauskommen, um der Welt die Magie und die Herrlichkeit von Licht ins Gedächtnis zu rufen. Es spielt keine Rolle, wie klein-scheinend euer Licht ist, es ist Licht, und Licht erzeugt Licht. Ein Bravo darauf, dass ihr Licht hinzutut, wo immer ihr geht, und dass ihr Licht anlasst, sobald ihr aufbrecht. Selbst flackerndes Licht ist nach wie vor Licht. Selbst schwindendes Licht ist nach wie vor Licht. Selbst abgedrehtes Licht ist eine Erinnerung daran, dass das Licht an gewesen ist.

Gar in einem hellen Raum könnt ihr das Licht kräftiger aufleuchten lassen. Ihr seid ein schöner Strahl von Licht. Ihr seid das Licht, welches Ich der Welt gesandt habe. Dies ist eure Mission. Alles Sonstige ist eine Ausrede dafür, Geliebte. Deswegen seid ihr auf Erden, und ihr bedürft keiner Ausrede. Was auch immer an anderen Aufgaben an euch ist, sie auszuführen, eine Hauptaufgabe ist, das Licht an den Tag zu legen, und das, das könnt ihr überall tun. Und daher müsst ihr es.

Ihr seid wie ein Singvogel, der singen muss. Die Lerche springt mal hierhin, mal dorthin. Sie vergisst niemals zu singen. Singen muss sie. Der Gesang der Lerche ist unterhaltsam. Dein Licht nimmt gefangen und reißt hin. Kehre dich in deinem eigenen Licht auf. Sei Sonnenlicht durch dein eigenes Fenster. Sei der Mond, der in dein Fenster hineinspäht. Sei der Träger deines eigenen Lichts. Sofern dein Licht ein Lied wäre, würde es durch die ganze Ewigkeit gesungen. So wie es steht, ist dein Licht eine Sonne, welche scheint. Dein Licht entzündet, so lange, bis eine Heraufdämmern von Licht über dem Horizont überkommt, und die Welt in einem Auflohen von Licht stracks aus deinem Herzen heraus entzündet ist.

Du brauchst keinen speziellen Anlass, um dein Licht feierlich zu begehen. Das Leben ist der Anlass. Heute ist der Anlass. Heute ist der Anlass für dein Licht, zu scheinen, so wie es niemals zuvor gescheit hat. Heute ist für dein Licht ein Signal, über das Universum aufzuflammen, also, schöne Geliebte, scheint, scheint.

Heavenletter # 2280 – 21. Febr. 2007 In the Mood for God

In der Gestimmtheit für Gott 

Gott redete …

Freude zeugt Freude. Lasse Freude die Thematik deines Lebens sein. Lasse sie deine Nebenlinie sein, dein Passwort, deinen Zugang in den Himmel. Lasst Uns nicht versnobt sein, was Freude angeht. Freude hat nicht das Höchste zu sein. Es liegt Freude ebenso in der Unterhaltung. Trage einfach im Sinn, dass Freude nicht bloß Unterhaltung ist. Freude ist ein Eingang, nicht ein Ausgang.

Freude hat nicht herauf und herunter zu springen. Freude kann wie die stille Lektüre einer Gutenachtgeschichte sein. Sie hat nicht eine Inszenierung zu sein. Da ist große Freude bei Mir, Geliebte, wenn ihr in der Gestimmtheit für Gott seid.

Selbstverständlich, gelegentlich seid ihr der Auffassung, Ich mischte mich bei eurem Leben ein, käme euch in den Weg, würde Hindernisse verursachen. In Wahrheit, Geliebte, gibt es für Mich keine Notwendigkeit, dies zu tun. Ich säubere euren Pfad. Ihr werft eure eigenen Stolpersteine hin, möchtet ihr das zugeben? Ihr habt die eine oder andere Kurzsichtigkeit oder Fernsichtigkeit an euch, welche eure Sicht behindert. Nichtsdestotrotz, geht weiter, Geliebte. Sobald es sich auf das Leben beläuft, könnt ihr nichts genau vorhersagen. Ihr habt einfach entlangzuspringen, auf dem einen Fuß und dann auf dem anderen, und zu sehen, was kommt.

Der Freude allerdings ist es nicht zugedacht, davon, was sich im Leben abspielt, abhängig zu sein. Und an der Stelle komme Ich herein. Euer Gewahrsein eurer Nähe zu Mir schenkt euch große Freude. Sie ist auch Friede genannt. Nicht bloß ein Ende für die Waffen, sondern ein sich Einleben, wie in einem warmen Bett des Nachts, wenn draußen Frost herrscht. Ich bin in der Tat euer Tröster. Selbstverständlich bin Ich mehr als das. Ich bin euer Freudegeber. Ich möchte euch beschwingen. Ich möchte euch in die Höhe heben. Und ihr möchtet euch voller Freude mit Mir auf den Weg machen, denn Ich nehme euch zu einer Schatztruhe voller Freude. Ich habe sie immer. Und Ich habe sie, um zu geben, und um euch zu geben. Folgt Mir. Ich werde euch dort hinnehmen, wo ihr gerne sein möchtet. Vielleicht kennt ihr den Namen nicht, oder wo es genau ist. Das spielt keine Rolle. Ihr könnt wissen, dass Ich den Weg sehr wohl kenne, und dass Ich darum weiß, wofür ihr euch auf den Weg macht, und dass Ich weiß, wie dorthin zu gelangen ist. Dies bedeutet – Mir vertrauen. Ich kenne die Macht des Herzens, und Ich kenne die Macht des deinen, derweilen du das Unergründbare ergründest.

Es gibt kein Problem zu lösen, Geliebte. Es gilt euch einfach, weiterzugehen, ein Fuß nach dem anderen. Folgt euren Augen, Geliebte. Schaut nach oben, und geht dorthin, wohin euch eure Augen nehmen. Die Weisen aus dem Morgenlande folgten einem Stern. Schaut zum Nachthimmel hoch. Dort wird ein Stern sein, der auf euch wartet, dass ihr ihm folgt. Der Stern ist ebenso in eurem Herzen wie am Himmel. Im Grunde genommen habt ihr viele Sterne zum Folgen. Sucht euch einen aus. Sie sind alle für euch da. Ihr könnt einen auf ein Mal nehmen oder alle zusammen auf ein Mal. Alle Sterne leiten euch himmelwärts. Steine zu euren Füßen tun dies nicht, obschon Selbst Steine bei euren Füßen, welche euch zum Stolpern bringen, euch den Himmel zukommen lassen können, um ihn euch anzusehen. Gibt es eine schönere Sicht?

Ihr habt eine lange Zeit hindurch die Sterne gesucht und dennoch vielleicht vergessen, nach oben zu schauen. Die Sterne sind Gucklöcher, welche euch zu Mir leiten werden. Sie beleuchten den Weg für euch. Die Sterne werden euch fesseln. Studiert sie mit euren eigenen Augen, wie das ein Astronom tun würde, und nehmt einfach den Balsam von deren Licht entgegen. Sternenlicht, Sterne hell. Geliebte, ihr seid eure eigene Freude.

Heavenletter # 2281 – 22. Febr. 2007 One Two Three GO!

Eins zwei drei LOS!

Gott redete …

Entfernt das Wort „Problem“ aus eurem Wortschatz.

Vielleicht habt ihr davon gesprochen, dass jeder Tag seine eigenen Probleme bringt. In jenem Falle habt ihr sie eingeladen.

Was jeder Tag euch bringen wird, sind Bewandtnisse, um sich ihrer anzunehmen, und vielleicht Bewandtnisse, dass ihr nichts damit tun könnt.

Wenn ihr einen Zug nicht bekommen habt, ist er bereits verpasst. Wenn euer Freund seinen Körper aufgegeben hat, hat er seinen Körper verlassen. Wenn es regnet, hast du dem Regen stattzugeben. Du hast die Wahl, ob du in den Regen hinausgehst oder nicht. Du hast die Wahl oder du hast die Wahl nicht, dir Galoschen anzuziehen, je nach dem, ob du welche hast oder ob du sie finden kannst. Dies sind Angelegenheiten, mit denen du lebst, je gelassener, umso besser. Deine Haltung, jene indessen kannst du ändern. Du kannst Entscheidungen treffen über deine Haltung.

Es gibt Angelegenheiten vor dir, die schreien nach Entscheidung. Ihr habt zu entscheiden, was ihr euch anzieht und wohin ihr geht. Ihr habt euch zu entscheiden, welche Rechnungen ihr bezahlt. Ihr habt euch zu entscheiden, wo ihr ein Stück Papier hinlegt, ob ihr den Abwasch macht oder ihn liegen lasst, diese Seife und nicht jene zu kaufen. Ihr entscheidet euch, ob ihr euch bei dem Doktor anmeldet, oder ob ihr damit warten möchtet. Ihr habt Entscheidungen zu treffen, zu lächeln oder griesgrämig zu sein, freundlich oder gedankenlos zu sein …

Selbst Aufschieben, indem keine Entscheidung getroffen wird, ist eine Entscheidung, die ihr trefft. Womöglich geschieht dies automatisch, aber es ist dennoch eine Entscheidung. Manchmal ist es eine gute Entscheidung, etwas warten zu lassen. Wenn ihr jemandem aufs Dach steigen wollt, ist es besser, zu warten, als hastig zu sein. Bei andere Entscheidungen ist es besser, sie nicht aufzuschieben. Binde jetzt deinen Schuh zu.

Es gibt Myriaden von Entscheidungen, die zu treffen sind, in dem Augenblick, wann sie in Erscheinung treten. Die Entscheidung fürs Nicht-Entscheiden oder Hinausschieben kann sich in eine größere Entscheidung ausweiten. Ihr braucht Mir nicht zu sagen, dass Aufschieben euch niederzieht und zu etwas ausartet, was zu schwer zu tragen ist. Die kleinen Dinge häufen sich auf. Sie setzen euch zu und werden schwerer und schwerer zu verrichten. Ihr vergesst sogar einige von ihnen, so lange, bis ihr, was sie angeht, nichts mehr unternehmen könnt. Das kleine Loch in eurem Pullover ist zu groß geworden, um es zu flicken.

Eine Daumenregel mag lauten: Nehmt euch dessen an, was in dieser Minute vor euch tritt, nicht später, denn später wird zu später und später und wird womöglich niemals kommen.

Wenn dir etwas herunterfällt, hebe es in diesem Augenblick auf. Wenn du bemerkst, dass auf der Lampe Staub liegt, wische ihn ab. Wenn du eine E-Mail zu schreiben hast, schreibe sie. Wenn du rasch dabei bist, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, wie rasch werden dann all die Dinge, um die man sich zu kümmern hat, verschwinden. Und daraufhin ist dein Tag klar, und dein Weg ist frei, frei von Fallen.

Wenn du dich selber für träge erachtest, finde ein anderes Adjektiv. Tausche es aus gegen tatkräftig. Wenn du dich selber als jemand mit niedriger Energie charakterisiert hast, erteile den Bescheid, dass du ein Feuerball bist. Wenn dir die Diagnose erteilt wurde, du habest einen auf niedriger Ebene arbeitenden Stoffwechsel, dann tausche ihn gegen eine große Stoffwechselrate ein. Sofern du dich als jemand charakterisiert hast, der keine Entscheidungen treffen kann, charakterisiere dich selber als einen Entscheidungsmacher. Ihr tut euch besser damit, auszutauschen, wie ihr über euch selber denkt, Geliebte. Ihr habt unzweifelhaft den gleichen althergebrachten Ton lange genug gespielt. Entscheidet euch, was ihr gerne sein möchtet, und seid es.

Was seht ihr jetzt vor euch, was getan werden muss? Findet drei kleine Dinge, und tut sie in den nächsten drei Sekunden. Erstellt keine Liste. Folgt stattdessen euren Gedanken. Die Entscheidung, eine Liste aufzustellen, ist eine Entscheidung, eine Liste aufzustellen. Sie kann euch ohne weiteres eine Zeitlang in Beschlag nehmen, anstelle dessen, die kleinen Dinge zu tun, die geradewegs jetzt vor deinen Augen liegen, sie eben zu tun. Also nun, eins zwei drei LOS!

Heavenletter # 2282 – 23. Febr. 2007 Imagine You Are a Genie

Stellt euch vor, ihr seid ein Flaschengeist 

Gott redete …

Von Anfang an sind Wir zusammen gewesen, obschon es niemals einen Anfang gegeben hat. Es gab niemals eine Zeit, als Wir nicht waren, als Ich nicht war, als ihr nicht wart. Es gibt nichts, was vor Uns datiert. Es gibt nichts später. Es gibt nichts nachfolgend. Es gibt kein nachfolgend. Die Endlosigkeit der Ewigkeit ist das gegebene. Sonst gibt es nichts.

Ihr habt einen langen Traum gehabt, Geliebte, von dem ihr euch soeben anschickt, aufzuwachen. Bis ihr einsetztet, eure Augen zu öffnen, kam es nicht dazu, dass ihr bemerktet wie ihr in Schlaf gefallen seid. Ihr dachtet, der Traum sei wahr, und irgendetwas anderes habt ihr nicht vermutet. Und also schlummertet ihr in Meinen Armen, und wacht in Meinen Armen auf, und ein Dazwischen hat es niemals gegeben. Es war bloß ein Flackern, während sich eure Lider für einen schieren Moment schlossen.

Ihr habt eine Überfülle an Bewusstheit an euch, bloß ist es so, ihr habt eure Befähigung und euer Fassungsvermögen vergessen. Mit Sicherheit habt ihr es fast vergessen, anderenfalls wärt ihr außerhalb der Bedingungen von Zeit, außerhalb von Traum, außerhalb von Raum, außerhalb von allem, ausgenommen von unermesslicher Freude. Sofern ihr außerhalb von unermesslicher Freude gewesen seid, Geliebte, seid ihr tatsächlich außerhalb von ihr gewesen.

Stellt euch eine abgegraste Weide der Liebe vor. Stellt euch vor, wie ihr aus dem Großen Schöpflöffel trinkt. Stellt euch am Gleiten vor in einem Gewaltigen Ozean und dennoch an die Tiefen verankert. Stellt euch vor, ihr habt den Ozean durchmessen, bloß um dahinterzukommen, dass es nichts zum Durchmessen gab. Schier in eurer Imagination hat es Distanz gegeben, denn alleinig Nähe ist. Stellt euch vor, ihr seid von einer Klippe heruntergefallen, derweilen es gar keine Klippe gegeben hat, um davon herunterzufallen. Stellt euch die Welt als ein Trampolin vor, auf dem ihr auf- und abfedert. Stellt euch vor, wie hoch ihr emporspringt. Ihr steigt immer höher und höher, so lange, bis es keinen Platz gibt, um davon abzufedern. Stellt euch vor, ihr seid ein Engel, der sich einbildete, er sei vom Himmel heruntergefallen. Stellt euch vor, ihr könnt eure Flügel nicht sehen, und also bildet ihr euch ein, ihr könntet nicht zurückfliegen, obschon dies alles Einbildung war, also, dass ein irgendwohin da sei, zu dem ihr zurück zu fliegen hättet. Keine Flügel sind vonnöten. Einzig Gewahrsein ist vonnöten.

Es ist zu einer Lücke gekommen, so, wie wenn ihr zum Kühlschrank geht, und einen Moment lang, da fällt es euch nicht mehr ein, worum es euch gegangen ist.

Stellt euch vor, wie ihr eine köstliche Suppe zubereitet, bloß, ihr habt ihren Namen vergessen, und das Rezept vergessen.

Stellt euch vor, ihr seid ein Flaschengeist, bloß, ihr habt die Worte vergessen, und den Klang der Worte, welche all die Möglichkeiten der Welt für jene um euch herum eröffnen.

Stellt euch vor, ihr befindet euch unter einem Zauberspruch. Ihr wartet auf einen Prinzen, der euch aufweckt. Die ganze Zeit ist der Prinz inwendig in euch untergetaucht, im Wartestand, dass ihr ihn herauslasst.

Stellt euch vor, es hat nichts gegeben, um es sich vorzustellen. Stellt euch vor, es hat bloß Einbildung oder Unbeweglichsein gegeben, und Stille sei unentrinnbar gewesen, einerlei, wie sehr ihr es euch anders vorgestellt habt.

Stellt euch vor, was ihr euch vorstellen könntet, sofern ihr euch den Spielraum einräumen würdet.

Stellt euch vor, was ihr kraft der Kräfte, die euch übertragen worden sind, in der eingebildeten Welt erschaffen könntet.

Stellt euch vor, dass alles, was ihr euch vorstellt, in Erscheinung tritt. Ist es nicht in Erscheinung getreten, und ist nicht mehr davon in Erscheinung getreten?

Nun stellt euch spektakuläre Wunder vor. Stellt euch Wunder aller Art vor. Stellt euch Synchronizität vor. Stellt euch Freude vor, die sich wie Blütenblätter einer Blume entfaltet, endlose Blütenblätter am Sich-Entfalten. Stellt euch die Süße vor. Stellt euch euer Herz vor, welches sich wie eine Blume auseinanderbreitet. Stellt euch dessen Aufgehen vor, wie es größer und größer und vielblättriger wird. Stellt euch die Blume eures Herzens vor, wie sie sich öffnet, so lange, bis das ganze Universum innen drin in eurem Herzen ausgestaltet ist und niemals einen Zentimeter weit von ihm sich entfernt. Stellt euch vor, wie eure Augen weit aufgehen, im Erkennen, dass das gesamte Universum inwendig in euch ist, und niemals irgendwo sonst gewesen war, im Erkennen, dass die Gesamtheit des Einsseins inwendig in euch am Fließen ist, und niemals außerhalb von euch gewesen war, im Erkennen, dass es kein außen von euch gibt, ausschließlich die viel-blütenblättrige Blume inwendig in euch.

Heavenletter # 2283 – 24. Febr. 2007 Behold the Garden

Schaut euch den Garten an

Gott redete …

Seht, wie Ich sehe. Sprecht, wie Ich spreche. Ihr seid dafür in Schulung. Während ihr die Hallen des Lebens hindurch mäandert, zieht in Betracht, wie Ich dies anblicken würde, und wie jenes. Zieht in Betracht, was Ich an dieser Verbindungsstelle und an jeder sagen würde. Ihr seht soeben für Mich. Ihr sprecht für Mich. Ihr atmet für Mich. Ihr seid für Mich am Leben. Ihr seid der Reisende, den Ich ausgesandt habe, um Mir Postkarten zu schicken. Ihr erzählt Mir von der Wahrheit eurer Wahrnehmung, gleichwohl geht die Wahrheit eurer Wahrnehmung des Öfteren fehl. Oftmals habt ihr geschrieben: „Ich wollte, Du wärest hier“, während Ich unerlässlich an eurer Seite bin. Wisst, mit Wem ihr eurer Wege geht.

Denkt nicht, Ich spiele eure Erfahrung auf der Erde herunter. Es ist einfach so, dass ihr sie dermaßen ernst nehmt. Es ist bloß Erfahrung, Geliebte. Es ist nicht Realität. Ihr lebt in Wirklichkeit in zwei Welten auf ein Mal – oder in mehr als zweien. Ich möchte euch gerne Meine Brille geben, so dass ihr sehen könnt, wie Ich sehe. Probiert sie auf. Ja, es ist eine Zauberbrille. Es ist die Alchemie von Gold. Meine Sicht versteht die Dinge vollauf richtig, während die eure umherschweift. Und sowie ihr nach oben blickt, habt ihr auch so noch nicht gesehen. Ja, setzt euch Meine Brille auf, und seht, wie Ich sehe.

Ich sehe, wie die Welt sich zusammenlegt und sich entfaltet, wie sie sich auf sich selber umblättert, und Ich sehe das Heilige Licht, welches scheint, und welches hindurch scheint. Ihr werdet Mir etwa erzählen, dass ihr in einer Wüste unterwegs und durstig seid, wäre Ich euch von reinem kristallinem Wasser in solch einer Überfülle umgeben sehe – weswegen solltet ihr es verfehlen, und wie könnt ihr das? Wie solltet ihr in solch einer Oase, wie Ich sie euch habe zukommen lassen, durstig sein mögen?

Nehmt jetzt die Oase wahr. Nehmt den Schlag ihres Herzens wahr. Erblickt den Garten, den Ich euch geschenkt habe, um in ihm zu wandeln und euch zu erheben. Alle Schätze sind euer, sie an euch zu nehmen. Seht sie und ihr werdet sie pflücken mögen. Ihr werdet sie an euer Herz schließen mögen, so wie Ich euch an das Meine schließen möchte.

Geht neben Mir, Geliebte. Geht neben Mir in eurem Gewahrsein. Ruft euch selber ins Gedächtnis, Wer mit euch geht, und wohin Wir unterwegs sind. Es ist in eurem Geist, dass Wir miteinander gehen, und jetzt erwacht ihr. Es ist euer Geist, der aufzuwachen hat. Vielleicht habt ihr auf die Welt gewartet, jene habe aufzuwachen und zu erwachen. Es ist die Schönheit eures Geistes, welcher erwacht und welcher, über eure frühere Sicht hinausgehend, zu sehen, zu hören und zu sprechen anhebt.

Malt es euch aus, wie ihr ein prächtiges Paket öffnet. Es ist derart schön eingepackt. Es gibt so viele Schichten bei dieser Verpackung. Sowie ihr das Packpapier entfernt, gelangt ihr schließlich zu dem Diamanten, der in einem vielschichtigen Packen untergebracht ist. Dieses Paket befand sich immer in eurem Schrank. Es wartete einfach darauf, dass ihr es aufmacht. Öffnet es jetzt. Wie hell ist das Licht, welches ihm entströmt! Dies ist das gleiche Licht, welches inwendig in euch glüht. Dieses Licht ist auf eure Bitten hin euer, obschon ihr um es nicht zu bitten habt. Ihr habt einfach um seine freie Zugänglichkeit zu wissen, und zu wissen, wo es aufzufinden ist.

Euer Geist ist gerüstet, das Paket eures Herzens und demzufolge der Welt zu öffnen. Während ihr die Gaben des Universums auftut, flattert euer Herz auf und offen. Während ihr euer Herz öffnet, öffnet sich die Welt in dem gleichen Ausmaß. Die Welt und euer Herz laufen auf parallelen Straßen. Während ihr weiterhin die Geschenke öffnet, gehen die zwei Straßen aufeinanderzu, und es kommt zu einer einzigen weiten Avenue. Dies hat mit eurer Sicht zu tun, Geliebte. Es hat immerzu Eine Avenue gegeben, und ihr seid immer auf ihr gewandelt. Nun seht.

Heavenletter # 2284 – 25. Febr. 2007 The Wisdom of Love

Die Weisheit von Liebe 

Gott redete …

Vom Anfang eures Lebens als ein Säugling an, sind Eltern hier, um ein jedes Bedürfnis von euch zu erfüllen, um einen jeden Schrei mit Genügetun, mit ihrer Freude, den Bedürfnissen nachzukommen, zu stillen. Es stimmt, dass die Welt angelegt ist, eure Auster zu sein. Sie ist nicht angelegt, eine harte Nuss zum Knacken zu sein. Sie ist angelegt, die Milch der Schöpfung zu sein. 

Irdische Eltern sind umhangen gewesen in ihren eigenen Ablenkungen, und mithin hast du sie nachgeahmt und dich selber von dem nachhallenden Ja des Universums weggelenkt. Du fingst an, „Nein“ zu hören. Du fingst an „Nicht für dich“ zu hören. Du fingst an „Das kannst du nicht, das darfst du nicht. Das ist nicht für dich. Im Leben hast du zu kämpfen.“ zu hören. Und also mühtest du dich ab. Lasse diesen Zyklus mit dir zu Ende kommen. Gib deinen schönen Kindern ein anderes Erbe. Lasse deren Schönheit die Hauptrolle spielen.

Sage Ja. Habe Ja bereits auf der Zungenspitze. Blockiere nicht einen Moment lang den Fluss von Liebe. Nimm nicht Anstoß an ihr. Mache dir keine Sorgen übers Verschütten. Liebe ruiniert nicht. Liebe ist nicht eine Konzession. Sie ist nicht ein Trüffel. Sie ist die Hauptsäule. Sie ist, was an dir ist, es zu geben. dir gehört es nicht, sie zurückzuhalten. Du sollst nicht glauben, dass Strenge und Einschränkung Liebe sind, dass Entziehung Liebe ist, dass Verweigerung besser ist als Eintracht, dass Blockierungen besser sind als Zugang, dass dein Kind zu Ungemach hin, und nicht zu Freude hin erzogen werden müsse. Sei eine Quelle der Liebe, welche einzig die Weisheit von Liebe ausgeben kann. Habe Freude an deinem Kind. Freue dich voller Vergnügen mit deinem Kind. Du bist ihm Gott.

Und falls dein Kind auf die Straße rennen möchte, dann sage mit so viel Liebe Nein, dass es erkennt, wie es über alles geliebt ist. Liebe mit all deinem Herzen, und lasse sie zum Zeigen sein. Denke mehr an Lieben als an Ausbilden. Denke mehr an Geben als an Hindern. Seid die Eltern, welche ihr Kind in jedem Augenblick segnen.

Was Ich hier vertrete, ist nicht laisser faire. Ich rede bei deinem Kind nicht der Zaghaftigkeit das Wort. Ich empfehle nicht, dass du für dein Kind ein Narr bist. Ich empfehle, dass du in deinem Geist zuvorderst Liebe behältst. Ich empfehle, dass du nicht harsch bist. Ich empfehle, dass du großen Respekt vor den Kindern hast, die Ich dir geliehen habe, sie auf der Erde großzuziehen.

Mein Vorschlag ist nicht, dass du anstelle von Liebe Spielzeuge schenkst. Mein Vorschlag geht nicht dahin, dass du deinem Kind Süßigkeiten gibst, anstelle von Zeit mit ihm. Es gibt keinen Ersatz für Liebe. Ich trage euch an, ihr bringt euer Kind in Erfahrung und schenkt ihm Friede. Ich trage euch an, ihr lest in ihm, und schenkt ihm euer Herz uneingeschränkt. Schenkt ihm Verständnis. Schenkt ihm ein Sesam Öffne Dich zur Welt und zu eurem Herzen. Geleitet es in die Welt hinein, so wie ihr das bei einem Würdenträger auf Besuch bei eurem Wohnzimmer tun würdet. Euer Kind ist ein Besucher vom Himmel. Es ist dieser Welt neu. Es wird sehen, was du ihm zeigst. Du magst meinen, es höre dir nicht zu. Es hört dir bei allem allzu gut zu. Es lernt deine Meinung von ihm kennen, wie Wasser, welches von einem Baumstamm herunterfällt. Verzichte auf die Rute. Sei stattdessen bei der Liebe unerschütterlich.

Lasse deine Augen Liebe auf dein Kind scheinen. Kümmere dich darum, ihm mehr Liebe zu geben, denn du ihm Vitamine verabreichst. Die Liebe, welche du gibst, hat für dein Kind sein gesamtes Leben hindurch zu genügen. Sei nicht knauserig mit ihr. Finde jene Liebe inwendig in deinem Herzen, und gib sie mit ganzem Herzen.

Dein Kind ist dir ein Geschenk. Sei du ein Geschenk deinem Kind. Halte seine Hand. Setze es auf deinen Schoß. Lasse es erkennen, was für ein Gott-Seinswesen es ist. Lasse es erkennen, was es sein kann. Weite seine Sicht, und weite die deine. Verwende unbegrenzte Liebe auf dein Kind.

Heavenletter # 2285 – 26. Febr. 2007 Spilling the Paint

Die Farbe verschütten 

Gott redete …

Du hast schließlich selbst die Rolle geglaubt, die du spielst. Du agierst auf einer Bühne, und hast geträumt, es sei echt. Du vergaßt, du bist bloß ein Schauspieler auf einer Bühne. Du vergaßt, du hast ein Kostüm an. Du vergaßt, du hast ein anderes Leben als dasjenige, was du soeben abschilderst. Du spielst eine Rolle, und du hast schließlich gedacht, sie sei die reale Sache. Du hast schließlich selbst geglaubt, dass die Kleider, die du anhast, du sind, und dass die Bühne, welche du durchkreuzt, das ist, wo du bist.

Du hast an dieser Partie, die du spielst, festgehalten. Du bist überzeugt, sie ist du, derweilen nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein kann.

Heute spielst du etwa ein Kind. Morgen einen Erwachsenen. Später dann einen alten Mann. Und gleichwohl bist du keiner davon. Du bist weitaus mehr als das Augenscheinliche.

Mache dir die Rollen, die du spielst, zu eigen, und erinnere dich, sie repräsentieren bloß eine Rolle, die du in deinem Leben spielst. Sie sind nicht dein Leben. Sie scheinen wie dein Leben. Du redest deine Zeilen daher. Du bevölkerst die Bühne. Andere Schauspieler spielen ihre Rollen. Sie sind Helden und Schurken, und vielleicht springen sie hin und her – und du ebenfalls –, gemäß der Szenerie und dem besonderen Stück, in dem du dich befindest. Die Zuhörer schreien Buh oder jubeln zu, und du bist ebenso deine eigene Zuhörerschar. Denke gut von dir selber. Sei dir sicher, dass du das tust. Feuere dein Herz an.

Einerlei was für eine Rolle du spielst, du kannst sie wechseln. Wenn du der Rolle überdrüssig bist, die du spielst, dann nimm eine andere. Kein einziger braucht dir die Erlaubnis zu erteilen. Gib dir selber die Erlaubnis. Kein einziger braucht sie dir vorzuschlagen. Schlage sie dir selber vor. Versuche ein wenig Rollenprobe.

Auf der Bühne des Lebens wechseln die Spieler ihre Rollen die ganze Zeit. Ein hilfloses Wrack wird zu einem Heiligen. Ein armer Mann wird zu einem reichen Mann. Ein Tollpatsch wird zu einem geschickten Akrobaten. Ein Akrobat wird zu einem Lahmen. Gebäude werden errichtet, und Gebäude fallen zusammen. Geld zirkuliert von Hand zu Hand, und ebenso Rollen. Es ist die gleiche See, auf der ihr segelt, Geliebte. Sei es, du bist der Kapitän, oder sei es, du bist der, der das Deck schrubbt, ihr seid auf dem gleichen Schiff auf der gleichen See.

Tatsache ist, du bist der Verfasser des Stücks, in dem du bist. Du bist der Zuschauer von ihm, und du bist ebenso der Autor, der Produzent, der Regisseur, der Bühnenarbeiter, die Mannschaft … In was für einem staunenswerten Stück du dich befindest! Du bist der Dirigent des Orchesters, und gleichwohl weißt du nicht, welche Musik als nächstes kommt. Das ist recht so. Spontan ist gut. Dies ist kreative Dramatik, in die du verwickelt bist. Du sprichst eine Menge aus dem Stegreif.

Sind nicht die Helden und die Schurken in dem Part, den sie spielen, perfekt? Ist die Rolle nicht perfekt für das, was sie ist? Und wer könnte sie besser spielen, als derjenige, der sie spielt? Just dann, wenn er eine Rolle mustergültig kann, zieht er zu einer weiteren weiter.

Sofern du ein Streuner gewesen bist, kannst du jetzt einer werden, der weite Schritte nimmt. Sofern du vergessen hast, dass du schier ein Schauspieler bist, der eine Rolle spielt, kannst du aus dem Part heraussteigen, so wie du es aus einem Kostüm tun wirst. Sofern du Spiele gespielt hast, kannst du in ein neues Spiel eintreten, oder du kannst die Regeln ändern. Du kannst in eine neue Welt von deiner eigenen Herstellung hineingehen. Du kannst dir einen Malpinsel hernehmen. Du kannst neue Farben mischen. Du kannst die Farbe verkleckern, und jene Farbe einsetzen. Du kannst der Maler sein, der eine breitere und höhere Leinwand nimmt und ein größeres Bild von sich selber malt.

Heavenletter # 2286 – 27. Febr. 2007 Your Vibration Is Reaching Others

Deine Schwingung langt bei Anderen an

Gott redete …

Es kann sein, dass die Beschwernisse, die du im Leben durchläufst, zum Nutzen von Anderen sind. In einem gewissen Sinne bist du für Andere ein Modell. Du bist ein Modell, selbst wenn du nicht ein gutes Beispiel bist. Wie immer du auf das Leben eingehst, du bist für jemanden oder für Viele ein Modell. Sie können schwören, dich nachzuahmen oder absolut dich nicht nachzuahmen. Auf jeden Fall bist du für sie im Brennpunkt stehend gewesen. Ob sie dich nun kopieren oder sich in eine entgegengesetzte Richtung aufmachen, du hast das Leben für sie modelliert. Du hast deren Leben hin und her bewegt. Du hast ihnen etwas weitervermittelt. Du warst ihnen wichtig. Du bestätigtest oder wandeltest deren Leben. Du zeigtest ihnen, wie zu reagieren ist oder wie nicht zu reagieren ist. Sie lernten, wie die Sachen zu machen sind, wie du es machst, oder wie du es nicht machst. Sie waren was dich angeht nicht teilnahmslos. In einer gewissen Weise gelangtest du in deren Herz und Sinn hinein. Selbst bei einer vorübergehenden Bekanntschaft hast du das getan.

Du kannst sehen, dass du, selbst als ein Gegner, ohne Weiteres ein Wohltäter gewesen sein kannst. Betrachte das gleiche für dich als zutreffend. Jene, deren du dich gerne entschlagen wolltest, hatten ebenfalls auf dich und auf deine Wahrnehmung der Welt Einwirkungen.

Die Sache ist, nichts persönlich zu nehmen, was dich heimsucht. Selbst wenn du eine Krankheit hast, ist es womöglich zum Nutzen Anderer. Selbst wenn du einen Unfall hast, kann er zum Förderlichen Anderer sein. So oder so, dein Leben, das was sich abspielt, und wie du das ansiehst, was sich abspielt, haben Einwirkungen auf Andere. Und du hast eine größere Einflusssphäre, als du bemerkt hast.

Keine Interaktion ist per Zufall. Womöglich hast du hier nicht eine Wahl. Die Freiheit kommt an der Stelle herein bei dem, was du als nächstes tust. Es ist besser, wenn du der Widrigkeit gegenüber nicht abgeneigt bist, und dass du es nicht persönlich nimmst. In einem gewissen Sinne stimmt es, du hast es vielleicht geschaffen, aber du wirst es eher nicht wissen, Warum oder Wo, und Wie viel, und, sobald alles gesagt und getan ist, was spielt es da für eine Rolle? Was von Belang ist, ist, wie und was du jetzt tust oder sagst.

Wenn du dir deinen Zeh stößt, was macht es da aus, woran du ihn gestoßen hast, wie du es hättest vermeiden können, usw. Von Belang ist dein Durchlauf im Leben jetzt. Vielleicht wirst du auf deinem anderen Fuß hopsen und auch so weiterkommen. Vielleicht wirst du dich hinsetzen und das Blattwerk bewundern. Vielleicht wirst du pöbeln und kreischen oder auf die eine oder andere Weise Frustration herzeigen. Alldieweil macht jemand eine Aufnahme von dir. Selbst wenn niemand um dich herum ist, wird ein Bild gemacht, und du hast keine Möglichkeit zu erkennen, wohin überall das Bild gelangt. Du kannst bloß wissen, dass deine Schwingung bei Anderen anlangt. Sende eine hohe Schwingung, weil es dies darstellt, was du gerne senden möchtest und was du gerne in Empfang nehmen möchtest.

Selbst bei Griesgrämigkeit dienst du dem Universum. Du bist dein ganzes Leben lang ein Lehrer gewesen. Du hast etwas unterwiesen.

Nun, so du weißt, dass du ein Lehrer bist, wirst du im Leben mit einem kräftigeren Schritt vorwärtsgehen. Du hast niemals dein Leben für dich selber alleine geführt, und jetzt weißt du darum. Du bist im Leben auf Erden als ein Hauptdarsteller in ihm gegenwärtig. Du bist nicht anonym, und kannst nicht an der Seitenlinie sitzen, egal, wie sehr es dir danach ist, nicht gesehen zu werden. Du bist an der Vorderflanke des Lebens, und hast Entscheidungen zu treffen, und triffst sie. Selbst verschieben von einer Entscheidung ist eine Entscheidung.

Du trafst eine Entscheidung, diesen Heavenletter zu lesen. Es gibt für dich keine Möglichkeit, dir über die Verästelungen davon im Klaren zu sein, nicht mehr, als du die Verästelungen kennst, wenn du Zeitung liest oder dein Kind zur Schule bringst. Worum du weißt, das ist deine Bedeutsamkeit für das Universum und für Mich.

Heavenletter # 2287 – 28. Febr. 2007 The Bridge Between

Die Brücke dazwischen 

Gott redete …

In der Menschengestalt siehst du Liebe, Liebe, an dir festgemacht, und Liebe, von dir abgebunden. Du vergisst, dass Liebe nie-endend ist. Sie ist nicht ein Band, und dennoch hast das Empfinden, ein Band sei gebrochen, es sei ganz rüde von dir weggerissen. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, trauerst du, du bist schmerzerfüllt, du glaubst, du habest etwas verloren. Mit Sicherheit ist das in den Bezügen der Welt ein Verlust. Ein Platz ist nun leer. Eine Stimme wird nun nicht vernommen, außer in den Korridoren deines Geistes. Du glaubst, die Liebe sei verloren, und mithin weinst du.

Geliebte, ist es die Liebe, die ihr von dem Anderen empfangen habt, welche ihr vermisst, oder eure eigene Liebe, die abgegangen ist, welche ihr vermisst? Sind sie unzertrennlich? Eben just dies, wie ihr eure Liebe nicht aufzutrennen vermögt, spricht für die Undurchlässigkeit von Liebe. Liebe ist nicht verlustig gegangen. Liebe ist genauso wenig aufgefunden. Liebe ist. Aber ihr bemerkt lediglich euer Gewahrsein von Liebe. Euer Gewahren von Liebe ist entwendet.

Mit dem physischen Verlust eines geliebten Angehörigen, habt ihr das Gefühl, dass ein bestimmter Fluss der Liebe unterbrochen worden ist. Es hat einen Tornado gegeben, und die Brücke zwischen dir und einem Anderen fiel zusammen. Ihr wisst nicht so recht, wie es mit dem Geben und mit dem In Empfang Nehmen weitergeht. Ihr wisst nicht, wie der Fluss zu überqueren ist.

Andere Brücken werden gebaut werden, aber du möchtest jene Brücke, so wie sie war. Du möchtest keine andere Brücke. Jene Brücke ist unersetzlich. Kein Ersatz wird es tun. Und doch, du wirst andere Alleen auffinden, nicht um zu verdrängen, nicht um mit ihnen zu ersetzen, aber um ihres eigenen Rechtes willen. Du wirst dir selber den Fluss der Liebe nicht für immer versagen. Wieder lieben ist so natürlich, wie die Tränen, die du um das Vorübergehens von eingebildeter Zeit halber weinst. Liebe ist, und trauern hat abzugehen. Es kann nicht ausgiebiger für immer dableiben, denn der leibliche Körper. Dem zum Trotz, was du denken magst, trotz der Annehmlichkeit eines physischen Seinswesens vor dir, ist es nicht der Körper, den du liebtest. Einerlei wie du geliebt haben magst, der physische Körper ist bloß eine Verkörperung von Liebe.

Der physische Körper ist ein Foto, was du als das reale Ding akzeptiertest. Du glaubtest, es sei das Foto, was du liebst, und die aufgezeichnete Stimme, das Lächeln und die Augen. Sie sind dir kostbar. Du würdest eine Menge dafür geben, die Hand deines Geliebten einmal mehr zu halten. Aber du kannst die Hand nicht halten. Es gibt nichts zu halten, Geliebte, Geliebter. Liebe wird aus eigenem Antrieb dableiben. Es gibt keinen Ort, wohin sie gehen kann.

Du hast ein Objekt der Liebe mit der Liebe selbst gleichgesetzt. Du trauerst um den teuren Verschiedenen, so, als hätte er dich verlassen. Dessen Liebe ging nicht weg. Dessen Liebe erstreckt sich zu dir, so wie dies die Meine tut. Physischer Nachweis ist bloß physischer Nachweis. Die gegenseitige Liebe der Seelen ist insgesamt eine andere Liga. Der Baseball geht immer über den Zaun. Es gibt nichts Minderes als Home Runs, Geliebte, Geliebte. Seelen berühren. Seelen umarmen. Es gibt kein ent-armen. Ob der Körper deines geliebten Angehörigen nun gestern verstorben ist oder vor fünfzig Jahren, Liebe ist treu. Du bist konsterniert, Liebe aber nicht. Liebe ist umfassender, als du gedacht hast. Liebe ist umfassender, als die Welt bemerkt hat. Nichts ist größer als Liebe. Nichts ist so groß wie Liebe. Ihr habt eine Unmenge Liebe in eurem Herzen. Und das Universum versorgt euch unaufhörlich mit Liebe. Sie ist eine nie endende Kraft, die Kraft der Liebe, die Schönheit der Liebe.

Ihr könnt euch bloß einbilden, dass ihr von der Liebe verlassen worden seid. Habt ihr euch nicht eingebildet, dass euch die Liebe aufgegeben habe, oder dass ihr die Liebe aufgeben könnt. Ihr tanzt um sie herum, ihr könnt die Rollos herunterlassen, ihr könnt euch eure Augen herausweinen, Liebe aber bleibt, sie kann nicht herausgeworfen werden, nicht fortgehen oder irgendetwas tun, es sei denn, dich aufzufüllen. Niemals ist Liebe absent. Ihr habt Proben von Liebe gesehen, und die Proben als die Liebe selber bezeichnet, während die Liebe derart viel mehr ist, denn ihr euch jemals eingebildet habt, was sie sei.

Heavenletter # 2288 – 1. März 2007 It Can Happen Anywhere

Es kann überall geschehen 

Gott redete …

Sich der Wahrheit entsinnen ist nicht wie sich an all diese Dinge erinnern, die ihr in eurem Sinn habt, um sie nicht zu vergessen. Sich der Wahrheit erinnern ist eine lodernde Flamme des Lichtes. Es ist eine Einsicht, welche hervorbirst. Es ist keine Anstrengung dabei. Kein Kopfzerbrechen. Und es hat keine Einbildungskraft nötig. Schlicht so wie wenn dein Freund geradewegs vor dir ist, und du hast dir seine Präsenz nicht einzubilden. Er ist da.

So wie die Sonne dämmert, so hat es gedämmert. Und so dämmert die Wahrheit auf euch. Ihr seid ein Beobachter von ihr. Sie kommt einfach über den Horizont in einem bestimmten Augenblick, wo ihr gerade hier seid um zuzusehen. Ihr seid ein Zuschauer.

Vielleicht seid ihr in einem Supermarkt, und seht euch um, und etwas scheint anders zu sein, als es einen Augenblick zuvor war. Alles ist dasselbe, ausgenommen ihr seid nicht derselbe. Eure Sicht ist ausgewechselt. Es ist da eine Dimensionslosigkeit, welche ihr seht. Es ist als ob ihr einen kurzen Blick auf die Flüchtigkeit von Zeit habt, gleichzeitig wie ihr die Herrlichkeit der Ewigkeit rasch erspäht. Die Zeit steht still. Ihr seht Zeitlosigkeit. Es ist wie wenn ihr starrt, und ihr könnt nicht mit Starren aufhören. Euer Blick ist simpel, und dennoch ist er folgenreich. Eure Hand liegt nach wie vor auf dem Einkaufswagen. Ihr seid in dem Supermarkt, was allerdings stets gewöhnlich so war, wurde verblüffend, weil ihr euch gewahr seid, dass ihr das Universum innehabt und keinen anderen Ort sonst. Plötzlich ist alles, was euch euer ganzes Leben lang vertraut gewesen ist, die Seltsamkeit. Plötzlich ist das Unbekannte bekannt, oder beinahe bekannt, und ihr seid bei ihm Zuhause. Ihr erlebt die Realität von Ewigkeit, und es ist das Weltliche, was zu etwas Weithergeholtem geworden ist. Es ist das Weltliche, was unglaubwürdig ist. Irgendwie ist ein Vorhang auf dem Weltlichen beiseite gezogen worden, und ihr seht es träge und müßig, so wie es ist.

Und gleichwohl, dieser Lichtstrahl ist bloß ein Moment an Erleben. Der Film, der einen Augenblick lang stillstand, wird wieder fortgesetzt, und ihr schiebt euren Wagen und kauft ein, und alles ist das gleiche, ausgenommen ihr selber. Abermals, ihr habt fast vergessen, was erinnernswert ist. Erneut wieder, ihr seid in einem Film verfangen, und dennoch teilte euch der Film eine Pause zu. Einen Augenblick lang wurdet ihr von der Ablenkung abgezogen, und saht die Stille des Lebens inmitten der Aktivitäten des Supermarkts.

Was ist schlechterdings dieses Leben, welches ihr lebt? Und weswegen scheint es von Belang zu sein, wo euer Körper zu finden ist, und wer mit euch oder nicht mit euch ist? Eine dermaßen große Sache ist aus dem Leben in der Welt gemacht worden, und innerhalb ganz kurzer Zeit könnt ihr nicht ergründen, was die große Sache darstellt und ist, derweilen es in keiner Weise um eine Sache geht. Es ist eine Collage, das ist alles. Es ist ein Gemälde. Es ist ein Stillleben.

Einen Augenblick lang war euch klar, ihr wart in der unermesslichen Weite, und ihr machtet sie euch zueigen. Ihr konntet eure Augen davon nicht weghalten, so lange, bis ihr bemerktet, dass eure Augen nicht darauf lagen. Ihr hattet eine Rückbesinnung auf Weite. Und dann habt ihr eine Rückbesinnung auf eine Rückbesinnung von Weite, denn eure Aufmerksamkeit kehrte zu eurer Einkaufsliste zurück. Von dem Unendlichen zu dem Endlichen seid ihr gekommen.

Ihr möchtet aber und abermals Zugang zu der Weite haben, und ihn immer früher und früher haben, so lange, bis es so ist, dass ihr nie von ihr weggeht. Ihr werdet eine Figur sein, die sich in der Weite bewegt, umgeben von anderen Figuren, die in der Weite hin und her ziehen, ob sie sich dessen nun bewusst sind oder nicht. Ihr könnt im Grunde genommen bloß in der Weite sein, denn der Rest ist Illusion, und Weite alleinig ist real. Ihr seid auf dem Spielfeld der Weite, und seid das Weiteste von allem.

Heavenletter # 2289 – 2. März 2007 This Beingness Is Your Strength 

Dieses Seinshafte ist eure Stärke

Gott redete …

Im Eigentlichen seid ihr selbst euer eigener Souverän, und doch taucht ihr euch in Abhängigkeit ein. Ihr fühlt euch von diesem und jenem abhängig. Ihr fühlt euch von euren physischen Siebensachen ebenso abhängig, als könntet ihr ohne sie nicht leben. Allzu oft seht ihr euch selber als jemanden in Not. Sagt Mir, ist das nicht wahr, dass ihr das tut?

Und ist es nicht wahr, dass ihr das Gefühl habt, Ich wisse nicht, was es heißt, ein simples Menschenseinswesen auf Erden zu sein? Ihr stellt euch vor, Ich könne es nicht wissen, oder Ich würde nicht die Aussage treffen, ihr würdet gar nichts brauchen, außer euch selber. Ihr vermutet, so etwas würde Ich nicht sagen. Ihr denkt euch, Ich wisse, wie viel euch andere Menschen und deren Wohlwollen bedeuten, und Ich wisse, wie viel euch der Teppich wert ist, auf dem ihr lauft, und das Haus, in dem ihr lebt, und die Diamanten, die ihr tragt. Geliebte, Ich vollziehe das nach, und Ich möchte euch gerne verstehen sehen, dass ihr so viel Bedeutung auf all die physischen Körper und Objekte legt, da sie euch polstern. Was Ich gerne vor euch zum Ausdruck bringen möchte, ist, dass ihr kein Polstern nötig habt. Ich kann es Mir gut erklären, dass ihr meint, ihr hättet es nötig. Findet Vergnügen an all den Menschen und all den physischen Schätzen, und wisst einfach, was sie nicht sind.

Ihr führt sozusagen ein Doppelleben. Ihr übereignet euch gewissen Prioritäten und glaubt an sie, und eure Prioritätenliste verschafft euch Trost. Ihr verlasst euch auf sie und fühlt euch ohne sie beraubt. Euer Herz sticht euch schon bei dem Gedanken, ohne sie zu sein. Ihr seid in Furcht versetzt in Anbetracht der Idee eines Verlustes eures eigenen Körpers. Ihr werdet euren Körper ablegen. Andere werden ihre Körper ablegen. Häuser werden zusammenfallen. Teppiche nutzen sich ab. Diamanten werden verloren, euer Seien aber, das wechselseitige Seienshafte von euch und das Seienshafte von Mir sind für immer.

Weder Regen noch Schnee, weder Schneematsch noch Vulkane noch Lawinen mischen bei Unserem Einssein mit. Nichts ist dem gleichrangig. Darauf könnt ihr euch verlassen. Also verlasst euch darauf, Geliebte, mehr als darauf, worauf ihr euch verlasst, auf all das, was nicht verlässlich ist, unsolide insofern, dass es nicht immerzu das gleiche bleiben wird. Verlasst euch mehr auf euch selber und auf eure Gott-gegebenen Fähigkeiten, zu gedeihen, unabhängig davon, was in der Welt vonstatten geht.

Annehmlichkeit ist nicht alles, Geliebte. Liebe in der Welt, auf euch gegossen, oder vor euch zurückgehalten, ist nicht alles, denn Liebe ist über allem.

Ihr seid mehr als ein Subjekt oder Objekt in der äußeren Welt. Versteht es nicht falsch, wenn Ich sage, ihr seid der Herrscher von ihr. Ihr seid der Erkenner von ihr. Ihr habt euch euren eigenen Eindruck von der Welt gemacht. Ihr habt eins und eins zusammengezählt und zwei erhalten, und gleichwohl gibt es weitere Möglichkeiten, so etwa, dass alle Zahlen zu Eins sich aufaddieren.

Geliebte, das Einssein, auf welches ihr aus seid, wird nicht insgesamt in der Welt aufgefunden, zum wenigsten nicht in Anbetracht dessen, wie ihr sie gerne habt und wie ihr sie gerne bestehen bleiben lassen möchtet. Die relative Welt ist nicht permanent, und ihre Konfigurationen wechseln und wechseln und wechseln erneut. Wandel hat seinen unabänderlichen Wert. Segnet die relative Welt, und wisst gleichwohl, dass die Welt bloß so und so weit reicht, Geliebte, und dass ihr für Weiteres bestimmt seid.

Ein Kissen ist schier ein Kissen. Eine Sitzfläche ist solider. Ihr sitzt im Himmel, und der Kern von euch ist derselbe wie der Kern von Mir. Glaubt Mir, wenn Ich euch dies sage. Dieses Seienshafte ist eure Stärke und eure Stütze, und ihr könnt ohne es nicht sein. Ihr braucht nicht mehr länger ohne das Gewahren von ihm zu sein. Springt zu dem Gewahrsein eurer Stärke hoch. Sie ist unbegrenzt. Stöcke und Steine brechen vielleicht Knochen, du aber, die Wahrheit von dir, das wechselseitige Seinshafte von dir und das Seinshafte von Mir niemals.

Heavenletter # 2290 – 3. März 2007 The Menu 

Die Speisekarte 

Gott redete …

Du brichst in die Welt auf, um für Mich Erfahrungen zu machen. In wie vielen Wegen kann das Leben auf der Erde erfahren werden? Und das Erleben ändert sich jeden Augenblick. Dass es zu Wandel kommen wird, kann vorhergesagt werden. Was es für ein bestimmter Wandel sein wird, kann nicht vorausgesagt werden. Gleichwohl möchte Ich euch antragen, Wunder vorauszusagen. Ich sage euch, die staunenerregendsten Dinge vorherzusagen, die ihr denken könnt. Sagt sie voraus. Stellt sie euch vor. Sie sind wie Pfadfinder, die du vor dir her sendest. Sie sind, sofern sie nicht Direktiven sind, zumindest Fingerzeige für das Universum, ihnen zu folgen.

Geliebte, die Welt folgt euren Vorhersagen. Dies ist einer der guten Gründe, weswegen ihr aufhören möchtet, nach hinten zu blicken. Was gewesen ist, ist gewesen. Was sein wird, kann eine andere Geschichte sein. Ihr möchtet gerne eine andere Geschichte, ist das nicht so?

Schüttet eure Dankbarkeit im Voraus aus. Obschon ihr eure Reise nicht in aller Genauigkeit auf einer Karte auszeichnen könnt, könnt ihr markieren, wohin ihr gehen möchtet. Ihr habt eine Karte in eurem Herzen. Ihr könnt einen Stern hinmachen, wo ihr gerne sein möchtet. Ihr könnt euch auf eurer Reise zum Glück und zur Freude, zur Liebe und zur Schönheit, zum Geben und Empfangen, zur Unerschrockenheit und Aufrichtigkeit, zur Lieblichkeit und Freundlichkeit, zu Friede, zu Abenteuer, zu Glücklichen Beziehungen und zu allerhand Segnungen begeben. Der Himmel auf Erden ist desgleichen eine Bestimmung auf der Karte inwendig in eurem Herzen.

Wenn ihr einen Urlaub auf Hawaii plant, schaut ihr euch Bilder von Hawaii an. Macht nun in eurem Geist Bilder von all den Orten, wohin ihr gehen möchtet. Wie wird der Friede ausschauen, wenn ihr dorthin gelangt. Zeigt euch einen Film über Glückliche Beziehungen. Wie wird Unerschrockenheit aussehen. Bringt euch selber in diese Bilder ein.

Früher oder später, auf die eine oder andere Weise, werden eure Träume Wirklichkeit. Zum mindesten in euren Einbildungen werden sie Wirklichkeit. Diese Träume sind zutreffender als Furcht und Sorge. Es gibt keinen Platz für Furcht, Sorge, Ängstlichkeit und all jene Dinge, mit denen ihr derart vertraut seid. Sie haben in deinem Herzen nicht mehr länger zu verbleiben. Wenn du deinen Geist damit füllst, was du nicht magst, streichst du ebenfalls Bestimmungsorte auf einer Karte an. Kehre jener alten Karte den Rücken zu. Sie ist für dich nicht mehr länger gültig. Alleinig Positivität ist jetzt für dich gültig.

Du nimmst Mich mit dir. Wohin möchtest du Mich gerne mitnehmen? Auf welche Aussichten möchtest du Mich gerne hinweisen? Ganz bestimmt nicht auf das Vergangene. Wir sind bereits dort zu Besuch gewesen. Wir haben genug gehabt von der Vergangenheit und ihrem vermeintlichen Kummer und all ihren Darlegungen.

Blicke auf den heutigen Tag, und was für ein wundervoller Tag er sein wird. Er wird mehr sein als ein guter Tag, wenn du deinen Gedanken Aufschwung verleihst. Deine Gedanken sind deine Werkzeuge für das Leben. Halte sie up to date und in guter Ordnung. Passe gut auf sie auf. Sie sind wichtig. Gedanken sind die Werkzeuge des Handels des Lebens. Gedanken stellen deinen Tag zusammen, und Tage stellen dein Leben zusammen.

Du kannst das Universum nicht herumbefehlen. Du kannst es nicht drangsalieren, aber du kannst um etwas nachfragen. Du kannst etwas bestellen, was nicht auf der Speisekarte steht. Du kannst etwas bestellen, was noch nie zuvor gekocht worden war. Du kannst um eine neue Speisekarte bitten. Du kannst zu einem neuen Restaurant gehen. Du kannst selber ein neues Restaurant aufmachen. Zunächst denkst du es dir aus. Du entwirfst es. Du denkst es. Du machst dir Bilder davon. Du suchst dir seine Anordnung und seine Farben aus. Du denkst dir die Speisenden aus, und änderst sie von hungrig zu satt. Du planst das Décor. Du heißt das Universum zu deinem Restaurant willkommen.

Wenn du eine Mahlzeit planst, bebilderst du sie. Du wirfst nicht einfach die Zutaten zusammen. Du arrangierst das Essen schön auf dem Teller.

Beschwört – nicht anders – euer eigenes Leben herauf, ihr meist Geliebten, und entsinnt euch, ihr seid der Stern und die Hauptperson von ihm.

Heavenletter # 2291 – 4. März 2007 God’s Embassy

Gottes Gesandtschaft 

Gott redete …

Liebt, und seid nicht angeheftet. Erstrebt, und seid nicht angeheftet. Was immer ihr tut, heftet euch nicht an. Anhaften jedweder Art ist ein Versuch, das Universum an einer Stelle zu halten. Es ist der Versuch, die Regie zu übernehmen, es herumzubefehlen. Das Leben hat zu fließen, und Anhaftung blockiert den Fluss.

Liebe hat nicht zu einem Halt zu kommen und dort zu bleiben. Sie ist nicht ein Auto, welches in einer Garage in seiner eigenen Parkbucht parkt.

Es gibt nicht die Liebe eines einzigen, welche du zu haben hast, außer der Meinigen, und jene hast du im Überfluss. Und natürlich deine eigene Liebe für dich selber, welche Ich aus der Fülle Meines Herzens geschaffen habe. Wie verschieden doch sich selber lieben von Egoismus ist. Anhaftung ist Selbstbezogenheit, Geliebte, Geliebter. Anhaftung sagt, alles müsse an der Stelle bleiben, so wie ihr es haben wollt. Anhaftung ist Umständlichkeit. Mit Anhaftung muss alles einfach so sein. Mit Anhaftung möchtet ihr das Leben dazu bringen, für euch anzuhalten. Ihr möchtet es zurückhalten. Ihr möchtet es in Stein meißeln. Ihr möchtet eine Linie unter ihm ziehen. Ihr möchtet es zum Warten bringen. Ihr möchtet ihm sagen, nicht das Leben zu sein, sondern ein Stillleben, festgegründet, unbeweglich, unveränderlich.

Aber die Gezeiten des Lebens haben Ebbe und Flut. Wasser ist in Bewegung. Das Leben hat seinem eigenen Lauf zu folgen.

Wenn ihr euch anheftet, schwimmt ihr stromaufwärts. Ohne Anhaftung, ohne dass es das Leben an sich hat, es haben zu müssen, schier so und so zu sein, ist das Leben samtig. Mit Anhaftung seht ihr Schwierigkeiten. Ihr seht Aufsässigkeit. Alldieweil seid ihr es, die aufmüpfig sind.

Bestimmtheit ist eine gute Sache, aber bloß soundso weit. Seid bestimmt darin, wie ihr im Leben vorangehen möchtet, aber nicht bestimmt darin, wie euch das Leben aufzuwarten hat. Ihr leitet euer Leben. Wir können sagen, ihr leitet das Leben selber, denn ganz gewiss tut ihr das, aber ihr könnt es nicht an der Nase leiten. Das Leben kann euch stupsen, den einen Weg zu nehmen, während ihr euch für einen anderen entscheidet. Ihr wisst nicht ständig, wann ihr euch gegen alle Hindernisse durchsetzen solltet, oder wann ihr eure Richtung ändern möchtet.

Geliebte, ihr seid auf eurem Weg zu Mir, was immer im Leben vorfällt. Alle Schmuckgegenstände, all die Medaillen im Leben, all die Erzielungen fallen beiseite, sobald ihr bei Mir anlangt. Vielleicht habt ihr sie noch, aber sie sind nicht das, was sie einst waren. Sie sind nicht mehr ein integraler Bestandteil von euch. Ihr könnt Vergnügen an ihn haben, aber ihr habt sie nicht zu haben. Lasst die Dinge nun so für euch sein. Geht den Bewandtnissen nach, und habt nicht zu haben. Liebt aus ganzem Herzen, und besteht nicht darauf, dass die Liebe zu euch zurückfließt oder in einer gewissen Weise zu euch zurückfließt.

Ihr seid hier, um der Welt zu dienen, und nicht um sie herumzuschikanieren. Ihr seid hier, um Mir zu dienen. Betrachtet die Welt als Meine Gesandtschaft, und euch als Meinen Ambassadeur. Als Mein Botschafter seid ihr hier, um Meine Segnungen zu verteilen, nicht um Eigentümerschaft einzunehmen, nicht, um die Welt in die Tasche zu stecken, nicht um aufzuhäufen, nicht um zu stibitzen, und nicht, darüber hinaus, wie ihr werfen könnt, zu geben.

Euch ist es nicht zugedacht, ein Nehmer zu sein. Ihr seid nicht bestimmt, Eigentümerschaft zu übernehmen. Ihr seid nicht hier, um euren Willen zu bekommen. Ihr habt über euch selber das Sagen, und nicht über einen anderen.

Das Umgekehrte von Anhaftung ist Freiheit, Geliebte. Und also setzt ihr die Welt von eurem Griff frei. Ihr arbeitet für die Welt, ihr dient ihr als ein Segen, der euch gegeben ist, ihn zukommen zu lassen. Ihr schönt euren Winkel der Welt, und so verschönert ihr die Welt, und also habt ihr beträchtliche Kompetenzen. Ihr liebt, ihr erstrebt, und ihr steigt in die Höhe. Ihr beeinflusst das Universum mit einem jeden Gedanken eurerseits. Ihr regiert, und dennoch seid ihr nicht der Zar. Ihr seid frei und unangeheftet, und gleichwohl seid ihr unterworfen. Auf der Erde am Leben sein bedeutet, ihr dient. Denkt nicht, ein Diener sein sei weniger als ein Meister sein. Der Meister ist einer, der dient. Bin Ich nicht der Größte Diener unter Allen?

Heavenletter # 2292 – 5. März 2007 God Power

Gott-Kraft

Gott redete …

Du bist nicht kleinen Vertrauens. Du bist großen Vertrauens, bloß dein Glaube ist allzu oft fehlplatziert gewesen. Meine selben eigenen Kinder haben großen Glauben an Furcht, an Unfälle, ein Missgeschick, vielleicht mehr Glaube als an Mich. Ihr hattet Glaube an die Nachrichten, an Katastrophen, an Sünde, an Krieg, an Unannehmlichkeiten. Ihr habt Illusion als wahr bezeichnet, als faktisch, als evident, als verlässlich. Eure Erwartung war darauf gerichtet, schlechte Nachrichten zu lesen zu bekommen, dabei entsetzt zu werden und, das gänzlich Verkehrte, ihr liebtet die Aufregung dabei.

Heute, da kommt zu Mir, Geliebte, in Ergebenheit. Vielleicht habt ihr Ergeben als eine schwächliche Sache angesehen, während Übergeben demgegenüber eine große Stärke darstellt. Es braucht für die Menschenwesen auf der Erde Mut, die Wahrheit einzuräumen. Die Wahrheit ist, dass alles gut ist.

Im Leben auf der Erde befindet ihr euch auf einer Freudenreise, und die Wahrheit lautet, dass euer Glaube in Mich zu sein hat, und nicht so sehr in den Wagen, in dem ihr unterwegs seid. Es existiert eine Größere Macht als der kräftigste Motor. Es existiert eine Größere Macht als diejenige, in die die ganze Welt als eins eingewickelt ist.

Hingeben bedeutet nicht im Geringsten, dass ihr machtlos seid. Ihr habt all die Macht inwendig in euch, und jene Macht heißt Gott. Es ist Gott, dem ihr trauen müsst, nicht eurer Individualität, nicht derjenigen eines Anderen, sondern der Gott-Macht, welche inwendig in euch ist. Dies heißt nicht, euch stolz zu machen, obschon es selbstverständlich etwas ist, um darauf stolz zu sein, aber es macht euch bescheiden. Großer Glaube ist großes Bescheidensein.

Ihr seid Teil eines in die Höhe schwebenden Universums. All die Fäden sind verbunden. Ihr wisst noch nicht, wie eure Präsenz die Welt zusammenhält. Macht euch ein Bild von Zusammensteck-Spielzeugen und -Spielzeugteilen, welche die Welt umringen, und ihr werdet ein ungefähres Bild davon haben, wie jedermann und alles miteinander verbunden ist. Dem zum Trotz was ihr denkt, dem zum Trotz was ihr seht, es gibt keine schwachen Verbindungsstücke. In der Stärke habt ihr Wohnung, und in eurer Stärke hat die Welt ihren Wohnsitz.

Ich bin am Steuerrad, und das bedeutet, ihr seid mit Mir.

Glaube an eine Größere Macht ist Glaube an Mich und an Unsere Verbundenheit. Es ist gut, Mich als einen Gott im Himmel zu denken, Welcher herunterblickt und dich anlächelt. Wisse überdies, dass Ich, durch dein Herz, hinaufblicke und lächle. Dies ist Hingabe, das Erkennen, dass ihr nicht ohne Mich seid, und das Erkennen, dass ihr bei Mir Alles seid.

Und so seid ihr das Kind des Vaters und inwendig in euch ist der Vater. Ihr könnt nicht entkommen. Ich bin inwendig in eurem Herzen, und Ich bin inwendig in eurer jeden Zelle. So wie die DNA, Geliebte, bin Ich ein inniger Teil von euch. Während eure DNA unter Umständen sich wandelt, kann sich die Gott-DNA in euch nicht regen, nicht einen cm weit, nicht ein Atom weit, durch nichts. Ihr habt die Macht Gottes inwendig in euch. Gebt euch preis. Ihr seid Meine Macht. Ich bin inwendig in euch inbegriffen.

Nicht länger sollt ihr euch selber oder einen anderen Menschen als einen Schwächling betrachten. Dies ist ungemein große Illusion. Dies ist Absurdität.

Sich Mir überlassen ist alsdann anerkennen, dass euer Wille und Mein Wille verschmolzen sind. Eigendünkel existiert nicht. Es gibt nichts, worüber man eingebildet sein kann. Du bist der gleiche wie jedermann sonst, nicht besser, nicht geringer. Furcht existiert nicht, wenn ihr euch übergebt, denn wo auf Erden oder im Himmel kann Furcht in Mir untergebracht sein? Ich weiß, es gibt nichts zu fürchten.

Im Übergeben an Mich gebt ihr die Illusionen, an denen ihr festgehalten habt, auf. Ich meine nicht, dass ihr sie länger festhalten möchtet. Ich denke, ihr möchtet mit Mir in Einklang sein. Also kommt geradewegs hierher. Gebt eure Existenz Mir preis. Mengt euch in Mich ein. Ich bin hier. Ihr seid hier. Wir sind Eins.

Heavenletter # 2293 – 6. März 2007 Kiss Ego Good-bye

Gib dem Ego einen Abschiedskuss

Gott redete …

Wenn ihr euch Mir übergebt, ist, was ihr übergebt, euer Ego, Geliebte, jenes quatschende, dürre, zerbrechliche Ego, welches wie ein Gangster wütet und schnaubt und herumstolziert, bereit, euch beim geringsten Anlass umzulegen. Es stampft auf euch zu jeder Zeit. Es inseriert sich selber als voller Muskelkraft, das aber ist bloß Angeberei. Das Ego ist schier großartig, im Sinne von Aufbauten und Show, und ebenso darin, bewandert zu sein, dich total zusammenzuhauen, dich auf den Boden des Haufens herunterzustürzen. Es ist ein Charmeur in Sachen unwirksamer Heilmittel. Es verkauft dir eine verkehrte Tat zu einem allzu hohen Preis, hintergeht dich dann und lässt dich getroffen und gesteinigt liegen. Es hat dich sogar dazu gebracht, dich an dem Spaß mit einzufinden, dich auszuwalken, dich niedrig zu legen, dich rot im Gesicht werden zu lassen. Es bläht dich auf, bloß um Pfeile in dich hinein zu schießen und dich zerfallen zu sehen. Das Ego ist ein Meister in seinem eigenen Recht und aus eigener Kraft, ein Meister der Täuschung.

Wer sollte es mögen – an dem Ego festhalten, an jenem Fallensteller, der dich aber und abermals im Stich lässt. Jetzt wirklich, wer sollte das Ego der Realität vorziehen mögen? Kein einziger. Und doch ist dies, im Großen und Ganzen, dasjenige, was die große Gesamtheit tut. Das Ego, dem jedwede Substanz abgeht, ist ziemlich populär. Aber Ich brauche dir nichts über das Ego zu erzählen. Du hast bereits ziemliche Bekanntschaft mit ihm in all seinen Verkleidungen gehabt. Du hast sogar den Unhold als deinen Freund bezeichnet. Das Ego ist ein Könner in Sich Einschmeicheln bei dir, im Schöntun, darin, es zu schaffen, dass du dich für einen Augenblick großartig fühlst, bevor der Zusammenbruch kommt.

Gebt euer Ego Mir preis. Gebt es auf. Dann werdet ihr eine andere Art von Empfindsamkeit haben. Anstelle von dünner Haut, anstelle von Röte und Weh, welche euch das Ego so bereitwillig zustellt, werdet ihr ein solch großes Verständnis und ein solch großes Mitempfinden für Andere haben, dass ihr immer freigebig, empfindsam für deren Bedürfnisse seid, nicht auf Kosten eurer eigenen, aber im Wissen, dass ihr kein anderes Bedürfnis innehabt, als dasjenige, zu dienen. Und ihr werdet bemerken, dass ihr Mir dient. Ihr werdet erkennen, dass das Universum euer ist. Ihr werdet das Universum mit Liebe fluten. Das Universum wird ersaufen, denn es ist eine lange lange Zeit durstig gewesen. Die Welt ist also lange ohne die Wärme und die Feuchtigkeit von Liebe unterwegs gewesen. Sie ist kalt und trocken gewesen. Jetzt aber seid ihr hier, und der kalte trockene Zauberspruch ist drauf und dran, vorüber zu sein.

Die Welt hielt ein Geschrei nach euch. Sie war am Warten. Sie hat die Hoffnung auf euch gelegt, und doch noch nicht so recht gewagt, euch freudig entgegenzugehen. Die Welt dachte, ihr wärt dermaßen phänomenal, dass sie euch leichtlich erkennen würde. Die Welt dachte, ihr wärt perfekt und in ihren Augen alle erleuchtet. Sie war sich nicht im Klaren, dass ihr wie jeder ausschaut. Sie wusste nicht ausgiebiger, wer ihr seid, denn sie wusste, wer sie ist. Es war eine Komödie der Irrungen. Sobald jemand seine eigene Identität nicht kennt, kann er ebenso wenig diejenige eines Anderen kennen.

Trage im Sinn, dass deine Identität nicht eine Karriere oder die Dicke deines Geldbeutels oder irgend eines der Ego-geleiteten Dinge darstellt, unter denen du in der Welt läufst. Deine Identität ist, wer du bist, sobald das Ego abgegangen ist. Das Ego geht fort, selbstverständlich dann, wenn du es nicht mehr fütterst. Das Ego wäre vor langer Zeit fortgegangen, wenn du bei ihm nicht derart verzaubert gewesen wärest.

Also, Geliebte, lüftet nun euren Hut gegenüber dem Ego, werft ihm einen Abschiedsgruss zu. Lasst es wissen, dass Liebe seinen Platz einnehmen wird. Das Ego kann nicht lange überleben, wo Liebe gegenwärtig ist.

Heavenletter # 2294 – 7. März 2007 All the Songs

All die Lieder 

Gott redete …

Wenn du dich sorgst, sorgst du dich des Sorgens zuliebe. Was genau an Förderlichem gibt dir dich Sorgen? Vielleicht findest du Freude an dem Gefühl des Unbehagens, was es dir vermittelt. Vielleicht hast du das Gefühl, du gehörest bestraft. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du dadurch, dass du dich jetzt bestraft, weiteren Bestrafungen später dann entgehen wirst. Vielleicht hast du das Gefühl, dass, wenn es dir jetzt weh tut, gar wenn das Schlimmste passiert, künftiges Wehtun vermieden wird. Vielleicht hast du das Gefühl, von einer Klippe, welche nicht ganz so hoch ist, heruntergeworfen zu werden, werde nicht so sehr wehtun! Vielleicht hast du Vergnügen an dem Gefährten der Sorge, der Ängstlichkeit. Vielleicht liebst du die Erleichterung, die du spürst, sobald nichts Entsetzliches sich abspielt. Vielleicht magst du es, vor dem Fakt zu leben. Vielleicht ist dir Bezahlen lieb. Sorge kann eine weitere Gepflogenheit sein, die du wirklich nicht zu behalten hast.

Sorge ist wie sich ein ungemein teures Medikament besorgen, wenn du das gleiche bekommen kannst, ohne irgendetwas dafür zu bezahlen.

Wenn die Axt fällt, dann fällt sie. Vielleicht möchtest du gerne das Vorkommnis proben. Vielleicht möchtest du Übung bekommen für dein Entkommen. Vielleicht hält die Sorge über die eine Sache dich davor ab, dir über etwas anderes, was besorgniserregend ist, Sorgen zu machen.

Sofern du denn denken musst, was dich heimsuchen kann, dann denke an die liebenswürdigen Dinge, welche dir lieb wären, dass sie dich befallen. Habe Gedanken am Lager, Gedanken voll mit all den Wundern, die dich ereilen können. Dies könnte dein Tag sein. Dies könnte der Tag sein, da all das, was du dir erwünschst, zu dir kommt. Dies könnte der Tag der hochfliegenden Überraschungen sein. Dies könnte der Tag sein, wann eine unzählige Anzahl wundervoller unerwarteter Medaillen an deinem Revers angebracht wird.

Zu den Dingen, die dich behelligen, zählt, dass du nicht weißt, was der morgige Tag bringen kann. Es stimmt, du weißt es nicht. Selbst wenn du denkst, du wissest es, kannst du dir nicht sicher sein. Sofern dies der Fall ist, weswegen dann nicht an all die herrlichen Dinge denken, die du gerne sich zutragen sehen möchtest, anstatt an die grässlichen, welche desgleichen unter Umständen nicht geschehen? Warum nicht Freude finden an den Gedanken daran, was du dir am Sehnlichsten wünschst? Wieso sich nicht Licht vorstellen, anstelle von Dunkelheit?

Im Hinblick auf Gedanken, kannst du augenblicks alles haben, was du möchtest! Sobald du dir Glücklichsein vorstellst, hast du es. Sobald du dir Zwietracht vorstellst, erlebst du sie. Wenn du dir Liebe vorstellst, hast du den Nutzen von ihr, während du dir sie vorstellst. Woran du auch denkst, du wirst absolut von ihm entlohnt, während du daran denkst.

Wenn du ein Musiker bist, und du denkst an einen bestimmten Akkord, dann hörst du jenen Klang in deinem Sinn.

Wenn du hungrig bist, und denkst an eine wunderbare Mahlzeit, läuft dir das Wasser im Mund zusammen. Selbst wenn das Essen nicht kommt, ist es besser, an ein gutes Essen zu denken, als daran, wie hungrig du bist.

Wenn du an Leiden denkst, leidest du.

Wenn du an Angst denkst, bist du angstvoll.

Befasse dich mit der Absicht und dem Vorhaben, das zu bedenken, was dir Gesundheit und Glück bringt. Lehne dich in jene Richtung. Gedanken sind euer um des Erbittens wegen. Ihr braucht niemandes Erlaubnis, nährende Gedanken zu denken.

Mache dir nichts daraus, wenn die Leute sagen, du sollest realistisch sein. Sie setzen Realismus mit Unheil gleich. Unheilspezialisten möchten dir zu verstehen geben, welche Krankheiten dir unterkommen, welche Unfälle dich ereilen werden. Sofern du jenen Menschen zuhörtest, die große Reden über Realismus halten, wirst du Statistiken zu hören bekommen. Sofern du jenen zuhörst, würdest du niemals heiraten, keine Kinder haben, das Haus niemals verlassen. Selbstverständlich, sogar mitten im Haus könnte der Realismus herumschleichen.

Sofern du dem Realismus dein Ohr schenken würdest, wärest du durchkreuzt, bevor du begannst. Wer würde irgendetwas tun mögen, sofern nichts gut läuft!

Träume werden in der Tat wahr. Hoffnungen werden realisiert. Falls schlimme Nachrichten zur Kenntnis genommen werden können, weswegen dann nicht gute Nachrichten?

All die Lieder haben es besungen – Walk on the sunny side of the street. Let the sky be your umbrella. Don’t worry, be happy.

Heavenletter # 2295 – 8. März 2007 Great Promise

Große Zusage 

Gott redete …

Wisse, ein für alle Mal, du brauchst Kummer nicht. Qual dreht dir den Magen um. Gibt es irgendeinen Grund, weswegen du meinst, du brauchest sie?

Du hast vielleicht das Gefühl, das Leben verlaufe nicht richtig. Was getan ist, ist getan. Kannst du mit ihm einhergehen, und sei es bloß ein klein wenig, nachgerade dann, wenn es gar keine Wahl gibt, di zu treffen wäre? Pein ist ein Protest, Geliebte. Es ist sich dem widersetzen, was bereits geschehen ist oder was du befürchtest, es werde geschehen. Hier stehen Wir wieder einmal. Lasst das Negative los. Lasst los. 

Sofern es so aussieht, dass du es nicht dir selber zuliebe tun kannst, dann tue es Mir zuliebe. Schicke Mir eine höhere Schwingung. Nun ist es für dich an der Zeit, Pein aufzugeben und allerhand Leiden hinter dir zu lassen. Mir zuliebe bitte Ich dich, nicht zu leiden, sodass Ich dich glücklich sehen kann. Dies ist Mir lieb, so wie es allen Eltern lieb ist, und was du für dich selber gerne haben möchtest.

Dies ist das Leben, was vor dir liegt. Es ist ein großes Geschenk, was Ich euch gegeben haben. Ihr habt nicht dafür dankbar zu sein, wofür ihr nicht dankbar seid, für das Leben selber aber, könnt ihr stets dankbar sein. Denkt daran, was euch das Leben bedeutet und was euch gegeben worden ist. Das Leben ist ein Privileg, Geliebte. Und euer Leben ist ein Privileg. Ich gab euch das Geschenk des Lebens, und ich gab euch dem Leben als ein Geschenk. Ich entgalt das Leben mit euch. Möchtet ihr nicht miteinander Freunde sein?

Du und das Leben scheinen einander unvollkommen zu sein. Ich, auf der anderen Seite, kenne eure Vollkommenheit sehr wohl. Du und das Leben, mit oder ohne alle eure Schwächen, ihr seid prächtig. Es hat niemals ein anderes Du gegeben, und es hat niemals ein Leben gegeben wie das eure.

Geliebte, euer Leben enthält eine großartige Zusage. Großartige Zusage ist nicht bloß für die Jungen.

Jetzt im Augenblick, da versprecht euch selber, dass ihr euch nicht mehr länger dem Kummer fügen möchtet. Was ihn auch eurem Dafürhalten nach veranlasst haben mag, es ist eure eigene Akzeptanz, welche ihn veranlasst hat. Veranlasst ihn nicht mehr länger. Denkt besser von euch selber. Misshandelt euch selber nicht mehr länger mit Pein, nicht einmal mit einem kleinen bisschen.

Wenn ihr euch mehr in den Mund gesteckt habt, als ihr kauen könnt, dann speit es aus. Du bist keine Kuh, die Kummer wiederkäut. Kühe sind immer zufrieden. Geliebte, kaut bloß die Gedanken, welche ihr verdauen könnt. Grast im Leben, aber nicht darauf, was wir als Ungemach betrachtet.

Wisst darum, ein für alle Mal, euer Leben ist ein Segen. Segnet nunmehr euer Leben. Segnet euch selber. Segnet dies, welches in einer Welt voller Pracht euer Erleben ist. Lasst euer Leben den Sonnenschein reflektieren. Lasst euer Leben Mich widerstrahlen.

Niemals werde Ich niedergeschlagen. Niemals habe Ich zu viel zu tun. Niemals denke Ich, nicht einmal einen Augenblick lang, Ich hätte zu viel zu tragen. Niemals fühle Ich Mich enttäuscht. Niemals habe Ich das Gefühl, Ich irrte Mich. Niemals weine Ich um die Vergangenheit, noch auch erzittere Ich wegen der Zukunft. Immerzu weiß Ich, dass Wir, du und Ich, auf einem Großen Abenteuer sind. Immer weiß Ich, dass Wir gemeinsam eine Große Geschichte schreiben. Es ist eine Geschichte über Unerschrockenheit und Kühnheit, über freundliches Entgegenkommen und Wohlwollen, und über Wertschätzung für die Energie des Lebens und für alle Schöpfung. Nun wirst du zu einem Großen Wertschätzer. Werde zu dem Größten Wertschätzer von Allen.

Was waren Buddha und Christus und all die Großen Erhabenen anderes als Große Wertschätzende?

Dankt Mir für euer Leben, Geliebte. Verschmäht es niemals mehr. Bemängelt es nicht. Lebt es. Lebt es als das Geschenk, was es ist und welches Ich euch gegeben habe.

Heavenletter # 2296 – 9. März 2007 Be Ready for Good Fortune

Seid bereit für Glückssträhne nach Glückssträhne 

Gott redete …

Bedaure nicht entgangene Gelegenheiten. Lasse keine Gelegenheiten mehr von jetzt ab vorübergehen. Greife auf die Gelegenheit zu, sobald sie kommt, und du wirst kein Bedauern mehr haben. Die Sache ist die: Du erkennst nicht immer die Gelegenheit, so du sie siehst.

Womöglich sieht sie nach allzu viel Schwierigkeiten aus. Bloß später bemerkst du die Gelegenheit, die du versäumt hast.

Es ist in Ordnung. Schaue es dir so an: Wenn du eine entgangene Gelegenheit bereust, dann hilft das dir, alle günstigen Gelegenheiten zu erkennen, welche dir das Leben zustellt. Ziehe in Betracht, dass du wohl eher nicht aus all dem, was das Leben dir dermaßen freigiebig darbietet, Nutzen ziehst. Du kannst nicht in zwei Filmen auf ein Mal die Hauptrolle spielen. Quäle dich nicht über Gelegenheiten, die entgangen sind. Besser, du ziehst die Schultern hoch, gehst voran und bist dir im Klaren, dass Gelegenheiten dauernd an deiner Tür anklopfen. Manchmal ist das Klopfen still, dennoch kannst du es auch so hören. Geliebte, Gelegenheiten kommen in Wirklichkeit von euch innen drin. Sie hallen in euch nach. Ihr ruft sie zu euch.

Seht es so, dass der Pfad, den ihr genommen habt, selbst wenn er standardmäßig hergenommen wurde, ein guter Weg gewesen ist. Ich möchte nicht sagen „der rechte Weg“, denn es kann mehr als einen rechten Weg geben. Es kann viele geben. Die Auffassung, dass es bloß einen einzigen Pfad für dich gibt, ist ein Zeichen dafür, dass du Vollendetheit verfolgst, und du weißt recht gut, dass es schwer ist, dir die Dinge recht zu machen. So lange wie dein Ego unversehrt ist, wirst du relative Perfektion verfolgen, und sie nicht finden. Du hast nicht alles zu fassen zu bekommen, dem du hinterher bist, und du hast dich genauso wenig darüber zu quälen.

Ego ist ein falscher Prophet, der dich aufbaut. Es macht dich zudem klein. Es bringt dich dazu, dass du dich selber als klein wahrnimmst. Es bringt dich dazu, dass du dich selber als mangelhaft wahrnimmst. Sofern du die Tiefe und die Breite von wer du bist kennen würdest, hätte das Ego überhaupt keine Chance.

Erwäge demnach, dass der Pfad, auf dem du bist, perfekt ist. Du kannst morgen einen anderen nehmen. Derjenige, auf dem du jetzt gerade gehst, ist auch so vollkommen. Und derjenige, den du morgen nimmst – auch das ist perfekt. Sie beide sind vollkommen richtig so. Alle Pfade führen zu Mir. Auf dem einen oder anderen Weg, sie führen zu Mir.

Gehe voran und lasse die Vergangenheit los. Mache dies zu deinem Motto. Lasse die Vergangenheit, die du als bedauernswert siehst, los und lasse ebenso die Vergangenheit los, die du sehnlich zurückhaben möchtest. Du kannst nicht zurückschauen und sehen, wo du soeben gehst, und das zur selben Zeit. Eine Unmenge an Wundern warten auf dich um die nächste Ecke, und wisse, dass du bereits da bist.

Sofern du etwas versäumt hast, dann sei der Auffassung, dass diese herrliche Welt dich auf eine andere Weise, zu einem anderen Zeitpunkt mit dem versehen wird, was du verfehlt hast. Sofern nicht ganz genau, vielleicht wird dies dir eine Hilfe sein zu erkennen, dass du in der Lage warst, einen Schritt auszulassen. Ist dies zu bedauern, dass du jenes nicht zu haben hattest, jenes, wonach es dir so schmerzlich war?

Ich habe früher die Empfehlung ausgesprochen, dass du es dir beibringst, mit den Schultern zu zucken und zu sagen: „Es ist alles in Ordnung.“ Nicht hochmütig-nonchalant sein, nicht dir selber gegenüber oder einem anderen gegenüber abschätzig, sondern dich der Dinge annehmend und mit dir selber ins Gespräch kommend:

„Das ist in Ordnung. Was ist die große Sache dabei? Weswegen soll ich meinem Herzen jetzt mit Bedauern wehtun? Später werde ich bedauern, dass mein Herz geschmerzt hat. Nun möchte ich sagen: ‚Wieso habe ich das getan? Wieso verbrachte ich jene Augenblicke im Leben mit Bedauern?‘ Ich bemerke jetzt, dass Bedauern bedauerlich ist. Mein Leben ist meine Glückssträhne, und ich möchte es jetzt als solches anerkennen. Kein Weh und Jammern mehr von mir. Ja, ich bin tatsächlich auf einem neuen Pfad, denn ich bin von dem Pfad der Vergangenheit fort und habe einen neuen Weg, einen Weg ohne Bedauern, genommen. Nun segle ich auf der Hohen See.“

Heavenletter # 2297 – 10. März 2007 Encompass the Universe

Umschließt das Universum 

Gott redete …

Wie schön ist das Leben, sowie ihr liebt. Das ist hinlänglich, einfach zu lieben, es zu verstrahlen, Liebe loszulassen, sie emporschweben zu lassen, das Universum zu umschließen. Und in der Tat, sowie du Liebe gibst, ist sie bereits zu dir zurückgekommen. Sie ist getan. Die Liebe, die du gibst, wird unerlässlicherweise zu dir zurückkommen, und ja, tausendfach zurückkommen. Ihr begehrt vielleicht auf, dies sei bei euch nicht der Fall, aber wartet, Geliebte, wartet. All die Liebe, die ihr gegeben habt, windet sich ihren Weg zu euch zurück, und wird bei euch anlangen.

Vorfreude auf einen Rückfluss für eure gegebene Liebe ist nicht ein Beweggrund, Liebe zu schenken. Gebt Liebe arglos. Gebt sie um der Freude an ihr selber halber. Es ist letztlich für euer eigenes Herz, dass ihr gebt. Gebt bloß gemäß eurer Freude. Geben aus einem Empfinden von Verpflichtung heraus ist Seile um einen anderen herumwickeln. Liebe ist nicht bestimmt, in irgendeinem Ausmaß ein Opfer zu sein. Opfer verkleinert denjenigen, dem du dich aufopferst, und es verkleinert dich. Du magst meinen, es hebe dich zu einer hohen Ebene hoch, aber Opfern – ein Empfinden von Opfer – ist nicht ehrwürdig. Es ist nicht heilig.

Die Liebe ist ein Privileg. Sie ist natürlich, und auch so ist sie ein Privileg. Das, was ihr als Opfer bezeichnet, ist nicht Liebe. Das Ego möchte euch zu verstehen geben, opfern sei Liebe, aber das Ego weiß nicht, worüber es redet. Es hat das nicht zu wissen, noch auch macht sich das Ego etwas daraus, was es dir erzählt. Du machst dir aber etwas daraus, Geliebte, Geliebter, und Ich mache Mir etwas daraus. Wir kümmern Uns mit all Unserem Herzen. Aus Unserem Herzen heraus kommt Fürsorge für das Wohlergehen des Anderen. Dessen Wohlergehen ist das gleiche wie Unseres. Dies ist nicht ein Opfer.

Die Mutter, die sich um ihren Säugling kümmert, möchte es anders gar nicht haben. Sie weiß, sie ist privilegiert, dieses Kind zu haben, privilegiert, die Mutter des Kindes zu sein. Es kann sein, sie mag es nicht, mitten in der Nacht aufzustehen zu haben, gleichwohl wird es ihr weidlich mehr liegen, ihrem Säugling zur Hilfe zu sein. Es ist automatisch, auf den Säugling einzugehen, der deine Fürsorge benötigt. Das Kind liebt immer seine Mutter. Das Baby, frisch vom Himmel, kam in die Welt mit großer Liebe. Deinen Säugling umsorgen bringt dich zum Himmel zurück. Es rührt den Himmel in dir.

Liebe entgegennehmen ist eine große Gabe, an dir ist es aber nicht ausgiebiger, Liebe als ein Opfer entgegenzunehmen, als es mehr an dir ist, sie als ein Opfer zu geben. Sobald es zum Opfern kommt, ist Verpflichtung vorhanden. Weder du noch ein Anderer ist verpflichtet. Verpflichtung kommt nicht von der gleichen Stelle her, wie es Liebe tut. Einem Empfinden von Verpflichtung nachkommen bringt einem vielleicht das Gefühl ein, tugendhaft zu sein. Ich habe demgegenüber bemerkt, dass Verpflichtung gewöhnlich nicht gut auskommt. Verpflichtung hält dich und einen Anderen an einer Leine.

Nun, Liebe kann Sich-Verschreiben sein, aber Verschreiben ist nicht Verpflichtung. Sich-Verschreiben ist Sich-Verschreiben. Wenn du dich bei etwas engagierst, ist dies deine Wahl, und du machst es liebenswürdigerweise. Es widerwillig machen ist ein Angriff. Es aus dem Verschriebensein an Willigsein machen, das ist eine andere Geschichte. Was du tust, ist, was du tust. Wie du es anschaust, das zeitigt den ganzen Unterschied in der Welt.

Sei niemals missgönnend. Ziehe deine Füße nicht hinterher. Sei glücklich, zu geben, wo es an dir ist, zu geben. Sei glücklich, das zu geben, was in dir drin ist zu geben. Gib aus der Fülle des Herzens. Alles Mindere ist nehmen, nicht geben. Wenn du aus Verpflichtetheit gibst, nimmst du dem Anderen das Empfinden von Freiheit weg, und hältst ihn dir gegenüber in Schulden. Spürst du den Unterschied in deinem Herzen? Wirke aus Liebe. Aus Liebe tun ist das gleiche wie Meinen Willen befolgen, Geliebte.

Heavenletter # 2298 – 11. März 2007 The Same Sculpture

Die gleiche Skulptur 

Gott redete …

Wenn du gegen etwas drückst, wenn du dich widersetzt, dann wird, was auch immer du drückst, gestärkt. Der Fakt aber ist, du bist kein Marshmallow, und es gibt für dich Dinge, denen es zu widerstehen gilt. Wenn du deinen Gesichtspunkt vorbringst, wird dies oft als Sich-Widersetzen angesehen. Und es kann sein, es ist Widersetzen. Auf der anderen Seite, was kann deine Stellung sein, dass du offenheraus ansprichst, man setze sich gegen dich zur Wehr. Selbst so, es gibt eine schöne Seite am Entgegenwirken, und die ist, dass dabei Fürsorge mit im Spiel ist. Ist es nicht wundervoll, dass sich die Menschen umeinander kümmern? Und oft ebenso viel wie du.

Du lässt die Fürsorge nicht zu einer Sache des Prinzips geraten. Lasse es nicht eine Angelegenheit des Ego sein, welches festhält und gegenhält, welches sich weigert, überragt zu werden. Lasse es alsodann Stärke für das allgemeine Gute sein.

Wenn du dicht festhalten musst, was steht auf dem Spiel? Du hast dich nicht dafür zu entschuldigen, ebenso nicht dich zu verteidigen, an was du dich festklammerst. Keinesfalls. Aber es ist für dich gut zu erkennen, wo du bist und stehst, sobald du es mit Gegenwehr zu schaffen hast. Erinnere dich, du kannst dich nicht dauernd aufgrund eines Ausgangs, den du erstrebst, anpassen oder Kompromisse schließen. Ebenso wenig ist ein Wettstreit vorhanden, Geliebte. Es wird versucht, Barrieren zu durchbrechen.

Es ist so leicht zu sehen, wann Andere festhalten. Ein jeder denkt andauernd, er liege richtig. Länder tun das. Alle liegen natürlich richtig, in der Weise, wie sie die Dinge sehen. Es ist die Wahrheit für sie. Sich mit hohen Prinzipien versehen ist gut, und dennoch sind öfters Prinzipien nicht die wirkliche Thematik. Manchmal, nicht immer, ist das Element eures dürftigen Willens mit bei der Ausführung zugegen. Manchmal scheint gar keine Lösung, die passt, vorhanden zu sein. Dann ist die Sache, die zu tun ist, sich davon eine Auszeit zu nehmen. Gehe angeln. Gib der anderen Seite ebenfalls eine Pause.

Geliebte, es ist nicht wirklich eine Frage des Dreingebens oder Aufgebens. Es ist eine Frage des Zuhörens und des Erfassens des Standpunktes des Anderen. Andere haben einen Gesichtspunkt. Sie möchten gerne tun, was recht ist, einfach genauso wie ihr. Zwei oder mehr Leute kümmern sich um etwas. Freut euch darüber. Freut euch darüber, dass Andere von der Leber weg reden und ihr Sagen haben. Freut euch, es kommt alles heraus, wo es jedermann sehen kann. Freut euch, ihr seid gezwungen, von einem sichtbaren Kartenstapel her auszuteilen. Ihr seid nicht in ein Seilziehen verwickelt.

Freut euch, dass unterschiedliche Auffassungen zugegen sind, ja, sogar stark unterschiedliche Auffassungen. Von dort her, von dort her kann starkes Einvernehmen kommen. Zwei Kämpfer werden oftmals gute Freunde. Gewisse Faktoren hatten aus dem Weg geräumt zu werden. Keiner von beiden weiß womöglich, um was für Faktoren es gegangen ist. Ihr merkt, sie sind weg, und Friede und Wohlwollen sind wieder in Stand gesetzt. Irgendwie ist alles gut ausgelaufen.

Es ist, wie wenn ihr alle zusammen an der gleichen Skulptur arbeitet. Ihr nehmt hier etwas weg, und sie tun dort etwas hinzu, und ihr tut hier etwas dazu, und sie nehmen etwas weg. Ihr habt alle den Wunsch, ein schönes Kunstwerk herzustellen. Und ihr habt ein gewaltiges gemeinsames Band in eurem gemeinsamen Bestreben, Teil von etwas Wundervollem zu sein und Dinge in einer großartigen Weise zu vollbringen.

Sage „Nein“, sooft du es musst. Sage „Ja“, sooft du es kannst. Ein gutes „Kann wohl sein“ ist ebenso für etwas wert. „Ich sehe das“ funktioniert auch gut. Manchmal bewirkt sogar ein „hmmm“ Wunder. Geliebte, in Unstimmigkeiten gibt es eine andere Seite von euch selber, die ihr auf Umwegen erfahrt und mit denen ihr auf Umwegen umgeht. Ein Teil von euch ist aus dem Versteck hervorgekommen, ist euch durch diejenigen, die andere Anschauungen haben als ihr, präsentiert worden. Das ist alles, was da dran ist.

Aber und abermals kommen Wir zurück aufs Einssein. Alle Nichtübereinstimmungen können beglichen werden, und Bewusstsein kann jederzeit ansteigen.

Heavenletter # 2299 – 12. März 2007 Imagine Your Heart

Stellt euch euer Herz vor 

Gott redete …

Ich übermachte euch das Universum, und jetzt übermacht ihr euch euch selber.

Ich habe eine Gabe, und also ist sie gegeben. Ich händigte sie über, und jetzt seid ihr zu Diensten. Was für ein beglückender Segen es ist, zu dienen. Ich diene euch. Und nun dient ihr Anderen. Ihr dient Anderen im Dienst an Mir, und somit dient ihr. Ich gab euch in Stellung, Geliebte. Ich gab der Welt Mein Herz. Ich gab es umsonst. Ich gab es in der Form von euch. Ich stellte keine Bedingungen auf, als Ich euch der Welt gab, desgleichen machte Ich keine Konzessionen. Es gab nichts zum Nachgeben. Ihr könntet sagen, euch sei die Nachfrage, Liebe zu geben, eine Bedingung, und das ist teilweise wahr, insofern, als Liebe eine Bedingung für euer Glücklichsein ist. Und doch, als Ich euch das Leben gab und als Ich euch der Welt darlegte, gab Ich euch zudem die Freiheit der Wahl. Ihr könnt jetzt lieben, oder könnt später lieben. Was immer ihr tut oder nicht tut, Ich bringe es nicht wider euch auf. Ich halte nichts gegen euch, Geliebte. Ich halte alles für euch.

Was immer sich begibt, Meine Liebe für euch ist restlos. Und nach und nach bringt ihr in Erfahrung, dass eure Liebe lückenlos ist. Nach und nach liebt ihr, so wie Ich liebe. Die Zeit kommt, wann euch klar wird, dass ihr, obschon ihr den freien Willen habt, ebenso keine andere Wahl habt, als zu lieben. Einem Anderen die Liebe aus eurem Herzen versagen ist euch selber und ist Mich abweisen. Und so kommt ihr zu dem Punkt, wo ihr lieben werdet und es dabei bewenden lasst.

Ihr werdet jene lieben, bei denen es leicht ist, sie zu lieben, und ihr werdet jene lieben, bei denen es nicht so leicht ist. Betrachtet euch selber wie einen Hafen auf dem Ofen, wo Suppe kocht. Der Dampf steigt auf. Es spielt dem Hafen keine Rolle, für wen die Suppe gekocht wird. Sie ist die gleiche für jedermann. In der Nähe des Ofens oder weit weg, jeder spürt die Wärme des Ofens und den Duft der Suppe. Und ihr könnt natürlich dazuhin herumgehen und die wundervolle Suppe aus diesem Pott servieren. Sie ist nicht eine Inszenierung, diese Suppe, die am Kochen ist, und euer Servieren. Es ist nicht eine Entscheidung, bei der ihr das Pro und das Contra abzuwägen habt. Ihr haltet einfach einen Pott Suppe auf dem Ofen am Simmern. Ihr könnt immer eine Kartoffel hinzutun, sobald Gäste kommen.

Eure Liebe wird nicht eine große Sache sein. Sie wird schlicht in eurem Herzen sein, ruhig vor sich hin simmernd. Manchmal wird sie aufblubbern, die meiste Zeit aber ist sie einfach still da.

Oder betrachtet euer Herz wie einen großen Samowar voller Tee. Und die Leute können aufstehen und jederzeit zu ihm hingehen. Der Samowar ist stark und voll. Er steht feste da, immer bereit, seinen Tee in jedes Glas, was ihm hingehalten wird, zu gießen. Er ist nicht eigen.

Was ist das, was euer Herz nicht Mir zuliebe und nicht Allen zuliebe, die zu ihm herkommen oder an ihm vorübergehen, sein kann?

Wenn Alle in euer Herz hineingehen können, dann kennt ihr Liebe, nicht als einen Bonus, den jemand zu verdienen hat, nicht als ein Pfand, was ihr zu erbringen habt, sondern als Liebe, die sich in Anbetracht der Überschwänglichkeit von sich selber in Freude überschlägt. Lasse keinen einzigen deinem Herzen ein Fremder sein. Lasse alle willkommen sein. Du forderst nichts ein. Dein Herz hat keine Eingangsvoraussetzungen.

Stelle dir dein Herz vor wie einen fetten glänzenden Buddha, welcher alle willkommen heißt. Oder dein Herz ist ein lachender Buddha. Oder vielleicht ist dein Herz ein Christus, der auf der Welt wandelt. Lasse dein Herz ein offenes Portal sein. Kein Schlüssel wird benötigt. Du hast alle Schlüssel weggeworfen. Sie waren ohnehin niemals real.

Heavenletter # 2300 – 13. März 2007 The One Who Carries You

Der Eine, Der euch trägt 

Gott redete …

Die Trennlinie zwischen Glücklichsein und Traurigkeit ist eine sehr feine Linie. Glücklichsein und Traurigkeit sind ganz nahe nebeneinander, in etwa so wie Godwriting und gewöhnliches Schreiben einander recht nahe sind. Seite an Seite. Es gibt schwerlich überhaupt eine Distanz. Deswegen sind sie so leicht. In beiden Fällen habt ihr Gewahrsein, und ihr lehnt euer Gewahrsein zur Linken, oder ihr lehnt es zur Rechten. In jedem Fall befürwortet ihr ein bestimmtes Gewahrsein. Jedes ist eine Richtung, die ihr einschlagt. Habt ein Ansinnen, in die Richtung zu gehen, die ihr befürwortet. Ihr könnt näher am Glücklichsein stehen. Ihr könnt euch bei ihm hinsetzen, es wie einen Geldbeutel bei euch tragen.

Ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass es so aussieht, dass die Vorkommnisse im Leben euch die Stirn bieten oder dass sie sich euch gegenüber freundlich zeigen. Es scheint euch, euer Empfinden des Wohlergehens sei von der Natur der Vorkommnisse abhängig. Sobald sich euer Gewahrsein nach äußeren Vorkommnissen richtet, seid ihr wie ein prallender Ball und gebt alle eure Kompetenz über euch selber weg. Ihr macht bei eurer Zuständigkeit Zugeständnisse, es komme, was nun einmal kommen möge. Oder ihr seht euch selber wie eine Orange, die durch einen namenlosen Akrobaten jongliert wird. Oder ihr seht euch selber wie einen Tennisball, der vom einen Ende des Platzes zum anderen geschlagen wird, kaum in der Lage, bei dem, was sich soeben abspielt, auf dem Laufenden zu sein.

Als Ich euch den freien Willen gab, zog Ich diese Veränderlichkeit in Betracht. Ohne freien Willen, da würdet ihr automatisch glücklich sein, ungeachtet der drängenden Fälle des Lebens. Zwingende Lagen des Lebens werden präsent sein, denn in der relativen Welt ändert sich das vermeintliche Leben von Augenblick zu Augenblick. Es wird nicht einmal zwei Sekunden lang das gleiche bleiben, und es sind jene Wandlungen, die ihr als die zwingenden Lagen des Lebens bezeichnet. Ihr könnt etwa gar eine Primadonna sein, deren Miene, abhängig davon, was an Beifall auf ihr niedergeht oder zurückgehalten wird, wechselt.

Ihr seid nicht angelegt, weder eine Primadonna noch ein Chamäleon zu sein. Ihr seid ein Menschenwesen, entworfen und gemacht durch Gott. Ihr habt nicht die Miene eures Gesichts der Dekoration oder des Wetters gemäß zu ändern. Ihr könnt wissen, dass eure Bestimmung lautet, groß und aufrecht dazustehen, unabhängig von der Landschaft und den Stürmen, die kommen und gehen.

Ihr könnt glücklich sein, ohne in Hochstimmung zu geraten, und ihr könnt traurig sein, ohne bedrückt zu werden. Gleichmut ist euch zugänglich. Sie ist eine Wahl, die ihr habt. Euer Gewahrsein hat nicht von einem Kliff heruntergeworfen zu werden, genauso wenig hat es auf Schultern herumgetragen und hat ihm zugejubelt zu werden. Euer Gewahrsein kann sich in aller Stille des Erhabeneren denn desjenigen, was euch das Leben in der Welt darbietet, gewahr sein. Ihr könnt euch des Ozeans gewahr sein, welcher allem unterliegt. Ihr könnt euch eurer eigenen Innerheit gewahr sein. Ihr könnt wissen, sie ist sicher. Unergründlich wie es alles ist, könnt ihr auch so sie bemerken und in dem Unabänderlichen gegründet sein, eben nachgerade nicht in der gekrümmten Straße, auf der ihr nun einmal soeben geht.

Weil die Welt sich ausweitet und zusammenzieht, hat dies euer Bild von ihr nicht zu tun. Weil die Welt sich ausbreitet und zusammenzieht und weil eure Tage dies ebenfalls tun, sind sie nicht immer verlässlich, und ihr könnt nicht dauernd mit ihnen rechnen. Da ist freilich das, worauf ihr euch verlassen könnt, und dies ist das Fundament des Lebens, das, was euch das Leben schenkte, das, welches ihr immerzu habt, das, worauf ihr euch verlassen könnt. Euer Verlass auf Mich, Geliebte, kann in der Welt nicht dauernd ersichtlich sein, denn in der Welt geht ihr nach oben und fallt nach unten. Derjenige, Der euch trägt, trägt euch oben in der Höhe, dessen unbenommen, was in der Welt vorzukommen scheint. Derjenige, Der euch trägt, lässt euch niemals los. Sofern ihr vom höchsten Berg herunterstürztet, würdet ihr aufgefangen. Sofern ihr in einen Schlund stürztet, würdet ihr herausgehoben werden. Abgesehen von eurem Leib und von eurem weltlichen Leben, ihr könnt nicht fallen. Ihr könnt nicht einmal euer Knie aufschürfen. Euer Leib trägt Meine Gene, Ich aber trage euch.

Heavenletter # 2301 – 14. März 2007 The Perfect Moment

Der makellose Moment 

Gott redete …

Das Leben ist wie Godwriting. Ihr springt einfach hinein. Ihr beginnt irgendwo, und daraufhin geht ihr voran.

Ihr könnt nicht einen Drachen fliegen lassen, wenn ihr die Schnur nicht locker und lose lasst.

Ihr könnt nicht Auto fahren, bevor ihr den Motor anlasst.

Was können wir tun, ohne es einfach zu tun?

Selbst wenn ihr den Abwasch machen wollt, habt ihr eure Hände hineinzutauchen.

Wir haben also heute eine Schwimm-Lektion. Kommt mit Mir ins Wasser. Taucht ein. Das Wasser ist schön.

Wie zu beginnen ist, ist – beginnen. Wo ihr den Anfang macht, spielt keine Rolle. Beginnt am Ende oder mittendrin – das ist gut so. An welchem Ende des Beckens ihr hineinspringt, das liegt an euch. Die Sache ist die, ihr werdet nass, wo ihr auch hineintaucht.

Erinnert ihr euch der Filme, als die Leute althergebrachte Federn hatten? Sie leckten an ihnen, bevor sie zu schreiben begannen. Jetzt schreibt ihr einfach.

Erinnert ihr euch, als die Autos angekurbelt werden mussten, bevor man mit ihnen losfahren konnte?

Ich kurble euch jetzt an. Was Ich tue, ist – euer Herz herumrühren. Ich drehe euch hoch. Ich gebe euch die Sprungkraft, um heute zu unerklommenen Bergen voranzukommen, zu Wäldern, die nie durchmessen worden sind, zu Menschen, auf die man nie gestoßen ist, zu Abenteuern, die noch nie beschrieben worden sind. Kein Bedarf, sich um die Wettervorhersage zu kümmern. Ich sage sonnige Tage voraus. Und falls es denn regnen sollte, gut, dann ist es bloß Regen. Und falls es jetzt regnet, wird der Regen aufhören. Ihr könnt euch dessen sicher sein.

Es gibt keine Täler voller Dunkelheit, Geliebte. Es gibt bloß ängstliche Herzen, scheue Herzen, Sicherheit suchende Herzen, Herzen, die das Wasser probieren, voller Angst, sich hineinzuwagen. Aber in das Wasser hineingehen, das werdet ihr. Auf die eine oder andere Weise werdet ihr das. Es gibt ganz einfach keine Möglichkeit, das Leben zu meiden. Es ist nachgerade besser, keine Vermeidung zu praktizieren, Geliebte.

Und daher sage Ich euch, hineinzuspringen.

Wartet nicht auf den perfekten Moment, auf die makellose Musik, auf die perfekte Gesellschaft, auf den perfekten Gefährten. Tretet jetzt geradewegs in das Leben hinein. Der perfekte Moment ist jetzt. Habt ihr euch zurückgehalten? Lasst euch nach vorne sausen. Spult euer Leben im schnellen Vorlauf vor. Just dies bewerkstelligen Träume für euch. Träume drängen euch nach vorne.

Und sofern du jetzt im Augenblick nicht einen Traum hast, dann denke dir einen aus. Gestalte ihn dir. Schmücke einen neuen Traum auf deinem Herzen, und danach einige mehr. Dein Herz bedarf ihrer, es bedarf der Träume ungemein. Träume, nicht Leistungen, halten euch in Gang. Leistungen sind von der Vergangenheit. Träume sind präsent, nicht zukünftig, Geliebte. Träume sind jetzt, geradewegs jetzt. Träumt jetzt. Bewahrt die Träume nicht für später auf. Träumt sie jetzt. Auf diese Weise macht ihr die Zukunft. Ihr macht sie jetzt im Augenblick in der Präsenz.

Ihr zwingt die Zukunft nicht zu euch her. Ihr beschwört sie herbei, so wie dies ein Zauberer tut. Bloß, eure Träume sind nicht Taschenspielertricks. Eure Träume sind nicht Kniffs. Eure Träume gehören geträumt. Dafür sind sie da. Träumen ist wie ein Kochbuch mit schönen Illustrationen. Wie könnt ihr bloß nicht jenes fabelhafte Rezept kochen mögen!

Unter Umständen habt ihr nicht all die Zutaten zur Hand für das Rezept, welches euren Appetit dengelt. Sobald es sich allerdings auf Träume beläuft, habt ihr alle Zutaten. Tatsächlich wird bloß eine einzige benötigt, und das ist Einbildungskraft. Falls eure Einbildungskraft ein wenig rostig ist, bringt sie einfach ans Laufen. Euer Einbildungsvermögen ist ein sich selber ölender Mechanismus. Bringt es einfach zum Laufen.

Falls ihr eure Einbildungskraft auf einem Regal habt liegen lassen, findet sie, und nehmt sie jetzt herunter. Staubt sie ab und setzt sie in Betrieb. Dafür ist Einbildung da, um genutzt zu werden. Stellt euch vor, was ihr in diesem zeitlosen Moment euch alles vorstellen könnt.

Heavenletter # 2302 – 15. März 2007 Manna from Heaven

Manna vom Himmel 

Gott redete …

Liebe ist Liebe, und denkt nicht, es gebe mehr Liebe oder weniger oder größere Liebe oder mindere Liebe. Denkt nicht, ihr habet Mich mehr zu lieben als jemanden in Menschlicher Form. Derjenige in Menschlicher Form ist ebenso Ich. Es gibt keine Liebe, welche nicht für Mich ist. Selbst eure Liebe für ein Möbelstück ist eure Liebe für Mich.

Ich möchte, dass ihr liebt. Ich möchte nicht, dass ihr eure Liebe zurückhaltet. Ich möchte gerne, dass ihr nach Herzenslust liebt.

Liebt ein Buch, was ihr lest. Liebt ein Buch, was ihr nicht lest. Und liebt euren Nachbarn, und liebt jemanden weit weg in einem entfernten Land, welcher ebenfalls euer Nachbar ist.

Wägt eure Liebe nicht ab. Liebt einfach. Habt nicht das Gefühl, Liebe habe an eine bestimmte Stelle und nicht an eine andere zu fallen. Denkt nicht, es gebe für Liebe bessere Plätze oder weniger würdige. Der Liebe gehört freie Hand gelassen. Liebe gehört nicht reserviert. Sie gehört nicht aufbehalten für bestimmte Anlässe. Oder, Wir können sagen, jeder Augenblick ist eine besondere Gelegenheit.

Lasst Liebe aus eurem Herzen herausstrahlen, so wie die gelbe Sonne ihr heilendes Licht verstrahlt. Möchtet ihr die Sonne dafür kritisieren, dass sie ihr Licht auf Alle scheint? Weswegen dann euch selber kasteien, weil ihr liebt, wo ihr liebt, und in der Tiefe, wie ihr liebt? Freut euch stattdessen.

Wohin auch immer eure Liebe fällt, sie fällt auf Mich.

Liebt euren Ackerpflug, und ihr liebt Mich.

Liebt eure Hand, und segnet die Welt mit ihr.

Liebt euer Herz, und segnet die Welt mit ihm.

Lasst eure Hand und euer Herz Liebe sein. Sofern es für eure Hand gut ist, einen Leprakranken zu segnen, wieso dann nicht für euer Herz, ihn zu lieben?

Liebt alle. Liebt wie verrückt, denn wieso solltet ihr Liebe für einen Regentag aufbewahren mögen?

Der Regentag ist hier. Es gibt eine Dürre an Liebe im Universum. Liebe ist hier und da zusammengesammelt worden, aber Liebe ist nicht zum Sammeln. Liebe gehört gegeben. Sie gehört nicht aufgehäuft. Sie gehört ausgehändigt, so wie Pamphlete auf der Straße.

Wenn du gerne liest, bedeutet das nicht, dass du bloß zu lesen und großartige Literatur gern zu haben hast. Es ist durchaus auch ganz in Ordnung, den Groschenroman zu lesen und ihn zu mögen. Liebe, was du liebst, und bald wirst du ohne Weiteres jeden und alles lieben. Du wirst nichts auslassen. Du wirst nicht ein Aristokrat der Liebe sein. Du wirst einfach der sein, der liebt.

Fürchte dich nicht vorm Lieben. Liebe, anstatt darüber nachzudenken.

Liebe gar das, was du nicht liebst. Liebe Schlangen und Insekten. Liebe sie, dass sie leben und mit dir das Universum gemein haben.

Liebe gehört nicht reserviert wie ein Buch aus der Bücherei. Liebe ist für die Massen. Verteile sie. Liebe, welche zu allgemeinem gemacht worden ist, ist in der Welt nicht das Gewohnte, Geliebte. Liebe, so wie du bisher noch nie geliebt hast. Erteile dir die Erlaubnis, zu lieben. Du hast deine Liebe zurückgehalten, gleichsam, als wäre sie eine entsetzliche Sache, und nicht das Licht Gottes. Liebe ist kostbar, nicht wie ein Juwel, um in einem Safe aufbewahrt zu werden, sondern Liebe, welche verkündet wird, demokratische Liebe, vergöttlichende Liebe, Liebe, wie Manna vom Himmel ausgegeben.

Geliebte, Liebe ist Manna vom Himmel. Woher ist eurer Auffassung nach die Liebe in eurem Herzen gekommen? Wisst, dass Liebe auf Bäumen wächst und in eurem Herzen wächst, und dass es ihr ansteht, über sie in Entzücken zu geraten. Öffne dein Herz jetzt. Lasse dein Herz weich und warm sein. Bloß verhärtete Herzen brechen. Lasse dein Herz wie den Weidenbaum sein, welcher sich beugt, und es wird nach wie vor mächtig sein wie die Eiche.

Heavenletter # 2303 – 16. März 2007 A Simple Life

Ein simples Leben 

Gott redete …

Ein simples Leben ist ein Leben, vom Herzen her gelebt. Das Herz ist voll bis an den Rand, und doch, mit einem vollen Herzen gibt es immer noch Raum für mehr. Ein simples Herz ist ein offenes Herz. Es ist ordentlich. Es ist nicht zerstreut. Es gibt nichts, um es zu zerstreuen.

Ein simples Leben verzehrt nicht Güter. Es gibt stattdessen Güte. Es gibt Gotteslicht.

Ein Menschenwesen, welches ein simples Leben führt, geht nicht zu viel einkaufen. Es nimmt sich dessen an, was es hat und hat Freude daran. Das simple Herz ist stets frei, nicht zu haben, was es schätzt, weil es weiß, dass die Freiheit und das Können, los zu lassen, größere Schätze sind. Ein simples Leben ist flüssig, es sieht niemals zurück, und wird infolgedessen nie in Salz verwandelt.

So du ein simples Leben lebst, bist du wie eine Kuh am Grasen. Und so grast du im Leben. Das Gras ist grün, wo du auch weidest.

Vereinfache jetzt dein Leben. Gehe in den Horizont hinein ohne unhandliche Details. Du, der gerne ein einfaches Leben führen möchte, benötigt wenig, oder gar nichts, weil Ich, wo immer du gehst, mit dir gehe, und weil du somit alles hast, was du brauchst. Du hast mehr, als du nötig hast. Du brauchst nicht die Angst und nicht die Sorge, die du bei dir hast. Du brauchst desgleichen nicht ein Gefühl von Sicherheit, weil Ich deine Sicherheit bin. Blicke weniger auf die Welt, um dich oben zu halten. Lasse die Welt ihr Ding machen, und Wir Unseres.

Ohne Fehl, die Sonne dämmert jeden Tag. Ohne Fehl, der Mond geht auf. Sterne scheinen. Und es ist immer ein Wetter. Und Liebe ist jederzeit zugange, steht an jeder Ecke, hat ein Auge auf dich.

Ein simples Leben leben ist solch eine große Erleichterung. Ein simples Leben führen, und du hast dich von all den kleinen Beschränkungen entbunden, all dem Muss-Haben, all dem Äußerlichen. Du wirst einem Wanderer gleich, der auf der ganzen Strecke seine Fiedel spielt. Du hast nicht große Taschen. Unter Umständen keine, und du schlenderst durch das Leben, nicht als ein Obdachloser, sondern als einer, der Zuhause ist. Die Welt ist deine Auster, und du machst sie auf.

Du kannst bloß einen einzigen Gedanken zu einem bestimmten Zeitpunkt in deinem Sinn haben. Und du hast bloß einen einzigen Moment, um jetzt zu leben. Du könntest ihn ohne Weiteres zu dem besten Moment unter zahlreichen weiteren besten Momenten, die noch kommen werden, machen. Beste Momente stehen in Reih und Glied für dich, begierig, dir zu Diensten zu sein, begierig, gelebt zu werden, und begierig, bemerkt und geschätzt zu werden als die schönen Gaben, welche sie sind. Großartige Momente sind fertig, sich selber auf dich wie Regen herunterzuschütten. Du wirst in Größe und Wohlergehen durchweicht sein. Und alles, was du empfängst, wirst du auf alle die spritzen mögen, die gesegnet sind, nahe bei dir zu sein. Deine Präsenz wird ein Segen sein. Simples Menschenwesen, du bist ein Segen, gesandt von Gott für die Etablierung des Himmels auf Erden. Du bist ein Vorläufer des Paradieses. Du bist dessen Gesandter. Du bist der Vorbote all des Guten, was am Kommen ist.

Du streifst deine Abhängigkeit von den Fängen der Welt ab, und trittst erfrischt und der Vergangenheit gegenüber nicht verpflichtet ein, und so befreist du die Welt von dem Vergangenen und bringst Licht. Ohne Anstrengung bringst du Licht. Du bist ein Lichtbringer. Du bist ein Vorhersager guter Nachrichten. Du scheinst Licht, so wie Licht niemals zuvor geschienen worden ist. Was immer du deiner Auffassung nach gestern gewesen bist, du bist jetzt Mein reines Licht auf Erden. Macht euch Beine, Geliebte, und wisst, Wessen Licht ihr scheint, und scheint es voller Freude in Ehrerbietung gegenüber der Heiligkeit des Lebens auf Erden und all ihrer Bewohner. Ihr seid dabei, die Welt umzuwälzen, und ihr tut dies jetzt gerade. Ihr könnt es nicht umgehen. Und weswegen solltet ihr diesen Moment von großer Tragweite umschiffen mögen, denn heute beginnt ihr eine neue Historie der Welt, eine, auf die jedermann gewartet hat.

Heavenletter # 2304 – 17. März 2007 The Shores of Infinity 

Die Küsten der Unendlichkeit 

Gott redete …

Die Person, für die du die größte Zuständigkeit innehast, sie zu beflügeln, bist du selber. Du kannst nicht auf jemanden oder jedermann warten, dich zu inspirieren. Dass du ein Führer bist, bedeutet, dass du Verantwortung übernimmst. Gewiss, übernimm die Verantwortung, dich selber zu beflügeln. Auf diese Weise führst du. Du führst als erstes dich selber.

Lasse die Welt ihr Die Luft Herauslassen tun. Lasse die Welt tun, was sie auch meint, sie tue es, während du das Steuerrad deiner selbst in der Hand hast. Wo werdet ihr mit eurem Wagen hinfahren, Geliebte? Ihr seid für die Route verantwortlich, die ihr einschlagt. Selbst wenn ihr einen Platten bekommt, kümmert ihr euch darum, und auf diese Weise setzt ihr euren Weg fort. Ein Platten ist nicht bestimmt, euch niederzustrecken.

Ihr könnt sagen, es sei sehr leicht, sich entleert zu fühlen. Gut, dann startet, auf den Berg hinauf zu fahren, und seid euch voll und ganz im Klaren, dass ihr die Macht habt, dies zu tun. Ihr könnt den Berg hinaufsegeln. Selbst-Inspiration ist der Dampf, mit dem ihr aufsteigt. Der gesamte Horizont liegt vor euch, und die Täler unter euch. Ihr seid ein Hohes Seinswesen, welches jetzt oberhalb der Täler steht und eine weite Erstreckung übersieht. Dunst ist euch keine Abschreckung, denn ihr seid weitsichtig.

Die wahrgenommene Welt soll euch nicht davon abhalten, die Schönheit zu atmen, die Ich vor euch ausgebreitet habe. Und sofern die vorgebliche Welt euch versucht zurückzuhalten, geht ihr trotzdem voran, denn ihr liefert euch selber Licht zu. Ihr beleuchtet euren eigenen Weg. Andere werden folgen, gleichwohl blickt ihr nicht zurück. Ihr haltet eure Augen nach vorne vor euch. Ihr geht immer weiter. Das Gelände wird euch nicht aufhalten, denn ihr seid leichten Fußes. Dunkelheit soll euch nicht stoppen, denn ihr habt euer eigenes Licht bei euch.

Während ihr geht, atmet Mein Licht ein und atmet Mein Licht aus, und somit ist Dunkelheit nicht mehr Dunkelheit, und euer Pfad ist erleuchtet. Ihr erhellt die Welt und dadurch ist eure Sicht hell. Die Welt, welche ihr anleuchtet, ist eure eigene. Vermacht euer Licht der Welt. Seid ein Segen, welcher ebenso sich selber segnet. Ihr seid das Straßenlicht des Universums. Selbst in dunklen Nächten seid ihr Licht. Ihr und die Sonne bei Tag, und ihr und der Mond und die Sterne bei Nacht erhellen das Universum.

Schaut her, Ich gab euch Mein Licht zu scheinen. Ich sagte nicht, euch zu verleugnen, und es lediglich für Andere zu scheinen. Mein Licht in euch ist bestimmt, euch mit Licht zu überziehen. Seid das Licht, was ihr scheint. Seid es. Wisst, Wessen Strahl ihr seid. Wisst um die Dimensionslosigkeit des Lichts, welches ihr scheint. Es gibt keinen Schatten auf der Erde, welchen euer Licht nicht vertreiben kann. Selbst wenn ihr in einem Schrank oder in einer Höhle bleibt, kann euer Lichteine jede Seele auf der Erde erreichen.

Dies muss so sein, weil ihr das Einssein in euren Armen haltet, und weil Einssein niemanden auslässt. Einssein schließt Alle ein. Die drei Musketiere wurden eins, und so sind Wir Eins, und Wir bedeuten allEin. Ich bin jedermann, und du bist jedermann, und es gibt keinen einzigen, der niemand ist. Jeder ist jemand. Jeder ist die Verkörperung von Mir. Was für ein Schabernack ist mit euch betrieben worden, sofern ihr an Getrenntheit geglaubt habt. Einssein kann nicht auseinanderkommen. Einssein ist unantastbar. Mit einem geringfügigen Wechsel in eurer Wahrnehmung werdet ihr dies ohne einen geringsten Zweifel zu erkennen bekommen. Und nun wisst ihr darum, dass Licht Zweifel beseitigt. Ihr habt vielleicht eure eigene Existenz bezweifelt. Sofern ihr dachtet, ihr seid schier ein physischer Körper, habt ihr euch selber das Licht, was euer ist, versagt. Ihr könnt euch nicht übernehmen beim Scheinen eures Lichts, allerdings könnt ihr einen Flecken verfehlen.

Wie kann Einssein Sich Selber sein eigenes Licht versagen? Dein Licht soll scheinen, nicht abdunkeln. Drehe das Licht jetzt an. Kein Dimmerschalter mehr. Überflute jetzt dein Licht mit Flutlicht. Strahle jetzt dein Licht mit Punktstrahler an. Strahle es auf dich selber, und daraufhin erreicht dein Licht zudem die niedrigsten Küsten der Unendlichkeit und Ewigkeit.

Heavenletter # 2305 – 18. März 2007 Creation, Bevloveds, Creation

Schöpfung, Geliebte, Schöpfung 

Gott redete …

In jedem Augenblick ist ein Sterben zugegen. Es ist der Tod der Vergangenheit. Die Vergangenheit kann nicht bleiben. Ihr könnt sagen, sie lebt in eurer Erinnerung weiter. Sie lebt in eurer Einbildung weiter, und das ist alles, was das relative Leben ist, Geliebte, etwas, was ihr euch vorstellt.

Ihr stellt euch etwas, was geschehen ist, vor. Wasser floss schlicht in sich selber hinein. Es hat Bewegung im Wasser gegeben. Das Wasser erhob sich und fiel auf sich selbst. Es war die ganze Zeit Wasser, und nichts als Wasser. Wir könnten sagen, dass das Wasser einen Traum von sich selber hatte, so, wie ihr Augenblicke dieser Lebenszeit von Uns auf der Erde wegträumt.

Es liegt Stärke im Wasser, ob es nun der Ozean ist oder ein See oder ein Fischteich. Selbst das Wasser in einem Glas hat eine große Macht. Wir können sagen, dass du wie ein Glas Wasser des Unendlichen Ozeans bist. Du bist nicht geringer als das Unendliche, weil du nun einmal in einem Glas bist. Und alle Gläser Wasser sind nichts mehr und nichts weniger denn du es in deinem Glas bist. Sie sind das gleiche wie du. Das Glas hat dich in sich inbegriffen. Das Glas, durch welches du blickst, macht dich denken, du seist von all den anderen Gläsern getrennt, während du im Grunde genommen Ein und das Selbe bist. Oh, ja, die Gläser sehen verschieden aus.

Ihr könntet sagen, es kann nicht vermieden werden, dass das Glas zerbricht, das Wasser verschüttet wird und dann verdampft. Ihr müsst wissen, dass alles Wasser zum Ozean zurückkehrt. Verdampfterweise steigt es zu den Wolken auf, welche dann regnen und es zurück zum Ozean zerstreuen. Freilich wisst ihr, ihr seid immer der Ozean. Ihr seid das H2O Gottes. Ihr seid die DNA Gottes. Gott ist der Bewohner, und dein Körper ist Sein Wohnort. Dein Körper ist ein schieres Glas. Einerlei wie verziert, einerlei wie an ihm festgehalten, einerlei wie sehr es geschätzt wird für das Stück Kunst, was es ist, dir ist klar, dass der Körper gar nichts ist außer ein Beförderungsmittel, in dem Ich fahre und Mich bewege. Du bist die ureigene Seele von Mir.

Ganz bestimmt sehe Ich nicht was du als Tod bezeichnest so wie du. Ich sehe ihn als einen anderen schönen Schritt, nichts mehr, nichts weniger in dem Kontinuum des Lebens. Ihr seht eine Abruptheit an ihm. Ich sehe ihn als einen fließenden Strom des Ozeans, nicht einmal als eine Gezeitenwelle, schlicht ein weiteres Überlappen des Ozeans, eine Welle, die sich allmählich aufbauend einrollt und dann ausrollt und dabei eine schöne Zeit zum Spielen hat. Das, was ihr Leben, und was ihr Tod nennt, ist einfach wie ein Delphin, der im Ozean spielt, schwimmt, taucht, hervorspringt. Im oder außerhalb des Wassers, der Delphin bleibt ein Delphin.

Hebt ihr an, die Überfülle und Wundersamkeit des Lebens, welches Wir geschaffen haben, zu begreifen? Es ist Schöpfung, Geliebte. Es ist eine erschaffene Sache, gemacht aus Bewusstsein, das ist sie. Aus nichts anderem ist sie gemacht. Das ist alles, woraus alles und jedes gemacht ist. Euer Bewusstsein ist wie ein Hebelarm, der euch hochhebt. Es ist automatisch, Geliebte. Euer Gewahrsein des Großen Gottes-Bewusstseins, welches ihr seid, ist immerfort-emporsteigend.

Du bist eine Blume, die blüht. Und wenn du wieder ein Same wirst, bist du auch so die Blume. Innen drin bist du die Blume. Die Blume-heit von dir wechselt nicht. Sie ist ewig. Ewigkeit ist alles, was da ist, Geliebte. Bewusstsein, Einssein, Ewigkeit, Unendlichkeit, Gott sind Namen für die gleiche Realität der Realität. Willkommen.

Heavenletter # 2306 – 19. März 2007 The Treasure of God

Der Schatz Gottes 

Gott redete …

Wenn du ein Ballspiel spielst, wenn du an einem Gemälde sitzt und malst, wenn du ein Lied singst –, wirst du bemerken, dass es da jene unwirklichen Momente gibt, wann nichts existiert, wann ihr alles vergesst, wann ihr vergesst, was ihr tut, wann ihr aufs Schönste euer Augenmerk darauf gerichtet habt, was ihr soeben tut, und dies zur selben Zeit wie ihr euch selber vergesst. In jenen Zeiträumen ist euer Ego fort, eure ganze Individualität ist weg, von eurer Gedankenwelt verschwunden. Bloß hinterher bemerkt ihr, ihr wart an einer anderen Stelle oder gar an keiner Stelle. Hinterher bemerkt ihr, dass ihr nirgendwo gewesen seid. Alle eure Kleinheit hatte sich aufgelöst. Ihr wart in dem Land, wo Ich weile. Ihr wisst, worüber Ich soeben rede. Es kann gar sein, dass ihr, wenn ihr euch einen Film anschaut, vergesst, dass ihr in einem Film seid. In jenen Zeiträumen habt ihr die relative Welt verlassen. Ihr denkt nicht daran, wo ihr in jenen Augenblicken seid. Ihr seid vollauf auf das außerhalb von euch fokussiert. Es ist bloß so, nachher sagt ihr euch: „Ich vergaß den Ablauf von Zeit. Ich war sonst irgendwo. Ich weiß nicht wo. Aber ich war aus den Beschränkungen heraus. Vielleicht bloß für einen Augenblick, war ich hingerissen in Größerheit. Ich wurde zu der Tragweite meiner Selbst.“

Ihr wurdet nicht in euch selber in Beschlag genommen, denn das ist der Ort, wo ihr die meiste Zeit beschäftigt und belegt seid. Ihr wurdet hochgehoben. Ihr hobt euch selber hoch. Ihr wurdet hingerissen in Schrankenlosigkeit. Dies gehört zu den Gründen, weswegen es für euch dermaßen bedeutsam ist, das zu tun, was ihr gerne tun möchtet. In dem Tun, was euch zu ihm her ruft, bringt ihr, ihr selber, höhere Bewusstseinsstände an die Oberfläche. Ihr steht sozusagen auf jenen Momenten, aus eurem Geist heraus und hinein in euer Herz. Euer Geist war abwesend. Nun könnt ihr euch nicht einmal mehr erinnern, wie dies ausgesehen hat, was vonstatten gegangen ist, euer Herz aber erinnert sich. Nichts als es selber war in jenen Momenten von Belang, nichts als das Erleben von Nicht-Erleben. Einfach nirgendwo in Nicht-Zeit sein war fabelhaft. Ihr möchtet euch die ganze Zeit zu diesem Nicht-Ort hinbegeben, wenn ihr wüsstet Wie, denn in jenen Augenblicken habt ihr die Materie hinter euch gelassen. Wo ihr wart, da zählte nichts, ausgenommen als um der Freude an der Materielosigkeit selber halber.

Ihr könntet sagen, die Zeit habe stillgestanden, aber es war im Eigentlichen, dass ihr aus der Arena von Zeit heraus gewesen sei. Zeit war zu der Zeit nicht einmal eine Frage. Ihr hättet nicht gefragt: „Wieviel Uhr ist es?“, denn dies hätte den Zauberspruch gebrochen, obschon es in Wirklichkeit eine Nicht-Zeit ist, eine rare und außerordentliche Zeit, wann ihr nicht unter einem Zauberspruch steht.

Die meiste Zeit wart ihr unter einem Zauberspruch der relativen Welt gewesen. Als ihr geboren wurdet, wart ihr eine Prinzessin, und es gab wie im Märchen eine Harpyie [ein Mischwesen, in der Gestalt einer geflügelten Frau, aus der griechischen Mythologie, Th.B.], welche vorhersagte, du werdest in die materielle Welt eintauchen. Es könne dir elend ergehen, aber du würdest dich in den Jammer nichtsdestotrotz begeben und in ihn eintauchen. Das Elend würde durchsetzt sein mit Glücklichsein, indessen Glück von so kurzer Dauer, und Glück, welches gar auf seinem Höhepunkt verschandelt ist mit der Erkenntnis, dass es flüchtig ist, so, dass dir sogar, als du die Episode des Glückes innehieltst, jenes aus der Hand gefallen ist.

Sowie du dich selber verlierst, das ist es dann, wann du dich selber findest. Hat dir dies nunmehr einen volleren Sinn? Sobald du aus der Zeit heraustrittst und der Welt verlustig gehst, das ist es dann, wann und wo du den Schatz Gottes findest. Der Schatz Gottes ist du selber. Sobald du Mich voll und ganz umarmst und dir Mich zueigen machst, gehst du von deinen Problemen und all deinen Gedanken weg, da Wir ganz gewiss jenseits von Gedanken sind. Du kannst nichts mit dir nehmen, während du diesen wundersamen Ort der endlosen Ewigkeit oder der ewigen Unendlichkeit bereist und ihn mit Mir im Himmel besuchst. Alles, was du mitbringen kannst, ist dein Selbst.

Heavenletter # 2307 – 20. März 2007 High Noon

High Noon 

Gott redete …

Freundschaft ist eine schöne Sache, denn wenn du deinen Freund zu schätzen weißt und ihn liebst, spürst du naturgemäß einen großen Bedacht seiner. Dieses Gewahrsein deines Glückes im Lieben deines Freundes ist ein Symptom davon, dass du ihn als du selber siehst. Er ist zu dir selber geworden. Diese Freundschaft ist nicht auf Zugewinn gegründet. Sie fußt auf Geben aus der Reinheit deines Herzens heraus, da dies das darstellt, was du gerne tun möchtest und was dich glücklich macht. Schöne Freundschaft hat dir einen Vorsprung beim Einssein verschafft. Es ist ein guter Anfang für das Einssein, welches an dir ist, es auszuleben. Stelle dir vor, wie es sein wird, sobald du für jedermann die Liebe spürst, die du jetzt für deinen lieben Freund empfindest. Was für eine Welt wird dies dann sein. Was für eine Welt wirst du dann erschaffen. Was für unergründliche Reichtümer und was für ein Glück warten auf dich, sobald du fürwahr einen Jeden als dich selber erkennst, nicht auf der Verstandesebene, sondern auf der Ebene der Realität des Herzens. Wie wundervoll, von einer solchen Liebschaft umschlossen zu sein, und wie wundervoll für dich, sie zu verstrahlen. Dies ist Aufstieg, Geliebte, Geliebter. Dies ist im Gewahrsein sich zu dem Zustand zu erheben, welcher bereits dir gehört, bei dem du gleichwohl gemeint hast, er sei weit weg, vielleicht unmöglich zu erreichen für einen gewöhnlichen Sterblichen wie du.

Woran auch der Mensch gedacht hat, jenes ist möglich. Es gibt nichts Unmögliches. Mit Sicherheit ist das Himmelskönigreich mehr als möglich. Es ist real, und es ist für dich in dieser Lebenszeit auf Erden bestimmt. Es ist wahrscheinlich. Es ist das, wofür du hier bist, es herzubringen. Es ist, wie wenn du eine Karotte des Himmelkönigreichs vor dir her trägst. Du trägst sie und legst sie nieder, und Andere kommen zur Hilfe. Nicht lange hin, und du wirst sie nicht mehr länger zu tragen haben, weil sie bereits bei jedermann angekommen ist. Wohin also solltest du sie tragen können?

Mit Meiner Liebe und der Vorbotenschaft des Einsseins, welches überreicht und in sich aufgenommen worden ist – mit Gewahrsein des Einsseins, welches bei der Welt das Heft in die Hand genommen hat –, was ist dann für dich anderes übrig geblieben zum dich Erfreuen, als dich in der Sonne der vollendeten Fertigstellung zu aalen? Dies wird der High Noon überall im Universum sein. Liebe, erwiesen und entgegengenommen. Einssein, erfasst, geglaubt, und landauf landab in den Blick genommen. Mein Einer Sohn wandelt auf Erden, und so er das tut, sieht er endlose Spiegel von sich selber. Auf wessen Augen sein Blick auch immer stößt, er anerkennt sie als Mich. Namasté wird zu mehr als zu Wörtern. Es weist darauf hin, was jedermann in seinem Herzen kennt und fühlt. Es ist Anerkenntnis, nicht von was vielleicht sein kann, sondern davon, was ist.

Dies ist der Tag des Gutbefindens. Dies ist der Tag des Wiedererkennens. Dies ist der Tag der Selbst-Vergegenwärtigung, und es ist ein Fest für alle. Keiner wird ausgelassen. Alle sind eingeladen, und alle kommen hinzu. Und jeder ist du. Jeder ist die gleiche Essenz wie du. Jeder ist Ich. Es ist immer so gewesen. Nichts ist neu, ausgenommen die Erhabenheit deines Wiedererkennens.

Du hast dich die ganze Zeit über selber gesucht, und jetzt findest du dich selber, wohin du auch blickst. Du bist in Staunen versetzt angesichts des Einsseins. Wie dieses Gewahren von Einssein das Gewahren von Dualität doch übertrifft.

Nun hörst du auf mit Zählen, mit Ausnahmen Machen, mit Genealogien Durchgehen, weil du jetzt die Quelle von Allem siehst, und bemerkst, sie ist dein Selbst.

Eine kurze Zeit auf der Erde akzeptiertest du einen verkehrten Personalausweis. Er war dermaßen kurz und nicht zu Ende gebracht. Und nun hast du dir selber das reale Visum zum Himmel gewährt. Du hast dir eine Brille aufgesetzt, welche dir stattgibt, die Realität in all ihren Dimensionen zu sehen, und erkennst, dass die Welt fürwahr Eins ist, und dass du der Eine bist.

Heavenletter # 2308 – 21. März 2007 Be Like the Beloved Animals

Seid wie die geliebten Tiere

Gott redete …

Händigt eure Sorgen Mir aus. Es gilt euch nicht, sie zu haben. Sie sind euch fremdländisch. Sie haben nichts mit euch zu tun. Ihr setzt euren Sorgen nach, ihr wiederholt sie aber und abermals, und ihr schafft Angst in eurem Herzen und in den Herzen rundherum. Es ist eine Schwingung an Sich-Sorgen, und das ist kein hübsches Lied.

Was auch immer für euch zu viel ist, um euch in Frieden mit ihm zu fühlen, händigt es Mir aus. Es gehört nicht zu euch. Es ist nicht an euch, es herumzutragen. Es ist an euch, es Mir zu geben. Ich habe dafür einen besonderen Abfallkübel. Eure Sorgen bringen Mich nicht aus der Fassung. Sie fließen Mir nicht zu. Ich bringe sie dorthin, wohin Sorgen gehen, und das ist auf den Abfallhaufen. Sorgen sind nicht gut für euch. Sie sind nichts wert. Sie sind Verschleiß. Mit Sorge, welche abgegangen ist, was wird euch da Angst in eurem Herzen verursachen? Sich Sorgen ist eine nutzlose Betätigung. Es ist ein Unkraut, was wächst. Reiße es heraus.

Wenn du eine weitere Sorge findest, so wie du es zu tun pflegt, gleichsam, als könntest du nicht ohne eine Sorge leben, schicke sie stracks zu Mir. Ich habe eine augenblickliche Entsorgung. Unverzüglich, verpuffen deine Sorgen in nichts. Sie existieren nicht. Sich-Sorgen ist ein Aspekt der Welt, der ganz eindeutig aus eurer Manufaktur stammt. Sorgen würde nicht existieren ohne eure Mitwirkung, ohne eure Beharrlichkeit im Eigentlichen. Was immer vorfällt, eure Sorge ist ein Zusatz. Sorge ist die Bratensauce, die ihr auf Kartoffelbrei gießt. Sofern Kartoffelbrei euer Leben ist, ist Sorge ein Topper.

Sorge ist nicht zur Sache gehörig. Sie straft dich von vorneherein. Sie ist langsame Qual. Sie ist der Gnadenstoß.

Sorge ist ein Eindringling. Sie ist ein heranschleichender Dieb. Sie reißt dein Herz heraus. Sie teilt sich selber und breitet sich stark aus.

Sei wie die geliebten Tiere der Erde, die um Besseres wissen, als sich Sorgen zu machen. Sie nehmen das Leben, wie es kommt.

Sei wie die Blumen, die wachsen. Sie machen sich nicht Sorgen darüber, wann der Regen kommen wird oder eine Gießkanne. Die Tiere und die Blumen sind weiser als du. Sie wissen, dass Sorgen nicht ein bisschen an Unterschied erbringen, ausgenommen was das Gemetzel angeht, welches sie in ihrer Wirbelschleppe hinterlassen. Sorge zehrt von deinem Herzen. Alle Sorge ist fehlplatziert, Geliebte. Sie hat keinen Platz in eurem Leben. Sie ist nicht eure Erlösung. Sie verhindert nicht. Sie schmerzt. Sie ist der Gegner in der Verkleidung eines Freundes. Sorge löst aber und abermals einen Alarm aus, vorgeblich um deines eigenen Guten wegen, derweilen es zu deinem Schaden ist.

Sorge ist ein Vorblock. Sie ist ein Floh in der Wundsalbe. Sie ist ein Marodeur.

Sorge piesackt dich. Sie bringt dich auf. Du denkst, es sei die Situation, welche dir Sorgen verursacht, aber die Sorge ist eine Gewohnheit, die du dir beigebracht hast. Mache den Situationen nicht Vorwürfe, Dinge angehend, die dich betreffen. Sorge möchten die Show stehlen. Sie möchte dich mit sich selber vernichtend schlagen. Sie möchte die Freude aus dir herausquetschen. Sie möchte dich mit Zweifeln quälen. Sie möchte dir dein Zutrauen wegnehmen. Sie möchte dein Herz vernichten.

Sorge lauert inwendig in dir, bereit, in jedem Augenblick zuzuschlagen. Sie sieht sich bloß um nach einer guten Entschuldigung. Es ist nichts Feines und Ritterliches an Sorge. Sie ist ganz recht freigebig mit sich selber, aber sie gibt dir Schmerzen. Sie nimmt dir deinen Geistesfrieden weg und möchte ihn zerstören.

Sei fertig mit Sorge. Gib sie Mir, alles davon. Sei fertig mit Sorge, ein für alle Mal. Verurteile Sorgen dazu, in Vergessenheit zu geraten. Sorge möchte dich als Gefangene gehalten und dir niemals Freigang gewähren. Sie möchte dich in Einzelhaft halten. Sie möchte dich in Ketten haben. Sorge ist ein Rabauke, der ein leichtes Ziel findet.

Kündige der Sorge Mich an, und sei fertig mit ihr. In Wahrheit, du hast sie nicht nötig. Sie ist dir in keiner Weise förderlich. Sie ist ein Saboteur. Nieder mit der Sorge, hoch mit Gott.

Heavenletter # 2309 – 22. März 2007 In the Eyes of the World

In den Augen der Welt 

Gott redete …

Du hast nach wie vor die Anschauung an ihr, du sollest in den Augen der Welt perfekt sein. Seit du die Augen der Welt adoptiert hast, erwartest du von dir selber, bei jedem Blatt deines Lebens perfekt zu sein. Indem du dies tust, stülpst du dich selber über dich. Du auferlegst dir Markierungen, denen du nicht nachkommen kannst, oder die du nicht die ganze Zeit erfüllen, oder die du nicht ohne großen Verschleiß erfüllen kannst. Du hast nicht die ganze Zeit eine Eins Plus zu bekommen. Du hast nicht eine Eins oder eine Zwei oder gar eine Drei zu bekommen. Besser überhaupt keine Noten.

Wenn du dir deinen Weg über einen Fluss zu bahnen hast und auf die andere Seite gelangst, erteilst du dir nicht eine Note. Du sagst nicht: „Ich hätte es besser machen können. Ich hätte es schneller machen können. Ich hätte es leichter machen können. Ich hätte nicht nass werden müssen. Ich hätte an einer anderen Stelle rübergehen sollen …“ Du hast dir selber nicht eine Note zu erteilen. Du überquertest den Fluss. Du hast es geschafft. Allzu oft, dann wenn du dich selber klassifizierst, hast du dich selber gescholten und dich für mangelhaft befunden.

Und sofern es so gewesen ist, dass du es nicht über den Fluss geschafft hast, sofern du umgekehrt bist, hätte das auch so das Richtige sein können. Vielleicht wirst du den Fluss an einem anderen Tag überqueren, oder du nimmst eine andere Route. Wer ist es, der sagt, nicht hinüberkommen über den Fluss sei ein Fehler? Wer ist es, der sagt, dass du weniger bist, weil du es nicht hinüberschafftest, oder mehr, weil du es schafftest? Vielleicht hat man gar nicht über ihn zu setzen. Vielleicht ist es durchaus recht so, auf der einen Seite des Flusses geblieben zu sein.

Es würde Mir große Freude schenken, sofern Meine Kinder die Anschauung von Misslingen in all ihren Graduierungen los ließen. Es gibt keine Medaille, die ihr gewinnen müsst. Von dort her, wo Ich sitze, dort gibt es kein Gutmachen, denn Ich weiß, ihr macht es gut, so gut, wie ihr es zu einem gewissen Augenblick könnt. Ich möchte niemals, dass ihr euch selber niedermacht. Wo immer ihr im Leben unterwegs seid, was immer ihr tut, es ist in Ordnung so. Es ist getan. Und jetzt ist der heutige Tag.

Ihr könnt im Leben nicht scheitern. Es ist euer Leben, und ihr liebt es, so wie ihr es lebt von Tag zu Tag, als das Beste, was wir jeden Tag könnt.

Leben ist mehr als überleben, gleichwohl gibt es kein Erfordernis, ein Spitzenkandidat zu sein.

Gewiss, mitunter möchtet ihr euch strecken, nicht aber die ganze Zeit. Es ist ebenso gut, sich zu entspannen. Spannt euch nicht im Leben an. Christus überarbeitete sich nicht. Er nahm sich die Zeit, um seinen Gang auf der Erde mit Vergnügen und Genuss zu machen. Er war leicht auf der Reise.

Dein Leben auf der Erde ist nicht bestimmt, ein Test zu sein, an dem du teilnimmst. Dein Leben gehört gelebt, und so lebst du es und ehrst dich selber, indem du dies tust. Perfektion ist im allgemeinen nicht den Preis wert, den du für sie hinlegst. Es ist besser, entgegenkommend zu sein, als zu exzellieren.

Das Leben ist nicht wirklich ein Rennen, was du läufst. Es ist keine Eile da. Du kannst in aller Gemütlichkeit durch das Leben gehen. Es ist nicht etwas, bei dem du die ganze Zeit zu siegen hast. Du gewinnst, indem du dein Leben genießt, und nicht, indem du neue Rekorde aufstellst. Was genau ist es, was du deinem Empfinden nach zu erreichen habest? Was für ein Rennen ist es, welches du deiner Meinung nach läufst? Was ist so drängend am Leben?

Ziehe dich nicht vom Leben zurück, überstrapaziere dich ebenso wenig im Leben. Weide. Genieße. Und falls du ein Rennen laufen musst, dann laufe es gut. Und falls du als erster oder als letzter eintriffst, juble dir trotzdem zu.

Heavenletter # 2310 – 23. März 2007 And Angels 

Und Engel 

Gott redete …

Sieh es so. Wenn du dich was das Leben angeht desillusioniert fühlst, wenn sich deine Gedanken wie Ameisen und Spinnen anfühlen, die aus jeder Ecke hervorkriechen, wenn du dich nicht glücklich fühlst, dann ziehe in Betracht, dass die Hässlichkeit, die du spürst, mit ihrem Aufenthalt bei dir zu Ende kommt. Sie geht soeben fort. Du hattest genug von ihr gehabt, und also ist sie am Abgehen, und mithin bist du mit ihr fertig. Sei demnach glücklich, denn so Hässlichkeit abgeht, ist Schönheit am Bleiben. Schöne Gedanken fliegen, Engeln gleich, zu dir her aus einer jeden Richtung, und dein Herz wird hochgehoben und du wirst letztlich der Freiheit ledig sein, insgesamt damit fertig, insgesamt mit ihr durch.

Hässlichkeit kommt nicht von der Gegenwart, Geliebte. Sie ist eine alte Hofschranze. Jetzt wird eine schöne neue Prinzessin zum Vorschein kommen, und der Prinz wird seinen Anspruch auf sie erheben mögen. Sie reiten auf einem weißen Ross. Bäume wachsen und schenken Schatten. Blumen kommen heraus wie rosige Wangen. Geliebte Tiere rennen herum und herauf und herunter, und der Prinz und die Prinzessin und das weiße Ross reiten und reiten und reiten. Der Himmel ist dichtbei und sie erreichen ihn. Sie sind nirgendwo sonst gewesen. Es hat kein nirgendwo sonst gegeben. All die hässlichen Gedanken waren selbstauferlegt. Sie wurden auf dem Kopf stehend gelesen. Es hat keine Schurken gegeben, die zu verbannen waren. Es galt einfach, zum Königshaus aufzusteigen, und also steigt ihr auf und geht auf den Fußweg hoch und betretet eine neue Stratosphäre der Liebe. Liebe möchte alle und jedwede stumpfen Stellen, welche ihr gewöhnlich im Blick hattet, beseitigen.

Seid eingedenk, mit Augen der Liebe zu blicken. Den marschierenden Ameisen und den spinnenden Spinnen gleich, geht fort von den Lagerrosten eurer Gedanken, sagt ihnen Adieu. Winkt ihnen fort. Liebt sie dafür, dass sie ihrer Wege gehen. Sie ziehen ab. Sie lassen euch da, was besagen soll, sie lassen euch vorne. Ihr habt große Schritte gemacht, Geliebte. Ihr kommt von unten hoch. Es ist die Vergangenheit, aus der ihr von unten nach oben kommt. Ihr habt sie bei euch heruntergehievt. Nun werdet ihr ein Picknick in frischem grünem Gras auf einer Wiese voll mit süßem rotem Klee genießen. Ihr werdet Blumenkrönchen flechten und euch mit ihnen krönen. Ihr werdet nicht die gleichen sein. Ihr werdet nicht sein, was ihr dachtet. Ihr wart das niemals. Aber, wie auch immer, heute seid ihr frisch. Ihr seid wie der Phönix aufgestiegen.

Heute findet ihr heraus, wer ihr seid, und wer ihr immer wart. Heute seid ihr von all den alten rückständigen Gedanken entsetzt, die ihr mit euch herum getragen habt. Jetzt seid ihr frei und ungebunden. Ihr seid frei, zu lieben, weil ihr nicht belastet seid. Nun könnt ihr euch Zeit nehmen für Liebe. Anstatt niedergehalten zu sein durch die Vergangenheit und anstatt die Füße hinter euch her zu schleppen, schwebt ihr in Liebe empor. Angestrahlt seid ihr leichter, und also erhebt ihr euch in die Höhe wie Dunst vom Ozean.

Wenn ihr der Vergangenheit nicht mehr länger Unterkunft gewährt, sind eure Flügel leicht, und ihr fliegt überallhin. Ihr fliegt in die Höhe. Blumenfeen und Engel halten euch nicht zum Besten. Euer Herz wird widerhallen wie eine gigantische Kirchenglocke. Es wird überall läuten, und zu einer gewaltigen Resonanz kommen. Alle Glocken der Herzen werden läuten. Einzig Liebe wird läuten. Es wird dabei kein Davonwegkommen geben. Durchtränkt von Liebe, werdet ihr lieben. Ein für alle Mal, ihr werdet lieben.

Nichts wird blockiert sein, denn es wird nichts da sein, um zu blockieren. Ihr werdet nicht Hässlichkeit weghalten mögen, so wie ihr dies versucht habt zu tun, weil es keine Hässlichkeit gibt, um sie wegzuhalten. Liebe wird all die Schlacke in Gold verwandelt haben, und also werdet ihr das Gold der Liebe sehen, und das Gold der Liebe sein, und ihr werdet der Gott der Liebe sein. Eins in Tat und Blick werden Wir sein.

Heavenletter # 2311 – 24. März 2007 In Service to God 

Im Dienst an Gott 

Gott redete …

Wenn ihr euch gedrückt fühlt, denkt ihr zu viel über euch selbst nach. Meint nicht, ihr wärt eine Ausnahme von dieser Regel. Einerlei was vor sich geht, einerlei was einen aufregt, Verlust, Schmerz, Langeweile, welche ihr erlebt, euer Referenzpunkt ist aus der Mitte heraus. Meine Kinder sind nicht zentriert, solange sie zu viel an sich selber denken. So viel ist allzuviel. Haltet euch fern, euch selber die Frage zu stellen: „Wie fühle ich mich heute?“ Es ist nicht die Frage, die es gilt, sie euch zu stellen.

Sagt zu euch stattdessen:

„Heute verzweige ich mich in meinem Leben. Wie ich mich fühle, ist nicht eine Angelegenheit von Belang. Egal wie ich mich fühle, ich bin hier, um zu dienen. Worüber ich auch nörgle, aufschreie, mich gräme, ich erhebe mich darüber. Ich bin nicht um meiner selbst hier auf der Erde. Ich bin hier, zu dienen, und zu Diensten sein, das möchte ich. Sowie ich mich nach Gelegenheiten zu dienen und umsehe, werde ich sie finden. Ich werde nicht einmal mehr eine Gelegenheit links liegen lassen.

Ich erinnere mich an die Märchen, wo die Prinzessin das erste Ding, was sie unterwegs gesehen hat, zu heiraten hatte. Sie sah nicht einen Prinzen, während sie entlangging. Tatsächlich sah sie einen Frosch. Gewiss ja, Frösche verwandeln sich in Prinzen. Möge ich mich daran erinnern.

Vielleicht sehe ich nicht eine blendende Gelegenheit unmittelbar und geradewegs jetzt, aber ich möchte keine einzige auslassen. Wenn ich ein Papier sehe, das aufzuheben ist, werde ich es auflesen. Was ich auch sehe zu tun, das werde ich tun. Es wird nichts zu Kleines für mich geben, es zu tun. Es ist nicht mehr länger eine Frage, ob ich es tun möchte. Es ist eine Frage meines Da-Seins und dessen Da-Seins für mich, es zu erledigen. Es wäre nicht vor mir in Erscheinung getreten, wenn es nicht für mich da wäre, es zu tun.

Je mehr Gelegenheiten zu dienen ich sehe, umso größer werden die Gelegenheiten sein, welche sich selber präsentieren. Es lässt sich nicht sagen, zu welchem Dienst ich gerufen werde, ihn zu erbringen. Ich habe die Fertigkeit des Herzens, zu sehen, dass es erledigt ist.

Was ich jetzt weiß, ist, dass es nicht an mir ist, die Kleinheit meiner selbst zu bedenken.

Sofern ich Verzweiflung oder Depression spüre, strecke ich mich inwendig in mir nicht nach Gott aus. In jenem Falle bin ich in eine Sackgasse gelaufen, und muss mich dort herausbringen. Gott und der Friede, den Er bringt, haben ihren Wohnsitz ebenfalls außerhalb von mir. Um Frieden zu finden, werde ich einigen Frieden der Welt hinzuzufügen haben. Ich kann mich selber nicht ausschließen. Ich kann mich bei der Welt nicht entschuldigen und vorgeben, sie brauche mich nicht. Ich kann nicht so tun, als wäre ich ein abgetrennt gehaltener Mensch. Ich kann mich nicht selber belügen, innerer Aufruhr sei göttlich, und er sei etwas, was ich weiterhin untersuchen sollte.

Egal wie sehr ich mich selber in einem warmen Federbett einwickeln möchte, ich werfe die Decke zurück und stehe auf. Ich konfrontiere die Welt nicht. Ich grüße sie. Ich ziehe mich an und gehe hinaus, und danke dem Allmächtigen Gott, dass ich die Befähigung habe, mich in Bewegung zu setzen. Ich danke Gott für meine Beine. Ich danke Gott für meine Schuhe. Und ich danke Gott dafür, mir die Initiative gegeben zu haben, aufzustehen und dem Dienst an Ihm nachzukommen.

Gott nimmt mich nach außerhalb von mir selber. Er führt mich zu den grünen Auen. Er sagt mir, dass ich dort andere Menschen zu leiten habe. Es ist nicht ausreichend, dass ich dort alleine aus mir selber heraus hingehe. Ich bin noch nicht bereit, mich eine Weile hinzulegen. Gott sagt mir, es sei ein Dienst an Ihm, welcher mich dorthin bringt, wo ich gerne sein möchte. In der Tat, anstelle von Flauten, entscheide ich mich für grüne Weiden. Dies ist meine Wahl, die zu treffen ist.

Ich hatte genug Selbstbemitleidung oder mich selber anzuprangern. Jetzt entscheide ich mich für den Dienst an Gott, und ich kann wissen, dass aller Dienst genauso gut einer an mir ist, ohne darüber nachzudenken.“

Heavenletter # 2312 – 25. März 2007 The Spinning Earth 

Die sich im Kreis drehende Erde 

Gott redete …

Dies ist der Frühling eures Lebens. Egal in welcher Phase des relativen Lebens ihr euch soeben befindet, dies ist deren Frühling. Es ist, wann ihr aufblüht. Und wieso nicht, Geliebte? Wieso nicht?

Es ist ebenso der Sommer eures Lebens, wann ihr alles aberntet, was gepflanzt worden ist, das ausdauernde wie das einjährige, und die hundert Jahre alte Bäume. In der Sommerzeit eures Lebens ist großes Einbringen. Ihr pflückt die Früchte. Es ist dermaßen viel am Gedeihen – ihr gebt eine Menge davon weiter. Es sind genug Zucchini für alle da. Ich segne diese Erde, und Ich segne dich.

Und was sind Herbst und Winter außer Erneuerung? Sie sind die Welle, so sie sich nach hinten zieht, bereit, über das Wasser, woher sie kommt, hinwegzuhüpfen. Dies ist das Zurückbiegen des Bogens. In Wirklich ist eine Jahreszeit das gegebene, und sie rollt sich selber aus. Was unaufhörlich scheint, ist stets dabei, sich umherzuwälzen. Es ist ein Drehen des Rades. Es ist ein Mühlrad, es verwandelt den Weizen in Mehl, und das Wasser glitzert auf.

Wie gut sich doch der Erdboden unter euren Füßen den Jahreszeiten anpasst, während sie sich drehen. Wie geschickt ihr seid darin, eure Füße feste auf dem kreisenden Globus zu halten. Wie wandlungsfähig und umstellbar ihr und die drehende Erde seid. Euer relatives Leben ist eine Jig, welche ihr auf der Oberfläche des Globus tanzt. Wie in Übereinstimmung ihr seid. Ihr und die Erde tanzen, drehen sich im Kreis, und die Musik erklingt. Eure Füße heben sich dauernd höher, und ihr federt höher und höher ab. Der Boden unter euren Füßen wird zu einem Trampolin, und wie ihr zurückschnellt.

Während dieses Experiments des relativen Lebens dreht sich die Welt, verspinnst du dich, und versuchst du, dich selber einzuholen, zur selben Zeit, wie du versuchst, vorne vor dir selber hinzugelangen. Du würdest die Welt an einer Stelle halten, sofern du könntest. Du würdest das ganze Jahr hindurch den Sommer behalten, sofern du könntest. Um des Sommers zuliebe würdest du all das weghalten mögen, was dir den Sommer herbringt. 

Manchmal würdest du die Welt schneller drehen und damit an ein und derselben Stelle laufen lassen. Einerlei wie das Gepolter auf dem Erdumfang ausfällt, du bist zutiefst in dem Zentrum des inneren Erdschiffs in Anspruch genommen. Inneres wird zu Äußerem, und das ist die Geschichte deines Lebens auf der Erde.

Dein Herz hat niemals den Himmel verlassen. Es ist immer hier gewesen, wo Ich bin, und das ist der Himmel. Wo immer Ich bin, ist Himmel. Der Himmel begleitet Uns auf Unseren imaginären Reisen. Dein Herz, selbst dann wenn es sinkt, ist lebendig und wohl in dem Äther der Ewigkeit namens Himmel.

Die Welt dreht sich unter deinen Füßen, und du drehst sie. Sie dreht dich, und du drehst sie. Dies ist eine Eskapade. Du bist eine Charaktere in einem Roman. Du bist der Held, und du bist heldenhaft. Du bist ein tüchtiger Tänzer. Du bist ein Tap-Tänzer. Du klickst mit deinen Füßen auf der Oberfläche, und dein Herz schwillt voller Freude an. Umarme die Freude mit all deiner Macht. Lasse sie durch dich hindurch fließen zu dem Takt deines Herzens und zu dem Tanzen deiner Füße. Tanze auf Meine Melodie.

Lasse dein Leben über das Universum auf Sendung gehen. Lasse die Freude deines Lebens und die Freude des Universums vernommen werden. Du machst Freude, so du sie hörst. Du bist ein Freudetänzer, und ein Freude-Schleuderer, und ein Freude-Ergreifer. Du bist eine Süßigkeiten-Maschine der Freude. Selbst wenn du denkst, du seist weit weg von der Freude, bist du in ihr eingebettet. Möchtest du dich nun anschicken, die Freude anzuerkennen, in welcher du lebst?

Manchmal ist dein Herz wie Gras, das mit Blättern überdeckt ist. Das Gras ist da, bloß leicht mit Blättern zugedeckt, die von aufrecht stehenden Bäumen herunterfallen. Selbst die Blätter, welche das Gras bedecken, ernähren es. Du kannst sie wegstreifen und sehen, dass das grüne Gras wächst. Dies ist Aufschwung. Leben ist Belebung.

Heavenletter # 2313 – 26. März 2007 We Had a Dream 

Wir hatten einen Traum 

Gott redete …

Wir hatten einen Traum, du und Ich. Es war ein Traum des Einsseins, und Unser Traum wurde Wirklichkeit. Und er bleibt Wirklichkeit. Unser Einssein ist die Grundlage deines Lebens. Ohne Unser Einssein würde das Leben in der Welt nicht existieren. Es ist ein Tanz des Lebens, den ihr tanzt. Ihr habt euch abrupt von der Bühne des Himmels entfernt, auf zur Bühne des Lebens. Das Erdenleben ist zeitweilig. Es ist eine Eskapade. Unser Einssein ist Ewig. Unser Einssein ist unvermeidbar.

Lang lebe das Einssein. Es ist alles, was existiert. Es ist über das Leben hinaus, und doch ist das Leben aus ihm gefertigt. Es ist nicht so, dass das Einssein Bestand hat. Das Leben ist das Einssein Selbst. Du führst deine Finger über das Telefonbuch des Lebens, vertiefst dich in es, und vergisst dabei womöglich, dass das Telefonbuch von irgendwoher kommt, und dass es nicht alles ist, was existiert. Es gibt da auch einen Verleger, wie auch die Veröffentlichten. Einige Ziffern sind nicht aufgeführt, doch sie existieren.

Du bist aus Meinem Herzen der Liebe zur Welt gekommen. Es gibt keine zwei Wege dabei. Ein Melodrama spielt sich selbst aus. Es hat Verdrehungen und Wendungen, und du wirst in sie verwickelt. Unterdessen bleibt Unser Einssein intakt. Es gibt von ihm kein Entkommen, außer in deiner ergiebigen Vorstellungsgabe.

Es gibt kein Herausgehen aus dem Einssein. Das Einssein ist es, und das Einssein bist du. Das Einssein ist wie eine Million Sterne, die in der Nacht blinken. Alle Sterne scheinen das gleiche Licht. Alle Sterne sind im Einssein lebendig. Der Unterschied zwischen dir und den Sternen lautet, dass sie nie zweifeln. Sie sind gestillt in der Seele der Nacht. Genauso hell scheinen sie am Tag, du siehst sie dann lediglich nicht. Die Sterne wissen, sie scheinen ununterbrochen.

Ihr seid immerwährend Sterne, Ihr seid Sterne, deren Licht auf der Erde niedergegangen ist. Du und die Sterne oben sind in fortwährender Kommunion mit Mir und mit einander. Es gibt keinen Ellbogen auf der Erde, der sich bewegt, ohne seine Basis im Himmel. Ihr seid arbeitsverpflichtet zu dem Licht des Himmels. Es ist an euch, zu reflektieren. Das ist alles, was euch anliegt. Nennt es Licht, nennt es Liebe, das seid ihr. Erstaunlich, wie ihr das Licht nicht sehen könnt, das in euren Herzen brennt, und das sich ganz über die Erde wirft, die ihr verblüffenderweise als Wildnis seht. Verwunderlich, was ihr nicht seht, Geliebte.

Seht jetzt. Reibt eure Augen und seht das schöne Firmament und seine Erde und seinen Himmel. Schaut den Strahler der Sterne an, wie er auf euch herunter scheint. Es ist Meine Liebe, die sie scheinen. Sie kennen nichts anderes, als Mein Licht zu scheinen. Und hierin liegt das Glück der Sterne.

Ebendasselbe Glück ist das deine. Mein Licht ist das deine, um zu scheinen, Tag und Nacht. Du bist im Sternenlicht deines Herzens herrlich. Die Strahlen des Lichts entströmen meinem Herzen. Die Strahlen punkten bei anderen Herzen. Lichter begegnen sich, und so hat es den Anschein, als würde das Licht sich ausdehnen. Das Licht war immerfort so. Es wächst allein in eurer Vorstellung größer und größer. Nun denn, macht euch weiterhin Vorstellungen, solange ihr für euch selbst das Licht erblickt, das ihr seid und immer wart. Sobald ihr euer Licht scheint, fühlt ihr euch im Frieden. Vorgestellte Beschwernisse verschwinden Sie können in dem Licht, das du scheinst, nicht existieren, öffnet deswegen eure Augen und erblickt das Licht, das natürlich und leicht alle Dunkelheit beseitigt.

Dunkelheit gab es nie. Eure Augen waren nur nicht weit genug geöffnet. Öffnet eure Augen, und öffnet euer Herz. Öffnet weit. Lasst das pulsierende Licht in euch hinausscheinen. Lasst es eure Zweifel überstrahlen. Lasst den Zweifel hinter euch. Womöglich kann er in einer Erhellten Welt nicht mehr existieren, als ihr in einer dunklen Welt leben könnt. Ihr seid euer eigenes Licht, obschon alles Licht Mein ist. Scheint euer Licht, damit ihr es sehen mögt.

Heavenletter # 2314 – 27. März 2007 In the Garden

In dem Garten 

Gott redete …

All-umschließend ist Mein Licht. Dies ist eine andere Ausdrucksweise für – Einssein ist da. Einssein ist alles-umfassend. Alles-umschließend, lässt es nichts aus. Das Licht Meiner Liebe ist omnipräsent. Es schließt alles ein. Im Einssein gibt es keine Bewertung, denn Einssein sieht das Licht von sich selbst, und sieht nichts zum Bewerten. Und so wirst du, unauslöschlich im Einssein umfangen, nichts zum Beurteilen sehen. Im Einssein wird es tatsächlich nichts zum Beurteilen geben. Es wird kein Fehlbenehmen unterkommen. Kein Fehldeuten. Es wird keine begangene Handlung vorhanden sein, welche das Einssein der Liebe Selber nicht aufrechterhält.

Es wird keine Verbrechen zu sehen geben, weil es keine gibt.

Es wird keine Unfairness da sein, weil es im Einssein keine gibt. Alles wird gesehen, so wie es in der Schönheit des Einsseins ist.

Ihr lebt jetzt im Einssein. Ihr habt es bloß übersehen. Einssein, einst bekannt, einst ganz in Anspruch genommen, einst befähigt für alle Zeitlosigkeit, möchte euer Leben wie eine Gartenparty zum Vorschein bringen. Der Garten Eden wird nichts gegen euch in der Hand haben. In dieser hinreißenden Gartenparty, welche ihr bald besuchen werdet, werdet ihr selbst mit der Schlange tanzen, und die Schlange wird nicht fauchen. Die Schlange, Verkörperung eures niederen Selbst, diese Verwindung, welche ihr als euer niederes Selbst bezeichnet und der Schlange in die Schuhe schiebt, wird nicht untertätig sein. Sie wird nicht kriechen. Sie wird gelenkig über das Gras schwimmen und nicht in den Bedeutungsfeldern, welche ihr für Schlangen bereitgestellt habt, gesehen werden. Es stimmt, sie ist eine Irdische Kreatur, die Erde aber wird geliebt sein und liebevoll sein. Und das gleiche werdet ihr in der ganzen Pracht der Schöpfung sein.

Ihr werdet in Ehrfurcht vor all der Schöpfung gaffen. Wunder und mehr Wunder von der Überschwänglichkeit des Lebens werden sein. Ihr werdet nicht mehr länger umherschweifen. Euer Schritt wird fester sein, und er wird leicht und erleuchtet sein. Euer Herz wird voller Wunder sein. Lichter werden überall im Universum des Einsseins angehen.

Ein Eines Herz wird gehört werden. Ein Eines Herz einzig wird schlagen. Mittendrin in Individualität wird Universalität in die Höhe schweben. Universalität ist Einssein, Geliebte. Von Trennung und Geringschätzung wird nichts vernommen werden. Jeder wird jedes Land und jede Person lieben. Jeder wird Eltern einem jeden Kind sein. Alle werden euer sein. Was für eine Leckerei werdet ihr auf Lager für euch haben, sobald ihr jedes Kind auf der Erde liebt, als wäre es euer eigenes. Ihr werdet es als euer eigenes erkennen. Alle Erwachsenen werden eure Brüder und Schwestern sein, von der Art, wovon ihr immer geträumt habt. Ihr werdet dermaßen voller Liebe sein, dass alles Sonstige bezwungen sein wird. Nichts sonst wird existieren außer Liebe, die in eurem Herzen pumpert. Es wird so viel davon geben, dass ihr nicht wisst, was damit anzufangen ist. Es wird nichts mit ihr zu tun geben, außer, sie an die Oberfläche zu lassen, und gleichwohl wird nicht mehr länger eine Oberfläche da sein. Alles wird tief in eurem Herzen sein. Das Leben wird in der Tat in einer anderen Dimension vonstatten gehen. Das hat es immerzu getan!

Es ist nicht so sehr, dass ihr euch emporhebt, obschon ihr das tut. Es ist so, dass all das, was euch von den Höhen fortgehalten hat, verschwunden ist. Der Ballast, sozusagen, ist über Bord geworfen worden, und der Ballon steigt in die Höhe. Dasjenige, was ihr Aufstieg nennt, ist seit eh und je begierig gewesen, euch bei sich zu haben. Ihr wart niemals weg von ihm. Kummer der einen oder anderen Art und Unglauben an ihn hielt euch unten. Aber ihr bedürft für euch nicht einmal des Glaubens an ihn, um hochgehoben zu werden. Es ist in eurem Gewahrsein, dass ihr in die Höhe gehoben werdet. Alles was es braucht, ist euer Gewahrsein.

In dem Garten, von dem Ich spreche, sind es nicht bloß Blumen, welche blühen. Die ganze Welt und ihr werden in voller Blüte stehen. Ihr werdet sehen.

Heavenletter # 2315 – 28. März 2007 The Scenery

Die Gegend

Gott redete …

Es gibt immer einen guten Grund, betrübt zu sein. Ihr könnt Traurigkeit jederzeit, wann ihr es möchtet, wenden. Ihr könnt Anlässe für sie finden. Aber weswegen solltet ihr das tun mögen? Wendet euch stattdessen zu fröhlicher Stimmung. Weswegen Traurigkeit mehr wiegen lassen als Glücklichsein und euch hinunter ziehen lassen?

Lasst Glücklichsein euch hochheben. Befürwortet Glücklichsein.

Das Leiden in der Welt hat nicht eure Kollaboration nötig. Es hat es ganz gut ohne euch hinbekommen. Es stimmt nicht, dass ihr, wenn ihr weint, alleine weint. Viele weinen mit euch, obschon sie denken, sie weinten alleine. Ihr überbringt euch Tränen leichter als Lachen. Ihr seid gut im Aufwärmen von Tränen und Herzeleid.

Es ist Glücklichsein, welches um Unterstützung schreit. Glücklichsein braucht euch in seinem Lager. Das Positive betonen ist eine alte Weise. Dies ist nichts Neues. Rollt für das Glücklichsein einen Teppich aus, um darauf zu gehen. Rollt das Fass des Lachens her. Steckt die Taschentücher weg. Versammelt euch zur Freude.

Lasst die schlechten Nachrichten alleine. Sofern ihr nicht einen anderen Menschen mit euren Worten, Taten und Gedanken erheben könnt, dann seid ruhig. Verschlimmert die Traurigkeit der Welt nicht, indem ihr euch selber in Dunkelheit verhüllt. Zumindest könnt ihr helle Farben tragen. Sofern nicht für euch selber, dann für Andere.

Seid ihr der Auffassung, eure Stimmabgabe zähle nicht? Auf welcher Straßenseite ihr geht, das zählt durchaus sehr viel. Mit jedem Schritt, den ihr macht, bringt ihr die Welt zum Erzittern oder ihr lasst ihr einen Spritzer Licht zu kommen.

Wisst, dass ihr mächtig seid. Jeder Schritt, den ihr nehmt, erbringt einen Unterschied. Ihr haltet die Welt in euren Händen. Ihr seid der Ausgleicher von ihr. Die Welt hängt von euch ab. Ein Deut Glücklichsein von eurem Herzen hebt ein Tonne Sorge auf.

Bis jetzt seid ihr unter Umständen auf die Welt angewiesen gewesen, ohne zu bemerken, dass sie auf euch angewiesen ist. Ihr seid nicht abhängig. Ihr seid ein Führer. Eine Führungsperson sein meint, dass ihr weniger daran denkt, was ihr möchtet, und mehr daran, was ihr geben könnt, und ihr gebt es. Ihr seid ein Diener der Welt, und dies bedeutet, ihr leitet sie. Auf diese Weise dient ihr.

Ihr steht nicht am Wegesrand und betrauert die Beschaffenheit der Ereignisse.

Schaut stattdessen zum Himmel hoch, und all jene um euch herum werden ebenfalls hochschauen. Sie werden die Sonne bei Tag und die Sterne und den Mond bei Nacht sehen. Sie werden die beleuchteten Städte sehen, und sie werden den Horizont erblicken, der sich über der Schwelle des Universums erhebt. Ihr weist die Welt auf sich selber hin. Ihr macht Aufnahmen von ihr, welche an jeder Ecke auf Sendung gebracht werden. Macht Aufnahmen davon, was die Welt zu sehen nötig hat. Jeder kann die Schlacken genauso gut sehen wie du. Zeige auf die Gegend, welche ihre Schönheit an den Tag legt. Mache dir nichts aus dem Hässlichen. Lasse es alleine. Lasse es ein für alle Mal alleine.

Schleppe nicht die Statistiken des Verhängnisses mit dir herum. Was für eine kleine Sache, dies zu tun. Es wird jene geben, die die Unterseite annoncieren, nicht aber du, nicht mehr. Selbst dann wenn du der einzige bist – du wirst das Licht des Tages und die Überfülle, welche Ich kredenze, verkünden. Du wirst bejahen, und du wirst all das Süße in einem Tablett herumtragen und Allen Süßigkeiten anbieten. Dies bedeutet es – ein Diener Gottes sein.

Weise niemals mehr auf die Missstände um dich herum hin. Ich möchte nicht, dass ihr für sie sprecht, genauso möchte Ich nicht, dass ihr sie in Schutt und Asche redet. In beiden Fällen ruft ihr Aufmerksamkeit zu ihnen hin. Lasst eure Aufmerksamkeit auf Erhabenerem ruhen. Falls ihr nicht wisst, wohin zu blicken, dann blickt nach oben und seht über die Wolken und den Nachthimmel hinaus. Seht sogar über die Sterne hinaus. Seht die ganze Strecke zu Mir. Ich schaue Mich nach euch um.

Heavenletter # 2316 – 29. März 2007 Now We See the Ocean

Nun sehen Wir den Ozean

Gott redete …

Schön, schön ist die Welt, die Ich euch gegeben habe. Ihr seid die Schlafende Schönheit, welche noch zu dem Pulsieren des Universums und dessen unbeschreiblicher Schönheit zu erwachen hat. Es bist du selber, der wartet, zu sich selbst zu erwachen. Wache jetzt auf.

Der vergiftete Apfel hat seine Potenz verloren. Setze dich nun aufrecht hin und speie ihn aus.

Es gibt nicht mehr länger irgend eine Ausrede, das Universum nicht zu lieben. Es ist ein Universum des Lebens. Es gibt nicht mehr länger irgendeine Ausrede dafür, nicht an der Schönheit des Lebens teilzunehmen. Nun schreitest du über alles Negative hinüber, denn, weswegen solltest du, eine Schlafende Schönheit, die nunmehr erwacht ist, durch Negativität hindurchlaufen mögen? Du trägst einen diamantenbespickten Umhang und eine Tiara von immensen Proportionen. Einen von solch einer Schönheit, derweil du dich nicht mehr länger mit dem Gestrüpp und den Dornen oder mit den Kommentaren über jene vertändelst. Du hast viel zu viele Schönheit, derer du dich annehmen kannst. Nicht mehr länger lässt du auch nur die allerkleinste Negativität an deinen Gedanken herumkriechen.

Du bist ein stimmiges Hohes Seinswesen. Du bist eine Königin oder ein König des Lebens. Du bist nicht ein gemeiner Mann. Du bist nicht ignorant. Du trägst großartiges Licht. Was hat Dunkelheit mit dir zu tun? Egal, wie viele Andere sich entscheiden, in der Dunkelheit umherzuwandern, du nicht. Nun schreitest du im Licht. Halte dein Auge zur Sonne hin. Dies ist das einzige, was zu tun ist. Du bist derjenige, der voranschreitet. Du gehst nicht nach hinten.

Hände und Münder versuchen eventuell, dich in die niederen Welten der Dunkelheit auf Erden zu ziehen, du aber hast Silberpantoffeln an und bist unverdrossen in deinem Gang zum Himmel. Du hörst nicht mehr länger auf Widersinn. Ganz bestimmt propagierst du ihn nicht. Du bleibst aus dem Treibsand heraus, und mithin werden Andere durch dein Beispiel herausklettern. Beuge dein Ohr zu ihnen, und du wirst nach dorthin gezogen.

Du weißt, wohin du gehst, und du trödelst nicht. Du hast weder Zeit noch ein Verlangen, um Ooh und Aah zu machen über Geschwätz und Befunde. Dein Geist und dein Herz sind allzu voll mit Herrlichkeit, als dass du irgendetwas dich zurückhalten lässt. Du bist für Größe bestimmt, und du gehst jetzt auf sie zu. Es existiert eine breite Allee, welche dich zu deiner Bestimmung führt. Es ist leicht, auf ihr zu bleiben. Folge, folge Mir, und werde nicht abgelenkt.

Harpyien [ein Mischwesen, in der Gestalt einer geflügelten Frau, aus der griechischen Mythologie, Th.B.] auf der Straßenseite rufen dir zu. Sie erzählen dir all die unglücklichen Neuigkeiten. Sie möchten ihre Angst in dich einflößen. Du weißt es besser. Lächle und winke, und sei auf deinem Weg. Einige Harpyien werden in Verkleidung zu sehen sein – du wirst dich nicht hereinlegen lassen. Du verlässt dies schleunigst auf dem Weg zum Himmel. Dein Pfad ist ruhig verlaufend. Du bist auf diesem Weg bereits schon einmal gewesen. Er ist dir nicht neu. Du wirst dich nicht verirren. Ich werde dich nicht verlieren. Und du kannst Mich nicht verlieren. Du bist gefunden, und Ich bin gefunden. Wir gehen Hand in Hand.

Unser Weg ist mit Gold gepflastert. Unser Licht macht Unseren Pfad golden. Wir nehmen die edlere Straße. Die niedrige Straße ist auf jeden Fall die trügerische Illusion. Früher oder später führt die niedrige Straße zu der, auf der Wir sind, welche letztlich die einzige Straße ist, die da ist, und demzufolge die einzige, die es wert ist, gegangen zu werden.

Es gibt keine Versuchung wie diejenige des Himmels. Es gibt keine Stimme wie die Meinige. Es gibt kein Gehör wie das Meinige. Es gibt keine Sicht wie die Meinige, und Ich lasse sie Allen zukommen. Hier, sie sind für euch. Sprecht Meine Stimme. Hört, so wie Ich höre. Seht, wie Ich sehe. Ich bin bereichert, und ihr seid bereichert.

Seht nun. Vor uns ist ein rundlicher Hügel. Es ist nicht einmal ein Anstieg. Nun sehen Wir den Ozean. Nun gehen Wir auf Wasser.

Heavenletter # 2317 – 30. März 2007 The Secret

Das Geheimnis

Gott redete …

Ihr beginnt, es zu begreifen. Ihr macht euch zueigen, was ihr möchtet. Ihr kehrt hervor. Ihr lasst los, was ihr nicht möchtet.

Ihr braucht keine Klagen mehr. Ihr seid an ihnen vorübergeeilt. Selbstverständlich, ihr könntet sie finden, wenn ihr danach schautet, aber ihr schaut euch nicht mehr länger nach ihnen um. Ihr schaut nach dem, was zu rühmen ist. Wie simpel ist dies, und doch was für eine Entdeckung! Ihr habt das Geheimnis gefunden, das Leben zu leben, welches ihr liebt. Gebt das Spekulieren darüber auf, was euch nicht gefällt, und spezialisiert euch darauf, was eurem Seien Aufschwung verleiht. Ihr tanzt die Tänze, die ihr euch aussucht, und ihr lasst die anderen aus. Ihr singt die Lieder der Liebe, und lasst die anderen nicht mal über eure Lippen kommen. Ihr zieht nicht mit ihnen.

Ihr habt bei der Gegebenheit Anklang gefunden, dass ihr ein Skript eures Lebens schreibt. Ihr arbeitet nicht mehr länger an einer Tragödie. Egal wie ereignisreich und interessant sie sein mögen, Tragödien und Melodramen machen nicht mehr länger euer Interesse aus. Ihr schaut euch nach eine anderen Art Geschichte um, voll mit einer anderen Art von Vorkommnissen.

Ihr fädelt ein Halsband des Lebens auf. Ihr wählt die Kügelchen aus, die ihr benutzen möchtet, um euer Halsband zu machen. Ihr bestellt die Kügelchen, die ihr mögt. Wenn ihr türkis mögt, bestellt ihr türkis. Ihr blättert den Steine-Katalog durch und wählt aus, was ihr mögt. Ihr verbringt die Zeit damit, was ihr attraktiv findet. Ihr geht einfach über die Seiten hinweg, an denen ihr nicht interessiert seid. Sie sind nicht für euch, und das ist genug. Ihr schuldet ihnen nichts. Ganz gewiss schuldet ihr ihnen nicht Loyalität. Ihr habt die Prüfung gemacht zu den realen Edelsteinen. Was für einen Nutzen könnt ihr jetzt für Plastiksteine haben?

Euer Leben kann hervorstechend in Freude sein. Ihr wisst, wie das zu machen ist. Ihr hebt die Freude hervor. Ihr stellt sie in Großschrift ein.

Sofern du in ein Loch gefallen bist, verzichtest du darauf, über dessen Länge und Breite in gewichtige Details zu gehen. Du prägst dir die Grube nicht ein, fasst nicht jede Furche und jeden Stein an. Du schaust nach oben zu dem Tageslicht über dir, findest einen Anhaltspunkt für die Zehen und kletterst aus ihr heraus. Selbst wenn dein Körper immer noch in der Grube feststeckt, du behältst deinen Geist nicht dort. Du reist zu der nächsten Oase. Du reist als erstes mit deinem Geist, und auf diese Weise ist es, wie du dich aus jeder dunklen Grube herausziehst. In Wahrheit ist es – wie du sie dir ansiehst. Was deine Finger anfassen, ist nicht die Wahrheit. Die Wahrheit ist etwas anderes. Was die Fakten sind, ist irrelevant. Fakten gehören links liegen gelassen, weil sie bloß da sind, um überstiegen und nicht in Verwahrung gegeben zu werden. Fakten sind unbedeutsam. Dies ist ein Fakt.

Ganzheit ist wahr. Beschreibe alsdann Ganzheit und nicht Scherben. Sofern euer Leben Glas ist, seht durch es hindurch, Geliebte. Seht darüber hinaus.

Auf diese Weise lernt ihr, ein Meister des Lebens zu sein. Ihr immatrikuliert euch im Leben und nicht in Hindernissen. Ihr habt euch für das Leben angemeldet. Ihr habt euch nicht in einem Kurs über Hindernisse eingetragen. Hindernisse befinden sich nicht einmal in dem Lehrplan, welchen Ich euch bitte, in Betracht zu nehmen. Hindernisse sind nebensächlich. Sie sind nicht das, was euch herstellt. Sie sind nicht euer Kursfach. Schlicht deswegen, weil sie vorne vor euch sich aufhalten, ist kein Grund, ihnen euer Alles zu geben. Vielleicht habt ihr sie nicht wegzukicken oder aus eurem Weg fortzuschaufeln. Vielleicht überspringt ihr sie. Vielleicht findet ihr, sie sind überhaupt nichts, schlicht ein Stäubchen in eurem Auge. Vielleicht sind sie nicht aus Stein gemacht. Vielleicht sind sie aus Gedanke gemacht. Ändert die Bestandteile eurer Gedanken. Ändert die Anordnung. Springt, Geliebte, springt.

Heavenletter # 2318 – 31. März 2007 An Artist of Love 

Ein Könner der Liebe 

Gott redete …

Sobald du auf der Liebe segelst, ist alles leicht. Hast du dies nicht erlebt? Hast du nicht die schöne Energie erlebt, welche dir Liebe gibt? Schäle dir eine Schicht Liebe von deinem Herzen, so, wie du von einem Tageskalender eine Seite wegnimmst. Etliche Schichten sind zäh geworden. Beseitige sie einfach, so wirst du näher an den Kern deines Herzens herankommen können. Je tiefer in die Liebe hinein du gehst, umso reicher ist dein Herz. Je mehr du von ihm freilegst, umso mehr gibst du der Liebe statt, zu gedeihen. Beseitigt die Oberflächenschichten, Geliebte. Öffnet, öffnet euer Herz. Nehmt die alten Blütenblätter von der Rose weg. Lasst das innere Wachstum sich zeigen. Seht es für euch selber. Zärtlich ist euer Herz der Liebe. Diese selbige Zärtlichkeit macht die Stärke eures Herzens aus. Zähheit nicht. Einzig Zärtlichkeit ist es.

Gebt eurem Herzen statt, zu sein, was es ist. Es ist lebenssprühend. Es ist egolos. Es nimmt keinen Anstoß.

Dein Herz reist in die Welt hinein. Du ziehst ein Blütenblatt ab und lässt es da. Unentwegt hinterlässt du Blütenblätter deiner Liebe, wo du auch bist und wohin du auch gehst. Du verstreust die Blütenblätter deines Herzens, so dass Andere die Liebe in ihrem eigenen Herzen erkennen können. Dein Herz ist endlos. Dein Herz ist dabei, bei der Welt ans Ruder zu kommen. und es wird sich mit anderen Herzen zusammentun. Es wird zu einem Friedensmarsch der Liebe kommen. Herzen werden von allen Richtungen zusammenströmen, um sich in einem gigantischen Feuerwerk der Liebe zu vereinen.

Liebe wird von der Erde aufsteigen und den Himmel und ein jedes Herz zum Glitzern bringen. Liebe wird in dem Universum erklingen. Nichts kann der Liebe widerstehen. Alles, ausgenommen Liebe, wird jetzt vergessen werden. Alles, ausgenommen Liebe, wird nutzlos sein. Es wird ausrangiert werden. Es wird nicht existieren. Alles, ausgenommen Liebe, war bloß eine Fantasie, bloß Perlen aus Kleister, anstelle von realen Edelsteinen.

Einzig Liebe taugt etwas.

Du bist fürwahr ein Künstler der Liebe. Du wolltest wissen, wofür du auf der Erde bist. Ich sage es dir immer und immer wieder. Liebe ist dein wahrer Zweck. Sie ist dein einziger Behuf. Auf wie viele Weisen kannst du lieben? Auf unendliche Weisen. Suche dir eine aus.

Wenn du ehrlich mit dir selber bist, wirst du merken, wie sehr du nach Liebe schmachtest. Du weißt nicht richtig, dass es deine eigene Liebe ist, nach der du lechzt. Die Liebe inwendig in deinem Herzen ist dein großer Schatz, der in einer Schatztruhe enthalten ist. Weswegen zögern, diese Schatztruhe zu öffnen. Du wirst nicht enttäuscht sein. Du wirst in Staunen versetzt sein.

Dein Herz ist wie Hefe, welche aufgeht und aufgeht. Es hört nicht auf, größer und größer zu wachsen. Und mithin weitet sich die Welt auf. Lasse die Balge deines Herzens lauter erklingen. Sei nicht verlegen durch dein Herz. Es ist ein Herz der Liebe. Es gilt, stolz auf es zu sein. Es gehört erkundet und ausgebildet. Es ist eine Wohltat. Dein Herz ist eine schöne Verkörperung von Liebe.

Sei nicht ein Jäger nach Liebe. Sei derjenige, der die Liebe in seinem eigenen Herzen eingefangen und sie nach Hause gebracht hat, um Alle zu verköstigen.

Es gibt in deinem Herzen Laufrollen der Liebe. Liebe ist die Frucht, die du anbaust, und die Frucht, die du erntest. Du bringst deine Liebe zum Markt, und gibst sie weg. Du bietest sie an. Sie ist da. Zeige sie schön her. Halte deine Liebe hoch. Halte sie hoch, sodass Andere hochschauen und sie mitbekommen.

Liebe ist in deinem Hof. Es ist an dir, sie zu servieren. Und dir wird Liebe aufgetragen, du lässt sie zurückprallen. Liebe ist restlos und voll, und dennoch ist sie am Wachsen und verwebt sich über das Universum und weiter in die Unendlichkeit. Liebe wird von Herz zu Herz getragen, und also bin Ich über das Universum getragen.

Heavenletter # 2319 – 1. April 2007 – The Train That Einstein Observed

Der Zug, dem Einstein zusah

Gott redete …

Die relative Welt ist der Zug, den Einstein zu sehen bekommen hat. Du fährst mit ihm, und du bist der Beobachter. Du bist der Reisende, der Zuseher und die Reise selber. Und dies, Geliebte, ist das allerwenigste von euch. Nicht das Meiste.

Es existieren Gefilde jenseits dessen, wo der Zug anscheinend durchfährt.

Da ist Erhabenheit. Da ist der Himmel und alles, was in ihm inbegriffen ist. Da ist eine Präsenz, welche alles übertrifft, was ihr wahrnehmt. Da ist eine Präsenz über Wahrnehmung hinausgehend. Jenseits von Wahrnehmung ist Wissen, und also seid ihr Wissendheit selber. Ihr seid Bewusstsein. Wir wollen es mit einem großen Anfangsbuchstaben versehen. Du bist Bewusstsein, welches sich über alles hinaus erstreckt, dessen du dir bewusst bist. Bewusstsein Selber ist größer als die Summe seiner Teile. Im Grunde genommen gibt es kein Aufteilen von ihm. Die scheinbaren Teile sind eine Widerspiegelung des Ganzen. Bewusstsein ist ein einzelner großer Wirbel von Licht. Es ist heller und blendender als jedes Gemälde von der Sonne. Bewusstsein ist wie der innere Kreis der Sonne. Es ist ein schöner Ort der Wissendheit, an dem es sich wohlsein lässt. Wie warm und wie sonnig.

Du sitzt in einer Flügelschwinge mittendrin in der Sonne, und pumpst die Schwinge auf, und sie nimmt dich immer höher. Du pumpst deine Beine derart stark auf, dass du bemerkst, wie du außerhalb der Sonne bist. Einen kurzen Moment der vergehenden Zeit lang, während dem du aus dem Zentrum der Sonne heraus bist, vergisst du deine Mittighaftigkeit. Aber auf dem Bogen deiner Flügelschwinge schwingst du dich zurück. Du bist seit eh und je an die innere Kammer der Sonne angebracht worden. Unbenommen, wie weit in die Höhe du dich schwingst, unbenommen, wie weit hinaus du dich begibst, du bist von dort, woher du kamst, auf deinem Weg. Und sobald du dich in das Zentrum der Sonne zurückschwingst, nimmt dich das Licht der Sonne auf. Du bist einverleibt. Du warst seit eh und je Eins mit der Sonne. Die Sonne mag dir scheinbar auf deinen Rücken zu scheinen, gleichwohl bist du überdies die Sonne, die auf sich selber scheint. Du bist die Sonne Meines Herzens, welche auf die Erde ausstrahlt. Die Eichel fällt nicht einmal vom Baum.

Du lebst auf zahlreichen Ebenen auf ein Mal. Selbst wenn du am heutigen Tag ein Dummkopf bist, bist du es nicht. Selbst wenn du am heutigen Tag hereingelegt wurdest, nimmst du ausschließlich teil an einem Spiel. An jedem Tag nimmst du an einer Partie teil. Es ist bloß ein Spiel. Du spielst das Spiel Leben. Ob du nun taumelst oder stolperst, du spielst einen Part in einem Herrlichen Spiel. Du bist in es hineingegangen. Ja gar wenn du als ein Mauerblümchen dasitzt, hast du das Spiel betreten. Gar wenn du meinst, du seist ein Nebendarsteller, bist du ein Star des gesamten Universums. Du bist Mein Stern, der auf der Erde erstrahlt. Du bist nicht ein Stein, den Ich hergeworfen habe. Du bist ein Stern, so hell wie jeder Stern am Himmel. Du stehst mit allen Sternen in Beziehung. Die Sonne ist dein Mutter-/Vater-Stern. Und gleichwohl bist du kein Baby-Stern oder keine Baby-Sonne. Du bist die Sonne Selber. Von einem jeden Winkel her gesehen – bist du der Hellste Stern. Du bist Sternenheit. Du bist Sonnenheit. Scheine so, dass das gesamte Universum die Helligkeit, welche auf die Erde scheint, wird bemerken können. Sei Mein Licht, das scheint. Sei es. Erkenne es. scheine es. 

Heavenletter # 2320 – 2. April 2007 – More Important Things

Bedeutsamere Dinge

Gott redete …

Vergeude nicht mehr länger deine Energie mit Ärger und seinem milderen Cousin, der Frustration. Verlösche nicht durch die allerhand Dinge, durch die du verlöschst. Eine Angelegenheit nach der anderen scheint dich zu beunruhigen.

Jede neue Straßenecke, zu der du gelangst, unterscheidet sich von der davor. Du liebst weite Alleen und Straßen mit Terrassierungen mittendrin, freilich bist du nicht betrübt, sobald sich Straßen anders präsentieren. Du sagst nicht: „Diese Straßen. Was ist bloß mit ihnen los? Wieso sind sie nicht alle so schön, wie ich sie mag?“

Machst du indes nicht just dies mit Menschen? Du möchtest sie anders, als sie dir derzeit erscheinen.

Du fühlst dich beeinträchtigt und betrübt, weil jemand raucht, weil ein anderer Fleisch isst, weil sich jemand waghalsig anzieht und ein anderer eher vage-höflich, weil jemand selbstzentriert ist und dir keine Beachtung schenkt, und weil ein anderer dich ebenso wenig zur Kenntnis nimmt? Du ziehst es vor, dass jeder, dem du begegnest, eine mustergültige Wiedergabe dessen ist, was dir zu dieser bestimmten Zeit und an dieser bestimmten Stelle am liebsten ist.

Suche das auf, was du magst. Kümmere dich nicht um den Rest.

Die Person, die vor dir steht, egal wie herzlos, wie gedankenlos, wie betrübend etc. sie soeben ist, ist in der Welt ebenso kühn, wie du es bist. Sie fühlt sich ebenso öfters ungehört. Sie fühlt sich herabgesetzt, unwichtig, ohne dass ihr ein Ohr geliehen wird. Nicht anders als du ist sie zu einer Welt gekommen, welche nicht immer freundlich ist, und hat sie keinen Harnisch zum Anlegen bei sich, nichts, um sich zu schützen. Durchaus möglich, sie steht auch ebenso wenig wie du in einem liebevollen Verhältnis mit sich selber. Du möchtest bei einem anderen Menschen seine Art zu sein ändern, seine Haltung, das, was er denkt, die Worte, die er benutzt, wie er sich selber aufführt, wie er geht und wie er kaut und was auch immer sonst. Dein herumrasender Geist möchte ihn in dem Wald deiner Einbildungskraft einfach nicht alleine für sich lassen. Du hackst mental oft auf ihn ein. Du hast nicht einmal deine Gedanken auszusprechen, um auf ihn einzuhacken. Derweilen es bedeutsamere Dinge gibt, um über sie nachzudenken, schlägst du deine Gedanken um all die kleinen Irritationen herum und machst jene zu großen.

Sobald sich in deinem Leben etwas Hauptsächliches manifestiert, spürst du die Kleinheit all der Dinge, die dich zuvor derart behelligt haben. Der Kontrast zwischen ihnen und dem, was vorgefallen ist, ist dermaßen groß, dass du fast nicht weißt, was mit ihm anzufangen ist. Du möchtest im Eigentlichen nicht, dass diese Leute vom Antlitz der Erde verschwinden. Unter Umständen bemerkst du an dir, wie du von ihnen angetan bist. Vielleicht hast du jemanden im Leben nicht wertgeschätzt, sowie er indes stirbt, empfindest du einen Verlust. Spüre den Hinzugewinn, derweil jemand zugegen ist. Schmiede das Eisen, solange es heiß ist. Ernte die Frucht, die just vor dir ist. Im Winter, da bedaure nicht, was dich hat brach liegen lassen.

Beziehungen sind in der Welt nicht so leicht. Körper und Persönlichkeiten kommen einander in den Weg. Und – deinem Empfinden nach – sind Benebeltheit und Wehtun immer durch das Gegenüber verursacht, und der andere Mensch auf der anderen Seite hat das gleiche Empfinden. Was auch der Kummer ist, Geliebte, sobald ihr ihn habt, ist er der eure. 

Wenn ihr auf der Straße geht, ärgert ihr euch nicht über jeden Riss im Bürgersteig oder über jede schmutzige Pfütze oder Eiscremekugel. Ihr hebt sie nicht in eurem Herzen und Geist auf und zieht sie nicht immer und immer wieder auseinander.

Geliebte, pflückt am Straßenrand einige Blumen. Hebt einen Pfennig auf. Ihr vermögt los zu lassen. Die Dinge haben euch nicht zu behelligen. Findet bedeutsamere Dinge, denen ihr euch zuwendet.

Heavenletter # 2321 – 3. April 2007 – You Are on a Cruise

Du bist auf einer Kreuzfahrtschiffsreise 

Gott redete …

Wenn du dich auf einer Schiffsreise befindest, werden dir großartige Büffets serviert. Derart viel zum Aussuchen. Und du bist nicht in Eile. Du sitzt da und entspannst dich, und weißt die Dinge zu schätzen und zu genießen. Du fährst irgendwohin, denn das Schiff, auf dem du unterwegs bist, segelt über den Ozean. Du hast nicht zu schwimmen.

So auch ist dein Umgang mit dem Leben. Ein fantastisches Büffet wird vor dir ausgebreitet. Du hast eine endlose Auswahl. Mache sie dir zunutze. Nimm dir die Zeit, wertzuschätzen und zu genießen. Die Sonne scheint, und du fährst auf einer glatten See.

Wenn du in Eile bist, gehst du an einer Menge vorüber. Wenn du auf etwas wartest, gleichsam als werde das es Entgegennehmen dein Leben verwandeln, gehst du ebenfalls am Leben vorüber. Weder Eile noch Aufschub.

Sobald dein Auto Benzin benötigt, hältst du an und tankst. Halte ein Reservoir an Energie inwendig in dir selber aufrecht.

Das Leben gehört nicht durchgelaufen, so schnell du es kannst. Dein Behuf ist nicht so sehr, wohin du zu gelangen versuchst. Gefallen an dem Weg finden ist das zuvorderste. Dorthingelangen ist wie ein Punkt am Ende eines Satzes. Der Satz allerdings, er enthält den Sinn. Der Satz geht weiter. Bei deinem Bestimmungsort ankommen beendet jenes Abenteuer, und jetzt beginnst du mit einem neuen.

Dies ist eine andere Ausdrucksweise für die Redewendung – iss die Mahlzeit, die vor dir zu stehen kommt, und genieße sie. Das Essen genießen, welches dir jetzt gerade serviert wird, dies ist das Ansinnen. Auf diese Weise rüstest du dich für den großartigen Festschmaus, der auf dich wartet. Du hast das fantastische Festessen im Sinn, gleichwohl ist jenes nicht das, wofür du lebst. Du lebst nicht für später. Du lebst für jetzt.

Lasse das Leben die Kreuzfahrtschiffsreise sein, auf der du bist. Nimm das Frühstück ein, das Mittagessen, das Abendessen. Du begibst dich der Möglichkeit, noch bevor das Dessert kommt. Iss jetzt.

Auf deinem Weg zum Bestimmungsort unterkommen einem zahlreiche Gasthöfe, um dort Halt zu machen. Sei ebenso stark überrascht, wie du dir gewiss bist. Das Leben hat viele Kunststücke im Ärmel. Rechne mit dem Leben, dass es dir aufwartet, und dass es dir vortrefflich aufwartet. 

Unglücklichsein im Leben ist Umweg. Es ist nicht die Exkursion, auf der ihr seid.

Ihr habt ein Bestreben, etwas aus eurem Leben zu machen. Wisst jetzt im Augenblick, dass ihr euer Leben macht und herstellt. Es ist jetzt an euch, großartig zu sein, und fantastische Dinge zu tun. Ich stehe für all das. Tut die kleinen Dinge jetzt. Ein kleines Ding ist womöglich ein großartiges Dinge, oder es ist unter Umständen ein kleines fantastisches Ding. Geliebte, wartet nicht darauf, dass im Theater die Lichter angehen. Geht jetzt auf die Bühne.

Ihr habt nicht perfekt zu sein, und nichts sonst hat ebenfalls nicht perfekt zu sein. Ich meine perfekt in dem Sinne der Welt. Ihr befindet euch nicht auf einem Crash-Kurs. Ihr seid nicht am Vollstopfen. Dies ist das Leben, in dem ihr lebt. Dies ist das Leben, was ihr lebt. Lasst uns diesen Augenblick zu einem guten machen. Und danach den nächsten, so wie er zum Vorschein kommt. Ihr könnt nicht etwas im Voraus zum Erscheinen bringen. Im Voraus meint, über es nachdenken. Besser ist es, das Leben zu leben, so wie es ist, denn darüber nachzudenken. Nun, ja, über das Leben träumen, das ist eine andere Sache. Halte ein Bild von dem Leben, das du haben möchtest, in die Höhe, und sammle, so du das möchtest, währenddessen die Rosenknospen ein.

Geliebte, ihre befindet euch auf diesem heiligen Abenteuer namens Leben. Leben ist dort, wo ihr just jetzt euren Fuß hinstellt. Dies jetzt ist das ultimative Leben. Nimm dich selber an der Hand. Springe entlang. Pfeife eine fröhliche Melodie.

Heavenletter # 2322 – 4. April 2007 – Marvelous Creation

Bewundernswürdige Schöpfung

Gott redete … 

Wie prächtig ist diese Schöpfung, die Ich gemacht habe. Wie prachtvoll bist du. Du hältst die Welt zusammen. Es mag dir ja nicht danach aussehen, aber du tust es. Du falzt die Welt schön ein. Du drapierst sie durch das Universum. Himmel spähen durch Wolken hindurch, um den herrlichen Planeten Erde zu sehen, der mit dir auf ihm zur Schau gestellt wird. Die Erde umfängt sich selber. Der Horizont präsentiert sich selber. Und du spähst zum Himmel hoch, ebenso wie er auf dich herunter blickt. Der Himmel tröstet dich, und du siehst gerne zum Himmel hoch. Jedes Mal wann deine Augen den Himmel in den Blick nehmen, segnest du ihn. Der Himmel tollt voller Freude umher, dafür dass er dich hat, auf ihn zu blicken.

Dermaßen untereinander in Beziehung stehend mit jedermann und allem auf der Erde seid ihr. Es gibt nicht einen Tag, wann ihr nicht auf die Welt einwirkt, und nicht einen Tag, wann die Welt nicht auf euch einwirkt. Du bist ein Gesprächspartner des Universums. Es ist, wie wenn du die Welt herumwirbelst. Du drehst sie im Kreise, und demnach dreht sich die Welt, gleichsam als befändest du dich auf den hauchzarten Schwingen deiner Gedanken.

Du bist ein Seinswesen, vom Himmel her gekommen. Du landetest auf der Erde. Derart empfänglich warst du, dass du mit nach oben gestreckten Armen aufstandst und deine Finger zum Himmel langten. Und der Himmel kam herab, um deine Finger zu küssen, um sie zu falten, sie an dein Herz zu drücken, und er sprach:

„Hier, an der Stelle wirst du mich jetzt finden. Ich bin innendrin in deinem Herzen, wo Gott ihn gelassen hat. Er ließ mich in deinem Herzen zur sicheren Verwahrung, so, dass du nicht auf den Himmel zu warten hast, so, dass du mich jederzeit haben kannst, am Tage oder des Nachts, wie du magst. Er ließ den Himmel in deinem Herzen zum Wachsen und Zunehmen. Zunächst um meine Samen der Liebe verstreut zu bekommen, und danach zum Wachsen, so, dass es dir ein Leichtes ist, den Himmel innen und den Himmel außen zu sehen, so lange, bis kein Unterschied mehr zwischen Erde und Himmel oder zwischen Himmel und Erde existiert. Alles wird innen sein, und alles wird außen sein, und eine Verschiedenheit zwischen innen und außen kommt nicht zur Sprache. Alles wird innendrin sein, und alles wird draußen sein. Dein Herz wird sich von innen nach außen gekehrt haben, es wird die Welt erwärmen, es wird die Welt erhellen, und die Welt wird spektakulär sein, dermaßen spektakulär, wie sie angelegt worden ist zu sein, so wie ihr angelegt worden seid sie zu sehen, und so wie ihr angelegt worden seid, in den Blick genommen zu werden.

Du und die Welt sind auf Gegenseitigkeit. Die Welt ist wie ein Brief, den du dir selber geschrieben hast, oder wie ein Lied, das du komponiert und dir selber gewidmet hast, oder wie ein Wasserbecken, in das du blickst und in dem du deine eigene schimmernde Widerspiegelung siehst. Die Welt, ein Taumel an Schönheit, wird sich so heiter wie ein Schwan auf dem Wasser an den Tag legen.

Die Welt wird dich sehen, wie du sie siehst. Du bist die Untermauerungen der Welt. Du magst ja wähnen, du schwebtest auf der Oberfläche der Welt, du aber bist ihr Bollwerk. Die Welt gleitet auf deinem Rücken. Du könntest sie genauso gut in die Höhe halten. Du könntest genauso gut die Herrlichkeit des Universums verkünden, denn, bist du nicht ihr Partner? Gewiss bist du das. Gewiss tanzt du Do-si-do (allerhand Square-Tänze; wörtlich: ‚Rücken an Rücken‘; aus dem Frz.) mit der Welt. Sicherlich ist die Welt dein Rucksack. Sicherlich wiegt sie nichts. Der Welt ist es angelegen, ein leichter Zauberstab in deiner Hand zu sein, und, so du mit ihm winkst, haben Sterne ihren Auftritt. Wie liebreizend die Welt doch ist, derweilen du Zauberhaftes mit ihr zur Ausführung bringst. Du übst die Magie des Lebens aus, und auf diese Weise artet die Welt zu Gottes Wunderwerk aus. Du bist bereits Gottes Wunderwerk.

Du bist das Wunder des Lebens, und was ist dies denn anderes als dasjenige von Gott?“ 

Heavenletter # 2323 – 5. April 2007 – The King of Life

Der König des Lebens

Gott redete …

Was du letzten Endes im Leben lernst, ist, dir selber mehr zuzutrauen. Selbst in den Bezügen des Relativen bist du weitaus weiser und lauterer, denn du dir selber Glauben schenkst. Du hast Liebe und Weisheit inne, die jenseits deiner verbrachten Lebensjahre liegen. Du hast sie eingeborenerweise.

Du bist weitaus mehr als du oder jemand denkt. Gelange in diese Erkenntnis hinein.

Die Welt wird dich eher nicht erkannt haben, und mithin hast du dich selber anzuerkennen. Was für ein weises und schönes Seinswesen du bist! Sagt das, Geliebte. Sagt: „Ich bin ein schönes, weises und wundervolles Seinswesen.“

Sagt:

„Ich bringe jeden Tag mehr von mir in Erfahrung. Ich nehme unentwegt in meiner Achtung zu. Ich hebe an zu sehen, was Gott, als Er mich machte, gewirkt hat. Er erschuf nicht Potentialität. Er schenkte mir mein Potential verwirklichterweise. Es ist in Gänze da. Alles, was ich möchte, ist jetzt unmittelbar hier. Alles, was ich sein möchte, ist jetzt im Augenblick hier inwendig in mir. Was verwirklicht worden ist, ist nicht Potential. Gott gab mir viel mehr denn Potential.

Sollte ich dermaßen töricht sein und sagen mögen: ‚Gott hat fantastisches Potential.‘ Das möchte ich nicht. Gott hat ungeheure Macht. Ich weiß das. Macht ist bereits Sein, so wie sie bereits mein ist.

Wieso warte ich, mich selber und meine Träume zu erkennen und umzusetzen? Ich stehe an der Straßenecke und warte darauf, dass ich selber auftauche, und – ich bin bereits hier. Worauf warte ich? Warum warte ich überhaupt?

Ich stehe bei der Bank in der Schlange, um einen Scheck einzulösen, unterdessen die ganze Bank bereits mein ist.

Ich bitte um Erlaubnis, anzuerkennen, was ich bereits bin. Ich warte auf jemanden oder auf etwas, dass es mich ankündigt, derweil es an mir ist, mich selber kundzutun. Heute werde ich mich zum Souverän verkünden. Ich bin der Souverän in meinem Leben, und dies macht mich zum Souverän der Welt. Ich bin der König meines Lebens. Ich habe bereits meine Krönung gehabt. Ich bin nicht wie ein Orchestermitglied, das auf einen Hinweis wartet um zu beginnen. Ich beginne jetzt. Ich überschritt die Startlinie vor langer Zeit.

Ich habe etwas als einen Beitrag an die Welt. Auf mich wird mehr gehört, als mir klar gewesen ist. Ich bin weise und förderlicher, als ich wusste. Das macht nichts, jetzt weiß ich darum. Ich bin Bewusstsein, dabei, mich selber zu erkennen. Ich bin Bewusstsein, dabei, in dem Feld des Lebens zu spielen. Ich gebe mir mit mir selber an. Ich renne mit mir selber um die Wette.

Nun möchte ich mich selber erhöhen. Ich steige nun dorthin auf, wo ich bin. Ich bin ein Hohes Wesen. Gott machte mich so. Er schwenkte mich vor und nach meiner Geburt in die Höhe. Ich bin eine erleuchtete Seele, zur Erde hin geboren, um meine eigene Erleuchtung auszuspüren. Ich war überall auf der Suche nach ihr, und die ganze Zeit lang hatte ich sie. Erleuchtung ist um Vieles mehr ein Teil von mir denn irgendetwas, woran ich denken kann. Helligkeit ist Erleuchtung. Es ist schier intelligent, erleuchtet zu sein. Und ich bin intelligent jenseits meiner Lebensjahre und über meine wildesten Einbildungen hinausgehend.

Wieso bin ich überrascht, wie voller Erstaunen ich bin? Weswegen sollte ich nicht überrascht sein mögen, wie staunenerregend ein jedes Kind Gottes ist? Und sofern ich es für wahr halten kann, dass selbst bloß ein einziger Mensch brillant ist, wieso kann ich das nicht von mir selber glauben?

Ich bin Gottes Schöpfung. Er schuf mich. Er schuf mich wundervoll. Weswegen sollte ich überrascht sein mögen? Weswegen sollte ich über irgendetwas überrascht sein mögen, was Gott vorsieht? Ich sollte überrascht sein, falls Er nichts vorhielte. Er hat die Küchenschränke gefüllt. Die Speisekammer ist gefüllt, und ich habe dort Zugang.

Ich habe den Schlüssel zum ganzen Universum. Ich bin das ganze Universum. Daher habe ich einen Schlüssel, welcher passt. Ich öffne mich selber für ungemein große Wohltaten. So wie ich mich selber öffne, öffne ich einen Jeden sonst. Danke dir, lieber Gott, dafür, mir diese Gunst erwiesen zu haben.“ 

Heavenletter # 2324 – 6. April 2007 – A Constant Star 

Ein gleichbleibender Stern

Gott redete …

Höre Mein Herz. Lies Mein Herz aus. Mein Herz spricht zu dir. Mein Herz wird dir Geschichten von solcher Herrlichkeit und Liebe zu erzählen wissen, von denen du bislang nur geträumt hast. Ich spreche zu dir von Liebe, von weit ausladender Liebe, von Liebe, die sich entfaltet, die sich seit eh und je entfaltet, die immerzu über sich selber herabstürzt und zu deinen Füßen landet. Du kannst weder Meine Liebe für dich beschreiben, noch kannst du sie umkreisen. Es gilt dir bloß, in Empfang zu nehmen und aufrechtzuerhalten. Du hältst sie aufrecht, indem du sie empfängst, indem du sie nimmst, sie als die deine entgegennimmst. Sie ist dein. Alle Meine Liebe ist dein. Sie ist für euch bestimmt. Und mithin ist alle Liebe Unser. Unsere Liebe gehört zu. Liebe gehört zu. Liebe ist ein Vervielfältiger. Sie ist eine widerhallende Saite. Sie schwingt wieder und hört niemals auf. Liebe gibt sich selber allerorten wieder. Liebe kennt keine Beschränkungen. Liebe ist eine Zentrifuge, die überallhin verstreut. Sobald du dein Augenmerk auf Liebe richtest, verspürst du Liebe. Du fühlst dich beraubt, weil du dein Augenmerk auf die Unzugänglichkeit von Liebe richtest. Stelle deinen Brennpunkt auf die Gegenwärtigkeit von Liebe ein. Liebe ist fürwahr immerzu präsent, ihr Lieben.

Könnt ihr Mich wirklich vorstellen ohne das Schenken von Liebe? Könnt ihr Mich als gestreng und gefühllos vorstellen? Könnt ihr Mich als einen Züchtiger verspüren? Könnt ihr das wirklich? Dies ist altes Denken, sehr altes, ungemein antiquiertes Denken, niemals so gewesen. Minderes denn volle Liebe von Mir kann ausschließlich eine Projektion vonseiten desjenigen sein, der dies dachte. Wisse, wie der Liebe wert du bist, und in der Folge wirst du erkennen, wie weit und wie tief Meine Liebe für dich ist. Du wirst Liebe schrankenloserweise kennenlernen, Liebe, den ungemein Mächtigen verpflichtet.

Stelle dir Liebe vor, die in Liebe zu sich selber steht und sich selber liebhat. Stelle dir vor, wie Liebe anschwillt, und wie sie das Gesamt des Universums umfängt. Stelle dir Liebe vor wie einen Fluss, der geschwinde fließt und fließt, so lange, bis er zur Quelle seiner selbst wird, gleichwie ihr die Quelle von euch selbst seid. Woher kommt Liebe? Sie kann bloß von sich selber kommen. Sie kann nicht von etwas anderem kommen. Liebe ist der Begründer von allem. Der Liebepfeil ist herausgezogen. Liebe ist losgeschossen. Liebe langt an. Liebe multipliziert sich selber. Liebe ist ein beständiger Stern, der am Firmament erglänzt. Es mag so aussehen, als flackere er, das aber ist bloß ein Trugbild, welches dermaßen viele Lichtjahre weg eingebildet wurde.

Um all die Liebe in der Welt zu sehen, hast du deren Grenzen zu durchdringen, dasjenige, was dir wie Grenzen vorkommt, da der Liebe keine Grenzen zukommen. Was Liebe für Einen ist, ist Liebe für Alle, da Liebe alles-durchdringend ist. Liebe dringt zu dem Herzen des Lebens selber vor. Liebe fegt sich selber beiseite, was so viel heißt, wie wenn man sagen würde, sie bringe sich selber voran und umrande sich selber, sie halte sich als Gefangene, so sie derweilen freigesetzt ist, die Welt zu umarmen und sie weit in die Höhe zu schwingen.

Liebe ist ein Hoch. Sie ist mit Sicherheit kein Tief, und gleichwohl ist eine Gleichheit das gegebene, eine Gleichmäßigkeit von Liebe. Liebe ist mehr als Aufregung. Sie ist ein Verweil-Ort. Sie ist Zuhause. Dengle dich in jene Liebe hinein, welche alles umrührt, welche für allezeiten für Alle ist, die kein Ende hat, ausschließlich mehr von sich selber. Bereite in allem Liebreiz ein Bankett der Liebe vor und warte mit ihm auf. 

Die ganze Welt ist ein unentwickeltes Land, wo Liebe Zeit zu überragen braucht, wo Liebe jene zum Verschwinden zu bringen braucht und ihr auf den Fersen zu folgen braucht. Just dies tut Liebe. Wie heißt das Heilmittel dafür, was der Welt wehtut, ausgenommen die Liebe selber – Liebe –, die Überholerin von Schmerz, jene Liebe, welche alles füllt und in jener Manier verbleibt, Liebe, welche nichts mit Individualität zu tun hat, ist dermaßen vortrefflich individuellerweise zum Ausdruck gebracht, dass sie universal zum Ausdruck gebracht ist. Ein und für alle Mal. Mein Wille ist geschehen. 

Heavenletter # 2325 – 7. April 2007 – Let Freedom Ring

Lasse Freiheit läuten

Gott redete …

Liebe ist der Friede, der alles Verstehen übersteigt. Liebe ist jenseits von Begreifen. Liebe ist selbstverständlich dem hingegen nicht fürs Verstehen, sondern zum Geben.

Liebe erzeugt Harmonie. Harmonie existiert nicht vollauf aus sich selber heraus. Harmonie bedeutet nicht, dass jedermann gleicher Auffassung ist. Sie bedeutet, dass Differenzen nicht den Brennpunkt ausmachen. Unterschiedlichkeiten erhalten keine Hinsichten. Einheit erhält Hinsichten. Liebe übersteigt alles. Sie übersteigt sogar sich selber.

Im Leben werdet ihr fast immer über Verschiedenheiten ins Stolpern geraten, also buddele dich fürderhin nicht in sie hinein. Es gibt dermaßen viel Liebe auf der Welt, und so wenig Zeit, in der lieben das angesagte ist. Liebe existiert, und Zeit nicht, hinfür ist die Liebe, die aus deinem Herzen heraus in der Zeit und im Raum geschenkt wird, in dem Konzept von Zeit ein zeitloses Geschenk. Raum existiert nicht, und doch ist Liebe da, ihn zu füllen. Nichts sonst vermag dies. Und gleichwohl ist Liebe ungemein mehr als ein Auffüller.

Kannst du lieben, währenddessen Einvernehmen nicht vorhanden ist? Kannst du lieben, selbst dann wenn ein Anderer nicht das Gespür hat, was du aufweist? Kannst du lieben, selbst dann wenn ein Anderer willkürlich und von sich selbst überzeugt ist und nicht die Sicht an sich hat, die du hast? Kannst du lieben, den Erscheinlichkeiten des Nicht-Einvernehmens zum Trotz? Möchtest du das gerne?

Kannst du Kontrolle los lassen, ja bereits in deinen Gedanken? Kannst du mit Menschen zusammen sein, einer Vogelmutter gleich, die ihre Vogelkinder fliegen lässt? Kannst du es akzeptieren, dass sich kein einziger in deiner Schule zu immatrikulieren hat? Kannst du akzeptieren, dass niemandes Herz oder Geist in deiner Jurisdiktion zu liegen kommt, dass kein einziger ihr unterliegt? Kannst du Mein Volk gehen lassen?

Kannst du akzeptieren, dass jeder ein freies Seinswesen ist, und dass sie nicht deiner Billigung bedürfen? Kannst du geltenlassen, dass du, ja in der Tat, dass du weder zu billigen noch zu missbilligen hast, dass du selber schier zu sein hast? Wirst du akzeptieren, dass in der Welt Platz für alle da ist? Existieren nicht Rechtecke und Kreise und Dreiecke ebenso umgänglich auf der Welt? Winkel und Kurven treffen aufeinander, und Entzücken kommt auf, und dies eher, als dass Ellbogen sich ineinander verhaken.

Sofern du ein Engel wärst, der auf der Erde in einem Menschenkörper in Erscheinung trat, wie würdest du dann durch das Leben fließen? Wie würdest du umgehen, das Leben zu hindern? Wie schön würdest du den Durchlauf durch das Leben anderen Menschen darbieten. Mit einem Armschwung würdest du andere Menschen, die vor dir erscheinen, herbeiwinken. Du würdest dir ungemein klar sein über den Verteiler von Liebe, der du bist. Du würdest nicht selbst-verwirkend sein, nein, keinesfalls. Du würdest derart machtvoll sein, dass du Macht nicht nötig hättest. Du würdest keine Anstalten machen, bei Anderen das Heft in die Hand zu bekommen. Du würdest nicht einmal versuchen, dich selber zu kontrollieren, denn dir wäre es klar, dass es in der Arena der Liebe keine Sitzplatzüberprüfung und keine Gedecke dafür gibt. Es ist nicht so, dass du Kontrollieren draußen hältst. Kontrolle würde ganz einfach nicht hereinkommen wollen.

Geliebte, sobald ihr euch der Kontrolle entsagt, ist Anderer-Auffassung-Sein keine große Sache. Stöcke und Steine leben in aller Freundschaft beisammen. Niemand versucht, einen Stock in einen Stein umzuwandeln. Alles ist willkommen. Alle sind willkommen.

Bescheide würden Huld entspringen. Es käme zu einem leichtgängigen Austausch hin und her, sowie keiner überlegen oder unterlegen ist, vielmehr ebenbürtig im Reden. Dies, Geliebte, ist Respekt, und es ist Respekt, welcher dir abgeht, sobald du dir sicher bist, dass du recht hast, und sobald du so sicher bist, dass andere Menschen unnachgiebig sind und nicht sehen, was direkt vor ihnen liegt, so wie du es siehst. Ihnen ist mit einem andersartigen Tablett voller wunderbarer Dingen aufgewartet worden. Sie haben nicht die Sicht zu haben, die du hast. Sie müssen es nicht so sehen. Und du kannst deine Augen und dein Herz weiter öffnen, und weniger unerbittlich sein, ohne dabei das, was du als Integrität siehst, aufzugeben. Gib dir selber statt, mit dir selber anderer Auffassung zu sein. Erteile dir die Erlaubnis, ohne Anspannung zu sein. Von Verspannung rührt Disharmonie her. 

Heavenletter # 2336 – 8. April 2007 – The Wonders of the World

Die Wunder der Welt

Gott redete …

Wache zu diesem neuen Tag auf, so, als hättest du vor diesem einen Tag nicht einen einzigen Tag des Lebens auf der Erde gehabt. Wie ein erster Tag beim Zeltlager, er wird aufregend sein. All die Wunder zum Betrachten! Und, Geliebte, da sind Wunder vor euch, auf die ihr bisher nicht einmal einen kurzen Blick geworfen habt. Ihr habt ihnen keine Beachtung geschenkt. Sie waren einfach da, und du befandst dich unterwegs nach irgendwo anders. Eventuell hattest du Gedanken, aber du hast nicht hingeschaut. Du warst vertieft, was als nächstes kommt, und nicht auf die Juwelen direkt vor dir. 

Schaue dir deine Hände an, die Finger, die derart vollkommen nach außen gestellt sind, die Fingernägel und all das. Ihr könnt mit euren Fingern zeigen. Ihr könnt mit ihnen essen. Ihr könnt mit ihnen tippen. Ihr könnt mit ihnen stricken. Euer Geist wird sie im Nu zum sich Bewegen veranlassen. Eure Hände haben Innenflächen, die ihr zu einer Tasse formen und aus der ihr Wasser trinken könnt. Ihr könnt eure Hände wohin auch immer drehen.

Wir sagen, dass euer Geist eure Finger veranlasst, sich in Bewegung zu setzen, indessen ist es etwas, was jenseits des Geistes liegt, welches über die Richtung des Geistes befindet. Es ist nicht euer Geist, der die Entscheidung trifft, zu tippen oder zu stricken oder zu liebkosen. Sehnendes Verlangen setzt den Geist in Bewegung. Und demgemäß bewegen sich eure schönen Hände, wie dies euer Geist anweist. Euer Geist befindet, wann es für euch eine Wonne darstellt. Der Geist befolgt die Anordnungen des Herzens. Dem Geist ist es zugedacht, Anordnungen zu befolgen.

Und ein jedes Ding, welches eure Hände anfasst, ist ebenfalls ein Wunder.

Und was eure Hände nicht anfassen können, ist gleichfalls ein Wunder.

Was eure Hände nicht langen können, das können eure schönen Augen erreichen. Eure Augen fassen den Himmel an und all das, was mit ihm Hand in Hand geht, der Himmel tagsüber, der Nachthimmel, die Horizonte und die Farben von unvorstellbarer Schönheit. Eure Augen nehmen euch auf eine Reise zur Weite. Sie geben euch Hinweise und Anhaltspunkte.

Und was eure Augen nicht erreichen können, vermag eure Einbildungskraft und euer Herz und eure Seele zu erreichen. Es gibt nichts außerhalb des Gesichtskreises. Dasjenige, was nicht in den Blick genommen werden kann, wird ebenfalls gesehen. Dasjenige, was nicht gemerkt werden kann, wird ebenfalls erkannt. Jedwedes Wissen ist inwendig in deinem pulsierenden Herzen enthalten. Und mithin ist alles miteinander verbunden, und nichts und kein einziges ist getrennt.

Dies sind bloß einige der Wunder der Welt, welche dir dieser eine Tag hier enthüllen wird.

Und alsdann – die gleichen Hände, die sich bewegen können, können ebenfalls unbeweglich sein, sie können ein Porträt sein, was durch sie gemalt worden ist, Finger, die berühren, schöne Hände, die ihr an euch habt, Hände, derart schmiegsam mit dem Herzen verbunden, das Herz verbunden mit der Trachtendhaftigkeit, verbunden mit dem Puls des Lebens selber. Alles ist in euren Händen. Lasst eure Hände Hände sein, die das Universum liebevoll tragen.

Und, bedenkt dies einfach – die vom Künstler erschaffenen Füße von euch können euch überallhin tragen, können zum Takt der Musik schlagen, sie können tanzen, springen, die Pedale eines Fahrrads treten, sie können sich beugen, sie können greifen und wackeln.

Und, bedenkt dies einfach, es gibt für eure Füße einen Boden, um darauf zu gehen, Böden von allerlei Art. Wer sollte sich all die Wunder, die ein einziger simpler Tag für euch bereit hält, ausdenken können?

Wer könnte sich etwa träumen, dass Seinswesen, so wie Wir sie erschaffen haben, die Erde bevölkern könnten und als separate, sich bewegende Teile einer Welt, welche im Raum hängt und sich um ihre eigene Achse dreht, in Erscheinung treten könnten? Wer könnte sich vorstellen, wie derart viel auf ein Mal vor sich geht? Wer könnte glauben, dass dermaßen viele Gegensätze koexistieren. Wer könnte sich Krieg und Frieden erträumen, heiß und kalt, Sommer und Winter? Wer könnte sich Blumen, Früchte und Bäume, die Früchte tragen, und Rosen mit Dornen träumen? Wer könnte sich feucht und trocken ausdenken, Hunger und Sattsein? Wer könnte davon träumen, dass ihr euer Einssein mit Mir vergessen könnt und stattdessen an so viele andere Dinge denken möchtet?

Heavenletter # 2327 – 9. April 2007 – Rising to Heaven

Zum Himmel aufsteigen

Gott redete …

Ja, Ich erschuf euch. Aus Liebe heraus wurdet ihr geboren. Und demzufolge, Geliebte, komme Ich ebenfalls, Ich, Der Ich der Schöpfer bin, durch euch in die Existenz. Ich existiere unbenommen diesem oder jenem, und gleichwohl bringt ihr Leben zu Mir. Ihr seid das Leben von Mir. Es ist gleichsam, als tippten eure Finger Mich in die Existenz. Ich wandle auf der Erde, Geliebte, und ihr macht Bilder von Mir. Euer Leben und Meine Existenz sind unzertrennlich. Ich sage, ihr erschafft Mich, weil Ich, Welcher ewiglich existiert, und Ich, Welcher in eurem Herzen existiert – weil Ich ebenfalls in den Umfängen eures Geistes existiere. Euer Geist gibt an, Ich existiere, oder er sagt, Ich existiere nicht. Euer Geist ist wie eine Verbindungsstelle oder eine Mautstelle, welche Mich zulässt oder nicht zulässt. Selbstverständlich gehe ich, allem ungeachtet, durch alle Tore hindurch, und gleichwohl liebe Ich eure Anerkennung. Nicht anders als ihr – Ich liebe es, erkannt zu werden. Ich liebe es, auf der Erde zu wandeln, und dass Menschenmengen aufkommen, die Rosenblütenblätter verstreuen, die Küsse werfen, die ihr Leben voller Freude leben.

Es besteht Einvernehmen darüber, dass es Mir nicht nach eurem Beifall um Meinetwillen zu tun ist, sondern um euretwillen. Ich wandle voller Stolz in euch. Möget ihr ebenso stolz über Mich sein, sodass ihr aufrecht und stark daherkommen könnt. Es erbringt euch einen Unterschied, sowie ihr euch um Mich herum versammelt und bekennt, nicht bloß Unsere Partnerschaft bekennt, sondern die Großartigkeit Unserer Partnerschaft. Was ihr euch anschaut, das wird zu euch, ihr werdet zu ihm. Ihr verstrahlt es. Ebenso – wenn ihr Kummer seht, fühlt ihr Kummer. Ich sage – seht Mich, und Kummer wird sich davongemacht haben.

Was ihr seht, das werdet ihr. Ihr nehmt es euch an.

Dies hat nicht voll und ganz mit einer bewussten Entscheidung zu tun. Ihr schwingt dem, worauf ihr euren Blick richtet, gemäß. Wir können sagen, dass das, was ihr euch anschaut, eine Stimmgabel ist, und dass ihr gemäß der Stimmgabel schwingt. Vernehmt Einklang, und ihr schwingt zu Einklang. Vernehmt Dissonanz, und ihr schwingt zu Dissonanz. Es ist eure Wahl, was ihr seht. Ihr könnt euch alles anschauen und Meine Präsenz sehen. Ihr werdet zu dem, was ihr seht, und was ihr seht, wird überdies zu eurer Sicht.

Zu was werdet ihr in eurem eigenen Gewahrsein, sobald ihr zu Mir schwingt? Und sei es bloß für eine Sekunde, ihr steht auf einer neuen Ebene von Existenz. Seht Mich allerorts, und wo, Geliebte, belässt euch dies? Sowie ihr Mich in allem seht, Wer ist am Sehen? Ihr könnt dies, Geliebte, nicht bewerkstelligen, aber ihr könnt euer absichtsvolles Ansinnen darauf festlegen und richten. Legt es leichtlich fest, und lebt daraufhin euer Leben.

Sagt: „Heute habe ich die Wählscheibe auf mein Herz eingestellt, um Gott überall zu sehen. Ich weiß, ich habe das nicht zu tun. Ich weiß, ich bin bei Gott allemal so wie ich bin recht so. Es ist nicht so, dass Gott mich mehr lieben wird, sobald ich Seiner bewusst bin. Es ist so, dass ich mehr lieben werde, und dass ich mich selber mehr lieben werde. Oh, wie wird die Welt aussehen, sobald jeder sich selber ebenso wie seinen Nachbarn mit dem Licht aus Gottes Liebe liebt? Der Friede Gottes ist mein. Ich stehe in Gottes Licht. Ich möchte mich dessen entsinnen. Und also diene ich Gott. Gott umfängt alles, daher diene ich allem. Ich diene den Sternen, der Sonne und dem Mond, und ich diene einem jeden beweglichen Ding auf Erden, und ich diene allem, was sich nicht bewegt, und ich diene der Erde in Ekstase in Anbetracht dessen, was Gott gemacht hat, und wie Er mich gemacht hat. Mit der Gabe des Lebens hat mir Gott die Chance einer Lebenszeit übermittelt, und ich nehme dieses Leben mit all seinen Privilegien und Rechten entgegen, und, so ich dies tue, steige ich zum Himmel auf.“

Heavenletter # 2328 – 10. April 2007 – The Union of God

Der Bund Gottes

Gott redete …

Wo ihr euch auch befindet, die Sonne geht auf und geht unter. Wo ihr auch seid, ihr seid unter eben demselbigen Himmel. Wo ihr auch seid, existieren Horizonte. Die Erde bereisen ist wie von einem Zimmer zum anderen gehen. Es ist nach wie vor das gleiche Herrenhaus, in dem ihr wohnt, so wie ihr vom einen Stein zum anderen über den Fluss des Lebens springt, so ist es das gleiche Universum, in dem ihr herumwandert. Beginnt ihr zu sehen, dass ihr nachgerade größer als das Universum seid? Ihr seid größer denn all die Dimensionen der Erde. So wie ihr das Land und die Meere durchwandert, ist es dann vielleicht so, dass euch das Land und die Meere ganz einfach Gesellschaft leisten in einer Welt eurer Fabrizierung? Vielleicht ist die Welt die Schleppe einer Robe, die hinter euch her geschleift wird. Wo könnte denn die Welt existieren, ausgenommen inwendig in euch? Die Welt ist ein Ball, den ihr zum Prallen bringt.

Das gesamte Universum fällt euch zu Füßen, Geliebte. Es existiert für euch. Es existiert aufgrund von euch.

Ihr mögt ja das Gefühl haben, die Erde sei riesig und ihr klein, aber umgekehrt ist es richtig. Euer Haupt dreht sich um den Globus. Schickt euch an, das Universum zu spüren, wie es sich in eurem Geist herumdreht. Oder ihr könnt bildlich eure Arme sehen, wie sie das Universum umarmen, wie sie es sicher in den Armen halten, oder ihr könnt die Welt als euren Leibesumfang sehen. Egal wie, die Welt ist in euch enthalten. Ihr macht Überschläge mit der Welt. In einer einzigen Umwälzung, dreht ihr die Welt um. Das ganze Universum ist inwendig in euch begriffen. Ihr seid die Hauptsäule des Universums. Es ist an euch gebunden. Vielleicht habt ihr das Gefühl, der Globus rotiere um euch, aber es ist die Erde, die ihr ausrollt. Ihr breitet sie aus wie einen Zauberteppich, und ihr seht sie euch genau durch. Ihr benutzt ein Mikroskop. Ihr blickt in es hinein. Ihr handelt, so, als hättet ihr sie noch nie vorher gesehen, alldieweil sie insgesamt eure eigene Erfindung gewesen ist.

Ihr meint wohl, ihr sitzt an einem Tisch, aber ihr sitzt auf dem Globus der Erde, welche ihr herumdreht. Die Linien auf dem Globus sind ein Kreislaufsystem, was ihr auf der Erde eingerichtet habt. Ihr kritzelt Abgrenzungslinien hin und grabt sie tief in eure Psyche ein. Ihr glaubt an kleine Schnitte in dem Umfang des Globus und heißt das, wie es nun eben sei. Ihr habt der Erde Grenzen hinzugetan, welche insgesamt euer war, und verteidigtet die Grenzen, gleichsam, als eignetet ihr sie, als wären sie heilig. Sie sind nichts als kleine Linien, die ihr angebracht habt. Es gibt keine anderen Länder. Es gibt keine Nationalinteressen. Es gibt einen einzigen Globus, für alle erschaffen. Regierungen scheinen notwendig. Ihr erschuft sie, um euren Anordnungen Folge zu leisten, und nun folgt ihr den ihrigen.

Mittels eures Bewusstseins, Geliebte, werdet ihr zu dem Gesetz der Liebe, und zu dem dringlichen Fall des Einsseins zurückkehren, und aus der Massenillusion heraustreten und wieder zu der Realität gelangen, welche in eurem Herzen existiert.

Ihr seid der Souverän des Universums. Es ist eure Schöpfung. Es liegt kein Bedarf vor, dass ihr es von neuem erschafft. Das ursprüngliche steht großartig da. Beseitigt die züngelnden Einzelheiten, mit denen ihr es bekleidet habt.

Der Globus der Erde ist eine Widerspiegelung der Sonne. Lasst ihn hell sein und lasst nicht zu, dass ihn die Wichtigtuerei des Ego eintrübt. Lasst die Welt die Liebe sein, die sie ist, und geht bei ihr nicht dazwischen. Die Welt ist für euch da, frei zu sein und zu lieben. Sie ist für euch da, ein Paradies zu erschaffen, wo Herzen herumwandern und sich begegnen können, und wo sie auf dem einen Globus sich wiedervereinen können, ohne Grenzen und mit Platz für alle. Gesellt euch der Union Gottes zu.

Heavenletter # 2329 – 11. April 2007 – Raise Your Thoughts

Hebt eure Gedanken empo

Gott redete …

Wie ist es denn, dass das Leben in der einer Minute derart wunderbar und in der nächsten derart grässlich sein kann? Was, Geliebte, hat sich geändert, außer eure Wahrnehmung dessen, was vor sich geht? Dies scheint alles zu sein, was es für die Welt braucht, sie zu erheben oder sie zu senken, ein schieres Umschalten in eurer Wahrnehmung.

Gewiss ja, ihr schiebt all dies einem Schalter bei Ereignissen zu, so, als wären Ereignisse der Vorläufer von euch. Ihr wart hier vor der Abfolge von Begebenheiten zugegen, und ihr werdet danach hier sein, und gleichwohl schaltet sich eure Wahrnehmung um, gleichsam als wärt ihr darauf angewiesen, was für ein Akkord zum Ertönen gebracht wird.

Es hat so zu sein, dass ihr mehr als eine simple Widerspiegelung der Welt seid. Es hat so zu sein, dass ihr existiert mit oder ohne das So-Sagen der Welt. Mit Sicherheit werdet ihr die äußeren Ereignisse nicht für immer den Bestimmer von euch sein lassen mögen. Ganz gewiss seid ihr mehr als ein Anstreichen auf dem Kalender oder als das, wo die Planeten soeben nun einmal stehen. Wer ist zuständig für die Konfiguration eures Geistes? Wer ist für euren Ärger verantwortlich? Möchtet ihr für immer auf die Gnade angewiesen sein, woher der Wind soeben nun einmal bläst?

In Meinem Bilde geschaffen, wie könnt ihr da nicht euch selber der hoheitliche sein? Müsst ihr euch voller Kummer mit der Hand an die Stirn schlagen? Müsst ihr Tränen vergießen? Muss euer Gesicht rot anlaufen, weil jemand einen Feuerwerkskörper wirft, der vor euren Füßen landet? Müsst ihr aufgrund dessen wütend sein, was jemand anderes sagt oder nicht sagt oder tut oder nicht tut? Wer ist für euch verantwortlich, Geliebte, ihr, oder sonstwer? Wer ist für eure Wahrnehmung verantwortlich? Wer nimmt wahr?

Wo steht geschrieben, dass eure Wahrnehmung von der Wahrnehmung eines anderen Menschen oder von der Wahrnehmung der gesamten Welt abzuhängen habe?

Steht heute auf einer neuen Höhe da. Seid oberhalb der Welt, nicht als ein Elitärer, sondern als jemand, der begütert ist und von einem umfassenderen Blickwinkel her sieht. Sofern euch jemand eure Tasche wegnimmt, was genau ist dabei verlustig gegangen, derweil ihr ja unbeschränkten Zugang zu mehr habt? Ihr seid durch Gott geliebt. Wirklich, müsst ihr die guten Wünsche von jemandem haben? Was auch immer für eine Beleidigung auf euch zugekommen ist, sie hat nicht die Zartheit von euch zu erreichen. Sie hat nicht eure Position in der Welt neu auszurichten.

Du bist das allermeist geliebte Seinswesen in der Welt. Du bist Mein Kind der Liebe, und Ich liebe dich. Vermag dies nicht hinwegzuhelfen? Kann dies dir nicht mehr bedeuten als die Verletzungen der Welt, oder als das, was jemand in ihr auf dich zu wirft? Hier ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der dich liebt, der dich just so liebt wie du bist. Ich liebe dich nicht mehr, weil du dir selber Leiden auferlegt hast. Ich liebe dich nicht weniger, sowie du glücklich bist. Meine Liebe ist dein, Tag und Nacht. Habe mehr Liebe in deinem Herzen für dich selber und für die Menschen, die dich herabzumindern scheinen.

Kannst du dir dies vorstellen, dass Ich Mir jede Bemerkung, die auf Mich zu geworfen wird, zu Herzen nehme? Nimm nicht mehr länger Bemessungen vonseiten jemandes Wahrnehmung persönlich. Lasse sie die ihrigen sein. Lasse sie denken, was sie wollen. Sie reden ohnehin über sich selber. Sofern es deren Wahrnehmung ist, gehört sie zu ihnen und nicht zu dir. Sie hat mit dir nichts zu tun. Es mag sein, dass sie auf dich hin zeigt, im Eigentlichen allerdings sind es diejenigen Menschen, die sich förmlich mit Werfen befassen. Musst du auffangen, was sie werfen?

Mir geht es soeben nicht um aufmunternde Worte. So, Geliebte, Geliebter, stehen die Dinge.

Wenn ein Mann einen anderen Menschen tötet, ist es nicht der Ermordete, der ihn veranlasste, zu töten. Derjenige, der umbringt, traf eine ehrfurchtslose Entscheidung, siehst du das etwa nicht auch so? Wieso dann ist jemand anderes als du für deine Gedanken zuständig? Du kannst deine Gedanken nach deinem Belieben emporheben oder senken. Hebe sie nunmehr nach oben.

Heavenletter # 2330 – 12. April 2007 – Nothing Is Final

Nichts ist letztendlich

Gott redete …

Weite deine Sicht aus. Blicke in den Horizont hinein. Schaue zum Himmel hoch. Schaue gar noch höher.

Und schaue ebenso direkt vor dich hin. Sei einfach nicht durch irgend ein präsentes Bild eingeengt. Wenn dein augenblickliches Leben schön ist, genieße es und lasse es seine Magie ausarbeiten. Wenn dein augenblickliches Leben sperrig zu sein scheint, dann sei es dir ganz gewiss nicht daran gelegen, es dich aufhalten zu lassen. Was im Leben geschieht, ist nicht darauf angelegt, der Bestimmer von dir zu sein. Du bist weitaus mehr denn das Leben, welches du zu jedem gegebenen Augenblick lebst. Demgemäß, finde Freude daran, was du genießt, und nimm dir nicht zu Herzen, was dein Herz zu quetschen und es trocken zu wringen scheint. Mache dir keine Sorgen, nicht einmal ein ausgetrocknetes Herz ist permanent. Nicht einmal ein verhärtetes Herz kann zu Stein werden. Du brauchst nicht stoisch zu sein, ebenso wenig hast du das Leben mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Was du zu tun hast, ist, mit deinen Gedanken voranzurücken, so rasch wie der Blitz. Erreiche ein anderes Plateau.

Sowie du dich im Leben verwundet fühlst, gehe damit so um, wie du es mit einem Schnitt in deiner Hand machen würdest. Du könntest darauf blasen, um es zu kühlen, eine Minute lang, und danach würdest du sie rasch unters Wasser halten, vielleicht etwas auf ihr anbringen, und dann mit deinem Leben weitermachen. Der Schnitt würde dich nicht zurückhalten. Er ist bloß eine Scharte. Du könntest ihm sogar einen Kuss geben. Du würdest nicht ein dutzendmal den Schnitt, den du bekommen hast, wiederaufleben lassen, oder, wie du ihn nicht verdient oder wie du ihn törichterweise verursacht habest. Ein Missgeschick passierte. Alle Missgeschicke sind törichterweise verursacht. Und jetzt verlässt du die Szenerie.

Eine Sache, um die du ganz bestimmt weißt, ist die, dass der Schnitt heilen wird. Du hast nicht das Empfinden, dass dir diese Wunde dein ganzes Leben lang hinterhergehen wird. Wieso dann derart hartgesotten sein was die emotionalen Schnitte angeht, die du übelnimmst? Sie werden genauso nicht andauern. Du kannst dich jetzt soeben sogar nicht einmal erinnern, worum es bei deiner letzten Aufregung gegangen ist. Es wird so sein, dass du dich an diese eine ebenso nicht mehr erinnern können wirst.

Bewege dich im Leben rasch voran. Reagiere nicht derart schnell. Erhole dich einfach zügig und gehe deines Weges.

Geliebte, ihr wisst im Grunde genommen nicht, dass es ein Fallwind ist, der bläst. Selbst so, böse Winde klären die Luft. Was immer an Staub und Schutt in eurem Herzen eingetaucht ist, die Winde des Wandels werden sie wegwehen.

Nichts ist endgültig. Denke nicht, dass irgendetwas letztendlich ist. Euer Wehtun ist nicht letztendlich. Eure Beziehungen sind nicht endgültig. Sie sind ebenfalls in Bewegung und gruppieren sich neu. So wie bei einem Kaleidoskop, ein neues Bild formiert sich. Direkt vor euren selbigen Augen, tut es das. Sei es, es ist ein wirkliches Gewitter oder ein solches in einem Teepott, es ist das gleiche. Du lässt es. Du bleibst nicht da und grübelst über es nicht nach. Du gehst an ihm vorüber. Was auch immer dich revidiert oder was auch immer der Andere machen kann, welches gut ist, auf jeden Fall gehst du gleichwohl an ihm vorüber.

Du bist im Leben in einem Umzugswagen. Das Leben bleibt nicht still. Es drängt sich nach vorne.

Unterhalb des strudelnden Ozeans liegt eine Stille, gleichwohl überschlagen sich die Oberflächenwellen. Manchmal gehen sie hoch und manchmal tief, und dann sind die Wellen kleine Kräuselungen. Ihr könnt dies nicht vorhersagen. Ihr könnt es nicht eindämmen. Ihr könnt bei den Wellen nicht rechnen, dass sie das tun, was ihr euch erbittet. Ihr könnt wissen, dass es die konstante Tiefe und Stille des Ozeans gibt, auf welchen die Wellen voranreiten.

Wenn ein Hurrikan wütet, nehmt ihr ihn nicht persönlich. Vielleicht mögt ihr ihn nicht, dennoch trotzt ihr ihm. Alle Stürme verziehen sich. Ihr könnt mit dem Wandel im Leben rechnen. Ihr könnt auf das zählen, was immerzu in Bewegung ist, und dementsprechend müsst ihr euch ebenso voranbewegen, in vollem Wissen, dass ihr immerzu, dass ihr jederzeit Meine Liebe habt.

Heavenletter # 2331 – 13. April 2007 – Your Heart of Love 

Dein Herz der Liebe 

Gott redete …

Wißt, wenn euer Herz sich in Schwierigkeiten befindet, daß es einem Trugschluß unterliegt. Da gibt es etwas, was ihr mißverstanden habt oder einfach nicht gut genug verstanden habt. Es gibt keine Probleme! „Wie“, so sagt ihr, „es soll keine Probleme geben? Geh mal in meinen Schuhen, Gott! Ich denke, Du weißt nicht, was ein verletztes Herz in diesen Tagen ist. Du weißt nichts von den Schwierigkeiten, in die wir hineingeraten.“ 

Ich wiederhole. Es gibt keine Probleme. Nur ihr haltet das Konzept von Problemen derart lieb in euren Herzen, und das ist ein Problem. Ihr seid überzeugt, daß ihr leidet und daß ihr großes Leiden erlebt. Ihr seid es, die das Konzept von Problemen nicht loslasst. Ihr könntet euch stattdessen an die Liebe in eurem Herzen halten. 

„Welche Liebe, Gott“, sagt ihr. „Mein Herz ist ausgebrannt. Ich fühle mich nicht liebevoll. Ich scheine alles zu fühlen außer Liebe. Ich fühle Tumult. Ich bin in Stücke gerissen, ich bin nicht ganz“. 

Ihr betrügt euch selber, Geliebte. Ihr seid sehr gut darin, euch selbst zu betrügen. Ihr klammert euch an den Schmerz, als ob er das Erschaffen von euch wäre. Liebe ist das Erschaffen von euch. Haltet euch an die Liebe. Sie möchte bei euch bleiben. Sie würde es lieben, sich in den höheren Führungsetagen eures Geistes aufzuhalten. Liebe mag es nicht, auf die lange Bank geschoben zu werden. Sie mag keine Probleme und Leiden, die ihr vorausgehen. Was ist mit euch? Ist es möglich, daß ihr die Unannehmlichkeiten der Probleme dem Ausgedehntsein der Liebe vorzieht? Ist es möglich, daß es euch um Leiden zu tun ist, so, als wäre es ein Ehrenabzeichen?

Es mag sein, daß euer Empfinden ist, ihr verdientet mehr Leiden als Liebe, und so unterzieht ihr euch einer eigenen Bestrafung. Leiden ist nicht euer Recht. Liebe ist es. Wenn du ein Opfer bist, hast du dich selbst als Opfer angezeigt. Nur Opfer leiden. Leben ist nicht gedacht, ein Opfer aus dir zu machen. Ändere dieses Bild. 

Ich ernenne dich zum Helden. Ich fordere dich auf, dich über das emotionale Elend, in das du deinem Gefühl nach hineingesetzt worden seist, zu erheben. 

Selbst der Tod ist kein Problem. Ihr mögt glauben, der Tod sei die größte Schwierigkeit, die es gibt. Oder ihr mögt sagen: „Okay Gott, ich gebe es zu. Tod ist nicht das große Problem, das ich daraus gemacht habe. Aber was ist mit jemandem, der gelähmt ist? Wie kannst du mir weismachen, das sei kein Problem? Das wäre mein Untergang.“

Geliebte, ist euer Herz gelähmt? Selbst innerhalb von Beschränkungen, selbst in extremen Beschränkungen, ist das Leben, ist die Liebe. Nutze die Gelegenheiten. Lenke die Aufmerksamkeit von dir ab. Pflanze Blumen in deinem Geist, unabhängig davon, welche täglichen Beschränkungen überwunden werden müssen. Die Idee des Leidens ist eine Beschränkung. Leiden scheint eine kulturelle Institution zu sein. Ich bitte euch, euch über euren persönlichen Schmerz hinaus in ein liebendes Herz zu erheben. Du bist nicht hier für dich selbst. Überspringe das Leiden der Welt. Besser, haltet euch an die Freude der Welt. 

Du kannst dir für immer leid tun. Die Welt kann dir für immer leid tun. Oder du kannst dich vom Leid erheben und zu einem höheren Bild aufsteigen. Ihr müßt das, Geliebte! Ihr müßt euch aus dem Netz der Probleme befreien. 

Die gleiche Sonne scheint über allen. Leiden ist nicht notwendig. Es ist nicht wahr, daß ihr Leiden kennen müßt, um Freude zu erleben. Erlebt Freude, und ihr werdet kein Leid kennen. Leiden ist zu viel über etwas nachdenken. Gewinne andere Gedanken. Lasse Leiden und Probleme zurück. Sie tun dir nichts Gutes. Sie tun niemandem Gutes. 

Lasse die Sonne auf dich scheinen. Gehe von der Dunkelheit ins Licht.

Heavenletter # 2332 – 14. April 2007 – Exquisite Wonders 

Hervorragende Wunder 

Gott redete …

Laßt uns heute über Wunde<span class=“user_questions“></span>r sprechen, die schönen Ausdrücke von Macht, die in dir liegen. Gewiß, du bist ein Teil vom Wundern. Jeder existiert mit, in dem Gerüst von Wundern. In jedem Augenblick existieren Wunder. Du denkst einen Gedanken über etwas, und dann tritt das in Erscheinung, woran du denkst. Deine Gedanken sind konstruktiv. Sie sind wie eine magische Wand, die du webst. Laßt Eure Gedanken kreativ sein, und erschafft, was ihr euch wünscht. 

Ihr wißt jetzt, ihr müsst lichte Gedanken denken, das bedeutet, Gedanken ohne Umklammerung. Du denkst den Gedanken, und dann läßt du ihn gehen. Selbst wichtig erscheinende Gedanken läßt du los. Sobald du etwas sagst, was geschehen muß, oder in einer bestimmten Art und Weise geschehen muß, treten Hindernisse auf und es wird nicht geschehen, weil du es festgenagelt hast. Gedanken sind elektrisch und elektrischer Strom hat zu fließen, um seine Bestimmung zu erreichen. 

Selbst zum Telefonieren, hat die Verbindung offen zu sein. 

Alles ist flüssig, Geliebte. Euer Leben, Eure Gedanken, die Welt. Flüssig bedeutet Fließen. Leben ist ein Strom, der vor euren Augen fließt. 

Und so fließen eure Gedanken. Sie werden Gedankenwellen genannt. Gedankenwellen fließen herein und hinaus. Eine Welle ist keine Welle, wenn sie angehalten wird. Und so sind eure Gedanken Lichtwellen. Von Lichtwellen kommen Wunder. 

Schwere Gedanken drücken euch herunter, Wunder kommen ohne Anstrengung. 

Ich weiß, daß ihr fühlt, wie Wunder euch schätzen, wie sie euch lieben, euch ehren. Es gibt einen Aspekt dabei, der so ist. Trotzdem gibt es keinen Tag. der vorbeigeht, an dem ich euch nicht ehre. Ihr braucht keine Wunder, um Ehre bei euch zu haben. Wunder sind notwendig für das glatte Laufen der Welt. Wunder sind lediglich harmonisch ablaufende Gänge der Welt. 

Es gibt nichts im Universum, was nicht ein Wunder wäre. Das macht sie nicht weniger besonders, Geliebte. Wunder sind eine Antwort. Sie sind wie Züge, die pünktlich sind. Sie sind wie ein Zauber, dahingehend, daß sie augenblicklich und mühelos erscheinen. Wunder sind spontan. Sie verzehren sich selbst. 

Du kannst Wunder schaffen, jedoch können sie nur unschuldig geschaffen werden. Wunder sind niemals berechnend. Kein Wunder ist jemals im Voraus genau ausgedacht. Wunder erscheinen wie von selbst, nichts desto weniger sind sie Gott-gemacht und Mensch-gemacht. 

Wunder werden geliebt, weil sie so spontan sind. Daß Blätter an den Bäumen ihre Farbe wechseln und zu Boden fallen, ist ein eigenes Wunder. Das Abreißen von Blättern an Bäumen ist nicht wunderartig. Kahle Äste, die im Frühling sprießen, und Blumen, die sich öffnen – das sind Wunder. Seidenblumen sind keine Wunder, und trotzdem erscheint es wie ein Wunder, daß künstliche Blumen so real erscheinen können. Wunder geben Entzücken. Laß allem was heute passiert dir Entzücken schenken. Ist es nicht das was du gerne hättest? Dann sei entzückt.

Was für Wunder wirst du heute vor dir sehen.Von was für Wundern wirst du heute selbst Teil sein? 

Ist nicht ein Lächeln und all das was es bewirkt ein Wunder? Sind nicht Sehenkönnen ein Wunder? Sind nicht alle Sinne Wunder? Sind nicht Licht und Dunkelheit Wunder? Ist die Sonne nicht ein Wunder? Ist nicht jedes menschliche Wesen auf der Erde ein Wunder? Wunder über Wunder sind in dir aufgehäuft. Du bist derjenige, der beiträgt, und der erhält. Das alles ist schon ein Wunder. Es existiert ein Übergewicht von Wundern. Daß du Wunder erkennen kannst, ist ein Wunder für sich. Großartige Wunder regnen auf dich herunter. Sie sind für dich da. Genieße sie.

Heavenletter # 2333 – 15. April 2007 – Exquisite Wonders 

Schafft Wunder 

Gott redete … 

Ihr nennt Wunder etwas was unerwartet erscheint, oder was erste Mal auftritt. Deshalb seid ihr nicht jeden Tag voller Bewunderung für die Sonne und den Mond und die Sterne. Ihr habt sie schon tausendmal gesehen und ihr erwartet, daß sie für euch da sein werden. Deshalb vergesst ihr, welche Wunder sie sind.

Die Ausnahme ist die Geburt. Millionen Geburten, und jede ist ein Wunder. Das ist die Art, das Leben zu betrachten. Sonst hat es den Anschein, als ob meine Kinder das Leben als schlichtweg gegeben annehmen.

Natürlicherweise wollt ihr neue Wunder jeden Tag, und Ich will sie ebenso. Ich sage, ihr könnt sie haben. Denkt Wunder, Geliebte. Verstreut Wunder über das Universum. Erwartet sie, ohne davon gebunden zu sein. Dirigiert sie, ohne sie festzulegen.

Bedenkt auch, daß ihr Wunder für Andere erschaffen könnt. Manchmal ist alles, dessen es bedarf, ein freundliches Wort oder eine freundliche Tat. Lasse heute einen Tag sein, an dem du etwas tust, was du zuvor nicht getan hast, vielleicht nie gedacht hast es zu tun. Lasse dich selbst ein Wunderbringer für andere sein, die Wunder bedürfen. Jeder auf der Erde könnte ein Wunder gebrauchen. Es kann nicht zu viele Wunder geben. Es ist immer Platz für mehr Wunder. Mache ein Wunder heute. Du kannst dir selbst ein Wunder geben.

Sei ein Ausschütter von Wundern. Was wäre, wenn du eine sanft fließende, ungehinderte Energie hättest? Was wäre, wenn du auf der Frequenz der Liebe tanzen würdest? Was wäre, wenn dein Haus ein Platz unwiderstehlicher Harmonie werden würde. Was wäre, wenn du heute mit riesiger Freude kochen und putzen würdest. Was wäre, wenn du Glückseligkeit an dich ziehen würdest? Was wäre, wenn die Sonne heute in deinem Haus erscheinen würde, und wenn dann, wann die Dämmerung käme, dein Haus erleuchtet bliebe? Was wäre, wenn du heute deine Flügel ausbreiten würdest?

Was wäre, wenn du heute in den Spiegel schautest, und sehen würdest, daß du sehr schön bist? Was, wenn du in den Spiegel der Welt blicktest, und sehen würdest, daß sie ebenfalls sehr schön ist?

Was wäre, wenn du heute ein neuer Mensch wärest, du selbst, anstelle der Ansammlung vergangener Gedanken?

Was wäre, wenn heute der Tag wäre, den Ich euch bereitet habe, und ihr könntet all das mit ihm anfangen was ihr gerne möchtet. Was wäre, wenn das Heute wie ein weißes Blatt wäre und ihr darauf schreiben oder malen könntet, und wenn ihr alle Farben des Regenbogens zur Auswahl hättet. Was in der Welt wäre dein Ding zu malen? Was wäre, wenn du Rosen auf die Wangen anderer und auf deine eigenen legen würdest?

Was wäre, wenn du auf der Erde wärest, um zu erschaffen? Was würdest du erschaffen? Wie würdest du es erschaffen? Und warum nicht jetzt?

Was wäre, wenn du den Ton deines Tages angeben würdest? Was wäre, wenn du den heutigen Tag zu einem Segen machen würdest, und zu einem Segen für alle?

Was wäre, wenn es der Tag wäre, an dem du Bescheid gäbest, glücklich zu sein und nur glücklich zu sein?

Was wäre, wenn du – und ich meine dich – nur Freude kennen würdest, und nur frohen Herzens Freude geben würdest?

Was wäre, wenn du heute eine glückliche Person wärest? Was würde dir das bedeuten? Was würdest du zulassen, das dich stoppen könnte?

Heavenletter # 2334 – 16. April 2007 – Make Your Own Footsteps

Macht eure eigenen Fußstapfen

Gott redete …

In eure Hände gebe Ich die Welt. Nehmt entgegen. Du bist ein Weber der Welt. Du hörst niemals auf. Die Welt ist Meine Schöpfung, und sie ist ebenso die deine. Zu jedem Zeitpunkt webst du sie. Deine Gedanken sind der Webstuhl. Deine Gedanken sind die Fäden. Du setzt die Welt in die Tat um. Du spielst mit ihr. Alles steht mit dir in Verbindung. Hebe deine Gedanken höher, und du hebst die Welt höher. Die Welt ist dem gemäß, wie du sie siehst. Sie ist eine Kammer. Sie ist ein Füllhorn, oder sie ist ein Schrank. Sie ist ein unverhoffter Glücksfall. Sie ist golden, oder sie ist dunkel, je nach deiner Vorliebe. Die Welt ist so, wie sie dir zu sein scheint.

Von diesem Augenblick an erwählt ihr die Welt von eurer Fabrizierung.

Unter Umständen wählst du dir nicht einen jeden Umstand, gleichwohl entscheidest du, wohin du mit ihm gehst. Du entscheidest, ob du die Umstände so belässt, wie sie sind, oder ob du sie umwandelst. Du gestaltest Umstände um, indem du dich über sie erhebst. Das gleiche Lied kann in zahlreichen Versionen gesungen werden. Das gleiche Lied kann in vielen Rhythmen zu Gehör gebracht werden. Es kann viele Verse haben. Du kannst das Lied dirigieren. Du kannst es mit einem Auftakt oder mit einem Volltakt versehen. Du bist der Handhaber des Lebens, welches du lebst.

Wie auch immer die Umstände sind, mache dein Leben zu einem Zeugnis von Mir. Schreibe ein Tagebuch, welches du der Welt gerne herzeigen möchtest. Enthülle Mich im Inneren, und enthülle Mich im außen. Dein Leben ist unermesslich weiter als seine Umfänge. Es hat keine Grenzen jenseits derjenigen, die du setzt. Setze gar keine. Herunter mit den Latten. Sie sind ohnehin fiktiv.

Du bist hier, um zu leben, und das bedeutet Grenzen durchbrechen. Was immer dich davon abhält, aus ganzem Herzen zu lieben, durchbrich es, anstatt irgendein Herz zu brechen, das deinige, oder dasjenige eines anderen Menschen. Sofern du nicht die Grenzen durchbrechen kannst, dann springe über sie hinweg. Du kannst nicht wissen, wie weit du hüpfen kannst, bevor du hüpfst. Und sofern du stracks auf dein Gesicht fällst, hüpfe noch einmal. Wem ist es angelegen, die Grenzen von dir zu setzen, ausgenommen dir selber? Akzeptiere keine Grenzen. Nimm entgegen, was dir das Leben aushändigt, und rücke weiter. Ich habe dir das Leben übergeben. Nunmehr ist es das deine. Du hetzt das Leben, derweilen du vor ihm her laufen könntest. Du bist der Impresario deines Lebens. Du bist der Anführer von ihm. Du bist nicht bestimmt, ein schierer Gefolgsmann zu sein. Mache deine eigenen Fußstapfen, und mache sie leicht. Deine Fußtritte sind nicht in Beton abgedrückt. Dein Leben ist nicht in Stein gemeißelt. Einerlei was du dir sehnlich erwünschst, du kannst beflügeln. Wir teilen Uns die Schöpfung, du und Ich. Wir teilen die Welt. Wir teilen den Schwung von ihr. Wir haben untereinander gemein, wie sie sich ausspielt. Es ist kein Kartenspiel, wo ihr kein Sagen darüber habt, was ihr euch selber an Karten zuteilt. Ihr habt ein jedes Sagen. Teile für Alle gute Karten aus. Teilt Herzen, Asse, Könige und Königinnen aus. Erwünscht euch dies inbrünstig. Lasst euer Leben sprunghaft in die Höhe steigen. Schafft es aus den Winkeln heraus. Setzt es auf den Tisch. Macht es zu einer Hauptattraktion. Deckt euren Tisch, so wie ihr ihn gernhabt. Und falls ihr das nicht könnt, genießt die Mahlzeit auf jeden Fall.

Ladet Freunde in euer Leben ein. Macht jedermann zu eurem Freund. Sei der erste, der grüßt. Durch Grüßen vereinst du. Sei der erste. Strecke deine Hand aus. Biete etwas von dir selber dar. Sei freundlich. Sei Allen ein Freund. Denke in den Bezügen des Größeren denn des Kleineren. Kleinheit, jene lässt du hinter dir. Weite, ihr leistest du Gesellschaft. Werde der Weite zu einem Partner. Verkörpere sie. Diene der Welt, und du dienst dir selber. Diene in freundschaftlicher Gesinnung. Diene üppig. Preise die Welt, sodass alle deren Größe sehen können, sodass alle deine Größe sehen, sodass alle ihre eigene Größe sehen können. Größe gehört ausgehändigt. Sie gehört nicht in Reserve gehalten. Ihr ist es nicht angelegen, dass jeman ihr dahinterzukommen hat. Es ist an dir, zu geben, und, ungezügelt zu geben.

Heavenletter # 2335 – 17.4.2017 – The World Has Been Waiting for You

Die Welt hat auf dich gewartet

Gott redete …

Was, meintest du, hast du hier auf der Erde nachgerade zu tun gehabt?

Du bist hier zum Spielen, nicht aber für Sportliches. Das Leben ist nicht etwas, wobei du den Sieg davon tragen kannst. Du hast es bereits gewonnen. Du bist bereits hineingekommen. Es gibt keinen ersten, ebenso keinen letzten. Die Welt ist dein, so viel wie sie jedermanns ist. Du hast hier ein jedes Recht. Es ist eingerichtet worden, dass du auf der Erde zu Besuch bist, und dass du die Erde und deinen Besuch liebreizend ausgestaltest. Du bist ein Vorläufer der Welt, die kommen wird. Es geht nicht um du gegen die Welt. Es geht nicht um du gegen irgendetwas. Es geht um du mit allem, mit allem, was du zu geben hast. Und dies ist eine Menge. Du kamst hierher, um der Welt Freude zu schenken. Du bist der Frühlingsbote.

Du bist nicht hierhergekommen, um aus der Welt irgendetwas herauszuwringen. Woher hast du diese Vorstellung? Du bist hier, um der Welt zu Diensten zu sein. Du dienst ihr mit deinem Herzen der Liebe.

Die Welt hat auf dich gewartet, sie höher zu heben. Sie hat auf dich gewartet, um an den Tag zu legen, was Liebe und Freude sind. Die Welt wartet auf die Enthüllung von dir. Was für eine leichte Aufgabe du hast. Dein Herz ist wie ein Krug voller Schlagrahm, und alles, was du zu tun hast, ist, ihn auszugießen. Je mehr du aus diesem endlosen Krug gießt, umso mehr ist zum Ausgießen da. Du gießt Rahm für die Welt aus. Hast du gedacht, die Welt habe für dich den Rahm auszugießen?

Der Rahm in dem Krug deines Herzens bleibt frisch, während du ihn ausgießt. Er kann nicht gerinnen, so lange wie er immerzu am Ausgegossenwerden ist. Gieße nach Herzenslust. Gieße die Inhalte deines Herzens aus. Sei einfach unaufhörlich weiter am Ausgießen. Lasse die Welt in den Ausflüssen der Süße deiner Herzenslust schwimmen. So, wie du Liebe in die Welt hinein ausgießt, so schwebt die Welt in Liebe, und so schwebst du in Liebe. Dies ist das Medium des Universums, die Liebe, die du vergießt. Was du einschüttest, das trinkst du. Wie simpel ist das Universum.

Dies ist die einfache natürliche Art, das Leben zu leben. Es liegt keine Anstrengung im Gießen. Der Krug ist leicht. Du tippst einfach an ihn und lässt ihn gießen. Die Sonne ermüdet niemals, während sie sich über das Universum ergießt. Ein jeder Tag ist neu. Es ist ein Wunderwerk, dass die Sonne untergeht. Sie setzt niemals aus, wieder aufzugehen. Und demgemäß ist die Strömung der Liebe in deinem Herzen immerzu am Aufgehen, sie verkündet sich selber die Liebe Gottes. Die Liebe Gottes, die Liebe von Gott her, Gottes Liebe in dir, promeniert sich selber über das Universum. Alle Herzen sind Ergüsse Gottes. Gottes reine Liebe ist wildwuchernd. Lasse dein Herz nicht aufgehalten sein. Weswegen solltest du mit deinem Herzen der Liebe, welches Gottes Dargebot an die Welt darstellt, knauserig sein mögen? Warst du der Auffassung, Liebe sei die deinige, um sie zurückzuhalten? Geliebte, es ist an euch, zu geben und zu geben und zu geben. Eurem Herzen soll kein Pausieren zukommen. Es wurde für Liebe gemacht. Der Schlüssel zur Liebe wogt in eurem Herzen. Lasst jenes Herz von euch sich selber bei der Welt in Umlauf bringen. Lasst es die Liebe zuliefern, wofür es bestimmt ist. Es gibt keine Lage, der dein Herz nicht imstande ist, Liebe zuzuliefern, oder bei der es nicht imstande ist, Liebe davon mitzunehmen und zuzuwenden. Endlos ist die Liebe in eurem Herzen, und nunmehr setzt ihr sie voll und ganz frei.

Hebt euer Herz nicht für einen Regentag auf. Es gibt keine Regentage, sobald euer Herz Liebe vergießt. Geht nicht spärlich mit eurer Liebe um. Seid stattdessen großherzig. Ihr seid voller Liebe. Hört nicht mit dem Schütten auf, so lange, bis die Welt davon voll ist. Gibt es irgendetwas anderes, was euch zu tun angelegt ist?

Heavenletter # 2336 – 18.4. 2017 – One Stone for an Altar to Heaven

Ein Stein für einen Altar zum Himmel

Gott redete … 

In einem gewissen Sinne ist es von Belang, was dein Motiv ist. In einem anderen Sinne nicht. Wenn du der Welt ein Geschenk überreicht hast, einerlei was dein Motiv gewesen war, du hast ihr ein Geschenk gegeben. Sei es, du hast es für Meine Herrlichkeit getan, oder sei es für deine persönliche Genugtuung, du hast ein Geschenk zugewendet. Du gabst. Das gesamte Universum ist dankbar.

Es wird eher so sein, du hast überdies ein Ansinnen an dir, welches über deine Anerkennung hinaus geht. Du hast womöglich mehr von einem Heiligen in dir, als du geglaubt hast. Das ist durchaus gut und recht so. Du kannst der letzte sein, der dies einsieht. Es spielt keine Rolle, ob du darum weißt oder nicht. Ich weiß es, Geliebte. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiß Ich mehr, als ihr wisst. Das ist eine gute Sache, dass Ich mehr weiß.

Auf der anderen Hand, ist euer absichtsvolles Ansinnen, was das Geben angeht, ungemein von Belang. Euer absichtsvolles Vorhaben dient. Eure Absicht, das Universum zu hegen, langt an jeder Ecke an. Eure Absicht ist die Tat. Euer Bestreben, einen jeden Aspekt des Universums genährt zu bekommen, nährt das Universum. Eure Absicht ist die Lösung. Eure Absicht ist der wahr gewordene Traum.

Eure Absicht ist wie euren Drucker zum Drucken bereit machen. Er ist gerüstet. Mit eurer Absicht ist das Drucken so gut wie getan. Wenn eure Absicht großherzig ist, unabhängig davon, wie ein spezifischer Ausgang in Erscheinung tritt, ist euer Glücken bereits erfolgt. Eure Absicht hat bereits die Welt gesegnet. Wenn eure Absicht in Selbstverherrlichung liegt, und das Ergebnis nicht erreicht wird, dann wird jene zu einem zu nichts führenden Ballon. Eigennutz dient nicht.

Du bist ein Seinswesen, welches der Größe bedarf. So einfach ist das. Es ist nicht einmal so, dass du ein Part von Größe zu sein hast, weil du Größe selber bist. Nichtsdestotrotz möchtest du gerne an Größe teilhaben. Du möchtest deinen Stein auf dem Haufen hinzutun. Du möchtest dem Himmel einen Altar errichten. Wie bescheiden dein Beitrag auch sein mag, du möchtest ihn gerne erbringen. Du bist dafür aufgestellt, dem Universum etwas hinzuzufügen, und sei es bloß einen einzigen simplen Stein. Wie rasch doch eine Treppe zum Himmel errichtet wird, aus dem einen Stein, den du hinlegst. Betrachte den einen Stein als das eine absichtsvolle Ansinnen bei der Haltung des Gebens an die Welt.

Ich habe euch der Welt vermacht, und jetzt vermacht ihr euch euch selber.

Es existiert keine Knappheit an Größe in euch. Größe steht euch zur Verfügung. Selbst der allerkleinste Akt trägt seine eigene Größe bei sich. Denkt daran, wie groß es ist, wenn ein Kind seiner Mutter einen Löwenzahn schenkt, den es gepflückt hat. Gibt es eine Handlung, die mehr das Geben darstellt als dies? Sie besagt alles, wenn es darum geht, unbeschreibliche Liebe abzuschildern.

Welchen Löwenzahn möchtest du heute gerne pflücken, um all die Herzen in der Welt oder um ein einzelnes Herz zu vereinen? Selbst obschon es einzig Ein Herz gibt, wird, in den Bezügen der Welt, stets mehr als ein einzelnes Herz involviert sein – das Herz des einen, welcher gibt, und das Herz des einen, welcher entgegennimmt. Wer segnet mehr, der Geber oder der Empfänger? Und, kann dies herausgefunden werden? Wer hat das größte Glücksempfinden, du oder Ich. Ist dies Liebe oder ist es Dankbarkeit, und worin besteht der Unterschied?

Und wie lautet der Unterschied zwischen dir und Mir? Wer kann mit Bestimmtheit sagen, was was ist, und wer Wer ist? Es existiert in keinem einzigen Fall eine Notwendigkeit dafür. Es existiert einzig die Notwendigkeit, zu lieben, Liebe mit Leib und Seele zu schenken, sie mit offenen Armen entgegenzunehmen. Wer kümmert sich darum, ob Geben bedeutsamer ist als Empfangen? Alles was zählt, ist das Zuwenden und das Empfangen. Jene geben ihre eigene Einlassung ab.

Wer sollte Geben und Empfangen auftrennen mögen? Wer sollte sie zergliedern mögen, unterdessen deren Existenz ja Schlacke in Gold verwandelt? Wer hat seine Blicke weiter auf das Zum-Ausdruck-Gelangen und auf die Entgegennahme von Liebe zu richten? Liebe ist, und dass Liebe existiert, ist ohne weiteres Aufhebens hinreichend. 

Heavenletter # 2337 – 19.4.2017 – What Difference Does a Difference Make?

Was für einen Unterschied erbringt einen Unterschied erbringen?

Gott redete …

Wenn es einen Konflikt gibt, ist stets ein Fehlverstehen vorhanden. Sofern es Verständnis gäbe, gäbe es keinen Konflikt. Es gäbe einzig unterschiedliche Auffassungen. Es gibt immerzu Verschiedenheiten. Verschiedenheiten sind nicht wirklich von derart großer Folgewirkung. Was für einen Unterschied erbringt ein Unterschied? Die eine Person ist vielleicht groß gewachsen, eine andere klein. Jemand hat einen bestimmten Film gerne, und ein anderer mag ihn nicht. Jemand spricht Französisch, ein anderer Portugiesisch. Jemand hat braune Augen, jemand blaue. Indessen, egal was die Augenfarbe ist, sowie Augen in die Augen eines anderen Menschen blicken, wird die Seele gesehen, und ist alles gut. Augen ist es zugedacht, sich einander zu begegnen. Sie sind bestimmt, tief zu sehen und den Ozean zu erblicken, der in ihnen Wohnung hat. Sieh unter das Blaue und das Braune. Sieh über die Farben hinaus. Sieh das Farbenlose. Erfreue dich an beidem, an der farbenprächtigen und an der farbenlosen Klarheit der Seele.

Inmitten von Konflikten geraten Unterschiedlichkeiten monumental. Sie eskalieren. Augen schweifen ab. Wie abwegig dies ist.

Was denn könnte wundervoller sein als Unterschiedlichkeiten? Wer denn sollte sich nicht mehr um sie umtun mögen denn ums Gleichartigsein? Wer sollte Unterschiedlichkeiten von dem Antlitz der Erde tilgen mögen? Nicht Ich. Ich segne sie. Ich nähre alle gleich.

Ich sage: Lasst Unterschiedlichkeiten auf die Seite gelegt sein. Lasst Unterschiede nicht sich aufhäufen. Oder lasst sie sich als entzückende Dargebote aufhäufen. Lasst Unterschiede zu Bergen von Herzen auflaufen, und lasst Verschiedenheiten, die Fülle von ihnen, ihren Glanz, ihre Sonderlichkeit – lasst sie über alles geliebt sein.

Im selben Atemzug sage Ich: Lasst Unterschiede zum Anlass von Vergnügen werden, und lasst sie ungesehen sein. Lasst die Einheit des Herzens einsehbar sein. Lasst die Allgemeingültigkeit anwachsen. Lasst die Verschiedenheiten bloß die kleinen Einzelheiten sein, welche sie sind. Beseitigt Grenzen, denn sie blenden euch. Nehmt Zäune herunter. Sie können einem bloß die Illusion von Getrenntheit übermitteln.

Was für eine Verschwendung von Zeit und Energie, Unterschiedlichkeiten zu diskutieren, den einen Unterschied besser als einen anderen zu heißen.

Wenn du eine Suppe kochst, zieht die Suppe aus all den Zutaten ihre Vorteile. Wer denn kann sagen, dass die Karotten wichtiger sind als die Kartoffeln? Welche Zutaten bei einer wundervollen Suppe möchtet ihr gerne entfernt sehen? Belasst alle Geschmacksrichtungen in ihr. Sie können bloß zu der Reichhaltigkeit der Suppe beitragen.

Möchtet ihr freundlicherweise die oberflächlichen Verschiedenheiten mit offenen Armen begrüßen und sie in euer Herz hinein vermengen?

Möchtet ihr nicht einen anderen Menschen so lieben, wie Ich euch liebe? Wer unter euch ist minder, und wer unter euch ist mehr? Nicht in Meinen Augen. Nicht in Meinem Willen. Ich lächle alle an. Alle sind Mein eines Kind. Blond oder brünett, du bist Mein. Allem unbenommen, du bist Mein, und du bist Meine Wonne. Wer sollte nicht, was Mir eine derartige Freude bereitet, über alles lieben mögen? Es geht weit über Mein Verstehen hinaus, dass ihr das eine Kinde Mein willkommen heißt, und ein anderes nicht. Ich kann das nicht begreifen.

Schaut euch die Blumen an, die Ich gepflanzt habe. Liebt die Rosen, und liebt die Gänseblümchen. Und sofern du eine Rose bist, liebe die Gänseblümchen und liebe die Osterglocken. Auch sie sind Blumen. Die Welt würde ohne sie entledigt dastehen. Wer wäre denn ohne Gänseblümchen und Osterglocken nicht betrübt. Wer sollte ausschließlich Rosen haben mögen? Ihr würdet ja sogar den kühnen Löwenzahn vermissen. Eine jede Blume dient in dem Universum einem Zweck, so wie auch ein jedes menschliches Seinswesen dienlich ist. Seid nicht zu rasch dabei, irgend eine Blume in dem Universum Gottes zu verwerfen. Es existiert keine Hierarchie, ausgenommen in dem Geist des Menschen. In einer anderen Form existiert Hierarchie nicht.

Glaube nicht einmal, es gebe eine Hierarchie von Engeln. Die Menschheit mag eine solche Art Darlegung. Im Himmel gibt es keinen ersten und keinen letzten. Alle sind Meine Begünstigten, Engel und Blumen genauso wie eine jede Seele auf Erden und im Himmel. Kommt von einer umfassenderen Perspektive her, Geliebte, und ihr werdet den Puls des Universums spüren und hoch auf den Schultern der Liebe reiten.

Heavenletter # 2338 – 20.4.2017 – The Author of Freedom

Der Urheber der Freiheit

Gott redete …

Entfurche deine Augenbrauen. Du schaust zu dicht auf etwas hin, wenn du die Stirn runzelst. Stelle dich ein wenig zurück und schaue auf einen größeren Horizont. Weswegen die Stirn runzeln, während du stattdessen lieben kannst? Der Gesichtspunkt, von dem du her kommst, hängt von dir ab, nicht davon, wo deine Füße nun eben sich einmal aufhalten. Was du siehst, das hängt von dem Sucher ab, den du dir einrichtest und durch den du blickst.

Ob du nun durch ein Teleskop oder durch ein Mikroskop blickst, du bestimmst, was du dir anschaust. Es ist nicht notwendig, das zu zergliedern, was du dir anschaust. Besser ist es, dir die Gesamtheit eines Diamanten anzusehen als eine einzelne Unvollkommenheit. Besser ist es, dir das gesamte Universum anzusehen als einen Staubflecken. Obschon indes der eine Staubfleck das gesamte Universum enthält, ist es einträglicher, weiter-umfassende Sichten einzunehmen. Vortrefflicher ist es, Ganzheit zu sehen, denn Getrenntheit. Besser ist es, ein Teil des Ganzseins zu sein, als vom Ganzsein abgesondert, obgleich du förmlich Ganzsein bist.

Kommt in Mein Palais, Geliebte. Macht eine Tour durch das Universum. Ich werde es euch zeigen, und ihr werdet Mir die Dinge zeigen. Wir gehen gemeinsam durch Mein Zuhause, und Ich lade euch ein, hier bei Mir zu leben. Sei es, ihr lebt gegenwärtig in einer Hütte, oder sei es, in einem Palast, Ich biete euch die sturmfreie Bude. Ich lade euch ein, bei Mir einzuziehen. Lasst Uns in diesem Universum Zimmergenossen sein. Lasst Uns aneinander teilhaben. Ich möchte gerne alles mit euch teilen. Es gibt nichts, was Ich von euch weghalten möchte. An Meinen Türen gibt es keine Schlösser, es gibt keine geheime Schatztruhe. Es gibt kein Zimmer, das du nicht betreten kannst. Wo Ich bin, kommt es nicht zu einem Verbotensein. Selbstverständlich gibt es da Herrlichkeiten, und dennoch steht jedermanns Name auf ihnen. Alles, was du zu tun hast, ist, mit Mir zu kommen. Komme jetzt mit Mir. Nimm Meine Hand, und klammere sie an dein Herz. Wir sind Einssein, durch die Hallen des Einsseins wandelnd.

Ohne dich möchte Ich nirgendwo hingehen. Demzufolge bleibe Ich bei dir. Ich lade dich ein, mit Mir zu gehen. Du gehst ohnedies mit Mir, und dennoch hast du die Wahl. Du hast die Wahl, unser Einssein anzuerkennen, und du hast die Wahl, es infragezustellen oder insgesamt zu ignorieren. Aber Ich, Geliebte, Ich, der Urheber von Freiheit, Ich habe keine Wahl. Ich habe keine Wahl, als so zu wirken, wie es Mein Wunsch ist, und Ich möchte euch Gesellschaft leisten, und von euch begleitet werden. Daher ist es unveränderlich – Wir laufen gemeinsam durch die Kammern Meines Hauses. Mein Haus ist viel-dimensioniert und von allerlei Farben.

Da ist ein goldener Raum, und ein weißer Raum, und da sind regenbogenfarbige Räume. Es ist jeder Raum vorhanden, von dem du jemals geträumt hast. All die Träume sind Wirklichkeit, und doch, derweil du mit Mir gehst, hast du keinen anderen Traum als den, mit Mir zu gehen. Daher gehe nunmehr mit Mir. Bejahe es, dass Wir zusammen gehen. Halte nicht ein einziges tiefstes Bestreben verborgen. Bringe es schnurstracks heraus an die frische Luft.

Du verlangst nach Mir, so sehr wie es Mich nach dir verlangt. Ich habe ein großes Verlangen nach dir, und Mein Verlangen ist erfüllt. Ich halte dich an Meiner Seite, und Ich bin so glücklich wie Ich es sein kann. Ich bin glücklich, dich neben Mir zu haben. Es ist nicht so, dass du Mein Herz pufferst. Ich puffere das deine, und dies ist Mein Glücksempfinden. Ich habe große Glücksgefühle. Du schenkst Mir ungeheures Glück. Du gibst Mir unveränderliches Glücklichsein. Meine Schöpfung verschafft Mir viele Freude.

Ich möchte Meine Freude mit dir teilen. Tatsächlich ist es so, Ich teile Meine Freude mit dir. Sie wird Liebe genannt. Ich liebe dich feste, und Ich liebe dich weit und breit. Ich liebe dich mit dem ganzen Bewusstsein, welches Mir verliehen ist, und Mein Bewusstsein ist unglaublich in seiner Weite und in seiner Feinabstimmung. Ich bin, die Weitigkeit von Weite, und dennoch bin Ich das Allerinnigste des Innigen, und dies meint, Wir sind Eins in Unserem Gang durch das Universum. Ihr wandelt mit Mir, Geliebte. Also nun, haltet Meine Hand. Drückt sie an eure Brust. Bewahrt Mich in eurem Herzen, wo Ich bereits bin.

Heavenletter # 2339 – 21.4.2017 – The Horizon and the Heavens

Der Horizont und der Himmel

Gott redete …

Alles gerät beigelegt. Alles kommt zu einem Ende. Ausgenommen Liebe, kommt alles zu Ende. All die vermeintlichen Schwierigkeiten des Lebens fallen an den Enden der Erde herunter. Gezänk verschwindet. An ihm wird nicht mehr festgehalten. Es ist kein Ego übriggeblieben, um an dem Gezänk festzuhalten. Alles verschwindet. Wehtun existiert nicht mehr länger. Verwirrtheit bleibt nicht bestehen. Was dich soeben auch behelligt, es ist zeitweilig. Es dauert nur so lange an, wie du es in deinem Sinn behältst.

Sowie deine Seele deinen Körper zurücklässt, wird all das Gedanken-Machen über dieses und über jenes – verschwinden. Sie waren ohnehin nicht der Rede wert.

Aufruhr hält nicht an, sobald du weiterziehst. Du hast nicht auf den Tod des Körpers zu warten, um voranzurücken. Ohne dich und ohne die dich ins Wanken bringenden Schulden, die du wahrnimmst, welche allemal deinem Geist geschuldet sind, was bleibt da übrig, um Aufgebrachtheiten anzufachen? Wo nahm Aufruhr überhaupt Form an, außer in deinem überreizten Geist? Es gibt keinen Bedarf an Rage, noch auch wurde sie jemals angefordert.

Welche Lage dich auch derzeit behelligt, sie wird nicht andauern. Beides, die Situation und das Behelligtsein, sie werden aus eigenem Antrieb heraus ihren Abgang nehmen. Du kannst jetzt dem Streithaften den Rücken zukehren. Unfriede existiert in deinem Herzen. Lasse ihn abgehen. Begreifst du, dass du der Ausübende von Zwist bist, oder, dass du derjenige bist, der ihn los lässt? Es muss der eine oder andere Sinn für die Kostbarkeit von Streit bei dir vorhanden sein, anderenfalls würdest du über dich Wehren hinweg schreiten. Du würdest über es hinweg hüpfen. Du würdest nicht kräftig in den Streit hineinbeißen und ihn somit an dir halten. Du bist der Begehende von Schwierigkeit oder von Leichtigkeit. Es wird wohl eher so sein, du hast einen Sturm nicht verursacht, aber wie du dich durch ihn hindurch begibst, dies ist deine unantastbare Wahl. Sofern du gefesselt bist, hast du dem beigestimmt. Du nahmst an dem Ansturm teil. Vielleicht bist du für ihn nicht voll zuständig, gleichwohl hast du an ihm teilgenommen. Durchbrich die Bande deines Geistes, Geliebte, Geliebter. Es ist ausschließlich der Geist, der dich in Ketten legt. Sei nicht gefesselt, selbst nicht mit Ketten.

Der Geist kann reisen, wohin er möchte. Er kann alte Pfade aufsuchen, sofern er das will, oder er kann sich neue bahnen. Die Straßen deines Geistes können weite und breite Autobahnen sein. Du hast nicht auf den Nebenwegen zu bleiben. Dein Geist kann eine jede Melodie spielen, die du möchtest. Er kann dich in jede Richtung nehmen, so wie es dir ist. Sage nicht, du habest keine Wahl. Du hast die Wahl. Du hast die Wahl, deinen Geist von dort, wo er sich soeben befindet, vorrücken zu lassen.

Dein Geist hat nicht an einer einzigen Stelle festgesteckt zu bleiben. Du kannst ihn aufgreifen und nach Belieben in Bewegung setzen. Du kannst das eine oder andere von deinem Geist fort und weg bekommen. Es gibt keine Spur, auf der dein Geist zu laufen hat. Und falls du die Spur magst, auf der sich dein Geist befindet, steuere in eine andere Richtung. Dein Geist hat weder den gesamten Verkehr zu kontrollieren, noch hat er mit ihm mitzuhalten. Nimm die nächste Ausfahrt und mache einen Halt zum Ausruhen. Parke deinen Geist eine Zeitlang, und schaue zum Horizont hoch. Schwierigkeiten sind klein. Einerlei wie groß sie sind, sie sind klein. Der Horizont und der Himmel übersteigen bei weitem jedwede Beschwernisse, mit denen du dich belegt hast.

Alles, was dich von Freude abhält, es ist jetzt die Zeit dafür da, es loszulassen. Früher oder später werden all die Hindernisse, die du wahrnimmst, vorübergegangen sein. Was ist die große Sache dabei? dir ist das klar – sie werden nicht andauern. Du weißt, du kannst sie nicht für immer behalten. Lasse sie jetzt los. Sage Sayonara. Ihre einzige Nützlichkeit besteht darin, dass du sie loswerden kannst. Sie bieten dir Übung im Loslassen an. Sie sind allesamt Berge, aus Maulwurfshügeln gemacht. Das größte Problem – es ist ein Maulwurfshügel. Es ist um seines eigenen Verdienstes halber aus maßvollen Proportionen herausgewachsen. Verschaffe ihm wieder seine eigene Größe, und denke nicht mehr über es nach.

Heavenletter # 2340 – 22.4.2017 – The Light Show of the Universe

Die Lichterschau des Universums

Gott redete …

Wohin wird dich heute der Geist nehmen? Was für eine Fantasie möchtest du heute gerne ausgespielt sehen? Was für eine Art Film möchtest du dir anschauen? In was für einem Stück möchtest du die Hauptrolle spielen?

Du bist nicht bloß das Publikum. Du bist das Stück auf der Bühne selber, und du spielst alle Rollen. Es gibt nicht eine einzige Szene, die nicht deinen Entwurf darstellt. Es ist nicht bloß so, dass das Leben dir nachsetzt. Du rennst hinter ihm. Du rennst, um deiner Bestimmung zu begegnen. Davor kann sich niemand versteckt halten. Du hast dich selber eingefangen. Selbst wenn du vorne als erster rennst, bist du auch so in dem Griff deines sehnlichen Vorhabens.

dir, dir fühlt sich das Leben öfters wie unglaublich an. Geliebte, das Leben auf der Erde ist unglaublich, wiewohl, auch so haltet ihr es für wahr. Ihr nehmt das weltliche Leben dafür, ein und alles zu sein, gleichsam, als gäbe es nichts anderes sonst als dieses wilde Szenario mitten auf der Bühne. In einem gewissen Sinne – ist alles, was sich soeben begibt, alles was ist. In einem anderen Sinne – ist das, was sich soeben begibt, überhaupt nichts, es ist einfach eine Diashow, um die Stunden an trügerischer Zeit zu vertrödeln.

Ein Spotlight ist auf dich gerichtet. Dieser Lichtkegel ist deine Aufmerksamkeit. Er folgt dir, und er lenkt dich. Das Licht deiner Aufmerksamkeit geht dorthin, wohin du gehst, und überdies folgst du dem Lichtkegel. An der Stelle ist eine Union zwischen euch vorhanden.

Es gibt zudem eine umfassendere Sonne, welche scheint. Du absorbierst ihr Licht und vermagst ihr umfassenderen Glauben zu schenken. Da ist am Nachthimmel ein Nordstern, der dich aufrechterhält. Die Sonne des Tages und die Sterne und der Mond des Nachts sind deine Leitsterne. Die Liebe, welche von Mir kommt, ist zur Gänze ausgebildet in den Himmelskörpern des Tages und der Nacht. Die Sterne lesen dich aus einer Menge heraus. Deren Leuchtkraft ist weitaus größer als jedes Spotlight an Gedanken, das du auf dich selber richtest. Ist dies klar?

Und du bist ein Himmelskörper der Erde. Aus diesem Grunde ist es für die Sonne und die Nachtlichter dermaßen leicht, dich auszumachen und auf dich zu scheinen. Die Aufmerksamkeit, die du auf dich selber richtest, kann nicht mit der Aufmerksamkeit, die die Spektakulären Lichter oben auf dich richten, in Vergleich gesetzt werden. Dies ist die Lichterschau des Universums.

Diese Großartigen Lichter ziehen euch an, Geliebte, und ihr zieht sie an. Sie sind am Himmel, um euch anzuziehen. Sie verschütten ihr Licht in euer Herz hinein, und also verstrahlt euer Herz das Licht der Großen Sonne. Daher seid ihr Sonnenlicht und Mondlicht und Sternenlicht auf Erden. Ihr seid eine schöne Licht-Schau. Ihr solltet das spektakuläre Licht sehen, welches sich auf der Erde verströmt, so, dass Alle im Himmel sagen können:

„Ahhh, wie schön, wie schön das Himmels-Licht doch ist, welches von der Erde her scheint.“

Verstrahlt das spektakuläre Licht auf der Erde, so, dass Alle im Himmel sagen können:

„Sieh, wie das Licht in Bewegung gesetzt ist, und wie es untereinander in Verbundenheit steht. Sieh den Elan. Bemerke den Rhythmus der hineingeflochtenen Licht-Schau. Es stepptanzt, es tanzt Walzer, es tanzt Tangos. Es macht Purzelbäume. Es ist eine Spektakuläre Licht-Show!

Wie komisch es uns im Himmel doch erscheint, dass auf der Erde Massen von Menschen ins Freie hinaus gehen, um sich Feuerwerke anzuschauen, und an den Himmlischen Lichtkörpern, welche regelmäßig erstrahlen, vorüberlaufen. Wie seltsamer noch, dass die Seinswesen auf der Erde scheinbar ihr eigenes Licht, welches derart hell zur Schau gestellt ist, nicht erblicken. Uns, falls wir denn die Konzeption von Tragik begriffen, wäre dies die Tragödie, der ihr euch auf Erden verpflichtet seht – eben, just das Licht, welches ihr seid, nicht zu erfassen. Begreift es jetzt, ihr Menschen auf der Erde.

Gott spricht nicht wegen nichts und wieder nichts zu euch. Er hat einen großartigen Zweck im Sinn. Gott versucht nicht, euch anzuleuchten. Er möchte euch gerne euer eigenes Licht erkennen sehen, welches jetzt im Augenblick in eurem Herzen scheint.“

Heavenletter # 2341 – 22.4.2017 – Behold the Light

Erblicke das Licht

Gott redete …

Sofern Ich bloß zwei Wörter hätte, sie dir zu sagen, dann würde Ich sagen: „Schaue hoch.“ Ich würde sagen: „Folge Mir.“

Sofern Ich bloß ein Wort zu sagen hätte, würde Ich sagen: „Liebe.“ Ich würde zu dir hin winken und sprechen: „Komm.“

Sofern ich keine Worte zu sagen hätte, würde Ich dich einfach umarmen. Ich würde dich umarmen mit Meinem Zuhören, und Ich würde dich umarmen mit Meiner Liebe. Und Ich würde in deine Augen schauen, und Mich selber in dem Licht deiner Augen schwimmen sehen. Geliebte, erblickt das Licht in euren Augen. Erblickt das Licht der Sonne, welches in euren Augen widergespiegelt ist. Erblickt das Licht in euren Augen, welches auf die Sonne scheint. Lasst das Licht eurer Augen funkeln, derweil sie in die Augen von Allen schauen. Lasst die Augen einander begegnen.

Sowie du auf die Augen eines Anderen triffst, begibt sich etwas. Sowie du wirklich in die Augen von jemandem schaust, kommt es zu einer großen Umarmung. Schaue heute in die Augen von jemandem, dem du begegnest. Schaue tief hinein. Schaue nicht weg. Während Augen sich begegnen, wird Einssein offensichtlich. Es stimmt, du kannst dich in jemandes Augen verlieren und zu Einssein werden. Einssein gehört nicht gefürchtet. Was gibt es da aus der Vielfältigkeit, auf das du aufzupassen hättest, es nicht zu verlieren?

Möchtest du wirklich dein Ego und deinen Egoismus und derartiges behalten? Sind sie wirklich dermaßen unersetzlich, dass du sie behalten möchtest, um Liebe abzuwenden?

Geliebte, Liebe ist die einzige Sache, welche Sinn ergibt. Nenne Mir eine einzige Sache, die der Liebe gleichkommt.

Die Vergangenheit kommt ihr nicht gleich. Die Vergangenheit könnte die Liebe verleugnen um des Wertes des Verflossenen willen, und das Verwichene ist nichts wert.

Schaue in jemandes Augen, und du wirst sagen: „Ich sehe dich.“ Dessen Augen können nur sagen: „Ich sehe dich ebenfalls.“ Alsdann, so die sich begegnenden Augen die Einengungen in den umzäunten Herzen zum Verschmelzen bringen, sagen deine Augen: „Ich bin du.“

Daraufhin formen deine Augen und die Augen des Anderen ein Duett, welches vorträgt: „Ich bin du.“ Und „Ich bin du“ gerät zu einer großen, riesigen Ich-heit. Es gibt keine Andersheit, in die hinein auszuarten wäre. Ich-heit wird zu Einssein, weil du Mich siehst und zu Mir sprichst, und weil du von Mir sprichst, und weil du daraufhin Ich bist, mit dem Gewahren, dass es etwas anderes zu sein gar nicht gibt, dass es niemals etwas anderes zu sein gegeben hat. Es gibt nichts sonst, weswegen also solltest du es sein können mögen?

Im Universum ist Einssein, und das ist alles, was vorkommt. Alles, ausgenommen Einssein, ist eine trügerische Illusion, und es ist eine Zeitverschwendung. Sein einziger Nutzen ist der, dich zum Einssein zu bringen. Indessen weswegen dorthin gebracht werden, wo du bereits stehst? Einssein einzig ist. Verkehrte Grenzziehungen – alle Grenzen sind verkehrtermaßen – haben dich von dir selber weggehalten, von diesem süßen Wissen deiner selbst. Der Traum, den du durchlebt hast, war nicht immer ein guter Traum. Er führte weit, weit weg. Euer Traum wanderte dunkle Straßen entlang und auf hohe Hügel und in Täler, welche nicht existieren. Euer Traum wurde zu einem verwickelten Garn, und ihr verbrachtet eure Tage damit, ihn zu entknoten, diesen fiktiven Traum, der euch in seinem Bann gehalten hat.

Ich möchte euch von jenem Zauberspruch erlösen. Ich möchte euch sagen: „Öffne deine Augen, und schaue in die Meinigen.“

Ich möchte sagen: „Und Wen siehst du, sowie du in Meine Augen blickst?“

Ich möchte sagen: „Was kannst du wohl anderes sehen als das Einssein Unseres Blickes? Es gibt sonst nichts anderes zu sehen, weil es sonst nichts anderes gibt, was existiert, um angeschaut zu werden.“

Und daraufhin stimmen Wir (Ich) ein Lied des Einsseins an, und so singe Ich Mein Lied den ganzen Tag über.

Heavenletter # 2342 – 24.4.2017 – The Planet Earth

Der Planet Erde

Gott redete …

Willkommen zu dieser unverhohlenen Welt voller Wunder. Lasse Mich den Straßenhändler sein, der dich hineinzieht hinter den Vorhang der Schau der Wunder, die für dich zum Betrachten da sind. Jeden Morgen geht der Vorhang auf, und es gibt Wunder zu sehen und Wunder zu vollbringen. Das Ganze dieser innigen Zurschaustellung ist für euch.

Sofern die Welt ein Trampolin ist, ist sie für euch hier, um darauf zu springen. Sofern die Welt ein Schnellzug ist, ist sie hier für euch, um ihn zu bekommen und einzusteigen. Sofern die Welt eine Straße ist, bist du ein Anhalter auf ihr, oder du bist vielleicht das Auto, welches auf der Straße entlang trödelt und dich mitnehmen mag. Dass du das Universum wiedergibst, und dass das Universum dich wiedergibt, ist angeordnet worden. Es ist kein Zufall, dass du hier hienieden bist. Sage nicht, du habest es nicht gewollt, geboren zu werden, Denn du hast dir dies ungemein gewünscht. Es wird eher so sein, dass du dies vergessen hast. Sei es wie es wolle, du warst begierig, bei dem Leben in dieser Welt der trügerischen Illusion eine Chance zu haben.

Ihr seid nicht zur Erde heruntergestiegen, Geliebte. Im Himmel gibt es keine Richtungen, so wie nach oben und nach unten, denn Raum ist in ihm nicht bekannt. Einzig Wahrheit ist im Himmel vertraut, und Raum und Zeit sind nicht Wahrheit. Die Konzepte von Zeit und Raum werden auf der Erde für wahr befunden, aber sie sind Illusionen, oder, vielleicht etwas gefälliger ausgedrückt, sie sind Metaphern. Der Himmel ist einzig mit der unwiderruflichen Wahrheit befasst, Wahrheit, so fortwährend, so ewig, so unabänderlich, so ursprünglich wie der Tag, als die Wahrheit als erstes sich selber manifestierte in der Form, welche als Erde bekannt ist.

Erschaffen durch Gott, was könnte die Erde anderes sein als wundersam? Die Welt mag ja sagen, es gebe sieben Weltwunder, sieben Milliarden Wunder käme den Dingen eher gleich. Unzählbare Wunder käme den Dingen eher näher. Den Wundern auf der Erde kommt kein Ende zu. Du gehörst zu jenen Wundern. Du bist ein unbezwingbares Wunder. Du bist keine Illusion. Du bist die wirkliche Sache, bloß, du wirst dich hier in der Illusion eingegraben haben. Derart auf die Illusionen der Welt fokussiert, hast du vergessen, nach oben zu blicken, denn, sofern du hochgeschaut hättest, hättest du gesehen, dass im Himmel keine Vergleiche vorkommen. Es gibt im Himmel keinen Brennpunkt, so wie ihr Brennpunkt kennt. Stattdessen gibt es Zentriertheit in Freude. Gott ist da. Es gibt kein entweder/oder. Es gibt keine Unmöglichkeit. Es gibt keinen Gedanken, welcher nicht glanzvoll ist. Es gibt weder dein noch Mein, denn alles ist Mein, und alles ist euer. Und dies bedeutet, dass alle Eins sind, und dass es kein Allezusammen gibt. Es gibt kein Gewicht, und demzufolge keine Gewichtslosigkeit. Die Zwei treffen nicht im Himmel aufeinander. Einssein jauchzt im Himmel. Wo Einssein ist, ist Himmel.

Alles ist von Wert. Zutrauen ist allseits das Bekannte, und Misstrauen ist unbekannt. Fehlschlüsse existieren im Himmel nicht. Wie könnten sie Zugang finden? Bewerten hat keinen Zugang im Himmel. Die Wesen im Himmel sind allzu glücklich, um sich mit Richten und Bewerten zu behelligen. Es gibt weder Vergangenheit noch Zukunft, nicht einmal das, was ihr Gegenwart nennt. Entsinnt euch, das Konzept von Zeit existiert nicht. Es gibt im Himmel weder Verlust noch Hinzugewinn, wo alles vollendet ist, wo einzig Fülle der Fülle das gegebene ist. Es gibt keinen Eingang und keinen Ausgang. Ihr seid dort immerzu gewesen. Ihr seid immerzu ein Bewohner des Himmels gewesen.

Alles, was euch der Himmel darbietet, könnt ihr euch selber jetzt zunutze machen. Nichts hat sich gewandelt außer eure Wahrnehmung. Alles was ihr jetzt benötigt, ist, euch für euch selber einzusehen und nach oben zu schauen. Auf der Erde habt ihr euch Richtungen wie etwa Nord und Süd und hoch und herunter beigebracht. Nehmt mit neuen Augen wahr. Nehmt die echten und wahren Farben des Planeten Erde wahr.

Heavenletter # 2343 How to Embrace Oneness

Wie sich Einssein zueigen machen

Gott redete …

Die Herrlichkeit Gottes liegt inwendig in dir. Sofern du Trennung spürst, ist es Trennung von dir selbst, die du empfindest. Es gibt einen Teil von dir, der sich wünscht, getrennt zu sein, und demzufolge hältst du dich von dir selber distanziert. Du hältst einen Abstand ein. Manchmal stehst du nicht einmal mehr auf einer Rufnamen-Grundlage mit dir selber. Du hast Innigkeit von dir selber weggehalten. Es gibt einen Teil von dir, welchem es nach vollständigem Ganzsein verlangt, und der dennoch davor Angst hat, Angst, dass du etwas einzubüßen hättest, sofern du nicht der Trennung anhingest. Es könnte gar sein, dass dir etwas lieber ist als du selber. Selbst obschon mehr als dich selber lieben zu erzielen, mit Sicherheit nicht Verlust zu erlangen ist, Geliebte, habt ihr davor Angst. Ihr fürchtet euch, euch den Freuden des Lebens anzuschließen, denn was würde alsdann aus euch werden? Ihr könntet gefunden sein.

Es ist für euch nachgerade eventuell ein Leichtes, Etwas mehr zu lieben als euch selber, da eure Liebe für euch selber, mit dem Ego an der Seite, nach irgendwohin desertiert, da sie am Wegesrand liegen gelassen worden ist. Manchmal liebt ihr euch selber am allerwenigsten und bewundert einen jeden sonst mehr. Hin und wieder würdet ihr, wenn ihr wegrennen könntet von euch selber, dies tun. Ihr würdet auf euch selber verzichten. Ihr werdet euch irgendwo in den Wäldern fallen und liegen lassen. Ist es denn in euren eigenen Augen so schwer, euch selber zu lieben? Bedenkt, was dies bedeuten würde, wenn ihr euch selber liebt. Ihr würdet nicht mehr länger Forderungen aufstellen, dass die Augen der Anderen euch billigen und bemessen. Euer Herz würde weit aufbersten, und die ganze Welt würde hereintreten.

Ich, Gott, platzierte Mein Billigungssiegel auf euch, bevor ihr geboren wurdet, Ich tat es bei eurer Geburt, und Ich mache dies weiter so, jetzt in jeder Minute eures Lebens. Wieso ist euch Meine Bescheinigung für euch nicht gut genug? Ihr möchtet wohl gerne, dass jeder vor euch in die Knie geht. Aber auch so würdet ihr den Mangel an Würdigung spüren, weil ihr euch selber nicht hinlänglich genug ehrt, um davon eine Kindertasse voll zu bekommen. Was würde es für euch brauchen, eure eigenen Knie vor euch selber zu beugen? Euch selber lieben – das wäre wahre Bescheidenheit. Euch selber das euch Gebührende zuwenden, das wäre edel. Wenn ihr euch inwendig leer fühlt, welches Ausmaß an Ehre von außenher hätte alsdann das Vermögen, die Leere zu stillen?

Insofern als es keinen geringsten unter Meinen Kindern gibt, wie kannst du dich dann selber als gering betrachten? Was für eine Geistesgepflogenheit ist dies? Was könntet ihr tun, Geliebte, um zu eurem eigenen guten Anstand und Benehmen zurückzukehren? Sofern euch jedermann liebte, was für eine gloriose Welt würde dies sein. Es würde keine selbstbezogene Welt sein. Ganz im Gegenteil. Sobald du dich selber liebst, fängst du an, andere Menschen in dem gleichen Licht zu sehen. Selbstbezogenheit würde zu einem Ding der Vergangenheit geraten. Tatsächlich hätte das kleine Selbst davongemacht. Ausschließlich die Ermangelung von Liebe nährt das kleine Selbst, veranlasst es zu schniefen und auf sich zentriert zu bleiben.

Sowie freilich die Liebe ihren rechtmäßigen Platz einnimmt, tritt das Selbst prangend ein, und du schickst dich wirklich und wahrhaftig an, einen Jeden wie dich selber zu lieben. Du könntest es nicht anders.

Liebt als erstes euch selber, Geliebte. Anerkennt euren Wert. Glaubt ihr daran, Gott zu geben, was Gott gebührt? Also dann, ihr möget euch selber lieben, denn ihr verdankt Mir eure Liebe für euch selbst. Eure Liebe für euch selber ist überfällig, und Ich ziehe den Benotungsschein bei. Beginnt nunmehr, euch selber zu lieben, sodass ihr Zweifel und Angst hinter euch lassen könnt. Mein Wille ist der, dass ihr euch selber liebt. Liebt euch zuvorderst selber, und in der Folge werdet ihr jeden Mann, jede Frau und jedes Kind lieben, eine jede Kreatur auf Erden und jedes Ding, sei es nun Gott-gemacht oder Menschen-gemacht. Ihr werdet lieben. Ihr werdet lieben ohne Einwände, denn ihr werdet euch bereits selber lieben und alsogleich das Einssein lieben. 

Heavenletter # 2344 Miracles Grow

Wunder wachsen heran

Gott redete …

Geht wider nichts an. Trachtet höher.

Sofern in eurem Leben etwas verkehrt zu sein scheint, schreitet über es hinweg. Dies bedeutet nicht, es zu ignorieren. Es bedeutet, darüber hinweg zu schreiten. Anstelle von schimpfen, beklagen und selbstgerechte Entrüstetheit verspüren, sprecht in eurem Herzen die Bitte aus, dass eine unrechtmäßige Situation gelöst werde. Ich bitte euch soeben nicht, euch gegenüber den Realitäten der Welt blind zu stellen. Ich bitte euch soeben, eine Technik einzusetzen, die funktioniert. Die Bezeichnung dieser Technik lautet: Stelle deine Absicht fest.

Wunder begeben sich, Geliebte. Es gibt kein Gesetz, dass ihr zu leiden hättet. Lasst Leiden los.

Wenn ihr Auto fahrt, und auf der Straße taucht ein Schlagloch auf – Ich meine ein riesiges Schlagloch –, dann versucht ihr nicht, euren Wagen dort durchzuboxen, genauso wenig sitzt ihr einfach da und wedelt mit der Faust hin und her. Ihr seid nicht entrüstet. Ihr fühlt euch schier bedrängt. Ihr haltet an dem Hindernis für eure Reise nicht fest, so, als wäre es euer persönlicher Feind. Ihr fahrt um es herum. Oder ihr habt möglicherweise umzukehren und insgesamt einen anderen Weg zu nehmen. Auf jeden Fall werdet ihr nicht zu dem Opponenten des Schlaglochs. Ihr zankt euch mit ihm nicht.

Es kann durchaus sein, dass beim nächsten Mal, wann ihr dort entlangkommt, jenes Schlagloch beseitigt worden ist. Und so steht es mit dem Leben, Geliebte. Geht mit Hindernissen um, so wie ihr es mit einem Schlagloch auf der Straße tun würdet. Einerlei, wie verkehrt und unfair etwas sein mag, du bist nicht ein Stier, der dagegen anstürmt. Du hast nicht zu kämpfen. Wo steht geschrieben, du müssest gegen jedes oder alles angehen? Wo steht geschrieben, es sei besser festzuhalten, als los zu lassen?

Egal bei was für einer Schwierigkeit, bedenke, wie lieb es dir wäre, sie gelöst zu bekommen, und gib ihr statt, sich selber zu lösen. Deine Gedanken sind, ja in der Tat, machtvoll. Beide, deine positiven wie deine negativen Gedanken, sind machtvoll. Möchtest du dies anfechten?

Manchmal kommt ihr mit viel Glück davon. Selbst bei negativem Denken bekommst du bisweilen ein unerwartetes Geschenk. Bedenke, um wie viel mehr Glückssträhnen du haben wirst, sowie du dir wirklich einen ersehnten Ausgang vorstellst für das, was dich aufgebracht hat.

Klingt dies allzu simpel, um wahr zu sein – einer Schwierigkeit ins Auge zu sehen und sie daraufhin freizusetzen? Sofern die Lage die ist, dass dich jemand ausnutzt, bebildere die Lage in einem anderen Licht. Mache dir Bilder darüber, wie du dein dich Abrackern freisetzt. Mache dir Bilder über die andere Person, wie sie großherzig ist. Mache dir über sie Bilder, wie sie ebenfalls die Situation freisetzt.

Ziehst du es vor, vor Gericht zu gehen? Ziehst du einen guten Kampf vor? Weswegen solltest du zum Gericht gehen mögen, es sei denn, du fühlst dich als Opfer und möchtest einen guten Kampf haben?

Wenn du wütend bist, hast du deine Wut nicht zum Ausdruck zu bringen. Ebenso wenig hast du deine Wut inwendig in dir zu behalten. Du kannst über sie hinwegschreiten. Du kannst aufhören, eine unangenehme Lage dich beherrschen zu lassen. Du kannst aus dem Regen herausgehen, dir Schutz suchen und trocken bleiben. Du hast den Umständen nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Du hast nicht deinen eigenen Gedanken auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Du hast nicht der Kurzsichtigkeit eines anderen Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein, genauso wenig hast du jemanden herumzukommandieren.

Ich rede soeben nicht von Passivität, ebenso wenig von passivem Widerstand, auch nicht vom Vorgeben, die Dinge seien bei dir in Ordnung so, während sie das ganz und gar nicht sind, ebenso wenig von Stille-Bleiben, derweil du reden solltest. Ich rede vom sich darüber Erheben. Wenn du dabei mit Worten redest, werden sie von einer höheren Position her kommen. Und dieses wird der gesamten Anlage der Situation stattgeben, sich zu wandeln. Möchtest du diesem zum wenigsten eine Chance geben?

Auf diese eine Weise begeben sich Wunder, Geliebte, Geliebter. Gestatte es den Wundern, sich zu entwickeln.

Heavenletter # 2345 The Moveable Parts of Life

Die beweglichen Teile des Lebens

Gott redete …

Was du anstellst, um den Wundern beizustehen und entlangzuhelfen, ist, eine jede Situation zu segnen. Segne sie mit deiner positiven Beachtung, die du ihr schenkst. Einerlei wie negativ eine Situation ist, komme von dem Blickwinkel des Segnens her. Dies meint, deine Hände wegnehmen von den Dringlichkeiten einer Lage. Dies meint, deine Aufmerksamkeit zu Mir zurückschwenken und dich mit Mir in Einklang bringen. Deine Schwingung wird mit der Meinigen einhergehen. Dies ist mühelos. Indem du die Flamme unter dem Eintopf niedriger stellst oder sie abdrehst, gibst du ihm statt, sich abzukühlen. Du fachst nicht mehr länger die Flamme der Bestürzung mit deinen Gedanken an.

Dies ist nicht das Leben herumbefehlen. Es ist nicht Kommandos erteilen, genauso wenig ist es Männchen machen. Es ist von Weisheit herkommen. Es ist von einem anderweitigen Schauplatz her blicken. Von einer anderen Position her blicken erbringt in der Welt den ganzen Unterschied. Du stellst nicht die Anforderung auf, die Lage habe sich zu ändern. Du hältst sie nicht in Geiselhaft. Du beruhigst die Gewässer. Du wirfst einfach Brot auf das Wasser, gesundmachendes Brot. Enten an Gelegenheiten werden herankommen und das Brot auffressen, und das Wasser wird gestillt sein.

Dies ist nicht ausgeheckt. Du bist nicht darauf aus, in einer Situation den Sieg davon zu tragen. Du siehst zu, dass du ihr stattgibst, sich zu ändern. dir ist daran gelegen, dich umzuwenden, und daher wendest du deinen Blick, just so wie du ein Kaleidoskop hin und her drehst, um in ihm eine andere Anordnung zu schaffen. Ein winziger Wandel dort, wo du derzeit am Schauen bist, schafft einen riesigen Wandel dabei, was du siehst.

Es ist ein widernatürliches Wunder, dass, inmitten von Einssein, Aufspaltung überkommt. Du änderst Schwierigkeiten nicht, indem du auf die Oberfläche von ihnen einhämmerst. Ganz bestimmt, dies ist oft genug versucht worden. Kriege sind immer und immer wieder versucht worden, und zu welchem Nutzen? Daher – um Krieg zu lindern, begibst du dich selber zum Friedenstisch. Dies ist ein heroischer Umzug. Es ist nicht Rückzug. Du trittst einfach für eine Weile aus der Situation heraus. Es ist simpel ihr eine Pause verschaffen.

Du gehst von einer Schwierigkeit ein Stück weit weg, sodass du an der Stelle nicht verhärtest. Du öffnest deine Fäuste. Du rückst deinen Stuhl von seiner Position weg, und setzt dich in aller Ruhe in einen anderen. Du fachst die Flammen nicht an, und genauso wenig löschst du das Feuer, denn dir ist es klar, dass dies keinen Notfall darstellt. Es hat dir wie ein Notfall ausgesehen. Der gesamte Bereich der Relativität hat dir wie ein Notfall ausgesehen. Die Auffassung von Notfall rührt von dem Konzept von Zeit her. Und was du also tust, ist, eine Zeitlang aus der Zeit herauszutreten.

Eine Zeitlang ist nichts da, was du richtigzustellen hast. Die beweglichen Teile des Lebens bewegen sich schmiegsam ohne den Einsatz deines Universalschlüssels. Deine Gedanken beruhigen ist wie die Gänge des Getriebes ölen, sodass sie gleichmäßig und ruhig ihre Arbeit verrichten können. Ein jeder Wandel hat seine ruhige Zeit. Oder heiße diese Bewandtnis – Trächtigkeit. Du weißt um Besseres, als dass du die Wurzeln einer Pflanze herausziehst, wenn du sie gerne wachsen sehen möchtest. Du weißt um Besseres, als dass du die Knospen eines Baumes abbrichst, derweil du sie gerne blühen sehen möchtest.

Und also gräbst du nicht die Unbilligkeit einer Lage auf und wiederholst sie nicht ständig. Du hast weder Richtigliegen noch Verkehrtliegen zu beweisen. Du hast überhaupt nichts zu beweisen. Du hast die Dinge eine Zeitlang alleine für sich zu lassen. Du löst deinen engen Griff. Also schickst du Segen dorthin, wo Spaltung existiert, und auf diese Weise löst du die Schmerzhaftigkeit, wie auch die Situation. Sobald du eine Situation löst – wohin begibt sie sich, es sei denn zu Mir?

Heavenletter # 2346 The Light

Das Licht

Gott redete …

Hier, nimm die Sterne. Sie sind an deiner Hand angebracht, wie Drachen durch einen Faden, bloß ist es so, der verbindende Faden ist dem bloßen Auge unsichtbar. Du bist durch ein unsichtbares unantastbares Band goldenen Lichts mit jedem und allem verbunden. Es gibt nichts, mit dem du nicht in Verbindung stehst. Anerkennt dies, Geliebte, einem jeden Stern in den Himmlischen Höhen kommt eure Aufmerksamkeit zugute, und euch kommt ebenfalls eure Aufmerksamkeit und das Licht eines jeden Sterns zugute. Euer Herz ist mit den Sternen verbunden. Euer Herz ist ein großer, verstrahlender Stern, so groß wie der Stern namens die Sonne. Euer Herz ist die Sonne des Lebens.

Kannst du den strahlenden Glanz deines Herzens spüren, welcher sich jetzt soeben im Kreise dreht, so, wie sich die Sonne herumzudrehen scheint? Kannst du dein Herz spüren, wie es sich mit Licht dermaßen hell verspinnt und verspinnt, dass es die Befähigung innehat, die Welt zu erhellen? Mit Sicherheit warst du nicht der Auffassung, die Sonne in deiner Brust sei einfach ein körperliches Organ, warst du der Auffassung nicht?

Es gibt in deinem Körper nichts, was ausschließlich leiblich ist. Deine Körperlichkeit ist nicht von allergrößter Wichtigkeit, gleichwohl hat sie Bedeutung und ist Umfassenderem dienlich denn sich selber. Sofern du bejahen kannst, dass das Physische eine Manifestation von Licht ist, dann geziemt es dir, zu bejahen, dass dein Körper ebenfalls eine Manifestation von Licht ist. Dein physischer Körper dient einer größeren Realität als seinem offensichtlichen Erscheinungsbild und seiner Zweckstellung. Es ist ebenfalls die Einsicht das gegebene, gemäß der dein Körper unbeschränkt ist, denn dem Licht sind keine Grenzen gesetzt. Licht ist Weite suchend und weitsehend.

Sieh dein Herz als die Sonne, und wisse, dass ein jedes Organ von ihm mit einem Stern in Verbindung steht. Du bist das Harmonium der Sterne, Geliebte, Geliebter.

Dein Leib ist vorübergehend, und du bist ewig. Und mithin ist dein bescheidener Leib, aus stillem Licht gemacht, der Ewigkeit zu Diensten. Deine Körperlichkeit hat ihren Platz in der Welt. Derweil der Leib in seiner gegenwärtigen Form existiert, ist er ein Diener der Ewigkeit. Er dient zu Gunsten von dir. Er erbringt Beiträge zu deinen Gunsten und zu den Gunsten des Universums.

Ist es nicht verblüffend, wie du das Licht deines Körpers und das Licht der Körper anderer Menschen nicht siehst? Du neigst dazu zu meinen, Körper stünden dir im Weg.

Du, der du Licht bist, denkst, dein Körper bestehe bloß aus Fleisch und Knochen und du lassest deine Muskeln spielen. Alldieweil ist dein Körper eine Lichtmaschine, ein Generator von Licht. Nicht dein Körper alleine natürlich, da dein Leib deiner Präsenz bedarf, just so wie du die Meine benötigst. Dies ist für einen jeden Körper auf der Erde der Fall.

Sobald du deinen Körper verlässt, ist er alsbald lichtlos, denn er hat seinem Zweck gedient. Er hat dich weite Wege getragen. Er ging in seinem Dienst viele Treppen herauf und herunter. Seine Füße hielten dich im Gleichgewicht, und deine Hände winkten Grüße zu, sie woben Gewande, und deine Augen sahen und wurden gesehen, Portale, welche sie sind. Sobald du deinen Körper verlässt, lässt du ihn hinter dir wie einen alten Bademantel. Er hat dir gut gedient, und nun trittst du aus ihm heraus.

Jetzt nimmst du Flugstunden. Du hast nicht mehr ausgiebiger ein Auto nötig, als du deinen Körper nötig hast. Dein Körper war des Verhältnismäßigen, und jetzt bist du eindeutig des Absoluten. Jetzt bist du Licht ohne irgendwelche Ummantelung. Du bist reines Licht am Scheinen, und jetzt siehst du deinen eigenen leuchtenden Glanz. Alles was du nun siehst, ist strahlender Glanz. Nun siehst du, was seit eh und je war, Licht, in aller Helligkeit am Scheinen.

Jetzt erblickst du die Sterne, von denen du her kamst, und jetzt siehst du die Verbundenheit von allem und jedem, und demgemäß bist du im Himmel. Und du kannst all dies Gewahren innehaben, derweilen du nach wie vor in deinem Körper auf Erden weilst. Du hast nicht aus ihm herauszutreten. Licht und Licht und Licht – das ist das gegebene, und du bist das Licht.

Heavenletter # 2347 Let Desires Work Their Magic

Lasst Bestreben ihren Zauber verrichten

Gott redete …

Es gibt Dinge, die du ganz einfach Mir zu überlassen hast. Es gibt Dinge, bei denen du versuchen und versuchen kannst, sie selber zu lösen und aufzulösen, und alle deine Bemühungen führen zu nichts. Manchmal hat es den Anschein, je stärker du es versuchst, umso weniger gelingt es dir. In dieser Erkenntnis liegt etlicher Nutzen, Geliebte. Lasst es los, die Dinge derart stark zu versuchen. Es existiert für euch keine Nachfrage, hügelaufwärts zu rennen. Gehen, nicht rennen, dies ist ein guter Ratschlag. Bleibt vielleicht weg von hügelaufwärts.

Ich weiß, es ist ein Gleichgewichtsakt, sich klar zu werden, wann es zu schieben gilt, und wann es jemanden alleine zu lassen gilt.

Zu jeder Zeit habt ihr die Macht eurer Aufmerksamkeit inne. Lasst sie für euch wirken. Hände weg ist oftmals ein guter Ratschlag. Ihr könnt die Dinge nur so und so weit probieren. Sobald etwas in der relativen Welt für euch schwierig wird, setzt euch ein wenig, oder ein gutes Stück weit, zurück. Erstrebt den Ausgang, den ihr euch sehnlich wünscht, und lasst euer Bestreben Wurzeln fassen. Wenn ihr möchtet, dass eine Pflanze wächst, schlagt ihr nicht dauernd auf sie ein. In schwierigen Situationen, dort benutzt Samthandschuhe.

Seht es so, Geliebte. Erwägt, dass eure sehnlichen Verlangen machtvoller sind als eure Handlungen. Eure Absichten sind bedeutsamer als eure Aktionen.

Ich meine nicht, dass in der relativen Welt alles aus eigenem Antrieb zu euch gelangen wird. Ich spreche soeben davon, es geziemt euch nicht, quer zur Faserrichtung zu schneiden. Hin und wieder ist Sich-Bemühen für sich genommen ein Anzeichen dafür, los zu lassen. Kraft eures Loslassens dessen, was ihr als eine Schwierigkeit anseht, löst ihr sie auf. Ihr löst eure Anhaftung an ein spezifisches Ergebnis auf. Gestattet einer Situation, ihre eigene Begleichung auszurichten. Gebt anderen Menschen statt, von sich selber zu dem folgernden Abschluss zu gelangen. Sobald ihr euren Teil ausgesprochen habt, habt ihr ihn ausgesprochen. Gebt euren Anschauungen eine Chance, vernommen zu werden. Bisweilen, Geliebte, bewirkt Stillsein Wunder.

Wenn du eine Flüssigkeit durch einen Trichter schüttest, erreicht sie nicht sofort den Boden des Gefäßes. Du hast ihr stattzugeben, zu strömen. Sie hat ihr eigenes Gewicht zu tragen. Nicht anders – des Öfteren hast du deine Sicht in einer gewissen Angelegenheit einsinken zu lassen.

Sobald du einmal deinen Gesichtspunkt zum Ausdruck gebracht hast, räume ihm seine Stelle ein. Du bist direktermaßen gewesen, und jetzt lässt du die Idee ihre Arbeit verrichten. Dies fällt dir nicht leicht. Du hast womöglich das Empfinden, dies sei sich von einem Schlachtfeld zurückziehen. Es ist ein Rückzug davon, du habest alles selber zu tun.

Auf der Erde sind Maschinen entwickelt worden, um die Arbeit eurer Hände zu verrichten. Demgemäß, es gibt einen natürlichen Mechanismus, der es deinen Gedanken stattgibt, sich zu gebaren und Form anzunehmen. Du kannst nicht überall auf ein Mal sein. Du kannst nicht alles auf ein Mal tun. Einerlei was deine gewünschten Ergebnisse sein mögen, verleihe deinen Bestreben eine Chance, ihren Zauber zu bewerkstelligen.

Dies ist diskrete Verkaufstaktik, Geliebte. Leichtes Herunterspielen funktioniert dabei öfters besser als aggressives Verkaufsgebaren. Schenke anderen Parteien eine Gelegenheit, sich deinen Gesichtspunkt einzuverleiben. Nimm keine harte und quicke Position ein, denn dann bist du unbeweglich, und dies riegelt den anderen Menschen ebenfalls an Ort und Stelle ein.

Wenn du in einer Lage Beweglichkeit haben möchtest, belasse ihr Raum, sich zu bewegen. Auf jeden Fall werden nicht alle Angelegenheiten im Leben den Verlauf nehmen, auf dem du beharrst. Es gelten beim Leben keine harten und schnellen Regeln. Obschon es von gutem Nutzen ist, beständig zu sein und nicht locker zu lassen, liegt ebenfalls ein Vorteil darin, zuzuhören, Pausen einzulegen, stattzugeben anderen Menschen ihr Sagen zuzuteilen. Ihr Sagen hat ihr Sagen zu sein. Es kann nicht euer Sagen sein, so lange wie andere Menschen die Dinge anders sehen.

Ihr tut euch nicht nach einem Sieg um. Ihr schaut nach einer Lösung. Bisweilen könnt ihr keine Kompromisse schließen und nicht aufeinander zugehen, aber ihr könnt zuhören, ihr könnt zuschauen und warten und Zutrauen haben.

Heavenletter # 2348 This Way to Heaven

Hier lang zum Himmel

Gott redete …

Lasse dein Herz aus Gold sein. Lass dein Herz groß sein. Beschneide es nicht, und beschneide nicht das Herz eines anderen Menschen. Lasse Herzen willkommen und genährt sein.

Wo hast du die Auffassung herbekommen, es sei weise, dein Herz eher zu verschließen als es aufzumachen? Es sei besser, spärlich zu sein, als es zu verausgaben? Wo hast du es beigebracht bekommen, es sei weise, das Herz eines anderen Menschen zu verschließen? Wo kam die Idee her, Liebe zu umgehen? Du musst jene Idee an dir haben, denn, hast du nicht dein Herz reguliert, es rationiert, und hast du nicht sichergestellt, es solle groß dastehen, es solle herunterblicken und unerbittlich und exklusiv bleiben?

Geliebte, lasst euer Herz einen einfachen Bürger sein. Keine elitären Kreise für schöne schlagende Herzen. Lasst euer Herz jung und schön sein. Lasst es erblühen. Stellt es nicht auf magere Rationen ein. Gebt ihm alles, so wie Ich euch gegeben habe.

Seid bei eurem Herzen freigiebig. Schüttet es aus. Lasst es sich einbringen.

Lasst es Mich ein und für alle Mal freiheraus sagen. Es gilt euch nicht, euer Herz zu verschließen. Ihr habt nicht irgendetwas vor euer Herz hinzustellen. Ihr schüttelt bei ihm nicht mit eurem Finger. An euch ist es, euer Herz zu öffnen. Ihr sollt was euer Herz angeht aufgeschlossen sein. Ihr sollt euer Herz offenlegen, es aller Anlagen zum Schein und aller Listen entkleiden. Es gilt euch, eurem Herzen zu dienen, dem hingegen nicht, dass euer Herz euch zu dienen hat. Selbstverständlich wird es euch zu Diensten sein. Lasst Euer-Herz-Schenken – was das gleiche ist, wie wenn man sagt, Richten und Snobismus aufzugeben – den Bug eures Schiffes sein. Lasst euren Geist eurem Herzen folgen, nicht andersherum.

Lasst euer Herz aus allen Dingen einen Sinn machen. Euer rechthaberischer Geist wird euer Herz durcheinanderbringen. Euer Geist ist allzu eigennützig. Er fragt: „Was ist hier für mich drin?“ Euer Herz fragt: „Was kann ich an dieser Stelle geben?“ Geben ist an der Stelle für euch drin. Geben ist der Balsam, welcher euer Herz lindert.

Denkt nicht, ihr würdet irgendetwas weggeben, sobald ihr liebt. Sobald ihr liebt, erlangt ihr hinzu. Sobald ihr liebt, gebt ihr euch selber nicht weg. Ihr findet euch selber. Das Erglimmen von Liebe schüttet Licht auf wer ihr seid. Sobald ihr liebt, gebt ihr ein veranschaulichendes Beispiel eures Herzens und von der Macht, welche dort am Schlagen ist.

Kehrt dem Bewerten den Rücken zu, und ihr werdet ein in aller Fülle dahinfließendes Herz bei euch haben. Ein voll und ganz strömendes Herz begibt sich überall hin, was dieses heißt: was deinem Herzen zugedacht ist. Du warst niemals angelegt, mit deinem Herzen knauserig zu sein. Du warst niemals angelegt, deine Lippen zu schürzen und zu denken, deine Liebe sei zu gut, um sie wegzugeben. Dein Herz ist zu gut, um ihm nicht seinen ganzen Schwung, volle Kraft voraus, zukommen zu lassen.

Oh, wenn ihr doch bloß um die Herrlichkeit eures Herzens wüsstet. Es wurde im Himmel gemacht, und es wurde gemacht, um Meine Liebe zu verschenken. Es wurde nicht dafür gemacht, dass ihr einen Zentimeter von ihr zurückhaltet. Seid nicht geizig mit eurem Herzen. Falls ihr das tut, bestraft ihr euch selber. Ich preise euch, euch selber zu lieben. Welcher Propaganda habt ihr zugehört, dass ihr wähnt, es sei weise, euer Herz zu kontrollieren, es zurückzuhalten, es zu stunden und aufzuschieben für einen anderen Tag, für eine künftige Gelegenheit, es insgesamt für irgendetwas aufzubewahren? Euer Herz aufsparen macht es abgestanden. Euer Hass ist angelegt, jeden Tag frisch in Gebrauch genommen zu werden, stündlich, Minute um Minute.

Sofern ihr auf dem Klavier Musik einüben könnt, könnt ihr üben, Musik mit eurem Herzen zu machen. Ihr könnt in aller Stille üben. Ihr braucht nicht oben auf einer Bühne zu stehen, um euer Herz zu trainieren. Übt es jetzt. Seht euer Herz reifen. Seht die Kräuselungen der Liebe, welche von ihm weg strömen, Welle um Welle der Liebe, soeben dabei, anonymerweise hinaus zu der Welt zu strömen. Seht die Welt, wie sie in eurer Liebe schwimmt und gleitet. Seht den Wasserspiegel, wie er sich hebt. Seht die Welt, welche auf der ganzen Strecke beim Himmel anlangt, auf eurer Liebe schwebend.

Heavenletter # 2349 Eternal Being

Ewiges Seinswesen

Gott redete …

Fällt es euch nicht schwer, an eine Zeit zu denken, bevor ihr auf die Welt gekommen seid? Wenn ihr bis zu eurem Geburtsjahr zurückgeht und dann zu dem vorhergehenden Jahr, erscheint es euch daraufhin nicht seltsam, zu meinen, ihr wärt nicht gewesen? Und ist es nicht seltsam, an eine Zeit in der Zukunft zu denken, wann ihr nicht seid? Es scheint seltsam, weil es inwendig in euch eine Kenntnis gibt, dass ihr nicht nicht präsent sein könnt. In dir ist ein Wissen gegenwärtig, dass du ein ewiges, immerwährendes, stets schönes Seinswesen Gottes bist.

Du bist nicht heute hier und morgen weg. Du bist heute hier, und dies soll besagen, du bist weder von der Vergangenheit noch von der Zukunft absent. Es gibt weder ein davor noch ein danach was dich angeht. Da ist du, schönes Kind. Da ist du, immerzu präsent – omnipräsent. Es hat nie eine Zeit gegeben, die dir vorausgegangen ist, genauso wenig gibt es eine Zeit, die später ohne dich ist. Es gibt überhaupt keine Zeit, und dies soll besagen, es gibt weder einen Beginn noch ein Ende für dich.

Gewiss ja, deine winzige Identität wird abebben. Deine Identität als jemand, der barfuß geht, oder als jemand, der High Heels trägt – jene wird vergehen. Sie kann bloß vergehen, weil sie niemals real war. Jene fiktionale Identität war ohnedies nicht viel. Das, was real ist, geht niemals weg. Demzufolge bist du für immer und ewig in dem Gefilde von Nicht-Zeit, weder von weniger Zeit noch von mehr Zeit, von keiner Zeit egal von welcher Art auch immer. Dies ist das Feld des Seienshaften. Du befindest dich solide in diesem Feld. Einerlei was für ein Erscheinungsbild du womöglich bist oder siehst, du bist ein eingesessenes Seinswesen Gottes.

Es ist absolut sicher, es kommt zu keinem Auslöschen von dir.

Eure Sprache hat dermaßen viele Wörter an sich, die dem Konzept von Zeit und dem Konzept von Raum zuschreibbar sind. Diese Konzepte behindern euch.

Ihr seid um so viel erhabener, als ihr euch selber Glauben schenkt. Ihr bindet eure Schnürsenkel an eine Bank, und seid der Auffassung, ihr wärt zu der Bank verbannt und könntet euch bloß so und so weit bewegen. Löst die Schnürsenkel! Beseitigt insgesamt die Schuhe, und ihr seid in der Tat ein Freigeist Gottes. Wohin vermögt ihr nicht zu gehen? Und wo seid ihr bisher noch nicht gewesen? Und wo existiert irgendein Ort, derweil Raum eine Fata Morgana ist, genauso leer wie Zeit?

Verben haben Zeitformen, während Zeit für sich genommen nicht existiert. Ein großer Tempel der Sprache ist für die Zeit errichtet worden, um Grenzlinien für Zeit zu ziehen, um sie zu etablieren, um sie in die Realität hinein vorzutäuschen. Nicht anders, zahlreiche Wörter existieren, um Raum zu umgrenzen. Beseitigt all die Zeitwörter und Raumwörter, und ihr werdet bemerken, dass ihr in einer simpleren Realität lebt, als ihr angeführt wurdet zu glauben. Die Sprache setzt die Illusion fort, dass ihr ein zeitweiliges Seinswesen seid, derweil ihr die Ewigkeit selber seid.

Eure Gedanken, eure Glaubensvorstellungen – sie sind bloß Gedanken und Glaubensvorstellungen. Das ist alles was sie sind. Gedanken! Glaubensvorstellungen! Wieso denn, sie wechseln vor euren ureigenen Augen und wechseln manchmal wieder zurück!

Was wird sich in eurem Leben wandeln, sowie ihr bejaht, dass ihr ein Ewiges Seinswesen seid? Sofern Gott existiert, und Ich versichere euch, Ich existiere, dann könnt ihr bloß ein Ewiges Seinswesen sein. Sobald dies in euch hineinsinkt, was wird es für euch verrichten, Geliebte?

Ihr werdet ein starkes und tiefes Fundament aufweisen. Es wird vom Zentrum der Erde bis zu der unermesslichen Weite des Himmels reichen.Was wird euch alsdann aus der Fassung bringen? Was kann euch dann härmen, euch zerstören, euch unterminieren? Sofern es keine Balken gibt, die zu erschüttern sind, wie könnt ihr euch dann erschüttert fühlen? Sowie ihr euch feste eurer unfehlbaren Ewigkeit gewahr seid, was für ein Erdbeben kann euer Herz zum Beben bringen? Was für eine Flut – wie könntet ihr ertrinken oder gar bloß nass werden? Ihr seid immerzu am Leben mit oder ohne einen einfach-bescheidenen Leib.

Heavenletter # 2350 Calm the Mind

Stimmt den Geist ruhig

Gott redete …

Es ist ein sonderliches einzigartiges Leiden, wenn ihr das Herz von jemanden verletzt habt, dessen Herz ihr niemals verletzen wolltet. Ihr hattet das nicht vor. Ihr wolltet das niemals. Bloß, bei eurem Reden wart ihr sorglos, und nun fahrt ihr in eurem eigenen Herzen die Ernte des Wehtuns ein. Dieser Schmerz geht tiefer als der Schmerz, den ihr ausgesät habt, weil ihr ihn nicht ungeschehen machen könnt.

Alle Arten Schmerz gehören los gelassen. Es liegt kein Segen in ihnen, ausgenommen, dass ihr euch beim nächsten Mal hütet und einen Weg ausfindig macht, euch selber zum Ausdruck zu bringen, ohne irgendeiner Seele auf der Erde wehzutun. Das geflügelte Wort, keine andere Kreatur zu Schaden kommen zu lassen, geht über das körperliche Wehtun hinaus.

Ich habe euch zu verstehen gegeben, dass, sobald eure Gefühle verletzt worden sind, dies euch nicht zu beeinträchtigen hat, da es im Grunde genommen mit euch nichts zu tun hat. Es hat mit dem anderen Menschen zu tun, und daher seid ihr davon freigesetzt, euch die Verletzung zuzuziehen. Allerdings, wenn du derjenige bist, der den Schmerz zugefügt hat, bist du zuständig, und nunmehr bist du zuständig fürs Loslassen. Eure Verirrung ist nicht tadelnswert, Geliebte. Sie ist bloß eine unter vielen Irrungen, die ihr begangen habt, und jetzt korrigiert ihr sie, indem er sie in Vergessenheit geraten lasst.

Verletztsein ist nicht gut für euch. Es ist nicht gut für einen anderen. Und es ist nicht gut für die Welt. Einerlei was die Quelle des Wehtuns ist, es hat los gelassen zu werden. Du hast es los zu lassen.

Und mithin hast du dir selber zu vergeben, mit den Achseln zu zucken, es los zu lassen und zu schauen, dass es nicht noch einmal passiert. Bitte nicht um Vergebung. Vergeben ist jetzt deine Verantwortung. Es gehört dir zu, und nicht einem anderen. Lege es nicht einem anderen an.

Von jetzt ab, sofern du bei etwas unter Dampf stehst, warte ab.

Besser noch, schaffe es, dass du von Anfang an nicht unter Dampf stehst. Was, Geliebte, ist derart dringlich, dass ihr das Empfinden habt, ihr hättet zu jammern und zu dampfen? Steht nicht unter Dampf zum Ablassen. Verseht euch mit Gleichmut. Seid besonnen. Stimmt den Geist ruhig, und ihr werdet euer Herz und dasjenige des anderen nicht durcheinanderbringen. Holt einmal tief Luft und seid ruhig. Was für einen guten Rat erteile Ich euch.

Holt jetzt einmal ganz tief Luft, und atmet sie aus. Seht, wohin sich das Wehtun verzieht. Es ist sich im Klaren, dass es nicht hierher gehört. Es weiß, es hat seine Grenzen überschritten. Es weiß, dass der Schmerz von Bedauern und dass Zerknirschtheit das Wehtun verschlimmern. Ihr sollt euch kein härenes Kleid anziehen. Euch gilt es, euch von Verletzungen aller Art zu verabschieden und sie vom Antlitz der Erde zu beseitigen. Schaut her, Verletztheiten sind Halunken. Sie möchten dir gerne dein Empfinden des Wohlergehens wegstehlen, und du musst sie das nicht tun lassen. Egal, was dein Empfinden des Wohlergehens bedroht, es kann bloß bedrohen, Geliebte. Macht keinen Fußfall vor dem Verletztsein. Lasst Wehtun euch nicht in Angst und Schrecken versetzen. Es ist insgesamt Bluff. Ihr habt euch dem Verletztsein nicht zu fügen und ihm keinen Altar zu errichten.

Stellt an deren Stelle Liebe. Was für einen Unterschied zeitigt Liebe doch! Seht, wie hoch sie euch in die Höhe hebt. Verletztsein wird euch unten halten mögen. Sie möchte euch eingraben, sofern ihr das zulasst. Es ist nicht edel, Verletztsein bei euch zu haben. Es ist unedel. Wandelt euer Wehtun in Liebe um. Dies ist Schmerzen unwirksam machen. Du bist derjenige, der sie zunichte macht, und so geht es. Liebe dich zuvorderst, und danach wird alles weitere folgen. Liebe ist der Anführer. Liebe ist der König. Liebe ist der Weg des Herzens. Nicht Verletztsein.

Kicke Wehtun weg.

Quartiere es aus deinem Herzen aus.

Reite nicht ständig auf ihm herum. Belohne es nicht mit deiner Aufmerksamkeit. Wehtun ist Dutzendware. Es ist überhaupt nichts wert. Liebe andererseits ist ihr Gewicht in Gold wert. Liebe ist Gold. Verletztsein ist rostiges altes Zinn. Wirf Verletztsein hinaus.

Heavenletter # 2351 The Music of the Streets

Die Musik auf den Straßen

Gott redete …

Du hast dich nicht durch irgendetwas behelligen zu lassen. Worin liegt dabei der Vorteil? Bleibe von dem Empfinden des Problematischen weg. Das Konzept von Problemen hat allzu viele Leben beherrscht. Es möchte gerne über euch schweben. Ihr meint, Scherereien seien da draußen, um euch zu erhaschen, und daraufhin denkt ihr, ihr müsstet sie abwehren. Und eine ganze Lebenszeit geht dahin.

Ungemach ist wie Regen. Es regnet, der Regen hört auf. Aber ihr habt nicht dauernd einen Regenschirm bei euch zu tragen, um Regen abzuwehren. Und sofern ihr denn ein bisschen nass werdet, so seid eben nass. Zumindest habt ihr an dem Sonnenschein vor dem Regen Vergnügen gefunden. Und jetzt könnt ihr den Sonnenschein nach dem Regen genießen. Lebt nicht euer Leben gemäß den Wettervorhersagen, Geliebte, Geliebter. Bekommt euren Geist auf eine andere Spur. Setzt euren Geist in die Richtung, in die ihr gehen wollt.

Rüstet euch für den Sonnenschein! Denkt daran, zum Strand zu gehen.

Wenn ihr Dunkelheit spürt, habt ihr das Dunkle angeschaut. Ihr möchtet Licht spüren? Dann schaut das Licht an.

Wenn ihr Schönheit seht, geht zu ihr hin.

Wenn ihr Hässlichkeit seht, schafft eure Gedanken irgendwo anders hin.

Es hat in dem Herzen des Menschen zu Schönheit zu kommen. Ich residiere in deinem Herzen. Tue dich nach Mir um. Fühle nach Mir. Denke an Mich. Werte deine Gedanken auf.

Du magst neue Dinge. Selbst obschon Ich für immer und ewig gewesen bin, bin Ich jeden Tag neu. Ziehe mit Mir gleich. Durchlaufe das Leben mit Mir, und du wirst der Freude verpflichtet sein. Lasse den Sonnenschein Meiner Liebe herein. Ziehe die Jalousien hoch. Öffne die Fenster deines Herzens und deines Geistes. Ich klopfe an dein Fenster. Selbst obschon Ich bereits innen drin bin, lasse Mich herein. Tue dich weit auf für den Gott der Liebe, Der dich liebt. Dessen unbenommen, Ich werde dich durchdringen. Du bist bereits mit Mir durchdrungen.

Du kannst nicht im selben Atemzug an Mich denken und an Schwierigkeiten. Unannehmlichkeiten stehen im Gegensatz zu Wahrheit. Die Wahrheit heißt, Ich bin ein Meisterhafter Musiker. Höre Meine Musik. Sobald du sie einmal gehört hast, wird sie zu deiner eigenen Musik. Ich bin nicht bloß Kirchenmusik. Ich bin Liebe-Musik, Und Ich bin die Musik auf den Straßen. Wo ist Meine Musik nicht?

Assoziiere Mich nicht bloß mit Donner und Blitz. Bringe Mich mit blauem Himmel und heller Sonne in Verbindung. Assoziiere Mich mit den Lilien auf dem Felde und den Rosen in deiner Vase. Assoziiere Mich mit allem, denn, bin Ich nicht fester Bestandteil von allem, und bin ich nicht die ganze Zeit überall – so wie der Weltzeit gemessen wird? Bin ich irgendwo ohne dich? Bist du irgendwo ohne Mich? Dies ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wir sind vereint. Wir sind unwiderruflich verknüpft. Nichts kann Uns trennen, dich und Mich.

Selbst mittendrin in einer weiten Wüste bin Ich bei dir. Selbst mittendrin in einer Menge bin Ich bei dir. Es gibt keinen Ort, wo Ich nicht bin, gleichwohl bin Ich bloß in deinem Herzen ortbar. Der Trommelschlag deines Herzens kündet Meine Ankunft an, Ich, Welcher im vollen Glanz von dem allerersten Moment der Schöpfung an angekommen ist, von vor dem allerersten Moment an, von bevor du begannst aufzuwachen – Ich bin stets bei dir gewesen. Ob du nun am Schlafen oder wach gewesen bist, Ich bin bei dir gewesen. Wisst um Meine Präsenz, Geliebte. Kennt sie gut. Wisst, sie ist von euch untrennbar. Ich bin von eurer Präsenz untrennbar. Ich bin bei euch auf der Erde präsent. Wir kamen gemeinsam hierher. Wir bleiben gemeinsam da. Wir können niemals davon, was Wir am meisten ersehnen, fortgehen, und das ist: einander. Ich gebar euch in die Existenz. Ich lebe in euch und durch euch. Was gibt es sonst für euch zu wissen? Was gibt es sonst, was ihr haben müsst, ausgenommen Mein Selbst, was das gleiche ist, als würde man sagen: euer Selbst.

Heavenletter # 2352 Offer Your Heart

Bietet euer Herz dar

Gott redete …

Bist du wirklich der Auffassung, es gebe jemanden, den Ich mehr liebe als dich? Sofern du das meinst, dann bringst du zudem zum Ausdruck, dass Ich in der Lage sei, mehr zu lieben und weniger zu lieben. Ich kann nicht weniger lieben. Ich habe ein einziges Kind, und Ich liebe Mein Kind. Du siehst zahlreiche Kinder, und du kategorisierst sie, legst sie auf Stapel, und legst dich selber auf einen Stapel für dich selbst, und vielleicht fühlst du dich einsam und verlassen oder hochnäsig. Geliebte, Ich kann ausschließlich mit einer Liebe, die Ich habe, lieben. Ich tätige keine Unterscheidungen. Keinesfalls. Wie sollte Ich das tun können? Wie bloß sollte Ich ein einzelnes Kind von Mir schlecht machen können? Falls die Wahrnehmung der Welt zutreffend wäre, und es wäre so, dass Ich Milliarden und Billionen an Nachkommen hätte, welches eine Kind könnte Ich weniger lieben, und welches eine Kind könnte Ich mehr lieben? Ich liebe. So einfach ist das. Ich liebe. Ich liebe diesen einen, und ich liebe jenen einen. Ich liebe dich.

Ich habe in der Angelegenheit keine Wahl, das begreifst du. Aber selbst wenn Ich eine Wahl hätte, wieso bloß sollte Ich mich dafür entscheiden, und sei es bloß ein Kind weniger geliebt zu lassen denn mit all der Liebe, zu der Ich in der Lage bin? Dies ist die Schwierigkeit mit der relativen Welt. Die Welt denkt an mehr, und sie denkt an weniger. Sie sortiert die Menschen nach rechts und links anhand von allerhand willkürlich gesetzten Standards – Mir scheint das wie eine tolle Dämlichkeit. Natürlich scheint es Mir ein Widersinn zu sein. Menschen nach Kleidung sortieren? Nach Farbe? Nach Nation? Nach Geschlecht? Nach Beruf? Nach den Taten? Nach überhaupt irgendetwas?

Ihr könntet zur Verteidigung eurer Position etwa vorbringen: „Aber Gott, wie steht es mit Mördern? Wieso solltest du sie ebenso lieben wie einen Heiligen?“

Und Ich würde entgegnen, natürlich mit einem Lächeln: Bedarf ein Mörder weniger Meiner Liebe als ein Heiliger? Ich könnte auch vorbringen, dass ein Heiliger Meine Liebe mehr als ein Mörder jemals anerkannte, und dass Ich also, sofern Ich denn mehr lieben könnte, den Mörder mehr lieben wollen würde. So aber wie die Dinge stehen, liebe Ich gleich. Ich wollte es nicht anders haben, währenddessen ihr eure Lippen schürzt und vorbringt, dass ein Mörder seine Strafe verdient habe.

Ich möchte sagen, dass jemand, der mordet, in einer anderen Weise wahrgenommen gehört. Ich möchte ebenso sagen, dass jemand, der jemanden, der mordet, richtet und verdammt, es ebenfalls nötig hat, sich einer anderen Wahrnehmung zu befleißigen. Sofern du das Konzept von Mord aus der Welt beseitigt haben möchtest, dann beseitige die Härte aus deinem eigenen Herzen.

Was das angeht, hattest du nicht ebenfalls eine Gelegenheit gehabt, in deinem Herzen zu morden? Was, Geliebte, trennt euch von eurem Bruder? Kain erschlug Abel, seinen eigenen Bruder. Er dachte, sein Bruder werde mehr geliebt als er, und dass er, Kain, weniger geliebt worden sei. Jeder, der umbringt, erschlägt seinen Bruder. Törichterweise ist er der Auffassung, er könne in sich selber einen Schmerz abtöten, indem er das Leben eines anderen Menschen beendet. Was für einen Mangel an Sich-Im-Klaren-Sein jemand, der mordet, doch an sich hat. Er verfügt über überhaupt kein Nachempfinden.

Sofern du meinst, du seist besser als ein anderer, sofern du meinst, du seist mehr wert als ein anderer, sofern du meinst, du verdienest mehr und ein anderer verdiene weniger, mangelt es dir ebenfalls an Verstehen. Gewinne ausgiebiger Nachvollziehen-Können hinzu denn Vergeltung. Dies macht dich weise.

Über Vergebung in der Welt ist viel gesagt worden. Ja, natürlich, Vergebung trägt über Nicht-Vergeben den Sieg davon, gleichwohl ist es öfters so, dass du, so du vergibst, dich an eine höhere Stelle platzierst als denjenigen, dem du vergibst. Sowie du vergibst, bist du nicht einem König oder einer Königin gleich, die Gefälligkeiten und Gunst verteilen. An dir ist es, ein bescheidener Bruder zu sein, der sein Herz demjenigen darbietet, der dessen bedarf.

Heavenletter # 2353 I Sing of Thee

Ich singe von dir

Gott redete …

Halte die Innenflächen deiner Hände Himmelan. Lasse deine Hände zu Tassen werden, weit geöffnet, um die Energie des Universums aufzunehmen. Du wirst die Energie spüren, wie sie in den simplen Handinnenflächen nachhallt. Spüre den Puls dieser Energie. Er ist süß und angenehm. Stelle dir vor, wie verbunden du mit dem Himmel bist. Stelle dir vor, was in der Krone deines Hauptes vonstatten geht. Stelle dir diese großartige und feine Energie vor, wie sie dich durchdringt. Sie ist eine Lebenskraft.

Es ist nicht bloß so, dass du diese Energie empfängst, du verstrahlst sie zudem. Es ist ein Kreislauf. Auf diese Weise dreht sich die Welt, und auf diese Weise machst du es, macht es dein Leben. Sieh dein Herz wie ein Tom-Tom, und wie seine Schläge fern und weit reichen. Sie werden überall vernommen. Womöglich werden sie nicht bemerkt, aber sie werden gehört.

Vielleicht hast du dich selber als ein getrenntes Menschenseinswesen gedacht, für dich alleine gemacht, während du tatsächlicherweise ein Friede bist, der der Welt offeriert wird, eine Gabe vom Himmel, gegeben, um die Himmelsenergie zu verstrahlen, wo auch immer du dich gerade aufhältst. Oh, die Macht, die die eure ist, um sie zuzuwenden. Schenkt sie.

Bäume atmen für dich ein und aus. Die Luft ist zu deinen Diensten. Alles, was du empfängst, ist dein, um es zu geben.

Betrachte das Universum wie einen großen Puls. Der Puls wird am Handgelenk der Welt sozusagen gespürt, und er wird am Hals des Universums und in dem Herzen des Universums gespürt. Diese Lebenskraft ist immer am Schlagen. Dieser Schlag spricht Liebe, und er wiederholt Liebe aber und abermals. Es ist ein Vergnügen, dies zu tun. Es gibt für den Puls des Universums nichts anderes zu sagen. In seiner Stille wird nichts anderes kommuniziert, einzig der Schlag der Liebe. Er wird niemals entstellt, nie, niemals.

Sofern du den Schlag von etwas anderem als Liebe fühlst, irrst du dich. Deine Ohren sind verstopft. Öffne das Herz von dir mehr, und du wirst den echten Gesang, der zu Gehör gebracht wird, hören. Dies ist ein köstliches Lied. Es ist Ich, Gott, der dich ruft. Es ist Ich, Gott, Mich Selber verkündend. Die Engelsflügel, die du womöglich vernimmst, sind die simplen Wellen Meiner Liebe.

Alles, was du bist, und alles, was du tust, rührt von der Energie Meiner Liebe her. Es kommt zu keinem Schritt ohne sie. Sofern du den Wasserfall dieser Liebe nicht verspürst, du meine Güte, sofern du ihn nicht wahrnimmst, ist die Liebe dennoch – nicht anders – dein. Nichts wird die Liebe eindämmen, die Ich gebe. Die Zeit der Wahrnehmung liegt dir an.

Liebe ist soeben dabei, in der Welt ebenso offensichtlich zu sein, sodass du dich wundern wirst, wie du jemals den Gedanken hattest, sie sei verborgen oder unterminiert. Es kommt nicht zu einem neuen Ansturm auf Liebe, Geliebte. Es war stets die gleiche Liebe, und jetzt nehmt ihr sie in einem neuen Ausmaß wahr. Die Augen eures Herzens sind offener. Ihr kommt dahinter, was stets gewesen ist und euer gewesen und Unser gewesen ist. Ihr entdeckt die wechselseitige Verbundenheit des Universums, den Einen Vers, den Ich singe. Kann es einen besseren Gesang geben als denjenigen, den Ich singe? Kann er mit einer vortrefflicheren Stimme vorgetragen werden? Ich singe von dir.

Eine stille Stimme reicht überall hin. Eine laute Stimme wird heiser. Meine Stimme ist ewig. Sie strömt wie von alleine. Sie ist in aller Stille selbst wirksam, und also logiert die Liebe in deinem Herzen. Vielleicht hast du aufgespart, wovon es kein Zuwenig gibt, und was an dir ist, wildwuchernd zu geben und zu geben. Atmet Meine Liebe ein, Meine Geliebten, und atmet Meine Liebe aus, sodass ihr das Ausmaß von ihr kennenlernen und euch im Klaren sein werdet, was es meint, sie zurück zu ihrer Quelle zu geben, sodass ihr euch zu verstehen geben könnt, wie viel ihr wie Ich seid.

Heavenletter # 2354 A Far-Seeing Star

Ein weit sehender Stern

Gott redete …

Du bist dir noch nicht über das Ausmaß im Klaren, in dem du das Instrument von Meiner Liebe bist. Tatsächlich ist es so – du hast keine Ahnung davon. Du hast dunkle Glotzen auf, während du in dem Ozean Meiner Liebe schwimmst.

Eure Individualität blähte sich selber auf, Geliebte, so euer Einssein den Rücksitz einnahm, scheinbar den Rücksitz einnahm.

Was doch einer, und sei es bloß einer von euch, voll und bewussterweise mit Meiner Liebe in Verbindung stehend, erreichen könnte. Was könntest du nicht erreichen? Was könnte einer von euch der Anordnung der Welt saumlos zukommen lassen, ganz simpel kraft dessen, das Musikinstrument Meiner Liebe zu sein? Du bist das große Werkzeug des Universums. Du bist der Schlüssel, der das Schloss des Universums öffnet.

In einem offenen Zustand des Bewusstseins, würdest du dir über Meine Macht im Klaren werden, und sie demzufolge durch dich hindurch laufen lassen, und du würdest deine Arme und Beine bewegen und durch das Universum als das heilige Licht, welches du bist, laufen.

Dein Lachen würde durch die Sparren des Himmels widerhallen. Du würdest die Welt durch einen einzigen Gedanken an Mich wieder einordnen. Du wärest in der Tat der Atlas, nicht verpflichteterweise, vielmehr der Atlas, frei, um auf der Erde zu wandeln, sie zu betrachten und Entzücken an ihr zu finden. Du wärest das Rumoren der Erde, und du wärest der Friede des Himmels, und du würdest die Welt erleuchten. Du würdest in der Tat in aller Stille Anspruch erheben auf den Titel des himmlischen Leibes auf Erden. Du wärest ein weit sehender Stern ganz nahe bei. Die Welt würde deine Schwingung annehmen, und was für eine Schwingung dies doch wäre. dir wäre die Macht deines Bewusstseins klar, weil du Mich begriffen hättest. Du hättest jedes Überbleibsel von Widerstand gegen die Größe, die du bist, aufgegeben. Du würdest dich mit Verbeugungen von der Bühne verabschieden, und Mich herrschen lassen. Ja, du bist Mein Instrument auf Erden, wenn du doch bloß wüsstest, Wer Du warst, und Wer Du bist, und wenn du doch bloß um die Macht Gottes wüsstest, welche in dir herrscht. Ihr habt zu wissen, Geliebte.

Du bist ein Machtinstrument des Universums. Du hast nicht bemerkt, dass du eingestöpselt wurdest, und so bommelst du auf der Oberfläche just des Ozeans Meines Herzens. Oh, Geliebte, wie ahnungslos ihr seid in eurer Unkenntnis. Mit einem einzigen Gedanken, mit einem einzigen gedankenlosen Gedanken, gedankenlos, weil er rein wäre, würdet ihr all die Meere vereinen, all die Kontinente, und ihr würdet die Nacht zum Tag kehren. Ihr würdet Mein Signal vernommen haben, und ihr würdet auf es eingegangen sein, ihr, das vollkommene Instrument Meiner Liebe.

Bis hierher habt ihr euch mit Dekorationen überladen, unterdessen ihr gar keine benötigt. Ihr habt euch mit allerhand Instruktionen beladen, unterdessen ihr keine benötigt. Der Trompetenruf eures Herzens ist alles, dessen ihr bedürft, und alles, was Ich von euch brauche. Eure Anerkennung von euch selber ist alles, was Ich von euch brauche, was die Welt von euch braucht, was ihr von euch selber braucht.

Ich wandle die Welt in euch, und Ich durchwandle die Welt durch euch. Ihr seid die Macht Meines Denkens, und ihr seid die Macht Meiner Liebe. Meine Macht, Meine Liebe, Meine Gedanken sind ein und dasselbe, und sie sind ein und dasselbe inwendig in dir. Du hast die Samen der gottgegebenen Macht inwendig in dir verschleudert. Du hast sie gedankenlos verschleudert. Alles, was du zu tun brauchst, ist, einen einzigen Samen mit all der Macht, die Ich dir gegeben habe, zu verstreuen. Ein einziger Same Meiner Liebe wird alle Blumen zum Blühen bringen, wird das Universum in die Höhe heben, wird Herzen nähren, wird die Liebe zum sich Vervielfältigen bringen, wird es der Liebe stattgeben, bei der abgelenkten Welt das Heft in die Hand zu nehmen und sie zu Mir zurückzubringen, er lässt die Welt zentrieren, er wird sie in einem Bett des Friedens betten, er wird ihr Zittern stillen, ihr über die Augenbrauen wischen, Mir aufs Trefflichste zu Diensten sein.

Heavenletter # 2355 One Universe under God

Ein einziges Universum unter Gott

Gott redete …

Du hast gehört, dass du und Ich Eins sind. Das ist für dich wirklich kaum zu glauben.

Es gibt bei dieser Anschauung eine Partie, die dich anzieht. Wow, was für eine Gelegenheit, was für eine Beförderung, für die Welt zuständig zu sein! Hin und wieder mochtest du dies, die Welt in deinem eigenen Bilde zu machen.

Auf der anderen Hand ist es für dich eine große Enttäuschung, dir vorzustellen, dass jemand wie du das Universum am Laufen halten könnte! Wenn es wirklich darauf ankommt, möchtest du das eher nicht. Du würdest dir Ausreden ausdenken. Du würdest eine finden, du seist so geschäftig, du habest zu viel zu tun, um deinen eigenen Kopf über Wasser zu halten. Du passt da einfach nicht herein, und es wäre dir lieb, du hättest eine Verabredung, um nach dorthin wegzulaufen. „Danke, aber nein, Danke, Gott“, könntest du sagen.

In deinem Herzen der Herzen würdest du meinen: „Gott hat viel größer zu sein als ich. Oh, bitte, Gott, bei aller Ehrerbietung für das Leben, welche ich innehabe. Sei weitsichtig und omnipräsent und sei ungemein Große Liebe. Sei Gott. Lasse es zu keinem Ersatz kommen.“

So viel wie du Mir Empfehlungen zu geben hast, was das Betreiben des Universums anbelangt, so viel wie du es manchmal besser weißt als Ich, was geschehen sollte, fühlst du dich nichtsdestotrotz bei dem Gedanken abgestoßen, du habest die Verantwortung und die Autorität inne, die Welt zu führen. Du möchtest Mir gerne das Universum, so wie du dir Mich und das Universum denkst, wieder zurückhändigen, so rasch wie möglich. Die aufgekommene Idee, du betreibest das Universum, ist eine heiße Kartoffel, die du im Nu fallen lassen möchtest.

„Gott“, würdest du höflich sagen, „es ist doch besser, dass das Universum in deinen Händen bleibt. Im Grunde genommen habe ich nicht eine hoch genug ausgewiesene Hinsicht auf mich selber oder auf jedes andere menschliche Seinswesen. Hier, ich bitte Dich, nimm die Welt. Du erschufst sie. Du hältst sie aufrecht. Lasse mich schier ein Zahnrad sein. Ich würde bloß alles durcheinanderbringen. Meine Entscheidungen sind nun wirklich nicht dermaßen großartig. Hier, hier hast Du die Welt zurück. Ich denke, ich möchte ins Kino gehen oder Tennisspielen. Du siehst, Gott, ich weiß nicht wirklich, was ich in dieser nächsten Minute tun möchte, ganz zu schweigen davon, was darüber hinausgeht.“

Anhand deiner Erwiderung offenbarst du, dass du dich weder selber noch Mich sehr gut kennst.

Hier nun die Sache, Geliebte, ihr habt die Welt betrieben. Ihr habt sie erschaffen und sie unterhalten. Ihr habt sie geführt. Anhand eurer Gedanken habt ihr die Welt herauf und herunter prallen lassen. Ihr seid auf einer Matratze der Welt gesprungen, und die Nachwirkungen eures Springens werden überall auf der Matratze gespürt, in jeder Ecke, innen und außen. Das Geräusch eures Springens wird fern und weit vernommen.

Ihr beherrscht letztendlich das Universum. Seid ihr tatsächlich der Auffassung gewesen, ihr hättet dies nicht getan? Dachtet ihr wirklich, eure Gedanken seien nicht auf Reisen? Dachtet ihr wirklich, ihr seid ein isolierter Fleck auf der Erde? Geliebte, ihr steuert das Universum unentwegt. Womöglich schaut ihr nicht hin, aber ihr steuert. Ihr handelt auf der Straße der Welt. Ihr treibt Tauschhandel, ihr erforscht, und kraft eurer Gedanken spürt ihr die Mechanismen der Welt aus. Ihr überlasst das Boot der Welt den Wellen, oder, ihr vertaut es an der Küste. Mit einem jeden Gedanken, einem jeden Wort, einer jeden Tat setzt ihr den Kurs der Welt.

Seid euch im Klaren, dies ist ein Privileg. Haltet euren Kopf hoch. Ihr erschafft die Welt, in der ihr lebt.

Nicht mehr lange hin, und ihr werdet euch anschicken, die Macht wahrzunehmen, welche in euch ist. Ihr seid dabei, hervorzubersten, wie ein Vogel in seinen Gesang hinein ausbricht. Euch wird klar werden, dass ihr die heiligen Zügel des Universums in der Hand haltet. Ihr werdet die Macht erkennen, die Ich euch verliehen habe.

Ihr werdet erkennen, Wer ihr seid, und es wird euch klar werden, dass ihr und Ich Eins sind, ein einziger unantastbarer Gott, und dass ihr niemals etwas anderes gewesen seid. Einerlei wie simpel und bescheiden, das Universum ist euer Zuhause, und ihr sitzt auf seinem Thron. Wir können gar sagen, dass ihr das Universum seid, Geliebte.

Heavenletter # 2356 The Prize

Die Auszeichnung

Gott redete …

Was du auch über einen anderen Menschen denkst, ziehe in Betracht, dass es sich auf dich anwenden lässt.

Wenn du das Gefühl hast, übersehen worden zu sein, hast du vielleicht übersehen.

Wenn du denkst, jemand habe dich schlechtgemacht, kann es sein, dass du andere Menschen herabwürdigst oder dich selber hoch hinauf stellst.

Sowie dich etwas irritiert, ist vielleicht das, was dich irritiert, du selber.

Diese Wechselseitigkeit ist nicht eine harte und unverzügliche Regel, dennoch ist es von Vorteil, sie in Erwägung zu ziehen.

Auf jeden Fall siehst du dich allzu oft von Menschen umgeben, die Negativität zum Ausdruck bringen. Sie lassen die Unterseite vom Stapel, und häufen dies auf dich. Manchmal gelangst du zu dem Punkt, wo du nicht einmal einen einzigen Menschen mehr ausstehen kannst, der negativ daherredet. Ganz gewiss ist Positivität entlohnender als Negativität. Obschon du weißt, dass es besser ist, bei allem, was du sagst, positiv zu sein, wirst du, Menschenseinswesen, welches du bist, es manchmal satt haben, eitel Sonnenschein zu sein, denn immer mal wieder stellen dich die Leute bisweilen den Fakten. „So stehen die Dinge nun einmal“, sagen sie. „Dies ist andauernd meine Erfahrung gewesen“, sagen sie, und ihr habt es satt, euch auch dies anzuhören. Vielleicht gar in eurer eigenen Familie kann es dazu kommen.

Ihr möchtet nicht Negativität sehen und genauso wenig von ihr reden. In diesen Situationen, Geliebte, Geliebter, hast auch du eine Pforte zu finden für das, was in deiner Wahrnehmung positiv ist, welches du mit anderen teilen kannst. Auch du hast deine Gedanken umzudrehen und zuzusehen, dass die sonnige Seite nach oben kommt. Du hörst auf allen Seiten Menschen reden, wie sie dies bewerten und das bewerten, und doch, Geliebte, Geliebter, auch du hast deine Bewertung zurückzuhalten und nicht von ihr beherrscht zu werden.

Ja gar mittendrin in negativem Reden kann für dich eine Lektion enthalten sein. Gewisslich macht es dich begierig, dich über Negativität zu erheben. Es bringt dich dazu, nicht so wie alle jene anderen Menschen zu werden, die mit Negativität nur so herausschießen.

Es existiert im modernen Leben eine Neigung, allzu viel aus Dingen zu machen, allzu viel aus allem zu machen. Gelegentlich hat es den Anschein, dass die ganze Welt den Blick auf Negativität richtet, um sich darüber überlegen zu fühlen, so, als würden diejenigen, die richten, sowie sie auf die Mängel in Anderen Menschen hinweisen, irgendwie in ihrem Rang höher gehoben.

Wann, Geliebte, handelte das Leben von Ratings und Rangordnungen? Erwarte weder von einem anderen Menschen verhältnismäßige Vollkommenheit noch von dir selber.

Schaue es dir an, was die Welt, selbst inmitten von Kontroversen, zustande gebracht hat. Schaue es dir an, was für eine Pracht inmitten von Ahnungslosigkeit erzielt worden ist. Was kann nicht erschaffen werden, sobald kohärente Bestrebungen für das Wohlergehen Aller das gegebene sind? Was kannst du nicht erschaffen, sobald dein Denken ausgeweitet ist, um mehr als dein kleines Selbst zu umfassen? Was vermagst du nicht zu erschaffen, sobald der Wohlstand der Welt das Zuvorderste in deinem Sinn ist? Was kannst du nicht fertigbringen, sobald du im Dienst an Mir vereint bist? Was für eine Erhabenheit vermögen erhabene Gedanken nicht zu erschaffen? Was an Liebe kann dein Herz nicht erschaffen, Geliebte, Geliebter, sowie bei dir die Lust danach ist?

Du könntest vielleicht, wenn dich jemand belästigt, herausfinden, was ihn denn behelligt.

Vielleicht kannst du von der Stelle her kommen, dich selber eine Weile auf die Seite zu stellen, bloß eine kurze Weile, und den anderen Menschen an die erste Stelle zu rücken? Was wäre denn, wenn der andere Mensch, in aller Wahrheit, dein fantastischer Freund wäre, und wenn er sich bei dir einfindet, sodass du seine Ängste beschwichtigen und sein Herz besänftigen kannst?

Was wäre denn, wenn du, dank deiner Sicht und dank der Größe seines Herzens, dahinterkommst, dass du soeben dabei bist, Meine fehlgeleiteten Kinder näher zu Mir heranzubringen, nicht als eine Aufgabe, sondern als eine Freude für dein Herz und für das Herz jener Menschen? Was wäre, wenn du die Fenster für einen anderen Menschen zum Himmel hin weit aufmachen würdest, sodass er hereinkommen kann, sich umschauen und dableiben mag?

Mitten in einem jeden Menschen ist Mein Licht. Was wäre, wenn das Leben eine Ostereiersuche wäre, bei dem du dich nach dem Licht in Anderen umsiehst, und wo du alsdann darauf aus bist, Mein Licht in ihnen zu sehen, und mithin deren Lichtheit zu verkünden, und wenn du, und sei es bloß zu dir selber, sprechen würdest: „Ich sehe Gottes Licht. Ich habe es gefunden. Und je mehr ich es anschaue, umso weiter und heller nimmt es zu.“ Und dann weißt du, dass du die Auszeichnung gewonnen hast.

Heavenletter # 2357 God’s Reporter in the World

Gottes Reporter in der Welt

Gott redete …

Wenn Ich zu dir sage, nichts persönlich zu nehmen, meine Ich, nichts persönlich zu nehmen. Dies findet selbst darauf Anwendung, wenn etwas für dich persönlich beabsichtigt gewesen ist, aber die allermeiste Zeit ist ein Angriff nicht für dich persönlich gemeint. Wenn beispielsweise Regen auf dich fällt, fällt er auf dich, und du weißt freilich um Besseres, als den Regen persönlich zu nehmen. Der Regen ist auf dich gefallen, aber es ist dir bereits klar, dass er nicht da draußen war, um dich zu kriegen. Sobald du etwas persönlich nimmst, fühlst du dich ausgesondert und oftmals bedrückt. Fühlt euch nicht bedrückt, Geliebte. Darin liegt kein Vorteil. Selbst dann wenn die Worte oder Handlungen von jemandem ohne irgendwie angefordert worden zu sein eintreffen, denke nicht, dass eine bereits vorgefertigte Erwiderung deinerseits hervorgerufen zu sein habe.

Es spielt keine Rolle, ob eine Kränkung persönlich beabsichtigt ist oder nicht. Selbstverständlich spielt es deinem Ego eine Rolle, und es spielt demjenigen eine Rolle, dessen Absicht es gewesen sein mag, seinen Angriff direkt auf dich zu zu führen. In Hinsicht auf deine Reaktion indes ist es besser, dass es überhaupt nicht von Belang ist. Du mögest niemandes Worte verübeln noch sie eins zu eins zurückgeben, denn dann verleihst du ihnen große Macht über dich. Sobald du übelnimmst, sendest du die kränkende Botschaft an dich selber zurück. Du schmähst dich selber.

Im Eigentlichen möchtest du gerne mit Weisheit erwidern, und nicht reizen. Setzt euer Ego beiseite, Geliebte, sodass ihr freigesetzt seid von den Beengungen, welche das Ego euch gerne auferlegen möchte. Euer Ego möchte euch gerne wie verrückt herumhüpfen sehen. Es möchte euch ansagen, eure Fäuste hochzunehmen, euch zu echauffieren und herumzuspringen, insgesamt bereit für einen Kampf. Euer Ego genießt einen guten Kampf. Nichtsdestotrotz – unter dem Trainerbeistand eures Ego vermögt ihr bloß zu verlieren, denn die Einflüsterungen eures Ego machen euch defensiv und schwach. Das Ego bringt euch in Verlegenheit. Es veranlasst euch zu denken: „Was für eine Frechheit! Wie können sie es bloß wagen! Es wäre besser für sie, wenn sie mich nicht so anfahren würden, wenn sie jene Bemerkungen unterließen, wenn sie mich so und so ansehen würden, anderenfalls werden sie die alte Rechts-Links-Kombination zu spüren bekommen! Ich werde es ihnen zeigen! Ich werde sie dorthin bringen, wo ihr Platz ist! Nein, Sir, kein Einziger wird es schaffen mich beleidigen!“

Wisst ihr nicht um Besseres, als eurem Ego zuzuhören? Werdet klug. Sobald ihr dem Ego zuhört, spielt ihr den Beleidigten. Trefflicher ist es, Mir zuzuhören und nicht zu einem Beleidigten zu werden. Ganz anders als das Ego, werde Ich dir nicht zu verstehen geben, hoch und mächtig zu sein. Ich werde dir sagen, deine Gedanken und Vergeltungsmaßnahmen aufzugeben und in dem Ozean Meiner Liebe bei Mir ein Bad zu nehmen und zu schwimmen.

Los Lassen ist ein derart guter Ratschlag. Was du los lässt, ist ein negativer Aspekt, auf dem du dich hast abfedern lassen. Los Lassen ist nicht dreingeben. Es ist nicht kapitulieren. Es ist nicht andere Menschen begütigen. Es ist eine Verschnaufpause. Es ist eine Unterbrechung im Wettkampf. Sofern dich ein törichter Mensch angegangen hat, wo steht diesbezüglich geschrieben, dass du im Gegenzug ein dummer Tor sein müssest?

Bedenke eine andere Art von Erwiderung. Denke an eine Erwiderung durch einen weisen Menschen. Bedenke eine schöpferische Erwiderung. Ja bedenke gar, keine Erwiderung aufkommen zu lassen.

Die meisten Dinge, die du als Angriff ernst nimmst, sind schier Nadelstiche, nichts mehr.

Eine Stechmücken sticht dich, und aus dem, was du daraus machst, könnte man meinen, es sei ein Stier gewesen.

Lasse bei deinem Ego die Luft heraus. Lasse es dich nicht aufblähen.

Sieh dich selber als einen Berg an Bewusstheit. Wie viel wird ein Berg durch einen kleinen Wind, der weht, beeinträchtigt?

Sieh dich selber als Mein Sohn oder Meine Tochter, als Meinen Gesandten an die Welt. Wie gerügt kannst du da sein durch eine verstreutes Wort hie und da?

Sieh dich selber als Meinen Reporter in der Welt. Würdest du dann über ein jedes Vorkommnis auf der Frontseite berichten?

Heavenletter # 2358 Happiness

Glücksempfinden

Gott redete …

Möchtest du nicht gerne wissen, was Glück ist? Glücklichsein ist Meinen Willen erfüllen.

Entsinne dich, Mein Wille ist nicht Pflicht. Es liegt einem nicht an, pflichtbewusst zu sein. Was für ein Vergnügen liegt in Verpflichtetheit? Verpflichtetsein ist wie Knöpfe an einem Hemd. Die Knöpfe sind nicht das Hemd. Sie sind schlicht die Mittel, mit denen du es zumachst. Verpflichtetsein, so wie Knöpfe, ist etwas, was du tust, um es erledigt zu bekommen. Knöpfe zumachen, so wie Verpflichtetsein, ist im allgemeinen nicht eine Freude. Nein, du erfüllst Meinen Willen nicht aus irgendeinem Empfinden von Verpflichtung heraus. Meinen Willen erfüllen ist ganz anders. Es ist mehr wie ein Seidenhemd anhaben, was dir passt.

Meinen Willen erfüllen ist angelegen, eine Freude zu sein, eine Erfüllung für dich. Dass Meinen Willen Erfüllen zudem deine Zuständigkeit darstellt, verschafft ihm nicht weniger Vergnügen. Möchtest du gerne wissen, was Spaß ist? Spaß ist Meinen Willen erfüllen. Du weißt, Ich möchte dich gerne glücklich sehen, das weißt du, ist das nicht so?

Mein Wille heißt, dass du glücklich sein mögest, und Ich kenne den Weg, dein Glück zu realisieren.

Abgelenkt sein ist nicht der Weg zum Glück Finden. Glücklichsein hat seine eigene Route. Folge deinem Glück.

Dein Herz weiß, wo deine Glücksstraße ist. Du weißt es nicht immer. Oftmals weißt du es nicht. Du gelangst in Sackgassen. Du gelangst an andere Orte als ans Glücklichsein.

Ein Erfordernis für das Glück ist, dass du vorgefasste Ideen los lässt. Du lässt Planung los, und nimmst deinen Startpunkt beim Träumen. Errichte deine Träume. Nimm unentwegt den edleren Weg. Träume, und sieh, wohin dich deine Träume nehmen. Träume sind nicht Verpflichtung. Sie sind nicht Status. Träume schauen ganz einfach nach oben. Sie erklimmen die Höhen. Träume deine Träume. Schaue nicht nach unten. Glücksempfinden ist zugegen. Dein Glück ist vorhanden. Es existiert.

Denke nicht, du habest dich selber besser zu machen. Mache dein Glücksempfinden ausfindig, und daraufhin wirst du besser sein, nicht besser im eigentlichen Sinne, sondern eher in Übereinstimmung mit dem Bessersein, was du bereits bist. Sich Mühe Geben ist nicht die Straße zum Glücklichsein. Anspannung führt nicht zu Glück. Leichtigkeit führt zu Glück.

Ihr folgt dem Spiel einer Flöte, Geliebte. Ich spielte die Flöte vor langer langer Zeit. Nun vernehmt ihr etliche Strähnen davon derart zaghaft, und jetzt geht ihr diesem beängstigenden Flötenstück in eurem Herzen hinterher, dorthin, wohin es euch nimmt. Ihr werdet eine allerschönste Zeit verbringen. Ihr werdet wie ein verzaubertes Wesen im Wald sein, und Flöte spielen – was? sage Ich soeben, dass ihr das Flötenstück spielt, was ihr hört! Nun, selbstverständlich, das tut ihr. Ihr spielt Flöte, ihr hört zu, ihr hört die Strähnen Meiner Liebe in dem Flötenstück, das ihr spielt. Woher es auch immer kommen mag, was vermag Mein Flötenstück denn anderes als zu verzaubern, und was kann es anderes, als dich zu verzaubern und die Tasse deines Herzens mit Glücksgefühlen zum Überlaufen zu bringen?

Du hast eine gute Zeit lang den Verdacht gehegt, es gebe Glück, welches größer ist, als du es gegenwärtig kennst. Du hast nach oben geschaut, du wurdest benommen, wundertest dich, wo dieses Glücksempfinden sich aufhält, und ob es gar für dich da sein könne. Geliebte, ich verstreue Brotkrumen für euch, sodass ihr den ganzen Weg entlang zu eurem vorherbestimmten Glück ihnen hinterher gehen könnt. Ich rede nicht über künftiges Glück in der Welt Hinterher. Ich rede soeben über Glück jetzt im Augenblick, in eurem Leben auf der Erde, über Glück am heutigen Tag. Wie steht es mit diesem Augenblick, Geliebte?

Heavenletter # 2359 The Simple Truth

Die simple Wahrheit

Gott redete …

Im Leben, da sei ehrlich. Täusche nicht vor. Sei ehrlich mit dir selber, und sei ehrlich mit anderen.

Lasse alles Vorgeben fortfliegen. Sei grundlegend. Die Wahrheit ist auf allen Ebenen sehr machtvoll. Finde heraus, was du fürwahr fühlst, und in der Folge wirst du dich ausweiten. Kneife vor der Wahrheit, und du wirst torkeln. Außer du kommst von der Basis der Wahrheit her, ansonsten stehst du auf einem glitschigen Felsvorsprung.

Denke nicht eine Minute lang, ehrlich sein sei eine Lizenz dafür, rücksichtslos zu sein. Ehrlich sein ist nicht das gleiche wie ungeschminkt und unverblümt sein. Genauso wenig gilt es dir, Situationen im Nachhinein anzuzweifeln und politisch mitWinkelzügen zu werden, und dabei die Dinge dem nach auszusprechen, was deiner Vorstellung nach erwünscht wird, anstelle dessen, was für dich wahr ist. Es ist besser, sich von List und Schlauheit fernzuhalten.

Sei immer zuvorkommend und immer wahrhaftig. Finde als erstes heraus, was deine Wahrheit ist. Finde es heraus und bedenke, was deinem Empfinden nach von Wert ist.

Das Wahre ist immer bekannt, Geliebte. Es kann sein, es wird nicht angeschaut, aber es ist bekannt.

Es ist unglaublich simpel, diese Technik des Wahrheit-Sagens. Es nimmt einem das Entscheidungen-Treffen weg. Es belässt dich auf einem offenen Spielfeld. Du hast keine Ahnung davon, wie sehr Unwahrhaftes auf dir lastet. Es ist holprig, Geliebte. Es ist wie durch ein Minenfeld laufen.

Was, Geliebte, ist Einheit anderes, als wahrhaftig sein? Wenn Menschen beispielsweise bei der Ankunft eines Erdbebens zusammenfinden, was haben sie da anderes getan, als ehrlich zu sein? Sie sind ohne all das Belanglose ausgekommen. Sie kleiden sich nicht mehr länger mit fabrizierter Illusion. Was war denn ohnehin der Punkt bei der ganzen Maskerade?

Es ist immer so, dass ihr die Ehrlichkeit liebt, sobald ihr sie seht. Ihr bemerkt sie wirklich, weil sie allzu oft fehlte. Manchmal müsst ihr zweimal hingucken.

Das ganze relative Leben ist an der Oberfläche, und doch, inwendig in der Oberfläche, existieren Ebenen an Oberflächen. Wie bei einem Kleid. Da ist das grundlegende Kleid. Und dann gibt es da Volanten, Rüschen, mit Perlen Besetztes und Zackenlitzen. Und doch ist das grundlegende Kleid das gegebene.

Wenn du einen Bücherschrank baust, versuchst du nicht, dich selber zu hintergehen. Du gibst nicht vor, dass die Regalbretter zweieinhalb Zentimeter dick sind, während sie bloß zwei cm dick sind. Du gibst nicht vor, du habest einen Nagel hinein gehämmert. Du lässt nicht einen Nagel übrig und hämmerst ihn nicht ein, und sagst, du habest es getan, oder du sagst nicht, das Regal sei ohne den eingehämmerten Nagel robust. Du sagst nicht, etwas sei gut genug, bevor es gut genug ist. Wenn du einen Bücherschrank baust, bist du ehrlich. dir ist klar, es liegt kein Vorzug darin, einen Bücherschrank ohne Ehrlichkeit zu bauen.

Wenn du einen Bücherschrank baust, bist du nicht waghalsig. Du bist nicht überstürzt. Wahrhaftigkeit ist nicht das gleiche wie Überstürztheit. Unbesonnenheit ist Unbesonnenheit. Weil du mit etwas herausplatzt, bedeutet dies nicht, dass es zutreffend ist. Spontanität und Unbesonnenheit sind nicht ganz dasselbe. Spontanität rührt von Wahrheit her. An ihr ist Freude. Unbesonnenheit ist mehr wie in einem Massenauflauf hin und her gezogen werden. Sie ist kein Genuss.

Was veranlasst euch, davor Angst zu haben, wahrhaftig zu sein? Hast du vielleicht die Idee an dir, Wahrheit sei harte Wahrheit? Dass es dir nicht lieb wäre, was du siehst? Es kann nicht so sein, dass du eine Vorliebe für Unwahrheit hast, kann dies sein? Denkst du womöglich, Unwahrheit sei besser als Wahrheit?

Nicht ehrlich sein ist versuchen, zu betrügen, Geliebte. Was Gutes ist an einer Einsernote, wenn sie aussagelos ist? Was für ein Nutzen liegt in unrechtmäßig erworbenen Gewinnen? Wahrheit macht stark, Geliebte. Versucht es heute einmal mit Wahrhaftigkeit. Schaut, wie gut ihr euch fühlt. Was für eine Erleichterung ist es doch, simple Wahrheit zu sprechen und zu leben.

Heavenletter # 2360 The Energy of Words

Die Energie von Worten

Gott redete …

Simple Wahrheit umfasst tun, was du sagst, du werdest es tun. Dass man sich auf dich verlassen kann, erbringt eine Welt des Unterschiedes. Am allermeisten liegt es dir daran, dich selber auf dich verlassen zu können. Dich selber auf dich verlassen zu können bedeutet, du kannst sicheren Fußes gehen. Es bedeutet, du hast Zutrauen in dich selber.

Seid umsichtig mit dem, was ihr versprecht. Lasst eure festgestellten Vorhaben zutreffend sein. Sich vornehmen, eine Rechnung zu bezahlen, ist nicht das gleiche wie sie bezahlen. Sich vornehmen, einen Garten anzulegen, ist nicht das gleiche, wie ihn anlegen. Sich vornehmen, im Laden Milch mitzunehmen, füllt die Gläser auf dem Tisch nicht. Würde ein Milchbauer sagen: „Ich hatte heute die Absicht, die Kühe zu melken.“

Selbst bei geringfügigen Dingen liegt ein riesiger Unterschied zwischen Tun und sich Vornehmen. Manchmal flunkerst du ein klein wenig, und erklärst, du habest etwas getan, was du noch nicht getan hast, aber du wirst es tun wollen, und du wirst es wirklich tun. Selbst das winzigste Flunkern schwächt deine Rede. Lasse starke Rede von deinen Lippen widerhallen. Selbst wenn du zu einem einzigen Menschen redest, sprichst du nichtsdestotrotz zum gesamten Universum. Bedenke dies, und sprich in aller Stärke. Kommt von Stärke her, Geliebte.

Selbst wenn du zu dir selber sprichst, du werdest etwas tun, selbst wenn du es nur dir selber versprichst, ist es auch so weise, es zu tun. Sofern du zu dir sagst, du werdest eine E-Mail beantworten, so beantworte sie. Sofern du zu dir selber sagst, du werdest dein Büro aufräumen, dann räume es auf. Räume es auf, bevor du heute Abend zu Bett gehst. Rede dich nicht selber heraus, indem du sagst, du habest keine Zeit gehabt. Verschaffe dir die Zeit. Tue, was du sagst, du werdest es tun, oder lasse es ungesagt, selbst dir selber gegenüber.

Wir wollen gerne deine Worte und deine Gedanken stark haben. Ich sage dir, wie es geht, sie zu stärken. 

Bei kleinen oder bei großen Versprechen, mache sie nur, wenn du sie auch ausführen wirst. Das du vergisst, das ist bedeutungslos. Versprich nicht das, was du vergessen wirst. Sage bloß das, woran du dich erinnern wirst. Du bist dafür verantwortlich, was du erinnerst, genau so dafür, was du vergisst. Geliebte, sprecht keine Worte, es sei denn, es ist Stärke hinter ihnen, anderenfalls sprecht ihr müßige und nutzlose Worte. Lasst eure Worte und Gedanken stark sein wie einen Berg und nicht flatterhaft wie Steppen-Salzkräuter.

Sage Ja und sage Nein, eher als Vielleicht oder Wir wollen mal sehen. Sichere dich nicht ab. In jedem Augenblick ist es an dir, Wahres zu sprechen und nicht Fiktives. Deine Worte sind nicht bestimmt, dass Entscheidungen vergrault werden. Deine Worte sollen nicht herumzappeln, sie soll keinen Diener machen, sie sollen nicht vor jemandem einen Knicks machen, sie möchten nicht Rücken an Rücken dastehen. Deinen Worten ist es zugedacht, aufrecht dazustehen.

Anderenfalls seid still, Geliebte.

Es gibt dermaßen viele Zeiträume, wann du Situationen regulieren möchtest, die dir gar nicht anstehen, sie zu kontrollieren. Vielleicht möchtest du kontrollieren, was ein anderer Mensch tut. Vielleicht möchtest du in allen Einzelheiten das Ergebnis so bestimmen, wie du es möchtest. Und doch, soweit es sich auf diese Angelegenheit deines Wortes beläuft, welches an dir ist, es zu verwirklichen, entsagst du gelegentlich deinem Thron. Du zuckst mit den Schultern und sagst: „Ich habe es nicht hinbekommen. Allzu viel geriet in den Weg. Ich möchte es das nächste Mal tun.“

Schaue dir selber offen in die Augen. Stelle keine Ausreden her. Nimm dir nur das an, was du erfüllen wirst.

Kannst du dir einen frühen Pionier auf dem Oregon-Trail vorstellen, der sagt: „Ich hatte es darauf angelegt, heute vorwärtszukommen, Aber ich schaffte es nicht.“

Kannst du dir die frühen Siedler vorstellen, wie sie sagen: „Ich bin heute nicht dazu gekommen, Holz zu schlagen, aber morgen werde ich das tun.“

Morgen könnte es kalt werden.

Wir reden soeben über Energie, Geliebte. Wenn Wörter und Gedanken hohl sind, sind sie ohne Energie. Wenn Gedanken hohl sind, sind sie wie Wasser, welches du in einem Sieb trägst. Wasser in einem Sieb tragen ist nichtssagend. Deine Worte und Gedanken sollen bedeutungsvoll sein.

Heavenletter # 2361 The God Bank

Die Gott-Bank

Gott redete …

Es ist gleichsam so, als gebe es eine Gott-Bank. jeder hat dort ein Konto von gutem Ansehen. In Wirklichkeit, könnten Wir sagen, du hast eine Anzahl x an Konten, alle sind sie gut angelegt in der Gott-Bank. Wir könnten sagen, du hast sieben Konten. Wir könnten auch sagen, du hast eine unendliche Anzahl. Wir könnten all diese Konten Ebenen des Bewusstseins nennen. Wir könnten sie allerhand nennen. Dessen unbenommen, alles, was du zu tun hast, ist, hineinzugehen, man wird dich begrüßen, und du wirst ganz leichten Zugang zu deinen Konten haben. Du hast dich nicht zu registrieren. Du brauchst kein Passwort. Du wirst nicht einmal eine Unterschrift zu leisten haben. Du wirst begrüßt, und auf deinem Gesicht wird ein großes Lächeln zum Vorschein kommen. Keine Formulare zum Ausfüllen. Keine Security, die zu passieren ist. Leichter Zugang. Politik der offenen Türen. Keine Drehtüren. Kein Bedarf, zuerst einen tiefen Atemzug zu nehmen, bevor du eintrittst.

Vielleicht bist du ängstlich, zu der Großartigen Gott-Bank zu gehen. Du denkst, du seist nicht elegant genug gekleidet. Du denkst, die marmornen Hallen seien für andere da, nicht aber für dich. Und doch, ihr seid eingeladen worden, Geliebte. Ja gar, euch werden täglich Einladungen zugesandt, sogar noch öfter als das. Ihr seid euch bloß nicht sicher, was mit dieser Einladung anzufangen ist, oder ihr vergaßt, dass sie eingetroffen war, ihr vergaßt, sie mitzubringen, und habt das Gefühl, ihr solltet besser zurückgehen und sie holen, obschon dies nicht notwendig ist. Vielleicht habt ihr eure Einladungen bekommen und sie noch nicht aufgemacht. Sie sind auf eurem Schreibtisch oder der Küchentheke aufgestapelt. Und, oh ja, ihr wart mit anderen Dingen beschäftigt, die sich hereingedrängt hatten.

Oder ihr besinnt euch wieder all der Einladungen, aber ihr habt sie abgelegt. Ihr wollt es gerne recht machen, perfekt machen, und ihr wartet auf eine bessere Zeit, um hinzugehen. Vielleicht wartet ihr auf einen Lichtblitz vom Himmel, der herunterfährt und euch erfasst.

Die Gott-Bank ist eine Komme-wie-du-bist-Angelegenheit. Bei dieser Bank sind keine Unterscheidungen zu machen. Sie ist für alle da. Sie ist eine gewöhnliche Bank für alle. Es gibt keine Checkliste an Erforderlichkeiten. Dies hast du zu verstehen. Es gibt nichts, worauf du zu warten hast, um Eingang zu erlangen. Ich habe auf dich gewartet. In aller Stille, natürlich. Ich tippe nicht mit Meinem Fuß, noch auch schaue ich auf Meine Uhr. Ich rufe dir einfach zu, dich mit Mir zu vereinen, her zu kommen und den Palast Meiner Liebe zu deinem Zuhause zu machen. Es ist nichts daran, Geliebte. Kommt jetzt.

Die Gott-Bank ist rund um die Uhr geöffnet. Selbstverständlich gibt es da immer den Geldautomaten, aber Ich spreche von höflichem Service bei der Gott-Bank, welcher ihr geziemend ist. Es gibt keine Schlangen zum darin Warten. Du bist immer der erste. Mit Sicherheit gibt es keinen letzten.

Geliebte, ihr seid ein Eigner dieser Bank. Ihr habt eine auf unbegrenzt ausgestellte Kreditkarte in eurer Tasche. Euch werden keine Zinsen auferlegt. Es gibt keine Strafen, keine Sanktionen. Hier herrscht freier Austausch. Liebe ist Liebe, und sie ist für Alle. Und es gibt keine Grenze. Es gibt keine Spitze, kein Wegschneiden. Frische Liebe hier. Jeden Tag frisch, und sie wird niemals schal. Es ist alles Liebe zum Erbitten. Komme herein. Lange mit deinen Händen in die Kisten, und nimm alles, was du möchtest. Gib den Armen, und es wird keine Arme geben. Sobald alle reich sind, wird weder reich noch arm bekannt sein. Einzig Liebe wird bekannt sein. Liebe ist bei der Gott-Bank keine Ware. Sie ist schlicht das Tauschmedium. Sie ist weder gedruckt noch gemünzt. Sie ist nicht abgesegnet. Sie ist ursprünglich, und sie kommt von der Quelle der Allmächtigen Liebe.

Heavenletter # 2362 A Rose in Bloom

Eine Rose in Blüte

Gott redete …

Negativität trägt zur Ermattung bei. Obschon ihr andere Gründe, physische Gründe, ausfindig machen möchtet, die unterliegende Ursache für fortwährendes Ermattetsein ist Negativität. Sich Widersetzen rührt von Negativität her. Reibungsloses Strömen ist nicht ermüdend. Sobald Liebe in allem Überfluss fließt, was kann dabei deinen Körper abgespannt machen?

Wenn du den ganzen Tag Holz spaltest, hat es dein Körper nötig, sich auszuruhen. Ein derartiges Bedürfnis nach Ruhe ist heilsam und zeitweilig. Die Erholung einer guten Nacht nimmt sich dessen an.

Sobald es sich um Abgeschlagenheit tagaus tagein handelt, liegt ihre Basis in Negativität. An der Stelle, dass ihr weint, an der Stelle trägt euer Körper das Gewicht des Ermattetseins. Tagaus tagein Ermattetsein ist wie schlechte Verdauung. Vielleicht ist eure Verdauung des Lebens träge geworden.

Eventuell ist es so, dass euer ermüdeter Körper nach Erleichtertwerden vom Unglücklichsein schreit. Ihr schleppt euch schier dahin, weil ihr nicht vor Freude in die Höhe springt.

Geliebte, sagt nicht mehr länger, ihr wärt schlapp. Sagt nicht mehr, ihr wärt nicht glücklich. Tragt nicht länger Abgeschlagenheit hinüber in euer Leben. Nehmt stattdessen von Freude Notiz, und habt jene bei euch. Nehmt zur Kenntnis, was belebend ist, und tragt jenes bei euch. Das ist leicht. Vergrößert eure Eingehensweise auf das Leben. Singt ein neues Lied.

Bemerkt, wie der Frühling sich zeigt. Nach einem langen Winter, wo alles mit Schnee bedeckt gewesen ist, erwacht alles. Bäume und Blumen, singende Vögel haben sich wieder eingestellt, und es kommt zu einem neuen Ton, der im Universum gesungen wird. Die Flaute ist vorüber. Der Maien ist gekommen, und der Frühling hat Licht und Lebendigkeit über den Boden geworfen.

Und nicht anders jetzt, lasst inwendig in euch Energie aufsteigen. Seid euch im Klaren, dies ist nicht bloß möglich. Wisst ebenso, dass ihr das tun könnt. Berstet durch den Schnee und den gefrorenen Boden hindurch, und verkündet euch selber zu einem Vorboten des Frühlings. Ihr seid nicht mehr länger die Entwürfe von Negativität, die hereintreten möchten. Ihr achtet nicht mehr länger auf die Nachrichten der Welt. Ihr achtet nicht mehr auf eure eigenen negativen Gedanken an die Vergangenheit, denn ihr seid der Frühling, und der Frühling knospt mit neuem Leben. Eine Rosenknospe kennt keine Abgeschlagenheit. Ein Rosenstock in Blüte kennt keine Ermattung. Er ist in der Gegenwart und in Meiner Liebe verwurzelt. Und sobald die Blüten verwelken, bleibt der Rosenbusch gesund und munter bestehen. Ermattung kann dem Sonnenlicht in deinem Herzen nicht widerstehen.

Wenn du einen Auftrieb nötig hast, dann gib dir selber einen Auftrieb.

Es gehört dir nicht, dass du dein Leben verschläfst. Sei wach gegenüber den Schätzen, die vor dir liegen.

Blumen blühen für dich, dass du sie pflücken kannst, und nicht anders ist das Leben für dich da, um aus ihm auszuwählen. Du sollst dich nicht vom Leben verstecken. Du sollst ihm freudig mit offenen Armen entgegengehen. Du bist jetzt in der verhältnismäßigen Welt, um Vergnügen zu haben. Drücke dich nicht um das Leben. Sei nicht seinetwegen bestürzt. Genieße es stattdessen. Nimm das Leben, einen jeden Tag, an der Hand, und schaffe es näher zu dir hin.

Du, der du auf die Erde geboren bist, bist geboren worden, um das Leben hienieden zu leben. Die Erde wollte dich, und du kamst. Du bejahtest das Leben auf der Erde liebenswürdig, und mithin, mache es jetzt zu deinem eigenen. Lebe dein eigenes Leben. Führe ein Leben, welches leichtfüßig und kraftvoll bis an den Rand ist. Sei leichten Herzens, und sieh, wie sich deine Ermattung verzieht. Du wirst vor ihr her springen. Es gibt keinen Bedarf, schweren Fußes zu sein.

Mache diesen Tag leicht und funkelnd. Bekomme geschafft, was du dir angesagt hast, es hinzubekommen. Bekomme es getan, und sei durch mit allem, was über dir gehangen hat. Entferne die Wolken. Lasse die Sonne durchkommen. Erwacht zum Leben, Geliebte. Der Abgeschlagenheit gehört es nicht, zwischen dir und dem Leben zu stehen. Sieh hin, um wie viel besser du dich fühlst, sobald du herauskommst auf den Tanzboden des Lebens.

Denke nicht eine Minute lang, du gehörest auf die Seitenlinie. Denke nicht eine Minute lang, Abgeschlagenheit sei das dir Gebührende. Denke nicht eine Minute lang, du habest sie zu haben. Lasst sie hinter euch, Geliebte. Ermattung gehört euch nicht zu.

Heavenletter # 2363 Mining for Gold

Gold fördern

Gott redete …

Während du dir im Klaren bist, dass Ich die Welt für dich erschaffen und sie dir als ein Geschenk übergeben habe, was ist angesichts dessen erklecklicher – nicht vergnügt zu sein oder dankbar zu sein? Würdest du zu Mir sagen mögen: „Oh, Gott, konntest Du nicht eine bessere Welt machen?“ Oder würdest du sagen: „Danke dir, lieber Gott. Danke dir.“ Würdest du dein Herz einschnüren, oder würdest du es auftun?

Wenn jemand für dich eine Mahlzeit kocht, schiebst du dann deinen Stuhl zurück, wirfst deine Gabel weg und sagst: „Dies wollte ich nicht haben. Ich wollte Kartoffelbrei, nicht gebackene Kartoffeln. Im übrigen, die Zucchini sind zu stark gekocht.“ Guter Anstand würde dir nahelegen zu sagen: „Danke für das Essen.“

Gute Manieren sind Alltagsverstand, Geliebte, Geliebter. Es ist vernünftig und gesunder Menschenverstand, darauf hinzuweisen, was du an einer Mahlzeit magst. Es ist gutes Benehmen und gesunder Menschenverstand, weil Wertschätzung funktioniert, und Missfallen nicht. Sei eine Lady oder ein Gentleman in den Tropen der Welt.

Wenn jemand nach Gold gräbt, trägt er nicht jeden Stein, der nicht Gold ist, bei sich herum. Er hält den Klumpen hoch, der Gold ist.

Nun ist für dich die Zeit gekommen, zu bejahen, dass du soeben dabei bist, Gold zu fördern. Sowie du akzeptierst, dass du nach Gold gräbst, wirst du dahinterkommen, dass etliche der Steine, die nicht mit Gold daherkommen, ebenso nicht so schlecht sind. Eventuell sind auch sie schön. Halte dein Auge auf dem Gold fest, und Gold ist es, was du sehen wirst, und Gold ist es, wovon du mehr haben wirst.

Hast du die sonnigen Tage ebenso überalles lieb, wie du die stürmischen Tage verschmähst? Möchtest du die klaren Tage mehr verehren? Ist es dir jetzt klar, wohin deine Aufmerksamkeit gerichtet gehört? Lasse sie dorthin gehen, wo sie dir dienlich ist und der Welt dient. Was du anschaust, ist das, was du bekommst. Wenn du im Leben mehr Freude haben möchtest, richte deinen Blick auf mehr Freude. Ist das nicht offensichtlich? Je mehr Wertschätzung du verschenkst, umso mehr ist zugegen, um wertzuschätzen. Je mehr Wertschätzung du verschenkst, umso mehr schätzt du dich selber. Lasse Wertschätzung inwendig in dir aufquellen. Wenn du finster dreinblickst, entwickelst du Falten auf deiner Stirn. Wenn du lächelst, bekommst du Lachfalten. Sofern es dir nicht um Stirnfalten zu tun ist, ist es besser, zu lächeln.

Finde dasjenige, was dir liegt und lieb ist. Lasse los, was nicht in deiner Gunst steht.

Kein einziger trifft die Aussage, es gebe keine Fehler zu finden. Was Ich hier vorschlage, ist, dass du aussetzt, solche zu finden. Hast du nicht genug ausfindig gemacht? Hast du bis jetzt nicht deinen Anteil an Missvergnügen gehabt? Ich bin Mir ziemlich sicher, dass du deine Quote überzogen hast. Wende nun die andere Wange zu. Mache aus, was dich bereichert. In Wahrheit hat das Leben eigentlich nichts damit zu tun, dass du Gefallen oder Missfallen bekommst. Es geht um die Botschaften, die du aussendest. Zolle den Botschaften, die du verschickst, Aufmerksamkeit.

Vielleicht hast du auf das Feuer noch Kohlen draufgelegt. Wenn du das Feuer nicht mehr länger haben willst, dann höre auf, Kohlen hinzu zu legen.

Wenn du ein Ungeheuer oder ein süßes kleines Hündchen versorgen könntest, was würdest du lieber verpflegen? Du kennst die Antwort. Du hast nicht einmal darüber nachzudenken. Sowie es sich allerdings auf deine täglichen Entscheidungen beläuft, wirst du ohne weiteres über die Bescheide, die du triffst, nachzudenken haben.

Sofern du eine Empfangsperson für die Welt anzuheuern hättest, würdest du dir jemanden aussuchen um dessen Beachtung, was schief läuft, halber, oder würdest du jemanden anheuern, der die Hallen mit Schönheit ziert?

Haben die ausgeführten Anstalten und Versuche, die Welt zu verbessern, indem auf deren Schwächen hingewiesen worden ist, die Welt wieder instand gesetzt? Besser, du reichst deine Hege der Welt dar, und in der Folge wird die Welt genährt sein.

Denke am heutigen Tag an zehn Dinge, die dir unzweideutig Gefallen verschaffen. Habe im Voraus Gefallen an ihnen. Sei ein für alle Mal erfreut. Erfreue dich selber. Erfreue Mich. Sei voller Freude.

Heavenletter # 2364 The Inauguration of Heaven on Earth

Die Einweihung des Himmels auf der Erde

Gott redete …

Es ist nicht mehr an dir, an dir Fehler zu finden, denn es an dir ist, bei jemand anderem Fehler zu finden. Du bist nicht der Ausläuter für Fehlerhaftes. Sobald dir jemand etwas Törichtes oder Unfreundliches tut, gilt es dir nicht, dich davon abzufedern. Es ist dir nicht angelegen, mit dem Finger deines Geistes auf ihn zu weisen. Macht mit etwas anderem weiter, Geliebte.

Sich die Fehler anderer Menschen anschauen, einerlei wie unverfroren sie sein mögen, ist wie euren Finger in Teer stecken. Der Teer wird an euch kleben bleiben.

Eventuell wünscht ihr euch aus ganzem Herzen, einem Anderen behilflich zu sein dabei, sich im Universum auf einen höheren Standpunkt zu heben, sofern ihr allerdings einen Aufenthalt bei dessen Fehlern einlegt, zieht ihr mit eurer Schwingung mit derjenigen des Fehlers gleich. Ihr seid auf einen tieferen Baumzweig heruntergeflogen.

Sofern du ein Elternteil, ein Lehrer oder jemand in einer Position bist, wo du für andere zuständig bist, wende reichlicher Liebe zu als Maßregelung. Wenn ein Kind ein Wort nicht richtig schreibt, oder ein anderes Kind schlägt, finde einen Weg, die Sicht des Kindes auf sich selber zu erhöhen, und nicht, sie zu senken. Sofern du dies nicht vermagst, dann lasse besser den Fehler durchgehen, als das Bild des Kindes zu verringern. Den Erscheinungsbildern zum Trotz, das Kind hört dir zu, und es sieht sich selber durch deine Augen. Verschaffe dir Gewissheit, dass du durch die Augen der Liebe blickst. Du erblindest nicht, indem du mit den Augen der Liebe siehst. Sowie deine Sicht von irgend anderer Art ist als durch die Augen der Liebe, machst du das Kind blind. Du blendest es was Mich und Meine Liebe angeht, unterdessen deine Sicht von etwas anderem herkommt denn durch die Augen der Liebe.

Liebe dein Kind mehr als dich selber, da du dich derzeit nicht hinlänglich liebst. Finde deine Liebe für Mich auf, und gib dem Kind anschließend an Meiner Stelle Besserungen zu verstehen. Du doubelst Mich in Liebe. Double Mich fortan. Sei Ich alsdann. Und sieh Mich in dem Kleinen, das Rechtschreibfehler macht oder mit Tinte kleckst oder ein anderes Kind haut. 

Es gibt immer Raum für Mich, Geliebte, in allen Feldern des Lebens. Und falls du Mich nicht irgendwo erblickst, dann mache für Mich förmlich Raum. Quetsche mindere Gedanken heraus, und winke Meine Liebe herein. Verspüre Meine Liebe, und stelle sicher, dass du sie offenlegst.

In dieser Welt ist kein Platz für Verurteilung. Es gibt eine riesige Menge Platz in dieser Welt, dafür, den Weg zum Himmel aufzuzeigen. Lasse Bewerten weg, und du stellst den Himmel veranschaulichend zur Schau. Weiht den Himmel auf Erden ein, Geliebte.

Von jetzt an, jedes Mal wenn ihr Fehler seht, bringt dieses mit der Einweihung des Himmels auf Erden in Verbindung. Lasst euch durch Fehler den Himmel ins Gedächtnis rufen. Lasst Fehler einen Torweg zum Himmel sein. Fehlerhaftes ist eine knarrende Tür, welche aufgeht, aber sie geht auf. Sie gibt eine perfekte Gelegenheit wieder, dass du die Schwingung der Welt anhebst. Öle jene knarrende Tür der Fehlerhaftigkeit, und gehe danach durch sie hindurch. Öle die Angeln, während du gehst. Ist dies nicht besser? Ist dies nicht die Sache für dich, die zu tun ist? Und fühlt sich das Durchleben des Lebens auf diese Weise nicht besser an?

Sobald du dies tust und dich nicht mehr darauf konzentrierst, andere Menschen zu bessern, hast du dich selber veredelt. Sobald du auf einem höheren Rang der Leiter der Liebe stehst, hast du dich gesteigert. Gibt es für dich einen anderen Weg, um auf der Leiter voranzukommen denn denjenigen, auf ihr höher zu klettern?

Lange nach dem Himmel. Selbst wenn du einen Schritt verfehlst, hast du dich nach wie vor gestreckt, und – Strecken ist Goldes wert. Vielleicht hast du es derzeit nicht über den Ärmelkanal geschafft, aber du hast dich an den Start begeben, und du wirst dich noch einmal an den Start begeben. Indem du dich auf den Weg machst, hast du ein merkliches Klopfen an der Tür des Himmels nachgewiesen. Es wird gehört werden, und du wirst darüber froh sein.

Heavenletter # 2365 For All to Hear

Für alle zum Hören

Gott redete …

Wo du auch lebst, du lebst in Meinem Herzen. Vielleicht hast du das Gefühl, du fliegst bei ihm ein und aus. Das kannst du nicht. Mein Herz ist dermaßen weit, es gibt kein aus ihm heraus. Mein Herz weist ausschließlich Eingang aus.

Es ist allzu entsetzlich, ins Auge zu fassen, sich selber irgendwo anders als inmitten Meines Herzens zu denken. Also mache dir darüber keine Gedanken. Erwäge nicht einmal, du befändest dich in den Außenbezirken Meines Herzens. Du bist dicht bei Mir, und mehr gibt es nicht zu sagen. Du flatterst in Meinem Herzen wie die Flügel eines Schmetterlings. Mein Herz freilich ist kein Netz, was dich einfing und festhält. Mittendrin in Meinem Herzen ist es, wo du frei bist. Mein Herz umfasst die ganze Welt und dich in ihr. Nichts existiert außerhalb Meines Herzens. Nichts kann außerhalb von Mir existieren. Es gibt kein außerhalb von Mir. Alles ist innendrin in Mir. Du bist inwendig in Mir. Du wandelst für Mich auf der sogenannten Erde. Du bist Meine Arme und Meine Beine. Ich umfange die Welt, und du umfängst Mich. Wir haben eine vortreffliche Vereinbarung. Wir sind Liebespartner. Gib Unserer Liebe den Weg frei. Nichts kann ihr widerstehen. Nichts existiert außerhalb von ihr.

Du existierst aufgrund Meiner Liebe. Meine DNA ist Liebe, und Ich schenkte sie dir. Was für ein großartiges Geschenk diese Gabe des Lebens ist, welche Ich dir gegeben habe. Es gibt keine bedeutsamere. Ich gab dir das Geschenk der Selbst-Erkundung und das Geschenk der Selbst-Entdeckung. Ich gab dir Gelegenheit. Ich gab dir den freien Willen, um Meine Gaben zu nutzen, wie es dir danach ist. Sofern du noch nicht beschieden hast, zu Mir zu kommen, wirst du das bald tun, dennoch glaube Ich, dass du bereits beschieden hast, zu Mir zu kommen, bloß stellst du dir derzeit vor, du seist ein wenig abgedriftet. Du fühlst dich wie ein Anhalter, während keine Autos in Sicht sind.

Natürlich bedarfst du keines Transportes zu Mir, du, der du bereits in Meinem Herzen bist. Du meinst ganz einfach, du habest dabei etwas zu tun. Du meinst einfach, es gebe da eine Reise zu Mir, und sie sei beschwerlich, gleichsam als müssest du dafür trainieren. Alles, was du zu tun hast, ist näher herankommen. Den Rest werde Ich machen. Ich werde dich am Arm nehmen, wo du dich auch aufhältst, und Ich werde deine Augen öffnen, sodass du sehen kannst, wo du bist und in Wessen Präsenz du bist. Ich lasse dir die Lage des Landes und dein Erbe des Himmels zukommen. Ich vermache dir alles, dir, der du der Schlag Meines Herzens bist, welches auf der Erde hallt.

Du bist niemals aus Meinem Sichtkreis heraus, ebenso wenig aus Meinem Gehörkreis. Geliebte, ihr seid Meine Sicht, und ihr seid Mein Gehör. Was sollte Ich denn flüstern mögen, so es nicht für euch wäre? Was sollte Ich ohne euch tun mögen? Es ist ein Vergnügen mit euch. Es gibt kein ohne Mich, und es gibt kein ohne euch. Ich segne und beglücke Mich Selber mit euch. Ich schenkte Mir Selber die Gabe von euch. Ich stellte Mir Selber einen Resonanzboden zu. Ich gab Mir Selber ein Offenbarwerden. Ich gab Mir Selber Nachkommen. Ich bin euer Erzeuger. Ich bin euer Schöpfer. Ich erschuf euch für Freude. Möchtet ihr euch dessen entsinnen?

Möchtet ihr Unserer Liebe gedenken? Möchtet ihr ihrer eingedenken in der Stadt wie in den Tälern? Möchtet ihr ihrer gedenken beim Gang durch den Wald oder beim Reiten auf der Hohen See? Möchtet ihr euch Meiner entsinnen? Werdet ihr euer Herz für Mich schlagen lassen mögen, und Mein Herz für euch schlagen lassen mögen? Werdet ihr Meine Gesellschaft sein? Möchtet ihr Mein Lied singen, so, dass Ich es hören und was Ich singe Mir anhören kann?

Möchtest du es für Alle gerne zum Anhören zu Gehör bringen?

Heavenletter # 2366 When There Is Acceptance

Sobald Akzeptanz das gegebene ist

Gott redete …

Niemals würdest du dich überdreht, neidisch, alleingelassen, enttäuscht, am Herzen gebrochen, zornig fühlen noch irgendwelche andere Emotionen, die du ab und an verspürst, an dir haben, sofern du dir nicht so sicher wärest, du wüsstest, was passieren solle. Sowie das Leben auf deine beteuerte Melodie der Bequemlichkeit und der Abfolge singt, fühlst du dich ausgenutzt. Sobald du das Gefühl hast, das Leben widersetze sich dir bei diesem oder jenem, ist es eindeutig, dass du an einer Idee festgehalten hast, der du dich preisgegeben hast. Sofern du nicht an einem bestimmten Ton festhalten würdest, würdest du nicht fordern, die Welt habe ihn ebenfalls zu singen.

Wenn du verdutzt bist, ist dein Empfinden das, jemand anderer sollte es besser wissen, oder, schlimmer noch, du solltest es eigentlich besser wissen, besser sein, es besser hinbekommen. Du denkst, du solltest klüger, brillanter, mehr geliebt sein, dir sollte mehr zugehört werden, du solltest mehr das Kommando führen – so laufen die Räder deines Gehirns. Du fühlst dich angegriffen, während Kontrollieren nicht an dir ist. Sofern du keinen Bedarf an Kontrollieren hättest, wärest du nicht bestürzt, sowie dir Unvollkommenheit unter die Augen kommt. Sofern ihr nicht einen derart starken Bedarf an Kontrolle an euch hättet, Geliebte, könntet ihr Unvollkommenheit nicht einmal als etwas betrachten, worüber man übellaunig sein oder weinen könnte. Unter Umständen mögt ihr Übellaunigkeit und mögt ihr eine Ausrede fürs Empörtsein. Oder vielleicht mögt ihr das Gefühl, ausgenutzt zu werden und dementsprechend legt ihr euch die Gewänder des Opfers an. Womöglich mögt ihr das Empfinden des Frustriertseins. Oder ihr habt einfach eine Gepflogenheit an euch, euch das, was sich im Leben begibt, so anzuschauen, wie ihr es immer getan habt. Ihr meint nach wie vor, die Welt und jeder in ihr, dich mit inbegriffen, sollten anders sein, als sie sind.

Vielleicht hast du das Gefühl, das, was getan worden ist, gehöre ungeschehen gemacht. Vom einen Standpunkt her gesehen hast du recht. Aber, ah, das Leben ist nicht vorher überdacht, Geliebte. Es ist ganz aus dem Stegreif. Es ist schöpferisches Drama. Es gibt in der Welt kein perfektioniertes Skript. Falls es ein solches gäbe, gäbe es keine relative Welt.

Oder, überdies kann man die Dinge so betrachten – dass alles so wie es ist in Ordnung ist, dass mehr am Leben in der Welt dran ist, als einem unter den Augen ist. Aber gewiss, ja, ihr mögt die Implikation nicht, dass ihr es nicht besser wisst, wie die Dinge laufen sollten. Tatsache ist, ihr könnt es nicht besser wissen, da ihr nicht die ganze Geschichte kennt. Ihr habt bloß die Oberfläche überstrichen. Das Weltleben ist, was es ist. Es hat nicht eure Konzeption davon zu sein, was es sein sollte. Du, du selber, hast nicht einmal dein Konzept des vollkommenen einwandfreien Geschöpfs zu sein, welches du deiner Auffassung nach sein solltest.

Ich liebe dich wie du bist. Lasse dir dies zu einer Erleichterung geraten und nicht zu einer Entmutigung. In der Minute, in der du Meine Akzeptanz so wie du bist einsiehst, steigst du höher und bist zu erheblicherem Aufführen in der Welt imstande. Dies ist ein Beispiel des Nutzens deines Loslassens. Lasse deine strapaziöse Bedürftigkeit, besser zu sein, los, und du bist es automatisch. Du bist es, weil du Atem holtest und Meine Liebe für dich entgegennahmst. Wenn du bejahst, dass du von Mir geliebt bist, ist es für dich leichter, Andere so gelten zu lassen, wie sie sind, ist es leichter für dich, das Leben zu bejahen, wie es sich ausgespielt hat. Das Leben wird unter Umständen deinen Standards nicht nachkommen, Standards aber sind bloß vorgefasste Ideen.

Erzeugt neue Standards. Ihr habt für die Welt weder pfiffiger noch besser zugerüstet zu sein. Lernt zu verstehen, was euch die Welt beibringt. Einstweilen, erstellt, anstelle von Standards der Exzellenz, Standards der Akzeptanz. Befreit euch von betagten unnützen Ideen.

Vielleicht meint ihr, Ich bitte euch, die Dinge mit Laissez-faire anzugehen. Geliebte, was Ich an euch herantrage, ist, dass ihr mehr Vergnügen habt. Ich bitte euch, mehr zu lieben. Liebt mehr in der Weise, wie Ich liebe. Sowie Billigung das gegebene ist, schmilzt Frustration weg. Sobald nichts perfekt zu sein hat, atmet ihr durch und seid fortan umso leichter in der Lage, es der verhältnismäßigen Vollkommenheit stattzugeben, über den Bühnenboden des Lebens zu laufen und sich selber darzubieten.

Heavenletter # 2367 Oceans Do Rise

Meere steigen an

Gott redete … 

Ihr habt versucht, die Welt vorherzusagen, ist das nicht so? In eurem Geist, dort habt ihr ein Puzzle-Teil hergenommen und probiert, es einzufügen, ob es nun gepasst hat oder nicht.

Geliebte, ihr könntet genauso gut die Farbe Blau hernehmen und sagen, sie solle nicht blau sein. Ihr könnt sagen, sie solle eine andere Schattierung haben, einen anderen Ton, eine andere Verquickung, eine andere Gruppierung, sie solle etwas anderes sein, als sie ist. Blau aber hat seine eigene Integrität und hört nicht auf dich.

Auf dieselbe Weise – sobald die Tide des Ozeans sehr hoch steigt, sprichst du, sie sollte nicht ansteigen wie sie es gerade tut. Du sagst, sie sollte bloß so hoch steigen und nicht höher. Du sagst, sie sollte niemals den Strand überziehen. Du sagst, sie habe nicht das Recht dazu.

Wenn der Wind recht heftig weht, sagst du desgleichen, er solle so nicht wehen. Du möchtest gerne dem Wind Grenzen setzen. Du möchtest ihn bei einer bestimmten Geschwindigkeit anhalten und ihn nicht kräftiger blasen lassen. Du bist dir sicher, welches Benehmen des Windes zulässig ist und welches nicht. Alles über eine gewisse Stärke hinaus behelligt dich.

Meere aber steigen an und starke Winde wehen. Darum wisst ihr im Grunde genommen. Es seid ihr, die die Umstände zensieren. Womöglich bezeichnet ihr sie als Katastrophe. Ihr nennt sie Katastrophe, weil sie nicht das darstellen, was ihr wolltet. Es passte nicht in eure Sicht der Dinge. So sehr ihr es auch mögt, euch die Dinge erklären zu können, ihr seht keinen Wert darin, was ihr als Exzesse der Natur betrachtet, und ihr würdet einem Sturm nicht die Erlaubnis erteilen, zu sein, was er ist.

Wenn die Sonne in der Wüste hoch steht und auf den Sand niederbrennt, nennt dies niemand eine Katastrophe. Die dortige Hitze ist extrem, es wird gleichwohl allgemein gelten gelassen, dass die Sonne über einer Wüste heiß herunterbrennt. Sie brennt hell. Sie trocknet alles über alle Maßen.

In den Ländern, wo Schnee liegt, wäre dieselbe Sonne eine willkommene Wohltat.

Dies, Geliebte, ist die relative, verhältnismäßige Welt. Sie hat sozusagen ihren eigenen Kopf.

Hurrikane sind nicht erzürnt, Geliebte. Du bist derjenige, der erzürnt ist. Hurrikane sind schlicht das, was Hurrikane sind. Ja, Ich kann das nachvollziehen, kein einziger möchte sich in einem solchen aufhalten, und kein einziger möchte, dass irgendwer einen Hurrikan zu durchlaufen hat. Kein einziger möchte auf Gedeih und Verderb den Elementen ausgeliefert sein. Meine Kinder ziehen gerne ein geordnet reguliertes Leben unter dem Schirm der Natur vor. Gleichwohl hat die Natur ihren eigenen Kurs zu befolgen. Sie ist im Grunde genommen nicht ein Pferd, welches du anschirren kannst. Du kannst es nicht schaffen, dass es sich so benimmt, wie du meinst, so solle es sich verhalten, so, wie du es dir vorstellst. Das, wie du es dir wünschst, fußt auf einem kurzsichtigen Blick. Möchtest du billigen, dass es im Universum vieles gibt, welches du noch nicht einmal anfänglich verstanden hast?

Wie kann es auf der gleichen Erde sein, dass es zu Bergen und dass es zu Tälern kommt? Wie kann es sein, dass es Moore und Wüsten gibt, dass es nass gibt und dass es trocken gibt? Wie kann es sein, dass es an einer Stelle heiß ist und an einer anderen kalt? Wie kann es sein, dass es Heilige gibt, die auf der Erde wandeln, wie auch Unheilige, die ebenfalls auf der Erde wandeln? Wie kann es sein, dass Menschen unterschiedliche Sprachen sprechen? Wie kann es sein, dass Menschen die gleichen Dinge verschieden sehen? Wie kann es sein, dass derselbe Brauch in dem einen Land geehrt wird, und in einem anderen nicht? Wie kann etwas sein, so wie es bereits ist? All dies ist schwer zu begreifen.

Und doch, wie kann etwas sein, was es nicht schon ist?

Heavenletter # 2368 Starlight

Sternenlicht

Gott redete …

All die Sterne treffen in dir aufeinander. Du bist die Sterne. Du bist die Sterne des Himmels auf Erden. Ich habe bereits früher davon gesprochen.

Nun, Geliebte, in diesem Augenblick, wandelt auf der Erde nicht anders, wie ein Stern am Himmel scheint.

Jeder Stern weiß, er gehört hinzu. Jeder Stern weiß, dass er in dem Baldachin des Himmels seine besondere Stelle innehat. Jeder Stern weiß, was er tut, und ist glücklich, ein Stern zu sein, der sein Licht auf Alle herabschüttet. Sterne bummeln nicht umher. Sie scheinen ihr Licht, und während sie scheinen, erfüllen sie eine Vielzahl von Segnungen. Es gibt nicht einen Augenblick, wann die Sterne euch nicht segnen. Sterne tun, was Sterne tun.

Sterne setzen sich nicht in Vergleich mit anderen Sternen. Sie haben keinen Neid, genauso wenig haben sie das Gefühl, Mitleid zu haben. Sie sind einfach froh, den Nachthimmel zu erhellen. Sterne sind immer am Scheinen, nicht anders als ihre Schwester, die Sonne. Das Licht der Sterne wird immer gesehen. Ob du nun Sternenlicht siehst oder nicht, du weißt, die Sterne scheinen ihr Licht. Deine Augen sehen die Sterne des Nachts, indessen haben sie nicht die Sterne zu sehen, um zu wissen, dass sie scheinen, für immer glänzend und hell.

Ihr seht die Sterne besser, als ihr euch selber seht. Es existiert die Neigung, euch selber auf der Erde als Marodeure zu sehen, und nicht als die Sonnen, die ihr seid. Seht euch selber wie ihr seid. Entfernt euch ein wenig von euch selber, und ihr werdet sehen. Sofern irgendetwas dringlich ist, dann ist es dringlich, dass ihr euch selber als einen hellen Stern auf Erden seht, denn eure Gedanken und Taten entspringen eurer Wahrnehmung. Lasst uns eure Wahrnehmung näher an die Wahrheit heranführen.

Wenn ihr euch selber als minder denn sternenhaft seht, nehmt ihr euren Fortgang von Minderem als Sternenhaftem.

Wenn ihr euch selber auf der Erde als einen Flüchtigen seht, ist es euch schwummerig und ihr rennt und verbergt euch. Wenn ihr euch auf der Erde als einen Plünderer seht, plündert ihr. Seht euch selber als einen Stern, und ihr werdet scheinen, so wie es euch zugedacht ist.

Ihr seid Sternenlicht, ummantelt in einem physischen Leib, und ihr denkt, eure Ummantelung mache euch zu minderem von einem Stern. Wenn ein Stern am Firmament einen Schleier um sich hätte, würde er alsdann seine Sternheit verleugnen? Egal wie die Dinge stehen, ein Stern scheint. So auch solltest du nicht mehr dein Licht verleugnen. Wisse um dein Licht jetzt im Augenblick. Bemerke es, und du wirst es scheinen, und die ganze Welt wird vor Erleichterung aufseufzen.

Geliebte, es hat euch eine Menge Anstrengung gekostet, euer Licht nicht zum Auflohen bringen zu lassen. Ihr habt eine Menge Energie aufgewendet, „schier“ ein Menschenwesen zu sein, derweil ihr ein staunenerregendes Menschliches Seinswesen seid. Werdet nicht in die die Irre geführt. Führt euch selber nicht in die Irre. Führt die Welt nicht in die Irre. Lasst die Welt euch nicht in die Irre führen. Du bist ein Stern am Firmament des Himmels. Dass du in einen Körper hinein gefallen bist und zur Erde verschifft wurdest, nimmt dich nicht von deinem Licht weg, ausgenommen in deiner Wahrnehmung. Ändere deine Wahrnehmung.

Sowie Ich zu verstehen gebe, du bist ein Göttliches Licht auf Erden, kannst du Mir das glauben. Glaube nicht etwas, was besagt, du seist minder als Mein Göttliches Licht. Du hast deinen physischen Leib als eine Verkleidung gedeutet, anderenfalls wärest du nicht abgeschweift von der funkelnden Betrauung, mit der Ich dich versehen habe. Du würdest unverfroren Mein Licht auf Erden scheinen. Du würdest scheinen, so, dass kein einziger hinters Licht geführt würde. Du würdest scheinen, so, dass du nicht hinters Licht geführt würdest. Es hat genug Zum-Narren-Gehalten-Werden auf der Erde gegeben. Bist du nicht jetzt für Wahrheit wohlgerüstet? Bist du nicht bereit, den Zauberstab deines Herzens hochzuheben und Licht auf der Erde zu versprengen?

Du kannst das. Jetzt im Augenblick, kannst du das tun.

Heavenletter # 2369 Department of the Universe

Abteilung Universum

Gott redete …

Ziehe in Betracht, dass du auf der Erde eine Dienstmarke trägst, auf der steht: Kundendienst, Abteilung Universum. Sobald du anerkennst, dass dies deine Rolle auf Erden darstellt, bist du erleuchtet. Du bist nicht für dich selber hier. Du bist für Andere hier. Du bist hier, um Anderen zu dienen. Du bist Gottes Kundendienstrepräsentant. Du bist nicht derjenige, der in Erwartung steht, dass die Welt ihm dient. Du bist derjenige, der dient. Du bist derjenige, der das Leben für Andere leichter und besser macht.

Du weist andere Menschen auf die Seile hin. Du legst die blühende Welt an den Tag. Kraft deines Lebens zeigst du auf die Aussichten hin. Ihr artet zu der Offenbarung, Geliebte.

Du bist wie ein Schneider, der hilft, die Dinge passend zu machen.

Du bist wie ein Taxifahrer, der die Leute dorthin bringt, wohin sie sich begeben wollen.

Du bist wie ein Weber am Webstuhl, und du webst, was Wanderer auf der Erde gerne haben möchten. Du findest das Garn heraus, du findest die Farben, und webst Wunder.

Du bist wie ein Straßenlicht, unter dem die Leute ihre Zigarette anzünden oder anhand dessen sie eine Karte gut lesen können.

Du bist wie der Dozent bei einem Museum, bloß, du redest nicht viel. Du bewunderst die Kunst, und daher folgen die anderen Menschen deinen Augen und bewundern die Kunst.

Du bist der Klavierspieler, der am Piano sitzt, nicht für Bezahlung, sondern fürs Vergnügen, für das Vergnügen Anderer, und, indem er das tut, lebt er Freude aus. Es ist ein wechselseitiger Gefallen, für das Universum eine Melodie zu spielen. Der, der das Klavier spielt, hört seiner eigenen Musik zu. Er gibt preis und schwelgt. Er macht Musik.

Als Mein Kundendienstrepräsentant bist du leutselig und gehst auf jeden mit einem großen Lächeln zu. Du leistest großartigen Kundendienst. Du nimmst allen die Befangenheit. Du hörst zu und du dienst. Du führst die Aufträge aus. dir ist es um Kundenzufriedenheit zu tun. Du vergisst niemals, dass du Mein Repräsentant bist. Du bist nicht eigennützig. Du weißt, wofür du hier auf der Erde bist. Du bist ein Verteiler von Freude. Wie bei einer Süßwarenmaschine, so gibst du Süßigkeiten aus.

Du bist wie ein Straßenarbeiter. Du machst sie für Andere ebener.

Was auch die wirklichen Bedürfnisse der anderen Menschen sind, du erfüllst sie. Du gehst über keinen einzigen hinweg. Du nimmst jeden in Betracht. Du gehst weit über Zeit und Raum hinaus. Du bist ein universaler Diener. Du bist ein Flugbegleiter. Du bist ebenso der Pilot des Flugzeuges. Du bist der Kapitän eines Ozeanschiffs.

Du bist derjenige, der eine Mahlzeit zubereitet und sie serviert. Du setzt dich hin und isst ebenso, und gleichwohl war das Essen nicht für dich selber gemacht. Du ehrtest Mich mit deiner Zubereitung der Mahlzeit, die du hergestellt und anderen Menschen serviert hast. Du hast stets einen Platz für Mich an deinem Tisch bereitgestellt.

Du fährst Mich in deinem Wagen herum. Du nimmst Mich überall hin. Du zeigst Mir die Ansichten voller Stolz. Du prahlst mit Meiner Anhängerschaft. Du sagst zu Mir, während Wir so entlanglaufen:

„Hier sind Deine Leute, Gott, hier ist die Welt, die Du gemacht hast. Ich nehme mich ihrer für Dich an. In Wirklichkeit bist Du, Gott, Mein Kunde. Du bist Mein Arbeitgeber und Mein Kunde. In Wahrheit diene ich einzig dir. Ein Jeder, dem ich diene, ist Du. Ich vergesse das nicht. Ich erblicke Dein scheinendes Licht überall, wo ich unterwegs bin. Ich sehe Dein scheinendes Licht in jedermanns Augen. Ich kann nicht anders als Dich zu verkörpern, und ich kann nicht anders, als dir mit all der Liebe, in der Du mich und jedes andere Seinswesen auf der Erde hältst, zu dienen. Du und ich sind Ein und das Selbe, und das gilt für jedermann. Ich habe das Privileg zu dienen, und dieses Privileg hat jeder, der privilegiert ist, durch mich bedient zu werden.

In Deinem Namen, Gott, diene ich.“

Heavenletter # 2370 Cognize Yourself

Erkenne dich selber

Gott redete …

Es ist nicht so, dass du Menschen unterweist. Du lehrst nicht. Du erklärst nicht. Du bist kein Ausbilder. Du bist ein Enthüller. Du bist ein Exponent von Wissen und Liebe. Du magst ja reden, aber du bist kein Sprecher, verstehst du das?

Du lehrst Uneigennützigkeit, nicht ausschließlich durch uneigennützig sein, sondern weil uneigennützig das darstellt, was du bist. Du bist nicht selbst-auslöschend. Du bist selbst-evident. Du bringst Fürsorglichkeit bei, indem du bedachtsam bist, nicht wie in einem Studienkurs, sondern weil Fürsorglichkeit, von der Stelle her, wo du Platz nimmst, sich als die einzige Manier ausweist, zu sein. Du würdest nicht wissen, wie es anzugehen ist, minder denn fürsorglich zu sein.

Du wirst zu einem Modell, nicht in einem Versuch, ein Modell zu sein, sondern schlicht dadurch, wie du dich im Leben bewegst. Was du an Gedanken hast, dein Bild von der Welt, jenes bringst du zu Tage. Du offenbarst, wer du bist und wo du bist, nicht anders als ein Kolibri sich selber zu Tage bringt. Er fertigt keine Beschreibungen an. Er geht nichts ins Detail. Er ist schlicht ein Kolibri, ein Kolibri seiend. Du bist eine schöne Seele, und legst deine schöne Seelenheit an den Tag. Jeder möchte sie gerne, möchte ihr nahe sein, möchte sie sein, und jeder möchte dich nachahmen, nicht so wie Schauspieler dich nachmachen, sondern wie Lernende, die von dir Lektionen in Sachen schönes Leben beigebracht bekommen haben, indem sie dir einfach zusahen. Deine Essenz ist unwiderstehlich. Jeder wird dich erkennen, dadurch dass er dich sieht. Sie erkennen die Macht, sobald sie sie sehen. Sie erkennen wahre Liebe, sowie sie sie sehen. Sie erkennen, was es heißt, in Meiner Präsenz zu sein, weil sie sich in ihr befinden, während sie dich sehen.

Daher, es gibt keinen Bedarf, zu lehren, zu unterweisen, Reden zu halten. Alles, was jemand zu tun hat, ist, dir zuzublicken. Sie sehen dir zu, wie du das Schiff des Lebens steuerst. Sie sehen dir zu, und sie lernen hinzu. Du bist stumm, und dennoch vernehmen sie das Lied, was du singst. Sie hören Mein Lied durch dich.

Du bist ein Beleg für Mich. Dein Seien ist ein Beleg für Mich.

Seminare bringen es nicht. Du bringst es. Du offenbarst Meine Energie. Dies ist es, was du tust.

Wenn du Klavier spielst, bin Ich es, der das Klavier spielt durch dich.

Wenn du auf der Erde gehst, bin Ich es, der auf der Erde durch dich wandelt.

Vielleicht spielst du Gitarre, gleichwohl bist du Meine Gitarre, und Ich schlage Meine Lieder durch dich an. Du bist der Resonator Meines Gesangs.

Du machst dir keine Gedanken, dies zu erzielen. Du widerhallst einfach, so wie du gewiesen bist. Ich spiele dich wie das schöne Instrument, was du bist. Ich spiele dich für alles, was Ich wert bin. Du bist das Anschlagen Gottes auf Erden. Ich spiele dich, sodass du anhebst, zu erkennen, Wer Du Bist. Ich habe keine allerletzten Motive. Bei Mir gibt es kein so tun als ob. Ich lege alle Meine Karten auf den Tisch. Du bist eine Meiner Karten.

Du bist ein Beleg für Mich, und jetzt bezeuge Ich dich. Ich bezeuge dein Herz voller Schönheit. Ich bezeuge deine Stärke. Ich bezeuge deine irdische Heiligkeit, nicht Heiligkeit um der Heiligkeit willen, sondern weil du Heiligkeit bist. Du bist voll und ganz ganz. Du bist Meine Allheit auf Erden. Du bist nicht eine Kohlepapier-Kopie von Mir, sondern du bist Mich verkörpernd. Ich ziehe dich in das Spotlight Meiner Liebe hinein. Erhebe dich zu dem Licht.

Es gibt für dich nichts anderes zu tun, als dich zu erheben und in der Gemeinschaft von Liebe auf Erden deinen rechtmäßigen Platz einzunehmen. Du bist bereits eingetragen. Es gibt für dich nichts anderes zu tun, als zu erkennen, Wer Du Bist, sodass du dich selber erkennen kannst. Es ist nicht so, dass du irgendetwas anderes tust, ausgenommen, in dem Licht, aus dem du bereits gemacht worden bist, aufzustehen, in dem Licht, mit dem du umgeben bist, und, wobei du, nunmehr, ein für alle Mal anerkennst, dass du Mein Kind auf Erden bist, durch Mich erkoren, an den Tag zu legen, wozu Ich in der Tat in der Lage bin. Ich bin zu dir in der Lage.

Heavenletter # 2371 Stay Close to Your Heart

Bleibe dicht an deinem Herzen

Gott redete …

Es gibt bestimmte Menschen, bestimmte Ereignisse, bestimmte Situationen, bestimmte Dinge, die du liest oder über die du hörst, welche die Tiefen deines Herzens bis hin zu den Höhen des Glückempfindens rühren. Es kann sich um kleine Dinge handeln, um ein Aroma, ein Rezept, um die Farbe des Himmels, um einen Vogelgesang, um Kleider, die an der Wäscheleine flattern, um die Strahlen der Sonne, die auf deinen Fußboden fallen, um den Wind, der die Blätter anweht, um ein Kindergesicht, um die Anmut eines Armes, um das Haus gegenüber in der Straße, um die Innenfläche deiner Hand, ja selbst das Geräusch des Verkehrs, der vorüberfährt, vermag dein Herz zu heben. Es sitzen Leute in diesen Autos, und sie sind nach irgendwohin unterwegs, und mithin geht eure Freude ebenfalls mit ihnen auf den Weg.

Die Liste, was euer Herz rührt, hat kein Ende. Bleibt dicht an eurem Herzen. Bleibt dicht an eurer Liste. Wenn euch ein Spaziergang Glück verschafft, dann geht öfters raus. Sofern dies Blumen tun, assoziiere dich mit ihnen. Sofern dies Kochen tut, dann koche. Sofern aus dem Fenster herausschauen dein Herz rührt, schaue aus dem Fenster heraus. Weswegen ist dies eine beträchtliche Offenbarung – sich mehr mit dem verknüpfen, was du gerne hast, sich mehr mit jenen in Verbindung bringen, die dein Herz mit Freude rühren.

Du weißt desgleichen ohne Weiteres Bescheid, was dein Herz zum Sinken bringt. Schlechte Nachrichten heben dein Herz nicht in die Höhe. Rechtssachen heben dein Herz nicht in die Höhe. Umso grässlicher, umso weniger wird dein Herz angehoben. Es gibt E-Mails, die du nicht öffnen möchtest, weil dir die Überschrift ankündigt, dass sie etwas Schreckliches enthalten, was du lesen sollest.

Schwatzen erteilt dir keinen Aufschwung. Womöglich verbringst du Zeit mit Leuten, die über andere in deren Abwesenheit beleidigend daherreden, ohne Nutzen für sie oder dich. Sofern ihr euch Freude entgehen lasst, habt ihr einen Bescheid erteilt, sie euch entgehen zu lassen. Vielleicht dachtet ihr, es sei eure Pflicht, weniger Vergnügen zu haben und mehr zu leiden.

Dies ist euer Leben, Geliebte. Verbringt euer Leben damit, was euch Freude schenkt. Dies ist einleuchtend, dennoch wird es dermaßen übersehen. Vergesst, was angesagt wird, ihr solltet es fühlen, und fühlt, was ihr fühlt. Seid davon angezogen, was euer Herz belebt.

Sofern du noch nicht weißt, worin deine Leidenschaft liegt, verbringe mehr Zeit mit den kleinen Dingen, die dir Freude schenken, und deine Leidenschaft wird sich selber kundtun.

Natürlich, du möchtest gerne mit einer Leidenschaft das Leben zubringen. Du bist nicht bestimmt, gegenüber dem Leben indifferent zu sein. Das Leben soll nicht So-La-La sein. Mache es dazu. Selbst wenn du an ein Bett gefesselt bist, kann dein Leben mit Freude erfüllt sein. Dein Geist und dein Herz sind nicht eingeengt. Ungeachtet deiner allseitigen Lage, finde Vergnügen an den Schnipseln von Freude. Sofern Freude eine Blume ist, pflücke sie.

Was immer die hauptsächlichen Umstände deines Lebens sind, du kannst in ihnen Freude auffinden. Dies hängt zu einem großen Teil davon ab, worauf du aus bist. Schaue dich nach jenen winzigen Wonnen um, und du wirst mehr von ihnen haben.

Was schenkt dir Freude? Finde das heraus.

Es ist nicht eigennützig, voller Freude zu sein, denn Freude wird niemals bei dir behalten. Freude erzeugt mehr Freude.

Kultiviere die Auffassung, dass es dir zugedacht ist, freudig zu sein. Du bist nicht bestimmt, irgendetwas anderes zu sein. Diese eine Idee alleine wird dein Leben gänzlich umwälzen.

Ich sage dir nun soeben: Freude ist eine zwingende Notwendigkeit. Freude ist ein Gebot, was Ich dir gebe. Sei freudig. Singe dein Freudenlied zu den Himmeln hoch in der Höhe. Es gibt kein anderes Lied, was der Himmel so sehr mag wie dieses. Warst du wirklich der Auffassung, es gebe eine andere Singe-Weise?

Freude ist dein Privileg. Sie ist dein Segen. Sie ist deine Verantwortlichkeit. Und sie ist deine Wahl. Freude, Freude der Welt. Jauchze in der Welt, die Ich gemacht habe. Suche dir am heutigen Tag aus, was dir Freude schenkt. Sofern das Meer deine Freude ist, alsodenn, gut, dann verbringe Zeit am Strand.

Heavenletter # 2372 Would You Still Take Life So Hard?

Möchtest du nach wie vor das Leben derart schwer nehmen? 

Gott redete …

Wenn Ich sagte, alles sei gut so, wie es soeben ist, dann würdest du dagegenhalten, ist das nicht so? Sofern du derzeit eine schwere Zeit durchmachst, so kannst du dir vielleicht nicht vorstellen, wie Ich der Auffassung sein kann, sie als gut zu erachten. Sie ist mit Sicherheit dir nicht schön. Sie ist für dich nicht gut, weil sie nicht das darstellt, was du wolltest, und du siehst keinen Grund, weswegen sie gut sein sollte, während sie nicht gut mit dir ist. Wie kann es gut sein, wenn dein Herz am Zerbrechen ist, wenn dir Probleme auflauern und Kummer in Hülle und Fülle zugegen ist?

Geliebte, weil die Music-Box ein Lied spielt, was ihr nicht gerne hören möchtet, heißt nicht, dass das Lied insgesamt nicht recht so ist. Es kann bloß das Lied, welches es ist, sein.

Ihr geht laufend mit der Idee einher, das Leben habe auf eine bestimmte Weise und nicht anders zu sein. Ihr möchtet ununterbrochen sichergestellt sehen, dass das Leben sich so ausspiele, nicht bloß in der Weise, die ihr mögt, sondern in der Weise, wie es eurer Auffassung nach sein sollte, wie es anständig ist, wie es passend ist. Und dementsprechend seid ihr missvergnügt.

Lasst uns den Dingen ins Auge sehen. Euch ist es schwer, zu gefallen. Wenn ihr euch einbildet, es gebe für das Leben nur eine einzige Möglichkeit, wie es sich selber ausgestalte, dann gibt es zahllose Vorkommnisse, die euch nicht gefallen werden und euch gegen den Strich gehen. Wenn du gegen das Leben, so wie es sich selber darbietet, Einwände erhebst, beteuerst du, dass das Leben schwer sein wird. Lasse das Leben leicht sein, indem du es sein lässt, was es ist, und indem du weiterhin voranrückst.

Dem Leben war es nicht zugedacht, ein Hemmnis wider Vergnügen zu sein. Dem Leben war es zugedacht, ein Vehikel für Freude zu sein. Wer liegt richtig, und wer liegt falsch, wenn du das Leben weniger genießt, als du dafür angelegt bist, das Leben oder du? Leiden ist für dich nichts Leichtes. Zur selben Zeit garantiere Ich dir, dass das Leben nicht Leiden zu sein hat. Genauso wenig trage Ich dir an, dass du vorgibst, das Leben sei rosig, während deine Gefühle ganz andere sind.

Was Ich empfehle, ist, dass du dich darüber erhebst. Ob das Leben nun Grund bietet für deinen Standpunkt oder nicht, du bist um des Ausflugs halber unterwegs. Vielleicht fühlst du dich wie ein gekidnapptes Kind, und dass du überhaupt kein Sagen darüber habest, wohin es bei dir geht. Du hast dem gegenüber ein beträchtliches Sagen darüber, wie die Fahrt aussehen wird. Sofern du in deinem Herzen keine Angst an dir haben würdest, wärest du angstlos und würdest nicht leiden.

Deinem Empfinden nach sind Rückwirkungen zugange. Du befürchtest, dass eine Sache auf die andere folgt. Du befürchtest, dass, wenn der Leib eines geliebten Menschen stirbt, dies bedeutet, dass du alleine bist, oder dass dies heißt, dass dich kein einziger liebhat, oder dass du außerstande bist, die Dinge hinzubekommen. Wenn du Angst vor Krankheit hast, befürchtest du all die Aspekte der Krankheit und was die Zukunft bringen wird. Mache den heutigen Tag zu einem Tag voller Genuss.

Ich trage euch soeben an, Geliebte, dass euch fortan, wenn ihr euch nicht so sehr fürchten würdet, Wandlungen in dem Terrain des Lebens nicht so folgenreich erscheinen würden. Ihr befürchtet, es käme zu einem Nachlauf, welcher mit einem jeden Vorkommnis Hand in Hand gehe. Dieses oder jenes etwa ist schlimm genug, alsdann freilich habt ihr das Gefühl, dass zudem daran Fäden angebracht sind, und dass an diesen Fäden gezogen werden würde.

Was wäre denn, wenn alles wirklich so in Ordnung wäre, wie es derzeit ist? Was dann? Wenn es in Ordnung wäre, dass du deinen Job verloren hast, wenn es in Ordnung wäre, dass deine Frau weggegangen ist, dass deine Katze krank ist, dass dein Auto kaputt ist – sofern du dir im Klaren sein kannst, dass selbst dann, wenn ein geliebter Angehöriger vor dem Tor des Todes steht oder in der Nacht entschlafen ist –, ist es auch so recht, ist es nicht verkehrt, hat es nicht anders zu sein, als so wie es ist, würdest du alsdann das Leben immer noch dermaßen schwer nehmen?

Heavenletter # 2373 Beautiful

Schön

Gott redete …

Sonnenschein ist gut. Regen ist gut. Das Geheimnis liegt darin, glücklich zu sein, ungeachtet des Wetters. So ist der Jackpot des Lebens zu gewinnen. Noch einmal, Ich wiederhole, dass das Leben, dein Leben, nicht aus dem gemacht ist, was sich in ihm begibt. Dein Leben ist aus dir gemacht. Es ist aus dem gemacht, was du aus ihm machst.

Sei es, du wurdest in eine Königsfamilie hinein geboren, sei es, du wurdest arm geboren, das Leben ist nicht immer ein schieres Schlenkern des Handgelenks. Reich oder arm, das Leben reicht dir Wohltaten zu, und es segnet dich zudem mit dem, worüber du dich erheben sollst. Darum geht das Leben, ist das nicht so? Um eine Mixtur aus Farben. Deine Aufgabenstellung ist die, all die Farben deines Lebens zusammen zu mengen und es zu schaffen, dass bei ihnen Gold herauskommt. Du bist der Deuter deines Lebens. So wie du das Leben heute siehst, so erbaust du es morgen. Du kannst bloß auf deinem Leben weiterbauen, dem gemäß, wie du das Leben soeben siehst. Seht gut, Geliebte.

Ziehe in Betracht, dass du ein Maurer bist, sowie es sich auf dein Leben beläuft. Du kannst bloß einen Ziegelstein auf einen anderen legen. Du kannst nicht ganze Reihen auslassen. Du hast einen neuen Ziegelstein auf denjenigen zu legen, der zuvor dran war. Welches Aussehen deine Schöpfung hat, hängt davon ab, wie gut du den einen Ziegelstein oben auf dem anderen ins Gleichgewicht setzt. Was du erbaust, hängt nicht von dem Erscheinungsbild eines jeden Ziegelsteins ab, vielmehr davon, wie du sie übereinander legst.

Oder ziehe deine Schuhe in Betracht. Deren Wert hängt davon ab, wie du über sie denkst. Du bringst sie zum Glänzen und trägst die Schuhe, die dir lieb sind. Deine Schuhe schimmern, dem entsprechend, welche Beachtung du ihnen schenkst. Womöglich schiebst du andere Schuhe im Schrank nach hinten, und machst sie dadurch zu Waisen. Sie sind vielleicht nicht deine hübschesten, aber sie sind Schuhe, und sie stehen dir zu Diensten. Es liegt in allen Schuhen vortrefflicher Wert, ist das nicht so? Wieso anderenfalls solltet ihr sie denn dann behalten mögen? Selbstverständlich, ihr könnt sie weggeben. Ihr braucht ihnen keinen Unterschlupf zu bieten.

Es ist besser, einen jeden Tag eures Lebens zu ehren, wie auch eine jede Begebenheit in ihm, denn ein Einklebebuch über den Tag zu führen.

Geliebte, eure Tage sind wie Kinder, die sich an der Hand halten, und ihr seid der Lehrer der Kinder. Eure Schulkinder tanzen glücklich unter eurer Anleitung. Sie überschreiten eure Erwartungen, wenn ihr in aller Huld auf sie blickt. Euer Blick auf sie kann immerzu gunstvoll sein. Erkennt ihr das Ausmaß, in dem ihr von jener Art sein müsst?

Kinder kommen in zahlreichen Größen und Gestalten daher. Manche unter ihnen sind für euch leichter zu lieben als andere. Auch so, ihr seid euch des Wertes und der Notwendigkeit klar, alle Kinder zu lieben. Ihr wisst, es ist eine großartige Sache, Kinder zu haben. Ihr wisst, dass ein jedes in dieser Welt seinen Zweck innehat. Manchmal seid ihr enttäuscht, und manchmal setzen euch eure Kinder mit ihrer Brillanz in Erstaunen, und alsodann, liebt eure Tage dem gemäß. Die Tage sind die Kinder eures Herzens.

Das Leben ist nicht einfach etwas, was euch überkommt. Es wird nicht schier an eurer Tür fallen gelassen. Du bist derjenige, der es in Empfang nimmt und aus ihm macht, was es ist. Du bist die vornehmliche Zutat deines Tages. Es ist, als sei dein Tag gleichsam ein Ball, den das Universum auf dich zu wirft. Er kommt wie er kommt, gleichwohl bist du es, der ihn auffängt! Lasse es zu einem spektakulären Auffangen geraten. Der Ball des Tages liegt nun in deinen Händen, und jetzt gilt es dir, ihn weit in die Höhe zu werfen. Lasse deinen Tag sich in weite Höhen erheben. Lasse deinen Tag durch die Welt widerhallen, und, ja in der Tat, heiße ihn Schön.

Heavenletter # 2374 The Summer of Your Life

Der Sommer deines Lebens

Gott redete …

Was immer bei deinem Herzen schmerzt, es hat nicht weh zu tun. Schmerzende Herzen sind durcheinandergebrachte Herzen. Es ist nicht so eine großartige Sache, ein schmerzendes Herz zu haben. Es ist weder ein Vorbeugungsmittel noch ein Heilmittel. Einerlei, was für ein Schmerz dein Herz herumkarrt, er schwappt auf die Welt über. Euer Herzschmerz ist wie Regen, der fällt und bei zahlreichen Menschen anlangt.

Euer Herz hat nicht wehzutun. Es ist kein zwingender Zustand des Lebens, dass euer Herz schmerzt und dass es deswegen Linderung nötig hat. Euer Herz hat nicht dermaßen beeinträchtigt zu werden durch was auch immer hereintritt oder in eurer Welt existiert. Weh hat nicht euer Herz zu beherrschen. Es ist nicht zum Verletztsein eingerichtet. Euer Herz ist für größere Dinge da, als für gewöhnliches Weh.

Hat euch euer Herz nicht wehgetan? Es ist womöglich ein Leichtes, dass euer Herz geschrammt wird. Wenn es geschrammt worden ist, habt ihr weder dauernd den Blick auf die Wunde zu richten, noch sie immer anzufassen. Die ureigene Zärtlichkeit eures Herzens wird es bewerkstelligen, euer Herz resilient zu machen. Lasst euer schönes Herz selber des Wehs ledig werden. Seid nicht herzwund. Lasst euer Herz zärtlich sein, und nicht durch jeden Wind, der weht, zum Rumoren gebracht werden. Geliebte, fabriziert keinen Herzschmerz. Seid für ihn nicht empfänglich. Ermutigt ihn nicht. Denkt nicht, ihr hättet ihn zu haben.

Ein schmerzendes Herz macht euch nicht zu einem Helden oder einer Heldin. Wenn der Motor eures Autos stottert oder stockt, seid ihr nicht der Auffassung, dies stelle ein wundervolles Drama dar, welches aufrechterhalten gehöre. Euer Wagen verhält sich einfach nicht gut. Ihr fahrt mit ihm zur Werkstatt, damit er so schnell wie möglich repariert wird.

Betrachtet Herzschmerz wie Rost, und beseitigt ihn so bald wie möglich. Es liegt nichts Großartiges darin, Rost an sich zu haben.

Ein gebrochenes Herz? Ihr bringt vor, euer Herz sei gebrochen? Gut, dann, Geliebte, setzt die beiden Teile ohne weiteres Aufhebens wieder zusammen.

Euer Herz wird zart sein, aber es ist überdies mächtig. Lasse dein Herz weich sein, und lasse es sich beugen, und lasse es sich nicht selber Wunden beibringen. Lasse dein Herz sich in Freude, nicht in Verletztsein, aalen. Lasse dein Herz nicht die Prinzessin aus der Geschichte von Der Prinzessin und der Erbse sein. Lasse dein Herz vielmehr wie Der Kleine Motor, Welcher Es Könnte, sein.

Sei kein blutendes Herz, welches das Weh eines Jeden auf sich nimmt. Dies weist sich nicht als Tapferkeit aus. Herzen sind nicht angelegt, zu schniefen. Sie sind nicht angelegt, schwache Schwestern zu sein. Sie sind angelegt, kühn zu sein. Dein Herz ist angelegt, kühn zu sein. Es gehört nicht auf Nebenwege des Mitleidhabens geführt. Wenn du dich selber oder einen anderen bemitleidest, erweist du deinem Herzen nicht Gerechtigkeit. Das Leben ist nicht für Leiden angelegt, ebenso wenig dein Herz oder das eines anderen. Lasse alle Herzen von der Couch der Bemitleidung herunterkommen und schicke dich an, über die grünen Auen zu gehen.

Deinem Herzen ist es zugedacht, ein Ross zu sein, welches über Zäune springt. Es ist bestimmt, der Leadsänger einer Band zu sein. Es ist bestimmt, ein Fahnenträger zu sein. Es ist bestimmt, der Bug eines großen Schiffes zu sein. Euer Herz war niemals bestimmt, mit weichen Knien daherzukommen. Du hast es vielleicht an irgendeiner Stelle mit Kraft zu dir her gezogen, hast es an einem Becken voller Weh angehängt und Kummer hineingepumpt. Geliebte, hängt euer Herz an Freude, und füllt es bis zum Anschlag.

Euer Herz ist eure Gott-Verbindung. Verbindet alsdann euer Herz mit dem Meinen und nicht mit dem Weh.

Ihr seid angelegt, euch zu erheben und jetzt zur Fülle des Lebens anzuschwellen. Lebt ein tiefempfundenes Leben und nicht eines der Tragödie, ebenso nicht des Melodramas. So wie ein Hund Wasser von seinem Fell abschüttelt, so schüttelt jede Düsternis von eurem Herzen.

Du betrittst nunmehr ein höheres Gefilde, daher tritt hinzu. Lasse Herzschmerz hinter dir. Es existiert kein trefflicher Nutzen für ihn. Der Sommer deines Lebens ist jetzt da. Lasse alles hinten. Nimm nichts außer Freude mit dir. Was sonst gibt es für dich zu tun?

Heavenletter # 2375 A Golden Waterfall

Ein goldener Wasserfall

Gott redete …

Gute Gelegenheiten sind zu deiner Rechten, und sie sind zu deiner Linken. Du bist von ihnen umgeben. Vielleicht hast du eine Gelegenheit etliche Male zu sehen, bevor es dir dämmert, was du unter den Augen hast. Eine Gelegenheit ist öfters eine winzige Knospe, und du hast weit-offenen Auges zu sein, um sie zu sehen. Sei aufmerksam. Sieh dich in jedem Winkel nach ihr um. Schaue dich nach einem anderen Blickwinkel um, und deine Augen werden sehen, was ihnen zuvor entgangen ist. Es war immerzu da, du hast es bloß nicht gesehen. Es war direkt vor dir, und du gingst unversehens an ihm vorüber.

Es stimmt nicht, dass eine Gelegenheit bloß einmal anklopft. Eine gute Gelegenheit klopft die ganze Zeit an. Es ist bloß so, dass du zu der Tür hinzugehen hast. Du hast sie aufzumachen und zu sagen: „Herzlich willkommen. Komme gleich herein.“

Mitunter ist Gelegenheit anders gekleidet, als du es dir gedacht hast. Sie war nicht vermummt. Vielmehr war deine Erwartung allzu begrenzt. Manchmal kommt die Gelegenheit von der Hintertür herein, und du denkst dir so, es sei doch wohl allzu beschwerlich, aufzustehen. Du wirst es nicht einmal hören, wie sie anklopft, so lange, bis dein Geist offen ist, nicht verriegelt ist. Vielleicht hast du es mit dem Gedanken zu tun gehabt, es habe an der Tür einen Durchzug gegeben, während es eine günstige Gelegenheit gewesen war, die versucht hat, deine Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Hin und wieder geschieht etwas, was du für einen Niedergang erachtest. Dein Empfinden geht in die Richtung, du habest etwas verloren, derweil dir in Wirklichkeit eine königliche Gelegenheit präsentiert wird. Sofern du deinen Job verloren hast, ist dein Empfinden, dies sei ein Schlag, während es im Eigentlichen wahrscheinlicher ein Schneepflug ist, der für dich den Weg freimacht. Wenn du einen Schneepflug siehst, siehst du ihn nicht als einen Verlust. Weswegen siehst du, was für dich den Weg freimacht, als Verlust?

Zolle allen Zeichen Aufmerksamkeit, welche dir das Leben darbietet. Geliebte, alles was euch präsentiert wird, ist eine Gelegenheit. Ihr werdet immer mit der Gelegenheit versehen, zu wachsen. Ihr werdet immer mit der Gelegenheit ausgestattet, die Dinge in neuem Licht zu sehen. Ihr werdet immer mit der Gelegenheit versehen, von einem neuen Standpunkt her zu schauen. Als erstes lasst eurer Sicht Besserungen zukommen, und in der Folge wird sich euer Leben dramatisch verändern.

Wiegt nicht jede Entscheidung ab. Entscheidungen können nicht immer auf der Basis von Logik getroffen werden. Logik weiß nicht um viel genug Bescheid. Oder du stellst ihr die verkehrte Frage.

Erinnerst du dich daran, als Ich dir zu verstehen gab, es gehe bei dir darum, nach Gelegenheiten zum Geben Ausschau zu halten? Wenn vor dir auf dem Fußboden ein Papierstück auftaucht, ist es an dir, es aufzuheben. So steht es mit Gelegenheit. Sie kann klein sein. Sie hat nicht groß zu sein. Sie hat nicht perfekt zu sein. Sie ist zugegen, ist recht so, sie ist einfach so, dass du sie zu sehen hast. Gelegenheit ist stets da. Gelegenheit möchte gerne, dass du sie siehst. Sie ist für dich zuhanden.

Geliebte, was für günstige Gelegenheiten möchtet ihr gerne sehen?

Zur selben Zeit wie es Gelegenheiten mögen, dich zu überraschen, mögen sie es auch, dass nach ihnen gesucht wird. Gelegenheiten sind öfters wie Äpfel auf einem Baum. Du hast hochzulangen und sie zu pflücken.

Oder Gelegenheiten sind wie Sterne am Firmament, und du hast zu ihnen hochzuschauen und dir klar zu werden, welchen unter ihnen du gerne wie einen Schmetterling in deiner Handinnenfläche niedergehen sehen möchtest. Oder suche dir viele aus! Lasse sie sich in deiner Hand wie Diamanten herumdrehen. Ah, das ist es, Geliebte. Grabt nach Diamanten. Ihr fördert nicht Entmutigtheit. Ihr baut weder Kies noch Staub ab, welche euch fortrieseln. Diamanten haben Licht, durch das ihr hindurchsehen könnt. Gelegensein hat sich selber nicht wie solides Gold darzubieten.

Lasse deine Gelegenheiten wie geschmolzenes Gold sein. Lasse Gelegenheiten fließen wie ein goldener Wasserfall, den du voller Freude hinunterrutschst.

Heavenletter # 2376 Like a Night Sky Filled with Stars

Einem Nachthimmel gleich angefüllt mit Sternen

Gott redete …

Deine Schwingung ist jetzt einem höheren Bewusstsein entsprechend. Das war unumgänglich, du, der du gedacht hast, du befändest dich auf einem langen verwundenen Pfad, der sich ununterbrochen in die Zukunft hinein erstrecken werde. Die Dinge sind jetzt hier. Bejahe diese neue Energie voller Eifer. Bemesse sie nicht. Nimm sie schlicht als die deine entgegen.

Dies ist es, worauf du gewartet hast, und jetzt, da möchtest du es analysieren? Akzeptiere es einfach. Sage Danke dir. Sage dir selber Dankeschön dafür, dass du es bejahst.

Du und die bessere Welt, nach der es dir so sehnlich ist, sind gerannt, um einander zu begegnen. Und jetzt sind du und dein Bestreben ineinander hineingelaufen, und alles, wonach es dir so sehnlich ist, ist erlangt worden.

Dies ist eure Bestimmung, Geliebte. Diese Schwingung ist eure Bestimmung.

Ihr lebt soeben eure Bestimmung. Euer Leben wandelt sich jetzt, so, wie ihr einen neuen Radiosender einstellt. Ihr bekommt besseren Empfang. Da ist nichts dran. Ihr dreht an einem Rad. Da ist überhaupt nichts dran. Und dennoch, mit dieser leichten Änderung werdet ihr schöne neue Musik zu hören bekommen, Musik, die ihr euch gerne anhören wolltet, Musik, die gerne vernommen werden wollte. Dies ist Synchronizität. Dies ist Harmonie.

Mehr Licht geht in der Welt nieder, und es geht auf dir nieder. Es ist gleichsam so, als hätte Ich einen Segen zu dir hin geblasen, und du habest ihn eingefangen. Ich habe Segnungen auf dich gehaucht. Ich habe dich zu dem, was du stets warst, geschlagen, und es ist nun so, dass du dich erhebst. Du wirst sehen, dass du größer dastehst, weder herrührend aus Anstrengung noch kraft des Willens, sondern weil du deine volle Höhe erreichst. Alles, was du dir ersehnt hast, ist stracks vor dir. Du bist eine Stufe hinaufgegangen und tratst in das Licht hinein, welches Ich auf dich scheine.

Du warst an der Reihe, zu der Tafel vorzutreten. Du warst immer an der Reihe. Jetzt, wo du diese neue Energie innehast, wirst du sie widerspiegeln, so, dass alle Welt sehen wird. Du bist ein Reflektor der Einen Großen Sonne. Du bist die Widerspiegelung der Sonne Selber. So du die Sonne reflektierst, was kannst du da anders reflektieren als die Helligkeit der Sonne? Gewiss, es gibt nichts sonst, was dir lieb wäre, zu reflektieren.

So wie Columbus hast du eine neue Welt entdeckt. Bloß ist es so, die Welt war immer da. Dementsprechend hast du nicht eine neue Welt entdeckt. Du hast sie einfach zum ersten Mal gesehen. Zum ersten Mal, da siehst du, woher du gekommen bist, da siehst du, wo du bist, und da siehst du, wohin du unterwegs bist. Du gehst schnurstracks zu Meinem Herzen. Du nimmst die Segnungen entgegen, die Ich dir über eine lange Zeit hinweg zugeschickt habe, und gleichwohl, Meine Segnungen sind so frisch wie eh und je. Es bedarf keiner Konservierungsmittel.

Was ist dieses Licht, welches du empfängst? Es ist Meine Liebe, selbstverständlich. Bis hierher hast du das eine oder andere Meines Liebelichtes entgegengenommen, und jetzt bin Ich unentwegt dabei, alles von ihm an dich zu übertragen. Dies ist der Inbegriff Meiner Liebe. Ich habe sie niemals aufgespart, denn Ich konnte sie nicht bei Mir Selber behalten. Du sahst bloß einen kleinen Teil Meiner Liebe, und dachtest irrtümlicherweise, dies sei alles, was es gibt. Tatsächlich war es so, lasst uns dem ins Auge sehen – manchmal dachtest du, dir sei Meine Liebe versagt worden, gleichsam, als würde Ich sie dir nicht wirklich zukommen lassen, und du seist betrogen worden.

Und jetzt ist dein Herz weiter aufgegangen und es kann all das entgegennehmen, was für es gekennzeichnet worden ist. Nun ist dein Herz wie ein Schwamm, der alle Meine Liebe aufsaugt. Indessen hat dein Herz kein Zusammendrücken nötig, denn es ist ebenso wie die Darbietung eines Feuerwerks, bei der in jeder Sekunde etwas los geht. Dein Herz ist ebenso wie ein Nachthimmel, gefüllt mit Sternen, ein jeder unter ihnen winkt und blinkt Liebe für Alle zum Sehen.

Heavenletter # 2377 Oneness, Oneness, Oneness 

Einssein, Einssein, Einssein

Gott redete …

„So wie Gott mein Zeuge ist …“

Du bezeugst Mich, und Ich bezeuge dich. Wir sind einander ein Zeugnis, obschon es einen anderen nicht gibt.

Was bezeugen Wir denn anderes als Liebe? Den ganzen Tag lang sehe Ich Liebe. Ich sehe Liebe, wie sie sich, einer Flagge gleich, aufrollt, sich dann entfaltet und den ganzen Weg bis zum Himmel hin langt und wieder retour.

Liebe kam zuvorderst vom Himmel, und zum Himmel kehrt sie zurück und wird zur Erde zurückgefedert. Liebe trifft auf sich selber, beim Kommen und Gehen. Ein jeder Zweig eines Baumes schickt euch Liebe. Ein jeder Vogel, welcher singt. Eine jede Brise, die weht. Alles, was sich bewegt, sendet dir Liebe, und alles, was sich nicht bewegt, sendet dir ebenfalls Liebe. Bewegung ist eine Illusion, und demzufolge ist Ruhigdastehen ebenfalls eine Illusion. Ohne die Illusion von Bewegung, würde Ruhigdastehen da einen Namen haben? Gleichwohl ist Liebe in Stille am Bewegen. Liebe zieht alle Menschen und jede Sache mit sich herum. Liebe belässt nichts hinter sich. Wie könnte sie das bloß? Denn Liebe ist, und Liebe einzig ist. Liebe trägt bei dem nicht-existenten Rennen jedes Mal den Sieg davon.

Es gibt nicht eine Sache im Himmel oder auf Erden, welche nicht Liebe ist. Dass es irgendetwas sonst gebe, ist so weit von der Wahrheit entfernt, wie weit es entfernt zu sein vermag, gleichwohl existiert keine Distanz, in der die Wahrheit eine Reise antreten könnte. Wahrheit und Liebe sind unwiderruflich miteinander verknüpft. Sie sind ein Halsband aus Gänseblümchen, freilich wechseln sie nicht miteinander ab. Das eine kann nicht vorausgehen, noch auch kann das eine hinterhergehen. Oh, Einssein, Einssein, Einssein.

Geliebte, es gibt in eurem Herzen eine Säule aus Licht, welches ausströmt. Es ist ein Laserlicht. Es durchdringt Mauern aus Steinen. Es durchdringt Eisen. Es gibt nichts, was durch diese Lebenssäule von deinem Herzen nicht durchdrungen werden kann. Es gibt keinen Ort, wozu dein Licht nicht Zugang hat.

Du wirst sagen, das Licht gehe nicht unter den Erdboden, es gebe dort kein Licht. Wenn Ich sage, dein Licht lange überall an, meine Ich, dein Licht langt überall an. Es erreicht das weitest entfernte, und es erreicht das nächstliegende. Die Wahrheit möge rundum bekannt werden – alle sind nahe. Es gibt kein weit weg. Daher, gibt es alsdann Nähe? Es gibt nicht einmal Nähe. Einssein ist das gegebene. Nahe kann nicht näher sein. Dem liegt nicht Schwankung an. Es gibt keine Abweichung davon und dabei.

Einssein ist nicht Getrenntheit. Es ist Zusammenheit. es gab niemals getrennte Zutaten, die zusammengebracht zu einer Suppe werden. Es gab ebenso niemals Bestandteile, die voneinander weggenommen werden können.

Ich zeugte ein Elaborat. Es wurde Erde genannt, weil es aus Meinem Herzen entsprungen ist. Aus Meinem Herzen heraus erhob sich die Erde, und du mit ihr. Mein Herz verschüttete sich selbst auf der Erde, und jetzt sind die Sonnenuntergänge von rosa Farbe. Freilich existiert kein Sonnenuntergang eindeutiger, denn es den Sonnenaufgang gibt. Du weißt, all dies ist trügerische Illusion, schöne Illusion, allerdings nichtsdestotrotz Illusion.

Geliebte, was bloß kann minder sein als Gott, denn alles ist Nachweis Gottes. Alle Dinge sind Beleg von Gott. Selbst das Gott-losest scheinende Ding ist Nachweis von Mir, und, gewiss ja, Ich bedarf keines Nachweises. Ich bin Selbst-evident.

Es gibt einzig einen Ozean. All die Spritzer des Ozeans sind nach wie vor Ozean. Kein einziger kann sagen, dass sie nicht der Ozean sind. Sie sind der Ozean Selber.

Einige treffen die Aussage, Ich sei von ihnen getrennt, derweil Ich von jeher Teil von euch bin. In Wirklichkeit bin Ich du. Ich bin in dir rege und auf den Beinen. Ich erwache in dir, obschon du eher nicht erwacht bist. Dementsprechend bist du wach und rege, und bist du nicht erwacht. Du bist wach, und du bist dazu noch nicht aufgewacht. Du denkst, du seist immer noch am Schlafen, während du im Eigentlichen niemals am Schlafen gewesen bist.

Und mithin bezeuge Ich Mich Selbst, so Ich zuschaue, wie du in deinem Traum vom Schlaf träumst.

Heavenletter # 2378 Change Your Mind

Ändere deinen Sinn 

Gott redete …

Alles in der verhältnismäßigen Welt ist am Sich-Wandeln. Du wandelst dich ebenfalls. Wandeln meint, dass du vorangehst und die Vergangenheit los lässt, nicht weil Ich das so sage, sondern weil es bei der Evolution kein Pausieren gibt, Geliebte. Mit einer jeden Drehung des Rades bringt die Welt ein neues Lied zum Erklingen, Und das gleiche müsst ihr. Zu einem bestimmten Zeitpunkt war die Vergangenheit momentan, aber sie ist es nicht mehr länger. Nun ist sie vergangen.

Ihr haltet in vielen, vielen Weisen an der Vergangenheit fest, und indem ihr dies tut, führt ihr euch selber hinters Licht. Ihr legt euch selber herein. Ihr versucht, alles an Ort und Stelle anzubringen. Weil etwas weiland wahr war, besteht ihr darauf, dass es nach wie vor wahr sein muss. Selbst wenn etwas nicht hilfreich war, nennt ihr es immer noch heilig. Ich höre euch Dinge sagen wie: „Ich probierte es einmal, und es funktionierte nicht.“ Ihr sagt in Wirklichkeit, ihr wüsstet bereits alles, was ihr wissen müsst. Die Dinge stehen indessen so – ihr haltet eure Augen und Ohren zu. Ihr möchtet nicht, dass die Welt euch unterweist, noch auch, dass sie euch rührt, und ihr möchtet sie gerne an Ort und Stelle einriegeln, ihr möchtet sie stillstehen lassen. Ihr unternehmt große Anstrengungen, um euch selber einzureden, dass die Vergangenheit, eure Vergangenheit, unantastbar ist.

Es wird so sein, ihr möchtet Wandel in der Welt, aber dies hält euch nicht davon ab, an der Vergangenheit festzuhalten.

Ich höre euch Dinge sagen wie: „Ich habe das nie gemocht. So bin ich.“

Und mithin, Geliebte, verzweifelt ihr am Leben. Relatives Leben ist Wandel, und dies ist unzweifelhaft. Ihr seid eine immerblühende Rose. Für euch gibt es von der Stelle kein Wegkommen. Keinen Schlupfwinkel. Ihr seid mittendrin in der Partie, und ihr könnt weder das Spiel des letzten Jahres spielen, noch das des gestrigen Tages. Jede Lage ist eine neue Lage. Wandel ist die alte Reserve, Geliebte. Ihr könnt euch auf ihn verlassen.

Ihr wechselt eure Kleidung. Ihr wechselt eure Haarfarbe. Ihr stellt Möbel irgendwo anders hin – eure Ideen indessen, sie betrachtet ihr für unantastbar. Lasst euch das Leben nach irgendwohin nehmen, Geliebte. Seid nicht scheu. Seid nicht zögerlich. Seid kein alter Stock im Matsch. Ihr werdet jeden Tag geboren. Kein einziger Tag ist der gleiche. Ihr seid nicht in einer Tretmühle, und gleichwohl müsst ihr euch voranbewegen.

Was ist so Wunderbares daran, was ihr einstmals für Gedanken hattet? Eure Konzepte sind nicht in unlöschbarer Tinte niedergeschrieben. Sie sind Vögel im Fluge, Geliebte. Vögel lassen sich im einen Augenblick nieder, danach fliegen sie auf.

Hier an der Stelle geht es nicht darum, dem letzten Schrei nachzugehen. Keinesfalls, keinesfalls. Mein Ansinnen geht dahin, dass ihr es nicht nötig habt, derart mit dem Verwichenen und mit den vergangenen Denkweisen verbunden zu sein. Weil ihr niemals Spinat mochtet, bedeutet nicht, dass ihr ihn heute nicht mögt. Womöglich habt ihr niemals Flöte gespielt. Dies bedeutet nicht, ihr werdet es niemals tun. Es bedeutet ebenfalls nicht, ihr müsstet es tun. Es heißt, ihr habt eine Wahl. Ihr könnt neu wählen.

Wenn ihr jedes Jahr im Urlaub an eine Stelle fahrt, stellt dies eure Wahl dar. Aber ihr seid nicht von diesem einen Urlaubsort verpflichtet. Ihr habt nicht dorthinzugehen, bloß weil ihr das fünf Jahre lang getan habt. Wenn ihr meint, ihr müsstet das tun, wenn ihr meint, dies sei alles, was es gibt, und es gebe nichts sonst, dann beschneidet ihr euer Leben und widersetzt euch guten Gelegenheiten. Nichts hat gleich zu bleiben, zum allerwenigsten ihr.

Dies stellt einen guten Grund dar, die Wörter Niemals und Immer zu umgehen. Sie fahren unter falscher Flagge. Sie geben an, ihr wärt an die Zeit gebunden, derweil ihr ihr nicht verpflichtet seid, ausgenommen, ihr sagt derartiges an. Entwindet euch von der Vergangenheit. Sie war niemals wirklich, Geliebte. Ihr seid nicht der gleiche, und, denkt nicht, es sei tugendhaft, der gleiche zu bleiben. Wagt euch in das Leben hinaus. Räumt für es die Wege frei. Öffnet euren Geist ebenso wie euer Herz. Möchtet ihr neue Möglichkeiten hereinlassen?

Heavenletter # 2379 Shine like the Sun

Scheine wie die Sonne 

Gott redete …

In der relativen Welt wandelt sich alles. Blumen wachsen, und Blumen verwelken. Metalle glänzen, und Metalle rosten. Selbst wenn Untätigsein ersichtlich ist, setzt sich Wandel durch. Was ist an Wandel dran, was Meinen Kindern derart Angst macht? Woher kam die Idee, dass Wandel zurückgehalten gehört, dass er vielleicht ein wenig schäbig ist, und nicht so recht akzeptabel? Wandel ist der Name der Partie. Wandel bedeutet Zunehmen, Geliebte.

Heißt den Wandel willkommen. Es wird ohnehin zu Wandel kommen, daher könntet ihr ihn auch willkommen heißen. Macht Wandel zu eurem Freund. Schließt zu der Auffassung auf, dass Wandel gut ist. Meereswasser haben Wellen. Kein einziger denkt, dass Ebbe und Flut der Wellen gleich bleiben sollten. Wieso denn, wer sollte denken mögen, dass die Ebbe und Flut des Lebens reguliert werden sollten?

Weswegen solltet ihr jung bleiben? Weswegen solltet ihr euch schlecht darüber fühlen, älter zu werden? Weswegen nicht die Jahreszeiten eures Lebens auf eurem Antlitz aufgezeigt zu sehen bekommen? Wann wurde beschieden, dass Falten umgangen gehören? Jugend und Alter sind beide schier Erscheinungsbilder, Geliebte. Sie sind nicht die Realität von euch. Sie sind einfach vorübergehende Bekanntschaften. Die Realität von euch ist ewig, schön und endlos. Ist die Verpackung tatsächlich so bedeutsam, wie sie die Welt gemacht hat?

Wieso wird das eine Lebensalter besser als ein anderes erachtet?

Du paddelst einen Strom des Lebens in deinem Kanu hinunter. Du fährst an vielen Ansichten vorüber. Wer sagt an, welche Biegung in dem Strom, welches Ufer, welcher Baum besser sei als ein anderer?

Geliebte, möchtet ihr auf das Pferd des Lebens steigen und schlicht glücklich sein, wie auch immer die Landschaft aussieht, an der ihr vorüberreitet? Ihr reitet nicht durch eine Hollywoodkulisse. Ihr reitet durch das Leben. Lasst das Leben sein. Legt eure Energie auf Liebe, nicht auf Entsetzen. Falls all die Energie, die in Erscheinungsbilder gelegt wird, in Liebe gelegt würde, wer würde sich aus all den Dingen, aus denen ihr euch etwas macht, etwas machen?

Unzufriedenheit brütet Unzufriedenheit aus. Liebe brütet Liebe aus. Liebt euch selber. Liebt eure Umstände. Geliebte, ihr seid auf einer Safari des Lebens. Ihr seid nicht in einer Höhle eingegraben. Ihr seid den Elementen ausgesetzt. Liebt die Elemente. Wieso nicht lieben, wo ihr seid? Wieso gegen das aufbegehren, was bloß zeitweilig ist? Mit oder ohne euer Aufbegehren, das Leben springt von einem zeitweiligen Trittstein zum anderen. Wir könnten sagen, dass Leben ein Hüpfekästchenspiel ist. Ein Fuß ist immer in der Schwebe.

Begrüßt den Wandel. Wieso nicht alles bieten? Wieso darauf beharren, ein Ding mehr zu lieben als ein anderes? Warum Hierarchien herstellen? Weswegen euch dazu verbannen, das zu ändern, was ihr nicht ändern könnt? Weswegen die Illusion fortsetzen, welche euch hintergeht? Wenn du der Auffassung bist, dass du und dein Leben jetzt im Augenblick nicht wundervoll sind, hast du dich selber hintergangen. Du bist fehlgeleitet worden. Schaue nach vorne auf den heutigen Tag und nicht zurück.

Küsse die Hand, die dich nährt. Das Leben nährt dich. Du bist kein Muttchen. Du sollst nicht der gleiche bleiben. Selbst wenn dies möglich wäre, liegt darin kein Vorteil. Während du auf der Erde am Leben bist, entscheide dich für das Leben auf der Erde. Du kannst deine Faust gegen die Sonne erheben soviel du möchtest, die Sonne wird auch so unbekümmert ihren Lauf nehmen. Sie folgt ihrer eigenen Route. Sie sagt sich selber niemals, anders zu sein, als dort wo sie ist, und sie scheint förmlich, wo immer sie ist. Scheine wie die Sonne.

Für Mich ist es ganz bestimmt nicht anders, auf welcher Seite der Welt du dich befindest. Es macht Mir keinen Unterschied, ob du ein Jahr alt ist oder hundertundeins Jahre alt bist. Keines der belanglosen Dinge zählt überhaupt für Mich. Du bist Mir von Belang. Nun, sei dir selber von Belang.

Heavenletter # 2380 Your Own Joy

Deine eigene Freude

Gott redete …

Warum dir selber Freude versagen? Warum sollte sich jemand sich selber Freude versagen mögen? Warum sollten sich Menschen durch Minderes denn Freude hindurchbringen mögen? Menschen scheinen sich durch Minderes als Freude durchzustellen und scheinen auszustehen, was von vorneherein nicht nötig ist. Es ist nicht notwendig, geringeres als Freude zu haben. Geringeres als Freude wird von dir nicht angefordert. Du kannst Freude sogar in Extremen haben. Durch Freude entstehen keine Kosten. Du verscherzt nichts. dir ist es zugedacht, Freude in deinen Händen zu halten.

Geliebte, einerlei in was für Umgebungen ihr euch befindet, ihr seid der Verteiler eurer eigenen Freude. Wenn ihr nicht glücklich seid, ist dies euer eigenes Wirken. Ja, Begebenheiten mögen sich begeben, und Menschen werden dein Leben betreten, welche scheinbar dein Glück blockieren, die es dir schwer machen, glücklich zu sein, dennoch sind Begebenheiten und Menschen für dein Glücklichsein nicht zuständig. Du bist zuständig. Die Verantwortlichkeit liegt bei dir. Lasse deine Gedanken über Ereignisse und Menschen los, von denen sich nicht Freude ableitet.

Hier Mein inbrünstiger Rat an dich: Selbst wenn du nicht glücklich bist, sei auf jeden Fall glücklich.

Das kannst du. Es ist an dir, dies zu tun. Es ist an niemandem sonst. Erblicke unentwegt Freude vor dir. Auf diese Weise rufst du der Freude zu. Denke nicht: „Freude, wo bist du? Wo bist du, wenn ich dich nötig habe?“ Denke: „Wieso, Freude, hier bist du. Du bist die ganze Zeit hier gewesen.“ Lächle nun in diesem Augenblick.

Bestreite Freude nicht. Sie ist dein Geburtsrecht. Einerlei was, nimm Freude als das dir Gebührende. Nimm sie mit dir. Wickle sie dir um dein Herz herum.

Desgleichen, wie auch immer, du kannst Freude schenken. Dazu bist du in der Lage. Sie wird unabänderlich zu dir zurückkehren. Sofern sie nicht aus sich selber heraus just in jenem Augenblick auftaucht, schenke alsdann mehr Freude. Es ist unvermeidlich, dass geschenkte Freude in in Empfang genommene Freude ausartet. Du kannst jetzt im Augenblick ebenbürtige Freude haben, und du kannst, zusätzlich, Freude haben, die in Kräuselungen zu dir herkommt, Welle um Welle, Spritzer an Freude, die du voller Lust verspritzt. Alle in deiner Nähe werden nass, und in dem Verlauf wirst du ebenfalls nass. In Wahrheit, Geliebte, verspritzt ihr Freude zu den fernen Winkeln der Erde. Jedermann nimmt sie entgegen. Kein einziger wird dabei übergangen. Du bist nicht ausgelassen.

Ziehe in Betracht, was für ein machtvoller Bespritzer du bist, und spritze ausschließlich mit Freude an. Ein jeder Tropfen Freude gehört geteilt. Und ein jeder Tropfen Freude wird geteilt.

Es gibt keinen Bedarf, irgendetwas der Welt nah oder fern zu erhärten oder zu beteuern, ausgenommen Freude. Dies ist Liebe. Liebe ist nicht schmerzhaft. Anhaftung kann schmerzhaft sein. Liebe, niemals. Sei dir über den Unterschied im Klaren.

Es gibt nichts, was du zu haben hast. Gleichwohl ist Freude zu deiner Verfügung. Dies ist nicht gleichzusetzen mit Freude anfordern, dennoch ist Freude auf Anforderung. Gib eine Bestellung für sie ab. Ordere Freude. Erkenne sie in einer Menge heraus. Freude wo auch immer ist dein. Freude überall ist dein. So wie die Sonne scheint Freude für jedermann.

Wenn du schmollst, unterdrückst du deine Freude. Ziehe in Erwägung, dass Freude stets dein ist, dir stets zugänglich, außer du drückst sie weg. Wende dich nicht von der Freude fort. Denke nicht eine Minute lang, du verdienest auch nur den geringsten Ansatz von Leiden. Du verdienst Freude. Leiden ist nicht dein Geburtsrecht. Freude ist das.

Es liegt nichts Treffliches im Leiden. Opfere nicht Freude im Gegenzug für irgendeinen weit verstreuten Gedanken an Vorzug oder an künftigen Nutzen. Es liegt absolut kein Nutzen im Leiden. Du hast unter keinen Umständen den Kontrast des Leidens nötig, um Freude kennenzulernen. Sei gegenüber allem Leiden unwissend. Weint aus Freude, Geliebte. Selbst in Gram, weint aus Freude, dass ihr geliebt habt, und nun, geht voran und liebt ein weiteres Stück mehr.

Heavenletter # 2381 Dance of the Universe

Der Tanz des Universums

Gott redete …

Es gibt nicht eine einzige Sache in deinem Leben, welche nicht mit einer anderen in Verbundenheit steht. Nichts ist nicht verbunden. Du siehst einfach nicht die verwobenen Fäden. Du siehst Ereignisse und Leute als separate Fäden, derweil nicht einmal ein einziger Faden abgesondert ist. Du siehst ganz einfach nicht das Gewebe der Fäden des Lebens.

Es gibt nicht einen Anblick, den du siehst, nicht einen Gedanken, den du hast, nicht eine Tat, die du tust, welche nicht dicht zurechtgezogen ist. Lose Webteile existieren nicht. Es gibt keine losen Enden.

Es mag dir so scheinen, als habe es im Himmel einen großen Eimer gegeben voll mit allerhand Sachen, und dass der Eimerinhalt einfach beliebig auf die Erde heruntergeschüttet wurde. Und irgendwie wurdest du, zusammen mit dem Inhalt, an irgendeiner Stelle, aus keinem erkennbaren Grund, fallen gelassen. Es ist recht sicher, du kannst dir aus der Welt, in der du dich selber findest, keinen Reim machen. Es ist recht sicher, von der geraden Linie der Logik her, nach der du dich richtest, kannst du den Sinn von ihr nicht erkennen. Du siehst ein Durcheinander von Getrenntheit.

Ich sehe ein Geeintes Ganzes. Du siehst Stellvertretersymbole. Ich sehe Kontinuität. Ich sehe ein Kontinuum an Energie in einem einzigen großen Tanz des Universums. Du siehst Sammelsurium. Ihr könnt ganz einfach nicht sehen, Geliebte.

Um zu sehen, da hättet ihr unter den Zudecken hervorzuspähen. Ihr hättet eure Position zu ändern. Ihr hättet euch gegenüber der Möglichkeit aufzutun, dass eure Sicht begrenzt ist, und dass sie bloß die Oberfläche erfasst. Es ist, als würdet ihr Blitze sehen und nicht erkennen, was sich zwischen und hinter den Blitzen tut. Oder Wir könnten sagen, ihr seht schier das eine Ende des Kerzenhalters. Oder Wir könnten sagen, ihr seid der Sprache des Universums nicht mächtig. Ihr lest sozusagen individuelle Wörter, und seid indessen nicht in der Lage, sie zusammenzusetzen, um ein kohärentes Ganzes zu bilden.

Es gibt nicht ein einziges Blatt im Universum, welches nicht Teil von euch ist. Es gibt nicht ein einziges Blatt im Universum, welches nicht auf euch einwirkt. Umgekehrt, es gibt nicht ein einziges Blatt, nicht einen einzigen Baum, nicht einen einzigen Tag, nicht einen einzigen Sonnenuntergang, nicht ein einziges fühlendes Wesen, auf das ihr keine Einwirkung habt. Stellt euch dem – alle auf Erden sind darin gemeinsam. Kein einziger ist in einem separaten Lebensboot unterwegs. Ihr alle ruft zusammen Hauruck. Wir alle rufen zusammen Hauruck.

Ihr habt noch nicht die Herrlichkeit des Spielplatzes, in dem ihr spielt, ermessen. Das ganze Funktionieren ist nicht auf Automatik. Ihr könnt veranlassen, dass die Fahrten starten und anhalten. Ihr könnt bestimmen, zu welchem Vergnügungspark ihr gehen möchtet, und welche Fahrt ihr nehmt. Ihr könnt über den Namen des Vergnügungsparks, in dem ihr seid, entscheiden. Du bist der Herbeibeschwörer, und alldieweil wunderst du dich, wie doch bloß dies oder das davon möglich ist.

Geliebte, was ihr erlebt, rührt von dem Kaliber und dem Dazwischenweben all der Gedanken auf der Ebene der menschlichen Existenz her. Gleichwohl könnt ihr die gleiche Anordnung anders erleben, als ihr es gegenwärtig tut. Dies muss so sein, anderenfalls wärt ihr ein Automat ohne irgendein Sagen dabei. Ihr habt nicht das gesamte Sagen, allerdings einiges. Ihr habt das gesamte Sagen darüber, was ihr aus der Fahrt machen möchtet, auf der ihr euch befindet. Es gibt keine vergitterten Laderäume, sobald es sich auf eure Wahrnehmung beläuft. Gäbe es, lasst uns das einmal so sagen, sieben Reichweiten von Wahrnehmung, so habt ihr eine Menge Bewegungsspielraum in ihnen inne.

Ihr befindet euch auf einer Leiter. Ihr könnt auf ihr hoch oder herunter klettern. Ihr könnt nach oben schauen. Ihr könnt nach unten schauen. Ihr könnt vorwärts gehen, rückwärts gehen. Ihr könnt ja gar eure Füße nach oben richten und euren Kopf nach unten.

Betrachtet euch selber als den Stab der Welt. Es ist von Belang, wie ihr euch selber herumwirbelt.

Heavenletter # 2382 An Undefinsble Something I

Ein undefinierbares Etwas (I)

Gott redete …

Sei mit Menschen zusammen, die dir Anlass geben, dass du in der Welt eine bessere Person werden möchtest. Sei mit Leuten zusammen, deren ureigene Präsenz dich ermuntert, großartiger zu sein. Die Menschen, über die Ich soeben rede, stellen keine Anforderungen, du mögest höhersteigen. Es kommt zu keinem Empfinden von Verpflichtung. Es existiert nicht einmal eine Anfrage an dich, deine Horizonte zu erweitern. Es ist so, dass du, schlicht kraft derer Präsenz, etwas Gutes verspürst, und dass du mehr davon möchtest, und dass du es sein möchtest. Du möchtest wie jene Menschen sein, welche irgendwie, dank ihres selbigen Seiens, den Wert, den du dir selber beimisst, erhöhen.

Sie sind keine Schmeichler. Sie reden ein Spiel nicht gut. Sie haben nicht ein einziges Wort zu sprechen. Weil ihre Sicht umfassender ist, schickst du dich an, über das hinaus zu sehen, was du gesehen hast, und möchtest Großartigeres sehen und ebenfalls Großartigeres sein. Du magst dieses Empfinden in deinem Herzen, welches deren pure Präsenz und deine Gedanken an sie zu dir her schaffen. Weil ihre Augen funkeln, möchtest du die deinen ebenso funkeln sehen. Dass sie existieren, bringt bei dir den Wunsch auf, ebenfalls zu existieren, ebenfalls das Licht verströmen zu mögen, welches sie irgendwie in dir gesehen haben und in dem sie dich gehalten haben.

Dieses Sich-Wünschen, wie andere zu sein, die du bewunderst, ist euch nicht neu. Wir reden aber soeben über eine andere Ebene an Bewunderung. Ihr seid weder auf deren Tüchtigkeit noch auf deren Statur aus. Ihr seid nicht auf deren Haarstil aus. Ihr seid nicht auf deren Art zu gehen aus. Ihr seid weder auf deren Reichtum, noch auf deren Ansehen, noch auf deren Ambiente in der Welt aus. Ihr seid hinter dem stillen Etwas her, das ihnen entströmt, welches ihr nicht definieren könnt. Ihr könnt nicht euren Finger darauf legen, aber es gibt ein unsichtbares Etwas, wovon ihr mehr haben möchtet, als ihr jemals von etwas haben wolltet. Es hat mit eurem Herzen und eurer Sichtweise zu tun. Vielleicht seid ihr überrascht, dahinterzukommen, dass ihr Bestrebungen an euch habt, die umfassender sind als diejenigen, um die ihr bereits wusstet.

Weil ihr darauf nicht euren Finger legen könnt, macht dieses undefinierbare Etwas insgesamt umso machtvoller. Ihr könnt nicht einmal den Gedanken an dieses undefinierbare Etwas festhalten. Alles, was ihr wisst, ist, dass ihr das möchtet, dass ihr nach ihm lechzt, dass ihr es haben müsst, dass ihr dazu werden müsst.

Ihr seid gesegnet, wenn euch jemand unterkommt, der eure Ebene des Bewusstseins irgendwie, ohne was das angeht Versuche zu unternehmen, zu heben scheint.

Christus war ein solcher. All die Großen waren solche. Es war nicht das, was sie taten. Es war jenseits aller Wunder, die sie ausführten. Es war über alles hinausgehend, was sie sagten oder wirkten. Es war deren Seien. Es war deren Mühelosigkeit. Es war, wie deren Augen auf dir niedergingen, allerdings war es weitaus mehr als das. Es war mehr, wie sie Mich in dir sahen, und mithin hebst du an, dich ebenfalls in dir nach Mir umzusehen. Du möchtest Mir so nahe kommen wie du kannst.

Diese Menschen, die dich zu Größe beflügeln, haben nicht Christus-gleich zu sein. Sie haben nicht einen Namen zu haben. Sie sind einfach, und irgendwie finden sie Eingang in dein Leben. Unbestimmterweise öffnen sie die Jalousien deines Geistes, und mehr Licht kommt herein.

Säuglinge schaffen dies, bringen Süße an den Tag, welche du gewöhnlich zurückhältst. Deren Unschuld bringt dies in dir heraus. Und was ist Unschuld, Geliebte? Es ist ein Nicht-Werten. Und doch ist es mehr als das. Sie ist Reinheit, und doch ist es mehr als das. Es ist etwas mehr.

Musik vermag dieses Tremolo an Größersein in dich hinein zu schaffen. Die Natur kann das. Es gibt Augenblicke in den Wäldern, wann du die Elektrizität von einer solchen simplen Größe spürst, dass du das Unsichtbare beinahe siehst, und dies bringt dich dazu, auf der Erde als jemand sichtbar sein zu mögen, welcher in erklecklicher Einfachheit machtvoll ist.

Heavenletter # 2383 An Undefinable Something II

Ein undefinierbares Etwas (II)

Gott redete …

Die Menschen, die mehr ausrichten denn deine Lebensgeister anheben, unternehmen dabei nicht Versuche und Probeläufe, deine Lebensgeister zu beleben. Sie haben sich nicht dazu entschieden. Was sie tun oder überbringen, geht weit über jedwedes Denken hinaus. Sie sehen einfach weiter als du. Sie schwingen in einer höheren Frequenz. Ihr habt dafür keinen Namen, dennoch merkt ihr das Höherhinaus, sowie ihr es spürt. Spürt es öfter. Geht dorthin, wo es ist.

Diese Menschen, die dich kraft ihrer Präsenz veranlassen, nach Höherem zu trachten, sie wünschen dir selbstverständlich alles Gute, aber nicht ihr seid deren Agenda. Ich bin deren Agenda. Ihre Beachtung liegt nicht auf euch. Sie liegt auf Mir. Sie tun nicht irgendetwas. Sie sind. Und sie sind, was ihr ebenfalls sein könnt, und wonach ihr, in eurem tiefsten Herzen, trachtet zu sein. Sie haben in der relativen Welt nicht eine Ursache. Ihre Ursache ist Gott. Ich bin am allermeisten in ihrem Gewahrsein. Ich sage nicht, Ich bin am allermeisten in ihren Gedanken, weil sich Gedanken nebst Gewahrsein als etwas Kleines erweisen. Gleichwohl sind Gedanken an Mich besser als Gedanken an die unzähligen Dinge, an die ihr denkt. Und dennoch bin Ich jenseits von Denken, Geliebte.

Jene Menschen freilich, die mehr von Mir darbieten, haben nicht immer bewusstes Gewahren ihres Gewahrseins an sich. Womöglich wissen sie nicht um das Licht, welches sie scheinen, dem hingegen um das Licht, welches Ich werfe. Dementsprechend sind sie gewahr und sind sie nicht-gewahr, und sind sie ahnungslos unschuldig, so ahnungslos wie ihr. Sie wissen nicht, wie Viele sie gesegnet haben, sie wissen in der Bewandtnis nicht um mehr als ihr.

Was jene Menschen haben, ist ein Trachten, zu dienen, nicht weil es tugendhaft ist, nicht wegen irgendetwas, außer wegen des Zuges ihres Herzens, zu dienen. Es ist wie wenn Honigmilch durch ihre Adern fließt. Es ist gleichsam, als würden sie bei jedem Atemzug „Diene“ atmen. Deren Herzen schlagen einen schönen Refrain:

„Diene Gott. Diene der Menschheit. Diene der Erde. Diene dem Universum. Diene Gott. Diene einerlei in was für einer Befähigung, über die ich verfüge. Lasse mich mich über Fehlerhaftes erheben. Lasse mich Güte sehen. Lasse mich Güte sein. Lasse mich allen ein Segen sein. Lasse mich nicht viel Raum im Universum einnehmen, und lasse mich weit reichen. Lasse mich nicht besetzt sein mit mir selber. Ich möchte mehr sein als mein individuelles Selbst. Ich möchte in Gottes Ebenbilde sein. Ich möchte auf der Welt Licht aussäen. Ich möchte die Welt in meinen Armen aufgreifen und mich selber vergessen. Ich weiß, ich bin nicht um meinethalben hier auf der Erde. Ich weiß, ich bin um Größeres als um mich selber wegen hier auf der Erde. Und mithin lasse mich nicht eigennützig sein. Lasse mich einfach dienen. Lasse mich eine jede Gelegenheit auffinden, aus dem Herzen Gottes heraus am Dienen zu sein. Lasse meine Gedanken hoch sein, wie auch mein Dienstbarsein. Lasse mich einen Segen an Gott sein. Ich bin Gottes Wille. Gib mir stets Klarheit, was Gottes Wille ist, und lasse mich ihn sein.“

Jene Menschen machen sich selber nicht untertätig. Keineswegs. Dienen ist nicht Untertänigkeit. Hier geht es nicht um Knechtschaft. Hier geht es um dienen. Sie dienen Mir. Sie dienen von oben herab. Und somit wird Meinem Willen gedient, und wird euch gedient.

Sie dienen unverwandt. Wie sie auch angesehen oder behandelt werden, sie reagieren auf einer hohen Ebene. Es ist gleichsam so – sie greifen Angreifer in ihren Armen auf und tragen sie zum Himmel. Sie hüpfen über riesige Gebäude an Verzweiflung aufseiten eines anderen Menschen hinweg. Sie übersteigen die Hindernisse minderen Bewusstseins. Sie erheben sich darüber. Es ist für sie naturgemäß, so zu wirken. Sie können es bloß so, denn, das seht ihr, sie dienen Mir. Im Mir Dienen spüren sie nicht die Nadelstiche des Ego. Vielleicht spürten sie sie einmal, und nun nicht mehr, oder sie begeben sich mit ihrer Aufmerksamkeit nicht mehr zu ihnen hin.

Vielleicht bist du dies jetzt in diesem Augenblick.

Heavenletter # 2384 Dream State

Traumzustand

Gott redete …

Wie schön ist die Welt mit dir in ihr. Die Welt ist ein Kissen, auf dem ihr sitzt. Es ist gut, dass ihr soeben hier seid. Jeder Platz ist eingenommen. Dies ist genau richtig. Perfekt. Es gibt eine Tanzformation, und daraufhin einen Wechsel. Die Welt ist am Sich-Herumdrehen. Sie erzeugt soeben ein beträchtliches Crescendo der Liebe. Und ihr seid hier und sitzt auf einem Kissen.

Ein Künstler könnte diese Szene mit euch in ihr malen. Ohne euch wäre das Bild nicht ganz das gleiche. Ihr erbringt einen Unterschied. Ihr erhöht die Farben. Ihr seid festeingebaut. Alles ist wesentlich. Es gibt nichts Unwesentliches.

Ihr seid ein Part eines Panoramas. Ihr seid ein Part eines Wandgemäldes, welches sich in Lichtgeschwindigkeit bewegt. Oder ihr seid es, die sich bewegen, oder ist es alles, was sich bewegt? Auf jeden Fall zischt ihr vorbei. Alles im Verhältnismäßigen ist flüchtig. Nichts ist stationär.

Manchmal erscheint euch das Leben nicht real. Die Realität ist, dass es nicht real ist. Dies ist 3-D Vision. Ihr tragt Brillen. Ihr habt ein Nicht-Wahrheit-Serum eingenommen, und träumt, so wie all die anderen, die träumen, den Traum, in dem ihr seid, er sei echt und wahr. Ihr kennt den Unterschied nicht zwischen Am Schlafen Sein und Wach Sein. Wenn ihr in einem Traumzustand seid, seid ihr in einem Traumzustand. Wo immer ihr seid, ihr seht von dorther, wo ihr seid.

Indessen zieht Wahrheit mit euch gleich. Je weniger real jenes Leben euch zu sein scheint, umso mehr erfasst ihr vielleicht die Realität. Vielleicht dann, wenn ihr euch an nichts festhaltet, schickt ihr euch an zu sehen, dass es in der Welt nichts gibt, um sich daran festzuhalten. Einzig Liebe ist es wert sie zu behalten, und doch kann Liebe nicht behalten werden. Sie muss fließen. Nichts in der Welt ist es zugedacht, zu stagnieren. Das Leben ist bestimmt, lebendig zu sein, und das bedeutet in Bewegung sein.

Was immer ihr im Leben für eine Position eingenommen habt, jetzt bewegt ihr euch zu einer anderen Position hin. Ihr könnt nicht an einer Stelle sitzenbleiben. Ihr habt aufzustehen und euch zu bewegen. Es gibt größere Räume für euch, die nunmehr zu betreten sind. Sofern ihr es euch in dem Vorzimmer gemütlich gemacht habt, geht ihr nun weiter zum Hauptsalon. Ihr könnt nicht still dasitzen. Ihr könnt euch nicht auf euren Lorbeeren ausruhen. Es ist mehr am Leben dran, als ihr derzeit in eurer Tasche habt.

Ihr könnt euch das Leben nicht im Voraus ausmalen. Ihr habt euch zu erheben und auf das Schlachtfeld hinauszugehen, sozusagen. Ihr habt euch zu erheben und aus eurem alten Selbst herauszutreten. Dies ist ein neuer Tag, und dir gilt es, auch dir, neu zu sein. Das Alte diente dir einstmals, und jetzt wird dir das Neue besser dienen. Das Vergangene kann nicht wiederholt werden, und wieso solltest du das so haben mögen? Ja gar einem angenehmen Moment, welcher verflossen und vorüber ist, geht die üppige Lebendigkeit eines süßen Moments von jetzt ab.

Gedanken an einen Ausflug rund um die Stadt sind schön, allerdings, sofern dein Wunsch heißt, die Welt zu durchmessen, komme in Bewegung und mache dich auf. Ja, dein Geist kann weit reisen, gleichwohl nicht, wenn er an der gleichen Stelle bleibt.

Sofern du wieder jung sein möchtest, dann denke neue Gedanken. Wage dies.

Habe nicht das Gefühl, du habest Lücken zu schließen. Nein, hüpfe über sie hinweg. Springt über den Teich. Geliebte, ihr könnt nicht bleiben, so wie ihr einst dachtet, ihr wärt es dort. Gedanken sind wundervolle Dinge, freilich sind sie nicht hinlänglich. Wenn ihr einen Berg hochsteigen möchtet, dann beginnt mit dem Klettern. Wagt euch hinaus. Begebt euch aus dem Haus eures alten Denkens heraus. Es mag sein, weiland ist Zinn glänzend gewesen, aber jetzt ist es eindeutig schier Zinn.

Die Zeitung des gestrigen Tages ist nicht das Laufende. Geliebte, seid nicht alte Nachrichten. Brecht aus den Umgrenzungen aus, die ihr billig und schäbig um euch selber herum errichtet habt. Sagt dem Neuen Hallo, welches Offstage auf euch wartet. Bringt das neue Du jetzt an der Vorderseite heraus.

Heavenletter # 2385 Traverse the Universe

Durchquert das Universum

Gott redete …

Wir sind soeben dabei, gemeinsam das Universum zu durchqueren, du und Ich. Wir brechen Unsere Zelte ab und betreten eine neue Dimension. Um irgendwo hinzugehen, habt ihr irgendwo wegzugehen. Wir gehen jetzt von dem Verwichenen weg. Dies ist leicht zu bewerkstelligen. Wir gehen einfach weg. Du gehst weg, schlicht so, wie du aus der Kindheit weggingst, schlicht so, wie du aus der Adoleszenz weggingst, schlicht so, wie du in der einen Straßenbahn fuhrst, nicht in einer anderen, schlicht so, wie ein Umzug die Straßen entlangmarschiert und um eine Ecke biegt. Wofür sind Ecken da, wenn nicht dafür, um sie zu durchlaufen?

Wir sind bereits um die Ecke gebogen, Geliebte, du und Ich. Wir gehen bereits auf einer neuen Straße entlang.

Es ist vielleicht noch nicht kundgegeben worden, dass ihr dort weggegangen seid, wo ihr gewesen wart, aber – weggegangen, das seid ihr, und weggehen, das müsst ihr. Womöglich war es euch nicht klar, dass ihr am Fortgehen wart. Des einen Tages schaut ihr über eure Schulter und seht, dass ihr um zahlreiche Ecken gebogen seid, und jetzt, und jetzt, Geliebte, gibt es kein Zurückwenden mehr. Und warum bloß solltet ihr dies auch tun mögen? Weswegen bloß?

Es gibt immer einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Dies ist eine gute Sache. Ihr könnt nicht zu der eingebildeten Uhrzeit zurückkehren. Ihr könnt nicht die Toten auferstehen lassen, wie sie waren, wie ihr wart, wie ihr einstmals vermeintet, gewesen zu sein, sie seien so gewesen, so sei das Leben gewesen. Es ist einzig, zu sein, das gegebene. Und ihr seid, dessen unbenommen wo in der sogenannten Zeit und in dem sogenannten Raum euer Körper soeben platziert ist.

Du bist ein Abenteurer. Du bist ein Raumreisender, selbst wenn es Raum nicht gibt. Du bist ein Zeitreisender, selbst wenn es Zeit nicht gibt. Es gibt keine Zeit, um zur Neige zu gehen. Es gibt keinen Raum zu durchziehen. Und doch, auch so sind Wir, du und Ich, dabei, gemeinsam das Universum zu durchlaufen. Hand in Hand bereisen Wir eine Straße, die noch nicht bereist worden ist. Wir reisen auf einer Straße, die noch nicht gebaut worden ist. Wir sind die Hersteller der Straße, obschon es keiner Straße bedarf.

Wir durchmessen nicht-existente Straßen. Wir steigen nicht-existente Treppen zu den Sternen hoch. Wir tun dies mit einem Sprung. Wir hüpfen von einem Stern zum anderen. Wir sind leichten Fußes. Wir haben keine Füße. Wir brauchen keine Füße. Wir brauchen Sterne, und gleichwohl, Wir bedürfen keiner Sterne, denn Wir haben sie bereits, und sie haben Uns, und es gibt kein Haben. Einzig Seien ist.

Wir sind überall und nirgendwo. Es gibt nirgendwo, zu sein, es gibt einzig zu sein.

Sobald du deinen Kruganteil am Wasser gehabt hast, bist du nicht mehr länger durstig. Der Durst ist gelöscht.

Was für einen weiteren Bedarf an irgendetwas habt ihr, Geliebte, ausgenommen, die Sterne in euch hinein zu trinken, und Gedanken an Mich in euch hinein zu trinken? Überschüttet euch mit Gedanken an Mich. Wacht des Morgens auf, so ihr Mich währenddessen sagen hört: „Wir wollen gemeinsam das Universum durchlaufen.“

Eben dies haben Wir getan. Eben dies ist an Uns gewesen. Selbst so es kein Tun gibt, ist es an Uns gewesen, neue Korridore hinunter zu gehen, in neuen Korridoren zu sein, Uns vorzustellen, Wir seien in ihnen. Wir sind Schmetterlinge, und Wir haben neue Blumen zum auf ihnen Niedergehen und um in einer Ekstase von Süße von ihnen zu trinken. Denkt ihr nicht, dass es den Blumen ein Genuss ist, wie die Schmetterlinge ihren Nektar trinken? Die Blumen sind wie Mütter, sie sind glücklich, zu nähren. Es ist kein Zufall, dass die Mutter Erde Mutter Erde genannt wird. Was kam als erstes? Was kam zuvorderst? Das Bedürfnis des Schmetterlings, zu trinken, oder das Bedürfnis der Blume, zu schenken und zuzuwenden?

Ihr seid zeitweilig auf der Erde niedergegangen. Von einem Zweig im Himmel her kommend habt ihr euch auf einem Zweig auf der Erde niedergelassen, und jetzt springt ihr von Zweig zu Zweig, obschon es keinen Zweig gibt, um zu ihm hin zu springen, und keinen Zweig, um von ihm weg zu springen, denn im sein ist einzig und allein Seien. Und Wir, Wir sind, Geliebte, Wir mögen sein. 

Heavenletter # 2386 Staying on Course

Auf Kurs bleiben

Gott redete …

Sowie ihr näher an euer Herz herankommt, seid ihr durch zahlreiche Dinge geregt, dennoch liegt gleichzeitig euer Fokus nicht auf Emotionalem. Ihr geht in eurer Erwiderung weniger von Emotion aus, und ihr geht weniger auf Emotion ein. Ihr nehmt Vergehen nicht leicht. Ihr versucht desgleichen nicht, die schmächtigen Empfindlichkeiten des Anderen derart stark zu beschwichtigen. Ihr seid mehr darauf konzentriert, Mir zu dienen, und dies bedeutet, sich deutlicher bewusst zu sein, ein Vorhaben zu vollenden. Ihr fühlt euch nicht mehr derart aufgelauert, Geliebte, derart verheddert darin, in was sich andere Menschen unter Umständen verfangen haben. Ihr habt ein Ziel im Sinn, und also rückt ihr darauf zu. Und indem ihr dies tut, erschafft ihr dichteren Zusammenhalt für alle, die damit befasst sind.

Anstatt auf Gefühle ausgerichtet zu sein, richtet ihr euch auf etwas Höheres aus. Gefühle sind von Belang, dennoch treten sie zurück, sobald es um Bewandtnisse des Dienstes an Mir geht. Was ist der Punkt bei kleineren Disputen und persönlichen Verletzungen, bei Fassungslosigkeiten, Vorschlägen und Ideen, die den Vorrang beanspruchen, derweilen eine Arbeit zur Hand ist, welche ihr für Mich tut? Ich sage euch offenheraus, Geliebte, ihr habt für Mich eine Arbeit zu verrichten, und ihr könnt euch sicher sein, dass Ich euch nicht zum Einsatz bringe, um persönlichen Emotionen hilfreich zur Hand zu gehen, ebenso nicht um Abschweifungen in persönliche Emotionen hinein zu besänftigen. Persönliche Emotionen sind gegenüber dem Vorhaben an und für sich sekundär. Am Rande liegende Emotionen verauslagen sich, sobald ihr euer Augenmerk auf ein Vorhaben für Mich richtet.

Nehmt in Betracht, ihr rudert ein Boot für Mich. Wie viele Menschen auch am Rudern sind, jeder Ruderer rudert dabei das Boot im Rhythmus zu den Sternen. Ruderer bringen sich nicht selber vom Rudern ab. Sofern einer von ihnen das Gefühl hat, das Boot sollte eine andere Richtung nehmen, so obliegt es allen, sich den Vorschlag anzuhören, und eben nicht der Emotion ihr Gehör zu leihen. Auf diese Weise ändert ihr die Richtung, oder nicht, und bleibt ihr unentwegt am Rudern, auf diese Weise haltet ihr daran fest, näher an den Kern der Dinge heranzukommen und weniger durch individuelles Herzklopfen abgelenkt zu werden. Ihr bleibt auf Kurs. Ihr werdet nicht fragmentiert.

Seht es so – ihr baut einen Turm. Ihr könnt euch dabei nicht auf Nebenwege begeben. Sofern ihr dies tut, wird der Turm schief werden.

Seht es so – ihr seid ein Team von Akrobaten, die an einer Festtafel ihre Darbietung aufführen. Mitten im Fest, da gibt sich ein einzelner Akrobat seinen persönlichen Vorlieben gegenüber nicht geschlagen, in dem Falle werden alle zusammen stürzen. Kein einziger ist auf Emotion konzentriert. Alle sind auf einen einzelnen vornehmlichen Akt ausgerichtet.

Betrachtet ein Team von Chirurgen, die soeben eine Operation ausführen. Das Team ist auf den Eingriff eingestellt. Sofern mitten in der Operation ein einzelner Chirurg eine andere Auffassung hat, wie die Dinge gelingen können, besteht er nicht darauf, dass jeder mit seiner Auffassung übereinstimmt, denn alle sind auf das operative Geschehen fokussiert. Die Operation setzt nicht, aufgrund der Neigung des einen Arztes, aus. Die Ärzte werden nicht durch persönliche Emotionen abgelenkt, noch auch verbringen sie einen Moment lang mit dem Gedanken an die möglichen Winkelzüge und die Politik dieser Situation. Alle können hinhören. Derweilen setzt niemand mit dem Operieren aus. Die Thematik gerät nicht zum zum Ausdruck gebrachten deutlichen Verlangen eines Einzelnen. Nichts drängt sich bei dem Zuendebringen und Glücken der Operation dazwischen.

Ihr versucht, ein mathematisches Problem zu lösen. Alleine oder in einer Gruppe, seid ihr darauf bedacht, das Rechen-Problem zu lösen. Es geht nicht darum, wie es euch lieb sein könnte, dass es gelöst wird. Es geht nicht darum, wie sehr ihr das Gefühl habt, ihr läget richtig. Es geht um das Problem-Lösen. Es ist die Lösung, auf die ihr aus seid. Nicht auf eure Lösung, nicht auf Fügsamkeit gegenüber euren Emotionen oder den Emotionen von einem anderen Menschen, denn Emotionen sind für den Augenblick auf die Seite gestellt. Sie betreiben nicht die Schau.

Auf diese Weise geratet ihr nicht auseinander. Ihr schweift nicht ab. Die jetzt im Augenblick vor euch liegende Thematik lautet nicht, wie ihr euch fühlt, sondern sie kommt auf einem kollektiven Abenteuer zu liegen.

Ihr befindet euch auf dem Oregon Trail. Die Frage heißt: Wie gelangen wir nach Oregon? Die Frage heißt nicht: Wer hat eine Lösung, wessen Idee ist es, wer liegt richtig, und wer irrt sich?

Du bist der Kapitän der Nina, der Pinto, der Santa Maria auf ihrem Weg zu dem Neuen Land. Du benutzt das Teleskop, um Land zu sichten, und nicht für sonst irgendetwas.

Heavenletter # 2387 Like Musical Chairs

Wie das Spiel ‚Reise nach Jerusalem‘

Gott redete …

Wenn euer ureigenes Fundament erschüttert ist, wie wisst ihr dann, dass dies nicht eine gute Sache darstellt? Vielleicht ist euer Fundament ein Baum, der geschüttelt gehört, und nun habt ihr besseren Zugang zu den Früchten.

Das Leben ist ein Aufgeschütteltwerden, Geliebte. Es schüttelt eure ererbten Glaubensvorstellungen durch. Es schüttelt eure Sicht auf die Welt und auf euren Platz in ihr auf. Was ihr Unruhen, Aufregung, Durcheinander, Verschlimmerung nennt, ist womöglich das Aufrühren eines großen neuen Abenteuers.

Vielleicht ist es besser, sich auf andere Dinge zu verlassen als auf diejenigen, auf die ihr euch verlassen habt.

Womöglich gehört euer Haus umgebaut, oder ihr habt umzuziehen. Was wäre denn, wenn das, was sich begibt, nicht Feindseligkeit ist, vielmehr ein freundschaftlicher Schubs? Vielleicht ist es eine freundliche Hand, die euer Leben von unten nach oben dreht. Vielleicht ist es so, dass euer Leben soeben mit der richtigen Seite nach oben gewendet wird.

Vielleicht ist euer Leben eine Rassel, und es ist gut, sie zu schütteln. Schüttelt, schüttelt, schüttelt.

Vielleicht ist das Leben ein Milchshake. Ein Milchshake schafft euch nicht zu unbehaglichen Gefühlen. Ihr betrauert nicht das Ableben der Eiscreme, wenn sie zu einem Shake wird. Möglicherweise ist es für euch jetzt an der Zeit – nicht das Beste aus den Dingen zu machen –, vielmehr Vergnügen zu haben, wo immer ihr seid, einerlei was sich begibt.

Wer ist es, der ansagt, das Glück habe an einer einzigen Stelle zu sein und nicht an einer anderen? Wer ist es, der ansagt, Glück gehöre eingepfercht? Wer ist es, der ansagt, dass jedwede Einpferchungen nicht OK sind? Wer ist es, der ansagt, dass die Zeit für dich nicht da und gekommen ist, vorzurücken? Wer ist es, der ansagt, dass es dir soeben nicht anliegt, ausgedehnteres Erforschen zu deiner Sache zu erklären?

Denke dir nicht mehr länger die Geschehnisse des Lebens als Entlohnung oder Bestrafung. Denke das Leben schlicht als Leben, als ein Panorama, was sich vor dir ausbreitet und erstreckt. Du bist eine Welle des Ozeans, und Wellen sind glücklich, Wellen zu sein, unabhängig davon, wohin die Gezeiten sie nehmen. Wellen erheben keine Einwände. Sie bleiben unentwegt dabei, glückliche Wellen zu sein. Habt ihr jemals eine unglückliche Welle erblickt?

Denkt nicht, Ich trage euch an, ihr möget euch im Leben niederlassen. Eben dies habt ihr getan. Es liegen die Dinge hier so, dass ihr euch auf einer Sache niedergelassen habt, und nicht auf einer anderen. Das Haus, was ihr erbaut habt, ist eventuell marode, dennoch wart ihr daran gewöhnt, in ihm zu leben. Ihr gerietet an es angehaftet, just so, wie es war. Anhaftung ist hier das Schlüsselwort. Das Leben, welches ihr lebtet, hatte euch mit Handschellen an sich gefesselt. Eigentlich ist es so, ihr habt euch selber an es mit Handschellen gefesselt.

Selbst auf der Erde hat eures Vaters Haus zahlreiche Wohnungen. Und habt ihr zahlreiche Wahloptionen. Manchmal bekommt ihr eure erste Wahl und manchmal nicht. Wenn ihr in dem Palast oben auf dem Hügel wohnt, ja selbst dann kann es eine wunderbare Sache sein, an einen anderen Ort zu ziehen. Das Leben auf der Erde handelt von Bewegung, Geliebte. Es gibt kein Gleichbleiben, zumindest nicht für längere Zeit. Da ist Ewigkeit, Geliebte, aber kein für immer, denn für immer ist eine Bemessung in der Zeit. Ihr lebt an der einen Stelle, so lange, wie ihr dort lebt.

Seht das Leben, wenn ihr mögt, wie das Spiel ‚Reise nach Jerusalem‘. Ihr könnt nicht den gleichen Stuhl behalten, Gleichwohl ist – in dieser Version – kein einziger außerhalb des Spiels des Lebens. Es gibt immer einen Boden, um sich darauf zu setzen. Dinge haben nicht so angeordnet zu sein, wie es euch lieb ist. Tief inwendig in euch gibt es einen anderen Obstgarten, in dem ihr Früchte pflücken könnt. Ihr werdet ja meinen, Wandel sei euch untergeschoben worden, gleichwohl seid ihr außerstande, mit Gewissheit zu sagen, dass ihr das Ungeplante nicht in Planung hattet. Ihr könnt nicht mit Gewissheit sagen, dass ihr das Unerwartete nicht erwartet habt. Ihr könnt nicht mit Gewissheit sagen, was das Beste ist und was nicht. Nehmt die Haltung an, dass alles, was derzeit geschieht, das Beste ist, oder dass es zumindest recht so ist.

Sterne haben nichts dagegen einzuwenden, am Nachthimmel zu stehen. Ob der Mond nun tief oder hoch am Himmel steht, er ist glücklich.

Geliebte, in vermeintlichem Regen oder in vermeintlichem Sonnenschein, ihr könnt dem Mond und den Sternen gleich sein, denn in Wirklichkeit seid ihr dies, und ist alle Meine Liebe euer.

Heavenletter # 2388 Our Immortal Love

Unsere unsterbliche Liebe 

Gott redete …

Ihr wandert im Leben. Es ist wie wenn ihr mit der Fernbedienung herumzappt. Ihr blickt kurz auf dieses, und kurz auf jenes. An einem bestimmten Punkt trefft ihr eine Wahl, zumindest für eine Zeitlang.

Wandern ist nicht das gleiche wie umherschweifen. Beim Wandern werdet ihr eher nicht wissen, wo ihr absteigen werdet, ebenso wenig wann, gleichwohl ist euer Wandern zweckvoll. Ihr seht euch nach etwas um. Beim Umherschweifen seid ihr weniger zielgerichtet, weniger zweckgerichtet, seid ihr vager, weniger klar. Ihr macht beides, wandern und umherschweifen, Geliebte. Das ist in Ordnung so. Ihr werdet euren Weg finden, oder ihr werdet ihn nicht finden.

Alles ist gut. Ihr seid davon freigesprochen, ein Experte in Sachen Leben zu sein. Es ist o. k. so, nicht viel zu wissen. Mit Sicherheit habt ihr nicht alles zu wissen. Lasst Uns den Dingen ins Auge sehen, in Hinsicht auf die Oberfläche des Lebens, wisst ihr sehr wenig. In einem gewissen Sinne wisst ihr überhaupt nichts.

Ihr steht im Leben nackt da. All die Ausrüstungen sind wie Bühnenkulissen. Sie sehen gut aus, aber sie sind euch nicht wirklich eine Hilfe. Du lebst vielleicht in einem fantastischen Herrenhaus, oder du lebst in einer Hütte. So oder so, du lebst in einer Welt, die aus mehr gemacht ist als aus dem Rahmen, in dem du lebst, und aus mehr als all den anderen Äußerlichkeiten, welche dich hineinhätscheln in den Glauben, du seist dem Leben gegenüber unantastbar und unanfällig. Unbesehen deiner Macht in den Augen der Welt, unbesehen deines Reichtums, alles unbesehen, du bist den vertauschenden Umsetzungen des Lebens gegenüber anfällig.

Letztlich siehst du es daraufhin hinauslaufen – da ist du und das Leben, und da ist Ich, immerzu präsent. Du kannst auf Mich rechnen. Du kannst nicht auf Mich rechnen, auf dein Geheiß hin etwas auf eine ganz bestimmte Weise zu tun, demgegenüber kannst du dich auf Meine Präsenz und Meine immerglänzende Liebe verlassen. Und an einem gewissen Tag gelangst du zu der Erkenntnis, dass du unanfällig bist, dass du es immerzu warst, nicht aufgrund der Umstände, sondern dank Unserer Partnerschaft. Ihr seid stark in Mir, Geliebte. Die ganzen Bollwerke kommen und gehen. Du und Ich sind für immer und ewig. Weite dein Denken aus. Verlasse dich darauf, was verlässlich ist. Wisse, woher deine Stärke rührt. Wisse, was Stärke ist, und komme von dorther.

Deine Schatzkiste ist nicht außerhalb von dir. Lege Schätze inwendig in dir still. Lege dein Gewahrsein von Schätzen inwendig in dir still. Früher oder später bringst du in Erfahrung, dass es nicht der Grund unter deinen Füßen ist, der dich stützt. Es ist vielmehr Mein ungesichteter Wille und Unsere Liebe. Unsere Liebe ist stärker als Stahl. Es gibt auf der Erde kein Metall, welches an die Stärke jener mächtigen Verbundenheit von Uns heranreicht. Ein goldener Faden verbindet Uns, er engt Uns weder ein noch drosselt er Uns, und doch sind Wir in dieser Liebe, welche alles überbietet, aneinander gebunden, welche alles übersteigt, welche Uns zu der Erkenntnis veranlasst, dass es nichts zum Übersteigen gibt, denn die Liebe hält den goldenen Pokal des Lebens und hält ihre Auszeichnung hoch in die Höhe. Liebe ist vom Himmel untrennbar, und Liebe ist von euch untrennbar, so wie Ich von euch untrennbar bin. Nichts spaltet uns. Nichts. Der ganze Widersinn auf der Erde wandelt Unsere Göttlichkeit nicht um. Nichts rührt sie an.

Ich rede soeben über Unsterblichkeit, Geliebte. Alleinig euer Körper ist sterblich. Ihr seid an euren Körper festgemacht. Sterblichkeit, so schön wie sie ist, so bedeutungsvoll wie sie ist, kann Unserer Unsterblichen Liebe nicht das Wasser reichen.

Ihr mögt ja meinen, Unsere Liebe sei eine Kartenpartie, irgendwo in einem Hinterzimmer gespielt, im Eigentlichen ist es so, Unsere Liebe ist gleich unversehens vorne vor euch. Sie ist euer Schild. Sie ist euer Schwert. Unsere Liebe durchdringt alles. Mein Wille geschehe, und Mein Wille ist Liebe, und Liebe bringt zuwege. Die mächtigste Armee tut dies nicht. Nichts bezwingt Liebe. Demnach liebt, Geliebte, liebt.

Heavenletter # 2389 Trust

Vertrauen

Gott redete …

Irregemachtsein ist eine gute Sache. Es lässt dich erkennen, du bist am Leben, und es lässt dich erkennen, dass das Leben mehr für dich bereithält, als du gegenwärtig kennst. Es ist gut, irregemacht zu sein. Du weißt nicht, wohin alle deine Schritte führen werden. Du kennst nicht die volle Bedeutung der Schritte, die du nimmst. Und weswegen solltest du meinen, du bräuchtest diese Dinge zu wissen?

Wenn du dir aus dem Leben einen Reim machst oder denkst, du habest das getan, dann entwirfst du Pläne und Resultate. Du denkst, du entwirfst sie, denn selbst dann weißt du nicht Bescheid. Also sagst du einen gewissen Verlauf und ein bestimmtes Ziel voraus. Besser ist es, Geliebte, einfach dem Pfad zu folgen. Anstelle von sich einen Reim machen, finde heraus. Eine Landkarte kann dich nur so und so weit bringen. Sie übermittelt dir nicht die Aktualität. Vielleicht sind Viele einer bestimmten Karte gefolgt, und doch, sobald du dich auf der Route befindest, wer kann da sagen, sie ist das rechte für dich? Und wer kann sagen, sie sei verkehrt?

Im Leben, Geliebte, erlernt ihr, Vertrauen aufzubauen. Ihr habt vielleicht gedacht, das Leben lehre euch, zu misstrauen. Wenn ihr misstraut, seid ihr bei gewissen Schlussfolgerungen angelangt und beschiedet über einen Handlungskurs, der da lautet, das Misstrauen vorherrschen zu lassen. Besser ist es, auf Vertrauen zu bauen als auf Misstrauen. Mit Vertrauen seid ihr nicht dermaßen vorbedacht. Mit Vertrauen seid ihr dem Leben gegenüber offener, es seinen Lauf nehmen zu lassen. Vertrauen wird euch zu zahlreichen noch nicht kartierten Plätzen nehmen. Misstrauen hält euch angekettet, wo ihr seid. Misstrauen drängt euch, gesichert zu sein. Misstrauen denkt, Vertrauen sei töricht oder gefährlich.

Vertrauen denkt nicht in der Weise. Vertrauen ist gegenüber dem Leben und dem Abenteuer offen. Vertrauen weiß, dass im Dschungel Löwen und Tiger existieren. Vertrauen ist nicht überstürzt oder draufgängerisch, gleichwohl weiß Vertrauen zudem darüber Bescheid, dass Vögel und göttliche Blumen, dass Kokosnüsse und nicht kundgetane Schätze in dem Dschungel darüberhinaus existieren. Vertrauen legt sein Geld auf die Möglichkeiten, die es begünstigt. Vertrauen weiß, dass das Misstrauen ein Schild mit einem allzu großen Preis an sich angebracht hat.

Misstrauen schafft es, dass du was sein könnte für das, was gewesen ist, aufopferst.

Misstrauen verlässt sich auf die Vergangenheit und deren Statistiken. Misstrauen ist ein armseliger Zocker.

Vertrauen wagt sich hinaus. Vertrauen lehnt sich dem zu, was sein kann, und steuert von dem weg, was gewesen ist.

Weil dein Herz einstmals gebrochen worden war, bedeutet nicht, dass es noch einmal gebrochen werden wird.

Weil du ein Mal zurückgewiesen wurdest, bedeutet nicht, dass das noch einmal der Fall sein wird.

Weil dir einmal beim Bezahlen falsch herausgegeben wurde, bedeutet nicht, dass das noch einmal passiert. Du kannst das Rückgeld zählen, aber du kannst es mit Zuversicht zählen.

Sofern einzig Misstrauen herrschen würde, würdet ihr überhaupt nichts tun, Geliebte. Für das Misstrauen ist die Zeit angebrochen, sich zurückzuziehen. Für das Vertrauen ist die Zeit angebrochen, zu gedeihen. Du bist Tarzan, der an einer Liane über eine Schlucht fliegt. Er kann nicht jede Liane im Voraus testen. Genauso wenig du. Manchmal hast du dich einfach für die Liane zu entscheiden, die sich dir soeben präsentiert, du hast an ihr zu ziehen, auf sie zuzugreifen und mit ihr in die Höhe zu schweben.

Falls du denn an Eventualitäten denken musst, dann denke an diejenigen, die du gerne um dich haben möchtest.

Wie viele Menschen erleiden an einem Tag außerhalb ihres Hauses eine Verletzung? Die Anzahl könnte dich dazu bringen, drinnen und zu Hause zu bleiben.

Wie viele Menschen erleiden in ihren Häusern Verletzungen? Die Anzahl könnte dich dazu bringen, außer Hauses zu gehen.

Und es gibt ja weitaus mehr Menschen, die weder im Haus noch außerhalb des Hauses verletzt werden.

Es ist nach wie vor recht so, zu lächeln. Seid weniger verhalten, Geliebte. Seid stattdessen mehr Liebe-orientiert.

Habt ein Faible dafür, dass das Leben für euch sicher ist, dass Menschen für euch sicher sind, dass Fremde für euch sicher sind, dass die Welt für euch sicher ist. Dies ist nicht Blindheit. Dies ist die enge Sicht der Gefahr, welche das Tragen von Scheuklappen für sich geltend macht, fortschaffen. Kommt von einem breiteren Blickpunkt her, Geliebte.

Heavenletter # 2390 Marry Good Fortune

Vermähle dich mit Glückssträhnen

Gott redete …

Glückhaben ist dein. Glückssträhnen rennen zu dir hin. Glückssträhnen tragen deinen Namen auf sich. Dies ist die Prämisse, von der ihr euch leiten lasst. Fühlt ihr euch nicht wunderbar, wenn ihr an all die Glückssträhnen denkt, die zu euch her eilen? Wieso dann nicht, Geliebte, von jenem Ort herkommen, wo ihr euch wunderbar fühlt? Wieso solltet ihr jemals von einem anderen Ort herkommen mögen?

Vielleicht habt ihr irgendwie gedacht, das Empfinden von Angst, von Niederlage, von Verzweiflung schirme euch von Enttäuschung ab. Besser, enttäuscht zu sein, als voller Angst. Besser irgendetwas zu sein, als sich vor dem Leben fürchten. Bisweilen seid ihr, wenn ihr über das Leben in der Welt und seine Ungewissheit nachdenkt, in Schrecken versetzt. Die Vorstellung, dass du ein anfälliger Sterblicher bist, macht dich schreckhaft und sprunghaft. Du bist anfällig und verwundbar, weil du nicht immer weißt, was das Leben wohl an sich haben mag. Dies ist der Fall – dass du nicht in aller Gewissheit weißt, was morgen passieren wird. Sofern du das nicht weißt, was Gutes schafft es alsdann zu dir hin, Angst davor, was passieren könnte, zu haben? Komme was da wolle, bist du nicht besser ohne Angst dran?

Wann ist Angst zu solch einem motivierenden Faktor in eurem Leben ausgeartet?

Du würdest eine Ritterrüstung tragen, falls du das könntest. Ja in der Tat, du hast dir eine Rüstung von allerlei Art angelegt. Du bist eine Schildkröte mit einem Panzer gewesen und hast dich in ihr versteckt. Oder du bist mit einem Schwert in der Hand aus dem Versteck herausgekommen, rasch dabei, deine Klinge zum Herumglänzen zu bringen. Oder du bist mit erhobenen Händen herausgekommen. Möchtet ihr, ihr allermeist Geliebten, aufhören, euch als Sieger oder als Opfer zu wähnen? Beides seid ihr nicht. Ihr seid ein bescheidenes Menschenwesen, welches mit all den Rechten und Privilegien dazu auf der Erde am Leben ist.

Nehmt einen langen Blick auf das Leben. Es ist mehr an ihm dran, als dem Auge unterkommt. Es stimmt, euer Leib ist zerbrechlich. Habt ihr vergessen, dass ihr nicht euer Leib seid? Habt ihr vergessen, dass ihr in Wahrheit unsterblich seid? Habt ihr Unsere unbezwingbare Beziehung vergessen?

Dein gegenwärtiges Leben ist schlicht eine Fahrt in der Stadt herum. Es ist bloß ein Teil deiner Existenz. Lasse es den vergnüglichen Teil sein. Genieße deinen Ausflug. Höre auf damit, dir all die Tücken bildlich auszumalen, die es geben könnte. Tücken können nur, umgeben von Geborgenheit, existieren. Es ist mehr von Geborgenheit zugegen als von Tücken.

Das Leben ist nicht das feierlich-getragene Ding, was du aus ihm gemacht hast. Mache mehr aus deinem Leben, indem du es nicht derart ernst nimmst. Das Leben ist ein Vogel in der Hand, Geliebte. Lasst ihn jetzt frei. Seht zu, wie er sich in die Höhe schwingt. Dies ist jetzt im Augenblick euer Leben. Es gilt euch, es euch schmecken zu lassen.

Euer Leben ist ein fesselnder Roman. Findet Gefallen an einer jeden Seite. Und es wird immer zu einem neuen Kapitel kommen. Ihr lest ein Buch über die Welt, und es finden sich in ihm dermaßen viele interessante Geschichten. Die Seiten, die du bereits gelesen hast, verschwinden von der Seite. Die einzige Seite mit Wörtern darauf ist diejenige unmittelbar vor dir. Die Seite vor dem heutigen Tag und diejenige nach dem heutigen Tag sind blanke Seiten. Die Vergangenheit ist in unsichtbarer Tinte niedergeschrieben. Das Morgen ist noch nicht hingeschrieben, und es soll eine Überraschung sein.

Mitunter hast du das Gefühl, das Leben sei stets dasselbe, und fühlst dich gelangweilt. Zur selben Zeit hast du das Bestreben an dir gehabt, dein Leben gleichgehalten zu bekommen. Du hast gezaudert, von ihm abzuweichen, ist das etwa nicht so?

Das Leben ist ein lebendiges Ding. Mache es nicht konform zu einer Idee, welche du gehabt hast. Lasse das Leben aus jenem Käfig, in das du es vielleicht verbracht hast, hervorbersten.

Erteile von diesem Tag an den Bescheid, dass auf Erden am Leben sein eine Glückssträhne darstellt. Nimm Glückhaben entgegen. Sei mit ihm verheiratet. Glückssträhnen-Haben – jenen ist es nicht zu stark angelegen, sich auf die Suche nach ihnen zu begeben, denn dass sie gesehen gehören. Und daraufhin dass sie gefühlt gehören. Spüre deine Glückssträhnen, und liebe das Leben.

Heavenletter # 2391 Dreams and Desires

Träume und sehnliche Begehren

Gott redete … 

Sehnliches Begehren und zu haben Haben sind zwei verschiedene Dinge. Es ist der Unterschied zwischen Riffelungen auf dem See und weißen Wasserschnellen in dem Fluss. Trachten hat Friede bei sich. Deine Bestreben erfüllt bekommen zu haben trägt Forderungen gelten machen an sich. Einfordern ist das, woraus Kriege gemacht sind. Forderungen geltend machen und sehnliche Begehren sind ganz gewiss nicht das gleiche. Ihr könnt in euren Bestrebungen stark sein, ohne unnachgiebig zu sein. Ja, hier liegt eine Balance vor. Trachtet zutiefst, und lasst alsdann eure Begehren über den Ozean des Lebens schweben. 

Dies ist Sich-Nicht-Widersetzen. Nicht-Widersetzlichkeit ist – in Erwiderung auf das Leben biegsam sein. Ihr möchtet gerne ein rotes Auto, und bekommt ein blaues, oder ihr bekommt keines. Wenn ihr euch dem, was ihr empfangen habt, widersetzt, was erlangt ihr dann anderes als Frustration?

Lernt, mit den Achseln zu zucken und euch wegzubegeben und weiterzugehen. Ihr könnt mit eurem sehnlichen Trachten fortfahren ohne das ganze Extragepäck, das an ihm angebracht ist.

Ja, hier ist das Wort „Angehaftetsein“ wieder. Seid unangehaftet. Nicht teilnahmslos, sondern angemessen. Unangetastet sein ist die Vergangenheit dalassen und von ihr davongehen. Habt Begehren ohne Anhaftung. Möchtet, was ihr möchtet, aber seid nicht darauf angewiesen, es zu bekommen. Seid nicht co-abhängig von der Erfüllung eurer Begehren. Seid stark in euren Begehren, und stark im Zulassen, dass die Ergebnisse und Ausgänge das sind, was sie sind.

Seid enttäuscht, falls ihr es denn sein müsst, und schüttelt danach Enttäuschung ab. Lasst sehnliche Verlangen verweilen, nicht aber Enttäuschung. Habt eure Verlangen, peitscht sie aber nicht. Ihr seid immerzu frei, zu begehren, was ihr begehrt. Und ihr seid ebenso frei, das Leben als einen geehrten Gast zu behandeln, wie auch immer es sich euch präsentieren mag. Du kannst eine Lady oder ein Gentleman sein, ungeachtet der Umstände. Sei unter allen Umständen warmherzig. Wieso solltest du etwas anderes sein mögen? Seid ein guter Sportsmann, Geliebte. In der Tat, weswegen solltet ihr es vorziehen wollen, ein schlechter Sportsmann und schlechter Verlierer zu sein?

Enttäuschung gibt euch zu verstehen, dass ihr die Freude eines Traumes, welcher noch nicht erfüllt ist, bei euch hattet. Das Trachten selber hatte förmlich eine Gesellschaft der Freude bei sich. Das Begehren selber bot sein eigenes Ausmaß an Erfüllung dar.

Wenn du dir in einem Geschäft ein Kleid aussuchst, das du magst, oder ein Möbelstück, selbst dann, wenn es bereits verkauft worden ist oder dir aus irgend einem Grund nicht mehr erhältlich ist, kannst du nach wie vor Freude von ihm bekommen. Freude ohne Eignerschaft ist nach wie vor Freude. Alles, was du im Leben erstehst, ist im Grunde genommen ein Traum, den du dir erstehst. Du kannst den Traum immerzu haben.

dir ist es klar, dass, wenn du tatsächlich ein Kleid oder ein Möbelstück deines Verlangens besitzt, es sich früher oder später in das zurückzieht, was es ist, ein Kleid oder ein Möbelstück. Die Traumenergie ist weggeflogen. Es war eure Traumenergie, welche wegflog, Geliebte. Ja, freut euch also gar dann, sofern ein sehnliches Begehren noch nicht erfüllt ist, weil ihr daraufhin nach wie vor die Energie des Begehrens innezuhaben vermögt. Begehrt lieber, denn lasch zu sein. Begehrt lieber, denn gelangweilt zu sein. Begehrt Begehren, und habt nicht die Gegenstände eures Begehrens zu haben.

Mit oder ohne Beiwerk, du bist du, und du bist Mein Eigenes Göttliches Kind.

Selbst ohne deine zur Erfüllung gelangten Begehren nach Liebe in deinem Leben und nach Friede in der Welt kannst du Friede und Liebe haben. Wie auch immer die Wandlungen in der Oberfläche der Welt um dich herum aussehen mögen, du hast eine große Tiefe des Wissens und des Gewahrens in deinem Herzen gegenwärtig. Der schiere Schlag deines Herzens ist nicht auf zeitweilige Begebenheiten angewiesen. Alle Ereignisse sind zeitweilig. Großartige Crescendi führen zu einer erweichten Schwungkraft. Stille läuft der Strom unterhalb allem Tätigsein daher.

Finde Vergnügen an deinen Bestrebungen und genieße deren Erfüllung, und habe nicht das Gefühl, ein unerfülltes Bestreben sei ein versagtes Bestreben. Versage dir selber nicht Freude in dem Augenblick, den du jetzt soeben innehast. Nichts geht Einem im Eigentlichen ab. In diesem Moment ist alles inbegriffen. Ihr seid Vollheit, Geliebte.

Heavenletter # 2392 Have You Noticed the Sun?

Hast du die Sonne bemerkt?

Gott redete …

Was fehlt dir deiner Auffassung nach in deinem Leben?

Vielleicht ist es deine Wertschätzung was das Leben anbelangt.

Vielleicht hast du die Schönheit deines Lebens übersehen. Vielleicht unterschätzt du dein Leben.

Kein Vielleicht was diese Bewandtnisse angeht. Sofern du dein Leben nicht liebst, hast du es in der Folge unterschätzt. Du befandst das Leben für schuldig, nicht das zu sein, was du wolltest, und also verurteilst du dich selber zu einer undefinierten Strafe von irgendetwas der Verzweiflung Nahekommenden.

Was habt ihr an diesem Morgen nicht bemerkt, Geliebte? Habt ihr bemerkt, wie die Sonne die eine Seite der Bäume aufhellt, wie sie die Köstlichkeit der Blätter aufzeigt, wie das Licht die Blätter durchdringt, wie es sie zu einem großartigen Gemälde ausfertigt? Hast du diese Innigkeit der Sonne und der Blätter vergessen? Die Blätter sind wie Schmetterlinge, die die Süße aus der Sonne heraussaugen, und die Sonne ist glücklich, und die Blätter sind glücklich.

Fällt nicht die selbige Sonne auf euch? Und wenn ihr euch in der einen oder anderen Art in einer dunklen Zelle befindet, könnt ihr euch dann der Sonne entsinnen und wie sie dem Tag näherkommt, und könnt ihr mithin die Sonne in eure Zelle hineinlassen und nicht mehr länger Dunkelheit um euch haben?

Einerlei wie eure Lage in der Welt ist, eben dieselbe Sonne ist euch zu Diensten.

Spürt jetzt Meine Liebe, Geliebte, und suhlt euch in ihr. Saugt Meine Liebe auf. Ihr wisst, Stahlgitter halten Mich nicht ab. Aber auch gar nichts hält Mich ab. Zieht die Jalousien eures Herzens hoch und lasst Mich ein, lasst Mich in euer Gewahrsein, denn es ist einzig euer Gewahrsein, welchem etwas abgehen kann. Mir fehlt nichts. Ich renne nicht in euer Herz hinein und aus ihm heraus. Ich bin wie ein Wachposten in eurem Herzen stationiert und schlafe niemals ein. Ich habe keinen Körper, der Schlaf benötigt. Ich bin der Sonne gleich. Was für eine Freizeit könnte Ich nötig haben? Und wo sollte Ich mehr sein mögen, als dort wo Ich sein möchte – und bin – in deinem Herzen?

Ich bin fest eingesessen. Ich bin eine Blume, in eurem Herzen am Blühen. Seht die Blütenblätter der Liebe, wie sie sich öffnen und aufblühen. Sie geraten immer größer und größer. Du bist Meine eigene wahre Liebe, und Mein Herz erblüht inwendig in deinem. Ich ziehe an einer Kette, und Mein Licht geht in deinen Augen an. Was für ein Unterschied Ich deinem Augenlicht erbringe, sobald deine Augen aus den Meinigen sehen. Die Welt wandelt sich just vor deinen eigenen Augen. Oh, Geliebte, was Liebe doch alles zu tun vermag. Sage Mir, was Liebe nicht zu tun vermag. Du kannst in deinen Gedanken auf nichts kommen, denn es gibt nichts, was Meiner Liebe widerstehen kann.

Weil du die Tiefe und die Breite Meiner Liebe nicht ausloten kannst, bedeutet nicht, dass du sie nicht hast.

Vielleicht hast du dich deutlicher nach der Absenz von Liebe umgesehen als nach ihrer Präsenz.

Liebe ist Mein Lieblingsthema. Lasse sie das deine ebenfalls sein. Stelle Meine Liebe wie eine Uhr auf den Sims deines Herzens. Die Uhr Meiner Liebe kennt Zeit nicht, ausgenommen du bezeichnest Ewigkeit als Zeit. Selbstverständlich erstreckt sich Ewigkeit weit jenseits von Zeit. Ewigkeit ist in dem Immer-Land, welches keine Begrenzungen kennt. Ewigkeit summt, aber sie macht nicht Ticktack.

Dein Herz ist Mein Heim. Es ist Mein Palast. Was kann Mein Zuhause anderes sein als ein Haus der Liebe? Was kann dein Herz anderes sein als Meine Liebe selber?

Möchtest du wirklich Meine Liebe vor deinem Herzen des Gewahrseins verborgen halten? Komm und führe dein Herz bei Meiner Präsenz inwendig in ihm ein. Sage: Hallo, wie geht es dir, zu Meinem Herzen inwendig in dem deinigen. Komm, lasst uns miteinander bekannt werden. Höre dem Schlag Meines Herzens zu. Meine Liebe fließt durch deine Adern. Meine Liebe setzt sich selber in Erstaunen, derweil sie aus dem Herzen der gesegneten Seinswesen auf Erden, der Hohen Seinswesen auf Erden, Meiner gesegneten Kinder auf Erden, fließt. Komm, anerkenne die Macht, die inwendig in dir ist, und lasse sie herauskommen. Lasst sie erblickt werden. Bejaht Glücklichsein, Geliebte. Bejaht.

Heavenletter # 2393 Joy like Fireworks

Freude wie ein Feuerwerk

Gott redete …

Was für Wunder hält der heutige Tag für dich bereit? Was für entzückende Überraschungen sind für dich auf Lager? Was für Manna vom Himmel wirst du heute in Empfang nehmen? Und bei was für Wunder, für Andere aufgespürt, wirst du heute einen Teil von ihnen bilden? Vorausgesetzt dir wird die Gelegenheit geboten, womit würdest du gerne andere Menschen entzücken? Was für einen Leckerbissen würdest du dir vornehmen? Was für ein Geschenk von Mir würdest du heute bereiten?

Ein einziger oder Viele warten soeben auf beglückende Segnungen von dir. Worauf wartest du, Geliebte, Geliebter? Wieso solltest du warten mögen, unterdessen du am heutigen Tag vom Geiste eines Heiligen Nikolaus sein kannst?

Ich frage Mich, ob du irgend eine Vorstellung davon hast, was einem anderen Menschen ein Lächeln von dir bedeutet? Du musst davon keine Ahnung haben, anderenfalls würdest du öfters lächeln und ein breiteres Lächeln an dir haben. Ja gar, du wärest der erste, der lächelt, der Guten Tag sagt, der zu einem anderen Herzen etwas Bedeutsames spricht. So und nicht anders würdest du aus dir selber heraus anschwellen. Dein eigenes Herz würde sich anschicken, vor Freude herauszubersten.

Selbst wenn du nicht sonderlich glücklich bist, kannst du auch so Glücklichsein zuwenden. Und wenn deine Gedanken über dich bei Minderem angesiedelt sind, wirst du mit Sicherheit glücklicher sein und Anderen mehr Glück zukommen lassen. Du wirst auf die Welt lächeln. Du wirst ebenfalls für dich selber ein Lächeln haben.

Vielleicht denkst du, es liege nicht wirklich in dir drin, oder es liege nicht in deiner Macht, für andere Menschen einen Tag heller zu machen. Weswegen ist es für dich schwer zu glauben, dass du hier auf der Erde bist, um Partikel von Glücklichsein zu verteilen? Ganz bestimmt bist du dir gewahr, dass du, wenn du grantig oder ärgerlich oder verstimmt bist, einen Beitrag zum Unglücklichsein leistest. Wieso dann nicht an deine Befähigung glauben, zum Glücklichsein beizutragen? Auf jeden Fall bist du ein Beitragender. Du könntest genauso gut zur Freude beitragen. Gewiss würdest du nicht die Absicht entwickeln, Gram zuzuwenden.

Bestimmt, sofern es an dir wäre, so würdest du die Welt mit Frieden und mit einem Empfinden von Wohlergehen zieren. Geliebte, es ist an euch. Es ist an euch, just so viel, wie es an euch wäre, falls du als einziges Menschenseinswesen auf der Erde am Leben wärest. Die Verantwortlichkeit für Freude liegt insgesamt bei euch. Gewiss wartet ihr nicht auf einen anderen Menschen, um den Ball zu nehmen und mit ihm davonzulaufen. Ich bin von euch, von euch abhängig, ja, von demjenigen, der dies soeben mit deinen Augen liest. Ich gab dich der Welt, sodass du sie glücklicher machen wirst. Es ist überhaupt nicht weitgespannt darzulegen, dass du hier bist, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen, denn genau deswegen bist du hier.

Du bist hier, um eine Unmenge Wunder auf den Weg zu bringen, eines nach dem anderen, gleichsam als hättest du eine spezielle Art Liebe-Maschinengewehr an dir, ein Maschinengewehr, welches Freude und ein Empfinden des Werdens herausschießt. Eine Handpistole der Freude wird es auch tun. Ja auch, du kannst Liebe einzig durch die Kraft deiner Gedanken herausschießen. Ist das nicht eine wundervolle Sache?

Du hast nicht vor Massen von Leuten zu stehen und Reden zu halten. Du kannst dort sein, wo du dich jetzt soeben befindest und wie ein Feuerwerk Freude herausschießen, allesamt im Voraus aufgestellt. Du zündest, einzig mit deinen Gedanken, eine Abfolge von Feuerwerkskörpern.

Du tust dies ausschließlich aus deinem Bedürfnis und deinem Bestreben, zu geben, heraus. Es ist dir nicht angelegen, zu messen, was du erzielst. Du tust es nicht für deinen Hinzugewinn. Du tust es, weil es tief in dir ein spektakuläres Bedürfnis, zu geben, gibt, und mehr und mehr zu geben, alles zu geben, was du gerne in Empfang nehmen möchtest, und es großherzig zu geben. In Wahrheit, Geliebte, Geliebter, ist es deines Herzens Begehren, zu geben und zu geben und mehr zu geben. Natürlich ist dies aus der einen Tür heraus und in die nächste hinein, deine Sorge freilich ist damit befasst, was hinausgeht. dir ist das klar. Ich glaube, du verstehst dies. Beginne damit, und du wirst, Mir gleich, Schätze aufhäufen und sie weggeben, einer rhapsodischen Liederweise gleich, bei der du nicht anders kannst, als sie zu singen und zu Gehör zu bringen.

Heavenletter # 2394 You Have a Greater Purpose

Du hast einen erheblicheren Zweck

Gott redete …

Wie kannst du dich in Enttäuschung verhaken, derweil du einen größeren Zweck im Leben hast? Sowie du dich Mir verschrieben hast, wie kannst du dann deinen Fuß in kleinen Fallen der Welt verfangen lassen? Also, du hast dir mehr von Freunden erwartet, und sie haben es dir nicht zugewendet. Was für einen besseren Zeitpunkt gibt es, um deine Beachtung darauf zu legen, was du Mir gibst.

Manchmal enttäuschst du dich selber und hast das Gefühl, du habest Mich enttäuscht. Zunächst einmal, Ich handle nicht in Sachen Enttäuschung. Ich befasse Mich mit Liebe. Ich wettere nicht gegen dich, nicht einmal in Meinen Gedanken. Weil du hin und wieder vergisst, in Wessen Bilde du gemacht bist, ist schwerlich ein Grund. Sei mehr wie Ich, und du wirst dich ebenfalls nicht mit Bagatellen befasst sehen.

Ob jemand zu dir ja oder nein sagt, das ist eine Nebensächlichkeit. Es ist eine Nebenseite des Lebens. Es ist nicht das hauptsächliche Ding. Dein Herz hat nicht zerrissen zu werden, weil dein Empfinden so ist, und das Empfinden eines anderen Menschen anders. Du kannst jetzt anders empfinden. Du kannst dich besser fühlen. Du kannst sehen, dass es sich dir nicht geziemt, dem Enttäuschtsein und dem, was du als das Scheitern anderer Menschen ansiehst, Ehre zu erweisen. Lasse nicht Enttäuschung ein Scheitern deinerseits sein. Jene kann bloß ein Misslingen darstellen.

Es ist in deinem Geist vorhanden, dass jemand dich im Stich lässt. Sofern du in deinem Herzen Enttäuschung bei dir hast, lässt du dich selber im Stich. Gewiss ja, wären die Umstände andersherum, dann hättest du Ja gesagt und wärest nicht enttäuscht worden. Du hättest Ja gesagt, ohne mit der Wimper zu zucken. Das aber bist du. Und womöglich wären jene Menschen, die deinem Herzen wehtun, indem sie Nein sagen – vielleicht wären sie nicht so verdrossen wie du es bist, sofern sich ihnen eine Gelegenheit darböte, wann du Nein zu ihnen sagst.

Sie haben ein jedes Recht, Nein zu dir zu sagen. Es bist du, der kein Recht hat, zugerichtet zu werden.

Es gilt dir nicht, für andere Menschen Standards zu setzen. Wer bist du, dass du eine Linie aufstellst, die niemand überschreiten sollte? Jemand wird sie überschreiten, Geliebte. Besser, ihr legt von Anfang an die Linie nicht fest. Gestattet den Menschen zu sein, was sie sind, ohne Schuldzuweisung eurerseits.

Ihr hattet ein jedes Recht, eure Anfrage zu stellen, und sie hatten ein jedes Recht, auf eure Anfrage mit Nein zu antworten.

Ihr seid nicht die zu Schaden gekommene Partei. Achtet darauf, dass ihr nicht Schädigung verursacht. Wo stand es geschrieben, dass es an euch sei, einen anderen Menschen zu verurteilen, weil er euren Erwartungen nicht nachgekommen war? Wieso, es stand nicht einmal geschrieben, dass ihr pikiert sein solltet. Was für einen Angriff ihr auch wahrnehmt, euer Angegriffensein ist umfassender.

Die Menschen geben, was sie zu geben vermögen. Sie haben im Leben ihr eigenes Szenario. Und sie haben ihre eigenen Gaben. Und sie haben ihre eigenen Leben, ob deren Leben nun mit dem euren zusammenwirkt, oder nicht.

Im Gegensatz dazu, was darüber öffentlich gesagt wird – Ich stelle keine Testaufgaben. Ihr stellt für euch selber Tests her. Ja gar, ihr seht Prüfungen, wo keine sind. Ihr wäret nicht derart enttäuscht, wenn ihr nicht von Anfang an Mutmaßungen anstellen würdet. Wer bist du, dass du davon ausgehst, wie die Erwiderung eines anderen Menschen sein werde?

Du erhebst den Vorwurf, dass Andere nicht so liebenswürdig zu dir sind. Geliebte, Geliebter, wie liebenswürdig bist du jetzt im Augenblick?

Falls dies eine Szene in einem Bühnenstück wäre, was für ein Skript würdest du für dich selber schreiben? Würdest du den Tragöden spielen? Würdest du dir ein missmutiges Skript zuschreiben? Vielleicht wirst du dir ein Skript beimessen, wo du dich zu größeren und besseren Dingen aufmachst. Vielleicht würdest du eine Allee entlanggehen, links und rechts begleitet von aufknospenden Blumen, und nicht eine Allee voller Müll aus der Vergangenheit. Anstatt an verletzten Gefühlen festzuhalten, würdest du sie los lassen.

Erteile dir selber einen Verweis, dass du derart leicht zu verletzen bist. Lasse Übertretungen anderer Menschen los. Sie sind bloß Übertretungen, und noch dazu geringfügige. Du bist derjenige, der es hinkriegt, dass sie groß erscheinen. Bringe sie und sich selber nun zur rechten Größe. Fühle dich jetzt besser.

Heavenletter # 2395 Oneness Is Not Sameness

Einssein ist nicht Gleichheit

Gott redete …

Einssein ist nicht Gleichheit.

Du büßt nicht irgendetwas ein, sobald Einssein offensichtlich wird, außer du betrachtest, dass Fragmente zusammengesetzt werden, als Einbuße. Selbstverständlich, das kratzbürstige Ego geht ab. Vielleicht bist du an das Ego angehaftet. Vielleicht. Mit Sicherheit ist das Ego, jene Klette, an dich angehaftet. Du lieber Himmel, wofür, dachtest du, brauchst du dein Ego überhaupt? Für die Knuffe und das plötzliche Stechen, die es dir mit Sicherheit verabreicht? Wirklich, gehörst du gekniffen, um zu wissen, dass du lebendig bist? Du wirst um Gehöriges lebendiger sein, wenn dich das Ego los lässt und zu einem Ding aus der Vergangenheit gerät. Wirf das ganze Sack und Pack der Vergangenheit hinaus, und du wirst mehr von der Gegenwart und weniger von der Vergangenheit an dir haben. Kundschafte in der Vergangenheit nicht herum.

Und damit kommen Wir jetzt zum Einssein. Es ist wie einen Himmel oberhalb von dir haben. Die eine Sonne zum Scheinen. Den einen Mond. Die gleichen Sterne. Faltungen der Erde unter deinen Füßen. Ungemein viel so wie es jetzt derzeit ist, bloß, du gehst als Einer in dem Gleichschritt von Liebe. Kein einziger ist aus dem Schritt. Die ganze Herrlichkeit der Träume erhebt sich vor dir wie Dunst aus den Mooren. Einssein setzt dich in Bewegung, nicht wie ein Automat, vielmehr wie ein reales, lebendiges, gottgegebenes verkörpertes Seinswesen, welches du die ganze Zeit unerblicktermaßen gewesen bist.

Wenn du ein geehrter Diener Gottes bist, wenn du dich selber würdigst für deinen Dienst, gibst du schlicht, was erbeten wird. Im Einssein hören alle, wonach es Mich begehrt. Kein einziger hört schwer. Sofern du, sagen Wir mal, eine Kellnerin bist, trittst du voller Freude und in Synchronie vor Mich hin. Anstelle von vielen separaten Drinks servierst du Mir ein einziges großartiges Getränk. An der Stelle ist kein deinen Platz einbüßen oder dich in der Zeit verlieren zugegen, denn deine augenblickliche Präsenz weiß um sich selber und kennt Einssein. Du bist Mir ein großartiger Diener, was besagen soll, du versorgst Großartigeres denn dich selber, und dennoch trinken Wir aus dem gleichen Becher.

Da ist ein einziger Baum des Lebens, und du bist auf ihm. Der Baum erhebt sich von der Erde. Er ist auf Erden gut verwurzelt, gleichwohl reicht er hoch hinauf in den Himmel. Deine Augen folgen dem Gipfel des Baumes, der wie ein Weihnachtsbaum ist, an dem oben ein fantastischer Stern hängt. Der Baum wächst entsprechend Unserem Pulsschlag. Er wächst vor deinen ureigenen Augen. Deine Sicht steigt mit der Höhe des Baumes auf, und du bist im Himmel eingetaucht. Obschon Himmel auf allen Seiten von dir zugegen ist, kann Ich nicht sagen, du bist im Himmel untergetaucht, du saugst ihn freilich ein. Du atmest den Himmel ein, gleichsam als wäre es ein erster Atemzug. Ich kann nicht sagen, du suhlst im Himmel, gleichwohl ist der Himmel dem gleich – reiner Himmel. Du sinkst in ihn hinein und du bist schlicht da, wohin du gehörst.

Und wieso solltest du jemals daran denken mögen, den Himmel zu verlassen? Wieso solltest du den Himmel für Allerlei und für dies und das aufgeben mögen? Wieso denn, nicht einmal einen Gedanken hättest du daran. Du wirst wissen, wo du bist. Du wirst ihn anhaben für die Nicht-Zeit deines Lebens. Was für eine Feier. Nicht eine formell geplante, sondern eine Feier, die spontan aus der Freude des Himmels heraus erwächst. Was sonst könnte es im Himmel geben als Feiern. Just so wie wenn auf der Erde ein Krieg zu Ende geht, kommt es zu einem großen Jubel. Im Himmel, da ist kein Krieg zu Ende, und da geht das Feiern niemals zu Ende. Endlosigkeit ist endlos.

Und wohin kann Liebe reisen, ausgenommen dorthin, wo sie bereits ist, und sie ist im Einsein, im einen schönen, katapultierenden Einssein von Allem und Jedem, ein Ausbruch von Liebe, derart groß, dass er das Universum füllt, und dass sie nunmehr gesehen und erblickt wird, und nun merkst du, was Einssein ist und dass es ununterbrochen dein war, und dass es jetzt dein ist, und dass alle Herzen an der Freude teilhaben mögen und werden.

Heavenletter # 2396 Where Are You?

Wo bist du?

Gott redete …

Wie ist es möglich, sich eine Welt ohne Mich in ihr vorzustellen? Was für eine Einöde dies wäre. Es ist allzu entsetzlich, darüber nachzudenken. Vergiss, dass Ich die Sache jemals erwähnte.

Lasst Uns stattdessen an eine Welt denken mit Mir in ihr. Und das ist diese Welt. Sowie Alle auf der Erde mit Mir in Einklang stehen, wird es fortan unzweideutig augenscheinlich sein, dass die Erde das Paradies ist, Geliebte. Ihr seid bereits im Paradies, mit der Ausnahme, dass ihr nicht gewahr wart. Dies ist wie eine Grenze vom einen Staat zum anderen überqueren, und dir war es nicht klar, dass du über die Staatsgrenze gegangen warst. Du warst vollauf in einem anderen Staat, dennoch wusstest du es nicht. Du dachtest immer noch, du wärest jemand anderer. Dein Geist hatte noch nicht mit dir gleichgezogen.

Oder es ist wie nach Richtungsangaben fragen, um eine bestimmte Straße zu finden, und du kommst dahinter, dass du bereits just in jener Straße bist!

Oder es ist wie einen Apfel haben und nicht wissen, dass das, was du in deinen Händen hältst, Apfel genannt wird und dass er süß ist. Du kennst seinen Namen nicht, und du kennst seine Eigenschaften nicht.

Geliebte, dies ist Gottes Welt, und Wir wohnen in ihr gemeinsam. In Wirklichkeit sind Wir mehr am Reisen als Wir wohnen, denn selbst so Wir still und unbeweglich sind, reisen Wir.

Ja gewiss, ihr, die ihr im Leben einen Pfad habt, seid auf ihm am Reisen. Dafür ist er da, um auf ihm zu reisen. Und im Leben auf der Erde haben Alle einen Pfad. Tatsächlich liegt ein roter Teppich für euch ausgebreitet da. Wisst, er ist für euch, ein Geschenk für euch. Kommt nun und geht auf diesem roten Teppich. Kommt und geht mit Mir auf ihm. Er wird sich niemals abnutzen. Seine Farbe wird nie matt werden, denn der rote Teppich, auf dem du gehst, ist das Leben, dieses selbige Leben, auf dem du derzeit wandelst, dieses Pracht-erfüllte Leben.

Schaue dir an, mit was Ich dich versehen habe. Schaue dir an, was du nicht einmal sehen kannst. Schaue dir die Luft an. Schaue über den mächtigen Himmel hinaus. Sieh weiter. Engel rufen dir zu. Engel der Liebe rufen dir zu. Sie rufen deinen Namen.

Und die Brisen durch die Bäume rufen deinen Namen. Die grünen Bäume rufen deinen Namen. Blumen kommen plötzlich ausdrücklich in die Höhe geschossen, um deinen Namen zu rufen. Sie sagen deinen Namen und freuen sich, dass der gleiche Saft, der durch sie rinnt, ebenfalls durch dich rinnt.

Geliebte, was für eine Schönheit habe Ich euch nicht vorgehalten? Welche Farbe fehlt, welchen Klang entbehrt ihr. Welcher Geschmack, welches Tastgefühl. Es gibt eine ganze Skala und Reichweite von Sinnen zum Explorieren. Ich möchte in aller Bescheidenheit sagen, dass Ich euch mit allem versehen habe. Ich dachte an alles. Ihr habt bereits alles zu eurer Verfügung, wonach ihr bitten könnt. Es gibt nicht eine Anfrage, die nicht vorweggenommen worden ist. Ich habe euch die ganzen Zutaten für die Suppe gegeben, und nun gilt es euch, sie zuzubereiten.

Selbst das Geschehen des Denkens ist eine Gabe von Mir. Gedanken mögen ja die euren sein, gleichwohl halte Ich euch die Intelligenz vor.

Alles ist für euch hier. Es gibt nichts, was fehlt. Wie auf einem Basar, ihr habt ein Auge offen zu halten dafür, wonach ihr auf der Suche seid. Mit größerer Sicherheit als diejenige, die ihr auf einem Basar innehaben könnt, könnt ihr euch indessen sicher sein, dass das, wonach ihr im Leben trachtet, definitiv für euch hier ist. Entsinnt euch eurer guten Manieren. Nehmt nur, was ihr tragen könnt. Füllt euren Teller nur mit dem, was ihr essen könnt. Haltet eure Augen fern davon, dorthin zu wandern und das zu wollen, was ein Anderer hat. Euer Teller steht unmittelbar vor euch. Macht ihn als erstes leer.

Heavenletter # 2397 Imagine the Sun

Stelle dir die Sonne vor 

Gott redete …

Betrachte Beschwernisse und Probleme wie einen Frühlingsfrost. Der Frühling überwindet die Fröste, und Päonien blühen auf. Der Frühling lässt sich niemals entmutigen. Es kann bei ihm bloß Unterbrüche geben. Er ist sich seines Triumphes über den Winter gewiss. Für den Frühling ist Überleben nicht hinreichend. Er muss begleitet sein mit dem Erblühen der Lilien, welche, Trompeten gleich, ihren Ruf erschallen lassen: „Der Mai ist gekommen.“

Was euch an Schnee auch zudecken mag, er wird nicht halten. Er wird nicht überleben. Und ihr triumphiert. Ihr überdauert ihn. Die Kälte des Winters wandelt sich in die Sonne des Frühlings. Der Winter gerät in den Frühling hinein umgestaltet. Der Winter gibt dem Frühling einfach den Schubs, den er braucht, um sich selber zu präsentieren. Die Winterkälte veranlasst die Frühlingsblumen, dass sie umso schöner blühen, in der Wahrnehmung wie in der Tatsächlichkeit. Die Kälte ist für den Kontrast nicht nötig. Sie steht dem Frühling bei, der unumgänglich auf sie folgt.

Ich preise nicht die Kaltfronten des Winters. Ich besinge die Riten des Frühlings. Und Ich rufe euch auf eine freundliche Weise ins Gedächtnis, dass der Frühling stets kommt. Er tritt dem Winter auf die Fersen, und er kommt heran einerlei wie oder was, just so wie du an Meiner Türschwelle auftrittst, einerlei wie oder was. Heil der Unumgänglichkeit des Frühlings. Heil der Unumgänglichkeit von dir als ein glorioses spirituelles Seinswesen.

Es ist nicht so, dass du über etwas den Sieg davonträgst. Es ist so, dass du deinem Kurs folgst, und dass du ankommst. Ich vermute einmal, Wir können dies als Sieg bezeichnen, und doch war es kein Wettlauf. Und falls man es als einen Wettlauf sehen könnte, ist es ein aufgetakeltes Wettrennen. Ihr werdet immer als erstes eintreffen. Tatsächlich gibt es keine Verlierer, Geliebte. Es gibt bloß niederwärts gerichtetes Denken.

Oh, schöne Seelen, möge es sein, dass ihr euch mit Gewissheit klar seid, dass der Frühling immer lebensprühend und der Winter schier eine Anhäufung von Schnee ist, der weggeschaufelt werden wird, oder der ohne eigenes Zutun und mit der Zusage der Sonnenstrahlen am Schmelzen sein wird. Frühling ist immer jetzt, Geliebte. Der Schnee schmilzt in den Frühling hinein, und die Ströme des Lebens sind am Überlaufen, der Liebe gleich, welche in euer Herz hineinströmt.

Und mithin liebt nunmehr die Erde, die sich selber wie ein Schneeball aufrollt und einen Hügel namens Leben hinunterrollt, die sich selber in den Tag und in die Nacht und in die Jahreszeiten hinein rollt, wo sie schier andere Gewänder angelegt hat.

Und du bist ein wirbelnder Derwisch, der sich im Tempo zu den Erdenwandlungen im Kreise dreht und das Drehen nicht bemerkt, und dem entsprechend drehen sich eure Chakren im Kreise, so die Erde, und so sind die scheinbaren Umdrehungen der Sonne vorhanden, und so kommt es zu einer Menge Mahlgut für die Mühle der umherwandernden Zeit. 

Stelle dir die Erde innendrin in ihrer Kruste wie einen schnellwachsenden Riesenbaum vor. Und du bist die Wurzeln dieses Riesenbaums, und bist die Zweige, die sich seit eh und je zum Himmel hoch recken, immerwachsend, immergrün, ununterbochen zum Himmel hochragend.

Stellt euch die Sonne vor, wie sie auf diese ländliche Szene scheint. Stellt euch die Strahlen der Sonne vor, wie sie diesen wachsenden Baum nähren. Stellt euch die Wolken wie Segelschiffe vor, die den Bäumen zuwinken. Stellt euch den Regen vor, der auf den Durst der Bäume eingeht. Stellt euch den Himmel vor, wie er aufgeht und ein Bild von der Welt freigibt, welches bloß Wenige gesehen haben, und den Baum, der nunmehr größer heranwachsen wird. Er wächst die ganze Strecke zum Himmel und bereitet sich dort sein Zuhause, lässt sich ein für alle Mal nieder, setzt sich hin, legt seine Füße hoch, entspannt sich, liest die Zeitung, raucht eine Pfeife, unterhält sich mit all den Engeln, die ihm Tee und Gebäck servieren, und Ich komme herein und setze Mich ebenfalls hin, und die Erde und Ich sind gesellig, voller Behagen beim Reden wie beim Stillesein, alte Freunde, die um der alten Zeiten halber gerne zusammen sind, derweilen Wir aus den Fenstern des Himmels herausblicken und den schönen, zeitlosen Frühling sehen, wie er erblüht, Blüten auf einer Erde, wie sie all die Seinswesen von innenher beleuchten, die es für wahr halten und glauben, sie bewohnten die Erde, und die noch nicht mitbekommen haben, dass sie im Himmel sind. 

Heavenletter # 2398 How Can the World Stay the Same?

Wie kann die Welt die gleiche bleiben?

Gott redete …

Freude der Welt. Der König ist gekommen.

Weißt du, von jetzt an, dass du – ein jeder einzelne von euch – der König des Lebens bist, und dass du zur Erde gesandt wurdest, um den geliebten Planeten Erde heilig zu machen? Du bist gekommen, um beglückende Segnung hinzuzufügen und Kummer fortzunehmen. Dies ist deine Bedienungsanleitung. Und sofern du nichts anderes tust als Segnungen hinzutun, wirst du Weh weggenommen haben.

Es existiert kein Bedarf, Kummer wegzuschießen. Füge der Welt all die Segnungen hinzu, zu denen du in der Lage bist, und es wird kein Weh mehr geben. Wenn Ich sage: all die Segnungen, zu denen du in der Lage bist, sage Ich dies nicht in dem Sinn, damit eine begrenzte Anzahl anzuzeigen. All die Segnungen, zu denen du in der Lage bist, umfassen eine ganze Menge. Das Ausmaß, zu dem du in der Lage bist, ist endlos, so endlos wie du.

Ich segne die Welt, welche dich in ihr hat. Und Ich segne alle unter euch, die in ihr sind. Der erste Segen, den Ich euch schenkte, war, geboren zu werden. Unter Umständen habt ihr eure Geburt nicht in jenem Licht betrachtet, das kann Ich nachvollziehen, aber ihr habt euch geirrt, und nunmehr könnt ihr eure Geburt einvernehmlicher betrachten. Es war im Himmel ein großer Jubel, als ihr geboren wurdet. Das ist immer so. Erspüre jetzt in deinem Herzen eine Widerspiegelung jener Himmelsenergie. Wie kann irgendein Geschenk von Mir als geringer denn ein Segen betrachtet werden? Sofern dir deine Geburt als einen Segen betrachten ein neuer Gedanke ist, dann starte mit einem neuen Gedanken. Indem du dies tust, wirst du all die Bürden, die du mit deinen verkehrten Glaubensvorstellungen mit dir herum getragen hast, beseitigen. Fühle, wie diese Bürden jetzt von dir heruntergehoben werden. Du bist auf Erden ein Segen, und jetzt wirst du tun, was Segnungen tun.

Es ist allemal recht, dass du mit dich selber segnen beginnst. Taufe dich nun selber in dem Licht Meiner Liebe, welches Ich auf dich herunter schauere. Male dir die Strahlen Meiner Liebe derart unauslöschlich in deiner DNA eingeprägt aus. Sieh Mein Licht, wie es durch den Himmel sickert und den schönsten Sonnenaufgang darstellt, den du jemals gesehen hast. Es ist die Dämmerung deiner Geburt. Du wurdest an das gesamte Universum gesendet. Es ist eine großartige Sache, dass du zum Guten Aller auf der Erde und zum Guten des Universums, weit darüberhinausgehend, hier auf der Erde bist.

Bitte begreife, dass Ich dich erschuf, und was dies bedeutet. Dies ist keine kleine Sache. Es ist keine gewöhnliche Sache. Eine Geburt geschieht oft, und doch ist eine jede Geburt außergewöhnlich. Eine jede Geburt ist ein Segen, dem Geborenen und der Erde. Du bist hierin nicht mehr länger anderer Auffassung, oder doch? Es ist eine außergewöhnliche Sache, dass du auf der Erde geboren wurdest. Du bist nicht ein Nichts. Du bist nicht ein Eindringling. Du bist ein begehrtes Geschenk. Du bist Mein Geschenk. Ich schenke Schätze, damit sie hochgehalten werden wie ein Diamant an das Licht gehalten wird.

Fange an, dich selber zu sehen, so wie Ich dich sehe, und die gesamte Anlage der Welt wird sich wandeln. Gewiss, ja, du akzeptierst, dass deine Sicht der Welt sich ändern wird. Sobald jedermanns Sicht von sich selber mit der Wahrheit in Einklang steht, nun, wie kann dann die Welt die gleiche bleiben?

Das Bedeutsamste, was du jetzt im Augenblick tun kannst, ist, eine neue angehobene Sicht von dir selber innezuhaben. Um was für eine kleine Sache Ich euch doch angehe – dass ihr euch selber ins Gedächtnis zurückruft, Wer euch machte und Wer euch der Welt als einen Signalgeber des Guten, was kommen wird, übergab.

Just so wie der Sonnenaufgang ansagt, dass ein neuer Tag am Dämmern ist, so bist du ein Sonnenaufgang, der das dämmernde Herannahen der erträumten Welt vorhersagt. Lasse dir diese Anschauung jetzt dämmern.

Heavenletter # 2399 Calm the Qualms

Stimme die Skrupel ruhig

Gott redete …

Heute möchte Ich Mich ein wenig über dich lustig machen.

Hast du nicht über nichts und wieder nichts gelärmt und geschäumt?

Hast du dir nicht über alles Sorgen gemacht?

Hast du nicht die schlimmsten Szenarien befürchtet und sie in deinem Geist inszeniert?

Nun möchte Ich dir nahelegen, die Skrupel ruhig zu stimmen. Kein Furor oder Terror mehr über nichts. Und alles ist nebst Meiner Liebe für dich und Meinen Plänen für dich, Geliebte, Geliebter, nichts.

Du, der du ein großartiges Seinswesen bist, hast womöglich im Gras gebuddelt und dich dabei nach Hindernissen umgesehen. Schaut euch nach Segnungen um, Geliebte. Seid auf dem Ausschau nach Segnungen. Zählt sie, anstelle all der Ablenkungen, die ihr bei eurer Sicht auf all das Gute, was euer ist, dazwischengeraten ließt.

Ihr seid dabei, am heutigen Tag eine Schiffsladung voller Segnungen zu empfangen. Seid auf dem Ladedeck bereit. Seid bereit, sie in euer Herz hinein zu verladen. Lasst es dabei nicht zu einem Verschütten kommen. Lasst nicht einen Segen von Mir auf taube Ohren fallen. Seid wachsam gegenüber den Segnungen, die euer sind, sie am heutigen Tag in Empfang zu nehmen.

Und wenn eine Segnung den Namen eines anderen Menschen auf sich trägt, dann wisst, dass die Segnungen ihr Licht genauso auf euch werfen. Alle Segnungen, unbesehen des spezifizierten Empfängers, sind euer. Segnungen, welche für euch gekennzeichnet worden sind, sie indessen habt ihr selber zuvorderst herauszulesen. Ihr habt den Empfang zu quittieren. Ihr lächelt über die Segnungen, die heute euer sind, und daraufhin werden sie einem jeden sonst ebenso zugehören.

Wisst, was für eine Person ihr seid, die so viel Glück hat. Ihr habt am meisten Glück von allen. Anerkennt dies. Kein anderes manifestiertes Wesen auf der Erde hat nachgerade das Profil, was ihr aufweist. Es ist bedeutsam, dass ihr eure Glückssträhnen anerkennt. Wie auch immer eure augenscheinliche Lage, ungeachtet dessen, was für ein Kieselstein in eurem Schuh drückt, ihr seid die glücklichste Seele auf Erden.

Dies ist in eurem Denken ein ziemlicher Wandel. Eine ziemlich lange Zeit nun habe Ich euch ermuntert, euer Denken zu ändern, und jetzt gebe Ich euch genau an, wohin es euer Denken zu ändern gilt. Anstatt sich bekümmert zu fühlen oder pikiert oder erbärmlich zu sein, setzt ihr nun das Instrument eures Geistes auf die Person an, die in der Welt das meiste Glück und die meisten Glückssträhnen hat, und das bist du. Du bist mit der Position begabt, in der du dich befindest, und mit der glücksbringenden Zuständigkeit ausgestattet, deine Glückssträhnen anzuerkennen.

Du ziehst nicht mehr länger hin und her in Betracht, dass du es mit Ungemach zu tun hast. Ungemach wäre eine Irrung.

Du hast nicht ein Kreuz zu tragen. Du hast Glück-Haben entgegenzunehmen.

Christus wurde seine Mission aufgetragen, und dir ist die deine gegeben. Hätte sich Christus darüber Gedanken machen mögen, dass er unglücklich dran war? Wohl kaum. Zuallererst war es ihm nicht danach, an sich selber zu denken. Er wollte an Mich denken. Er sah ein weitaus umfassenderes Bild, als die vermeintliche Welt seines physischen Körpers. Selbst während er auf der Erde war, war er nicht auf die Erde verbannt. Sein Geist und sein Herz waren im Himmel. Mein Sohn Christus war nicht bestimmt, ein Symbol für das Leiden zu sein. Du lieber Himmel, nein. Er war bestimmt, ein lebendiges Symbol edlen Denkens, einer hohen Sicht, guten Mutes, von Freude und Neugeburt zu sein.

Er möchte dir gerne seine Sicht zureichen. Er möchte dir seine Augen geben, dafür, dass du durch sie siehst. Und seine Augen sind Meine. Ich gebe sie dir ebenso.

War Christus nicht glücklich dran, Christus zu sein?

Du denkst womöglich, du seist es nicht wert, in seinen Fußstapfen zu folgen. Ich sage dir, ein für alle Mal, dass du seine Fußstapfen, seine auf der Erde fortgeführten Fußstapfen bist. Zeigt euch der Lage gewachsen, Geliebte. Euch gehört es, auf der Welt zu wandeln, so wie Christus auf der Welt wandelte, begünstigt und glücklich, eine Präsenz auf Erden zu sein, begünstigt und glücklich für all die wohlbereitete Gelegenheit, die euch dargeboten ist, glücklich, für Mich zu leben und niemals zu sterben.

Heavenletter # 2400 Sleeping Beauty

Schlafende Schönheit

Gott redete …

Es gibt in deinem Herzen einen Platz, der für Mich reserviert ist. Einerlei wer du bist, es gibt jenen bemerkenswerten Platz in deinem Herzen, der für Mich reserviert ist. Sofern du in deinem Herzen ein Sehnen hattest, hat es Mir gegolten. Egal wonach du dich deiner Auffassung nach sehnst, dein tiefstes Verlangen ist nach Mir.

Du denkst von Zeit zu Zeit, es gebe jemanden, der jenen bestimmten Kern deines Herzens auffüllt, dem gegenüber vollbringt dies einzig praktizierendes Ausüben, Geliebte, Sich-Bereiten dafür, wann der Echte Besatzer regiert. Es gibt keinen Ersatz. Faksimiles, obschon man Freude an ihnen haben kann zu der Zeit, wann sie einem ein Vergnügen darstellen, sind nicht die reale Sache. Ich bin Derjenige, Der euch liebt, so, wie ihr es euch gerne wünscht, geliebt zu werden, so, wie ihr es verdient, geliebt zu werden. Und sobald ihr dies mit allen Schlägen eures Herzens erkennt, werdet ihr Liebe zu erübrigen haben und euch anschicken, Meine Liebe auszugeben, Meine Liebe überall wegzuschnappen, mit ihr alle Herzen zu füllen.

Sowie Ich in eurem Herzen der Herzen bin und ihr dies erkennt, schwankt euer Herz nicht. Es kann nicht in Ungnade gefallen. Es ist fürwahr euer eigenes Herz, wonach ihr, es möge doch konstant und beständig sein, am meisten lechzt. Wir standen miteinander in Liebe vom ersten Augenblick an, als Ich von euch träumte, und, Meine Liebe nimmt nicht ab. Ihr werdet Mich womöglich von Zeit zu Zeit vergessen, gleichwohl vergesse Ich euch niemals, und Meine Gedanken und Meine Liebe langen bei euch an. Sie liegen schlafend in euch, doch sind sie da und haben bloß aufgeweckt zu werden. Ich wecke dich jetzt auf, Schlafende Schönheit.

Ich rufe dir die Liebe ins Gedächtnis zurück, die du bereits an dir hast. Es mag sein, sie ist in eine Ecke des Schrankes deines Herzens weggesteckt wurden. Vielleicht hast du alles herauszuräumen, bevor du Unsere Liebe findest, wie sie am Glänzen ist. Sobald du Unsere Liebe wieder in ihrer ganzen Fülle auffindest, vermagst du andere Menschen mehr zu lieben. Naturgemäß kannst du das dann. Du bist nicht mehr länger auf deren Liebe angewiesen. Du lebst nicht mehr länger von Sozialhilfe, wenn es sich auf Liebe beläuft, denn du hast die Fülle der Liebe und kannst sie ohne Angst vor Verlust vergießen. Du wirst erkennen, du hast eine Liebe in der Welt, und nichts mehr zu tun, als sie auszugeben, so wie in der Dichtung die Mägde, dem Brauch gemäß, Weizen über die Felder streuten.

Was immer du tust, jenes wird an der Liebe einen Rückhalt haben. Liebe wird dein Rückgrat sein. Dein Herz wird Liebe zirkulieren lassen, du wirst sie weggeben, alles von ihr weggeben, bloß, um mehr und noch mehr Liebe zu finden, die sich aus deinem Herzen heraus erhebt. Du wirst in Liebe reich sein, und dies wird dich zu der reichsten Person auf der Erde machen. Nebst dem Reichtum deiner Liebe werden Dollars lumpig aussehen. Auf einer Skala der Liebe wiegen eine Million Dollar gegen nichts. Liebe ist bei jedem Spiel der Gewinner. Dies bedeutet, dass jedermann, der mit dir Kontakt hat, ein Gewinner ist. Natürlich ist jedermann, der mit Mir Kontakt hat, ein Gewinner, und hat jedermann mit Mir Kontakt, denn Ich bin tief in einem jeden Herzen.

Nun wirst du dich entsinnen, dass Ich in deinem Herzen weile, und dass dies just dort ist, wo Ich gerne sein möchte. In diesem Sinne, Geliebte, Bin Ich instant und augenblicklich. Ich wende keine Zeit mit Reisen auf, denn Ich bin allezeit simultan überall, was bedeutet, Ich bin überall auf ein Mal. Es gibt kein einziges Herz noch irgend ein Seinswesen ohne ein Übermaß von Meiner Liebe. Was immer ihr von jemandem denken mögt, Ich denke anders. Ich liebe alles, und nichts beeindruckt Mich, außer die Liebe selber. Es macht Mir nichts aus, was ein Kinde Mein getan hat. Ich kenne seine Beziehung zu Mir, und Ich weiß um Meine Liebe, und dass Meine Liebe jederzeit gar kalte Herzen zu warmen wandeln kann.

Heavenletter # 2401 Let Your Dreams Be Butterflies

Lasst eure Träume Schmetterlinge sein 

Gott redete …

Dies wird in deinem Leben ein großartiger Tag werden. Du wirst es heute mit vielen Segnungen zu tun haben. Und falls du diesen Heavenletter morgen oder nächste Woche oder im nächsten Jahr liest, wird die Botschaft nach wie vor frisch und für dich akkurat sein.

Heute ist der Tag, auf den du gewartet hast. Dies ist heute dein Tag, der Tag, auf den du aus ganzem Herzen gewartet hast.

Federe aus dem Bett heraus, in dem Wissen, dass diese Botschaft jeden Tag für dich ist. Streiche ihn an deinem Kalender an. Versinnbildliche ihn dir in deinem Geist, und lasse dein Herz voller Wunder und dein Leben wundersam sein. Dies ist der Tag, den du in ein neues Leben hineingeleitest, in eines, was für dich gemacht ist, in eines, was jenseits deiner Spezifikationen zu liegen kommt.

Dies ist dein Tag der Wunder. Nicht bloß eines einzigen Wunders, sondern der Wunder über Wunder, Wunder, die ineinander hinein laufen, ein Tag überfüllt mit Wundern, großen wie kleinen, allesamt hineingequetscht, eines über dem anderen, Wunder, die überall am Überquellen sind, allzu zahlreich, um sie aufzuzählen. Sie werden in die Luft hoch geworfen sein wie die Orangen eines Jongleurs.

Haltet euren Hut fest, Geliebte. Ihr befindet euch auf einer Fahrt, die es in einer Lebenszeit nur einmal gibt. Und heute ist bloß der Anfang.

Heute ist der Tag, wann eure Träume wahr werden. Heute ist der Tag, wann ihr eure Träume wertschätzt. Heute ist der Tag, wann ihr eure Träume loslöst, wie Ballons, die ihr hochfliegen lasst. Heute setzt ihr eure Träume frei, so, dass sie zu euch zurückkehren können, allesamt eingepackt in den Tag, der vor euch liegt. Ihr lasst eure Träume weit in die Höhe hinauf fliegen wie die Schwingen eines Adlers. Ihr lasst eure Träume fliegen wie einen Kometen, der über den Himmel strömt. Ihr lasst eure Träume beim Himmel anlangen, wo sie an euch abgetreten werden. Ihr lasst eure Träume ein Leben aus sich selber heraus führen, sodass sie sich vor euch erheben und sagen werden: „Hier bin ich, dein verwirklichter Traum. Hier sind wir, deine verwirklichten Träume.“

Lasst eure Träume Schmetterlinge sein. Lasst eure Träume Dunst sein, der über der See aufsteigt. Lasst eure Träume Träume sein, die Wirklichkeit werden. Kennt von vornherein die Wahrheit eurer Träume. Ihr habt sie euch nicht ausgedacht. Ihr habt sie wiedererkannt, das ist alles. Ihr geht eine Liste durch, und die Träume, die die euren waren, schnellten hervor. Es war alles vor langer langer Zeit vorausgesagt. Heute wird, was stets war, wahr, denn heute seht ihr besser als jemals zuvor. Heute seid ihr weiser, insofern als ihr weniger wisst. Ihr seid argloser.

Dies ist der Weihnachtsmorgen, Geliebte, und eure Augen sind weit geöffnet, was die Geschenke angeht, die ihr heute unter dem Baum zu finden bekommen werdet. Es wird dermaßen mehr wahr gewordene Träume geben, dass ihr gar nicht imstande sein werdet, sie alle aufzumachen, egal wie rasch ihr die Verpackung aufreißt, und ihr werdet schlicht einiges für morgen aufzuheben haben. Und morgen werden sie alle vermannigfacht sein. Ihr werdet euch bei einigen ins Zeug zu legen haben, um mit der Ankunft eurer voll ausgewachsenen Träume mithalten zu können.

Ihr seid der Aufgabe ebenbürtig und werdet nicht übermannt werden. Ihr werdet euch an ein Übermaß an Freude gewöhnen. Ihr werdet dermaßen viele Geschenke mit eurem Namen auf ihnen haben, dass ihr sie wie einen Brautstrauß hochwerfen und sie den Händen derer überlassen werdet und möchtet, die für sie offengehalten sind. Ihr werdet ausschließlich kennen, zu teilen. Ihr werdet den Segen des Teilens begreifen und ohne Weiteres erkennen, dass all diejenigen, die entgegennehmen, euch segnen. Ihr werdet anheben, all die Empfänger als euch selber zu sehen, und daraufhin bemerken, dass ihr mit euch selber am Teilen seid, und dass die Segnungen größer und größer und turbulenter und turbulenter geraten.

Heavenletter # 2402 Walk on Water

Gehe auf dem Wasser

Gott redete …

Du führst zwei Leben. Du führst ein simples menschliches Leben, mit all seinen Dellen, und du führst ein Seelenleben mit dessen Einfachheit und unnachgiebigem Dienst an Mir. Wer du auch bist, einerlei, wie dein Menschenleben aussehen mag, deine Seele ist Mein, und sie ist schön und echt.

Spiritueller Dienst an Mir ist nicht beschränkt auf menschliches Tätigsein. Was die Welt heilig nennt und was die Welt Sünder nennt, das ist die Wahrnehmung der Welt, nicht die Meinige. Lasst es Mich so sagen – diejenigen, welche ihr als Heilige wahrnehmt, sind ebenso einfache Menschenwesen. Diejenigen, welche ihr als Sünder wahrnehmt, sind ebenso einfache Menschenwesen. Das Erdenleben und das Seelenleben sind nicht immer koinzident. Du weißt bereits darum, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Du wirst jemanden oder etwas so und so sehen, entweder in einem guten Licht oder in einem schlechten Licht, und findest heraus, dass du dich irrst. Du setzt auf jemanden oder etwas, und wirst im Stich gelassen. Umgekehrt, dein Geist mustert jemanden oder etwas aus, und später kommst du hinter deren Schönheit und Verlässlichkeit. Du lässt zu, dass deine bewusste oder unterbewusste Bemessung äußerer Erscheinungsbilder dich zum Wegdrehen veranlassen. Und daher sind deine Einschätzungen nicht viel wert, ausgenommen dir selber, natürlich so lange wie du sie hast.

Die Oberfläche spiegelt nicht dauernd das Innere wieder. Tatsache ist, selbst unter den besten Umständen, bei den besten Abschilderungen der Menschen auf der Erde, dasjenige, was du siehst, ist nebst dem wahren Wert deines Seelenlebens fadenscheinig. Wenn es gut geht, kannst du schier eine Annäherung sehen. Selbst die Wiedergaben der Erhabenen waren ein Tropfen im Eimer. Selbst bei Christus, bei Mohammed und Buddha und bei all den spirituellen Heroen der Jahrhunderte, selbst bei all deren gutem Wirken und deren Gaben an das Universum und bei deren unterliegendem großartigen Dienst an Mir, erkennt ihr schier die Hälfte davon. Sobald es sich auf irgendeinen Menschen beläuft, kennt ihr nicht die Hälfte.

Sobald es sich auf euch selber beläuft, kennt ihr nicht ein Zehntel davon. Ihr seht eure Wehs und Schmerzen, euer Murren und Betrauern, eure Verärgerungen und Zuspitzungen bei euch selber und bei Anderen, und so richtet ihr euch an den verkehrten Eindrücken anderer Leute und eurer selbst aus und bestimmt euch mithin selber mehr als einen Trittbrettfahrer denn als einen Segen auf Erden.

Egal wie viele Male und auf wie vielen Wegen Ich euch sage, dass ihr eine großartige Seele und ein großer Segen seid, fällt es euch schwer, dies zu glauben. Es sieht aus, ihr findet es leicht, das Schlimmste über euch zu glauben, und findet es schwer, das Beste zu glauben.

Geliebte, was wäre denn, wenn ihr euch für einen Tag lang durch Meine Prämisse leiten ließet, anstatt durch eure eigene, was für eine Herrlichkeit könntet ihr alsdann sehen? Ihr könntet anfangen, die Herrlichkeit, welche ihr seid, zu sehen. Ihr würdet mit ziemlicher Sicherheit die überwölbte Welt mit neuen Augen sehen, und mit einer neuen Einsicht.

Vor euren selbigen Augen würdet ihr zu dem überschwänglichen Seinswesen werden, welches ihr bereits seid und unberücksichtigt gelassen habt. Ihr ließt das wahre Bild unberücksichtigt, weil ihr es nicht als wahr saht. Ihr saht es entweder als euer eigenes Wunschdenken, oder als das, was ihr als Meine Naivität oder Mein positives Denken oder als Meine Überspitzung oder als Meine kindgleiche Sicht auf die Welt und auf euch, die ihr in ihr steht, beiordnet. Ihr seht euch eher als eine verlorene Seele.

Sofern Ihr euch selber in dem einen Licht sehen könnt, könnt ihr euch dann nicht in einem anderen sehen?

Was wäre denn, wenn das, was Ich sage, absolut wahr ist? Was Ich sage, ist absolut wahr. Und jetzt ist es an euren Auffassungen, die nicht auf der Wahrheit fußen, zum Einsturz zu gelangen.

Was wäre, wenn ihr das schöne Licht seid, was ihr Meiner Aussage nach seid? Wieso solltet ihr dies vor euch selber verborgen halten mögen?

Ihr wollt den Unterschied zwischen Christus und euch kennenlernen? Christus glaubte Mir. Er wandelte voll Vertrauen auf dem Wasser, Geliebte. Und mithin könnt ihr das.

Heavenletter # 2403 The Sun of God’s Love

Die Sonne der Liebe Gottes

Gott redete …

Vielleicht meinst du, ich hätte dir eine unmögliche Aufgabe auf der Erde gestellt – ein Neugeborenes zu sein, eine großartige Seele in einem Körper in einer Welt, welche das Physische betont und das Spirituelle herunterspielt. Auch du wirst eher der Menge hinterhergehen und dabei die Bedeutsamkeit deiner Seele in Vergessenheit geraten lassen. Allerdings, heimgesucht durch ein vages Empfinden deiner Seele und ihrer Bedeutsamkeit für dich und die Welt, führst du zwei anscheinend auseinanderdriftende Leben, das körperliche Leben, welches das Spirituelle herunterzuspielen scheint, und die Seele, von dem relativen Leben unbeeindruckt. Es scheint gewiss, dass sie auf zwei verschiedenen Seiten der Straße entlang gehen.

Deine Seele nimmt sicherlich dein weltliches Leben nicht so ernst, anderenfalls wäre sie nicht Seele. Und sobald du an die Existenz deiner Seele denkst, zuckst du darüber eher mit den Schultern. Und dann wird dir gesagt, du seist hier um deiner spirituellen Existenz wegen, um sie anzuerkennen und sie dir zu Eigen zu machen. Hier bist du also, gewaschen mit Vergesslichkeit und angewiesen, dich zu erinnern. Es ist so, als sei dir zu verstehen gegeben worden, an einem Rennen teilzunehmen, während ein Fuß von dir festgebunden ist. Weswegen wurde dir das Handikap des Vergessens zugeteilt, derweil du hier bist, dich zu erinnern? Was für ein Spiel ist hier zugange?

Wieso konntest du nicht von Anfang an die volle Freude an der materiellen Welt und die volle Freude an der spirituellen Welt haben? Zumindest, wieso nicht?

Ich stelle euch die gleiche Frage. Wieso denn jetzt nicht? Wieso kommen jetzt nicht, Körper und Seele, heraus und schütteln sich die Hände, wieso gehen sie nicht Arm in Arm und genießen die zwei Welten als eine in aller Gänze? So wie die Dinge derzeit stehen, genießt ihr die physische Welt nicht immer, an der ihr festgemacht seid. Sie hat ihre Klauen in euch eingegraben, derweil euer spirituelles Leben geduldig auf euch wartet, dass ihr aus eigenem Antrieb zu ihm herkommt. Öfters legt ihr die Stirn in Falten in Anbetracht eures Tag-um-Tag-Lebens und schaut mit schiefen Blicken auf die Idee dieses unsichtbaren spirituellen Lebens.

Selbstverständlich habt ihr auf einer anderen Ebene voll und ganz an eurem spirituellen Leben teil. Eure Seele ist euer, was auch immer, obschon sie ein heiliges gemeinsames Leben auf ihrer eigenen Ebene führt. Im Himmel hat niemand den Gedanken einer „meiner“ Seele, einer „deiner“ Seele. Seelenhaftigkeit ist euch vielleicht bis hierhin zu abstrakt, in etwa so wie das Konzept von Einssein. Setzen wir allerdings einmal für einen Augenblick lang all dies beiseite – die Seele ist herrlich. Sie ist weitsehend und sieht in alle Richtungen und kennt alles. Ja, deine Seele, jene portionslose Portion, welche du in verschwommener Weise dir als die deinige zuschreibst.

Da ist die eine Erhabene Seele, welche du irgendwie wahrnimmst. Es ist eine Erhabene Gemeinsame Seele, oft als Gott bezeichnet, und ihre selbige Gemeinsamkeit und Üblichkeit sind insgesamt dein, und ihre Macht und Herrlichkeit sind insgesamt dein und stets zu deiner Verfügung.

Wenn ihr euch der Sonne aussetzt, bekommt ihr einen Sonnenbrand, Geliebte. Ein bisschen und noch ein bisschen, das ist gut, obschon es einen Punkt gibt, wann ihr dann den vollen Vorzug der Sonne mitbekommt! Die Sonne war immerzu da, und nun seiht sie sich durch euch hindurch. Ihr schlaft am Strand ein, dann wacht ihr auf und nichts sieht mehr gleich aus, weil ihr im Einssein gebräunt worden seid. Ihr könnt eure Sonnenbrille abnehmen, die Sonne in aller Leichtigkeit sehen, wie auch die gesamte Umgebung der Sonne, und wie schön jedermann und alles sich in das Licht der Sonne einfügt. Die Vergangenheit ist entschwunden. Die vermeintliche Welt verwandelte sich in den Himmel. Wo ist der Himmel schlechthin, ausgenommen in eurem Bewusstsein? Nicht Bewusstsein von, sondern Bewusstsein selber, welches nichts außerhalb von sich selbst belässt.

Wir können die reichlich bestückten Insignien des Bewusstseins Liebe nennen. Dies ist das verstrahlende Bewusstsein der Sonne. Und dies ist da, wo ihr die ganze Zeit über gewesen seid, selbst so ihr es nicht sehen konntet. Abweichen von der Sonne Meiner Liebe ist nicht möglich. Ihr könnt bloß, wenn ihr am Schlafen seid, davon träumen. Und nun wacht ihr auf, und erkennt, wo ihr seid, und nun wisst ihr, Wer ihr seid. Jetzt bemerkt ihr den Glanz.

Heavenletter # 2404 Meeting Yourself

dir selber begegnen

Gott redete …

Wenn du mit jemandem zusammentriffst, triffst du mit dir selber zusammen. Dein Selbst präsentiert sich selber dir. Die Person, die vor dir steht, ist ein Bild deiner selbst. Du hast einen Zaubergeist in dir, der wen auch immer erschafft, welcher vor dir in Erscheinung tritt. Du trittst vor dir selber in zahlreichen Formen in Erscheinung, und gleichwohl sind alle von ihnen auf dich selber projiziert. Was du auch für Empfindungen über diese Projektionen haben magst, sie reflektieren einen Aspekt von dir. Dies erscheint dir nicht bloß weithergeholt, es erscheint dir zudem beängstigend.

Du kannst nicht glauben, dass du Kobolde und Monster zu dir her rufst. Du kannst es ja kaum glauben, dass du Schönheit und schöne Seelen zu dir her schaffst. Nichtsdestotrotz, ein Aspekt von dir, der eine oder andere Gedanke von dir, hat sich selber vor dich hin projiziert. Keiner von dir – weder der Wahrnehmende, noch der Wahrgenommene – wird darüber womöglich Bescheid wissen. Und dennoch hat an der Stelle die eine und andere ungesehene Kollaboration stattgefunden.

Am einen Tag kommt es dazu, dass sich dir ein entleerter Bettler präsentiert, oder eben ein vermögender Geschäftsmann, oder ein schreiendes Kind, jemand, der in Eile ist, ein Mann, eine Frau, ein junger Mensch und ein alter Mensch, und alle von ihnen sind du. Du bist eine jede mögliche Kombination. Du erkennst ohne Weiteres eine jede dieser Personen, denn sie sind du. Sie sind ein Aspekt von dir. Alle von ihnen sind du.

Wir können einen Betrunkenen auf der Straße hinzufügen, und du kannst dich in ihn hineinversetzen oder ihn anschwärzen, aufgrund dessen, weil er eine Erscheinung von etwas in dir ist. Du siehst Polizisten und Räuber, weil auch du der Ergreifer und der Ergriffene gewesen bist. Du bist der gute Mensch und der schlechte Mensch gewesen. Du hast eine jede Verkleidung angehabt, die dem Menschen bekannt ist. Und doch, du kannst dich nicht selber an der Nase herum führen. Diese Menschen vor dir sind nicht Fremde. Es kann sein, du möchtest von ihnen keine Notiz nehmen. Nichtsdestotrotz ist ein Jeder du.

Wenn du in ein Konzert gehst, erlebst du die schöne Musik mit, die du in deinem Leben erschaffst. Wenn du zu einem Fußballspiel gehst, bist du all die Spieler, die Heimmannschaft und der Besucher, der Gewinner und der Verlierer, der Vergehen Ausübende und der Unversehrte. Du besetzt die Charaktere, und du stellst die Kulissen auf. Du bist ebenso der Produzent und der Regisseur. Du bist der Schurke und der Engel. Du spielst all die Rollen. Du weißt, was Schurken und was Engel sind. Du bist in deren Schuhen gelaufen.

Jeder, der sich selber dir präsentiert, ist dein Gast. Womöglich kannst du dich nicht mehr daran erinnern, dass du ihn eingeladen hast, allerdings kannst du ihn genauso wenig abweisen.

Vielleicht schriebst du vor langer langer Zeit eine Einladung, und sie gelangte einfach heute in die Post.

Vielleicht dachtest du eine Menge darüber nach, was du nicht haben wolltest, und riefst es zu dir her.

Es ist nicht eine Frage des Verdienens. Es ist nicht eine Frage von beschuldigen oder bedauern, allerdings ist es eine Frage der Zuständigkeit. Selbst wenn ein eingebildeter Fehler begangen worden ist, vielleicht ein Fall irrtümlicher Identität, ist dies nicht von Belang. Die Zuständigkeit ist jetzt bei dir. Du stehst jetzt auf der Plattform. Es ist an dir, welchen Zug du nimmst. Du kannst einsteigen und du kannst aussteigen. Du kannst geschoben werden, und du kannst gezogen werden. Du bist der eine an der Stelle. Wie du hierher gelangt bist, das ist nicht an dir, dir daraus einen Reim zu machen. Du bist hierher gelangt.

Du bist der Reagierende und der Erzeugende des Universums.

Du bist seine Achse. Du bist sein Dreh- und Angelpunkt.

Du bist der Prozess und der Prozessor, und du bist der Ausgang und das Ergebnis. Du bist das Subjekt und das Objekt. Du bist die transitiven und die intransitiven Verben. Du bist die Eigennamen und die gewöhnlichen Hauptwörter.

Die helle Seite von alledem ist, dass du alles sein kannst, was du möchtest, und dass du mit jedem zusammen sein kannst, mit dem du zusammen sein möchtest.

Die derzeitige Welt ist aus deiner Herstellung.

Heavenletter # 2405 Stand Tall on a Mountain

Stehe aufrecht und groß auf einem Berg

Gott redete …

Ja, dein Stolz gerät verletzt. Ja, es gibt das Ego. Und, ja, es gibt von außen herrührende Abgewertetwerden. Dennoch ist es in Wahrheit nicht die äußere Welt, welche euch hinunterzieht. Es ist euer eigener Unglaube an euren Wert. Es ist euer eigenes Ego, was sich an dem Waschbrett des Lebens scheuert. Es scheint euch eine größere Angelegenheit als dies, und dennoch läuft es darauf hinaus. Es ist zudem euer Angewiesensein auf die Wahrnehmung der Welt, welches euch stattgibt, durch ihre Billigung flott gehalten, oder niedergeschlagen zu sein durch ihre knapp bemessenen Hinsichten. Besser ist es, nicht so sehr auf das Benehmen der Welt angewiesen zu sein.

Es ist um eine Kleinigkeit in der Welt möglich, die Bande des Ego aufzulösen und dich dennoch nicht rauh zu scheuern. Du hast dich an die Auffassungen gebunden, wie dich die Welt in Betracht nehmen und behandeln sollte, und dir ist nicht dauernd das dir Gebührliche zugereicht worden. Das tut Mir leid. Ein Mal entwertet werden ist allzu oft für dich. Und dennoch behandelt dich die Welt nicht immer fair, und nicht einmal höflich, selbst wenn es dir allemal das dir Gebührende ist, königlich behandelt zu werden.

Gebt euch das euch Gebührende, Geliebte. Seid ungebunden. Einerlei wie wahr eure Ideen sein mögen, sie binden einen fest. Ideen binden euch an anderer Menschen Bilder von euch selber. Sie binden euch an vergangene Bilder von euch selber fest. Gleichwohl gehört ihr nicht an etliche eurer Vorstellungen festgemacht, denn dann seid ihr dem Ego angehaftet. Lasst die Wichtigkeit eurer Ideen los, und ihr werdet nicht dermaßen durch die Projektionen der Welt und der Menschen in ihr affiziert. Ich habe euren Wert festgelegt. Euer Wert ist bereits festgesetzt worden. Er hat nicht erwiesen zu werden. Tut euch nicht nach Belegen um, denn dies legt eure Aufmerksamkeit auf Beweise fest. Seid nicht an Nachweise gebunden. Seid nicht an Bedürfnisse gebunden.

Seid nicht gebunden. Ich preise euch, zu lieben, Geliebte, und überdies möchte Ich euch preisen, euch über eure menschlichen Erfordernisse, geliebt und respektiert zu werden, zu erheben. Euer Lechzen nach Liebe und Respekt bringt euch ins Stolpern, Geliebte. Ich bezweifle euren Wert nicht. Ihr bezweifelt euren Wert. Lasst euer Wertempfinden nicht von den Marotten der Welt abhängig sein, darin inbegriffen die mit Annäherungen befasste Welt jener Menschen um euch herum.

Lasst Uns, dich und Mich, ein stärkeres Band knüpfen, und lasst Uns Bindungen an Erwartungen auflösen. Ihr werdet zu einem Bürger des Universums, und ihr steht nun groß da auf einem Berg und überragt verletzte Empfindungen und jedwede vermeintliche Entwertung eurer selbst.

Geliebte, ihr könnt in einem Teich schwimmen und euch in den Riffelungen des Teichs verfangen. Ihr könnt in dem Weiten Ozean schwimmen und euch in den Wellen des Ozeans verfangen. Oder ihr könnt einfach schwimmen. Seit wann sind die Wellen des Ozeans bedeutsamer als der Ozean Selber?

Muss es denn eine dermaßen große Rolle spielen, was die anderen Schwimmer in dem Ozean tun?

Ruft euch ganz einfach ins Gedächtnis zurück, dass ihr in dem Ozean schwimmt. Während ihr ununterbrochen weiterschwimmt, geratet ihr dazuhin eingetaucht in das Gewahrsein, dass ihr selber der Ozean selbst seid.

Wellen behelligen den Ozean nicht. Jener weiß darum, dass die Wellen Sein Eigen sind. Die Wellen sind wie die Flügel des Ozeans, oder wie die Ruderblätter eines Großen Kanus, welches in aller Muße den Mississippi hinunter fährt.

Kommt her zu Mir, Geliebte, bei Regen oder bei Sonnenschein. Kommt zu Mir, wann euch die Welt hoch auf ihre Schultern hebt, und kommt zu Mir, wann euch die Welt zusammengeknüllt hat. Kommt zu Mir, um die gleichmäßige Gelassenheit von euch selber zu finden. Ich bin euer Wert. Habt Mich.

Heavenletter # 2406 Your Spirit Dances

Euer Seelengeist tanzt

Gott redete …

Wenn ihr groß dasteht, seht ihr mehr. Wenn ihr groß dasteht, seid ihr offen für einen großartigen Anblick. Ihr seht Berge an Gelegenheiten vor euch. Ihr habt mehr Leben, um daraus auszusuchen. Gleichzeitig seid ihr euch im Klaren, dass es bloß eine einzige Wahl zu treffen gibt, und dass diese Ich heißt. Bringt euch mit Mir in Einklang, und ihr steht groß da. Ihr ragt in die Höhe. Euer Lebensgeist ragt höher hinaus. Euer Seelengeist tanzt. 

Sowie ihr euch mit Mir in Einklang bringt, begibt sich weniger von eurer Beachtung zu der Sippschaft minderer Gedanken. Mit Mir in Einklang, ist es für euch leichter, das Vergangene los zu lassen, eure Position im Leben auszumachen, was heißt, anzuerkennen, dass es überhaupt keine Position hat. Oh ja, gewiss doch, ihr habt es womöglich eingerahmt und auf euren Kaminsims gestellt, eure Vergangenheit kann allerdings niemals mehr sein als eine Daguerreotypie. Die Vergangenheit ist steif und unbiegsam, da sie ihre Klauen in euch hineingräbt. Ihr könnt sie nicht ändern, obschon euer Gedächtnis Bilder auf ihr malt und kleine Stücke abreißt. Sich auf Verflossenes scharfstellen ist wie eine Jeans flicken, die euch nicht passt und die ihr nicht anhaben könnt. Es gibt nichts, was ihr tun könnt, um sie passend zu machen. Die Hose ist einfach nicht mehr für euch. Ohnehin hat sich zwischenzeitlich der Stil geändert.

Geliebte, ihr habt dem Vergangenen genug Ehre erwiesen. Ihr habt sie zu sehr gewürdigt. Die eingebildete Vergangenheit ist nicht förmlich euer Gegner, und dennoch kann euch eure Aufmerksamkeit auf ihr zurückhalten. Ihr könnt euer Leben nicht rückwärts leben. Kommt, springt an Bord. Kommt von ganzem Herzen in das Boot des heutigen Tages, und macht es zugängig. Erwerbt und sichert euch diesen Tag, indem ihr die Vergangenheit in eurem Herzen aufknöpft und sie in die Stratosphäre hinein wegfliegen lasst, wohin sie gehört. Überantwortet sie dem Vergessen. Angesichts einer Vergangenheit, die entwichen ist, habt ihr mehr Raum für den heutigen Tag und um den heutigen zu genießen, nicht wie eine Rückblende, nicht als einen Vergleich, vielmehr heute als heute, ein wagemutiger Begleiter, welcher sich jetzt soeben bei euch einstellt. Begegnet ihm heute mit eurer vollen Aufmerksamkeit. Der heutige Tag ist alles, was ihr habt, Geliebte.

Betrauert nicht das Vorübergehen des Vergangenen. Lasst es los. Lasst alles von ihm los. Es hat euch gut gedient, und dennoch ist es weitergerückt. Archiviert es nicht. Werft all diese alten Papiere raus. Sie sind euch im Weg. Wie viel könnt ihr in eurem Rucksack denn tragen?

Schenkt dem heutigen Tag allen euren Raum. Seht, wie geschmeidig der heutige Tag daherfließt, sobald ihr ihn nicht mit der Unerträglichkeit eurer Anhaftung an die Vergangenheit belastet habt. Wenn ihr euch an das alte Jahr dranhängt, verstopft ihr den heutigen Tag. Anstatt die Vergangenheit in eurem Schrank aufzuhängen, stiftet sie eurem Wohlwollen. Macht nicht einmal Aufnahmen von dieser sogenannten Vergangenheit. Sie ist wie Fischchen in einem Fluss. Wenn ihr den Fluss aufdämmt, kann das Wasser nicht fließen und den Fischchen ist ihr Weg versperrt. Lasst die Fischchen frei und der Fluss wird dahinfließen und das Sonnenlicht auf ihm zum Funkeln gelangen.

Wenn ihr Gäste zu Besuch bekommt, haben sie irgendwann wieder zu gehen, nicht anders mit der Vergangenheit, sie ist ein Gast, der bereit ist, wieder zu gehen. Die Vergangenheit ist ein Datums-Gummistempel. Natürlich könnt ihr ihn immer wieder benutzen, dieser Stempel freilich gehört bloß ein Mal genutzt. Die Stempel sind datiert. Sofern du all die Gummistempel sammelst und aufbewahrst, wird es dir schwerer, den einen herauszufinden, welcher für den heutigen Tag gilt.

Was bringt euch dazu, die Vergangenheit für euch derart kostbar zu erklären, dass ihr sie gerne am Leben erhalten möchtet und Folgerungen aus ihr zieht? Anhänglichkeit ist ein wunderbarer Zug, Anhänglichkeit an das Vergangene ist allerdings kein wundervoller Zug. Sie ist sperrig. Sie ist altbacken. Die Vergangenheit bedarf eurer nicht, und ihr bedürft ihrer nicht. Genug mit dem Sich-Zurückversetzen. Beginnt heute neu. 

Heavenletter # 2407 You Are a Love-Giver

Du bist ein Liebegeber

Gott redete …

Möchtest du heute mit ganzem Herzen an Mich denken? Möchtest du dies einen Gottes-Tag sein lassen? Möchtest du dich heute zu Mir hin lehnen? Möchtest du deinen Kopf auf Meine Schulter legen? Möchtest du Mich in deiner Sicht behalten? Wo immer du bist und was immer du tust, werde Ich das Spruchband sein, das du trägst?

Möchtest du Mich heute so halten, dass du Mir zugutekommst?

Möchtest du heute Meiner eingedenken, und dich Unserer Heiligen Allianz entsinnen? Möchtest du sie vor dir wie eine Landkarte ausbreiten? Wohin du auch auf der Karte schaust, was besagt sie dir? Was ist das eine Wort, welches jeden Fleck kennzeichnet? Kannst du es lesen? Kannst du dich an es erinnern?

Ja, du hast recht. Es heißt Liebe. Dies ist dein Sinn, und dies ist deine Anleitung. Was ist nicht unter dem Schirm der Liebe geborgen? Was für Regen fängt er nicht ab?

Geliebte, liebt. Wisst um eure Identität als Liebe. Ihr braucht keine andere. Liebe ist dazu gelangt, der Liebe zu dienen. Liebe tanzt mit sich selber und singt ein Lied des Einsseins.

Am heutigen Tag, einerlei in was für ein Detail ihr eingetaucht seid, da entsinnt euch des Ozeans Gottes, auch als Himmel bezeichnet, als die Ewigkeit von Liebe, als Ewiges Dankbarsein, als Ewige Eignung, Schwingungsweite, Überfülle, Bestrebung, als Ewiger Apfel der Wahl für die Liebe.

Liebe und Ich werden heute dein Anführer sein. Wir werden dich auf die grünen Auen führen. Wir werden dich aus der Wüste herausleiten. Wir werden heute in dem Leben der Liebe schwelgen. Wir werden in den Freuden der Liebe Hügel hinunterrollen. Wir werden Liebe verschütten, wo immer Wir unterwegs sind. Wir können nicht anders. Wir sind dermaßen voll von Liebe, dass Unsere Liebe die Lande wässert Liebe. Es kommt zu einer Flut an Liebe, welche das Land untertaucht. So wie das Land untergetaucht ist, so steigt es auf. Ein Land, überzogen mit Liebe, kann bloß aufsteigen. 

Herzen werden überall betastet. Die Sonne wird auf alle Herzen lächeln und keines austrocknen lassen. Herzen werden mit Liebe gedengelt werden. Es bist du, der diese Lawine der Liebe lostritt. Liebe wird niemals mehr von diesem Planeten verschwinden. Sie wird mehr und mehr zum Vorschein kommen. Liebe wird wie ein Gänseblümchen sein, welches sich selber vermehrt. Sie wird wie Jack’s Bohnenstange sein, die zum Himmel hoch wächst. Sie wird wie ein Riesenpilz sein, interessant ihn sich mit all seinen Feinheiten und Falten anzusehen. Der Pilz wird tiefe Atemzüge nehmen, und ihr werdet vor euren eigenen Augen zu sehen bekommen, wie er sich weitet, am Atmen fast den Kiemen eines Fisches gleich. Liebe wird aufsprießen, bis es keinen weiteren Raum für mehr gibt, und dennoch wird Platz für mehr vorhanden sein, stets sich ausweitender Raum. Liebe wird kein Ende haben. Liebe wird goldene Spinnfäden des Schenkens herumwickeln, sodass die Welt jeden Tag aufs Neue eingewickelt wird, so wie eure Liebe aufs Neue ist.

Liebe ist Liebe, gleichwohl wird eure Liebe jeden Tag aufgefrischt und wieder aufgearbeitet werden. Eure Liebe wird eine Rose sein, die jeden Tag blüht. Euer Leben wird ein Strauß Rosen sein.

Eure Liebe-Energie wird sich, dem Internet gleich, um die Welt herum winden. Eure Liebe wird der Längengrad und der Breitengrad der Erde sein. Und so werdet ihr Mich vor die durstige Welt hinfegen und ihr zu trinken geben.

Was immer ihr am heutigen Tag für wichtig haltet zu tun, tut es, und tut es mit all der Liebe, die sich soeben anschickt, sich selber in eurem Herzen zum Ausdruck zu bringen. Gebt Meine Liebe. Zeigt Meine Liebe offen her. Weswegen denn scheu sein, derweilen es Meine Liebe ist, welche euer ist? Stürmt über die Bollwerke der Welt mit Meiner Liebe in eurem Herzen hinweg, liebt demokratisch, Liebe für Alle, und Alle für Liebe. Ihr seid ein Liebe-Geber.

Heavenletter # 2408 Love Unfolding on Earth

Liebe, sich auf Erden entfaltend

Gott redete …

Der Eigentümer ist derjenige, der am meisten dient. Der Eigentümer eines Geschäftes arbeitet viele, viele Stunden. Er arbeitet Extrastunden, während er seinen Mitarbeitern freigibt. Der Eigentümer ist derjenige, der sich am meisten kümmert, und er denkt die ganze Zeit an sein Geschäft. Bei seiner Fürsorge denkt er nicht an sich selber und an all seine Vorlieben und Nicht-Vorlieben. Er denkt an die Dienstleistung, die er zu erbringen hat, und mithin dient er.

Als Eigner Meiner Liebe dient ihr am meisten. Ihr gebt Liebe am meisten aus. Andere mögen sich in den Ruhestand begeben, nicht aber ihr. Ihr wisst, in was für einem Geschäft ihr euch befindet, und ihr arbeitet die ganzen Stunden hindurch. Ihr zählt die Stunden nicht. Ihr seid allzu beschäftigt damit, Liebe zu verbreiten, nicht gefühlsbetonten Schmalz, nicht Sentimentalitäten, nicht Umarmen und Küsse, sondern umfassendere Ausdehnung von Liebe, welche den gewöhnlichen Ausdruck von Liebe überschreitet. Ihr dient selbst dann, wo euch die Welt nicht betraut, zu lieben, aber ihr wisst, Wer euch betraut, und Wer es klargestellt hat, dass es eurer Liebe angelegen ist, ohne Unterscheidung überallhin zu fließen. Wir können sagen, eure Liebe ist für jedermann reserviert. Daher gibt es weder einen ersten noch einen letzten. Dies ist Meine Liebe, letzten Endes durch euch versprengt.

Meine Liebe, die du gibst, ist womöglich von außenher nicht augenscheinlich. Meine Liebe – Unsere Liebe – ist wie eine Quelle, die im Untergrund rinnt. Die Menschen begeben sich in Scharen dorthin, wo die Quelle hervorsprudelt, und sie trinken von ihr, und wissen eher nicht, dass das Wasser von einer Quelle herstammt, welche umfassender ist als der sichtbare Wasserstrahl. Während ihr den Menschen Hunderte Liter strömender Liebe andient, werdet ihr selber niemals durstig. Ihr bezwingt allen Durst. Sobald die Wasser der Liebe einmal gekostet worden sind, kommt es zu einem Wiederbeleben von Liebe, und mehr und mehr Quellen springen hervor. Die Quellen der Liebe sind wie Weinreben, die sich selber um die Welt herum schlingen. Die Quellen der Liebe werden zu Wein, der aus den Weintrauben der Liebe hergestellt wurde. Ah, Liebe im Überfluss.

Du bist ein Brennmeister Meiner Liebe. Du bist geschäftig, all die Bestellungen zu erfüllen. Kein einziger hat für sich selber zu ordern. Du siehst, wo Liebe vonnöten ist, und du siehst, sie wird überall benötigt, und also setzt du nicht aus, Liebe zu verschicken. Du möchtest Meine Liebe für die ganze Erde und für Alle, die auf ihr wohnen. Es ist dein Wille, dass Liebe erblüht. Es ist dein Wille, dass Liebe aus ihrem Versteck hervorkommt und sich selber erklärt, so wie das jemand beim Zoll tut.

Du bist ein Soldat der Liebe. Du marschierst in alle Länder ein. Da ist eine Armee der Liebe, und du führst sie an. Du führst sie durch dein Beispiel an. Du hast niemanden zu bitten, zu folgen. Du brauchst nicht zu bitten, weil der Liebe hinterhergegangen wird. Kein einziger kann ihr widerstehen. Entsinnt euch, Geliebte, Wir reden soeben nicht über eine Schau von Liebe oder über irgendeine Demonstration von ihr. Wir reden soeben über Liebe, die zugegen ist. Sie hat keine Grille zu sein. Sie hat schlicht Liebe zu sein.

Du bist ein Fahnenträger. Du bist ein Trompetenruf. Du bist das Horn, das ertönt. Und du drehst auf der ganzen Welt und in den Galaxien darüberhinaus die Liebe auf.

Du bist ein Instrument Meines Willens, und das meint – Instrument Meiner Liebe. Du, der du Meine Liebe bist, bist überdies ein Instrument von ihr. Du bist der Prozess Meiner Liebe, welche sich auf Erden entfaltet. Du bist die Frontlinien Meiner Liebe, und du bist zudem die Nachhut. Wo du auch stehst, du stehst in Liebe da. Wo du auch bist, du bist Liebe. Was mehr gibt es da zu sagen?

Heavenletter # 2409 Hosts of the Universe

Gastgeber des Universums 

Gott redete …

Ihr seid alle einfühlsame Seelen. Diejenigen, die du als rauh und zäh wahrnimmst, sind rauh und zäh, weil sie zärtlich sind. Sie sind ebenso zärtlich und empfindsam wie du. Wieso sollte jemand zäh sein mögen, außer, er hatte es mit Angst zu tun gehabt? Die Stärksten unter allen sind diejenigen, die zärtlich und freundlich sind. Sie haben keine Angst, zu sein.

Und selbst wenn ihr Angst habt, zärtlich zu sein, seid trotzdem zärtlich.

Sofern ihr Angst habt, wie sähet ihr es gerne, von jemandem behandelt zu werden?

Sofern du der Gastgeber des Universums bist, wie würdest du dich gerne behandelt sehen mögen, sobald du ein Gast wärest?

Sofern du ein Gast des Universums bist, wie würdest du gerne jemanden behandeln, wenn du der Gastgeber bist?

Dies, Geliebte, ist die goldene Regel.

Wenn du einen Fehler begangen hast, wie möchtest du dich danach behandelt sehen? Dies ist dann die Art, einen anderen Menschen zu behandeln, der einen Fehler oder der viele Fehler begangen hat.

Dies wird darunter verstanden – ein Bruder zu sein. Es meint, freundlich zu sein, indes ohne eine Schau daraus zu machen, dass du freundlich bist.

Kein einziger möchte, dass du freundlich zu ihm bist, weil dies das Gefühl zu ihnen her schafft, gleichsam als wären sie in Not. Und daher bist du respektvoll. Gleich welche Person vor dir steht, er oder sie ist ein Schatz von Mir. Wenn Ich dir einen Diamanten gegeben habe, würdest du dann nicht auf ihn achtgeben wollen? Würdest du ihn nicht achten? Er ist letztlich ein Diamant. Warst du tatsächlich der Auffassung, irgendein Mensch, der vor dir steht, sei weniger wert als ein Diamant?

Ehrt Meine Kinder. Ehrt das Privileg, in deren Präsenz zu weilen. Sie sind ein Geschenk, was Ich euch schickte. Du bist der Spiegel, in den du blickst. Du bist imstande, ihr Befinden zu heben oder zu senken. Hättest du die Wahl, würdest du dann ihr Wohlergehen nicht heben mögen?

Es hat genug Härte und Striktheit in der Welt gegeben. Nun ist es für jedermann an der Zeit, liebenswürdig zu sein.

Ihr seid auf der Erde Meine Gäste. Ihr seid auf der Erde Meine Gastgeber. Wenn Ich euch als Kellner angestellt hätte, würde Ich euch dann nicht ausbilden, jedem zuvorkommend zu Diensten zu sein? Und würdest du nicht jeden in Meinem Restaurant höflich bedienen? Dann sieh die Welt als ein Restaurant, bei dem Ich euch angestellt habe zu arbeiten. Lasse es dir eine Freude sein, für Mich in Meinem Restaurant zu arbeiten, und allen, die an den Tischen sitzen, denen sie zugewiesen worden sind, einen unfehlbaren Service zu bieten. Wer immer an deinen Tisch kommt, du kannst wissen, dass Ich ihn oder sie zu dir gesandt habe. Ich habe sie mit einer jeden Zusicherung gesandt, dass du ihnen beispielhafte Dienste zukommen lassen mögest, schier so, als säße Ich als ein Stammgast an deinem Tisch.

Falls du wüsstest, dass Ich persönlich einen Jeden an deinen Tisch geschickt habe, dass Ich sie an Meiner Stelle geschickt habe, wärest du dann nicht ein allerbester Kellner? Würdest du Meine Repräsentanten nicht herzlich willkommen heißen? Geliebte, Ich habe jeden an Meiner Stelle zu euch gesandt. Ich habe euch den Küchenchef gesandt, den Gutgekleideten, und Ich habe euch die Zerzausten gesandt, die Koster und diejenigen, die hungrig sind. Ich habe euch jeden streunenden Hund gesandt. Kein einziger sitzt an eurem Tisch, den Ich nicht eingeladen habe.

Und ebenso gibt es keinen einzigen Kellner an einem Tisch, den Ich nicht gesandt habe. Ich sandte euch, an Meiner Stelle zu dienen. Wer sonst sollte euch gesandt haben mögen? Und wieso sollte Ich euch gesandt haben, außer es ist euch angelegen, zu dienen, und gut zu dienen?

Ihr seid Mir am Dienen, ebenso wie ihr Anderen dient. Es gibt im Grunde genommen keinen einzigen, dem zu dienen ist, außer Mir. Daher, bitte, erbringt Mir gute Dienste.

Heavenletter # 2410 What If You Had an Amaryllis?

Was wäre, wenn ihr eine Amaryllis hättet?

Gott redete …

Wenn du wirklich mit dem Herumhacken auf dir selber aufhören würdest, würdest du die Vollheit erkennen, die du bist. So wie die Dinge stehen, hackst du von dir selber weg – all dies im Namen dessen, dich selber bessern zu mögen. Aufgrund einer Bewertung erteilst du den Bescheid, du habest mehr zu tun und besser zu werden. Du schaust nach draußen, und dort bekommst du Bewerten zu finden, danach nimmst du es auf dich.

Finde jetzt im Augenblick heraus, wie schön du bist, und wie schön jenes Herze dein ist – jenes Herze Unser. Du hast deinen Verstand mit Ideen aufgefüllt, wie nicht gut du bist. Du bist dir sicher, es fehle dir etwas, derweil du dir stattdessen vollauf sicher sein kannst, dass du ein 20-karätiger Diamant bist. Lasst Mich das Polieren verrichten, Geliebte. Wisst, Wer ihr seid, und ihr werdet es sein.

Wisst, dass ihr ein Herz aus Gold habt. Kommt von jener Prämisse her. Ein Herz aus Gold, einerlei wie geschmolzen, ist stark. Geschmolzenes Gold fließt. Es hat ihm nicht angesagt zu werden, zu fließen. Es hat nicht unterwiesen zu werden. Es hat einfach nicht aufgestaut zu werden.

Du hast dein Herz beschnitten, das aber bedeutet nicht, dass ihm etwas hinzu getan werden sollte. Sofern du dein Herz unterdrückt hast, entferne einfach die Unterdrückung. Wenn dein Gürtel zu eng ist, lockerst du ihn. Du hast den gegenwärtigen Gürtel nicht zu dehnen. Du hast ihn nicht zurechtzuweisen. Du lässt ihn einfach den Gürtel sein, der er ist.

Wenn du doch bloß dich selber ebenso gut behandeln könntest wie einen Gürtel. Wenn du doch bloß auf dich selber mehr wetten würdest.

Das ganze Geld, was du für dies und das verausgabst, was wäre denn, wenn du es stattdessen jenen zukommen ließest, die wenig davon oder keines haben? Was hättest du dabei eingebüßt? Du hättest das Geld mittlerweile ohnehin ausgegeben, und das Vergnügen an ihm hätte nicht angehalten. Sofern du die Herrlichkeit von dir selber erkennen möchtest, gib etwas weg.

Zuvörderst, gib dein Bedürfnis weg, anders zu sein, als du bist. Gib weg, und du wirst herausfinden, Wer du bist.

Du hast an einem Konzept festgehalten, öfters an einem verkehrten. Halte nichts an dir. Teile alles. Dies ist Veredelung. Je weniger du behältst, umso besser bist du. Je mehr du weggibst, desto glücklicher bist du. Gib all die beschränkenden Konzepte weg, die du über dich selbst innehattest. Du erstandst eine Liste an Gütern, Geliebte, Geliebter. Du erstandst Schlacke für Gold.

Du gibst ohnehin dauernd irgendetwas weg. Du gibst günstige Gelegenheiten aufgrund von fixierten Ideen fort, Ideen deinerseits oder Ideen der Welt. Du hast dir die trügerische Illusion der Welt zu Herzen genommen. Illusion gehört nicht in dein Herz hinein, definitiv nicht in dein Herz, nein, nicht in das Herz, welches Ich dir gegeben habe.

Was wäre, wenn du eine Amaryllis hättest, und wenn du fortwährend herumerzählen würdest, sie hätte eigentlich anders zu sein, so wie sie sei, sei sie nicht so ganz richtig, sie sollte eine hellere oder eine weniger helle Farbe haben, sie sollte früher aufblühen, oder sie sollte später blühen? Du weißt Besseres zu tun, als dies einer Amaryllis anzutun.

Hebe nun an, freundliche Worte an die Amaryllis deines Herzens zu richten, an jene Amaryllis deines Herzens, jenes staunenerregende, pulsierende, göttliche Herz, jenes im Wachsen befindliche Herz, dessen Ranken hinauslangen und sich durch das Universum winden.

Anerkenne die Schönheit und Herrlichkeit deines eigenen Herzens. Es ist ein König oder eine Königin unter den Herzen. Es ist Mein Herz, in deine Brust gepflanzt. Ist dir dies nicht klar? Was könnte Mein Herz anderes sein als das ganze Jahr über in voller Blüte, unbenommen der Jahreszeit, unbenommen alles weiteren, und demnach also jetzt, Mein Herz in dem deinen, lasse es sich selber und die Welt mit hehrem Gewahren und erhabener Freude schätzen und würdigen. 

Heavenletter # 2411 What Happiness Is

Was Glücklichsein ist

Gott redete …

Was auch der Himmel auf Erden deiner Auffassung nach wird sein mögen, er wird noch mehr sein. Ihr werdet nicht-erträumte Freuden haben. Ihr – Ich rede von jedem, der Meine Worte liest – werdet unausgesprochenes Glücksempfinden haben. Ihr könnt euch nicht all das Glück vorstellen, was euer sein wird. Euer Glück wird wie Popcorn sein, das hervorschnellt, und es wird nicht zu stoppen sein. 

Dein Glück wird hervorschießen, wie ein Experte im Kartenausteilen die Karten fix rundum verteilt. Mehr als das, alle Karten im Stapel sind Asse, Geliebte, mit einigen wenigen Buben, Königinnen und Königen, die hineingeworfen werden, um euch und die Menschen in eurem Leben zu verkörpern.

Tatsache ist, alles Glücksvermögen wird nunmehr Glückssträhnen über Glückssträhnen haben sein. Der Würfel ist gefallen.

Bis hierher wart ihr euch nicht im Klaren, wie herrlich das Leben sein soll. Bald werdet ihr das Leben leben, so wie es ihm in all seiner Pracht zu sein zugedacht ist. Die ganze Vergangenheit wird hinter euch liegen. Ihr werdet voller Ehrfurcht vor all dem stehen, was sich euch darbieten wird. Es wird zu einem Ehrfurchtsempfinden nach dem anderen kommen. Ihr werdet euch am Tag ein Dutzendmal kneifen und dann herauskriegen, dass ihr wach seid.

Das Leben auf der Erde wird zu der Entfaltung aller Eurer Träume ausarten. Das Leben wird mit wahrgewordenen Träumen in die Höhe gestapelt sein. Die Welt wird zu einem einzigen widerhallenden Ja! werden. Das Wort „nein“ wird dermaßen blass und undeutlich werden, dass ihr es nicht hören könnt, und dann wird es insgesamt verschwinden. Es wird sich begeben, dass sich das Konzept von „Nein“ insgesamt verzogen haben wird. „Nein“ war wie ein Zauberspruch, der auf die Erdinsassen niedergegangen ist, und jetzt ist der Zauber gelüftet und vermag nicht mehr zu wirken.

Die Kehle keines einzigen Menschen wird imstande sein, das Wort „nein“ zu formen. Der ihm am nächsten kommende Klang wird sein – „jetzt“.

Der Entwicklung werden keine Stolpersteine mehr unterkommen, keine Unterbrüche, keine Pausen. Ihr werdet unentwegt weiter rollen und Alle mit euch nehmen. Ihr werdet voller Freude über das Galaxien-Hüpfen herum und herum laufen. Tatsache ist, ihr werdet euch in halsbrecherischer Geschwindigkeit um die Sonne herum drehen. Die Sterne werden vor euch auseinandergehen und in der Minute, in der ihr vorübergeht, zu ihrem ursprünglichen Fleck zurückkehren. Ihr werdet still dastehen, und doch überallhin und zu jeder Stelle hin transportiert werden. 

Ihr werdet zu den Tiefen des Ozeans schwimmen und zu den Höhen des Himmels fliegen. Es wird keine Horizontlinie mehr geben, denn der Zusammenschluss von Himmel und Erde wird vollständig sein. Ihr werdet ganz leicht durch das Nadelöhr gehen. Es wird keine Beschränkungen geben. Alle Eingänge werden dermaßen weit sein wie der Grand Canyon. Alles wird weit offen sein, sonderlich eure Augen werden weit offen sein. 

Ihr lernt, zu sehen. Ihr lernt, das Universum in Braille-Schrift und in jeder anderen Sprache zu lesen. Es wird keine Verwirrtheit mehr geben. Alle werden verstanden werden, denn Herzen werden rundum bekannt sein, und einzig die Sprache der Liebe wird gesprochen werden. Vorträge und Reden werden nicht mehr notwendig sein, und dennoch werden sie um der Schönheit ihres Klanges und ihres Rhythmus wegen gehalten werden.

Tanz als solcher wird nicht mehr bekannt sein, denn jeder wird tanzen. Kein einziger wird dafür Stunden nötig haben. Und Augen werden tanzen. Tanzen wird wie eine Kette sein, angestrahlt von hellem Lächeln.

Es wird ein Hopsen, Tänzeln und Springen geben überallhin, wohin ihr mögt. Ihr werdet die Dimensionen und die Dimensionslosigkeit reiten, wie ihr auf einem Wal reitet. Ihr werdet euch eine jede Form aussuchen, die ihr mögt, und ihr werdet ausgemacht und erkannt werden, und doch werdet ihr formlos sein. Ihr werdet saumlos sein. Ihr werdet erkennen, dass euer Leibesumfang den Erdumfang übertrifft, und ihr werdet bemerken, dass der Himmel maßlos ist, und dass er gleichwohl in unermesslicher Liebe bemessen wird. Setze deinen Hut auf, Geliebte, Geliebter, denn du bist drauf und dran, dich selber in Glücklichsein zu versenken und, ein für alle Mal, herauszufinden, was Glück ist.

Heavenletter # 2412 The Throne of the Universe

Der Thron des Universums

Gott redete …

Schöne Seele, alles was du sein kannst, ist eine schöne Seele. Es gibt nichts anderes, was du sein kannst. dir wird dies klar werden, wenn du nicht mehr länger an all das Fallenstellen der Welt geheftet bist. Wenn du die Fallen beiseite legst, wirst du aus dem Kokon aus deiner eigenen Herstellung herauskommen, aus dem verknäuelten Netz, was du aus dir selber gewoben hast. Sobald all das äußere Drum und Dran vergangen ist, was kann dann übrigbleiben, außer deine Seele in all ihrer Schönheit am Prangen? Die Seele von dir hat Sinngehalt und nutzt sich niemals ab. Dies ist das wahre Du. Alles Sonstige ist Taschenspielertrick, eine Façade, eine Verstellung. Einerlei wie bewandert du in der Welt bist, dies stimmt. Dies ist ebenfalls wahr, einerlei wie unbewandert du in der Welt bist.

Du glaubtest, die Welt wäre alles, und du seist nichts, ein Tropfen im Eimer, eine Dutzendware, schlicht ein ungelernter Arbeiter, der auf der Erde geduldet, oftmals nicht in den Blick genommen, nicht anerkannt, nicht in Betracht genommen wird, der im Eigentlichen nicht von großer Bedeutung ist, das dachtest du.

Und dennoch, durch all dies hindurch, bist du Mir ungemein bedeutsam, und nunmehr bitte Ich dich, dir selber bedeutsam zu sein. Glaube nicht, was dir die Welt erzählt hat, weil jene deinen Wert nicht kennt. Die Welt hat deinen Glauben an dich selber gekidnappt und ihn irgendwo versteckt. Sie hat dich zu überreden versucht, dass du bloß die Massen seist, und du wurdest überzeugt. Du gabst deine Seele nicht auf, aber du schriebst ihre Wichtigkeit ab. Das Empfinden mehrte sich, dass deine Seele und deren Wert die Märchengeschichte darstellten, anstelle dessen dass die Welt die Märchengeschichte darstellte. Selbstverständlich sehen du und die Welt das alles verkehrt herum.

Das Leben in der Welt ist wertvoll, so wertvoll wie du, und doch hat sich die Welt nicht im selben Maße selber wertgeschätzt. Eine Welt, welche sich selber schätzt, hätte keine Kriege an sich. Sie hätte keine Raserei der einen oder anderen Art bei sich. Die Welt hat weder sich selber wertgeschätzt, wieso also sollte sie dich wertschätzen?

Jetzt halte Ich euch dazu an, euch selber und das Gold, aus dem ihr gemacht seid, wertzuschätzen. Glaubt nicht an die Spiegelbilder, in die ihr blickt. Glaubt nicht an die Anklageschriften der Welt. Glaubt an Mich, und glaubt an euch.

Lasst uns glauben, und lasst uns nicht vortäuschen.

Das was ihr als die Wirklichkeit oder als die harten Fakten des Lebens bezeichnet, ist Vortäuschung. Ist es nicht komisch, dass ihr euch selber vor der größten der Wahrheiten versteckt, und die schalste der Fiktion bejaht? Ich sage, dass du, eine herrliche Seele, vom Himmel her geboren wurdest, um deinen Glanz zu scheinen. Ihr seid nicht Lametta, Geliebte. Ihr seid die reale Sache. Eine jede Analyse von euch, die minder als reines Gold ist, geht in die Irre. Ihr seid der helle Stern, der in Meinem Herzen scheint. Wieso ist dies so schwer zu glauben?

Du glaubst alles, was dir jemand erzählt. Du glaubst es leidenschaftlich. Dem gegenüber fällt es dir nicht so leicht, zu glauben, was Ich dir sage. Glaube oder glaube nicht – nimm entgegen. Komme von diesem Blickwinkel hier: Du bist von Wert. Du bist das Allerwerteste. Du bist alles wert, ausgenommen Strafe und Entwertung, durch welche du dich hindurch stellst.

Hier bist du, sitzt auf dem Thron des Universums, und vermeinst, du seist obdachlos und schlafest an der Bordsteinkante.

Eure Wahrnehmung ist daneben, Geliebte. Ihr vergaßt, Wer ihr seid. Ihr vergaßt alles darüber. Ihr werdet gar meinen, es sei absurd zu denken, ihr wärt irgendetwas mehr denn der physische Umriss von euch und die Anhäufung von Gepflogenheiten und falschen Propheten.

Ich rühme euch, Mir zu glauben, und zu glauben, was Ich sage, sodass ihr an euch selber glauben könnt. Macht euch nichts von der verwundenen Ansicht anderer Menschen was euch angeht. Beginnt jetzt euch selber deutlich zu sehen, und ihr werdet Andere gleich zu sehen bekommen. Ihr seid eine mächtige glänzende Seele. Bejaht diese zutreffende Veranschlagung von euch selber, und macht sie zu eurer eigenen.

Heavenletter # 2413 Earth’s Oneness with Heaven

Der Erde Einssein mit dem Himmel

Gott redete …

Es gibt nichts, was dem Feuerwerk der Seele gleichkommt. Es gibt nichts, was mit ihm in Vergleich zu bringen wäre. Sofern du etwas Umwerfendes zu sehen bekommen möchtest, was selbst die ganze Galaxie der Sterne zum Aufgleißen bringt, dann solltest du die Seele sehen. Du kannst sie indessen nicht sehen, dennoch hast du flüchtige Ausblicke auf sie. Liebe ist ein guter Anblick von ihr. Die Bäume und andere wachsende Dinge draußen vor deinem Fenster triefen in jedem Augenblick vor Liebe. Die Sonne tut es. Du tust es. Ich tue es. Es ist unvermeidlich. Die Seele liebt.

Worum auch immer das Leben deiner Auffassung nach geht, es handelt von der Seele. Es geht weder um Erfolg noch um Ansehen, weder um Reichtum noch um Gesundheit oder Krankheit, weder um gute Abschlüsse noch um Bildung, weder um Autos noch um Reisen zum Mond. Es geht um das Menschenherz, und, damit einhergehend, um deine Seele in all ihrer Größe. Du und Ich sind in der Seele eins, und jeder sonst ist ebenso mit uns in der Seele eins. Überseele, Unterseele, es ist schier Seele. Ihr seid Seele, Geliebte. Was immer ihr vielleicht seid, ihr seid endlos und letztlich Seele. Ihr seid eine Seele auf der Erde am Reisen. Eure Seele reist überallhin, denn sie ist nicht gebunden. Eure Seele ist schrankenlos. Sie ist an nichts festgemacht außer an Liebe, und dies ist Freiheit wie keine andere.

Es ist nicht die Welt, welche euch befreit. Ihr seid bereits frei. Handschellen hemmen die Seele nicht. Du bist ein Seelen-Reisender. dir kann deine Seele niemals abhanden kommen, und doch auf Erden, da tust du alles mögliche, um sie auszuspüren.

Lasst die Glocken der Freiheit läuten. Lasst sie durch das Universum nachhallen. Alle Seelen berühren einander. Alle sind in einer einzigen Umarmung geborgen, denn reine Seele und reine Liebe gehen Hand in Hand, ein Feld von Herzen geschmückt über dem Universum. Kein Feuerwerk kann die Explosion nachstellen, die aus eurem Herzen heraus birst. Euer Herz ist ein Sonnenausbruch von Liebe.

Es wurde öfters davon geredet, es gebe einen Schleier zwischen euch und dem Kern eures Lebens, und der Kern sei eure staunenerregende Seele. Was aber ist ein Schleier, Geliebte? Sie ist ein hauchdünnes Ding, welches ihr beiseite ziehen könnt, gleichsam als gäbe es es nicht. Ihr könnt durch Schleier hindurch sehen. Sie sind eine Illusion wie jede andere. Es ist bloß so, dass ihr diesem glutvollen Schleier große Macht beigebt.

Wie auch immer, deine Seele ist nicht mehr auf der anderen Seite des Schleiers, denn Ich es bin. Wo Ich bin, dort ist deine Seele. Und ihr ebenfalls, Meine Geliebte. Ich bin euch so nahe wie eure Seele. Wir sind verknüpft, du und Ich, Herz und Seele, und dies bedeutet ein dermaßen köstliches ungemein kräftiges Einssein, Einssein, welches nicht in Grenzen gehalten werden kann, welches vielmehr, dem Dämmern des Tages gleich, hervorbersten muss.

Elektrische Lichter sind nützlich und oftmals schön, allerdings ist menschengemachtes Licht nebst der Sonne nahezu zwergenhaft. Nichts kommt der Sonne gleich, und nichts kommt dir gleich, der du schöne Seele bist, manifestiert in einem Menschen-Körper auf der Gott-gegebenen Erde. Was für eine herrliche Schöpfung du bist. Egal was du zur Schau stellst, du bist ebenso erhaben wie die Sonne. Ich habe keinen Scherz gemacht, als Ich sagte, du seist Meine großartigste Schöpfung. Ihr könnt alles tun, Geliebte. Ihr könnt alles wirken. Ihr könnt die Seele von euch entdecken, und ihr könnt sie zur Schau stellen, und das werdet ihr. Ihr werdet bis zum Gipfel der Erde hochsteigen und das Einssein der Erde mit dem Himmel verkünden.

Ihr könnt das Sonnenlicht sein, welches durch die Blätter der Menschheit auf Erden hindurch scheint. Ihr könnt euer Licht scheinen in einer Myriade von Weisen. Denkt indessen darüber nicht so viel nach. Steht einfach auf und tut es. Lasst euch losgehen, so wie ihr das bei einem Feuerwerk macht, und ihr werdet eine derartige Hoheit aufweisen, dass ihr Ehrfurcht innehaben werdet und dass die Welt sich erheben und sich selber Beifall spenden wird.

Heavenletter # 2414 Self-Realization

Selbst-Verwirklichung

Gott redete …

Allerschönste Seele, denkst du an Mich? Vielleicht bezeichnest du das, woran du denkst, als eine Erinnerung oder als eine Idee, oder du hast womöglich gar keine Gedanken gehabt, gleichwohl ist es so, dass Ich es bin, von Dem deine Gedanken voll sind, und dass Ich es bin, Welcher in deinem Sinn ist. Woran du auch denkst, du denkst an Mich. Ich bin ein beträchtlicher Faktor in deinem Leben. Ohne Meine Präsenz könntest du keinen Gedanken haben. Es obliegt dir wirklich nicht, ob Ich in deinem Leben Existenz habe oder nicht. Ich existiere in deinem Leben. Du kannst dem nicht entkommen.

Gedanken kommen von irgendwo her, geliebte Geliebte. Ihr habt euch irgendwo einzuklinken, um einen Gedanken zu haben. Der elektrische Strom hat angestellt zu sein. Eine Verbindung muss hergestellt worden sein, und mit was sonst denn gilt es euch eine Verbindung herzustellen, als mit der großartigen Quelle Allen Denkens?

Gedanken sind Energie, seht ihr das ebenso? Und woher rührt Energie? Sie verläuft eventuell durch zahlreiche Alleen, gleichwohl kommt Energie von der Quelle Aller Energie, das ist niemand anderes als Ich.

Omnipräsent bedeutet immerzu präsent. Ich bin bei euch zu 100 %, zu 1000 %, zu endlos viel Prozent. Dass ihr in eine andere Richtung blickt – nun, das ist beiläufig. Ihr existiert ohne Mich nicht. Ihr geht nirgendwo hin ohne Mich. Ihr seid Alles aufgrund Meiner. Blickt in einen Spiegel, und ihr werdet eine Form erblicken, welche Mich enthält. Ja, du bist ein Behälter, und Ich bin der Aufrechterhalter.

Ich, Der Ich formlos bin, habe zahlreiche Formen. Und du bist eine von ihnen. Alles ist eine Form von Mir. Ich bin jenseits der verhältnismäßigen, relativen Welt, und dennoch bin Ich eine tatsächliche Gegebenheit. Ich werde sogar in Wörterbüchern und Enzyklopädien aufgeführt. Ich liege auf jedermanns Zungenspitze. Ich frische täglich das Grün auf, und Ich frische euch auf.

Wenn der Herbst kommt, macht sich niemand Sorgen, dass die Bäume der Blätter bar sind. Indessen macht ihr euch Sorgen über euch, wenn ihr nicht in voller Blüte steht. Was immer ihr daraus macht, ihr steht in voller Blüte, Geliebte, gleichgültig in welcher Jahreszeit, und wie auch das Äußere aussieht, in dem ihr in Erscheinung tretet. Euer Erscheinungsbild ist unbedeutend. Ich bin bedeutend. Ich bin euer Bezugs-Selbst, euer Signifikantes Selbst. Ich bin unersetzlich. Es gibt keinen Ersatz. Lasst Mich bei euch Mich Selber vorstellen. Lasst Mich euch vorstellen. Ihr braucht bei Mir keine Einführung. Ich bin gewahr. Ich bin Gewahrsein Selber. Und dementsprechend ihr. Wenn ihr der Wahrheit eure Augen öffnet, werdet ihr es merken. Ihr werdet erkennen, was immerzu so gewesen ist.

Was habt ihr gedacht, was Selbst-Verwirklichung ist? Wart ihr der Auffassung, irgendein Fremder werde euren Platz einnehmen? Ein prachtvoller Fremder, der keine Ähnlichkeit mit euch aufweist. Und jetzt werdet ihr mit euch erneut bekannt, nicht mit eurem abhanden gekommenen Selbst, sondern mit dem Selbst, welches ihr immerfort gewesen seid.

Die grüne Üppigkeit der Bäume seid ihr ebenfalls. Was immer eure Augen erblicken, es ist letztlich ihr selber, was sie innehalten. Ihr seid ein Ausdruck von Mir, und also drücke Ich Mich selber durch euch aus. Ob ihr darum wisst oder nicht, ist nebensächlich. Dass Wir Eins sind, ist grundlegend.

Wir sind Ein Unumänderbares Selbst. All die sich wandelnden Manifestationen des Selbst, welche ihr seht, sind illusorisch. Sie sind Diebe in der Nacht. Und doch gibt es nichts zum Stehlen, keinen, um von ihm etwas zu stehlen, und gewisslich keinen Dieb. Das was festgegründet ist, ist festgegründet, und kann nicht weggestohlen werden.

Ihr, Geliebte, seid in Meinem Sein gegründet. Ihr seid nicht weit verstreut. Ihr seid stracks hier in Meinem Herzen. And dort seid ihr immerzu gewesen, bloß hattet ihr diesen unglaublichen Traum und hieltet ihn für wahr. Oh, nun gut, keine Ursache. Nichts hat sich geändert, ausgenommen irgendein Traum, den ihr ausspielt. Wir sind Liebe, und Liebe sind Wir. Was sonst gibt es, was eine Rolle spielt?

Heavenletter # 2415 The Invention of Time

Die Erfindung von Zeit

Gott redete …

In einer Welt ohne Uhren würdet ihr leichter in Einklang mit der Natur stehen.

In einer Welt in Einklang mit der Natur würdet ihr mit der Sonne aufstehen und euch mit der Sonne hinlegen. Euer Augenlicht wäre exzellent.

Ihr würde die Nahrungsmittel essen, die in eurer Umgebung wachsen. Ihr würdet sie anpflanzen oder finden oder sammeln. Ihr würdet in den Flüssen fischen und euch Wasser aus den Quellen holen.

Ihr würdet bloß natürliche Materialien kennen. Es gäbe keine Chemikalien. Es gäbe keinen Bedarf für Make-up, weil es zwei rote Rosen gäbe, eine für eine jede Wange. Eure Lippen wären rot mit Beeren, die von den Ranken gepflückt wurden.

Sich körperlich ertüchtigen wäre in euer Leben eingegliedert. Es gäbe keine speziellen Plätze, extra ausgewiesen für körperliche Übungen. Die Welt wäre ein Gymnastiksaal, und sie wäre ein Thermalbad. Die ganzen Trainingsausrüstungen wären unterwegs aufgestellt, Baumäste, um daran zu schwingen, Stämme, um darüber zu springen, Flüsse, um in ihnen zu schwimmen und um Purzelbäume zu schlagen. Ihr würdet zur Arbeit zu Fuß gehen. Es gäbe keine Verkehrsstaus, und falls es sie gäbe, würdet ihr sie als eine Gelegenheit hernehmen, um euch miteinander anzufreunden. Ihr wäret nicht in Eile. Es gäbe keine Eile. Zeit wäre nicht das Eigentliche.

Ihr würdet Druck, Fristen, Dringlichkeit nicht kennen. Sie würden nicht existieren. Es gäbe keine Spannung zum in sie Einsacken. Kein Diäthalten. Es gäbe keinen hohen Blutdruck. Ängstlichkeit wäre nicht bekannt. Es käme zu keinen Gelegenheiten für sie.

Ihr könntet schwer arbeiten, aber ihr würdet von der Arbeit, die ihr tut, nicht abberufen. Euer Leben wäre direkt da in euren eigenen Händen. Es gäbe keinen Arbeitgeber, ebenso keine Arbeitnehmer. Jeder hätte sozusagen sein eigenes Geschäft. Ihr wärt selbst-auskömmlich. Zu keiner Zeit ein Ritzel in dem Rad, wärt ihr das Rad, und der Führer eures Lebens auf Erden, alldies weil es keine Uhren gäbe, euch zu beherrschen.

Ihr würdet über der Oberfläche der Welt Purzelbäume schlagen. 

Selbst wenn eure Füße in einem Radius von einer Meile blieben, würdet ihr das Universum durchmessen.

Eure Augen würden der Sonne hinterhergehen. Für Ausrüstung gäbe es keinen Bedarf.

Wer erfand die Mechanik von Uhren? Und wer erfand den Bedarf für sie? Draußen lebend würdet ihr anhand der Sonne wissen, was für eine Tageszeit es ist, und ihr würdet wissen, was für eine Nachtzeit es ist, indem ihr nach oben blickt und untertaucht in der Sprache der blauen funkelnden Sterne und des weißen heiteren Mondes.

Ihr wäret eingekleidet in den Taten eures Tages.

Ihr würdet nichts benötigen, weil ihr wüsstet, dass ihr alles habt.

Ihr wärt mit Mir vertraut, da ihr niemals mit Mir nicht vertraut wart. Ihr würdet die Hand sehen, welche die Welt zum Umkreisen bringt, welche alles an Ort und Stelle hinstellt und in Bewegung setzt. Ihr wärt das bereitwillige Spinnrad, welches das Gewand webt und die Welt, die jeden Tag in Erscheinung tritt, ausrollt.

Ihr würdet auf euer Leben aufsteigen wie auf ein großartiges Pferd, und ihr würdet es reiten, so lange bis die Sonne unter dem Horizont verschwindet, um auf die andere Seite der Welt zu scheinen.

All dies, weil es keine Uhren gäbe, keine Zeitpläne, keinen Bus zum Bekommen oder Verpassen, weil es ausschließlich Leben gäbe, einzig Leben, um auf es zum Reiten aufzuspringen. Wie dicht dran an Gottes Schöpfung ihr doch wäret, und wie nahe dran ihr an Gott wäret. Mit nichts, was sich einmischt, würdet ihr genau wissen, Wer ihr seid, und ihr würdet den droben scheinenden Gott kennen, und den Gott inwendig in euch, Der euch dient. Ihr würdet wissen, wofür ihr da seid. Ihr würdet nicht denken: „Wovon handelt das Leben überhaupt?“ Ihr würdet wissen, worum das Leben geht, und ihr würdet es daraufhin für immer und ewig glücklich ausleben.

Heavenletter # 2416 Think Less about Gaining Enlightenment and More about Giving Love 

Denke weniger ans Erreichen von Erleuchtung und mehr ans Schenken von Liebe

Gott redete …

Unüberschaubarerweise – das ist die Manier, wie Segnungen auf der Erde niedergehen. Es gibt nicht einen Tag ohne Segnungen für dich. Jeder Tag für sich genommen ist ein Segen. Ihr schwimmt in Segnungen, Geliebte. Ihr seid von ihnen überflutet. Ihr wisst nicht, wie es geht, dermaßen viel zu zählen, um alle eure Segnungen durchzuzählen. Ihr würdet in den Schlaf fallen, bevor ihr damit zu Ende wäret.

Segnungen huschen in dein Leben hinein, wie Fische. Du bist mit Fischen und Brotlaiben überschwemmt.

Selbst in einer Katastrophe bist du gesegnet. Akzeptiere ein für alle Mal, dass alles, was sich begibt, ein Segen ist, wenn du bloß darum wüsstest, wenn du bloß Augen dafür hättest, ihn zu sehen. Bestimmt, wenn du bloß Augen dafür hättest, es zu sehen, würdest du darum wissen. Du würdest den Cocon erkennen, in dem du lebst. Du würdest erkennen, du fährst auf der Lee-Seite des Schiffes. Du würdest bemerken, du bist in Meiner Liebe eingewickelt. Deine Füße und dein Herz würden vor Freude in die Höhe springen, derweil du auf dem Boden wandelst, der für dich vorgesehen ist. Ihr würdet das Pflaster küssen, Geliebte. Ihr würdet dermaßen viele stille Liebe verströmen, dass alle Menschen um euch herum sich wundern würden, woher dermaßen viel Liebe herrühren kann. Ihr würdet euch ebenfalls wundern.

Und du, der du dies liest, du würdest selbstverständlich wissen, woher die Liebe kommt, und dass sie von Mir kommt. Von Mir zu dir, und von dir über die Straße hinüber und rund um die Welt. Und so befürwortest du das gesamte Universum mit Meiner Liebe durch dich. Und wer ist mehr befürwortet? Etwa derjenige, durch den Meine Liebe geschenkt wird, oder derjenige, der durch dich Meine Liebe in Empfang nimmt? Beide sind gesegnet, wer aber ist mehr gesegnet?

Sei ein Säer Meiner Liebe, und komme dahinter. Finde heraus, wie es ist, die Straßen des Lebens mit Liebe in deinem Herzen entlangzugehen. Bedenke, was es heißt, angesichts des Dursts nach Liebe ein Schluck zu sein. Bedenke, was es heißt, Feuer des Herzens zu löschen und sie durch ein kühlendes Getränk der Liebe zu ersetzen, welches du ausgibst, weil du etwas mit der Liebe in deinem Herzen anzufangen hast. Und so birst Meine Liebe durch die Säume deines Herzens, und ist die Welt gesegnet, weil Meine Liebe in deinem Herzen nicht eingefasst verbleiben kann. Meine Liebe sprengt sich ihren Weg. Nicht einmal das Universum kann Meine Liebe bei sich behalten, ohne sie zu verschütten. Meine Liebe ist garantiert. Meine Liebe vermehrt und vermehrt sich, Meine Liebe durch dich.

Hast du irgendeinen Anhaltspunkt, was die Tiefe und Weite Meiner Liebe angeht? Du hast eine Ahnung und noch nicht eine volle Erkenntnis.

Sobald du einmal die Tiefe und Weite Meiner Liebe aufgreifst, bist du verwirklicht. Sowie du die realisierende Umsetzung Meiner Liebe, und wie sie um keine Beschränkungen weiß, innehast, bist du fortan erleuchtet. Erleuchtung ist nichts, was du tust, außer du bezeichnest realisieren als tun. Dies ist die Erleuchtung, der so viele hinterher sind.

Denke weniger an Erleuchtung erlangen für dich selber und mehr an Liebe schenken. Es ist durchs Geben, dass du empfängst. Und bestimmt möchtest du Erleuchtung nicht einfach für dich selber. Zum anderen, dies ist nicht möglich. Du möchtest ungerne auf einem hohen Berg stehen, während die meisten anderen sich im Tal aufhalten. Lieber im Tal bleiben und behilflich sein, andere Menschen in das Gewahren namens Erleuchtung hineinzugeleiten. Und, Geliebte, lasst mithin Erleuchtung etwas sein, welches ihr eher zuwendet, denn etwas, was ihr für euch begehrt. Stellt euch nicht mehr länger als erste in die Schlange nach Erleuchtung. Schiebt euch nicht nach vorne. Lasst liebenswürdigerweise Andere vor euch gehen, und alsdann werdet ihr zu sehen bekommen, dass ihr tatsächlich vorne an der Reihe zu stehen kommt. 

Heavenletter # 2417 There Are Other Things to Think About

Es sind andere Dinge da, um sie zu bedenken

Gott redete …

Wenn euch etwas Widriges passiert, genau dann ist es, wann ihr es los lassen müsst. Weil es unerwünscht ist, deswegen müsst ihr es liegen lassen, wo es liegt. Wenn etwas passierte, ist es passiert. Ihr wolltet nicht, dass es geschieht, aber es geschah, und es gibt kein es weder Zusammenfügen. Es ist schlimm genug, dass es passierte, und wenn ihr jetzt dauernd auf ihm herumreitet, wiederholt ihr das Geschehene immer und immer wieder. Wenn ihr es von Anfang an nicht mögt, dann lasst es fallen. Rückt mit eurem Geist zu anderen Dingen vor, insbesondere zu denen, welche euch die einen oder anderen Glücksmomente verschaffen.

Selbst wenn sich begibt, was ihr Tragödien nennt, braucht ihr nicht dauernd immer und immer wieder bei ihnen drüberzugehen. Ihr habt sie los zu lassen. Selbst wenn ihr wegen eines Verbrechens verurteilt wurdet, welches ihr nicht begangen habt, könnt ihr es nicht dauernd an euch knabbern lassen. Zwingt euch nicht, es los zu lassen. Wendet eure Aufmerksamkeit einfach irgendwoanders hin. Es gibt andere Dinge zum an sie Denken.

Dies bedeutet nicht Thematiken umgehen. Es bedeutet, aufzuhören, euch in Anbetracht von ihnen zu reizen.

Wenn es zu Tod oder Krankheit kommt, oder selbst zu der einen oder anderen winzigen Verärgerung, welche an euch nagt, habt das absichtsvolle Ansinnen, es los zu lassen. Es ist der Schmerz, das Verletztsein, das Infragestellen, was ihr los lasst. Ihr verleugnet das Ereignis nicht. Ihr trefft schlicht die Entscheidung, dass ihr nicht mehr andauernd der Szene des Verbrechens einen Besuch abstattet.

Wenn euch euer Geldbeutel gestohlen wurde, wurde er gestohlen. Zählt euch nicht dauernd das Geld in der Börse vor, welches ihr nicht mehr länger habt.

Wenn ihr für etwas zu viel Geld auf den Tisch gelegt habt, muss euch der Gedanke daran heimsuchen? Die Frage lautet: Müsst ihr dem Herzschmerz Unterschlupf gewähren? Liegt irgendein mysteriöser Wert darin, euch selber niederzustechen, indem ihr eine Szene aber und abermals erneut durchlebt? Hat sie dermaßen lebhaft in eurem Geist zu verweilen?

Sofern ihr vergessen könnt, euch in einem Laden das eine oder andere zu besorgen, könnt ihr dann nicht vergessen, was euch schmerzt? Sofern ihr all die Dinge vergessen könnt, die ihr vergesst, weswegen dann wieder aufwärmen, was von Anfang an nicht erfreulich war?

Was ist der Punkt bei bitterer Reue? Reue ist nicht eine Medizin, welche ihr einzunehmen habt. Es liegt kein Vorzug darin, bittere Früchte zu essen. Lasst eure Pein los. Egal um was für eine Ursache es geht, lasst sie los.

Wenn du dich in einem dunklen Raum befindest, weißt du genug, um das Licht anzudrehen. Du hältst nicht um deines lieben teuren Lebens willen an der Dunkelheit fest. Wenn du eine Düsternis an Gedanken an dir hast, tue das gleiche. Drehe an einem Schalter. Drehe das Licht an, oder begib dich in einen anderen Raum. Es ist keine große Sache, genug von Leiden und von Verschlimmerung gehabt zu haben. Leiden und Zuspitzung sind heiße Kartoffeln. Behaltet sie nicht in der Hand.

In eurem Geist, dort lasst donnernde Gedanken los. Selbst wenn es draußen stürmt, muss es drinnen ebenfalls einen Sturm geben?

Wenn du über vergangene Vorkommnisse nachdenkst und wieder und wieder nachdenkst, treibst du dich selber in die Enge. Deine eigenen Gedanken werden zu einem Hindernis für dein Wachstum. Lasse diese Idee los, Leiden sei gut für dich, oder dass es dich zu einer besseren Person mache. Finde andere Wege, um dich zu einem besseren Menschen zu machen. Versuche es stattdessen mit Sorgen-Ledigsein. Versuche es mit Freude. Versuche es mit Lächeln. Klettere auf einen Baum und komme von einer anderen Perspektive her.

Es ist auf der fehlgeleiteten Welt genug Leiden zur Hand. Sie bedarf nicht deines Leidens. Du brauchst dein Leiden nicht. Weswegen es alsdann behalten? Manchmal rollst du all die kleinen Unverfrorenheiten und Zuspitzungen des Lebens in einem großen Garnball zusammen. Darin bist du recht gut. Was für eine Leistung stellt dies dar? Dafür braucht es keine großartigen Fertigkeiten, oder, falls man sie dafür braucht, hast du jene Fertigkeiten perfektioniert. Rückt nunmehr vor, neue Fertigkeiten zu erlernen, Geliebte, wie etwa, wie es geht, sich wiederholende Gedanken hinter euch zu lassen.

Heavenletter # 2418 A Swan on the Lake of Life

Ein Schwan auf dem See des Lebens

Gott redete …

All die Dinge, die im Leben, die in der Welt passieren, einerlei wie wundervoll oder wie grässlich sie sind, die Wichtigkeit, die du ihnen beimisst, ist überzogen. Pro oder contra, Vorkommnisse im Leben sind nicht das, wovon du dich zu leiten lassen hast. Sie sind nicht das Steuer deines Schiffes. Das Steuer deines Schiffs ist um Vieles feiner als die dritte Dimension, in der du zu leben scheinst.

Wir reden hier soeben von Gleichmut. Davon, weder entsprechend der Welt um dich herum nach oben noch nach unten zu gehen. Das meine Ich, wenn Ich davon rede, dass, was immer geschieht, nicht euer Betreff ist. Was sich im Leben begibt, ist schier etwas, was sich begibt. Es berührt die ewigen Aspekte von dir nicht, noch auch solltest du meinen, es verbringe dich auf einen anderen Baseballplatz. Was auch geschieht, es fasst deine Göttlichkeit nicht an, just so, wenn es aus den Wolken heraus regnet und wenn die Sonne scheint – bist du dessen unbenommen du. Es mag sein, dir ist die Sonne lieber oder du ziehst den Regen vor, in Wahrheit aber, Geliebte, was haben jene mit euch zu tun?

Wenn du für Regen betest und wenn es regnet, freue dich, dass es regnet, und sei dir dennoch im Klaren, dass es mit oder ohne dein Verlangen regnet. Wenn du gerne möchtest, dass die Sonne scheint, und sie scheint, dann freue dich darüber, wisse aber um deine ewige Natur. Gehe an den Strand und lasse dich bräunen, sofern es dir danach ist, und wisse, dass du auf dem Sand des Strandes der gleiche bist wie in deinem Lehnstuhl zuhause oder auf einer Parkbank am Schlafen.

Worauf bist du im Leben dermaßen aus, dass du denkst, jenes stelle die Fabrizierung dar, die dich herstellt? Oder etwas, worauf du nicht aus gewesen bist, jenes stelle die Aufhebung von dir dar?

Ich machte euch, Geliebte. Ihr seid bereits in Meinem Bilde gemacht. Ihr wisst, dass Bild nicht von physischer Natur ist. Ihr wisst, dass Ich davon gemacht bin, was sich nicht ändert, und dass Ich für immer euch zu Diensten BIN. Ich bin ein Vortrefflicher Diener, und Ich diene euch. Ich bringe euch euer Essen. Ich kleide euch, gleichwohl gehe Ich mit weitaus mehr einher als mit dem physischen Gefilde des Lebens. Das Physische ist solch ein zeitweiliger Fleck, derweilen ihr ununterbrochen ein Zeitgenosse Meines Herzens seid.

Achterbahnen gehen rauf und runter, du aber bist keine Achterbahn. Du bist mehr wie ein Schwan auf dem See des Lebens. Du paddelst dahin und hast dein Vergnügen am Paddeln, du genießt das Wasser und die Landschaft. Und alle, die zusehen, haben ebenfalls Vergnügen an dir. Du warst niemals dazu bestimmt, ein Hurrikan zu sein, ebenso nicht irgend eine Art von Gewitter. Du bist der Schwan auf dem See. Bis die Seele Meines Herzens und in Meinem Herzen eingebettet. Unsere Herzen berühren einander. Dermaßen nahe bei Mir bist du – es ist ein Wunder, dass du jemals meintest, du seist irgendwo sonst draußen in der Welt am Treiben.

Mein Herz ist euer Anker, Geliebte, und ihr seid in Meinem Herzen verankert, was just der Platz ist, wohin ihr gehört. Und dennoch wart ihr der Auffassung, ihr wärt absent. Ihr seid zu ungemein viel in der Lage, aber imstande dazu, euch einen Ausgang aus Meinem Herzen zu verschaffen? Niemals. Dies ist ein Absolutum. Ich bin das Absolute, und du bist ein Teil und ein Stück von Mir.

Nun kommen Wir nach irgendwohin. Wir gelangen zu dem Kern der Dinge. Du bist die Liebe Meines Lebens. Da, Ich habe es ausgesprochen. Sofern du Mir dies bist, dann bin Ich unerlässlicherweise das gleiche für dich. Wir sind Ein und das Selbe, Geliebte. Wir sind Unserer Herzen Zufriedenheit. Hättet ihr es gerne anders? Würdet ihr Uns gerne Fremde sein lassen mögen?

Gewiss ja, ihr habt gelegentlich gedacht, Wir wären durch einen Zaun oder durch eine imaginäre Linie der einen oder anderen Art getrennt, Einssein aber kann nicht getrennt sein. Einssein bleibt Einssein. Es gibt keinen Fremden unter Uns. Es gibt einzig Einen von Uns. Dass ihr zahlreiche Parts spielt, bedeutet nicht, ihr habt euch abgewandt. Ihr seid nirgendwo hingegangen. Bloß in eurem eingebildeten Leben auf der Erde springt ihr herum, und nun gebe Ich euch zu verstehen, dass ihr dies nicht zu tun habt. Bleibt schlicht in Liebe untergetaucht, und die Welt wird euch folgen.

Heavenletter # 2419 What Happens Next?

Was trägt sich als nächstes zu?

Gott redete …

Ihr fragt euch selber: „Wovon handelt das Leben überhaupt?“

Obschon ihr eine Menge Antworten darauf habt, wundert ihr euch nach wie vor und möchtet gerne erkennen und euch aus alldem einen Reim machen. Ihr wisst, dem Leben geht es um Liebe. Ihr wisst, dass es eine Illusion ist, gleichwohl habt ihr bloß eine Ahnung davon, was Illusion meint, denn das Leben scheint euch in Wirklichkeit real zu sein, allzu real.

Das Beste, was ihr daraus machen könnt, ist, dass das Leben um überhaupt nichts geht, es sei einfach ein Traumzustand, in dem ihr euch selber verliert. Es ist einfach ein Ruheaufenthalt in Zeit und Raum auf einer weitaus größeren Reise. Es ist bloß für einige wenige Augenblicke da, und dies sind sehr bedeutsame wenige Augenblicke. Tatsache ist, sobald es sich auf der Leinwand befindet, ist es um alles in der Welt bedeutsam. Es wird zu der einzigen Spielstätte in der Stadt, so lange bis ihr anderes in Erfahrung bringt. Es ist eine Show, ja, gleichwohl ist es das Theater des Absurden, ein um alles wichtiges Drama über überhaupt nichts. Könnte es sein, dass ein Jeder ein Kaiser ohne Kleider ist?

Oder ist das Leben ein Kurzfilm, ein fantasievoller und versponnener, der gleichwohl durch jeden auf der Bühne und im Publikum ernst genommen wird. Jeder fühlt sich von ihm ergriffen und möchte wissen, was als nächstes passiert. Dies ist die Attraktion des Theaters des Lebens. Was passiert als nächstes? Dies ist derart verlockend. Selbst wenn es keine Rolle spielt – du hast es zu wissen, denn mit Sicherheit stellt dies ein Drama deines Lebens dar, und du bist die Hauptfigur in ihm, und dein Leben ist eine Offenlegung an sich selber.

„Worum geht das Leben, und Wer bin ich?“ sind zwei Fragen, die du dir selber ungemein oft stellst. „Was tue ich hier?“, fragst du. „Wie kam ich hierhin?“, liegt dir auf der Zunge. „Und warum?“ Du erhältst etliche Antworten, gleichwohl nicht viele, nicht viele, bei denen du es wirklich genau sagen kannst.

Du bist hier um etwas halber, und doch ist dies Teil der Illusion. Du weißt, du wirst nicht immerzu auf der Erde sein, genauso wenig möchtest du im besonderen dauernd dort sein. Zur selben Zeit möchtest du dennoch nicht weggehen. Du möchtest einen weiteren Tag mehr, ein weiteres Umblättern der Seite in dem Buch voller blanker Seiten zum Lesen mehr. Dass das Leben ein Mysterium ist, ist Teil der Attraktion. Ihr mochtet immer Geheimnisse. Ungelöste sind stets die Bestscheinenden. Und also lassen Wir das Leben, wie es ist. Wir lassen es sein, was es ist, und ihr wagt euch täglich hinaus.

Was machen Vögel und andere Tiere aus dem Leben? Sie scheinen nicht Fragen zu stellen. Sie fragen sich selber nicht: „Wer bin ich, oder was bin ich, und was tue ich hier?“ Sie sind einfach hier, und tun, was sie tun. Sie stellen nicht die Frage: „Wie steht es um morgen? Was werde ich essen?“ Sie machen sich um nichts Sorgen, denn es ist ihnen – Kommt Zeit, kommt Rat. Wie klug doch Meine Tiere sind. Wie voller Entzücken. Sie sind spontan, während ihr geschäftig seid und Anstalten unternehmt, euch selber beizubringen, spontan zu sein. Spontaneität kommt freilich nicht mit einer Bedienungsanleitung daher. Sie ist es einfach. Sie kommt mit gar nichts daher. Tiere haben kein Gepäck bei sich. Wenn du kein Gepäck bei dir hättest, wären deine Arme jeder Einengung ledig, und du wärest mit Spontaneität vertraut. Du würdest nicht mehr länger über sie nachdenken, und du wärest spontan.

Die Welt des Menschen ist eine Welt des Denkens, und jetzt arbeitet ihr daran, aus der Welt des Denkens herauszugelangen, um spontan zu sein und um einige wenige andersgeartete Dinge dicht an eurem Herzen zu haben.

Heavenletter # 2420 What If Innocence Took Over? abab

Was wäre, wenn Arglosigkeit das Heft in die Hand nähme?

Gott redete …

Die innere Kammer deines Herzens ist eine Offenlegung an sich selber. Du kennst kaum die Namen all dessen, was dein Herz enthält. Es möchte einem so scheinen, als hättest du deine Beachtung aufs Nicht-Wissen gelegt, denn, sobald du einmal um die Gehalte deines Herzens wüsstest, wärest du verwandelt, würde sich dein Leben ändern, und würde sich deine Wahrnehmung des Lebens und von allem in ihm ändern. Du wärest wie vor den Kopf geschlagen angesichts der Schönheit in deinem Herzen, angesichts der Ressourcen, angesichts seiner Geneigtheit zu Empfindsamkeit und Weichheit. Du würdest die Weichheit deines eigenen Herzens verleugnen. Du würdest sie verleugnen aus Angst davor, was andere Menschen denken würden, und aus Angst davor, was du denken würdest. Du zitterst davor, dass du auseinanderfallen könntest, wenn bei deinem Herzen alle Verengungen auseinandergetrieben worden wären. Was würde dich dann aufrechterhalten, sofern du in deinem Herzen keine straffen Orte vorzufinden hättest?

Was wäre denn, wenn du dein Herz los ließest und es sein ließest, was es immerzu sein wollte? Was wäre, wenn du in deinem Herzen keine Bandagen mehr hättest?

Zu deinen größten Ängsten zählt, dass du ein Dummkopf bist und dass man so von dir denken würde. Sofern du dein schönes Herz auf der Zunge tragen, sofern du der Zärtlichkeit das Sagen überlassen würdest, sofern jene den Tag übernehmen würde, was könntest du dann tun oder sagen, insofern als dein Herz keine Rüstung mehr anhätte? Was für Begrenzungen würden fallen, und was würdest du, schrankenlos, alsdann sein? Der Gedanke daran verschafft dir unsichere Gefühle. Was tatsächlich geschehen würde, wäre freilich eine gewaltige Erleichterung. Du würdest einen Seufzer loslassen und dich ungemein freuen. In der Zwischenzeit indessen hast du Angst, die Wächter deines Herzens freizulassen. Sie waren eine lange, lange Zeit bei dir. Sie waren treue Gefährten. Diese treuen Gefährten, Geliebte, haben euch zurückgehalten. Weniger als volles Zum-Ausdruck-Gebracht-Sein eures Herzens ist weniger als voller Ausdruck.

Was wäre, wenn euer Herz zum Himmel aufsteigen könnte? Was wäre, wenn euer Herz in jede Richtung aufbrechen würde, die es sich aussucht? Was wäre, wenn Entschlossenheit sich davonmachte und Arglosigkeit das Heft in die Hand nähme? Ohne Beaufsichtigung, was würde dein Herz dann tun? Wozu würde es werden? Wozu würdest du werden? Du hast Angst, du würdest jede Ähnlichkeit mit dir selber einbüßen? Ist dir dieses erfundene Selbst wirklich derart kostbar? Hat das Ego für immer in der Vorderhand zu sein?

Was wäre, wenn du dein eigenes Geschick bestimmtest? Was wäre, wenn du dein eigenes Licht nicht unter den Scheffel stelltest? Was wäre, wenn du deine Seele zum Kapitän der Flotte machtest? Was für ein Strom der Liebe würde bei der Welt die Herrschaft übernehmen? Welche Vergangenheit von dir würdest du weglassen? Gut dass ihr sie loshabt, Geliebte, lasst die Vergangenheit sich entfernen. Öffnet die Hintertür, und lasst sie hinaus. Wir machen uns nichts aus ‚um der alten Zeiten willen‘. Wir achten auf die Ewigkeit. Und Ewigkeit ist in diesem Augenblick. Dies ist der Augenblick der Augenblicke. Dies ist der Augenblick, auf den ihr gewartet habt. Öffnet euer Herz, sodass ihr all das Gute einsammelt, was Ich in einem Kabinett Meines Herzens für euch eingelagert habe. Ich habe es für euch in sicherer Verwahrung gehalten. Ich weiß, was fehlt, selbst wenn ihr nicht darüber Bescheid wisst.

Ein automatisches Konto ist für euch eröffnet worden. Öffnet euer Herz wie ein Schleusentor, und ihr werdet all die Schätze haben, die auf euch gewartet haben. Bis zu dem Maße, wie euer Herz aufgeht, wird euer Schatz es wieder auffüllen. Füllt den Tank auf, Geliebte. Lasst euer Herz ein für alle Mal haben, was es möchte. Lasst euer Herz in die Höhe schweben. Lasst es abheben wie der Champion, der es ist. Macht euch keine Sorgen, es wird euch nicht alle hinter sich lassen. Es wird euch mit sich nehmen. Es wird euch führen, wie es das immer gewollt hat, wie ihr das immer gewollt habt. Kommt jetzt, seid weniger in Habachtstellung. Nehmt einfach euren Schatz entgegen. Ganz bestimmt hat er lange genug gewartet, und nicht anders Ich.

Heavenletter # 2421 The Power and the Glory

Die Macht und die Herrlichkeit

Gott redete …

Möchtest du glauben und entgegennehmen, dass du Mein Geliebter bist? Wann wirst du aufhören damit, dich selbst als eine Art Ausgestoßener aus dem Himmel zu sehen? Ich wies Adam und Eva wirklich nicht aus dem Garten Eden hinaus, und Ich werfe euch nicht hinaus. Dies ist Mir ein Ding der Unmöglichkeit. Ich werfe niemanden hinaus. Ich weise niemanden ab. Geliebte, Ich bin der Große Mit-Einschließer, der Große Umarmer, der Große Vereiner. Ich bin der Eine, Der dich mit Meinem ganzen Herzen liebt. Dies ist für Mich ein Leichtes. Daher frage Ich erneut: Warum fällt es euch schwer, zu glauben, dass Ich euch liebe?

Ihr müsst wissen, dass Ich darüberhinaus, was ihr seht, sehe, und dass Ich nicht die kleinen Dinge sehe, die euch behelligen. Mir macht es nichts aus, was ihr abwägt oder wie schön eure Haut ist oder wie ihr bei der Arbeit glänzt und in Mathematik nicht. Ich habe euer Licht, es Mir anzusehen. Ich sehe euch, wie ihr seid, wie Ich euch gemacht habe, wie ihr wirklich und wahrhaftig seid, und hätte es gerne, dass ihr selber wisst, wie ihr seid, wenn ihr bloß nicht dermaßen in den Schimären von Reklame und Werbung und in all der Raserei der Welt abgelenkt wäret und euch verheddert hättet.

Es ist nicht so, dass Ich euch liebe trotz eures Körpergewichts oder eurer Zahnformation oder eurer Sommersprossen oder trotz irgendetwas. Ich schaue nicht auf jene Dinge. Ich habe dermaßen viel liebenswürdige Dinge zum Anschauen, sobald Ich euch anschaue. Ich nutze Meine Macht für Gutes. Deswegen ist Meine Macht überdies Meine Herrlichkeit. Bildet euch nicht einen Augenblick lang ein, dass Ich Meine Macht für Auge um Auge oder Zahn um Zahn nutze. Was für ein kleiner Gott wäre Ich dann! Ich bin nicht an kleinkariertem Heimzahlen interessiert. Ich bin an dir interessiert, denn Mein Interesse ist Liebe, und Ich bin hoffnungslos, unwiderruflich in dich verliebt! In diesen Belangen existiert kein Wandel. Es ist Mein Los, zu lieben, und es ist euer Los, geliebt zu werden. Unser Los ist Wahrheit, Geliebte, nichts mehr als das. Und so sind Wir, allem anderen zuvorderst, wie dazu verurteilt, zu lieben und geliebt zu werden. Der ganze Rest ist Einzelheiten. Uns geht es um das große Bild, nicht um winzige Fragmente.

Ich habe dies bereits früher gesagt, und Ich werde es noch einmal sagen: Euer Gewahren des Status der Liebe ist das Heilmittel für alle Missstände der Welt. Wenn ihr wüsstet, wirklich wüsstet, wie ihr geliebt seid, was würdet ihr euch für Sorgen machen über die kleinen Dinge, über die ihr derzeit Qualen erleidet? Habt ihr Zellulitis? Regnet es? Ihr könnt euch über etwas am Rechner keinen Reim machen? Jemand mochte eure Frisur nicht? Dass ihr bereits um Besseres wisst, als mit diesen Bewandtnissen befasst zu sein, hat euch nicht davon abgehalten, sie insgesamt zu wichtigen zu erheben. Worüber wärt ihr nicht gereizt, wenn ihr das Ausmaß der Liebe in eurem eigenen Herzen kenntet?

Euer Wunsch ist gewesen, als erstes geliebt zu werden. Euch war dies ein Bedürfnis, ein Liebesantrag. Ich sage euch nun, dass ihr sie immer gehabt habt. Die Quelle von Liebe hat in allem Überfluss Liebe für euch ausgegossen. Ich möchte einräumen, dass das Leben gut darin war, euch in der Welt all die Liebe zu versagen, warum aber achtet ihr so sehr auf die Billigung vonseiten der Welt, während Ich euch über alle Maßen liebe? Ich bin euer Tröster, aber denkt nicht, dass Ich euch tröste um des Trostes willen. Ich überreiche euch die Wahrheit von euch selber auf einem goldenen Servierteller, und bitte beständig und in aller Freundlichkeit, sie entgegenzunehmen. Falls ihr sie nicht um eurer eigenen Freude halber entgegennehmen könnt, dann nehmt sie um der Freude halber entgegen, welche euer Entgegennehmen Mir bereitet.

Heavenletter # 2422 What If You Don’t Have to Be Afraid?

Was wäre, wenn ihr nicht Angst haben müsstet?

Gott redete …

Wenn euer Leben für euch schwierig wird, und ihr messt dies äußeren Gegebenheiten zu, wie Tornados, wie dem Ableben des Körpers eines geliebten Angehörigen, und dem euch Hinterlassen, oder was euch auch heimsucht, ist es gleichsam so, als sei euer Herz in zwei Teile geschnitten worden, und ihr seid in Angst und Schrecken versetzt. Und, zudem zu dem Schaden, fügt ihr dem Unheilahnendes hinzu, wie: Der Himmel stürzt ein, und er stürze auf euch herunter.

Geliebte, Begebenheiten sind Begebenheiten. Was immer sich begeben hat, es hat sich begeben. Es ist Angst, welche euch jetzt bestürmt. Es ist schwer genug für euch, was geschehen ist. Jetzt, habt genug von dem Weh, und mischt eurem Herzen nicht noch Angstgedanken hinzu. Setzt dem verworrenen Bedenken dessen ein Ende, was an ferneren Bedrängnissen aufkommen könnte. Oder, falls ihr denn das Spiel des Was Wäre Wenn spielen müsst, dann nehmt dabei den Anfang mit: „Was wäre, wenn ich keine Angst hätte? Was wäre, wenn um alles gesorgt wäre? Was wäre, wenn ich mir wegen nichts Sorgen mache?“

Sofern ihr einen Vulkanausbruch überlebt habt, freut euch, dass ihr überlebt habt. Die Gefahr ist vorüber. Das Unheil hat euch nicht eingeholt. Und jetzt, weswegen vor euren Gedanken Männchen machen, voller Angst, es werde noch schlimmer kommen? Alles was übrig bleibt, ist aufräumen, Geliebte. Als erstes, räumt euer Denken auf. Nun ist die Zeit gekommen, alldem den Rücken zu kehren, mit dem ihr euch selber gepeinigt habt. Geht mit eurem Leben weiter. Lasst nicht die Panik sich auf eurem Herz einprägen.

Ihr bliebt verschont, Geliebte, und nun verschont ihr euch selber mit der Beklommenheit, die die Furcht auf euch häuft. Die Beklommenheit ist die Schenkung der Angst an euch. Ihr braucht nicht alle Schenkungen anzunehmen, Geliebte.

Ihr verspürt die Verwüstungen der Angst körperlich. Kommt, tut euch dies nicht an. Lasst euer Herz schlagen, wie es ihm zugedacht war, und nicht mit dem Pochen, welches eurem Herzen wehtut. Kein Empfinden mehr wie „Weh ist mir“, Geliebte.

Ändert „Weh ist mir“ in „Schaut mich an, ich Glücklicher, schaut, wie ich mit fliehenden Fahnen hindurchkam. Ich bin ein Wunder! Ich bin ein wundersames Wesen, welches das Unheil überlebte. Das Katastrophale liegt nun hinter mir. Ich bin am Leben. Ich bin hier. Ich bin am Strahlen.“ Sprecht weiter:

„Ich benötige keine Rüstung. Ich habe den Schutz von Engeln. Engel stehen voller Kraft um mich. Sie hüllen mich in ihren Flügeln ein. Was für einen Bedarf an Angst habe ich? Sie ist nachgerade Zeitverschwendung.

Ich gewähre weder Angst noch Panik weiterhin Unterschlupf. Ich biete einem Empfinden von Wundersamkeit eine Herberge. Und jetzt schenke ich anderen Menschen Geborgenheit, die noch nicht wissen, was ich weiß, dass uns unsere Sicherheit zugesichert ist, dass wir alle geborgen und heile sind. Wir sind in den Engelsschwingen und unter dem Schild von Gottes Liebe geborgen, welche Er derart strotzend über uns verstreut.

Weswegen habe ich mir bloß Verlust ausgedacht, derweil Gott mich mit Freude versieht?

Falls mir das Leben, so wie ich es wahrgenommen habe, genommen würde, führe ich keine Klagen mehr, da Angst und Klagen miteinander Hand in Hand gehen. Ich habe Furcht aufgegeben, und ich habe Beklagen aufgegeben. Ich verbeuge mich nicht mehr vor ihnen. Ich hebe meine Augen hoch, und sehe Gottes Huld, meinen Augen ein Balsam, meinem Herzen ein Balsam, der Welt ein Balsam.

Wie ist es möglich, dass ich jemals meinem Mut stattgab, nachzuhinken? Wie konnte ich den Wagemut opfern und an dessen Stelle Angst hernehmen? Ich weiß um Besseres als um Aufopfern, da Gott darüber gesprochen hat. Er sagte mir, ich solle mich nicht opfern. Stattdessen macht Er mir Mut, zu gedeihen. Anstelle des Opfers halte ich das Gesetz der Liebe in die Höhe. Ich folge der Liebe, und ich wanke nicht, ich bin hier auf der Erde, um durch die Wunder, welche Gott geschaffen und uns Allen übergeben hat, in Staunen versetzt zu werden. Und also bin ich voller Erstaunen.“

Heavenletter # 2423 So, What is Your Question?

Also, was ist eure Frage?

Gott redete …

Wenn du Mich um Hilfe bittest, siehst du nicht zu, dass du Antworten von außerhalb von dir bekommst. Du hast genug Fragen gestellt an außerhalb von dir, du fragtest diesen und jenen, was du bei all den Dingen tun sollest, den großen wie den kleinen.

Wenn du Mich um Rat angehst, fragst du dich selber. Mich fragen ist nicht auf äußeren Einfluss schauen. Es ist so innerlich, wie du es innerlich bekommen kannst.

Meine Antworten sind in deinem Herzen integriert. Es ist, als gebe es in deinem Herzen einen Laptop, und du drückst auf eine gewisse Gottes-Taste, und die Antwort erscheint auf dem Bildschirm, oder du hörst sie geflüstert. Oder du hörst keine Antwort und wirst dennoch geführt und willigst dabei ein. Frage Mich, und du wirst empfangen. Du wirst entgegennehmen. Mit deiner Frage geht deine Empfänglichkeit und deine Akzeptanz einher. Mit deiner Frage geht ein großes In-Einen-Hinein-Absacken einher. Etwas möchte sich bei dir einseihen, schlicht weil du deine Frage gestellt hast.

Eine Frage unterscheidet sich ein wenig von einem Gebet. Dein Gebet erbittet ein gewisses Resultat, außer du betest: „Dein Wille geschehe“, welches jenes Mir belässt.

Du bringst vor, du habest Mich gefragt und Ich hätte nicht geantwortet. Vielleicht batst du Mich, das Leben eines geliebten Menschen zu schonen, und du hast das Gefühl, Ich hätte dir nicht geantwortet, dir zumindest nicht die Antwort gegeben, die du wolltest, und aus dem Grunde fühlst du dich Meiner Liebe beraubt. Lasse Mich dir sagen, du Lieber, du Liebe, Ich antworte stets mit Liebe.

Obschon keine Frage, die du stellst, weder zu groß noch zu klein ist, sind deine Fragen gelegentlich Anforderungen oder gar Order oder Ansprüche, bei denen du mit den Füßen aufstampfst. Ich sage dir nicht, damit aufzuhören. Es gibt nicht eine Sache, welche du Mir nicht sagen kannst. Die einzige Sache ist die, wenn du mehr als eine Ja- oder Nein-Antwort haben möchtest, dann stelle eine umfänglichere Frage als eine Ja- oder Nein-Frage.

Du möchtest gerne größeres Verständnis haben. Du möchtest zu einer höheren Lösung hochgehoben werden. Du möchtest fürwahr offenherzige Führung, und dementsprechend bittest du um umfassendere Einsichten, um umfassendere zustimmende Aufnahme. Vielleicht wird es nicht zu einem Donnerschlag an Antwort kommen, nicht zu einer glänzenden Antwort, die in Neonlichtern umrissen ist. Die Antwort ist womöglich nicht direkt. Vielleicht hörst du sie nicht, und doch spürst du ein Sich-Beruhigen. Irgendwie, selbst ohne zu wissen, wie die Antwort heißt, wirst du einen Pinselstrich von einer Antwort zu spüren bekommen. Unwahrnehmbarerweise vernimmt dein Herz etwas. Unmerklich wird dein Herz ruhig.

Schau her, du möchtest gerne Gemeinschaft mit Mir, und also geziemt es dir, mit Mir vertraut umzugehen. Ich bin üblicherweise nicht Gott, Welcher vom Westen her auf dem Rücken eines geschwinden Pferdes reitend daherkommt und dabei Staub aufwirbelt. Hin und wieder bin Ich mehr wie ein Dunst, der aufsteigt. Vielleicht merkst du ihn nicht, und dennoch fällt er auf dich und befeuchtet deine Haut. Natürlich reden Wir soeben über das Herz, über das Herz von dir.

Antwort oder keine Antwort – es bedarf deines Fragens, es bedarf, dass du jenen kleinen Antrag gegenüber deinem Schöpfer vorträgst. Ich höre gerne von dir. Ich höre gerne von euch. Geliebte, Wir haben einen direkten Draht, also nutzt ihn. Ruft Mich zu jeder Zeit an. Ruft euch selber ins Gedächtnis, dass nicht euer Geist Mich zu hören hat. Euer Herz ist vorherrschend. Nicht euer Geist. Lasst euren Geist zurücktreten. Tretet in euer Herz ein, denn dort bin Ich. Ich bin stracks im Freien und unter freiem Himmel in eurem Herzen. Alles, was ihr zu tun habt, ist hereinkommen.

Ich bin hier, direkt hier in deinem schönen Herzen. Weil Ich hier sitze, weiß dein Herz um alle Antworten. Es weiß Bescheid, selbst wenn du die Dinge nicht ganz genau auszumachen vermagst.

Ganz bestimmt – Ich bin über Worte hinausreichend, und dementsprechend ist es dein Herz genauso. Was, also, ist eure Frage? Was würdet ihr gerne bei Unserem Gespräch an der Feuerstelle zusammengetragen sehen, Geliebte?

Heavenletter # 2424 What is Your Heart’s Longing, Beloved?

Was ist deines Herzens Sehnen, Geliebte, Geliebter?

Gott redete …

Mir, übergebt euch Mir. Was übergebt ihr? Alles was nicht euer ist, alles was euch nicht erfüllt, was euch von eurem ureigenen Seien ablenkt.

Ich bitte euch nicht, euren Willen aufzugeben. Keineswegs. Ich bitte euch, herauszubekommen, wer ihr seid und somit euren Willen auszuspüren. Marotten und Wille sind nicht das gleiche. Erstreben und Wille sind nicht genau das gleiche. Es kommt eine Zeit, wann ihr Meinem Willen folgen werdet, weil ihr wisst, dass darin euer Geschick und euer Glück liegt.

Ihr werdet eher all die Jahre gegen euren Willen angegangen sein. Ihr habt euch überredet, den einen Weg zu nehmen, während ihr, sofern ihr euch sehen lassen würdet, erkennen würdet, dass es euer Wunsch ist, eine ganz andere Richtung zu nehmen. Unter Umständen sucht ihr auf der Welt Reichtum, und einerlei wie viel Vermögen ihr aufhäuft, kommt ihr vielleicht dahinter, dass ihr aus einer leeren Tasse am Trinken seid.

Unter Umständen seid ihr auf Ansehen und auf eine Liebesbeziehung aus und bekommt sie, tief in eurem Herzen aber ist eine Stelle, wo ihr euch fürchtet, loszugehen. Ihr habt euch vielleicht nicht wissen lassen, dass ihr gerne ein Missionar in China sein möchtet. Womöglich dachtet ihr, ihr würdet gerne eine Königin auf der Welt sein mögen, derweil dies nicht einmal nahe an dem dran ist, wonach es euch wahrhaft verlangt, und was Mein Wille für euch ist.

Vielleicht seid ihr der Meinung, ihr kenntet euch recht gut, gleichwohl habt ihr das Thema von euch umgangen. Ihr seid auf einem Schiff gesegelt und hieltet an jedem Hafen an, außer an dem, wo ihr wirklich einen Halt machen wolltet. Ihr habt euch den Hafeneingang vor euch selber versteckt gehalten, fandet allerhand Ausreden, nicht vom Schiff herunterzukommen, auf dem ihr segelt. Es ist nicht gänzlich unbekannt, dass ihr alles mögliche unternehmen könntet, euer Geschick vor euch selber versteckt zu halten. Und vor Anderen ebenfalls. Ihr habt allerlei Anstrengungen unternommen, eure Bestimmung zu verbergen, und dementsprechend haltet ihr eine bloße Fassade aufrecht.

Eure Bestimmung ist nicht etwas, was euch unterschoben worden ist. Es ist euer tiefstes Verlangen, und eventuell fürchtet ihr euch, es ausfindig zu machen, und daher unterhaltet ihr euch mit anderweitigen Gedanken und Aktivitäten.

Geliebte, ihr habt für euch etliche nette Überraschungen auf Lager.

Selbst wenn ihr auf der rechten Spur wart, ihr werdet eher euren Zeh ins Wasser eingetunkt haben denn unterzutauchen. Vielleicht habt ihr alles unternommen, bloß nicht, euch in die Strömung des Lebensflusses, welcher euch ruft, zu stürzen. Es ist nicht genauso, dass ihr schwerhörig seid, gleichwohl existiert ein Part von euch, der vorgibt, nicht zu hören. Ihr lenkt euch vielleicht selber ab, Trost zu finden und nicht hinter der Freude her zu sein, welche euer ist.

Vielleicht seid ihr wie ein Hobbit gewesen, der ein simples häusliches Leben gernhat, und auf den dennoch ein großes Abenteuer wartet, eine Mission, die bloß ihr erfüllen könnt. Ihr wart am Hinhalten, Geliebte.

Ihr habt nicht vorderhand den Namen eurer genauen Betrauung zu kennen, dennoch könnt ihr anfangen, die Hinweisschilder zu lesen. Zum wenigsten habt ihr sie nicht in einem So-tun-als-ob wegzudeuten.

Geliebte, es hat für euch die ganze Strecke entlang Anhaltspunkte gegeben. Hänsel und Gretel wussten, was es mit dem Brotkrumen-Streuen auf sich hat, während ihr scheinbar die Brotkrumen in Vergessenheit geraten ließt, welche für euch auf dem ganzen Weg hinterlassen worden waren.

Was ist eures Herzens Sehnen, Geliebte? Welchen Ruf vernehmt ihr, und sei es dermaßen schwach in der Entfernung? Was hört ihr dabei? Seid einen Augenblick lang still, und lauscht auf jenen bemerkenswerten Schlag eures Herzens. Es ist ein Tom-tom, welches euch eine Botschaft schickt. 

Heavenletter # 2425 Enjoy More

Findet mehr Vergnügen

Gott redete …

Was sind die kleinen Dinge, welche euch glücklich machen? Die kleinen Dinge, die euch Vergnügen bereiten? Genießt mehr von ihnen. Es ist gut, zu genießen. Freut euch also an ihnen. Gebt euch den ganzen Tag Geschenke der Freude. Sowie ihr euch selber beschenkt, so gebt ihr Anderen mehr. Ihr seid letztlich Eins. Und eure Großzügigkeit dient als Beispiel für Einssein. Was sonst seht ihr euch gerne tun, es sei denn Freude schenken? Ganz gewiss, ihr mögt es nicht, jemandem Freude zu versagen, zum allerwenigsten euch selber. Beginnt alsdann mit dem Freude-Schenken an euch selber.

Mit einem jeden bisschen Freude, die ihr genießt, schenkt ihr der Welt Freude. Die Welt ist euer Törtchen zum Kaffee oder Tee, Geliebte. Lasst es euch schmecken.

Schätzt weniger die Welt ab, und findet mehr Freude. Die Welt hat nicht königliche Gewänder anzuhaben, bevor ihr sie genießen könnt. 

Stellt euch vor, wie entwendet ihr euch fühlen würdet, wenn ihr nicht mehr das Gras nach dem Schnitt riechen oder den Gesang eines euch unbekannten Vogels hören könntet, oder wenn ihr nicht mehr das Wasser spüren könntet, wie es in euer Gesicht spritzt, oder wenn ihr keine Traube vom Weinstock probieren oder nicht mehr Kinder beim Spielen zuschauen könntet, oder wenn euch eine jede Anzahl von Freuden der Sinne und die Freude eures Herzens abgegangen wäre. Nehmt euch die Freuden, die ihr habt, weg, und ihr würdet bemerken, wie viel Freude ihr die ganze Zeit über gehabt habt. Geliebte, die Welt ist euch bereits köstlich. Ihr bezieht eine beträchtliche Menge Freude von der Welt. In dem Grad, wie euch geschenkt wird, in dem Maße gebt ihr. Greift also auf die Freude zu, welche das Leben euch kredenzt, sodass ihr für die Gunst im Gegenzug reichlich Freude verschenken mögt.

Freude ist ehrenvoll. Geringeres als Freude nicht. Weist Freude auf. Lebt Freude. Denkt Freude. Seid Freude. Gebt den Kuchen der Freude weg, und verzehrt ihn desgleichen.

Worin besteht der Unterschied zwischen Freude und Liebe. In nichts, was Ich sehen kann. Was ist Freude anderes als Liebe? Und was ist Liebe anderes als Freude? Aus dem Grunde ist es euch nicht angelegen, euch aufzuopfern. Selbst wenn ihr euer körperliches Leben aufgebt, um jemanden zu retten, ist dies kein Opfer. Sobald ihr das Gefühl habt, es handle sich um opfern, dann haltet an. Opfern ist allzu ruhmredig. Führt euer Schenken als ein Geschenk aus, nicht aber als ein Opfern. Euch opfern ist für euch nicht gut genug. Opfern ist eine bindende Angelegenheit, und ihr seid ungebunden.

Erhascht Freude, und gebt sie alsdann frei. Gewinnt Freude um der Freude willen. Freude ist nicht weit weg. Sie ist so nahe wie euer Herz. Lasst euer Herz voller Freude Purzelbäume schlagen.

Geschenkte Freude ist in Empfang genommene Freude. Freude endet niemals. Ihr habt euch ihr indessen zuzuwenden. Lasst euch Freude auf der Zungenspitze liegen. Werft in jedem Augenblick Freude hoch, so wie ihr eine Angelschnur auswerft, um Fische zu fangen. Fangt große und kleine Fische.

Hier nun ein frischer Gedanke: Glücklichsein ist eine Gepflogenheit, die ihr einnehmt, just so wie es Verdrießlichkeit ist. Ihr sucht euch eure Gepflogenheiten aus. Ihr könnt die eine gegen eine andere eintauschen. Ihr sagt, ihr möchtet Glücklichsein. Sofern es euch sehnlich um es zu tun ist, dann habt es. Ihr braucht eure Freude nicht zu beschränken. Der Freude war es niemals zugedacht, rationiert zu werden. An euch ist es, einen ungemeinen Überfluss Freude an euch zu haben. Entscheidet euch für Freude als einen ständigen Begleiter im Leben.

Just so wie ihr euch entscheidet, zu der einen Musik zu tanzen und bei anderen Tänzen sitzenzubleiben, so entscheidet euch für den Tanz der Freude und bleibt bei anderen Tänzen, welche euer Herz nicht erhellen, sitzen. Ihr hattet genug Tänze gehabt, welche ihr nicht mögt, Geliebte, und genug von den dramatischen Anwartschaften, welche sie hervorrufen. Ihr hattet für ein ganzes Leben genug davon gehabt. Nun beginnt eure Lebenszeit der Freude. So steht es geschrieben.

Heavenletter # 2426 It’s Only a Movie 

Es ist schier ein Film 

Gott redete …

Einzig euer Einssein ist in Stein gemeißelt. Alles Sonstige ist bloß eine Markierung auf der Oberfläche. Eine Welle wäscht es weg.

Alle Markierungen auf der Oberfläche sind die Vergangenheit, Geliebte. Da ist die Vergangenheit, und da ist das Ewige. Alles, was ihr wirklich habt, ist das Ewige. Und das ist euer Seien, und das ist du, das ist Ich.

Es gab niemals einen Augenblick, da Wir nicht existierten, und Wir existieren in dem Augenblick. Der Augenblick ist Ewigkeit.

Ihr seid aus Seele gemacht. Seele, das seid ihr und das wart ihr seit eh und je. All die Oberflächen-Angelegenheiten sind bloß Oberflächen-Angelegenheiten. Es ist viel mehr an eurem Leben dran als die Oberfläche.

Selbstverständlich – das ist recht natürlich – habt ihr gedacht, die Oberfläche stelle alles dar. Obschon die Oberfläche im Nu weggewaschen wird, sehnt ihr nichtsdestotrotz deren Auflösungsvermögen und Bestimmtheit herbei. Ihr seid von der Oberfläche des Lebens gefangengenommen. Sie macht euch neugierig und fasziniert euch. Ihr liebt die Farben und die Geschichten bei ihr. Ihr geht gerne in Filme. Dennoch seid ihr, im Kino oder außerhalb des Kinos, der gleiche. Durch den Film bewegt, seid ihr dennoch nicht umgeändert. Der Film wechselt. Ein anderer kommt. Ihr seht einen Doppelfilm, und doch seid ihr der Zuschauer des Films. Einerlei was für eine Vielfalt bei dem Film auf der Leinwand zu sehen ist, du bist der Zuschauer bei ihr. Der Film ändert sich, und ihr sitzt still. Ihr seid das Publikum des Films. Selbst wenn du ein Schauspieler in dem Film bist, siehst du auch so dir selber zu. Alles, was du tun kannst, ist zuschauen. Du siehst dir selber beim Erleben zu. Die Erlebnisse ändern sich. Du trägst verschiedene Kostüme, aber sie sind bloß Kostüme. Der, der sie anhat, wird nicht ausgewechselt. Das Kind, die Jugend, der ältere Mensch, das sind alles Kostüme. Lasst Uns jetzt indes zu dem Film zurückkehren.

Manchmal jubelt ihr bei dem Film auf. Manchmal mögt ihr ihn nicht. Einerlei, es ist schier ein Film. Er wird sich bald genug anders zeigen.

Und wenn der Film vorüber ist und du nachhause gehst, ist es so, als wärest du nicht fortgewesen. Denn du warst nicht fort. Du warst nicht von dem Ewigen abwesend. Deine Beachtung hat bloß auf dem Film gelegen. Dein Geist war woanders. Du warst niemals irgendwo gewesen, außer schier dort, wo du sein kannst.

Du warst auf einem fantastischen Ausflug. Deine Träume wurden wahr, oder sie wurden das nicht. Und, sei es, sie wurden wahr, sei es, sie wurden es nicht, du bist so oder so der gleiche. Die unantastbare Wahrheit von dir ändert sich nicht um. Das Leben in der Welt ist wie das wechselnde Wetter. Das Wetter wechselt, und doch ist es bloß Wetter. Das Leben geht bei Regen oder Sonnenschein weiter. 

Hast du dein Leben geträumt? Du sagst, es sei tatsächlich geschehen. In Wirklichkeit blitzte es auf der Leinwand auf, es ist schlechthin nichts mehr als das. Es ist auf einer Leinwand einmal aufgeleuchtet. Es ist dorthin projiziert worden. Es wurde aus einem Zusammenspiel an Licht gefertigt. Das Licht geht an, und das Licht geht aus, und doch seid ihr nach wie vor präsent. Die Szenen ändern sich. Die Beleuchtung wechselt. Und auch so seid ihr ihr und sitzt in einem Kinosaal.

Selbst wenn du der Regisseur des Films bist, siehst du ihm von der Ferne zu.

Ein Film ist schier ein Film.

Selbst der Filmvorführer kann ihn schier ansehen.

Derjenige, der den Kinosaal sauber macht, oder derjenige, der das Theater besitzt, kann den Film schier ansehen.

Und doch seid ihr kräftig am Wirken, die Fantasie zustandezubringen, sodass alles, was sich auf der Leinwand begibt, die reale Sache ist. Ihr glaubt den Filmen.

Stellt die Filme her. Dies just tut ihr. Alldieweil ist ein stiller Film am Laufen, ein fortwährender stiller Film, der sich niemals abnutzt, wird stets gespielt. Still wie er ist, wird er immerzu gehört, einerlei wie weit weg es zu sein scheint. 

Heavenletter # 2427 Once in a Lifetime 

Ein Mal im Leben 

Gott redete …

Dies ist die Zeit deines Lebens, um die eine Zeit deines Lebens zu erleben. Warum denn nicht? Worauf hast du womöglich gewartet? Auf die richtige Zeit?

Ich sage dir, dass jetzt die richtige Zeit ist. Es gibt keine andere.

Ihr habt soeben eine bloß einmal in einem Leben stattfindende Erfahrung. Was immer sie ist, ihr erlebt sie. Du bist der Erlebende. Du bist der, der eine Erfahrung hat. Du nimmst deine Erfahrung wahr. Das Wasser der Erfahrung rinnt dir durch deine Finger. Folge dem Strom.

Du bist in diesem Körper auf der Erde ein Augenblinzeln lang. Warum es nicht auskosten? Deine Erfahrungen im Leben tun dich zu den Fenstern deines Herzens auf. Dein Leben ist die Brille. Vergrößere nicht, was du erlebst. Verkleinere es ebenso nicht. Wringe aus ihm die Freude für ein ganzes Leben aus.

Sofern du nicht kennst, was ein Buch ist, und nicht weißt, wie lesen geht, und sofern dir jemand ein Buch gegeben hat, würdest du das Geschenk nicht zu schätzen wissen. Und dennoch, anhand dieses Geschenkes, könntest du ohne Weiteres lernen, wie Lesen geht. Du würdest es dir selber beibringen. Und daraufhin würde das Buch zu einem Gegenstand der Ehrfurcht werden, anstelle von Entmutigung.

Also, das Leben ist ein Buch, was dir zum Lesen gegeben worden ist. Als erstes hast du es zu öffnen. Schlage jetzt dein Leben auf. Lasse dein Leben für deine Augen und für alle, die privilegiert sind, einen kurzen Blick von ihm einzufangen, die sozusagen die Gelegenheit haben, bei dir über der Schulter mitzulesen, einen Schmaus sein.

Du befindest dich auf einer Großen Reise über unkartierte Länder und bist der Hersteller der Karte. Du erstellst die Karte, während du entlangläufst. Oder du stellst vielleicht eine Zeichnung her. Jeder macht eine Zeichnung. Obschon die Zeichnungen die gleiche Reise wiedergeben, sind keine zwei gleich. Die Zeichnungen, die du fertigst, sind wie Unterschriften. Und doch besagen sie alle das gleiche. Sie wenden sich an die Welt und sprechen:

„Welt, ich lebe. Ich reise. Ich falle hin. Ich greife mich auf. Ich tanze. Ich lache. Ich weine. Ich helfe Anderen beim Aufstehen. Welt, ich hebe dich hoch und biete dich dir selber dar. Hier, Welt, sage ich. Hier bist du. So siehst du aus, und, Welt, ich finde dich schön. Du bist mir kostbar. Du bist ein Bildnis meiner selbst. Ich male durch dich mein Porträt. Ich kann mein Porträt in jeder Räumlichkeit der Welt malen, wie es mir lieb ist, und ich kann die Malstifte benutzen, die ich mir aussuche. Und demnach ist es stets mein Gemälde. Es ist von dir, und gleichwohl ist es von mir. Alle Landschaften sind du, und sie sind ich. Ein jedes Detail legt unsere Partnerschaft an den Tag. Wir sind bildlich dargestellt. Aber wir sind kein Stillleben.

Ich denke, ich möchte dich in 3-D malen. Oder unter Umständen in 5-D. Ich möchte meine Einbildungskraft wild hin und her laufen lassen. Ich habe sie genug eingedämmt. Nun öffne ich die Schleusen, und meine Einbildung rennt flink und pfiffig entlang. Neue Kreiden zum Malen tauchen vor mir auf. Ich greife sie unterwegs beim Rennen auf.

Jenseits der Zäune sehe ich Wunder. Ich vollbringe Wunder. Ich spiele Hüpfekästchen. Du hast das gerne, dass ich auf dich hüpfe, Welt. Du bist wie eine Löwenmutter, die ihr Löwenkind überall über sich herumhopsen lässt. Du bist so glücklich wie glücklich sein sein kann. Du bist so glücklich, wie ich es dir stattgebe, zu sein. Du hast mir allerlei Freiheiten eingeräumt, aber ich bin knauserig gewesen mit der Freiheit, die ich dir eingeräumt habe.

Nun möchte ich dich aufragen lassen wie Berge. Und nun möchte ich die Höhen von dir erklimmen. Nun möchte ich frohlocken, und es wird kein Herunterstürzen mehr geben, denn ich steige mit dir in die Höhe, und du mit mir. Ich liebe dich, Welt. Du bist aus meiner Fabrizierung, und jetzt mache ich dich wundervoll.“

Heavenletter # 2428 Wake to the Sun 

Wache zu der Sonne auf 

Gott redete …

Die Sonne geht mit oder ohne dich auf, allerdings geht sie lieber mit dir auf. Sie möchte gerne, dass du ihr Gesellschaft leistest. Sie möchte gerne, dass du auf ihren Strahlen entlangläufst. Sie möchte gerne, dass du am Morgen ihr Gesicht als erstes siehst. Sie möchte gerne, dass du aufstehst, sie zu begrüßen, so wie die Sonne aufgeht, um dich zu begrüßen. Sie möchte gerne bei dir von Angesicht zu Angesicht stehen. Sie möchte gerne, dass du zu ihr hochblickst und siehst, wie schön sie ist.

Die Sonne ist von dir verliebt gemacht. Du kennst es, wie das ist, jemanden so sehr lieben, dass du nicht mehr warten kannst, ihn zu sehen. Sei nun von der Sonne verliebt gemacht. Lasse die Beziehung wechselseitig sein. Die ganze Sonne möchte einen simplen Blick von dir, ein schlichtes Hochschauen, welches besagt: „„Ah, Sonne, da bist du.“ Die Sonne erbittet nicht viel von dir, wie glücklich sie freilich sein würde, wenn du anerkenntest, dass sie scheint, und dass sie für dich scheint.

Die Sonne hat ganz persönliche Empfindungen für dich. Sie wacht früh auf, um dich zu grüßen, und sie geht spät zu Bett, damit sie dich länger sehen kann. Lang lebe die Sonne, die ihre Liebe auf dich scheint.

Könnte es für dich zum Lieben eine großartigere Sonne geben? Die Sonne hat die Farbe gelb, sodass dein Tag erhellt wird. Sie liebt es, dies zu tun. Sie geht auf deiner Haut nieder, und sie geht in deinem Herzen nieder. Die Sonne beseitigt Unreinheiten, und sie grast dich leicht ab. Schau, wie liebevoll die Sonne ist. Sie versüßt dir den Tag.

Wann war es das letzte Mal, als du der Sonne fürs Scheinen Danke sagtest?

Ich sende dir die Sonne jeden Tag wie ein Uhrwerk. Ihr habt eine nie falsch gehende Sonne. Selbst wenn Wolken sie verdecken, scheint sie trotzdem. Sie zieht sich nicht zum Schlafen zurück. Die gelbe Sonne bleibt wach, egal was. Wacht zu der Sonne auf, Geliebte, wacht zu der Sonne auf. 

Die Strahlen der Sonne sind wie Bänder. Sie gleiten zu dir hinunter. Ob nah oder fern, die Sonne scheint auf dich. Heiße die Sonne willkommen. Sie ist die einzige Sonne, die du hast. Sie ist am Himmel groß. Lasse sie nun in deinem Herzen groß sein. Denke dir dein Herz wie eine rotierende Sonne, die ihre Strahlen herumwirbelt und scheint. Von der Sonne her, leuchte an, und von dir her, leuchte an.

Lasse eine jede Fingerspitze von dir eine Sonne sein, welche deine Arbeit illuminiert. Lasse einen jeden Zeh eine Sonne sein, welche die Erde unter deinen Füßen erhellt. Sei eine riesige Sonne auf Erden, welche Morsezeichen zurücksendet zu der allerhöchsten Sonne unter allen. Was du empfängst, das liegt dir an, zurückzureichen. Du behältst nichts, und derart gibst du alles.

Wer sagt denn, du seist nicht ein Strahl der Sonne? Die Sonne auf der Erde strahlt auf dich, und jetzt dankst du ihr. Du erstattest es zurück. Du erkennst, dass du eben das selbige Licht bist. Die Sonne nimmt dein Licht entgegen und nimmt es als ihr eigenes an.

Du bist für die Sonne ein Licht, dem zu folgen ist. Wie weißt du, dass die bewundernde Sonne nicht dir folgt? Wie weißt du, dass du der Sonne, die zu deinem Licht hingetrieben wird, nicht ein Leitstern bist?

Falls es auf der Erde kein Du gäbe, würde die Sonne dann scheinen? Wäre sie dermaßen glücklich, zu scheinen? Alles mag ein gutes Publikum. Nicht anders bei der Sonne. Die Sonne mag dann und wann etlichen Beifall, genau gesagt jeden Tag. Die Sonne heißt dein Entgegennehmen ihrer durchdringenden Strahlen willkommen. Ich segne die Sonne, und Ich segne dich, und du und die Sonne sind gesegnet. 

Heavenletter # 2429 You Are Mermaids and Mermen of the Ocean of Love

Ihr seid Seejungfrauen und Wassermänner des Ozeans der Liebe 

Gott redete …

Hebst du an zu sehen, wie alle Riffelungen auf dem See und wie eine jede Riffelung ineinander übergehen und sich vermengen? Wer ist es, der sagt, wo ihr beginnt und wo ein anderer endet? Es gibt kein Beginnen und kein Enden. Ein einzelner Tropfen des Ozeans ist nach wie vor der Ozean. Das ganze Universum ist in dir inbegriffen und birst aus dir hervor. Ein einzelnes Atom enthält das Universum. Du enthältst das Universum. Du bist das Fließen des Universums.

Ich sehe eure Köpfe über der Welt wippen. Ich sehe, wie ihr flott gehalten werdet. Ich sehe euch schwimmen. Ihr bewegt eure Arme und Beine, und ihr segelt über die Welt. Ein fortwährendes Zusammentreffen mit euch selber, wo immer du dich bewegst, ist das gegebene. Und was ihr seht, Geliebte, ist das nicht schön? Möchtet ihr zugeben, dass ihr von Schönheit und einer Fülle von schönen Seelen umgeben seid? Ihr seid Seejungfrauen und Wassermänner des Ozeans der Liebe.

Ich bin in Meine Schöpfung verliebt. Ich liebe, was Ich tat, als Ich euch und all die Fische in der See erschuf. Möchtet ihr Meinen Ozean ebenfalls lieben? Möchtet ihr alles drumherum lieben? Möchtet ihr dem Universum mit eurer Liebe zu ihm huldigen?

Liebt einfach heute. Eure Liebe bedarf keines Objekts, um überzufließen. Es ist die Natur von Liebe zu fließen. In eurem Geist, da durchmesst die Prärien und klettert auf die Berge und überquert die Meere, und wo immer ihr unterwegs seid, ist Schönheit zugegen, Schönheit, schier am Warten, durch euch erblickt zu werden. Die Welt errötet vor Freude, sowie ihr sie liebhabt.

Schaue dir draußen vor dem Fenster das Grün an, wie grün es ist, wie es ein Fluss von Grün ist. Habe Ich nicht wundervolle Dinge gedacht, Meere an Grün, Himmel an Blau, und azurblaue Ozeane und blaue Augen, braune Augen, grüne Augen, allerlei Augen? Woran habe Ich nicht gedacht? Ich dachte an dich, und herauf kamst du vom Ozean, oder, Wir können sagen, du flogst auf Mein Geheiß hin vom Himmel her. Ich machte für dich auf der Erde einen Platz, und du bist jetzt stracks hier, O gesegnetes Wesen Mein.

Vom Himmel hergekommen oder von der Tiefe des Ozeans des Lebens hergekommen – was für eine Höhe oder was für eine Tiefe kannst du nicht erreichen? Was für einen Stern kannst du nicht herlangen? Welches Sei-Willkommen ist nicht das deinige?

Rüstet euch zu Großer Liebe. Sie ist bevorstehend, und sie ist hochangesehen. Liebe ist die Substanz, aus der heraus ihr geboren seid. Liebe ist euer Rahmenwerk und euer Erbe. Ihr seid die Knochen der Liebe und ihr Ausdruck. Ihr seid ein Sprungquell von Liebe, der aus der Erde hervorbricht.

Dies ist eine Eskapade, auf der ihr euch befindet. Dies ist euer Großes Abenteuer, Geliebte. Ihr steht auf Zehenspitzen, um auf der Erde ein Ballett aufzuführen. Ihr improvisiert. Ihr könnt es nicht falsch machen. Selbst wenn ihr bei einer Pirouette stürzt, ist es nicht verkehrt. Es ist auch so eure Pirouette.

Ich liebe euren Tanz, und Ich liebe, wie eure Augen am Tanzen sind, und Ich liebe die Fröhlichkeit eures Lächelns, und Ich liebe euch, ob ihr nun auf einem Zeh dasteht oder auf allen Vieren. Das Ding ist – Ich liebe euch. Ich liebe euch unaufhörlich. Bedingungslose Liebe beschreibt nicht einmal anfänglich Meine Liebe für euch. Bedingungslose Liebe ist ein allzu schmächtiges Konzept. Endlose Liebe geht da eher durch. Ich bin zu geringerem als Liebe nicht in der Lage. Ihr ebenso nicht, obschon ihr euch in den Glauben hinein ausgetrickst habt, ihr wärt ein Begeher von minderem als Liebe. Ihr mögt ja herumtasten, Geliebte, aber den Ball könnt ihr nicht fallenlassen. Ihr seid auf der Erde lebendig. Euch ist diese wundervolle Gabe überreicht worden. Das Leben ist ein Geschenk. Es ist nicht eine Plage. Es ist ein wundersamer Segen, und ihr seid mit dem Leben auf der Erde gesegnet worden. Demnach segnet nun die Erde, segnet euch selber, und segnet all jene, die vor euch zu stehen kommen und sich nach eurer Liebe umtun, und wisst ohne jeden Zweifel, dass Ich euch liebe. 

Heavenletter # 2430 Give

Gib

Gott redete …

Wisst ihr, Geliebte, ihr möchtet Träume haben, die über euch selber hinausreichen. Ihr möchtet gerne Begehren an euch haben jenseits eurer eigenen. Der Mensch lebt nicht von Brot allein, und der Mensch lebt nicht für sich allein. 

Sei dir selber von Nutzen, gewiss ja, und nimm zudem Andere in Betracht.

Was gibst du gerade? Es ist dir nicht hinlänglich, dich deiner eigenen Bedürfnisse und Wünsche anzunehmen. So wie ihr gesegnet worden seid, so gilt es euch, andere zu segnen. Bedenkt andere Menschen, Geliebte, und macht für euer Geben eine Allee aus. Helft Witwen und Waisen. Gebt euer Herz, und gebt euren Wohlstand. Euch ist gegeben worden, um zu geben.

Selbst wenn ihr arm seid, werdet ihr weniger arm sein, sobald ihr gebt. Indes – geben aus keinem anderen Grund als zu geben.

Ihr seid auf der Erde kein Trittbrettfahrer. Wenn ihr von einem Baum einen Apfel pflückt, dann habt Appetit und lasst ihn euch schmecken, und seid euch gewiss, dass ihr die Kerne fallenlasst, um die Fülle der Erde zu regenerieren.

Wenn ihr einen Dollar habt, dann gebt etwas von ihm demjenigen, dessen Herz einen Auftrieb von eurem Herzen her nötig hat.

Sofern du zehn Kinder hast, und du hast alles, was du anstellen kannst, so gibt es irgendwo ein elftes Kind, welches von dir etwas nötig hat. Mache Raum in deinem Herzen. Alle Kinder auf Erden sind Mein. Sind sie alsdann nicht die deinen?

Du begreifst, dass du geben musst.

Du weitest deine Horizonte aus durch Geben.

Gib mehr als Geld. Falls aber Geld alles ist, was du geben kannst, dann gib es.

Gebt dem Universum retour, Geliebte.

Gebt der Hand zurück, welche euch nährt.

Ich bin ein Geber, und es gilt euch, in Meinen Fußstapfen zu folgen.

Geben ist nicht wie Steuern bezahlen. Gib, weil es dir gebührt, das zu tun. Gib ohne gebeten zu werden, aber gib.

Es ist für dich nicht gut, einzig an deine Bedürfnisse zu denken. Bedenke die Bedürfnisse anderer Menschen ebenso. 

Ihr habt nicht selbstlos zu sein, gleichwohl müsst ihr nicht egoistisch sein. Ich rede soeben über eure Gedanken wie über eure Handlungen. Gebt mit eurem Herzen und nicht bloß mit eurer Hand.

Baut Sandburgen. Baut ein schönes Zuhause für euch selber. Ihr habt es verdient. Denkt daran, jemand anderem beizustehen, ebenfalls ein Zuhause zu haben. Kein einziger hat obdachlos zu sein.

Denke nicht, du seist durchs Geben am Opfern. Du gewinnst hinzu durchs Geben. Es ist von Bedeutung, dass du gibst.

Fühle dich nicht überlegen, weil du mehr hast und ein anderer weniger. Denke nicht, sie verdienten es, weniger zu haben. Denkt nicht, ihr verdientet mehr. Freut euch, dass ihr mehr habt, und freut euch, zu teilen. In dem Ausmaß wie ihr teilt, in dem Ausmaß hebt ihr euch zum Himmel empor. Schenkt zum wenigsten jemanden einen Gedanken. Er ist dein Bruder.

Gib mir, gib mir – ist vor langer Zeit aus der Mode gekommen. Seid nicht eigennützig. Wartet euch selber gut auf, und dient Anderen ebenso.

Ihr seid eine Liebe-Gemeinschaft, und dies meint – geben. Es ist nicht eure Pflicht, zu geben. Es ist euer beglückender Segen, zu geben.

Sofern dir gegeben wurde, wurdest du beschenkt, sodass du geben kannst.

Gib anonym, wenn du es kannst, damit dein Ego nicht mit im Spiel ist. Überrasche jemanden mit einem wundervollen Geschenk. Alle Geschenke sind von Mir. Jedes Geschenk, das du erhältst, ist von Gott, und jedes Geschenk, welches du schenkst, ist von Gott, Ich bin der Geber, und Ich bin der Empfänger.

Gib ohne Erwartungen. Es gilt dir, zu geben, und nicht, Erwartungen zu haben. Gib, weil es wundervoll ist, zu geben. Es wird dein Herz erhellen. Gib, nicht bis es wehtut, sondern bis es sich gut anfühlt.

Heavenletter # 2431 Wave and Say, „Here I Am!“

Winke und sage: „Hier bin ich!“

Gott redete …

Du mögest nicht deine Gefühle aufspeichern, bis sie bersten.

Manchmal hast du dich selber zu vertreten. Nicht immer, aber manchmal, dann und wann, hast du sicherzustellen, dass deine Stimme gehört wird, anderenfalls verlierst du den Respekt für dich. Es ist nicht immer das Ego, welches ansagt, du müssest gehört werden. Im Grunde genommen ist es nicht so sehr, dass du vernommen werden musst, oder dass, was du sagst, beherzigt werden muss, denn es darum geht, dass du kein Blatt vor den Mund nimmst.

Die Sache ist die – die Menschen mögen es, wenn du dies tust! Du magst es, wenn die Menschen offen und ehrlich mit dir sind, nicht-drohend, aufrichtig und geradeheraus. Du brauchst nicht im Raum herumzutanzen. Du kannst dich direkt zu dem Mikrofon begeben und sagen: „Ich möchte gerne, dass dieses Lied gespielt wird.“

Ich kann es nachvollziehen, dass ihr nicht selbstbezogen sein möchtet, dennoch könnt ihr euch selber ebenso gut behandeln wie andere. Eigennützig sein und untertänig sein sind zwei verschiedene Dinge. Vielleicht ist es eigennützig gewesen, deine wirklichen Empfindungen versteckt zu halten. Vielleicht habt ihr jene nicht geehrt, mit denen ihr Umgang hattet. Verbergen ist egoistisch. Es kann gar veranlassen, dass du dich überlegen fühlst. Es kann dich zu dem Gefühl bringen: „Sieh, wie viele andere Menschen mich nicht verstehen. Das ist doch sonnenklar, und sie haben keine Ahnung davon. Sie denken nicht einmal an mich.“

Geliebte, gebt nicht versteckte Hinweise. Vielleicht ist es eure Zuständigkeit, andere Menschen informiert zu halten. Nehmt das nicht für selbstverständlich. Nehmt euch nicht für selbstverständlich. Gönnt euch Anderen. Beschert ihnen eure Empfindungen. Eure Gefühle sind vielleicht nicht dauernd das allerwichtigste, aber sie sind von Wichtigkeit.

Ihr könnt euch allzu viel gefallen lassen. Manchmal seid ihr vielleicht allzu rücksichtsvoll. Ihr habt es nicht Anderen zu überlassen, euch zu erkennen. Ihr könnt winken und sprechen: „Hier bin ich!“ Es ist umsichtig, wenn ihr euch Anderen offenlegt. Es ist unaufmerksam, wenn ihr das nicht tut.

Gewiss wendet ihr eine ganze Menge Energie auf, euch verständlich zu machen. Wisst einfach, dass ihr, sobald ihr verstanden werdet, einem anderen Menschen zusätzlichen Wert zukommen lasst.

Vielleicht ist es so – sofern ihr euch selber und eure Bedürfnisse hinreichend respektiert, werdet ihr nicht etwas zu sagen haben müssen. Dann wird es bekannt sein. Es hat nicht angepriesen zu werden. Euer Gewahrsein wird euch anpreisen. Hier geht es nicht um geschicktes Zurschaustellen. Es ist schlicht euch selber mit eurem innewohnenden Wert in Einklang bringen. Es ist euch selber mit Mir in Einklang bringen.

Es ist nicht so, dass ihr herumlauft und in euer eigenes Horn blast, aber, sofern euch wieder klar wird, was ihr vergraben gehalten habt – wenn euch wieder klar wird, was ihr fühlt, dann, Geliebte, lasst es zur Welt hin abprallen.

Kein einziger ist mehr berechtigt, als du es bist. Und kein einziger weniger. Bringe dich mit dem Gewahrsein Anderer und dem, woher sie kommen, in Übereinstimmung. Welche sind deren nicht zum Ausdruck gebrachte Bedürfnisse? Was ist deren Hinsicht auf die Welt? Was blockiert sie, dich wahrzunehmen? Habe nicht das Gefühl, du seist für ihr Blindsein zuständig. Du hast vor jenem Blindsein nicht einen Fußfall zu machen, aber du kannst es zur Kenntnis nehmen und mehr Mitempfinden spüren, als du Ungeduld empfindest.

Wenn dich jemand nicht wahrnimmt, wenn jemand nicht versteht, was du meinst, nicht über sich selber hinaus sieht, hast du dich nicht bedroht zu fühlen. Es ist deren Knappdransein, Geliebte, wenn sie ihren Platz in dem Kosmos nicht zur Kenntnis nehmen mögen. Dann sieh, ob du deren Platz mehr zur Kenntnis nehmen kannst. Sieh, ob du überspringen kannst, dich übersehen zu fühlen, und ob du dich zu einer Plattform umfassenderer Verständnisse hinauf begeben kannst.

Eines Tages, in Bälde, wird jeder jeden verstehen. Vielleicht geht es nicht um Gleicher-Auffassung-Sein, aber es wird zuvörderst um Verstehen gehen, um geliebtes Gewahren und Hochherzigkeit Allen gegenüber.

Zwischenzeitlich, Geliebte, bringt euch selber so simpel, so klar und so großherzig mit Liebe zum Ausdruck, wie es ein mächtiger Weiser zu tun vermögen würde.

Heavenletter # 2432 Be a Brave Dreamer

Sei ein unerschrockener Träumer

Gott redete …

Kann das oft genug gesagt werden? Alles, was ihr fürchtet, ist Illusion. Alles, was ihr fürchtet ist Illusion. Alles, was ihr fürchtet, ist nichts als Illusion. Selbst wenn eure schlimmsten Ängste Wirklichkeit zu werden scheinen, ist auch dies Illusion, Geliebte.

Ihr werdet wohl rasch dabei sein, vorzubringen, dass all die hübschen Träume, die ihr habt, auf Illusion beruhen, und dennoch haltet ihr alles, was ihr fürchtet, für eine solide Tatsache. Angst zeichnet sich groß und breit ab, und Träume werden fast nicht ausgeträumt. Ihr werft das Gold weg, und behaltet die Schlacke. Nicht aber weiterhin, Geliebte, nicht länger. Betretet eine umfassendere Domäne des Lebens. Das ist leicht.

Wenn ihr derart stark an eure Träume glauben würdet, wie ihr an eure Ängste glaubt, würdet ihr die Welt von unten nach oben kehren. Euer Herz würde vor Freude Purzelbäume schlagen, und der Globus der Erde würde sich nach oben wenden. Ganz gewiss wäre dies eine Wende zum Besseren.

Eure Ängste sind Kaulquappen, und ihr seht sie als Riesen.

Eure Träume sind Riesen, und ihr seht sie als Kaulquappen.

Und dennoch, nicht einmal eure größten Ängste brauchen mit euch gleichzuziehen. Sie brauchen euch nicht in die Fersen zu beißen. Ihr benötigt sie überhaupt nicht. Lasst euch Angst einen unnahbaren Fremden sein, einen schieren Nachzügler, der nicht mithalten kann.

Selbst wenn ihr um das Leben eines Anderen fürchtet, einerlei wie tief eure Liebe und eure Fürsorge ist, eure Angst geht um euch selber. Ihr könnt nicht glauben, dass ihr in der Lage seid, ohne das physische Bild eures geliebten Angehörigen neben euch zu leben. Wie könnt ihr ohne euren geliebten Angehörigen im Leben durchkommen? Ihr fürchtet, ihr seid euch in der Welt selbst überlassen, euch sei der Rücken zugekehrt worden, ihr wärt verwaist, beraubt. Ihr neigt dazu, eure Ängste glaubhaft zu machen, gleichsam, als stellten sie auf eurer Liste eine Priorität dar, und ihr möchtet alles tun, um diese sich auf einer Kneipentour befindlichen Ängste eurerseits zu erfüllen.

Ängste neigen dazu, sich mit dem Ego in Beziehung zu bringen. Ohne die Vorherrschaft des Ego, würden dann eure Ängste existieren? Kehrt der Angst den Rücken zu, und zieht stattdessen Zutrauen an. Zieht Schrankenlosigkeit zu euch her. Erweitert die Tragweite eurer Träume, anstelle der sich auspolsternden Angst. Angst ist kein gutes Hobby, was man haben kann. Sie treibt einen allzu hohen Preis ein, während Zutrauen und Träume kostenlose Geschenke sind. Sind nicht Vertrauen und Träume Geschenke? Wisst sie mehr zu schätzen als hochpreisige Angst. Ihr bekommt, wofür ihr bezahlt, sobald es sich auf Angst beläuft.

Träumt von einem angstfreien Leben auf der Erde. Träumt von unvorstellbarer Freude. Träumt davon, was ihr Mir bedeutet, und setzt euch selber nicht mehr länger herunter. Ihr seid um Vieles mehr als eure bebenden Ängste. Schüttelt eure Träume aus. Bekommt sie aus den Mottenkugeln heraus. Die Traumzeit ist gekommen. Ich möchte sie als Realität-Zeit bezeichnen.

Träume für all diejenigen, die es noch nicht wagen, zu träumen. Sei ein unerschrockener Träumer. Träume von der Schönheit, die sich zum Nutzen Aller auf der Erde erhebt. Träume du nicht mehr länger derart viel deine persönlichen Träume, wo dich ein Ritter in Glänzender Rüstung von den Beinen reißt. Träume stattdessen von dir selber, wie du auf einem Schimmel vorwärtsstürmst, und wie du blitzschnell Träume zulieferst. Sei ein Traum-Geber. Auf diese Weise hältst du das Universum aufrecht. Du sprichst für es, du träumst für es. Du weitest es mit deinen Träumen vom Leben auf der Erde als ein Leben, wie es ihm zugedacht ist, aus.

Bis hierhin hast du von Ängsten geträumt, und jetzt wirst du dir einen anderen Brennpunkt zu Eigen machen, und dich auf Träume-Einsammeln und Träume-Verstreuen konzentrieren. Du wirst aus einer Zauberbox, auf der dein Name steht, einen großartigen Traum herausziehen, und Jeder wird sehen, dass sein Name auf dem gleichen Traum steht, und du wirst bald genug sehen, dass für Jeden genug Himmel auf Erden da ist.

Heavenletter # 2433 Know Oneness Now

Merke Einssein jetzt

Gott redete …

Heute wirst du lernen, mit großen Schritten über die Welt zu gehen. Kein auf den Zehenspitzen Laufen im Leben mehr. Jetzt schreitest du über den Umkreis der Erde aus. Du bist kein ängstlicher Läufer. Du bist ein Schreiter über das Universum.

Du gehörst hierhin. Du wärest nicht auf der Erde, wenn hier nicht der Platz für dich wäre. Du bist berechtigt, hier zu sein. Du bist ein Regent auf Erden.

Ziehe in Betracht, dass du in Ferien hier bist, und mache das Meiste daraus. Lasse es dir gut gehen. Nichts sonst bringt etwas, Geliebte. Es liegt kein Sinn im Leiden, kein Sinn im Sich-Suhlen, kein Sinn im Nach-Hinten-Schauen, kein Sinn in irgendetwas außer in ungeheurer Freude, außer in ausgiebigem Geben, außer in großartigem Leben.

Du bist kein Desperado. Du bist ein großer Anordner auf Erden. Du bist hier, um Güte zu säen und zu ernten. Und dies ist Freude, Geliebte, dies ist Freude, dies ist die Freude, auf die du aus gewesen bist.

Du bist hier auf der Erde schier für eine Minute. Lasse jene Minute einen Moment voller Herrlichkeit sein, einen Moment, um wie ein Komet über den Himmel zu brausen, einen von Herrlichkeiten erfüllten Moment, der es wert ist, ihn innezuhaben und ihn zu teilen. Kommt aus dem Versteck heraus, Geliebte.

Nun führt ihr ein öffentliches Leben, nicht ein Leben einer Schau, sondern ein Leben der Echtheit. Ihr seid auf dem Schiff des Lebens, welches über die See geschickt wurde, um das neue Land des Himmels auf Erden zu entdecken. Ihr seid ausersehen worden, der Entdecker von ihm zu sein. Jeder Mensch hat es für sich selber zu entdecken. Wir machen den Anfang mit dir.

Du gräbst nach Gold, denn der Himmel ist Gold. Er ist das mächtigste Gold auf Erden. Wisse, dass der Himmel auf Erden ist. Du brauchst bloß die Augen, um zu sehen. Du brauchst die Auffassung des den Himmel Sehens. Schaue dich nach ihm um. All die Anzeichen liegen direkt vor dir.

Blicke nicht mehr länger hinter dich. Schreite stracks zum Leben. Du gehst nicht rückwärts. Du gehst mit großen Schritten vorwärts. Deine Muskeln sind jetzt stark. Niemals mehr taumelst du. Falls du stolperst und fällst, nun gut, du greifst dich selber mit Freude auf, nicht mit Vorhaltungen, du bist froh, dass du bei deiner Reise nicht einen einzigen Schritt auslässt. Du bist bloß einen Hops, einen Hüpfer, einen Sprung weit weg von deiner Inempfangnahme des Himmels.

Deine Order wurde vor langer, langer Zeit aufgegeben, und sie wurde heute zu dir herausgeschickt. Sie wartet bloß auf dich, dass du sie abholst. Wie viele Mitteilungen musst du bekommen, bevor du entgegennimmst worauf dein Name steht? Nehmt jetzt entgegen, Geliebte, nehmt jetzt entgegen.

Ihr nehmt lange Schritte, die weit nach vorne reichen. Es gibt bloß eine einzige Richtung, in die zu gehen ist, und die heißt vorwärts. Es gibt nichts, was ihr mit euch nehmen müsst, außer euch selber. Ihr braucht nicht alte Sachen zusammenzupacken. Ihr braucht bloß in die Gänge zu kommen.

In eurem Fuß kribbelt es. Könnte ihr es kaum erwarten, loszugehen?

Bemerkt ihr, wie geduldig Ich gewesen bin? Geduld, das ist es selbstverständlich von eurem Blickwinkel her. Aus Meiner Sicht gibt es keine Zeit, mithin existieren geduldig oder ungeduldig nicht. Ich habe friedvoll auf euch gewartet, dass ihr herausfindet, wo Ich bin, und dass ihr ohne weiteres Aufhebens zu Mir herüberkommt. Es gibt nichts, um dafür fertig zu sein, oder, falls es so etwas gäbe, wurde es bereits vor langer Zeit bereitgestellt. Meine Arme sind lange zu dir herausgestreckt gewesen. Sie wurden niemals müde, gleichwohl sehnen sich Meine Arme, dich in Empfang zu nehmen. Sie möchten gerne mit dir erfüllt sein. Wir umarmen Uns, und fortan gibt es keine deine Arme oder Meine Arme mehr. Es sind schlicht Arme der Liebe zuhanden, hinreichend um Alle einzuschließen, und alsdann werdet ihr wirklich mit Einssein vertraut sein, wie es selten zuvor gemerkt worden ist. Lernt das Einssein jetzt kennen.

Heavenletter # 2434 God’s Gift

Gottes Geschenk

Gott redete …

Ich habe kein Ego. Ich habe keinen Bedarf, Mich Mir Selber gegenüber geltend zu machen. Mein Schrei, bemerkt zu werden, ist ein Schrei, euch Auftrieb zu geben. Es ist nicht Eitelkeit, wenn Ich sage, dass alle Herrlichkeit Mein ist, denn du bist Mein, und alle sind Mein. Du bist Mein als Geschenke, welche Ich dem Universum überreiche. Du bist Mein in dem Sinne, dass du von Mir bist.

Sei nicht flink dabei, andere Idole über Mir zu haben.

Was sind einige davon? Ruhm, Geld, Denkschulen, Experten, Karriere, Eckbüro, Edelsteinschmuck, mit Pailletten besetzte Kleidung … Es gibt viele weitere Formen von Idolen, die man der Liste hinzufügen kann, aber Ich möchte es euch überlassen, sie zu bedenken.

Ist es möglich, dass ihr eifriger damit befasst, irgendetwas zu tun, als euch mit Mir zu treffen. Ihr stellt andere Götter vor Mich. Ihr möchtet gerne ein gutes Buch lesen oder fernsehen oder mit eurem Sportwagen davon brausen. O. k., dann geht jenen Attraktionen nach, und nehmt Mich einfach mit. Nehmt etliches Gewahren von Mir mit euch. Ich bin bei euch, ob ihr euch dessen gewahr seid oder nicht. Nehmt Mich nun mit euch. Weswegen nicht eine zunickende Bekanntschaft mit Mir haben. Ich bin ja letztendlich euer Selbst.

Verehrt alles, was ihr verehrt, werdet indessen nicht weggetragen. Entsinnt euch eurer Wahren Quelle, Geliebte. Erinnert euch, woher euer Glücksempfinden kommt. Seid euch sicher, dass Ich hier soeben nicht über Verpflichtung rede, während Ich euch an empfehle, euch Meiner zu erinnern und froh und dankbar für all das zu sein, was ihr habt. Ich trage euch an, was euer Herz fühlt. Seid dankbar und bald darauf werdet ihr wahrhaft dankbar für euch selber sein für dieses Menschenwesen, welches in Läden hinein läuft und aus ihnen heraus läuft und sich bisweilen in Besorgungen verzehrt.

Ich möchte euch einen Auftrag geben. Erinnert euch, euch Mich zu besorgen. Erinnert euch, Mich auf eure Einkaufsliste hinzuzufügen. Ich habe euch herausgelesen, damit ihr Mich erwerbt. Erwerbt Mich alsdann. Lasst Mich in dem Sitz neben euch oder auf der anderen Seite von euch oder hinter euch sitzen. Es ist nicht so wichtig. Lasst Mich einfach bei euch in eurem Gewahrsein sitzen. Schaut Mich an, Geliebte, und wisst, es ist mehr an Mir dran, als euer Auge zu sehen vermag. Wisst darum, was euer Herz weitaus mehr füllen möchte, als all die Dinge, mit denen ihr es gefüllt habt.

Süßigkeiten sind nicht ohne Zweck, aber von ihnen alleine könnt ihr nicht leben. Es gibt im Leben eine größere Süße, und sie ist in jedem Augenblick euer, sobald ihr sie für euch aussucht. Dies ist wie eine Mission Possible. Wählt sie, wenn ihr möchtet. Mein Ansinnen wird sich nicht auflösen. Alte Glaubensvorstellungen werden sich vor euren ureigenen Augen auflösen. Ihr werdet euch letztlich den Dingen stellen, dass die materielle Welt euch nicht zufriedengestellt bekommen kann. Ihr werdet sehen, dass die materielle Welt ein Tropfen im Eimer ist. Ihr werdet keine anderen Götter vor Mir stellen, weil ihr merken werdet, dass es keine anderen Götter vor Mir gibt. Erfreut euch. Lasst alle jene anderen Idole los.

Kein sterblicher Mensch kann Mich dir zuwenden. Er kann bloß auf Mich weisen. Dies ist es, was Buddha und Christus und all die Großen taten. Sie wollten nicht eure Verehrung. Sie wollten, dass ihr eure Verehrung Mir schenkt, sodass ihr euch mit Mir in Gewahrsein und im absichtsvollen Vorhaben und in großer Freude vereint. Ein wahrer Führer möchte nicht von euch, dass ihr ihm folgt. Er möchte, dass ihr Mir folgt.

Er hat kein Anliegen, ein Mittelsmann zu sein. Er möchte, dass ihr zur Quelle geht, und er ist sich im Klaren, dass es einzig Eine Quelle gibt, um zu ihr hinzugehen, und er weiß, er ist sie nicht.

Heavenletter # 2435 Your Heart Is the Giver

Euer Herz ist der Geber

Gott redete …

Sei wer du bist. Du hast nicht dieses perfekte Etwas zu sein, was du deiner Auffassung nach zu sein habest. Sei das Bewusstsein, was du in diesem Augenblick hast. Ich sage dir nicht, alles ist erlaubt, aber Ich sage dir, nicht dir selber gegenüber vorzugeben, dass du, in den Bezügen der Welt, etwas Größeres seist, als du bist.

Ich sage dir, nicht selbstbezogen zu sein. Ich sage dir, dass du nicht eine Rolle als gegeben annehmen sollst, uneigennützig zu sein. Meine Gunst steht auf der Seite deines Gebens, aber Ich bin nicht dafür, dass du irgendetwas gegenüber dir selbst vortäuschst. Gib, weil du an jener Stelle stehst, wo es wundervoll ist, zu geben. Gib ohne einen Gedanken ans Geben. Lasse Geben ebenso naturgemäß sein wie Atmen. Geben und Empfangen sind nicht eine Angelegenheit von Buchhaltung, Geliebte. In Wahrheit führe Ich keine Wertungslisten. Mit recht großer Sicherheit führst du öfters eine Wertungsliste dessen, was dir andere Menschen deiner Meinung nach schulden.

Denke weder daran, was Andere dir schulden, noch daran, was du Anderen schuldest. Dann eben geraten Geben und Vereinnahmen zu einer Kalkulation des Geistes. Dein Geist ist nicht bestimmt, der Unterweiser des Gebens zu sein. Dein Herz ist das.

Du sollst nicht geben, weil es eine gute Sache ist, das zu tun, oder dass es dir Punkte einbringen wird. Selbst zu geben, weil es jemand anderen glücklich machen wird, ist nicht Grund genug. Zu geben, weil es das Ding ist, was zu tun ist, ist nicht genug. Zu geben, weil es dich spüren lässt, dass du ein guter Mensch bist, ist kein hinlänglicher Grund. Gib, nicht um herzuzeigen, dass du gibst, sondern weil Geben dir die Vollheit des Herzens schenkt. Vielleicht überkommt einen die Vollheit des Herzens als erstes oder dann später, aber es ist unmöglich, das Geben von dem, was du empfängst, zu trennen, obschon du dich mehr bereichert fühlst mit deiner Beachtung auf dem Geben, denn auf dem, was das Geben dir gibt.

So lange wie es diesen Funken an Vollheit gibt, gibst du nicht voll und ganz. Du zahlst und zahlst womöglich im Voraus um des Erscheinungsbildes willen, oder um Gefahr abzuwehren oder aus anderen Gründen, derer du nicht gewahr bist. Wahres Geben ist wie ein Boot über einen See rudern – du ruderst, ohne darüber nachzudenken.

Wenn möglich, gib anonym, weil dies dir gegenüber klarstellt, dass du nicht um des Gedankens an einen Rückfluss wegen oder wegen eines Dankeschöns oder wegen irgendetwas gibst. Geben, weil es eine verantwortliche Sache ist, die zu tun ist, ist nicht hinreichend.

Selbstverständlich liegt es in eurer Zuständigkeit, zu geben, nicht aber als eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung erfüllen macht euch eigennützig. Geben ist euer Recht, und es ist euer Privileg, und doch habt ihr Geben schlicht als etwas zu erkennen, was ihr mühelos tut, so wie ihr für jemanden liebenswürdigerweise eine Tür offenhaltet. Ruft euch ins Gedächtnis, Geliebte, dass es, egal für wen ihr eine Tür offenhaltet, für Mich ist.

Ganz gewiss zähle Ich nicht ab, was Ich gebe und vergleiche es nicht mit dem, was du gibst. Es braucht nicht betont zu werden, dass du, einerlei wie viel du gibst, nicht in die Nähe Meines Gebens heranreichst. Egal wie viel du gibst, es ist ein Tropfen im Eimer. Das kann gar nicht anders sein, Geliebte. Ihr seid ein Diener, welcher dem Diener dient. Ihr arbeitet in einem kleinen Restaurant, während eine Kette das ganze Universum überziehend Mein ist.

Gleichwohl gebe Ich euch eine Konzession, Geliebte. Keine spezielle Ausbildung ist erforderlich. Das Leben selber ist die Ausbildung. Einerlei, was sich jetzt begibt, bald wirst du eine Konzession übernehmen und daraufhin wissen, was Glücksempfinden ist, so wie Ich Glück kenne, nicht wie Salven, die nach oben und nach unten verlaufen, sondern wie eine Gleichmäßigkeit von Liebe.

Heavenletter # 2436 In the Recesses of Your Mind

In den Nischen eures Geistes

Gott redete …

Seid ihr euch im Klaren, wie gelegentlich ein Lied Eingang in euren Geist findet und so lange dableibt, wie es bleiben möchte, und wie ihr außerstande seid, es zu vertreiben? Es kann ein Lied sein von vor vielen, vielen Jahren. Euch nicht bewusst, war es am Schlafen und schwang dennoch inwendig in euch, so lange, bis es begann, sich selber hinaus zu singen. Wie machtvoll sind jene Gesänge, die euren Blutstrom betreten haben und niemals abgegangen waren.

Und so steht es mit Gedanken, die wiederkehren. Und so steht es mit einem jeden Buch, was ihr gelesen habt, mit einem jeden Film, den ihr gesehen habt, mit einer jeden Fernsehshow, die ihr euch angeschaut habt, mit einem jeden Werbespot, dem ihr zugehört, mit einer jeden Zeitung, die ihr euch kaum durchgelesen, mit einem jeden Wort und jeder Melodie, die ihr vernommen habt – alle sind vermerkt. Sie sind irgendwo in den Nischen eures Geistes zugegen.

Nehmt in Betracht, dass ihr in diesem Reservoir eures Geistes zwei Sektionen besitzt. Die eine enthält Negativität, und eine andere Freude.

Die Welt ist voll von Negativität. Ihr habt bereits genug von ihr. Der Freude gehört es wohl eher, dass man ihr nachsetzt. Das erste, was es für euch zu tun gilt, ist, euch freizusetzen davon, die Nachrichten zu hören, was derart oft grässlich und schauderhaft ist. Indem ihr euch von negativen Nachrichten freisetzt, verschafft ihr der Freude mehr Raum. Geht der Positivität nach. Rennt von Negativität weg, wie ihr das bei einem grimmigen Löwen tun würdet.

Es ist ein Leichtes, zu meinen, es spiele keine Rolle, was für einer Gewalt oder was für einem Schrecken ihr euch aussetzt, aber die Asche ist lange am Glühen. Negativität saugt sich ein und es ist schwer, sie wegzuwaschen. Sie ist ein Schmutz, wie Brombeersaft, und sie hinterlässt ihre Spuren.

Es gilt euch nicht, euch darüber Sorgen zu machen. Es gibt nichts, worüber es sich Sorgen zu machen gilt. Alle Sorgen sind von der Vergangenheit. Lasst jetzt mit ganzer Absicht die Vergangenheit fallen, und lauft an der gängigen Negativität vorüber. Ihr braucht nicht die Tür zu weiterer Negativität zu öffnen. Es ist keine kleine Angelegenheit, sie in euch aufzunehmen. Sie hinterlässt Narben in euch.

Zur selben Zeit gibt es viel, was ihr als negativ deutet, eine Bewandtnis, die ihr nicht zu tun habt. Negativität hat ein großes Gewicht bei sich. All die Einbußen, die ihr wahrnehmt, wiegen schwer auf euch. Entfernt die Auffassung von Verlust, und eine ganze Menge negatives Gewicht ist weggehoben.

Sowie sich geliebte Angehörige fortbegeben, denkt an all die Liebe und Schönheit, anstatt an den Verlust.

Das Empfinden von Negativität ist ein Gefühl. Ihr seid nicht gefühllos. Ihr seid gefühlvoll. Habt acht darauf, mit was für Gefühlen ihr euch selber befüllt.

Ist es möglich, dass ihr euch nicht auf die durch Kriege zerrissene Welt zu konzentrieren habt? Ihr gebt an, ihr würdet den Krieg eigenhändig wegschaffen, wenn ihr könntet. Ich sage euch Wie. Es geht nicht darum, euren Kopf in den Sand zu stecken, um nichts über ihn zu lesen oder zu hören zu bekommen. Sobald Gedanken an Krieg in ausreichend vielen Köpfen und Gemütern zum Verschwinden kommen und Gefühle der Wut und des Frevels nicht vorrangig sind und sich selber verringern, wie sollen dann Kriege ausgefochten werden? Was wird sie befeuern? Betretet mit eurem Geist eine Arena des Friedens, Geliebte, und ihr werdet zu dem Frieden in der Welt hinzutun.

Äußert ihr euch verächtlich über das, was Ich sage?

Negativität vermehrt sich selber. Positivität ebenfalls.

Vermehrt, was ihr gerne vermehrt sehen möchtet, und mindert, was ihr gerne vermindert sehen möchtet.

Dies ist simple Arithmetik, von der Wir soeben reden.

Tut eurem Herzen Friede hinzu. Lasst Zwietracht weg.

Kommt und lest euch bei den Trümmern eurer Gedanken auf, und betretet einen Park voller Grün und Freude, wo einzig Gedanken der Freude und keine an Gefährdungen zugegen sind. Geratet hochwertig in euren Gedanken, Geliebte.

Lasst Negativität liegen, wo sie liegt. Macht sie euch nicht zu Eigen. Sei sie nun groß oder klein, Negativität ist nach wie vor Negativität, Geliebte. Sie ist Abfall. Ihr unternehmt allerhand Anstrengungen, um Gerümpel aus euren Schränken zu beseitigen. Räumt die Schränke eures Geistes nicht übervoll. Lasst Negativität los. Ihr benötigt sie nicht. Macht euch stattdessen Freiheit zu Eigen. Lasst das Lied Meiner schönen Worte durch euch hindurch hallen.

Heavenletter # 2437 You Are a Feisty Traveler on a Windy Road

Du bist ein lebhafter Reisender auf einer kurvenreichen Straße

Gott redete …

Geliebte, was könnte euch Meine Liebe unter Beweis stellen? Ihr legt die Latte unablässig höher. Ihr legt bestimmte Erforderlichkeiten aus, und möchtet gerne den Verlauf des Lebens geändert sehen. Ihr möchtet gerne die Gezeiten ändern. Ihr möchtet den Mond in die Tasche stecken, und die Sterne wie Medaillen an euch tragen, und das Universum nach Belieben umgestalten.

Ihr merkt, dass ihr euch eine Menge erbittet. Es mag euch einfach erscheinen, dass alle eure Begehren erfüllt werden, und sich das Leben so herausstellt, wie ihr es gerne haben möchtet. Und doch stellt sich euch das Leben so dar, wie es ist, und es sind Erfordernisse zugegen, die ihr ausgegeben habt, um mit ihnen umzugehen, um euch ihnen zu fügen oder um gegen sie anzugehen. Ihr wisst, dass in der Welt Wandel unvermeidbar ist. Die Sonne geht auf, und sie geht unter. Ihr liebt, und ihr ändert euren Sinn. Ihr liebt, und euer Geliebter geht dann seine eigenen Wege. Es gibt im Leben immer etwas, auf das ihr zu hopsen habt, und es ist nicht immer das, was euch am Liebsten ist.

Meine Liebe für euch erstreckt sich weit darüber hinaus, eure Ersuchen oder Einforderungen zu erfüllen.

Meine Liebe für euch gefällt euch nicht immer, das aber nimmt nichts von Meiner Liebe für euch weg. Mein Wille für euch ist, dass ihr Glücklichsein habt. Dies bedeutet nicht, dass ihr alles bekommt, wie ihr es wollt. Eure Sicht ist allzu kurz, Geliebte. Ihr wollt, und wollt zur selben Zeit nicht. Ihr wollt Unsterblichkeit, und ihr habt sie, gleichwohl hält eure Körper nicht für immer und ewig, noch auch möchtet ihr, dass es so wäre. Akzeptiert das Leben, und akzeptiert das Sterben des Körpers. Es existiert eine Spanne, die weit über das hinausgeht, was eure Sicht derzeitig erreicht. Und mithin bejaht ihr, und mithin erlernt ihr Vertrauen und bringt es in Erfahrung.

Ihr könnt die Straße vor euch bloß so und so weit sehen. Ich sage euch, dass ihr euch auf dem Weg zum Himmel befindet, und ihr möchtet Mir sagen, wie ihr am Besten dorthin gelangen könnt. Wir sind in eurem Leben und bei den Entscheidungen, die ihr trefft, Partner. Seht Hindernisse just so, wie es die Dellen in der Straße sind. Sie setzen euch nicht außer Kraft. Du bist ein lebhafter Reisender auf einer kurvenreichen Straße, und außerstande zu sehen, wohin sie dich nehmen wird. Alles ist in perfekter Ordnung, bloß, derzeit kannst du die Ordnung nicht sehen, und nicht erkennen, was um die Ecke herum ist.

Es gibt auf der Strecke viele Läden, und du kannst ganz einfach nicht in jedes Geschäft gehen. Im Grunde genommen möchtest du nicht in ein jedes gehen, egal, wie sie dir eine Versuchung darzustellen scheinen. Du hast dein Leben, und Andere das ihre. Es gibt Geschäfte für jedermann, dennoch ist freilich jedes Geschäft für dich. Du schlenderst in einige hinein, bloß um herauszukommen, ohne etwas gekauft zu haben.

Auf einer gewissen Ebene erfasst du den Verlauf deines Lebens nicht. Auf anderen Ebenen schlägst du ihn ab. Gleichwohl, du nimmst das Leben so ungemein ernst. Du siehst es als einen Spießrutenlauf, dem du dich zu unterziehen hast. Fürwahr, nennt das Leben Easy Street und lasst es dementsprechend so sein. Selbst die Easy Street hat ihr Rauf und Runter. Du, der Gehende auf der Straße, wirst nicht aufgrund der Biegungen in der Straße umgeändert.

Bei euren Reisen tut ihr euch nach Belegen für Liebe um, und gleichwohl seid ihr mit Liebe umringt. Ihr selber seid der Nachweis von Liebe. Bemerkt euch selber in dem Himmel oben. Der Mond ist in eurer Tasche, und ihr tragt die Sterne wie Abzeichen. Der gesamte Himmel ist euer, und er ist jetzt im Augenblick euer. Alle Meine Liebe ist euer, und sie ist jetzt im Augenblick, sie zu erbitten, und ihr habt gebeten, und sie ist geschenkt worden.

Heavenletter # 2438 Day by Day

Tag um Tag

Gott redete …

Wie kommst du aus den Verheerungen der Zeit heraus, derweilen die Welt, in der du lebst, auf die Sekunde genau getimed ist? Die Uhren ticken, und du musst irgendwo sein. Die Uhren machen tack, und du musst zurück sein. Uhren scheinen die Welt zu beherrschen. Natürlich tust du gut daran, dich den Zeiten anzupassen und rechtzeitig zur Arbeit zu gehen und die Kinder zur vorgegebenen Zeit abzuholen. Der Zeit nachkommen kann fürsorglich sein. 

Gleichzeitig hast du Zeit nicht dermaßen ernst zu nehmen, als wäre sie ein Drachen, den man zu fürchten habe. Obschon Zeit der Herr im Hause ist, hast du nicht außer Atem zu geraten. Selbst wenn du es eilig hast, kannst du Zeit an ihren Platz weisen. Du kannst sie meistern. Du hast nicht ihr Opfer zu sein.

Natürlich hältst du die Regeln der Zeit ein. Deinem Aufbegehren zum Trotz, gibt es an der Zeit etwas, was du wirklich magst. Du magst die Schwungkraft an ihr. Und du bist, vielleicht, ein wenig selbstgerecht, sobald Andere die Zeitregeln nicht einhalten.

Vermeide das Wort „In Eile“. Vermeide das Wort „zu spät“. Vermeide zu sagen – „rechtzeitig“. Betrachte Zeit wie einen Bekannten, der dir Gesellschaft leistet. Zeit ist dauernd bei dir am Zupfen, so wie dies ein Kind an deinem Kleid tun kann, aber du kannst auch so im Leben munter entlanglaufen und dir die Ansichten anschauen. Zeit hat dir nicht dauernd auf dem Rücken zu sitzen. Du hast etliches Sagen über die Zeit.

Finde in deinem Leben etliche Nicht-Zeit. Du hast jene Momente bei dir, sobald es dann so ist, als stehest du unter einem Zauberspruch, und du dabei Zeit vergisst. Zeit zieht dich an ihrer Leine hinterher, und doch trittst du gelegentlich aus den Einschränkungen der Zeit heraus. Gib der Zeit statt, dir etliche Auszeiten zu geben. 

Geh und wälze dich im Gras. Gewähre dir nicht zeitlich geregelte Aktivitäten im Leben. Du kannst im Leben umherbummeln und lustwandeln. Gehe in den Park. Finde Mich dort. Ich eile nicht. Du kannst mit dem es eilig Haben aussetzen. Erkenne dir genug Zeit zu, sodass du es nicht eilig haben musst.

Zeitlosigkeit existiert überdies. Es gibt Zeit überhaupt nicht, und es gibt alle Zeit der Welt.

Bestimme die Zeit mehr nach der Sonne, den Sternen und dem Mond. Der Mond geht nach seiner eigenen Zeit im Gleichschritt. Er scheint auf dich. Er braucht seine Zeit. Er eilt nicht. Er weiß, es gibt für alles genug Zeit.

Sofern Zeit deine Anschlagtafel wäre, würdest du sie nicht bis zum Anschlag voll machen. Du würdest etwas freien Platz übrig lassen. Freier Platz ist gut. Nenne es Zen. Packe dich nicht mit Aktivitäten voll. Es ist gut so, von Zeit zu Zeit müßig zu sein.

Es gibt in deinem Leben Verabredungen, die du einhalten musst, und dennoch kannst du dir rund um Verabredungen freien Raum gewähren. Vermeide, deinen Schrank vollzustopfen, und vermeide es, dein Leben vollzustopfen. Sei im Leben mehr am Gemütlich-Gehen. Sei dir der Maut gewahr, welche Zeitbeschränkungen von dir erheben, und reserviere etliche Zeit bar aller Begrenzungen. Stimme dich selber was Zeit angeht ab.

Denke nicht mehr in Bezügen von genug Zeit oder nicht genug Zeit. Denke in Bezügen von Überfülle. Passe Zeit in dein Leben ein. Du hast das Sagen über sie.

Nimm dir einen Tag von der Zeit frei. Decke deine Uhren zu. Du brauchst nicht dermaßen auf Uhren angewiesen zu sein. Arbeite, während die Sonne hervorgekommen ist, und höre mit dem Arbeiten auf, wenn sie untergeht. Sei im Leben wie ein Bauer. Er schaut zum Himmel hoch.

Sieh Zeit wie das Wetter. Das Wetter ist immer da. Erweise ihm Respekt, und doch kannst du in den Regen hinausgehen wie auch in den Schnee und kannst in der Sonne sitzen. Zeit ist frei, Geliebte. Seid frei in der Zeit.

Heavenletter # 2439 A Time for Daring

Eine Zeit zum Sich-Trauen

Gott redete …

Hinlänglich viel am Spielen sein ist gefahrlos. Du hast nicht an alles zu denken. Weil du es nicht weiters bedacht hast, bedeutet nicht, dass es für dich nicht wahr ist. Wenn du eine Mitteilung hörst, du sollest dich voranbewegen, dann bewege dich. Wenn du eine Ansage hörst, dich auf den Kopf zu stellen, dann stelle dich auf den Kopf.

Du bist gut darin gewesen, Bescheide wegzustoßen, die bei dir anlangen.

Begib dich zu dem Glauben, dass du nicht alles weißt. Ja, gewiss, höre auf dein eigenes Herz, bemerke indes, wann du deiner eigenen Angst, deinem eigenen Dagegensein und der Gewohnheit des Geistes, sich über dein Herz zu stellen, zuhörst. Du kannst in vergangenem Denken feststecken. Du kannst festgefahren sein. Vielleicht hast du dich in einem Pferch aus deiner eigenen Fertigung verfangen, aus du nicht herausgelangen kannst, gleichwohl bist du der, der dich hierhin geschafft hat. Du kannst den Pferchzaun umstoßen, oder einfach herausklettern. Es ist bloß dein Geist, welcher dir angesagt hat, du müssest hier bleiben.

Dein Schlagwort heute ist – dich wagen. Wage zu tun, was du vernimmst zu tun. Wage auszubrechen. Wage etwas anderes zu tun. Wage anders zu sein. Wage gehört zu werden. Wage zu reden. Wage dich herauszuwagen!

Es ist eine neue Welt am Kommen, und du wirst ein Part von ihr sein. Du kannst nicht bloß das verändern, was dir insbesondere behaglich ist, es zu verändern. Die Welt kann sich nicht ändern, wenn du der gleiche bleibst. Aber die Welt ist am Sich-Wandeln, und du hast dich mit ihr zu wandeln. Wandel ist jetzt.

Habe keine Angst, dich herauszutrauen. Sofern du Angst haben musst, dann habe Angst, dich nicht herauszuwagen. 

Packe deinen Rucksack und gehe hinaus, wie die drei kleinen Schweinchen, die ihr Glück suchten.

In deinem Falle – du bist darauf aus, Glück zu schenken. Du hast das Glück, diese Befähigung zu haben, und jetzt hast du sie einzusetzen.

Du bist dabei, die Welt von oben nach unten zu drehen. Ist die Welt nicht oft falsch herum gewesen? Du bist wie ein Chiropraktiker, der ein Einrenken ausführt. Du arbeitest an den Knochen des Universums, und restrukturierst das Universum. Du glättest die Ebenen der Existenz.

Du hast dich zu erheben und es zu tun. Womöglich hast du andere Plätze einzunehmen. Es gibt mit Sicherheit etwas, was du zu ändern hast. Sei dabei nicht scheu. Sie nicht feige. Sofern du Furcht haben musst, dann habe die Furcht, du werdest der Situation nicht gewachsen sein. Sobald du deinen Namen rufen hörst, stehe auf. Selbst wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Name gerufen wurde, stehe trotzdem auf. Höre noch einmal hin. Es ist durchaus recht so, aufzustehen, selbst wenn du dir nicht ganz sicher bist. Ich möchte dir etwas sagen. Du kannst dich nicht irren. Sofern du jemandes Namen als deinen eigenen gehört hast, hast du ihn richtig gehört.

Die Zeit für herrlichen Wandel ist hier, und du bist nicht mehr länger ein Vorübergehender. Ein Tanz findet statt, und du kannst den Tanz nicht aussetzen. Du hast dich bei den Anderen einzugliedern. Stehe von dem auf, was du soeben gerade tust. Lasse den Abwasch in der Spüle stehen. Stehe jetzt einfach auf, gehe zur Tür deines Herzens und höre den Botschaften zu, die Ich dir soeben schicke. Lausche auf die Mitteilungen, die Ich verteile. Geliebte, ihr seid für sie gerüstet. Beginnt nun zu merken, dass ihr gerüstet seid. Was ihr auch aufgerufen seid zu tun, steht jetzt auf und tut es. 

Es ist nicht nötig, deine Taschen zu packen. Du nimmst Mich mit dir, und das ist es. Wir gehen gemeinsam auf einen Spaziergang. Du wirst ihn mögen. Wie kannst du einen Gang mit Mir nicht mögen? Wie kannst du Mich abweisen?

Heavenletter # 2440 Let Your Heart Speak Freely

Lasse dein Herz frei sprechen

Gott redete …

Sofern du gegenwärtig nicht generös bist, lerne es zu sein.

In dem Wort generös ist die Wortwurzel -gen. Generös sein ist das Einssein von Allem anerkennen und mit allen so umgehen, wie du es gerne hast, dass mit dir umgegangen wird. Generös ist die Goldene Regel. Großherzigkeit beginnt bei euch, ihr Lieben. Ihr könnt durchaus der erste dabei sein. Natürlich seid ihr das, weil eure Sicht umfassender ist. Hier nun die Sache: Sowie du einem vermeintlichen Anderen gegenüber generös bist, vermachst du dies dir selber. Je mehr du dich selber liebst, umso leichter wird es einem fallen, zu geben. Geben ist nicht als etwas angelegt, was man zu lernen hat. Minder denn großherzig sein ist etwas, was es zu verlernen gilt.

Ihr lasst Angehaftetsein los. Es ist nicht Anhaftung, zu geben. Es ist Anhaftung, zu behalten.

Wenn dich jemand bittet, etwas für ihn zu tun oder ihm etwas zu geben, neige dich der Entgegnung zu, Ja zu sagen. Es kostet dich nicht wirklich viel. Jedes Mal wann du Nein sagst, sei es in Worten oder in deinem Herzen, stellst du eine Tempohemmschwelle her, und der Fluss des Lebens wird unterbrochen.

Manchmal hast du das Empfinden, geben zu mögen, und manchmal nicht. Je mehrere Male du gibst, umso leichter wird es werden. Ich bitte dich nicht, ein Tor zu sein. Nein, Ich bitte dich, weise zu sein. Habe in deinem Herzen die Weisheit, zu bemerken, dass du geben kannst und dass du dabei dem nicht viele Gedanken zukommen zu lassen hast.

Allerdings, du hast mit etlicher Liebe in deinem Herzen zu geben. Geben ohne Freude fühlt sich nicht recht an, und du empfängst den Segen nicht, ebenso wenig derjenige, dem du gibst.

Noch auch meint dies, du habest zu geben und du habest fortwährend zu geben, dort wo das, was du gibst, nicht wertgeschätzt wird. Im Geben gilt es dir nicht, deine Gabe des Respekts zu verleugnen, gleichwohl wartest du gleichzeitig nicht auf Respekt, nicht einmal auf ein simples Dankeschön. Warten auf Wertschätzung ist wie die Hand heraushalten, wie es ein Bettler tut. Du sollst kein Bettler sein. Du bist bestimmt, ein Geber zu sein. Also gib und habe nicht nötig. Zur selben Zeit, sofern du denn etwas nötig hast, dann verleugne es nicht. Du ebenfalls bist eine werte Person. Und gleichwohl gibt es Zeiten, wann Geben ein verkehrtes Statement ist, und es ist nicht an dir, verkehrte Einlassungen kundzutun. Du liegst nicht immer falsch beim Nicht-Geben. Zu viel geben ist nicht geben. Es ist nehmen.

Und dessen unbenommen ist es an euch, zu geben. Gebt, so viel ihr in eurem Herzen imstande seid zu geben. Ihr seid noch nicht bereit, alle eure Besitztümer wegzuschenken. Es existiert immer noch ein kleiner Damm in eurem Herzen, der eure Liebe abblockt. Beseitigt jenen Damm, und ihr seid bereit zu geben, und ihr seid bereit entgegenzunehmen. All dies rührt vom Aufmachen eures Herzens her. 

Die Botschaft also lautet, euer Herz zu öffnen. Euer offenes Herz ist es, was hinter dem Geben zu liegen kommt. Generosität des Herzens ist Offenherzigkeit. Öffnet und öffnet euer stotterndes Herz. Lasst euer Herz frei sprechen. Lasst es für euch sprechen. 

Ich bitte euch nicht, jemandes Miete zu zahlen und die eure nicht. Gleichwohl sage Ich, euch nicht immer an die erste Stelle zu setzen. Wenn ihr euch immer an die erste Stelle setzen müsst, kommt ihr von Schwäche her, nicht von Stärke. Als Meine Kinder, kommt von Stärke her, Geliebte. Wenn ihr einen Vater / eine Mutter Gott habt wie Ich, weswegen solltet ihr dann jemals von Minderem herkommen mögen als von Stärke? Weswegen solltet ihr vom Stottern der Angst herkommen mögen? Ihr habt Liebe, um von dorther zu kommen, also kommt von ihr her. Verleugnet nicht die Liebe in eurem Herzen. Zu den tiefsten Bedürfnissen gehört es bei euch, zu geben, und was ist an anderem da, was zum Geben da ist, denn Liebe? Was sonst habt ihr in Wirklichkeit? Was sonst ist euer für immer und ewig, und was sonst ist für euch Mein, zu geben, außer Liebe, Allmächtige Liebe, Liebe, welche aus eurem Herzen strömt?

Heavenletter # 2441 The Peace You Desire

Der Friede, den ihr euch sehnsüchtig wünscht

Gott redete …

Es ist nicht so sehr, dass ihe geduldiger zu sein habt. Ihr habt weniger ungeduldig zu sein. Ihr wisst – je eiliger ihr es habt oder je belästigter ihr euch fühlt, umso weniger seid ihr befähigt. Es ist das gleiche mit den Menschen, mit denen ihr ungeduldig seid. Ihr verschlimmert die Lage.

Und wenn es euer Rechner ist, mit dem ihr ungeduldig seid, ist es nicht anders. Ihr bringt den Rechner mit eurer Ungeduld durcheinander. Wenn Computer Ochsen wären, wärt ihr sachte und freundlich mit euren Ochsen. Ihr würdet euren Ochsen nicht schlagen, so lange bis er nicht mehr hochkommt. Ihr seid nicht fortwährend derart freundlich zu eurem Computer.

So wie bei so vielen Dingen im Leben – ihr nehmt den Computer persönlich. Euer Gefühl ist, er habe euch an dem einen Tag nicht gern. Eurem Empfinden nach ist er nicht kooperativ. Der Rechner, so wie die Menschen in deinem Leben, war willens, aber durcheinandergebracht. Wie sich dein Rechner auch benimmt, er ist auf dich angewiesen. Du bist der Trainer von ihm.

Sofern dein Hund ungebärdig ist, wer ist zuständig?

Bilde dich selber aus.

Sowie es sich auf deinen Rechner beläuft, gib ihm einen Augenblick lang, sich zu entscheiden. Weil er sich noch nicht für seinen genauen Kurs entschieden hat – dies bildet für dich keinen Grund, deine Hände verzweifelt in die Höhe zu werfen. Du gibst zu früh auf. Gestatte deinem Computer, einen schlechten Morgen zu haben. Kann er denn nicht einen solchen haben für jeden hundertsten oder tausendsten deinerseits? Glaube Mir, dein Rechner hat mit einer Menge von dir vorlieb genommen und dir ein jedes Entgegenkommen zukommen lassen. Er hat dich nicht heftig beschimpft.

Ihr seid die einzige Schwierigkeit, die ihr habt, Geliebte. Ihr seid der Täter. Der Rechner ist unschuldig. Und du bist in deiner Verbissenheit ebenfalls unschuldig. Du scheinst wirklich der Meinung zu sein, durch deinen Rechner gereizt sein oder kräftiger die Tasten drücken bringe ihn dazu, mit der Geschwindigkeit und der Kooperation, die du dir vorstellst, überzukommen. Wie steht es denn darum, dass du kooperativ bist?

Ich rede soeben von Rechnern, es ist freilich das gleiche, wenn dich irgendein Mensch oder eine Situation frustriert. 

Du kennst bereits, was nicht funktioniert. Du weißt, das ganze Trara-Machen und Aufschäumen bringt nichts ein. Versuche es mit einem anderen Tacken. Überrasche deinen vermeintlichen Opponenten. Überrumple dich selber. Du bist der, der sich dir selber widersetzt. Du stellst dir selber Fallen, und daraufhin bist du genervt und vorwurfsvoll. Mache alsbald den Weg für dich sauber. Öffne die Fenster deines Herzens und gib anderen, Menschen und Maschinen, statt, zu sein, was sie sind. Sie sind schlicht genauso wenig wie du dauernd spitzenmäßig.

Was ist diese ganze Perfektion überhaupt, welche du für erforderlich hinstellst?

Du hast gerne Kontrolle, und dennoch spielst du die Rolle des Opfers. Wer ist heute durcheinander? Du oder dein Rechner? Du oder dein Beschäftigter? Du oder dein Boss? Du oder dein Auto? Wenn du dich genervt fühlst, findest du etwas, um davon gereizt zu sein. Dies ist dein modus operandi. Du bist der, der gewisse Räder in Bewegung gesetzt hat. Stelle sie jetzt erneut ein. Öffne den Himmel, so wie du das bei einem Dachfenster tust. Lasse frische Luft herein. Wisse all die Menschen und mechanischen Instrumente zu schätzen, die sich dir darbieten. Beklage dich nicht, nicht einmal bei dir selber, darüber was dich nervt. Besser noch, sei nicht genervt.

Sei das Atemholen von frischer Luft, als was du das Leben gerne sein sehen möchtest. Sei gut zu dir selber, insofern als du keine Fehler zu finden hast. Finde stattdessen Verstehenkönnen. Finde in dir selber eine Stelle, wo ein Sturm nicht hineinzugelangen vermag. Finde einen stillen Winkel deiner selbst, wo Friede regiert. Sofern es dir ernsthaft um Friede in deinem Leben zu tun ist, sei der Friede, den du dir wünschst. Sofern du das Königreich suchst, wo sonst wirst du es finden, es sei denn in dir selber?

Heavenletter # 2442 You Own Everything

Ihr eignet alles 

Gott redete …

Es gehört euch nicht mehr länger das Gefühl zu haben: „Dies ist mein“, was das gleiche ist wie das Gefühl: „Das gehört niemandem sonst als mir. Das ist nicht das deine. Mein Name steht drauf, nicht der eine. Das ganze ist mein.“

Ihr besitzt nicht mehr länger, und ihr versagt euch nicht mehr länger. Was ihr euch versagt, ist eure Souveränität des Einsseins. Sowie du zu haben hast, bekräftigst du Knappsein. Sowie du nicht zu haben hast, bekräftigst du Überfluss. Sowie du Überfluss bekräftigst, bekräftigst du gleichfalls Liebe und die Brüderlichkeit der Menschen. Dies, Geliebte, ist nicht aufopfern. Dies ist nicht Minderung. Dies ist Ausdehnung. Ihr habt nicht etwas aufzugeben, um über Eigentümerschaft hinaus zu gehen. Offen gesagt, was ist Eigentümerschaft anderes als horten? Was ist großartiger? Horten oder teilen? Selbstverständlich könnt ihr teilen, was von Anfang an schier wertmarkenartig das eure war, Geliebte. Sowie es keine Selbstbezogenheit mehr gibt, ist teilen nicht etwas, über das man sich Gedanken zu machen nötig hat.

Du bist wie ein Kind, welches sagt: „Dies sind meine Murmeln. Dies ist mein Spielpferd. Dies ist der hölzerne Löffel meiner Mutter.“ Ein Kind ist soeben dabei, sich selber in der Welt kennzuzeichnen. Dies hast du vor langer Zeit durchgemacht. Nun driftest du von deiner Identifizierung in einer umgrenzten Welt weg. Mehr noch, du kennst jetzt deine Wahre Identität, mithin artet dir jetzt der ganze Rest dieser Scharade zu einem Widersinn aus.

Du eignest nichts. Du eignest alles.

Es gibt einen einzigen Herzschlag, und der ist der Meine. Ich gab dir alles, damit du alles geben kannst. Bemerke, dass Ich nicht sagte: Ich gab alles weg. Ebenso gibst du nicht weg. Es gibt kein weg. Weg-heit existiert nicht. Einssein existiert.

Sobald die Konzeption von „dein und mein“ vorhanden ist, beginnt Aufspaltung. Wir, du und Ich, sind nicht auf der Erde hier, um etwas aufzuspalten. Wir sind nicht hier, um das Leben in Stapel zu sortieren. Wir nehmen nicht von den Reichen, um den Armen zu geben. Wir nehmen von niemandem. Wir geben jedermann. Wer, der wahrhaft vermögend ist, möchte gerne, dass jemand arm ist?

Du eignest gehörig mehr denn die Besitzurkunde deines Hauses oder den Schmuck, den du in ihm verwahrst. Eigentümerschaft ist eine allzu beengte Sicht. Jetzt dehnst du deine Sicht aus, du verengst sie nicht.

Jetzt also wirklich – welchen Grashalm kannst du als dir beigemessen bezeichnen? Welches Sandkorn am Strand? Welchen Ozean? Sie sind alle dein, und sie sind jedermanns ebenso. Sobald dieses umfassendere Denken im Massen-Gewahrsein freudig angenommen ist, sobald Herzen umfassend sind und Eigennützigkeit eine Sache aus der Vergangenheit darstellt, wer kann dann ein Dieb sein? Wer sollte sich verstohlen nehmen mögen, was ihm bereits zugehört? Wir werden nicht mehr von den Rechten Aller reden. Wir reden von den beglückenden Segnungen Aller.

Keine neuen Gesetze werden erlassen werden. Der Gesetze bedarf es nicht mehr. Es wird stattdessen hohes Bewusstsein das gegebene sein. Kein einziger wird arbeitslos sein. Alle werden in Liebe beschäftigt sein. Es gibt keine formelle Sozialfürsorge. Kein einziger wird in Not sein. Alle werden Geber sein, und Respekt wird ebenso geschenkt werden. Es wird zu keiner Autorität kommen, außer zu der der Liebe. Liebe wird saumlos werden. Es wird nicht einmal eure Liebe oder die Liebe von sonst jemandem geben. Liebe wird da sein. Alle Herzen werden verstanden werden. Es wird kein Fehlverstehen geben.

Die Welt wird sich emporgehoben haben. Die Welt kann sich nicht erheben und dabei gleich bleiben. Alle werden neu sein. Du wirst neu sein. Du wirst erneut Aufschwung bekommen haben. Aufstieg ist nicht etwas, was ihr beobachtet, Geliebte. Es ist etwas, was ihr seid. Ihr seid aufgestiegen. 

Heavenletter # 2443 Angels

Engel

Gott redete …

Ein Tyrann könnte nicht existieren, wann jedermann sein eigener Souverän wäre. Wie könnte es einen Rabauken geben, wenn jeder in seiner eigenen Werthaftigkeit stark ist? Es gäbe weder einen Schikanierer noch Schikanierte. Regiert euch selber. Seid nicht widerborstig. Begebt euch mit einem umfassenderen Gesetz in Übereinstimmung. 

Ihr seid in der Welt keine Untertänige. Ihr beugt eure Knie nicht vor einer einzigen Person, ihr beugt euch zu allen. Beugt euch zu euch selber.

Die Welt ist euer. Sie ist nicht diejenige von sonst jemandem. Ich heiße sie nicht einmal Meine Welt, obschon Ich sie erschuf. Ich schuf sie und schleuderte sie in die aller entferntesten Bezirke des Universums, Ich warf sie auf die Wasser aus, und goss dich in Meinem Bilde ab. Daher formte Ich dich in Schönheit, Stärke, Herrlichkeit und Süße der Liebe ab. Ich diente euch ein zärtliches Wesen an, Geliebte. Keinem einzigen gilt es, wider Zärtlichkeit anzustürmen. An keinem einzigen ist es, auch nur ein Gramm von eurer Stärke oder Schönheit wegzunehmen. Euch gilt es, das alles zu geben, nicht als eine Geste von Freundschaft, sondern in Gefolgschaft Mir gegenüber und daher eurem Mitmenschen gegenüber. Ich habe euch allem, was gut ist, übergeben. Ihr seid gut. Nun übergebt euch selber. Ihr seid nicht in einem falschen Bilde gemacht. Ihr seid kein Fake. Ihr seid in einem Bilde von Wahrheit gemacht. Es wird auf der Erde keine Tyrannen geben. Es wird keine Tyrannisierten geben. Es wird Engel geben, und du bist einer von ihnen. Gebt nach, Geliebte, gebt eurer wahren Natur nach.

Engel sind nicht notwendigerweise engelhaft. Sie haben nicht mustergültig bildgetreu zu sein. Engel können schelmische Leute sein, die großen Spaß haben, nie aber auf jemandes Kosten. Alle Meine Engel auf Erden oder im Himmel sind stark und herzhaft. Sie werden nie geschmälert. Ein Engel in einer Kohlemine ist immer noch ein Engel.

Nun werdet ihr anfangen, Engel auf der Erde auszumachen. Ihr seid von Engeln umgeben, und ihr steht mit ihnen zusammen. Ja, du bist einer der Engel, welche Ich zur Erde gesandt habe. Ich sandte dich als einen Segen. Ich segnete dich, die Erde und all ihre Bewohner zu segnen. Ihr seid Mit-Regenten auf der Erde, gesandt, um sie zu bearbeiten, gesandt, um Seelen, Rosen gleich, zu ernten, ein Jedes Herz zu nähren, sodass alle sich selber und ihren wahren Charakter und woraus sie gemacht sind zu erkennen.

Ihr seid aus Meiner Liebe gemacht. Ihr seid nicht aus sonstwas gemacht. Ihr seid kein Pappkamerad. Du bist ein Engel aus Gold. Dies ist nicht zu gut, um wahr zu sein. Dies ist wahr.

Was sonst kannst du sein als ein Engel auf Erden? Du kannst nicht so weit weg vom Himmel sein, wie du geglaubt hast. Du bist überhaupt nicht weit weg. Mitten in Meinem Herzen, bist du im Himmel, und himmlisch bist, ob du Mir nun glaubst oder nicht. Glaube Mir aber, und Flügel Unserer Liebe werden vor deinen ureigenen Augen beginnen hervorzusprießen. 

Vielleicht hast du ein verkehrtes Bild vom Himmel an dir. Perlenweiße Tore sind eine Metapher. Der Himmel Selber ist eine Metapher. Das ganze Leben ist eine Metapher. Was soll Ich mit dir in Vergleich bringen? Ich kann dich bloß mit Mir vergleichen. Es existiert kein anderer Vergleich. Du bist Meine Wahre Liebe. Ich habe eine einzelne Wahre Liebe, und die ist du. Ich liebe dich mit all Meinem Herzen. Ich liebe das Wunder von dir. Du bist wundervoll in Meinem Herzen. Mein Herz ist voll von dir. Wo könntest du anders sein als in Meinem Herzen? Mein Herz ist eins mit dem deinen. Wir stehen in Liebe. Ich bin mit Sicherheit in dich verliebt. Daher bist du tief in Meinem Herzen, tief im Herzen von Liebe, das die Welt mit Liebe Selber erobert hat, denn da ist nichts, Geliebte, da ist gar nichts außer Liebe, und jetzt ist dein Herz mit Liebe verheert, was besagen soll, dass dein Herz mit Liebe grundiert und aufgekratzt ist. Höre die Liebe. Spüre die Liebe. Ich pumpe dein Herz jetzt mit Liebe voll.

Heavenletter # 2444 Why Document Folly?

Wieso Narretei dokumentieren?

Gott redete …

Ich möchte dich. Ich möchte dich mehr als irgendwas in der Welt. Natürlich habe Ich dich immerzu, so dass demnach was Ich möchte ist, dass du bemerkst, in Wessen Präsenz du bist. Dies ist kein Gericht, vor dem du stehst, wie du dir dies einbildest. Dies ist kein Gerichtshof. Wir können sagen, dass du in einem schönen Garten stehst, wo alles grün prächtig wächst, die Sonne jeden Tag scheint und alles mit Liebe befeuchtet ist. Wir können sagen, du sitzt in einem Patio-Stuhl in dem Gartenhof Meines Herzens.

Geliebte, denkt euch Mich nicht mehr als einen Richter. Richten ist jenseits Meines Gesichtskreises. Ich weiß nicht, wie richten geht. Was Ich weiß, ist wie lieben ist. Lieben ist für Mich einfach. Ich habe nicht einmal daran zu denken. Wohin Ich Mich auch drehe, Ich liebe. Wohin Ich Mich auch drehe, Ich sehe Liebe. Ich sehe, was Ich BIN. Ich lehrte euch nicht, zu richten, dennoch lerntet ihr, zu richten, und ihr erlerntet es gut. Und gewiss habt ihr von Zeit zu Zeit Auffrischungskurse belegt, wie es geht, zu richten. Solche Kurse werden zahlreich angeboten. Wohin ihr blickt, ihr werdet leichtlich Lektionen in Sachen Bewertung zu sehen bekommen. Sie sind ausnahmslos harsch.

Jetzt aber kommt ihr aus diesem Curriculum heraus. Komme in den Gartenhof Meiner Liebe, wo du Liebe nicht zu lernen hast. Du wirst zu lernen haben, alles, was du über Richten, welches nicht Liebe ist, gelernt hast, los zu lassen. Du wirst deinen Geist des Richtens zu entleeren haben. Leere ihn. Fülle dein Herz mit Liebe.

Liebe urteilt nicht. Sie bewertet sich selber nicht. Ziehe dir einen Stuhl der Liebe her und stoße jene Bank des Richtens weg. Richten ist eine verlorene causa, Geliebte. Richten ist sehr kippelig. Es läuft auf einem gebrochenen Rad. Liebe, auf der anderen Hand … Es gibt keine andere Hand, wenn es sich auf Liebe beläuft. Liebe hält beide Hände mit der Innenseite nach oben heraus. Liebe darbieten und entgegennehmen sind ein Bewegungsvorgang, nicht zwei Bewegungen. Ihr könnt nicht auftrennen, wie Apfelblüten von den Apfelbaumzweigen fallen und wie der Erdboden die Blüten entgegennimmt. Das ist unwiderruflich ein Hergang.

Wie steht es damit? Möchtet ihr aufhören mit Einschätzen, und schlicht alles in allem lieben? Richten bringt euch vielleicht ein Überlegenheitsgefühl gegenüber denjenigen, die ihr richtet, ein, freilich, sowie ihr in Meinem Hof steht, wo haben da überlegen und unterlegen Eingang? Es muss so eine Art privater Scherz sein, den Ich nicht kapiere. 

Liebe ist nicht mehr oder weniger. Von Liebe kann nicht in Begriffen von weniger gesprochen werden. Liebe kann bloß Liebe sein. Selbst ein Schnipsel Liebe ist Liebe, gleichwohl gibt es keine Schnipsel, sobald es sich auf Liebe beläuft. Für Liebe gibt es keine Messbecher. Liebe kann nicht in einen Zehnliter-Krug hineingequetscht werden. Liebe ist eine sich selber zum Fortwähren veranlassende Quelle. Sie geht tief und geht niemals zur Neige. Trinkt Liebe, Geliebte. Sättigt euch, und bringt Andere zu der Quelle. Ihr werdet sie nicht zu bringen haben. Sie werden euch einfach mit Bewunderung in den Augen folgen. So ist es, wie Meine Augen euch mit Bewunderung folgen, und ohne einen Fleck an Beurteilung. Meine Augen wissen, wie sehen geht, und sie sehen von Liebe zu Liebe, und einzig Liebe ist zugegen. Es gibt nichts anderes, was sein kann. Dass ihr euch andere Dinge neben der Liebe einbilden könnt, ist wohldokumentiert, warum allerdings Aberwitz dokumentieren?

Kommt nach dort, wo ihr stets gewesen seid. Es gibt keine anderen Orte, zu sein – außer in eurer Einbildung. Gesteht es euch ein, ihr habt euch als aus Meiner Sicht und als aus Meiner Liebe heraus eingebildet, und mithin habt ihr euch das Unmögliche eingebildet. Euer Einbildungsvermögen ist gut, zweifelsohne. Bildet euch nun das Wahre ein. Bildet euch die Wahrheit von Mir und die Wahrheit von euch ein, denn sie sind das gleiche. Anerkennt die Wahrheit. Zumindest erahnt sie. Erahnt, wo ihr steht und Wer bei euch steht.

Heavenletter # 2445 The Choices You Make

Die Wahlen, die ihr trefft

Gott redete …

Nebst Meiner Liebe – alles, was ihr habt, sind eure Gedanken. Eure Gedanken sind der Herr im Haus. Woran ihr auch immer denkt, es herrscht. Wenn ihr an den Verlust eines geliebten angehörigen denkt, empfindet ihr Verlust. Wenn ihr nicht wüsstet, dass euer geliebter Angehöriger euch verlassen hat oder verschieden ist, würdet ihr etwas anderes als Verlust empfinden. Sofern ihr den Weggang eines geliebten Nahestehenden nicht als Verlust deutetet, würdet ihr keinen Verlust spüren.

Wenn ihr im Lotto gewinnt, erlebt ihr dies als Gewinn. Und dennoch ist es zugleich der Verlust von etwas, aber ihr blickt auf den plötzlichen Ausbruch von Reichtum. Ihr schaut nicht auf all das, was mit Reichtum daherkommt, ihr schaut bloß auf den augenblicklichen Stoß von Freude.

Sobald ihr bekommt, was ihr gewollt habt, seid ihr mitgerissen. Es ist allerdings letztlich nicht die Begebenheit, welche euch durchdringt, denn Begebenheiten sind leidenschaftslos. Ihr seid durch eure Gedanken hingerissen.

Wenn ihr nicht bekommt, was ihr möchtet, oder wenn ihr etwas bekommt, was ihr definitiv nicht möchtet, seid ihr durch eure Gedanken bestürzt. Es ist gleichsam, als würdet ihr mit der Bandrolle eures Geistes in der Hand nach Gedanken angeln. Was für eine Art Gedanken möchtet ihr gerne haben?

Das was ihr als Einbuße wahrnehmt, kann auf zahlreiche Weise gedeutet werden. Habt keine Angst, herzlos zu sein. Es ist nicht herzlos, das was ihr als Verlust gesehen habt, in Freiheit umzugestalten. Ihr seht Verlust als eine Tür, die euch vor den Augen zugeschlagen wird. Ihr könnt Verlust als das Öffnen einer neuen Tür auf einer neuen Schwelle deuten. Aus der Beobachtung und der Osmose her habt ihr in Erfahrung gebracht, dass über Verlust geweint gehört. Was ihr erlernt habt, könnt ihr verlernen.

Aus welchen Linsen heraus seht ihr? Wie groß ist eure Sicht? Absenz hat nicht als Verlust genommen zu werden.

Kann nicht eine jede Begebenheit oder Entwicklung als ein Glücken gesehen werden? Woher kam die Idee von Misslingen? Mir scheint es, dass ihr allzu oft das Gefühl habt, gescheitert zu sein. Oder dass ihr das Gefühl habt, ihr werdet scheitern, dass ihr also selbst beim gelingen das Misslingen fürchtet. Selbst mitten drin in der Fülle befürchtet ihr Mangel. Was haben Vorkommnisse wirklich mit euch zu tun, außer das, was ihr ansagt, sie hätten etwas mit euch zu tun?

Ihr mögt den Gedanken, Ich sei auf eurer Seite entsprechend dem, wie der Würfelwurf in der Welt ausfällt. Ich habe mehr als einen Würfelwurf in Meinem Ärmel, Geliebte.

Insofern als irgendetwas so gedeutet werden kann, wie ihr es möchtet, weswegen dann nicht alles in einem guten Licht interpretieren? Dies ist nicht Vortäuschen. Dies ist nicht von der Realität weit weg sein. Dies ist Realität. Wenn dir eine bestimmte Farbe lieber ist, werdet ihr euch für sie entscheiden, oder etwa nicht? Wenn ihr einer bestimmten Süßigkeit den Vorzug gebt, würdet ihr euch für sie entscheiden und nicht für jene, die ihr nicht mögt, ist das nicht so? Und doch, irgendwie ist es so, sobald es sich darauf beläuft, wie ihr denkt, seid ihr der Auffassung, ihr hättet euch für eine trübe Deutung zu entscheiden. Ihr favorisiert Dunkelheit vor dem Licht. Ihr entscheidet euch eher für Beschwernis denn für Glücklichsein. Ihr entscheidet euch eher vor drohendes Unheil denn für jauchzendes Glücksempfinden.

Schickt euch an, das Wunder und die Schönheit in allem zu sehen. Das Leben ist voller Handelsgeschäfte, geliebte. Schließt den Handel ab, der euch lieb ist. Ihr habt euch nicht in das Negative einzukaufen. Ihr seid nicht irgendwie besser dran, wenn ihr das tut. Gold ist besser als Zinn. Dies ist für eure Interpretation des Lebens ebenso zutreffend, wie für alles andere. Gebt den Dingen, die ihr gerne um euch haben möchtet, den Dreh. Denkt das Beste von Anderen, und denkt das Beste über was auch immer sich im Leben abspielt.

Ihr habt eine einzige Bestimmung, und die ist der Himmel. Ihr seid auf dem Weg. Bedenkt dies. 

Heavenletter # 2446 Why Are There Worries?

Weswegen gibt es Sorgen?

Gott redete …

Manchmal fühlt ihr euch niedergeschlagen Dem hingegen, Geliebte, es gibt keine Höhen zum Herunterfallen. Es gibt kein höher oder niedriger. Wenn ihr euch geknickt fühlt, kauft ihr euch in eine Illusion ein.

Vorkommnisse und Bedingungen wechseln in eurem Leben, gleichwohl ist die Straße, die ihr bereist, feste und gerade. Ihr könnt nicht herunterfallen. Womöglich streunt ihr herum und nehmt Umwege, aber die Straße, auf der ihr euch befindet, ist niemals außer Sicht. Einzig das Physische bringt euch zum Stolpern, Geliebte. Einzig das Physische hat jene Befähigung. Ihr betrauert dies und das im Leben. Ihr betrauert die kleinen Dinge und vergesst allzu oft den Ozean, dem ihr entsprungen seid. Und jetzt sind da Meere, die ihr durchkreuzt, und euer Kompass ist geradeaus und euer Bestimmungsort ist gewiss. Wieso sind Sorgen in eurem Kopf?

Dort sind eures Sorgen – bloß in eurem Kopf.

Indessen ist es euer Herz, welches das Schiff handhabt. Euer Kopf schafft die Nachfrage nach Ausbesserung und Verzweifeltsein, während euer Herz dauernd ein guter Reisender ist. Euer Intellekt drückt auf euer Herz. Bekommt ihm vom Rücken eures Herzens herunter. Euer denkender Geist hat gerne seinen Glanztag, allerdings ist er aus dem Lot geraten. Er steuert nach links. Der überdenkende Geist gibt vor, euer Retter zu sein, obschon es euer Geist ist, welcher Gefahren vorhersagt.

Meine Rede geht nicht dahin, der Geist sei unwichtig. Ich sage, er ist sehr wichtig. Er hat seinen Weg in euer Herz hinein beschwatzt und schiebt sich nun seinen Weg voran frei, dabei an seinen eigenen Vorteil und nicht an dein Wohlergehen denkend. Die Logik lässt dich immer wieder von Zeit zu Zeit im Stich. Es liegt keine Logik darin, deinen Geist mächtiger werden zu lassen denn dein Herz. Dein Geist lässt dein Herz den Sturz begehen, und er steht mit verschränkten Armen weise da, mit einem Grinsen auf dem Gesicht, so, als wüsste er die ganze Zeit, was du tun sollest oder was du nicht getan haben solltest.

Allzu oft hat dein Geist den Gedanken: „Was ist an der Stelle klug? Was ist am cleversten zu tun? Lasse mich glänzen. Lasse das Herz untertänig sein. Es ist bloß eine Pumpe. Ich werde das Herz regulieren. Ich werde ihm sagen, was zu tun ist und wann. Ich bin heller. Wieso denn, das Herz ist ein winziges Ruderboot, und Ich ein großes Ozeanschiff. Ich werde das Herz anführen. Jenes Herz bedarf, untertan gemacht zu werden. Es hat aus sich selber heraus keinen Verstand. Ich beschirme es. Ich werde es davon abhalten, zerschmettert zu werden. Ich werde ihm eine sichere Überfahrt bescheren. Ich werde das Herz unter Deck bringen und es unter meiner Aufsicht herauslassen. Das Herz ist wie ein unbekümmertes Kind, während ich ein weiser Administrator bin.“

Egal allerdings, auf was für eine Kontrolle der Geist auch aus ist, egal, was für ein Chaos er erzeugt und es dem Herzen zur Last legt, dein Herz fährt unentwegt fort zu schlagen, und es ist allzu groß, um an einem beschränkten Platz gehalten zu werden.

Offen gesagt, euer Geist ist ein Raufbold. Er geht rücksichtslos über euer Herz hinweg. Der Geist hat kein Empfinden. Er hat bloß Gedanken, und er wird seine Gedanke unaufhörlich weiterverfolgen. Er stellt sich als erstes voran, seine Brillanz, seinen Éclat, während dein Herz Mein Diener ist. Irgendwie hat dein Geist dein Herz unterjocht und es dazu gebracht, eine Ladung Vergangenheit zu ziehen, unterdessen die Vergangenheit nicht eine Ladung darstellt, die es wert ist, gezogen zu werden. Dein Herz ist der verzauberte Prinz, der in der Verkleidung eines Schmusers am Schlafen ist. Komm jetzt, kehre deinen Geist zu Meiner Denkart hin. Ermutige ihn, andere Gedanken zu denken. Ermutige ihn, sich selber oft diese Frage zu stellen: „Was würde Liebe hier tun? Was für ein Aussehen hätte Liebe hier an der Stelle?“

Und daraufhin wird der Geist anheben, auf das Herz zu hören und sich auf die Knie zu begeben in Dankbarkeit für das schlagende Herz und seine Gaben an die Menschheit und seine Mir erwiesene Gefolgschaft.

Heavenletter # 2447 A Vast Silence of Love 

Eine unermesslich weite Stille der Liebe 

Gott redete …

Mache dich bereit, dass eine Rakete der Liebe losgeht. Sie wird überall losgehen. Sie wird überall glitzern. Dies wird ein Fest der Liebe sein, wovon ihr niemals geträumt habt, wovon ihr kaum wagtet zu träumen, und dieses Fest wird euren Traum bei weitem übertreffen. Es wird alle eure Träume in einem zusammengepackt sein, und eure Träume werden vor euren ureigenen Augen Wirklichkeit werden, und ihr werdet geblendet und glücklich sein, und dieses übermannende Wunder der Liebe erkennen. Ihr werdet nicht anders blicken, und glauben, was ihr seht. Liebe wird der Erde gewährt sein. Liebe wird ein breiter Wasserfall sein, welcher sich selber am Fortlauf hält. Liebe wird von jedem Berggipfel herunter Wirklichkeit geworden sein, von jedem Stern, von all den Augen, die in unermesslicher Verwunderung und nie endender Freude hochblicken.

Eine solche Größenordnung von Liebe ist unauslotbar. Ihr werdet indessen nicht in Bezügen, sie auszuloten, denken mögen, denn ihr werdet mit ihr überschauert sein und euch nicht damit befasst sehen, sie zu verstehen. Ihr werdet mit dem sie Einsaugen allzu beschäftigt sein, damit, auf ihr zu gedeihen, in sie hineinzuschreiten, sie mit jedem Atemzug zu verspritzen, mit jedem Augenblinzeln, diese schöne reine abfedernde Liebe, die vom Himmel zur Erde prallt, von der Erde zum Himmel, in einem einzigen nie endenden Kreis, dem allergrößten Regenbogen gleich, den ihr je zu sehen bekommen habt.

Eine Welt der Liebe kommt über euch, und ihr werdet diese Liebe entgegennehmen wie das Manna vom Himmel, welches sie ist. Sollte diese Liebe Regen sein, würdet ihr in ihm draußen bleiben und vollgesogen werden. Ihr würdet in den Pfützen herumplantschen, und niemals daran denken reinzugehen. Das Ausmaß der Liebe wäre derart riesig, dass es im Land zu einer Flut der Liebe käme. Sie wird alles einnehmen. Es wird nichts ohne sie geben. Die Welt will durchweicht sein mit Liebe. Liebe wird von überallher kommen. Ohne sie wird es nichts geben. Es wird keine Stelle geben, zu der ihr euch hinwendet, welche nicht voller Liebe sein wird. Sie wird unmöglich zu verfehlen sein. Liebe wird vollentwickelt dastehen, und ihr werdet sie kennenlernen, so wie ihr bislang nie etwas kennengelernt habt.

Liebe wird auf der Erde niedergegangen sein. Nicht einmal die schäbigste Person kann ihr etwas antun, aber es wird selbstverständlich keine schäbigen Leute geben. Wer mittendrin in Liebe kann gemein sein, derweil es nichts anderes als Liebe und keinen Weg, um aus ihr heraus zu kommen, gibt?

Es wird zu einer Liebelawine kommen. Sie wird jedes Herz durchdringen. Jedes Herz wird mit dem Pfeil der Liebe durchschossen werden. Dies bedeutet, jedes Herz wird offen sein. Es wird keine Wunden geben, schier offene willkommen heißende Herzen, die vor Freude bersten.

Es wird Gesänge der Liebe und Lachen geben, wie ihr es noch nie gehört habt. Es wird überdies eine unermesslich weite Stille der Liebe zugegen sein, Lieber, derart am Erzittern, dass ihr sie nicht vernehmen könnt, dass ihr sie bloß trinken könnt, dass ihr in ihr eingetaucht sein könnt, wie ihr gerne eingetaucht sein möchtet. Donnerschläge der Liebe werden in eurem Herzen losgehen. Auf der Liebe werden keine Beschränkungen mehr zu liegen kommen.

Ihr werdet Liebe sein ohne ein Quartier, und ihr werdet nichts als Liebe kennen. Ihr werdet sehen, dass Liebe die Widerspiegelung von Mir ist, und ihr werdet euch in der Widerspiegelung aalen. Ihr werdet mit dem Bildnis schwanger gehen, welches ihr seid. Ihr werdet ausschließlich Liebe sehen, und mithin werdet ihr Mich ungemein gut sehen. Ihr werdet in Liebe hervorkragen, was bedeutet, ihr werdet nie von ihr fortgehen und mit Sicherheit wird sie euch nicht verlassen, nicht anders als Ich, nicht anders als Ich jemals v on euch weggegangen bin, denn die habe Ich niemals getan, nicht eine Sekunde lang.

Geliebte, ihr wart allzu geschäftig mit anderen Dingen und vergaßt, das Milieu zu sehen, in welches ihr euch hineinversenkt. Ihr bildetet euch etwas anderes ein, und jetzt habt ihr keine Einbildungen mehr. Es gibt jetzt nichts anderes zum Sich-Einbilden mehr als Liebe, und jetzt habt ihr sie und gebt ihr sie, und Liebe wird in planer Sicht gedeihen und nicht einer weiteren Einbildung bedürfen.

Heavenletter # 2448 Thank God 

Danke Gott

Gott redete …

Danke Mir für alles. Danke Mir für den Regen. Danke Mir für die Sonne. Danke Mir für dich. Es ist Ich, dem du für alles zu danken hast, und Ich meine alles, alles unter der Sonne, und alles jenseits der Sonne. Danke Mir für Mich. Ihr könnt Mir nicht genug danken. Zur selben Zeit bedarf Ich deines Dankes nicht, Mir Danke-dir sagen indessen belebt gewisse Zentren inwendig in dir, und du möchtest sie gerne belebt haben und bekommen. Natürlich möchtest du das.

Mir danken ist eine schöne Sache. Je mehr du dankst, umso mehr bist du Meiner gewahr. Je stärker das Band, umso offener die Verbundenheit. Du bejahst, dass Wir verbunden sind, ist das nicht so? Wir sind endlos verbunden. Ich bringe das Höchste in dir heraus. Sowie du dich mit Mir in Beziehung setzt, beziehst du dich nicht auf Geringeres. Du setzt dich mehr mit dem in Beziehung, wonach du lechzt. Ich kann bei deinem Leben nicht fehlen, nicht einmal ein bisschen. Aber an deinem Gewahren Meiner Präsenz kann es fehlen. Verfehle es nicht.

Mir Danksagen erleichtert dein Herz. In einem gewissen Sinne beugt sich deine Wertschätzung zu Mir herunter. Du bemerkst, Ich bin der einzige Eine, um sich herunterzubeugen. Wir reden hier figürlich. Du bückst dein Rückgrat zu Mir, und Ich belebe es. Meine Liebe läuft in ihm herauf und herunter. Sie fließt in dein Rückgrat hinein und bleibt nie festsitzen. Deine Wirbelsäule schwingt zu Meiner Liebe. Ich renne deine Wirbelsäule herauf und herunter. Ich elektrisiere sie. Ich schenke dir die beste Haltung, die du jemals hattest. Im dich Meinem Willen Beugen stehst du aufrecht da und stehst du groß da. Sich Meinem Willen Beugen ist der Herrlichkeit des Universums stattgeben, dir zu Füßen zu sein. Sowie du dich zu Mir beugst, so beuge Ich Mich zu dir, und wir stehen Auge in Auge im Vollen Licht der Sonne, welche Liebe ist. 

Alles ist Liebe, und doch ist Liebe irgendwo versteckt worden, vielleicht am Warten auf einen anderen Tag. Was für eine Vergeudung von Liebe. Bringe deine Liebe heraus in den vollen Sonnenschein, wo sie erblickt werden kann, wo sie gespürt werden, wo sie erblühen und sich selber vermehren kann. Lasse deine Liebe wie ein Pusteblumen-Schirmchen sein, welches derart leicht ist, dass es auf der Luft davongetragen wird und nah und fern niedergeht. Es gibt keine Einlassung, wie weit ein winziger Gänseblümchen-Samen fliegt, um seine Bestimmung zu erfüllen. Deine Bestimmung ist die, auf Erden Liebe zu säen. Was sonst könnte dir denn zugedacht sein? Komm, erfülle jetzt deine Bestimmung.

Sofern du befürchtest, du habest nicht genug Liebe, gut, dann nimm die Meine, hier, nimm sie. Ich habe eine Menge zum Übriglassen. Alle Meine Liebe wird genutzt und eingesetzt, und sie wird wiederaufgefüllt. Lasse dein Herz voller Liebe sein und in alle Herzen hinein überfließen, die auf Liebe gewartet haben, auf deine Liebe, eine Liebe, deren Liebe. Lasse Liebe deine Beschäftigung sein. Oh, wenn ihr euch doch bloß lieben lassen würdet, Geliebte, so würdet ihr vor euren selbigen Augen Liebe sich vervielfältigen sehen. Eure Liebe ist bestrebt, sich in die Welt hinein zu wagen. Sie ist sehnlich dabei, sich auf den Weg zu begeben. Sie wird dich nicht zurücklassen. Sie wird dich mit sich nehmen. Du wirst die Welt mit deiner Liebe sehen. Du wirst die Welt säen und sie mit deiner Liebe besiegeln, ihr Heilung zukommen lassen davon, lange Zeit die Liebe übersehen zu haben, es vorgetäuscht zu haben, sie sei eben nicht da, gleichsam als gäbe es bedeutsamere Angelegenheiten. Die Welt mit deiner Liebe besiegeln meint alle Grenzen abbrechen, jene Schranken von den Karten und Sinnen der Menschen tilgen.

Nun, danke Mir für dein Herz aus Gold.

Heavenletter # 2449 Your Past Is a Phantom

Eure Vergangenheit ist ein Phantom

Gott redete …

Ich gebe mit einem großen Schwung Meiner Hand. Ich gebe nicht kleine Spritzer Liebe. Ich lege nicht irgendwelche Liebe beiseite. Ich schütte sie alle aus. Liebe überholt das Ego. Liebe übermächtigt euer Ego. Mit Meiner Liebe konfrontiert, gibt Egon auf. Es kann bloß der Liebe beipflichten. Das Ego ist nicht derart dämlich, dass es seinen eigenen Versprechen glaubt.

Liebe ist das einzig Währende. Sobald alles Sonstige vergangen ist, bleibt Liebe bestehen. Alles sonst war niemals.

Wenn dein Körper stirbt, verflüchtigt sich all dein Wohlstand, dein ganzer Ruhm, alles, was du aufgehäuft hast. Der Wert verschwindet. Sie waren niemals irgendwas.

Eure ganze Vergangenheit ist ein Phantom. All die Leute, die kamen und gingen, waren Phantome. Sie waren Phantome, insofern als ihre Leiblichkeit das zu sein schien, was sie sind. Ihre physische Präsenz bedeutete euch eine Menge, und dennoch war sie bedeutungslos. Der einzige Sinn war die Liebe, die ihr rundum teiltet. Ihr teilt sie nach wie vor.

Euer Leben im Relativen war nichts mehr als jene Kartonschachtel-Filmchen, an denen ihr dreht – die Pappkartonfiguren flippen an euch vorbei. Wenn der Film zu Ende ist, ist er zu Ende, er wird nie mehr zurückkommen. Nicht ein Film von euren geliebten Angehörigen bringt jene zurück. Es gibt kein Wiederinstandsetzen von deren leiblicher Existenz. Es ist weitaus mehr als das Physische gegenwärtig gewesen, was euch lieb und teuer gewesen war, Geliebte. Das wisst ihr. Ihr begreift bereits, dass der Seelengeist dem Körper entflieht, und dass der Körper nichts mehr als physisch ist ohne den Spirit.

Wie könnt ihr von Liebe ein Foto aufnehmen? Wie könnt ihr von Mir eine Aufnahme machen?

Von dem Physischen her leitet ihr die Liebe ab. Das Physische verleiht euch ein Bild von Liebe. Das Physische veranschaulicht Liebe, Liebe freilich hat mit dem Physischen nichts zu tun. 

Ich verneine nicht die Macht des Physischen, dennoch nebst der Liebe ist es vernachlässigbar.

Liebe ist die süße Essenz des Lebens. So wie wenn ihr einen Orangensaft trinkt, dabei liegt die Süße jenseits des Saftes selber. Es ist mehr an der Orange dran als der Saft selber und als das Trinken des Saftes. Wir können dies die Essenz der Orange Liebe heißen. Mit Sicherheit ist deren süßer Saft für dich, und gleichwohl ist eine Orange weitaus mehr als ihre physischen Qualitäten. Eine Orange verschwindet, und doch seid ihr euch im Klaren, dass sie euch nach wie vor nährt. Ihr betrauert nicht das Vergehen einer Orange.

Geliebte, eine Orange ernährt euch, sodass ihr die Welt mit eurer Süße ernähren könnt. Akzeptiert, dass Ich euch süß nenne. Liebe ist fürwahr süß. Alle Süße der Liebe ist euer. Sie entströmt euch. Versteift euch nicht, Geliebte. Lasst die Liebe ihre Magie auf euch und auf die Welt ausüben.

Du bist die süßeste Sache auf der Welt, weil du Liebe bist. Nichts lässt sich mit der Süße von Liebe vergleichen. Nichts, aber auch gar nichts kann der Liebe das Wasser reichen. Seht ihr das auch so, oder nicht? Stimmt nun dem zu, dass ihr, wer immer ihr vermeint zu sein, einerlei wie ihr ausseht, einerlei was ihr tut, die Liebe selbst seid. Ich bitte euch, die Liebe zu sein, die ihr seid. Es gibt nichts, was der Liebe gleichkommt, und es gibt nichts, was der Macht von Liebe gleichkommt.

Liebt eure Feinde, Geliebte, und Feindschaft schwindet. Macht euch nichts daraus, wie entsetzlich jemand war und wie richtig ihr gelegen habt. Lasst Entsetzlichkeit und Richtigliegen los, und liebt einfach. Seid in eurem Naturzustand von Liebe. Bleibt still stehen, und ihr werdet Liebe verströmen. Ihr habt genug Liebe, um die ganze Welt zu heilen. Es ist in der Welt mehr als genug Liebe zugegen, um die Welt zum Himmel emporzuheben.

Geliebte, verschafft euch Bilder von eurer Liebe, als sei sie wie der Finger eines Zauberers, und wie der Finger des Zauberers den Planeten Erde hochhebt und ihn wieder in den Gemütern und Herzen von Allen zum Himmel zusammensetzt. Denkt nicht, dies sei eine Illusion. Die Illusion war, zu meinen, die Erde sei irgendwo anders denn im Himmel.

Heavenletter # 2450 Can You Not Love Yourself? 

Kannst du dich selber nicht lieben?

Gott redete …

Es ist unumgänglich, dass das, was Ich sage, in dich hineinsinkt. Du wirst Meine Worte vergessen, und gleichwohl wirst du große Schritte genommen haben. Du magst meinen, du gelangest nirgendwohin, aber du gelangst irgendwohin. Du erhebst dich, um dir selber zu begegnen, Geliebte, Geliebter. Du wirst dir selber ein Freund. Sowie du dir selber einen Aufschwung verschaffst, so verschaffst du der Welt einen Aufschwung. 

Deine Reise ist nicht bloß für dich alleine. An dir ist es, das Bewusstsein der Welt zu heben. Wie solltet du es heben können, sofern du der gleiche bliebest? Du hast vielleicht gewartet, dass die Welt sich wandelt, derweil das erste Rühren das deinige ist.

Sofern du auf der Welt Friede haben möchtest, schließe Friede mit dir selber. Du bist lange genug gegen dich angegangen. Lege deine Waffen nieder. Du hast dich selber belauert und beschlichen. Bist über dich selber gestolpert, hast dir Verwünschungen auferlegt. Heute schaue hoch und sieh, Wer du wirklich bist. Dann wirst du dich selber lieben. Du musst dich selber lieben. Du musst wissen, dass du der Liebe wert bist. Kannst du dich nicht lieben? Kannst du nicht lieben, was Ich liebe? Bist du so viel besser als Ich, dass du sagen kannst, du seist nicht so gut, wie Ich es sage?

Du hast dich geirrt. Du hattest definitiv die falsche Vorstellung über dich. Du erklärtest dein Menschsein für minderwertig. Was macht dich dermaßen hoch und mächtig, dass du auch nur einen Partikel von bloß einem Seinswesen, welches Ich machte und welches Ich mit Liebe machte, verachtest? Wie wagst du es, dich selber nicht kräftiger wertzuschätzen? Um Vieles mehr. Wie wagst du, dich selber kleinzureden. Du bist hier, um dich emporzuheben. Du bist hier, um zu den Sternen zu langen. Du bist hier, um dich selber zu retten.

Die Welt wird versuchen, deine Füße an dem Boden festzuleimen und dich dort zu behalten, wo sie dich haben möchte, aber sie ist nicht deine Führungsperson. Ich bin das, und du bist das.

Werde zu einem wohltuenden Seinswesen. Sei förderlich dir selber gegenüber. Dies ist keineswegs das gleiche wie eigennützig. Es ist äußerste Selbstbezogenheit, dich selber niederzuhalten. Triff die Entscheidung, dich selber freizusetzen. Befreie dich als erstes von all den verkehrten Anschauungen, die du über dich selbst hattest. Du nahmst das, was du hörtest, für bare Münze. Nun weißt du, dass was du hörtest nicht stimmte. Du glaubest vorher alles. Glaube jetzt Mir.

Beseitige das Cellophan der Vergangenheit. Beseitige die Aufzeichnungen der Vergangenheit. Beseitige die früheren Assoziationen von deinem Herzen und Geist. Egal wie groß das Ausmaß an Vergangenem war, welches dir dienlich war, du bist jetzt mit ihm fertig und durch. Die Vergangenheit ist eine alte Zeitung. Verbrenne sie. Lasse sie in Rauch aufgehen. Heute ist ein neuer Tag, und du bist hier, um der Held von ihm zu sein.

Lasse alle deine nachhinkenden Gedanken los. Beginne, dir gegenüber Gerechtigkeit walten zu lassen. Gewinne ein neues Bild von dir selber. Du bist kein Schwächling. Du bist ein Stärkling. Du wurdest der Größe ausgeboren. Bedenke dies. Ich erschuf dich. Aus der Palette Meines Herzens malte Ich dich mit den Farben von Liebe. Du hast irgendwie gedacht, du wärest so eine Art Unfall oder ein Produktionsfehler. Keinesfalls. Ich wusste, was Ich tat, als Ich dich machte. Bloß hast nicht gemerkt, was du tust. Du hast dich selber belogen, Geliebte, Geliebter. Du warst der Schatz, und du dachtest, du warst Kehricht. Du dachtest, du verbrauchtest Platz. Du dachtest, du sitzest dumm herum. Du hattest einen inkorrekten Eindruck von dir selber. Du lagst falsch. Du nahmst dich irrtümlicherweise für weniger, als du bist. Bisher warst du just darin recht.

Heute, da fange an hochzuschauen. Schaue in Meine Augen, und hebe an zu sehen, Wer du bist und wieso Ich dich genau so recht gemacht habe. Meine Hand rutschte nicht aus. Du stürzt nicht ab. Du hast bloß nicht genug hochgeschaut. Schaue jetzt hoch.

Heavenletter # 2451 You Are Connected

Du stehst in Verbundenheit

Gott redete …

Du merkst Glück, sobald du es siehst. Was ist so schwer daran, es zu sehen? Du bestrafst dich bloß selber, wenn du verfügst, vom Glücklichsein wegzuschauen.

Selbstverständlich, Ich kann es Mir erklären. Du denkst, du habest keine Wahl. Du denkst, du könntest bloß unter gewissen Umständen glücklich sein, und es sei eine Sache von Erforderlichkeiten, unter anderweitigen Umständen unglücklich zu sein. Jene Gedanken sind deine Wahl. Jene Gedanken haben zu vielem Unglücklichsein Anlass gegeben. Denke weniger über Umstände nach und mehr über Liebe, und mehr über Mich und über Unser Uns Vereinen an einer jeden Verbindungsstelle deines Lebens, und Glück wird unwiderruflich dein sein.

Selbst wenn du alleine in einer Wüste bist, stehst du mit der Quelle von Liebe und Allem Glück in Verbundenheit. Selbst wenn du draußen im Weltall alleine bist, bist du auch so in Meiner Liebe untergetaucht. Bleibe zu Meiner Liebe hin gewendet und auf sie eingestellt. Weltall bedeutet irgendwo da draußen in dem ungemein Großen Darüberhinaus, Ich aber möchte dir gerne sagen, dass das Sich-Verlassen auf die relativen Aspekte des Lebens seinen eigenen äußeren Raum darstellt. Es gibt einen inneren Raum von weitaus umfassenderer Dimension. Dieser innere Raum reicht überallhin. Der innere Raum ist weitaus mächtiger als irgendetwas, was du in der Welt kennst, und weitaus weiter, weitaus weitreichender. Er ist zur selben Zeit innig, wie unermesslich weit. Bin Ich nicht traulich, und unermesslich weit? Bist du das nicht?

In der relativen Welt sieht es gewiss danach aus, als sei jeder Mensch für sich selber, als müsse er für sich selber sein, um zu überleben. Wie falsch herum ist demzufolge die Welt, welche das Einssein und all dessen Überfülle verneint. Wie beraubt ist jene Welt gewesen, so sie Liebe und Glück rationiertermaßen ausgeteilt hat, als seien deren Quelle und Ausmaß begrenzt, nicht endlos. Wie paradox ist die gehetzte Welt.

Geliebte, verlasst euch nicht auf die relative Welt, was euer Glücklichsein angeht. Um ihre wahre Natur nicht wissend, ist die relative Welt knauserig, geizig, mit Besitz und Verlust überbefasst gewesen. So wie du an Besitz und ein Verlust denkst, wird dir punktuelles Glücklichsein garantiert, möglicherweise ungeheures Unglücklichsein garantiert. Darüber besteht ebenso viel Gewissheit, wie du bei der relativen Welt an Gewissheit bekommen kannst.

Kommt aus der Kleinlichkeit heraus, Geliebte. Gedanken an Besitztümer und Verlust sind Kleinlichkeit. Es gibt so viele beträchtlichere Gedanken, die ihr haben könnt. Ihr könnt die Anspannung lösen, und glücklicher sein. Es gibt keine schlimme Situation. Situationen sind bloß Situationen. Sie haben nicht die Fabrikation zu sein, was euch herstellt. Sie haben nicht die Quelle eures Glücklichseins oder Unglücklichseins zu sein. Ein Zug fährt auf einem ganz bestimmten Gleis daher, du aber hast viele Gleise, auf denen du fahren kannst. Du bist nicht beschränkt, wie es ein Zug ist. Du hast Millionen, Milliarden, Billionen von Spuren, auf denen du reisen kannst. Du gelangst sogar zu dem Großen Lokomotivführer. Wenn du deine Füße auf der Erde festnagelst, ist es schwieriger, dorthin zu gelangen, wohin du gerne möchtest. Wohin möchtest du gerne gelangen? Was du erreichen möchtest, liegt innerhalb deiner Reichweite. Es hat ebenso innerhalb deiner Sichtweite zu liegen. Verehre den Baum deines Lebens mit seinen unüberschaubaren Möglichkeiten, mit unbegrenzten, niemals endenden Möglichkeiten. Lasse dein Leben einen Weihnachtsbaum sein mit funkelnden Lichtern und einem Großen Stern am Höhepunkt deiner selbst.

Betrachte dein Herz wie einen Großen Stern. Ist die Sonne nicht ein Stern? Gut, demnach muss dein Herz ein Großer Stern sein. Es liegen keine Beschränkungen auf deinem Herzen. Dein Herz braucht sich auf nichts anderes zu stützen als auf sich selber. Es hat sich nicht nach Handreichungen umzuschauen. Dein Herz ist angelegt, selbstversorgend zu sein. dir ist es zugedacht, auf dein Herz zu bauen, nicht auf die müßigen Worte von Fremden und nicht auf die aufgezeichnete Historie der Welt. Stehe deinem Herzen bei. Nähre es mit neuen Angaben in der Form deiner Gedanken.

Heavenletter # 2452 What If You Send Out Love Today?

Was wäre, wenn du heute Liebe aussendest?

Gott redete …

Das Schenken von Liebe kann nicht vergeudet werden. Einzig ungenutzte Liebe kann vergeudet werden. Was für eine Verschwendung von Leben ist es, wenn Liebe zurückgehalten, niedergestoßen, eingeschlossen, eingebunkert, verschoben, versagt, ja gar gegenüber sich selbst unerkannt ist. Dies ist das Jahrhundertverbrechen, und es wurde wie wildwuchernd begangen. Auch du hast die Liebe in deinem Herzen verleugnet. Du hast dir angesagt, Liebe lieber zu vergraben denn sie darzubieten.

Du hast deine eigene Liebe verleugnet, und überdies Liebe von Anderen weggestoßen. Du hast gehandelt, als existiere Liebe nicht oder als könne ihr nicht getraut werden. Du hast gehandelt, als wäre Liebe dermaßen verletzlich, dass sie das Risiko nicht wert ist. Geliebte, das ganze Risiko liegt auf der Seite des Verborgenhaltens von Liebe. Liebe hat ins Freie herauszukommen.

Heiße Liebe Inbedachtnahme, wenn du möchtest. Heiße Liebe freundliche Zuvorkommenheit, wenn dir das lieber ist. Heiße Liebe Großherzigkeit. Heiße Liebe das, was sich begibt, sobald das Ego auf die Seite gelegt ist. Mache Liebe augenscheinlich. Weise das der Liebe Abschwören zurück. Lasse die Liebe in deinem Herzen ihren Tag in der Sonne haben.

Was wäre, wenn du heute eine Person wärest, die liebt und nicht darauf achtzugeben hat? Was wäre, wenn du heute unentgeltlich rundum lächeltest? Was wäre, wenn du heute Liebe aushändigtest wie Papierblätter? Was wäre, wenn heute deine Augen einem Jeden auf deinem Weg begegneten? Was wäre, wenn du heute mit Gewissheit und Zutrauen wüsstest, dass ein jedes Wort aus deinem Mund die Bejahung von Liebe überbrächte? Was wäre denn, wenn du heute ein sich selber in Gang haltender Generator von Liebe wärest? Was wäre, wenn dein Schreiten bei jedem Schritt, den du nimmst, im Takt mit der Melodie der Liebe steht? Was wäre, wenn ein jeder Laut, den du hörst, Liebe ist, Liebe, gesungenerweise oder gesprochenerweise?

Was wäre, wenn du heute keine Angst hättest, zu lieben? Was wäre, wenn du – auf der anderen Seite – begierig wärest, Liebe auszusenden, sie willkommen zu heißen und sie weiterzureichen, Liebe auf jedwede Weise, Liebe in jeder Richtung, Liebe wie Lollipops, Liebe wie der Hl. Nikolaus, Liebe, gleichsam als wäre sie kostenlos und als wärest du der Aushändiger von Proben von ihr. Was wäre, wenn Liebe dein Vermögen bildete und du von ihm weggäbest? Was wäre, wenn du Schecks der Liebe ausstelltest? Was wäre, wenn du jedem für alles danktest? Was wäre, wenn die einzige Chance Liebe hieße und Liebe keine Überraschung darstellte?

Was wäre, wenn du heute Christus wärest? Christus für einen Tag. Buddha für einen Tag. Krishna für einen Tag. Was wäre, wenn dieser Tag nie-endend wäre und für immer und einen Tag fortdauerte, und wenn Liebe zum Tauschmittel würde? Was wäre, wenn du wirklich mit Liebe vermögend und froh wärest, sie wegzugeben, dich freutest, Proben unter die Leute zu bringen, wenn du sie vor dich hin streust, über sie stolperst, sie erläuterst, sie in Umlauf setzt? Was wäre, wenn du für einen Tag Liebe wärest, und nichts als Liebe? Was wäre, wenn du einen Lotteriekiosk der Liebe beträtest, wo jeder, der hereinkommt, und jeder, der nicht hereinkommt, gewinnt, und niemand verliert?

Was wäre, wenn Liebe auf der Erde freigesetzt würde, das zu sein, was sie ist. Was wäre, wenn es einzig Liebe und nichts sonst außer Liebe gäbe, und wenn du mit ihr vertraut wärest. Was wäre, wenn du ein Befürworter von Liebe wärest. Was wäre, wenn du ein Steuerorgan von ihr wärest. Was wäre, wenn du eine Elfe der Liebe wärest. Was wäre, wenn du aus keinem anderen Grund hier auf der Erde wärest als dem, Liebe sesshaft zu machen, Liebe zu verkünden. Was wäre, wenn jeder Lehrer und jedes Kind um die Liebe für den je anderen wüsste. Was wäre, wenn jede Mutter Sachtesein vor Striktheit rangieren ließe. Was wäre, wenn jeden Tag Fässer voller Liebe ausgerollt würden, und nichts in der Welt bekannt und zugeliefert würde außer Liebe, schlicht ineinander greifen lassende Liebe, mehr als genug für Alle.

Heavenletter # 2453 One Heart

Ein eines Herz

Gott redete …

Was für ein Tag wird dies werden! Weißt du warum er so wird? Dank deiner! Weil du in dieser Welt bist, und weil du deine Augen aufhebst, weil sie zu Becken voller Liebe werden, und weil dein Herz zu der Pumpe wird, welche alleinig Liebe pumpt. Spüre jene Liebe durch deine Adern wogen, Geliebte, Geliebter.

Sage jenem geliebten Herzen von Uns: „Pumpe, pumpe, pumpe jene Liebe. Pumpe sie durch das Universum. Läute die Glocken, die die Ankunft der Universalen Liebe verkünden. Liebe ist gekommen. Liebe überwältigt die Welt. Die Illusion zieht ab. Liebe nimmt in dem Gewahrsein Aller das Heft in die Hand.“

Liebe füllt all die Spalten und Ritzen der Welt auf. Die Welt wird berauscht mit Liebe werden. Die Welt ist dafür fertig. Sie wartet. Heute ist ein Tag der Liebe. Liebe wird in allem hervorgehoben und unterstrichen. Liebe wird verkündet werden, und Liebe wird entgegengenommen werden, und Liebe wird das Heft in die Hand nehmen, nicht mittels Kontrolle, sondern vollauf mit all der Liebe, zu welcher die Liebe in der Lage ist. Die Befähigung der Liebe ist unermesslich weit. Liebe ist der Freiheit fähig. Es wird keinen Weg geben, um aus der Liebe herauszukommen. Wohin du auch gehst,. Liebe wird da sein. Du wirst, ein für alle Mal, in Liebe sein. Liebe wird dein Tummelplatz sein. Liebe wird der Stuhl sein, in dem du sitzt. Du wirst dich in Liebe hinein zurücklehnen.

Du wirst auf dem Ozean der Liebe ein Boot rudern. Der Ozean der Liebe ist heiter. Seine Wellen sind Kräuselungen. Die Sonne wird die Riffelungen befunkeln. Die Sonne und die Liebe tanzen zusammen. „Dfumb, dfumb, dfumb“, geht der Schlag Unseres Herzens.

Du dachtest doch nicht, dein Herz gehöre einzig dir zu, oder etwa doch? Das Herz, welches in deiner Brust schlägt, kann bloß so und so weit hinaus gehen, es denkt sich dabei Abirrungen aus, kleidet sich mit einem Erscheinungsbild aus sich selber heraus. Unterhalb von alledem liegt Unser Herz von Gott. Du bist rettungslos in Meinem Herzen, und Mein Herz ist in dem deinen, mithin ist demnach das, was du als dein Herz erachtest, nicht ein Besitz. Du kannst es nicht auf ein Regal legen. Du kannst es nicht abstauben. Dein Herz, angeordnet durch das Meine, ist bestimmt, in die Blüte hinein zu bersten und zu dem treu ergebenen Rhythmus der Welt auszuarten.

Du magst gedacht haben, dein Herz sei ein Nomade, aber es ist kein Herz seit eh und je ein Nomade. Jedes Herz ist Teil einer Marschkapelle der Liebe, voll mit Stabwirblern und schöner Musik, mit erklingenden Zymbeln und geschlagenen Trommeln, ein Symphonium der Liebe, welche herzeigt was sie draufhat.

Du gelangst soeben zu der Wahrheit Unseres Einen Herzens. Es ist niemals nicht im Gleichschritt.

Du hast Mich gar der Nicht-Liebe im Verdacht gehabt, schaue dir daher an, wozu du dich herbeigelassen hast, es das Pochen des Herzens sein zu lassen, welches in deiner Brust schlägt, oder deiner Einbildung eines anderweitigen Herzens, welches in der Brust deines Nachbarn schlägt.

Wirst du nun bejahen, dass dein gemutmaßtes Herz ein Echo des Meinen ist, dass es in Einklang mit dem Meinen steht, dass auf den Schlag des Meinen angeordnet ist, dass es dem Meinigen Gesellschaft leistet, und unterdessen der Welt und einer jeden trügerischen Illusion von Vielfältigkeit Ehrerbietung erweist? Nun wird dir voll und ganz klar sein, dass das Konzept von individuellen Herzen eine geisterhafte Erscheinlichkeit darstellt, eine lachhafte Fantasie, die über dir aufrechterhalten bleibt, und nunmehr derart simpel und leicht mit der Erkenntnis von Einssein ersetzt wird, welches es sich nicht vorstellen kann, wie es jemals gedacht haben kann, es habe irgendwann ein Herz in Gegenüberstellung zu dem Meinigen gegeben. Getrenntsein von Meinem Herzen ist unmöglich, und du weißt jetzt darum.

Darum wissend, wie kann dann dein Herz schmerzen? Darum wissend, wie kann dann dein Herz Krieg führen gegen ein Herz, welches vorgeblich dasjenige eines Andren ist, derweilen du dir nunmehr im Klaren bist, dass alle Herzen Mein sind und dass es ein anderes Herz nicht gibt? Nunmehr weißt du, dass es einzig in der Illusion die vorgetäuschte Vermeintlichkeit irgendeines Herzens bar jeglicher Liebe gibt, und dass jenes ganz gewiss nicht das ist, welches du das deine heißt.

Heavenletter # 2454 The Language of Love 

Die Sprache der Liebe 

Gott redete …

Es gibt bloß eine Sprache, und das ist die Sprache der Liebe. Blumen sprechen sie. Bäume und die Früchte der Bäume sprechen sie. Der Boden der Erde spricht sie. Die Sterne, der Mond und alle Planeten sprechen sie. Der Aufgang und das Untergehen der Sonne sprechen sie. Und in der Stille wird Liebe gesprochen. All die allerlei Sprachen der Welt, Sprachen, miteinander in Beziehung stehend, und solche für sich stehend, sprechen sie ebenfalls. Sprachen werden durch Menschenwesen gesprochen, und Menschenwesen verlangt es zu sprechen, sie haben ein unmäßiges Verlangen zu sprechen, und gehört zu werden. Dies ist das Verlangen, vertraut miteinander zu verkehren. Miteinander kommunizieren ist ein Trachten nach Liebe.

Jede Sprache, ob aufgezeichnet oder nicht aufgezeichnet, redet von Liebe. Liebe selber möchte gerne gesprochen werden. Sie möchte sich selber als Liebe hören durch das Herstellen von Klängen.

Sprache ist zur Zunge verbunden. Ein in den Armen gewogener Säugling beginnt die Sprache, während er säugt. Es existiert keine Auftrennung zwischen Sprache und Liebe. Muttersprache – das ist richtig zur Sprache gebracht.

Wie wichtig doch der Klang dem Menschenherzen ist. Das Herz muss ihn haben. Das Herz muss den Klang der Liebe hören. Er macht die Liebe selbst.

Sprache entquillt dem Herzen. Sprache beginnt mit dem Heraufquellen des Herzens. Eine jede Rede, welche nicht Liebe ist, ist verwundene Sprache. Sie ist eine Unwahrheit. Sei in Wahrheit, und ausschließlich Liebe kommt zur Sprache. Liebe ist jenseits von Sprache, und doch lechzt Liebe nach Ausdruck. Wir haben da die Sprache der Rede, und da die Sprache des Handelns. Ein Kind zeigt seiner Mutter ein Gänseblümchen, und es hat Liebe ausagiert. Liebe ist unausdrückbar, und dennoch gehört sie zum Ausdruck gebracht. Sprache ist weitaus mehr als die Wörter, die die Sprache benutzt.

Lasse nicht ein Ding, was du tust, sein, welches irgendetwas zum Ausdruck bringt, es sei denn Liebe. Lasse Liebe alles andere übermächtigen. Sie tut das. Liebe ist die mächtigste Kraft. Liebe befürwortet. Alles, was nicht Liebe ist, ist nichts mehr als das Totschlagen der Fliegen.

Alle Gedichte sind Liebesgedichte. Poesie vereint, was bloß dem Scheine nach disparat ist. Alle Briefe sind Liebesbriefe. Selbst jene, die erzürnt sind, sehnen sich nach größerer Nähe und nach Wiederherstellung einer eingebildeten Trennung.

Alle Gesänge sind Liebeslieder, sie rufen um Liebe, besungen zu werden, um Liebe, bemerkt zu werden, um Liebe, aufgenommen zu werden, ja selbst gar von einer Wüste her. Liebe ist still oder laut aufs Äußerste.

Liebe ist der Leim des Universums, welcher keines Leims bedarf, aber vorgibt, einen zu benötigen. Alles was weg ist von Liebe, ist Vortäuschen. Es ist sich selbst hereinlegen. Selbst obschon Liebe verleugnet wird, gibt es kein sie Verleugnen. Wer weiß nicht, was lieben heißt? Ihr habt nie nicht gewusst, was Liebe ist. Selbst wenn ihr das Empfinden habt, ihr hättet keine, wisst ihr nach wie vor, was sie ist.

Gedanken der Liebe brechen praktisch von deinem Geist nicht auf. Die Liebe selber geht niemals aus deinem Herzen fort. Wohin sollte sie gehen mögen? Sie ist überall willkommen, und dennoch kann sie nirgendwohin gehen, außer dorthin wo sie bereits ist. Alle Herzen und die ganze Welt ist voll von Liebe, selbst wenn befürchtet wird, dass Liebe nicht ist.

Liebe existiert. Sie geht nicht ab, und dennoch werden Einwände gegen Liebe erhoben und wird minderes denn Liebe verkündet. Die Sprache der Liebe fällt sich selber her. Was für etwas Seltsames, derartiges zu tun. Und doch, ja selbst dann, ist Liebe rundum bekannt. Es gibt auf der Welt nicht einen Schrei, der nicht ein Schrei nach Liebe ist. Und daher muss Liebe auf ihre eigenen Schreie um Liebe eingehen.

Die Welt schreit heraus: „Liebst du mich?“

Und du kennst die Antwort. „Ja“, sagt die Welt zu sich selber zurück, „ich liebe dich. Liebe mich.“

Es gibt in der Welt aber auch gar nichts denn Liebe, Liebe ausgesprochenermaßen, Liebe nicht ausgesprochen, Liebe im Verborgenen, Liebe im Freien. Es gibt keine Debatte über Liebe, und eine jede Debatte hat dauernd das Thema Liebe. Liebe ist die einzige Thematik, die vorhanden ist. Liebe selber ist endlos, und Diskussionen über Liebe sind ebenso endlos. Komm jetzt, betritt das Königreich der Liebe. Ich habe gewartet.

Heavenletter # 2455 Advice on Giving Advice

Rat übers Ratgeben 

Gott redete …

Nichtübereinstimmung hat nicht unliebsam zu sein.

Sowie der eine Mensch das eine Essen mag, und ein anderer ein anderes, was ist dabei die Auseinandersetzung? Es gibt nichts zum Sich-Auseinandersetzen. Meinungsunterschiede und Erfahrungsunterschiede sind voll und ganz rechtmäßig. Nicht anders – jemand kann einen Gedanken haben, der sich von dem eines Anderen unterscheidet. Was ist die Aufregung dabei? Kein einziger gab an, es habe Übereinstimmung zu geben, um umgänglich zu sein. Steht in Einvernehmen in der Bewandtnis freie Wahl. Bestimmt glaubt ihr nicht, es gelte euch, bei dem Leben eines Anderen herumzudoktern? Gewisslich betrachtet ihr euch selber nicht im Leben als einen Experten, den ihr befragen würdet, wenn es darum geht, dass ein Anderer so handelt, wie ihr es ansagt?

Lasst die Leute ihr eigenen Verirrungen begehen, falls sie denn, überhaupt tatsächlich, Fehler begehen. Was für dich ein Fehler ist, kann für einen Anderen richtig sein. Die relative Welt ist nicht absolut. Sie ist verhältnismäßig. 

Alles, was eine Person tun kann, ist seinem eigenen Herzen folgen. Sie kann nicht deinem folgen. Es glückt dir nicht immer, deinem eigenen Herzen zu folgen. Was, Geliebte, ist an dem Leben dran, was korrekt zu sein hat oder was als korrekt gestaltet zu werden hat? Um was für ein Bewerten handelt es sich dabei?

Deine Meinung zum Ausdruck bringen, das ist eine Sache. Erwarten, dass deiner Meinung nachgekommen wird, das ist eine andere Sache. Was heute ratsam zu sein scheint, ist es womöglich morgen nicht.

Im Winter und im Sommer zieht ihr euch verschieden an. Was im Winter gut so ist, ist es im Sommer nicht.

Eine jede Person auf Erden ist frei, ihr eigenes Leben zu leben. Sie ist gar frei, ihre eigenen Fehler zu begehen. Es kann sein, du weißt nicht, was ein Fehler ist und was nicht. Ihr aber, Geliebte, liegt immer schief in eurem Bemühen, bei dem Leben eines Anderen die Regierung zu übernehmen.

Ihr könnt nicht vorhersagen, was für einen Anderen die richtige Handlung darstellt. Versucht es nicht einmal. Kümmert euch, ohne dreinzureden. Schickt eure guten Wünsche. Gute Wünschen verrichten die Arbeite in der Regel besser als Ratgeben. Es gibt für einen Jeden eine Endlosigkeit an Wahloptionen, aus denen auszuwählen ist.

Was du als eine praktikable Wahl ansiehst, ist nicht immer praktisch. Was du als eine unpraktische Option ansiehst, ist unter Umständen praktischer. Alle Träume scheinen dir unter Umständen unpraktisch, und dennoch werden Träume Wirklichkeit. Besser, jemand wird ein Künstler, als in anderer Arbeit frustriert zu sein. Besser einen angestrebten Handlungslauf probieren, als ihn zu ignorieren. Lasse dein Herz in deinem Leben die Anrufe tätigen. Probieren geht über Studieren. Ob du es nun in den Augen der Welt mit Gelingen zu tun hast, ist nicht so wichtig wie – deinem Herzen folgen. Sowie du ein tiefes Streben an dir hast, folge ihm. Sieh, wohin es dich nimmt. Wie solltest du es, andererseits, wissen?

Falls sich etwas als eine verkehrte Wende herausstellt, wieso, dann kannst du eine andere Straße nehmen. Was ist dabei abhanden gekommen? Du hast nicht deinen Weg verloren. Du findest ihn. Wie kannst du ein Baseballspieler sein, außer du probierst, ob du dafür eine gute Hand hast? Etwas beginnen ist eine großartige Sache. Es beenden kann dies ebenso sein, und daher versuchst du es, und daher findest du es heraus. Du kannst im allgemeinen niemandes Wort dafür nehmen. Es gibt keine Möglichkeit zu erkennen, wohin dich dein nächster Schritt führen wird. Schritte gehören genommen. Man kann über sie nicht bloß nachdenken. Sie müssen gegangen werden.

Liebe dein eigenes Leben und den Verlauf, den es nimmt. Liebe es, deine eigenen Bescheide zu erteilen. Und ermuntere Andere, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, denn Entscheidungen treffen, das ist deren Obliegenheit.

Sofern jemand ein Kleid näht, lasse diejenige sich die Knöpfe aussuchen.

Sofern jemand sein Zimmer anstreicht, lasse ihn die Farbe aussuchen. Und falls es sich dann herausstellt, dass sie die Farbe nicht mögen, nachdem es fertig ist, können sie sie übermalen, oder es kommt eben so, dass sie sie mögen, oder sie machen sich nicht so viel daraus. Was eine Rolle spielt, ist Freiheit – die aktuell getroffene Wahl für sich genommen, nicht so sehr. 

Heavenletter # 2456 Feed Your Heart 

Nähre dein Herz 

Gott redete …

Komme heute von einem Platz des Friedens her. Komme ohne inneren Aufruhr aus. Für alles ist gesorgt. Alles ist gut. Wie auch das Leben aussehen mag, es ist der Fall, dass alles gut ist. Es gibt nichts, um davon durcheinander gebracht zu sein. Dein innerer Aufruhr ist wie den Motor deines Autos unnütz laufenlassen. Du kommst damit nirgendwohin. Du verbrauchst einfach Energie. Du wirst mit Gedanken beladen, und deine Gedanken dampfen unnütz auf.

Aller Aufruhr ist innen. Einerlei was sich draußen abspielt, es ist dein eigener innerer Aufruhr, welcher dich bestürmt.

Es gibt keinen Aufruhr ohne deine Erkennung was ihn angeht. Du findest einen substantiellen Grund, freilich existierte innerer Aufruhr, bevor ein guter Beweggrund aufgekommen ist. Innerer Aufruhr ist wie ein Magnet. Er findet Ursachen. Er ist niemals in Verlegenheit, einen unwiderstehlichen Grund aufzusuchen, denn innerer Aufruhr weitet sich selber aus. Er ist ein entgegenkommender Gastgeber, ja gar ein liebenswürdiger Gastgeber, obschon dir eine selbige Gesellschaft nicht lieb ist. Anstatt Unruhe zu kultivieren, kultiviere eine innere Umwelt des Friedens. Deine innere Umwelt wird sich selber hinaus in die Welt widerspiegeln und bei ihr Zugriff finden. Du warst der Auffassung, die Welt verursache dir Missbehagen, indessen hast du es der Welt unbehaglich gemacht. Bringe stattdessen der Welt Nutzen ein.

Genug auf Dornen geschlafen. Rolle rüber auf eine Matratze aus Rosenblütenblättern. Koste die Rosen, und lasse Dornen liegen, wo sie liegen.

Wir kommen aber und abermals darauf zurück, die Vergangenheit alleine für sich zu lassen. Sie hat dich nicht ausgiebiger nötig denn du sie nötig hast. Erwache heute und schüttle dir die Vergangenheit von den Schultern. Du hast über die Vergangenheit genug gegrübelt. Du wachst heute zu einem neuen Tag auf. Das Gestern rutschte über den Horizont, und lasse es jetzt von deinem Geist fortschlüpfen. Das Wachsen aus der Vergangenheit heraus ist dir. Das Geschenk ist übergeben worden. Behalte nun nicht mehr länger die Umpackungen der Vergangenheit, denn du verhedderst dich in ihnen. Einerlei in was für Ängstlichkeit die länger oder kürzer her seiende Vergangenheit eingehüllt war, es gilt dir nicht, sie aufzubewahren. 

Was für eine Unruhe hättest du an dir, wenn du nicht ständig auf etwas aus der Vergangenheit herumreiten würdest? Du könntest mit ja der Anschauung überkommen, es geht heute auf der Welt genug Durcheinander vor sich, um den heutigen Tag zu befeuern. Habe Ich dir nicht gesagt, du würdest immer eine Ursache finden können?

Was nun dies angeht, Geliebte, ihr könnt immerzu Friede finden. Er existiert inwendig in euch. Existiere Ich bei euch? Mit Sicherheit seid ihr nicht der Meinung, Ich sei Aufruhr. Ich, Der Ich Liebe bin, bin ebenso Friede. Beides, Meine Liebe und Mein Friede, übersteigen alle Vernunft. Du wirst nicht Friede und Liebe finden durch Durchlesen der Nachrichten.

Falls du wüsstest, dass du, jedes Mal wenn du schlimme Nachrichten liest oder an sie denkst, sie auf den Luftwellen deiner Gedanken telegraphierst, würdest du zweimal denken. Falls du wüsstest, dass jeder friedfertige und liebevoller Gedanke deinerseits sich ebenfalls auf den Ätherwellen aussendet, würdest du dich dann nicht für friedfertiges Gedankengut entscheiden mögen?

Du hast davon gehört, Beklagen tue nicht gut, und jetzt sage Ich dir das gleiche. Lasse all die Beschwerden und Verletzungen in der Welt los, und bombardiere sie mit Gedanken, die lindernden Balsamen gleich sind. Hege die Welt. Nörgle nicht mehr über sie oder über irgendetwas herum.

Erfreue dich an der Welt. Besinge ihre frohe Nachrichten. Habe acht, was du dir anschaust. Deine Augen können hinblicken, wohin sie wollen. Deine Gedanken nicht anders.

Verköstige dein Herz mit Licht. Wende ihm nicht Düsternis zu. Gib ihm Aufschwung. Warte nicht darauf, dass es dir Aufschwung schenkt. Komme ihm zuvor. Lege den Ton deines Herzens fest. Setze ihn fest abends, bevor du zu Bett gehst, so wie bei einem Wecker. Nun stellst du einen Wecker, einen, der dich zu funkelnder Freude und erwünschten Gedanken aufweckt. Keine unerwünschten Gedanken mehr. Heil den Gedanken, welche Friede bringen, und just so, so strahlst du sie zur Welt aus. Eventuell hast du auf die Welt gewartet, dass sie sich wandelt, und es ist dir klar, die Welt wartet auf dich. 

Heavenletter # 2457 When Your Loved One’s Primary Interest Is No Longer on You

Sobald das Hauptinteresse deines geliebten Nahestehenden nicht mehr auf dir zu liegen kommt 

Gott redete …

Ein Modus des Gebens ist Stattgeben. Es ist ein beträchtliches Geschenk, wenn du einem Anderen Freisein lässt, wenn du, auf allen Ebenen, Kontrolle los lässt. Es ist die eine Sache, die Hände wegzuhalten, und eine größere Sache, dein Herz wegzuhalten. Die Anhaftung deines Herzens kann einen Anderen zurückhalten. Der Anhaftung wachsen Tentakel.

Du sagst, du liebest. Sofern du fürwahr liebst, dann respektiere den Willen des Anderen und lasse ihn oder sie wahrhaft los. Sofern dir in romantischen Liebesbeziehungen eine Anwartschaft zu erkennen gibt, es sei Zeit, weiterzugehen, dann schenke ihm Glauben. Wenn das Leben von jemandem einmal aufging und auf dich schien, glaubst du gerne, es müsse weiterso gehen. Du bestehst darauf, dass das Leben zurückkehrt, wie es war. Du hast das Gefühl, weil du dir etwas so sehr sehnlich wünschst, habe es Wirklichkeit zu werden. In diesem Falle, Geliebte, wie inbedachtnehmend bist du da dem Anderen gegenüber? Wie bedachtsam bist du dir selber gegenüber?

dir gehört es nicht, ein Bettler nach Liebe zu sein. Wenn ein Anderer dir viel mehr bedeutet als du ihm, wie kannst du in Anbetracht dessen dessen Wünsche ignorieren? Wie kannst du deine Wünsche vor dessen Wünschen rangieren lassen? Geliebte, wann war es bewundernswert, angehaftet zu sein? Anhaftung ist nicht Liebe. Anhaftung ist Anhaftung. Ihr liebt wirklich, sowie ihr keine Anforderungen stellt, auch keine stille vorgebrachten, der Andere bequeme sich deinem Willen. Einerlei wie würdig dein Verlangen ist, es ist von dir nicht liebevoll, die Freiheit des Anderen zu überfahren. Nimm niemanden in den Schwiitzkasten Lasse Mein Volk gehen!

Sowie es sich um Herzensaffären handelt, hängen Meine Kinder öfters an ihren Träumen, gleichsam als wären jene ihr Evangelium. Geliebte, wenn die Beachtung eines Anderen schrumpft, kundgetanermaßen oder nicht, dann musst auch du dich bewegen, und dessen freien Willen herrschen lassen. Weil es einstmals wahr war, dass ihr einander alles wart, bedeutet nicht, dass es jetzt wahr zu sein hat. Kein einziger ist verpflichtet, dich fortgesetzt zu bewundern. Du indessen bist verpflichtet, los zu lassen. Du musst Andere frei lassen. Ich möchte dies zu einem Gebot machen: Lasse Mein Volk gehen!

Selbst dann wenn du dich an der Oberfläche zurückziehst, kannst du dennoch eng an deinen Träumen, die sich auf ein anderes Menschenwesen beziehen, festhalten. Du bleibst deinen eigenen Wünschen gegenüber treu. Indem du dies tust, schätzt du die Wünsche des Anderen gering ein. Du beharrst in deinen Gedanken unaufhörlich darauf, dass die Beachtung dieser bestimmten Person zu dir zurückkehre. Du beharrst weiterhin, allem Augenschein zum Trotz, dass alles, was du zu tun habest, heiße, festzuhalten, und dass alles gut werde. Geliebte, ihr habt los zu lassen, und danach wird alles gut. Geliebte, wieso an einer verwichenen Liebe festhalten, die dich los gelassen hat? Wieso dermaßen viel Hingabe an einen Traum, der seine Blütezeit hinter sich hat? Könnt ihr das Leben nicht sein lassen? Habt ihr euch dem Strom der Gezeiten zu widersetzen?

Oft habe Ich dir zu verstehen gegeben, dir nichts aus Ausgängen zu machen. Es gibt keine erquicklichere Gelegenheit, Ausgängen keine Beachtung zu schenken, als wenn das Hauptinteresse eines Mannes oder einer Frau nicht mehr länger auf euch zu liegen kommt. Sie haben nicht zu sein, was ihr möchtet. Sie haben zu sein, was sie möchten.

Ihr sagt, ihr liebt diesen anderen Menschen mehr als das Leben selber. Es macht den Anschein, ihr liebt euren Traum mehr als das Leben selber, denn, sowie ihr liebt, lasst ihr los und gebt dem Guten des Anderen statt. Festhalten ist nicht Liebe. Festhalten ist Anhaftung. Festhalten ist ein Vergehen wider Liebe. Möchtet ihr wirklich einen Anderen kraft eures Willens an euch ketten?

Lasst das Leben geschehen. Lasst es frei. Wer sagte denn, das Leben habe sich eurem Bild von ihm zu fügen? Bejaht die Möglichkeit, dass ihr euer Bild vom Leben zu ändern habt. Was ist so schwer daran, dem Leben stattgebend zu sein? Obschon ihr euer Leben erschafft, seid ihr nicht der Boss von ihm. Versucht nicht, das Leben im Schlepptau zu halten. Fahrt das Boot des Lebens. Eventuell wolltet ihr an einem bestimmten Hafen Halt machen, aber das Schiff hält dort einfach nicht. Es hat jenen Hafen bereits passiert. 

Heavenletter # 2458 Glorious Are the Wonders

Glorios sind die Wunder 

Gott redete …

Wandel ist der Name des Spiels, Geliebte. Seid jeden Augenblick zu Wandel bereit. Mehr denn Flexibilität wird benötigt. Ihr werdet zu frei-strömendem Wasser zu werden und umgänglich zu sein haben, in welche Richtung ihr auch immer euch begebt. In Wahrheit seid ihr ein in alle Richtungen gehendes Wesen. 

Wusstet ihr im Voraus, wo ihr nun einmal jetzt soeben seid? Wusstet ihr, dass ihr in diesem Stuhl an dieser Örtlichkeit sitzen werdet, gen Süden oder Osten oder Norden oder Westen gewendet? Wieso denn, Geliebte, seid ihr euch dermaßen sicher, zu wissen, was ihr euch als nächstem gegenübersehen solltet? Wieso seid ihr euch dermaßen sicher, dass die eine Wahloption das Optimum darstellt und eine andere nicht? Wieso über die eine Idee eure Nase rümpfen, und wieso euch eine andere zu Eigen machen? Ist es nicht möglich, dass ihr ihnen allen freundlich entgegnet und glücklich seid, egal was einem für eine Anzahl davon überkommt?

Wenn ihr euch derart sicher seid, wie das Leben sein sollte, werdet ihr rückensteif. Damit ihr einen wohligen Rücken habt, seid ihr aufgefordert, geschmeidig zu sein. Seid geschmeidig im Leben, und euer Rücken wird dem Folge leisten.

Habt ihr gedacht, ihr wüsstet, wie sich euer Leben herausstellen wird? Habt ihr die Illusion, euer Leben habe sich so herausgestellt und sei daran, wo es derzeit zu sein scheint, festgeleimt? Besser ist, euch euer Leben als formbar zu denken, und, dass es soeben geformt wird. Nicht einmal Ziegelsteine werden euch nicht mehr länger eingeschränkt halten. Die Wahloptionen sind endlos, so endlos wie ihr. Ihr seid multi-dimensioniert. Wart ihr wirklich der Auffassung, euer Leben würde auf einer einzelnen Spur, und nur auf einer Spur verlaufen?

Nun werdet ihr ohne Weiteres im Leben das Steuer übernehmen. Seid fertig für plötzliche Wenden. Seid bereit, und es wird bei euch nicht zu einem Schleudertrauma kommen, sobald das Auto des Lebens eine scharfe Kehre macht, denn ihr seid dem Weidenbaum gleich und nicht der mächtigen Ulme.

So oder so, ihr werdet in dem Ozean des Lebens schwimmen. Ihr werdet euch von Floß zu Floß bewegen. Es existiert keine Aussage, bei welchem Längen- oder Breitengrad ihr euch demnächst befinden werdet.

Seid ihr nicht zutiefst froh darüber, dass das Leben, dass euer Leben nicht ausgemessen und nicht an bestimmten Punkten verortet ist, froh, dass euer Leben frisch ist? Seid bereit für Neuheit, denn sie ist für euch bereit. Ihr macht im Leben Pirouetten. Ihr werdet flink in der Bewegung sein, und bereit, das Leben an jeder Wende zu bejahen, bereit, zu bejahen was ihr derzeit euch als künftig denkt. Eure Zukunft ist zugesichert, und dass sie mit euch gleichziehen wird – dessen könnt ihr euch ebenfalls sicher sein.

Ihr könnt euch sicher sein, dass ihr euch im Leben bewegen werdet. Das Leben ist kein Stillstand. Es wird von Zeit zu Zeit Hochebenen geben. Eventuell habt ihr euch einzugraben, und werdet ihr den Ruf verspüren, euch herauszugraben.

Glorios sind die Wunder, die Ich für euch am Lager habe. Sobald ihr losrennt, um eurer Zukunft zu begegnen, werdet ihr sie unterm Rennen einfangen, und rechts wie links werdet ihr es mit Abenteuern zu tun haben. Ihr werdet die Fahrt eures Lebens haben, und alles was es eurerseits braucht, ist, fertig zu sein zum Losfahren. Das Taxi des Lebens wird für euch anhalten, aber bloß einen Moment lang. Je fertiger ihr einsteigt, einen umso bequemeren Sitz werdet ihr haben für wie lange auch immer. Dieses Taxi kann ein Jet sein oder ein Raketenschiff, oder ein Komet oder ein Riesenrad. Ihr könnt wissen, es wird etwas sein. Es wird wirklich etwas sein. Möchtet ihr tatsächlich die Morgendämmerung zurückhalten? Möchtet ihr nicht liebend gerne sehen, wie die Sonne über dem Horizont hochkommt, und möchtet ihr nicht bereit sein, draufzuspringen, bereit zur Fahrt einer Lebzeit, bereit zum Abheben von jetzt auf gleich, möchtet ihr das nicht gerne?

Heavenletter # 2459 The Wedding of Heaven and Earth

Die Vermählung von Himmel und Erde 

Gott redete …

Dass du jedem für alles verantwortlich bist, meint, dass du dem Universum der Gastgeber und der Bewillkommnende von Allen bist. Du lässt keinen einzigen aus. Diese Welt ist für jedermann, nicht bloß für einige. Es gibt keinen Raum für Elitäres. Alle sind erlesen worden, Bewohner auf der Welt zu sein. Dies ist eine auf Kurz angelegte Bleibe, und dennoch existieren keine Beschränkungen. Es gibt weder Einreisepapiere noch benötigte Qualifikationen, denn, so ihr hier auf der Erde seid, seid ihr geeignet. Euch wurden sozusagen eure Staatsbürgerschaftspapiere überreicht, bevor ihr geboren wurdet. Ich erkor euch aus endlosen Möglichkeiten, und doch erkor Ich euch. Meine Wahl war wohl-getroffen. Bescheidet euch nun selber. Kennt nun das Privileg und die Verantwortung, die ihr auf Erden innehaltet. Du bist ein Besucher, das stimmt. Und doch bist du ein Besucher, der die freudvolle Zuständigkeit hat, Alle willkommen zu heißen. Du dienst, und du dienst mit einem Lächeln. Du dienst an Meiner Stelle, und dir ist der Wert deines Dienstes klar. Du bist der Gastgeber des Universums.

Du wirst eher nicht im Voraus wissen, wer in deinem Leben aufkreuzen wird, und doch hast du sie in dein Zuhause eingeladen. Die Erde ist dein Zuhause, und so heißt du jeden willkommen, der an deine Tür kommt. Die Tür ist das gesamte Universum, Geliebte. Wer immer auf der Erde wandelt, er begibt sich zu deiner Tür. Und also bewillkommnest du sie alle.

Jetzt in deinem Herzen, jetzt soeben, heiße eine jede einzelne Seele auf Erden willkommen. Heiße sie deinem Herzen willkommen. Lasse nicht eine aus. Jetzt weißt du, dass ein sogenannter Gegner dein Gast ist, und dass du der eine bist, welcher das große Privileg und die Fähigkeit innehat, alle Gäste gut und recht zu behandeln. Ich wählte dich. Ich ausersah dich mit Weisheit.

Du hast wohl eher deinen Platz auf der Erde in Vergessenheit geraten lassen, Ich aber erinnere Mich. Ich stupse dich jetzt, sodass du dich erinnern möchtest. Du bist da der Gastgeber des Universums.

Schüttle nicht ab, was Ich sage. Wo du dich auch zu einem bestimmten Zeitpunkt aufhältst, du bist der Gastgeber. Im Internet, da bist du ebenfalls der Gastgeber. Es obliegt dir, dass jedermanns Behagen an jeder Stelle ruht. Du bist der Vorläufer von Mir. Du gehst vor Mir her, und du rüstest für Mich die Dinge im Voraus. Du gibst Mir in jedem, dem du begegnest und dem du nicht begegnest, Ehrerbietung. Du ehrst Mich. Du ehrst das Universum. Du ehrst jeden Gast, und mithin ehrst du dich selber und jegliche Schöpfung. 

Bist du nicht geehrt, durch Mich ausersehen worden zu sein, um der hereingeleitende Diener der Liebe zu sein? Du bist derjenige, der bei der Hochzeit von Himmel und Erde die festliche Zeremonie leitet. Du bist derjenige, der zwei scheinbare Örtlichkeiten als Eins kundgibt. Ein Jeder ist bei dieser Hochzeit ein Gast, und daher heißt du alle willkommen. Du lässt sie wissen, sie sind zur rechten Zeit an der rechten Stelle, und daher hast du für sie die Willkommensmatte ausgelegt, damit sie auf ihr hereingehen können. Jene führt zu deinem Herzen und zum Himmel. Du zeigst den Weg. Du zeigst den Weg durch die Großherzigkeit deines göttlichen Geistes, welcher Alle herzlich willkommen heißt, so, wie Ich dich willkommen heiße.

Dies ist die Position, die du in diesem Universum des Einsseins innehältst – Gottes Willkommenheißender. Mit jedem, den du willkommen heißt, heißt du Mich willkommen.

Du bist durch den König Aller zum Ritter geschlagen worden. Ich machte dich vor langer Zeit zum Ritter. Und jetzt stehst du von den Knien auf und kommst alsdann voran, Alle auf Erden dank der Liebe in deinem Herzen zu bergen. Es ist deine Freude, im Dienst an dem Einen Gott und dem Einen Universum ein Ritter zu sein. Du kennst deinen Platz im Kosmos, und ehrst Mich, ehrst den Kosmos und all seine Insassen ausgiebig.

Heavenletter # 2460 A Song of God

Ein Lied Gottes 

Gott redete …

Vorankommen im Leben bricht durch wie ein Gesang. Voranschreiten und Gesang sind Ausbrüche von Liebe. Wir reden gerade über eure Entwicklung, Geliebte. Sie steht nicht still. Demzufolge könnt ihr an jedem Tag in der Woche in Gesang ausbrechen. Ihr könnt jetzt im Augenblick in Gesang ausbrechen. Was ist ein Heavenletter anderes als ein Lied der Liebe? Und in jedem Lied singe Ich von dir. Ich singe von dir und für dich. Wie schön muss Meine Stimme sein, derweil Ich für dich in ein Liebeslied ausbreche. So lange wie Ich singe, sind Worte nicht von Belang. Es ist die Melodie, welche Ich überbringe, die von belangvoller Tragweite ist. Selbst in der Stille wird Mein Summen gehört.

Ich singe ein Lied von Mir Selber, und Ich heiße es du. Oder Ich heiße dich Mich. Zwischen Uns gibt es keine Linien, als wäre Ich auf der einen Seite und du auf der anderen. So Ich dir singe, singe Ich Mir Selber. Wer vernimmt Mich? Ist es Ich oder ist es du? Wessen Stimme wird gehört – die deine oder die Meine? Worin kann der Unterschied liegen? Wohin Ich auch gehe, du kommst mit Mir. Nicht als eine Geisel, Geliebte. Ihr kommt nicht mit Mir um irgendetwas zuliebe, außer Wir können sagen um der Liebe zuliebe. Es gibt sonst nichts zum es Besingen, außer Liebe, und es gibt keinen Grund, das nicht zu tun. Mein Herz singt Liebe. Mein Herz wirbelt Liebe. Meine Liebe ist der Komponist Meines Lieds. 

Sofern du nicht hören könntest, würdest du auch so Meinen Gesang vernehmen. Du würdest ihn in deinem Herzen hören. Du kannst ohne ihn nicht sein, bar Meines Gesangs in deinem Herzen.

Mein Lied singt von dem erhabensten Ozean. Es singt von den Wäldern und von dem Himmel oben. Es singt von dem Zentrum der Erde, und es singt von den allerinnersten Tälern deines Herzens. Wie gut auf dich geachtet wird, schönes Lied Meines Herzens. Ich singe dir, und du bist das Lied, das Ich singe, und du bist der Sänger! Da ist die Story des Lebens. Du bist das ganze mit allem Drum und Dran. Und so singst du das Lied, das Ich singe, retour. Und so singt deine Stimme ein Lied von Gott. Widerhalle dein süßes Lied zu Mir. Es spielt keine Rolle, wie gut du singst. Von Belang ist einfach, dass du singst.

Singe ein Lied von billiger Abkunft, oder, singe ein Lied Gottes. Singe ein Abzähllied, und du singst eine Melodie der Liebe.

Bald wirst du außerstande sein, mit dem Singen aufzuhören. Ebenso wenig wird es irgendeinen Grund geben, das Lied in deinem Herzen, welches zu Mir in den Himmel aufsteigt, zum Verstummen zu bringen. Meine Stimme tanzt auf dem Mond. Du fängst die Sonne mit dem Lasso ein! Die Sterne sind Unser Chorus.

Du wirst meinen, Ich sei der Lead Sänger, du aber bist es! Du schreitest über die Überbleibsel des Tages hinweg und singst. Dein Gesang läuft über das Gelände. Deine Stimme überkollert die Erde. Berge bücken sich vor deinem Gesang. Bäume bücken sich, Vogelrufe imitieren den Klang deiner süßen Stimme. Was sollte deine Stimme anderes tun mögen als Gesang zu entäußern? Lasse deine Stimme das Stillesein des Mondlichts sein. Lasse deine Stimme über dem Kamm des Horizonts erblickt werden. Lasse deine Stimme einen wirbelnden Derwisch sein. Lasse deine Stimme vom Plafond abprallen. Lasse dein Herz singen. Es gibt keinen Grund, dass dein Herz jemals sprachlos ist. Ihm ist es zugedacht, stimmhaft geäußert zu sein.

Lasse deine Stimme wie eine Flagge sein, die auf dem Mond aufgestellt wurde.

Ich bin ein Arzt der Liebe. Singen ist das Rezept, was Ich verordne. Und du bist frei, Meine Rezeptur an Andere weiterzugeben. Meine Schreibkunst ist gut. Dessen könnt ihr euch sicher sein. Geliebte, ihr seid das Lied in Meinem Herzen., und ihr seid das Lied der Täler. Besingt den ganzen Tag lang Liebe, und sei nie gedämpft. Ich treibe euch an.

Heavenletter # 2461 Remember That You Are Immortal

Entsinne dich, dass du unsterblich bist 

Gott redete …

Du hast einen Tempel für Mich in deinem Herzen. Du legst auf dem Altar Liebe nieder. Du weißt, was für ein Dargebot zum Geben da ist, und daher legst du Liebe, einem Dutzend langstieliger Rosen gleich, nieder. Du hast alle Dornen entfernt. Bloß die Rosen der Liebe bleiben über. Es gibt keinen Ersatz für Liebe, Geliebte. Es gibt nichts Sonstiges, was Ich möchte, einzig Liebe. Und so legst du langstielige Rosen der Liebe auf dem Altar inwendig in deinem Herzen nieder. All die Schuhe deiner Gedanken sind draußen gelassen, sodass dein Herz rein dableiben kann. Ausschließlich Liebe hat sicheren Durchgang zu deinem Herzen. Alles Sonstige ist ein Eindringen. Alte Schuhe sind alte Schuhe. Sie haben dir jetzt keinen Wert.

Ich möchte dich nicht Entschuldigungen machen sehen, ebenso wenig böse Ahnungen der einen oder anderen Art haben sehen. Mit Sicherheit möchte Ich nicht eure Schuld. Ich möchte, dass ihr der Schuld den Rücken zukehrt. Ihr habt Schuld nicht nötig, um anhand ihrer euer Herz zu steuern. Schuld ist eine menschengemachte Konvention. Sie ist eine Masche, ein Zauberertrick. Sie nimmt euren Geist von der Liebe weg.

Sprengt Wasser auf die Rosen in eurem Herzen, und seht, wie erfrischt sie werden. Schuld möchte gerne, dass euer Herz austrocknet, und sie möchte es an sich festbinden. Schuld schafft eine Menge Dramatik, gleichwohl ist Schuldhaben keine rechtmäßige Handlung für euch. Liebe ist dies.

Sofern du ein Mal unfreundlich gewesen bist, wirst du jetzt freundlich sein. Du wirst zu allen Meinen Kindern freundlich sein. Es gibt nicht einen einzigen Menschen auf der Erde, der nicht Mein Kind ist. Es gibt nicht ein einziges lebendiges Wesen, welches Ich nicht zeugte. Es gibt nicht ein einziges Kind, welches nicht mit Meinem Herzen in Verbundenheit steht. Alle Kinder sind Mein Herz, und Ich segne alle. Sofern Ich singen kann, wieso, wieso bloß dann du nicht? Sofern Christus Gesundsein eher im Blick hatte als Lepra, wieso dann du nicht? Was bringt dich auf den Gedanken, du seist berechtigt, die Dinge anders zu sehen?

Der Menschlichkeit in deinem Herzen gehört es, zuzunehmen. Es gilt ihr, wie Rosen zu blühen. Wenn du all die logischen Gründe auflistest, weswegen du deiner Auffassung nach restriktiv oder unfreundlich zu sein habest, stellt keiner von ihnen eine gültige Ausrede dar, sich nicht für Liebe zu entscheiden. Erinnere dich, die Liebe, von der Ich spreche, ist nicht hoffnungslos verliebt. Sie ist dem hingegen unparteiisch. Sie nimmt alle in den Arm, groß oder klein, und all die anderen Dinge, all die Nicht-Gründe, die du ausgibst, minder zu sein, als die Liebe, die du bist. Du hältst dich von der Menschheit fern, und denkst, du stehest über Allen. Du möchtest keiner Fliege etwas zu leide tun, sagst du, gleichwohl fühlst du dich durch einen Grund gedrungen, auf einige Glieder der Menschheit einzuschlagen.

Du machst dir Sorgen, was passieren würde, wenn du Alle liebtest. Du hast Angst, die Welt würde auseinanderfallen. Geliebte, wenn Alle Liebe schenken, wird die Welt, so wie ihr sie kennt, mit größter Sicherheit auseinanderfallen. Sie wird auseinanderbrechen, um neu zu werden. Spendet dem Auseinanderfallen Beifall. Spendet dem Ende eines Regimes Beifall, welches etliche Meiner Kinder ausschließt, eines Regimes, welches das Gesetz über das Herz stellt, und welches dafür ein Dutzend Gründe ausgibt. Gebt stattdessen ein Dutzend Rosen, Geliebte. Jemandem Rechte und Privilegien versagen ist das Herz verleugnen. Verleugne dein Herz nicht im Namen von Überleben.

Entsinne dich, du bist unsterblich. Politik hat nicht zu überleben. Menschenrassen haben nicht zu überleben. Grenzen haben nicht zu überleben. All die menschengemachten Umzäunungen – weswegen bloß solltet ihr mögen, dass sie überleben?

Werft euren Stimmzettel für Liebe ein, und seid bereit, Liebe hochzuhalten. Ihr werdet zahlreiche Gelegenheiten haben, sie zu schenken, Geliebte. Übt euch jetzt darin.

Heavenletter # 2462 Money

Geld

Gott redete …

Geld gehört zu den zahlreichen fadenscheinigen Illusionen auf der Welt. Es wird ernst genommen, und dennoch ist es ein Trick des Geistes. Geld ist wie des Kaisers Neue Kleider. Jeder gibt vor, dass diese Rechtecke aus Papier und in Umgang gesetzte Münzen großen Wert haben. Vor Geld verbeugt man sich. Es heißt sogar der allmächtige Dollar. Im Namen dieses Papiers und Metalls sind sogar Verbrechen begangen worden.

Ja, dieser Tage, da wird Geld in der Welt benötigt im Austausch für Waren. Und dennoch ist es bloß ein Trugbild, über das Einvernehmen herrscht, Geliebte. Geld bietet eine gewisse Sicherheit, dennoch könnt ihr nicht mit ihm rechnen. Es hat eine größere Sicherheit als Geld zu geben, und zum Glück, es gibt eine größere.

Wirkliche Sicherheit rührt von echtem Gewahren her. Ja, von Mir und von Mir inwendig in dir. Unsicherheit kommt von Minderem als das. Das Empfinden von Unsicherheit und das Empfinden von Sicherheit, sie beide rühren von eurem Glaubenssystem her und von allen Gedanken, die ihr jenem dabei habt zufließen lassen.

Ich kann euch, Geliebte, nicht die beträchtliche Sicherheit beweisen, die euer ist, gleichwohl ist es euch bereits klar, das Geld kommt und geht, es ist euch klar, dass sein Wert fluktuiert je nach dem. Es ist allgemein anerkanntes Wissen, dass Geld dir kein Glück kaufen kann. Die Sicherheit, welche einem monetärer Reichtum einbringen kann, ist falsch. Ich kann nachvollziehen, wie es ist, dass ihr falsche Sicherheit billigt, anstelle des Goldbarrens inwendig in euch. Ein Zehn Cent Stück bedeutet eine Menge, sofern du nicht weißt, dass du zehn Euro in deiner Tasche hast.

Ich weiß, du sagst, es gebe eine Menge, was du tun werdest, sobald du Geld habest. Du sagst, eine Menge Dinge würden sich ändern. Du würdest alle deine Wünsche erfüllen, daraufhin große Dinge für die Welt tun, und fortan den Armen helfen.

Geliebte, praktiziert es jetzt, vermögend zu sein. Erfüllt eure Bestreben, tut große Dinge, und helft den Armen. Bringt Großherzigkeit in Erfahrung, zur selben Zeit, wie ihr spürt, wie es ist, ein neues Auto eurer Wahl zu fahren und in dem Haus eurer Träume zu leben. Fühlt das. Habt die Freude. Habt die Freude, und ihr werdet das neue Auto und die Villa nicht nötig haben. Habt hinlänglich Freude, und ihr werdet nicht mehr jene Dinge zu kaufen brauchen, bei denen ihr der Auffassung seid, sie würden euch großes Glück und Sicherheit einbringen.

Für alles, was ihr kauft, Geliebte, kauft ihr einen Traum, und bei allem, was ihr kauft, liegt eine Zusatzklausel der Verantwortlichkeit mit bei. Ihr meint, ihr seid sorgenfreier, wenn ihr eine Menge Geld besitzt. Fakt ist, ihr seid jetzt sorgenfrei. Macht euch auf den Weg, das Leben zu lieben, das ihr jetzt habt. Geld ist eine machtvolle Ablenkung, Geliebte. Zu viel oder zu wenig davon kann euch ablenken, Erhabeneres zu bemerken.

Ich rede euren Bedarf an Geld nicht klein. Ich möchte gerne, dass ihr es habt. Ich möchte sogar gerne, dass ihr eine Menge davon habt, wieso denn bloß nicht? Ich möchte zudem, dass ihr wisst, dass euer Leben nicht davon abhängt. Euer Leben hängt von anderen Dingen als Geld ab.

In der relativen Welt hat Geld seinen Platz, und gleichwohl reicht es bloß so und so weit. Verlasst euch mehr auf euch selber als auf Geld. Anderenfalls seid ihr am Warten, dass außerhalb von euch etwas geschieht.

Eurem Reden zum Trotz, es kann sein, ihr schiebt Geld von euch weg.

Eignet euch die Auffassung an, dass ihr es wirklich nicht so sehr benötigt. Mit jener Auffassung, da werdet ihr es für wahr befinden, dass ihr seiner nicht so sehr bedürft. Wisst nun um euren Reichtum. Habt mehr Verlass auf euch selber und weniger auf eure Ausgabegewohnheiten. Geld ist nicht die Antwort auf alle eure Gebete.

Lebt jetzt in eurem Herzen, so, als hättet ihr großen Reichtum. Kommt vom euch Sorgen-Machen weg. Schenkt dem Geben von Geld ebenso viel Aufmerksamkeit, wie ihr sie dem Geld-Verdienen schenkt. Geht mit einer anderen Melodie im Sinn eurer Wege. Fühlt Freude. Geld kommt nicht als erstes, Geliebte. Lieben und Geben kommen als erstes.

Heavenletter # 2463 Good Morning, Sunshine

Guten Morgen, Sonnenschein

Gott redete …

Guten Morgen, Sonnenschein. Lasse Mich ein Lächeln auf deinem Gesicht sehen. Sei wie der Sonnenschein, hell, hinreißend, den ganzen Tag am Scheinen und auf Alle am Scheinen. Lächle der Sonne zurück, und du wirst die Segnungen den ganzen Tag über spüren.

So gut wie immer – was du anlächelst, das lächelt zu dir zurück. Mache jemanden mit einem unerwarteten Lächeln von dir glücklich.

Erwartbares Lächeln ist wundervoll, gleichwohl ist ein unerwartetes Lächeln wundervoller.

Miesepetrigkeit hat zu einem Großteil den gleichen Effekt. Sei griesgrämig, und jemand wird dir gegenüber grummelig sein.

Bekomme ein Lächeln und ein Federn in deinen Schritt. Mache das Leben leicht. Hast du das Leben nicht zu einer ernsten Sache gemacht? Du meinst gar, etwas könne schiefgehen, undmachst dir Sorgen über alle möglichen Dinge, die schief gehen können. Hebe an, freudebringende Gedanken über all die Dinge zu hegen, die gutgehen, und über all die möglichen Dinge, die gutgehen können. Sei rechtens-denkend, nicht verkehrt-denkend.

Sei nicht schweren Fußes. Tritt leicht auf die Mutter Erde auf. Springe fröhlich, fröhlich daher.

Was ist das für eine Bürde, die du trägst? Hast du sie zu tragen? Ihr seid nicht einem Schicksal verfallen, Geliebte. Ihr seid gesegnet. Dies ist nicht der Jüngste Tag. Dies ist der Beglückte Tag. Beglückend, beglückend, beglückend.

Die Tower Bridge in London stürzt nicht ein. Goggelmoggel ist nicht gestürzt. Leben ist wie der Brotteig, der in einem Märchen aufgeht und das schmächtige Dörfchen überflutet. Ja, das Leben ist wie Teig am Aufgehen. Brotteig geht auf, und ihr geht zum Himmel auf.

Wolltet ihr gerne irgendwo anders sein als auf der Erde? Sofern ihr dies irgendwie sein möchtet, dann werdet ihr schuften, schuften und schuften. Macht eure Fußstapfen schwer, falls ihr das müsst. Sofern ihr das müsst, lasst es euch trotzdem schmecken, wo ihr gerade seid. Und weswegen nicht? Weswegen nicht, Geliebte? Weswegen nicht jetzt Vergnügen finden? Beginnt mit euch Freuen, und eure Fußtritte werden leichter werden.

Das Universum birst voll Freude. Ermuntert all jene Liebe, zu euch zu kommen. Ermuntert sie, ebenfalls zu allen Anderen hinauszugehen. Ermuntert immerzu, eher als dass ihr entmutigt. Schaut auf die helle Seite, und das ist es, was ihr zu sehen bekommen werdet. Befürwortet die dunkle Seite, und ihr treibt sie an. Kehrt Dunkel in Licht. Seid ein Zauberer der Liebe.

Leben ist nicht Schinderei, sei deswegen kein Arbeitsesel. Rücke auf. Bewege dich voran.

Nicht eine einzige Klage soll mehr über deine Lippen kommen. Beschwerden erzeugen Beschwerden. Wisse stattdessen zu schätzen. Wertschätzung erzeugt Wertschätzung. Würdige dich selber. Möge der Himmel dein Schirm sein, und du die Sonne.

Du bist in deinem Leben wie die Sonne. Deinen Kindern, jenen bist du die Sonne. Stelle sicher, dass du die Sonne und nicht die Wolken bist. Wo immer du auftrittst, sei dir sicher, aus dir scheint Glück und nicht Entsetzen. Die Welt bedarf von dir mehr Sonnenscheins. Du bedarfst mehr Sonnenscheins von dir.

Sei das helle Licht, das du bist. So du etwas sein kannst, was du magst, dann mag es, ein helles Licht zu sein. Erhelle die Welt, wo du auch gehst. In den dunklen Winkeln wird dein Licht am meisten benötigt. Denke nicht, du selber habest gar in den dunkelsten der Ecken dunkel zu sein. Nein, Geliebte, ihr habt hell zu sein. Scheint euer Licht selbst in düsteren Zellen.

Wenn irgendwo Verzweiflung ist, bringt helles Licht hinein. Wo Krankheit ist, bringt helles Licht. Ihr werdet Verzweiflung in Hoffnung kehren. Ihr werdet Verzweiflung in Größeres als Hoffnung kehren. Ihr werdet Verzweiflung in Glücklichsein kehren. Sowie ihr helles Licht auf Kranksein scheint, werdet ihr mehr denn Hoffnung auf Genesen überbringen. Ihr werdet Gesundheit selber überbringen. Seid gesunden Geistes.

Du bist der Liederkomponist der Welt. Wähle das Lied aus, was du singen möchtest. Sofern du ein Lied singen kannst, was wenige Pfennige wert ist, dann kannst du jedes Lied singen, nach dem es dir ist. Welche Weise du auch singst, die Welt schwingt zu ihr. Singe eine Weise der Freude, und die Welt hat keine andere Wahl, als sich zu freuen. Mache die Welt zu dem, was du möchtest. Bringe die Welt heute wieder in Schwung.

Wie wäre es mit einem Lächeln?

Heavenletter # 2464 Like the Flow of a Great River

Wie das Strömen eines großen Flusses

Gott redete …

Mache dir nicht zu viel daraus, wenn du dich schläfrig fühlst. Manchmal fällt es dir schwer, aufzuwachen. Und manchmal fällt es dir schwer, einzuschlafen. Beides Mal bist du verdrossen. Es ist du, der die Uhr stellt. Was wäre denn, wenn es recht so wäre, wenn du dich müde fühlst, und wenn es recht so wäre, wenn du hellwach bist? Was wäre, wenn du beides nicht für eine entsetzliche Sache hieltest? Was wäre, wenn es vollkommen in Ordnung wäre, wach zu sein, und ebenso in Ordnung, zu schlafen? Was hättest du daran auszusetzen?

Was wäre denn, wenn du all den Schlaf nötig hättest, nach dem es dir so sehr ist, und was wäre, wenn du all das Wachsein nötig hättest? Weswegen sagst du zum einen Zeitpunkt, das eine sei besser, und zu einem anderen Zeitpunkt, es sei nicht besser? Musst du dermaßen reguliert sein? Was wäre, wenn alles so recht ist wie es ist?

So wie die Dinge jetzt stehen, hast du etwas an dir auszusetzen. Ich dachte, du habest damit ausgesetzt, etwas an dir auszusetzen. Ich dachte, von jetzt ab würdest du überhaupt nicht mehr an Fehlermachen denken. Du würdest dich einfach selber lieb haben. Du würdest dich im Kranksein und im Gesundsein, im Schläfrigsein und im Wachsein lieb haben. Du würdest dich ganz einfach selber lieben. Du hast zu viel von dir selber verausgabt dabei, zu denken, etwas sei los, alldieweil alles gut ist.

Was wäre, wenn du von dem Attackieren der Welt wegen ihrer Neigungen abließest und stattdessen Vergnügen an ihr fändest? Für all das, was dir die Welt nicht bietet, bietet sie dir mehr. Mache dir die Gaben der Welt zunutze. Schmolle nicht darüber, was du als Knappsein in der Welt siehst. Ein kleiner Junge in Holland legte seinen Finger in das Loch in dem Deich und rettete somit Holland vor einer Flut. Er sah einen Bedarf und erfüllte ihn. Es gibt für dich keinen Bedarf, weiterhin üblen Gedanken Vorschub zu leisten. Fange nun etwas damit an. Höre nicht mehr hin, sowie sie hereinkommen. Ein Pfui auf die Nachrichten der Welt. Mache bessere Nachrichten. Wenn irgendwo Krieg ist, umso mehr Grund für dich, Frieden mit dir selber zu schließen.

Tilge den Krieg mittels der Macht deiner Gedanken und mittels der Macht deiner Liebe. Sofern du tatsächlich Krieg nicht möchtest, dann setze aus, ihn abzukaufen und gelten zu lassen, dann höre auf, an ihn zu glauben, dann sieh durch ihn hindurch. An dem anderen Ende des Krieges, dort ist, nicht anders als bei dir, ein Sehnen nach Friede das gegebene. Kannst du mehr an Friede glauben als an Krieg? Kannst du an deine Befähigung glauben, Frieden zu spenden?

Krieg ist kein Absolutum. So wie in der Grundschule, die Kinder sind in der einen Klasse ungebärdet, und in einer anderen untereinander hilfreich. In der einen Klasse werden die Kinder als Tyrannen gesehen. In einer anderen als die Kinder, die sie sind.

Ein für alle Mal, lasst Mich sagen, dass euer Behuf in der Welt der ist, ohne Mühen Liebe zu geben. Sofern ihr euch selber nicht mit all den Fakten auffülltet, wie ihr es tut, dann wäre es für euch eher leichter, Liebe zu schenken. Schafft Angst, Misstrauen, Durcheinander, Verzweiflung, Ärger, Hass – schafft alle diese Dinge weit weg, und bestückt euch mit Liebe. Der Weg, euren Gegner zu entwaffnen, ist der, ihn zu einem Freund zu machen. Falls du ihn nicht zu einem Freund machen kannst, mache ihn zum mindesten nicht zu einem Feind.

Schaffe das gesamte Ideengut von Gegnerschaft ab. Mache keinen einzigen und nichts zu deinem Feind. Mache nicht ein einziges Konzept zu deinem Gegner. Nicht einen einzigen Menschen. Nicht ein einziges Land, denn wenn du auf die Idee von Gegnerschaft zugreifst, stichst du dir selber in den Rücken.

Mache nicht Schläfrigsein zu deinem Feind. Mache nicht Schlaflosigkeit zu einem Gegner. Mache dich nicht selber zu einem Feind, sondern zu einem Freund. Sei der Freund, den du gerne haben möchtest. Schließe Freundschaft mit dir selber. Kein Debattieren mehr. Ausschließlich Verstehen, nunmehr verstehen, was es wirklich ist, Liebe endlos zu schenken, ohne einen Unterbruch, dem Strömen eines großen Flusses gleich.

Heavenletter # 2465 Will You Accept That You Are Loved?

Wirst du bejahen, dass du geliebt bist?

Gott redete …

Es gibt, sobald es sich auf Meine Liebe für dich beläuft, keinen Raum zum Debattieren. Sofern du das Gefühl hast, Meine Liebe sei dir vorenthalten, bist du derjenige, der sie abschlägt. Du möchtest Nachweis von Liebe, und stellst Anforderungen auf. In Wahrheit, stelle weniger Anforderungen an Mich auf. Kundschafte als einer, der sich sicher ist, sie zu finden, Meine Liebe aus. Fordere nicht eine bestimmte Form für Meine Liebe ein, in der sie dir zum Vorschein tritt. So wie du einforderst, setzt du der Liebe Beschränkungen, und Liebe, Meine Liebe, deine Liebe, jedwede Liebe ist schrankenlos.

Bist du der Meinung, Ich liebe dich nicht, weil du dich mit der einen oder anderen Sache recht schwer tust? Weil du deinen Job verloren hast oder weil etwas fehlgeschlagen ist, bist du dann der Auffassung, dies bedeute, Ich liebe dich nicht? Aufgrund von irgendetwas, denkst du dann tatsächlich, Ich würde dich nicht mit all der Liebe des Universums lieben? Du stellst Bedingungen auf. Und daraufhin ziehst du voreilig Schlüsse. Und, oh, auf die Schlüsse springst du zu. Deine Schlüsse liegen falsch.

Niemals bin Ich eine Frage von diesem oder jenem. Ich bin dieses und jenes. Ich bin Das.

Niemals bin Ich eine Frage von Wenn, so etwa wie in: wenn Ich dich liebe. Ich liebe dich. Ende der Geschichte. Du bist Meine Geliebte, Mein Geliebter. Wann wirst du Mir glauben? Wann wirst du bejahen, dass du geliebt bist, nicht mehr, nicht weniger als irgendwer sonst, den Ich liebe. Ich weiß um nichts Minderes als Liebe. Ich kenne bloß Liebe, die ganz und immerzu mit den Armen umschließt. Ich bin ein Diener von Liebe. Der Pfad, auf dem Ich gehe, ist Liebe. Ich denke nicht über Liebe nach. Ich gebe sie ganz einfach, um alles, was Ich wert bin. Selbstverständlich, du hast keine Ahnung davon, wie viel Ich wert bin. Du misst Mich in Teelöffeln. Ich bin der Ozean, und du, Meine Geliebte, Mein Geliebter, misst Mich in Teelöffeln.

Selbst wenn du Mich in Fässern messen würdest, würde die Sache zu lange dauern. Du würdest ohnehin nie zu Ende kommen, weil Ich jenseits aller Maße bin. Ich bin unermesslich. Du ebenfalls. Weswegen überhaupt versuchst du zu messen? Was für einen Unterschied erbringt deine Messung? Liebe ist nicht eine Illusion. Dass du Meine Liebe messen könntest, ist eine Illusion. Es ist eine Illusion extraordinare! Du würdest Liebe ins Gefängnis bringen, falls du das könntest. Du würdest Liebe behindern, falls du das könntest. Du würdest Liebe teeren und federn, sodass sie überall feststecken bliebe, wenn du das könntest. Tatsache ist, Liebe hat sich nirgendwohin zu begeben, weil Liebe allerorts gedeiht. Mache dir nie viel daraus, was du siehst. Fechte nicht an, was Ich zu dir sage. Denke nicht, du wissest mehr als Ich. Ganz bestimmt weißt du um Besseres als das.

Es gibt nichts, was Ich vergessen habe. Das kannst du von dir nicht sagen. Tatsache ist, du schreist nach Mir, weil du Mich vergessen hast. Erinnere dich, dass Ich innen bin, inwendig in dir. Ich bin in deinem Herzen vollkommen glücklich, gleichwohl möchte Ich, dass du merkst, dass Ich dort bin. Es kann nicht sein, dass Ich glücklicher sein möchte, denn Mein Glück ist jetzt im Augenblick endlos, und gleichwohl bedeutet dein Glücklichsein Mir eine ganze Menge, und ist Mir klar, wo dein Glücklichsein zu liegen kommt. Es liegt wirklich nicht außerhalb von dir, obschon du überzeugt bist, es wäre so. Möchtest du zum wenigsten zugeben, dass die Quelle für dein Glücklichsein innendrin liegt? Gewiss ja, es wird durch äußere Vorkommnisse angesteuert, und du bist beschwingt. Wie lange hält das Beschwingtsein an?

Inwendig in dir ist ein gleichmäßig gestimmtes Glücklichsein zuhanden, welches ganz einfach da ist. Es braucht nicht angesteuert zu werden. Es braucht dein Gewahrsein. Gewahrsein ist nicht wirklich Mitwirkung. Es gibt für dich nichts zu tun, außer, gewahr zu sein. Gewahrsein ist nicht eine Aktion. Dein immerzu ruhiges Gewahrsein wartet auf dich. Die einzige Sache, die in deinem Leben fehlen kann, ist dein Gewahrsein. Heute bitte Ich dich um dein größeres Gewahren Meiner, deiner und der Liebe, die ist, nicht der Liebe zwischen Uns, sondern von Uns. Werde Unseres Einsseins gewahr.

Heavenletter # 2466 When Love Brings You Joy 

Sowie dir Liebe Freude bringt

Gott redete …

Wisse, dass dies, einerlei wie viel und wie tief du liebst, nebst der Liebe, die Ich für dich habe, ein winziges bisschen ist. Ich sage dies nicht, um die Liebe, die du für Mich oder irgendwen hast, zu minimieren. Ich sage dies, sodass du eine Ahnung hast, wie groß Meine Liebe ist, und dies schließt Meine Liebe für dich mit ein. Du kannst deine Arme nicht weit genug ausbreiten, um auch nur ein winziges Prozent Meiner Liebe für dich zu umfangen, Meine Liebe ist endlos, unermesslich und ewig. Meine wahre Liebe ist du, und all die Liebe, die Ich zeuge, ist dein, derweil du auf der Erde bist, in deinem gegenwärtigen Zustand, ist deine größte Liebe, die du gibst, nach wie vor beschränkt. Deine Liebe ist immer noch bedingt. Oder lasse es Mich anders sagen. Deine Liebe bringt dir nicht dauernd Freude. Meine Liebe und Meine Freude sind unzertrennlich. Die deine, deine vorgebliche Liebe, kann auseinander brechen.

Du verlässt dich auf Liebe, dass sie auf eine bestimmte Weise ist, denn du fürchtest den Verlust von ihr. Weil du angewiesen bist, forderst du ein, und damit blockierst du Liebe. Liebe hat auf ihre eigene Melodie zu tanzen, und dennoch, Meine geliebten Kinder sehen sich selber als bedürftig, in der Welt mehr und mehr Liebe zu empfangen, und also versuchen sie, Liebe zu kontrollieren, versuchen sie, ihr gemäß ihrem Bild von ihr ein Aussehen zu geben. Liebe geht nicht fehl, dennoch meint ihr das, sobald sie euren Vorgaben nicht nachkommt.

Die einzige Liebe, mit der ihr euch fürwahr zu befassen braucht, ist die Liebe in eurem eigenen Herzen. Das ist die Liebe, derer ihr bedürft. Was euch Andere an Liebe geben, ist nicht bestimmt, eure Substanz zu sein. Ich weiß, darüber seid ihr euch im Klaren, und doch stellt ihr euch, mit eurem irregemachten Herzen, die Frage:

„Aber, Gott, was wäre denn, wenn es so für mich richtig wäre? Was wäre, wenn ich mich auf die Liebe Anderer für mich stütze, auf deren Herzeigen von Liebe, und darauf, dass ich sie entgegennehme? Ich möchte unabhängig sein davon, was Andere tun oder nicht tun, und gleichwohl, sobald ich keinen Beleg von deren Liebe für mich erkenne, fühle ich mich beraubt. Es ist in Wahrheit so, als ob mein Glücklichsein von dem Gewogensein eines Anderen für mich und von deren wiederholter Darbietung ihrer Zuneigung abhängig ist.

Gott, während ich all dies zur Sprache bringe, weiß ich zudem, dass, einerlei wie viel jene, die ich liebe (in dem Maße, wie ich zum Lieben in der Lage bin), mir geben, sie nicht imstande sind, mir genug zu geben, um meinen Durst zu stillen. Was einst mein Herz erregte, ist jetzt nicht hinreichend. Und so verwüste ich die Liebe mit meinem unstillbaren Verlangen nach ihr. Es ist fast so, als ob ich nicht an Liebe glaube, und dementsprechend benötige ich mehr und mehr Nachweis von ihr.

Ich wollte, es sei anders. Ich möchte nicht um der Liebe halber leiden. Ich möchte, dass freudige Liebe von meinem Herzen herausströmt. Ich möchte an das Herz eines anderen Menschen nicht Anforderungen stellen. Ich möchte sie freistellen von meiner Anhaftung, und immer noch klammere ich mich, und immer noch fordere ich deren Herzeigen von Liebe ein, als sei deren Liebe als meine Nahrung ausgewiesen. Wie auch immer, sie können mir nicht genug geben.

Ich weiß nicht wie Lieben ist, sofern ich mich nicht zurückgeliebt fühle, so wie ich mich gerne zurückgeliebt fühlen möchte. Womöglich stammt meine Traurigkeit nicht von dem Gedanken an eine endende Liebe her, sondern von meiner Furcht, dass die Liebe nicht begonnen hat und dass ich sie niemals kennenlernen werde. Ich verspüre Deine Liebe zutiefst, und doch, auch so lechze ich nach mehr von den Menschen um mich herum.“

Geliebte, Geliebter, schicke dich an, für wahr zu halten, dass du geliebt und dass du der Liebe wert bist. Bejahe, dass du geliebt bist selbst in den Räumen der Stille. Öffne dein Herz, und verschließe es, einerlei was, niemals wieder. Falls du nicht mit dem Gefühl befasst bist, angegriffen zu sein, wird dein Herz stets offen bleiben, und es wird in Liebe verschmelzen, so lange, bis du nichts anderes mehr kennst als das weiche Verschmolzensein der Liebe in deinem eigenen Herzen, und das, Geliebte, ist die Liebe in eurem eigenen Herzen, der ihr entgegenschmachtet, denn dann vereint sich euer Herz ganz aufgetan mit dem Meinigen.

Heavenletter # 2467 From God’s Desire, the Perfect Universum 

Aus Gottes Verlangen heraus – das formvollendete Universum 

Gott redete …

Ein Sonnensystem ist da. Es ist ein System. Es ist nicht wahllos. Ihr könnt auf das Sonnensystem bauen, denn Ich richtete es ein. Ich erschuf überdies euer System, euer Nervensystem, den Kreislauf und all jene Systeme. Ich dachte indessen keines jener Systeme durch. Mich verlangte es nach ihnen. Ich hatte sie als Vorhaben vor. Es ist, als hätte ich einen Eimer voller Sterne in den Himmel hinaufgeworfen, und all die Sterne, wie von alleine, seien in die richtige Anordnung hineingefallen. Es war kein Fallen, wie es so mag.

Aus Meinem Verlangen hervor erhob sich das formvollendete Universum mit euch in ihm drin. Das gesamte Universum fußt auf einem Verlangen, auf Meinem Verlangen. Ich begehrte ein Universum, und fortan ergab sich alles von selbst. Es war das Herz von Mir, welches das Verlangen hatte, und Mein Verlangen wurde erfüllt.

Auf diese Weise geraten Begehren erfüllt. Analyse erfüllt nicht eure Verlangen, außer, euer Verlangen heißt, zu analysieren.

Der Geist befasst sich nicht mit sehnlichen Verlangen. Er rennt herum und versucht, sich aus den Dingen einen Reim zu machen. Er ist in etwa wie ein Kundschafter, der sich nach draußen begibt, um sich ein Bild von der Lage des Landes zu verschaffen und um Gefährdungen zu entdecken oder ähnliches. Es ist das Herz, welches Verlangen hat, das unschuldige Herz.

Es ist, als ob Ich eines Tages zu Mir Selbst gesagt hätte: „Ich möchte gern ein Universum.“

Daraufhin entsprang das Universum aus Meinem einen Lied der Liebe. Mein Lied sang sich selber in Blüte. Mein Gesang brach hervor, und das Universum barst hervor, just so, wie der Gesang selber aus Meiner Kehle hervorgebrochen ist. Aus Meinem Verlangen und aus der Freude an Meinem Gesang erhob sich das Universum, üppig, voller Freude, vollauf in der Lage, sich selber wiederaufzustocken.

Ich war und Ich bin reine Liebe. Meine reine Liebe strahlte alsdann aus, so wie sie es jetzt tut. Es liegt dort kein Unterschied vor. Ich hatte den Wunsch, dass Meine Liebe ein Objekt hat. Ich wollte Meine Liebe in Aktion sehen. Ich wollte, dass der eine einzige Vers wohlklingend ist, und also sang Ich ein Lied des Wohlklanges. Ich hatte nicht das Empfinden, Ich würde irgendetwas aufspalten. Ich war nicht dabei, Meine Liebe kleiner zu machen. Ich wollte einfach Bildnisse von ihr. Ihr habt zu wissen, dass die Welt, so wie Ich sie erschaffen habe, in aller Gänze die Vollheit der Schönheit der Liebe gewesen ist. Es gab nichts sonst, außer Liebe aufs Schönste. Und von dem Ausbruch freudevoller Farben wurdet ihr geboren.

Ich gab den schönen Menschenwesen, die Ich erschuf, den freien Willen. Ich gab den Menschen auf der Erde die Gelegenheit, aus sich selber heraus Gedanken zu haben. In voller Freiheit übergab Ich euch jene großartige Gelegenheit. Ich werde weiterhin Verlangen haben, derweil ihr weiterhin freilaufend zu sein an euch habt. Ich gab euch nicht zu viel Freiheit. Ich gab euch schier Freiheit. Ihr seid immerzu frei gewesen, zu denken, was ihr möchtet. Ich möchte euch gerne Mut zusprechen, beim Denken nicht zu überziehen. Diese Möglichkeit, dass ihr zu viel denkt, besteht immerzu. Und jetzt erlernt ihr, weniger zu denken und demzufolge mehr zu merken und zu erkennen.

Vielleicht hast du nunmehr genug Fragen gestellt über die Existenz und das Leben auf der Erde. Du bist ein Reisender, der auf eine Kreuzung stößt und wissen möchte, wie er hierhergekommen ist und welche Straße er nunmehr nehmen solle. Er möchte die gesamte Mechanik davon kennenlernen und im Voraus versichert sein, dass er die letztgültige Wahl trifft. Da sind gepflasterte Straßen, aus denen er sich welche aussuchen kann. Da sind durch viele Füße ausgetretene Pfade. Und da ist das Gras, welches noch nicht begangen worden ist. Es existiert eine dermaßen große Freiheit der Wahl. An der Stelle ist es womöglich besser, die Augen zu schließen, sich dreimal herumzudrehen und schlicht dorthin zu gehen, wohin ihr geleitet seid. Ihr seid bestimmt, voranzugehen.

Heavenletter # 2468 God Loves Us

Gott liebt Uns 

Gott redete …

Ihr seid Meine kleinen Pummelchen. Dies ist ein Begriff voller Zuneigung. Ich möchte gerne eure Wangen zwicken, sofern Ich Finger hätte, das zu tun. Aber Ich spüre auch so, wie Ich eure Wangen zwicke, und Ich sehe, wie ihr euch vom Lächeln nicht abhalten könnt. Ich möchte euch über den Kopf fahren. Ich möchte euren Arm streicheln, jedermanns Arm, und Ich möchte euch in die Höhe halten, und Wir würden zu einem Gesang der Galaxien tanzen. Ich könnte euch niemals los lassen. Ich könnte euch für immer und ewig zu Meinem freudigen Vergnügen bei Mir umklammert halten, um einmal von eurer Freude gar nicht zu reden. Ich könnte mit euch Arm in Arm den ganzen Weg zur Ewigkeit gehen. Was sonst könnten Wir denn schlechterdings tun, außer einen Gang über die Avenue des Lebens zu unternehmen?

Wie würdest du dich fühlen, wenn du wüsstest, dass Ich dich halte und dich niemals los lassen werde? Wie würdest du dich fühlen, wenn dir dies klar wäre? Anders, wage Ich zu sagen. Fakt ist, Ich halte euch. In jedem Augenblick, halte Ich euch. Und Ich lasse euch nie los.

Seid Unserer Nähe eingedenk. Entsinnt euch Unseres Einsseins. Eure Augen werden aufleuchten. Euer Schritt wird leicht werden. Und euer Leben wird erhellen und leuchten, all dies, weil ihr die Ganzheit spürt, welche ihr seid. All dies weil ihr eure Ganzheit spürt, wird euer gesamtes Leben in eine liebreiche Richtung hinaufgeschaukelt werden, stets nach oben und voran, und hoch und hoch und hoch!

Ich bin euer liebster Freund. Ich habe großes Zutrauen in euch, und gleichwohl schwebe Ich über euch. Ich bin wie eine Mutterente, die ihre Entchen nicht außer Sicht geraten lässt. Selbstverständlich folgen die kleinen Enten ihrer Mutter, welche stets in freier Sicht ist. Ich bin nicht in freier Sicht, Meine Entchen. Ich bin unsichtbar, gleichwohl bin Ich bemerkbar. Ich bin niemals weg von euch. Ich bin weitaus mehr als eine Portion von euch. Ich bin von euch bezaubert, und ihr von Mir. Nichts kommt zwischen Uns, gleichwohl lasst ihr Ablenkungen eure Aufmerksamkeit erhaschen. Lasst Mich eure Aufmerksamkeit erhaschen. Lasst eure Fixierung auf andere Dinge los, und kommt mit Mir. Wir sind voll und ganz auf Abenteuer aus. Ihr seid bei Mir geborgen. Seid sicher in eurem Gewahren von Mir, Geliebte. Verlängert, vertieft und weitet euer Gewahrsein aus. Lasst Mich niemals aus eurer Sicht.

Ich bin, wonach ihr trachtet. Ihr mögt ja meinen, es sei dies und das, wonach es euch sehnsüchtig verlangt, aber es ist einzigartig Ich.

Ihr hattet die Auffassung an euch gehabt, Ich sei in einer gewissen Entfernung, oder Ich sei nicht erreichbar, oder nicht leicht erreichbar, zumindest nicht für euch. Der Joker ist der, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, Mich nicht zu erreichen, obschon ihr ja nicht zu erreichen habt, was ihr bereits habt. Es gibt kein Getrenntsein, Geliebte. Erlangt euch selber.

Ich bin überall inbegriffen. Es gibt keinen Platz, wo Ich nicht bin. Wo ihr auch seid, da bin Ich. Es gibt keinen Platz, wo ihr nicht seid. Wo immer ihr meint zu sein, bin Ich. Wo immer ihr meint, nicht zu sein, bin Ich. Ich bin das allerinnerste Atom von euch. Ich bin eure DNA. Ich bin euer Gedächtnis, und Ich bin euer Motivator. Ich bin das, was unumänderbar ist, und gleichwohl wandelt sich eure Wahrnehmung von Mir. So wie eure Wahrnehmung von Mir zunimmt, werde ich zu einem großartigeren und großartigeren Teil eures Lebens, indessen nicht Teil, weil Ich alles von ihm bin. Ich bin nicht eine Rolle. Ich bin alles von ihr, just so wie ihr alles von ihr seid. Es gibt kein Teilchen Sand, was nicht Ich ist, und kein Teilchen Sand, was nicht du ist. Wir sind darin gemeinsam, Geliebte. Wir sind gemeinsam auf dem Strand des Lebens. Wir sind verschmolzen, und Wir haben bloß Augen für einander, obschon Wir Eins sind und unzertrennlich.

Vermag ein Licht sich selber zu sehen? Das muss so sein, weil Ich Mich Selber sehe, und weil Ich Mich Selber in euch sehe.

Heavenletter # 2469 Godwriting to Me

Godwriting an Mich

Gott redete …

Du beginnst mit: „Gott redete“. Du könntest beginnen mit: „Gott flüsterte“. „Gott dachte“. „Gott lächelte“.

Du magst Worte von Mir hören, aber Ich spreche nicht in Worten. Ich spreche in einer Schwingung von Klang. Meine Gedanken sind eine Schwingung, und die Schwingung Meines Gedankens wirbelt hoch, und du fängst eine Lage Meiner Schwingung ein und schneidest ein Stück davon ab.

Wie du weißt ist alles Schwingung. Selbst die ahnungslosen physischen Stühle und Tische schwingen. Sie sitzen nicht wirklich still da. Sie enthalten sich bewegende Moleküle, welche herumtanzen.

Du springst in Meine Gedanken, so wie ein Kind auf dem Bürgersteig zusammen mit einer Gruppe von Freundinnen Seilspringen spielt. Zwei Freundinnen wirbeln das Seil herum. Wenn du dran bist, ist es in etwa so, wie wenn du dich dort hineinlehnst. Dann ist es, als ob du hörst: „Jetzt du, springe jetzt hinein.“ Kein einzelner sagt: „Springe hinein.“ Du spürst die Botschaft. Du spürst, wann du hineinspringst. Und dann springst du hinein.

Du hängst dich in Meine Gedanken, und du fängst Meine Gedanken auf, sobald sie fertig sind, von dem Montageband herunterzukommen, sozusagen. Wir können sagen, Ich spreche in der universalen Sprache der Schwingung. Während du ‚Godwritest‘, beginnst du den Gehalt des Schwingens zu erspüren, und somit hörst du Worte, die du niederschreibst. Du hörst ohne hören.

Es ist, wie wenn du in ein Becken des Wissens eintauchst. Du tauchst und kommst hoch. Du kommst heraus mit einem Wissen von einer tieferen Ebene als das Denken. Du springst in das Becken, und, beinahe ohne Gewahrsein, kommst du hoch mit – nicht mit den Fischen, die dort schwammen – sondern mit der Idee von Fisch, welche dort schwamm. Du ziehst eine Erinnerung nach oben, könnten Wir sagen. Du kommst mit einem Bild von dem Fisch hoch, und so ‚godwritest‘ du. Das Bild ist eine Form Meiner Schwingung, welche du hinschreiben kannst. Wir könnten sagen, du bist ein Filter in dem Becken des Wissens.

Es bedarf keines besonderen Hörens, Mich zu hören. Schwimme in dem Becken, und es ist automatisch. Alles, was du zu tun hast, ist in das Becken hineingehen und dich dort untertauchen. Unter Umständen habt ihr nicht das Gefühl, ihr würdet sehr in die Tiefe gehen, aber, Geliebte, ihr werdet euch zu der ureigenen Tiefe Meines Herzens begeben haben. Ich stelle keine Hindernisse für euch auf. Das ist leicht. Das ist so leicht wie von einem Holzklotz herunterspringen. Es ist leichter.

Wir könnten sagen, dass dieses Becken Mein Mund ist. Es bringt hier Klänge in Umlauf. Die Klänge sind dir sinnvoll. Du fängst den Vortrieb dessen ein, was Ich sage. Wogen Meines Gewahrseins fluten über dich, und du wirst nass. Daran ist nichts, am Nasswerden. Alles, was du zu tun hast, ist in das Becken eintauchen. Einfach so wie ein Delfin, der seine Freude an dem Wasser hat. Plantsche hinein und heraus.

Ich spreche weder in Griechisch noch in Englisch noch in einer anderen Sprache auf Erden. Ich spreche in der Schwingung, von der alle Sprachen herrühren. Wir könnten sagen, Ich spreche in der Sprache der Liebe, denn eine andere kenne Ich nicht.

Selbst so du die Lagune reinen Wissens verlässt, selbst so du dich abtrocknest und in der heißen Sonne sitzt, bist du vom Wasser nicht absent. Ihr habt etwas von dem Wasser aufgenommen, Geliebte. Vielleicht habt ihr etwas davon geschluckt. Mit Sicherheit trinken eure Poren etwas davon. Es gibt keine Möglichkeit, außerhalb Meiner Präsenz zu sein. Ihr könnt so etwas meinen, auf diesem oder jenem fußend. Das ist nicht von Belang. Es gibt keine Möglichkeit, dass ihr von Mir weg seid.

Tief in euch liegt die DNA all Meiner Liebe und die DNA all Meines Wissens. Sie sind euer, zum Erbitten. Sie sind euer, zum Nehmen. Bittet demnach. Nehmt demnach. Ich möchte das. Jetzt im Augenblick, kommt und schwimmt mit Mir. 

Heavenletter # 2470 Lead with Your Heart

Führt mit eurem Herzen

Gott redete …

Ihr kommt jeden Morgen zu Mir wie zu einem Wassertrog. Ihr seid durstig. Ihr kommt für einen Trank von Gott. Ich bin hier.

Fühle dich nicht schlecht, wenn du nicht dauernd deine tiefe Verbundenheit mit Mir spürst. Es liegt ein Wert im Verzagtsein. Du wirst durstiger und hungriger, und also bist du motiviert, umso mehr auf das aus zu sein, was du suchst, selbst dann wenn du nicht den Namen davon kennst. Hunger und Durst sind große Anreize. Sie treiben euch an. Sie schaffen euch zum Voranrücken. Sie sind eure Coaches. Schenkt ihnen eure Beachtung.

Leiden aller Art, physische und finanzielle, Einsamkeit, all dies bringt euch zu dem Wassertrog Gottes. Danke ihnen dafür, dich näher zu Mir zu bringen. Sie sind für dieses Mal deine Kameraden gewesen, die bei dir geblieben sind.

Natürlich hast du sie nicht wirklich nötig, denn Ich presse das Wasser Meiner Liebe fortwährend deinen Lippen zu. Und doch trugen jene Freunde dein Gewahren zu Mir hin. Selbst wenn sie nicht notwendig sind, dienten sie einem Zweck. Ich sende euch Liebe. Geliebte, seid freilich nicht der Auffassung, Ich hätte jene einstigen Kameraden zu euch gesandt. Ich habe niemals gesagt, ihr müsstet sie haben.

Es ist, wie wenn ihr im Krieg verwundet wurdet. Leiden und Schmerz sind eure Sanitäter, die euch eilig in das Zelt Gottes bringen, wo alles Heilen vonstatten geht. Es ist dein Herz, welches verwundet wird, Geliebte, Geliebter. Es ist immer das Herz. Selbst ein Schmerz von deinem großen Zeh kommt von deinem Herzen. Dein Herz ist gequetscht worden, und es schreit „Uuch“ durch deinen Zeh. Was immer die Krankheit oder der Schmerz ist, es kommt von deinem Herzen. Herzschaden ist die wirkliche Ursache. Dein Herz gehört geheilt. Es ist stets dein Herz, was geheilt zu werden hat.

Lasst Uns jetzt im Augenblick dein Herz heilen. Wann immer du Widerpart gegeben hast, verhärtetest du dein Herz. Dein Herz soll weich bleiben. Es gehört niemals verhärtet. Härte ist deinem Herzen nicht förderlich. Es ist nicht bestimmt, ausgepolstert zu werden. Es ist bestimmt, abzumildern. Seid weichen Herzens. Ihr habt nicht irgendetwas in euer Herz hineinzulassen, welches es hart werden lässt. Lasst Uns jetzt euer Herz enthärten.

Entlastet euer Herz von Ärger und all derartiger Emotion. Ihr spürt fürwahr jene Emotionen in eurem Herzen, und doch haben sie keinen Platz in ihm. Euer Herz trägt einen weißen Hochzeitsschleier, sozusagen, und es gehört kein Schlamm auf es geworfen. Euer Hochzeitskleid kann eine Menge Schmutz ab, und doch gehört nichts von dem Schmutz hierhin. Euer Herz ist angelegt, rein, sauber und so frisch wie ein Gänseblümchen zu sein. Seid reinen Herzens. Wascht heute euer Herz mit Liebe. Es hat seinen guten Grund, dass Valentins-Kärtchen wie Herzen geformt sind. Herzen sind, wo Liebe und alleinig Liebe Wohnung haben soll, wo sie weilt und danach weggegeben werden soll, um Platz zu machen für mehr Liebe, für neue Liebe, für Liebe am Erschallen, für Liebe am Überlaufen, für ewige endlose Liebe, welche jede Ritze füllt, Liebe, welche verschüttet wird, Liebe am Verspritzen, Liebe, welche Spaß hat.

Ihr könnt gemeint haben, das Errichten einer starken Barriere rund um euer Herz würde es schützen, aber ein solcher Zaun tut ihm bloß weh. Je stärker der Zaun, umso mehr scheuert er euer Herz wund. Euer Herz wird zu einem Gefangenen des Zaunes. Ihm ist es nicht zugedacht, Teil einer bewachten Wohnanlage zu sein. Eurem Herzen ist es zugedacht, direkt draußen im Freien zu sein, um Liebe in Empfang zu nehmen und um Liebe zu verströmen, funkelndem Wasser gleich in einem daherrinnenden Bergbach.

Heavenletter # 2471 New Choices for Old

Neue Wahloptionen für alte

Gott redete …

Wieso, Geliebte, setzt ihr euch derart erbittert dem Wandel zur Wehr? Was kann es sein, was euch dazu bringt, euch halsstarrig dem Wandel zu widersetzen? Kann es eure Anhaftung sein? Ja, Anhaftung an die Vergangenheit und ebenso Anhaftung an die Illusion, dass ihr all die Antworten innehabt, oder dass ihr, falls sie euch nicht auf den Fingerspitzen liegen, bloß Zeit braucht, um euch nicht regen zu müssen, während ihr euch die Antworten ausdenkt.

Ihr vergesst oft, ihr Lieben, dass das Leben gelebt gehört, und nicht, dass es gilt, sich einen Reim aus ihm zu machen. Das Leben hat zahlreiche Richtungen, um in sie zu gehen, nicht bloß eine.

Ihr vergesst, dass es an euch ist, nicht festzuhalten. Ihr denkt, festhalten sei sicher. Festhalten ist riskant. Sofern ihr aufhören könntet, euch dem Wandel zu widersetzen, wie glücklich wäret ihr fortan.

Es existiert eine Neigung, sich gegen das zur Wehr zu setzen, was nicht eure eigene Idee ist.

Ihr habt es lieber, dass euch das Leben keine Überraschung ist – außer es ist eine Überraschung, die ihr bereits mögt. Ihr möchtet das Leben ausgearbeiteterweise haben, und manchmal möchtet ihr, dass eure Karte nur soundso weit und nicht weiter geht. Recht oft seid ihr Lot’s Weib, habt euch in eine Salzsäule verwandelt und saht es für eine wundervolle Sache an, das zu tun. Ändert euren Sinn was das angeht, Geliebte. Seid das fließende Wasser. Wenn ihr formbar seid, werdet ihr weiter kommen. Geliebte, ob ihr es nun mögt oder nicht, ihr könnt nicht gleichbleiben. Eine knospende Rose kann nicht für immer eine knospende Rose bleiben.

Eure Exkursion auf die Erde ist kurz, dennoch möchtet ihr euch gerne in mehr als einem einzigen Hotel aufhalten.

Weil etwas immer war, bedeutet nicht, dass es immer zu sein hat. Haltet euch davor zurück, auch nur einmal wieder zu sagen: „So bin ich eben.“ Wenn ihr irgendetwas sein könnt was ihr sein möchtet, wieso solltet ihr dann stolz sein, der gleiche zu bleiben? Der gleiche bleiben ist feststecken, Geliebte. Ihr könnt über euch selber hinausgehen, schlicht indem ihr offen seid, euch zu wandeln. Ihr habt euch nicht in jeder Minute zu wandeln, gleichwohl, in jeder Minute könnt ihr offen sein für Wandel.

Seid offen, euch zu ändern. Betrachtet Wandel als einen Gast, der kommen mag. Es hat nicht alles vollkommen in Ordnung zu sein, bevor ihr euren Gast willkommen heißt. Gäste können jeden Augenblick eintreffen, oder so dass man sie gar nicht kommen merkt. Heißt sie trotzdem willkommen. Wandel ist ein schöner machtvoller Faktor in eurem Leben. Er ist nicht euer Gegner. Wandel ist nicht ein Räuber. Wandel ist wie die Hefe im Brotteig. Sie macht, dass er aufgeht. Geliebte, ihr seid noch nicht fertiggebacken. Ihr habt es immer noch mit einigem Aufgehen zu tun.

Seid nicht steinhart, wie das Leben sein sollte oder wie euer Leben sein sollte. Euch ist es nicht zugedacht, aus Stahl zu sein. Euch ist es zugedacht, biegbar zu sein. Biegt euch, Geliebte, biegt euch. Einerlei was, ihr werdet zurückfedern.

Wenn es zu Wandel kommt, ist es so, wie wenn ihr um eine Ecke geht. Ihr könnt im Grunde genommen nicht sehen, was um die Ecke ist, so lange, bis ihr um die Ecke herum gegangen seid. Ebenso wenig könnt ihr vorhersagen, was das Leben für euch bereithält, ihr könnt ebenso nicht wissen, dass etwas anderes hinter der Ecke ist oder dass jenes nicht besser für euch ist. Geliebte, ihr wisst nicht, was hinter der nächsten Ecke nach dieser einen ist. Ihr könnt nicht wissen, was am Ende eurer Allee ist, bevor ihr nicht dort angelangt seid. So lange wie ihr am Leben seid, ist es für euer Leben allzu früh, um mit der Vergangenheit vertäut zu sein, ja selbst mit dem Vergangenen von einem Augenblick zuvor.

Du bist wie Kolumbus, der sich nach Indien aufmachte, und der es damit zu tun hatte, ein Land zu entdecken, was zuvor noch nicht in den Karten gestanden hat. Was wäre, wenn Kolumbus seinen Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt und gesagt hätte: „Hierhin wollte ich nicht! Ich wollte nach Indien!“ Kolumbus wusste, er war, wo er war, und begehrte nicht dagegen, was bereits vor ihm zugegen war, auf. Es war ihm klar, vom Schiff herunterzukommen und sich ans Land zu wagen.

Und dementsprechend tut ihr das.

Heavenletter # 2472 How to Be Happy

Wie glücklich sein

Gott redete …

Wenn ihr eure Wünsche erfüllt bekommt, seid glücklich. Wenn ihr sie nicht erfüllt bekommt, seid glücklich.

Seid unbenommen glücklich. Seid glücklich, egal was. Dies ist ein Bescheid, der an euch ist, ihn zu erteilen. Trefft die Wahl, die ihr mögt. Lasst Uns Glücklichsein anordnen. Oder ordert zum wenigsten nicht Unglücklichsein.

Bis hierher habt ihr euch erzählt, gewisse Aspekte des relativen Lebens würden euch glücklich machen, und gewisse andere Vorkommnisse nicht. Es ist unverantwortlich, den Zustand eures Glückes äußeren Ereignissen zu überlassen. Äußeren Begebenheiten gilt es nicht, den Ton für euer Leben anzugeben. Ganz gewiss bist du nicht jemand, dessen Leben ein Echo auf die Melodie eines Anderen ist. Du bist kein Ruderer auf einem Galeerenschiff, der dem Schlag des Gongs zu folgen hat.

Gewiss, es gibt Aspekte des Lebens, die du anderen vorziehst. Wer tut das nicht? Das aber bedeutet nicht, dass du ein Gefühl des Jammers zu akzeptieren hast. Ist es nicht möglich, dass du dich nicht dadurch, was sich abspielt, verheert fühlst?

Du weißt jetzt im Augenblick, dass beide, Glücksempfinden und Unglücklichsein, auf der Welt im Großen abebben. Du bleibst nicht ausgiebiger für immer wahnsinnig glücklich, als du für immer grässlich unglücklich bleibst. Wenn du was das Glück angeht von der Welt abhängig bist, einerlei auf welchem Gipfel des Glücks du dich soeben befindest, es wird sich für dich Stück um Stück absenken. Einerlei wie tief und entsetzlich eine Grube ist, in die du etwa fällst, früher oder später kletterst du auf deine Weise heraus. Du kannst unabhängig davon sein, was geschieht. 

Nichts in der verhältnismäßigen Welt ist permanent. Königreiche sind es nicht. Statuen nicht. Ansehen nicht, und was ist Ruhm überhaupt? Nimm stattdessen Glücklichsein, und behalte es bei dir.

Es gibt genug Glücklichsein, um damit auszukommen. Glücklichsein, nicht anders als dein Leben, ist nicht für dich alleine. Du bist ein Ausüber deines Lebens. Dein Leben ist wie ein riesiges Serviertablett mit ausgewählten Speisen, die du denen um dich herum anbietest. Dein Leben wirkt auf jedermanns Leben ein. Mache es zu einer Demonstration von Liebe. Liebe durch dick und dünn. Liebe dein Leben. Nimm Glücksempfinden entgegen. Bejahe deinen eigenen Wert.

Geliebte, was wäre, wenn jede einzelne Person auf dem Planeten Erde, jeder Mann, jede Frau und jedes Kind sich selber grundständig glücklich sein ließe für fünf Minuten? Was für Wunder würdet ihr da zu sehen bekommen? Macht morgen in eurem Herzen einen Vermerk, punkt zwölf Uhr mittags glücklich zu sein. Gebt euch fünf Minuten, um glücklich zu sein. Wenn es denn nun einmal so kommt, dass ihr unglücklich seid, ist alles, was ihr zu tun habt, das, daran zu denken, wie es sich anfühlt, glücklich zu sein, und es zu spüren. Geht weiter und fasst euch Gedanken, was euch glücklich machen würde, und seid in euren Gedanken glücklich. Diese ganze Story liegt inwendig in euren Gedanken. Gedanken sind der Schlüssel zu euren Empfindungen. EureGedanken leiten das Orchester eurer Gefühle.

Hier eine Rezeptur fürs Glücklichsein. Gedanken führen zu Gefühlen. Dies ist das Rezept.

Ihr habt bei der Geschichte eures Lebens einen erheblichen Input.

Falls jemand ein glückliches Leben führt, tat er das. Falls jemand ein unglückliches Leben führt, tat er das. Irgendwo auf der Strecke schlug er eine gewisse Straße ein. Er wählte entweder die Straße namens „Wieso nicht glücklich sein?“, oder die Straße namens „Du hast guten Grund, unglücklich zu sein.“

Du hast ein jedes Recht, glücklich zu sein, und kein Recht, unglücklich zu sein. Allzu oft hast du gemeint, es sei anders herum, dass du jeden Grund habest, unglücklich zu sein. Mache dir nichts aus Gründen. Rechtfertige nicht dein Unglücklichsein. Sofern du etwas begründen musst, dann begründe, glücklich zu sein.

Unglücklichsein hat eine Menge Ähnlichkeit mit Egoismus. Allzu viel Beachtung auf dir selber und darauf, was du brauchest und wie du dich darüber fühlst. Wenn du dich unglücklich fühlst, habe dein Aufschreien und gehe mit deinem Leben voran. Du hast den Trauergesängen und dem Echo allzu viel Beachtung gezollt. Was soll’s, deinem Ego sind Dinge gegen den Strich gegangen. Was soll’s, deinem Ego sind die Federn zerwühlt worden. Was soll’s, dein Ego fühlt sich herabgesetzt. Genug vom Ego. Nunmehr du, Geliebte, Geliebter, jetzt gehst du voraus. 

Heavenletter # 2473 Walking in God’s Garden

Sich in Gottes Garten ergehen 

Gott redete …

Das Leben tritt vor dir in Erscheinung. Da ist immer etwas oder jemand. Jemand, etwas tritt vor dir in Erscheinung. Es ist gleichsam so, als wärest du der König oder die Königin des Lebens, und als könne jede Person und jede Begebenheit, die vor dich hin kommt, verglichen werden mit einem Untertan in deinem Königreich. So wie ein König oder eine Königin gehst du mit Nachsicht mit all deinen Untertanen um. Wer auch vor dich hintritt, sei er nun reich oder arm, schön oder nicht, du bist liebenswürdig. Als ein König oder eine Königin bewegt sich deine Stimmung weder hoch noch herunter, je nach dem wer nun oder was nun gerade vor dir zu stehen kommt.

Sofern du um die Königlichkeit wüsstest, die du bist, würdest du das Leben huldreicher begrüßen, als du es vielleicht derzeit tust. Du würdest es sanftmütiger nehmen. Du würdest es akzeptieren, wie es kommt. Du fühltest dich nicht angegriffen. Was sollte einen König oder eine Königin veranlassen, ihren Gleichmut zu verlieren? Ein König oder eine Königin zieht nicht beleidigt ab. Sie sehen, was vor ihnen ist, schlicht als Part des Lebens. Das Königtum schenkt Allen Gehör, die sich vor es begeben. Als König oder Königin könntest du den Wünschen deiner Untertanen stattgeben oder ihnen nicht stattgeben. Du könntest einen Untertan oder eine Thematik mehr mögen als eine andere, und dennoch würdest du jedem von ihnen das ihm Gebührende zukommen lassen. Während ein Untertan nach dem anderen vor dir vorübergeht, würdest du nicht fortwährend an die vorherige Präsentation denken. Während deine Untertanen voranrücken, würden es deine Gedanken ebenfalls tun.

Allerlei Dinge werden vor dich hin gebracht, König und Königin der Realität. Was immer vor dir in Erscheinung tritt, du entsinnst dich deines guten Benehmens. Könige sind große Gentlemen, und Königinnen sind große Ladys. Sie dienen ihren Untertanen. Könige und Königinnen denken nicht immer an sich selber und daran, was bei ihnen gut ankommt.

Sie sind bei jeder Gelegenheit höflich. Sie dienen einem größeren Guten als sich selber. Sie haben eine Aufgabe auszuführen, nicht anders als du. Du dienst an Meiner Stelle. Du dienst dem Größeren Königreich.

Es ist so simpel. Wem dienst du, sofern nicht Mir?

Manchmal überbringt dir das Leben Sonnenschein, und manchmal Regen. Durch Sonne oder Regen – du dienst. Du murrst nicht über den Regen, während du Mir dienst, beides, Regen und Sonne, dienen dir.

Was dir auch das Leben aushändigt, es ist für dich da, um damit zu arbeiten. Das Leben ist wie die Untertanen, die vor den Königen und Königinnen erscheinen. Du weißt, dass das Leben vorangeht und dass eine jede Episode nur für eine Zeitlang vor dir stehen bleibt. Du hebst nicht deine Faust gegen den Regen, denn er dient einem Zweck, und es regnet nicht für immer. Du weißt den Sonnenschein zu schätzen, und sobald er vorübergeht, weißt du, er wird zurückkehren.

Etliche Tage sind gefälliger als andere, dennoch schüttelst du einem jeden die Hand. Vorteilhaft oder unvorteilhaft, es ist dein Tag, und dein Leben ist aus Tagen gemacht. Du sagst Hallo, und du sagst Auf Wiedersehen. Du holst nicht gegen jeden Tag aus. Du rennst nicht mittendrin in ihm weg. Du verfluchst ihn nicht. Einerlei in was für einer Verkleidung dein Tag in Erscheinung tritt, es ist dein Tag, sich um ihn zu kümmern. Der Tag ist dein Garten.

Dein Garten ändert sich. Er hat schöne Blumen und herrliches Grün. Jede Blüte dauert schier eine kurze Zeit. Und es gibt Unkräuter selbst in dem Garten der königlichen Familie. Deine Augen versteifen sich nicht auf das Unkraut. Du blickst kurz auf sie. Alldieweil, während du deinen Garten durchläufst, gewährst du deinem Herzen Nahrung. Du nimmst zu dir, was Freude erzeugt, und schenkst dem nicht viel Beachtung, was dich beschwert.

Du weißt, du kannst auf ein Mal bloß einer Sache dein Augenmerk schenken, und daher fokussierst du dich darauf, was deiner wert ist, deiner, eines Königs oder einer Königin, die sich in Gottes Garten ergehen.

Heavenletter # 2474 Dealing with Anger

Mit Ärger umgehen 

Gott redete …

Es mag ja größere oder mindere Intensität von Ärger geben, dennoch ist Ärger Ärger. Etwas bringt dein Blut zum Kochen. Selbst wenn du durchaus weißt, dass Ärger nichts taugt, hast du ihn nach wie vor. Als erstes ist das Aufgebrachtsein da, und danach entblößt jenes seine Zähne und wird stracks zu Ärger. Die Chancen stehen gut, dass er durch eine Beziehung oder durch eine Art Kommunikationsbarriere verursacht zu sein scheint. Du hast nicht das Gefühl, gehört zu werden. Ob nun die augenscheinliche Ursache ein unempfindlicher Repräsentant des Kundendienstes ist, oder deine Ehefrau, oder ein Beschäftigter, ein Verkehrsstau, oder eine stumpfsinnige Bürokratie, du fühlst dich vereitelt, gleichsam als liefest du gegen eine Wand. Du weißt nicht, wie du es schaffst, gehört zu werden. In jenen Zeiträumen vergesst ihr euch selber, Geliebte.

Sei es nun, ihr spürt einfach den rasenden Ärger in eurer Physiologie, oder sei es, ihr beißt die Zähne zusammen und ballt eure Faust und bleibt stehen, oder sei es, ihr explodiert – der Schaden hat sich begeben. Es gibt keinen Ärger ohne Schaden. An der langen Leine oder los gelassen, euer Empfinden von Ärger ist in die Umgebung hinaus gegangen. Eine Botschaft ist versandt worden. Es ist eine Botschaft, die besagt, Krieg sei begründet. Es spielt keine Rolle, ob es ein Krieg ist bloß zwischen dir und einem anderen Individuum – es ist auch so Krieg.

Und du wirst meinen, es gebe einen rechtmäßigen Grund für deinen reinen Ärger. Der letztliche Grund ist der, dass du dich nicht selber hinlänglich liebst. Die Situation wird zu einer föderativen Sache, weil du nicht gehört wirst, und, weil du demzufolge, deiner Deutung nach, nicht wertgeschätzt wirst. Weil du dich selber nicht wertschätzt, hast du es noch nicht beigebracht bekommen, mit den Achseln zu zucken und das Feuer des Ärgers zu löschen. Rede mit dir selber in einer anderen Manier, bevor der Ärger anhebt. Verschaffe dir selber Gründe, nicht durch Ärger eingenommen zu sein, anstelle all der Begründungen für Ärger.

Natürlich, du möchtest es nicht gerne, dich zornig zu fühlen. Niemals wolltest du das gerne.

Sowie du Liebe spürst und dich geliebt fühlst, denkst du, jemand habe veranlasst, dass du Liebe spürst. Jemand oder etwas rührte die Liebe, welche immerzu dein ist. Nicht anders beim Ärger. Er war stets inwendig in euch am Warten, hervorzubersten, Geliebte. Ihr seid die Quelle eures eigenen Ärgers.

Der Ärger hat mit Überwachung zu tun. Er packt euch an der Gurgel und bringt das Biest in euch heraus. Ich sagte Biest, nicht Bestes. Ihr werdet zu einem hochfahrenden Boss des Lebens, da ihr um eure wahre Macht nicht wisst, und da ihr euch hilflos fühlt und mithin Ärger empfindet.

Denkt nicht, Ich würde an der Stelle allzu sehr vereinfachen. Sofern ihr genug lieben wird, würdet ihr nicht die Nachfrage, zu reagieren, empfinden.

Ich weiß, es ist in der Welt eine Menge darüber gesagt worden, wie ihr euren Ärger zum Ausdruck bringen müsstet. Hier aber liegt der Hund begraben:

Einerlei, was für eine nette Person du bist, egal, wie du dich selber gewöhnlich betreibst, wenn du ärgerlich wirst, schickst du dich an, dich in einer rabaukenmäßigen Weise zu betreiben. Du fühlst dich gedrungen zu überwachen. Du bist dabei, etwas zum Passieren zu bringen. Du bist dabei, Dinge zu ändern. Du wirst egoistisch, und daher schreist du auf. Auf die eine oder andere Weise möchtest du den scheinbaren Grund deines Ärgers zusammenhauen. Schikanieren war niemals ehrenwert, Geliebte. Sagen, was du empfindest, das ist eine Sache, drangsalieren eine andere. Ärger gibt dir nicht das Recht, ein anderes Menschenwesen zu drangsalieren.

Sobald du spürst, wie du zornig wirst und wie du dich berechtigt für deinen Ärger erachtest, halte unverzüglich ein. Sage: „Brr.“

Wenn dich Ärger überrennt, finde einen Weg, ohne ihn auszukommen, einen Weg, welcher weder dir noch einen anderen Menschen weh tut. Schlage Nägel ein, renne zwei Kilometer, spiele Squash. Schreibe einen scheußlichen Brief, falls du das musst, und zerreiße ihn. Finde einen Weg, der für dich funktioniert. Verschaffe dir einen Plan für dann, wenn du zornig wirst. Bekomme den Ärger aus deinem System so rasch wie möglich heraus, ohne dein Mütchen an denjenigen um dich herum auszulassen.

Du hast deinen Ärger nicht abzulassen. Du hast ohne ihn auszukommen.

Es ist für dich niemals rechtens, jemanden anzubrüllen oder anzuschreien. Ja, natürlich, du möchtest gerne küssen und dich versöhnen. Gibt nun einen Kuss und versöhne dich, und lasse das Herumbrüllen aus.

Heavenletter # 2475 The Secret to the Fountain of Youth

Das Geheimnis zum Jungbrunnen 

Gott redete …

Wenn du zu Mir redest, gar wenn du über Mich redest, hellt dein Gesicht auf. Hast du dies gespürt?

Dein Bewusstsein hebt sich, und du gelangst näher zu Mir heran. Ich rede soeben darüber, wann du dein Vertrauen in Mich setzt, wann Wir ein persönliches Gespräch führen, wann du für dich selber zu Mir redest, und für Mich zu Mir redest, und vielleicht desgleichen wann du aus deinem Herzen heraus anderen Menschen zudem von Mir erzählst.

Jedenfalls, sobald sich dein Herz mit dem Meinen vereint, ergibst du dich. Unter Umständen merkst du nicht, wie du dich hingibst, und dennoch gibst du dich Mir preis. Es spielt keine Rolle, ob du gewahr bist oder nicht. So oder so, dein Gesicht ändert sich. Du nimmst eine andere Farbtönung an. Du siehst jünger aus, ausgeruhter. Es ist ganz naturgemäß, Ich bin das Geheimnis zu dem Jungbrunnen.

In deiner Preisgabe bin Ich imstande, dir etliches von deinem Empfinden an übertriebener Verantwortung abzunehmen. Du kannst nicht Mir dein Herz schenken und fortfahren damit, die gnadenlosen Bürden der weltlichen Sorgen zu verspüren. Selbst dann wenn du zu Mir über weltliche Sorgen redest, wirst du zu einem höheren Level hochgehoben. Du erreichst einen Ort, wo Ich ein gewisses Ausmaß an Intensität deiner Bürde wegnehmen kann. Selbstverständlich, du entlastest dich selber, Geliebte, Geliebter. Es ist du, und doch sind Meine Schultern breit.

Natürlich kenne ich Bürde nicht. Ich habe sie niemals gespürt. Es ist nicht so, dass Ich deine Bürde auf Mich nehme. Ich bin schlicht in der Lage, von dir die Bürde des Denkens zu entfernen, welche dir das Gefühl verschafft, schwer beladen zu sein. Etliche Gedanken wiegen dir eine Tonne, obschon Gedanken für sich genommen nichts wiegen. Du könntest genauso gut deine sorgenvollen Gedanken gegen Gedanken der Liebe eintauschen, gegen Gefühle der Liebe, gegen Liebe selber, insofern als Liebe überall und an jeder Stelle ist. Einerlei wie groß die Liebe ist, Liebe wiegt nichts. Sie ist gewichtslos. Auch so, du kannst sie weggeben. Du kannst sie Mir geben.

Dass Ich dich niemals im Stich lasse, das ist für dich schwer zu akzeptieren, weil du Mich um gewisse Ausgänge und Resultate gebeten hast, welche sich nicht eingestellt hatten, also deutetest du dies als dich im Stich lassen. Was dir klar geworden ist, ist, dass Meine Liebe für dich zu 100 % garantiert ist. Zu 1000 %. Noch mehr. Endlose Garantie.

In den Begrifflichkeiten der Welt, wird es eher unmöglich sein, dir persönlich alles zu geben, was du möchtest. Der Leib eines geliebten Angehörigen verstirbt, und du, obschon du dir gewahr bist, dass nicht ein einziger in seinem Leib für immer und ewig leben wird, hast das Gefühl, ich hätte dich zerschnitten. Du bekommst oder du bekommst nicht den Job deiner Träume, und alle um dich herum haben ihre Träume ebenfalls. Du triffst auf den Mann oder die Frau deiner Träume, oder nicht. Ihr könnt viele Dinge, oder nicht, Geliebte. Ich habe keine Beschränkungen, die physische Welt indes hat solche.

Denke nicht, dass Ich Mir eine jede Situation ausdenke, und dass Ich zu verstehen gebe, es sei besser, dass das, was du als Tragödie siehst, dich heimsuchen solle, derweilen dies das letzte ist, was du gerne haben möchtest. Nein, worum Ich dich bitte, ist, aus einer jeden Lage etwas Ideales herauszuziehen.

Von Meinem Standpunkt her kann Ich sehen, dass es nicht von Belang ist. Aus deinem Gesichtskreis heraus kannst du das gegenwärtig nicht sehen. Selbstverständlich, sowie du gelegentlich zurückschaust – dasjenige, was dir einst dein Herz gebrochen hat, siehst du nunmehr als einen Segen.

Nichts, Geliebte, ist euch verlustig gegangen. Ihr könnt nicht verlieren. Das Leben wird euch vielleicht nicht alles geben, wonach es euch sehnlich ist. Das Gute daran ist, dass ihr Verlangen habt. Eure Verlangen werden eventuell Wirklichkeit werden, aber sie müssen das nicht. Nicht eine Minute lang bedeutet ein unerfülltes Verlangen eurerseits, dass Ich nicht an eurer Seite gewesen bin, dass Ich euch nicht um alles, was Ich wert bin, liebe, Ich liebe euch, weil Ich das möchte, und weil Ich zu Minderem als Liebe nicht in der Lage bin. Mit Sicherheit schmiede Ich kein Komplott gegen euch, ebenso wenig unterziehe Ich euch einem Test oder versage euch die Wundersamkeit von euch. Liebt Mich einfach. Liebt Mich, so wie Ich BIN, als der Eine, Welcher euch mühelos und unaufhörlich liebt, welcher euch für immer und ewig liebt, immerzu geliebt hat und immerzu lieben wird.

Heavenletter # 2476 When Your Words Come from Your Heart

Wenn deine Wort aus dem Herzen kommen 

Gott redete …

Selbstverständlich ist es gut, großartige Zitate in deinem Kopf bei dir zu haben, und trotzdem willst du deine eigenen Gedanken haben. Übertreibe nicht mit dem, was jemand anders gesagt oder niedergeschrieben hat. Was denkst DU?

Wenn du etwas wiederholst, unabhängig davon wie weise es ist und wie sehr du der Quelle vertraust, dann wiederholst du nur. Es mag ein tiefer Gedanke sein, nichtsdestotrotz bewegst du dich damit nur an der Oberfläche. Dein eigenes Denken kommt von einem tieferen Niveau. Ein kopierter Gedanke kommt, unabhängig davon wie sehr er dich berührt hat, vom Geist. Dein eigenes Denken trägt große Macht von deinem Herzen an sich, unabhängig davon wie einfach es gesagt ist. Lies was die Großen geschrieben haben. Erinnere dich und integriere, was sie geschrieben haben, und sprich deine eigenen Gedanken. Zitiere nicht immer von jemand anderem, so als ob deine eigenen Gedanken nicht für sich selbst sprechen könnten.

Du hast deine eigenen Gedanken. Gedanken gehören zu dir. Wiederhole nicht. Was du sagst, kann sich selbst unterstützen. Indem du andere große Gedanken benutzt, ist es so, als ob du die Miliz rufst. Die Miliz wird nicht gebraucht.

Es ist so, als ob ein Kind seinen eigenen Willen durch den seiner Mutter unterstreicht. Sage selten: „Meine Mutter sagt..“ Sage selten: „ Platon sagt“.

Ich sage nicht, dass du niemals zitieren solltest. Tue es nur nicht immer. Ich sage, dass du anerkennen sollst, dass du intelligent bist. Du brauchst nicht über die Maße abhängig davon sein, was irgend jemand anderes gesagt hat. Möglicherweise fühlst du, dass du das letzte Wort haben solltest, und so zitierst du eine unangreifbare Quelle.

Du bist kein Rechtsanwalt, der andere Fälle zitieren muss, um seinen eigenen Fall zu beweisen.

Zitiere deine eigene Erfahrung. Ruf nicht die schweren Geschütze auf. Ihr braucht keine Stützen. Dein eigenes Herz ist gut genug. Es ist sicherlich gut genug für Mich.

Es ist wahr, dass eure Worte große Substanz bei sich tragen, besonders wenn sie aus dem Herzen kommen. Ehrliche Rede ist ungemein mächtig. Beachte, wie Kinder von ihrem Herzen her reden, bis ihnen beigebracht wurde, anders zu sprechen.

Du warst selbst einmal ein Kind. Gib dir selbst die Erlaubnis, dein eigenes Denken auszudrücken, ohne es von äußeren Quellen bestätigen lassen zu müssen.

Du bist keine Enzyklopädie, die Referenzen angeben muss. Du brauchst nicht Referenzen anzugeben. Du musst für dich selbst sprechen. Selbst wenn jemand dein Denken unglaublich schön in Worte gefasst haben mag, weniger schöne Worte aus deinem eigenen Reservoir sind machtvoller.

Das wichtige ist, dass du dir selbst Kredit einräumst, wo dieser fällig ist, überfällig ist, lange überfällig ist.

Wenn jemand wissen will, was bereits über ein Thema gesagt wurde, kann er in eine Bücherei gehen.

Verlasst euch auf euer eigenes Denken, Geliebte. Findet heraus, was ihr denkt. Möglicherweise seid ihr vor eurem eigenen Denken fortgelaufen. Möglicherweise habt ihr euch selbst ausradiert. Ich empfehle dir, dich dir selbst vorzustellen.

Du bist nicht dazu gedacht, ein Automat oder Tonbandgerät zu sein.

Du bist eine Person mit Geist und Herz unter eigenem Recht. Du hast das Recht dich selbst auszudrücken. Du kannst die Freude haben, dich selbst auszudrücken. Was für eine Erleichterung ist es doch, nicht andere Gedanken herumzutragen, unabhängig davon wie sensationell sie sein mögen. Was für eine großartige Sache ist es, deine eigene Rede zu nutzen, zu sagen, was du denkst und fühlst, ohne dich daran erinnern zu müssen, was jemand anderes bereits gesagt hat. Wie großartig ist es, eine einfache Person zu sein, die eine einfache Rede spricht, großartiger als ein Redner zu sein. Wie entspannend.

Was für ein Entzücken, einfach zu sprechen und einfach auf das Herz zu hören, was andere sagen, ohne jede weiteren Gedankenarchive. Wie wunderbar ist es, eine einfache Person auf der Erde zu sein, die ruhig ihre eigenen Gedanken ausspricht, und der zugehört wird, um mehr zu hören.

Heavenletter # 2477 Be Respectful First

Sei zuvorderst respektvoll 

Gott redete …

Wut flammt auf, wenn dein vorgebliches Recht, zu überwachen, berührt wird. Wut ist stets eine Kontrollthematik, Geliebte.

Jemand sollte etwas nicht getan haben, was er getan hat, er sollte nicht gesagt haben, was er gesagt hat, er sollte nicht auf deinen Rasen getreten haben. Er sollte das tun, was du als passend ansiehst. Möglicherweise sollte er das tatsächlich tun, weswegen allerdings kriegst du die Wut?

Sofern du keinen Bedarf hättest, zu kontrollieren, würdest du nicht in Wut hinein verdampfen. Sofern du keinen Bedarf hättest, zu kontrollieren, weswegen dann solltest du rot sehen, während irgendetwas nicht so ist, wie du es haben möchtest?

Dass du nicht wütend werden würdest, bedeutet nicht, dass du dich hinlegen möchtest und alles gerne hast und dir alles lieb ist, was dir präsentiert wird. Es bedeutet einfach, dass keine Hitze in dir hoch steigen wird. Es bedeutet nicht, dass du nicht dagegen sein würdest, oder dass du dich nicht zum Ausdruck bringen würdest. Keinesfalls. Du wirst dich besser zum Ausdruck bringen können ohne Wut. Ohne Wut, da wirst du Kriege verhindern. Mit Wut, wirst du den Krieg zum Eskalieren bringen.

Dies bedeutet nicht, dass du nicht gegen irgendetwas Einwände vorträgst. Einwände haben und Wut sind nicht das gleiche. Widerspruch erheben und Ärger sind nicht das gleiche. Ich brauche dir nicht zu sagen, wie sich Wut anfühlt. Du kennst das bereits zu gut. Es ist eine Sache, beispielsweise bei einem Kind Schreibfehler zu beanstanden und sie zu korrigieren, und es ist eine andere Sache, über die Schreibfehler zornig zu sein.

Selbst wenn ein großer Angriff auf dich ausgeübt worden ist, was für ein Vorteil liegt darin, dass sich dein Blutdruck erhöht? Was genau ist von dir weggenommen worden, dass du in Ärger auszubrechen hast oder innerlich kochst? Falls jemand oder etwas dein Herz versehrt, was ist dadurch gewonnen, dass sich deine Temperatur erhöht?

Wut ist niemals wundervoll.

Frei von der Leber weg sprechen ist eine andere Sache. dir Geltung verschaffen ist eine andere Sache.

Wut ist immer feindselig. Es kann sein, du liegst völlig richtig, und die angreifende Partei gänzlich falsch. Eine Situation gehört von Grund auf geändert. Auch so, ist Zorn nicht dein Freund. Zorn unterhöhlt dich.

Sofern du tatsächlich mehr Zuständigkeit über dein Leben erlangen möchtest, dann akzeptiere nicht mehr länger Wut. Du hast nicht durch irgendetwas kontrolliert zu werden, was gesagt und getan wird. Allerdings, sowie du eine Situation kontrollieren möchtest, gehst du somit in die Falle und deine Wut schwillt an, und du büßt Kontrolle ein über das, was an dir ist, darüber das eine oder andere Sagen zu haben.

Du kannst nicht Entscheidungen treffen für andere Menschen. Du kannst sie nicht veranlassen, zu sagen oder zu tun, was sie deiner Meinung nach sollten, einerlei wie richtig du liegst. Sie sind nicht Gliederpuppen, an deren Fäden du ziehen kannst.

Du kannst jemanden beschuldigen, dich herumzukommandieren. Er kommandiert dich auch wirklich herum, und das beleidigt dich. Wenn du den Menschen anrüffeln möchtest, was tust du dann anderes, als ihn ebenfalls herumkommandieren zu mögen, just das, was dir auf die Nerven gegangen ist. dir ist es gar nicht lieb, dass dir jemand sagt, was zu tun ist. Du möchtest nicht einmal, dass dir dein Arbeitgeber sagt, was zu tun ist. Und demnach also hast du nicht anderen Menschen zu sagen, was zu tun ist oder wie sie zu denken haben.

Einerlei wie durcheinander du dich fühlst, einerlei wie ungerecht die Behandlung durch jemanden ist, es gilt dir, einen höheren Weg zu nehmen. Anderenfalls bleibst du mit einem Tauziehen zurück. Eben darauf belaufen sich Scharmützel. „Ja, ich kann das. Nein, du kannst das nicht.“

Wenn du siehst, wie Kinder dies tun – du kennst Besseres. Wisse um Besseres, wenn du dies bist.

Es gibt eine Million Angelegenheiten, über die du wütend sein kannst. Es gibt Millionen Male, wann du die Art und Weise nicht magst, wie etwas ausgeführt wird. Gleichwohl ist es dein Bedürfnis zu kontrollieren, welches dich veranlasst, in Wut auszubrechen.

Du wirst bei deinem Computer wütend. Du wirst bei deinem Freund, deiner Mutter, deiner Ehefrau, deinem Ehemann wütend.

Anstatt zu schreien, rede locker. Sei freundlich. Reagiere so, wie du gerne Andere reagieren sehen möchtest. Sei respektvoll. Sei zuvorderst respektvoll.

Heavenletter # 2478 Design Your Life

Entwirf dein Leben 

Gott redete …

Wenn du dich gehetzt fühlst, bist du derjenige, der dich selber dazu veranlasst, zu einen. Es sind nicht all die Dinge, die du zu tun hast. 

Falls du nicht mit alldem mithalten kannst, was du zu tun hast, hast du vielleicht gar nicht alles zu tun, was du dir selber aufgegeben hast zu tun.

Vielleicht bist du ein harter Zuchtmeister.

Vielleicht versuchst du, dich mit dem Leben in ein Rennen zu begeben.

Vielleicht versuchst du, jedem alles zu sein.

Einerlei wie weit, oder einerlei wie klein deine Arena des Lebens ist, mache das Leben leicht. Sei locker bei ihm.

Sofern du ein Redner bist, hast du womöglich nicht derart viele Redetermine anzusetzen.

Geliebte, ihr seid nicht auf die Zeiträume angewiesen, in denen ihr lebt.

Kehrt in eurem Geist zu dem simplen Leben zurück.

Sofern ihr tatsächlich zu viel habt, dessen ihr euch anzunehmen habt, dann ändert euer Leben.

Sofern ihr zu viele Dinge in eurem Geist herumtragt, habt wenigere bei euch.

Unter Umständen ist es nötig, dass ihr zu mehr Dingen Nein sagt, und mehr Ja zu anderen Dingen.

Ihr seid nicht bestimmt, ein Sklave des Universums zu sein. Ihr seid bestimmt, euer Leben zu entwerfen. Zupft das Übermäßige in eurem Leben heraus. Reduziert es auf das mindeste. Vielleicht habt ihr nicht in allem perfekt zu sein. Vielleicht hat euer Haus nicht perfekt zu sein. Vielleicht habt ihr ebenfalls nicht perfekt zu sein.

Hast du vielleicht manchmal das Empfinden, dass du dich auf einer Bühne befindest und dass dein Leben eine Darbietung vor einem kritischen Publikum ist? Falls das so ist, bist du dein eigenes kritisches Publikum. Keiner sonst.

Nun ist die Zeit für dich da, dich zu schonen. Selbst wenn du nicht auf einer Bühne auftrittst, mache dir nichts aus Kritik. Finde stattdessen Vergnügen an dir selber.

Sei gut zu dir selber. Kein einziger macht es, dass du übertreibst, ausgenommen du selber. Falls du überarbeitet bist, hast du dich selber auf diesen Weg gebracht. Du bist derjenige, der die Stangen so hoch gelegt hat. Vielleicht hast du sie zu hoch gelegt.

Es ist nicht zu sehr das, dass du zu lernen hast, Anderen Nein zu sagen, obschon es sein kann, dass du zu lernen hast, Anderen Nein zu sagen. Du hast zu lernen, Nein zu dir selber zu sagen. Falls du dir zu viel angenommen hast, wieso, meinst du, hast du das getan?

Du musst dir den einen oder anderen Vorteil davon vorgestellt haben, anderenfalls hättest du dir das nicht angetan. Vielleicht bist du der Auffassung, du habest dich selber zu beweisen. Vielleicht denkst du, du habest dich stets zu vervollkommnen. Du bist derjenige, der den Metronom deines Lebens einstellt. Du bist derjenige, der mit der Peitsche knallt. Ausschließlich du. Selbst wenn zehn Leute dir sagen, was zu tun ist, derjenige, der zuzuhören hat, ist du selber. Du kannst dir selber ein Segen sein, oder du kannst ein Tyrann sein.

Nimm das Tempo raus. Sofern der Zug zu schnell fährt, bist du der Lokomotivführer, der es bewerkstelligt, dass er schnell fährt.

Sofern in deinem Leben zu viel Verkehr ist, komme von der Autobahn herunter. Finde eine Landstraße, auf der du fahren kannst. Hast du nicht die Berechtigung dafür?

Falls du dich im Leben in einer Tretmühle befindest, komme von ihr herunter.

Sofern du an einem Gebäude zu hoch geklettert bist, klettere herunter.

Vielleicht kannst du einen einfacheren Tisch decken. Wer sagte denn, du habest eine Fünf-Gänge-Mahlzeit zu servieren? Vielleicht braucht dich deine Familie weniger angespannt mehr, als sie eines Festmahls bedarf.

Vielleicht stülpt sich dir kein einziger über, und du alleine drängst dich dir selber auf.

Tue was du tun kannst, und tue nicht, was du nicht kannst.

Womöglich hast du dich nicht selber lahmzulegen.

Womöglich kannst du mehr an Spaß und Vergnügen denken und weniger an Verantwortlichkeiten.

Mache dich selber verantwortlich, mäßigen Schrittes entlangzugehen. Achte auf deinen Tachometer.

Richtet euren Pfad mit Rosenblütenblättern her, Geliebte. Ich begleite euch. Macht euren Pfad für Mich freundlich.

Heavenletter # 2479 I Sent You to Brighten the World

Ich habe dich gesandt, um die Erde zu erhellen

Gott redete …

Manchmal habe Ich den Eindruck, dass du glaubst, es wäre ehrwürdig, dich selbst zu entwerten, oder nicht ehrwürdig dich selbst reichlicher zu werten. Ich sage dir, nicht überheblich zu sein, wiewohl sage Ich dir, dich selbst mehr zu ehren. Ehre deinen Platz in der Welt. Ehre den Raum den du einnimmst.

Ich rede zu jedem. Selbst wenn du überheblich bist, bedeutet das nicht, dass du deinen eigenen Wert kennst. Wenn du überheblich bist, dann hat sich dein Ego an die Spitze gesetzt, weil es gemerkt hat, dass du deinen Selbstwert verbessern musst. Selbstverständlich ist das Ego ein aufgeblasener Ballon. Ich spreche von deinem irdischen und himmlischen Wert für Mich im Kosmos. Du bist ein Unter-Wahrnehmer in der Welt, und deshalb schätzt du dich selbst zu gering.

Selbstverständlich, du bist ein Widerspruch. Manchmal denkst du, du wärst das Miauen einer Katze, manchmal hast du das Gefühl, du seist überhaupt nichts. Für Mich geht dein Wert weder hoch noch runter, denn Ich sehe mehr als das Auge zu sehen vermag. Mein Wert von dir ist konsistent, Meine Wahrnehmung ist getreu. Du bist eine große Seele auf der Erde. Es kann nicht anders sein.

Glaube nicht, dass du am verkehrten Ort bist, oder dass du nichts auf der Erde zu tun hast, dass du eine Zeitverschwendung bist, oder dass du nur deine Zeit einsetzt, weil du dich irgendwie auf der Erde abgetrieben gefunden hast, ohne zu wissen, wie du hierher gelangt bist, noch alles fernere überdies.

Wisse jetzt. Ich habe dich gesandt. Du hast dem zugestimmt, gleichwohl, Ich habe dich gesandt. Es ist schwer, Mir zu widerstehen, Geliebte. Ich hatte eine Mission für euch, und so habe Ich euch gesandt, um einen Bedarf auf dem Globus Erde auszufüllen. Ich wusste um den genauen Platz, um dich dorthin zu pflanzen, und Ich habe dich gepflanzt. Selbstverständlich ziehst du auch auf Mein Geheiß umher. Du musstest nicht irgendwo gepflanzt bleiben. Ich habe dich dorthin gesetzt, wo Ich dich hingesetzt habe, und habe dir ins Ohr geflüstert: „Du kannst alles sein, was du sein willst, und du kannst überall sein, wo du sein möchtest. Erinnere dich stets daran, dass du Meine Liebe auf Erden bist. Vergiss niemals, wer dich gesandt hat, und warum. Selbst wenn du glaubst, du hättest es vergessen, entsinne dich.“

Und so ist dort weiterhin die stille kleine Stimme in dir, die sich im Klaren ist, dass du ein Engel auf Erden bist, möglicherweise entführt, indes trotzdem ein Engel. Kein gefallener Engel, nein, sondern ein schlafender Engel, einer, der gerade erst aufwacht. Ob bereit oder nicht, du wachst auf, und du steigst auf. Steige jetzt auch in deiner Wahrnehmung auf. Du bist nicht, auch nicht in deinen dunkelsten Momenten, das, was du als dich Selbst wahrgenommen hast. Du hast dich möglicherweise als niedrig angesehen, derweil du hoch bist. Du bist hoch in Meiner Wertschätzung, und Ich liege niemals falsch.

Ich habe Rosen auf die Erde gepflanzt. Ich weiß, wie Rosen aussehen. Ich habe eine Rose in Form eines menschlichen Wesens auf die Erde gepflanzt, als ich dich pflanzte, und Ich weiß, wer du bist, und Ich bitte dich, jetzt anzuerkennen als das, wer du bist. Wirst du mich hören? Wirst du lauschen? Wirst du freundlicherweise die Wahrnehmung von dir selbst ändern und an die Meine anpassen?

Wenn du nicht glücklich bist, dann ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass du deine Selbstwahrnehmung ändern musst. Wie kannst du glücklich sein, wenn du dich selbst in schweren Ketten herumschleppst. Die Ketten sind falsch, Geliebte. Du kannst aufsteigen. Es ist goldenes Licht um dich herum, das du als Eisen ansiehst, oder als Zinn oder als Schutt. Ich habe dieses Gold um dich herum platziert wie ein Amulett, damit du aufwachst und dich daran erinnerst, wessen Sein du bist, und wer dich auf die Erde gesandt hat und warum. Ich habe dich gesandt. um die Welt zu erhellen.

Kümmere dich nicht darum, was du getan hast. Erhelle jetzt die Welt. Komm, gehe in Meinen Schuhen.

Heavenletter # 2480 Before You Rise

Bevor du aufstehst

Gott redete …

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, wisse, dies ist bloß eine Senke, bevor du dich erhebst. Das war stets so.

Läufer stehen nicht aufrecht da, wenn sie auf das Signal warten, dass loszurennen ist. Sie sind in einer ausbalancierten Position, um von dort loszuspringen. Kein einziger denkt, dies sei zum Rennen gegenläufig.

Wenn allerdings dein Herz zermalmt ist, bist du was das angeht fatalistisch. Du denkst, du und dein Herz würden sich niemals mehr erheben. Du billigst schlimmes Geschick, ja, nistest dich gar bei ihm ein. Dein Gefühl mag sein, du habest keine Wahl.

Wie oft ist dies geschehen? Dass dein Herz geknickt war? Und wie viele Male ist es erhoben worden, und bist du in einem Wiederaufflammen des Lebens vorangerannt? Hundert Mal? Tausend Mal? Dieses Mal ist keine Ausnahme. Du wirst erblühen. Du wirst deinen Kopf heben und wie eine Rosenknospe sein, die zu einer Rose wird.

Sei nicht in Eile. Nimm dir deine nicht-existente Zeit. Du wirst wieder laufen, und du wirst ein herrlicher Läufer sein. Du wirst das Band durchbrechen. Du wirst über die vermeintliche Zeit hinaus gehen, und du wirst dich selber auf einer neuen Stufe finden. Du wirst erkennen, dass deine Füße nicht mehr länger den Boden berühren, denn du bist in einer neuen Größenordnung und Dimension. Dies ist eine neue Dimension des Denkens, und du bist in dieser Dimension am Fliegen, gleichsam als wärest du in ihr dein ganzes Leben hindurch geflogen. Natürlich, das hast du getan.

Du versetzt dich zu dem mächtigen Helden zurück, der du stets warst. Von neuem überspringst du hoch aufragende Gebäude. Du wirst landen, wohin du auch deinen Kompass einstellst. Stelle deinen Kompass ein.

Dein Kompass ist kein gewöhnlicher Kompass. Er ist viel-gerichtet. Norden wird nicht mehr länger ein ein Landmaß sein. Du wirst in einem Ballon unterwegs sein, der abhebt und am Himmel dahingleitet. Du wirst an seinen Seilen ziehen und höher und höher gehen. Du wirst den vorgestellten Himmel überflügeln und genau in das Zentrum deines Herzens hineinlangen und nie mehr davon weggehen. Und du wirst jeden in die Arme deines Herzens der Liebe schließen.

Dein Herz ist ein feingestimmtes Instrument. Dein Herz ist empfindlich. Wenn es sich down fühlt, schenke ihm etwas Aufmunterung. Just so wie du eine Rose wässerst, wirst du dein Herz verjüngen, sowie du es hegst. Es wird aufleben.

Was hast deinem Herzen zu verstehen gegeben? Hast du es abgeschrieben? Hast du es den Wölfen vorgeworfen?

Singe eine andere Weise. Gib deinem Herzen einen Aufschwung. Anerkenne es für das Behältnis von Liebe, welches es ist. Lasse dein Herz eine Wiege sein, welche du sanft schaukelst, und nicht ein Boot, das auf der hohen See hin und her geworfen wird.

Lasse dein Herzen willkommen geheißen sein. Trage es immer bei dir. Es wird unter deiner Beachtung gedeihen. Liebkose es dann und wann. Freue dich, dass du es hast. Wirf ihm ein paar Knochen hin.

Dein, Herz, ja, dein Herz ist dir und ist der Welt so unabdingbar. Wirf dein Herz in die Fluten, Geliebte, Geliebter. Du hast ein einzelnes Herz zum Geben, und es ist an dir, zu geben, so lange, wie du leben wirst. Dein Herz ist der Gebieter deines Leibes. Es ist der Königszapfen. Es ist der Drummer. Habt ein Herz, Geliebte, und lasst es für Alle laut schlagen. Lasst euer Herz den Schlag sein, durch den das Universum in Bewegung gesetzt ist. Lasst euer Herz den Kapitän des Lebensschiffes sein und jedem Sturm trotzen, lasst es sich wenig aus Stürmen machen, kaum Stürme zur Kenntnis nehmen, derweilen euer Herz zuwege bringt, dass die Liebe in der Welt vorherrschend ist.

Demnach, Geliebte, was sollte euer Herz hienieden tun, es sei denn sich mit der menschlichen Rasse zusammenzutun und ihr hilfreich zur Seite zu stehen?

Habt ein Herz. Ihr habt eines. Ich gab es euch. Lasst euer Herz in seiner angeborenen Liebe und seiner ursprünglichen Weisheit herrschen.

Heavenletter # 2481 Love Is Happening

Liebe spielt sich ab

Gott redete …

Finde in dem, was Ich sage, die Wahrheit. Jeder Heavenletter ist für dich, und doch sollst du dich über nichts quälen. Es spielt keine Rolle, was deine Vergangenheit gewesen ist. Du bist jetzt in der Gegenwart. Du bist wie ein Apfel, der sich in einer Schale Wasser wieder aufrichtet und wippt. Du bist arglos. Vergiss die Vergangenheit. Bringe keine Anklagen gegen dich vor, und denke nicht, Ich würde dich beschuldigen.

Ich bin die Liebenden Eltern, von denen du immerzu geträumt hast. Ich kümmere Mich sehr um das, was du tust, und Ich liebe dich ebenso, einerlei was du tust, einerlei, wie deine Vergangenheit gewesen ist und welche Fehler du begangen haben magst. Ich kenne den Unterschied zwischen der vorgestellten Vergangenheit und der Gegenwart, und Ich empfehle dir aus ganzem Herzen, dass du dich selber von der Vergangenheit erleichterst. Sie ist zu viel, um sie mit sich herumzutragen.

Sei dir sicher, dass dir klar ist, dass Ich deine simple menschliche Anhaftung an die Vergangenheit Mir erklären kann. Das ist ein Versuch, der relativen Welt Substanz zukommen zu lassen, unterdessen sie Illusion ist. Du möchtest gerne meinen, die Vergangenheit sei sehr bedeutsam. Ich weiß, sie ist dir bedeutsam, und gleichwohl weiß Ich, dass die Vergangenheit, die aufmerksame Recherche in ihr, dich zurückhält. Sie möchte dich zu ihrem Gefangenen machen. Sie möchte dich an Fakten und Ziffern angebunden sehen, hin und wieder dir eine süße Traube zuwerfend. Auf jeden Fall, seien es nun süße Trauben oder saure, erhebt die Vergangenheit Maut von dir. Sie ist vorüber. Sei durch mit ihr. Lasse die Vergangenheit Vergangenheit sein.

Du bist der Lotus Meines Herzens. Du sitzt auf einem Wasserstrom der Liebe. Dies ist ein liebreizender Moment Unserer Liebe. Unsere Liebe währt. Wir bleiben an der Stelle, und gleichwohl ist es ein großartiges Abenteuer, auf dem Wir sind. Wir halten Uns an den Händen. Die Wahrheit ist stille Wasser. Die Illusion ist tosende Wellen über Felsen. Nichts hat sich begeben, Geliebte. Einzig Liebe begibt sich, und sie spielt sich jetzt soeben ab, und doch begibt sie sich nicht. Sie ist mehr so wie ein unentwegt sich umhüllendes Gewahrsein. Wir können sagen, dass Uns der Leim der Liebe zusammenhält, und doch sind Wir nicht verleimt. Wir sind frei, zu lieben.

Habe nicht das Gefühl, du verlierest etwas, sobald du der Vergangenheit den Rücken zukehrst. Stille Wasser sind nicht abgestandene Wasser. Die Vergangenheit stagniert, umso länger du an ihr festhält. Dieser Augenblick ist in seiner Stillheit frei-fließend.

Die Vergangenheit möchte dich unten halten. Sie möchte dich immobilisieren. Liebe, welche in dem augenblicklichen Moment der Stille existiert, macht dich unsterblich. Schaffe es, den Liebe-Zug zu bekommen und steige ein. Was ist dir die Vergangenheit außer eine Erinnerung? Erschafft eine neue Story, Geliebte. Schreibt insgesamt ein neues Skript. Seid euch selber treu, nicht der Vergangenheit.

Greife jetzt im Moment die Vergangenheit auf, so wie du das mit Blättern im Gras tust. Wer möchte sie wirklich behalten, derweil du heute eine frische und leere Schiefertafel hast? Vor einiger Zeit brachtest du zur Aufbewahrung eine Anzahl Äpfel in den Keller. Bringe sie heraus in den Sonnenschein. Lasse sie zu Kompost werden. Schenke dem nicht viele Gedanken.

Strenge dich nicht sehr an, die Vergangenheit los zu lassen. Lasse sie einfach los. Bekomme deine Beachtung auf das wundervolle Essen, welches jetzt auf dem Ofen kocht. Was für ein herrliches Gebräu machst du da gerade? Wohin wird dich das herumschwirrende Aroma nehmen? Sieh zu dass du einen frischen Pott für heute auf dem Ofen hast. Hebe begierig den Deckel ein wenig hoch. Was kochst du heute?

Heavenletter # 2482 Greater Than the Greatest Thought

Größer als der größte Gedanke

Gott redete …

Tiefer als Meine Worte ist die Liebe, die in deinem Herz widerhallt. Dein Herz ist da, wo deine Träume herkommen. Selbstverständlich kommen sie von dort, da Ich in deinem Herzen wohne. Ich, der Ich der Stillste bin, flüstere dir doch den ganzen Tag zu, indem Ich dich bitte, Mich in deinem Herzen zu fühlen, dich bitte, mit Mir in deinem Herzen bekannt zu werden, dich bitte, dich zu erinnern was Wir uns gegenseitig sind, auch wenn Wir schon in Einheit existieren.

Geliebte, kommt, um Mich als euren konstanten Begleiter zu erkennen. Ich bin sicherlich begleitfähig für dich. Liebe was du liebst, und liebe Mich ebenso, auch wenn es so ist, dass niemand Liebe gibt außer Mir, dass niemand da ist außer Mir, um sie zu empfangen.

Die erschaffene Welt würde das widerlegen, würde es als andersherum beweisen mögen, würde Meine Existenz abreißen und Meine Gegenwart in deinem Herzen ablehnen. Die Welt würde dir oft erzählen, dass das Leben nicht lebenswert ist, das Leben, das uns so eine große Gelegenheit zukommen lässt, Liebe kennenzulernen.

Kenne Mich als Liebe, als übermäßige, nicht zurückhaltbare Liebe. Kenne Mich als kreativen Impuls, als den Drang, der erwidert zu werden hat, der dich nicht ausruhen lässt, bis du antwortest. Oder kenne Mich als Gott im Himmel. Kenne Mich.

Die Sache ist: Du kennst Mich ganz sicher. Du kennst Mich sehr gut. Du magst nicht genau wissen, wo Ich aufzufinden bin. Du magst nicht genau wissen Wer und Was Ich bin. Und trotzdem hast du Wissen aus erster Hand von Mir. Du hast eine tiefere Bekanntschaft mit Mir, als du annimmst zu wissen. Selbst wenn du dir sicher sein magst, dass Ich nicht existiere, weißt du was es ist, das du als abwesend wahrnimmst. Ihr müsst Mich gekannt haben, denn wie würdet ihr dann wissen, dass etwas fehlt? Selbst wenn Ich nicht in erster Linie in euren Gedanken bin, gibt es ein tieferes Wissen von Mir, und du hast es. Selbstverständlich hat jeder von Mir gehört. Ich bin auf viele Arten beschrieben worden Es gibt keine Notwendigkeit, Mich zu beschreiben. Du brauchst Mich nur im Herzen deines Herzens zu kennen. Schlüpfe in dein Herz, und finde Mich dort. Und ehre das was Du fühlst.

Versuche Mich in deinem Herzen zu adressieren. Drücke deine Hand auf dein Herz – auf Unser Herz… Fühle Meine Gegenwart. Fühle wie Frieden über dich kommt. Fühle wie Ich dein Herz anrühre. Der Gott Aller rührt dein Herz an. Ich fülle dein Herz mit Meiner Liebe. Ich besetze dein Herz. Ich lasse es überfließen.

Liebe was du liebst, und liebe Mich ebenso. Liebe es, dass Ich Gott Bin, ein Gott der Liebe, und dass Ich in deinem Herzen lebe, und du Mich so innig kennen kannst. Sieh, Wir sind niemals voneinander getrennt gewesen. Wir waren zusammen, lange bevor die Schöpfung hervorgekommen ist. Wir kennen uns länger als die Zeit. Äonen über Äonen hinweg sind Unsere Herzen eins gewesen. Bevor die Herzen in den Brustkörben angefangen haben zu schlagen, waren Wir unzertrennlich Eins. Es gibt nichts, was du sein kannst, es sei denn das, Wer du bist, allein, du hast gelernt, geringfügig zu handeln und dich selbst für klein anzusehen.

Ich bin glücklich hier in deinem Herzen. Natürlich bin Ich das, denn Ich bin überall glücklich, und Ich bin überall voller Liebe. Sowie auch du voller Liebe bist, voll bewusst von der Liebe in deinem Herzen – du musst bewusst sein, um den vollen Wert zu erkennen –, sowie deine Liebe voll ist, wirst du die Liebe über das ganze Land ausstreuen, so wie Ich das tue, und dann ebenso das ruhige Glücklichsein der florierenden Liebe kennen, so wie Ich sie kenne, so wie Ich möchte, dass du in ihr bewandert bist.

Du kannst nicht davor fliehen, Mich zu kennen. Du magst denken, dass du es kannst, aber das ist nur ein Gedanke. Dein Herz weiß mehr, als dein größter Gedanke zu kennen vermag.

Heavenletter # 2483 Background Music 

Hintergrundmusik

Gott redete …

Heil deinem Herzen, dieser wundervollen Pflaume eines Herzens, welches Wir untereinander gemein haben. Seid herz-sinnig, Geliebte. Huldigt eurem Herzen.

Wenn dich etwas behelligt, ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich, sobald du mit Mir darüber redest, was die Angelegenheit angeht besser fühlen wirst. Was sich rasch ändern wird, ist, wie du dich fühlst. Eine Menge hängt davon ab, wie du dich fühlst. Wie du dich fühlst, das legt die Stimmung für dein Leben fest. Wie du dich fühlst ist wie die Hintergrundmusik in einem Film. In Filmen gibt es die ominöse Musik, welche euch ansagt, dass soeben etwas Missliches dabei ist zu passieren. Es gibt ebenso die Musik, die Gutes verheißt, und allerlei Abwandlungen dazwischen. Die Musik, die in einem Film erklingt, lässt Vorkommnisse erahnen. Also, was für eine Art von Ereignissen möchtet ihr gerne in eurem Leben erahnen, Geliebte?

Geliebte, ihr könnt Betrübtheit haben, und auch so guten Mutes sein. Dies bedeutet nicht, ihr schwindelt Fröhlichkeit vor. Ihr begünstigt sie einfach, so wie ihr euch eines aus zwei Kleidern zum Anziehen aussuchen könnt. Wieso Angst und Griesgrämigkeit bevorzugen?

Lass Uns den Dingen ins Auge sehen. Das Leben in der Welt ist ungewiss. Ich möchte sagen, dass Ihr im Voraus eure Segnungen zählt, und dass ihr die Probleme sich sich selber annehmen lasst. Seid nicht vorgewarnt. Es kann möglich sein, ihr könnt Aufregung vermeiden, wenn ihr das freilich aber nicht könnt, wieso das im Voraus willkommen heißen, was ihr nicht möchtet? Was für ein Vorteil liegt darin, dass ihr euch selber, in einer Art von Triumph, als realistisch kennzeichnen könnt? Wart ihr der Auffassung, es sei gewitzt, ein Untergangsprophet zu sein?

Dem Leben auf der Erde ist es nicht zugedacht, gelebt zu werden, indem man es umgeht. Das Leben ist nicht bestimmt, umgangen zu werden. Es ist bestimmt, gelebt zu werden. Wenn du angstvoll bist, versuchst du zu vermeiden. Hat es nicht Hand und Fuß, in das Leben ohne Angst in deinem Sinn und Geist einzutreten? Dein Geist ist gefahren-erfüllt gewesen. Beginne nun, deinen Geist zu füllen mit dem, was du möchtest.

Gewiss, du kannst das Leben betrachten, als wäre es ein Minenfeld, rundum voller Gefahren und Fehltritte. Warum aber so etwas tun?

Es ist ziemlich sicher, dass der Körper, in welchem du derzeit lebst, seinen letzten Atemzug tun wird. Musst du ebendafür leben? Musst du Gedanken an den Tod wie eine Flagge vor dir her halten und dich mit dem Ereignis lange vor dessen Zeit befassen? Kein einziger kennt den Augenblick des Todes. Er könnte fünfzig Jahre von jetzt ab kommen, oder er könnte morgen sein. Ist es alsdenn nicht weise, heute Vergnügen zu finden? Ist es töricht, frei von Angst zu sein? Wieso solltest du Angst zu deinem Meister machen mögen, und nicht die Freude?

Du bist hier um einer Reise wegen. Lasse es eine Freudenreise sein. Ja, es stimmt, die Straße kann holprig sein. Hast du mehr an die Schlaglöcher zu denken denn an die Freude? Was wäre denn, wenn du all die Schlaglöcher umgehen würdest? Ganz bestimmt würde das nicht zu einer genussvollen Reise beitragen. Ausgedachte Gefahren vermeiden vermeidet Freude dazuhin. Das Leben ist angelegt, ein Abenteuer zu sein.

Was wird Hauptaugenmerk der Reise sein, auf der du dich befindest? Du könntest sie damit zubringen, dass du dir Sorgen machst, das Benzin werde ausgehen oder du werdest einen Platten bekommen. Es könnte Löwen und Tiger geben. Es könnte Krankheitserreger geben. Du könntest dir eine Erkältung einfangen. Es könnte verkehrte Abzweigungen geben. Es könnte Straßenschilder geben, die Gefahren anzeigen. Es könnte überhaupt keine Straßenschilder geben, und du hättest Angst, verschollen zu gehen. Ich brauche dir hier nicht alle möglichen Gefahren vorstellig zu machen, denn darin bist du ohne Meine Hilfe ziemlich gründlich gewesen.

Wechselt die Aufzeichnung, die ihr abspielt. Es könnte wunderschöne Himmel geben. Es könnte Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge von unglaublicher Schönheit geben. Es könnte herrliche Mittagsstunden geben. Es könnte Lachen geben. Es könnte zu Spaziergängen auf sich in die Tiefe windenden Pfaden zu einer Quelle kommen. Du könntest mit Zutrauen deiner Wege gehen. Du könntest zum Himmel hochschauen. Du könntest dich selber segnen. Du könntest die Erde segnen, auf der du wandelst. Du könntest die Musik zu Gehör bringen, die du gerne hören möchtest.

ööö

Heavenletter # 2484 Leap for Joy

Springe vor Freude 

Gott redete …

Hüpfe heute vor Freude! Wieso denn nicht? Du bist rasch dabei gewesen, vor Problemen zu hüpfen. Nun sei ebenso rasch dabei, vor Freude zu hüpfen. Fühle dich nicht zur Freude verpflichtet, sei aber bereit, sie vorwegzunehmen. Du hast sie nicht in jedem Augenblick zu bekommen. Du hast einfach begierig auf sie zu sein. Freude hat nicht von den Bäumen herunterzufallen, wenn allerdings Äpfel der Freude reif sind, dann sei parat, sie trotzdem aufzufangen.

Sieh es vielleicht so, dass du einen Heiligenschein über deinem Kopf hast. Sofern du mit einer Wolke über deinem Kopf herumgelaufen wärest, dann deswegen, weil du deinen Gott-gegebenen Heiligenschein mit schwerfälligen Farben gefüllt hast. Beseitige jene Farben. Benutze stattdessen klare Farben, die dein Herz erfüllen. Du hast alle Farben des Regenbogens zum daraus Aussuchen. Weswegen sich für verhangene Farben entscheiden? Färbe dein Leben glücklich ein.

Lasse Schrecken los. Wenn du Rechnungen aufmachst, dann sieh es so, du bekommst eine mit einem Kredit, nicht mit einem Lastposten. Habe jenes Auftreten um dich herum. Dann wirst du, selbst wenn der Rechnungsbetrag hoch ausfällig, das Öffnen des Umschlags zu etwas Freudigem machen. Warum nicht alles zu etwas Freudigem machen?

Ich bitte dich dringend, aus dem realistischen Modus herauszukommen. Er ist überzogen worden. Du hast ihn überbewertet. Schaffe dich mehr in einen imaginativen Modus hinein. Spiele Streiche mit dir. Warum nicht Freude kultivieren? Warum dich nicht für sie festlegen? Selbst wenn du enttäuscht bist, hattest du zumindest Freude.

Warum nicht in die Gewohnheit von Freude hinein gelangen? Ist Beargwöhnung schlauer als Freude? Du musst das gemeint haben.

Wenn du dich andauernd selber vor möglichem Missgeschick warnst, wirst du zu einer nassen Decke. Weswegen eine nasse Decke über dein Leben werfen um irgend einer Art eingebildeter Sicherheit halber? Und legt genauso wenig nasse Decken auf das Leben anderer Menschen, und lasst nicht andere Menschen eine nasse Decke über euer Leben legen.

Selbst wenn der Traum eines Menschen töricht ist, wer bist du denn, ihn von ihm wegzunehmen? Selbstverständlich, du könntest es mit einer Überraschung zu tun haben. Es wäre nicht das erste Mal, dass jemand etwas gelungen ist, wo du dir sicher warst, es würde nicht gelingen. Aber, geglückt oder nicht, sie hatten die Freude, etwas zu versuchen. Selbst dann wenn deine Träume töricht zu sein scheinen, genieße sie trotzdem. Träume gehören genossen, Geliebte.

Kommt von eurer gewöhnlichen Route herunter, Geliebte. Macht einen Kuchen ohne ein Rezept. Macht einen Kuchen, der noch nie zuvor gemacht worden ist. Macht euer Leben zu einem großartigen Entwurf von vorweggenommener Freude.

Wenn du zur Arbeit gehst, dann schlürfe nicht. Vielleicht kommt es so, wenn du lebhaft zur Arbeit gehst, wird der Gang dein Leben beleben. Selbst wenn du deine Arbeit nicht magst, kann es sein, du findest einen Funken Freude dabei. Du hast nicht niedergeschlagen zu sein, bevor du dort noch nicht angelangt bist. Wäre es nicht eine gute Idee, auf dich selber zu wetten, und darauf zu wetten, dass du Freude findest, selbst an unwahrscheinlichen Orten? Warum bloß unwahrscheinliche Orte auslassen? Seltsamere Dinge denn Freude sind an unwahrscheinlichen Orten passiert.

Sofern du der bist, der auf der Suche ist nach einer wahren Liebe, vielleicht hast du da an all den gewöhnlichen Orten gesucht. Nimm einen breiteren Schwaden.

Sofern du dein Leben definiert hast, hast du es beschränkt. Weswegen irgend einen Schatz, der dir gegeben worden ist, einengen?

Du denkst vielleicht, es gebe eine Unmenge Leiden für alle. Wäre es nicht besser, mit der Idee herumzuspielen, dass es eine Unmenge Freude für alle gibt?

Hast du vielleicht irgendwie gedacht, du seist wahlfähig für den Trübsinn, und nicht berechtigt für Freude? Ich möchte dich gerne anders denken sehen. Hebe mit dem Denken an, dass du kein Recht hast, dein Leben mit Wehtun zu verstopfen. Freude wird dein Leben nicht verstopfen, ebenso nicht deine Arterien, nicht diejenigen von sonst irgendjemandem. Freude reinigt den Weg für allerlei Wunder. Auf die Plätze für wunderbare Freude. Ich schicke euch jetzt staunenerregende Größen von Freude. Sie ist auf dem Weg. Freust du dich auf sie im Voraus?

# 2485 … stefan …

Heavenletter # 2486 Stay on Course

Bleibe auf Kurs

Gott redete …

Wenn du in eine kreislaufartige Schleife hineingeworfen worden bist, dann sieh zu, dass die Schleife kurzlebig ist. Was sich im Leben abspielt, hat nicht zu deiner vertieften Hauptbeschäftigung zu werden. Wenn das Leben zu kurz greift, dann stelle dich selber richtig. Wenn du betäubt und überwältigt bist, dann genese. Was sonst gibt es für dich zu tun? Was du im Leben als grässlich siehst, gerät weniger grässlich, sobald sich das Leben selbst ausweitet. Was gewaltig erscheint, gerät weniger monumental. Was entsetzlich schien, ist später nicht so entsetzlich, wie du wähntest. Was fantastisch schien, büßt ebenfalls seinen Glamour ein. Die Zeit macht beides, die Turbulenzen und die Pracht, geringer. Deine Beschaffenheit des Bewusstseins macht alles, was sich in der Welt begibt, weniger bedeutsam.

Lasse verkümmern, was verkümmern wird, denn verkümmern muss es, derweilen du in deiner Helle dableibst und dich dem sonnenerfüllten Himmel bei Tag und dem Sternenlicht-Himmel bei Nacht gegenübergestellt bist. Was konstant ist, ist konstant. Was nicht konstant ist, ist nicht konstant. Es war das niemals. Du bist aus mächtigerem Stoff gemacht als aus hauchdünnem. Du bist zudem dein eigenes Licht. Unter jeden Umständen bist du in der Lage, abzustrahlen. Selbst durch rauhe Gewässer kannst du den Bug deines Schiffes steuern, und du wirst auf die stillen Gewässer stoßen, welche über dem Horizont unumgänglich auf dich warten.

Die Welt und ihre Vorkommnisse sind nicht euer Steuerruder, Geliebte.

Sobald das Leben steuert, besteht für dich nicht die Notwendigkeit, aus dem Kurs geworfen zu werden. Du kannst auf Kurs bleiben. Du kannst fortwährend geradeaus vorausgehen. Du kannst die mächtige hohe See besegeln. Du kannst dein Herz standfest halten, einerlei was für ein Wind weht. Sofern du dich angesichts von Stürmen schwach gewähnt hast, denke dich nun als stark. Du kannst dasselbe Gleichgewicht im Sturm und in der Windstille halten.

Du wartest nicht auf die nächste Hiobsbotschaft, und falls die Dinge derart überkommen, brauchst du nicht von ihnen gestoppt zu werden. Du hast ungeachtet dessen fortwährend vorwärtszugehen. Du wirst früher oder später vorangehen. Mein Vorschlag ist – früher.

Was immer das Leben auf dich zu wirft, es ist an dir, zurückzufedern. Es ist nicht erforderlich, dass dich irgendetwas von Anfang an zerschrammt. Wenn du dich durch das Leben nicht bestürmt fühlst, was ist dann für dich da, um dich von ihm zu erholen? Weder Hagel noch Regen liegt es an, dich bei deiner Aufgabenstellung aufzuhalten. Deine Aufgabe im Leben ist, wacker zu sein, so wie es die Seeleute auf See sind. Sei wie ein Pirat in aller Standhaftigkeit. Der Mut eines Piraten wird nicht durch einen schwarzen Flicken über seinem Auge gedämpft. Und wenn die Planken erzittern, schaukelt er nichtsdestotrotz auf dem Mast.

Du hast allerlei Gründe, weswegen das Leben schwer ist und weswegen du denkst, du müsstest durch seine Vorkommnisse zerzaust werden. Was aber wäre, sofern du nicht zerzaust werden müsstest? Was wäre, wenn du nicht gehemmt würdest, einerlei wie sich das Wetter aufführt? Was wäre, wenn mehr dahinter steckte? Was wäre, wenn du von einem robusten Stock herstammst? Was wäre, wenn du ungeheuer stark wärest?

Wenn du los lassen kannst, was du als ordnungsgemäß siehst, wenn du los lassen kannst, wie deiner Auffassung nach das Leben sein müsse, wie stark wirst du dann erzittern? Selbst ein Erdbeben wird deine Balance nicht durcheinanderbringen. Ich sage, sei wie ein zurückfedernder Ball, der weit in die Höhe in den Himmel hinauf reicht und auf die Erde zurückprallt. Ein Ball hat die Auffassung, dass Prallen das darstellt, was er zu tun hat. Und ihr, ihr ebenfalls, Geliebte, macht euch die Auffassung freudig zu Eigen, dass es an euch ist, hoch hinauf in den Himmel zu langen und zurück zur Erde zu prallen und erneut hochzufedern und nichts dagegen zu haben.

Heavenletter # 2487 A Magician of Life

Ein Zauberer des Lebens

Gott redete …

Du bist schön, herrlich, brillant, und nach wie vor hast du Schuhe zu putzen, Verschüttetes aufzuwischen, das Bett zu machen. Du kannst die kreativste Person in der Welt sein, und auch so hast du Krümel aufzulesen, deine Füße abzutreten, Müll herauszutragen. Es spielt keine Rolle, wer du bist, ebenso wenig was du tust. Du hast dich nach wie vor des Weltlichen anzunehmen. Sowie es sich auf die repetitiven, scheinbar ungöttlichen Dinge beläuft, die du zu tun hast, geziemt es dir, sie im Dienst an Mir zu tun. Dies ist Gottes Huld, Geliebte. Andernfalls wirst du sehen, wie du gelangweilt, widerständig, nachtragend, grollend bist. Indessen, im Dienst an Mir, wird ein simpler Akt in einen großartigen Akt des Dienstes umgestaltet. Eine untergeordnete Handlung wird in Gold verwandelt. Die größte Sache ist die, dass du transformiert wirst. Du wischst nicht einfach bloß den Boden. Du wischst den Boden für Mich. Beim Boden-Wischen auf deinen Händen und Füßen erweist du Gott Ehre.

Die untergeordnetste Handlung kehrt sich in einen Blumenstrauß, und damit wirst du zu einem Zauberer des Lebens.

Selbst wenn du ein ordinierter Geistlicher Gottes bist, hast du nach wie vor Dinge zu tragen, das eine und andere zu bohnern, deine Haare zu kämmen, einem Kind über den Kopf zu streicheln. Sind diese Dinge im Dienst an Mir geringer als eine große Predigt vor einer Menge, die in tausende geht?

Du kommst soeben zu der Stelle, kommst zu dem Punkt, wo ein jedes Wort von dir, eine jede Handlung von dir sich in Hingabe an Mich verwandelt. Es ist, als sei deine Dankbarkeit für das Leben derart groß, dass alles, was du tust, ein Akt der Freude ist. Es ist dir nicht einmal mehr von Belang, was die Handlung ist. Die Freude ist die gleiche. Sofern deine Aufgabe eher geistlos ist oder sofern sie eine Menge Gedanken benötigt, deine Freude wird die gleiche sein. Es ist vielleicht nicht eine bewusste Entscheidung, dass du dein Leben Mir geweiht hast, allerdings wirst du eines Tages um dich blicken und sehen, dass du das getan hast. Vielleicht ist es dir ganz und gar nicht bewusst und plötzlich siehst du, wozu dein Leben geworden ist, und du bist zum Staunen gebracht, wie leicht es ist, eine jede Minute deines Lebens zu einer Ehrung für Mich zu machen.

Du wirst dich wundern, wie du jemals anders das Leben verbrachtest. Du wirst dich vor Lachen schütteln, wenn du dir vor Augen führst, was du einstmals dein Leben gewidmet hast und worüber du dermaßen ernst warst. Jetzt bist du nicht dermaßen ernst. Jetzt versuchst du nicht, Dinge zu leisten. Jetzt gibt es keine Ursache, etwas zu versuchen. Irgendwo auf der Strecke geriet dein Leben zum Dienst an Gott, und zum Dienst an Gott ausnahmslos. Nicht als eine großartige Sache, sondern als ein Weg, sozusagen ganz einfach, ja in der Tat, in dem Garten Eden zu sein, und sozusagen die Pflanzen und andere wachsenden Dinge unmittelbar in Gottes Präsenz feucht zu halten. Oder du pflegst eventuell die Blumen und hast eine große Freude daran, sie anderen Menschen in die Hände zu geben, aus keinem anderen Grund als aus dem, dass dies hier für dich zu tun ist, und dass es nun einmal so ist, dass du dein Vergnügen daran hast, das zu tun. Die Freude liegt in dem Dienst, und demzufolge ist Freude in der Handlung das gegebene, selbst wenn es eine Handlung für sich genommen ist, die du nicht gerne tust. Es ist einfach so, dass du es gerne hast, für Mich etwas zu tun.

Du wirst nicht bezahlt, für Mich etwas zu tun. Du erhältst keine Ehre, weil du das tust, und dennoch bist du erfüllt mit einer geheimen Freude, vielleicht mit einer Freude, welche nur zwischen dir und Mir bekannt ist, denn, in deinem Dienst an Mir und an der Welt bin Ich natürlich dein Helfershelfer. Ich bin unmittelbar bei dir, fülle dir das Gefäß, mit dem du die Pflanzen feucht hältst, halte alles für dich bereit, helfe dir beim Aufstehen, helfe dir in deinem Dienst an Mir, ja gar beim Richtung Weisen.

Heavenletter # 2488 Even With Your Eyes Closed

Selbst wenn du die Augen geschlossen hältst

Gott redete …

In der Weise verlierst du dich selber, um dich selber zu finden. In deinem simplen Dienst an Mir, blühst du auf. Du denkst nicht daran, dich selber zu finden. Du denkst nicht ans Blühen. Du denkst nicht einmal an Dienen als einem Mittel, Mir näher zu kommen. Dein Denken und dein Dienst werden zu einem. Es ist nicht einmal so, dass du daran denkst, was du tun kannst, um Mir zu dienen. Es ist mehr so, es liegt ein Schritt unmittelbar vor dir, und du nimmst ihn. All dies ohne Fragenstellen oder Untersuchen oder Analysieren.

Du denkst nicht darüber nach, was das Beste ist zu tun, noch auch, was das Meiste darstellt, was du tun könntest, noch auch was das mindeste ist, was du tun könntest. Es ist schlicht so, dass du etwas vor dir siehst, welches bittet, getan zu werden, und du tust es, ziemlich so, wie du auf deinem Weg nach irgendwohin ein Stück Papier vom Boden auflesen könntest. Du hältst dich nicht für einen Helden, weil du das Stück Papier aufliest. Du denkst überhaupt nicht an dich selber. Du denkst überhaupt nicht, und dennoch trägst du Mich in deinen Armen, und kommst dahinter, gleichsam zufällig, dass Ich zuvorderst in den Regionen deines Herzens und deines Geistes bin.

Ich bin nicht konkret, und gleichwohl bin Ich nicht abstrakt, und doch bin Ich dir realer als alles, was die Welt für lieb und teuer hält. Es ist nicht so, dass dein Herz hohe Sprünge macht. Irgendwie, dir selber nicht klar und bekannt, ist dein Herz bereits über sich selber geschnellt. Es hat sich von innen nach außen gedreht, und doch hat es kein innen und kein außen gegeben, was zu drehen gewesen wäre. Es gab keine Schau der Hände, ebenso wenig eine Schau der Herzen. Dein Herz war zwanglos, es tat, was Herzen tun. Dies ist das Herz in deiner Brust, so wie es für Mich lebt, schlicht weil es nichts anderes gibt, was groß genug ist, um dafür zu leben. Es ist im Eigentlichen keine Wahl zu treffen. Es ist nicht wie eine Wahl zwischen Äpfeln und Orangen. Es ist mehr wie ein Wahl zwischen das Leben leben oder ein Leben mutmaßen. Wer sollte eine Rolle spielen mögen von jemandem, der einkaufen geht und sich anstrengt und der in keiner Weise du ist? Und so wählst du das Leben, während du dich zu ihm ihn gezogen spürst und zu ihm gezogen wirst.

An einem bestimmten Punkt siehst du vielleicht, dass du dich für eine gewisse Abzweigung in der Straße entschieden hast. Du merktest es nicht einmal. Später dann kannst du sehen, dass du eine Wahl getroffen hast. Sie war nicht erdacht. Selbst mit geschlossenen Augen bogst du auf der Straße ab, von wo dann kein Weg mehr zurück führt. Kein Weg mehr zurück, weil, wer sollte das tun mögen? Du suchtest dir die Straße zu Meinem Herzen aus. Nein, du suchst dir nicht einmal die Straße aus. Du erkorst dir Mein Herz. Du zeigst dich der Situation Meines Herzens gewachsen. Du tratst unmittelbar zu Meiner Liebe hervor. Du verlobtest dich mit Meiner Liebe. Du leistetest Meiner Liebe Gefolgschaft. Du küsstest den Saum Meiner Liebe und hast dich selber zum Ritter geschlagen.

Es kam zu keiner gewaltigen Zeremonie, was für eine Zeremonie könnte deinem Akt des Bejahens gleichkommen? Was für eine Zeremonie könnte das wiedergeben, was stattfand und was für immer und ewig unauslöschlich in Unseren Herzen ist? Euer Herz wurde mit einem Zeichen versehen, Geliebte, und das Wort war Gott.

Das Blut der Liebe fließt durch euer Herz, und es gibt keine Möglichkeit, es zum Halten zu bringen. Einst wart ihr anämisch, und jetzt seid ihr roten Blutes. Es gibt kein Aufhalten der Gezeitenströmung dieser Liebe, welche alles überragt, welche das Land überflutet, welche bei den höchsten Bergen und den tiefsten Tälern anlangt.

Du bist erobert worden. Es war zu keiner Schlacht gekommen, und dennoch bist du bezwungen. Du hast dich nicht einmal wirklich ergeben. Du bist einfach dahintergekommen, dass du ein Herz aus Gold hattest, und dass du, im Eingeholt-Worden-Sein, gewonnen hattest.

Heavenletter # 2489 The Meeting Place

Die Begegnungsstätte

Gott redete …

Ist es nicht eine liebreizende Sache, dass Wir Uns zusammen hinsetzen können, zusammen reden oder in Stille dasitzen können, schlicht so wie Freunde, deren Herzen aufeinander eingehen? Die Versammlungsstätte ist immer das Herz. Es ist eine stille Oase, und gleichwohl ist es die Versammlungstätte.

Ziehe in Betracht, dass es in der Welt ein einziges Herz gibt, und das ist das deine. Es ist das Meine natürlich, allerdings derart gemein, dass es das deine ist. Das gesamte Universum ist in deinem Herzen zentriert. Dein Herz ist nicht eine kleine Sache. Alles ist hier in deinem Herzen der Liebe inbegriffen. Liebe umarmt. Nichts anderes tut dies. Demzufolge, koppelt alles, ausgenommen die Liebe, das Einssein aus, es hat jenen Anschein, denn es kann bloß trügerische Illusion sein, dass irgendetwas Einssein aufzutrennen vermag. Einssein aufspalten kann bloß eine Illusion sein. Die Illusion ist dermaßen weit hergeholt, sie ist wie ein Scherz, und gleichwohl ist sie eine populäre und eine, die unentwegt fortgesetzt wird, die von Haus zu Haus weitererzählt, in Zeitungen abgeschildert wird. Es ist, als sei Illusion eingerahmt und mit einem Stempel der Billigung versehen, Illusion auf Illusion gehäuft, und demnach steht Illusion auf dem Kaminsims, gleichsam als sei sie ein Zentralstück der Welt, und alldieweil ist sie Illusion. Wir reden über die Illusion von Minderem als der Fülle von Liebe, Geliebte. Während dies vonstatten geht, sitzt die Liebe in einer Ecke.

In der Welt wird oft das reale Ding, das einzige reale Ding, diese schöne Herzigkeit von Liebe übersehen, des Platzes verwiesen, ignoriert, ausgelacht, gleichsam als hielte sich ein Herz der Liebe irgendwo auf, vielleicht ähnlich den Behausungen der Dienerschaft, mehr im hinteren Bereich, nicht kostbar ausgestattet, schlicht dort, wohin man sich zurückziehen kann. Und so nimmt die Liebe des schlagenden Herzens auf einem Rücksitz Platz. Liebe ist alles, und sie wird in die hintere Reihe gesetzt, während oben auf der Bühne herumgetanzt wird und während das Publikum klatscht.

Lasst euer Herz zuvorderst sein, Geliebte. Was für eine Leichte werdet ihr dadurch der Welt schenken. Dies ist eine Welt, die nach Liebe schreit, alldieweil vorgebend, sie habe sie nicht nötig, oder sie brauche sie bloß als eine Ware, gleichsam für eine Schau, wie eine neue Anschaffung in deinem Hause, die eine Zeitlang stolz vorgezeigt wird, bis sie dann im Hintergrund untergeht und ihre Vorzüglichkeit einbüßt. Geliebte, sowie Liebe ihren rechtmäßigen Platz einnimmt, wer macht sich da etwas aus dem Hintergrund? Liebe ist da, und das Herz ist voll von ihr, und das ist die ganze Geschichte. Nichts braucht erzählt zu werden. Nichts braucht aufgestellt zu werden.

Liebe ist das Festmahl, welches Ich euch zubereitet habe. Es ist unvorstellbar, dass ihr nicht die Liebe entgegennehmen möchtet, mit der Ich euch aufwarte, und dennoch, zuallermeist habt ihr das getan. Ihr seid um die Bewandtnis herumgegangen.

Die Crux bei diesem Missbrauch ist die, dass ihr euch selber nicht genug für wert achtet. Ihr werdet allerhand Anschuldigungen vorbringen, was das angeht, weswegen ihr nicht geliebt seid und weswegen sich euer Herz leer anfühlt. Unter Umständen wart ihr ganz intensiv – auf der einen Hand – auf Liebe aus, und auf der anderen Hand verleugnet ihr sie.

Sobald ihr erkennt, wie sehr ihr der Liebe wert seid, werdet ihr zur Ruhe kommen. In jener Ruhe wird Liebe zu euch hin eilen, werdet ihr sie sehen, und werdet ihr sie zuwenden. Ihr werdet sie nicht mehr nötig haben, wie das früher der Fall war. Ihr werdet sie nicht anfordern, wie ihr das früher getan habt, und gleichwohl werdet ihr mehr von ihr haben. Ihr werdet alles von ihr haben. Eine knappe Bejahung eurerseits, und Liebe ist euer. Alle Liebe ist euer.

Ich habe euch zu verstehen gegeben, dass Liebe euer Geburtsrecht ist. Nichts sonst ist das.

Ihr verdient Liebe. Ihr verdient es, zu lieben. Ihr verdient alle Liebe in der Welt. Ich werde alles tun, damit ihr euren Wert bemerkt und dem entsprechend Liebe schenkt und entgegennehmt. Von jetzt an, lasst Liebe euer Passwort sein. Liebe wird alle Türen öffnen und sie niemals verschließen. Nehmt jetzt Meine Liebe entgegen und behaltet sie dicht bei euch, denn Ich bin in eurem Herzen zentriert.

Heavenletter # 2490 19.9.2007 In the Name of God

Im Namen Gottes 

Gott redete …

Erinnere dich daran, dass du ein Engel bist. Du bist Mein Engel. Ich verlieh dir deine Flügel. Sie sind in deinem Herzen. Es ist dein Herz, das dich zum Leuchten bringt. Es ist dein Herz, das dich erhebt. Ihr müsst emporgehoben sein, weil die Welt Engel nötig hat. Habe eine höhere Meinung von dir selbst, derweil du gleichzeitig weniger über dich nachdenkst.

Dich selbst analysieren bedeutet in der Vergangenheit leben. Dich selbst analysieren ist gleichbedeutend damit, dir in den Rücken zu stoßen. Die Vergangenheit ist voller Vorwürfe. Lebe heute, und du wirst dich selbst ehren. Du wirst die Lebendigkeit spüren, die Ich dir gegeben habe. Du wirst die Welt auf Flügeln von Licht tragen.

Du bist nicht dazu gedacht, ernst zu sein. Erhebe dein Reden und nimm Gefallen am Leben auf der Erde, dieses Geschenk, das Ich dir gegeben habe.

Hast du nicht gelernt Danke zu sagen? Lasse deinen Dank deiner Beschäftigung mit dem Leben entkommen. Sei froh über das Leben und wie es sich vor dir ausspielt. Leben ist wie ein Flug bei Nacht, Geliebte. Es kommt und geht im selben Augenblick. Es steht nicht still für dich. Dein Leben ist immer im richtigen Augenblick. So wie du einen Mikrowellenherd einstellst, stelle dein Leben ein. Stelle dein Leben für heute ein. Stelle es in der Weise ein, die du magst.

Lasse dein Leben heute wie ein Lied sein. Lasse es seine Töne spielen. Sie begleiten dein Leben.

Wenn du zu einem Picknick gehst, ziehst du dich entsprechend an. Du packst das Essen ein. Du spürst die Erregung in Anbetracht des Picknicks. Drücke auf ‚Picknick‘ für dein Leben heute. Selbst wenn du zur Arbeit gehst, drücke auf ‚Picknick’, so wirst du Freude haben.

Selbst wenn du heute arbeiten gehst, lasse das Leben heute einen Tag am Strand sein. Fühle die gesegnete Energie von einem Tag, den du dir mit Vergnügen zueigen machst. Wenn es dir erlaubt wäre, nur an einem Tag im Monat zur Arbeit zu gehen, würdest du ihn mehr schätzen. Du würdest ihn als das Geschenk sehen, der er ist. Ein Tag bei der Arbeit, ein Tag am Strand, ein Picknick, worin besteht der Unterschied außer in der Art und Weise wie du jene wahrnimmst?

Ein Tag ist unparteiisch. Jeder Tag bietet dir alles. Du bist es, der das Wetter auswählt. Du berechnest das Wetter. Du ordnest es im Vorhinein an. Möglicherweise schleppst du dich mit Widerwillen zur Arbeit. Bereits deine Haltung sagt, dass der Tag heute trist sein wird. Ändere deine Haltung. Ändere deine Absicht. Habe die Absicht, dass der heutige Tag ein wunderbarer Tag sein wird. Das ist der einzige Tag, den du heute hast.

Wenn dein Tag eine Orange wäre, so würdest du allen Saft aus ihm herauspressen.

Wenn das Leben ein Stück Kuchen wäre, würdest du ihn essen. Ich denke. du würdest nicht den ganzen Tag damit verbringen, über ihn nachzudenken. Du würdest ihn genießen.

Warum sollte das Leben nicht so einfach sein wie ein Stück Kuchen? Warum könnte das Leben nicht ein Stück Kuchen sein? Musst du das Leben als etwas betrachten, von dem du mehr abbeißen musst, als du kauen kannst? Umgib dich mit den Gedanken, die du gerne hättest, und habe sie.

Stelle dir vor, du gehst heute zur Kirmes. Was für ein Tag voller Vorfreude eingenommener und trotzdem unerwarteter Schätze das sein wird. Du wirst heute einen großartigen Tag haben. Du ordnest die Dekorationen für ihn an. Du planst die Musik. Heute wird wie eine Hochzeit, eine Hochzeit, die dich und das Leben in voller Partnerschaft vereint. Heute wählst du das Leben als deinen konstanten Begleiter, um zu lieben und zu mögen, und es mit allen auf der Erde zu teilen. Du wirst deine gute Gesinnung teilen. Du wirst eine Haltung teilen, und sie wird ansteckend sein.

Deine Haltung ist ununterbrochen. Verteile heute, was du zu teilen auswählst, und verteile es über das Land. Im Namen Gottes, mache das Leben wundervoll.

Heavenletter # 2491 20.9.2007 Look Up at the Stars Instead

Schaue stattdessen zu den Sternen hoch

Gott redete …

Du kamst in einem Traum zu Mir. Ich sah dich zunächst, bevor du verkörpert wurdest. Ich träumte von dir. Und was Ich träume, das wird geschehen.

Du bist kein zufälliger Umstand. Unter welchen Mitteln du auch immer körperlich auf der Erde den Anfang nahmst, du warst Mein Traum lange davor – oder bald davor. Vielleicht in einem einzigen Augenblick. Vielleicht gab es gar keine Distanz zwischen Meinem Gedanken an dich und deiner Ankunft.

Dass du hier auf der Erde bist, bedeutet, dass es dir zugedacht ist, zu sein. Das ist alles, was du zu wissen brauchst. Aus derart zahlreichen Möglichkeiten heraus wurdest du geboren. Zunächst erdachte Ich die Idee von dir. Zunächst erträumte Ich dich, und danach wurde Mein Traum konkret, so wie es Meine Träume tun, so wie es die deinen tun.

Es ist die Zeit da, dass es dir gut tun würde zu wissen, dass Ich dir ungemein großes Bedenken schenkte. Dies bedeutet nicht, dass Ich analysierte. Es bedeutet, Ich schenkte dir Meine Beachtung. Aus Meinem Herzen heraus wurdest du ermessen. Von Meinen Händen wurdest du geformt. Ich machte dich, das stimmt. Zur selben Zeit tratst du willig vor Mir in Erscheinung. Unter gegenseitigem Einvernehmen ergriffst du deine Gelegenheit. Du begabst dich nach vorne in der Reihe, und, es ist gleichsam so, als seist du in das Leben hineinkatapultiert worden. Du sprangst mit dem Fallschirm von Meinem Herzen zur Erde. Du warst wie ein von Hand geknetetes Brot, was fertig ist, in den Ofen geschoben zu werden. Und so wurdest du geboren. Du wurdest auf Mein Geheiß geboren. Du würdest für großartige Dinge geboren.

Nunmehr kannst du wissen, dass du berechtigt bist, deine Sicht auszuweiten. Du bist hier für ein erhabenes Unterfangen. Ja, es wird im Leben zu Details kommen, dein Leben aber ist für weitaus mehr bestimmt als bloß für die Einzelheiten. All die menschlichen Akte des Lebens sind nicht imstande, dich von deinem spirituellen Leben wegzunehmen. Sie können ihm nicht das Wasser reichen. Gleichwohl, du bist hier, um deinem Leben alles zu geben, was du bekommen hast. Du hast Schätze inne, die weit über dein Veranschlagen hinausgehen. Du hast Taten und Wirken inne, die weit über deine gegenwärtige Anerkennung hinausgehen, und dennoch sind sie Taten, die an dir sind, sie zu tun.

Womit möchtest du dich gerne befasst sehen? Mit Sicherheit mit mehr als dem Radius des Mondänen. Was aber ist es? Wenn du einen Zauberstab hättest, was würdest du in die Existenz hinein winken? Oder, vorausgesetzt du hättest drei Wünsche frei, wie würden sie heißen? Ganz bestimmt würdest du Mir mehr zu berichten haben als von einem neuen Auto. Ganz bestimmt würdest du über die Schleife deines persönlichen Lebens hinausgehen mögen. Ganz bestimmt würden deine Wünsche nicht alle von dir selber handeln. Deine Sicht weitet sich aus, über die eingebildeten Begrenzungen um dich herum hinaus.

Du möchtest dich gerne zu den Sternen strecken, ist das nicht so? Die Sterne sind dir sehr vertraut. Sie sind dir vertrauter als dein alltägliches Leben. Du kennst die Sterne sehr gut. Du vermagst dein Gewahren nicht Worten anzuvertrauen, aber ein Gewahrsein von Sternen, das hast du. Die Sterne zogen euch auf, Geliebte. Betrachtet die Sterne als den Ofen, in dem ihr gebacken wurdet. Betrachtet die Sterne als ewiges Licht, und ihr werdet anheben, die Herrlichkeit der Menschenwesen zu begreifen, ebenso die Herrlichkeit von euch. Das Leben handelt insgesamt von euch, während es, zur selben Zeit, überhaupt nicht um euch geht. Ich meine, es geht um Mich. Was denkt ihr dazu?

Welche Gedanken darüber sind euch dazu angenehm? Dann denkt sie.

Wir haben bereits gemeinsam erschaffen. Nun lautet die Frage: Was werdet ihr mit Unserer Co-Kreation anfangen? Es ist nicht weithergeholt zu denken, dass die Wahl bei euch liegt.

Was habt ihr darüber gedacht? Zieht Erfülltheit der Bedürftigkeit vor. Kommt von einem vollen Platz in eurem Herzen her. Kommt nicht von vermeintlicher Leere in der Welt her. Füllt die Welt mit euren Begehren. Begehren gehen weit über Bedürfnisse hinaus. Schaut nicht auf Bedürfnisse. Schaut stattdessen zu den Sternen hoch.

Heavenletter # 2492 21.9.2007 Here Lies Happiness

Hier liegt das Glücklichsein

Gott redete …

Schenke jenen Dingen Beachtung, die dich glücklich machen. Es ist natürlich nicht das Ding oder das Vorkommnis, was dich glücklich macht. Es ist bei ihnen etwas dran, was das Glücksempfinden aus dir herausbringt. Einerlei, wie breitgefächert die Vorkommnisse sind, die dir Freude schenken, sie haben etwas gemeinsam. Komme dahinter, was das ist, und du hast eine Formel für das Glücklichsein.

Was bringt dir Glück? Hier etliche Dinge:

Schönes Wetter. Frische Luft. Vögel, die singen. In Empfang genommene Liebe, geschenkte Liebe, beobachtete Liebe. Kinder beim Spielen. Ein gutes Buch. Neue Schuhe. Ein alter Freund, der sich wieder mit dir in Verbindung setzt. Jemand, den du kennst, der ein Kind bekommt. Ein gutes abgeschlossenes Geschäft.

Ich meine, du könntest eine lange Liste erstellen, vielleicht eine endlose Liste. Was verschafft dir, und sei es bloß ein winziges bisschen an Glücklichsein? Mache dir nichts aus dem, was dazu nicht in der Lage ist. Was ist dazu nicht in der Lage?

Und was ist deine Definition von Glücklichsein? Es hat nicht Aufregung zu sein, oder doch? Glücklichsein hat nicht überwältigend zu sein. Es kann stille sein. Was immer dich glücklich macht, es schafft es, dass du das Reservoir an Glücksempfinden inwendig in dir bemerkst. Es rührt den Pott sozusagen. Was rührt den Pott eures Glücksempfindens, Geliebte? Könnt ihr ihn selber rühren?

Macht euch jene Dinge zu Nutzen, die inwendig in euch Glück zum Funkeln bringen. Versagt euch nicht mehr länger euer Glücksempfinden. Tragt zusammen, was ein Lächeln auf eure Lippen bringt und eure Wangen rosig macht.

Wenn ihr einen Baum hochklettern möchtet, warum nicht?

Wenn ihr barfuß im Regen gehen möchtet, wer sagt, ihr sollte das nicht tun?

Wenn ihr eine süße saftige Nektarine essen möchtet, esst sie.

Und in wie vielen Weisen könnt ihr Glück verschenken, und sei es bloß ein kleines bisschen davon? Fangt jetzt damit an. Wer hat jetzt ein Geschenk an Glücklichsein nötig? Vielleicht könnt ihr es schenken. Schenkt es großherzigerweise, ohne Kosten, die ihr euch womöglich verborgen haltet.

Märchen sind voll von Geschichten, wo die älteren Brüder einem kleinen alten Mann oder einer kleinen alten Frau, die auf Reisen ist, einen Anteil an ihrer Mahlzeit verweigerten. Der jüngste Einfaltspinsel von Sohn indessen teilte sein Essen, und er gewinnt die Prinzessin und das Schloss für sich. Der einfältige Sohn teilt sein Essen nicht mit einem Gedanken an Entlohnung im Sinn. Er teilt, weil er nicht nicht teilen kann. Schlichte Arglosigkeit teilt. Sie rechnet weder Kosten noch Rückflüsse aus. Arglosigkeit ist allzu simpel, um zu denken, es gebe nicht viel genug, um damit auszukommen. Unschuld kennt kein Knappsein.

Ist Reichlichkeit ein Teil deines Glücksempfindens? Mit Sicherheit ist es schwieriger, glücklich zu sein, wenn du an Mangel denkst. Mit Sicherheit, an all das denken, woran du gedacht hast, macht dich nicht glücklich. Wieso dann an Ermangelung denken, während du daran was du hast denken kannst? Wisse zu schätzen, was an dir ist, es zu schätzen zu wissen. Ist Wertschätzung ein Teil von Glücklichsein?

Ist ein Empfinden von Friede ebenso Teil deines Glücksempfindens? Mit Sicherheit fahren dir kriegsgeschundene Gedanken nicht Glück ein. Sei durch mit derartigen Gedanken. Lasse dir Friede zuwachsen. Sinke in den Frieden hinein, der alles Verstehen übersteigt.

Ich meine, Neuheit überbringt dir einiges Glücksempfinden. Etwas, was du hinzulernst. Etwas, was du zuvor nie getan hast.

Das, was dir Glück bringt, hat nicht eine massive Sache zu sein. Die kleinen Dinge werden es ebenfalls tun. Die Sache ist die, Geliebte, es gilt euch nicht aufs Glücklichsein zu warten. An euch ist es, es jetzt herauszubekommen. Findet es, wo es ist, und macht es bekannt. Sei ein Entdecker von Glücklichsein an all den wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Stellen. In Wirklichkeit gibt es im Eigentlichen bloß eine Stelle, wo du Glück findest, und das ist in deinem Herzen. Öffne jetzt dein Herz, und du wirst all die Schätze des Glücklichseins finden, auf die du sehnlich aus warst. Das Glück hat euch gesucht, Geliebte. Es hat den Wunsch, gefunden zu werden. Findet es jetzt.

Heavenletter # 2493 All the Possibilities

All die Möglichkeiten

Gott redete …

Hebst du an zu erkennen, wie sich das Leben entfaltet? Du tust dich dem auf, was bereits für dich hergerichtet ist. Du tust dich dem Paket auf, was angekommen ist.

Wenn du aus einem Paket ein Paar plissierte Gardinen herausnimmst, hast du es ja dann nicht hinzubekommen, dass die Vorhänge in Falten herunterfallen. Sie fallen einfach in Falten. Sie sind bereits so arrangiert, sodass alles was du zu tun hast, ist, sie aufzuschlagen. Was war für dich sonst noch zu tun gewesen, außer das Paket zu öffnen und die Gardinen hin- und hochzuhalten?

Und so steht es mit dem Leben. Du bist beladen mit Entscheidungen und Verantwortlichkeiten, die genau genommen nicht an dir sind, sie zu treffen. Sei wachen Sinnes, zu sehen, was für dich hergerichtet worden ist. Du machst es nicht, dass das Leben sich abspielt. Das Leben hat einen eigenen Sinn und Verstand. Du kannst es zulassen. Du hast ihm stattzugeben.

Selbstverständlich, du hast deine eigenen Wünsche und Bestrebungen. Sobald sie sich einstellen, weißt du, sie sind die deinen, da du ohne eine Vorsätzlichkeit um sie gebeten hast. Und gleichwohl kommen zahlreiche guten Dinge ohne sie erbeten zu haben zu dir. Manchmal gaffen dir Glückssträhnen spornstreichs ins Gesicht, und du erkennst sie nicht einmal. Oder, falls du sie siehst, siehst du sie als etwas Ausrangiertes. Du lehnst es kurzerhand ab. Du siehst ganz einfach nicht, für was es ist oder zu was es werden könnte.

Es gibt eine Redewendung – „in der Box“ und „außerhalb der Box“. Manchmal hast du außerhalb der Box zu sein, um dich selber sehen zu können. Eine Box ist eine vorgeschriebene Anordnung. Sie ist menschengemacht. Sie hat scharfe Ecken und gerade Linien. Gelegentlich hast du, um eine Welt voller günstiger Gelegenheiten zu erkennen, einen Schritt heraus aus der Box zu machen. Jene, die die Box zuvor hergestellt haben, meinten es gut. Womöglich hat die Box für Viele gute Optionen in sich, und doch, was in der Box drin ist, ist dir eher nicht immer passend.

Dein Leben ist wie kein anderes. Vielleicht hast du nicht zu sein, was die Welt vorschreibt. Dein Leben wird eher einzigartig sein. Mit Sicherheit ist es einzigartig. Mit Sicherheit hat kein einziger von der Norm abzuweichen, um sein eigenes Leben zu haben. Auch wenn das so ist – tust du das womöglich.

Trage im Sinn, dass du nicht an die Vergangenheit festgemacht zu sein hast, nicht an deine eigene Vergangenheit, nicht an die Vergangenheit deiner Eltern, nicht an die Vergangenheit der Gesellschaft und nicht an die Erwartungen anderer Menschen. Genauso wenig brauchst du an deine alten Gedanken festgemacht zu sein. Es ist schlicht möglich, dass es keine fertiggestellte Karte deines Lebens gibt, nicht einmal eine, die du dir selber heraufbeschwören kannst. Sei alsdann im Leben ungeplant. Du kannst ohnehin nicht wissen, was als nächstes kommt. Du hast es einfach herauszufinden. Ist das nicht eine liebreizende Sache? Dein Leben ist lebendig und ist brauchbar. Es ist nicht untätig. Es ist nicht eine gestempelte Prägung. Es ist ursprünglich. Das Leben ist spontan. Das Leben kann nicht spontan und zur selben Zeit gemäß gewisser Spezifikationen im Voraus ausgelegt sein.

Daher gilt es dir, zu entdecken, vielleicht voll und ganz ohne eine Karte. Warum benötigst du dein Leben in einer Karte aufgezeichnet? In einer totalitären Gesellschaft ist jedem Menschen angegeben, was er zu tun hat, anstelle dessen, dass er es selber herausfindet. Freier Wille ist beseitigt um der … um der … annehmlichen Vorteile und der Uniformität willen. Uniformität ist bloß in Ordnung, wenn sie sich deinem Herzen fügt.

Lasst Uns von der Prämisse herkommen, dass ihr im Leben eine Menge Spielraum habt. Das ist eine zutreffende Prämisse. Nehmt eine Panoramasicht ein, sobald es sich auf euer Leben beläuft. Ihr lebt in einer Welt aller Möglichkeiten. Lasst nicht Möglichkeiten aus des scheinbaren Grundes wegen, dass ihr zuvor nicht alle Möglichkeiten bedacht hättet. Lasst sie jetzt sich zu euch her begeben. Wie hättet ihr denn an eine jede Möglichkeit denken können, bevor sie sich selber euch präsentiert hat?

Erkennt jetzt Möglichkeiten.

Heavenletter # 2494 A Wonderful World

Eine wundervolle Welt 

Gott redete …

Dies ist eine wundervolle Welt, in der ihr lebt. Und das ist alles, was ihr zu tun habt – in ihr leben.

Wenn ihr das Wasser in eurer Wanne ansteigen sehen möchtet, ist alles, was ihr zu tun habt, in die Wanne zu steigen. Ihr habt nicht dem Wasser zu befehlen, anzusteigen. Ihr habt es nicht anzufordern. Ihr habt das Wasser nicht zu bedrohen, damit es sich dran macht, anzusteigen. Es wird ganz natürlich aus sich selber heraus ansteigen. Alles was ihr zu tun habt, ist hineinsteigen. Der Rest ist auf Automatik.

Betrachtet das Leben wie die Badewanne, in die ihr steigt. Kraft eurer Gegenwart wird die Welt ansteigen. Sobald ihr die Welt mit eurer Liebe und Weisheit betretet, was für eine andere Chance wird die Welt dann haben, als sich emporzuheben?

Es ist nicht notwendig, auf all die Fehler der Welt hinzuweisen, um sie dazu zu bringen, sich höher zu heben. Ihr habt die Welt nicht zu züchtigen. Ihr braucht ihr nicht die Irrtümer ihrer Wege aufzuzeigen. Ihr habt nicht gegen ihr Fehlbenehmen aufzubegehren. Ihr tretet ganz einfach in die Gleichung ein mit Liebe in eurem Herzen, und die Welt wird eurem Bitten entsprechen.

Ihr werdet hier womöglich sagen, ihr alleine könntet keinen Unterschied erbringen. Tretet zu dem Leben hinzu, einer nach dem anderen, dann werden Andere folgen, und bevor ihr es bemerkt, werdet ihr eine Armee von Hochbewusstheits-Soldaten zusammengestellt haben, in keinem Sinne selbstverständlich Soldaten, sondern vielmehr eine Liga von Welt-Aufschwung-Gebenden. So simpel ist das, Geliebte.

Geleitet einen neuen Tag herein durch die Vereinigung der Herzen, deren Trachten es ist, einen neuen Tag hereinzugeleiten. Lasst Herzen der Liebe einander an der Hand halten. Sobald genug Herzen sich die Hände gegeben haben, ist der Friede gesichert. Mehr als Friede ist gesichert. Liebe ist gesichert.

Liebe wird aufgehen, so wie die Sonne jeden Morgen aufgeht. Das wird unerlässlich sein. Ein neuer Tag ist am Dämmern, und um deine Gegenwart wird nachgefragt. Nimm deine Pistole aus dem Halfter, und trage stattdessen Liebe bei dir, denn Liebe wird jeden Verschluss abheilen, und Liebe wird eine edle Botschaft versenden. Liebe wird Tag für Tag bewaffnete Kampfmittel zwergenhaft erscheinen lassen. Es ist nicht einmal so, dass Liebe triumphiert. Sie nimmt keine Gefangenen. Es ist einfach so, dass sich Alle der Liebe anschließen werden, denn ihr werdet ihnen aufgewiesen haben, Wie.

Es ist nicht so, dass ihr die andere Wange hinhaltet, wie ihr es verstanden habt. Dank eurer Liebe wird eine andere Wange hingehalten. Liebe wird andere Menschen vom Zorn wegwenden. Liebe löst alle trügerische Illusion auf, und alles, was nicht Liebe ist, ist eine Illusion. Nicht länger werdet ihr ein Vortäuschen an euch behalten, dass ihr minder als Liebe seid. Sowie ihr in Liebe hervortretet, wird euch die ganze Welt hinterhergehen. Ihr werdet die Welt umwälzen, bevor sie Jimminy Cricket sagen kann. Wenn Liebe marschiert, kann keiner außer Schritt sein.

Ihr sagt vielleicht, dies sei bereits früher versucht worden, und es habe nicht funktioniert. Ihr zitiert Christus, Buddha und Mohammed und all die Heiligen. Aber sie hatten euch nicht, Geliebte. Jetzt, jetzt tut euch mit ihnen zusammen, und ihr werdet leben, um einen Aufstand der Liebe in der Welt unter euren Augen zu sehen zu bekommen. Erkennt euch selber als die mächtige Kraft, die ihr seid. Seit ihr auf der Erde niedergegangen seid, seid ihr eine mächtige Kraft gewesen, eine mächtige Kraft in Sachen Bezweifeln vielleicht. Jetzt, habt keinen Zweifel. Habt stattdessen Liebe. Maskiert euch nicht mehr länger. Seid die Liebe, die ihr seid.

Von diesem Augenblick an, kein Wort mehr aus eurem Mund, welches nicht Liebe ist. Kein Wort mehr aus eurer Feder. Lasst eure Liebe wie Wasser sein, welches die Welt tauft. Lasst euer Herz die Welt mit Liebe und mit nichts als Liebe überfluten. Keine Schau von Liebe, achtet darauf. Keine Sentimentalität, nicht eine Fassade, nicht ein Bemühen, sondern Liebe, Liebe seiend, am Ausstrahlen aus dem Zentrum eures Herzens und Alle in ihrem Kielwasser in die Arme nehmend.

Heavenletter # 2495 Where Does Anger Come From?

Woher rührt Ärger?

Gott redete …

Es ist immer du selber, auf den du wütend bist. Es hat die eine oder andere Übertretung gegeben, die du ausgeführt hast, welche dich wütend macht. Es ist nicht die andere Person oder es sind nicht damit befasste Personen. Einerlei, wie sehr sie im Unrecht sind, dein Ärger kommt von etwas, mit dem du zu tun hast.

Ärger ist immer Ego. Immer. Die Situation kann nicht in Ordnung sein. Du kannst absolut im Recht sein, und dennoch ist der Ärger nichtsdestotrotz Ego. Gewiss, eine Situation kann in Ordnung gebracht gehören, und dennoch hast du über sie nicht wütend zu sein. Es ist ein Vorrecht, die Situation nicht zu mögen, aber der dabei Gesellschaft leistende Ärger ist eine andere Geschichte. Ärger ist nichts Gutes. Er ist überhaupt nichts Gutes. Er tut nicht dir, nicht anderen damit Befassten, noch auch der Lage irgendetwas Gutes. Du möchtest das Feuer löschen, nicht noch neues hinzutun. 

Frieden ist eine wundervolle Sache. Du bewunderst Gandhi und was er durch friedvolle Mittel zustande gebracht hat. Wie simpel er war, und wie augenscheinlich, dass er sich auf der rechten Spur befunden hat. Und dennoch, in deinem eigenen Leben, bei Angelegenheiten von weitaus geringerer Bedeutung als denjenigen von Gandhi, wendest du dich immer wieder von Zeit zu Zeit der Wut zu. Du denkst, Wut sei von Wert, sie sei gar unschätzbar, während dem gegenüber Wut die ganze Zeit eine Situation aufbläht und dir deinen Frieden fortnimmt.

Nicht zum Ausdruck gebrachte Wut ist immer noch Wut. Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Wut zum Ausdruck gebracht, oder Wut unterdrückt. Verweigere dich der Wut in einer jeden Gestalt oder Form.

Höre her, Wut ist eine schauderhafte Sache. Ganz aus sich selber heraus, sie ist grässlich. Und dann legt sie eine Pilzwolke über eine Situation. Sie macht dich blind. Schau, einerlei wie die Lage ist, sie ist bloß eine Lage, und Lagen können verändert werden. Ärger trägt nichts zu der Lösung bei. Sofern du einen friedvollen Ausgang für die Situation möchtest, sei friedvoll.

Dies ist dir alles dermaßen klar, wenn es um einen anderen Menschen geht, oder wenn es in einem Buch oder in einem Film vorkommt.

Sobald es indessen sich auf dein Leben beläuft, bist du voller Leidenschaft mit Ärger. Sei leidenschaftslos ohne ihn. Sei leidenschaftlich was den Frieden angeht. Du gibst nichts anderes auf als Ärger, um inwendig in dir Frieden zu empfinden. Friede ist eine großartige Sache. Wut nicht. Ärger ist eine Dutzendware. Jeder kann in Ärger aufflammen. Nicht jeder hat bis jetzt den Vorteil, sich in Friede hinein abzukühlen, hinzugelernt.

Du siehst dich gerne als eine coole Person. Dann sei cool mit Ruhe und nicht heiß mit Ärger. Es liegt ganz einfach kein Vorteil in Ärger. Er kostet zu viel, Geliebte. Er kostet euch euren Geistesfrieden. Er verkürzt euer Leben. Seid nicht leicht aufgebracht, und nicht heißblütig. Seid cool.

Ich sehe, ihr nickt bei allem, was Ich sage. Ihr stimmt Mir in der Theorie zu, bis zum nächsten Mal, wann euch etwas auf die Palme bringt. Ist es möglich, dass ihr euch beim nächsten Mal, wann ihr den Ärger anheben spürt, Meiner entsinnt? Ist es möglich, dass ihr euch selber ins Gedächtnis rufen könnt, dass es einen Gott im Himmel und auf Erden und inwendig in euch gibt, einen Gott der Liebe, des Friedens und aller Dinge, die cool sind?

An Mich denken ist nicht wie einen Schiedsrichter oder einen Mediator herbeirufen, dennoch ist es euch eine Hilfe, eine andere Perspektive zu erlangen, wo eine andere Perspektive nötig ist. Es gibt keinen angemesseneren Zeitpunkt, wann eine bessere Perspektive nötig ist, als dann, wenn euch heiß wird vor Ärger. Sofern ihr zu sehr rot seht, um euch Meiner zu erinnern, dann entsinnt euch euch selber. Entsinnt euch ausgiebiger euch selber denn der Lage, die es geschafft hat, euch aufzureizen.

Denkt ihr vielleicht, ihr hättet Wut wirklich nötig, um die Situationen zu schlichten? Habt ihr vielleicht das Gefühl, Wut diene einer bereinigenden Aufgabe? Was kann an dem Ärger dran sein, welches euch das Gefühl verschafft, er sei nützlich, obschon ihr es besser wisst? Was können Wir tun, dass Ärger nicht aufkommt und dass ihr ihn demzufolge nicht haben möchtet?

Heavenletter # 2496 Gaining the Boundless

Das Schrankenlose erlangen

Gott redete …

Sobald das Alte abgestreift ist, tritt Platz für Neuheit ein. Sobald Vögel das Federkleid wechseln, sind sie eine Zeitlang nackt und bloß. Raum ist freigeräumt, dass neue Federn wachsen können.

Sofern Vögel wie du wären, würden sie herumflattern und sagen: „Oh, du Lieber, irgendetwas muss hier los sein. Meine Federn fallen aus.“ Vögel aber geraten nicht außer sich vor Sorgen. Sie machen sich gar nichts daraus, dass sie ihre Federn verlieren, nicht lange hin, und sie haben neues Gefieder.

Im Moment, da streift ihr Überbleibsel von eurem alten Selbst ab. Dies ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass ihre Unwissenheit abstreift. Ihr verliert den Halt an allen euren vertrauten Umzäunungen. Die Grenzziehungen waren insgesamt eine Irrung, und dennoch, derart vertraut, wie sie euch sind, fühlt ihr euch ohne sie beraubt, denn jetzt, woran sollt ihr euch nunmehr festhalten? An euch, Geliebte, ist es, am Treiben zu sein.

Ihr dachtet, ein Seil an der Vergangenheit hielte euch geborgen. Die Grenzen verliehen euch ein gewisses Behagen. Ihr könnt gegen sie aufbegehrt haben, gleichwohl wart ihr es gewohnt, euch gegen sie einzuigeln. Nun sind die Seile weg. Sie waren ohnehin bloß Kulissen.

Ihr langt immer noch nach den Mauern, und eure Finger können sie nicht finden, um herauszubekommen, wo ihr seid. Euch vermittelt dies das Gefühl, dass ihr, ohne die Wände, verschollen seid. Es ist nicht behaglich, sich darin aufhalten zu sehen, was ihr als einen Schwebezustand betrachtet.

Eurer Grenzziehungen ledig, Geliebte, seid ihr wie die Vögel, die ihre Federn verloren haben. Der Unterschied liegt darin, dass die Vögel wissen, dass sie ihre alten Federn nicht nötig haben. Ihr benötigt eure Grenzziehungen so und so ebenso nicht. Ihr habt es nötig, euch daran zu gewöhnen, ohne sie zu sein. Die Seitenstäbe eures Gitterbetts sind nun herunter, und ihr könnt feiern und ihr könnt erforschen. Grenzen-los, seid ihr frei. Ihr wolltet Freiheit, und nun ist sie gekommen, und es braucht einiges, sich an sie zu gewöhnen. Ihr seid aus einem Käfig entlassen worden. „Mein Käfig, mein lieber Käfig“, lamentiert ihr.

Es gibt im Leben nicht mehr länger ein „es sollte“. Das Leben ist reichhaltiger, voller, weiter, und doch scheint es euch nebulöser zu sein, ja gar leer. Eventuell fühlt ihr euch schwach, anstatt stark. Ihr habt euer Gleichgewicht verloren. Ihr sehnt euch nach den Straßenschildern, die nicht mehr länger ersichtlich sind. Irgendwie habt ihr euch mit ihnen stärker gefühlt. Das ist trügerische Illusion für euch.

Unter Umständen fühlt ihr euch gar hohl, nicht in der Lage, euch selber zu zwicken, um zu wissen, dass ihr hier seid. Dieses Empfinden von Hohlheit, ja selbst von Zerbrechlichkeit, ist ein Anzeichen für euer Ausweiten. Ihr fühlt euch öde und verlassen. Ihr fühlt euch abgekoppelt. Ihr seid abgekoppelt, Geliebte, von eurer Vergangenheit. Ihr seid von Enge abgekoppelt. Und daher fühlt ihr euch kieloben.

Es ist beinahe so, als fühltet ihr euren Körper am Verschwinden. Grenzenlos, da fühlt euch bodenlos. Ihr fühlt, wie eben der Boden unter euch sich auflöst. Ihr habt das Gefühl, als wäret ihr in einer Art Wirbel.

All diese wundervollen Dinge spielen sich für euch ab, und ihr macht euch darum Sorgen! „Was passiert mir da?“, fragt ihr euch. Ihr fühlt euch im Raum in der Schwebe gelassen. Geliebte, ihr wart die ganze Zeit im Raum am Schweben. Ihr, die ihr raumlos seid, seid im Raum am Schweben. Der Boden unter euch existierte niemals.

Klein Küken war in heller Aufregung, und es rief und rief, der Himmel sei am Herunterfallen. Und du, du meinst, etwas sei am Fehlen, weil sich dein Empfinden des kleinen Selbst abstößt und du in dein Größeres Selbst hinein schlüpfst. Dies war unerlässlich. Es hatte zu passieren. Du bist nicht am Stürzen. Das, was dich definiert, fällt weg. Du hast ohnehin niemals eine Definition vonnöten gehabt. Es ist an dir nicht mehr länger irgend ein Umriss.

Du hebst an, dich selber als Licht zu empfinden. Chakren geraten dir real. Du erspürst den Kern deines Seiens als eine Flamme. Deine ganze Illusion geht soeben in Rauch auf.

Heavenletter # 2497 Be Yourself

Sei du selber

Gott redete …

Sei du selber, und tue nicht oder sage nicht Dinge, um dich selber unter Beweis zu stellen.

Sofern es dein Verlangen ist, unabhängiger zu sein, so sei unabhängiger, so wie du es magst, unternehme aber nicht Handlungen, um zu beweisen, dass du unabhängig bist. Dies ist wie wenn du ein selbst auferlegtes Wagnis angehst.

Tue nicht irgendetwas, um irgendetwas zu beweisen.

Gib Geschenke, soviel du möchtest, gleichwohl gib nicht ein einziges Geschenk an jemanden, um zu beweisen, dass du ihn oder sie liebst.

Schließe dich keiner Gang an, um zu zeigen, dass du kühn bist.

Nimm keine Wagnisse an. Mache keine Mutproben.

Zuallererst, es gibt für dich nichts zu beweisen. Habe das Bestreben, unerschrocken zu sein, und sei es. Erweise Mut, ein Kind aus einem brennenden Haus zu retten. Erweise Mut, indem du jemandem gegenüber, den du beleidigt hast, eine Entschuldigung aussprichst. Tue nicht irgendetwas, um zu zeigen, dass du mutig bist, um zu zeigen oder um zu beweisen, dass du irgendetwas bist.

Sei freundlich. Sei es, aber versuche nicht zu beweisen, dass du es bist.

Lasst eure Handlungen vom Inneren eures Herzens her kommen und nicht, um den Eindruck der Welt von euch zu beschwichtigen oder irgendjemandes Eindruck von euch zu beschwichtigen.

Ihr seid wirklich mutig, und ihr seid wirklich freundlich, sowie ihr der Führung eures eigenen Herzens folgt und euch selber und irgend jemandem sonst nicht zu beweisen habt, dass ihr mutig oder freundlich oder weise, gut, großherzig, vollkommen usw. seid.

Sobald ihr euch aufführt, um irgendetwas zu beweisen, umgeht ihr die wirklichen Angelegenheiten. Vielleicht ist beweisen so etwas wie auf den Putz hauen, und ihr tut euch hervor, um euch selber oder einem anderen Menschen etwas zu beweisen. Seid alsdann unvollendet und lebendig und real. Schenkt euch fürs Erste selber mehr Glauben.

Versucht nicht zu beweisen, dass ihr cool seid. Findet stattdessen Vergnügen.

Versucht nicht zu beweisen, dass ihr ehrlich seid. Seid ehrlich.

Erkennt ihr, wie das Bedürfnis, euch selber zu beweisen, von Minderem als Stärke herrührt? Ihr habt von Stärke her zu kommen, Geliebte, und nicht von Furcht. Ganz bestimmt braucht ihr euch nicht Angst zu machen, wie euch jemand von außenher wahrnimmt. Nehmt euch selber wahr, und freut euch.

Wenn ihr beispielsweise das Gefühl habt, ihr seid scheu, gut, geht voran und übt euch im Wagemutig-Sein. Sei der erste, der am heutigen Tag ein Mal zu reden beginnt, und morgen zweimal, usw. Sich Üben ist nicht sich Beweisen. Es ist sich Üben. Es ist dich selber trainieren. Trainiere dich selber, aber tue es nicht, um irgendetwas gegenüber irgendjemandem zu beweisen.

Liebe kann nicht geübt werden, Gebiete, Geliebter. Sich der Liebe gewahr zu sein kann geübt werden. Offen gegenüber der Liebe zu sein kann geübt werden. Das Vorhaben zu lieben kann geübt werden, die Liebe selber ist allerdings ihr eigener Meister. Sobald dein Herz offen genug ist, wird Liebe hindurchfließen. Daran wird nichts sein.

Du kannst es nicht hinkriegen, dass Liebe existiert. Liebe kann ein allgemeiner Bescheid sein, den du ausgibst, aber du kannst Liebe nicht herumbefehlen. Liebe ist kein Schalter, den du ein- und ausschaltest. Die Drossel der Liebe muss offen bleiben.

Kommst du nun ohne die Idee aus, irgend jemandem gegenüber, dich selber mit inbegriffen, etwas zu beweisen?

Lege an den Tag, aber versuche nicht zu beweisen.

Versuche nicht zu beweisen, dass du besser als irgendwer sonst bist. Versuche nicht einmal zu beweisen, dass du besser bist, als du es gewohnterweise warst. Gewiss ja, du bist weiser, da du immerzu hinzulernst. Was aber gibt es da zu beweisen, Geliebte, und wem gegenüber müsst ihr das beweisen?

Wenn du das Gefühl hast, etwas zu beweisen, dann betrachte jenes Verlangen als ein Warnsignal, was los geht. Ein Signal, dass du eine verkehrte Kulisse errichtest. Habe schlicht das Verlangen, dir selber und jedermann sonst treu zu sein.

Nichts hat bewiesen zu werden. Was ist es denn, was du möglicherweise zu beweisen hast?

Heavenletter # 2498 Tell Yourself a Story

Erzähle dir selber eine Geschichte

Gott redete …

Zuvorderst, sei dir selber treu, und sei gut zu dir selber. Denke gut von dir selber. Gehe näher auf dich ein. Nähre dich mit günstigen Gedanken über dich selber und über Andere. Sei in Tandem mit deiner Hinsicht auf dich selber und mit der Hinsicht auf Andere. Sie sind gemeinsam unterwegs. Sie sind ein und das selbe.

Wie viel Negativität du für andere Menschen innehältst, ist genau das Ausmaß, was du an Negativität für dich selber innehast. Dies ist so. Dies ist ebenfalls so, dass du, wenn du Andere herunterputzt, dich selber herunterputzt.

Derjenige, der spricht, hört, was er spricht. Er hört es mehr als irgendwer. Er ist seine eigene Radiowerbung, die den ganzen Tag über hinausposaunt wird. Sei dir sicher, dass du das bewirbst, was du gerne kaufen möchtest.

Derjenige, der ein Verbrechen begeht, begeht es gegen sich selber. Wenn er einen anderen Menschen bestiehlt, hat er seinen eigenen Selbstwert gestohlen.

Es stimmt ebenfalls, dass du das, was du einem anderen Menschen gibst, dir selber gibst. Jedes Geschenk, was du schenkst – du bekommst es. Jede Sorte Wort, was du sagst, du bist der Wohltäter. Bedenke einfach, du kannst ein Behältnis sein von allem, was du möchtest. Du kannst süße Früchte oder saure Trauben oder eine Mischung von beidem enthalten. Besser ist es, süße Früchte zu enthalten.

Wenn Ich sage, du habest dein Denken zu ändern, meine Ich, dass du wirklich dein Denken zu ändern hast, der ganzen Länge nach. So ein klein wenig Überstreichen wird es nicht tun. Es wird dich nicht hereinlegen, und es wird niemanden sonst hereinlegen.

Du brauchst eine ganze frische Runderneuerung. Es ist derart viel Make-up übrig geblieben aus der Vergangenheit, Es ist schwer, das abzubekommen. Du wirst in der Tat zu schrubben haben.

Verkünde dir selber, dass von diesem Augenblick an kein einziges negatives Wort mehr deine Lippen passieren wird. Dies alleine wird euch erhellen, Geliebte. Dies alleine wird Vergebung hereingeleiten. Kein Groll wird mehr übrig bleiben, weil Negativität abserviert worden ist. Dies alleine wird dich von der Vergangenheit freisetzen. Wie du es doch nötig hast, von der Vergangenheit freigesetzt zu sein. Sie hatte einen gewaltigen Zugriff auf dich gehabt. Sie ist nicht das Beste. Hast du nicht genug gehabt von der Vergangenheit? Hast du dich nicht selber genug mit alten Gedanken bestraft? Sie sind jetzt schmuddelige Lumpen. Es ist an der Zeit, sie herauszuwerfen. Es ist längst überfällig, sie herauszuwerfen. Weswegen ständig die gleichen alten Lumpen anhaben, Geliebte?

Es gibt helle neue Kleider, die auf euch warten.

Nachdem ihr gegessen habt, macht ihr den Abwasch. Wascht nun eure Gedanken ebenfalls ab. Abgestandene Gedanken kommen in den Müll. Sie sind Abfall. Eurem Geist gehört es nicht, ein Empfänger von Abfall zu sein. Recycelt eure Gedanken, Geliebte. Findet gute. Keine zerfetzten Gedanken mehr für euch.

An jedem Tag beginnt ihr ein neues Jahr. Kein Sich-Vornehmen mehr allerdings. Jetzt herrschen neue Gedanken aufs Feinste. Sich-Vornehmen ist nicht so viel wert wie neue Gedanken. Nach neuen Gedanken trachten ist gut – neue Gedanken haben ist besser. Sich-Vornehmen ist kümmerlich. Neue Gedanken sind die Jahreszeit, die eingetreten ist.

Sofern du eine neue Welt und ein neues Leben möchtest, werden dies deine Gedanken für dich erreichen. Sie haben es für dich in der Vergangenheit hinbekommen. Dass deine Gedankenmuster machtvoll sind, ist nichts Neues.

Vielleicht bist du der Auffassung, du habest über deine Gedanken nicht das Sagen, Gedanken, die du nicht möchtest, kämen ohne dein Bitten herein. Du wirst vielleicht sogar sagen, sie quälen dich. Gut, dann bekomme jene Gedanken weg von dir – lache sie weg, und lade neue Gedanken herein, vielleicht dem entgegengesetzte Gedanken. Erzähle dir selber Geschichten. Dies ist es ja ohnehin, was du tust.

Vielleicht erzählst du dir selber: „Ich mag diese Person nicht. Ich mochte sie nie.“

Vielleicht kannst du dir eine andere Geschichte erzählen. Vielleicht kannst du sagen: „Ich möchte mich daran machen, in dieser Person etwas zu suchen und zu finden, was ich mag. Ich möchte ihr zuhören, was sie zu mir zu sagen hat. Ich möchte auf ihren Ruf eingehen. Falls ich sie immer noch nicht mag, kann ich nach wie vor ihr ein Freund sein, während ich meiner Wege gehe und sie ihre Wege nimmt. Ich möchte gerne darin gut werden. Es ist leicht. Es ist nichts Schweres daran. Dies nun sind meine neuen Gedanken.“

Heavenletter # 2499 One Magnificence

Die Eine Herrlichkeit

Gott redete …

Es ist eine liebliche Sache, wenn du dich vor Mich hinsetzt, wenn du zu Mir aufschaust, fast so wie ein Küken, das seinen Schnabel öffnet, in Erwartung eines saftigen Happens von seiner Mutter.

Deine Augen schauen nach oben und du bietest Mir dein Herz dar. „Komm herein“, sagt dein Herz, und deine Augen spiegeln das Gefühl wieder. Selbstverständlich brauche Ich keine Einladung. Ich brauche keine Einladung, derweil Ich bereits in deinem Herzen Platz genommen habe. Hier bin Ich und fülle dein Herz mit Liebe, und du sagst „Komm herein“. Ihr sprecht mit euren vollen Herzen, Geliebte.

Wenn du eine Party gibst, und Jeder Platz genommen hat, dann sagst du nicht, “Oh, bitte, kommt zu meiner Party“.

Viel eher sagst du: „Danke, dass ihr zu meiner Party gekommen seid. Ich bin freue mich so sehr, dass ihr da seid.“

Und Ich als Gast sage: „Ich freue Mich sehr hier zu sein“.

Auch wenn Ich ein Gast bin, der an deinem Tisch sitzt, bin Ich irgendwie auch der Gastgeber. Hierin liegt der Sinn, dass Ich Mich selbst willkommen heiße. Ich spreche zu Mir selbst. Es möchte den Anschein haben, dass Ich alle Teilnehmer spiele. Du machst dich glauben, dass es unterschiedliche Teile gibt. Du erkennst die Teile einfach wieder und siehst noch nicht die Ganzheit. Ich sehe still alles, alle Teile, alles von dir.

Was muss Ich tun, während Ich in deinem Herzen sitze, um deine Aufmerksamkeit zu erhalten? Ich denke, Ich muss fortwährend sagen: „Hier BIN ICH. Hier ist es, wo du Mich finden wirst. Genau hier, in dir die ganze Zeit.“ Ich schlage nicht an die Wände deines Herzens. Das ist nicht Mein Stil. Manchmal glaubst du, Ich würde an den Balken rütteln, aber das ist nur deine Überreaktion angesichts etwas, was dein Boot getroffen hat. Die ganze Zeit, sitze Ich ruhig in deinem Herzen. Hier meditiere Ich. Meine Meditation ist Liebe. Da gibt es kein Drumherum. Du musst Mich wirklich hören. Du kannst Mir nicht lange abschwören. Wirklich, es ist schon lang genug gewesen.

Selbstverständlich kenne Ich weder lang noch kurz, aber Ich benutze die Ausdrücke, in denen du sprichst.

Dein Gewahrsein ist von Mir nur ein Augenschlag entfernt. Höre auf mit den Augen zu schlagen, und du wirst sehen, was immer gewesen ist.

Es gibt keine Wildnis, Geliebte. Und es gibt keinen Schrei in der Wildnis nach Mir. Wenn du so etwas denkst, so ist das nur ein Spiel, das du dir als Spiel ausgesucht hast. Ich bin still, und trotzdem magst du hinter Mir herjagen, oder du versuchst erstaunlicherweise, Mich wegzujagen.

Ich schwirre nicht umher. Ich bin fest in dir. Ein Baum Meiner Liebe wächst in deinem Herz, ein Lebensbaum, dessen Äste den weitest entfernten Stern erreichen, ein Lebensbaum, dessen Äste sich mit allen Bäumen verwinden. Es ist ein Zusammenwachsen von allen Herzen da, und dieses Geäst bedeckt die ganze Welt. Alle können es besteigen. Alle schwingen in ihm. Dieses Geäst ist Liebe. Frischer Wind streicht durch das Geäst. Geliebte, Unser Standpunkt ist aus gewobener Liebe gemacht, aus so innig verschlungener Liebe, nicht aus geflüsterter, sondern ruhiger Liebe, aus Liebe, die so zärtlich, so großartig ist – Unser einer Herzschlag.

Stelle es dir vor, Unser Herz schlägt als Eines, Unser wundervolles großartiges Herz der Einheit übernimmt ruhig die Welt und führt die Welt bei sich selber ein. Mein Herz ruht in deinem und dein Herz ruht in Meinem, und dennoch gibt es keine zwei Herzen sondern eins. Gehört es dir oder Mir? Oder ist es eine Prächtigkeit an Liebe?

Heavenletter # 2500 Here, Take This Happiness

Hier, nimm dieses Glücksgefühl

Gott redete …

Was sollen Wir mit eurer Unbehaglichkeit in der Welt anfangen? Du siehst, wie du erkennst, dass du nicht für die Welt bestimmt bist, wie du dies gegenwärtig betrachtest. Du neigst zu der Ansicht, das Leben auf der Erde sei eine Drangsal, eine Anstrengung, mehr ein Erprobungsgelände denn eine Oase. Ja in der Tat, die Welt hat einige Hinwendung nötig, und du hast es nötig, zu erkennen, Wer du bist. Die Frage handelt nicht so sehr darum, was in der Welt vor sich geht, vielmehr darum, was bei dir vor sich geht. Wo halten sich deine Gedanken auf, und wohin nehmen sie dich? Habe Gedanken, die dich zu grüneren Auen nehmen.

Wie deine Gedanken sind, erbringt der Welt, in der du lebst, einen Unterschied.

Sofern die Welt dein Kind ist, dann musst du es inspirieren. Keine Verurteilungen mehr. Kein Hinweisen mehr auf all ihre Schwächen. Dem zum Trotz, was du dir selber eingeredet haben magst – Schönheit und Liebe herrschen vor, ja gar, als deine Beachtung eher auf Schwächen gelegen hat denn auf Schönheit.

Die Welt, in der du lebst, ist ein Kunstwerk. Ja, Disharmonie existiert, kannst du gleichwohl die Harmonie und die unermesslich weite Schönheit dieses Universums verleugnen, kannst du das wirklich? Wenn du dir tatsächlich die Welt anblickst, wenn du dir tatsächlich das Innere deiner Hand oder ein Blatt von einem Baum anblickst, wie kannst du dann anders sein als in Verwunderung? Sofern du mit Entsetzen oder Groll befrachtet bist, hast du an die falschen Stellen geblickt. Auf Irrungen blicken – du wirst sie verstärken. Du wirst sie vermehren. Gibt es nicht etwas anderes, auf das du dein Augenmerk richten kannst in der Welt, etwas, welches der Welt zur Hand gehen kann? So, wie du denkst, so strahlst du ab. Was möchtet ihr gerne ausströmen, Geliebte? Dann strahlt es ab.

Was ihr ausströmt, das ist an euch. Es ist nicht an irgendwem. Dasjenige, was ihr euch anblickt, ist das, was ihr ausströmt. Selbst wenn euer Herzensbegehren dahingehend ist, Grausamkeit von der Welt fort zu heben, sobald ihr Grausamkeit anschaut, unterstützt ihr sie. Ihr könnt ein ernsthaftes Anliegen an euch haben, Grausamkeit, Verbrechen und Gewalt zu beenden, je mehr ihr allerdings über jene Bewandtnisse Recherchen anstellt, umso mehr fördert ihr sie. Ihr baut Hospitäler, um Krankheit zu beherbergen, und ihr errichtet Gebäude, um Kriminelle unterzubringen. Ihr bestärkt just das Ding, was ihr gerne beseitigt sehen möchtet. Ändert euren Brennpunkt.

Stellt euren Brennpunkt auf die Scharen ein, die freundlich, sanftmütig und sich an die Gesetze haltend sind. Schenkt eher Glauben, als Minuspunkte zu verteilen.

Sofern die Welt die Umwelt ist, in der ihr lebt, dann schaut auf eure Umwelt in derselben Hinsicht, wie ihr gerne angeschaut werden möchtet. Selbst in euch selber, kann Unvollendetheit aufgefunden werden, wenn ihr euch nach ihr umtut. Schaut nach etwas anderem – beispielsweise nach Freude. Seht euch danach um, was euch Freude schenkt.

Ich weiß, ihr neigt zu dem Glauben, Glücksgefühl sei etwas, was euch gegeben wird oder nicht gegeben wird. Oder es sei euch bloß gegeben, um wieder weggenommen zu werden. Ihr irrt euch. Glücksempfinden stellt ganz eindeutig eine eurer Wahloptionen dar. Es wird euch nicht untergeschoben. Es ist an euch, die Wahl zu treffen. Hier, nehmt dieses Glücksgefühl. Ich händige es euch aus. Es ist ein köstliches empfindliches Erzeugnis. Und doch ist es an euch, den Bescheid zu erteilen. Irgendwo auf der Strecke habt ihr beschieden, eingeengtes Glücklichsein zu akzeptieren. Wählt nun Glücklichsein insgesamt. Es ist so leicht, sich für Glücklichsein zu entscheiden, wie es leicht ist, sich für Unglücklichsein zu entscheiden.

Am Aktienmarkt könnt ihr eine jede Aktie kaufen, die ihr euch besorgen mögt. Ihr könnt ebenfalls jeden Geisteszustand kaufen, den ihr euch wünscht. Glücksgefühl kostet nichts, wenn es dennoch etwas kosten würde, würde es weniger kosten als Sich-Abmühen und als Unglücklichsein. Wer bei gesundem Menschenverstand sollte sich eher fürs Unglücklichsein entscheiden mögen, sofern er für das gleiche Geld große Freude und erkleckliches Glücklichsein bekommen könnte? Ja, ihr habt Wahlen, die zu treffen sind. Trefft sie.

Heavenletter # 2501 Why Doesn’t God Do It?

Warum tut es Gott nicht?

Gott redete …

Du magst gedacht haben, sofern Gott etwas tun kann, warum bloß tut Er es dann nicht?

Du hast fragst dich, weswegen es Krankheit und Herzschmerz gibt, und weswegen auf der Erde vollauf Friede existiert. Du fragst dich, weswegen Gott nicht herbeieilt und alles haargenau in Ordnung bringt.

Ihr habt eine Menge Fragen, und eine Menge Klagen.

Vielleicht, einmal angenommen, ihr hättet die Wahl zwischen – es gebe den freien Willen, oder es gebe Vorherbestimmtheit – und ihr entscheidet euch für Vorherbestimmtheit.

Ich wählte den freien Willen.

Ihr werdet vielleicht sagen, ja, da ist freier Wille, und dennoch scheint überdies Vorherbestimmtheit zugegen zu sein, und fragt euch, weswegen das Leben so ist.

Ja, gewisslich, da ist ein Gezeitenwogen des Lebens, Geliebte, und ihr seid in ihm aufgekehrt. Ihr könnt fragen – erfasst in dem Mahlstrom einer Flut – : was hat euer freier Wille damit zu tun? Ihr bringt vor, dass es euch manchmal den Anschein hat, euer freier Wille zähle nicht viel, und dass ihr euch überhaupt nicht frei fühlt. Ihr fandet euch in einer bestimmten Örtlichkeit in eine bestimmte Familie hineingeboren, und von so vielem durchsickert, was nicht eure Wahl darstellte. Wo war da euer freier Wille, und wo ist jener jetzt?

Lasst Mich euch ein paar Fragen stellen. Sofern ihr die Entscheidungsmacht hättet, würdet ihr dann das Leben in einer unberührten und makellosen Weise anlegen? Würdet ihr alles vorhersagbar und sicher machen? Würdet ihr wirklich das Leben zu einer sicheren Angelegenheit machen mögen? Sollte jeder gleichen Alters am Leben sein? Sollte der Sterbezeitpunkt bekannt sein? Sollte jedes Kind im selben Alter anfangen zu reden?

Wenn ihr den entscheidenden Faktor in der Hand hättet und euch ein einwandfreies Leben wähltet, welche Fragen würden euch dann gestellt werden? Vielleicht würdet ihr dann gefragt werden, weswegen denn dies und das niemals geschieht. Wieso gibt es nichts, auf das man wetten kann? Was passierte mit der Würze des Lebens? Was passierte mit den Glückssträhnen – wurden sie geopfert, sodass es zu keinem Missgeschick mehr kommen kann?

Vielleicht würden eure Wähler die Hände in die Höhe werfen und sagen: Wieso denn, dieses Leben ist nicht besser als das eines Roboters. Was würdet ihr dem entgegnen?

Sofern ihr diese Entscheidung zu treffen hättet, und ihr hättet euch für einen im Voraus festgelegten Pfad entschieden, könntet ihr später aufwachen und froh sein, dass es bloß ein Traum war, den ihr gehabt habt.

Fakt ist, dass ihr beides möchtet. Ihr möchtet im Leben Überraschendes, zur selben Zeit wie ihr euch eure Überraschungen aussuchen möchtet. Ihr möchtet keine irgend geartete Gefährdung, und dennoch lechzt ihr nach Abenteuer und Aufregung. Ihr wollt eine sichere Fahrt, und ihr möchtet Gelangweiltsein nicht. Ihr möchtet das Leben gerne vorhersagbar haben, ohne dass es vorhersagbar ist.

Es ist nicht so ein Leichtes, diese Entscheidungen über Leben und Tod zu treffen, nicht wahr?

Sofern ihr nun für das Leben zu votieren hättet, so wie es ist, oder für das Leben gemäß eures angenommenen Ideals, wofür würdet ihr stimmen? Schlussendlich, wofür würdet ihr stimmen?

Ihr fragt euch, ob es dabei nicht eine Art Kompromiss gebe. Einfach Krankheit und Krieg fortnehmen, und alles Sonstige gleich belassen.

Ihr wisst, Geliebte, ihr habt den freien Willen, Krankheit und Krieg fortzunehmen. Ja, ihr. Tatsache ist, ihr habt in eurem Herzen den Bescheid erteilt – und Krankheit und Krieg werden sich auflösen. Sie vermögen nicht zu existieren, wo sie nicht gewünscht sind. Sobald genug Menschenwesen auf der Erde mit ihrer Erkundung von Krankheit und Krieg zu Ende gekommen sind, werden jene nicht mehr länger existieren.

Denkt nicht, ihr hättet keine Macht, und denkt ebenfalls nicht, eure Macht sei geringfügig. Ihr habt ungemein viel Macht. Ihr könnt alleinig mit eurem Herzen Wunder vollbringen. Ihr könnt diese Welt dazu machen, wie ihr sie sein haben möchtet. Ihr habt freien Willen. Nutzt ihn, Geliebte, setzt ihn ein. 

Heavenletter # 2502 You Are Your Own Planet

Du bist dein eigener Planet

Gott redete …

Du bist dein eigener Planet. Du bist alles von ihm. Die Erde weilt in dir. Ein jedes Bisschen der Erde hat sein Gegenstück in dir. Du bist der zuvorderste Gehalt der Erde, dieses Globus, dieses Balls, der sich herumdreht, als wäre er dir auf den Fingerspitzen. Deine Ausdehnung ist mächtig. Es ist nicht so, dass die Erde um dich herum kreist. Es ist so, dass du um die Erde kreist. Du bist wie der Bauchnabel der Erde.

Du gelangst in deine eigene Macht auf zahlreichen Ebenen. In deiner augenblicklichen Welt und im Kosmos.

Du kannst dich am Herumwirbeln fühlen, und dennoch bist du zentriert.

Du kannst dich aus dem Lot geraten fühlen, gleichwohl wirst du sozusagen auf einem Fuß balancieren und kein Bedürfnis verspüren zu pausieren. Du wirst ununterbrochene fort währende Bewegung sein, und das wird mühelos sein. Du bist an Mühelosigkeit nicht gewöhnt. Du bist an Anstrengung gewöhnt, gleichsam als hättest du das Universum in die Höhe zu halten, derweilen du auf ihm am Tanzen bist, am Tanzen auf einem Tanzboden aus deiner eigenen Fertigung.

Dein Herz ist allwaltend, und gleichwohl ist dein Geist ebenfalls mit dabei, sodass deine Gedanken eine große Macht ausüben. Ich möchte nicht sagen, dass deine Gedanken alles sind, allerdings sind sie eine Menge. Sie sind ein großer Faktor. Das Universum wird durch deinen Geist durchsiebt. Deine Gedanken tragen zu jedem und zu allem bei. Sie sind in ihrem Einfluss gigantisch.

Es ist nicht so, dass dein Geist liebt. Es ist dein Herz. Dein Herz ist alles, und gleichwohl kreist dein Geist um dein Herz herum. Lasse in deinem Geist keinen Abfall stehen. Lasse die sich wiederholenden Gedanken deines Geistes einer Führungsperson für die Erde würdig sein. Zucke bei diesem Gedanken, dass deine Gedanken die Welt beherrschen, nicht zusammen. Oh, ja, du würdest eine Menge deiner Gedanken gerne den Rückzieher machen sehen.

Und hier nun, hier ist es knifflig. Deine Gedanken herrschen vor, und gleichwohl sind deine Gedanken durch Gedanken Anderer dominiert. Hier ist ein Zusammenschluss zugegen, den man als Weltgedanke, als Weltdenken, bezeichnen könnte. Womöglich bist du dessen Sklave gewesen. Um frei zu sein, bedarf es, dass du aus dem Weltdenken, wie aus einer Tonne, herausbirst. Lasse deine Gedanken eines Führers würdig sein, lasse sie nicht subversiv sein, als wärest du ein Saboteur. Dies ist eure Erde, Geliebte. Sie ist eurer Obhut übergeben, und ihr seid der Auflieferer. Kein Pingelig-Sein mehr.

Selbst wenn ihr euch in einem Dusel befindet, seht ihr klar. Benommen, seht ihr klar. Ihr erkennt die Bandbreite, in der ihr euch bewegt. Zutiefst erkennt ihr, dass ein Menschenwesen ein Superwesen ist. Wie kann es anders sein, alldieweil eure Gedanken Herr im Hause sind? Es heißt niemals „schier“ Menschenwesen. Es heißt immer Großartiges Menschenseinswesen. Komme in die gute Stube der Bejahung der Größe, die du bist. Du bist voller Befähigung. Du bist mehr als befähigt. Du hast eine unergründbare Befähigung, große Wunder zu vollbringen. Betrachte diese Befähigung, und wahre sie. Sie ist wundervoll.

Staune über die Schönheit der Schöpfung und über deine Rolle in ihr. Es gibt keine Kleindarsteller, sobald es sich auf das Leben beläuft. Jeder hält das Netz des Universums in die Höhe. Du fängst das Leben auf, und du prellst es zurück. Die Welt ist von deiner Herstellung. Sie ist die Herstellung deines Herzens, fußend auf Rückangaben vonseiten des Geistes.

Der Geist hegt dein Herz.

Lasse nunmehr dein Herz deinen Geist schützen und sichern. Lasse dein Herz seinen rechtmäßigen Platz an der Spitze der Welt einnehmen. Lasse dein Herz seine Weise singen und deinen Gedanken und den Gedanken der Welt Aufschwung verleihen. Ich schwinge den Stab, und nun spielt das Orchester, und du bist der Sänger, der sein Herz zur Welt hinaus singt und ihr helfend beisteht. 

Heavenletter # 2503 2.10.20007 This Is Called Love 

Dies wird Liebe genannt

Gott redete …

Du brauchst nichts in der Welt außer Mich, und du hast Mich, also was benötigst du noch? Was könntest du möglicherweise brauchen? Komme von dem Standpunkt, dass du alles hast. Alles. Du hast es bereits. Es ist bereits dein.

Wenn dir Schuhe fehlen, fühle, wie du deine Schuhe bindest, und dann denke an etwas anderes. Wenn du bereits Schuhe hast, denkst du nicht so viel an sie.

Denke so viel du kannst an Geben statt an Benötigen. Und wenn du nichts Materielles zu geben hast, dann gib Freundlichkeit. Allein schon ein Lächeln oder ein Blick wird den Geist von jemandem erheben. Was auch immer du gibst, wirst du empfangen. Gib eine Erhebung und du wirst erhoben. Und trotzdem, gib ohne auch nur einen Gedanken daran, was es dir bringen wird. Es ist ausreichend, dass du gibst.

Fühle den Unterschied in deinem Herzen, wenn du an Geben denkst statt an Benötigen. Werde mit diesem Gefühl vertraut. Dies ist das Gefühl, das ernährt werden soll. Lasse dieses Gefühl eine Gewohnheit werden, und du wirst alles unter der Sonne haben. Du wirst Wohlstand haben, der erklecklicher als Münzen in der Tasche ist. Ein wohlhabender Mensch braucht sich keine Sorgen um Mangel zu machen. Ich möchte, dass du dich wie ein wohlhabender Mensch fühlst. Ein Bankier voller Wohlstand aus dem Herzen.

Denke jetzt nicht, Ich meinte, du solltest Wohlstand im Herzen haben und gleichzeitig Mangel in der Welt. Starte mit einem vollen Herzen. Suche die Vorteile, die du geben kannst. Das ist die Gelegenheit, die gesucht zu werden hat. Du bist kein Affe, der grabschen muss. Du bist ein menschliches Wesen, das zu geben hat. Nicht weil Ich es sage, hast du zu geben, nicht aus einer Tugend heraus, sondern, du hast zu geben, weil Geben eine grundlegende menschliche Notwendigkeit ist. Glücklichsein liegt im Geben, nicht im Nehmen, nicht im Haben, sondern im Geben zu Haben. Der einzige Grund, aus dem du zu geben hast, ist der, dass darin dein Glücklichsein zu liegen kommt.

Du magst dich selbst anders überzeugt zu haben, aber du hast dich dabei selbst betrogen. Eins der Dinge, die dich zu einem menschlichen Wesen machen, ist diese Fähigkeit zu geben, und zu erkennen, dass du dir selbst dieses Geschenk gibst. Es gibt niemanden sonst, dem du geben kannst. Du kannst nicht geb, ohne dir selbst zu geben. Im Geben erhältst du am meisten. Du akzeptierst deine eigene Großzügigkeit des Herzens. Du erkennst Mich in deinem Herzen wieder. Es ist Meine Großzügigkeit, die du gibst.

Materielle Dinge könnten Geben nicht ersetzen. Es ist so viel mehr zu geben als nur die reinen Sachen. Gib Taten. Stelle dir vor, wie es wäre, ein großer Philanthrop zu sein voller Tätigwerden. Lasse Geben einen großen Volkssport werden. Lasse Geben das Frühstück der Champions werden.

Geld ist ein Mittel, deshalb gib auch Geld. Sei nur sicher, dass dein Herz mitspielt. Sei nicht gelangweilt beim Geld-Geben. Du wirst ja nicht gähnen, sobald dein Herz bei deinem Geschenk am Pulsieren ist.

Babys brauchen Zuwendungen, und dennoch sind sie die größten Geber. Sie haben nichts zu geben, dennoch geben sie von sich selbst voll und naturgemäß. Ein Baby ist ein Baby der Liebe. Du weißt wie ein Säugling dein Herz erfrischt. Erfrische andere Herzen, indem du dein Herz gibst. Babys denken nicht daran, Liebe oder irgendwas anderes zu geben. Sie geben einfach. Durch ihre heilige Anwesenheit geben sie. Sie sind Instrumente des Gebens.

Und so auch du.

Selbst wenn du in einer Gefängniszelle isoliert bist, kannst du von deinem Herzen aus geben. Das ist es was Liebe genannt wird – der Impuls, zu geben. Wo auch immer du bist, wer auch immer du bist, die Fülle des Herzens kann von deinem Herzen ausstrahlen. Es kann die ganze Welt füllen. Erteile deinem Herzen jetzt die Erlaubnis, dieses Licht auszustrahlen und auszustrahlen und auszustrahlen.

Heavenletter # 2504 3.10.20007 That Which Uplifts the World

Das was der Welt Auftrieb gibt 

Gott redete …

Ein wolkiger Tag ist ein wolkiger Tag. Es besser, dort nicht viel Bedeutung hineinzulesen. Wolkige Tage kommen und gehen. Es gibt mehr sonnige Tage. Aus einem wolkigen Tag wird ein heller Tag in Erscheinung treten. Sobald du an die wolkigen Tage denkst, fühlst du dich bedrückt. Sobald du an helle Tage denkst, fühlst du dich sonnig.

Deine Disposition hängt davon ab, woran du denkst.

Zieht die sonnigen Tage vor. Lasst die Wolken gehen.

Es ist Missstand in der Welt. Es gibt Beschwernisse. Es gibt Unglücklichsein. Es gibt Verbrechen. An Missstand, an Beschwernisse und Unglücklichsein aber denken ist sein eigenes Vergehen. Das Ungefügige die Gütigkeit, die Vornehmheit und das Glück in der Welt usurpieren lassen ist ein Vergehen. Es ist mit Sicherheit mit dem falschen Fuß vorangehen.

Stupse deine Gedanken zu der beträchtlichen Größe der Menschheit an, welche ebenfalls existiert. Gute Geschichten sind aus den ganzen Reibereien und der Anspannung, welche sich der Mensch ersonnen hat, erfunden und hingeschrieben worden. Ein gutes Leben hingegen ist aus all den guten Gedanken gemacht, welche ein gutes Leben fördern. Kann dies noch einfacher ausgedrückt werden? Höre auf mit dem Denken an all die Übelstände der Welt. Denke daran, was der Welt Auftrieb verleiht. Sei mit deinen Gedanken an die Welt großherzig und wohlwollend. Erwünsche dir sehnlich Gütigkeit, und lasse deine Gedanken dafür einen Beitrag erbringen.

Es gibt Häuser, die ärmlich errichtet worden sind. Wenn du dabei bist, ein Haus zu bauen, würdest du dann an armselig errichtete Häuser denken mögen, derweilen du an wohlausgestattete denken kannst? Es gibt Kuchen, die nicht ganz gut gebacken herauskommen. Wenn du dabei bist, einen Kuchen zu backen, wirst du an Kuchen denken mögen, die gelangen. Es ist selbstredend, an das denken zu mögen, was in eurem eigenen Interesse steht.

Weswegen allerdings sind Meine Kinder beharrlich darin, an das Schlimmste der Welt zu denken, eher als an das Beste? Ist das Beste nicht ebenfalls da und zugegen? Was du bedenkst, das vervielfältigst du. Bedenke, was du gerne vervielfältigt sehen möchtest, und lasse den Rest los. Du brauchst nicht Vorrichtungen zur Umwälzung in der Welt zu erstellen. Du brauchst die Welt nicht über ihre Irrungen zu informieren. Besser ist es, in derWelt Tempel des Friedens zu errichten. Besser ist es, die Welt über ihre Beglückungen und über ihre Befähigung, beglückend zu segnen, zu informieren. Legt die Freundlichkeit der Welt offen und lasst die Feindseligkeit gehen. Ernährt sie auf jeden Fall nicht. Schenkt eure Beachtung dem, was ihr gernehabt. Ist das wirklich dermaßen schwer?

Ihr hattet genug Aufmerksamkeit auf den Missständen der Welt gehabt. Ihr habt jene gut genährt. Entrichtet nun euren Tribut an das Gesundsein und die Gütigkeit der Welt. Eure Gedanken werden wie Rosenblütenblätter sein. Sie werden wie ein Flussstrom sein. Der Strom achtet nicht auf das Treibgut. Er schenkt dem Beachtung, wohin er läuft. Er strömt einfach unaufhörlich weiter. Er geht von seinem Weg nicht ab. In Frieden oder bei Krieg, der Fluss läuft voran und wird nicht von seinem Behuf abgelenkt.

Lasse deinen Geist einen Flussstrom sein. Bringe Schätze in Sicherheit, und lasse den Rest alleine für sich. Der Fluss legt sein Bemühen nicht darauf, das Treibgut zu vernichten. Er richtet sein absichtliches Anliegen darauf, Dampfschiffe in Sicherheit zu überführen.

Die Welt ist euer Säugling. Achtet darauf, wie ihr ihn tragt. Achtet darauf, wie ihr sie verköstigt. Nährt die Welt mit euren Gedanken. Eure Beachtung ist machtvoll, und die Welt verdient eure bejahende Beachtung. Wendet eure Beachtung gebefreudig zu. Von diesem Moment ab, schenkt der Welt Liebe. Sie hatte genug Kritik gehabt. Sie kennt bereits ihre Unvollkommenheiten. Zeige nun der Welt ihre guten Punkte. Schenke der Welt ein breites In-Den-Arm-Nehmen und einen Kuss. Hilf der Welt, Alle anzulächeln.

Heavenletter # 2505 4.10.2007 Making Your Way in the World 

Deinen Weg in der Welt machen 

Gott redete …

Du interpretierst so viele Dinge im Leben. Du sagst, ein Vorfall sei ein Zeichen und du sollest mit etwas fortfahren.. Du sagst, ein anderer Vorfall sei ein Zeichen und du müsstest aufhören und in eine andere Richtung gehen. Du interpretierst Vorfälle, und gibst ihnen eine Bedeutung, die du selbst aufgestellt hast. Das einzige, was du wirklich weißt. ist, dass irgendetwas so oder so passiert ist. Die Bedeutung ist ein Geheimnis. Geliebte, was auch immer passiert, es ist ein Zeichen für euch, weiter zu gehen. Das ist die einzige Interpretation, die ihr haben könnt. Andernfalls stellt ihr nur Mutmaßungen an.

Du kannst deine Richtung ändern, wann immer du es wählst. Es ist deine Wahl. Folge mehr deinem Herzen als äußeren Zeichen. Folge mehr deinem Herzen als äußeren Zeichen. Du bist kein Teeblattleser. Du bist ein einfaches menschliches Wesen, das seinen Weg in der Welt macht.

Manchmal gibst du schnell auf. Das mag genau richtig sein. Manchmal hältst du auf demselben Weg durch, trotz aller Widerstände, und du hast Erfolg, oder du hast keinen Erfolg, wie auch immer, das ist in Ordnung.

Vielleicht ist alles was du tun musst, noch ein Loch zu bohren, um auf Öl zu stoßen. Oder du wirst kein Öl entdecken, unabhängig davon wieviele Löcher du bohrst. Wie auch immer, es ist besser, am Löcher Bohren Freude zu haben. Ergebnisse sind gut, nichtsdestotrotz, es gibt mehr als Ergebnisse, und deine Energie ist auf mehr gegründet als auf Resultaten.

Du kannst dich nicht immer ein zweites Mal hinterfragen. Du kannst einfach nicht wissen, bevor die Zeit da ist.

Wie sehr willst du das, was du willst? Wie sehr willst du etwas mehr als aus oberflächlichen Gründen? Wenn du entschlossen bist, ist es nicht so, dass du deine Entschlossenheit bestimmst. Deine Entschlossenheit ist aus sich selbst heraus, oder sie ist nicht aus sich selbst heraus. Du magst unter Umständen keinen Einfluss darauf haben. Entschlossenheit kommt von einem tiefen Ort her. Du folgst der Energie deines Herzens und nicht den Anzeichen auf dem Weg.

Einige Menschen wollen Kinostars werden. Einige wollen schauspielern. Bleibe bei dem, wo dein Herz ist. Dein Herz ist ein großer Indikator. Du kannst ihm zuhören.

Meine Kinder sind gleich geboren, und dennoch mit verschiedenen Talenten. Es gibt einen Ort tief in dir selber, auf den du hören musst. Alle Gründe in der Welt können dich nicht dazu bewegen einen bestimmten Weg zu gehen, und ebenso, alle Gründe in der Welt können dich nicht daran hindern, einen gewissen Weg zu gehen. Es ist nicht eine Münze werfen. Es ist auch nicht wirklich eine Entscheidung. Es ist ein Herausfinden, was du willst und es aus der eigenen Freude heraus willst. Es ist nicht um ein Ziel zu erreichen, oder um jemanden zu gefallen, auch nicht dir selber. Es geht bei Weitem tiefer als gefallen wollen. Es ist mehr wie deine Seele ernähren.

Immer noch sucht ihr das Glück als von der Welt herrührend, allein, die Welt kann es euch nicht geben, Geliebte. ihr müsst es euch selbst geben. Folgt euren innigsten Wünschen. Folgt diesem eurem Herzen. Wie eine Nase, wird es euch zu der Bäckerei führen, wo ihr wissen werdet, welche Wahl zu treffen ist. Ihr werdet wissen, was ihr wählen wollt, und eure Freude wird es begleiten.

Ihr werdet vielleicht hart dafür arbeiten müssen, aber es wird nicht verkrampft sein. Es wird befriedigend sein. Du wirst nicht das Erreichen benötigen, um befriedigt zu sein. Die Handlungen, die du unternimmst, werden dir große Befriedigung bringen. Du wirst mit Vollgas vorwärtsgehen. Es mag viele Jahre benötigen, dennoch wird alles schnell für dich sein, weil dein Herz weiß, wo deine Erfüllung liegt. Und Ich weiß es. Und du wirst es wissen, indem du dem großartigen Energiespender folgst, der dein Herz ist.

Heavenletter # 2506 You Are a Beautiful Soul 

Du bist eine schöne Seele 

Gott redete …

Wenn du in Betracht nimmst, dass du auf der Erde ein geehrter Gast bist, dass du durch Mich gebilligt bist, wirst du dann nicht freundlich über dich selber reden? Wirst du dann nicht gut von Allen sprechen? Wirst du jemanden übers Ohr hauen? Mit Sicherheit nicht dich selber. Erweise Meiner Schöpfung Ehre. Huldige, und das schließt dich mit ein, und all die anderen Stammgäste der Welt. Sprich gut von der Schöpfung und von den Erschaffenen Wesen. Gott erschuf dich. Ich erschuf dich, nicht als einen Boxsack, sondern als einen Zulieferer von Mir an die Welt. Ich bitte dich, dich selber nicht einzuengen. Ich bitte dich, dich selber als jemanden zu wahren, der Mir in die Welt hinein vorausgeht. Lasst die Glocken erklingen, um eine neue Welt mit euch in ihr voranzukündigen.

Wenn du ein Arbeitgeber wärest, und du würdest ein Mitglied deiner Belegschaft zu einem Klienten schicken, der Hilfe braucht, dann würdest du über deinen Beschäftigten gute Beurteilungen zur Sprache bringen. Du würdest deinem Kunden sagen: „Ich schicke dir einen sehr guten Angestellten. Er wird dir deutlich aufzeigen, wie die Dinge laufen. Er ist ein Hohes Wesen. Du wirst beträchtliches Entgelt von dem einen verspüren, den ich ausgewählt habe, ihn zu dir zu schicken.“

Und so, im Reden zu dir selber oder im Reden über dich selber, erinnere dich, du bist ein Schlüsselangestellter von Mir. Du wirst nicht mehr länger irgendetwas sagen, um deinen Eindruck von dir selber zu verschleiern. Du wirst nicht mehr länger etwas sagen wie: „Ich bin faul, müde, heute für nichts zu gebrauchen. Ich bin krank und erschöpft. Ich bin dick. Ich weiß nicht was zu tun ist. Ich habe mehr Probleme, als ich zählen kann. Nicht einer versteht mich. Ich verstehe keinen. Die Welt ist ein Durcheinander, und ich ebenso.“

Wer möchte dich derart eintönig daherreden hören? Nicht einmal im stillen Sprechen zu dir selber wirst du derart reden. Du schilderst dich selber ab. Du bist deine vorgeschossene Presse. Sprich die Wahrheit über dich selber.

Sprich oder denke nicht mehr länger übel von dir selber. Ziehe in Betracht, dass du dein Foto in die Zeitung einstellst, mit einer wortreichen eingerückten Beschreibung darunter. Du platzierst eine ganzseitige Anzeige. Suche dir ein großartiges Foto und eine fantastische Beschreibung aus. Du bewirbst dich selber. Entsinne dich, dass es Meine Person ist, über die du sprichst.

Ich bitte euch nicht, vor der Welt herumzuprahlen. Ihr seid in Meiner Gegenwart, Geliebte. Ihr sprecht zu Mir, während ihr redet oder während ihr denkt. Schenkt Mir ein wenig Dankbarkeit dafür, euch erschaffen zu haben. Schenkt euch selber ein wenig Dankbarkeit. Sprecht gut von Meinen Kindern. Ihr seid nicht die geringsten. Ihr seid nicht gar nichts. Du bist eine schöne Seele, welche Ich gesandt habe, um für Mich erkleckliche Arbeiten zu tun. Du bist ein Botschafter Gottes. Unterstütze die Botschafter, die Ich sandte. Ermatte niemanden mit langweiliger Rede, und ganz bestimmt nicht mit dir selber. Rolle für alle Meine Botschafter den roten Teppich aus, und gehe selber auf ihm. Du bist ein großer Botschafter. Gib dir dies selber zu verstehen.

Du bist im Leben ein Vorläufer. Du bist ein Drucker, der für eine Anzeige in einem Magazin lebhafte Farben aussucht. Kein glanzloses Grau mehr. Einzig helle funkelnde Farben, die all jene bezaubern werden, die vor dich hin treten oder hinter dir her gehen. Ihr führt die Conga an, Geliebte. Ihr setzt den Verlauf fest für Andere, die folgen mögen. Ihr erschafft eine Welt. Ihr setzt den Ton für sie fest. Ihr macht die Musik. Eure Musik wird sich rund um die Welt in Umlauf setzen. Bedenkt die Musik, die ihr ausschickt. Macht sie liebenswürdig.

Heavenletter # 2507 In the Guise of a Human Being

In der Verkleidung eines Menschenwesens

Gott redete …

Es gibt im Leben Zeiten, wann du eine Rolle spielst. Du bist Geschäftsmann, Lehrer an einer Schule oder Schüler. Du bist Ehemann oder Ehefrau, Mutter oder Vater oder Kind. Diese Rollen sind Teil des Lebens, und du wechselst von der einen zur anderen. Gleichzeitig bist du nicht deine Rollen. Sie sind ein gemutmaßtes Ähnlichsein von dir. Du bist ein Strom, der durch einen Wald oder ein Tal läuft. Du bist ein unterliegendes Thema von dir selber. Du bist dem Äußeren nach ein Menschenwesen, und in nicht erlahmender Weise eine Seele. Deine Seele ist die beständige Dimension von dir, und sie läuft durch dein Leben. Du bist weitaus mehr als jedwede Zurschaustellung oder jedes Bildnis oder jedes Konzept von dir.

Spiele deine Rollen gut. Als ein Schauspieler auf der Bühne gibst du deiner Rolle alles. Alldieweil wisse, dass du eine Rolle spielst, und dass du mehr bist als der Part, den du spielst. Du bist ein mehrfach-geprangtes Ding. Du wandelst auf der Erde, während du im Himmel in die Höhe schwebst. Du gehst und fliegst gleichzeitig. Du schläfst und fliegst gleichzeitig.

Dann und wann gestattest du dir selber einen kurzen Blick auf die Fülle, welche du bist. Ab und an ergründest du das Unergründliche an dir selber. Du hebst an zu erkennen, Wer du bist, und dein Herz singt in Liebe heraus. Dies ist dann, wann du anfängst, eine Ahnung zu haben.

Liebe ist grenzenlos. Sie kennt keine Umzäunungen. Seit du liebst, bist du grenzenlos. Du bist unbeschränkt. Schenke dieser Unbeschränktheit Beachtung, welche du bist. Selbst inmitten von Grenzen bist du unbeschränkt.

Du bist ein Kontinuum. Es gibt kein dich Aufhalten. Allem zum Trotz, dir selber zum Trotz, du bist Unbeschränktheit aufs Äußerste. Du bist kein junger Vogel, der fliegen gelernt. Du weißt bereits, wie fliegen geht. Du gibst dir selber gegenüber vor, es nicht zu wissen. Du hast dir vielleicht selber eingeredet, dass du minder bist, als Ich es dir ansage. Du hast wohl womöglich Andere überzeugt. Dennoch hat all dein Überzeugen nichts mit der Wahrheit von Wer du bist zu tun. Du kannst sie zudecken. Du kannst sie verkleiden. Du kannst Attacken gegen sie reiten, aber du kannst sie nicht umändern.

Eines Tages wirst du es wagen zu erkennen, zu erkunden und die künstlichen Begrenzungen von dir selber zu erweitern, und all die selbstauferlegten Umzäunungen werden nicht mehr länger zugegen sein. Alle Begrenzungen sind selbstauferlegt. Ignoriere sie. Komme nun her und akzeptiere, dass es an dir ist, dich selber in dem goldenen Licht, in dem du ummantelt bist, zu bejahen. Komme nun her um zu erkennen, was du vorgezogen hast, nicht zu sehen. Du hast befürchtet, dein Leben würde sich verwandeln, zur selben Zeit, wie du zur Hälfte danach getrachtet hast, es möge sich wandeln. Du warst nicht in der Lage gewesen, schlüssig zu werden.

Was wäre denn, wenn du fürwahr ein Engel wärest, zur Erde gesandt in der Verkleidung eines Menschenwesens? Sofern du dies bejahtest, was dann? Was würde sich ändern? Ganz bestimmt würdest du durch andere Augen blicken. Du würdest über all das Physische hinaus sehen, auf das du gewohnt warst zu starren. Deine Welt würde die Realität von Möglichkeiten erblicken. Du würdest abheben. Du würdest in der Realität gegründet sein. Du wärest solide im Licht. Du würdest das Licht der Liebe sehen, welches dich und einen jeden umgibt.

Wenn du am Schlafen bist, kannst du dich deiner Träume erinnern, oder nicht. Ob du sie nun erinnerst oder nicht, du hast geträumt, während du schliefst. Noch mehr als das, du hast den Schlaf transzendiert, und der Welt helles Licht überbracht. Du hast die Welt geheilt. Wir wissen, das, was heilt, ist Liebe, dementsprechend hast du in deinem Schlaf ungemeines Liebe-Licht ausgehändigt, und es ist ganz hell am Brennen. Du erleuchtest bereits die Welt und zeigst ihr auf, wozu sie wahrhaft in der Lage ist. Nun gilt es dir, hinzuzulernen.

Heavenletter # 2509 A Pleasure Dome of Happiness

Ein Vergnügungsbau des Glücksempfindens

Gott redete …

Was hält dich von großer Freude fern? Was ist es denn, dass du, sobald du just darüberhinaus blickst, einzig volle und reine Freude erkennen wirst? Was hält dich zurück? Ich möchte es dir sagen. Es ist deine Hinsicht auf Unvollkommenheit, und dass du sie als solche heranziehst und zitierst. Du bezeichnest eine Manier oder ein Erscheinungsbild als fehlerhaft. Der Makel ist der Splitter in deinem Auge.

Nichts bedarf es sich zu ändern, ausgenommen deine Wahrnehmung. Eure Wahrnehmung ist makelbehaftet, Geliebte. Der Tag wird kommen, wann ihr hindurch oder darüberhinaus sehen werdet, was ihr jetzt als Unvollendetheit seht. Wenn ihr beispielsweise eine Narbe seht, werdet ihr sie in eurem Geist nicht als einen Makel aussortieren. Ihr werdet schier eine Narbe sehen, und eure Beachtung wird nicht zu ihr hin gezogen sein. Jegliche Markierung des Körperlichen wird euch nicht behelligen, weil eure Beachtung zu dem hellen Licht des inneren Seiens, welches herausglänzt, hin gezogen ist. Eure Augen werden die Narbe sehen. Euer Geist wird die Narbe nicht als ein Mal kennzeichnen, was das Aussehen beeinträchtigt. Ihr werdet daher nicht folgern, es sei verkehrt, dass die Narbe hier ist. Eine Narbe wird eine Narbe sein, ein Symbol einer verheilten Wunde. In der selben Weise, hohe Größe wird nicht eine objektive Messung und keine Statur wiedergeben. Attribute werden nicht zugeteilt werden. Alles wird sein, was es ist.

Es wird keine negative Veranschlagung geben, denn Veranschlagung bedeutet ein Werturteil. Ihr wisst bereits, was Ich über Bewerten denke. Ihr werdet ohne Bewerten mehr genießen und um Vieles flexibler sein. Sofern euch euer Rücken schmerzt, wird es wohl so sein, dass ihr beim Bewerten rigide vorgeht. Dies ist das Los Meiner Kinder auf der Erde gewesen, im Beurteilen versteift zu werden. Wählt Verschmolzensein vor Steifheit, und euer rigides Empfinden der Selbstgerechtigkeit wird sich auflösen. Ihr werdet nicht mehr derart bestürzt werden durch die verhältnismäßige Welt. Es ist das Physische, welches euch entsetzt. Falls es keine Körper, die euch anscheinend im Weg stehen, gäbe, was könnte es da geben, um euch in Bestürzung zu versetzen? Ihr würdet eine schöne unglaubliche Welt unter den Augen haben. Sicherlich ist die Welt ein Bühnenbild für einen König.

Diese Welt ist hier für euch zum Vergnügen Finden, nicht um auf sie einzupicken. Lasst euch weniger darauf, was bei eurem Genießen häufiger dazwischenzukommen scheint, nieder, und ihr werdet mehr Vergnügen finden. Werft die Welt und die schlagenden Herzen, welche in ihr weilen, nicht auf die Seite. Macht die Welt zu einem besseren Ort, schier dank eurer Präsenz in ihr. Seid erfreut, und ihr werdet erfreuen. Seid zufrieden, und ihr werdet Zufriedenheit erzeugen. Ihr werdet die Welt zu einem Vergnügungsbau des Glücklichseins machen.

Oh, Geliebte, wie machtvoll ihr doch seid. Allzu machtvoll, um herumzumäkeln. Allzu machtvoll, um von der Bejahung und der Realität von Liebe abzusehen. Lasst eure Augen Augen der Liebe sein. Ihr habt auf solche Augen geblickt, und ihr kennt die Leichtigkeit und die Beglückung, die sie euch übermittelten. Ihr habt sie niemals vergessen. Lasst nun jenes unsterbliche Geschenk Anderen zukommen. Lasst Andere sich im Sonnenlicht eurer Liebe aalen.

Warum nicht? Wofür hebt ihr eure Liebe auf? Schaut nicht mehr schief auf die Welt. Erblickt sie als die eure. Dies ist eure Welt. Dies ist euer Habitat. Macht es liebreizend. Tut euren Teil dazu. Achtet nicht darauf, was irgendwo sonst in Ordnung gebracht gehört. Richtet euer eigenes Leben aus. Achtet nicht darauf, welcher Garten gejätet gehört. Sei es nun euer eigener Garten, oder derjenige von sonst wem, genießt ihn ohnedies. 

Heavenletter # 2510 Speak for Yourself

Sprecht eure Ansichten aus 

Gott redete …

Ihr habt weder kopflos zu sein noch am Herumtrödeln. Werdet aktiv. Wenn ihr nicht in Aktion tretet, seid ihr am Warten. Während ihr wartet, argumentiert ihr. Während ihr wartet und argumentiert, wird Energie verschwendet. Sofern du ein Glas Wasser möchtest, hole dir eines. Sofern sonst jemand ein Glas Wasser benötigt, gib es ihm. Sofern jemand beim Überqueren der Straße Hilfe nötig hat, konsultiere nicht deinen Astrologen. Genauso wenig hast du es nötig, Mich an jeder Ecke zu konsultieren. Trefft eure eigenen Tag für Tag Entscheidungen, Geliebte. Unter allen Umständen, zieht Mich zurate, aber bittet Mich nicht um Angelegenheiten, die ihr selber ganz gut entscheiden könnt.

Ich möchte nicht, dass ihr jemals meint, ihr würdet Mich behelligen, bitte behelligt Mich allerdings nicht damit, welches Kleid anzuziehen ist, und mit anderen Angelegenheiten, die wirklich euch selber anliegen. Dies sind eure Entscheidungen. Falls du Mich fragst, welches Kleid du Meiner Auffassung nach anziehen solltest, lautet Meine Antwort: „Das hast du zu entscheiden.“ „Ziehe das an, was dir gefällt.“ Ich sage: „Das ist nicht sehr von Belang.“

Erinnert euch, Ich bin inwendig in euch. Ich bin euch immerzu zu Diensten, aber Ich bin nicht auf euren Zuruf. Es besteht eurerseits keine Nachfrage, Mich über jede kleine Sache zu befragen. Ebenfalls ist es gleichzeitig nicht so, dass ihr vor Meiner Tür wartet. Bitte klopft an und kommt herein. Klopft nicht einmal an. Kommt direkt herein. Ihr braucht keine Entschuldigung, um zu Mir zu kommen. Ihr müsst keine Frage haben. Ihr müsst kein Geschenk bei euch haben. Ihr könnt sagen, ihr möchtet einfach bei Mir sein. Ja, seid bei Mir. Dies ist es, was Ich möchte. Ihr wisst das. Lasst Uns offen miteinander sein.

Sobald es zu winzigen Fragen kommt, wisst ihr die meiste Zeit, wie eure Antwort lautet. Die meiste Zeit wisst ihr bereits, wie Meine Antwort lautet. Ich bin dein Mutter/ Vater-Gott, aber Ich bin nicht deine Mutter, die du um Erlaubnis zu fragen hast bei jeder kleinen Angelegenheit. Was zum Abendessen einzukaufen ist, ist deine Entscheidung. Wie viel von einer Rechnung zu bezahlen ist – das ist an dir. Wann einen Freund besuchen, oder wann Blumen schicken, oder wann eine gute Tat der einen oder anderen Art tun, es ist kein Geheimnis, wie dabei Meine Antwort lautet. Du weißt, Ich sage: „Ja, auf jeden Fall, mache das und gehe los.“ Du weißt, Meine Antwort lautet: „Jetzt.“ Ich bitte dich nicht, das was bereits entschieden ist, auf die lange Bank zu schieben. Ich sage nicht: „Warte damit.“ Ich sage: „Jetzt ist die Zeit dafür.“ Geliebte, Ich bin nicht hier, damit ihr euch hinter Mir versteckt. Haltet nicht Mich, ebenso nicht sonst jemanden, für eure Entscheidungen verantwortlich. Du bist dein eigener Entscheider. Habe Zutrauen in Mich, und habe Zutrauen in dich selber.

Ah, eine Frage, bei der du mehr Verständnis nötig hast – das ist etwas ganz anderes. Frage Mich nach Herzenslust. Wenn es etwas gibt, was deinem Empfinden nach das richtige ist zu tun, und du merkst, du möchtest es nicht tun, dann sprich mit Mir darüber, was in deinem Herzen ist. Wenn du etwas tun möchtest, was sich deinem Empfinden nach, es zu tun, nicht richtig ist, dann gib Mir dein Herz zu verstehen. Wenn du dich in einer Beziehung misslich fühlst, dann überschütte Mich. Wenn du wirklich nicht weißt, was zu tun ist, dann erzähle Mir darüber. So wie du dich Mir an den Tag legst, so legst du dich selber dir an den Tag. Wenn du dich aufgebracht fühlst, selbst über eine kleine Angelegenheit, rede mit Mir darüber, erzähle Mir von deiner Aufregung. Genauso, wenn dein Herz spürt, wie es sich ausweitet, und du bist drauf und dran, vor Freude zu bersten, lege das alles für Mich heraus. Es gibt nichts, worüber du zu Mir nicht sprechen könntest. Einzig, bitte Mich nicht, Entscheidungen zu treffen, die vollauf danach aussehen, dass du sie selber triffst. Du bist immer willkommen, gleichwohl bin Ich kein Hexenbrett.

Frage Mich, was in deinem Herzen ist, denn es ist dein Herz, zu welchem Ich spreche, nicht dein Geist.

Heavenletter # 2511 Stars Shine on You

Sterne scheinen auf dich

Gott redete …

Seid der Vergangenheit nicht verpflichtet. Das schließt eure Planungen ebenfalls mit ein. Pläne sind im einen Augenblick gemacht, und im nächsten geändert. Das Ändern von Plänen meint nichts als Ändern von Plänen. Lest nichts hinein. Das Leben ist, was es ist. Manchmal läuft es heiß, und manchmal kalt, gleichwohl ist Leben stets Leben. Lasst es sein, was es ist.

Was sich im Leben abspielt oder nicht abspielt, erbringt in Wirklichkeit nicht den riesigen Unterschied, wie es eurer Auffassung nach der Fall sei. Ihr seid, unbenommen des Wechsels der Jahreszeiten. Eine jede Jahreszeit hat ihre eigene Schönheit. Was wird geändert, wenn Pläne sich ändern? Bloß eure Vorhersagen. Ihr könnt an ihnen nicht festhalten, Geliebte. Es gibt nichts, an dem ihr euch festhalten könnt. Das Leben ist in Bewegung über eure ureigene Reichweite hinaus, und alles, was ihr tun könnt, ist mit ihm entlang zu gehen. Ihr könnt es nicht langsamer machen, und ihr könnt es nicht antreiben. Ihr könnt durchdrehen, aber das ist es dann. Und wozu das?

Habt stattdessen Gleichmut. Das Leben in der Welt ist ein prallender Ball. Es federt so und es federt anders ab. Manchmal prallt das Leben direkt in eure Arme, und manchmal entwindet es sich euch. Wer ist es denn, der ansagt, das Leben habe es so zu machen, wie ihr es euch wünscht? Das Leben ist gefüllt mit Umleitungen. Warum seid ihr dermaßen überrascht?

Das Leben wird euch unentrinnbar zu Mir führen. Was für eine Rolle spielt es wirklich, ob ihr durch Hügel oder durch Täler zu Mir kommt? Was von Belang ist, ist, dass ihr zu Mir kommt. Wie wisst ihr, was der rascheste Pfad zu Mir ist? Wie wisst ihr, dass der eine besser ist als der andere? Wie wisst ihr irgendetwas, Geliebte, ausgenommen, dass Ich euch liebe. Das ist das meiste, was ihr wissen könnt. Ihr seid durch Gott geliebt. Gott liebt euch, ungeachtet der See oder des Landes, ungeachtet einer glatten Überfahrt oder einer rauen Überfahrt. Der simple Fakt ist, dass Ich euch liebe. Bittet ihr um mehr als dies?

Weswegen, ja, ihr tut das. Das meint, ihr bittet um viel mehr! Ihr bittet darum, dass euer Wille getan wird. Gebt es zu, ist das nicht so? Vielleicht gebt ihr zu ‚Mein Wille sei getan‘ bloß Lippenbekenntnisse ab. Kommt schon, möchtet ihr wirklich, dass euer Wille über dem Meinigen vorherrscht?

Denkt gleichzeitig nicht, dass Ich eine jede Bewegung im Universum plane. Meine Beachtung liegt auf Liebe, und nicht darauf, all die Details eures Lebens zu kartieren. Ich habe alle Möglichkeiten verstreut. Einige fängst du ein, und einige nicht. Wer ist es, der ansagt, dass die eine Möglichkeit besser ist als eine andere. Nicht ihr, Geliebte, nicht ihr.

Sterne scheinen auf euch. Die Sonne lächelt. Euer Herz schlägt. Der physische Bereich, so bedeutsam wie er euch auch ist, ist nicht wirklich insgesamt derart wichtig. Ihr seid der Fluss, der durch das Leben läuft. Ihr seid nicht dermaßen dem pflichtig, was außerhalb von euch ist. Ein Fluss läuft, wo er läuft, und woran er vorüberläuft ist nicht seine Essenz. Erinnert euch, ihr seid der Fluss, und nicht seine Uferbänke.

Euer Herz kann nach der einen Sache ebenso wie nach einer anderen schmachten. Lasst euer Herz offen sein gegenüber wechselnden Richtungen. Lasst euer Herz bescheiden annehmen, was immer sich begibt und was immer sich nicht begibt. Ihr könnt sicher sein, dass der Schatz auf euch wartet, vielleicht direkt hinter der nächsten Ecke. Wie werdet ihr das wissen, außer, ihr begebt euch dorthin?

Betrachtet das Leben als eine Mahlzeit, die vor euch hingestellt wird. Alles und jedes, was auf dem Tisch zu finden ist, ist eher nicht eure Lieblingsspeise oder euer Stil, und dennoch könnt ihr all das, was euch serviert wird, mit gutem Appetit und Wertschätzung zu euch nehmen.

Geliebte, was gibt es anderes für euch zu sein, als freudig und dankbar? Seid ein guter Inempfangnehmender.

Heavenletter # 2512 Playday

Spieltag

Gott redete …

Mache aus dem Heute einen speziellen Spieltag. Selbst wenn du bei der Arbeit bist, mache ihn zu einem Spieltag. Arbeite, und mache trotzdem einen Spieltag daraus. Es ist eine Haltung von der Ich spreche, oder? Eine Haltung gegenüber deinem Tag. Manchmal, wenn du z.B. Tennis spielst, verkrampfst du dich. Du bist möglicherweise mehr darauf aus zu gewinnen als zu spielen. Ziehe heute Vergnügen allem anderen vor. Wenn du den heutigen Tag nicht genießen kannst, welchen Tag kannst du dann genießen? Warte nicht auf einen besseren Tag.

Verschiebe es nicht, Vergnügen zu haben. Es ist nicht neu, dass deine Haltung einen Tag machen oder zerbrechen kann. Du trägst immer die eine oder andere Art von Haltung mit dir. Lasse deine Haltung eine freudige Haltung sein. Was bedeutet denn eine Haltung? Sie bedeutet, wie du auf etwas schaust, was kommen wird oder bereits gekommen ist. Sie ist der Rahmen deines Geistes. Sie ist dein Blick auf die Welt. Sie ist deine Ausrichtung und deine Absicht. Habe heute einen Tag der Freude vor.

Die Haltung, die du möchtest, ist eine, die den Anderen ihren freien Spielraum erlaubt. Es geht um Berücksichtigung der Anderen. Deine Sicht der Welt reist überall hin. Du hast die Verantwortung, eine begünstigende Haltung zu entwickeln. Halte deine Haltung hoch. Unabhängig von Gewinn oder Verlust, erhalte dir eine hohe Haltung. Was für ein großes Geschenk für die Welt ist dann deine Haltung. Deine Haltung ist ein Segen oder ein Fluch. Die Wahl ist deine.

Niemand kann dir deine Haltung geben. Nur du kannst dein Leben so aussehen lassen, wie du es möchtest. Vielleicht hast du nicht viel darüber nachgedacht. Vielleicht dachtest du, deine Haltung spiegele das wieder, was das Leben dir hinwirft, wobei es gerade umgekehrt ist. Das Leben fußt zum großen Teil auf deiner Haltung. Deine Haltung ist kraftvoll.

Was ist deine Haltung anderes als ein Maß für deine Gedanken? Haltung ist deine Gedanken auf die Waage gelegt. Gedanken werden zur Haltung, werden zu Leben. Es ist nicht so, dass Leben zu Haltung zu Gedanken wird. Vielleicht hast du den Wagen vor das Pferd gespannt.

Sorge dich nicht darum. Heute ist ein neuer Tag. Reibe dir vor Freude die Hände. Betrachte die Freude, die dich heute erwartet. Mache den Tag angenehm für Andere, und Angenehmes wird dich begleiten.

Ein Hoch auf den heutigen Tag! Er hat seine Tore geöffnet und dich eingeladen, und nun heißt du den Tag willkommen. Behandele den Tag wie deinen Gast. Heiße ihn willkommen. Gehe auf ihn ein. Bediene ihn. Es ist eine wertvolle Sache, das Geschenk des Tages, den du vor dir hast. Mache aus jedem Tag einen Sonntag. Mache aus jedem Tag, selbst bei der Arbeit, zu einem freien Tag. Wovon ist der Tag frei? Es ist ein Tag frei von Unzufriedenheit. Es ist ein leichter Tag. Arbeite hart, und sei trotzdem leicht. Du kannst das. Deine Haltung wird es für dich bewerkstelligen. Nichts anderes wird es tun.

Heute ist ein glücklicher Tag auf deine Bitte hin. Bitte dich selber, dir heute einen glücklichen Tag zu bereiten. Verschwende Freude auf das Heute. Es gibt mehr von dort, wo die heutige Freude herkommt. Es gibt genug für jeden Tag.

Sieh her, die Sonne ist heute für dich aufgegangen. Sie geht jeden Tag auf dein Geheiß hin auf. Umarme das Sonnenlicht, wie du einen lang verlorenen Verwandten in den Arm nehmen würdest. Umarme diesen Tag, so als ob du zu dir selbst zurückgekehrt bist. Feiere dich selbst. Reite auf einem Karussell der Liebe. Springe auf. Werde heute im Leben aktiv, und höre nicht mehr auf.

Jeder Tag ist mit Mir verbunden. Verbinde dich mit Mir. Wir sind naturgemäß verbunden, aber initiiere die Verbindung selbst. Unsere Verbindung ist Freude. Unsere Verbindung ist Liebe. Lang lebe Unsere Verbindung. Zeige der Welt Unsere Verbindung, sodass sie ihren Kopf hebt und ebenfalls freudig ist.

Heavenletter # 2513 Walk through the Elysian Fields

Gehe durch die Elysischen Felder

Gott redete …

Wenn du enttäuscht bist, ist das so, weil du über dich selbst enttäuscht bist. Es ist nicht deshalb, weil du zuviel vom Leben erwartet hast, sondern weil du zuviel von dir erwartet hast. Du hast erwartet, dass du es bist, der die Richtung deines Lebens bestimmt. Natürlich tust du das aber das Leben stimmt nicht immer damit ein. Wenn das so ist, dann nimmst du die Sache zu wichtig und nicht dich selber. Warum sollst du wegen dieser Dinge weniger sein? Rechne dir mehr Verdienst an. Du bist nicht wie eine der Figuren eines Rummelplatzes, die jedes Mal, wenn sie getroffen werden, niedergeschlagen werden. 

Du möchtest vielleicht nach San Francisco fahren und dein Auto versagt auf der Autobahn. Bedeutet das, dass du auch gleich versagen mußt? Dein Auto braucht etwas Hilfe. Die Hilfe wird kommen. Dies ist doch keine Katastrophe, Geliebte. Das ist eine Unbequemlickeit. Das Leben ist nicht immer bequem. Ich schlage dir als Gottes Kind vor, dich von den Quälereien der Unbequemlichkeit zu erheben. Unbequemlichkeit kennzeichnet sich selbst. Sie sagt aber nichts über dich aus. Sie behauptet nicht, dass du dich geirrt hast, weil du nach San Francisco fahren wolltest. Sie behauptet nicht, dass das Leben sich an dir rächen möchte. Sie zeigt nur an, dass dein Auto zur Reparatur muß.

Wenn du nach San Francisco fährst und du dich verfährst, was macht es denn, Geliebte? Du hattest die Gelegenheit, einen Teil der Welt zu sehen, den du vielleicht noch nie gesehen hast. Du hast die Gelegenheit, dich selbst zu entdecken. Gib nicht so schnell auf. Gib dein Unglücklichsein auf. Es ist nutzlos. Sei nicht von ihm abhängig und gib es auf.

Unglücklich sein ist altmodisch. Es ist ein Rest aus der Vergangenheit. Überlasse das Unglücklichsein den Romanschriftstellern. Du bist schon durch das Feuer des Unglücklichseins, des Verstörtseins, der Unzufriedenheit gegangen. Gehe jetzt durch die himmlischen Gefilde, wo du weißt, dass alles Schönheit ist und dass alles in Ordnung ist. Wo immer du gehst, lasse es die himmlischen Gefilde sein. Gehe aufrecht. Geliebte, es gibt nichts, was dir zuviel werden kann. Nicht einmal einen einzigen Augenblick lang.

Du bist ein Wesen des Lichtes. Dein Licht ist nicht blockiert wegen dieser oder jener Sache. Es wird immer diese oder jene Sache geben und du wirst immer das Licht, das du bist, sein. Du könntest das Unbequeme als Dunkelheit ansehen. Und doch, wo dein Licht scheint, kann da noch Dunkelheit weilen? Erinnere dich an dein eigenes Licht und schaue es dir selbst an. Was in deinem Leben passiert ist nicht – Ich wiederhole es – das ist nicht wichtiger als du. Lasse nichts als erstes rangieren, ausser dich. Lasse nichts dich von dem Licht, das du bist, ablenken. Du bist Mein Licht, Geliebte. Warum solltest du das vergessen wollen, und warum solltest dich statt dessen an Verzweiflung oder ähnliches erinnern mögen? Denke daran, Wessen Sinnbild du bist. Denke daran, Wessen Licht du trägst. Was kann dich da noch beunruhigen?

Dein Auto versagte? Mache dir nichts daraus. Wer sagt denn, dass das nicht so sein kann. Du verirrst dich im Auto? Das bedeutet gar nichts. Es bedeutet vor allem nicht, dass du deswegen aus dem Gleichgewicht kommen mußt. Du hast dich nicht verirrt. Du bist, wo du bist, und du weißt, wo du bist. Du befindest dich an diesem Ort, wo du nicht hinwolltest, und trotzdem bist du immer noch du selber. Wie kannst du dich denn als verirrt betrachten? Das ist doch nur ein Ortswechsel, Geliebte. Das ist nur eine Kleinigkeit.

Alles ist eine Kleinigkeit, nebst Liebe. Verzehre dich in Liebe und lasse alles andere, was weniger ist, los. Denke an Liebe und dass du Liebe bist. Lasse das, was weniger ist, beiseite.

Heavenletter # 2514 Think God

Denke Gott

Gott redete …

Dein Empfunden, wie sehr du Mich brauchst, ist wohl ausgesprochen tief, allein, hast du je daran gedacht, wie sehr Ich dich brauche? Du bist Meine Hände und Füße. Du dienst Mir und du dienst für Mich. Ich denke einen Gedanken, und du drückst ihn aus. Du bist Meine Gedanken in Aktion.

Du scheinst zu denken, du wärest hier auf Erden nur eine Person, die ihre Zeit abzudienen habe, so als ob es eine Strafe wäre, in einem menschlichen Körper am Leben zu sein. Der Körper hat Leben, dennoch ist der Körper nicht lebendig. Du bist lebendig im Körper. Der Körper ist einfach nur ein Gefährt. Du meinst vielleicht, er sei mehr. Es ist so, als ob du der Auffassung wärest, ein Auto sei sein eigener Körper. Was ist ein Auto ohne den Motor?

Ich weiß, warum du deine Bedeutsamkeit für Mich nicht erfasst. Irgendwo auf dem Weg, hat jemand zu dir gesagt: „Schäm’ dich dafür“, und du hast die Schwingung dieser Worte gespürt, und die Worte und ihre Schwingung haben dich klein fühlen lassen. Du bist immer noch nicht vollauf zu deiner ganzen Statur zurückgekehrt. Schuld wurde dir auferlegt, und du hast es dir zu Herzen genommen.

Geliebte, nehmt euch das was Ich sage zu Herzen. Ihr seid Mein Herz und Meine Seele, die in einem menschlichen Körper manifestiert ist. Ihr seid ein geschaffenes Seien. Ihr seid von Gott geschaffen. Der Körper ist schön, indes beiläufig. Das wahre Spiel spielt sich im Hinterraum ab, aber du hast dich mehr auf deine körperlichen Aspekte konzentriert als auf deine göttlichen Aspekte.

Was auch immer du für ein Spiel spielst, es ist mehr als das, was an der Oberfläche in Erscheinung tritt. Baseball ist mehr als ein Bat und ein Ball. Ping-Pong ist mehr als ein Schläger und ein Tischtennisball. Ein Spiel ist immer mehr als sein Erscheinungsbild. Viel mehr geht dabei vor. Alle Spiele haben Herz und Seele als den erheblicheren Teil von sich. Alles verdient mehr Anerkennung, als du dabei bist ihm zuzugestehen. Du verdienst mehr Anerkennung.

Dein Körper ist für eine kurze Zeit angeheuert. Er ist gerade mal das Gefährt, das du benutzt. Du wirst dort nicht immer sein, dennoch wirst du immer Sein. Ignoriere und lehne die subtileren Elemente deiner Existenz nicht ab. Erinnere dich, du existierst für Mich.

Ebenso wie Flüsse und Ozeane für Mich existieren, existierst du für Mich. Du hast eine großartige Aufgabe in deinem Leben. An dir ist es aufzudecken, wer du bist, wer du wirklich bist. Du hast dabei nicht Meinen Namen zu erwähnen. dir obliegt es, Mich zu demonstrieren. In deinem Leben, da demonstriere, dass es einen Gott im Himmel gibt, und dass es einen Gott in Jedem gibt, ein Herz und eine Seele, die große Macht haben, und eine große Mission bei sich haben. Es ist nicht so, dass du für Mich sprechen sollst. Du sollst für Mich leben. Das ist der Grund.

Ich habe dich in die Welt geschickt, damit du Mich aufzeigst. Jetzt eröffne Mich dir selber. Finde Mich inwendig, und lasse Mich frei. Öffne die Tore. Hisse die Fahne.

Sage: „Gott ist hier. Gott ist überall. Nicht weniger in mir, und nicht weniger in dir. Wir sind alle von Gott. Das Leben ist unser gutes Glück, und wir teilen unser Glück. Es ist so einfach. Denke Gott, sei Gott. Ich sehe auf zu Gott. Nun sehe ich auf zu mir Selbst.“

Jeder, den du triffst, hat eine Seele vom Himmel. Ausnahmslos. Dies ist ein Fall, in dem das was du in den Blick nimmst, nicht das ist was du erhältst. Wenn du weniger als Liebe siehst, wenn du weniger als Liebe gibst, leugnest du deine eigentliche Existenz. Du hast eine wahre Existenz, und die besteht darin, in vollem Tageslicht am Leben zu sein. Nimm die Scheuklappen ab. Lege sie ein für alle mal ab. Ich sage „für alle“, nicht bloß ob dem, was du bist.

Heavenletter # 2515 Out of the Forest into the Light

Aus dem Wald heraus hinein ins Licht

Gott redete …

Hast du gedacht, es sei unappetitlich, es mit Durcheinander zu tun zu haben? Ich möchte dir sagen, dass Konfusion eine gute Sache ist. Sie gehört nicht verspottet. Sie ist gut, weil sie aufzeigt, dass du am Erwachen bist. Sei erschrocken, wenn du nicht irritiert bist. Sofern das Gegenteil von Verpeilt-Sein Gewissheit ist, dann wähle unter allen Umständen Irritiertsein vor Gewissheit. Gewissheit ist bieder. Irritiertheit ist geschmeidig. Sie ist Offenheit gegenüber einem neuen Weg des Denkens.

Irritiertheit ist ein Nebenprodukt von Wachstum. Wenn du dich durcheinandergebracht fühlst, spielt sich etwas ab.

Die einzige Gewissheit, auf die du dich verlassen kannst, ist Meine Liebe und Meine Liebe für dich. Dein Empfinden von Gewissheit fußt des Öfteren auf sandigem Boden. Nimm in dein Leben hinein entgegen, dass es in Ordnung ist, sich nicht sicher zu sein. Dann gibst du dir selber gegenüber nicht vor, du wissest es alles, du wissest gar alles über eine einzige Sache.

Sei wie der Schnabel eines Vögelchens. Sei bereit, das, was das Leben darbietet, entgegenzunehmen und dir einzuverleiben. Gewissheit verschließt Türen. Halte deinen Schnabel offen. Heiße neue Wege des Denkens willkommen. Fange jeden Tag von vorne an.

Erkennst du, wie Gewissheit Engstirnigkeit ist?

Bringe Gewissheit nicht mit Zutrauen durcheinander. Du kannst ein Vertrauen darauf haben, dass du Klarheit erlangen wirst. Du kannst darauf vertrauen, dass du das Leben kennenlernen wirst und wie du dich ihm zuwendest. Du kannst darauf vertrauen, dass du heute mehr weißt als gestern. Du kannst Vertrauen haben in Vertrauen. Du kannst Vertrauen haben in Ungewissheit, dass sie dir den Weg zeigen wird.

An Silvester wird es dir nahegelegt, das Alte los zu lassen und das Neue voranzubringen. Betrachtet einen jeden Abend als einen Silvesterabend und lasst die Vergangenheit los und seid offen gegenüber dem Neuen. Geleitet das Neue herein. Geleitet das Gewahrsein herein.

Wenn du dir so sicher bist, dass du alles begreifst, verstopfst du Durchgänge. Sei weniger sicher und räume dem Wachstum Raum ein. Wachstum ist Neuheit, Geliebte. Jeder Mensch liebt es, zu wachsen. Du hast riesiges Wachstum hinter dir, nicht weil du konturenscharf warst, sondern weil du dir selber stattgegeben hast, irritiert zu sein. Betrachte Durcheinandersein als das Aufleuchten des Mehr, was am Kommen ist. Unübersichtlichkeit bietet erkleckliche Bewegtheit dar. Sie ist praktisch ein Jet im Flug. Gewissheit ist ein Jet am Boden, womöglich gar im Hangar.

Heiße Desorientiertheit willkommen. Betrachte sie vergnügt. Ziehe in Erwägung, dass sie ein Wegweiser ist. Ziehe in Erwägung, dass sie ein wundervolles Zeichen ist, denn das ist sie. Drehe dich um und gehe der Desorientiertheit mit offenen Armen entgegen. Heiße selbstverständlich Klarheit ebenso willkommen. Heiße mehr Klarheit willkommen, so wie du Irritiertsein willkommen heißt. Durcheinandersein hat dich nicht abzuschrecken. Es ist da, dich aufzutun. Es zeigt dir, du bist gegenüber Wandel offen, und deine Gedanken im Geist ändern, das hast du zu tun.

Ist heute ein neuer Tag oder nicht? Ich sage, er ist neu. Ich sage, dies ist ein Tag, in dem du das Umgestalten deines Geistes willkommen heißt. Heiße das Umgestalten der Vergangenheit willkommen, indem du sie los lässt. Du heißt Wandel willkommen, indem du ihn dir zu eigen machst. Nimm Wandel herzlich in deine Arme. Euch ist es zugedacht, euch zu wandeln, Geliebte. An euch gibt es das, was ihr nicht ändert, eure Göttlichkeit beispielsweise. Einstweilen, da seid zugängig für Wandel. Ändert euren Gesichtspunkt. Ändert ihn häufig. Ihr seid nicht bestimmt, euch euren Geist zurechtzumachen. Ihr seid bestimmt, ihn zu öffnen. Ihr seid bestimmt, euch aber und abermals zu wandeln.

Mit euren Gedanken auf Mir, da lebt euch ein. Macht es euch behaglich. Bejaht die Gemütlichkeit. Bejaht, dass Ich Zutrauen in euch habe, und dass Ich Irritiertheit nicht kenne, weil Ich über Liebe absolut gewiss bin, dass sie existiert, dass sie hier ist um dazubleiben, dass Ich die Quelle von ihr bin, und dass du ein Ausweiter von ihr bist, von Liebe, von überschwänglicher Liebe, von Liebe, durch dich zum Ausdruck gebracht. Applaus für dich, dass du Meine Liebe entgegennimmst und sie, in deinem Entgegennehmen, wie einen goldenen Teppich ausbreitest, sodass sie für alle zu sehen ist und alle auf ihr gehen können. Große Dankbarkeit an dich für deine Tüchtigkeit, irritiert zu sein und aus dem Wald in das Licht hinein herauszukommen.

Heavenletter # 2516 Happy Hearts

Glückliche Herzen

Gott redete …

Wenn du dich nicht glücklich fühlst, bist du ein Blender. Die Realität von dir ist Freude, unabhängig davon, was sich begibt und wie du dich zu fühlen scheinst. Da ist inwendig in dir jener Level an Freude, die alles anlacht und den Aberwitz erkennt, sowie sie ihn sieht. Sei nicht mehr länger ein Blender. Glaube nicht an die Vorherrschaft der Welt und ihrer Vorkommnisse über die Freude, welche inwendig in dir liegt. Lasse die Freude vorherrschend sein.

Selbst wenn du unter Tränen stehst, gibt es einen Part von dir, der dich in Tränen sieht und um Besseres weiß, als eine gute Anzahl von ihnen auf Lager zu halten. Es gibt einen Teil von dir, der zusieht und Größeres wahrnimmt, der zu jedem gegebenen Augenblick über deine winzige Wahrnehmung hinaus Einsichten innehat. Da ist ein Faden von dir, der anerkennt, dass du ein Schauspieler auf einer Bühne bist. Wie gut du dir deine Zeilen eingeprägt hast. Wie gut du zugemessene Emotionen gelernt hast. Du fasstest sie so rasch auf. Dein ganzes Leben lang bist du auf Stichwort hin in Erwiderung gegangen. Nun soll das so sein, dass du traurig bist. Nun sollst du sorgenvoll sein. Nun sollst du Beklommenheit an dir haben. Nun sollst du wütend sein. Nun sollst du dich verschollen fühlen, aufgegeben, beraubt. All dies, weil du gut unterwiesen wurdest und weil du gut gelernt hast.

Was wäre denn, wenn dir andere Stichworte beigebracht worden wären? Nicht, mutig zu sein, sondern es nicht nötig zu haben, mutig zu sein. Was wäre, wenn dir beigebracht worden wäre, Begebenheiten mit einem Achselzucken abzutun und sie nicht zur Hauptrolle in deinem Leben zu erheben? Obschon du nicht jeden Augenblick deine Hand an dein Herz legst, weißt du, dein Herz schlägt. Was wäre, wenn du, trotz deines Knappseins an Gewahren von Freude, wüsstest, dass Freude ein laufender Strom, welcher deine Urquelle ist, inwendig in dir darstellt? Was wäre, wenn du deine Hand über dein Herz legen und die Freude spüren könntest, welche innen drin am Schlagen ist?

Kaufe dich nicht mehr länger ins Leiden ein. Es ist dir auferlegt worden. Kaufe dich stattdessen ins Lachen ein. Das Leben ist ein Vergnügen, ist das nicht so? Alles, was du für wichtig hältst, ist unter Umständen nicht so wichtig. Geliebte, ihr führt zwei Leben, womöglich drei. Er führt das äußere Leben. Ihr führt das innere Leben, an das ihr glaubt. Und es gibt ein drittes geheimes Leben, welches ihr lebt. Es braucht nicht mehr länger geheim zu bleiben. Schwört euch auf die Fröhlichkeit im Inneren ein, welche herauszukommen und öffentlich zu sein wünscht. Freude ist es müde, zurückgehalten, geheim gehalten, verleugnet zu werden, gleichsam als wäre Unglücklichsein irgendwie mehr wert.

Was wäre, wenn du den Schuh am anderen Fuß anzögest? Was wäre, wenn du dich für Glücklichsein an der Oberfläche entschiedest, und wenn du das Leiden sich selber überließest, sich aufzulösen, wenn es ihm zukäme, nicht mehr länger willkommen zu sein, nicht mehr länger einen hohen Platz in deinem Herzen einzunehmen, nunmehr verabschiedet, wie Staub aus einem Staubwischer abgeschüttelt zu werden.

Geliebte, weswegen haltet ihr an Leiden fest, so es euch ja schier leiden macht? Wenn ihr doch bloß an Glücklichsein glauben könntet, und dass es langewährend, ewig ist, dass es das Leiden bei Weitem hinter sich lässt, dass du Leiden durch Glücklichsein ersetzen könntest, wenn du dich bloß dafür entschiedest. Selbst bei dem, was du als Verlust wahrnimmst, kannst du Glücklichsein an dir haben. Du hattest das große Glück gehabt, Freude daran, was du nun als Verlust wahrnimmst, gefunden zu haben.

Was wäre, wenn du Verlust nicht wahrnähmest? Was wäre, wenn du ihn abschriebest? Was wäre, wenn du das Konzept von Verlust und das Konzept von einem Herzen, welchem je irgendetwas verlustig gehen könne, nicht billigen würdest?

Ist nicht Leiden der Irrtum des Intellekts, von dem du gehört hast? Leiden ist ein Irrtum. Es ist immer ein Irrtum. Du hast geglaubt, es gebe eine Notwendigkeit fürs Leiden. Es wurde in deinem Leben an einer hohen Stelle gehalten. Du hast all die Ursachen fürs Unglücklichsein hervorgehoben und die eine Ursache fürs Glücklichsein übersehen. Sieh die Vorkommnisse deines Lebens mit weniger Leidenschaft. Sei nicht mehr länger ein Schauspieler, der auf Stichworte hin agiert.

Heavenletter # 2517 Heaven Consciousness

Himmlisches Bewusstsein 

Gott redete …

Glaubst du, dass Ich alles so ernst nehme wie du? Glaubst du, dass Ich überhaupt etwas so ernst nehme wie du? Glaubst du, dass Ich von Emotionen oder Enttäuschungen bedrückt bin? Glaubst du , dass Ich vom Tod des Körpers bedrückt bin? Denkst du dass Ich heule, wenn Ich Milch verschütte?

Ich bin nicht durch verschüttete Milch bedrückt und du musst das auch nicht sein.

Habe heute diesen Gedanken: „Gott hat Sinn für Humor und ich ebenfalls“.

Die Sache ist folgendermaßen: Ich brauche keinen Sinn für Humor, aber du brauchst ihn. Wofür sollte Ich einen Scherz machen, wenn ja die Essenz des Lebens selbst höchste Freude ist?

Du magst fragen: „Okay, aber Gott, wirst Du nicht durch Krieg bedrückt? Lässt Dich Blutvergießen unbeeindruckt? Lässt der unnötige Verlust von Leben, Dein Herz nicht wenigstens etwas bedrückt sein?“

Also Geliebte, Krieg ist nicht Mein Wunsch, und Ich mache kein Licht damit. Auf der anderen Seite nehme Ich ihn nicht auf die Weise wahr wie ihr es tut. Selbst in dem, was ihr als Feind anseht, sehe Ich Entschlossenheit und Besorgnis und Handeln, auch wenn es etwas anderes sein mag, als womit du oder Ich beschäftigt sein mag. Ich sehe in einem anderen Licht, als ihr es tut. Ich sehe, wie ihr fühlt, und ich sehe, dass worauf ihr schaut nicht das ist, worauf Ich schaue. Wenn ihr von der Höhe des himmlischen Bewusstseins kommt, werdet auch ihr anders sehen.

Wenn du nur das sehen kannst, was vor dir ist, und wie es dich persönlich beeinträchtigt, bist du im Nachteil. Komm herüber zu Mir und siehe vom Blickpunkt der Unsterblichkeit. Komm herüber und siehe vom Standpunkt der Liebe aus. Wie sehr würde sich deine Perspektive ändern! Wie glücklich wärst du, weil du so sehen würdest wie Ich.

Selbstverständlich sehe Ich hinter die alltäglichen Vorfälle. Ich sehe weiter als du und Ich sehe entfernter. Ich bin nicht freudvoll wegen Krieg, dennoch bin Ich nicht enttäuscht. Ich sehe die nächste Welle von Liebe, und Ich sehe die Liebe, die selbst im Krieg auftritt. Mein Herz wird nicht in Stücke zerrissen, so wie ihr es euren Herzen stattgebt. Geliebte, Ich segne alle. Ich segne auch die Krieger, die für einen anderen Grund als dem euren kämpfen. Sie sind Meine Kinder, und ich strafe und verlasse sie nicht, ebenso wenig wie Ich euch strafe oder verlasse. Ich gehöre euch für immer, und ihr seid Mein. Ich sehe nicht ein „die“, so wie ihr es tut. Ich sehe nur Mein. Wenn ihr das tätet, würdet ihr wie Ich sehen.

Unabhängig davon wie geführt oder verführt jemand sein mag, Ich sehe tief in jedes Herz, und Ich sehe Mein Herz darin. Dein Herz mag überwältigt sein von Leid und Krieg, und dennoch schlägt Mein Herz in einem jeden. Was auch immer du tust oder nicht tust, Mein Herz schlägt in deinem. Du warst nicht ununterbrochen freundlich und weise, und dennoch bin Ich immer noch unverrückbar in dir. Ich würde dein Herz nicht für einen Augenblick verlassen. Ebenso wenig wie das Herz eines anderen.

Sicherlich hast du schon etwas gemacht, was du später in einem anderen Licht gesehen hast, und jetzt anders tun würdest. Jedem wird diese Gelegenheit gegeben, etwas anders als vorher zu sehen. Sollte diese Freiheit nur dir alleine gegeben werden und nicht auch den Anderen?

Ich sage – teile und teile gleich. Es gibt nicht einen von euch, der nicht Ich ist. Unabhängig davon wie gut versteckt, Ich bin in jedem Herzen und Ich kann gefunden werden. Du kannst Mich in deinem Herzen finden, und du kannst Mich ebenso in anderen Herzen finden.

Ich sehe auf alle freundlich. Ist das zu viel es von euch zu erbitten?

Heavenletter # 2518 God Has a Sense of Humour

Gott hat Humor

Gott redete …

Natürlich habe Ich Humor. Das mußt du doch einsehen! Wie kann Ich mir all das Gerenne anschauen und nicht lachen? Oder wenigstens lächeln!

Schau mal all die Torheiten der Menschheit an! Schau mal alle Menschen an, die sich verlieben und dann nicht mehr verliebt sind und sich dann selbst auszanken, weil sie einst geliebt haben, und jetzt nicht mehr lieben. Dies nimmst du sehr ernst, obschon du Komödien lustig finden kannst.

Schau dir alle diejenigen an, die denken, dass ein Auto wichtig ist, oder ein Euro oder jegliche andere Fantasie, mit denen sie sich befassen.

Sag Mir bitte mal, Geliebte, wie Ich da nicht lachen soll! Ich schüttle Mich vor Lachen. Es fällt mir schwer nicht zu lachen. Und bald wirst du auch nicht mit dem Lachen aufhören können.

Wenn du die innere Stille in dir kennenlernst, dann wirst du die Sinnlosigkeit dessen einsehen, was du wichtig nennst, und du wirst es nicht fertigbringen, dabei ernst zu bleiben. Wir sind Uns gleich.

Wenn dein Kind wegen eines zerbrochenen Spielzeuges weint, weil es denkt, dass es das Wichtigste in der Welt ist, regt dich das auf? Wenn dein Kind nicht seine Puppe finden kann und verzweifelt ist, dann hilfst du ihm es zu finden. Des Kindes wegen tust du so, als ob dir dies ernst ist, obwohl du genau weißt, dass dies keine Tragödie ist. Du weißt, dass dies schier die Anschauung aufseiten des Kindes ist.

Du siehst aber auch, wie gut das ist, dass dein Kind dies wichtig nimmt. Dass es das Spielzeug oder eine Puppe oder eine Decke so wichtig nimmt, und denkt, dass die Wunde oder der Verlust der Puppe eine Tragödie darstellt. Bin Ich denn nicht wenigstens so gut wie du? Ich sehe deine Tragödien genauso an. Ich behandle dich ernsthaft, während Ich innerlich lache. Nicht wegen deines schmerzlichen Verlustes, sondern weil Ich weiß, dass es keinen wirklichen Grund gibt, um darüber zu trauern. Ich zeige dir nicht Mein Lachen, weil Ich dich da anspreche, wo du dich soeben befindest. Ich nehme das Stichwort von dir. Ich bin nicht herzlos. Ich wollte, dass du mit Mir lachen würdest. Könntest du nur die Weite sehen, die Ich erblicke, dann würdest du mit dem Lachen nicht mehr aufhören.

Geliebte, was gibt es denn, über das man nicht lachen kann? Die Sonne erscheint jeden Tag. Wenn nicht, dann schickt sie Regen, und danach trocknet sie den Regen wieder. Du lebst in einer Welt von außerordentlicher Schönheit. Warum machst du denn keine Purzelbäume? Warum springst du denn nicht vor Freude?

Nimm andere ernst, aber nicht dich selber. Wie kommt es denn, dass du nicht über dich selbst lachst! Wenn du dir alle deine Ängste und Schwächen anschaust, und wie ernst du sie nimmst, wie kannst du da nicht fröhlich sein? Ja, es ist eine gute Idee, über dich selbst zu lachen. Dann wirst du dich selbst nicht so ernst nehmen. Du wirst das Leben nicht so ernst nehmen, und zur gleichen Zeit wirst du mehr Ehrfurcht davor haben. Du wirst mehr Ehrfurcht davor haben, und wirst es mehr lieben, und dies nur, weil du es nicht mehr so ernst nehmen wirst. Natürlich siehst du ein, dass du das Leben zu ernst genommen hast. Du wirst geglaubt haben, dass es jeden Tag auf Leben und Tod gegangen ist. Wie oft hast du dir eingebildet, dass du vor Scham sterben würdest. Und wie oft bist du gestorben? Geliebte, das letzte Mal als Ich nachschaute, warst du in Ordnung.

Wenn du an den Ort kommst, wo du dir völlig zueigen machen kannst, dass es keinen Tod gibt, wird da nicht alles zum Lachen sein?

Heavenletter # 2519 A World Beyond

Eine Welt darüberhinaus

Gott redete …

Bejahe die Sicht, die Ich für dich habe. Sie lässt deine eigene hinter sich. Sie lässt deine eigene weit hinter sich. Du hast deine Sicht eingegrenzt. Außer sie ist wie die Meine, kannst du dir sicher sein, sie ist eingeengt, und die Begrenzung ist zu stark. Begrenzung ist wirklich keine Sache, die in Ordnung ist. Und also weiten Wir heute unsere Sicht aus. Wir nehmen die alte Brille herunter und setzen eine neue auf. Weitwinkel, so ist deine neue Brille. Tiefblickend ist deine neue Brille. Und jetzt behältst du sie auf und nimmst sie nie mehr ab.

Du hast von dem Unverhohlenen genug gesehen. Du bist ohne Frage mit der Welt vertraut. Du bist dir über Fehler und Schwächen im Klaren. Nun sind für dich feinere Ebenen zum neuen Entdecken und zum dir darüber in Klaren Sein da. Zurzeit weißt du davon, es gibt feinere Ebenen der Existenz. Du hast dies gehört. Du hast selber die eine oder andere Kenntnis davon. Es ist schier so, dass du dermaßen daran gewöhnt bist, dich mit der relativen Welt abgestimmt zu haben, welche du, deinen Klagen zum Trotz, köstlich findest.

Nun sind da stillere Gefilde des Erlebens, zu denen du dich hinlehnen möchtest. Die relative Welt ist der Traum, gleichwohl werden sich dir jene feineren Gefilde traumgleich anfühlen. Es ist eher nicht so, dass du dich bewusst erinnerst, allerdings wirst du ein Empfinden haben, dass es etwas gibt, was bei dir in Vergessenheit geraten ist, so in ungefähr wie bei dem Duft von Blumen. Du kannst dir den Duft nicht ins Gedächtnis zurückrufen, dennoch kennst du ihn. Mit Sicherheit kennst du ihn, sobald die Blumen erneut vor dir auftauchen. Du weißt, welcher Duft der Rose gehört, und welcher der Iris. Du weißt, welchen Duft die Minze hat, und welchen das Basilikum. Du kennst das insgesamt ganz gut – bloß kannst du es niemandem erklären. Du kannst ihnen nicht das Erleben übermitteln. Du kannst dir nicht einmal selber das Erlebnis des Duftes eine Rose ohne eine Rose unversehens vor dir übermitteln.

Und also werden jene feineren Gefilde von dir weggeweht, und doch kehren sie immer und immer wieder. Deine physischen Sinne operieren in diesen Feldern nicht. Feiner als fein, Geliebte, Geliebter, sind jene Felder, zu denen hin du abwanderst. Wie konntest du dich ihrer erinnern, derweil du den Duft einer Rose nicht beschreiben oder gar nicht einmal wiederaufleben lassen kannst, so oft du es auch versuchst.

Jene feineren Gefilde sind wie eine andere Welt, eine Welt ohne Begrenzungslinien, eine Welt darüberhinaus. Dies ist eine Welt jenseits der fünf Sinne. Ist dies nicht wundervoll? Dermaßen viel Liebe läuft um dich herum, und du hast an ihr teil. Und dennoch siehst du sie nicht! Sie kann nicht gesehen werden. In sie kann hineingetreten werden. Ein für alle Mal bist du in diesen Bezirk von Allesheit und Nichtsheit hineingequirlt. Es ist wie lange verschollene Verwandte wieder auffinden. Du wusstest immer, dass sie irgendwo existierten. Bloß wusstest du nicht, wo sie genau waren, genauso wenig, wie zu ihnen zu gelangen ist. Verschollene Verwandte existieren, und Gefilde, zu welchen du hinreist, existieren.

Du verkehrst und verständigst dich nicht auf diesen weniger physischen Ebenen. Das Gedächtnis ist tiefer als die Erinnerung. Dieser Speicher ist mehr wie der Speicher in deiner DNA. Es ist nicht dein bewusstes Gedächtnis, und dennoch ist es gespeicherte Erinnerung, und ist sie ebenso deine erlebtes Erfahren. Begib dich dorthin, wo deine Seele mit anderen Seelen in Verkehr tritt und Wunder vollbringt, die schöner sind, als du sie wahrscheinlich in Worte setzen kannst.

Du wusstest das immerzu, du warst nicht voll und ganz von dieser physischen Welt. Du wusstest immerzu, du warst mehr als dieser Körper, in dem du herumläufst. Zumindest hattest du eine Ahnung gehabt.

Jetzt kannst du wissen und merken, dass du viel mehr bist als das Menschenseinswesen, als welches du dich dir selber präsentierst. Es kann durchaus sein, du täuschst zahlreiche andere Menschen und hältst sie zum Narren, dass dieser physischer Körper alles sei, was du bist. Du beschwindelst dich selber. Nicht aber Mich. Ich kenne dich. Ich weiß, Wer du bist. Ich kenne dich sehr gut.

Bald wird dein bewusstes Wiedererinnern ebenfalls erkennen und wissen. Du, in dieser menschlichen Form, wirst bald anheben, zu erkennen, was Ich weiß. Du wirst Wunder nachvollziehen und begreifen.

Heavenletter # 2520 To Fall in Love 

In Liebe fallen

Gott redete …

Komm jetzt, in diesem Augenblick, in Mein Herz. Hier ist es wo du hingehörst, und hier ist es, wo du bist, tief tief in Meinem Herzen. Hier ist es, wo du genährt wirst. Hier ist es, wo du zufrieden bist. Zuhause ist nicht weit, das Zuhause, das du gesucht hast. Zuhause ist augenblicklich. Es ist nicht das Warten auf den Himmel. Du trägst es in dir. Ich bin dein Herz und Ich bin dein Zuhause.

Du hast dem Unsinn erheblichen Glauben geschenkt, und nicht so sehr den Regionen deines Herzens, Unseres Herzens, dem Herzen, in dem wir Uns zurücklehnen können. Der Herzschlag zieht zusammen, und Liebe dehnt sich aus. Unsere Liebe dehnt sich aus. Mit jedem Herzschlag bahnt sich mehr Liebe ihren Weg. Lasse Uns in diesem Herz der Liebe zusammen kuscheln, und bei dem Gewahrsein, dass Wir in der Tat eins sind, enthoben sein. Dies ist kein weithergeholter Gedanke. Das ist die ehrliche Wahrheit Gottes. Oh ja, Geliebte, das ist Liebe. Entspannt euch in sie hinein. Es ist euer Geburtsrecht. Das ist es, worin Ich möchte, dass ihr euch ausdehnt. Dehnt euch mit Mir in die Himmlischen Felder hinein aus, wo schöne Blumen und Herzen wachsen.

Du wurdest niemals angelegt, Liebe von dir zu weisen. Liebe war niemals gemeint, wie der abnehmende Mond zu sein, der verschwindet und dann erneut leuchtet. Liebe war immer gedacht, dass sie ihre eigene Flut hat und stets Wellen von mehr und mehr ist. Ich fülle jetzt dein Herz mit Liebe auf. Du wirst von jetzt an starken Herzens sein. Liebe übernimmt nun das ganze Universum. Fühlst du, wie die Liebe überall hin geschleudert wird? Fühlst du, wie die Ausweitung neuer Liebe dein Herz befüllt, wie auch die Welt, die du im Blick hast? Liebe ist das, wonach du jetzt schaust. Diese eine Sache, dieses Gewahrsein von Liebe ist das, was die Welt von unten nach oben kehrt – Ich meine, mit der richtigen Seite nach oben. Nun ist die Welt zurechtgerichtet. Nun seid ihr alle in Ordnung. Ich trage euch in Meinen Armen. Was für ein lieblicher Gedanke.

Nicht länger mehr wirst du dein Haus am Morgen mit Augen verlassen, die auf Gefahr zielen.

Nun sind deine Augen groß und schauen auf die Liebe, die Ich in dein Herz und auf alle um dich herum ausgeschüttet habe. Du wirst auf Liebe reisen. Das bedeutet, dass du in Liebe fallen wirst. Du bist derart von Liebe umringt, was kannst du anderes tun als in Liebe fallen? Es gibt nichts anderes, wohin du fallen kannst. Verliebe dich jetzt. Verliebe dich in Mich, und gerate in Meine Schöpfung verliebt, und du wirst aufsteigen. Ich habe dir die Welt gegeben. Ich gab sie dir, um in ihr zu leben und zu lieben. Nun bist du mit Liebe übermächtig, und nun siehst du Liebe, erfährst du Liebe, liebst du Liebe, und das ist es, was du jetzt tust. Du bist Vollzeit in Liebe.

Wenn du in einer Mine arbeitest, wirst du von jetzt an nach Liebe schürfen.

Wenn du an einer Schule unterrichtest, wirst du Liebe unterrichten. Du wirst so viel Liebe zu geben haben, dass sie kennengelernt werden wird.

Du bist der Bug auf dem Schiff der Liebe. Was für ein glückliches Dahinsegeln das ist.

Wenn du ein Koch bist, wirst du Liebe auftischen. Wenn du dich in einem Restaurant befindest, wirst du Liebe zu dir nehmen. Wo auch immer du bist, was auch immer du machst, du wirst in die Augen der Liebe blicken, und du Mich sehen, und du wirst dich selbst sehen. Du wirst die Liebe im Flug fangen. Du wirst wie ein Jongleur der Liebe sein. Du wirst Liebe in die Luft werfen und sie auffangen. Die Liebe wird sich selbst ein Festmahl bereiten. Liebe wird durch die Straßen laufen. Liebe wird ihren rechtmäßigen Platz eingenommen haben in der Welt, und du wirst glücklich sein, so glücklich, nur weil du dich mit der Liebe ausgesöhnt hast.

Heavenletter # 2521 The Folly of Making Excuses

Über den Unsinn, Entschuldigungen zu machen

Gott redete …

Liebe zu sein und Liebe zu sehen, bedeutet nicht, dass du für andere Entschuldigungen aufbringst, ebenso wenig für dich selber. Entschuldigungen sind nicht Liebe sondern Entschuldigungen. Liebe ist kein Vorwand. Entschuldigungen sind das. Du tust keinem einen Gefallen, wenn du für sie Entschuldigungen ausstellst. Und, vor allen Dingen, stelle keine Entschuldigungen für dich selber her.

Wenn du bei einem Treffen mit einem Freund zu spät kommst, mag es absolut wahr sein, dass du beim Telefonieren aufgehalten wurdest, oder im Verkehr stecken geblieben bist, dennoch ist weder das Telefon noch der Verkehr eine Entschuldigung für deine Verspätung. Wenn dein Flugzeug verspätet ist, dann ist es eine Entschuldigung. Es lag nicht in deinen Händen, aber das Telefon und der lokale Verkehr, sie liegen in deinen Händen. Du hast nicht zu telefonieren. Du kannst zu der Person am Ende der Leitung sagen: “Ich habe eine wichtige Verabredung und will nicht spät dran sein. Ich rufe dich später zurück.“ Wenn du auf Grund eines Telefonats spät dran bist, sagst du damit, dass das Telefonat wichtiger ist als die Person, die du warten lässt.

Wenn es um eine Verspätung durch den Verkehr kommt, hast du darauf nicht erwartet. Auf der anderen Seite, es ist nicht das erste Mal, dass der Verkehr langsam vorangekommen ist. Konntest du nicht etwas früher in dein Auto steigen?

Wenn Ich dir sage, nicht Entschuldigungen für die Handlungen anderer auszustellen, meine Ich nicht, dass du sie kritisieren sollst. Ich meine, dass du nicht Entschuldigungen für sie auszustellen hast. Geliebte, ihr sollt euch selbst nicht der Gedankenlosigkeit anderer exponieren, ebenso wenig habt ihr eine Entschuldigung für jemandes Gedankenlosigkeit auszufertigen. Wenn Gedankenlosigkeit anhält, brauchst du keine Vorwürfe zu machen, aber du hast dem in Klarheit entgegenzutreten.

Wenn jemand gedankenlos oder unfreundlich ist, ist es unerheblich, wie seine Kindheit gewesen war. Er oder sie mag die schlimmste nur vorstellbare Kindheit gehabt haben. Dennoch ist es nicht in Ordnung, dass irgendjemand dich für unwert fühlen lässt. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Vielleicht hören sie damit auf, aber das ist kaum eine Entschuldigung.

Du bist zum Respekt berechtigt. Du bist sogar berechtigt, bewundert zu werden. Bewundere dich selbst zuvorderst.

Du bist nicht mehr ein kleines Kind, das unter dem Daumen seiner Eltern lebt. Du bist unter niemandes Daumen als deinem eigenen. Du bist dazu gedacht, frei zum Lieben zu sein, und keine Entschuldigungen vorzubringen. Gib dir selbst die Erlaubnis, deinen Wert anzuerkennen.

Du lebst nicht in einem Gefängnis, wo der Wächter durchaus unfreundlich sein kann, und es nicht viel gibt, was du dagegen sagen oder tun kannst. Im Gefängnis sind deine Rechte weggenommen. Im Gefängnis musst du still bleiben und auf einer stillen Ebene des Herzen handeln. Das ist immerhin etwas.

Entschuldige nicht das armselige Verhalten von jemandem, indem du sagst: “Er hat es nicht so gemeint. Er wusste nicht, was er tat. Tief im Innern liebt er mich.“ All das mag wahr sein, und dennoch ist das keine Entschuldigung. Und es ist auch keine Entschuldigung für dich, zu sagen: “Ich kann nichts dagegen tun“, oder zu sagen; „Vielleicht habe ich es verdient.“ Selbst wenn du es verdient hättest, bedeutet das immer noch nicht, dass es so in Ordnung ist. Du bist nicht für langes Leiden bestimmt. Du bist nicht wundervoll, indem du unangebrachte Dinge fortdauern lässt.

Ändere dich. Ändere deine Selbst-Annahme. Ändere die Haltung, die du einnimmst.

Ich bin der Erste, der dir angibt, nicht einen Angriff zuwege zu bringen. Dennoch, es gibt Dinge, die du offen und frei anzusprechen hast, und über die du dich selbst nicht täuschen solltest. Verletzendes Verhalten ist nicht in Ordnung.

Es gibt Vorfälle, die du nicht weiter ableugnen kannst. Ableugnen dient dir nicht. Noch auch dient es den anderen. Noch auch dient es Mir.

Heavenletter # 2522 The Happiness of Your Choice

Das Glück deiner Wahl

Gott redete …

Du hattest wunderbare Augenblicke im Leben. Du hattest Augenblicke höchster Beglückung und Tage und Wochen, in denen du zufrieden warst. Während dieser Zeiten, was immer die Probleme waren, die du hattest, du hast sie ein Weilchen beiseite gelegt. Deine Aufmerksamkeit war auf die Freude und nicht auf die Unzufriedenheit gerichtet. Wie mächtig sind deine Gedanken.

Wenn du nicht so viel über die Einsamkeit oder den Mangel an Geld oder deinen Chef oder an was immer du ununterbrochen denkst, nachdenken würdest, wärst du glücklicher. Was überzeugt dich denn davon, dass du immerfort an das denken musst, was dich verärgert? Wenn du etwas auf dein Hemd verschüttest, dann ziehst du es aus und wäscht es. Ich wollte, dass du dies mit allem tätest was dich bedrückt – – zieh es aus und wasche es. Denke deinen Gedanken ein oder zwei Mal und wirf sie dann in die Waschmaschine.

Warum, Geliebte, hängst du an dem, was du nicht magst? Schuldest du denn dem Unglücklichsein Treue? Wasche deinen Geist sauber von all den Gedanken, die der Grund deines Ärgers oder deines Bedauerns sind. Es gibt kein Gesetz, das behauptet, dass du Gedanken behalten musst, die du nicht haben willst. Schau dir deine Gedanken so an, als wären sie eine Schmucksteinsammlung. Sind deine Gedanken nicht wie Schmucksteine? Wenn du einen Kiesel in deiner Sammlung von Diamanten und Rubinen und Smaragden finden würdest, dann würdest du ihn, ohne dir weiter Gedanken darüber zu machen, hinauswerfen.

Zu oft schütten deine Gedanken Salz in die Wunde. Und du gießt immer mehr Salz hinein, so als ob dies der Heilung helfen könnte. Geliebte, küsse diese nutzlosen Gedanken und lass sie los. Stopfe dir nicht damit deinen Geist voll. Dein Geist ist für Besseres erschaffen worden. Würdest du nicht lieber an Mich denken, statt an das, was dich beleidigt hat oder was dich verärgerte? Amüsiere dich darüber, deinen Ärger, deine Unzufriedenheit, aber nur auf einen Augenblick und gib ihnen dann einen Fußtritt. Wenn sie wiederkehren, klopfe ihnen sanft auf den Kopf und schicke sie weg.

Was Trauern anbelangt, sind die süßen Erinnerungen süßsauer, da sie einst gegenwärtig waren und jetzt können sie auf Erden nicht wiederkommen. Trauere, meine Geliebte. Leugne es nicht ab, und trotzdem, bewege dich fort. Es ist so, als ob du Schlange stehen würdest, um einen Film zu sehen. Du kommst in ihr immer weiter nach vorne. Was kannst du denn sonst tun, Geliebte?

Ergötze dich von nun an an jedem neuen Moment, der in deinem Leben erscheint, solange er andauert. Du weisst nicht, was für Freuden und Überraschungen der Tag bringen wird. Da wird Freude sein und eine Überraschung erwartet dich und du kannst sie begrüßen. Du kannst dich darüber freuen, wie über ein Stück Schokolade. Du kannst jeden Augenblick genießen. Und warum denn nicht?

Du kannst jeden Augenblick, in dem du allein bist, genießen, und jeden Augenblick, in dem du nicht allein bist, genießen. Du kannst sogar die kleinen Beulen genießen und davongehen, während du ein Liedchen pfeifst.

Ich fordere nicht von dir, dass du traurig bist. Ich fordere nicht von dir, dass du trauerst. Ich fordere nicht von dir, dass du bekümmert bist, was immer auch der Grund dabei ist. Ich sage dir nicht, dass es ehrenhaft ist, unglücklich zu sein. Ganz und gar nicht. Es ist ehrenhaft, glücklich zu sein. Es ist keine Schande, traurig zu sein, und trotzdem ist es ehrenhafter glücklich zu sein. Wenn du glücklich bist, erfreust du die Welt damit. Aber wir lassen die Welt für einen Augenblick aus dem Spiel. Lasst uns stattdessen über den Wert und den Segen des Glücklichsein sprechen. Du bist es wert, glücklich zu sein, Geliebte. Pflücke Glück, so wie du Blumen pflückst. Pflücke das Glück deiner Wahl.

Heavenletter # 2523 The World Can Do Its Thing

Die Welt kann ihr Ding tun

Gott redete …

Sorge dich nicht und sei nicht traurig, wenn jemand dich nicht versteht. Nicht alle wissen so viel wie du. Das ist etwas, was du bedenken mußt. Natürlich sieht nicht jedermann, so wie du siehst, und nicht jeder weiss so viel wie du. Vielleicht sind sie noch im Kindergarten. Dann bist vielleicht du derjenige, der nicht verstanden hat.

Wie dem auch sei, nicht jeder muß da sein, wo du bist, und nicht jeder muß dich kennen und anerkennen, so wie Ich das tue. Es genügt, dass Ich dich liebe. Ist das nicht ironisch, dass der König des Universums dich liebt und trotzdem ist deinem Herzen eines Bauern ein Verlangen nach Aufmerksamkeit und Liebe? dir ist Ganzheit eigen, und das genügt dir nicht.

Geliebte, überlasse das Werben dem Mann, der eine Frau sucht. Du sollst nicht die Welt anwerben. Du versuchst nicht, jedermanns Gunst zu erwerben.

Wenn jemand dich nicht versteht oder anerkennt, warum hast du das Empfinden, er solle das? Wie kommst du auf die Idee, dass jeder dich zu schätzen hat? Was für einen Unterschied macht das denn, ob sie es tun oder nicht? Vielleicht hast du dich darauf verlassen. Gesegnetes Wesen, so du dir das Ziel gesetzt hast, dass alle dich bewundern sollen, dann hast du dich selber aufgegeben.

Wenn du im Irrtum warst und du dies einsiehst, dann brauchst du nicht des anderen Vergebung dafür. Sage ein oder zwei Mal, dass es dir leid tut. Der andere kann dir vergeben oder auch nicht. Du brauchst nicht den Rest deines Lebens damit zu verbringen, dass der andere dich im rechten Licht sieht. Es ist nicht der Sinn deines Lebens, die Billigung anderer zu gewinnen. Lasse die Dinge sein wie sie sind, selbst wenn sie nicht so sind, wie du sie gerne hättest. Es ist an der Zeit, sie loszulassen. Loslassen kommt auf vielen Ebenen vor. Sei dir bewusst, wann du etwas losläßt.

Geliebte, Ich sagte, dass du Raum in deinem Herzen machen sollst, um einen jeden zu akzeptieren. Deshalb akzeptiere vielleicht diejenigen, die dich nicht akzeptieren. Akzeptiere sie so, wie sie sind und lasse sie so sein. Du brauchst sie nicht zu ändern. Die Welt wird weitergehen mit oder ohne ihre gute Meinung über dich. Gehe vorwärts ohne sie. Es ist keine Notwendigkeit vorhanden, dass du so sehr vom guten Willen eines anderen abhängig bist. Ich sagte, dass du dein Herz offen halten sollst. Ich sagte niemals, dass jedermann ein offenes Herz für dich haben soll. Es gibt kein Gesetz, das verlangt, dass ein anderer dich zu lieben und anzuerkennen hat. Was der andere mit seinem Herzen tut, ist seine Angelegenheit. Seit wann ist dies deine Sache?

Du könntest dein ganzes Leben damit verbringen, dass du darauf wartest, dass die ganze Welt dich schätzt. Geliebte, sogar wenn dir dies gelingen würde, was besitzt du dann, wenn du es erreichen würdest? Es wird dir wie Sand durch die Finger rinnen. Was hat das mit dir zu tun, wie andere über dich denken? Es ist nicht mehr nötig, dass du mit der Anerkennung anderer rechnest.

Du könntest behaupten, dass Ich ja alle suche. Das ist wahr. Jedoch ist Meine Suche dahingehend, dass Meine Ehre weitergegeben wird. Es ist nicht Ehre um Meinetwegen, es sei denn, du bist Ich Selbst. Ich schmeichle Mich nicht ein. Das ist es, was Ich versuche zu sagen. Du sollst dich ebenfalls nicht einschmeicheln. Geliebte, sei nicht so sehr von der Gunst der Welt abhängig. Die Welt kann ihre eigenen Dinge treiben, während du die Meinen tust.

Heavenletter # 2524 Be So Happy Now

Sei jetzt so glücklich 

Gott redete …

Es ist gut, dass du dich von dir selber als getrennt erlebst. Es ist dein kleines Selbst, von dem du dich getrennt fühlst. Dein kleines Selbst spielt immer noch Theater, aber du siehst jetzt klar, was es in Wirklichkeit ist. Du bist dein Großes Selbst, warst das immer. Du bist aber so mit dem persönlichen selbst beschäftigt und all den persönlichen Details dessen, was du dein Leben nennst. Deine Persönlichkeit ist nicht verschwunden, du beschäftigst dich aber nicht mehr soviel damit. Du siehst klar was es ist, eine Ablenkung von der Wahrheit. Du betrachtest dich als die Übertreibung einer Karikatur, die immer wieder dieselben Probleme hat und sich einbildet, dass Probleme das ganze Leben ausmachen und dass dies Karikatur nur ein Problemhändler ist. Dieses wirkliche Selbst beobachtet jetzt dieses kleine selbst. Es fällt einem schwer, nicht über diese Karikatur zu lachen, die sich so aufregt und so überreizt wird über das, was doch einfach nur das Leben ist. Es ist so, als ob du deinen Atem angehalten hast, wenn du doch leicht atmen könntest, ohne nach Atem schöpfen zu müssen.

Das Leben in der Welt ist keine Kleinigkeit. Es ist auch nicht das Einzige. Dein Großes Selbst und das oberflächliche ego laufen nebeneinander her und dein Über-Selbst, das du in Wirklichkeit bist, kann dein winziges selbst sehen, wie es ums Leben rennt. Das Über-Selbst von dir hält damit leicht Schritt. Es ist immer voraus. Es gewinnt das Rennen. Es überholt das Getrippel von egos Füssen mit Leichtigkeit.

Du musst mehr sein als nur die Ansammlung von Ereignissen und Beziehungen. Das hast du schon immer gewusst. Du hast immer gewusst, dass das Leben mehr ist als es zu sein scheint. Du kannst wohlgenährt sein, in einem guten Haus wohnen, gute Arbeit, ein gutes Familienleben, viele Freunde haben und doch hast du ein undeutliches Gefühl, dass da mehr zum Leben sein muß als du jetzt zugibst. Wie du es auch immer betrachtest, das Leben ist mehr als was du gerade siehst.

Das bedeutet nicht, dass Ich meine, dass du dich weniger am Leben erfreuen sollst. Du sollst dich mehr daran freuen! Du wirst dich mehr daran erfreuen, wenn du es nicht so ernst nimmst. Schätze das Leben mehr, dann wirst du es nicht so ernst nehmen. Du wirst es nicht mehr als den Gipfel der Existenz betrachten.

Du wirst nicht auf deine fünf Sinne schauen und sie für weniger halten. Du wirst sie mit einer tiefen Liebe lieben, weil sie so gute Diener sind. Sie sind wie prächtige Stuten, die dich zu verschiedenen Orten tragen. Tatsächlich, wenn du an das Leben ohne die physischen Sinne denkst, fühlt es sich an, als ob du etwas verloren hättest. Plötzlich kannst du dir das nicht vorstellen wie das so wäre, wenn du die Schokoladenkekse im Herd nicht mehr riechen könntest oder eine Leben, wo keine Blumen zum Riechen wären. In diesen Augenblicken scheint ein Leben ohne das Parfum der Seife schwer vorstellbar. Und so ist es mit allen Sinnen. Keinen Sonnenuntergang zu sehen ist unvorstellbar. Was für eine Bedeutung hätte das Leben noch ohne den Sonnenuntergang oder das Licht, das durch die Bäume scheint oder das Leben ohne dich? Nicht Musik hören zu können oder der Mutter oder deines Kindes Stimme. Sogar den Verkehrslärm nicht zu hören oder das Bellen eines Hundes, Lärme, die dich vielleicht gerade ärgern. Oder nicht das Wasser zu berühren, nicht den Boden unter den Füssen zu fühlen. Oder sogar nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und nie wieder ein Potato Chip zu schmecken! Wie schade! Oder das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen und nie wieder zu kauen. Nicht einmal mehr zu weinen. Was kann das für ein Leben sein?

Mit diesen Gedanken scheint das physische Leben sehr kostbar zu sein. Es ist sehr kostbar. Lasse es zu, dass du darüber Freude fühlen kannst. Warum denn nicht? Freue dich über jede Kleinigkeit.

Und doch wirst du am vollständigen geistigen Leben noch mehr Freude haben als du dir das je vorstellen kannst. Du wirst gar nichts vermissen. Du wirst nicht das Gefühl haben, dass du etwas eingetauscht hast. Du wirst so froh sein, einfach zu sein. Und, Geliebte, du kannst gleich jetzt genauso glücklich sein.

Heavenletter # 2525 Love Has No Barriers

Die Liebe kennt keine Hindernisse 

Gott redete …

Die Liebe tut Wunder und sie ist das Einzige, was solche in Szene setzt. Es gibt nicht eine einzige Mauer, die die Liebe nicht durchzubrechen vermag. Die Liebe schmilzt die Herzen. Kein Herz, was immer du auch glauben magst, kann der Liebe widerstehen.

Ich verstehe, dass du dem widersprichst, was Ich sage. Du könntest einwenden, dass du einst jemanden aus vollem Herzen geliebt hast und deine Liebe nicht erwidert worden ist. Die Liebe durchbrach diese Mauer nicht. Geliebte, du warst stark in dieser Liebe und stark in dem Verlangen, geliebt zu werden von dem, den du liebtest. Dies war allerdings mehr Besitzergreifung als Liebe gewesen. Die Liebe macht frei. In dem Falle von Liebe, die nicht erwidert wurde, wolltest du bestimmen, was der andere mit seinem Herzen anstellt. Du wolltest des anderen Liebe, sodass sie auf einen Menschen zu zeigt. Dieser Mensch solltest du sein.

Du könntest behaupten, dass jemand den, der vorhatte ihn umzubringen, inbrünstig geliebt hat, und trotzdem sei er ermordet worden. Lasst Uns mal einräumen, dass das, was du behauptest, so ist, und doch fragt die Liebe nicht nach Ergebnissen. Und, Geliebte, du weisst nicht, was für ein Hindernis durchbrochen wurde. Du kannst dies nicht wissen. Du erkennst noch nicht, was für ein Geschenk die Liebe darstellt.

Du könntest behaupten, dass du den Frieden liebst, und gleichwohl hat sich der Friede nicht eingefunden, da es immer noch Krieg gibt. Fühle dich nicht für den Krieg verantwortlich, und doch könnte es sein, dass du den Krieg mehr hasst, als du den Frieden liebst.

Die Liebe hat keine Feinde, Geliebte.

Manchmal, wenn sich jemand über dich ärgerte, hast du dich nicht ebenfalls geärgert. Du kommst in Wirklichkeit von einem Ort der Liebe her.

Wenn du eine Situation siehst und sie einfach sein läßt, dann hast du nicht das Gefühl, dass dir jemand Unrecht tat. Du siehst ein, dass die Aufregung eigentlich gar nichts mit dir zu tun hatte. Es war dessen Kram. Du bist nicht gereizt, dass er so seine Sachen hat. Du hast deinen eigenen Kram, und du weißt, wie sich das anfühlt. Du kannst dies Mitleid nennen, und doch ist es viel mehr als nur Mitleid. Du denkst nicht an Mitleid, oder nicht daran, dass du Mitleid haben wirst. Du denkst überhaupt nicht.

Für einen Augenblick, oder für viele Augenblicke, oder vielleicht auf immer, bist du das losgeworden, was die Liebe abhält. Es ist so, als ob du 6’ 2” groß wärest. Dies ist deine Größe. So groß bist du. Du hast dies nicht bewirkt. Dies ist einfach so. Und du hast dich auch nicht gebückt, um kleiner zu werden. Du hast schlicht und einfach dagestanden. Du hast nicht dabei gedacht: “Bin ich nicht groß.”

Und so ist die Liebe, über die Wir sprechen. Sie hat keinen Namen. Sie heißt nicht Mutterliebe oder Jugendliebe oder romantische Liebe oder sonst was. Es ist Liebe. Es ist einfach. Und diese ungeschmückte Liebe kann Stahl durchdringen. Sogar Stahlherzen werden davon berührt. Nichts kann der Liebe widerstehen. Ich meine das wirklich so.

Und es ist natürlich, dass bei dir mit dieser Liebe, die du einfach bist, das Verlangen einhergeht, dass die Liebe empfangen wird, und doch bist du dadurch nicht daran gebunden, dass die Liebe vernommen und erwidert wurde. Diese Liebe kommt von dem Ort, an dem du dich befindest. Sollte diese Liebe nicht erwidert werden, wirst du nicht durch Fragen oder Groll gestört. Nichts kann dich stören. Du gabst Liebe, die du hattest, du ließt sie los, nachdem du sie gegeben hattest. Bedingungslos. Dies ist die bedingungslose Liebe, über die alle Welt spricht. Sie ist fast unsichtbar und doch mächtig, da die Liebe Hindernisse nicht kennt.

Heavenletter # 2526 How to Become More Acceptive

Wie du akzeptierender wirst 

Gott redete …

Hier, was sich einstellt, wenn du loslässt. Du hast einen Wunsch und verfolgst ihn, und dennoch bist du nicht von den Ergebnissen abhängig, die von deinem Wunsch herrühren.

Lass uns einmal annehmen, dass du dir einen bestimmten Kunden wünschst. Du willst ihm etwas verkaufen. Du klammerst dich nicht daran, ob er von dir kauft, sei es nun ein Produkt, ein Dienst oder ein Rat. Er hat nicht von dir zu kaufen. Er muss nicht so wie du sein. Er muss dich nicht mögen. Er muss überhaupt nichts machen. Du bist derjenige, der anbietet. Du bietest die Dinge mit deinem vollen Herzen und mit ganzer Seele an und forderst nichts. Er mag kaufen oder nicht. Du bist dadurch nicht verändert, ob er nun kauft oder nicht. Dein Leben hängt nicht davon ab. Du gibst dein Bestes beim Verkaufen, und dennoch bist du nicht daran gebunden. Es gibt kein „Muss“, wenn es darum geht, weniger gebunden zu sein an die Resultate in der Welt.

Im Leben versucht ihr stets etwas zu verkaufen. Wenn du jemanden zum Essen einlädst, trägst du deine Kochkunst und deine Gastfreundschaft an. Du verkaufst einen gut verbrachten Abend. Da gibt es keinen Zwang oder Druck. Es besteht die Einladung. Ob deine Freunde akzeptieren oder nicht, ist keine Katastrophe.

Sofern du weniger an Ergebnisse gebunden bist, kannst du besser akzeptieren. Wenn du weniger gebunden bist, kannst du mehr Freiheit für den anderen und dich selbst darbieten. Sei ein Freiheitsgeber, und du wirst weniger gebunden sein. Du wirst losgelassen haben. In Wahrheit, deine Stärke liegt im Loslassen. Deine Stärke liegt nicht im Festhalten.

Du wirst weiterhin Ziele für dich setzen, und an ihnen arbeiten, und wissen, dass Ziele schier Ziele sind. Sie sind keine Notwendigkeiten. Du hängst nicht davon ab, Ziele zu erreichen. Du genießt dich selber…

Die meiste Zeit im Leben hast du damit verbracht, wie ein kleines Kind zu sein, das eine bestimmte Süßigkeit aus dem Schaufenster sieht und sie haben muss. Es ist so, als ob es sie unbedingt haben muss. Es ist so, als ob sie ihm gehöre. Wenn es sie bekommt, ist es für einen Moment zufrieden. Und wenn das Kind die Süßigkeit nicht bekommt, weint es und fühlt sich betrogen. Es kann gar einen Wutanfall bekommen.

Wenn das Leben nicht deinen Weg einschlägt, hast du oftmals einen inneren Wutanfall. Du fühlst dich am Boden zerstört. Du hast das Gefühl, dass etwas Schlimmes passiert ist. Du habest versagt, derweil in Wirklichkeit nichts passiert ist. Du hast nicht versagt. Es ist einfach nur so, dass dein Kunde nicht gekauft hat, was er deinem Wunsche nach kaufen möge. Es ist einfach so, dass du nicht diese leckere Süßigkeit bekommen hast, auf die du dein Herz gesetzt hast. Es ist besser, dein Herz auf die Dinge zu setzen, die in deiner Macht stehen, sie zu erreichen, als es darauf zu setzen, was andere zu tun hätten. Sie gehören sich selber und nicht dir zu, und nicht zu deinem Willen.

Gib anderen ihren freien Willen, ja, auch dann, wenn es nicht an dir liegt, freien Willen zu geben, weil Ich ihn bereits erteilt habe. Es ist deine Sache, los zu lassen.

Nun ist es aber nicht so Geliebte, dass Loslassen eine Willensangelegenheit ist. Du kannst die Absicht setzen, loszulassen, und dann lässt du los, loslassen zu müssen. Loslassen kann nicht erzwungen werden. Nichts kann erzwungen werden. Das ist genau der Punkt beim Loslassen. Es gibt keine Forderungen. Es gibt keine Insistenz. Loslassen wird von deinem Bewusstseinsstand her kommen. Wisse, dass es sich einstellen wird, und du wirst es als einen natürlichen Teil des Lebens an dir haben. Wisse dies. Dein Leben hängt nicht davon ab, nicht-gebunden zu sein. Nicht gebunden sein wird zu dir gelangen wie ein guter Diener. Es wird nichts im Leben geben, das dir zu gehorchen hat. Und so bist du frei. Und so bist du ungebunden.

Heavenletter # 2527 How to Love Life

Wie das Leben lieben 

Gott redete …

Wenn du nicht an Ergebnisse gebunden bist, bedeutet das nicht, dass du dich nicht bemühst. Du bemühst dich. Es ist einfach so, dass du es nicht wichtig nimmst.

Es bedeutet nicht, dass du gleichgültig bist. Es ist so, dass du einfach nicht gebunden bist. Du wirst das eine oder andere vorziehen, dennoch hängt deine Freude nicht davon ab. Du bist unabhängiger geworden, und unabhängig bedeutet, dass du frei bist.

Du bist darin ein Erwachsener geworden, dass du Verantwortung für deinen Platz in der Welt einnimmst. Du bist dir selbst nicht mehr ein Zahnrädchen. Du bist ein weich laufender Gang.

Du kommst nicht ins Stocken. Du magst entschlossen sein und dich verschrieben haben, dennoch bist du nicht so auf eine bestimmte Idee beschränkt, ohne die der Himmel auf einen herunterfallen würde. Du wirst zu einem Reisenden, der über Hügel und durch Täler läuft. Das ist keine große Sache. Just so wie der Reisende nicht entscheidet, wie Hügel und Täler auf eine bestimmte Weise angeordnet sind, so nimmst du das Leben wie es kommt. Selbst wenn dir eine gewisse Karte zum Befolgen gegeben wäre, und diese dann ungenau wäre, du wanderst über Hügel und Täler, so wie sie sich vor dir auftun. Du schimpfst nicht darüber. Du macht es nicht schlimmer. Du gehst rauf und runter, der Landschaft entsprechend. Die Beschaffenheit des Landes muss nicht so sein, wie du gedacht hast. Die Beschaffenheit der Landschaft muss nicht entscheiden, wie viel Freude du dir selbst zugestehst.

Du ermutigst das Leben, und dennoch leistest du keinen Widerstand, so es denn es anders kommt. Du bist nicht schwachen Willens. Es ist so, dass du offen für Wechsel bist. Du unternimmst etwas, und lässt das Leben dennoch sein. Und du lässt die Leute sein. Und so gelangst du dahin, das Leben mit seinen Abenteuern mehr als je zuvor zu lieben.

Du möchtest gerne, dass bei dir ein Brief eintrifft. Du bist glücklich, wenn er ankommt. Wenn er nicht kommt, bist du nicht am Boden zerstört. Nichts ist passiert, außer dass der Brief, den du mochtest, nicht angetroffen ist, noch nicht angekommen ist, in Kürze eintreffen wird, oder unter Umständen niemals. Es ist nur ein Brief. Es ist nicht die Bedeutung deines Lebens.

Es ist folgendermaßen. Dein Sohn ist ein Basketballspieler. Du feuerst ihn an. Du willst, dass er gewinnt. Ob er nun in dieser Nacht der Star ist, oder ob er versagt, er ist immer noch dein Sohn. Deine Liebe für ihn hängt nicht davon ab, ob er gewinnt. Er musste nicht der Starspieler sein, damit du ihn liebst. Ohnehin, wie wichtig ist das Spiel? Was für einen Unterschied zeitigt Gewinnen oder Verlieren überhaupt? Was steht auf dem Spiel, das Macht über deine Freude ausüben könnte? Dein Sohn bedeutet mehr als das Spiel. Liebe muss nicht rauf und runter gehen in Beziehung zu gewissen Vorfällen, ebenso wenig wie du.

Wer fähig ist loszulassen, liebt das Leben mehr. Er liebt deshalb mehr, weil er sich selbst die Freiheit gestattet hat. Ungebunden ist er frei zu lieben. Er liebt, weil er liebt. Er spart sich die Liebe nicht auf für irgendwelche qualifizierten Gelegenheiten auf. Er liebt, weil er sich nicht an Ideen, wie das Leben sein sollte, gefesselt hat. Das Leben muss sich nicht seiner Sicht anpassen. Auch er selbst muss sich nicht seiner Sicht anpassen. Er ist ein sich frei hin und her wendendes Wesen. Er macht das Leben einfach und nicht hart. Er versucht nicht, das Leben in eine Vorstellung hinein zu peitschen. Er versucht nicht, es regnen zu lassen, und versucht ebenso nicht, den Regen zu stoppen. Er geht gleichsam weiter bei Sonne wie bei Regen. Er gibt räumt der Sonne wie auch dem Regen ein, zu sein, was sie sind, und gestattet gleichermaßen sich selbst, zu lächeln.

Heavenletter # 2528 Inherit the Earth

Übernimm die Erde 

Gott redete …

Ungebunden zu werden, ist dasselbe wie unbegrenzt zu werden. 

Du wirst losgebunden von dem, das dich zurückgehalten hat. Du wirst von der Vergangenheit losgebunden, und du wirst überdies einsehen, dass die Vergangenheit nie war. Du bist auch nicht an die Zukunft gebunden. Du bist nicht gebunden.

Du bist nicht begrenzt. Du lebst im Land der Götter. Verstehst du das? Das ganze Universum ist dein. Das ganze Sternensystem gehört dir. Du reitest auf einem Stern wie auf einer Liebeswelle. Du umfasst den Mond. Du hältt ihn unter deinem Arm. Du läßt sein weißes Licht kreisen. Du stürzt dich in das Zentrum der Sonne und wärmst dir die Hände. Die Sonne wird in dein Herz gelegt und du gehst wieder davon. Nichts kann dich zurückhalten. Nichts! Du bist ins Leben gekommen, mit beiden Füssen auf dem Boden, und jetzt fliegst du dahin, wo deine Träume noch nicht hingereicht haben.

Du bist an Mich gebunden. Es war schon immer so. An Mich gebunden, bist du immer frei. An Mich gebunden, forderst du deine göttliche Macht zurück, deine Gott-gegebene Macht. Was ist denn diese göttliche Macht, Geliebte? Es ist deine Großzügigkeit. Es ist deine Zuvorkommenheit der Welt gegenüber. Es bedeutet, dass du den Anschein aufgibst, weltliche Macht zu besitzen, und dich statt dessen zu der Macht der Liebe aufschwingst. Zu der ungeschmückten Liebe. Du betrittst die goldene Liebeskutsche und fährst darin. Du fährst damit zum Meer und zum Himmel. Du brauchst dazu keine Strasse oder Wir können sagen, dass die Liebe selbst die Strasse ist, auf der du fährst.

Wohin kann die Liebe dich anders führen als zu noch mehr Liebe, und wohin wolltest du sonst gehen? Wo anders möchtest du sein als bei Mir? Stelle dir den Himmel als das Haus der Liebe vor. Alles, was existiert, ist Liebe. Es mangelt an nichts.

Wenn du frei bist, wird die Erde eine Ergänzung des Himmels, und die Erde wird eine Welt der Liebe werden, in der du wohnst. Die Erde wird ein Liebesbett, das du dir gemacht hast, und du legst dich darauf und alle legen sich mit dir darauf. Du bist der Löwe und du bist das Lamm, und ihr legt euch zusammen nieder. Die Wahrheit wird der Beweis und folgt dir.

Die Liebe ist die grüne Aue, auf der du dich ausruhst.

Indem du liebst, wirst du erkannt werden.

Durch Meine Liebe bist du Liebe. Ich kann nur das erschaffen, was Ich bin. Ich weiss nicht, wie Ich weniger erschaffen könnte. Und so erschuf Ich Mich Selbst und gab ihm Gestalt und Form und Nase und Ohren und pflanzte dich auf die Erde, damit du Mich überall mehrst. Irgendwie hast du vergessen, wer du bist, und vergessen, von wo du herkamst, und du vergasst den Namen der Aufgabe, die du auf der Erde hast. Glücklicherweise erinnere Ich dich daran. Ich bin hier, um dich daran zu erinnern. Wenn du daran erinnert wirst, wachst du auf. Du gähnst und reibst dir die Augen. Endlich erblickst du Mich. Du erblickst Mich in dem Spiegel deiner selbst. Du machst Handstände. Du bist Mein Beispiel ebenso wie deines. Die Zwillinge werden Eins in der Wahrnehmung. Sie waren immer Eins und jetzt stehen die Zwillinge in dem Einssein. Du bist in Mir. Wir werfen keinen Schatten. Wir giessen Licht aus. Ich giesse Licht aus. Das bedeutet du und Ich, da Wir Eins sind. Alles ist Eins und Einssein ist alles, was da ist. Es gab nie etwas anderes, ausser in deiner Vergesslichkeit und deiner Einbildung. Du musstest etwas erfinden, so hast du Zweiheit erfunden. Du hast den Gedanken der Trennung erfunden. Du hast dies Individualität genannt und diese Erfindung ziemlich verehrt. Du hast einen Bestseller geschrieben und Einssein geriet zu einem Geheimnis. Und jetzt ist dieses Geheimnis offenbart worden. Einheit ist hier, um hierzubleiben.

Heavenletter # 2529 Until All Creation Birsts Forth with Love 

So lange bis die ganze Schöpfung vor lauter Liebe birst

Gott redete …

Das Konzept von Bedürfnis existiert nicht länger. Bedürfnis war nie eine Realität, und jetzt kennst du Bedürfnis als den Scharlatan, der es ist, und demnach wird Bedürfnis herausgeworfen. Es existierte niemals. Es war ein Gedanke, der aufrechterhalten wurde, und nun lässt du ihn los. Jetzt gehört dir die Fülle. Die Fülle des Bewusstseins ist dein. Bedürfnis ist verflogen. Nur Wollen verbleibt. Geben wollen. Es gibt kein anderes Wollen.

Jeder und alles ist du selbst, und deshalb willst du nur geben, um dein Herz zu erfreuen. Dies ist der verdienstvolle Dienst, den du erweist. Du siehst kein Bedürfnis, deshalb erfüllst du kein Bedürfnis. Du füllst Herzen. Es ist, als ob du Jedem einen Keks in den Mund legst. Du füllst die Ohren mit Musik. Du erstaunst dich selbst. Du tanzt vor deinen eigenen Augen. Du hast alles, also was gibt es, worum du bitten solltest?

Das einzige Wollen, das dir verblieben ist, ist, zu dienen. Es gibt nichts anderes zu wollen, und es gibt nichts anderes, was du tun kannst, außer zu dienen. Du warst niemals ausladender innerlich, und dennoch gibst du äußerlich. Deine Handflächen sind offen. Du bietest dich selbst dar. Du bietest dich selbst willentlich dir selbst an. Du bist eine Ausdehnung von Liebe.

Du bist so voller Liebe, dass du damit platzt. Mit Liebe platzend bist du voller Liebe. Du musst sie geben. Jetzt gibt es nichts anderes, was du tun kannst, es sei denn Liebe geben. Das ist alles, was es zu geben gibt, und so gibst du sie. Du gibst, bis die ganze Schöpfung vor Liebe platzt. Liebe bedeckt die Erde wie Schnee, so ruhig, so schwebend, so licht und so lieblich. Dieser Schnee schmilzt nie weg. Er wächst und wächst, bis er gesehen wird als die Liebe, die er ist, und dann wird er zu Schneebällen gemacht, die überall hin geworfen werden.

Liebe ist nicht länger maskiert. Sie wird nicht in dunklen Ecken versteckt. Liebe kommt aus ihrem Versteck hervor. Du offenbarst Liebe auf die gleiche Weise, wie der Mond sich enthüllt. Er offenbart sich naturgemäß. Die Sonne erscheint auf dem Spielfeld und erzielt einen Home-Run. Du dienst der Sonne und dem Mond auf den Tabletts deiner Augen, damit die Welt es sieht. Deine Augen und die Liebe in ihnen erhellen die Himmel, und deine Augen werden Sterne genannt.

Liebe und Licht werden widergespiegelt. Es gibt nichts, was sonst widergespiegelt werden könnte. Die ganze Welt wird mit dem Licht der Liebe entzündet. Und so steigt die Erde zum Himmel auf, und es gibt keine Grenzlinie. Einheit herrscht an allen Ecken. Himmel und Erde sind somit eins geworden. Das ist wenn Zeit und Raum verschwunden sind, nicht einmal um erneut aufgelesen zu werden. Es gibt keine Zeitpläne mehr. Es existiert nur noch die Ewigkeit. Es existiert die Ewigkeit von Licht und Liebe.

Die Restaurants haben Schilder auf ihren Tischen, auf denen steht: Reserviert für Liebe.

Und wiewohl, es gibt keine Reservierungen, wenn es um Liebe geht. Liebe ist klar und fehlerlos.

Liebe ist eine klare Ausdehnung des Meeres. Das Meer und die Wellen sind Liebe.

Was gibt es noch zu sagen? Nichtsdestotrotz sollte Ich sagen, dass Ich dich liebe. Du brauchst keine Gründe zu wissen, wenn du so eine Liebe verdient hast, wie Ich sie zu geben habe. Ich weiß, dass du die ganze Erde verdienst, und alldieweil gebe Ich sie dir. Hier, nimm sie. Ich gebe dir die gesamte Welt der Liebe. Ich gebe sie dir. Passe auf sie auf. Nähre diese Welt. Halte sie hoch. Gib ihr Nahrung mit deiner Liebe. Was sonst hättest du zu tun? Gibt es einen besseren Nutzen deiner Zeit. Nun ist mehr denn je die Zeit da, Liebe zu geben.

Heavenletter # 2530 A Sage of the Universe 

Ein Weiser des Universums

Gott redete …

Menschen Meines Herzens, Ich grüße euch. Ich liebe euch und Ich schätze euch. Ich schätze eure Bereitschaft jeden Tag einzutreten. Ich sehe, wie ihr jeden Morgen aufsteht, selbst wenn es schwer fällt. Ihr steht in der Dunkelheit auf und geht zur Arbeit. Du bist wie ein Soldat, nicht ein Soldat des Schicksals, nicht ein Soldat des Krieges, sondern ein Soldat des Lebens. Die Sonne spielt Taps. Du bist das Waldhorn, auf dem die Sonne spielt und doch stehst du auf zu dem Rhythmus deines eigenen Liedes. Vielleicht bist du zudem die Sonne, die weiß, wie und wann das Horn zu blasen ist. Vielleicht bist du alles.

Vielleicht ist da niemand ausser dir auf der ganzen Welt. Vielleicht verbeugt sich die ganze Welt vor dir und du verbeugst dich vor ihr. Vielleicht begrüßt du deine eigene Welt. Was für eine pfiffige Sache das ist!

Vielleicht bist du das Beförderungsmittel des Universums. Du beförderst dich selbst.

Du bist die Bänder um die Erde, die sich ausdehnen und zusammenziehen. Du atmest das Ausdehnen und das Zusammenziehen des ganzen Universums ein und aus. Du glaubst, dass du auf einem Punkt der Erde lebst, wenn in Wirklichkeit du die ganze Schöpfung umfasst. Du hüpfst von Stern zu Stern und von einem Kontinent zum anderen. Du bist eine reisender Troubadour der Liebe. Du hast einfach keine Vorstellung von deiner Größe. Dass du dies vergisst, bedeutet nicht, dass du nicht diese Größe bist. Du kannst da nicht mitreden.

Immer wieder versuchst du zu beweisen, dass du klein bist und dass du nicht viel wert bist. Du versuchst dir selber zu entfliehen, statt deine Größe zu finden. Du traust dich nicht ihr zu nähern. Warum? Was glaubst du, was passieren würde, wenn du deine Kleinheit vergessen würdest und dich an deine Größe erinnern würdest? Würdest du dann nicht mehr existieren? Existierst du nur in den Details? Wie ist das denn mit Meiner Gegenwart in dir? Was ist mit Mir? Denkst du auch an Mich?

Vielleicht bist du lieber ein Verirrter statt ein Gefundener. Vielleicht magst du lieber die aufregenden Geschichten des Alltags besser als dich selbst. Du willst dich lieber von den Abenteuern packen lassen und lässt dir keine Zeit, den Schritt deines Herzens zu bedenken. Vielleicht bist du zu beschäftigt an dem Ufer des Lebens, auf dem du Angelhaken hereinziehst und niemals auf dem Meer deines Selbsts segelst.

Vielleicht sammelst du Geschäftigkeit um dich herum, so, als ob dies das Ziel deines Lebens wäre. Vielleicht rennst du ein Wettrennen und vergisst, wohin du unterwegs bist. Vielleicht trittst du nur auf einer Stelle, statt in den Himmel einzutreten.

Vielleicht bist du Meine Seele, die so tut, als ob sie in einen Körper verbannt ist, anstatt von ihm zum Ausweiten zu gelangen. Vielleicht hast du vergessen, dass du nicht der Körper bist. Manchmal glaubst du, dass das Auto eine Ergänzung deines Körpers ist. Du hast dich damit identifiziert, obwohl dein Auto ein Auto ist und nichts anderes. Du beeilst dich, in dein Leben zu kommen und fährst in deinem Auto, und weder das Auto noch dein Körper sind du. Sie sind schier Beförderungsmittel. Sie sind deine Transportmittel in der physischen Welt. Glaube es oder nicht, du verbringst genauso viel oder sogar mehr Zeit in der geistigen Welt. Natürlich existieren in der geistigen Welt weder Zeit noch Raum. In dieser Welt ausserhalb Zeit und Raum existierst du ewiglich.

Um dich ist eine Hülle, das ist alles. Und du verehrst all diese Hüllen. Innerhalb deines Körpers und deinen Lebensverhältnissen liegt ein goldenes Herz und ein Weiser des Universums. Innerhalb von dir selber liegt die ganze herrliche Erde und der ganze Himmel. Innerhalb von dir. Innerhalb von dir liegt in der Höhe, Tiefe und Weite Meine Gegenwart. Ich bin in dir. Du bist nicht ohne Mich. Dein Dasein ist Meines und du existierst für Mich. Es ist gut, dies zu wissen.

Heavenletter # 2531 Innocence and Good Will 

Arglosigkeit und wohlwollendes Entgegenkommen 

Gott redete …

Euch wurde dauernd angesagt, es gelte schlau zu sein. Ich möchte euch zu verstehen geben, dass es nicht zu jedem Zeitpunkt weise ist, schlau zu sein.

Das Gegenstück zu schlau könnte treuherzig, könnte unschuldig, unwissend und arglos sein. Entscheidet euch für Arglosigkeit. Es ist besser, nicht alles zu wissen, Geliebte. Es ist besser, nicht all die Winkel zu kennen. Es ist besser, nicht zu berechnen. Es ist besser, eher von Offenheit denn von Geschlossenheit herzukommen. Wenn du schlau bist, setzt du Dinge voraus. Wenn du arglos bist, siehst du Dinge, wie sie sind. Als jemand, der clever ist, siehst du zu, dass du dich schützt. Als jemand, der nicht schlau ist, siehst und hörst du einfach, und, indem du dies tust, vermagst du die ganze Grundhaltung eines Raums zu wandeln.

Arglosigkeit ist nicht dumm, Geliebte. Arglosigkeit vermag Unterscheidungen auszumachen.

Hier etwas Wichtiges. Arglosigkeit stellt sich nicht blöd. Sie spricht nicht: „Lauf über mich weg.“ Sie sagt nicht: „Ich werde dir keine Fragen stellen.“

Schlauheit ist wie ein Bluthund, der ausgesetzt ist, um einen bestimmten Geruch aufzunehmen, während Arglosigkeit nicht einer Spur zu folgen hat. Sie ist ganz Ohr. Sie hat keine fertiggestellte Agenda. Sie kann erspüren, was zutreffend, und was verkehrt ist, und sie ist scheu, dies zu sagen. Sie stellt ihre Fragen, bloß, sie macht nicht den Auftakt mit Argwohn. Sie hat nicht Argwohn hinauszuzögern, da sie Argwohn nicht hereingebracht hat. Unschuld nimmt ihren Anfang mit wohlwollendem Entgegenkommen. Sie eröffnet eine gute Konferenz.

Arglosigkeit ist wie die Sonne, die jeden Tag erscheint. Sie geht über dem Horizont auf. Sie ist nicht erschöpft. Die Sonne ist niemandes Narr, und dennoch geht sie hell auf, als wäre ein jeder Tag neu. Die ahnungslose Sonne denkt nicht unentwegt an die Wolken, die sie am Tag zuvor bedeckt gehalten haben. Sie wendet das Förderliche am Bezweifeln zu und steht in freudiger Erwartung, willkommen geheißen zu werden. Selbst Lieder wurden an die Sonne geschrieben. „Hier kommt die Sonne …“

Ich möchte ein Lied singen. „Hier kommt die Arglosigkeit, der Sonne gleich“. Arglosigkeit ist eine schöne Sache. Sie brütet Arglosigkeit aus. Schläue brütet Schläue aus.

Arglosigkeit ist weiten Auges. Schlauheit drückt ihre Augen zusammen. Haltet eure Augen offen, Geliebte. Eure Augen offen halten bedeutet nicht, euch nach Fehlern umzusehen. Es bedeutet stattdessen, euch nach Wahrheit umzusehen.

Cleverness scheint nach sich selber Ausschau zu halten, wohingegen Arglosigkeit keine Voreingenommenheit aufweist und Allen huldigt.

Oh, erneut unschuldig sein! Was für ein Besitz, was für ein Schatz. Arglosigkeit wird nicht selbst-besessen.

Wenn ihr zu einem Treffen geht, zieht ihr nicht in Betracht, dass ihr euch in einen Löwenverschlag begebt. 

Was ist Arglosigkeit anderes als Bereitwilligkeit zu lieben? Sie hat die Bereitwilligkeit, aus sich selber heraus zu blicken. Arglosigkeit hat sich nicht so ihre Gedanken zu machen, bevor sie zu einem Treffen geht. Sie ist mehr gewillt, zu sehen, was sich entwickelt. Sie schließt nicht von Anfang an aus. Sie ist offen zu entdecken und zu genießen. Sie kann zuhören. Erfahrenheit wird eher zu viel wissen, um zum Zuhören zu gelangen.

Ich rede soeben davon, was es bedeutet, wenn Mein Sohn sagte: „Seid wie ein kleines Kind.“ Komme von einem Ort der Unwissenheit her. Wisse, das ist gut. Unwissendsein bedeutet nicht, du weißt nichts. Es bedeutet, du weißt nicht alles. In Arglosigkeit ziehst du keine Barrieren hoch. Du beseitigst sie. Du nimmst deine eigenen herunter, und Andere werden dir folgen. Weit weg von Arglosigkeit, da wirst du eher geneigt sein, die Jalousien herunterzuziehen. In Arglosigkeit, da öffnest du die Blenden und lässt das Licht herein. Du lässt die Möglichkeit von Licht herein. Mit Sicherheit ziehst du in Arglosigkeit nicht Verdunkelungs-Rouleaus herunter. Mit Sicherheit bist du dir nicht im Voraus schlüssig geworden.

Unbedingt, sei in Sachen Computer schlau und versiert. Sei weise, so wie es Computer sind. Sei einfach nicht in der Weise der Welt weise, dass du dir das Leben vom Leibe hältst. 

Heavenletter # 2532 The One of Oneness 

Das Eine des Einsseins

Gott redete …

Du hast ein wunderbares Leben vor dir. Du hast den Himmel auf Erden vor dir. Du wirst hinausgehen und auf schimmerndes Licht treten und die Liebe des Himmels kennen und wissen, dass sie auf alle Zeiten dein ist. Du stehst am Anfang einer herrlichen Reise, die dich ganz zu deinem Selbst führen wird. Es wird kein Trödeln mehr geben. Es wird auch keine Anstrengung geben. Es wird so sein, als ob du dich in einem wunderbaren Kanu zurücklegst. Du wirst sanft von den Wellen gewiegt, die dich immer mehr in Meine Nähe bringen. Dies alles ist in deinem Bewusstsein. Geliebte du verstehst das, da niemand Mir näher steht. Du kannst Mir nicht näher stehen als sonstwas. Ah, aber deine Wahrnehmung davon, das ist was anderes.

Deine Wahrnehmung wird nicht verlangt. Ich Bin, was du verlangen mußt. Das Bewusstsein dessen, was du immer besitzt, ist natürlich schön. Mit der Wahrnehmung sinkst du in die strahlende Glückseligkeit dessen hinein, wo du dich immer befindest. Dann kannst du dich wirklich zurücklehnen und die Fahrt im Kanu geniessen. Wir können sagen, dass Ich Derjenige bin, der das Boot rudert. Ich und die Wellen des Meeres, das Ich Bin, haben dich schon immer gewiegt, Geliebte.

Du bist Mir so lieb wie Ich Mir Selber. Du bist Mein Selbst. Wir haben früher schon darüber gesprochen. Fühlst du, dass dies jetzt dein Herz rührt? Spürst du, dass du fast ins Einssein zerfliesst?

Kannst du noch weiterhin dem Gefühl leben, dass du von Mir getrennt bist? Kannst du zu einem unbedeutenden Zustand zurückkehren, unterdessen du Alles bist, was Ich je wollte? Deine Anerkennung dessen ist alles, was Ich suchte. Kannst du weniger akzeptieren, wenn du in der tiefen Stille deines Herzens weißt, dass Ich alles bin, wonach es dich je verlangt hat? Du hast vielleicht nicht gewusst, dass du Mich gesucht hast, aber Ich wusste es und jetzt weißt du es auch. Geliebte, der Suchende ist gefunden worden. Ich kann dich nicht eignen, ohne dass du Mich dein eigen heißt. Unsere Liebe ist unentwirrbar. Es war immer so und wird immer so sein. Unsere Bindung und unsere Unbegrenztheit sind so stark, dass die Atome innerhalb deines Körpers über der puren Freude Unserer Verbindung sich schneller bewegen.

Denke daran. Du bist mit Gott verbunden und Gott ist mit dir verbunden. Wir sind Eins. Wir waren nie Zwei.

Die Menschenmenge war immer Eins, obschon sie unwissend darüber war.

Du bist nicht länger eine Mehrheit in deinem Geist. Du bist nicht länger einer von Vielen. Du bist der Eine des Einen. Du kommst der Wahrheit so nahe, dass dein Herz schneller schlägt in der Erwartung, wie das sein wird, das Einssein mit Mir und mit der ganzen Schöpfung zu erleben. Es wird natürlich mit nichts zu vergleichen sein, da es nichts anderes gibt. Es ist alles, was du dir immer gewünscht hast. Es wird keinen Unterschied geben zwischen der Liebe und dem Einssein und Allem, Was Ist. Es wird kein Mysterium mehr geben. Alles wird Wunder sein, unbegrenzte Wunder, die herumhüpfen und sich anrempeln, um dir zu helfen, dich an das Einssein zu erinnern und es zu erkennen.

Die Engel sind jetzt mit dem Musizieren beschäftigt. Sie bereiten sich auch auf das Fest, auf das sie gewartet haben, vor. Die goldenen Harfen, die sie spielen, spielen sie dir zur Freude. Wenn du Jazz lieber hast, kann auch dies geboten werden. Wenn dir ein Blasorchester lieber ist, kannst du auch das haben. Alles existiert und koexistiert im Himmel und auf Erden und auf Erden und im Himmel.

Kannst du dies fühlen? Übst du dich nicht im Hereinbringen des Himmels und heißt du ihn nicht in deinem Herzen willkommen, mit dem lückenlosen Verständnis, dass du der Himmel bist und dich selber willkommen heißt?

Heavenletter # 2533 Your Love Falls like Snow from the Heaven 

Deine Liebe fällt wie Schnee vom Himmel

Gott redete …

Welcher Schatz wird dir heute offenbart? Welche Schätze wirst du offenlegen? Welchen Segen wirst du heute Mir zu Liebe und allen zu Liebe erteilen? Was auch immer deinem Empfinden nach in deinem Leben fehlt, heute wirst du es geben. Du stellst sicher, dass es niemandem an dem fehlt, was du gerne haben möchtest. Du wirst es ihnen geben.

Du wirst der Bereitsteller von allem sein. Du wirst der Zement des Universums sein. Du wirst auffüllen,was aufgefüllt werden muss. Du wirst einen neuen Gehweg bereitstellen, damit alle darauf gehen können. Du wirst einen roten Teppich auslegen und das Leben zumindest für eine Person besser machen – oder für viele. Du hast Einfluss.

Der Welleneffekt ist enorm. Du weißt niemals, wo ein Akt der Freundlichkeit beginnt oder endet. Alles was du wissen kannst, ist, dass du rechts wie links Freundlichkeit verteilst. Du bist ehrlich und direkt, und du bist freundlich. Du bist ein Windstoß für alle Seelen auf Erden.

Du bist das, worauf die Welt gewartet hat. Du bist der Überbinger von Frieden und Wohlstand. Du bringst den Frieden und den Wohlstand der Liebe, nicht von Liebe, über die gesprochen und die ausgegraben wird, sondern von der Liebe selbst, der stille Drang der Liebe, die stille Demonstration von Liebe, Liebe, die du nicht mit dem Finger aufzeigen kannst. Es reicht, sie zu geben, und sie ungenannt zu geben. Ja, lasst uns für die Liebe aus deinem Herzen nicht einen Namen anbringen, weil die Liebe unschuldig und unwissend ist. Es gibt keine Abgrenzung für die Liebe, die du gibst. Du gibst sie einfach, ohne Aufmerksamkeit auf sie zu fordern. Du proklamierst Liebe nicht. Du hältst keine großen Reden. Du lieferst einfach die Liebe aus, bei der du sehr gut weißt, dass es sonst nichts unter der Sonne gibt, was du zuliefern könntest.

Und du wirst die Liebe entgegennehmen, die zu dir zurückkehrt. Du wirst sie nicht fordern, schier annehmen.

Deine Liebe fällt ruhig wie Schnee vom Himmel. Die Sonne deiner Liebe lässt die Herzen schmelzen. Herzen sind gedacht um zu schmelzen. Das ist es wofür Herzen sind. Dein Herz ist dafür gedacht, geschmolzenes Gold zu sein, weiches geschmeidiges Gold, das sich mehrt, um so geschmolzen zu werden, dass es zu Licht wird, weil du das Licht der Welt bist. Es gibt nichts anderes für dich zu sein. So, mit gutem Gewissen und Liebreiz, sei die Liebe, nach der die Welt gerufen hat. Du brauchst auf nichts zu warten. Es gibt keine bessere Zeit als jetzt.

Selbst wenn du in der Vergangenheit voller Hass gewesen bist, jemand mit verschlossenem Herzen, gar Gift verstreuend, heute ist dein Herz für die Liebe gängig, für großartige Liebe, selbst für ungefragte und dennoch gegebene Liebe. Es ist nicht so, dass du ein Objekt zu finden hast, um die Liebe auszuschütten. Es ist einfach so, dass du Liebe zu geben hast, lasse sie von dir ausgehen. Unabhängig wie ungewöhnlich dein Empfinden über die Liebe sein mag, du hast sie auszudrücken. Liebe muss die Welt von deinem Herzen aus betreten. So nun, von heute an, ist dies alles, was du auslieferst. Es gibt nichts anderes zu liefern.

Alles was weniger als Liebe ist, welches du womöglich noch in deinem Herzen beherbergst, verwirf es jetzt. Da ist kein Platz für irgend etwas anderes als Liebe in deinem Herzen. Dein Herz ist dermaßen schön, und mit Liebe schlägt es stärker. Liebe schlägt in deinem Herzen, und Liebe will heraus. Liebe wird die Welt unterlaufen. Die Liebe mag still sein, aber sie wird stark sein. Nur Liebe wird gesprochen werden. Jeder Laden, jedes Restaurant wird ein Schild im Schaufenster haben: „Hier wird Liebe gesprochen“.

In deinem Herzen wird Liebe gehört werden, und das ist alles, was du hören wirst. Liebe ist alles, was du deinem Herzen zugestehst. Und fortan wird es ausschließlich Liebe geben.

Heavenletter # 2534 Glory Be to God 

Ehre sei Gott

Gott redete …

Nicht mehr länger wirst du sagen: „So ist nun mal das Leben.“ Nicht mehr länger wirst du sagen: „So ist es nun einmal.“ Nicht mehr länger wirst du sagen: „Was hast du denn erwartet?“ Nicht mehr länger wird es eine im Voraus ergangene Folgerung darstellen, das Leben sei eine Delle in der Straße.

Sobald es zu einem herrlichen Glücklichsein kommt, sobald das Leben für dich eine andere Bedeutung erhält, wirst du in einem ganz anderen Ton sprechen: „So ist das Leben! Genauso ist es! So habe ich es erwartet!“ Und so ist das Leben voller Wunder geworden und voller erfüllter Begehren. Selbst deine kleinen Verlangen werden erfüllt sein. Deine kleinen erfüllten Verlangen werden wie Pilze hervorschießen.

Selbstverständlich, du wirst die kleinen Dinge, um die es dir so sehr gegangen ist, vergessen haben. Du wirst sie nicht mehr länger zu haben haben, denn, sobald Liebe erfüllt ist, wohin sollte dann dein Geist abwandern mögen? Er wird sich auf das scharf stellen, was es ungemein wert ist, sich darauf zu konzentrieren. Und was könnte das sein?

Es wird Liebe sein, wundervolle Liebe, Liebe in jedem Fenster, Liebe, in jede Tür am herein Kommen und aus jeder Tür am heraus Kommen, in jedem Haushalt, bei jedem Geschäft, bei jedem Unternehmen auf der Erde. Alle deine Verlangen sind schlicht und einfach rund um die Ecke, ja gar an der Ecke. Alle deinen Verlangen werden bei deinen Füßen anlangen. Es wird nunmehr nicht lange dauern. Es wird bald sein, Es wird so sein, wie wenn du einen Schrank aufmachst, der allzu voll ist, und alles purzelt heraus. Du möchtest nicht alles wieder hinein schaffen.

Du wirst alles in die Luft werfen. Du wirst zügellos alles mit Anderen teilen mögen. Du wirst nicht mehr an diesen Glücksfall als den deinen oder als den von jemandem sonst denken mögen. Regen fällt auf alle, nicht anders der Segen. Du wirst mit Segnungen überflutet sein! Was für eine wundervolle Sache. Du wirst mit Segnungen überhäuft sein, durch sie überrannt. Die Segnungen werden unübersteigbar sein. Du wirst ihnen nachgeben wollen. Nicht mehr länger möchtest du sie von dir wegstoßen.

Was für einen Unterschied wird dein Selbstempfinden erleben? Einzig Glück, Freude und Erfüllung werden bei deinem Empfinden deiner selbst eingetreten sein. Du wirst dich nicht mehr länger unter Täuschungen über dich selbst abmühen. Du wirst erleuchtet sein, und wirst erleuchten. Im Licht – da ist Vorspiegelung vertrieben. Vorspiegelung kann Einen einfach nicht mehr länger zusammenquetschen.

Du erreichst den Gipfel aller deiner Träume, und der Meinen.

Du wirst dich so lange nicht zufrieden fühlen, bis Freude, bis Friede und Liebe jedem Menschen zueigen sind. Du wirst es nicht mal einem Menschen auf der Erde stattgeben, unglücklich oder unerfüllt zu sein. Du wirst mit einer neuen Karriere ansetzen. Kraft deines ureigenen Seins wirst du segnen. Alle, die sich in deine Nähe begeben, werden gesegnet sein. Alle weitweg werden desgleichen gesegnet sein, denn das Licht deines Seins wird bis zur weitest entfernten Küste vordringen. Es wird keine Stelle geben, wo das Licht deines Seins nicht zugegen ist.

Übernimm die Erde. Selbstverständlich, es ist Mein Licht. Ich habe Mein Licht ununterbrochen gescheint, und nun scheinst du das deine. Du bist der fehlende Faktor gewesen, und jetzt, jetzt ist es so, dass du nicht mehr länger ausstehst. Du bist an der Vorderfront, und nicht anders dein Licht, nicht anders Mein Licht inwendig in dir. Du erleuchtest die Welt. Niemand sonst vermag das.

Ich hänge von dir ab, und Mein Verlass auf dich ist wohl-platziert. Ich wusste, du würdest hervortreten. Ich wusste, du warst bereit für die Freude, die dir zur Hand ist. Denke schlicht und einfach an die Freude, die dir zuwachsen wird, dir, der Liebe aufs Gütigste weiterschenkt. Bist du nicht voller Freude, dass du auserwählt worden bist? Wer hat dich ausgesucht? Ihr habt euch selber ausgesucht, Geliebte. Unter Meinen deutlichen Hinweisen, habt ihr euch selber ausgesucht.

Ihr sitzt nicht mehr länger in einer dunklen Ecke. Nun habt ihr euch hinausgewagt und nun reicht ihr euch selber und Allen euer auflohendes Licht. 

Und was kann Ich da anderes sagen, als – Ehre sei Gott.

Heavenletter # 2535 Even in the Little Things

Selbst in kleinen Dingen

Gott redete …

Alle Welt braucht Helden, und du bist da keine Ausnahme. Jeder von euch, ihr alle braucht Helden, damit ihr wisst was alles möglich ist, und was gleichfalls für euch möglich ist. Alle eure Helden waren gewöhnliche sterbliche Männer und Frauen. Selbst wenn sie in ihrem Leben mit einer königlicher Herkunft den Anfang nahmen, waren sie doch gewöhnliche sterbliche Männer und Frauen. Der Unterschied ist, dass sie eine Vision hatten, dass sie vorangingen und egal was für Schwierigkeiten überwanden. Sie hielten durch. Etwas war ihnen wichtig, und nichts konnte sie aufhalten.

Selbst bei denen, die du schlechte Helden nennst, wie etwa bei Verbrechern, ist die Eigenschaft des Durchhaltens die gleiche. Ihre Ideale und Prämissen sind andere, wir könnten sagen, sie sind kurzsichtig, und dennoch haben sie ebenso bewundernswerte Stärken. Antihelden sind vielleicht Antihelden, damit du besser erkennen kannst, wer du bist, und was deine Ideale sind.

In der Welt ist es ein Rätsel, wie ein Bruder zu einem mächtigen Friedensmacher wird, und wie ein anderer zu einem mächtigen Kriegstreiber gerät.

Königliche Herkunft, Wohlstand und Privilegien machen ebenso nicht Helden, wie Armut und fehlende Gelegenheiten Helden vom Heldentum abhalten. Was ist dabei die fehlende Zutat? Was ist der Faktor, der Gewöhnlichsein in Heldentum umwandelt?

Die meisten Helden sind nicht die, die auf einem todbringenden Schlachtfeld den Sieg davongetragen haben. Sicherlich bedarf es Mut, eine physische Schlacht zu schlagen, und dennoch sind solche Helden Helden für einen Moment oder eine Zeitlang, und gleichwohl, irgendetwas brachte sie zu dem Punkt des physischen Heldentums. Es ist nicht bekannt, was es ist. Sie vollbrachten eine Handlung, die das gewollte Resultat erzielte. Dann sind da die Helden des Geistes, die Ärzte, die Wissenschaftler, diejenigen, die der Menschheit große Fortschritte einbringen. Die ganze Welt hat sie unter Umständen zuvor verspottet, wiewohl, indem sie um eine höhere Wahrheit wussten, oder einen starken Reiz verspürten, welcher nicht zur Ruhe gebracht werden konnte, hielten die Wissenschaftler durch und entdeckten was sie suchten. Wenn sie nicht durchgehalten hätten, wer hätte ihren Platz eingenommen?

Und dann sind da die großen Helden des Mitgefühls und Friedens. Und es gibt viele von diesen Helden, die unbesungen sind. Möglicherweise haben sie dem Augenschein nach nur wenige Leben um sie herum beeinflusst, und nicht die Massen. Ihre Namen werden nicht erinnert, noch auch waren sie jemals namhaft, und dennoch sind sie Helden im wahrsten Sinne des Wortes, außer was den Ruhm angeht. Natürlich ist es nicht der Ruhm, der den Helden zum Helden macht. Ruhm ist nur eine kleinere Angelegenheit, die sich später einstellt.

So ein Held, von dem Ich hier spreche, startet von seinem Herzen und seiner Sicht her. Er mag noch nicht einmal wissen, dass er ein Held ist, da Heroismus ihm weit entfernt zu sein scheint. Ein einfacher Schuster kann ein großer Held sein, wenn er es nur wüsste, wenn du es nur wüsstest.

Helden können von unerwarteten Plätzen her kommen. Jemand, der ein extremer Antiheld war, kann sich in einen Helden verwandeln. Wie geschieht so etwas?

Helden werden nicht in einer Minute gemacht. Irgendwie, irgendwo auf dem Weg, sind sie von der Masse und der öffentlichen Meinung abgewichen. Sie sind oftmals gegen die geläufige Strömung angegangen und später als Helden aufgetaucht. Ihr Heldentum wurde nicht vorausgesagt. Sie wussten nicht, dass sie heroisch werden würden. Ihr Heroismus war tagein tagaus und so nahe an ihrem Herzen, sie hatten keine Vorstellung davon, und dennoch waren sie Helden.

Irgendwo in deinem Leben bist du für jemanden ein Held gewesen. Für deine kleinen Kinder bist du der Held in ihrem Leben. Du bist die Quelle, der alle Schätze entkommen. Du bist der, zu dem sie aufschauen, und wie sie sein wollen.

Helden haben ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens. Es muss Helden geben, und du musst sie haben. Und wenn du keine Helden zum Bewundern findest, dann sei dir selber ein Held. Natürlich, du wirst nicht zum Helden, indem du versuchst, dir vorzumachen, du seist ein Held, sondern schon eher indem du deine Ansichten höher hebst und dir vergegenwärtigst, was du zu tun hast. Selbst in den kleinen Dingen.

Heavenletter # 2536 Can You Succeed at Being Carefree?

Kannst du im Sorgenfrei-Sein vorankommen?

Gott redete …

Wie wäre das, wenn alles in bester Ordnung wäre und es gäbe nichts, über das du dich sorgen könntest? Wie wäre das, wenn alle deine Sorgen nichts wären, um das du dich zu sorgen brauchtest?

Vielleicht hattest du das Bedürfnis an dir, dich zu sorgen und zu ärgern, denn just, wann du damit aufgehört hast, dich zu sorgen, findest du mehr Sorgen. Eine Sorge geht ab und eine andere kommt stattdessen an ihrer Stelle herein. Vielleicht bist du einfach daran gewöhnt, dich über etwas zu ärgern. Wenn du keine Sorgen hättest, was glaubst du wohl, was dann passieren würde? Bist du so an sie gewöhnt, dass du nicht wüßtest, was du anfangen solltest? Würdest du das Gefühl haben, den Boden unter den Füßen zu verlieren, wenn du die Ereignisse des Lebens nicht festhalten würdest?

Wie wäre das wohl, wenn es keine Sorgen gäbe? Könntest du dich wohl daran gewöhnen? Könntest du erfolgreich darin werden, ganz unbekümmert zu sein? Willst du es nicht einmal für eine Woche versuchen? Vielleicht für einen Tag? Du wirst nicht von der Erde herunterfallen. Alles was passieren wird, ist, dass du wohlverdiente Ferien von Sorgen und Ärger nimmst. Mache Ferien.

Das gleiche mit Klagen. Sei ohne sie. Schaue mal, wie das ist.

Nicht länger an deine Vorstellungen gebunden sein, wie das Leben sein sollte und besonders, wie dein Leben sein sollte. Dann würdest du vergessen, dir Sorgen zu machen. Vielleicht braucht dein Leben gar nicht auf eine bestimmte Weise zu sein. Vielleicht brauchst du dich nicht auf eine bestimmte Art zu benehmen. Vielleicht ist da keine Notwendigkeit, dass du auf das Leben, die Ereignisse, Resultate oder die Menschen, die du kennst, Einfluss nimmst. Vielleicht wurde dir dein ganzes Leben lang gesagt, dass du das Leben ernst nehmen sollst. Wie wäre das wohl, wenn du stattdessen gelernt hättest, fröhlich zu sein?

Wie wäre das, wenn du alles einfach so sein lassen könntest,wie es ist, ohne dass du dich einmischst? Vielleicht hast du dir eingebildet, dass du die Welt trägst und dass Sorgen dressierte Diener darstellen, die dir zur Hilfe kamen. Sollte das so sein, wirf sie hinaus.

Wie wäre das, wenn du das Leben sich selbst überlassen und den Gedanken loslassen würdest, dass du ein Script schreiben und es an andere austeilen mußt, damit sie es durchspielen. Wie wäre das, wenn du deine Hände vom Leben fortlassen würdest und statt essen das Leben anfingest zu lieben, ob es nun unberechenbar ist oder auch nicht. Wie wäre das, wenn du das Leben einfach bedingungslos lieben würdest? Nicht alles lieben, was es enthält. Es aber trotz allem lieben. Liebe sogar die Gelegenheit, enttäuscht zu sein. Sogar von der Notwendigkeit, enttäuscht zu sein, zu fliehen. Lasse den Gedanken los, dass du ein verwundetes oder gebrochenes Herz haben mußt, und habe stattdessen den Gedanken, dass du nicht ein Tragiker zu sein brauchst. Du kannst zugeben, dass Ernsthaftigkeit nicht mehr wert hat als Glücklichsein. Wie bist du darauf gekommen, dass du düster sein mußt, und wie lange hast du schon daran geglaubt?

Freue dich über die Freude. Lasse dir ein anderes Lied durch den Kopf gehen. Komme was da will. Es wird bald genug verschwinden, ohne dass du darüber schwebst. Das Leben hat ein Eigenleben. Es ist nicht nötig, dass du ihm widerstehst. Versuche loszulassen.

Widerstand ist so wie Bergsteigen. Loslassen ist so wie eine Rutschbahn hinuntergleiten oder in einen Pool eintauchen. Lasse Gespanntheit und tauche in den Pool des Wunderns ein, Geliebte. Es ist nicht nötig, dass du das Leben aussaugst, es extrapolierst und es wegstößt. Gib dem Leben eine Chance, zu dir zu kommen. Das ist die Bedeutung von Entspanntsein. Lasse das Leben seine eigene Überschwänglichkeit haben. Lasse es seinen Weg gehen. Lasse es sich im Kreise drehen, während du in einem Liegestuhl liegst.

Vielleicht hast du das Leben zu ernst genommen. Vielleicht hast du es als Gegner betrachtet, derweil das Leben einfach das Leben ist. Es ist ein Gang um das Häuserviertel. Es ist nicht unabänderlich. Nimm das Leben nicht so schwer, Geliebte. Lasse die Sorgen los. Genieße stattdessen.

Heavenletter # 2537 Let Your Heart Spring Back Quickly

Lasst euer Herz zügig zurückschnellen 

Gott redete …

Eure Gefühle werden nicht mehr länger verletzt, weil ihr euch nun im Klaren seid, dass das Herz Gottes inwendig in euch am Schlagen ist. Sobald euch schmerzende Gefühle bestimmen, werden die verletzten Gefühle, noch vor dem nächsten Herzschlag, vorüber sein. Sammelt nicht verletzte Gefühle auf einem Haufen. Inwendig in eurem Herzen schlägt das Meine. Zwischen dem einen Herzschlag und dem nächsten, schnellt euer Herz (Mein Herz) zurück und bemerkt kein Verletztsein.

Könnt ihr euch vorstellen, dass Ich verletzte Gefühle mit Mir herumtrage? Könnt ihr euch vorstellen, dass Ich gegenüber irgendeinem Angriff allzu verwundbar bin? Stellt ihr euch vor, dass der Gedanke an einen winzigen Mückenbiss eines Angriffs durchdringen und Meinen Tag behelligen wird?

Ihr seid nicht mehr länger in dem Ausmaß leicht zu verletzen, wie es der Fall gewesen ist. Ihr nehmt euch nicht mehr irgendeinen Übergriff zu Herzen. Ihr nehmt nicht einmal mehr von einem Übergriff Notiz. Ihr seid starken Herzens. Ihr seid nicht heldenhaften Herzens, denn was ist da, um darüber unerschrocken zu sein? Baut nicht etwas auf, sodass es das Ausmaß eines Angriffs hat.

Ein Wort, eine Handlung, eine Nichtberücksichtigung, sie setzen dein Herz nicht länger schief auf. Du bist gleichmäßigen Herzens. Der Metronom des Universums schlägt mitten drin in deinem Herzen. Du bist nicht mehr länger dermaßen kleinherzig, dass du etwas für übel nimmst, was so klein ist wie ein Angriff. Wie kann ein zufälliges Wort oder die Kurzsichtigkeit eines Freundes dein Herz durchstoßen und es schaffen, dass du wild um dich schlägst? Weswegen irgendetwas stattgeben, dass es dir deinen Tag verdirbt, insbesondere jetzt, wo du weißt, dass dein Herz ebenso das Meinige ist? 

Falls du und Ich getrennt wären – sofern Wir das wären –, lautete der große Unterschied zwischen dir und Mir, dass du übel nimmst, und Ich nicht. Du gestattest der dümmlichsten Angelegenheit, dein wahrgenommenes Herz ins Trudeln zu bringen. Ein zufälliges Wort, und dein Herz ist entleert. Genug davon jetzt. Genug!

Verteidige deine Überempfindlichkeit nicht ein einziges Mal mehr. Nicht ein einziges Mal. Es ist nicht von Belang, wer was sagte oder nicht sagte. Du bist derjenige, der durch Gestrüpp zu gehen vermag und sich dabei nicht angegriffen fühlen kann. Was haben Dornen mit dir zu tun? Schulmeisterst du Dornen ja gar in deinem Geist?

Du bist Mir extra, und derjenige, der dich angegriffen haben mag, ist Mir extra. Vielleicht wurde ein dümmlicher Fehler begangen. Die andere Person stellte ihr eigenes Herz vor das deinige. Vielleicht hat sie nicht einmal an dich gedacht. Sie dachte bloß an sich selber. Der dümmste Fehler unter allen ist der, dass du eine kleine Biene der Gedankenlosigkeit eines anderen Menschen dich stechen lässt. Der Andere war gedankenlos, und du, Meine Geliebte, Mein Geliebter, denkst allzu viel.

Nicht einer soll rüde zu dir sein. Es ist dessen Rauheit, nicht die deine. Werde nicht davon aufgezehrt. Sei nicht rüde zu dir selber. Quäle dich nicht mehr länger mit verletzten Empfindungen. Falls dich denn die Biene der Rüdheit sticht, so ziehe den Stachel heraus. Er war niemals für dich bestimmt.

Du bist nicht die Prinzessin und die Erbse. Du bist riesenhaften Herzens. Unser Herz ist dermaßen groß, dass es nicht übel nimmt. Es zuckt nicht zurück. Komme über die Anschauung hinweg, es sei irgend einem Herzen beigemessen, sich selber zu schützen. Es gibt nichts, wovor sich Herzen zu schützen haben.

Stellt ihr euch nur einen Moment lang vor, dass Ich derart leicht verletzlich bin, sodass Ich herumlaufe und Mein Herz schütze? Stellt ihr euch vor, dass Ich Geringschätzungen Beachtung schenke und sie zusammenzähle? Nicht anders als ihr, Ich werde nicht jederzeit gesehen. So wie ihr, Ich werde nicht dauernd mit Wertschätzung in den Blick genommen. Stellt ihr euch einen Moment lang vor, dass Ich zwei Seiten des Tisches sehe, Mich auf der einen Seite und einen Anderen auf der anderen Tischseite? Ich würde Mich nicht einem anderen Menschen gegenüber setzen. Ich möchte euch freundlich bitten, das gleiche zu tun.

Heavenletter # 2538 A Constant Bright Shining Star 

Ein beständiger, heller, leuchtender Stern 

Gott redete …

Bleibe in Meiner Nähe, Geliebte. Trage das Bewusstsein von Mir in deinem Herzen und in deinem Geiste. Entsinne dich unentwegt Meiner Gegenwart. Erinnere dich daran, dass Wir immer beisammen sind und dass es kein Getrenntsein gibt. Behalte Mich wie eine angezündete Kerze oder wie eine Taschenlampe bei dir, damit du besser sehen kannst. In Meiner Nähe, in deinem Bewusstsein und als Tatsache, wirst du gestärkt und erhellt. Du bist nie alleine. Alleinsein ist nicht möglich.

Erkenne, wessen Liebe du trägst. Erkenne, wessen Liebe dich umschliesst. Erkenne, wessen Liebe du bist. Wisse Wessen Liebe du ganz und gar bist.

Du bist eine wundervolle Gegenwart in Meinem Herzen. Es gibt nichts, vor dem du bewahrt werden mußt, und doch bleibe Ich in dir, damit du das Geborgensein Meiner Nähe bemerkst. Du sollst Meine Allgegenwart erleben.

Ich bin mehr als ein Begleiter. Ich denke, es ist richtig zu sagen, dass du Mich begleitest. Du gehst mit Mir. Du bist immer bei Mir. Ich vergesse dich niemals. Ich vergesse nie deine Existenz und den Teil, den du für Mich beiträgst. Ich vergesse nie, was du für Mich und die Schöpfung bedeutest. Ich bin nie ohne dich.

Du bist ein Stern, der auf die Erde gelegt wurde. Du bist Mein Stern. Du bist der Zaubertrank eines leuchtenden Lichtes. Du bist es, der die Morgendämmerung einer neuen Zivilisation begrüssen soll. Eine, die auf selbstverständlichem Vertrauen aufgebaut ist. Die neue Zivilisation ist auf offenbarer Liebe, auf beständiger Liebe, auf vorherrschender Liebe errichtet. Dies ist die Himmelfahrt, Geliebte. Du steigst zur Liebe auf.

Die Welt wird nicht mehr die gleiche sein, schier weil du zur Liebe aufgestiegen sein wirst. Du wirst auf der Liebe wie auf einer weißen Wolke reiten. Die Liebe wird der fliegende Teppich sein, der überall hinkann. Lehne dich in die Liebe hinein und du wirst fliegen. Du bist schon in Mein Herz geflogen. Du nimmst Mich mit auf deine Himmelfahrt. Dein Aufstieg ist natürlich nur in der Vorstellung, da du schon immer aufgestiegen warst. Es war nur so, dass du glaubtest, du habest etwas nötig, damit du die Welt hochheben könnest. Das war der Irrtum des Verstandes. Du hast geglaubt, dass etwas gefehlt hat. Du hast geglaubt, dass du gefehlt hast, und jetzt bist du da gefunden worden, wo du immer gewesen warst. Ein beständig leuchtender Stern.

Es wird so sein, als ob jeder eine alte Rolle für eine neue eingetauscht hat. Niemand wird mehr nachtragend sein. Es wird keinen Argwohn mehr geben. Die Gefühle, an die du gewöhnt bist – sie werden grundlos sein. Ihre Zeit ist abgelaufen. Der Friede wird in deinem Herzen walten. Du wirst das Angesicht Gottes vor dir sehen. Du wirst das Licht der Liebe sehen, wohin du auch immer gehst. Gott wird ein Dableibender sein. Deshalb wird die Liebe immer präsent sein. Die Welt, so wie du sie kennst, wird sich zur Liebe bekehren. Da wird eine Übereinstimmung in der Liebe sein. Es ist schon eine Übereinstimmung da. Das, was nicht Liebe ist, wird nicht mehr existieren. Das, was nicht Liebe ist, wird von der Erde verschwunden sein, da kein Grund mehr dafür vorhanden sein wird. Es gab nie einen und jetzt weißt du, dass Ich der Grund bin.

Du wirst die Liebe erfasst haben und sie in eine Fackel verwandeln, die du trägst. Du bist tatsächlich ein Lichtträger. Du wirst das Licht, das du trägst, und mit dem du die Welt unauslöschlich erhellst, als Tatsache erkennen. Dein Arm wird nie müde werden, das Licht der Liebe zu halten, damit es alle sehen können. Du wirst Mich herumtragen und keine Lasten mehr kennen.

Heavenletter # 2539 Your God-Given Love

Eure gott-gegebene Liebe 

Gott redete …

Sofern du nie verletzte Gefühle hättest, würdest du bedingungslos lieben. Es sind die Gedanken über dich selber, welche dich abhalten, aus ganzem Herzen zu lieben. Du glaubst, dass dich jemand in der einen Minute liebt und in der nächsten nicht, und damit sind Bedingungen geboren, und du gehst dem gemäß darauf ein. Du glaubst, dass Liebe zurückgezogen werden kann, und also ziehst du sie zurück. Du glaubst, Liebe gehöre dir im Grunde nicht zu, weder als Empfänger noch als Geber.

Manchmal misst du die Liebe ab, dem gemäß wie du deinem Empfinden nach geliebt wirst. Du wirst nur so und so weit im Zuwenden von Liebe gehen, und nicht weiter. Du denkst, du habest dem Tempo zu folgen, das für dich vorgelegt ist.

Geliebte, Geliebter, was wäre, wenn du derjenige bist, der das Tempo vorlegt? Was wäre, wenn du ein Alles-Geber bist, und deine Liebe die ganze Zeit über gibst? Wo treten da verletzte Gefühle herein? Was wäre, wenn du wirklich keinen Gedanken an einen Rückfluss hast?

Ich meine nicht, dass du Liebe vollauf anschmachtest. Ich meine, dass du die Liebe anerkennst, die du bist, und dass du somit Liebe gibst, nicht auf dem Ego fußend, sondern auf unermesslicher Weite fußend. Nicht auf ‚Wie viel‘ oder ‚Wie wenig‘. Nicht auf angenommenem Verdienthaben, sondern auf Liebe als dem Strom des Lebens gegründet.

Weswegen solltest du deine Liebe nicht wo immer du bist und unter welchen Umständen auch immer ausschütten mögen? Weswegen sollte irgendwer oder etwas deine gott-gegebene Liebe ausbooten?

Komme von der Prämisse her, dass es ein Knappsein von Liebe nicht gibt. Dir kann Liebe nicht ausgehen. Liebe ist kein portioniertes Stückwerk. Sie wird nicht in Prozenten ausgereicht, oder, der einzige Prozentwert, in dem sie ausgegeben wird, ist zu 100%. Seit wann ist es dir angelegen, weniger als das zu geben, was dir gegeben worden ist? Selbst ein wenig weniger ist allzu viel weniger.

Du sollst Liebe nicht horten. Du hast sie nicht in Reserve zu halten. Das Maß deiner Liebe gehört nicht durch etwas oder durch jemanden außerhalb von dir festgesetzt. Liebe ist nicht ein Gebrauchsgegenstand, über den gefeilscht wird wie auf einem Straßenmarkt. Liebe ist keine Ware. Sie befindet sich nicht auf dem Aktienmarkt. Liebe muss frei gegeben werden ohne Versperrung. Alle Blockierungen, die du siehst oder befürchtest, sind imaginär. Liebt, Geliebte. Liebt einfach, und seid damit durch. Triff die Entscheidung ein für alle Mal, dass nichts das freie Geben deiner Liebe blockieren wird.

Du wirst nicht mehr das eine oder andere deiner Liebe beiseitelegen. Deine Liebe wird nicht länger hierhin zugeteilt, und nicht dorthin. Du hänselst Liebe nicht mehr, hältst sie nicht auf und nimmst sie nicht zurück. Du bleibst bei ihr folgerichtig. Es wird schlicht keine verriegelten Griffe geben für dein Zuwenden von Liebe. Liebe hat nicht verdient zu werden. Sie ist kein Gehalt, was ausgezahlt gehört. Liebe ist Liebe und nichts sonst als Liebe.

Eingeschnürte Liebe ist eingeschnürte Liebe. Sofern du die Liebe, die du zuwendest, beschränkst, gibst du nicht deinen vollen Beitrag. Liebe gehört nicht minimal gegeben. Sie gehört im Überfluss gegeben.

Schaffe dein Ego von der Liebe weg, und du wirst lieben, wie es dir zugedacht ist zu lieben. Du wirst Liebe niemals zurückziehen. Deine Liebe wird niemals von etwas abhängig sein, außer von sich selbst. Du wirst zur Gänze und immerzu lieben. Triff jetzt die Entscheidung, und dann vergiss das. Sobald die Dämme der Liebe aufgemacht sind, sind sie geöffnet. Du wirst schlicht lieben ohne einen Gedanken daran. 

Du wirst sehen, wie du selbst bei jenen Menschen Vergnügen hast, bei denen das zuvor nicht so gewesen ist. Mit Liebe, da sind alle Dinge möglich. Du bist ein Vorbote der Liebe, und jetzt ist die Zeit da, mit Liebe aufzufallen. Mit der realen Sache. Heute liebst du. Morgen liebst du. Du liebst unbenommen. Du bist bestimmt, aus deinem ganzen Herzen zu lieben. Beginne jetzt damit. Es ist Mein Wille. 

Heavenletter # 2540 The Mighty Ocean

Das mächtige Meer 

Gott redete …

Es genügt, in der Gegenwart der Liebe zu sein. Liebe muß nicht etwas sein, was persönlich zu dir kommt. Du brauchst nicht mehr Liebe zu haben als andere. Du brauchst nicht einen bestimmten Menschen mehr zu lieben. Liebe ist kein Besitztum. Die Liebe ist universell. Fühle dich sicher in der Liebe. Du brauchst nicht mehr zu lieben als Beweis dafür, dass du liebenswert bist. Du bist jetzt liebenswert.

Du sollst auch nicht wählerisch mit deiner Liebe sein oder bestimmen, wen ein anderer lieben solle. Du sollst die Liebe nicht anbinden. Weshalb glaubst du denn, dass du mehr davon nötig habest? Hast du nicht Meine ganze Liebe?

Warum solltest du weniger Liebe geben mögen als du von Mir empfangen hast? Die Liebe kann nicht befohlen oder erbeten werden. Wenn dich jemand nicht liebt, dann bitte Ich dich, Geliebte, für zwei zu lieben. Wenn niemand auf der Welt dich liebt, dann bitte Ich dich, dass du genug Liebe für die ganze Welt hast. Nie sollst du die Liebe beschränken oder sie zählen. Die Liebe ist zum Geben da, nicht zur Verrechnung. Wer bist du? Du bist der, der liebt.

Geduldige Meereswellen lecken gegen gewaltige Felsen. Felsen können den Wellen nicht auf immer widerstehen. Lasse deine Liebe wie Meereswellen sein, unendlich geduldig. Es ist nicht einmal Geduld. Die Wellen tun, was sie tun, ohne an das Ergebnis zu denken. Deswegen hat das nichts mit Geduld zu tun. Lasse deine Liebe wie Wellen hinausgehen, ohne darüber nachzudenken. Deine Liebe kommt von dem gewaltigen Meer und wird niemals austrocknen.

Liebe an alles zu geben, ist nicht anstrengend. Die Liebe ist oder sie ist nicht, und Ich sage dir, sie ist. Du verstellst dich nicht, wenn du liebst. Du machst kein Theater daraus. Du läßt es einfach zu, dass die Liebe in deinem Herzen sich ausbreitet, und dadurch wird sie wieder erneuert. Es gibt kein leeres Herz. Dein Herz ist voller Liebe. Und doch ist die Liebe nicht vollgestopft. Die Liebe ist zum Geben und du gibst sie. Mache es dir nicht schwer, Liebe zu geben. Gib sie einfach. Behalte sie nicht für dich selbst. Die Liebe ist da, um sie herzugeben. Höre nicht mitten im Fluß damit auf. Höre nie damit auf.

Sei froh, dass du derjenige bist, der Liebe geben kann. Sei froh, dass du derjenige bist, der Liebe empfangen kann. Sei froh, dass du derjenige bist, der Liebe sehen kann. Du siehst die Liebe als Tat. Die Liebe bewegt sich. Sie ist allumfassend. Die Liebe ist ein Weltreisender. Sie kann nicht stillstehen. Sie muß immer hergegeben werden. Die Liebe braucht nicht gesucht zu werden. Wie die Sonne ist die Liebe einfach da.

Du brauchst nicht nach dem Gold der Liebe zu graben. Sie ist öffentlich zu haben. Sie gehört dir zu. Du kannst sie pflücken, wann immer du Lust dazu hast. Und du kannst sie immer weitergeben, wann immer du möchtest. Indes, Liebe entgegennehmen ist nicht so, als ob du Himbeeren pflückst, wo du nur eine Beere auf ein Mal pflückst. Die Liebe ist auf ein Mal. Die Liebe ist tapfer und sie ist allumfassend. Es besteht keine Möglichkeit, dass die Quelle der Liebe austrocknet. Die einzige Möglichkeit, die die Liebe hat, ist Überfluss.

Die Liebe ist nicht neu, sondern uralt. Die Liebe ist eigenschaftslos. Die Liebe ist wie Ich: ewig, allgemein und für alle. Die Liebe ist ein Vermächtnis. Sie besteht nicht aus Almosen. Nie wieder wird da ein Mangel an Liebe auf Erden sein. Die Liebe nimmt die Erde ein. So ist es eben.

Heavenletter # 2541 Boundlessness

Unbeschränktheit

Gott redete …

Es ist nichts gegen dich, wenn deine geliebten Nahestehenden sterben. Der Tod des Körpers ist im Leben ein Allgemeinplatz. Kein einziger wird ausgesondert. Sterben ist nicht ein Minuspunkt gegen dich. In Wirklichkeit, Geliebte, ist es ein Geschenk. Euer Körper ermüdet. Ihr seid bereit, euch zu neuen Gefilden aufzumachen, welche euch von dem Physischen erleichtern.

Im relativen Leben ist das Physische stets in eurem Sinn. Zieht in Erwägung, dass eure geliebten Angehörigen, die ihre Körper hinter sich gelassen haben, keine großen Lasten mehr zu tragen haben. Alles, was sie hinter sich gelassen haben, ist der physische Körper. Der Tod ist wie in wohlverdiente Ferien gehen, Ferien von all dem, was euch bestürmt. Er ist ganz bestimmt Ferien von der Erdschwere des Lebens. Ihr verlasst die eine Stadt und zieht zu einer anderen, das ist alles. Ihr seid nicht weg. Ihr seid schlicht so viel, wie ihr immerzu wart, bloß, ihr habt euren Körper hinter euch gelassen. Es ist wie eine Rückkehr zu der Stille, wo einzig Glücksgefühl herrschen kann. Es existiert kein Leiden in dem, was ihr Tod heißt. Es existiert keine Bestrafung. Keine Zehen mehr, die man sich stoßen kann. Keine unverhohlenen Größenordnungen mehr. Keine Schuhe mehr, in die man hineinzupassen hat. Kein Suchen mehr nach verlorenen Socken. Keine Gefangennahme mehr in einem Körper. Keine Beulen mehr. Kein Empfinden eines Bedürfnisses mehr, wegzukommen.

Der Tod ist eine Ankunft, Geliebte. Lechzt nicht nach dem Tod, welcher vor dem Leben rangiere. Das Leiden, was ihr spürtet, war nicht real. Ebenso ist der Tod selber nicht real. Es gibt keinen Tod. Was ihr als Tod bezeichnet, bietet eine Atempause von den Beschränkungen des Physischen. Das ist nichts Schlimmes. Der Tod ist kein Scheitern. Er ist schier das Verlassen der einen Dimension und das Eintreten in eine andere, und in eine, welche nicht die Beschränkungen innehat, die das Leben auf der Erde in einem physischen Körper aufweist. Es ist für den Körper keine entsetzliche Sache, zu sterben. Es ist etwas Gutes, sobald es sich begibt.

Sowie deine geliebten Angehörigen dem Anschein nach fortgehen, haben sie einen anderen Bestimmungsort erreicht, und dich nicht eine Minute lang verlassen. Und sie werden immerzu bei dir sein. Kein einziger geht vom Leben ab. Bloß von einem gewissen Leiblichen gehen sie weg. Und sie verlassen dich nicht. Sie möchten mit dir zusammensein, und zur selben Zeit gehen sie in ihrer eigenen Entwicklung weiter voran. Es ist ebenfalls deine Entwicklung, wenn du das doch bloß wüsstest.

Es ist ein Kontinuum des Lebens, mit oder ohne den Körper, das Gegebene. Der Körper war ein Werkzeug, ein bloß eine Zeit lang nützliches Werkzeug. Dem zum Trotz, was du an Empfinden gehabt haben magst, der Körper war das wenigste von dir und das wenigste von deinen geliebten Nahestehenden.

Ein Stern, der Licht widerstrahlt, wird nicht seine physische Existenz betrauern, noch auch wird er irgendwelche physische Existenz betrauern, die sich in die Absenz verabschiedet. Die ganze Zeit habt ihr den Körper transzendiert. Es ist jetzt nichts Neues, wenn das, was man Tod nennt, eintritt. Wer immer du bist, einerlei wie beträchtlich eine physische Präsenz, einerlei wie sehr du das Physische liebtest und in dem Physischen geliebt wurdest, du warst niemals dein Körper. Du verlässt in Wirklichkeit nichts. Du trittst aus alten Schuhen, aus verschlissenen Schuhen, oder aus Schuhen, die dir schlicht nicht mehr länger passen, heraus. Du bist nicht einmal irgendwohin gegangen. Sofern es dir lieb ist, die Dinge so zu sehen, dass du nach dem Tod zu den elysischen Feldern gehst, dann bedenke dies. In dem, was man Tod heißt, bist du aufgestiegen, und gleichwohl bist du nirgendwo hingegangen. Du ließt schlicht deinen Körper hinter dir. Er war dazu parat. Und jetzt bist du nicht an das Physische gebunden, nicht, dass du das jemals gewesen bist.

Es ist für den Körper in Ordnung so, zu sterben. Du ebenso wie deine geliebten Angehörigen werden jetzt mit neuen Augen sehen. Ihr werdet euch mit der Unbeschränktheit abstimmen. Ihr werdet in ihr schwelgen. Ihr seid frei. Ihr seid gesegnet gewesen.

Heavenletter # 2542 You Are the Knower

Du bist der Wisser

Gott redete …

Du liebst es, dass das Leben ein Mysterium ist. Du sagst vielleicht, du möchtest das Mysterium gerne gelöst haben, und dennoch wirst du eher verrückt sein nach der Vorfreude auf das Kennen der Antworten als nach dem Kennen der Antworten.

Und gleichwohl gibt es in Wahrheit keine Frage, die zu beantworten ist – und ja nachgerade, wie kann die Herrlichkeit des Lebens auf Erden derart ungemein großartig sein? Und wie kann eine solche Majestät euer sein? Und wie können so viele Menschen Eins sein? Wie kann es sein, dass alles gut ist und dass Vorrangigkeit einnehmende Majestät und Schönheit im Leben das gegebene sind, ja gar auch dann, wenn die Tower Bridge in London einstürzt? Wie kann derart viel Liebe existieren und dennoch Not an den Tag gelegt sein?

In Hinsicht auf das Geheimnis des Lebens ist es wie wenn du dich zu einer großen Mahlzeit hinsetzt. Der Augenblick vor dem Essen, wann du so hungrig bist, jener Augenblick der Schwebe ist köstlicher als das Essen selber. Du möchtest die Mysterien des Lebens wie eine vor dich hingehaltene Karotte haben. Du hast eine Geschichte gern, die noch nicht erzählt worden ist, und noch eine und noch eine. Du möchtest gerne eine Seite nach der anderen umblättern. Du möchtest, dass die Seiten kein Ende haben.

Du liebst es, dass das Unbekannte existiert. Du schätzt das Unbekannte. In Vergleich gesetzt, erscheint das Bekannte wie kleine Tomaten. Ich möchte dir sagen, dass alles bekannt ist und dass du es bereits kennst. Es ist nicht so sehr eine Frage des Entdeckens für dich, wie eine Angelegenheit des Erinnerns. Es ist wie der Name von jemandem, den du kennst, und du kommst in deinen Gedanken eine Zeitlang nicht auf ihn. Du kennst ihn, und doch kommst du nicht auf ihn. Und dann gibt es den Augenblick, wann der Name in deinen Kopf hinein schnellt, und du sagst: „Ah, der ist es. Ich wusste ihn immer. Ich kam einfach in den Gedanken nicht darauf. Aber jetzt erinnere ich mich.“

All das, was ihr zu erkennen sucht, ist ein Wieder-Erkennen, Geliebte. Es ist nicht so sehr eine Frage des Bemerkens, wie es eine Frage des aufs Neue Bemerkens und Erkennens ist, wie es eine Frage der Bewandtnis ist, dass das Licht schlicht angeht, und dass ihr jetzt erkennt, was ihr schon wisst.

Die ganze Unbeschränktheit des Lebens ist euch wohlvertraut. Ihr denkt, ihr hättet vergessen. Ihr denkt so, so lange, bis euch eine alte Erinnerung unterkommt, und ihr euch daran erinnert. Ihr gliedert erneut ein [‚re-member‘]. Ihr legt die Teile zusammen. Ihr kommt dahinter, dass es niemals ein Rätsel gab, welches zu lösen ist, dass es schlicht etwas ist, was in eurem Bewusstsein erneut aufragt.

Geliebte, ihr seid der Wisser. Es gibt vor euch keine Geheimnisse. Euer Gesicht hellt auf beim euch Klar-Werden, was ihr immer gewusst habt.

In Wahrheit hat euch das Leben nicht einen Augenblick lang zum Narren gehalten. Ihr wart die ganze Zeit gewahr. Ihr habt bloß euer Wissen zugedeckt. Ihr habt die Verkleidung angehabt, nicht gewahr zu sein, derweilen ihr die ganze Zeit gewahr wart. Ihr habt die Rolle einer Naiven eingenommen. Sofern ihr euch nicht bereits im Klaren gewesen wäret, wie sonst würdet ihr dann die Wahrheit erkennen, sobald ihr sie seht? Ihr seht sie wieder. Ihr erblickt sie wieder. Ihr möchtet vor euch immer etwas mehr zu stehen kommen sehen, etwas mehr zum Sich-Entfalten. Es stimmt, dass es immer mehr und mehr zum Entfalten gibt, und dass ihr zwischendrin ein Schläfchen macht.

Es ist nicht so sehr ein anderes Kapitel im Leben wie es ein weiteres Erwachen ist, es ist ein Erwachen nach dem anderen. Ihr wacht auf und fallt in den Schlaf, wacht wieder auf, und fallt wieder in den Schlaf, und so verbringt ihr euer Leben im Aufwachen. Eure Augenlider zucken und machen auf und schließen. Eure Augen sind wie der Verschluss einer Kamera, und zahlreiche Bilder werden aufgenommen, eine ganze Reihe, eines nach dem anderen, klick klick klick.

Antworten auf all die Geheimnisse existieren in den Untergründen eures Herzens. Langehin mögen euch die Antworten zum Ausleuchten gereichen.

Heavenletter # 2543 Where Does Compassion Begin and End?

Wo beginnt und wo endet Mitempfinden?

Gott redete …

Ich komme als erstes. Gebt auf Mich acht, und ihr kümmert euch um einen Jeden. Dient Mir, und ihr dient Allen.

Schweift nicht immer wieder ab. Sich verheddern in persönlichem Weh – in dem eigenen oder dem eines anderen – dient nicht Mir, dient nicht dem anderen Menschen, ebenso nicht dir. Sei der Welt und all denen in ihr von Nutzen, aber setze dich nicht beiseite. Setze dich nicht über andere. Dies ist nicht Einssein.

Du kennst den Wert, ein Kind oder einen verwundeten Vogel in Obhut zu nehmen. Es wird zu der allerwichtigsten Angelegenheit auf der Welt. Für eine gewisse Zeit schenkst du deine ganze Beachtung Meinen schönen Geschöpfen. Du agierst Gott an dessen Stelle [in parentis], und doch gehst du nicht davon aus, Meine Stelle einzunehmen. Sowie es sich auf Menschen in Schwierigkeiten beläuft, klammerst du dich nicht an deren Gram, noch auch an deine Idee, sie vor dem Weh zu schützen. Erkennst du, was Ich meine?

Es ist eine Sache, jemandem zu helfen, und eine andere, dass du von deinem Helfen-Mögen abhängig wirst, und dass das Gegenüber abhängig wird, Hilfe nötig zu haben und Hilfe von dir nötig zu haben. Vielleicht geratet ihr dann beide eher selbstbezogen, denn Gott zu Diensten.

Ich möchte niemanden beiseite liegen lassen, und gleichwohl möchte Ich zudem nicht, dass ihr derart kurzsichtig werdet, sodass ihr die Blickrichtung verliert. Manchmal ist nicht helfen Hilfe schenken. Respektiert Andere hinlänglich, um deren eigener Stärke stattzugeben. Schenkt Trost, aber gebt euch selber nicht verwöhnenderweise nach, noch auch einem Anderen. Trieft nicht vor behaglichem Trösten.

Wo beginnt Mitempfinden, und wo endet es? Lasst nicht Mitempfinden zu Mitleid geraten, denn dann macht ihr euch überlegen. Ihr habt keinen einzigen zu bemitleiden, und in der Folge werdet ihr euch selber nicht bemitleiden. Gebt einem Anderen eure Fürsorge, nicht aber euer Mitleid. Mitleid ist in eurem Saft kochen. Nehmt die Welt gut in eure Obhut, seid aber keine betreuende Bezugsperson. Verleiht euch selber nicht den Titel. Und macht keinen bemitleidenswert.

Du bist ein Menschenseinswesen, welches auf Erden wandelt. Spende der Welt tröstenden Zuspruch, und werde nicht förmlich von deinem Zuspruch-Erteilen abhängig. Gerate nicht einer Rolle verhaftet, die du spielst. Betrachte dich selber nicht als den Retter der Welt, denn dann überbewertest deine Position in der Welt und gerätst in den Vorbedacht des in dem Licht der Öffentlichkeit Stehens.

Christus und Buddha und all die Erhabenen dachten nicht an sich selber. Sie dachten nicht an ihre Rolle in der Welt. Sie dienten Mir und dem Universum, und also dienten sie der Menschheit. Sie hoben nicht ihr Ansehen. Sie sahen sich nicht in einem speziellen Licht. Sie schauten nicht auf sich selber. Sie schauten auf Mich. Sie waren simple Diener des Einen Gottes, und dennoch standen sie nicht in Unterwürfigkeit. Sie dienten der Welt, und waren doch nicht in Knechtschaft.

Sie betrachteten sich nicht als großartige Helden. Ihr Augenmerk lag nachgerade nicht auf ihnen selber, noch auch vernachlässigten sie sich selber. Sie opferten sich nicht selber auf, und doch dienten sie, und spielten in ihrem Blick nicht die Hauptrolle. Genauso wenig legten sie sich selber aus, damit andere auf ihnen gehen, und dies nicht mehr, als sie sich als Leit-Leuchten betrachteten. Sie schienen Mein Licht. Sie kamen Mir nach, und sie liebten Mich. Sie dienten und ermunterten alle, eigenverantwortlich zu werden und aus sich selber heraus den Sternen zu folgen. Sie schwebten nicht. Sie bekräftigten nicht Abhängigsein, weder das ihrige noch das eines anderen. Sie dienten dem Höheren Selbst, welches in Allen existiert.

Sie dienten Mir so natürlich, wie sie atmeten. Sie waren im Dienst, aber nicht verpflichteterweise. Sie wendeten Mir zu, in der gleichen Weise wie die Sonne und der Regen die Erde nähren. Und also gaben sie der Menschheit und beschenkten sie. Und so gaben sie dir. 

Heavenletter # 2544 God and the World

Gott und die Welt 

Gott redete …

Du läßt niemand im Stich, wenn du Mich an die erste Stelle setzt. Wer kam zuerst für Christus und Buddha und Mohammed? War das nicht Ich? Bestimmt nicht sie oder andere. Und trotzdem lebten sie in der Welt und dienten der Welt. Sie widmeten sich der Welt und gleichwohl widmeten sie sich zuerst Mir. Sie wußten, woher ihre Macht und ihre Güte rühren. Sie wußten, dass der Welt dienen bedeutete, etwas Höherem als der Welt zu dienen. Mich an die erste Stelle setzen ist so, als ob man ein Tischtuch zuerst auf den Tisch legt, bevor man das Geschirr draufstellt.

Natürlich waren die Großen über das Denken hinausgekommen. Es gab da nichts, über das man nachdenken mußte. Was Ich klar machen möchte, ist, dass sie Meine Wichtigkeit erkannten, derweil sie der Menschheit dienten. Das sollte nicht heißen, dass sie ihre Brüder herabsetzten. Sie wußten, dass ihre Fähigkeit, ihren Brüdern zu dienen, von Mir her kam. Sie kann von nirgendwo anders kommen.

Die Großen nahmen alle ebenso ernst wie Mich. Sie kannten Einssein. Da war kein Zwang, alle gleich zu lieben, da sie einfach liebten. Sie waren nie ohne Liebe. Wo immer sie hinblickten, liebten sie. Und doch war ihre Verbindung mit Mir über allem. Ich war ihre Augen und Ohren. So groß war ihre Vision, dass sie und Ich – Gott – nicht Eins werden konnten, ohne dass alle Eins wurden. Sie standen auf und wurden Eins und deshalb war da niemand mehr, der weniger war. Selbstsucht oder Selbstlosigkeit gab es nicht mehr.

Die Großen sahen Einzelpersonen, jedoch verzehrten sie sich nicht dadurch. Sie verzehrten sich mit Mir, d. h. sie wurden nicht verzehrt. Sie waren mit Mir erfüllt und deshalb dienten sie großzügig. Niemand rangierte vor Mir. Ihr Auge war auf Mich gerichtet und deshalb dienten sie. Wo immer sie hinblickten, sahen sie Mich. Möge es so sein, dass wo immer du hinblickst, du Mich erblickst und erkennst, dass Ich Bin.

Mein Licht ist so strahlend, dass es alles umfasst. Es umfasst dich.

Alle Großen waren demütig, da sie wußten, Wessen Licht sie erleuchtete und auf Wen sie es scheinen ließen. Die Großen waren schlicht und einfach, denn was kann einfacher sein als Einssein? Jeder Atemzug, den sie taten, war Ich. Jeder Gedanke, den sie hatten, war Mein Gedanke. Nicht destilliert, sondern gleichmäßig laufend. Da gab es keine Bodenwellen auf ihrem Weg zum Einssein. Sie kannten den fliessenden Strom des Einsseins. Sie wußten es instinktiv. Sie wußten es in ihrem Herzen. Sie wußten es in ihrem Geist. Ihr Bewusstsein war mit Mir vermählt. Es wurde Eins mit Mir. Wir könnten sagen, dass es Meines widerspiegelte, allein, im Einssein ist kein Spiegel. Da ist Licht.

Was dich anbetrifft, Geliebte, gehört das Einssein schon dir zu. Es war nie anders. Nur deine Wahrnehmung des Einsseins war am Schlafen. Deine Wahrnehmung des Einsseins war woanders, hat sich auf etwas anderes konzentriert. Du bist in etwas anderem verlustig gegangen. Natürlich nicht in Wirklichkeit. Du hast nur einen Augenblick die Wahrnehmung des Einsseins eingebüßt. Es ist so, als ob du lange geschlafen hättest und jetzt aufwachst. Bist du nicht Schneewittchen? Natürlich bist du das. Du bist Meine Prinzessin, die schläft. Du mußt doch zugeben, dass du am Steuerrad eingeschlafen bist.

Das Gute daran ist, dass du aufwachen kannst. Das tust du jetzt. Du bist halbwach. Noch ein oder zweimal Gähnen und dann wirst du ganz wach sein. Dann wirst du in der Dusche singen. Und du wirst wissen, dass das Lied, das du singst, Mir gehört. Dass du Mir gehörst. Alle gehören Mir und einzig Einssein Ist.

Heavenletter # 2545 Bless the Day God Gives 

Segne den Tag, den Gott gibt 

Gott redete …

Lasst Geburt und Tod einen Segen sein, ebenso wie das ganze Leben dazwischen. Warum sollte Leben etwas anderes sein als Segen, Geliebte? Was, um es aus dem Leben, was vor euch liegt, zu machen, möchtet ihr denVorzug geben? Wählt, gesegnet zu sein und zu segnen. Warum sich Leiden zueigen machen, wenn ihr für das gleiche Geld Freude haben und geben könnt? Stimmt dem zu, dass ihr glücklich im Leben am Leben seid, und freut euch darüber.

Es ist selbstverständlich, dass Vorfälle im Leben nicht allesamtebenbürtig betrachtet werden. Ihr seht eine Sache als großartig und eine andere als tragisch an. Das ist das Spiel im Leben, Geliebte. Ihr seht Extreme, und so umgebt ihr euch mit Begrenzungen. Ihr stellt Leiden neben euch auf. Wenn ihr pur nur so weit blickt, verbringt ihr natürlich eure Tage in einem umschränkten Land. Das Land, das ihr wahrnehmt, ist begrenzt, weil ihr es so seht. Nehmt anders wahr, und ihr lebt auf einem anderen Grund und Boden.

Selbstverständlich ist nicht alles im Leben Nachtisch. Es gibt Appetitanreger und Vorspeisen und rustikales Brot. Der Mensch lebt nicht nur vom Nachtisch. Und dennoch haben all die anderen Lebensmittel ihren Sinn. Wenn du nur die Idee annehmen könntest, dass alles was im Leben geschieht, dir dienlich ist – Frühstück, Mittagessen oder Abendessen.

Du hast die Idee an dir, dass du alles zu verstehen habest, und dir auch alles zupass sein solle. Du bist der Meinung, dass Vorfälle und Bedingungen gerechtfertigt sein müssen, dass sie in einer Sprache erklärt werden müssen, die du auch verstehst. Vielleicht ist es an der Zeit, für dich eine neue Sprache zu lernen. Vielleicht ist es an der Zeit für dich, aufzuhören, das Leben zu beurteilen, und einfach weiterzugehen, ohne das Leben zu beargwöhnen. Du musst nicht alle Zutaten und das Rezept wissen, um das zu genießen, was vor dir zu liegen kommt.

Warum das Leben harsch kritisieren und fordern, dass es sich selbst erklärt? Gehe einfach weiter. Leben ist Leben, und es ist das, was du für eine kurze Zeitspanne hast. Gehe weiter und mache das freudvoll. Das Leben wird dich wie ein Pony auf einem Karussell tragen .Jetzt reitest du auf dem Pony, auf dem du sitzt. Vielleicht wolltest du gerne auf einem anderen Pony reiten. Sei nicht verärgert darüber, dass das Pony, auf dem du sitzt, ein Palomino und nicht ein Bronco ist. Es ist nicht so, dass du das Beste aus dem machst, was du hast, sondern es ist so, dass du genießt, was du hast, solange du es hast.

Es scheint so, dass du im Leben oftmals entweder aufspringen oder abspringen willst. Du willst entweder da bleiben wo du bist, oder du willst verschwinden. Manchmal gibt dir das Leben alles, was du möchtest, und manchmal nicht. Geliebte, euer Leben muss nicht davon abhängen, wie eure Gedanken darüber sind. Denkt anders darüber, und das Leben wird eher das werden, was ihr euch wünscht.

Es ist nicht so, dass es euch nichts mehr ausmacht, was im Leben geschieht. Es wird so sein, dass es euch mehr ausmacht. Ihr werdet die Wellen reiten. Ihr werdet mehr genießen. Eure Freude im Leben wird nicht so von Vorfällen abhängen. Ihr werdet wissen, dass ihr die Wellen des Lebens reitet. Euer Sein ist eine Konstante, das Leben muss es nicht sein. Ob ihr nun einen Tiger oder einen Delfin reitet, ihr könnt froh sein, lebendig zu sein in der Welt, in der ihr lebt.

Das Leben ist für euch just jetzt und nicht für später und nicht für das, was gestern war. Erhebt euch jeden Tag aufs Neue. Seid voller Vorfreude auf den Tag, den ihr dabei seid zu erhalten. Seid nicht so unnötig besorgt um ihn. Segnet den Tag, und dankt Gott, dass ihr am Leben seid, und dass dieser Tag vor euch ausgebreitet wird.

Heavenletter # 2546 – 14. Nov. 2007 Life Is a Rambling Rose

Das Leben ist eine Kletterrose

Gott redete …

Es ist gut, deine Träume verwirklicht zu bekommen, aber es ist nicht zwingend.

Mache dir Träume für dich selber, und fordere nicht ein Festhalten an deine Träume von irgend einem anderen Menschen ein. Lasse dir deine Träume die deinen sein, und veranlasse nicht, dass ein Anderer deinen Träumen folgt. Es ist den Träumen nicht angelegen, jemanden zu beschränken. Wenn du beispielsweise heiraten möchtest, und der Mann, den du liebst, möchte gerne frei herum wandern, dann lasse es deinen Willen sein, dass er seinen eigenen Träumen nachgeht. Im Leben, da versuche nicht, dass jemand dort bleibt, wo du ihn gerne haben möchtest, denn ein Jeder muss frei sein, seine eigenen Sehnsüchte zu erfüllen, zu bleiben oder fortzugehen, seiner eigenen Sicht gemäß. Kein einziger hat deine Bestrebungen zu erfüllen. Deine Verlangen haben nicht die Verlangen Anderer vorwegzunehmen. Kein einziger soll deinen Träumen untertänig sein. Nicht einmal ihr sollt das, Geliebte.

Wer ist es, der die Aussage trifft, dass dein Verlangen richtig ist und dasjenige eines Anderen nicht? Sprich für dich selber. Das ist alles, wofür du sprechen kannst.

Ich möchte dir gerne etwas sagen. Je mehr du der Freiheit für einen Jeden stattgibst, umso wahrscheinlicher ist es, dass deine Träume verwirklicht werden. Schlicht, weil du sie nicht gebietest, weil du sie ermutigst, sich zu begeben. Lasse einen Jeden über sein eigenes Geschick entscheiden. Jeder hat freien Willen, nicht bloß ihr, Geliebte.

Sei im Leben tätig, als gäbe es keine Gewinner. Der Westen wurde erkämpft, nicht aber das Leben. Das Leben gehört schlicht gelebt, nicht abgesichert, nicht herumbeordert. Lasse einen Jeden seinen eigenen Willen haben. Es gilt dir, bereitwillig zu sein, und nicht kommandierend. Gib einem Jeden die gleiche Freiheit, nach welcher es dich selber verlangt. Anderenfalls hemmst du den Anderen. Das Leben, welches du einengst, kann förmlich ohne Weiteres dein eigenes sein.

Es ist lebenswichtig, dass du der Freiheit stattgibst. Anderenfalls nimmst du Knappsein an Freiheit in Beschlag.

Freiheit bedeutet nicht, dass jemand alles tun kann, was er mag. Sie bedeutet, er ist frei, für sich selber zu entscheiden.

Geliebte, ihr kennt nicht den Sinn von irgend einem Ausgang. Gebt zu, ihr seid da und dort falsch gelegen. Ihr könnt nicht dauernd aus euch selber heraus die Entscheidungen treffen, welche eure eigenen Träume erfüllen. Wie könnt ihr meinen, ihr wüsstet, was für einen anderen Menschen richtig ist? Seid euch sicher, ihr stellt nicht eure eigenen Träume vor diejenigen eines anderen Menschen. Erkennt freien Willen zu.

Sobald Pfade zusammenlaufen, laufen sie zusammen. Sobald Pfade auseinanderlaufen, laufen sie auseinander. Weder Beharrlichkeit noch Kraft ändert das um, was in jemandes Herzen ist. Dort kann Folgebereitschaft zugegen sein, Wohlverhalten ist allerdings ein schwacher Ersatz für herzliches Tiefempfundensein.

Es scheint dermaßen leicht zu sein, die Richtigkeit und die Verkehrtheit zu sehen, sobald es um einen Anderen geht. Also, denke nicht mehr länger in jenen Begriffen. Denke daran, Anderen Freiheit zu schenken. Geliebte, sind eure bei euch wahrgenommenen Irrungen besser als diejenigen eines Anderen? Gebt Anderen die Freiheit, ja gar Fehler zu begehen, sofern es denn Fehler sind. Habt ihr nicht gesehen, wie sich Irrungen in wundervolle Begebenheiten gewendet haben? Und habt ihr nicht Träume sich erfüllen gesehen, und wie sie sich dennoch anders herausgestellt haben, denn sie es eurer Ansicht nach hätten tun sollen?

Das Leben ist eine Kletterrose, Geliebte.

Eine jede Rose hat ihre eigene Entwicklung zu suchen und zu wählen. Kein einziger kann einer roten Rose ansagen, sie solle gelb sein. Dir kann gelb so viel du willst lieber sein, und doch ist eine rote Rose rot. Du versuchst nicht, eine Rose anders zu machen, als sie ist. Du liebst die Rose, die dir geschenkt wurde. Entwickele nunmehr die gleiche Akzeptanz, sobald es sich auf andere Menschen beläuft. Lasse Andere sein, was sie sind. Sofern du denn jemanden veredeln musst, möchtest du dich alsdann selbst veredeln? Es ist nicht so leicht, wie du dir das gedacht hast, ist es nicht so?

Ändere deinen Sinn, und du wirst erkennen, wie sich das Leben von selbst ergibt, und großen Gefallen daran finden, wo du landest.

Leben ist dauernd Erleben, Geliebte. Wer bist du, dass du angibst, die eine Erfahrung sei von Wert, und eine andere nicht?

Heavenletter # 2547 – 15. Nov. 2007 About Being and Doing

Über Seien und Tun

Gott redete …

Scheuere dich einfach nicht so viel wund. Du findest Dutzende Dinge, um dir darüber Sorgen zu machen. Und wenn du mit ihnen durch bist, schnellen neue herauf, um ihre Stelle einzunehmen. Dann geraten eure Gedanken wie Unkraut, Geliebte. Lasst eure Gedanken stattdessen Rosen sein.

Bepflanzt den Garten in eurem Geist, wie ihr ihn gerne haben mögt.

Es scheint, dass ihr Unkraut herausgrabt, und es dann aber und abermals wieder einpflanzt. Ausgejätete Gedanken hinein, ausgejätete Gedanken heraus, und das immer und immer wieder. Was sollen Wir mit euren Gedanken anfangen? Habt stattdessen die Meinigen.

Lasst eure Gedanken Lauben sein. Lasst eure Gedanken Empire State Buildings sein, welche zum Himmel aufragen. Lasst eure Gedanken ein Trost sein, euch und der Welt ein Trost. Deine Gedanken werden geteilt. Einerlei, wie sehr du sie bei dir hältst, auch so werden sie geteilt. Eure Gedanken sind niemals allein die euren. Selbst wenn sie bloß bei euch blieben, ist das Grund genug, sie anzuheben. Verplempert eure Gedanken nicht, Geliebte. Habt Gedanken, die es wert sind, dass sie gedacht werden.

Kommt aus der Kleinlichkeit eurer wiederkehrenden besorgniserregenden Gedanken heraus. Denkt an etwas anderes, an Mich beispielsweise, und ihr werdet vergessen, was Sich-Sorgen-Machen ist. Ihr denkt zu viel im Voraus oder ihr denkt zu viel nach hinten, und dementsprechend habt ihr Sorgen. Denken ist nicht Leben, Geliebte. Lebt mehr, denn in euren Gedanken.

Nachdenken ist Untätigsein. Nachdenken ist schier Aktivität des Geistes. Lasst euren Geist eine Weile sich ausruhen. Ihr habt ihn vielleicht überanstrengt. Vielleicht habt ihr zu viel gedacht. Rüstet euer Denken im Leben um.

Lasst Gedanken los, die euch an Ort und Stelle halten. Sie halten euch zurück. Grübelt nicht. Lasst eure Gedanken zu einer augenblicklichen Handlung ausarten.

Wenn ihr daran denkt, einen Schrank aufzuräumen, dann räumt den Schrank auf. Wenn ihr daran denkt, ein bestimmtes Rezept zu kochen, dann macht das. Wenn ihr daran denkt, jemandem eine Karte zu schicken, dann tut das. Anderenfalls vergeudet ihr eure Gedanken. Kommt in die Arena der Handlung hinein. Lasst keinen Abstand zwischen euren Gedanken und eurem Leben zu. Gedanken ist es zugedacht, realisiert zu werden.

Ein Bauer kann nicht bloß daran denken, Mais auszubringen. Er spricht nicht bloß darüber. Er steht auf und bringt in der Saison den Mais in die Erde. Im Winter macht er Feuer. Im Frühjahr pflanzt er seine Früchte.

Du gehörst nicht mehr länger in die Planungsphase. Nun bist du in der Phase, dich in Bewegung zu setzen. Kolumbus hatte seine Ideen und seine Karten. Er brachte seine Gedanken in Aktion. Er erfüllte sie.

Steht nun auf aus eurem Schaukelstuhl, Geliebte. Wartet nicht mehr länger.

Ihr habt euch manchmal gefragt, was denn der Punkt beim Leben sei. Es ist gewiss so, dass der Punkt beim Leben nicht im Darüber-Nachdenken liegt.

Ihr werdet Mich dann womöglich fragen: „Wie steht es mit dem Seien, Gott? Ich meinte, es gelte uns mehr, zu sein, denn zu tun.“

Geliebte, euer Seien ist zuvorderst. Aber euer Seien ist nicht träge und untätig. Euer Seien möchte Beiträge zu der Welt erbringen. Ich empfehle euch, dass euer Leben ebenfalls Beiträge zeitigt. Zum Mindesten lasst euer Leben euch selber Beiträge erbringen. Noch besser, lasst euer Leben Mir Ehre machen. Leistet mit eurem Leben einen Beitrag.

Schmort nicht im Leben. Steht auf und lebt es. Bewegung ist der Name der Partie auf Erden.

Ihr sagt vielleicht, dass Buddha dagesessen und nichts getan hat. Geliebte, Buddha brachte die Welt zu ihm.

Erwägt, dass Christi Gedanken machtvoll waren, und dass er sich dennoch aufmachte und auf der Erde wandelte und lief. Seine Gedanken wurden zu seinem Handeln. Christus hatte schöne Gedanken. Seine Worte waren schön. Sein Leben gleichfalls. Er lebte seine Gedanken, und so habt ihr das ebenfalls zu tun.

Heavenletter # 2548 Free as a Bird 

Frei wie ein Vogel

Gott redete …

Du magst gedacht haben, im Leben gehe es um Anhäufen, alldieweil es beim Leben immer darum geht, los zu lassen. Gib den Weg frei, zu leben. Gib all das weg, woran du dich klammerst. Entwöhne dich selbst von deinen Besitztümern. Du bist nicht deine Besitztümer. Du bist so viel mehr. Habe Freude daran, was durch deine Hände geht. Festhalten ist nicht ein Vergnügen, weil es du selbst bist, den du als Gefangenen hältst.

Lasse die Idee von Besitztum los. Sie ist ein Irrtum. Alles gehört allen, deshalb, es gibt nichts, was besessen werden kann.

Besitzen trennt. Nicht besitzen teilt. Du hast freien Willen, wenn du nicht besitzt. Wenn du besitzt, nimmt die Abhängigkeit vom Körperlichen von deinem freien Willen fort. Du magst denken, dass du allein lebst oder für dich alleine lebst, aber du hast ein Sofa, einen Stuhl, eine Küche oder einen Pool adoptiert. Du hast eine Lebensweise adoptiert, die dich möglicherweise zurückhält.

Sorge gut für das, was dir zum dafür Sorgetragen anvertraut ist. Poliere die Möbel und segne sie, aber besitzen? Nein, denn dann besitzen sie dich.

Ist es nicht gesagt, dass du deine Schätze im Himmel liegen haben sollst? Geliebte, es ist klar, dass ihr nicht dieses Ölgemälde mitnehmen könnt.

Was ihr nicht mit euch nehmen könnt, dass müsst ihr auch jetzt nicht haben. Ihr müsst es auch nicht später haben. Ihr müsst es überhaupt nicht haben. Ihr könnt durch ein Museum gehen und alle Gemälde dortlassen, und sie trotzdem alle euer eigen heißen. Das Leben findet in eurem Geist statt, Geliebte. Ihr habt eure Gedanken und Gefühle als Besitz.

Es ist nicht so, dass ihr keine eigenen Sachen haben sollt. Es ist eure Abhängigkeit von ihnen, die ihr nicht haben sollt. Sie sollen euch nicht so viel bedeuten. Sie sind nicht dazu da, euch zu behindern. Sie sind nicht dazu da, euch auf der Stelle zu halten.

Dinge besitzen führt euch der Neigung zu, euch auf der Stelle zu halten. Besitztümer hindern euch. Sie binden euch an wie einen Elefanten. Seid ungebunden.

Ihr habt manchmal darum gebeten, frei wie die Vögel zu sein. Vögel tragen nichts mit sich herum, oder vielleicht einen Wurm oder einen Zweigchen oder zwei. Sie bauen ein Nest, und dann lassen sie vonihm ab, ohne eine nachträglichen Blick darauf zu werfen. Die Vögel denken nicht: „Oh, mein schönes Nest. Meine Eier wurden hier ausgebrütet. Wie kann ich es verlassen?“ Die Vögel waren dazu gedacht, ihr Nest zu bauen, und sie waren dazu gedacht, es aufzugeben.

Jetzt ist dazu angelegt, Jetzt zu bedeuten, nicht die Vergangenheit, nicht die Zukunft. Jetzt ist Jetzt.

Dank wessen möchtest du gerne in Erinnerung bleiben. Wegen deines Orientteppichs? Wegen der Farbe deines Wohnzimmers? Wegen der Designerschuhe, die du dir zugelegt hast? Geliebte, ihr wisst es besser. Ihr wisst es besser.

Halte dich in erster Linie von Anhaftung fern. Wenn du dich an irgendetwas angehaftet fühlen musst, dann sei Mir angeheftet. Ich werde dich niemals in die Irre führen. Ich werde dich zu grünen Auen führen. Ich werde dich wegführen von dem, was du glaubst zu besitzen, und daraufhin wird dir das Universum zueigen sein.

Je mehr du besitzt, umso mehr gehst du aufs Besitzen zu. Je mehr du sammelst, umso mehr sammelst du.

Je mehr du Besitztümer ziehen und gehen lässt, umso mehr lässt du Vorwürfe gehen. Wusstest du nicht, dass an etwas festhalten bedeutet, an etwas festzuhalten?

So wie du an physischen Besitztümern festhältst, so hältst du an Vorwürfen fest. Da ist eine Parallele. Bei allem was du weggibst, erlangst du dich selber hinzu.

Und dann wirst du ja gar dein Selbst weggeben, das verschüchterte Selbst, das kleine Selbst, und daraufhin an Größe zunehmen, für die du gedacht warst zu sein, und die du bereits schon bist. Du wirst wirklich all das erkennen, was du bist, sobald der Schutt, von dem du der Auffassung warst, er sei ein Schatz, dich nicht länger in Besitz hat.

Heavenletter # 2549 Sow the Seeds

Säe die Saat

Gott redete …

Sei an nichts angehaftet. Sei nicht an irgendwas angehaftet. Sei nicht angehaftet, dass die Züge pünktlich fahren, dass dein Computer läuft… An nichts was von Menschen gemacht ist, solltest du angehaftet sein. Die Sonne wird jeden Tag aufgehen, eure Elektrogeräte und Hilfsmittel allerdings nicht unbedingt. Sie müssen das nicht. Was ist es genau, was deinem Dafürhalten nach davon abhängt, dass alles so funktioniert wie du es erwartest.

Bäume werden Blätter hervorbringen und sie werden ihre Blätter fallen lassen. Apfelbäume werden blühen und Früchte tragen. Gras wird wachsen. Ich bin im Himmel, und alles was wichtig ist, Geliebte, ist pünktlich. Damit kann man rechnen.

Nur, dass nicht alles, in euer Zeit, pünktlich ist.

Das ist wirklich lustig, wenn ihr in Betracht zieht, dass Zeit nicht existiert.

Sie existiert natürlich für euch. Sie existiert für euch in der gleichen Weise, wie Schwierigkeiten für euch existieren. Ihr empfindet so, und so wie ihr empfindet, so glaubt ihr.

Was wäre, wenn das Konzept von Schwierigkeiten oder Rechtzeitigkeit nicht existieren würde? Was dann? Würdet ihr Schwierigkeiten haben? Würdet ihr jemals zu früh oder zu spät dran sein?

Die Erde dreht sich immer weiter, während die Sonne stillsteht.

Sterne funkeln den ganzen Tag und die ganze Nacht lang. Es ist nur so, dass ihr sie im Laufe des Tages nicht seht.

Wenn meine Kinder nicht die Schwierigkeiten wahrnähmen, würde die Erde in diesem gegenwärtigen Augenblick der Nicht-Zeit in den Himmel aufsteigen.

Was wäre, wenn alles, was geschieht oder nicht geschieht, einfach so richtig ist? Was wäre, wenn da nichts verkehrt ist?

Hebst du jetzt an zu sehen, wie du an Schwierigkeiten geheftet warst? Du hast deine Augen Ausschau nach ihnen halten lassen. In diesem Sinne, hast du mehr Schwierigkeiten ausgesät als du Glücklichsein ausgesät hast.

Sei jetzt auf Ausschau nach Glücklichsein. Suche Glücklichsein. Streue die Saat für Glücklichsein einfach dadurch aus, dass du es in deinem Geist nährst.

In der relativen Welt ist alles relativ. Wenn du ein Picknick hast, und es regnet, nennst du das schlecht. Wenn du ein Landwirt bist, und der Boden ausgetrocknet ist, nennst du den Regen gut. Dennoch, Regen ist nur Regen. Halte ihn für deinen Freund, unabhängig von deinen Planungen. Lasse die Sonne immer in deinem Herzen scheinen, womit genau jetzt gemeint ist.

Genau jetzt, in diesem Moment der Stille, ist alles gut. Alles ist auf seinem Platz, auch wenn es nicht so ein Ding gibt wie Raum, um Platz zu bieten, und dennoch ist alles gut. Leben triumphiert. Selbst im Tod triumphiert das Leben. Das Leben ist mächtig. Übergib dich dem Leben, und nichts muss sein außer was ist. Und was Leben ist, ist deine Interpretation. Du übersetzt das Leben, so wie es wäre. Du übersetzt das Licht verkehrt. Wenn du enttäuscht bist, hast du das Leben falsch gedeutet. Du hältst dich an gewisse Standards, die nicht von dir auferlegt werden sollten.

Möchtest du vom Rücken des Lebens herunterklettern und es für eine Weile einfach so sein lassen? Nicht versuchen, es gewaltsam zu ändern, noch auch, es nur ein Mal noch zu beschimpfen? Wirst du dich anschicken, das Leben zu schätzen, das dir gegeben wurde? Dein Zweck ist es, dem Leben zu dienen, und dann wird das Leben sich direkt vor deinen Augen umgestalten. Es wird sich ändern, weil du dich geändert hast. Das Leben und du sind ausgesprochen reziprok.

Alles in der Welt ist relativ. Du wünschst dir Designerschuhe. Hättest du keine Designerschuhe, würdest du dir einfach Schuhe wünschen.

Du kannst Designerschuhe haben, und dennoch das Leben in die richtige Perspektive stellen.

Wenn du nicht glücklich bist, dann hast du das Leben nicht in die richtige Perspektive gerückt. Nimm anders wahr. Schätze mehr. Schätze jeden Zoll, jeden Zentimeter mehr vom Leben. Das Leben hat es verdient, geschätzt zu werden. Je mehr du das Leben schätzt, umso mehr schätzt du dich selber und deine Rolle im Leben. Ihr habt eine Rolle zu spielen, Geliebte. Ihr seid aus einem Grund hier, und ihr könnt sicher sein, dass der Grund nicht ist, sich zu beklagen.

Heavenletter # 2550 In God’s Presence

In Gottes Gegenwart 

Gott redete …

Ja, du bist in Meiner Gegenwart, denn es gibt nichts sonst als ausgesprochen jetzt soeben. Erinnern und Vorhersagen sind, nebst jetzt soeben, schier geringfügig. Sie sind Gedanken bar jeder Substanz. Sie sind Gedanken, die vom Kurs abgekommen sind.

Die illusorische Gegenwart ist mehr wie der Ort, bar eines Gedankens daran. Die Gegenwart wird als lebendig bezeichnet, als voller Leben, als spontan, als just hier, als abgestimmt, als ungewahres Gewahrsein sozusagen, keine Rückblende, kein Denken ans Voraus und kein Denken zurück. Sie ist so eine Art in schwebender Erwartung gehaltene Lebendigkeit. Sie ist mehr wie in der Spalte sein, mehr wie der reichhaltige Raum zwischen zwei Gedanken, zwischen zwei Wörtern, zwei Sätzen, zwei Welten. Der Ausdruck „in dem Moment“ besagt dies nicht so recht, denn es gibt keinen Moment. Da ist der Strom des Lebens, in dem ihr seid, das Beschaffensein des Lebens, in dem ihr unsterblich aufgehoben seid, Geliebte. Ihr steht nicht auf der Schwelle, freilich in ihr, nicht draußen. Leben in Erinnerung ist nicht leben. Es ist erinnern. Nach vorne blicken vermag einen Bestimmungsort festzulegen. Nach vorne blicken schafft Träume, welche wahr werden, und, ja gewiss, in dem Augenblick eures Traumes seid ihr in eurem Traum präsent. Ihr seid vielleicht über das gewöhnliche Leben hinaus geschritten, oder ihr stellt vielleicht bloß eine Einkaufsliste zusammen. 

Denkt nicht, Ich würde gewöhnliches Leben heruntermachen, Geliebte. Ein Gutteil eures Lebens wird darin zugebracht. Ich rede davon, präsent zu sein.

Betrachtet folgendes: Aus eurem üblichen Gewahrsein heraus könnt ihr körperlich bloß an einer Stelle zu einer Zeit sein. Ihr könnt nicht gleichzeitig in New York und in San Francisco sein. Ihr seid im einen oder im anderen. Ihr könnt selbstverständlich im Transit sein, gleichwohl, wenn ihr durchdenkt, wohin ihr geht und wo ihr gewesen seid, gerät euer Gewahrsein verzettelt. Im Transit, da seid ihr zwischen zwei Punkten, wenn ihr allerdings über das Davor und das Hinterher nachdenkt, seid ihr nicht ganz genau im Transitbereich. Wenn ihr denkt „Ich bin hier“, seid ihr nicht hier. Ihr seid sonstwo. Es ist mehr so, als wärt ihr gedankenversunken. Wo seid ihr überhaupt?

Sobald es sich auf nicht-existente Zeit beläuft, könnt ihr desgleichen nicht in zwei Zeiten sein. Ihr könnt nicht euch voraus sein wie auch just hier sein, noch auch könnt ihr nach euch und desgleichen hier sein. Sofern ihr in der Zukunft oder in der Vergangenheit seid, seid ihr nicht hier. Ihr könntet genauso gut auf dienstfrei sein.

Es ist wie beim Angeln. Wenn ihr die Angelschnur nach hinten werft, ist sie nicht im Wasser. Sie ist am Ufer hinter euch. Wenn ihr sie nach vorne werft, kann sie auf dem Land landen und ist nicht im Wasser. Wenn du einen Fisch fangen möchtest, hat deine Leine ins Wasser hinein geworfen zu werden.

Denken an Wasser ist Denken an Wasser. Es ist nicht Wasser. Seht das Leben als das Wasser an. Wenn du im Wasser bist, bist du nass. Wenn du außerhalb des Wassers bist, bist du an Land, nicht auf See. An Leben denken ist nicht es leben. Es ist über es nachdenken.

Um das Leben zu leben, versenkst du dich in ihm, und demnach ist es mehr wie ein Zustand des Nicht-Denkens. Du schwimmst, aber du denkst nicht: „Ich schwimme“. Du schwimmst einfach. Aus-dem-Moment-heraus-sein ist der Ort, wo Angst und Rage, Sorgen und Qual sich ihren Weg hinein bahnen. In dem sogenannten Moment seid ihr außerhalb von Sorgen und alledem. Sie existieren ganz einfach nicht. Sie können nicht existieren. 

Während du nicht im Wasser schwimmst, denkst du ans Hineinkommen. Oder während du im Wasser schwimmst, denkst du unter Umständen ans Herauskommen. 

Im Wasser da sein ist schwimmen mit Mir. Es ist – das Wasser selber sein, mit der Sonne, die auf ihm glitzert. Du bewegst dich durch das Wasser, gleichwohl ist es, als wärest du still bewegungslos, denn du bist, in jenem Moment, feste bei Mir. 

Heavenletter # 2551 God Loves You

Gott liebt dich

Gott redete …

Ich hülle dich ein in Meiner Liebe. Ich bade dich in Meiner Liebe. Ich tauche dich ein in Meine Liebe, und so bist du fähig leichter zu atmen. Du brauchst deinen Atem nicht länger anzuhalten.

Jetzt lebst du deinen Atem. Es gibt keine Gefahr, und so kannst du jetzt tief die Luft und die Liebe, mit der Ich dich umgebe, ausatmen. Nun kannst du deine Lungen und dein Herz und deinen Sinn für Frieden erweitern. Liebe reinigt die Luft, die du atmest. Liebe läutert alles. Liebe ist der große Läuterer. Und alle Liebe ist Mein. Sie kommt von Mir, so wie das Licht von der Sonne kommt. Und so säubere Ich dein Herz mit Meiner Liebe. Meine Liebe ist ein Schaumbad der Liebe, und du tauchst in Meine Liebe ein. Du schwimmst in den Wassern Meiner Liebe. Ich packe dich in Meine Liebe ein, und so offenbare Ich dich der Welt. Bedeckt mit Meiner Liebe, wirst du offengelegt. Behütet in Meiner Liebe, wirst du an den Tag gebracht. Offenbare Mich. Enthülle Mich.

Zunächst musst du dich dir selbst an den Tag legen. Du hast deine Atemwege mit so viel Denken und Sorgen versperrt. Du hast deinen Atem angehalten, als ob du in unmittelbarer Gefahr wärst. Du bist in Meine Liebe gehüllt. Sei dir jetzt der Ausschüttung Meiner Liebe, in die du eingewickelt bist, gewahr. Habe Meine Liebe, und das Gewahrsein von ihr, denn Mein Herz ist voller Liebe, und Ich gebe sie dir. Ich gieße all Meine Liebe auf dich. Sie dringt in dein Herz.

Je mehr du von Meiner Liebe entgegennimmst, desto höher steigt dein Geist.

Es gibt nichts, was du tun musst, um Meine Liebe zu gewinnen, außer dass du sie akzeptieren musst. Lehne sie nicht länger ab. Lehne es nicht ab, Meine Liebe entgegenzunehmen. Akzeptiere sie mit einem weit geöffneten Herzen. Nimm all Meine Liebe an, so, wie Ich sie in dich gieße. Nichts hält Mich dabei auf. Sei empfindsam für Meine Liebe. Sei verletzbar für Meine Liebe, und alsdann wirst du sehr stark sein in Meiner Liebe. Ja, verletzbar sein für die Liebe. Sei Meiner Liebe wehrlos ausgeliefert. So, wie Ich die Liebe ausschütte, sei du wie ein Schwamm. Sauge Meine Liebe ein. Lasse Meine Liebe in dir zum Überfließen kommen, bis du nur noch herausschreien kannst: „Gott“, so wie du in einem Ringkampf, bei dem du soeben am Verlieren bist, „Schluss. Aus“ schreien würdest.

Wie frivol ist es, dass du immer mit Meiner Liebe im Kampf liegst, denn du legst dir alle möglichen Gründe zurecht, warum du Meine Liebe nicht verdienst. Du gehst von deinem Weg ab, um dir deinen Unwert zu belegen, zu etablieren, dich selbst von ihm zu überzeugen. Hat dir deine Mutter nicht erzählt, dass du Geschenke freudig annehmen sollst? Es steht dir nicht an, Meiner Liebe Grenzen aufzuerlegen. Ich lege ihr keine auf. Warum solltest du das tun mögen?

Nimm Meine voll entwickelte Liebe entgegen. Verpasse nicht einen Tropfen von ihr. Dann wirst du auch nicht gierig nach Liebe sein. Du wirst mit ihr gesättigt sein. Und was ist, wenn du gesättigt bist? Du gibst einem Überfluss statt, und so gibst du die Liebe, die dir gegeben ist, sie in die Welt zu schütten. Bald wird jeder jeden mit Liebe überschütten. Was für eine Freude wird das sein. Stelle dir Meine Freude vor, wie überkochende Liebe verteilt wird, wissend dass sie nicht zur Neige geht. Lasst Uns die Erde mit Liebe füllen, so wie Wir ein Schwimmbecken füllen würden.

Lasst Uns alle Herzen in die Tiefen der Liebe eintauchen. Der Eingangsweg zu Liebe ist Mein Herz, und Ich lasse es weit geöffnet. Möchtest du das gleiche tun? Wirst du dein Herz entriegeln? Willst du dein Herz weit aufschlagen, sodass keine Verwechslung der Fülle und Macht der Liebe, die aus dem Herzen Gottes in dir entspringt, möglich ist? Gib Liebe, egal was du denkst, was du seist. Niemand ist zu gut um Liebe zu geben, und niemand ist zu kleingemacht um Liebe zu geben. Gib sie einfach. Legt euren Hut ab, Geliebte, und gebt Liebe.

Heavenletter # 2552 The Orchard of God’s Dream

Der Obstgarten von Gottes Traum

Gott redete …

Es ist nichts zwischen Uns außer Liebe. Und Liebe ist nicht zwischen Uns, sondern von Uns. Liebe ist die Unwandelbarkeit dessen, was Wir sind und Wer Wir sind. Sofern du ein wenig davon, was Ich sage, annehmen könntest, sofern du den allerkleinsten Anteil der Wahrheit, dass du und Ich Eins sind, bejahen, wirklich bejahen könntest, würdest du Mich bereits einleuchtend verkörpern, und die Erde würde erblühen in einer Weise, von der im vollen Umfange nicht einmal geträumt worden ist. Was immer eure Träume vom Himmel auf der Erde sind, sie greifen zu kurz. Sie berühren nicht einmal anfänglich die Realität des Einen Himmels / der Einen Erde. Ich meine, Wir wollen diese köstliche Kombination Hearth nennen. Es wird zu keinem Bedarf kommen, dass der Himmel ein Hafen ist, denn der Hafen wird das Leben selber sein. Kurorte werden nicht benötigt werden. Das Leben selber wird verjüngend sein. Das Wasser aus dem Hahn wird wie wundervolles reines funkelndes Wasser sein, zugeliefert von dem einstmaligen Himmel, welcher jetzt Erde ist. Kein einziger wird in der Lage sein, den Unterschied zwischen Himmel und Erde zu benennen, denn sie werden zu Hearth geworden sein. Kein einziger wird ooh und aah machen und sagen: „Ist dies denn der Himmel?“ Kein einziger wird grummeln und sagen: „Ist dies die Erde? Ist das alles, was es gibt?“

Das Konzept der Trennung wird sich davonmachen. Hearth in einem jeden Herzen wird bekannt sein. Ihr befindet euch auf der Türschwelle, Geliebte.

Sobald Realität mehr wird als ein Denkbild, sobald ihr sie wirklich erfasst, werdet ihr sie erkennen. Ihr werdet sie leben. Ihr werdet das gänzliche Einssein von Liebe sein. Was bin Ich anderes als das? Was Ich bin, das bist du. Du hast es einfach nicht bemerkt. Du hast es nicht geglaubt. Es ist nicht so, dass du zu glauben hast. Glaube hat damit nichts zu tun. Glaube ist etwas, an dem man festzuhalten hat. Du hast sogar Glaube los zu lassen und schlicht in die Wissendheit einzutreten. Es ist wie durch eine Tür gehen. Du kannst ja dann alles glauben was du möchtest, was sich in dem Zimmer auf der anderen Seite der Tür befinde, sobald du indes die Tür aufmachst, sobald du dir stattgibst, die Tür zu öffnen, dann bist du drinnen, und die Inhalte des Zimmers sind nicht mehr länger ein Geheimnis, noch auch hängen sie weiterhin von deinem Glauben ab. Glaube mag dich ja in Gutgläubigkeit gehalten haben, jetzt aber kannst du die Bäume anfassen und die Äpfel essen. Glaube ist eine Beschreibung. Einerlei wie eindeutig sie dir ausfallen mag, sie ist flauschig.

Wenn du in den Obstgarten eintrittst, erkennst du. Du bist hier. Du bist nicht mehr länger bloß eine Widerspiegelung. Du bist die reale Sache. In dem Obstgarten des Königs bist du der König. Der Obstgarten ist dein. Du bist der Obstgarten Meines Traums, der wahr geworden ist. Jetzt bemerkst du Jeden als dein Selbst. Jetzt bemerkst du Unser Einssein.

Fürchte dich nicht, es käme im Einssein zu Einsamkeit. Keinesfalls. Es ist ungeheurer Reichtum an Gemeinschaft das vorhandene, denn du bist Alle, und du bist Eins. Es gibt nicht mehr länger eingebildetes Getrenntsein. Um Vieles Besseres ist zugegen.

Lasst Uns den Dingen ins Auge sehen – ihr würdet vor langer Zeit der Mannigfaltigkeit entflohen sein, sofern ihr bloß eine Ahnung davon hättet, dass Einssein erklecklicher ist. Unter Umständen gebt ihr Lippenbekenntnisse über die Anschauung ab, Einssein sei das, was ihr gerne möchtet. Ihr sagt, ihr würdet nach ihm lechzen, und dennoch hängt ihr an der Getrenntheit fest, gleichsam, als bildete sie eure Lebenslinie.

Liebe ist eure Lebenslinie, und einzig Liebe, und Liebe kennt Einssein, und Liebe kennt, was Einssein ist. Liebe in Teilen, Liebe aufgespalten, zuverlässige Liebe, in Schichten gelegte Liebe, hat ihre guten Seiten, indes, Liebe unversehrt, Liebe in das Einssein integriert ist besser. Lange lebe das Einssein von Liebe.

Einssein ist wie ein Eintopf. Sellerie ist Sellerie. Kartoffeln sind Kartoffeln. Sie sind wundervoll. Jedes hat seine wertvolle Identität. Mit Wasser und anderen Gemüsen und Gewürzen allerdings zusammengemischt, hoch erhitzt und zusammen verrührt, werden die separaten Teile zu einer wundervollen Suppe. Der Sellerie ist immer noch da. Die Kartoffel ist immer noch lecker. Aber all die Gemüsesorten sind gemeinsamen Kräften beigetreten, und sind nun eine einzige Mischung, was besagen soll, schlechterdings keine Mischung, sondern eine Suppe, die gut genug ist für einen König.

Heavenletter # 2553 Make a Difference to Yourself

Mache einen Unterschied zu dir selber

Gott redete …

Ihr Lieben Herzen, ihr sehnt euch, jedweder Hindernisse ledig zu sein. Ihr müsst von jetzt an wissen, dass Hindernisse ein Gedanke in eurem Sinn sind. Manchmal habt ihr das Gefühl, dass bei euch nichts richtig funktioniert. Ihr versucht ein Stück Papier zu finden, und könnt es nicht finden. Es stimmt, ihr könnt das Papier nicht finden, gleichwohl bist du es, der entscheidet, dass das Suchen nach dem Papier als ein Hindernis betrachtet zu werden hat. Du stellst die Forderung auf, das Papier habe aufzutauchen, und wenn es das nicht tut, hat es dir die Stirn geboten. Und demnach fühlst du dich frustriert, all dies, weil du beschieden hast, der Verlust des Papiers stelle ein Hindernis dar. Selbstverständlich, es ist ein Hemmnis für deine im Voraus eingenommene Idee. Was wäre, wenn ihr, anstelle eines Hindernisses, seht, dass das fehlende Papier euch in eine Richtung weist?

Als Edison die Elektrizität in Gänze begriffen hatte, betrachtete er seine unzähligen Versuche und Irrungen nicht als Katastrophen. Er wusste, all die Fehler waren Trittsteine. Wieso ist euch dies nicht klar? Gibt es irgendeinen Grund, weswegen die Dinge, die nicht so funktionieren, wie ihr es möchtet, als katastrophal betrachtet werden müssen? Ihr habt sie nicht über ihre Ausmaße hinaus aufzublähen. Ändert eure Perspektive.

Geliebte, was ist das Menschenleben anderes als trial and error? Wart ihr am Warten, dass alles für euch vollkommen funktioniert?

Ihr braucht ebenso nicht das Gefühl zu haben, dass ihr gegen eine Wand rennt. Ihr fordert eine Menge ein, von euch selber, von Anderen und vom Leben. Ihr habt Standards festgelegt, die allzu viel von euch verlangen. Sofern euer Leben in euren Augen perfekt zu sein hat, werdet ihr in der Tat Frustration erleben. Ihr sagt, ihr mögt das Gefühl von Frustration nicht, warum also erlebt ihr sie so viel und so oft? Hattet ihr nicht genug davon gehabt? Ist es möglich, dass ihr durchsein könnt mit Frustration und einfach eurer Wege geht, am Pfeifen, während ihr am Arbeiten seid?

Allzu oft stellt ihr euch selber eine Falle, Geliebte. Ihr werdet zu eurem eigenen Leichtgläubigen. Ist es nicht so, dass ihr aber und abermals gegen die gleichen Hindernisse anrennt? Ihr schmettert euren Kopf gegen die gleiche Mauer. Wie viele Male werdet ihr euch selber stattgeben, durch die Eventualitäten des Lebens losgekracht zu sein? Geliebte, weil etwas Irritierendes existiert, bedeutet nicht, dass ihr irritiert werden müsst, oder dass ihr auf die Palme oder zum Kochen gebracht werden müsst. Es ist du selber, der dich festbindet. Du entscheidest dich, so zu sehen, und nicht anders.

Bisweilen bist du wie das verwöhnte Kind, welches alles so haben möchte, wie es es will. Innen drin stampfst du mit dem Fuß auf und vergießt Tränen der Frustration. Darauf gilt es nicht stolz zu sein, Geliebte.

Seid leichter zufriedenzustellen. Zeitigt in eurem eigenen Leben einen Unterschied zu euch. Auferlegt euch nicht euch selber. Lasst das Leben seinen Lauf nehmen, und euch den euren. Seid weiterhin am Versuchen, aber versucht es nicht so sehr. Baut es in eure Vorgaben ein, dass ihr womöglich ein Papier, nach dem ihr sucht, nicht finden werdet. Baut es in euch ein, dass der Computer womöglich nicht mitmachen wird, dass jemand gewisse Dinge nicht abliefert, oder dass er zu spät damit überkommt. Ihr nehmt Ineffizienz nicht stillschweigend hin. Ihr erwartet sie nicht. Zur selben Zeit braucht ihr nicht durch sie fassungslos gemacht zu werden.

Es ist wie mit dem Wetter. Am einen Tag übernehmen die Wolken. Es regnet. Ihr hebt nicht eure Faust gegen den Regen. Ihr fühlt euch nicht dermaßen rechtschaffen, dass ihr den Regen des Foulspiels wegen anklagt. Klagt nichts an, Geliebte. Kommt mit eurem Leben in verträglicher Weise voran. Seid euch selber ein Aktivposten.

Erkennt ihr, wie die ganzen Blockierungen inwendig in euch selber sind? Ihr blockiert euch selber, wenn ihr Unannehmlichkeiten derart ernst nehmt. Die Details des Lebens sind nicht immer perfekt. Wer sagte denn, sie hätten es zu sein? Wieso, Ich meine, ihr habt derartige Gedanken gehabt. Und nun werdet ihr die Bollwerke einreißen, die ihr hochgezogen habt. Entfernt die Barrieren inwendig in euch, Geliebte, und damit, damit werdet ihr ihrer ledig sein.

Heavenletter # 2554 The Magnificent Beauty of Life 

Die großartige Schönheit des Lebens 

Gott redete …

Möchtest du Mir einen Gefallen tun und anerkennen, wie schön du bist, und wie schön du für Mich bist? Willst du anerkennen, wie liebenswert du bist, und dass du ein Segen auf Erden bist? Wenn du das liest, kannst du merken, dass du ein Segen bist. Und wenn du das nicht liest, wirst du es wohl nicht wissen, wiewohl, dennoch bist du es. Würde Ich etwas anderes als einen Segen ausbringen? Ich bringe nur Segen und Glück aus. Ihr seid Mein Glück, Geliebte. Ihr seid die Güter, die Ich im Himmel ablege. Ihr seid meine Spezialität. Müsst ihr Fehlerhaftes an Meinen Gütern finden? Würdet ihr euch wirklich zurückgeben mögen, um ein besseres Modell zu bekommen?

Es ist Mir gleich, in welcher Fassung oder Form ihr seid. Es macht keinen Unterschied für Mich, wie du aussiehst, oder was du getan hast. Gewiss, Ich rede euch zu, die Vergangenheit loszulassen, Sollte Ich weniger tun mögen? Würde Ich dir irgendetwas anempfehlen und selber dabei weniger tun? Ich weiß um Besseres, als einen rückwärtigen Blick auf die Vergangenheit zu werfen. Deshalb, die Vergangenheit existiert nicht. Nur durch eure Aufmerksamkeit wird die Vergangenheit ein Referenzpunkt. Ihr gebt der ätherischen, kurzzeitigen, störenden Vergangenheit zu viel Gewicht.

Ihr wollt das Leben mit großen Ereignissen aufgefüllt sehen. Ihr wollt, dass die Vergangenheit etwas Vitales ist. In diesem Sinne, mag es sein, dass ihr selbst Schwierigkeiten vor Ausgeglichenheit rangierend akzeptiert, oder unverringerten Schmerz vor nicht-ausgeschmücktem Vergnügen. Ihr entwerft gewisse Übertreibungen für den Charakter, den ihr spielt. Ihr würdet täglich das Drama wählen. Ihr seid in das Melodrama verbissen. Ihr mögt es, eine Geschichte zum Erzählen zu haben. Ihr mögt es, das dramatische Interesse zu sein. Ihr habt Emotion vor einfachem Schönsein, vor einfachem Sein rangierend gewählt.

Nun bitte Ich euch zu wählen, überhaupt nichts zu sein! Einfach zu sein. Du musst nicht vonseiten der Welt groß Notiz zugewendet bekommen, um bedeutsam zu sein. Seid wichtig für Mich, Geliebte. Bin Ich nicht genug? Nehmt den überfließenden Ruhm, der am Kommen ist, wichtig. Seid still. Hört ihr, wie das Leben auf der Erde höher steigt? Fühlt ihr es?

Ihr braucht keine Fanfare. Ihr braucht Stille, Geliebte. Ihr braucht keine Sensationen. Gewöhnliches ist genug. Wie außergewöhnlich Gewöhnlichkeit ist! Keiner sucht sie, und dennoch ist sie ein Grundpfeiler. Sie verankert euch in dem einen Punkt. Habt einen wunderbar gewöhnlichen Tag.

Ist es gewöhnlich, auf eurem Rücken im Gras zu liegen, an einem Grashalm zu kauen, den Himmel zu erkunden? Ihr mögt nichts darüber denken, und dennoch, das ist das woraus ihr gemacht seid. Wer sagt, dass nichts frei ist? Ich setzte keine Grenze. Alles ist frei auf Anfrage hin. Du brauchst keinen neuen Lamborghini, um an den Bäumen und der Luft und dem überdachenden Himmel Freude zu haben. Alles was gebraucht wird, bist du, schönes Du.

Wenn du mit Meinen Augen sehen könntest, würdest du die Ungeheuerlichkeit deiner Schönheit kennen, und so würdest du die Schönheit von Jedem und Allem kennen. Du würdest nur Schönheit kennen. Du würdest deine Zeit nicht mit irgendetwas Geringerem verschwenden. Wenn du Schönheit haben kannst, warum solltest du so töricht sein mögen, und etwas Minderes wählen? Natürlich, du tendierst dazu, dies jeden Tag zu machen. Du holst dir Bücher aus der Bücherei, die dir nicht dienen, noch dir gerecht werden. Du siehst dir Filme an, und vergisst die Schönheit des Lebens. Du führst eher ein Leben, das dich wegführt von der großartigen Schönheit des Lebens. Ich sage dir jetzt, hole sie dir zurück! Eile zu der Schönheit im Inneren und schließe sie auf, wirf sie in den Wind und lasse sie fallen, wohin sie will. Lasst die Winde euer Leben markieren, Geliebte. Setzt die Segel zum Horizont. Er ist so nah, so nah, ihr könnt ihn beinahe anfassen.

Heavenletter # 2555 Christ in Service to God

Christus – Gott zu Diensten 

Gott redete …

Bitte begreift, dass uneigennützig sein nicht bedeutet, ihr solltet euer Selbst übersehen. Es bedeutet nicht, dass ihr die Entscheidung fällt, Jeder rangiere vor euch, und ihr wärt der letzte auf eurer Liste. Christus gab nicht in seinem Dienst an Mir seinen Frieden und sein Glück auf. Er stellte nicht seine Bedürfnisse beiseite. Er tilgte sich selber nicht. Er ging abends schlafen, und er aß. Er ruhte sich aus. Er überarbeitete sich nicht. Er dachte sich niemals als gebend. Er kam ganz einfach von dem Bewusstseinszustand her, welcher der seine war. Er genoss sein Leben. Er fand Vergnügen an den Leuten, denen er begegnete. Er fand Vergnügen an seinem eigenen Dienst. Er diente, nicht um sich selber oder irgendjemandem etwas zu beweisen, sondern schlicht, um zu dienen. Er kam von einem hohen Ort her. Er ließ sich nicht zu irgendeiner Kreatur herab, sich selber inbegriffen. Er sah keinen als niedriger, und mithin war er nicht an einer Stelle, wo sein Blick ihm hieß, es sei an ihm, sich zu opfern. Er sah sich selber nicht gegenüber Einzelnen als notwendig. Er wusste einzig darum, was an ihm war, es für Mich zu tun, und also tat er es, denn Mir nicht zu dienen wäre für ihn ein Opfer gewesen, größer als er es hätte tragen können.

Dass du dienst, bedeutet nicht, dass du dich opfern sollst. Bekomme die Auffassung los, opfern sei eine gute Sache. Eines Tages wirst du zu dem Bewusstseinszustand gelangen, wo du dein ein und alles geben wirst, ohne einen Gedanken ans Opfern. Du wirst geben, weil es an dir ist, zu geben, und weil es dir naturgemäß ist. Das ist es, was du gerne tun möchtest, nicht, um dich gut zu fühlen, nicht um der Ehren halber, sondern schlicht, weil es die Sache ist, die dir obliegt zu tun.

Geliebte, sowie ihr gebt über die Mittel eures Bewusstseins hinaus, hebt ihr an, zu bedauern und Vorwürfe zu machen. Ihr befürwortet es nicht, jemanden zu dem Empfänger eures Bedauerns oder eurer Verbitterung zu machen.

Christus opferte sich nicht. Er gab sein alles, dennoch war er niemandes Narr. Er sagte sich nicht selber an, was er sein, oder was er tun oder fühlen solle. Es gab keine Aufspaltung zwischen seinem Denken und seinem Handeln. Er bereitete sich nicht darauf vor, ein Geber zu sein, noch auch hatte er das Empfinden, er sei seine Geben-heit schuldig. Er gab ganz schlicht, was an ihm war, zu geben. Sterbliche Augen sehen, dass er eine Menge gegeben habe. Christus wusste nicht davon. Er gab, was er zu geben hatte. Er tat einfach, was als nächstes dran war.

Christus war gut im Los-Lassen. Aus seiner Wahrnehmung heraus gab es nichts, was er eignete, und gab es nichts, was er benötigte. Demzufolge gab er, und demzufolge diente er Mir in der Welt. Er diente Mir in aller Huld, und daher diente er der Menschheit in aller Huld. Es ist ziemlich sicher dramatisch, eine Handlung des Sich-Opferns zu begehen, aber, meint ihr, das sei ansprechend?

Christus tat nicht alles, worum ihn die Welt gebeten hat. Er machte nicht einen Fußfall. Er diente, aber er war nicht untertänig. Er war bescheiden, dennoch war er nicht bestrebt, bescheiden zu sein. Er wusch die Füße des anderen Menschen als ebenbürtiger. Das war für ihn keine auffallende Sache. Er beschied nicht, bescheiden zu sein. Er beschied nicht, überhaupt irgendetwas zu sein. Er wandelte auf der Erde und tat, was an ihm war, zu tun.

Du wirst vielleicht sagen, dass er sein körperliches Leben opferte. Er sah die Dinge anders. Er sah nicht, dass es gegolten hat, sein Leben zu geben, noch auch, dass es seinem Leben gegolten habe, durch irgendjemanden genommen zu werden. Er sah seine weltliche Existenz akkurat als die Meine, als Meine, zu geben, und als Meine, zu nehmen. Er sah sein Leben nicht als seinen Körper. Er sah seinen Leib für das, was er war. Er hatte nicht zu sterben, um um Ewiges Leben zu wissen. Christus wusste, wer er war, und er wusste, dass sein Sein niemals von ihm weggenommen werden konnte. Du liebst ihn genau deswegen, weil er sich nicht opferte. Er gab freisinnig, und er verpflichtete dich nicht, und mithin ist es jetzt deinem Herzen so gerne danach, ihm Gefallen zu erweisen.

Heavenletter # 2556 The Source and Goal of All Love

Die Quelle und das Ziel aller Liebe 

Gott redete …

Wenn dein Herz wehtut, was immer die vermeintliche Ursache, schmerzt es für Mich.

Wenn du das Gefühl hast, dass in deinem Leben etwas fehlt, egal wie klar oder wie verschwommen dein Empfinden ist, bin Ich es, nach dem du dich sehnst.

Ich bin das Alpha und das Omega, und gleichwohl gibt es kein Beginnen und kein Enden. Da ist Seien. Seien ist. Liebe ist.

Wenn ihr euch sehnt und demzufolge das Gefühl habt, es fehle etwas, hattet ihr eine kurze Zeit lang eure Beachtung fehlplatziert. Demzufolge erlebt ihr ein Sehnen. Ihr wisst womöglich nicht, dass euer Sehnen Mir gilt. Ihr habt einfach das Gefühl von Leere, was ihr Sehnen nennt.

Wenn dich dein Liebster verlassen hat, egal, wie sehr du dich nach ihm und nach seiner Beachtung sehnst, er ist ein Symbol von Mir. Du fingst ein Fragment ein, und daher dachtest du, dein Geliebter sei das Menschenwesen vor dir, und, dass er deine Liebe veranlasst habe. Einerlei, wie sehr du dieser Auffassung warst, er war niemals an erster Stelle. Es war deine eigene Liebe, welche sich die ganze Zeit über in einer Hauptrolle zeigte.

Geliebte, Geliebter, da ist du und da ist Ich, unser Einssein verkleidet als zwei. Es gibt keinen dritten. Egal wie sehr du glaubst, es gebe einen, deine Liebe war Anhaftung an eine Fiktion. Du hattest eine Vision vor dir. Erinnere dich nunmehr, dass es keinen Anderen gibt. Einerlei wie sehr du einen anderen Menschen liebst, es gibt keinen Anderen. Du liebst ein Bildnis, was du vor dich hin gestellt hast. Egal wie viel Fleisch und Knochen, es ist nach wie vor ein Bildnis, was du auf die Leinwand deines Herzens projiziert hast.

Du hast Objekte deiner Liebe. Dies ist wundervoll. Finde Vergnügen an ihnen. Und dennoch hast du kein Objekt für deine Liebe nötig. Deine Liebe ist, und du nimmst sie zum Brennpunkt. Wenn sich ein geliebter Nahestehender aus deiner Präsenz oder aus deinem Herzen wegbegibt, wird dir die glänzende Gelegenheit präsentiert, die immerzu präsente unermessliche Weite deiner Liebe zu entdecken. Deine Liebe stieß einen Augenblick lang oder über Jahre hinweg oder eine ganze Lebenszeit lang herunter und fasste auf eine Persönlichkeit zu, wie das ein Vogel mit einem Samen tut, und dennoch, selbst deine größte Liebe ist eine Ablenkung, eine Platzkarte für Mich. Liebe liebt Liebe. Liebe liebt sich selber.

Du liebst Essen. Ein gewisses Essen wird dir gereicht, und das ist ein Festmahl, und du isst es auf. Vielleicht besteht das Essen aus Beeren vom Feld oder aus einer Gemüsesuppe aus deinem Garten. Du sagst, du liebst die eine Mahlzeit, oder eine andere, und dennoch, was du in Wirklichkeit liebst, ist essen. Und damit liebst du, zu lieben. Ich stehe vor euch, Geliebte, und Ich warte euch mit Mir Selbst als die Fülle der Liebe in einem jeden Augenblick auf.

Deine Mutter war eine Aushilfe, eine Vertreterin für Meine Liebe. Dein Gatte ist das. Deine Kinder sind das. Es gibt Eine Liebe, und sie ist Unser. Diese Liebe kann niemals von dir weggenommen werden. Liebe steht in dir. Es ist gleichsam so, wie wenn du mit deiner Liebe malst. Du pinselst sie hier und dort hin. Du schüttest eine ganze Kanne voll Liebe auf eine einzige Illusion. Alldieweil ist die Farbe insgesamt dein. Du bringst sie einfach irgendwo an. Und so steht es mit der Liebe. Und doch ist sie insgesamt dein, und ist sie insgesamt Mein, und es vermag Liebe niemals von dannen zu ziehen. Objekte können variieren, Liebe wiewohl ist Liebe. Dem zum Trotz was du wahrnimmst, Liebe zieht nicht umher. Sie ist da und existent, dessen unbenommen, was sich in der relativen Welt abspielt. Liebe ist dein. Einerlei wie viel du sie weggibst, sie ist auch so und nach wie vor dein.

Finde Vergnügen an den Objekten deiner Liebe, und wisse, sie sind beiläufig. Es spielt keine Rolle, wie wichtig sie dir zu sein scheinen, sie sind beiläufig. Sie sind insofern behilflich gewesen, indem sie dir aufzeigen, dass Liebe inwendig in dir existiert. Du irrst dich, wenn du glaubst, dass deine Liebe von den guten Wünschen oder der Präsenz oder der Beachtung vonseiten Anderer oder von der Beachtung, die du Anderen schenkst, abhängig ist. Liebe ist nicht abhängig. Liebe ist die Quelle von sich selber und hat keinen Gegenstand nötig. Genieße das Anlanden deiner Liebe auf einem anderen Menschen, sei dir indessen im Klaren, dass ein Anderer nicht ihre Quelle ist. Du und Ich sind das. Ich BIN das.

Heavenletter # 2557 The Word Was God

Das Wort war Gott 

Gott redete …

Ich bette dich zur Nacht. Und am Morgen wecke Ich dich auf. Fühle das Behagen, das Ich dir gebe, denn Ich möchte, dass du es hast. Es ist gut, die Quelle deines Komforts zu kennen, auch wenn du nur eine kleine Ahnung hast. Eine Ahnung wird dir guttun. Auch das Atom ist nur eine Ahnung von der Größe, die es ist.

Du magst sagen: „Was aber wenn ich keine Ahnung davon habe Wer Du bist, Gott? Was ist, wenn meine Idee von dir umwölkt ist? Was, wenn ich Dich fürchte, wenn ich Vorbehalte habe, Ressentiments gegen Dich hege?“

Dann sind eure Gedanken nicht über Mich, Geliebte. Ihr habt euch ein Bild gemacht, oder es wurde euch hergereicht und ihr habt es angenommen. Aber auch dies geht klar, da Ideen wechseln können. Wenn du Mich als etwas weniger als Liebe kennst, wirst du jetzt darüber hinausgehen. Es ist Liebe, die du gerne möchtest, und es ist Liebe, die du verdienst, und Ich bin der Eine, der große Liebe gibt. Ich bin Liebe. Gott ist ein anderer Name für Liebe. Du kannst der Liebe, die Ich gebe, nicht lange widerstehen. Meine Liebe wird in dein Gewahrsein eindringen. Du weißt, was Liebe ist, und jetzt wirst du die Quelle dieser Großen Liebe kennenlernen, und wissen, dass sie für dich ist, und deshalb dein ist. Du hast sie erhalten. Du wirst sie als dein Geburtsrecht erkennen und nicht als ein Geschenk. Liebe ist dir eingeboren. Sie wird dir nicht angeboten. Sie gehört zu dir. Sie war dein, bevor du geboren wurdest. Sie war dein, bevor du wusstest, dass du in deinem Gewahren gefehlt hast. Du wolltest Liebe, und nun erkennst du sie in dir wieder, und erhebst Anspruch auf sie. Dein Anspruch nimmt nichts weg vom Anspruch eines anderen. Es gibt genug Liebe für jeden.

Du brauchst nicht vor Gericht zu ziehen, um das zu erhalten, was dir eingeboren ist. Du musst es nicht einfordern. Du musst nicht dafür in die Schule gehen. Du musst nicht dazu erzogen werden. Du hast es einfach nur entgegenzunehmen.

Ich zwinge dir Meine Liebe nicht auf. Meine Liebe hat immer existiert, und du hast sie immer gehabt, und immer von ihr gekostet. Du magst das jetzt als eine akzeptierte Tatsache bemerken. Die große Liebe Gottes ist dein. Sie ist mehr dein als alles andere auf der Welt. Und sie ist auch mehr wert als alles andere in der Welt. Meine Liebe ist mehr wert als ein neues Auto. Warum sich auch zusammen über alles andere Gedanken machen, wenn du Gedanken über Mich denken kannst, über Gott, diesen Gott der dich mit all der Liebe seines Königreichs liebt. Ich liebe euch Geliebte, mit allem was Ich wert bin, und Ich bin Gold wert. Ich bin der Gott der Liebe und Ich bin ihr Gold. Halte deine Arme weit offen um Meine Liebe in Empfang zu nehmen.

Auch wenn du immer noch glaubst, dass du der Ganzheit Meiner Liebe nicht wert bist, nimm sie gleichwohl entgegen. Strecke deine Hand aus, um zu empfangen, so wie du es tun würdest, um den Regen zu spüren, der vom Himmel fällt. Was gibt es, was Ich dir nicht geben kann? Was gibt es, was Ich dir nicht gegeben habe? Ich habe dir bereits Mein Alles gegeben, und Mein Alles ist viel. Es ist Alles. Es ist absolut die Essenz von dir. Meine Liebe ist das, woraus du gemacht wurdest.

Unterdessen ein Osterhase aus Schokolade in der Form ist, die er hat, ist er ebenso obendrein einfach Schokolade. Der Osterhase muss nicht die Form eines Hasen haben, um Schokolade zu sein. Ein Schokoladenosterhase ist Schokolade unabhängig von seiner Form. Wenn ein Ohr von ihm abgebissen ist, ist es immer noch Schokolade. In Stücken bleibt der Hase Schokolade.

Wenn du ein menschliches Wesen bist, dann bist du einfach Meine Liebe, und es gibt nichts anderes was du sein kannst. Unabhängig davon, ob du Mich ablehnst oder dich ablehnst, du bist unwiderruflich Liebe, Meine Liebe, in jedem Sinne des Wortes. Das Wort war Gott, und das Wort war Liebe.

Heavenletter # 2558 You Are Growing toward Self-Reliance

Du wächst auf eigenverantwortliches Selbstvertrauen zu 

Gott redete …

Du sagst, du möchtest ohne Anhaftung auskommen, und doch bist du geneigt, den Abgang von Anhaftung als einen Verlust anzusehen, derweilen er natürlich einen Hinzugewinn darstellt. Es ist Freiheit, welche ihr hinzuerlangt. Es sind Bande, derer ihr ledig werdet. Ihr neigt dazu, Bande mit Liebe zu korrelieren. Derweil Anhaftung zurückweicht, erlangt ihr Liebe. Euch geht Bedürftigkeit ab. Ist jene verlieren nicht eine gute Sache?

Abhängigsein gehört nicht angestrebt. Wenn ihr von der Liebe von jemandem abhängig seid, seid ihr nicht frei. Ihr seid angeseilt, gebunden, einer vermeintlichen Bedürftigkeit unterworfen, als sei euer Leben auf die Beachtung und Zuneigung eines Anderen zu euch angewiesen. Dem zum Trotz was ihr empfindet, sind andere Menschen nicht eure Lebenslinie. 

Ich könnte hier rasch herbeikommen und äußern: „Ich bin eure Lebenslinie.“ Ganz gewiss könnt ihr euch auf Mich verlassen, jetzt allerdings tut ihr euch der Vergegenwärtigung auf, wie viel Ich euch bin. Ihr wachst zum eigenverantwortlichen Selbstvertrauen hin. Ich bin euer Kamerad. Ich bin euer Denkgut. Bald werdet ihr das Einssein leben, von dem ihr derzeit schier redet. Bald werdet ihr das Einssein merken, welches ihr seid. Ihr werdet nicht einmal mehr so sehr von Meiner Aufmerksamkeit, die auf euch liegt, abhängig sein. Ihr werdet sie immerfort haben, gleichwohl wird jedwede angenommene Distanz zwischen Uns nachlassen. Ihr werdet nicht derart ausgiebig Echos Meiner Stimme von einem Berg vernehmen, denn ihr Mich von eurem eigenen Herzen her brausen hören werdet. Obschon Ich allerorts bin, werdet ihr erkennen, dass Ich nicht außerhalb von euch existiere. Du und Ich werden Eins sein aus jedem Winkel her in jeder Weise, wie ihr es auch in Scheiben schneidet.

Ja, Meine Einen, ihr fürchtet auch das Einssein als einen Verlust, gleichsam, als wäre es einsam, Eins zu sein. Meine Lieben, es ist einsam, weg vom Einssein zu sein. Mit dem Einssein, da büßt ihr nichts ein, außer ihr bezeichnet Los-Lassen von Unwissenheit als Verlust. Ja, in der Tat, ihr werdet Unwissendheit verlieren, welche schier ein Geisteszustand ist. Ihr werdet Gott-samkeit hinzuerlangen, welche ein Wahrheitszustand ist.

Habt ihr das Empfinden, ihr würdet zehn Cent verlieren, während ihr einen Dollar bekommt?

Ihr wart genug mit Einsamkeit vertraut, Geliebte. Einsamkeit ist euer unfehlbares Gewahren gewesen, dass ihr etwas überseht und euch entgehen lasst. Was wirklich versäumt wurde, ist euer volles Gewahren und eure Bejahung des Einsseins. Sofern ihr Alles möchtet, ist Einssein der Weg dorthin, der zu nehmen ist.

Nun also, es ist natürlich klar, ihr könnt nicht rausgehen und Einssein packen. Ihr habt es bereits und benötigt schlicht das Euch-Klar-Sein, euch zu strecken und hinzulangen. Es wird aus eigenem Antrieb zu euch her kommen. Ihr könnt es erstreben. Ihr könnt offenen Armes sein, sobald es kommt. Dieses Euch-Im-Klaren-Sein kann langsam daherkommen, oder es kommt wie ein Blitz. Die Gewissheit heißt, dass es kommen wird. Ihr werdet ins Einssein hinein verschmelzen. Euer Mitbekommen wird sich selber begegnen, und ihr werdet restlos im Einssein sein.

Habt nicht das Gefühl, ihr hättet ein spektakuläres Bedürfnis nach Einssein bei euch, welches koste es was es wolle erfüllt werden müsse. Es ist nicht etwas, was ihr dringendst benötigt. Einssein ist für euch hergerichtet, und doch könnt ihr nicht anordnen, dass euer Gewahrsein auf euren Befehl hin herumspringt. Gewahrsein kann nicht herumbefohlen werden. Gut, gewiss ja, ihr könnt euch zu ihm hinlehnen. Ihr könnt es herbeiladen. Ihr könnt es erstreben. Habt ein Verlangen nach vollem Gewahrsein, so, wie es euch jeden Morgen danach verlangt, dass die Sonne aufgeht. Habt ein Verlangen nach ihm mit dem vollen Gewahren, dass es auf seinem Weg ist und eintreffen wird. Es hat keine andere Wahl als zu kommen.

Alles ist in Bewegung gesetzt worden. Das volle Gewahrsein des Einsseins, nach dem ihr lechzt, ist auf dem Weg. Es folgt dem Ablauf, der für es eingestellt ist. Gleichzeitig kann es natürlich einen früheren Zug bekommen. Sei in jedem Augenblick gerüstet. Sei jetzt fürs Einssein bereit. 

Heavenletter # 2559 What If Your Heart Didn’t Look for Results?

Was wäre denn, wenn dein Herz sich nicht nach Resultaten umtun würde?

Gott redete …

Oft sage Ich zu euch: „Nutzt euer Herz, folgt eurem Herzen. Eurem schönen Herzen.“ Was bedeutet es, eurem schönen Herzen zu folgen?

Ich meine – Denken los lassen. Ich sage euch soeben nicht, niemals zu denken. Selbstverständlich, ihr seid am Denken. Ihr habt aus einem Grund einen Verstand. Bloß, der Geist ist vorherrschend geworden. Spielt also euren Geist herunter. Wenn ihr eurem Geist unablässig folgt, reagiert ihr auf die Vergangenheit und schaut auf die Zukunft. Ihr malt euch etwas aus. Ihr setzt eure Wetten. Euer Gehirn, nicht anders wie ein Computer, setzt Informationen zusammen und macht etwas daraus. Angaben sind immerzu aus der Vergangenheit. Selbst dann wenn ihr soeben die Information erhaltet, ist der Geist bereits dabei, sie zusammenzusetzen, sie am laufenden Band herauszuhauen wie ein Glücksspielautomat, und dabei Anstalten unternehmend, es hinzubekommen, dass drei Äpfel gemeinsam auftauchen.

Das Gehirn, einem Computer gleich, kann nicht spontan sein. Es kann bloß auf das hin Folge leisten oder reagieren, woraufzu es programmiert worden ist. Das Gehirn sieht, was direkt vor ihm liegt, einverleibt es allerdings unverzüglich in die Vergangenheit oder in eine projizierte Zukunft. Das Gehirn summiert auf. Es kalkuliert. Es kategorisiert. Es sagt dir an, fußend auf vergangenen Erhebungen, was es für dich für am günstigsten zu tun erachtet, um Resultate zu erlangen. Das Gehirn flippt dauernd durch die Vergangenheit. Es ordnet die Dinge in Kategorien ein. Es addiert unentwegt auf. Die Dateien buchten sich aus. Sie geraten dermaßen überfüllt, dass ihr beinahe nicht mehr denken könnt. Der denkende Geist, Geliebte, ist nicht immerzu verlässlich. Bewertung ist nicht verlässlich. Das Herz ist verlässlich ein Herz. Herzen sind aus Gold gemacht, Geliebte.

Ihr werdet eventuell sagen: „Aber, Gott, das Herz ist ebenfalls nicht immer verlässlich. Ich habe mit meinem Herzen Irriges um Irriges begangen. Ich habe sogar mit meinem Herzen einen Dummkopf aus mir gemacht. Die Erfahrung hat mich gelehrt, ich muss meinen Verstand benutzen, vor meinem Herzen.“

Wenn du sagst, du machst mit deinem Herzen Fehler, sagst du, du bekommst nicht immer die Resultate, die du möchtest. Du bekommst sie mit deinem Verstand genauso wenig. Manchmal ist dein Verstand für sein eigenes Bestes allzu schlau. Er bedeutet dir, dich nach deinem besten Interesse umzusehen, bloß, er weiß nicht immer, worin dein bestes Interesse liegt. Übervorteilen ist nicht immer schlau.

Was wäre, wenn dein Herz sich nicht nach Resultaten umsehen würde? Was wäre, wenn dein Herz schlicht den Takt schlüge, den es schlägt? Was wäre, wenn dein Herz einfach das über alles liebte, was es über alles liebt, ohne einen Gedanken an eine Zukunft, ohne einen Gedanken daran, was sonstwer denken mag, ohne einen Gedanken an Rückfluss, ohne einen Gedanken an Zugewinn, ganz einfach ohne Gedanken. Was wäre, wenn deinem Herzen die Erlaubnis eingeräumt worden wäre, zu sagen, was es fühlt, und zu sein, was es ist?

Sofern du immer noch das Empfinden hast, dass dein Geist verlässlicher ist als dein Herz, dann ziehe in Betracht, dass dein Herz verstehenden Geistes ist. Mit Sicherheit hat dein Herz einen Verstand aus sich selber heraus.

Möchtest du zum wenigsten zugeben, dass dein Herz um eine Menge weiß? Es weiß, ohne zu wissen weswegen. Es weiß, es möchte Musik machen, oder es möchte malen. Dein Herz weiß, was es glücklich macht. Dein Verstand kann voller guter Absichten sein, gleichwohl kann er bloß von einer Distanz herkommen, unterdessen das Herz augenblicklich ist. Das Herz ist weise, weil es nicht nachdenkt. Also was nun, falls dein Herz nicht schlau ist. Ich sage dir, dir ein Herz zu nehmen. 

Ich trage dir nicht an, rührselig zu sein. Ich sage dir nicht, sentimental zu sein. Ich sage dir, dein Herz zu nutzen.

Du weißt, es gibt für alles ein richtiges Werkzeug. Du benutzt nicht einen Hammer, wenn du einen Schraubendreher brauchst.

Dein Verstand wird dir beispielsweise ansagen, wen du lieben kannst, und wen womöglich nicht. Dein Herz erzählt dir eine andere Geschichte. Dein Herz erzählt dir, was sich soeben begibt. Geliebte, Verstande heiraten nicht, Herzen aber können das. Herzen tun das.

Heavenletter # 2560 Harmony Means More Than Agreement

Harmonie meint mehr als Übereinstimmung

Gott redete …

Harmonie ist, was erwünscht ist. Meint nicht, Harmonie bedeute – immer Einverstandensein. Sofern Harmonie Zustimmung bedeutete, würdet ihr lange, lange Zeit auf Harmonie warten. Harmonie springt über Missstimmigkeiten hinweg, wie über ein großes Gebäude. Stimmt es nicht, dass ihr nicht jederzeit mit euch selber übereinstimmt? Wieso, Geliebte, Meinungsverschiedenheiten – das ist nichts.

Harmonie bedeutet nicht, dass jeder das gleiche denkt, das gleiche mag, gleich handelt. Es bedeutet, dass ein höherer Referenzpunkt da ist, als einander gleich zu sein. Es ist mehr so, dass es in Ordnung so ist, anderer Auffassung zu sein. Es ist vollkommen in Ordnung so. Kein einziger hat umgewandelt zu werden. Jeder kann die Sicht haben, die er hat. Jeder kann sich vergegenwärtigen, was er sich ausmalt und vergegenwärtigt.

Harmonie fordert nicht das Verlangen ein, zu verstehen. Harmonie rührt von einer Fürsorge her. Sie ist der Goldene Schnitt, nicht als ein Ideal, sondern als eine alltägliche Praxis. Sie ist andere Menschen sein lassen, was sie sind, sie fühlen lassen, was sie fühlen, und dennoch besteht ein Verlangen, einander Freunde zu sein. Was wird mehr benötigt, als jenes Verlangen, jenes kleine Ansinnen, Freunde zu sein, worauf liegt ein höherer Bedarf, als dass du, einerlei wie die Dinge stehen, dich nach dem Wohlbefinden des anderen Menschen umtust.

Es ist für Meine Kinder ein Leichtes, mit ihren Zungen über die Handlungen anderer Länder zu gackern, wie kindisch sie sind, sich um dies oder das zu streiten. Und nachgerade wird in den Häusern, möglicherweise in deinem Haus, um geringfügige Dinge gestritten. Was veranlasst es, dass deine Erwiderung in Hast und Gepresstheit ausfällt? Was verschafft dir das Empfinden, dass du angegriffen worden seist? Vielleicht hast du das Gefühl, dass das, was du fühlst, für Andere nicht von Belang ist. Vielleicht fühlst du, sie sind in ihren eigenen Gefühlen ganz fest verbunden, und würdigen die deinen nicht. Hast du das Gefühl, in etwa so – hast du das Gefühl, du seist ausgenützt worden, und fühlst du dich demnach ungeliebt? Etwas veranlasst dich zu dem Zeitpunkt, dich ungeliebt zu fühlen, oder warum ist es, dass du dich heute über etwas aufregst, woran du dich morgen womöglich nicht einmal mehr erinnerst? Was genau ist geschehen, was dir unfreundliche Empfindungen verschafft, oder was es hinbekommt, dass du das Gefühl hast, dein Gegenüber sei nicht dein Freund?

Was du auch deinem Empfinden nach für nötig hältst und bedarfst, das ist es, was du deinem Gegenüber geben musst. Du hast das Gefühl, dass man dir nicht zuhört? Dann musst du zuhören. Du fühlst dich nicht wertgeschätzt, dass man nicht auf dich acht gibt, du fühlst dich unwichtig? Dann zeige Wertschätzung. Kümmere dich um den anderen. Denke einen Augenblick nach. Gäbe es Wortwechsel, wenn du dich wirklich um dein Gegenüber kümmern würdest?

Wenn du und dein Freund sich gerne über Politik streiten, dann habe Freude an eurer Auseinandersetzung. Du brauchst niemanden zu überzeugen, genauso wenig braucht irgendwer dich zu überzeugen. Ihr könnt herauskommen und einander die Hände schütteln.

Harmonie ist nicht Wischiwaschi. Sie ist nicht Übereinkunft um der Übereinkunft willen. Sie ist nicht ein Mangel an Charakter. Sie ist jene Bereitwilligkeit, zu lieben, dessen unbenommen, was du gerne magst oder nicht magst.

Schließe in deinem eigenen Zuhause Frieden. Sofern du Auseinandersetzungen nicht dermaßen ernst nehmen würdest, hättest du bereits Frieden. Schließe Frieden in deinem eigenen Zuhause, und Friede in der Welt wird mit dir gleichziehen.

Disharmonie wird ihr Schwert niederlegen. Sie wird nicht mehr länger den Wunsch haben, zu herrschen. Disharmonie wird den Wunsch haben, sich in Harmonie zu wandeln, und jene Bereitwilligkeit ist hinlänglich dafür, dass dies glückt.

Geliebte, wobei kann man nicht verschiedener Meinung sein? Verschiedener Auffassung sein hat keine großartige Angelegenheit zu sein.

Pflichte nicht bei um des Einvernehmens halber. Pflichte nicht bei, weil du meinst, jemand habe nachzugeben, und derjenige seist du. Beipflichten ist in keiner Weise die Thematik. Lieben ist die Thematik. Du brauchst dich nicht von einer geringfügigen Sache, wie es Meinungsverschiedenheiten sind, von der Harmonie abhalten lassen. Du machst keine Konzessionen. Du unterläufst nicht deine Wahrheit. Du lässt einfach das Bedürfnis nach Einverstandensein los, das ist alles. Lasst Bedürftigkeit los, Geliebte, lasst los.

Heavenletter # 2561 Throw Away Your Lists

Wirf deine Listen weg 

Gott redete …

Zögerst du, Kleinheit zurückzulassen? Willst du nicht diese kleinen ärgerlichen Sachen davongehen lassen, die soviel von deiner Aufmerksamkeit aufwenden – wofür willst du sie? Warum sind sie so wertvoll für dich? Sie müssen wertvoll sein, weil du sie immer und immer wieder in deinem Geist heraufbeschwörst. Aus Kleinheit heraus, bist du dir sicher, dass irgendjemand dich nicht gut behandelt hat. Sie sagten irgendetwas, was eine Ungerechtigkeit darstellt. Sie waren unfreundlich, gedankenlos, beißend, möglicherweise grausam. Es war nicht in Ordnung. Du wurdest nicht behandelt, wie ein Kind von Mir es verdient hat, behandelt zu werden, weil du nur verdient hast, mit Liebe behandelt zu werden.

Geliebte, da ihr immer noch das Gefühl von Machtlosigkeit, das euch die Erfahrung geliehen hat, beherbergt, behandelt ihr euch nicht mit der Liebe, die ihr verdient. Ihr halst euch selber ein unfreundlichen Wort auf, so, als ob es ein Kredit wäre, der zurückgezahlt zu werden hat. Du nutzt die Gelegenheit, diese unfaire Kritik bei dem Stapel angehäufter Verletzungen aufzutürmen. Auch wenn die Verletzungen klein waren, der Stapel ist groß. Du stapelst die Vergangenheit über dir auf, Stein um Stein, Kiesel um Kiesel, Sandkorn auf Sandkorn. Blast die Vergangenheit hinweg, Geliebte. Ich fordere euch auf, sie nicht weiter festzuhalten.

Durch Unwissenheit hat euch jemand falsch dargestellt. Es war ihre Unwissenheit. Müsst ihr daraus eure machen? Wenn jemand sich selbst zum Märtyrer machen will, nehme Ich an, dass Wir sagen können, dass es sein Privileg ist. Aber bitte nicht ihr, Geliebte, bitte, nicht ihr.

Während du näher zum Gewahren Meiner Gegenwart gelangst, welche Art Liste würdest du Mir mitbringen? Ich denke nicht, du würdest mir eine Liste von Fehlern bringen, weder die, die du in dir siehst, noch die, die Andere in dir sehen. Du würdest Mir keine Liste bringen mit all den Beleidigungen und Vorhaltungen der Vergangenheit gegen dich. Ich glaube nicht, dass du wenigstens die ernsthaften vor Meine Füße legen würdest. Ich glaube nicht, dass du Mich mit Schwierigkeiten aus der Vergangenheit grüßen würdest. Ich glaube auch nicht, dass du Mich grüßen würdest mit einer Liste der gesamten gescheiterten Träume. Und auch glaube Ich nicht, dass du Mich grüßen würdest mit einer Liste all deiner persönlichen Fehler. Warum auch solltest du so eine Liste führen mögen? Wenn sie nicht gut genug für Mich ist, ist sie auch nicht gut genug für dich.

Erwäge jetzt, was für eine Art Liste du Mir bringen würdest. Was für erwähnenswerte Dinge könnten auf der Liste für Gott stehen?

Ich würde es gernhaben, eine lange Liste von Freundlichkeiten zu sehen zu bekommen, die deinen und die anderer. Ich würde gerne eine lange Liste von Leuten und Vorfällen sehen, die euch inspiriert haben. Ich würde gerne eine lange Liste sehen von all der Schönheit, die du auf der Erde erblickt hast. Kein Ding wäre zu klein. Ein gefallenes Blatt wäre vollauf dienlich.

Deine Liste müsste nicht von Perfektion handeln, da es in der relativen Welt keine gibt. Selbst eine perfekte Pflaume ist nicht perfekt. Oder wir könnten sagen, dass ihre Perfektion von Minute zu Minute wechselt.

Glaube nicht, dass Wechsel weniger vorzuziehen sei als Beständigkeit. In der relativen Welt gibt es die Erscheinung von Zeit und Raum, und Zeit und Raum verändern all die nicht existierende Zeit. Alles verändert sich in der relativen Welt. Das ist ihre Natur. Deshalb sucht und findet das Gute beim Wechsel in der Welt. Geliebte, jetzt habt ihr das Privileg, euren Geist zu ändern. Ändert euren Geist über die Vergangenheit. Lasst all das ziehen, was nicht wertvoll ist. Es hat euch damals nicht gedient, indes, es dient euch jetzt nicht mehr. Die Vergangenheit mag glänzend gewesen sein, aber vergangen ist vergangen. Neue Gelegenheiten sind jetzt vor dir. Du hast sogar die Gelegenheit, die Vergangenheit und alle ihre angehäuften Verletzungen gehen zu lassen.

Verweile auch nicht bei der Schönheit der Vergangenheit, denn da hat sich neue und größere Schönheit vor dir eingestellt. Sie ist gerade mal um die Ecke. Wirf deine Listen weg, und begegne Mir einfach mit offenen Armen und offenem Herz, denn hier BIN ICH.

Heavenletter # 2562 Your Own Being

Dein eigenes Seien 

Gott redete …

Du kennst es, wie es sich anfühlt, zu wähnen, du seist ohne Mich. Du weißt, was das für ein Empfinden ist. Darin brauchst du keine weitere Belehrung.

Nun erkundest du, wie es sich anfühlt, Mich unmittelbar neben dir zu haben. Was für einen Gefährten wirst du in Mir finden. Ununterbrochen werde Ich verstehen, und ununterbrochen werde Ich dich umsorgen. Ich werde dir zuhören und Mich niemals einmischen. Ich werde Meinen Mantel für dich über Pfützen legen, um darauf zu gehen. Ich werde Taxis für dich rufen. Ich werde allerhand Dienste für dich anbieten. An erster Stelle steht, es wird für dich schlicht genug sein, einfach zu wissen, dass Ich bei dir bin, dass Ich dir in deine Augen schaue, dass Ich einer jeden Bewegung deinerseits hinterhergehe. Du wirst nicht das Gefühl haben, dir werde nicht von der Seite gewichen. Du wirst eine Art Gemeinschaft verspüren, welche in keiner Weise aufdringlich ist, schlicht gesellig, einfach zugegen, Seite an Seite, gleichsam als würdest du dein Ding machen, und Ich das Meine. Gesellige Stille. Oder geselliges Reden. Wie immer du es möchtest, wann immer du es möchtest.

Ich werde niemals müde werden. Du wirst Mich immer so frisch finden wie ein Gänseblümchen, und auch du wirst niemals ermüden, denn so du dich mit Mir voranbewegst und in der Welt lebst, ruhst du dich zur selben Zeit aus. Du wirst erregt sein, zum selben Zeitpunkt, wie du geruhsam bist. Du wirst eine Kerze sein, ununterbrochen am Brennen. Du wirst eine konstante Energie von Liebe sein. Deine Gänge werden geschmeidig laufen. Reibungen werden unbekannt sein. Es wird zu keinen Schlaglöchern auf der Straße kommen. Oder, falls es solche gibt, wirst du dich über sie erhoben haben. Demzufolge, wo werden sie existieren?

Es ist nicht so, dass du dich auf Mich verlassen wirst. Wissend, dass Meine Präsenz etwas gegebenes ist, wird es zu keiner Nachfrage kommen, sich auf irgendetwas verlassen zu wollen, außer auf dich selbst. Du wirst in der Tat und wahrhaft eigenverantwortlich sein. Während Wir gemeinsam in Unserer geselligen Stille wandeln, wirst du dein eigenes Souveränes Seinswesen sein.

Es ist nicht so, dass du bei allen Dingen oder bei jeder Sache auf Mich zuwartest. Du wirst dich nichts beugen, außer deinem eigenen Herzen aus Gold. Du wirst auf dein eigenes Seien Bezug nehmen und auf es eingehen. Du wirst wissen, was zu tun ist, ohne darüber nachzudenken zu haben. Mit Sicherheit wirst du nicht länger Dinge zu überdenken haben. Es wird so sein, wie wenn du am Esstisch sitzt, das Essen vor dir steht, und du ganz einfach deine Gabel in die Hand nimmst. Du hast nicht zu denken: „Nehme ich meine Gabel in die Hand?“ Du wirst einfach wissen, was zu tun ist. Es wird keine Aufgetrenntheit zwischen Geist, Herz und Hand da sein.

Du wirst einzig Liebreiz auszuüben kennen. So wie die Sonne weiß, wann aufzugehen und wann unterzugehen ist, so wirst du dich mühelos erheben und niederlassen. Du wirst ebenfalls wissen, wann eine Handlung zu begehen ist, und wann nicht, wann zu reden ist und wann du dich mit Worten zurückzuhalten hast. Ihr werdet mit Mir Eins sein, Geliebte, und ihr werdet mit euch selber Eins sein und mit dem gesamten Universum. Ihr werdet euch in dem Schwung des Einsseins aufhalten, wo keinerlei Trennung zu finden ist. Alle Impulse werden aufsteigen, und sie werden gut sein. Aus der Basis von Liebe hervor werden sich alle Impulse derart mühelos, derart natürlich emporheben, gleichsam als wärt ihr dazu geboren, was ihr selbstverständlich seid.

Ihr werdet gar nicht einmal länger an Glücklichsein oder Unglücklichsein denken. Ihr werdet in einem Bewusstseinszustand leben, wo Vergleiche anstellen nicht existiert, eben so, wie ihr an zwei Stücken des gleichen Gewandes nicht weiß mit weiß in Vergleich bringt. Was wird es da zu vergleichen geben, an einem Sommertag, wann in eurem Herzen einzig Sommer ist?

Heavenletter # 2563 Reach the Shore of Yourself

Lange zu der Küste deiner Selbst 

Gott redete …

Wohin des Weges, unterdessen du bei Mir bleibst? Wohin gehst du, es sei denn zu der Mitte der Schöpfung? Es gibt für dich keinen anderen Ort zu sein. Du vermeinst, du seist hier oder dort. Gewisslich, dein Leib existiert zu einem Zeitpunkt an einem Fleck auf der Erde, und deine Beachtung desgleichen, gleichwohl bist du das Herz der Bewandtnis. Du existierst nirgendwo, außer in Meinem Herzen, und Mein Herz ist das Schöpfungszentrum. Ich bin von dort, woher alle Kenntnis kommt. Ich bin die Quelle deines Wissens, und Ich bin überdies das Ziel, auf das du aus bist. Du suchst, was du hast. Du suchst, was du bist. Es ist deine eigene Präsenz, nach der du trachtest. Bloß einen Augenblick lang in deinem Denken bist von ihr weggewesen, von diesem erlauchten Seien, welches dein Selbst ist.

Ihr habt euch in einer verfahrenen Situation aufgehalten, Geliebte, bloß weil ihr für wahr haltet, ihr existiertet irgendwo weit verstreut in der Welt, derweilen es, in der Realität, keine Stelle zum Sein gibt, außer mittendrin in Meinem Herzen, dem Herzen der Herzen, dem gleichen, welches in deinem Busen schlägt.

Dieses Einssein ist nicht kompliziert. Einssein hat simpel zu sein. Bloß, du denkst, Einssein sei komplex. Du möchtest gerne das Unanalysierbare analysieren. Du möchtest ein Rätsel erzeugen, wo Einfachheit ist. Es ist überdies einfach, das Einssein, welches du bist, zu neutralisieren und zu übersehen. Es ist unmittelbar hier, und du blickst nach dorthin nach draußen, weit nach draußen, wo deiner Auffassung nach die unermessliche Weite des Einsseins sein sollte. Du übersiehst das Einssein, welches bereits dein ist. Du blickst weit in die Ferne, während du bloß einen Augenblick lang einzuhalten hast und die Gegenwart des Einsseins, Meines Selbst, inwendig in dir aufragen zu lassen hast. Ich bin jenseits deines Veranschlagens, aber nicht jenseits deines Einsehens. Du kannst sehen, aber nicht abschildern. Du kannst sehen, und dennoch bin Ich nicht eine Vision. Du kannst Mich spüren, Mich hören, an Mich stoßen, und dennoch ist hast du das Empfinden, dass Ich jenseits deiner Reichweite bin, derweilen Ich, Geliebte, voll und ganz die Reichweite und der Wirkbereich von euch bin. Ihr seid der Sucher von Mir. Ihr seid der Betrachter von Mir. Und ihr seid jenes Endlose, worauf ihr aus seid.

Ihr lauft im Kreis herum, dem hinterher, was ihr bereits seid. Ihr sucht das Abenteuer, welches inwendig in euch liegt. Dies ist der Kern all eures Suchens, all eures Wünschens und all eures Wunderns. Und gleichwohl fürchtet ihr, dahinter zu kommen. Ihr habt Angst, ihr wärt dessen nicht würdig. Ihr fürchtet, ihr würdet in Rauch aufgehen, sofern ihr auch nur bloß den Zipfel Meines Saumes anfasst. Ihr fürchtet die Entdeckung, hinter der ihr hier seid. Ihr könntet lieber suchen mögen, als entdecken. Ihr mögt es, die hüpfende hohe See zu durchkreuzen, und nicht die Küste eures Selbst zu erreichen.

Lasst Uns den Dingen ins Auge sehen. Ihr habt Freude daran, ohne eure Position zu kennen, inmitten des Ozeans zu sein. Ihr möchtet lieber auf der Suche nach eurer Position sein, als sie zu kennen. Ihr erinnert euch nicht, dass es mehr und mehr gibt.

Ihr meint, mehr und mehr gehöre bloß der Welt des Shopping oder derartigem zu, derweil es in dem Gefilde Gottes, und demzufolge innerhalb der Gefilde von euch, um Entdeckung nach Entdeckung geht.

Meint nicht, ihr hättet zu verstehen, was Ich zu euch sage. Worüber Wir soeben reden, ist nicht in dem Bezirk des Verstehens. Es ist in dem Bereich des Anerkennens.

Tief innen drin in den Zellen eures Seiens liegt der Reichtum Meiner Worte. Ihr habt nicht Meine Worte zu verstehen, denn nunmehr sind sie euer Besitz. Ihr habt Meine Worte nicht zu erinnern, denn jetzt rühren sie inwendig in euch herum. Ihr müsst überhaupt nichts, weil ihr jetzt all die Samen habt, die inwendig in euch eingesetzt worden sind. Sie werden mit oder ohne eure Beachtung wachsen. Euer Gewahrsein wird erblühen, und es gibt nichts, was ihr tun könnt, um es aufzuhalten. Ihr stimmt der Ausfahrt zu, und es gibt nichts, was ihr was sie angeht tun könnt. Ihr könnt nicht einmal abwarten und euch festklammern, Geliebte. Ihr habt los zu lassen.

Heavenletter # 2564 Sailing on the Ocean of God

Auf dem Ozean Gottes am Segeln 

Gott redete …

Dein Gewahrsein von Mir wird automatisch werden. Ziemlich so, wie wenn du deinen Arm hebst oder irgendwohin blickst. Es liegt keine Anstrengung vor. Es ist vollkommen naturgemäß. Gewahrsein von Mir wird wie in einem Raum voll goldenen Lichts sein. Ihr denkt nicht dauernd an die Wände des Raums, in denen ihr euch befindet, gleichwohl seid ihr ihrer gewahr. Vielleicht bin Ich euch als weißes Licht lieber. Das ist ebenfalls gut. Alles ist zulässig, denn hier gibt es keine Beschränkungen. Aus diesem Grunde gibt es keine Wände.

Ihr seid in Meiner Liebe versteckt, welche euch ungemein frei macht. Wenn du ein Engel bist, der im Himmel fliegt, ist der Himmel keine Schranke. Er ist der Schauplatz, den ihr durchfliegt. Und so bin Ich auf Erden oder wo immer ihr sein mögt, euer Schauplatz. Ich bin das Medium eurer Kunst, denn ihr sollt im Leben ein Künstler sein. Euer Leben ist ein Gemälde. Lasst es mühelos sein, Geliebte.

Ihr kennt das Gefühl, wie ihr in einem leichten Boot auf dem Wasser dahinsegelt. Euer automatisches Gewahrsein von Mir ist dem ähnlich. Ihr werdet von ihm eingelullt. Ihr merkt eure Freude in jedem Augenblick, und dennoch denkt ihr nicht: „Oh, ich segle gerade auf dem Wasser.“ Es ist für euch natürlich, in einem Boot auf dem Wasser zu sein.

Just so wie ihr nicht denkt: „Schau dir all die Luft an, die ich atme.“ Ihr atmet einfach. Und so ist es, wenn ihr vollauf auf Meiner Existenz segelt. Ihr seid dort eingeschlossen, könnten Wir sagen, was meint, ihr könnt in jede Richtung oder in jede Dimension gehen, weil es Gottes Liebe ist, die ihr atmet, oder auf der ihr segelt, oder in der ihr schwimmt, oder in der ihr Possen treibt.

Ihr könnt auch sagen, Ich bin der große Wal, auf dessen Rücken ihr mitreist.

Ihr könnt sagen, Ich bin der Verlauf eures Tages, den ihr durchfliegt.

Ihr könnt sagen, Ich bin der Boden, auf dem ihr lauft.

Ihr könnt sagen, Ich bin der Vogel, den ihr singen hört.

Ihr könnt sagen, dass Ich Gott bin.

Ihr könnt gar nichts sagen und einfach Unsere Liebe durch die unermessliche Weite der Ewigkeit jodeln.

Ihr könnt sagen, Ich trage euch bei Mir, oder dass ihr Mich bei euch habt.

Ihr könnt sagen, dass Wir Eins sind.

Ihr könnt sagen, ihr seid zutiefst ununterbrochen mit einem jeden Seinswesen auf der Erde verbunden, ihr seid dessen Gegenstück, und jenes das eure, derart unauslöschlich Eins, dass alles, worum ihr wisst, die unermessliche Weite von Unsterblichkeit ist. Das Lied, was ihr singt, gehört in all die Herzen des Menschen, dessen Herz in dem euren weilt und wohnt.

Ihr könntet sagen, dass Ein Herz in Bruchstücke zersplitterte, und dass jene Bruchstücke dabei sind, zu dem Ganzsein zurückzugelangen, wovon sie abgesplittert sind.

Ich möchte sagen, dass dies Illusion ist, Geliebte. Ich möchte sagen, dass ihr von Illusion vollgelaufen seid. Eine überaus populäre Illusion, natürlich, aber nichtsdestotrotz Illusion. „Kann die ganze Welt denn was das angeht schief liegen?“, fragt ihr. „Ja, durchaus“, antworte Ich, „sie kann insgesamt schief liegen, und doch, sobald ihr hinter die Dichte blickt, werdet ihr sehen, dass es überdies alles rechtens ist.“

Sowie ihr den Strom des Lebens in eine Richtung laufen seht, der ihr nicht folgen möchtet, dann schwimmt ihr in eine andere Richtung. Schwimmt in Meine Richtung, und nicht lange hin, und alle Fische in der See werden euch hinterherschwimmen.

Folgt Mir, Geliebte, und wisst, Ich folge euch in diesem Ungeheuer Großen Kreis, welchen Wir Liebe heißen. Im Eigentlichen ist es nicht ein Kreis, weil es vollauf Einssein ist, und nicht dem Räumlichen Gesellschaft leistet, welches man als einen Kreis oder als ein Rechteck oder als irgendetwas bezeichnen könnte, ausgenommen als unermessliche Weite. Es gibt keine Kanten an der Weite. Weite ist insgesamt Offenheit. Weite ist Ewige Freude, und eines Tages werdet ihr bemerken, dass worin ihr schwimmt derart lieb, derart leicht, derart mühelos ist, während ihr voller Entzücken auf dem Ozean Gottes hin und her federt.

Heavenletter # 2565 See the Beautiful Fields 

Sieh die schönen Felder

Gott redete …

Du ruhst dich in Meinen Armen aus. Nirgendwo sonst könnt ihr euch ausruhen, Geliebte.

Es gibt Gott, und das ist der Platz, wo Rast ist. Wenn du dich im Bett ausruhst, bist du in Meinen Armen. Wenn du unruhig bist, bist du immer noch in Meinen Armen. Ich halte dich liebevoll. Du bist Mein Kind, das Ich liebe. Ich kann nichts anderes tun, als zu lieben und dich zu lieben.

Wäre es doch so, dass du immer diesen Gedanken und das gute Gefühl mit dir herumtragen würdest, das durch den Gedanken an Meine Liebe ausgelöst wird. Warum kannst du das nicht? Warum kannst du nicht in jedem Augenblick wissen, dass du in Meinen Armen ruhst? Das ist Mein Wunsch. Möge es auch dein Wunsch sein.

In Meinen Armen ruhen ist dasselbe wie deine Sorgen loslassen. Was ohnedies können euch unaufhörliche Sorgen Gutes tun? Wenn du deine Sorgen loslässt, dann wirst du wissen was es ist, in Meinen Armen zu ruhen und in Mir zu verweilen. Du verweilst in Mir ohnedies, warum dann nicht in deinem Gewahrsein in Mir verweilen? Was ist so wichtig an deinen Sorgen, dass du sie so fest an dich hältst? Halte Mich stattdessen in deinem Gewahrsein, so wie Ich dich in Meinem halte. Ich halte dich bei Mir.

Geliebte, Ich bin ein sicheres Schiff. Segelt mit Mir. Wisst, dass Ich am Ruder bin und euch nichts geschehen kann.

Mit Zaudern sagt ihr: „ Aber, Gott, was ist mit Krankheit, und was mit Tod? Sie können mich befallen.“

Ich sage dir, “Was ist mit Liebe, und was ist mit Leben? Glaubt ihr wirklich, wir werden nicht das Ufer erreichen?“

Was für einen Wert hat es ohnehin darüber nachzudenken, was dich nicht befallen mag. Habe selbst vor Krankheit keine Angst, und Tod ist nichts, wovor man überhaupt Angst haben sollte. Im Tod springst du von einem Zug auf den anderen, nichts mehr als das. Tod sollte die letzte deiner Sorgen sein.

Was Krankheit angeht, befürchtest du viele Dinge. Ich muss euch sagen, Geliebte, dass Angst eure Krankheit ist. Ich flehe euch an, euch davon zu heilen. Sammelt Rosenknospen. Sammelt keine Ängste.

Ihr lebt in einem Land voller Möglichkeiten. Ihr habt die Möglichkeit, frei von Krankheit und frei von Angst und frei von allem, was sich euch entgegenstellt, zu sein.

Ihr fürchtet auch die Peinlichkeit von Krankheit. Genießt stattdessen gute Gesundheit. Selbst wenn ihr ans Bett gefesselt seid, braucht ihr nicht an die Angst gefesselt zu sein. Verlasst die Angst. Lasst sie nicht noch einmal eure Türschwelle übertreten. Heißt sie nicht willkommen. Haltet euch nicht an ihren Rockzipfeln fest. Ebenso wie ihr sie nicht beiseite zu schaufeln habt. Angst ist kein mächtiger Gegner. Angst ist von dir abhängig und sucht fruchtbare Felder in dir, um zu wachsen. Lasst eure Felder voll von Blumen und Freude sein. Und überlasst der Angst keinen Platz, um sich selbst einzupflanzen.

Pflanze deinen Garten. Es liegt an dir, was du pflanzt kraft deiner Gedanken. Deine Gedanken sind die Samen. Du hast jedes Recht, zu wählen. Wähle jetzt, und dann schaue nicht zurück. Siehst du die wunderschönen Felder vor dir. Lege sie mit Rosen an.

Geliebte, ihr braucht keinen Mut. Ihr braucht Gedanken, die euch dienen. Es gibt nichts für euch, wo ihr mutig sein müsst. Verwerft die Idee, dass Leben Mut erfordere. So wie du denkst, so säst du. Sammle Bilder davon, was dir lieb ist, es auszusäen. Wünschst du dir nicht Freude auszusäen?

Nimm deine Schultern zurück, und säe jetzt gute Gesundheit.

Säe gute Freunde.

Und säe Mich in deinem Garten der Liebe. Säe Mich.

Selbst ein kleiner Regen lässt deinen Garten wachsen. Es ist dir förderlich, allem im Leben wie einem Freund gegenüberzutreten. Reiße die Idee des Feindes heraus. Es gibt keinen Feind, außer deine Gedanken. Jäte die Gedanken aus, die nicht dir, noch der Welt, noch Mir dienen. Habe stattdessen Liebe.

Heavenletter # 2566 You Are Divine and Immortal 

Du bist göttlich und unsterblich

Gott redete …

Heilige Geliebte, nun ist es an der Zeit, dass ihr eure Heiligkeit bejaht. Ihr seid nicht simple Sterbliche. Ihr seid ein Pfeiler der Unsterblichkeit.

Ihr tragt nur einen physischen Körper. Ihr lebt auf der Erde, während ihr fortfahrt im Himmel zu leben. Ihr müsst wissen, dass das, was ihr einen einfachen Sterblichen nennt, ein göttlicher Sterblicher ist. Da gibt es keine Ausnahmen.

Ich verstehe, dass euch dies weithergeholt zu erscheinen hat. Oftmals fühlt ihr euch nicht einmal wie ein wertvolles menschliches Wesen behandelt, alleingelassen wie ein göttliches Nichts. In Wahrheit seid ihr im Leben unter Wert gewechselt worden, aber jetzt werdet ihr euch selbst nicht mehr unter Wert wechseln. Nun wirst du dir selbst deine volle Anerkennung geben. Du wirst jetzt nicht länger mit Selbst-Anerkennung geizen.

Geliebte, sagt Mir, habt ihr nicht gerade jetzt eine Tendenz, Mir von euren Fehlern und all den Gründen, warum ihr es, euch selbst als Göttlichkeit zu erkennen, nicht verdient habt, zu erzählen? Gibt es da nicht einen Teil in dir, der über die Idee spottet, dass du möglicherweise weit mehr wert bist als der Wert, den die Welt auf dich setzt? Geliebte, was wäre wenn Ich recht habe, und die Welt falsch liegt? Könnte es andersherum sein?

Du hast dich in das eingekauft, was die Welt sagt. Willst du nicht dem, was Ich sage eine Chance geben? Willst du dich jetzt in das einkaufen, was Ich sage?

Ich sage, dass du Mein göttliches Kind bist. Wenn du Mein Kind bist, kannst du nur göttlich sein. Ich würde nicht weniger als Mich selbst erschaffen. Warum sollte ich das tun mögen?

Und dann bietest du Beweise auf, dass Ich falsch liegen muss. Schließlich hast du Herzlosigkeit im Leben gesehen, und du weißt, das kann nicht Gott sein. Und dennoch musst du wissen, dass du nicht Herzlosigkeit bist, und dass keiner Herzlosigkeit ist. Das ist das Trugbild. Glaube nicht länger daran, was du siehst, denn es handelt sich um einen Zaubertrick. Und du, wie alle Meine Kinder auf Erden, sind großartige Magier und Experten in Sachen Verkleidung.

Du kannst die Täuschung jetzt aufgeben. Ziehe die Maske aus, hinter der du dich versteckt hast.

Auf einer gewissen Ebene weißt du, dass du eine Fälschung warst. Du hast dich vielleicht selbst davon überzeugt, dass heilig sein eine Vortäuschung sei, während Heiligkeit die ganze Zeit das war, was real ist. Dennoch ist da ein kleiner Teil von dir, der zu viele Schlüsse gezogen hat. Du weißt, dass die Art, in der du dich selbst gesehen und enthüllt hast, Schauspielerei gewesen war.

Und was für ein guter Schauspieler du bist. Du gibst Starvorstellungen damit, weniger vorzuführen als du bist. Du bist so gut darin, du hast dich selbst überzeugt. Du hast deine Flügel unter Verschluss gehalten. Du hast vergessen, dass sie dein sind. Du hast dich auf all die Drehbüchlein verlassen, während du dich auf dich selbst verlassen solltest.

Du hast viel Übung darin, weniger zu erscheinen als du bist. Du hast jeden getäuscht. Mich hast du nicht getäuscht. Ich sehe dich als das was du bist. Du bist ein göttliches Wesen, das Ich erschaffen habe. Ich habe dich auf die Erde gesetzt für große Dinge, sicher nicht für Ungemach und Ketten. Wirst du jetzt diese unsichtbaren, indes mächtigen Ketten sprengen?

Wer möchtest du gerne sein? Wie würdest du gerne sein? Du kannst genau das jetzt sein. Du kannst all das sein, was du und Ich jetzt wünschen. Ich sage, du kannst König oder Königin deiner selbst sein. Ich sage dir, du kannst in deinem Leben walten. Du kannst dich zum Ritter schlagen, und dich anschicken, all die Liebe, aus der du gemacht bist, auszuteilen. Teile sie jetzt aus. Teile sie dir aus. Akzeptiere die Identität, die Ich dir gegeben habe. Akzeptiere Meine Version von dir. Bejahe, was Ich in Meinem Abbild erschaffen habe. Befürworte es jetzt.

Während du die Heavenletter zu Ende liest, kannst du nicht länger die Rolle spielen von jemand, der soeben am Anfang steht, ihn zu lesen. Du bist jetzt aufgestiegen, und jetzt übernimmst du die Verantwortung dafür, das zu sein, was du in der Tat schon immer gewesen bist. Steigt auf, Geliebte. Ihr seid die Verfügenden in der Welt, und ihr waltet mit großem Verständnis und Mitgefühl. Ihr leitet an Meiner Statt. Ihr amtiert in Meinem Namen. Ihr seid der Gott des Universums. Behaltet den Namen für euch, aber wisst jetzt ohne Zweifel, dass es das ist, was ihr seid. Eine Rose weiß was sie ist. Und jetzt müsst auch ihr wissen, wer ihr seid, und es sein, denn das ist es, was für euch verbleibt es auszuüben.

Heavenletter # 2567 The Land of Truth 

Das Land der Wahrheit

Gott redete …

Ja, du bist ein unerreichter Showman. Du beherrschst deine Rolle bis zur Perfektion. Du hast dich perfekt innerhalb der weißen Linien aufgehalten. Du warst ein großartiger Betrug, wirklich perfekt.

Aber jetzt, da du herausgefunden hast, was für ein Schauspieler du bist, nun beendest du diese Maskerade. Du tippelst nicht über die weißen Linien, die du mit Kreide hingezeichnet und wie Grenzen, so stark wie einen eisernen Zaun, empfunden hast. Nein, jetzt fliegst du über all diese falschen Grenzen hinweg. Du siehst sie nicht länger, noch auch verschwendest du weitere Gedanken über sie. Du gibst ihnen keine zwei Cent.

Nun ziehst du die Masken aus, die du getragen hast und lässt sie hinter dir. Du entledigst dich der Kostüme, des ganzen Bühnen-Make-ups. Dein wahres Selbst erscheint jetzt, eben, unpoliert, sichtbar für alle. Willkommen in Meinem Land, Geliebte. Willkommen im Land der Wahrheit, in diesem wunderschönen Ort, der als Himmel bekannt ist. Wie schön bist du, ungeschmückt. Wie schön ist dein einfaches Selbst. Dein einfaches Selbst ist Mein-Selbst, das auf den Spiegel menschlichen Lebens projiziert wird. Nun verneige dich bitte vor deiner eigenen Göttlichkeit und halte das Wissen darüber nicht weiter fern von dir. Ihr, Geliebte, ja, ihr seid meine reine Heiligkeit auf Erden. Das ist es was ihr seid. Nichts, von all jenem Unsinn war jemals. Vereint euch mit Mir. Ihr wart immer mit Mir vereint. Und nun bestreitet ihr das nicht. Nun sagt ihr: „Gut, Gott. Wir sind eins.“

Da gibt es nichts, wofür du hinausgehen musst, um es zu tun. Da gibt es nichts, was du dir verdienen musst. Da gibt es nichts, was du einzukaufen hast. Da gibt es keinen Kurs, den du belegen solltest. Da gibt es nichts, was du brauchst, außer die Verkleidungen, die du so stolz oder voller Scham getragen hast, wegzuwerfen. Du brauchst von niemandem die Erlaubnis. Nun bist du ehrlich, das ist alles. Anstatt unehrlich zu sein, bist du ehrlich. Was für eine Wohltat für die Welt, wenn du die Göttlichkeit akzeptierst, die du unwiderruflich bist.

Du bist ein Prinz oder eine Prinzessin gewesen, als Bettler verkleidet. Tief im Innern wusstest du, dass du königlich bist, aber du liebtest es, ein vorgetäuschtes Spiel zu spielen, just das Gegenteil zu sein.

Vielleicht hast du das Spiel gespielt, dass du ein Experte bist, vielleicht dies, oder ein Dieb, oder ein Erfolgstyp, oder einer, der es nie richtig macht. Vielleicht hast du dich selbst böser Junge oder guter Junge genannt, oder einen Gott-Vergessener.

Nun weißt du, dass du Gott zuliebe bist. Mir zuliebe wirst du ein Wohltäter des Universums. Du segnest es mit jedem Wort aus deinem Munde, und jedem Gedanken und jeder Aktion oder Nicht-Aktion.

Vielleicht hast du dich davon überzeugt, du stehest in einem kleinen Regenloch, und nun merkst du, dass du oben auf einem Berg stehst, auf dem höchsten Gipfel. Aus dieser Höhe siehst du alles. Deine Aussicht ist geweitet. Du siehst alles um dich herum, und das Licht von deinen Augen fällt wie Segnungen von oben. Alles was du jetzt tust, ist segnen. dir selbst nicht bewusst, segnest du. Es gibt keine Zeilen zu lernen, keine Zeichen zu beachten. Du bist einfach stille Segnung. Du segnest die Welt. Du spielst für Mich. Selbstverständlich ist das kein Spielen. Du sprichst für Mich. Du tust alles für Mich. Ungeschmückt, außer mit dem Licht des Himmels, gibt es für dich in der Welt nichts Weiteres zu tun.

Ob dein Titel in der Welt nun Schreiner oder Richter, Straßenkehrer oder Butler ist, nun weißt du, wer du bist, und du repräsentierst Mich gut, denn du repräsentierst Mich unerschrocken und ehrlich.

Heavenletter # 2568 Rise

Steigt empor 

Gott redete …

Alles, was Ich euch bitte zu tun, ist, euch der Situation, die vor euch liegt, gewachsen zu zeigen. Darunter verstehe Ich, euch über sie zu erheben. Etlichen Situationen könnt ihr auf der Ebene, in der sie sind, begegnen, gleichwohl habt ihr euch über zahlreiche zu erheben. Ihr versteht das, es ist nicht immer hilfreich, einer Veranlassung dort zu entgegnen, wo sie soeben gerade ist. Sofern ihr nicht einer Lage um eine Kerbe oder um zwei oder mehr darüber, wo sie soeben zu liegen kommt, gewachsen seid, wer ist es dann, Meine Allerliebsten? Wer wird es tun für Mich, wenn nicht ihr?

Selbst wenn ihr euch an euren eigenen Stiefeln herauszuziehen habt, habt ihr es zu tun.

Um dies zu tun, habt ihr andere Wahrnehmungen einzunehmen. Wenn jemand zu euch schroff oder unfreundlich ist, könnt ihr nicht mehr länger so darauf eingehen, nicht einmal mehr im Inneren auf die alte Weise: „Wie können sie bloß so reden? Wer meinen sie sind sie? Mit welchem Recht führen sie sich so auf? Wie können sie das tun? Ich werde ihnen gründlich Bescheid sagen.“

Wenn ihr euch dabei findet, Negativität zu sehen und zu spüren, dann sprecht zu euch selber:

„Diese Person oder diese Personen vor mir sehen die Dinge anders als ich. Ihr Denken ist seitwärts. Sie sehen nicht klar. Sie liegen verkehrt. Ich habe ihnen das nicht zu verstehen zu geben. Wie gebe ich am besten meinen Standpunkt wieder, zur Besserung der Dinge von Allen? Wie ändere ich die Gleichung? Ich bin nicht hier auf der Erde, um Wut mit Wut zu begegnen, um Vorwürfen mit Vorwürfen zu begegnen, um Unvernunft mit Unvernunft zu begegnen. Ich bin hier, um Leiden zu beenden, und nicht, es zu nähren. Ich bin hier, um Licht zu vergießen, und Licht vergießen, eben das möchte ich.

Ich möchte gerne eine weise wundervolle Person sein, die sozusagen die Drachen erschlägt, mit Gleichmut, nicht mit dem Schwert, und nicht mit den Schwertern von Worten. Ich bin nicht hier, um mich ausgenutzt zu fühlen, noch auch bin ich hier, um meine Gefühle herauszulassen und Dampf abzulassen. Ich bin hier, um diese Situation anzuheben und sie in Gottes Licht zu stellen. Ich bin hier, um Zwietracht zu beenden, nicht um ihr etwas hinzuzutun. Ich möchte kreativ erwidern. Ich möchte freundlich erwidern. Ich möchte mit großem Elan erwidern. Gott sagz, ich bin dazu imstande. Also möchte ich es tun. Ich möchte nicht Frieden für momentane Zufriedenheit einhandeln. Ich möchte meine Sicht der Dinge in einer neuen Weise vortragen. Ich möchte nicht von dieser Lage voller Gefühle des Aufgebrachtseins fortkommen, noch auch möchte ich, dass mein Gegenüber meine Gegenwart mit dem Gefühl, aufgebracht zu sein, verlässt. Als erstes möchte ich ihn nicht als einen Opponenten sehen. Ich möchte ihn als einen Freund betrachten. Ich bin mir gewahr, dass so, wie mein Blick ist, der Welt einen Unterschied einbringt.

Ich nehme mich sehr der Welt an. Also möchte ich auf sie und auf alle jene in ihr eingehen, indem ich ihnen den Nutzen von Bedenken zukommen lasse. Ich möchte zuhören, was sie sagen, und nichts für übel nehmen. Die Welt, die sie im Blick haben, unterscheidet sich von der Welt, die ich sehe. Ich möchte mein Verständnis anheben. Ich bin eine Person des Friedens, welche Licht verschüttet. Mein Vorhaben, zu lieben, wird jede Situation ändern und verwandeln. Es wird auf jeden Fall mich verwandeln.

Ich habe dies von Zeit zu Zeit immer wieder geschehen sehen. Mein absichtsvolles Vorhaben einzig wird die Wasser beruhigen. Ich bin Gottes Auserkorener. Gott hat mich ausersehen, der Welt wahren Frieden zu bringen. Zunächst bringe ich ihn mir selber durch Meine Liebe für Gott und durch mein festes Verlangen, Seinen Willen zu erfüllen, nicht den meinen. Ich bitte nicht mehr länger um rechtfertigendes Eintreten. In Frieden und im Krieg, bitte ich Gott, die Situation vor mir zu segnen, und bitte ich, dass sie durch mich gesegnet ist.“

Heavenletter # 2569 Mother Teresa

Mutter Teresa 

Gott redete …

Es gilt euch nicht, euch selber und eure Bedürfnisse über diejenigen eines anderen zu stellen, ebenso auch gilt es euch nicht, einen anderen und dessen Bedürfnisse über euch und über eure Bedürfnisse zu stellen. Während ihr mehr in das Licht hineinwachst, wird dies nicht mehr länger für euch eine Frage darstellen. Ihr werdet tun und geben, einzig weil ihr dies möchtet. Geliebte, dies wird bedeuten, dass ihr Allen dient. Euer Dienen ist womöglich nicht in der Weise, wie man es euch beigebracht hat. Es bedeutet nicht, ihr werdet euer Hemd ausziehen und es weggeben. Es bedeutet, ihr habt nicht irgendetwas zu tun, und dennoch werdet ihr sehen, wie ihr Größerem dient, als euch selber. Ihr werdet nicht zu sehr daran denken, was zu euch gehört und was jemandem sonst gehört. Ihr werdet nicht mehr länger eure Handlungen derart stark abwägen.

Ihr werdet nicht denken: „Ich möchte eine sehr gute noble Person sein, ja in der Tat, ich möchte diesem Menschen, von meinem Leib weg, das Hemd geben. Ich möchte eine gute noble Person sein, dies ist mein Wunsch.“ Ihr werdet ganz automatisch wissen, was zu tun und wann es zu tun ist. Ihr könntet einen Anlass finden, wo es für euch naturgemäß ist, jemandem euer Hemd zu geben. Bei einem anderen Anlass werdet ihr dies nicht tun. Auf der Oberfläche ist es die gleiche Situation, und doch werdet ihr euer Hemd nicht hergeben. Der Impuls wird nicht da sein. Ihr werdet irgendwie einfach wissen, wem euer Hemd zu geben ist und wem nicht. Ihr werdet nicht darüber nachdenken, wie etwas aussieht, noch auch darüber, was richtig ist oder nicht richtig ist. Ihr werdet einfach aus eurem Herzen heraus geben. So oder so, ihr werdet nicht wanken.

Ihr werdet nicht versuchen, gebefreudig zu sein. Ihr werdet einfach wissen, hier zu geben, und nicht dort. Ihr werdet euch selber nicht in der einen Lage wundervoll finden, und nicht wundervoll in einer anderen. Ihr werdet nicht denken, dass ihr Gutes tut, oder nicht Gutes tut. Ihr werdet womöglich nicht bewussterweise wissen, dass es gut für euch ist, der einen Person zu geben, nicht euch zuliebe, sondern der Person zuliebe. Gleichfalls, wenn ihr nicht gebt, wird es ebenso der Person zuliebe sein, dass ihr nicht gebt. Ihr werdet in eurem Leben zu einer Stelle kommen, wo ihr naturgemäß wisst, was förderlich ist, für einen Anderen zu tun und was nicht. Es wird automatisch sein, schlicht so, wie ihr euren Arm herausstreckt, um ein Kind davon abzuhalten, über die Straße zu rennen, wenn ein Auto kommt. Ihr werdet dabei nicht zögern.

Es gibt andere, feinere Situationen im Leben, wann ihr wissen werdet, wann und was zu geben ist und wann und was nicht zu geben ist. Und es wird immerzu dienstbar sein. Ihr werdet euren Platz in dem Kosmos kennen. Es ist nicht immer ein Gefallen, für jemanden eine Menge zu tun, manchmal aber ist es das. Ihr werdet einfach wissen, wann euer Handeln zu echtem Nutzen für den anderen ist. Ihr werdet nicht versuchen, jemandem alles zu sein.

Mutter Teresa gab von sich selber. Sie gab nicht irgendetwas auf. Sie tat genau, was sie tun wollte. Ihren Dienst an der Welt nicht darreichen hätte für sie nicht ein großes Opfer bedeutet. Mutter Teresa gab und gab, aber sie nahm nicht von sich selber weg. Sie war schlicht sie selber. Sie war nicht bemüht, Mutter Teresa zu sein, denn sie war Mutter Teresa. Sie war schlicht zu jener Statur herangewachsen.

Was auch immer für euch in der relativen Welt ansteht zu geben, eure Liebe wird damit einhergehen. Und eure Liebe möchte ebenso mit dem einhergehen, was ihr nicht gebt.

Und desgleichen, ein Jeder wird, in eurer Präsenz, großen Segen von euch empfangen. Dies wird ebenfalls automatisch sein. Ihr werdet nicht in der Lage sein, dem aufzuhelfen.

Heavenletter # 2570 Your Luminiscence

Euer Leuchten

Gott redete …

Ihr werdet nicht etwas tun, was ihr nicht tun möchtet. Dies bedeutet nicht, dass ihr verzogen seid. Ihr werdet wissen, was an euch ist zu tun, und ihr werdet es tun.

Sowie ihr im Licht zunehmt, werdet ihr euch selber zu umfassenderem Dienst hinleiten. Schlicht kraft eures Lichts, werdet ihr bereits von größerer Dienstbarkeit sein. Was bedeutet eurer Auffassung nach, die Welt zu erhellen? Ihr erhellt die Welt nicht, indem ihr euer Licht zudeckt. Ihr scheint es. Ihr scheint es überallhin. Ihr werdet sehen, wie ihr Dinge tut, wozu ihr eurer früheren Auffassung nach nicht in der Lage seid. Sowie ihr beträchtlicheres Licht scheint, seht ihr ebenfalls besser. Die Welt legt sich euch selber offen. Ihr seht die Welt in Blüte, und ihr pflückt Äpfel zum Verschenken.

Im Dunkeln ist es schwer, zu erkennen, welcher Weg zu nehmen ist. Im Licht ist es leicht. Euer Pfad ist angeleuchtet. Ihr seid das Licht, dem ihr folgt. Die Sonnenstrahlen werden aus eurem Herzen herausfließen, und die ganze Welt wird aufgrund von euch erhellt sein.

Sofern euer Licht die Welt nicht bereits angeleuchtet hat, ist dies deswegen, weil ihr an einem Dimmer gedreht habt. Ihr könnt euer Licht jetzt voll hochdrehen. Es ist für euch nichts da, um es zu verbergen, und nichts, um es für euch zu behalten. Ihr möchtet euer Licht mit Allen teilen. Ihr werdet es zum Zerknallen bringen. Es wird in einem Ausbruch von Liebe losgehen.

Mein erster Ausbruch von Licht ist nach wie vor am Brennen. Ihr werdet für die Welt vorsehen, was Ich für euch vorgesehen habe.

Ihr werdet euer Licht auffinden, es entzünden, und es vermachen dass es fortdauert. Euer Licht wird niemals aufhören zu scheinen. Ich nehme euch nicht auf den Arm.

Sofern Wir all die Dinge, mit denen ihr euer Licht zugedeckt habt, wegnähmen, würdet ihr bemerken, wie unverzüglich ihr dabei seid zu leuchten, und ihr würdet ihm hinterhergehen, wohin es euch auch nehmen mag. Ihr werdet bei den weitest entfernten Sternen anlangen. Ihr werdet ein Großer Stern am Firmament sein. Ihr werdet euch selber entdeckt haben. Ihr werdet euren Platz in der Welt ausgespürt haben.

Seid ihr der Ansicht, die Welt warte nicht auf euch? Seid ihr der Auffassung, die Welt sei nicht am Keuchen, euch dazu zu kriegen, sie zu erleuchten? Seid ihr der Auffassung, dass die Welt euch nicht benötigt, oder dass ihr nicht aufgefordert seid, das Licht zuzuwenden? Seid ihr wirklich der Anschauung, es gebe irgend einen anderen Grund für euch, hier hienieden zu sein?

Seid ihr der Ansicht, Ich erschuf euch einzig für Mein Amüsement, dass Ich ein Hobby gefunden hätte, darin, die Welt in Bewegung zu setzen und liebenswürdige Seinswesen zu erschaffen? Seid ihr der Auffassung, dass Ich nicht weiß, was mit Mir Selber anzufangen ist, und dass Ich also herumalberte und euch erschuf? Nein, Geliebte, Ich hatte einen großartigen Zweck beim euch Erschaffen, euch, Meine eigene wahre Liebe. Ihr wart nicht ein Zeitvertreib. Ihr wart wesentlich. Ihr mögt ja meinen, ihr seid nicht viel wert. Die betrübliche Tatsache ist die, ihr wisst nicht, wie viel ihr wert seid. Ihr weigert euch, es zur Kenntnis zu nehmen. Ihr denkt, es gebe irgendwo eine verborgene Klausel, welche euch verwehre.

Nichts ist verborgen. Alles ist bekannt. Jetzt gilt es euch, euer zum Glänzen gebrachtes Licht zu scheinen. Ich habe die ganze Zeit euer Licht poliert, und wartete auf den Moment, wann ihr zu ihm aufwachen würdet. Wacht jetzt auf. Ihr seid Schönheit, hell glänzend. Stimmt euer Gewahrsein durch. Kommt in Mein Licht und scheint das eure, damit es die ganze Welt sehen kann. In euch habe Ich Mein Vertrauen.

Habt ihr auf ein Signal gewartet? Die ganze Welt ist euer Signal. Was immer ihr in eurem Herzen an Schwere fühlen mögt, es ist euer Signal.

Ich, Gott, bin euer Signal. Die Idee von Mir alleinig ist euer Signal. Dass ihr existiert, ist euer Signal. Ihr müsst nicht auf etwas warten. Ihr habt bloß nach vorne zu rennen und mit euch selber gleichzuziehen. Ich warte hier auf euch, dass ihr euch Mir anschließt, so ihr Bedeutsames Licht auf die Welt scheint.

HHeavenletter # 2571 See the Rainbow 

Seht den Regenbogen

Gott redete …

Nicht mehr länger werdet ihr ego-zentriert sein. Sofern ihr negative Gedanken oder Emotionen habt, werdet ihr bemerken, sie sind vorübergehende Gedanken oder Emotionen. Sie werden überhaupt keine Plage sein, dem gleich, wie wenn ihr im Herbst einen Baum seht, dann seid ihr nicht aufgebracht, dass seine Blätter herunterfallen. Ihr habt nicht das Gefühl, dass Bäume immer in voller Frühjahrsblüte zu stehen haben. 

Ego-Gedanken und -Emotionen werden dir wie ein Kratzer sein, den du an deinem Finger bemerkst. Du merkst ihn und dann denkst du nicht mehr viel an ihn. Er wird dich nicht quälen. Es wird in Ordnung so sein, ihn zu haben. Er wird nicht von Belang sein. Er wird wie ein Papierfetzen sein, der vom Wind weggeweht wird. Schlicht etwas, was einen Moment lang in deinem Gesichtsfeld ist.

Du begreifst es, dass Liebe, so wie Wir sie kennen, keine Emotion ist. Emotionen sind geringfügige Dinge. Liebe ist groß.

Deine Emotionen sind konditioniert wie Pawlow’s Hund. Nichts mehr als das. Etwas spielt sich ab, und dein Geist hat beschieden, dass eine gewisse Eingehensweise deinerseits nötig ist. Die Erwiderung hat einen Namen, so etwa Wut oder Eifersucht. Sie wurde in dein System einprogrammiert.

Sowie du zum Licht hin wächst, wirst du eine andere Erwiderung auf Irritationen an dir haben als jetzt. Du wirst nicht an irgend eine Eingehensart gebunden sein. Du wirst im Grunde gar nicht behelligt sein, selbst wenn du eine Belästigung bemerkst. Du wirst nicht all den Widerhall an dir haben, an den du dich gewöhnt hast. Du wirst sozusagen nicht die Truppen einbestellen.

Du wirst nicht zurückzuschlagen haben. Du wirst gar nichts zu bekämpfen haben. Du wirst nichts sehen, es zu bekämpfen. Wenn du nicht kämpfst, verschwindet dein eingebildeter Gegner. Er kann in deinem Licht nicht existieren. Sofern du nicht gegen ihn angehst, kann er sich nicht mit dir schlagen. Du wärest für ihn kein Spaß. Er würde ohne deine Mitwirkung ja gar nicht einmal existieren. Du würdest nicht mit Leidenschaft reagieren. Er würde nicht reagieren.

Oh, Geliebte, ihr werdet eine dermaßen gute Zeit haben einzig dank des Fakts, dass eure Blicke höher angesetzt sind. Wenn euer Blick auf dem Regenbogen zu liegen kommt, ist er auf dem Regenbogen. Er ist nicht auf anderen Dingen. Wenn eure Sicht so glücklich auf dem Regenbogen liegt, wieso solltet ihr dann um einer Ablenkung halber irgendwo anders hinsehen mögen? Deine Sicht würde nicht nach hinten gerichtet sein. Wer wird gerne schmollende Emotionen anschauen mögen, während er einen Regenbogen anschauen kann – während er einen Regenbogen anschaut? Wer vermag seine Augen von einem Regenbogen wegzunehmen? Weswegen sollte das irgendwer tun mögen?

Wenn ihr oben auf dem Berggipfel seid, könnt ihr weit ausgedehnten Raum sehen. Ihr seht euch nicht jedes Detail oder Hemmnis an. Wenn ihr oben auf dem Gipfel der Existenz seid, weswegen solltet ihr euch dort Hemmnisse ansehen mögen, die euch eure Freude verderben? Tatsache ist, aus der Höhe, in der ihr steht, könnt ihr die unerfreulichen Ameisen und Stechmücken nicht sehen. Sie existieren für euch nicht. Außer Sicht, außer Sinn.

Sobald ihr mit euren Gedanken unermessliche Weite erzeugt, werdet ihr nicht einmal daran denken, Kleinlichkeit zu erschaffen. Wenn ihr im vollen Spektrum des Lichts steht, bittet ihr nicht um Dunkelheit. Ihr wisst nicht einmal mehr, was Dunkelheit ist, weswegen also solltet ihr euch darüber Gedanken machen mögen? Ihr würdet mit Sicherheit nicht Dunkelheit aus dem Licht herauswringen mögen.

Es gibt kein Zurückgehen, Geliebte. Ihr könnt nicht zu einem geringeren Bewusstseinsstand zurückkehren. Ihr würdet euch nicht dafür entscheiden. Ihr möchtet nicht zu den alten Denkweisen zurückgehen. Sobald ihr in das Licht kommt, lasst ihr das alte Gepäck hinter euch. Ihr könnt es nicht mitnehmen und zur

Heavenletter # 2572 Choose

Wähle

Gott redete …

Geliebte, ihr müsst nicht auf die harte Weise lernen. Schlagt euch diese Idee aus dem Kopf. Es ist besser zu denken, dass es einfach ist, euren Weg im Leben zu gehen. Allein dieser Gedanke wird euer Leben mit Glut versehen.

Selbstverständlich, das Leben ist einfach. Es ist nichts dabei. Du atmest einfach ein und aus und gehst weiter deinen glücklichen Weg.

Beginne zu denken, wie sehr das Leben zum Genießen da ist, und wie viel Freude es dir gibt, und wie sehr du bereit und willens bist für all die Freude, die das Leben bereithält. Stimmt es nicht, dass du bereit bist für mehr und größere Freude? Das ist ehrlich. Glaube nicht, dass Ehrlichkeit bedeutet, all das zu bemerken, worüber man sich beklagen kann. Beklagen ist möglicherweise offenheraus und ehrlich. Behalte diese Art Ehrlichkeit für dich selbst.

Du kannst ehrlich sein und trotzdem über manche Dinge hinweggehen, wie z.B. beklagen. Es ist nicht unehrlich still zu bleiben, wenn Schweigen Gold ist. Du musst nicht jeden Gedanken in deinem Kopf zum Ausdruck bringen. Bei weitem nicht. Selbstverständlich, drücke jene ehrlichen Gedanke, aus, die bei anderen Freude hervorbringen.

Hast du eine Ahnung, wie viel Inspiration vonnöten ist in dieser Welt von Fakten und Fiktionen. Du musst wissen, dass es besser ist, zu inspirieren und zu erheben, als jeden Anlass von Unbehagen zu zitieren. Du musst nicht all deine Kleider auf die Leine hängen.

Abneigung und Wertschätzung sind zwei unterschiedliche Schwingungen. Welche Schwingung willst du erhalten, und welche Schwingung willst du geben. Gibt es da eine Ausnahme? Willst du jemals heruntergezogen werden oder selber jemanden herunterziehen? Gibt es wirklich eine Zeit, in der du nicht andere inspirieren möchtest? Du liebst es, wenn du andere beflügelst. Sei selbst inspiriert, und das Inspirieren anderer wird automatisch sein. Freude ist wahr und Abneigung ist unwahr.

Es gibt eine sonnige Seite der Straße, und es gibt die schattige Straßenseite. Welche möchtest du wählen? Welche würdest du wählen, wenn du darüber nachdächtest? Geliebte, selbst um die Mittagszeit am heißesten Sommertag, wählt die sonnige Straße. Das zu wählen, was du willst, ist eine Option, die du hast.

Vielleicht fühlst du, dass alles, was du gehabt hast, Leiden war. Vielleicht fühlst du, dass du Leiden verdienst, und in diesem Leben eine Strafe abzusitzen hast. Vielleicht hast du dich selbst angeklagt und dich deines Karmas schuldig gefühlt. Vielleicht fühlst du, dass Unglücklichsein dein Schicksal ist. Möglicherweise glaubst du, dass du vor deiner Geburt einen Vertrag abgeschlossen hast, und so dein Leben eben zu verlaufen habe, und es nichts gibt, was du dagegen tun könnest. Blanker Unsinn.

Geliebte, selbst wenn ihr einen Vertrag unterschrieben habt, könnt ihr den Vertrag ändern. Vielleicht müsst ihr lernen, dass nichts dem Weg der Freude in eurem Leben entgegensteht. Verträge können aufgehoben werden. Ihr könnt andere Gedanken in eurem Geist haben, die auf ein anderes Leben abzielen, auf ein glücklicheres.

Wenn du etwa in schlammigem Wasser lebst, kannst du umziehen. Du kannst dich selbst daraus abziehen. Oder du kannst es reinigen auf deinen Willen hin. Vielleicht habt ihr nur geträumt, Geliebte. Und jetzt wacht ihr aus einem langen Schlaf auf. Ihr reibt euch die Augen, und Ehre ist vor euch, strahlende, überwältigende Ehre, für euch durch Annehmen.

Wenn es nur diesen Moment der Ewigkeit gibt, wo kann dann das Karma zu liegen kommen? Wenn du leidest, kannst du deine Schultern hochziehen und sagen: “Es ist so wie es ist“. Möglicherweise leidest du jetzt, aber es gibt kein Gesetz im Himmel oder auf der Erde, das sagt. du müsstest leiden. Die Tage der Verpflichtetheit sind vorbei. Du brauchst nicht im Geringsten Leiden zu haben. Du kannst dir aus dem Menü aussuchen, was du willst, dass es dir das Leben anregt. Du hast die Wahl. Wähle jetzt.

Du kannst zur selben Zeit in dem Licht vorankommen. Gepäck kann euch bloß zurückhalten, und mithin entscheidet ihr euch fürs Freisein, und wählt Klarheit der Zweckstellung, niemals altes Gedankengut. Alte Gedanken fahren auf einem Motorrad in der Wüste davon, ein wenig Staub hinterlassend. Du, der Fahrer, denkst nie daran, zurückzuschauen, noch auch hast du den Wunsch dazu. Du hältst deine Augen nach vorne gerichtet, stracks nach vorne. 

Heavenletter # 2573 There Is One Gott

Da ist ein Gott

Gott redete …

Es gibt keine spirituelle Praxis, die du benötigst. Du mögest die Idee von irgendeiner Notwendigkeit weglegen. Die Schönheit ist, dass du es dir wünschst, Mir näher zu kommen. Die Schönheit spiritueller Praxis ist dein Focus. Du bist dabei die wahre Schönheit. Es gibt nichts außerhalb deiner Selbst, was du haben musst. Du musst nicht zu Mir hin erzogen werden. Ich, der Ich vom Herzen bin, komme zu dir durch das Herz.

Du lernst nicht, Mich zu lieben. Du liebst Mich. Niemand kann Mich dir beibringen. Ich bin Selbst-Entdeckung. Du bist dein eigener Lehrer.

Lies all die Bücher die du lesen möchtest. Lerne all die Religionen kennen, die du magst, dennoch, Ich bin hinter all dem, was die Welt dir von Mir anbietet. Offen gesagt, Geliebte, Ich selbst biete Mich euch an.

Ich gebe euch Licht, und es seid ihr, die das Licht sehen. Versteht ihr Mich? Es geht nicht um Herausfinden. Da gibt es keine Anweisung, die du zur Hand haben musst. Da gibt es kein Verständnis, das du haben musst. Selbst-Verwirklichung ist Selbst-Verwirklichung. Niemand kann euch Selbstverwirklichung geben. Ihr müsst sie für euch selbst realisieren. Genieße was du genießt, aber wisse gleichzeitig, dass du nicht davon abhängig bist. Die Unterweisungs-Schulen sind möglicherweise von dir abhängig.

Betrachte Mich als die Schule.

Du brauchst niemanden vor Mir zu bewundern. Bewundere und sei dankbar für all die Anderen und wisse, dass es Ich es bin, der die Ehre Gottes gibt. Alles im Leben ist dazu da, um dich zu Mir zu führen. Jede Erfahrung ist dazu da, um dich zu Mir zu führen, dennoch bist du dein eigener großer Lehrer.

Nimm all das Wissen auf, das du gerne aufnimmst. Es ist gesagt worden, der Intellekt könne zu Mir führen. Der Intellekt führe dich zu deinem eigenen Herzen. Perfektes Wissen über Mich ist nicht das Selbe wie Meiner gewahr zu sein. Ich bin das perfekte Wissen. Geliebte, Wörter können das nicht ausdrücken. Keiner kann Mich beschreiben. Sie können Sehnsucht beschreiben. Sie können Karten auslegen. Ich würde sagen, dass alle Karten zu Mir führen können, und dass keine Karte zu Mir zu führen vermag. Karten sind Karten. Keine Landkarte ist vonnöten, um Mich zu finden, denn Ich bin überall.

Alle Schritte führen zu Mir. Schritte, von Mir weg, führen ebenfalls zu Mir. Jeder einzelne von euch wird zu Mir geführt. Du kannst ein Tagedieb sein, wenn du das willst, und zu Mir kommen. Du kannst rein gar nichts sein, und dennoch gelangst du zu Mir. Es gibt keine Vorbedingungen. Es gibt keine Tests, die du zu bestehen hast. Du kommst zu Mir, indem du zu Mir kommst.

Alle kommen zu Mir. Es gibt da kein Aufhalten. Auch Eile gibt es nicht, dennoch es ist wert, dir Mich lebhaft zu erwünschen. Unausweichlich wird eine Klingel läuten, und du wirst darauf eingehen, und die Tür deines Selbst weit öffnen und in den Palast deines Selbst eintreten. Dann wirst du und Ich eine bemerkbare, unausweichliche Einheit bilden. Geliebte, Wir treffen uns da, wo Herzen sich treffen.

Du musst nicht über Mich gelehrt sein. Du musst nur zu Mir kommen. Es bist du selbst, der sich zu Mir hin bringt. Keiner kann das für dich machen. Es bist immer du, der das tut. Du bist der zu Gott Kommende. Du bist der Werdende. Du bist der von Gott Erhaltende und ebenso der Lieferer und die Lieferung. Du bist der Finder und das Gefundene. Im Herzen deines Herzen, bist es du selbst, nach dem du Ausschau hältst. Ja, du suchst Mich, dennoch, die ganze Zeit, suchst du dich Selbst.

Es ist weise, keinen anderen Gott vor Mir zu haben. Es gibt einen Gott, und ICH BIN Das, und du wirst entdecken, dass auch du Das bist. Du wirst entdecken, dass es Das nicht gibt. Es gibt nur Dieses, Geliebte, diese Unsere Liebe, Dieses, was zwischen Uns ist, derweil da kein Zwischen ist, nur Dieses, Unsere Einheit, Ein und Das Selbe.

Heavenletter # 2574 Be a Reporter of Good News

Sei ein Reporter guter Nachrichten

Gott redete …

Genug von der Negativität! Du brauchst sie nicht. Und du brauchst sie nicht zu vermehren. Sei durch mit ihr. Was ist Gutes daran, schlimme Nachrichten zu teilen? Was bekommst du dafür? Vielleicht etwas Behagen. Was gibst du? Schmerz und Sorgen jemandem, der etwas Annehmlichkeit nötig hat. Und mithin reichst du die Bedürftigkeit an tröstendem Behagen weiter.

Ist nicht bereits genug Negativität in der Welt gewesen? Wo existiert eine vermeintliche Bedürftigkeit, die durch euch zum Weiterreichen ist? Hier geht es nicht um Absagen-Erteilen. Kein einziger verweigert etwas. Lasse andere Menschen Andere in ein Spinnennetz von Negativität hineinziehen, sofern sie das denn müssen. Nicht aber dich. Nicht dich. Lasse Andere über die schlimmen Nachrichten in der Welt quatschen, nicht aber dich. Es hat damit ein Ende zu haben.

Ich bitte dich, nicht mehr länger Negativität zu verbreiten.

Vor einiger Zeit sprach Ich die Empfehlung aus, du möchtest von Zeitungen und TV-Nachrichten fern bleiben. Sie sind voll geladen mit Negativität. Das ist es, was Zeitungen Auflagen einbringt. Die Werbung im Fernsehen ist voller Gefahrenwarnungen. Und dennoch tratst du in die Falle. Du befürchtest Krankheit, Verbrechen, Krieg, und damit setzt du das Augenmerk auf jenen fort. Bekomme deinen Sinn weg von Negativität. Kommt aus der Gosse heraus, Geliebte, oder aus den Hospitälern oder aus den Kriegszonen.

Sofern dir dein Arbeitgeber Schmerzen bereitet, musst du das deinen Freunden in allen Einzelheiten erzählen?

Wenn du einen Lehrer hast, der keiner sein sollte, hast du dauernd über ihn zu reden? Weswegen deine Freunde in das Bemitleiden mit hineinbringen? Vielleicht überrumple deinen Lehrer mit einem guten Wort von dir. Das könnte dem Lehrer einen Unterschied erbringen, oder nicht. Auf jeden Fall wird es deiner Psyche einen Unterschied bringen.

Wenn dein Tag schief gelaufen ist, muss das jeder wissen?

Wenn du dich verärgert fühlst, hast du das herzuzeigen, es zu erwähnen oder davon zu erzählen, weswegen?

Wie viele Male erzählst du über das Unglücklichsein aus deiner Vergangenheit und über derartiges? Bringe deine Pein ein Mal zum Ausdruck, und sei damit durch. Halte sie nicht am Leben. Wiederhole sie nicht, und rede nicht einziges Mal mehr von dem Kummer. Sei wie der Phönix und steige aus der Asche empor.

Wenn Ich davon rede, aus der Vergangenheit herauszukommen, was meine Ich deiner Auffassung nach damit? Du nickst mit dem Kopf und sagst: „Ja, das ist gut so. Lasst uns die ganze Vergangenheit hinter uns lassen.“ Und dann prallst du auf die eine oder andere unselige Nachricht, und tust zu dem Feuer der Pein aus der Vergangenheit weiteres hinzu. Geliebte, die Vergangenheit ist vor einer Minute.

Entsinnt euch, ihr seid hier, um die Schwingung der Welt anzuheben. Hebt sie weit in die Höhe. Kommt aus der Gosse unglücklicher Gedanken heraus. Bewerbt nicht Weh und Leid. Du hast es nicht nötig, schlimme Nachrichten zu berichten und zu wiederholen. Es gibt genug Andere, die das für dich tun. Sie mögen meinen, dies sei ihnen angelegen, du aber, du weißt, es ist nicht an dir.

Ich trage dir nicht an, ein unverbesserlicher Optimist zu sein. Ich sage dir, deine Zunge an dir zu halten, wenn du nichts Gutes zu sagen hast. Wechsle die Seite des Spielfeldes, auf dem du bist. Deine Mission im Leben lautet nicht, schmerzliche Nachrichten weiterzureichen, und sicherzustellen, dass sie jeder kennt. Das hat den Geschmack von Herumquatschen.

Sei ein Reporter von guten Neuigkeiten. Berichte von Wundern. Berichte von der Überfülle an Gütigkeit der Menschen auf der Erde. Berichte von den Versprechen und Verbundenheiten, welche Menschen eingehen. Berichte von Helden. Berichte von Entgegenkommen. Erzählt liebe Geschichten, Geliebte. Erzählt von Freundschaft. Erzählt von unfassbarer Freundlichkeit. Erzählt von einem Fremden, der euch anlächelte, und nicht über den einen, der dich anglotzte. Erzählt von euren Träumen. Weist auf einen Regenbogen. Erweitert die Horizonte der Leute, zu denen ihr sprecht. Erweitert euren eigenen. 

Heavenletter # 2575 Embrace Life

Begrüße das Leben mit offenen Armen

Gott redete …

Falls nicht ein einziger mit dir einer Auffassung sein müsste, um wie viel glücklicher wärest du dann! Was ist es denn, was dir das Gefühl einbringt, du hättest Bestätigung von anderen nötig? Beistimmung wird dir etwa das Gefühl einbringen, stark zu sein, aber schafft es, dass du richtig liegst? Die ganze Welt könnte mit dir einverstanden sein, wie aber macht dies, dass du richtig liegst? Die ganze Welt hat Dingen zugestimmt, über die sie später zugab, sie seien nicht korrekt, und also erklärte die Welt ihre früheren Folgerungen für ungültig. Du kannst dich nicht auf die Meinungen der Welt verlassen. Heute hier und morgen dort.

Du könntest der einzige in der Welt sein, der die Dinge so sieht, wie du sie siehst, und du könntest Recht haben. Du könntest eine Million kritische Gegner haben, und auch so könntest du Recht haben. Ihr braucht kein Auspolstern, Geliebte. Auspolstern ist unbeständig. Es hat schwache Beine. Gewiss ja, lasse deine Ideen von anderen Menschen abprallen, aber verlasse dich nicht auf die guten Meinungen Anderer. Es ist das Beste, dich an das Ruder deines eigenen Herzens zu halten.

Es ist ein hohles Bedürfnis nach Bestätigung, und es gibt kein Auffüllen jener Hohlheit, Geliebte. Bestätigung reicht euch einen zeitweiligen Aufschwung zu, und danach, irregemacht, sucht ihr nach weiteren Angaben und nach noch weiteren und nach noch größeren. Sucht anstelle dessen Mich.

Wie sehr ist es wirklich von Belang, ob ihr Recht habt oder nicht, so, wie darüber in der Welt gedacht wird? Das Leben zieht dessen unbenommen weiter. Du bist heute weiser als gestern. Du bist unumgänglicherweise erfahrener heute als gestern, und das macht dich fortgeschrittener.

Sobald du nicht mehr länger recht zu haben hast, wirst du keine Bestätigung nötig haben.

Selbst Irrtum bringt dich der Wahrheit näher. Ein jeder Schritt, den du nimmst, ist im Leben Vorankommen. Bejahe, dass du bereits im Leben vorangekommen bist.

Das Leben hängt nicht davon ab, wie viel du weißt, oder wie wenig du weißt. Richtigliegen ist nicht das Scharnier des Lebens.

Gehe dem Erfahren des Lebens mit offenen Armen entgegen. Das meint, was derzeit innerhalb deiner Reichweite liegt, ist an dir, es dir zu eigen zu machen.

Sei glücklich, wenn du dazulernst. Dies ist großes Vorankommen.

Denke nicht so sehr in Begriffen von richtig oder falsch. Du bist im Leben ein Experimentator. Wir können dein Leben betrachten wie einen Fön, den du in deiner Hand hältst. Das Schwenken des Föns kühlt dich. Ob der Fön nun gefalzt ist oder flach, er funktioniert.

Geliebte, sofern ihr in der relativen Welt auf Vollkommenheit wartet, werdet ihr nicht in der Lage sein, vorwärts zu gehen. Besser, nicht Angst zu haben, Fehler zu machen. Fehler sind für euch gut. Fehler haben nicht gut zu schmecken, damit sie für euch gut sind. Süß, bitter, sauer – alles ist gut für euch. Alles ist eine Wohltat für euch. Das Leben ist eine Wohltat für euch.

Wer denn hat gesagt, es sei entsetzlich, einen Fehler zu begehen? Wenn du ein Wort nicht richtig geschrieben hinschreibst, korrigierst du es. Was ist die große Sache dabei? Wenn du die verkehrte Straße nimmst, wendest du und findest die richtige. Sind nicht Irrungen dein Führer? Kehre der gesamten Idee von Fehlerhaftem den Rücken zu, und in der Folge wirst du perfekt sein. Mit Sicherheit wirst du deine Energie geschont haben.

Ja, Wir reden soeben über Energieeinsparung, Geliebte. Setzt eure Energie ein, wo sie euch einen Rückfluss einbringt. Dies ist ein weiterer guter Grund dafür, die Vergangenheit hinter euch zu lassen. An die Vergangenheit denken, selbst an die soeben vergangene eine Minute von vorher, ist eine Verschwendung. Bemerkt, Ich sagte nicht – eine Verschwendung von Zeit, denn es gibt Zeit nicht. Ich sagte Verschwendung von Energie, Verschwendung von Denken. Ich möchte nicht sagen, Verschwendung von Leben, weil kein Leben verschwendet wird, was immer ihr auch meint.

Und, mithin bekräftige Ich euer Leben. Ich liebe euch, und Ich liebe es, dass ihr das Leben habt, und Ich lege euch dringlich nahe, euer Leben und die Gabe, welches es ist, zu lieben, die Gabe an euch, und die Gabe an die Welt. Sofern ihr meint, euer Leben sei nicht ein Geschenk an euch und an die Welt, irrt ihr euch.

Heavenletter # 2576 Your Daily Bread

Dein täglich Brot 

Gott redete …

Geliebte, Geliebte, müsst ihr andere Angelegenheiten eure Anerkenntnis Meiner Liebe überschatten lassen? Meine Liebe ist überreichlich, und dennoch schiebt ihr sie beiseite, wie ihr das mit einem hochwertigen Stück Papier tut, während ihr nach einer Rechnung sucht. Ihr mischt die Papiere durcheinander, als wären sie gleich wertvoll. In dem Sinne, wie Ich es soeben darlege, lobe Ich euch, einen aufgeräumten Schreibtisch zu haben. Habt ein einziges Papier auf ihm, auf das ihr zuerst blickt.

Oder seht Mich wie einen Bildschirmschoner auf eurem Rechner.

Seht Mich wie einen Stift, den ihr in die Hand nehmt, um damit zu schreiben. Auf dem Stift befindet sich keine Werbung für Mich. Ihr schreibt einfach mit Mir. Wie viele Stifte braucht ihr auf eurem Schreibtisch, sobald Ich da bin? Macht es euch einfach, Mich zu finden. Wäre es euch nicht lieber, mit wenigeren Ablenkungen versehen zu sein? Dann seid weniger abgelenkt.

Weil ihr euer Augenmerk auf etwas in der Welt des Menschlichen Lebens gerichtet habt, bedeutet nicht, dass ihr Mich zu vergessen habt. Lasst Mich die Hintergrundmusik eures Lebens sein. Lässt Mich die Musik sein, die in eurem Herzen erklingt.

Sofern ihr ein Schiff wärt, lasst Mich die Figur auf dem Bug sein.

Sofern du ein Buch wärest, lasse Mich den Titel sein, und lasse Mich die weiße Seite sein, auf der alle Wörter geschrieben stehen. Lasse Mich zwischen den Zeilen sein.

Lasse Mich in deinem Leben omnipräsent sein. Lasse Mich überall sein, wohin du blickst. Lasse Mich den Klang deiner Fußtritte sein. Lasse Mich den Schlag deines Herzens sein, welcher Ich, selbstverständlich, bin.

Weswegen solltest du bloß einen Augenblick lang ohne Mich verbringen mögen, derweil du Mich haben kannst?

Ich bin keine Ablenkung von eurem Leben, Geliebte. Euer Leben ist eine einzige Ablenkung nach der anderen von Mir gewesen.

Ich bin eure Vitalität. Ich bin in eurem täglichen Leben präsent. Ich bin euer Täglich Brot.

Ich bin die Hefe, die euer Brot aufgehen lässt.

Ich bin der Hebel eures Lebens. Und Ich bin das Spielfeld.

Lebt euer Leben, und schließt Mich in ihm mit ein. Ihr könntet euch genauso gut dessen bewusst sein, was immerzu ist.

Denkt ihr wirklich, eine Silbermünze sei realer als Ich? Denkt ihr, die Schöpfung sei mächtiger als der Schöpfer von ihr?

Was könnte denn machtvoller sein als die Essenz des Lebens? Ist die mächtige Eiche mächtiger als die Eichel, aus der sie entsprang? Sichtbarer, ja. Machtvoller? Denkt ihr das wirklich? Das was unsichtbar ist, ist machtvoller als das, was sichtbar ist. Die Quelle der manifestierten Erscheinungsform überflügelt die Manifestation Tag für Tag.

Erspüre einfach einen Schnipsel Meiner Liebe. Lasse Meine Liebe dir Gesellschaft leisten. Wisse, Ich bin neben dir am Tisch des Lebens. Wisse, Ich bin neben dir in deinem Auto. Selbst obschon du hinter dem Steuerrad sitzt, bin Ich der Fahrer. Ich bin, weswegen du das Auto fährst, und Ich bin, wohin du fährst.

Komm schon, lasst Uns eine Weile, in stiller Versenkung in dich, hinsetzen. Ich bin durch dein Licht geblendet. Ich bin in Staunen versetzt, dass du nicht alles siehst, was Ich sehe, denn hin und wieder vergesse auch Ich, dass du abgelenkt bist. Ich bin das Licht inwendig in dir, und du siehst Mich nicht, du siehst das ureigene Licht nicht, aus dem du gemacht bist. Du siehst alles Sonstige, und dennoch versäumst du deine selbige Substanz.

Es ist keine Verpflichtung, Mich in deinem Gewahrsein zu behalten, gleichwohl ist es vonnöten. Selbst bloß ein Mal in einer Minute, habe den stillen Gedanken Gott. Selbst bloß ein Mal alle fünf Minuten. Selbst bloß ein Mal in einer Stunde. Selbst bloß einmal an einem Tag, es ist gleichwohl einträglich, dich durch alles Unser unleugbares Einssein ins Gedächtnis rufen zu lassen, Unser Einssein des Herzens, Unser Einssein der Liebe, Unser Einssein des Lebens, das Einssein der Existenz, schlichtes Einssein. Du bist Mein Geliebter, Meine Geliebte, und es gibt nichts sonst, was du sein kannst, und keine Möglichkeit, wie du die Wahrheit dessen, was Ich sage, ungültig machen kannst.

Heavenletter # 2577 A Vision of God’s Love 

Ein Blick auf Gottes Liebe 

Gott redete …

Wörter drücken nicht aus. Sie deuten etwas an, können einen Hinweis geben, aber sie heben nicht an, als ein Ausdrücken ausgewiesen zu sein. Wie kann das kleine Wort Liebe etwas sein, nebst dem, was es repräsentiert? Was für einen Vierzeiler können die vier Buchstaben offenbaren?

Dasselbe gilt für das Wort ‚Gott‘ für Mich, oder jedes andere Wort für Mich – Worte können nur einen Bruchteil andeuten, ein verschwommenes Bild. Wie mutig sind die Worte, die versuchen, Mich zu repräsentieren.

Wie wagemutig seid ihr sie zu benutzen! Auf Papier ist es das Beste, Wörter zu benutzen. Ihr habt keine Bilder von Mir, um sie zu verschicken. Versteht Mich nicht falsch. Ich bin froh über eure Worte, die sich anschicken, das Bewusstsein des Einen, jenseits jeden Vergleiches, offenzulegen.

Im Leben indes, da offenbarst du Mich, jenseits von Worten. Du nutzt Lächeln. Du nutzt Handlungen. Du stellst Mich bereit. Du sendest Mich hinaus in die Welt.

Selbstverständlich, die Natur offenbart. Die Fotografie des Himmels ist so nah zu einem Bild von Mir, wie du es machen kannst. Fotos von Babys oder geliebten Tieren sind so nah dran wie ihr sie bekommen könnt. Und ihr, Geliebte, Fotos von euch in eurem Leben sind so nah dran, wie ihr ein Foto von Mir haben könnt. Ich muss nicht im wörtlichen Sinne gesehen werden, denn Ich habe euch, um offenzulegen, Wer und Was Ich bin. Ich habe euch, um auf Mein Geheiß hin der Welt Liebe zu überbringen. Ihr seid diejenigen, die erwählt sind, Meine Liebe zu spüren, zu kennen und zu sein.

Einige mögen sich ja nach einem eigentlichen Bild von Mir sehnen, aber dann wäre Ich nicht Gott. Kein Foto kann von Mir gemacht werden. Kein Bild kann gemalt werden. Damit von Mir ein Bild genommen werden könnte, müsste Ich Grenzen und Begrenzungen haben. So wie es ist, bin Ich reines Licht, und das bedeutet, dass Ich ungebunden bin.

Niemand würde wirklich wollen, Mich in etwas zu verwandeln, was weniger ist, als Ich es bin, einfach nur um ein Bild von Mir zu haben. Wenn ihr gerne einen Blick erhaschen wollt von Meinem Licht, dann schaut in eure Augen, und ihr werdet euch anschicken, ein Bild von Mir zu sehen – widergespiegelt in euren Augen.

Der Witz ist auf euch anwendbar, natürlich, denn die scheinbaren Grenzen existieren ebenfalls nicht! Sie existieren nur wie eine Luftspiegelung. Nur als Fassade existieren sie. Auch ihr seid von weit größerer Größe als eure Form offenlegt. Jede Deutung von euch ist weniger als ihr, denn keine Aufführung kann euer Herz aufzeigen, welches das gleiche ist wie das Herz von Mir – alle diese Liebe.

Gleicht euch Mir an mit Liebe. Ihr könnt Fotos machen, die Liebe zeigen, aber sie sind keine Fotos von der Liebe. Fotos können auf einen Vorfall von Liebe hinweisen. Sie sind wie Nahaufnahmen von Weite. Aber von Weite – nicht einmal der größte Himmel kann nicht mehr als nur anfänglich einen Schnappschuss von Weite offenlegen. So wie Ich, ist Weite jenseits jedes Bildes von ihr. Weite ist jenseits von weit und breit.

Dennoch, in Punkten der eingebildeten Zeit, erhaschst du Blicke von Weite. Du erhaschst einen Blick Meines Lichts. Du erhaschst einen Blick von Mir. Du kannst mehr Blicke erhaschen. Du kannst mehr Ansichten von Mir machen. Du kannst mehr Szenen erschaffen, in denen Meine Anwesenheit erhascht wird. Ihr könnt Meine Liebe ausschütten. Ihr, ihr seid Meine Liebe, Geliebte. Alles was ihr tun müsst, ist, das zu sein, was ihr wirklich seid, nicht dieses aufgesetzte Bild, das so besorgt ist um die Kleinheit seiner Selbst.

Welche Sorgen hat Liebe? Sie wächst einfach weiter. Sie versucht nicht, sich an sich selbst anzuhängen. Liebe verstreut sich selbst überall. Sie behält sich ohne jeglichen Gedanken an sich selbst.

Wenn du alles sein willst, was du schon immer sein wolltest, dann ist lieben alles, was du tun musst. Dennoch, Geliebte, Liebe ist nichts, was ihr tun müsst. Nichts muss dazu getan werden. Ihr müsst sie einfach sein, akzeptieren, dass ihr Liebe seid. Ihr seid eine Plattform von Liebe, und das ist es, wo ihr herkommt. Wenn du aber glaubst, dass dein Standpunkt auf dem Globus der Welt die Ausdehnung von dir darstellt, dann ist da eine beträchtliche Verwirrung in deinem Herzen, und du gerätst selbstzentriert, derweil du rechtmäßig und wahrhaftig Liebes-zentriert bist. Du bist Meine Liebe.

Heavenletter # 2578 Old Tin for Gold

Altes Zinn für Gold 

Gott redete …

Wie freundlich Ich bin. Wie zuwendend. Wie gebefreudig. Es gab niemals einen Augenblick, als Ich dir nichts zukommen ließ. Wieso sollte Ich geben mögen, um wegzunehmen? Und was ist da, was Ich von dir wegnehmen wollte? Ich gebe unendliche Freude und Liebe. Ich, Gott, bin nicht ein Nehmer. Ich bin ein Geber.

Du denkst, Ich nehme von dir weg. Ich nehme nichts von dir. Ich weiß, es sieht dir danach aus, dass Ich das tue. Eben deswegen, Geliebte, glaubt ihr nach wie vor an Verlust. Ihr habt nicht Objektpermanenz zu haben. Sofern ihr es nicht seht, und ihr könnt es nicht anfassen, denkt ihr, es sei weg. Was Ich euch gebe, ist, sobald es einmal gegeben ist, für immer euer. Es ist eben so, Ich gebe für immer. Wenn ihr euch den Himmel als oberhalb von euch denkt, dann stellt es euch bildlich vor, wie Ich alle Wohltaten in einem endlosen Strom der Liebe auf euch niederschütte. Das Lager Meiner Liebe neigt sich nie zu Ende.

Und dann denkt ihr: „Ah, Gott, ich habe einen geliebten Nahestehenden nach dem anderen verloren. Ich habe Jobs verloren. Ich habe den Mut verloren. Ich habe Bücher verloren, und ich habe Geld verloren. Ich habe nicht, was ich verloren habe. Ich habe nicht, was ich nicht finden kann.“

Mein liebstes Kind, wo hat irgendjemand oder irgendetwas nachgerade Wohnung, ausgenommen in eurem Herzen? Wisst um die Fülle eures Herzens. Ich gebe euch nicht ein Palliativ. Ich sage nicht, dass sich euer Herz nicht verwundet fühlt. Ich weiß, euer Herz hat das Empfinden, verwundet zu sein. Sowie ihr an Verlust glaubt, was sonst denn vermag euer Herz zu spüren? Ich sage, ihr kommt von einer Irdischen Perspektive her, und dass eure Irdische Perspektive eine beschränkte ist. Eine solche Perspektive schneidet euch von dem Pferch ab. Abgeschnitten sein bedeutet nicht, dass das Gehege nicht existiert.

Wir können dies auf vielerlei Weise betrachten. Wir können sagen, dass das, was vor dir zugegen war, niemals vor dir zugegen war, und dass bloß die Illusion der Realität vor dir war. Wir können ebenso sagen, dass geliebte Angehörige und verloren gegangene Gegenstände stets bei euch sind, ob sie nun physisch präsent sind oder nicht. Wir können sagen, dass du nicht verlieren kannst, was dein ist. Wir können sagen, dass Besitztum und Verlust gleichermaßen Illusionen sind. Wir können sagen, dass euer Gefühl, euch beraubt zu fühlen, eine weitere Illusion darstellt, eine Illusion, der ihr zutiefst Ehre erweist. Wir können sagen, dass euer emotionaler Schmerz, einerlei wie tief er ist, ebenso viel eine Illusion ist wie jeder anderer, und dass ihr demzufolge ihn nicht zu behalten habt. Ihr habt ihn nicht bei euch zu behalten. Ihr habt nicht eure Vorgabe von Verlust bei euch zu behalten.

Die Idee von Besitztum an Dingen oder an Menschen ist ein abwegiger Gedanke. Der Gedanke, dass dir alles gehört, ist trugschlüssig, zur selben Zeit, wie der Gedanke, dass dir alles gehört, zutreffend ist. Du kannst nicht verlieren, was dein ist. Und nichts und alles sind dein.

Auf jeden Fall wird es gut für dich sein, aus neuen Gesichtspunkten her zu sehen, zum wenigsten, der Idee anderer Weisen von Wahrnehmung Glauben zu schenken. Du kannst altes Zinn für neues eintauschen. Du kannst altes Zinn gegen Gold eintauschen! Alte Gedanken schlüpfen euch aus eurem Griff, Geliebte. Ah, ja, ihr könnt alter Gedanken verlustig gehen. Euch kann Anhaftung verloren gehen. Ihr könnt das Konzept von Bedürftigkeit einbüßen. Ihr könnt glauben, dass es nichts zum Verlieren gibt, selbst wenn ihr verlieren könnt.

Ihr könnt nicht Unsterblichkeit, Endlosigkeit und all jene realen Dinge einbüßen, bei denen ihr geneigt seid, sie als nebulös und weit weg irgendwo zu denken, während sie spornstreichs vor euch zu liegen kommen. Ich bin unmittelbar hier. Und ihr seid unmittelbar hier bei Mir.

Heavenletter # 2579 How Your Consciousness Grows

Wie euer Bewusstsein wächst 

Gott redete …

Kannst du sehen, dass es nicht du bist, der einen Baum wachsen lässt? Alle deine Kenntnisse über Botanik lassen den Baum nicht wachsen. Du kannst der größte Experte in Sachen Aufzucht von Pflanzen sein, und dennoch bist du nicht in der Lage, Bäume wachsen zu lassen. Du magst sie pflegen, du magst sie lieben, und all dein Einfluss mag gut sein, und dennoch bringst du sie nicht zum Wachsen. Du hast zwar einen Einfluss, aber dennoch ist es eine unsichtbare Hand, durch die die Bäume wachsen. Das akzeptierst du, oder?

Du peitscht den Baum nicht, damit er wächst. Weder forderst, noch befiehlst du einem Baum zu wachsen. Du gängelst ihn nicht. Du wirfst ihn nicht fort, nur weil er nicht so schnell wächst, wie du es gerne hättest. Du lehnst einen Baum nicht ab, nur weil er langsam wächst. Du redest nicht harsch mit dem Baum. Du sagst nicht: “Du bist ein Versager, wenn du jetzt nicht die Blätter sprießen lässt“. Du sagst nicht: “Wachse jetzt, oder du wirst niemals wachsen.“ Du sagst nicht: “Was ist los mit dir, du dumpfer Baum.“ Du fällst nicht in Verzweiflung, wenn dein Baum sich seine eigene süße Zeit nimmt. Du denkst nicht, irgendwas Schlimmes passiert gerade, und machst keine Schuld fest.

Geliebte Sucher, möchtet ihr euer Gottgewahrsein wie einen Baum betrachten, der wächst? Manchmal seid ihr ungeduldig mit dem Wachstum Eures Bewusstseins. Wie könnt ihr wissen, ob eure spirituelle Evolution nicht schnell genug wächst?

Es mag euch schwer fallen, das zu akzeptieren, aber es ist euer Ego, das euch anklagt, euch schneller zu entwickeln, als es zu sein scheint.

Wenn ihr Mir traut, dass Ich die Bäume wachsen lasse, die Sterne an ihrem Platz halte, die Sonne glücklich wahre, wenn ihr Mir vertraut, dass Ich Wunder schaffe, könnt ihr da nicht darauf vertrauen, dass Ich euer Bewusstsein heben kann. Zu Wachsen, ist für euer Bewusstsein kein Wunder. Euer Bewusstsein ist ein natürlich wachsendes Ding. Es hat nicht schneller zu wachsen. Und ihr braucht damit nicht unzufrieden zu sein. Ebenso müsst ihr nicht allzu viel Aufmerksamkeit darauf verwenden. Manchmal ist zu viel Aufmerksamkeit zu viel Aufmerksamkeit, und zu viel davon hindert euch mehr, als es hilft. Ihr wollt nicht Selbst-bewusst über euer Bewusstsein werden. Ihr müsst nicht immer darauf gerichtet sein. Hängt ihm nicht zu sehr auf der Pelle.

Betrachtet euer Bewusstsein wie euer Kind. Euer Kind wird wachsen, ohne dass ihr es ihm sagen müsst. Möglicherweise werdet ihr das körperliche Wachstum eures Kindes messen, gewiss aber nicht jeden Tag.

Ihr wollt, dass euer Kind in der Schule gut ist, und ihr wollt euer Kind dabei unterstützen, dennoch könnt ihr die Schulnoten eures Kindes nicht zum Mittelpunkt eures Lebens machen. Wenn ihr euer Kind zu sehr bedrängt, wird es angespannt und kann deshalb möglicherweise die Dinge nicht gut machen. Erinnert euch, dass es da etwas gibt, das eurem Kind und Mir gehört, und es euch nicht ansteht, sich zu sehr einzumischen und die Kontrolle darüber zu erlangen.

So ist es mit dem Wachstum von Bewusstsein. Wünsche, dass dein Bewusstsein wächst, und dann lasse es für sich. Du musst es nicht überwachen. Du musst nicht jede Bewegung beobachten. Du musst es nicht dokumentieren. Du musst es einfach sein lassen.

Wirst du dein Bewusstsein lieben? Wirst du darauf vertrauen, dass es wächst. Willst du darauf vertrauen, dass Ich der Gärtner des Wachstums deines Bewusstseins bin, und dass Ich sehr wohl weiß, wann dort ein Wachstumssprung sein sollte, und wann dein Bewusstsein sich ausruhen soll? Lasst los, Geliebte. Wachstum des Bewusstseins ist nichts, wofür ihr hart arbeiten solltet. Ihr solltet euch darüber entspannen.

Heavenletter # 2580 The Beat of God’s Heart 

Der Schlag des Herzens Gottes

Gott redete …

Der Schlag Meines Herzens ist ein steter Schlag. Ich habe kein Herzklopfen. Ich habe keine Stimmungsschwankungen. Ich werde nicht rot im Gesicht. Meine Temperatur geht nicht herauf und herunter. Ich lege die Stirn nicht in Falten. Die Lieder, die Ich singe, haben eine perfekte Stimmung. Ich höre alles. Ich verstehe alles. Ich bin unwandelbar. Ich weiß, Ich bin Gott.

Du bist änderlich, herauf und herunter, hin und her. Du kennst noch nicht einmal deine Basis. Du kennst noch nicht, Wer du bist, Wer du wirklich bist. Du hast das Gefühl, es sei allzu anmaßend zu denken, du seist alles, ausgenommen ein unglückseliges Menschenwesen, oder du denkst, es sei allzu eingebildet, so zu denken, oder allzu unglaubwürdig. Weder kennst du noch akzeptierst du das Gottsein von dir, und daher bist du wechselhaft. Deine Gedanken und Stimmungen sind wie der Wind. Du denkst, du seist unbedeutend.

Natürlich, Geliebte, ihr habt euch zu ändern. Meine Rede geht soeben nicht dahin, dass Wandel eine armselige Sache darstellt. Nehmt nichts für übel, aber Wandel ist für euch in Ordnung. Ihr könnt nicht der gleiche bleiben. Wandel ist der Name der Partie auf Erden. Glücklicherweise habt ihr Mich, um euch auszubalancieren. Ich bin solide wie der Fels von Gibraltar – solider –, da der Fels von Gibraltar sich ebenfalls ändert. Während du lernst, auf der Erde zu gehen, halte Ich dich bei der Hand. Du lernst soeben, dich im Gleichgewicht zu halten. Du lernst soeben, dass du dein eigener Vater bist.

Geliebte, Ich rede nicht von Glaube. Gewiss nicht, denn woran glaube Ich? Ich glaube an nichts. Ich weiß alles. Glaube ist bloß eine Meinung, eine schiere Meinung, vielleicht eine Meinung, die von Vielen eingenommen wird. Was hat Glaube überhaupt mit Wahrheit zu tun? Ihr habt Glaubensüberzeugungen, die unter Umständen zutreffend sind, und Glaubensüberzeugungen, die das nicht sind, und daher habt ihr verkehrten Glauben. Glaubensvorstellungen haben im eigentlichen nicht mit viel zu tun. Es ist gut, an Mich zu glauben, und es ist gut, an euch zu glauben. Es ist besser für eure Entspannung, an Mich zu glauben, als nicht an Mich zu glauben, obschon, was haben eure Glaubensüberzeugungen in Wirklichkeit mit irgendetwas zu tun? Ich glaube einfach nicht an eure Leistungsfähigkeiten. Ich kenne eure Leistungsfähigkeiten.

Was spielt es für eine Rolle, wenn ihr meint, Wasser sei nass, oder wenn ihr meint, es sei trocken? Wasser ist was es ist. Was spielt es für eine Rolle, wenn ihr meint, ein Berg sei hoch oder er sei mittelhoch? Berge sind von der Höhe, die sie haben, dessen unbenommen, was ihr über sie denkt. Was spielt es dem Wetter für eine Rolle, wenn ihr denkt, es sei heiß oder kalt? Natürlich, ihr werdet mit Sicherheit durch eure Gedanken affiziert.

Dies bedeutet nicht, dass zum Ausdruck gebracht wird, eure Gedanken seien machtlos. Eure Gedanken beeinflussen sogar die Berge, das Wasser und das Wetter, denn eure Gedanken wirken auf alles im Universum ein, auf alles, ausgenommen auf Mich natürlich. Zuallermeist wirken eure Gedanken auf euch ein. Eure Gedanken machen euch tiefempfunden, und, sie machen euch krank. Sie machen euch glücklich, und sie machen euch traurig. Ihr seid mehr denn beeinflusst durch eure Gedanken. Euer gesamtes Leben hängt von ihnen ab.

Dies bildet einen guten Grund dafür, weswegen ihr kein Nörgler sein möchtet. Dies ist ein guter Grund, weswegen ihr nicht murren und nicht über irgendetwas murren möchtet. Es ist in der Tat richtig, was die Kinder sagen, dass ihr dadurch festklebt. Die Sache ist die, wenn ihr verdrießlich seid und/oder euch beklagt, hört ihr einem jeden Wort zu, was ihr sagt. Achtet darauf, was ihr zuhört. Sagt nicht, Ich hätte euch nicht belehrt.

Ihr wachst auf das Gleichgewicht zu, Geliebte, auf Schwankungsfreiheit zu. Chaos begibt sich soeben nach draußen. Ihr werdet nicht mehr länger bei euch selber Chaos anrichten.

Heavenletter # 2581 Be a Dreamer

Sei ein Träumer

Gott redete …

Sofern heute alle deine Träume wahr würden, wie hieße dein nächster Traum? Und wie der danach? Ja, Geliebte, kommt euch selber im Träumen zuvor. Es liegt kein Sinn darin, einfach dort zu bleiben, wo ihr seid, selbst bei euren Träumen nicht. Eure Träume sind ein Mittel eurer Ausweitung.

Welche persönlichen Träume überragen jetzt die persönlichen Träume, die ihr habt? Welche Träume eurerseits für die Welt überragen eure gegenwärtigen Träume für die Welt? Träumt sie ins Sein hinein. Ja, geht über eure gegenwärtigen Träume hinaus. Wagt es, größer zu träumen. Wagt es, von all dem zu träumen, was ihr wirklich möchtet.

Als erstes habt ihr die Idee von dem Traum, und dann verleiht ihr ihm Bilder, und danach spürt ihr, wie er Wirklichkeit wird. Ihr kostet ihn fast, und dann lasst ihr los. Eure Träume werden sich von alleine manifestieren. Träumt jeden Tag Träume. Den Traum los lassen bedeutet nicht, ihr könnt nichts tun. Bewahrt den Traum, zur selben Zeit, wie ihr ihn frei lasst. Ihr lasst ihn in den Äther frei, woher er gekommen ist, und doch behaltet ihr ihn bei euch.

Ihr könnt überdies Schritte auf eure Träume zu einschlagen. Ihr könnt den Gedanken an euren Traum anlächeln. Ihr könnt eine Collage herstellen. Ihr macht euch selber mit euren Träumen bekannt.

Und etliche Träume könnt ihr ans Licht bringen, niemals unter Zwang. Ihr möchtet eure Träume nicht in die Existenz hinein zwingen. Ladet sie ein.

Wenn ihr gerne ein Geschäft eröffnen möchtet, fangt mit euren Ideen an. Lest. Sowie das Geschäft in eurem Sinn zunimmt, umso näher gerät es zur Manifestation. Allerdings hast du es ruhig angehen zu lassen, damit du nicht deinen Träumen angehaftet wirst. Du weißt, sie sind da. Du weißt, sie haben sich nicht zu manifestieren. Sie sind nicht dazu verpflichtet. Sie sind so frei, sich zu manifestieren, wie du frei bist, sie zu träumen. Es gibt kein ‚zu müssen haben‘, sobald es sich auf Träume beläuft.

Träume sind gut. Träume sind wie Benzin tanken.

Und du kannst weiterhin dabei bleiben, neue Träume zu haben, einen nach dem anderen. Die Anzahl und das Ausmaß der Träume, die du träumen kannst, haben keine Begrenzung an sich. Du bist auf all die Träume, die du möchtest, berechtigt. Habe alle Arten von Träumen. Träume heute von etwas, was du gerne geschehen sehen möchtest. Träume kleine Träume, und Träume große Träume. Sie haben nicht Wirklichkeit zu werden, obschon sie es können. Es liegt bereits beträchtliches Gutes alleine im Träumen. Es liegt beträchtliches Gutes ebenfalls in der Manifestation.

Lasst Uns sagen, du wünschst dir ein Restaurant. Übe dich dabei im Kleinen. Stelle deine Rezepte zusammen. Mache Fotos von ihnen oder zeichne Bilder dazu. Habe ein Auge für eine Örtlichkeit, pur aus Spaß daran. Wie wird dein Restaurant aussehen? Wie wird es ausgestattet sein? Was für ein Layout möchtest du gerne haben? Wird es ein Buffet geben? Wird es ausgefallen sein? Was werden deine Kellner anziehen? Habe Freude daran, dein Restaurant in deinem Geiste zu errichten. Habe Spaß am Träumen deiner Träume. Halte an ihnen fest, ohne an ihnen festzuhalten. Sieh, was geschieht.

Womöglich ist das Träumen deines Traums ausreichend, und er hat nicht sich zu manifestieren. Er ist bereits in deinem Geist umgesetzt worden, und um mehr ging dein Wunsch nicht.

Und womöglich ist das Verlangen, zu verwirklichen, unersättlich, also, bleibe demnach bei ihm dran. Deine Träume können groß sein, aber du kannst mit Kleinem starten. Es ist nichts Verkehrtes daran, klein anzufangen. Womöglich brauchst du gar keine Investoren, um zu beginnen. Wette zuvorderst auf dich selber. Bekomme Erfahrung. Denke nicht, du weißt bereits alles, wie es zu machen ist. Sei offen gegenüber Dazulernen. Es ist in Ordnung, ein Neuling zu sein.

Klappe deine Träume nicht zusammen. Trage sie bei dir, so lange, bis sie weggehen. Oder trage sie bei dir, so lange, bis sie sich manifestieren. Träume gehören geträumt, also bleibe unentwegt dabei, deine Träume zu träumen.

Heavenletter # 2582 The Lock and the Key

Das Schloss und der Schlüssel

Gott redete …

Das Gute am Fordern ist, dass du dir klar bist, was du willst. Du bist klar genug, um zu fordern. Halte durch, erbitte von Mir, während du gleichzeitig weißt, dass du nicht das haben musst, wonach du bittest. Das worum du bittest, ist kein Kriterium dafür, dass du zugewendet zu bekommen hast. Du bist weder mehr noch weniger wert, ob du nun das Erbetene erhalten hast oder nicht. Urteile auf keinen Fall über dich selbst, und gründe dich selbst nicht auf das, was du erhältst. Was du erhältst oder nicht erhältst, ist kein Hinweis auf deinen Wert. Reich oder arm ist keine Skala, auf der du dich selbst messen solltest. Du kannst der Reichste der Reichen sein oder der Ärmste der Armen, dein Wert für Mich ist unantastbar der Selbe.

Du würdest nicht fordern, dass Ich dir ein neues Auto gebe. Spare deine Forderungen auf für das, was es wert ist es zu fordern. Es gibt eine Sache, die es wert ist, es von Mir zu fordern. Wenn du forderst, was Ich dir in einem kleinen Augenblick vorschlage, wirst du so deine Klarheit in Absicht und Vorhaben ankündigen. Du magst denken, dass es an Mir liegt, zu geben was du willst, aber es liegt in Wahrheit an euch selbst, Geliebte, daran, dass ihr fordert. Ja, es gibt eine Sache, die, von Mir zu fordern, euch reichlich dienen wird. Nun will Ich euch sagen was es ist. Sagt: 

„Siehe Gott, ich möchte Dich für mich Selbst kennen. Ich will nicht länger über Dich lesen. Ich will nicht hören, was andere Leute zu sagen haben. Ich will Dich, und ich will wissen, dass ich Dich kenne. Ich will nicht länger Glauben haben. Ich will nicht den Gauben, dass Du an meiner Seite bist. Ich will die Gewissheit, dass Du an meiner Seite bist. Ich will für mich selbst wissen, dass Du tief in meinem Herzen bist. Ich will aus erster Hand die Liebe kennen, die Du mir gibst. Ich will von keinem ein Wort mehr annehmen, außer von dir. Ich selbst will Dich hören. Ich will keine Reportagen mehr über Dich hören. Ich will Dich hier. Ich will Dich unleugbar hier, wo ich Dich will. Mit allem Respekt, Gott, gib mir mein Gewahrsein von dir zurück. Gib mir mein Gewahrsein ein für alle mal zurück, und lasse mich niemals mehr meinen Vertrag mit dir beenden.“ 

Diese Forderung akzeptiere Ich. Ich bin dir verpflichtet für diese Forderung. Dies ist eine Forderung, die Mein Wille ist, dass du sie von dir selbst forderst. Sie erzählt Mir von deiner Ehrlichkeit und Beharrlichkeit in der Absicht, und sie erzählt Mir von deiner Bereitschaft. 

Forderung oder Anfrage, sei es nun mit lauter Stimme oder leise, Ich liebe es, dies von dir zu hören. Es sagt Mir, dass dein Wunsch stark ist. Es sagt Mir, dass du weißt, was ist. Es sagt Mir, dass du dein Leben mit Meiner Anwesenheit aufgefüllt haben möchtest. Du willst unverrückbares Gewahren. Du willst keinen Hinweis, keine Ahnung, keine Annahme. Du sagst Mir, dass dies dein wahrer Wunsch ist, und dass er erfüllt werden will. Du wirst ihn erfüllen. 

Fordere, dass du mich kennst, fordere, konstantes Gewahrsein von Mir zu haben. Fordere, dass Ich Mich dir selbst unmissverständlich vorstelle. Das ist Mir gerade recht, denn du forderst das, was Ich von dir erbeten habe. 

Du sagst Mir, dass du reif dafür bist. Du erzählst Mir, dass du überreif bist. Du sagst Mir, dass du es wirklich meinst. Du sagst Mir, dass du das Gewahrsein von Mir mehr willst als alles andere. Du gibst Mir zu verstehen, dass du bereit und fähig bist, dein Geburtsrecht zu empfangen. Ihr sagt es zudem zu euch selbst, Geliebte. 

Betrachte Mich als das Schloss. Betrachte dich als den Schlüssel. Du bist der Schlüssel, der das Schloss umdreht. Du bist der Schlüssel, der das weite Universum vor dir öffnet. Und du bist derjenige, der durch den Eingangsweg geht, und so gehst du geradewegs in Mein volles Herz, das schon immer auf dich gewartet hat.

Heavenletter # 2583 Zoom into God’s Heart 

Sause in Gottes Herz hinein 

Gott redete …

Dies ist Meine Zusage an dich. Stracks wie ein Pfeil sollst du in Mein Herz hineinsausen, dortbleiben, und niemals weggehen. Es ist ein Gewahrsein, welches niemals weggehen möchte, denn die ganze Zeit schon bist du in Meinem Herzen zentriert gewesen. Ich bin in eurem Wohnzimmer gewesen, Geliebte. Ihr seid immer mehr als mit Mir verbunden gewesen. Ihr seid in Meinem Herzen gesessen, die Füße hochgelegt, bequem, geborgen, etwas zum Rauchen bei euch, und Unser Einssein in jedem Augenblick am Genießen.

Ja selbst wenn ihr in dem gewesen seid, was ihr als Elend bezeichnet, habt ihr euch an Meiner Gastfreundschaft erfreut. Es ist bloß in eurem Geist, dass ihr weggewandert seid. Ihr seid zu einer imaginären Reise aufgebrochen. Ihr machtet euch auf, euch selber zu suchen, derweilen ihr euch bereits gefunden hattet, im Eigentlichen niemals verloren hattet.

Unabhängig von dem Zweck eures Ausflugs, ihr könnt ihn genießen. Er ist nicht für nichts. Es liegt Tapferkeit und Schönheit im euch selber Suchen, ja gar dann, wann der Ausgang bereits gegründet ist.

Ihr könnt auf eure Reise blicken, als wäre sie ein Stück Fiktion, die ihr in eurem Geist ausarbeitet. Ihr denkt über sie. Ihr schreibt sie hin. Ihr wisst, was ihr soeben schreibt, zum selben Zeitpunkt, wie ihr entdeckt, was es ist, was ihr gerade am Sagen seid. Ihr druckt euer Buch, und danach zieht ihr weiter und bahnt euch neue Wege, obschon sie zuvor gebahnt worden sind.

Du bist der Entdecker dessen, was du bereits weißt.

Du bist des Öfteren überrascht, selbst so es keine Überraschung gibt. Du wusstest es die ganze Zeit.

Du kanntest einen jeden Schritt deiner Reise, und du kanntest deinen Bestimmungsort. Du verfolgst sie sozusagen zurück. Du kommst für dich selber dahinter, was du bereits gewusst hast, und sprichst: „Eureka“.

Du schweifst um den Umkreis Meines Herzens umher. Es gibt keinen anderen Ort für dich, um umherzuwandern. Deine Einbildungen aber sind blühend wild. Sie sind auf einer Leinwand platziert, und du siehst dem Film deines Lebens zu. Selbstverständlich bist du nicht solo, also gibt es andere Schauspieler in deinem Film. Es kommt alles zusammen. Es ist kein wirkliches Umherwandern das gegebene. Es ist bloß ein Film, und doch kommt es zu Umherwandern und zu Spekulation und Schlussfolgerungen, es kommt zu schrillen Schreien, zu Fröhlichkeit, und es kommt zu Beifall-Klatschen und großartigen Standing Ovations. Der Applaus ist endlos, Vorhang nach Vorhang. Du applaudierst deinem eigenen Film. Du bist in ihm und außerhalb von ihm in gleicher Weise dreifach.

Du stehst niemals wirklich auf und gehst. Du denkst, du tust das, in etwa so wie du denkst, du seist irgendwo sonst als in der inneren Kammer Meines Herzens. Du denkst, du habest dich irgendwo in ein Theater verirrt, oder in eine Arena oder selbst gar in die Höhle des Löwen. Was du aus den Dingen machst, und was die Realität ist, das sind zwei verschiedene Stiefel. Das aber alles wäscht sich aus.

Die Sache ist die: Wir leben gemeinsam in Ewigkeit, und die gesamte Ewigkeit ist in diesem einen Augenblick Unserer Liebe inbegriffen, Unserer schrankenlosen, nie endenden, unentrinnbaren Liebe. Wir leben in Liebe. Was ist Mein Herz anderes als Liebe, und wo sonst kannst du leben, außer in der Liebe Meines Herzens, und wohin kannst du wandern, außer in Mein Herz, also, wohin nun kannst du? Nirgendwohin. Wann kannst du dich aus Meinem Herzen wegbegeben? Niemals. Wann wirst du die Tiefen deiner Existenz ausloten, und erkennen, wo du wirklich bist, erkennen ohne jeden Zweifel, permanent eingesessen sein, unerschütterlich, dir gar mehr als der Ewigkeit gewahr, und dermaßen innig bewusst, ohne selbstbewusst zu sein, stattdessen vielmehr Gottes-bewusst zu sein, bloß um Liebe wissend, um Liebe wissend, um Liebe wissend, einzig die Atemlosigkeit von Liebe, welche kein Murmeln herausbringt, sondern wortreich vernommen wird, ist in den Herzen am Donnern, die bis zum Anschlag am Bersten sind, am Überfließen in die unermessliche Weite Meines Herzens hinein. Du wirst es bald merken. Du wirst es jetzt merken. Es gibt keine Stelle sonst, wo ihr sein könnt, Geliebte. Nirgendwo sonst könnt ihr erkennen und verstehen. Wart ihr wirklich der Auffassung, es gebe eine solche Stelle?

Heavenletter # 2584 The Wise Know How Little They Know

Die Weisen wissen, wie wenig sie wissen

Gott redete …

Es ist besser, dass du dich selber für einen Debütanten hältst, nicht für einen Experten.

Neulinge sind fürs Lernen offen. Sie wissen: sie wissen nicht alles.

Es gibt unter Experten eine Neigung zu meinen, sie hätten alles im Griff, daher reden sie, und hören nicht zu.

Seid ein Neuling, Geliebte, und ihr werdet immer offen sein und immer dazulernen. Ihr mögt bescheiden sein, nicht hoch und mächtig. Einerlei was ihr erlebt, ihr werdet wissen, dass ihr nicht alles wisst.

Zwei sogenannte Experten auf dem gleichen Feld sind nicht immer einer Meinung. Selbst in sehr technischen Gebieten, wo ihr eher vermutet, es gebe bloß Übereinstimmung, ist dies nicht der Fall. Lasst die Welt euch nennen, was sie möchte, wisst auch so, dass ihr ein Lernender seid, nicht ein Experte.

Zu den Schwierigkeiten beim groß und mächtig sein gehört, dass ihr reif seid, von eurem Thron verdrängt zu werden. Selbst wenn die ganze Welt euch einen Thron der Expertise zuweist, ist es besser für euch, zu wissen, dass ihr dorthin nicht gehört. Besser ist es zu wissen, dass kein einziger dorthin gehört. Kommt von eurem hohen Ross herunter.

Habt Zutrauen in euch selber. Und habt das Zutrauen, dass ihr nicht alles wisst, und dass es demzufolge für euch Vieles zu lernen gibt.

Rabauken stolzieren auf der Welt hin und her. Sei kein Rabauke, und benimm dich nicht wie einer. Lerne lieber, als daherzustolzieren.

Dir braucht nicht beigebracht zu werden, bescheidenen Obstkuchen zu essen, so du bescheiden bist. Bescheiden sein bedeutet nicht, dass du dich selber unterschätzt. Es bedeutet, du überschätzt dich nicht. Wir reden hier in Begrifflichkeiten der Welt.

Die Welt ist voller Unweiser, die glauben, sie wüssten alles. Sei weise und wisse, du weißt nicht alles.

Wenn du ein guter Lehrer werden möchtest, sei ein großer Lerner. Die Wahrheit ist ohnehin die, dass die großen Lehrer von ihren Schülern lernen. Also, wenn es dein Bestreben ist, ein großer Lehrer zu sein, sei ein großer Lerner.

Worin liegt die Tugend, alles zu wissen, oder, zu denken, du wissest alles? Springe jetzt von jenem Felsabhang herunter, bevor du stürzt.

Es stimmt, du weißt womöglich um etwas, was Andere nicht wissen, aber was genau bedeutet dies? Alles was es bedeutet ist, dass du etwas weißt, was Andere womöglich noch nicht wissen. Worin liegt hierbei die große Ehre? Geliebte, klopft euch selber nicht allzu früh auf den Rücken. Klopft euch überhaupt nicht auf den Rücken.

Jedermann weiß etwas.

Derjenige, der in einem Großbetrieb den Fußboden sauber macht, weiß womöglich mehr darüber, was in der Firma vor sich geht als der Geschäftsdirektor.

Schau her, jeder auf der Erde hat eine Verkleidung an, du, und jeder sonst. Einer unter euch ist verkleidet als Geschäftsdirektor, und ein anderer als der Hausmeister. Beide sind gute Schauspieler. Beide spielen ihre Partien gut. Beide sind ungemein erfreulich tragende Schauspieler. Lasst einen jeden vor dem anderen sich verbeugen, oder keinen. Lüfte deinen Hut vor allen, die vor dich hin treten. Verkleidungen werden abgenommen, und ihr werdet zusammen dastehen als Mein Eines Heiliges Kind. Ganz bestimmt wisst ihr davon. Ganz bestimmt wisst ihr, dass der Beifall der Welt euch bloß für einen Bruchteil einer Sekunde Gesellschaft leistet. Du bist weder überlegen noch irgend jemandem gegenüber unterlegen.

Ganz bestimmt weißt du, dass die Rolle, die du spielst, nicht du ist. Deine wahre Identität übertrifft bei weitem die Stempelkarte, die dir die Welt zureicht. Sei weder gemäß der Rolle, die du spielst, erniedrigt noch beschwingt. Dies trifft zu, einerlei, in welcher Arena in der Welt du spielst. Kein einziger ist der King.

Ich bitte euch, weder selbstgefällig noch entmutigt zu werden. Selbstgefälligkeit und Entsetzen sind beide unaufgefordert und kommen euch nicht gut zustatten.

Also, wenn ihr nun auf einem Podest zu stehen habt, dann kommt von ihm herunter. Ihr braucht das Podest nicht. Wart ihr der Auffassung? Ihr braucht nichts, sofern ihr aber etwas bräuchtet, würdet ihr für mehr würdig sein, als für irgendein Podest, welches die Welt errichtet.

Heavenletter # 2585 The Eternal Song

Der ewige Gesang

Gott redete …

„Gott sagt“ – Gott sagt eigentlich nicht. Gott liebt.

Ich spreche mit der Liebe in Meinem Herzen für all die schönen Menschen, die auf der Erde vor Mir ausgestreut sind.

Du magst denken, es sei zufällig. wo du im Gruppenfoto des Lebens auf der Welt stehst. Geliebte, ihr seid exakt dort, wo ihr vorgesehen seid zu sein, genau am richtigen Ort, nur bist du nicht dort, wo du denkst zu sein. Du magst denken, dass du in der hintersten Reihe stehst, oder an einer Ecke, möglicherweise sogar weggeschnitten. Das sind Unmöglichkeiten.

Du musst wissen, dass Ich dieses Foto besser sehe als du. Ich habe es gemacht. Jeder sitzt vorne, in die Mitte platziert. Du bist vorne, genau in der Mitte. Vergiss die Fakten und Möglichkeiten, die du kennst. Vergiss Fakten. Fakten sind Unmöglichkeiten. Höre jetzt einfach nur auf die Wahrheit Meines Herzens. Höre Mein Herz jetzt schlagen.

Mein Herz spricht zu dir. Die Liebe Meines Herzens reibt sich zärtlich an dir. Was auch immer deine Form sein mag, du wirst zärtlich von Meinem Herzen gerieben. Ob du ein menschliches Wesen, ein Welpe, ein Elefant, ein Giraffe, oder ein Sandstrand bist, Ich reibe dich zärtlich mit Meiner Liebe. Du bist machtlos darin, dass du empfänglich bist für Meine Liebe. Du kannst nicht entkommen. Meine Liebe ist weit und offen. Meine Liebe findet dich, und bringt dich zurück.

Weißt du nicht, dass Ich dich ein- und ausatme? Weißt du nicht, dass Ich dein Atem bin, und du der Meinige? Selbstverständlich ist es Mein Atem, der Leben in dich geatmet hat, und Ich atme dich immer noch. Das ist Meine Belohnung. Das ist erneuerbar, Unsere Liebe. Ich bin der große Ursprung im Leben, und Ich bringe Mich Selbst durch dich wieder.

Weißt du nicht, dass Ich durch dich lebe? Ich bin der Vater, der alles genießt, was du tust. Ich genieße es, dir bei der Arbeit oder beim Spiel zuzusehen. Möge es keinen Unterschied zwischen Spiel und Arbeit geben. Möge das eine in das andere verschmelzen. Möge Freude dein Name sein. Wenn du die Wärme aus Meinem Herzen empfängst, was kann Leben anderes sein außer Freude, und was kannst du sein außer Meine Freude?

Schütte diese alten Gedanken aus deinem Herzen aus. Erneuere dich. Bereite dich neu auf. Erhebe dich zur Vorderfront Meines Herzens. Da ist ein Platz, der auf dich wartet. Er wartet nicht wirklich auf dich, denn du bist bereits in Meinem Herzen umarmt. Du sicherst deinen eigenen Platz, denn du sitzt bereits darin.

Sorge dich nicht darum, wer oder was du glaubtest zu sein. Nimm jetzt mit Mir Teil an Meinem Denken. Höre Mein Herz schlagen. Mein Herz schlägt für dich, und du bist es, an den Ich denke. Ihr, Geliebte, seid der ewige Gesang Meines Herzens.

Wenn du Mich zu dir sprechen hörst, hörst du den Laut Meines Herzens. Von diesem unendlichen Rhythmus der Liebe her, fängst du die Schwingung auf, und die Schwingung verwandelt sich in Gedanken und hallt in dir als Worte wider. Natürlich, du hörst von Mir. Die Töne, die du hörst sind Meine. Mein Herz schlägt eine Trommel, und du kennst die Bedeutung jedes einzelnen Trommelschlags Meines Herzens. Dein Herz übersetzt jeden einzelnen Schlag. Du hörst mit deinem Herzen. Der Schlag Meines Herzens ist Liebe, reine Liebe. Und der Schlag Meines Herzens wird in Worte übertragen. Jeder Schlag sagt: “Ich liebe Dich“. Das ist Mein Refrain. Ich sage es nicht einmal, oder zweimal, sondern Ich sage es ewiglich. Es wird der Augenblick kommen, in dem du Meine Worte zu dir hören wirst, Meine Worte, die wieder und wieder wiederholt werden; „Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich.“

Heavenletter # 2586 Christ’s Love Was God’s

Christi Liebe war Gottes Liebe 

Gott redete …

Christus war stimmig, und doch war er fest in dem, was er wusste. Er war nicht am Schwanken. Er wagte sich in gerader Linie hinaus. Seine Gott-gegebene Mission war es, Andere näher zu Mir zu bringen. Er wollte nichts für sich selber, außer das Geschenk der Liebe zu überbringen, welches ihm gegeben wurde, und welches er ganzen Herzens entgegengenommen hatte. Ein Herz voller Liebe kann alleinig Liebe ausschütten, und auf diese Weise wird Liebe vermehrt. Christus schüttete so viel Liebe aus, dass seine Liebe nach wie vor rund um die Welt widerhallt. Die Liebe, die er an Meiner Stelle gab, rührt die Herzen immer noch, auf die Melodie der Liebe zu schlagen. Buuum, buuum-ti-buuum, der Schlag der Liebe.

Er überreichte das einzige Geschenk, was da ist, zu überreichen. Er ging nicht einkaufen und packte nicht Geschenke ein. Er war nicht der Heilige Nikolaus. Der Heilige Nikolaus dient einem anderen Zweck als demjenigen Christi. Das physische Schenken von Geschenken ist ebenfalls lieb, Christus indessen gab keine physischen Geschenke. Er gab Liebe. Das ist alles, was er zu geben hatte, und er gab sie reichlich. Er gab Liebe ohne Bänder daran. Er gab ganz einfach Liebe. Er verstrahlte sie. Er dachte nicht ans Liebe Geben. Es wäre für ihn unmöglich gewesen, nicht Liebe zu geben. Das wäre für ihn Entzug gewesen.

Christus war die Frucht der Weinrebe. Eine Traube, voller Saft, ist fertig, gepflückt zu werden, und der Saft wird zu Wein. Und also gab Christus derart arglos wie eine Traube. Jene, die um ihren Durst wussten, tranken zutiefst von Meiner Liebe durch Christus. Sie konnten nicht genug trinken. Sie wollten mehr. Sie trinken immer noch.

Christus verschenkte Liebe nicht aus einem Empfinden von Verpflichtung heraus. Er hatte nicht das Gefühl, dass die Liebe, die ihm anstand zu geben, ihm ein Eigentum war. Er dachte nicht in Begriffen von Schuld oder Schuldner. Er schenkte so frei, wie die Sonne Mein Licht scheint. Christus war eine helle Sonne auf Erden, und er schien sie. Wie er schien. Er konnte anders gar nicht. Licht war sein, um es zu geben, und geben, das tat er. Er war hilflos darin, dass er nicht anderes konnte als zu geben. Er war ein Sänger der Liebe, der zu singen hatte. Er konnte sich selber den Ausbruch des Gesanges nicht versagen.

Er war ein Fisch, der zu schwimmen hatte. Ein Fisch denkt nicht: „Oh, ich muss heute schwimmen.“ Es ist dem Fisch naturgemäß, zu schwimmen. Und so schwamm Christus in Liebe. Er reiste nicht um die ganze Welt, aber seine Liebe tat das, und seine Liebe ist nach wie vor am Reisen. Einmal in Bewegung gesetzt, bleibt Liebe in Bewegung. Schier so wie der Sonne keine Anleitung an die Hand gegeben wird, jeden Tag zu scheinen, so wirkt die Liebe unentwegt ihre Umwälzungen ohne weiteres Aufhebens.

Christus gab, gleichwohl dachte er niemals: „Ich gebe.“ Er stand nie morgens auf und hatte den Gedanken: „Oh, heute muss ich geben.“ Geben war kein Gedanke. Geben war sein Seien. Und gleichwohl hatte Christus keinen Gedanken, der nicht vom Geben von Liebe handelte. Er war machtlos, etwas anderes zu tun, als Liebe zu geben. Und so hatte er Weisheit inne ebenso wie Liebe, Und es hat freilich keinen Unterschied zwischen der Liebe und der Weisheit, die er gegeben hat, gegeben. Seine Liebe und seine Weisheit waren die Trauben vom selben Weinstock, den Ich gepflanzt und den Ich allen Meinen Söhnen übergeben hatte.

Denkst du, du seist nicht von demselben Weinstock wie Christus? Denkst du, du seist ein Anwärter auf den Thron, auf dem Ich sitze? Denkst du, dir sei eine spezielle Befreiung zugemessen worden, dir zu versagen, Meine Liebe entgegenzunehmen, oder, sobald sie einmal entgegengenommen worden ist, dich davon abzuhalten, sie mit Anderen zu teilen?

Geliebte, kein einziger ist Mir spezieller als als du, noch auch gibt es irgendwen, der weniger speziell ist als du. Es gibt keinen ersten, und es gibt keinen letzten. Mögest du einen jeden Tag für alle Meine geliebten Söhne und Töchter zu einem Weihnachtstag machen. Nimm Meine Geschenke entgegen, und im selben Anlauf, schenke sie weg und weiter.

Heavenletter # 2587 May Peace Be with You

Friede sei mit dir 

Gott redete …

Wie kannst du sagen, dass Christus gestorben ist, wenn er immer noch lebt? Der vorübergehende Körper starb, nicht mehr. Und der Körper ist so ein vorübergehendes Ding, der seinen Sinn für eine Weile erfüllt, und dann wegfällt, damit die Seele frei fliegen kann. Insofern macht der Körper als Diener den Weg frei für größere Freiheit und Unsterblichkeit. Der Körper wird dich nicht mehr weiter hindern. 

Christus ist nicht gestorben. Er wandelt weiter in der Welt, und er ist, wie er immer war. Er hat nicht aufgehört zu sprechen. Er hat nicht aufgehört zu heilen. Möglicherweise hat er dich heute geheilt, für alle, die du kennst. 

Glaube nicht, dass Christus weit weg ist von dir, weder in der Zeit, noch im Sein. Christus hat es selbst gesagt – alles was er ist, bist auch du. Er sagte sogar, dass du es besser tun könntest. Und was bedeutet das? Es bedeutet, dass deine Liebe weiterreichend sein kann. Du magst sogar Frieden schaffen, vielleicht nicht unbedingt in den Vorstandsetagen, aber in deinem Herzen. Das Unausgesprochene ist mächtiger als das Ausgesprochene. Es muss keine Diskussion vor dem Frieden geben. In Wahrheit kommt Frieden zuerst. Dann kann der Frieden erörtert werden. Frieden kann nur durchgesprochen werden, wenn Frieden ist. 

Regen fällt, bevor du den Regenschirm aufspannst. Frieden erscheint zuerst, und dann öffnet sich der Schirm der Diskussion. Erzählt Mir, Geliebte, was könnte diskutiert werden, derweilen Wut und Selbstgerechtigkeit vorwalten. 

Christus war so weit von Selbstgerechtigkeit entfernt wie nur möglich, und dennoch lag er richtig, wie man nur richtig liegen kann. Selbstgerechtigkeit ist dem Frieden entgegengesetzt, und Christus umarmte Frieden. Was heilt, außer Frieden geben? Und was ist ein Segen anderes als Frieden geben. Was ist ein schöneres Geschenk als Frieden? Gib heute allen Frieden in deiner Umgebung, und du wirst der hektischen Welt Frieden geben. 

Geliebte, eure Möglichkeiten sind größer als die, die Christus hatte. Ihr habt das Internet. Ihr habt Bücher. Ihr habt Fernseher. Nutzt was ihr habt, um die Welt zu beruhigen. Höheres Bewusstsein erhebt sich in Ruhe. Der Trommelschlag der Liebe ist nicht laut. Dennoch, wenn Frieden zum gesamten Universum kommt, wird es ein dermaßen deutliches Trommelschlagen und Glockenläuten geben, dass du von deinen Füßen erhoben werden und zum Himmel aufsteigen wirst. Euer Herz wird sich erheben, Geliebte. Es ist euer Herz, welches der Vermittler zwischen der illusionären Entfernung von Himmel und Erde ist. Euer Herz ist das Durchgangstor zu allem. Es ist der Aufzug, der die Welt erhebt. Kommt, lasst uns uns in diesem Aufzug zusammenkommen. Ich werde dir zuflüstern. Von diesem Flüstern, selbst wenn du nicht klar gehört haben solltest, selbst wenn dein Geist es nicht verstanden haben sollte, wirst du wissen, wer du bist, und deshalb wirst du wissen, was zu tun ist und wie es zu tun ist. Du wirst hilflos sein, es anderweitig zu tun. 

Du wirst das Ruder für die ganze Welt werden. Du wirst das Schiff des Lebens in friedliche Gewässer leiten. Du wirst die Welt mit deiner Schönheit fluten. Was ist Frieden anderes als Schönheit? Schönheit gibt dir Frieden, und schön gibst du der Welt, die auf dich gewartet hat, Frieden. 

Denke nicht, Ich würde ein Sakrileg begehen, wenn Ich sage, dass du der Messias bist, bei dem davon ausgegangen wird, dass er kommt, und, dass du gekommen bist. Es gibt nicht nur einen Messias. Da ist eine Bruderschaft zugegen, die dabei ist, den Stakkato-Rhythmus der Welt in Ganzheit zu durchbrechen, aus der keiner fortwandern kann. Genau hier, in deinem Herzen und in Meinem, spielt sich die Umwälzung auf der Erde ab. Du, der du dies liest, bist Mein Schwert der Liebe, und es bist du, der die zerschlagene Welt zusammenbringt. Es bist du. Friede sei mit dir.

Heavenletter # 2588 The Greatness Within You

Die Größe inwendig in dir 

Gott redete …

Geliebte, weil jemand über große Kräfte verfügt, bedeutet nicht, dass er in größerer Verbundenheit mit Mir steht, als jemand ohne große Kräfte. Kräfte bedeuten nicht, dass jemand, der sie hat, mehr mit Mir verbunden ist als du. Du bist mit Mir verbunden so wie ein Jeder verbunden sein kann. Es mangelt dir daran nicht. Es ist gut, sich daran zu erinnern, sodass du dich nicht unter den Zauberspruch anderer Sterblicher begibst, die unter Umständen bemerkenswerte Kräfte innehaben. Ich ersuche dich dringend, dich daran zu erinnern, dass Ich mit dir gehe, und dass du mit Mir gehst. Ich mache dich bedeutsam, du brauchst nicht die Beachtung eines Anderen, einerlei, wie machtvoll dessen Beachtung sein mag. Du brauchst nicht dessen Billigung. Du brauchst nicht dessen Glamour. Du benötigst sie nicht. Womöglich brauchen sie dich und deine Hinsicht auf sie.

Kräfte sind nicht der Anzeiger, für die du sie womöglich gehalten hast. Die herrliche Sache an Christus war nicht, dass er Wasser in Wein zu verwandeln vermochte. Sie war die simple Liebe, die er ausgoss, nicht der Wein. Wein ist Wein, in einem Augenblick dahin. Christi Liebe ist Meine Liebe, und sie währt unentwegt.

Es gibt Menschen mit gewissen Kräften und Talenten, die darin recht aufrichtig sind. Sie versuchen nicht, dich zu täuschen. Bloß sind sie sich des Ausmaßes ihres individuellen Ego und dessen Dominanz in ihrem Leben nicht gewahr. Sie meinen es nicht so, Einen in die Irre zu führen. Sie selber sind fehlgeleitet. Es ist nicht ihr Anliegen, dich hereinzulegen. Sie selber sind übertölpelt.

Und dann gibt es zudem jene Menschen, die sich ihres Selbstinteresses gewahr sind. Ihre Absicht ist nicht rein. Von außenher gesehen mögen sie lauter und hingegeben erscheinen, aber sie sind sich selber und ihrer Verherrlichung ergeben. Sie haben sich in ihre eigenen Kräfte verliebt.

Unabhängig von der Absicht, das Resultat ist das gleiche. Was die Machbarkeit angeht, erbringt es keinen Unterschied, wenn du dich demjenigen übergibst, der lauter ist, oder demjenigen, der egoistisch ist. Du hast dich selber nicht zu übergeben. Dir gilt es nicht, jemandem die zusätzliche Kraft der Kraft über dich zu übergeben. Behaltet eure eigene Selbst-Kraft, Geliebte. Lasst euren Geist nicht in Verpflichtetheiten geraten gegenüber dem Geist eines anderen Menschen.

Ich möchte dies damit vergleichen, wie ihr euch ein Produkt ersteht. Ihr seht etwas im Fernsehen beworben. Es wird in der Werbung so gut dargestellt, es sieht so vielversprechend aus, dass ihr anfangt zu glauben, ihr hättet es zu haben. Und also geht ihr hin und kauft euch die Kosmetik oder das Gerät oder das Kleid, aufgrund dessen, was der Kauf eurer Auffassung nach für euch bewirken werde. Wenn das, was ihr bestellt habt, eintrifft, ist eure Faszination womöglich bereits kleiner geworden. Auf jeden Fall, früher oder später, ist was ihr gekauft habt nicht mehr länger das Wunder, was es eurer Auffassung nach sein würde. Ihr hebt an zu sehen, es war bloß ein Make-up, bloß ein Gerät, bloß ein Kleid. Dies ist nicht die Eingehensweise auf all das, worauf ihr sehnlich aus wart.

Und hin und wieder macht ihr dies mit Leuten, mit Studienprogrammen, usw. Ihr seht euch nach etwas um, es solle die Antwort auf euer Leben darstellen, und ihr seid enttäuscht worden. Geliebte, einerlei wie lauter ihr seid, ihr seht euch ebenso um, im Ansehen gehoben zu werden.

Möchtet ihr euch freundlicherweise ins Gedächtnis zurückrufen, dass ihr Mich habt, und dass ihr die Wahrheit habt, und dass ihr kein sterbliches Seinswesen nötig habt, um euch aufzuplustern?

Du besitzt all die Größe in der Welt, Geliebte, Geliebter. Du bist aus ihr gemacht. Lerne alles was du lernen möchtest, aber halte dich selber unversehrt. Ehre die Größe inwendig in dir. Dies ist eine andere Ausdrucksweise dafür: Gib nicht allzu viel von dir selber weg. Wisse, wer du bist, achte darauf, wofür du dein Geld ausgibst, und achte darauf, wovor sich dein Herz hinkniet.

Heavenletter # 2589 If You Were an Airplane

Wenn du ein Flugzeug wärst

Gott redete …

Mit all der Liebe in Meinem Herzen, Ich liebe dich. Dies ist Mein Leben. Dies ist Meine Geschichte. Selbstverständlich ist es nicht eine Geschichte. Ich überlasse die Geschichten dir. Meine Liebe ist die Thematik. Liebe ist, wofür Ich hier bin, und dies stimmt für dich ebenso.

Es gibt für Mich sonst nichts zum Hiersein. Meine Liebe hält die Jahreszeiten in Gang. Meine Liebe ist Meine ureigene Existenz, und sie ist die eure ebenso.

Meine Liebe ist die Sonne und der Regen, und Meine Liebe ist du.

Du bist die Liebe Meines Lebens. Meine Liebe brach in mehr Liebe hinein aus, und mithin wurdest du auf den Flügeln der Liebe zur Erde hin ausgeboren. Die Erde war ein Landeplatz. Ein Landeplatz für ein Intervall, und jenes Intervall bezeichnest du als dein Leben. Es ist schlicht ein zeitweiliger Halt, Geliebte.

Sofern du ein Flugzeug wärest, würdest du landen, und dann würdest du wieder abheben. Dein Leben ist so. Flugzeuge fliegen heran, und Flugzeuge fliegen weg. Flugzeuge entlassen ihre Fluggäste. Flugzeuge fliegen ab. An Land oder in der Luft, ein Flugzeug ist ein Flugzeug.

Sei es auf Erden, oder sei es im Himmel, ein Engel ist ein Engel. Oh, wenn du doch bloß an deine Engelheit glauben könntest, wie herrlich wäre dann in der Folge dein Aufenthalt auf der Erde. Du würdest deinem Bilde nachkommen. Du würdest dich nicht mehr dank einer Parodie deiner selbst selber im Stich lassen. Du würdest einen anderen Ton singen. Du würdest ein anderes Lied vortragen. Du wirst in der Tat singen. Du würdest die Herrlichkeit des Lebens besingen und Mir für es Dank sagen, so wie Ich dir Dank sage, dass du dein Leben lebst inmitten Unseres Zusammenwirkens.

Ich kann nachvollziehen, wie du nicht wirklich weißt, was das Leben ist, und was das deine ist, worum das Leben überhaupt geht, und wofür es bestimmt ist, und wie es ist , nicht zu wissen, wie der Missklang zwischen deinem wahren Leben und demjenigen, in dem du vertäut zu sein scheinst, aufgelöst werden kann. Was ist euer Leben anderes als ein kurzer Ausflug, den Wir gemeinsam unternehmen, Geliebte? Und dennoch seid ihr dermaßen durch die Landschaft abgelenkt, dass ihr einen Gutteil dieser kurzen Zeitspanne des Lebens damit verbringt, zu vergessen, dass Ich in eurer Gesellschaft bin. Ihr vergesst Mich, und ihr vergesst euch. Es ist im Eigentlichen nicht so, dass ihr euren Weg verliert. Ihr vergesst euren Weg.

Ihr verbringt so viel Zeit damit, euch vergangener Aktivitäten zu erinnern, dass ihr eure Unendliche Vergangenheit vergesst, welche das gleiche ist wie eure Unendliche Gegenwart und wie Unser Befasstsein in einem Unterfangen, das derart ausladend groß ist, dass ihr dessen unermessliche Weite und Wundersamkeit nicht immer erkennt. Eure Schuhe sind wie auf der Erde festgeleimt, und verblüfft seid ihr der Auffassung, dass ihr in euren Schuhen lebt, während ihr in Wirklichkeit in eurem Herzen bei Mir lebt. In eurem Herzen.

Wir sitzen in einer Schaukel, und Wir schaukeln und Wir schauen dem Sonnenaufgang, und schauen dem Sonnenuntergang zu. Wir haben Freude an beiden, und dennoch hängt Unsere Freude nicht von einem von beiden ab. Unsere Liebe hängt von nichts ab. Unsere Liebe war immerzu. Sie ist immer, sie wird immer sein. Es gibt beim Leben nichts, was fehlt, weil es, aus der Liebe selber heraus, keinen Mangel gibt.

Ich räume ein, es gibt vermeintlichen Mangel an Liebe, aber Wahrnehmung ist nicht all das, wofür sie oft gehalten wird. Wahrnehmung ist ein Blatt im Wind. Unsere Liebe ist der Wind selber. Unsere Liebe ist, was den Wind veranlasst zu wehen. Wir sind Es, Geliebte. Unser Einssein ist die Geschichte, die ganze Geschichte. Vom Anfang bis zum Ende, sind Wir Eins. Es gibt weder ein Beginnen noch ein Enden für Unser Einssein. Unser Einssein ist weder nah noch fern. Einssein ist Allessein. Was für eine Existenz Wir doch sind. Was für Liebe Wir doch geben, und von was für Liebe Wir erzählen. Wir sind wie eine Liebe-Armee. Die Waffen, die Wir tragen, sind Liebe. Wir marschieren auf Liebe. Wir lieben.

Heavenletter # 2590 Listening for God in One’s Heart

In seinem eigenen Herzen auf Gott horchen

Gott redete …

Wenn du Mich dermaßen schwach sagen hörst, etwas zu tun oder nicht zu tun, oder dazubleiben oder dich zu verabschieden, möchtest du dann so freundlich sein, der Botschaft etwas Glauben zu schenken, selbst wenn sie so undeutlich überkommt? Möchtest du den Augenblick soeben nicht vorübergehen lassen? Es ist in ihm etwas für dich enthalten. Sei versichert, dies soll nicht Angst auf dich ziehen, keinesfalls. Nichts steht auf dem Spiel, außer dass du das Eisen nicht geschmiedet hast, solange es heiß war. Das Leben ist dermaßen voll von seinen Segnungen für dich, eine Million weiterer Botschaften werden erneut eintreffen. Die Gelegenheit, Geliebte, klopft immer an die Tür. Und dennoch, es ist nicht eine da, die du auslassen möchtest.

Manchmal hörst du ein schwaches Flüstern, und horchst nicht auf es. Du hörst als erstes deiner Behaglichkeit zu, oder deiner Trägheit, oder wer weiß warum du dorthin hörst. Du weißt nicht einmal warum. Habe keine Bedauern, Geliebte, Geliebter, und das nächste Mal hörst du das Flüstern, da erhebst du dich, findest es auf und tust das entsprechende. Das Flüstern erzählt dir von einem Segen für dich oder für einen Anderen. Erhebt euch, Geliebte, auf der Stelle und überschüttet euch mit goldenen Blättern Meiner Liebe.

Ich rede unaufhörlich zu dir, und du hörst nicht einmal. Und mitunter, selbst wenn du hörst, hörst du nicht zu. Eben so stehen die Dinge in der Welt.

Es ist eine dermaßen kleine Sache, Geliebte, Geliebter, Meinen Willen zu beherzigen. Mein Wille ist kein Blitzschlag. Er ist ein kleines Aufblitzen, einem Glühwürmchen gleich. Manchmal bist du dir nicht einmal sicher, ob du ein Glühwürmchen gesehen hast, bis es immer und immer wieder aufleuchtet.

Und so ist es mit den Blitzen der Botschaften, welche Ich dir auf dem Wireless-Gerät des Universums sende. Dit dot dit dit bewegen sich Meine Finger auf der Tastatur, dermaßen weich, dermaßen zierlich, manchmal fast unwahrnehmbar. Es ist sehr selten, dass Ich mit einem lauten Ton rede. Meistens rede Ich im Flüsterton, ja gar in einem ungeflüsterten Flüstern. Meistens spreche Ich in einer sehr stillen Stimme, zu der du dich zu lehnen hast, um zu hören. Das ist es allemal wert, dafür, auf Meine Stimme zu horchen. Ich wispere manchmal derart leise, dass es dir bloß wie ein Stups vorkommt, schier der dezenteste Knuff in deine Rippen, ja simpel ein Kribbeln, eine leiseste Ahnung, gleichsam als wäre sie nicht einmal angedeutet, derart rasch, dass du sie verfehlen kannst.

Selbstverständlich möchtest du dir ungerne und sei es auch nur eine einzige Botschaft von Mir entgehen lassen. Du möchtest dir nicht eine Segnung durch die Finger rutschen lassen. Ihr Lieben, es ist das Empfindungsvermögen parat, in das hinein ihr die Botschaften sausen lassen könnt. Selbst ungehörterweise, haben sie nicht-wahrnehmbar euer Herz betreten und werden von dort nicht leicht weggehen. Indessen, gebt dem Hinhorchen den Vorzug.

Ich bin nicht leicht verletzlich, was eure Aufnahme von Mir angeht. Ich drücke einfach weiter auf die Tasten des Wireless, wohlwissend, dass ihr es bald aufschnappen werdet. Bald werdet ihr beginnen, die süße Musik Meines Rufs zu euch zu hören. „Hallo, Geliebter“, sage Ich. „Hörst du Mich? Magst du Mich gerne hören? Möchtest du Mir gerne sagen, dass du Mich hörst? Möchtest du Mir eine Botschaft zurück senden? Möchtest du so freundlich sein und dich erheben und tun, worum Ich dich bitte, denn Ich lasse dir Botschaften zukommen, die zum Zuliefern sind. Kann Ich auf dich zählen? Möchtest du einen jeden Meiner Gedanken durch dich zum Ausdruck bringen? Möchtest du für Mich sprechen, selbst wenn du nicht genau hörst? Möchtest du Meinen Willen beherzigen, selbst wenn du nicht hörst oder siehst oder merkst, was Mein Wille ist? Möchtest du Mir einfach folgen, Mir, deinem Herzen der Liebe? Möchtest du wie vermählt untrennbar verbunden sein mit Meinem Denken und Meiner Liebe? Möchtest du Mein sein und Mir die ganze Welt übergeben, sodass Alle Meine Freude ebenfalls beherzigen möchten?“ 

Heavenletter # 2591 Just Being on Earth

Einfach auf der Erde sein

Gott redete …

Ich denke, heute werde Ich dich nur anlächeln und Meine liebenswerte Schöpfung genießen. Heute werden du und Ich einfach herumschlendern. Es gibt nichts, was Wir heute zu erreichen hätten. Alles was Wir zu tun haben, ist, zu Sein, in gegenseitiger Begleitung zu sein. Wir nehmen uns heute bei den Händen und spazieren umher. Egal wohin. Wir müssen Uns um kein Geschäft kümmern, keine Lektion lernen. Wir haben nichts zu tun, außer die Aussichten zu genießen. Wir können Ooh und Aah machen. 

Da gibt es nichts, was eilig ist. Da gibt es nichts, was nicht auf morgen warten kann. Heute gibt es keinen Druck. Heute kann es keine Verzögerung geben. Alles was Wir zu tun haben, ist, genießen. Nicht, dass wir genießen MÜSSEN. Wenn wir denken, wir müssten etwas, dann ist die Freude bereits gemindert. Es gibt nichts, was Wir heute tun müssen. Wir haben keine Zu-Tun-Liste, keine Einkaufsliste, nichts, an was Wir uns heute erinnern müssten und nichts, was Wir vergessen müssten. Heute wird einfach der Tag sein, wie er sein möchte, keine Handschellen, keine Begrenzungen, ein Tag an der freien Luft, die Sonne auf unseren Rücken scheinend. 

Wir müssen weder spielen noch arbeiten. Es ist möglich, dass je weniger Wir uns bemühen, umso mehr erreicht wird. Heute jedenfalls, nehmen Wir jegliche Anstrengung weg, jegliches Bemühen, alle Intensität und Eile. Unsere geistige Einstellung schafft alle Sorgen, Spannungen und Nichtigkeiten hinweg. Wo könnten sie eindringen, wenn Wir unter einem Sonnenschirm am Strand sitzen? Oder Wir sitzen auf dem Ast eines Baumes, und lassen die Beine baumeln. 

Heute faulenzen Wir in der Sonne. 

Heute schlürfen Wir kühle Limonade oder heiße Schokolade, oder was auch immer Uns lieber ist. Wir müssen noch nicht einmal etwas lieber haben. Es ist gleichgültig, was Uns der Tag andient. Alles ist gut so. 

Heute suchen Wir keine Zerstreuungen, ebenso wenig, wie Wir von ihnen davonlaufen. 

Heute können Wir wie Kinder sein und im Sandkasten spielen, oder im Schlamm, oder im Schwimmbad. Es ist Uns egal wo. Es macht für Uns keinen Unterschied, denn, was Wir auch immer heute tun, Wir tun es gemeinsam. 

Heute essen Wir, sowie Wir uns danach fühlen. Kein Zeitplan, an den Wir uns zu halten haben. Hurra, heute ist die Schule aus. Wir sitzen auf der Schaukel im Garten. Wir müssen noch nicht einmal schaukeln. Wir können schaukeln, wenn Wir wollen, und Wir können einfach dasitzen, wenn Wir wollen, denn heute ist ein Aus-Tag von allem, was Unsere Tage niederdrückt. Wir haben heute einen Aus-Tag genommen. 

Ein Tag wie heute könnte wie ein Muster werden. Lasse jeden Tag wie diesen sein. Wir erledigen, was getan werden muss, aber was, Geliebte, was muss wirklich getan werden? Lasst Uns bei der Arbeit wie auch beim Spiel Gefallen haben. Lasst Uns genießen, so als ob es nichts Wichtigeres gäbe als das. 

Genießt den Aus-Tag mit Mir, Geliebte, und dann werdet ihr ausgeruht sein für Morgen, und genießt Morgen genauso. Es wird keine Tage der Mühe, des Stresses und der Anstrengung mehr geben. Was könnten sie auch ernsthaft für einen Nutzen bringen? Was ist es, das nicht warten kann, oder was kann nicht getan werden, während Wir weiterhüpfend ein Lied auf den Tag singen, glücklich über seine Entfaltung. Er öffnet sich uns, so wie sich eine Rose öffnet. Wir werden heute in voller Blüte sein. Wir werden sein wie der Vollmond, ruhig, zufrieden, nicht viel verrichtend, außer dort am Himmel zu sein, Wir werden nur ruhig und zufrieden sein, nicht viel am Tun, einfach auf der Erde sein.

Heavenletter # 2592 Sometimes You Have to Get Up and Say Good-bye

Manchmal hast du dich zu erheben und Adieu zu sagen

Gott redete …

Unbeschränktheit ist Unser natürlicher Zustand. Wir, du und Ich, sehnen Uns nach Schrankenlosigkeit. Natürlich sehne Ich Mich nicht nach ihr, denn Ich bin Das. Das Leben auf der Erde indessen ist derart voller Gegensätzlichkeiten, dass du, der du aus schöner Unbeschränktheit gemacht bist, Begrenzungen setzen musst. Nicht bloß triffst du im Leben auf Umzäunungen, die du nicht magst, du hast auch Begrenzungen zu setzen, die du nicht magst. Was für eine Unvereinbarkeit Menschliches Leben ist. Schrankenlosigkeit ist euer Ziel, und doch müsst ihr Grenzziehungen setzen. Es gibt Linien, über die ihr nicht gehen könnt, und es gibt Linien, die ihr festlegen müsst, wo kein einziger hintreten soll. Du magst es nicht, dich rasch dabei sein zu sehen, jemandem Dinge für übel zu nehmen, und freilich möchtest du nicht, dass jemand über dich her läuft. 

Du kannst auf der Erde nicht jede Lage lösen. Du kannst nicht immer dies oder das abwenden. So viel wie du und Ich Friede, Wohlwollen und Harmonie von allerhand Art wünschen, manchmal ist es dir nötig, davonzugehen, nicht in Wut, nicht in verzweifelter Qual, sondern schlicht davongehen. In der Endlichkeit des Moments merkst du, wann es Zeit ist zu gehen. Die Party ist vorüber. Anstelle dessen dass du in eine Rauferei hinein gezogen wirst, gehst du einfach davon weg. Du hast nicht in einer widrigen Situation bis zum bitteren Ende zu bleiben. 

Kein einziger mag es, frühere Bekanntschaften abzubrechen, und doch, wer möchte in Disharmonie weitersomachen? Du gabst einer Beziehung dein Bestes, und jetzt ist sie am Ende. Du hast nicht zu warten, bis sie von alleine endet, oder bis jemand sonst sie beendet. Manchmal beendest du sie. Ich bin allemal für Friede, aber nicht für armseliges Vortäuschen.

Du siehst deinen Gefühlen ins Auge, und du schaust dem ins Gesicht, dass etwas, allen guten Absichten zum Trotz, bei aller Gunst, die du einbringst, nicht funktioniert. Der Preis, den du für die Fortsetzung entrichtest, ist allzu kostspielig. Es gibt eine Linie, über die du nicht gehen möchtest. Nicht aus Hartnäckigkeit, sondern aus Aufrichtigkeit.

Nimm den Anfang von der Prämisse des Wohlwollens, und obschon, sowie eine Lage verkehrt ist, anerkenne sie als eine solche dir selber gegenüber.

Etliche Verbindungen enden, ohne dass du dir dessen gar gewahr bist, so lange bis dir klar wird, du und deine Freundin haben seit längerer Zeit nicht mehr miteinander geredet. Manchmal schließt du bewusst eine Tür, in die du nicht mehr hinein gehen möchtest. Es ist nicht dir und nicht dem Anderen von Nutzen, ein Verknüpftsein vorzugeben, welches nicht mehr existiert. Die Verbindung hat sich von alleine aufgelöst. Sie ist vielleicht zu einem unbewaffneten Konflikt ausgeartet, und jetzt sagst du: „Adieu.“

Trachte ausgesprochen nach Harmonie, und anerkenne zur selben Zeit, wo du dich in Bezügen Menschlichen Lebens aufhältst. Du möchtest nicht mehr länger Energie verschwenden. Du möchtest nicht vorgeben, eine Verbindung sei nicht vorüber. Du hattest ein Verlangen nach einer langen und fruchtbringenden Beziehung, sowie allerdings die Frucht in der Küche vertrocknet ist, tust du nicht so, als hänge sie nach wie vor am Baum.

Und also nimmst du zur Kenntnis, was bereits ist, und weist nicht ab, was bereits augenscheinlich ist. Der Tag ist vorüber.

Gelegentlich hat ein Arbeitgeber jemanden gehen zu lassen, nicht in Ärger, aber in Anerkennung, dass weiter so machen keinen Gefallen darstellte. Du möchtest gerne gütig sein, wenn aber eine Situation am Ende ist, ist es wohlwollend, dass du die Auflösung zur Kenntnis nimmst, und dass es für dich wohltätig ist, die Auflösung zu konstatieren. Freundlich sein bedeutet nicht, hinzunehmen, was nicht mehr länger dienlich ist. Es gibt lauteres Abschied-Nehmen. Es gibt Zeiten, wann du dich zu erheben und zu sagen hast: „Genug.“

Heavenletter # 2593 New Year of Love

Neues Jahr der Liebe 

Gott redete …

Jeder Tag ist der Beginn eines Neuen Jahres. Du kannst die Tage durcheinandermischen, wie du möchtest. Welches Neue Jahr du auch feierlich begehst, es beginnt heute. Die Umdrehungen der Sonne spielen sich ab, gleichwohl ist Zeit nicht. Mit diesem im Sinn, ist das Konzept von Neujahr ein weiteres Beispiel für relative Zeit. Gleichwohl ist die Thematik von Neujahr eine schöne Angelegenheit. Es ist ein Beginnen, und Anfänge haben Vorzügliches an sich, selbst obschon es kein Beginnen und kein Enden gibt. Beginnen ist eine andere Darstellungsweise, um von präsenter Zeitlosigkeit zu sprechen. Ihr könnt von vorne anfangen, Geliebte. Ihr könnt auch jetzt neu sein. Ihr seid neu.

Mit der Anschauung des Heraufdämmerns eines Neuen Jahres pflanzt ihr ein Vorhaben in euren Geist ein. Neu ist gut. Heißt es willkommen. Neu meint – von der Vergangenheit ist abgelassen worden. Indem das Neue umschlossen wird, ist das Vergangene fallengelassen worden. Um einem Neuen Jahr mit offenen Armen entgegenzugehen, ist es unerlässlich, dass du das alte los lässt. Du kannst nicht deine Arme weit aufmachen, wenn sie bereits mit der Vergangenheit voll sind.

Feiere diesen Augenblick der Existenz in der Welt. Heiße eine neue Schwelle des Lebens willkommen. Heiße Spontaneität willkommen. Du verkündest, dass dies der Frühling deines Lebens ist, aus dem alle Blüte entspringen wird. Mache eine jede Nacht deines Lebens zu einem Vorabend des Neuen Jahres. Bringe jede Nacht die Idee von all der Neuheit, nach der es dir so sehr ist, auf den Weg. Dies, Geliebte, ist – neugestalten. Dies ist nicht einen alten Baum hernehmen und ihn zurechtstutzen. Dies ist einen neuen Baum pflanzen, dies ist ein Baum, der neu gepflanzt worden ist. Dieser Baum ist für das Erblühen der Menschheit. Dieser Baum, den du pflanzt, pflanzt du für Mich.

Dieser Baum, den du setzt, wird der Anfang eines Neuen Gartens sein. Dieser Garten wird den Garten Eden übertreffen. Jede Frucht wird wachsen, um gegessen zu werden. Es wird keine Schlangen im Gras geben. Es wird keine verbotene Frucht geben. Alles wird erbeten sein. Was möchtest du gerne in dem Neuen Garten? Komme jetzt darauf, und es soll sein, wie du sagst, denn dies ist ebenfalls Mein Wille.

Alle deine Gedanken werden wachsen. Sie werden sich manifestieren. Du erschaffst jetzt deine Gedanken. Sie werden Früchte tragen, und du wirst alles, was wächst, ernten. Es wird nicht mehr länger deines Nachbars Garten geben oder Zäune oder Schilder mit der Aufschrift ‚Betreten verboten‘. Dies wird ein Neuer Garten sein, die ganze Zeit für Alle geöffnet. Es wird nicht mehr länger und sei es bloß das abgeänderte Konzept von Trennung geben. Es wird kein Du geben, bloß ein Ich, ein Allen zuteil seiendes Ich. Du wirst kein Getrenntsein von irgendetwas kennen, nicht einmal von der Sonne, denn du wirst merken, die Sonne scheint in dir. Du wirst alles als dein Selbst erkennen. Die Möglichkeit von Egoismus wird nicht existieren. Wie könnte das auch sein, derweilen alles du ist?

Dies ist das Neue Jahr der Liebe, wo einzig Liebe zu existieren vermag. Liebe ist ein anderer Name für Einssein. Die Eine Liebe wird die Realität sein. Es ist immer so gewesen, bloß jetzt wirst du es bemerken, bemerken just so wie du Meinen Namen kennst, und du wirst mit Meinem Namen sehr gut vertraut sein.

Du pflanzt soeben Hunderte Samen ein, Tausende, Millionen, und sie werden die Eine Goldenheit sein, die Eine Königlichkeit, das Eine Einssein, die Eine scheinende Sonne. Oh, Geliebte, ihr kommt jetzt in die Gartenlaube Meiner Liebe hinein, und dies nun ist bloß der Anfang davon, wozu Wir Uns aufmachen.