1.1.2008 1.1.2008
Heavenletter # 2594 Ein neugeborenes Jahr
Gott redete …
Heute, an dem Tag, den manche Neujahrstag nennen, ist genauso der Beginn eines neuen Jahres und eines neuen Tages, wie an jedem anderen Tag auch, Meine Geliebten. Nur dass am heutigen Tag mehr Bewusstsein besteht, weil es der erste Tag des neuen Jahres ist. Mögest du das Neue jeden Tag feiern. Mögest du das Leben neu beginnen an jedem einzelnen Tag deines Lebens.
Das Leben ist nicht passiv, Meine Geliebten. Das Leben ist wie ein Pferd, dessen Zügel du in deinen Händen hältst. Das Leben überfällt dich nicht einfach wie ein wilder Tiger oder wie ein Ochse, der sich langsam auf dich zu bewegt. Betrachte dein Leben mehr wie eine Orange, in die du hineinbeißt. Die Orange war schon die ganze Zeit saftig. Sie hat die ganze Zeit darauf gewartet, dass du hineinbeißt. Nimm einen Biss von dem heutigen Tag, und du bekommst den köstlichen Saft.
Ja, das Leben scheint ganz von selber abzulaufen, und es scheint sich vor deiner Tür abzuwickeln, und dennoch ist es möglich, dass du auf das Pferd deines Lebens springst und reitest, bis es sich zu seinem Nachtlager niederlegt und ruht.
Oder du kannst das Leben als einen Knochen betrachten, und du reißt all den Knorpel von dem Knochen, den du ihm irgendwie entringen kannst. Du musst nicht warten, bis der Knochen zu dir hin geworfen wird.
Blicke mit Barmherzigkeit auf das Leben, und stehe ihm bei, den Horizont auszuweiten.
Das Leben auf der Erde erweist sich als ein Zuwachs an Gewinn. Dennoch gibt es nur einen Tag, und der ist heute. Jeder vorhergegangene Tag besaß viele Entfaltungsmöglichkeiten. Die Tage kommen immer in der gleichen Art und Weise zu dir. Sie sind beladen, jedoch hängt es von dir ab, was du daraus machst.
Betrachte das Leben als deine Vorratskammer. Du hast eine große Anzahl an Dosen mit Suppe, die alle aufgereiht nebeneinander stehen. Du hast sie gekauft. Aufgereiht. Jetzt kannst du jede Suppe wählen, die du dir wünschst. Alles, was du tun musst, ist deine Hände in den Schrank strecken und aussuchen. Was ist daran schwierig?
Ja, Ich verstehe. Alle Dosen mit Suppe siehst du noch ohne Etikett. Das siehst du richtig. Ja, du weißt nicht immer, was du wählst. Nichtsdestoweniger ist es deine Aufgabe, zu wählen. Du kannst nicht zu viel imaginäre Zeit damit verschwenden, deine Wahl zu treffen. Gleichgültig, ob die Dose beschriftet ist oder nicht, hast du deine Wahl zu treffen.
Schon manches Mal hast du die Erfahrung gemacht, dass einige etikettierte Suppendosen ein falsches Schildchen getragen haben. Du bist positiv überrascht, aber auch schmerzhaft enttäuscht gewesen. Dennoch ist es deine Aufgabe, hinüber zu langen und deine Wahl zu treffen. Du kannst nicht im Besitz aller Angaben sein, bevor du deine Wahl triffst. Wenn du darauf wartest, bis du alle Informationen gesammelt hast, könnte die Gelegenheit verstrichen sein, bevor du sie nutzen konntest. Möglicherweise ist irgendeine Wahl besser als keine. Es ist wahr, und lässt sich nicht vermeiden, dass manchmal eine Wahl für dich getroffen wird und du kaum noch etwas dazu zu sagen vermagst. Es ist aber auch wahr, dass es eine große Anzahl an Wahlen gibt, zu denen nur du alleine etwas zu sagen hast.
Genug Theorie für diesen Augenblick, gestalte dir diesen Tag so, wie du es möchtest. Behalte im Hinterkopf – ein Tag hat nicht notwendigerweise eine große Leistung zu sein. Tage voller Ruhe sind ebenfalls Gold wert. Den Nobelpreis musst du heute nicht gewinnen. Du kannst dir selber den Preis der Zurückgezogenheit zuteilen, indem du vor dem Fernseher sitzt, die Füße hochlegst und einfach dem Spiel zusiehst. Es geht darum, dass du es wirklich genießt.
Morgen, wenn du zur Arbeit gehst, und wenn du den Eindruck gewinnst, dass es nicht gut läuft, dann versuche es irgendwie ebenfalls zu genießen. Warum solltest du nicht zur Arbeit gehen, und Freude vom Leben entgegennehmen, so wie der Hund den Knochen in Empfang nimmt? Warum solltest du es dir nicht freudvoll gestalten, wo auch immer du dich befindest? Sei eine Wächterin, ein Wächter von Freude. Sei eine Schöpferin, ein Schöpfer des Glückens, sogar an einem Arbeitsplatz, der nicht deinem Herzenswunsch entspricht. Lege einen Rosenteppich hin, egal, wo du bist. Ist das nicht viel besser, als auf einem Teppich aus Asche oder aufgebrannten Träumen zu gehen?
Ja doch, erschaffe heute und morgen als großartige, herrliche Tage. Während du dies alles zum Leben erweckst, warum solltest du dir diesen Tag nicht voller Wunder gestalten? Was hält dich davon ab – es sei denn durch ein paar deiner Ideen …
[Lynn-L]
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HEAVEN – # 2595 – 2.1.2008 – The Year of Love
DAS JAHR DER LIEBE
Gott redete …
Du reitest die Wellen Meines Herzens. Das ist leicht und ohne Anstrengung. Du kannst das ohne eine Hand zu rühren. Es gibt nichts, was du festzuhalten hast, um die Wellen der Liebe zu reiten. Es ist freier Fall, und dennoch ist es kein Fallen. Es ist ein Emporheben. Ja, reite die Wellen Meines Herzens. Es gibt kein Herz, das nicht das Meine ist.
Du bist dir womöglich im Klaren, wie es mit hartherzigen, nicht-fürsorglichen, eingetrockneten Herzen bestellt ist. Solche Herzen sind getäuscht worden. Sie stehen unter der Illusion, ihr Herz sei eine Waffe oder ein Schild, und dass sie es so einzusetzen hätten, und aus diesem Grunde grenzen sie die dem Herzen innewohnende Liebe ein.
Geliebte, Ich machte die Herzen ebenbürtig. Bringt nicht durcheinander, was Ich gemacht habe.
Falls dein Herz erkaltet ist, dann musst du in die Tiefe gehen, denn die Wärme wurde bloß zugedeckt. Decke es auf. Lasse es wieder aufflammen. Wärme es auf. Du kannst dein Herz versüßen. Sprich freundlich zu ihm. Gib ihm die Hand. Gib ihm eine kleine mentale Massage mit warmen Fingern an warmen Gedanken. Hebe an dein Herz zu lieben. Trage dich mit der Absicht, dass dein Herz sich einhergehend mit deinem Ansinnen aufwärmt. Wenn dein Herz kalt werden kann, kann es auch warm werden. Erobere dein Herz zurück. Nimm es hoch, wiederbelebe es. Was fröstelt, kann aufgewärmt werden. Mache dir ein Bild von deinem Herzen als geschmolzenes Gold. Ein Strom Goldes wird durch deine Adern fließen.
Ein kaltes Herz nährt die Gier. Sofern dein Herz kalt ist, hast du es aberkannt. Fülle es nun mit glühenden Holzstückchen der Liebe auf, nicht mit Asche. Höre auf, dein Herz abzuschirmen, und es wird sich entzünden. Es wird wieder hell aufbrennen. Es gibt kein derart erfrorenes Herz, das nicht aus dem tiefen Frost herauszukommen vermag.
Ein kaltes Herz ist ein verängstigtes Herz. Es ist in Angst erfroren. Es ist zeitweilig tiefgekühlt.
Ein Herz, das du egoistisch nennst, ist einfach nicht oft genug genutzt worden. Es ist ein Anfänger. Es ist ungelenk. Es bleibt nahe beim Zuhause. Es hat Angst, abhanden zu kommen.
Die ganze Zeit über, Geliebte, gilt es, dass euch euer Herz abgeht. Ihr sollt es nicht aufbewahren. Es ist dazu bestimmt, fortgegeben zu werden. Es ist im Grunde nicht euer Herz. Es ist das Meine. Was hätte ein Herz von Mir in einem Vorratsgewölbe zu tun? Was hätte ein Herz von Mir ungenutzt in einem Winkel zu tun?
Ein derart beiseite gelegtes Herz ist ein vergessenes Herz.
Und jetzt, Geliebte, lasst Uns der Herzen eingedenken und sie mit Zuvorkommenheit behandeln, das eine Herz in deiner Brust, und dasjenige in der Brust Anderer.
Herzen sind wie die Drei Musketiere, einer für alle und alle für einen.
Mein Herz findet in dem deinen Widerhall.
Mein Herz des Einsseins hat das deinige eingenommen, und nun kommt dein Herz aus dem Versteck. Dein Herz eilt jetzt nach vorne. Spürst du seinen Schlag? Das ist Mein Herz, das in dem deinigen schlägt. Kein Herz schlägt aus sich selbst heraus. Kein Herz ist einem anderen Herzen ein Fremder. Kein Herz gewinnt, und kein Herz verliert.
Schütze dein Herz nicht. Dein Herz ist das beste von dir. Habe ein ausgereiftes Herz, das mit Liebe herausbirst, so, wie dann, wenn du in eine reife Pflaume beißt, die Pflaume ihren Saft herausschießt. Dein warmes Herz ist bereit, mit all der Liebe, die in ihm enthalten ist, zu bersten. Es kennt jetzt seinen Platz im Universum.
Dies, Geliebte, ist das Jahr der Liebe. Es hat begonnen. Das Ende dessen, was ihr 2007 nennt, gefolgt von 2008, ist eine hohe Welle der Liebe, und ihr reitet auf dieser Wellen-Woge. Ihr könnt eine Tsunami-Welle der Liebe Meines Herzens sehr wohl handhaben. Ihr braucht euch ihretwegen nicht zu verstreben.
Kommt, nehmt diese Welle. Schwebt mit ihr hoch, und alle Herzen werden dem euren folgen, sich sozusagen an das eure anhängen. Mein Herz der Liebe inwendig in dem euren hat genug Liebe, um einen jeden zu den Höhen des Himmels hochzuheben. Beginnt jetzt mit dem Abheben.
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3.1.2008
Heaven # 2596 Das Leben ist für diejenigen, die wählen
Gott redete …
Was hält euch davon ab, das zu tun, wofür ihr euch schon entschieden habt? Wenn ihr eine Entscheidung einmal gefällt habt, was hindert euch daran, euch gleich mitten in die Aktion zu stürzen? Wählen und handeln gehören zusammen. Trefft keine Versprechen, die ihr nicht einhalten könnt, noch nicht einmal, wenn sie nur euch belangen. Sagt nie „Das werde ich tun!“, bevor nicht euer Herz ganz daran beteiligt ist.
Wenn ihr die Notwendigkeit, zu handeln, sehen könnt, warum zögert ihr dann noch? Falls es eine harte Wahrheit auszusprechen gibt, dann sprecht sie aus. Glaubt ihr etwa nicht, dass eure Gedanken ohnedies gehört werden? Die Zeit ist vorbei, Geliebte, in der die Krümel unter den Teppich gekehrt werden. Es ist besser, die Brocken ins Freie hinaus zu befördern, so, dass sie weggefegt und entfernt werden können.
Haltet euch nicht an der Vergangenheit fest. Muss etwas bereinigt werden, so bereinigt es. Es ist euer Leben, von dem Ich spreche. Werft hinaus, was hinaus geworfen werden muss. Dies hier könnt ihr auf mehrere Ebenen anwenden. Lasst die Ansammlungen der Vergangenheit los. Einige Meiner geliebten Kinder befinden sich in Situationen, aus denen sie sich selbst zu entfernen haben. Lasst niemals die Angst eure Führerin sein.
Fürchtet ihr euch vor Fehltritten, so haltet ihr den Fluss des Lebens auf.
Fühlt ihr euch in einer Situation eingesperrt, so schaut genau hin, was die Schranken sind, Geliebte, was außer euren eigenen Ängsten? Ihr führt euch selber in eine Sackgasse.
Habt ihr genug von dem Bekannten in der Welt, könnte es die richtige Zeit sein, einen Schritt in das Unbekannte zu wagen. Möglicherweise werdet ihr nicht unmittelbar von der Bratpfanne ins Feuer hinein springen. Vielleicht werdet ihr aus dem Feuer auf die Wiese springen.
Nichts übereilen, das ist ein guter Rat. Genauso gut ist der Rat, nicht ewig auf dem Zaun sitzen zu bleiben. Dort ist es nicht sehr gemütlich. Ihr könnt euch und anderen Menschen nämlich nicht helfen, wenn ihr dort verharrt. Genauso wenig dienlich seid ihr anderen, wenn sich eure Füße in zwei unterschiedlichen Booten befinden, insbesondere, wenn diese beiden Boote in unterschiedliche Richtungen fahren.
Ja, natürlich, es gibt nichts, was ihr tun müsst. Es ist alles eure Wahl. Was ihr festhalten werdet, was ihr loslassen werdet – alles ist eure Wahl. Wie auch immer, nicht wählen ist vielleicht die schlechteste Wahl. Das Leben ist für die bestimmt, die bereit sind, zu wählen, und ihr seid diejenigen, auf die dieses zutrifft.
Wenn ein Bild schief an der Wand hängt, steht ihr auf und rückt es ohne einen Hintergedanken gerade. Übertragt ihr dies aber auf euer Leben, so beginnt ihr zu zweifeln. Ihr denkt bei euch: „Der Ärger, den ich habe, ist besser als der, den ich nicht habe.“ Wenn ihr auf diese Art und Weise denkt, ist es kein Wunder, dass es euch an Entschlusskraft mangelt. Wer würde schon ein altes schrottreifes Auto gegen ein genauso verbeultes Modell tauschen wollen? Sicher könnt ihr ein Auto nicht richtig kennen, bevor ihr damit gefahren seid. Bedenkt das Sprichwort: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Manchmal habt ihr zu lange nachgedacht, bevor ihr den Mut gefasst habt, zu springen. Deshalb scheint ihr dort festgehalten zu werden, wo ihr euch befindet. Das Leben besteht nicht aus Pattsituationen, deshalb ist es besser, manchmal einfach eine Wahl zu treffen.
Natürlich ist die Theorie nur die eine Seite. Das Leben selbst ist die andere. Wählt ihr zwischen der Theorie und dem Leben? Versucht ihr vielleicht, euer Glück gegen ein Selbstbild einer Person mit einem hohen Geist einzutauschen?
Das Leben, das ihr lebt, ist euer Leben. Es gehört nicht zu irgendjemand anderem. Deshalb wartet nicht auf die Erlaubnis, es leben zu dürfen. Gebt euch selber die Erlaubnis. Lasst euer Leben nicht draußen auf der Wäscheleine hängen.
Spielt das Spiel des Wartens nur so lange, wie ihr euch für das Warten entscheidet. Wenn ihr es vorzieht, euren Verpflichtungen im Leben nicht nachzukommen, dann lasst das eine bewusste Entscheidung sein und nicht etwas, was ihr später erst bemerkt und worüber ihr euch dann Fragen stellen werdet.
4.1.2008
Heaven # 2597 Die Wahrheit über Erleuchtung
Gott redete …
Die Idee hat um sich gegriffen, euer Weg, sobald euer Bewusstsein wächst, sei mit Rosen bestreut. Sicher, euer Weg wird mit Rosen bestreut sein, das bedeutet jedoch nicht, dass ihr einen Weg ohne Dornen vorfinden werdet. Es bedeutet, dass die Dornen nicht mehr euren Geist beherrschen. Euer Weg war bereits mit Rosen ausgestreut, und nun werdet ihr sie mehr bemerken, und den Dornen weniger Beachtung schenken. Das Leben wird rosiger, aber nicht in allen Momenten. Es wird mehr Rosen geben, aber nicht in jeder Minute. Ja, euer Leben ist verwandelt, aber in Wirklichkeit bist du es, der verwandelt ist.
Manchmal haben die Leute die Vorstellung, dass, sobald das Bewusstsein wächst, alles golden ist, und dass nun nur noch goldene Menschen und goldene Situationen angezogen werden, dass das gewöhnliche Leben dich nicht mehr greifen und schütteln kann. Da ist etwas Wahres dran, aber nicht präzise genug, nicht mehr als der Einband eines Buches immer das erzählt was drinnen ist.
Hell beleuchtet, kannst du immer noch auf dem Bürgersteig stolpern. Du kannst immer noch etwas Unbesonnenes tun. Ein Schneeball kann nach dir geworfen werden, und nicht unbedingt immer danebentreffen. Nicht jeder wird wissen wer du bist. Ich will nicht, dass du enttäuscht bist, ebenso wie Ich nicht will, dass du denkst, du seist wegen der einen oder anderen Sache nicht erleuchtet.
Es gibt einen großen Unterschied in deinem Leben, aber der echte Unterschied ist in dir und darin wie du dein existierendes Leben wahrnimmst und darauf eingehst. Du führst jetzt ein gesegnetes Leben.
Ja, dein Leben wird neu beleuchtet sein, und du wirst mehr Licht in dein Leben hinein ziehen, und dennoch, es wird auch weiterhin Glatteis geben.
Wenn du ein erleuchteter Detektiv bist, ist damit das Verbrechen noch nicht verschwunden. Wenn du ein erleuchteter Müllmann bist, wird es dennoch noch Abfall geben.
Selbstverständlich, du magst deine Laufbahn ändern wollen.
Frisch erleuchtet, wirst du immer noch den Abwasch machen müssen. Es wird immer noch Schneematsch auf den Straßen geben.
Wenn du auf Erleuchtung setzt, damit du einen einfachen Ritt hast, betrachtest du Erleuchtung auf eine begrenzte Art und Weise. Erleuchtung wird dir gegeben, und du siehst die Welt in einem neuen Licht. Zusammen mit dem Glanz, den du dir so sehr wünschst, wirst du herausfinden, dass es im Leben nicht so sehr um dich geht, wie du vielleicht gedacht oder gewünscht hast. Deine Umgebung könnte die gleiche sein. Es könnte sein, dass du keine Reichtümer anhäufst. Du wirst immer noch schlafen müssen.
Du wirst keine große Freude darin finden, der einzig Erleuchtete zu sein in deiner Nachbarschaft. Bei Erleuchtung geht es in Wahrheit nicht um dein persönliches Leben oder deine persönlich Erfüllung. Es geht nicht darum, wie wundervoll oder gesegnet du bist. Erleuchtung ist ein Geschenk, doch du wirst herausfinden, dass sie mit Verantwortung und Dienst an der Menschheit zu tun hat, und das wird Freude für dich sein. Als ein erleuchteter Bürger der Welt ist das Universum nunmehr deine Arena. Du dehnst dich jetzt bei weitem über deine Kücheneinrichtung oder die Wahl von glänzenden oder mattierten Schuhen aus.
Wenn du nur für dich alleine Erleuchtung suchst, verfolgst du eine falsche Idee. Wenn du nach Medaillen Ausschau hältst, wirst du enttäuscht sein. Statt nach Erleuchtung zu suchen, wie wäre es damit, nach Mir zu suchen?
Es ist gut ein Suchender zu sein, und du bist ein guter Sucher. Suche jetzt, nicht zum Gewinn, nicht einmal um Erleuchtung zu erzielen. Suche zu genießen und zu geben, während du den Weg zur Erleuchtung entlanggehst.
De facto gehe Ich soweit zu sagen, dass du dich selbst vergessen sollst. Ich sage damit nicht, dass du dich selbst aufopfern sollst. Ich sage damit, dass du in den Momenten, in denen du glücklich bist, nicht an dich selbst denkst oder daran, glücklich zu sein. Wenn du ein Kunstwerk oder Musik erschaffst, oder ein schönes Essen für deine Familie zubereitest, vergisst du dich selbst für eine kleine Weile. In solchen Momenten operierst du mit der vollen Kraft des Universums hinter dir. Du weißt bereits, was Erleuchtung ist, sonst würdest du sie dir nicht so sehr herbeiwünschen.
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HEAVEN # 2598 – 5.1.2008 – Dreams Come True Faster
Träume verwirklichen sich rascher
Gott redete …
Vielleicht hast du bereits bemerkt, dass sich deine Träume rascher verwirklichen. Es verlangt dich nach einer Sache oder nach einer Richtung der Handlung, und, wer hätte das gedacht, am nächsten Tag ist es bereits getan. Hast du bemerkt, wie sich das verstärkt hat? Nicht bei allem, aber öfters? Du denkst ein Verlangen, und bevor du es weißt, ist es erfüllt. Wie leicht, wie schmiegsam das Leben wird. Das ist wahrhafte Verfeinerung, Geliebte. Das ist besser als das Sesam Öffne Dich eines Zauberers.
Als deine Bestreben nicht so leicht erfüllt wurden, gab es einen Block, wie ein Stuhl, der eine Tür blockiert. Es mag eine Schwäche des Gedankens gewesen sein, und nun ist die Energie hinter deinen Gedanken stärker. Doch gleich, um welche Ursache es sich handelt, nun ist ein Korridor, Erfüllung zu wollen, weiter geöffnet, nicht bloß halb offen. Du quetscht deine Wünsche, auch deine Einforderung nicht. Sie haben die Freiheit, einzutreten.
Du möchtest eine Lösung für eine Situation suchen, und sodann tritt die Lösung in Erscheinung. Du hast darüber seit einigen Tagen die Stirn gerunzelt, und dann marschierte die Lösung herein. Wenn du nicht die Stirn gerunzelt hättest, wäre sie vielleicht früher da gewesen. Deine Betroffenheit war keine Hilfe. Sie stand im Weg.
Es ist Mein Verlangen, dass alle Aspekte des Lebens für dich leicht sind. Nicht, dass die Leichtlebigkeit des Lebens das Einschneidende ist. Nein, das ist nicht der Fall. Nicht alles im Leben muss dich dazu bringen, dich besser zu fühlen. Der Zweck des Lebens ist es nicht, dass du dich besser fühlst. Es gibt einen Aufstand in der Welt, sich besser zu fühlen, als wäre dies das Ziel des Lebens, dementsprechend existieren da Süchte und nicht rezeptpflichtige Medikamente. Wenn du nicht daran glauben würdest, dass du dazu gebracht werden sollst, dich besser zu fühlen, und dass etwas von außen Kommendes diesen Trick zu vollziehen habe, würdest du dich bereits besser fühlen. Geliebte, nicht das Leben hat euch verzogen, einfach das, was ihr denkt, wie es sein soll.
Setzt Besser Fühlen nicht mit Glück gleich. Glück geht über Situationen hinaus. Denkt nicht, dass alles in Ordnung kommen muss, damit ihr euch besser fühlt. Glück ist kein Schmerzmittel. Das Konzept des Sich Besser Fühlens besagt dir, dass etwas fehlen muss, und nunmehr brauchest du eine Belohnung, nun verdienest du eine Belohnung, und dementsprechend hast du das Gefühl, etwas zu brauchen, das dich dazu bringt, dich besser zu fühlen.
Es gibt auf deiner Seite kein Bestreben, das Ich vor dir zurückhalten möchte. Ich möchte mit all Meinem Herzen, dass du alles im Leben hast, wie du es dir wünschst, und dennoch stellt das nur einen winzigen Part des Lebens dar. Wünsche-Erfüllung ist gut, indes geht das Leben weit über das hinaus. In Wahrheit, Geliebte, euer Glück im Leben hängt nicht von dem ab, was zu euch hinkommt. Es ist besser, nicht derart abhängig zu sein davon, was hereinkommt. Und natürlich wird es immer mehr geben, was du haben willst, ohne die Art des Glücks zu spüren, das rundum angeheftet ist, und das nicht von äußeren Umständen und Begebnissen abhängig ist.
Demnach, Wünsche-Erfüllung ist gut, und dennoch ist es nicht der Standard für euer Leben.
Das Leben ist nicht dafür vorgesehen, euch zu verwöhnen. Was am Verwöhntsein verkehrt ist, ist, dass es die Dankbarkeit von dir fortnimmt.
Die große Sache bei deinen Bestreben, dass ihnen nachgekommen wird, ist die erzeugte Dankbarkeit. Vielleicht verbringst du mehr Zeit damit, zu bestreben als zu danken. Es ist nicht so, dass du den Sternen danken musst, dass sie da sind. Es ist so, dass es dir guttut, für all die Segnungen, die auf dich gegossen sind, Dankbarkeit zu spüren, sogar Dankbarkeit dafür zu spüren, dass du die Fähigkeit hast, zu erstreben. Ist das nicht etwas Wunderbares, um dafür dankbar zu sein?
Sei dankbar, dass du in einer Welt lebendig bist, wo Bestreben erfüllt werden können, wo indes Bestreben nicht erfüllt werden müssen, und, dass alles auf die eine oder die andere Weise gut ist.
6.1.2008
Heaven # 2599 Bewege dich in die Sonne
Gott redete …
Begib dich in die Sonne. Wenn sich das Leben dunkel oder beängstigend anfühlt, bewege dich in die Sonne. Hier ist die Lösung: Ihr müsst nicht dort bleiben wo ihr seid. Ihr müsst nicht in Trostlosigkeit verharren, Geliebte. Möglicherweise könnt ihr die unbequemen Faktoren, die euch belasten, nicht ändern, aber ihr könnt gut zu euch sein und euch an einen besseren Platz stellen. Wenn du im Schatten bist, kannst du dich in die Sonne begeben.
Was ist es, was du zu tun liebst? Was gibt dir zumindest ein bisschen Freude? Wenn dir ein Spaziergang im Wald Freude gibt, gehe in die Wälder. Wenn am Strand gehen dir hilft, dich in Frieden zu fühlen, geh zum Strand. Wenn du es liebst, dir einen alten Film anzusehen, schau ihn dir an. Wenn du gerne singst, singe. Wenn du es liebst zu tanzen, tanze. Wenn du es liebst zu hüpfen, hüpfe. Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, ändere deinen Standort. Du kannst zumindest von dem Stuhl aufstehen auf dem du sitzt, und dich auf einen anderen setzen. Je unglücklicher du dich fühlst, umso nötiger ist es dies zu tun. Erhebe dich von dem Stuhl, auf dem du sitzt. Komme heraus aus dem launigen Stuhl. Bewege dich zu einem angenehmeren Sitzplatz.
Sei froh, dass du beunruhigt sein kannst. Sei froh, dass du traurig sein kannst. Beunruhigung und Traurigkeit sind bei weitem nicht schlecht, denn sie veranlassen dich zur Bewegung. Betrachte die dunklen Stimmungen als läutende Glocken, die dich auffordern, dich voranzubewegen, die dir sagen, dass du lange genug dagesessen hast, dass es Zeit ist die Sonne einzufangen.
Wen du dich bewegst, gibst du zudem deinen Gedanken die Chance, sich zu bewegen. Du weißt bereits, dass die äußeren Umstände nicht die Schuldigen sind. Es sind deine Gedanken und Interpretationen. Wirst du deine Gedanken ändern? Wirst du dir neue Gedanken schaffen, die dir dienlich sind und die dich nicht dort halten, wo du bist. Wenn du dich vorwärts bewegen willst, wähle nach vorne gerichtete Gedanken.
Was wäre, wenn dir empfohlen würdest, dass du dich einmal wöchentlich oder so in eine schlechte Stimmung begeben solltest? Was wäre, wenn die Fernsehwerbung dir erzählen würde, dass 9 von 10 Ärzten empfehlen, du solltest hin und wieder in schlechte Stimmung verfallen? Was, wenn es in Ordnung wäre, in schlechter Stimmung zu sein, – dann wäre es in Ordnung. Wenn eine schlechte Stimmung in Ordnung wäre, wärest du dann so bestürzt, sowie die Stimmung eintritt. Was wäre, wenn eine solche Stimmung als ein Anzeichen betrachtet werden würde für das Gute, das naht? Das ist jedenfalls eine Tatsache. Kommt die Sonne nicht etwa nach dem Regen?
Was wäre, wenn eine Stimmung nur ein Drehpunkt wäre, der dich in die richtige Richtung weist? Was, wenn sie dir anzeigen würde, was zu tun ist, etwa, was du zu tun hast?
Was wäre, wenn eine traurige Stimmung keinen entsprechenden Namen hat? Oder einen anderen Namen, nicht einen Niederdrücker sondern einen Erheber?
Was wäre, wenn eine Depression z.B. ein Wendepunkt, z.B. das Öffnen einer Tür, z.B. ein 10-minütiger Parkplatz genannt würde?
Was wäre wenn Dunkel in Golden verwandelt würde?
Was wäre, wenn es nie Traurigkeit geben müsste? Was wäre wenn gewisse Bereiche des Lebens sie nicht ausschließen müssten? Was wäre, wenn du Purzelbäume schlagen würdest, anstatt den Kopf zu senken, selbst wenn traurige Dinge geschehen? Was, wenn du schwere Traurigkeit der Vergangenheit zuordnen würdest? Was, wenn du ein Zeichen für Nicht-Zulassen schicken würdest? Was wäre, wenn du, sollte sich Traurigkeit gleichermaßen einschleichen, sie nicht wie einen Feind behandeln müsstest, sondern sie für eine Weile an deiner Seite sitzen lassen würdest, bevor du ihr sagst, jetzt aufzustehen und zu gehen?
Was ist unmöglich? Und was ist unmöglich für dich? Vielleicht kannst du ein frohes Lied singen, egal was die Welt dabei sagt.
7.1.08
Heavenletter # 2600 Lasst euch einfach sein
Gott redete …
Ich würde es sehr schätzen, wenn ihr nicht so viele Fehler bei euch selbst fändet. Weder müsst ihr fehlerfrei noch voller Fehler sein. Wünsche sind gut, und es ist gut, etwas erreichen zu wollen. Doch lasst euch gleichzeitig überdies unvollkommen sein. Denn ansonsten nehmt ihr teil an einem Rennen, welches immer nur bergauf geht.
In den Bedingungen der relativen Welt bestehen Chancen darin, niemals die perfekte Figur, das perfekte Haus, den perfekten Ehemann, die perfekte Ehefrau, die perfekten Kinder zu haben. Was könnte daran verkehrt sein? Warum sträubt ihr euch so sehr, wenn ihr gewisse Dinge oder Umstände nicht erreicht? Ihr mögt euch vielleicht nicht mit allem begnügen, wie es ist, aber müsst ihr deshalb gleich unzufrieden sein? Nicht mit allem, was ihr habt, mögt ihr ja zufrieden sein, aber müsst ihr deshalb gleich dermaßen unbefriedigt sein? Wenn alles noch nicht perfekt ist, bedeutet das denn, dass alles furchtbar ist? Kann es euch nicht dennoch gut gehen?
Es gibt eine Eigenschaft, die nennt sich Gelassenheit. In der Gelassenheit seid ihr ausbalanciert, sogar wenn ihr Extreme erfahrt. Möget ihr suchen und euch nach vorne bewegen, und euch dennoch nicht innerlich zerpflücken.
Als ihr sechs Jahre alt wart, wolltet ihr gerne sieben sein. Ihr wolltet euch immer weiter entwickeln. Mittlerweile tadelt ihr euch nicht mehr, dass ihr einmal sechs Jahre alt wart. Es war ein durchaus nachvollziehbares Begehren, sieben sein zu wollen, und dennoch habt ihr euch nicht heftig ausgescholten dafür, erst sechs zu sein.
Manchmal seid ihr sehr schwierig zufriedenzustellen, was euch selbst betrifft. Ihr werdet niemals absolut im Reinen mit euch selber sein. Entweder habt ihr zu viel geschlafen, oder zu wenig. Entweder seid ihr zu standhaft mit euren eigenen Ideen, oder ihr lasst euch zu sehr von anderen beeinflussen. Einmal seid ihr zu geizig, dann aber wieder zu großzügig. Versteht ihr, was Ich meine, wenn Ich sage, ihr seid sehr schwierig zufriedenzustellen?
Mir kommt es so vor, als wäret ihr nicht zufrieden mit euch selbst, gleichgültig, was geschieht. Darauf beziehe Ich Mich, wenn Ich sage, ihr sollt euch einfach unvollkommen sein lassen. Besser unvollkommen als eine Sklavin, ein Sklave der Perfektion.
Jeder Mensch hat Gebiete, auf denen er besser ist als auf anderen, und auch besser als andere Menschen. Manche Menschen sind unreif, manche unordentlich. Seid unreif oder unordentlich. Bitte, liebt euch selbst dennoch.
Vielleicht seid ihr nicht gut in höherer Mathematik, und ihr habt euch damit arrangiert. Mathematik steht nicht auf der Liste der Dinge, die ihr verbessern wollt. Ihr habt gelernt, damit zu leben, nicht in Ablehnung zu sein, sondern einfach den Fokus anders zu setzen, es los zu lassen. Manchmal scheint es so, als würdet ihr stärker in euch eindringen und euch selber mehr analysieren, als einem einigermaßen erträglich ist.
Wenn ihr groß seid, akzeptiert es. Seid ihr klein, akzeptiert es. Sicher haltet ihr euch keine Strafpredigt wegen eurer Größe. Aber ihr lasst Tiraden gegen euch selber los wegen jeder Menge anderer Dinge. Sind sie wirklich so schlimm? Lohnt es sich tatsächlich, eure Energie in sie hinein zu geben?
Ist es möglich, dass ihr einfach glücklich sein könntet mit euch selber?
Das heißt nicht, dass ihr damit aufhört, zu leben und zu wachsen. Es bedeutet, es ist absolut in Ordnung, genau diese lebendige Person zu sein, die ihr heute und jetzt gerade seid. Ebenfalls steckt dahinter, dass ihr euch nicht jeden Tag dafür auspeitschen müsst, dass ihr noch nicht mehr seid als das, was ihr zurzeit seid. Morgen schon werdet ihr mehr sein, aber bis dahin lebt ihr im Heute.
Ab und zu dürft ihr euch selber auch auf die Schulter klopfen!
Es ist in Ordnung, dass ihr nicht den perfekten Kuchen zubereitet habt. Es ist in Ordnung, dass ihr heute etwas getan oder auch nicht getan habt, was auch immer das sein könnte. Die Erde wird sich dennoch weiter drehen. Würdet ihr euch freundlicherweise daran erinnern, dass ihr Gottes geliebte Kinder seid, und euch ein wenig Entspannung gönnen? Ansonsten werdet ihr zu jeder Zeit sehr angespannt sein. Bemängelt eure eigene Anspannung, und lasst alles fallen, was dazu führt, dass ihr nicht loslassen könnt.
Ihr habt auf euch selber herumgehackt, aber in Wirklichkeit seid ihr alle vollkommen, so, wie ihr jetzt gerade seid. Was ist also, wenn euer Haar heute ein wenig schlaff ist? Wenn ihr nicht alles getan habt, was ihr euch für heute vorgenommen hattet? Ich bitte euch, um Meinetwillen, liebt euch selber ein bisschen mehr.
8.1.2008
Heaven # 2601 Alle Herzen
Gott redete …
Willst du heute einfach nur mit Mir sein? Können Wir wie alte Freunde sein, die nicht viel reden müssen? Können wir einfach nur ruhig zusammensitzen, in der Unmittelbarkeit unserer Liebe? Können wir heute Einheit sein? Können wir heute Purzelbäume schlagen? Können Wir einfach unseren Weg durch den Tag entlangschlendern, ihn so nehmen wie er kommt, ohne zu bewerten, ihn einfach sein lassen?
Wie auch immer, wir gehen zusammen spazieren, Du und Ich. Lass uns das genießen. Lass uns einfach nur Ooh’s und Aah’s ausrufen, und nur das sehen was wundervoll ist.
Nur die Ansichten aufzeigen, die uns Freude schaffen, und die anderen in Ruhe lassen.
Lasst uns das Gesicht, das alt und voller Falten ist, so sein wie es ist, lasst es trotzdem schön sein. Es gibt nur ein Gesicht auf der ganzen Welt, so wie das Gesicht, das wir in dieser Minute auf Unserem Spaziergang sehen. Wir gehen zusammen, Geliebte. Welche Aussichten möchtet Ihr Mir jetzt aufzeigen?
Ich zweifle daran, dass ihr sagen würdet: „Oh Gott, sieh nur das Furchtbare da drüben!“ Das würdet ihr nicht, oder?
Ich zweifle daran, dass ihr sagen würdet: “Oh Gott, sieh nur den ganzen Abfall auf den Straßen.“
Ich zweifle daran dass ihr sagen würdet: “Oh Gott, schau nur die ganze Armut. Sieh nur die kriegerische Welt dort. Schau den Herzschmerz. Sieh mal, diese Quälerei.“
Um der Welt gerecht zu werden, würdet ihr Mir da nicht etwas anderes aufzeigen mögen?
Würdet ihr sagen: “Schau Gott, dort, dort ist ein Baum. Schau Gott, dort spielen Kinder. Höre die Klänge ihrer Liebe für das Leben.“
Würdet ihr sagen: „Schau Gott, Wir, Du und Ich, gehen zusammen. Ich werde durch deine Augen sehen. Ich werde Dich die Ansichten aufzeigen lassen. Ich werde still an deiner Seite gehen. Ich werde die Welt sehen, die Du sie geschaffen hast, und Aah und Ooh sagen, ja, das ist schön. Nach allem, Gott, was kann schon sein, wenn Du mit mir gehst?
Wie kann es sein, dass meine Nase nicht in Ordnung ist, wenn der Allmächtige freundschaftlich neben mir geht? Welcher Anblick ist nicht in Licht gebettet, wenn Du an ihr vorübergehst? Es muss wohl sein, dass ich in Deinem Licht gehe. Dein Licht, nicht Schatten, fällt auf mich.“
Du zeigst mir an, dass ich die Liebe Deines Lebens bin. Gibt es etwas anderes, was ich hören müsste? Liegt es nicht an mir, über diese Welt zu frohlocken, die Du entworfen und uns zum Spielen gegeben hast?
Gott, Du gabst uns das Leben. Du hast uns alles gegeben. Wenn jeder Mensch wüsste, dass er von Dir geliebt ist und der Liebe wert ist, die Du gibst, welcher Makel könnte dann auf der Welt liegen. Welcher Fehler oder was für ein schlechtes Beispiel wäre da noch zu sehen? Welchen Schaden würde noch irgendjemand anrichten, oder wer würde auch nur daran denken mögen? Wer wäre nicht ein weißer Ritter in glänzender Rüstung? Natürlich würde es niemand zum Duellieren geben. Keine Damen zu retten. Alles wäre da für die reine Freude. Das Leben würde eine einzige Parade werden. Wir alle wären darin, und wir alle würden zuschauen.
Unser Leben wäre wie ein Musical, das größte Musical der Welt! Es würde gesungen. Es würde getanzt. Es würde gelacht. Da wären Chöre, die sich die Hände halten. Die Zuhörer würden klatschen und ‚Zugabe, Zugabe‘ rufe.
Täglich gäbe es eine neue Abendvorstellung. Keiner würde den Unterschied kennen zwischen dem, was auf der Bühne, oder was auf den Straßen gespielt wird. Worin würde der Unterschied liegen, und wer würde sich darum kümmern? Freude würde auf Freude aufgetürmt werden. Alle Herzen wären am Singen, bis nichts anderes mehr gehört werden könnte. Dein Licht, Gott, wäre so hell, dass es nichts anderes zu sehen gäbe. Freude und dein Licht würden zusammen tanzen, und alle Herzen würden wie Eines schlagen.“
[Stefan]
9.1.2008
Heavenletter # 2602 Lasst Lachen erklingen
Gott redete …
Etwas Schönes wird geschehen. Ihr werdet „geschehen“. Besser gesagt, ihr werdet einfach SEIN. Ein Nicht-Ereignis wird geschehen. Ihr werdet das Licht, das ihr seid, ausstrahlen. Ihr werdet euch selbst verblüffen, wenn ihr beginnt, das Licht zu erkennen, in welchem ihr euch befindet. Ihr seid wie die Freiheitsstatue, und ihr werdet diejenigen sein, die alle Ankömmlinge an den Küsten des magischen Reiches, welches mit Gold gepflastert ist, begrüßen.
Aber so gut es auch ist, eine Begrüßende, ein Begrüßender zu sein, ihr werdet mehr sein. Ihr werdet das Eingangstor sein. Alle Schiffe werden durch eure Herzen hereinkommen. Dies ist die Strecke, die ausgemacht worden ist, und zu deren Vollendung ihr beitragt. Zweifelt nicht an dieser Möglichkeit! Es ist mehr als machbar. Es ist nahe bevorstehend. Sehr bald schon, an irgendeinem Morgen, werdet ihr wirklich aufwachen als das, wofür Ich euch erschaffen habe, als Ich euch erschaffen habe.
Ihr werdet euch selbst in strahlendem Licht eingetaucht wiederfinden. Es wird euch nicht möglich sein, es wieder zu verlassen. Ehemals war es leicht für euch, eure Augen zu verschließen und dem Glanz des Lichtes zu entrinnen, welches ihr unvermeidlich seid. Jedoch schon in kurzer Zeit werdet ihr das unermessliche Licht sehen, in dem ihr euch befindet. Dies wird nichts sein, für das ihr euch selber einsetzen müsst, denn es handelt sich um das Licht, welches ihr selber seid, unabänderlich, unauslöschlich, immerwährend und gegenwärtig, das Licht, aus dem Ich euch gemacht habe, aus dem Mittelpunkt der Schöpfung in der innersten Köstlichkeit Meines Herzens.
Geliebte, ihr habt geglaubt, ihr hättet an einer Bushaltestelle gewartet, und für einen Moment lang habt ihr vergessen, dass ihr niemals aus dem Bus ausgestiegen seid! Die ganze Zeit seid ihr im Bus gesessen. Ihr seid ein wenig eingeschlafen.
Die Welt, die erschaffen worden ist, ist für euch erschaffen worden. Sie ist eine Welt, welche voller Schönheit erschaffen worden ist. Ihr habt verkehrt hingeschaut. Zu viele haben schlecht aufgepasst, deshalb habt ihr Ärger gesehen. Die Sicht eurer Augen war nicht gut. Ihr trugt die falschen Brillen. Nun werft ihr sie fort, und nun könnt ihr wirklich wahrnehmen, und jetzt SEID ihr einfach, und ihr LIEBT.
Die Schwierigkeiten in der Welt entstanden deshalb, weil Meine Herzensschöpfungen, erschaffene Wesen so wie ihr, nicht erkennen konnten, dass sie tatsächlich das Licht der Welt sind. Stattdessen sahen sie Dunkelheit, und durch diese Verdunkelung der Gedanken fiel ein Schatten auf die Erde. Es war ein Schatten, aus dem Nichts gemacht, und dennoch war es ein Schatten, und er ragte hoch auf, dieser Schatten von dunklen Gedanken.
Und nun ist das Licht enthüllt; und die Schatten sind ebenfalls enthüllt … als die Nichtigkeit, die sie in Wahrheit sind! Der Nebelschleier, der den Glanz verhüllt hatte, ist geflohen. In dem Moment, in dem die Enthüllung stattfand, war der Schleier fort. Die Dunkelheit war keine große Angelegenheit, obwohl sie zu einer solchen gemacht worden war. Die Dunkelheit hatte noch nicht einmal existiert! Sie war lediglich in der Vorstellung vorhanden, und in einer Seifenoper wurde sie vorgeführt. Eine große Anzahl von Menschen wohnte der Aufführung bei. Jetzt ist die Seifenoper vorbei. Die wirkliche Show beginnt.
Und was wird den Beginn eines Neue-Welt-Debüts verkünden? Es wird Lachen sein, Geliebte. Ihr werdet herausfinden, dass ihr mehr lacht. Manchmal werdet ihr sogar dann, wenn ihr alleine in einem Raum sitzt, an irgendetwas denken und anfangen zu lachen. Vielleicht denkt ihr noch nicht einmal an etwas Bestimmtes. Möglicherweise wisst ihr noch nicht einmal, worüber ihr lacht. Ihr werdet nur wissen, dass ihr lacht, lacht, lacht. Lachsalven werden widerhallen von überallher, auf der ganzen Welt. Lächeln wird sich erheben.
Der Klang, den das Große Licht, welches dämmert, erzeugt, ist Lachen. Lachen.
Ich habe gesagt: „Es werde Licht!“ Und es ward Licht.
Nun sage Ich: „Lasst Lachen erklingen! Lasst es von den Dachsparren purzeln. Lasst Großes Gelächter ertönen.“ Und Lachen wird da sein.
= = = = = = = = = = =
HEAVEN # 2603 – 10.1.2008 – This Way to God
Hier geht’s lang zu Gott
Gott redete …
Hast du nicht eine Menge, worüber man lachen kann? Also, dann fange an und lache. Lass das Lachen kundgetan sein. Ist nicht das Menschliche Leben die Ursache für das Lachen, für all seine misslichen Lagen, seine Verworrenheiten, für die Groteskheit, und all das für nichts? Ich sage für nichts, weil all die Ketten des Leidens nicht nötig sind. Liebe ist nötig. Allein sie ist es. Stolz ist nicht nötig. Anhäufung von Besitztümern ist nicht nötig. Angespritzt zu werden ist nicht nötig. All dein Verwickeltsein ist nicht nötig. Lass dein Leben rund laufen. Sieh es als einen Kreisel, und lass ihn sich drehen. Sei gegenwärtig ohne Über-Präsenz, ohne Über-Verwickeltsein, ohne Tun im Übermaß, ohne Über-Genauigkeit, ohne Über-Aufsicht.
Du magst es vielleicht nicht hören, aber dein Leben ist nicht so ernst, wie du es zu denken scheinst. Möchtest du dein Leben stattdessen für einen Spaß nehmen? Kannst du dein Leben nicht wie ein Hinunterwirbeln auf der Straße der Liebe nehmen? Was hat es mit dieser Ernsthaftigkeit auf sich, zu der du dich derart hingezogen fühlst, sie zu erklären? Du weist auf dein Leben hin als das ernsthafteste unter allen.
Im Leben schwankst du in deinem Auto hin und her und schaust, wo du anlangst. Dein Körper ist dein Gefährt. Dein Leben ist die Straße, auf der du fährst. Der Treibstoff ist Liebe. So einfach ist das, dieses Leben, das du als so komplex ansiehst. Ganz bestimmt, dein Leben ist umständlich verwoben. Aber komplex? Nein, schlicht. Einfach etwas, was du dir anschauen sollst, was du nährst, in dem du dich bewegst. Habe keinen angehaltenen Atem, während die Räder deines Lebens sich drehen. Karussell oder Achterbahn, du befindest dich auf der Fahrt, auf der du bist. Dein Leben ist eine Weisheits- und Liebe-Maschine. Es ist ein Sich-Verflechten von Herzen. Lasse dein Leben für die Welt zum Valentinstag geraten. Wieso, ja, lasse es sogar zu einem humorvollen Valentinstag werden. Warum nicht lachen? Warum weinen?
Fasse die Vorstellung, dass dein Leben ein Sprint ist, ein Hüpfer, ein Hops und ein Sprung. Zwirble dieses Sprungseil. Hebe diesen Ballen hoch. Mache es dir schön. Triff die Entscheidung, dass du dein Leben genießen möchtest. Triff die Entscheidung, dass du dich aufmachst zu einer Reise deines Lebens, und dass du sie zu einer Freudenreise machen möchtest.
Mit Sicherheit wird deine Reise interessant sein. Sie muss nicht heftig sein. Nähmest du dein Leben nicht so ernst, dann wäre es nicht so angestrengt. Lasse Druck aus deinem Leben. Lasse etwas Luft aus deinen Reifen, damit deine Fahrt weich ist. Okay, ja, es wird Hopser geben, aber das Hopsen muss dich nicht von deiner Richtung abbringen. Bleibe auf der Straße der Liebe und gehe nie davon ab. Fahre genau geradeaus. Alle Pfeile weisen auf Mich.
Ich sehe, wie du auf Mich zu kommst, in deinem Gewahrsein auf Mich zu kommst. Ich spüre den Schlag deines Herzens. Ich kenne den Schlag deines Pulses, und Ich kenne die tiefsten Verlangen deines Herzens, und, dass das Tiefste von allem ist, dir nachzugehen, so lange, bis du Mich findest. Ich locke dich an. Geliebte, Ich führe euch nicht in die falsche Richtung. Wohin Ich euch locke, ist, wo ihr sein möchtet.
Kommt mit voller Kraft voraus, oder seid ein langsamer Fahrer. Gleichwohl, ihr seid auf dem Weg zu Mir, unterdessen ihr euch sozusagen bereits hier unter Meinem Vordach befindet. Ihr wartet auf etwas, vielleicht auf eine Fahrkarte. Geliebte, besteht nicht auf einer Feier. Kommt direkt herein. Ich leite euch zu Meinem Herzen hin, und bitte euch, zu bleiben. Es gibt keinen Grund, nicht bei Mir zu bleiben. Alles, was ihr zu tun habt, währenddessen ihr ein Entferntsein von Mir spürt, auch dann, wenn es nur ein millionstel Zentimeter ist, den ihr spürt, ist, euch zu besinnen, wo Ich bin, und dass das im Herzen von euch ist. Sogar ein millionstel Zentimeter weit davon entfernt in eurem Gewahrsein ist zu weit entfernt.
Erinnert euch, es gibt keine Zeit, keinen Raum. Es gibt nirgendwo, wo ihr sein könnt, außer in Meinem Herzen. Es gibt ein Zeichen, auf dem steht: ‚Hier geht’s zu Gott‘. Euer Lachen stellt dieses Schild auf.
11.1.2008
Heavenletter # 2604 Strahle weiter, Mond der Ernte!
Gott redete …
Das Schlüsselwort von heute an ist Licht, Licht in jeder Bedeutung des Wortes. Ein fabelhafter Glanz, der federleicht auf euren Schultern ruht. Wenn Licht vorhanden ist und eine lichtvolle, leichte Berührung, so gibt es keine Last. Errette dich selbst von allen Belastungen durch Mein Licht in allen Seinen Formen und allen Seinen Bedeutungen.
Ich habe gesagt: „Es werde Licht.“
Und Ich habe euch den Planeten Erde gesandt, damit ihr Mein Licht mit leuchtendem Herzen reflektieren könnt.
Werdet ihr euren Weg mit dieser Dringlichkeit beschreiten? Einmal und für alle Menschen, zu allen Zeiten? Werdet ihr hellen, leichten Herzens sein in Meinem Dienste?
Werdet ihr schwungvoll und herrlich und ganz voller Freude sein? Wer hat euch gesagt, es sei wichtig, düster zu sein, und ausgerechnet düster zu sein in Bezug auf Mich?
Liebt Mich, kultiviert Mich, und lasst uns spielen, ihr und Ich. Lasst uns eine schöne Zeit miteinander verbringen, während Wir damit beschäftigt sind. War in der Vergangenheit nicht genug Ernsthaftigkeit um euch herum? Ihr könnt respektvoll sein Gott gegenüber, gegenüber eurem Land, eurem Leben gegenüber, ohne dabei so todernst sein zu müssen. Ich wünschte, ein Stirnrunzeln wäre niemals erfunden worden. Von jetzt an nur noch lächeln, Meine Geliebten. Lächelt gleich jetzt, während sich Zeiten des Tanzes, Zeiten des Spaßes, Zeiten der Liebe miteinander abwechseln.
Ihr seid wie Diamanten des Lichtes. Ich warf euch in die Luft und ihr landetet leichtfüßig auf der Erde. Das Licht landete leicht. Dennoch musstet ihr euch selber abbürsten. Bitte erinnert euch an das Licht, welches ihr seid, an das Licht, aus dem ihr besteht. Geht durch euer Leben und funkelt!
Funkelt für jedes kleinste Bisschen, was ihr wert seid. Funkelt für alles, was Ich wert bin. Strahlt im Dienste der Zufriedenheit der Welt.
Strahle weiter, Mond der Ernte!
Glitzere, Geliebte, Geliebter. Sei ein Mond für Meine Sonne. Reflektiere Mein Licht. Oh, wie sehr Ich es Mir wünsche, dass du Mich reflektierst! Das sollte nicht schwierig sein für dich. Es sollte einfach sein. Alles, was du zu tun hast, ist, Mein Licht in dir wie ein von der Sonne geborenes Licht auf den Wellen des Ozeans scheinen zu lassen. Lasse Mein Licht sich kräuseln, Geliebte, Geliebter. Plätschern. Funkeln. Wie eine Wunderkerze. Aufblitzen. Strahle, großer Stern.
Du trägst mehr als den Glorienschein des Lichtes. Du bestehst durch und durch aus Licht. Ja, du bist vollkommen Licht. Nie endendes Licht. Wunderschön strahlendes Licht. Erleuchtetes Licht. Ein heller Geist. Mein erleuchtetes Kind, lebe das Licht, welches du immer schon bist. Sei es, damit es die ganze Welt sehen kann.
Du sagst, du würdest es tun, wenn du nur wüsstest, wie. Keine weiteren Ausreden. Begehre, beabsichtige, Mein Licht scheinen zu lassen. Gib deine Zurückhaltung auf. Nun stehe in dem strahlenden Licht der Einheit, einmal und für alle Zeiten. Du stehst soeben gerade neben Mir! Du hast Mein Licht, von welchem du umringt bist. Davon abgesehen, findest du Mein Licht der Liebe in aller Gänze in dir wieder. Wie könntest du es versäumen, Mein Licht hell um dich herum erstrahlen zu lassen? Was könnte dich davon abhalten?
Einst warst du unwissend, aber das ist nicht länger der Fall. Nun weißt du, dass du ein leuchtender Stern bist, Sonnenlicht. Nicht etwa ein Überrest von Licht. Du bist das Ursprüngliche, Schöpferische Licht Selber. Sei nicht länger ein Schatten deiner selbst. Lebe das Prisma des Lichts, welches du selber bist.
Um zwölf Uhr mittags oder um Mitternacht – lasse dein Licht scheinen.
Dein Licht hängt nicht von einer Zeitschaltuhr ab. Es ist nicht etwa eine Weihnachtsbeleuchtung, die abwechselnd blinkt und ausgeht. Du bist das funkelnde Licht an der höchsten Spitze des Weihnachtsbaumes. Genau genommen bist du ein noch viel strahlenderes und viel länger andauerndes Licht als dieses. Dein Licht wird nicht in einer Kiste verpackt, um die nächste Weihnachtszeit dort abzuwarten. Du bist das Ewige Licht.
Ihr seid das Licht Meines Herzens, was auch bedeutet, ihr seid die Liebe Meines Herzens. Denkt ihr möglicherweise, dass Meine Liebe nicht fortbestehen könnte? Ich habe keine Unterbrechungen in Meinem Kreislauf der Liebe. Es gibt nichts, was Meine Liebe stören könnte. Denkt ihr vielleicht, Meine Liebeskraft sei so schwach, dass irgendetwas eine Lücke darin bewirken könne? Hattet ihr die Vorstellung, dass das Licht Meiner Liebe auf Batterien angewiesen ist, welche von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden müssen?
Öffnet eure Augen, Geliebte. Seht Mein Licht überall. Das bedeutet aber auch, dass ihr das Licht erkennt, welches von euch ausgeht.
12.1.08
Heaven # 2605 Goldener See aus Gottes Hand
Gott redete …
Was gewesen ist, bedeutet nichts nebst dem, was jetzt ist.
Du magst tausend falsche Schritte gemacht haben, aber jetzt kannst du jeden Schritt machen, den du dir wählst. Du bist immer in der Position, in der du irgendeine Art von Wahl treffen kannst. Selbst wenn du fest verwurzelt bist mit deinen guten Absichten für die Welt, so grüßt dich doch jeder Tag von Neuem, und du hast neue Entscheidungen zu treffen, oder alte noch einmal.
Du erhebst dich jeden Morgen. Nun, Geliebte, erhebt euch mit diesem Wissen. Erhebt euch mit Elan. Erhebt euch wie die Morgensonne, die am Firmament glänzt. Ihr könnt euch unter der Sonne auf jede Art und Weise erheben. Jeder Tag ist ein neuer Apfel am Baum, reif zum Pflücken.
Wenn eure Wahlen im Leben wundervoll waren, können sie heute noch wundervoller sein. Wenn eure Wahlen schädlich waren, können sie heute schön sein. Wenn du eine Sache wählen kannst, kannst du auch eine andere wählen. Geliebte, bitte messt der Vergangenheit keine erhebliche Kraft bei. Sie hat keine. Du hältst die Kraft in deiner Handfläche in diesem Augenblick, der so schnell und lebhaft vorbeigeht.
Die Vergangenheit ist loszulassen. Die Gegenwart ist eine rasche Umarmung. Gewinn oder Verlust, die Gegenwart gehört euch zu. Nichts anderes ist. Dies ist ein großartiger Augenblick, und er gehört euch. Und sobald du versuchst, ihn zwischen den Fingern zu halten, ist er bereits entschwunden. Du tauchst immer erneut in den Ozean des Lebens ein.
Unabhängig davon, was für ein Schwimmer du bist, unabhängig davon wie gut du dich im Wasser bewegst, oder mit welcher Unbeholfenheit du mit den Armen ruderst, du hast jetzt die volle Wahl, ins Leben einzutauchen. Es kommt nicht darauf an, wie schnell du schwimmst oder wie viele Meilen du zurücklegst. Es kommt nur darauf an zu schwimmen. Du kannst nur vorwärtskommen, ob du nun einen Zentimeter oder eine Meile vorwärtskommst. Wie sehr du dies genießt, hängt nicht davon ab, ob du eine Trophäe gewinnst oder als erster ankommst. Tatsache ist, es gibt weder Erste noch Letzte. Auf der Erde gibt es nur Schwimmen.
Das Schwimmen ist kein Test. Es ist eine Erholung, Spielzeit. Es ist freies Schwimmen. Du kannst daraus machen, was du willst. Sieh, du bewegst dich nahtlos durch das Wasser. Es gibt keine Hindernisse. Es gibt Hindernisse im Geist.
Wie auch immer du deinen Weg durchs Wasser bahnst, der Sieg ist dein. Du bist es, der schwimmt. Niemand kann für dich schwimmen. Es sind deine Schwimmzüge, und der sonnige Stand ist desgleichen ihr. Kommt Kinder, geht ins Wasser und macht euch nass. Taucht unter und kommt grinsend heraus.
Bewundere wie die Delfine schwimmen. Was für Fragen stellen sich Delfine? Was für Vergleiche ziehen sie? Welcher Delfin sagt, dass dieser oder jener anmutiger ist, oder schneller, oder mehr dieses oder weniger jenes? Sei wie die Delfine und genieße jeden Sprung, groß oder klein. Es geht ums Schwimmen. Was ist mehr dabei als das?
Woher hast du die Idee, dass du dich in einem Rennen befindest, das gewonnen werden muss? Oder dass du überhaupt in einem Wettkampf bist? Wer sagt, du könntest nicht entschleunigen? Wer ist es, der das Sagen über dich hat? Du hast das Sagen über dich. Schwimme in die Richtung, die dir dein Herz ansagt. Mache langsam oder schnell, wen kümmert’s? Tatsache ist, dass du bist, und dass du in einem goldenen See aus Gottes Hand schwimmst.
[Stefan]
13.1.08
Heavenletter # 2606 Liebe bedeutet Freiheit
Gott redete …
Du weißt inzwischen, dass es die Angelegenheiten des Herzens sind, die wirklich eine Rolle spielen. Wenn es etwas gibt, für das du dich einsetzt, ob es ein romantisches oder ein kreatives Ansinnen ist, ist dies der Ort, an dem dein Glück liegt – oder dein Unglück, wenn du es zulässt – nämlich in deinem Herzen.
Ist es dir ein Genuss, zu malen, so male. Gibt es irgendeinen Grund, warum du malen nur genießen solltest, wenn du eine berühmte Malerin, ein großartiger Maler bist?
Wenn du jemanden liebst, kannst du das nicht einfach aus purer Freude tun, gleichgültig, ob die Liebe für immer bleibt oder nicht?
Muss es einen bindenden Vertrag mit dem Leben geben, der besagt, dass du nur unter bestimmten festgelegten Bedingungen glücklich sein kannst?
Kannst du nicht glücklich sein in absolutem Freisein?
Wer bestimmt es eigentlich, dass die Gabel immer auf der linken und der Löffel immer auf der rechten Seite liegen muss? Oder dass du nicht mit deinen Fingern essen darfst?
Wer legt es fest, dass der Nachtisch immer nach dem Mahl kommt anstelle vorher?
Wer sagt, dass die Arbeitszeit immer von 8 Uhr bis 17 Uhr sein muss?
Wer bestimmt, was zu klein, was genug oder zu viel ist? Wer entscheidet all dies?
Wo steht es geschrieben, dass alle Leben gleich geführt werden müssen?
Wer legt alle diese unzähligen Regeln fest?
Kannst du nicht die Blumen in deinem Garten pflanzen, die du am liebsten magst? Um dies auf deine Ebene zu übertragen: Kannst du dich nicht dort „hinpflanzen“, dich genau in die Position begeben, die sich für dich richtig anfühlt?
Wessen Meinung zählt wirklich?
Deine Kinder haben etwas angestellt. Aus diesem Grund möchtest du etwas Ruhe haben, damit sich der Staub wieder legt und du wieder klarer sehen und denken kannst, statt aufgebracht zu sein.
Ihr müsst keine Regeln für euch aufstellen, Geliebte, und ebenfalls nicht jede hergebrachte Regel akzeptieren, welche euch überreicht worden ist.
Lasst Güte, Gnade und Mitgefühl die Tage eures Lebens übernehmen.
Einst wurden in China die Füße der Mädchen zusammengeschnürt. Heute gehen auf der Erde einige Meiner Kinder barfuß. Nicht alle Kinder Gottes benötigen Schuhe. Alle Kinder Gottes brauchen Liebe, wollen Liebe geben, Liebe erkennen, Liebe immerwährend fortsetzen. Niemand wird abgewiesen. Hand in Hand mit der Liebe kommt eine großartige Freiheit. Mehr noch als Schuhe wird Liebe benötigt. Schuhe und Liebe.
Was habe Ich euch gegeben? Ich habe euch große Freiheit gegeben. Ich gebe sie euch immer noch.
Vielleicht denkt ihr, dass Ich euch Gebote gegeben habe. Lasst uns stattdessen sagen, dass Ich euch eine Vision von Liebe reichte. Ich weise euch an, eine großartige Liebe in euch zu enthüllen. Umfasst das nicht alles? Große Liebe birgt weder Habgier, noch Gefräßigkeit, nicht Diebstahl und nicht Verletzungen. Lasst Liebe an erster Stelle kommen, und dann besteht keine Notwendigkeit für Gebote. Das ist der natürliche Lauf der Dinge.
Habt Liebe in euren Herzen, dann gibt es nichts Weiteres, was ihr wissen müsst, und keine Regeln, die ihr erstellen müsst.
Liebe bedeutet Freiheit. Liebe bindet dich nicht und hält dich nicht fest. Du hast die Freiheit, mit deinem ganzen Herzen zu lieben. Fülle dein Herz mit Liebe, sogar wenn dich nach etwas zu essen hungert. Ebenfalls, lasse Liebe im Überfluss da sein, wenn du durstig bist. Lasse die Liebe frei fließen. Lasse sie nicht eingepackt bleiben. Klebe kein Preisschild auf sie. Lasse dein Herz von der Liebe überfließen, aus der es gemacht ist. Lasse deine Liebe wiederklingen aus allen Winkeln der Erde. Lasst uns den Klang der Liebe hören in allen Gedanken, Worten und Taten.
Lasse den Ton deiner Stimme Liebe sein. Gehe in Liebe, und lasse deinen Gang die Liebe an den Tag legen. Fürchte niemanden. Habe keine Angst vor der großen Macht der Liebe, die dich bewohnt. Du kannst die Mächtigen lieben. Du kannst die Schwachen lieben. Liebe die Schwachen, und sie werden mächtig. Alle werden mächtig im Angesicht von Liebe. Ich unterstütze die Liebe, das Eins-Sein in der Liebe.
14.1.2008
Heaven # 2607 – Eine Lektion in Lächeln
Gott redete …
Lasse Mich diese Sorgenfalte von deinem Antlitz wegwischen. Sie gehört nicht dahin. Sie ist wie eine Haarsträhne, die von ihrem Platz verrückt ist. Es ist kein Platz für Sorgenfalten auf deiner Stirn.
Lass die Vergangenheit gehen, und du wirst keine Sorgenfalten kennen.
Du magst verwirrt sein über das Leben, aber Verwirrtsein bedarf keiner Sorgenfalten.
Was wäre, wenn all das Unverständliche schöne Auflösungen hätte – würdest du dann die Stirn runzeln?
Am Morgen vor Heiligabend wusstest du nicht, was ein Päckchen enthielt, und dennoch warst du nicht besorgt. Du hattest die Erwartung von etwas Freudvollem. Ein Lächeln von dir ist mehr wert als hundert Stirnrunzeln. Bringe deine Proportionen ins Lot. Möglicherweise habt ihr es umgekehrt gehalten, Geliebte. Stirnrunzeln und Lächeln tragen in sich nicht das gleiche Gewicht, absolut nicht.
Nehmt euer Lächeln ernst. Sie sind so ein Segen für die Menschheit. Lächle den nächsten Fremden an, den du siehst. Lächle zu all deinen Lieben, unabhängig davon welche kleine Verfehlung sie begangen haben könnten. Lächle zu all deinen Lieben, egal wie du dich fühlen magst. Du bist dir selbst gegenüber wahrhaftig, wenn du lächelst. du lächelst nicht um einen Gefallen zu erhalten. Dein Lächeln ist nicht falsch. Du lächelst, der Ordnung der Welt zum Besseren zu verhelfen. Ein Lächeln wird dein Herz öffnen. Ein Lächeln in guter Absicht wird mehr Lächeln erschaffen.
Gut, sofern du in diesem Moment nicht lächeln kannst, vielleicht kannst du dann über dich selbst lachen, lachen, wie ernst du dich selbst und wie du die Vorfälle ernst nimmst, auf deinem gewohnten Weg von zu Hause zur Arbeit und zu dem Lebensmittelladen. Warum gehst du nicht durch jeden Raum bei dir zuhause und lächelst in Anerkennung einer Welt, die Gott geschaffen und vor dich gesetzt hat.
Ihr erschafft eure Welt in einem gewissen Maße. Ich empfehle euch, sie mit einem Lächeln zu erschaffen. Es gibt bestimmt etwas, worüber man lächeln kann. Gib diesem Etwas die Anerkennung, die es verdient. Selbst wenn du im Matsch auf der Straße ausrutschst, solltest du lächeln, oder? Wo immer du anlandest, du kannst lächeln.
Heute erteile Ich dir eine Lektion in Lächeln. Du musst nicht länger ein Miesepeter sein, selbst dann nicht wenn du alleine bist.
Kommt, Meine Kinder, schaut Mich an. Wie könnt ihr nicht lächeln, während Ich auf euch schaue? Wie könnt ihr nicht vor Freude lachen, wenn ihr euch daran erinnert, dass Ich euch in die Augen schaue? Könnt ihr Meinen Augen der Liebe wirklich widerstehen? Warum solltet ihr? Für ein Lied könnt ihr Mich haben. Selbst für ein Lächeln. Gebt Mir ein kleines Lächeln. Das ist alles. So könnt ihr es machen. Ihr habt ein schönes Lächeln, und Ich möchte, dass ihr oft lächelt.
Lächeln ist eine natürliche Sache.
Erinnere dich, wie glücklich du warst, als du das erste Lächeln deines Säuglings gesehen hast. Du selbst warst einmal dieses Baby mit seinem ersten Lächeln. Wie wurde es bewundert, und seitdem hat euch nichts gelehrt, mit der Freude eures Lächelns aufzuhören. Lächelt weiterhin. Macht die anderen Herzen darauf aufmerksam, dass Lächeln zum Fortbestehen und Andauern bestimmt ist.
Während du lächelst, lehrst du andere, dass dies eine freundliche Welt ist. Macht die Welt freundlich, Geliebte.
In wessen Gegenwart wirst du heute lächeln, wo du es vorher nie getan hast?
Welche Ecke in der Welt wirst du heute erhellen mit einem einfachen Lächeln? Ich denke, du wirst herausfinden, dass du mehr als nur ein Lächeln zu geben hast. Ich denke, dass du herausfinden wirst, dass ein Lächeln zum nächsten und nächsten Lächeln führt, bis dein Lächeln um die Welt gegangen ist, Herzen erleuchtet, und anderen schönen Seelen gewiesen hat zu lächeln.
[Stefan]
15.1.08
Heavenletter # 2608 Für die Freude seid ihr keine Fremden!
Gott redete … Du weißt, wie sich Freude anfühlt. Sie ist dir nicht unbekannt. Also, wie erschaffst du mehr von etwas, das du magst? Du denkst über es nach, nicht wahr? Bevor du Kekse backst, machst du dir über sie Gedanken. Je mehr unterschiedliche Arten Kekse du möchtest, desto mehr Kekse stellst du dir vor. Welche Kekse hättest du am liebsten? Du suchst Rezepte heraus. Du schaust dir Bilder an. Du denkst an all die Kekse, die sich dein Herz (und dein Magen) nur wünscht, und dann stellst du die Zutaten zusammen und fängst an, die Kekse zu backen. Sehnt ihr euch nach mehr Freude, dann stellt diesen Wunsch in den Vordergrund eurer Gedanken. Wandelt durch die Freuden, die ihr ersehnt, während ihr Rezepte kreiert. Verströmt Freude in euren Gedanken. Eure Freuden werden wahr werden. So ist es mit der Freude. Dieses Thema ist heikel. Verstehe, dass Sehnsucht und Bedürfnis zwei verschiedene Dinge sind. Wir haben bereits darüber gesprochen, dass es keine Veranlassung dazu gibt, verzweifelt Freude anzustreben. Egal, welche Form der Freude dies betrifft. Du musst keine wunderschöne Braut, keinen wunderbaren Bräutigam haben. Du musst nicht über ein Vermögen von Gold verfügen. Du musst keine große Künstlerin, kein großer Künstler sein. Sehnsucht ist lieblich. Bedürfnis und Bedürftigkeit sind es nicht. Also strebe die Erfüllung deiner Begehren, deiner Wünsche an und ersehne all die Freude, die du in diesem Moment des Ersehnens haben kannst. Sie kommt allein vom Gedanken an das, was du dir wünschst. Du kannst unmittelbar sofortige Freude haben. Das bedeutet nicht, dass es leichter ist, Kekse zu ersehnen. Es bedeutet lediglich, dass du die Kekse in deiner Küche backen kannst und nicht darauf wartest, dass das Leben sie dir liefert. Du kannst sofort beginnen, aktiv zu sein. Du kannst Kekse backen, anstatt auf irgendjemand oder irgendetwas zu warten. Dennoch kann auch das Leben selbst dich mit Keksen beschenken. Solche Dinge geschehen. Vielleicht möchtest du ein glänzendes neues Auto, einen reizvollen neuen Job, eine große Menge Geld, ein neues Haus, aber was haben alle deine Wünsche gemeinsam? Was du wirklich ersehnst, ist Freude. Du brauchst den teuren Wagen nicht, den tollen Job, die große Menge an Bargeld, ein neues Haus nicht, um deine Sehnsucht nach Freude erfüllt zu bekommen. Du kannst innere Pfade der Freude erschaffen. Wo existiert die Freude? Du kannst sie nicht im schnellen Auto oder den anderen Reichtümern finden. Sie existiert in dir. Bringe die Freude in dir in Bewegung und sieh zu, was sich dann entwickelt! Wenn du das Universum zum Beispiel um einen neuen Wagen bittest, möchtest du doch nicht die himmlischen Geschenke einer Begrenzung unterwerfen. Genauso wenig möchtest du mit dem Universum ungeduldig sein. Erhältst du stattdessen etwas anderes, möchtest du doch dankbar sein, oder? Es besteht so ein großer Unterschied zwischen deinen Aussagen „Oh, Mist, ich habe mein neues Auto immer noch nicht erhalten. Jetzt habe ich irgend so was anderes bekommen.“ und „Ist das nicht wundervoll? Ich habe etwas anderes geschenkt bekommen! Ich freue mich so sehr! Dies ist ein Zeichen für alles Gute, was noch auf mich zukommen wird.“ Findest du einen Cent auf der Straße, so freue dich. Was auch immer euren Weg kreuzt, seid froh und dankbar. Könnt ihr erkennen, wie ihr Freude üben könnt? Die Freude, die ihr tief in euch empfindet, kann immer nur mehr Freude anziehen. Geliebte, ihr wollt doch wohl nicht kleinlich sein, wenn es um die Freude geht? Ihr mögt vielleicht die Ankunft eines anderen Gastes erwarten. Inzwischen erfreut euch an dem Besuch, der vor der Tür steht, und auf diese Art und Weise bekommt ihr Übung darin, Freude anzunehmen. Damit möchte Ich ausdrücken, dass ihr allen Grund habt, froh zu sein. Aus eurer Freude werden immer mehr und mehr Freude und Zufriedenheit entstehen!
HEAVEN # 2609 – 16.1.08 – Imagine Buddha
Stelle dir Buddha vor
Gott redete …
Wenn du fühlst, dass du keine Liebe zu geben hast, dann gib erwägende Berücksichtigung. Das wird ziemlich gut funktionieren. Es wird dich an einer guten Stelle halten.
Was ist Rücksicht anderes als die Goldene Regel? Was ist Besonnenheit anderes als eine Form der Liebe?
Oder Wir können Besonnenheit als das gleiche bezeichnen wie gute Manieren.
Es ist keine große Schwierigkeit, besonnen zu sein. Mache es zu einer Lebensart. Sei eine große Lady oder ein großer Gentleman, und du wirst köstliche Rücksichtnahme für alle Fühlenden Wesen auf der Erde aufweisen. Dich inbegriffen.
Rücksichtnahme hat in Wirklichkeit nichts damit zu tun, den anderen an die erste Stelle zu stellen. Es ist alle an die erste Stelle stellen, was meint, an die ebenbürtige Ebene der Existenz. Jeder soll seinen oder ihren Platz in der Sonne haben. Besonnenheit ist der Augenmerk auf die Liebenswürdigkeit des Lebens. Denke nicht, es sei etwas Kleines, besonnen zu sein. Das ist etwas Großes. Es ist etwas sehr Aussagekräftiges.
Du hast keine Vorstellung davon, wie sehr das Herz von jemandem erhellt wird, sobald du schlicht eine Tür offen hältst, sobald du schlicht lächelst, sobald du schlicht Dankeschön sagst, sobald du deinen Sitz anbietest, sobald du freundlich redest. Besonnenheit beansprucht keine große Anstrengung. Sie ist leichter als Widerstand, Geliebte.
Sobald auf der Erde nicht mehr Wettbewerb herrscht, wird die Besonnenheit die süße Gegebenheit des Lebens sein. Wenn niemand ein Rennen zu gewinnen hat, was hat es dann noch mit der Eile auf sich? Wenn niemand der erste zu sein hat, wie leicht wäre es dann, für eine andere Seele, die sich in dem Licht deiner Rücksichtnahme aalen möchte, die Tür offenzuhalten.
Nichts hat sich vor die Rücksichtnahme einzuordnen. Was immer du für bedeutender halten möchtest, du irrst dich.
Es gibt keinen Grund, weswegen du nicht eben jetzt die freundliche Person sein kannst, die du bewunderst. Diese Person hat keine Eile. Sie ist nicht schluderig. Sie schaut jedem in die Augen, und, durch ihre schiere Präsenz, verteilt sie Segnungen.
Könnt ihr euch Buddha und die anderen Großen Einen vorstellen, wie sie jemanden zur Seite stoßen, wie sie an den Anfang der Schlange kommen wollen? Kann eine Person, die du bewunderst, jemand sein, die es eilig hat oder Befehle hinknallt? Kannst du Ungeduld oder geschwinde Rüdheit bewundern? Kannst du jemanden bewundern, der in Sachen Wahrheit die Ecken abschneidet, oder der darauf aus ist, klüger oder in dem einen oder anderen mehr zu sein als ein anderer? Kannst du jemanden bewundern, der darauf aus ist, einen anderen zu übervorteilen? Kannst du jemanden bewundern, der so unsicher ist, dass er denkt, er brauche etwas, was ein anderer hat?
Bewunderst du jemanden, der sich immerzu aus der einen oder anderen Sache herauskickt? Bewunderst du jemanden, der in Sachen Schuld ein Elefantengedächtnis hat? Bewunderst du jemanden, der Fehler und nicht Segnungen bei sich selbst oder bei einem anderen findet? Lasse die Vergangenheit gehen, und du wirst die Schuld loslassen, und die Welt erheben.
Bewundere dich selbst dafür, dass du danach strebst, dich zu erheben und dich zu beleben. Bewundere dich selbst dafür, dir selbst Gefallen zu tun und damit auch anderen. Bewundere das, was bewundernswert ist, und sei diese Bewunderungswürdigkeit selbst. Erschaffe dich in dem Bild, das Ich dir gegeben habe.
Was kann dich wohl davon abhalten, das zu sein, was du sein möchtest? Du wirst um nichts anderes ersucht, als derjenige zu sein, wer du bist. Wieso nicht sein, so wie Ich dich gemacht habe? Wieso nicht den Pöbel deiner Gedanken gehen lassen und nur das Denken begrüßen, das eines Kindes Gottes würdig ist? Wieso dich nicht Gott dem Allmächtigen unterbreiten? Was ist Sich Einfügen bei Mir anderes, als deinem eigenen Willen folgen, das zu sein, als was du gemacht wurdest? An der Stelle gibt es keine Ausflüchte. Du wurdest in Ausflüchte verwickelt, als du deine Befähigung zur anmutigen Gunst ableugnetest. Verleugne nun nicht mehr länger.
17.1.08
Heavenletter # 2610 Eine goldene Zeit
Gott redete …
Es gibt gewisse Dinge in der Welt, die du einfach nicht dulden kannst. Da du eine Göttliche Seele auf der Erde bist, ist dies keine Frage von Stolz oder Eitelkeit oder einer zu großen Sensibilität. Da sind einfach Situationen, die du nicht tolerieren kannst. Situationen, die keine Diskussionen erlauben oder die oft genug debattiert worden sind. Auch ein Grübeln über die Ursachen führt zu nichts. Wenn ein Brand lodert, löschst du ihn oder du nimmst die Beine in die Hände und entfernst dich so schnell es eben geht. Wer ihn verursacht hat, warum, das alles ist völlig nebensächlich. Keines Meiner Kinder darf sich missbrauchen lassen. Genau so einfach ist das.
Meine Geliebten, es gibt Situationen, die ihr nicht um euch dulden solltet. Richtet dies einwandfrei in euren Herzen und in euren Köpfen ein. Erkennt, wann da Notfälle sind.
Wenn ihr schlechte Behandlungen akzeptiert, seid ihr dann nicht eine Teilhaberin, ein Teilhaber davon? Dient ihr einer oder einem anderen wirklich, wenn ihr dem Gegenüber erlaubt, euch zu schikanieren oder unter Druck zu setzen? Oh, ja, jede und jeder hat hin und wieder einen schlechten Tag, und dennoch ist dies keine Entschuldigung für schlechtes Verhalten. Was auch immer ihr jemand anders schuldet, ihr schuldet ihm nicht die Herabsetzung, die Minderung eures eigenen Lebens. Jemand, der sich unterdrückt fühlt, kann die Welt nicht erheben. Sei kein Mensch, der sich unterdrücken lässt.
Es gibt Zeiten, um geduldig und nachsichtig zu sein, und Zeiten, um sich zu erheben.
Du darfst niemanden klein machen oder klein halten, und genauso wenig darf jemand mit dir so umgehen. Du bist kein Gefangener des Lebens.
Nicht länger darf es weder Tyrannen geben in dieser Welt, noch Menschen, die sich tyrannisieren lassen.
Wenn etwas wirklich nicht zu ertragen ist, kann es also sein, dass du es nicht länger aushalten solltest. Weggehen ist nicht immer die richtige Lösung. Oft ist es dies nämlich nicht. Dennoch gibt es Zeiten, in denen du einfach weggehst.
Bitte, denke jetzt nicht, dass Ich alle Angestellten, die sich von ihren Vorgesetzten nicht begünstigt fühlen, zur Kündigung aufrufe. Verstehe das nicht so, als würde Ich irgendwen auffordern, gekränkt und verärgert hinauszumarschieren. Ich rate niemandem, den Kragen platzen zu lassen. Was Ich sage, ist: Es gibt Situationen, die Entschlossenheit benötigen. Du solltest weder dein Leben, deinen Körper, noch dein Herz opfern. Friede ist nicht nur ein Wort. Hier geht es nicht um eine Entschlossenheit. Du solltest wissen, dass manchmal einfach eine Entscheidung getroffen werden muss, und dass du die Person bist, dies zu tun! Es wird eine Zeit geben, wenn die „Heavenletters“ nicht mehr nötig sind, weil Freundlichkeit und Sanftheit die Welt regieren werden, und das Konzept von Grausamkeit wird nicht einmal mehr existieren. Jeder Mensch wird aus überströmender Liebe handeln. Liebe und Freiheit werden die Themen und das Ausüben des Lebens sein. Wer benötigt dann noch „Heavenletters“? Wer müsste über einen neuen Weg nachdenken, wenn nur noch Inspiration existierte? Bestimmte Dinge sind dann zweckmäßig, aber nicht mehr notwendig. Sowie diese Goldenen Zeiten kommen, glaubt nicht, dass Ich dann abdanken werde. Ich werde so präsent und allgegenwärtig sein, wie Ich es immer war und immer bin. Ich werde wohlbekannt sein. Ich werde das Gesprächsthema einer ganz gewöhnlichen Unterhaltung sein. Ich werde auf der Zungenspitze eines jeden Menschen ruhen. Ihr könntet es auch so ausdrücken: Ich werde namhaft sein. Es wird niemanden geben ohne ein Bewusstsein des Königs aller Königreiche. Ich werde dieser König sein, der delegiert, und alles wird in guten Händen liegen, denn diese Hände werden die euren sein. Ich werde Spaziergänge im Garten machen mit dir an Meiner Seite. Wir werden gemeinsam durch das Leben schlendern. Wir werden die Früchte des Lebens gemeinsam pflücken. Die ganze Welt wird dieser Garten sein. Nur liebevolle Worte werden gesprochen oder gedacht. Alle Gespräche werden Göttlich sein. Einfach zum Spaß werden Meine Worte aufgeschrieben, als Austausch gegenseitiger Liebe. Alles wird Poesie. Und niemand muss jemals wieder vor irgendetwas fortlaufen.
18.1.08
Heaven # 2611 – Dieser Moment ewiger Liebe
Gott redete … Beginnst du all die Geschenke zu sehen, die Ich dir an jedem Tag im Jahr sende? In jeder Stunde, in jedem Moment? Die Geschenke sind da, Geliebte. Einige kannst du nicht übersehen. Bei anderen hast du vielleicht Ausschau zu halten. Schaue aus nach den kleinen Zeichen Meiner Liebe, die wie Brotkrumen auf deinem Weg ausgestreut sind.
Es gibt viele Geschenke, die für dich auf dem Weg gelassen wurden, die du nicht gesehen hast. Es ist für dich notwendig, dass du die Geschenke siehst, damit du weißt, dass Ich an dich mit großer Liebe gedacht habe. Ich kann an dich gar nicht anders denken. Deine Augen rasen über Meine Geschenke und Anzeichen hinweg, vielleicht mit der Absicht auf etwas anderes. Ich sage dir, dass du heute über Segnungen reisen wirst, so du dich danach umschaust.
Nun ist es jedoch nicht so, dass du die Segnungen einfordern kannst. Du kannst nicht anheben zu denken: „Okay Gott, wo sind sie? Gott, du sagst, sie sind hier. Ich sehe sie nicht.“
Wenn du dich auf diese Art angespannt und fordernd fühlst, wie klar kannst du dann sehen? Du hast dir vielleicht die Meinung gebildet, dass Ich nicht weiß, wovon Ich spreche, dass Ich möglicherweise nicht weiß, wie dein Leben ist, oder du kannst dir nicht vorstellen, wie Ich Mich anmaßen kann, dir zu sagen, nach Geschenken Ausschau zu halten.
Ich weiß, wie dein Leben ist. Deshalb dränge Ich dich umso mehr, damit anzuheben, nach den Geschenken Ausschau zu halten, die Ich dir gesandt habe, und die du vielleicht bisher übersehen hast. Sie liegen offen da.
Jage nach diesen Geschenken. Nicht in der Weise wie ein Jäger nach Wild jagt, sondern mehr wie eine liebliche Seele auf einer Sommerwiese nach Schmetterlingen Ausschau hält, oder vielleicht wie ein Kind im Frühling nach Ostereiern sucht. Das Kind weiß, dass sein Vater oder seine Mutter kleine Geschenke über das Grundstück verteilt hat. Es hat nicht den geringsten Zweifel. So ist es, wie auch du deinen Tag verbringen willst. Habe keinen Zweifel. Wisse, dass das Gute in vollem Maße auf dem Weg zu dir ist.
Lasse deine Augen wie das Sonnenlicht sein, das über den gesamten Horizont schaut, ohne auch nur einen Flecken auszulassen.
Lasse deine Augen mit Liebe sehen und nichts auslassen.
Lasse die Schätze des Lebens in deinen Blick und in dein Herz eintreten. Ich sage: “Amen“. Ich sage: „Amen“, jeden Tag über dich. Ich bin so dankbar dich zu sehen. Was könnte Ich auch anderes sein?
Wenn Ich dich in irgendeiner Art Unruhe sehe, liebe Ich dich deswegen nicht weniger. Ich versorge dich nicht mit weniger Liebe. Wenn du dich selbst als unglücklich bedacht hast, möchtest du jetzt bitte anfangen, dich selbst als glücklich zu bedenken? Du Glücklicher, du hast Gott auf deiner Bank sitzen. Du hast Gott, der nach dir Ausschau hält. Geliebte, Ich bin eurer größter Fan. Ich liebe euch mehr als um alles in der Welt. Ich liebe euch mehr als alle Weisen, in der sich Liebe auszudrücken vermag. Ich liebe euch so wie Ich die gesamte weite Welt liebe, und, Oh, Ich liebe. Seid geliebt. Seid meine Geliebten. Seid mein Eins. Du bist der, den Ich liebe. Mein Herz hat niemals einen Schlag ausgelassen. Oh, ja, Wir können darauf zurückkommen, dass du nicht siehst oder hörst, dennoch ist Meine Liebe die Eine Konstante in der Welt. Unabhängig ob es nun regnet oder die Sonne scheint, du bist von Meiner Liebe umgeben. Du bist in sie eingetaucht. Du bist eingefangen in der Umarmung Meiner Liebe. Du bist wie der Schmetterling, den Ich im Netz Meiner Liebe eingefangen habe. Natürlich, Ich habe dich eingefangen, nur um dich wieder gehen zu lassen, und dich dann abermals in Meiner Umarmung zu fangen, immer und immer wieder. Wie vorsichtig halte Ich dich an Meiner Brust. Du bist gefangen im Schlag Meines Herzens. Du bist gefangen in diesem gegenwärtigen Moment ewiger Liebe.
[Stefan]
19.1.08
Heavenletter # 2612 – Solch eine Leichtigkeit des Daseins
Gott redete …
Hallo, Geliebte, Geliebter. Wie geht es dir heute? Womit beschäftigst du dich? Denkst du an Mich? Denkst du fröhlich, voller Licht und Leichtigkeit an Mich, so wie du gerne ein Sommerlüftchen in den Arm nehmen würdest? Wirst du heute mit Mir spielen? Können Wir Spaß miteinander haben? Können Wir auch ohne Ernst miteinander sein? Können Wir heute das Entzücken wählen? Können Wir die Ernsthaftigkeit einfach abgehen lassen? Können Wir spielen, als wären Wir Wesen des Lichts?
Natürlich gibt es kein „Wir tun so als ob…“. Wir SIND Wesen des Lichts. Wir sind Lichtwesen. Ihr seid mehr Lichtwesen als Lichtträger. Ja, ihr tragt auch Licht, dennoch seid ihr nicht getrennt davon. Ihr SEID das Licht. Oh, Geliebte, es ist solch eine Leichtigkeit des Seins da.
Lasst uns heute umherhüpfen. Lasst uns fröhlich sein. Lasst uns Heu machen, während die Sonne scheint. Lasst uns den Tag mit Liebe füllen. Lasst uns heute Ballen von Liebe machen. Lasst uns darauf herumspringen. Lasst euer Herz zum Himmel tanzen, sich selbst mit all der himmlischen Liebe füllen, und lasst diese Liebe zur Erde zurückhüpfen. Seid ein Springstock der Liebe, ein Kreisel, ein prellender Ball. Oh, ja, lasst uns heute einfach Spaß haben!
Dies wird ein spektakulärer Tag sein. Ich kann es in der Luft fühlen. Liebe braut sich zusammen. Ihr seid aufgewacht an einem brillanten, einem gesegnetem Tag, einem Tag voller Leben. Atmet diesen Moment der frischen Luft und der frischen Liebe ein.
Liebe ist immer wieder etwas Neues. Sie ist immer ein Atemzug frischer Luft. Liebe kann keinen Winterschlaf halten. Durch die ihr eigene Natur muss sie ständig im Fluss sein. Lasse deine Liebe heute kaskadenartig auf die Welt herabstürzen. Wird deine Liebe etwa nicht gebraucht? So lange, wie irgendjemand Liebe benötigt, magst du sie liefern. Du bist die Vorbotin, der Vorbote der Liebe. Wofür sonst bist du hier auf der Erde, wenn nicht der Liebe wegen? Du bist nicht auf der Erde, um Zorn zu verbreiten. Du bist nicht auf der Erde, um Unzufriedenheit zu verbreiten. Du bist wegen der Liebe auf Erden, um der Liebe willen, zur Bereicherung der Welt.
Lieder spiegeln das Wissen wider, dass alles, was die Welt benötigt, Liebe ist. Also musst du es auch wissen. Erinnere dich heute daran! Lasse keinen Moment verstreichen, in dem deine Augen nicht Liebe entdecken. Heute wirst du ein Mensch sein, der Liebe aussät. Du wirst nicht bloß eine Überlebende, ein Überlebender des Lebens sein, sondern eine Liebende, ein Liebender. Du wirst heute so freundlich und so großzügig zum Leben sein, dass dessen Großartigkeit dich bezaubern wird.
Deine Liebe heute wird herumhüpfen, wie ein kleiner Ping-Pong-Ball über die Töne eines Filmtheaters springen würde. Einfach entlang hopsen, ohne sich um die Welt zu scheren.
Deine Liebe heute wird wie ein Hundebaby sein, das jeden anspringt, der ihm in die Quere kommt. Deine Liebe wird still und stark sein. Sie wird einfach da sein, wie ein Tischgedeck für eine Königin, einen König. In diesem Falle sind es jedoch auch die Königin oder der König, die den Tisch decken. Sie naschen, während sie vorbeigehen.
Du wirst heute lieben, so wie du Kartoffelchips isst – einen nach dem anderen.
Deine Liebe wird herumwirbeln wie ein Rocksaum im Wind.
Die Oberherrschaft über die Liebe wird heute in deinen Händen liegen. Du wirst sie ausschütten wie Konfetti. Ein Springbrunnen der Liebe wirst du heute sein.
Heute wirst du unbändige Liebe verströmen. Du wirst sie nicht erst anprobieren müssen, um ihre Größe zu überprüfen, denn die Liebe, die du geben wirst, wird viel größer sein als du selber. Die Liebe, die du heute austeilst, wird selbst für die ganze Welt zu groß sein. Sie wird das gesamte bekannte und unbekannte Universum weit übersteigen. Wie ein Frühlingsregen wird sie hinabsinken. Sie wird herunterschweben wie große wunderschöne Schneeflocken, die auf der Zunge zerschmelzen. Heute wirst du die Welt umringen und mit so viel Liebe füllen, dass sogar du selbst erstaunt bist über all die Liebe in deinem Herzen, welche du auf dem Gehweg verstreust, wie Blätter, die vom Baum herabschweben, im Wind am Tanzen.
HEAVEN # 2613 – 20.1.2008 – Before Anger Arises
Bevor Ärger anhebt
Gott redete …
Wieso bestehst du felsenfest auf Dingen, so wie du dies tust? Zum Beispiel kannst du über E-Mail-Spam zornig werden, den du immer und immer wieder erhältst. Du weißt, er wird nicht nur dir alleine übersandt. Du weißt, das hat mit dir nichts zu tun, und dennoch bist du immer noch zornig. Du weißt es besser, gleichwohl rührt eine solche Belästigung großen Ärger in dir an. Du fühlst dich überrollt und machtlos, weil die Absender von Spam nicht leicht aufgeben. Sie kommen unentwegt herein. Der eine nimmt rasch den Platz eines anderen ein.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie dich der Ärger in dir lockt. Was immer deinen Ärger auftat, es ist nicht dasjenige, was zu ihm geführt hat. Dein Ärger war da, dafür bereit, auszubrechen. Für dich, Ich weiß, ist Ärger ziemlich schwierig. Du möchtest Mich gerne bitten, ihn dir ein für alle mal wegzunehmen. Du würdest alles dafür geben, wenn er dir erspart bliebe.
Du weißt, das Leben ist besser, wenn du keinen Ärger hast. Du würdest lieber frustrierte Energie in Liebe umwandeln. Oh, wie wünschst du es dir, dass Liebe so leicht, wie es scheinbar der Ärger tut, in deinem Herzen anschwillt.
Du spürst, du hast alles versucht. Du hast auf zehn gezählt. Du hast den Ärger heißblütig gebeten, zu gehen, und immer noch kommt er in voller Kraft und wird nicht gestillt. Egal, wie klein der Anlass ist, dein Ärger wird groß.
In diesen Zeiten, Geliebte, da schaue hoch, und etliches deines Ärgers wird von alleine verdampfen. Schließe für einen Augenblick deine Augen, und etliches von ihm wird sich auf und davon machen. Dieser Ärger ist der deine, dennoch möchtest du ihn nicht, und dennoch bringst du, du selber, ihn, nicht äußere Vorkommnisse, auf den Weg. Du bist der Anstifter deines eigenen Ärgers.
Wirst du das bejahen? Kannst du bejahen, dass es dein Ärger ist, der inwendig in dir aufschäumt, und dass du ihn nach außen kehrst? In dir existiert Röte, die einen Anlass sucht, zu entweichen. Dein Ärger ist wie eine Allergie. Du spürst, du kannst dir dabei nicht helfen, allerdings, Geliebte, wer wohl wird dir helfen?
Was ihr anstrebt, ist Gleichmut. Ihr möchtet nicht entflammt werden. Ihr seht den Vorteil von Ärger nicht. Ihr gebt vor euch selbst nicht mehr länger davon aus, dass Ärger gerechtfertigt sei. Ihr seht ihn als Plage. Ihr würdet es gerne haben, wenn in eurem Herzen nicht mehr länger Raum für ihn wäre. Er verdirbt euch den Tag.
Ihr wisst bereits, dass ihr den Ärger nicht zwingen könnt, einfach fortzugehen. Zur selben Zeit wisst ihr, er wird es tun. Er wird sein Rennen beenden, er wird langsamer, er wird aufhören, er wird den Schweiß von seinem Gesicht wischen, sich abkühlen, die Röte wird abnehmen, und auf einmal wird wieder Ruhe herrschen. Egal, wie sehr ihr euch hütet, wie sehr ihr euch über den Ärger warnt, euch gegen Ärger wappnet, er bricht erneut, wie eine Biene bei eurer Haut hervor, einzig, um sich sodann abzunutzen und zu verschwinden.
Oh, immerfort Ruhe haben. Du würdest ein königliches Lösegeld geben dafür, dass es nicht mehr zu einem Aufflackern kommt.
Irgendwo entlang des Weges erlangtest du die Auffassung, dass du ärgerlich sein solltest. Was wäre, wenn du diese Idee loswürdest? Was wäre, wenn du nie mehr ärgerlich sein müsstest? Was wäre, wenn du dich, anstelle des Ärgers, schlicht zu etwas hinbewegst, das dir gefällt, und weg von etwas, das dir missfällt?
Beim Beispiel der Spams … was wäre, wenn du sie einfach ohne Ärger entfernst? Was wäre, wenn du dich nicht in die Rüstung begäbest? Was wäre, wenn du zu dir freundlicher wärest? Was wäre, wenn du nach der Scheunentür schaust, bevor die Kühe hinauslaufen?
Biete dem Ärger eine kleine aufmöbelnde Unterhaltung. Sage:
»Ärger, ich brauche dich nicht, und ich möchte dich nicht. Es ist nicht so, dass ich hilflos bin. Das bist du. Du kannst nur kommen, wenn ich dich rufe. Möchtest du so freundlich sein, und dich nach weiter hinten begeben, weit weg von mir? Möchtest du stumm sein und mir zuhören? Möchtest du bitte nicht in der Nähe bleiben, immer dazu bereit, auf mein Ansinnen hin herauszukommen? Sei mir gegenüber unfolgsam. Gib bitte genau diese Prämissen auf.«
Vielleicht wird der Ärger fortgehen, wenn du ihn darum bittest. Sprich vorher mit ihm darüber. Beobachte dich selbst. Erinnere dich selbst daran, zum Beispiel, bevor du deine E-Mails abholst, dass du sie ohne Ärger entfernen kannst. Du kennst die Arenen in deinem Leben, wo der Ärger dazu neigt auszubrechen. Bevor du diese Gebiete betrittst, weise dem Ärger freundlich die Tür.
21.1.08
Heavenletter # 2614 Himmlische Geschöpfe
Gott redete …
Ihr lernt gerade, die Sehkraft von Röntgenstrahlen einzusetzen – sozusagen wie Superwoman oder Superman. Ihr werdet durch und über die Nöte der Welt hinaus sehen. Geliebte, ihr werdet mitten ins Herz der Dinge hineinschauen. Nicht länger werdet ihr in der Beschränktheit der körperlichen Erscheinungen gefangen sein. Ihr beginnt, durch das Nadelöhr zu blicken. Ihr fangt an, direkt ins Zentrum der Sonne zu schauen. Ihr öffnet euch dafür, die Spur des wirbelnden goldenen Lichtes zu erkennen, das ihr immer schon gewesen seid. Es gelingt euch, das vormals Unsichtbare zu sehen. Was einst versteckt war, ist nun offensichtlich: das schimmernde goldene Licht des Daseins. Es wird so klar und augenscheinlich für euch. Ihr mögt dieses scheinende Licht als zerbrechlich wahrgenommen haben, weil es euch entwischt und euren Augen entglitten ist. Und nun, nachdem eine imaginäre Zeit vergangen ist, werdet ihr feststellen, dass diese schimmernden Wellen die Fasern des Universums sind und deshalb die stärksten von allen. Das, was ihr gerade erst mit euren Augen erfassen könnt, nimmt seinen Platz ein als kraftvolle und mächtige strahlende Wellen der Huld und Gunst. Ihr tragt diese Lichtwellen wie einen Blumenkranz um euren Hals. Dieses Licht ist in euren Knochen. Es ist in jeder eurer Zellen. Dieses Licht übertrifft sich selbst in euch. Es ist der robuste Werkstoff, aus dem ihr gemacht seid. Dieses flüchtig erscheinende Licht ist eure Struktur. Es ist euer Inhalt. Es ist euer Sein. Es stellt sich selber nun zur Schau. Es erhebt euch zu den höchsten Himmeln wie eine goldene Krone aus Licht. Dieser Glorienschein passt sich euch an, nur ist er nicht getrennt von euch, nicht einen Millimeter entfernt. Eure Füße berühren kaum den Erdboden, und warum sollten sie dies auch tun? Ihr seid keine Wesen aus Muskeln und Knorpel. Ihr seid Wesen aus Licht. Was ist so großartig daran, am Erdboden festgebunden zu sein? Immer schon habt ihr euch danach gesehnt, fliegen zu können. Ihr habt es euch gewünscht, emporzusteigen, und nun seid ihr mitten im Aufstieg. Ihr steht am Start. Ihr habt den Startblock hinter euch gelassen. Ihr befindet euch in einiger Entfernung. Ihr steigt weit hinauf, und niemand kann wissen, wo das Licht endet. Euer Licht dehnt sich für immer spiralförmig nach oben aus. Ihr verlasst das Elend, mit dem ihr selber euch verbunden gefühlt habt, und nun erhebt ihr euch, um die Kluft in euren Herzen zu schließen. Die Struktur eurer DNS ist mit neuem Licht gefüllt worden. Gerade in diesem Moment bekommt ihr etwas, von dem ihr kaum zu träumen gewagt habt. Ihr werdet das, wofür ihr immer schon bestimmt gewesen seid, und zwar Meine Botin, Mein Bote des Lichts. Eure Gedanken sind immer schon Lichtwellen gewesen, die sich in Lichtgeschwindigkeit bewegten. Diese Lichtwellen erzeugen sich selbst, werden zu wirbelnden Kreisen Himmlischer Gedanken. Eure Gedanken stellen sich mit anderen Gedanken auf, bis die Welt ein Lichtbündel von Gedanken wird, welches ewig den Globus umkreist in seiner Großartigkeit der Liebe. Dies ist Liebe, Geliebte, dieses schimmernde Licht, das in Blüten herausplatzt und die Welt wieder in Liebe vereint, überragende Liebe, göttliche Liebe, die Liebe Meines Herzens, die Liebe eures Herzens, die Liebe, welche jegliches Verstehen übersteigt. Dieses Licht, das ihr seid, ist der wunderschönste Regenbogen, der jemals zu sehen war. Ihr legt ihn nieder zu Meinen Füßen, aber natürlich habe Ich keine Füße, deshalb legt ihr ihn nieder in den Höchsten Himmeln als das goldenste Licht, von dem jemals ein Mensch geträumt hat, das goldenste Licht, welches Ich ersonnen und erschaffen habe, um es der ganzen Welt zu zeigen. Hier ist es nun. Ich würde sagen, dass dieses unergründliche Licht auf der Erde ausgestiegen ist, aber es ist genauer, zu sagen, dass die Erde im Himmel ausgestiegen ist, weil es der Himmel ist, in dem sie sich jetzt befindet. Ihr seid Himmlische Geschöpfe, dem Himmel zurückgegeben. Wo auch immer ihr seid, wo auch immer ihr wandert, nun seid ihr im Himmel, und ihr seid die Verkörperung Meines Herzens voller Liebe. Ihr seid verwandelt. Dies ist der Aufstieg zurück in den Himmel, die Rückkehr der Himmlischen Geschöpfe zum himmlischen Thron mit all seinem Erbe. Seid willkommen, Geliebte. Kommt gut nach Hause.
HEAVEN #2615 – 22.1.2008 – The Bright Sunshine of Truth
Der helle Sonnenschein der Wahrheit
Gott redete …
Ihr seht nicht, was immerfort direkt vor euch ist. Ihr seid so sehr daran gewöhnt, das zu sehen, was ihr immer gesehen habt, dass ihr nicht länger seht, was alles um euch herum ist. Ihr wart in der Camouflage derart gut, dass ihr sie angebetet habt. Ihr habt euch in das eingepackt, was ihr nicht seid, und nun begannt ihr, an euren eigenen Götzendienst zu glauben. Die Welt ist der andere Gott, den ihr vor Mich hingestellt habt, oder etwa nicht? Habt ihr nicht die Welt zu eurem Meister ernannt? Seid ihr nicht mit allen ihren Auszeichnungen und Befolgungen verwachsen? Von Mir, Geliebte, habt ihr Eigennutz und Gier nicht gelernt, all diese Art von Camouflage der Welt. Doch nahmt ihr das als Evangelium, und ließt die Wahrheit von euch im Stich.
Die Welt, in der ihr lebt, und die ihr anbetet, ist nicht diejenige, die Ich erschuf. Wahr ist, ihr habt all den Sonnenschein, die Hügel, die Täler, die Ozeane und all das Wundervolle, das Ich geschaffen habe, dennoch habt ihr es mit Illusion über Illusion zugedeckt, mit einer Illusion auf der Spitze einer Illusion in einer Welt der Illusion. Ist nicht all der Kommerz Illusion? Also, was ist er, falls nicht Illusion? Ihr habt die Illusion als Hauptstütze, als könntet ihr ohne sie nicht existieren. Vielleicht denkt ihr, ihr leistet nur Lippendienste gegenüber dem, was als der allmächtige Dollar bezeichnet wird, und doch veralbert ihr euch dadurch noch mehr. Ihr denkt gerne, ihr seid über die Gier in jeder Form hinaus, und tätet nur das, was ihr tun müsst, um zu überleben.
Nun beginnt euer Glauben in der Welt, so wie sie zu beobachten war, zu schwanken, und ihr seid bestürzt. Woran könnt ihr glauben, indes die mächtigen Riemen des Kommerzes lockerer werden und eurem Zugriff entgleiten?
Nun fangt ihr an, durch die Illusion hindurch zu sehen. Nun könnt ihr euch schier von ihr abprallen lassen wie von einem Trampolin. Die vorgestellte Welt, der ihr euch gewidmet habt, wurde zu einer wilden See, die euch hin und her stößt, und ihr wisst nicht, wie weiterhin davon auszugehen ist, dass das Brot und die Butter der Welt euer Brot und eure Butter sind.
Ihr fangt an zu sehen, dass ihr für das Manna aus dem Himmel gemacht seid, und nicht für die Krumen der Welt, als was sich die Welt ausgegeben hat, als was sie sich in unberechenbarer, rückständiger Weise in ihrer Eigenwerbung hingestellt hat.
Lasst uns zu der ärmlichen Wahrheit zurückkehren, die als Liebe für alle Wesen ausgewiesen ist, die heißt, alle als Brüder und Schwestern zu lieben, und all das an Aussagekraft, die das nach sich zieht, nicht so sehr genau Andere wie dich selbst zu lieben, sondern das einzig Eine Selbst über alles in der Welt zu lieben. Diese Neuheit des Seiens nimmt nicht jedwede Freude fort, Geliebte. Jetzt wird euer Herz zu einem Ballon der großen Freude, zu einem Ballon, der unendlich hoch steigt und die Grenzen der Welt durchbricht, und der schließlich und unablösbar erkennt, was ein Herz ist, was es immerfort war und was es für euch war, denn nun schreitet euer Herz in das Licht des Himmels hinein, und nun wird es mit dem Licht erfüllt, für das es gemacht wurde, wofür ihr gemacht wurdet, und ihr seht eure Identität für alldas, was wert und würdig ist. In aller Wahrheit, ihr habt eine Seele, und sie ist kein Behelf. Sie ist handfest und ewig. Ihr schaut in den Spiegel des Himmels, und ihr beginnt, die getreue Widerspiegelung zu sehen. Ihr seht Mich als eine Bettungsschicht von euch. Ihr seht Einen Geist und Ein Herz, und ihr klatscht mit euren Händen, und ihr singt ein neues Lied, und ihr tanzt einen neuen Tanz, und lebt ein neues Leben.
Das sodann, ist dasjenige, was Wir Erweckung nennen. Ihr wacht ein für alle Mal auf, und keiner wird dabei ausgelassen, schlafend oder schläfrig oder sonst irgendwas, was nicht der Helle Sonnenschein der Wahrheit ist.
HEAVEN # 2616 – 23.1.2008 – This Is the Only Thing You Have to Know
Dies ist das einzige, was du wissen musst
Gott redete …
Es gibt keine Göttlichen Offenbarungen, die nicht die Tiefen deines Herzens erreichen könnten. Da ist nicht ein einziges Ding im Himmel oder auf Erden, welches nicht in deinem Herzen erscheinen könnte. Es gibt nicht einen Segen, der nicht auch tief in deinem Herzen gefunden werden könnte. Alle Anzeichen von Liebe können in deinem Herzen leben. Dafür ist dein Herz erschaffen worden. Alle Meine schönen Kunden sind an dein kostbares Herz gesandt worden, und dort sind sie zugänglich.
Eine Botschaft der Liebe erreicht dich genau in diesem Moment. Dein Herz ist gespannt darauf, Meine Liebe in Empfang zu nehmen. Es möchte diese Gelegenheit verschlingen. Dein Herz schlägt für diese herausragende Gelegenheit, die sich genau in seiner Reichweite befindet.
Dutzende von Botschaften sind auf ihrem Weg zu deinem Herzen. Dutzende, Trillionen! Alle Botschaften, die Ich jemals gesandt habe, setzen sich kreuz und quer durch das Universum fort. Meine gesamte Energie wirbelt durch das Universum. Es gibt keinen Herzschlag, den Ich versäumen könnte. Für Mich ist es sehr einfach, mit dir zu kommunizieren. Ich kann dies tun, ohne darüber nachzudenken. Meine Liebe klopft die Melodie, und Meine Botschaft ist versandt. Sie erreicht die Sonne, den Mond und die Sterne. Den weitest entfernt liegenden Ast berührt sie, und ebenfalls den darauf sitzenden Vogel. Wie könntest du jemals annehmen, dass auch nur eine Meiner Botschaften dich nicht erreichte?
Alle Meine Mitteilungen sind von derselben Klangfarbe. Meine Schwingung ist hoch. Stimme dich selbst auf diese hohen Schwingungen Meiner Liebe ein, so, dass du nicht den Fehler begehst, auch nur eine Sekunde zu denken, du seiest jemals ohne sie. So wie Ich lebe und atme, tust du dies desgleichen. Ebenso wie Ich Mich durch das Universum bewege, tust du dies auch. Wie Licht die Erde erleuchtet, so erleuchtet Meine Liebe dich.
Es würde nichts ausmachen, trügest du eine Rüstung. Meine Liebe erreichte dich ebenso gut.
Sogar wenn du dein Herz feste verschlossen hieltest, mit Brettern vernageltest, Klammern um es legtest, Meine Liebe erreichte dich dennoch.
Kehrtest du Mir den Rücken, so würde dies nicht Meine Liebe durcheinanderbringen.
Sogar wenn du Mein Dasein bezweifeltest, würde dich Meine Liebe gleichfalls einholen.
Ist es irgendwie möglich, dass du dir ausgedacht hast, es gäbe irgendetwas, das für dich kraftvoller ist als Meine Liebe? Falls dies dein Gedanke gewesen sein mag, hat es jemals einen Gedanken im Hirn eines Menschen gegeben, der lächerlicher war?
Auf wie viele Arten soll Ich dir verraten, dass Ich dich liebe? Wann wirst du kapitulieren und sagen: „Gott. In Ordnung, Gott. Du hast gewonnen. Du liebst mich.”
Und wann wirst du kapitulieren und es auch wirklich so meinen, es mit jeder Faser spüren, wenn du zugibst und akzeptierst, dass Ich dich wirklich und aufrichtig liebe, dich mit Meinem ganzen Herzen liebe. Ich liebe dich, so als ob es niemals irgendetwas anderes in dieser Welt gegeben hätte außer dieser wunderbaren Liebe für dich, dieser starken pulsierenden Liebe für dich, die weit über alles hinaus geht, was es in dieser Welt gibt.
Wann wirst du deine Augen aufheben und zugeben: „Also ja, Gott, ich liebe dich ebenfalls! Gott, ich habe herausgefunden, dass ich dich liebe. Deine Liebe ist unwiderstehlich. Ja, natürlich, Gott, ich bin ebenfalls imstande zu lieben!“
Wann wirst du deine Liebe zu Mir kundtun? Wann wirst du unerschrocken genug mit Meiner Liebe und deiner Liebe sein, dass du anerkennst, dass sie Eine Unteilbare Liebe sind, die für die ganze Welt gemacht worden ist, erkannt zu werden, von aller Welt gesehen und aller Welt offengelegt zu werden? Wann wirst du Reklametafeln in deinem Herzen anbringen, auf denen steht: „Gott ist Liebe, und ich bin es ebenfalls.“
Sage es dreimal: „Gott ist Liebe, und ich bin es ebenfalls. Gott ist Liebe, und ich bin es ebenfalls. Gott ist Liebe, und ich bin es ebenfalls.“
Nun, was sonst müsste Ich noch sagen und müsstest du noch wissen?
[Lynn]
HEAVEN # 2617 – 24.1.2008 – Change Your Thoughts And Change Your Life
Ändere deine Gedanken und ändere dein Leben
Gott redete …
Wenn ihr euch niedrig gestimmt fühlt, so wisst, das ist eine Plattform, von der aus ihr fliegen werdet. Wenn ihr denkt, ihr hättet eine Tiefe an Verlassenheit erreicht, dann ist das euer Abhebeplatz. Es ist der Platz, von dem aus ihr euch erheben werdet. Das ist die Rollbahn, auf der die Flugzeuge fortschweben und von woher euer Geist sich erheben wird.
Auch in der Niedergeschlagenheit seid ihr nicht entmächtigt. Ihr siedelt euch an einem Moment der Traurigkeit an und weitet ihn aus. Ungeachtet dessen, wie ihr euch fühlt oder wie ihr denkt, dass ihr euch fühlt, ihr könnt euch am Gehen halten. Ihr könnt der Flaute entkommen. Nichts besagt, dass ihr dort herumlungern müsst. Es ist kein Treibsand. Es ist ein Bett, das ihr euch selbst bereitet habt, von dem ihr euch jetzt erhebt.
Empfindet ihr eine Art Hoffnungslosigkeit? Macht euch nichts daraus. Kommt mit dem Leben trotzdem voran.
Ihr spürt ein gewisses Maß an Hilflosigkeit? Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit sind das gleiche, bloß verschiedene Schattierungen des Blau, und beide sind unecht. Sie halten kaltem Wasser nicht stand. Ja, ja, diese Gefühle sind für euch real, so real, dass ihr euch entschieden habt, ihr wärt daran gebunden, durch sie zurückgehalten zu werden.
Das Empfinden der Hoffnungslosigkeit und der Hilflosigkeit sind zwei flachgedrückte Kissen, die nicht für euch zum Sitzen sind. Erhebt euch von ihnen. Auch dann, wenn ihr keinen anderen Platz, um euch zu setzen, findet, steht auf von dort, wo ihr gesessen seid. Steht für eine Weile.
Egal, wodurch ihr euch überwältigt fühlt, es sind eure Gedanken, die euch erdrücken. Vielleicht könnt ihr in dieser Minute nicht die ganze Welt verändern. Vielleicht könnt ihr in diesem Moment nicht euer Leben ändern, dennoch, ihr könnt etwas tun. Ihr könnt abwaschen. Ihr könnt euer Gesicht mit kaltem Wasser waschen. Ihr könnt in die frische Luft hinausgehen. Ihr könnt eine Blume pflanzen, etwas Unkraut jäten. Ihr könnt einen Spaziergang machen. Ihr könnt in euer Haus zurückkehren, wenn nicht als eine andere Person, so doch zum wenigsten in einem anderen Zustand.
Fühlt ihr euch niedergeschlagen, so fühlt ihr euch ungeklärt. Es mag sein, ihr fühlt euch ungeklärt, weil alles das gleiche ist. Es mag sein, ihr fühlt euch ungeklärt, weil alles sich ändert. Sich ungeklärt fühlen bedeutet nicht, dass ihr euch niedergeschlagen fühlen müsst. Alles, was ihr fühlt, ist eure Wahl. Was bedeutet Freiheit, falls sie nicht bedeutet, dass ihr eine Wahl habt?
Ihr habt die Wahl, niedergeschlagen zu bleiben. Ihr habt die Wahl, euch anders zu fühlen. Ihr seid schier ein Opfer eurer eigenen Gedanken. Ihr fühlt vielleicht, Geliebte, dass eure Gedanken euch aufgehalst wurden, aber es sind eure Gedanken. Ihr seid der Besitzer oder Mieter von ihnen. Ihr könnt euren Vertrag brechen. Ihr könnt eure Gedanken weggeben. Ihr könnt sie hinauswerfen. Ihr könnt sie ersetzen.
Geliebte, in vielen Belangen seid ihr gut darin, euren Geist zu ändern. In der einen Minute liebt ihr ein bestimmtes Kleid, in der nächsten nicht. Bei der einen Mahlzeit möchtet ihr Spargel, und dann habt ihr ihn über. Wenn ihr eure Gedanken über habt, dann ersetzt sie. Ist das tatsächlich so schwer? Ihr könnt alles tun, was ihr wollt. Ihr könnt sogar niedergeschlagen bleiben, wenn das eure Wahl darstellt, aber sagt Mir nicht, ihr müsst das sein, und ihr könntet damit nichts anderes anfangen. Ihr seid der einzige, der das kann.
Wartet nicht auf jemanden in der Welt, der euch zur Seite eilt und rettet. Das wäre schön und könnte passieren, doch für euch ist es besser, zu eurer eigenen Hilfe herbeizueilen. Wenn ihr am Ertrinken seid -, anstatt darauf zu warten, gerettet zu werden, ist es für euch erforderlich, aus dem Wasser zu kommen. Befindet ihr euch im Regen und möchtet ihr im Trockenen sein, so geht aus dem Regen heraus. Bewegt euch. Ist das so schwer zu tun?
Wenn die Nachrichten aus der Welt euch depressiv machen oder bedrücken, dann lest ein Gedicht oder einen Heavenletter. Hört auf, die Nachrichten zu hören, denn wenn ihr sie euch zu Herzen nehmt, könnt ihr sicher sein, depressiv zu werden. Umgeht, was vermeidbar ist, und kommt in den Sonnenschein Meines Herzens.
25.1.08
Heavenletter # 2618 Lasst eure Bedürftigkeit hinter euch!
Gott redete …
„Benötigen“ ist ein Wort, welches ihr nicht braucht. Bedürftigkeit ist ein Affront gegen euch selbst. Wenn ihr empfindet, dass ihr etwas nötig habt, fühlt ihr euch notleidend. Wenn ihr euch bedürftig fühlt, begebt ihr euch in eine schwache Position. Etwas brauchen ist nicht in eurem besten Interesse, Geliebte. Wenn Notwendigkeiten euren Standpunkt im Leben bestimmen, dann solltet ihr diesen ändern. Es gibt viel bessere Plätze für euch, von denen her ihr kommen könnt, als von der Bedürftigkeit. Die Not ist der letzte Platz, von dem her ihr kommen möget.
Wenn ihr erst einmal aus diesem Kick der Bedürfnisse ausgestiegen seid, wird sich das gesamte Spektrum eures Lebens verändern, einfach deshalb, weil ihr eure Perspektive gewechselt habt. Diese Zeit ist gekommen, Geliebte. Erhebt euch aus dem Stuhl der Nöte und nehmt Platz in dem Stuhl, der gekennzeichnet ist mit: „Ich habe alles.“
Ohne Frage müsst ihr es wirklich fühlen, dass ihr keine Bedürftigkeit mehr in euch habt. Ihr hegt Wünsche und Begehren, habt aber keine Nöte. Etwas zu benötigen, bringt euch in die falsche Position. Es ist eine Art umgekehrtes Märchen, weil es kein „Happy-End“ haben wird. Haltet euch fern von Notwendigkeiten. Sie sind das Letzte, was ihr brauchen könnt.
Was ist falsch daran, etwas zu brauchen, mögt ihr fragen. Falsch daran ist, dass es euch in die Stellung einer Bettlerin, eines Bettlers hineinschafft. Seht ihr euch als Menschen, die zum Beispiel der Liebe bedürfen, werdet ihr Krumen davon von der Straße auflesen. Ihr werdet glauben, dass ihr abhängig seid von den Almosen eines Anderen, vielleicht sogar irgendeines Anderen.
Jemand, der sich bedürftig fühlt, wird ein Nehmer werden, ein Konsument, sogar für euch gilt dies. Mit all euren guten Absichten, als Menschen, die sich notleidend fühlen, seid ihr am Nehmen, ihr klügelt Wege aus, um etwas zu erhalten, von dem ihr denkt, dass ihr es haben müsst und bisher noch nicht erhalten habt. Wie viel Liebe ist genug für euch? An wie viel Liebe gebricht es euch? Wie viel müsstet ihr haben? Verändert eure Wahrnehmung. Macht eine Kehrtwende in eurem Leben.
Ihr seid nicht so abhängig von äußerer Liebe, wie ihr zu denken scheint. Ihr müsst die Liebe in euch selbst entdecken. Ihr wisst schon, dass Ich euch mit aller Liebe im Himmel und auf Erden liebe. Wenn ihr euch von Meiner Liebe genährt fühlen könnt, werdet ihr mehr Liebe für euch selber bereithalten. Geliebte, wenn ihr euch selber liebt, werdet ihr nie verzweifelt sein. Wenn ihr jedoch sagt, dass ihr bedürftig seid, drückt ihr damit gleichzeitig aus, dass ihr verzweifelt seid. Ihr müsst noch nicht einmal unbedingt Liebe geben. Gebt Liebe, aber seid nicht verzweifelt. Handelt aus einer Position der Bedürfnislosigkeit.
Vielleicht sagst du, du bräuchtest einen Job. Fein, dann geh los und verschaffe dir einen Job. Du wirst schneller einen besseren Job bekommen, wenn du nicht aus einer Haltung der Not heraus handelst. Komme stattdessen von einem Platz des Vertrauens her. Wer braucht schon eine Bedürftige, einen Bedürftigen? Sei eine Geberin, sei ein Geber. Du hast etwas anzubieten!
Lasst es uns so zusammenfassen: Kannst du dich selbst als jemanden wahrnehmen, der wertvoll ist? Könntest du dies nämlich, würdest du dich nicht plagen. Du wärest niemand, der Geld rafft. Niemand, der nach Liebe wühlt. Niemand, der nach Aufmerksamkeit dürstet.
So lange du dich selbst als bedürftig ansiehst, wirst du ein raffgieriger Mensch sein. So, wie du dich selbst betrachtest, so bist du auch.
Besser ist es, dich selbst als eine reiche Person wahrzunehmen. Aus diesem Grunde solltest du dankbar sein für das, was du hast. Du kannst damit anfangen, dich selbst als eine Inhaberin, einen Inhaber eines guten Schicksals anzusehen. Betrachte dich als begünstigt. Du liest Meine Worte. Du lauschst dem Schlag Meines Herzens. Du bist ein Wesen Gottes. Ich bin dein Vater. Ich bin Derjenige, Der dich segnet. Ich bin dein Schicksal.
Präge dir deine Segnungen ein, mache dir immer wieder bewusst, was du hast, und du musst niemals wieder über Bedürftigkeit nachdenken. Alles liegt in deiner eigenen Macht. Deine Macht liegt nicht außerhalb von dir. Sie liegt in dir.
Du fragst: „Gott, kann es wirklich so simpel sein?“
Ich antworte: „ Ja, das kann es sein.“ Ich sage: „Ja, das ist es.“ Wie du dich selber wahrnimmst, so wirst du gesehen werden.
Die Bedürftigen werden raffen. Du sollst dies nicht tun. Mein Kind muss nicht raffen. Es soll nur erkennen, dass es gesegnet ist.
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HEAVEN #2619 – 26.1.2008 – Control and Judgement Go Hand in Hand
Kontrolle und Urteilen gehen Hand in Hand
Gott redete …
Wenn du Kontrolle brauchst, zeigt das zudem Unsicherheit an. Jemand, der kontrolliert, mag zutraulich aussehen, aber, Geliebte, das ist eine falsche Vorderansicht. Die Nachfrage nach Kontrolle entstammt dem Mangel an Zutrauen.
Du kannst in deinem Haus nicht jeden kontrollieren. Du kannst nicht einmal dich selbst dazu bringen, all das zu tun, was du willst. Halte dich nieder, falls du das musst, dann wirst du es nicht mehr nötig haben, jemand sonst niederzuhalten. Dennoch bitte Ich euch nicht, auch euch zu kontrollieren. Kontrolle enthüllt eine enge Sicht. Du bist kein Schlittenhund, der kontrolliert werden muss.
Führen unterscheidet sich von kontrollieren. Ein wahrer Führer inspiriert, und seine Inspiration entstammt der Wahrheit. Er macht dich glücklich. Es gibt diejenigen, die sind nicht aufrichtig, und sie können dich ebenfalls eine Weile glücklich machen. Aber Wir sprechen hier eigentlich jetzt nicht über andere Leute. Wir sprechen von dir.
Sobald du ein Bedürfnis nach Kontrolle spürst, nimm das als eine Alarmglocke, die angeht. Kontrolle hat einen tiefen Bezug zu Verurteilen. Du versuchst, dass ein Anderer deinen Weg geht, ob jener deinen Weg sieht oder nicht. Natürlich meinst du es gut, doch ist das nicht gut genug. Lasse dein Bedürfnis nach Kontrolle frei. Zunächst, du brauchst sie nicht. Du kommst ohne sie besser aus. Die ganze Welt kommt besser ohne sie aus. Kontrolle bietet recht begrenzte Gelegenheiten. Sie ist ein Splitter an Leben, indes das Leben grenzenlos ist.
Du kannst das Leben eines anderen nicht ohne wechselseitiges Leiden an seiner Stelle wählen. Sobald Kontrolle aufkommt, gibt es heftige Gefühle. Du kannst dich auf die Kontrolle nicht verlassen.
Wo Freiheit herrscht, atmet jeder besser.
Haben wir Kontrollsachen, und Viele haben sie, so verstoßt ihr nicht bloß gegen andere, ihr verstoßt auch gegen euch selbst. Wie leicht kannst du zornig werden, während deinem Willen nicht nachgekommen wird. Gib die Kontrolle auf. Höre stattdessen mehr zu.
Geliebte, entsinnt euch Meines Willens, und ich will, dass die Glocke der Freiheit läutet.
Woher bloß kam eigentlich diese Idee von Kontrolle? Kontrolle ist nicht Ermächtigung, jedoch scheint sie als solche durchzugehen. Kontrolle ist nichts mehr als der Versuch, deinen Weg zu machen. Auch dann, wenn du Erfolg hast, ist deine Freude von kurzer Dauer. Du selbst kennst es, es ist ein hohler Sieg. Es ist ein ärmlicher Gewinn, dein Wille wird den eines anderen übernehmen. Wird es einem nicht im Kindergarten gezeigt, dass du nicht immer deinen eigenen Weg bekommst?
Du hast es nicht gerne, wenn ein anderer versucht, dich zu kontrollieren. Tatsache ist, das nervt dich sehr. Wirst du die einzige Person in deinem Leben sein, die Kontrolle über einen anderen ausübt? Lache kräftig stattdessen. Wie ernsthaft Kontrolle ist. Wie muss ihr gehorcht werden, um Frieden zu halten. Wie unverschämt ist das eigentlich. Nimm stattdessen das Vergnügen.
Sage, was du denkst, sei aber nicht herrisch. Befiehl nicht jemanden herum. Lade ein. Das Meiste, was du tun kannst, ist einladen. Das Wenigste, was du tun kannst, ist, nicht zu versuchen, die Kontrolle zu übernehmen.
Kontrolle ist wild wuchernd, und sie ist nicht zufriedenstellend. Ob nun die Kontrolle einem Einzelnen in seinem Zuhause oder einer Nation in der Welt entstammt, die Kontrolle hat einen schwachen Auftritt. Keines Meiner Kinder soll durch einen anderen unterworfen sein. Du bist nicht dafür bestimmt, ein Zar zu sein, und niemand ist dafür da, dich zu unterwerfen. Sei nicht in deinem Gefühl des Selbstwerts von der Kontrolle abhängig, und mache niemand von deinem Willen abhängig.
Wenn du in deinem Leben Freude haben möchtest, hast du deine dir zur Kenntnis gebrachte Nachfrage nach Kontrolle los zu lassen. Geliebte, Ich bitte euch inständig, dass ihr jeden Überrest eures Bedarfs an Kontrolle aufgebt. Werft sie wie einen alten Lappen weg. Kontrolle hat für euch keinen Nutzen. Überhaupt keinen.
27.1.08
Heavenletter # 2620 Gott spricht zu mir über Liebe
Gott redete …
Lasse Mich dir etwas von der Liebe erzählen:
Wenn du meinst, eine Not zu haben, dann lasse diese Not eine Gelegenheit sein, deine Liebe offenzulegen. Fange nicht mit der Idee an, du müsstest Liebe finden, du müsstest Liebe erhalten, aus irgendeinem Grunde Liebe kontrollieren. Dein Fokus liegt auf Liebe-Geben. Dies hast du in deinem Sinn. Du bist dazu entschlossen, Liebe zu geben. Du lehnst dich in Richtung Sonne, so verhält es sich. Du legst keinen Schatten über die Sonne deines Herzens. Du öffnest die Fensterläden weit. Du besitzt gar keine Fensterläden. Vor langer Zeit schon hast du sie abgenommen. Jetzt kannst du dich noch nicht einmal daran erinnern, was du mit ihnen getan hast, da dir klar ist, dass sie noch nicht einmal mehr gefunden werden können. Nur die Sonne kann gefunden werden, und die Sonne benötigt keine Erlaubnis, um zu scheinen. Regen oder ein heller Tag, die Sonne scheint. Genau so bist du der Sonnenschein Meiner Schöpfung.
Was wirst du jetzt sagen:
„Lieber Gott, in jeder Situation werde ich sorgfältig beachten, dass die Liebe nur da ist, um von mir weitergegeben zu werden. Dies ist meine Verantwortung, Liebe zu geben, schlicht und einfach. Diese Liebe mag still sein, dennoch werde ich sie geben. Wenn ich ein freundliches Wort zu geben habe, so werde ich es geben. Ich werde kein Mensch sein, der die Welt verbessern will, aber ich werde Gutes tun. Ich verstehe, dass es nicht meine zuckersüße niedliche Liebe ist, die ich gebe, lieber Gott. Ich habe es sehr gut begriffen, dass es Deine Liebe ist, welche ich durch mich gebe. Es ist mein bescheidener Beitrag, Deine Liebe weiter zu reichen. Du hast mich darum gebeten, sie zu geben. Du hast mir gesagt, ich hätte viele Gelegenheiten, sie zu geben, und Du würdest mir helfen, mich der Lage gewachsen zu fühlen.
In Übereinstimmung mit Deinen Wünschen denke ich noch nicht einmal länger darüber nach, ob mir Liebe überhaupt gebührt. Dies ist das am weitesten entfernteste Ding in meinem Verstand. Ich habe ein Geldkonto der Liebe, welches Du mir in der Bank meines Herzens zur Verfügung gestellt hast. Du hast mich gebeten, es auszugeben, nicht eine große Schau daraus zu machen, nichtsdestoweniger es zu verbrauchen. Ich soll die Liebe, die ich gebe, nicht einmal zählen. Ich soll sie einfach ohne Strichliste verteilen. Und so gebe ich freudig den Etat der Liebe aus, mit dem Du mich ausgestattet hast. Du hast ihn mir vermacht als Dein Thronerbe. Ich kann diesen Betrag niemals ganz ausgeben. Ich kann ihn nicht töricht verschwenden, da ich durch die Liebe, die ich selber gebe, bereichert werde. Ich kann Deine Liebe nicht ausweiten, ohne zu fühlen, wie der Strom Deiner Liebe von meinem Herzen fließt. Um welches Gefühl sonst könnte ich bitten, wenn nicht um dieses?
Ich mache keine Heilige, keinen Heiligen aus mir. Ich gebe deine Liebe weiter, das ist alles. Ich bereite mir selber die Freude, Deine Liebe zu geben. Es gibt keinen Anlass, der Deiner Liebe nicht bedarf, und irgendwie, in deiner Liebe und Weisheit, gabst du mir dieses Liebeskonto in Treu und Glauben. Du hast das Vertrauen, dass ich gemäß Deinem Willen damit umgehen werde. Du willst, dass ich ein Mensch bin, der den Inhalt dieses Bankkontos, das Du mir gabst, begeistert ausgibt. Du hinterfragst meine Ausgaben nicht. Du hältst sie nicht nach. Du sprichst nicht mit mir, um mich einen Auftrag ausführen zu lassen. Du hast mir gesagt, dass es die natürlichste Sache der Welt ist, .dass ich die Liebe ausgebe, die Du mir so großzügig zur Verfügung gestellt hast.
Du hast mir gesagt, dass Du mir viele Menschen schicken wirst, die auf ein Zeichen Deiner Liebe warten. Zwar müssen sie sie eben so sehr geben wie ich, jedoch haben sie es bisher noch nicht verstanden, dass sie sich selbst von Deiner Göttlichen Liebe abgeschnitten haben. Sie haben die Liebe, die Du ihnen gegeben hast, in sich feste zusammengedrückt, und so kann die Liebe aus ihnen nur dann und wann herauströpfeln. Einige haben die Vorstellung, dass die Liebe erst zu ihnen kommen müsse, bevor sie sie austeilen könnten. Sie sind Buchhalterinnen und Buchhalter der Liebe geworden, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer. Und so hast Du mich gebeten, ihnen durch mein Beispiel zu zeigen, dass Liebe als einseitig erwogen werden kann. In unseren Herzen soll eine Ausfahrtstraße sein. Liebe muss das Herz verlassen, damit eine Menge Freiraum ist am Eingang für die frische Belieferung. Jetzt bin ich ausschließlich mit dem Ausgang der Liebe beschäftigt, und nicht mit dem Eingang, da Du der bist, der mein Herz ausnahmslos mit mehr Liebe versorgen wird, die ich geben darf.
Ich danke Dir, lieber Gott, dass du mir deine Liebe anvertraut hast!“
28.1.08
Heaven # 2621 Warum nicht dich selbst lieben
Gott redete …
Welches Geschenk wirst du Mir heute geben? Es ist das Selbe wie zu sagen: Welches Geschenk wirst du dir selbst heute geben? Gewiss, du wirst nicht allzu viel von dir fordern. Dass du das Leben leicht nehmen und nicht so viele Forderungen an dich selbst stellen möchtest – das alleine, wäre ein großes Geschenk für Mich. Du warst in der Tat fordernd. In deiner Einschätzung hast du niemals die Markierung erreicht. Nach deiner Einschätzung hast du zu wenig getan. Da war mehr, was du hättest tun sollen. Da war mehr, was du hättest tun sollen, erzählst du dir selbst.
Nun werde Ich dir erzählen, weniger zu tun und weniger von dir zu fordern. Ich werde dir sagen, dass du dir einen Sinn von Befriedigung einräumen solltest, einen Sinn für einen gut gemachten Job, nicht gerademal so erledigt, sondern getan und gut getan.
Ich bitte dich, netter zu dir zu sein. Sei einfacher zu befriedigen. Sei glücklich mit Weniger.
Bis hierher hast du möglicherweise Standards gesetzt, die unmöglich zu erfüllen sind. Ich versichere dir, manchmal bist du wie ein Esel, der täglich geschlagen wurde und so daran gewöhnt ist, dass er es erwartet, dass gleichsam etwas fehle, wenn ihm ein kleines Lob und Ermutigung ausgesprochen wurde, anstelle von Schlägen.
Möchtest du bitte nicht weiterhin wie dieser Esel sein? Wirst du dir selbst etwas Freundlichkeit geben? Wirst du aufhören auf dir herrumzuschlagen? Wann möchtest du anfangen, dich selbst in einem wirklich guten Licht zu sehen? Du magst denken, Ich bitte dich, dir selbst deine Unzulänglichkeiten zu vergeben. Ich sage dir, es gibt nichts, was zu vergeben wäre, außer vielleicht, dass du dich selber wenig schätzt.
Ich möchte dir sagen, dass Ich weiß, dass du das Beste tust, was du vermagst, und dass das gut genug für Mich ist. Kann das nicht auch genug für dich selber sein? Kannst du nicht Mein Kind in den Arm nehmen, so wie Ich es wünschen würde, dass ihm mit offenen Armen entgegengegangen wird? Beginne jetzt all die wahrgenommenen Hindernisse loszulassen, und dich selbst als ein gesegnetes Wesen zu akzeptieren. Du forderst zu viel von dir. Du forderst perfekt zu sein in den Augen der Welt und von jedem in ihr. Siehst du, wie du eine Menge forderst.
Ich bitte dich, mit dir selbst leichter umzugehen.
Wenn du heute nicht das Bett gemacht hast, dann ist das in Ordnung. Mir ist das gleich. Was auch immer du heute nicht getan hast, es ist in Ordnung für Mich.
Ich beschwöre dich, weniger Fehler zu finden. Ich beschwöre dich gar keinen Fehler zu finden. Ich beschwöre dich, dich selbst mehr zu lieben, und das Leben auch, und die Welt und all jene unvollkommenen Leute in ihr. Ich bitte dich ein Kind Gottes zu sein, das leicht zufrieden gestellt werden kann. Willst du dieses Kind für Mich sein? Wirst du bitte Vergnügen finden im täglichen Leben? Willst du bitte, als eine Tatsache, die Welt anstrahlen und sie dein nennen und sie lieben für all das was du wert bist?
Ja, wirst du auf alles mit neuen Augen schauen? Ich denke, du warst vielleicht zu nahsichtig. Ich denke, Du hast vielleicht dich selbst durch ein Mikroskop betrachtet. Beginne jetzt, dich selbst durch die Brille der Liebe zu sehen. Wann wirst du damit anfangen? Wann wirst du anfangen, nett zu dir zu sein? Eines Tages ist nicht früh genug. Ändere die Richtung deiner Gedanken heute, genau jetzt, in dieser Minute.
Erkenne an, dass du nicht so schlecht bist. Erkenne an dass du gut bist, in der Tat, sehr gut, exzellent. Warum auf Erden, müsst ihr besorgter sein als Ich? Ich schätze euch. Ich liebe euch. Wenn Ich das kann, warum solltet ihr das nicht können? Seid großzügig, und liebt euch selbst, und gebt euch nicht so eine harte Zeit.
[Stefan]
29.1.08
Heavenletter # 2622 Nur ein Eckchen vom Leben
Gott redete …
Ob Sonne im Sommer oder Schnee im Winter, das Leben ist einfach das Leben. Es ist so zuverlässig wie ein alter, vertrauter Fluss, der sich beständig im Flussbett wälzt und sich seinen Weg bahnt. Das Leben besitzt Beständigkeit. Es läuft nicht einfach aus dem Ruder. Das Leben ist wie der kleine Zug in dem Kinderbuch, der sich immer wieder sagt: „Ich schaffe es!“
Das Leben trifft euch jeden Tag. Mindestens halbwegs. Manchmal möchtet ihr, dass das Leben euch mitreißt, und manchmal wollt ihr gerade das zudem nicht, unabhängig davon spult sich das Leben für euch ab. Es möchte gerne als euer Freund angesehen werden. Sicherlich möchte das Leben nicht als Widersacher betrachtet werden.
Irgendwie spürt das Leben, dass es ein umstrittenes Verhältnis mit euch hat, dass ihr eine Liebesbeziehung mit ihm eingegangen seid, die ihr manchmal an- und manchmal abschaltet. An einem Tag steht es in eurer Gunst, und an einem anderen tretet ihr es mit Füßen, dennoch macht das Leben nichts anderes, als einfach in seinem Flussbett entlang zu strömen. Die Kulisse mag unterschiedlich sein. Mitunter ist das Wetter heiß oder es ist kalt. Zuweilen fühlt ihr euch, als sei das Leben ein Fass, welches die Niagarafälle hinunter gewirbelt wird, und ihr befindet euch in diesem Fass und werdet unzählige Male gegen die hölzernen Wände gedrückt, auf Gedeih und Verderb den Umständen ausgeliefert, und dennoch, das Leben kann nicht ausgeschaltet werden. Es gibt keinen Schalter dafür. Die ganze Summe und das Wesentliche des Lebens ist das Leben selber. Es ist eine Energie, und diese Energie fließt einfach weiter, nimmt euch dabei mit, nicht genau wie ein Frachtgut, obwohl das manchmal euer Eindruck sein könnte.
Es gab eine Tendenz bei euch, nur eine abgekaute Ecke des Lebens zu sehen. Ihr habt diese Ecke unmissverständlich als das ganze Leben angesehen, dennoch ist es lediglich eine Ecke, nicht annähernd das ganze Ausmaß. Das Abteil ist nicht der ganze Zug. Es gibt mehr im Leben als das letzte Auto, welches ihr zufällig seht. Das Leben wird von einem kraftvollen Motor bewegt. Springt auf den Zug, Geliebte, und schaut, wohin er euch bringt. Während ihr euch auf die Reise einlasst, könnt ihr euch genauso gut zurücklehnen und die Sehenswürdigkeiten genießen, an denen ihr vorüberzieht.
Und wenn du aussteigst aus dem derzeitigen Zug, um auf einen anderen zu springen, bist du immer noch unveränderlich du selber. Natürlich ein „du“, das immer mehr erleuchtet wird.
Selbstverständlich hast du noch eine Menge vor dir. Ein Eisbecher mit Karamell- und Schokoladensauce ist mehr als bloß die Kirsche auf seiner Spitze. Um zu wissen, was für ein Eisbecher das ist, musst du den ganzen auslöffeln. Warum nicht, und warum solltest du nicht jeden Mund voll Leben auskosten? Es ist nicht wahr, dass du diesen Weg nur einmal durchläufst. Liebstes Kind, du durchläufst diesen Weg ewig und unendlich. Es gibt keinen Ausgang. Die nächste Wegbiegung mag dich zum herrlichsten Berggipfel bringen.
Was auch immer du fühlen magst in einem winzigen Moment, die Fahrt ist kurz. Sie ist zu kurz, als dass du es dir leisten könntest, etwas davon zu verpassen. Es ist undankbar von dir, etwas davon zur Seite zu schieben. Verschließe deine Augen nicht! Labe dich an den Sehenswürdigkeiten. Halte deine Augen weit geöffnet! Du kannst niemals fallen. Sogar wenn du denkst, du seiest auf einem wilden Ritt, kannst du nicht herunterfallen. Du kannst dich nur an einer Stelle in deinem Leben befinden, von der auch immer du denkst, dass du dich an ihr befindest, und kannst nur aus ihr das machen, was immer du aus ihr machst.
Das Leben taucht nicht immer als ein Bett aus Rosen vor euch auf, aber auch nicht immer als ein Nagelbett. Möglicherweise ist es wie eine von diesen Matratzen, die sich dem jeweiligen Körper anpassen. Macht es euch gemütlich, Geliebte.
Nein, Geliebte, versucht nicht, aus dem Schiff auszusteigen. Denkt noch nicht einmal darüber nach. Vom Leben könnt ihr nur ins Leben gehen. Okay, das Leben mag nicht immer daherkommen als eine Schale voller Kirschen. Es mag manchmal sogar den Eindruck vermitteln, es sei leer. Dann ist es an euch, die Schüssel wieder zu füllen.
Geliebte, pflückt das Leben und füllt die Schüssel damit. Macht aus eurem Leben eine köstliche Schale Müsli!
HEAVEN #2623 – 30.1.2008 – Love One Another
Liebt einander
Gott redete …
Es gibt eine einzige Rasse auf der Erde, Geliebte, und das ist die Menschliche Rasse. Alle anderen Namen und Bezeichnungen sind oberflächliche Abgrenzungen, so wie ein rotes oder ein braunes Kleid, wie ein weißes oder wie ein Kleid in A-Form, oder wie ein Dirndl oder ein Seemannsanzug. Ein Kleid ist ein Kleid. Ein Menschenwesen ist ein Menschenwesen. Lasst Uns besser sagen, dass ein Menschenwesen ein Himmelswesen ist. Engel auf der Erde nennt man Menschenwesen. Tief innen in euch müsst ihr das bereits wissen.
Was könnt ihr hier auf der Erde tun, sofern ihr nicht zu einem höheren Zweck hier seid? Ihr seid nicht für nichts hier. Ihr seid für etwas hier, und das ist etwas so Wundervolles, dass ihr kaum euren Finger darauf legen könnt.
Zunächst, ihr seid für Mich hierauf der Erde. Ihr habt beiseite gelegt, was ihr gerade gemacht habt, und ihr habt gebeten, Meinem Göttlichen Willen zu folgen. Und damit setzte Ich euch auf die Erde. Das Einzige dabei ist, ihr hattet eine kleine Amnesie. Nicht genau Amnesie, mehr so, ihr seid in dem Schwall einer Welle inbegriffen, und wisst nicht ganz genau, was passiert, wie ihr hierher kamt, und was ihr hier im Zentrum des Wirbels tut. Und so wirbelt ihr herum. Es ist, als wärt ihr auf einer Floßfahrt, und ihr bewegt euch in Kreisen, dabei wisst ihr eigentlich sonst nichts weiteres mehr, als dass ihr euch in Kreisen bewegt.
Anstatt dort auszusteigen – genießt das Drehen. Das Drehen ist mehr wie eine Spirale, und ihr kommt höher und höher, bis ihr euch nicht mehr länger dreht und euch vielmehr zu dem Strahl selbst versponnen habt. Ihr wurdet zu versponnenem Zucker, und nun kennt ihr die Süße. Wie gut kennt ihr sie.
Nun befindet ihr euch dort, wo alle Fragen beantwortet sind, obschon ihr nicht mehr länger Fragen habt. Und nun liebt ihr alle noch mehr, als ihr Brüder liebt. Ihr seht jene übereingekommenen Grenzziehungen nicht mehr länger. Diese Rasse, jene Rasse, das ist jetzt nichts mehr was anderes als schlicht zu sagen Norden oder Süden, oder jede andere Richtung, in die die Seele weist.
Du bist nicht mehr länger ein Umstandskrämer, der sich diesem oder jenem zuwendet. Alles kann so sein, wie es ist. Unter welcher Berechnung könntest du die Entscheidung treffen, dass die eine naturgemäße Erwägung besser sei als eine andere? Was für eine Torheit ist das?
Eines Tages, da stand jemand aus dem Bett auf und beschloss, dass eine Farbe besser sei als eine andere, dass eine andere weniger sei, und seine Theorie setzte sich durch. Geliebte, ganz entschieden, ihr wurdet nicht dafür geboren, hochnäsig und wie ein Alleswisser zu sein.
Es wäre nun gut, damit aufzuhören, bei der Schöpfung Fehler finden zu wollen. Ich machte keine Fehler. Nein. Deswegen musst du es gewesen sein, der sich geirrt hat. Es ist schwer für euch zuzugeben, dass ihr einen Fehler gemacht habt? Gebt ihn jetzt zu. Sobald ihr wisst, dass ihr noch eine bestimmte Entfernung auf der Reise vor euch habt, kommt ihr voran. Wenn ihr denkt, es sei in Ordnung so, dort zu bleiben, wo ihr seid, bei all der als unfehlbar eingeschätzten Vergangenheit, ertränkt ihr euch selbst in eurer eigenen Vergangenheit.
Vorurteil ist Vor-Verurteilung. Habt keine Verurteilung an euch. Löst euch von der Verurteilung. Ihr müsst nicht besser sein als sonst jemand. Und ihr seid es nicht. Die Vorstellung, dass ihr besser seid als ein anderer, ist pure Illusion. Vielleicht habt ihr gedacht: »Gott, dies ist die Welt. So ist es hier. Es existieren hier mehrere Seiten, und ich möchte auf der bequemsten sein.«
Ich sage euch in aller Klarheit, dass es, Geliebte, keine Seiten gibt. Wie kann es Seiten geben, wenn eine Linie, die zwischen dem Einssein gezogen wird, lediglich etwas Fehlerhaftes sein kann? Man kann keine Linie durch die Mitte des Einsseins ziehen. Es existiert keine Vormachtstellung. Also, kommt nun heraus und schüttelt einander die Hände. Liebt einander.
31.1.2008
Heavenletter # 2624 Lacht mehr, weint weniger!
Gott redet …
Ihr beschwert euch über die Gegensätze im Leben, dennoch sind es genau diese Gegensätze, jedenfalls noch in der Gegenwart, die euch Freude bereiten. Wäret ihr niemals hungrig, würde selbst das köstlichste Mahl weder euer Herz rühren, noch euren Appetit erhöhen. Wäre es euch niemals heiß, wie könntet ihr wissen, wie es sich anfühlt, zu frieren? Ihr habt diese Argumente alle schon gehört.
Natürlich sind Gegensätze für euch ein Rätsel. Ihr fragt euch, wie Krieg und Frieden nebeneinander in derselben Welt existieren können. Wie können da nur solche schönen warmherzigen Menschen in der Welt sein, und noch immer diejenigen, die unfreundlich und herzlos sind? Wie kann es gleichzeitig Gier und Großzügigkeit geben? Wie können Freude und Schmerz nebeneinander existieren? Die Liste kann weitergeführt werden.
Der Tag wird kommen, an dem die Eigenschaften des Lebens auf der Erde einfach wegfallen werden, welche nicht dazu beitragen, Fröhlichkeit einzuleiten. Es wird einfach keine Negativität mehr geben. Genau dies geschieht jetzt. Ihr mögt nicht immer die Anzeichen dafür sehen, dennoch gibt es ein wachsendes Feld von dem, was ihr für euch und die Menschheit wünscht. Es wird kein Bedürfnis nach Extremen bestehen. Die Welt wird Gelassenheit vorziehen, und ihr werdet mehr lachen und weniger weinen. Alle Tränen werden weggewischt sein.
Da ihr ohne Gier sein werdet, werdet ihr nicht mehr zu viel essen, und dadurch die Lebensmittel genießen. Ihr werdet weder zu viel, noch zu häufig essen. Ihr werdet dem Appetit ein wenig Raum überlassen. Es wird genug Nahrung für alle geben. In allen Bereichen des Lebens wird Ausgewogenheit entstehen anstelle von abgegrenzten Kontrasten.
Niemals gab es eine Notwendigkeit für Krieg. Das wahrgenommene Bedürfnis nach Krieg wird jetzt immer weiter schrumpfen. Die Sehnsucht nach Frieden und die Abschaffung von Krieg werden jetzt nicht nur eine rhetorische Frage darstellen. Niemand wird Krieg benötigen um der Aufregung willen. Niemand wird Krieg führen wollen, noch eine Erklärung für den Krieg abgeben.
Die Welt wird klarer sehen. Sie wird mehr im Frieden mit sich selber sein. Es wird keine Notwendigkeit für Tumulte mehr geben. Aufruhr wird als die Torheit betrachtet, die sie ist. Konkurrenzdenken wird vergangen sein. Gemeinschaft wird erlangt. Entgegenkommen und Zusammenarbeit werden die Lage des Landes bestimmen. Nichts Anderes wird in Erwägung gezogen. Güte und Gnade werden euch an allen Tagen des Lebens folgen. Nichts als Güte und Gnade wird in irgendwem in Erscheinung treten.
All die Güte aus allen Herzen wird herausströmen. Es ist so einfach. Es wird nicht länger eine Verspottung der Gerechtigkeit geben. Es wird noch nicht einmal an Recht gedacht werden. Liebe ist das, an was gedacht wird. Nicht länger werden menschliche Wesen andere gefangen nehmen, weil sie wissen werden, dass sie sich dadurch selbst einsperren.
Wenn sich die Einheit durchsetzt, wer würde sich dann noch den eigenen Kopf abschneiden und dies Gerechtigkeit nennen? Mitgefühl, bedingt durch einen gesunden Menschenverstand, wird auf alle Fahnen geschrieben stehen. Es wird eine Übereinstimmung der Herzen geben. An unterschiedlichen Meinungen wird nicht länger festgehalten. Herzen werden nicht länger beherrscht. Aufgebrachte Gemüter werden nicht länger existieren. Täten sie es nämlich, würde ihnen niemand folgen. Welpen wedeln mit ihrem Schwanz und folgen irgendeiner Richtung, aber die Menschen werden dem höchsten Impuls ihrer Herzen folgen. Dies wird der einzige Maßstab auf Erden sein, dem zu folgen es sich lohnt.
1.2.08
Heaven # 2625 Eine schöne Welt
Gott redete …
Geliebte Kinder Meines Herzens. Euer großer Tag ist im Kommen. Alle eure Träume werden wahr. Denkt nicht, dass eure Wunscherfüllung einfach nur wie ein Geschenk des Himmels daherkommt. Eure Wünsche werden erfüllt durch die Schönheit und Macht eurer Herzen. Erfüllung ist ein Geschenk, das ihr euch selbst gebt.
In diesem Augenblick kannst du dir Wunder zuwerfen, links und rechts.
Du betrachtest Wunder und andere solcher Geschenke als vom Himmel kommend – es ist wahr, dass alles Gute hier seinen Ursprung hat – dennoch bist du der Geber deiner eigenen Wunder.
Nun wirst du mehr wohlwollend auf dich selbst blicken. Wenn ihr eine wahrhaftigere Wertschätzung von euch habt, dann, sagt Mir, Geliebte, wie kann es sein, dass all eure Träume nicht wahr werden? Eure Träume werden schneller wahr gemäß dem Verdienst, den ihr euch selbst zurechnet. Wenn du tief im Inneren weißt, dass du wert bist, Wunder zu empfangen, wie könnte dann irgendeiner deiner Träume dich umgehen? Welche deiner Wunder würden davonfliehen? Es ist absolut wahr, dass der Lahme gehen wird, und das wird noch das Wenigste sein.
Es ist wahr, dass selbst wenn du dich unwert gefühlt hast, Wunder immer noch zu deinen Füßen gefallen sind. Du hast Momente gehabt, in denen sich Güte ihren Weg durch die Barrikaden geschlängelt hat, die du errichtet hast, um dich selbst zu verleugnen.
Wunder werden nicht weniger Wunder sein, wenn du dich ihrer wert achtest. Großartige Geschenke werden dir zuteil werden. Habe nicht einen Augenblick lang das Gefühl, dass Ich dir etwas vormache, dich verführen will etwas zu glauben, was nicht 100%-ig wahr ist. In 99,9 % der Lebenspanne der großartigen Seelen, die Meine Worte lesen, wirst du dieses Versprechen wahrwerden sehen, während du auf der Erde bist. Für die Anderen, werdet ihr es von einer anderen Ebene aus sehen, und es wird euch nichts ausmachen. Ihrt werdet dabei ebenso glücklich sein.
Bestimmt, würdet ihr nicht genauso glücklich sein, dass diese frohen Strömungen wahrwerden in dem Leben eurer Kinder? Wäret ihr nicht glücklich, dass dieses Versprechen, das Ich mache, für jedermanns Kinder erfüllt wird? Erinnerst du dich selbst daran, dass Alle Meine Kinder sind, und würdest du nicht gerne für Mich glücklich sein mögen?
Nichtsdestotrotz, mit seltenen Ausnahmen, wirst du diese himmlische Erfahrung von wahrer Harmonie und täglichen Wundern erfahren, während du auf Erden bist. Das ist es ausgesprochen wert, erwartet zu werden. Die Welt hat lange Zeit darauf gewartet, und sie hat nicht mehr lange zu warten.
Du magst sagen, dass du nicht verstehst, wie das sein könne. Du magst sagen, dass die Welt, die du jetzt siehst, so weit zurück ist. Du magst sagen, dass Gott Zeit nicht wahrnimmt, und so denkst du, dass noch einige hundert Jahre, von Meinem Standpunkt aus, bald sind. Ja, das ist so, dennoch, Ich spreche zu euch in eurem persönlichen Sinn über den Verlauf von Zeit. Bald, innerhalb einiger Jahre, werdet ihr an dieser Welt teilnehmen, von der ihr träumt. Geliebte, was kann das menschliche Herz nicht tun, wenn es sich dazu entschlossen hat? Es gibt nichts, was du nicht tun kannst. Geliebte, ihr habt nicht auf Mich gewartet. Ich habe auf euch gewartet!
Euer Herz war das fehlende Glied. Nun ist in eurer Wahrnehmung euer Herz mit Meinem verbunden. Zusammen sind Wir eine Armee freudiger Seelen, zu Meiner Melodie marschierend, und so spielt die Band, und so erfüllt die Welt ihr Geschick.
Alles was es erfordert ist etwas weniger Beurteilung deiner Selbst und mehr Glauben an Mich und deine Mitmenschen, aber, in erster Linie ruht die Zukunft auf deinem Glauben an die eigene Möglichkeit. Und Ich habe dir gerade gesagt, dass die Zukunft garantiert ist, und so kannst du Mir glauben. Oh, was für eine Zukunft hast du für dich auf Lager. Was für eine schöne Welt hast du für dich auf Lager.
[Stefan]
2.2.08
Heavenletter # 2626 Die Liebe braucht keine Rahmenbedingungen
Gott redete …
Ihr braucht keine Beweise für die Liebe. Möglicherweise habt ihr euer ganzes Leben damit verbracht, nach einem Beweis für Liebe zu suchen. Schaut nicht danach, Geliebte. Die Liebe ist nicht als ein Test gedacht. Sie ist nicht als irgendetwas anderes gedacht als das, was sie wirklich ist. Die Liebe selbst ist unsterblich, aber die unsterbliche Liebe, nach der ihr sucht, wird nicht dadurch gefunden, dass ihr nach einem Beweis dafür sucht, noch nicht einmal dadurch, dass ihr sie sucht.
Schaut besser nach der Liebe, die ihr gebt. Nehmt eure Aufmerksamkeit fort von der Suche nach Liebe. Seid bereit, zu lieben, wann auch immer sich die Gelegenheit dazu ergibt, und dennoch, blickt nicht auf die Erwiderung der Liebe. Es ist genug, sie zu geben, Geliebte.
Es ist seltsam mit der Liebe, aber je mehr ihr nach ihr jagt, desto mehr flüchtet sie vor euch. Die Liebe kann immer nur ein Geschenk sein. Sie kann niemals etwas sein, das ihr gefangen nehmt. Ist sie einmal erbeutet worden, kann sie nicht festgehalten werden. Die Liebe muss losgelassen werden, um dort zu landen, wo sie es freiwillig tun mag. Ihr könnt niemand anderen zur Liebe verpflichten. Ein Mensch mag sich selbst dazu verpflichten, und dennoch fliegt die Liebe frei umher. Sogar wenn die Liebe fortgeflogen zu sein scheint, könnt ihr immer noch Ströme der Liebe senden.
Ihr braucht keine Beweise für die Liebe, und wenn ihr danach fragt, sogar wenn dies still geschieht, werdet ihr wie ein Krake sein, der sich um jeden Preis an irgendetwas festhält. Haltet die Liebe nicht fest, weil sie nicht festgehalten werden kann. Sie kann nur freigelassen werden. Sie kann nicht zugewiesen werden.
Niemand ist gezwungen, euch zu lieben, und es gibt keine Verpflichtung, der gemäß ihr geliebt werdet, noch müssen euch Hinweise auf Liebe gegeben werden.
Sobald ihr versucht, Indizien für die Liebe zu finden, springt sie davon. Denn die Bitte nach Beweisstücken für die Liebe kommt einem Würgegriff gleich. Zuvorderst Liebe muss frei sein, um genau so gut gehen wie auch bleiben zu können.
Wer seid ihr, um zu bestimmen, dass die Liebe bleiben sollte? Wer denkt ihr, dass ihr seid, wenn ihr glaubt, die Liebe hätte ein bestimmtes Erscheinungsbild? Ihr könnt die Liebe weder kommandieren, noch einfordern. Alles, was ihr tun könnt, Geliebte, ist Liebe geben.
Kümmert euch nicht um die Liebe im Herzen eines anderen Menschen. Eure eigene Liebe ist das, was eurer Aufmerksamkeit bedarf!
Ihr sollt die Liebe nicht ergreifen, noch nach ihr schnappen, sie aber auch nicht festhalten. Seid empfänglich für die Liebe, aber meint nicht, sie unter allen Umständen haben zu müssen. Das Konzept des „Haben-Müssens“ verursacht nichts als Ärger. Es verhindert die wahre Liebe, nach der ihr euch so sehnt.
Lasst euch heute frei. Ihr müsst euch nicht um jeden Preis geliebt fühlen. Lasst Meine Liebe ausreichend sein. Somit öffnet ihr alle Wege, auf denen die Liebe erscheinen könnte. In der Minute, in der ihr die Liebe nicht für nötig befindet, erklärt ihr euch als für sie geöffnet. Zuvor mögt ihr offen gewesen sein für den Besitz von Liebe. Ihr habt gesagt, Liebe sei ein Freiwild.
In Wirklichkeit, Geliebte, gibt es keine Jagdsaison für die Liebe. Legt eure Pfeile und Bögen zur Seite.
Lasst eure Herzen beeindruckt sein von eurer eigenen Liebe, und verteilt sie freigiebig und kostenlos. Wenn ihr die Liebe ungehindert fließen lasst, könnt ihr leichter fähig sein, Liebe reichlich in Empfangzu nehmen. Vergesst nicht, dass ihr keine Liebe in der Welt suchen müsst. Ihr seid nicht davon abhängig. Wenn ihr davon abhängig seid, so werdet ihr ein Sklave der Liebe, oder ein Dieb davon.
Lasst euer Bedürfnis nach Liebe los, und ihr öffnet der Liebe die Tür. Freiheit ist der Kern von Liebe. Niemand muss euch lieben. Ihr müsst nicht geliebt werden. Das ist wahre Freiheit. Das bietet euch die Freiheit, ohne Bedingungen, die die Liebe begrenzen, zu lieben. Liebe ist zu wundervoll, um in Klauen festgehalten zu werden.
Lasst die Liebe einfach geschehen. Lasst sie sein, wie sie ist, und was sie ist.
Ich habe euch nicht darum gebeten, euch mit wenig zufrieden zu geben. Ich habe euch gebeten, euch für die grenzenlose Liebe in der Welt zu öffnen. Dies ist eine Liebe, die großartiger ist als die kleinen Stückchen, die ihr bisher herausgequetscht und auf denen ihr bestanden habt.
Öffnet die Schranken, die ihr um eure Liebe errichtet habt. Macht die Liebe los. Gebt sie frei.
3.2.08
Heaven # 2627 Wenn ein Geliebter dich verlässt
Gott redete …
Wenn du Herzschmerz hast, dann, weil du ihn dahin gesetzt hast. Mache dir nicht länger vor, dass der Schmerz in deinem Herz von irgendwo außerhalb von dir kommt.
Ja, äußere Vorfälle mögen durchaus deine Akzeptanz von Schmerz begünstigen, dennoch bist du es, der entscheidet, ob Schmerz akzeptierbar oder unausweichlich ist, oder ob du der mutige Held von ihm bist.
Ja, Ich verstehe, dass es in der Welt unerfreuliche Vorfälle gibt. Wenn diese in der Tat körperlich wären, würdest du dich von ihnen schneller erholen, als du es mit emotionalen Vorfällen tust. Es gibt eine Tendenz zu denken, dass du dem Herzschmerz ausgeliefert bist. Wirf diesen Witz von einer Vorstellung weg, du müssest ein schmerzendes Herz haben. Dein Herz kann so sein, wie auch immer du darüber befindest. Du bist nicht dazu verurteilt, wegen X, Y oder Z zu leiden.
Dein wahres Selbst ist nicht so verletzbar, wie du dich selbst darstellst. Geliebte, es ist nicht ehrenhaft, sich in Schmerzen zu winden. Ihr müsst kein gebrochenes Herz haben. Es ist keine Grundvoraussetzung im Leben.
Ich meine damit nicht, dass ihr Herzschmerz bei euch selbst halten sollt, versteckt vor anderen. Nein, Ich meine, ihr braucht ihn weder zu haben, noch so lange zu haben, wie ihr ihn habt. Meine Lieben, ihr müsst ihn einfach nicht behalten.
Was auch immer geschieht, ihr könnt aufstehen. Wenn euch ein Pfeil verwundet hat, zieht den Pfeil heraus. Das bedeutet nicht, dass ihr herzlos seid. Es bedeutet, dass ihr aufsteht und weiter vorwärts geht. Kämpft nicht so sehr gegen den scheinbaren Grund eures Schmerzes, und ihr werdet weniger leiden.
Wenn eine geliebte Person euch verlässt, macht es nichts aus, was der angenommene Grund dafür ist. Ihr bekämpft Tod wie einen Betrug. Ihr lehnt Tod und andere Dinge ab, als ob sie kein Recht hätten zu sein, als ob sie Gegner wären. Ihr streitet mit ihnen. Ihr erhebt in der gleichen Weise Einwände, wie wenn eure Fußballmannschaft ein Spiel verliert. Wieder sehen wir hier euren Glauben an Verlust. Ihr habt das Gefühl, etwas sei euch entrissen worden, und dass es nicht hätte passieren dürfen. Geliebte, wenn es passiert ist, ist es passiert. Ihr könntet es genauso gut akzeptieren, und könntet weitergehen.
Du magst dich verlassen fühlen. Ich verstehe, dennoch musst du das Gefühl von Verlassenheit verlassen.
Die Vorfälle im Leben sind nicht immer nach deinem Gusto. Ich verstehe, dennoch, Geliebte, wer ist es, der gesagt hat, sie müssten so sein? Dadurch, dass du als ein menschliches Wesen am Leben bist, bekommst du nicht immer deinen Willen. Das ist nichts Persönliches gegen dich. Es ist nicht dazu da, um es persönlich zu nehmen. Es geht überhaupt nicht um dich dabei. Es ist nicht dein Tun. Es ist nicht dein Sagen. Du kannst zum Beispiel weder wissen noch entscheiden, wann der Moment für den so genannten Tod eines Anderen da ist. Du kannst keine Person gemäß deinen Vorlieben bei dir halten. Wenn ein Geliebter wählt, jemand anderes zu lieben, dann ist das nicht deine Entscheidung. Wirf ihr einen Abschiedskuss zu und wünsche das Beste. Du kannst den Vogel der Liebe nicht in einen Käfig sperren. Nicht immer wird dein Wille erfüllt, aber dennoch kannst du wollen, dass du Leiden loslässt. Du musst kein Sammler von Leiden sein.
Kritisiere nicht so sehr, was im Leben geschieht. Habe die Vorstellung, dass du das nicht tun musst. Es ist wirklich nicht dein Recht, und es kann auch nicht ein Privileg genannt werden. Wenn ein Herzschmerz kommt, lasse ihn gehen. Halte ihn nicht wie eine Trophäe. Geliebte, errichtet dem Leiden keinen Schrein.
Hat es nicht schon genug davon gegeben?
Liebe mit vollem Herzen. Liebe von dort her, wo immer du auch bist und wo auch immer ein Anderer ist. Halte dich nicht an Verlustschmerz. Dein Schmerz verändert gar nichts. Lege dich aufs Bett und weine, und dann stehe auf von deinem Tränenbett. Verweile dort nicht.
[Stefan]
4.2.08
HEAVEN # 2628 Dein Herz, eine knospende Rose!
Gott redete …
Wie lieblich ist ein Herz, das geöffnet ist wie eine knospende Rose! Wie großartig ist ein Herz, das sich in der Welt bewegt wie ein prächtiger Gastgeber, der alle bei seiner Party willkommen heißt. Solch ein Herz ist wie eine Türe, die weit geöffnet ist, und alle können würdevoll eintreten. Es gibt nichts, was den Eingang blockieren könnte, noch verstopfen könnte. Niemand wird gequetscht. Sowohl das kleine Kind, als auch der alte Mann sind gleichermaßen eingeladen, weil Jede und Jeder ein Kind Gottes ist, und aufgrund dessen einen Anteil an der Ehre eines Gotteskindes hat. Wie einfach kann dies sein? Es gibt weder Regeln noch Satzungen. Es ist ein „Sesam öffne dich“. Es gibt keine festgelegte Handhabe. Alle die, die Ich mit offenen Armen empfange, empfängst du ebenfalls mit offenen Armen. Sicherlich, so du Mein Herz kennst, wen könntest du nicht begrüßen? Von deinem jetzigen Standpunkt aus, genau von dort, wo du dich befindest – wen könntest du nicht willkommen heißen? Geliebte, wen würdet ihr draußen stehen lassen? Antwortet nicht. Fangt heute von vorne an. Lasst euer Herz eine geöffnete Türe sein. Lasst es eine strahlende Sonne sein. Ihr werdet die Strahlen eures eigenen Herzens genau so genießen wie jeder andere auch. Du wirst dein Herz auch für dich selber öffnen, und was für ein willkommener Gast du sein wirst, ein geehrter Gast deines eigenen Herzens. Denke einfach darüber nach, ob du dich selber mit offenen Armen empfangen könntest, derweil Ich dich begrüße. Dann wärest du in der Tat die Königin, der König des Himmels. Es wäre keine Distanz möglich zwischen Uns. Wir wären Eins und Das Selbe. Zwischen dir und irgendeinem anderen Menschen gäbe es nicht den geringsten Abstand. Alles, was du dafür tun kannst, ist, deine Liebe nicht hinter Schloss und Riegel zu verstecken. Über was sonst müsste man Bescheid wissen? Was sonst noch müsstest du wissen? Mein Wille ist, dass dein Herz für Alle geöffnet ist, dass du Platz schaffst für Jede und Jeden, und dass du Verurteilungen meidest. Was sonst könnte dich davon abhalten, mit deinem ganzen Herzen zu lieben, es sei denn der schwarze Mann der Verurteilungen? Du brauchst keinen Türsteher für dein Herz. Oder, wenn du unbedingt meinst, doch einen haben zu müssen, lade Christus ein, lade Buddha ein, Eine oder Einen der Großen, und sie werden dein Herz gar noch weiter öffnen! Es wird nur noch Offenheit in deinem Herzen geben. Keine Türe wird geschlossen werden, zugeschlagen oder auch in Stille zugezogen. Dein Herz und dein Kopf werden sich niemals von irgendjemandem abwenden. Du wirst niemals vortäuschen, etwas nicht gesehen oder gehört zu haben. Deine Augen werden ebenfalls geöffnet sein, und sie werden nach vorne gerichtet sein, nicht so wie Soldaten bei der Wache, sondern wie Mitglieder einer Ehrengarde. Dein Herz wird sich automatisch öffnen. Es wird sich auftun, weil Herzen genau dafür erschaffen worden sind! Heute liegt irgendwo auf der Erde Schnee. Genau so gibt es heute Regen. Oder brennende Sonne. Kannst du die Erde nicht einfach so lieben, wie du sie vorfindest? Kannst du die Kinder Gottes nicht einfach so lieben, wie sie dir entgegentreten? Ich habe dich nie darum gebeten, zur Elite zu gehören. Niemals habe Ich dich gebeten, vorzutäuschen, dass du weißt, was irgendjemand oder wie irgendetwas sein sollte. Alles, worum Ich dich gebeten habe, ist, dass du einfach du selber bist, und dein Wahres Ich hat ein offenes Herz, und dadurch wirst du zu einem Menschen, der Alle und Alles willkommen heißt. Ja, Geliebte, Ich bitte euch darum, dem Universum eine Gastgeberin, ein Gastgeber zu sein. Ihr seid diejenigen, mit denen Ich verabredet habe, dass sie die Welt zu einem liebevollen Ort für alle machen. Ich mache keine Fehler! Ich habe euch mit Meinem Offenen Herzen gewählt. Ich musste keine Entscheidung treffen. Ihr standet gleich vor Mir, und deshalb habe Ich Mich mit euch verabredet. Es hat ausgereicht, dass ihr Mein seid, und deshalb wusste Ich, dass ihr wertvoll seid, und so wählte Ich euch, die Welt zu ehren mit allen und allem, was sie umfasst. Ich habe euch ausersehen, für Mich zu sprechen. Ich habe euch gewählt, mich zu repräsentieren, so wie es nur Göttliche Menschliche Wesen tun können. Beginnt JETZT damit.
5.2.08
Heaven # 2629 In wessen Anstellung du stehst
Gott redete …
Die Welt sagt, dass ein armer Mensch ein Mensch ohne Geld ist. Ich würde keinen Menschen als arm bezeichnen, da jeder sein Leben vor sich hat. In der Ausdrucksweise der Welt ist ein armer Mensch jener, der keine Träume hat, oder keine Träume hat, für die er große Leidenschaft hegt.
Nun magst du sagen, dass ein armer Mensch davon träumt, reich zu sein. Es gibt Träume, und es gibt Träume. Möge der arme Mensch eine Leidenschaft haben, die über Reichtümer hinausgeht. Möge er eine Leidenschaft haben, um sich in der Welt zu bewegen.
Erfolgreiche Leute nach weltlichen Maßstäben, und das beinhaltet reiche Leute, sind absichtsvoll. Sie sind nicht müßig. Sie schreiten mit Absicht voran. Sie denken absichtsvoll. Sie haben Träume und nehmen die Träume in ihre eigenen Hände. Sie sind in Bewegung.
Geliebte, der Traum, reich zu sein, ist ein nicht hinlänglich großer Traum. Unabhängig davon , wie sehr du Reichtümer willst, die Motivation ist nicht ausreichend.
Finde etwas, was du gerne tust, etwas, wovon du gerne Teil davon bist, etwas, womit du dich vorwärts bewegen willst.
Reichtümer für sich allein waren noch niemals genug. Selbst wenn der Traum von Wohlstand wahr wird, ist es nicht genug. Unabhängig davon wie viel geldlichen Wohlstand du anschaffst, es ist nicht genug. Es füllt nicht den Schmerz in deinem Herzen. Der Moment des Ruhmes durch Wohlstand ist kurzlebig. Und zwischen Uns, Dir und Mir, ist nicht vom Ego die Rede..
Stelle sicher, dass du die Mittel Wohlstand zu erlangen genießt. Und wenn das Mittel nicht die Erfüllung deiner größten Wünsche ist, in diesem Falle habe den Wunsch, dem Unterfangen alles zu geben, was du zu geben hast. Lasse den Prozess des Gebens deinen Wunsch sein.
Unabhängig davon, worin du eingespannt bist, es gibt Partien im Verlauf, die nicht deiner Vorliebe entsprechen. In der relativen Welt gibt es unabhängig davon was du tust, unabhängig davon wie viel du liebst, Aspekte, die getan werden müssen. Ein Künstler muss seine Pinsel auswaschen. Ein Koch muss das bestellen, was er kochen will. Ein Manager muss sich mit dem beschäftigen, was anliegt, und es muss nicht unbedingt das sein, was er liebend gerne tut.
Glaube nicht, dass selbst diejenigen mit großer Leidenschaft immer genau das tun, was sie lieben. Diejenigen mit großer Leidenschaft müssen sich unter Umständen mit mehr Schwierigkeiten und Entscheidungen auseinandersetzen als du. Ihre Zuständigkeit ist größer.
Und so kommen Wir darauf zurück, diesen inneren Impuls herzunehmen, der dich vorwärts bewegt. Es ist eine gute Sache, dass viele um zu leben arbeiten müssen, da sie sonst nicht arbeiten würden.
Wirst du Arbeit als einen Segen betrachten? Wirst du berücksichtigen, dass es viele gibt, die es lieben würden, in deiner Position zu sein?
Wenn dein Herz und deine Seele augenblicklich nicht in deiner Arbeit zu liegen kommen, würdest du bitte dein ganzes Herz und deine Seele in die Arbeit stecken? Wirst du dich selbst hineininvestieren? Wirst du ihr das Beste geben, was du zu geben hast? Wirst du ihr alles geben, was du wert bist? Das wird deine Arbeit nicht schwerer machen. Das wird deine Arbeit leichter machen.
Lasse es dir gleichgültig sein, was die anderen tun. Ich bitte dich, die Extrameile zu gehen. Ich bitte dich darum, reichen Service zu geben.
Lasse Mich dich fragen, für wen du arbeitest? Arbeitest du für Jemand, der dein Boss genannt wird, oder für eine Firma, oder für dich selbst? Wenn du mit „Ja“ geantwortet hast für eine dieser Möglichkeiten, dann liegst du falsch. Du arbeitest für Mich, es ist für Mich, für den du alles gibst.
Wisse bitte, wie sehr Ich deine Arbeit schätze. Ich schätze alles, was du tust. Mache deine Arbeit einfacher, indem du weißt, in wessen Anstellung du bist, und gib, als ob du tatsächlich Mir geben würdest.
[Stefan]
6.2.08
HEAVEN # 2630 – Sei ein Mensch, der gibt!
Gott redete …
Du magst sagen, dass ein Mensch manchmal nicht Reichtum ersehnen sollte, sondern bloß seinen Lebensunterhalt. Er mag in der Erde kratzen, und seine Saaten werfen keinen Ertrag ab. Er hat sieben magere Jahre, in denen sein Korn nicht wächst und seine Schafe sich nicht mehren.
Eine Dürreperiode befällt sein Land. Vielleicht wird es indes zudem überflutet. Er kann unter äußeren Umständen leiden, die nichts mit seinem persönlichen Antrieb zu tun haben. Er mag den größten Antrieb der Welt haben, und dennoch sprießen seine Saaten nicht, und er bleibt hungrig. Ja, ein Mensch mit einem außerordentlichen persönlichen Schwung kann große Schritte nehmen und zielstrebig seines Weges gehen, und immer noch tragen seine Bäume keine Früchte. In der Tat kann er ein Opfer der Umstände sein, und dennoch braucht er sich nicht als Opfer zu empfinden.
Unter denselben Vorzeichen kann ein anderer Mensch großen Besitz erlangt haben, welcher nicht seinem eigenen Verdienst erwächst, sondern ebenfalls aus den Umständen oder dem, was als eine überraschende Schicksalswendung bezeichnet wird. Der reiche Mensch sollte sich genau so wenig als Quelle seines großen Geschicks betrachten, als der arme Mensch an sich selber zweifeln sollte wegen seines Hungers. Kein Mensch sollte sich benachteiligt fühlen.
Ja, ja, Ich weiß, dies ist leichter gesagt als getan.
Kein Mensch sollte ein Bettler sein. Niemand sollte hungern. Jeder Mensch sollte geben. Niemand sollte bitten müssen. Dies ist der Geisteszustand, aus dem heraus Ich spreche, erfasst du das? Niemand sollte die Zeichen in seinem Herzen tragen, die ausdrücken: „Ich bin benachteiligt.“ Genauso wenig sollte jemand das Zeichen in seinem Herzen tragen, das besagt: „Ich bin ein Wohltäter.“ Freilich ist jeder Mensch dazu bestimmt, ein Wohltäter zu sein.
Der Magen des einen Menschen mag voll sein, während der eines anderen leer ist, dennoch ist das Herz keines Menschen voll, solange noch Hunger auf der Erde herrscht.
Vielleicht sagst du, es gibt wunderbare Gruppen von Menschen, die Brot für die Armen verteilen, aber noch immer müssen diese Gruppen bitten und betteln, um etwas an die Armen verteilen zu können. Du magst bemerken, dass es Gruppen von Menschen gibt, die der Welt Gott geben, aber auch diese müssen betteln. Du magst bemerken, dass es Gruppen gibt, die wohlhabend sind, Gaben fließen ihnen zu, welche sie wiederum weitergeben. Dein Herz fragt nach dem Unterschied. Warum ist nicht alles gerecht auf der Erde und alles Gute wird belohnt? Warum ist es manchmal so schwierig, die Mittel zum Geben zu haben, selbst wenn dein Herz kein anderes Begehren innehat?
Geliebte, was lässt euch glauben, dass nicht alles Gute belohnt würde? Von außen betrachtet, könnt ihr nicht erkennen, welche Gruppe die größte Belohnung erhält. Genau so, wie es mit jedem Individuum in der Welt verhält, ist es auch mit Gruppen. Von außen kann nur das Außen betrachtet werden. Die Umstände erzählen nicht die ganze Geschichte. Lasse das Ergebnis in dem Handeln inbegriffen sein. Preise die Handlung, nicht das wahrgenommene Resultat.
Es gibt viele Begebenheiten in der Welt, bei denen die großartigen Geschenke nicht gesehen werden können, nicht so leicht, vielleicht niemals, oder auch einfach nur später gesehen werden können. Das Erkennen der Belohnung ist nicht der Wert der Belohnung. Das Beste ist es, sich im Leben fortzubewegen, ohne einen Gedanken an eine Belohnung zu verschwenden. Etwas tun in dem Gedanken, eine Belohnung dafür zu bekommen, heißt, den Wagen vor das Pferd spannen.
Ein weiterer Grund ist, dass ihr, wenn ihr über eine Belohnung nachdenkt, ebenfalls ihr Gegenteil mit einschließt. Demnach, denkt weder über Belohnung, noch über Unwürdigkeit nach. Bedenkt das, was ihr tut, und das, was ihr gebt, und lasst euer Tun und euer Geben den eigentlichen Verdienst sein.
So ist es mit einem Menschen als einzelnes Wesen. Richte deine Aufmerksamkeit nicht auf ein „Dankeschön“ von irgendjemand. Du benötigst keinen Dank, noch nicht einmal eine Kenntnisnahme.
Genau so mit dem Leben in der Welt im Allgemeinen: Auch hier braucht ihr alle keine Danksagungen oder Rückmeldungen. Sprecht euch selber Dank aus! Seid sehr dankbar dafür, dass ihr Menschen seid, die geben können, und gebt ohne einen Gedanken an eine Erwiderung. Gestattet euch die Freiheit, von einer Antwort unabhängig zu sein. Ihr braucht keine Empfangsbestätigungen. Eure Herzensangelegenheit ist alleine das Geben.
7.2.08
Heaven # 2631 Unter allen Widersprüchen
Gott redete …
Selbst auf der Oberfläche, führst du zwei Leben, vielleicht drei. Da ist das Leben, das du darstellst, und das Leben deines Herzens, und das Leben deines Geistes. Alle diese Leben gehen womöglich auseinander. Keines von ihnen ist stimmig.
So wie du wächst, wird sich der Unterschied mindern. Bald werden dein äußeres Leben und die Worte in Einklang stehen mit deinem Geist und deinem Herzen. Du wirst nicht eine Sache sagen und eine andere denken. Dein Herz und Geist werden sich treffen. Deine Worte und Handlungen werden übereinstimmen. Du wirst nicht länger Hintergedanken oder heimliches Flüstern unter deinem Atem haben. Du wirst dem Leben wirklich offen gegenüber sein, ohne vorgefasste Ideen. Es wird kein Täuschen deiner Selbst oder anderer geben.
Von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet, hast du möglicherweise zwei gleichzeitig durchziehende Fäden in deinem Leben. Ein Faden webt spontan deine Freude. Du hast Freude. Du genießt. Du lachst. Du bist beteiligt. Alles ist gut. Es ist wahr.
Und dann ist unter dieser spontanen Freude ein laufender Faden, der dich an das Vergehen von Zeit erinnert, der sich an die Vergangenheit hält, die dir sagt, dass dieser gute Moment nicht anhalten wird, und so fühlst du gleichzeitig Traurigkeit mit deiner Freude. Dieser unterliegende Faden mag überdies noch andere Kommentare abgeben. Aber in allem erzählt er dir, dass diese Freude zeitlich begrenzt ist.
Einige von euch sind womöglich unter der Dominanz von Traurigkeit aufgewachsen. Ihr habt sie vielleicht vererbt bekommen. Ihr mögt sie gelehrt bekommen haben. Möglicherweise habt ihr gelernt, dass Leben Schuften und Schwierigkeiten darstellt, dass dies die Realität des Lebens ist.
Und dann mag es noch eine andere Strömung geben, die dir sagt, dass keines von beidem wahr ist. Traurigkeit nicht. Glücklichsein ebenfalls nicht. Alles aufgesetzt.
Und dennoch, unter all den Widersprüchen bin Ich, und Ich sage dir, dass die einzig reale Sache Liebe ist. Ich sage dir, dass du aus Licht gemacht bist. Der Kontrast zwischen dem, was du Mich sagen hörst, und dem, was du in der Welt siehst, ist beinahe zu stark, um ihn zu ertragen, und so machst du dir eine weitere Traurigkeit zueigen. Du fühlst dich so traurig, dass du nicht immer Freude empfindest. Du fühlst dich so traurig, dass du die Entfernung siehst zwischen dem, was Ich sage, und dem, was du siehst. Du weißt, dass da so viel mehr ist, als du augenscheinlich Tag für Tag lebst. Und doch, wenn Ich von ewiger Freude spreche, weißt du genau, was Ich meine, und du sehnst dich danach, wie sehr sehnst du dich danach.
Manchmal hast du das Gefühl, dass Ich dir einen Packen Süßigkeiten hinhalte. Ich lasse dich kosten, und dann denkst du, dass Ich die Süßigkeiten hinter Meinem Rücken verberge und dich ködere für eine weitere und tiefere Jagd nach den himmlischen Süßigkeiten. Du willst es so sehr, und du kommst so nah heran und doch so weit entfernt.
Sei froh, dass du weißt, dass so eine Süßigkeit existiert.
Gehe weiter und wisse, dass das, was Ich sage, wahr ist. Die Süße, die du suchst, liegt in dir selbst. Ich verstecke sie nicht vor dir. Du versteckst sie vor dir selbst. Du verführst dich. Du legst dir selbst das Durchbuchstabieren auf. Du hypnotisiert dich, du habest zu warten, um all die Wahrheit zu erfahren, über die Ich dir erzähle, und von der Du tief im Innern weißt, dass sie so ist. Noch verleugnest du dich.
Verstehe Mich nicht so, dass du mit deinen Fingern schnippen könntest, und der ganze Himmel in einem Augenblick vor dir in Erscheinung tritt. Dennoch will Ich, dass du weißt, dass du den gesamten Himmel in diesem Augenblick in dir enthältst. Selbst wenn du jetzt nicht alles hervorziehen kannst, kannst du dennoch da hineindippen. Du tauchst darin ein. Du gehst zu diesem Reservoir in dir, um zu trinken.
Eines Tages in Kürze, früher als du denkst, wirst du wirklich deinen Durst löschen können. Zeit wird wegschmelzen, und du wirst aufsteigen von dort, wo du wähnst, jetzt zu stehen. Angleichung mit all dem, was du erwünschst, wird zur täglichen Erfahrung werden. Du wirst für dich selbst wissen, dass das, was Ich sage, wahr ist, und du wirst wissen, dass es für euch wahr ist, Geliebte, so wie es immer gewesen ist.
[Stefan]
8.2.08
HEAVEN # 2632 Geh‘ einfach weiter deinen Weg!
Gott redete …
Ich weiß von dem Herzeleid, das manchmal auf euch niedergeht, wenn ihr es am wenigsten erwartet. Erwarteterweise oder nicht, es schmerzt. Aber sogar, wenn ihr fühlt, dass euer Herz bricht, wisst ihr, dass der Ärger sich auflösen wird, und dass, im Verhältnis gesehen, euer schlimmster Ärger immer der gegenwärtige ist. Sogar im Moment des Herzschmerzes wisst ihr, dass die scheinbare Ursache in Wahrheit nicht ganz so furchtbar ist, wie ihr es empfindet. Ihr könnt es so noch so schlimm oder so schwierig haben, dennoch wisst ihr, dass es unzählige Menschen in der Welt gibt, die froh wären, lediglich von euren Sorgen belastet zu werden. Möglicherweise ist, was eure Herzen verletzt, überhaupt nicht der Aufmerksamkeit und des Leides wert, die ihr damit verbindet.
Ja, es ist einfach, zu sagen, dass es überhaupt keine Rolle spielt. Es ist leicht, zu sagen, dass der Schmerz, den ihr empfindet, verschwinden wird.
Ich bedauere jede Qual, die ihr fühlt. Es tut Mir leid, dass allzuoft der Schmerz, von denjenigen zu kommen scheint, die ihr am meisten liebt. Ich bedauere, dass ihr überhaupt Herzeleid empfindet. Ich will damit nicht leichtfertig über euch hinweggehen, Geliebte, und dennoch muss Ich euch mitteilen, dass ihr selber der Grund seid für euer eigenes Leid.
Werdet ihr euren Sinn für das Weh abschütteln? Werdet ihr zugeben, dass ihr die schmerzhaften Gefühle nicht immer und immer wiederzukäuen habt? Könnt ihr jetzt nicht einfach eure verletzten Gefühle ziehen lassen? Verwundete Gefühle sind überdies schwierige Gefühle, und sie sind schwer zu ertragen. Ich würde es gerne haben, wenn ihr auf sie verzichten könntet. Sofern euer Leid euch nicht wert und teuer ist, lasst es einfach los. Jetzt ist ein neuer Augenblick.
Wenn ihr einen Koffer tragt, und er zu schwer wird, stellt ihr ihn ab. Werdet ihr mit euren Problemen genauso umgehen?
Wenn ihr eine gefüllte Mülltüte habt, bindet ihr sie sorgfältig zu und tragt sie zur Mülltonne, oder stellt sie für die Müllabfuhr draußen an den Straßenrand. Könnt ihr mit euren Schmerzen nicht ebenso umgehen? Bitte, haltet nicht an eurem Leid fest!
Regnet es, so wisst ihr, es wird auch wieder aufhören. Ihr braucht euch nicht quälen wegen des Regens. Obwohl ihr den Regen nicht wolltet, regnete es dennoch. Nun könnt ihr euch abtrocknen. Nasswerden ist nicht das Ende der Welt, und genauso wenig trifft dies auf eure Probleme zu. Eure Schwierigkeiten sind desgleichen nicht das Ende eures Glücks. Ihr werdet wieder Glücksgefühle haben.
Scheint euer Herz zu brechen, so denkt ihr, Herzschmerz sei euer Lebensthema. Aber die ganze Zeit über ist dies das Glück!
Ich gab euch eine Mitgift an Glück. Ich habe keine Tasche mit Kummer für euch gefüllt. Was wäre, wenn diese kürzlich erlebte unglückliche Situation, die sich ereignete, in Wirklichkeit etwas Gutes birgt? Was wäre, wenn ihr etwas gehört hättet, das zu hören wichtig für euch war? Ihr wolltet es nicht hören, dennoch, ob richtig oder falsch, es könnte mit der gleichen Berechtigung etwas sein, was gut ist für eure Kenntnisnahme. Zumindest veranlasst es euch dazu, euren Standpunkt zu verändern. Um die Ecke gehen ist keine schlechte Angelegenheit. Eine tiefe Wandlung in euren Sichtweisen mag euch hart erscheinen, letztendlich kann sie aber gut sein. Du findest heraus, aus welchem Stoff du gemacht bist. Du bestehst aus einem stärkeren Material, als du es bisher geahnt hast. Dein Rückgrat ist gerader geworden. Wenn du deinen Sinn für Düsterheit ziehen lässt, wirst du wissen, dass es dir gelungen ist, einen Berg zu erklimmen. Du befandest dich in einem Tal. Nun kannst du einen noch höheren Berg besteigen, zu einem weiteren Höhepunkt streben, von dem aus du noch weiter und noch klarer sehen kannst.
Du bist wirklich vollkommen. Selbstverständlich bedeuten dir deine Gefühle sehr viel, aber das Ausmaß, an Bedeutung, das du deinen Gefühlen zuschreibst, wird nicht förderlich sein. An Gefühlen anhaften, welche dir oder einem anderen schaden, ist sicherlich nicht das, was du dir wünschst.
Oftmals im Leben ist das, was du zu tun hast, ganz einfach. Zucke mit den Schultern, und gehe weiter deinen Weg!
9.2.08
Heaven # 2633 In Gottes Umarmung
Gott redete …
Statt so oft darüber nachzudenken, worüber du mit dir selbst unglücklich bist, würdest du dich bitte mit dem Gedanken befassen, wie glücklich du Mich machst? Du hast doch nicht etwa gedacht, Ich wäre unglücklich mit dir, oder? Ich bin sehr glücklich mit dir. Es ist eine gute Sache, dass Ich nicht mit deinen Augen sehe, sonst wäre auch Ich bedrückt. Zum Glück sehe Ich mit meinen großen Augen der Liebe.
Wenn Ich auf dich sehe, dann sehe Ich einen menschlichen Engel, eingefangen im Netz seiner oder ihrer Gedanken. Aber Ich sehe nicht das Netz. Ich sehe dich.
Wenn Ich auf dich schaue, sehe Ich einen menschlichen Engel, der versucht seinen Weg aus einem Labyrinth zu finden. Ich sehe nicht das Labyrinth. Ich sehe dich.
Wenn Ich dich sehe, bin Ich glücklich, dich zu sehen. Jedes Mal, wenn Ich dich sehe, bin ich glücklich. Selbstverständlich bin Ich das. Ich sehe euer Licht, Geliebte, und ihr füllt Mein Herz mit grenzenloser Freude. Ob ihr nun an eurem höchsten oder tiefsten Punkt seid, es ist so. Ihr, ihr seht Höchstes und Tiefstes, aber Ich sehe das nicht. Ich sehe euch in der Wahrheit Meines Lichts, ohne all die Verschönerungen, für die ihr so viel Zeit und Energie verwendet.
Ich glaube nicht an die Erfindungen, an die ihr glaubt. Ich fahre keine Achterbahn mit eurer Geschichte. Sie ist für Meinen Geschmack ein zu sprunghafter Ritt. Ich trage einfach euch und die Wahrheit über euch in Meinem Herzen. Ich reise auf der Erde, aber Ich bin nicht erdgebunden. Ihr seid es ebenfalls nicht, nur, dass ihr euch dessen noch nicht so bewusst geworden seid. Ihr könnt eure Geschichten gehen lassen. Ihr müsst nicht an sie glauben. Auch du, kannst das Drama loslassen.
Genau genommen, müsst ihr nicht unbedingt das Drama loslassen. Haltet es einfach nicht mehr so fest. Ihr steht über jeder Geschichte. Eure Geschichte ist nicht das, woraus ihr gemacht seid. Ich bin das, woraus ihr gemacht seid. Habe Ich das nicht schon früher gesagt?
Das, was ihr die Realitäten des Lebens nennt – oh, du meine Güte- das sind Fantasien. All dieses Abgehen der Liebe, was ihr so sehr kritisiert, das sind die aufgesetzten Portionen eures Lebens. Sie sind das Verlassen der Wahrheit. Ewige Liebe ist die Wahrheit deines Lebens. Zu oft seht ihr ewige Liebe wie einen hoffnungslosen Wunsch an, einen geschaffenen Wunsch, als ob es eine Unmöglichkeit wäre, als ob Ich übertreiben würde. Ich wünschte, ihr würdet Mir mehr zuhören. Das was ihr Wunschdenken nennt in Bezug auf Frieden und Liebe in der Welt, ist die Realität. Das ist es, was Leben ist, Geliebte. Das ist es, was es ist, und das ist alles, was ist.
Das Leben ist nicht dieses Aufgeplusterte, worauf ihr soviel Aufmerksamkeit verwendet. Nehmt Teil am Spiel, Geliebte, aber glaubt nicht so sehr daran. Es ist nur ein Spiel. Es ist nur eine Randbemerkung von der Wahrheit des Lebens. Es ist ein Spiel. Mir ist bewusst, dass du selbst Spiele sehr ernst nimmst. Du glaubst, dass wirklich etwas passiert ist, wenn du gewonnen oder verloren hast. Es hat schon Schlägereien gegeben über ein Kartenblatt im Poker. Bis zu welchen Extremen von Unsinn gehen doch Meine geliebten Kinder. Es wäre genug da, dich zum Lachen zu bringen, oder?
Okay, dann lasst uns zusammen lachen. Lasst uns das Leben lieben, das ihr so ernst nehmt. Lasst es uns an seinen Platz stellen und es genießen, ohne von ihm beladen zu sein. Verwirf die Idee von Last, so wie du morgens die Bettdecken beiseiteschiebst. Wirf Last weg und erhebe dich über sie. Statt dass die täglichen Vorfälle dich rütteln, würdest du bitte zu Meinem Herzen aufsteigen und in dem Angenehmen Meiner Umarmung verweilen?
Du kannst es tun. Ich weiß, du kannst es. Du kannst in Meinem Herz etwas länger verweilen. Du musst nicht zulassen, dass die Vorfälle des Tages wie Scharmützel sind, die dein Gewahrsein von Mir wegnehmen und es zu den Dingen hinleitet, die der Tag bringen mag. Schaffe Meinen Stempel auf dein Leben. Sieh das Leben auf Meine Art.
[Stefan]
10.2.08
Heavenletter # 2634 Die Lieblosigkeit von Verurteilungen
Gott redete …
In der Unvollkommenheit liegt die Vollkommenheit.
Ich weiß, dass du es am liebsten hättest, wenn alle anderen Menschen genau so denken würden wie du selber, alles so sehen würden wie du selber, so leben würden wie du selber, und noch immer würde es dich nicht glücklich machen. Schnell genug wärest du es leid, dass einfach jedes Wesen genau so ist wie du. Du würdest um Vielfalt bitten. Du würdest nach dem fragen, was du heute Unvollkommenheit nennst, und wüsstest, dass alle Persönlichkeiten, gleichgültig, wie sehr sie sich von dir unterscheiden, dir unabhängig davon Freude bereiten können. Dann wärest du froh, dass es solch eine Menge von abweichenden Lebensstilen in der Welt gibt, und würdest sie begrüßen. Nicht länger wärest du mürrisch, weil jemand anders andere Ideen hat als du, sich auf eine andere Art kleidet, und ihr oder sein Liebesleben sich von deinem unterscheidet.
Es wird eine Zeit kommen, in der du die Beurteilungen aufgeben wirst. Beurteilungen machen Unterschiede untragbar. Die Unterschiede sind einfach Unterschiede. Dein Denken darüber macht sie unerträglich.
Es gibt eine Neigung, deine Unzufriedenheit anderen Menschen zuzuschreiben, so als seien sie verantwortlich für deine unausgewogenen Gefühle.
Fühlst du dich stark, weil du glücklich bist, berühren dich dieselben Worte oder Aktionen, die dich an einem anderen Tag verletzen, einfach überhaupt nicht. Wenn du glücklich bist, das Leben wundervoll findest, gibt es kaum etwas, was dein Glück unterbrechen könnte. Dafür bist du einfach zu glücklich. In dir drin fühlst du dich so gut, dass alles andere schier abperlt wie Wasser von deinem Rücken. Du wirst mehr und mehr die Erfahrung machen, dass die Angewohnheiten, die dich jetzt noch verärgern, keine Kraft mehr haben werden, dich durcheinander zu bringen. Bald schon wirst du zu ganzheitlich denken, als dass dich Kleinigkeiten von deinem Glücksgefühl trennen könnten.
Der Schlüssel zum Glück liegt in dir. Alle Unzufriedenheit ebenfalls. Es ist sehr wichtig für dich, zu erkennen, dass die Welt sich nicht zu wandeln hat, damit du glücklich bist. Die Welt ändert sich in jeder Minute. Du kannst dies auch ein wenig tun.
Fast alle Menschen denken, dass sie es besser wissen als irgendjemand anderes. Das ist weit verbreitet! Lebt euer Leben, und lernt nach wie vor von allen anderen. Die Hauptsache, die es zu lernen gilt, Geliebte, ist, die Hände aus dem Leben der anderen Menschen herazszuhalten. Dies bedeutet mehr als „Leben und leben lassen“. Es ist nicht bloß sich heraushalten aus dem Leben und der Art und Weise, wie Andere es gestalten. Es umfasst auch ein Verständnis, manchmal in den Arm nehmend, wenn nicht für euch, dann für sie.
Unabhängig davon, ob ihr den Lebensstil eines anderen Menschen annehmen könnt oder nicht, steht es euch nicht zu, ihn zu missachten.
Gewohnheiten, Geliebte, sind einfach bloß Gewohnheiten. Tatsache ist, dass Urteilen eine bedeutende und altehrwürdige Gewohnheit gewesen war. Ihr fühltet euch sogar stolz in Bezug auf eure Urteile, als machten sie euch zu etwas Besserem als irgendeinen anderen Menschen. Ihr sollt wissen, dass jeder Mensch seinen Platz hier auf der Erde, die ihr bewohnt, einnehmen darf, und berechtigt ist, zu leben, wie er lebt. Niemand muss mit euch übereinstimmen, Meine Lieben.
Genauso wenig müsst ihr mit irgendeinem Menschen übereinstimmen.
In den Begriffen des Verurteilens mögt ihr sagen, dass Menschen falsche Dinge tun, wie etwa morden, wie etwa betrügen, stehlen, alle Gebote brechen, die ihr als gut und wahr erlernt habt. Ihr müsst ein solches Fehlverhalten nicht unterstützen. Dennoch braucht ihr euch deshalb nicht als höherwertig und mächtig zu fühlen. Diejenigen, die Heimlichkeit und Mord nutzen, die ihr Leben auf Unfreundlichkeit und Selbstsucht gründen, haben andere Gebote gelernt als ihr, Geliebte. Irgendetwas in ihrem Leben hat sie dies gelehrt, und sie haben gelernt, genau so, wie ihr gelernt habt. Es war eine Wahl, und dennoch seid ihr genau so gelehrt worden wie sie, und ihr und sie wurden unterwiesen und alle trafen ihre Wahlen. Vielleicht hatten sie zudem keinen Lehrer, und sie haben sich selber einen Weg ausgedacht, um ihr Unglück zu gewährleisten. Möglicherweise war es alles ihre eigene Idee. In jedem Fall trafen sie ihre Entscheidungen, so wie ihr eure getroffen habt. Sie haben die Liebe verlernt. Und nun lernt ihr zu lieben, und ihr lasst die Lieblosigkeit des Bemessens hinter euch!
HEAVEN # 2635 – 14.2.2008 – Something That Will Change Your Life
Etwas, was dein Leben verändern wird
Gott redete …
Bist du mit Mir einverstanden, dann, wenn du dich entspannen würdest, wäre das Leben leichter? Stimmst du dem bei, dass Spannung von …. naja Spannung kommt? Bestimmt, Spannung brütet Spannung aus.
Geliebte, wenn ihr euch verspannt, was passiert da? Ihr widersetzt euch etwas. Vielleicht wisst ihr nicht einmal, was ihr euch widersetzt. Ihr bereitet euch für einen Kampf vor. Vielleicht erwartet ihr, dass das Leben euch Schwierigkeiten bereiten wird, und deswegen richtet ihr euch im Voraus darauf ein und verspannt euch. Ihr nehmt eure Fäuste hoch. Ihr möchtet nicht, dass man euch bei einem Schläfchen findet.
Darf Ich vorschlagen, dass ihr euch in der Tat bei einem Schläfchen finden lassen könnt? Dann könntet ihr ohne größeren Widerstand sein.
Vielleicht habt ihr gedacht, das Leben sei euer Gegner, ein schwarzer Mann, darauf vorbereitet, euch zu fangen. Wenn das eure Position ist, was anderes könnt ihr dann tun als zu kämpfen? Selbstverständlich, seht ihr euch einer Geißel gegenüber, so würdet ihr euch ihr widersetzen. Wartet, bis eine Geißel herauskommt, um gegen euch anzugehen, und kämpft vielleicht nicht einmal dann.
Es würde euer Leben ändern, wenn ihr euch nicht anspanntet. Glaubt ihr Mir das?
Damit ihr aufhört, euch zu verspannen, muss sich etwas ändern. In den meisten Fällen musst das du sein. Du kannst das. Nocheinmal, Wir sprechen vom Loslassen. Lasse das Bedürfnis los, zu schützen, zu verteidigen oder dich in irgendeiner vorher bestimmten Weise zu präsentieren. Lasse die Vergangenheit und lasse die Zukunft in Ruhe. Sie kommen ganz gut mit sich selbst klar, ohne dass du über sie hin und her grübelst.
Was denn ist es, das dich dazu bringt, du habest an etwas festzuhalten, oder es zu verhindern, oder dich dahingehend zu überzeugen oder dich davon abzubringen? Brennt es irgendwo, dann macht es für dich durchaus Sinn, dass du um dein Leben rennst. Geliebte, die meiste Zeit brennt es nirgendwo, und gleichwohl rennt ihr, als ob euer Leben davon abhänge. Lasst es nicht zu, dass euer Leben eine Feuersirene neben sich hat. Lasst euer Leben nicht zu etwas Furchtsamem werden. Sobald Probleme euer Leben betreten, wirkt es so, als könnten eure Machenschaften sie ohnehin nicht verhindern. Ja es ist sogar möglich, dass eure Sorgen sie antreiben, dass sie ihnen ein Bett bereiten, dass die Probleme durch die Position, die ihr einnehmt, sich eingeladen fühlen, durch die Pose eines Kämpfers, der nach einem Rammbock Ausschau hält und ihn irgendwie zu sich herzieht. Sich Sorgen ist wie ein Rammbock, nichtwahr? Er kommt fortlaufend auf dich zu und stößt alles aus dem Weg.
Geliebte, es gibt Zeiten zum Sitzen, und Zeiten zum Aufstehen. Und zu all diesen Zeiten ist euch Anspannung nicht dienlich. Sie verkrampft euch.
Sobald ihr entspannt seid, greift ihr ein. Sobald ihr verspannt seid, koppelt ihr euch aus. Ihr widersetzt euch selbst. Versucht, euch im Leben öftersmal zurückzulehnen, egal, worin ihr gerade steht. Legt euch hin. Sagt Mir, welche Freude liegt bloß in der Anspannung? Spannung hat lediglich die Macht, die du ihr verleihst. Das ist ein gut bekannter physischer Fakt, dass dasjenige, dem du dich widersetzt, stärker wird. Warum sollte das nicht auch auf feineren Ebenen der Fall sein?
Man sagt, das, wovor du dich fürchtest, wird bei dir eintreten. Du bist auch ziemlich vertraut mit der Redeweise, gleich und gleich zieht sich an. Sind sie nicht gleich?
Dasjenige, dem du dich widersetzt, bestärkst du. Dasjenige, was du einlädst, das bestärkst du.
Möchtest du ein wenig leichtfüßiger mit dem Leben sein, es in deinen Schritt hineinnehmen, mit ihm entlanggehen?
Du willst vielleicht sagen: »Also, Gott, ich würde mich ganz bestimmt entspannen, wenn ich wüsste wie.«
Da möchte Ich gerne den Vorschlag machen, dass du lernst wie. Beginne damit, indem du dich entsinnst, dass du dich gerne entspannen möchtest. Und dann atme, und dann lasse nach. Lasse die Eile hinter dir. Geliebte, entlasst eure gespürte Nachfrage nach Spannung.
12.2.08
HEAVEN # 2636 Gott, das Licht
Gott redete …
Jeder Mensch in dieser Welt spielt eine Rolle. Im allgemeinen Sprachgebrauch gibt es die „good guys“ (guten Jungs) und die „bad guys“ (bösen Jungs). Manchmal ist es nicht so einfach, sie zu unterscheiden. So ziemlich jeder Mensch stellt eine Mischung aus guten und bösen Anteilen dar. Verstehe bitte, Ich benutze die Wörter „gut“ und „böse“ so, wie du dies tust.
Manchmal spielst du die eine Rolle, und im nächsten Moment eine andere. Es hängt auch ab von der Szenerie, in der du dich befindest, und davon, welche anderen Akteure beteiligt sind.
Deshalb trägst du von Zeit zu Zeit den Hut eines Helden, und dann auch wieder den eines Schurken. Ohne Rücksicht darauf, welchen Hut auch immer du gerade trägst- es ist bloß ein Hut. Dieser Hut bist nicht du. Genauso wenig liegt deine Glückseligkeit wirklich in der Rolle, die du spielst, oder jedenfalls nicht für eine längere Zeit. Du magst dieses Stück vorziehen oder jenes. Du magst in einer Rolle besser sein als in einer anderen. Du magst ein vollendeter Schauspieler sein.
Und immer noch bleibst du lediglich ein Schauspieler. Ob dir applaudiert wird oder ob du ausgebuht wirst, in beiden Fällen bist du der Spieler einer Rolle. Der Applaus und die rohen Eier sind der Lohn für die Rolle, die du spielst.
Manchmal folgst du einem Skript. Dann wieder improvisierst du. Es kann eine Komödie sein, und beim nächsten Mal ein Drama, jedoch sind alle Stücke Komödien von Fehltritten, Stücke voller Versuch und Irrtum, wie im Leben. Die „Story“ scheint nur das Ding zu sein. Das Spiel scheint das Ding zu sein. Dennoch, wahrhaftig, ist es das darin enthaltene Licht, auf das es ankommt. Egal, wie sehr es zu erkennen oder wie abgeblendet das innere Licht sein mag, es ist dieses Licht, das scheint. Licht – davon hängt die Geschichte ab.
In dieser Welt bist du verstrickt in kreative Dramen. Auf der Bühne oder hinter der Bühne, du bist ein Schauspieler.
Eure Glückseligkeit liegt nicht in der Rolle, die ihr spielt. Eine Strömung verläuft im Untergrund, unterhalb all eurer Rollen. Dies ist das Licht. Dies ist die Liebe. Ich bin 100 Prozent, 1000 Prozent Unendliche Liebe. Ich bin Gott, das Licht. Ihr mögt in eurem Schauspiel gefangen sein. Ich bin verbunden mit dem Licht. Ich spiele nicht die Rollen, die ihr spielt. Ich bin der Strom, der allem zugrunde liegt. Ich bin nicht der Schauspieler. Manchmal spielt ihr Liebesszenen, und manchmal spielt ihr das Chaos. Ich bin weder derjenige, der Liebesszenen spielt, noch derjenige, der sich dem Chaos überlässt. Ich kann nicht weniger sein, als Ich bin, und Ich bin Liebe, nicht eine Liebesszene, sondern die Liebe höchstpersönlich. Ein Schauspieler spielt eine Rolle. Ich bin kein Schauspieler. Ihr seid Schauspieler, dennoch sind die Schauspieler ebenfalls nicht ihr. Selbstverständlich werde ich der Handelnde genannt. Ich bin der Ausführende. Es sind meine Tasche, aus denen ihr etwas herausgreift. Ihr könnt nichts ohne Mich tun. Durch Meine Energie tänzelt ihr über die Erde.
Allerdings geschieht nicht alles, was ihr tut, durch Meine Absicht, Geliebte. Dennoch bin Ich die treibende Kraft.
Es gibt einen Widerspruch. Mein Wille geschehe – ihr führt nicht immer Meinen Willen aus. Mein Wille ist, dass ihr in Freude und Glückseligkeit leben mögt. Helden und Schurken haben ihre eigene Definition darüber, was sie glücklich macht.
Ich habe weder kleinere noch größere Unüberlegtheiten erschaffen. Entsinnt euch des freien Willens, den Ich euch gegeben habe. Er ist dafür da, von euch eingesetzt zu werden. Auch wenn ihr das Gefühl habt, etwas könnte vorherbestimmt sein, ihr seid nicht in eine Rolle eingesperrt, außer, für eine gewisse Zeit, in der Rolle des menschlichen Wesens. In jedem Moment eures Daseins auf Erden könnt ihr die Rolle eines Engels ausprobieren. Ihr seid nicht einer Rolle verpflichtet. Ihr könnt die Rollen wechseln. Ihr könnt von der Bühne herabsteigen. Ihr könnt ein anderes Theater betreten.
Es sind keine leeren Worte, wenn Ich euch sage, ihr könnt genau die Rolle wählen, die ihr zu spielen wünscht.
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GOTT, DAS LICHT
Jeder spielt in der Welt eine Rolle. In allgemeinen Worten gesagt, es gibt gute und schlechte Menschen. Mitunter ist es nicht leicht, ihnen zu sagen, sie sollten sich auseinander halten. Jeder ist so ziemlich eine Mischung aus guter Mensch/schlechter Mensch. Ihr versteht, Ich benutze die Wörter gut und schlecht leichthin, so wie ihr sie gebraucht.
Zuweilen spielt ihr die eine oder die andere Rolle. Zuweilen hängt es davon ab, in welcher Szene ihr euch befindet, und wer die anderen Schauspieler sind. Umgeachtet dessen, welchen Hut ihr tragt, es ist bloß ein Hut. Der Hut ist nicht du. Auch liegt dein Glück eigentlich nicht in der Rolle, die du spielst, oder wenigstens nicht für länger. Es mag sein, du gibst dem einen oder anderen Part den Vorzug. Vielleicht bist du in der einen Rolle besser als in der anderen. Es mag sein, du bist ein vollendeter Schauspieler. Dennoch, du bist immer noch ein Schauspieler. Ob man dir nun applaudiert oder dich ausbuht, du bist immer noch ein Rolleninhaber. Der Applaus und die Kameraschwenks sind für die Rolle, die du spielst.
Gelegentlich folgst du einem Skript. Gelegentlich spielst du improvisierend. Hin und wieder ist es eine Komödie, und manchmal ein Drama, all die Stücke sind allerdings Komödien des Irrtums, Komödien des Versuchs und Irrtums, wie im Leben. Die Story ist die Sache. Das Stück ist die Sache. Dennoch, im eigentlichen ist das inwendige Licht die Sache. Gleich, wie sehr das Licht des Innern die Dinge deutlich unterschieden herausleuchtet, gleich, wie sehr das Licht gedämpft ist, es ist das Licht, das scheint. Licht – daran hängt die Geschichte.
In der Welt seid ihr mit kreativen Dramatiken verflochten. Auf der Bühne oder nicht auf der Bühne, ihr seid ein Schauspieler.
Euer Glück liegt nicht in der Rolle, die ihr spielt. Es existiert ein untergründiger Strom, der sich durch alle Rollen zieht. Das ist das Licht. Das ist die Liebe. Ich bin zu 100%, zu 1000% Unendliche Liebe. Ich bin der Gott des Lichts. Ihr mögt euch in dem Stück verheddern. Ich bin im Licht verheddert. Ich spiele nicht die Rollen, die ihr spielt. Ich bin der untergründige Strom. Ich bin nicht der Schauspieler. Manchmal spielt ihr Liebesszenen, und manchmal Chaos. Es ist nicht Ich, der die Liebesszenen spielt, auch bin Ich es nicht, der Chaos erzeugt. Ich kann nicht weniger sein, als Ich bin, und Ich bin Liebe, keine Szene, sondern die Liebe selbst. Ein Schauspieler spielt eine Rolle. Ich bin kein Schauspieler. Du bist ein Schauspieler, dennoch ist auch der Schauspieler nicht du. Klar, man nennt mich den Tuer. Ich bin der Tuer. Es ist Meine Tasche, nach der ihr greift. Ohne Mich könnt ihr nichts tun. Aus Meiner Energie heraus stolziert ihr auf der Erde herum. Indessen, nicht alles, Geliebte, was ihr tut, ist Meiner Absicht gemäß. Und dennoch bin Ich der Beweger.
Hier liegt ein Widerspruch vor. Mein Wille soll geschehen. Ihr tut nicht immerzu Meinen Willen. Mein Wille lautet, dass ihr in Freude und Glück lebt. Helden und Schurken haben ihre eigene Definition dessen, was es zum Glück braucht.
Ich schuf weder kleinere noch größere Unbedachtheiten. Entsinnt euch des freien Willens, den Ich euch gab. Es liegt an euch, ihn zu nutzen. Wie auch immer ihr euch eurem Empfinden nach vorherbestimmt seht, ihr seid nicht in eine Rolle eingeschlossen, außer zeitweilig in die Rolle des Menschlichen Wesens. Ihr könnt jederzeit auf der Erde auf eure Wahl hin die Rolle des Engels erproben. Ihr seid in keiner Rolle festgesetzt. Ihr könnt zwischen den Rollen hin und her schalten. Ihr könnt von der Bühne herunterkommen. Ihr könnt in ein anderes Theater eintreten.
Es geht nicht um tote Worte, wenn Ich sage, ihr könnt die Rolle wählen, die ihr spielen wollt.
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HEAVEN # 2637 – 16.2.2008 – Like the Still Waters
Wie die ruhigen Wasser
Gott redete …
Der Wert, in einem entspannten Zustand zu sein, ist einschneidend. Ihr braucht keine Spannung, um in der Welt zu überleben. Fakt ist, ihr werdet ohne sie besser gedeihen. Wieso bloß sollte ein Kind von Mir sich für Spannung entscheiden? Wenn ihr körperlich über etwas stolpert und euer Gleichgewicht verliert, ist es wertvoll, das wisst ihr, euch dann zu entspannen. Ihr wisst, ihr werdet leichter fallen.
So ist es auch im Leben. Wenn das Leben euch hinaufstolpert, ist es auch das Beste, euch auf dem Weg nach unten zu entspannen. In welcher Lage auch immer, es ist das Beste, mit ihr leicht umzugehen. Dachtet ihr etwa, Spannung sei euch förderlich? Das Gegenteil stimmt. Wer kann denken, wenn er verspannt ist? Spannung knüpft dich in Knoten zusammen.
Welche Schwierigkeit kann es denn geben, sobald du dich entspannst? Ja, etwas Unpassendes kann sich zutragen, dennoch, falls du entspannt bleibst und dich nicht verspannst, wirst du nicht am Boden zerstört werden. Spanne dich an, und jeder Schaden wird größer. Das ist so simpel wie eins und eins zusammenzählen.
Ich verstehe, ihr könnt nicht vom einen Augenblick auf den anderen Spannung abschalten, doch die Absicht könnt ihr haben, es euch in jeder Situation behaglich zu machen, in jeder Situation einem Zustand der Entspannung den Vorzug zu geben, dessen ungeachtet, wie ihr sie wahrnehmt. Anstatt sie als eine stressige Lage anzusehen, seht sie als eine Gelegenheit für euch an, Entspanntheit zu erlernen und somit zu einer Höheren Quelle geleitet zu werden.
Wenn ihr euren Zeh anstoßt, müsst ihr dann schwören? Wenn ihr etwas verkleckert, wozu sich darüber in Anspannung versetzen? Wenn ihr in Matsch hineintretet, wieso sich verspannen? Wenn ihr ein Glas zerbrecht, ist es bereits zerbrochen. Wieso dann euren Mund gespannt öffnen und euer Gesicht straffen? Das hilft überhaupt nicht. Das ist Anti-Hilfe.
Wenn euer Kind etwas verkleckert, welchen Vorteil soll es an sich haben, euch darüber her zu machen? Vielleicht haben eure Eltern euch nie darin unterwiesen, gut mit Schwierigkeiten oder Kritik umzugehen, euer Kind allerdings kann das von euch lernen, derweil ihr jeder Lage eure eigene Gabe ungezwungener Leichtigkeit spendet. Denkt einfach, ihr müsst euch nicht bei jedem Übergriff aufregen. Denkt einfach, ihr könnt für euer Kind ein Vorbild sein.
Ist das für euch ein neuer Gedanke, dass euch nicht bei jeder Kleinigkeit, auch nicht in größeren Dingen, schwindelig wird? Kann das Leben in all seinen Formen und Eigenheiten nicht schmackhaft sein? Du musst es auch dann nicht ausspucken, wenn es nicht nach deinem Geschmack ist. Die meisten Vorkommnisse im Leben sind Maulwurfshügel, dennoch, sofern es sich um einen Berg handelt, der vor euch steht, meint ihr dann nicht, ihn besteigen zu können? Meint ihr nicht, ihr könnt auf die andere Seite gelangen? Selbstverständlich, ihr werdet die andere Seite erreichen.
Was immer euch bestürmt, ihr werdet es überklettern. In der relativen Welt währt nichts für immer. Und auch dann, wenn ihr aus irgendeinem Grunde den Berg nicht besteigen könnt, seid ihr dann nicht immer noch auf dieser Seite des Berges ihr? Wenn ihr einen nahen Angehörigen verliert, seid ihr immer noch ihr. Ihr werdet einen Berg besteigen, ja, und ihr werdet Fortschritte machen. Der Schmerz wird weniger kräftig. Für das Schiff des Lebens werdet ihr erneut seetüchtig werden. Kommt es zu Krankheit, so wird es euch besser gehen. Auf jeden Fall wird es auf die eine oder andere Weise Heilung geben. Es mag sein, der Körper fällt hin. Du kannst lediglich aufsteigen. Was verschafft Spannung dir überhaupt an Gutem?
Auch dann, wenn du eine kurze Zeit in deinem Körper zu leben hast, koste aus, was da ist.
Wie süß wird das Leben, wenn du ins Auge fasst, dass du nur noch einen Tag mehr hast? Welchen irdischen Nutzen hat Spannung, Geliebte? Möchtest du in Betracht nehmen, sie loszulassen, und wie stille, ruhige Wasser zu sein?
HEAVEN # 2638 – 14.2.2008 – As Wonderful as You Are
So wundervoll, wie du bist
Gott redete …
Du bist am weitesten von jemandem entfernt, der einen Mord begeht, und dennoch, zu der einen oder anderen Zeit hattest du Mord in deinem Herzen. Räume das jetzt ein! Auch du wolltest, dass jemand vom Antlitz der Erde verschwindet. Wenn du an einem Groll aus der Vergangenheit festhältst und ihn nicht beseitigst, was anderes tust du dann, als letzten Endes jenen stark zu schwächen, der dich angegriffen hat?
Ich weiß, Meine Kinder lieben es zu denken, sie stünden an der Stelle drüber. Allerdings, Geliebte, auch ihr habt Unwahrheiten ausgesprochen. Hier und da habt ihr einen kleinen Betrug gemacht. Ihr habt schäbige Arbeit abgegeben. Ihr habt ein oder zwei mal einen anderen im Stich gelassen. Ihr seid zu schnell gefahren, und ihr seid von Ereignissen weggerannt, denen ihr euch nicht gegenübergestellt sehen wolltet. Ihr habt Fakten durcheinander gemischt. Ist das nicht wahr? Einmal ganz ehrlich zwischen Mir und euch, ist das nicht wahr?
So wundervoll, wie ihr seid, der Unterschied zwischen euch und jenen, die angeklagt werden, die ins Gefängnis gebracht und hingerichtet werden, ist eher eine hauchdünnere Linie, als es euch lieb ist zu denken.
Es ist nicht Mein Wille für alle, einander zu verletzen, noch auch, die vorgeblichen Besitztümer eines anderen fortzunehmen, und all diese unfairen Dinge. Es ist auch nicht Mein Wille, dass ihr jene im Wert herabsetzt, die schuldig dafür befunden werden, nicht eure Sicht zu teilen. Jemand hat das ausagiert, was du lediglich im Ärger gedacht hast. Geliebte, auf dem Feld der Versuchung seid ihr nicht Fremde. Ihr seid hin und wieder versucht worden. Der Unterschied zwischen euch und demjenigen, den ihr verurteilt, ist der, dass er in der Versuchung stand und ihr nicht widerstanden hat. Er handelte gemäß seinen widerständigen Gedanken, während ihr die euren nicht befolgtet.
Ich gratuliere euch. Ich bin froh, und Ich bin dankbar. In jeder Hinsicht habt ihr das Rechte getan. Euer Bruder, der für schuldig befunden wurde, war nicht so weise wie du, und er ist gefallen. Vielleicht war er nicht so gesegnet wie du, und du bist nicht so tugendhaft, wie du gerne von dir denkst. Vielleicht hattest du Glück. Mit Sicherheit, du hattest Glück, weniger schlimme Wahlen zu treffen.
Es existiert obendrein die Wahrnehmung, nach der der Schädigende – so schwer es auch sein mag, es zu akzeptieren, mitnichten genau auf die Weise, wie die Welt es sieht – eine schlechte Tat ausführte, sondern, vielmehr dass er zu etwas einen Dienst leistete. Zum allermindesten kannst du einräumen, dass seine schändlichen Handlungen dir dafür dienen, deinem Streben, ehrbar zu sein, eine Stärkung zukommen zu lassen.
Ich entschuldige Mich nicht, Geliebte, da Ich keine Entschuldigung habe, die Ich zu machen habe. Ich werfe niemanden fort. Egal, welches Weltverbrechen begangen wurde, Ich sage nicht, diejenigen, die es begangen haben, seien von keinem Nutzen. Ich sage nicht, sie sind wertlos. Es mag sein, in ihren Angriffen drückten sie die Wertlosigkeit aus, die sie für sich selbst innehalten. Hätten sie ein größeres Selbstwertempfinden, so hätten sie vielleicht andere Entscheidungen getroffen.
Geliebte, es existiert ein Gefühl, in dem ihr nicht wissen könnt, was gut und was schlecht ist. Ihr könnt wissen, was ihr den Vorzug gebt, dennoch könnt ihr nicht eine Entscheidung festsetzen. Ihr könnt über euch selbst entscheiden, das ist klar, dennoch ist es nicht an euch, stolze Verlautbarungen abzugeben, dass jemand gut ist und ein anderer schlecht. Ihr werdet wohl derartige Gedanken haben, das kann Ich nachvollziehen, und dennoch, für euch ist es erforderlich, diese Gedanken für euch selbst zu behalten.
Ihr seid gestolpert und gefallen. Vielleicht seid ihr selbst wieder auf die Beine gekommen. Vielleicht hat euch jemand geholfen. Ein anderer mag stolpern und hinfallen und immer noch dort liegen, und niemand kommt zu Hilfe. Musst du an einem Menschen, der in dem Matsch liegenblieb, vorbeigehen oder über ihn etwas lesen, nur, um ihn zu verdammen? Egal, was du darüber denkst, dass er hier liegt, er ist immer noch Mein Kind, genau so erheblich wie du.
15.2.08
Heaven # 2639 Die Eingangstür zum Himmel
Gott redete …
Lasst Mich einen anderen Weg beschreiben, wie Spannung aufgelöst werden kann. Eure Verwicklungen werden sich lösen durch drei einfache Worte. Diese einfachen Worte sind: “Ich danke Dir“. Oder vier Worte: „Ich danke Dir, Gott“. Ihr werdet erstaunt sein, wie diese wenigen Worte eine Erleichterung bewirken. Sie schmelzen Sorgenfalten weg. Sie vertreiben Lasten. Sie entwurzeln ausufernde Unzufriedenheit. Sie stellen dich wieder auf deinen rechtmäßigen Platz als Teil des Kosmos.
„Ich Danke Dir“ zu denken, erschafft Dankbarkeit. Diese Worte funktionieren, weil sie die richtigen Worte sind, um das richtige Empfinden zum Ausdruck zu bringen. Sage sie leise zu dir selbst. Sprich sie nicht zu oft aus. Zeige in der Welt mehr deinen Dank, als ihn auszusprechen. Ihn aussprechen macht ihn weniger bedeutsam. Nach einer Weile, verliert Danke, wenn es leichtfertig gesprochen ist, seinen Glanz.
Ja, es gibt nicht ein Ding, in dem du nicht etwas finden könntest, um dem Dankbarsein eine Nahrung zu sein. Ja, Ich sagte nicht, ein Ding, sondern in Allen. In Allem ist Segen. Um das zu erleben, hast du selbstverständlich dein Denken zu ändern.
Selbst wenn da ein Sterben ist, das du betrauerst, gibt es da etwas, worüber du wahrhaftig Dank zum Ausdruck zu bringen vermagst. Vielleicht hat der Tod eines Geliebten die Tiefe der Liebe, die du im Herzen innegehalten hast, verstärkt. Vielleicht kannst du froh darüber sein, dass dein Geliebter jetzt im Himmel ist und den Frieden hat, nach dem er sich so gesehnt hat, und nach dem du dich ebenfalls so lebhaft sehnst. Vielleicht bringt das Hinübergehen deines Geliebten deine Familie stärker zusammen. Zumindest schafft der körperliche Tod deines Geliebten dich zumindest für eine Weile weg von der Oberfläche des Lebens, und du bist echt und ohne Vortäuschung. Und du kannst sagen:
„Danke Gott. Danke Gott, für die Stärke die ich aufbringen muss. um über mein schweres Herz hinauszugehen und um wieder einen Platz für mich unter der Sonne zu finden. Danke Gott, für mein Leben, gerade jetzt. Selbst wenn ich leide, ich bin unversehrt. Selbst wenn ich leide, Du bist hier. Danke Gott, dass ich Dich habe, als Unterstützung und als Den, in dem ich mein Gleichgewicht finden kann. Ich habe Dich, nicht als ein Phantom, sondern als meine Quelle und Erhaltung und Stabilität in einer Welt, die mich durchschüttelt. Du gibst mir Deine Gegenwart, und Du gibst mir Deine Liebe, und Du gibst mir dieses Leben, in dem ich lebe und zu Dir zurückkehren kann. Ich bin gelöst in Deiner Liebe, Gott. Danke Gott für all dies.“
Es gibt nicht eine Erfahrung, die nicht überdies einen Segen in sich trägt. Alle Herausforderungen tragen Elemente von Wertschätzung in sich, die sie in dir hervorbringen möchten. Es ist wahr, du wirst nicht mehr der Selbe sein. Du wirst besser sein. Du wirst Traurigkeit erlangt haben, und du wirst Erfahrung gewonnen haben. Ob nun auf einem harten oder einfachen Weg, du wirst tiefer in das Herz des Lebens eingedrungen sein, während du auf den Meilensteinen des Lebens gehst.
Ganz bestimmt, Geliebte, ihr habt einige Stufen auf dem Weg ausgelassen. Ihr könnt selbst für all diese Meilensteine und Hügel dankbar sein, die ihr nicht besteigen musstet. Wie ein Künstler, der mehr die Räume denn einen Gegenstand malt, so kannst auch du deine Dankbarkeit malen für all die Herausforderungen, die dir nicht übermittelt wurden, aus denen heraus du nicht wachsen musstest, mit denen du dich nicht befassen musstest auf deinem Weg. Du kannst die Hürden erkennen, die du nicht durchmachen musstest. Was auch immer dein Anfang ist, dein Herz kann die Anerkennung der Ehre des Lebens und der Ehre Gottes, und der Ehre derjenigen, die im Leben mit beteiligt sind, auf ihrem Weg zu den wunderbaren Feldern des Himmels, aufrechterhalten, und du, unabhängig davon in welchem Dschungel du auf deinem Weg gefangen warst, du warst im Schritt mit dem Eingang zum Himmel und dem Himmel selbst.
Ja, Geliebte, ihr könnt gewiss dankbar sein, da zu sein, wo ihr heute seid. Ob euer Leben jetzt reich oder öde ist, ihr könnt den Grund lieben, auf dem ihr geht, und ihr könnt eure Stärke lieben, und ihr könnt Mich lieben und froh sein, dass ICH BIN und ihr SEID.
[Stefan]
16.2.08
Heavenletter # 2640 Das Herz hat eine andere Logik
Gott redete …
Was du wahrnimmst, entspricht dem Stand deiner Erkenntnis. Du verstehst die Dinge in Abhängigkeit davon, auf welchem Hügel oder Plateau du dich befindest, was auch immer und wo auch immer du gerade sein magst. Ganz naturgemäß kannst du nur etwas erkennen von dem Punkt aus, wo du gerade bist. Das, was du sehen kannst, kannst du nur von deiner Perspektive her betrachten. Glücklicherweise kannst du deine Vision, deinen Blickwinkel erweitern, egal auf welchem Hügel oder in welchem Tal du stehst, und deshalb erweiterst du auch deine Auffassungskraft. Du kannst mehr tun als nur dasjenige zu sehen, was unmittelbar vor deiner Nase liegt. Du kannst weiter sehen als dein Auge reicht.
Dein Weitblick muss nicht abgestumpft sein durch den Blick der Massen oder überhaupt durch die Sichtweise irgendeines anderen Menschen. Was auf der einen Ebene wahr ist, ist es nicht auf einer anderen. In der relativen Welt hängt die Wahrheit davon ab, durch welches Schlüsselloch du schaust.
Ja, du hast einen Geist, der sich etwas vorstellen kann, und außerdem hast du etwas, was noch großartiger ist als der Verstand, was sogar noch weiter schauen kann als der brillanteste logische Geist. Du hast ein Herz und eine Seele, und letzten Endes sprechen sie lauter als dein Geist, obwohl sie allzu oft zum Schweigen gebracht worden sind durch die Überheblichkeit des Verstandes. Dein Geist ist wie ein untersuchender Reporter, der nach Fakten jagt, nach Beweisen. Die Wahrheit dieses Reporters entspricht der Logik und den Fakten. Dein recherchierender Geist ist scharf, daran gibt es keinen Zweifel. Entweder findet er Beweise, oder er findet sie nicht. Indes hält ein Reporter, der dabei ist, die Dinge näher zu untersuchen, aufgrund der eingeschränkten Sehkraft manchmal vorzeitig an.
Die Person, die diesen recherchierenden Berichterstatter in sich trägt, mag auch irgendwelche Eingebungen haben. Eingebungen, das Werk des Herzens und der Seele, werden teils vernommen, und teils ignoriert. Der Reporter, auf der Spur einer heißen Geschichte, mag das eine oder andere Mal über die Eingebungen hinweggehen aufgrund der Tatsachen, die logisch vor ihm ausgebreitet daliegen.
In der Metapher, die Ich benutze, repräsentieren die Eingebungen das Herz, das grenzenlose Herz, das im Dunkeln zu sehen vermag, das Herz, welches keinen vorgefertigten Regeln folgt, welches frei sein muss, um sogar das zu sehen, was kein Geist eines Untersuchungsreporters vor sich hochhalten kann, unabhängig davon, wie kühn er sein mag.
Logik kann sich im Land des Herzens nicht durchsetzen. Die Regeln der Logik können dort einfach nichts ausrichten.
Die Logik möchte gerne überzeugen. In der Tat hat sie Beweise für ihre Klarheit. Für den Geist eines untersuchenden Reporters ist etwas entweder logisch, oder es ist es nicht. Wenn es nicht logisch ist, wirft der Reporter seine Notizen fort und fängt mit einer anderen Geschichte an. Dieser Reporter ist ungläubig in Bezug auf das, was ein unschuldiges Herz sehen mag und an was es festhält.
Ein logischer Geist mag sagen: „Liebe diese Person und nicht jene.“
Das Herz indes mag ausrufen: „Aber ich liebe denjenigen nicht, den du mir vorschreibst. Ich liebe denjenigen, den ich liebe. Du hast ein Liste von Gründen, weshalb ich denjenigen lieben sollte, den du auserkoren hast, dennoch tue ich es nicht. Du könntest mir tausende von Gründen nennen, warum ich denjenigen lieben sollte, den du mir vorschlägst. Ich kann jeden Grund nachvollziehen, und trotzdem liebe ich einen anderen. Ebenfalls kannst du mir tausende Gründe geben, warum ich nicht lieben sollte, wo ich es doch tue, und immer noch kannst du mich nicht davon abbringen. Ich kann mich nicht selber von einer Liebe überzeugen, wo ich keine Liebe empfinde. Ich kann meine Liebe nicht willentlich kommen und gehen lassen. Ich weiß, was ist, aber ich kann dafür keine Gründe benennen.“
So weit gehe Ich mit Meiner Metapher, weil der Reporter im Besitz von Beweisen dafür ist, dass das Herz nicht immer Recht hat nach den Maßstäben des logischen Geistes, denn später mag das Herz ja seine Auffassung ändern. Außerdem begibt sich das Herz in Gebiete, in denen der Geist nicht folgen kann. Jedoch sagt der Geist, dass das Herz im Irrtum ist, wegen dieser oder jener Vorgehensweise. Die Logik kann nur bis an diesen Punkt gehen.
Der Geist und das Herz sprechen unterschiedliche Sprachen. Betrachte das Herz als so unlogisch, wie du willst, und immer noch ist dein Herz vertraut mit einer anderen Sprache, der der Reporter nicht folgen kann. Genauso wenig kann das pulsierende Herz der Sprache folgen, die der Reporter spricht.
Sogar in der relativen Welt sind Seelen manchmal zu Entdeckungen gelangt, die die Welt verurteilt hat, weil diese Entdeckungen der akzeptierenden Logik nicht glaubhaft gemacht werden konnten. Dieser Mangel an Logik geriet später dann zur Logik des Landes. Zum Beispiel segelte Columbus bis ans Ende der Welt, drehte um und kam zurück aus Amerika.
17.2.08
Heaven # 2641 In tiefere Schichten treten
Gott redete …
Geliebte Leser der Heavenletters, es gibt nur einen Grund, das „ Gottschreiben“ zu lernen. Es ist nicht der, dass du lernen kannst dazu imstande zu sein. Es ist nicht der, dass du die Fähigkeit ausbeuten kannst. Deine Absicht ist größer, als nur eine Fähigkeit freizusetzen, innerhalb derer du Meine Worte niederschreibst.
Selbst in weltlichen Angelegenheiten, lernst du etwas mit einem absichtlichen Vorhaben. Du lernst, wie du einen Computer bedienst, damit du ihn nutzen kannst. Du lernst es nicht allein deshalb, um nur die Fähigkeit zu besitzen. Du lernst zu nähen, damit du etwas schneidern kannst. Ja, Talente müssen entwickelt werden, aber mehr als nur für den Erhalt eines Diploms.
Wenn du Gottschreiben als eine Macht betrachtest, ist das in Ordnung, aber Macht für sich selbst ist nicht viel. Wenn dsu lernen willst, über Wasser zu gehen, ist es möglich, dass du das könntest. Aber warum? Zu welchem Nutzen? Natürlich könnte es praktisch sein, jemanden vor dem Ertrinken zu retten. Die Christus gegebene, von Gott gegebene Fähigkeit zu lieben, geht bei weitem über die Fähigkeit, übers Wasser zu gehen, hinaus. Ob groß oder klein, es gibt nichts, was du nicht lernen könntest, aber warum, wenn es nicht einen nützlichen Grund dafür gibt?
Wenn du wirklich eine hervorragende Fähigkeit erlernen willst, entwickle die Fähigkeit, zu lieben. Das dient einer großen Absicht.
Es gibt nur eine Absicht, um Gottschreiben zu lernen, und die ist, dass du mit Mir kommunizieren kannst. Kannst du dir einen besseren Grund ausdenken?
Lerne Gottschreiben, und du kannst dich so einfach und schön, ohne jegliche Fanfare, in Mein Herz hineinlehnen und seinen Schlag hören. Du kannst hören, was Ich sage. Du kannst Mir zuhören. Was wollt ihr mehr, Geliebte? Was gibt es mehr, was du in der Welt finden kannst, als auf einer Ebene mit deinem Gott-Vater zu kommunizieren?
Tatsache ist, dass es gar nichts zu lernen gibt, um Gottschreiben zu können. Es geht nur darum, das loszulassen, was auch immer unserer einfachen Kameradschaft im Weg gestanden hat.
Glaube nicht, dass dies der einzige Weg ist, mit Mir in Verkehr zu sein, denn es gibt subtilere Ebenen, in denen wir bereits Liebe und Verständnis ausgetauscht haben, obwohl es wahr ist, dass du manchmal erschrocken bist. Glaubst du nicht, dass du, wenn du dein Baby liebst, mit Mir kommunizierst? Es ist höchstwahrscheinlich, dass du dies tust. Wenn du einen Garten bepflanzt, von woher kommt die Freude? Wenn du malst oder Musik komponierst oder irgendetwas aus der verborgenen Freude in deinem Herzen heraus tust, was tust du außer mit Mir zu kommunizieren? Was tust du anderes, als in das Lied in Meinem Herzen hineinzuhören?
Aber hier kommt, was Ich dir wirklich sagen will. Ich möchte dir empfehlen. nicht von Menschen beeindruckt zu sein, die das haben, was die Welt besondere Fähigkeiten nennt. Ob die Fähigkeit eine erlernte oder spontane Sache ist, ist unerheblich. Mag die Fähigkeit und mag ihren Besitzer, aber sei nicht von ihr beeindruckt. Stelle die Person deswegen nicht auf einen Sockel. Eine Fähigkeit ist nach allem eben nur eine Fähigkeit. Ein Eintreten in tiefere Schichten ist nach allem eben nur ein Eintreten in tiefere Schichten.
Alle sind Botschafter. Alle sind große Botschafter. Ihr seid es. Einige tragen eine Botschaft, andere tragen eine andere. Dennoch ist ein Botschafter ein Botschafter. Weil einer Äpfel liefert und ein anderer Musik – was macht das schon? Was ist daran so beeindruckend, dass einer Gold und ein anderer Silber bei sich trägt. Ist das eine große Sache?
Es gibt keine große Sache, Geliebte. Wenn es Einheit gibt, was ist dann hervorragend, und was ist dann nicht hervorragend?
Jedem einzelnen Meiner Kinder sind Talente mitgegeben. Talente können auch erlernt werden. Sowohl der Lehrer wie auch der Schüler, beide sind Lernende. Sei froh, zu lernen, und lasse Beeindruckung hinter dir. Lasse Mich dich bewundern aber nicht irgend einen Sterblichen. Bewahre deine Bewunderung für Mich. Alle Sterblichen unterstehen den gleichen Bedingungen. Versteht ihr Mich?
[Stefan]
18.2.08
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HEAVEN # 2642 – 18.2.2008 – The Circling Presence of Love
Die kreisende Gegenwart von Liebe
Gott redete …
Meine Geliebten, ihr seid für Mich wie ein Regenbogen im Himmel. Ihr seid wie ein wundervolles Versprechen, das sich selbst Mir gibt. Ihr seid Mein Geschenk, das Ich Mir überreichte. Sofern Zeit existierte – ihr seid Meine Vergangenheit, Meine Gegenwart und Zukunft. Ihr seid Meine Welt, und ihr seid Mein ganzer Glaube an sie. Ihr seid der Segen, den Ich euch sandte.
Wäre es für Mich möglich, einsam zu sein, so wäre Ich ohne euch einsam. Klar, ihr seid integral ein Part Meiner Vollständigkeit, sodass alles, was Ich erkenne, Ganzheit ist. Ihr seid Diejenigen, die das nicht erkennen. Indessen Ich das tue, ist das alles in Ordnung. Derweilen fangt ihr an, mit dem gleichzuziehen, worum es bei dir und Mir geht.
Ihr macht einschneidende Entdeckungen. Gäbe es hundert Schritte, so seid ihr fast auf dem Gipfel. Es ist kein schweres Klettern. Ein leichter Weg, denn Wir befinden uns gemeinsam auf ihm. Wir bewegen Uns auf der Oberfläche, und Wir tauchen ziemlich tief. Wir hüpfen hoch, und Wir sind am Fließen. Alles ist gut. Alles ist Unser gemeinsam ausgeführtes Leben, nie nebeneinander her.
In einem gewissen Sinne macht es nichts aus, was herausdringt. In einem gewissen Sinne macht es nichts aus, wer du zu sein scheinst, oder gar, wer du denkst zu sein. Es zählt, dass Wir sind. Wir sind tatsächlich die Fortführung des Regenbogens hoch im Himmel. Wir sind viele Ströme geschichteten Lichts. Wir sind ein gebogener Lichtstrahl. Wir biegen uns in einem Kreis, sodass alle in Uns umfasst werden können, und eigentlich nichts außerhalb von Uns ist. Es gibt keinen äußeren Rand, obschon ihr dann und wann denkt, es gebe ihn.
Ich denke, die kreisende Gegenwart der Liebe ist vollendet. Einkreisenderweise ist sie nie-endend. Liebe ist nicht endend. Das heißt, das seid ihr. Es gibt in Wirklichkeit keine Nadel, um sich einzufädeln. Es gibt schier Einsheit in Sprüngen und Bezirken, als würde sie sich selbst nähen.
Kein Einziger ist außerhalb dieses kolossalen Kreises der Einsheit. Niemand. Deswegen gibt es keinen Geringsten. Deswegen gibt es keinen Anderen. Licht ist Licht, wo immer es hinscheint. Licht ist Licht, unter welchem Namen auch immer es läuft. Licht kann nicht getäuscht werden. Glänzende Strahlen gehen von einer einen Sonne aus. Strahlen scheinen abzuweichen, doch derweil können sie das nicht. Licht trennt sich nicht von sich selbst. Es vereint sich und erstellt Vorgaben. Einsheit tanzt einen vielstrahligen Tanz der Liebe.
Die Liebe mag sich selbst vielleicht verschleiern, freilich bin Ich nie in die Irre geführt. Auch ihr müsst das nicht sein.
Es ist nicht bloß ein sprachlicher Ausdruck, zu sagen, dass überallhin, wohin du gehst, sogar überall in den Gedanken, zu denen du hinläufst, egal, zu welch weit entferntem Land du gehst, egal zu welchem Gefilde, egal zu welchem Stern, zu welcher Sonne, zu welchem Mond, zu welchem Zweig, zu welchem Heiligen, zu welchem Plünderer du gehst – überall triffst du auf dich. Du schaust stets in einen Spiegel deines Selbst. Es ist du, der das wahrnimmt, was du siehst.
Jemand sieht einen Engel. Jemand sieht einen Fremden. Jemand sieht einen Heiligen. Jemand sieht Elend. In jedem Fall ist derjenige, der schaut, der Sehende, und er sieht sich selbst in der einen oder anderen illusionären Form. Er tanzt vor sich selbst. Er spielt die Hohlflöte. Er bläst auf dem Rohrblatt des Lebens und macht seine eigene Musik.
Du kannst neue Musik machen, wenn du es möchtest. Du kannst einen neuen Tanz beginnen. Du kannst in einer Menge tanzen, oder du kannst mit einem einzelnen Partner tanzen, oder du tanzt solo. In jedem Falle tanzt du mit dir selbst, und, tanzt du auch mit Mir. In einer Welt des Einsseins existiert kein Alleinsein. Es gibt keine Fremde. Es gibt keine Trennung. Es gibt nicht einmal ein Flimmern von Trennung. Alles ist Liebe, die tanzt. Der Tanz geht im Kreis, rund herum, und Ich halte jeden in Meinen Armen, während Wir Runde um Runde drehen, Unsere Füße berühren nicht einmal den Boden.
19.2.08
HEAVEN # 2643 Wie du sorgfältig umgehen kannst mit all dem, was du zu tun hast
Gott redete …
Du warst in der letzten Zeit sehr beschäftigt und vertieft. Deine Gedanken waren zur selben Zeit überall und nirgendwo. Du warst dir noch nicht einmal völlig bewusst darüber, was dich denn überhaupt so beschäftigt. Es ist einfach so, dass deine Gedanken herumspringen. Wann auch immer deine Gedanken zerstreut sind, schaue nach oben und kehre zurück zu den Gedanken an Mich. Erinnere dich an Mich. Erinnere dich in Ruhe an Mich. Es ist einfacher, an Mich zu denken, als den Telefonhörer hoch zu nehmen. Denke an Mich, und auf diese Weise wirst du fähig sein, dich besser auf das zu fokussieren, was auf der Hand liegt, um fokussiert zu werden.
Du wirst es leichter finden, dich hinzusetzen und Schecks auszustellen und diese Anrufe zu tätigen, die du auf die lange Bank geschoben hast, oder diese Bücher zu studieren, die du lange Zeit nicht öffnen konntest.
Es ist jetzt noch kein Frühling, so dass du nicht Frühlingsgefühle als Ausrede benutzen könntest! Glaube auch nicht nur für eine Minute daran, dass Ich es niemals wollte, dass du dich treiben lässt. Mir macht das überhaupt nichts aus. Ich erwähne dies alles, weil es Details im Leben gibt, für die es sich einzusetzen gilt, und du bist die- oder derjenige, die oder der sich dafür einzusetzen hat. Gönne dir durchaus diese Momente der Träumerei und lasse dein Herz und deinen Geist hingehen, wo sie hingehen wollen. Es ist nur so, dass es Momente gibt, in denen es um das Fokussieren geht, ob du dich jetzt danach fühlst oder nicht. Komme dahin, diese Dinge zu erledigen, die erledigt werden müssen, und dann kannst du sie abhaken.
Lege wiederholt Pausen ein. Trinke Wasser, und erinnere dich. Es geht darum, an Mich zu denken, ist es nicht so? Willst du nicht gerne an Mich denken? Hättest du Mich nicht gerne an deiner Seite, während du studierst oder ein Formular ausfüllst? Bringe Mich ein. Ich bin bereit und stehe zur Verfügung. Ich bin schon lange an deiner Seite. Erinnert euch einfach daran, Geliebte! Entsinnt euch dessen!
Ich bin nicht nur anwesend in den schönen Momenten, wenn Wir in großartigere Bereiche fliegen. Ich bin auch immer genau so bereit, wenn es um Kleinigkeiten geht. Ich werde dir bei ihnen helfen. In dieser Welt ist es wichtig, sich auch um die Kleinigkeiten zu kümmern. Welche Rolle du auch immer spielst im Leben, alle Rollen benötigen eine gewisse Aufmerksamkeit in Bezug auf die Details. Setze dich dafür ein, solange sie noch klein sind. Wenn du es versäumst, dich für die Kleinigkeiten einzusetzen, bist du später gezwungen, zu viel Energie für sie aufzubringen, und diese einstigen Kleinigkeiten werden dich herunterziehen. Schließe mit ihnen ab, und danach kannst du dich den leichten Seiten des Lebens zuwenden.
Abhängig von deinen Neigungen kann es sein, dass du dich den Kleinigkeiten widmen willst, bevor du nach draußen gehst, um Blumen zu pflücken. Dennoch kann es so sein, dass für dich eine Möglichkeit darin besteht, zuerst die Blumen zu pflücken, und du anschließend hereinkommst, um diese verflixten Details anzugehen mit einer wundervollen Vase voller Blumen just vor deinen Augen.
Geliebte, tut das, was ihr zu tun habt, um Schritt halten zu können mit all euren Routineangelegenheiten. Arbeitet sie auf.
Vielleicht magst du es, wenn alle Dinge perfekt erledigt werden, und dein Verlangen nach Perfektion hält dich zurück. Lasse Mich dir dann die Erlaubnis geben, deine Routineaufgaben unvollkommen zu vollenden. Führe sie einfach aus. Es kommt nicht auf die Perfektion an. Aber es kommt darauf an, dass sie gemacht werden. Wenn du Kaffee verschüttet hast auf einem versiegelten, mit einer Briefmarke versehenen Umschlag, und du befindest dich auf dem Weg, um einen neuen Briefumschlag und eine neue Briefmarke zu finden, sende den befleckten los. Das wird gut für dich sein. Es wird eine Begrenzung lösen. Es gibt Dinge, um die du dich nicht so sehr kümmern möchtest. Du möchtest dich nicht mehr dafür einsetzen, als unbedingt dafür getan werden sollte.
Halte dich nicht mehr durch Arbeitsrückstände auf. Setze dich im Nu für die Details ein, und lasse sie hinter dir. Und jetzt, blicke hoch zu Mir, lächle, und sei sorgfältig mit den Kleinigkeiten, die du vielleicht nicht so gerne erledigen magst, und die du über dir hast schweben lassen. Wir werden sie im Nu vervollständigen!
HEAVEN # 2644 – 20.2.2008 – A Starting Place
Ein Startplatz
Gott redete …
Das Wort Erleuchtung vermittelt Einem den Eindruck einer feststehenden Ankunft, so, als würdest du, wenn du dorthin gelangst, dort bleiben, und so, als seist du damit ein für alle Mal fertig, wie Plätzchen in einem Ofen dann mal fertig sind.
Das Wort Erleuchtung zeigt einen Startplatz an. Dort, wo du beginnst. Das meint wörtlich, wo du begannst. Ihr kamt von der Erleuchtung, ihr Teuren, und jetzt wachst ihr zur Wahrnehmung von ihr heran.
Es ist nicht so, dass ihr, sobald ihr an der Erleuchtung angekommen seid, angekommen seid. Das ist kein Haltepunkt. Das ist bloß eine Raststätte des Wegs. Vielleicht könnt ihr dort eine Markierung anbringen, dann allerdings geht ihr weiter.
Es ist in Wirklichkeit nicht so, dass es eine Erleuchtung I und eine Erleuchtung II gibt, denn im Laufe eures Weges gibt es kein Ende für euren Fortschritt. Ihr bekommt kein Diplom. Keine Abschlussfeier, keine große Verlautbarung. Und auch ihr tätigt ebenfalls keine Verlautbarung. Es ist euch nicht angelegen zu sagen: „Ich bin erleuchtet.“ Das lässt es so wie eine Schlussfolgerung aussehen, oder, dass du einen prächtigen Schritt genommen habest, so, als wäre Erleuchtung eine Leistung alleine deinerseits, so, als hättest du schwer an ihr gearbeitet und sie schließlich erzielt. Ihr macht euren Gang nie zuende, Geliebte. Und, nebenbei gesagt, ihr habt nichts anderes getan, als schließlich was immerfort war zur Kenntnis zu nehmen.
Seid nicht bestürzt, dass ihr keinen Gipfel erreicht habt. Das ist gut so. Möchtet ihr wirklich mit dem Wachsen aufhören?
Geliebte, es ist eigentlich kein Berg, den ihr erklimmt. Es ist mehr so, wie ihr einer Kurve folgt, wie ihr bei einem Regenbogen entlanggeht, doch gleichwohl geht ihr nicht in Kreisen. Lasst uns das eher wie eine eine Spirale bildende Helix denken, mehr wie eure DNA, die ihr hochklettert. Eure DNA ist nicht in höherem Maße etwas Feststehendes, als es die Erleuchtung ist.
Wie kam das Wort Erleuchtung dazu, mit großem Anfangsbuchstaben [im Englischen; ThB] geschrieben zu werden? So ist das nicht vorgesehen, außer am Satzanfang. Erleuchtung ist keine große Sache. Sie ist natürlich, und man kann sie durchaus erwarten. Sie ist nicht genau wie das Finden des Heiligen Grals. Bei Erleuchtung seht ihr besser. Ihr müsst nicht so sehr mit den Augen blinzeln. Ihr seht weiter. Ihr seht das Licht besser. Ihr seht euer und Mein Licht ineinander verwoben. Ganz direkt herausgesagt, mit Erleuchtung beginnt ihr zu sehen. Die Scheuklappen werden abgenommen. Jeder kann das. Jeder möchte das.
Es macht dich nicht stolz, erleuchtet zu sein. Es macht dich bescheiden. Gewöhne dich daran.
Es ist in Ordnung, die sogenannte Erleuchtung in Ehrfurcht zu halten. Halte die Erleuchtung in Bewunderung wie einen wundervollen Anfang, und entsinne dich, du bist ein Anfänger. Du befindest dich an der Startlinie. Und, wird auch Zeit, sage Ich! Hefte dir keine Medaillen an deine Bluse. Wenn du möchtest, kannst du in kleinem Druck „Anfänger“ aufsticken. Nimm weder Erleuchtung noch dich selbst derart ernst. Habe Ich das klargemacht?
Sei glücklich, dass du Mir begegnest. Mir Begegnen ist eine andere Story. So schön das auch ist, das ist ebenfalls keine Leistung. Das ist eine vorausgegangene Schlussausführung. Das wurde vorhergesagt. Ihr sollt Mir begegnen, Geliebte. Ihr sollt Mein Herz erreichen und euch selbst dort finden. Ihr sollt euch selbst in Meinem unauffindlichen, indes wohl-bekannten Herzen auffinden. Was machte es, dass es so lange dauerte?
An der Stelle existiert ein kosmischer Scherz. Während du erleuchteter wirst, entschwindest du, anstatt mehr und großartiger und wundervoller zu werden, wie du es erhofft hattest, in Meiner Strahlung, und deine Identität, auf die du so lange aus warst, ist jetzt mit der Meinigen verschmolzen. Du siehst, du hast dein Können zurückgelassen und hast schier das Meine.
21.2.08
Heaven # 2645 Nun gehst Du barfuß auf der Erde
Gott redete …
Ist es nicht schon gesagt worden, dass du, um dich selbst zu finden, dich selbst verlieren musst? Gewiss, du willst dein Ego verlieren. Auch mit weniger Ego, bist du immer noch ein menschliches Wesen, das menschliche Dinge tut, aber das Ego hält dich nicht mehr in seinem Bann. Bei all seinen Versuchen und Absichten, du bist durch damit, die Launen des Egos zu bedienen. Das Ego hat nicht mehr die Wichtigkeit, die es einst hatte. Du hast aufgehört es zu verehren. Du hast ihm auf den Kopf getätschelt und es in die Vergangenheit befördert.
Du hast deine kleine Identität, welche deine große Verbindung mit dem Ego dir gegeben hat, verloren, und jetzt hast du keine Identität außer der Meinigen. Nun seid ihr barfuß, Geliebte. Eure Seele ist bar. Ihr habt es akzeptiert. Ihr habt meine Hand akzeptiert. Ihr lasst Mich leiten. Ihr lasst Mich dankbar leiten, wohin Ich will.
Keine Gedanken mehr darüber, was diese kleine Ich-heit, die du dir zugeordnet hattest, jetzt will. Nun ist alles, ohne sich Selbst bewusst zu sein „Was ist das Nächste?“ Und du bist offen für das Nächste, weil du eine Partnerschaft eingegangen bist mit Mir und Mich zum Geschäftsführer gemacht hast. „Was ist das Nächste“ bedeutet: „Was will Gott? Was kann ich für Gott machen, der mein Selbst ist?“ Du bist nicht länger blind, denn du hast Meine Hand genommen. Du willst Mich leiten lassen.
Du unterwirfst dich nicht, sondern begreifst. An diesem Punkt ist es noch nicht einmal ein Aufgeben, denn es gibt nichts aufzugeben. Dein Wille und Mein Wille sind zu einer Sicherheit von Wille gelangt. Du fragst nicht länger “Ist es das, was ich will?“ Überhaupt nicht. Der selbstzentriert Wollende ist nicht mehr hier. Oh ja, er mag ein Glas Wasser wollen oder sich hinsetzen, aber der, den es nicht mehr gibt, kann nicht mehr für sich selber etwas suchen, weil es kein kleines Selbst mehr zu bedienen gibt.
Und so ist dein Leben dahin gekommen, nämlich zu diesem Nichtssein von Fülle, die ICH BIN.
In Ordnung, lasst uns sagen, du hast dich ergeben. Was hast du aufgegeben? Du kannst dich gar nicht mehr daran erinnern, denn da wo du jetzt bist, findest du es schwer, dich daran zu erinnern, was du getan, in der Tat losgelassen hast. Du hast die Vergangenheit losgelassen, ohne Bedauern, und nun marschierst du zu einem anderen Trommler.
Du suchst Mich zu erfüllen. Du wünschst, Mir alles zu geben, was Ich will. Und dennoch bin Ich kein Wollender. Was bin Ich? Ich bin ein Geber, und so willst auch du geben, auch so du nichts zu geben hast. Und dennoch ist dein Herz voll, und das ist es was du gibst. Du öffnest es weit und lässt die ganze Welt hinein, und dort ist es, wo du es für Mich hältst. Du entkleidest dein Herz. Barfuss, gibst du Mir all das Deinige, auch wenn du nichts zu geben hast außer Mich.
Und so hast du den gesamten Schatz des Universums, und so hast du alles was es zu haben gibt, und so gibst du es weg, weil es der einzige Grund ist, es zu haben. Was du tust, ist ihm dein Herz zu reichen und großzügig, nicht scheibchenweise aus Meinem Herzen heraus zu geben. Sei froh, dass du nichts hast, denn jetzt brauchst du darauf nicht aufzupassen oder es für einen Regentag aufzusparen. Nun geht es nur ums Geben weil du dich in Mich verwandelt hast, und so gibst du alles, so wie Ich alles gebe, dieses Geliebtsein, Geliebte. Wir geben Geliebtsein.
[Stefan]
HEAVEN # 2646 – 22.2.2008 – Patience
Geduld
Gott redete …
Ich sehe ein Muster. Ich sehe dich das, was du gerne möchtest, so wollen, dass du es, während du es willst, genau und soeben in der Minute willst. Und wenn die Welt auf deine Melodie hin nicht sich beeilt, dann läufst du mit einem Schmollmund weg. „JETZT“ lautet das Wort, das du aus dem Rund deines Mundes hinausschreist.
Entschuldigt Mich bitte, Geliebte, weswegen muss etwas jetzt sein?
Der Druck auf jetzt zeigt eine Ungeduld an. Ihr Teuren, zur Ungeduld werdet ihr, wie es eine fordernde, schnatternde böse Hexe tut.
Zunächstmal, Zeit existiert nicht. Was ihr demnach jetzt Zeit nennt, ist nichts weiteres als eine Laune eurerseits. Wie könnt ihr gegenüber der Ewigkeit ungeduldig sein?
Zum zweiten, wer seid ihr, dass ihr mit dem Fuß auf das Universum stampft, da es nach einer anderen Uhr läuft, oder, da es vielmehr nach gar keiner Uhr läuft?
Wer seid ihr, dass ihr mit eurem Fuß auf irgendwen oder irgendwas stampft?
Ihr, die ihr die Welt in Geduld unterweisen sollt, habt JETZT Geduld zu lernen.
Geduld ist nichts weiteres als Freude. Falls du Freude haben willst, und Ich glaube, das möchtest du, musst du wissen, dass Geduld mit ihr einhergeht. Bei der Ungeduld, dieser herrisch rechthaberischen zerzausten Xanthippe, weilt keine Freude.
Lasse den Tag heute den Tag sein, wo die Ungeduld ihren Abgang nimm. Sie macht die Biegung vor der Bühne des Lebens. Ungeduld war der Schnurrbart zwirbelnde Schurke im Bühnenstück. Pfeife den schurkischen Landlord aus, der anstelle von Mietzins deine Freude einzieht. In seiner Hast nimmt er dir die Freude weg, und du bücktest dich und schürftest. Nun beugst du dich nicht mehr länger der Ungeduld. Die Herrschaft der Ungeduld ist vorüber. Entthront.
Geduld ist nichts Auffallendes. Sie ist nicht mal etwas, was zu bemerken ist. Geduld ist einfach gut. Still geduldig. Nicht einmal aus dem Grunde geduldig, weil die Geduld nicht einen Blick auf ein Pferd richtet, das angetrieben werden könne, um schneller zu gehen. Geduld macht um nichts eine Aufgeregtheit, ruft keine Aufmerksamkeit zu sich her. Geduld windet sich selbst um das Universum, wie dies eine fließende Tänzerin mit Schleiern tut. Geduld ist in Wirklichkeit der Gegensatz zu ihrem zur Parade aufziehenden, aufstampfenden Wortgegenteil.
Ein Dreimal Hoch auf die Geduld, die sitzt und wartet, ohne gar mit dem Fuß zu wippen. Ganz sicher beißt sie nie in die Fingernägel. Unaufdringlich, ist Geduld stets heiter, wie eine schöne Landschaftsmalerei mit blauem Himmel und dahinfliegenden Wolken. Der Geduld ein Ritterschlag. Trage Geduld auf deinen Schultern wie der Athlet, der soeben für seine Mannschaft den Sieg davon getragen hat. Es ist gewiss, Geduld gewinnt zu jeder Zeit. Es gibt nichts, was mit der Geduld gleichziehen kann.
Wenn du ungeduldig bist, so wisse das – in der Geduld hast du einen braven Diener. Geduld zeigt kein Verschleißverhalten. Geduld ist wie ein wunderbar reicher Rahm, die du über dein Müsli gießt. Diese reiche Creme hat eine solch weiche Beschaffenheit, und so leicht fließt sie auch die Speiseröhre hinunter.
Ihr, Geliebte, habt nicht mehr länger die Wahl. Geduld muss das Pferd sein, für das ihr euch entscheidet. Das Leben läuft bereits für euch zu schnell, sodass es Ungeduld begünstigt. Also nieder mit der Ungeduld, und hoch mit der Geduld. Werdet nicht hintergangen. Geduld ist Gold wert. Die Ungeduld, das quietschende Rad, bekommt kein Fett. Sie wirft sich auf dich und bereitet dir eine Magenverstimmung. Es mag sein, sie trägt feine Gewänder. Inwendig, so wie bei der Angst, ist sie ein aufgebauschter, stürmischer schlechter Wind, der nichts Gutes heranträgt.
Bist du nun ungeduldig, mit dem Ausüben von Geduld zu beginnen?
Es wird keinen Mangel an Gelegenheiten geben, um damit zu beginnen. Rechts wie links wirst du umfangreiche Chancen erblicken, die deine Geduld erfordern. Möglicherweise wird jedermann, den du kennst, dich die Geduld lehren, und sie werden für die Geduld dankbar sein, so wie auch du das sein wirst.
Findest du dich einmal dabei, vom Wagen der Geduld herunterzufallen, dann frage dich schlicht selbst: „Wer bin ich, um ungeduldig zu sein? Welches göttlichen Rechtes halber bin ich wie ein Pferd, Feuer speiend, auf die Zähne beißend, vor mir her Verwüstung verbreitend?“
HEAVEN # 2647 – 23.2.2008 – Your New Consciousness
Dein neues Bewusstsein
Gott redete …
Erleuchtung gibt dir keinen Freifahrschein. Ganz im Gegenteil. Wenn du das wirst, was du erleuchtet nennst, hast du größere Verantwortung. Du bist nicht vom Haken. Du hebst dich höher, und mit diesem Anheben zu einer ausladenderen Vision hebst du dich zu größerem Wirken und zu größerer Freude. Du kannst dich nicht einfach auf deinen Lorbeeren ausruhen. Es gibt keine Lorbeeren zum Ausruhen.
Indes du erleuchtet bist, denke nicht, du habest größere Macht. Du hast größere Verantwortung. Du hast eine größere Vision, und damit einher gehen größere Gelegenheiten. Lasst Uns das damit vergleichen, wie jemand zum Geschäftsführer einer Firma wird. Du freust dich sehr, vielleicht fühlst du dich geehrt, wenn du den Titel erhältst. Doch was bedeutet das, dass du ein Geschäftsführer bist? Du hast dich um mehr als zuvor zu kümmern. Gewiss, du bekommst mehr Entgelt, und doch, das ist nicht die Basis dafür, dass du der Geschäftsführer wurdest. Du warst nicht darauf aus, eine Gehaltserhöhung zu bekommen.
Der Geschäftsführer lehnt sich nicht zurück und legt die Füße nicht auf den Tisch. Nun leitet er die Firma. Er muss sich um mehr kümmern, nicht um weniger. So ist es mit dir.
Seitdem du dich verloren hast, bist du nicht mehr länger auf dein kleines Selbst ausgerichtet. Du hast es gehen lassen. Du siehst weiter, und vollziehst Größeres. Als du noch nicht so gut sahst, wie du es jetzt tust, hattest du weniger Verantwortung. Nun, wo du umfassender siehst, übersteigt deine Verantwortung dasjenige, wovon du geträumt hast. Nun ist alles mehr, als du geträumt hast.
Einst warst du verantwortlich dafür, deinen Weg in der Welt zu machen. Nun bist du verantwortlich für die Welt. Nun bist du verantwortlich für das Universum und all seine Bewohner. Nun bist du verantwortlich für Mich, Geliebtes. Nun, Geliebte, übernehmt ihr Verantwortung für all das, wofür Ich verantwortlich bin.
Eure neue Verantwortlichkeit ist keine Bürde, und doch bringt sie euch dazu, einen tiefen Atemzug zu nehmen. Ihr seid neu in der Wahrnehmung all dessen, womit euer neues Bewusstsein befasst ist. Nun setzt ihr eure vergangenen Ängste hinter euch. Wie Salz werft ihr sie automatisch über eure Schultern. Und nun seid ihr in neue Schuhe geschlüpft. Barfuß seid ihr in neue Schuhe geschlüpft. Euer Schritt ist größer. Ihr habt eine Art Adel erlangt. Als Adliger hast du dich mit mehr zu befassen, nicht mit weniger.
Du hast dich um mehr zu kümmern, und doch quälst du dich nicht. Der Ingenieur eines Zuges arbeitet nicht so schwer wie derjenige, der die Maschine beschickt. Deine Verantwortlichkeit ist größer. Du steuerst den Zug. Du hältst den Fahrplan ein.
Mein Sohn Christus ist ein Beispiel für jemanden, der große Verantwortung übernahm, obschon, alles, was er tat, war, durch das Land zu wandern und mit den Menschen zusammenzukommen. Seine Arbeit war als seine Präsenz ausgewiesen. Er überschaute große Territorien, und er arbeitete für Mich. Er konnte nicht weniger tun, so auch du nicht. So auch du nicht.
Sobald du eine größere Kleidergröße trägst, passt du nicht in einen kleineren Anzug, auch wenn du letztes Jahr eine kleinere Größe trugst. Nun, wo du größer bist, kannst du nur größer sein. Du kannst dich nicht kleiner machen, noch auch wolltest du das nicht.
Einhergehend mit der Verantwortlichkeit, trägst du größere Freude als je zuvor. Die Freude ist dein, und doch ist sie nicht die deinige. Was immer du jetzt hast oder jetzt tust, es ist weit mehr als für dich selbst. Du hast dich verloren. Du widmest dich jetzt einer größeren Reise. Denke nicht, du seist belastet. Du trägst die Welt nicht auf deinen Schultern, und doch hilfst du Mir, die Welt zu tragen. Für dich gibt es nichts anderes zu tun. Jetzt tust du mehr als auf der Welt herumlaufen und herumfahren. Du trägst sie, und du wunderst dich, wieso du je etwas anderes getan hast.
HEAVEN # 2648 – 24.2.2008 – Fledgling Angel
Flügge werdender Engel
Gott redete …
Was für ein Segen seid ihr Mir. Ich tröste Mich an euch. Selbstverständlich spreche Ich gerade, als wäre Ich ein Menschenwesen, das nicht zu jedem Zeitpunkt Mut fasst. Ich bin, das ist klar, weit entfernt von Trost, denn Ich weile in einem Zustand gänzlicher Glückseligkeit. Etwas anderes kenne Ich nicht. Es gibt keinen Vergleich, der überhaupt anzustellen wäre. Trotzdem sitze Ich dir nun gegenüber und spreche auf deiner Ebene. Hier bin Ich, Gott, sitze mit dir Knie an Knie, als ob du von Mir getrennt wärst. All diese relative Welt ist ein Als Ob. Lasst Uns derweil Unser tête-à-tête genießen.
„Geliebtes“, sage Ich, „Ich habe große Freude an dir. Du erfüllst Mein Herz, das bereits voller Freude ist, mit noch mehr Freude. Es fühlt sich für Mich süß an, dich Mir gegenüber zu haben. Eins zu eins, oder neben Mir oder in Mir. Die Sache ist, du bist für Mich köstlich. Du bist eine Wohltat für Mich, Ich, Der keine Wohltaten nötig hat.“
„Gott“, sprichst du, „während ich Deine Worte höre, empfinde ich sie. Ich fühle hohes Rühren von Liebe in meinem Herzen. Trotzdem finde ich Deine Worte schwer zu glauben und leicht zu vergessen.“
Ich spreche zu dir: „Das liegt daran – die Welt hat andere Gedanken in deinen Geist vorgetrieben. Du bist mit der Vorstellung indoktriniert worden, dass du in Wirklichkeit nicht wundervoll bist. Du bist indoktriniert worden, dir mangele es an einigen Eigenschaften, und infolgedessen seist du weniger. Weißt du, Geliebtes, die Welt hat nicht so gut über sich gedacht. Wie konnte sie dich lieben, schätzen und erheben, so wie du es verdienst? Ich, andererseits, denke gut von Mir selbst, und somit ist es für Mich leicht, dich in Meinem Licht zu sehen und dich, Mein schönes Kind, zu umarmen, in der Gesamtheit, die du wirklich bist.“
Du sagst: „Aber, Gott, Du stelltest mich hier in diese Welt der ärmlichen Wahrnehmung, wo ich nicht so gesehen werde, wie Du mich gesehen hast und wie ich von Dir gesehen werde.“
Ich spreche: „Ja, du bist hier auf der Erde als ein Erdling. Ich gab dir einen Auftrag. Ich bat dich, herauszufinden Wer du bist. Indem du in dem Wald der Welt lebst, möchtest du dich aus dem Unterholz entwirren und beginnen, dich so zu sehen, wie Ich es tue. Das meint, du hast eine große Gelegenheit, durch den Nebel zu blicken und dich selbst als jemanden zu erkennen, der groß und aufrecht dasteht wie ein Baum. Ich kann dir immer und immer wieder sagen, dass du Liebe bist, und doch hast du das selbst zu entdecken. Durch das Brombeergestrüpp hindurch wirst du anheben zu sehen.
Ich sage, du bist Liebe, und du magst denken, du seist herzlos und gar nicht voller Liebe. Das zeigt, wie weit du von der Spur ab warst. Die Liebe, die du so angestrengt außerhalb von dir suchst, ist die Liebe, die du bereits enthältst, die Liebe, mit der du erfüllt bist, aus der du gemacht, deren ausgestaltete Verkörperung du bist.
Sobald du mit den Augen der Liebe siehst, wirst du sehen, so wie Ich sehe. Du wirst das helle Licht sehen, das du bist. Du wirst mehr als Fleisch und Knochen sehen. Du wirst mehr als gute Absichten sehen. Dein Herz wird entzündet werden, und du wirst die Weite beginnen zu sehen, die du bist, die Ich BIN, die Wir SIND. Du wirst, schlicht und einfach, anfangen, mit den Augen der Liebe zu sehen, die stets da waren. Es ist, als ob du eine dunkle Brille getragen hättest, und, als hättest du sie jetzt abgenommen.
Es ist, als wärst du in Bettlerlumpen armselig gekleidet, und, sodann im Handumdrehen trägst du die Seidenkleider eines Prinzen. Es ist egal, was du in der Vergangenheit gesehen hast. Sieh jetzt.“
Nun, Geliebtes, nehme Ich deine Hand an Meine Lippen, und lege Meine Hand an dein Herz, und nun wirst du erblühen und wachsen, so wie ein Kind Gottes zu wachsen vermag. Und das tust du also, Mein flügge werdender Engel. Und nun fliegst du im Auftrieb kraft deines eigenen Herzens. Nun umkreist du die Welt, um Segen auf sie herabzuschütten. Und nun bist du gesegnet.
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HEAVEN # 2649 – 25.2.2008 – The Storyteller of God
Der Geschichtenerzähler Gottes
Gott redete …
Gäbe es eine Karte, die von deinem Leben erstellt wurde, würdest du deinen Fortschritt erkennen. Zur Zeit siehst du vielleicht ausschließlich Niedergänge. Doch brauchst du keine Karte zeichnen, um zu merken, dass du dich auf jedem Zentimeter des Weges entwickelst. Dass du hier bist, indem du Meine Worte liest, ist Beweis genug. Selbstverständlich nicht bloß der einzige. Und selbstverständlich ist kein einziger Beweis vonnöten. Ist ein Beweis nötig dafür, dass du lebst? Dass du lebendig bist, ist dein Beweis. Und dass du lebendig bist, ist auch ein Beweis, dass du ein wachsendes, sich entfaltendes Menschen-Wesen bist, durch Meine Hände gestaltet, und auf den Weg gebracht, um sich in die Welt hinauszuwagen.
Geliebte, ihr seid der Beweis von Mir. Nicht dass der Beweis vonnöten ist, auch nicht, dass Meine Existenz bewiesen werden kann. Ich befinde mich nicht auf dieser dünnen Ebene des Beweises. Dennoch, ihr erweist Mich in Meinem Herzen. Bin Ich nicht euer Liebes-Partner? Sind Wir nicht auch miteinander fern und nah und weit gereist? Haben Wir nicht in einer Ecke deines Hauses ko-existiert? Ganz bestimmt in einer Ecke deines Geistes. Absolut sicher in den Nischen deines Herzens.
Was würde ohne Mich existieren? Das Murmeln eines Sees ist nicht der See selbst. Nicht einmal ein Murmeln des Lebens würde ohne Mich vernommen werden, auch nicht ohne dich.
Welches Buch gelänge zum Gelesenwerden, sofern nicht ein einziges geschrieben worden wäre?
Um es so auszudrücken, Ich habe euch niedergeschrieben. Es gab einen zum Bersten gelangten Impuls in Meinem Herzen, aus dem heraus ihr geboren wurdet. Ihr seid ein Sprössling von Mir. Und so entstammt ihr dem Baum von Mir. Ich bin eure Genealogie, und ihr reicht Mich weiter, so wie Ich euch aus den Tiefen Meines Herzens heraus erzeugt habe. Nichts hätte Mich davon abgehalten, euch zu erzeugen. Ich bin der Schöpfer von euch, und ihr und euer Leben sind die Märchenerzähler Gottes. Wessen Geschichte erzählt ihr, sofern nicht die Meinige?
Ihr seid nicht aus euch heraus auf der Erde in Erscheinung getreten. Es ist ein Wunder, dass Meine Kinder erscheinen, dies, obschon es etwas Alltägliches ist. Ihr seid ein Wunder, das Ich ohne Anstrengung schuf. Für Mich ist es keine Anstrengung, zu lieben. Ich erschuf euch aus Meiner Liebe, und dann sandte Ich euch eures Weges. Ich gab euch alles, was ihr mithaben solltet. Ich stattete euch aus, und Ich statte euch immer noch aus. Meine Liebe, sobald sie einmal überreicht ist, wird nie zurückgezogen, und Ich gebe Meine Liebe immerfort. Es besteht kein Zweifel, dass eure Liebe die Meine ist, und dass ihr alle Meine Liebe habt. Es existiert keine Minute ohne sie.
Dass du die Liebe vergisst, die du bist, das ist eine andere Geschichte. Dass du etwas verlegt hast, bedeutet nicht, dass es das nicht gibt oder nie gab. Es bedeutet, du hast es verlegt. Was du hingelegt hast, kehrt sich immer nach oben. Du vergaßt, wohin du die Schlüssel gelegt hast, und doch weißt du in aller Gewissheit, dass deine Schlüssel irgendwo sind. Wisse, dass schier ein kleines Klopfen an deinem Herzen dein Gedächtnis aufrütteln wird. „Aah, dort ist Gottes Liebe“, wirst du ausrufen. „Sie war dort immerzu.“
Du wirst sagen: „Stell dir vor, Gott ist in Mir. Gott ist so sehr in meinem Herzen wie ich in dem Seinen bin. Gott liebt mich, liebt mich, liebt mich. Nicht ein Jahr und einen Tag lang, auch nicht tausend Jahre und einen Tag lang, sondern dieses Kontinuum namens Ewigkeit lang. In diesem besagten Moment der Ewigkeit ist alles von Gottes Liebe inwendig in mir enthalten. Nun weiß ich, dass der Weg für mich, um Gottes Liebe zu erkennen, lautet, sie gar in die unwahrscheinlichsten Orte, gar in die unwegsamsten Orte, sie gar in die ausgefallensten Orte zu überbringen.
Gott gab mir all Seine Liebe zum Bewahren, zum Bewahren mittels der Praxis, sie fortzugeben. Bei jedem Geschenk von mir selbst, das ich gebe, fühle ich das Anschwellen Gottes in meinem Herzen. Oh, Gott, mein Vater, ich werde Dich fortgeben, werde alles von Dir fortgeben, – um des Bewahrens willen. Damit ich meinerseits glücklich bin, muss ich Dich freisinnig fortgeben. Das ist der Schlüssel, der mir abhanden gekommen war, und nun habe ich ihn bei mir. Nun gebe ich den Schlüssel, und ich gebe Dich im vollen Wissen, dass Wir – Du und Ich und jedermann – Eins sind.“
HEAVEN # 2650 – 26.2.2008 – In the Light of Yourself
Im Licht deiner Selbst
Gott redete …
Welche Geheimnisse gibt es zwischen Uns? Es existiert nichts zum Verbergen. Ich bin dein Erhalter. Denke daran, was Ich gesagt habe. Es existiert nichts zum Verbergen. Du hast nichts zum Verbergen. Es existiert nichts, was verborgen werden braucht. Es gibt nichts, was es wert ist, verborgen zu sein. Ich schaffe die Geheimnisse ab. Ein Geheimnis bei sich halten ist wie einen Blumenschößling im Schatten halten. Eine Blume muss Sonnenschein haben, um zu wachsen. Im Falle des Geheimnisses – der Schatten lässt es wachsen, und die Sonne wird es tilgen. Geheimnisse entstammen der Angst, und die Angst nimmt in hohler Dunkelheit zu. Angst besitzen, desgleichen Geheimnisse haben, wirft nichts ab. Ich schaffe die Angst ab, und Ich schaffe die Geheimnisse ab.
Ohnedies ist alles bekannt. Nichts ist geheim. Die Einzelheiten, sie mögen es indes sein, selbstverständlich, doch ihr seid kein Detail. Entsinne dich, ihr seid eine Schwingung. Gleich wie fein, eure Schwingung ist bekannt. Ihr könnt eure Schwingung nicht verbergen, Geliebte. Und wo kommt eure Schwingung her, außer von euren Gedanken? Euer Bewusstsein erweitert sich oder zieht sich mit euren Gedanken zusammen. Eure Schwingung befindet sich in Stimmung mit euren Gedanken. Alles ist eine Schwingung. Lichtwellen sind eine Schwingung. Und demnach schwirren eure Gedanken, und, wenn sie als das schwirren, was ihr als ein tiefes, dunkles Geheimnis anseht, dann seid ihr schlecht aufgelegt, Geliebte, dann seid ihr bedeckt in einer dem entsprechenden Schwingung.
Ihr verbergt euch hinter einem kleinen Strauch, und jederzeit seid ihr sichtbar.
Ich treffe die Wahl, auf einem schönen Meer entlangzusegeln, es ist so glänzend und blau, dass ihr auf eurer Reise nur glänzen und voller Entzücken sein könnt.
Zieht jetzt eure Geheimnisse weg. Schnippt sie fort. Behaltet sie nicht länger. Lasst das Tageslicht zu ihnen, damit sie euch für immer verlassen. Das Verbergen ist schädlicher als alles, was du verbergen könntest. Verbergen ist ein Parasit, der sich auf deinem Rücken angesiedelt hat. Das Verbergen ist ein Menschenfresser, der nicht von dir ablässt. Er hält sich an deinen Geheimnissen fest. Gib dem Menschenfresser nichts Verborgenes, an dem er sich festhalten kann, und er wird sich davonmachen.
So lange wie du an Geheimnissen festhältst, bist du an die Vergangenheit gebunden. Und du weißt, was Ich über die Vergangenheit denke, und was du damit assoziierst.
Du kennst all deine Geheimnisse. Ich sage dir jetzt, dass sie ganz und gar nichts sind. Ich sage dir, ihnen jetzt Auf Wiedersehen zu sagen. Sobald ihr einmal, Geliebte, unverborgen seid, habt ihr nichts zu verbergen. Bestätige dir selbst gegenüber, was du zu verbergen suchtest. Sprich dich selbst jetzt von ihm los, damit du frei sein, die Welt lieben und dich nicht vor ihr zu verbergen hast.
Ich sage euch nicht, doch jemanden aufzusuchen, um ihm gegenüber ein Bekenntnis abzulegen. Ich erlöse dich jetzt von der Vorstellung, dass es etwas gibt, was du verbergen musst. Verbergen ist ein von dir selbst gezimmertes Gefängnis. Ich sage dir, jetzt davon herauszumarschieren. Ich sage dir, die Fesseln abzunehmen. Sie waren nie real! Sie befanden sich alle in deiner Einbildung. Du verkauftest dir selbst einen Wechsel an Waren. Du betrogst dich selbst. Du hörtest Wörter wie Sünde und Schuld, und nahmst sie dir zu Herzen.
Dass du unwissend warst, das wissen Wir bereits. Du bist des Unwissens überführt. Du bist schuldig befunden, deinen Wert vergessen zu haben. Du bist schuldig befunden, dich selbst angegriffen zu haben. Komme aus dieser selbstverantworteten Dunkelheit heraus und erkläre dich als frei. Befreit euch, Geliebte, aus der Vergangenheit. Seid ein für allemal damit durch. Lasst die Vergangenheit sein, und kommt jetzt mit Mir in das Licht eures Wahren Selbst, wie ein Göttliches Menschenwesen, das aufrecht und stark in der vollen Wahrnehmung Meiner Liebe dasteht. Du bist genauso der Meine wie es jeder König auf Erden ist.
27.2.08
Heaven # 2651 Ein Faden von Licht
Gott redete …
Komme in Mein Herz. Hier gibt es eine Menge Raum. Hier ist all der Raum des Universums, einschließlich der bekannten und unbekannten Galaxien. Dieser raumlose Raum in Meinem Herzen ist ausdrücklich für dich. Hier verweilst du, vorgebend, dass du irgendwo anders, weit weg bist, von Stürmen oder anderen eingebildeten Ideen gebeutelt. Du bist so nah bei Mir wie es nur sein kann, und Ich bin so nah bei dir wie es nur sein kann. Wir sind so nah aneinander, dass Wir ein unveränderbarer Faden von Liebe, Faden von Licht sind, so sehr eins, dass unser Einssein subtil ist.
Es muss auf diese Weise sein. Wir sind kein Block von Einssein. Unsere Einheit kann kein Rechteck sein. Wir sind eine schimmernde Einheit, außerstande. augenscheinlich zu sein. Durch unsere Liebe werden Wir gekannt. Eingewickelt in die Einheit unserer Liebe sind Wir vielfach glänzende facettenreiche Liebe, Liebe, die gesehen wird in wechselnden Funken, während Wir die ganze Zeit unermüdliches Licht sind, Ein Licht, Eine Liebe, obwohl unsere eine Liebe auf der sonne-gelenkten, von Liebe aufgeladenen Erde farbig markiert ist. Wir sind Teil eines so ungeheuren Wunders, dass es beinahe zu viel für die Augen ist, es zu erfassen, oder für den Geist, es zu begreifen. Unser Licht ist nicht unter Deckeln, und dennoch ist es in Unglauben zugedeckt.
Es ist beinahe unverdaulich, dass ein gewöhnlicher Mensch ein Teil Meines Lichts ist, während es gleichzeitig so ist, dass Mein Licht unmöglich vereinzelt werden kann, sondern nur der Einheit fähig ist, absolut unfähig der Trennung, unfähig zu einzelnen Lichtfunken, da es keine Unterbrechung unserer Helligkeit gibt, und dennoch ist unsere Helligkeit nur sichtbar als Punkt von Liebe in einer Welt, die unser Licht nicht sieht, die befürchtet, dass es nicht existiert, diese Welt, die überrascht von dem Licht ist, welche es selbst ist. Welche Einbildung doch die Menschen haben! Stelle dir all diese Nicht-Liebe vor, die die Welt erfunden hat, wirklich eine Fiktion, die sich selbst konfiguriert hat und zu der sich alle beugen. „Schlimm, schlimm“ erzählen einem die Zeitungen über die Welt.
Wo es nur Liebe gibt, wird selbst dem Krieg ein Vorzug eingeräumt. Liebe ist echt, und Krieg ist falsch. All diese Bombardierungen und Dinge sind nicht wahr. Sie sind sichtbar, aufgezeichnet, und dennoch unwahr. Liebe, bemerkt, unbemerkt, berichtet oder unberichtet, verspottet oder geschmückt ist die einzige Realität, dennoch, wer traut sich, das zu glauben, wenn seine Augen anders sehen und die Welt andere Schlagzeilen aufstellt.
Wahrheit ist einfach. Falschheit ist kompliziert. Der Mensch hat große Anstrengungen unternommen, um sich selbst und die Welt zu verkleiden. In hellem Licht sieht er Dunkelheit. Er ist ein Verschlinger des Lichts. Er duelliert sich mit ihm. Er schneidet es in Stücke, weil er sich selbst nicht stattgibt, all das Licht zu sehen, das er selbst wie auch du ist. Er hat Angst, dass er verbrannt und in dem Licht Gottes verschwinden wird. Er hat so viel Angst davor,zu verschwinden, dass er sich selbst verschwinden lässt und eine banale Verkleidung trägt. Er trägt eine Verkleidung, die überall zum Verkauf angeboten wird. Er hat die Seide weggegeben, und, auf Kosten Meiner Musik und auf Kosten der Wahrheit, billig erstandene, und doch überteuerte Lumpen gekauft. Und so hat er ein schlechtes Geschäft gemacht.
Dieser verkleidete Mensch stolziert herum und glaubt, er sei etwas anderes. Er sieht Gesetze und dennoch sieht er nicht die Wahrheit. Er sieht Kriege und dennoch keine Liebe. Er sieht Dunkelheit und dennoch kein Licht. Er hat Zinn für Gold gehandelt, und bemerkt nicht, dass er aus diesem Handel nicht das Bessere bekommen hat, aus dem Handel, den er mit sich selbst geschlossen hat, wohlbezeugt vonseiten der Welt.
Und so sage Ich, kommt in Mein erleuchtetes Herz, wo ihr hingehört, und wo ihr nur in eurem falsch berechnenden Geist jemals herausgetreten seid. Ihr habt noch nicht gesehen, wo ihr seid und wovon ihr euch niemals fortbegeben habt, verkleidete Christusse, die ihr gewesen seid, zaudernd im Ausbrechen aus euren Schildkrötenpanzern.
[Stefan]
28.2.08
Heavenletter # 2652 Und so eine großartige Seele
Gott redete …
Was gibt dir das Recht, zu leiden? Du magst sagen, du seiest aufgebracht, und dass das Leiden ungebeten zu dir gekommen sei, dennoch möchte Ich dich bitten, neu darüber zu denken. Treten ungewünschte Ereignisse auf? Ja. Und dennoch, kannst du nicht die Weide sein, die sich biegt, und nicht die unbiegsame Eiche?
Ihr stellt euch das Leben so vor, als müsse es in einer bestimmten Art und Weise ablaufen. Ihr wertet es als gut oder schlecht, richtig oder falsch, Geliebte. Ihr beurteilt das Leben. Aus diesem Grunde öffnet ihr dem Leiden die Tür. Zum Beispiel seht ihr auf der einen Seite, dass der Tod des Körpers unvermeidlich ist. Auf der anderen Seite hängt ihr an den Körpern, euren eigenen und den Körpern derer, die ihr liebt, obwohl der Körper so wenig ist, und die Seele so groß.
Ja, auf so vielen Ebenen ist das Urteilen eine große Last.
Wenn ihr etwas als falsch erachtet, so seid ihre untröstlich. Viele Emotionen kommen ins Spiel. Wollt ihr wirklich an solch einer langen Liste von Emotionen festhalten, aus denen ihr zu wählen habt?
Wenn ihr etwas als nicht einwandfrei einschätzt, haltet ihr es für natürlich, dass ihr Einwände erheben müsst. Und was ist eine Reklamation, wenn nicht Widerstand? Wohin führt Widerstand, wenn nicht zu Anspannung, und führt nicht Anspannung zu noch mehr Anspannung und Leid?
Vergleiche dies mit einem Mahl, welches vor dir aufgetischt wird. Vielleicht magst du zum Beispiel keine gekochten Karotten, aber du brauchst auch nicht gegen sie zu protestieren. Sind sie einmal auf deinem Teller, musst du gar dann noch nicht einmal dagegen protestieren, sie zu essen. Auch im Leben ist es nicht immer möglich, das Menü abzubestellen.
Geliebte, Jede und Jeder von euch wird geliebte Menschen haben, die ihren Körper hinter sich lassen. Irgendwer wird die Erfahrung machen, wie es ist, wenig Geld zu besitzen. Ein anderer wird falsch angesprochen werden. Eine andere wird ihren Diamantring verlieren. Wieder jemand wird einen Autounfall haben. Niemand mag auch nur eine dieser Erlebnisse. Keine und keiner ist darüber erfreut. Aber, besteht die Notwendigkeit, dass ihr ob dessen gleich so unglücklich werdet? Müsst ihr Leiden dem noch überstülpen, was ihr erlebt habt? Müsst ihr euch selbst innerlich so zerreißen?
Ihr habt oft wegen winzig kleiner Begebenheiten gelitten und sie dadurch groß erscheinen lassen. Ein Herzschmerz folgte dem anderen. Wenn etwas Größeres im Sinne eines Unheils geschieht, könnt ihr im Gegenteil erkennen, wie wirklich winzig die Anlässe waren, wegen denen ihr euch zuvor beunruhigt und gelitten habt. Manchmal, Geliebte, gebt ihr dem Leiden nach, so als enthielte das Leiden selber Annehmlichkeiten für euch. Werdet ihr euch darüber Gedanken machen, dass Leiden eine Nebenlinie darstellt, und dass ihr nicht unbedingt so oft daran teilhaben müsst? Erholt euch mehr im Angesicht der Freude, als ihr es im Angesicht des Leidens tut. Wollt ihr das für Mich machen?
Welchen Gewinn könnt ihr aus dem Leiden ziehen?
Ich fordere euch nicht dazu auf, freudig zu sein, wenn euer Herz zerbricht. Ich frage euch, ob euer Herz so stark oder so häufig zu schmerzen hat? Leiden ist nicht vorgesehen als eine Art, das Leben zu führen. Es sollte nicht euer Alltagsgericht sein. Es ist nicht etwa ein Schild, welches hochgehalten werden sollte. Es ist keine Medaille, die euch angesteckt wird. Ihr seid nicht dafür vorgesehen, ein Kreuz zu tragen. Ihr braucht es nicht. Ich verlange das nicht von euch. Ihr seid nicht dafür bestimmt, belastet zu sein. Ihr seid für die Freiheit vorgesehen. Legt eure Lasten selber nieder, Geliebte. Sogar wenn das Leben hart ist, müsst ihr nicht ebenfalls hart mit euch selber umgehen. Wenn ihr denn nicht jetzt schon auf den Kummer verzichten könnt, könnt ihr dann nicht schon einmal verzichten auf Wut, auf Schuld, Neid, Missgunst und andere unterschwellige Gefühle, die etliche eurer Tage ramponieren?
So du deine Kümmernisse noch nicht loslassen kannst, kannst du nicht jetzt schon Freude wahrnehmen? Geht die Sonne auf, und kannst du dies sehen? Gibt es nicht immer noch einen Himmel und einen Horizont, zu denen hochgeschaut werden kann? Funkelnde Sterne und einen weißen Mond? Und ist da nicht dennoch ein Gott, Der dich mit Seinem ganzen Herzen liebt, und Den du ebenfalls lieben kannst?
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HEAVEN # 2653 – 1.3.2008 – Boundless Love Abounding
Liebe in Hülle und Fülle
Gott redete …
Was für einen phantastischen Himmelsbrief gehe Ich, Gott, soeben an, ihn für heute aufzuzeichnen? Worum werde Ich bitten, dass es niedergeschrieben wird? Und macht das etwas aus? Ich denke, es ist wichtig, dass Ich zu euch spreche, und dass ihr Meine Worte lest, der Liebesgeheimnisse halber, die sie enthalten. Selbstverständlich ist Meine Liebe kein Geheimnis, und doch möchtet ihr über Meine Liebe immer und immer wieder zu lesen erhalten. Wie steht es darum – bekommen die Menschen auf der Erde „Ich liebe dich“ allzu oft zu hören? Wahrscheinlicher ist, nicht oft genug.
Ich werde Meine Liebe heute morgen in Stein meißeln:
„Ich liebe dich. Ich liebe dich mit all Meinem Herzen. Du bist liebenswert und bist geliebt. Du bist der Sonnenschein Meines Herzens. Auch Ich kann nicht genug von dir bekommen. Ich brauche deine Liebe nicht, und doch kann Ich nicht genug davon bekommen und möchte mehr und mehr für Mich selbst und für dich.
Ich möchte dich gerne um das Herz aus Gold, das in dir liegt, wissen lassen. Ich möchte dich voll und ganz um das Aufknospen der Liebe wissen lassen, unter der dein Herz birst. Für deine Liebe bin Ich ein gutes Subjekt. Ich akzeptiere deine Liebe ohne jedwede Erörterung über sie. Ich wäge sie nicht, noch auch trenne Ich die Liebe von dir und auch nicht von jemand anderem. Für Mich ist es alles das Gleiche, und doch flehe Ich um deine Liebe und sehne Ich Mich mehr und mehr nach deiner Liebe.
Ich ergehe Mich in deiner Liebe. Ich werfe sie wie einen Pfannkuchen in die Luft, und danach fange Ich sie auf, wende sie um, verehre und sauge sie auf. Immer und immer wieder schnippe Ich deine Liebe hin und her, und stets landet sie auf der Schau-Seite.
Wie Ich bereits sagte – Fakt ist, Ich benötige deine Liebe nicht, aber Ich liebe sie überaus. Ich fordere euch an, euch Geliebte, dich, dich selbst. Ich erhebe Anspruch auf die Sicht auf euch.
Für Mich seid ihr ein lieblicher Sonnenschein, hell in Meinem Herzen. Ihr schießt inwendig in Meinem Herzen hoch. Ihr seid wie ein Pulsschlag in Meinem Herzen. Und so seid ihr aus Meinem Herzen der Liebe geschaffen, und wurdet zu Meiner Freude geschaffen, und seid Meine Freude.
Nicht eine millionstel Sekunde lang vergesse Ich euch. Ihr seid der Mittelpunkt Meiner Aufmerksamkeit. Ja, es gibt keine Begrenzung für das Zentrum Meiner Aufmerksamkeit, und doch liegt Meine Aufmerksamkeit auf Einem. Es ist Eine Liebe in Meinem Herzen, und das bist du. Du bist Mein Einssein.
Denke nicht, es sei eine Unschärfe, die Eine Liebe, die Ich kenne. Für Mich ist das sehr klar. Sie ist für Mich unauslöschlich, die Liebe, aus der ihr gemacht seid. Sie kann nicht gelöscht werden. Sie kann nicht zum Verschwimmen gebracht werden. Mein Augenlicht ist untäuschbar.
Dennoch kam Ich diesen Morgen nicht hierhin, um an euch über Mich zu schreiben. Ich kam hierhin, um über dich und über unsere Gegenseitige Liebe zu schreiben. Unsere Liebe durchbricht alle Schallgrenzen. Es gibt nichts, das Unsere Liebe, Unser Einssein der Liebe hindern kann, obschon ihr das ab und an vergesst. Oh, also, lasst Uns all dieses Einssein der Liebe genießen, während Ich eure Aufmerksamkeit habe.
Fühlst du Meine Liebe in deinem Herzen? Spürst du Meine Liebe, wie sie an dein Herz pocht? Fühlst du, wie sehr Ich dich und all die Freude, die Ich durch dich einlasse und hineinnehme, liebe? Nun möchte Ich, du nimmst die Freude in dich hinein. Ich möchte gerne, dass du Meine Liebe mit dir trägst und sie rundum weiterreichst, dass du sie überall ausschüttest, ja, dass du Meine Liebe überall zum Versprengen bringst, aus keinem einzigen anderen Grund als dem der Freude über sie, und weil Ich dich darum ersuche. Du bist der Vervielfältiger Meiner Liebe, und sie, Meine Liebe, ist es, die Mich dazu bringt, dass Ich dich darum ersuche, sie zu vermannigfachen. Ohne Mathematik zu kennen kannst du das tun. Fühle einfach Meine Liebe, und fortan kannst du sie schier teilen. Meine Liebe ist ein Kontinuum, und du bist der Fortführer von ihr.
Keine weiteren Worte mehr. Einfach Liebe. Schier unbegrenzte Liebe in Hülle und Fülle.“
HEAVEN #2654 – 2.3.2008 – Self-Reliance
Eigenständigkeit
Gott redete …
Fühle dein Herz, wie es sich zum Meinigen öffnet, wie es sich weit öffnet, wie es Mir fast entgegenschwillt und wie es jeden Spalt deines Herzens füllt, dein schönes Herz, das in Meinem Bilde gemacht, unersättlich mit Meiner Liebe aufgefüllt ist, als wäre es nach einer Dürre das erste Mal.
Fühle Meine Liebe durch dich herumstrudeln.
Lasse dich an Mich denken, als gehe es darum, eine süße Creme deinen Rachen hinunter fließen zu lassen. Lasse diese süße Creme Meiner Liebe deine Zwischenräume anfüllen, diese süße Creme der Liebe, weich wie Seide. Lasse dein Herz wie Butter schmelzen, dein kühles, süßes, creme-erfülltes, heißes butteriges Herz in Gänze bereit für das Wirken.
Dass Ich dich mit einer derartigen Unbändigkeit liebe, macht Mich nicht leer. Es füllt Mich. Es füllt dich. Und ebendas tut die Liebe. In Empfang genommene Liebe füllt dich. Lediglich ohne das Gespür von Liebe fühlst du dich leer. Unterhalte somit dein Gespür der Liebe, dein Gewahrsein von Liebe, und dein Herz wird immerzu samt und sonders überfließen.
Allein verleugnete Liebe vermag das Herz wegzudrücken. Nichts kann das Meine wegdrücken. Und bald wird das deine auch so sein. Bald wird dich nichts bestürzen, denn du wirst des Gewahrseins voll sein, was Liebe zu sein vermag, und, wie Unsere Liebe ist, und Wer du bist.
Du wirst die Pumpe der Liebe sein, die Andere auffüllt. Du wirst sie füllen, wie Ich es tue, und zur selben Zeit wirst du die Menschen auf den Weg bringen, denn du bist dir gewahr, dass sie dich nicht wirklich brauchen. Sie haben ihre eigene Verbundenheit mit der Quelle, und von dorther füllen sie ihre eigenen Herzen der Liebe auf. Niemand füllt im eigentlichen das Herz eines Anderen. Du gibst Liebe, und doch sendest du jene, die du liebst, auf ihren Weg. Du bewahrst sie in deinem Herzen, und doch verbannst du sie aus dem Abhängigsein von ihr.
Christus liebte, doch hielt er die Menschen nicht als Kletten. Er ließ niemanden in seiner Liebe herumfläzen. Er brachte sie zur Arbeit. Es war genug, dass er ihre Herzen mit Liebe punktierte, und dann sandte er sie auf ihren Weg. Er fütterte niemanden mit dem Löffel.
Buddha verteilte Liebe links wie rechts, und doch war er still. Kein einziger hielt sich an seiner Liebe fest, versteht ihr? Er gab seine Liebe freisinnig, durchaus wie ein Berg dem Fluss sein Wasser freisinnig übergibt. Und doch hatte niemand Buddha als die Quelle von Liebe missverstanden. Er machte es durch sein entschiedenes Sein klar, dass jeder seine Gott-gegebene Liebe aufzufinden und sie auf eigene Weise fortzugeben habe. Niemand sollte ein Nehmer werden.
Buddha gab jedem Unabhängigsein. Das ist eine Ursache dafür, weswegen er so glücklich sein konnte. Er gab allen Gottes Liebe, bestrickte niemanden, und er hielt all seine Liebe einfach gleich. Seine Gemeinschaft mit Mir war mit Mir. Wieso sollte Gemeinschaft von jemandem mit jemandem sein, solange die Gemeinschaft der Liebe bei Mir weilt?
Die Großen Einen spiegelten Mich wider, und doch kannten sie die Partitur. Sie waren unschuldig, und sie waren wort-weise. Sie wussten, jeder Mensch muss den Berg selbst erklimmen. Selbstverständlich, die Großen Einen wiesen den Weg, doch trugen sie niemanden. Sie trugen niemanden, ihrer hohen Wertschätzung für jeden Menschen halber und der Befähigung jedes Menschen halber, die Spitze des Berges zu besteigen, wo sie tatsächlich herausfinden werden, dass es gar kein Berg gewesen war, sondern ein schönes Grasfeld, ganz und gar keine Kletterei, sondern ein Gang in einer blumenübersäten Wiese.
Ich bitte euch, Geliebte, was könnte leichter sein als ein Gang mit Mir rund um den Block? Was könnte leichter sein, als dass Wir zwei Arm in Arm über die Welt schlendern und sie lieben, und als dass Wir es lieben, in Unserem Einssein beisammen zu sein, ungeachtet dessen, wo du deiner Vorstellung nach wähntest auf der Erde zu sein.
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HEAVEN #2655 – 3.3.2008 – Even a Glance of Your Light
BEREITS EIN STRAHL DEINES LICHTS
Gott redete …
Wenn du dich mit etwas beschwert fühlst, das du getan hast, dann bitte nicht um Vergebung, sondern tue schlicht Abbitte. Bedauerst du es, so sage dies. Es ist nicht nötig, einem Anderen eine Bürde des Vergebens aufzutragen. Nicht dass es falsch wäre, um Vergebung zu bitten. Es ist einfach so, mitunter, womöglich öfters, ist es an dir, zu geben, und nicht, um etwas zu bitten. Stell dich unter den Lichtkegel, nicht den Anderen. Lass den Anderen selbst auf die Idee des Vergebens kommen. Es liegt an dir, das zu tun, was das deinige zu tun ist. Niemand schuldet euch etwas, Geliebte.
Anstelle dessen, jemanden um etwas zu bitten, befrage dich, welches Geschenk du zu überreichen vermagst. Du hast Menschen kennengelernt, die stets an Andere denken. Du weißt, zu welch gutem Gefühl deren Inbetrachtnehmen dich bringt, gleich, ob es nun um dich oder um andere geht. Tue gleichfalls das Gleiche für Andere. Hab auf Andere acht, so viel, wie du auf dich achtest. Nimm in Betracht, es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, auf dich selbst acht zu geben. Nimm in Betracht, dass du bereits in Fürsorge genommen bist, und, dass du keinen Bedarf an Schutz oder Verteidigung hast.
Eventuell braucht indes niemand Schutz, doch jedem ist beachtende Rücksicht von Nutzen, selbstverständlich demjenigen, der sie erhält, und noch mehr demjenigen, der sie erteilt. Achtende und wägende Rücksicht ist die wahre Ohrmarke eines Führers. Ein Führer denkt an jeden. Er denkt mit Sicherheit über sich selbst hinaus.
Wenn die Sonne scheint, scheint sie für alle. Und wieso, Meine Geliebten, wieso lasst ihr euer Licht nicht für alle scheinen? Das ist die Bedeutung des ‚Liebe deinen Bruder wie dich selbst‘. Das ist die Bedeutung des Einsseins in der Welt. Beachtende Rücksicht für einander ist eine großartige Nachbildung des Einsseins. Was gibt es, was du für dich behältst, und womit du nicht auch Andere beehrst? Was für etwas Leichtes, um es zu bewerkstelligen – das Leben Anderer aufzuhellen. Indessen euer Licht scheint, weswegen es nicht auf alle hin scheinen lassen? Schier ein Strahl deines Lichtes mag für einen Anderen Wunder bewirken. Hättest du es nicht gerne, Wunder auszurichten? Hättest du es nicht gerne, für alle eine geliebte Seele zu sein?
Gibt es da Solche, von denen du am liebsten dein Licht abziehen möchtest? Vielleicht sind das Jene, bei denen es dir gut anstünde, ihnen zu vergeben. Vielleicht bist du einer, der eine Abbitte schuldet. Fühlst du einen Mangel an gutem Willen gegenüber jemandem, so schuldest du ihm mit Sicherheit eine entschuldigende Abbitte.
Worin liegt der Punkt anlässlich jeden harten Empfindens? Wieso sollte jemand harte Empfindungen an sich haben und sie nahe an seinem Busen behalten?
Geliebte, werdet sie los, werdet jedes Überbleibsel von jedwedem los, das den freien Fluss eures Herzens behindert. Das sind Hemmnisse, die ihr aus keinem guten Grund bewahrt habt. Es kann keinen guten Grund geben, um diese Splitter in deinem Herzen zu halten. Beseitige sie, einen nach dem anderen oder alle auf einmal. Beseitige sie schlicht. Beginne mit einer sauberen Schiefertafel.
Was für ein gutes Gefühl wird das sein! Welchem Menschen möchtest du wirklich Übelwollen antragen? Das ist eine zu große Bürde, Geliebte. Lasse jemanden deinem Zorn entgehen. Setze ihn davon frei. In deinen Augen, das mag sein, verdienen sie ihn. Ich sage nicht, dass sie ihn nicht verdienen, so, wie die Welt es sieht. Was Ich hier ausdrücke, ist, dass du ihn nicht verdienst, und, noch mehr als das, dass du ihn nicht tragen kannst. Du kannst nicht unkritisiert herauskommen. Finde ihn somit in deinem mitgenommenen Herzen auf, um ihn loszulassen. Lasse den Schmerz so leicht wie eine Feder fortfliegen. Lasse ihn einfach gehen. Du hast ihn lange genug gehalten. Jeder Zeitraum ist zu lang.
Das Leben auf der Erde ist bloß eine Minute lang. Nutze diese eine Minute gut. Diene allen gut, und diene somit dir, und diene somit Mir.
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HEAVEN #2656 – 3.3.2008 – A World Peace Conference Today
Eine Welt-Friedenskonferenz heute
Gott redete …
Ich rufe heute zu einer Friedenskonferenz zusammen. Die Versammlung findet in allen Herzen statt. Alle Herzen versammeln sich, um den Frieden auf Erden sicherzustellen. Das ist alles, was es braucht, diese stille Konferenz des Friedens, zusammengemischt in allen Herzen. Das ist der natürliche Zustand des Herzens. Das ist der natürliche Zustand eures Herzens.
Dein Herz ist ein Friedens-Liebhaber, ein Peace-maker. Eben das ist Liebe. Sie ist heitere Gelassenheit. Sie ist ein Wissen. Romantische Liebe ist eine Erregung, doch spreche Ich jetzt nicht von romantischer Liebe. Ich spreche von schöner, leichter stiller Liebe im Herzen, die für ihre Existenz kein Objekt beansprucht.
Die Sonne scheint überall. Sie scheint auf jeden und jedes. Und doch erfordert die Sonne keine Objekte, auf die sie scheint. Die Sonne ist vollkommen glücklich, mit oder ohne Gegenstände. Die Sonne traf vor langer Zeit eine Entscheidung, dass sie nicht Elite ist, dass sie gewöhnlich und frohgemut ist, auf alle zu scheinen. So auch möchte dein Herz sein. Es möchte schlicht frei gegenüber Liebe sein und möchte nichts für erforderlich halten, um seine Liebe zu nähren, einfach gattungsmäßig Liebe sein, Liebe keines Rufs, keines Entgelts und auch keines herbeiführenden Grundes halber, einfach lieben und lieben und lieben, eben so wie die Liebe es liebt, ihr schönes Selbst allüberallhin hinauszuscheinen. Denke an das Licht, wie es überall aus allen Herzen in die Lande hinein funkelt. Denke an das Licht, das aus deinem Herzen, eben aus deinem Herzen heraus, das soeben schlägt, überall über die Lande glitzert. Lege jetzt deine Hand über dein Herz und fühle den Schlag der Liebe. Wie schön ist der Schlag deines Herzens.
Der ruhige Schlag eures Herzens ist eine Zeichensprache, Geliebte. Es ist eine Klangsprache. Es ist eine süße Musiksprache. Denk an all die Herzen, die im Rhythmus schlagen, die für den Frieden in der Welt schlagen. Nicht für einen einlullenden Frieden. Nicht für Patts, sondern für wahren Frieden, wahr in der Weise, wie ein Vogel singt, leicht, anstrengungslos, um der Freude an sich selbst wegen. „Höre mein Lied“, singen die Vögel.
„Höre meinen Schlag“, sagt dein Herz. „Fühle meinen Muskel“, sagt dein Herz. „Drücke meine Liebe“, sagt dein Herz. „Ich drücke nur, um auszuteilen.“
Es gibt den Augenblick und die Bewegung eines Schwungs in deinem Herzen, und es schwingt weit über die Mauern deiner Brust hinaus, weit über alle vorstellbaren Grenzen hinaus. Es schwingt über die Ozeane hinweg. Es schwingt hoch über die Galaxien und den in aller Nacht erleuchteten Himmel hinweg, und dein Herzschlag und alle Herzschläge schlagen einen stillen Aufschwung. Die Liebe macht sich auf, da die Liebe lange wartete, und ein Ruf nach Liebe wird zu einem herz-getrommelten Lied der Liebe, und dieses Lied umkreist die Welt ohne Unterlass. Sie weiß nichts weiteres und kümmert sich nicht, wessen Liebe wessen ist, da die Liebe all die Kräfte mit Liebe zusammen geschart hat. Also nun, nicht Kräfte, sondern die Macht der Liebe ist derart sanftmütig, doch diese Chorzeile der Liebe hat nunmehr die Kadenz erreicht, hat Beschleunigung aufgenommen, ist an ihrem rechten Ort im Kosmos angelangt, und deswegen sage Ich, sie hat alle Kräfte zusammengeführt.
Kein anderer Klang als das Pochen der Liebe erklingt. In ihm ist alles an Leben eingefasst. Nichts bleibt über. Liebe ist alles, und alles wurde Liebe. Das ist die Sphärenmusik. Wusstet ihr das nicht? Wusstet ihr nicht, dass das Rufen der Erde Liebe ist, was das gleiche wie das Lied des Himmels ist, und, dass alles, was ein Wiedererstehen des Himmels braucht, der Herzschlag deines Herzens im Gleichklang mit dem Meinen ist? Das ist so leicht, alle Herzen in Tandem zu schlagen zu bekommen, alle Herzen untereinander nicht mehr unterscheidbar. Bald wird es verwirklicht, dass alle Herzen Eins sind, und dass nichts anderes existiert außer dem temperamentvollen Schlag der Liebe, der Liebe, und noch mehr Liebe, noch mehr synchrone Liebe, noch mehr unlenkbare Liebe, noch mehr Liebe, die herumplanscht und sich selbst erfreut, eine Flagge der Liebe, eine Liebe, die die Sprache weit übertrifft, Liebe, die sich gar selbst nun übertrifft, da alle Liebe Eins ist, und alle Liebe ist Mein, und alle Liebe ist euer.
Möchte heute jemand lieben?
4.3.08
Heaven # 2657 Überspringe die Vergangenheit
Gott redete …
Wie weit wirst du gehen, um von Mir wegzulaufen? Ich bin nicht dein Gewissen, das dir nachjagt. Ich bin nicht hinter dir her, um dich zu suchen oder etwas von dir wegzunehmen. Ich will einfach mit dir sein. Um mehr bitte Ich nicht. Ja, okay, Ich bitte darum, dass du glücklich bist. Ich bitte darum, dass du zu Mir kommst ob es regnet oder scheint. Ich bitte darum, dass du Mich kennst und weißt, was für ein Freund Ich für dich bin und wie Ich es ersehne, in deinen Augen ein Freund zu sein. Ja, Ich will, dass du mich kennst, so wie Ich bin. Lasse deine Sicht von Mir darauf beschränkt sein, was Ich wirklich für dich bin. Geliebte, Ich wünsche Mir, dass ihr eine wahre Vision habt. Während das alles so ist, ist es auch so, dass Ich um gar nichts bitte, außer bei dir in deinem Bewusstsein zu sein. Dass Ich mit dir bin, ist bereits eine Tatsache. Was Ich unter Ausschluss von allem anderen wünsche, ist, dass du glücklich bist, und glücklich bist mit dir Selbst, deinem schönen Selbst, so wie du bist, ohne Zweifel und Fehlerfinden.
Es ist wahr, dass Ich Alles Bin Was Ist. Es ist wahr, dass Ich der Allmächtige Gott bin, dennoch scheint es so zu sein, dass du Mich entweder als eine Art Böser Junge siehst, vor dem man weglaufen sollte, oder als eine Art Guter Junge betrachtest, dem du verpflichtet bist, beflissentlich zu gehorchen. Ihr seid nicht dazu da, Mir unterworfen zu sein. Ihr seid nicht Mein Opfer. Ich spiele nicht mit euch herum.
Auch wenn Ich Wahrheit bin, und Ich will, dass du weißt, dass Ich das bin, bedeutet das nicht, dass Ich dich als einen erbärmlichen Diener sehen will. Ja, Ich will, dass ihr mir dient, Geliebte, weil Mir zu dienen, euch selbst und allem Leben zu dienen bedeutet. Dient Mir, aber nicht so wie jemand, der unterwürfig ist. Ja, natürlich will Ich, dass ihr Meinen Willen freudig befolgt, aber nicht als eine Strafe. Ihr schuldet überhaupt nichts. Ich will überhaupt nicht, dass ihr Buße tut. Ich brauche das nicht, noch auch braucht ihr das. Die Welt wird euch auffordern zu sühnen und zu bereuen. Ich tue das nicht. Ich sage euch, dies alles hinter euch zu lassen und weiterzugehen. Sagt Tschüss dazu. Ihr seid nicht die, die ihr gestern ward, besser, die ihr gestern glaubtet zu sein.
Ich sage euch, vergesst die Vergangenheit , weil sie eh nur ein kurzer Ausschlag war. Sie ist nicht mehr. In Wahrheit war sie niemals. Du kannst sehen, dass es Vergangenheit ist, dennoch hast du mit dir selbst noch nicht vereinbart, dass die Vergangenheit hinter dir liegt. Du tendierst dazu, die Vergangenheit vor dich zu stellen, als ob sie ein Schild wäre oder ein Plakat oder Noten, die du auswendig lernen musst. Du liebst es, die Vergangenheit in Sichtweite zu halten, während es dir obliegt, sie aufzugeben. Es ist unerheblich, ob du nun dankbar für die Vergangenheit oder ihretwegen eingeschüchtert bist. Lasse sie hinter dir.
Die Vergangenheit ist nicht mehr als abgefallene Blätter. Du brauchst die Blätter der Vergangenheit nicht einmal zusammenzukehren. Lasse sie einfach da wo sie liegen. Die Vergangenheit ist nicht für die Nachwelt. Sie ist dazu da, um darüber hinwegzuspringen. Stoße sie von den Klippen deines Geistes. Sage Auf Nimmerwiedersehen zu ihr.
Sei mein einfaches Kind, das heute zu Mir kommt, auf die gleiche Art wie ein Kind seiner Mutter einen Löwenzahn bringt. Was du mir anbietest, bist du selbst, und Ich bin so erfreut darüber, was du Mir anbietest. Wenn du dich Mir anbietest, bietest du Mir Liebe, und das ist genau das, was Ich dir anbiete.
[Stefan]
HEAVEN # 2658 – 5.3.2008 – Amazing Love
Erstaunliche Liebe
Gott redete …
Mitunter zerrt die Liebe, die Ich gebe, an eurem Herzen. Mitunter fühlt ihr, Meine Liebe ist so rein und stark, dass ihr sie nicht mehr länger aushalten könnt. Du fühlst, dein Herz werde bersten in der maßlosen Freude, die Meine Liebe mit sich führt. Du fühlst fast, dass Ich für dich zu viel bin, und du möchtest wegrennen und dich vor Mir verbergen, so sehr bist du bei Meiner Liebe überrannt. Du weißt schlicht nicht, wie viel Liebe du in dich hinein nehmen kannst. Sie ist erdrückend. Du fürchtest, du wirst in ihr ertrinken. Diese äußerste Liebe, die das Fundament von dir bildet und die Mein Verlangen ist, darzureichen, und die Liebe, die die deine ist, zu besitzen, lässt dich aus den Socken kippen, und du denkst dabei, du seist wohl nie in der Lage, wieder aufzustehen.
Sodann, Geliebte, steht nicht auf. Seid unentwegt in Meiner Liebe geröttet und eingeweicht. Seid sodann in ihr ertrunken. Vielleicht beansprucht euch dies, dass ihr derart viel Gewahrsein Meiner Liebe habt, ein wenig, daran gewöhnt zu werden, so liebe-ausgehungert, wie ihr wart, doch bedeutet diese Erdrücktheit nicht, ihr solltet langsamer trinken. Nein, ganz und gar nicht. Schlingt sie ganz hinunter. Schlürft sie hinein. Lasst Meine Liebe jede Zelle eures Seins durchtränken. Seid nicht in der Lage, aufzustehen und von Meiner Liebe fortzukommen.
Gibt es sonst noch etwas, was dir ansteht, es zu tun? Zahlen zusammenzählen zum Beispiel? Den Garten mähen? Denkst du wirklich, dass Meine Liebe dich davon abhalten möchte? Ja, Ich verstehe, mit Mir in deinem Herzen eingeweicht, wirst du fortlaufend Frühjahrsgefühle haben. Du wirst dich vor dem Abnutzen und Abscheuern des gewöhnlichen Lebens fernzuhalten haben. Wisse dies: Du wirst die alltäglichen Dinge leichter erledigen. Es wird so sein, als ob sie sich von selbst erledigten, während du träumenden Auges in das Herz Gottes blickst.
Wirklich, also, was sonst noch solltest du zu tun haben? Karten spielen? Gut, in Ordnung, dann spiele Karten, während Ich dich in Meiner Liebe ertränke. Unterdessen Meine Liebe dich nieder drückt, wirst du dich zum Himmel erheben. Wirklich, was dachtest du, wird geschehen? Ja, du wirst nicht mehr in der Lage sein, dich wieder vom Boden zu erheben, denn du wirst in den Himmel hineinschreiten.
Möchtest du aus der Vergangenheit herauskommen? Möchtest du aus deiner eigenen Haut heraus? Dann trinke Mich wie aus einem großen Glas. Trinke Mich wie einen tiefen Atemzug. Trinke Mich so, wie du bei der Millionen-Lotterie gewinnst. Geliebte, es ist an der Zeit, dass ihr durch Meine Liebe erledigt seid.
Lasst sei euch umhauen. Seid ungeschehen. Ihr seid zu sittenstreng gewesen.
Nehmt so viel Meiner Liebe auf, dass ihr vor ihr übertröpfelt. Lasst sie über euch überschwappen, über euer Haus und über jedermann. Das ist kein Verschwenden von Liebe, Geliebte. Dies ist die Bewandtnis der Liebe. Dafür ist sie ersehen. Habt ihr wirklich gedacht, es gebe einen Ort für eine dünnhäutige, knappe Liebe? Für eine ängstliche Liebe? Für eine anämische Liebe? Für eine knapp sitzende Liebe? Für eine zerbrechliche Liebe? Für eine karge Liebe? Für eine in der Entwicklung gehemmte Liebe? Für eine rationierte Liebe? Hast du wirklich gedacht, dass Unsere Liebe dafür vorgesehen war, sich schier auf einem einzigen Winkel der Welt auszubreiten? Wie viel Liebe ist deines Erachtens zu viel Liebe für dich? Gibt es für sie ein Maß? Gibt es einen Gipfel für die Liebe? Gibt es einen Punkt, bis zu dem sich die Liebe erheben kann und weiter nicht?
Was dachtest du, was Liebe ist? Ein Coupon? Ein Ticket? Eine Dollarnote?
Was dachtest du, wofür dein Herz ausersehen sei? Für eine schrumpelige, ausgetrocknete Pflaume?
Nein, deine Liebe ist vorgesehen, warm, begehbar und handgreiflich, im Überfluss und staunenswert zu sein. Deine Liebe soll sich stolz herumzeigen, aus keinem anderen Grund, außer dem, dass du und die Welt glücklich sind, während du liebst.
6.3.08
Heaven # 2659 Alles wird bekannt sein
Gott redete …
Was auch immer du über dein gegenwärtiges Leben fühlen magst, es liegt Gold darin. Finde dieses Gold, und du wirst fähig sein, mit größerer Leichtigkeit vorwärts zu gehen. In jeder Situation gibt es etwas was du hinzuerlangen kannst. Selbst in widrigen Situationen gibt es ein Geschenk für dich. Dass Ich das sage, mag sich übereifrig anhören, wenn du durch etwas Schmerzhaftes hindurchgehst, möglicherweise unfair, ungerecht, unverdient , entsetzlich. Und dennoch sage ich immer noch, dass da etwas für dich ist. Da ist irgendwo eine goldene Münze für dich.
Würdest du zugeben, dass du nicht immer weißt, was das Leben für dich auf Lager hat? Willst du zugeben, dass selbst in Schwierigkeiten Gold liegen kann? Kannst du zugeben, dass es dir nicht immer möglich ist zu wissen, was ein gutes Schicksal ist, oder mit Gewissheit zu sagen, was es nicht ist?
Hier ist das, was Ich dir vermitteln will und was sehr schwer für dich sein wird, es zu akzeptieren, und das ist, dass es trotz alledem, was du siehst und fühlst, kein schlechtes Schicksal gibt. Ich kann sehen, wie du deine Hände in die Luft wirfst und wegläufst, während Ich das sage.
Du denkst: “Wie kann Gott das sagen? Es ist leicht für Gott, so etwas zu sagen. Tod bedeutet ihm nichts. Kriege und Verstümmelung bedeuten ihm nichts. Brände sind nichts. Gebrochene Herzen sind nichts. Gott sitzt gelassen in einem goldenen Palast, wo er unberührt ist von menschlichen Schmerzen. Was weiß er schon über das Leben auf Erden und die Schwierigkeiten, die uns belästigen? Was weiß er schon über unser tägliches Leben?“
Geliebte, alles worum Ich bitte, ist, die Möglichkeit zuzulassen, dass das, was Ich sage, wahr ist, und wahr für euch ist. Ihr müsst dem nicht zustimmen. Ihr könnt dem nicht zustimmen. Das verstehe Ich. Aber Ich bitte euch, die Möglichkeit zuzulassen, dass es so sein könnte. Ich bitte euch, die ihr in der Dunkelheit sitzt, ein kleines bisschen Licht zuzulassen.
Ich erwarte nicht, dass ihr innerhalb einer Minute fähig seid, all das wegzuwischen, was die Welt euch gelehrt und ihr alle nur zu gut gelernt habt. Ihr seid zum Leiden hin erzogen worden. Es ist euch so gut beschrieben worden, dass ihr es als Nennwert angenommen habt. Ihr seht nur soweit, und nicht weiter.
Es ist wahr, dass Ich leicht das gesamte Bild sehe, und ihr nicht, ihr könnt es jetzt noch nicht. Ich erwarte nicht, dass ihr es seht. Ich lade euch ein, einen kleinen Riss von Bereitschaft einzulassen, Bereitschaft, um die Möglichkeit eines anderen Blickwinkels zuzulassen, zuzulassen, dass eine andere Ansicht existiert, dass ihr die Möglichkeit zulasst, offen zu sein sie wahrzunehmen, und nicht die Tür vor ihr verschließt. Eine kleine Bereitschaft, das Mehr zu sehen, selbst wenn ihr zugepackt seid in dem, was die Welt eine große Tragödie nennt, und die auch ihr als eine große Tragödie wahrnehmt. Oder wenn nicht groß, dann doch groß genug, um Herzschmerz zu verursachen. Geliebte, das Weben des Lebens hat viele Fäden, und nicht alle werden gesehen. Wo sie zusammenkommen und wie und wann, dass wisst ihr noch nicht.
Ich bitte euch zu vermuten. Ich bitte euch in Erwägung zu ziehen. Ich bitte euch, etwas Vertrauen in die Möglichkeit zu setzen, dass das, was Ich sage, wahr ist, wirklich wahr, und wahr für euch und euer Leben und für das Leben eurer Lieben und für das Leben aller.
Ich bitte euch Mir, die Wohltat eures Zweifels zu geben. Gebt zu, dass Ich euer Freund bin, und dass alles gut ist, und dass alles bekannt sein wird, und ihr das Großartige im Leben, in eurem Leben, wie es euch auch immer vorgekommen sein mag, erkennen werdet. Ihr könnt dahin kommen, zu wissen, dass das Leben in Ordnung und recht so ist, sogar schön, und dass das Leben für euch da ist, um zu erfahren werden, für euch da ist, um zu lieben.
[Stefan]
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HEAVEN # 2660 – 7.3.2008 – Welcome the Newcomer
Heiße den Neuling willkommen
Gott redete …
Es ist leicht und natürlich, mit Freunden zusammen zu sein, die bereits in deinem Leben präsent sind. Es gibt keine Verpflichtung für dich, das anders zu machen, außer, Geliebte, ihr möchtet in eurem Leben Raum machen für neue Leute. Zum wenigsten, ihr möchtet Andere nicht ignorieren. Ihr möchtet Andere nicht übersehen. Ihr möchtet neue Menschen nicht auslassen, so, als würden sie nicht existieren. Sofern ihr ein Teil eines inneren Kreises seid, möchtet ihr nicht exklusiv werden.
Ihr möchtet Anderer nicht ungewahr werden. Berücksichtigtsein gehört allen, nicht schier jenen, die ihr bereits kennt. Erinnere dich, neue Menschen willkommen zu heißen. Erinnere dich an früher, als auch du eine neue Person warst, und als dich jemand willkommen hieß. Und nun gibst du den Gefallen zurück, nicht, dass das ein Gefallen ist, sondern etwas Schönes, was zu tun ist.
Du musst nichts tun, was du nicht möchtest, und du kannst alles tun, was du möchtest, selbstverständlich ist das so, und doch, Ich bitte euch, seid nicht exklusiv. Ich verstehe es, für euch ist es behaglich, in einem bestimmten Kreis zu sein. Ich verstehe es, ihr favorisiert etliche Leute, selbstverständlich, und ihr könnt eure Zeit nicht immer mit jedem teilen. Es mag sein, ihr hattet das Gefühl, da sei eine Linie zu ziehen. Ich mache den Vorschlag, dass ihr dieses Linie-Ziehen genau betrachtet. Ich schlage vor, ihr seid umsichtig beim Bescheiden, wer drinnen und wer draußen ist. Belasst keinen Fremden in eurer Mitte. Falls jemand nicht drin ist, bedeutet das nicht, dass er oder sie draußen ist.
Sobald neue Nachbarn einziehen, heißt ihr sie öfters willkommen, und das ist für euer Herz und das der ihren gut. Dies ist Brauch. Es gibt auch andere Gruppen und Situationen, wo ihr jene überseht, die an der Seitenlinie sitzen. Ihr seid in euren gegenwärtigen Freundschaften und bei dem, was ihr einander zu sagen habt, derart hingerissen, dass ihr vergessen könnt, dass es Andere gibt, die ein Wort von euch begrüßen würden. Heißt alle Neuankömmlinge willkommen, Geliebte. Ich ersuche euch, euch zu entsinnen, es gibt andere Menschen als diejenigen, mit denen ihr euch bereits am wohlsten fühlt.
Es gibt Gruppen in der Welt, die es zu ihrer Politik erheben, neue Menschen zu bewillkommnen. Es ist alles niedergelegt. Ich möchte euch bitten, ihr schreibt das Konzept des Willkommen-Heißens neuer Leute in euer Herz. Ich weiß, ihr seid glücklich damit, ein Streicheln von den Leuten, die ihr bereits kennt, zu bekommen und ihnen welches zu geben, und nun möchte ich euch den Vorschlag machen, dass ihr auch jenen Aufmerksamkeit schenkt, die neu sind. Schließt niemanden aus, nicht absichtsvoll und nicht, indem ihr zu sehr beschäftigt seid.
Selbstverständlich werdet ihr eure Freundesgruppe haben, und doch bitte ich euch, eure Gruppe nicht zu einer geschlossenen werden zu lassen. Ich verstehe, eine Clique stärkt euren Sinn für die Kameradschaft. Nun bitte ich euch, die Kameradschaft von jemand anderem zu stärken. Lasst einen Kreis inklusiv, und nicht exklusiv oder ignorierend sein. Nicht, dass ihr jemanden absichtlich ignorieren wollt. Es ist einfach so, dass ihr vergesst.
Ihr könnt nicht mit jedermann beste Freunde sein, doch könnt ihr auch niemanden einen Fremden sein lassen.
Ein Wort des Willkommenseins geht einen langen Weg. Wo immer du bist und was immer du tust, mögest du ein Willkommen-Heißender, ein Bemerkender, ein Bestätigender, dass ein Neuer sich vorgestellt hat, sein, und dass auch er deines Augenmerks wert ist. Du weißt ab jetzt, dass du Mich willkommen heißt. Du heißt dich selbst willkommen. Du fügst dem guten Willen auf der Erde etwas hinzu. Du wirst zu einem Ausweitenden Meiner Liebe. Du bist ein Empfänger der Liebe, die du gibst, der Höflichkeit, die du gibst, der guten Sitten, die du offenbarst und für die du als Beispiel stehst. Du bist Mein Botschafter. Ein schlichtes Hallo wird ausreichen. Ein schlichtes „Schön, dass du hier bist“ wird reichen. Ein Lächeln wird reichen. Ein Handschlag wird reichen. Erinnere dich einfach des Neulings.
HEAVEN # 2661 – 8.3.2008 – Lovely Gifts Are on Their Way
Wunderschöne Geschenke sind auf dem Weg
Gott redete …
Ihr möchtet wissen, woraus all die guten Dinge bestehen, die zu euch auf dem Weg sind. Ihr möchtet es bis ins letzte Detail wissen. Ihr möchtet genau wissen, was, wann kommt, und jede Einzelheit. Gut, Geliebte, seid zufrieden, denn ihr werdet es bald genug herausbekommen. Könnt ihr damit zufrieden sein, zu wissen, dass Wunder um Wunder zu euch unterwegs ist? Was mehr müsst ihr wissen? Möchtet ihr nicht, dass ihr überrascht werdet? Liegt nicht Freude im Unwissen?
Möchtet ihr nicht die Freude des Entdeckens? Habt ihr es lieber, dass ein Freund euch jede Einzelheit eines Films erzählt, bevor ihr ihn seht, oder möchtet ihr ihn lieber anschauen und ihn für euch selbst entdecken?
Ihr veräppelt euch selbst, Geliebte, wenn ihr denkt, ihr wollt den gesamten Kurs vor euch ausgelegt wissen, wo ihr alles im voraus erblicken könnt.
Um zu wissen, was um die Ecke liegt, müsst ihr rund um die Ecke gehen. Ihr müsst Gesicht an Gesicht mit dem Leben kommen. Das war immer so. Eine formelle Vorschau ist nicht vonnöten. Ihr braucht nicht einmal eine Vorausnotiz, obschon ich euch eine solche gebe. Wunder um Wunder ist zu euch unterwegs, und die Wunder werden nicht fehlgeleitet. Sie werden genau vor dir Halt machen. Du musst dich nicht in eine Schlange einreihen, lediglich warten musst du.
Alles, was das eure ist, ist euers. Ihr mögt dessen jetzt nicht gewahr sein, doch alles, was euer ist, befindet sich bereits in Fahrt. Ich möchte sagen, es ist bereits euer, bloß, ihr habt es noch nicht in Empfang genommen. Laut Meinem Plan ist die Botschaft ausgesandt. Die Räder rollen. Ihr werdet voll des Lachens sein.
Ich spreche zu jedem unter euch, während Ich das sage. Die eine oder andere Überraschung wird momentan sein. Etliches wird sich um kleine Dinge drehen. Groß oder klein, die Freude wird die Gleiche sein. Ihr werdet wissen, das Leben wird euch freundlich dafür belohnen, ihr zu sein. Es ist auch fantastisch, dass auch ihr zu sein eure Entlohnung darstellt. Ihr braucht keine unterstützende Entlohnung. Nichtsdestotrotz, viele, viele Entlohnungen sind zu euch unterwegs.
Ihr werdet sie nicht übersehen. Ihr werdet sie sehen, so wie ihr die Sonne am Himmel seht. Alles, was ihr tun müsst, ist, sie in Empfang zu nehmen. Ihr müsst nicht einmal abpassen. Und ihr könnt nichts tun, was diese Entlohnungen davon abhält, bei euch anzukommen. Eure Freude ist absolut sicher. Liebevolle Geschenke sind bereits an euch abgesandt. Dann und wann ist die Post schnell, und manchmal langsam. Was soll’s? Was macht das? Ihr seid belohnt mit dem gewissen Wissen, dass Wohltat um Wohltat zu euch unterwegs ist, zu Land, zu See und zu Himmel. Durch persönliche Botschafter, dadurch dass ein Schatz euch zufällt, euch zu Füßen fällt, euch in eurer Vision einfällt? Äußerstes Entzücken ist zu euch unterwegs.
Genießt es vor der Zeit, indessen ihr in eifriger Vorfreude darauf wartet. Vermag die Verwirklichung euch mehr Freude zu geben als zu diesem Zeitpunkt die Vorfreude, die euch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt? All die Freude ist jetzt die eure. Sobald ihr gewiss seid, dass großes Glück auf dem Weg ist, sobald ihr Zutrauen habt, dass das so ist, ist die Freude bereits die eure.
Bald wird euer Name aufgerufen, und du wirst auf die Bühne des Lebens, so, wie es war, hinaufgehen, um eure Medaille entgegenzunehmen, diese Anerkennung deiner selbst, die stets die deine ist, sie im Besitz zu haben und zu bewahren. Ich sehe euch jetzt, ihr In-Empfang-Nehmende großen Wohlwollens, wie ihr die Rampenlichter hinaufgeht und bereitsteht, es in Empfang zu nehmen.
HEAVEN # 2662 – 9.3.2008 – A Holy Reckoning
Ein heiliges Dafürhalten
Gott redete …
Du bist das Happening. Liebe geschieht, und du bist Liebe. Du bist das, was passiert. Du bist mehr als ein Surfer des Lebens. Du bist das Leben, das du durchsurfst, und du bist dein Leben in seiner ganzen Tiefe desgleichen. Du bist der Sturm, die Sonne, du bist der Nebel, und du bist all das, was sich zuträgt. Du bist, ja, ja in der Tat, Mein wahrgewordener Traum. Du bist. Was sich somit ergibt, das ist dein Traum, Geliebte.
Ihr träumt einen Traum, und ihr nennt das – Leben. Dann und wann macht ihr andere Quellen vorwurfsvoll dafür verantwortlich, und doch seid ihr die Macher eures eigenen Lebens. Wo ihr euren Anfang nahmt, das ist kein Würfelwurf, und doch, auch wenn er es wäre, auch dann, wenn eure Geburt eine Speiche des Rades darstellte – wo immer ihr gelandet wärt, der Rest ist nunmehr an euch. Das ist zu jedem Augenblick eures Lebens wahr. Ihr seid Welt-Umdreher.
Wie kann Ich euch das im selben Atemzug als wahr hinstellen, wie Ich zu euch sage, dass ihr nicht hier seid, um das Leben zu kontrollieren? Ich spreche nicht von Kontrolle, noch auch von Anforderung oder von Kraft. Ich spreche davon, was du aus deinem Leben machst, diesem Geschenk deines Lebens. Wie wirst du es behandeln? Wirst du es lieben, oder wirst du bei ihm schier mit der linken Hand dribbeln, als hättest du nichts besseres zu tun?
Es ist ein aufregendes Ding, ein Leben zu haben, und du hast eines. Wie sollst du es verehren? Wie wirst du mit ihm in Verkehr treten? Sein oder nicht sein – das ist die Frage. Du bist bereits. Wie du dein Leben verzehren und genießen wirst, das ist die Frage, und das, Geliebte, sollte nicht in Frage stehen. Behandelt das Leben ernsthaft. Herzt euer Leben zu euch her. Umschließt es. Haltet es hoch.
Es ist ein hohes Abenteuer, das ihr segeln möchtet. Während ihr am Bug eures Schiffes steht – wie werdet ihr segeln? Gleich, welche Richtung euer Schiff nimmt, die Sonne vor euch oder hinter euch, wie segelt ihr? Und, befindet sich der Sturm vor euch oder hinter euch, wie segelt ihr? Und, gibt es keinen Wind, wie segelt ihr? Und, bei klarer See, wie segelt ihr? Egal, welche Ladung ihr an Bord habt, wie segelt ihr? Es ist an euch, wie ihr segelt. Ihr seid der Seemann, der segelt. Ihr seid der Steuermann eures eigenen Schiffs.
Du bist es, der an Deck auf und ab geht. Du bist es, der Rufe erteilt. Du bist es, der die Möwen erblickt, und du bist es, der die Mannschaft anheuert, und du bist es, der die Seeleute gut behandelt, und du bist es, der das Boot zuverlässig hält, und du bist es, der es erschüttert.
Du bist der Seemann deiner eigenen See.
Ja, in der Tat, du zeichnest ein Bild deiner selbst, und doch bist du weit mehr als das Bild, das du malst. Du bist Meine Original-Schöpfung. Du bist mein Geliebter, der Furchen durch die See treibt. Das Schiff gleitet auf dem Wasser, und du gleitest auf dem Schiff. Im Leben gibt es eine ziemliche wechselseitige Abhängigkeit. So wie die Wellen hoch und nieder gehen, so auch dein Schiff. Und so wie dein Schiff vorangeht, so gehst du voran.
Du befindest dich stets in Sichtweite der Küste. Du magst nicht danach schauen, aber das bringt die Küste nicht dazu, weiter weg zu sein.
An welchem Land du auch immer anlangst, Geliebte, es ist heiliges Land. Dieses euer Leben ist etwas Heiliges. Es ist nicht materiell noch immateriell. Es ist heilig. Es ist ein Dafürhalten, was du über dich selbst aussprichst.
10.3.08
Heaven # 2663 Das Eigelb vom Schöpfungsei
Gott redete …
Es ist nicht so, dass du dich vor Mir niederwerfen sollst. Vielmehr ist es so, dass du nach oben und in dich hinein sehen sollst. Wenn du nach oben schaust, geschieht etwas Gutes. Die körperliche Handlung nach oben zu schauen bewirkt Wunder für dich. Frieden steigt zu dir herunter. Liebe regt sich in dir. Erinnere dich daran aufzuschauen. Es ist nicht wirklich so, dass Ich oben bin, aber schaue trotzdem nach oben.
Es ist auch nicht wirklich so, dass du Mich in dir findest, obwohl Ich natürlich hier in dir bin. Wenn du Zufriedenheit fühlst, wenn du dich glücklich fühlst, wenn dein Herz angerührt ist mit Liebe, dann erkennst du Mich in dir wieder. Ich bin immer hier. Ich bin so sehr ein Teil von dir wie jeder deiner Schmerzen – weit mehr ein Teil von dir! Ich bin ein integraler Teil von dir, dennoch bin Ich kein Teil. Ich bin alles von dir, jedes Atom, jedes Anzeichen von dir. Es gibt nicht einen Augenblick, in dem Ich von dir weg bin. Nur deine Aufmerksamkeit streunt irgendwo anders herum. Ich bin immer überall. Du kannst nicht ohne Mich sein, nicht für einen Augenblick.
Dennoch hast du eine große Einbildungskraft, die Straßensperren zwischen uns aufwirft, eingebildete Straßensperren. Es gibt absolut nichts zwischen uns. Ja, Wir könnten sagen, dass Liebe zwischen uns ist, aber wie kann Liebe zwischen uns sein, wenn Wir Liebe sind? Wir sind all die Liebe in der Welt für immer und ewig, und so war es schon immer. Wenn Ich Liebe bin, und ICH BIN Liebe, dann musst auch du Liebe sein.
Du warst niemals von Meiner Liebe getrennt, weder jetzt noch irgendwann einmal. Ich hoffe, du hast nicht das Empfinden, dass Ich eine Art Verantwortung von dir bin. Ich füge deinen Schultern keine Lasten hinzu. Überhaupt nicht. Ihr seid Mir nicht verpflichtet. Geliebte, Ich bin keine Verpflichtung. Wie kann Ich eine Verpflichtung sein, wenn Ich du selbst bin, wenn Ich deine Grenzenlosigkeit bin, wenn Ich dein Herz bin. Ich bin das, woraus du gemacht bist. Wenn Ich Dieses bin, dann bist du Dieses. Wenn ich Jenes bin, dann bist du Jenes. Wenn Ich Alles bin, dann bist auch du Alles.
Es ist nicht so, dass Wir eins werden. Wir sind bereits eins. Wir sind das Eigelb vom Schöpfungsei.
Geliebte, Wir sind niemals irgendwohin gegangen. Weder haben wir den Himmel jemals verlassen, noch sind wir irgendwohin gegangen. Selbstverständlich ist das so. Raum und Zeit existieren nicht, außer an der Peripherie unserer Gedanken. Siehst du, wie mächtig Gedanken sind? Schaue auf das Universum. Ein Laut, und da ist ein Universum aus Gedanken, angefüllt mit der Wahrheit des Lichts und der Großartigkeit, und dennoch, deine Einbildung und Gedanken erspähen dieses Zubehör des Universums und nennen es Leben. Geliebte, Leben ist die Einheit Unserer Liebe. Wahres Leben, das ist. Es ist nicht diese Collage, die ihr seht, und dennoch sind wir gegenwärtig in dieser Collage.
Die relative Welt ist ein Akt Gottes, in dem sie ein Spiel darstellt, eine erfundene Geschichte, die die wandernden Geister für Wahrheit halten. Körperliche Wesen zaubern das Leben voll von Schmerz und Schwierigkeiten. Ich verstehe, dass ihr euch wundert, was ihr hier auf dieser eingebildeten Erde macht, auf dieser Reise des Geistes, der sich als körperliche Welt manifestiert. Du lebst in dieser eingebildeten physikalischen Welt, als ob du ein individuelles Du wärest, als ob du ein Leben aus dir selber heraus hättest, als ob du Liebe und Wahrheit hinter dir lassen könntest, als ob du ein einzelnes Wesen wärest, während du sowohl Zugang zu als auch selbst Gott im Himmel BIST, den du manchmal nicht begreifen kannst. Geliebte, ihr könnt euch alles andere unter der Sonne vorstellen!
Nun stellt euch Mich und euch als eine wunderschön scheinende Liebe vor, die durch die Zwischenräume der relativen Welt scheint und scheint, während wir die ganze Zeit die Eine Liebe sind, die wir sind. Ihr seid nicht auf Erden, Geliebte. Ihr seid im Himmel. Wir sind im Himmel. Ich bin im Himmel, und Himmel ist überall. Es gibt kein nirgendwo, es gibt nur Liebe, und Wir sind dies.
[Stefan]
HEAVEN # 2664 – 11.3.2008 – All the Knowledge of the Universe
All das Wissen des Universums
Gott redete …
All das Wissen des Universums ist inwendig in euch. All das Wissen der Schöpfung ist in euch. All das Absolute ist in euch. Die gesamte Macht von Alles Was Ist ist in euch. Ihr seid nicht diese fragile Kreatur, die ihr zu sein scheinbar denkt.
Selbstverständlich, all das Wissen ist in euch. Schau dir die Ausarbeitungen deines Körpers an. Er weiß, was er zu tun hat und wann und wie. Er atmet ohne deine Aufmerksamkeit. Das Blut fließt in zwei Richtungen. Der Körper weiß alles, was zu tun ist. Der Körper, der das Minderste von dir darstellt – das Minderste in dem Sinne, wie Ich davon spreche -, wie kannst du dir vorstellen, dass du, dass die Essenz von dir weniger weiß? Die Quelle Allen Wissens ist in dir enthalten. Sie ist in jedem Strang der DNA in dir enthalten. Eingefasst inmitten dieser Myriade an Körperlichem liegt Alles Was Ist. Das Physische ist ein Mikrokosmos von Alles Was Ist. Es ist eine Metapher für Alles Was Ist. Ihr, Geliebte, seid Alles Was Ist.
Sofern der physische Körper mehr gewahr ist, als du es bist, so liegt das daran, dass du dich bei dem Körper nicht so sehr einmischst, wie du es in anderen Bereichen des Lebens tust. Du telefonierst deinen Körper nicht an. Du machst den Körper nicht abhängig von deinen Instruktionen. Mehr oder weniger lässt du deinen Körper sein Ding machen. Mehr oder weniger übergibst du deinen Körper an seine eigene, sich selbst erfüllende Apotheke. Du sagst deinem Körper nicht, wann er zu atmen hat, auch nicht, wohin der Sauerstoff zu verbringen ist. Ziemlich viel überlässt du den Körper seinen eigenen Anordnungen. Du kalkulierst nicht für den Körper. Es mag sein, die zählst Kalorien, doch lässt du es zu, dass dein Körper mit ihnen umgeht, wie er will. Mehr oder weniger kontrollierst du den Körper nicht, in dem du haust. Du weißt es besser.
Indes, es möchte so aussehen, du fühlst dich so, dass jedes andere Lebensgebiet mit deiner Aufsicht besser dran sei. Du kommst von der Vorwegnahme her, dass du es am Besten weißt, was das Leben dir überreichen sollte, dass du es unter allen am Besten weißt. Du versuchst, das Leben auszuklügeln. Du betreibst den Versuch, es herumzukommandieren, ihm zu widersprechen, es zu zwingen, als hätte das Leben deinen Gebotsabgaben zu folgen, und allein ihnen.
Geliebte, das Teilhaben am Leben ist nicht ganz das Gleiche, wie zu sagen, was es zu tun gilt. Ihr, die ihr die Quelle Allen Wissens in euch innehabt, liebt das Denken, ihr wüsstet es besser als die Quelle. Irgendwie habt ihr euch selbst davon überzeugt, dass ihr genau wisst, wie euer Leben aussehen soll. Eure Gewissheit darin führt zu Klagen, zur Unzufriedenheit, zur Stärkung von Krafteinsätzen, zu Widerstand, zu Streit, zu Geringschätzung, zu Krieg und ab und an zu einem großartigen Gefühl, dass ihr erfolgreich wart, euer Leben und womöglich die Welt um euch herum eurem Mandat zu unterstellen.
Geliebte, es ist weiser, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Das ist kein origineller Gedanke. Das meint nicht lasch sein, als ob es euch gar nichts angehe. Kümmert euch, und akzeptiert die Vorkommnisse im Leben, von denen viele, viele nicht unter eurer Kontrolle stehen. Macht euch auch keine Vorwürfe und schreibt euch nicht etwas gut an, Geliebte. Akzeptiert, was akzeptiert werden muss. Das bedeutet nicht, dass ihr euch niederlegt. Euer Job im Leben ist es nicht, bezwungen zu sein. Auch nicht, gegen das Leben zu wüten. Stampft gegenüber dem Leben nicht mit dem Fuß auf den Boden. Bessert das aus, was ausgebessert werden kann, und lasst das andere gut genug für sich. Verfangt euch nicht in den Einzelheiten. Verfangt euch desgleichen nicht in der Bedeutung der Ereignisse. Die Bedeutung ist, dass es so ist, wie das Leben in diesem Augenblick in Erscheinung tritt.
Auf diese Weise seid ihr im Leben frei. Ihr seid frei, das zu akzeptieren, was das Leben euch überreicht hat, und frei, voranzukommen. Ihr müsst nicht mehr länger protestieren, nicht mehr länger mit dem Leben debattieren. Liebt das Leben. Überbeschützt es nicht. Lasst es sein, was es ist, wie es ist. Lasst eure nach vorne gerichteten Bestrebungen euer Leben voranbringen. Dies ist eine Weise, euch von der Vergangenheit zu entbinden.
HEAVEN # 2665 – 12.3.2008 – You Are From the Stars
Ihr seid von den Sternen
Gott redete …
Euer Traum der Träume ist auf dem Wege, in Erfüllung zu gehen. Ich rede hier nicht von euren Oberflächen-Träumen. Ich spreche von den tiefliegenden Träumen inwendig in eurer Seele. Geliebte, ihr mögt nicht einmal wissen, was eure Träume sind, derart zerstreut seid ihr in der materiellen Welt, allerdings könntet ihr überdies wissen, dass etwas derart Wundervolles zu euch auf dem Wege ist, und ihr werdet es erkennen, wenn ihr es seht. Haltet leicht nach ihm Ausschau. Wartet nicht darauf. Wisst einfach, ihr werdet es haben. Ihr werdet es haben, so, wie der Tag die Sonne und die Nacht den Mond und die Sterne hat.
Meine Träume für euch werden soeben erfüllt. Die Zeit ist da. All Meine Bestreben sind auf dem Wege, manifest zu werden. Versteht ihr, Ich musste auf euch warten. Ich konnte Meine Träume nicht einfach vor euch aufhäufen. Sie mussten ebenfalls die euren sein. Auch dann, wenn ihr nicht das bewusste Gewahrsein eurer tiefsten Träume besitzt, habt ihr sie nichtsdestotrotz. Geliebte, Wir stehen am Scheitelpunkt.
Wir könnten diese Träume eure Bestimmung nennen. Euer Verständnis von Bestimmung gibt nicht viel genug wieder. Bestimmung ist mehr als eine Karriere, und sie ist auch nicht genau Schicksal, nicht so, wie Schicksal in der Welt konnotiert wird. Bestimmung ist mehr wie auserlesene Träume, die in Erfüllung gingen. Bestimmung ist nicht etwas, was euch von außen her angehängt wird. Es hat mit eurem Inneren Sein zu tun. Eure Bestimmung ist euer und euch zueigen, ist von euch gewählt, durch euch formuliert. Sie ist euch nicht von einem fern-entlegenen Stern her auferlegt. Ihr seid ein großer Teilnehmer an eurer Bestimmung. Eure Bestreben sind die euren, und die Erfüllung eurer Bestreben ist ebenso die eure.
Ihr habt euren eigenen Gegenpunkt in den Sternen da oben, damit, in diesem Sinne, können Wir wahrheitsgemäß sagen, dass eure Bestimmung zu euch von einem Stern her kommt, jedoch, das ist klar, kommt sie von dem Stern von euch selbst her. Ihr, Geliebte, seid glitzernde Sterne im Universum Meines Herzens. Ihr seid helle Lichter, die scheinbar auf- und abblinken. Ihr seid von den Sternen, und eure Bestimmung ist die Sterne. Eure Bestimmung wurde in der Minute vorhergesagt, als ein Klang Meiner Kehle entströmte und er die Welt des Menschen erschuf. Ihr wurdet lange vor dem Datum eurer Erden-Geburt geboren.
Oh, Meine Güte, was für ein kleines Bild von euch hattet ihr. Wenn ihr euch sehen wollt, wie ihr seid, müsst ihr euch eine Sonnenbrille aufsetzen. Vielleicht müsst ihr in einen Spiegel schauen, anderenfalls würdet ihr zu sehr geblendet. So wie es jetzt steht, seid ihr nicht geblendet genug. Ihr neigt dazu, euch für gegeben anzunehmen, nicht eingedenk, dass ihr eine Schöpfung Meinerseits seid! Ihr, die ihr immerzu einen Beweis Meiner Existenz wollt, verpasst den verblüffendsten Beweis Meiner Existenz, und der seid ihr, Geliebte. Ihr seid der Beweis. Und doch sehen eure Augen das nicht. Aber eure Augen sind auf dem Wege dazu.
Ihr werdet euch und jedes andere Wesen auf der Erde als die prächtigen Gottes-Schöpfungen sehen, die ihr seid. Ihr seid Meine in Erfüllung gekommenen Träume. Ihr seid Meine Größte Schöpfung, lebendige, vibrierende, atmende, wachsende Seinswesen des Lichts. Es ist umso bemerkenswerter, dass ihr eure Herrlichkeit vergessen habt, oder dass ihr sie irgendwohin gelegt habt, scheinbar gebt ihr dem den Vorzug, eine Art Tölpel, anstatt das Wunder zu sein, das ihr seid. Vielleicht ist dies ein unglaubliches Wunder, dass ihr euer Erbe, und Wessen Kind ihr seid, und was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein, vergesst. Ich versichere euch, Geliebte, ihr wart kein nachträglicher Einfall. Mein ganzer Fokus lag und liegt auf euch, auf euch, die ihr voll des Wertes seid, Kind Gottes genannt zu werden, und die ihr soeben anfangt, einen Strahl der Wahrheit über Euch Selbst einzufangen.
13.3.08
Heavenletter # 2666 Wofür du geboren wurdest
Gott redete …
Du weißt, dass du nicht für dich selber geboren wurdest. Du bist für Mich geboren worden. Ich habe Mich Selber auf die Erde gebracht in Form von dir. Zu oft missverstehst du dich selbst aufgrund deiner Form. Diese Form ist eine Zeichnung, Geliebte, Geliebter. Sie ist kein wirkliches Ding.
Wenn du verstehen und akzeptieren würdest, dass du in Meinem Auftrag geboren wurdest, wärest du niemals eigennützig. Das bedeutet nicht, dass du dich selber vernachlässigen würdest. Es bedeutet, dass du unmittelbar Ernst machen würdest mit dem Leben. Selbstsucht wäre lächerlich für dich, so bedeutungslos, dass es für dich schwierig wäre, zu glauben, irgendjemand könnte eine andere Wahrnehmung haben als du. Vielleicht würdest du deine Wahrnehmung als Erleuchtung bezeichnen. Sicherlich ist sie ein ausgedehntes Bewusstsein.
Natürlich denkst du nicht: „Ich bin hier, um Gott zu dienen, und um Gott zu dienen, diene ich der Menschheit.“ Es geht hier überhaupt nicht um einen Gedanken, über den Ich spreche.
Wenn du auf einer Wiese stehst, denkst du auch nicht. „Oh, schau, ich stehe auf einer Wiese.“ Dies ist offensichtlich, und es besteht keine Notwendigkeit, es zu erwähnen.
Wenn du Mir dienst, denkst du nicht etwa: „Oh, schau, ich diene Gott. Ich bin ihm wirklich nützlich.“ Du denkst gar nicht darüber nach, dass du mir dienst. Du tust es einfach.
Es ist so wie wach oder schlafend sein. In beiden Fällen, wach oder schlafend, kündigst du es nicht an. Es gibt keinen Zweifel daran, außer jetzt, wenn Ich dich darauf aufmerksam mache. Gerade jetzt bist du wach. Etwas früher hast du geschlafen.
Sicherlich kann es eine Entscheidung sein, Mir zu dienen, und du kannst diese Entscheidung mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele treffen. Ich bin ganz dafür. Dennoch ist das, wovon ich gerade spreche, keine Entscheidung. Es geht um Bewusstheit.
Es ist so, als seiest du eine Bedienung in einem Restaurant. Normalerweise bedienst du an den Tischen. Du bist dir schon darüber bewusst, dass du die Bedienung bist, und dass du dort bist, um zu bedienen. Du musst dich nicht immer wieder daran erinnern.
Anderen zu dienen ist Mir zu dienen, und dennoch dienst du nicht einfach, um zu dienen. Du magst deinen Schwerpunkt darauf legen, Mir zu dienen, dennoch ist es mehr so wie ein unkonzentrierter Fokus. Es ist so wie die Farbe Blau oder die Farbe Grün sehen. Es besteht keine Notwendigkeit, darüber nachzudenken. Du fragst dich selber nicht etwa: „Ist das jetzt blau oder grün?“ Du weißt es einfach.
Und so, als eine Bedienung für Mich, weißt du einfach, dass es an dir ist, zu dienen.
Du magst natürlich darüber nachdenken, aber du musst dies nicht tun: Du musst nicht denken: „Wie kann ich Gott dienen? Wie kann ich dies am besten tun? Mache ich es denn wirklich?“ Es ist genau dieselbe Sache, wie du nicht denken brauchst: „Wie kann ich meinen Arm bewegen? Wie kann ich dies am besten tun? Bewege ich meinen Arm überhaupt?“
Sitzt du in einem Stuhl, so denkst du nicht etwa. „Ich sitze in einem Stuhl.“ Du tust es einfach. Stehst du auf, so denkst du nicht etwa: „Ich stehe auf.“ Es ist ganz selbstverständlich, dass du aufstehst, nachdem du eine Weile gesessen hast.
Mir dienen ist wie atmen. Du kannst zwar darüber nachdenken, aber es besteht keine Notwendigkeit dafür. Ganz selbstständig atmest du, ohne dich immer wieder von Neuem dafür entscheiden zu müssen.
Du hast eine Ausrichtung im Leben. Wenn du dich auf Not ausrichtest, liegt dein Schwerpunkt unvermeidlich auf der Form, oder du richtest deine Aufmerksamkeit auf die Form eines Anderen. Wenn deine Ausrichtung das Dienen ist, kannst du davon nicht fortkommen; dein Schwerpunkt liegt dann auf Fülle. Dein Mittelpunkt liegt genau so natürlich auf dem Geben, wie du atmest. Kannst du den Unterschied erkennen?
Eine Kerze verschwendet keinen Gedanken daran, dass sie eine Kerze ist. Sie ist einfach eine Kerze. Einmal angezündet, tut sie das, was Kerzen tun.
Zündet euch selber an, Geliebte, und dann werdet ihr wissen, was zu tun ist, es wird euch sonnenklar sein.
Freitag, den 14. März 2008 – #2667 – Are You Your Brother’s Keeper?
Seid ihr eures Bruders Hüter?
Gott redete …
Denkst du an Geld, machst du dir Sorgen über Geld, so senkst du dich hinab. Unterdessen du an Geld denkst, betrauerst du zumeist seinen Mangel. Unschuldig – setzt du dich in den Bedürftigkeits-Modus zurück. Wann, Geliebte, fühlt ihr, ihr habt genug Geld?
Geld ist nicht die Triebfeder eures Lebens. Es ist als Annehmlichkeit vorgesehen. Es ist leichter, Papier mit sich herumzutragen als Gold. In euren Taschen benötigt Papier weitaus weniger Platz. Eine nette Dienlichkeit. Geld, so ist es ausgezeichnet, ist nicht der Brennpunkt eures Lebens. Wie viel du verdienst, oder wie viel du auf die Kante gelegt hast, wie viel du verloren hast, bildet nicht die Substanz von dir.
Obschon – wie du Geld ausgibst, ob du freigiebig oder knauserig bist, ob du es zurückhältst oder ob du es fortgehen lässt, das offenbart dich. Wie du mit dem Geld zusammen bist, kann durchaus eine Metapher für dein Leben darstellen. Wie du mit Geld umgehst, kann durchaus das herzeigen, wie du mit der Liebe umgehst.
Nicht, dass Liebe dafür bestimmt ist, mit ihr umzugehen. Liebe ist schier, zu sein.
Von Zeit zu Zeit gibt es jemanden, der hat eine Menge Geld, und er ist widerwillig, sich von ihm zu trennen. Er möchte um seiner selbst willen gemocht werden. Er befürchtet, die Menschen lieben ihn ausschließlich seines Geldes wegen. Und, ja, in der Welt gibt es Solche, die das bei ihm tun würden.
Mitunter gibt es jemand, der mit Geld sehr großherzig ist, und er sieht dies dafür an, Liebe zu erhalten. In einem gewissen Sinne kauft er Liebe, denn es steht ihm noch an, seinen eigenen Wert zu erfassen.
Und hernach, wie in der Geschichte von Den Drei Bären, gibt es jemanden, der es einfach recht macht. Er ist freigiebig aus keinem anderen Grunde, als die Welt zu nähren. So wie sein Leben, so ist auch sein Geld nicht für ihn alleine da. Es ist nicht einfach das Seine, versteht ihr das. Er weiß darum, es ist nicht das Seine, um damit protzig herumzuwedeln, es ist auch nicht das Seine, um es für sich zu behalten oder es auszugeben. Er begreift, dass das ihm überreichte Geld das Meine ist. Er versteht, er ist der Buchhalter oder Kontenführer. Er trägt das Geld für Mich bei sich. Dass er Geld hat, ist ein Geschenk, und er hat den Wunsch, das Geschenk weiterzureichen. Er ist ein freisinnig Schenkender.
Es ist nicht so, dass er ein Empfinden hat, er schulde jemandem etwas. Es entstammt keinem Gespür der Verpflichtung, dass er seinen Reichtum spendet. Ein Empfinden der Verantwortung unterscheidet sich von einem Empfinden der Verpflichtetheit. Es ist nicht so, dass er eine Schuld zu begleichen hat. Es ist … das Geld ist nicht sein Besitz, und doch hat er das Sagen über es, und er hat den Wunsch, sein Geld zum Guten des Universums einzusetzen, denn dies ist sein Platz in der Welt. Er kennt die Bedeutsamkeit dessen, was er tut. Er weiß darum, er wendet die Gezeiten der Welt. Er weiß darum, er spendet es an Mich.
Dann und wann geben Jene, die am wenigsten haben, das Meiste. Sie sind vermögend.
Diese Welt, in der ihr lebt, gehört untereinander geteilt. Teile dein Herz, da es das Natürlichste ist, was zu tun ist. Dein Herz ist dein Vermögen. Knauserigkeit mit Geld legt womöglich die Knauserigkeit des Herzens offen.
Dann und wann ist Geld-Ausgeben Kontrolle. Derjenige, der die finanzielle Kontrolle innehat, ist der Kontrolleur. Indes ist Geld nicht dafür vorgesehen, eine Peitsche zu sein, um Andere anzutreiben, nach der Pfeife des Kontrollierenden zu tanzen. Lass dein Geld Balsam für die Welt sein. Befreie die Welt, kommandiere sie nicht.
Bist du deines Bruders Hüter? Dieser Gedanke bringt dir vielleicht Empfindungen des Beschwertseins ein, und dein Herz sinkt. So ist es nicht. Du sollst dich nicht beschwert fühlen. Du bist nicht für die Handlungen deines Bruders verantwortlich, nicht für die Untätigkeit, auch nicht für die Armut. Er ist für sich selbst verantwortlich. Gleichwohl, auch du bist indes für dich selbst verantwortlich, und das meint, du hältst ein Auge offen für deinen Bruder und siehst, dass er sich nicht in Armut befindet. Du springst für Mich ein, und du dienst Mir, und dementsprechend dienst du dem Gemeinwesen des Menschen auf Erden, und dies ist eure Erkenntlichkeit Mir gegenüber, Geliebte, nicht die Worte, die ihr sprecht.
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15.3.08 – # 2668 The Weaver of the World
Der Weber der Welt
Gott redete …
Kannst du spüren, wie die Welt in dein Herz genau hineinpasst? Es ist so, als würde dein Herz die Welt gebären, als entspränge die Welt aus deinem Herzen. Zweifellos beginnt und endet die Welt in deinem Herzen und Gemüt, denn die Welt versieht die beiden. Ja, dieser große Ballon einer Welt nimmt deine Aufmerksamkeit weit mehr in Anspruch als Ich das tue. Das ist in Ordnung so. Das ist schön. Die Welt ist hier für dich, dass du über sie sinnst. Das ist wie ein Experiment, und du versuchst, es zusammen zu bringen.
Du verbringst einen Gutteil des Lebens mit dem Versuch, die Dinge zusammenzureimen.
Ich, dein Vater im Himmel und auf der Erde, bin in einem anderen Gefilde und kann nicht gruppiert werden. Die Welt allerdings ist das Puzzle, und du versuchst, die Teile zusammenzufügen.
Der Bereich des Himmels hat keine Teile, wie könnte man dementsprechend je versuchen, die Teile zusammenzufügen? Der Himmel und Ich sind unwägbar, so, wie auch du. Ohne Zweifel, der Himmel und Ich können nicht zu einer Lösung gelangen, indes es nichts zu lösen gibt. Die Ganzheit ist lückenlos und kann nicht zerlegt werden. Ihr habt eine Menge Zeit darauf verwandt, die Welt zu zerlegen.
Die Welt wurde in Teile aussortiert. Es gibt da sogar so etwas wie Länder und Provinzen! Von diesen Fantasien werden Bilder ausgezeichnet und als Karten verkauft. Wer aber vermag ein Bild vom Himmel zu zeichnen? Wozu, der Himmel ist zu umfassend. Wer vermag ein Bild der Liebe zu zeichnen? Die Liebe ist zu ausgedehnt. Wer vermag das Unanalysierbare zu analysieren?
Dasjenige, was so weit von dir weg zu sein scheint, ist dir am nächsten. So nahe bei dir, dass du es kaum erkennst. Jeden Tag gehst du über den Teppich der Liebe, deine Aufmerksamkeit unterdessen liegt woanders. Womöglich erwünschst du dir gar einen derartigen Teppich, und bist dir nicht gewahr, dass du bereits auf ihm gehst.
Lass die Welt aus deinem Herzen und deiner geistigen Bewusstheit [‚mind‘ im Orig.] als das wundervolle Geschenk, das sie ist, hervorplatzen. Du hältst nicht mehr länger nach ihren Defekten Ausschau und drehst sie nicht mehr auf. Nunmehr schaust du auf den Teppich und nach seinem Dessin. Wallt und flutet er nicht? Ist dieser Teppich der Liebe nicht jener Zauberteppich, von dem in den Märchen erzählt wird? Der Zauberteppich ist echter als alle gewebten Vorleger in der Welt, und doch sind die Schönheit und die Nützlichkeit der gewebten Teppiche in der Welt von dienlicher Art. Sie geben bei eurem Fußtritt nach. Sie erinnern euch an die Schönheit. Sobald du nunmehr einen Teppich siehst und auf ihn trittst, erinnere dich des Zauberteppichs der Liebe, der die Welt zusammenhält. Ich halte diesen Teppich am einen Ende, und du am anderen.
Die Welt, Geliebte, ist ausersehen, sich vor euch auszurollen. Das Gras, auf dem ihr geht, die Zweigchen, sie alle sind vorgesehen, eure Reise zu einer liebevollen Reise zu machen. Die Bäume wispern euch von der Liebe, und die Blumen winken euch zu, ersuchen euch, gepflückt zu werden, sie ersuchen dich, an deinem Jackenaufschlag angebracht oder für deine geliebte Frau in eine Vase gestellt zu werden, sie alle sind Erinnernde an die Liebe, aus der die Welt ist. Sogar Trottoire und das Dröhnen des Verkehrs sind dazu da, dich an die Vitalität und an die Liebe des Lebens zu erinnern, an das Leben, das du aus demjenigen webst, wie du in der Welt gehst und wandelst.
Wusstest du nicht, dass du die Welt durch die Schritte, die du einnimmst, erschaffst? Hast du vergessen, dass du der Weber der Welt bist? Du bist derjenige, der einen Teppich der Liebe herstellt. Es bist du, der nunmehr nicht einen einzigen Faden mehr auslässt. Du bist die Kette und der Durchschuss der Welt. Liebe die Welt, die du webst. Mach Purzelbäume auf ihr! Drücke Freude aus, und dein Teppich wird gewoben. Indessen du die ganze Welt überdeckst, webst du soeben einen goldenen Teppich, dessen Weg sich zum Himmel hin windet. Dabei – dabei möchte Ich dir helfen.
16.3.08 – # 2669 – The Heart of Heaven
Das Herz des Himmels
Gott redete …
Ihr wurdet aus der Vollheit Meines Herzens geboren. Ihr wurdet aus der Liebe Meines Herzens geboren. Mir wurde ein Kind geboren, und dieses Kind, geboren aus Meiner Liebe, bist du. Du bist Mein erwähltes Kind. Ich habe kein anderes. Die Myriaden von euch sind Eins. Ich hatte einen einzigen Gedanken, eine einzige Liebe, und ihr wurdet als eine Rebe Meiner Liebe geschaffen. Eure Ohren lauschten dem Klang der Engel und des Vogelgesangs. Ihr hörtet euch selbst. Ihr berührtet den Saum Meines Gewandes, und die Welt kam zur Existenz. Ihr spracht Meinen Namen aus, und ihr wusstet nicht, dass er euren Lippen entkam. Ich erschuf Mich Selbst, und Ich erschuf euch, und das ist das Gleiche, als würdet ihr Mich erschaffen und als erschafftet ihr euch selbst. Bin Ich der Baum oder seid ihr es? Wer ist der Schößling des anderen, indes es keinen anderen gibt?
Aus welchem Strom der Liebe wurdet ihr geboren, wenn nicht aus dem Meinen, und gleichwohl, obschon Ich immerzu war, erschuft indes ihr Mich. Du, Mein schönes Kind, strömtest mit Mir in die Existenz, und damit wurde die Welt geboren, und damit gingen Meine Gedanken umher und umher, und ihr entkamt den Klängen Meines Herzens.
Ich positionierte die Himmelskörper der Sonne in eure Augen, um euch des Lichtes zu erinnern, dem ihr entsprangt. Ich positionierte die Liebe derart in eurem Herzen, dass ihr euch Meiner erinnert und euch euer selbst erinnert, ihr, die ihr ein Liebesbrief von Mir seid, der wie eine Flaschenpost auf die Welt abgeworfen wurde, in das Meer des Lebens platziert. Und demnach werdet ihr an die Küste gespült, um das Meer von dorther anzuschauen, woher ihr aus der vorteilshaften Position der Küste gekommen seid.
Welche Botschaft habt ihr der Flasche entrungen? Ihr kamt von der See, und gleichwohl werft ihr vom Ufer aus Steine in die See, so, als wolltet ihr die Essenz des Meeres bestimmen, und ihr achtet auf das Wellenkräuseln, das die Küste beleckt, durchaus im Rhythmus Meines Herzens, das in das eure gelegt ist.
Ihr befindet euch auf einer Seereise, und doch seid ihr an Land. Ihr seid die Entdecker des nicht gekennzeichneten Territoriums. Dies ist euer Leben, euer Leben, das ihr entdeckt. Fortwährend findet ihr etwas über es heraus. Fortwährend entdeckt ihr mehr. All die Kontinente sind inwendig in euch. Ihr seid das schwarzeste Afrika, und ihr seid die sonnigsten Bahamas. Alles in Sichtweite und außerhalb von ihr ist inwendig in euch. Ihr seid eure eigenen Begleiter, und ihr befindet euch jenseits des Vergleiches. Was im gesamten Universum ist euch gleich? Nur Ich, nur Ich BIN euch gleich.
Welches Geheimnis wirst du heute deinem Herzen entringen?
Was wurde vorhergesagt, und was hast du ausfindig gemacht?
In welchen Obstgarten wurde dein Herz gepflanzt? Welches ist die Frucht deines Herzens?
Wie zählst du die Impulse deines Herzens, und wohin gehen sie, und wohin führen sie, und wo reihen sie sich ein?
Was bedeutet es, wenn der Himmel bezogen, wenn die Sonne verborgen ist und doch immerzu scheint, wenn sie nie entmutigt ist? Was bedeutet es, wenn die Sonne scheint, und du siehst sie nicht? Was bedeutet es, es ist Nacht und die Sonne scheint immer noch, auch dann, wenn du schläfst, und auch dann, wenn du einen Traum von einer Sonne hast, die scheint, oder vom Mond, der prall das Licht der Sonne empfängt und es zurückstrahlt?
Und was bedeutet es, wenn du die Bedeutung all dessen, was du so gut zu sagen und zu wissen meinst, nicht kennst?
Welche Einsseins-Teile laufen in der Vorstellungswelt Meines Einzigen Kindes auf die Wasser des Lebens aus? Geliebte, trinkt, trinkt von den Wassern der Liebe und schert euch nicht um den Rest, denn ihr entstammt der Liebe, und Liebe seid ihr, ihr seid ein Liebe-tragender Fruchtbaum, ausgereift, bereitet, euren Nektar Mir zurückzugeben, so, wie ein Schiff an seinen Auslaufsort zurückkehrt und an den Küsten des Himmels anlegt. Und hernach gehst du, der Kapitän, unmittelbar in das Herz des Himmels, und findest dich dort ein, um auf das Zweite Kommen zu warten, und um zu entdecken, dass du es die ganze Zeit über warst.
17.3.08 – # 2670 A Little Kindness
Eine kleine Freundlichkeit
Gott redete …
Denkt nicht, ihr müsstet zäher werden. Ihr müsst weicher werden. Habt runde Kanten, nicht eckige.
Ihr mögt denken – ihr habt es euch im Leben zu leicht gemacht, ihr wart zu rasch darin, das zu tun, was Andere wollen, zu schnell darin, weiterzugehen, und nun beugt ihr euch nach hinten, um gegenüber Anderen unbeugsam zu sein. Ihr seid stolz, Nein zu sagen. Ihr seid stolz, euch an die erste Stelle zu stellen, als ob der Stolz im Nein-Sagen gegenüber Anderen bestünde, als ob ein Nein rechtschaffen, vorzuziehen oder stark sei, und als ob ein Ja doof, schäbig und schwach wäre. Wieso und woher gelangtest du zu dieser Auffassung? Also na gut, vielleicht nicht du, doch vielleicht du mitunter. Vielleicht du ganz und gar nicht, doch sonst jemand.
Es ist herrlich, Anderen gegenüber Ja zu sagen. Wenn dich jemand um eine Fahrt nach irgendwohin bittet, was daran ist so wunderbar, dazu Nein zu sagen?
Du musst kein Marshmallow [kugelförmige Süßigkeit aus Eischnee, Geliermittel und Zucker – ThB] sein und musst nicht ständig aus dem Weg gehen, desgleichen brauchst du kein Bonbon zu sein, das darauf besteht, nicht fortgegeben zu werden, als ob nicht fortgegeben zu werden eine noble Wahl darstelle. Musst du so sehr zubeißen, um dich selbst zu verteidigen?
Es ist nicht erforderlich, dein eigenes Herz zu verleugnen. Ich begreife, ihr seid darauf erpicht, Grenzen zu setzen. Ich begreife, ihr seid in der Vergangenheit übervorteilt worden. Ihr müsst keine Suppenküche sein, desgleichen auch kein rauher Bimsstein. Könnt ihr nicht jede Situation, die eine nach der anderen, je nach ihren eigenen Vorzügen, so nehmen, wie sie aufkommen?
Geliebte, wieso keinen Gefallen daran haben, jemanden heraus zu helfen, sei es nun wesentlich oder nicht? Vielleicht braucht derjenige, der dich angeht, ein wenig Freundlichkeit von dir. Vielleicht kannst du einen Gefallen tun, und vielleicht kannst du spüren, dass dein Konto des Gebens nicht überzogen wurde.
Dann und wann kannst du für einen Anderen nicht einen Dienst übernehmen. Dafür gibt es Verständnis. Doch dann und wann kannst du es, also warum nicht? Weswegen nicht ein Prinz sein und kein harter Kerl? Weswegen nicht eine Prinzessin, und keine stolze Neinsagerin? Weswegen nicht huldvoll anstatt nicht-huldvoll? Es ist nicht wundervoll, nicht gütig zu sein. Es ist nichts, auf das man stolz ist.
Es ist nicht so, dass ihr jemandem etwas schuldig seid. Ihr schuldet es euch selbst, euch einander so zu behandeln, wie ihr behandelt werden möchtet. Es mag sein, jemand wollte nicht so sehr eine Mitfahrgelegenheit von dir, er wollte bloß ein paar weitere Minuten mit dir verbringen. Ist das so schwer zu übergeben?
Ich spreche nicht so sehr über an der Oberfläche angesiedelte Verhaltensweisen, mehr über dein Herz. Du kannst eine Ausgeglichenheit erzielen, ohne hartherzig zu werden. Du musst weder weichherzig noch hartherzig sein. Seid einfach herzig, Geliebte. Seid froh, einem Anderen eine freundliche Handlung zu erweisen. Seid froh, dass ihr das könnt.
Es steht euch nicht an, harsch zu sein. Es steht euch nicht mehr an, äußerst gewissenhaft Nein zu sagen, als es euch ansteht, äußerst gewissenhaft Ja zu sagen. Allerdings, was kostet es euch, Ja zu sagen? Was kostet es euch, Nein zu sagen? Meine Geliebten, was hat die größeren Kosten?
Unterdessen ihr mehr Nein als Ja sagt, kommt das Universum durcheinander. Das Universum möchte euch Gefallen erweisen, und weiß nicht wie. Falls ihr glücklich sein wollt, sagt mehr Ja als Nein.
Geliebte, öffnet eure Herzen mehr als es zu verschließen. Erhebt es beim Ja-Sagen zum Motiv, nicht Anderen zu gefallen, sondern euch. Seid keine harte Plätzchen. Macht das Leben leicht. Niemand ist darauf aus, um euch zu übervorteilen. Doch bitte Ich euch, den Vorteil aus der Güte eures schönen Herzens zu ziehen. Zieht euer Herz nicht zusammen, es wäre das die so kluge Sache, die es zu tun gelte.
Falls du über dich als jemanden denkst, der stets ausgenutzt wird, dann nutzt du dich selbst aus. Du tust dir damit einen Bärendienst.
Ich verstehe, ihr habt euch gefragt: „Und was ist mit Mir?“. Nun, Meine Allerliebsten, frage Ich: „Was ist mit euch? Und was ist mit Mir?“
18.3.08 – #2671 – Let the Past Go
Lasst die Vergangenheit ziehen
Gott redete …
Ihr müsst nicht all eure tiefen dunklen Geheimnisse kennen. Ihr müsst nicht in die schlummernden Gründe euer Vergangenheit hinabtauchen. Die Welt freilich hält an der Kostbarkeit der Vergangenheit fest. Deren Motiv ist gut, das Motiv, die Vergangenheit aufzudecken, sodass ihr euch hinter sie begeben könnt. Allerdings liebt es die Welt selbstverständlich, zu analysieren.
Es gibt Jene, die sagen, du musst jede Emotion durchqueren, bevor du zur Liebe gelangen kannst, aber ist das so? Musst du durch den Ärger hindurch gehen, um zur Liebe zu gelangen? Wieso ein Schüler des Ärgers sein? Wieso ein Studierender des Tadels und der Vorwürfe? Wieso die Schuld nochmals abspulen, als wäre die Schuld die lieblichen Locken eines Mädchens? All jenen Gefühlen, die nicht mehr länger erfreuen – gib ihnen ein Zunicken und zieh weiter. Sie sind Umstehende. Du musst nicht anhalten, um mit jedem Umstehenden zu reden. Du kannst ein leichtes Winken von dir geben und weiterlaufen.
Wieso nicht das betreiben, was dein Herz mit Freude erfüllt? Du gibst nicht vor, du seist in einem relativen Sinne perfekt. Ja, es existieren Leichen in deinem Keller. Es ist in etwa wie: du kannst den Tank deines Autos so oft überprüfen, wie du möchtest, aber was ansteht, ist, den Tank zu füllen.
Geliebte, bietet euch selbst Liebe dar. Ihr müsst nicht all das Wesentliche von euch analysieren. In Ordnung, es ist also da. Ihr habt Verstimmungen. Es ist egal, was deren Ausgangspunkt ist oder wie verständlich sie sind. Wenn du sie erledigt wissen möchtest, dann sei mit ihnen durch. Du musst nicht jedes Detail von ihnen besänftigen. Du kannst sie hinter dir lassen. Wenn du jemandem vergibst, so musst du nicht jede einzelne Sache seines Angriffs durchgehen. Vergib dir also selbst, und komm mit dem voran.
Ich sage nicht, du sollest dich veräppeln. Ich sage, du kannst dich umwandeln, welche Vergangenheit es auch immer war, und du kannst dich umwandeln, mit welcher Emotion du auch immer ausgezeichnet warst. Sofern du irgendwo hingehst, packst du deinen Koffer mit Kleidern, die du gerne tragen möchtest. Du nimmst keine Kleider mit, die dir nicht mehr länger passen. Du nimmst sie nicht der Erinnerung halber und nicht der Ehrlichkeit halber, was du früher getragen hast, mit. Wenn es Kleider gibt, die du nicht mehr länger tragen möchtest, so lasse sie zurück. Es besteht keine Nachfrage, jeden Saum und jede Tasche dabei umzudrehen. Wieso solltest du das wollen? Es ist kein Diamant da drin.
Du lerntest das Alphabet, also konntest du lesen. Du musst nicht weiterhin zum Alphabet zurückgehen. Du musst nicht mehr länger die Wörter laut vorsprechen. Du musst nicht anerkennen, dass du einmal als Erstklässler gelesen hast. Du musst nicht zu den Büchern der ersten Klasse zurückgehen. Niemand muss dir die Erlaubnis erteilen, fortgeschrittenere Bücher zu lesen. Du erteilst dir selbst die Erlaubnis.
Was die Liebe anbelangt, so ist das ein wenig anders, weil ihr auf die Erde kamt und die Liebe kanntet. Es mag Liebe geben, die ihr vergessen habt, und dementsprechend erlernt ihr wieder zu lieben. Ihr müsst nicht die Schritte zur Liebe hin fortlaufend zählen. Es ist genug, zu lieben, und, was ihr wollt, ist, zu lieben. Nehmt den Abfall heraus, Geliebte, ohne weiteres Überprüfen. Weswegen jede Schale und jedes Korn genau ansehen?
Kommt schlicht zur Liebe zurück. Kommt zu jeder Zeit zur Liebe zurück. Ihr habt sie. Sie ist die eure. Es gibt keinen Grund, jeden Fehlschritt wieder aufzurufen. Keinen Grund, um jeden eingeschlagenen Umweg wieder nachzuzeichnen. Ihr wart auf der Reise zu dem einen Staat unterwegs, und ihr durchfuhrt auf eurem Weg andere Staaten, und mitunter wart ihr sogar in einem Staat verschollen, doch nun seid ihr hier. Ihr seid hier bei Mir. Ihr habt Ärger und Schuld durchmessen, und nun seid ihr im Zustand der Liebe. Geliebte, geht dorthin, wohin ihr immer wollt, und seid dort. Macht euch nichts daraus, als ihr in einem minderen Zustand wart. Ihr müsst euch nicht mit dem bestäuben, wo ihr einmal wart. Vielleicht gibt es Narben. Also, es gibt Narben, doch die Narben sind nicht eure Beschäftigung, Geliebte. Die Liebe ist sie.
19.3.08 – #2672 – The Loveliest of All
Das Lieblichste von allem
Gott redete …
Erkenne dich selbst, das wurde euch oft übermittelt. Erkenne dich jetzt selbst, nicht, was du einstmals warst. Man muss nicht von 1 bis 200 zählen, bevor man ab 200 zählt. Beginne bei 200 zu zählen.
Die Vergangenheit muss nicht fortbestehen. Ihr müsst sie nicht haben. Die Vergangenheit ist, Geliebte, aus vergangener Wahrnehmung errichtet. Ihr seid nicht die Vergangenheit. Ihr mögt denken, ihr seid ein Erzeugnis der Vergangenheit, indes ist es eure eigene Wahrnehmung, dass ihr ein Erzeugnis von ihr seid. Es ist ganz gut, aus der Vergangenheit heraus zu kommen, um sodann erkennen zu können, wer ihr nunmehr seid.
Euch selbst erkennen meint nicht, zu kennen, wer ihr einstmals zu sein schient. Falls du jetzt ein Dieb bist, was macht es aus, dass du einst ein Einzelhändler warst? Falls du jetzt ein Menschenfreund bist, was zählt es, dass du früher mal ein Dieb warst? Was macht es aus, was du vormals warst, was du dachtest, du seiest es, als was du dich gesehen hast, welche Rolle du früher versahst? Dein Leben jetzt zählt. Es zählt, welches Lied du jetzt singst.
Mache das Jetzt zum Lieblichsten unter allem. Wringe jedes Häppchen Freude aus ihm. Sei froh darüber, du bist hier. Du brauchst weder die Ritterschläge aus der Vergangenheit noch die Probleme.
Du bist heute ein neues Wesen, das ewig Meinem Herzen entspringt. Was Weiteres brauchst du zu wissen? Du bist die Macht Meiner Liebe auf Erden. Das ist’s. Das ist dein Ort in der Ordnung der Dinge. Das ist dein Skript. Jetzt bist du in diesem neuen Stück. Was im letzten Bühnenstück deine Zeilen waren, hat nichts mit diesem Stück zu tun. Ja, du kamst von dorther, gleichwohl, na und? Einst warst du das Küchenmädchen, und jetzt bist du Cinderella. Einst spieltest du eine Nebenrolle, jetzt bist du der Star. Und, sofern du einst der Star warst und jetzt die Nebenrolle spielst, so spiele sie gut. Der Nebenrollen-Spieler hat ebenso viele Liebe zu geben wie das Idol des Matinees. Niemand hat mehr Liebe zu geben als du.
Um deine Liebe auszuhändigen, musst du die Vergangenheit ruhen lassen. Dabei existieren keine zwei Wege. Schreite aus der Vergangenheit heraus. Sie ist schier eine Vertiefung, in die du gefallen bist. Jedermann weiß, dass du, falls du in eine Grube gefallen bist, aus ihr wieder herausklettern wirst. Würdest du freiwillig in ihr verbleiben? Würdest du denn pur darauf warten, bis jemand kommt, um dich herauszuziehen? Erklimmt die Höhen, Geliebte, und ihr seid aus der Grube heraus, in die ihr fielt. Ganz bestimmt habt ihr keinen Entscheid getroffen, eine Analyse darüber anzustellen, wie ihr hineinfielt, und was zu tun sei, um herauszukommen, oder? Fangt an zu klettern. Das gilt es für euch zu tun.
Was immer eure Vergangenheit ist, klettert aus ihr heraus. Ihr befindet euch jetzt an der Startlinie. Wo immer ihr jetzt steht, dies ist eure Startlinie. Fort mit dem Alten, und heran mit dem Neuen. Erkennt dies jetzt.
Ihr habt die Vergangenheit übertroffen. Weswegen in ihr verbleiben? Nicht der Nostalgie und nicht dem Schmerz zuliebe. Dort wo du gewöhnlich warst, ist lediglich dort, wo du gewöhnlich dachtest, du seiest dort. Du warst nie dort, wo du dachtest zu sein. Du warst nie in der Grube, in die du deinem Denken gemäß gefallen warst. Das war ein Ein-Moment-Gedanke, nichts anderes. Und nun befinden sich deine Gedanken irgendwo anders. Und nun können deine Gedanken sein, wo immer du sie haben möchtest. Du bist der Star deines Lebens, und du bist ein brillantes Sternen-Wesen auf Erden. Du bist ein Seinswesen Meines Herzens, und das bist und warst du in Wirklichkeit immer, sofern du Augen gehabt hättest zu sehen und Ohren zu hören. Du bist die geliebte Frucht Meiner Weinrebe. Was anderes kannst du denn sein – ausgenommen in einer Illusion?
20.3.08 – # 2673 – It Is the Past You Mourn For
Es ist die Vergangenheit, um die ihr trauert
Gott redete …
Es existiert für euch ein solcher Unterschied zwischen Wissen und Leben. Ihr wisst, es gibt keinen Tod, und doch trauert ihr. Denkt jetzt nicht, Ich redete euren Kummer klein. Ich zeige nur auf die Differenz zwischen dem, was ihr versteht, und dem, was ihr lebt. Ihr seid ganz und gar willens, zu akzeptieren, dass es keinen Tod gibt, und es gibt gar Momente, wo ihr das tatsächlich für euch annehmt, und doch hängt ihr euch immer an eure Sehnsucht nach euren geliebten Angehörigen, so, wie sie einmal auf der Erde waren. Ihr wisst es, es gibt den Tod eines Körpers, und ihr habt recht wohl gesehen, dass, sobald der Körper stirbt, die Person, die ihr liebt, nicht mehr länger in dem Körper ist. Der Körper ohne die Gegenwärtigkeit eures Angehörigen, der dort wohnt, ist leer. Das erkennt ihr tatsächlich. Und doch trauert ihr. Noch fünfzig Jahre später trauert ihr.
Ich schelte euch nicht dafür, dass sich euer Herz nach köstlichen Augenblicken mit eurem Geliebten sehnt und sehnt, Ich schelte nicht euer Angedenken, das süß oder bittersüß oder das unumwunden unerträglich ist, da ihr nunmehr mit Erinnerungen zurückbleibt. Euer Kummer ist nicht weniger, weil ihr wisst, ja, tatsächlich – wisst, dass euer Geliebter nicht zu euch zurückkehren kann, wie er oder sie einstmals war. Auch dann, unterdessen ihr die Gegenwart eures Geliebten, wie ihr es ab und an tut, empfindet, wollt ihr gleichwohl das Körperliche zurück. Geliebte, ihr wollt die Vergangenheit. Es ist die Vergangenheit, um die ihr trauert. Es seid ihr selbst, um die ihr trauert.
Ihr erlangt etwas Trost im Erkennen, dass euer Geliebter in einem anderen Gefilde wahrlich existiert, und dass ihr euch ihm nach und nach zugesellen werdet, und gleichwohl möchtet ihr ihn in diesem Bereich hier haben, hier, an das ihr so gewohnt seid. Euer Herz bricht nun. Es ist einfach zu entsetzlich, daran zu denken, dass jemand, der euch so viel bedeutete, jemand, der derart treu in eurem Herzen weilt, nicht mehr länger bei euch lebt. Ihr könnt nicht mehr weiter eure Hand ausstrecken und die seine oder ihre berühren. Ihr habt nicht mehr länger sein Gesicht vor euch, wie es euch zulächelt. Ihr habt nicht mehr länger den Klang seiner Stimme, auch nicht mehr die liebevoll gehüteten Worte von seinen Lippen. Und dennoch wisst ihr, es ist da mehr, als das, was ihr mit all eurem Herzen vermisst.
Obschon – ihr wisst es, angesichts des imaginären Vorbeizugs der Zeit, es kann nie werden, wie es war. Würde euer Geliebter heute zu euch zurückkehren, könntet ihr es nicht einfach so aufgabeln, wie ihr wart. Das wisst ihr tatsächlich, und dennoch ersehnt ihr es eben so. Euch verlangt es nach ein paar Minuten mit eurem Geliebten, Minuten, die wieder eingesetzt würden, so, wie ihr es gewohnt wart.
Was ist das Fernere, das ihr vermisst? Was ist das Weitere, nach dem ihr euch jenseits alldessen sehnt? Ihr wisst es gut, es ist nicht der Körper. Egal, wie lange ihr euch nach seiner Wärme sehnt, es ist nicht der Körper. Es ist nicht das Lächeln. Es sind nicht die Worte. Ja, ihr ersehnt diese Dinge, euch verlangt es nach ihnen, und doch kommen sie schwerlich dem gleich, was die Essenz eures Sehnens ausmacht. Die entschiedene Bewusstheit eures Geliebten, die fortwährt und wächst – das ist es, was ihr wollt. Natürlich ist es das. Nichts anderes würde das erbringen. Dies ist die Gegenwart eures Geliebten, die fortlaufend weiter existiert. Du kannst dir gewiss sein, dass dein Geliebter dich eben jetzt umarmt. Und doch sehnst du dich nach der Vergangenheit, wie sie war und wie du einst warst.
Du legst ein Lippenbekenntnis über den Fakt ab, dass dein Geliebter nicht wirklich fortgegangen ist, und doch fühlst du dich beraubt. Wessen, Geliebter, bist du beraubt? Jedwede süße Anmut, die deine Geliebte in dich verbrachte, ist es, nach der du dich sehnst. Du sehnst dich danach, wie du dich einst fühltest. Ja, dich verlangt es nach der Gegenwart deiner/s Geliebten, die eine Saite in dir anschlug, die durchaus kein anderer anzuschlagen vermag. Das stimmt. Es gibt keine Ersetzung für den einen, den du liebtest, und gleichwohl, er ist soeben neben dir. Fühle seine Liebe und die deine jetzt.
21.3.08 – # 2674 – Human Vision
Menschen-Sicht
Gott redete …
Es ist alles ein Fehlverständnis. Fehlverständnis ist ein Mangel an Verständnis. Wann immer die Harmonie Amok läuft, liegt ein Mangel an Verständnis vor, was zu einem Fehlverständnis wird. Ein Mangel an Verständnis ist ein Fehlverständnis. Letztlich errichtet ein Mangel an Verständnis – vielleicht ein teilhaftes Verständnis – Leiden. Siehst du nur einen Teil des Bildes, dann leidest du. Kennst du nur einen Teil der Geschichte, dann wankst du und landest im Leiden.
Das hast du im allgemeinen Leben gesehen. Du interpretiertest etwas auf die eine Weise. Es war anders vorgesehen. Zwei Menschen sehen die gleiche Handlung. Der eine sieht sie als Liebe, und der andere als Verwerfung von Liebe. Jeder, Geliebte, setzt die Interpretationen auf seine Weise an. Und nunmehr strebt ihr dem zu, zu Meiner Sicht auf die kleinen Akte in der Welt zu gelangen. Wie ihr es jetzt macht – ihr nehmt die ganze Skala weniger persönlich. Indem ihr es weniger persönlich seht, seht ihr es universeller. Das Universelle überspannt ein größeres Territorium als das Persönliche. Für Mich sind sie das Gleiche. Ich liebe euch persönlich, und Meine persönliche Liebe für euch ist auch die universelle Liebe für euch und für alles was ist.
Ihr mögt debattieren. Ihr mögt sagen: Schmerz ist Schmerz. Obschon, um wie viel weniger schmerzhaft nehmt ihr den Schmerz wahr, sofern ihr wisst, es geht etwas Umfassenderes als der Schmerz vor sich. Was für euch ohne Sinn und Zweck zu sein scheint, mag jenseits eures Verständnisses einen großen Zweck aufweisen. Mit hoher Sicherheit, jenseits eures Verständnisses.
Ich spreche nicht in Rätseln. Ein Mensch wird geboren, und ein Mensch stirbt. Du kannst das Leben auf die eine Weise anschauen und es als zwecklos erachten. Mit einem anderen Blick darauf würdest du dich vor ihm verbeugen. Alles ist in der relativen Ebene des Lebens zeitweilig, und doch existiert ein Strom, der durch das Leben läuft, ein Strom, der es zum Höchsten Himmel hin erhebt. Ihr wisst tiefinnen, dass es mehr um das Leben gibt, als was auf das Auge trifft. Auch dann, wenn ihr nicht wisst, worum es sich dabei handelt – ihr wisst, da ist etwas. Ihr wisst nicht, was das Etwas ist, doch wisst ihr, es ist da.
Es ist schwer, im Tag für Tag das Leben mit der Ewigkeit zu versöhnen. Es ist schwer, auch nur eine Minute als ein Pünktchen der Ewigkeit anzusehen. Es ist schwer zu sehen, dass die Ewigkeit punktelos ist, obschon ihr die Punkte ziemlich gut kennt, und, wie es den Anschein hat, die Ewigkeit ganz und gar nicht. Geliebte, sofern Zeit und Raum nicht existieren, wie könnt ihr dann wohl wissen, was ein Tag ist und welches das Ende ist?
Ohne Wände, die euch geleiten, fürchtet ihr, ihr würdet stolpern. Mit Wänden geht ihr auf einem engen Pfad.
Der Name des Spiels des Lebens lautet Expansion, und Expansion trägt das Leben selbst zur Unbegrenztheit hin.
Vordem, da wart ihr beschränkt durch Vorstellungen über das, was ihr denkt, was jemand meine oder was irgendwas bedeute. All eure Definitionen sind aus der Vergangenheit, so, als ob das Festhalten an vergangenen Definitionen euch irgendwie in Kleider, die euch umwickeln, einpackte. Ihr braucht kein Einpacken. Ihr mögt es sogar nicht einmal um euch haben, sobald ihr erkennt, um was es sich da handelt. Ihr würdet die Unbegrenztheit lieben, sofern ihr sie erkenntet. Eure Angst vor dem Fallen ist eure Angst vor dem Sich Erheben. Ihr bückt euch nieder, infolgedessen geht euer Kopf nicht durch die Decke. Indessen, wie weit kann die Unbegrenztheit reichen, solange ihr eine Decke habt? Die Decken, die ihr errichtet, schneiden die Unbegrenztheit ab.
Ihr habt beschlossen, was richtig und was falsch ist, und ihr werdet nur eure Auffassung über was richtig ist einlassen, und ihr werdet jedwede Auffassung über das, was das Falsche ist, draußen halten, und somit schließt ihr euch eng an die Vergangenheit und an eure Kurzsichtigkeit dabei an, dementsprechend ist euer Leben mit den Halden der Vergangenheit verbunden.
Lasst die Vergangenheit in all ihren Formen gehen, und ihr werdet unschuldig. Eure Augen werden weiter, und ihr seht weiter. Ihr werdet gut sehen, was direkt vor euch liegt, durch Fehlverständnisse und somit durch einen Mangel an Verständnis unverhüllt. Ihr werdet euch selbst vor euch sehen, frisch wie ein Gänseblümchen oder so süß wie eine Rosenknospe aus dem Himmel. Ihr werdet die Liebe ein für alle mal erfassen, auch die menschliche Liebe, wie sie wankt oder fliegt.
22.3.08 – # 2675 – Be Glad When You Are Mistaken
Sei freudig, wenn du dich irrst
Gott redete …
Lasse dich ruhig irren. Du musst nicht immer recht haben. Du musst dich nicht als richtig erweisen, so auch wie du nicht jemand anderen als falschliegend auf die Probe stellen musst. Was wandelt sich, Geliebter, falls du oder jemand anderes richtig oder falsch liegt? In beiden Fällen geht es um eine vorüberziehende Laune. Allein für ein Ego zählt dies hie und da.
Zähle deine Fehler als große Schritte des Lernens. Du bist auf dem Pfad des Lernens. Seid nicht bestürzt, weil ihr etwas gelernt habt, etwas gelernt auch dann, während ihr es nicht zu lernen wünschtet.
Ja, ziemlich viel, ziemlich viel eures Lernens hat in der Welt, in der ihr euch aufhaltet, mit dem Umlernen zu tun, hat mit eurer Befähigung und Bereitwilligkeit zu tun, gehen zu lassen. Was ist Umlernen Anderes, als eine Idee los zu lassen? Lasst Ideen Sprungbretter sein, und nicht in Stein gemeißelte Ignoranz.
Ein freies Seien hält sich nicht an der Vergangenheit fest. Es macht sich für sie nicht stark, so, wie es sie auch nicht denunziert. Es lässt sie gehen.
Je weiser du wirst, desto mehr wirst du loslassen, desto mehr ist aus dem Weg geräumt. Dann wird dein Geist einem entrümpelten Haus gleich. Das ist in etwa, als würdet ihr sagen, die Vergangenheit ist hinter euch.
Fasst jeden Morgen beim Aufwachen ins Auge, dass ihr von der Vergangenheit abgewaschen seid. Fasst ins Auge, dass ihr, so wie ihr euren Körper einfach mit frischen Kleidern verseht, frische Gedanken in euren Geist zu setzen vermögt. Ihr könnt sie anprobieren. Ihr könnt sie für gut befinden oder sie verwerfen. Euer Geist kann in der Sache vorankommen.
Es ist absolut gewiss, jeder Tag ist ausersehen, neu zu sein. Er ist neu. Es ist ein Tag, der noch nie zuvor in Erscheinung getreten war. Entsinnt euch dessen.
Zur selben Zeit – es besteht ein Teil eurer Zwecksetzung im Leben darin, zu vergessen. Gesegnet ist derjenige, der die Vergangenheit gehen lässt, und der auf diesen laufenden Tag blickt und der sich nie um das Künftige kümmert. Die Vergangenheit und die Zukunft sind zwei Früchte der gleichen Weinrebe der Zeit, dieser derart kritzeligen Illusion, die so rechtzeitig, so gewürdigt, so ausgiebig in Betracht genommen wird. Die Zeit liegt schwer auf dir. Die Zeit ist so eine Art von Zensor für dein Herz geworden. Die Zeit sagt dir an, doch auf ihr eigenes Tick-Tack zu lauschen, und nicht auf das Schlagen deines Herzens. Die Zeit möchte dich auf einen Fahrplan setzen, den du nicht selbst aufgestellt hast. Die Zeit möchte dein Leben übernehmen. Sie möchte dich in die Vergangenheit und in die Zukunft hinein schieben. Sie würde dir ansagen, wann eine Kerze auszublasen und wann ein Auto zu starten sei.
Die Zeit möchte dich zur Eile bewegen oder dich verlangsamen. Es ist um Vieles einfacher, Mir Freude zu bereiten, als die Zeit zu befriedigen. Die Zeit belästigt euch immerzu. Sie wartet nicht. Da Ich jenseits der Zeit weile, kann man die Aussage treffen, dass Ich warte, und dennoch bin Ich instant und vorliegend. Ich bin instant, und Ich bin Ewig, und so auch ihr.
Ihr seid um so Vieles mehr, als ihr euch selbst zuschreibt. Kaum schreibt ihr jemand Anderem etwas zu und dichtet es ihm im Guten an. Dies ist eines eurer Muster, die sich wandeln werden. Sobald ihr euch von der Vergangenheit freisprecht, werdet ihr anfangen, euch und Andere in Meinem Licht zu sehen. Ihr werdet bei euren Augen und bei eurem Herzen das Oberste zuunterst kehren. Ihr werdet euch enthüllen. So wie ihr das bei euch tut, so enthüllt ihr jedermann, und enthüllt ihr Mich.
Geliebte, deckt Mich auf. Begreift, worum Ich euch hier ersuche. Ich ersuche euch, euch gegenüber euch selbst aufzudecken. Nehmt eure Maske ab. Nehmt jene alten Gedanken fort, und im selben Atemzug werdet ihr euch enthüllen. Der Gedanken ledig, seid ihr enthüllt. Der Gedanken los, ist das Gesamte Universum aufgedeckt. Der Himmel wird geöffnet, und ihr geht direkt hinein. Ihr geht mit eurem bewussten Gewahrsein hinein. Ihr werdet aus dem Traum erwacht sein, aus dem Traum, dass ihr ständig irgendwo anders wart, denn nie gab es ein Irgendwoanders, um zu sein.
Eure Gedanken haben euch eines anderen überzeugt. Nun tretet ihr aus der Zeit und aus all ihren zeitweiligen Gedanken heraus. Was bleibt sodann übrig als du und Ich, als Unser Einssein, Das in Seinem Ewigen Selbst Enthüllt Ist?
23.3.08 – # 2676 – The Next Person You See
Der Nächste, den du siehst
Gott redete …
Geliebte Geliebte, ihr erregt Mein Herz. Woimmer ihr seid, wasimmer ihr tut – ihr regt Mein Herz zu großer Freude an.
Kommt mit Mir, und schaut euch die Aussichten jenseits des Horizonts an, den jeder unter euch zur Zeit erblickt. Im eigentlichen müsst ihr nicht nach jenseits dessen schauen. Schaut einfach den Horizont an, und euer Herz wird mit Unserer Weite gestärkt werden. Wie ausgedehnt sind Eure Herzen. Wie weit und bis zu welchen Höhen sie reichen! Die Tiefe eures Herzens reicht allemal bis zum Himmel, wohin euer Herz gehört. Euer Herz gehört zu dem Meinen. Ich gebe euch Mein Herz, und ihr gebt Mir das eure. Zur rechten Zeit demnächst – Unsere Herzen werden untereinander austauschbar. Ihr beginnt, die Ausgedehntheit eures Herzens zu erkennen. Ganz bestimmt hat euer Herz seine Bande durchbrochen. Euer Herz ist nicht mehr da und dort angehaftet. Euer Herz ist selbst emporgeschossen, und nun ist es in die Höhe gestiegen. Nun fliegt es. Nunmehr ist euer Herz ein frei-fliegendes Darlegendes der Liebe. Es existiert keine in Maß genommene Distanz zur Liebe. Liebe ist, und das ist es. Das ist die Story der Liebe. Sie existiert überall. Liebe vermag nicht an einem Ort zu verbleiben. Sie verlässt das nicht, wo sie weilt, und doch reist sie weiter und existiert sie überall.
Das Herz verlässt das Zuhause nie, und gleichwohl ist es darauf aus, sich selbst überallhin zu vergeben. Das Herz achtet nichts außer sich selbst. In Anbetracht seiner eigenen Ansage ist das Herz so geradeaus wie ein Pfeil hin zum Herz der Liebe. Liebe geht nieder und landet an. Sie gibt sich selbst, egal was, egal wo. Unsichtbare Liebe wird sichtbar gemacht. Die Liebe findet sich selbst allüberall. Sie geht nie verschollen.
Liebe kann sich nicht mindern. Dein Herz gibt seine Liebe aus, und hernach wird dein Herz wiederaufgefüllt. Wie ein Schmetterling lässt sich dein Herz nieder. Anders als beim Schmetterling vermag dein Herz überall zu landen. Dein Herz hat die Wahl zu treffen. Es bedarf keiner Süße, bevor es sich niederlässt. Dein Herz kann irgendwo und überall niedergehen. Was es auch immer anrührt, wandelt es in Süße. Welch ein Katalysator die Liebe ist. Was für ein Multiplikator. Was für ein Anstifter.
Dein Herz, seinen eigenen Anordnungen überlassen, anerkennt, dass es keine Trennung gibt, wenn es zur Liebe kommt. Es gibt da keine seine Liebe oder ihre Liebe, oder keine deine oder jemand anderer Liebe. Da gibt es keine große, keine kleine Liebe. Da ist Liebe, und sie gehört jedermann. Es existiert ein Schmelztiegel der Liebe. Liebe ist wie ein Atemzug, den du ausatmest. Du musst nicht einmal einatmen, denn die Liebe inmitten deines Herzens existiert für jeden und für jedwede zeitlose Zeit.
Liebe ist das Herz von dir. Liebe ist deine schiere Existenz.
Wie kann es sodann sein, dass du dir je vorstellst, du fühlest dich unliebsam und lieblos? Was für ein Nonsense an Wahrnehmung ist das? Die Liebe in deinem Herzen wird dich nie aufgeben. Falls du dich lieblos fühlst, muss es so sein, dass du dich weggekehrt hast. Das Gute daran ist, du kannst dich nun ein weiteres Mal zur Liebe in deinem Herzen hinwenden, und du vermagst nicht, dir vorzustellen, dass du je wieder von ihr abweichst. Liebe ist deine dich unterhaltende Nachhaltigkeit, und sie ist deine Gabe. Sofern du dich der Liebe entleert fühlst, so lass Mich die Liebe in deinem Herzen erregen.
Liebe ist nicht dünnhäutig, Geliebte. Sie kann nicht anämisch sein. Liebe kann schier voll sein. Sofern du fühlst, die Liebe sei aus deinem Herzen abhanden gekommen, so komme hernach zu dem Meinen. Komme zu Meinem Herzen. Komm herüber zu Meinem Herzen. Tauche in es ein. Es ist an dir, es heranzunehmen. Nimm all Meine Liebe und wisse, sie ist die deine. Sie ist für dich. Fülle dein Herz mit ihr. Es gibt genügend Liebe für alle, und Ich möchte nicht, dass du dich fühlst, du seist ihrer beraubt. Du rührst Mein Herz auch in deinen dunkelsten Momenten. Komme jetzt, lass Mich das deine rühren. Sieh, wie schön Meine Liebe ist. Sieh, wie sie in dein Herz fließt. Sieh, wie dein Herz für sich selbst aufwacht. Sieh, wie voll dein Herz zu werden vermag.
Male dir ein Bild, wie sich Meine Liebe in dein Herz ergießt. Ich fülle jetzt dein Herz mit Meinem Herz aus Geschmolzenem Gold. Füllt euch an, Geliebte, füllt euer Herz bis zum Rand, und gebt Meine Liebe an den Nächsten, den ihr seht, weiter.
24.3.08 – # 2677 – Let Love Have Its Say
Überlasse der Liebe das Sagen
Gott redete …
Dein Herz kann austrocknen, und dies aus Mangel an Gebrauch. Die Medizin dafür heißt: dein Herz nutzen. Auch dann, wenn dein Herz rostig geworden ist, kann es zu seinem ursprünglichen Glanz zurückgebracht werden. Nimm dein Herz aus dem Depot heraus. Lasse dein Herz auf nichts warten. Lasse es nicht auf einen goldenen Moment warten. Nimm dein Herz, jetzt unmittelbar, von den Mottenkugeln fort.
Dies ist der goldene Moment für die Liebe. Mäste die Liebe in deinem Herzen nicht mehr länger. Setze sie nicht mehr länger herab.
Die Liebe in deinem Herzen ist das Schönste in der Welt. Weswegen es, Geliebte, eure Verbundenheit mit Mir darstellt! Euer geistiges Bewusstsein ist das nicht. Euer Herz ist es. Das war immer so. Euer Herz ist wie eine Nabelschnur. Könnt ihr die Aussage treffen, es sei das nicht?
Braucht ihr eine eingehende Befragung dabei? Seid ihr derart unterinformiert, dass ihr denkt, das Herz sei schlicht eine Blutpumpe? Nichts ist so klein, wie ihr es vielleicht denkt. Ihr seid mehr als ein physischer Körper. Das Herz ist mehr als körperlich. Euer Herz schließt eure Seele mit eurem Körper zusammen, und euer Herz schließt euch mit Mir zusammen. Wir sind Herz und Seele zusammen geschlossen. Es gibt nichts Unzusammengeschlossenes.
Es gibt nichts unter der Sonne, das nicht mehr darstellt, als ihr ihm zuschreibt. Nichts. Alles ist mehr. Ihr seid mehr, und alles weitere ist desgleichen mehr. Es gibt von allem mehr, und alles ist mehr, als ihr wahrnehmt.
Liebe ist mehr, als ihr wahrnehmt. Sie ist weit mehr, als ihr wahrnehmt. Sogar Spiele, die ihr spielt, sind mehr, als ihr wahrnehmt. Ganz bestimmt ist das bei der Liebe der Fall.
Keiner hat weniger oder mehr Herz als ein anderer. Kein einziger. Der Unterschied besteht im Benutzen des Herzens. Definitiv bringen Einige ihr Herz mehr als Andere zum Einsatz. Das Herz besitzt eine unbegrenzte Befähigung, demnach lieben diejenigen, die am meisten lieben, immer noch nicht genügend. Für die Liebe gibt es kein Ende, und dennoch beschneiden Meine Geliebte auf der Erde allzuoft ihre Liebe. Sie schnippeln sie weg, im Glauben, sie hätten genug davon gegeben. Es gibt nie zuviel Liebe. Ihr könnt es beim reinen Aussenden von Liebe nicht übertreiben.
Haltet die Nachgiebigkeit nicht fälschlicherweise für Liebe. Nachgiebigkeit ist keine Liebe. Sie ist wohl die Linie des geringsten Widerstands.
Geliebte, Ich spreche über Liebe. Ich spreche über Liebe, wie ihr sie zuvor noch nie gekannt habt, noch nie zuvor zum Ausdruck gebracht, noch nie zuvor erblickt und über sie gedacht habt. Liebe hat keine Viertel, Geliebte. Liebe wirbelt sich selbst, soeben in diesem Moment, überall herum. Es existiert kein Beenden der Liebe. Stoppt eure Liebe nicht. Lasst sie sich entfalten und entfalten. Seid schlicht voll der Liebe. Mit was sonst möchtet ihr eure Spritztour auf der Erde versehen? Mit Gelaber? Mit Diskussionen? Mit Definitionen, was richtig und was falsch sei? Mit Umleitungen für die Liebe, wie etwa: Wer sagte was zu wem? Mit Unzulänglichkeiten? Möchtet ihr euch tatsächlich mit etwas beschäftigen, was man ablegen kann, unterdessen man dies mit der Liebe nicht zu tun vermag? Liebe kann nicht ausrangiert werden. Liebe muss aufrechterhalten werden.
Und euch steht es an, sie aufrechtzuerhalten. Haltet keinen Bruchteil eines Zentimeters an Liebe zurück. Zahlt anstelledessen eure Liebe aus. Lasst die Liebe aus den Begrenzungen, die ihr betrieben habt, ausbrechen. Verzichtet auf Barrieren. Denkt nicht, ihr wäret klug beraten, wenn ihr mit der Liebe hochnäsig umgeht. Liebe heißt nicht, Elite zu sein. Liebe heißt, alles und jedes auf ihrem Weg niederzureißen. Ein für alle mal, Geliebte, lasst der Liebe ihren Lauf. Überlasst der Liebe das Sagen. Lasst die Liebe das Universum übernehmen. Lasst die Liebe alles auf ihrem Lauf verbannen. Räumt euch selbst aus dem Weg der Liebe. Lasst die Liebe in eurem Herzen lose. Zügelt sie nicht mehr länger.
Lasst die Liebe, so wie sie es im Himmel ist, auf der Erde ungezügelt und wild sein.
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25.3.08 – # 2678 – Seek Simplicity
Seid auf Einfachheit aus
Gott redete …
Sobald du ungeduldig bist, versuchst du, Kontrolle zu übernehmen. Kontrollieren ist nicht das Gleiche wie Führen. Führer führen mittels Inspiration. Die Leute herum kommandieren ist wie das Verändern eines Gemäldes eines Künstlers. Es ist, als würdest du mit einem Pinsel und einer Farbenkiste ins Museum gehen, und würdest ein Gemälde verändern, das du gerne anders haben möchtest. Du ziehst es vor, dass es anders ist. Du möchtest die Wahrnehmung des Künstlers gemäß der deinigen umgestalten. Male deine eigenen Gemälde. Führe sie so aus, wie du sie möchtest. Du wirst wohl herausfinden, dass auch du hinter deiner Vision zurückbleibst. Wieso ist es derart bedeutsam, dass die Dinge so sind, wie du sie möchtest?
Sobald du ungeduldig bist, nimmst du zu viel auf dich. Sobald du versuchst, Kontrolle auszuüben, versuchst du, Macht zu übernehmen. Sobald du versuchst, Kontrolle auszuüben, zeigst du deinen Verdruss an. Ernte stattdessen den Genuss.
Lernt die Akzeptanz, Geliebte. Das meint nicht, passiv zu sein. Das meint schlicht, nicht zu versuchen zu herrschen. Gut, beherrscht euch selbst, Geliebte. Sofern ihr es müsst, aber nicht Andere.
Ihr seid nicht für das Universum zuständig. Mit Sicherheit beeinflusst ihr es. Das Universum ist ein Erzeugnis eures Denkens, dennoch sollt ihr gleichwohl nicht die Ungeduld mit ihm befördern. Während ihr im Orchester spielt, spielt ihr im Orchester. Ihr steht nicht auf, schiebt den Dirigenten nicht zur Seite, und schwingt nicht den Taktstock. Das würdet ihr nicht tun. Das wäre zu unverfroren, und doch wollt ihr das Universum gerne antreiben und eure Umgebung auf Vordermann bringen. Ihr wollt gerne die Worte aus dem Munde eurer Freunde zensieren. Ihr wollt gerne alles in eurer Reichweite überwachen. Wer ernannte euch zum Supervisor der Welt?
Überwacht euch nicht einmal selbst, Geliebte, denn dann seid ihr euer eigener Schmerz im Nacken. Überwachen, im Nachhinein Anzweifeln, und all die anderen, Fehler auffindenden Gewohnheiten sind nicht das Gleiche wie das Leben leben. Das Leben leben ist spontan. Fehler-Finden ist das Ergebnis langwährender Praxis. Möchtest du nun das Leben wie ein Neuling leben? Eigentlich bist du kein Experte im Leben. Niemand ist das. Du stimmst dem bei – niemand weiß alles. Wieso denkst du dann mitunter, bei dir wäre es der Fall, du wüsstest alles? Wer ernannte dich dazu? Wer sagte dir, du solltest bei den Geschäften aller Anderen aufpassen? Wer verkündete dich zum Experten bei auch nur einer einzigen Sache, ganz zu schweigen bei allem?
Versuch, einen hinteren Sitz einzunehmen. Nicht bei jedem Auto bist du der Fahrer. Lasst uns das angehen, Geliebte, ihr seid im Leben ein Passagier. Ab und an mögt ihr der Busfahrer sein. Die meiste Zeit befindet ihr euch einfach auf der Reise. Es ist die Fahrt eures Lebens, auf der ihr unterwegs seid. Vom Teller eines Anderen nehmt ihr kein Essen weg. Ihr zieht niemanden mit der Flasche auf. Jeder muss seinen oder ihren eigenen Vorgaben überlassen bleiben. Hände weg von eurem selbst-gewählten Aufsichtsratsposten. Hände weg von eurer Einmischung. Das stellt Kontrolle dar – Einmischung. Es liegt euch nicht an, sich in jemandes Leben einzumischen. Ihr denkt vielleicht, ihr übernehmt die Verantwortung, indes lautet eure Verantwortung, gehen zu lassen. Geliebte, ihr könnt nicht überall die Hand im Spiel haben.
Sobald ihr ungeduldig seid, sobald ihr das Empfinden habt, an die Macht zu kommen, so nehmt stattdessen einen Atemzug. Spannung macht euch hochmütig. Lasst eure Spannung los, und ihr werdet gegenüber dem Leben empfänglicher und biegsamer sein.
Erstrebt eher die Einfachheit als die Kontrolle. Erstrebt eher die Ungezwungenheit als die Ungeduld. Wählt diejenigen Bediensteten, die euch am besten aufwarten. Schickt die Kontrolle und die Ungeduld aus der Tür. Sie waren für euch große Hemmnisse. Sie haben euren Pfad versperrt. Ihr habt euch in ihnen verfangen, dementsprechend habt ihr euch selbst ein Bein gestellt.
Kontrolle braucht ihr nicht, und ihr habt sie nicht. Ihr Teuren, lasst uns realistisch sein. Ihr dachtet, ihr seid recht praktische Leute, und dennoch sind eine Erfordernis von Kontrolle und die damit einhergehende Ungeduld ziemlich unpraktisch. Sie haben bislang noch nicht geklappt, oder haben sie etwa geklappt?
25.3.08 – # 2679 – How It Is in Heaven
Wie es im Himmel ist
Gott redete …
Es gibt niemanden, der heiliger ist als ein anderer. Es gibt solche, die mehr Harmonie erschaffen als andere. Es gibt solche, mit denen leichter zusammenzuarbeiten ist. Es gibt solche, die einander helfen und die sich nicht im Wege stehen. Freilich, einen Heiligen unter den Heiligen gibt es nicht. Keiner ist heiliger als du.
Christus und die anderen Großen lebten ihre Ganzheit. Sie lebten Meine Ganzheit. Sie stachen aufgrund ihrer Einfachheit hervor. Vielleicht versteht die Welt unter Heiligkeit Einfachheit. Mit Bestimmtheit hatten die Großen das Einssein als ihre Zwecksetzung. Sie gingen nicht ziellos drauf los. Sie hatten einen Fokus, und Ich war ihr Brennpunkt. Ich war Dies. Sie dachten nie, sie wären Dies. Sie schnitten nicht auf. Sie gaben Gott was Gottes ist.
Jeder Mensch auf Erden ist ein Sucher. Einige suchen umfassender, und einige weniger. Die einen nehmen den einen Weg, und die anderen einen anderen, doch jeder sucht nach größerem Glück. Einige sind mehr als andere bestrebt, Glück zu verschenken. Einige sind mehr als andere bestrebt, dasjenige anzupacken, was sie können. Die Pfade zum Glück, die der Mensch sucht, sind mannigfaltig. Und doch gibt es Eine Quelle, und gibt es Einen Bestimmungsort. Alle Ströme treffen im Ozean Meiner Liebe aufeinander.
An dem Tag, wo du die Vorgaben deines Körpers verlässt, wird dir der Himmel ein großes Willkommen bereiten. Du wirst dich nie derart willkommen geheißen empfunden haben. Auf der Erde seid ihr heute in, und morgen out. Im Himmel ist niemand favorisiert. Alle sind favorisiert. Kein Einziger wird ausgesondert. Mittels des puren Akts, den Körper zu verlassen, betreten alle Seelen den Himmel. Es gibt hier keine Relativität, wie auch könnte es dort infolgedessen einen ersten und einen letzten geben?
Die Welt ist voll von heraus gehobenen Menschen, nicht so im Himmel. Im Himmel ist großes Frohlocken für alle. Ganz bestimmt gibt es keine separaten Reihen, in denen man zu stehen hat. Ganz bestimmt werden die Seelen nicht ausgelesen. Alle sind willkommen, und alle werden willkommen geheißen. Niemand bekommt ein besseres Fest als ein anderer. Was für eine Art Himmel wäre das, wenn er schier die Kategorien und Urteile der Welt auf der Erde fortsetzte?
Ich habe keine Stiefkinder. So einfach ist das.
Demnach könnte jemand sagen: „Was ist das Gute daran, bei unserem Aufenthalt auf der Erde gut zu sein, wo das doch im Himmel keinen Unterschied macht?“
Die Antwort lautet, dass es durchaus in der Welt für dich und für jene rund um dich herum auf der Erde einen entschiedenen Unterschied macht. Du fühlst, was du gibst. Du fühlst, was du erschaffst. Du bereitest dir dein Leben auf der Erde. Unter welchen Gegebenheiten auch immer – du machst sie würdiger oder minder würdig. Du machst aus dir, was du willst.
Unterdessen du auf der Erde bist, strebst du zum Himmel. Unterdessen du auf der Erde bist, kannst du deinen Aufenthalt leichter, freundlicher, für dich und für den Rest der Menschheit förderlicher machen. Du probierst den Anzug des Menschseins an. Du kannst jeglichen Anzug auswählen. Er wird dir nicht aufgedrängt. Du kannst die Kleider, die du trägst, jederzeit wechseln. Nackt freilich bist du geboren, und nackt kehrst du zurück. Eine Seele betrat einen Körper. Eine Seele tritt aus dem Körper aus. Worin bestehen die Erkennungsmale der Seele?
Einige auf der Erde sind größere Lernende als andere. Einige sind größere Lehrer als andere, obschon, alle lernen, und alle lehren. Alle lehren etwas. Unterweise, was du möchtest. Du wählst diejenige Hinterlassenschaft, die du zurücklässt.
Im Himmel setzt du es fort zu wachsen, und doch hast du einen Ausbildungsgrad erlangt für den Himmel, dort, wo niemand überlegen, und keiner unterlegen ist. Der Himmel ist ein gut laufendes Etablissement der Liebe. Liebe sagt nicht: „Du darfst hier rein. Diese/r da nicht.“ Liebe sagt nicht: „Du bist der Liebe würdig, und diese/r nicht.“ Die Liebe bringt auf ihren Komponenten keine Preisschilder an. Liebe hat keine Ansprüche. Nun also – wieso musst du sie haben?
27.3.08 – # 2680 – Seek the Sun
Suche die Sonne auf
.Gott redete …
Ja, ihr wollt im Leben auf eines hin ausgerichtet sein. Ihr wollt einen Traum haben, dem ihr hinterhergeht. Ihr wollt zweckgerichtet sein. Ihr wollt etwas im Sinn haben, eine Entscheidung, die ihr trefft, im Hinblick darauf, wohin ihr gehen wollt. Vielleicht seid ihr gar unbewusst bestrebt, euch bei etwas hervorzutun, vielleicht, die Welt anzuheben. Das ist ein durchaus erreichbares Ziel, Geliebte. Auf jeden Fall schlendert und wandert ihr nicht so sehr umher, wie ihr euch ausdenken könnt. Du bist der einzige, der entscheidet, welche Kehre auf der Straße du nehmen wirst.
Auf eines hin Ausgerichtetsein bedeutet nicht, dass du keine andere Möglichkeiten in Betracht nehmen sollst.
Wenn du vielleicht spürst, das Leben sei düster, so tritt auf, dass du an andere Möglichkeiten denkst. Die Zeit ist dann da, sich genau anzuschauen, was du gerne sehen möchtest, was geschehen, was heranwachsen mag. Wenn du dich niedergestimmt siehst, ist das natürlich die Zeit, um das Licht anzuschauen. Es existiert mehr als Schwermut in der Welt. Die helle Sonne ist bloß einen kurzen Blick entfernt. Ich ermutige euch dazu, an die Sonne mit Meinem Segen zu denken.
Sobald gute Gelegenheiten eure Wege kreuzen, ist NICHT die Zeit dafür gekommen, all die anderen Möglichkeiten in Betracht zu nehmen, worin ihr so gut seid, an sie zu denken, wie etwa: „Was wäre, wenn die gute Zeit nicht lange anhält? Was wäre, wenn etwas schief läuft? Wie steht es um all die Missstände in der Welt? Wie kann ich glücklich und wohlgenährt sein, derweilen es Andere gibt, die unglücklich und hungrig sind?“
Ich sage euch nicht, egoistisch zu sein. Ich sage euch, dann, wenn ihr euch im Dunkeln befindet, das Licht anzumachen. Ich sage euch, dann, wenn ihr euch im Licht befindet, Geliebte, nicht die Schatten zu euch her zu ziehen. Vor allem das nicht.
Habt ihr das indes nicht getan, vielleicht vor gar nicht so langer Zeit? Habt ihr euch vielleicht guter Gesundheit erfreut, und dann begonnen, euch zu fragen, wie lange das währen wird, wie lange es dauern wird, bis die Axt fällt? Geliebte, seht ihr, es gibt Möglichkeiten, die besser nicht anzusehen sind. Predigt euch nicht das Unheil. Denkt an all die guten Möglichkeiten, die sich zutragen können. Denkt an diejenigen, die du gerne möchtest, dass sie geschehen. Denkt an ein oder zwei großartige Möglichkeiten und hört nicht auf, an weitere zu denken. Die Möglichkeiten für Freude sind grenzenlos. Beschränkt sie nicht mit Gedanken so zum Mitnehmen.
Nimmst du den Unterschied wahr, wie du dich fühlst, während du soundso denkst, und wie du dich fühlst, während du anders denkst? Schenke dem Aufmerksamkeit, wo das Glück liegt, und geh dorthin. Lässt du deine Gedanken ihre Befürchtungen verfolgen, dann sabotierst du dich selbst. Weswegen wolltest du das? Wieso würdest du es? Bestimmt stellst du dir nicht vor, du solltest den Durchblick haben, oder? Bestimmt denkst du nicht, du müsstest bei den Nachrichten auf dem Laufenden sein, oder?
Lass das Massenbewusstsein zu deiner Art und Weise zu denken herankommen, und geh nicht zu ihm hin. Sofern Andere gerne mit den Problemen der Welt herumsurren, ist das deren Wahl, und es gibt nicht viel, was du tun kannst, außer die Wahl zu treffen, eine höhere Straße zu nehmen. Sobald es bei dir anlangt, kannst du deine eigene Wahl treffen. Ich ermutige euch, das zu tun. In der bestehenden Welt gibt es eine Menge Negativität. Wieso in aller Welt solltest du eben darin einfallen?
Triff für dich etliche gute Entscheidungen. Keiner vermag sie für dich zu treffen. Keiner wird sie für dich treffen. Auch Ich werde sie nicht für dich treffen.
Sei heute auf eines hin ausgerichtet, sodass du schlicht das Gute und die Barmherzigkeit auf der Erde verfolgst und zur Freude für alle beiträgst.
28.3.2008 – # 2681 – Take Your Time
Nimm dir Zeit
Gott redete …
Hier und da ist das, was zu tun ist, – zurückstellen. Hier und da mögest du dir einen Mini-Urlaub gönnen, sei es eine Woche, ein Tag oder eine Stunde.
Ihr wisst, Geliebte, es gibt kein Gesetz, das besagt, du habest alldas zu erzielen, was du dir vorgenommen hast. Ich lege es nicht fest, wie viel du hinbekommen kannst. Selbstverständlich lege ich überhaupt nichts fest. Du legst es selbst fest, als läge die Bedeutung des Lebens darin, wieviel zu erledigen ist.
Denkst du wirklich, du seist besser oder schlechter, wenn du jeden Tag dein Bett machst oder es nicht machst?
Geht es um Leben und Tod, wenn du deine Hausarbeit erledigt bekommen hast oder nicht, oder wenn du bei einem Test die Stufe A, B oder C erreichst?
Wie viel macht es aus, wenn deine Arbeit um 15 Uhr oder morgen früh erledigt ist? Bist du tatsächlich ein besserer Mensch, wenn du eine Frist um 15 Uhr erreichst?
Worum geht es bei dieser Dringlichkeit, die Arbeit getan zu bekommen, damit du sodann sein könnest? Wie steht es um Jetzt Sein? Wie steht es einfach um Sein? Dein Wert handelt nicht davon, was du tust. Dein Wert liegt in dem, wer du bist.
Ich befürworte nicht, dass du nicht mehr länger zur Arbeit gehst oder keine weiteren nützlichen Beiträge mehr erbringst. Ich befürworte nicht, dass du die Verantwortung sein lässt. Ich befürworte nicht, dass du vom Leben wegläufst. Ich befürworte nicht, dass du dich hinsetzt und den ganzen Tag nichts tust. Ich befürworte nicht, dass du dir immer wieder einen lauen Tag machst. Ich sage, dass du dir ab und an eine Pause gönnen sollst. Ich sage, dass dein Leben nicht durch „angenommene Zu’s“ beherrscht werden muss. Ich sage, dass du nicht ständig von außenher beherrscht werden kannst. Und das schließt die mächtige Uhr mit ein. Ist die Uhr der Hahn, der die Hühnerstange beherrscht? Oder etwa nicht?
Ist es die Zeit, die dein Leben betreibt? Wenn ja, dann kein Wunder, dass du dich angespannt fühlst, denn du arbeitest für einen harten Lehrmeister. Deine Uhr könnte auch eine Peitsche haben. Anstatt dass du die Uhr aufziehst, zieht sie dich auf, und du fühlst dich angespannt. Und die Uhr zieht Jeden um dich herum auf, und dementsprechend existiert eine Massenanspannung, so, als bestünde Art und Weise, wie wir leben, in Spannung. Möchtest du nicht die eine oder andere Erleichterung in dein Leben und in das Leben Jener um dich herum einbauen?
Betrachte dein Leben als einen Tanz. Ist ein schneller Tanz besser als ein langsamer? Kannst du nicht mal eine Polka, mal einen Walzer, mal einen Foxtrott, mal einen Rumba, einen Tango, Samba und so weiter tanzen? Ist der eine Tanz wirklich besser als der andere? Kannst du dich nicht über das Ein- und Umstellen auf die Rhythmen freuen? Kannst du dich mitunter nicht um Einiges mehr des Lebens erfreuen, wenn du dich entschleunigst und dich selbst fragst: „Was soll die Eile?“
Ein Herz schlägt in einem bestimmten Tempo. Ist dein Herz besser, wenn es schneller schlägt? Ist es schlechter, wenn es langsamer schlägt? Schlagen Herzschläge, um ein Rennen zu gewinnen? Ist das Leben ein Rennen, Geliebte?
Alles hat seinen Wert. In den Begriffen der Welt hängt der Wert vom Kontext ab, und wie er angesehen ist und durch wen. Alles hat seine Plusse und Minusse. Der Hase lernte, dass Geschwindigkeit nicht immer das Mittel ist, um ein Rennen zu gewinnen. Die Schildkröte lernte, Langsam und Leicht vermögen ebenfalls das Rennen zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Wenn ich Mir Meine Kinder auf der Erde anschaue, sehe Ich, dass es dort mehr Geschwindigkeit gibt, als sich Zeit zu nehmen. Ich schlage vor, du nimmst dir unmittelbar jetzt eine Weile Zeit und legst das beiseite, und schaust, wie das Leben aussieht, während du einfach aus dem Fenster blickst.
Samstag, den 28.3.08 – #2682 – In the Heart of God
Im Herzen Gottes
Gott redete …
In diesem Augenblick der Nicht-Zeit bist du im Zentrum Meines Herzens geborgen. Ich lasse dich nie fort. Du bist Mein/e Geliebte/r. Es ist nicht so, dass Ich dich in den Mulden Meines Herzens festhalte. Ich lasse dich frei. Ich lasse dich los, damit du in der Welt spielst, wohl und genau wissend, dass Wir innig miteinander verbunden sind, jenseits eures Erforschens.
Es ist so, als hättest du einen Fernbedienungsknopf, den du stets drücken kannst, um Mich zu deinem Gewahrsein herbeizuladen. Alles, was du tun musst, ist, an Gott denken. Denke an Gott, und ein Strahl Unserer Verbundenheit scheint in dein Herz.
Wären Wir ein Seil fürs Seilspringen, so wären Wir ein solches Seil mit zwei Handgriffen. Wir wären ein Seil. Sieh, wie Wir herumwirbeln. Sieh die Wellen des Seils von Uns, wie sie sich drehen, spulen und wie sie Unser Eines Selbst rund um nichts herum wickeln, wie sie sich einfach bewegen und dann wieder zum Platz zurückkehren. Wir halten Uns Selbst in Unseren zwei Händen, als wäre es so. Wir drücken Uns Selbst aus, und sodann kehren Wir wieder zu unserem Platz zurück. Derweilen stehen Wir im Kern Meines Herzens still, du und Ich in Unserem Einssein.
Oder, man könnte sagen, Wir sind ein sich drehender Kreisel. Wir drehen uns, und derweilen sind Wir schlicht ein Kreisel. Ein Kreisel ist ein Kreisel, ob er nun in Bewegung ist oder still steht. Ist ein Kreisel immer noch ein Kreisel, ob er darum weiß oder nicht? Weißt du, dass du das Kind Meines Herzens bist? Wisst ihr, Geliebte, Wer ihr seid? Wisst ihr, woraus ihr gemacht seid? Wisst ihr, weswegen ihr euch dreht, und weswegen ihr still steht? Ein sich drehender Kreisel dreht sich auch in der Stille. Und ihr, Geliebte, auch ihr bewegt euch in der Welt in Stille, derart verbunden seid ihr mit dem Herzen von Mir. Egal, wie weit fort ihr reist, egal, was ihr wohl empfindet, ihr kreist in Meinem Herzen. Ihr seid die Spinnräder Meines Herzens.
Ein Jo-jo, festgehalten an der Hand, geht rauf und runter. Aus sich selbst heraus vermag ein Jo-jo nicht, sich zu drehen. Aus sich selbst heraus ist er träge und inert. An der Hand gehalten, als wäre er ein Zauberstab, geht der Jo-jo rauf und runter. Er gibt einem Faden nach, der in einer Hand gehalten wird. Es ist der Jo-jo, der sich bewegt, und doch ist es die Hand, die ihn bewegt. Es ist Mein Herz, das euch bewegt, Geliebte.
Da Mein Herz, das ihr nun kennt, das eure ist, seid ihr pulsierend. Ohne Unsere umschlungenen Herzen wärt ihr inaktiv und inert.
Nehmt ihr das für euch an? Sofern ja, dann wisst, dass Wir uns gemeinsam auf dem Abenteuer befinden, auf dem ihr seid. Wir sind in diesem Leben zusammen. Du bist der Welt der Botschafter von Mir, und du bist auch Mir der Botschafter von der Welt. Du bist Mein Experimentierender und Mein Erfahrender. Ich bin das Alles, demnach erfährst du einen Aspekt von Mir, und du erzählst Mir darüber.
Du wartest auf Mich, damit Ich dir das Leben erkläre, und doch bist du derjenige, der Mir täglich das Leben erklärt. Du demonstrierst Mir das Leben, zumindest.
Wir sind in einem Kino. Die Filmspule dreht sich, und Wir sehen, was es da dreht. Wir sind die Gedrehten, und Wir sind die Drehenden, und Wir sind die Dreher. Und Wir sind die Beobachter. Wir beobachten Uns Selbst auf der Leinwand. Wir beobachten die sich bewegenden Teile des Lebens, und dennoch sind Wir in die Stille eingetaucht. Wir bewegen keinen Muskel. Wir sind in Mein Eines Herz der Liebe eingekuppelt. Wir reisen überhaupt nicht. Bloß auf der Leinwand hat es den Anschein, als würden wir hierhin und dorthin gehen, zurück und vor, hinauf und herunter, und diesen Weg und jenen Weg. Und doch, obschon das so ist, halten Unsere Herzen schlicht die Hand, derart durchtränkt sind Wir in Liebe für Unser Eines Selbst.
29.3.08 – # 2683 – With Divine Purpose
Mit göttlicher Zwecksetzung
Gott redete
Um Frieden zu haben, muss man ehrlich sein. Gehe davon aus, Frieden ist nicht Frieden. Es ist gut – ihr wollt euren Idealen gleichkommen, aber ein Anspruch, euren Idealen gleichkommen zu mögen, ist weit davon entfernt, sie zu leben. Ich weiß, ihr wollt euch liebevoll fühlen, und ihr fühlt euch nicht immer liebevoll. Deswegen müsst ihr dann und wann eure Zähne zusammenbeißen. Ich weiß, es ist für euch nicht einfach. Ihr wollt euch nicht verstellen. Ihr wollt nicht so tun als ob, wo es doch nicht so ist, und dennoch wollt ihr nichts anderes in eurem Herzen als Liebe. Und deswegen trommelt ihr die Liebe ein und versucht, Gelassenheit aufrechtzuerhalten, oder, Wir würden sagen, ihr täuscht vor.
Vielleicht sagt ihr zu euch, dass ihr eure wahren Gefühle maskieren müsst. Bestimmt, manchmal macht es Sinn, schier höflich zu sein. Du rennst nicht überall herum und erzählst jedem, was dich aufregt. Bestimmt, ihr wollt auf dem Marktplatz und vor dem Gericht im Leben Aufmerksamkeit, und dennoch, ihr könnt nicht jederzeit eure Gefühle herunterstopfen, sie herunterschlucken, als würden sie nicht existieren. Nicht für immer könnt ihr das.
Ihr wärt vollkommen glücklich, das zu überwinden, was euch weh tut, sofern ihr es könntet. In der Zwischenzeit möchtet ihr euch eure Gefühle verkneifen. Ist es nicht ein Gesetz der Physik, dass Dampf expandiert? Dass er nicht fortwährend verschlossen bleiben kann?
Eure Gefühle können somit nicht in Flaschen abgefüllt werden. Trotz eurer guten Absichten werden eure Gefühle herausbersten – in Tränen vielleicht, oder in Ärger oder in Worten, die ihr später gerne nicht ausgesprochen haben möchtet.
Vielleicht wird es gut sein, eine Zeit zu bestimmen und herzunehmen, vielleicht einmal die Woche, wo du und deine nahen Angehörigen sich treffen, um freundschaftlich zu erörtern, was du fühlst, und was deine geliebten Nahestehenden vielleicht auch fühlen. Ein derartiges regelmäßiges Treffen stellt einen Rahmen auf, wo in aller Freundschaft eure Gefühle und Nachfragen Zuwendung erhalten. Ein derart anberaumtes Treffen nimmt den Stachel heraus. Es ist freundlich und unbeschwert. Keine Konfrontation. Ein Treffen, das bestätigt, dass ihr beide verletzliche menschliche Wesen, und dass ihr dann und wann einer Frustration unterworfen seid. Es ist ein Treffen, das eine Offenheit und das Entströmen reiner Herzen zulässt.
Es wird nicht zu einer Frage, wer oder was recht hat, sondern, was vor sich geht.
Was für etwas Wunderbares ein derartiges Treffen am Arbeitsplatz wäre. Der Unternehmer und der Angestellte treffen sich, eins zu eins, ganz persönlich, um zu erörtern, was jeder für den anderen tun kann. Eine derartige Besprechung anerkennt, dass es Nachfragen gibt, die befriedigt werden können. Sie anerkennt den Wert der offenen sicheren Kommunikation. Bei derartigen Meetings werden sich die Beschäftigten wie auch die Arbeitgeber nicht beklagen. Es gäbe gar keinen Bedarf an Sich-Beklagen. Es gäbe kein Reden hinter dem Rücken eines anderen.
Denke darüber nach, wie es wäre, wenn es anstelle von Eltern-Lehrer-Konferenzen Schüler-Lehrer-Konferenzen gäbe, eins zu eins, ganz persönlich. Was wäre, wenn der Lehrer den Schüler fragte: „Was kann ich tun, um unser Klassenzimmer für dich ansprechend zu machen? Was kann ich für dich tun? Sag es mir bitte, und ich möchte es tun.“ Welchen Bedarf an Ausbrüchen sollte es sodann im Klassenzimmer noch geben? Welchen Bedarf an Ausbrüchen überhaupt gäbe es da noch? Wer sollte sie wollen?
Etwas Schlichtes, ein Arrangement, wo sich zwei fühlende Wesen treffen, um zu schauen, wie die Dinge laufen, und was getan werden kann, um sie zu verbessern. Zwei Menschen, die mit einem gemeinsamen Ziel aufeinanderzugehen. Sie sind nicht mehr länger in die Rollen des Lehrers und des Schülers hineingestopft. Der Lehrer kontrolliert den Schüler nicht, und der Schüler hat kein Bedürfnis zu rebellieren. Zwei fürsorgliche Individuen treffen aufeinander. Sie drücken sich aus. Vielleicht lachen sie. Sie atmen besser ein und aus, denn zwei Herzen treffen sich mit einem göttlichen Zweck.
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Heavenletter – # 2684 – Dance, Beloved, Dance
Tanze, Geliebte, tanze
Obschon Ich der Beweger bin, sitzt ihr nicht einfach da. Auch ihr bewegt euch. Obschon auf Mich Verlass ist, müsst auch ihr euch auf den Weg machen und euch auf euch selbst verlassen. Obschon ihr ein Beobachter im Leben seid, beobachtet ihr nicht nur. Obschon ihr vielleicht im Leben wartet, nehmt ihr keine abwartende Haltung ein. Obschon ihr im Publikum sitzt und den Film anschaut, seid ihr auch auf der Leinwand anwesend, bewegt ihr euch dort hin und her, führt ihr Handlungen aus, bewegt ihr eure Arme, macht ihr Entdeckungen.
In einem Stück seid ihr auf der Bühne. Im Leben seid ihr auf der Bühne.
Gewiss, Ich bin bei euch. Gewiss, in einem Stück gibt es jemand, der euch Hinweise gibt. Und doch seid ihr diejenigen, die sich bewegen, die handeln, sprechen und den Verlauf ihres Parts in dem Stück einnehmen müssen. Und so ist es im Leben. Dennoch gibt es im Leben keine Kleiderprobe. Es ist ein neues Stück. Es existiert nicht einmal ein getipptes Script.
Geliebte, die Welt ist gemacht, um sich zu bewegen. In der Welt steht ihr nie still. Im Leben ergreift ihr Handlungen. Ihr spielt die Karten. Sie sind euch ausgeteilt, und doch seid ihr es allein, die sie ausspielen.
Wollt ihr irgendwohin gehen, so müsst ihr in euer Auto steigen. Ihr müsst die Zündung anmachen. Ihr müsst den Gang einlegen. Ihr müsst auf das Gaspedal treten. Ihr müsst steuern. Würde das Leben euch um weniger ersuchen, als es euer Auto tut?
Ihr erwartet nicht, dass euer Auto von allein startet. Ihr erwartet nicht, dass es sich selbst lenkt. Natürlich steuerst du das Auto. Möchtest du für das Leben weniger tun, als du für dein Auto tust?
Sicher, es ist das Auto, das dahintuckert, und doch bist du der Fahrer des Autos. Und du, der Fahrer, steuerst das Auto, wohin es dich bringen soll. Und so ist es mit dem Leben.
Oh, welch feine Linie existiert zwischen Kontrollieren und Gehenlassen. Wenn doch du nur sicher sein könntest, was was ist und welches welches und wann.
Gewiss, ihr befindet euch auf einer Fahrt im Leben. Ganz bestimmt seid ihr der Fahrer. Ihr seid nicht der Motor, doch ihr fahrt das Auto. Gut, ja, ihr könnt den Gang einlegen und das Auto wird weiter fahren, allerdings, das Auto vertraut auf euch, dass ihr steuert. Es leuchtet euch ein, euer Auto – oh wie schön – derart leicht zu lenken.
Im Leben seid ihr nicht machtlos. Ich bin der Mächtige Motor, und dennoch seid ihr der Fahrer.
Der Fahrer muss nicht immer wissen, wo er entlangfährt. Für den Fahrer des Autos des Lebens gibt es keine Landkarte. Freilich kann der Fahrer wissen, wohin er möchte, und er kann abfahren. Er kann in Schwung kommen. Vielleicht nimmt er die eine oder andere Kehrtwende, doch er bewegt sich. Er ist nicht abgewürgt. Er fährt nicht rückwärts. Bei welchem Wetter auch immer, in welchem Terrain auch immer, der Fahrer bewegt das Auto voran. Bergauf, bergab, der Fahrer gibt den Weg vor.
Beim Tanzen wirst du wohl nicht den Song auswählen, den das Orchester spielt, und doch tanzt du. Du jammerst nicht, dass die gespielte Musik nicht diejenige ist, die du wünschst. Du erhebst dich und tanzt trotzdem. Es mag sein, du weißt nicht einmal, wie auf die Musik zu tanzen ist, dennoch stehst du auf und legst doch einen Tanz hin. Einen oder zwei Tänze magst du aussetzen, du bleibst allerdings nicht ständig an der Seitenlinie. In diesem Stück bist du drin, du bist nicht ausersehen, das Mauerblümchen zu spielen. Oh, nein, Geliebte, für euch heißt es, eine Rose in der Blüte zu sein.
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- Heaven #2685– 1.4.2008 – Königin der Welt
Übersetzt von stefan1008
In der relativen Welt regiert die Eitelkeit. Und dennoch weiß jeder, dass Eitelkeit kein Gold ist. Es ist nur Eitelkeit. Dennoch, vieles in der Welt beruht auf der Eitelkeit. Es ist die Eitelkeit, die dich auf ihren Schultern trägt, damit die Welt dich, und du dich selbst für einen Augenblick beklatschen kannst. Aber Alles ist nicht Eitelkeit. Alles ist Liebe.
Die Eitelkeit wünscht sich, ein schönes Bild von dir zu malen, als ob Du nicht bereits schön wärst. Muss Schönheit davon abhängen, ob deine Blicke die Maßstäbe des Tages treffen? Ach, Eitelkeit dient der Selbsttäuschung in der Welt. Sie ist wie des Kaisers neue Kleider. Jeder geht mit ihr einher, und so wird Eitelkeit angestoßen und will mehr von sich selber. Eitelkeit ist wie eine Umleitung von Liebe. Sie ist kein Ersatz, und keiner glaubt auch wirklich, dass sie es sei. Eitelkeit ist aus der materiellen Welt, während Liebe alle Welten übersteigt.
Natürlich ist Eitelkeit ein anderes Wort für Ego, dieses nörgelnde Verlangen, das so viel aus sich selbst macht und versucht, die Aufmerksamkeit zu erlangen. Es möchte befriedigt werden. Es will das Neueste, das Beste, das Beneidenswerteste und so weiter haben. Eitelkeit lockt dich mit ihrem Finger heran und Du gehst zu ihr hin. Eitelkeit ist ein Hypnotiseur. Glaubst Du das etwa nicht?
Du willst die Schönste auf dem Ball sein. Du willst der am meisten Beachtete im Viertel sein. Du willst dieses und jenes, nur um herauszufinden, dass es eigentlich nicht viel bedeutet, und so verwirfst du es oder es verwirft dich, und du hältst nach etwas anderem Ausschau, und befriedigst diesen Drang des Ego und seines Partners Eitelkeit für eine kleine Weile, bis sie dich erneut betrügen.
Die Hälfte der Dinge, die du kaufst, kaufst Du in einem Versuch, die Unüberlegtheit zu besänftigen, die die Eitelkeit dir gibt.
Gewiss, es liegt ein Wert darin, dich selbst schön zu machen und Muskeln zu entwickeln und Wohlstand entstehen zu lassen, und dennoch, Geliebte, ihre Anhäufung oder ihr Fehlen wird zu einem Kieselstein in eurem Schuh. In gewisser Weise, manchmal seid ihr wie die Königin, die in den Spiegel blickte und sicher sein wollte, immer noch die Schönste unter allen zu sein. Wie verachtet ihr diese Königin, während es doch euer Gesicht ist, das ihr im Spiegel erblickt.
Es gab niemals eine Schönste von allen. Die Königin hatte niemals einen Anspruch auf Unübertrefflichkeit. Alles war Eitelkeit. Sie dachte wirklich, sie müsste die Schönste sein, sie dachte, dass der Wert ihres Lebens davon abhinge. Das ist die Natur der Eitelkeit. Sie macht dich stark darauf aufmerksam, dass du etwas verlieren kannst, selbst wenn es niemals dein war, und selbst wenn alles in der Welt ohnehin vorübergehend ist.
Eine wunderschöne, mundgeblasene Vase ist auch nur eine Vase. Sie mag wunderbar und großartig sein und teuer, unterdessen ein Mayonnaiseglas die Blumen ebenso gut zu halten vermag.
Geliebte, gebt Acht, worauf sich eure Aufmerksamkeit richtet.
In jedem Fall, besitzt eine schöne Vase, nutzt sie, bewundert sie. Wisst jedoch, dass wegen einer besonderen Vase euer Wert nicht mehr ist, ebenso wenig wie euer Wert wegen eines schmucklosen Glases oder eines Papierbechers weniger ist.
Geliebte, die materielle Welt wird euch jederzeit fallen lassen. Sie hat euch nie wirklich vergrößert. Sie hat euch nie wirklich wichtig gemacht. Ruhm, Wohlstand und andere Ausrüstungen der Welt sind einfach ein schneller Blick in den Spiegel, nicht mehr als das.
Was ihr wirklich habt, ist Liebe. Liebe ist die einzige Sache, die ihr mit euch nehmen könnt, und Liebe ist die einzige wahre Sache, die ihr zurücklassen könnt. Geliebte, alles andere ist Schlacke. Liebe ist Gold, und Liebe ist das, was ihr wirklich wollt, nicht den Anschein von Liebe, sondern Liebe selbst, Liebe, die länger anhält als euer Aufenthalt in der Welt, die ihn weit mehr als eine Meile hinter sich lässt.
[Übersetzt aus dem Englischen: von Stefan Gracher]
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Mittwoch, den 2.4.08 – Heaven #2686 – All the Gifts
ALL DIE GESCHENKE
Geliebte, Mütter und Väter geben ihren Kindern so manche und viele Spielzeuge. Die Kinder spielen mit ihnen. Sie nutzen ihre Vorstellungsgabe. Aus Klötzchen errichten sie große Gebäude. Sie spielen in einem Puppenhaus mit Puppen und erschaffen Familien und schauspielern. Züge fahren herum, und die Kinder tun so, als hätten die unbeseelten Spielzeugautos Motoren, und sie versehen sie mit Motorengeräuschen und schieben die Autos über den Boden und vielleicht in die Luft. Die Kinder ziehen aus den Spielzeugen Freude, und demnach haben ihre Eltern an der Freude der Kinder Freude. Was für etwas Wunderbares für die Eltern, die ernsthaft angebrachte Akzeptanz der Fülle aufseiten ihrer Kinder mitzuerleben. Was sonst kommt der Freude gleich, die die Eltern an der Freude ihrer Kinder haben? Welches andere Geschenk könnten Eltern wollen, als dieses Mittrinken an der Freude ihres Kindes?
Könnt ihr euch Eltern vorstellen, die mit wunderbaren Spielzeugen für ihre Kinder nachhause kommen, und die Kinder öffnen sie und werfen sie dann fort, vielleicht stampfen sie auch auf ihnen herum, sie beklagen sich, sie wollten andere Spielzeuge, womöglich diejenigen, die ihre Freunde haben? Ist nicht ebendas passiert? Das Kind ist nicht glücklich, und die Eltern blicken auch finster drein.
Ihr bemerkt, ich stelle einen Vergleich auf zwischen Gott im Himmel und Meinen Kindern auf der Erde. Der Vergleich ist nicht ausreichend, Geliebte, denn Meine Freude geht nicht gemäß dem Vergnügen oder Missvergnügen Meiner Kinder rauf und runter. Ich bin von weiserem Wissen. Und doch reicht der Vergleich ein Stück weit hin.
Schaut, Teure, was Ich für euch nachhause gebracht habe! Eine helle gelbe Sonne. Ein blauer Himmel, an den sie gestellt ist. Erde, in die Blumensamen und Gemüse eingebracht werden können, damit sie wachsen. Bäume, um Früchte zu tragen und Schatten zu spenden. Schaut all die Farben und Beschaffenheiten an. Schaut die Babys an! Noch mehr als das, ich gab euch Schnee, um darin zu spielen. Wüsten, um euch darin zu erhitzen. Ozeane, Flüsse, Pfützen und Wasser, um zu trinken. Ich gab euch die fünf Sinne und mehr. Ich gab euch heiß und kalt. Ich gab euch zwei Füße, um den Boden damit zu beschreiten, und Hände, mit denen die Welt zu segnen ist. Ich gab euch allerhand Tiere, um euch die Liebe zu lehren. Ich gab euch Schlupfwinkel und Verstecke in der Welt. Ich gab euch andere Menschen, Spiegel für euch. Ich gab euch die Sprache, um zu reden. Ich gab euch Herzen, um anzuschwellen. Ich gab euch Stift und Papier, um die Würdigung all dessen zum Ausdruck zu bringen, was ihr überreicht bekommen habt. Ich gab euch die Musik und die Kunst. Sagt Mir, geliebte Kinder, was gab ich euch nicht? Welches spezifische Geschenk ließ ich aus? Gibt es etwas, was ich vergaß?
Ich gab euch eine Myriade von Bestandteilen, aus denen ihr Kuchen, Pasteten, Brot, Pudding und Chop Suey machen könnt. Vielleicht gibt es etwas, was ihr daraus machen könnt, was noch nie zuvor gemacht wurde. Vielleicht macht ihr etwas, das nicht so essbar ist, wie ihr es wollt, und doch, ihr habt es hergestellt. Ihr machtet etwas. Ihr verlieht ihm einen Strudel.
Kleine Kinder nehmen sogar Steine zur Hand und machen Schlösser aus ihnen. Sie nehmen einen Lappen her und verwandeln ihn in eine beseelte Puppe. Sie werden Matsch nehmen und Kuchen daraus machen! Was werden kleine Kinder nicht in Freude kehren?
Und dann, von Zeit zu Zeit, gibt es ein Kind, das sagen wird: „Ich möchte das, was Johnny bekam. Ich möchte nicht, was du mir gegeben hast. Gib mir etwas anderes.“
Meine Kinder werden mitunter auf die Knie gehen und Mich um etwas bitten, das ihnen ihrem Empfinden nach nicht überreicht wurde. Geliebte, Geliebter, was wirst du aus den Bestandteilen des Lebens bereiten, die ich euch gegeben habe? Wirst du Meine Segenswünsche annehmen?
Und bei demjenigen, was du nicht als Segen anzusehen vermagst, kannst du dich von ihm schlicht fortwenden und deine Augen auf grünere Wiesen richten?
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Donnerstag, den 3.4.08 – #2687 – Namaste, Beloveds
NAMASTE, GELIEBTE
Oh, Meine Geliebten, wieso schmerzt euer Herz? Ihr wisst nicht einmal warum, und doch schmerzt es, als würde es gequetscht, als würde es hungern oder als sei es verschollen. Euer Herz ist geborgen und einwandfrei. Euer Herz ist in diesem Augenblick ganz, nur du allein schaust schier auf einen stechenden Schmerz bei ihm.
Herzen sind groß. Dein Herz ist groß. Hast du vielleicht dein Herz verschlossen? Also, dann öffne es wieder. Herzen sind vorgesehen, offen zu sein. Dein Herz soll offen sein, so offen wie das Meer. Dein Herz ist ein schönes, wundersames Ding. Wie stark es ist! Wie es ständig für dich da ist, bereit zur Kenntnisnahme in jedem Augenblick. Dein Herz schlägt, als würde es laufen, laufen, laufen.
Liebe den Schlag deines Herzens. Liebe den Puls des Lebens. Liebe seine Abenteuer. Ihr seid auf einem Abenteuer ohne Ende, Geliebte. Ihr schließt das Buch des Lebens nie ab. Es ist eine Fortsetzungsreihe, und es ist unendlich. Die Geschichte geht fort und fort. Die Story handelt von der Liebe, und sie handelt von der Liebe in deinem Herzen, ja, jenes Herz, das du als das deine erachtest, da es in deiner Brust schlägt.
Dein Herz schlägt zu einem Metronom, der vor langem angestellt wurde. Da es in Wirklichkeit keine Zeit gibt, schlägt dein Herz ein Mal. Ihr hört das unverzügliche Echo. Ja, ihr lauscht auf einen Herzschlag ohne Unterlass. Es gibt nur Ein Herz in der Welt, und das ist das Meine, und es findet in eurem Herzschlag seinen Widerhall, von dem ihr denkt, er sei in eurer Brust eingeschlossen, als ginge es dabei um etwas Kleines.
Euer Gesamt des Körpers ist eine Abschilderung. Er ist nicht Wirklichkeit. Er ist ein exilierter Aufriss, gezeichnet in Meinem Herzen, damit ihn alle sehen können. Höre den Widerhall des Schlages Meines Herzens. Lausche genau, und du wirst wissen, was in dir schlägt. Indem ihr das tut, wird der Aufriss deines Körpers langsam verklingen, und auf der Erde wird nichts anderes sein als der Schlag Meines Herzens, und ihr werdet erkennen, dass desgleichen ihr das Herz der Welt seid, und dass es nichts anderes gibt. Unser Herz umfasst die ganze Welt. Alles ist in ihm enthalten. Unser Herz, Mein Herz in dem euren, bekannt als das eure, bekannt als das Meine. Das macht keinen Unterschied, denn Unser Herz ist wie eine Glocke, die läutet, die nachhallt und gehört wird, wie ein Ruf eines Glockenspiels, das alle Nachbildungen seines ein-herzigen Selbst zusammenruft, um als ein Lied zusammenzugelangen, ein Lied, das immerfort gespielt worden ist, und sich nunmehr selbst lauscht.
Wie unschuldig ist ein Lied, ein Lied, das vom Universum gesunden wird, und das in deinem Herzen, von dem du sagst, es schmerze jetzt, enthalten ist. Wenn euer Herz schmerzt, Geliebte, dann schmerzt es, um zu expandieren. Es schmerzt nach Liebe. Euer Herz ist nicht liebelos. Mein Herz ist exakt Liebe, und so auch das eure. Verbergt diese Liebe nicht mehr länger vor euch selbst. Bringt sie raus ans Tageslicht. Euer Herz schlägt in schierem Einssein. Kommt, bringt euer Herz näher an das Meine, das es in Wahrheit ist.
Sogar bei den Cartoon-Figuren gibt es jemand, der sie zeichnet. Es muss eine Hand geben, die sie zeichnet. Auch Cartoon-Figuren können sich nicht selbst zeichnen. Kein einziges Menschliches Wesen vermag sich selbst zu zeichnen, die Wahrheit freilich ist, du und Ich sind Eins. Das Wahre Du brachte dich in die Existenz, nur du bist das kleine Selbst, das du deines Erachtens bist. Dieses kleine Selbst existiert nicht einmal! Du bist Vollheit, eingewickelt in dekoratives Papier, das ist alles. Keine zwei Einwickelpapiere sind gleich, und gleichwohl ist das Herz von euch Eins.
Während ihr euer Bild eures kleinen Selbst los lasst, desto mehr seht ihr Gott in euch selbst. Namaste, Geliebte. Schaut den Gott in euch, und das kleine Selbst entschwindet. Wie kann das kleine Selbst dableiben, unterdessen es der Großen Präsenz gewahr wird? Euer kleines Selbst war überhaupt bloß ein Blitz in der Pfanne. Es hatte keine Verwegenheit aus sich heraus. Es war wie ein großer Atemzug, der nicht viel genug wusste, um zum Ausatmen zu gelangen.
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Freitag, den 4.4.08 – #2688 – When It Comes to God’s Blessings
WAS GOTTES SEGEN ANBELANGT
Was hält euch davor zurück, euer volles Maß entgegenzunehmen? Was für eine Art Widerstand ist es, der euch davon abhält, all die Geschenke des Universums, die vor euch ausgestreut sind, aufzusammeln? Wisst ihr darum, wie ihr dann und wann etwas nicht seht, was direkt vor euch liegt? Sobald euer Auge darauf fällt, denkt ihr: „Oh, war das immer dort?“
Manchmal legt ihr etwas für eine Minute irgendwo hin, und dann wisst ihr in der nächsten Minute nicht mehr, wo ihr es abgelegt habt. Egal, worum es sich dabei handelt. Auf dem Weg irgendwohin legtet ihr etwas ab, aber wo? Ihr müsst euch anstrengen, um zu erfahren, wo ihr es hingelegt habt. Und womöglich könnt ihr es nicht früher ausfindig machen, bevor ihr nicht nach etwas weiterem sucht.
Hier und da bemerkt ihr etwas nicht, da ihr euch so sehr daran gewöhnt habt. Ihr seid so sehr daran gewöhnt, drum herum zu gehen oder über es hinweg zu laufen, dass ihr ihm keinen Gedanken schenkt. Es kann sich um einen schönen Stuhl oder um einen Flecken auf dem Teppich handeln. Es ist euch derart vertraut, dass ihr es überseht. Es ist so, als würde es nicht mehr länger existieren. Euer Geist hüpft darüber hinweg. Es wurde schlicht zu einem Objekt und ist nicht mehr länger in eurem Gesichtsfeld.
Wollt ihr eingestehen, dass ihr nicht seht, was direkt vor euch zu liegen kommt?
So steht es darum, was euren Segen anbelangt. Ihr seid derart an ihn gewöhnt, dass ihr ihn nicht mehr länger erblickt. Und etliche unter euren Augen sind nie darauf gerichtet gewesen. Der Segen steht direkt vor euch, aber irgendwie habt ihr ihn in eurem Gesichtsfeld abgeblockt. Und doch, ständig befindet ihr euch auf dem Ausguck nach neuem Segen. Derjenige Segen, den ihr letzte Woche bemerktet, bildet für euch nicht mehr den Mittelpunkt vor euch. Er hat seinen Glanz verloren.
Ihr fließt vor Segen über, Geliebte. Und doch seid ihr in Zeit und Raum begraben, und mitunter könnt ihr von da unten kaum hervorkommen.
Es existiert ein Bedarf an Vereinfachung, Geliebte, um Zeit und Raum von dem Horizont eures Lebens fortzuräumen, damit ihr mehr des Segens gewahr seid. Oh, Ich weiß darum, von Zeit zu Zeit bemerkt ihr einen oder zwei Segen, und doch seid ihr allzuoft durch die Masse der Dinge in eurem Raum und durch die Liste der Angelegenheiten auf eurem Kalender und in eurem Gemüt abgelenkt.
Wollt ihr in Betracht nehmen, der Vorstellung des Segens einen ersten Platz, vor den minderen Dingen, einzuräumen? Ich meine nicht, die kleinen Dinge fallenzulassen, obschon, könnt ihr nicht gleichwohl bei eurem geschäftigen Tag und Leben in eurem Kalender einen Kreis um die gesegneten Bewandtnisse malen?
Ihr habt eine lange Liste zu tun, und viele Leute aufzusuchen und zu empfangen. Fügt eurer Zu-Tun-Liste bitte hinzu: „Suche den Segen auf“.
Indes ihr euer Scheckbuch im Auge behaltet – wollt ihr hernach auch euren Segen im Auge behalten?
Ihr mögt ferneren Segen, oder etwa nicht? Um es zu erlangen, dass fernerer Segen auf euch zu schwimmt, gilt es, diejenigen Segen zu zählen, die ihr bereits innehabt. Auch dann, sollten sie die gleichen wie gestern sein, akzeptiert sie heute von neuem. Legt sozusagen eure Hand auf die Schulter eurer Mannigfaltigkeit an Segen.
Es macht nichts aus, wenn du einen Stuhl oder einen Fleck auf deiner Wolldecke bemerkst. Das ist nicht von großem Belang. Indes, schier einen einzigen Segen pro Jahr versäumen ist zu viel, um an ihm vorbeizugehen.
Keine Minute vergeht, in der ich nicht Segen an euch losschicke. Für euch, Geliebte, habe ich einen Standardauftrag an Segen eingerichtet. Sie sind laufend auf dem Wege zu euch hin. Werdet ihr sie bitte annehmen? Wie gut bloß könnt ihr sie entgegennehmen, solange ihr sie nicht erblickt?
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Samstag, 5.4.08 – #2689 – Come from the Premise of Love
KOMME VON DER PRÄMISSE DER LIEBE HER
Von Meinem Herzen zu dem deinen, von dem deinen zu dem Meinen, auf diese Weise spinnt sich die Welt, in der du lebst. Mach dir nicht so viel aus dem Verstand. Unser Herz als Eines ist unerklärbar. Versuch nicht, es dir auszuknobeln. Verstehen ist nicht der springende Punkt der Liebe. Unsere Liebe, die das Verstehen übersteigt, ist der springende Punkt von allem. Liebe erfordert keine Erklärung. Liebe ist der Meister von allem. Liebe ist gewiss jenseits der Tatsachen, jenseits des Augenscheinlichen, jenseits des Beweises, jenseits der Diskussion, jenseits der Zurschaustellung. Das Reden über Liebe ist nicht Liebe, obschon Jene, die über Liebe reden, selbst Liebe sind.
Liebe, wie ihr wohl gut wisst, ist weitaus mehr als Karten versenden.
Liebe vermag für sich selbst zu sprechen. Sie braucht keinen Interpreten.
Obschon, es gibt eine Menge, was ihr als Liebe oder als Nicht-Liebe interpretiert. Sofern jemand etwas nicht so macht, wie ihr es gerne wollt, so könnt ihr das so interpretieren, dass derjenige euch nicht liebt. Dass euch jemand Blumen schickt oder euch zuhört, während ihr redet, ist selbstverständlich sehr schön, freundschaftlich und gut. Nimm es mit Liebe entgegen. Wenn dir indes jemand keine Blumen sendet oder dir nicht zuhört oder tausend andere Dinge nicht tut, musst du dann das eine oder andere oder alles als ein Fehlen von Liebe interpretieren? Sobald du ein Fehlen spürst, fühlst du dich bestritten und verleugnet, und du fühlst dich ausgelaugt.
Meine Geliebten, schaut euch nach der Liebe um, und nicht ein einziges Mal nach ihrer Ermangelung. So wie ihr euch aus einer Menschenmenge Menschen heraussuchen könnt, so auch sucht euch die Liebe heraus. So wie ihr auf dem Spielplatz voller Kinder eure Kinder ausfindig macht, so macht die Liebe ausfindig.
Es ist keine Frage des wo die Liebe nicht ist (so wie ihr das seht), sondern eine Frage des wo die Liebe ist. Liebe steht nicht in Frage! Liebe ist Es, Geliebte. Liebe ist Alles.
Gehst du in die Bücherei, so suchst du nach Büchern, die du von dort mitnehmen möchtest. Du bist nicht auf der Jagd nach Büchern, die du nicht möchtest. Gehst du in die Bücherei, so bist du nicht erschüttert, weil jedes Buch, das du aus dem Regal ziehst, nicht eines ist, was du möchtest. Du nimmst das nicht persönlich. Du denkst nicht: „Wer stellte all die Bücher hierhin, die ich nicht lesen möchte? Wieso haben sie das gemacht? Wie konnten sie das bloß tun?“
Du stellst einfach die Bücher zurück. Du denkst über die Bücher nicht den ganzen Tag über nach, nicht einmal einen Augenblick lang. Dein Herz fühlt Fülle, es ist voll, dass es Bibliotheken und derart viele gute Bücher in ihnen gibt.
Was die Liebe anbelangt, bist du wohl andererseits sehr, sehr, sehr kleinlich. Komm von der Prämisse der Liebe her und bleib dabei stehen. Zergliedere die Liebe nicht. Gib sie ungezügelt aus, prahle nicht mit der Liebe, liebe die Liebe selbst hingegen, die tief von innenher in dir kommt. Was, Geliebte, ist nicht Liebe? Ah, Ich weiß gut, ihr habt eine lange Liste, doch frage Ich euch nochmals: Geliebte, was ist nicht Liebe?
Was hielte euch davon ab, Liebe auszustrahlen, woimmer ihr seid und bei wem auch immer ihr seid? Was hält euch davon ab?
Ich möchte euch sagen was. Es ist irgendeine Vorstellung in eurem Sinn, die euch zum Anhalten bringt. Ja, Geliebte, sofern Liebe sich nicht aus eurem Herzen heraus ergießt, habt ihr sie angehalten. Ihr habt sie gewarnt, sie solle pausieren, sie solle so lange warten, indessen euer Verstand entscheidet, wohin eure Liebe gehen mag und wohin nicht. Halte die Liebe in deinem Herzen nicht mehr länger im Zaum und denke nicht mehr länger im voraus, wo sie niedergeht und wo nicht.
Ich möchte es dir jetzt sagen. Alle sind deiner Liebe würdig. Das bedeutet nicht, dass du jeden mit dir nachhause nehmen sollst. Du musst nicht jeden heiraten. Du musst überhaupt nichts tun, außer jeden in deinem Herzen der Liebe halten. Lass die Liebe in deinem Herzen sich selbst genießen, ohne dass du dazwischengehst. Lass die Liebe heraus. Lass deine Liebe heraus. Du musst über sie nicht schwärmen. Lass die Liebe einfach die Vollheit sein, die sie ist, und gib ihr statt, überall dorthin zu gehen, wo Ich, Gott, möchte, dass sie hingeht. Schaffe keine Blockaden. Liebe die Liebe. Liebe deine Liebe. Lass die Liebe sein, was sie ist, ohne dass du ihr etwas über sie ansagst.
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6.4.08 – #2690 – God’s Touch
GOTTES BERÜHRUNG
Es existiert eine Goldene Berührung bei dem, was Ich sage. Da ist mehr als Worte, mehr als die Gliederung, mehr als die Gedanken, es ist da ein unsichtbarer stiller Segen von Mir. Du kannst ihn nicht hören. Du kannst ihn nicht sehen. Du kannst ihn nicht anfassen. Und doch streift dich Meine Goldene Berührung.
Nimm all Meine Worte fort, und Meine Goldene Berührung bleibt. Radiere sie aus, und Meine Liebe in den Heavenletters bleibt wie unsichtbare Tinte. Nimm einen Radiergummi und tilge Meine geschriebenen Worte von deinem Notebook, es bleibt immer noch eine Abformung. Meine Worte sind, sobald sie einmal gesprochen sind, gesprochen. Was ich sage, steht. Nichts kippt sie.
Mittlerweile wisst ihr gut, dass es etwas Größeres gibt, was in diesen Botschaften aus Meinem Herzen enthalten ist, als Meine Worte. Fakt ist, Meine Liebe ist unverzüglich und ewig und vermag auf Worte nicht zu warten. Meine Worte schlängeln sich hinter Meiner Liebe. Sie sind ein Nachgedanke. Meine Worte sind das Nachspiel Meiner Liebe. Und gleichwohl, Meine Liebe ist überall, wie also kann Meine Liebe fortan irgendwohin gehen, und wie kann ihr gefolgt werden? Wie kann sie schlendern, wo sie doch nirgendwohin gehen kann? Und Meine Liebe, die ewig und zeitlos ist, wie kann sie lauter oder leiser sein? Es existiert kein Raum, um sie zu umfassen, und kein nirgendwo, wohin sie gehen kann. Was haben Worte mit Meiner Liebe zu tun, außer, um euch daran zu erinnern, was ist und und was stets gewesen ist, obschon auch, wie kann Meine Liebe ständig sein, indes es nichts Minderes als ständig gibt? Wie existiert das Wort „immer“ noch länger als das Wort „nie“, unterdessen es keine Zeit für sie gibt, die sie beherbergt? Welche Bedeutung haben Wörter? Wer macht aus ihnen einen Sinn? Wenn es Dauerhaftigkeit gibt, wie kann da Undauerhaftigkeit existieren?
Du kannst Meine Worte anschauen, ohne sie zu lesen, und sie werden bei dir anlangen. Ebenso wie alle Farben eines Regenbogens auf dich einwirken, ob du sie nun anschaust oder nicht. Was, Geliebte, wirkt nicht auf euch ein? Kann der eine oder andere Strahl von Mir weniger auf euch einwirken als ein Lutscher oder eine liebliche Brise?
Meine Worte sind wie ein kleiner Taps auf eurer Schulter, der euch zum Gewahrsein führt.
Meine Worte sind wie ein nutzloses Summen, das ich summe. Ich nenne Mein Summen nutzlos; aussagekräftig kann es allerdings allein jenseits des Summens sein. Rhythmus hat einen Sinn. Er bringt euch dazu, aufzustehen und euch zu bewegen. Er bringt euch auch dazu, euch neben stillen Wassern hinzulegen. Wie kann der Rhythmus euch dazu bringen, aufzustehen und euch zu bewegen, unterdessen alles, was existiert, die Stille Meiner Liebe ist? Wer oder was vermag Meine Liebe und die Stille ihrer Beweglichkeit in sich aufzunehmen, unterdessen sie bereits absorbiert ist und dich und alles durchdrungen hat, obschon kein Du existiert, und obschon es kein alles gibt, insofern, als allein das Einssein der Liebe existiert. Es gibt kein Wenn. Es gibt keine Abfolge. Wie kann es somit eine Ursache geben? Die eine Sache folgt nicht einer anderen. Nichts kommt davor. Und vor was überhaupt, wo doch Liebe Alleine existiert?
Was für eine Großartige Illusion ist die Illusion! Was für einen Jux hat die Illusion aus der Welt gemacht. Klar, sie ist unterhaltsam. Klar, sie besitzt eine Dramatik. Klar, sie ist ein Theaterstück eines Theaterstücks eines Theaterstücks, was allein in der Illusion zu existieren vermag. Mithin bist du ein Zauberer, und du glaubst an deine eigenen Tricks. Du glaubst an deine ausgedachten Illusionen Haken, Schnur und Bleilot.
Wie kann Gerechtigkeit existieren, indes es für sie nichts gibt, in der sie existieren kann, als die Illusion? Ebenso – wie kann Ungerechtigkeit existieren? Bloß im Gedanken kann sie das.
Indessen, du lebst in der Illusion, die du dir selbst ausgedacht hast, und du hältst dich dort selbst als Gefangenen, obschon es keine Gitterstäbe gibt. Wohin kannst du entkommen, indes es allein dich gibt, indes es nicht einmal dich in Wirklichkeit gibt, indes es im eigentlichen Einssein Allein gibt, und damit hat sich’s dann?
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Montag, den 7.4.08 – #2691 – A Thousand Balloons
TAUSEND BALLONE
Was immer du dir ersehnst, du sehnst dich nach mehr aussagekräftigem Sinngehalt in deinem Leben.
Wie immer der Name dessen lautet, wozu dich dein Sehnen herbeiruft, dein wirkliches Sehnen ist nach Liebe, nach mehr Liebe.
Handelt es sich nun um ein neues Auto, nach dem du lechzt, um ein neues Haus, ein neues Kleid, eine neue Kleidergröße, um die Liebe deines Lebens, um Kinder, Gesundheit, Wohlstand, Glück, es ist alles die Suche nach Liebe, nach der Nachhaltigkeit von Liebe, nach dem Beweis, dass du jemand bist, der geliebt wird, und der mehr geliebt wird, als du es bislang wurdest und gewohnt und noch gestern warst. Es ist, als ob du fühlst, du müsstest Liebe anhäufen, denn auf die eine oder andere Weise habe es an Liebe gefehlt. Irgendwie war die Liebe, die dir überreicht wurde, anämisch, spärlich, zu kärglich, ungenügend, fehlend. Du bist ein Seinswesen, das die Liebe kennenlernen muss. Du schaust dich in der Welt nach dem Augenschein um, dass du, ja, du, geliebt wirst, und dass du tatsächlich der Liebe würdig und ihrer fähig bist.
Die Welt könnte dir Zentauren [eine bestimmte Sternengruppe; gr.: ‚Pferdemenschen‘ – ThB] schicken. Sie könnte dir tausend Ballone senden. Sie könnte über und über Kränze und Sträuße über dir abwerfen. Die Welt könnte dir zu Füßen knien und dich auf die Frontseiten der Magazine bringen. Sie könnte dich zum größten Günstling in der Welt salben, und immer noch wäre es für dieses sich verzehrende Band in dir nicht genug – diese Strähne des Sehnens in dir weiß darum, dass aller Beifall der Welt für dich nicht genug ist, und, egal, wieviel Beweis dir angeliefert wird, du bist weder überzeugt noch zufriedengestellt.
All Meine Worte, die wiederholen, wie geliebt du bist, wie teuer und wesentlich du Mir bist, wie gesegnet du bist, dass du Mein Ein und Alles bist, belassen dich beim Erwünschen. Es muss so sein – – du glaubst nicht wirklich, und akzeptierst es auch nicht. Ich denke, Geliebte, ihr hört Mich nicht ganz. Oder, eure Ohren hören Mich, dennoch, die Tiefe und das Ausmaß der Ganzheit Meiner Liebe, Geliebte, dringt nicht durch euren dicken Schädel. Vielleicht sagt ihr gar zu euch: „Gott liebt mich. Er liebt mich, mich eben hier. Er liebt mich.“ Aber ihr sagt es mehr als eine Affirmation, als ein Wunsch, dass er, sofern ihr ihn nur oft genug wiederholt, wahr werden wird. Die Sache dabei ist: Der Wunsch ist bereits wahr. Er war nie nicht wahr.
In deinem Herzen haben Ketten an Hügeln abzufallen, damit es die anstürmende Flut Meiner Liebe zu spüren vermag. Folgsam gegenüber deinem lustlosen Geist, macht dein Herz fortwährend einen Rückzieher. Dein Geist errichtet in deinem Herzen kleine Schleusentore in einem Versuch, die Liebe dazu zu bringen, zu starten und wieder zu stoppen, denn du möchtest das Hereinfließen der Liebe in dein Herz abschätzen.
Geliebte/r, all Meine Liebe ist bereits in deinem Herzen. Ohne Meine Liebe in deinem Herzen wärest du auf der Erde nicht lebendig. Kannst du dir das wirklich anders vorstellen? Denk darüber nach, was es für dich und die Welt bedeutete, wenn du ausschließlich bestätigen könntest, dass all die Liebe im Universum und darüber hinaus in deinem Herzen weilt und abwartend weilt? Diese Liebe wartet auf anerkennende Kenntnisnahme. Geliebte, jene kann nicht von außenher kommen. Das Beste, was die Welt anzubieten hat, ist immer noch zu wenig.
Alle Liebe ist in dir beherbergt. Die Liebe von außenher ist nichts mehr als ein Fingerschnippen. Sie ist für einen kurzen Moment. Sie kann nicht bleiben. Das Beste, was sie tun kann, lautet, auf einen Teil deines Herzens zu verweisen und ihn anzurühren.
Du weißt von jetzt an, der Weg für dich, tief von dieser Liebe, die bereits die deinige ist, zu trinken, heißt, sie weg zu geben. Es ist Meine Liebe, die dein Herz erfüllt, und alles, was du zu tun hast, um dein Herz anzufüllen, bis es überfließt, ist, sie weg zu geben. Je mehr du dich jetzt nach Liebe verzehrst, desto mehr bist du in Dankbarkeit verpflichtet, sie weg- und auszugeben. Und, falls es niemanden gibt, dem du eben jetzt deinem Empfinden nach deine Liebe übergeben kannst, dann versuche, sie Mir zurück zu geben, und schau, was erfolgt.
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Dienstag, den 8.4.08 – #2692 – Let This Be You
LASS DICH DAS SEIN
heute ist dein Debüt. Heute ist deine Coming-out-Party. Du entkommst der Vergangenheit und beginnst ein neues Unternehmen. Es ist der Frühling deines Lebens. Worum es immer geht, egal wie alt du bist und unter welchen Gegebenheiten du lebst, du nimmst einen neuen Schritt, und du weißt jetzt, dass du direkt in Mein Herz hinein gehst. Du gelangst genau hinein, und erzählst Mir eine Geschichte. Du erzählst Mir, wie dein Tag verläuft.
Natürlich, Ich habe dich die ganze Zeit begleitet. Du erzählst Mir nichts Neues. Gleichwohl, Ich bin glücklich, dir zuzuhören, wie du Mir deine Geschichte preisgibst. Deine Geschichte trägt den Titel „Mein Leben und meine Zeit.“ Du bist derjenige, der sie erzählt, und ein Gutteil davon hast du gar als Script vorbereitet.
Jeden Tag schreibst du deine eigene Geschichte. Es mag sein, du hast eine Skizze darüber, oder du hast sie nicht. Auch wenn du eine hast, so mag es sein, du befolgst sie, oder du befolgst sie nicht.
Jeden Tag hast du eine Absicht. Ich meine nicht die Absicht, diese oder jene Aufgabe erledigt zu bekommen, ich meine deine tieferen Intentionen, eine subtilere Ebene der Intention, so wie, deine Intention, der Welt Gutes zukommen zu lassen, wie deine Intention, Glück auszuhändigen, wie deine Intention, das Egoistische aufzugeben, wie deine Intention, zu wachsen, wie deine Intention, von nun an zu lieben und zu lieben. Es ist wie ein hoher Lichtstrahl, den du auf dein Leben richtest.
Lass deine Absicht mehr sein als schier, ohne allzuviele Schuttmassen durch den Tag zu kommen.
Lasst uns deine Geschichte betiteln mit „Wie ich in Meinem Leben einen schönen Tag erschaffe.“ Was für ein toller Titel zum Anfang eines Tages. Lass alle diesen Titel von dir stehlen. Sei darauf aus, dass er massenproduziert wird. Schreib ihn in deinen Kalender hinein.
Was wird die Geschichte deines Lebens heute? Alleine, während du dich der Sache anschließt, kannst du schreiben. Das weißt du. Bei deiner Geschichte gibt es Drehungen und Wendungen. Sie können nicht alle vorausgesagt oder vermieden, auch nicht für dich im einzelnen ausgemacht werden. Alles was du weißt, ist, dass du einen Tag vor dir liegen hast, und dass es, unbesehens alles anderen, an dir ist, ihn zu erschaffen. Geliebte, wessen Tag ist es, wenn nicht der eure? Vielleicht rutscht du aus und fällst auf dem Eis hin. Du könntest protestieren, dass du es nicht erschaffen hast hinzufallen, dass du doch darauf nicht eingegangen bist und es nicht auf dich genommen hast, denn, wer wollte schon darauf eingehen, so sagst du. Und dennoch fielst du hin – wer ist da, mit dem darüber zu debattieren ist? Dein Fall ist bereits Vergangenheit. Was tust du jetzt? Davon ist meine Rede. Was tust du jetzt? Dein Fall muss nicht dein Niedergang sein.
An der Stelle eben habt ihr definitiv die Wahl. Ihr könnt aufstehen. Ihr könnt guten Mutes sein. Auch dann, wenn ihr euch körperlich nicht selbst erheben könnt, könnt ihr aufstehen. Ihr könnt das sein, was ihr sein wollt. Ihr könnt, spirituell gesprochen, auf die Beine kommen, euch abbürsten und ein neues Gleichgewicht in eurem Leben willkommen heißen.
Auch dann, wenn euer Fußknöchel verdreht oder gebrochen ist, auch dann, Geliebte, habt ihr die Wahl. Vielleicht habt ihr eine Zeit lang keine Wahl darin, ihr müsst still sitzen, den Fuß hochgelegt; wie ihr indes dieses Erleben begrüßt, ist ganz und gar eure Sache. Auch dann, wenn ihr fortlaufend Schmerzen habt – welche Wahl ihr trefft, um mit dem Schmerz umzugehen, das ist an euch. Falls das nicht der Fall wäre, an wem denn?
Es mag sein, ihr könnt euch nicht von Schmerz befreien, doch könnt ihr euch davon befreien, dass er euch festhält. Schmerz, physischer und emotionaler, muss nicht deinen Tag ruinieren. Sagte irgendwer, der Schmerz müsste das? Erhebe dich von ihm und geh weiter.
Jemand wird heute stolpern und fallen. Jemand wird unentwegt Mich und die Welt lieben, sich selbst und jene um ihn herum genauso lieben. Jemand wird sich über die Vorkommnisse erheben. Geliebte/r, lass dies du sein. Lass es du sein, der sich über jedwedes Übergeschwappte und Befleckende erhebt. Auf diese Weise segnest du das Universum.
Komm nun her, und sag Mir, wie dein Tag so verläuft.
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Mittwoch, den 9.4.08 – # 2693 – In My Father’s House
IN MEINES VATERS HAUS
Es gibt keine Zwickmühlen. Dein Geist gibt den Bescheid aus, es gebe welche. Dein Geist entscheidet, du sitzest in der Patsche. Lass deinen Geist lieber beschließen, dass du dich in einem Wunder befindest. Was immer vor sich geht, du befindest dich inmitten des Lebens! Überleg es dir, du bist ordiniert, das Leben in der Welt zu leben und es zu einem Bouquet schöner Blumen zu machen. Schluss mit dem Konzept der Zwickmühle. Zwickmühlen sind ein Blick auf kurze Entfernungen. Sie sind fast überhaupt kein Blickfeld.
Wo ein Garten ist, da hast du ein Labyrinth gesehen. Was auch immer du, Mein entzückendes Kind, wahrnimmst, du befindest dich in einem Garten. Du befindest dich in Wirklichkeit im Garten Eden. Was sonst wäre Mein Herz als der Garten Eden? Deine Augen hatten einen engen Blick. Du hattest einen Traum, du habest dich irgendwoanders befunden, in einem Land der Verworrenheit. Habe hernach einen anderen Traum. Lasse dich auf der Realität Unserer Existenz nieder.
Du lebst in vielerlei Dimensionen. Auf welche Dimension hin du deinen Brennpunkt ausrichtest, das liegt an dir. Vielleicht möchtest du dich daran erinnern, dass deine Augen trainiert werden können, um mehr zu sehen, als was direkt vor ihnen liegt. Welch beschränkte Existenz, allein das exakte Physische vor dir im Blick zu haben. Schau, die physische Welt ist für dich einfach nicht genug. Ich weiß, ab und an denkst du, es sei zu viel. Du sagst das dann, wenn du zu viel Verwirrung siehst. Ändere, wohin du blickst.
Deine Sicht ist wie ein Kaleidoskop. Bloß eine kleine Drehung, und alles ist anders. Was anderes hat sich geändert als deine Sicht? Ich weiß, du liebst es, ein Realist zu sein. Geliebte, das Physische ist nicht das einzige Reale.
Die Liebe ist real, bloß, euren Geist könnt ihr um sie herum nicht in Stellung bringen. Ihr wisst, was Liebe ist, dennoch, die Liebe hat keine Grenzen, um euch einzuschränken. Wollt ihr in Schranken gewiesen sein, dann schaut auf das Physische. Wenn ihr anstelle von Bergen Maulwurfshügel sehen wollt, dann schaut auf das Physische. Wieso, so, wie ihr darauf schaut, ist es für euch aussagekräftiger geworden als Wer ihr seid. Ja, eure Welt ist wie Kraut und Rüben. Ihr könnt sie auf den Kopf stellen. Mag sein, alles, was ihr tun müsst, ist, euch auf euren Kopf zu stellen! Bestimmt ist es so, ihr müsst von einem anderen Winkel her sehen. Blickt von dem Meinigen her, während ihr da seid. Wieso nicht? Weswegen wolltet ihr nicht lieber das sehen, was euch bereichert, anstatt das, was ihr vermutet und euch einbildet, und was euch nicht bereichert?
Habt ihr einen Diamanten in eurer Hand, und ist der Diamant von Staub bedeckt, so sagt ihr nicht: „Das kann kein Diamant sein. Er ist voller Staub.“ Warum, ihr blickt schlicht tiefer als der Staub. Erscheinlichkeiten sind für euch nicht die Antwort. Ihr wart an das Physische gebunden und machtet es zum Idol. Ihr betet es an. Auf diese Weise seid ihr an es gebunden. Teure, ihr seid nicht mehr an ihm dran. Ihr seid, jenseits des Physischen, ein Großes Seinswesen. Das Physische wird euch nicht gerecht.
Oh, es mag euch hin und wieder hofieren, doch was an Schmeichelei tut euch gut? Eigentlich seid ihr es nicht, denen geschmeichelt wird. Es ist das sich hineindrängende Ego. Es steht zwischen dir und deiner Sicht auf die Größe, die du bist. Tadelt indes das Ego nicht. Das Ego ist auch eure Wahl.
Falls ihr fühlt, ihr müsstet wichtig sein, dann ist es euer Ego-Führungssystem. Ihr seid bereits bedeutsam. Ihr wart nie unbedeutend. Oh ja, die Welt mag euch schief ansehen oder euch durchaus nicht in eurem Wahren Licht erblicken, das allerdings ist für euch die Welt. Das ist nur eine einzelne Dimension des Lebens. Die Grenzen der Welt bieten dir eine große Gelegenheit zu glänzen, und du musst scheinen, und du wirst scheinen.
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Donnerstag, 10.4.08 – #2694 – Be a True Star
SEI EIN ECHTER STAR
Die Sprache, die du benutzt, zählt. Sprache ist nur Sprache, doch deine Wahl der Worte zählt. Wie du sprichst, lässt deine Beziehung zur Welt erkennen. Wie du sprichst, lässt erkennen, wie die Welt deines Erachtens zu dir in Beziehung steht.
Ich möchte vorschlagen, du gibst dem sachten Reden den Vorzug. Das wird wohl helfen, die Welt und dich zu zähmen.
Zur selben Zeit, während ich dies sage, ist dein Reden mehr als deine Worte und der Ton der Stimme. Deine Rede ist ein Preisgeber. Sie offenbart deine Bewusstheit.
Du weißt es, was es bedeutet, ärgerlich zu sein und immer noch herzlich zu reden. Das ist lobenswert, doch besser noch, du sprichst freundlich und bist mit deinem Reden in Übereinstimmung.
Bei Gelegenheit sind dir Manieren beigebracht worden. Vielleicht hast du Bücher über Benehmen gelesen, und folgst pflichtgetreu dem, was du gelernt hast. Du tust gut daran, das Benehmen einzusetzen. Um wie vieles besser ist es indessen, wenn das Betragen, was ein Inbetrachtnehmen darstellt, aus der Fülle deines Herzens, und nicht einem Protokoll entkommt.
Es gibt aufkommende Situationen, die kein vorgeschriebenes Protokoll haben.
Nimm zu diesen Zeitpunkten einen Atemzug und entsinne dich Meiner. Erinnere dich, für Wen du arbeitest. Erinnere dich, Wen du repräsentierst. Wärest du weise und wundervoll, wie würdest du reagieren, wenn dir jemand an die Gurgel möchte? Wer ist für deine Wut verantwortlich? Du weißt, es ist für jeden schwer, dich dazu zu veranlassen, etwas zu tun, außer dasjenige, wofür du dich entscheidest.
Ja, du sagst, du würdest lieber nicht wütend sein, und doch wählst du den Ärger. Kannst du nur höflich sein, solange der Mensch vor dir freundlich ist? Für dich ist es leicht, ruhig und wohlgesittet zu sein, sobald der Mensch vor dir ruhig und wohlgesittet ist. Freilich, kannst du nur das sein, was der Mensch vor dir ist? Kannst du nur Emotionen und Worte nachplappern?
Von jetzt an begreifst du, dass du im Leben ein Schauspieler bist. Schauspieler spielen verschiedene Rollen. Was wäre – in der Situation, in der du dich befindest und in der du aufgewühlt bist -, wenn du die Rolle einer exquisiten Lady oder eines Gentleman zu spielen hättest, der sich stets über die Scharmützel in der Welt erhebt und jeden rettet, der jemanden rettet, der soeben die Rolle einer ungebärdigen Person spielt? Ist es nicht möglich, dass du das Script für diese Szene des Stückes schreibst, in dem du dich befindest? Was wäre, wenn du einem Anderen aushelfen würdest? Was, wenn du dich nicht zu verteidigen hättest? Was wäre, wenn du in die Sache mit ihm nicht einsteigen müsstest? Was, wenn der Mensch vor dir aus einem erheblichen Grund zutiefst unglücklich ist, der nichts mit dir zu tun hat? Musst du wissen, was es ist? Könntest du dann mitfühlend sein und hernach die Rolle desjenigen einnehmen, der Trost ausgibt und nicht Widerlegung? Geliebte/r, was müsstest du beweisen? Hast du wirklich gedacht, du müsstest dich für dich stark machen? Bist du sicher, dass du dich nicht für dein Ego stark machst?
Niemand hat das Recht, harsch mit dir zu reden. Ohne Ausnahme, kein einziger tut gut daran, rüden Ärger auf dich zu richten. Doch auch du tust nicht gut daran, den Ärger auf jemanden zurück zu richten. Der Ausdruck von Ärger ist ungezogen. Du wirst mir zustimmen, aller Ärger, egal wie gehoben er vorgetragen ist, ist unverschämt, oder nicht? Selbstverständlich denkst du, dein Ärger sei gerechtfertigt. Sonst wärst du nicht ärgerlich.
Und nun möchte ich dir sagen, dass kein Ärger gerechtfertigt ist, egal worum es sich handelt. Ich weiß, du wirst mit mir darüber argumentieren. Lass es mich so sagen – es existiert keine Rechtfertigung dafür, dass du ein Porträt von dir zeichnest, das minder als du ist. Ich habe gesagt, Wer du bist. Fühlst du Ärger, so lautet das, du wirst kreativ, du läufst zur höchsten Form auf, und bist ein echter Star im Stück des Lebens.
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Freitag, 11.4.08 – #2695 – Practice Appreciation, Beloveds
ÜBT EUCH IN WERTSCHÄTZUNG, GELIEBTE
Seid ihr verärgert, so versucht ihr, Kontrolle auszuüben. Jemand tat nicht, was er eures Erachtens tun sollte, und nun geht ihr auf Affront. Wer seid ihr, um auf Affront zu gehen? Wer seid ihr, um über eure Brüder die Aufsicht zu führen? Über wen genau meint ihr, zu herrschen? Herrscht über euch selbst, Geliebte.
Sobald ihr sicher seid, genau zu wissen, was und wie jemand die Dinge tun sollte, seid ihr weise, euren Rat für euch zu behalten. Wer fragte euch? Ich nicht.
Bist du ein Orchesterdirigent, der darüber entscheidet, wer welche Note wann zu spielen hat? Nicht einmal ein Dirigent versucht, eine Oboe in eine Flöte umzuwandeln, oder eine Triangel in eine Trommel, oder eine Trommel in eine Tuba. Ihr indes zögert nicht, jemand anderes in euch umzugestalten! Du hast deinen Weg, die Dinge zu tun. Andere den ihren. Geliebte/r, du bist wirklich kein Experte des Lebens eines Anderen. Habe deine Meinungen, und wisse, das ist alles, was sie darstellen. Verbreite sie nicht.
Anhand welchen mutmaßlichen Rechts solltest du entscheiden, dass dein Weg der richtige für jemand anderen ist? Auch dann, wenn du aufgrund der einen oder anderen entfernten Möglichkeit korrekt liegen solltest, wie versteigst du dich dazu, jemand anderem zu diktieren, was er verpflichtet sei zu tun, und wann? Muss er deinen Präferenzen entsprechen? Geliebte, ihr habt eure Hierarchie an Standards, und Andere die ihrige.
Sobald du dich dabei findest, wie du bei der Vorgehensweise eines Anderen nach einem Fehler suchst, halte ein. Sage stattdessen etwas Unterstützendes. Sobald du Fehler suchen möchtest und die eine oder andere Macht ausübst, die du gerne als die deine angesehen haben möchtest, stoppe. Wende deine Aufmerksamkeit anderswohin. Niemand ernannte dich zum Boss des Universums! Je gewisser du bist, dass du recht hast, bringe dich zum Einhalten. Du versuchst, jemand umherzuschubsen. Sogar Bosse haben Grenzen. Es gibt eine Linie, die nicht zu überschreiten ist. Ob subtil oder offengelegt, Drangsalieren ist Drangsalieren. Du musst viel genug wissen, um nicht zu versuchen, deinen Willen an die Stelle desjenigen von jemand Anderem zu setzen. Welchen Anspruch auf Autorität hast du gegenüber einem Anderen? Solltest du perfekt sein, so kannst du vielleicht daraufhin den ersten Stein werfen. Auch dann – so lange noch nicht, bis du in den Schuhen eines Anderen steckst -, weißt du nicht, dass du es besser kannst. Du denkst, die könntest es. Es könnte sein, du kannst es nicht besser. Es könnte sein, bei dir reicht es nicht mal für eine Minute.
Studenten kritisieren ihre Lehrer. Lehrer kritisieren ihre Studenten. Könnten sie einander nicht eine Chance geben?
Lehrer und Studenten tun zu jedem Zeitpunkt das Beste. Du kannst ihnen das hoch anrechnen. Besser ist es, dass Lehrer und Studenten sich auf dem Boden von Mitgefühl und Achtung begegnen. Weder der Student noch der Lehrer ist perfekt, und gleichwohl räumt sich jeder unter ihnen das Recht auf seine eigenen Wahrnehmungen ein. Es wird ein ganz anderer Klassenraum sein, sobald Lehrer und Studenten innehalten, um einander zu würdigen. Das wird eine ganz andere Welt sein.
Bevor du die Tätigkeiten eines Anderen überprüfst, überprüfe deine eigenen. Bevor du versuchst, die Praktiken eines Anderen stromlinienförmig zu gestalten, gestalte die deinen derart. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus mit dem Universum. Versuche nicht, dich in den eines Anderen hineinzudrängen. Andere haben Rechte, die dir nicht zugehören. Es ist nicht an dir, ein Reparateur der Sichtweisen anderer Menschen auf die Welt zu sein. Deine Prioritäten sind deine Prioritäten. Dir müssen die deinen zugelassen werden, und du musst den Anderen die ihren zulassen.
Sobald du über die Art und Weise, wie sich ein Anderer in der Welt engagiert, die Macht übernehmen möchtest, ist das ein Signal, dass es für dich an der Zeit ist, deine eigene Art des Engagements einer Überprüfung zuzuführen.
Vielleicht spürst du, du übernehmest eine ehrenvolle Verantwortung, wenn du Andere darin anweist, wie sie ihr Leben zu leben und ihre Zeit zu verbringen haben. Zwischen Verantwortung und Herumdoktern besteht ein Unterschied.
Du bist für den Fehler verantwortlich, den du findest. Dein Nachbar ist es nicht. Zieh den Splitter aus deinem eigenen Auge. Geh nicht darauf ein, Fehler zu finden. Finde anstelle dessen etwas, was wertzuschätzen ist. Es mag für dich leichter sein, einen Fehler zu finden, und schwerer, Wertschätzung zu finden. Was, Geliebte, könnt ihr nunmehr anderes tun, als Wertschätzung auszuführen? Praktiziert Wertschätzung.
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Samstag, den 12.4.08 – #2696 – In the Company of the Great Ones
IN DER GESELLSCHAFT DER GROSSEN
Während ihr den Schnee auf den Zweigen der Bäume seht, bewundert ihr die schneebedeckten Zweige. Das ist eine reizende Ansicht. Nach einer Weile freilich werdet ihr wohl die schneebedeckten Zweige nicht einmal mehr bemerken. Sie gelten als selbstverständlich.
Während die Sonne hell auf die besagten schneebedeckten Zweige scheint, allein dann seht ihr das Glitzern. Das Glitzern berückt euch. Der Schnee auf den Zweigen ist der gleiche, mit oder ohne das Sonnenlicht, das auf sie scheint. Doch mit dem Sonnenlicht seht ihr, was bereits existierte, und doch, aufgrund des Sonnenlichts, das euch hilft, das euch erleuchtet, das eure Augen weitet, seht ihr das Gleißen des Schnees. Die Sonne fügte dem Schnee nichts hinzu, außer, dass sie schlicht ihr Licht darauf scheinen ließ. Die Sonne veränderte den Schnee nicht, obschon sie ihn später geschmolzen haben mag, und danach gibt die Geschmolzenheit mehr über die Wahrheit des Schnees preis, nämlich, dass er im Grunde Wasser ist. Natürlich Wasser aus den Himmeln! Reines Wasser aus den Himmeln, doch schlicht Wasser, das Meer des Lebens.
Wie ihr vermutet habt, benutze ich diesen Vergleich, um aufzuzeigen, dass Meine Kinder zumeist ohne das Sonnenlicht, das auf sie scheint, gesehen werden. Die offen daliegende Körperlichkeit Meiner Kinder wird bereitwillig gesehen. Das Goldene Licht, das sie in Wahrheit sind, wird nicht erblickt. Es ist eine Tatsache, das, was existiert, wird nicht immer gesehen, auch dann, wenn das Unsichtbare weitaus mehr die Realität ist als das Sichtbare. Das Sichtbare ist nicht die Realität. Es ist schier eine Hülle von ihr, die durch die fünf Sinne erkannt wird. Die fünf Sinne sind definitiv nützlich, doch sind sie nicht alles.
Meine Kinder, sobald sie in besserem Licht zur Ansicht gelangen, sobald sie im Sonnenlicht Meiner Augen in Erscheinung treten, ah, dann werden sie wirklich gesehen. Meine Kinder sind nicht anders. Sie sind nicht umgewandelt worden. Einzig, so wie es darum steht, in Meinem Licht werden sie, vielleicht zum ersten Mal, als die Essenz von Wer sie immerfort waren gesehen. Einzig jetzt gerade seht ihr, was ihr zuvor nicht gesehen habt. Ihr könnt davon hören, es erfassen, ja, es sogar akzeptieren, dennoch, die Realität kann in ihrer vollen Pracht nicht geschildert werden. Bis eure Augen (mehr noch, euer Herz) sehen, habt ihr nicht gesehen. Die gute Nachricht dabei lautet, eure Sichtweite wird anwachsen, und ihr werdet sehen, und ihr werdet derart glücklich sein.
Ich weiß, ihr wollt, ihr könntet soeben mit Meinen Augen sehen. Das ist etwas, was ihr euch erwünscht, vielleicht noch mehr als ein blank glitzerndes neues Auto, Geliebte. Fühlt euch auf keinen Fall traurig, dass ihr euch ein neues Auto wünscht. Ich kenne seine Wichtigkeit für euch. Ja, ihr mögt es gerne haben. Entspannt euch. Ihr müsst keine Wahl für das eine oder für das andere treffen.
Das Einzige dabei ist, ihr seid von Autos und von Werbefotos mit Autos umgeben. Indes, die Menschenwesen so sehen, wie ich sie sehe, das wird nicht viel beworben. Oh, vielleicht erblickt ihr von Zeit zu Zeit Bilder der Großen, der Heiligen und Engel und derjenigen mit einem Glorienschein um sich herum. In der Welt bekommen diese Glorienscheine einfach nicht den Presseglanz, den neue Autos erhalten. So steht es darum, oder etwa nicht?
Deswegen braucht ihr Erinnerungen. Haltet diese Erinnerungen direkt vor euch, bis zu dem Zeitpunkt, wann ihr euch selbst überzeugt. Denkt unentwegt an den vor euch liegenden Tag eures erweiterten Sehvermögens. Und entsinnt euch, inmitten eurer Interaktionen in der Welt, dass jeder, jeder ohne Ausnahme, jeder unmittelbar vor euch, ungeachtet der Erscheinung, in dem besagten hellen Licht glänzt.
In Wirklichkeit ist das helle Licht mehr als ein Glorienschein. Jeder ist voll und ganz helles Licht. Auch ihr, Geliebte. Auch ihr. Ich sehe euch, wie ihr wirklich seid, und Ich nehme euch in Meinem Herzen und in der Gesellschaft der Großen in Empfang.
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Sonntag, den 13.4.08 – #2697 – Today, and Today, and Today
HEUTE UND HEUTE UND HEUTE
Du kannst dir Tage frei nehmen, aber du kannst keinen Tag überspringen. Für den Augenblick gilt, dass es keine Pause vom täglichen Leben gibt. Du kannst im Bett bleiben. Du kannst in den Wald gehen. Du kannst Urlaub machen, und dennoch, jeder Tag kommt und packt dich. Ein Tag hat große Bestimmtheit und Konstanz. Unabhängig davon, wie du dich fühlst, unabhängig davon, was du sagst oder tust, der Tag kommt für dich jederzeit. Geliebte, Tage werden offen ausgeschenkt. Einige vergehen schnell, andere langsam, aber alle erreichen dich immer, um in ihnen zu spielen. Alle Tage sind gedacht, um dir zu Diensten zu stehen. Sie sind beabsichtigt, um dich morgens aufzuwecken und bei Nacht ins Bett zu bringen.
Tage sind immer wach, sogar keck, mit ihrer hellen Sonne, die dich grüßt. Tage scheinen kein Ausruhen zu benötigen. Aber du brauchst es. Und dennoch ist da kein Ausruhen vom täglichen Leben. Hast du vielleicht gedacht, du bräuchtest eine Pause? Einen Aufschub? Warum solltest du glauben, dass du den unschuldigen Tag fliehen und nicht zuhause sein solltest, wenn er kommt? Warum Geliebte, sollte das sein?
Hast du vielleicht den Gedanken gehabt, dass ein Tag im Leben etwas ist, dem du entgegentreten musst? Statt zu denken, ein Tag sei etwas, worauf du dich gefasst machen solltest, könntest du aus vollem Herzen das Leben als etwas betrachten, was du umarmen kannst? Ehrlich, das Leben ist kein Gerichtssaal, und du bist nicht in einer Verhandlung. Du musst keinen Tag abwehren, dich vor ihm verteidigen, ihn vermeiden, ihn berechnen, oder ihn wegstoßen. Selbstverständlich willst du das Leben einfacher machen, bezaubernder, mehr oder weniger vorfallsreich, oder was auch immer du willst! Der Tag ist zugänglich für das, was du willst! Er ist ganz dafür. Sage dem Tag, was es ist, das du willst.
So, wie kannst du deine Tage einfacher machen, schmackhafter, einfacher zu verdauen? Einfach bedeutet nicht langweilig, Geliebte. Außer euer Tag ist etwas, dem ihr mit ganzen Herzen entgegenschaut, sonst lasst uns die Art, wie ihr ihn betrachtet und angeht, ändern. Stimmt ihr dem zu, dass ihr Optionen habt? In welcher Weise ihr auch immer mit euren Tagen umgegangen seid, was ihr auch immer von ihnen gehalten habt, es gibt andere Wege.
Wenn ihr dem Heute oder Morgen oder dem Tag hinter der Biegung nicht entgegenschaut, dann lasst uns euren Tagen eine bessere Presse geben. Lasst uns ihnen die Möglichkeit geben, euren Ideen zu folgen. Lasst die Tage ein nach euren Wünschen. Lasst eure Wünsche und Tage benannt werden! Lasst uns die Tage benennen, so wie ihr wollt, dass sie sein sollen. Lasst uns eurem Einmal-im-Leben-Tag heute Attribute zuschreiben, die ihr gerne hättet.
Anstatt heute nur einen anderen Tag zu nennen, lasst ihn uns zum Beispiel als Super-Tag bezeichnen. Warum nicht? Du kannst benennen, was immer du willst. Du kannst eine Wahl von Tagen machen. Gewiss, triff deine Auswahl!
Tag des Erwachens. Tag der Leichtigkeit. Tag der Schönheit. Tag des Erhaltens. Tag von allem Guten. Tag der Güte und Gnade. Tag der Freude. Tag der guten Ermunterung. Tag des Friedens. Entzückender Tag. Bester Tag aller Zeiten. Gesegneter Tag. Unglaublicher Tag. Geliebter Tag. Lieblingstag. Fantastischer Tag. Freundlicher Tag. Ungebundener Tag. Liebender Tag. Glücklicher Tag. Erweiternder Tag. Tag neuer Wahrnehmungen. Nur wundervoller Tag. Schöner Überraschungstag. Liebender Tag. Tag des Glücks. Herrlicher Tag. Engelhafter Tag. Träume wahr machender Tag. Lang erwarteter Tag. Perfekter Tag.
Beginnst Du schon, dich besser zu fühlen?
In jedem Fall, ohne Ausnahme, heute ist ein Tag aller Möglichkeiten.
Wenn du einen Routine-Tag willst, nenne ihn Routine-Tag.
Wenn du einen glücklichen Tag willst, nenne ihn glücklichen Tag.
Wie wirst du das Heute benennen?
Ja, ja, ich verstehe, all das, was du wünschst, mag heute nicht passieren, und dennoch, das Heute wird lebhafter für dich sein, und morgen hast du eine neue Chance.
[Übersetzt aus dem Englischen von Stefan Gracher]
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Montag, den 14.4.08 – #2698 – All about Love
ALLES ÜBER LIEBE
Wenn du Angst hast, so aus keinem Grund. Sie hat nie einen Grund. Ich weiß, ihr fühlt, etwas entzündet eure Angst. Egal, was du als den Grund wahrnimmst, es gibt keinen Grund für sie. Sie ist bewerkstelligt. Egal wie real sie zu sein scheint, sie ist ausgedacht. Was für eine Narretei ist es, Angst zu empfinden. Es ist überhaupt nichts Gutes daran, weswegen also Angst haben? Angst spielt ein Spiel des so tun als ob. Angst ist niemandem dienlich. Sie zehrt das Herz und den Geist auf.
Aus einem weiter gefassten Blickpunkt, in Augenblicken voller Klarheit wirst du sehen, dass es nichts Grässliches gibt, um Angst zu haben. All das, was ihr Katastrophen nennt, ist bloß ein Wandel der Szenerie. Gibt es eine Flut, so wird trockener Boden nass. Dort, wo es einen Tornado gibt, blies der Wind heftig, und Bäume und Häuser fielen um. Es sind Meine Kinder, die daraus eine Verwüstung machen. Ich verstehe, es ist nicht leicht für euch, euer Zuhause zu verlieren, oder zu sehen, dass ein anderer ein Haus oder sein Leben oder einen Körperteil verliert. Selbstverständlich neigt die Welt, die voll des Wandels und der Umstände ist, dazu, den Wandel als unwillkommen und die Umstände als von äußerster Bedeutung anzusehen.
Ich verstehe wirklich, es ist für euch beträchtlich, warm und trocken, wohlernährt zu bleiben, und, dass diejenigen, die ihr liebt, dort bleiben, wo sie sind. Ihr möchtet nicht, dass sie irgendwohin zu gehen haben. Ihr liebt alles an seinem Platz. Und doch, in der Welt ist Bewegung der Name für Spielen. Die Welt dreht sich, Geliebte. Die Welt wirbelt. Von einem Augenblick zum nächsten bist du nicht mehr am gleichen Ort, wie auch immer du es dir zurecht schneidest. So auch jeder andere. Minute um Minute geht der Wandel weiter. Auch dann, wenn dir das Leben eine Hochebene zu sein scheint, es bewegt sich. Es bewegt sich voran. Es bewegt sich auf grünere Wiesen zu, obschon das für euch schwer zu glauben ist.
Es existiert keine Ursache und Wirkung – wie kann es das geben, wo doch Zeit und Raum in Wirklichkeit nicht existieren? Es gibt keine Abfolge. Es gibt keine Örtlichkeit. Das, was du für dich teuer hältst, existiert nicht. Die Existenz, eure Existenz, ist um Vieles umfassender. Tatsache ist, sie ist die Umfassendheit selbst. Und doch, indessen es keine Zeit und keinen Raum gibt, wie kann es da Weite geben? Das Umfassendste von allem ist Liebe, und Liebe existiert. Die Form, die sie annimmt, kann beiläufig sein. Dass Liebe existiert, ist monumental.
Ihr werdet übereinstimmen, es gibt mehr zu lieben, als was ihr seht. Sicherlich habt ihr wahre, tiefe Liebe miterlebt und erfahren. Ich spreche von Liebe, nicht von Anhaftung. Bestimmt kommt die Liebe von einer größeren Dimension her als von der Oberflächenwelt, in der ihr lebt. Bestimmt übersteigt die Liebe das Physische. Bestimmt kommt die Liebe aus einer anderen Dimension und stattet der Erde einen Besuch ab. Und bestimmt ist Liebe dimensionslos! Diese Liebe, diese Herz-anschwellende Liebe, hat keine Schranken zu durchbrechen. Für das menschliche Herz hat es den Anschein, als würde sie das tun, denn Liebe ist derart weit, derart alles-umfangend, dass das menschliche Herz sie nicht aufzunehmen vermag. Die Liebe kann nie klein sein. Sie hat ihre Säume zu durchbrechen, obschon Liebe keine Säume hat.
Liebe ist voluminös. Sie kann nicht eingegrenzt werden. Weil Liebe derart dimensionslos ist, heißt das nicht, dass sie undeutlich ist. Jeder kennt, was Liebe ist. Natürlich braucht die Liebe keine Definition. Sie kann weder begrenzt noch definiert werden. Die Liebe bricht in deinem Herz in die Blüte aus. Dein Herz ist eine Blume der Liebe. Dein Herz mag lange erblühen. Es gibt keine Längebeschränkungen, denen dein Herz unterworfen sein kann. Das Herz, das Ich in deine Brust stellte, kann einzig blühen, denn ist nicht dein Herz die direkte Verbindung zu Mir? Habe Ich nicht in deinem Herzen Wohnung genommen? Liegt nicht das Heiligtum der Liebe in deinem Herzen?
Weswegen demnach jemals mit der Angst herumbummeln? Erscheint die Angst nunmehr nicht albern? Ihr müsst sie nicht haben. Alles, was ihr haben müsst, habt und seid ihr. Ihr seid. Ihr seid Seiend.
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Dienstag, den 15.4.08 – #2699 – Expanded Awareness
ERWEITERTES GEWAHRSEIN
Oh, Geliebte, seht ihr, dass alles dasjenige ist, was ihr daraus macht? Das ist die Bedeutung von Wahrnehmung. Eure Wahrnehmung ist das, was ihr aus etwas macht, euer Leben darin eingeschlossen. Eure Wahrnehmung ist das, was ihr aus etwas und was ihr aus allem macht.
Ihr mögt eine Handlung als freundlich ansehen. Ein Anderer sieht die gleiche Handlung wahrscheinlich als sich einmischend an. Ein Anderer wohl als unnötig oder töricht. Ihr habt alle recht gemäß eurer Wahrnehmung.
Was ihr seht, während ihr die Menschen anschaut, ist das, was ihr aus ihnen macht. Sie sind liebevoll oder unerfreulich, laut eurer Wahrnehmung.
Jeder, der einen Baum anschaut, sieht den gleichen physischen Baum. Sie sehen die Blätter, die Äste und den Stamm. Sobald die Blätter sich rot färben, sieht jeder, wie sie sich rot färben. Doch was ihr aus dem Baum macht, den ihr seht, ist an euch. Ein Künstler sieht ihn wohl als ein Kunstwerk und fängt an, ihn zu malen. Jemand anderes sieht ihn wohl als etwas zum Klettern. Ein anderer sieht ihn als etwas zum Fällen.
Was ihr aus den Dingen macht, ist der Regler eures Lebens. Deswegen ist es so bedeutsam, welche Gedanken ihr habt.
Eure Gedanken interpretieren die Ereignisse. Eure Interpretation ist eure Wahrnehmung. Aus eurer Wahrnehmung entspringen eure Handlungen. In der relativen Welt sind eure Wahrnehmungen alles. Sie sind die Gesamtsumme eurer Existenz.
Was ihr in den Heavenletters tut, ist die Erweiterung eures Gewahrseins. Letztes Jahr saht ihr etwas auf die eine Weise. Nun seht ihr es anders. Eure Wahrnehmung hat sich gewandelt. Sie überstieg sich selbst. Sie weitete sich aus. Eure Wahrnehmung wird sich ausdehnen, solange, bis ihr das habt, was ihr erweitertes Gewahrsein nennt. Eure Wahrnehmung wird sich sogar mittels dessen ausdehnen, dass ihr das Konzept der erweiterten Wahrnehmung zulasst.
Es existiert physische Wahrnehmung, mentale, emotionale und spirituelle Wahrnehmung,
Indessen ihr jemanden als Feind wahrnehmt, ist es das, was er für euch ist, und das bildet die Prämisse, von der her ihr kommt. Und das ist die Prämisse, von der her ihr handelt.
Seid ihr ein Polizist, und nehmt ihr jemanden wahr, der eine Gefahr darstellt, und dieser holt etwas aus seiner Tasche, dann wirst du wahrscheinlich deine Pistole ziehen und auf ihn schießen. Es mag sein, er hat nach seiner Pfeife gegriffen, aber du sahst eine Pistole und handeltest dementsprechend.
Wie du die Dinge ansiehst und was du aus ihnen machst, ist das gleiche.
Du kommst von einer Basis her, die die deine ist, egal, was sie ist. Was immer du wahrnimmst, das ist dein Moment der Wahrheit. Das ist für dich wahr. Wie du die Welt wahrnimmst, ist das, wie die Welt zu dir ist. Was du wahrnimmst, mag Fakt sein oder nicht, indes ist es dein Fakt. Vielleicht existiert keine Tatsache, Geliebte/r, allein Wahrnehmung und deine Aufsummierung des Lebens. Das Leben ist schön, oder das Leben ist entsetzlich. Du bist der Beschließende. Du siehst die Farben gemäß der Brille, die du aufhast. Sieh durch dunkle Linsen, und du siehst Dunkles. Sieh durch gelbe Linsen, und du siehst Gelbes. Wie die Linsen gefärbt sind, durch die du schaust, das bindet dich zu sehen.
Womöglich hast du den Wunsch, die Farbe der Linsen zu ändern. Das ist leicht zu machen. Du musst dich einfach nicht an deine gegenwärtigen Linsen gebunden fühlen. Du musst eine Vorstellung loslassen und sie durch eine andere ersetzen. Deine Wahrnehmung ist nicht so sehr in Stein gemeißelt, wie du dachtest. Es mag sein, sie war einmal für dich in Ordnung, doch jetzt mag für dich in deiner Vorschrift eine Änderung fällig sein, einfach so wie bei Brillen, damit du besser sehen kannst. Alles was du tun musst, ist, durch andere Gläser zu blicken. Hier, ich schreibe gerade eine neue Verschreibung für dich nieder. Mit jedem Heavenletter biete ich dir eine neue Sicht an.
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Mittwoch, den 16.4.08 – #2700 – What Dreams Are For
WOFÜR TRÄUME SIND
Es ist in der Welt Vieles darüber gesagt worden, geerdet, gegründet und im Praktischen angesiedelt zu sein. Mir scheint es, dass ihr eure Füße viel genug auf der Erde hattet. Wie steht es darum Gehimmelt zu sein? Müsst ihr tatsächlich die ganze Zeit eure Schuhe flach auf dem Boden haben?
Ihr kennt es, wenn die Eltern einem Kind sagen, es habe Hausarrest [‚to be grounded‘ = Hausarrest haben, im Engl. – ThB], so bedeutet das eine Strafe. Es bedeutet, das Kind hat etwas übertreten, und es wird ihm eine Weile nicht mehr erlaubt, irgendwo hin zu gehen. Das Kind soll diese Lektion lernen. Es wird eingeschränkt, damit es danach frei sein kann.
Wenn ihr mit der Vorstellung verwachsen seid, dass ihr auf der Erde geerdet sein oder mehr geerdet sein müsst, mit der Vorstellung, dass geerdet sein besser ist, als hoch zu schweben, dann sperrt ihr euch selbst ein. Zweifellos, ihr verleugnet euch selbst. Natürlich wollt ihr eure Füße auf der Erde haben, doch ist das alles? Geliebte, ihr müsst euch auch frei machen, um hoch zu langen. Dann und wann, Geliebte, müsst ihr fliehen. Ihr müsst nicht auf euren Standpunkten beharren. Manchmal müsst ihr ablegen, gehen lassen, springen, eine Chance wahrnehmen, aufhören, euch an den Grenzen festzuhalten, die die Welt Realität nennt. Bodenständig sein ist gut, doch ist nichts Schlechtes am Aufstrebenden. Aufstrebendes ist womöglich besser. Mit dem menschlichen Geist kann man zur selben Zeit auf dem Boden der Wirklichkeit stehen und aufstreben.
Viele Meiner Kinder, die sich nach der Höhe ausstrecken, wurden Träumer genannt, als wäre ein Träumer jemand, der zu missbilligen sei. Ich hoffe, du, Geliebte/r, tust nicht jemand ungeniert als einen Träumer ab. Zweifellos, versage dir nicht das Privileg, Träume zu haben, ja, auch Träume, die niemand zuvor geträumt hat. Träume sind die Leitsterne deines Lebens! Ohne Träume würdest du bleiben, wo du bist. Ohne Träume, wohin würdest du gehen wollen? Träume offenbaren Bestreben, und Bestreben sind etwas Gutes. Was wäre manifestiert worden, falls niemand davon geträumt hätte? Euch ist es angelegen, Träume zu haben. Ihr seid dafür bestimmt, den Umfang der Welt zu überschreiten.
Ohne Träume wärt ihr schwerfüßig. An der Erde festgemacht, wärt ihr bleiern. Ich sage noch einmal: Wie steht es darum, Gehimmelt zu werden? Sicher ist, im Himmel wärt ihr leichten Fußes. Sogar auf eurem Weg zum Himmel wärt ihr leichtfüßig. Euer Herz ist mit all dem verbunden. Ihr seid nicht unbesehen der Auffassung, dass ihr fortwährend niedergeschlagen oder schweren Herzens seid. Gewiss verdient ihr es, frohen Herzens zu sein. Euer Herz hat einen Anspruch darauf, so zu sein, wie es ist, und so wie es ist, ist es einfach herrlich, höher hinauf als auf den Boden zu blicken. Weswegen, solange ihr ständig nach unten schaut, infolge euch zu Ohren kam, das sei gut, oder infolge eines anderen Grundes, an all das denken, was euch abgehen könnte. Der Boden ist gut, und der Himmel desgleichen.
Auf dem Teppich bleiben ist ein gewöhnlicher Ausdruck für: „Bleibe in den Beschränkungen der Welt festgebunden. Geh nicht weiter. Wage nichts. Man könnte dich auslachen!“
Geliebte, Träume sind die Hauptstraße, auf der ihr in Wirklichkeit vorangeht. Träume sind das Ruder des Schiffs des Lebens. Welche unkartierten Lande werdet ihr anreisen? Welche Horizonte werdet ihr für Andere eröffnen, die sie erblicken? Welche Berge werdet ihr erklimmen? Welches Gold werdet ihr entdecken? Welche neuen Schätze gibt es, die noch nicht aufgefunden sind? Wie wisst ihr, was vor euch liegt, wenn ihr euch nicht nach dorthin vorwagt? Wie wisst ihr, welche Möglichkeiten dort verweilen, falls ihr euer Herz für sie öffnet? Was haltet ihr zurück, das an euch ist, es zu überreichen?
Wer fängt Fische, sofern er nicht fischen geht und sofern er seine Angelschnur nicht ins Wasser wirft?
Es ist nicht so, dass all eure Träume wahr zu werden haben. Es ist so, dass es für euch gilt, sie zu haben.
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Donnerstag, 17.4.08 – #2701 – In God’s Heart
IN GOTTES HERZEN
Sprich zu Mir. Erzähle Mir, was in deinem Herzen ist. Ich werde dein Vertrauter sein. Ob du nun zehn Freunde hast, um dein Herz auszuschütten, oder einen, oder keinen, sprich zu Mir auf die gleiche Weise.
Versuch, Mir zu schreiben. Dann kannst du noch einmal durchlesen, was du schreibst, und du findest vielleicht, dass die Situation, die dich plagte, gar nicht so kolossal ist, wie du dachtest. Ich werde deinen Brief erhalten, bevor du ihn absendest, ja, bevor du ihn schreibst. Es bist du, der nicht weiß, was du sagen wirst, bis es aus dir herausströmt. Es steht dir an, einen Brief an Mich zu schreiben. Alles, was du hinsichtlich Meiner tust, ist für dich. Es ist nicht für Mich. Ich bin glücklich, es in Empfang zu nehmen, sehr glücklich, und doch ist es nicht für Mich. Oder, so könnte ich es sagen, alles, was du tust, ist für Mich. Das ist das gleiche. Für dich oder für Mich, es ist für dich. Alles, was ich getan habe, ist für dich. Klinge ich wie Eltern, die dir sagen, dass sie alles, was sie sie tun, für dich tun, und ihr bezweifelt das? Mich, Geliebte, könnt ihr nicht bezweifeln. Es gibt keinen Zweifel, dass alles, was ich tue, für dich ist, und dass alles, was ich für dich tue, auch für Mich ist.
Komm, setz‘ dich auf Meinen Schoß, so wie es war, und erzähle Mir, was so bei dir los ist. Erzähle Mir davon. Ich werde deine Tränen abwischen. Recht bald wirst du alles gesagt haben, was du zu erzählen hast, und dann werden Wir, du und Ich, in einer reizenden Stille dasitzen und es einfach genießen, zusammen zu sein. Während du bei Mir sitzt, scheinen die Beschwerden eine Art zu haben, sich in ihrer Größe zu reduzieren, ja, aus der Tür zu laufen und nie mehr zurückzukehren, um dich von neuem zu behelligen. Ich muss nicht einmal ein Wort sagen. Du hörst dich selbst.
Ich denke, du hattest Kummer genug, und brauchst nicht noch mehr. Lasst uns das Herzeleid mit dem Herze-Segen ersetzen. Ich segne dich und dein Herz, egal, was vor sich geht. Willst du das gleiche tun? Möchtest du dich selbst segnen und dein verwundetes Herz segnen, möchtest du ihm etwas Trost und Zuspruch geben, und möchtest du, dass dein Herz bei Mir sich ein Zuhause macht?
Falls du zögerlich bist, selbst-ausgedachte Beschränkungen gehen zu lassen, ich verstehe das, doch komme wenigstens zu Meiner Vorderveranda. Wir können draußen in Schaukelstühlen sitzen und zusammen schaukeln, und uns einander kennen lernen. Wir können den vorbeiflutenden Verkehr beobachten. Wir können die Gemeinsamkeit miteinander teilen. Ich möchte sagen, wir können einander auf müßiggängerische Weise kennen lernen, obschon, das wäre bei alledem nicht der Fall, denn ich kenne dich bereits. Ich kenne dich von A bis Z. Ich kenne dich vorwärts und rückwärts. Ich kenne dich so gut, derart positioniert, wie du in Meinem Herzen der Liebe bist.
Es bist du, der Mich natürlich wohl nicht kennen wird, der Mich nicht wirklich kennen wird, oder der Mich gar überhaupt nicht kennt. Selbstverständlich hast du vom Hörensagen etwas mitbekommen. Du magst über Mich gelesen, Mich sogar studiert und dir ein Bild über Mich verfertigt haben, befrachtet mit Regeln und in Gold eingerahmt. Allerdings, was ist das angesichts dessen, dass du dich direkt neben mich hinsetzt?
Oh, Geliebte/r, kenntest du Mich, so würdest du nicht zögern, direkt in Mein Herz zu gehen. Du würdest nicht anklopfen. Wieso solltest du? Es ist dein Zuhause. Gäbe es eine Eingangstür mit Fliegengitter, so würdest du jenes öffnen und laut zurückschlagen lassen, und du würdest direkt reingehen und sagen: „Was gibt’s zum Abendbrot?“
Und ich würde sagen: „Heute haben wir Liebe zum Abendessen. Es ist nach wie vor so, wir nehmen wieder Liebe zu uns.“
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Freitag, den 18.4.08 – #2702 – The Glory of Love
DIE PRACHT DER LIEBE
Die Liebe fließt in einem nie endenden Strom ihrer selbst. Obschon man Liebe unterteilen mag, Liebe ist Liebe. Sie ist nicht mit etwas austauschbar, und doch, dem Öl und dem Wasser ungleich, kann die Liebe mit allem verschmelzen. Es gibt keinen Ort, wohin die Liebe nicht auf dem Weg ist. Und dennoch, das ist unglaublich, die Liebe ist nicht ständig willkommen. Wäre die Liebe stets willkommen geheißen, gäbe es keine Kriege und keine unglücklichen Häuser.
Natürlich, wäre jedes Zuhause glücklich, so gäbe es keine Kriege. Mit dem Glück der Liebe auf dem Antlitz der Erde, welche Partie wäre da auszuweisen, um einen Krieg zu entzünden? Welche Liste von Entschuldigungen für den Krieg könnte dann angefertigt werden? Unmöglich! Und doch Tag für Tag, die Liebe wird nicht immerfort gewählt. Zweifelsohne, ihr erblickt es nicht immer, dass die Liebe zur Wahl steht.
In eurem menschlichen Rahmen ist es dann und wann schwer zu lieben. Und dennoch, Geliebte/r, welche Wahl hast du wirklich, außer, du machst deinen Frieden mit der Liebe? Nichtsdestoweniger, andere Erwägungen haben Wichtigkeit erreicht, und das Angesicht der Liebe ist auf die Seite geschoben, so als wäre sie ein dummer Gedanke, der von der Hand zu weisen ist, oder so, als wäre sie ein unartiges Kind, das in die Ecke gestellt wird. Du möchtest denken: „Wer bei gutem Verstand wird etwas anderes der Liebe vorziehen? Was könnte bei der Wahl die Liebe übertreffen? Wer würde das wählen?“ Ihr möchtet denken, das sei lächerlich, und ihr hättet recht. Und doch werden andere Dinge bei der Wahl über die Liebe gestellt. Nicht bloß gewählt, sondern stolz gewählt, als ob die Wahl von etwas anderem eine tugendhafte Wahl darstellte.
Das Ego rückt in den Vordergrund, und es erhält die Bezeichnung hinlängliche Begründung. Der Stolz, mit Medaillen bestückt, führt die Parade an, als ob der Stolz tapfer und der Ehrung wert wäre. Allzu oft ist Stolz schlicht ein aufgehübschter Name für das Ego. Das Ego grinst, und die Liebe sitzt und wartet wie ein Mauerblümchen.
Wirst du heute Liebe ausüben, heute? Nicht weichlich daherrieselnde Liebe, nicht Nonsense, sondern schlicht Liebe, nicht als eine Reserve, sondern als erste Wahl. Liebe meint nicht, du gibst in allem nach. Sie meint nicht, du handelst so, als stündest du mit jedem über jeden oder über alles im Einvernehmen. Es meint, du favorisierst Liebe. Dass du die Liebe wählst, bedeutet nicht, dass du weiche Knie bekommen hast und dich zum Verschwinden bringst. Es bedeutet schlicht, dass du von der Liebe her kommst. Es bedeutet, du hast die Entscheidung getroffen, zu lieben.
Dass du deine Kinder liebst, bedeutet nicht, dass du deine Kinder verunzierst. Es bedeutet, du liebst sie. Du gestattest es dir, sie zu lieben, ihre Gefühle zu ehren, und mehr an ihre Herzen und Seelen zu denken als an ihre Erscheinung. Das bedeutet nicht, du habest jene Art von Eltern zu sein, die die Welt dir ansagte zu sein. Das bedeutet, zuallererst liebst du. Das bedeutet, für dich ist es in Ordnung, deine Kinder zu mögen und dich an ihnen zu erfreuen. Das bedeutet, du führst deine Kinder in den Weg der Liebe.
Liebe bedeutet, du überreichst jedem die Wohltat des Zweifels. Das bedeutet, du unterschätzt nicht die Macht der reinen ungeschmückten Liebe. Das bedeutet, du bist dir gewahr, dass die Liebe die mächtigste Disziplin in der Welt ist, und dass sie funktioniert. Die Liebe überlistet die Nachfrage nach harschen Maßnahmen. Disziplin ist ein schwacher Ersatz für Liebe. Anstrengung ist ein schwacher Ersatz für Liebe. Dein Intellekt ist ein schwacher Ersatz für Liebe. Emotion ist ein schwacher Ersatz für Liebe. Alles ist ein schwacher Ersatz für Liebe. Auf Ersatzliebe fällt niemand herein.
Bis zu dem Tag, wo die Liebe voll und ganz in deinem Herzen ist, wird ein ernstes Streben, zu lieben, ziemlich gut funktionieren. Diese Bereitwilligkeit zu lieben ist keine Verschleierung. Sie ist ehrlich. Dein Streben zu lieben allein schon wird die Herzen Anderer rühren. Dein Streben, von der Liebe her zu kommen, wird Wunder wirken. Schlicht das, ein einfaches Verlangen, Liebe in deinem Herzen zu tragen. Gilt es dir nicht als wahr, dass es dich verlangt zu lieben?
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Heaven #2703 – 21.4.08 – God’s Loving Presence
Gottes liebende Gegenwart
Willst du dich selbst daran erinnern, an Mich morgens, mittags und abends zu denken? Auch wenn du in Mich eingetaucht bist, manchmal vergisst du, dass wir zusammen sind und dass Ich hier mit dir bin, dich liebend. Ich will, dass du dich daran erinnerst.
Ich bin unfähig, zu etwas anderem außer mit dir zu sein und dich zu lieben, noch würde ich irgendetwas anderes wünschen. Es ist nicht mein Wille, etwas anderes zu wünschen, noch habe ich keine andere Wahl. Alles andere wäre nur weniger. Meine ganze Existenz ist Liebe. Ohne Liebe bin Ich nicht. Aber Ich bin immer gewesen, und ich bin jetzt und für immer, selbst in der nicht existierenden Zeit und Raum, in der die Welt abläuft. Geliebte, wegen meiner Konstanz ist es so, dass so viel Liebe in der Welt sichtbar ist, auch wenn die Welt nicht einmal die Hälfte davon erblickt hat.
Wenn Du mit Liebe an mich denkst, dann springt die Liebe, die du reflektierst von Mir, zurück zu dir, denn Liebe zirkuliert, und du zirkulierst sie. Fühle deine Liebe für Mich, und mehr Liebe wirbelt im Universum umher. Wie einfach die Erschaffung von Liebe ist.
Solltest Du irgendwie unglückliche Gedanken von Mir haben, dann wird diese Stimmung, auch wenn sie unwissend ist, den Globus umkreisen.
Deshalb erweitere deine liebenden Gedanken von Mir, und du wirst meine Liebe, die in jedem Fall unendlich ist und nicht erweitert werden kann, trotzdem erweitern. Du erweiterst dein Gewahrsam von Liebe, und deshalb, das von allen.
Alles in der Welt ist ansteckend. Hier ist die Schwierigkeit. Auch Negativität ist ansteckend, und du willst dich von ihr fernhalten, nicht nur für dich, sondern wegen deiner Verantwortung für andere, eingeschlossen alle anderen, die jemals gewesen sind, und all die anderen, die noch kommen werden.
Dennoch, es ist wahrer zu sagen, dass du Positivität über Negativität stellst, wegen deiner Verantwortung für alle Seelen, die alle gerade jetzt existieren, denn, so wie du gehört hast, sind Vergangenheit und Zukunft eine Illusion. Alles, von dem angenommen wird, dass es in der Vergangenheit existiert habe, oder dass es in einer eingebildeten Zukunft existieren werde, existiert genau jetzt. Genau jetzt wird als Gegenwart bezeichnet, und dennoch ist der wahre Name für die Gegenwart Ewigkeit, oder ist er Unendlichkeit? Vielleicht kenne ich nicht den Unterschied, da es sowieso in jedem Fall nur Einheit gibt, und was macht es schon aus, wie wir diesen Augenblick von Einheit nennen, diese Eine Liebe, die Wir sind und nur sein können. Du magst bemerken, dass ich immer sage: ICH BIN. Obwohl, indes ich natürlich immer gewesen bin und immer sein werde, gehe ich nicht umher und sage, dass Ich einmal war oder später sein werde. Auch wenn Worte mich nicht vollständig ausdrücken, noch euch ausdrücken, Geliebte, ICH BIN sind die Worte, die der Wahrheit am nächsten kommen.
Nun, worüber sprachen wir gerade? Oh, ja, meine Liebe für euch, welche – kommt, um darüber nachzudenken – die wirklich einzige Sache ist, über die wir reden. Was anderes gibt es, um darüber zu reden – die Probleme der Welt? Willst du über sie sprechen? Warum? Eine Erklärung haben, für das, was eh eingebildet war, selbst dann eingebildet, wenn jeder in der scheinbaren Welt es mit eingebildet hat?
Lasst uns in unserer wildesten Einbildung behaupten, dass Wir, Ihr und Ich, nur 5 Minuten zum Reden hätten. Worüber würden wir reden? Worüber würden wir reden wollen? Ich glaube, wir würden uns freudevoll in Unserer Liebe durchtränken, sie eindringen lassen. Wir würden noch nicht einmal reden wollen. Unsere Gegenwart zu fühlen wäre genug, wäre mehr als genug. Bestimmt würdest du keine Fragen stellen, wie, warum dieses oder jenes geschehen ist. Ich denke, du würdest wegen gar nichts Warum fragen. Die allerlei Warum würden überhaupt nicht mehr wichtig sein. Während wir uns in unserer gegenseitigen Liebe aalen, würden dir die Warum nicht einmal mehr einfallen. Die Liebe selbst, nicht Erklärungen würden dich interessieren, und Liebe ist die einzige Sache, die Mir ewig etwas bedeutet.
[Übersetzt aus dem Englischen von Stefan Gracher]
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Sonntag, den 20.4.08 – #2704 – Have Fun
HABT SPASS
Ihr seid hier, um das Geschäft des Lebens umzuwandeln. Ihr seid hier, um die Schwingung von allem in der Welt zu heben. Ihr seid hier, um die Bewusstheit der Welt zu heben. Euch ist es angelegen, dies zu einer Welt der Freude zu machen. So wie ihr bereits euren Kindern Freude bereitet, wie ihr mit ihnen Spaß habt, wie ihr sie hochhebt in eure Arme, wie ihr ihnen in die Augen schaut, wie ihr ihr Sein verehrt, so liegt es euch an, die Welt hochzuheben und ihr Wonnen zu bereiten.
Diejenigen unter euch, die sich beklagen mögen, wie euch die Welt behandelt, ersuche ich, gegenüber der Welt wohlwollend und gütig zu sein. Gründe dafür, von der Welt desillusioniert zu sein, gibt es zuhauf. Umso mehr ein Grund für dich, der Welt Beachtung zu zollen. Falls nicht der Welt, dann deiner Welt des Zuhauses und der Arbeit. Kannst du es nicht für alle anderen in deiner Welt zu einer Wonne geraten lassen, Freude zu spüren? Geht es nun um deine Gattin oder um das Mädchen zum Einpacken der Waren im Supermarkt, kannst du nicht ihren Geist anheben?
Anstatt in Erwartung der Welt zu stehen, dass sie sich dir anpasst, weswegen nicht Jenen um dich herum genehm sein?
Empfindest du ein Verdrießlich-Sein, dann ist das ein umso größerer Grund für dich, um lockerer zu werden.
Habe es im Sinn, dass die Welt dafür bestimmt ist, sich zu erfreuen. Ihr liegt nicht an, dass du sie unter dem Kinn kitzelst. Du hast die Wahl, entweder die Verdrießlichkeit fortzusetzen, oder sie gegen etwas Freude einzutauschen, auch dann, wenn die Freude aufseiten eines Gegenübers ist. Das ist das Wenigste, was du tun kannst.
Verdrießlichkeit ist nicht etwas, was du neben dir in Verwahrung halten müsstest. Du musst nicht auf sie warten, bis sie auf ihren eigenen Wunsch hin den Entschluss fasst, sich fortzumachen. Du kannst dich von ihr wegwenden. Du kannst sie abwerfen, bevor sie dich abwirft. Ein Down in der Ausgangsstimmung muss nicht für immer sein. Ihr könnt es aus der Tür hinaus komplimentieren. Geliebte, ihr müsst das. Eine saure Stimmung ist kein Ersatz für eine wachsame Stimmung. Seid quirlig. Vergesst eure Stimmung. Hebt jemanden hoch. Ihr seid nicht die/der einzige, der/die es nötig hat, angehoben zu werden.
Verwandelt das Geschäft des Lebens in Spaß. Seid Spaß. Lasst es so weit kommen, dass sich jeder auf eure Ankunft freut. Lasst es so sein, dass es keiner erwarten kann, bis ihr ankommt, da ihr, auch dann, wenn sie nicht wissen, wie ihr das macht, deren Geist anhebt. Ihr müsst kein Komiker sein. Es braucht allein, dass ihr ein wenig Freude hineinbringt, ein wenig Aufrichten der Schultern. Ihr seid kein Thronbewerber um den Thron der Freude. Ihr seid derjenige, der die Freude in eurem täglichen Leben herausschnitzt.
Vielleicht hat man euch bisher noch nie gesagt, in die Welt hinaus zu gehen und Spaß zu haben. Vielleicht hat man euch gesagt, ständig ernst zu sein. Vielleicht legt ihr, so wie die Drei Kleinen Schweine, ab, um in der Welt euer Glück zu suchen. Umgeht auf jeden Fall den schlimmen Wolf. Der böse Wolf ist die Freudlosigkeit, Geliebte.
Geh in die Welt hinaus und erstrebe die Freude, und erstrebe, sie zu überreichen. Du bist nicht Diejenige und Derjenige, die/der eine Helligkeit in ihre/seine Schritte verbringt. Du bist derjenige, der deinem Weg Glück verleiht. Hat dich dazu irgendwer angeleitet? Hat dir irgendwer gesagt, im Leben das Entzücken heranzunehmen? Vielleicht hat dich die Welt gelehrt, ernst zu sein, sehr ernst zu sein. Nun sage ich dir, fröhlich zu sein. Was bietet dir die Welt, das du der Freude wegen aufgeben würdest? Unterdessen du bereits eben dabei bist, weswegen nicht die Freude?
Egal, mit wem du zusammen bist, egal, was du tust, nimm die Freude. Und, falls du nicht die Freude nehmen kannst, dann mach Freude. Finde auf jeden Fall Vergnügen. Welchen Nutzen hat irgendwas ohne Freude?
König Midas zählte sein Gold, indessen er die Freude hätte zählen können.
Sei heute eine glückliche Person. Mache dich dir gegenüber als eine Person kenntlich, die in ihrer Wirbelschleppe Freude hinterlässt, wohin immer sie geht.
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Montag, den 21.4.08 – #2703 – Regrets Are to Be Let Go Of
BEDAUERN GILT ES, LOS ZU LASSEN
Wenn du kopfschüttelnde Bedenken, wenn du ein Zwicken des Bedauerns hast, dann gilt es, das Ganze gehen zu lassen und das nie mehr zuzulassen, was die Bedenken veranlasste, in Erscheinung zu treten. Du sprachst vielleicht eine Lüge aus, die das Herz von jemandem und das deine verletzte. Es mögen Jahre her sein, und immer noch behelligt es dich. Dieses Bedauern ist ein Splitter. Wie bei allen Splittern musst du ihn beseitigen.
Vielleicht warst du einst erbärmlich feige. Sei jetzt mutig. Ein Teil des Mutigseins besteht darin, die vergangenen Fehler los zu lassen. Anderenfalls hältst du daran fest, dich selbst zu verletzen.
Wenn das Getane nicht ungeschehen gemacht werden kann, wenn es so sein muss, sonst würdest du nicht dauernd mit ihm befasst sein, und wenn du denjenigen nicht mehr auffinden kannst, dem du etwas Unrechtes getan hast, und ihm nicht sagen kannst, wie sehr du es bedauerst, dann musst du dir selbst ‚Es tut mir leid‘ sagen, und, dass du nie mehr etwas Ähnliches geschehen lassen möchtest. Du musst deine Vergehen aus deinem Geist auslöschen und aufhören, zurück zu schauen. Wunden sollen nicht eitern, Geliebte/r. Es liegt kein Verdienst darin, sie wieder und wieder zu öffnen.
Es liegt Verdienst darin, sie zurück zu lassen. Eine Narbe ist eine Narbe. Hast du eine Narbe am Körper, so weißt du gut genug Bescheid, dass du nicht dauernd an ihr kratzt. Bei emotionalen Wunden allerdings, die du dir oder einem anderen zufügtest, bestandst du darauf, in dich immer und immer wieder hinein zu stechen. Über einem Fehler drückst du das Messer tiefer hinein und machst dich selbst klein.
Ich ermahne dich, damit aufzuhören, die Vergangenheit zu bedauern. Finde eine andere Beschäftigung. Reue in deinem Herzen ist nicht von Nutzen, auch ist sie nicht wertvoll. Du hast Besseres zu tun, als gegen dich Anklagen vorzubringen. Solltest du Vergebung nötig haben, so wisse genau, es existiert nichts zum Vergeben. Es existiert etwas, was loszulassen ist, und falls dies sich bis zum Vergeben anhäuft, Geliebte/r, dann vergib dir selbst und lasse es gehen. Nenne es Vergeben oder auch nicht, beseitige nunmehr die vergifteten Gedanken. So wie ich euch sagen möchte, nichts gegen einen Anderen beizubehalten, so sage ich euch, nichts gegen euch beizubehalten. Ihr seid kein Geist aus der Vergangenheit, der euch häufig aufsucht.
Als du das tatst, was du tatst, wusstest du es bereits besser, und doch tatst du es. Du tatst es, um es vor der Menge zu spielen. Du tatst es, um im Augenblick etwas zu erreichen, und jetzt bestrafst du dich fortwährend. Geliebte/r, ich bitte dich inständig, damit aufzuhören.
Du strafst dich, indem du an die möglichen Nachwirkungen von dem denkst, was du getan hast, welchen irreparablen Schaden du wohl angerichtet hast. Geliebte/r, es gibt keinen irreparablen Schaden, nicht einmal an dir. Dementsprechend gilt es jetzt, dich so aufzustellen, dass du dir nicht weiterhin Schaden zufügst. Vielleicht ist es so … wenn du es gehen lässt, wird derjenige, dem du etwas Schlimmes getan hast, in der Lage sein, es auch gehen zu lassen. Auch dann, wenn er sich an die Sache gar nicht mehr erinnert, wird er dennoch in der Lage sein, es gehen zu lassen.
Bestimmt leitete dich die Begebenheit darin an, fürsorglicher und mitfühlender zu sein. Zu der Zeit dachtest du, auch dann, falls du wusstest, es sei nicht richtig, nicht weiter über diesen Moment hinaus. Du nahmst dir nicht die Zeit, um deine Worte oder Handlungen in Augenschein zu nehmen, die du wähltest. Du warst damals ein Kind. Würdest du gegenüber einem anderen Kind derart ohne Vergeben sein? Entsinne dich freundlich, dass du Mein Kind bist, und dass die Goldene Regel besagt, dass du dich selbst ebenso gut behandelst, wie du andere behandelst.
Wirst du heute freundlich zu dir sein? Möchtest du ein für alle Mal sagen: „Es tut mir leid, was ich getan habe. Je mehr es mir leid tut, desto mehr gilt es, dass ich die Schuld loslasse.“
Willst du deine Vergehen herbeiholen, ein Loch graben und sie beerdigen? Und dann segne dich und Denjenigen, den du betrogen hast, im vollen Wissen, dass du dich selbst betrogen hast, und nun gilt es, damit aufzuhören, an dir Rache zu nehmen. Rache ist nicht süß. Sie ist bitter. Ich möchte, dass ihr mit allen Meinen Kindern süß und sanft seid, und das schließt euch selbst mit ein. Ich mache keine Ausnahmen. Mach dies jetzt für Mich.
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Dienstag, den 22.4.08 – #2706 – The Golden Wonder of God’s Love
DAS GOLDENE WUNDER DER LIEBE GOTTES
Diese Sache mit dem Festhalten an der Vergangenheit ist überall zu verzeichnen. Ich höre euch Dinge sagen wie: „Das wird nicht klappen. Das wird nie klappen. Ich weiß, das geht nicht. Das hat noch nie zuvor funktioniert.“ Und auf diese Weise schneidet ihr euch selbst ab. Ihr seid so gut darin, Gründe zu finden, etwas nicht zu tun. Derartige Gründe sind immerzu um euch, sie schleichen hinter jeder Ecke herum.
Lasst Uns annehmen, ihr hättet recht. Selbst dann, ihr wisst nicht, welche Tür sich entlang des Weges öffnen könnte, obschon das, wozu ihr euch aufgemacht habt, es zu erreichen, nicht erlangt ist. Wenn etwas gemäß eures Bestrebens nicht gut läuft, bedeutet das nicht, es habe keinen Sinn gehabt, es zu tun. Es bedeutet nicht, es sei nicht richtig gewesen, es zu tun. Habe ich mit euch nicht darüber gesprochen, dass es nicht die Ergebnisse sind, auf denen ihr euer Leben gründen mögt?
Ebenso, während du mit einem bestimmten Ergebnis rechnest, und du hast recht und es stellt sich bei dir ein, wie weißt du, welches Ergebnis hinterher eintreffen wird? Unzählige Male wünschen sich Meine Kinder etwas, und sie bekommen es, und später finden sie, da ist eine Verdrehung mit dabei, und in der endgültigen Analyse war das, was sie wollten und bekamen, ganz und gar nicht so günstig. Wie viele Erben waren bestrebt, den Thron zu besteigen und schafften es, nur um es später zu bedauern, als sie entthront wurden?
Und dennoch, obschon auf die lange Sicht, wie könnt ihr sicher sein, dass das ein schlechtes Ende ist? Bestimmt, die Welt sagt, das sei es. In der letztendlichen Analyse, Geliebte, macht das Ergebnis nichts aus.
Was zählt, so scheint es Mir, ist, dass ihr tapfer seid. Ihr habt euch an etwas versucht. Ob ihr es erreicht habt oder nicht, ihr habt euch daran gemacht. Es ist nicht so, dass ihr euch an alles ran machen müsst, ganz und gar nicht, doch bringe ich den Vorschlag ein, euch an das zu machen, was ihr wirklich wollt. Es ist besser, sich an etwas zu machen, als sich davon abzuraten. Es ist so wundervoll … sobald ihr wirklich etwas wollt, könnt ihr euch daran machen! Das ist gewiss besser, als bei all den Gründen, weswegen ihr es nicht könnt, herumzuschmoren. Das muss besser sein, als das umzukippen, was dir etwas bedeutet.
Du musst nicht immer das sein, was man einen Erfolg im Leben nennt. Geh mit meinen Segenswünschen voran und mache Fehler. Lass die Vorstellung von Fehlern dich nicht davon abhalten, das Leben zu leben.
Bestimmt fallen für euch gewisse Geschenke aus dem Himmel. Ebendas ist noch wahrscheinlicher, sobald du dich aufmachst und beginnst.
Es gibt nichts, was du jemandem gegenüber zu beweisen hast. Du musst weder dir noch einem anderen beweisen, dass du im Leben immer die besten Wahlen triffst. Du musst niemandem gegenüber etwas beweisen.
Geliebte, zieht euch vom Urteilen zurück. Haltet euch vom Beurteilen von Situationen heraus, und haltet euch vom Beurteilen eurer selbst heraus. Bist du Mein Kind oder nicht? Ich meine, gründet ihr wirklich euren Wert auf euren erzielten Leistungen? Müsst ihr bei einem Test die Stufe A bekommen, um euch wertvoll zu fühlen?
Du weißt es, ich habe dir bereits deinen Wert zugesichert. Ob du nun das bist, was die Welt einen Erfolg nennt, oder nicht, du übertriffst beides, den so genannten Erfolg und das Versagen. Du bist Mein gesegnetes Kind, und ich sehe dich so, wie du in dem goldenen Wunder Meiner Liebe bist.
Ich sage nicht, die Welt zählt überhaupt nicht. Sie zählt für etwas. Und doch nicht für alles. Geliebte, ihr schuldet der Welt nichts. Sogar inmitten der scharfen Kritiken der Welt habt ihr Freiheit. Ihr habt die Freiheit, euch selbst als würdig zu erachten. Ihr könnt das unberücksichtigt lassen, was die Welt sagen mag. Ihr könnt Mir mehr zuhören als der Welt.
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Mittwoch – 23.4.08 – #2707 – All That Which Is Lovely about Life
ALL DAS, WAS AM LEBEN SO SCHÖN IST
Schaut euch all das an, was am Leben so schön ist. Was für eine lange Liste könnt ihr machen! Erzählt Mir, Geliebte, was schön ist, was außerordentlich ist, und was außerhalb jeden Vergleichs steht. Wie steht es um den Morgen soeben? Die Sonne spielt mit den Schatten. Ein Blume öffnet sich. Der Himmel ist in blauem Gewand, und er ändert seine Erscheinung im Laufe des Tages, dann und wann ein helleres Blau, darauf Wolken eingeprägt, oder der Himmel besteht aus Schatten von Grau, und dann in der Nacht wächst er zum Mitternachts-Blau hin, an den Sterne geheftet sind.
Wie steht es um ein Blatt, wie es sich in der Brise von der einen Seite zur anderen wendet? Wie steht es um die Blätter, sie sind identisch, und doch sind zwei nicht die selben. Wie steht es mit dem Baum selbst, der mit einem Ruck die Erde an den Himmel bindet? Tief verwurzelt, weiß der Baum darum, zu welcher Höhe er heranwächst. Hoch oder kurz, er reicht bis zum Himmel. Die Sonne ruft den Baum an, und der Baum schaut auf. Der Baum ist dabei nicht zu halten.
Kein Baum sagt, er sei nicht gut genug. Kein Baum sagt, er sei nur ein Zweig, der im Schmutz steckt. Kein Baum sagt: „Schau dir nur all die anderen Bäume an, die um so viel schöner als ich sind. Schau dir diesen Baum an; er trägt Blüten und Früchte, während ich einfach krumm bin.“
Kein Kaktus sagt: „Was bloß bin ich für ein dorniges Ding?“
Der Löwenzahn ist glücklich, ein Löwenzahn zu sein. Kein Löwenzahn sagt: „Wieso kann ich keine Rose sein?“
Keine Sonne, kein Himmel, keine Wolke, kein Baum, kein Blatt sagt: „Muss ich ich sein? Wieso kann ich nicht etwas anderes sein?“
Kein lebendes Ding außer dem Menschen bedauert das Gestern oder einen Augenblick davor, oder schaut auch nur zurück. Kein lebendes Ding außer dem Menschen sagt: „Wieso tat ich das? Wieso tat ich das nicht? Wie konnte ich ein derartiger Tor sein, oder es mir derart ausrechnen, oder so egoistisch sein? Wann werde ich dazulernen?“
Kein lebendes Ding außer dem Menschen sagt: „Ich bin nicht gut genug. Ich weiß nicht, wieso ich geboren wurde. Ich habe nicht darum gebeten, geboren zu werden.“
Jedes lebendige Ding erblüht, und jedes lebende Ding außer dem Menschen weiß darum, es ist hier, um sich zu erfreuen. Jedes lebende Ding außer dem Menschen weiß darum, wie man sich ohne Anstrengung, ohne Unterrichtsstunden, ohne sich darum Sorgen zu machen, vergnügen kann. Ein Hund wird sich durch einen Knochen umtreiben lassen, und das war’s.
Ist es im Haus still, oder läuft der Fernseher auf volle Pulle, der Hund genießt seinen Tag. Er nimmt das Glück, wo es liegt. Glück ist dort, wo er liegt. Wann schmollte er, weil er kein Steak bekam? Er weiß, es ist ihm vorgesehen, dort zu sein, wo er ist. Er weiß, er liegt immer richtig, und es ist immer richtig, wo er ist. Wo er lebt, ist sein Schloss. Er kennt sein Königreich. Er stellt es nie in Frage. Er weiß, er ist hier, um zu lieben, und um geliebt zu werden. Es gibt nichts zum Infragestellen. Er hält nicht ein und stellt Fragen, bevor er liebt. Er versucht nicht, etwas herauszufinden. Er fühlt sich nicht so, er habe das zu tun.
Weswegen neigen Meine Kinder dazu, zu denken, sie befänden sich mehr in einer Bedrängnis als in einem Schloss? Wieso neigen meine Kinder dazu, großen Wirbel zu machen und vor Wut zu toben?
Ist es, weil ich euch einen freien Willen gegeben habe? Ist es, weil ich euch dieses große Geschenk gegeben habe? Ist das, was ihr habt, zweitrangig im Vergleich zu dem, was ihr nicht habt? Ich nehme an, dass ihr so denkt.
Ohne freien Willen würdet ihr nicht so viel denken. Ihr würdet nicht denken: “Was soll ich jetzt machen?“ Wenn ihr drei Türen sehen würdet, dann nicht als eine Schwierigkeit, um zu berechnen, welche die richtige oder einzige ist. Ihr würdet einfach die Vergangenheit und das Konzept, dass die Vergangenheit wesentlich ist für die Gegenwart, gehen lassen, und ihr würdet durch eine der Türen gehen, wissend dass ihr Ihr seid, durch welche Tür auch immer ihr hindurchgeht, wissend, dass, zu wählen, durch welche Tür ihr geht, in Wirklichkeit keine Entscheidung ist.
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Donnerstag, den 24.4.08 – #2708 – God Is Amazed
GOTT IST VERWUNDERT
Du bist das achte Weltwunder. Hast du dir das angeschaut? In den Büchern bist du nicht verzeichnet, gleichwohl, du bist das Wundersame des Wundersamen. Du bist das erste Wunder. Es ist Meine Schöpfung von dir, das Meine Augen und Mein Herz erhellt. Versteht Mich nicht falsch, Ich liebe jedes Bisschen Meiner Schöpfung, freilich bist du es, der Meine Aufmerksamkeit am meisten besitzt. Ich frage Mich jeden Tag: „Wie geht es Meinem John oder Meiner Jane heute?“ Und ich blicke über das Universum hinweg und nehme dich in Meine Arme hoch und schau dir in die Augen, um zu sehen, wie es dir geht. Natürlich, Ich weiß, es geht dir gut. Ich schau in deine Augen, um zu sehen, wie du denkst, dass es dir geht. „In welcher Stimmung ist Mein beliebtes Kind?“ Alle sind Meine Bevorzugten und Begünstigten. Nimm es als Tatsache, alles, was ich zu tun habe, ist, in deine Augen zu schauen, und Ich erkenne, wie es heute jedermann geht. In deinen Augen gelangt alles zur Ansicht.
Was du denkst, und was ist, das sind des öfteren zwei verschiedene Dinge. Und deswegen pflanze ich hier und da Setzlinge an Eingebungen und Winken ein, damit du zu deiner Herrlichkeit erwachst. Denkst du nicht, Ich bin herrlich? Sodann, wie, wie bloß kannst du über dich geringer denken? Vielleicht denkst du über dich, du seist bloß ein Treibholz am Strand.
Nicht das Ego versuche ich zu mästen. Das Ego ist ein derartiger Widersinn. Es kann sich nicht entscheiden, ob es dich dotiert oder ob es dich fällt. Das Ego ist ein Eindringling unter der Nacht, doch du, du, Mein Geliebte/r, bist das Reale. Ich bin das Reale. Und doch bist du geneigt, dem Ego mehr als Mir zu glauben. Das ist ein Rätsel. Und das ist das Unrealistischste, das ich je gesehen habe. Ein Märchen, erzählt von einem Verrückten, der aus wenigem viel macht, und ihm lauschst du mit ganzem Ohr, während das, was Ich sagen mag, auf taube Ohren fällt. So steh’n die Dinge, also weißt du nicht, was das Ego ist und was wirklich ist. Ist das nicht verblüffend?
Es ist verblüffend, wie weit vom Baum entfernt die Eichel sich vorstellte, niedergegangen zu sein! Der Baum warf die Eichel nicht von sich fort. Er gab die Eichel nicht preis. Die Eichel fällt in einem sehr kleinen Radius auf die Erde und bezeichnet sich als von unbekannter Herkunft, herbeigeflogen aus den Höhen des Himmels, als wäre sie etwas zum Wegwerfen.
Oh, Geliebte, hauchdünne Spinnfäden der Liebe halten die Eichel in Verbindung und fein gestimmt mit dem Mutterbaum Meines Herzens.
Was kann Ich sagen, um Unserer Liebe eine Anhörung, eine Chance, ein Wiedererkennen zu geben? Erkenne Meine Liebe zu dir wieder, und der Zweifel flüchtet aus dem Fenster, und die Liebe ist im Beutel.
Wie viel Liebe kann ein Gott geben, wenn alles, was Er ist, Liebe ist? Wie viel Liebe kann ein Kind Gottes empfangen, wenn es den Erzeuger seiner selbst erkennt? Wie viel Liebe braucht es, damit die Sonne zum Scheinen gelangt, damit die Flüsse fließen und das Gras wächst? Wie viel Liebe braucht es, dich aufzuhellen, und dein Herz für die Wahrheit über dich selbst aufzuwecken? All die Liebe im Himmel ist an dich überreicht worden, und es liegt dir an, mit ihr das zu tun, was du willst.
Ich möchte gerne, dass du diese große Liebe bemerkst, dass du sie akzeptierst und weitergibst. Ich gab dir vor langer Zeit die Liebe, lange vor dem Gedächtnisvermögen, lange vor der Schöpfung, und seitdem ist sie immer die deine gewesen, und die deine, um auf dem Antlitz der Erde zu rotieren. Meine Liebe wurde an dich überreicht, um sie weiterzureichen. Meine Liebe hat dein Herz und die Welt seit jeher gerührt. Wo ist Meine Liebe? Sie ist in dir. Wo bist du? Du bist in Meinem Herzen. Liebe ist es, was Ich aus dir gemacht habe, und Liebe ist die Anfertigung von dir. Du bist aus Liebe gemacht. Hörst du Mich heute?
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Freitag, den 25.4.08 – #2709 – God’s Good Advice
GOTTES GUTER RAT
Lass Mich dir einen guten Rat geben. Er ist nicht neu. Gleichwohl, du hast ihn wohl vergessen. Vielleicht ist das, was ich gesagt habe, nicht durchgedrungen. Vielleicht hast du ihm keine Aufmerksamkeit gezollt, hast es keinen Augenblick lang geglaubt, hast es vielleicht als unmöglich durchgereicht, als etwas, was nicht einmal eines zweiten Gedankens wert sei, es mag sein, ein guter Rat für jemand anderen, doch nicht für dich, da du dich im Leben stecken geblieben fühlst.
Vielleicht dachtest du, ich wüsste nicht wirklich, worüber ich rede. Vielleicht stellst du dir vor, Ich sitze auf einem irgendgearteten Thron an einem weit entfernten Ort namens Himmel, wo alles wundervoll ist, wo es keine menschlichen Schwierigkeiten gibt, mit denen umzugehen ist, und du fragst dich oder bist gewiss, dass Ich keine Vorstellung davon habe, wie es für dich auf der Erde sein kann.
Vielleicht stellst du dir Mich so vor, wie du dir einen Milliardär weit entfernt von deinem Leben vorstellst, sicherlich unqualifiziert, dir einen Rat darin zu geben, wie du deine spärlichen Geldmittel ausgibst. Du wirst wohl sagen: „Was weiß ein Milliardär schon über das Leben von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck? Welchen wertvollen Rat könnte er da wohl geben? Er hat nicht die geringste Ahnung, wie es in der Welt, in der ich lebe, mit wenig Geld aussieht.“
Im Fall des Milliardärs magst du recht haben, aber in Meinem Fall kannst du nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. In Meinem Fall ist es so, Ich verstehe, dass du weit vom Erreichen dessen, was ich dir anrate, entfernt bist. Ich weiß recht gut, du bist dir sicher, du weißt nicht, wie da hinzukommen ist. Ich verstehe das, doch ersuche Ich dich nicht, Mir zu versprechen, dass du dich diesem Rat verschreiben wirst und ihm stets Folge leisten wirst. Ich ersuche dich einfach, ihn anzunehmen, die Idee aufzunehmen, dass er klappt, und dass es möglich ist, du könnest diesen Rat, den Ich dir gebe, leben. Vielleicht nicht in diesem Moment, doch später. Später ist in Ordnung, doch kannst du jetzt die Stichhaltigkeit Meines Rates akzeptieren. Gäbe es nur ein einziges Wesen auf der Erde, das diesen Rat lebt, ist es dann nicht möglich, dass auch du es kannst? Weswegen nicht?
Ja, es sind recht wenige Söhne und Töchter von Mir, die diesen Rat leben. Sie lernten eine Gewohnheit um und ersetzten sie mit einer anderen.
Hier Mein Rat: Mach dir nicht länger Sorgen. Tue es einfach nicht. Höre mit dem Sorgen-Machen auf.
Ich bin nicht der Einzige, der dir diesen Rat erteilt. Du hast ihn viele Male gehört. Du hast ihn in Liedern gehört. Was ist so gut am Sich-Sorgen? Es war nie etwas Wertvolles. Pack deine Sorgen in einen alten Reisebeutel, und lächle, lächle, lächle.
Geliebte, Sich-Sorgen, abgesehen davon, dass es eine Vergeudung ist, macht euch herunter. Es ist so eine Art Selbst-Quälerei.
Wow, um wie Vieles glücklicher wirst du sein, sobald du mit dem Sorgen aufhörst! Wofür hältst du es? Du hattest eine lange Liste von Dingen, um die du dich sorgst, und neue brechen jeden Tag hervor. Es gibt fast nichts, was nicht auf deiner Sorgenliste steht. Geliebte, gebt diese Liste auf. Händigt eure Liste an Sorgen an Mich aus. Seid ohne diese Liste, und fertigt nie wieder eine an. Häuft keine Sorgen mehr an. Ihr seid so gut darin, an schreckliche Dinge zu denken, die euch befallen könnten. Möchtest du freundlicherweise an all die schönen Dinge denken, die dich befallen könnten? Das kannst du. Ich weiß, das kannst du.
Geliebte/r, du musst nicht auf die Minute genau mit den Möglichkeiten abgestimmt sein, über denen du dich sorgst. Bist du vielleicht deswegen derart auf Angst und Sorgen eingestimmt, dass du denkst, du könnest ohne sie nicht zurechtkommen? Wenn ihr euch, Geliebte, Sorgen macht, liebt ihr euch selbst nicht. Werdet ihr euch heute lieben? Und sei es für einige Momente? Könntest du es dir nicht angewöhnen, die Sorgen los zu lassen? Könntest du das nicht? Willst du? Ja? Wie wär’s mit jetzt? Sieh, wie gut es sich anfühlt, das Sorgen los zu lassen. Spür es.
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Samstag, den 26.4.08 – #2710 – The Ringing of Bells
DAS LÄUTEN DER GLOCKEN
Welchen Rückgriff müsst ihr machen, außer das Sorgen los zu lassen? Ein bisschen Sich-Sorgen beizubehalten, ist zu viel.
Sich-Sorgen kommt von einem Gespür des Mangels. Künftiger Mangel. Jetzt hast du vielleicht Essen im Kühlschrank, aber wie steht’s um nächste Woche? Jetzt hast du vielleicht ein gutes Leben, wie aber in zehn Jahren? Wie steht es um Unfälle und all die anderen Dinge, die geschehen könnten, die geschehen, die bereits geschehen sein könnten?
Also, was ist mit ihnen? Geliebte, das Leben ist glitschig. Ihr könnt euch an ihm nicht festhalten. Ist das etwas Schlechtes? Ist es nicht in Ordnung, dass es das Leben gibt?
Es ist wahr; alles kann passieren. All die Wunderdinge, die geschehen können, und die geschehen. Gibt es in eurer Sprache ein Wort für hochentwickelte Gedanken über die mannigfaltig prächtigen Vorkommnisse, die im Leben erfolgen können? Gibt es ein großes, aus einem einzigen Wort bestehendes Wort mit entgegengesetzter Bedeutung für Sorge? Wer wird es erfinden? Ja, lasst uns die ganze Vorstellung von Sorge ersetzen, lasst uns auch ein Wort für das Gegenteil von Sorge prägen. Mit rosa Brille … das klappt nicht, denn das hat eine Implikation der Blindheit oder einer Art von Realitätsmangel, dennoch, Geliebte, es ist ebenso real, dass Wunder als ungewünschte Ereignisse im Leben hereinbrechen. Auch in eurem Leben, das stimmt. Sind nicht Güte und Segen auch über euch hereingebrochen?
Weswegen muss ein Gedanke wie ‚Für wen läuten die Glocken? Sie läuten für dich‘ Schrecken in deinem Herz auslösen? Wieso müssen Glocken etwas herannahendes Unerwartetes implizieren? Die Glocke könnte zu dem Eisverkäufer gehören. Es könnte die Pausenglocke sein. Es könnte die Haustürglocke sein, die die Ankunft Christi an der Tür ankündigt. Lasst, Geliebte, die Glocken für euch läuten. Möchtet ihr eure Augen heben und das Gute erkennen, das zu euch auf dem Wege ist. Es war auf dem Wege zu euch zu etlichen Zeiten. Lasst das Leben voller Überraschungen sein, und lasst sie herein.
Wieso auf den Schuh warten, bis er hinüber ist, während du genausogut ein ganz neues Paar bekommen kannst?
Wieso nicht dem Wohlgemutsein vor dem Verhängnis die Wahl geben? Wieso wollte jemand das Verhängnis wählen, indessen es derart viel anderes zu wählen gibt? Das ist eine faire Frage. Wieso gibst du bei deiner Wahl dem Gefühl der Sorge vor dem Gefühl der Freude den Vorzug? Wieso hast du das gemacht? Nehmt die Freude fühlend voraus, Geliebte, nicht die Sorge.
Sofern das Leben ein Weihnachtspaket ist, also dann, dann packt es aus. Öffnet es. Nehmt die Sachen heraus. Findet ihr eine Strickjacke, und sie passt nicht, so genießt das Geschenköffnen trotzdem. Sei gewiss, dass du nicht etwas übersehen hast. In der Schachtel könnte noch etwas sein. Vielleicht eine goldene Armbanduhr oder ein Diamantring. Stelle sicher, dass du die Schachtel nicht zu früh wieder zumachst.
Falls der heutige Tag eine wundervolle Überraschung für dich bereithielte, was könnte es sein? Was möchtest du gerne, dass es sei? Wen möchtest du gerne an deiner Haustür sehen? Welche Schachtel möchtest du gerne heute ankommen sehen? Welchen Pfad möchtest du gerne gehen? Was würdest du heute anders machen, sofern du könntest, und weswegen es nicht tun, oder zum wenigsten einiges davon? Zum wenigsten, daran denken.
Lasst Uns uns auf den Willkommens-Tag, der vor euch liegt, vorbereiten.
Befandst du dich im Trübsinn, so komm heraus. Befandst du dich auf der Höhe des Glücks, so bleib drin. Sind das nicht beides Wahlen?
Als du geboren wurdest, warst du nicht mit Niedergeschlagenheiten gekennzeichnet. Du warst nicht eingeprägt. Oder, falls du das warst, du warst vom Glücklichsein eingeprägt. Das war das Siegel, das dir überreicht wurde. Freude war deine Bestimmung. Akzeptiere nichts Minderes. Hast du Leiden, so kannst du es in diesem Augenblick anhalten. Es mag sein, du hast es festgehalten, aber es lag dir nie an, es beizubehalten. Glück ist. Lass das Glück deine Wahl sein. Lass die Sorgen und alles, was sie begleitet, aus der Tür gehen. Stehe für Glück, nicht für Sorge. Halte deine Hände ausgestreckt in der Bereitschaft, die Herrlichkeiten in Empfang zu nehmen, die ich dir für diesen Tag vorbereitet habe.
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Sonntag, den 27.4.08 – #2711 – Infinite Are the Possibilities
DIE MÖGLICHKEITEN SIND UNBEGRENZT
Das Leben ist kein entweder/oder. Ihr habt nicht eine oder zwei Wahlmöglichkeiten. Ihr habt vielblättrige Wahlmöglichkeiten. Als Kind habt ihr ein Gänseblümchen genommen und sagtet bei jedem Blütenblatt: „Er liebt mich, er liebt mich nicht.“ Die anderen Möglichkeiten habt ihr ausgelassen, dass er euch liebt, dass er euch glücklich macht, dass ihr ihn liebt, und dass ihr ihn glücklich macht. Das Leben ist viel-schichtig und nicht derart abrupt wie „Er liebt mich, er liebt mich nicht“. Das Leben ist um Vieles mehr als ein einzelner und kein anderer Weg.
Heute hast du mehr als zwei Wahlmöglichkeiten. Du hast wohl bis jetzt nur an glücklich oder unglücklich gedacht. Münzen mögen auf zwei Seiten beschränkt sein, aber das Leben hat mehr davon. Das ist keine Frage von Leben und Tod, oder etwa doch?
Ich spreche nicht von einer Skala des Glücks mit Graden dazwischen. Ich meine unterschiedliche Wahlen allesamt. Geliebte, kommt von dem entweder/oder fort, kommt davon weg. Die Wahlen sind unbegrenzt. Schließe deine Wahlmöglichkeiten nicht aus. Es gibt eine Menge, aus der auszuwählen ist.
Vielleicht hast du bloß in Hinsichten von glücklich oder unglücklich gedacht. Dann übergibst du dir nur das Sich-Überschlagen einer Münze. Das Leben ist um so Vieles mehr wert als ein Münzwurf.
Falls das Leben eine Schachtel ist, die du öffnest, dann kannst du an mehr als zwei Dinge denken, die sich darin befinden. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Die Größe der Schachtel gar könnte dich täuschen. Eine Riesenschachtel könnte etwas Kleines an Größe enthalten. Eine winzige Schachtel ist desgleichen nicht beschränkt. Sie könnte einen Geschenke-Bon für etwas Großes enthalten. Sie könnte eine notarielle Urkunde für ein Haus enthalten!
Ich möchte gerne, dass ihr euer Denken ausdehnt, Geliebte. Anstatt euch zu fragen ‚Liebe ich dies, ja oder nein?‘, denkt vielleicht: ‚Was könnte ich mit diesem, das vor mir liegt, tun? Wohin könnte es mich bringen? Wen könnte ich dabei teilhaben lassen?‘
Entweder/oder setzt dich in eine Verpflichtung.
Ich sage dir nicht, unentschlossen zu sein. Du weißt, wenn dir jemand Drogen anbietet, sagst du nein. Ich ersuche euch, gegenüber Möglichkeiten offen zu sein. Ich ersuche euch, eure Horizonte auszuweiten. Ich ersuche euch, aus der Vergangenheit fortzukommen, auch von eurer kulturellen Vergangenheit, auch von den Beschränkungen eurer Sprache. Ich ersuche euch, auszuschreiten.
Weil etwas immer war, bedeutet das nicht, dass es weiter so zu sein hat. Weil ihr einmal auf die eine Weise wart, bedeutet das nicht, dass ihr immer so bleiben müsst. Das bedeutet auch nicht, dass ihr genau das Gegenteil davon sein müsst. Das Ding dabei ist, zu entdecken, wer du bist, und dich nicht in der Falle von ein-fältigen oder zwei-fältigen Vorstellungen zu befinden.
Ihr habt es bereits früher gehört. Da draußen gibt es eine ganze Welt. Geliebte, und in euch gibt es auch eine ganze Welt. Schneidet euch nicht kurz. Du und das Leben, ihr seid beide unbegrenzte Möglichkeiten. Es gibt weit-entfernte Küsten, und ihr könnt sie erkunden. Es gibt Galaxien da draußen. Es gibt Galaxien in euch. Es gibt nichts, was nicht in euch ist. Ich bin inwendig in euch.
Alles außer der Vergangenheit ist euer. Die Vergangenheit hat ihre Beschränkungen. Sie soll dich nicht begrenzen. Die Schuhe der Vergangenheit passen nicht länger. Bereits seit langem bist du ihnen entwachsen. Bring dich auf den neuesten Stand mit der Idee, dass du ein wachstumsfähiges vibrierendes Wesen mit unbegrenztem Potential bist, und das meint unbegrenzte Möglichkeiten.
Wenn du ein Buch bist, sind alle Kapitel noch nicht geschrieben. In diesem Sinne bist du ein offenes Buch.
Wenn du eine Fluglinie bist, dann hast du Flüge nach überallhin. Du hast sogar Bestimmungsorte, die du gestern nicht hattest. Und morgen wirst du womöglich noch mehr davon haben.
Wenn du ein Menschenwesen bist, ist der Himmel nicht deine Grenze.
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HEAVEN #2712 – 28.4.08 – Walking Across the World
DIE WELT DURCHMESSEN
Entsinne dich, du musst nicht etwas beweisen. Es gibt eine Zeit, um deinen Stift niederzulegen.
Wenn du eine Näherin bist, sagen wir mal für einen exklusiven Kleiderfabrikanten, dann legst du, sobald du deine Näharbeit beendet hast, deine Nadel weg. Es mag sein, du fängst mit einem anderen Kleid an, oder du gehst für heute nachhause. Auf jeden Fall, du folgst deinem Kleid nicht bis zum Auslieferer und bis zu den Läden, auch nicht bis zum Haus der Kundin, die es in dem Laden kauft, die es trägt oder in den Schrank hängt. Sobald du das Kleid beendet hast, bist du damit durch. Du hast deinen Teil getan.
Es ist das Gleiche, wenn du etwas stark Überzeugendes zu sagen hast. Sage es, und lass fortan die Anderen daraus machen, was sie wollen. Dein Teil ist getan. Du sagtest, was du zu sagen hast, und mehr brauchst du nicht zu sagen. Wie deine Worte aufgenommen werden, das gehört nicht zu deinem Geschäft. Dass du deine Aussprache geführt hast, war deine Wahl, und nun hörst du damit auf. Du lässt deine Worte tun, was sie tun, oder nicht tun. Du bist mit ihnen durch.
Wenn du einige Schokoladenplätzchen machst, sie einpackst und einem Freund gibst, so ist es danach an deinem Freund, ob er sie direktweg aufisst, oder ob er sie weglegt und sie vergisst, oder ob er sich ihrer erinnert und sie mit seinen Freunden teilt. Wenn du etwas weitergibst, seien es nun Süßigkeiten oder Worte, musst du es los lassen.
Was für eine Belastung war das Loslassen für euch! Ihr wollt geben, aber ihr seid abgeneigt loszulassen. Geliebte, fasst einen Entschluss.
Niemand hat euch zuzuhören. Niemand ist verpflichtet, eure Waren zu kaufen, desgleichen ist er nicht verpflichtet, sie derart einzusetzen, wie ihr es vorgesehen habt. Sie können auf ihnen herumtreten, wenn sie es wollen. Euer Sagen kann nur so weit gehen, oder, vielleicht, überhaupt nirgendwohin.
Niemand ist gezwungen zu etwas, lass sie allein zuhören, dennoch, es mag sein, ihr spürt einen Zwang, darauf zu bestehen, dass sie das tun. Besteht darauf nicht, Geliebte. Lasst los, Geliebte.
In einem gewissen Sinn ist das gesamte Leben eine Vorbereitung zum Loslassen. Es wird ein Klopfen an deiner Tür geben, und dein Leben, so wie du dich nach und nach an es gewöhnt hast, wird von deinem Zugriff fortgezogen, und du musst es loslassen. Vielleicht ist alles am Leben eine Vorbereitung für diesen Moment des Nichtanhaftens. Ja, es ist vonnöten, das Anhaften loszulassen. Geliebte, öffnet eure Hände. Haltet nichts mehr weiter umklammert. Wirklich, was denkt ihr dabei?
Nicht anders, du hinterlässt in der Welt ein Zeichen. Anders kann es nicht sein. Doch niemand braucht das zu wissen. Du brauchst es nicht zu wissen. Du hattest einen Effekt. Gleich, was du bist, gleich, was du getan hast, du hast in der Welt eine Kerbe gemacht. Du hast sie durchmessen, und die Welt ist nicht die gleiche. Ob dir nun Ehre bezeugt wurde oder ob du gar nicht bemerkt wurdest, ob du nun Blumen pflücktest oder auf ihnen herumgetreten bist …. dass du diesen Boden beschritten hast, erbringt den Unterschied. Du verliehst der Welt einen Aspekt, den niemand sonst hat oder verleihen konnte. Du hattest womöglich das Empfinden, du seist bloß ein Tropfen auf dem heißen Stein, indes, du warst ein einschneidender Tropfen. In eben diesem Augenblick jetzt durchmisst du die Welt, und du hinterlässt Fußstapfen. Bemerkt oder nicht bemerkt, du hinterlässt sie.
Ich nehme immer zur Kenntnis, Geliebte. Und Ich segne eure Schritte, so wie Ich euch Tag und Nacht, Nacht und Tag, segne. Meine Geliebten, mit Meinem ganzen Herzen, segne Ich euch.
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HEAVEN #2713 – 29.4.08 – Consider the World
BEDENKT DIE WELT
Könntest du alles in der Welt so haben, wie du es willst, was dann? Wäre in der Wellt alles vollkommen, gemäß dessen, wie du vollkommen definierst, würden dem fortan nicht andere Verlangen auf dem Fuß folgen? Und wieso sollten sie das nicht? Selbstverständlich sollten sie das und werden sie das. Natürlich erstrebt ihr mehr und mehr. Daran ist nichts Falsches. Verlangen ist gut.
Das einzige dabei ist, dass du … dass du es allzu oft, damit du erkennst, wonach du strebst, derart vorstrukturiert hast, dass du zunächst das Falsche zu sehen habest. Ich frage Mich dann und wann, ob du denkst, du kämst zu keiner Einsicht, wonach du streben möchtest, außer, dass du zuallererst die Fehler ausfindig machst. Indes, weswegen nicht nach mehr des Guten von allem, was du bereits hast, streben?
Geliebte, was wäre, wenn ihr bei der Welt keine Macken fändet? Denkt ihr, sie würde auseinander fallen? Denkt ihr, die Welt würde sich selbst, ohne eure Standards, nicht unterhalten?
Ihr seid ein ziemlicher Mix, Geliebte. Womöglich erachtet ihr euch von geringer Bedeutung, obschon, ihr seid von großer Wichtigkeit. Gewiss ist es so, ein Kind von Mir hat einen großen Vorzug, schier aufgrund seiner Geburt. Gewiss ist es so, deine Gedanken sind von Belang und beeinflussen die Welt, in der du lebst. Und doch existiert eine Größere Macht, die die Planeten vor Ort und die Getriebe geölt hält. Demnach, zur selben Zeit, mittlerweile ihr für die Welt all-bedeutsam seid, ist die Welt nicht von euch abhängig. Ihr tragt Verantwortung, ihr seid nachgefragt, und doch seid ihr weder der Anstifter noch der Nachhalter des Lebens. Zur selben Zeit, mittlerweile ihr all-wesentlich für den sachten Lauf des Universum seid, zur selben Zeit, wie die Welt von euch abhängt, tut ihr gut daran, die Vorstellung loszulassen, dass ihr die Welt festzuhalten habt, damit sie gelingt.
Und, somit sage Ich euch, lasst die Zügel für eine Weile schleifen. Geliebte, ringt nicht. Die Welt ist auch für euch dazu da, um zu entspannen. Erachtet die Welt als eine herrliche Badewanne, in die ihr zum Entzücken eures Herzens eintauchen könnt.
Geliebte, Spannung braucht ihr nicht. Ihr braucht Erleichterung und Entspannung. Wisst ihr, dass die Welt glücklicher sein wird, sobald ihr euren Griff auf sie los lasst? Die Welt hat nicht gemäß eurem bewussten Design zu sein. Ihr könnt die Dinge los lassen. Ihr braucht die Welt nicht schwer auf euren Schultern spüren. Ganz entschieden, ihr tragt die Welt, aber, ihr Teuren, ihr könnt sie mit einem einzigen Finger tragen. Euer Ort in der Welt ist nicht so vorgesehen, für euch eine Bürde zu sein. Euch liegt Freude an.
Ihr helft der Welt am meisten, wenn ihr euch in Freude befindet. Ihr müsst die Welt nicht hier- und dorthin ziehen. Ihr könnt sie sein lassen. Ihr könnt Vertrauen in Mich haben, und ihr könnt mehr Vertrauen in euch selbst haben.
Seht die Welt als einen Aufzug an, der nach oben fährt. Ihr müsst den Aufzug nicht nach oben halten. Ihr müsst ihn nicht tragen. Ihr müsst ihn nicht an den Seilen ziehen. Ihr könnt schlicht reingehen, einen Knopf drücken, und mit dem Aufzug hochfahren. Eine Extrabemühung wird nicht abgefordert. Der Aufzug weiß, was zu tun ist, und er wird dich ohne weiteres tragen.
Euch ist es keineswegs mehr nötig, euch in den Aufzug hinein zu drängen, nicht mehr, als es euch nötig ist, eine Neugestaltung zu erzwingen. Betätigt schlicht den Aufzug und fahrt mit ihm hoch. Diese Verantwortlichkeit ist an euch. Genießt die Fahrt. Genießt die Gesellschaft. Und seid froh, dass ihr bis ganz nach oben fahrt.
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HEAVEN #2714 – 30.4.08 – Follow the Arc of the Sun
FOLGE DEM BOGEN DER SONNE
Geliebte, ihr müsst die Vergangenheit nicht bedauern. Bedauern ist das Gleiche wie Sorgen, bloß, dass es sich auf die Vergangenheit bezieht. Gleichfalls ist es nicht nötig, sich um die Zukunft Sorgen zu machen. Auch nicht um die Gegenwart. Für Sich-Sorgen existiert kein Bedarf. Doch wie tief ist die Vorstellung der Sorge eingegraben! Vielleicht hast du sie als ein Erfordernis erachtet, als einen Hauptartikel, als einen treuen Begleiter das Leben hindurch, dass du ohne sie nicht zurecht kommen würdest.
Ich möchte Sich-Sorgen mit einem Dorn in deiner Seite vergleichen. Er geht dir nie aus dem Sinn. Der Dorn der Sorge hält deine Aufmerksamkeit auf sich fest. Es mag sein, du nennst ihn eine kleinere Sorge. Dennoch, brauchst du diesen Dorn, oder einen Splitter davon, wirklich? Du denkst vielleicht, dort, woher der Dorn kommt, liege dein Problem, aber du bist es, der den Dorn in deiner Seite drinlässt. Es bist du, der ihn nicht herauszieht. Dornen müssen beseitigt werden, und das Gleiche gilt für das Sorgen.
Denkt daran, wie es aussehen würde, in einer sorgen-freien Welt zu leben. Denkt daran, wie die Angst ihre Blütenblätter wegzieht. Sie würde nicht mehr länger genährt, und infolgedessen würde sie nicht bleiben. Sie würde fortgehen. Denkt an die Zeit- und Energieaussparungen, die für andere Dinge zur Verfügung stünden. Womit wolltest du dein Leben anfüllen, sobald das Sorgen aus dem Fenster hinaus ist? Und, falls das Sorgen zurückzukehren versuchen sollte und an dem Fenster spähte, warum nicht, du könntest ihm gegenüber einfach die Zunge rausstrecken und wohlgemut deinen Weg nehmen. Du würdest wissen, dem Sorgen schuldest du nichts, und du musst es nicht hereinlassen.
Was würde das Sich-Sorgen, zusätzlich zu der Angst, fortnehmen? Mit ihm würden sich davonmachen … die Beklemmung, die Scheu, die Nervosität, die Depression und die Verzweiflung. Das Sorgen befindet sich mit einer üblen Gruppe in Gesellschaft.
Ist das Sorgen gegangen, so treten die Freude, das Entzücken, der Friede, die Weisheit und der Spaß ein. Sicherlich ist Sorgen kein Spaß.
Ein sorgen-freies Leben würde sich in gleicher Temperatur halten. Ihr bräuchtet keine Decken, um euch warm zu halten. Ihr bräuchtet keine Ventilatoren, um euch zu kühlen. Mit dem Sich-Sorgen durch, wärt ihr von jetztan wohltemperiert. Denkt daran, was das für die Welt bedeutete. Die Welt könnte sich beruhigt nieder lassen. Eine sorgen-freie Welt würde nicht an all die Dinge denken, an die sie gedacht hat. Niemand würde an Krieg denken. Niemand würde denken, Verlust sei möglich. Grenzen wären etwas aus der Vergangenheit. Ohne sich zu sorgen, würdet ihr dann überhaupt die Möglichkeit von Mangel in Betracht ziehen? Die Fülle käme zum Vorschein. Die Liebe würde die Parade anführen.
Lasst uns Heute zu einem Tag der Nicht-Sorgen erklären. Heil dem Befreitsein vom Sich-Sorgen. Heil dem Tanzen auf den Straßen und dem Singen in den Herzen. Heil dem Feiern. Heil dem internationalen Tag des Friedens und der Freude für Alle. Heil den Feiernden. Heil den Ballons. Heil der einen Flagge der Vereinten Welt, und lang möge sie wehen. Heil der Abschaffung des Sich-Sorgens. Heil der Ankunft der standhaften, unumwundenen Liebe. Heil dem Lachen. Der Wolf ist tot. Die Freude wurde ausgerufen.
Was würde es brauchen, um diesen Tag zu einem sorgen-freien Tag zu machen? Für dich bräuchte es allein, zur Sonne zu schauen. Folge dem Bogen der Sonne. Erhebe dich, um ihm nachzukommen. Sei von der Sonne gefesselt. Besteige sie. Fahre auf ihr. Halte sie wie einen Beachball in deinen Armen. Prelle sie. Mache sie zu einem Ozean. Schwimme in das Zentrum der Ozean-Sonne und wisse, dorthin gehörst du. Dort hat dein Herz seine Wohnung. Dort lebst du. Von dort kommst du der Welt zur Hilfe. Das ist deine Tanzfläche. Dort findet die Party der Liebe statt. Dort wird niemand draußen gehalten. Das, Geliebte, ist der Himmel. Dort bin Ich. Wie könnt ihr euch sorgen, mittlerweile Ich BIN?
HEAVEN #2715 – 1.5.2008 – Look Well to Those Who Uplift
SCHAUT GUT AUF DIEJENIGEN, DIE EUCH ERHEBEN
Gott sagte ….
Ich sage dir in jeder Botschaft die Wahrheit über dich und die Wahrheit über Mich. Ich bitte dich immer, Wer du wirklich bist zu sein. Ich sage dir immerzu, authentisch zu sein.
Nun möchte ich dir sagen, für einen Augenblick lang die Wahrheit von dir in jemand anderem zu finden. Gibt es jemanden in deinem Leben, den du bewunderst? Vielleicht jemand, der dein Herz zu neuen Höhen trägt? Jemand, der dich inspiriert? Jemand, der mit dem Leben in einer Weise umgeht, wie du es möchtest? Du weißt, ich rede von mehr als von äußerem Erfolg. Ich rede von jemand, den du bewunderst, von jemand, der einen Dreh hat, das Leben in einer höheren Stimmung tanzen zu lassen, und zu dem du hochschaust.
Gibt es jemand, den du kennst, der dich irgendwie dazu bringt, eine bessere Person sein zu wollen, dann achte auf das, was dich an dieser Person rührt, und dann bilde sie oder ihn nach. Wenn du jemandes Befähigung bewunderst, Meine Gunst weiterzugeben, dann, das ist klar, frage dich: „Was ist an diesem Menschen, das mich dazu bringt, mich zu neuen Höhen heben zu mögen? Was tut er und sagt er, zu dem ich in der Lage sein möchte? Was hat es wirklich mit dieser Person, die ich bewundere, auf sich, was mich zu neuen Höhen hebt? Es ist nicht ihre Kleidung. Nicht ihr Bankkonto. Nicht ihr Gesichtsausdruck. Es ist etwas Größeres als das. Ich sehe, sie würde nicht argumentieren, wo ich das täte. Ich sehe, sie geht nicht auf Angriff, wo ich das täte. Ich sehe, sie löst Situationen auf, und kehrt sie in etwas Liebes. So möchte ich sein.“
Und dann fragst du dich: „Was würde derjenige, den ich bewundere, in dieser Lage tun? Wie würde er da Frieden hineinbringen? Was tut er, was ich kann, um das Leben für alle rund um mich besser zu machen? Was sagt er? Was aus seiner Anmut in der Welt kann ich in mein Leben verbringen? Was aus seiner Anmut kann ich soeben in diese Situation einbringen, der ich gegenüberstehe?“
Geliebte, ihr wisst, Ich ersuche euch nicht, Demjenigen, den ihr bewundert, blindlings zu folgen. Ich ersuche euch nicht, vorzutäuschen, zu sein, was ihr nicht seid. Ich schlage nicht vor … wenn ihr einen Ärger spürt, freundlich zu sein und vorzugeben, ihr wärt es nicht. Ich bitte euch, in Betracht zu nehmen, was ihr anders machen könnt. Ich bitte euch, euch für fähig zu erachten, dasjenige in euer Leben einzuverleiben, was ihr im Leben eines Anderen als gut und heilig anseht. Ich ersuche euch, euer Licht zu scheinen, Geliebte. Euer Licht, nicht dasjenige von jemand anderem. Ich rede hier nicht von Vorspiegelung.
Lasst uns dem ins Auge schauen, ihr habt euer ganzes Leben lang Menschen kopiert. Ihr habt gelernt, was euch gelehrt wurde. Des öfteren geht ihr mit der Gegenwart um, wie jemand anderes mit euch in der Vergangenheit umgegangen ist. Ihr seid verbissen dabei geblieben, so zu reagieren, dass das weder in euch noch im Anderen das Beste herauszubringen vermag. Auf diese Weise, Geliebte, wart ihr nicht authentisch.
Nunmehr bitte Ich euch, mehr Unterscheidungsvermögen einzubringen. Wählt, wessen Schuhe ihr anziehen möchtet. Wählt, das zu werden, was ihr bewundert.
Als Christus über die Erde wandelte, schuf er in Jenen um ihn herum nicht Liebe. Er rührte die Liebe, die bereits in Jenen rund um ihn war. Er tat nichts, als er selbst sein.
Ihr, Geliebte, ihr auf der anderen Hand wart Vortäuschende. Ihr habt euch gegenüber vorgegeben, ihr wärt weniger, als ihr seid. Demnach also, Ich ersuche euch um nichts anders, als ihr selbst zu sein, so wie ihr wahrhaft seid und was ihr womöglich übersehen habt. Ihr könnt den Ton der Welt setzen. Schaut gut auf Jene, die euch in die Höhe erheben, und ihr werdet euch selbst erblicken.
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HEAVEN #2716 – 2.5.08 – The Innocent World
DIE UNSCHULDIGE WELT
Gott sagte ….
Was für eine schöne Begebenheit wird heute erfolgen, schlicht weil dein Herz bei dem Meinen ist? In welche Richtung wird sich die Welt heute drehen, weil du eine Liebenswürdigkeit überreichtest? Welchen Aufbruch wird die Welt heute hervorbringen, da du einen lange gehaltenen Vorwurf los lässt? Für was für Wunder wirst du heute den Grundstein legen? Welches Vorkommnis wird sich heute in neun Jahren zutragen, da du die Erde heute begehst?
Ich möchte euch, Geliebte, gerne fragen, was ist in dieser Welt nicht möglich?
Ich möchte euch fragen, wenn ihr ein Ereignis, das neun Jahre vor euch liegt, beeinflussen könntet, welches würdet ihr wählen? Ich möchte euch sogar fragen, wie viele? Wie viele Entscheide in der Welt möchtest du gerne gewendet wissen? Welche Segnungen bist du begierig, sie der Menschheit zu bescheren?
Falls du heute etwas umgestalten kannst, falls du etwas in neun Jahren umgestalten kannst, was denn könntest du nicht beeinflussen, und wo und wann?
Lasst Uns eine Botschaft aussenden. Vielleicht in einer Flasche, und sie wird den Ozean des Lebens befahren, und sie wird irgendwo anlanden, und man liest sie, und man hört sie, und die Welt wird lächeln.
Geliebte, sogar dann, wenn die Botschaft auf den Weg gebracht wurde und niemand findet sie, wird sie gleichwohl einem Zweck gedient und das erfüllt haben, wozu sie auf den Weg gebracht wurde. Sogar dann, wenn an die Botschaft gedacht und wenn sie nicht wirklich abgeschickt wurde, wird sie immer noch ihren Platz in der Welt finden.
All eure Gedanken sind Botschaften, die zur See hinaus gesendet werden. Wie bedeutsam ihr doch soeben für die Welt seid, und wie bedeutsam die Welt doch ist, dass sie ist! Ihr könnt, Geliebte, sogar die Vergangenheit verändern, so machtvoll seid ihr.
Bestimmt, habt ihr gedacht, ihr wärt hilflos? Wenn ihr, aus irgendwelchen obskuren Gründen, dachtet, ihr wärt hilflos, möchtet ihr freundlicherweise einen neuen Gedanken denken? Was ihr denkt, das breitet ihr über das Universum aus. Was möchtet ihr gerne ausgesandt wissen? Auch dann, wenn nur ein Echo dessen, was ihr ausgesandt habt, zu euch, und nur zu euch, zurückkehrt, wärt ihr dann nicht glücklich? Klar, ich gehe nicht davon aus, dass es für dich möglich sei, der einzige zu sein, der das Echo hört. Jedwede Botschaft, die du gedacht hast, wird durch die Welt widerhallen. Das Timbre von ihr wird empfunden werden. Jemand wird auf sie reagieren. Viele werden auf sie reagieren. Du wirst etwas in Bewegung gesetzt haben.
Geliebte, segnet, und verflucht nicht. Ermutigt, und entmutigt nicht. Herzt, und schreckt nicht ab. Ihr habt eine edle Mission im Leben, Geliebte. Ihr seid es, die den Akkord für die Welt spielen. Die Welt wartet darauf, zu hören, dass ihr auf dem Piano eine Melodie spielt, die sie aufhorchen lässt. Die Welt wartet auf den Klang deiner Stimme. Sie wartet zu hören, welches Lied du singst. Die Welt wartet, mit dem mitzuschwingen, was du ihr sendest.
Die unschuldige Welt wird zu jedwedem Lied, das du singst, schwingen. Wenn du ein Klagelied singst, wird sie Traurigkeit vibrieren. Wenn du ein Liebeslied singst, wird die Welt ein Liebeslied mitsummen. Das ist die Geschichte mit der Welt, bloß, so hast du es dir nicht gedacht. Du hast gedacht, keiner hört dich, keiner lauscht, keiner erwidert. Nun sage Ich dir, dass das gesamte Universum gemäß dessen, was du sendest, zittert oder lächelt. Sende ein Care-Paket.
Es gibt Botschaften, die nicht zum Versenden sind. Zerreiße sie. Hab auf das acht, was du denkst und sprichst, auch zu dir selbst, denn du bist es, der die Trommel für die Welt rührt. Die Welt ist unschuldig. Sie kann nur tun, was du ihr ansagst. Die Welt ist ein Reaktor. Sie reagiert auf dich. Es bist du, der die Sonne zum Scheinen bringt.
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HEAVEN #2717 – 3.5.08 – God Is Not Santa Claus
GOTT IST KEIN NIKOLAUS
Gott sagte ….
Geliebte, Ich bin nicht Nikolaus. Seid nicht der Auffassung, ihr könnt eine Liste erstellen, und Ich werde alles auf eurer Liste anliefern, sogar dann, wenn ihr sehr gut wart? Ich werde euch nicht zu jeder Zeit ein glänzendes rotes Feuerwehrauto oder ein El Dorado geben. Das sind Sachen, die könnt ihr euch selber liefern.
Ich bin kein Geist in einer Flasche, der jeden eurer Grillen erfüllt, der jeden Wunsch gewährt, der euch auf den leisesten Wink gehorcht.
Ich bin kein Zaubertrank, der euren Körper verjüngt.
Auch bin Ich nicht Cupido, der einen Pfeil abschießt und es fertigbringt, dass sich jemand, den du dir aussuchtest, in dich verliebt, weil du das möchtest.
Ich bin kein Wahrsager, auch kein Medium, das euch sagen wird, an welcher Ecke und zu welcher Zeit du deine wahre Liebe treffen wirst, noch, auf welches Pferd du setzen sollst.
Ich bin kein Diätplan, der dich um Zentimeter abnehmen lässt. Ich bin kein plastischer Chirurg, der deine Nase in Ordnung bringt. Ich bin kein Ladenbesitzer, der Werbegeschenke an dich verteilt.
Ich bin Gott.
Weil Ich dich aus Meinem ganzen Herzen liebe, bedeutet nicht, Ich bin hier, um deine Abgaben von Geboten zu erfüllen. Ich bin nicht hier, um dir all das zu geben, was du willst, sobald du es willst. Auch bin Ich nicht hier, um dich von etwas fernzuhalten, was du begehrst. Meine Liebe ist größer als das. Meine Weisheit ist größer als das. In einem einzigen flüchtigen Blick kann Ich alles erblicken.
Es ist nicht so, dass Ich denke: „Hmm, soll Ich heute Joe’s Gebet erhören? Oder morgen oder jemals?“ Das denke Ich nicht. Ich sehe. Ich weiß. Außerdem, Geliebte, Wir, du und Ich, sind über bestimmte Dinge übereingekommen. Du magst das vergessen haben.
Auch sage Ich nicht, dein Leben sei vorherbestimmt. Ich sage, dein Leben ist an dir.
Geliebte, Ich bin nicht hier, um für dich aufzutreten. Ich bin nicht hier, um Tricks auszuführen. Geliebte/r, sei dein eigener Wunder-Arbeiter.
Du bist nicht der Spiele-Direktor, der Mir Hinweise gibt, wann Ich auf die Bühne kommen oder wann Ich sie verlassen soll.
Geliebte, Ich bin nicht der Entscheider in der Welt. Ich überlasse euch eine Menge. Es muss so sein. Ihr seid mit freiem Willen gesegnet.
Seid ihr hungrig, so müsst ihr nicht dauernd darauf warten, dass ein Chef erscheint. Euch muss nicht immer aufgewartet werden. Es hat seinen eigenen Vorzug, dass ihr in die Küche geht und euch eine Mahlzeit bereitet. Ihr könnt das Menü planen. Ihr könnt entscheiden, wie lange ihr die Pasta kochen wollt. Ihr könnt die Sauce eurer Wahl machen. Ihr könnt eure Freunde einladen. Ihr könnt einladen, wen immer ihr wollt. Ihr könnt in euer Leben einladen, was immer ihr wollt.
Ja, Ich bin der Tuer. Ja, es gibt nichts, was Ich nicht tun kann. Zur selben Zeit kann Ich für dich nicht alles tun. Ich setze alles in Bewegung, doch sitze ich nicht da und plane jedes Detail. Ich überlasse euch eine Menge.
Es ist lange her, dass du lerntest, dir die Schuhe zu knüpfen. Und nun lernst du, dein Leben zu leben. Es bist du, der es lebt. Es bist du, der den Weg ebnet. Es bist du, der deine Örtlichkeiten festlegt.
Wir, du und Ich, feilschen nicht. Wir machen keine Handel. Ich verspreche dir Gold, doch das bedeutet nicht, dass Ich es dir aushändige. Selbstverständlich gibt es Manna vom Himmel, doch existieren Zeiten, wann du dich nach ihm einfach hoch hinauf strecken musst.
Dein Leben ist ein Geschenk, das Ich dir gegeben habe. Und nun öffnest du das Geschenk, und nun blätterst du die Seiten um.
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HEAVEN #2718 – 4.5.2008 – What You Surrender
WAS DU ÜBERGIBST
Gott sagte ….
Ich mag der Eine Gott des Universums sein, aber Ich bin nicht exklusiv. Nicht im mindesten! Ganz im Gegenteil. Ich bin all-inclusive. Ich schare alle in Meine Arme. Ich heiße alle in Meinem Herzen willkommen. Ihr, ihr Botschafter von Mir auf der Erde, sortiert aus und verwerft. Ihr stellt Etliche Meiner Kinder an die erste Stelle, und Etliche an die letzte. Ihr bringt euch dazu, dass ihr Schlange und in einer Reihe steht. Ich nie. Ich biete jedem neben Mir einen Sitz.
Wirst du Mir glauben, wenn Ich dir sage, dass Ich Christus nicht mehr anbot als dir? Christus hörte Mich und nahm an. Er trat in Meine Beschäftigung ein. Ich offeriere euch alles. Ich offeriere euch euch selbst.
Einige Meiner Kinder haben das eine Talent, das ist sicher, ein anderes Kind ein anderes Talent, alle freilich haben Talente. Alle sind auf die Erde gesandt worden, um Mich in der Weise zu repräsentieren, die für sie natürlich ist. Ich stecke keine quadratischen Pfähle in runde Löcher. Ich erbete von euch nicht genau das gleiche wie von jenem, den ihr als Christus kennt. Ich bitte niemanden, Christus zu sein. Ich sage zu jedem: „Du bist Christus. Du bist der Sohn Meines Herzens, eben so wie Christus. Ich habe Christus nicht herausgehoben. Christus hob sich selbst heraus.“
Ich sage euch nicht, wie Christus auszusehen. Ich sage euch nicht, euch so zu kleiden wie er. Ich sage euch nicht, vorzugeben, er zu sein. Ich sage euch, dass ihr Christus seid, indes habt ihr das noch nicht erfasst. Ich sage euch, dass ihr euch fehlbeurteilt habt. Christus beurteilte sich überhaupt nicht, so wie auch niemanden sonst. Er verstand, dass es ihm anliegt, auf der Erde zu wandeln und die Saaten der Liebe, des Verstehens und der Akzeptanz auszubringen. Er verstand, dass es ihm oblag, Mein Licht mit allen zu teilen. Um das zu tun, folgte er keinen Gesetzen. Er folgte seinem Herzen, das in völliger Ergebenheit zu Mir stand.
Er stieß niemanden beiseite. Leprakranke und Prostituierte waren für ihn nicht weniger, als sie es für Mich sind. Er setzte einen Fuß vor den anderen, und er wuchs, um das Große Wesen zu sein, das er war. Das ist bei all den Großen der Fall. Sie kamen nicht in dem Bewusstseinszustand auf die Erde, in dem sie die Erde verließen. So wie du, wuchsen die Großen aus kleinen Eicheln heran.
Jeder in der Welt hat seinen Platz in der Sonne.
Die Großen gaben, was Mein zu geben war. Ihr glaubt immer noch an den Status. Ihr glaubt immer noch an die Hierarchie. Ihr glaubt immer noch an das Ego. Ich kann auf euch warten. Ich warte auf euch, Geliebte, dass ihr euch übergebt.
Selbstverständlich ist das überhaupt kein Übergeben, außer ihr bezeichnet das Annehmen von Reichtümern als Übergabe, außer ihr bezeichnet das Annehmen von Liebe und Weisheit und von allem und jedem als Übergabe. Sofern ihr das Bejahen Meiner Liebe, das Bejahen von allem davon als Übergabe benennt, nun, dann, bitte Ich euch, euch zu übergeben. Ich bitte euch, das Ego zu übergeben. Ihr braucht es für gar nichts mehr, außer als billiges Schmuckstück, das von eurem Rückspiegel im Auto herunterbaumelt. Wenn ihr das Teilen Meines Lichts als Übergabe bezeichnet, dann bitte übergebt euch Meinem Licht und liefert es rasch an alle anderen aus. Wenn ihr Übergeben als Freude und Glück begreift, dann übergebt euch auf jeden Fall. Wenn ihr das Aufgeben von Schmerz, Widerstand, Verschlimmerung, von Stimmungen und von Negativität als Übergabe bezeichnet, dann gebt sie alle auf und übergebt es.
Wenn ihr Leben in Eintracht, unter dem Verlust von Disharmonie und flatternden Nerven, als Hingabe erachtet, dann beeilt euch und ergebt euch. Wenn ihr das Beenden von Irrtum und das Akzeptieren der Wahrheit als Übergabe betrachtet, dann nichts wie zu. Wenn ihr als Übergabe betrachtet, euer Herz in das Meinige zu platzieren, dann, ja dann, übergebt euch. Übergebt euer Herz an Mich, Geliebte, und Ich nehme euer Herz freundlich als einen unbegrenzten Schatz an, der in Meinem Herzen für alle Welt, dass sie mit ihm vertraut werde, verwahrt wird.
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HEAVEN #2719 – 5.5.2008 – The Playground of the Universe
DER SPIELPLATZ DES HIMMELS
Gott sagte ….
Ihr seid hier, um die Welt zu entwaffnen; um sie zu entwaffnen anhand dessen, wie ihr die Welt euch selbst und Anderen gegenüber zur Schau stellt, und wie ihr die Welt sich selbst gegenüber zur Schau stellt. Erachtet euch der Welt gegenüber nicht als überlegen. Hattet ihr nicht derartige Gedanken? Die Welt tritt gemäß eurer Meinung über sie zum Vorschein.
Ich möchte euch bitten, damit aufzuhören, die Welt für fehlerhaft zu finden, damit aufzuhören, euch oder sonst jemandem gegenüber ihre Defekte herauszustellen. Segnet die Welt, denn sie ist eure Schöpfung. Die Welt ist so, wie ihr sie seht, dass sie sei. Geht mit der Welt um, wie ihr mit einem Schößling in eurem Vorgarten umgehen würdet. Ihr würdet nicht zu ihm sagen, er sei dürr und schlaksig. Ihr würdet ihm nicht erzählen, er müsse sich sputen, er müsse schneller wachsen und neue Blätter austreiben. Ihr würdet zu dem Baum nicht sagen: „Was denkst du denn, was du tust? Wach auf. Ich habe dir gesagt, dich zu verbessern. Ich habe dir gesagt, dich zu reformieren. Ich habe dir gesagt, diesen oder jenen Ast los zu werden. Wann wirst du erwachsen? Wann werden deine Zweige blühen?“
Ihr würdet den Baum nicht schelten, weil ihr ihn nicht gewässert habt. Wessen Welt ist das?
Es obliegt euch, die Welt zu schützen und zu nähren. An der Welt Fehler finden nährt sie nicht. Offen gesagt, Geliebte, die Welt hatte genug Kritiken, und vielleicht nicht genug Wertschätzung, eben so wie ihr. Kannst du es in deinem Herzen auffinden, die Welt und die Menschen in ihr zu segnen? Natürlich möchtet ihr eine Welt mit froher Mär. Geliebte, seid das, was ihr erstrebt, dass es die Welt sei. Ihr wollt, dass die Welt mehr vergebend ist. Ihr wollt, dass die Welt großherziger ist. Ihr wollt, dass die Welt im Frieden ist.
Ihr Teuren, was möchtet ihr gerne der Welt überreichen? Gebt sodann mehr davon. Gebt der Welt zum wenigsten eine Pause. Gebt ihr ein bisschen Urlaub von euren Einschätzungen, was sie betrifft.
Mitunter scheint es so, dass ihr die Welt gerne zu einem Schurken machen möchtet, so ähnlich wie einen Angestellten, der nicht genug Leistung erbracht hat, wie einen Beschäftigten, der nicht lernen will, wie einen Beschäftigten, der die Profitmarge nicht schafft, die du ihm angesagt hast, wie einen Beschäftigten, der im Job nachlässt, wie einen Beschäftigten, der es besser wissen sollte, aber dem nicht nachkommt, wie einen Beschäftigten, der nicht laut deinen Spezifizierungen auftritt. Einzig, du hast vergessen, dass die Welt dein Arbeitgeber ist, und dass du der Beschäftigte bei der Welt bist.
Geliebte, die Welt ist unschuldig. Schaut, dass ihr der Welt keine Vorwürfe macht. Die Welt hat in ihrem ganzen Glanz sich selbst euch dargereicht. Sie hat euch ersucht, euch zu dienen. Sie hat euch Hügel und Täler, Ozeane und Berge gegeben. Sie hat euch darin einen Ort verschafft. Werdet ihr ihn in eurem Herzen finden, um die Welt zu lieben, zum wenigsten, sie zu mögen, zum wenigsten, an sie die bei euch eingegangenen Vorteile aus den Zweifeln abzugeben?
Ihr mögt das Gefühl haben, euch von der Welt eine Menge gefallen lassen zu haben. Vielleicht ist es so, dass sich die Welt von euch eine Menge gefallen lassen hat. Die Welt hat sich euch verteidigungslos dargeboten, und ihr habt euren Mund an ihr in missfälliger Weise angesetzt. Ihr wolltet, dass die Welt euch Trost spendet. Ihr wolltet, dass euch die Welt ein Exempel statuiert. Ihr wolltet, dass die Welt euch erhebt. An wem, Geliebte, ist es, die Welt hochzuheben? Wem steht es gut zu, auf die Welt anzustoßen? Wem obliegt es, ihr ein oder zwei freundliche Worte zu geben?
Wem liegt es an, in der Welt umherzugehen und ihre Schönheit wertzuschätzen?
Ihr sitzt in den Ästen eines Baumes und dankt ihm nicht.
Die Welt hält euch hoch. Sie bietet sich selbst euch dar. Sie bietet einen Spielplatz dar, auf dem ihr spielen könnt, einen Spielplatz, wo alles möglich ist, wo ihr möglich seid.
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HEAVEN #2720 – 6.5.08 – To Be a Wave of the Ocean
EINE WELLE DES OZEANS SEIN
Gott sagte …
Beklage nicht die Vergangenheit. Alle Vergangenheit ist auf dem Wege, vergessen zu werden, Geliebte. Aufsummierungen von Historie mögen eine Zeit lang währen, dennoch erinnert sich die Welt nicht aller Menschen, die sie durchmessen haben. Du und all deine lieben Angehörigen werden vergessen werden. Ich weiß, das macht euch traurig, aber, schaut, all dies, was ihr vom Leben kennt, ist nur eine Welle des Ozeans. Verlust existiert nicht. Eine Welle war, und nun ist sie fort. Jetzt gibt es andere Wellen. Der Ozean ist immerfort, die Wellen allerdings nicht. Eine Welle ist schier eine Welle, und doch ist jede Welle der Ozean selbst. Wellen kehren schlicht zu dem Ozean zurück, woher sie kamen. Sie sind nie fortgegangen, und doch kehren sie zurück.
Was gibt es zu beklagen? Ich weiß, ihr mögt den Gedanken nicht, dass eine imaginäre Zeit kommen wird, wann niemand sich eurer Grübchen entsinnen wird. Alles über dich, deine Worte, deine Gedanken, deine Taten, dein Lächeln, all die Vorkommnisse in deinem Leben werden vergessen sein. Das Liebevolle und das nicht Liebevolle werden fortgetrieben sein. Du wirst nicht einmal ein Gedächtnisteil sein. Du bist eine Welle des Lebens, und Wellen gehen weiter.
Kannst du dir eine Welle vorstellen, die sich über sich selbst oder die sich über eine andere Welle beklagt? Wellen sind Wellen, und Wellen gehen rauf und gehen runter. Das ist die Natur der Wellen. Keine Welle hat Einwände, dass diese bestimmte Gestalt sich in den Ozean hinein wieder auflöst. Eine Welle verliert sich, um sich selbst wiederzufinden. Eine Welle denkt nicht an das, was sie gewohnt war. Sie erinnert sich nicht daran, als sie eine Dünung nahe der Küste war. Sie zählt ihre Medaillen nicht. Sie zählt ihre Nöte nicht. Sie hat keine Nöte. Eure Nöte existieren genauso nicht, außer aus einem Blickwinkel eures geschäftigen Geistes heraus.
Ihr könntet genauso gut damit anfangen, jetzt die Vergangenheit gehen zu lassen. Ihr könnt sie nicht aufbewahren, und aus welchem vorgestellten Grund wolltet ihr das? Köstlich oder schmerzlich, sie ist nur die Vergangenheit. Sie ist ein Nichts. Oh, ja, ihr dachtet, einmal sei sie großartig gewesen, oder einmal entsetzlich, doch war sie nie überhaupt etwas. Die Vergangenheit kann jedenfalls nicht festgehalten werden, egal, wie sehr du es versuchst.
Sieh, wie flexibel und geschmeidig eine Welle ist. Und sieh dir die Kraft an, die eine Welle hat. Es ist nur eine Welle, und doch hat sie die Kraft des Ozeans. Einen Augenblick lang hat eine Welle eine Identität. Eine Welle ist nicht ihrer dahineilenden Identität verhaftet. Eine Welle neigt und wendet sich. Sie möchte keine Schachtel mit steifen Seiten sein. Oh, nein, eine Welle möchte schwimmen. Sie möchte eine Welle des Ozeans sein, der schwimmt.
Für eine Welle bedarf es keiner Anstrengung zu schwimmen. Eine Welle mag machtvoll sein, und doch ist ihre flüssige Bewegung anstrengungslos. Eine Welle bietet den Gezeiten keinen Widerstand. Sie ist Teil der
Gezeiten und doch nicht in den Gezeiten. Wieso, eine Welle ist mit nichts verhaftet. Sie ist weder dem verhaftet, wie hoch sie geht, noch dem, wie tief sie geht. Eine Welle hat es immer gut, in welchem Zustand auch sie sich gerade befindet.
Welche Begrenzungen hat eine Welle? Groß oder klein, eine Welle ist grenzenlos.
Wir können sagen, eine Welle ist um Vieles größer als sie erscheint. Wellen denken über sich nicht als klein oder groß. Wellen sind mit sich in jedweder Größe und wo immer sie sind, glücklich. Beim Anlanden an die Küste, sie sind glücklich. Im Zentrum des Ozeans, sie sind glücklich. Wellen sind glücklich, Wellen zu sein und zu hüpfen und zu spielen. Was gibt es für eine Welle, mit dem sie nicht glücklich ist? Sie können einzig glücklich sein, weil sie nicht festhalten. Sie lassen los. Sie sind frei, und deswegen sind sie glücklich.
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HEAVEN #2721 – 7.5.08 – Immersed in God
IN GOTT EINGETAUCHT
Gott sagte ….
Was Ich einem sage, sage Ich allen. Was Ich allen sage, sage Ich auch dir. Welche Liebe auch immer Ich zu einem zum Ausdruck bringe, Ich bringe sie allen gegenüber zum Ausdruck. Welche Liebe auch immer Ich allen gegenüber zum Ausdruck bringe, Ich bringe sie dir gegenüber zum Ausdruck. Du im Plural und du im Singular sind das Objekt Meiner Worte und Meiner Liebe. Ich halte niemanden für Mich selbst, und dennoch gebe Ich Mich völlig an Mich Selbst, denn Ich bin in dir. Das hast du bereits gehört.
Sei es, du glaubst, dass Ich Gott bin, oder du glaubst, dass Ich es nicht bin, sei es, du glaubst gar an Meine Existenz, schau auf dein Herz und die Wahrheit dessen, was Ich sage. Auch dann, wenn du nur einen flüchtigen Blick auf einen winzigen Funken dessen, was Ich sage, erhaschst, hast du ihn zu sehen bekommen, hast du ihn erblickt, hast du ihn gefühlt. Und falls du nicht siehst, bist du nichtsdestotrotz durch den Einen gesegnet, Der vertraut damit ist, in der Synchronizität der Liebe zu segnen.
Wenn ich dir auf den Kopf tippe, habe Ich dir auf den Kopf getippt. Es ist für dich wundervoll zu wissen, dass Ich dich angetippt habe, gleichwohl, ob du es merkst oder nicht merkst, Ich habe dich angetippt. Ich stoße dich nicht Meinetwegen an den Kopf. Mein Gedanke lautet nicht: „Was wird Mir heute ein gutes Gefühl geben?“
Wann, denkst du, war es das letzte Mal, dass Ich etwas tat, um Mich zu erfreuen, so, als gäbe es einen ungefälligen Teil von Mir, der getröstet werden müsste? Also, aus einem bestimmten Blickwinkel heraus stimmt das, da du ein Teil von Mir bist, und weil Ich möchte, dass du erfreut bist. Es ist Mir eine Freude, wenn du lächelst, indessen bin Ich Freude, ob du lächelst oder nicht.
Sind dies soeben Meine Worte an dich? Ich frage dich nicht, was du denkst, da das, was du denkst, eine sich schlängelnde Straße ist. Ich frage dich, was du fühlst. Was fühlst du, während du diese Worte über dich spülen lässt? Ich möchte dir sagen, diese Worte stammen von Mir, und sind dir zu deinem Wohl-Befinden überreicht. Denkst du, Ich gab sie für Mich? Stellst du dir womöglich einen einzelnen Moment lang vor, dass Ich deine Liebe zu ihnen brauche? Selbstverständlich macht es Mir einen Unterschied, dass du Meine Worte liest, da du nunmehr, mit einem geöffneten Herzen, weißt, dass du gesegnet worden bist. Ja, Ich möchte, dass du Meine Segnungen entgegen nimmst. Ich kann nicht anders. Der Schrei aus Meinen Herzen lautet: „Nimm Mich entgegen. Nimm Meine Liebe in Empfang, damit du sie hast, und damit du sie hast, um sie für Mich weiterzureichen. Sei Mir vertraut. Kenne Mich, damit dein Herz erblüht. Du bist die Frucht Meines Weinstocks, und der Frucht Meines Weinstocks liegt es an, zu gedeihen, und, jetzt in diesem Moment der Ewigkeit zu gedeihen.“
Die Frage, die Ich stelle, lautet: Wie viel Meiner Liebe wirst du annehmen? Wie viel Meiner Liebe wirst du deinem Herzen stattgeben, sie in sich aufzunehmen? Bei Mir geht es um Liebe, und um nichts als Liebe, und Meine Liebe ist für dich. Für wen sonst könnte Ich sein als für dich?
Was Ich brauche, Geliebte? Ganz bestimmt nicht eure Billigung. Ich, Der ICH BIN, Ich, Der Ich Alles Bin, was wohl kann Ich für erforderlich halten, außer, dass du Mich erkennst, sodass du demnach dein eigenes Herz erkennst? Es bist du, der deine Liebe für Alles Was Ist vonnöten hat. Ohne das bist du beraubt und bar, und du versteckst dein Beraubtsein auf vielfältige Weise.
Errichte Mir in deinem Herzen eine Kirche. Errichte in deinem Herzen eine riesige Kirche, wo Ich immer bin, ob du es weißt, oder nicht.
Wisse, dass auf alles acht gegeben wird. Wisse, dass auf dich acht gegeben wird, und dass Ich für dich bin, und, dass Alles gut ist, wo auch immer Ich bin, und, dass Ich in deinem Herzen bin.
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HEAVEN #2722 – 8.5.2008 – An Inn by the Wayside
EIN GASTHOF AM WEGE
Gott sprach …
Unter der Sonne gibt es nichts Neues, und alles ist neu unter der Sonne. In einem bestimmten Sinne sind Ewigkeit und Unendlichkeit eine ebene Fläche, der gleiche Widerhall des Lebens im Nu seiner selbst, und dennoch sind die Ewigkeit und die Unendlichkeit immerzu neu, so wie der Ozean, der sich einrollt und aufrollt, der sich selbst enthüllt, der tanzt, wie er wäre. Der Ozean ist stets stets, und dennoch ist seine Bewegung großartig.
Und somit seid ihr darin hoch gelobt, wiederzuerkennen, dass ihr neu geboren seid und nie in der Vergangenheit wart. Die glorifizierte Allmächtige Vergangenheit, an die du dich klammerst, war ein stiller Schuss, und sie enthüllt nichts mehr als etwas, was unterstellt wurde, sie enthüllt nichts mehr als einen für einen Moment lang kristallisierten Gedanken, auf den du dich in der Vergangenheitsform als Die Vergangenheit in Beziehung setzt, so als wäre die Vergangenheit etwas Heiliges. Der Kameraverschluss stoppte mitten im Strom, und das bezeichnest du als die wieder ins Bewusstsein gerufene Vergangenheit, und nennst sie derart, unterdessen sie alldieweil nichts mehr als ein Schnappschuss war, aufgenommen, damit du irgendwie unsterblich wirst!
Gezwungenermaßen ist die Vergangenheit ein Blickfang. Sie war ein Gasthof unterwegs, wo du eine Nacht verbrachtest. Du hattest Träume und nanntest sie Vergangenheit. Du meinst, du solltest nicht vergesslich sein. Du denkst, du solltest die Vergangenheit wie so manches Gepäck mit dir herum tragen, so, also ob die Vergangenheit, je mehr du von ihr aufgehäuft habest, desto mehr zugänglich, desto mehr von Wert sei, oder, als ob sie vielleicht je früher, desto dynamischer sei. Du weist einen derartigen Widerstand aus, die Vergangenheit zu überflügeln, so, als wäre sie etwas, um zu überflügeln. Du findest es schwer zu glauben, dass die Vergangenheit nicht existierte, und doch weißt du, dass jeder Augenblick ein dahinschwindender Augenblick ist. Geliebte, wie kann die Vergangenheit existieren, indessen sie sich vor euren wirklichen Augen wandelt? Was macht die Vergangenheit derart prominent, dass ihr sie zu etwas Permanentem macht?
In der relativen Welt existiert keine Permanenz. Geliebte, habt ihr das nicht bereits entdeckt?
Demnach, Meine Teuren, wieso denkt ihr, ihr müsstet auf die Vergangenheit aufschließen, so, als ob sie vor euch läge und als ob ihr auf sie zu rennen würdet? Ihr wisst etwas Besseres als rückwärts zu gehen. Ihr überreicht euch öfters die Vergangenheit, und eine umgekehrte Version der Zukunft dazuhin. Ihr schaut hinter jeden Baum. Ihr stellt euch vor, wie der Wald vor euch aussieht, und ihr zählt die Bäume des künftigen Horizonts.
Das Einzige, was echt ist, ist die Ewigkeit und ihre Partnerin Unendlichkeit, denn sie bilden den Rahmen für das, was ihr Leben nennt. Es ist so wie … du hast einen schönen Diamantring. Er steckt auf deinem Finger. Doch du untersuchst die Metallfassung näher, mit der der Diamant eingefasst ist. Du forschst und forschst dasjenige aus, was den Diamanten umgibt. Du vergaßt die Strahlkraft des Diamanten, derart hingerissen bist du, unterdessen der Ring um deinen Finger geflochten ist. Wo ist die Vergangenheit lokalisiert? Sie ist nirgendwo verortet, allerdings hältst du sie in deinem Geist und belagerst dein Herz damit.
Allzuoft wird die ins Gedächtnis zurückgerufene, ausgedachte Vergangenheit zu einem Messer in deinem Herzen. Geliebte, die Vergangenheit ist Fiktion. Die Vergangenheit ist weder Menschenfresser, noch eure geheiligte Mutter. Sie ist etwas, von dem ihr euch wegbewegen müsst. Sie ist nicht zum Verehren, nicht zum Umschwärmen, sie ist nicht etwas, was es an jeder Stelle durchzuforsten gilt, und dies, als würdet ihr erwägen, sie zum Verkauf anzubieten.
Der Ozean zählt seine Wellen nicht. Er führt keine Aufzeichnung davon, wie eine Welle einen Augenblick zuvor aussah. Man könnte sagen, der Ozean ist die Summe seiner Teile, doch Ich sage euch, es gibt keine Teile. Es gibt nur die Ganzheit des Ozeans.
In eurer Affäre mit der Vergangenheit ist es so, als nähmt ihr einen Kartenstapel und würdet jede Karte umdrehen, und, als hättet ihr einen dieser Verstande, der in der Lage ist, ohne zu schauen aus der Hand heraus zu spielen, so, als wäre es vorgesehen, in einem Dunst eingeschlossen zu sein, den ihr Leben nennt.
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HEAVEN #2723 – 9.5.08 – Lend God Your Heart
BORGE GOTT DEIN HERZ
Gott sprach ….
Leg das beiseite, was du gerade tust, und borge Mir dein Herz. All deine drängenden Angelegenheiten werden auf dich warten können. Sie werden durchhalten, bis du Meine Liebe in dein Herz sickern ließt. Die Welt hält für dich nicht an, und dennoch wartet sie. Sie wird da sein, unterdessen du Meine überwältigende Liebe für dich eingesogen hast. Es ist wahrscheinlich, dass du einen Augenblick lang von dem Wirrwarr der Welt einhalten musst, um Meine überbordende Liebe zu erkennen.
Sobald du dem Schlag Meines Herzens lauschst, reorganisierst du deine DNA. Für einige Momente bist du auf Pause, damit Ich Meine Arbeit tun kann, sofern du dich Lieben Arbeiten nennen kannst! Für Mich ist es das Leichteste in der Welt, dich zu lieben und dich mit all Meinem Herzen zu lieben und dich genau so zu lieben, wie du bist. Nichts muss dir hinzugefügt werden außer Meine Liebe, und da ist nichts wegzunehmen, außer deiner Aufmerksamkeit, die derart leicht anderswo hindriftet.
Lass das Hören von Mir und das Vertrautsein mit Meinem Herzen deine Erholung, deine Rekreation sein, denn Ich, Ich erschaffe dich nicht neu, sondern steuere dich zu dem wahren Bild deiner selbst. Deine DNA wird folgen. Sie hat keine Wahl.
Es ist nicht so, dass du, auch nicht Ich, sich daran machen, deine DNA umzugestalten. Daran musst du nicht denken. Alles, was es dir zu tun gilt, ist, Meine Liebe zu fühlen. Ich werde es alles in dem Sinne tun, dass dein Gewahrsein Meiner Liebe für dich es alles tun wird. Ich tue nichts, außer dem, was Ich immer tue, was dich lieben und dich lieben und dich lieben ist. Hattest du etwa die Idee, dass ich dich weniger liebe als eine Blüte an einem Baum?
Ich liebe Mich Selbst, und infolgedessen bin ich verpflichtet, dich zu lieben. Nicht wirklich verpflichtet, und gleichwohl, Ich wollte es nicht irgend anders haben. Du kennst es, wie es ist, verliebt zu sein. Das gibt dir einen flüchtigen Einblick in das, was du für Mich bist. Ich kann nicht anders, Geliebte, Ich liebe euch zutiefst mit aller Kraft meiner Schöpfung, die durch Meine Liebe zu euch heranwallt. Denkt ihr etwa, dass Ich, wenn ein Haar bei euch nicht so richtig liegt, etwas einzuwenden habe? Wieso, Ich sehe es nicht einmal.
Was immer ihr als einen Makel oder als eine Unzulänglichkeit anseht, könnt ihr aus dem Fenster werfen. Seid auf eines zulaufend, auf Mich zulaufend, und nicht auf eure wahrgenommenen Macken. So wie ihr euch selbst fehlwahrnehmt, so nehmt ihr Mich fehlwahr. Geliebte, macht das nicht. Macht euch nie wieder in irgendeiner Weise nieder, in keiner Weise. Darin wart ihr gut, und jetzt bitte Ich euch, besser zu sein im Lieben eurer selbst. Liebt euch selbst für Mich. Es ist bedeutsam für Mich, wie ihr euch über euch fühlt. Ich kenne die Wichtigkeit dessen. Es ist all-bedeutsam. Sobald du dich mehr als das Ego liebst, kannst du mit voller Kraft voraus vorankommen.
Bis du dich selbst völlig lieben kannst, liebe Mich, Der dein Selbst ist.
Liebe Mich in aller Hemmungslosigkeit. Liebe Mich, und du wirst dich besser kennen lernen. Erkenne Mich und erkenne dich. Geliebte, Ich bin nicht euer Aufpasshund. Ich sitze nicht auf eurer Schulter und weise auf das hin, was ihr verbessern könnt. Ich denke nicht in solchen kleinen Abteilen. Wie kann Ich? Ich erblicke die Wahrheit von euch, welche die Wahrheit Meiner Selbst ist, welche die Ganzheit ist.
Ich zerstiebe weder Meine Gedanken noch Meine Liebe. Meine Liebe ist überall, allerdings ist sie nicht verstreut.
Haltet etliches eures Augenmerks auf Mich gerichtet, Geliebte, damit ihr all Meine Liebe für euch erkennen könnt, damit ihr vertraut werden könnt, wie vollständig ihr in Mein äußerstes Sein einverleibt seid, das Wir, Geliebte, miteinander teilen, das Wir miteinander teilen.
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HEAVEN #2724 – 10.5.08 – Walking into the Ozean
HINEINGEHEN IN DEN OZEAN
Gott sprach …
Du denkst womöglich, es gebe Schritte hin zum Leben, und dass du dich erinnern müssest, was ein Himmelsbrief sagte, dass du Meinen Worten wie Instruktionen zu folgen habest. Während du Himmelsbriefe liest, gehen Meine Gedanken in deine DNA ein; eigentlich, Meine Gedanken sind bereits in deiner DNA, und Meine Worte regen die Erinnerung an. Deine DNA läuft ständig rund. Deine DNA ist wie eine Zum-Versenden-Notiz, die dich darauf hinweist, dass du dich nicht zu erinnern brauchst. Erinnern ist Festhalten, und an dir ist es, los zu lassen. Du musst nicht erinnern, was Ich sage. Ich werde es für dich im Gedächtnis behalten.
Du bist in Meinem Bild gemacht. Ich muss keinen Körper haben, außer in dir. Ich erschuf dich aus Meinem Herzen und Meiner Seele, und erhalte dich in einem physischen Körper aufrecht, der eine Impression von Mir, ein Bild von Mir trägt. Die Wahrheit von dir kann nicht befleckt werden, indes, die physische DNA von dir kann befleckt werden, sie wurde befleckt, muss es aber nicht. Beuge dich in Meine Worte, und deine physische DNA, die spiritueller ist, als du dir vorstellen kannst, stellt sich wieder in ihrer ursprünglichen Form her. Sie löst die Knicke auf.
Es gibt nichts Falsches an deiner DNA, außer dass Gedanken und Fehlwahrnehmungen sie verschoben haben. Jeder Gedanke, den du hast, implodiert in deine DNA und in die DNA Anderer hinein. Und die Gedanken deiner Vorfahren und die Gedanken in der gegenwärtigen Welt werden auf dich weitergeleitet. Doch mach dir darüber keine Sorgen. Nun ist es an dir, die Verantwortung für deine DNA, und für all jene, die dir folgen, zu übernehmen. Es gibt keinen Partikel der Welt – Vergangenes, Gegenwärtiges, Künftiges -, den du nicht beeinflusst. Du stärkst und du schwächst, gemäß der Faser und der Resonanz deines Herzens.
Du kannst Krankheit, Krieg und alles, was du nicht willst, vom Antlitz der Erde tilgen. Eine Krankheit, die jemand hat, ist vielleicht diejenige eines anderen, und dennoch schwang derjenige mit ihr und machte sie sich zueigen.
Als Christus auf der Erde in menschlicher Form wandelte, spiegelte er die Liebe in seinem Herzen wider, und auf diese Weise heilte er. Der Nachhall seiner DNA, sozusagen, brachte die DNA Anderer zum Mitschwingen. Seine Stärke war derart groß, dass er auf die Schwingung von niemandem nachhallte, außer auf diejenige von Mir, die er ganz in seinem Herzen aufbewahrt und in seine DNA hinein reflektiert hatte. Er hatte nichts zu tun, außer auf der Erde zu wandeln und das Seinswesen zu sein, das er war.
Alles wird automatisch ausgesandt und in Empfang genommen. Auf der Ebene kann es keine Entstellungen geben. Woimmer du bist, unbesehen dessen, wie gut du dich wohl auf der Oberfläche einbringst, dein Bewusstsein enthüllt sich selbst.
Du kannst deine DNA in ihren rechtmäßigen Zustand zurücksetzen, nicht per Bemühen, sondern per Gewahrsein. Und was ist Gewahrsein anderes außer Verantwortung-Übernehmen für das gesamte Universum? Das Universum, Geliebte, ist von eurer Fertigung.
Bevor du schuldgeschüttelt wirst, entsinne dich dessen, das, was du zu tun hast, ist, den Mantel der Vergangenheit abwerfen, und das meint Schuld. Deine Taufe wird statthaben, sobald du die Vergangenheit hinter dir lässt und aus ihr fortgehst, ohne Bande an dein Wahres Selbst gebunden. Schuld wird nicht du. Liebe wird du.
Und, sofern du nicht immer Liebe in deinem Herzen finden kannst, zieh dich sodann von dem zurück, was weniger als Liebe ist. Obschon Gedanken kommen mögen, Worte müssen es nicht. Du bist für deine Gedanken und deine Worte verantwortlich. Lass ungestüme Worte leise sein. Und sobald du Ärgergedanken hast, geh los und hol dir im Ozean Meiner Liebe einen Tunken.
Geliebte, kommt zu Mir zurück. Kommt zu Mir zurück. Kommt zu Mir. Bettet Meine Liebe für euch und eure Liebe für Mich in eurem Herzen. Fühlt sie. Sie wird in eure DNA übermittelt werden.
Mein Vorschlag hier ist, dass du dich aus der kleinen Welt, in der du lebtest, erhebst, und dass du deinen rechtmäßigen Ort als ein Führer der Menschheit einnimmst. Auch dann, wenn du im Krankenhausbett liegst, kannst du ein Führer der Menschheit sein. Auch als Gefängnisinsasse kannst du das. Auch als Führer eines Landes kannst du das. Du kannst sein, was immer du zu sein wählst. Ich schlage vor, du wählst, und so soll es sein, alles ausgehend von deinem Bild deiner selbst, mit einer nicht aufbewahrten Vergangenheit, und du, der du in den Ozean hinein gehst.
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HEAVEN #2725 – 11.5.2008 – Something Missing
ETWAS FEHLT
Gott sprach ….
Wenn du siehst, dass etwas fehlt, so fülle es. Wenn du siehst, dass etwas in deinem Leben verkehrt ist, so setze es instand.
Lasst Mich das klarstellen, Ich spreche nicht davon, Andere zu berichtigen. Wäre dies erfolgreich, dann gäbe es mittlerweile nichts mehr zu korrigieren.
Sobald du eine Lage erkennst, wo Liebe fehlt, dann fülle sie mit Liebe. Auch wenn du dreitausend Meilen entfernt bist, fülle die Situation mit Liebe.
Auch wenn du in einem Gerichtssaal sitzt und dort ist Hass zu verzeichnen, kannst du dich Meiner entsinnen und Unsere Liebe in den Gerichtssaal destillieren, Unsere Liebe, die deine und die Meine. Daraus musst du keine Show machen. Du gibst schlicht der Liebe in dem Gerichtssaal statt. Du überträgst Liebe an den Richter, ob er nun fair ist oder nicht. Du überträgst Liebe an die Staatsanwälte, unbesehens deiner Meinung. Du liebst den Verteidiger, und du liebst den Ankläger desgleichen. Du liebst die Jury, und du liebst jeden im Raum. Liebe dich selbst, während du zugegen bist.
Gar dann, wenn du fälschlicherweise angeklagt bist, liebe deine Ankläger. Dazu bist du in der Lage.
Sofern du das Unrecht in der Welt ausräumen möchtest, gibt es nur einen Weg, und der heißt für dich, der Weg zu werden, dieser schlichte Weg, deine Feinde zu lieben, den Unwissenden zu lieben, den Dummkopf zu lieben, jene zu lieben, die du als Missetäter angesehen hast, und sie zu lieben, anstelle und anstatt das zu lieben, was du getan hast.
Ich sage dir nichts Neues, und doch, Ich sage dir, wie das Leben in der Welt zu leben ist. Werde ein/e Meister/in der Liebe. Lass nichts dich von dem Pfad abbringen, den Ich für dich gewählt habe, und den du jetzt bejahst. Zu lieben ist keine Bürde. Zu lieben ist deine Freisetzung von jeglichem sonstigen.
Du bist hier auf der Erde, um die Erde mit Liebe zu füllen, Liebe für jeden und jedes, ausnahmslos. Hält dir ein Mann gerade ein Messer an den Hals, so weite Meine Liebe auf ihn aus. Gibt es jemals einen Zeitraum, wo Furcht bedeutsamer ist als Liebe? In den Augenblicken, die du als die düstersten ansiehst, bist du mehr als je zuvor zur Liebe aufgerufen. Und sofern du sie in deinem Herzen nicht finden kannst, um eine Spur an Liebe zu schenken, dann liebe schier Mich, und Ich werde dafür Sorge tragen, dass deine Liebe dorthin geschickt wird, wohin du es nicht tatst. Ich bin in Liebe bewandert. Ich habe für alle genug Liebe und sogar noch mehr als das, und Ich lobe dich hoch, weit über jedwede Grenzen hinaus, die die Welt errichtet hat, zu lieben.
Liebe, und du wirst keine Feinde haben. Was immer in der Welt sich zutragen mag, du wirst das Konzept des Feindes aus deinem Herzen beseitigt haben. Tut, wie Ich es vorschlage, Geliebte. Ihr werdet es tun, jetzt, indessen Ich das euch gesagt habe. Ihr werdet es tun, außer ihr bevorzugt das Konzept des Feindes und bevorzugt Ausflüchte, nicht zu lieben, Ausflüchte davor, die Liebe selbst zu schenken. Geliebte, ihr braucht keine Entschuldigung, um zu lieben. Liebe hat keine Rechtfertigung vonnöten. Liebe, da du liebst. Liebe, da sie herbeigerufen wird. Liebe, da Ich um sie ersuche. Sofern du dabei bist, Mich zu repräsentieren, kannst du das allein mittels der Liebe tun. Und ihr sollt Mich repräsentieren. Aufs Entschiedenste.
Vielleicht habt ihr euch selbst ohne Liebe in dieser Welt genug repräsentiert. Ihr seht, wohin es euch gebracht hat. Auch dann, wenn ihr der Inbegriff des Erfolgs in der Welt wart, kennt ihr gleichwohl eure Verluste. Ohne Liebe seid ihr verschollen, und weltlicher Erfolg rieselt euch durch die Finger.
Es schmerzt nicht zu lieben. Es wird dir nicht weh tun zu lieben. Es wird dir nicht weh tun, all die Entschuldigungen, nicht zu lieben, fortzulassen. Es wird dir förderlich sein. Gleich, ob du nun ein Großes Denkender oder ein Kleines Denkender bist, ob du nun eigennützig oder uneigennützig bist, Liebe-Geben ist dein Gewinn.
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HEAVEN #2726 – 12.5.2008 – Let Your Heart Be the Ocean
LASST EUER HERZ DEN OZEAN SEIN
Gott sprach ….
Sobald du am Morgen wach wirst, wende dein Herz der Freude, nicht der Pflicht zu. Besser noch, mach die Pflicht zu deiner Freude. Lass die Verantwortung für die Welt deine Freude sein. Es ist nicht so, dass du die Welt auf deinen Schultern trägst. Trage sie in deinem Herzen, wo Ich BIN. Du kannst Mir glauben, Ich bin keine Bürde. Ich bin der Beseitiger von Bürden. Ich entferne sie abrupt. Ich kehre jede wahrgenommene Schwere in Freude. Ich knipse das Licht an, Geliebte, und Licht ist nie schwer. Ich gebe euch Meine Freude. Ich gebe euch Meine Liebe. Ich gebe sie an euch, damit ihr sie nutzbringend verwendet und gut nutzt. Ich borge sie euch nicht. Ich gebe sie euch.
Irgendwie hattet ihr die Auffassung, ihr seid der Pflicht verbunden, keine Freude zu haben, wenn nicht gar, zu leiden, eure Füße herumzuschleppen, als wärt ihr an eine Zementwand gekettet. Anstatt eure Füße herumzuschleppen, tanzt. Tanzt in eurem Herzen, und ihr werdet leichtfüßig.
Liebe ist zugänglich. Sie ist an jeder Kurve zugänglich. Möchtet ihr keinen Vorteil aus ihr ziehen? Möchtet ihr nicht Schlacke in Gold wandeln? Möchtet ihr nicht jede Lage umkehren und sie zu einer freudigen machen können? Falls nicht für euch, dann für einen anderen?
Oder, lasst uns das mal so sagen: Baue nicht länger Freude aus deinem Herzen aus. Verdrehe nicht länger Freude in etwas anderes, in irgendwas. Außer in nichts anderes als in Freude in dein Herz hinein. Akzeptiert nichts Minderes als Freude in eurem Herzen. Ihr wart nachlässig. Ihr habt Not eingelassen, als hätte sie in eurem Herzen Platz. Euer Herz ist dafür vorgesehen, zart zu sein, und nicht zäh gemacht zu werden. Lasst euer Herz in seiner Barmherzigkeit bleiben. Lasst nicht länger etwas auf die Freude eindringen. Alles andere, was euer Herz betritt, ist ein Eindringling. Es gehört nicht zu eurem Herzen. Ich gehöre in euer Herz. Alles, was Ich BIN, gehört in euer Herz. Gebt nichts anderem Raum. Füllt euer Herz bis zum Überlaufen.
Tragt in eurem Herzen ein Schild, das besagt: „Ich bin voll. Allein Liebe und Freude mögen eintreten. Ich bin der Entscheider meines Herzens, und ich akzeptiere Gold. Ich akzeptiere nichts weniger. Ich, dein Herz, lasse jeden in die Wärme von mir, aber alles, was weniger als Liebe und Freude ist, mag draußen bleiben. Natürlich gibt es keinen Platz in mir für etwas außer der Liebe und der Freude in der Wärme von mir.“
Und das steht auf dem Schild in eurem Herzen.
Eine andere Weise, das zu sagen, ist, dass dein Herz von Mir voll ist. Fülle dein Herz mit Gott. Fülle dein Herz mit der Liebe Gottes, und alles, was dein Herz betritt, wird umgewandelt. Du wirst Augen haben zu sehen. Du wirst ein Herz haben, das weiß. Dein Herz wird nicht nach der Pfeife eines jeden Tom, Dick und Harry tanzen. Dein Herz wird nach Meinem Geheiß gehen, und Mein Gebot lautet, dass du Liebe und Freude darbietest. Was überhaupt sonst wolltest du in deinem Herzen?
Führe in deinem Herzen eine Politik der offenen Tür. Gleichzeitig müssen die Schuhe draußen bleiben. Alles Gepäck bleibt außen vor; nicht dass es geprüft wird, es wird fortgeworfen. Alles Gepäck ist fortgeworfen, und fortan existieren nur Freude und Liebe, die eintreten.
Lass dein Herz einen strömenden Fluss sein. Lass dein Herz den Ozean sein, der alles umfängt, der alles wäscht und alles in die Klangfarbe seiner Liebe heraufhebt. Aus dem Ozean kamt ihr und zum Ozean kehrt ihr zurück. Was anderes solltet ihr zu tun haben, als Liebe und Freude zu erschaffen?
Unterdessen ihr zu was auch immer unterwegs seid, folgt der Liebe und der Freude. Lasst sie euch begleiten. Nehmt sie zu eurem treuen Gefährten. Lasst Meine Liebe und Freude euch folgen und euch in eurem Bad zu den Küsten des Himmels grüßen.
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HEAVEN #2727 – 13.5.08 – What Is on Your Mind Today?
WAS HAST DU HEUTE IN DEINEM GEIST?
Gott sprach ….
Was hast du heute in deinem Geist? Sofern dir der Gedanke kein großes Glück verschafft, schaffe ihn aus deinem Geist fort. Landet ein Moskito auf dir, dann klatschst du ihn. Du schenkst ihm nicht einmal einen Gedanken. Du möchtest einfach nicht, dass er dir in den Arm beißt.
Ist es ein Gedanke, der nicht in deinen Geist gehört, ist es ein keifender Gedanke oder einer, der beißt, dann gib ihnen allen zusammen einen Schlag, und finde bessere Gedanken.
Wie viele deiner Gedanken sind solche, die du lieber nicht haben möchtest? Sie sind Gedanken der Vergangenheit oder der Zukunft, und sie füllen deinen schönen Geist. Sie nörgeln an dir. Sie bringen dich dazu, dass du nicht ganz auf der Höhe bist. Stimmt das? Also, dann werde sie los. Das sind Blutegel. Sie durchlöchern dein Herz. Sie nehmen dir Jahre aus deinem Leben fort. Sie verschaffen dir Falten.
Vielleicht denkst du, eine Welt ohne negative Gedanken ist schlicht nicht möglich. Vielleicht wunderst du dich, was die Mannigfaltigkeit deiner Gedanken soll. Wie möchtest du darüber denken? Was möchtest du dazu sagen?
Es ist durchaus möglich, dass du nicht jeden Spalt auffüllen kannst. Es ist wahrscheinlich, dass es mehr Stille geben wird. Wäre das so schlecht? Wäre das so schlecht, mit einem Freund in stillem Gespräch dazusitzen, oder mit Mir? Hast du dagegen etwas einzuwenden?
Vielleicht bist du stark in punkto Energieeinsparung, und nun bitte Ich dich, darauf zu achten, deine eigene Energie einzusparen. Vielleicht denkst du, all deine unberechenbaren Gedanken, deine für nichts Gutes da seienden Gedanken seien eine Übung, die dir helfen wird, an Gewicht zu verlieren und eine schlanke Figur zu behalten. Die Wirklichkeit ist weit davon entfernt. Jeder ungebührliche Gedanke erhöht das Gewicht. Sie versehen dich mit Extragewicht, das du umherträgst. Schwere Gedanken ziehen das Gewicht nach unten.
Waren deine Gedanken so großen Fußes wie beim Yeti? Wieso nicht Gedanken wie Schmetterlinge? Gedanken so liebreich, dass du sie immerzu behalten möchtest. Was, Geliebte, könnten etliche dieser Gedanken sein? Wie lauten die Gedanken, die du gerne ganz nahe an dir haben möchtest? Welche Gedanken machen dich soeben glücklich? Kannst du sie haben? Kannst du sie am Leben halten? Kannst du mehr Gedanken von der Art herbeiziehen, um dein Glück zu vermehren?
Dein Glücklichsein und dein Unglücklichsein kommen von deinen Gedanken. Die Macht deiner Gedanken steht außer Frage. Dein Geist ist unschuldig. Der Geist vermag nicht, zu den einen Gedanken zu sagen: „Arbeite mit deiner Macht“, und zu anderen: „Hei, mache diese Gedanken wirkungslos“. Der Geist kann so manches. Er kann alle möglichen Tricks spielen, dennoch kann er nicht Gedanken in machtvolle und nicht machtvolle aussortieren. Der Geist vermag zu unterscheiden, aber er kann die Macht des Gedankens weder an- noch abschalten. Der Geist kann Bedeutungsumfänge borgen, die Verbindung freilich zu all deinen Gedanken ist universal. Die Verdrahtung kann nicht an- und abgeschaltet werden.
Ich weiß durchaus, es ist einfach, sich so zu fühlen, dass ihr den Gedanken auf Gedeih und Verderb ausgeliefert seid. Das mag der Fall gewesen sein, doch war das zu der Zeit, bevor du erkanntest, dass Gedanken dir angelegen sind. Du dachtest, du habest sie alle gewähren zu lassen, und müssest sie fair behandeln. Das ist ganz und gar nicht der Fall. Da ist einmal eine Zeit, wo du nicht demokratisch zu sein und allen ein Herzlich Willkommen zu sagen hast. Oh nein, da ist einmal eine Zeit, wo du die Tür verriegeln kannst und weißt, dass das eine große Sache ist.
So, wie du nicht allen Menschen alle Dinge sein musst, so hast du auch nicht jeden Gedanken zu nähren, der auftaucht. Es gibt gewünschte und nicht gewünschte Gedanken, und das ist vollkommen in Ordnung. Das ist genau richtig. Lass einige Gedanken herein, und erlaube das einigen nicht. Und, sofern einige Gedanken, sofern sie irgendwie eintreten, und du denkst an etwas Besseres, dann scheuche sie hinaus. Wozu brauchst du sie? Sie sind in keiner Weise deine originären Gedanken.
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HEAVEN #2728 – 14.5.08 – How Quiet the Ocean You Paddle On
WIE STILL DOCH DER OZEAN IST, AUF DEM DU PADDELST
Gott sprach ….
Du warst in die Zeit eingeschlossen, an sie angebunden. Jeder auf der Erde lebt in einer Zeit-Neigung. So ist es einfach auf der Erde, und dennoch ist es möglich, weniger eingeschlossen zu sein. Spute dich vielleicht nicht so sehr bei dem Versuch, mit der Zeit mitzuhalten. Geliebte, Zeit ist um Vieles agiler als ihr. Cleverer auch.
Die Zeit hat euch die Vorstellung gegeben, dass sie eure Meisterin sei. Wieso, die Uhr tickt jede Minute, so, als würde die Zeit nicht ihre Meisterschaft vergessen lassen. Sogar im Urlaub entgehst du nicht der Zeit. Es ist immer noch der Metronom, der dein Leben bestimmt. Ihr habt sogar laute Glocken, die euch ansagen, wann es aufzuwachen gilt.
Wie schön wäre es in einer anderen Dimension als der Zeit. Wie schön wäre es, nicht der Gefangene der Zeit zu sein. Wie schön wäre es, wenn die Zeit nie erfunden worden wäre und ihr wärt frei darin belassen, eurer inneren Zeit zu folgen. Ihr würdet der Sonne und den Sternen folgen. Ohne den Aufseher namens Zeit würdet ihr euer Leben umwälzen. Ihr würdet es gegenüber dem Universum ausbreiten. Es gäbe keinen Bedarf an Hast, auch müsste das Wort bummeln nicht gelehrt werden. Es gäbe keine Nachfrage, Kurven zu schneiden. Es gäbe kein sich rasant entwickeln. Es gäbe kein Fast Food. Alle Welt wäre in Muße, weich wie Seide, geschmeidig, schwingend, sehr lebhaft, alldas, da es nicht mehr länger einen niedrigbezahlten Zeit-Kellner gäbe. Die Welt hätte eine bessere Zeit ohne die Zeit, die ihr dauernd über die Schulter lugt.
Ihr würdet essen, wenn ihr hungrig seid. Es gäbe keine festgesetzte Zeit, dass ihr euch zu Tisch setzt.
Ihr könnt fragen: „Gut, wie könnten die Menschen dann rechtzeitig Züge erreichen?“
In einem entspannten Zustand der Zeitlosigkeit würde im Warten keine Ungeduld existieren. Es wäre genüsslich, diese Zeit als Pause herzunehmen, um zu sein. Und käme der Zug, so würdest du aufstehen und in ihn einsteigen. Und bei seiner Ankunft würdest du aussteigen.
Wie simpel wäre das Leben. Wie leicht. Wie freigiebig. Wie bedacht, und alldas, weil ihr euch mit der Sonne erhebt und mit dem Mond und den Sternen einschlaft, und die ganze Welt wäre still. Es gäbe nur grüne Wiesen, und jeder würde auf dem Gras liegen und den Himmel anschauen.
So wie es steht, hat die Zeit sich an die erste Stelle gesetzt, und der Himmel musste die zweite Geige spielen.
In der Welt, aber nicht von ihr sein bedeutet, zur rechten Zeit mit dem Universum, jedoch nicht von der Zeit zu sein, jenseits der Dresche der Zeit, jedoch nie ohne eine Riesenmenge an Zeit zu sein. Selbstverständlich gäbe es die Weltzeit nicht. Es gäbe Liebe. Du würdest deine Frau umarmen, ohne auf die Uhr zu schauen. Du würdest in deinem Herzen leben. Dein Herz würde dir raten, wann und was jetzt zu tun ist.
Es ist nicht so, dass ihr faul wärt. Ganz im Gegenteil, ihr wärt energiegeladener. Ihr wärt schier energiegeladen. Es gäbe keine Zeit, in der ihr das nicht wärt. So wie die Sonne den Tag hat, so hättet ihr Energie. Ihr hättet die Energie der Sonne.
Ihr wärt nicht betriebsam, als ob geschäftig eine Leistung sei, und als ob ein Tag etwas darstelle, mit dem fertigzuwerden sei. Ihr wärt heiter. Ihr würdet so anmutig wie ein Schwan durch euren Tag gehen, in Heiterkeit und Stille dahingleiten. Wie still wäre der Ozean, auf dem ihr paddelt. Euer Leben würde mit der Sonne anheben und niedergehen, und ihr wärt gegenüber allem bereit, im Hineinwachsen in das Herz des Universums, und nicht auf den Wink und den Ruf der Zeit hin. Die Zeit wurde für selbstverständlich genommen. Wer hat ihre Autorität angezweifelt? Wer ändert die Uhren, und wer ändert mit einem Schwung am Uhrenblatt die Zeit? Die Sonne hat verlässliche Zeit. Geht mit der Sonne.
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HEAVEN #2729 – 15.5.08 – Always Go Higher
GEHT IMMERZU HÖHER
Geht immer höher. In jedweder Lage, die euch behelligt, seid ihr nicht hoch genug gegangen. Es ist nicht so, dass du nicht nachdenkst. Es ist so, dass du auf die eine Weise, und nicht auf eine andere Weise denkst. Befindest du dich im Gestrüpp, so steht es dir an, dort heraus zu kommen. Das gilt es auch bei deinen Gedanken zu tun. Ab und an verbringen dich deine Gedanken in eine schwere Lage. Was wäre, wenn die Lage ganz und gar nicht das ist, was du dir denkst? Kannst du keinen anderen Blick auf sie nehmen? Du musst sie anders anschauen. Du musst die Annahmen los lassen, die du getroffen hast. Es gibt Vorstellungen, bei denen steht es dir an, sie los zu lassen. Du kannst nicht unnachgiebig sein. Du kannst Andere nicht an deinem Standard festhalten. Sie haben ihm nicht gerecht zu werden. Womöglich sind sie nicht einmal in der Lage, ihrem eigenen nachzukommen.
Vielleicht siehst du eine Situation und interpretierst sie so, dass die damit befassten Menschen dich nicht mehr länger lieben oder nicht mehr länger genug lieben. Du siehst sie so, als würden sie dich im Stich lassen, als würden sie dich und deine Gefühle abtun. Geliebte, ihr interpretiert, so wie Welt desgleichen interpretiert. Und die Welt sagt, dass die eine Handlung in Ordnung geht, und eine andere nicht. Und doch bist du es, der sich in dieses Urteil einkaufte. „Das sollte nie passiert sein“, sagst du, und auf diese Weise rechtfertigst du deinen eingenommenen Stillstand. Du siehst es als einen Affront an, es ist etwas, was nichts mit dir zu tun hat. Auch dann wenn es auf dich einwirkt, hat es nichts mit dir zu tun. Die Entscheidung fußt nicht auf dir. Du bist aufgrund einer Entscheidung, die ein Anderer trifft, nicht weniger wert.
Sogar in persönlichen Beziehungen, wo dich alle Welt ein Opfer nennen würde, auch dann tut dir niemand etwas an. Es mag sein, die Entscheidung eines anderen verletzt dich tief, doch alles, was jemand getan hat, war, zu versuchen, sein Glück zu finden. Ob es nun eine gute Wahl oder eine schlechte ist, es ist dessen Wahl. Nicht die deine, die du zu treffen hast. Du hast niemanden in deiner Knechtschaft zu halten. Du bist nicht der Entscheidungsträger. Deine Entscheidung heißt, dich überhaupt zu erheben, vielleicht gar über die Liebe zu erheben. Die Entscheidung eines Anderen ist nicht dafür da, weder dich zu verunglimpfen noch zu entehren. Jemand traf eine Wahl, die nicht nach deinem Geschmack ist. Es ist keine Wahl, die dir gefällt. Womöglich eine Wahlmöglichkeit, die du nie treffen würdest. Nach wie vor, es obliegt nicht dir, sie zu treffen.
Eine Frau liebt ihren Ehemann sehr. Wenn ihr Gatte die Wahl trifft, sie wegen einer anderen Frau zu verlassen, hat er ihr nichts getan. Seine Wahl gründete nicht darauf, sie zu verletzen. Er traf eine Wahl, die die leidtragende Ehefrau nicht wollte, dass er sie so trifft. Es mag sein, sie stellt die ärmlichste Wahl aller Welt dar, und doch ist es an ihm, sie zu treffen. Eine Ehefrau kann sie nicht an seiner Stelle treffen. Er ist nicht ihr Hab und Gut. Was immer die Welt sagt, das macht ihn nicht zu einem bösen Kerl. Das macht ihn zu einem Gatten, der die Wahl traf, die Parameter einer Beziehung zu ändern. Dass er die eine Wahl traf und keine andere, ist kein Kapitalverbrechen. Er machte sich nicht auf den Weg, um seiner Frau, auch nicht um seinen Kindern weh zu tun. Die Ehefrau hat ihn weder als gefühllos, noch als grausam, noch als dumm oder sonstwas zu beurteilen. Ein Arrangement im Leben ändert sich.
Die Ehefrau kann bitter und auf Rache bedacht sein; sie kann sagen, er habe moralisch etwas Falsches gemacht. Sie kann alles mögliche sagen, und dennoch, wo ist diese Liebe auf ihrer Seite, die sie so verkündet hat, hin gekommen? Ihr Ehemann hat ihr nichts angetan. Er wählte in seinem Leben eine Richtung, die auf sie einwirkt, und doch tat er ihr nichts. Er machte sich nicht auf den Weg, um ihr etwas anzutun. Er wählte den Weg, den er wählte. Darüber hatte er seinen eigenen Konflikt. Vielleicht immer noch.
Die Gattin darf sich nicht als die verletzte Partei sehen. Ihr zuliebe darf sie das nicht. Nun steht es ihr an, darüber erhaben zu sein. Nun tut sie, was vor ihr liegt, und das heißt, sich darüber erheben.
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HEAVEN #2730 – 16.5.08 – How to Be a Friend
FREUNDSEIN, WIE?
Gott sprach ….
Sobald eine Situation für euch schwierig wird, neigt ihr, Geliebte, wohl dazu, sie als Bedrohung anzusehen. Lasst uns der Sache mal auf den Grund gehen. Ihr trefft ein Urteil. Euer Geist sagt: „Diese Situation ist nicht in Ordnung. Das sollte sie nicht sein. Mein Freund, mein Mann, meine Frau machten nicht das Richtige. Er oder sie sollte dies oder das nicht gesagt haben, sollte dies oder das nicht getan haben, weil es für mich und für alldas, was ich heilig nenne, eine Zurücksetzung darstellt.“
Sobald ihr eine Situation beurteilt und sie fehlerhaft findet, nehmt ihr natürlich klar Stellung. Es ist für euch nicht nötig, klar Stellung zu beziehen. Es ist für euch nicht nötig, überhaupt Stellung zu beziehen. Segnet euren Freund, euren Mann, eure Frau für sein oder ihr gewähltes Leben. Segnet jeden, gar für dessen Fehler.
Ihr wollt nicht verantwortlich sein weder für das Glück noch für das Unglück eines Anderen. Ihr wollt diese Verantwortung nicht annehmen. Und doch wollt ihr Entscheidungsträger darüber sein, was ein Gegenüber sollte oder nicht sollte. Ihr wollt ein Entscheidender darüber sein, was ein Anderer getan oder nicht getan haben sollte.
Und, dementsprechend ist es nun für euch, Geliebte, an der Zeit, euch höher zu heben. Wenn euer schönes Herz verwundet ist, habt ihr eure Reaktionen begrenzt. Ihr habt euch nicht hoch genug erhoben. Es ist euer nicht würdig, sich angegriffen zu fühlen. Demnach, es obliegt euch, das, was ihr gerade als einen Angriff seht, auf andere Weise anzuschauen. Es bist du selbst, der höher steigt. Es ist dein Leben, über das Wir reden, nicht über das eines Anderen. Es ist das, was du tust, wovon Wir hier reden, nicht von dem, was jemand sonst getan hat.
Also gut, lasst uns einen Augenblick darüber sprechen, was ein Anderer getan hat. Er oder sie hat im Leben eine Wahl getroffen. Lasst Uns sagen, sie wählte einen Lauf der Ereignisse, selbstverständlich in dem Empfinden, dass es das Beste war, oder im Empfinden, sie hätte keine andere Wahl gehabt. Es mag sein, sie hat den allgemeinen Menschenverstand in den Wind geschlagen, doch tat sie bloß, was du auch tust, und das ist, deinem starken inneren Drang folgen. Vielleicht war sie impulsiver als du, aber die Richtung, die sie einschlug, war ihre Wahl, die sie zu treffen hat. Nun ist es deine Wahl, wie du damit umgehst. Angesichts dieser Bewandtnis hebst du dich darüber hinweg.
Geliebte/r, überrasche dich selbst. Reagiere anderweitig. Ohne Beurteilen wirst du das ganz natürlich tun.
Es sieht so aus: Befindest du dich in einem Feld mit Gänseblümchen, so sagst du nicht: „Das sollten keine Gänseblümchen sein. Es sollten Osterglocken sein.“ Das sind bereits Gänseblümchen. Du kannst gegen die Gänseblümchen so viel protestieren, wie du möchtest, was allerdings nutzt dein Protestieren, außer, dass es dich und die Gänseblümchen unglücklich macht? Besser sagst du: „Ja, ich habe diese Gänseblümchen nicht gewollt, aber es sind Gänseblümchen. Deswegen möchte ich mich an ihnen erfreuen. Gänseblümchen waren nicht meine Wahl, was freilich erreiche ich damit, wenn ich die Tatsache betraure, dass die Gänseblümchen nicht die Osterglocken sind, die ich haben wollte? Deswegen möchte ich ein guter Sportsfreund sein. Ich wünsche den Gänseblümchen alles Gute. Ich bin froh, dass es auf diesem Feld Blumen gibt. Ich bin froh, dass sie wachsen.“
Auf diese Art und Weise wirst du die Entscheidungen anderer segnen, ob du sie magst oder nicht magst. Ob du sie magst oder nicht magst, wichtiger als ihre Entscheidungen, wichtiger als euer Verstricktsein in das, was ihr für richtig haltet, ist, dass ihr weiterhin euren Freund liebt, und dass ihr über die getroffenen Entscheidungen hinaus seht. Dein Freund war womöglich nicht der Freund, der er deinem Wunsch gemäß sein sollte. Kannst du nicht der Freund sein, der du sein willst?
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HEAVEN #2731 – 17.5.08 – From Now On
VON NUN AN
Gott sprach:
Setze deine Ansichten hoch an. Kümmere dich nicht um die Entfernung zwischen deinen Ausblicken, die du dir verabreicht hast, und dem, was erfolgt. Jeder kann sich verschätzen. Dazu braucht man kein Talent. Es kann sein, darin bist du bereits Experte. Ganz sicher brauchst du darin keine Übung.
Übe dich nun darin, deine Ausblicke höher einzunehmen. Halte das Licht hoch, was vor dir auf dich scheint. Wenn du einen hohen Berg besteigst oder an der Seite des Empire State Building hochkletterst, kennst du Besseres, als fortwährend nach unten zu schauen. Das gilt auch für das Leben.
Du würdest nicht die Entfernung zwischen dem, was du anstrebst, und dem, was dir widerfährt, ausmessen, außer du schautest zurück. Du nennst vielleicht Zurückschauen dich der Realität Stellen. Wie du es auch bezeichnest, dennoch, du schaust hinter dich. Du stellst dich nicht der Realität. Du hebst deinen Finger gegenüber der Vergangenheit. Du stellst die Irrtümer in ihrem Verlauf heraus. Du schiltst sie. Ein Großteil des Guten tut das! Das Beste, was es verrichtet, ist, dass es dich dazu veranlasst, die Vergangenheit zu betrauern. Bedauern ist keine hohe Schwingung, Geliebte. Dachtet ihr anders darüber?
Oder vielleicht habt ihr gedacht, es sei klug, gegenüber der Vergangenheit deren Versagen herauszustellen. Die Vergangenheit kümmert sich nicht darum, als was du sie bezeichnest. Das erbringt der Vergangenheit keinen Unterschied. Die Vergangenheit weiß darum, dass alles gesagt und getan ist. Die Vergangenheit ist intelligenter als du, denn sie hat sich bereits zu fruchtbareren Gefilden aufgemacht. Was das anbelangt, Geliebte, seid darin ebenso gut wie die Vergangenheit, die damit vertraut ist, voranzukommen.
Ihr seid nicht hier auf der Erde, um etwas zu beweisen. Beweist all das, was ihr wollt, und was habt ihr damit bewiesen? Die Welt dreht sich unter euren Füßen, und ihr seid meilenweit entfernt, fertigt eure Beweise und macht euch mit einem Fall zu schaffen, um euch zu beweisen, was ihr bereits wusstet. Und dennoch, hier steht ihr. Ihr reicht substantielle Beweismittel für die Fehler dar, die die Welt begangen hat, und ihr stellt heraus, was sie getan haben sollte. Ich werde nicht auf euch zeigen, was ihr getan haben solltet. Ich werde auf das zeigen, was unmittelbar vor euch jetzt richtig ist. Ich werde euch sagen, euch dem unmittelbar vor euch Liegenden zuzuwenden. Vergangene Scharmützel sind vorbei.
Sobald ihr nichts zu beweisen habt, seid ihr befreit. Sofern ihr darauf beharrt, etwas zu beweisen, dann beweist, dass vor euch eine leere Schiefertafel liegt. Beweist, dass ihr nicht an der Vergangenheit angehängt seid. Legt eure Aufzeichnungen beiseite, und holt ein leeres Stück Leben hervor, um darauf zu schreiben. Euer Leben mag eine Story gewesen sein, doch euer Leben heißt nicht Schreiben, sodass ihr zurückzugehen und zu edieren habt.
Das Beste, was ihr tun könnt, ist, von nun an eure Geschichte besser zu machen. Um das zu bewerkstelligen, legt die Vergangenheit beiseite. Lasst sie los. In jedem Falle wird sie gehen.
All eure Bezugnahmen zur Vergangenheit und zu ihrem Fehlverhalten sind für die Vergangenheit schier Rückschläge. Du bist wie ein alter Kriegsveteran, der immer und immer wieder auf seine alten Geschichten zugreift. Er liebt es, die Schlachten, die er geschlagen hat, durchzugehen, sich über der Vergangenheit zu verzetteln und dasjenige zu vernachlässigen, was direkt vor ihm zu liegen kommt. Geliebte, die Vergangenheit ist für euch nie besser, als sie es jemals war.
Seid keine Sammler der Vergangenheit. Füllt nicht die Schubladen eures Geistes mit Überquellendem. Bewahrt in eurem Geist nicht jedes Gummiband und jedes Gib-ihm-einen-Drall auf. Verschafft ihnen einen Ausgang. Haltet euren Geist nicht beengt, damit ihr klar und unverblümt seid, und damit ihr euch damit befasst, was an euch ist, sich damit zu befassen. Wendet euch von der Vergangenheit weg. Macht euch nichts aus ihr. Was liegt soeben in eurer Hand?
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HEAVEN #2732 – 18.5.08 – Roses, Roses, Roses
ROSEN, ROSEN UND NOCHMALS ROSEN
Gott sprach ….
Ihr habt es bereits früher gehört: Das Beste kommt noch. Zu keiner Zeit der Welthistorie ist das wahrer als jetzt. Das ist kein Medienrummel, Geliebte. Bereitet euch für die Himmel, dass sie sich euch öffnen. Ihr werdet einen Ansturm von Segnungen zu vergegenwärtigen haben. Alles, was ihr zu tun haben werdet, ist, eure Arme auszustrecken und das in Empfang zu nehmen, was Ich bereits dem Universum angesagt habe, euch zu überreichen.
So viele Wunder werden sich euch zutragen, dass ihr euch abstützen müsst! Habt ihr etwas dagegen, oder? Ihr könnt euch von Gold bedeckt sehen, noch sanfter als das – große Reichtümer mannigfaltiger Art. Wow, Geliebte, bald, sehr bald.
Wir können diesem Jahr den Namen geben Das Jahr, Das Träume Wirklichkeit Werden Lässt. Oder vielleicht nennen Wir es Das Jahr, Wo Wir Größere Träume Träumen. Oder vielleicht Die Neue Welt. Oder Das Verschmelzen von Himmel und Erde. Oder Das Unsichtbare Sichtbar Gemacht. Der Nicht Endende Regenbogen. Das Jahr des Guten Geschicks. Das Jahr des Herausfindens, Was Glück ist. Das Ende der Verzweiflung. Die Jahreszeit der Liebe auf Erden. Ich könnte immer so weiter machen. Ich werde natürlich weiter und weiter so machen, denn Ich bin Ewig, und somit bist auch du Ewig.
Lasst es uns Das Jahr unserer Geburt nennen. Herzlichen Geburtstag, Geliebte! Du bist eine schöne Rose, die aufzublühen beginnt. Du hattest Wasser, und die Sonne scheint auf dich. Du wirst anfangen, dich über den Horizont zu beugen. Alles wird neu, da du eine neue Dimension des Lebens auf der Erde betrittst, in der die Wahrheit erkannt ist.
Du wirst jetzt altes Denken aufgeben. Du wirst es enteignen. Bestimmt möchtest du keine alten Gedanken im Besitz haben, sobald nunmehr deinen Gedanken Flügel entsprießen. Deine Gedanken werden Engel. Die Engel deiner Gedanken werden weit und in die Ferne gehen, und, wo sie enden, das weiß niemand. Sie werden nie enden. Sie werden kreisen und die Welt einkreisen. Sie werden Geschwindigkeit und Beschleunigung aufnehmen. Sie werden die wundersame Liebe rund um die Welt herum wälzen. Der Welt halber ist die Liebe geboren. Und von Sparren zu Sparren wird die Liebe fliegen und anlanden. Du wirst in Liebe ertrinken, und nie mehr zum Luftholen hoch kommen. Liebe wird es sein, die du ein- und ausatmest. Du wirst nicht wissen, wessen Liebe wessen ist. Es wird keine Eigentümerschaft geben, indes, Liebe wird angeeignet werden und niemals geschuldet sein. Liebe wird sich selbst ihrer eigenen Bande entledigen. Die Liebe wird in sich selbst verliebt sein, und sie wird ihre Mission hinaustragen, jedes Herz, und zwar ohne Ausnahme, zu belegen. Die Liebe wird sich selbst zur Herrscherin ausrufen.
Beginne zu denken: „Allem wird mit Rosen aufgewartet. Allem wird mit Rosen aufgewartet.“ Lasst uns dieses Blühen in unsere DNA verbringen. Lasst dies zum Aufbau unserer Knochen werden. Lasst dies durch unseren Blutkreislauf strömen. Lasst dies euer Mantra sein.
Ja, es ist an der Zeit, all euer altes Denken abzuwerfen. Überfällig. Lange überfällig. Nun nur noch sensationelle, erhebende Gedanken, Gedanken, die euch bis zum obersten Stockwerk fahren, Gedanken, die eure Augen erhellen und Rosen an eure Wangen stecken.
Geliebte, hebt all das Manna aus dem Himmel auf. Alle Güte wird soeben, einem Regen gleich, über euch hinab geschüttet. Gewöhnt euch daran.
Überschüttet euch eben jetzt mit einer Tasse voller Träume. Trinkt am Ende des Regenbogens ein ganzes Gefäß voller Träume. Nehmt ein Bad in den Träumen, die Wir gemeinsam träumen. Schwimmt in diesem Ozean der Übergroßen Großzügigkeit. Schwimmt in den Tiefen Meines Herzens. Schwimmt direkt zu Mir, und sagt: „Gott, hier bin ich, genau dort, wo Du mich haben wolltest! Hierher gehöre ich, und hier bleibe ich. Ich bringe die ganze Welt mit. Was anderes kann ich nicht. Und demnach folge ich Dir, und die Welt folgt Mir.“
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HEAVEN #2733 – 19.5.08 – The Door behind Which Stand the Stairs to Heaven
DIE TÜR, HINTER DER SICH DIE TREPPE ZUM HIMMEL BEFINDET
Gott sprach ….
Es gibt nichts, was zwischen dir und Mir gelangen kann. Das meint nicht, du seist verpflichtet, Mich an die erste Stelle zu stellen. Es gibt nichts, was du zu tun hast. Ich bin der Erste, und das ist alles, was es daran gibt. Ob du dir dessen nun gewahr bist oder nicht, Ich bin der Erste. Und dennoch existiert keine Abfolge, in der Ich befasst bin. Es gibt keine Sequenz, und keine Priorität. Es gibt Realität.
Wenn du dein Kind liebst, bin Ich nicht außen vor. Wenn du dich mit Freunden vergnügst, bin Ich da. Und wenn du dich bei der Arbeit aufeinander abstimmst, bin Ich da. Sogar auch dann, wenn du vielleicht einen bestimmten Augenblick bei der Arbeit nicht magst, bin Ich zuoberst schlicht der gleiche. Auch dann, wenn du ein Verbrechen begehst, bin Ich bei dir. Es ist eine Unvermeidlichkeit, dass Ich bei dir bin, dass Ich so sehr mit dir befasst bin. In der Sache gibt es keine andere Möglichkeit. Dass du dich täuschen kannst, ja, das ist möglich. Dass du die Welt irreführst, das ist auch möglich. Aber die Tatsache Meiner Präsenz wird nicht gewandelt. Bei alledem, Geliebte, Ich werde nie irregeführt. Ich werde in keinem einzigen Augenblick getäuscht. Ihr könnt Mir kein X für ein U vormachen, noch könnt ihr Mich betrügen, noch könnt ihr einen Zentimeter weit weg von Mir treten.
Falls jemand in seinem Leben versucht, Meine Nichtexistenz zu beweisen (Ich muss lachen, während Ich das sage), kann er den Beweis antreten und ihn in welcher Weise auch immer veranschlagen, und er wird nie Erfolg damit haben. Was überhaupt versucht er zu beweisen? Dass er vielleicht wertlos ist, und, dass Ich es im Verein damit auch bin?
Ich rege an, dass alle auf der Erde ihre Unfähigkeit einräumen, auch nur den dünnsten Faden Meiner Liebe zu ändern. Ihr könnt Mich nicht von Meiner Liebe und von Meiner Liebe für euch abbringen. Die Rede wäre hier von einer Herkules-Aufgabe! Die Rede wäre von einer Bemühung, die unmöglich zu erreichen ist!
Auch hat der Versuch keinerlei Aussagekraft, zu beweisen, dass Ich irgendwie mehr bin, als Ich nicht bin. Demnach kommt es vor … Ich BIN. Was hat euer Beweis damit zu tun? Beweisen hat nicht das Geringste mit der Realität zu tun. Es mag mit der Logik des Geistes und derartiger Dinge zu tun haben, doch ist das im eigentlichen ein großes Aufheben über nichts. Geht los und beweist die Farbe des Himmels, und was macht das anders? Der Himmel ist blau, und Mein Herz ist treu, und das eure auch.
Ihr mögt den Punkt des Lebens in Frage stellen. Verständlicherweise, das mögt ihr. Andererseits sage Ich, was ist der Punkt dabei, die Gültigkeit dessen was ist in Frage zu stellen? Müsst ihr und die Welt euer Bestätigungssiegel darauf anbringen? Müsst ihr eure Existenz erörtern, oder wenn wir schon dabei sind, die Meinige? Wir, du und Ich, sind derart intim miteinander, derart in einer Kette der Liebe umrankt, dass es nichts gibt, was damit ausgeführt werden kann, außer, darin einzulenken. Was allerdings, Geliebte, gebt ihr auf außer eure eigene wahre Natur?
In Wirklichkeit gibt es nur eine einzige Tür zum Öffnen. Sobald ihr eintretet, sagt ihr: „Ah! Was für ein wundervolles Land. Wie reich ist die Erde und der Wald!“ Alles, was ihr sagen könnt, ist „Ah“ in großem Ehrerweisen und großer Bewunderung.
Betretet irgendeine der Türen, die es vorgeben zu sein, und alles, was ihr sagen könnt, ist: „Mosern. Mosern.“ Das Schild auf der Tür mag auf ‚Entdeckung‘ lauten, aber es ist eine Machenschaft. Ihr werdet früher oder später darauf kommen, dass ihr eine nicht-existente Tür durchschritten habt, unterdessen ihr genauso leicht die Tür hättet betreten können, hinter der sich die Treppe zum Himmel befindet. Sobald ihr einmal diese Tür betreten habt, werden Fragen zurück gelassen. Wer kann eine derartige Schönheit in Frage stellen? Und wieso wollte das irgendwer tun?
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HEAVEN #2734 – 20.5.08 – What God Asks of Us
WORUM UNS GOTT BITTET
Gott sprach ….
Wenn du zu einem Laden gehst und etwas siehst, was dir gut gefällt, dann stellst du Vermutungen über den Preis an, bevor du dir das Preisschild anschaust, und du bist entweder freudig überrascht oder du schreckst davor zurück. Die Welt gibt eine Schätzung eines Wertes ab, und Meine Kinder nehmen ziemlich deutlich den festgesetzten Preis der Welt als dessen Wert.
Und so ist es mit allem in der Welt. Ihr schätzt dessen Wert ein. Und das tut ihr immerzu. Ihr bemesst die Nützlichkeit von Menschen für euch. Die eine Person stuft ihr mit einer Million Dollar ein, und eine andere mit einem Cent. Das ist sogar auch der Fall, sobald ihr euch des hohen Wertes gewahr seid, den Ich ausgebe.
Ich sage, jedes Kind von Mir ist Goldes wert. Ich vergleiche Meine Kinder nicht. Durch die Bank sage Ich jedem einzelnen, er sei von unschätzbarem Wert. Nicht um eines Meiner Kinder würde ich handeln. Unbesehen wie ein Kind von Mir dir gegenüber erscheint, Ich habe einen Wert festgesetzt. Mein Preis ist fest. Es gibt kein Verhandeln. Und mein festgesetzter Wert umfasst auch dich.
Kein Kind von Mir hat einen minderen Wert als du. Kein Kind von Mir hat einen größeren Wert als du. Ich kenne den Schatz, sobald ich ihn erblicke. Ich erkenne das Gold, aus dem du gemacht bist, und Ich weiß, du bist mehr wert als Edelsteine und aller Tee in China. Mein Herz schwillt voll Stolz, während Ich an dich denke, und daran, was du Mir bedeutest. Ich bin der einzige Wahre Schätzer.
Es mag sein, du bist der reichste Mensch in der Welt, und du würdest voller Freude all deinen Reichtum um eines deiner Kinder willen hergeben. Den Wert, den du für dein Kind festsetzt, ist der Wert, den du für jede einzelne Person auf der Erde festlegst. Alle Kinder sind Meine Kinder, und darauf, sei es nun, du bist dir dessen gewahr, oder du bist dir dessen nicht gewahr, wächst du zu, dorthin, wo alle Kinder auf der Erde deine Kinder sind, und du schätzt sie allesamt. Das ist keine mentale Aktivität, du erfasst das, obschon du es greifbar machst. Es ist die Wiederauferstehung deines Herzens.
Ich weiß, dass dasjenige Areal deines Geistes, das evaluiert, etliche Meiner Kinder fortstößt, als seien sie nicht die Zeit des Tages wert, und dennoch, irgendwo tief inwendig in dir, tief in deinem Herzen weißt du, dass das nicht so ist. Du hast indessen viele Meiner Kinder willkommen geheißen, wie viele es auch immer waren, und andere hast du beiseite gestoßen. Darüber wächst du nunmehr hinaus.
Natürlich kannst du nicht jedes Kind auf deinen Schoß setzen, auch kannst du nicht jedem auf der Erde begegnen, noch jeden beschäftigen, noch sie alle ernähren, allerdings kannst du sie alle grüßen. Dein Herz kann für alle Raum machen. Dein Herz ist geräumig genug. Dein Herz kann alle beherbergen.
Nimm das, was Ich sage, für bare Münze, und dein Verstand wird es deinem Herzen stattgeben, sich freudig zu öffnen, um jedes Wesen auf der Erde zu bewillkommnen. Wenn Ich sage, du bist der Willkommen-Heißende des Universums, so meine ich eben das. Es ist dein Herz, das willkommen heißt. Das gleiche Licht, das in Christus scheint, scheint in allen. Ich favorisiere alle. Und nun wächst du zu dem heran, wo auch du alle favorisierst. Nun behandelst du alle mit der größten Zuvorkommenheit und Hochachtung gegenüber ihrem unschätzbaren Wert für Mich.
Das macht dich zu keinem Softie. Es macht dich zu einem gewahren Menschen-Wesen.
So wie es jetzt steht, schätzt du das, was Ich geschaffen habe, nicht genug. So wie es jetzt steht, schätzt du dich selbst nicht genug.
Nun ist die Zeit für dich da, dich zu der Einschätzung zu erheben, von der Ich rede, und sie für dich selbst gutzuheißen. Was anderes ist das, worum Ich euch, Geliebte, bitte, als wertzuschätzen, so wie Ich wertschätze? Was anderes ist das, worum Ich euch bitte, als zu lieben, so wie Ich liebe? Was anderes ist das, worum Ich euch bitte, als alle zu lieben, so wie Ich dich, Mein schönes Kind, liebe?
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HEAVEN #2735 – 21.5.08 – Feel the Excitement
FÜHLT DIE AUFREGUNG
Gott sprach ….
Fangt ihr an, die Aufregung zu spüren? Ich möchte es Aufregung nennen. Es ist die Aufregung eines Frühlingstages. Es ist jene Energie des Universums, die direkt in dein Herz hinein segelt. Es ist die Energie der Sterne, und es ist die Energie der geträumten und zur Manifestation gebrachten Träume. Es ist die Energie der Liebe, Geliebte. Die Energie umhüllt euch. Für euch gibt es nichts anderes zu tun, außer euch auf Gedeih und Verderb der großen Liebe, die euch durchsickert, zu überlassen.
Diese Energie ist nicht neu. Es ist bloß so, dass du allzuoft auf Ausschau nach etwas anderem warst. Nach Gefahr etwa. Vielleicht danach, was jemand anders über dich denkt. Was du über einen Anderen denkst. Unruhe war in deinem Geist. Gefühle des Schmerzes. Enges Entkommen. Die Liste all der anderen Dinge ist lang, all der Dinge, an die du denkst, unterdessen alldas, was es wert ist, deinen Geist zu bevölkern, diese schlichte Energie der Liebe darstellt, diesen Saft des Lebens selbst.
Überall in der Welt gibt es Warnschilder. Diese Schilder haben ihren Straßenzoll bei dir erhoben. Nun ist es an dir, diese Schilder zu übersehen, und stattdessen die Liebe ins Auge zu fassen. Lass deinen Geist lieber einen Happen Liebe zu sich nehmen als all die anderen Sachen. Das Leben ist eine Angelegenheit der Liebe, Geliebte.
Achtet auf die Zeichen des Frühlings. Vögel singen immer, ob du sie hörst, oder nicht hörst. In welcher Jahreszeit auch immer, Blumen sind stets dafür bereitet, aufzuknospen. Sogar Kältegrade tragen zum süßen Geruch der Blumen bei. All die Farben der Welt sind ein Fest für deine Augen. Nicht zusammengerechte Blätter federn deine Füße ab, beschützen den Boden, nähren die Erde. Welch großartige Verknüpfungen sind dort allesamt für dich ausgelegt! Was für ein Genie ist in die Schöpfung dieser Welt eingegangen! Es ist ein Wunderwerk, all die Untereinander-Verbundenheit.
Lange genug hast du auf Unterschiede geblickt. Nun schaust du auf das Einssein.
Kannst du es glauben, dass es da diejenigen gibt, die immer noch beurteilen und sich immer noch etwas aus Differenzen machen? Vielleicht hattest auch du gewöhnlich damit Umgang. Was sollen die wahrgenommenen Unterschiede. Sie reichen nur hauttief.
Es existieren so viele Wunder in der Welt, an denen sich eure Augen weiden, weswegen wolltest du dich an etwas weiden, was unwichtiger oder gar dümmlich ist? Vielleicht sagst du, Schwierigkeiten seien nicht unwichtig. Dem stimme Ich zu, aber weswegen eine Minute damit verbringen, sie sich anzuschauen, während es derart viele wundervolle Dinge gibt, die man anschauen kann?
Du kannst das ganze Universum anschauen, und du kannst dir einen einzelnen Mikrokosmos anschauen, und unerklärliche Schönheit und Freude auffinden. Da draußen, Geliebte, ist eine Welt, und sie ist die eure. Sie ist euer Spielplatz. Sie ist euer Garten. Sie ist die eure. Sie ist die eure, um sie sich euch in eurem Herzen anzueignen. Sie existiert, um sie zu der euren zu machen, um sie als die eure und als diejenige für jedermann zu lieben. Ihr seid da, um eure Liebe überallhin in Umlauf zu bringen.
Ganz bestimmt, es ist nicht nötig, dass ihr ein Objekt für eure Liebe habt. Ihr könnt in eurer eigenen Liebe schweben und fließen, unbesehen dessen, was in der Welt vor sich geht, ob Blumen in der Blüte stehen oder sich wirr entblättern. Sicherlich könnt ihr glücklich sein, insofern als alles Glück in euch weilt. Ihr müsst für euer Glück nicht die Welt vorladen. Indes, Geliebte, wieso nicht die Freude in der Welt anschauen, anstelle dessen, was auch immer ihr angeschaut habt? Wieso nicht dasjenige Essen essen, was ihr gerne habt, anstatt dasjenige, was ihr nicht gerne habt?
Wieso an irgendwas etwas auszusetzen haben, unterdessen es derart viel Entzücken gibt, das man wählen kann? Wieso an irgendeinem Menschen etwas auszusetzen haben, unterdessen es derart viele augenscheinlich schöne Seelen dort auf Verlangen gibt? Weswegen ein Buch lesen, das du nicht magst, während es so viele gibt, die du magst? Liebe dich selbst genug, sodass du dich mit Liebe umgibst, im Inneren wie im Äußeren.
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HEAVEN #2736 – 22.5.08 – The World Will Blossom
DIE WELT WIRD ERBLÜHEN
Gott sprach ….
Zur selben Zeit, während Ich euch sage, euch an dem Schauspiel der Welt zu erfreuen, ja, gar durch ihre Schönheit geblendet und überwältigt zu sein, zur selben Zeit sage Ich euch, nicht geblendet, nicht überwältigt zu sein, denn derart herrlich in ihrem Sein ist die Welt vorgesehen. Liebt die Sterne. Sie sind blendend. Liebt sie und haltet sie aufrecht und erklärt ihre Schönheit. Ehrt die Sterne. Ehrt all die Schönheit des Universums, denn sie ist die eure. Die Schönheit ist so sehr die eure, dass ihr nicht an sie angeheftet sein müsst.
Was Ich zu sagen versuche, ist, dass ihr dann, wenn es eine bewölkte Nacht gibt und die Sterne nicht zu sehen sind, nicht zu verzweifeln habt. Liebt innig, und müsst nicht dasjenige, was ihr liebt, im Gesichtsfeld haben. Ob ihr die Sterne seht oder nicht, sie sind da. Sie sind nicht fortgegangen. Ihr seid nicht davon abhängig, sie zu erblicken. Auf jeden Fall erblicken sie euch, denn sie sehen eine Widerspiegelung ihrer selbst in euch. Die Sterne scheinen ihr Licht auf euch trotz der Wolken oder des Smogs. Sterne sind. Schönheit ist. Und sie werden in euch reflektiert.
Es gibt nichts, Geliebte, woran es gilt, sich anzuhängen. Nicht einmal an das Leben selbst. Es gibt nichts, was es gilt, zu haben, da ihr alles habt.
Macht euch nichts aus dem glänzenden neuen Auto, das ihr nicht habt. Macht euch nichts aus der Gegenwart, auch nichts aus dem Fehlenden des Offensichtlichen. Weitet eure Wahrnehmung, um die Herrlichkeiten der Welt und des Himmels mit einzuschließen, ob ihr sie nun unmittelbar vor euch seht oder nicht.
Bist du ein guter Freund, so liebst du deinen Freund in der Sonne wie auch im Regen. Deine Liebe für deinen Freund muss nicht von seinem Sein abhängig sein, nicht von alldem, was er zu einem bestimmten Zeitpunkt dir sein möchte. Du entlässt deinen Freund nicht aus deinem Herzen, da er nicht zu jedem Zeitpunkt funkelt. Desgleichen brauchst du es nicht der Welt zu missgönnen, sobald sie nicht die perfekte Seelengefährtin ist, die du erstrebtest.
Wenn die Welt dir nicht ihr perfektes Profil präsentiert, kannst du sie dann nicht gleichbleibend lieben? Aus welchem Grund würdest du an der Welt und an deinem Leben in ihr verzweifeln? Aus welchem Grund wolltest du die Welt, so wie sie war, den Hunden vorwerfen?
Du lebst in einem Haus. Es ist in deinen Augen nicht immerzu perfekt. Dann und wann ist das Dach undicht oder ein Fenster scheppert und die Treppen knarren. Du hackst nicht auf deinem Haus herum, weil es nicht vollkommen ist. Du wirst es vielleicht stattdessen auf Vordermann bringen.
Die Welt ist dein Zuhause, und sie verdient mehr Wertschätzung durch dich. Hör bitte auf damit, dir oder einem Anderen gegenüber auf die Defekte der Welt hinzuweisen. Mach dir nichts aus ihren Falten. Vervielfältige stattdessen die Liebe in der Welt. Streichle der Welt über den Kopf und liebe sie. Mache die Welt zur Liebe deines Lebens. Lass dein Leben Liebe sein. Wenn du die Welt anders, wenn du dein Leben anders haben willst, dann schenke ihr und ihm anerkennende Glaubwürdigkeit. Sobald du das Leben siehst, wie du es gerne hast, lass es ihm gegenüber wissen, was du gerne hast.
Im Licht deiner Würdigung wird die Welt erblühen. Du wirst erblühen. Wüsten werden erblühen. Oasen werden entspringen.
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HEAVEN #2737 – 23.5.08 – You Can Leave the Table of Your Thoughts
DU KANNST DICH VOM TISCH DEINER GEDANKEN ERHEBEN
Gott sprach ….
Mach kein großes Aufheben. Auch dann, wenn die Umstände düster aussehen, musst du kein großes Aufheben darum machen.
Auch dann, wenn du dir die Haare ausraufst angesichts der Schwierigkeit mit jemandem in deinem Leben, liegt es an dir, dasjenige aufzufinden, was inwendig in dieser Person wohnt, das du wertschätzen, das du wirklich wertschätzen kannst, und nicht einfach symbolisch.
Kommt es zu einem großen Unterschied der Meinungen, so kannst du froh sein, dass ein anderer sich genauso sehr um etwas kümmert, wie du es tust. Du kannst froh sein, dass du in einem Land lebst, wo zwei Menschen leben können, die nicht einer Auffassung sind. Du kannst froh sein, dass du so nicht denkst. Du kannst froh sein, dass die Meinungsverschiedenheit existiert. Du kannst froh sein, dass du deine Meinung einem Anderen nicht aufdrückst. Du kannst genau so froh sein, dass du dich irrst, wie du froh sein kannst, dass du recht hast. Du kannst froh sein, dass du jemand bist, den es mehr nach Eintracht als nach Sieg verlangt. Vielleicht kannst du sogar froh sein, still zu sein, ebenso wie darüber, deine Stimme zu erheben, sofern es das ist, was es gerade zu tun gilt.
Auch dann, wenn du dir für jemanden ein Bein ausgerissen hast, und er sieht dein Ehrerbieten nicht, finde etwas an ihm, was du gleichwohl schätzen kannst, und sei es, dass er ähnlich bestimmt ist wie du.
Erachte jeden Menschen in deinem Leben, gleichgültig wie schwierig es darum steht, als ein Geschenk an dich. Es mag sich um ein Geschenk handeln, das du für eine lange oder eine kurze Zeit hattest. Es mag ein Geschenk sein, das du nicht schätztest. Es mag sein, du weißt nicht, wie du das Geschenk irgendwo stehen lässt, da, wenn du das tust, die Erinnerung und die Auswirkung dieses Geschenks nachklingen. Es ist klar, dein Gedanke über eine Situation oder über eine Person muss nicht wie ein schlechter Pfennig sein, wie es sich nach dem Umdrehen herausstellte. Nach dem Umdrehen können sich auch helle glänzende Pfennige einstellen.
Geliebte, Ich weiß, ihr seid weiter gegangen, als an langfristigem Groll festzuhalten. Lasst nun den kurzfristigen Groll los. Lasst denjenigen des gestrigen Tages, den von vor einer Stunde oder gar von vor zwei Minuten los. Wieso ihn überhaupt haben? Habt so viele Meinungsverschiedenheiten, wie ihr wollt, doch lasst sie nicht mit Bitterkeit einhergehen.
Geliebte, in der Wäsche wäscht sich das alles aus.
Augenblicke tragen sich zu. Das ist alles, was passiert. Ihr fahrt auf einer horizontalen Rolltreppe, und ihr erblickt eine Ansicht nach der anderen. Ihr fahrt bloß an den Ausblicken vorbei. Oder vielleicht seid ihr es, die still da stehen, und die Rolltreppe zieht an euch vorbei. Diese Szene des Lebens muss nicht etwas sein, was euch behelligt. Sie muss überhaupt nichts sein, bloß ein Augenblick, ein kleiner Leuchtfleck, ein Schnippen mit den Fingern. Ihr könnt gewiss sein, dasjenige, was erfolgt, ist schier ein vorüberziehender Augenblick. Ihr könnt ihn ablegen. Ihr könnt ihn gehen lassen, ohne an ihm festzuhalten. Ihr könnt ihn los lassen. In jedem Fall, er bricht von euch aus auf. Es kann nur ein passagerer Gedanke sein, den ihr festzuhalten versucht. An etwas anderem könnt ihr euch nicht festhalten.
Was die Vorkommnisse und die Menschen im Leben anbelangt, ihr müsst sie nicht immerzu wiederbeleben, oder sie wägen oder sie redigieren.
Das Leben und alles gilt es auf die gleiche Weise zu besorgen, wie das bei dem Essen, das ihr zu euch nehmt, der Fall ist. Ihr müsst nicht darauf beharren, dass euer Essen verdaulich und bekömmlich sei. Genausowenig müsst ihr darauf beharren, dass das Leben bloß diejenige Richtung einschlägt, die es eingeschlagen hat. Ihr könnt euch vom Tisch erheben. Ihr müsst nicht am Tisch bleiben. Ihr könnt aufstehen und euch an einen anderen Tisch setzen oder einen Gang im Park machen.
Und so auch steht es mit euren Gedanken. Ihr könnt euch vom Tisch eurer Gedanken erheben. Ihr müsst sie nicht in Leibeigenschaft halten. Euer Geist ist ein Aufnahmebehälter eurer Gedanken, aber nicht jeden Gedanken müsst ihr beherbergen. Eure Gedanken können weitergehen. Ihr müsst ihnen nicht Ciao sagen. Auch dann, wenn ihr es tut, seid ihr in der Lage, Auf Wiedersehen, ohne einen kurzen Blick zurück, zu sagen.
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HEAVEN #2738 – 24.5.08 – What Is It about the Past?
WAS HAT ES MIT DER VERGANGENHEIT AUF SICH?
Gott sprach ….
Wirklich, nicht jede Gegebenheit in eurem Leben mögt ihr womöglich erschaffen, indes erschafft ihr eine Interpretation einer jeden Gegebenheit. Verschüttet ihr Milch, so könnt ihr darüber aufschreien, oder ihr könnt jemand sein, der darüber auflacht. In beiden Fällen wischt ihr sie auf. Wieso demnach darüber aufheulen?
Ich merke, nicht über allem in eurem Leben könnt ihr fröhlich sein, obschon, habt ihr nicht zahlreiche Vorkommnisse sehr ernst genommen, die ihr jetzt nicht so ernst nehmen würdet? Gibt es nicht viele Geschehnisse, die ihr aus keinem anderen Grund ernst genommen habt, außer aus demjenigen, dass ihr sie ernst genommen habt? Selbstverständlich könnt ihr es stets rechtfertigen, etwas ernst genommen zu haben. Es ist immerhin euer Leben. Ihr könnt die Wahl treffen, etwas so zu betrachten, wie ihr es wollt. Vielleicht könnt ihr euch bescheiden, mehr zu lachen. Und unterdessen ihr darüber nicht fröhlich sein könnt, könnt ihr dann vielleicht eure Schultern zucken und weitergehen. Auch in dem Falle, dass ihr an einem Spieltisch sitzt, am Gewinnen oder am Verlieren, da gibt es den Punkt, wo ihr aufsteht und nachhause geht.
Die Vergangenheit, worum es sich auch immer bei euch handelte, muss nicht in eurem Herzen fortleben. Sie war eine Mahlzeit, die ihr einmal eingenommen habt. Seither habt ihr viele andere Mahlzeiten gegessen. Es ist besser, an die Mahlzeit zu denken, zu der ihr euch gerade hinsetzt. Etliche Mahlzeiten mögen nicht völlig verdaulich gewesen sein, oder sie mögen vielleicht gar die herrlichsten Essen in der Welt gewesen sein, dennoch, vor dir steht eine Mahlzeit für dich, zu der du dich eben jetzt hinbegeben kannst. Das ist die Mahlzeit der Stunde. Dieser Bissen auf deinem Teller ist derjenige, den du jetzt nimmst. Worin besteht der Vorzug bei dem Versuch, das zu verdauen, was nicht mehr länger gegenwärtig ist, außer, so wie du es ansagst, dass es präsent sei? Du vermagst die Vergangenheit zu einem jeden deiner Gedanken zu machen, und doch kannst du sie weder wiederbringen noch etwas an ihr verbessern. Alles, was du tun kannst, ist der Umgang mit dem, was sich soeben zuträgt. Fessele die Gegenwart nicht mit der Vergangenheit.
Du besitzt eine schöne Vase Blumen, das prächtigste Bouquet, das du je in der Welt vor Augen hattest. Doch nächste Woche oder so werden die Blumen ihr Adieu gesagt haben, und demnach wirst auch du ihnen gegenüber Auf Wiedersehen zu sagen haben. Blumen wissen darum, dass sie nicht die gleichen bleiben können, und sie widersetzen sich dem nicht. Sie sind nicht so töricht wie du. Sie sind ganz und gar nicht töricht.
Was ist an der Vergangenheit dran, was dir derart viel bedeutet, dass du an ihr allen Widrigkeiten zum Trotz festhältst? Die Vergangenheit ist nicht in der Lage, über sich Aufzeichnungen herzustellen. Wieso führst du solche? Wieso tust du das, während es neue Blumen zu pflücken gibt? Während du der Vergangenheit aufwartest, vernachlässigst du die Gegenwart. Du bist hinter der Zeit. Besser, du gehst dort, wo deine Füße jetzt sind.
Warum erscheint dir das Zurücklassen der Vergangenheit so traurig? Damals war sie vielleicht unerträglich, und dennoch ist es jetzt für dich unerträglich, von ihr fortzugehen.
Ein neuer Baum wächst in deinem Garten.
Du, der du dir gegenüber oft genug sagst: „Stelle dich den Fakten“, scheinst diesen Fakt aus dem Blick zu verlieren. Die Vergangenheit hat für dich einschmeichelnde Qualitäten, freilich, sie war einmal deine Gegenwart. Damals war es, wo es galt, die Aufmerksamkeit auf sie zu richten. Da gibt es einen gegenwärtigen Zustand an Angelegenheiten in dem jetzigen Augenblick, der es gerne sieht, dass du ihn liebst. Er wartet auf deinen Genuss. Er möchte jetzt deine Aufmerksamkeit, nicht später. Eben jetzt, nicht morgen.
Zoll demjenigen Aufmerksamkeit, wo du bist, und nicht, wo du warst, oder wo du dir vorstellst, gewesen zu sein.
Besser heute ein Buch aufschlagen als ein altes auf dem Regal zu belassen. Besser in eine Richtung blicken als in zwei. Besser offenen Auges sein. Besser dasjenige sehen, was vor der Hand liegt, als dasjenige, von dem du dachtest, es sei gestern gewesen.
Komm jetzt mit Mir. Lasst Uns durch die grünen Wiesen gehen. Das grüne Gras von heute wird das Heu von morgen sein. Liebe das Heu von morgen jetzt, während es grün ist. Verleih dem Gras jetzt seine ausstrahlende Lebendigkeit. Wie begierig das Gras heute ist, dass du soeben in diesem Augenblick über es zu gehen hast.
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HEAVEN – #2739 – 25.5.08 – Why Feel Sorry for Someone?
WIESO JEMANDEN BEDAUERN?
Gott sprach ….
Habe Ich euch zu viele Dinge gegeben, die zu tun oder nicht zu tun sind? Natürlich läuft jegliche Führung, die Ich euch angedeihen ließ, nach dem Herunterbrechen darauf hinaus, zu lieben, deswegen gibt es im eigentlichen schier eine Sache, um die Ich euch ersuche, und jene heißt, euch selbst lieben. Ihr vermögt nicht, Andere mehr zu lieben, als euch selbst. Ich spreche von Lieben und nicht von Anhaftung, Geliebte. Ich spreche vom euch Lieben, und nicht davon, euch gegen Lösegeld festzuhalten, so wie es der Fall war.
Wenn du je Selbstmitleid hast, liebst du dich nicht selbst. Wenn du jemals jemanden bedauerst, liebst du diesen Menschen nicht. Christus hatte Mitempfinden, aber er bemitleidete nicht. Er spürte kein Mitleid mit jemandem. Auch du solltest das nicht.
Gar als Christus am Kreuz hing, fühlte er nicht: „Oh, weh mir.“ Er empfand nicht: „Was für ein armer Unglücklicher bin ich.“ Er bedauerte sich nicht. Das, in der Tat, wäre etwas Bedauerliches, was er getan hätte. So auch liegt es dir nicht an, dich oder sonst jemanden zu bedauern.
Vielleicht wendest du ein: „Aber Gott, bei allem Respekt, was ist an dem Gefühl dran, jemanden zu bedauern?“
Selbstverständlich ist euch klar, Ich meine nicht, dass ihr, wenn ihr einen Menschen vor euch seht, dem es schlecht geht, ihm nicht aufhelfen werdet. Selbstverständlich ist es euch klar, Ich meine nicht, dass ihr nicht jemand über die Straße helft. Selbstverständlich ist es euch klar, Ich meine nicht, dass ihr, wenn ihr ein Kind hungern seht, ihm kein Essen gebt. Ihr müsst wissen, das meine Ich nicht, denn ihr müsst wissen, Ich halte es für wichtig, dass ihr allen Kreaturen helft. Ich habe euch zu fragen: Muss Mitleid die einzige Motivation sein, Anderen zu helfen? Falls das der Fall ist, dann lasst Jenen, denen ihr helft, nichts davon erfahren.
Für jemanden Mitleid fühlen ist in Wirklichkeit ihn beleidigen. Geliebte, das ist ein Schild, das ihr anbringt. Es ist ein ärmliches Zeichen, das ihr an einem Anderen befestigt. Und es ist ein ärmliches Zeichen, wenn ihr es an euch selbst anbringt. Schaut ihr in Mitleid auf jemanden, dann sagt ihr, ihnen fehle etwas und sie seien womöglich unterlegen. Du bringst zum Ausdruck, sie hätten kein Glück gehabt, oder du sagst, du habest mehr Glück gehabt.
Nun kann Ich euch natürlich sagen hören: „Aber Gott, genau das stimmt. Das ist offensichtlich, oder nicht? Einige von uns haben mehr Glück als andere. Oder, einige unter uns sind zur einen Zeit glücklicher dran als zu einer anderen. Wenn jemand krank ist, ist er krank.“
Geliebte, falls das augenscheinlich ist, um so mehr Grund für euch, euch oder einem Anderen gegenüber nicht das Offensichtliche zu bestätigen.
Geliebte, hätte Christus mit den Leprakranken Mitleid gehabt, wie dann hätte er sie geheilt haben können? Er würde sie belassen haben, wo sie waren. Christus sah hinter die Beschränkungen der Welt. Das gilt auch für euch. Ihr wisst um Besseres, als ein Kind als dumm zu beschildern. Ist es besser, jemand als krank zu bezeichnen, als als arm?
Ihr habt nicht vergessen, dass ihr mit euren Gedanken erschafft, oder doch?
Ich möchte euch einen anderen Grund nennen, wieso ihr kein Mitleid für euch oder für einen Anderen empfinden mögt. Es immobilisiert euch. Ihr stellt eine Anklage her. Ihr schachtelt euch ein. Euch derart schadlos halten, das eben würdet ihr damit tun. Sobald ihr Mitleid über euch habt, malt ihr ein armes Bild über euch selbst, und ihr verbleibt dort. Das Gleiche gilt, wenn ihr gegenüber Anderen Mitleid zum Einsatz bringt.
Könnt ihr euch nunmehr vorstellen, zu einem Freund zu sagen: „Oh, ich habe Mitleid mit dir“? Ist das nicht etwas Entsetzliches, was ihr da empfindet? Genauso würdet ihr nicht sagen: „Oh, du armes Ding!“
Eine Mitleids-Party ist überhaupt keine Party.
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HEAVEN – 2740 – 26.5.08 – The Peace of Love
DER FRIEDE DER LIEBE
Gott sprach ….
Wann werdet ihr Mir glauben, dass alles in Ordnung und recht ist? Wann werdet ihr Mir glauben, dass die Sonne morgen scheinen wird, gleich, was passiert? Auch mitten im Krieg geht die Sonne auf. Die Sonne geht jeden Tag über dem Horizont auf, ungeachtet, ob ihr einen guten oder einen schlechten Tag habt. Welche Verworrenheit nimmt sich die Sonne zu Herzen? Die Sonne scheint, und die Liebe ist, ungeachtet dessen, was sonst noch vor sich geht. Um welchen Eintrag handelt es sich, den du an ein Ereignis überreichst? Von welcher Konsequenz sind all die Dinge, die dich verdingen?
Ich weiß, das, was sich zuträgt, sieht wie das Ende der Welt aus, indes kam die Welt nicht zu Ende, und wird es auch nicht. Solange es Bewusstheit gibt, existiert die Welt. Noch einmal, im mutmaßenden Hinblick auf eure Ängste – eure Vorherrschaft in der Welt ist offensichtlich. Seid mit euren Gedanken vorherrschend.
Wenn Ich euch frage: „Was für einen Bedarf für Krieg gibt es?“, sagt ihr in einem luziden Moment: „Keinen.“ Sobald ihr des Ärgers oder des Egos trunken seid, könntet ihr erwidern: „Natürlich, es existiert eine Nachfrage. Hast du gesehen, was die ANDEREN sagten, hast du gesehen, was sie taten? Das müssen wir begleichen, und, falls mit Krieg, so sei es eben damit.“
Stellt euch die Tollkühnheit vor, etwas mit Krieg begleichen zu wollen! Das ist, als würde man sagen: „Ich möchte mich niederlassen, um zu schlafen, indem ich wach bleibe!“ Dinge mit Kriegen abarbeiten? Wieso, das ist eine Art und Weise, um sich unaufhörlich aufreibend auszuweisen. Aus welchem Recht heraus können Kriege erklärt werden? Aus welchem Recht heraus können die Kriege ausgefochten werden? Und doch, es gibt gar Kriege unter Familien. Wieso nicht, unterdessen Kriege immerzu gegen etwas in euch sind?
Was immer jemand tun möchte, er wird Gründe dafür ausmachen. Was immer ihr wollt, ihr werdet dafür Gründe finden. Wollt ihr kämpfen, so werdet ihr Gründe, um zu kämpfen, finden. Wollt ihr Frieden machen, so werdet ihr Gründe finden, um Frieden zu schließen. Ihr könnt für alles, was ihr wollt, Gründe in Hülle und Fülle finden. Ist es möglich, dass ihr Angst wollt? Aus welchem anderen Grund wolltet ihr so viel von ihr innehaben? Denkt ihr wirklich, ihr könnt euch mit der Angst anfreunden? Ich gehe davon aus, wenn ihr denkt, ihr könntet mittels Kriegen Frieden machen, dann könnt ihr auch denken, dass die Angst den Weg zur Freiheit von der Angst darstelle.
Falls Ich euch frage: „Welchen Bedarf gibt es für Angst?“, werdet ihr in einem luziden Moment sagen: „Keinen“. Befindet ihr euch allerdings inmitten von Angst, könntet ihr Mir, mit bebender Stimme, eine lange Liste überreichen.
Geliebte, ihr braucht die Rüstung der Angst nicht in einem größeren Ausmaß, als die Welt Kriege braucht.
Gebt Mir eine Liste all der Beweggründe, die es gibt, um furchtlos zu sein. Furchtlos sein ist nicht das Gleiche wie tapfer sein. Ihr müsst nicht tapfer sein. Die Angst in der Welt zeigt aus sich selbst heraus einen Grund, um Angst zu haben, an. Angst ist ebenso schlecht, oder ist noch schlimmer, als dasjenige, wovor du Angst hast.
Ich höre, du befürchtest eine Erkältung. Ich höre, du befürchtest eine bevorstehende Gefahr. Du hast sogar vor der Liebe Angst aus Angst, dass die Liebe fortgenommen wird. Geliebte, habt nie Angst, liebelos zu sein. Liebelosigkeit existiert nicht, demnach befürchtet ihr nichts. All eure Ängste sind nichts.
Oh, Ich weiß, was ihr denkt. Ich weiß, ihr springt zu eurer Verteidigung der Angst herbei, so, als täte die Angst euch in Wirklichkeit etwas Gutes. Geliebte/r, anstatt furchtsam zu sein, seid freudig. Schau dich hinter jeder Ecke nach Freude um. Schau, die Sonne langt überall hin, nur nicht in eine dunkle Höhle. Befindest du dich in einer dunklen Höhle der Angst, so komm heraus. Geh in die Sonne und liebe sie. Du kannst immer wieder in eine Höhle zurück, sofern es das ist, was du willst. Die Dunkelheit wird dort sein und auf dich warten. Falls du den Schatten bevorzugst, dann sei in ihm. Falls du den Sonnenschein bevorzugst, dann halte dich in ihm auf. Gilt es da eine harte Entscheidung zu fällen? Wähle dasjenige, was du wählen möchtest. Wer hat die Kälte der Dunkelheit vonnöten, solange es die Sonne gibt, die Wärme spendet? Wer braucht das kalte Herz des Krieges, unterdessen der Friede der Liebe existent ist?
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HEAVEN #2741 – 27.5.08 – Your Soul Is like a Garland
DEINE SEELE IST WIE EINE GIRLANDE
Gott sprach ….
Was immer deinem Körper widerfährt, dir widerfährt nichts.
Im Gegensatz zum vorherrschenden Empfinden auf der Erde, ist es nicht das Wichtigste in der Welt, den Körper am Leben zu halten. Das Leben des Körpers braucht nicht so eng an dir fest gehalten zu werden. Natürlich, es gibt keinen Grund dafür, darauf aus zu sein, den Körper zu verlassen, ebenso wie es keinen Grund gibt, sich an ihn zu hängen. Der physische Körper hat seine Länge der Dienstzeit. Sie dauert nur eine Lebenszeit lang.
Nicht jedoch ihr, Geliebte. Ihr seid ewig. Mit einem Körper verbunden oder von ihm entbunden, ihr seid ewig. Das, was du bist, ist ewig. Egal, wie sehr du dich mit deinem Körper identifizierst, dein Körper ist nicht du. Er ist von großer Bedeutung, unterdessen du in ihm haust. Eben in der Weise ist er für dich beiläufig.
Ernähre deinen physischen Körper. Halte ihn geölt. Ehre ihn. Dein Körper leistet dir große Dienste. Während du körperlich auf der Erde bist, ist dein Körper das Vehikel, in dem du herumläufst. Du wirst sichtbarerweise durch ihn erkannt. Zweifelsohne, dein Körper ist ein Wunder. Eine Zeit kommt, wo dein Körper seinen Dienst an dir und am Universum beendet. Seine Pflichttour ist vorüber. Und dann erhebt sich der Geist von dir voll und ganz zu seiner Quelle, und du setzt über zu einem weiteren unbegrenzten Abenteuer ohne deinen Körper, an den du dich gewöhnt und den du so sehr geliebt hattest, auch dann noch, als du mit ihm nicht zufriedengestellt warst.
Die Welt sagt wohl, du verlierest deinen Körper. Geliebte, ihr lasst ihn zurück, wie eine alte Hose, aus der ihr heraustretet. Du lässt deinen Körper hinter dir, und seine Aussagekraft hat nicht mehr länger das Sagen. Nehmt das in Betracht – wenn eure nahen Angehörigen ihren physischen Körper verlassen, sind sie von ihm frei. Oh, ja, nun können sie fliegen.
Der Körper war loyal, und du hast ihn gut behandelt. Und doch ist es nicht so, dass du ihm verpflichtet bist. Deine physische Form ist kein Andenken. Er ist ein schlichtes Fahrzeug, einfach mit einer lebenslangen Garantie. Die Garantie ist begrenzt. Und niemand weiß, wie lange die Garantie taugt.
Es ist etwas Schönes, in einen physischen Körper hinein geboren zu werden. Es macht so viel Spaß. Du kannst mit ihm laufen. Mit ihm gehen. Dich mit ihm hinsetzen. Mit ihm essen. Mit ihm schlafen. Dein physischer Körper ist tatsächlich wie ein Gefährte. Denke über ihn, er beherbergt deine Seele! Allerdings schier für eine Weile. Nur so lange. Dein Körper ist von dir abhängig. In Wirklichkeit bist du nicht von ihm abhängig.
Geliebte, der Körper ist nicht euer Gott.
Ganz bestimmt dient ihr eurem Körper, während er euch dient, und doch ist er nicht dafür bestimmt, euer Gott zu sein. Liebt euren Körper. Liebt das, was er für euch tut. Setzt euch mit ihm in die Sonne, doch betet ihn nicht an, als könntet ihr ohne ihn nicht zurecht kommen.
Der Körper ist nicht das höchste. Das bist du. Du kommst ohne deinen Körper gut zurecht. Erachte deinen Körper wie eine aufgezogene Uhr, die zu einem unbestimmten Zeitpunkt nicht mehr gehen wird.
Dein Körper trägt dich. Du schneidest bei ihm gut ab. Dein Körper betet dich wirklich an. Er weiß, er ist arbeitsverpflichtet. Er weiß, es obliegt ihm, dir zu dienen, so lange, bis es nicht mehr an ihm ist, dir zu dienen.
Möge dein Körper dir gut dienen. Mögest du deinem Körper gut dienen. Und sobald die Zeit da ist, um zu scheiden, so scheide mit einem zärtlichen Adieu. Dein Körper wird dich nicht betrauern. Dein Körper glaubte an seine Fehlbarkeit.
Und nun musst du an deine eigene Unfehlbarkeit glauben.
Du kannst dir Medaillen an den Körper heften, nicht aber an die Seele. Anstelle dessen haben Seelen die Ewigkeit. Seelen sind nicht einfach langlebig. Sie sind immerlebig. Das stimmt für deine Seele. Du hast eine Seele, und deine Seele ist wie eine Girlande, und, Geliebte/r, sie ist schön.
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HEAVEN #2742 – 28.5.08 – Oneness Dancing on Earth
DAS EINSSEIN, WIE ES AUF DER ERDE TANZT
Gott sprach ….
Mehr und mehr gelangst du dazu, dich zu fragen, wessen Gedanken du denkst. Du wunderst dich:
„Sind das Deine Gedanken, Gott, oder meine? Woher, oh woher kommen meine Gedanken? Strömst Du eine Schwingung aus, die zu mir herunter gefiltert wird? Sind Deine Gedanken gefilterte Schwingungen, die mein Geist ändert und umgestaltet, um sie in sich aufzunehmen? Und schließlich, bersten diese Gedanken in die verfälschte Form hinein, die ich als die meine interpretiere, die ich die meine nannte, allzuoft einen fernen Schrei von der Reinheit dessen entfernt, was Dein ursprünglicher Ausbruch der Liebe gewesen sein muss?
Es muss so sein, alle Energie, die auf der Erde aufkommt, entstammt von dir im Himmel, nicht wahr? Und sind Gedanken nicht Energie? Sind nicht meine Gedanken Energie?
Ich bete um weniger Filterung. Mit weniger Filterung werden meine Gedanken mehr wie die Deinen, Gott – wage ich zu sagen, werden sie Gott-gleicher? Werden sodann meine Gedanken liebevoller, und werde ich fortan in der Lage sein, mehr und gleicher zu lieben? Das möge sobald als möglich der Fall sein!
Das muss möglich sein, dass ich mehr echt liebevoll bin. Es muss sein, dass meine Gedanken weniger ziellos sind. Es muss sein, dass ich im Verkehr oder zu unerbetenem Gedenken an die eine oder andere Erinnerung weniger wüst schimpfe. Es muss so sein, dass der Tag kommen wird, wo ich nicht mehr beim Ausatmen dahermurmele. Das muss kommen. Ich sehne mich danach.
Während meine Gedanken den Deinen enger folgen, muss es so sein, dass ich auch weniger denken möchte. Ich frage mich, was wird den Ort all meiner Gedanken einnehmen. Ich möchte gerne denken, es wäre das Wissen, einfach an derjenigen Stelle das Wissen, einfach Wissen, einfach Sein. So wie es zur Zeit darum steht, mein Kopf ist von Gedanken, von herumstreunenden Gedanken zu voll, so, als würde ich ohne allerlei Gedanken über meine Existenz nicht existieren.
Doch frage ich mich, wie viel meines individuellen Selbst ich weiterhin gepflegt wissen möchte. Ich frage mich, wie viele Meinungen ich nach wie vor haben möchte. Um wie vieles mehr möchte ich mit Dir, lieber Gott, abgestimmt sein.“
Geliebte, geliebte Söhne und Töchter von Mir, insofern, als Wir in Wirklichkeit Eins sind, werdet ihr bemerken, dass sich Unsere Gedanken mehr und mehr zusammenmischen. Es wird weniger Trennung geben. Ist es nicht das, was ihr erstrebt, mehr mit Mir Eins zu sein?
Die Zeit wird kommen, wo es zwischen Uns weniger Verschiedenheit gibt, und das umfasst auch Unser Denken. Sobald einmal all die Flusen entschwunden sind und die Wolken sich lichten, wird die Klarheit unvermeidlich in Führung gehen. Ganz natürlich wird es weniger wahrgenommene Aufspaltung geben. Dann werdet ihr, Geliebte, wahrlich zu eurem eigenen gelangen, was meint, zu Meinem Eigenen. Ihr werdet Mich nicht besitzen. Ich nicht euch. Wir werden bewussterweise das Einssein auf der Erde tanzen.
Es wird nicht nur so sein, dass ihr den Unterschied zwischen euren Gedanken und den Meinen nicht kennt, ihr werdet auch den Unterschied zwischen euch und demjenigen, mit dem ihr allem Anschein nach sprecht, nicht mehr kennen. Ihr werdet anfangen, damit vertraut zu sein, dass ihr zu euch selbst sprecht, denn das gleiche Licht, das in Mir glüht, glüht in euch und in all jenen scheinbaren Individuen vor euch.
Sobald das geschieht, Geliebte, ist es ganz natürlich. Ihr werdet euch nicht auf die Schenkel schlagen. Ihr werdet schlicht mit einem Aufzug fahren, der höher gestiegen ist. Ihr werdet nicht daran denken, zu welcher Etage euch der Aufzug bringen wird. Ihr werdet einfach da sein. Tatsache ist, es tut nichts zur Sache, auf welchem Stock ihr anlangt, da Ich der Aufzugs-Betreiber sein werde, und, während ihr herausgeht, werde Ich es sein, Der herausgeht, und Ich werde es sein, den du begrüßt, während du herausgehst.
Freilich, klar ist, du wirst nie aussteigen. So wie auch Ich nicht. Wie auch sonst niemand.
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HEAVEN #2743 – 29.5.08 – All of Heaven and Earth
ALL DER HIMMEL UND ALL DIE ERDE
Gott sprach ….
Oh, Meine Geliebte, möge euch eure Reise weit über die Küsten der begrenzten Welt hinaus führen! Was die Welt beinhaltet, ist wundervoll, und ist wundervoll für euch, und dennoch ist es zur selben Zeit nicht genug. Während ihr über die Oberfläche des Lebens lauft, neigt ihr dazu zu wanken. Ihr fallt in Verwirrung.
Es ist nicht so, dass das Leben für dich reibungslos sein muss, um darauf zu segeln. Es ist so, dass du mehr für dich brauchst, als die äußere Welt imstande ist, dir darzubieten.
Es ist nicht so, dass du Phantasieflüge nötig hast. Es ist so, dass du bereits weißt, dass es mehr für dich gibt, dass es deins ist, und dass es auf dich wartet.
Es mag sein, du spürst, das „Mehr“ sei außer deiner Reichweite, und gleichwohl ist es inwendig in dir. Geliebte, es war bereits in eurer Reichweite. Das Mehr, das du erstrebst, das Mehr, das du verdienst, das Mehr, das du haben musst – alldas ist bereits das deine. Deine Träume sind bereits angelandet. Sie schwebten am Fallschirm herunter, vielleicht dann, als du nicht schautest oder als du anderswohin schautest.
Alles, was du erstrebst, ist bereits das deine. Es ist nicht einmal aufgrund des Erbetens bereits das deine; denn, indessen deine Träume bereits angekommen sind, wen gibt es da, außer dir, um sie zu erbitten? Deine Träume mögen wie ein Paket angekommen sein, als du irgendwo außerhauses, vielleicht zum Essen, warst. Dass es da Anlieferungen gab, die du nicht bemerktest, bedeutet nicht, dass sie nicht eingetroffen sind. Sie sind einfach nicht in deinem Gewahrsein angekommen.
Der Traum, den du über Größersein hast, ist bereits erfüllt. Dein Traum von ihm, es zu wünschen, auch dann, während du nicht einmal seinen Namen kennst – er ist bereits eingetroffen, und du hast es noch nicht bemerkt. Er ist bereits eingetroffen, in dem Augenblick, als du ihn zum ersten Mal dachtest. Deine Träume des Bestrebens sind das gleiche wie deine Träume der Erfüllung. Es braucht, Geliebte, allein euer Zur-Kenntnis-Nehmen.
Ich rede von größeren Träumen als diejenige, über die in der Welt zumeist gesprochen wird. Ich spreche von der Dichte Unserer Gemeinschaft. Ich spreche von Unserem Höchsten Einssein und von alldem, was es mit sich führt. Ich rede vom Himmel. Ich rede vom Himmel eures Geburtsrechtes. Ich rede von der Totalität des Einsseins, nach dem du zergehst, und bei dem du nicht begreifst, wieso es noch nicht das deine ist. Lediglich in deinem Gewahrsein ist es noch nicht das deinige.
Es ist es bereits. Es war es immer. Du befandst dich nie außerhalb des Umkreises dieses Einsseins, nach dem du dich sehnst. Tatsache ist, es existiert gar kein Umfeld, um sich außerhalb davon aufzuhalten. All die Liebe, nach der es dich verlangt, all die Liebe, die du erstrebst zu verschenken, all das, all deine Träume sind bereits in dir stationiert. Sie sind ein Teil von dir. Sie sind in dir verschmolzen. Sie sind die Summe und die Substanz von dir. Du suchtest deine Brille, und hast einfach vergessen, dass sie sich auf deiner Stirn befindet.
Was anderes könnte mit „Das Himmelreich ist in euch“ gemeint sein?
Sagte ich dir, deine Schlüssel befinden sich in deiner Tasche, so würdest du sie nicht mehr auf dem Tisch suchen. Du würdest in deine Tasche greifen.
Also bitte ich dich nun, in dein Herz zu greifen, in dieses Elektrizitätswerk deines Herzens, und Mich dort bereits inwendig in dir eingefunden zu finden. Nie war Ich irgendwo sonst. Vielleicht meinst du, das sei eine absurde Aussage, doch denkst du das nur, weil du es nicht erfasst hast. Du hast es nicht besser gewusst.
Doch nun habe Ich es dir gesagt, und nun weißt du darum, und nun rennst du nicht mehr länger hastig herum. Das ganze Universum ist inwendig in dir enthalten. Das meint das ganze. Nicht einfach etwas davon, nicht einfach eine karge Portion, sondern alles. All der Himmel und all die Erde sind inwendig in dir enthalten. In dir. Nicht in sonst jemandem, obschon jeder all den Himmel und all die Erde gleichfalls innehat. Niemand hat weniger, um es auszutauschen und zu teilen. Niemand hat einen umfangreicheren Anteil. Die Verfügbarkeit ist für alle da, da das Alles Eins ist. Sonst gibt es niemanden.
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HEAVEN #2744 – 30.5.08 – A Great Storehouse of Love
EIN GROSSES WARENHAUS DER LIEBE
Gott sprach ….
Bei Regen oder bei Sonne – die Liebe herrscht.
Ich weiß durchaus, manchmal hat euer Herz das Gefühl, es sei liebeleer. Das ist eine Anklage, die ihr erhebt.
Sobald ihr das Gefühl habt, das Herz sei leer, könnt ihr wissen, es ist dazu bereit, mit noch mehr Liebe gefüllt zu werden, als ihr es zuvor je in Betracht genommen habt. Sofern es zwischen den Anlieferungen eine kleine Flaute geben kann, wie gesagt, sofern es das kann, dann seht euer Herz wie ein Warenhaus, das seine Regale leer räumt, um neue Waren zu erhalten
.
Bei der Liebe gibt es kein Zuendegehen. Was immer ihr meintet, das menschliche Herz ist in der Liebe unerschöpflich. Nicht mehr, als Mein Herz in der Liebe sich nicht zu erschöpfen vermag, vermag dies das deinige nicht. Halte dein Herz für einen Nebenfluss des Meinigen, sozusagen, und wisse, jeder Nebenfluss wird von seiner Quelle gespeist. Der Nebenfluss hat über die Quelle nicht das Sagen.
Was, Geliebte, ist eure Quelle? Wer wohl war euer Schöpfer? Außer Mir sehe ich für diesen Job keinen. Ich bin durchaus in der Lage, euer Herz bis zum Überquellen anzufüllen. Ob ihr daraus euren Nutzen zieht oder es bemerkt, nun, das ist wohl eine andere Geschichte. Welche Geschichte ihr euch auch erzählt, Fakt ist, ihr seid in Liebe geboren. Ungeachtet der Verkleidungen, die ihr euch angelegt habt, gleich, wie gut ihr euch verkleidet habt, gleich, wie sehr ihr euch in eure Verkleidung als die Wahrheit eingekauft habt, die Tatsache bleibt bestehen: Euer Herz ist voll der Liebe. Es ist aus Liebe gemacht. Und ihr seid euer Herz, denn inwendig in eurem Herzen liegt eure Verbundenheit mit Mir. Euer Herz ist Gold, das aus dem Meinen heraus geschmolzen ist. Mein Herz umfängt die Welt, so auch das eure. Euer Herz ist nicht schier das eure. Es ist das Meine. Ich möchte nicht einmal davon reden, dass euer Herz eine Ausgliederung des Meinigen darstelle, dass euer Herz ein Sprössling sei. Nein, Ich sage, euer Herz ist exakt Mein Herz. Der große Unterschied ist, Ich kenne, was ein Herz ist, und ihr nicht.
Ihr unterstellt, das Herz, das in eurer Brust weilt, sei das eure. Geliebte, euer Herz ist wie Mein Lasso. Das Herz, das ihr als das eure bezeichnet, kreist im Universum viel, viel mehr ein, und dennoch, euer Herz wird in Meiner Hand gehalten. Ich gebe euch viel Bewegungsfreiheit, und gleichwohl, Ich lasse euer Herz nie los. Tatsächlich ist es so, es ist euer Herz, Geliebte, das in Meinem geistigen Bild existiert.
Euer Herz ist um Vieles umfassender, als ihr denkt, und gleichwohl verläuft der augenscheinliche Nachweis für euer Herz euren Gedanken entsprechend. Gebt von eurem Herzen, gleich, was ihr soeben empfindet. Zollt eurem Herzen mehr Anerkennung, betraut es mehr, und euer Herz wird auf Meine Melodie tanzen. Es wird über riesige Häuser und über alle vorgestellten Schranken hinweg springen. Es wird durch die Himmel schweben, jeden Berg erklimmen, jedes Meer durchkreuzen, jeden Hang hinuntergleiten und an dem Meinigen eingehakt sein.
Gebt Meine Liebe, die in eurem Herzen weilt. Bringt all die Verneigungen an, bei Mir ist so etwas herrlich, fangt indes an, mit dem Einssein vertraut zu sein, die Wir sind. Geliebter, Geliebte, alle Liebe ist Mein. Du hast ein großes Warenhaus der Liebe, da Mein Herz das deine, und da das deine das Meine ist. Wir haben eine derartige Reziprozität, dass man es nur Einssein, Unser Einssein, Geliebte, nennen kann. Wir haben ein Einssein des Herzens. Dass ihr von meinem Herzen weit fort reisen könnt, naja, das ist bereits bekannt. Wisst nun, Ich schwinge mein Lasso der Liebe weit und gewaltig geöffnet hinaus, und, euer Herz ist unvermeidlich mit dem Bogen Meines Herzens verknüpft, wie es schwingt und wie es die allerletzten Winkel erfasst. Ich, Geliebte, schaukle eure Herzen. Das ist unumgehbar, da Unsere Verbundenheit derart eng ist. Sobald Ich Meinen Arm hebe, hebt ihr den euren. Euer Herz wird nunmehr mit dem Meinigen schlagen.
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HEAVEN #2745 – 31.5.08 – God Would Do a Song and Dance
GOTT WÜRDE EIN LIED UND EINEN TANZ AUFFÜHREN
Gott sprach ….
Heavenletters kommen in gemischten Farben. Etliche sind wörtlich und für euch bodenständig. Etliche sind poetisch. Etliche bringen euch zum Lächeln. Vielleicht Einige zum Weinen. Ich gehe meilenweit, um euch zu erreichen. Ich möchte, dass Meine Liebe bei euch ankommt, dass sie euer bewusstes Gewahrsein erreicht, denn Meine Liebe war von euch nie abwesend. Niemals.
Ihr habt immer noch Zweifel an Meiner Liebe für euch, oder etwa nicht? Wenn das so ist, so möchte ich ein Lied und einen Tanz für euch aufführen. Ich würde euch in Meinen Armen herumwirbeln und euch rund um das Universum schwingen. Ich würde mit euch zu einer weit entfernten Galaxie durchbrennen. Ich würde eine Parade anführen. Ich würde einen Helikopter mit dir drin fliegen. Ich würde mit ihm an den Himmel schreiben: „Ich BIN Gott, und Ich liebe dich!“
Du würdest erkennen, Ich liebe dich genau so, wie du bist, du würdest erkennen, dass Ich alle unter Meiner Schöpfung liebe, dass Ich nie mit meiner Liebe für euch und für die Wesen auf der Erde oder auf irgendeiner Galaxie jenseits davon pausiert habe.
Um dich zu erreichen, würde Ich leuchtende Regenbögen erschaffen, damit du darauf gehen kannst. Ich würde dich unter deinen Armen hochheben und dich zum Himmel bringen. Alldies wäre zu Meinem Entzücken.
Ich würde dir Liebesbeweise schicken. Viele hießen Heavenletters. Du würdest sie überall finden. Du würdest sie durch jeden gesprochen finden. Alle Zeitungen hätten Schlagzeilen, in denen Heavenletters steckt. In Talkshows würdest du über Meine Liebe interviewt werden über Meine Liebe, die zunehmend von der Welt wahrgenommen wird. Du und Ich würden wissen, Meine Liebe war immer derart stark.
Ich würde eine Wäscheleine über den Himmel hängen, und Ich würde Heavenletters daran befestigen.
Ich würde himmlische Musiker bestellen, die Mein Lied an jeder Straßenecke singen.
Ich würde Mich, so wie ja überall Pamphlete überreicht werden, an jeder Straßenecke aushändigen.
So wie Zeitungen in Lastwagen an Zeitungsstände ausgeliefert werden, würde Ich Heavenletters ausliefern.
Es gäbe einen Hit mit dem Titel Gott, und Ich würde ihn singen. Jeder würde ihn summen. Vögel singen ihn bereits. Die ganze Natur singt Meinen allseits gegenwärtigen Song. Die Bäume wispern ihn.
Mein Lied umfasst Ein Wort, und das heißt Gott.
Das Eine Wort wird auf jedermanns Zunge liegen.
Ich werde durch Mich Selbst vorausgegangen und durch Mich Selbst gefolgt werden.
Ich werde hinter einem Zweifel sehen, dass es da keinen Einen gibt außer Mich Selbst. Du wirst niemanden sehen außer dein Selbst, und das, was du siehst, wird Gott sein, und das Lied, das du hörst, wird das Meine sein, und das Gute, das du tust, wird das Meine sein.
Ich werde nichts kosten, und Ich werde überall wertgeschätzt werden.
Jedes Wesen auf der Erde wird gemäß Meines Wertes geschätzt werden. Jedes Wesen und jede Facette des Lebens werden wertgeschätzt werden. Ebenso wirst du dich wertschätzen. Du wirst dich hoch schätzen.
Du wirst deine Schönheit sehen, wo immer du hingehst. Alles wird schön sein. Es wird nichts Unschönes geben.
Alles wird in Meinem Licht stehen. Außer Meinem Licht wird es nichts geben. Und wie Mein Licht scheinen wird! Es wird aus jedermanns Augen scheinen.
Mein Licht wird scheinen, und Mein Friede wird herrschen.
Es wird keine dunklen Ecken geben. Alles wird Licht sein.
Jeder Pfad wird beleuchtet sein. Alles wird Helle sein.
Es wird keine Enden geben, allein Anfänge. Es wird auch keine Anfänge geben, denn es ist bereits alles begonnen. Es wird lediglich Diese-heit geben. Es wird keine Jene-heit geben. Es wird Allheit geben. Es wird Einsheit geben. Es wird dich geben. Es wird Mich geben. Es wird den Einen der Vielfältigkeit geben.
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HEAVEN #2746 – 1.6.2008 – God Waved His Wand, and Stars Appeared
GOTT WINKTE MIT SEINEM ZAUBERSTAB UND STERNE ERSCHIENEN
Jedes Herz ist mit dem Meinigen verbunden. Und jedes Herz ist mit den Sternen verbunden. Natürlich ist alles mit allem verbunden. Von den Sternen kamt ihr her. Von der Sonne kamt ihr her. Als Ich sagte: „Es werde Licht“, wurde Licht, und nicht weniger Licht von euch als die Sonne und die Sterne. Die Sterne reflektieren Licht, und so ist es auch bei euch, Geliebte. Ihr reflektiert Licht. Ich kenne den Unterschied zwischen Licht und Liebe nicht. Für Mich sind sie das gleiche. Für Mich ist Liebe erhellt. Liebe erhellt die Welt. Liebe ist alles. Ohne sie gäbe es nichts.
Zum Glück gibt es Licht, und Wir baden in ihm. Licht scheint auf Uns, und Wir scheinen Licht. Ich spreche vom Wir des Ich und vom Wir des du. Ich könnte genauso gut Ich sagen. Ich denke, Ich werde Ich sagen. Ich schwimme in dem Licht. Kaulquappen tun das. Alles schwimmt im Licht der Liebe. Es gäbe keine Swimmingpools mit Wasser ohne Licht und Liebe. Ohne Licht und Liebe gäbe es kein Leben. Leben, Liebe, Licht sind alle das gleiche. Sie alle entkommen Meinem Willen. Mein Wille besteht aus Meinen Verlangen. Ich erstrebte das Leben, und Ich wusste unverzüglich, dass das Leben vom Licht und von der Liebe untrennbar sein würde. Sogar zu der Zeit, als das erste Molekül erschaffen wurde, war Ich mit Licht und Liebe vertraut. Ich kannte ihre Brillanz und ihre Fähigkeiten. Ich wusste, Ich liebte sie. Ich wusste, Ich konnte sie schier lieben. Ich wusste um ihre Tragweite, Licht und Liebe und das Leben auf der Erde. Ich wusste um ihre Bedeutung für Mich.
Ich wusste, sie hätten in die Schöpfung eingebaut zu werden. Ich wusste, ohne sie könnte es keine Schöpfung geben. Ich nehme an, Ich hätte sogar anordnen können, dass das Leben aus der Dunkelheit ersteht, doch wer hätte das tun wollen? Nicht Ich. Sogar der fiktive Luzifer gab sich selbst einen Namen, der Licht bedeutet. Jeder möchte Licht. Wie konnte es einen Gegensatz zu Mir geben? Alles war in Meinem Bilde gemacht, und Mein Bild ist Licht.
Dass Ich die Welt schuf, bedeutet, dass Ich sie anzündete. Mein Herz war ein Zauberstab des Lichts, der es der Schöpfung stattgab, in Erscheinung zu treten. Und ihr erschient auf der weiten Leinwand der Welt. Ich sehe das Licht, wo ihr seid. Wieso, Geliebte, es ist das Licht, was Uns verbindet. Mein Herz ist vielstrahlig. Die Strahlen des Lichts von Meinem Herzen zur Welt hin sind unzählbar, dennoch sind sie nicht unverantwortlich.
Oh, ja, all meine Strahlen sind verantwortlich. Das ist, was der Freie Wille bedeutet. Freier Wille meint nicht Bewilligung, Geliebte. Er meint Verantwortung. Er meint Natürlichkeit. Es ist ebenso natürlich für euch, euer Licht zu scheinen, wie es für Mich natürlich ist, das Meine zu scheinen. Gleich, es ist Mein Licht, das ihr scheint. Ihr seid das Licht, das aus Meinem Herzen scheint. Ihr seid Mein machtvoller Zauberstab. Ich winkte mit Meinem Zauberstab, und Sterne erschienen. Ihr kamt von den Sternen, und die Sterne von euch. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer zuerst da war, ihr oder die Sterne. Ich denke, alles Licht brach auf einmal aus. Alle Geschichten, so wie es sein soll, können nicht auf einen Schlag erzählt werden. Alle Geschichten müssen einer Reihenfolge nachkommen, die Realität der Schöpfung indes war spontan und unverzüglich. Ein Schritt für Schritt gab es nicht. Es war alles auf einmal. Auf einmal barst ein schönes Licht hervor, und Funken gingen nieder. Liebe und Licht barsten auf die Erde. Sie ist immer noch erhellt. Funken des Lichts und der Liebe funkeln immer noch. Etliche gehen immer noch nieder. Mein Licht auf der Erde ist nach wie vor blendend. Seid ihr durch das, was Ich gemacht habe, nicht geblendet? Entsinnt euch, dass Ich euch gemacht habe, und dass Ich euch helles Licht gemacht habe.
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HEAVEN #2747 – 2.6.2008 – The Ocean of the World
DER OZEAN DER LIEBE
Die Welt wird recht bald in ihren wahren Farben erscheinen. Ihre wahren Farben sind hell und klar. Sie wird nicht mehr länger Minderes als die Wahrheit beherbergen. Sie wird ihre verfeinerten Farben der Wahrheit, der Klarheit und des guten Willens herzeigen. Ja, ihr geht darauf zu, in der Welt zu leben, von der immer geträumt wurde, von der ihr immer geträumt habt. Geliebte, durch eure Unschuld, durch eure Wahrheit, durch eure Klarheit, durch eure Bereitwilligkeit werdet ihr für Jeden Größe auf der Erde erschaffen. Eure Wahrnehmung der Welt wird klar sein, und jene wird eurer Sichtweise nachkommen. Das war immer so. Euer Traum einer Welt von gänzlicher Schönheit und Liebe bereitet sich, in Erscheinung zu treten. Er wird auf dieselbe Weise zu sehen sein, wie Wasser kocht. Das Wasser kocht noch nicht. Es steht still. Und dann fängt es an zu blubbern.
Auf die gleiche Weise beginnt ein Samen zu sprießen. Der Samen erhält Wasser. Zunächst gibt es kein Anzeichen für eine Änderung. Und dann sprießt ein winziger Spross hervor.
Auf die gleiche Weise wird ein Küken ausgebrütet. Zunächst ist da das Ei, das warm gehalten wird, gleichwohl, das Küken bildet sich heran, und gerade zur rechten Zeit erscheint es.
Wenn es zur Welt kommt, ist es das gleiche, jedoch unterschieden. Ungeachtet eurer Glaubensüberzeugung und eurer Wahrnehmung – ein Samen wird sprießen, ein Küken wird ausgebrütet. Alles, was ihr zu tun habt, ist, zuzusehen. Ihr seid Zuschauer bei einem Wunder. Ihr seid ein Zuschauer bei den vielen Wundern rund um euch herum. Trotzdem, selbstverständlich habt ihr einen Einfluss. Um wie vieles glücklicher sind ein Spross und ein Küken, sobald ihr freundlich an sie denkt!
Was die Welt anbelangt, dort seid ihr mehr als ein Zuschauer. Das, was ihr wahrnehmt, erbringt den ganzen Unterschied. Eure Wahrnehmung ist das Bewirkende.
Versteht ihr Mich? Die Welt ist eurer Sichtweise nachgekommen, woraus sie auch immer bestand. Ganz natürlich tritt nun die Macht der Wahrnehmung und der Sichtweise Meiner Kinder auf Erden in den Vordergrund. All Meine Kinder auf Erden werden eine große Gezeitenwelle der Liebe erzeugen, die all das Strandgut und Treibgut aus der Welt fortwaschen wird. Mittels eurer Bewusstheit wird die Sonne hell und klar durch den Ozean der Welt scheinen, und die Welt wird in Erscheinung treten, wie sie wahrhaft in all ihrer glänzenden Pracht ist.
Es läuft darauf hinaus: Ihr seid der Eindringling der Welt. Sobald ihr Güte und Erbarmen erblickt, leistet ihr in der Güte und im Erbarmen einen Beitrag an die Welt. Selbstverständlich wird die Zeit kommen, wo es fortan keinen Bedarf mehr an Erbarmen geben wird, denn, sobald Liebe da ist, welche Nachfrage nach Erbarmen soll es da noch geben?
Befindet ihr euch in guter Stimmung, so wird die Welt darauf erwidern. Befindet ihr euch in einer schwierigen Stimmung, wird die Welt gleichfalls unverzüglich darauf eingehen. Die Welt weiß nur darum, auf eure Stimmungen und Gedanken, und darauf, wie ihr über sie fühlt, zu antworten.
Wenn du gerade einen neuen jungen Hund bekommen hast, beginnt er, dich widerzuspiegeln. So wie er heranwächst und gedeiht, ist er im Großen und Ganzen aus deiner Fertigung. Wie der junge Hund mit seinem Leben und den Menschen in ihm umgeht, hängt davon ab, wie du mit dem Hund umgehst. Im Großen und Ganzen schulst du den Hund, wie er heranwachsen wird. Die Welt ist wie dein junger Hund. Deine Haltung ihr gegenüber ist für alles entscheidend. Die Aspekte, die du betonst, und die Aspekte, die du vernachlässigst, sind von alles entscheidender Bedeutung. Durch deine Präsenz in der Welt, durch deine Gedanken und durch dein Seien ertüchtigst du die Welt. Es liegt an dir, das Beste aus ihr zu machen und herauszubringen. Es bist du in all deiner Herrlichkeit, der die Welt dazu bringen wird, über das ganze Gesicht zu lächeln.
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HEAVEN #2748 – 3.6.08 – Yes, Free Will
JA, FREIER WILLE
Gott sprach ….
Du hast auf jeden Fall einen freien Willen. Ich gab ihn dir.
Du könntest sagen, Ich gab dir die Welt, und, dass die Welt eine Illusion ist. Somit könntest du sagen, Ich gab dir die Illusion des freien Willens und in Wirklichkeit keinen freien Willen. Du könntest sagen, der freie Wille ist ein Mythos, vielleicht ein ‚Also – weißt du!?‘
Ja, es gibt Vorsehung, und, ja, es gibt Vorauswissen, und, ja, es gibt jene Dinge, über die du keinen direkten Einfluss hast, obschon du mehr Einfluss hast, als du denkst. Demnach beeinflusst du durchaus das Wetter. Du beeinflusst die Nachrichten. Möglicherweise hast du nicht einmal zur Kenntnis genommen, was in den Nachrichten läuft, und doch hast du sie beeinflusst. Du hast mehr Einfluss, als du weißt. Immer schon hattest du einen größeren Einfluss, als du wusstest.
Schau, hättest du keinen freien Willen, so wärst du ein junger Hund oder eine Pfandsache. Gleich, welcher Fall, du wärest ein schlichter Rezipient aller Faktoren im Leben. Geliebte, hättet ihr keinen freien Willen, was würdet ihr hier auf der Erde tun? Wäre jeder einzelne Aspekt eures Lebens vorgeordnet, wieso dann sich behelligt fühlen? Gäbe es keinen freien Willen, so würdet ihr dasitzen wie ein Klumpen und das Leben geschehen lassen, als hättet ihr aus euch heraus keinen Willen.
Zum Glück gab Ich euch den freien Willen. Ich sagte euch, geht hinaus und vermehrt euch. Hättet ihr keine Option, Geliebte, wieso hätte Ich euch das gesagt?
Ich bot euch den freien Willen dar, wie auch, Anderen den freien Willen zu gewähren. Das ist ein Mandat, das Ich euch verlieh. Übt es aus, Geliebte. Ihr seid kein Blatt im Wind. Ihr seid ein fühlendes Menschliches Wesen mit einem eigenen Willen. Besser ist es, Ihr habt einen eigenen Willen. Wer ist für euer Leben, so wie ihr es lebt, verantwortlich, sofern nicht ihr?
Sicherlich, ihr entscheidet nicht über alle Gegebenheiten, und dennoch liegt es euch nicht an, euch bei der Verantwortung für euer eigenes Leben, und dafür, wie ihr mit den Gegebenheiten umgeht, die euch umgeben, aus dem Staub zu machen.
Sicherlich, ein Schicksal scheint zu existieren, und ihr seht dem entgegen, euren freien Willen zum Einsatz zu bringen. Geliebte, was euer Geschick betrifft, habt ihr einiges Sagen.
Ja, nicht alles liegt in deinen Händen. Oder doch?
Also, eine Zeit wird kommen, wo dein Wille völlig mit Meinem Willen in Einklang steht. Du hast den freien Willen, um deinen Willen mit dem Meinen in Übereinstimmung zu bringen. Unterdessen du näher und näher zu Mir kommst, findest du heraus, was dein Wille ist. Du findest heraus, dass dasjenige, was du willst, das gleiche ist, was Ich will. Du findest heraus, dass du auf die gleiche Weise denkst, wie Ich es tue. Du findest heraus, dass du siehst, wie Ich sehe. Du hast dich selbst nicht verloren. Du hast dich gefunden. Denke nicht, du habest deinen freien Willen aufgegeben. Du befindest dich schlicht an einem Ort, wo du dir selbst gegenüber die Liebe und die Weisheit, die die deinigen sind, nicht verleugnest. Es ist nicht so sehr, dass du dem Führer folgst; vielmehr anerkennst du deine Einsheit mit Mir. Wir, Geliebte, vermengen uns, wir vermengen uns aufs Schönste.
Die Zeit wird kommen, wo du nicht mehr weißt, ob deine Gedanken die deinen oder die Meinen sind. Derart vollkommen wird Unsere Vereinung sein, dass du Unsere Weisheit voll und ganz bewillkommnest. Was, Geliebte, ist Weisheit außer Mein Wille? Was sich hier zuträgt, ist, du siehst aus dir selbst heraus, was Mein Wille ist, und demzufolge nimmst du ihn als deinen eigenen an. Du bist weder hilflos noch unglückselig.
Allerdings hattest du immerzu den freien Willen, um auf die eine oder andere Weise zu handeln. In einem gewissen Sinne ist nichts eine vorausergangene Aussage.
Eine vorausergangene Aussage ist, dass du zu Mir kommen wirst. Und, ja, da ist Meine Gunst. Nicht anders ist deine Gunst zugegen.
Indes ist alldies selbstverständlich ein Palaver, da Wir Eins sind, und – wer schert sich schon um Theorie?
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HEAVEN #2749 – 4.6.2008 – Take Wing and Fly, Beloveds!
BREITET EURE FLÜGEL AUS UND FLIEGT, GELIEBTE!
Gott sprach ….
Lasst es euch von den Vögeln, die fliegen, zeigen. Sie denken nicht daran, wie das mit dem Fliegen geht. Sie breiten schlicht ihre Flügel aus und fliegen. Sie haben den Impuls und folgen ihm dann.
Ich bitte euch nicht, im Wortsinne zu fliegen, und doch mache Ich den Vorschlag, nicht so viel zu denken, bevor ihr irgendwas tut, das ihr euch vorgenommen habt. Allzu oft denkt ihr euch allerhand Gründe aus, weswegen es zu tun und weswegen es nicht zu tun sei. Ihr wägt die Warum’s und Wozu’s bemessend gegeneinander ab. Ihr habt wohl die Neigung, euch mit eurem Denken zu fesseln, mit eurem Überdenken, mit der Analyse eurer Handlungen hin und her, bevor ihr in die Luft abhebt, falls ihr einen Flug unternehmt. Geliebte, ihr bändigt eure Freude. Ihr stellt Sollten vor euren Verlangen auf. Sagt öfters Ja zu euch selbst.
Es ist in Ordnung so, eurem Herzen zu folgen, wohin es euch nimmt. Eure Motivation hat nicht auf Erfolg oder Versagen zu gründen. Wie wär’s mit Freude am Tun, mit Freude an der Absicht, mit Freude an den Möglichkeiten! Geliebte, im Leben, da schaut ihr nicht nach etwas Gewissem. Nach etwas Gewissem schauen vermag euch bloß zu immobilisieren. Das Leben ist nicht dafür bestimmt, darüber befunden zu werden. Es ist dafür vorgesehen, gelebt zu werden. Genug gedacht! Tretet in die Prügelei ein. Seid jemand, der sein Leben lebt. Auf diese Weise genießt ihr euer Leben mehr.
Wer sagte euch an, das Spiel zu spielen, während ihr mit euch selbst uneins seid?
Geht voran, Geliebte, und kennt nicht alle Antworten im voraus. Kennt gar keine Antworten. Ihr könnt sie überhaupt nicht kennen. Zuguterletzt, es obliegt euch nicht, euch selbst gemäß den Wahrscheinlichkeiten anpassend umzugestalten. Dehnt euch stattdessen aus.
Was macht es aus, ob ihr die Sterne erreicht oder nicht? Es zählt, dass ihr soweit kommt, wie ihr könnt. Es zählt, dass ihr euch auf den Weg macht. Es zählt, dass ihr euch ausdehnt. Bietet euch selbst das Universum dar.
Sagt zu dem Universum: »Hier bin ich! Ich werde große Sprünge und Schranken nehmen. Ich werde das tun, wobei ich zuvor gezögert habe. Ich werde es wagen, meinem Herzen zu folgen, wohin es mich nimmt. Ich werde nicht waghalsig sein, aber gleichfalls werde ich mich nicht hemmen. Ich werde aufhören, es mit der Vorsicht zu übertreiben. Ich bin nicht für sichere Wetten hier auf der Erde. Ich bin hier, um das Leben zu leben, und ich könnte es genauso gut im vollsten Maße leben. Worauf habe ich gewartet? Nun möchte ich die Chancen nehmen, so wie sie kommen, eine nach der anderen. Was immer die letztlichen Resultate sein mögen, ich kann am Ende schier vorankommen. Welcher Vorteil soll darin stecken, still zu stehen?«
Du musst kein Rennen gewinnen, bevor du mit ihm anfängst. Du musst das Ergebnis nicht kennen. Das Wunderbare ist, dass du in dem Rennen bist.
Was gibt es, was dich wohl vom Leben zurückhalten könnte? Eine Art Angst. Angst vor dem Verlieren. Angst vor Verlegenheit. Angst davor, dass du keinen Beifall bekommst und nicht bewundert wirst. Angst davor, dass du vielleicht angesehen wirst, als wärest du töricht.
Geh los und verliere, und du wirst herausbekommen – diese Ängste sind nichts.
Das Leben ist kein Kartenspiel, das du spielst, um zu gewinnen. In Sachen Leben kann man allein gewinnen. Du gewinnst Erfahrung. Du wirst die Errungenschaft haben, dem Leben einen Wirbel überreicht zu haben.
Wenn du Bedauern über Dinge hast, die du in der Vergangenheit nicht getan hast, dann tue sie jetzt. Wenn du eine Kleiderdesignerin werden wolltest, dann mach dich auf und entwirf jetzt Kleider. Was immer du vielleicht bedauerst, nimm jetzt Schritte darauf zu. Lass das ruhig amateurhaft sein. Du musst kein ausgebuffter Professioneller werden. Wenn du davor Angst hast, aus deinem Leben einen Haufen Unordnung zu machen, dann stehen die Chancen gut, dass du eine Menge versäumt hast.
All diese Ängste, die euch von eurer Bestimmung abhalten könnten, sind selbstauferlegt. All diese Ängste, die euch zurückgehalten haben könnten, sind das Ego, das euch über den Kopf schlägt. Lasst das Ego beiseite und geht direkt nach vorne zur Linie. Breitet die Flügel aus und fliegt, Geliebte!
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HEAVEN #2750 – 5.6.2008 – A Rose among Roses
EINE ROSE UNTER ROSEN
Gott sprach ….
Wie unerschrocken ist ein kleiner Krokus! Der Boden ist vielleicht immer noch gefroren, und der kleine Krokus streckt trotzdem seinen Kopf heraus.
Wie unerschrocken ist ein Löwenzahn! Er wird sogar zwischen den Rissen eines Bürgersteigs heraus wachsen.
Diese kleinen Blumen fühlen sich nie vorberechtigt. Sie empfinden nie, sie seien kühn oder zu kühn. Sie wissen schlicht, sie sind in die Erde gepflanzt, um zu wachsen und zu blühen, und demzufolge bereichern sie die Welt.
Wenn eine Blumenzwiebel oder ein Unkraut derart waghalsig ist, könnt ihr das nicht auch sein?
Was veranlasst einen Löwenzahn, sich zurückzuhalten? Welche Entschuldigung hat eine Pusteblume dafür, nicht zu blühen?
Was tun Meine Kinder denn wohl, um sich davor zurückzuhalten, zu blühen?
Ein Löwenzahn denkt nicht: „Jemand hat etwas einzuwenden, dass ich mich auf seinem Rasen ausbreite.“ Ein Löwenzahn denkt nicht: „Die könnten Sprays benutzen. Sie könnten mich ausgraben. Sie werden auf mich treten. Sie werden mich nicht mögen.“
Ein Löwenzahn ist nicht blöd. Er mag wissen, dass ihm Rosen vorgezogen werden. Aber das bringt ihn nicht zum Einhalten. Ein Löwenzahn weiß, seine Vorgabe gilt Mir, und das ist alles, was er wissen muss. Das macht ihn stark. Das bringt ihn dazu, er selbst zu sein, welche Hindernisse es auch geben könnte. Tatsache ist, für einen Löwenzahn ist nichts ein Hindernis. Ein Löwenzahn schreckt alle Übergriffe ab. Er hält durch, egal was kommt. Kein Wunder, ein Löwenzahn wird als zählebiges Unkraut angesehen! Ein Löwenzahn braucht keine Beschattung. Dass man ihn als zählebiges Unkraut sieht, nagut, er nimmt das als Kompliment.
Ihr könnt von einem Löwenzahn lernen. Von einer Rose auch.
Pusteblumen brauchen keine Dornen, um sich vor der Welt zu schützen. Ihr eigenes Durchhaltevermögen ist genug. Was die Rosen betrifft, deren Stengel mit scharfen Dornen versehen sind, sie wissen, sie werden trotzdem geliebt. Keiner sagt anscheinend: „Rosen haben Dornen. Ich werde sie nicht mögen.“
Rosen denken nicht: „Wäre ich nur vollkommen und hätte ich bloß keine Dornen.“ Nein, Rosen lieben sich selbst, so wie sie sind mit Dornen und allem sonstigen.
Wäre es doch so, dass Meine Kinder wie wagemutige Pusteblumen und Rosen sind, undurchlässig gegenüber dem, was ein anderer über sie sagen oder denken könnte. Rosen und Pusteblumen sind vollkommen und würdig, so wie sie sind. Sie, nicht einmal eine unter ihnen, finden keinen Fehler an sich. Sie akzeptieren ihre Würde. Und darum ersuche Ich euch. Darum bitte Ich euch: Dass ihr euch als Meine schöne Pusteblume akzeptiert, als Meine schöne Rose, wenn ihr so wollt. Seid mein schönes zählebiges Unkraut, oder eine süß duftende Rose, oder eine Hyazinthe, oder eine Iris, eine Gardenie oder eine Päonie oder sonst etwas. Wie viele Namen gibt es für Blumen?
Wie viele Namen gibt es für Menschenwesen? Zu viele, um sie zu zählen. Ruft euch bei einem einzigen Namen: Gottes Schönes Kind. Möchtest du dir das genug sein lassen? Wenn andere dir andere Namen geben oder dir Adjektive zuwerfen, so achte auf Mich und nicht auf diejenigen, die den Namen ausrufen. Sie sind bloß Namens-Ausrufer. Sie wissen nichts. Ganz bestimmt kennen sie deinen Namen und deine hohe Geltung bei Mir nicht.
Ich werde sie darin unterweisen. Sie werden nach und nach von Mir lernen. Du bemerkst natürlich, Namensrufer wären keine Namensrufer oder Adjektiv-Werfer, falls sie wüssten, wer sie sind. Ich bezeichne sie eigentlich nicht als Namensrufer. Ich benutze das Wort als einen Begriff, um dir gegenüber diejenigen kennzuzeichnen, die Namen rufen, im Gegensatz zu denjenigen, die die Hiebe der Worte zu spüren bekommen. Alle sind Meine schönen Kinder.
Habe die Stärke der kräftigen robusten Unkräuter, und wisse, dass du in Wahrheit eine schöne Rose unter Rosen bist. Rosen stehen gleichfalls kräftig da.
Was immer du auch in der Welt am meisten liebst, liebe dich selbst und jeden sonst auf die gleiche Weise.
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HEAVEN #2751 – 6.6.2008 – Return to Innocence
KEHRT ZUR UNSCHULD ZURÜCK
Gott sprach ….
Sind nicht Früchte und Blumen Meine Botschafter? Sind das nicht alle Tiere des Feldes und Waldes und die Meere? Bist nicht du, du, Mein geliebtes Kind, bist nicht du Mein Botschafter ausgesandt, um der Welt Liebe und Friede auszuliefern?
Du brauchst keinen Titel, keine Uniform. Dein Titel lautet Geliebtes Kind Gottes, und deine Uniform ist, was auch immer du gerade trägst. Du brauchst keine Dienstmarke. Dein Leben ist deine Dienstmarke. Per Geburt verdienst du alle Ehren, die dir beschert werden können. Die Sache ist: Du ehrst dich selbst nicht genug. Das scheint der Fall zu sein, stimmst du mir da zu?
Andererseits, wieso möchtest du dich in so vielen Ecken der Erde nach Belohnung umschauen? Wieso schaust du überhaupt oder irgendwo nach ihr, indessen du von Meiner Ehre besessen bist, um damit deinen Anfang zu nehmen? Kann jemandes Berücksichtigung oder Zurschaustellung der Billigung wirklich mehr bedeuten als die Meine? Unterdessen ihr Meine Liebe habt, was fehlt euch, Geliebte? Was könnte euch wohl fehlen?
Ist es das, dass ihr nicht an Meine Liebe glauben könnt, und dass ihr deswegen nach mehr und mehr Ansehen in der Welt Ausschau haltet? Ich züchtige euch nicht für eure Suche nach mehr, Geliebte. Das tue ich nicht. Jedoch gestatte ich mir, mich zu wundern und mich zu fragen. Vielleicht gibt es noch mehr Zeichen der Liebe und der Hochachtung für Mich, um sie dir zu überreichen. Ich habe das Beste aus Meinen Fähigkeiten herausgeholt, Ich habe alles versucht, dies und das.
Ich hätte es so gerne, dein Herz zu füllen, damit es nicht länger nach ich weiß nicht was ächzt. Ich verstehe, dass dein Herz nach mehr ächzt. Ich möchte dich gerne bitten, Mir zu sagen, wonach dein Herz ächzt, obschon, Ich weiß, wonach dein Herz ächzt, es liegt tiefer als die Gedanken, die dir in den Sinn kommen könnten.
Ich weiß, dass jedes Herz nach einem glücklichen Leben zuhause ächzt, und dass das nicht jeder hat. Das ist genug, um einem Herzen Schmerzen zu bereiten. Also, wie können wir das lösen? Wie können wir die Häuser rund um die Welt ohne Unfrieden und Wettbewerb ausstatten? Wir wissen, dass Reichtümer nicht die Antwort bedeuten. Oh, vielleicht für eine Minute sind sie das. Aber was dann?
Wir wissen, ohne Reichtum zu sein ist auch nicht die Antwort.
Wo kann die Antwort liegen? Du erkennst bereits, dass die Antwort nicht außerhalb Meiner geliebten Kinder zu liegen kommt, und auch scheint der Zugang zu dem Inneren blockiert zu sein. Andererseits, jede Seele auf der Erde würde vor Freude tanzen, und der Freude würde nichts Einhalt gebieten. Mit Sicherheit würde sie nichts abhalten.
Vermutlich kann Ich sagen, dass es da vielleicht zu viel Suche nach dieser inneren Erfüllung anderswo gibt, nicht genau an den falschen Orten, doch auch nicht am richtigen Ort, wo Erfüllung nachhaltig ist. Selbstverständlich möchtet ihr anhaltende Erfüllung, nicht bloß Lockartikel.
Es muss für Meine schönen Kinder wie eine riesige Aufgabe aussehen, im Inneren nach Erfüllung zu suchen. Wo den Anfang nehmen, müsst ihr euch fragen. Wo genau ist innen, müsst ihr euch fragen. Wie gelangt ihr dorthin, und wie verbleibt ihr dort?
Also nun, lasst uns dann vom Äußeren her den Anfang nehmen. Ja, lasst uns von außen her starten. Such dir einen Ozean, um ihn dir anzuschauen. Finde einen Ozean, um in ihn hinein zu springen. Kannst du in deiner Nähe keinen Ozean finden, so finde einen Wald. Oder finde die Sterne! Finde eine Spiegelung der Sonne auf einem Blatt. Oder finde ein Menschliches Antlitz, das dein Herz zum Schmelzen bringt.
Wenn du dich beschränkt findest und nicht einmal aus einem Fenster hinaus schauen kannst, dann finde ein Bild. Dann finde die Darbietung eines Künstlers oder eine Fotografie.
Solltest du keinen Zugang zu Zeitschriften und Büchern haben, so finde ein Bild in deinem Geist. Dein Herz wird sich mit den Gezeiten erheben. Dein Herz wird sich mit dem Bild der Bäume erheben, die von einer Brise angeweht werden.
Finde ein Bild eines Säuglings in deinem Herzen, und sieh, was passiert.
Es passiert, dass du zur Unschuld zurückkehrst und die Verurteilung hinter dir lässt, genau dort, wo sie hingehört, womit sodann die Unschuld immerzu bei dir zu bleiben vermag.
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HEAVEN #2752 – 7.6.2008 – Blue Skies
BLAUE HIMMEL
Gott sprach ….
Ich möchte dir heute morgen allseits beliebte Lieder singen: „Von jetzt an nur noch blauer Himmel!“ Oder Ich möchte einfach das gleiche Lied immer und immer wieder singen. Ich möchte bei dem gleichen Lied bleiben, und du wirst sein Echo nie aus dem Sinn bekommen. Es wird sich beständig wiederholen. „Von jetzt an nur noch blauer Himmel.“
Was würde deiner Vorstellung nach an der Welt passieren, sobald diese Melodie und die Wörter jedermann durch den Sinn gingen? Welche Umwälzung der Weltordnung wäre die Folge? Was würde sich ändern? Welche Revolution gäbe es im Herzen der Menschen? Wie sähe das Leben aus, wenn jeder die gleiche Melodie summte, die Ich summe?
Was geschähe mit dem Unfrieden? Was erfolgte mit dem Sorgen und mit der Angst? Wohin gingen sie, und wo wären sie? Wo außer im Himmel könntet ihr sein, dort wo der blaue Himmel für immer und ewig herrscht?
„Von jetzt an blauer Himmel.“
Es wird keine Störungen geben, oder, falls es sie irgendwie gibt, sie werden nicht erschütternd sein, denn jedermann wird das gleiche Thema durch das Universum tragen. Und was für ein Thema das ist! Vielleicht denkt ihr an mehr Themen dieser Art oder an ein noch besseres. Dieses eine allerdings wird klappen und reichen. Dieses eine wird vollauf reichen.
Regentage werden den Rhythmus Meines Liedes nicht unterbrechen.
Nichts wird den liebreizenden Rhythmus des Lebens unterbrechen. Dachtest du, Wolken könnten das?
Was vermag Mein Singen und Mein Lied zu untergraben? Welche Gestimmtheit des Menschen kann den Schlag Meines Liedes und den Meines Herzens verändern?
Ich singe von dir. Ich singe von dir, und Ich singe zu dir, als sänge Ich zu Mir selbst. Dass Ich singe, ist nichts Neues. Du musst dir gewahr sein, dass Ich zu den Flüssen, den Wäldern, den Wüsten und zum Schnee singe. Was stelltest du dir vor, hält das Universum aufrecht? Wen stelltest du dir vor, der die Sterne an den Himmel hängte und der das Universum herumwirbelt? Wer pumpte in deiner Vorstellung das Blut durch dein Herz? Wer pumpte in deiner Vorstellung die Lebenskraft in deine Blutgefäße und all die Liebe Gottes in dein Herz?
Ich habe nie damit aufgehört, Mein Lied zu singen. Das Lied, das Ich singe, ist immer das gleiche. Ich singe es in der Sprache der Liebe, und Meine Liebe filtert bis in die Musik, und wird in die Sprache hinein gefiltert, an die du gewöhnt bist. Es gibt keine Sprache, die die Melodie und die Liedzeilen Meines Lieds nicht umwandeln. Es gibt niemanden, der Mein Singen nicht zu hören vermag.
Nun bitte Ich euch, den Kehrreim Meines Liedes zu sein. Ich bitte euch, hinter Mir zu wiederholen: „Von nun an blauer Himmel!“
Welch ein Crescendo wird auf der Erde ertönen! Auf das Singen Meines Liedes hin, und daraufhin, dass jeder Meine Melodie, woher sie auch kommt, hört, werden die Kriege mittendrin stoppen. Harsche Worte werden mittendrin nicht weiter geredet, alles, weil ihr, weil auch ihr Mein Lied singt. Ihr werdet Mein Lied sogar ohne Worte zum Ausdruck bringen, einfach, indem ihr es in eurem Herzen singt, einfach, indem ihr es vor euch haltet, als trüget ihr die Flagge des Himmels. Oh, ja, Geliebte, ihr seid Meine Flaggenträger in diesem Friedensmarsch Meines Liedes über all die Grenzziehungen hinweg, die die Welt aufgestellt hat.
Und nun wird Liebe in jedes Herz hineinwallen, und ohne Worte wird der Friede proklamiert werden, und Friede wird in jedem Herzen und an jedem Fleck auf der Erde sein; alldas, weil Mein Lied von jedem Berggipfel widerhallt, und weil es ernstlich durch alle Herzen in der Welt gesungen wird, die so glücklich sind, die Wahrheit des Lebens zu besingen, und die nie aufhören werden, es zu singen, wohlwissend, dass die Musik und die Zeilen die Wahrheit sind.
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HEAVEN #2753 – 8.6.2008 – Add to the Splendor
FÜGT ZU DER PRACHT HINZU
Ein wahrer Führer inspiriert. Ein wahrer Führer übernimmt die Verantwortung frohen Mutes. Er ist der Diener, der Anderen durch seine Führerschaft dient. Man könnte sagen, der Diener ist derjenige, der die meiste Arbeit tut. Sicher ist, die Gesamtverantwortung liegt zum größten Teil auf seinen Schultern. Mögen seine Schultern breit und willens sein. Möge sein Glück in seinem frohen Dienen und in seinem Beitrag für das Gesamte zu liegen kommen.
Ein Führer dient nicht sich selbst alleine. Ein Führer hat eine größere Vision als das. Jemand, der sich selbst allein oder die meiste Zeit dient, dient nicht wirklich. Zur selben Zeit, während er dem größeren Bild dient, dient er sich selbst recht gut. Und er dient Mir aufs Prächtigste.
Jeder trägt zu einem glücklichen Zuhause bei, und doch könnte man sagen, die Frau ist der Drehpunkt im Haus, und insofern der Führer, auf dessen Schultern vieles fällt. Öfters ist es ihr Beitrag, der ein Haus glücklich oder unglücklich macht. Eine Menge hängt von ihr ab. Eine Menge hängt von ihrer Disposition ab.
Ich verteile hier keine Rollen, das versteht ihr, doch eine Frau von guter Natur, deren Herz singt, macht ein Zuhause zu einem wunderbaren Ort, um dort teilzuhaben und darin zu leben. Sie ist die Gastgeberin. Sie ist diejenige, die alle begrüßt, die durch die Tür gehen, diejenigen miteingeschlossen, die dort leben. Sie weiß, dass ihr Haus nicht das IHRE ist. Es ist das Haus der Familie, von der sie ein Glied ist. In einem gewissen Sinne ist sie Königin, denn so vieles hängt von ihr ab. In einem anderen Sinne ist sie nicht die Königin, da nicht alles so gehen muss, wie sie es möchte. Lasse jedermann darauf aus sein, das Haus, in dem er lebt, glücklich für alle, die dort leben, zu machen, mache das Haus zu einem willkommenen Ort für alle.
Ganz bestimmt ist das Haus ein Ort des großen Lernens für jeden. Jeder erstrebt Harmonie, und dennoch gibt es allzu oft Auseinandersetzungen. Lass nun jeden auf den Anderen besonnen sein, und denke an deren Stelle. Was fühlen die anderen Herzen? Schlicht Verstehen zum Ausdruck bringen wird alle Herzen stillen. Auch das deine.
Beide, der Ehemann und die Ehefrau sehen vielleicht ihre Rollen als Arbeitspferd. Wenn du deinen Beitrag als Knechtschaft verstehst, wie kannst du dann Eintracht erschaffen? Es ist sicher, deine Sicht muss sich ändern. Fange an, dich selbst als einen wichtigen Beizutragenden zu sehen. Bist du das nicht?
Und deine unvollkommenen Kinder sind auch Mitwirkende.
Alle müssen aus der kurzen Sicht herauskommen und das Gesamte sehen. Die Ganzheit muss bedeutsamer sein als die Einzelheiten. Ja, holt euren Geist aus den Einzelheiten heraus und bringt ihn zu dem größeren Bild. Das Wohlbehagen aller muss bedeutsamer sein als die Annehmlichkeit eines einzelnen. Ich weiß, in der Theorie seid ihr mit Mir darin einig. Es ist das Leben dessen, was nicht immer so leicht ist, oder was gar selten so leicht ist.
Um damit anzufangen, trage einfach im Sinn, dass dein Ziel es ist, für die scheinbar Anderen Wohlbehagen herzustellen. Darin besteht dein Aufgabengebiet. Indem du das tust, schaffst du in Wirklichkeit mehr Behagen für dich selbst. Dein Gespür an Würde wird sich erweitern. Du wirst dahin gelangen, die Bedeutung des Dienstes an dir, an deiner Familie und an der Welt voll und ganz zu erfassen.
Lasse die Vorstellung los, dass Andere vollkommen zu sein haben, oder dass sie dir gegenüber verpflichtet sein müssten. Unterdessen du die Bedürfnisse der Anderen respektierst, wirst du deine eigenen mehr respektieren. Du wirst gegenüber deinen eigenen Bedürfnissen leidenschaftsloser werden, und damit gleichzeitig respektvoller. Du wirst ein Führer sein. Du wirst desgleichen ein Führer deiner selbst sein.
Fügt zu der Pracht hinzu, Geliebte. Das ist alles, was es zu tun gilt.
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HEAVEN #2754 – 9.6.2008 – Think like God
DENKE WIE GOTT
Gott sprach ….
Ich schlug vor einiger Zeit vor, dass du des Morgens aufwachst und zu dir sagst: »Guten Morgen, O Herr, ich bin in Deiner Gegenwart.«
Nun möchte Ich gerne, dass ein anderer Gedanke hinzugefügt wird. Ich möchte gerne, dass du dazunimmst: »Guten Morgen, O Herr, ich bin in Deinem Dienst.«
Möchtest du jetzt, während du aufwachst, beide Gedanken denken? Diese Gedanken inne zu haben, ist eine gute Weise, Mich und deinen Tag zu begrüßen. Diese Gedanken sind ein Segen, den du bei dir trägst.
Ich weiß, du möchtest sehr gerne in Meiner Präsenz und Mir gut zu Diensten stehen.
Ich höre deine Antwort: »Bei allem Glück, Gott. Sag mir nun bitte, wie kann ich Dir am besten zu Diensten sein?«
Und dann sage Ich: »Durch das Sein in Meiner Gegenwart. Das ist alles, was vonnöten ist. Dann folgst du Meinem Kompass. Dann folgst du Mir.«
Und dann sagst du, mit all deinem Herzen:
»Möge ich immerzu Deiner Präsenz und meines Dienstes an Dir gewahr sein. Möge ich immerfort dienen. Möge ich in Deinem Licht verbleiben und allein Dein Licht verbreiten. Und, danke Dir, Gott, für alle Deine kostbaren Lichter, die du mir als Geschenke überreichst. Ich meine all die Menschen, die ich kenne, aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart. Möge ich allezeit froh und dankbar sein. Gott, gib mir alle Hilfe, die ich nötig habe, um meine festgehaltenen negativen Gedanken und negativen Reaktionen wirklich gehen zu lassen. Gott, manchmal bin ich scheinbar unfähig, ernsthaft einen schönen Gedanken zu denken.
Gott, ich bedaure so sehr meine Negativität und habe sie satt, meinen Verdruss bei diesem und jenem, an Stelle der Freude darüber, für Andere hier zu sein. Es scheint so, ich lese alle meine alten Abneigungen auf. Ich wecke sie auf. Ich möchte gerne denken, dass ich gewachsen bin, und dass ich nun aus einer neuen Perspektive heraus sehe, doch meine Reaktion ist der alten gleich. Egal, wie viele Jahre es her ist, ich sehe, wie ich in meinem Geist bei jemandem einschnappe.
Gott, ich bin schnell angedreht oder abgedreht, abhängig davon, wo sich meine Aufmerksamkeit niederlässt, als hätte ich im Hinblick darauf, was meine Gedanken sein werden, kein Sagen. Muss ich nur ein Reaktor sein gegenüber dem, was jetzt geschieht oder was vor vielen Jahren geschah? Ich möchte dies ändern. Nicht eine Minute länger möchte ich auch nur einen nicht hilfreichen Gedanken beherbergen, unterdessen es, wie Du gesagt hast, so viele bessere Gedanken gibt, die man haben kann.
Hebe ich die Gedanken von der Person, an die ich denke, auf? Denken sie an mich und an ihre Unzufriedenheit mit mir? Muss ich ihre Gedanken zurücksenden? Kann ich aus mir heraus bessere Gedanken haben, um sie ihnen zurückzuschicken?
Sofern die Menschen, an die ich denke, Reflexionen von mir sind, dann hilf mir, Liebe zu reflektieren. Wie mache ich das, wenn es nicht das ist, wo ich mich selbst finde? Gott, ist meine Bewusstheit in all diesen Jahren nicht gewachsen? Bin ich unfähig, Deine Worte zu lieben? Wieso sollte es so schwer für mich sein, das zu fühlen, was Du so gerne hättest, dass ich es fühle?«
Geliebte, sagt folgendes in eurem Geist:
»Teurer Freund, teure Freundin, ich hatte das Privileg, dich in der Vergangenheit zu kennen. Und nun sind heute Gedanken an dich plötzlich aufgetreten. Lass mich dir sagen, wie sehr ich jede Verletzung, die ich dir zugefügt habe, bedaure. Ich bedaure, dass ich mich angegriffen fühlte. Ich weiß nicht, ob ich dich das wissen ließ, oder ob ich es einfach vor dir verborgen gehalten habe. Auf jeden Fall, meine Gedanken müssen dich erreicht haben, und ich möchte sie jetzt rückgängig machen. Nun lösche ich alte Gedanken aus meinem Herz, und ich möchte sie gerne aus dem deinen löschen. Lasst uns jetzt Freunde sein. Lasst uns einander in Liebe der alten Zeiten zuliebe in den Arm nehmen. Lass meine Gedanken für beide von uns ein Segen sein.«
Geliebte, wieso, Ich kann hören, wie ihr Ähnliches soeben denkt.
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HEAVEN #2755 – 10.6.08 – Go Ahead and Make Mistakes
GEH VORAN UND MACHE FEHLER
Wenn Ich euch eine Wahl gäbe, wo würdet ihr sein? Wenn Ich euch eine Wahl gäbe, was würdet ihr tun? Wenn Ich euch eine Wahl gäbe, was würdet ihr geben? Und was würdet ihr entgegennehmen?
Vielleicht befindest du dich genau da, wo du sein möchtest. Und wieso nicht? Entlang des Weges allerdings werden dir unaufhörlich Entscheidungen und Wahlen anstehen zu treffen.
Geliebte, Ich gebe euch Wahlmögllichkeiten. Ich vereitle bei euch nichts. Ich gebe euch alle Freiheit der Welt. Erkennt selbst, dass ihr frei seid zu wählen. Denkt nicht anders. Ihr mögt euch keine Handschellen anlegen. Eure Hände sind nicht festgebunden.
Auch wenn ihr euch im Gefängnis befindet, ihr habt hinter Gittern Wahlen zu treffen.
Entsinnt euch, dass Entscheiden und Wählen nicht genau das gleiche ist. Wir können sagen, eine Entscheidung ist eine Wahl, die ihr getroffen habt. Das ist bis zu einem gewissen Punkt wahr. Eine Entscheidung wird getroffen, und das mag genügend sein. Mitunter ist es das. Unmittelbar vor euren Augen manifestiert sich eine Entscheidung, die ihr getroffen habt, von selbst.
Und dennoch ist eine Entscheidung treffen nicht immer das gleiche wie eine Wahl treffen. Eine Entscheidung mag für Jahre und viele Jahre getroffen worden sein, und gleichwohl steht noch eine Wahl aus, getroffen zu werden, um der Entscheidung gerecht zu werden. Es können Jahre und Meilen zwischen einer Entscheidung und der Wahl, um auf deren Grundlage zu handeln, liegen. Manchmal bedarf es des Muts, um eine Wahl zu treffen. Öfters ist das der Fall.
Das soll nicht sagen, dass du jede Entscheidung, die du triffst, zuende zu führen hast. Entscheidungen können unentschieden sein. Sie können umgekehrt werden. Das ist fair. Das Einzige daran ist, du wirst dich wohl dabei nicht veräppeln mögen, indem du, etwa, losgehst und dir eine neue Arbeit suchst, unterdessen du viele Gründe findest, es nicht zu tun. Du musst das nicht, verstehst du. Du magst recht haben, irgendwo anders hinzuziehen, oder überhaupt nicht umzuziehen. Auf jeden Fall, es gilt, dir selbst gegenüber ehrlich zu sein. Trödel nicht herum.
Im Leben gibt es für dich Entscheidungen zu treffen, ob du sie nun magst oder nicht. Und es gibt Entscheidungen, die auf dir beruhen, dass eben du sie fällst.
Wenn ihr Wahlen habt, so wählt. Niemand sagt, eure Wahlen hätten vollkommen zu sein, Geliebte, und gleichwohl sind Wahlen zu treffen.
Gib dir selbst den Spielraum, Fehler zu machen. Was wäre erfunden worden ohne Irrtümer im Laufe des Prozesses? Wieso, jeden Irrtum kannst du als großen Gewinn ansehen. Jetzt hast du etwas unterm Gürtel. Du hast etwas, um es abzuhaken. Du hast etwas versucht. Unbesehen des Ausgangs, du hast gewonnen.
Gehst du in ein Restaurant, so ist es nötig zu bestellen. Und wenn der Kellner dir das Essen bringt, gilt es für dich, zu essen. Bestellen ist bestellen. Essen ist essen. Dein Vertrag mit dem Restaurant ist nicht vollendet, bis du gegessen hast.
Und so gehst du im Leben am Besten, so wie du es kannst, voran. Und du achtest nicht darauf, ob eine Wahl mangelhaft ist. Du machst dir nichts daraus, wenn du hie und da eine getroffene Wahl tilgst.
Leben geht ums Herausfinden. Und wie herausfinden, sofern du nicht wagst, Wahlen zu treffen, und zu schauen, wohin sie führen? Geliebte, niemand weiß es im voraus. Sogar sichere Pfade sind ab und an nicht sicher.
Was du als gewiss erkennen kannst, ist, dass im Leben Wahlen existieren, und, dass du sie zu treffen hast. Sie müssen nicht unwiderruflich sein, und dennoch gibt es Wahlen, die du, einmal getroffen, nicht zurückholen kannst. Die Wahl existiert nicht mehr. Jene zählst du zur Lebenserfahrung zusammen. Zähle die Wahl als richtig, und sei froh. Erachte jede Wahl, die du machst, als die richtige Wahl, auch dann, wenn sie nicht danach aussieht. Das Gute dabei ist, du hast eine Wahl getroffen. Segne dich selbst.
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HEAVEN #2756 – 11.6.08 – You Will Meet Your Universality
DU WIRST DEINER UNIVERSALITÄT NACHKOMMEN
Gott sprach ….
Im Dienst an Mir wirst du auch dir selbst gut dienlich sein. Der Dienst an mir bedeutet keineswegs, dass du dabei zu kurz kommst. Er bedeutet, dass ihr, Geliebte, euer Denken ändert, zum Nutzen aller. Auf jeden Fall werdet ihr damit nicht allein sein.
Euch über alles stellen ist in Wirklichkeit nichts Schönes. Fakt ist, es bringt Leiden und Verwirrung. Großes Glück zu haben macht es erforderlich, dass du Höherem als dir selbst dienst. Deine Individualität ist nicht alles von dir, was es gibt. Du bist ein Menschenwesen, für das es, um Glück zu erlangen, auch gilt, dem Universum zu dienen. Das ist die schlichte simple Wahrheit. Du kannst dich nur so weit tragen, bis es weiter für dich flimmert. Nach einer Weile bist du des Eigennutzes satt. Er ist einfach für dich nicht genug. Du lebst aus einem umfassenderen Beweggrund heraus. Du möchtest wissen, weswegen du am Leben bist. Wie du das herausfindest, geschieht durch das Anheben des Aszendenten. Ihr steigt, Geliebte, nach Maßgabe dessen, was ihr gebt, nicht, nach Maßgabe dessen, was ihr nehmt, und nicht, nach Maßgabe dessen, was ihr vor euch hinstellt.
Egoismus ist nicht schön, und er ist schlicht für dich nicht genug, nicht für einen solchen wie du, nicht für einen, der in Meinem Bilde gemacht ist. Der Eigennutz murkst dich ab. Er nutzt dich ab. Wirf deine Angelleine weiter in die Welt hinaus, und du wirst einen Schatz fangen. Je weiter du die Leine hinaus wirfst, desto weiter reicht sie, und desto weiter nimmt sie dich mit hinaus. Du wirst einen großen Fisch fangen. Du wirst dein Leben fangen, wirst es herumwirbeln und wirst dich in Weite Länder hinauswagen, wo größeres Glück zu liegen kommt.
Sobald du an deine Individualität weniger angeheftet bist, wirst du deiner Universalität nachkommen, und du wirst anfangen zu wissen, was Glück ist und wo es liegt.
Wenn du leidest, wird ausnahmslos zu viel Aufmerksamkeit auf dich selbst gelenkt, auf diesen isolierten Teil von dir, den du allzuoft als deine Summe und Substanz siehst. Geliebte, das Universum kreist um dich herum. Drehe es sodann in größeren Wirbeln, damit du dein Selbst, dein geduldig wartendes Selbst, tatsächlich kennenlernen wirst. Du wirst tatsächlich anlangen, zu erkennen Wer Du bist und was du hier auf der Erde tust. Wofür du hier bist, das widerspricht mit Sicherheit den Gesetzen des Eigennutzes. Es wurde lange davon gesprochen, der Weg, sich selbst zu finden, laute, sich selbst zu verlieren, die Identifikation mit deinem – mangels eines besseren Wortes – kleinen Selbst zu verlieren. Auf jeden Fall, Geliebte, versteht ihr ziemlich gut, was Kleinheit ist, und weswegen ihr sie gar nicht oder nicht für längere Zeit genießen könnt.
Wenn ihr für größere Dinge bestimmt seid, seid ihr für größere Dinge bestimmt. Seid offen dafür, herauszufinden, was diese größeren Dinge sind. Findet heraus, worin die Größe liegt. Ihr wisst bereits, wo sie nicht liegt. Wagt euch ein wenig weiter vor, Geliebte. Wagt euch jeden Tag ein wenig weiter vor, und fortan wird euer Leben bald das gesamte Universum umfangen, und ihr werdet glücklich, sehr glücklich sein. Dann werdet ihr funkeln, und euer Leben wird funkelnd sein.
Dein Leben wird nicht generell eine Feuerwerksdarbietung sein, dennoch wirst du genügend Reize und Aufregung haben. Du wirst wirklich abheben. Du wirst dich vom Stumpfsinnigen erheben. Du wirst eine neue Ebene der Existenz betreten. Du wirst hoch fliegen. Du wirst schweben. Und du wirst landen, dich niederlassen und wieder abheben, mit einer Engelsschar um dich herum. Geliebte, ihr seid der Größe wegen hier auf der Erde. Ihr seid nicht hier, um die gleichen zu bleiben und um in den beschränkten Begrenzungen die gleichen zu bleiben. Oh, nein, du fliegst weit über die verpönte Welt hinaus. Du erweiterst ihre Grenzen, denn, so, wie du schwebst, tut es die Welt auch. Du öffnest der Welt die Augen.
Ich segne einen jeden und alle von euch, und Ich danke euch dafür, die Welt näher zu mir heran zu bringen.
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HEAVEN #2757 – 12.6.2008 – Beckoned by the Sun
VON DER SONNE HERBEIGEWUNKEN
Gott sprach …..
Ausdehnen und Zusammenziehen scheinen der Rhythmus der Welt zu sein. Die Kälte kontrahiert, und die Hitze expandiert. Und so auch gehen die Jahreszeiten vor sich. Der Winter verschließt sich, und der Frühling birst in die Blüte hinein.
Und so habt auch ihr, Meine Kinder, eure Jahreszeiten, solche, in denen ihr aktiv seid, und solche, in denen ihr weniger aktiv seid. Jede ist der anderen dienlich.
Könnte es den Frühling ohne den Winter geben?
Könntest du in einem Leben überleben, in dem du immerzu auf die Bergspitze kletterst?
Ist nicht ein Leben, das in langsamem Schritt genommen wird, genauso viel ein Teil des Lebens, wie mit Volldampf voraus?
Sei froh, wenn du dich auf dem Wellenberg befindest, und sei froh, wenn du hinuntergleitest und einen Atemzug nimmst.
Du kannst im Leben nicht bloß ausatmen. Du musst auch einatmen.
Gib dir selbst eine Chance, deine Ressourcen zu sammeln.
Bevor du Geld ausgeben kannst, musst du etwas in der Tasche haben.
Es ist nicht so, dass du deine Ressourcen zu rationieren hast. Es ist einfach so, dass du dir gewahr zu sein hast, dass es Zyklen gibt. Du bist genau so viel ein Teil der Natur, wie es die Bäume sind.
Eine Blume ist noch nicht zu sehen, und dann birst sie in die Blüte hinein, danach verwelkt sie und fällt ab. Der Herbst, der Winter, der Frühling – und dann spielt wieder der Sommer eine Hauptrolle. Und die Sterne wirbeln herum, und die Erde kreist um die Sonne.
Von jetzt an weißt du, dass Ich deine Sonne bin. Und manchmal ruhst du, und manchmal gehst du voran. Es ist nicht so, dass du eine Hemmung wahrnimmst. Es ist einfach so, du weißt, wann es zu handeln und wann es zu ruhen gilt. Nehmt euch eure Nickerchen von Mir.
Bevor du hügelabwärts schliddern kannst, musst du hügelaufwärts gehen. Das eine geht dem anderen vor. Wer weiß, was als erstes kommt, und was macht das aus? Du weißt bereits, auf einem Fuß kannst du nicht gehen. Wenn ein Fuß oben ist, ist der andere unten. Beide sind gut, und beide verdienen, wenn nicht die gleiche Zeit, so doch ihren eigenen Anteil. Beide haben ihren Ehrenplatz.
In der Zeit, die ist, bist du ein Menschen-Wesen in einem Menschen-Körper. Du bist um Vieles mehr als das, und dennoch, für eine unbestimmte Zeit trägst du einen Körper, so wie eine Schildkröte ihren Schild trägt. Er dient ihr eine Zeitlang, so auch dein Körper. Du nutzt deinen Körper, und, als wäre er ein Pferd, macht er es erforderlich, dass du ihm Nahrung, etwas zum Trinken und Ruhe gibst. Es mag sein, dein Pferd kommt manchmal nicht von der Stelle, und manchmal wirst du es drängen, rascher zu gehen, dennoch kannst du es nicht drängen, immerfort schneller zu gehen. Du bist der Führer deines Pferdes, und gleichwohl bist du nicht unnachgiebig, und du bist nicht dafür bestimmt, deinen Körper weiter zu treiben, als er auf einmal zu gehen vermag.
Dein Körper ist nicht allesbedeutend, dennoch ist er wichtig. Alles zu seiner Zeit, Geliebte.
Ihr seid jetzt auf dem Aszendenten, doch das meint nicht, dass ihr aufhören werdet damit, euch umzusehen und auszuruhen.
Macht euch die zahlreichen Schätze der Welt zunutze. Geht bei Tage und schlaft bei Nacht. Gebt dem Körper, der der eure ist, Stärkung. Dankt ihm für seine Jahre an treuem Dienst.
Morgen wird die Sonne wieder aufgehen, und du wirst dich mit ihr erheben, und du wirst wachsam sein, dem Tag zu dienen. Du wachst auf, von der Sonne herbeigewunken. Du bereitest dich für den Dienst in deinem erholten Körper vor. Du erbittest nicht zu viel von deinem guten Bediensteten, deinem Körper, dem Einzigen, den du in dieser Lebenszeit hast. Das ist der Körper, den du jetzt betreuen möchtest. Der Körper dient dir, und du dienst ihm. Ist das kein gutes Arrangement?
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HEAVEN #2758 – 13.6.2008 – You Are on a Treasure Hunt
IHR SEID AUF EINER SCHATZJAGD
Gott sprach …..
Entsinne dich Meines Versprechens, über dich Segnungen zu duschen. Sobald es regnet, erinnere dich dieser Zusicherung, die Ich gegeben habe. Sobald die Sonne scheint, erinnere dich Meines Schwurs dir gegenüber. Lass dir alles eine Erinnerungsgemahnung sein. Denke an Mich. Entsinne dich Meiner und der Segnungen, die Ich unumgehbar auf dich gießen möchte. Wisse das. Wisse dies mehr, als du sonst etwas weißt.
Habt Zutrauen in Mich, Geliebte. Habt Zutrauen. Für euch lange Ich zu den Sternen, und Ich händige euch einen nach dem anderen aus. Für euch drehe Ich den Mond herum. Mit Meiner Fingerspitze bewege Ich die Sonne. Ich erschuf alles für euch. Ich erschuf alles Schöne für euch. Und Ich erschuf auch dich schön.
Das Gras macht den Boden für euch weich. Blumen blühen zu eurem Glück. Bäume stehen für euch groß da, als eine Erinnerung, dass auch ihr groß da steht. Bäume geben euch Schatten, und im Herbst fallen die Blätter ab, damit ihr die Sonnenstrahlen in Empfang nehmen könnt. Geliebte Tiere von Mir bieten euch Liebe und Vergnügen. Es gibt ein Übermaß an Schätzen, wohin ihr auch schaut.
All dies ist für euch vorbereitet worden. Denkt ihr, Ich könnte euch nicht mehr Leckerbissen des Universums servieren? Denkt ihr, Ich könnte nicht an noch mehr denken, was Ich für euch, für euch im Leben zum Vergnügen, machen könnte? Das kann Ich. Ich kann an alles denken. Ich denke an euch und an das, was Ich tun kann, um euch besser dienlich zu sein. Möchtet ihr anfangen zu denken, dass Ich jeden Tag bereit bin, euch große und kleine Segnungen zu bescheren? Das ist unumgänglich so. Ich denke an nichts anderes. Ganz bestimmt denke Ich nicht an all die Dinge, an die ihr denkt, Geliebte! Ich habe zu viel zu tun, um Meine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was euch oder dem Universum nicht dient. Ich bin hier, um zu dienen, und dienen möchte Ich. Das tue Ich. Ganz bestimmt bin Ich nicht hier, um euch in die Quere zu kommen.
Wendet euer Denken den Gefälligkeiten zu, die Ich beschere. Ich weiß, ihr wollt mehr, und Ich bin geführt und bestimmt, euch mehr zu geben. Es ist nicht so, dass ihr eure Hand ausstrecken mögt. Es ist so, dass euer Herz offen sein mag, um in Empfang zu nehmen. Trefft den Entscheid, nicht einen einzigen Schatz auszulassen, den Ich vor euch positioniere. Keinen einzigen.
Es ist nicht so, dass ihr auf einer Lumpensammler-Jagd seid. Es ist mehr dem ähnlich – ihr geht in den Wald, um Blaubeeren zu pflücken. Selbstverständlich nehmt ihr einen Eimer mit. Ihr seid fertig zum Blaubeeren Pflücken. Ihr seid dafür aufgedreht. Das freilich braucht nicht entsetzlich viel – das Verlangen, die Absicht, und dann hinausgehen, absuchen und einen Eimer tragen.
Im Falle Meiner Geschenke an euch – anstelle des Eimers tragt ihr euer Herz. Ihr erahnt im voraus die Schätze, die Ich für euch in eurem Herzen aufgehäuft habe. Dorthin habt ihr sie gebracht. Eure Begehren flossen zuallererst aus eurem Herzen, und zu eurem Herzen kehren sie zurück.
Ihr seid dann und wann an den Schätzen, die neben euch abgestellt waren, vorbeigegangen. Ihr habt sie passiert, da ihr nicht geschaut habt. Gelegentlich seid ihr über etliche der Schätze fast gestolpert, die für euch bestimmt waren. Immer noch wurdet ihr nicht aufmerksam, derart voreingenommen wart ihr mit etwas anderem. Nehmt euer Herz pulsierend mit euch, wohin immer ihr geht, sodass ihr es öffnen könnt, um ungesagte Schätze zu tragen, die vor euch ausgestreut sind. Sofern etliche Schätze überschwappen, ist das durchaus etwas Gutes. Wenn Ich einmal einen Schatz an euch abgesandt habe, und ihr erkennt ihn, habt ihr ihn in Empfang genommen. Geliebte, Ich lege für euch Schätze aus. Seid nun, zum einen, bereit, sie zu sehen, und, zum zweiten, sie in Empfang zu nehmen, und, zum dritten, sie zu geben. Indes, sobald ihr einmal einen Schatz seht, das ist selbstverständlich, ist das euer Akzeptieren. Akzeptiert die Schätze, die Ich für euch ausgelegt habe, einfach in der Weise, wie ein Maurer mit Ziegeln ein Gebäude errichtet, wobei alle das sehen.
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HEAVEN #2759 – 14.6.2008 – ToYour Health
ZU DEINER GESUNDHEIT
Sag Auf Wiedersehen zur Ermüdung. Ermüdung ist eine Last, die du mit dir herumgetragen hast. Du musst sie nicht länger mit dir herumtragen. Ich rede von der Ermüdung, die weder aus einem guten Grund verschwindet noch daherkommt. Ehrliche Ermüdung ist die eine Sache. Ermüdung aus keinem guten Grund ist eine andere. Sei ausgeruht, mit allen Mitteln, aber es ist nicht nötig, in erster Linie auszuruhen, auszuruhen.
Konstante Ermüdung folgt dir auf dem Fuß und gibt dir selten eine Atempause. Höchst wahrscheinlich kommt eine nicht enden wollende Müdigkeit von einer Idee her, die du verkündetest, der Idee, dass du müde bist, der Idee, dass du mehr Schlaf brauchst, vielleicht der Idee, dass du lieber schlafen würdest als wach zu sein. Ich hätte es lieber, wenn du auf dich als ein vibrierendes menschliches Wesen schauen würdest, das hart arbeitet und dann ruht. Das Ausruhen sollte nicht ein Ausruhen vor der Arbeit sein. Arbeite, bevor du ausruhst. Habe einen Grund, müde zu sein, bevor du es bist, und dennoch suche nicht nach Gründen, um zu seufzen und zu sagen :“Ich bin müde“.
Vielleicht gibst du dem zu viel Aufmerksamkeit, wie du dich nach jeder Drehung fühlst. Lass zu solchen Zeiten deine Aufmerksamkeit ins Freie gehen. Zentriere dich zu solchen Zeiten selbst außerhalb von dir. Es ist besser, sich nicht zu sehr auf sich selbst zu konzentrieren. Wenn du dir selbst zu viel Aufmerksamkeit gibst, bist du daran gebunden, dich unpässlich zu fühlen, so, wie wenn sich viele Leute auf dich konzentrieren und ein jeder sagt:“ Wie fühlst du dich heute? Bist du müde? Überarbeitet? Fühlst du dich nicht so gut?“.
Es ist besser, sich selbst nicht solche Fragen zu stellen. Sag lieber zu dir: “Was für ein großer Tag! Ich fühle mich so energiegeladen. Ich habe heute so viel Energie. Wow, ich fühle mich wie ein Superwesen heute! Schau, die Röte auf meinen Wangen!“
Du wirst dein Leben umdrehen durch die Art, wie du mit dir selbst sprichst. Erwarte Müdigkeit, und du wirst sie bestimmt haben. Schalte dich für Energie hoch, und du wirst sie haben. Im Großen und Ganzen wirst du serviert bekommen, was du geordert hast. Nun, gib mir jetzt keine Liste von Ausnahmen, weil du dann deine Liste affirmierst. Zu bestätigen, dafür gibt es bessere Sachen. Bestätige diese.
Wirst Du nie wieder sagen: “Ich fühle mich heute vom Wetter mitgenommen“? Möglicherweise macht dir das Wetter zu schaffen, aber du musst es weder dir selbst noch der Welt ankündigen. Suche nach Hinweisen dafür, wie gut du dich fühlen wirst.
Ihr mögt sagen, dass ich euch empfehle, nicht auf euren Körper zu hören. Geliebte, ich empfehle euch, nicht exzessiv auf euren Körper zu hören. Ich will dich und deinen Körper mal mit einer Mutter und ihrem Neugeborenen vergleichen. Es gibt einen Unterschied zwischen einer Mutter, die überbesorgt ist wegen ihres Babys, und die auf jedes Geräusch von ihm achtet, und wegen jedem Piep besorgt ist, und einer Mutter, die sicher ist hinsichtlich ihres Babys und nicht wegen jedem Mucks aufgeregt wird. Genauso, wenn eine Mutter Jeden zum Schweigen bringt, damit das Baby schlafe, werden Geräusche den Schlaf des Babys stören. Bei einer Mutter, der Geräusche beiläufiger erscheinen, wird das Baby über alles hinweg schlafen. Verstehst du, worauf es ankommt?
Übertreibe einfach nicht das Gewahrsein deines Körpers. Dein Körper ist stark und gesund. Das ist die Information, mit der du ihn füttern mögest. Wenn du deinem Körper erzählst, dass er immer müde ist, so wird es so sein. Dein Körper hört jeden deiner Gedanken. Wie sich dein Körper in gegebenen Momenten fühlt, hat sich schlicht nicht in deinem Geist zu befinden. Halte Ausschau nach Gesundheit und Energie, von der Ich will, dass du sie hast, und die dein ist, um sie zu behalten.
[Übersetzt aus dem Englischen von Stefan Gracher / ThB]
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HEAVEN #2760 – 15.6.2008 – Learning to Play the Piano
KLAVIERSPIELEN LERNEN
Gott sprach ….
Euer Leben ist wie ein Klavier, das ihr spielt. Ein Leben ist ein Leben. Ein Klavier ist ein Klavier. Auf einem Klavier können allerhand Noten gespielt werden. Es kann schnell oder langsam gespielt werden. Es kann allerhand Klänge erzeugen, harmonische und disharmonische. Eine große Bandbreite ist auf dem Klavier darstellbar.
So auch beim Leben.
Und ihr könntet sagen: „Also naja, lieber Gott, etliche Klaviere sind besser als andere, um damit anzufangen. Es liegt nicht alles an der Fähigkeit des Spielers, der das Klavier spielt, das in seinem Besitz ist. Nicht alle Klaviere sind von gleicher Qualität.“
Selbstverständlich, das stimmt. Dennoch, was hat ein Klavierspieler anderes zu tun, als auf dem Klavier zu spielen, das er hat? Und, es gut zu spielen. Auf jeden Fall, er wird Musik machen, die zuvor noch nie gehört wurde. Er wird einen unnachahmlichen Stil sein eigen nennen, und er kann ein Stück seiner Wahl auf ihm spielen. Er kann Musik aussuchen, die die Zuhörer erhebt. Oder Musik, die sie entmutigt, verärgert oder verletzt. Es existieren gleiche Gelegenheiten, und es gibt Vieles, aus dem ausgewählt werden kann. Es ist nicht alles dem Zufall überlassen. Es liegt an ihm, welche Melodien ihm im Sinn herumgehen. Er ist keineswegs bloß auf Gedeih und Verderb dem Piano, das er hat, ausgeliefert. Er muss nicht wie ein anderer spielen, und es ist seine Wahl, was er zu seiner Erkennungsmelodie kürt.
Jeder hat die Gelegenheit, sein Klavierspiel wundervoll zu machen. Er kann die schönste Musik spielen. Er kann frohe oder herunterziehende Musik spielen. Niemand bringt ihn dazu, das Stück zu spielen, das er spielt. Es mag sein, er überzeugt sich selbst, er sei nicht frei, dennoch ist er frei, sich in einer anderen Tonart zu versuchen.
Sicher, die einen Klaviere sind besser im Klang, andere weniger, und gleichwohl, Geliebte, ist nicht das Klavierspiel des Spielers selbst das Herz der Sache? Aber ja, nicht jeder ist ein Konzertpianist, das muss auch nicht jeder sein. Einem Klavierspieler steht lediglich an, die Töne zu spielen, die ihm auf dem Piano, das er besitzt, anstehen zu spielen, und sie immer und immer wieder zu spielen, und zu lernen, wie er eben vorankommt. Die Lieder, die jemand spielt, müssen nicht diejenigen sein, die ein anderer spielt, denn jeder hat seine eigenen Lieder, die er singt. Jeder übt und jeder spielt, und Musik wird gemacht und Musik wird gehört.
Wärest du Gott, wäre es sodann wirklich deine Wahl, dass alle das gleiche Klavier haben und auf die gleiche Weise die gleiche Musik spielen? Würdet ihr jedem einen Konzertflügel geben? Vielleicht denkt ihr, das wäre fair, jedoch, Geliebte, würdet ihr tatsächlich diese Wahl treffen, wenn ihr Ich wärt? Würdet ihr jedem identische Klaviere übereignen? Würdet ihr nur Lieder einer gewissen Art bestimmen, und keine Mannigfaltigkeit zulassen? Würdet ihr es einem Klavierspieler nicht stattgeben, die Wahl zu haben, um in seiner Befähigung zu spielen zu wachsen? Würdet ihr ihn wirklich zu einem Virtuosen machen, mit dem er seinen Anfang nimmt?
Strebt ihr wirklich an, dass jeder die gleichen Lieder mit der gleichen Befähigung auf einem Klavier von gleicher Machart spielt? Könnte es nicht ausreichen, dass jeder ein Klavier hat, und dass jedes Klavier einzigartig ist? Wolltet ihr lieber Uniformität? Falls das der Fall wäre, welche Möglichkeit gäbe es da? Welche Gelegenheit wäre da für dich, dass du scheinst? Ich weiß, ihr wollt nicht wie andere sein. Ich weiß, ihr wollt kein Automat sein.
Möchtest du dich nicht dafür entscheiden, das Klavier wertzuschätzen, das du hast, und alles dir Mögliche tun, was du dir denken kannst, um es gut zu spielen?
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HEAVEN #2761 – 16.6.2008 – Be Your Own Prince
SEI DEIN EIGENER PRINZ
Gott sprach ….
Geliebte, sammelt euch um euch selbst. Seid euer eigener bester Freund. Gebt euch jede erdenkliche Unterstützung, die ihr euch durch Andere übermittelt wünscht. Wessen Meinung zählt wirklich, außer der euren und der Meinen?
Mir scheint es, ihr würdet euch, sofern ihr Freunde hättet, die so sind, wie ihr euch seht, von ihnen fern halten. Es mag sein, für Andere bist du ein guter Freund, zu dir selbst warst du allerdings kein so guter Freund. Immer am Darüber-Herziehen. Im Nachhinein am Anzweifeln. Wieso, du zwickst dich an den eigenen Fersen! Du unterbreitest endlose Vorschläge, wie du besser, reicher oder klüger sein könntest. Nie zufriedengestellt, reitest du darauf herum, dich zu verbessern. Du bist nie mit dir zufrieden. Egal, was du tust und wie sehr du es versuchst, du hast die Neigung, mit deiner Persönlichkeit, deinem Charakter, deiner Erscheinung und mit einer Liste von Verschiedenem an Fehlern, mit der du dich überflutet hast, missliebig zu sein. Du streichst einen Makel nach dem anderen heraus. Was für eine Art Freund ist das?
Eines, was du wirklich verbessern kannst, ist, dich mit dir selbst anzufreunden. Möchtest du ein wahrer Freund sein, ein wirklicher Freund sein, anstatt ein sogenannter Freund, der dich ganz umwandeln möchte, ja, gar in jemand anderes? Sei die Art von Freund, der dich liebt, genauso wie du jetzt bist, ein Freund, der nicht fortlaufend darauf herumreitet, wie du dünner sein kannst, wie du mehr in körperliche Übung gelangst und weniger isst, wie du mehr oder wie du weniger liest, wie du freundlicher oder weniger freundlicher sein kannst. Anders gesagt, ein Freund, wo es Spaß macht und erfrischend ist, mit ihm zusammen zu sein. Ein Freund, mit dem du gerne die Zeit verbringen möchtest, ein Freund, der über dich eine gute Meinung hat, ja, der sogar hoch über dich denkt.
Du wirst zugeben – oder etwa nicht? -, dass du es dir schwer machtest, dich zu befürworten? Du hattest Zeiten, wo es dir schwer fiel, viel an dich selbst zu denken. Geliebte, wie kann Ich euch davon überzeugen, mehr als euer eigenes Stiefkind zu sein, jemand, der an jeder Ecke herabgesetzt wird? Seid eure eigene Märchen-Gottesmutter. Bringt euch zum wenigsten davon ab, eure eigene böse Stiefmutter zu sein. Behandelt euch nicht länger wie Cinderella in der Asche. Sofern ihr Cinderella sein müsst, dann seid eine Cinderella, die bereits durch den Prinzen errettet wurde.
Wenn du tatsächlich für dich förderlich sein möchtest, so fange damit an, einen anderen Blick auf dich zu richten. Du warst eine Xanthippe, sobald es um dich ging. Könntest du eine Magd oder ein zuvorkommender Kammerdiener, oder die Art von Kellnerin werden, die dich bestens bedient?
Ich bitte euch feierlich, euch selbst gegenüber freundlich und zutrauend zu werden. Seid euer eigener bester Freund. Seid euch gegenüber aufrichtig. Nehmt Rücksicht. Klopft euch auf die Schultern. Erhebt das Glas auf euch.
Je mehr ihr euch befürwortet, desto mehr befürwortet ihr Andere. Je mehr ihr an euch etwas auszusetzen habt, desto mehr setzt ihr an Anderen etwas aus.
Geliebte, niemand liebt einen Griesgram. Nicht einmal du. Gewährt ihm keine Unterkunft.
Macht euch nichts aus euren Fehlern oder denjenigen Anderer. Hört auf, über euch niedergeschlagen zu sein, so, als liefe nicht allzuviel auf euch hinaus. Wie kannst du Mein Kind und nicht würdig sein? Mit Sicherheit befandst du dich im Irrtum, als du an dir etwas auszusetzen hattest. Gib, ab jetzt, den guten Eigenschaften die Hauptrolle. Das ist alles, was du zu tun hast. Unverzüglich wird dich das sanieren.
Es ist nicht so sehr, dass du Lob brauchst. Sicher ist, Kritik brauchst du nicht. Du hattest genügend Kritik, um ein ganzes Leben damit zu verbringen. Du kannst etliche Wertschätzung nutzen, und du bist derjenige, der sie dir selbst gibt. Schlage dich selbst um deiner selbst willen. Genug des Untergrabens. Bereits ein Minimum an Selbst-Anerkennung wird unter dir ein Feuer entzünden. Du wirst alle Energie haben, weil du ein wenig netter zu dir bist!
Denke daran, was passieren kann, wenn du zu dir ein wenig freundlicher bist. Denke daran, wie freundlich und wertschätzend du Anderen gegenüber bist. Du wirst sogar die Gezeiten der Welt umkehren, schlicht, indem du dich selbst in demjenigen Licht achtest, wie Ich dich sehe.
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HEAVEN #2762 – 17.6.2008 – What Determines Your Life
WAS DEIN LEBEN BESTIMMT
Ein Herz, das fließt, ist ein Herz, das am rechten Fleck ist. Ein fließendes Herz gleitet über Hindernisse hinweg, als wären sie Brücken. Bestimmt, Hindernisse stellen Brücken dar, die von einem Ort zu einem anderen führen. Hindernisse müssen nicht hemmen. Desgleichen muss es nicht so sein, dass sie aus dem Weg geräumt werden müssen. Man muss ihnen nicht unbedingt frontal entgegen treten. Du magst, das kann man sehen, um sie herum gehen, oder du kannst um sie herum gehen, oder du kannst über sie lachen, und es gibt noch weitere Wahlmöglichkeiten dazwischen. Die Sache ist, es gibt viele Wege, um über ein Hindernis hinweg zu steigen oder es zu umgehen.
Und sollte das nicht der Fall sein, so hast du umzukehren und in eine andere Richtung zu gehen – wer sagt denn, das sei etwas Schreckliches? Du wolltest auf ein bestimmtes College gehen, und jetzt gehst du auf ein anderes. Du wolltest diesen Mann oder diese Frau heiraten, und sie wollten dich nicht. Du wolltest diese Sorte Sandwich zum Lunch, und du bekamst ein anderes. Du wolltest ein Paar Schuhe, und sie passten nicht. Du hattest dein Herz auf etwas gerichtet, und du bekamst etwas anderes.
Wer hat das Sagen, dass du verlorst oder gewannst? Wer kann sagen, wo ein Strom im Leben fließen soll und wo nicht? Wer gibt Bescheid, was tragisch ist und was nicht? In den großen wie auch in den kleinen Sachen wollte es so aussehen, dass du deinen Weg nicht erhieltst. Wer soll sagen, dass es etwas Schreckliches ist und nicht passieren sollte, dass du deinen Weg nicht erhältst? Wer benennt ein Hindernis zu einem Hindernis? Wer entscheidet, durch eine Brücke matt gesetzt zu werden, oder sie zu überqueren?
Euer Geschick, Geliebte, ist nicht dasjenige, was vor euch in Erscheinung tritt. Euer Geschick ist dasjenige, wie ihr mit dem, was vor euch in Erscheinung tritt, umgeht. Sicherlich, so etwas wie Glücksfall gibt es. Seid dann in allem Glück, indessen ihr die Situation lobt. Es seid ihr, die zählt, Geliebte. Es seid ihr, die entscheiden, was zu tun ist. Jeder stimmt dem bei, über verschüttete Milch nicht zu heulen, dennoch werden Tränen über verschüttete Milch vergossen.
Ihr seid der Schatz, Geliebte, nicht dasjenige, was sich zuträgt. Euer Herz ist der Schatz, denn euer Herz ist groß, und es kann neu sein. Euer Herz hat nicht auf irgendwas festgesetzt zu sein. Es kann offen sein gegenüber dem, was sich zuträgt. Es gab Platzregengüsse, und ihr wart glücklich über sie. Ebenso gab es Tage, als die Sonne hell schien, und an dem Tag wart ihr traurig oder sogar elend. Äußere Begebnisse sind nicht vorgesehen, die Rechenmaschine für euer Glücklichsein oder Unglücklichsein zu sein. Mit Sicherheit seid ihr die Rechenmaschine.
Ganz bestimmt zieht ihr eine Sache einer anderen vor, allerdings sind wertgeschätzte oder nicht wertgeschätzte Präferenzen nicht die Festsetzenden eures Lebens. Seid freudig erregt oder niedergeschlagen, wie ihr möchtet. Der Mensch, der durch das Gänseblümchenfeld geht, ist der gleiche, wie derjenige, der durch das Gestrüpp geht. Wo du gehst, das muss nicht dein Befinder sein.
Dein Körper unterhält eine Bandbreite von Temperatur, unabhängig von der Außentemperatur. Möge dein Herz desgleichen eine Bandbreite der Konstanz zueigen haben. Über dein Herz hast du ziemlich das Sagen, und dein Herz muss nicht bis zur allerhöchsten Höhe zoomen, nicht mehr, als es nicht bis zur tiefsten Tiefe zu zoomen hat. Geliebte, euer Herz kann einen gewissen Gleichmut innehaben. Stellt die Temperatur eures Herzens ein. Das ist eine andere Ausdrucksweise dafür, das Leben in all seinen Farben wertzuschätzen. Die Farben werden sich unumgehbar ändern, aber dein Anteil daran muss es nicht.
Ein widerstehendes Herz bereitet sich schützend und sichernd beim Aufkommen des Sturms vor, während ein offenes Herz auf den Sturmwellen reitet.
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HEAVEN #2763 – 18.6.2008 – The King’s Palace of Heaven
DER KÖNIGSPALAST DES HIMMELS
Ihr seid ein Lichtstrahl Meines Seiens. Es gibt keine andere Erklärung für euch, Geliebte. Ohne das Licht und die Liebe, die die Meinen (Unseren) sind, würdet ihr nicht existieren. Ihr würdet euch nicht kennen, dass ihr existiert. Also, hier an der Stelle werden die Worte verzwickt. Ihr würdet nicht als ein Menschenwesen existieren, obschon es nie eine Zeit gibt, als ihr nicht existiertet, so auch, wie es nie eine Zeit geben wird, wo ihr nicht existiert. Ihr existiert ewig. Ihr macht euch bloß die Vorstellung, es könne eine Zeit geben, während ihr nicht existiert. Eure Vorstellung übernimmt, und ihr könnt die Wahrheit von der Fiktion nicht mehr unterscheiden. Ihr verwachst mit der Zeit und horcht auf das Ticktack. Ihr glaubt an das Zeitliche und spottet über das Permanente.
Eure wahre Existenz ist ein Kontinuum von Liebe. Eure Erden-Existenz beginnt und endet, während das reale Du, der Wert von dir, keinen einzigen Schlag auslässt.
Was für ein Wunderwerk Meiner Kreativität bist du! Was ist Meine Kreativität anderes als Meine Liebe? Das ist dein Seien. Das ist deine Wahre Identität. Es ist, als seist du der Satz Meines Herzens, der von Spitze zu Spitze springt, von Welle zu Welle, von Herz zu Herz.
Lass den Schlag deines Herzens deine Liebe für dein Leben, das das Leben von Mir ist, vermelden. Du bist für das Leben von Mir. Du gehörst dir selbst, und dennoch gehörst du zu Mir. Du kennst indes die Weite deiner selbst noch nicht. Du hast kaum eine Ahnung. Lass eine leise Ahnung zu ihrer Frucht des Universellen Lichts heranwachsen, Licht so hell, dass es nah oder fern nicht in gewohnter Weise geschaut wird, Licht so hell, dass Viele ihre Augen schließen und die Helle nicht erkennen, derentwegen sie ihre Augen schließen.
Doch mache dir nie etwas aus deinen Augen. Öffne schier dein Herz. Dein Herz hat Augen. Dein Herz kann im Dunkeln sehen. Dein Herz kann das Dunkel umwandeln, die Illusion des Dunkels in die Realität der Wahrheit umwandeln, wie ein Ausrutscher auf einem Schalter. Der Schalter ist der Eingang deines Herzens.
Bedenke, sofern es dir behagt – du bist der Yo-yo Meines Herzens. Sieh, dass du auf und ab gehst, nicht gemäß dem Faden um Meinen Finger, sondern gemäß deiner eigenen bildlichen Vorstellung. Selbstverständlich bist du kein Yo-yo. Das Hin und Her ist pur eine Übung deines Geistes und ganz und gar nicht die Wahrheit.
Denkst du wirklich, dass Ich es dir einräumen würde, von Mir fort zu sein? Nicht für ein Augenblinzeln lang würde ich es zulassen, dass du aus dem Nest Meines Herzens hinausschweifst. Es ist dein freier Wille, zu erkennen Wer du wirklich bist, und wo dein Leben ist. Da gibt es eine Hinterveranda, vielleicht einen abgeschirmten Raum, und du denkst, dort lebest du. Du denkst, die hintere Veranda sei die ganze Welt und dass du dort und nirgendwo sonst deine Wohnung nimmst. Du mietest die Hinterveranda eine Weile, währenddessen dein wirkliches Zuhause der Königspalast des Himmels ist. Das ist deine eigentliche Adresse, nicht die Welt des Menschen, vielmehr der Himmel Gottes, das Zuhause Aller Herzen und Seelen. In diesem Sinne gibt es keine Ferien, und du bist nie abgereist. Du koexistierst in vorgeblichen Dimensionen, obschon du dimensionslos bist.
Ziemlich verständlich ist es … du fantasierst vielleicht, die Fantasie sei real, und dass die Realität die frei erfundene Geschichte sei.
Egal wie, alles ist gut, und du gehst im Schritt mit einer Marschkapelle, einer Marschkapelle in der Uniform von Menschenwesen, währenddessen Jene die ganze Zeit über eine fliegende Musikkapelle von Engeln sind, die oftmals eisern die Realität verleugnen.
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HEAVEN #2764 – 19.6.2008 – Here, There, and Everywhere
HIER, DORT UND ÜBERALL
Sieh dein Herz wie einen schwimmenden Fisch mit Kiemen. Wie sachte er durch das Wasser gleitet! Er ist im Wasser so leicht wie ein Vogel. Nichts blockiert ihn. Er schwimmt und schwimmt schlicht unentwegt, und geht dorthin, wohin er möchte. Der Fisch liebt das Schwimmen, und er schlägt sozusagen mit den Flügeln, und nimmt im Wasser an Höhe auf. Der Fisch schwebt.
Dein Herz ist dem gleich. Dein Herz ist nicht ruhig. Es schwimmt durch das Universum. Es ist in seinem Schwimmen anstrengungslos. Es verspritzt seine Liebe überall, wo es ist. Das Herz weiß sich da nicht anders zu helfen. Es muss in Liebe durch das Universum schwimmen, und das sein, was es ist, ein Herz der Liebe.
Herzen sind dafür bestimmt, feucht und tastbar zu sein. Sie sind nicht dafür vorgesehen, trocken und halsstarrig zu sein. Ein Herz ist das Flüssigste, was es gibt. Es ist mit Liebe schmiedbar. Es passt überall hin. Es findet für sich überall einen Sitz.
Kein Herz ist dafür vorgesehen, kleinlich zu sein. Ein Herz ist dafür vorgesehen, glücklich zu schwimmen, wo immer es sich aufhalten mag. Deine Herzensmission ist es, schlicht die Liebe auszubreiten, unabhängig davon, in welchem Ozean du dich befinden magst. Deine Herzensmission lautet, mühelos zu schwimmen und seinem Potential an Liebe gerecht zu werden. Im eigentlichen existiert kein Limit für die Liebe in deinem Herzen. Die Liebe in deinem Herzen kann durch die Galaxien und darüberhinaus branden. Diese Liebe ist die Kraft des Universums, und sie ist deine Kraft.
Wenn du darauf abgezielt hast, machtvoll zu sein – das ist es. Wenn du in der Welt einen Unterschied machen möchtest, auf diese Weise kannst du das. Du kannst das überall tun. Dein Herz kann überall erhellen. Dein Herz kann überall es selbst sein. Du kannst es lieben, zu lieben.
Geliebte, für euch ist es keine Überraschung, dass ihr mit eurer Liebe knauserig wart. Euer Herz war wie ein schwimmender Fisch, der dachte, er befinde sich in einer kleinen Schüssel voll Wasser, wo die Umgebung beengt war und es kaum etwas gab, wohin man schwimmen konnte. Euer Herz ist nicht auf irgendein Becken beschränkt. Die Wahrheit eures Herzens heißt tatsächlich, dass es seinen Weg auf trockenem Land zu sichten vermag.
Gleich, auf welchem Terrain du dich befindest, dein Herz ist ein Schwimmer. Dein Herz schwimmt in Liebe. Wenn du ein glückliches Herz haben möchtest … was dein Herz dann zu tun hat, ist …. überallhin schwimmen. Ein warmes erzitterndes Herz kann eine Wüste befeuchten. Ein Herz ist ein wunderbares Ding. Dein Herz ist ein wunderbares Ding.
Woimmer du dich soeben befindest, dein Herz vermag das Universum mit Liebe zu füllen. Dein Herz vermag die Welt in Liebe zu ertränken, und jeder wird mühelos in deiner Liebe schwimmen. Alle Herzen werden sich mit dem deinen einher erheben. Aus der Tiefe deines Herzens wird sich die Welt erheben. Wie aufnahmefähig ist die Liebe in deinem Herzen! Wie leicht dein Herz ist! Es ist so, als schwämme es auf Luft.
Ja, dein Herz ist eine Pumpe. Es pumpt Liebe.
Sofern du das Bild deines Herzens als ein Fisch nicht magst, dann sieh dein Herz als ein großes Ladegerät, das um die Erde läuft, wobei es kaum den Boden berührt, und wen trägt das große Ladegerät anderes als dich und die Welt? Dein Herz ist ein großes Ross. Es plustert sich auf. Es existiert kein Ort, wo der Schag seiner Hufe nicht zu gehen vermag. Dein Herz hinterlässt seine Hufspuren überall. Was sie betrifft, ist kein Irrtum möglich. Sie befinden sich überall. Woimmer dein Herz gewesen war, seinen Abdruck hat es hinterlassen. Dein Herz ist über Tal und Hügel geritten, und dein Herz hat die Welt gesegnet mit der Liebe hier, dort und überall.
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HEAVEN #2765 – 20.6.2008 – When Blossoms Fall
WENN DIE BLÜTEN FALLEN
Wie kann jemand niedergeschlagen sein, wenn Bäume wachsen und Blumen blühen? Wie kann sich ein Herz depressiv fühlen, wenn auch nur ein Apfel auf einem Baum wächst? Wenn ein Säugling lächelt. Wenn es gar so etwas wie Rennmäuse-Babys gibt, die einem das Herz stehlen. Wenn es Musik gibt. Wenn jeder Wald ein Kunstwerk ist. Wenn eine Kreide auf einem Papier einen Strich hinterlässt. Wenn Kinder spielen. Wenn es tsch-tsch-Züge gibt. Wenn es Pfützen gibt, in die man hineintreten kann. Wenn Winde wehen. Wenn Blüten, die fallen, ihre Bäume im nächsten Jahr ernähren. Wenn alles einen Zweck hat. Wenn der Zweck einen Zweck hat. Wenn es Sommerabende gibt, oder Frühjahrs-, Herbst- und Winterabende, jeder mit seinem eigenen Duft.
Wer kann sich niedergeschlagen fühlen, wenn es ein gutes Essen gibt, das auf dem Ofen steht? Wenn es so etwas wie Essen gibt? Wenn es so etwas wie Trinken gibt? Wenn Wasser da ist. Wenn es Wasserfälle gibt. Wenn es sogar eine Abbildung eines Wasserfalls gibt. Wenn Kühe Milch geben, Gras wächst und Hügel nach oben streben und Hügel nach unten reichen.
Wie kann sich jemand betrübt fühlen, wenn die Schulen Ferien haben. Wenn es Busse gibt, die man erreichen kann. Wenn Türen sich öffnen und schließen. Wenn es Wetter gibt. Wenn Wolken über den Himmel ziehen. Wenn der Himmel blau ist. Wenn es Filme gibt. Wenn es Lachen gibt. Wie kannst du traurig sein, auch dann, während du weinst, denn Tränen sind ein Segen, die das Alte fortwaschen und einen für das Neue bereiten.
Wie kann sich jemand traurig fühlen, wenn er eine Mutter hat, die nach der Schule nach ihm sieht, und wenn er den Geruch der Brownies um sich hat, die im Ofen backen, wenn er nachhause kommt?
Wenn du das Leben auf diese Weise siehst, wo können dann tiefe Löcher der Depression aufzufinden sein? Was gibt es im Leben, das dich nicht glücklich haben möchte? Auch dann, ja es ist traurig, wenn dein nächster Angehöriger stirbt, weißt du, dass er oder sie dich glücklich sehen möchte. Gibt es tatsächlich jemanden, der dich traurig haben möchte? Keinesfalls, denn wenn du traurig bist, wie glücklich kann dann die Welt sein?
Und wieso nicht Vorwände dafür finden, glücklich zu sein, glücklich zu sein insbesondere in den schwersten Augenblicken, wo du das Glücklichsein am stärksten nötig hast? Sei ein wenig glücklich, das Glücklichsein kennengelernt zu haben. Sei glücklich darüber, dich zu wundern, was als Nächstes kommt, und was die Überschrift dieses neuen Kapitels sein wird. Du kannst glücklich sein. Und gar dann, wenn du nicht glücklich sein kannst, hast du das Leben erlebt und du wächst mit ihm. Du kannst sogar froh sein, dass du leidest, und kannst sehen, dass bereits das Leiden dich als ein empfindendes Menschenwesen aufweist, das tief, tief zu fühlen vermag. Du kannst froh sein im Wissen, dass du zurückprallen wirst. Tränen trocknen immer. Niemand weint immerzu. Weinen wird nicht das Ende von dir sein. Du wirst wissen, dass du dich bereit machst zu einer neuen Reise auf einer neuen Straße. Du kannst wissen, dass große Pracht vor dir liegt.
Du kannst wissen, es ist ein Privileg, in diesen Zeiten auf der Erde zu leben, unterdessen die Liebe sich ausweitet und die Welt sich selbst zum Herrscher der Liebe erklären wird. Schlicht an diesen Tag denken, der herandämmert, ist genug, um darüber zu frohlocken.
Und wenn du findest, du seist immer noch traurig, dann wende dich in einem Drehstuhl herum und erzeuge einen Schimmer an Glück bei jemand anderem. Es bringt dir keinen Nutzen ein, über das nachzudenken, was dir fehlt und was du als einen Verlust ansiehst. Es ist dir von Vorteil, dich aus deiner Geschichte herauszubegeben und in die eines anderen einzutreten, als ein tapferer Fremder, der Musterwaren der Freude anliefert.
Geliebte, es gibt keinen Bedarf dafür, auf den falschen Baum hinaufzubellen. Unglückliche Gedanken sind der falsche Baum. Lass den Baum und klettere auf einen anderen. Finde eine andere Sichtweise. Sieh weiter. Trotz alldessen, was dich übermäßig beansprucht, du bist hier, um Anderen Glück anzuliefern und dir das Unglücklichsein abzunehmen.
Ja, jeder weiß, etliche Dinge in der Welt sind gegenwärtig nicht richtig, und dennoch kannst du dich von dem Sitz erheben, auf dem du gesessen hast, und einen anderen aufsuchen. Sofern du den Ton deines Lebens jetzt eben nicht magst, dann fang an, in einer anderen Tonart zu singen. Rette dich selbst, Geliebte und Geliebter.
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HEAVEN #2766 – 21.6.2008 – Bringing Out the Best in Everyone
IN JEDEM DAS BESTE HERAUSBRINGEN
Dein Herz ist ein kleiner Vogel in deiner Brust. Dieser köstliche Vogel flattert und ist sehr empfindsam. Sei mit ihm zärtlich. Du verstehst, dein Herz braucht Zartheit. Nicke mit deinem Kopf, wenn du damit einverstanden bist.
Es ist das gleiche mit anderen Herzen. Segne sie mit Köstlichkeit und Zuvorkommenheit.
Das bedeutet nicht, dass du um die Sache herumzureden hast. Du sollst klar und direkt sein, komme freilich von einer Position des Verstehens. Auch dann, wenn du Autorität hast, komme von der Bescheidenheit her. Das bedeutet nicht, dass du Gesuche erstellst. Du bittest nicht drängend. Indes, wenn du ein Diener Gottes bist, dienst du allen Anderen. Wie spreche Ich mit dir? Ich sage genau, was Ich denke, und dennoch komme Ich als ein Freund. Ich muss Meine Liebe zu dir nicht unter Beweis stellen, gleichwohl ist meine Rolle nicht diejenige einer Autorität. Und gleichwohl ist ein Spaten ein Spaten, und Ich ziere mich nicht bei den Worten. Habe acht. Wie übermittle Ich dir das, was Ich denke, klar, direkt, ohne Rechtfertigung, und dennoch ohne dir auf die Zehen zu treten? Du siehst Mich nicht auf Zehenspitzen herumlaufen. Ich sage, was gesagt werden muss. Ich verleugne die Wahrheit nicht, Ich spreche offen, und dennoch beleidige Ich nicht, und Ich lasse Mich nicht herab. Ich mache es nicht, dass du dich klein fühlst, noch auch bin Ich unterwürfig. Ich stelle Mich klar dar.
Das Hauptthema deines Lebens ist nicht, sicherzustellen, dass du nicht kränkst. Dein Leben handelt um weitaus mehr. Und dennoch obliegt es dir, die Gefühle Anderer in Betracht zu nehmen. Keinen Schaden zufügen bedeutet nicht, von schweren Themen abzulassen, denen man sich zuzuwenden hat. Lernt Taktgefühl, Geliebte, und lernt, es mit dem Erzielen dessen, was erzielt zu werden hat, in ein Gleichgewicht zu bringen. Stellt schlicht sicher, dass es an euch ist, das zu erzielen. Tragt in eurem Sinn, dass ihr, je mehr Autorität ihr habt, umso weniger aggressiv zu sein braucht. Ihr könnt ruhig, klar, kompetent und verständnisvoll sein. Das bin Ich.
Wenn du deinen Platz im Kosmos kennst, tanzt du nicht um den Maienbaum herum, obschon, du erteilst auch keine Verweise. Du sagst, was du zu sagen hast, und gehst voran.
Ich meine nicht, dass du zweimal über alles nachzudenken hast, was du sagst oder tust. Ich schlage nicht vor, dass du jeden Satz analysierst und planst. Ich bitte darum, dass du dein Herz in eine Position bringst, wo du natürlicherweise von der Rücksichtnahme herkommst. Ich schlage vor, du entsinnst dich, dass jedermanns Herz weich ist. Du kannst bestimmt und rücksichtsvoll sein. Ich schlage nicht vor, dass du immer die Rolle des Netten Jungen einnimmst. Es gibt Situationen, wo du es nicht so einfach darauf ankommen lassen kannst. Es gibt Situationen, wo du bestimmt zu sein hast. Es gibt Situationen, wo du deinen Willen zu bekräftigen hast, aber das bedeutet nicht, dass du mit ihm prangst.
Es geht nicht darum, dass du Respekt gibst. Es ist so, dass du Respekt hast. Es gibt keine Rolle, die du zu spielen hast. Nicht dass du alles mit Samthandschuhen anfasst. Niemand möchte mit Samthandschuhen behandelt werden. Du ziehst eine Linie, und du musst wissen, wo sie zu ziehen ist, und du musst wissen, wann es an dir ist, sie zu ziehen. Ihr wisst nicht alles, Geliebte.
Es gibt keinen, der nicht das eine oder andere Mal unkorrekt war. Jeder ist in der besagten Zeit gerade sicher, dass er recht hat. Nunmehr ist deine Weisheit größer. Niemand sagte dir, du hättest alles zu wissen. Dann und wann dachtest du, das sei der Fall. Nimm nun in Betracht, wie du etwas handhaben würdest, wenn der Mensch, der dir gegenüber sitzt, du wärest.
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HEAVEN #2767 – 22.6.2008 – Life Is like a Toy Store
DAS LEBEN IST WIE EIN SPIELZEUGLADEN
Ich sagte Spielzeugladen, nicht Süßigkeitengeschäft. In beiden Fällen ist die Vielfalt groß, die Dimensionen der angebotenen Spielzeuge sind im allgemeinen jedoch größer.
Ein Süßwarengeschäft weist eine weitere Breite an Inhalt, an Beweglichem und an Einsatzmöglichkeit der Waren auf. Da gibt es Spielzeuge, mit denen man zuhause spielen kann. Es gibt motorisierte Autos und Grabenbagger. Man findet dort Werkstattspielzeuge, Spielzeuge zur Erholung. Da gibt es Spiele für jedes Alter und Live action-Spiele. Spielzeuge in allen Größen und Gestalten. Die Einsatzgebiete, die den Spielzeugen offenstehen, sind unbegrenzt, und Spielzeuge, einmal benutzt, können immer wieder benutzt werden. Sie sind zweifelsohne wiederverwendbar und recycelbar. Auch ein gebrochenes Rad kann in der Vorstellungswelt zu etwas Wunderbarem werden.
In der Filmproduktion verwenden die Regisseure hin und wieder Spielzeugautos, um eine Zertrümmerung zu filmen. Die Szene wird derart aufgenommen, dass es wie echt und lebensgroß aussieht.
Des öfteren nehmt ihr lebensgroße Situationen und vergrößert sie ins Gigantische. Ihr verdoppelt oder verdreifacht das Vorkommnis von normalem Umfang, und übertreibt seine Wichtigkeit. Möchtet ihr das zugeben?
Sofern es bei Filmen möglich ist, dass Spielzeugszenen wie lebensecht aussehen, ist es möglich, dass ihr lebensechte Szenen aus eurem Leben hernehmt und sie in eurem Geist zu spielzeug-großen Situationen verkleinert? Oder dass ihr aus ihnen ein Brettspiel macht? Könnt ihr es schaffen, die Wichtigkeit, die Situationen in eurem Leben innehaben, zu mindern? Anstatt Situationen enorm zu machen, könnt ihr sie winzig machen? Vielleicht könnt ihr Situationen klein genug machen, dass sie in die Tiefe eurer Geldbörse passen, wo ihr sie dann wohl vergesst. Oder vielleicht könnt ihr sie über einen Zaun werfen.
Die Wahrheit davon, Geliebte, ist, dass ihr oft auf ein Fingerhut großes Loch in der Straße geschaut habt, und ihr habt es als einen riesigen Krater, einen solchen wie auf dem Mond, gesehen. Eure Augen rissen weit auf, und was ihr saht, hat euch aufgeregt. Und du sahst so nahe hin, und was du sahst, hast du derart vergrößert, dass du, Geliebte und Geliebter, dich in deiner Größe verkleinert hast. Wenn das passiert, schließe deine Augen für eine Weile, und später dann kannst du sie wieder öffnen und kannst mit weniger Hysterie und größerer Stärke sehen.
Ja, Geliebte, ihr braucht das Spiel des Lebens nicht so ernst zu nehmen. Es ist nur ein Spiel, heute hier und morgen vergangen. Es ist vorüber, bevor du beginnst, insofern, als es nur ein Spiel ist, mit dem man anfängt. Es ist nicht Leben oder Tod. Sogar im wirklichen Leben, ganz im Gegensatz zu eurer Wahrnehmung und zu euren Emotionen, geht es nicht um Leben oder Tod. Die Wahrheit ist, Geliebte, es ist Leben und Leben. Und mehr ist da nicht. Leben und Leben. Im eigentlichen gibt es allein das Leben, und somit keine Möglichkeit um zu vergleichen, nichts, um zu wählen, da allein immer-währendes Leben existiert. Das Leben auf der Erde ist wie ein Boot aus Papier, das in der Badewanne auf dem Wasser schwimmt. Sogar die festesten Teile dessen, was ihr Leben nennt, werden fortgewaschen und verdampfen spurlos.
Falls euer Leben eine Skizze in Tinte darstellt, so ist sie mit auswaschbarer Tinte ausgeführt. Niemals ist es in Granit eingraviert. Auch dann, wenn es so wäre, die Einbeulungen würden bald erodieren. Wenn euer Leben eine Unordnung ist, so könnt ihr es mit einem Schlauch in einem kurzen Augenblick auswaschen. Seht, wie der Schmutz vergeht.
Das Leben auf der Erde, egal, wie persönlich du es, egal wie ernst du es nimmst, es ist schier ein Boot, das fröhlich, fröhlich den Fluss hinunter fährt. Es ist nichts mehr als eine Blase. Ein winziges Versehen im Gedächtnis. Es ist ein leerer Raum, der von einem Drama in Anspruch genommen wird. Das Drama vergeht, und der leere Raum bleibt, auch dann, unterdessen es so etwas wie Raum überhaupt nicht gibt. Aber so etwas wie Stille gibt es. Ihr nehmt in einer Halle der Stille Wohnung, Geliebte. Ihr hört bloß Lärm, der durch das Reiben von Stöcken auf einem Waschbrett entsteht. Rup-a-dup-dup.
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HEAVEN #2768 – 23.6.2008 – Elevate the World
HEBT DIE WELT AN
Heute wollen Wir die Aufmerksamkeit auf eure Sicht auf die Welt richten. Ihr wisst bereits, so wie ihr denkt, so denkt die Welt. Es ist auch andersherum. Die Welt hat euch beträchtlich beeinflusst. Euer Verhältnis mit der Welt war reziprok. Wie die Welt geht, so geht auch ihr. So wie ihr geht, so geht die Welt.
Ja, Ich verstehe, dass ihr als Kind gänzlich unschuldig wart. Wir könnten sogar sagen, dass ihr die Beute des Denkens der Welt wurdet. Doch jetzt als Erwachsene haben sich die Rollen gewandelt. Die Welt ist euch gegenüber verletzlich. Sie ist euch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ihr könnt die Welt so belassen wie sie war, oder ihr könnt sie inspirieren und hochheben. Bereits jetzt haltet ihr die Erde an ihrer Stelle, oder ihr verändert sie. Es ist eure Wahl.
Vielleicht wart ihr eurer Bedeutsamkeit nicht bewusst. Vielleicht habt ihr sogar mit den Achseln gezuckt und gesagt: »Was kann ich tun? Wer kann es mit dem Rathaus aufnehmen? So ist die Welt, und so wird es immer sein. Ich bin nicht weniger machtlos als ein Fisch an der Leine. Es gibt nichts, was ich tun kann.« Habt ihr nicht mit euren Achseln gezuckt und derartige Gedanken gehabt?
Nun seid ihr euch bewusst, dass ihr die Welt umdrehen könnt. Nicht indem ihr hereinplatzt und Derartiges bestellt. Nicht durch Kämpfen. Nicht durch Insistieren. Nicht durch das Hinweisen auf die lange Liste der Einzelheiten ihrer Fehler. Nicht durch das Abschießen von Kugeln. Es existiert nur ein einziger Weg, um die Welt zu ändern, und der heißt, wie ihr über sie denkt.
Hebt eure Gedanken und eure Zuneigung für die Welt an, und ihr werdet die Welt auf Anhieb anheben. So, wie ihr die Art und Weise ändert, wie ihr euch auf die Welt scharf stellt, so werdet ihr sie ändern. Ja, ihr. Eure Aufmerksamkeit auf die Welt wird all den Unterschied in der Welt erbringen. Auf irgendeine Weise sind eure Gedanken bekannt. Eure Gedanken sind wie die Stichwörter, die einem Schauspieler in einem Bühnenstückl gegeben werden. Ihr bestückt in der Welt deren Anlage. Ihr bietet der Welt ein Bild dar, und sie verläuft gemäß eures Bildes.
Wenn ihr das tut, trefft ihr buchstäblich zwei Vögel mit einem Stein. Indem ihr eure Gedanken wandelt, werdet auch ihr gewandelt. Eure Gedanken sind Schwingungen. Hebt eure Gedanken an, und eure Schwingung geht hoch. Es ist so eine Art Höherkommen in den Rängen eines Tests, aufgrund der Art und Weise, wie ihr euch in Ansatz bringt.
Das Beste, was ihr tun könnt, ist, euch nicht ein einziges Mal mehr zu beklagen. Keine Klagen mehr. Sprecht sie niemandem gegenüber mehr laut aus. Hört auch Anderen nicht zu, während sie sich über den Zustand der Dinge beklagen, weil ihr davon beeinflusst werdet. Eure Schwingung wird sinken. Geliebte, es existiert eine Welt der Verschiedenheit in euch, eine Welt laut den Liedern, die ihr singt, und den Liedern, denen ihr zuhört. Wieso ein Klagelied singen, während ihr eine Ballade singen könnt? Wieso fluchen, während ihr schlicht nichts sagen könnt? Wieso jemandem zuhören, der schlecht über die Welt oder über jemanden oder über etwas redet? Bist du bei Mir?
Geliebte, ihr habt euch wahrscheinlich davon überzeugt, dass ihr von keiner Bedeutung seid. Ihr habt wahrscheinlich geglaubt, dass ihr keine Stimme habt, oder dass eure Stimme nicht zählt. Die Wahrheit ist, ihr habt eine große Kraft. Es mag sein, die Welt zählt eure Stimme nicht, jedoch, so wie ihr die Welt anseht – das zählt ganz enorm.
Ihr bejaht, dass ihr die Stimmung in eurem Zuhause beeinflusst, oder etwa nicht? Wenn ihr glücklich von der Arbeit nachhause kommt, wird eure Familie davon beeinflusst. Auch dann, wenn sie sich in einem anderen Raum befinden, sind sie glücklicher. Und wenn du ärgerlich nachhause kommst, so spüren sie das, und ihre Stimmung wird gedämpft. Das gleiche bei dir, wenn du jemanden besuchst, der sich darüber freut, dich zu sehen. Du wirst hochgehoben. Und wenn du nachhause kommst, wo geklagt wird, neigst du dann nicht dazu, dich zu verschließen?
Wieso sollte es mit der Welt im Großen anders sein? Ob es nun für dich augenscheinlich ist oder nicht, du hast Einwirkungen auf die Welt.
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HEAVEN #2769 – 24.6.2008 – When Walls Come Tumbling Down
WENN MAUERN ZUSAMMENSTÜRZEN
Ein einzelner Tag voller Gutartigkeit ringsherum wird den Trick darstellen. Die Welt wird sich beruhigen. Der Ausdruck ‚die Welt wird sich beruhigen‘ ist eine andere Weise, um zu sagen, sie wird sich erheben. Sie wird sich hoch erheben, da an dem Tag kein Einziger Anstoß an etwas nimmt.
Es kann sein, jemand sagt etwas Falsches, jemand schaut dich misstrauisch an, jemand zerbricht deine Lieblings-China-Teetasse, und du wirst dich nicht zermalmt fühlen. Du wirst weiterhin dein gutmütiges Lied singen. Wieso nicht? Wieso sollte ein Versehen dein gut gestimmtes Gemüt fortreißen? Weswegen bloß sollte etwas auf der Erde deine Gott-gegebene Gutartigkeit wegnehmen?
Geliebte, was ist es im eigentlichen, das überhaupt passieren kann? Jemand tritt auf eure Zehen. Ein Unfall kommt über dich. Egal was, du wirst nicht rasch dabeisein, um daran Anstoß zu nehmen. Du wirst rasch dabeisein, zu lächeln. Ob dir nun jemand auf die Zehen tritt oder dir einen Strauß Rosen überreicht – jemand wird sich bei dir eingeführt haben, und ihr werdet Freunde werden. Du wirst herausfinden, ob er oder sie sogar dein Seelengefährte werden könnte. Wärest du kurz angebunden, wie dann könntest du das denn je herausbekommen? Keiner von euch zweien würde das in Erfahrung bringen. Ihr würdet nicht wissen, welche Gelegenheit ihr versäumt habt. Wärest du kurz angebunden, so würdest du dasjenige abschneiden, was ein schöner Strom der Liebe hätte sein können. Alle Ströme der Liebe sind schön.
Wenn du gutartig, frohgemut und freundlich bist, hörst du auf, Grenzen zu ziehen. Du beseitigst alle Barrieren. Mauern stürzen ein.
Wenn Mauern einfallen, was stürzt da zusammen? Eigentumsrechte, das Gefühl des Besitzertums, das Bedürfnis, sich zu schützen, die Griesgrämigkeit, Irritation, jede Art von Festhalten. Befürwortete Rechte fallen fort, und alle Vergehen stürzen vor dem Antlitz der Erde zusammen.
Wenn Mauern einfallen, was nimmt deren Platz ein? Freude und Offenheit und ein paar hundert Dinge mehr, an die Ich denke. Wie wäre es mit dir? Ohne was würdest du liebend gerne sein? Hmm, was würde mit all dem Gewese passieren? Ach du grüne Neune, die Gerichte hätten wenig oder nichts zu tun! Was würde mit den Krankenhäusern passieren, denn wer könnte krank sein?
Das Tauziehen wäre vorbei. Es gäbe keine gegnerischen Mannschaften. Alle wären im gleichen Team. Die Liebe würde gedeihen. Der Aktienmarkt wäre nicht mehr länger der King. Politiker würden Staatsmänner. Es gäbe keine Aufstände, außer ihr bezeichnet unbändige Freude als Aufstand.
Die gesamte Welt wird eine Nachbarschaft sein und eine Karree-Party feiern. Zum Eintritt wird man keine Tickets brauchen. Alle sind eingeladen und willkommen. Diejenigen, die es mögen, bringen Essen mit. Alle werden essen. Niemand wird zählen, wer was oder wieviel er aß. Niemand wird einem Anderen sagen, er gehöre nicht dazu oder er müsse gehen. Niemand wird wollen, dass jemand geht. Niemand wird wollen, dass das Tanzen und die Musik vorbei sind. Niemand wird irgendwoanders sein wollen außer bei diesem Nachbarschafts-Karree-Fest.
Der Name dieser Nachbarschafts-Karree-Party lautet Eine Welt. Er könnte für den Himmel durchgehen! Jeder wird der Nachbar eines jeden sein. Wer wird sich darum kümmern, welche Sprache jemand spricht? Alle werden die Liebe, die Freude und die Nachbarlichkeit sprechen und verstehen. Was wird es da geben, um sich darum zu sorgen? Wer wird sich sorgen, gar auch dann, wenn es noch Dinge gibt, um sich darüber Sorgen zu machen?
Wer wird fragen: „Woher kommst du?“ Wer wird fragen: „Wie kamst du hierher?“ Wer wird fragen: „Zeig mir deine Papiere.“? Alle werden wissen, dass wir Menschenwesen sind. Alle werden wissen, dass jeder ein Kind Gottes und demgemäß mit ihm umzugehen ist.
Denkt an die Zeit und an das Herz, die nie vergeudet werden würden. Denkt an die Freude, die zustandekommt, schlicht, indem ihr etliche der alten Gepflogenheiten der Welt los lasst. Die alten Gewohnheiten bestanden länger, als sie willkommen waren, und sie werden nicht mehr länger bleiben, denn Liebe, Freude und Gutmütigkeit werden ihre Flagge weithin sichtbar hochgezogen haben.
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HEAVEN #2770 – 25.6.2008 – If You Welcomed All Seasons, What Would You Resist?
WENN DU ALLE JAHRESZEITEN WILKOMMEN HIESSEST, WAS WÜRDEST DU DICH DANN WIDERSETZEN?
Was wäre, wenn jede einzelne Sache, die sich zuträgt, egal wie sie auch ausschaut, das Richtige wäre? Wenn du erkennen könntest, dass alles, was hereinbricht, egal wie entstellt es ist, seinen Wert hat, wie mit Anspannung und Sorgen befrachtet könntest du dann sein? Wenn alle Unfälle keine Unfälle wären, wenn alle Verbrechen keine Verbrechen wären, wenn jede Krankheit keine Krankheit wäre, wie angstgetrieben könntest du dann verbleiben? Wenn du wüsstest, dass alles, egal wie ungerufen es ist, einem guten Zweck diente, was würdest du danach betrauern? Wenn du nicht Warum fragtest und nicht in Versuchen machtest und nicht die In’s und Out’s von Vorkommnissen herauszubringen versuchtest, wieviel Zeit und Energie würdest du sparen?
Wenn du angesichts von nichts bestürzt sein müsstest, womit wärest du dann beschäftigt? Was würdest du bereuen? Überhaupt irgendwas?
Wenn du alles in deinen Schritt nähmest, wie anders könntest du gehen?
Wenn du nichts übel nähmest, wie würdest du das mögen?
Wenn du alle Jahreszeiten willkommen hießest, was würdest du dich dann widersetzen?
Wenn du alle Gegebenheiten und Menschen willkommen hießest, wärest du dann weiter vorangekommen oder weiter zurückgeblieben?
Es ist augenscheinlich, und dennoch siehst du nicht, was du nicht siehst.
Du hast verfochten, du müssest dich dem widersetzen, was sich zuträgt, solange bis du das, was sich zuträgt, nicht als einen unverhofften Glücksfall siehst.
Schau nicht so sehr auf Benotungen. Jemand gibt dir ein A, und du bist glücklich. Jemand gibt dir ein C, und du bist unglücklich. Jemand gibt dir ein E, und du bist verzweifelt, oder du sagst, das kümmere dich nicht. Indessen, du scheinst die Evaluierungen Anderer zur Kenntnis zu nehmen und sie dir zueigen zu machen, als wären Einschätzungen Gesetz, so, als würde jemandes Siegel der Billigung oder Missbilligung Gold darstellen, oder, so, als wärest du mit einer Schutzmarke versehen, und dass das alles sei, was da dran sei.
Geliebte, in der relativen Welt seid ihr mobile Seinswesen. Ihr könnt rauf und runter gehen. Lass niemanden sonst der Heber sein, der dich hoch oder nieder treibt. Niemand sonst ist der Ansager von dir. Du und Ich sind der Ansager von dir. Was Ich sage, zählt, und wenn du mit Mir in Einvernehmen stehst, dann zählt das, was du sagst. Wenn du dich in die Meinung eines Anderen über dich eingekauft hast, hast du einen schlechten Kauf getätigt. Meinungen sollen nicht als Evangelium herhalten. Ohnehin sind Meinungen heute da und morgen fort. Man könnte sagen, Meinungen sind veränderlich wie das Wetter.
Es gibt in deinem Herzen eine Wandnische, die die Wahrheit über dich, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit kennt. Erkenne, du bist etwas wert. Wisse, du bist eine Menge wert. Falls du davon nicht überzeugt bist, dann lege dich selbst offen, sodass du erkennen wirst, dass Meine Lobpreisung von dir gänzlich korrekt ist. Du bist das, was Ich sage. Sei nicht der letzte, der das zur Kenntnis nimmt.
Lasst uns sehen, was an wundervollen Taten du, bewaffnet mit dieser Informierung, ausführst. Falls du nicht Bescheid weißt, woraus du gemacht bist, dann finde es jetzt heraus. Finde es rasch heraus, und setze dich in deiner Wertschätzung hoch. Falls du denkst, du seist nicht viel wert, wie dann wirst du mit dem Leben umgehen? Falls du denkst, du scheinest Mein Licht, wie wirst du dann mit dem Leben umgehen? Geht von der Spitze her um, Geliebte. Wisst, ihr seid Spitze.
Ihr habt ein Bild von euch, und dementsprechend handelt ihr.Wenn ihr wisst, ihr seid ein König, so bewegt ihr euch in der Welt wie ein König. Wenn ihr wisst, ihr seid Ausschuss, werdet ihr das erweisen. Wisst, dass ihr ein Kind Gottes seid. Wisst es. Wisst, ihr seid Meinetwegen hier. Wisse, du bist Mein Repräsentant, und fortan wirst du Mich repräsentieren, so, wie Ich es gerne habe, dass du Mich repräsentierst.
Ich verstehe eine Menge, dennoch ist es für Mich schwer zu begreifen, dass du die Wahl triffst, weniger als die Wahrheit von Wer du bist zu repräsentieren, währenddessen du etwas Größeres zu repräsentieren in der Lage bist. Werdet ihr daraus klug?
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HEAVEN #2771 – 26.6.2008 – God be Praised
GOTT SEI GEPRIESEN
Geliebte, Ich sage euch, wie ihr euch sehen mögt. Seht euch als Gott, Seiend was ihr seid. Es ist an euch, zu erkennen, wessen ihr würdig seid. Wisst es, und seid fortan still darüber. Niemand sonst braucht es zu wissen. Es steht euch nicht an, es auszuplappern. Es steht euch nicht an, ein Wort über euren Wert zu sagen. Es gibt etliche Dinge, über die man still ist, und das ist eines davon. In Worten, so meine Ich das.
Lege dich in Handlungen offen. Lege dich im Seien offen. Enthülle dich durch deine schiere Präsenz. Sei der Welt ein Balsam. Lass Andere über dich denken, was sie wollen. Lass sie denken, du seist ein Heiliger oder ein Sünder. Es steht dir zu, zu erkennen, dass du keines von beiden bist. Früher oder später werden Andere selbst zu dieser Erkenntnis gelangen.
Es ist keinem Zweck dienlich, spirituelle Medaillen auf deiner Brust zu tragen. Was trugen die Großen? Sie trugen schlichte Kleider. Sie wiesen nicht auf sich selbst hin. Sie beeinflussten nicht im voraus gegen oder zugunsten jemanden. Buddha saß unter einem einfachen Baum. Er hatte keine Neon-Tafeln, die auf ihn wiesen. Er setzte sich nicht unters Rampenlicht. Er saß auf keinem Podest. Er saß unter einem Banyan -Baum. Er war der bescheidenste unter den Menschen.
Christus sagte nie: „Schaut auf mich, wie erleuchtet ich bin!“ Die Erleuchteten bestätigen Mich und nicht sich selbst. Wer braucht zu wissen, wie prächtig du bist. Es ist genug, Ich weiß das. Lasse das für alle genug sein. Sei ein Verkünder der Wahrheit und nicht deiner Qualifikationen. Mögen Andere das gleiche tun.
Alle sind Göttliche Wesen. Nichts Ferneres braucht mehr gesagt zu werden. Kein Göttliches Wesen muss verehrt werden, keinem muss eine Zuschreibung erteilt werden. Es gilt als gegeben, dass du ein Göttliches Wesen bist. Es gilt auch als gegeben, dass du ein Menschenwesen mit all den Ausstattungen, die das mit sich führt, bist. In der relativen Welt bist du einfach ein Mann oder eine Frau.
Als Christus auf der Erde wandelte, suchte er nicht Beifall. Es ging ihm ganz und gar nicht darum, und desgleichen war ihm nicht daran gelegen, das Denken Anderer über ihn einzugrenzen. Es ging ihm um Mich, und es war ihm daran gelegen, dass das Andere auch wollten. All den Großen ging es um den Dienst an Mir und nicht um jemandes Eindrücke von ihnen. Sie wussten, wo sie hinschauen wollten, und das war nicht auf sie.
Sei ein edles Menschliches Wesen. Ja, sei es, und sei der letzte, der das weiß. Begreifst du, was Ich da sage? Plustere dich nicht auf , und ermuntere keinen anderen dazu, dich aufzuplustern oder aufzubauschen. Plustern ist nicht das, worum es bei dir geht. Liebe ist es, worum es bei dir geht.
Sich selbst lieben ist nicht sich brüsten. Es ist keine Pose. Liebe dich selbst maßvoll. Schreie deine Verdienste nicht von den Dächern herunter. Was ist, ist, und was nicht ist, ist nicht. Nichts braucht gesagt zu werden. Die Liebe legt sich selbst offen, indes muss die Liebe nicht in einer ausgefallenen Verpackung daherkommen. Spart euren Atem auf, Geliebte, spart ihn für etwas Bedeutsameres als die Eindrücke Anderer über euch auf. Erspart es Anderen, ihre Zeit und ihre Herzen und Seelen zu vergeuden.
Ihr seid Alle, ja, in der Tat, in Meinem Bilde gemacht. Alle. Lass dir durch niemanden sagen, er sei ein großer Boss. Und sage es dir auch nicht. Alle sind schlichte Diener Gottes. Niemand muss Blaskapellen haben, um seine Ankunft anzukündigen. Niemand soll Andere dazu veranlassen, seinen Lob zu singen. Es ist Mein Lob, das ihr gerne singen mögt. Ihr habt zu viel damit zu tun gehabt, um entweder zu bewundern oder um bewundert zu werden. Ihr seid Mein Göttliches Kind. Und jeder andere ist es auch.
Geliebte, das hier meint nicht, euch herabzusetzen. Wenn Ich sage, dass alle Ehre Mein ist, wolltet ihr es wirklich anders?
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HEAVEN #2772 – 27.6.2008 – Help the World Grow Heavenward
HILF DER WELT, HIMMELWÄRTS ZU WACHSEN
Das Weltleben ist für euch wichtig. Natürlich ist es das, und es ist ebendafür bestimmt. Dort verbringt ihr bewusst die meiste eurer Zeit. Es mag repetitiv sein. Es mag sein, es ist nicht immerzu funkelnd. Es mag sein, es ist nicht einmal euer Fall. Dennoch dient es einem Zweck. Es ist besser, das weltliche Leben nicht anzubeten, gleichwohl kuppelst du dich in es ein, egal worum es sich dann und wann handelt. Wieso es nicht genießen, unterdessen du bei ihm zugegen bist, und wieso es nicht wundervoll machen?
Du mögest gegenüber der Welt kein Snob sein und ihr keine unglückseligen Namen verpassen. Genauso wie du in einem Haus leben könntest, das nicht dein Ideal darstellt, ist es nichtsdestoweniger das, wo du lebst. Besser, es aufputzen, als den Zustand deines Hauses betrauern. Mache dein Haus glücklich.
Niemand soll sich über der Welt hoch und mächtig befinden, als ob du es besser wüsstest. Selbstverständlich weißt du es besser, und dennoch bist du nicht besser, um die Welt zu schelten. Besser, du findest dasjenige an der Welt heraus, was du echt an ihr schätzt.
Geliebte, Ich gab euch die Welt als Geschenk. Ihr wollt bitte nicht so rüde sein, ein Geschenk zu verschmähen, das Ich euch gab, tut ihr das? Ihr möchtet über sie nicht euer Maul zerreißen oder ihr ans Schienbein treten. Echt, findet einen guten Nutzen für sie.
Die Welt bittet euch, sie zu lieben. Die Welt lieben ist wie das Gießen eurer Pflanzen, wie das Füttern eures Viehs und wie das Spazierengehen mit eurem Hund. Dankeschön dafür, dass ihr euch der Welt um euch herum annehmt. Kommt ihr an Meiner Stelle zu Hilfe. Ich bitte euch, euch um die Welt, die Ich machte, zu kümmern. Ich bitte euch, sie so aufzuziehen, damit sie Himmelwärts und stark heranwächst.
Du würdest eine Menge dafür geben, dass dich jemand würdigt, nicht wahr? Du würdest eine Menge dafür geben, Andere um dich zu haben, die deine Stärken herausstreichen und dich stark machen. Als Menschen deine Schwächen heraushoben, hat dich das nicht gestärkt. Es machte dich schwach. Es macht jetzt im Augenblick nichts aus, was die Welt nicht tut. Jene wird sich um sich selbst sorgen. Das wird sie wirklich, schlicht durch eure Scharfstellung auf all das Gute, das uns die Welt ausreicht. Lass die Welt ihre Muskeln der Liebe spielen. Sprich freundlich zu ihr. Halte sie hoch, und du wirst sie anheben.
Was Gutes tust du, wenn du die Welt verstößt? Was Gutes tust du für dich oder sonst jemand, wenn du auf die Welt einhaust? Öffne deine Augen und dein Herz gegenüber der Welt, und die Welt wird erblühen. Sie wird zur Beachtung herankommen, um deinen Bestrebungen zu dienen.
Du und die Welt haben eine reziproke Beziehung. Ihr seid ein Tandem. Die Welt geht rauf und runter, je nach dem, wie du sie anschaust. Die Welt wird sich für dich k.o. schlagen, schier für die Chance, dem Bild, das du über sie hast, gleichzukommen. Gib, in deinem Geist, zu Ehren der Welt eine Party. Du mögest dir bitte die Welt nicht zwischen den Fingern entgleiten lassen. Die Welt möchte in deinen Händen und in deinem Geist und Herzen sein.
Sieh die Welt wie deinen Hund, der mit dir an der Leine geht. Denke dir, der Hund habe ein schlechtes Benehmen, und es ist ziemlich wahrscheinlich, er wird so sein. Denke dir, der Hund benehme sich gut, und es ist wahrscheinlich, er wird so sein. Der Hund und die Welt verzehren sich, dir zu dienen und dir gut zu dienen. Sie wissen einfach nicht immer wie.
Wenn deine Mutter dir ein Essen kocht, und du lässt sie wissen, wie sehr du ihre Kochkunst schätzt, kannst du sicher sein, dass sie ein weiteres Mal für dich ein wunderbares Essen kochen wird. Du würdest deiner Mutter die Kraft überreichen, für dich das Essen zu bereiten, das du magst. Halte deine Wertschätzung zurück, und umso unwahrscheinlicher wird deine Mama für dich kochen. Was, Geliebte, wollt ihr?
Wollt ihr, dass eure Mutter das kocht, was ihr mögt? Wenn ihr das wollt, dann lasst sie besser wissen, was ihr mögt. Wenn ihr wollt, dass die Welt ein besserer Ort ist, solltet ihr die Welt wissen lassen, was ihr mögt. Ermuntert die Welt.
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HEAVEN #2773 – 28.6.2008 – Hurray for the World!
EIN HURRA AUF DIE WELT!
Wie Pflanzen durch die Bodenkruste wachsen und zum Vorschein kommen, ebenso wird eine neue Welt hervorbrechen. Das ist ein lang-erwartetes Ereignis, und jetzt ist das Frühjahr der Welt herbeigekommen.
Ihr, Meine Geliebten, seid die Vorgaben Anordnenden dieser neuen Welt. Ihr wolltet sie. Ihr dachtet an sie. Ich habt sie euch ausgemalt und bebildert. Ihr habt sie gefühlt. Eure Gedanken ziehen Unsere untergetauchte Welt wie ein starker Magnet heran. Infolge eurer Gedanken kann die Welt nicht anders, als durch die Oberfläche des Lebens hindurchzubrechen und sich selbst als der Himmel offenzulegen, der sie ist.
Es ist dem gleich, wie ihr ein Auto aus dem Matsch zieht. Ihr geht es klug an. Ihr bindet mit einem starken Seil ein Pferd eines Bauern an das Auto, und das Pferd zieht es aus dem Matsch. Eure Gedanken sind wie das Pferd. Es ist massiv und in eine Richtung ausgerichtet. Es zieht in eine Richtung. Das Pferd geht nicht vor und zurück. Es weiß, was es tut, und es tut es. Es gibt nicht auf. Es widersetzt sich ncht. Es beklagt sich nicht. Es kommt schlicht voran und birgt das Auto.
Die Welt steckte fest, und ihr zieht sie heraus. Das zu tun, ist für eure Gedanken etwas Leichtes. Es sind eure Gedanken, die sich für die Welt einsetzen. Eure Gedanken sind der Faktor. Eure Haltung ist der Faktor. Eure Liebe für die Welt, wie sie ist, und wie sie noch werden wird, sind die Faktoren. Gebt der Welt euren Mut und eure Vision. Lasst euch durch nichts Einhalt gebieten.
Geliebte, eure Gedanken sind derart machtvoll, dass ihr die Welt in dem Matsch halten könnt. Eure Gedanken sind derart machtvoll, dass ihr die Welt aus ihm herausziehen könnt. Eure Gedanken vermögen alles. Was wollt ihr? Lasst eure Gedanken sich daranmachen. Erfasst die Welt, wie ihr sie wollt, und bleibt dabei, sie zu erfassen. Dank eurer Gedanken werdet ihr in die neue Welt des Friedens und des guten Willens hinein geleiten. Eure Gedanken werden für die Welt den Kurs setzen. Ihr werdet die Erde zu ihrem rechten Platz anheben. Die Welt horcht auf euch. Sie nimmt euch ernst.
Ihr macht für die Erde Stimmung und befeuert sie, und auf diese Weise bringt ihr Samen eurer Gedanken ein und gebt ihnen statt zu wachsen. Es dauert eine Weile, bevor die Pflänzchen durch den Boden brechen und als grüne Setzlinge erblickt werden können. Überreiche den Samen Geduld, wie Wasser, und wisse, das, was du und Ich unternehmen, kann schier dazu gelangen, verbreitet zu werden. Nicht irgendwann eines Tages, sondern ziemlich bald; allein, du kannst es nicht antreiben. Bleibe schlicht dabei, der Welt zuzujubeln. Mach dir nichts aus Entgleisungen. Die Welt schreitet nach vorne und wird an deinen Gedanken festwachsen.
Höre auf damit, dich über die Welt zu beunruhigen. Das Sorgen wird ihr Wachstum schrumpfen lassen. Ebendas verrichteten Sorgen, Entrüstetheit, Eigennützigkeit, Habgier, Betrauern und Stöhnen. Jetzt freilich nicht mehr. Sieh die Welt von jetzt ab, wie du sie zu sein erstrebst, und die Welt wird dem Folge leisten.
Die Eine Welt ist bereit, zum Vorschein zu kommen. Sie ist soeben am Knospen. Wisse, das Gelingen ist zur Hand. Bevor du das Gelingen in deiner Hand halten kannst, gilt es, dass du es in deinem Geist hältst. Das meint eigentlich, dass du es denkst, es erkennst und es los lässt. Du schlägst der Welt nicht mehr länger auf die Knöchel. Du versohlst sie nicht. Du ignorierst sie nicht, und du spöttelst nicht über sie. Du glaubst an sie. Glaube an sie, so, wie du immer an sie glauben wolltest. Nicht ein einziges Mal wirfst du noch Dartpfeile auf sie. Du ergießt dich nicht mehr mit gespannt geschlossenen Lippen in Bemerkungen über sie.
Sofern du Teil dieser Menge warst, kommst du nun dort heraus und schließt dich Mir in einer stillen Revolution an, in einer stillen Revolution, all das Gute, das die Welt tut, zu kommentieren. Mach dir aus nichts anderem mehr etwas. Ein Hurra auf die Welt!
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HEAVEN #2774 – 29.6.2008 – When God Is at Your Side
WENN GOTT AN DEINER SEITE IST
Ich sage: „Ich BIN“. Ich sage: „Ich bin eben hier.“ Ich sage: „Ich bin immer hier.“ Ich sage: „Geliebte, ihr habt Mich immerzu da.“
Geliebte, ihr lebt in vielen Welten. Es zählt nicht, wo euer Körper ist, und es zählt nicht, wo euer Geist steht. Ich bin voll und ganz und absolut hier bei euch. Ich bin so nahe bei dir wie dein Atem. Wir sind derart unerlässlich und lebhaft füreinander. Wir sind der gleiche Atem. Wer atmet deine Lungen ein und aus, du oder Ich? Wer kann Uns trennen? Weder du noch Ich.
Ich sagte bereits früher, und Ich werde es wieder sagen, dass die Linien zwischen Uns verschwommen werden. Ihr wisst nicht immer, wer Wer ist, und Ich lege nahe: „Was macht das aus? Wir SIND. Lass das alldas sein, was du zu wissen brauchst. Was gibt es für dich mehr zu wissen? Was zählen die Details? Welche Erklärung oder Informierung brauchst du? Dachtest du, es gebe etwas Essentielles, das dir fehle? Was kann fehlen, wenn du Mich direkt an der Seite hast?
Geliebte, wenn ihr wisst, wie man Auto fährt, was müsst ihr dann über das Chassis wissen? Es mag darüber interessante Informationen geben, inwiefern allerdings hat diese Information Einfluss auf euer Fahren? Wie helfen euch die Einzelheiten beim Fahren? Geliebte, versteht, Ich bin nicht ungenutzter Neugierde halber. Ich bin überhaupt nicht der Neugierde halber.
Lasst Uns sagen, dass ich wie ein Freund von euch bin. Wir gehen Seite an Seite, und Ich teile meine Tasche mit euch. Sie ist groß. Ich habe Unendlichen Reichtum, und du bist frei, zu jeder Zeit in Meine Tasche zu langen. Du brauchst Meine Erlaubnis nicht, insofern als Ich dir bereits seit langem Meinen Reichtum angeboten habe. Schau, du kannst sehen, meine Tasche trägt deinen Namen auf ihr. Aus welchem Grund solltest du die Art von Knoten auf Meiner Tasche kennen sollen, oder wissen mögen, ob das Material aus Seide oder Sackleinen ist? Alles, was du zu wissen brauchst, ist, dass du zu jeder Tages- oder Nachtzeit hineinlangen und all den Reichtum herausholen kannst, und dass es immer mehr gibt und dass meine Tasche nie leer ist.
Mitunter allerdings scheinst du zu denken, Meine Tasche sei verschlossen, oder für dich verschlossen, oder du wagst es nicht, hinein zu fassen.
Aber klar, dann und wann schütte Ich Meine Münzen in deine Hand. Dann und wann werfe Ich sie vor dich und zu allen Seiten von dir hin. Manchmal kommt unentwegt mehr und mehr. Auch dann, es gilt für dich, hineinzulangen.
Manchmal denkst du wohl, dass Andere leichten Zugang zu all Meinem Reichtum haben, nicht jedoch du. Irgendwie haben dich die Geheimnisse zum Reichtum zum Ausweichen gebracht. Die Welt will dich die Geheimnisse lehren: harte Arbeit, intelligente Arbeit, Investitionen, manchmal gar Heimlichkeit, manchmal Vorteile wahrnehmen, manchmal gewinnen und dass ein anderer verliert. Die Welt lehrt dich viele Dinge. Sie sind nicht notwendgerweise wahr, oder für dich nicht notwendigerweise nützlich. Manchmal hat ein ganzes Land keinen Weg zum Reichtum gefunden. Ich weiß, in der Welt ist es für den einen leichter, für einen anderen nicht. Bitte deute, was Ich sage, nicht so, dass du Reichtum haben müssest, oder dass er ein Mangel in dir ist, oder dass er dir fehlen müsse. Ich weise, Geliebte, nicht auf Mangel hin, genauso möchte Ich nicht, dass ihr das tut. Ich weise auf Reichtümer hin.
Es gibt allerhand Arten von Reichtümern, wie etwa Gesundheit. Reichtümer kommen in vielerlei Größen und Gestalten daher, wie etwa Liebe, Glücklichsein und Gewahrsein.
Womöglich hattest du die ganze Zeit über Reichtümer. Hattest du nicht ab und an eine Sache, bei der du vergaßt, dass du sie hattest? Später siehst du sie und sagst: „Wieso, ich hatte sie die ganze Zeit, ich habe sie bloß vergessen!“
Was wäre, wenn Ich dir sagte, dass du, den wahrgenommenen Gegebenheiten zum Trotz, jetzt vermögend bist?
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HEAVEN #2765 – 30.6.2008 – If Your Mind Were Your Donkey
WENN DEIN GEIST EIN ESEL WÄRE
Was hast du momentan auf dem Herzen?
Der Ausdruck „auf dem Herzen“ [„on your mind“ – ThB] konnotiert eine Last. Wie wäre es, wenn du etwas Wundervolles in deinem Sinn hättest, etwas, das mit Freude konnotiert ist? Wenn zur Zeit etwas Schweres in deinem Geist ist, so nimm es herunter wie einen Rucksack. Stelle es ab. Du musst es nicht einmal mehr aufsetzen, oder, falls du das musst, dann lade eine Lösung herbei, und habe deine Freude daran, eine Lösung oder einen Ratschluss zu finden. Falls du keine Lösung finden kannst, so löse es zumindest in deinem Geist. Überlade deinen Geist nicht. Dein Geist ist für weit mehr vorgesehen, als Lasten zu tragen.
Wäre dein Geist ein Esel, so würdest du ihn nicht mehr beladen, als ein Esel zu tragen haben sollte, oder etwa nicht? Wirf also dementsprechend das Übermaß an Gewicht auf deinem Geist ab. Reise leicht. Nimm auf einen Esel Rücksicht, und nimm auf deinen Geist freundliche Rücksicht. Wer wird deinen Geist von seinen Bürden entlasten, wenn nicht du?
Die Welt wird deinen Geist eine Meile hoch zustapeln, sofern du es zulässt. Die Werbung sagt dir an, dass die Welt mit allerhand Gefahren belastet ist, die vor dir herumschleichen und bereit sind, hinzu zu stürzen. Lass die Werbeleute und die Fiction-Autoren all die Gefahren ausdenken, indessen du stattdessen an all die Segnungen in der Welt denkst. Welch eine Freude ist es, die gleich um die Ecke auf dich wartet, die darauf wartet, dich zu segnen? Oh, schau bloß, Ich sehe eine RIESENMENGE von Segnungen! Ich sehe weiter, als das Auge reichen kann.
Und so auch musst du sehen. Und so auch musst du hören. Und so musst du die Schätze zu dir heranziehen, die Ich für dich aufgehäuft habe.
Wenn du deinen Hund bei seinem Namen rufst, ist es wahrscheinlicher, dass er zu dir kommt, als wenn du ihn nicht anredest. Wenn du den Nachbarshund rufst, wird vielleicht auch er kommen. Wieso sollte es anders sein bei all dem Guten in der Welt? Rufe all das Gute, dass es komme, und es wird auf dich hören. Wieso denn nicht? Rufe all das, was in der Welt furchterregend ist, und es wird an deine Seite eilen. Es wird dir genau zuhören. „Hierhin, Angst“, sagst du. „Komm hierher. Gefahr, du auch. Schererei und Ärger auch. Sammelt euch um mich. Ich bin für euch weit offen. Kommt direkt her.“ Was habt ihr denn vielleicht gesagt, Geliebte? Was habt ihr zu euch her gerufen?
Wie weise müsst ihr sein, um den Unterschied zwischen dem Herbeirufen von Unruhe und dem Herbeirufen von Freude und Friede zu erkennen? Ich möchte euch gerne ein Skript an die Hand gehen, dem ihr folgen könnt: „Allerhand Freuden, besucht mich! Ich heiße euch in meinem Leben willkommen. Ich habe euch einen Platz reserviert. Ihr und all eure gleichgesinnten Freunde seid gleichfalls eingeladen. Kommt jetzt, und bleibt bei mir! Bleibt bei mir meine ganze Lebenszeit über. Und, während ihr hier seid, besucht auch all meine Freunde und meine Familie.“
Es ist tatsächlich so wie jene Telefonier-Pläne, bei denen ihr die Namen von Freunden und Namen aus der Familie eintragen könnt, und mit diesen Personen könnt ihr dann umsonst telefonieren. Es kostet nicht mehr, schimmernden Glanz zu euch zu laden als beschlagene und trübe Dinge. Lade all jene ein, nach denen es dich verlangt, dass sie zu dir kommen.
Was immer du nunmehr eingeladen haben magst, lade nun die Schätze des Universums ein, dich aufzusuchen. Sieh, um wie Vieles besser du dich fühlst, schlicht aufgrund dessen, dass du bloß daran denkst. Also, was wollt ihr, Geliebte?
Wollt ihr Harmonie? Erleichterung? Eine Menge davon, was gut ist? Ich werde eine Liste für euch eröffnen: Bemerkenswerte Freunde. Gutes Geschick. Wunder nach Wunder. Feine Überraschungen. Glück, wohin du siehst und wohin du auch gehst. Unglaubliche Gesundheit und Stärke und nichts weniger als das Beste für dich. Du bist Mein Kind. Denke daran, was Ich für dich möchte.
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IMPULSE HÄNGEN NICHT EINFACH SO HERUM
Höre auf deine Impulse. Das meint nicht notwendigerweise, sie zu befolgen, Geliebte, aber es meint, sie zu hören. Sofern die Impulse dir oder sonstwem nicht schaden, dann handle unter allen Umständen auf ihrer Grundlage.
Wenn du einen Impuls hast, eine alte Tante anzurufen, so rufe sie an. Wenn du einen Impuls hast, im Park spazieren zu gehen, dann geh auf jeden Fall los. Wenn du einen Impuls hast, bei dem einzuhalten, was du gerade tust, und etwas anderes zu tun, so geh voran und versuche es. Der Mensch kann nicht lediglich laut Regeln leben.
Ein Impuls ist mehr als eine Idee, das begreift ihr. Ein Impuls ruft von innenher. Du magst Impulse haben, bei denen du keine Idee hast, woher sie kommen.
Ein Impuls mag so aussehen, als sei er aus einem Streich heraus geboren, und dennoch, die Wahrheit ist, er hat bereits seit einiger Zeit Anstalten gemacht, sich in dir zu erheben. Mit der Zeit nimmst du den Impuls entgegen, er hat seinen Weg in dein Bewusstsein gesichtet. Zum guten Ende birst er in allem Glück hervor.
Sobald du einen Impuls hast, zu tanzen, wieso, dann tanze.
Wenn du unvermittelt einen Impuls hast, deine Schwester zu umarmen, dann umarme sie.
Wohin ein Impuls führt, das weiß niemand. Wen kümmert’s?
Wenn du einen Impuls hast, in deinem Garten ein Loch zu graben, ist da womöglich ein Baum, der dort gepflanzt werden will. Vielleicht liegt dort ein Schatz, der nichts anderes als gefunden werden möchte. Vielleicht ist tief innen etwas vergraben, wenn auch schier ein tiefes Verlangen, Erde anzufassen. Du musst nicht wissen wieso. Du musst keinen Schatz finden, wenn du gräbst. Du musst keinen Baum pflanzen, allerdings du könntest es, wo du schon mal dabei bist. Vielleicht weiß der Baum, den du aussuchst, etwas, was du noch nicht weißt. Auf jeden Fall, genieße es, den Impulsen zu folgen.
Wenn du einen Impuls hast, nach draußen zu gehen und den Mond anzuschauen, so sei Mein Gast. Steh auf und mache es.
Wenn du einen Impuls hast, eine Kerze und Räucherstäbchen anzuzünden und sie herumzuschwenken, wieso nicht?
Wenn du einen Impuls hast, die Farbe des Zimmers, in dem du dich aufhältst, zu ändern, Geliebte, wieso, dann geht in das Farbengeschäft. Wer weiß, es könnte sein, du triffst dort deine Zukunft.
Wenn sich ein Impuls auf der wilden Seite befindet, dann ist ebendas vielleicht die Idee. Vielleicht warst du zu zahm.
Innerhalb der legitimen und leben-unterhaltenden Maße sollte den Impulsen nachgegangen werden. Ist das klar? Springe nicht aus dem Fenster. Spucke nicht von einem Balkon herunter. Verprügle deinen Nachbarn nicht. Einen Impuls haben ist keine Rechtfertigung für eine schlimme Handlung.
Denke freilich nicht, ein Impuls müsse weise sein. Das muss er nicht. Er kann unklug sein. Sei demnach unklug. Mache nicht all deine Impulse rückgängig, auf der Grundlage, sie seien unnötig, oder auch, können Wir das so sagen?, sie seien zu impulsiv. Ihr seid nicht dafür bestmmt, allzu behutsam zu sein, Geliebte. Ihr seid nicht dafür bestimmt, Impulse zu bändigen oder von ihrer Spontaneität Abstand zu nehmen. Ihr seid nicht dafür bestimmt, immerzu derart … derart …. normal zu sein.
Impulse sind definitiv dasjenige, was man „in dem Augenblick“ nennt. Impulse lummeln nicht herum. Lass deine Impulse verfließen, und du wirst dich nicht einmal entsinnen, was es vor fünf Minuten gab. Impulse sind nicht alt und schrumpelig. Impulse sind jung und unversucht. Wie die Jugend, sind sie Spaß, um bei ihnen zugegen zu sein. Gib deinen Impulsen eine Chance.
Inpulse sind dafür da, dich zu öffnen. Sie sind wie eine Schublade, die du aufziehst, und in Anbetracht des Inhaltes kannst du überrascht werden. Vielleicht dachtest du schon länger ‚Das ist aber an der Zeit‘, sodass du überrascht wurdest.
Wie wirst du wissen, was sich auf der anderen Seite der Tür befindet, wenn du sie nicht öffnest?
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HEAVEN #2777 – 2.7.2008 – One Petal from a Tree
EIN BLÜTENBLATT VON EINEM BAUM
Wie schön ist ein einzelnes Blütenblatt von einem Baum! Wie schön ist ein einzelner Baum. Wie schön ist ein einzelnes Menschenwesen. Oh, was für eine Schönheit! Ein menschliches Seinswesen ist ein köstlicher Anblick. Denke einen Augenblick daran, was es ist, ein Menschenwesen vor dir zu haben. Es ist so, als hättest du den Kohinoor Diamanten vor dir. Lediglich, dass du dir öfters, wenn du den Diamanten vor dir hast, seines Wertes nicht bewusst bist. Das, Geliebte, muss dasjenige sein, was das Fegefeuer ist – einen Schatz haben und seinen wahren Wert nicht kennen. Stell dir vor, du denkst, ein Diamant sei eine Spielerei! Stell dir vor, du denkst, der Kohinoor Diamant sei aus Glas! Stell dir vor, du denkst, ein Menschenwesen sei wie Sand am Meer. Wie verrückt! Also, hast du nicht ebendas gedacht?
Vielleicht hast du gedacht: „Meine Güte, es gibt derart viele Menschen rund herum! Was macht einer mehr oder weniger aus? Übrigens, zu viele von ihnen irritieren mich durchaus.“ Ah, aber jedes Menschenwesen zählt eine Menge. Jedes zählt für Mich, weit über eure Bestätigung hinweg.
Ihr wisst nun bereits, Ich nehme nie etwas für übel. Ich verstehe euch auch recht gut, dass ihr etwas für übel nehmt. Davon abgesehen, es ist in Meinem Herzen derart viel Liebe, dass Ich nicht zu dem Punkt gelangen kann, mich vielleicht angegriffen zu fühlen. Das ist möglicherweise so, wie es für dich ist, wenn dein Kind ein Bild malt. Du liebst das Kind, und du liebst die Zeichnung des Kindes, auch dann, wenn sie für dich nicht zu entziffern ist. Es ist gleicherweise stark so, wie wenn dein Kind noch nicht groß genug ist, um an einen Küchenschrank heranzukommen; du begreifst, es ist einfach nicht groß genug, um dort hinzureichen. Was sollte dabei für übel zu nehmen sein?
Ein einziger Unterschied zwischen dir und Mir ist, dass dein Kind etwas tun kann, das du schmerzlich findest, und du stößt es beiseite, oder du verhältst dich aufgrund einer Stimmung, die dich überkam, von ihm entfernt, unterdessen Ich von Stimmungen unbehelligt bin, außer du bezeichnest vielleicht Liebe als eine Stimmung.
Geliebte, Ich trage euch nichts nach, dass ihr noch nicht jedermann liebt. Ihr reicht einfach noch nicht bis zum Küchenschrank hinauf. Ich weiß mit der Gewissheit, die aus Gott heraus geboren ist, dass ihr das eines Tages werdet. Ich weiß, dass du eines Tages derart stark lieben wirst, dass es dir nicht widerfahren würde, irgend anders als in aller Liebe zu sehen. Es wird wahrscheinlich, dass du groß bist. Es wird dir nie passieren, etwas anderes zu sein als diejenige Größe, die du hast. Du würdest nicht denken: „Ich war klein. Ich möchte mich bücken und wieder klein sein.“
Demzufolge würde es dir nie passieren, weniger als der Liebhaber Gottes und deines Mitmenschen zu sein, der zu sein du heranwachsen möchtest. Du würdest dich nicht zurückbegeben wollen. Du würdest nicht einen Augenblick lang in Betracht nehmen, wieder in deine alten, zerschlissenen und unangemessenen Schuhe zu schlüpfen. Oh, nein, das würdest du nie, denn die Zeit ist da, wo du mit Meinen Augen siehst, und dementsprechend siehst du mit Liebe, auf dieselbe Weise, wie du Hunderte verschiedener Baumarten sehen könntest, eine jede vom Rest verschieden. Einige kommen zum Blühen und tragen Früchte, einige spenden Schatten, einige haben Äste wie Flügel, die Licht durchkommen lassen, einige haben große Blätter und einige kleine, und was würde dich all das kümmern, da das alles Gottes Bäume wären.
Eines Tages wirst du schier Liebe sehen, und deine Liebe wird alle in deinem Gesichtsfeld und alle darüber hinaus erreichen. Dein Ausblick wird einfach zu umfassend sein, als dass du nicht liebtest. Du wirst jeden König und jeden abgewrackten Obdachlosen mit Liebe sehen, da du Liebe bist und etwas anderes nicht sein kannst. Du wirst schlicht auf derjenigen Höhe stehen, die du bist.
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HEAVEN #2778 – 3.7.2008 – You Came from Love
DU KAMST AUS DER LIEBE
Ich bin all-umfassend. Ich bin überall aufeinmal. Ich lasse nie einen Schlag aus. Ich halte das gesamte Universum in einer einzigen Umarmung. Ich halte dich soeben in Meiner Umarmung. Meine Umarmung ist fest, jedoch nicht gespannt. In Meiner Umarmung kannst du dein eigenes Atmen ausführen. Du kannst dein eigenes Leben leben, sozusagen. In deiner Vorstellungswelt kannst du umherwandern, gleichwohl bist du nichtsdestotrotz in Meiner Umarmung umfangen. Umfangen in Meiner Umarmung, bist du befreit. In Meinen Armen ist die Freiheit, die du derart erstrebst. In Meinen Armen bereist du jedwede Küste.
Ich halte dich nicht an der Leine. Du bist nicht mein Jojo an einem Band, das ich rauf und runter ziehe. Wir sind durch Herzensbänder verbunden, und das ist herzerwärmend. Zu Mittag, zu Mitternacht, zum Sonnenaufgang und -untergang, Wir befinden uns in der Stille einer Umarmung, die derart umfasssend ist, dass niemand außenvor ist. Du bist weder von Mir noch von der Welt getrennt, noch auch von irgendeinem Menschen oder einer Sache in der Welt. Die Welt ist aus deinen Gedanken, die materialisiert sind, gefertigt. Du bist die Bogenstriche der Welt. Die Welt ist deine Handharmonika. Du spielst die Tasten des Klaviers. Du schlägst eine Trommel der Welt und nennst das Bestimmung. Ich bin eure Bestimmung, Geliebte. Ihr seid bestimmt, in Meiner Umarmung zu sein.
Spüre jetzt Meine Umarmung. Du kannst sie fast fühlen, nichtwahr? Du spürst fast, dass es im Universum nichts gibt als dich und Mich. All diese Weite, all diese kolossale Umarmung, und es gibt nicht einmal du und Ich. Es gibt Eins. Das ist unermesslich, dennoch ist das die Geschichte. Eine Welt des Einsseins wurde erschaffen. Das Einssein der Schöpfung verschüttete sich in das, was als viele gesehen wird. Ein Geldbeutel mit einer einzigen Goldmünze entleerte sich auf dem Gehweg, und die eine Goldmünze wurde zu vielen. Das Einssein wurde auf viele Richtungen hin adressiert.
Das Einssein machte Regentropfen von Sich Selbst. Die Mathematik wurde erfunden. Das Studieren wurde geboren, und das Ansinnen, das Undurchdringbare zu ergründen, hob an, und Schulen wurden errichtet, und alles wurde auseinander genommen, wurde in ein Laubsäge-Puzzle gemodelt, wobei die Teile nicht zurückgelegt wurden, alles wurde dabei belassen, in einer Leere der Fülle herumzuschwimmen, fehlverstanden als Ich weiß nicht was.
Wörter wie „Problem“ wurden entworfen. Sobald die Welt einmal gemacht war, musste ihre Bedeutung hinterher folgen. Das Wort „Liebe“ wurde zuerst erfunden, da Liebe als erstes da war. Wörter riefen ihr Bild in die Existenz. Wörter tuteten ihr eigenes Horn.
Während dies geschah, umschlang Ich euch zu Mir, und Ich hielt euch in Meiner Umarmung. Ich halte euch immer noch. Ich halte euch jetzt. Ich verschlang euch in Meiner Liebe. Ihr seid nicht in Meiner Liebe eingefroren. Ihr seid warm in Meiner Liebe. Ihr seid die Flammen Meines Herzens. Ihr seid der Brennende Busch. Ihr seid Mein Herz, das aufloderte, damit es alle sehen.
Ich werde nicht gesehen, dennoch werde Ich Bekannt und Vertraut. Mittels Meiner Kinder, mittels Meiner Flammen der Liebe werde Ich Bekannt. Wisst, was ihr wisst, Geliebte. Kennt Unsere Innigkeit und kuschelt euch in sie hinein. Sicher in Meinen Armen durchfliegt ihr das Universum. Sicher in Meinen Armen geht ihr auf der Erde nieder. Wir fliegen und Wir gehen nieder.
Statuiere deinen Namen. Dein Name lautet Gottes Eines Kind. Dein Name lautet Liebe. Das auch ist Mein Name. Wir sind Ein und Dasselbe. Da gab es einen Windstoß an Staub, und demnach ist zu hören, du seist aus dem Staub her gekommen, doch kamst du aus der Liebe, Liebe, untrennbar von ihrer Quelle, Liebe, rechts wie links, Liebe, die mit sich selbst einen Tango tanzt, Liebe eingekapselt und Liebe hinausgereicht, und Liebe, die sich liebt, so als wäre sie alles, was es gibt, und ebendas ist sie.
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HEAVEN – #2779 – 4.7.2008 – When You Are Perfectly Still
WENN DU VOLLKOMMEN STILL BIST
Alles ist in Stille. Nichts rührt sich, nicht einmal eine Maus. Da ist Stille inmitten der Stille. Und auch, wenn ein Blatt tanzt, tanzt es in Stille. Sogar in der Bewegung ist das Blatt still. Und du, der du dem Blatt zusiehst, auch dann, wenn du hoch und nieder springst, bist ebenfalls Stille. Du bist Seiend, und Seien ist in seiner ganzen Natur still. Sogar inmitten eines Hurrikans existiert Stille. Natürlich regiert inwendig in dir die Stille als Höchstes.
Ich bin eure Stille, Geliebte. Ihr seht Mich nie herumrennen. In vollkommener Stille führe Ich jede Tätigkeit aus. Vielmehr, Ich führe nicht aus. Ich rufe jedwede Aktivität zu Mir. Ich sage ihren Namen, und es ist getan. In Stille ist alles leicht. Aus ihrer Natur heraus ist Stille anstrengungslos. Alles reist zu dir hin, sobald du vollkommen still bist. Du musst nicht zu ihm hin gehen.
Auch dann, wenn du herumrennst, bist du Stille. Auch dann, wenn du ärgerlich bist und dein Blutdruck steigt, auch dann bist du still. Auch dann, wenn du ein Rennen austrägst, bist du still. Dein Geist und dein Körper können herumeilen, der Kern von dir indes ist Stille.
Beuge dich in diese Stille hinein, Geliebte und Geliebter, und du wirst mehr erzielen. Je leichter du bist, desto leichter fällt dir alles im Universum in den Schoß.
Wenn du einen Graben gräbst, gräbst du ihn. Du arbeitest schwer. Und dennoch tust du nichts. Dein Körper bekommt seine Ertüchtigung. Ein Loch ist gegraben. Zwischenzeitlich hast du überhaupt nichts getan. Hast du erlebt, was Ich meine? Wer oder was tut das Tun? Dein Körper, dein Geist. Du aber bist Stille.
Du studierst eines Tests wegen. Du schaffst ihn. Du erhältst die Note A. Du tatst nichts. Ein A erreichte dich. In Wirklichkeit hast du das A nicht erschaffen. Du schriebst ein Papier. Ein Anderer schrieb ein A auf dein Papier. Dir wurde ein A gegeben. Du hast es bekommen. Und dann hast du es entgegen genommen. Bei B, C, D, E ist es das gleiche.
Stille ist großartige Belebung, und gleichwohl ist sie still.
Vor, während und hinter dem Tod des Körpers geht die Belebung weiter. Der Körper stoppt, nicht allerdings die Lebendigkeit des Seiens. Dein Seien fährt unentwegt fort, in das Universum einzuziehen. Seien ist eine Konstante, und es setzt sich immerzu in seiner Stille fort. Es ist fast so, als würdest du als Tuer eine Maskerade aufführen, indessen du in Wirklichkeit Stille und nichts als Stille bist, so helfe dir Gott.
Ich vibriere in Stille. Was Ich vibriere, ist. Was Ich nicht vibriere, ist nicht.
Sogar in der Verrücktheit gibt es Stille. Sogar im Kreischen. In allem ist die Stille der Stille. Es gibt einen Zuseher-Aspekt von dir, der darum weiß, der das Wunder der Aktivität kennt, der um die Stille der Realität weiß, der weiß, dass du immerfort im Himmel bist, auf der Erde schauspielernd.
Handlung kann nur so und so weit reichen. Sogar Actionfilme haben ihre Begrenzungen. Die feineren Filme haben größere Power als die rauhen und tumben. Die zarten Filme sind wachrufender, und ihre Tragweite trägt einen zu den stillen und zarten Ebenen. Je stiller ist auch umso höher. Reden ist nur Reden. Tun ist nur Tun. Seien freilich geht inmitten der Aktivität stille voran.
Natürlich, du isst. Natürlich, du gehst. Natürlich, du schwimmst. Und gleichwohl bist du weit mehr als ein Esser, ein Spaziergänger, ein Schwimmer. Wo du doch bereits im eigentlichen nicht definiert werden kannst, umsomehr kann Ich nicht definiert werden.
Und wenn dein Körper schwimmt, wo schwimmst du deines Erachtens? Er schwimmt im Ozean deines eigenen Seiens.
Was denkst du, bin Ich außer Seien? Was denkst du, bist du, wenn nicht Seien?
Seien ist eigenschaftslos, und dennoch bist du ein Seien, und dennoch bist du ein Menschliches Seinswesen auf der Erde, ein Seinswesen, das Facetten von sich selbst einsammelt, und das jene als Eigenschaften benennt. Ihr seid zusammenbündelnde Seinswesen, Geliebte.
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HEAVEN #2780 – 5.7.2008 – Everything in the Universe Is Yours
ALLES IM UNIVERSUM IST DAS EURE
Ihr seht den Pfad nicht, auf dem ihr geht. Ihr wisst gar nicht einmal, dass ihr auf einem Pfad geht, dennoch seid ihr nicht pfadlos. Ihr folgt auf der Erde einem Kurs, sei er nun wahrnehmbar oder nicht wahrnehmbar.
Weiß die Erde, die die Sonne umkreist, dass sie einer Umlaufbahn folgt? Eine Umlaufbahn muss keinen Namen bekommen haben oder nicht gekannt werden, damit ihr nachgekommen wird. Ihr, Geliebte, umkreist den Himmel. Selbstverständlich tut ihr das. Was sonst könntet ihr tun?
Der Pfad, den ihr in eurer Lebenszeit geht, mag ein Zickzack sein, und dennoch ist er nichtsdestotrotz ein Pfad. Ein Pfad ist nicht nur einfach. Am einen Tag mag er sachte, am anderen felsig sein. Ein Pfad ist vielleicht trocken, und er ist vielleicht matschig. Er ist vielleicht blumenübersät oder von Unkraut überwuchert. Ein Pfad, den du nimmst, ist vielleicht ein sich schlängelnder Fluss oder ein sanfter Strom oder ein gerader Pass über einen Berg. Ein Pfad mag einen Berg erklimmen oder auf einen Baum klettern. Ein Pfad kann in einen Minenschacht hinunter führen. Für das Terrain der Pfade gibt es keine Beschränkungen. Die Anzahl der Pfade sind der Widerhall der Anzahl Meiner Kinder. Keine zwei Pfade sind gleich, und dennoch gibt es Eine Bestimmung. Es gibt keine mannigfaltigen Bestimmungsorte. Lediglich ein Bestimmungsort. Ein Bestimmungsort für alle.
Nun, auch während Ich sage, dass ihr einen Pfad geht, seid ihr die Stille, die nirgendwohin geht. Ihr seid bereits an eurem angesteuerten Bestimmungsort angelangt. Ihr habt ihn nie verlassen, Geliebte. Ihr reist dorthin, wovon ihr nie fortgegangen seid und wo ihr bereits seid. Und gleichwohl ist das ein mächtiger Zweck in eurem Leben – euch finden, unterdessen ihr nie fortgegangen seid; entdecken, dass ihr nirgendwohin gehen könnt, da ihr nie ausgerückt seid, UND, zwischenzeitlich, dass es überhaupt kein irgendwo gibt, wohin man gehen kann!
Ihr fahrt in einem stillen Aufzug. Ihr schwebt auf dem Wind. Ihr wartet auf euch im Himmel, unterdessen ihr auf der Erde ausgelassen seid.
Fühle, wie schön das ist. Fühle dein Einssein mit Mir und dem Himmel und jedem. Während du das tust, du, der du Stille bist, dehne dich in die Weite der Nichtsheit hinein aus, und du erhebst dich noch höher. Denke an alldas, was du empfängst, und an alldas, was du gibst.
Geliebte, es gibt, sogar auch in dieser illusionären Welt auf der Erde, keinen Ort, wo ihr nicht gewesen seid. Es gibt keine Schuhe, in denen ihr nicht bereits gegangen seid. Es gibt kein Herz, das das eure nicht berührt hat. Es gibt keine Freude oder kein Weh, das nicht euer Herz betreten hat. Es gibt nichts im gesamten Himmel und auf der ganzen Erde, das nicht das eure ist. Alles, was war, logierte in eurem Herzen. Ihr seid ein Pochen des Herzschlags eines jeden.
Was irgendwer erfahren hat, das habt ihr erfahren. Davon ist nicht zu entkommen. Du bist jeder Schrei auf der Erde und jedes Lachen. Es gibt nichts Bekanntes und Unbekanntes im Universum, das nicht das deine ist.
Wessen du davon bewusst bist, das ist eine andere Geschichte. Was dir bewusst ist, ist begrenzt. Was du freilich bist und wer du bist, das ist uneingeschränkt.
Du bist alle Arten von Musik. Du bist jede gespielte und jede noch nicht gespielte Note. Jede komponierte und noch nicht komponierte Note. Du bist die gespielte und die gehörte Musik.
Geliebte, was für ein winziges Photo von euch habt ihr in der Brieftasche aufbewahrt!
Die Welt dehnt sich vor euren wirklichen Augen aus. Die Welt expandiert, weil ihr seid. Ihr seid der Wegbereiter der Welt. Du bist derjenige, der sie erschafft. Du bist der Chef, der alle Ingredienzien innehat, und der weiß, was miteinzubeziehen und was außenvor zu lassen ist. Du bist der einzige mit der Vision, damit vertraut zu sein, was du machen willst, und es sodann zu machen.
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HEAVEN #2781 – 6.7.2008 – If You Could Be Anyone
WENN DU JEMAND SEIN KÖNNTEST
Wenn du heute jemand sein könntest, der du sein möchtest, wer würdest du dann sein?
Wenn du irgendein Buch in der Welt geschrieben haben könntest, welches wäre es deiner Wahl nach?
Welches Lied hättest du gerne geschrieben?
Wessen Singstimme hättest du gerne?
Wenn du irgendwo im Raum und in der Zeit leben könntest, wo und wann würdest du leben?
Wenn du eine einzelne Sache dort, wo du lebst, ändern könntest, was wäre es?
Wenn Ich dir einen Wunsch gewähren würde, keinen Wunsch für die Welt, sondern für dich persönlich, welcher wäre es?
Stelle und beantworte diese liebenswerten Fragen, die ich dir hier darlege, und du wirst einen Studienkurs über wer du bist vor dir auffinden.
Du wirst entdecken, was für dich tragfähig ist.
Du wirst dich selbst und das, was dich zum Ticken bringt, kennenlernen.
Geliebte, erweckt euch selbst. Führt euch selbst bei euch ein. Schüttelt eure Hand. Grüßt euch aufs Freundlichste. Vergesst nie, wer ihr seid, und was es bedeutet, mit euch auf der Erde gesegnet zu sein.
Jeder ist gleich, und dennoch gibt es keinen in der Welt wie dich. Du bist der einzigartige. Es gab nie jemand wie dich, und einen wie dich wird es nie geben. Unendlich sind Meine Kinder. Einzigartig bist du.
Was für etwas Wunderbares bist doch du! Was hätte die Welt versäumt, falls es dich nicht gäbe! Du magst denken, du seist schlicht ein weiterer Kieselstein am Strand, indes, du hast dich zuvor geirrt. Glaubt Mir, Ich übertreibe eure Bedeutsamkeit nicht. Ihr unterschätzt euch. Ihr unterschätzt euer Selbst und jeden und alles Sonstige.
Das läuft auf eure Knauserigkeit hinaus, und demnach errötet ihr, sobald Aufmerksamkeit euren Weg kreuzt. Geliebte und Geliebter, wartet euch selbst. Schenkt Mir Beachtung und schenkt euch Beachtung, und wartet der Welt und jedem lebendigen Ding in ihr auf.
Ihr denkt doch nicht, es sei ein Unfall, dass ihr hier seid, oder etwa doch? Ihr denkt nicht, ihr seid zufällig hier, oder doch? Wir sind keine Zufallsbekanntschaft, du und Ich. Niemand und nichts ist das. Die Räder sind in Bewegung gesetzt, und alles und alle schließen sich der Reise ihres Lebens an.
Du bist kein Unfall, und es gibt kein Hin- und Herschütteln der Würfel beim Spiel.
Überall ist vollkommenes Gleichgewicht. Indes hat es nicht so sein zu haben. Es bedarf nicht der Disharmonie, um Harmonie zu haben. Du brauchst keine Armut, um Reichtümer zu haben. Kein Bedürfnis, Mangel zu haben, damit es eine Menge Fülle gibt. Überhaupt keine Bedürftigkeit. Kein Bedarf an Dunkelheit, um Licht zu haben. Kein Bedarf an Traurigkeit, um Freude zu haben. Kein Bedarf an Angst, um Gesichertheit zu haben. Kein Bedarf an Ärger, um Frieden zu haben. Kein Bedürfnis, Hass zu haben, damit Liebe zu existieren vermag. Gegensätze haben nicht zu existieren zu haben. Es braucht keine Konfrontierungen zu geben. Es sind keine gebrochenen Herzen oder ein irgendgearteter Bedarf, damit Herzen verheilen, vonnöten. Es gibt keinen Bedarf für den Bedarf.
Es gibt ein Ausfließen. Es gibt das Perlen des Lebens. Pustet Blasen in die Luft. Es gibt die Überschwänglichkeit.
Es gibt Geist, Geist, leichter als Luft. Habt nun die Leichtigkeit der Liebe. Welch eine Götterspeise ist Liebe! Sie ist die Süße der Blumen. Sie ist die Kraft des Stahls. Sie ist die Schönheit des Himmels. Sie ist der Herold des Himmels. Sie ist die Sterne am Firmament. Sie ist deine Natur.
Gib dich in die Liebe drein. Trete den Widerstand gegen die Liebe ab. Lass die Liebe dein Rückgrat sein. Trage dein Herz auf jedem Ärmel. Gib Liebe, bevor Andere auch nur an sie denken. Schüttle die Liebe wie Salz. Um mit Liebe aufzufüllen – leere zunächst dein Herz.
Sei froh, dass du hier bist. Sei froh.
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HEAVEN #2782 – 7.7.2008 – Excuses, Excuses, Excuses
ENTSCHULDIGUNGEN, ENTSCHULDIGUNGEN, ENTSCHULDIGUNGEN
Du schaust dich nach Erklärungen um, das ist das gleiche wie das Umschauen nach Entschuldigungen. Erklärungen sind Entschuldigungen. Im Denken gibt es Irrtümer, die Erklärungen erforderlich machen, ebenso sehr, wie es Irrtümer gibt, die dir Entschuldigungen abverlangen. Ich verstehe, wie sehr du verstehen möchtest. Du kümmerst dich sehr darum, wieso dies und wieso das der Fall ist. Du kannst zur Zeit nicht all die verbindenden Fäden aufknüpfen und untersuchen. Herkommend von der Ebene deines Bewusstseins, Geliebte, gibt es keine Erklärung. Es gibt keinen Beweggrund.
Wenn du in einem weitaus höheren Bewusstseinszustand bist, wirst du nicht um Erklärung bitten. Du wirst keine Begründung brauchen, und du wirst keine Entschuldigung für das brauchen, was geschieht oder nicht geschieht. Du wirst keine Rechtfertigung brauchen. Du wirst nicht Mich oder sonstwen bitten, überhaupt etwas zu rechtfertigen.
Gegenwärtig sehnst du dich nach Erklärungen, um eine Rechtfertigung für das zu finden, was dir unerklärlich ist. Du bist noch nicht in der Lage zu verstehen. Also, geh voran. Den Wert des Weitergehens kannst du verstehen.
Fertige nie Entschuldigungen für dich oder Andere. Lass Andere gehen, halte dich indes für verantwortlich. Du bist für deine Irrtümer verantwortlich, keine Ausflüchte. Lass dich nicht so leicht vom Haken. Wenn du einem Dich-Verschrieben-Haben oder einem Versprechen nicht gerecht wirst, lässt du etwas anderes sich einmischen. Entschuldigungen sind wie Sand am Meer, und sie bedeuten nichts. Schließlich und endlich, du trafst die Wahl, etwas nicht zu tun, was du versprochen hast. Du trafst die Wahl. Du wähltest die Annehmlichkeit, zuungunsten einem Verschreiben, das du eingegangen hattest. Du beschiedst, dein Verschreiben sei nicht wichtig genug, um es letztlich zu erfüllen. Das Wichtigste dabei – wenn du ein Versprechen nicht erfüllst, hast du dich im Stich gelassen. Ungeachtet deiner Entschuldigungen, du wirst keine hohe Meinung über dich haben. Du wirst sehen, du warst ein Zauderer.
Nun weiß Ich, du möchtest Mir sagen, was wäre denn, falls du krank wirst oder einen Unfall hast oder falls es einen Stromausfall gibt, etc. Selbstverständlich nehme ich derartige Vorkommnisse aus. Ich rede von Ereignissen, die sich innerhalb deines Gefildes befinden. Ich höre so Dinge wie: „Es ist bereits spät. Ich habe kaum mehr Zeit. Ich musste mich um etwas anderes kümmern. Ich musste zuerst etwas für einen Anderen erledigen. Ich musste etwas zuende machen.“ Die Liste der Entschuldigungen und Rechtfertigungen geht weiter und weiter. Du magst es nicht, zu denken, dass du verantwortlich bist für etwas, was du ankündigtest zu tun und nicht tatst, und auf diese Weise machst du dich unverantwortlich.
Ich bitte dich, nicht mehr länger Entschuldigungen für dich anzufertigen. Im Anbringen von Entschuldigungen machst du dich selbst schwach. Du triffst die Aussage, du könnest die Verantwortlichkeit nicht annehmen. Du sagst, jemand oder etwas sei daran schuld, nicht aber zuguterletzt du.
Ist jemand anderes dafür verantwortlich, in dich Glauben zu setzen? Allzuoft, Geliebte, das ist deren Fehler. Ihr Fehler indes war zu euren Gunsten. Dein Fehler, Angekündigtes nicht einzulösen, steht in deiner wahrgenommenen begünstigenden Bemessung, gleichwohl ist er für dich nicht mehr oder nicht weniger etwas, dem mit Gunst begegnet wird, als es ein Fehler für sonstwen ist.
Nun, so magst du sagen: „Aber lieber Gott, schau, es gibt doch wirklich Zeiten, wo ich nicht gut geplant habe, und wo ich das nicht tun kann, was ich zu tun ankündigte.“ Wenn das passiert, dann sage demjenigen, der auf dich wartet, im voraus, dass du später kommen wirst. Zum wenigsten übernimmst du die Verantwortung dafür. Es ist Verantwortung, die Ich euch bitte einzunehmen. Wenn du ein Versprechen machst, so sei die freundliche Person, die es einhält. Sonst, Geliebte, macht keine Versprechen.
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HEAVEN #2783 – 8.7.2008 – Something Really Wonderful Today
HEUTE ETWAS WIRLICH WUNDERVOLLES
Es gibt etwas, das ich gerne von dir heute getan haben möchte. Möchtest du es tun?
Ich werde dir es nicht im voraus sagen, worum es geht. Ich möchte es dir überlassen, dass du es in dem Augenblick erkennst, was es ist, und dass du es dann tust. Ist das verstanden, dass Ich es dir überlasse, es zu entdecken und auszuführen? Anders gesagt, verstehst du, dass Ich Mich auf dich verlasse, dich heute um deinen Beitrag zu der Welt zu sorgen?
Wenn Ich sage, es gebe heute für dich etwas für Mich zu tun, begrenze Ich es weder auf eine einzige Sache, noch halte Ich dich zu mehr als einer Sache an. Das liegt dir an. Das obliegt immer dir. Es obliegt dir, was du siehst. Dann, auf der Grundlage dessen, was du siehst, ist es an dir, etwas zu tun.
Es gibt etwas tatsächlich Wundervolles, das heute für dich zu tun in Erscheinung treten wird. Wirst du ein Auge darauf halten? Es mag sich um etwas handeln, was du zuvor noch nie getan, oder um etwas, was du zuvor oft getan hast. Es mag unerwartet sein, oder auch nicht. Was du gewiss weißt, ist, dass es an dir ist, es auszuführen.
Es könnte eine Freundlichkeit sein. Es könnte ein Verstehen sein, das du erteilst. Es könnte eine körperliche Handlung sein. Es könnten ein oder zwei Worte sein. Das ist eine Übung für dich für größere Dienste, die kommen werden. Sobald die großen Gelegenheiten erscheinen, wirst du für sie bereit sein. Du wirst zur Tafel hoch gehen, und nichts wird dich belästigen. Und Mein Wille sei getan. Und die Welt wird Eins werden.
In deinem ganzen Leben warst du für du weißt nicht was in Ausbildung. Und nun wirst du es herausfinden. Was immer deine Karriere sein soll, das hier geht darüber hinaus. Es wird kein hoch oder tief geben, gleichwohl wird sich der Mächtige beugen, und der Sanftmütige wird hoch auf einem Thron sitzen.
Schaut, Geliebte, weder die Welt ist nicht mehr länger die gleiche, noch ihr könnt die gleichen bleiben. Aus der Wüste wandert ihr zu einem fruchtbaren Feld des Lebens. Es ist nicht so, dass ihr irgendwohin gegangen seid. Es ist so, dass ihr die Welt genau dort, wo ihr lebt, zu einem grüneren Ort gemacht habt. Ihr habt die Welt unmittelbar vor euch vorbereitet, und sie ist gut.
Das ist eine Art Ergeben, um das Ich euch heute bitte. Es ist ein Ergeben darein, das zu tun, was ihr gerne tun möchtet. Worin immer dieser besondere Dienst auf eurer Seite heute besteht, du wirst dich gut fühlen und glücklich sein, ihn zu tun. Definitiv wird es kein Opfer sein. Es wird mehr wie ein Würdigen von dir und ein Würdigen von Mir sein. Es wird kein heiliger Akt sein, um den Ich euch bitte, außer, ihr nennt heilig glücklich. Es gibt etwas, was du heute gerne tun möchtest, und du wirst es im Dienst an Mir tun.
Vordem hast du wohl für dich alleine gelebt. Wie blutarm das ist! Du hast wahrscheinlich immer daran gedacht, was du möchtest. Heute wirst du an mehr denken als an dich und als an deine unmittelbare Welt, und du wirst die Pforten des Himmels öffnen. Du wirst, bereits in einem kleinen Akt, in das Paradies hinein geleiten. Was macht es dir aus, wie gering deine Handlung ist? Worum du dich kümmerst, ist, dass du hilfst, die Erde zum Himmel hochzuheben. Wenn du einen kleinen Teil Meines Saums trägst, wirst du glücklich sein. Was immer du tun wirst, du wirst glücklich sein. Du wirst glücklich sein, da du an etwas Größeres denkst als an dein eigenes Herrschaftsgebiet, und auf diese Weise wirst du dich selbst finden.
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HEAVEN #2784 – 9.7.2008 – Exalted
ERHÖHT
Den Gedanken „Jedem das Seine“ wird es nicht mehr geben. Das Konzept der Eigentümerschaft wird einer lang vergangenen Zeit angehören, gleich, auf welche Titel sich das bezieht. Ob sich der Besitz nun auf Objekte oder Ideen oder auf sonst allerhand bezieht – anstelle von „Jedem das Seine“ wird rundum bekannt sein: „Jedem das von Allen. Allen gehört alles. Jetzt gibt es nur Einssein.“
Was kümmert es dich, wenn du nach wie vor Kopf oder Fuß bist? Einen Stolz auf ein säkulares Eigentum wird es nicht mehr geben. An seine Stelle tritt der Stolz des Einsseins. Der Stolz, zu teilen, wird die Führung übernehmen. Die Freude, zu teilen, wird übernehmen. Wer möchte eine kleine Schachtel, um jetzt einen Diamanten darin aufzubewahren? Wer möchte sagen: „Das ist das meine. Nicht das deine.“ Wer wird je sagen: „Geh mit deinen Händen weg. Bleib in deinem Hof.“
Derartige Konzepte werden so altbacken sein, dass ihr nicht in der Lage sein werdet, sie zu begreifen. Ich weiß nicht einmal, mit welchem Ausgedienten dieser Wandel in Vergleich zu bringen wäre. Dennoch möchte Ich sagen: Wer wird zu Fuß gehen wollen, während wir fliegen können? Wer wird allein sein wollen, unterdessen er mit den Lieben seines Herzens Gemeinschaft pflegen kann? Welche Freude wird nicht größer sein, sobald sie geteilt wird? Wer wird nicht im Ozean der Liebe sein wollen? Wen wollte jemand draußen und von der Freude fortgehalten wissen?
Nun möchte Ich euch eine weitere Frage stellen. Hier ist sie: Wer möchte einen ganzen Kuchen für sich alleine aufessen? Ja, auch dieser Tag wird kommen; tief in deinem Herzen wirst du wissen, dass du nicht den ganzen Kuchen für dich selbst haben möchtest, und du wirst ihn in aller Freude teilen. Keine vertraulichen Besprechungen mit dir selbst mehr. Jetzt wird alles draußen im offenen Freien sein.
Keine zugeschlagenen Türen mehr. Ja, nicht einmal mehr geschlossene Türen. Die Welt wird sich gegenüber der Welt öffnen. Noch mehr, die Welt sich dem Himmel öffnen, und auf jeden wird überall freudig und gleicherweise Licht scheinen.
Unterschiede werden weiterhin existieren, doch wen kümmert’s? Wer wird sie gar bemerken? Sobald du helle Herzens-Strahlen erblicken kannst, was sonst wolltest du überhaupt in Betracht ziehen, dir anzuschauen? Worauf würdest du hinweisen wollen, außer auf dieses überwältigende Licht der Liebe? Es wird allerorts sein, und dennoch nicht ein Jota weniger blendend. Jedes Stückchen Leben wird blendend sein. Jedes Stückchen deines Lebens wird blendend sein. Geliebte, ihr werdet wissen, weswegen ihr auf der Erde seid. Ihr werdet es nicht einmal wissen müssen, denn ihr werdet es, dessen unbesehen, leben.
Es wird keinen Tag des Berechnens geben. Es wird Tage der Offenbarung geben, Tage der Selbst-Verwirklichung, Tage, wann alles vertraut ist und infolgedessen nichts zurückbleibt, das es zu verwirklichen gilt. Das Selbst wird sich selbst verwirklichen. Auf einen Schlag wird das Selbst erkannt werden. In keinem Herzen wird Dunkelheit existieren. Denn aus was für einem erfassten Beweggrund heraus könnte die Dunkelheit existieren? Wer würde das Gegenteil von Licht wollen, sobald er selbst damit aufs Engste vertraut ist, dass er Licht ist?
Wenn alles Licht ist und in seiner Helle geschaut wird, welche Trennung könnte dann existieren? Licht ist Licht, und Licht scheint. Was sonst noch könnte vielleicht vonnöten sein. Das Einssein bedeutet Vereinung. Was ist mehr vereint als Licht?
Oh, ja, Liebe ist, und Liebe ist Licht. Dein Herz wird zu einem hellen Licht, zu einem hellen Licht, das jede Grenzen, alle Grenzziehungen und Beschränkungen übersteigt.
Ihr, Geliebte, werdet die Unbegrenztheit von euch selbst und die Unbegrenztheit aller scheinbar Anderer erkennen, und ihr werdet das Einssein erkennen, so wie ihr es nie zuvor erkanntet, und ihr werdet erhöht werden, so wie Ich euch immerzu dafür bestimmt habe, es zu sein.
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HEAVEN #2785 – 10.7.2008 – Blessing You Are
EIN HIMMLISCHES GESCHENK, DAS DU BIST
Hebe deinen Kopf hoch und wisse, Ich bin Gott. Ich bin der Einrichtende von dir. Du wurdest aus Meinem Herzen geboren. Du bist eine schöne Seele auf Erden, gekleidet als ein Menschenwesen. Doch weder deine Seele noch deine Körperlichkeit sind vom je anderen getrennt. Es mag für dich schwer sein, diese zwei Aspekte miteinander zu versöhnen, für Mich allerdings ist es das nicht.
Ich weiß, du empfindest, das Mensch-Sein von dir sei ein minderer Aspekt, es sei niedriger angesiedelt, und dennoch, Ich muss dir sagen, darin zeichnest du dich aus. Ein Menschliches Seinswesen auf der Erde sein ist ein großes Privileg, das du hast, und es ist eine Aufgabe, Ich weiß darum. Und gleichwohl bist du der Lage sehr gut gewachsen. Mache dich bitte nicht klein dafür, dass du in der Verkleidung eines Menschlichen Seinswesens weilst.
Es ist eine große Übereignung, die Ich dir gab, und die du angenommen hast, und es ist leichter, ein Menschliches Seinswesen mit einer Großen Seele zu sein, als du gedacht hast. Die Seele ist die Seele, und der Mensch ist der Mensch, und sie treten miteinander in Verkehr. Du bist nie ohne deine Seele. Deine Seele begleitet dich überallhin. Du bist nie ohne sie. Ehre deine Seele, und ehre das Menschliche Wesen, das sie beherbergt. Gleich, welchen bedauernswerten Zustand du in dir wohl sehen magst, ehre dein Menschsein. Verunglimpfe es nicht. Du bist sehr tüchtig. Ich gratuliere dir zu deinem Mut.
Nun erhebt sich deine Seele zu der Aszendanz von dir. Gar ohne es zu wissen, hört die Menschliche Seite von dir mehr deiner Seele zu. Deine Seele war um Vieles länger als dein Körper da und dort, und somit hat sie eine Weisheit inne, die du dir kaum vorstellen kannst. Deine Seele ist glücklich, deine Seele zu sein. Sie ist sehr glücklich, dich überall in allem zu begleiten. Deine Seele würde nie ohne dich sein wollen. Anerkenne die Liebe deiner Seele für dich. Vergib dir, ein Menschliches Wesen zu sein. Das ist recht so. Du wurdest herbeigerufen, zu diesem Theater zu kommen, und du kamst im Dienst an mir. Ist das nicht etwas Wundervolles?
Du nahmst mich ernst, und jetzt bitte Ich dich, das, was du Leben nennst, nicht so ernst zu nehmen. Wenn du das Leben weniger ernst nimmst, wirst du es und dich selbst nicht verurteilen.
Zur Zeit, so wie es darum steht, hast du dich als einen Prügelknaben eingebracht. Unentwegt setzt du das Seil höher an, um sicherzustellen, dass du nicht in der Lage bist, über es zu springen. Gib dir mehr Bewegungsfreiheit. Halte deine Seele nicht in Schranken.
Deine Seele ist in dich verliebt. So wie Ich, denkt deine Seele, du bist sagenhaft. Sie würde es gerne sehen, wenn du eine höhere Meinung von dir hättest, nicht um dein Ego zu erhöhen, sondern um das Gott-Seinswesen deiner selbst zu erhöhen, das du in aller Bestimmtheit bist. Höre auf, durch das Kostüm, das du trägst, verschreckt zu sein, und mache es nicht länger herunter. Wir sind seit langem damit vertraut, dass du in den Augen der Welt nicht vollkommen bist. Wir wissen, die Welt weist dir einen Status der Unvollendetheit zu, von dem du dich, sofern du die Welt dich leiten lässt, nie erholen wirst. Höre mehr demjenigen zu, was deine Seele und Ich dir sagen, und du wirst einen besseren Eindruck von dir haben.
Du brauchst nicht beeindruckt zu werden. Du brauchst dich einfach zurückzuhalten, der Welt derart viel zuzuhören. Liebe die Welt, und sei nicht bezwungen durch deren Zusicherung, sie wisse, worüber sie rede. Die Welt weiß nicht auch nur anfänglich, worüber sie redet. Das ist keine Anklage gegenüber der Welt, denn sie ist eine liebenswürdige Manifestation. Nur, die Welt ist nicht für dich da, um sie so ernst zu nehmen. Segne die Welt und segne dich, und wisse, dass deine Seele und Ich dich überallhin begleiten. Du bist nie außerhalb unseres Gewahrsams, noch auch bist du derart aus dem Takt, wie du anscheinend denkst. Ein himmlisches Geschenk, das du bist.
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HEAVEN #2786 – 11.7.2008 – A Vagabond of God’s Heart
EIN VAGABUND VON GOTTES HERZEN
Ob du Mich nun bewusst suchst oder nicht, Ich suche dich. Es ist so, wie wenn Ich Gold auswaschen würde. Bei Meiner Suche nach der Liebenswürdigkeit deiner Seele werde Ich nie verspannt oder kribbelig, wie du es wohl beim Goldwaschen wärest, denn Ich weiß genau, wo das Gold ist, und Ich weiß mit der aus Gott geborenen Zuversicht, dass ich es finden und es als Mein Eigen beanspruchen werde. Auf Meiner Seite ist das keine Eigennützigkeit.
Ihr seid Mein, jeder einzelne unter euch. Nie war das anders mit euch, ausgenommen in den Randbezirken eures Geistes. Ihr wurdet nie aus dem Himmel gestoßen. Allein euer Geist traf die Wahl, sich zu entfernen. Ihr habt euch als mangelhaft diagnostiziert, und demnach habt ihr euch den Himmel versagt. Ihr machtet euch auf die Suche nach euch selbst. Ich habe nie empfunden, ihr wärt unwürdig. Das wart ihr, die das gedacht haben. Euer Geist sagte eurem Herzen, sich aufzugeben und sich am Rande anzusiedeln. Zu jeder Zeit hättet ihr euch eure Existenz und deren Besitztümer auf dem Hauptland wiederzuerkennen können.
Oh, Geliebte, ihr habt nicht bejaht, wo ihr wart. Ihr schenktet keinen Glauben. Ihr wusstet nicht, wo ihr wart, ihr wusstet nicht, wohin ihr gingt, und ihr wusstet nicht, was ihr tut. Ihr habt euch zu einem Vagabunden Meines Herzens gemacht. Eine zentrifugale Kraft von euch zwang euch aus der Wärme Meines Herzens heraus. Nie schloss Ich euch aus. Nie würde Ich das tun.
Möchtest du dich bereit machen, in deinem Gewahrsein zu Mir zurückzukehren? Möchtest du, und sei es bloß eine zaghafte Geste zu Mir hin machen, in Anerkennung deines Wertes? Möchtest du in Meine Augen schauen und dich selbst finden, und dich nicht mehr weiter als Mangelhaftes befinden? Alles, Geliebte und Geliebter, was du möchtest, ist, zu erkennen, dass du tief in Meinem Herzen positioniert bist. Kannst du dir den Unterschied vorstellen, den dies für dein Leben bedeutete? Kannst du dir die Helligkeit vorstellen, mit der du durch das Leben wirbeltest? Du wirst dich aus den imaginierten Bindungen entzwirbeln, die du eingegangen hast, um dich von Mir fernzuhalten. Es war im eigentlichen nicht Ich, den du fürchtetest. Geliebte und Geliebter, du fürchtetest dich selbst. Du fürchtetest, du würdest nicht dazugehören. Du fürchtetest, du könntest deinem Versprechen nicht gerecht werden, und damit vertriebst du dich lieber selbst aus dem Himmel, als dass du womöglich riskiertest, dich als unwert dafür zu befinden, im Himmel zu sein.
Was Ich mache, ist es wert, und Ich machte dich, Meine Geliebte und Mein Geliebter. Mit Meinen eigenen Händen gestaltete Ich dich. Ich machte dich vollkommen. Kurz oder lang, Ich machte dich vollkommen. Was immer Meine Hände anfassten, kehrte sich in Vollkommenheit. Ich konnte nie etwas unvollkommen machen. Ich halte mich nicht damit auf, welche Delle oder welchen Ritz du als defekt ansiehst. Du irrst dich. Darum allein geht es bei dir – du irrst dich.
Du hast dich fälschlicherweise für eine schwache Imitation deiner selbst gehalten. Du dachtest, du seist ein Plagiat gewesen, während du indessen das Original in all seiner Herrlichkeit warst. Nie warst du eine Kopie. Nie warst du beschmutzt. Meine Hände sind nie ausgerutscht. Ich buk dich im Ofen nicht zu lange oder habe dich nicht zu früh heraus genommen. Nein, Ich habe immer das Richtige getan.
Das ist einfach das Probem, dass du dich dennoch damit vertraut zu machen hast, dass du Mein vollkommenes Geschenk an Mich Selbst bist. Du bist genau das, was Ich wollte. Alles, was Ich zu tun habe, ist, zu erstreben. Für Mich ist es ganz und gar keine Arbeit, so einen wie dich zu erstreben, und dann ist Mein Erstreben verwirklicht. Was Ich zusammengefügt habe, das kannst du nicht auseinander nehmen.
Du hast dich nicht zusammenzuflicken. Es gibt nichts zu flicken. Du bist Meine vollkommene Liebe, schlicht so, wie du bist. Mache dich von den Ummantelungen der Unwissenheit los, in die du dich eingekleidet hast. Löse deinen Haarzopf. Ich möchte an ihm hochklettern, damit wirst du Meine Präsenz bemerken, und fortan nehme Ich dich mit Mir.
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HEAVEN #2787 – 12.7.2008 – How Happy the Universe Will Be
WIE GLÜCKLICH DAS UNIVERSUM SEIN WIRD
Was Ich BIN, das bist du. Ich habe dir Mich Selbst gegeben. Ich habe dir alles gegeben. Was ist nunmehr, Geliebte, eure Entschuldigung? Welche Entschuldigung habt ihr nun dafür, Meine Herrlichkeit nicht offenzulegen? Welche Entschuldigung denkt ihr euch jetzt aus, dass ihr euch nicht Meinem Herzen, das das eure ist, preisgebt? Wenn ihr aufhört, den blöden Komödianten zu spielen, der sich selbst ein Bein stellt und sich wundert, wie er hinfallen konnte?
Welche Tragkraft möchtet ihr dem beimessen, was Ich sage, wenn Ich sage, du bist Mein Kind, wenn Ich sage, du bist zu keiner Waise geworden, wenn Ich sage, dass du nicht draußen im Regen gelassen wurdest? Was wirst du aus dem machen, was Ich sage? Wirst du einfach mit deinen Schultern zucken?
Geliebte, ihr seid Mein wohlerworbenes Kind, und ihr habt die Schlüssel zum Königreich zueigen. Fakt ist, es gibt keinen Schlüssel. Ihr seid der Schlüssel, und ihr habt euch umzuwenden, und dann werdet ihr beginnen zu wissen, Wer ihr seid und wo ihr Wohnung nehmt und was an euch ist zu tun, während dieser kurzen Zeit, die ihr auf dem Planeten, den ihr euch als einen solchen vorstellt, verbingt.
Ihr habt aus einer weitaus größeren Zwecksetzung heraus hier zu sein, als ihr es gegenwärtig wahrnehmt. Ja, ihr seid hier, um dies und das zu tun, denn es ist ein Mehr, es ist etwas lebensnotwendiges Mehr, was an euch ist, aufzuführen. Ihr habt das Zündholz, um die Flamme anzuzünden. Ihr habt das Zündholz, und ihr habt die Kerze. Geliebte, ihr werdet die ganze Welt erhellen. Ihr werdet sie von unten nach oben drehen, und werdet schweben, und die gesamte bestehende Welt wird schweben. Ihr wisst bereits, wie man fliegt. Ihr müsst einfach abheben! Wrumm!
Ich spreche nicht vom Fliegen eures Körpers, außer als Metapher. Ihr begreift recht gut das Konzept des Fliegens. Ihr liebt es. Die Vorstellung des Fliegens bringt euer Herz immer zu leichterem Empfinden. Die Idee des Fliegens hat eure Seele immer fasziniert. Sie hat euch immer geholfen, aus eurer alten Haut herauszukommen und zu spüren, wie es ist, wer ihr wirklich seid zu sein. Alles was es braucht, ist, dass ihr es wagt, aus eurer alten vertrauten Haut herauszutreten.
Es ist so, als hättet ihr einen alten ausgefransten Mantel übergezogen. Eine Weile lang denkt ihr, das sei der einzige Mantel, den ihr habt. Darüber fühlt ihr euch entmutigt. Dann an einem bestimmten Punkt nehmt ihr den ausgefransten Mantel ab, und nun scheint ihr in all eurer ursprünglichen Glorie, so dass alle sie sehen können. Ja, alles, was du zu tun hattest, war, den Mantel abzulegen, den du angezogen hattest. Du hast dir diesen Mantel ausgedacht, aber er war nie der deine. Er war der deine nur wie eine Rolle, die du spieltest. Du hast sie gut gespielt. Und dennoch, wenn der Tag vorbei ist – es war nur ein Mantel, den du um deine Schultern legtest. Das Abnehmen war so leicht, sobald du einmal erkannt hattest, dass du nicht immerzu an diesen Mantel geheftet bist.
Du hast dich selbst in einer deutlichen Sicht versteckt, in einer Sicht, die gegenüber der Welt weit offen ist. Du hast womöglich vergessen, dass du unter einem Himmelsgewölbe von Sternen lebst. Vergiss alles was du willst, Fakt ist, du lebst nichtsdestotrotz unter den Sternen. Was für eine wundervolle Gott-gegebene Sache. Denk daran! Vielleicht musst du nur hochschauen. Schau hoch, und das Leben wird anfangen hochzuschauen. Hochschauen ist der Ort, um hinzuschauen. Du hast genug nach unten geschaut, dass es für ein ganzes Leben reicht.
Du fängst an, einen Gipfel in deinem Leben zu betreten. Der Gipfel war immer da. Es ist einfach so, du steigst nun zu ihm hoch. Sogar ein kleiner Glaube deinerseits an Meine Güte und an deine Befähigung, Meine Güte anzuzapfen, wird dich zu neuen Höhen führen. Erhebe dich nun. Es gibt keine bessere Zeit als jetzt, eben in dieser Minute.
Wie glücklich wird das Universum sein, deinen Weg auszuleuchten!
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HEAVEN #2788 – 13.7.2008 – The Whole Universe Is Yours
DAS GESAMTE UNIVERSUM IST EUER
In ebendiesem Moment bin Ich eingebunden. Es gibt keinen einzigen Moment der Erdenzeit, zu dem Ich das nicht bin. Es gibt keinen einzigen Moment, zu dem Ich nicht in euch enthalten bin. In euch aufgenommen, bin Ich gleichwohl unbegrenzt, bin Ich dennoch unbeschränkt. Und so auch ihr, Geliebte! Das sind sehr gute Neuigkeiten! Ihr seid so grenzenlos wie Ich. Ängstigt euch nicht vor dieser Freiheit. Ihr braucht die Grenzen nicht, die ihr um euch aufgestellt habt. Ihr brauchtet sie nie. Ihr denkt, die errichteten Grenzen stärken euch. Sie besäumen euch nur. Die imaginären Grenzen halten euch bloß eingefasst. Sie blockieren euren Mut. Sie schneiden euch von der Ausdehnung ab, die rechtmäßig die eure ist. Du, Geliebte und Geliebter, bist ein erweitertes Seinswesen. Dein Herz und dein Geist sind unbegrenzt, lediglich dein Geist hat Grenzen gesetzt. Gleich, wie absichtlich wohl die Grenzen gesetzt wurden, wie imaginär, wie nicht-existent, wie nicht herbeigerufen, wie vorwitzig, sie halten euch auf einer kleinen Weide.
Denkt dein Geist tatsächlich, dass eine kleine Weide zuverlässiger sei als das ganze Universum? Wann sagte dir dein Geist, dass du eingepfercht werden musst? Oh, ja, Ich weiß, du wurdest darin im frühen Alter angewiesen. Geliebte, ihr seid jetzt für einen Laufstall zu groß geworden.
Ihr seid bei Mir. Ihr seid gefahrlos. Was immer geschieht, ihr seid sicher.
Gewahrsam hält euch nicht sicher. Es hält euch in Gebundenheit an Konzepte, die lange ihre Nützlichkeit eingebüßt haben, falls sie überhaupt einmal vonnutzen waren. Oh, ja, sie hielten euch an kurzer Leine. Ihr hattet es gerne zu glauben, dass der Hintergarten sicherer sei als der Eingangsrasen.
Ich sage euch, ihr seid geborgen. Ihr tragt eure Sicherheit mit euch. Ihr habt die Geborgenheit der Seele, des unendlichen Seinswesens, des unendlichen Lebens.
Die bestehende Welt ist nicht alles, was es gibt. Genießt die Welt mit all eurer Macht, und seid gleichwohl an sie nicht gebunden. Die Welt ist ein Spielplatz, um sich darin zu erfreuen, habt indes die ganze Zeit über und in eurem Augenmerk einen größeren Fisch, der zu fangen ist, als die Welt. Es gibt ein ganzes Universum da draußen. Da gibt es etwas in dir, das dasjenige liebt, was augenscheinlich ist, was es anfassen, was es sehen, worauf es mit deinem Zeigefinger hinweisen kann. Dein Geist neigt dazu, dort zu bleiben, wo er ist, bei dem zu bleiben, was er bereits kennt. Dein Geist möchte nur so weit und nicht weiter gehen, weil er gerne geltend machen möchte, was er bereits kennt und weil er sich nicht herauswagen möchte zu dem, was er noch nicht weiß. Dein Geist begünstigt nicht immer die Aufgeschlossenheit. Er hat vor etwas Angst, was dein Geist ist. Ich denke, er hat Angst vor dem Unbekannten, und es gibt eine Menge, was deinem Geist unbekannt ist!
Selbstverständlich, das, was der Geist das Unbekannte nennt, ist das, was Ich das Bekannte nenne. Trotz der Schwindeleien deines Geistes kennst auch du das Bekannte. Nenne es unbekannt, wenn du das lieber magst, dennoch ist es die große Ausgedehntheit des Bekannten. Es ist dein Geist, der dir erzählt, dich davor zu fürchten, dich nach dorthin vorzuwagen. Dein Geist zögert, sich aus seinem täglichen Territorium hervorzuwagen. Du siehst, dein Geist befürchtet, sich selbst zu verlieren. Er fürchtet, überflügelt zu werden. Dein Geist liebt es, der Vordermann im Rennen zu sein, und gleichwohl scheut er. Er fürchtet einen Abgrund, wo ein solcher nicht ist. Dennoch sagt der Geist: „Wie weiß ich, dass es keinen Abgrund gibt, solange ich mich noch nie bis hierhin vorgewagt habe?“
Was deinem Geist mit steifem Rücken neu ist, ist dir eine alte Geschichte. Die Bewandtnis, dass dein Geist das bewusste Gewahrsein nicht innehat, bedeutet nicht, dass das Gewusste neu ist. Das Gewusste ist wie ein alter Freund zu dir, wie einer, ohne den du nie warst, denn was, Geliebte, ist das Gewusste anderes, als das Eine unmittelbar vor dir jetzt, das Eine, das Ich BIN, und das du desgleichen bist?
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HEAVEN #2789 – 14.7.2008 – People Who Care about You
MENSCHEN, DIE AUF DICH ACHTEN
Dein Geist ist wie ein Reporter, bloß, der voreingenommenste Reporter ist objektver als dein Geist.
Dein Geist färbt alles ein. Ein Beispiel – wenn du den Nachrichten über die Präsidentschafts-Vorwahlen in den USA zuhörst, und, du bist ein standhafter Republikaner, so hörst du sie auf die eine Weise, und, bist du ein gestandener Demokrat, so hörst du sie anders. Für wen du bist, das macht einen gehörigen Unterschied aus, wie du denkst. Wenn du für den einen oder für den anderen bist, möchtest du nicht einmal hören, was die andere Seite zu sagen hat.
Wenn du ein Pro-Waffenbesitz-Vertreter oder ein Anti-Waffenbesitz-Vertreter bist, möchtest du schlicht hören, wie die deine Seite öffentlich bekannt gemacht wird. Du kümmerst dich nicht darum, etwas von der anderen Seite zu hören, als gäbe es von vorneherein nur zwei Seiten. Wenn jemand, der deiner Meinung entgegensteht, spricht, wirst du unwirsch das Fernsehen auf einen anderen Kanal stellen.
So viel zur Objektivität. Du könntest genausogut bekennen, dass du sie nicht hast.
Nun, Ich sage nicht, du müssest Objektivität haben. Nein, Ich sage derartiges gar nicht. Was Ich sage, ist, dass du zuzugestehen habest, vielleicht auch nur dir selbst gegenüber, dass du mit Vorurteilen beladen einhergehst. Dein Geist ist zumeist bereits aufgestellt, bevor du beginnst. Ist das nicht wahr?
In den größeren Angelegenheiten ist es so, niemand macht sich allzuviel daraus, was du denkst. Sie wollen deine Billigung und deine Stimme, dennoch, auf der anderen Seite machst du ihnen nichts aus. Wie wollten sie sich um dich kümmern? Sie kennen dich nicht einmal.
Doch Jene, die mit dir zusammenleben und arbeiten, und Jene, mit denen du befreundet bist, sie machen sich etwas aus dem, was du fühlst und denkst. Sobald es bei denen eine Sache gibt, die dir nahe steht, wirst du erwägen, deine Voreingenommenheiten beiseite zu legen und eine Weile zuzuhören, dann überlässt du, während du zuhörst, dem Anderen eine Weile das Sagen. Eurer beider Herzen wegen, machst du dich daran.
Ja, wahr ist, es ist nicht so, dass du einer Auffassung zu sein hast. Es ist einfach so, dass du zuhören musst, weil allen Herzen zugehört werden muss, zum wenigsten sollten sie gehört werden. Besser allerdings noch, sie werden verstanden. Oh, was für eine Welle an Erleichterung ist da, sobald jemand versteht, was du zu sagen unternahmst! Wenn dir Menschen zuhören, helfen sie dir zu erkennen, was du meinst. Sie leisten einen großen Dienst.
Wenn du deine Aufmerksamkeit nicht demjenigen schenkst oder nicht schenken möchtest, was Andere zu dir sagen, schneidest du ihre Herzen ab. Du kennst das Gefühl, dein Herz abgeschnitten zu bekommen. Du hast das nicht gerne.
Es kostet dich nichts, zu hören, was ein Anderer empfindet. Es kostet dich nichts, zuzuhören, genug darauf zu achten, um zuzuhören, und ohne Unterbrechung zuzuhören. Möchtest du das tun? Nicht mehr länger die Herzen unterbinden? Möchtest du die Leute sagen lassen, was sie auf dem Herzen und im Sinn haben? Du weißt, natürlich weißt du das – bei welchem Thema auch immer und wie wichtig es auch anscheinend ist, es wird sich um etwas Riesiges gehandelt haben, was zu tun sei, um etwas Riesiges über eben nichts. Vielleicht findest du gar, dass ihr beide, während du zuhörst, genau das gleiche aussagt!
Während du zu Mir sprichst oder an Mich schreibst, höre Ich zu. Ich höre mit Meinen Ohren und Ich höre mit Meinem Herzen zu. Du weißt, Ich tue das. Du kannst zu Mir so lange du willst sprechen. Das ist ein großer Dienst, den Ich dir gebe, um dich darin zu kräftigen, deine Gedanken zu sammeln und deine Gefühle zu klären.
Und nun, möchtest du den Menschen ein paar Extra-Minuten geben, um jene, die sich um dich kümmern, dir gegenüber ihre Herzen offen legen zu lassen? Und möchtest du die Menschen wissen lassen, dass du hörst, was sie sagen, und dass du sie genug respektierst, um ihnen zuzuhören, ja, um ihnen wirklich zuzuhören?
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HEAVEN #2790 – 15.7.2008 – Surprise and Wondrousness of All Kinds
ÜBERRASCHEN UND ERSTAUNEN ALLER ART
Höre auch Mir zu, dann und wann, oder oft! Lass Mich dein Berater sein.
Du hast wohl an Mich als Tröster gedacht; Trost ist aber zu wenig zum Geben. Trost-Geben besagt, dass du verwundet oder im einen oder anderen Ausmaß schlecht behandelt wurdest. Die Implikation von Trost-Geben lautet, dass etwas Sache ist, und dass du demnach getröstet zu werden verdienst und für nötig hältst. Was du wirklich brauchst, ist weitergehen.
Aus deinem Blickwinkel heraus – wenn etwas Sache ist, fühlst du dich verwundet, und danach schaust du dich nach einer Krankenschwester oder einem Arzt um, dass sie sich deiner Wunden annehmen. Trösten stellt dich nicht wieder her. Trösten kann deine Wunden womöglich zum Brennen bringen. Sei auf jeden Fall kein Bedürftiger nach Tröstung. Es gibt eine Menge Trost um dich herum, und nun bitte Ich dich, über den Trost hinaus zu gehen.
Es gibt viel mehr Leben, als du bereits erlebt hast. Nun befindest du dich auf einer neuen Sitzreihe des Lebens. Nun stehst du auf einem hohen Berg, wo du eine umfassendere Aussicht hast. Du befindest dich am Scheitelpunkt eines großen Abenteuers. Was ist Leben anderes als ein großes Abenteuer? Möchtest du, dass es etwas anderes ist?
Teil des Abenteuers ist es, nicht genau zu wissen, was passieren wird. Das Abenteuer wagt sich von dort, wo du warst, hinaus. Du kannst nicht bleiben, wo du warst, und dich zur selben Zeit hinaus wagen. Du kannst nicht in deinem eigenen Saft schmoren und dich weiterhin auf den Weg machen, dein Glück zu suchen. Du musst dich in eine andere Richtung wenden.
Befreie dich von der Vergangenheit. Kaufe dir stattdessen Träume wie Halsketten.
Hattest du nicht von der Vergangenheit und all der Beachtung, die du ihr schenktest, genug gehabt? Ich weiß, du würdest gerne den Geist des Abenteuers begrüßen, und Ich weiß, dazu bist du fähig, und dass du dich gemäß eigener Festlegung hinauswagen möchtest. Du wirst nicht auf jemanden warten, der dir einen Stoß gibt. Du wartest nicht auf so eine Art Flut, die dich weiter bewegt. Du, bewegt durch dein eigenes anfeuerndes Drängen, nimmst einen Rucksack auf deine Schultern und legst zu deinem Abenteuer ab.
Geliebte, auch dann, wenn ihr die gleiche Route zur Arbeit bereist, wisst, dass ihr auf einem Abenteuer seid. Heute ist nicht gestern; was heute bringen wird, wird womöglich astronomisch sein. Auch dann, wenn du im gleichen Stuhl sitzt, kannst du für das Neue offen sein, was zu dir auf dem Weg ist. Erlange deinen Geist des Abenteuers wieder. Ich weiß, du kannst das.
Denkt einfach daran, Geliebte. Die Welt wird euch heute präsentiert. Es gibt eine Million Möglichkeiten, die sich euch darbieten. Um nur eine Sache zu nennen, da ist ein Himmel über dir, und eine Sonne, die herauskommen möchte. Da mag es Regen geben, der mit dir spielen möchte. Es mag sogar Liebe für dich geben, die entgegenzunehmen ist, und Liebe von dir, begierig, sich zum Ausdruck zu bringen.
Ich mache Anstalten, unter dir ein Feuer zustandezubringen. Ich bin begierig darauf, dich aus den Verlockungen der Vergangenheit hinauszuwerfen und dem Leben eine Chance zu geben.
Sofern dein Leben zu Stumpfsinn wurde, zeichne ein größeres Bild. Stelle dir eine umfassendere Aussicht vor. Höre auf, die Memory Lane hinunterzuschlendern, und folge den Pfeilen, die auf Überraschungen und Erstaunen Aller Art hinweisen. Vergangenheit oder Jetzt – was wählst du? Du weißt, was Ich gerne hätte, dass du es wählst. Ja, Ich möchte gerne, dass du aus den Armen der Vergangenheit herauskommst und in das Große Abenteuer hineinschreitest, das vor dir liegt.
Geliebte, ihr könnt es nicht verfehlen. Alles, was es zu tun gilt, ist, einen Schritt zu machen, und der Schritt beginnt mit deinem Gedanken. Tritt einfach hier heraus. Zerhacke deine Gedanken nicht. Zerhacke deine Schritte nicht. Hüpft, Geliebte, überspringt eure Gedanken!
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HEAVEN #2791 – 16.7.2008 – Where God Has Been All Along
WO GOTT DIE GANZE ZEIT ÜBER WAR
Auf Punkten herumreiten – das möchtest du nicht mehr länger tun. Du wirst vom Leben mehr dorthin fallen lassen, wohin es will, wie es ein Frühlingsregen tut, wie Blütenblätter von einem Baum, wie Wörter von einer Seite.
Wenn du ein Buch liest, machst du dich nicht daran, beim Lesen die Wörter zu ändern. Wie Blütenblätter lässt du die Wörter fallen, wohin sie es mögen. Bei einem Buch selbstverständlich ist es so, wenn du es nicht magst, kannst du zu jeder Zeit aufhören, es zu lesen. Du kannst mittendrin aufhören. Du musst nicht einmal mit dem Lesen eines Buches anfangen, das dich ganz und gar nicht anzieht.
Das Leben indes, das ein festgegründetes Interesse an dir hat, ist nicht so biegsam. Das Leben möchte, dass du dich an ihm hältst, und, dich an ihm halten, das musst du. Dennoch ist das Leben keine Gerade, und es liegen sich windende Straßen vor dir, und trotzdem kannst du immerzu deine eigene Sache machen. Die Straße ist eine Straße, gleichwohl bist du ein breit gefächertes Wesen. Du kannst deinen eigenen Vers schreiben, sozusagen. Du kannst dein eigenes Lied singen, unbesehen des Pfades.
Das Leben ist keine Einbahnstraße. Auch keine Gerade. Auch gibt es keinen Kartographen in der Welt, der dein Leben für dich auszuzeichnen vermöchte. Doch etliche der Zeichen kannst du im voraus erkennen. Du kannst wissen, deine letztliche Bestimmung bin Ich, und dennoch magst du deine letztliche Bestimmung als den Tod bezeichnet haben. Natürlich, du hast deine Bestimmung fehlbezeichnet, da das, was du den Tod nennst, der Beginn ist, oder gar eine Wiederherstellung, ganz bestimmt lediglich eine weitere Kehre in der Straße.
Geliebte, ihr wart immer am Starttor. Die Spitze eures Schuhs berührte immer die Linie, die eurer Vorstellung nach den Beginn darstellt. Ihr dachtet, ihr lauft ein Rennen, und dennoch habt ihr euch nie bewegt. Natürlich, ihr dachtet, ihr rennt über den Platz. Ihr habt sogar Bilder, um das zu beweisen, vielleicht Medaillen und andere Preise, oder gar allerhand Strafen, dennoch, alles in allem seid ihr auf der Stelle gerannt. Es gibt keinen Sieger. Es gibt keinen Zweitbesten. Es gibt keinen Verlierer, denn wer, doch immerfort in Meinem Herzen positioniert, kann verloren gehen? Niemand, Geliebte.
Es gibt keine verlorenen Seelen. Es gibt nur Irreführung. Es gibt kein wirkliches Zurückkehren; wie umkehren, wenn du dich gar nicht fortbewegt hast? Ihr könnt nicht einmal im Kreis gehen. Wie es also darum steht – was sein muss muss sein, euer bewusster Geist überzeugt euch von etwas anderem. Euer Geist hat gute Arbeit getan, meint ihr nicht auch?
Ich möchte gerne eurem Geist etwas Größeres abschwatzen. Euer Geist ist zu etwas weitaus Größerem in der Lage. Euer Geist hat keine Theorien für euch zu erstellen. Er muss keine Be- und Verurteilungen tätigen. Euer Geist kann sich selbst befreien und euch befreien. Euer Geist kann euer Herz befreien und euer Herz auf gleiche Höhe mit den Großen stellen.
Oh, ja, die Großen hatten Große Geiste, aber größer waren ihre Herzen. Größer als jeder Geist auf Erden ist die Größe des Menschlichen Herzens. Ich sage dies nicht, um euch von der Herrlichkeit des Geistes fortzulenken, sondern um klarzustellen, dass ihr wisst, euer Geist ist zu Vielem mehr in der Lage, als er momentan sich selbst offenlegt. Sowohl euer Herz als auch euer Geist sind zu weitaus, zu überaus weitaus Größerem in der Lage, als ihr je etwas geträumt habt, indes, zu nichts Größerem, als wovon Ich geträumt habe.
Vom Anfang Unseres langen Umganges an habe Ich geträumt, dass ihr die Größe all dessen, wozu ihr in der Lage seid, verwirklichen würdet. Ich habe geträumt, dass ihr Mich in eurem eigenen Herz und Geist ebenso sehr findet, wie ihr euch gewahr seid, dass Ich in eurer Seele bin, Geliebte. Nehmt Mein Herz und Meinen Geist, und macht sie zu den euren. Ich war die ganze Zeit über in eurem Herzen und in eurem Geist.
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HEAVEN #2792 – 17.7.2008 – God’s Golden Child
GOTTES GOLDENES KIND
Du bist ein solches Goldenes Kind Meiner, sodass es Mein Verlangen ist, dass du immerzu geehrt, bewillkommnet, gut behandelt bist, dass mit dir aufs Freundlichste umgegangen und dir Respekt und Achtung gegeben wird, Respekt und Achtung dafür, dass dir der Titel eines Göttlichen Kindes Meiner zugesprochen wurde und werden musste. Es gibt in dir etwas, das von Anderen Respekt und Achtung haben muss. Es ist unnatürlich, es nicht zu haben. Etwas liegt daneben. Es fühlt sich nicht so richtig an. Es ist schwer zu nehmen.
Ach, die Welt kennt den Wert jeder einzelnen Seele nicht. Viele in der Welt wissen nicht einmal um ihn. Sie denken, Hintansetzung sei ihr Recht. Wenn es in ihrer Macht steht, scheinen sie zu denken, es sei ihr Recht, oder sie denken Derartiges womöglich gar nicht. Es ist kein Geheimnis, in der Welt werden Meine hellsten Lichter ab und an wie Wegwerfkinder behandelt. Lasst es euch dabei nicht so schlecht gehen, meine Lieben. Christus und unzählbar Andere sind schlimmer behandelt worden. Du, zum wenigsten, bist fähig, von erniedrigenden Situationen fortzugehen, denn natürlich ist es wahr, du gehörst nicht in solche Situationen.
Niemand sollte jemals schäbig mit dir umgehen. Sie haben kein Recht, so vorzugehen. Sie tun es aus Unwissenheit. Sie wissen nicht, Wer du bist. Sie wissen ebenso nicht, Wer sie sind. Sie wissen nicht einmal, was sie tun. Sie wissen nicht, was sie tun. Sie denken nicht an dich. Sie denken nicht. Wenn Menschen aus einer begrenzten Sicht heraus sehen, denken sie nicht. Sie lieben nicht. Sie kommen von einer abgeschnittenen Perspektive her und sind dementsprechend geblendet.
Ihr seht, sie erfassen, sie hätten die einen oder anderen Rechte, und ihre Rechte kehrten sich in eine Art von Macht, und irgendwie wird es in Ordnung, rüde zu sein, so, als wäre Rüdheit ihre Würde. Sie sehen ihr Sich In Stellung Bringen gegen dich als Sich Für Sich und für ihre Ansicht Stark Machen, und dieses Sich Für Sich Stark Machen wird drängend, und demnach ist ihre Wahrnehmung dunkel bewölkt. Sowohl was den Sport als auch was Ernsthaftigkeit anbelangt – sie haben etwas in dir als einen Affront gegen sie angesehen.
Besser, weder sich den Schuh einer Herabsetzung anziehen, noch eine Herabsetzung ausführen.
Dann und wann scheint es darauf hinaus zu laufen, ob du überhaupt irgendwelche Rechte auf der Erde, in der du lebst, habest. Manchmal fühlst du dich ganz und gar unwillkommen und fragst dich, was du hier überhaupt tust.
Das ist eine kurzsichtige Interpretation dessen, was Ich euch gegeben habe, Geliebte, da es euch in ein unschuldiges Opfer und Andere in einen Schurken verwandelt, in unwissende Schurken, doch nichtsdestotrotz in Schurken. Es ist etwas Drolliges, wie untereinander austauschbar die Teile sind. Es ist seltsam, nicht wahr, diejenigen, die Christus verdammten, sahen sich selbst als Opfer und Christus im Irrtum? Christus war, das ist klar, in der Lage, seine Verfolger als unschuldig zu sehen.
Im gewöhnlichen Leben ist es im großen und ganzen so – wenn du dich verletzt und ausgenutzt fühlst, fühlt sich derjenige, der die Verletzung ausführt, ebenso verletzt und ausgenutzt, und er versucht nur, sich am anderen zu rächen. Er ist schlicht wie du! Und du bist auch öfters wohl wie er! Es ist in der Tat sehr seltsam, wie Brüder Brüder bekämpfen, jeder im Empfinden, er sei falsch behandelt worden.
Und du könntest gut und gerne fragen: „Ist das Gefühl der Demütigung immer das Ego? Das kann nicht sein, Gott. Wie können wir uns nicht gedemütigt fühlen, während wir gedemütigt werden? Wir sind nicht alle Christus, der darüber hinweg sehen kann, schlecht behandelt zu werden.“
Hier der Punkt: Ob es das Ego ist oder über das Ego hinausgeht oder Realismus ist, was dich dazu bringt, dich erniedrigt zu fühlen – die Ursache und die Vorzüge sind nicht das Thema. Gleich wie erniedrigend, gleich wie verkehrt, während du dich gedemütigt fühlst, dort kannst du nicht bleiben. Der Beweggrund und die Stichhaltigkeit von etwas sind irrelevant. Nun musst du dich von den Banden an die Erniedrigung lösen. Nun bist du verantwortlich dafür, wie du dich fühlst.
Begib dich aus dem Verlies der Erniedrigung heraus, und komme jetzt zu Mir.
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HEAVEN #2793 – 17.7.2008 – God Tells the Story of Your Life
GOTT ERZÄHLT DIE GESCHICHTE DEINES LEBENS
Deine Frage muss für dich immer sein, nicht was dir jemand getan und nicht getan hat, sondern, was du selbst denkst und welche Richtung du jetzt einschlägst, unbesehen dessen, was jemand gesagt hat oder was geschehen war.
Stell dir vor, falls Christus alle Übergriffe, Beleidigungen und Straffälligkeiten derer, die sich ihm entgegen gestellt hatten, aufgelistet hätte! Er wäre nicht Christus. Wenn er seine Energie und seine Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit gerichtet hätte, so hätte er seine Energie und Aufmerksamkeit verschwendet. Welch eine Vergeudung wäre das gewesen. Es ist nicht einmal vorstellbar, wie Christus seine Gedanken an das, was falsch war, vergeudet hat. Es ist unvorstellbar, wie Christus eine Grube für sich selbst grub, aus der er nicht mehr herauskommen konnte. Könnt ihr euch etwa vorstellen, er hätte mit Gegenbeschuldigungen geantwortet? Dass er seine Stimme und sein Herz auf Fehler verwandt hätte? Könnt ihr euch vorstellen, dass er oder sonst einer unter den Großen es ihrer Aufmerksamkeit gestattet hätte, sich auf das Weltliche zu richten, unterdessen sie auf dem Gott ihrer Herzen gerichtet sein könnte?
Die Großen wussten stets, was zu tun war. Sie wussten, was mit jedem und allem zu tun ist. Sie wussten darum, weil sie sehr einfach waren und keine Gründe vorlegten, es andersartig zu tun. Sie hatten eine einzige Antwort und einen einzigen Gedanken und eine Alternative, und die bestand darin, ihre Beachtung auf mich zu richten, und das, was sie mit Gewissheit wussten, war Mein Wille. Sie wussten darum, aus den Umständen herauszukommen und in die Wahrheit hineinzugelangen. Sie wussten, Ich war bei ihnen, gar dann, wenn die Welt es nicht wusste, und demnach waren die Herzen und Sinne der Großen bei Mir. Sie kannten ihre Verflochtenheit mit Mir.
Die andere Wange Hinhalten bedeutet, sich hoch heben. Wie könnte sich jemand mit der Bewusstheit der Großen immer und immer wieder mit den Dingen abgerackert haben? Die Bewusstheit der Großen würde es ihnen nicht erlauben, in niedrige Gedanken und Emotionen abzusinken. Nicht anders – wenn eine Glocke auf einen Ton gestimmt ist, ist das der eine Ton, den diese Glocke läuten wird. Man kann wissen, eine tiefere Note kann von dieser Glocke nicht herkommen.
Die Herzen der Großen waren auf das Meinige gestimmt, und auf diese Weise waren sie auf eine einzige Note festgelegt. Sicher, es war die schönste Note unter allen. Ohne Frage war sie das.
Ich weiß, da seid ihr noch nicht. Ihr seid auf diese Note noch nicht eingestimmt, und ihr könnt weder vorgeben, ihr wärt es, noch möchte Ich, dass ihr es vorgebt. Dennoch kann eure Aufmerksamkeit sich ebenfalls auf das richten, was höher ist. Ihr könnt eure Blicke anheben. Ihr könnt, gar inmitten des Wütens, euch entsinnen, dass es einen erstrebteren Ort gibt, worauf sich eure Aufmerksamkeit richten kann. Und ihr könnt wissen, dass ihr euch selbst, wenn eure Aufmerksamkeit auf Mich zu geht, aus dem Morast des vergangenen Denkens herausheben werdet. Ihr könnt euch erinnern, dass es da eine Sonne gibt, die scheint, und ihr werdet daran erinnert, dass mehr am Leben dran ist, als jemandes Fehltritt für übel zu nehmen.
Ich weiß recht gut, ihr würdet dem Stapel eurer Gedanken lieber Güte hinzufügen. Ich weiß recht gut, ihr würdet lieber im Licht als in der Dunkelheit sein.
Ihr könnt euch selbst daran erinnern, dass ihr ein Großer sein könnt, und alles, was es dazu braucht, ist, eure Aufmerksamkeit in eine andere Richtung zu wenden, in die Richtung, wo Ich stehe. Wendet, Geliebte, eure Aufmerksamkeit auf Mich, und ihr werdet euch den Großen in Liebe und Freude und Friede anschließen. Wendet eure Aufmerksamkeit zu Mir, Geliebte. Das ist nicht so schwer.
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HEAVEN #2794 – 19.7.2008 – The Weaving and Interweaving of the Universe
DAS FLECHTEN UND VERFLECHTEN DES UNIVERSUMS
Alles im Leben ist aus einem Grund heraus, dennoch gibt es keinen Grund, gibt es keine Ursache, und es gibt keine Ursache, zu suchen. Aus dem Blickwinkel der Erde heraus gibt es keinen Weg, um all das Flechten und Verflechten des Universums und des Lebens und deines Lebens zu erfassen. Dein Leben kann nur ein Puzzle sein, nicht zum Rückgängigmachen, allein, um in es einzutreten. Dein Leben ist so, wie wenn du deine Karten auf den Tisch heraus legst. Die Karten können nicht immer in deiner Hand verbleiben. Und doch, was sich da zeigt, als die Karten herausgelegt sind, ist eine simple Zahl, mehr auch nicht. Wer kann sich ausdenken, wie diese besonderen Karten einfach so zu denen wurden, die du auf der Hand hattest? Es scheint so, dass du per Zufall mit der Handvoll Karten zu tun hattest, und dennoch …. du warst derjenige, der sie vom Stapel abgehoben hatte. Wenn jemand anderes zum selben Zeitpunkt wie du die Karten vom Stapel abgehoben hätte, hätte er dann die gleichen Karten bekommen? Wer wird es je wissen?
Wüsstest du, wo du jetzt wärest? Weißt du, wo du morgen sein wirst? Du kannst eine gebildete Mutmaßung anstellen, aber du weißt es nicht. Niemand weiß es.
Und niemand weiß wirklich um die Machenschaften seiner oder ihrer Vergangenheit. Du kannst sie nicht entwirren. Keiner ist ein Experte im Leben, und keine zwei Leben sind gleich. Das gleiche Leben gar ist aus verschiedenen Gesichtswinkeln her betrachtet verschieden.
Es ist in etwa so, wie wenn Superman ausfindig gemacht wurde, und man fragte sich: „Was ist das? Ist es ein Flugzeug?“ Leben ist in etwa so. Es eilt dahin. Es geht derart zügig vorüber, dass du nur nach Luft schnappen kannst: „Was war das? Was geschah? Was geschah nicht?“
Geliebte, es ist schön, Antworten zu haben. Fragen sind gut. Die Zeit allein auf Antworten verwenden, auf die Tragweite möglicher Antworten, kann ein gewinnloses Streben sein. Es ist so, wie wenn ein Hund seinen Schwanz zu erjagen sucht.
Was ist das Meiste, was du erkennen kannst? Du kannst wissen, du bist ein Menschenwesen auf der Erde, auf einer so scheinenden Erde, und du bist ein gewisses Kind Gottes. Gibt es mehr zu sagen? Der Rest kann sich nur aus Einzelheiten zusammensetzen. Da geboren, dort in die Schule gegangen, mit dieser Frau verheiratet, nicht mit jener, hatte so und so viele Kinder oder keine, arbeitete schwer, kaufte ein Haus, ging in Urlaub, lebte bis ins hohe Alter oder verstarb jung. Und worauf beläuft sich das alles? Nur auf Einzelheiten. Unbedeutende Details letzten Endes, Geliebte. Vielleicht Details, die für einen Datenerheber von Bedeutung sind, allerdings ganz und gar nicht bedeutend, sobald man ein Leben als Ganzes übersieht.
Was in deinem Leben zählt, ist, dass du es lebst, und dass du immerzu Liebe gibst. Lass die Liebe die Spur deines Lebens sein. Lass dein Freundwerden mit der Welt die Beschreibung deines Lebens sein. Beschreibe dein Leben im Hinblick auf die ausgegebene Liebe, und auch im Hinblick auf die in Empfang genommene Liebe, denn dein Empfangen von Liebe ist ebenfalls großes Überreichen und Aushändigen. Ist es kein Geschenk, das du gibst, Liebe von dort in Empfang zu nehmen, woher sie kommt?
Gewöhnlich trage Ich nicht an dich heran, in deinem Leben nach hinten zu schauen. Ich habe gesagt, im Leben nicht zurück zu schauen und nicht so viele Fragen über es zu stellen. Gleichwohl, Ich möchte dich bitten, an drei Dinge von neulich zu denken, als du Liebe gabst. Deine Antworten müssen nicht tiefreichend sein.
Lasst uns dafür einfach gestern hernehmen. Was für drei Umstände der Liebe gabst du gestern? Kannst du dich erinnern? Gut, du lächeltest ein Kind an und es lächelte zurück. Du hießt einen alten Freund willkommen, der sich von dir distanziert hatte. Du fandst etwas Gutes, das du jemandem ganz mühelos sagtest.
Welche drei Vorgänge der Liebe möchtest du heute geben? Nun, also, dann gib sie einfach.
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HEAVEN #2795 – 20.7.2008 – God Appears in Many Disguises
GOTT ERSCHEINT IN VIELEN VERKLEIDUNGEN
Von der Nichtsheit kommt alles. Von einem Ozean kommen Wellen. Vom Leben kommt dein Leben, kommt die Welt, kommen Geschichten, kommen Abenteuer, kommt die Liebe in den Augenschein. Von Liebe kommt Liebe. Liebe ist. Liebe ist auf Erden vorherrschend. Anders kann es nicht sein.
Die Essenz von ihr kann nicht anders sein, als es ist. Es kann nicht anders sein, als Ich sage, und Ich sage, du bist Mein schönes Kind. Was du indes auf der Oberfläche bist, das kann sich ändern. Eben dieses Wandels halber lebst du auf der Erde. Du hast dich bereits unermesslich geändert, dasjenige von dir, das die Person ist, die auf der Erde herum läuft, die Person, die versucht, etwas zum ersten Mal zu tun, nämlich, wie diese wertvolle Gelegenheit zum Leben des Lebens, die Ich euch gegeben habe, zu leben ist. Denk einfach daran, was Ich dir gegeben habe.
Ihr seid kein Schwein, das am Herumschnüffeln ist, Geliebte. Ihr seid ein Anschein Meiner. Geboren in Meinem Bilde, existiert ihr, damit euer Weltleben und das Leben eurer Seele zusammengeführt werden. Zwischen den zweien gab es eine ziemliche Distanz. Das wisst ihr, dennoch könnt ihr alles sein, was ihr wollt. Ihr könnt damit zusammen sein, dass ihr noch nicht alles bekommen habt, was ihr wollt. Und gleichwohl seid ihr heute näher dran. Es gibt keinen Tag, an dem ihr nicht näher zu dem wahren Bild von was ihr seid heran gewachsen seid.
Euch wurde ein großes Versprechen gegeben. Nun ist es an euch, dieses Versprechen zu erfüllen. Von diesem Moment an möchtest du das Leben mit Freude, mit Liebe, mit Güte und mit Erbarmen für alle bespritzen. So sei das. Darum habe Ich gebeten, und so wirst du es tun. Du sagst vielleicht, du weißt nicht, was Ich von dir möchte, aber du weißt es. Auch dann, wenn du in der Sache hinter ihr zurückbleibst, weißt du es. Und nun möchtest du dich nicht mehr länger selbst enttäuschen, denn nun packst du den Ochsen des Lebens an den Hörnern.
Es ist nicht zu weit hergeholt, zu sagen, dass du das Leben auf der Erde schön machen möchtest. Es ist nicht zu weit hergeholt, zu sagen, dass du höchste Liebe geben möchtest, zu sagen, du möchtest die Erde und all ihre Bewohner mit Meiner Präsenz in dir segnen. Du bist Gott in absentia. Du bist Gott immer-präsent. Du bist der Beleg, dass Ich BIN. Es bist du, den Ich bitte, Meinen Platz einzunehmen.
Wie tust du das, fragst du dich. Ich möchte dir sagen wie. Im eigentlichen kannst du vergessen, was Ich darüber sagte, dass du Meinen Platz einnehmen mögest. Du kannst alles über dich selbst vergessen. Woran du dich indes immerzu erinnern musst, ist, dass jeder Einzelne, dem du begegnest, dass jede Person, an der du auf der Straße vorbeigehst, gleich, wie umfassend deine Bewandtnisse sind, dass jeder Einzelne Ich ist. Ich komme vor dich in zahlreichen Verkleidungen. Lass dich nicht durch Verkleidungen täuschen. Sei nicht zu dem Denken verleitet, dass jeder vor dir jeder sei, ausgenommen Ich. Ich stehe vor dir. Niemand sonst.
Und wie würdest du Mich behandeln? Wie würdest du Christus oder Buddha oder einen der Großen behandeln? Auf diese Weise musst du mit jedem umgehen. Erinnere dich selbst daran, jeden vor dir als einen Exponenten von Mir zu sehen. Auf diese Weise wirst DU wirklich zu einem Exponenten von Mir. So wie du siehst, ist, was du bist. Egal, welche Kreatur du vor dir siehst, wisse, sie ist Ich. Wie schlicht. Was für einen narrensicheren Rat erteile Ich.
Eben die nächste Person, die du siehst, ist eine Manifestation von Mir.
Wie, Geliebte, würdet ihr Mich begrüßen? Wie grüßt du Mich? Stell dich auf die Beine und heiße Mich willkommen. Gleich, in welcher Form Ich BIN, bereite Mir ein Willkommen. Diese eine Sache, diese eine Erinnerung wird dein Leben zu neuen Höhen heben. Mach dir nichts draus, was jemand von dir denkt. Mach dir etwas draus, was du über ihn denkst. Ich, Gott, werde heute vor dir in Erscheinung treten. Und wie wirst du Mich grüßen?
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HEAVEN #2796 – 21.7.2008 – You Are Oneness Supreme
IHR SEID EINSSEIN AUFS HÖCHSTE
Jedes Menschenwesen ist einzigartig. Ein Menschenwesen ist personifiziertes und personalisiertes Einssein, Einssein, das einzigartig gemacht wurde, Einssein mit Meinungen und Gesichtspunkten, die womöglich jedweden anderen Gesichtspunkten ungleich sind. Und, gleichwohl ist Einssein immer noch. Da ist die Vereinung des Einsseins unbesehens jedweder einander entgegenstehender Sichtweisen. Es gibt keinen Ein-Weg. Es gibt Myriaden an Wegen, und gleichwohl ist da nach wie vor Einssein. Das ist schwer in sich aufzunehmen.
Zuguterletzt, gleich, worin die Unvereinbarkeiten bestehen, gleich, wie viele es sind, gleich, worum auch immer, Jeder ist Einssein aufs Höchste.
Sieh dir all die Geschmacksrichtungen von Eiscreme an. Die ganze Zeit kommen neue heraus. Egal, wie viele Geschmacksrichtungen – Eiscreme ist Eiscreme. Sie kann nur Eiscreme sein. Sogar Eiscreme hat Einssein, und es läuft dir das Wasser im Mund zusammen, wenn du an es denkst. Geschmacksrichtungen sind nett. Ungeachtet der Geschmacksrichtungen, die du bevorzugst – Eiscreme bleibt Eiscreme.
Sieh dir all die verschiedenen Fruchtarten an, die auf der Erde wachsen. Früchte von Bäumen. Von großen Bäumen. Von kleinen Bäumen. Früchte von Sträuchern. Ganz verschiedene Früchte. Die Unterschiede zwischen Äpfeln und Orangen sind riesig, und dennoch sind beide Früchte. Daran ist nichts zu ändern.
Sieh dir die Augen an! Sieh dir das Lächeln an! Sieh dir Fingerabdrücke an! Keine zwei sind gleich, und dennoch sind alle Augen Augen, sind alle lächelnde Gesichter lächelnde Gesichter, sind Fingerabdrücke Fingerabdrücke, alle erkenntlich und doch keine zwei gleich. Wie verblüffend ist Schöpfung, wie erstaunlich bin Ich, wie erstaunlich bist du! Ich, Ich Selbst, bin erstaunt darüber, wie ein Gott sein kann. Ich kann nicht eingeschüchtert werden, aber Ich kann voller Entzücken sein, und Ich bin immer und immer wieder voller Entzücken. Durch euch, Geliebte, gerate Ich in großes Entzücken.
Werft einen Blick auf Meinungen. Bereits du selbst kannst mehr als eine Meinung haben, und bereits deine eigenen Meinungen haben verschiedene Gestalten. Deine Meinungen können sich vor deinen Augen ändern. Wie oft haben sie das getan. Manchmal kannst du nicht glauben, dass du die Meinungen einmal hattest und nun nicht mehr. Obgleich ebendas der Fall ist – du hast die Neigung, in jeder Sache felsenfest deine gegenwärtige Meinung zu haben. Ist das nicht so?
Und dennoch gibt es etwas in dir, was konstant ist. Es ist dein Seien. Dein Seien ändert sich nicht. Dein Gewahrsein deiner Seienshaftigkeit ändert sich indessen. Gewiss, dein Gewahrsein ändert sich, da dein irdisches Gewahrsein wächst. Dein Bewusstsein hebt sich. Ausdehnung ist zu verzeichnen. Es ist so, als würden sich deine Augen weiten, und demnach scheint sich das, was du siehst, auszudehnen. Du lebst in einem immerzu sich ausdehnenden Universum. Als Menschliches Seinswesen wächst du. Du wächst, da es unumgehbar ist, dass du dorthin kommst, wo du merkst Wer du bist. Du gelangst dazu, deine eigene Seienshaftigkeit zu erkennen. Du erweiterst dich in Anerkenntnis dessen, was Ich, Gott, gemacht habe, als Ich dich machte. Du dehnst dich aus, um dem Universum und um dir zu begegnen.
Kind Meiner Selbst, Ich bewundere dich. Es gibt kein anderes Wort dafür. Ich bete dich nicht an, und dennoch bin Ich verrückt nach dir, Mein erschaffenes Seinswesen Meiner eigenen Seienshaftigkeit. Wir können sagen, dass Ich Mir dich vorstellte, aber der Fakt, dass du Meine Seienshaftigkeit bist, weilt nicht in Meiner Vorstellung. Das, was existiert, ist nicht imaginiert. Allein das, was nicht existiert, kann vorgestellt werden.
Und dementsprechend wird die Individualität von dir, von dir derart solide auf der Erde, eine Zeitlang imaginiert. Eine Zeitlang glaubst du an sie. Eine Zeitlang nimmst du sie ernst. Ich liebe dich mit all Meinem Herzen, und Ich verstehe dich. Ich kenne all dasjenige, in dem du tiefe Ernsthaftigkeit beherbergst. Ich nehme euch, Geliebte, ernst, allerdings keines der Dinge, die ihr ernst nehmt. Ihr seid Mir wichtig, dennoch sehe Ich eure Schwierigkeiten als das, was sie sind. In diesem Sinne können Wir sagen, Ich nehme euch leicht. Für den Fall, dass das eure Empfindungen verletzt, lasst Uns sagen, dass Ich euch in Mein Licht nehme und dass Ich euch dort halte, währenddessen scheint ihr in es hinein.
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HEAVEN #2797 – 22.7.2008 – Swimming with God
MIT GOTT SCHWIMMEN
Lasst uns der Sache doch ins Gesicht sehen, Geliebte. Ich gerate in eurem Leben ins Gesichtsfeld. Das ist für euch nicht immer eine leichte Übergangszeit. Vielleicht habt ihr gedacht, das sei es. Ihr habt das erstrebt. Ihr habt das Bestreben, Mir zu dienen.
Vielleicht können Wir das damit vergleichen, wie man sich in eurem Land der Armee anschließt. Ihr macht die Grundausbildung, und inmitten des Trainings wird es euch schwer und ihr schreit auf. All das nützt nichts, denn ihr seid jetzt in der Armee. Eure Entscheidung ist gefallen. Ihr habt sie mit Freude getroffen, und dennoch gibt es da scharfe Kanten, die abgeschmirgelt gehören.
Ihr seid mit Freuden in Meinen Dienst getreten, und dann stellt ihr ihn vielleicht in Frage. Es gibt kein sich Zurückwenden, gleichwohl schaut ihr zurück und sehnt euch vielleicht nach den Tagen, als euer einziges Territorium die Oberfläche des Lebens war. Nun lebt ihr in einem ausgedehnteren Land. Du bist da ein Pionier, kein Siedler, und sich Vorwagen ist nicht immer etwas Angenehmes für dich.
Ich sage: „Komm mit Mir zum Himmel.“ Du eilst herbei, und dennoch findest du etliche Burggräben, die zu durchqueren sind, und deine Füße werden schwer. Vielleicht sagst du sogar: „Was habe ich getan? Was tue ich? Ich bin doch ein ganz gewöhnlicher Mensch. Ich bin aus meinem Rahmen gefallen. Gottes Rahmen ist nicht der meine. Ich sehe nicht, wie ich, ich mit all meinem Menschsein, für Gott irgendeine Hilfe sein könnte. Ich drehe und drehe mich, und weiß nicht, was mit den Kreisen zu tun ist, in denen ich mich befinde.“
Du bewegst dich rasch. Du kannst da nicht raus, und dennoch kannst du da kaum drin bleiben. „Wann werde ich den Boden und die Gewissheit des Himmels erreichen?“, fragst du. „Gott, Du sagst, ich bin bereits im Himmel, dann also frage ich Dich: Wann werde ich wissen, dass meine Füße den Boden berühren? Wann werde ich die Stabilität fühlen, die Du mir versprochen hast? Ich fühle mich so, als würde ich immer noch über den Graben zum Himmel schwimmen, und ich sehne mich aufs Tiefste, gar aufs Verzweifeltste, danach, die Küste zu erreichen. Ich weiß nicht, ob ich mit dem Schwimmen durchhalten kann.“
Wenn ihr euch, Geliebte, so fühlt, dann bekommt schlicht durch die Wellen Meiner Liebe Auftrieb. Schwebt auf ihnen. Lasst Mich euch zur Küste bringen. Ihr habt es vielleicht zu schwer versucht. Lasst Mich euch einfach zur Küste schleppen, euch zur Küste in eurer Erkenntnis schleppen.
Begebt euch in die Vorstellung, dass das Überqueren der Meere des gewöhnlichen Lebens etwas Leichtes darstellt. Kommt einfach, und entspannt euch in Meinen Armen. Ich halte euch über’m Wasser. Ihr werdet nicht ertrinken. Ihr werdet aus der See, die ihr ja als schwerfällig erlebt, herauskommen und auf trockenem Land gehen. Ihr werdet an den Küsten des Himmels anlangen, bevor ihr es wisst. Scheinbar auf einen Schlag werdet ihr euch in einem Blumenfeld ergehen, dieses Blumenfeld ist mit einer solchen Leuchtkraft erfüllt, dass ihr dort, wo ihr steht, zu pflücken anfangt.
Ja wahrhaftig, Geliebte, alles, was es für euch braucht, ist, dort, wo ihr seid, zu ernten. Ihr braucht nicht mehr weiter waten. Ihr seid einfach so sehr daran gewöhnt, gegen die Gezeiten zu schwimmen, dass ihr nicht recht wisst, was damit anzufangen ist, euch den Gezeiten zu übergeben und es ihnen zu überlassen, euch an jene Küsten zu bringen, die ihr so lange ersehnt habt.
Alles, was ihr in eurem bewussten Gewahrsein zu tun habt, ist, diese Minute in einem Überfluss an Liebe zu leben. Liebe ist das Meer, in dem ihr schwimmt. Ihr habt etwas anderes gedacht, jetzt allerdings könnt ihr euer Denken ändern. Ihr seid in Gedanken geschwommen, wohingegen alles, was ihr zu tun habt, darin besteht, in Meiner Liebe zu schwimmen. Was denn ist leichter? Was denn könnte leichter sein, ausgenommen, ihr macht es euch schwer?
Vielleicht denkt ihr, ihr wisst nicht wie schwimmen geht. Geliebte, Ich leite euch darin an. Lehnt euch zurück. Meine Arme der Liebe umfassen euch sanft, und es gibt nichts für euch zu tun, als Mich euer Gewahrsein dorthin bringen zu lassen, wo Ich bin und wo ihr euch sehntet zu sein.
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HEAVEN #2798 – 23.7.08 – Move On Now, Beloveds, Move On
GEHT JETZT VORAN, GELIEBTE, GEHT VORAN
Was fehlt euch eures Erachtens heute an eurem Leben? Was, denkt ihr, braucht ihr? Welchem Hindernis seht ihr euch eurem Empfinden nach gegenüber?
Unbesehen all dessen, was auf euch liegt, hier kommt’s, was zu tun ist: Stellt euch vor, dass ihr bereits habt, was ihr vermisst. Was auch immer ihr eures Erachtens braucht, fasst ins Auge, dass ihr es habt. Welche Hindernisse auch immer, die ihr seht, fasst ins Auge, dass sie hinter euch liegen.
Geht nun voran, als wären all eure Sorgen bereits behoben. Ja, als wären sie bereits behoben. Tatsächlich, darum bitte Ich euch, was anderes ergäbe einen Sinn? Ganz sicher ist sich fürchten und verschlimmern nicht sinnvoll. Wenn du einem Hindernis begegnest, ist es sinnvoll, über es hinweg zu steigen. In deinem Geist hinweg zu steigen.
Wenn du dich mit einem bestimmten Menschen mit einer Schwierigkeit befasst siehst, dann nimm nicht dort wieder den Faden auf, wo du Feierabend gemacht hast. Fange neu an. Hattest du die Vorstellung, dass du, bevor du weitergehst, alles zwischen euch zur Zufriedenheit geregelt haben musst? Es muss keine Lösung geben, bevor du in einem besseren Licht fortfährst.
Ich spreche hier nicht davon, euch reinzulegen. Geliebte, Ich spreche davon, dass euch nichts dazu bringe, euch nicht mehr vorwärts zu bewegen. Ich spreche davon, dass die Aufmerksamkeit auf dasjenige, was ihr als Schwierigkeiten seht, euch zurück hält. Ich spreche davon, voran zu gehen.
Ich spreche nicht davon, über eure Gefühle oder diejenigen eines Anderen rücksichtlos hinweg zu gehen. Erkennt sie an, und geht weiter. Ihr müsst nicht all die Teile auflesen und sie wieder zusammensetzen, bevor ihr weiter geht. Sogar mit einem schlimmen Zeh könnt ihr gehen. Sogar in der Dunkelheit könnt ihr eure Augen öffnen. Sogar in Unwissenheit könnt ihr von dort aufstehen, wo ihr seid.
Gleich, unter welchen Gegebenheiten, ihr könnt euch von ihnen erheben. Ihr müsst euch von ihnen erheben, anderenfalls halten sie euch zurück. Ihr könnt das sein, was ihr sein wollt, unbesehen all der Dinge, die euch umgeben. Wenn jemand rüde oder unfreundlich ist, dann müsst ihr das ganz bestimmt nicht auch sein. Ihr müsst euch nicht durch irgendwen oder irgendwas davon abhalten lassen, das Licht zu scheinen, das ihr seid. Habt ihr bereits das goldene Licht vergessen, das Ich euch vererbte? Ich nahm Goldenheit von Meinem Herzen und legte es in dem euren nieder. Ich habe die Absicht, dass ihr Mein leuchtendes Beispiel seid. Ich habe die Absicht, dass ihr Mein Licht hinausstrahlt, damit es alle sehen können. Ich habe nicht die Absicht, dass ihr auf bessere Umstände wartet.
Wenn ihr krank, ans Bett gebunden seid und euch nicht bewegen könnt, könnt ihr euch, in eurem Geist, immer noch vom Krankenbett erheben. Ihr müsst das, anderenfalls hammert ihr euch selbst an der Stelle fest. Auch dann, wenn ihr krank seid, habt ihr euch nicht als unbefähigt zu sehen. Ich bin sicher, ihr erfasst, was Ich meine. Sogar der Lahme soll gehen.
Wenn du bei dem, was Ich sage, zwischen den Zeilen liest, verstehst du, wie Ich sage, dass du nicht an die Konzepte der Welt, ebenso nicht an irgendwelche Diagnosen gebunden bist. Während du hier auf der Erde lebst, bist du nicht auf deinen Körper beschränkt. Du warst immerzu größer als jedweder Körper.
Wenn du bei dem, was Ich sage, zwischen den Zeilen liest, verstehst du, wie Ich dir auf andere Weise sage, doch der Vergangenheit zu entkommen. Du hattest gestern eine Auseinandersetzung? Das war gestern. Wieso schwere Gefühle oder die eine oder andere Behelligung mit herüber bringen? Das Letzte, was Ich weiß, ist – heute ist ein anderer Tag auf der Erde. Er ist nicht dafür bestimmt, gestern zu sein. Gestern ist vorüber. Heute hat begonnen. Heute ist deine Gelegenheit, frisch zu starten, und demnach bitte Ich euch, Heute für alldas zu nutzen, was euch wert ist.
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HEAVEN #2799 – 24.7.2008 – When There Is a New Look in Your Eyes
WENN EIN NEUER BLICK IN DEINEN AUGEN LIEGT
Nunmehr, nachdem Ich mit euch darüber gesprochen habe, die Gefühle oder den Verdruss des gestrigen Tages nicht hinüberzutragen, möchte Ich euch heute sagen, dass das nicht bedeutet, dass ihr irgendeine Beziehung oder irgend einen Handel bei einem Geschäft oder dass ihr sonst irgendwas fortzusetzen habt. Lasst Uns mal sagen, ein Verkäufer in einem Laden war dir gegenüber rücksichtslos oder rüde, und du fühlst dich nicht mehr glücklich bei dem Gedanken, dort hin zu gehen. Du mögest kein Empfinden des Rüdeseins und keinen Groll hegen, gleichwohl bist du auch frei darin, nicht mehr in das Geschäft zu gehen. Mache keine große Sache aus der Rücksichtslosigkeit von jemandem, allerdings kann es sein, dass dieser Laden nicht der richtige für dich ist. Dort wo du die Wahl über den Kurs hast, den du einschlagen möchtest, dort selbstverständlich übe die Wahl aus.
Als Repräsentant von Mir verdienst du, wohlempfangen zu werden, woimmer du hinkommst.
Wenn du dort nicht wohlrespektiert bist, wo du für eine vorgebene Zeit eine Verpflichtung hast zu bleiben, etwa an der Arbeitsstelle, dann begrüße die Arbeit, als wäre es das erste Mal. Ihr versteht, wieso das für euch gut ist, Geliebte. Es ist um euretwillen, weswegen Ich euch darum ersuche.
Bist du ein Lehrer, und ein Schüler macht dich verrückt, dann bitte Ich dich, diesen Schüler heute zu begrüßen, als würdest du ihm zum ersten Mal begegnen.
Bist du ein Schüler, und ein Lehrer schikaniert dich, dann vergiss es, und begrüße den Lehrer heute, als begegnetest du ihm zum ersten Mal. Trage die Vergangenheit nicht nach. Das versteht man unter die Vergangenheit Loslassen.
Es ist sehr wohl möglich, dass ein Wandel, den du unternimmst, einen Wandel in Anderen auslöst. Es ist möglich, dass gar ein unerheblicher Wandel einen Wandel in Anderen auszulösen stattgibt. Ein Wandel, den du in Erwiderung auf einen Anderen unternimmst, wird zum wenigsten einen Wandel in DIR auslösen! In jedem Fall ist ebendas die Sache, um die es geht, um einem anderen Menschen eine Chance und um ebenfalls dir eine Chance zu geben.
Es ist dir hoffnungbringend, die Möglichkeit ins Auge zu fassen, dass die Dynamik zwischen dir und einem Anderen sich zu ändern vermag, ist das nicht so? Bringt dir das keine Hoffnung? Dynamiken können sich ändern, sobald eine Änderung erfolgt ist. Eine Änderung kannst du nicht erzwingen. Jeder weiß, dass das eigentlich nicht klappt. Das kann eine Oberflächenänderung erbringen, doch darunter existiert Disharmonie. Dir liegt es nicht an einer Show von Harmonie. Du möchtest etwas Reales. Harmonie ist nicht so eine Art Make-up, das du dir anlegst. Bereits die Absicht auf Harmonie vermag sie zu erschaffen.
Solltest du auf eine Situation gewartet haben, die sich wandelt, oder solltest du darauf gewartet haben, dass sich ein Gegenüber ändert, dann bist du nun eines Besseren belehrt. Du kannst jemanden in Überraschung versetzen. Du wirst womöglich davon überrascht, wie zügig ein Anderer, sobald du die Vergangenheit los lässt, sie vergessen wird. Sobald in deinen Augen ein neues Licht liegt, ist es wahrscheinlich, dass es auch einen Wandel in den Augen des Anderen geben wird. Und, gleichwohl, es ist nicht euer Anliegen, was ein Anderer tut oder was Andere tun. Es ist euer Anliegen, Geliebte, was ihr tut. Du bittest beim Anderen nicht um etwas. Du erbittest alles von dir.
Das ist darunter gemeint, ein souveränes Seinswesen zu sein. Du bist König oder Königin deiner Welt. Du hast die Wahl, der königlichen Familie oder dem gemeinen Volk anzugehören. Ihr könnt, Geliebte, schöpferisch sein und mit Menschen und Situationen umgehen wie nie zuvor. Auf diese Weise brecht ihr aus der Vergangenheit aus. Ihr ändert eure Gedanken. Ihr ändert das, was ihr zu tun wählt. Ihr gebt neue Bescheide zur Besserung all der Leben, die ihr berührt, und ihr tut das für euch selbst, ihr tut das für die Welt, und ihr tut das für Mich. Am allermeisten tut ihr es für Mich.
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HEAVEN #2800 – 25.7.2008 – So You Fly through the Air
SO FLIEGT IHR DURCH DIE LUFT
Wie kam dir deine Individualität zu? Wie kommt es, dass du die Talente hast, die du hast? Wie kommt es, dass du durch Drängen in dir beeinflusst bist? Wie kommt es, dass eine Person das wird, was man einen großen Erfolg nennt, und dass ein Anderer in Begriffen der Welt nicht gut daherkommt? Wie kommt es, dass der eine aus einem günstigen Hintergrund entstammt und nicht gut vorankommt, und dass jemand mit einem ungünstigen Hintergrund, bei dem alle Chancen gegen ihn sprechen, außergewöhnlich gut abschneidet?
Wie viel davon ist Geschick, fragst du, wie viel Karma?
Geliebte, das ist nicht ermessbar. Ihr könnt nicht verstehen, was ihr nicht verstehen könnt.
Sicher ist, eine Sache beeinflusst eine andere, dennoch gibt es keine Ursache. Es gibt Leben. Es gibt Ist-heit. Und gleichwohl gibt es gleichzeitig, wie du gehört hast, keine Unfälle. Und demnach fragst du: Wie kann es da deinen freien Willen und zur selben Zeit Schicksal geben?
Was macht die eine Person zu einem Künstler in dem Ausmaß, dass er malen oder bildhauen muss? Was macht einen anderen dazu, dass er sich darin eben mal versucht? All diese Dinge können nicht erklärt oder durch den logischen Verstand begriffen werden. Dein Geist vermag diesem besonderen Zug des Denkens nicht zu folgen.
Sicher ist, es gibt Dinge, die dafür bestimmt sind, zu sein, und andere Dinge, die nicht dafür bestimmt sind, zu sein. Und dennoch, du bist natürlich dafür vorgesehen zu sein, anderenfalls wärest du nicht. Und dennoch wählst du, und dennoch bist du erwählt, und du erkennst weder, dass du wählst, noch, dass du erwählt wurdest. Du bist ein Entdecker von Wahlmöglichkeiten, während du dahergehst, mitunter von Wahlmöglichkeiten, die du vor langer Zeit getroffen hast, Wahlen, die du lange vergessen hattest.
Die Verbindungen bleiben ein Mysterium im Leben, und dennoch sind sie Teil eines Plans von einer derart umfassenden Perspektive, dass ihr ihn nicht erfassen könnt. Dieser Plan unterscheidet sich entschieden von den Plänen, die ihr kennt.
Ich möchte gleichwohl Etliches dazu sagen.
Ich habe dir gesagt, es gibt kein Karma, so wie die Welt Karma versteht. Güte und Barmherzigkeit folgen Jenen, die geben, und Güte und Barmherzigkeit folgen auch Jenen, die sie nicht geben. Gutes ist allen gegeben. Wir können in aller Wahrheit sagen, dass die Entlohnung inmitten dessen liegt, was du tust, und dass sie nicht etwas ist, was hinterher kommt. Für deine Güte hast du kein Entgelt nötig. Wir können sagen, die Tat selbst ist deine Entlohnung. Was du schwierige Zeiten nennst, ist keine Bestrafung, auch ist es nicht erforderlich, dass du sie als eine solche ansiehst. Ich bin kein Vater, Der bestraft, das bin Ich nicht mehr, als dass Ich ein Gott bin, der laut einem Welt-Standard Entlohnung austeilt. Ganz sicher diene Ich einem größeren Zweck als Entlohnung und Strafe. Ich beurteile nicht, auf welcher Grundlage also würde Ich Entlohnung oder Bestrafung aussondern? Was für eine Art Gott wäre Ich, der dich für einen Irrtum bestraft? Was für eine Art Gott wäre Ich, der dich für eine gute Tat belohnt, eine Tat, die dir ansteht, sie auszuführen, und aus der du bereits den Vorteil der Freude gezogen hast?
Und dennoch werdet ihr belohnt.
Geliebte, während Ich davon rede, hinter die Vergangenheit und hinter vergangene Beleidigungen zu gelangen, was für eine Art Gott wäre Ich, wenn Ich nicht Meinem eigenen Rat folgte?
Gedächtnis hat einen umfassenderen Aspekt, als ihr ihm gewöhnlich zukommen lasst. In jeder Zelle eures Körpers existiert Gedächtnis. Gewöhnlich habt ihr keine bewusste Anerkennung dieses ausgedehnteren Gedächtnisses. Ihr mögt es DNA nennen. Eure DNA hat im Spiel ihre Rolle, und dennoch ist sie offen, sich zu ändern. Auf eine gewisse Weise ist es so, als hättet ihr ein komplettes Gedächtnis, und dennoch habt ihr es vergessen. Und hin und wieder geht ein Licht an, und ihr habt einen Funken an Erinnerung. Ich spreche hier nicht von déjà vu, das versteht ihr. Ich spreche hier von einer unverzüglichen Kenntnis von Freude. Es ist, als sagte euer Herz: „Ah, daran erinnere ich mich! Daraus bekomme ich viel Freude.“ Und so fliegt ihr durch die Luft oder spielt Klavier.
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HEAVEN #2801 – 26.7.2008 – And the World Turns
UND DIE WELT DREHT SICH
Es ist folgendermaßen. Du hast einmal ein Bühnenstück geschrieben, und du kamst nicht bis zu den Probearbeiten. Du vergaßt das Stück. Du vergaßt alles drum herum, und dennoch hat ein geheimer Teil von dir eine Erinnerung und möchte es fortgesetzt wissen. Du möchtest dieses Stück vor deinen Augen aufgeführt sehen. Es ist nicht ganz genau so, dass du es dort, wo du abgebrochen hast, zuendebringst, aber so in etwa.
Einst hast du das Skript geschrieben, und nun kannst du dem Geschriebenen folgen, wenn du das wählst. Einst hast du ein Skript geschrieben, und jetzt kannst du es neu schreiben, wenn du das wählst. Du hast die Gelegenheit dazu. Dieses Leben, das du wählst, ist dein Leben, um zu wählen. Es hat vielleicht den Anschein, dass du per Zufall wählst, und dennoch bestimmst du die Wahl, die du triffst. Vielleicht wirfst du eine Münze, dennoch wähltest du, es mit einem Münzwurf auszuführen. Du wähltest, und du wählst ununterbrochen.
Auch dann, während Ich hier die Idee des Gedächtnisses anschneide, sage Ich dir, dass es keine Vergangenheit gibt, um sich an sie zu erinnern. Jedwede Lebens-Aktion ist jetzt. Es gibt nichts als jetzt. Ewigkeit, selbstverständlich, aber das ist eine andere Ebene, auch dann, während du jetzt in ihr lebst.
Auf die eine Weise bist du wie ein Soldat, der nicht weiß, dass der Krieg vorüber ist. Oder du bist ein Sänger, der nicht weiß, dass die Musiker nachhause gegangen sind. Du bist wie ein Neuland Pflügender, der nicht weiß, dass es kein Land gibt, das zu pflügen ist, und dennoch hackst trotzdem weiter auf ihm.
Du bist immer noch auf der Bühne, während die ganze Szenerie bereits weggepackt ist. Du folgst einem Kurs, unterdessen es keinem Kurs zu folgen gilt. Du schwimmst auf der Stelle. Du spritzt und planscht herum, aber du gelangst nirgendwohin. Du lebst in einer Fantasie, die man Welt nennt. Andere teilen diese Fantasie mit dir. Ihr lebt im gleichen Traum, und doch hat jeder eine andere Version des Traums, und jeder agiert eine andere Rolle aus. Du wähltest eine Rolle, und sie wurde dir aufgegeben. Das geschah derart rasch, derart spontan, dass du dir das nicht ausrechnen kannst. Es ist, als seist du in die Mitte deiner eigenen Geschichte hinein gelangt, und du kannst den Kontext nicht so richtig herausfinden.
Du stellst eine Menge Fragen, auf die du keine Antworten hörst. Du hast nicht die Sehkraft. Du bist nicht fähig zu erfassen. Du schließt fast auf die Bedeutung des Lebens, und auf die Bedeutung deines Lebens und auf all die Kompliziertheiten in ihm auf, aber du kannst das, was du fast erfasst hast, nicht festhalten. Die Filmrolle dreht sich für dich zu schnell, um mit ihr mitzuhalten, oder zu langsam, als dass du dran bleiben könntest. Und dennoch machst du Fortschritte, und die Welt dreht sich gemäß deinen Geneigtheiten.
Und die ganze Zeit über befindest du dich in einem Großen Stück. Du denkst, Ich sei der Direktor. Ja, Ich stelle das alles auf, dennoch bist du der Autor, der Direktor und der Schauspieler in deinem Stück. Du vergaßt sein Ende. Du vergaßt, es gibt kein Ende. Du vergaßt, du bist in Mein Herz getaucht. Du vergaßt, dein Stück handelte von Liebe und nur von Liebe. Du warfst etliches an Dramatik dazwischen, um es interessant zu machen. Du wolltest es nicht anders haben. Niemand würde etwas aus deinem Drama wählen, das du gewählt hast, und, freilich, du wähltest es. Du speichertest es. Du akzeptiertest es. Du sagtest: „In Ordnung, ich möchte das so. Dasda nicht. Und ich möchte mich selbst und andere damit überraschen!“ Und dann pausierst du. Und dann kommst du ins Stolpern. Und dann legst du einen perfekten Tanz hin. Und dann choreographierst du einen weiteren Tanz, und du findest, du trittst in vielen Stücken gleichzeitig auf, in deinem Stück und in Stücken von Anderen. Du bist in all den Teilen, auf allen Ebenen, die du spielst, ein wirbelnder Derwisch.
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HEAVEN #2802 – 26.7.2008 – In the Vastness
IN DER WEITE
Lasst Uns heute Atem holen und nicht weiters nachdenken. Lasst Uns einfach durch den Park oder einen Feengarten schlendern, oder auf einem Rasenplatz oder einem Floß auf einem See liegen und den Himmel anschauen. Lasst Uns Uns wirklich wohl fühlen, wie an einem trägen Sommertag, und überhaupt nichts denken oder fragen. Lasst Uns einfach den Himmel anschauen, seine Schönheit spüren, Uns in seine Weite hinein bewegen und Uns stattgeben, dort zu bleiben. Lasst Uns nicht weiter wandern als die Weite. Lasst Uns einfach die Weite genießen, und sie Uns zueigen machen. Lasst Uns heute gar nichts tun außer Uns in der Liebe räkeln, lieben wo Wir sind und Wer Wir sind und Alles.
In der Weite Unserer Liebe werden Wir erkennen, was es ausweist, nicht an die Zeit und all die Spannung, die das Gespür der Zeit erzeugt, gehaftet zu sein. Selbstverständlich ist die Zeit unschuldig. Ihr projiziert eine Macht auf sie, die sie in Wirklichkeit nicht hat. Ich meine, die Zeit nicht zu einem Schurken zu machen, lasst Uns also der Zeit gegenüber für das Wahlrecht unter ihr keine Vorwürfe vorbringen. Lasst Uns nicht einmal das Konzept des Tadels heranziehen – denn was ist das, und wozu dient das, und wieso wollte es jemand austeilen?
Lasst Uns Uns in der Weite des Einsseins räkeln und nicht davon abgebracht sein. Alles andere als Einssein ist eine Ablenkung. Alles andere als Einssein ist minder. Selbstverständlich ist etwas Minderes eine Ablenkung von Was mehr ist. Weswegen sollte jemand Mehr für Weniger aufgeben? Wieso wollte er das? Kein Einziger hat je damit vertraut zu sein, wie zu zählen ist, um zu erkennen, was größer und was kleiner ist. Weite ist viel größer als Begrenztheit.
Ihr seid herum gesaust, Geliebte. Pausiert heute mit Mir. Seid in dem Moment zwischen den Momenten bei Mir. Seid, wo nichts dringlich ist, wo es nichts zu tun gibt, ausgenommen sein. Lasst Uns wirklich miteinander sein. Lasst Uns sein. Lasst Uns in dem Feld namens Liebe sein und dort weiden. Wieso wollten Wir je irgendwo sonst sein? Wieso irgend eine Zeit woanders verbringen, während Wir auf einer Wolke sitzen und die Aussicht genießen können? Die Sicht von oben auf die Erde ist schön, schön.
Worum geht es bei dem Tohuwabohu auf der Erde? Wer wollte einen einzigen Augenblick mit Mir gegen ein Jahr der Verrücktheit eintauschen? Das wurde gemacht. Das wurde mehr als ein Mal gemacht. Wo verbringst du deine Zeit, Geliebte, Geliebter? Wo du deine Zeit verbringst, ist, wo du dein Leben verbringst. Möchtest du so freundlich sein und mehr Zeit mit Mir verbringen? Im eigentlichen, nimm Mich mit dir. Wisse, du nimmst Mich mit dir. Wisse, dass Ich in deinem Leben präsent bin. Ich bin nicht in einer von eurem Leben abgetrennten Ecke. Geliebte, Ich möchte es so sagen: Ich BIN euer Leben. Ich bin die Hauptstütze eures Lebens. Was immer ihr ab und an denkt, ihr seid Mir zugetan.
Und es ist Mein Ballraum, wo ihr tanzt. Ich trete nicht für Eigentümerschaft ein, und dennoch sage Ich, dass ihr euch an Meinem Hof befindet. Ihr seid Mein, und Ich bin euer. Lasst Uns an den Händen halten, unterdessen Wir die Anhaftung und Beschränktheit los lassen. Lasst Uns sie verfallen lassen zugunsten der Einfachheit der Freiheit und der Ungebundenheit.
Möchtest du heute sein, was du wirklich bist? Möchtest du von der Vorspiegelung ablassen, dass du weniger als ein Himmlisches Wesen in Menschlicher Gestalt seist? Möchtest du alles loslassen? Es gibt nichts, um es loszulassen. Nicht wirklich. Alles, woran ihr euch festhaltet, ist eine Art Trugbild. Es sieht real aus. Es scheint real, aber es nicht wirklich da, und es kann euch nicht nähren. Nur du und Ich existieren. Das ist alles, was es gibt. Lasst Uns das bekennen. Es gibt lediglich Einssein.
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HEAVEN #2803 – 28.7.2008 – The One Inseparable Heart That Beats Love
DAS EINE UNZERTRENNLICHE HERZ, DAS LIEBE SCHLÄGT
Alle Liebe, die in Meinem Herzen ist, steht euch zu, sie entgegenzunehmen und zu behalten. Alles für euch. Unsere Herzen sind verheiratet, Geliebte, und nichts wird die Zwei auseinander halten. Wir sind Eins. Wir sind Ein Herz. Lediglich eine Vorstellung, eine Vorstellung, euch zurhand, sagt euch, dass Leiden, und nicht Liebe, reichlich vorhanden sei. Ihr seid geneigt, so stark an das Leiden zu glauben, dass man sagen könnte, ihr seid ein Fan von ihm. Wenn ihr überall Leiden ausfindig macht, stürzt ihr euch eigentlich auf es, als wolltet ihr sagen: „Da, da bist du ja! Ich wusste, du hast dich hier irgendwo versteckt, du hast da gewartet, bis ich entlang komme.“ Ihr gebt euch Alarmsignale, und ihr prellt euch am Leiden ab, als wäre es ein wertvolles Gut. Ihr müsst es gerne haben, sonst würdet ihr nach ihm nicht Ausschau halten, wie ihr es tut, so, als handle es sich um eine spezielle Paketanlieferung, auf die ihr gewartet habt. Ihr wusstet, das Paket war auf dem Weg, und ihr verfehltet nicht eine Sekunde dabei. Ihr wart da. Sobald das Paket ankommt, habt ihr es unmittelbar geöffnet; ihr fandet alles, was im Paket war. Ihr verfehltet keinen Tropfen von ihm.
Du leidest immer noch emotional, da du überall dem Zuwachs und Verlust folgst, wie ein Welpe demjenigen folgt, den er liebt. Zuwachs wird zum Schmerz, weil er, auch dann, wenn alles gut ist, morgen nicht erfolgen könnte. Die morgige Freude könnte dir entwendet werden, könnte nie mehr zu dir zurückkehren, so fühlst du dich. Auch dann, wenn du es besser weißt, rührst du Verlust auf. Du siehst den Verlust, als würde dir soeben der Bissen Essen aus dem Mund genommen. Du spürst, du habest etliches an Gunst vom Universum verloren, die du einmal hattest.
Also, Geliebte, ihr lernt gerade, dass es keine Eigentümerschaft gibt. Was besitzt ihr eures Erachtens? Ihr besitzt nicht einmal eure eigene Haut! Ihr besitzt eure eigenen Gedanken nicht. Ihr habt sie irgendwoher bekommen. Wir können sie gestohlen nennen. Ich möchte euch den Rat geben, sie zurückzugeben und wahrlich Gedanken aus euch heraus zu erschaffen. Und auch dann, ihr wollt eure Gedanken an die euch Nahestehenden weitergeben, die dabei zuhören können.
Geliebte, ihr müsst das Leiden nicht besitzen. Sobald es das Konzept des Zugewinns und Verlusts nicht mehr länger gibt, gibt es nicht mehr länger Leiden. Indessen, im Leben spielt ihr ein Spiel des Fortnehmens. Ihr glaubt an die Subtraktion, währenddessen überall die Multiplikation vorherrscht. Es gibt mehr Freude und mehr und mehr von ihr, aber ihr zählt sie nicht nach.
Dasjenige, was ihr habt und was euch gehört, könnt ihr nicht verlieren. Das, was nicht euer ist, müsst ihr loslassen. Es ist euer Geist, der es loszulassen hat. Euer Geist ist ohnehin ein Wanderer. Er ist ein Flattergeist, nicht richtig verlässlich. Er meint es gut, und er ist dir wohlgesinnt, dennoch wird er so leicht beeinflusst. Wenn dein Geist zum Supermarkt geht, sucht er so viele Farben und Geschmäcker aus; ihr seid geneigt, zu viel einzukaufen. Auch dann, wenn etwas einen Hauptartikel darstellt und sich als etwas Notwendiges ausweist, bringt ihr zu viel davon mit nachhause.
Es ist jetzt wirklich an der Zeit, das Konzept des Bedürfnisses zu entlassen. Alles, was ihr braucht, bin Ich, und ihr habt Mich. Euer Geist verkennt es und denkt, andere Dinge kämen eigentlich vor Mir. Ihr lacht womöglich hinter Meinem Rücken. Ihr glaubt womöglich ernsthaft, dass andere Dinge vor Mir kommen; anderenfalls wärt ihr nicht so jemand, der sich ständig Sorgen macht. Ich bin das Gegenmittel gegen Sorgen. Bereits eine kleine Dosis von Mir wird weitreichende Folgen haben. Indes möchtet ihr eine Dosis von Mir haben. Nehmt Mich ohne jede Begründung, ausgenommen, weil ihr Mich liebt. Tut es nicht aus Zugewinn, Geliebte. Ihr könnt Mich nicht mehr gewinnen, als ihr Mich verlieren könnt. Ihr habt Mich für immer. Wir sind unzertrennlich, denn wir sind dieses Eine Unzertrennliche Herz, das Liebe schlägt.
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HEAVEN #2804 – 29.7.2008 – Love Is Going to Burst Forth like a Million Stars
LIEBE WIRD WIE EINE MILLION STERNE HERVORBERSTEN
In dieser Lebenszeit, laut dessen, was die Erde als Lebenszeiten bemisst, werdet ihr hochsegeln, und ihr werdet mit eurem Hochsegeln vertraut sein. Ihr werdet euch nicht mehr länger mit dem zufrieden geben, was gemäß eures vorigen Denkens das Beste darstellte, was ihr bekommen konntet. Ich spreche über euer Glücklichsein, Geliebte, nicht über das Materielle. Das Geheimnis lautet, ihr werdet erkennen, was euch in der Tat Glücklichsein verleiht. Ihr werdet euch nicht mit dem Mondänen zufrieden geben, als ob das Weltliche euer Trachten erfüllt hätte. Ihr werdet nicht mehr länger ein hohler Mensch sein. Ihr werdet euch stattgeben, mit Freude erfüllt zu weden.
Das, Geliebte, ist eine Entscheidung, die ihr trefft. Dies ist eure Zeit zum Scheinen. Ihr erteilt euch selbst die Gewähr. Ihr druckst euch in der Sache nicht mehr weiter herum. Ihr akzeptiert nicht mehr länger Wenig als euren Anteil. Ihr seid Meinem Königreich gebührend, und mehr gibt es nicht. Das ist’s.
Ihr könnt sein, wo ihr sein wollt. Ihr könnt sein, was ihr sein wollt. Was wollt ihr sein? Wie wollt ihr euer Leben zur Ausführung bringen? Wie wollt ihr euer Leben führen, während ihr zu einem großen Verstärker eurer selbst werdet? Wenn ihr euch selbst liebt, nicht so, wie das Ego zu lieben vortäuscht, sondern wie Ich liebe – was fortan könnt ihr sein?
Ich sage, du bist nicht dieses Jetzt. Verdeckt wie du bist, bist du Jenes Jetzt.
Wenn du dich selbst entzündest, wirst du dich zu der Höhe erheben, die dir zusteht, dich zu ihr zu erheben, und das ist sehr hoch. Geliebte, ihr seid Mein Traum, ihr seid das Verlangen Meines Herzens. Sagt mir, sagt Mir dann, bis zu welcher Höhe denn könnt ihr etwa nicht ansteigen?
Ich spreche nicht von den Höhen, von denen die Welt spricht. Ich spreche von eurer Präsenz, nicht von Leistungen. Leistungen sind schön und gut, und viele sind wertvoll, aber im Vergleich zu den Höhen, von denen Ich spreche, sind sie in der Tat klein. Wenn Ich du wäre, gäbe Ich mein Erbe nicht für eine Schüssel Suppe auf. Wenn Ich du wäre, gäbe Ich Mein Erbe für nichts auf. Tatsache ist, Ich BIN du, und Ich BIN mächtig, was also bist du?
Im Augenblick bist du ein König. Du hast deine Krone verlegt. Du hast sie beim Verfolg anderer Dinge verloren, oder du dachtest, sie passe nicht auf deinen Kopf. So oder so, du hast dein Königtum widerrufen. Und gleichwohl – das indes vermagst du nicht. Du kannst dich eine Zeitlang veräppeln, eine Zeitlang, die ihr Lebenszeiten nennt, aber eurer Bestimmung, Geliebte, könnt ihr nicht entkommen, und eure Bestimmung ist es, mit Mir im Himmel zu herrschen, nicht wie auf Erden, sondern auf Erden wie im Himmel. Das ist gar kein so großer Aufbruch, wie ihr euch das vorstellt. Geliebte, das ist gerade mal um die Ecke. Ihr seid fast da.
Das ist wie gebären. Nur eine Kordel hält euch vor der Entbindung zurück. Ihr befindet euch am Randstreifen. Ich möchte euch jetzt sagen, dass euch nichts zum Halten bringen wird. Wisst ihr, wie ihr euch mitunter vom Loslachen nicht abhalten könnt? Lachen bricht aus. Ihr konntet es nicht umgehen, und wenn es einmal anfängt, könnt ihr es mit Sicherheit nicht mehr stoppen. Davon rede Ich hier.
Es ist so, wie wenn ihr eine Flasche Champagner habt. Wie zischend ist sie! Nehmt den Korken raus, und der Champagner zischt hervor. Wir entkorken euch soeben. Dabei könnt ihr nichts tun, versucht es also schon gar nicht. Die Botschaften sind ausgesandt worden, und sie werden ausgeliefert werden. Ihr werdet sie euch selbst ausliefern. Das Tom-tom Meines Herzens schlägt, und so auch das eure. In der Zeitspanne eines Moments wird eure Liebe wie eine Million Sterne hervorbersten; sie wird die Erde erleuchten bei Tag wie bei Nacht. Was Ich sage, wird sich zutragen. Ihr seid bereit. Nichts gilt es für euch zu tun, als zu bejahen. Es existiert kein Weg, den ihr nicht zu bejahen vermögt.
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HEAVEN #2805 – 30.7.2008 – Who Could Think of a World with Birds Singing?
WER KÖNNTE SICH EINE WELT MIT VÖGELN, DIE SINGEN, EINFALLEN LASSEN?
Sagt Mir, wer könnte sich singende Vögel einfallen lassen außer Mir? Wer könnte sich eine derartige Freude ausgedacht haben, eine solche Schönheit des Klanges, derart im Rhythmus mit dem Schlag des Universums? Der süße Gesang der Vögel singt, dass alles gut ist. Vögel singen, dass Ich, Gott, alles besorge, und dass alles auf einen Fingerzeig hin ist.
Vögel singen Mein Lied. Horche hin und höre. Sie singen: „Gott ist Liebe, und Gott liebt dich!“ Ihre Lieder haben viele Variationen, doch das ist die Summe und Substanz: „Gott ist Liebe, und Gott liebt dich.“
Und Vögel singen ebenfalls, dass sie sehr glücklich sind, euch das Lied Meines Herzens zu übermitteln.Was für etwas Natürliches ist es für Vögel, mit dem Lauf der Sonne zu singen!
Vögel wissen, was zu singen und wann zu singen ist. Und nun weißt du, zuzuhören. Es ist wichtig, dass du zuhörst. Geh nach draußen und lausche dem Gesang der Vögel, denn sie singen für dich. Sie möchten gehört werden. Sie möchten, dass du sie hörst. Für Meine Vögel ist es erheiternd, ein Publikum zu haben. Sie haben es gerne, für dich zu singen. Sie sind Meine Botschafter, so viel wie du, nur, dass sie darin besser sind als du.
Sie stellen nichts in Frage. Sie fragen nicht: „Bin ich auf Stichwort? Sollte ich tatsächlich singen? Wer bin ich denn, zu denken, ich könne singen? Bin ich in der richtigen Tonart? Singe ich zu laut? Niemand wird zuhören wollen.“ Nein, Meine geliebten Vögel nehmen nicht ein solches Ausmaß an Schritten, wie ihr das tut. Sie singen bloß zur Ehre Gottes. Auf diese Weise, in diesem Sinne, kümmert es sie nicht, ob du zuhörst oder nicht. Singen ist das Ding, obschon sie es gerne haben, wenn du zuhörst.
Vögel singen voller Entzücken, da sie sich selbst die Welt verkünden. Wie nahe bei Mir und bei der gesamten Natur sind die Vögel! Sie singen schön und sie hören gut zu. Sie intellektualisieren Mich nicht. Sie versuchen nicht, aus sich etwas mehr oder weniger, als sie sind, zu machen.
Wenn ein Vogel ein Roter Kardinal ist, singt er zu Meiner Freude und Unterhaltung. Wenn ein Vogel ein Sperling ist, ist er froh, ein Sperling zu sein, der zu Meiner Freude singt. Der Sperling beneidet den Roten Kardinal nicht und wünscht sich nicht die Farbe oder Stimme eines Kardinals. Oh, nein, der Sperling anerkennt seinen Wert für Mich, schlicht so wie er ist. Ihr könntet sagen, ein Zaunkönig ist nicht anspruchsvoll, da er nicht etwas mehr sein möchte, als er bereits ist. Es passiert einem Zaunkönig nicht, ein Kardinal sein zu wollen. Ihr könntet sagen, dass ihr höhere Standards als ein Zaunkönig habt, da ihr mehr erstrebt. Ein Zaunkönig hat keine niedrigen Standards, Geliebte. Es ist schlicht so, dass ein Zaunkönig sich selbst würdigt. In diesem Sinne sind seine Standards höher als die euren! Offen gesagt, ein Zaunkönig macht sich nichts aus dem, was du dir aus ihm machst. Er erkennt Seine Verbindung zu Mir klar. Er begehrt nichts mehr.
Wenn du zufriedener mit dir selbst wärest, wärest du mehr wie ein Zaunkönig.
Ein Roter Kardinal hat sich nicht bei sich selbst festgefahren. Er ist mit sich selbst glücklich. Er ist glücklich, ein Roter Kardinal zu sein. Nur die Menschheit denkt, ein Kardinal sei mehr als ein Zaunkönig.
Alle Vögel kennen ihren Wert, und sie kennen den euren, und gleichwohl sind sie nicht von dem abhängig, was ihr über sie denkt. Das zählt kein bisschen. Ein Vogel weiß einfach, er ist wunderbar, weil Ich das Wunder von ihm kenne.
Jetzt also – wenn du doch nur deine Erstaunlichkeit kenntest, wie glücklich wärest du dann. Und wie glücklich wäre Ich gleich wie du, zu sein.
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HEAVEN #2806 – 31.7.2008 – The Heaven of God’s Heart
DER HIMMEL DES HERZEN GOTTES
Das Reich Meines Herzens hat keine Ebenen. Niemand, der im Himmel Meines Herzens sitzt, sitzt höher als ein anderer. Kein einziger. Nicht du. Keiner. Und jeder sitzt im Himmel Meines Herzens. Im Reich Meines Herzens gibt es keinen, der besser ist als du. Es gibt niemanden, der weniger als du ist. Das muss so sein, da ich keine Unterschiede mache. Ich reiche keine Urteile aus.
Meine Frage, falls Ich eine Frage hätte, ist: „Ist das Mein Kind?“ Und, natürlich, dieses Kind – jedes Kind – ist Mein. Ich betreibe kein Spiel mit Lieblingen, oder, so könnte Ich es sagen, alle sind Meine Lieblinge. Geliebte, es gibt nicht ein Kind von Mir, das Ich nicht befürworte. Jedes einzelne des Einsseins ist das Kind Meines Herzens, und was sonst noch gibt es darüber zu sagen?
Gibt es da diejenigen, die näher an Meinem Willen sind als andere? Gewiss. Ich stelle mich nicht gegen irgendein Kind von Mir, dass es lernt und dass es mehr zu lernen hat. Wenn das so wäre, wäre Ich dann nicht beurteilend?
Würde Ich, Geliebte, Irrtümer zählen, dann wäre ich den ganzen Tag über mit kleinen Dingen beschäftigt. Aber Ich bin ein Gott der Größe, und Ich verbringe meine Zeit nicht wie du mit kleinen Dingen. Wieso, Ich halte nicht einmal an, um mir kleine Dinge anzuschauen!
Ihr mögt nach mehr Ausschau halten. Ihr mögt eifern, all die Lektionen der Welt zu lernen. Ihr mögt schauen, wie weit ihr gegangen seid. Ich verschwende Meine Zeit nicht mit derart trivialem Streben. Ich sehe keinen Bedarf dafür. Ich denke nicht mal darüber nach. Ich zähle euer Fehlbenehmen nicht zusammen. Ich sehe stattdessen Mein Licht in euch. Worauf wollte Ich Meine Zeit und Mich verwenden außer auf dieses? Was sonst sollte Ich zugetan sein, um es Mir anzuschauen? Ich bin weder begierig noch rasch, um auf Fehler zu schauen. Sie interessieren Mich nicht. Du interessierst Mich, nicht dein weltlicher Erfolg oder dein weltliches Versagen. Du.
Ich mache bei jedem Zentimeter für dich Stimmung. Ich weiß sehr wohl darum, dass du der Held Meiner Träume bist. Ich sehe auch nach vorne. Ich sehe, wie du über die Ziellinie läufst, durch mit der Kleinheit, das war’s. Ich sehe dich ohne all die Belastungen, mit denen du dich versehen siehst. Du bleibst dabei, dir vorgestellte Distanzen und Unterschiede auszumessen. Ich sehe die Wahrheit, während du die Vermutung siehst. Ich sehe unverzüglich deine Glorie, während deine Finger vergangene Ereignisse nachziehen, so, als wären sie folgenschwer. Ich möchte beipflichten, dass sie für dich folgenschwer sind. Das genau ist der Punkt, den Ich mache. Sie waren für dich folgenschwer, doch sehe Ich sie als ein bloßes Streifen des Handgelenks. Du denkst, diese folgenschweren Ereignisse belaufen sich auf etwas, unterdessen Ich sehe, dass du dich auf etwas beläufst: auf Größe.
Du schnupfst und fragst: „Gott, lasst uns real bleiben. Wie wohl kann ich sagen, ich liefe auf Größe hinaus? Hast du Mich mal kürzlich genauer angeschaut?“
Ja, Mein Kind der Liebe, ganz bestimmt habe Ich dich kürzlich angeschaut. Ich sage dir, was Ich sehe. Ich ermutige dich, so zu sehen wie Ich. Wieso schaust du nicht die liebliche Aussicht an, die Ich nehme? Wieso nicht mit Meinen Augen sehen? Bist du nicht ein wenig deiner Kurzsichtigkeit überdrüssig? Lege deine mikroskopische Sicht ab. Handle sie für die Meine ein. Mit Meiner Sicht wirst du Ganzheit sehen, und, würdest du das nicht gerne? Komme jetzt, möchtest du nicht eigentlich mit Meinen Augen sehen?
Ich habe dir Mein Herz gegeben, und nun biete Ich dir Meine Augen an. Nimm sie. Ich kann mit Meinem Herzen sehr gut sehen. Ich sehe dich. Ich sehe deine Gene. Ich sehe dich wie du bist. Du siehst eine Unklarheit. Solltest du gerne klar sehen wollen, dann sieh mit Meinen Augen. Hier, nimm sie. Ich gebe dir Meine Augen, damit du all das Gold im Universum sehen wirst und dein eigenes nicht verfehlst.
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HEAVEN #2807 – 1.8.2008 – All the Riches of the Kingdom
ALL DIE REICHTÜMER DES KÖNIGREICHS
Wenn Ich sähe, wie ihr seht, hätte Ich schon lange dreingegeben! Habt ihr vielleicht nicht bereits seit langem aufgegeben? Habt ihr nicht immer gesagt: „Zum Teufel mit dem Leben! Ich habe es satt. Ich hatte genug davon. Ich mag die Welt nicht, wie sie ist. Ich habe mein bloßes Überleben satt. Ich möchte mehr als bloß überleben. Ich möchte das Leben genießen.“
Geliebte, Ich genieße. Freude heißt Meine Visitenkarte. Wieso seid ihr von Zweifel und Seelenqual umlagert, während Ich glücklich, so glücklich bin, dass ihr euch nicht einmal Mein großes Glück und Meine Große Sicht ausdenken könnt? Ich weiß nicht, was ihr darüber denkt, was Ich im Himmel und in der Welt tue. Mein Herz ist glücklich. Ich verstehe, dass ihr unglücklich seid, des öfteren wie auch nicht des öfteren. Ich habe großes Mitempfinden für euer Leiden, aber Ich begebe Mich nicht in es hinein. Ich lebe in einer glitzernden Welt, und Ich lade euch dazu ein, euch Mir zuzugesellen. Bloß eine kleine Kehre dort, wo ihr gerade schaut, wird alles herumdrehen.
Wenn du an einem bestimmten Ort stehst, hast du einen gewissen Anblick. Wenn du aus einem anderen Fenster hinausblickst, hast du einen anderen Anblick. Was ist so schwer daran? Das leicht zu bewerkstelligen. Klettere eine Sprosse hoch, und die Welt, die du zuvor sahst, wird eine gänzlich andere. Klettere hoch, und lasse die unzusammenhängende Vergangenheit hinter dir. Die Welt ist nicht im Raum verriegelt, so wie du es bist. Du warst im Raum verriegelt, nicht aber die Welt. Komme von dem Ort weg, an dem du immobilisiert standst. Mobilisiere dich stattdessen.
Lasse Mich dich in eine vorüberziehende Szene einführen. Ich bitte dich, zur selben Zeit zuversichtlich zu sein, während Ich dich bitte, deine Gewissheit hinter dir zu lassen. Warst du dir so sicher, dass du richtig sahst? Hast du dir nicht etwa vor etlicher Zeit einmal eine Meinung gebildet, und sie seitdem immer beibehalten? Eise dich von der Vergangenheit los. Beteilige dich im Universum aus einem anderen Blickwinkel heraus. Ihr habt in der Tat etwas zu lernen, Geliebte. Ihr seid nicht die Alleswisser, wie ihr euch gerne gedacht habt. Ihr müsst denken, ihr solltet etwas aufgeben, wenn ihr eure vergangene Sicht und eure Aufsummierung der Vorkommnisse los lasst. Ihr betont schier eure Unwissenheit. Seid nicht so sicher, dass die Welt sich so dreht, wie ihr dachtet.
Eure Gedanken stoppten mitten im Fluss. Ihr saht den Schwanz des Elefanten und dachtet, das sei der ganze Elefant. Ihr seid so sicher, dass ihr so närrisch nicht seid. Ihr seid sicher, andere könnten das sein, nicht aber ihr. Geliebte, ihr habt in Fehlwahrnehmung brilliert, und ihr gelangtet zu Schlüssen, die ihr nicht loslassen möchtet. Ihr müsst denken, eure irrigen Auffassungen seien von Wert. Doch welchen möglichen Wert kann Unwissenheit haben, ausgenommen das heraufkommende Gewahrsein, dass ihr nicht alles wisst? Habt das Gewahrsein, dass ihr überhaupt nicht alles wisst, und dann werdet ihr weise sein.
Ihr hattet, nein, das hattet ihr nicht, keine vorübergehende Einbildung, ihr hattet eine vorübergehende Qual. Ihr habt an dem festgehalten, was nicht stimmt, und verehrtet eure irrigen Auffassungen. Ihr hieltet sie hoch, als wären sie die Olympische Fackel, und als wärt ihr eine Autorität in Sachen Welt und in Sachen Was sie zum Ticken bringt. Ihr habt gedacht, ihr hieltet die Meisterschaft über die Welt inne, indessen ihr sie in Sklaverei hieltet.
Siehst du, wie du, während du dich von der vergangenen Unwissenheit löst, die Welt von ihren Ketten löst? Möchtest du nicht die Welt lösen? Möchtest du der Welt nicht etwas mehr, als du hast, darbieten? Möchtest du ihr eine saubere Schiefertafel überreichen? Möchtest du sie von einem Ritz her starten lassen, möchtest du ihr eine Chance, möchtest du ihr eine neue Pachtzeit für das Leben geben? Wieso bloß auf Erden möchtest du die Welt und dich in erbärmlicher Bedürftigkeit der Freude halten, unterdessen du all die Reichtümer des Königreichs haben kannst, das in der Tat inwendig in dir liegt?
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HEAVEN #2808 – 2.8.2008 – Can You Imagine a World ….?
KANNST DU DIR EINE WELT VORSTELLEN ….?
Kannst du dir eine Welt ohne Musik vorstellen? Dann sei sicher, dass du Musik genießt.
Kannst du dir eine Welt ohne Farben vorstellen? Dann sei sicher, dass du die Farben genießt.
Eine Welt ohne Lachen? Eine Welt ohne Kinder? Eine Welt ohne Spaß?
Dann erfreue dich an allem.
Kannst du dir eine Welt ohne den Tageshimmel und die Nachtsterne und einen Mond, der dich liebt, vorstellen?
Kannst du dir eine Welt ohne Sträucher und Bäume vorstellen? Eine Welt ohne wohlriechende Blumen?
Wie wäre es mit einer Welt ohne Tiere? Zu entsetzlich, um bloß daran zu denken, nicht wahr?
Wie steht es um den Regen? Wie würdest du dir eine Welt ohne Regen denken? Vielleicht hast du sie dir ohne Regen gewünscht, allerdings, tief innen, wie sehr liebst du den Regen und wie sehr würdest du ihn vermissen, gäbe es ihn nicht. Geliebte, ihr liebt die Nässe. Ihr liebt den Tau auf dem Gras, die Sonne, die auf ihn scheint.
Ihr liebt sogar den Schmutz, ihr liebt den Staub. Ihr mögt die Vorstellung einer Welt ohne Staub gerne haben, doch wo wäre da dann die Freude, den Staub vom Tisch zu wischen und etwas zum Glänzen zu bringen – wo wäre dann diese Freude?
Sogar eine Mücke. Ihr liebt Mücken nicht. Ihr habt es nicht gerne, wie sie euch stechen, und dennoch, wenn es sie nicht gäbe – in dieser Minute könnt ihr spüren, dass die Welt weniger wäre ohne eine einzelne Mücke in ihr.
Lasst uns dem ins Auge sehen, Geliebte. Im Gegensatz zu dem, was ihr womöglich sagt, ihr liebt die Welt. Wie könnt ihr die Welt nicht lieben? Wenn es wirklich darauf ankommt, dann gestehe zu, du bist es, der liebt. Du magst so viel quengeln und nörgeln wie du willst, aber du bist jemand, der liebt. Davon ist nicht loszukommen. Du wirst gar dasjenige lieben, über das du quengelst und nörgelst. Wie wertvoll ist dir dieses Leben, das Ich dir gegeben habe! Wie wertvoll ist gar ein Tropfen Wasser! Wie wertvoll bist du!
Wärest du nicht auf der Erde, so wäre die Welt weniger. So wie es darum steht, die Welt ist gesegnet, dich zu haben. Was Ich segne, hat ein Segen zu sein. Du bist nicht fähig, das zu sehen, das verstehe Ich, dennoch ist es so. Jedes einzelne Wesen auf der Erde, egal, wie deine persönliche Meinung darüber lautet, ist eine Segnung von Mir auf Erden.
Wirst du jetzt anfangen, die Welt als die Segnung zu sehen, die sie ist? Wirst du einräumen, dass die Welt ein wundervoller Ort ist, dass sie, trotz allem, ein Himmel auf Erden ist, und dass du privilegiert bist, hier zu leben? Das hier sind Ferien, Geliebte, und ihr werdet das Leben hier als eine Wohltat und als Ferien erleben, sobald ihr nicht so viel mault und das Leben nicht so ernsthaft nehmt. Genau darin besteht die Sache. Wenn ihr in Ferien seid, nehmt ihr das Leben nicht so ernst. Ihr wisst, dort, wo ihr seid, seid ihr zum Behuf des Genusses. Das ist gutes Gewahrsein, das einzunehmen wäre.
Denke schlicht, wie sähe es aus, wenn du heute zu einem Ferientag machtest. Auch dann, wenn du zur Arbeit gehst, könntest du ein anderes Empfinden darüber einnehmen. Du kannst deine Gehirnwellen neu aufstellen, sodass du, ja, das ist so, bei der Arbeit eine schöne Zeit hast. Das kannst du. Ich weiß, das kannst du.
Auch dann, wenn du zur Schule losgehst, kannst du dir Mut zusprechen, dorthin zu gehen und dir zur selben Zeit einen Tag frei zu nehmen. Eine Note bei einem Test wird für dich nicht Leben oder Tod bedeuten. Du wirst vielleicht achtgeben, aber eine Note wird deinen Tag nicht kaputt machen, denn du bist letztlich auf Ferien. Du bist auf Ferien von der Gewöhnlichkeit.
Ich denke, du hattest genug des Weltlichen, und bist nun bereit für eine andere Art des Tages, eines Tages, an dem du belebt bist, und an dem Meine Wünsche wahr werden.
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HEAVEN #2809 – 3.8.2008 – The Portals of Immortality
DIE PORTALE DER UNSTERBLICHKEIT
Ist dein Fußabdruck im Sand nicht schön? Ist nicht jedes Sandkorn ein Wunder für sich?
Wie steht es um den Handabdruck eines Kindes in der Farbe seiner Malerei?
Ist ein Arm nicht etwas Allerliebstes?
Gibt es in der Welt irgendein Gesicht, das nicht Kostbarkeit innehat? Und wenn du die Seele der Person, deren Gesicht du siehst, liebst, ist dann dieses Gesicht nicht das schönste, das in der Welt existiert?
Es wird eine Zeit kommen, wo du universell liebst. Und das läuft darauf hinaus, dass du, wohin du auch gehst, schier eine Reflexion deiner selbst siehst. Inzwischen wirst du dich selbst lieben, und was wirst du demnach zu sehen vermögen als dich selbst? Inzwischen wird dein beachtenswertes Selbst Ich sein, und inzwischen wirst du Mich mehr und mehr lieben. Du wirst Mich mehr auf diejenige Weise lieben, wie Ich dich liebe. Geliebte, dem nähert ihr euch. Ihr gelangt immerzu näher an die Universalität.
Ihr werdet immer noch ihr sein, das versteht ihr, mit all eurer Individualität und euren Besonderheiten, und dennoch werdet ihr sehen und euch in der Welt frei bewegen, ungebunden an eure Individualität, an eure Besonderheiten und an eure Unerschrockenheit. Sie werden da sein, dennoch werden sie mehr eine Art Fiktion darstellen, was sie eben zufällig so sind.
Ihr werdet nicht an das Haus eures Körpers gehaftet sein, an dem ihr gegenwärtig klebt. Euer Name wird nicht mehr länger eure Identität darstellen. Oh, ja, ihr werdet auf ihn hören, und dennoch werdet ihr wissen, dass euer Name eine Namenskarte ausweist, die an euch angebracht ist, und die nicht ihr ist. Ihr werdet wissen, dass ihr eine höhere Berufung habt.
Oh, ja, immer noch werdet ihr abwaschen und Auto fahren, und ihr werdet jene Aufgaben erfüllen, ob sie nun eure bevorzugten sind oder nicht. Es mag sein, ihr genießt es nicht, sie auszuführen, aber inzwischen liebt ihr schier, freut ihr euch schier. Eure Liebe und Freude werden nicht davon abhängen, was ihr tut. Eure Liebe und Freude wird von nichts Äußerem abhängen.
Also, Wir können soweit gehen zu sagen, dass es außerhalb von euch nichts geben wird. Alles ist innen. Das ist immer so gewesen, obschon das wie ein Durchbruch aussieht, und euch wie neu erscheint.
Während ihr euch entfaltet, wird es nicht Neues für euch geben, denn alles wird euch vertraut sein. Kein einziger wird euch ein Fremder sein. Kein einziger wird vor euch stehen, der nicht euer Selbst ist.
Ihr werdet wie Ich sein und euer Selbst (Gott) in jedermann sehen. Es gibt kein Glück, das dem gegenwärtig gleichkommt. Fühle dich nicht so, dass du etwas hinter dir zu lassen habest, während du dich zu Meinem Sein erhebst. Du wirst wissen, du bist jeder und alles, und nichts wird zurück gelassen werden, ausgenommen die Fehlwahrnehmung. Du wirst allen Sinn für das Zeitweilige hinter dir lassen. Natürlich wirst du das, denn du wirst die Portale der Unsterblichkeit durchschritten haben. Der Ewigkeit entlang wirst du dich in die Gefilde der Unendlichkeit abgesetzt haben. Geliebte, ihr werdet euch all dessen entsinnen, was ihr vergessen habt. Ihr werdet alles Unbedeutende vergessen.
Zum Beispiel werdet ihr nicht mehr länger Weh und Kummer kennen. Sie werden nicht mehr eure Begleiter sein. Nun sind sie zu Fremden geworden.
Euer Mitempfinden wird weit die Grenzen der Vergangenheit übersteigen. Euer Mitempfinden wird von eurer universellen Liebe und Freude abhängen, und wird mit so etwas Kleinem wie Mitleid nichts zu tun haben.
Ihr werdet von einem Berggipfel aus sehen, von dem ihr bislang noch nicht herabgeblickt habt, und, wie klar-sichtig wird eure Sicht sein! Ihr werdet neben Mir stehen, und ihr werdet in unverzüglicher Wiederanerkenntnis damit vertraut, dass Wir Eins sind.
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HEAVEN #2810 – 4.8.08 – The Days of Your Life
DIE TAGE DEINES LEBENS
Gewiss, du spürst, in deinem Leben gibt es Tage, die du gerne ausgelassen sähest. Du würdest gerne den Tag auslassen, als du einen großen Test vermasseltest, als ein geliebter Nahestehender verstarb, als du eine schmerzliche Lüge aussprachst, als du dein Bein brachst, als der Hurrikan hereinbach, und so weiter. Dennoch, Geliebte, auch diese Tage waren euch kostbar. Wenn Ich euch erzähle, Ich wollte aus eurem Leben herzbewegende Tage entfernen, wärt ihr darüber gar nicht so sehr einladend. Ihr würdet nicht mit der Sprache herauswollen.
Selbstverständlich können wir jene Tage nicht zurücknehmen. Wir können den Tag nicht beseitigen, an dem dein Vater starb, etc. Und Ich denke, du gelangst zu der Einsicht, dass jene, deinerseits, traurigen Tage einen Zweck hatten und eine Gesegnetheit darstellten. Euer Gefühl der Gesegnetheit wäre wohl schwer festzunageln, und dennoch ist es nicht derart unbestimmt, dass ihr es nicht erspüren könnt.
Ihr seid euch gewahr, dass, wenn auch nur ein Tag eures Lebens beseitigt würde, sich auch die gesamte Konfiguration des Restes eures Lebens zu ändern hätte, mitsamt den Leben Anderer, in denen ihr einen Part innehattet.
Ihr wisst nicht, welcher Segen es wohl für euren geliebten Angehörigen gewesen war, dann zu sterben, als er es tat, ein Segen für ihn und ein Segen für das gesamte Universum. Das befindet sich jenseits eures Verständnisvermögens. Ich weiß auch, eigentlich wollt ihr den Verlauf des Lebens eines Angehörigen nicht bestimmen. Natürlich würdet ihr gerne euren lieben Angehörigen zurück haben, so wie er war, und doch würdet ihr den Preis dafür nicht bezahlen. Ihr würdet die Gelegenheit nicht ergreifen, um den Ausgang zu ändern. Ihr könnt schlicht nicht viel genug wissen, um für Andere Entscheidungen zu treffen und für derartige Entscheidungen, die ihr nur im Dunkeln treffen könntet, Verantwortung zu übernehmen.
Was ihr ändern könnt, das ist eure Beraubtheit. Ändert eure Sorgen, Geliebte. Lasst sie los. Sitzt nicht in Sorgen da.
Segnet eure Geliebten, die sich voranbewegten, unentwegt. Es war unumgehbar.
Segnet jene, die ihr verletztet, und segnet auch den Tag, an dem ihr das ausführtet, und segnet euch für das, was ihr gelernt habt und was ihr nicht noch einmal tun werdet. Ihr habt jetzt einen stärkeren Charakter. Ist das keine Wohltat? Wer würdest du heute sein, hättest du diese Lektion nicht gelernt?
Verbringe bitte heute keine Minute damit, etwas aus der Vergangenheit zu bedauern. Das ist ein Sichgehenlassen, das du dir nicht leisten kannst. Du bist nicht im Leben, um dich auf nachgiebige Schwäche einzulassen und dir über die Vergangenheit Sorgen zu machen. Die Vergangenheit ist keine Rechenlektion. Das Reizende und Unreizende verabschiedeten sich in der Minute, in der sie es taten, und dementsprechend solltet ihr euch von dem verabschieden, was sich bereits von euch verabschiedet hat.
Die Vergangenheit ist eine Lektion im Loslassen. Sie ist das immer.
Die Süße, die du zu einer gewissen Zeit des Lebens spürtest, ist deine Süße. Das Bedauern und vielleicht die Bitternis, die du zu gewissen Vorkommnissen spürtest – jene sind gleichfalls die deinen. Sie sind ein Teil von dir, die du jetzt hinter dir lassen kannst. Sie dienen dir oder sonst jemand nicht.
Du kannst sogar deine Fragen bezüglich des warum und wie und was du sonst hättest getan haben können zurück lassen.
Was könnt ihr, Geliebte, jetzt anderes tun, als die Vergangenheit zu Bett zu bringen? Gebt ihr einen Gutenachtkuss und wünscht ihr einen guten Schlaf.
Entlasst euch selbst aus der Vergangenheit. Sie war ein vorüberziehender Augenblick, und nun ist sie vorübergegangen. Ihr seid kein Tierpräparator der Vergangenheit.
Die Vergangenheit war eine Skizze, die ihr auf einem Papier niederbrachtet. Ihr könnt nicht alle Papiere von früher aufbewahren. Davon gibt es zu viele. Ihr könnt nichts aufbewahren. Für euch gibt es nichts zum Aufbewahren. Für euch gibt es alles zum Loslassen. Ihr seid hier in dieser Lebenszeit nicht da, um anzuhäufen. Ihr seid hier nicht einmal, um auszusortieren. Ihr seid hier, um euch voranzubewegen. Nun startet ihr aufs Neue und ganz frisch. Startet heute ein neues Leben. Kommt mit ihm voran.
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HEAVEN #2811 – 5.8.2008 – Fresh off the Vine
FRISCH VOM REBSTOCK
Probleme der Vergangenheit sind nichts mehr als Gedanken der Vergangenheit, mit denen man sich abgemüht hat. Die Vergangenheit ist Schlecht-Konzipiertes. Und sie ist illusorisch. Sieh davon ab, die Vergangenheit in die Gegenwart einzubringen. Das ist vergebliche Liebesmüh. Dieses Spiel könnt ihr nie gewinnen. Geht der Vergangenheit verlustig, und haltet das Heute brauchbar und pulsierend. Lutscht die Süßigkeit, die euch das Leben heute bietet. Läuft euch ein altes Bonbon über den Weg, dann werft es weg. Es hatte seine Zeit, jetzt aber ist diese Zeit um. Holt euch heute frische Süßigkeiten.
Schaut ihr euch im Kino oder im Fernsehen einen Film an, so bittet ihr den Filmvorführer nicht, einen alten Film abzuspulen. Ihr wollt den Film anschauen, der gerade läuft. Es mag sein, der alte Film war wunderbar, oder er hat ein wenig Angst gemacht. Auf jeden Fall ist er nicht der, der gerade läuft. Ihr möchtet in mehr leben als in eurem Gedächtnis. Gedächtnis ist nur ein Gedanke. Es ist eine Reflexion. Ihr könnt jetzt das Reale haben.
Wieso solltet ihr etwas anderes wählen als die Mahlzeit von heute, die frisch für euch zubereitet ist? Möchtet ihr wirklich den Eintopf von der letzten Woche oder ein Essen von vor zehn Jahren?
Heute ist das, was dir geboten wird. Besser du nimmst dies. Strecke deine Hand aus und bejahe das Heute als das Geschenk, das es ist. Es ist wie sonst kein Geschenk. Auch dann, wenn du vielleicht denkst, alle Tage seien gleich, du irrst dich. Eigentlich weißt du es besser. Das Heute hält dir vor. Es ist deine Provision. Sogar das Gestern ist Vergangenheit. Du kannst einen Zug nicht noch erreichen, der schon abgefahren ist. Du kannst nur den erreichen, der jetzt kommt. Besteige den realen Zug, der dir heute zugänglich ist.
Vielleicht hattest du in der Vergangenheit eine schöne Zugfahrt, was Gutes allerdings hat sie heute für dich? Sie hat dich vor langem abgehängt. Wieso möchtest du dich an das hängen, was dich hat gehen lassen? Erinnerungen können entzückend sein, das allerdings kann auch das Heute sein. Womöglich möchtest du das Heute an dir vorbei gehen lassen, nur um es dann später in den Träumereien aufzulesen. Hole es dir jetzt, während es heiß ist.
Ab und an scheint dir die Vergangenheit realer als die Minute soeben. Das kann nur so sein, weil du der Vergangenheit mehr Beachtung zollst. Was immer du der Vergangenheit an Aufmerksamkeit schenkst, sie ist fehlplatziert. Wieso dich in einem Spiegel der Vergangenheit sehen, unterdessen jetzt direkt vor dir ein Spiegel steht?
Was macht die Vergangenheit für dich derart kostbar? Bald genug wird das Heute Vergangenes sein. Mache es kostbar, während es jetzt vor dir schmiedbar ist.
Ist eine verwelkte Blume kostbarer als diejenige, die du jetzt pflücken kannst? Wer sagt so etwas? Du musst das sagen. Die Erinnerung von morgen kann die Freude des Heute sein.
Gleich, wie wohl-bewahrt die Vergangenheit ist, sie wurde verwahrt. Frische Früchte sind saftig. Empfindest du es wirklich so, dass trockene Früchte mehr wert seien als frische? Trinke den frischen Saft, den das Heute bietet. Heute ist im Überfluss. Die Vergangenheit ist spärlich. Ein Apfelbaum von früher übergibt dir heute keine Äpfel zum Pflücken.
Was, Geliebte, ist es, das euch geneigt macht, die Vergangenheit für euch kostbarer zu machen als diese Minute soeben? Kann nicht genau eben dieser Moment kostbar sein, so wie ihr ihn lebt?
Was ist es, was die Vergangenheit euch bietet, das die Gegenwart, wie ihr befürchtet, nicht bietet? Wiegt ein zuhandener Vogel nicht zwei in der Vergangenheit auf? Ganz bestimmt erachtet ihr Mich nicht von der Gegenwart abwesend? Denkt ihr, das Leben reift mehr mit dem Alter? Oder denkt ihr, dass Ich das tue?
Geliebte, Ich bin alterslos. Das Leben ist weder ein Käse, der mit dem Alter besser wird, noch ein Wein, der mit dem Alter reift. Das Leben ist besser frisch vom Rebstock.
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HEAVEN #2812 – 6.8.2008 – The Cry of the Meadowlark or Nightingale
DER RUF DER WIESENLERCHE ODER DER NACHTIGALL
Was immer jemand tut, egal, wie es womöglich auf dich einwirkt, es ist dessen Privileg, das zu tun, so wie er es sieht. Es mag sein, du fühlst dich so, als hätte dich jemand im Stich gelassen. Geliebte, wenn ihr euch derart fühlt, habt ihr euch selbst im Stich gelassen. Hast du dir etwas, was ein Anderer als Wahl traf, zueigen gemacht, so, als wäre es deine eigene Verantwortung? Machtest du einen Teil deines Lebens davon abhängig, was ein Anderer als Wahl traf, indessen dein gesamtes Leben von eben dir abhängt? Besser, man macht nicht einen Anderen zu dem, oder gibt ihm nicht statt, derjenige zu sein, der das Sagen darüber hat, wie in deinem Leben oder bei einem Teil von ihm zu reagieren sei.
Die Leute lieben es, dir gefällig zu sein, dennoch werden sie ihre Wahlen nicht davon abhängig machen, was du willst oder als richtig erspürst, auch dann, wenn sie gesagt haben, sie würden das tun. Bräute und Bräutigame sind vor dem Altar wieder abgebogen. Du bist an der Straßenecke von jemand sitzen gelassen worden, der nicht aufkreuzte, auch dann, als du derjenige warst, der dazu bereit war, mit einem Gefallen aufzuwarten. Die Menschen folgen ihren eigenen Sternen und haben auch ihre eigenen Launen.
Hier besteht eine Gelegenheit für euch, diesen berühmten Gleichmut zu erlangen, den ihr euch so sehr herbei wünschtet, Geliebte – an dem Ort sein, wo ihr nicht so durch das aufgepolstert oder verzweifelt seid, was Andere zu jedem beliebigen gegebenen Augenblick zu tun wählen oder nicht zu tun wählen. Bejaht mit vollem Herzen die Erhebung, die euch Andere vielleicht geben, seid aber nie durch das entmutigt, was sie nicht geben oder worin sie ihren Sinn ändern. Sonst seid ihr ein prellender Ball in der Hand eines Anderen. Geliebte, es ist an euch, in der Welt euren eigenen Weg zu machen, unabhängig davon, was Andere zu tun wählen. Das ist ihr Recht. Sei dein eigener Stern, der scheint und dich zu deinem Bestimmungsort leitet.
Wenn du mit einem Zug fährst, und der Zug sollte kaputt gehen, ist das nicht das Ende eures Reisens. Das ist keine Tragödie. Wenn also ein Freund zur abgemachten Zeit nicht erscheint, mag das etwas Unangenehmes sein, aber es ist keine Tragödie. In Wirklichkeit ist das nicht einmal ein Vergehen, auch dann nicht, wenn du sicher bist, das sei der Fall.
Sei froh, mit jemandem zusammen zu sein, und mache dir nichts draus, wenn derjenige nicht mehr länger da ist. Er hörte seinen eigenen, weiter entfernten Ruf der Wiesenlerche oder der Nachtigall, und er ging, unbeschadet deiner, seinen eigenen Weg. Er mag dich vielleicht sehr respektieren, und sich dennoch dir oder dem, was er früher gesagt oder versprochen haben mag, nicht verpflichtet fühlen. Er mag es so gemeint haben. Es war einmal für ihn wahr, doch jetzt nicht mehr. Er kann weder zur Vergangenheit zurückgehen, noch solltest du ihn dazu bewegen mögen. Alle Verträge werden aufgelöst. Es gibt da Jene, die vielleicht frühere Verträge mit dem, was du Ehre nennst, auflösen, und Etliche, die sie ohne Derartiges auflösen. Einige entsinnen sich nicht einmal, worin das Einvernehmen bestand. In jedem Fall, die einzige Übereinkunft, die zählt, ist diejenige, die sich eben jetzt auf deinem Tablett befindet.
Siehst du, worum Ich euch bitte? Ich bitte euch, nicht durch die Wahlen Anderer erschüttert zu werden. Richtig oder falsch, sie haben recht, ihre eigene Wahl zu treffen, wie immer du dich darüber fühlst. Du solltest dein Leben weder gemäß deren Ansichten und Bestreben führen, noch auch sollen sie das ihre gemäß deinen Ansichten und Bestreben führen. Auch dann, wenn du durch alles recht hast, was du erkennst, ist es immer noch deren Recht, zu wählen. Siehst du jetzt – – sofern du Andere von den Schranken befreist, befreist du dich selbst? Geliebte, – gleich, wie allem Anschein nach unschuldig -, Schranken sind eine Form der Tyrannei. Ihr seid nicht dafür bestimmt, ein Tyrann zu sein. Ihr seid dafür bestimmt, ein Pharao zu sein, der seine Leute gehen lässt.
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HEAVEN 2813 – 7.8.2008 – You Will Become Graceful
IHR WERDET VOLLER ANMUT WERDEN
Macht den Anfang und haltet euch von der Auffassung fern, etwas sei falsch. Auch dann, wenn euer Computer kaputt geht, haltet die Auffassung aufrecht, dass das recht ist. Zum mindesten bekommt ihr eine Pause von eurem Computer. Vielleicht brauchen ihr und euer Computer eine Auszeit. Ist das wirklich so schlecht?
Wenn bei eurem Auto etwas schief läuft, geht, anstatt zu denken „Was läuft da falsch?“, mit der Auffassung einher, dass es etwas Gutes ist, dass der Wagen liegenblieb. Die Chancen stehen recht gut, dass es etwas Gutes ist. Was hat euer Auto getan? Es hat euch mitgeteilt, dass es etwas Beachtung braucht, und nun gebt ihr ihm die Aufmerksamkeit, um die es bittet. Wie anders denn kann ein Auto mit euch verkehren? Möchtet ihr ihm Vorwürfe machen dafür, dass es mit euch in der einzigen Weise spricht, die ihm zuhanden ist?
Auch dann, wenn du das hast, was man einen entsetzlichen Unfall nennt, so sieh, so gut du kannst, worin der Schatz liegt. Du kannst nicht wissen, was dir womöglich gar dieser Unfall erspart hat.
Dies ist Mein Vorstoß, dir dabei zu helfen, dein Denken zu ändern, oder dich wenigstens für die Möglichkeit des Denkens zu öffnen, ein wenig das Sagen über dasjenige zu bekommen, was du denkst.
Bislang hast du automatische Erwiderungen auf kaputtgehende Betriebsmittel und auf diverse Rückmeldungen vonseiten deines Körpers. Auch dein Körper ist ein Betriebsmittel. Betriebsmittel können nur in der Sprache reden, mit der sie betrieben sind. Dein Körper hat lange Zeit darauf gewartet, dass du ihm zuhörst. Vielleicht haben dich beide, dein Auto und dein Körper, ersucht, es langsamer angehen zu lassen, oder vielleicht geht es um das Gegenteil, und sie muten dir an, einen Zahn zuzulegen.
Auf jeden Fall, was immer zusammenbricht, ihr müsst nicht denken, das sei tragisch.
In allen Fällen schlüpfen Begrenzungen beiseite. Anhaftungen gleiten ab. Ist das nichts Gutes? Ihr wollt nicht, dass Anhaftungen ihre Krallen in euch stecken.
Schaut, ob ihr euch als erstes vom Anhaften befreien könnt. Wenn ihr nicht mit Anhaftung bekannt wärt, wenn ihr sie nicht annähmt und sie nicht in euer Leben einbrächtet, hättet ihr sie nicht gehen zu lassen. Vielleicht könnt ihr euch von jetzt ab als erstes von der Anhaftung befreien.
Etwas Wundersames trägt sich zu, wenn ihr von Anhaftung frei seid. Wenn ihr frei seid, hat nichts so zu sein, wie es eures Erachtens zu sein hatte, und hiermit bringt ihr große Freiheit in die Welt. Es kann im Sommer schneien, und ihr seid darüber nicht besorgt. Ihr könnt beides zur selben Zeit – ohne Elektrizität sein und ohne Angst sein. Ihr könnt einfach eine Kerze anzünden, so, als wäre ein Dasein ohne Elektrizität etwas Schönes. Anstatt eure Macht an nützliche Einrichtungen abzugeben, zündet eine Kerze an und erfreut euch an ihrem flackernden Licht. Mit oder ohne das könnt ihr euch des Lebens erfreuen, euch erfreuen, so wie es für euch vorgesehen ist.
Wenn ihr eine Anhaftung habt, seid ihr dickköpfig und versperrt euch gegen das Unerwartete, was ihr nicht hinzugeladen habt. Ihr stampft sozusagen mit eurem Fuß auf, und sagt, das Leben sei verkehrt. Ihr widersetzt euch den unerwarteten Wandlungen. Ihr stemmt euch gegen sie. Ihr benutzt eure Gott-gegebene Energie, um euch in Opposition zu versteifen. Besser umarmen, Geliebte, meint ihr nicht auch?
Haltet an der Denkschule fest, die besagt, dass alles so sein kann, wie es will. Die Sonne kann scheinen, oder es kann regnen, und bei alledem seid ihr gut dran. Wie schön wird es sein, wenn du keine Einwände hast, wenn du dich nicht beklagst, dich gar nicht grämst oder wenn du nichts dagegen hast. Du wirst ebenso flexibel sein wie das Leben. Du wirst dem Leben voll und ganz nachkommen, nicht jedoch in einem Voraus. Du wirst das Leben wie einen Freund begrüßen, gleich, in welcher Verkleidung es in Erscheinung tritt, und auf diese Weise wirst du diesem guten Freund von dir einen Gefallen erweisen. Du wirst erkennen, dass nicht das Leben dir einen Gefallen zu erweisen hat. Du wirst das Leben in all seinem Aufgebot lieben. Du wirst ihm nicht sagen, wie es sich anzuziehen hat. Du wirst es nicht herumbefehlen. Du wirst voller Anmut werden. Du wirst nicht mehr länger das Unbestreitbare bestreiten. Du wirst leichtlebig. Du wirst zu Friede werden, zu Friede, der sich inkarnierte.
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HEAVEN #2814 – 8.8.2008 – The True Story of Cinderella
DIE WAHRE GESCHICHTE DER CINDERELLA
Ich bin ein wundervoller Gott der Liebe, trotzdem verdiene Ich kein verdienstvolles Ansehen. Ich tue, was Ich will. Was an Verdienst gebührt Mir, während Ich schlicht Meinem Herzen folge? Ich diene Meinem Herzen der Liebe. Ich gebe Mir Selbst. Ich bin der Gewinner. All die Freude, die Ich gebe, gebe Ich Mir Selbst. Wenn du eine Mutter oder ein Vater bist, so kennst du die Freude, für eure Kinder zur Verfügung zu stehen. Im Geben an eure Kinder gebt ihr euch selbst. Als Eltern steht ihr an zu erkennen, was es bedeutet, einander als die Frucht eures Rebstocks zu sehen.
Was anderes könnte Ich denn überhaupt tun, als euch zu lieben und als euch mit all Meinem Herzen zu lieben? Für mich ist das leicht und natürlich. Alles, was weniger ist, wäre schwer für Mich. Ich danke Mir Selbst, dass Ich ein Gott der Liebe und nicht der Verurteilung bin. Könnt ihr euch das vorstellen? Oh, wie würde Ich daran leiden, etwas anderes als Liebe, die Ich bin, zu sein! Und ihr seid die Liebe Meines Lebens. Ihr seid Mein Augapfel.
Ich spreche euch für euer Sein Meinen Dank aus. Ich bin dankbar, dass Ich Kinder habe, und dass du Mein Kind bist, das Ich mit Meinem ganzen Herzen liebe. Ihr seid Mein Traum, der vor Mir herumwirbelt. Wie sanft ist Meine Liebe, und wie schön und geliebt seid ihr!
Ihr, Geliebte, seid im Himmel gestaltet. Möchtet ihr euch dessen entsinnen? Wo, dachtet ihr, seid ihr gemacht worden? Es kann nur der Himmel sein, denn – in dem Sinne, aus dem Ich spreche – es gibt keinen anderen Ort, und, gäbe es doch einen, wieso sollte Ich euch irgendwosonst erschaffen, derweilen Ich im Himmel und kompetent bin, um euch dort zu erschaffen?
Unterdessen ihr Mein Kind seid, was anderes als göttlich könnt ihr sein? Es ist unmöglich, dass Ich euch aus dem Garten Eden vertreiben wollte. Es ist unmöglich, dass Ich überhaupt ins Auge fasste, euch ziehen zu lassen. Ich ließ euch nie los. Ich bewahrte euch immerzu tief in Meinem Herzen. Eure Gedanken mögen herumschweifen, doch nicht die Meinen. Ich umschließe euch eng an Mir, und so sind Wir Eins, so sind Wir Ein Ungeteiltes Unteilbares Seinswesen der Liebe.
Heute bitte Ich euch, euch des Landes zu besinnen, aus dem ihr kamt, und Von Wem her ihr kamt. Möchtet ihr euch daran erinnern, dass Ich euch erschuf, und dass Ich euch in Meinem Bilde erschuf? Mein Bild ist nicht das, wie ihr ausseht. Ich erschuf euch in der Gleichheit Meiner, in Bezug auf Meine Sicht und mein Herz. Euer Herz ist das Meine, und ihr seid Mein, und deswegen bitte Ich euch, Mich in all Meiner Glorie und in all der euren zu reflektieren.
Selbstverständlich entgeht es Mir nicht, dass ihr nicht damit anfangt, euren Wert zu erkennen. Ich weiß, ihr tut das nicht, denn Ich sehe, wie ihr mit euch selbst und gelegentlich mit Anderen umgeht. Auch dann, ihr wachst zu dem Bild heran, das Ich von euch habe, und aus dem heraus Ich euch machte. Da ist eine Fußspur, die Ich für euch hinterlassen habe, und jetzt passt ihr in sie hinein. Ihr werdet sehen, der Schuh passt da genau hinein.
Auf diese Weise seid ihr gegenwärtig Cinderella. Bald genug werdet ihr draufkommen, dass ihr euer eigener Prinz seid, der kommt, um euch von der Knechtschaft zu erretten. Ihr seid auch eure eigene Märchen-Gottesmutter, und die Kutsche ist eigentlich kein Kürbis. Sie ist eine Vieles duldende Kutsche der Liebe, die euch auf allen Wegen zu Mir trägt. [Es wird hier auf eine engl./amerik. Variante des Aschenputtel-Märchens Bezug genommen – Anm.d.Übers.] Und ihr seid mehr als Cinderella, die durch den liebenden Prinzen zum Liebling wurde. Ihr seid die Liebe selbst. Ihr seid Meine Liebe auf Erden, damit sie alle Welt sehen kann. Geliebte, ihr werdet gar die bösen Stiefschwestern und die böse Stiefmutter lieben, die nicht den leisesten Hinweis haben, Wer sie sind, und was sie in Wirklichkeit wert sind, und die das auch nicht haben können, bis sie sich herablassen, ihre Verkleidungen abzulegen. Die bösen Stiefgeschwister und die böse Stiefmutter seid ihr ebenfalls, denn es seid ihr, die ihr euch selbst in der Asche haltet. Ihr könnt zu jeder Zeit, wo ihr den Bescheid erteilt, mehr zu verdienen, aus ihr heraustreten. Ich bin hier, um euch zu sagen, dass ihr mehr verdient. Eben in diesem Moment verdient ihr mehr.
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HEAVEN #2815 – 9.8.2008 – Who but God?
WER AUSSER GOTT?
Wie prächtig ist die Welt, die Ich gemacht habe, und wie prächtig seid ihr! Ich möchte nicht den Mund zu voll nehmen oder sonstwas, doch kann Ich Mir nicht anders helfen, als die Loblieder Meiner Schöpfung zu singen. Erfasst ihr, was Ich geschaffen habe?
Denkt an ein Lächeln. Also, das frage Ich euch nun, wer außer Mir könnte an ein Lächeln gedacht haben? Bemerkt ihr all die verästelten Auswirkungen? Wie kann die Wertschätzung der Freude und des Menschseins an den Muskeln rund um das Gesicht festgemacht sein, und dennoch sind sie das, und dennoch ist es so.
Wer könnte an Lippen, an eine Zunge, an Zähne, Rachen und Nasenhöhlen und Lungen gedacht haben, aus denen das Reden entkommt? Wer könnte an das Sprechen gedacht haben, und doch tat Ich das.
Wer könnte an Finger und an den Daumen und an all die Herrlichkeit gedacht haben, die sie zusammen verrichten können? Wer könnte an die Anmut eines einzelnen kleinen Fingers gedacht haben? Wenig wusste Ich davon, dass Finger auch ein Ort sein könnten, an dem Liebesringe angebracht werden können.
Wer könnte an die Knochen in deinem Fuß gedacht haben, und an alldas, was sie über so viele Jahre so gut tragen konnten? Gehören deine Füße nicht bewundert?
Wer könnte an eine Nase gedacht haben, und an all die Atemzüge, die sie ein- und ausatmen würde? Wer hätte eine Nase derart perfekt zur Ausführung bringen können?
Genaugenommen brachte Ich das indes nicht zur Ausführung, Geliebte. Ich rief ins Sein. Ich erschuf auf die gleiche Weise, wie ihr das tut. Ich erstrebe, und dann tritt die Erfüllung Meiner Bestreben in Erscheinung und präsentiert sich. Schöpfung ist nicht Denken und nicht Planen, Geliebte. Schöpfung ist ein Verlangen, das herannaht, um vorüberzuziehen. Sie wird nicht Schritt für Schritt ausgeführt. Ihr wisst, wie der schöpferische Prozess aussieht. Er ist inspiriert! Etwas löst ihn aus. Verlangen und Imagination lösen ihn aus. Auch dann, wenn ihr dabei hart arbeitet, zunächst war es eine Saat einer Idee.
Bevor er malt, weiß ein originärer Künstler nicht genau, wie sein erschaffenes Gemälde aussehen wird. Er hat in seinem Herzen ein Sehnen. Er mag wissen, er wird einen Sonnenuntergang oder -aufgang malen, und gleichwohl erscheint das Gemälde vor ihm genauso, wie eine Rose aufblüht. Der Künstler hat Leidenschaft, er hat einen Brennpunkt, und er oder sie wendet sich auf sich selbst an, und dennoch erschafft sich das Kunstwerk selbst. Die Schöpfung des Künstlers erschafft sich selbst.
Eine Saat wird ausgebracht, und daraus erwächst ein Baby. Ihr malt euch nicht jedes Glied und jedes Gesichtsmerkmal aus. Die Natur wächst das Baby in all seiner Vollkommenheit aus. Im eigentlichen habt ihr das Baby nicht erschaffen. Ihr wart Anschauende der Schöpfung. Räumt all Meiner Schöpfung den Ehrenplatz ein, wie ihr das bei der Geburt eines Kindes tut. Wisst, wie Ich erschaffe. Ich pflanze eine Saat an Gedanken, und aus diesem bescheidenen Bestreben erwächst ein Universum nach Meinem Gefallen.
Geliebte, zuguterletzt seid ihr Zuschauende bei der Schöpfung. Wenn ihr euch das vom Künstler geschaffene Kunstwerk betrachtet, wird dessen Erschaffung in eurem Herzen erneuert. Ihr vergegenwärtigt euch das Kunstwerk in vieler Hinsicht genauso, wie es der Künstler oder die Künstlerin tat. Ihr seht das beendete Erzeugnis, und dennoch seht ihr vielleicht über es hinaus direkt in die Seele des Künstlers.
Wenn ihr euch die Schöpfung anschaut, die Ich für euch machte und aus der Ich euch machte, werdet ihr dann Mich sehen?
Werdet ihr Mich in jedem Ausdruck von ihr sehen, in jeder Farbe, in jeder Tönung, in jeder Note, in jeder möglichen Kombination? Werdet ihr sogar auf dem Pflaster, auf dem eure Füße gehen, einen Blick von Mir erheischen? Auch im Klang einer Hupe? Mit Sicherheit werdet ihr einen Blick von Mir in dem Tag- und Nachthimmel erheischen, in der Sonne und dem Mond, und in dem leichten Wind, der bläst. Über jedes Medium wispere Ich euch zu. Sagt Mir, was Ich euch im hellen Licht und in der Düsternis zuwispere. Erzählt Mir, was Mein Herz euch durch jeden Zentimeter dieser schönen Schöpfung sagt, die Ich für euch ausgegossen habe. Erzählt Mir, wie ihr Mich und Meine Schöpfung liebt.
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HEAVEN #2816 – 10.8.2008 – Lift Up Your Eyes
HEBE DEINE AUGEN HOCH
Lass Mich in deine Augen sehen, eben jetzt in dieser Minute der Erdenzeit. Hebe deine Augen zu den Meinen hoch, und du wirst das Licht Meiner Augen fühlen, wie es die deinen betritt. Das Licht Meiner Augen wird in die deinen flammen, und du wirst nie wieder der gleiche sein. Deine Augen werden lichter.
Du verstehst selbstverständlich – um Mir einen guten Blick in deine Augen zu gewähren, müssen deine Augen den Meinen begegnen. Du wirst diese Erfahrung aufs Liebste erleben. Du wirst nicht bloß spüren, wie Mein Blick deine Augen betritt, sondern auch, wie Meine Augen zu den deinen werden, und nun wirst du sehen, als würdest du aus Meinen Augen sehen. Du wirst die Weite sehen, die Ich sehe. Du wirst sehen, wohin immer Ich sehe, und du wirst das, was du siehst, mögen. Möchtest du nicht gerne sehen, wie Ich es tue? Möchtest du nicht gerne Meine Sicht haben? Hier, Ich biete sie dir an.
Und alles, was es dir zu tun gilt, ist, hoch zu schauen, sodass Ich direkt in deine Augen sehen kann. Von diesem Augenblick an werden Meine Augen nie mehr deinen Blick verlassen. Du wirst eine neue Sicht haben. Du wirst anfangen zu sehen. Die physische Sicht war für dich nicht genug. Von jetzt an wird deine Sicht göttlich sein. Im Schlaf wie auch im Wachen wirst du weiter sehen, als du einen Stein werfen kannst. Du wirst beginnen, das Universum in all seiner Pracht zu sehen. Du wirst über das Universum hinaus sehen, hinter die Galaxien, hinter all die bekannten Sterne, hinter all die bekannten Planeten, hinter all das gemutmaßte Gewusste hinein in das Reale Gewusste, in all das, was du gegenwärtig als das Unbekannte bezeichnest.
Nichts wird dir unvertraut sein. Alles wird dir geläufig sein, so wie dir eine Münze aus einem anderen Land, das du einmal bereist hast, geläufig ist. Du hattest das Ganze wohl vergessen, und dennoch erkennst du die Münze, sobald du sie siehst. Du wirst, in Licht und Freude, in die Flammen an Energie und Entzücken hinein bersten, derweilen du dich entsinnst, was zuvor deiner Sicht entfallen war.
Es gibt nichts, dessen du nicht fähig bist. Wenn Ich sage nichts, dann meine Ich nichts. Wenn Ich sage, du bist zu allem fähig, dann meine Ich alles. Und gleichwohl, Geliebte, Ich bin für euch das Leichteste unter allem, zu dem ihr fähig seid. In Wirklichkeit bin Ich im unmittelbaren Sichtfeld, wo immer ihr hinschaut. Ich habe lange Zeit in eure Augen geschaut. Nun mute Ich euch an, dass ihr bewusst erkennt, in Wessen Augen ihr blickt. Ihr blickt in die Meinen. Durch eure Augen schaut ihr in die Meinen, und Ich schaue durch Meine Augen in die euren, und ihr habt keine andere Wahl, als fortan durch Meine Augen zu schauen.
Mein Blick war bereits inwendig in euch, aber ihr zogt es vor, eure Augen zusammenzudrücken und wenig zu sehen. Ihr wart widerstrebend, wenn nicht gar geängstigt, schließlich zu sehen. Wovor, Geliebte, habt ihr Angst? Vor der Liebe? Vor der Weite eures Herzens? Vor eurer Sicht, die sich ändert? Weil ihr einmal klein gesehen habt und daran gewöhnt wart – das bedeutet nicht, dass klein besser ist. In diesem Falle, in diesem Falle der Sicht, ist größer besser. Größer ist wesentlich. Eine kleine Wendung der Linsen bewirkt, weiter zu sehen. Es geht ganz und gar nicht um einen Riesensprung. Es ist ein kleiner Satz. Ein kleines Nachvorne-Lehnen, hin zum Loslassen des vergangenen Denkens.
Es ist euer altes Denken, das ihr umlenken müsst. Ihr habt die Vorstellung, dass ihr zu eurer alten Sicht gezwungen seid. Ganz und gar nicht. Eine Vortäuschung von euch hat eure Sicht beschränkt. Jetzt werden Wir, du und Ich, deine Linsen weiter öffnen, und ihr werdet nicht mit begrenzter Sicht, sondern mit Meiner Sicht sehen. Ihr seid scheu, euren Fuß von dem wegzunehmen, was ihr als sicheren Boden erachtetet. Das ist überhaupt kein sicherer Grund. Es ist um Vieles sicherer, zu sehen, was vor sich geht, und wohin du gehst. Kommt, seid bei Mir sicher.
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HEAVEN #2817 – 11.8.2008 – What Miracles Would You Like?
WELCHE WUNDER MÖCHTEST DU GERNE?
Ich habe eine Reihe von glücklichen Vorkommnissen für dich vorbereitet, um sie dir auszuhändigen. Das, was Ich Vorkommnisse nenne, ist am Übersprudeln und wird euch in Kürze zufallen. Es gibt nichts, was es für euch zu tun gilt, um euch dafür vorzubereiten, außer, eure Herzen und Augen offen zu machen. Ich spreche zu jedem, wenn Ich das sage. Ich staple nicht all die Schätze auf, die euch zustoßen werden. Sie sind schlicht vollendet und fertig, um vom Fertigungsband genommen zu werden. Breitet eure Schürzen weit aus, damit ihr diese entzückenden Gaben vom Himmel auffangt, derweil sie über euch herunter gegossen werden.
Ihr werdet Wunder unterschiedlicher Art und Größe sehen. Diese Wunder werden alle Grenzen durchbrechen, an denen ihr festgehalten habt. Diese Wunder werden herausbersten, und euer Herz wird weit offen hinausplatzen. Ihr werdet anfangen, tatsächlich zu erkennen, was für eine edelmütige Liebe in eurem Herzen weilt, und ihr werdet tatsächlich anfangen zu erkennen, was damit zu tun ist.
Für euch ist das ein großer Schritt, denn ihr steht am Rande zur Größe. Darauf haben Wir gewartet. Eure Herzen sind jetzt offen genug, sodass diese Segnungen in eure Schürzen und Herzen fallen können.
Es gibt nicht eine einzige Sache auf der Erde, die kein Wunder ist. Vielleicht habt ihr das bis jetzt vermutet. Die Wunder, die sich rasch auf ihrem Weg zu euch befinden, haben das Glitzern, das ihr so sehr zu sehen trachtetet. Das sind funkelnde Wunder. Das sind Wunder, die euch zum Lachen und Lächeln bringen werden und alles andere vergessen machen, ausgenommen die Wunderhaftigkeit des Lebens, und ihr werdet euch freuen. Ihr werdet euch so sehr freuen, dass Ich es kaum abwarten kann.
Es mag sein, ihr wart vom Kurs abgedriftet, oder, ihr findet, ihr wart die ganze Zeit auf dem rechten Kurs. Unbesehen dessen, große Möglichkeiten werden vor euch in Erscheinung treten. Ihr werdet etliche Wahlen zu treffen haben, aber ihr werdet diese Wahlmöglichkeiten voll und ganz mögen. Es wird so sein, wie ihr zwischen Schokoladetrüffeln und mit Schokolade überzogenen Kirschen wählt. Was Ich hier sagen möchte – es wird für euch so sein wie eine Wahl zwischen zwei Favoriten. Es wird so sein, als hättet ihr zwischen zwei Paaren neuer Schuhe zu wählen – welches exquisite Paar werdet ihr tragen?
Es wird wie eine Wahl zwischen zwei Ferienorten sein, für die ihr beide schwärmt.
Oder es kann eine Wahl sein, wo zwischen zwei Bestimmungsorten auszusuchen ist, die ihr beide bisher nicht besucht habt. Was kümmert ihr euch überhaupt? Ihr werdet schier erfreuliche Wahlen zu treffen haben, und ihr könnt nichts falsch machen.
Welche Wunder möchtet ihr? Was ist so köstlich und fabelhaft, dass ihr es mächtig begehrt? Was würde euch sehr, sehr glücklich machen? Spüre diese großen Freuden zu dir hineilen. Es wird noch mehr geben. Nichtsdestotrotz, denke an diejenigen, an die jetzt deine begrenzte Vorstellungskraft denken kann. Das wird einen guten Gebrauch deiner Zeit darstellen.
O Geliebte, bekommt eure Herzen dazu, von der Freude gerührt zu werden, die über euch kommen wird!
Haltet freilich unablässig an dem Raten fest, worüber Ich gesprochen haben könnte. Welche realen, lebendigen Wunder möchtet ihr gerne zu Gesicht bekommen? Stellt sie euch vor und stellt sie euch immerzu vor, und eure Mutmaßungen werden nicht annähernd an die Dimension heranreichen, die Ich über euch ausgießen werde. Was können diese Segnungen sein? Und wie können sie sein?
Sie können wie ein willkommener Regenguss in einer Wüste sein, wo ihr eure Hände wie eine Tasse formt, um den Regen einzufangen und um zu trinken und um zu trinken.
Diese Wunder können sein, da die Welt sich wie eine Blume öffnet; sie öffnet sich und öffnet sich, zu solch einer Vollheit, dass der ganze Sonnenschein hereinkommen und überall anlangen kann, dass er dort anlangen kann, wo er zuvor noch nie hingereicht hat. Wer wird nicht glücklich sein, ein derartiges Glück zu sehen?
Die Zeit ist am Kommen, wo dich nichts unglücklich machen kann, wo dich alles nur glücklich machen kann. Wie fühlst du dich dabei?
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HEAVEN #2818 – 12.8.2008 – This Is the Question to Ask
DAS IST DIE ZU STELLENDE FRAGE
Es gibt in der Welt etliche Fragen, die du nicht stellst. Du mögest nicht fragen: „Bin ich krank?“ Frage es nicht. Frage dich nicht einmal selbst.
Ich möchte nicht all die Fragen aufführen, die zu unterlassen weise wäre, gleichwohl möchte ich einige angehen.
Frage nicht: „Bin ich glücklich?“ Frage das nicht. Sei einfach glücklich. Ebenso, frage dich nicht, ob du unglücklich bist. Frage einfach nicht. Lass das Unglücklichsein nicht einmal eine Bedachtnahme am Horizont sein.
Frage nicht: „Werde ich heute bei meinem Test in Naturwissenschaften eine 1 bekommen?“ Entschließe dich stattdessen, dass du dich an dem Thema erfreuen wirst. Gib Bescheid, heute wird ein spaß-erfüllter Tag. Entscheide, dass sogar ein Test Spaß sein kann. Freue dich zum wenigsten ein Stück weit bei ihm.
Nun kommen wir dabei zur Sache. Die meisten Fragen, die du dir selbst stellst, sind nebensächlich. Sie würgen ab, sie betreiben Obstruktion, wenn du so willst. Für eine Weile genug der Fragen. Beachte schlicht, dass das Ausmaß an Freude, die du hast, das Maß dafür darstellt, wie viel Freude du geben kannst. Es ist unegoistisch, glücklich zu sein. Es ist egoistisch, unglücklich zu sein. Dabei gibt es keine zwei Wege. Es mag sein, du bist ein guter Schauspieler und verbirgst dein Unglücklichsein, dennoch, trotz der besten Schauspielerei, gibt es dieses Niveau, auf dem dein Unglücklichsein bekannt ist.
Wenn du unglücklich bist, findest du einen Grund. Du denkst gerne, es sei ein guter Grund. Der brutale Fakt ist, dass du, wenn du unglücklich bist, die Wahl trafst, unglücklich zu sein. Glück ist nicht der Dusel bei der Auslosung. Glücklichsein oder Unglücklichsein ist das, was dein Geist dir ansagt zu empfinden. Wenn du unglücklich bist, hast du willentlich dein Glücklichsein auf dem Altar geopfert, so als wäre es ehrenhaft, dein Glück fortzugeben. Tue das, und du versagst Anderen ihr Glücklichsein. Du magst vielleicht denken, es sei etwas Nobles, dein Glücklichsein aufzugeben und auf lange Sicht zu leiden. Unsinn. Denkst du, du seist der Freude nicht würdig? Denkst du, Leiden sei besser? Hast du die Wahl getroffen, ein Märtyrer zu sein? Wenn das der Fall ist, dann entbinde dich jetzt von der Wahl. Sei der Held oder die Heldin bei einem anders ausgeführten Roman. Sei nicht der König oder die Königin, der seinen oder die ihren Kopf ganz edel auf den Block legt. Findet andere Helden, Geliebte. Findet ein Rosenkissen, auf dem euer Kopf ruhen kann.
Sei von jetzt an dir selbst ein Held.
Falls du immer noch nicht von dem, was Ich sage, überzeugt bist, dann lasse Mich dich fragen: Wann ist dein Licht heller – im Glücklichsein oder im Unglücklichsein? Was geschah mit „Lass also dein Licht vor den Menschen leuchten“?
Woher bekamst du wohl die Auffassung, dass du, je weniger Licht du scheinst, umso besser bist?
Wenn du dich wahrlich um die Welt kümmerst, dann schuldest du ihr, dich selbst glücklich sein zu lassen. In dir existiert ein großes Glück, das nicht von äußeren Umständen abhängig ist. Erreiche dieses Glück im Inneren, und deine äußere Welt wird sich verändern. Das muss sie. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, dass du die Dinge gern hast, so wie sie sind. Es mag sein, du möchtest gerne derjenige sein, der mehr trägt, als Andere zu tragen haben. Es ist sogar möglich, dass äußeres Leiden dich glücklich macht. Mit Sicherheit bringt dir Leiden Aufmerksamkeit. Es existieren durchaus wahrnehmbare Vorteile sogar beim Kranksein. Geliebte, wählt sie indes nicht.
Habt ihr nun eine bessere Vorstellung von den Wahlen, die Ich gerne bei euch ergriffen sähe?
Also, um zu den Fragen zurückzukommen, es gibt Fragen, die du stellst, welche großartig und zweckgerichtet sind. Eine solche ist: „Wie möchte ich heute Gott und dem Universum dienen?“
Und ab jetzt kennt ihr die Antwort.
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HEAVEN #2819 – 13.8.2008 – Why Not Give Some Happiness?
WESWEGEN NICHT ETWAS GLÜCK ÜBERREICHEN?
Wie geht es dir heute? Hast du deinen Sinn über etwas geändert? Hast du vor kurzem dein Herz weiter geöffnet? Bist du auf einem anderen Weg zur Arbeit gegangen? Welches Glück gabst du heute jemandem, der auch dir Glück brachte? Was wirst du eben jetzt tun, und wie fühlst du dich dabei?
Wenn du soeben etwas tust oder soeben bei etwas mitten drin stehst, was dein Herz nicht vor Freude aufhüpfen lässt, welche neue Herangehensweise kannst du einnehmen, die dein Herz zum Hüpfen bringt?
Wenn dir ein Essen gereicht wird, das du fade, ja gar öde, findest, dann langst du nach dem Salzstreuer und gibst etwas Gewürze zu. Welches Gewürz kannst du der zuhandenen Aufgabe zugeben, damit sie für dich schmackhafter wird? Meine wirkliche Frage, Geliebte, lautet: Was könnt ihr tun, um euer Denken auf Vordermann zu bringen? Woran könnt ihr denken, was euch zu einer Wertschätzung und nicht zu einer Entwertung der Aufgabe vor euch oder des Tages oder eures Lebens vor euch führen wird? Ich weiß, es gibt etwas, was ihr verändern könnt, das euch zusätzlich Licht und Freude bringen wird. Ich weiß, es ist da.
Ganz aus dem Stegreif gesagt, Geliebte, wieso nicht zu denken anfangen, dass ihr die glücklichste Person auf der Welt seid? Was habt ihr über euch gedacht? Nein, sagt es Mir nicht. Lasst uns darüber hinweg gehen.
Was wäre, wenn ihr die glücklichste Person auf der Welt wärt, wie würdet ihr euch auf euren Tag und auf die vor euch liegende Aufgabe freuen? Diese Frage hat Bezug auf viele Bereiche eures Lebens.
Wie steht es darum, etwa, wenn ihr Schwierigkeiten mit euren Augen hättet? Was wäre, wenn ihr ändern würdet, wie ihr über eure Augen denkt? Was wäre, wenn ihr euch, anstelle von Angst und Schreckensbildern und all den Ausstrahlungen davon, sagen könntet, ihr trefft die Wahl, eure Augen in einem neuen Licht zu sehen?
Was wäre, sofern ihr immer, wenn ihr in den Spiegel schaut, sagtet: „Oh, meine braunen (oder blauen) Augen, wie schön seid ihr! Ihr habt für mich derart viel Schauen verrichtet, es ist nun an der Zeit, dass ich auf euch einen Blick werfe. Schaut euch an, wie ihr scheint! Schaut euch an, was ihr alles für mich getan habt. Ich bin so stolz auf euch und auf alle eure guten Dienste. Habe ich euch das je gesagt? Habe ich euch je gesagt, was ihr mir bedeutet? Ich denke, eher habe ich euch gerieben, als bei euch etwas juckte. Mir scheint, ich habe euch nur Beachtung geschenkt, als ich von euch irritiert war. Nun schlage ich eine neue Seite auf, und ich möchte euch wissen lassen, wie schön ihr seid, und wie viel ihr mir bedeutet. Ich bin für alles dankbar, was ihr mich habt sehen lassen, und ich bin für alle eure Dienste dankbar.“
Ihr habt jetzt eine Vorstellung davon. Dies ist nicht das erste Mal, dass Ich euch anriet zu lieben.
Ihr könnt dies gleichermaßen auf die Aufgabe, die vor euch liegt, anwenden. Vielleicht müsst ihr den Kühlschrank säubern, und ihr mögt diese Arbeit nicht. Was wäre, wenn ihr den Kühlschrank und all das, was er tagaus tagein für euch tut, wertschätztet. Wäre das ein Wandel? Wieso nicht unbeseelten Dingen etwas Glück überreichen, Dingen, die euch aufs Beste, eben wie sie es können und wissen, dienlich sind.
Und, falls es in deinem Leben Menschen gibt, die du schwierig findest – derweilen du eine einzige wahre Sache an ihnen fändest, die du wertschätzt, wie sodann würden sich deine Gefühle ändern? Was wäre, wenn du, anstatt mit dir selbst über sie herumzumeckern, ein wenig Licht deines Verstehens über sie schüttetest? Was wäre, wenn du auch nur den Raum der Möglichkeit frei machtest, sie zu mögen, welchen Wandel in der gesamten Welt könnte dies erbringen?
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HEAVEN #2820 – 14.8.2008 – You Are a Kingpin of the Universe
DU BIST EIN ACHSZAPFEN DES UNIVERSUMS
Fängst du nun an, die Fäden des Lebens zu spüren, die in deinem Leben zusammen gezogen sind? Siehst du das staunenswerte Verflochtensein deines Lebens mit den Fäden all der Leben auf Erden, der vergangenen, gegenwärtigen, künftigen?
Womöglich kannst du noch nicht erspüren, dass du einfach eine Speiche im Rad der Welt bist. Du bist die Achse. Du bist ausschlaggebend. Du bist wie der Schalter, der alle Züge auf dem Gleis synchronisiert. Du bist von größter Wichtigkeit für das gesamte Entfalten des Lebens. Es ist klar, du wirst nicht all die Verbindungen, die du herstellst, und, wie fest eingebaut du bist, als Fakt erkennen, und dennoch erlangst du gerade ein umfangreicheres Empfinden der Verbundenheit.
Du hast das nicht zu erkennen. Du musst nichts wissen, genauso wenig, wie du wissen musst, wie die Verdauung funktioniert. Das Wichtige dabei ist, dass du verdaust. Du hast nicht alles über den Blutkreislauf zu wissen. Dein Blut zirkuliert. Du musst nicht mit all der Auswirkung vertraut sein, die du auf das Zusammenkommen des Universums besitzt. Es ist genug, dass du einen Effekt hast.
Du bist für das Zusammenspiel allen Lebens einschneidend. Es gibt kein einziges Leben eines Menschen, mit dem du nicht in Verbindung stehst. Es gibt keine einzige Begebenheit in der Welt, die du nicht beeinflusst hast. Es gibt keinen einzigen Schnipsel an Güte, bei dem du nicht hilfreich zur Seite standst, ihn zu materialisieren. Du warst ebenso bei der Konfusion förderlich, jetzt allerdings wird es dir deutlicher, und demnach wird die Welt vor deinen schieren Augen deutlicher. Es hat nicht in einem größeren Ausmaß Hand und Fuß, sich vorzustellen, du seist von allem an Leben getrennt, als sich vorzustellen, dass du von Mir getrennt bist. Du kannst dir vorstellen was du möchtest, das freilich verändert die Verbundenheit nicht.
Du bist wie der „An“-Knopf eines Küchenmixers.
Du bist wie der Handgriff, an dem das Grammophon gekurbelt wird.
Du bist wie die Hand, die die Wiege des Lebens schaukelt.
Du bist entscheidend und fest eingebaut. Ich veräpple dich nicht. Du bist ein Achszapfen, eine Hauptperson des Universums.
Gleich, wer du bist, du hast in der Welt eine Mission, und, gehupft wie gesprungen, du erfüllst sie.
Nichts, Geliebte, ist, wie es scheint. Es ist immerfort mehr. Es ist immerfort schlichter, und zur selben Zeit komplexer. Nicht kompliziert, aber verschachtelt komplex. Und demzufolge könnt ihr den Fäden nicht folgen, und gleichwohl ist jeder Faden schier mit dem benachbarten verbunden, und so weiter. Für die Verbundenheit ist kein Ende in Aussicht.
Auf gleiche Weise – der Baum draußen vor deinem Fenster beeinflusst dich ebenso. Der Baum liebt dich ohne Zweifel. Und entsinne dich somit, diesen Baum wie auch das gesamte Königreich des Baum-reiches in der Welt zu lieben. Du bist von den Bäumen und Pflanzen rund um dein Haus und ebenfalls überall sonstwo unabtrennbar.
Bestimmt, die Gezeiten der Ozeane haben ihren Einfluss auf dich, denke allerdings nicht, dass du nicht auch die Gezeiten beeinflusst. Was immer in der Welt vor sich geht – du spielst dabei einen Part. Du hast vielleicht gedacht, damit habest du überhaupt nicht viel zu tun, und Ich sage dir, dass du für das Spiel des Universums einschneidend bist. Du bist ein großer Beeinflusser. Wisse um deine Wichtigkeit. Nimm das zur selben Zeit ernst, wie du es von deinen Schultern abrollen lässt. Du hast deinen Beitrag beim Schreiben des Skripts des Lebens. Du bist ein beipflichtender Partner. Du bist im Gremium der Direktoren. Alle in der Schöpfung spielen auf unterschiedliche Weise ihren Part, niemand indes spielt einen größeren Part als du. Keiner. Keiner ist wesentlicher als du, und keiner ist weniger wesentlich. Der größte Name in der Welt ist nicht bedeutsamer als du. Führer oder Gefolgsmann – du hast genauso und gleichermaßen die Leitung inne. Da sind keine gespielten Noten ausgewiesen, die nicht die deinen sind. Sogar dann, wenn du dir sicher bist, dass du nicht weißt, wie das Spiel geht, spielst du es gut. Du bist ein Kenner. Geliebte, ihr seid von kolossaler Konsequenz.
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HEAVEN #2821 – 15.8.2008 – Your Mindset
DEINE GEISTIGE HALTUNG
Lasst Uns ein wenig vom Gebet reden.
Beide sind vielleicht das gleiche, oder auch nicht – das Zu Mir Sprechen und das Gebet. Mir Erzählen, was in deinem Herzen anliegt, das ist das eine. Um Gefälligkeiten oder Fürsprache bitten, das ist das andere, gar auch dann, wenn diese Angelegenheiten tief in deinem Herzen angesiedelt sind. Möchtest du zu dem Denken übergehen, dass es keinen Bedarf dafür gibt, Mich um Gefälligkeiten für dich oder Andere anzugehen? Möchtest du dazu übergehen zu denken, dass es keinen Gefallen für Mich darstellt, zu geben, und dass bereits alles an dich ausgehändigt ist? Es existiert nichts für dich, um das du bitten könntest. Denkst du wirklich, du habest zu bitten? Denkst du, Ich vergesse dich?
Des öfteren ist das Gebet ein Plädieren, und du, Geliebte, hast keinen Bedarf daran, zu plädieren. Des öfteren ist das Gebet Flehen, und du hast keinen Bedarf zu flehen. Ich bin dein Vater, freilich hast du nicht zu Mir zu kommen, um für dich oder einen Anderen um Beihilfe zu bitten. Wir, Geliebte, haben eine Vor-Leben-Übereinkunft, dass eben dir alles überreicht werden wird. Das ist eingeschrieben. All Meine Schätze sind dein. Sie sind zuvorderst für dich. Meinst du wirklich, dass du Mich um das zu bitten habest, was bereits Mein Wille für dich ist? Meinst du wirklich, du habest Mich darum zu bitten, dich oder Andere zu segnen? Du hast lediglich all das Gute, das das deine ist, aufzulesen.
Ich spreche über deine geistige Haltung. Für dich ist es etwas Schönes zu sagen: „Gott segne dich“, da du abschilderst, was bereits ist. Wenn du Mich bittest, dir oder Anderen einen Segen zu erteilen, bist du redundant. Deine Gebete wurden lange zuvor beantwortet, ungemein lange bevor du daran dachtest, um was auch immer zu bitten. Trage im Sinn, dass es in der relativen Welt Wandel gibt, und dass ein Aus-Spielen vonstatten geht, das nicht immerzu die Spezifika zulässt, um die du womöglich bittest. Geliebte, nehmt das nicht für ungut.
Hier der Punkt: Entfernt euch von der Vorstellung, euch fehle etwas. Im Himmel gibt es keine Abteilung für Verlorenes und für Fundsachen. Es gibt nichts Abhandengekommenes, indes alles gefunden ist.
Ich möchte weder, dass ihr euch als jemand unter Bedürftigkeit denkt. Noch auch möchte Ich, dass Ihr Andere so seht. Gleichfalls möchte Ich nicht, dass ihr denkt, ihr hättet eine bessere Verbindung zu Mir als sonst jemand. Auch nicht, dass ihr denkt, ein Anderer habe weniger Glück als ihr, oder mehr.
Wisst, dass ihr Glück habt, und dass alle anderen auch Glück haben. Was Ich euch jetzt sage, ist was Großes. Ihr habt Glück. Ihr seid mit Glück gesegnet.
Ihr tut gut daran, euch oder sonstwen nicht als krank zu sehen. Hätte Christus tief an Krankheit geglaubt, wem hätte er geholfen, dass es ihm gutgehe? Er sah in seinem Gemüt Wohlbefinden, und Wohlbefinden war da. Hätte er kränkliche Wesen gesehen, so wären sie kränkliche Wesen geblieben. Er sah, Wie Ich sehe, und Ich bitte euch zu sehen, wie Ich sehe.
Wenn es wahr ist, dass Ich in Jedem bin – und das ist wahr -, dann ziemt es euch, auf keinen herunter zu sehen. Es ziemt euch, a
Nunmehr, nachdem Ich alldas gesagt habe, wisst, dass es gut ist, mit Mir jedwedes Thema zu bereden. Ich möchte gerne von euch hören. Ich liebe es, von euch zu hören. Ich lausche nicht so sehr auf eure Worte, wie Ich auf euer Herz lausche.
Ich weiß sehr wohl, dass ihr mit Mir zusammen sein wollt, also seid bei Mir auf jede Weise, wie ihr es mögt. Ich heiße euch willkommen unter jedweden Modalitäten, unter denen ihr zu Mir kommen mögt. Falls ihr auf den Knien kommen möchtet, habe Ich keine Einwände. Ich küsse dann das Obere eures Kopfes. Steht, und Ich küsse eure Stirn oder eure Wange. In welcher Position du dich indes befindest, woimmer du bist, in der Kirche oder in der Eckkneipe – Ich segne dich. Ich segne dich immerfort. Du bist gesegnet. Du bist Mein Segen, und du hast Meine Segnungen. Wofür mehr kannst du Mich denn bitten?
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HEAVEN #2822 – 16.8.2008 – You Are Destined for a Journey
IHR SEID FÜR EINE REISE BESTIMMT
Nichts, Geliebte, ist für euch rationiert. Ihr habt von allem eine Menge, von allem könnt ihr mehr haben. Wo Ich bin, da gibt es keine Grenzen. Das gleiche gilt für euch und dafür, wo ihr seid. Die einzigen Grenzen, die ihr habt, sind diejenigen, die ihr wahrnehmt und euch zueigen macht. Akzeptiert nicht mehr länger Grenzen. Nicht einmal der Himmel ist eure Grenze. Keine Grenze meint keine Grenze. Woimmer ihr auf der Erde leben mögt, ihr lebt in einem Land der Überfülle. Behaltet dies im Sinn, Geliebte, und also wird es sein.
Meine Ich, dass alles schlicht genauso sein wird, wie ihr es wünscht? Nein, Geliebte. Aber es meint, dass es dabei keine Decke gibt. Ihr könnt bestrebt sein, die Höhe zu erklimmen, und ihr könnt mit dem Besteigen jetzt im Augenblick beginnen, einfach so, wie ihr gerade seid. Kein Bedarf für euch, auf Vollkommenheit zu warten, sonst wartet ihr lange.
Geliebte, entsinne dich immer, dass du nicht in dieser Welt bist, um vorgeschriebene Resultate zu erzielen. Ihr seid hier, um zu erstreben und zu holen, was ihr erstrebt. Das Holen, was ihr wünscht, ist eure Leistung. Dass ihr die Zielline erreicht oder nicht erreicht, ist nebensächlich.
Verkünde dir selbst gegenüber den Erfolg, dich auf den Weg gemacht zu haben. Auf Halde Legen ist nicht dein Erfolg. Dich auf den Weg Machen und die Welt Rühren – das ist er.
Egal was, du leistest in der Welt einen Beitrag zum Leben. Was möchtest du gerne tun? Was ist für dich von Hand und Fuß? Das ist dein Beitrag. Entdecke, was in deinem Herzen als Beitrag liegt, und entscheide dich sodann, zu sehen, wohin dein Erstreben dich nimmt. Brich zu deiner Reise auf. Schau, wohin sie dich nimmt.
Alles, was du eigentlich zu wissen brauchst, ist, dass du für eine Reise im Leben bestimmt bist. Ich sage dir, dass du das bist. Euer gesamtes Leben auf der Erde ist eine Pilgerreise, Geliebte, eine, die zuvor noch nie jemand unternommen hat. Begreift ihr? Ihr seid einzigartig, und eure Reise ist einzigartig. Ihr werdet viele Länder bereisen. Ihr werdet viele Entdeckungen machen. Sie werden alle die euren sein. Ihr könnt Einsichten haben, aber eigentlich könnt ihr nicht im voraus etwas entdecken. Bis ihr euch auf die Reise begebt, habt ihr sie nicht angetreten.
Ihr könntet sagen, vielleicht bestehe eure Reise darin, gar nichts zu tun. Das könnte so eine Art Reise sein, allerdings möchte Ich euch frei heraus sagen, dass das nicht die Reise ist, die Ich für euch im Sinn habe. Es steht euch wirklich besser an, etwas Unerforschtes in den Sinn zu nehmen und irgendwohin zu reisen. Ja, Ich verstehe, in Büchern reist ihr auch. Das ist auch gut. Hier, Geliebte, die Sache: Ihr müsst bestrebt sein. Möchtet ihr so freundlich sein, bestrebt zu sein?
Ja tatsächlich, Geliebte, es ist in Ordnung, in einen Zug einzusteigen und dessen Bestimmungsort nicht zu kennen. Er wird euch gleichwohl irgendwohin bringen. Ihr denkt vielleicht, ihr fahrt nach Westen, nach Los Angeles, und stattdessen findet ihr heraus, es geht nach Osten, nach Boston. Was ist daran so Besonderes? Was ist passiert? Müsst ihr die Ankunft in Boston einen Irrtum nennen? Womöglich ist Boston euer echtes Ziel. Womöglich ist es nicht von Belang, ob ihr L.A. erreicht. Von Bedeutung ist, dass ihr gestartet seid.
Was zählt, ist, dass ihr euch auf einem Kurs des Lebens befindet, und dass ihr herausfindet, was euer Kurs ist. Ihr könnt eure Landkarte nicht im voraus herstellen. Ihr könnt eine Karte nicht vollenden, bevor ihr nicht dort hingereist seid. Dann könnt ihr sagen: „Den Weg hier habe ich bereist. So sieht es hier aus.“
Wo beginnt deine Reise, teuerste Geliebte? Du kannst immer und immer wieder einen Neustart machen. Du kannst heute aufs Neue starten. Lass dein Herz Sprünge machen, und folge ihm, so wie du Mir folgen möchtest.
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HEAVEN #2823 – 17.8.2008 – Like Gold Coins on the Street
WIE GOLDMÜNZEN AUF DER STRASSE
Die relative Welt ist aufs Schönste gefertigt. Der Möglichkeiten ohne Ende. Und jene endlosen Möglichkeiten umfassen auch einen Aspekt des Lebens in der Welt, der sich als eine Narretei nach der anderen, als eine Ironie nach der anderen, als ein Scherz nach dem anderen ausweist. Wer je hätte sich die Groteske des Lebens vorstellen können? Wer hätte sich vorstellen können, dass eine derartige Absurdität mit all der Liebe und der Schönheit, die die Welt ausmachen, koexistieren könnte?
Ihr könntet durchaus einen Sinn für Humor entwickeln. Nicht grundlos wurde er eingebaut. Ihr könntet durchaus aus ihm Kapital schlagen. Nehmt die Schönheit und die Liebe ernst, und lasst den Rest dort fallen, wo er mag. Über das Lächerliche gilt es zu lachen, meint ihr nicht auch? Was anderes solltet ihr mit der Lächerlichkeit des Lebens, so wie es ist, tun?
Es gibt die Sache nicht exakt wieder, wenn man sagt, das Universum treibe sein Unwesen. Dennoch wird dich das Universum überraschen und überraschen. Hin und wieder ist nichts, wie es scheint, und das Reale und das unreale gehen in einem Kunstwerk namens Leben oder dessen, was man Dein Leben nennt, ineinander über und ein.
Sind nicht unvorgestellte Dinge passiert? Von beider Art, Pro und Contra, Serien von Ereignissen hüpfen heran und gleiten fort, verwickeln und entwirren sich, erheben sich und fallen, und dennoch, wenn alles sozusagen durch ist – trotz des dollen Unsinns, irgendwie stellt sich das Leben, egal, wie voller Sprengel und Spritzer das Ausspielen des Lebens zu sein scheint, egal, wie aufs Geratewohl es zusammengeworfen wurde, egal, wie dich das Ausspielen des Lebens hingehalten hat, egal, um welche Bestandteile es geht, egal, wie komisch oder tragisch – irgendwie stellt sich das Leben als ein Kunstwerk wie kein anderes heraus. Es könnte im Kunstmuseum hängen. Geliebte, sogar aus Graffiti kann Kunst hervorgehen. Woraus denn kann Kunst nicht hervorgehen?
Aus Gekritzel kann großartiges Leben ausgeplaudert werden.
Ganz bestimmt hat dein Leben eine Tragweite. Jeder Baustein von ihm hat dem Ganzen Substanz angestückt. Vor eine Wahl gestellt, könntest du das eine oder andere verändern mögen, gleichwohl weißt du nicht, wie wesentlich jedes scheinbare Teil an Treibgut sein kann. Beseitige einen Nagel, entferne da eine Kerbe, dort eine Kerbe, und du könntest die Unterspannung des Lebens, das du darstellst, beseitigt haben. Vielleicht ist dein Leben vollkommen, so wie es ist. Vielleicht würdest du, indessen alles gesagt und getan ist, kein einziges Haar vom Kopf deines Lebens entfernen. Vielleicht ist es gar nicht nötig, zu striegeln oder Make-up aufzulegen. Vielleicht ist es schön, so wie es dasteht. Vielleicht bist du schön.
Möchtest du die Irrtümer vergessen, die du gemacht hast und zurücknehmen könntest? Auch das ist Teil des Gefildes des Lebens. Das Leben hat eine Vitalität, und es ist durchaus möglich, dass ein jeder Zentimeter von ihm ein wunderschönes Lied spielt. Vielleicht ist dein Leben aus weitaus mehr gemacht, als du dir je zu denken einräumtest.
Dein Leben ist eine blühende Blume. Was sonst kann es sein? Sobald du aufstehst, blühst du. Es gibt allerhand Sorten von Blumen. Du mögest unter ihnen keine Unterscheidungen vornehmen. Lass eine jede Blume, die wächst, sich selbst als schön verkünden. Verkünde dich selbst als schön. Was gibt es, das dir dabei Einhalt gebietet? Dies ist dein Leben. Du bist der Verkünder von ihm. Verkünde es gut.
Du spielst einen Part, und du spielst ihn gut. Du spielst es auf den Schlag der Band. Dein Porträt weist große Güte auf. Wie auch immer dein Ausdruck ist – elegant oder nicht sehr gewinnend -, das Spiel, in dem du verweilst, ist ein Hit. Es ist ein Knock-out. Du bist großartig.
Was immer du bewältigt oder nicht bewältigt hast, du bist der Stern deines Lebens, und du verdienst großen Applaus. Du erschaffst dein Leben, und du wirst – wie Goldmünzen auf der Straße – eine Markierung hinterlassen.
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HEAVEN #2824 – 18.8.2008 – All the Blossoming That Spring Brings
ALL DAS AUFBLÜHEN, DAS DER FRÜHLING BRINGT
Ihr kennt es, wie unerwartet ein Baum blüht, eine Blume knospt und ein neuer Löwenzahn hervorbricht. Vielleicht hast du gar darauf gewartet, dass ein Baum blüht, eine Blume ihre Knospe zeigt, und hast erwartet, dass ein Löwenzahn aus der Erde hervorbricht, doch jedes Mal ist es etwas Plötzliches, und es ist eine Überraschung.
Ebenso, Geliebte, seid ihr. Achtet darauf, und ihr werdet sehen, dass ihr von einer Minute zur anderen eine Überraschung seid. Soeben seid ihr so, und sodann anders. Neue Aspekte von euch treten unverzüglich auf, knospen plötzlich auf, und da seid ihr. Ihr seid eine Frühlingsblume, und bei euch gibt es nur den Frühling und all das Erblühen, das der Frühling mit sich führt.
Ihr seid wie die Sonne, die sich jeden Morgen über den Horizont hebt.
Ihr seid ein Kochrezept, an das ihr gedacht habt und das ihr zum ersten Mal kocht.
Ihr seid eine goldene Überraschung.
Sofern du dich vor kurzem nicht überrascht hast, überrasche dich jetzt. Was hast du in einem Küchen- oder Kleiderschrank aufbewahrt? Welcher Aspekt von dir ist nach wie vor dort verborgen? Was hast du nie getragen, ist dennoch deins und weggesteckt? Zieh es an und geh damit aus. Was, Geliebte, habt ihr unter eurem Ärmel?
Lasst nicht ein einziges Blatt der Blume, die ihr seid, aus dem Sonnenschein fortgehalten sein. Lasst nicht eine Blüte von euch ungepflückt.
Wenn ihr tanzen wollt, so tanzt. Wenn ihr singen wollt, singt. Was immer ihr zuvor nie getan oder lange nicht getan habt, und zu dem ihr auch nur einen feinen Faden des Verlangens in euch tragt – jetzt ist die Zeit da, es in den Sonnenschein hinaus zu bringen.
In den Begriffen des Relativen – ihr könnt nicht alles sein, was ihr sein könnt, und dennoch könnt ihr mehr sein, als ihr bereits ans Tageslicht befördert habt.
Vielleicht bist du ein Schriftsteller, ein Musiker, ein Komponist, ein Tänzer und ein Choreograph alles in einem. Vielleicht kannst du eine verantwortungsvolle Person und zugleich ein freier Geist sein. Vielleicht kannst du ein freier Geist bleiben und zur selben Zeit eine verantwortungsvolle Person sein. Es gibt nichts, was du nicht sein kannst. Okay, Ich akzeptiere, du kannst nicht in jede Blume unter der Sonne hinein blühen, aber dennoch kannst du mehr als eine sein. Es gibt Aspekte von dir, die parat sind zu blühen.
Ein Klavier hat viele Töne. Du kannst sie nicht alle auf einmal spielen. Und doch mag es Töne geben, die du noch nie gespielt hast, und jetzt möchtest du sie spielen, und jetzt ist deine Zeit. Setze dich einfach hin und spiele.
Du bist ein Wesen, das sich ausdrückt. Was hast du seit langem nicht zum Ausdruck gebracht?
Vielleicht möchtest du eine Rolle zugunsten einer anderen aufgeben. Wer sagt denn, dass du das nicht kannst? Vielleicht warst du jemand, der hinter den Szenen glänzt, und nun möchtest du auf die Bühne. Oder umgekehrt. Niemand sagt, du musst eine neue Rolle einnehmen, indes möchte vielleicht eine neue Rolle in dir hervorbersten.
Du kannst jedes Lied singen, das du möchtest. Man muss nicht auf Erlaubnis warten. Kein Bedarf daran, darauf zu warten, dass du gedrängt oder umschmeichelt wirst. Sei einfach fertig, den Käfig zu öffnen und die Vögel rauszulassen, die begierig sind zu fliegen. Hast du sie zurückgehalten? Hast du dich womöglich selbst vor dir selbst zurückgehalten?
Was möchtest du soeben jetzt tun, was du vielleicht noch nie getan oder längere Zeit nicht getan hast? Was hält dich von der Freude ab? Und unter welchem Grund würdest du ihr ihren Lauf lassen?
Solltest du den Mond anheulen mögen, so geh und heule ihn an. Vielleicht möchtest du ein Kind adoptieren. Also, geh, wieso tust du es nicht? Oder vielleicht möchtest du jemand auf liebevolle Weise überraschen. Hör mit dem auf, was du gerade tust, und geh und tue es.
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HEAVEN #2825 – 19.8.2008 – The Difference between Godwriting and Most Other Writing
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN GODWRITING UND DEM MEISTEN ANDEREN SCHREIBEN
Der Unterschied zwischen Godwriting und dem meisten anderen Schreiben lautet, dass sich in dem, was Ich sage, kein Ego befindet. Das ist es. Ohne Ego gehen die Worte zum Herzen der Sache, welches die Wahrheit ist. Ja, das ist öfters der Fall als es nicht der Fall ist – Ich komme von einem anderen Winkel her als du. Ich komme immer vom gleichen Winkel her, Geliebte. Ich hüpfe nicht herum. Wahrheit ist ohne Ego, und das ist die ganze Geschichte.
Ein Gott mit einem Ego wäre kein Gott. Lasst uns nun über euch reden.
Während das Ego erblasst, erhebt sich die Wahrheit. Während euer wahrgenommener Bedarf nach Ego abnimmt, erhebt sich die Wahrheit.
Ich weiß, ihr sucht nach der Wahrheit, und ihr sehnt euch nach dem Abgang des Ego. Sucht weiterhin unablässig nach der Wahrheit, und das Ego wird aus eigenem Antrieb abklingen. Euer Verlass auf das Ego wird fortfallen. Aus dem Ego wurde eine zu große Sache gemacht. Aufgrund eures Glaubens an die Notwendigkeit von ihm, so, als hinge eure Existenz von ihm ab, wurden ihm enorme Ausmaße verliehen. Nichts hängt vom Ego ab, außer das Ego selbst.
Bis zu einem gewissen Grade fürchtet ihr, dass ihr mit dem Erblassen des Ego gleichfalls erblasst. Das, Geliebte, ist nicht so. Ihr würdet pulsierender existieren.
Ihr habt vielleicht gedacht, ihr seid wie ein Weihnachtsbaum, und dass ihr all das Lametta und die Glöckchen benötigt. Ihr seid kein Weihnachtsbaum. Ihr seid ein schönes Seinswesen, das keine Verschönerung nötig hat. Und was ist das Ego anderes als Verschönerung?
Ja, Ich verstehe, dass das Ego euch polstern kann. Doch wieso denkt ihr, ihr hättet ein Polstern nötig? Worum geht es genau, dass ihr fühlt, ihr müsstet euch gegen euch selbst verteidigen? Worum geht es genau, dass ihr darauf besteht, euch darin schwach zu fühlen?
So wie es Ebenen der Wahrheit gibt, gibt es Ebenen des Ego. Beginne damit, in deinem Reden schlicht und einfach ehrlich zu sein. Diese Ebene der Wahrheit alleine erheitert. Du wirst keinen Bedarf nach Fiktion spüren. Du wirst wissen, du hast nichts zu verbergen oder zu umgehen oder aufzupolieren. Unpoliert, ohne Editionsarbeit, wirst du so gut wie Gold sein. Du wirst nicht mehr länger eine falsche Front aufziehen. Du wirst nicht mehr länger etwas veranstalten.
Niemand braucht ein vorgetäuschtes Du. Du brauchst es nicht. Das reale Du ist gut genug. Das reale Du ist spektakulär gut, und das ist das Einzige, das dich selbst überzeugen kann, und das Einzige, das du offenlegen möchtest. Das, Geliebte, ist Bescheidenheit, dasjenige sein, was ihr ohne Trimmen seid.
Wie bekomme Ich euch dazu, die Pracht eures eigenen Lichts zu sehen? Wie bekomme Ich euch dazu, euch in eurem eigenen Recht zu sehen? Wie bekomme Ich euch dazu, zu sehen? Sagt Mir, was kann Ich sagen oder tun, damit ihr anfangt, das Wunderwerk an Schöpfung zu sehen, das ihr seid?
Ihr werdet wohl sagen, ihr haltet euch wegen Adam und Eva im Garten Eden bedeckt. Das allerdings, Geliebte, war voll und ganz ein Fehlverständnis. Lasst an der Stelle Verständnis einkehren. Ich erschuf euch, und Ich sage euch, dass Ich euch schön erschuf.
Wenn ihr euch als minder seht, als Ich es tue, ist das das Ego, das zu euch spricht, das hinterhältig, schlau zu euch redet, im Bemühen, euch davon zu überzeugen, dass es Bescheidenheit darstelle, eurem Erbe zu entsagen. Das ist nicht Bescheidenheit. Bescheidenheit ist nicht Narrheit. Bescheidenheit ist euren Wert erkennen und dabei nicht eingebildet werden. Wenn ihr wisst, dass der Wert eines jeden gleich ist, was gibt es dann überhaupt, um sich darauf etwas einzubilden? Du und Ich sind eins, und jeder Weitere ist gleichfalls Eins mit Mir, und Eins mit dir. Das ist die unbeschönigte Wahrheit.
Das Ego ist ein Eindringling. Es ist alles Kostüm und keine Substanz. Du, der du Meine Substanz bist, brauchst keine Kostümierung zu tragen. Du bist für Mich gut genug. Du bist schlicht recht so. Möchtest du das Ego und all seine Schnörkel überwinden und auch dir selbst gegenüber recht so sein?
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HEAVEN #2826 – 20.8.08 – Imagining the Full Sunshine of Awareness
SICH DEN VOLLEN SONNENSCHEIN DES GEWAHRSEINS VORSTELLEN
Ich habe keinen Bedarf an Geduld. Ihr könntet sagen, es gibt nie jemanden, der die Geduld, die Ich habe, hat oder hatte, denn vor Äonen erschuf Ich das Universum, und immer noch warte Ich auf den Frieden überall auf der Welt. Ich warte auch auf dich. Du wirst vielleicht sagen, in dieser deiner Lebenszeit wartete ich 60 Jahre lang, bis du anfingst, deine Augen zu Mir zu öffnen, und, unter anderem, von Meiner Geduld verblüfft zu sein.
Fakt ist, Ich bin ganz und gar nicht geduldig. Ich brauche keine Geduld, und Ich habe sie nicht. Du brauchst sie, und des Öfteren hast du sie nicht. Du brauchst Geduld, da du ungeduldig bist. Ich bin weder geduldig noch ungeduldig. Ich habe keine Beklemmung. Obschon Ich begierig bin, dich voll zentriert zu haben, existiert kein Thema der Geduld oder Ungeduld, sobald es sich auf Mich beläuft.
Zunächst, du musst dich entsinnen, Ich bin außerhalb der Dringlichkeit der Zeit. Für Mich existiert Zeit nicht, demnach gibt es keine Bedrängnis und keinen Notstand. Es gibt keine Hast und keine Verspätung. Ich spüre keinen Bedarf nach Schnaufen und Keuchen. Ich komme nicht außer Atem.
Zudem – Ich bin von all Meinem Können in Besitz genommen, und jenes umfasst Gewahrsein. In Meinem Gewahrsein bin Ich Mir recht wohl gewahr, dass du volles Gewahrsein haben wirst, bevor auch nur eine Katze mit ihrem Auge blinzelt. Es ist lediglich so, du hast ein kleines Spiel betrieben, den vollen Sonnenschein des Gewahrseins vor dir selbst verdeckt zu halten.
Geliebte, Ich sehe, was existiert. Ich sehe nicht, was nicht existiert. In diesem Sinne habt ihr mehr Vorstellungsgabe als Ich, denn Ich bin nicht in der Lage, Mir all die Ermangelungen vorzustellen, die ihr euch vorstellt, unterdessen euch eure Vorstellung an zahlreiche Orte verbringt, die nirgendwo existieren außer in eurer Vorstellung und in eurem Bejahen, sie seien real.
Nutzt eure exzellente Vorstellungsgabe zu eurem Vorteil. Stellt euch vor, wie es aussähe, wenn ihr erfasst, dass das ganze Licht des Gewahrseins das eure ist. Stellt es euch in diesem Augenblick vor. Spielt mit ihm. Genießt es. Ihr werdet euch daran erfreuen. es wird mehr als eine Kurzweil sein. Es wird eine Offenbarung sein.
Belasst eure Gedanken auf dieser Offenbarung, und nicht auf derart vielen Gedanken voller Herzeleid, auf denen euer Geist niederging.
Stellt euch das vor. Stellt euch vor, dass das volle Licht eures Gewahrseins eine Milliarde Dollar wert ist, und dass von den mäandernden Gedanken, mit denen ihr unterwegs seid, jeder weniger als ein Penny wert ist. Wie lange wird es brauchen, bis du ein gutes Geschäft ausmachen wirst, sobald du es siehst?
Schier dir vorstellen, dass du den vollen Sonnenschein des Gewahrseins eben jetzt innehast – das muss wenigstens eine Million wert sein. Sich vorstellen wird soeben jetzt etwas Gutes ausrichten. Es wird dich an einer guten Stelle halten, und in der Tat, Ich werde sehr glücklich sein.
Denke einfach, wie gut du dich fühltest, wenn du dir vorstellst, von einem Schwaden an goldenem Licht Meiner Liebe eingehüllt zu sein. Wie großherzig du dich fühlen würdest!
Denke einfach, wie gut würdest du dich fühlen, wenn du dir vorstellst, du seiest aus goldenem Licht Meiner Liebe und aus nichts anderem als aus goldenem Licht gemacht? Wie großherzig du dich fühlen würdest! Geratet bei dieser Idee in Verzückung, Geliebte.
Denke einfach, wenn du dir vorstellst, alle auf der Welt sind mit dem gleichen goldenen Licht erfüllt, wen gibt es denn dann, den du nicht umarmen möchtest?
Denke einfach, wenn du dir vorstellst, falls jeder, der nicht dieses gleiche goldene Licht oder der nicht das Gewahrsein von ihm hat, wie du es hast, es unmittelbar jetzt hätte, jetzt, indem er in deiner Gegenwart weilt, was dann würde dieses Bild von dir selbst in der Welt ausrichten?
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HEAVEN #2827 – 21.8.08 – The Splendor
DER GLANZ
Glaube es, oder glaube es nicht, du und Ich, wir sind so nah zusammen wie Erbsen in einem Topf. Wir sind in diesem Pott des Universums so nahe aneinander geschmiegt, dass es sein kann, dass du Mich nicht gesehen oder Meine Gegenwart nicht gespürt hast. Du, obschon du kurzsichtig sein magst, siehst womöglich einfach nicht, was direkt vor dir ist. Ich denke, du gerätst in einen Zustand, wo dich etwas wie aus heiterem Himmel trifft. Du wirst abgelenkt. Deine Aufmerksamkeit zieht von Mir fort, zu etwas anderem hin. Indes ist auch das in Ordnung so, das versteht ihr doch.
Eure Augen werden bald klar sein. Alles wird euch enthüllt werden. Nichts wird euch von der Offenbarung ablenken, die euch ansteht, sie entgegenzunehmen. Keine Pferde werden euch davon abhalten. Was Ich sage, ist wahr, und es ist für euch wahr. Es ist für jeden wahr, der diese Worte liest, und es wird auch für Jene wahr werden, die das nicht tun.
Dies alles ist in den Kosmos eingebaut worden. Ihr mögt euch wundern, weswegen ihr es zuvor nicht gesehen habt. Es hat den Anschein, als hättet ihr einen kleinen, oder auch einen längeren Bummel im Park des relativen Lebens benötigt, bevor ihr euch in der Lage fühlt, euren Geist und euer Herz ganz zu öffnen, um das zu sehen, was direkt vor euch ist. Ihr seid etwas zögerlich gewesen, was dasjenige anbelangt, was man Zukunft nennt, etwas zaghaft, ja gar ängstlich über sie, so, als würdet ihr durch etwas besiegt, dem ihr nicht ebenbürtig seid. Vielleicht habt ihr gedacht, ihr seid Meiner Güte nicht ebenbürtig.
Geliebte, Ich habe Meine Huld nie von euch zurückgehalten. Wieso sollte Ich das? Wieso sollte Ich je an so etwas denken? Ich bin ein Geber, kein Zurückhalter. Ich bin nicht mickrig, knauserig oder ein Horter. Ich bin schlicht ein Geber. Etwas anderes kenne Ich nicht. Ich bin kein Nehmer. Ich bin so weit vom Nehmen entfernt wie die Liebe selbst, denn die Liebe – wahre Liebe – hat nichts anderes erforderlich, als zu geben und zu geben und zu geben. Ich gebe euch alles. Ich halte euch an, die Überfülle entgegenzunehmen, die Ich vor euch hin stelle. Alles, was Ich gebe, wurde vor dem Anbeginn der illusorischen Zeit an gegeben.
Du bist wie ein Erbe, der irgendwie nicht mitbekam, dass ihm ein Vermögen hinterlassen wurde. Das liegt nicht an Mir, denn Ich habe euch die Botschaft viele Male übersandt. Nebenbei gesagt, Ich habe in keinem Falle Schuld. Selbstverständlich fühlt ihr da wohl anders. Ihr mögt empfinden, Ich hätte Schuld, dieses ganze Universum in Gang gebracht und es in euch eingepflanzt zu haben.
Geliebte, sobald ihr nicht klar seht, seht ihr verkehrt. Und habt ihr nicht verkehrt gesehen? Wart ihr darin nicht grandios, grandios im Falschauslegen? Sogar Experte darin? Experte im Sehen, was nicht ist, und im Nicht-Sehen, was es ist? Ihr habt diesen Fehler auf allerhand Ebenen gemacht, lasst uns indes darüber nicht mehr länger reden. Das wird kein bisschen den bald eintreffenden Augenblick beeinträchtigen, wann ihr eure Augen, euren Geist und das Herz öffnen werdet, und wann ihr seht, was für immer und immerdar gewesen ist. Ihr werdet mehr als sehen. Ihr werdet wissen. Ihr werdet sagen: „Ah!“, und mit euch und eurem Ort in der schönen Welt, die Ich erschuf, versöhnt werden.
Ihr werdet die Schönheit erkennen. Ihr werdet überhaupt verblüfft darüber sein, dass ihr es irgendwie verfehlt habt, sie zuvor zu sehen. Ihr werdet ausrufen: „Wie konnte ich zuvor nicht all die Herrlichkeit gesehen haben? Wo war mein Kopf? Wo waren meine Augen? Was habe ich getan?“
Und sodann werdet ihr aufhören mit all dem Sich Fragen, mit diesem Bereuen, mit all derartigen Dingen, und ihr werdet schier die Pracht zu euch nehmen. Es wird überhaupt keine Vergangenheit mehr geben. Ihr werdet in diesen einzigartigen glänzenden Augenblick der Ewigkeit eingetaucht sein.
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HEAVEN #2828 – 22.8.2008 – Love Established in Being
LIEBE, WIE SIE IM SEIN GEGRÜNDET IST
Wie schön ist ein Herz, das wissenderweise mit dem Meinen umrankt ist! Dein Herz ist bereits mit dem Meinen verflochten, demnach könntest du dich genauso gut damit vertraut machen. Gibt es etwas anderes, das du erkennen solltest, was dem gegenüber den Vorzug hat? Gibt es etwas anderes, das dich irgendwo in die Nähe derjenigen Höhe heben kann, wie es diese eine Vergegenwärtigung vermag? Dein Herz und Mein Herz sind verflochten. Unsere Herzen halten sich sozusagen an der Hand. Wir sind nicht einmal einen halben Zentimeter voneinander getrennt.
Sag Mir doch bitte, was ist dieser deinerseits wahrgenommene Bedarf, sich weit weg, ja, gar isoliert von Mir zu fühlen? Bloß daran zu denken, weit von Mir weg zu sein, ist weit hergeholt, dennoch glaubst du allzuoft und hast du allzuoft geglaubt, eben das sei der Fall. Du glaubtest das allzu gut. Es ist so, als hätte dir das Leiden der Entfremdung irgendwie eine Art Befriedigung überreicht, als hättest du etwas hinzugewonnen. Welche Befriedigung könnte das sein? Was könntest du gewonnen haben außer unnötiges Unglücklichsein?
Vielleicht hast du den Trost erlangt, sofern du das Trost nennen kannst, schlecht behandelt zu werden. Ich nehme an, das könnte irgendwie ein Trost sein, sobald das Gefühl von der Eigenart ist, dass du dich an es gewöhnt hast. Vielleicht möchtest du lieber die Opferrolle spüren, als dich in Meinem Herzen gegründet zu fühlen. Oh, Geliebte, der menschliche Geist ist eine spaßige Sache. Die Dinge, die er sich selbst sagt, bereitet er in aller Eile zur Unterstützung für das teure Leben und bewahrt es dafür! Euer Geist, Geliebte, spielt Pin the Tail on the Donkey, derweilen euer Herz in dem Meinigen gepresst ist. [Pin the Tail on the Donkey ist ein Spiel unter Kindern. Das Bild eines Esels ohne Schwanz wird, für jedes Kind, erreichbar an die Wand geheftet. Eines nach dem anderen werden jedem Kind die Augen verbunden; es bekommt einen „Schwanz“ aus Papier zusammen mit einem Reißnagel in die Hand, und wird herumgedreht, bis es nicht mehr weiß, wo es ist. Wer seinen Schwanz am nächsten am Rücken des Esels anbringt, hat gewonnen. – ThB] Gebt nach. Anerkennt euer Herz inwendig in dem Meinen. Legt eure Bestätigung hier hinein. Fakt ist, Unsere Herzen sind Eins. Euer Herz gehört rechtmäßig in das Meine. Es gibt keine Trennung.
Ihr könnt an Trennung glauben. Ihr habt in der Tat einen Gutteil eures Lebens dieser Auffassung gewidmet, dennoch könnt ihr die Gegenwart eures Herzens im Meinen nicht verändern. Unsere Herzen stecken zusammen, und nichts kann sie auseinander reißen. Das könnt ihr nicht. Das kann nicht bewerkstelligt werden, und aus welchem irdischen Grund wolltet ihr das tun?
Ihr wart so unbeugsam. Was genau würdet ihr eures Erachtens dreingeben, sofern ihr die wahre Beschaffenheit eures Herzens anerkenntet? Was würdet ihr aufgeben, das ihr anscheinend nicht los lassen wollt? Was ist so wertvoll an der Idee des Alleinseins, während ihr Einssein haben könnt, während Einssein euer ist? Welcher Vorteil besteht darin, die Einsamkeit aufrecht zu erhalten, die ihr eigenhändig herstellt, die jedoch tatsächlich nicht existiert? Vielleicht denkt ihr, Einsamkeit sei eine Art Tugend?
Ihr könnt ein Bild der Einsamkeit zeichnen. Ihr könnt ein Bild von jedwedem zeichnen, und eure Illustration macht das, was ihr gezeichnet habt, nicht wahr. Also gut, sie macht es für euch wahr, aber in Wahrheit ist sie eine Lüge mit einem armseligen Gesicht. Du nennst dich einen Realisten, und dennoch kaufst du dich links und rechts in Lügen ein. Und du zahlst für sie einen hohen Preis. Sie sind nichts wert, und du zahlst viel für sie.
Möchtest du nicht ein anderes Bild zeichnen? Vielleicht eines, wo Unser Herz wie ein einzelner Vogel im Himmel fliegt? Oder wie ein Blatt? Oder schier als Ein Herz, das Unsere Liebe, wie sie im Sein gegründet ist, versinnbildlicht?
Was bloß kann derart entsetzlich sein, was Unsere Herzen, die Eins sind, anbelangt, dass du diese Vorstellung unterlässt, ja, dass du sie gar geringschätzig behandelst? Es ist etwas Großartiges, dass unsere Herzen Eins sind. Ich wollte es keinesfalls anders haben. Du denn? Wirklich? Sodann, möchtest du Unser Einssein so sehr, dass du in deinem ungleichgewichtigen Räsonnieren Trümmer an Beweggründen aufhäufen willst, um dich davon abzuhalten, Unser aufsehenerregendes Geschenk des Einsseins eben jetzt in diesem Moment zu genießen, um es für später aufzuheben?
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HEAVEN #2829 – 23.8.2008 – The Gates Are Open
DIE TORE SIND OFFEN
Alles ist in Bewegung. Die Tore sind offen. Ein Strömen zum Leben geht vonstatten. Da ist ein Strömen zu dir und ein Strömen zu allem des Lebens. Ihr geht einen Strom des Lebens hinunter. Genausogut könntet ihr das fröhlich, fröhlich tun. Und, ja, das Leben auf der Erde ist schier ein Traum. Es ist ein einzelner Moment eines Traumes, der sich fortsetzt. Er scheint weiter und weiter zu gehen, euer Traum des Lebens, der euch zu der Dimension namens Erde führt.
Geliebte, ihr hattet eine Amnesie, und ihr wart euch nicht gewahr, was ihr vergessen habt, oder sogar, dass ihr vergessen habt. Ihr dachtet, dass eure gegenwärtige Eingeburt der Beginn eures Lebens sei. Euer Leben ist ein Kontinuum, Geliebte. Es ist nicht genauso, dass ihr es dort aufnehmt, wo ihr es verlassen habt, da es keinen Stopp gibt, und somit keinen Halteplatz, woher ihr euer Leben aufnehmen könnt. Ihr seid unendlich und ewig. Ihr seid der nicht-endende Strom des Lebens, der fließt.
Was all das Praktische anbelangt, es gab gleichfalls keinen Beginn eures Lebens. Beginn und Ende sind Bezugsgrößen an Zeit. Zeit existiert nicht, und demnach gab es nie eine Zeit, als ihr nicht wart. Du und Ich haben existiert seit vor dem Beginn der Zeit. Wir sind nie-endend. Das Buch des Lebens hat keine letzte Seite, Geliebte, desgleichen eigentlich keine erste. Das ist nur eine Ausdrucksweise.
Alle Ströme treffen im Ozean Meiner Liebe zusammen. Alle Ströme treffen hier genau jetzt zusammen. Wir zirkulieren und wirbeln zusammen. All die Kräuselungen besingen Mich. Es gibt schier einfach nichts anderes, was zu besingen wäre. Für Mich gibt es keine Worte, und Wir, du und Ich, sprechen nichtsdestotrotz. Wir haben ein Bedürfnis nach Klängen, die sich aus Unseren Kehlen entäußern möchten. Es ist ein Bedürfnis, Unsere Liebe zu verkünden und sie für immer und ewig zu läuten. Wie gesegnet Unser Einssein doch ist! Wie gesegnet Wir sind, dass wir in dieser Bewandtnis des Einsseins und nie aus ihr weg und heraus sind.
Wir sind in der allerschönsten Ausgestaltung vereinigt, die ihr euch je vorstellen könnt. Wir leben und atmen im Licht, das so hell ist, dass du dir, der du ein bedeutender Strahl Meiner Selbst bist, nicht gewahr bist, Wessen Licht du ausstrahlst. Du denkst, du seiest eine kleine, schlecht funktionierende Glühbirne, oder ein flackerndes Straßenlicht, oder eine Nachtlampe, unterdessen du die Sonne selbst bist. Du bist derart vorgeschoben, dass du das Licht nicht siehst. Du bist derart mit seiner Ausübung befasst. Du bist sogar zu einem Experten geworden, nicht zu sehen.
Gut, eben in diesem Augenblick vergrößern Wir dein Sehvermögen. In Kürze wirst du den Augentest bestehen. Du wirst alldas auf der Karte sehen, die Ich dir zum Sehen hochhalte. Du gelangst dazu, das helle Licht Unserer Liebe klar zu sehen, und du wirst einen Schritt weiter gehen, denn es ist eigentlich nicht so sehr eine Frage des Sehens als des Wissens. Du wirst nicht darüber nachdenken. Du wirst dich schlicht mit dem Licht verdingen. Du wirst dir den Gedanken nicht vorstellen, dass du von dem Licht getrennt sein könnest.
Du wirst also deine Amnesie umkehren. Während du lebst und atmest, wirst du mit dem Licht vertraut sein, in dem du stehst, und wirst du wissen, es ist du. Du wirst wissen, es ist Ich. Du wirst wissen, es gibt nichts zwischen dir und Mir. Du wirst Einssein kennen. Du wirst dir nicht einmal ein du oder ein Mich vorstellen. Dein Herz wird im Einssein schwimmen, und du wirst glücklich, so glücklich sein. Einssein und Freude sind das gleiche. Man kann das eine nicht ohne das andere haben, indes wirst du nicht in einem größeren Umfang an Freude denken als ans Einssein, denn du wirst mehr SEIN und weniger denken. Du wirst nicht ans Schwimmen oder ans Seien denken. Du wirst schlicht schwimmen und sein, schwimmen und sein, so wie Ich BIN.
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HEAVEN #2830 – 24.8.2008 – You Are Ready Now
DU BIST JETZT BEREIT
Du befürchtest, dass du, indem du die Tiefe und das Ausmaß Meiner Liebe für dich erkennst, verdunstest. Du befürchtest, dass es dich, indem du all Meine Liebe für dich kennenlernst, zum Verschwinden bringt. Aus deinem Blickwinkel heraus, bist du auf etwas eingeschaltet. Du fragst dich, wie du all die Liebe aufnehmen kannst, die Ich für dich habe, wie du dabei nicht umkippst und einfach zerfällst.
Doch hier, Geliebte, die Geschichte. Ihr werdet euch eingliedern, denn es ist etwas Gegebenes, dass ihr bereits all die Liebe enthaltet, die an Mir ist, zu geben, und das ist eine stattliche Menge an Liebe, dennoch wird euch all Meine Liebe, auch in ihrer vervielfältigten Form, nicht in Stücke reißen. Sie wird die gesamte Zusammenstellung eurer Wahrnehmung verändern. Es stimmt, ihr werdet nie wieder die gleichen sein.
Ihr werdet so beschwingt sein, dass es so sein wird, als flögt ihr derart unverzüglich und derart mühelos, so, wie ihr jetzt eure Augen Himmelwärts hebt.
Ihr werdet lachen und euer Herz heraus lachen. Ihr werdet von oben nach unten und wieder zurück gedreht sein. Das stimmt. Sobald ihr den Umfang der Liebe erkennt, die Ich über euch ausgegossen habe, werdet ihr nicht die gleichen sein. Wie könnt ihr sein? Widersinn wird verschwinden. Leiden wird aufgelöst sein. Die Vergangenheit wird verflüchtigt sein. Die Wahrheit wird zu eurem Schlagwort, und, indes ihr in der Wahrheit Meiner Liebe steht, werdet ihr groß dastehen. Ihr werdet ein anderer Mensch sein, da ihr wissentlich im hellen Licht Meiner Liebe stehen werdet, die überschwänglich auf euch scheint, was man, Geliebte, auch so sagen kann, ihr werdet in der Wahrheit eures eigenen Seins stehen, und ihr werdet euer Strahlen, Mein Strahlen kennen, das hell in euch strahlt, und das in den Äther hinaus scheint und sich dort mit all der Liebe, die ist, trifft, und mit jener in Abgleich tritt. Auf diese Weise werdet ihr in ein anderes Universum eintreten, obgleich es in Wirklichkeit eine weitere Dimension euer selbst ist, in die ihr eintretet.
In diesem Zustand der Wissendheit, der Bewusstheit, werdet ihr all das Licht und die Liebe, die ihr bereits seid, erkennen und bejahen. Ihr werdet eure Befähigtheit mehr als kennen. Ihr werdet sie erfüllen. Ihr werdet schlicht nie mehr ohne dieses umwerfende Gewahrsein der Wahrheit von euch und der Wahrheit von Mir sein, in diesem spektakulären Einssein, das Wir immerfort waren, obschon es kein waren gab, allein ein sind. Wenn Ich sage, Ich BIN, werdet ihr unverzüglich all das erkennen, was Ich BIN einschließt. Ihr werdet erkennen, was ihr umfasst.
Schaut, ihr werdet ohne Zweifel sein. Heißt den Tag willkommen! Ihr werdet ohne Furcht sein. Geliebte, ihr werdet Mich nicht mehr fürchten. Ihr werdet ohne Beklemmung sein. Ihr werdet nicht einmal mehr in Ehrfurcht sein. Sobald ihr einmal dasjenige bejaht habt, vor Dem ihr jetzt in Ehrfurcht steht, werdet ihr euch nicht mehr weiter in Ehrfurcht bewegen. Sobald es keine Trennung gibt, wird es nichts geben, vor dem Ehrfurcht zu haben ist. In Unserem Einssein – da werdet ihr nicht mehr länger Erstaunen haben. Ihr werdet im Licht Unserer Liebe schwimmen, und ihr werdet schlicht entzückt sein, doch nicht in Ehrfurcht. Du und Ich werden auf gleichem Stand sein. Es wird wundervoll sein, indes nicht mehr länger ein Wunder. Ah, doch eben jetzt, jetzt bist du dir nicht so sicher, ob du mit Mir auf gleichem Stand sein möchtest, zu Wem würdest du fortan beten?
Keine Sorge, dein Herz wird über das Universum hinweg tanzen. Alle Herzen werden als Eines tanzen. Und was für ein Einzigartiges Herz wird das sein! Oh, Mein Gott, an der Stelle würde sich Ehrfurcht, falls sie immer noch vorstellbar wäre, als etwas zu Kleines ausmachen. Falls du je dazu gelangen würdest, an Ehrfurcht zu denken, wäre sie wie ein zugeneigtes Kind, dem du über den Kopf streicheln möchtest. Gleich, wie ehrfurchtgebietend Unsere Liebe ist und immerfort gewesen ist, ihr werdet nicht mehr dazu in der Lage sein, euch zur Ehrfurcht zurück zu begeben. Wenn ihr euch in der Sonne befindet, Geliebte, könnt ihr die Sonne nicht mehr so ansehen, wie ihr es einmal getan habt. Ihr würdet immer noch wissen, die Sonne ist groß, und dennoch würdet ihr die Vertrautheit der Sonne kennenlernen und erkennen, dass ihr in all eurer Ignoranz die ganze Zeit über die Aufflammende Sonne wart. Heißt den Tag willkommen, Geliebte. Er wird bald über euch sein.
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HEAVEN #2831 – 25.8.2008 – A Gift of Light
EINE GABE DES LICHTS
Mein Licht scheint immer. Ich bin keine Sonne, die untergeht. Ich bin immer eine Sonne, die aufgeht. Ich erhebe Mich im Osten und erhebe Mich im Westen, und Ich erhebe Mich im Norden und im Süden. Ich werde von jeder Richtung her gesehen. Du kannst dich überallhin wenden, Ich bin da. Du bist immer in Meinem Blick, und Ich in deinem, ob du das nun anerkennst oder nicht.
Ich bin dein Schutzengel. Selbstverständlich stelle Ich andere Engel ebenso dafür an. Und Ich stelle dich als Engel auf der Erde an, um all die anderen Engel auf der Erde zu unterstützen. Ich bin ein Beschaffer. Du bist mehr als ein Überlebenskünstler. Auch du bist ein Beschaffer. Du bist ein weltweiter Auslieferer. Du füllst die Lücken auf. Was immer als vonnöten wahrgenommen wird, du bist flink da, denn du bist in deinem Dienst an Mir rasch. Du dienst niemandem sonst.
Du musst wissen, dass es ein großes Privileg ist, mir zu dienen. Du kämpfst Seit an Seit, um mir zu dienen. Du würdest die ganze Nacht aufbleiben, um der erste zu sein, der Mir dient. Selbstverständlich weist dein Dienst an Mir Wachheit auf, aber es gibt keinen Grund, in einer Schlange zu stehen. Du wirst aufgerufen werden. Niemand wird übersprungen. Niemand wird ausgelassen. Rundum gibt es immer genug zu dienen.
Vielleicht dachtest du, der Dienst an Mir sei etwas, bei dem du aus dem Weg zu gehen habest, um ihn zu verrichten. Ganz und gar nicht. Du tust ihn auf deinem Weg. Auf deinem Weg wohin du auch gehst, schaltest du ein Licht an, sodass Andere Mich sehen können, wo Ich immerzu bin. Du bist ein Lampenanzünder. Du entzündest die Lampe der Liebe.
Die Lampe der Liebe wurde in Wirklichkeit vor Äonen angezündet, demnach bist du schier derjenige, der das Licht trägt. Wir können dich den Licht-Träger nennen. Natürlich wiegt Mein Licht nichts. Du tanzt in der Brise, und Meine Liebe ist bei dir sicher. Du wirst sie nicht mindern. Du trägst sie schlicht. Es gibt nichts anderes, was du mit Meinem Licht tun kannst, außer es zu tragen. Wo du gehst, geht Mein Licht.
Sieh es so an, du trägst eine Blume Meines Lichts in deinem Haar. Sieh es so an, Mein Licht ist ein Ring an deinem Finger, und du kannst ihn nie abnehmen, um den Abwasch oder andere Dinge zu machen. Und somit bist du Mein Ring-Träger. Nichts davon ist schwer. Wieso, Geliebte, Meine Liebe ist so leicht wie Luft. Sie ist definitiv keine Bürde.
Durchtränkt in Meiner Liebe, gibt es für dich nichts anderes zu tun, als sie auszustrahlen. Es gibt keinen Schalter, den du zu drehen hast. Du bist, und, so wie du bist, ist mein Licht auf dir. Du bist angestrahlt. Dabei gibt es kein Ende.
Du bist mit einem Geschenk des Lichts begabt, das du scheinst, und das du demnach mit jenen teilst, die danach hungern. Und das ist jedermann. Niemand ist von Meiner Liebe überfüllt. Sie füllt überall. Sie durchbricht alle Grenzen, und dennoch erkennt keiner, wie gesättigt er mit Meiner Liebe ist. Gefüllt mit Meinem Licht, kann er sich sogar leer fühlen. Er macht noch nicht die Vollheit von Allem und die Vollheit vom Nichts aus. Mein Licht füllt jeden Ritz auf Erden und nicht auf Erden. Mein Licht füllt jeden Ritz. Du bist so mit Meinem Licht angeleuchtet, du kannst das nicht immer feststellen.
Stelle es jetzt fest. Wisse ohne Zweifel, dass du von innenher beleuchtet bist, und dass es Mein Licht ist, das dich anleuchtet. Mein Licht quillt über. Du kannst dabei nicht anders. Mein Licht, das so leicht wie Luft ist, liebt es, von dir weg zu scheinen. Was anderes kannst du tun, als es das zu lassen?
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HEAVEN #2832 – 26.8.2008 – Good Fortune Is Yours
DAS GLÜCK IST DEIN
Wenn ihr euch niedergedrückt fühlt, wie es manchmal bei euch der Fall ist, dann fühlt ihr euch, Geliebte, vielleicht vom Glück niedergedrückt. Nicht, dass ihr zu viel Glück haben könnt, aber, dass ihr davor scheut. Für euch mag Glück vielleicht so aussehen, wie wenn ihr einen Handwerker im Haus habt. Diese Arbeit sollte getan werden. Ihr habt den Handwerker hergebeten. Ihr habt gehofft, dass er kommt, ihr habt auf ihn gewartet, und dennoch, seine Gegenwart in eurem Haus stellt das Haus einem Ziel gegenüber, und ihr fühlt euch durcheinandergebracht. Dein Haus war nicht das, was es war, und nun fühlst du dich nicht ganz so wohl, wie bevor der Handwerker kam. Eine Beunruhigung geht vonstatten, eine liebenswerte Beunruhigung allerdings, und doch ist dein Haus nicht mehr so ganz dein eigenes. Dein Haus fühlt sich herumgedreht. Vage ausgedrückt, du fühlst dich wie ein Besucher bei deinem eigenen Leben. Deine Stunden, dein Leben sind nicht mehr länger so recht deine eigenen. Sie wurden durch das Glück übernommen.
Dir wurde mehr gegeben, und irgendwie spürst du so eine Art Verdrängtsein von deinem Leben.
Geliebte, all euer Glück, es braucht, dass ihr euch ein wenig daran gewöhnt. Eine Drehung am Rad, und ihr dreht euch genauso. Je mehr ihr Meinen Fußstapfen folgt, desto größere Schuhe habt ihr zu tragen.
Ihr dehnt euch aus, und ihr spürt das Auseinanderziehen. Geliebte, ihr habt einen Sprung gemacht, und nun merkt ihr es. Euer Herz hüpfte. Ihr wolltet es. Doch wusstet ihr nicht, was für ein großer Satz es werden würde. Ihr habt nicht wahrgenommen, wie ihr jetzt mit all eurem Glück Schritt halten würdet. Es ist das eure, ihr habt es, und nun sagt ihr: „Huh? Was ist passiert? Nichts ist mehr gleich.“
Ihr wolltet Wandel, und nun, wo er da ist, seid ihr nicht so recht sicher. Ihr wolltet so richtig Diamanten, und nun sehen eure Finger wie diejenigen eines Fremden aus, derart glänzend und mit Diamanten beladen sind sie. Ihr wolltet geblendet sein, und nun findet ihr, ihr seid entgeistert!
Es wird nach und nach leichter für euch, euch an all die Güte und Huld, die die eure ist, zu gewöhnen. Lasst die Güte euch zu neuen Höhen bewegen. Ihr besteigt einen Berg, Geliebte, und während ihr euch dem Gipfel nähert, steigt ihr unablässig hoch. Es mag sein, ihr fühlt, die Wahl, von der ihr dachtet, ihr hättet sie getroffen, sei nicht mehr die eure. Ihr fühlt euch gezwungen. Es ist so, als hielte euch künstlich eine Große Hand, und als hülfe sie, euch den Berghang hoch zu ziehen. Natürlich, Geliebte, das ist eure Wahl. Das ist, was ihr wähltet, und ihr habt es erhalten.
Und jetzt kommt ihr damit vorwärts. Kein Herumdrucksen mehr.
Ihr seid Mein Gesammeltes Seinswesen, und ihr tut gut daran, euch an diese Vorstellung zu gewöhnen. Das Glück ist euer. Was wäre also, wenn ihr euch seinetwegen überschlagt? Es ist immer noch das eure, und noch mehr davon ist auf dem Weg. Es wird rasch und rasend daherkommen. Das Glück kommt zu euch wie ein Fischschwarm. Ihr werdet vom Glück überschwemmt.
All dem Glück, das zu euch auf dem Weg ist, seid ihr gewachsen. Ihr könnt ihm nicht widerstehen! Ihr könnt es in euer Leben einpassen. Es ist für euch nicht zu viel. Es ist für euch genau richtig.
All diese Medaillen werden an euch befestigt. Akzeptiert sie. Sie sind nicht schwer. Zankt in eurem Geist nicht über sie herum. Sagt einfach: „Danke Dir, Gott!“, und geht voran. All die Reichtümer des Königreichs langen bei euch an. Stellt eure Bereitetheit nicht in Frage. Ihr seid bereit. Streckt einfach eure Arme aus und fangt sie alle auf. Es ist euer. Es ist definitiv euer. Da gibt es keinen Irrtum. Das Glück ist da, die ganz reale Sache. Begrüßt es mit offenen Armen.
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HEAVEN #2833 – 27.8.2008 – We Will Canoe on a River of Love
WIR WERDEN ALLE AUF EINEM FLUSS DER LIEBE KANU FAHREN
Welche Worte können all die Liebe in Meinem Herzen für euch zum Ausdruck bringen? Das größte Wort ist nicht groß genug. Das hochfliegendste Wort ist nicht hoch genug. Welche Wörter können die Tiefe und Breite der Liebe, die Ich innehabe, übertragen? Auch das Wort Liebe kann das nicht. Es probiert das. Es ist darauf angelegt, und gleichwohl haben Wörter nicht genug Stärke, um all die Liebe zu übertragen, die es zu übertragen gilt. Und, dennoch, Liebe wird übertragen. Du kennst Liebe, wenn du sie siehst. Du kennst Liebe desgleichen, wenn du sie nicht siehst.
Was für eine Leere ist bei einer Liebe, die nicht wahrgenommen wird, vorhanden. Wieso wollte jemand nicht Liebe wahrnehmen, während Liebe in Hülle und Fülle vorhanden und nichts, was ihr gleichkommt, ist? Wer wollte sich Liebe entgehen lassen? Und dennoch, Liebe wird allzuoft ausgelassen. Meine Kinder haben Wüsten im Sand gefunden, wo sich Oasen befinden. Gelegentlich haben sich Meine Kinder des Wahlrechts der Liebe entzogen, haben sie sie von ihrer Liste gekratzt, haben sie sich überredet, Liebe vagabundiere irgendwie von ihnen weg, so, als ob Liebe, die entschiedene Substanz des Lebens, von ihnen abwesend sein könnte! Derart von Liebe umringt seid ihr, dass ihr sie zuweilen schlicht nicht seht.
Es mag sein, ihr schaut nach Liebe, dass sie aus einer Richtung komme, indessen Liebe auf viele, viele Richtungen ausgerichtet ist. Zunächstmal, inwendig in euch gibt es Liebe, die sich danach sehnt, sich selbst offenzulegen. Das ist die Liebe, die du zuvorderst sehen möchtest. Das ist die Liebe in deinem Herzen, die gerührt wird. Du möchtest die aufknospende Liebe inwendig in deinem eigenen Herzen ausschöpfen. Es war schwer für dich, sie drinnen zu behalten. Es war schwer, da die Liebe in deinem Herzen hinaus gehen möchte, und du hast sie gehindert. Das verursacht Schmerzen. Deine Liebe muss frei sein, um zur Geburt zu gelangen, und du hast sie zurückgehalten, hast ihren Fälligkeitstermin hinausgeschoben. Du schuldest all der Liebe in deinem Herzen die Zuvorkommenheit, ihr stattzugeben nach draußen zu gehen. Du hast deine große Liebe allzu lange an kurzer Leine gehalten. Werde genauso gut darin, Liebe zu geben, wie du gut darin warst, sie zurückzuhalten. Geliebte, ihr seid ziemlich aalglatt geworden im Zurückhalten von Liebe. Ihr habt darüber sogar eine überschwängliche Geste aufzuweisen. Seid weniger ausgefeilt, und seid begieriger, Liebe wie Lutscher auszugeben. Gib deine Liebe rechts wie links aus. Gib deine Liebe hinaus.
Wenn du die eine oder andere Art von Straffheit in deinem Herzen spürst, ist es nun an der Zeit, sie zu lockern. Mach dir nichts aus der Vergangenheit. Du hast deine Liebe nicht mehr länger gesondert zu stellen. Sie wurde genug abgesondert. Entwickelt andere Fertigkeiten, Geliebte. Befreit euer Herz zu seiner Bestimmung. Du hast deinem Herzen genug Bedacht gegeben. Nun ist es an der Zeit, deinem Herzen die Erlaubnis zu erteilen, das zu sein, was es ist. Bedecke dein Herz nicht mehr länger. Es gibt kein Liebestor, Geliebte. Liebe ist nicht einzuzäunen. Sie ist zum Geben da. Liebe ist nicht dafür bestimmt, sie ist nie dafür bestimmt, sie ist absolut nicht dafür bestimmt, zugedeckt zu sein. Sie ist nicht dafür bestimmt, sanktioniert zu sein. Genauer ausgedrückt, Liebe, gleich, worauf ihr bestimmter Augenmerk liegt, ist allen gegeben. Sie mag sich hier und da niederlassen, dennoch ist Liebe überallhin ausgegeben.
Du gießt in deinem Garten bestimmte Pflanzen. Du richtest den Schlauch da und dort hin, und dennoch findet alles Wasser zu allem, was in deinem Garten wächst, seinen Weg. Wasser kann sich nicht an einer Stelle fest halten. Bei der Liebe ist es das gleiche. Brause deine Liebe überall mit Leib und Seele, und deine Liebe wird überall anlangen, wo Liebe anlangen kann, und Liebe kann überall anlangen, ganz bestimmt weiter, als der Geist zu sehen vermag.
Bewässert, Geliebte, die Wüsten, und sie werden nicht länger Wüsten sein. Ausgedörrtheit wird zu einem Fluss der Liebe, und Wir werden auf ihm Kanu fahren.
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HEAVEN #2834 – 28.8.2008 – The Rainforests of Love
DIE REGENWÄLDER DER LIEBE
Liebe ist wahr, und Liebe kommt vom Herzen, und es stimmt nicht, dass die Liebe verletzt werden kann, und dennoch möchte Ich sagen, es gibt kein Menschliches Herz, das keine Wunde kennt. Jedes Herz trägt seinen eigenen Vorwand des Schmerzes.
Es gibt keine verwundeten Herzen, denn es gibt kein Herz in der Welt, das ohne Liebe existieren kann. Wo Liebe ist, gibt es keine Wunde. Und es ist eine Unmöglichkeit, dass auch nur ein Herz ohne Liebe existieren kann. Nur Herzen mit Liebe existieren. Und dennoch hatten Meine Kinder verwundete Herzen, und Meine Kinder kennen es, was es heißt, ein schmerzendes Herz zu haben.
Ihr wollt gerne von allem Herzensschmerz verschont bleiben. Wenn ihr auch nur von einem Herzen Schmerz abwenden könntet, würdet ihr es tun. Ihr würdet gerne Schmerz von jedem Herzen abhalten, und gleichwohl seid ihr auf Herzen herumgestampft. Das müsst ihr zugeben. Doch das Herz, auf dem ihr am meisten herumgestampft seid, liegt in eurer eigenen Brust. So, etwa, wie ein Mann seine Frau schlägt, so wurdest du zu einem Herz-Schläger. Du hast den Schlag deines Herzens beengt. Du hast es zum Schweigen gebracht. Du hast es geknechtet. Dein Herz fürchtet, dich heimzusuchen, und also suchst du es heim. Je mehr du bei deinem Herzen um den heißen Brei herumredest, desto schmerzerfüllter fühlt es sich.
Dein Herz ist unfähig, verletzt zu werden, und gleichwohl verletzt du es. Die Wahrheit deines Herzens stellt nicht dasjenige dar, was du wahrgenommen hast. Du hast dein Herz zu einem flügge werdenden Vogel gemacht, der noch nicht fertig ist loszufliegen. Du hast es zurückgehalten, indem du es in einem Nest hieltst, aus dem es längst herausgewachsen war. Mit Sicherheit ist jetzt die Zeit da, dass du dein Herz freistellst. Nimm das fort, mit dem du dein Herz festgebunden hast. Nimm die Vorstellung fort, dass dein Herz verwundet werden kann. Höre auf, es zu verletzen. Du hast dein Herz los zu lassen, und du hast jene Phantomschmerzen in deinem Herzen los zu lassen. Die vermeintlichen Wunden brauchen in Wirklichkeit keine Heilung, oder, ihre Heilung liegt darin, dass sie befreit werden. Du hast dein Herz viel zu lange in Knechtschaft gehalten.
Dein Herz ist nicht für Leiden bestimmt. Es ist für die Freiheit gemacht. Lasse dein Herz frei sein. Dein Herz weiß besser als du, was es sein sollte. Dein Herz hätte es gerne, dich von der Knechtschaft zu befreien, mit der du dich selbst angekettet hast. Du hast gegen das Abschneiden deines Herzens in der gleichen Weise protestiert, wie du dich an einen Baum ketten würdest, um zu verhindern, dass er gefällt wird. Allein, du hast die Kette zu eng gezogen, und du bist derjenige, der dem Baum weh tut. Obgleich du meinst, ihn zu schützen, hast du ihm weh getan.
Höre Mir zu. Der beste Schutz, den du deinem Herzen geben kannst, ist, es frei zu lassen. Entbinde es jetzt. Reibe über seine Handgelenke. Bringe seinen Kreislauf wieder in Schwung.
Falls du dein Herz mit Eis bedeckt hast, dann tatest du das in der Vorstellung, das Leben deines Herzens zu verlängern, aber du warst fehlgeleitet. Kein Herz ist dafür bestimmt, fröstelnd zu sein. Alle Herzen sind dafür vorgesehen, durch die Sonne gewärmt zu werden. Nimm jene Eispackungen fort. Wirf sie einfach weg. Eis schmilzt. Dein Herz hätte nicht zu schmelzen, ausgenommen du hast es eingefroren.
Lass dein Herz nun in den Regenwäldern der Liebe sein. Lass die einheimischen Trommeln deines Herzens mit der Verwegenheit schlagen, für die sie vorgesehen sind. Kein Herz war je dafür bestimmt, restringiert zu werden. Alle Herzen sind dafür bestimmt, im Rhythmus der Natur und nicht im Rhythmus einer auferlegten Kalkulation zu schlagen. Dein Herz wird am besten seinen eigenen Belangen überlassen. Es wird seinen Rhythmus zurückerlangen. Du kannst sicher sein, dass dein Herz das Lied kennt, für das es vorgesehen ist, es zu singen, und Singen, das muss dein Herz, kein komponiertes Lied, das du hingelegt hast, sondern seine eigene Melodie. Heiße es atavistisch, wenn du möchtest, doch lasse dein Herz frei, um ein Herz zu sein und keine menschengefertigte Vorrichtung, die an allerhand Konzepte von deiner Machart gebunden ist. Ent-schmerzt eure Herzen, Geliebte. Lasst den Mythos der Drosselung als etwas Heiligem los. Lasst euer Herz in der Freiheit der Liebe schlagen. Lasst euer Herz das sein, was es ist. Entsinnt euch, euer Herz ist Mein. Möchtest du wirklich Mein Herz der Liebe drosseln?
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HEAVEN #2835 – 29.8.2008 – Be like a Parade
WIE EINE PARADE SEIN
Erinnerung ist etwas Seltsames. Ihr wollt euch einiger Dinge erinnern und vergesst andere, gleichwohl gibt es scheinbar Dinge, an die ihr euch nicht erinnern, und Dinge, die ihr nicht aus eurem Sinn bringen könnt, gleich, was ihr auch anstellt.
In weltlichen Bezügen gesprochen, es gibt wichtige Dinge, die zu erinnern sind, etwa Rechnungen bezahlen und eine Briefmarke finden.
Ich weise darauf hin, dass du, wenn du dir unnötige Erinnerungen aus dem Wege schaffen kannst, besser in der Lage sein wirst, dich daran zu erinnern, woran du deinem Gefühl nach eingebunden bist. Auf diese Weise wirst du mehr Platz im Geist zur Verfügung haben, um Informationen darin zu verstauen. Du mögest deinen Geist nicht vollpferchen. Mülle ihn nicht zu. Was dein bewusster Geist unterbringen kann, ist, Geliebte, nicht endlos. Ihr mögt ihn nicht zu voll stopfen. Das ist der einzige Grund, wieso ihr etliche Gedächtnisinhalte loslassen mögt.
Ich begreife, dass der Geist nicht immer eurem Geheiß nachkommt. Ihr könnt eurem widrigen Geist erzählen, dies zu vergessen und jenes zu behalten, und er wird das Gegenteil tun, derart halsstarrig ist der menschliche Geist.
Erinnern kann erzwungen werden. Ihr studiert. Ihr lernt auswendig. Ihr bindet eine Schnur um euren Finger. Ihr löst einen Alarm aus. Ihr benutzt einen pfeifenden Teekessel. Dennoch, wenn es darauf hinausläuft, dasjenige zu vergessen, was euch wohl gebremst hat, dann werdet ihr euch, je schwerer ihr es versucht, umso mehr daran erinnern.
Vielleicht könnt ihr euren umherziehenden Geist mit der kongenialen Idee trainieren, dass er gar nichts zu erinnern hat. Ihr könnt den ständig belästigten Geist darauf verweisen, dass es für euch angenehm ist, dass er keine Gedächtnisinhalte einlagert, die besser zu vergessen sind.
Es ist euer Bestreben, immerfort an die geliebten Angehörigen zu denken, die ihren Körper verlassen haben, und gleichwohl bereiten euch die süßesten Erinnerungen dabei Schmerzen. Es mag ja sein, ihr habt eurem Geist gemischte Winke übermittelt. Oder vielleicht habt ihr euch eingeredet, dass süße Erinnerungen an jene Verschiedenen jetzt nur Schmerz auslösen können. Ihr bezeichnet jene als bittersüß. Müssen jede kostbaren Erinnerungen jedoch Schmerz verursachen? Gibt es keinen Weg, bei dem ihr das Angenehme aus der Vergangenheit aufrufen und euch daran erfreuen, ja gar lächeln könnt?
Gibt es vielleicht für euch einen Weg, von der Auffassung loszukommen, dass geliebte Nahestehende von euch verschwunden sind? Haben eure Erinnerungen zu verschwinden, damit ihr schmerzfrei seid? Was, Geliebte, soll ein Gott mit euch da tun? Ich möchte nicht, dass ihr leidet.
Es muss ein Sortierprozess in deinem Geist vonstatten gehen. Er hat Behältnisse für verschiedenartige Kategorien von Gedächtnisinhalten. Schön, liebenswert, beängstigend, schmerzlich, etwa. Derartiges Sortieren allerdings ist kein Gesetz. Wo steht geschrieben, dass eine Erinnerung Schmerz auszulösen hat? Wieso nicht ausschließlich Freude aus freudigen Erinnerungen haben? Wieso müssen die liebsten Erinnerungen deines Lebens schmerzlich sein? Vielleicht kannst du deinem überarbeiteten Geist anraten, dass du eine einzige Kategorie haben möchtest, und dass jene Freude heißt. Vielleicht kannst du deinen Geist dazu bekommen, zu akzeptieren, dass alle Gedenken schön sind, und dass keine Erinnerung dich an einen Verlust zu erinnern hat.
Betrachte deinen Geist als eine Parade. Nun paradiert sie auf dieser Straße und geht um diese Ecke da. Eine Parade betrauert nicht die Straßen und Ecken, wo sie bereits marschierte. Eine Parade, gar auch keine Rose Bowl Parade, denkt nicht: „Oh, warum kann ich nicht immer noch auf der Main Street marschieren? Es war dort so schön. Aber, wenn ich dorthin zurückgehe, kann ich jetzt bloß nostalgisch und unglücklich sein.“ Eine spektakuläre Parade denkt nicht: „Oh, letztes Jahr, da war ich am besten drauf. Aber dieses Jahr, ich weiß nicht.“ Eine Parade denkt nicht: „Es wird nie mehr eine Parade geben wie die, die ich soeben hinter mir habe.“ Eine Parade marschiert, wo sie marschiert, und sie marschiert schneidend. Eine Parade weiß, sie existiert, sie beschenkt sich und alle mit Glück, die sich anstellen und die weiter unten an der Straße stehen, um ihr zu applaudieren. Hält sich eine Parade, Geliebte, weiser am Leben als ihr?
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HEAVEN #2836 – 30.8.2008 – Breathe
LUFT HOLEN
Es gibt nicht einen Augenblick, der vergeudet ist. Alle Augenblicke, die eures Erachtens vergeudet sind, sind okay. Sie stellen Ballaststoffe für euch bereit. Sie sind Abstandhalter. Nach ihnen wird verlangt. Ihr könnt nicht in jedem Augenblick mit Volldampf voraus fahren. Ihr habt Anspruch auf etwas müßige Zeit. Ihr habt Anspruch, Luft zu holen. Vielleicht hat euch das bisher niemand gesagt. Holt Luft, Meine Kinder, holt Luft.
Wenn ihr ins Auge fasst, dass in der wahren Arena des Lebens Zeit nicht existiert, wie kann denn dann Zeit vergeudet werden? Wie kann, was nicht ist und nie war, vergeudet werden? Ist nicht in der Welt Fakt, dass Energie nie vergeudet werden kann?
Gewiss, beide, Aktivität und Ruhe, können übertrieben werden. Sache ist, jegliche Komplexe, die ihr über Zeit habt, auf der Strecke loszulassen. Nichtexistente Zeit ist nicht drängend. Ersetzt Dringlichkeit durch Freude. Freude zählt. Dies und das ist nicht von Belang. Dringlichkeit ist ein schwacher Ersatz für Freude. Klar, es ist dir möglich, Freude unter Dringlichkeit herzunehmen. Dringlichkeit ist ein guter Schieber, das ganz bestimmt. Vielleicht zieht ihr anstelledessen das Wort „Motivator“ vor. Erkannte Dringlichkeit verleiht euch einen guten Kick.
Geliebte, es gibt keine Tür, die ihr einzuschlagen habt. Es gibt keinen Berg, den ihr zu erklimmen habt.
Womöglich seid ihr soeben einfach wundervoll. Mit all euren vermeintlichen Fehlern, vielleicht seid ihr wunderbar. Vielleicht sind viele Dinge, die eures Erachtens von Belang sind, nicht von Belang. Vielleicht sind sie überhaupt nicht von Belang. Sobald ihr sagt, sie sind von Belang, sind sie es. Wenn ihr damit eins seid, dass sie nicht von Belang sind, was dann macht es für einen Unterschied, ob ihr einer Fälligkeit nachkommt oder nicht? Sähet ihr viele Dinge in einem anderen Licht, nähmt ihr sie für nichts mehr als für Pfennige in eurer Tasche, wären sie nicht das Allererste, dann wärt ihr frei von ihnen. Natürlich, ihr seid die Entscheider darüber, wie frei ihr seid.
Gewiss, die Welt wird euch aufbürden wollen. Sie liebt es, es so herzurichten, dass ihr keine Zeit habt zu denken oder in Frage zu stellen. Die Welt möchte euch gerne begrenzen, denn die Welt selbst wurde eingegrenzt. Zu jedem Zeitpunkt der vermeintlichen Zeit seid ihr in eurer Wahl frei. Ich vermute, ihr wollt sagen, ihr seid frei, Einwände vorzubringen. Ich würde das nicht sagen. Ich würde sagen, ihr seid frei, in jedem Augenblick schlicht frei zu wählen. Seht ihr den Unterschied?
Ihr braucht keine Auseinandersetzung zu gewinnen. Ihr braucht keine Erlaubnis, frei zu sein. Ihr seid die Quelle eurer eigenen Freiheit. Was die äußere Welt euch gibt, ist im Vergleich zu dem, was ihr euch selbst gebt, irrelevant. Seid euer eigener Daddy, und sagt zu euch selbst Ja. Gießt die Wohltat der Freiheit über euch. Überreicht euch eine freigiebige Erlaubnis.
Diese Freiheit macht euch nicht weniger verantwortlich. Sie macht euch mehr verantwortlich. Sie belässt euch frei, um verantwortlich zu sein.
Auch dann, wenn du ein Gefängnisinsasse bist und jeder Moment deines Lebens durch diejenigen um dich herum bestimmt ist, bist du immer noch frei, dein Leben zu wählen. Wärest du jemand im Gefängnis, so würdest du vielleicht sagen: „Gewiss, Gott, gewiss. Ich bin frei. In welcher Minute denn?“
Ihr, Geliebte, seid frei, zu wählen, wer ihr seid. Gefangener ist nicht, wer ihr seid. Wache oder Schutzbefohlener ist ebenso nicht, wer jemand ist. Ihr seid Bewusstheit, Geliebte. Ihr könnt ein wütendes Herz und eine solche Seele sein, die auf ein Gebäude und eine Routine beschränkt sind, sei es nun, ihr seid Gefangener oder Wachperson. Ihr könnt ebenso auf ein Gebäude und eine Routine eingegrenzt, und herzensgut sein. Ihr könnt von Nutzen oder zum Schaden sein, so wie ihr es wählt. Ich weiß, dass ihr euch manchmal so fühlt, als hättet ihr keine Wahl, dennoch habt ihr sogar in einem Verkehrsstau eine Wahl. Woimmer ihr seid, ihr habt eine Wahl. Ihr könnt sein, wer oder was ihr sein wollt unbesehen der Gegebenheiten. Ihr könnt das.
Vielleicht beneidet ihr jene Menschen, die zu jeder Zeit, wann sie wollen, in einer Wiese spazieren gehen können, und dennoch sind sie nicht notwendigerweise freier als einer, der auf sein Bett oder auf einen Klassenraum beschränkt ist. Es seid ihr, die ihr euch selbst zu befreien habt, Geliebte. Tut es. Ihr könnt es. Ihr könnt es jetzt.
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HEAVEN #2837 – 31.8.2008 – The Love That Dwells in Your Own Heart
DIE LIEBE, DIE IN DEINEM EIGENEN HERZEN SIEDELT
Was hält euch davor zurück, all das zu sein, was ihr sein möchtet? Nichts, Geliebte. Nichts außer einer Obergrenze in eurem Geist, Ich spreche hier davon, was ihr wirklich bezogen auf euch selbst wollt. Ich spreche nicht vom Gewinnen einer Schachmeisterschaft, oder davon, die Königin von England oder der großartigste Mensch auf der Rampe zu werden. Ich spreche von den Begehren eures echten Herzens, von all der Schönheit und Liebe, die euch wirklich und wahrlich von Belang ist, von dem, wonach ihr euch zutiefst sehnt, und über das Ich nur sagen kann, dass ihr recht habt, es zu erstreben, und dass ihr verdient, es zu haben. Worin immer euer tiefstes Herzensbegehren besteht, ihr verdient es. Ihr müsst beginnen, euren Wert zu erkennen.
Ich weiß, du sehnst dich nach Liebe. Ich weiß, du empfindest, du habest nicht genug. Ich weiß, dass du dich ab und an durch getrübte Liebe verletzt fühlst, und dass du ein anderes Mal Bitteres empfindest über verlorene oder nicht gefundene Liebe, über Liebe, die verquer geht, über Liebe, die verkrüppelt ist, über Liebe, die irgendwohin gelaufen ist, über Liebe, die so weit weg ist, über Liebe, die unerwidert ist, über Liebe, der die Tragweite fehlt, die sie einmal für dich hatte, über Liebe auf schlüpferigem Grund, über irgendwohin verstreute Liebe, über Liebe, die sich in Wut oder gar Hass kehrte, über Liebe, die sich in der einen oder anderen Weise minderte, über unerreichbare Liebe, über besudelte Liebe, über Liebe, die aus deinem Herzen heraus gerissen wurde, über Liebe, die übel zugerichtet wurde, über Liebe, die dich zum Narren hielt, und so fort. Von nun an weißt du, dass die Liebe, nach der du suchst, in deinem eigenen Herzen ihre Wohnung hat. Eben dort ist alle Liebe aufzufinden. Sei die Liebe, die du zu dir überbracht wissen möchtest. Sei sie, und fortan wird dein Herz ein derartiger Magnet sein, dass du voller Liebe und nicht bedürftig sein wirst, mehr Liebe habe zu dir zu kommen, und gleichwohl wirst du im Übermaß von ihr innehaben. Du wirst zu dem Punkt gelangen, wo es nicht mehr länger, wie jetzt, von Belang ist, wer oder wie viele deine Liebe vergelten. Nichts wird von Belang sein, ausgenommen die Liebe, die aus deinem vollen Herzen heraus sprießt. Du wirst erkennen, dass es dir obliegt, zu geben, und Geben, das willst du.
Es ist die Liebe in eurem Herzen, die Berge versetzen wird, Geliebte. Eure Liebe wird euch mit Sicherheit auf eine höhere Ebene verbringen.
Liebe bittet um nichts im Gegenzug. Nicht einmal um mehr von sich selbst. Liebe ist eine Geberin, keine Nehmerin. Ihr gebt nicht Liebe, solange ihr um eine Empfangsquittung bittet. Dann wünscht ihr euch einen Tauschhandel. Liebe steht euch an, zu geben, aus der Freude an ihr heraus. Liebe wird ohne Freude nicht ausgereicht. So etwa, Liebe, die abgezählt wird, Liebe, die ohne Freude überreicht wird, sie mag ein Opfer sein, aber sie ist keine Liebe. Liebe ist Reichhaltigkeit selbst. Ihr könnt sie nicht horten. Ihr könnt sie nicht für längere Zeit aufbewahren. Sie hat ausgegeben zu werden. Könnt ihr euch einen Fruchtbaum vorstellen, der bemüht ist, an seinen Früchten festzuhalten?
Könnt ihr euch all die Liebe in der Welt vorstellen, wie sie gehortet ist, nur damit sie verdirbt und alleine, um dem Kompost dienlich zu sein? Abgestrittene Liebe verdirbt. Frische Liebe züchtet sich selbst.
Auch noch von einer winzigen Saat kann Liebe zur leuchtendsten Blume heranwachsen.
Geliebte, es existiert kein Mangel an Liebe. Unbesehen wie ihr euch fühlt, Ich wiederhole: Es existiert kein Mangel an Liebe. Liebe ist in Hülle und Fülle. Es gibt einen Mangel an Gewahrsein von Liebe, und darin liegt die Unbequemlichkeit.
Mache dich anheischig, die Liebe so zu scheinen, dass nicht ein Faden der Liebe je wieder übersehen wird. Sei emsig darin, Liebe auszugeben. Selbstverständlich, keine schnulzige Liebe. Sei sogar anonym. Nimm keinen Beifall in Empfang für die Liebe, die du gibst. Steigere das Aufkommen an Lächeln. Derjenige, der lächelt, wird womöglich nicht wissen, woher oder von wem sein Lächeln kam. Er wird wissen, dass Liebe von irgendwoher zu ihm gelangte, und er wird sie entgegengenommen haben.
Sei heute großherzig darin, Liebe zu geben.
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HEAVEN #2838 – 1.9.2008 – See the World Dance before Your Eyes
SIEH DIE WELT VOR DEINEN AUGEN TANZEN
Der Körper ist das Wenigste von euch. Der Körper zählt für euch beträchtlich, doch ist er, diese Hülle um euch, irrelevant. Ja, achtet auf ihn. Nährt ihn, und seid ihm dennoch nicht verhaftet. Physische Körper sind auf der Erde über alles wichtig geworden. Das Materielle schreit euch zu: „Behaltet uns! Behaltet uns, egal was es kostet. Behaltet uns, als wäre nichts von Bedeutung.“ Unterdessen gibt es Angelegenheiten, die um Vieles mehr als der Körper, wie er aussieht, wie er sich fühlt, wie lange er währt, und so weiter, von Belang sind.
Und dementsprechend werden Verbrechen begangen, und der Körper, der das Verbrechen beging, wird als die ganze Geschichte in Betracht genommen, so als wären der Körper und seine Besitztümer die ganze Geschichte. Kein Körper soll entweiht werden, ebenso ist kein Körper zu weihen. Der Körper, obschon ein Wunder, ist nichtsdestotrotz schlicht ein Körper. Respektiert ihn, und wisst gleichwohl, er ist der Schwanz des Esels und nicht der König des Lebens.
Ich begreife gut, dass euch die Körper wertvoll sind. Selbstverständlich sind sie dafür bestimmt, wertvoll zu sein, und dennoch sind sie nicht dafür bestimmt, am wertvollsten zu sein. Körper sind nicht die Schönsten unter allen.
Klar, ihr bedenkt den Körper. Ich rühme euch, auf alle Körper acht zu geben und keinem Körper weh zu tun. Es ist an Mir zu sagen, wann der Körper sich selbst zu lösen habe. Darin habt ihr nicht das Sagen. Es obliegt nicht euch, das zu überdenken. Ich ermahne euch also, den Körper zu lieben, schätzt ihn hoch und stellt ihn dennoch an seinen Ort am Ende der Reihe.
Ihr verehrt Säuglinge, und ihr denkt, es ist der werte Körper, den ihr verehrt. Der Körper ist euch teuer, und dennoch gibt es eine Kostbarkeit, die euch überreicht wurde, weit über den Körper hinaus. Ein Stern wurde euch gegeben. Ein Stern wurde euch gegeben, um ihn zu polieren und zu scheinen, und der Säugling ist ein Entgelt an euch und die Welt. Euch ist ein Nachtstern geboren. Er wird bei Tag nicht gesehen, und dennoch ist er da. Ihr seht den Stern nachts, und dennoch ist er nicht minder ein Stern, wenn er nicht zu sehen ist. Ihr seid auch dann nicht minder ein Stern, wenn ihr es nicht glaubt.
Körper tragen großes Licht. Es ist dieses Licht, bei dem es bei euch darauf hinaus läuft, es zu sehen, und dieses Licht ist es, worum es beim Leben auf der Erde geht. Der Körper hält das Licht. Der Körper ist die Fackel, die das Licht hält. Das Licht ist ewig. Das Licht kann nie aus gemacht werden. Nichts, nichts vermag das Licht zu bezwingen, das in jedermann scheint und in euch scheint.
Und demnach – verehrt euren Körper, der euch überreicht wurde, doch verehrt ihn nicht zu sehr. Euer Körper, Geliebte, ist nicht eure Lebenslinie. Der Körper hat seinen Wert, und dennoch ist er keinen Freikauf eines Königs wert.
Während eure geliebten Nahestehenden in ihren Körpern existieren, beginnt inwendig in ihnen den Geist zu erkennen und zu verehren, weil das in Wirklichkeit alles ist, was es gibt. Und das ist eine große Menge.
Kein Körper ist geistlos. Gleich, wie gequetscht oder verborgen, das Menschliche Seinswesen ist ein Wesen aus Licht gefertigt.
Ja, ihr kauft für den Körper Schuhe, während es für euren Geist nichts zu kaufen gibt. Wessen mehr als des hellen Lichts der Liebe kann das helle Licht der Liebe bedürfen? Was kann eurem Geist hinzugefügt werden, unterdessen euer Geist alles ist? Ja, da gibt es etwas, was hinzugefügt werden kann, und das ist euer Wiedererkennen, Geliebte. Sobald ihr euch euch selbst gegenüber preisgebt, ist das eine große Mehrung. Scheint das Licht, dass ihr, uff, all das Licht seid, das scheint, und ihr werdet die Welt vor euren Augen tanzen sehen.
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HEAVEN #2839 – 2.9.2008 – The World Turns, and You Revolve
DIE WELT DREHT SICH, UND IHR UMKREIST
Gesteht es zu. Ihr habt kaum einen Hinweis, worum es beim Leben geht. Es ist für euch wahrlich ein Geheimnis.
Von Zeit zu Zeit habt ihr ein Empfinden, ein Verständnis von ihm zu haben, und dann wird der Vorleger unter euch weggezogen, und ihr seid verblüfft.
Ihr sucht die Bedeutung des Lebens zu erkennen, und dennoch schlüpft und rutscht sie von euch weg. Sie fliegt fort, einfach dann, wenn ihr denkt, ihr habt sie.
Ihr, Geliebte, seid die Bedeutung. Es ist ihr selbst, was ihr sucht. Es ist ihr selbst, was etwas Flüchtiges ist. Ihr erfasst kurze Blicke darauf und bekommt nicht so recht viel genug davon zu sehen. Ihr tanzt vor euch selbst, und ihr geht euch selbst seitlich aus dem Weg.
Wenn es zu schwer wird, die Bedeutung des Lebens zu erwägen, dann denkt einfach ein bisschen an Mich. Ich werde euch zur Vorderflanke zurückbringen. Es mag sein, Ich bin euch zu verschwommen, aber Ich bin ein großartiger Festiger. So wie Ich euch unterkomme, werdet ihr eine Erleichterung spüren, ein zur Ruhe Kommen. Ohne Verständnis, werdet ihr verstehen. Unwissend, werdet ihr wissen. Ihr werdet eine Balance spüren, die ihr nicht oft spürt, außer ihr denkt an Mich. Ich bin wie ein Pfosten zum Anbinden. Bindet euch an Mir an.
Schaut in Meine Augen, Geliebte, und ihr werdet euch sehen. Ihr seid gar nicht so sehr die Ausläufer, wie ihr dachtet. Ihr seid die Hauptattraktion! Ihr seid das, worum das Leben geht.
Alles im Universum ist euer Prospekt. Alles ist für euch. Tiere bringen die Erde für euch ins Gleichgewicht. Sie rufen eure Aufmerksamkeit heran, zu lieben. Blumen blühen für euch, um euch der Schönheit und der unnachahmlichen Kraft des Lebens zu erinnern. Sogar Schwierigkeiten, die euch die Stirn bieten, lehren euch eure Stärke und eure Befähigung, ins Leben einzutauchen. Ihr seid wie ein hungriger Reisender. Ihr seid hungrig nach Leben, Geliebte. Manchmal scheint das Leben so, als wäre es viel für euch, doch Sache ist, ihr könnt nicht genug davon bekommen. Eine Kostprobe ist nicht genug. Ihr wollt das ganze Mahl.
Ihr mögt über das Leben auf der Erde toben und rasen, zur selben Zeit wie ihr es liebt. Ihr wisst, es ist ein großes Fest. Der Tisch wurde für euch angerichtet, und alles, was du zu tun hast, ist, dich hinzusetzen und die Leckerbissen und Confiserien zu kosten. Mit Sicherheit, ihr seid hier, um bei den Waren eine Stichprobe zu machen. Euer Appetit ist nicht zu sättigen, Geliebte.
Ihr seid ein Erforscher des Lebens in der Welt und in der Seele [’spirit‘ – ThB]. Womöglich fühlt ihr, euch sei eine unmögliche Aufgabe vorgesetzt worden. Geliebte, eine lösbare Aufgabe wurde euch gestellt. Ich möchte euch folgendes sagen: Du bist derjenige und diejenige, die den Tisch anrichtet. Du wählst das Menü, auch dann, wenn du denkst, das sei nicht der Fall. Du kochst das Essen, und du gibst es aus. Es bist du, der die Portionen serviert, und es bist du, der isst. Und es bist du, der aufräumt und die Stühle zurückstellt. Es seid ihr, Geliebte. Alles das seid ihr.
Ihr seid der Tourführer, und ihr seid der Schrittmacher.
Ihr wirbelt den Stab, und ihr seid der wirbelnde Derwisch. Die Welt dreht sich, und ihr umkreist, und die Welt umkreist euch ebenfalls.
Kein Wunder seid ihr verdutzt. Das Leben ist ein Stutzig-Macher. Es ist für euch da, um zu enträtseln, auch dann, während es nichts aufzulösen gibt. Es ist einfach so, dass ihr dieses Fragezeichen im Kopf habt. Das ist schön. Kein Problem. Falls das Leben euch nicht das Mysterium wäre, das es ist, würdet ihr euch an ihm nicht so sehr erfreuen. Das stimmt. Auch dann, während ihr denkt, ihr freut euch ganz und gar nicht am Leben, tut ihr das Leben mit wahrer Wollust. Ich denke, ihr wisst, was Ich meine. Ich denke, ihr seid mit der unwiderstehlichen Freude des Lebens wohlvertraut. Ich höre euch jetzt, wie ihr die Trommel dafür schlagt. Ich sehe euch jetzt, wie ihr das Leben auf Erden bewundert.
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HEAVEN #2838 – 1.9.2008 – See the World Dance before Your Eyes
SIEH DIE WELT VOR DEINEN AUGEN TANZEN
Der Körper ist das Wenigste von euch. Der Körper zählt für euch beträchtlich, doch ist er, diese Hülle um euch, irrelevant. Ja, achtet auf ihn. Nährt ihn, und seid ihm dennoch nicht verhaftet. Physische Körper sind auf der Erde über alles wichtig geworden. Das Materielle schreit euch zu: „Behaltet uns! Behaltet uns, egal was es kostet. Behaltet uns, als wäre nichts von Bedeutung.“ Unterdessen gibt es Angelegenheiten, die um Vieles mehr als der Körper, wie er aussieht, wie er sich fühlt, wie lange er währt, und so weiter, von Belang sind.
Und dementsprechend werden Verbrechen begangen, und der Körper, der das Verbrechen beging, wird als die ganze Geschichte in Betracht genommen, so als wären der Körper und seine Besitztümer die ganze Geschichte. Kein Körper soll entweiht werden, ebenso ist kein Körper zu weihen. Der Körper, obschon ein Wunder, ist nichtsdestotrotz schlicht ein Körper. Respektiert ihn, und wisst gleichwohl, er ist der Schwanz des Esels und nicht der König des Lebens.
Ich begreife gut, dass euch die Körper wertvoll sind. Selbstverständlich sind sie dafür bestimmt, wertvoll zu sein, und dennoch sind sie nicht dafür bestimmt, am wertvollsten zu sein. Körper sind nicht die Schönsten unter allen.
Klar, ihr bedenkt den Körper. Ich rühme euch, auf alle Körper acht zu geben und keinem Körper weh zu tun. Es ist an Mir zu sagen, wann der Körper sich selbst zu lösen habe. Darin habt ihr nicht das Sagen. Es obliegt nicht euch, das zu überdenken. Ich ermahne euch also, den Körper zu lieben, schätzt ihn hoch und stellt ihn dennoch an seinen Ort am Ende der Reihe.
Ihr verehrt Säuglinge, und ihr denkt, es ist der werte Körper, den ihr verehrt. Der Körper ist euch teuer, und dennoch gibt es eine Kostbarkeit, die euch überreicht wurde, weit über den Körper hinaus. Ein Stern wurde euch gegeben. Ein Stern wurde euch gegeben, um ihn zu polieren und zu scheinen, und der Säugling ist ein Entgelt an euch und die Welt. Euch ist ein Nachtstern geboren. Er wird bei Tag nicht gesehen, und dennoch ist er da. Ihr seht den Stern nachts, und dennoch ist er nicht minder ein Stern, wenn er nicht zu sehen ist. Ihr seid auch dann nicht minder ein Stern, wenn ihr es nicht glaubt.
Körper tragen großes Licht. Es ist dieses Licht, bei dem es bei euch darauf hinaus läuft, es zu sehen, und dieses Licht ist es, worum es beim Leben auf der Erde geht. Der Körper hält das Licht. Der Körper ist die Fackel, die das Licht hält. Das Licht ist ewig. Das Licht kann nie aus gemacht werden. Nichts, nichts vermag das Licht zu bezwingen, das in jedermann scheint und in euch scheint.
Und demnach – verehrt euren Körper, der euch überreicht wurde, doch verehrt ihn nicht zu sehr. Euer Körper, Geliebte, ist nicht eure Lebenslinie. Der Körper hat seinen Wert, und dennoch ist er keinen Freikauf eines Königs wert.
Während eure geliebten Nahestehenden in ihren Körpern existieren, beginnt inwendig in ihnen den Geist zu erkennen und zu verehren, weil das in Wirklichkeit alles ist, was es gibt. Und das ist eine große Menge.
Kein Körper ist geistlos. Gleich, wie gequetscht oder verborgen, das Menschliche Seinswesen ist ein Wesen aus Licht gefertigt.
Ja, ihr kauft für den Körper Schuhe, während es für euren Geist nichts zu kaufen gibt. Wessen mehr als des hellen Lichts der Liebe kann das helle Licht der Liebe bedürfen? Was kann eurem Geist hinzugefügt werden, unterdessen euer Geist alles ist? Ja, da gibt es etwas, was hinzugefügt werden kann, und das ist euer Wiedererkennen, Geliebte. Sobald ihr euch euch selbst gegenüber preisgebt, ist das eine große Mehrung. Scheint das Licht, dass ihr, uff, all das Licht seid, das scheint, und ihr werdet die Welt vor euren Augen tanzen sehen.
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HEAVEN #2839 – 2.9.2008 – The World Turns, and You Revolve
DIE WELT DREHT SICH, UND IHR UMKREIST
Gesteht es zu. Ihr habt kaum einen Hinweis, worum es beim Leben geht. Es ist für euch wahrlich ein Geheimnis.
Von Zeit zu Zeit habt ihr ein Empfinden, ein Verständnis von ihm zu haben, und dann wird der Vorleger unter euch weggezogen, und ihr seid verblüfft.
Ihr sucht die Bedeutung des Lebens zu erkennen, und dennoch schlüpft und rutscht sie von euch weg. Sie fliegt fort, einfach dann, wenn ihr denkt, ihr habt sie.
Ihr, Geliebte, seid die Bedeutung. Es ist ihr selbst, was ihr sucht. Es ist ihr selbst, was etwas Flüchtiges ist. Ihr erfasst kurze Blicke darauf und bekommt nicht so recht viel genug davon zu sehen. Ihr tanzt vor euch selbst, und ihr geht euch selbst seitlich aus dem Weg.
Wenn es zu schwer wird, die Bedeutung des Lebens zu erwägen, dann denkt einfach ein bisschen an Mich. Ich werde euch zur Vorderflanke zurückbringen. Es mag sein, Ich bin euch zu verschwommen, aber Ich bin ein großartiger Festiger. So wie Ich euch unterkomme, werdet ihr eine Erleichterung spüren, ein zur Ruhe Kommen. Ohne Verständnis, werdet ihr verstehen. Unwissend, werdet ihr wissen. Ihr werdet eine Balance spüren, die ihr nicht oft spürt, außer ihr denkt an Mich. Ich bin wie ein Pfosten zum Anbinden. Bindet euch an Mir an.
Schaut in Meine Augen, Geliebte, und ihr werdet euch sehen. Ihr seid gar nicht so sehr die Ausläufer, wie ihr dachtet. Ihr seid die Hauptattraktion! Ihr seid das, worum das Leben geht.
Alles im Universum ist euer Prospekt. Alles ist für euch. Tiere bringen die Erde für euch ins Gleichgewicht. Sie rufen eure Aufmerksamkeit heran, zu lieben. Blumen blühen für euch, um euch der Schönheit und der unnachahmlichen Kraft des Lebens zu erinnern. Sogar Schwierigkeiten, die euch die Stirn bieten, lehren euch eure Stärke und eure Befähigung, ins Leben einzutauchen. Ihr seid wie ein hungriger Reisender. Ihr seid hungrig nach Leben, Geliebte. Manchmal scheint das Leben so, als wäre es viel für euch, doch Sache ist, ihr könnt nicht genug davon bekommen. Eine Kostprobe ist nicht genug. Ihr wollt das ganze Mahl.
Ihr mögt über das Leben auf der Erde toben und rasen, zur selben Zeit wie ihr es liebt. Ihr wisst, es ist ein großes Fest. Der Tisch wurde für euch angerichtet, und alles, was du zu tun hast, ist, dich hinzusetzen und die Leckerbissen und Confiserien zu kosten. Mit Sicherheit, ihr seid hier, um bei den Waren eine Stichprobe zu machen. Euer Appetit ist nicht zu sättigen, Geliebte.
Ihr seid ein Erforscher des Lebens in der Welt und in der Seele [’spirit‘ – ThB]. Womöglich fühlt ihr, euch sei eine unmögliche Aufgabe vorgesetzt worden. Geliebte, eine lösbare Aufgabe wurde euch gestellt. Ich möchte euch folgendes sagen: Du bist derjenige und diejenige, die den Tisch anrichtet. Du wählst das Menü, auch dann, wenn du denkst, das sei nicht der Fall. Du kochst das Essen, und du gibst es aus. Es bist du, der die Portionen serviert, und es bist du, der isst. Und es bist du, der aufräumt und die Stühle zurückstellt. Es seid ihr, Geliebte. Alles das seid ihr.
Ihr seid der Tourführer, und ihr seid der Schrittmacher.
Ihr wirbelt den Stab, und ihr seid der wirbelnde Derwisch. Die Welt dreht sich, und ihr umkreist, und die Welt umkreist euch ebenfalls.
Kein Wunder seid ihr verdutzt. Das Leben ist ein Stutzig-Macher. Es ist für euch da, um zu enträtseln, auch dann, während es nichts aufzulösen gibt. Es ist einfach so, dass ihr dieses Fragezeichen im Kopf habt. Das ist schön. Kein Problem. Falls das Leben euch nicht das Mysterium wäre, das es ist, würdet ihr euch an ihm nicht so sehr erfreuen. Das stimmt. Auch dann, während ihr denkt, ihr freut euch ganz und gar nicht am Leben, tut ihr das Leben mit wahrer Wollust. Ich denke, ihr wisst, was Ich meine. Ich denke, ihr seid mit der unwiderstehlichen Freude des Lebens wohlvertraut. Ich höre euch jetzt, wie ihr die Trommel dafür schlagt. Ich sehe euch jetzt, wie ihr das Leben auf Erden bewundert.
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HEAVEN #2840 – 3.9.2008 – From the Depths of God’s Heart
AUS DEN TIEFEN DES HERZENS GOTTES
Es gibt keine Vergessenheit. Es gibt keinen Tod. Und dennoch gibt es diejenigen, die durch die Fiktion gehen möchten, sich ihr eigenes Leben zu nehmen, ihr Leben, das mitten in einem Kapitel endet, das Buch nicht ganz gelesen zurücklassend. Für diejenigen, die zurückbleiben, stellt das etwas Verheerendes her. Die geliebten zurückgelassenen Angehörigen beginnen, von dem Schmerz, der ihnen überlassen ist, eine Kostprobe zu nehmen.
Gleich, wie unglücklich und verzweifelt derjenige, der sich das Leben nahm, gewesen sein mag, gleich, dass seine Sicht sich verdüsterte, gleich, dass er keine Alternative sah – dass er sich das Leben nahm ist sein Leben von Anderen Fortnehmen. Er wirft seine vermeintlichen Probleme in deren Schoß und rennt aus der Tür. Da sind unbezahlte Rechnungen, und er läuft fort, Andere haben sie zu begleichen. Er sagt: „Ich habe damit nichts zu tun!“
Entsinnt euch, Geliebte, Ich gab euch freien Willen. Ich verdamme nicht diejenigen, die so belastet sind, dass sie sich das Leben nehmen wollen. Wenn sie sich das Leben nehmen, ist das so, wie wenn sie sagen: „Also da!“ Es ist so, wie wenn sie sagen: „Ihr könnt es haben! Ich bin fertig damit. Ich möchte es nicht mehr.“
Selbstverständlich ist das keine Wohltat, was sie in ihrem Gefolge hinterlassen. Sie reichen ihre Wut und ihr Empfinden der Hoffnungslosigkeit weiter. Irgendwie haben sie ihre Verantwortung für ihr eigenes Leben fortgegeben. Sie haben wohl auch nicht Verantwortung für ihr eigenes Unglücklichsein übernommen. Sie versuchten, ihre Schwierigkeiten hinter sich zu lassen. Sie verließen ihr Apartment. Sie händigten ihren Schmerz über und ließen ihr Zuhause in Unordnung. Wie unglücklich sie waren! Geliebte, es war nicht eure Schuld. Es war nicht euer Tun.
Ich ermutige alle, zu leben. Diejenigen, die sich in einem dunklen Tunnel befinden, beschwöre Ich, ihren Weg dort heraus zu finden. Wenn sie voller Verzweiflung sind, bitte Ich sie, aufzuhören, an ihr Unglück zu denken, und bitte sie, über Andere Licht auszugießen. Für die Zurückgebliebenen scheint der Tod unnötig, und dennoch, es war nicht die Entscheidung der Zurückgebliebenen, die zustandekam, und es ist jetzt nicht an ihnen, eine Verurteilung vorzunehmen. Jemand, der sich sein Leben genommen hat, ist genauso Mein Kind wie du.
Du, auch du hast bei Gelegenheit daran gedacht, aus dem Leben zu gehen. Ich bin glücklich, dass du immer noch auf der Erde bist und für Mich arbeitest. Du bist hier aus einem Grund. Niemand ist hier ohne Grund. Alle sind aus gutem Grund präsent. Du bist aus gutem Grund hier. Ich bitte dich, nicht deine Hände hochzuwerfen und zu sagen: „Nicht mehr.“ Ich bitte dich aus der Tiefe Meines Herzens, dem Leben eine andere Chance zu geben, und noch eine, so viele wie nötig. Ich bitte dich, dich als deine eigene rettende Gnade auszuweisen.
Geh aus der Schule, falls du das musst. Kündige den Arbeitsplatz, falls du das musst. Aber halte dein Leben auf der Erde unversehrt. Bescheide das eine – zu leben. Was der oder die eine tut, das tangiert jeden Anderen. Wenn du fühlst, du verzweifelst am Leben, dann gib jedes Bisschen deines Lebens im Dienst an Anderen. Falls du an deinem Leben verzweifelst, so verzweifle an ihm auf folgende Art. Sage: „Ich bin nicht mehr länger meinetwegen hier. Ich, der ich so unglücklich bin, möchte tun, was ich kann, um Anderen zu helfen. Lasse mich ihr Hoffnungsgeber sein. Lasse mich ihnen Hoffnung überreichen. Gleich, wie viele gebrochene Knochen ich habe, gleich, wie gebrochen mein Herz ist, ich möchte aufstehen und Anderen helfen. Ich möchte mich vergessen, und möchte vergessen, wie ich empfinde oder wie ich nicht empfinde. Ich möchte auf das achten, was ein Anderer empfindet. Ich kann meine Verzweiflung aufgeben. Und falls ich es nicht kann, sogar in vollster Verzweiflung, kann ich etwas tun, um das Leben Anderer, und infolgedessen für mich, besser zu machen.“
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HEAVEN #2841 – 4.9.2008 – When Love Bobbed to the Surface of the Ocean
ALS LIEBE ZUR OBERFLÄCHE DES OZEANS HIN TÄNZELTE
Lass Mich dich einfach in Meine Arme schließen. Bleibe heute mit Mir zusammen. Nimm heute zehn Schritte mit Mir, und fortan wirst du Stück um Stück mehr nehmen. Behalte Mich heute bei Mir. Denke daran, wie glücklich du Mich machst. Denke daran, wie du geliebt bist, und was du Mir bedeutest. Du bist ein Ausdruck Meiner Selbst. Ich bin durch dich verzaubert. Denk an Mich.
Mein Auge liegt ganz auf dir, und du bist Mein Entzücken. Du bringst Mich immer zum Lächeln. Entweder Ich lächle auf dein Lächeln hin zurück, oder Ich lächle gütig bei deiner Tölpelhaftigkeit. So oder so, Ich juble in dir, in dir, Meinem Glück.
Ich bin nie allein. Ich habe dich stets in Meinem Gewahrsein. Ich nehme dich überallhin mit Mir, obschon Ich nirgendwohin gehe. Es scheint so, als gehen wir irgendwo. Es scheint so, als tanzten Wir auf dem Gipfel eines Berges oder auf einer Nadelspitze. Es scheint so, als tauchten Wir in den Ozean der Liebe ein, und gleichwohl, wie tauchen Wir in den Ozean ein, unterdessen Wir nie aus ihm herausgekommen sind? Wir befinden uns voll und ganz in der Mitte des Ozeans. Wir können bloß tief in die Tiefen Unseres Einen Herzens tauchen, des Einen Herzens, das du dir mannigfaltig denkst.
Wir sind singularisch Eins.
Geliebte, ihr seid nie auf der Oberfläche des Ozeans herrenlos getrieben. Wellen kommen und gehen, ihr indes seid im Ozean unbeweglich. Der Ozean ist erregt, und dennoch ist er still. Ihr reitet auf den Schultern des Ozeans, auch dann, während ihr euch in Seiner Tiefe befindet. Ihr schwimmt, ihr taucht, ihr krault kreuz und quer, ohne euch auch nur um einen Zentimeter von Meinem Herzen fortzubewegen. Der Lauf eures Schwimmens oder Gleitenlassens auf eurem Rücken ist der Lauf Meines Herzschlags.
In gewisser Hinsicht haust du für Mich auf den Putz. Du zeigst Mir, was du tun kannst. „Sieh mir zu“, sagst du. Und Ich, Der dich in Meinen Armen hält, Ich antworte: „Ich sehe dir zu. Ich sehe dich. Ich sehe, was für ein guter Schwimmer und Taucher du bist.“ Und derweil halte Ich dich fest in Meinen Armen. Ich schütze dich eng an Mir. Ich bin in Wirklichkeit eure Security, Geliebte.
Nun, es geht nicht darum, euch Mir verpflichtet zu machen. Es steht euch nicht an, den Halt an Mir, weil keine Alternative vorhanden ist, zu umklammern, oder weil ihr denkt, besser sei es, auf der guten Seite von Mir zu sein. Ihr seid bereits unbestreitbar an Meiner guten Seite. Es gibt für euch nichts zu gewinnen, indem ihr näher bei Mir seid, ausgenommen euer Gewahrsein Unseres Naheseins.
Was für etwas Wundervolles doch euer Gewahrsein ist, insbesondere euer Gewahrsein von Mir. Seid Meiner gewahr, so wie Ich euer gewahr bin. Da ist nichts dabei. Es ist völlig natürlich. Dafür wurdet ihr geboren, Geliebte. Ihr wurdet geboren, um herauszufinden, wie intim Wir sind. Ihr wurdet geboren, um herauszufinden, Wir sind Eins, und um fortan in diesem Einssein des Einsseins zu jubeln. Wir, Geliebte, waren nie Zwillinge. Wir waren stets Eins, und es gibt nichts anderes, was ihr sein könnt oder was Ich sein kann, ausgenommen Einssein. Wir sind das Einssein der Liebe, das einzig Es Selbst sein kann. Die Liebe ist alles, was Wir sind, und alles, was Wir erkennen, zu tun. Wir können nicht anders. Als Liebe sich zur Oberfläche hin rasch hin und her bewegte, war sie immer noch Liebe. Liebe kann nicht anhalten. Wir haben immerzu geliebt, und Unsere Liebe wird nie verschlissen.
Unsere Liebe ist das Abenteuer einer Lebenszeit, ja noch mehr als das, sie ist das Abenteuer der Ewigkeit. Hier sind Wir, und es gibt nirgendwo um dorthin zu gehen. Wir sind Liebe auf Liebe, Liebe, die in Einssein aufgeschichtet ist. Wir sind wie Stoff, der weiß auf weiß liegt, und das ist der ganze Stoff, und das ist die ganze Geschichte von Wer Wir sind und von Wer Wir einander sind. Geliebte, es existiert keine Fort-heit, es gibt ausschließlich Gewahrsein.
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HEAVEN #2842 – 5.9.2008 – On the Brink of a New World
AN DER SCHWELLE ZU EINER NEUEN WELT
Euer gesamtes Leben auf dem Erdschiff ist ein Trugbild, obschon, wie real erscheinend sind doch Trugbilder! Der Unterschied zwischen eurem Trugbild und einer Fata Morgana in der Wüste besteht darin, dass ihr euch nicht in einer Wüste befindet. Ihr seid im Garten Eden. Teil eures Trugbildes ist es, dass ihr allem Anschein nach denkt, ihr lebt in einer Wüste, und sodann macht ihr euch dran, zu beweisen, dass ihr das tut. Ihr sagt: „Genau so ist es.“
Möchtet ihr – möchtet ihr ein für alle mal bitte dasjenige vergessen, was euch nicht gefällt? Möchtet ihr bitte aufhören damit, Statistiken und Fakten heranzubringen? Wen kümmert’s was in der Vergangenheit war? Es geht mit Sicherheit nicht darum, dass ihr die Vergangenheit wiederzuerrichten habt. Ihr habt sie nicht fortzuführen. Ihr müsst euch nicht daran erinnern, dass ihr in einer Wüste wohnt, wo oft Nacht und die Abwesenheit von Licht zu verzeichnen sind. Möchtet ihr so freundlich sein, damit aufzuhören, das zu sein, was ihr als realistisch erachtet? Möchtet ihr so freundlich sein und die Betonung auf eine andere Wirklichkeit legen? Wie wäre es mit der Wirklichkeit von was sein kann? Wie wäre es mit der Wirklichkeit von was sein muss?
Schaut, wenn ihr in der Welt dahingelangt, dass ihr selbst im Schlamm steht, dann stapft ihr aus ihm raus. Ihr würdet nicht drinbleiben, solange ihr es nicht müsst. Ihr müsst nicht ein einziges Mal mehr auf den Schlamm hinweisen. Ihr geht schlicht aus ihm raus und befindet euch auf dem Boden eurer Träume.
Träume werden Wirklichkeit. Sie werden die ganze Zeit wahr. Es ist unrealistisch zu behaupten, sie täten es nicht. Es ist unrealistisch zu behaupten, die Welt könne sich nicht ändern. Geliebte, die Welt wandelt sich jeden Tag. Dann und wann geht sie hin und her. Wieso keinen Traum einer Welt, die so konstant wie Ich ist? Wieso keinen Traum der Welt, so, wie sie eurem Wunsch gemäß ist? Wieso wolltet ihr irgendwas anderes denken?
Naja, vielleicht sagt ihr, ihr seid euch nicht sicher, dass sich die Welt, die ihr erstrebt, manifestieren kann. Ihr könnt jedoch sicher sein, dass ihr nicht, bis ihr von der Welt träumt, die ihr erstrebt, bis ihr sie euch bildlich ausmalt, bis ihr sie fühlt, dabei hilfreich seid, sie zu manifestieren. Ihr werdet die Welt dort halten, wo sie ist. Wieso wolltet ihr das tun? Wenn ihr eine schöne Welt wollt, und Ich bin sicher, ihr wollt das, wieso dann unaufhörlich von der alten zehren? Wieso Schlaglichter auf sie setzen? Wieso sie zehn Mal hintereinander wieder einsetzen, und wieso die Welt, die ihr erstrebt, seltenerweise erschaffen? Ihr zäumt die Sache rückwärts auf, Geliebte.
Sofern das Leben auf der Erde ohnehin nicht real ist, wieso dann nicht die unreale Welt erschaffen, die ihr wirklich wollt?
Schaut, falls ihr eine köstliche Suppe zum Abendessen heute machen wollt, so denkt ihr nicht an die verbrannte Suppe vom Vorabend. Geliebte, es obliegt euch, euch eine Vorstellung einer Welt zu machen, wie ihr sie gerne haben möchtet. Stellt euch Frieden vor. Sagt Mir nicht, es werde immer Krieg geben. Weil es Kriege gab, bedeutet nicht, dass es immer Kriege geben muss. Seht ihr, wie ihr euch selbst in eine Ecke hinein zeichnet? Ihr wisst in der Sache besser Bescheid. Macht das nicht mehr länger.
Kolumbus entdeckte eine neue Welt. Und ihr, Meine Geliebten, steht an der Schwelle, eine neue Welt zu entdecken. Entdeckt sie zunächst in euren Gedanken. Wovon sonst kann eine neue Welt ihren Anfang nehmen, wenn nicht von euren Gedanken?
Nichts hat das gleiche zu bleiben. Nichts bleibt gleich. Eure Gedanken springen die ganze Zeit hin und her. Wieso nicht eure Gedanken zum Nutzen der neuen Welt arbeiten lassen? Ja, Geliebte, macht eben jetzt die Welt mit euren Gedanken heil. Formt die Welt in Meinem Ebenbild.
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HEAVEN #2843 – 6.9.2008 – You Have Nothing to Atone For
IHR HABT NICHTS WIEDERGUTZUMACHEN
Der Joker liegt bei euch, Geliebte. All der Aufruhr und all das Drama, obschon derart tief und fruchtbar und allem Anschein nach bedeutsam, kann mit einem Haufen voller unwichtiger Dinge verglichen werden. Lasst uns dem klar ins Auge sehen, ihr liebt die Anspannung. Ihr habt es gerne, jemandem etwas Bemerkenswertes zu erzählen. Ihr seid sogar bekannt dafür, euch auf eine neue Verschrobenheit des Geredes zu freuen. Womit würdet ihr euren Geist beschäftigen, wenn ihr nicht glaubtet, ihr hättet euch um entsetzliche, Leben-erschütternde Dringlichkeiten zu kümmern und die tollsten Neuigkeiten zu erzählen?
Nicht anders, sogar in der Ruhe seid ihr gerne geschäftig, ja gar übermäßig geschäftig. Ihr setzt das Tempo eures Lebens zu schnell an, und dann setzt ihr der Mischung gar noch Klagen zu. Oh, was habt ihr doch alles zu tun! Wie schwer ihr doch arbeitet! Was habt ihr nicht alles zu tun! Keiner war je so beschäftigt wie du.
Das weist sogar etliche unter jenen, die Vollzeit für Mich arbeiten, aus; sie machen sich zu geschäftig. Ich möchte keine Namen erwähnen. Es wundert Mich, ob sie denken, sie hätten etwas her zu machen.
Schaut Mich an! Ich arbeite nicht schwer. Ich tat das nie. Ich bin jenseits von Zeit, also habe ich natürlich alle Zeit der Welt, einfach zu sein und alles zu vollenden. Ich eile nicht nur nicht, Ich spüre keinen Bedarf, zu eilen. Ich verschiebe auch nicht. Ich bin ein sanft-laufender, freilassender Gott. Ich begegne keinen Hindernissen. Ich fühle keinen Druck. Ich komme nie außer Atem. Ich genieße es, durchs Leben zu schlendern. Ebenfalls bücke Ich Mich nicht, um Blumen zu pflücken, aber ihr könnt sicher sein, Ich freue Mich an ihnen. Nicht anders freue Ich Mich an dir. Auch wenn es auf dich hinausläuft, bücke Ich Mich nicht hinunter, denn Ich habe dich bereits hochgehoben. Du stehst, immer in Sichtweite, direkt vor Mir, immer in Meinem Herzen, Mir dauernd nahe und teuer.
Du siehst es noch nicht, aber du bist die Herrlichkeit Gottes. Was Ich erschuf, muss Meine Pracht sein. Du hast dir das anders gedacht. Hast du dir vielleicht einmal gedacht, du seist Mein Niedergang? Hast du gedacht, dass du Meine Enttäuschung bist? Ich habe keine Enttäuschung. Auch keinen Zweifel. Ich weiß, du bist Mein göttliches Kind, das aus Meiner Liebe und Meinem Willen gemacht ist.
Habt ihr vielleicht gedacht, Ich mache Fehler? Geliebte, ihr macht Fehler, und ihr macht wohl eine ganze Menge davon, und dennoch sind sie für nichts von Belang. Wegen eines Fehlers seht ihr euch verächtlich an, und fügt dabei unterwegs Fehler hinzu. Ihr seid geschickt.
Wenn Ich das sehe, was ihr Fehler nennt, sehe Ich einen Ameisenhügel, und Ich wundere Mich über die Herrlichkeit eurer Kreativität. Ich kann nicht umhin zu denken, wenn ihr die ganze Aufmerksamkeit, die ihr gegenwärtig auf das richtet, was ihr einen Fehler nennt, auf etwas Bevorstehendes richten würdet, wie weit voraus wärt ihr dann doch. Es muss wohl so sein, dass ihr keine Mathematik anwenden könnt, Geliebte! Man möchte denken, ihr glaubt mehr an Irrtum, an Bedauern, an Selbst-Schuldzuweisung als an all das Gute, was ihr tun könnt. Keine Frage, wenn es darauf ankommt, habt ihr die Sache schief. Geliebte, Ich muss euch sagen, ihr habt nichts zum Wiedergutmachen.
Was immer ihr an Schmerzlichkeit verursachtet, ihr müsst nichts wiedergutmachen. Sagt Mir, ist nicht Wiedergutmachen in der Vergangenheit Leben? Ihr wisst, Ich möchte euch aus der Vergangenheit heraus bekommen, wieso also wollte Ich euch in der Vergangenheit festgeklemmt haben? Es gibt keine Vergangenheit. Was du dir als Vergangenheit denkst, ist Tinte, die in der Minute fortgewaschen ist, in der du mit ihr geschrieben hast. Sie ist Wasserfarbe im Regen.
Denkst du, Ich möchte dich in eine Ecke stellen, und möchte, dass du dort bleibst, bis du eine Lektion lernst? Das würde Ich nicht. Ich will das nicht. Ich habe das nicht gewollt.
Komme von dort heraus, wo immer du bist. Mach dir nichts aus gestern. Komme heute mit Mir.
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HEAVEN #2844 – 7.9.2008 – The Hall of Mirrors
DIE HALLE DER SPIEGEL
Du hast im Schlaf geträumt, wie du eine Villa betratst, wo jeder Raum, in den du gehst, dein Herz durchschüttelt. In diesem Traum gelangst du dazu zu denken, dass du den letzten Raum unter allen und alle Schönheit, die diese Villa enthält, gesehen hast. Dann erfolgt eine großartige Öffnung zu einem weiteren Raum, und der Vogel deines Herzens flattert vermehrt, weil du einen weiteren Raum, und noch einen, noch einen und noch einen findest. Vielleicht merkst du erst hinter dem Traum, dass es dauernd einen Raum nach dem anderen gab, und dass jedes Zimmer schöner als das vorherige ist, und dass du bei einem jeden anlangst, oder dass sie bei dir ankommen. Schwer zu sagen.
Geliebte, die Villa eures Vaters ist noch um Vieles schöner als diejenige in eurem Traum. Die wahre Schönheit der Villa, ihre Mächtigkeit, ihre Geräumigkeit schlagen das Geläut für eure Ohren fast zu laut. Während Meine Villa sich euch mehr und mehr offenlegt, wird die Lautstärke größer. Es ist fast so, als hättet ihr euch abzustützen, denn die nie endende Schönheit jedes Raums scheint mehr, als ihr ertragen könnt. Ihr befürchtet, ihr könnt das nicht aushalten. Ihr befürchtet, ihr werdet untertauchen. Ihr verschwindet jetzt.
In dieser Herrlichkeit habt ihr alle Kostüme fallen zu lassen – sie sind zu schwer. Ihr habt eure Schuhe auszuziehen und sie da zu lassen. Alle Vortäuschung fällt fort. Ihr befindet euch tatsächlich im Inneren dieser Villa, und, wow, denkt, ihr seid ihre Erben!
Ihr beginnt zu spüren, dass dieses Haus derart weitläufig ist, dass ihr nie von dort fortkommt. Während euch Relikte aus eurem Leben, aus dem, was ihr dachtet, es sei euer Leben gewesen, über den Weg laufen, bemerkt ihr, dass ihr unaufhörlich dort gelebt habt! Das war dauernd euer Zuhause, ihr habt es bloß anders gesehen. Jetzt erkennt ihr, nicht bloß dass das euer Zuhause ist, sondern dass es das Zuhause ist. Hier hat jeder gelebt! Jeder, den ihr kanntet, den ihr dachtet zu kennen, lebte hier gleichfalls. Womöglich seid ihr unentwegt bei Eingängen oder auf Korridoren gegen jemanden gestoßen, oder vielleicht seid ihr mit einem Nicken oder ganz ohne eine nickende Zustimmung aneinander vorbei geglitten. Vielleicht hattet ihr sogar ein schlichtes stilles Verstehen, dass ihr an euch selbst vorbei gegangen seid, irgendwie mit der Vorstellung im Sinn, dass es ein Anderer war, den ihr saht. Jetzt ist es klar. Ihr hattet, in allem Ernst, euch selbst zugenickt, oder nicht zugenickt.
Früher dachtet ihr, ihr befindet euch in einem Labyrinth. Ihr wart so bebend unsicher. Und nun seht ihr, dass ein nebulöser Vorhang sich hebt, und ihr erblickt, dass alles, was je hinter den Fäden dieses Vorhangs existierte, ihr seid. Ihr gelangt schließlich direkt Gesicht an Gesicht mit euch selbst. Hallo, hier bin ich.
Die ganze Zeit habt ihr gedacht, ihr seid in einem Labyrinth, und nun seht ihr, ihr befindet euch in einer glänzenden Halle von Spiegeln. Alle von euch erblickten Ansichten wart ihr selbst. Aus einer millionenfach besetzten Rollenbesetzung heraus seht ihr jetzt, ihr wart der einzige hier! Ihr versteht das, das ist keine enttäuschende Wahrnehmung. Sie ist wundervoll, und sie wird wundervoller, unterdessen ihr euch nach und nach seht, unterdessen ihr euch wieder erkennt, euch selbst entdeckt, dieses Selbst, mit dem ihr zuvor Äonen verbrachtet, indessen ihr es vor euch selbst versteckt hieltet.
„Hallo rundum“, sagt ihr, während euch die Wahrheit zu dämmern beginnt. „Hallo, alle zusammen, ihr könnt jetzt aus eurem Versteck herauskommen. Ich meine, Hallo Ich Selbst. Sieh Mich jetzt in aller Herrlichkeit Gottes. Ich war unaufhörlich mit Gottes Herrlichkeit beschenkt, und dennoch hielt ich das vor mir selbst und vor all den anderen Menschen, die ich mir ausdachte, geheim. Ich war der Letzte, der das erkennt, und doch meint das, ich war der Erste, der das erkennt, denn es gab niemanden sonst zu erkennen. Es gab nicht einmal diese wackelige Figur, von der ich mir eine Vorstellung machte, und zu der ich soeben rede. Ich bin mehr als das.
Es trifft sich, ich habe dauernd zu mir selbst geredet. Oh, ich mochte meine Antworten nicht immer. Nichtsdestotrotz, derjenige, der die Fragen herausbölkte, war der gleiche wie derjenige, der laut oder der sanft antwortete. Das ist mir jetzt derart klar, wie konnte ich es bloß verfehlen?
Ich bin in einem schönen Haus mit vielen Räumen. Ich mag gedacht haben, ich sei sonstwo, allerdings war ich fortwährend hier. Ich dachte, hier gebe es unbändige Massen, und die ganze Zeit war es nur ich! Noch mehr als das, ich sollte sagen, es war das Große Ich, das verrückt herumrannte, um all die Parts zu spielen, von denen ich dachte, ich hätte sie zu spielen.
Komisch, jetzt, wo ich die und der Einzig Eine bin, fühle ich mich nicht mehr einsam. Ich bin Mir genug.“
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HEAVEN #2845 – 8.9.2008 – Read This Heavenletter Again
LIES DIESEN HIMMELSBRIEF NOCH EINMAL
Geliebte Himmels-Leser,
Heute werde ich den Heavenletter von gestern noch einmal bringen. Ich gebe ihm eine andere Überschrift, sodass Ich dich locken kann, ihn ein weiteres Mal zu lesen. Ich möchte dich locken, dich jedoch nicht hereinlegen, deswegen sage Ich dir direkt, was Ich anstelle. Ich sage es im Titel.
Und nun möchte Ich dich gerne bitten, ob du Mir freundlicherweise sagen möchtest, wieso Ich dich deines Erachtens bitte, diesen Heavenletter noch einmal zu lesen? Ich werde Mich an euren Antworten erfreuen und bitte euch, euer Herz mit allen zu teilen und auszutauschen.
Ich gebe euch Meine Liebe und Meine Segnungen,
Euer geliebter Gott
Du hast im Schlaf geträumt, wie du eine Villa betratst, wo jeder Raum, in den du gehst, dein Herz durchschüttelt. In diesem Traum gelangst du dazu zu denken, dass du den letzten Raum unter allen und alle Schönheit, die diese Villa enthält, gesehen hast. Dann erfolgt eine großartige Öffnung zu einem weiteren Raum, und der Vogel deines Herzens flattert vermehrt, weil du einen weiteren Raum, und noch einen, noch einen und noch einen findest. Vielleicht merkst du erst hinter dem Traum, dass es dauernd einen Raum nach dem anderen gab, und dass jedes Zimmer schöner als das vorherige ist, und dass du bei einem jeden anlangst, oder dass sie bei dir ankommen. Schwer zu sagen.
Geliebte, die Villa eures Vaters ist noch um Vieles schöner als diejenige in eurem Traum. Die wahre Schönheit der Villa, ihre Mächtigkeit, ihre Geräumigkeit schlagen das Geläut für eure Ohren fast zu laut. Während Meine Villa sich euch mehr und mehr offenlegt, wird die Lautstärke größer. Es ist fast so, als hättet ihr euch abzustützen, denn die nie endende Schönheit jedes Raums scheint mehr, als ihr ertragen könnt. Ihr befürchtet, ihr könnt das nicht aushalten. Ihr befürchtet, ihr werdet untertauchen. Ihr verschwindet jetzt.
In dieser Herrlichkeit habt ihr alle Kostüme fallen zu lassen – sie sind zu schwer. Ihr habt eure Schuhe auszuziehen und sie da zu lassen. Alle Vortäuschung fällt fort. Ihr befindet euch tatsächlich im Inneren dieser Villa, und, wow, denkt, ihr seid ihre Erben!
Ihr beginnt zu spüren, dass dieses Haus derart weitläufig ist, dass ihr nie von dort fortkommt. Während euch Relikte aus eurem Leben, aus dem, was ihr dachtet, es sei euer Leben gewesen, über den Weg laufen, bemerkt ihr, dass ihr unaufhörlich dort gelebt habt! Das war dauernd euer Zuhause, ihr habt es bloß anders gesehen. Jetzt erkennt ihr, nicht bloß dass das euer Zuhause ist, sondern dass es das Zuhause ist. Hier hat jeder gelebt! Jeder, den ihr kanntet, den ihr dachtet zu kennen, lebte hier gleichfalls. Womöglich seid ihr unentwegt bei Eingängen oder auf Korridoren gegen jemanden gestoßen, oder vielleicht seid ihr mit einem Nicken oder ganz ohne eine nickende Zustimmung aneinander vorbei geglitten. Vielleicht hattet ihr sogar ein schlichtes stilles Verstehen, dass ihr an euch selbst vorbei gegangen seid, irgendwie mit der Vorstellung im Sinn, dass es ein Anderer war, den ihr saht. Jetzt ist es klar. Ihr hattet, in allem Ernst, euch selbst zugenickt, oder nicht zugenickt.
Früher dachtet ihr, ihr befindet euch in einem Labyrinth. Ihr wart so bebend unsicher. Und nun seht ihr, dass ein nebulöser Vorhang sich hebt, und ihr erblickt, dass alles, was je hinter den Fäden dieses Vorhangs existierte, ihr seid. Ihr gelangt schließlich direkt Gesicht an Gesicht mit euch selbst. Hallo, hier bin ich.
Die ganze Zeit habt ihr gedacht, ihr seid in einem Labyrinth, und nun seht ihr, ihr befindet euch in einer glänzenden Halle von Spiegeln. Alle von euch erblickten Ansichten wart ihr selbst. Aus einer millionenfach besetzten Rollenbesetzung heraus seht ihr jetzt, ihr wart der einzige hier! Ihr versteht das, das ist keine enttäuschende Wahrnehmung. Sie ist wundervoll, und sie wird wundervoller, unterdessen ihr euch nach und nach seht, unterdessen ihr euch wieder erkennt, euch selbst entdeckt, dieses Selbst, mit dem ihr zuvor Äonen verbrachtet, indessen ihr es vor euch selbst versteckt hieltet.
„Hallo rundum“, sagt ihr, während euch die Wahrheit zu dämmern beginnt. „Hallo, alle zusammen, ihr könnt jetzt aus eurem Versteck herauskommen. Ich meine, Hallo Ich Selbst. Sieh Mich jetzt in aller Herrlichkeit Gottes. Ich war unaufhörlich mit Gottes Herrlichkeit beschenkt, und dennoch hielt ich das vor mir selbst und vor all den anderen Menschen, die ich mir ausdachte, geheim. Ich war der Letzte, der das erkennt, und doch meint das, ich war der Erste, der das erkennt, denn es gab niemanden sonst zu erkennen. Es gab nicht einmal diese wackelige Figur, von der ich mir eine Vorstellung machte, und zu der ich soeben rede. Ich bin mehr als das.
Es trifft sich, ich habe dauernd zu mir selbst geredet. Oh, ich mochte meine Antworten nicht immer. Nichtsdestotrotz, derjenige, der die Fragen herausbölkte, war der gleiche wie derjenige, der laut oder der sanft antwortete. Das ist mir jetzt derart klar, wie konnte ich es bloß verfehlen?
Ich bin in einem schönen Haus mit vielen Räumen. Ich mag gedacht haben, ich sei sonstwo, allerdings war ich fortwährend hier. Ich dachte, hier gebe es unbändige Massen, und die ganze Zeit war es nur ich! Noch mehr als das, ich sollte sagen, es war das Große Ich, das verrückt herumrannte, um all die Parts zu spielen, von denen ich dachte, ich hätte sie zu spielen.
Komisch, jetzt, wo ich die und der Einzig Eine bin, fühle ich mich nicht mehr einsam. Ich bin Mir genug.“
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HEAVEN #2846 – 9.9.2008 – A Forest of Enchantment
EIN WALD VOLLER VERZAUBERUNG
Ihr lebt in einem Wald voller Verzauberung. Manchmal ist das Gestrüpp zu dicht, und es gibt Brombeerbüsche. Und manchmal gibt es sonnenerfüllte Waldwiesen. Deine Aufmerksamkeit kann durch die Brombeeren gefangen genommen werden. Du kannst so sehr gefangen genommen werden, dass du nur noch Brombeerbüsche siehst. Du bist so sehr damit beschäftigt, dich den Brombeerbüschen zuzuwenden, dass du die sonnenerfüllten Waldwiesen vergisst. Und woran erinnern euch Brombeerbüsche und der Wald voller Verzauberung, ihr Lieben? An Dunkelheit und Licht. An Dichtheit und Freiheit.
Im Leben war es öfters so, als wärt ihr mit einem Vergrößerungsglas herumgelaufen. Ihr bemerkt jedes Detail, und die Details zehren eure Aufmerksamkeit auf.
Ihr denkt dann, ihr befändet euch ausschließlich in diesem Fleck voller Brombeeren. Ihr seid in ihm hingerissen. Auf eine Weise werdet ihr auf euren Kampf stolz. Ja, es mag sein, ihr knurrt über die Brombeeren, über die Insekten und das Jucken. Ihr wollt da gerne heraus, aber ihr seht Brombeergestrüpp, Brombeergestrüpp, Brombeergestrüpp. Ihr seht eine irrige Sache nach der anderen. Es kommt ein Punkt, wo ihr schlicht nichts mehr anderes als Brombeergestrüpp seht. Ihr seht die sonnigen Waldlichtungen nicht, denn die Brombeeren kratzen an euch um eure Aufmerksamkeit. Vor lauter Gestrüpp seht ihr keine Waldwiesen mehr.
Es wird vielleicht sogar eine Zeit kommen, wo du vergisst, dass Waldwiesen existieren. Du denkst vielleicht, Waldwiesen seien nichts anderes als eine Oase, als ein schöner Fleck, der nicht wirklich existiert. Du wirst zu einem Realisten. Das, was du nicht anfassen, sehen oder hören kannst, ist Fantasie, und das, was du sehen, anfassen oder hören kannst, ist für dich die einzige Realität. Ihr sperrt euch selbst ein, Geliebte.
Ihr bringt euch in eine Art Käfig, und ihr bleibt dort. Die Tür mag offen sein, und dennoch bleibt ihr dort. Das zeigt, wie die Grenzen, die euch einsperren, Grenzen eures Geistes sind. Du siehst die Vergangenheit, egal, wie fehlinterpretiert, als andauernd. Du verurteilst dich selbst zur Vergangenheit, und du setzt sie fort. Du machst sogar aus den Begrenzungen, innerhalb derer du bleibst, einen Gott.
Alle Grenzen, die du dir selbst auferlegst, sind willkürlich.
Egal, wie verschanzt du wohl warst, du beseitigst soeben die Gitterstäbe. Du lässt die Muskeln deines Herzens spielen, und biegst die Stäbe. Die Stäbe, die derart undurchdringlich schienen, werden zu schmiegsamem Stoff. Du schiebst den Stoff zur Seite. Du wagst dich hinaus. Wow, was für eine Pflanzung liegt da vor dir! So weit wie dein Auge reicht – eine sonnige Waldwiese. Tiere toben umher. Die Vögel singen da. Du möchtest singen lernen, und, gleich wie hell die Sonne ist, du brauchst keine Sonnenbrille.
Die ganze Zeit über befandst du dich im Wald der Verzauberung, du dachtest, du seist in einem Wald voller Gestrüpp. Es ist so, als hättest du dich hypnotisiert. Mit Gewissheit erkennst du, du standst unter einem Zauberspruch. Natürlich weißt du, du musst nicht dort bleiben, wo du warst. Egal, ob du dort immer warst, du hast nicht zu bleiben. Du bist frei, fortzugehen.
In den Brombeersträuchern ist es dunkel. Du gehörst ins Licht. Du wurdest fürs Licht geboren.
Die Dornen wachsen größer und schärfer, je mehr du sie anschaust.
Das gleiche gilt für das Licht. Je mehr du dich auf das Licht scharf stellst, desto mehr wächst es. Das Licht wächst eigentlich nicht, aber es wird dir augenscheinlicher. Geliebte, alles, was ihr zu tun habt, ist, euch eine Minute zu nehmen und wo anders hin zu schauen, als ihr geschaut habt.
Ihr könnt den Sternen gegenüber kein Lippenbekenntnis ablegen und damit davonkommen, nicht allzu lange. Um euch an den Sternen zu erfreuen, habt ihr sie euch anzuschauen. Ihr habt sie zu entdecken, und sie oft zu entdecken. Wenn ihr euch auf die Sterne schwingen wollt, müsst ihr wissen, wo sie sind. Schaut hoch, und ihr werdet sie erblicken, und sie werden euch erblicken. Ihr werdet merken, dass ihr euch nicht mehr länger in dem Gestrüpp befindet. Ihr habt aufgehört damit, euch selbst zu überreden, dass es sich für euch um Gestrüpp handelt.
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HEAVEN #2847 – 10.9.2008 – Give the World Some Delight
GIB DER WELT ETWAS WONNE
Oft ist das Leichteste das Beste. Allerdings nicht immer.
Es ist leichter, dass du nach Süßigkeiten greifst, als dass du dir ein Essen kochst. Es ist leichter, im Stuhl sitzen zu bleiben, als davon aufzustehen. Und so weiter.
Ich möchte gerne, dass ihr das Leben leicht nehmt, dennoch rede Ich nicht davon, das Leben leicht machen bedeute, den Weg des geringsten Widerstandes zu nehmen. Leicht und der Weg des geringsten Widerstandes sind nicht immer das gleiche. Manchmal schafft das Einschlagen des Weges des geringsten Widerstandes mehr Pferdefüße, als es solche fortschafft.
Aber schwerer ist nicht immer das Beste, nicht auf lange Sicht. Mir ist aufgefallen, Meine Geliebten, dass ihr öfters den schweren Weg gewählt habt. Vielleicht seht ihr nur später, dass ihr den schweren Weg wähltet, und womöglich seht ihr es nicht einmal dann. Wovon Ich rede, ist, dass ihr manchmal das Leben schwerer macht, als es zu sein braucht. Schwerer meint nicht vortrefflicher. Vielleicht habt ihr das gedacht. Schwerer meint nichts mehr als schwerer.
Es ist vielleicht besser, von dem Denken abzulassen, das Leben sei entweder leicht oder schwer. Lasst Uns fortan nicht mehr von leicht oder schwer reden, sondern lieber von entzückend. Lasst uns das Leben für euch und für Andere reizend und lieblich machen. Lasst uns euch sehen als solche von königlicher Abstammung, was ihr seid, desgleichen Andere als von königlicher Abstammung, was sie sind, und lasst uns eine Welt von solcher Wonne herstellen, dass niemand gerne irgendwo anders sein möchte, nicht einmal, wenn du ihnen Freifahrscheine in die Hand drücktest.
Es wird für dich wohl leichter sein, zu sehen, wie du das Leben für Andere ein wenig angenehmer machen kannst, als zu sehen, was du für dich selbst tun kannst. Lasst uns also bei den Anderen anfangen. Lasst uns den Pfad für Andere glätten, den sie nehmen, und du wirst ihn ebenfalls nehmen können.
Es gibt Gebiete in deinem Leben, auf die du nicht zugreifen und die du nicht ändern kannst, obschon es auch da Ausnahmen gibt. Du kannst dein Geburtsdatum, oder als wer du geboren wurdest, nicht ändern. Du kannst deine Größe oder deine Augenfarbe nicht ändern. Was du ändern kannst, ist, wie du dich bei diesen Eigenschaften fühlst. Geliebte, wieso solltet ihr euch überhaupt um sie scheren? Sich um sie kümmern kann euch bloß an die Vergangenheit nageln, so, als stünde die Vergangenheit neben euch oder sogar vor euch. Die Vergangenheit steht nirgendwo. Die Gegenwart steht überall.
Stehe heute auf und raus aus deinem Stuhl, und tue für jemanden etwas Liebevolles. Denke an jemanden oder an Viele, denen du einen kleinen Dienst erweisen kannst, der ihnen Glück überreicht. Vielleicht bietest du ihnen deinen Platz an. Vielleicht ein Lächeln. Pflücke ihnen vielleicht eine Blume, oder drücke ihnen die Wange. Geliebte, gebt der Welt etwas Entzücken. Überrascht sie. Ihr könnt euch selbst überraschen. Eine gute Überraschung dann und wann, das mögt ihr.
Seht, die Welt ist heute in Schwarz und Weiß präsentiert, und es liegt nun an euch, sie zu kolorieren. Es liegt nun an euch, die Welt zu illuminieren. Es liegt nun an euch, sie zu schönen. Es liegt nun an euch, die Welt aufzuhellen, damit sie erblickt wird, wirklich erblickt wird in Meinem Licht, Geliebte, in Meinem Licht.
Wenn ihr die Wahl habt zwischen dem Polieren eurer Schuhe oder der Welt, so poliert die Welt.
Wenn ihr die Wahl habt zwischen dem Aufbringen von Lippengloss auf euch oder auf der Welt, so nehmt die Welt dafür. Macht sie heller und rosiger.
Wenn ihr die Wahl habt, euren Haaren oder der Welt ein blondes Aussehen zu geben, dann macht die Welt goldener und macht euch nichts aus euren Haaren.
Ihr, Geliebte, seid hier für die Welt.
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HEAVEN #2848 – 11.9.2008 – The Diamond of Free Will
DER DIAMANT DES FREIEN WILLENS
Die Freiheit, nach der ihr lechzt, ist die Freiheit, die ihr euch anstellt, Anderen zu geben. Dasjenige, was du willst, ist an dir, zu geben. So funktioniert’s. Da liegt die Story, ihr Lieben. Je mehr du das Leben Anderer anweist, desto weniger Freiheit hast du. Selbstverständlich, du könntest sagen, du bist frei, um das Leben Anderer anzuordnen. Gewiss, das bist du. Gewiss, das kannst du. Gewiss, das hast du. Gewiss, das tust du. Indessen, Geliebte, im Verfügen über das Leben Anderer kettet ihr euer Leben an dasjenige der Anderen. Der Gefängniswärter ist nicht freier als derjenige, der der Gefangene ist. Der Lehrer ist genauso auf den Klassenraum eingegrenzt, wie es die Schüler sind, die in ihren Stühlen sitzen. Der Autor ist auf das Blatt Papier eingegrenzt.
Es ist besser, die Freiheit läuten zu lassen.
Moses sagte: „Lasse mein Volk gehen.“ Und dementsprechend sage Ich zu euch: „Lasst Meine Menschen gehen.“
Hände weg, Geliebte. Kontrolle ist ein großer Saboteur. Derjenige, der kontrolliert, ist genauso gebunden, wie der Kontrollierte.
Ich gab euch in voller Freude aus Meinem Herzen heraus den Freien Willen. Es war für Mich natürlich, Freiheit zu geben. Es war nichts besonderes, was Ich tat. Ich tat es nicht, damit Ich frei sein würde, sondern Ich sehe jetzt, dass Freiheit Mein war, sie zu geben, da Ich ein unbeschränkter Gott Selbst bin. Ich hätte euch keine Diamanten geben können, wenn Ich keine Diamanten zum Geben gehabt hätte. Und so gab Ich euch den Diamanten des freien Willens. Demnach öffnest du jetzt deine Hand und gibst den Diamanten des freien Willens an alle Anderen, nicht an wenige ausgewählte, sondern an alle.
Halte niemand als bewegliches Gut in deinem Sinn. Die sitzen gelassene Braut denkt, dass der erstmalige Bräutigam verpflichtet sei, sie unablässig zu lieben. Sie empfindet, er habe ein Gesetz gebrochen, ein Gesetz, das sie sich ausgedacht hat. Sie besitzt nicht diesen Mann, obschon sie ihn gerne an einer Leine halten möchte. Sie kann Liebe nicht on demand anfordern. Sie hat ihn frei zu setzen, hat ihn zu lieben, wo sein Herz es freisinnig will. Er hat frei zu sein, zu lieben, genau so wie du frei zu sein hast, zu lieben, und sie hat ihn frei zu setzen. Niemand schuldet Liebe, genauso wie niemand die Luft in Besitz hat. Zum wenigsten hat sich bis jetzt noch niemand angemaßt, die Luft in Besitz zu nehmen. Sie ist noch nicht in Flaschen abgefüllt und wird noch nicht auf dem Markt verkauft.
Liebe muss somit frei gesetzt sein, damit sie lieben kann. Und somit, sofern du liebst, wirst du alle Herzen frei setzen. Die einzige Liebe, die zählt, ist diejenige, die frei ist, sich niederzulassen, wo sie möchte.
Liebe ist keine Ware, Geliebte. Sie kann nicht gekauft werden. Sie kann nicht herumkommandiert werden. Liebe ist ein Schmetterling, der die Wahl hat, auf welcher Blume er anlanden möchte. Du gehst es nicht an, dem Schmetterling anzusagen, auf welcher Blüte du ihn gerne anlanden sehen möchtest. Ich bin sicher, das machst du nicht. Dennoch zwinkerst du nicht mit einem Auge, während du darauf bestehst, wo das Herz eines Anderen niederzugehen habe.
Geliebte, wenn ihr euch feste an die Liebe klammern müsst, dann drosselt ihr euch selbst. Eigentümerschaft ist keine Liebe. Liebe wird nicht in Besitz genommen. Liebe ist für alle, und niemand steht unter Verpflichtung. Ich liebe euch, weil Ich euch liebe. So ist es. Es ist Meine Wahl, euch zu lieben, und das ist die Wahl, die Ich getroffen habe und die Ich weiterhin treffe. Ich wählte es, euch zu lieben. Ich wählte, Mich Selbst zu lieben, obschon das in Wirklichkeit keine Wahl war. Ich wählte, dich zu lieben, weil es für Mich keine andere Wahl gab. Ich habe es nie debattiert. Meine Liebe war unentwegt da. Wir können sagen, Ich konnte nicht anders. Und dennoch, genau das ist Meine Stärke, dass Ich derart frei und derart ohne Frage bin.
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HEAVEN #2849 – 12.9.2008 – You Will Blossom
DU WIRST ERBLÜHEN
Als Kind lerntest du reden. Du lerntest gehen. Das war etwas ziemlich Natürliches. Niemand hatte es dich zu lehren. Es gab kein formelles Unterrichten. Du wolltest reden. Du wolltest gehen. Niemand hatte dir zu erzählen, wie deine Lippen und Zunge in bestimmter Weise zu bewegen sind, um Geräusche zu bilden. Du musstest kein Wörterbuch zu Rate ziehen. Niemand hatte dir zu sagen, dass du, wenn du gehst, willens zu sein und sodann einen Fuß aus der Hüfte heraus und danach den anderen Fuß zu bewegen hast. Du brauchtest eine derartige Anleitung nicht. Anleitung hätte dich durchaus dabei behindern können.
Später wurden dir das Alphabet und die Multiplikations-Tabellen beigebracht. Das war eine andere Art des Lernens, obgleich, bei entsprechendem Verlangen hättest du dich auch das selbst lehren können. Letzten Endes, du bist derjenige, der in jedem Fall lernt. Egal, was dir ein Lehrer beibrachte, um zu lesen, es warst du selbst, der die Entscheidung traf, zu lesen, und der entdeckte, wie Lesen geht. Es warst du, der kapierte.
Nun, bevor du liefst, bist du gekrabbelt. Keiner dachte, das sei befremdlich. Keiner dachte, das Krabbeln habest du auszulassen. Keiner sagte, Krabbeln sei unreif, und dass du dich aufrichten und gehen musst. Noch mehr als das, in der Welt kam es zu der Beobachtung, dass der Akt des Krabbelns im Gehirn Verbindungen herstellt, die das Erlernen des Lesens leicht machen. Wäre dir nicht erlaubt gewesen, deiner natürlichen Geneigtheit zu lesen zu folgen, so könnte das Erlernen des Lesens für dich schwerer gewesen sein. Du bist dein eigener bester Lehrer, und du bist dein eigener bester Lerner.
Niemand hat dich zu unterweisen, kreativ zu sein. Es ist hilfreich, wenn zur Kreativität ermutigt wird, und wenn dir die Freiheit gewährt wird, kreativ aufzublühen, auch dann, wenn es sich ums Spielen im Matsch handelt.
Es gibt verschiedene Weisen des Aufblühens. Intellektuell, emotional, physisch und mancherlei Kombinationen davon. Auch spirituell. Es ist Lernen. Es ist Wachsen und Entwickeln. Es ist Herausfinden. Das Auffinden der Spiritualität und deiner eigenen Spiritualität – das ist Gewahrsein dessen, dass du zu dir selbst gelangst. Du kannst zuhören und befolgen. Du kannst Bücher lesen. Du kannst Kurse besuchen. Du kannst dem Leiter folgen. Du bist der Wegbereiter deiner eigenen Spiritualität. Du bist der Lehrer und der Lerner von ihr. Du bist derjenige, der zu ihr hin eilt oder der herumtrödelt.
Es ist natürlich, zu der Erkenntnis deiner eigenen Spiritualität zu gelangen. Es ist ein natürliches Fortschreiten, und es ist unumgehbar. Die Fähigkeit zum Reden war ständig da, und dennoch klaubtest du dir das Reden auf. Es ist unumgehbar, dass du dir die Spiritualität aufklaubst. Du wirst dahin kommen, ihre Entfaltung in deinem Inneren zur Kenntnis zu nehmen.
Ihr seid spirituell geboren, Geliebte. Jedem Menschenseinswesen sind ein liebender Gott und deine eigene Unbegrenztheit natürlich. Irgendwie machte die Welt spirituelles Wachstum zu einem separaten Thema, und ihr wurdet gelehrt, das Spirituelle zu studieren, oder gelehrt, es zu meiden. Spirituelles Wachstum wurde des öfteren zu einer Art Aufgabengebiet des objektiven Lernens gemacht. Du kennst das, in einem gewissen Sinne wurde spirituelles Wachstum zu einem Schullehrplan gestaltet.
Geliebte, es gibt keine Schule, die ein Kind anleitet, wie es körperlich wächst. Es gibt keine Schule, die ein Kind anleitet, wann es seine ersten und zweiten Zähne herausbringen soll. Es gibt keine Schule, die dir sagt, wie es geht, ein Verlangen nach Essen zu haben und dann, wie das zur Ausführung zu bringen ist. Natürlich kannst du diese Dinge studieren, sie analysieren und sie Verdauung und Assimilierung nennen, und dennoch kümmern sich Verdauung und Einverleibung um sich selbst.
Eben in diesem Augenblick wächst du spirituell nach deinem eigenen Schritttempo. Es ist unvermeidlich, dass du in die völlige Erleuchtung hinein aufblühst. Du musst nicht hart daran arbeiten. Es ist etwas Natürliches. Geliebte, ihr werdet nicht dazu in der Lage sein, es zu stoppen.
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HEAVEN # 2850 – 12.9.2008 – You Are Divinity Walking around on Earth
DU BIST GÖTTLICHKEIT, DIE AUF DER ERDE HERUM GEHT
Kein einziger von euch kennt das Ausmaß, in dem sie oder er für Mich arbeitet. Keiner unter euch kennt auch nur anfänglich den Dienst, den ihr Mir und dem Universum gebt. Denn alles, was du weißt, ist, du trödelst in der Welt herum, liegst in deinem Swimmingpool auf einer Badeinsel und trinkst mit einem Strohhalm deine Soda. Es ist verblüffend, wie wenig du weißt. Wo du bist, ist nicht, wer du bist.
Was du denkst und was ist, ist öfters weit auseinander. Geliebte, in der Unkenntnis seid ihr gut. Tatsache, so weise wie ihr womöglich in den Augen der Welt seid, umso ignoranter seid ihr womöglich. Empfindet es nicht so, dass Ich euch hier beleidige. Ich sage schlicht, dass es eine Menge gibt, was ihr nicht wisst, insbesondere was euch anbelangt. Du siehst dich wohl als eine Art Objekt, das auf der Erde herumkrabbelt, indessen du das Subjekt Meines Herzens bist. Währenddessen Ich all das in Betracht nehme, was es zu sehen gibt, bist du beinahe blind. Du magst das beste Auge in der Welt haben, und dennoch bist du blind. Du ziehst die Wolle über deine eigenen Augen. Du stellst dich eher lässig hin, als dass du dich aufrecht hinstellst.
In einem gewissen Sinne bist du wie der Bettler auf der Straße, der eine dunkle Brille trägt, wie ein Bettler, der sich vornüber beugt, bist du wie ein Bettler in einer Geschichte, der seine Hand wie ein Bettler ausstreckt, der Blindheit vortäuscht; Blindheit wird so zu seiner Lebensgrundlage und zu einer Art Schutz vor der Welt. Seine Sicht wird selektiv. Er wählt aus, was er sehen möchte. Er wählt seine Rolle im Leben aus.
Unwissenheit könnt ihr abschreiben, Geliebte. Ihr habt eurer eigenen Vortäuschung geglaubt. Ihr seid astronomisch darin, euren Blick auf eure Kostbarkeit für Mich und für euch selbst abzublocken. Du bist der Stern des Lebens, und du agierst den Part einer mausgrauen Hausangestellten oder eines ebensolchen Hausdieners. Du, der du Berge versetzen kannst, siehst dich als schwächlich und unfähig, einen Finger zu heben. Du hast schwer daran gearbeitet, im Leben ein Bettler zu sein. Du hast dich in eine falsche Position gebracht.
Falls du dich selbst als heruntergekommen siehst, so irrst du dich.
Falls du dich selbst als einen Kriminellen siehst, so irrst du dich. Gleich, wie viele Verbrechen du vielleicht begangen hast, du bist nicht kriminell. Ich erschuf keine Kriminellen. Falls du dich selbst als einen Kriminellen siehst, so irrst du dich. Schau dich von einem anderen Winkel her an.
Wenn du krank bist, irrst du dich. Du bist nicht Krankheit. Es mag sein, du hast eine schreckliche Krankheit, aber du bist keine irgend geartete Krankheit.
Wenn du dich als Arbeitgeber siehst, irrst du dich. Ich mache Mir nichts draus, falls hundert Menschen für dich arbeiten, die deinem Gebot folgen, du bist kein Arbeitgeber.
Wenn du dich als Beschäftigten siehst, irrst du dich. Es ist für Mich nicht von Belang, wie viele Gehaltsschecks du entgegen genommen hast, du bist kein Beschäftigter. Natürlich, du stehst in Meiner Beschäftigung, aber das ist etwas anderes.
Händler, Chef, Kerzenzieher – das bist du nicht. Du bist nicht, was du sagst. Du bist nicht, was ein Anderer sagt, außer, jener sagt, du bist ein herrliches Seinswesen, das Gott gemacht hat.
Akzeptiere niemandes Einschätzung von dir, außer sie ist der Meinen gleich. Selbstverständlich, Ich schätze nicht ein. Ich kenne deinen Wert von Anbeginn an. Ich, vornehmlich Ich, weiß Wer Du Bist und Woraus Du Gemacht Bist. Ich machte dich! Ich machte dich aus dem gleichen Stoff, der Ich bin. Ich bin aus Liebe gemacht, und du bist aus der gleichen Liebe gemacht.
Du bist Göttlichkeit, die auf der Erde herumgeht. Deine Verkleidungen sind zahlreich, dennoch ist eine Verkleidung nicht du. Du magst dich für einen Maskenball als was auch immer verkleiden. Du kannst die böse Hexe oder der wilde Mann sein. Du kannst alles sein, was du vorgeben möchtest. Und dennoch bist du nicht das, was du zu sein vortäuschst. Höre also auf vorzutäuschen.
Sei das Kind, das Ich machte. Denke an etwas, was du heute tust, um dich daran zu erinnern Wer du bist.
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HEAVEN #2851 – 14.9.2008 – Standing on a Mountain
AUF EINEM BERG STEHEN
Es gibt Berge und es gibt Meere, und beide sind mächtig. Berge und Ozeane unterscheiden sich sehr. Ihre Unterschiede sind augenfällig. Niemand verwechselt einen Ozean mit einem Berg. Ich rede davon, was sie miteinander teilen. Beide sind so verschieden, und dennoch sind beide heilig.
Was könnte ein Berg sein außer heilig? Berge stehen so groß da. Von ihrem Gipfel her kann ein ganzes Panorama betrachtet werden.
Ein Ozean ist heilig. Man kann tief in den Ozean tauchen. Vom heiligen Ozean her hast du eine andere Sicht. Du hast einen anderen Fokus.
Und alle Meine Kinder, egal wie ungleichartig, sind heilig. Ich bin Heiligkeit, und Ich kann lediglich Was Ich BIN erschaffen. Und Was Ich BIN bist du. Du hast dir dieses Gewahrsein ausgeredet. Es gibt, Geliebte, nichts zu ändern außer euer Gewahrsein.
Wenn ihr auf einem Berg steht, ob ihr nun seiner gewahr oder nicht gewahr seid, ihr steht auf einem Berg. Ihr könnt alle Albernheit in der Welt an euch haben, immer noch steht ihr auf einem Berg.
Ihr schwimmt womöglich im Ozean und wisst nicht, dass ihr in ihm schwimmt. Doch euer Mangel an Gewahrsein ändert nicht, wo ihr schwimmt, kein bisschen.
Bejaht, dass ihr ein Heiliges Seinswesen in einer Welt Heiliger Seinswesen seid. Ihr seid nicht mehr als jeder andere, und gleichwohl seid ihr heilig. Wieso nicht wissen, dass du ein Heiliges Wesen bist? Wieso wolltest du dieses Gewahrsein wegschubsen? Wieso nicht all dessen gewahr sein, was du bist? Was, denkst du, erzielst du, indem du ungewahr bist, indem du dich weigerst, das anzuerkennen, was Ich dir jeden Tag sage? Wieso beharrst du darauf und hältst an dem Denken fest, dass du weniger seist als das, was Ich dir sage?
Du hast einen Körper, aber du bist kein Körper. Was du hast, ist nicht, wer du bist. Vielleicht hast du ein Anwesen, dennoch bist du kein Anwesen. Du magst Pferde besitzen, aber das macht dich nicht zu einem Pferd. Du magst das haben, was die Welt Fehler nennt, und dennoch bist du kein Fehler. Ein Fehler ist nicht einmal ein Teil von dir. Ich rede davon, was du bist. Ich sage dir, was du bist.
Du bist nicht, was du gedacht hast, demnach tust du jetzt gut daran, anders zu denken. Öffne deine Augen ein wenig. Setze deine Maske ab. Du bist ein Heiliges Kind von Mir. Gemacht in Meinem Ebenbild, du bist Mein Heiliges Kind. Was gibt es da zu diskutieren?
Ist es dir entsetzlich, dich als ein Heiliges Seinswesen zu denken? Fürchtest du dich etwa vor mehr Verantwortlichkeit?
Wenn Ich sage, du bist ein Heiliges Wesen, sage Ich nicht, du habest gedämpft herumzugehen und gemäß deines vorgestellten Bilds von einem Heiligen Seinswesen zu handeln. Ich sage, du bist, auch gar unbändig und wollig, ein Heiliges Wesen. Es ist kein Dekor nötig. Heiligkeit trägt nicht nur ein Gesicht. Heiligkeit kommt in vielerlei Gestalten und Größen daher. Heiligkeit sieht schlicht wie du aus. Es tut nichts zur Sache, ob deine Haare gekämmt sind oder nicht. Egal wie und was, du bist eine Personifizierung der Heiligkeit. Stottere, und du bist immer noch Heiligkeit. Stolpere und falle, du bist eine Heiligkeit. Habe Kreditschulden, du bist immer noch Heiligkeit. Sei ungestüm, und immer noch bewahrst du den Reichtum deiner Heiligkeit.
In deinem Falle – du stehst im Himmel, und du glaubst es nicht. Ob du das Gewahrsein hast oder nicht, ändert nicht, wo du bist. Natürlich bist du bei Mir im Himmel. Du kannst nicht irgendwo ohne Mich sein, und wo Ich BIN, ist der Himmel.
Denkt jemand, er oder sie wisse mehr, als Ich weiß?
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HEAVEN #2852 – 15.9.2008 – A Higher Bell Is Ringing
EINE HÖHERE GLOCKE ERKLINGT
Zur Zeit läuft etwas Besonderes auf der Welt, und das für einige Zeit. Ihr dreht einen Trend um.
Euer Herz und Geist durchstreifen die Welt. Was du sprichst, wird rund um die Welt vernommen. Was du hörst, hallt inwendig in dir wider und wellt sich kräuselnd aus, um demjenigen wiederholt aufzustoßen, der es gesprochen hat, wie auch allen anderen, in der Nähe wie in der Ferne.
Die Mühe und Beschwernisse, über die du in den Zeitungen liest, gibst du, pur durch dein Lesen, öffentlich bekannt.
Jede E-Mail, die du schreibst, kommt bei mehreren als bei dem Empfänger an. Tatsächlich geht sie in die Ätherwellen hinaus. Auch dann, wenn angenommen wird, die Ätherwellen seien still, sie werden gehört. Auch der Taube kann hören.
Du bist ein Produzent und Reproduzent von Gedanken. Das gleiche kann für die Liebe gesagt werden. Du steigerst sie, oder du tust es nicht.
Diejenigen, die Webseiten betreiben, sprechen lauter. Ihre Schwingung trägt weiter.
Diejenigen, die auf Webseiten Beiträge einstellen, verbreiten ihr Licht weiter und rascher.
Deine Stimmabgabe ist womöglich nicht bedeutend, aber deine Gedanken sind es. Deine Worte sind es. Deine Liebe ist es.
Das so Besondere, von dem Ich hier rede, ist, dass eine höhere Glocke durch die Welt schallt. Trotz all des Unsinns, es gibt mehr Liebe, die nachhallt, und sie holt auf.
Ihr seht, dort wo Liebe ist, verduftet Verurteilung aus dem Fenster.
Euch erfasst ein Zittern, wenn ihr an die Verwüstung denkt, die etliche Herrscher in der Welt angerichtet haben. Ein Teil eurer selbst hat schlicht Menschenseinswesen in zwei Reihen gestellt, in der einen Reihe wird ihnen das Leben gewährt, und in der anderen wurde ein X über ihrem Leben angebracht. Die zwei Reihen sind die Personifikation für Aburteilung, Geliebte. Wenn ihr verurteilt, mittels eurer Gedanken verurteilt, stellt ihr die Menschen in eine dieser zwei Reihen. Genug. Macht eine Reihe, Geliebte. Ihr wisst, welche.
In der Welt wird jeder Angelegenheit eine Neigung aufgegeben, Geliebte. Und jetzt seid ihr dabei, die Welt aufzurichten.
Jetzt wisst ihr, eure Gedanken spielten in jedem, der lebte, einen Part. Und jetzt wollt ihr, dass Grausamkeit und Verwundungen ein Ende haben. Und demnach lest ihr jetzt die schwarzen Krähen aus eurem Herzen heraus und kehrt sie in Rote Kardinäle der Liebe um. Von der Aburteilung zur Liebe. Von der Geringschätzung zur Liebe. Für die Liebe befindet sich weitaus mehr Raum in eurem Herzen. Kommt ohne Aburteilung aus, und ihr werdet um Vieles mehr Raum für Liebe, die aufblüht, bereitgestellt haben.
Wenn ihr tatsächlich die Negativität vom Antlitz der Erde beseitigt, werdet ihr sie nicht mehr länger publizieren. Ihr ersetzt eure „tuut-tuut“-Gedanken durch fürsorgende und liebevolle über diejenigen, die ihr verletztet. Ihr findet einen Weg, denn niemand hat euch mehr verwundet, als das eure eigenen Gedanken getan haben, Geliebte.
Diejenigen, die dir Schmerz verursacht haben, aus der Nähe oder aus der Ferne, persönlich mit dir bekannt oder nicht, haben dich vergessen, und sie verursachen nicht mehr länger Schmerz. Du hast mit deinen eigenen Gedanken die Macht von ihnen erobert. Mit jedem schädigenden Gedanken, den du hast, öffnest du die Wunden. Es bist du, der das Zerrbild der Ungerechtigkeit zu beenden hat. Es bist du, der die und der Gerechte zu werden hat. Es bist du, der die Spuren der Aburteilung aus deinem Herzen und aus deinen Gedanken zu beseitigen hat. Es bist du, der mit sich selbst Frieden schließen muss, und der damit der Welt Friede dazutut.
Ihr liebt Krieg nicht, dennoch könnt ihr diejenigen Menschen lieben, die Krieg machen. Ihr müsst sie lieben, Geliebte, weil Friede von euch abhängt. Falls ihr wirklich den Frieden liebt, müsst ihr euren Worten Taten folgen lassen. Ihr müsst aufhören, irgendwen zu verurteilen, euch selbst mit eingeschlossen. Kein Wort der Verdammung komme mehr über eure Lippen. Keine Geschichten über Fehlverhalten werden mehr erzählt, denn, so wie ihr sie erzählt, so haltet ihr sie aufrecht. Sprecht über Grausamkeit, und ihr haltet sie aufrecht. Erzählt über Krieg, und ihr erklärt ihn ein weiteres Mal. Holt den Krieg aus eurem Herzen weg, und ihr macht Frieden. Erklärt mit euch Waffenruhe. Geht in die Stille eures Herzens und raucht die Friedenspfeife.
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HEAVEN # 2853 – 16.9.2008 – The Energy of Love
DIE ENERGIE DER LIEBE
Ihr habt eine Neigung, Mich gerne als außerhalb von euch zu meinen. Ihr denkt Mich als oben im Himmel, als einen Gott, der gänzlich von euch getrennt ist, als einen Gott, den ihr verehren und vor dem ihr euch bücken könnt, als einen Gott, der würdig ist, ein Gott zu sein.
Oh, Geliebte, ihr seid nicht an die Auffassung gewohnt, dass ihr würdig sein könnt. Ihr schätzt Mich weitaus mehr als ihr euch schätzt. Ihr liebt es, euch auf Mich zu verlassen, weil ihr auf euch selbst überhaupt nicht viel zählt.
Ihr tendiert dazu, an Mich als Einen Der Liebt zu denken. Ihr denkt an Mich als einen Großen Liebhabenden und als Einen, Der Liebt; an Mich als Einen, Der regelrecht liebt, denkt ihr selten. Ihr seht außerhalb von euch Liebe und nicht so sehr inwendig in euch. Lasst Mich euch, Geliebte, sagen, ihr würdet Mich nicht kennen, falls Ich nicht inwendig in euch wäre. Es ist so, als würdet ihr ein Telefon nehmen und eine Nummer wählen. Irgendwie ist es eure eigene Nummer, die ihr wählt. Irgendwie seid ihr es, die ihr euer klingelndes Telefon herholt, und die ihr den Anruf entgegennehmt. Ihr seid Bewusstheit. Es gibt schier Eine Bewusstheit in der Welt, und das ist Ich. Eure Ebene an Bewusstheit wächst bis dort heran, wo ihr 100% Bewusstheit haben werdet, und fortan werdet ihr, werdet ihr so ganz regelrecht, Unser Aufflammendes Einssein erkennen. Mein Einssein und euer Einssein werden derart herrlich ineinander verschmelzen, dass es zwischen den beiden nicht einmal mehr einen Saum geben wird. Liebe wird weder dir noch Mir zugehören. Und schier Liebe wird indes sein.
Wasimmer euer Gewahrsein betritt, ist Teil von euch. Ihr erfasst den Entwurf von Krieg, weil ihr inwendig in euch Krieg habt. Ihr seht Krieg mehr, als ihr Liebe seht. Indem ihr vollständiger in die volle Bewusstheit hinein wachst, werdet ihr Liebe und Liebe und mehr Liebe sehen, und ihr werdet mehr auf die Weise Meiner Liebe schwingen. Es ist nicht so, dass ihr gegenüber dem Krieg unverständig werdet, aber ihr werdet ihm weniger verpflichtet sein. Der Krieg wird nicht länger einen Platz, um weiterhin einen Nachhall zu bekommen, inwendig in euch ausfindig machen. Krieg wird seine Attraktion verlieren. Liebe wird lauter reden als Krieg. Kriegsmusik kann nicht gehört werden, solange die Liebe ihr Lied singt. Krieg ist nicht bezaubernd. Liebe ist es.
Zur Zeit erschafft Krieg Aufgeregtheit. In diesem Sinne ist Krieg für euch eine Zerstreuung. Er gibt euch Gründe und ein stolzes Empfinden der Selbstgerechtigkeit, so, als ob das Erklären von Krieg für sich genommen einen Sieg darstelle. Krieg zieht die Aufgeregtheit der Liebe vor, und auf diese Weise ist man Kriegen unheilvoll geweiht und ihnen verfallen.
Größer als die Aufgeregtheit des Krieges ist die Freude der Liebe, dennoch, Geliebte, womöglich nennt ihr Liebe, was nicht Liebe ist. Es mag sein, ihr nennt Gespanntheit Liebe. Es mag sein, ihr nennt Besitz und Anhaftung Liebe, unterdessen sie schier Besitz und Anhaftung sind.
Hier ein einzelner kolossaler Unterschied zwischen Krieg und Liebe. Der Krieg nimmt Gefangene. Liebe keine. Sogar Kriege, die um Frieden werben, geben keinen aus. Kriege ergreifen Partei, währenddessen Liebe Liebe ist und sich auf keine Seite schlägt, ausgenommen, ihr bezeichnet Liebe selbst als eine Seite.
Und nichtsdestotrotz, ja, so ist es, Kriege regen Einssein an. Kriege mobilisieren Einssein. Ja, es ist wahr, Kriege schlagen sich auf eine Seite, und dennoch kommt die Anerkenntnis des Einsseins ins Spiel. Jeder stellt sich hinter das Kriegsbemühen. Leider, im Krieg, ja, da werden zwei Einsseine dasjenige, was Einssein ganz und gar nicht ist, und gleichwohl teilt der Krieg ein Wiederaufleben des Einsseins aus, eine Rückbesinnung des Einsseins.
Würde jemand argumentieren mögen, Krieg sei besser als Liebe? Wahrscheinlich nicht, dennoch werden die gleichen Befürworter für den Frieden Gründe finden, Krieg zu machen, Wege, um die Schmach des Krieges ehrenwert zu machen. Großer Stolz wird im Krieg und in den Uniformen, die ihn protegieren, eingenommen.
Mögen Meine Kinder die Energie der Rechtschaffenheit und der Macht in die Energie der Liebe umwandeln. Liebe ebnet das Feld, Geliebte. Schwerter werden keinen Krieg fällen. Auch dann gar, wenn ein Krieg gestoppt ist, ist der Friede nicht erlangt. Friede weiß dort, wo Ärger immer noch Unterschlupf gewährt wird, nicht, wie zu herrschen ist. Lasst auch den Ärger sich selbst nicht zur Gereiztheit zusammen schrumpfen. Lasst die Kraft des Ärgers die Kraft der Liebe werden. Sagt Mir, Geliebte, könnt ihr euch etwas Besseres zu tun ausdenken?
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HEAVEN #2854 – 17.9.2001 – There Are Many Stars in the Frmament
ES GIBT VIELE STERNE AM FIRMAMENT
Es mag abgedroschen sein, zu sagen, es gibt in allem etwas Gutes. Das ist für euch, Ich weiß das, eine zerrende Dehnung. Ihr seht Horror, Tragödie, Mismanagement, und ihr könnt euch nicht denken, was an zahlreichen Begebenheiten, die sich zutragen, wohl Gutes sein solle. Das ist schwer zu glauben, Ich weiß. Und dennoch ist dies Gottes ehrliche Wahrheit.
Die Welt, in der ihr lebt, ist wie ein Laubsäge-Puzzle, bei dem viele Teile fehlen. Das Bild ist nicht bloß nicht komplett, sondern auch, was das Bild darstellt, das ist noch nicht wahrzunehmen. Ihr könnt es nicht ausmachen. Bis jetzt könnt ihr es euch nur einbilden. Das Bild ist stumpf, unauslotbar und ergibt keinen Sinn. Je mehr ihr darüber nachdenkt, desto schlimmer wird es.
Ich ersuche euch, aufzuhören damit, euch die Vorkommnisse im Leben als Belohnung oder Bestrafung zu denken. Seht das so, Geliebte: Ich meine nicht, dass ihr kleine Kartoffeln seid. Ich meine, nicht alles im Leben ist auf euch zu ausgerichtet, obschon ihr von ihm der Bezieher seid. Ihr seid der Stern eures eigenen Lebens, indes gibt es viele Sterne am Firmament.
Ja, Ich weiß, das Leben kann verletzen und tief verletzen, und zuweilen seht ihr keinen Grund, um dankbar zu sein. Denkt nicht, Ich sei ein hochmütiger Kavalier angesichts eurer Schmerzen. Ich spöttele nicht. Ich weiß, das Letzte, was ihr hören wollt, ist: „Okay, dein lieber Angehöriger verstarb. Aber zum wenigsten hattest du deinen Angehörigen.“ Es gibt euch keinen Trost, dass viele Menschen nicht einmal das Glück hatten, was ihr hattet. Ihr seht Verlust. Ihr denkt, etwas, was euch einmal übergeben wurde, wurde weggenommen, so, als ob ein gegebenes Versprechen zurückgezogen wurde.
Immer mal wieder erfahrt ihr, dass das Leben in der Welt einstweilig, und dass das Leben selbst ewig ist. Das ist ein umfassendes Vergessen, Geliebte. Nichts in der Welt bleibt bestehen, weder Leib noch Leben, in den Begriffen der Welt gesagt, dennoch dunkelt das Leben nie ab, es erlahmt nie noch geht es verschollen, es verschwindet nie. Und gleichwohl ist euch diese zeitweilige Wegestation auf der Erde von großem Belang. So zeitweilig wie sie ist, ihr macht euch etwas draus. Es geht mehr vonstatten, als das, was auf das Auge trifft. Indes, Geliebte, die Einzelheiten sind nicht so bedeutsam, wie sie zu sein scheinen.
Jeder auf der Erde ist wichtig. Der Tod scheint zu kommen, und Ich sage euch, dass es keinen Tod gibt, und ihr denkt: „Sicher, sicher, es gibt keinen Tod. Es gibt keinen Schmerz. Es gibt kein Leiden. Ich bilde mir bloß ein, wie ich mich an jene gewöhnt habe.“
Womöglich denkt ihr ferner: „Gott, Du solltest aus mir keinen unverbesserlichen Optimisten machen. Ich trage keine rosarote Brille. Noch mehr als das, ich weigere mich. Ein Spaten ist für mich ein Spaten. Mein Herz schmerzt, und Du sagst mir, was ich da erfahre, sei bloß Illusion. Also, ich sage Dir, Gott, bei allem Respekt, diese illusorische Erfahrung hält mir einen ganzen Berg realer Schmerzen bereit.“
Ihr empfindet vielleicht, ihr hattet es mit dem Leben, wie es in der Welt zugeht. Ihr empfindet vielleicht, dass ihr euch am Ende eines Seils befindet. Geliebte, die Welt, so, wie ihr sie kennt, kommt zu einem Ende. Ihr braucht nicht mehr länger ein Seil. Ihr werdet das Leben in neuer Weise leben.
Ihr seid immer über Hürden gesprungen. Nun werdet ihr eher springen. Und bald genug, in eurer Lebenszeit, wird es eine Zeit geben, wo es keine Hürden gibt, die zu überspringen sind. Ihr werdet das Leben in einem neuen Licht sehen. Denn, so wie ihr das Leben seht, bestimmt darüber, wie ihr es lebt; aufgrunddessen werdet ihr ein neues Leben leben. Neue Augen bedeuten neues Leben. Und Ich foppe euch nicht.
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HEAVEN #2855 – 18.9.2008 – There Are Myths about Love
ÜBER LIEBE EXISTIEREN MYTHEN
Was wäre, wenn du Tau auf dem Gras anschautest und funkelnde Diamanten sähest, so wie es Poeten tun?
Was wäre, wenn du Bäume als schattige Lauben oder als Jack-in-the-Beanstalk-Bäume zum Herumklettern [Jack in der Bohnenstange – ThB] sähest?
Was wäre, wenn du die Sonne sähest, wie sie scheint, und erkenntest, dass sie mit all der Liebe des Himmels für dich scheint?
Was wäre, wenn du bemerktest, dass alles für dich ist, und dass alles ein Geschenk vom Himmel für dich ist?
Was wäre, wenn du Schönheit sähest, anstelle von was auch immer du im laufenden Verbringen deiner Tage siehst?
Was wäre, wenn du Mein geliebtes Kind wärest, das eine, das Ich mit all Meinem Herzen liebe?
Ich habe Edelsteine an deine Füße geworfen, und du warst zu geschäftig, um sie zu bemerken., oder zu sehr in Eile, um dich damit zu behelligen, das anzuschauen, was Ich dir gegeben habe, und was du Mir wirklich bedeutest.
Es stimmt, ein weiteres Mal wertschätzt du dich selbst nicht. Ein ums andere Mal denkst du, dein Wert sei davon abhängig, was dieser oder jener von dir denkt. Du denkst, jemand außerhalb von dir überreicht dir dein Glück. Der Mann oder die Frau, die du einmal geliebt hast, hält dich nicht mehr weiter im Rampenlicht, und du bist dir sicher, du wirst nie wieder glücklich sein. Wie oft habe ich dir zu sagen, dass dein Glück von dir abhängt, von niemandem sonst. Statte Andere nicht mit Kräften aus, die sie nicht haben. Keiner gibt dir Glück. Du bescheidest über Glück. Bestimmte Gegebenheiten treffen aufeinander, und du bescheidest, dass du dem einen oder anderen stattgibst, dich glücklich zu machen. Du drehtest den Schlüssel zu deinem Herzen herum. Du sagtest: „Jetzt kann ich Liebe hereinlassen.“
Ich möchte gerne all die gebrochenen Herzen, die rund um die Welt verstreut sind, nehmen und sie in einen brokatenen Stoff einwickeln, möchte Meinen Atem über sie blasen und sie alle heilen, und fortan werden keine gebrochenen Herzen zurückbleiben.
Früher oder später, Geliebte, heilen gebrochene Herzen. Seid nicht betrübt darüber, so etwas käme nicht auf sie zu. Bedauert nicht, dass ihr über das Herzeleid hinwegkommt. Lasst es euch leid tun, dass ihr dachtet, euer Glück komme von irgendwo außerhalb eurer selbst. Jetzt, wo ihr wisst, dass euer Glück von euch abhängt, lasst jene Einschränkungen des Denkens, die euch anhingen, los.
Weil du jemand wirklich und tief liebtest, bedeutet nicht, dass du sein oder ihr Auf Wiedersehen zu betrauern hast. Es ist eine Welt-Auffassung, dass du daran zu leiden habest, so, als wäre Leiden eine würdige Beschäftigung, so, als wäre die Liebe in deinem Herzen abhängig von der Liebe im Herzen eines Anderen. Das ist ein Mythos. Und es ist ein schlimmer Mythos, dass du dich in das einkaufst, was dir ansagt, dass dein Betrauern eine längere Zeit anzudauern habe, um der Tiefe und dem Umfang deiner Liebe gleichzukommen, so, als würdest du, falls du das Leiden aufgäbest, deine Liebe Lügen strafen.
Und dann gibt es den Mythos, dass, damit die Liebe eine wahre Liebe ist, das Objekt deiner Liebe dich alle Tage deines Lebens unentwegt liebt. Wie steht es bei dir dabei, Geliebte und Geliebter? Halte die Liebe in deinem Herzen unversehrt, unbesehen dessen, was ein Anderer tut oder nicht tut.
Halte deine Liebe frisch, und halte niemanden an dir fest. Wenn dich jemand verlassen möchte, dann blase ihr oder ihm einen Auf-Wiedersehens-Kuss mit auf den Weg. Jeder ist dazu berechtigt, das Leben zu leben, das er oder sie leben möchte, mit oder ohne dich. Das ist kein Angriff auf dich, also sei nicht beleidigt. Geliebte, bitte hört damit auf, über verlorene Liebe zu schniefen.
Es gibt mehr gebrochene Herzen, als Ich zählen kann. Nichtsdestotrotz, Ich hebe sie alle auf, wickle sie in einen Brokatstoff, und halte alle Herzen hoch an das Meine. Ich bringe sie in Ordnung und überbringe jedes Herz wieder seinem rechtmäßigen Eigentümer; dein Herz ist nun glücklich und nicht mehr länger zerrissen. Keine Narben sind zurückgeblieben. Wie könnten da welche sein, indessen Ich dein Herz halte, und indessen Ich es Mir lieb und teuer halte?
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HEAVEN #2856 – 19.9.2008 – The Fortume You Seek
DAS GLÜCK, DAS DU SUCHST
Wenn du hinter deinem Glück, hinter deinem wahren Geschick des Glücks, her bist, dann suche es bei Mir, denn Ich bin die Fortüne, die du suchst. Alles gute Glück ist das Meine, und Ich gebe es unverrückbar.
Vielleicht hast du gedacht, Mich zu suchen sei das Leben und all seine Schätze Aufgeben. Kaum. Mich Suchen heißt, dein Leben zu vergrößern, heißt, es simpel zu machen, heißt, es mit all den Segnungen des Himmelkönigreichs zum Überfließen zu bringen. Fülle dein Herz mit Meiner Liebe. Sie ist für dich.
Nun wirst du vielleicht sagen, dass zu Mir Kommen nicht sicherstellt, dass du ein glückliches Geschick haben wirst. Lass es Mich so sagen: Du wirst so viel Fortüne habe, dass all das, was dir zuvor wesentlich war, es nicht mehr länger ist. Dies deswegen, weil du die Anhänglichkeit an Ideen, die du jetzt hast, los lässt. Du erkennst, oder etwa nicht?, dass all deine Anhänglichkeit eine an Ideen ist? Du magst dieser Person oder diesem und jenem verhaftet sein, dennoch ist es in Wirklichkeit eine Idee, der du angeheftet bist. Du bist der Idee angeheftet, dass du dieses oder jene Person haben musst, anderenfalls seist du weniger, anderenfalls seist du verloren.
Einsam und verlassen ist ebenfalls eine Idee, Geliebte, schier eine vagabundierende Idee. Wenn du sagst, etwas sei, etwas sei aus praktischen Zwecken so, dann machst du es so. Du legst Bedingungen fest, an die du gebunden bist. Du sagst, es gebe da eine Ursache und eine Wirkung. Wenn etwa jemand, für den du Sorge trägst, aus deinem Leben heraus tritt, sagst du, das kann er nicht. Du sagst, er muss bei dir bleiben. Du sagst, du kannst nicht ohne ihn leben. Du stellst Ansprüche an den Anderen auf, die aufzustellen dir nicht obliegen, und du drehst Liebe in einen Geschäftshandel.
Du magst ebenfalls die Idee gehabt haben, dass du, falls du nicht bestimmte weltliche Güter besitzt, nicht glücklich sein könnest. Und hast du nicht auch das Umgekehrte gedacht, dass du, falls du doch bloß das Haus und das Auto besäßest, wie glücklich du dann wärest? Und wenn du das Haus und das Auto hast, flaut dein Glück bald genug ab. Es hält nicht lange an. Sei auf alles aus, was du in der Welt möchtest, gleichwohl, ohne dein Gewahrsein von Mir, was meint, ohne dein Gewahrsein Unserer Verbundenheit, irrst du in der Welt herum. In deinen Gedanken fort von Mir zu sein, das in der Tat ist Umherschweifen.
Bei Mir, bei dem Gedanken an Mich, wächst dein Glücklichsein größer heran und schrumpft nicht.
Wenn du an Mangel und Bedürftigkeit denkst, wie sie Bezug auf dich haben, denkst du über dich selbst. Auch dann, wenn es sich um den Mangel oder die Bedürftigkeit eines Anderen handelt, an den du denkst – es ist deren Mangel, der dich unglücklich macht. Es ist eine gute Tat, die du ausrichtest, wenn du die Konzeption des Mangels ziehen lässt. Dein Glücklichsein ist eine gute Tat, die du für Andere tust. Glücklichsein ist so ansteckend wie Masern. Obschon Ursache und Wirkung nicht existieren, kannst du Glück erschaffen, und das ist ein kolossaler Dienst, den du der ächzenden Welt erweist. Wenn du glücklich bist, bist du für die Welt wie eine Aspirin. Bescheide, glücklich zu sein, falls nicht für dich selbst, dann der Anderen halber.
Spiele einen freudigen Ton, und du wirst ein Orchester von glücklichen Musikern anführen.
Niemand schuldet jemandem etwas. Du schuldest niemandem Glück, indes schuldest du dir selbst Glück. Du bist der Zulieferer deines eigenen Glückes. Du setzt den Ton der gesamten Welt, und indes schuldest du ihn dir selbst. Verkleinere deine Schuld, und sei glücklich. Finde dasjenige auf, was dein Herz zum Singen bringt.
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HEAVEN #2857 – 20.9.2008 – If Heaven Really Exists, Who Would Ever Want to Miss It?
SOFERN DER HIMMEL WIRKLICH EXISTIERT, WER WOLLTE IHN SICH JE ENTGEHEN LASSEN?
Singe heute ein freudiges Lied. Singe von Mir, und singe von Dir. Lasse deine Weise bei den Hohen Himmeln anlangen. Du möchtest heute den Himmel? Dann singe sein Lied. Schwinge auf der Frequenz des Himmels, und du kannst ausschließlich hier sein. Du bist ohnehin hier, dennoch, während du singst, wirst du es spüren. Du wirst anfangen, es zu wissen.
Du weißt, was sich gut anfühlt. Der Himmel fühlt sich für dich gut an. Sogar auch bei denjenigen, die nicht an den Himmel glauben, fühlt sich die Vorstellung gut an. Der Himmel ist unentrinnbar, Geliebte, und dennoch mögt ihr das Empfinden haben, ihr seid von ihm fort geflohen. Ihr mögt sagen, ihr hättet ganz und gar nicht an den Himmel gedacht, dennoch seid ihr irgendwohin geflohen, und habt dabei darauf abgezielt, euch gar der Möglichkeit des Himmels zu entziehen. Vieles dessen, wonach ihr suchtet, ist ein Umgehen des Himmels. Ja, selbstverständlich, ihr habt gemeint, Freude zu wählen, ein Vergnügen zu wählen, einen Gedanken einen Moment lang von euren angeblichen Problemen fort zu wählen. An den Himmel und an all das, was er euch bedeutet, denken, und nicht das Gewahrsein haben – das in der Tat ist eine Menge zu verkraften.
Es ist so, als hättet ihr die Lotteriequittung für den Gewinn bei euch, und ihr wisst nicht, was ihr mit ihr angestellt habt. Ihr habt das Gewinnticket irgendwohin gelegt, aber wohin? Wenn ihr es nicht finden könnt, kann es genauso gut sein, dass es nicht stimmt, dass euer Lotterieschein der Gewinner war. Ihr wollt euch schlicht, wie auch demnächst, die zwanzig Millionen Dollar nicht entgangen lassen haben.
Dementsprechend – falls der Himmel wirklich existiert, wer wollte ihn sich je entgehen lassen? Es wäre wie diese Gewinnquittung, die du verlegt hast, und du kannst es nicht aushalten, daran zu denken. Haben und Nicht-Haben ist zu viel. Im Himmel sein und es nicht wissen, das bildet im Herzen einen Schmerz.
„Lasst uns irgendwo anders hin gehen und es vergessen“, sagt ihr. „Lasst uns eine Party machen“, sagt ihr. „Oder lasst uns ein Auto kaufen. Oder lasst uns eine Bank ausrauben. Dann werden wir unseren Verstand ganz bestimmt vom Himmel abbringen. Alles andere wäre doch besser, als den Verlust des Himmels zu spüren. Wie denn könnte ich mit mir selbst leben, sofern ich wüsste, dass ich den Himmel um eine einzige Straße verfehlt habe? Ich ging in die Second Street, und die ganze Zeit war der Himmel genau an der First Street.“
Aber, hei, Geliebte, ihr könnt jetzt zur First Street umkehren. Ihr könnt sie suchen gehen. Mitunter seid ihr an der Straße vorbeigegangen, die ihr euch mehr als bloß einmal gewünscht habt. Mitunter seid ihr die Straße, die ihr gerne fahren wolltet, entlang gefahren, bloß habt ihr das nicht gemerkt.
Gewahrsein ist etwas, das ihr euch, Geliebte, nicht einreden könnt. Darum wisst ihr. Gewahrsein ist keine Lektion, die ihr studieren könnt. Gewahrsein kann indes zu jeder Zeit erfolgen, genauso wie ihr etwa des Morgens spontan um fünf, sechs oder sieben aufwachen könnt.
Alles, was ihr zu tun habt, ist, das Bestreben zu haben, die richtige Straße zu finden und unaufhörlich in diese Richtung zu gehen. Wenn die Sonne im Osten aufgeht, gehst du, falls du ihr begegnen möchtest, ostwärts. Du wirst bei der Sonne ankommen. Im Falle des Himmels – Norden, Osten, Süden, Westen, alle führen dich zum Himmel, denn der Himmel ist kein abgesonderter Ort. Er ist allerorten. Ihr könnt ihn überall finden!
Der Himmel ist nicht wie ein Pfennig, bei dem du erwartest, ihn auf der Straße zu finden. Pfennige befinden sich irgendwo auf einfach jeder Straße, dennoch weißt du, dass Pfennige nicht überall herumliegen. Der Himmel ist leichter zu finden als ein Pfennig auf der Straße, denn der Himmel ist überall. Du hast ihn viele Male durchquert, Geliebte und Geliebter, dessen ungewahr, wo du warst.
Du bist jetzt im Himmel. Du wirst entdecken, wo du bist. Alles, was es braucht, ist dein Gewahrsein.
Was geschah, ist, dass du einen Zauberspruch über dich selbst ausgesprochen hast, und nun freust du dich im voraus, dass du ihn beseitigen wirst. Ich werde dir helfen.
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HEAVEN #2858 – 21.9.2008 – God Invites You to a Picnic
GOTT LÄDT DICH ZU EINEM PICKNICK EIN
Oh, Meine Geliebten, Ich habe euch zu einem Picknick eingeladen, und ihr habt Meine Einladung angenommen. Ich habe solch ein Fest voller Wunder für euch vorbereitet. Ach, ihr nehmt die Ameisen wahr! Ihr bemerkt, dass es regnen könnte, oder dass die Sonne zu heiß ist, oder dass der Boden, auf dem ihr sitzt, zu hart, oder die Bank, auf der ihr Platz nehmt, nicht bequem genug ist. Ihr seht, da gibt es einen schönen See, und gleichwohl seht ihr, dass es nicht der Indische Ozean sei. Euer Picknick findet vielleicht im Central Park oder in Australien statt, und dennoch denkt ihr womöglich, wie schön es doch wäre, wenn ich euch irgendwo anders zum Picknick eingeladen hätte. Geliebte, Ich lud euch zu den Bergen oder Tälern, wo ihr euch selbst findet. Die Sache dabei ist: Ich lud euch ein, und ihr kamt.
Ich habe euch zu einem Picknick auf der Erde eingeladen, und ihr seid damit kleinlich. Ist das, Geliebte, denn nicht etwas? Habt ihr euch nicht über das Leben auf der Erde beklagt? Hat es euch nicht missfallen? Haben euch nicht andere Meiner Kinder irritiert? Seid ihr nicht manchmal oder öfters über das eine oder andere grantig?
Ihr scheint zu vergessen, bei Wessen Picknick ihr euch befindet. Es mag sein, ihr wünscht euch eine Beschwerdeabteilung oder einen Vertreter des Himmels-Kundendienstes, der euch besseren Service bietet. Ich nehme Mich eurer an, und Ich bitte euch, euch Anderer anzunehmen. Würdet ihr nicht bei dem Picknick, auf dem ihr euch befindet, Anderen ein Stück Kuchen anbieten?
Wenn es euch langweilt, könntet ihr dann nicht herumgehen und schauen, was ihr tun könnt, um das Picknick zu beleben?
Vielleicht könntet ihr zum Schwimmen gehen und Anderen zeigen, wie entzückend das Wasser ist. Vielleicht könntet ihr Freude verspritzen. Vielleicht würdet ihr das Picknick zusammen mit Mir abhalten. Schart euch mit allen Mitteln zu Mir. Wir haben nicht Gäste und Gastgeber zu sein. Wir können alle Gäste sein, und Wir können alle Gastgeber sein. Wir können Unser Picknick zu einem ausgelassenen Picknick machen. Wir können es unvergesslich machen und uns für ein weiteres Picknick in der nächsten Woche vorbereiten.
Bei diesem Picknick soeben, eben bei demjenigen, wo ihr gerade anwesend seid, habt ihr vielleicht etliche der Aktivitäten nicht mitbekommen. Ihr seid einfach an ihnen vorbeigegangen. Es ist nicht so, dass ihr jede einzelne Fahrt mitzumachen habt, und dennoch könnt ihr all die Dargebote zur Notiz nehmen. Falls ihr nicht sehen könnt, so klettert auf einen Baum und seht weiter. Ihr werdet sehen, dass Ich auf dem Wipfel dieses Baumes sitze, und dass Ich weit sehe. Vielleicht ist es ein Berg, auf dessen Gipfel Ich sitze. Vielleicht möchtest du dich Mir beigesellen.
Auf was für einem Baum möchtest du gerne zusammen mit Mir sein? Was möchtest du dort gerne mit Mir tun? Führe das jetzt aus. Möchtest du Reden halten, oder möchtest du tanzen? Möchtest du vielleicht den Boden kehren oder die Möbel umstellen? Möchtest du einen Laden eröffnen oder Kartoffelsalat machen?
Und was, Geliebte, möchtet ihr gerne, dass Ich es für euch tue? Wo möchtet ihr Mich gerne sehen, wie Ich bei euch bin? Möchtet ihr mit Mir auf einem Berggipfel mit Schnee oder auf einem Vulkan sitzen? Was immer ihr begehrt, auf Mich könnt ihr zählen. Ich werde mit euch dort sein. Ich bin soeben mit euch dort. Woimmer ihr seid, ich bin bei euch.
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HEAVEN #2859 – 22.9.2008 – The Palm of Your Hand
EUER HANDINNERES
Sind sie nicht prächtig, all die Kontraste und Gleichheiten der Schöpfung, wie Ich sie vor euch hingestellt habe? Bereits auf der Oberfläche alleine habe Ich euch eine spektakuläre Unterhaltung hingereicht. Fragt irgendeinen Kletterer, Polospieler oder Golfer, und sie werden euch darüber erzählen mögen. Fragt jemanden, der näht oder strickt, oder der Parchesi spielt. Unterhaltendes, was Ich euch dargeboten habe, ohne Ende.
Und dennoch höre Ich gelegentlich sagen, dass ihr gelangweilt seid. Das ist wahrlich ein Wunder, dass ihr, die ihr in einem Park oder auf dem Gehweg spazieren gehen könnt, euch die Langeweile herausnehmen könnt, obschon es derart viele andere Dinge gibt, die man in die Hand nehmen kann! Ja, in der Tat, das könnt ihr, ihr könnt eine Nadel im Heuhaufen finden.
Ich übergebe euch einen vollkommenen Diamanten. Ich überlasse ihn euch, und ihr nehmt eine Juwelierslupe und findet den einzigen unmerklichen Sprung des Diamanten. Seid ihr nicht eben darin perfekt? Ihr seid des Öfteren makellos darin, etwas aufzufinden, was euch unzufrieden macht.
Ich möchte nicht all die Köstlichkeit an Leben aufzählen, die ihr fehlerhaft findet. Nur ein paar Beispiele. Im Herbst seht ihr die Bäume sich verfärben, und, in der Tat, ihr schätzt deren Schönheit, und dennoch beklagt ihr euch, eben dieselben Blätter aufrechen zu sollen. Wolltet ihr lieber, dass es in diesem Herbst keine Blätter zum Aufrechen gibt? Dasselbe könnten wir über den Schnee sagen. Möchtet ihr gerne die Ankunft des Sonnenlichts, wie es auf dem Schnee funkelt, beiseitegeschafft wissen?
Ist es nicht so, wie Ich es bereits früher sagte, dass alles eben genau so ist, wie ihr es anseht? Ich kann nicht an eine einzige Sache denken, wo das nicht so ist. Wahrheit ist Wahrheit, mit oder ohne eure Wahrnehmung, obschon, wie ihr sie anschaut, erbringt den ganzen Unterschied für euch.
Ihr könntet sagen, dass ihr doch bloß realistisch auf die Welt und ihre Inhalte blickt, während Ich sagen könnte, ihr schaut auf die Unterseite, anstatt auf die Oberseite. Als wie realistisch würdet ihr das denn bezeichnen? Geliebte, wenn ihr die Unterseite seht, könnt ihr das als einen klaren Hinweis dafür hernehmen, euch nach der Oberseite umzusehen. Und, falls ihr die Oberseite nicht sehen könnt, dann hält euch bereits das Umschauen nach der Oberseite an einer guten Stelle. Sich bereits nach einem Diamanten umschauen und ihn nicht finden, übertrifft einen Diamanten haben und über seine Makel herfallen.
Die Welt ist ein Diamant, den Ich euch gegeben habe. Wie könnt ihr sagen, dass die Welt, die Ich euch gegeben habe, nur schlimm sei? Wie könnt ihr sagen, heute abend gebe es einfach nichts zu tun? Wie könnt ihr sagen, ihr wärt nicht in einem Paradies? Sofern ihr euch nicht nach dem Paradies umseht, könnt ihr euch wenigstens eingestehen, dass die Welt ein Paradies ist, wenigstens so eine Art Paradies? Selbstverständlich, ihr habt das Talent, überall Makel zu sehen. Ich möchte euch bitten, dieses Talent umzukehren, und zu erkennen, dass ihr ebenso die Schönheit herausstellen könnt, von der ihr umgeben seid.
Während ihr euch nach Schwachstellen umseht, was anderes als sich beklagen kann der Ausgang dabei sein? Wollt ihr in eurer Wahl wirklich euch zu beklagen sogar einem bisschen an Freude vorziehen? Kommt jetzt, werdet zu Schönheits-Jäger. Ihr werdet belohnt werden. Ihr werdet euch selbst entgelten. Anderenfalls trefft ihr die Wahl, euch zu verunglimpfen.
Geliebte, ihr könnt auf euer Handinneres sehen und angesichts des Wunders von ihm ins Staunen geraten. Schaut auf das Versprechen eures Lebens, das die Linien innehalten. Schaut, wie ihr eure Hand beugen und ihre Form umgestalten könnt. Schaut, wie eure Finger euer Handinneres verbergen können. Schaut, wie eure Hand mit eurem Handgelenk verbunden steht. Schaut euch die vielseitige Einsetzbarkeit eures Handgelenks und all die anmutigen Weisen an, in denen es sich zu wenden vermag. Schaut euch die Fingernägel an, die euch an jedem Finger vorgehalten sind, der seine vollkommene Form und Bewegung innehat. Schaut euch all die Gesten eurer schönen Hand an, die ihr machen könnt. Schaut euch die Kunstfertigkeit und Architektur eurer Hand an, und preist Gott.
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HEAVEN #2860 – 23.9.2008 – You Are an Arrow That Flies through the World
DU BIST EIN PFEIL, DER DURCH DIE WELT FLIEGT
Du bist ein Erfahrer im Leben. Du erfährst das, was das Leben innehält. Du erfährst alles davon. Du erfährst die Macht und die Herrlichkeit, und du erfährst die Schmerzen in deinem Herz. Durch das ganze Leben bist du der Erfahrer. Sei wie ein Pfeil, der durch die Welt fliegt.
Der Pfeil fliegt im Regen wie in der Sonne. Er wird nicht abgefälscht. Ein Pfeil grummelt nicht über das Wetter oder über sonst etwas. Er sagt nicht, er möchte heute lieber kein Pfeil sein oder er möchte lieber in seinem Futteral bleiben. Falls dazu aufgerufen, tut ein Pfeil das, was ein Pfeil tut. Ein Pfeil schaut nicht nach links oder rechts. Er kommt voran. Unbesehen, was vor sich geht, unbesehen einer Sperre, ein Pfeil schießt direkt geradeaus.
Du bist im Leben ein Pfeil. Du bist der Erfahrer von ihm. Was immer du durchquerst, du durchquerst es. Leben ist Leben, was immer sich zuträgt. Du kannst ein Pfeil sein, der geradeaus schießt. Ein Pfeil schaut nicht umher. Er zollt mehr demjenigen Aufmerksamkeit, was er tut, als demjenigen, was vielleicht um ihn herum vor sich geht. Ein Pfeil kennt seinen Zweck. Er weiß, was an ihm ist zu tun, und dass das darin besteht, geradeaus wie ein Pfeil zu sein.
Da du ein Erfahrer des Lebens bist, hast du womöglich gedacht, dass du aufs Äußerste durch dasjenige, was vor sich geht, beeinträchtigt bist. Du magst gedacht haben, dein Herz müsse rauf und runter gehen laut all dessen, was rund um es passiert, das aber ist schier eine Idee, die du von irgendwoher entliehen hast. Ein Erfahrer erfährt. Dies passiert und das passiert rund um einen Erfahrer. Erfahren meint nicht, dass du durch das, was sich zuträgt, überrannt wirst.
Ein Pfeil wendet sich nicht dauernd sich selbst zu. Ein Pfeil lässt sich nicht so viele Sachen durch den Kopf gehen. Sogar auch, wenn Kugeln auf den Pfeil geschossen werden, weint der Pfeil nicht. Sogar auch, wenn ihn eine Kugel trifft, leidet er nicht. Der Pfeil wurde getroffen, und dennoch wird er nicht verärgert und flucht nicht, und er häuft keinen Gram an und zieht jenen immer dann und wann hervor, so, als wäre Gram eine Feder eines Pfeils. Der Pfeil überredete sich nie selbst, er müsse leiden. Eine Pfeil interpretiert nichts als Ursache für Leiden. Ihr indes habt gelernt und habt euch vielleicht selbst darin angeleitet, dass ihr durch das, was vor sich geht, beherrscht werden solltet, und dass ihr infolgedessen zu leiden habt.
Dass ihr ein Erfahrer im Leben seid, bedeutet nicht, ihr habt all das zu reflektieren, was vor sich geht. Ihr habt nicht die Kleidungsstücke dessen anzuziehen, was ihr erfahrt. Ihr sollt nicht durch eine Erfahrung eingeschüchtert werden. Ihr seid ein Held, Geliebte, kein Märtyrer.
Das Leben ist kein Stulpenhandschuh. Aber auch dann, wenn ihr das denkt, ihr führt es aus. Während ihr taumelt, steigt ihr an. Ihr setzt euch nicht hin und weint und erhebt euch nicht. Ihr lasst das mit dem Stulpenhandschuh ein für alle Mal sein, und ihr fahrt in eurer Rolle als Erfahrer fort.
Schaut, Geliebte, im Leben rennt ihr auf den Himmel zu. Ihr habt eine Richtung und einen Zweck, und gleichwohl habt ihr nicht zu wanken. Ihr erfahrt das Leben, und dennoch seid ihr ein simpler Beobachter von ihm. Ihr, als Erfahrer, seht zu, und geht unablässig voran, ungeachtet einer spezifischen Erfahrung. Ihr befindet euch auf einem Pfeil des Lebens, Geliebte. Ihr seid ein schöner Pfeil, den Ich vom Himmel her geschossen habe. Ich zielte direkt auf dich. Ich gab dir all die Energie und all die Beschleunigung, um in der Richtung fortzufahren, auf die Ich dich gesetzt habe. Verstehst du Mich? Eigne dir das Chaos nicht an. Du bist ein schierer Erfahrer, ein Erfahrer auf deinem Weg nach dort, von woher du kamst.
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HEAVEN #2861 – 24.9.2008 – Foraging in the Forest of Life
IM WALD DES LEBENS NACH FUTTER SUCHEN
Heute offeriere Ich euch das Leben auf einem goldenen Tablett. Eine Serviette bedeckt all die Köstlichkeiten auf dem Tablett, und ihr könnt nicht sehen, was sich auf ihm befindet, bis ihr die Serviette hochhebt. Alle eure Lieblings-Naschereien befinden sich da. In welcher Form oder Farbe und in welcher Lage auf dem Tablett, das wisst ihr noch nicht. So wie dir heute angerichtet ist, so trage den Gedanken bei dir, dass es für dich auf einem goldenen Servierteller Meiner Liebe angerichtet ist. Selbstverständlich geht es dabei um das Tablett deines Lebens. Selbstverständlich, das Tablett der Liebe ist dir dargeboten, und alles auf ihm stellt sich als Gold heraus. Alles, was nicht glitzert, ist ebenfalls Gold.
Du bist in der Welt ein Wanderer, und jeden Tag rückst du zu deinem Abenteuer aus.
Du denkst vielleicht, du weißt, was der Tag bereithält, und dennoch bist du überrascht. Geliebte, Geliebter, du bist der Überrascher und die Überrascherin, wie auch die Überraschung.
Du hast all die Päckchen für heute eingepackt, und du hast das vergessen. Im reellen Leben, da vergisst du eine Menge. Du bist der Rezipient und der Organisator deines eigenen Lebens. Du vergisst die Tragweite deines Parts im Leben, das du führst, unterdessen du aus dem Leben selbst eine allzu große Sache machst.
Ich weiß, öfters denkst du, nicht du stellest dein Leben zusammen, und dennoch bringst du das Leben herbei, und zur selben Zeit zeichnest du für das Leben. Du bist dafür verantwortlich, wie du deine Zulieferungen in Empfang nimmst. Bringe Verantwortung nicht mit Vorwürfe Machen durcheinander. Es gibt keinen Tadel. Tadel ist Täuschung. Mich Tadeln oder dich Tadeln ist im Leben Herumtrödeln, während es dir obliegt, voranzukommen. Wem sind Vorwürfe zu machen für den Regen, der dich durchnässt, oder für die Sonne, die auf deiner Haut brennt? Regen und Sonne sind unschuldig. Eine Welt ohne Regen oder Sonne könntest und wolltest du nicht haben, und gleichwohl möchtest du sie, wie auch eine Sache und dann noch eine, züchtigen.
Das Leben kommt mit allerhand Terrains daher. Auf der ganzen Welt kommt das Leben mit Käfern daher, und es kommt mit Blumen daher. Die Blumen, du pflückst sie, und die Käfer, du zerquetschst sie. Das Leben wird dir mehr und mehr immateriell. Du lernst es, das Leben nicht so persönlich zu nehmen. Du lernst soeben, das Leben nicht so ernst zu nehmen. Zu Land oder zur See, das Leben auf der Erde ist das deine, um es zu genießen. Wieso solltest du etwas anderes wollen, als dich an dem Leben zu erfreuen, so, wie es seinen Weg zu dir findet?
Du befindest dich auf einem Ein-Mal-im-Leben-vonstatten-gehenden Abenteuer. Du kannst sogar auf schroffem Terrain ein sachtes Schippern haben. Das Leben wird dargeboten, wie es dargeboten wird. Wenn dir Eiskreme angeboten wird, kannst du aus ihr einen Eisbecher machen. Wenn dir eine Tonne Ziegelsteine dargereicht wird, kannst du aus den Ziegelsteinen etwas machen, was du willst. Du kannst ein Schloss bauen, oder du kannst die Steine als Schotter belassen. Was, Geliebte, gibt es da, was ihr nicht tun könnt? Was gibt es da, was nicht für euch da ist, zu tun? Ihr könnt die Welt wandeln dadurch, wie ihr euch an sie wendet.
Du bist unschuldig, und du bist verantwortlich. Was für eine Kombination. Du befindest dich in einem Wissenschaftslabor einer High School, und entdeckst, dass die Bestandteile, die du zusammenführst, weitaus mächtiger sind, als du es wusstest. Du bist ein Agent für das Leben und desgleichen ein Engel. Du bist Mein Heiliger Botschafter. Es obliegt dir, die liebenswerten Botschaften, die Ich dir gebe, auszubreiten. Es liegt dir an, der Welt ein Leuchtfeuer zu sein.
Du hebst die Welt hoch, und du linst unter sie, und, alledem unterliegend, erblickst du Gold, eben so, wie dir auf dem goldenen Tablett das Leben angedient wird. Die Welt ist aus Gold gefertigt, und gleichwohl ist sie nicht fortlaufend gold-überzogen, und gleichwohl wird das Gold, so wie Ich, nicht immerzu gesehen. Und du bist aus Gold gemacht, und du siehst nicht immerzu, dass du Mein goldenes Kind bist, das sich soeben mal im Wald des Lebens auf Futtersuche befindet.
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HEAVEN #2862 – 25.9.2008 – Who Are the Angels That Surround God?
WER SIND DIE ENGEL, DIE GOTT UMGEBEN?
Siehst du Mich hier? Siehst du Mich überall rundum? Du weißt, Ich komme nicht mit Fanfaren. Für Mich gibt es keine Paraden, keine glitzernden Kostüme, keine Tubas, keine Verstärker, keine Mengen, die sich am Bürgersteig aufreihen, keine Polizeieskorte, keine Leuchten, keine Stäbe-Schwingenden. Nein, Ich komme still, und Ich komme ohne Eskorten, ausgenommen euch, Geliebte.
Sofern ihr euch Mich umgeben von Engeln vorstellt, dann stellt euch euch als die Engel vor, die Mich umgeben.
Auf alle Fälle umgebe Ich euch auf allen Seiten. Es mag sein, ihr hört das Getrappel Meiner Füße nicht, und dennoch könnt ihr wissen, dass Ich hier bei euch bin. Ich bin jetzt hier bei euch, Mein Licht scheint auf euch. Macht euch keine Sorge, ihr könnt nicht zu viel von Mir bekommen. Wasimmer ihr vielleicht von Mir denkt, oder nicht von Mir denkt, Ich bin gegenwärtig, und Ich scheine Mein Licht auf euch. Das war immer so.
Jetzt beginnt ihr zu spüren, was immer so gewesen war. Ein stiller Gott umgibt euch wie eine Aura. Spürt ihr Mich nun? Empfindet ihr eine warme Präsenz? Fühlt ihr Meine Verehrung für euch? Beginnt ihr eine Süße zu fühlen, die ihr bewahren möchtet? All die Süße ist euer, Geliebte. Ihr bewahrt Mich. Ihr haltet Mich verzaubert bei euch. Ich möchte nie weggehen. Seid nicht anspruchslos. Bedeckt euer Gesicht nicht. Es ist für Mich nicht von Belang, was ihr eures Erachtens seid. Ich weiß, Wer ihr seid. Ich weiß, Wer und Was ihr seid. Im Kennenlernen von Mir werdet ihr jetzt euch selbst besser kennenlernen. Ich möchte euch bei euch selbst einführen, und ihr werdet sagen: „Hallo, wie geht es.“ Und Wir werden zusammen eine schöne Musik machen, du, du selbst, und Ich.
Du, du selbst, wirst das Leben komponieren. Du wirst die Welt aufsetzen. Du wirst aus ihr alldas machen, was du aus ihr machen möchtest. Jetzt soeben kannst du ein Bild der Welt zeichnen, und so wird sie sein. Derart machtvoll bist du selbst, und mit Mir, selbstverständlich. Ich bin immer mit eingeschlossen. So ist es. Nicht mehr lange, und du wirst Mich nicht mehr anders als dich selbst sehen.
Denke nicht, das sei respektlos. Ich stehe auf keinen Zeremonien. Ich stehe nicht auf Ego, Geliebte, und ihr seid im Begriff, das eure loszuwerden.
Wofür braucht ihr das Ego, solange ihr Mich habt? Wofür braucht ihr Ego, wenn ihr Ich seid? Was mehr könnt ihr denn sein, als das, was ihr bereits seid? Und wieso wolltet ihr weniger sein? Wieso wolltet ihr weniger als göttlich sein? Wenn ihr eure Göttlichkeit kennt, was könnte euch eures Erachtens womöglich glücklicher machen? Welchen Mangel könntet ihr verspüren? Was könntet ihr wohl mehr erstreben als die Ganzheit, die ihr bereits seid?
Wenn ihr eine ganze Zigarette habt, würdet ihr sie in kleine Teile zerdrücken?
Geliebte, was ist falsch daran, zu wissen Wer ihr seid? Was ist falsch daran, damit zufrieden zu sein, ein Stern am Firmament des Auges Gottes zu sein?
Oh, Geliebte, lasst Mich Meine Wasser nicht auf taube Ohren ausgießen! Hört Mich heute. Hört Mein Herz, wie es in dem euren schlägt. Unsere Herzen schlagen Tandem. Bum de bum. Bum de bum, schlägt unser Eines Herz. Und was sagt dein Herz, das ebenso das Meine ist? Es sagt: „Liebe. Liebe ist alles. Liebe liebt. Ich bin ein Herz aus Gold und ein Herz aus Liebe, das überall in einem Tempo der Liebe liebt. Ich kenne einzig Liebe, und Liebe ist alles, was Ich kenne. Ich bin Liebe aufs Höchste. Was sonst gibt es außer dieser Liebe, die ich bin und immer war und die nicht etwas anderes sein kann als die Liebe, die ich bin? Ich liebe.“
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HEAVEN #2863 – 26.9.2008 – Be the Diviner of the World
SEI DER RUTENGÄNGER DER WELT
Bleibt Mir nahe, Geliebte. Im Regen oder im Sonnenschein, bleibt nahe bei Mir. Wegen nur eines regnerischen Tages soll Ich nicht geschont werden.
Ich bin immer-präsent, mache du Mich also in deinem Leben immer-präsent. Mache Mich augenscheinlich. Lasse Mich dein Freund sein, Der überall mit dir hingeht. Lasse Mich dein Freund sein, Den du willkommen heißt. Lasse Mich dein Freund sein, Den du einlädst. Lasse Mich heute bei dir sein.
Sprich zu Mir, zu deinem Lebens-Gefährten. Wir haben uns einander länger gekannt, als du sonst jemand gekannt hast. Wir kommen sozusagen gemeinsam von dem alten Land.
Fakt ist, Wir waren nie auseinander. Das ist fundiert. Wir betraten gemeinsam das Leben. Wir hatten immerfort Sein, und jetzt haben Wir dazuhin Tätigkeiten. Ihr könntet sagen, Wir starteten gemeinsam eine Firma, und Wir sind Partner, Partner, die großen Verlass aufeinander haben, Partner mit Unserer eigenen Bürgschaft. Wir haben Unsere Verbundenheit, und Unsere Verbundenheit lautet Liebe.
Wenn du sagst, Wir haben einen Kontrakt, dann ist der Kontrakt Liebe. Trotz dessen, was du denken magst, Ich habe dich nie im Stich gelassen, und du kannst Mich nie im Stich lassen. Dich magst du selbst enttäuschen, indes nicht Mich, nie. Ich sehe klar. Ich sehe hinter all die Vorwände, die du einer derartigen Kenntnis beigibst. Du bist einer der Guten, einer der guten Kerle. Nun besteht alles, was du zu tun hast, darin, in deinen eigenen Augen ein guter Kerl zu sein. Mache dir nichts aus den Zeiten, als du stolpertest und fielst. Mache dir nichts aus den Zeiten, als du vergaßt, Wer du warst, und als du vergaßt, von der Höhe des Himmels her zu kommen. Du siehst, mitunter hast du gar gedacht, du seist eine Schlange, und mitunter, so scheint es dir, hast du dich selbst betrogen. Aber ein Mangel an Sicht ist nicht Betrug. Er ist schlicht Mangel an Sicht.
Heute weiten Wir unseren Blick. Heute wirst du klarer sehen. Heute wirst du sehen, was dir zuvor entgangen ist. Du wirst es genießen, mit neuen Augen zu sehen. Wir albern nicht mehr länger mit Brillen herum. Um deine Sicht auszudehnen, ist alles, was Wir zu tun haben, den Film, der über deinen Augen ist, abzunehmen.
Bist du einverstanden, deinen Blick auszudehnen? Bist du einverstanden, das Leben in der Welt und wie sie zusammengestellt ist, neu zu sehen? Bist du einverstanden, aus der Vergangenheit herauszuschreiten? Bist du einverstanden, deinen Ort als Prinz oder Prinzessin des Universums zu bejahen? Würdest du, als Mein Kind, deine Erbschaft aufgeben mögen? Du sagst, nein, das würdest du nicht, obschon, hast du nicht eben das getan? Für eine Suppe gabst du deine königlichen Kleider auf. Du hast dich selbst zur Adoption freigegeben. Du hast auf der Straße Krümel aufgelesen und dich mit ihnen zufrieden gegeben, unterdessen derweilen zu deinen Ehren ein Fest auf dich wartet.
Versage dir nicht mehr länger die Reichtümer des Himmels. Wasimmer die Welt an schlechten Vorgängen hergestellt haben mag, du hast dich dir versagt. Nun weißt du, du kannst der Wahrsager, der Rutengänger von dir selbst sein. Du kannst das Gericht der Welt herrichten, sodass es alle sehen. Du bist der Architekt des Lebens, und du kannst die Welt entwerfen, wie du es willst. Geliebte, ihr braucht keine Gegensätze. Ihr braucht Einzigartigkeit, Einzigartigkeit des Zweckes. Ich vertraue euch an, die Welt zu erschaffen, wie ihr gerne wollt, dass sie es ist. Ihr wart an die alte Art gewohnt, und jetzt malt ihr euch es aus und schlagt den Gong einer neuen Weise.
Ihr steht im Begriff, ein permanenter Trendsetter zu sein. Ihr seid dabei, die reellen Waren herzustellen. Ihr befindet euch an der Vorderfront der Neuen Welt. Ihr werdet in Bälde Einladungen herausschicken.
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HEAVEN #2864 – 27.9.2008 – The Momentum of Love
DIE SCHWUNGKRAFT DER LIEBE
Für Mich bist du wie eine Blume, die Ich jeden Tag liebevoll gieße. Jeden Tag sehe Ich, wie du wächst, und wie sich deine Blütenblätter öffnen und wie deine Wurzeln tiefer in Mein Herz wachsen. Ich sehe dich aufblühen, und Ich sehe, wie deine Blätter sich zur Sonne hin strecken, und Ich hebe dich zu Mir hoch. Ich flüstere dir Anerkennungen ins Ohr. Ich liebe jeden Unterschuss von dir. Mein Herz hüpft vor Freude, wenn Ich dich anschaue, und zusehe, wie du wächst, und sehe, wie du diese und jene Wende auf deinem Weg nimmst, um der Sonne zu folgen und Mir zu folgen.
Du wächst zu Meinem Herzen. Je größer du wächst, desto mehr passt du in es hinein, desto mehr gründest du dich eben dort, wo du dafür vorgesehen bist. Du bist dafür bestimmt, Mein Herz auszufüttern, so wie Ich das deine auskleide. Du bist die weiche Auskleidung Meines Herzens. Du bist ebenso sehr der Ozean, wie du Mein Herz auskleidest, immerfort heranwallend, immerfort strömend, immerfort Mich entzückend.
Wir sitzen miteinander in einer Schaukel, du und Ich. Wir sind wie ein Pendel, das schwingt. Wir sind wie ein schöner Stern, der seiner Umlaufbahn folgt. Gleichzeitig sind wir Fixsterne, und Jeder weiß, wo Wir sind. Das Lied, das Wir singen, befindet sich auf dem Sprung, überall gesungen zu werden. Ich habe es lange Zeit gesungen, so wie man sich die Zeit auf der Erde ausdenkt, und nun schließt du dich Mir an, und jetzt soll das Lied Gehör finden, und jetzt wird das Lied gesungen werden, und Wir werden es singen, wie Wir es uns lange ersehnt haben. Der Pendel schwingt, und er schwingt Liebe. Unsere Liebe ist wie ein Weihrauch-Pendel in der Kirche, der hin und her schwingt, überallhin reicht, der seinen lieblichen Duft an jede Stelle wirbelt.
Es mag sein, du siehst den Weihrauch nicht. Vielleicht weißt du nicht, woher er kommt, aber du hast ein Gespür davon. Er betritt jetzt deine Zellen, und wird nie wieder abtreten. Du bist bemerkterweise der Nektar des Himmels geworden. Ihr, Geliebte, seid der Atem, den Ich nehme. Ich atme euch ein und aus, obschon es nie ein aus gibt, ihr habt zwischen den Welten einfach Meine Liebe angehalten.
Möchtet ihr von eurer Stange herab in Mein Herz herunterspringen? Ich denke, kaum. Ihr seid so tief in Meinem Herzen, und es ist hier bei dir so wunderbar. Ich möchte dich am liebsten nicht mehr gehen lassen, und auch du würdest nie mehr ans Fortgehen denken, während Wir unsere Liebe ganz über den Kosmos schwingen. Wie süß doch Unsere Liebe die schöne Welt und all die Herzen in ihr wieder zügig anschwellen lässt!
Ihr seid zu Mir gekommen, Geliebte. In eurem Gewahrsein, seid ihr gekommen. Es ist, als lebten Wir in einer Eigentumswohnung, und wie nachbarschaftlich Wir doch einander sind. Wie freundlich und gastfreundlich. Wie zutunlich. Es gibt keine größere Freude, als als Eins vereint zu sein, und so sind Wir, so sind Wir.
Wie, denkst du, sieht die Welt aus, wenn du aus Meinem Herzen heraus auf sie blickst? Wie kann die Welt aussehen, die in Meinem Herzen gerührt wird? Was für eine Grenzziehung kann es da geben? Was für eine Bruchlinie? Was für eine Eruption, wo Liebe und Seienshaftigkeit herrschen?
Es gibt keinen Abbruch in der Schwungkraft der Liebe, und der Schwung hat seinen Anfang genommen. Die Schwungkraft gewinnt alleine an Kraft, und das Weihrauch-Stövchen Unserer Liebe schwingt weiter und weiter. Es schwingt so weit, dass keine Bewegung zu erblicken ist. Die Welt, Unsere Liebe, wird zu einer schaukelnden beschwingten Melodie, und Liebe wird allerorten deklariert. Sie gelangt in jedermanns Augen. Wie hell die Welt doch wird, und Düsterkeit existiert nicht mehr. Lediglich schlagende Herzen der Liebe existieren, und sie existieren jetzt, und ihr fangt an, die Liebe zu sehen, die die Berge hochklettert und die die Sterne herumwirbelt, und so wirbeln Wir durch das Universum, aufs Leichteste durch die Liebe, die Wir sind, flottgehalten.
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HEAVEN #2865 – 28.9.2008 – To the Heart Belongs the Kingdom
ZUM HERZEN GEHÖRT DAS KÖNIGREICH
Dein Mitempfinden ist nunmehr umfassender. Dein Mitempfinden für jedes lebende Wesen ist umfassender. Während sich deine Freude vermehrt, hast du ein umfassenderes Begreifen der Wahrnehmungen Anderer und dessen, was sie durchmessen. Du hast dasjenige durchlaufen, durch das sie jetzt hindurch wachsen.
Jetzt hast du die bekümmerte Sicht aufgegeben. Du hast sie unter Dankbarkeit gegen Glücklichsein eingehandelt, und nun wallt dein Herz, und nun siehst du durch die Schmerzen Anderer hindurch, und dein Herz kommt ihrem Herzen näher. Jetzt wird Mitempfinden zur Segnung.
Du wolltest stets andere Menschen haben, die wie du denken und sind, aber das ist etwas anderes. In diesem Mitempfinden schlägt dein Herz eine Ehrenbezeugung vor jenen, für die du mitempfindest. Nun ist es an dir, die scheinbar Anderen im Tandem mit der Freude, die du lebst, zu sehen. Die Freude, die du lebst, du vermagst sie ausschließlich weg zu geben. Du kannst sie ausschließlich überallhin senden.
Denke dir das Öffnen deines Herzens nicht als verwundend. Dein Herz Öffnen ist zärtlich, aber es ist nicht verwundend. Ein Herz, das seinen Beitrag leistet zur Heilung anderer Herzen kann nicht verwundet werden. Zart, ja. Verwundet, nein. Ein empfindsames Herz wie das deine schlägt in Meinem Herzen. Du sollst allen anderen Herzen in der Welt eine Salbe sein. Du sollst dich den Herzen aller lebendigen Dinge andienen.
Du beugst dich nicht zu anderen Herzen herunter. Du hebst sie hoch. Sie haben dein Mitempfinden nicht zur Kenntnis zu nehmen. Es ist schlicht so, dass du es zu haben hast. Du segnest, unterdessen du deinen Weg voran nimmst. Du segnest alle Herzen, weil sie die deinen sind, und weil es nichts anderes zu tun gibt. Etwas Minderes vermagst du nicht zu tun.
Lasst Uns nunmehr gemeinsam all die Herzen segnen, die wie verwundete Vögel sind, und ihnen helfen, ihre Flügel beweglich zu bekommen und von jedwedem Leiden wegzufliegen und am Himmel anzulangen, wo Wir soeben sitzen.
Kein einziger Sperling soll verletzt werden. Alle lebenden Wesen, ob klein oder groß, rufen Freude hervor. Alle lernen, dass angebliches Leiden nicht nötig ist. Jenes dient keinem anderen Zweck, als den Schmerz zu vermehren. Bei dem Verwundens-Modus ist nun alles erledigt. Nun wird ein Segnungs-Modus erforderlich. Er wird eigentlich nicht erforderlich. Er wird schlicht benutzt. Die Freude gelangte an die Vorderseite. Während der Schmerz zurücktritt, springt die Freude herbei. Stoßt die Freude hinein, Geliebte. Fasst eure Freude des Herzens an und reicht sie von Herz zu Herz weiter, so, wie ein Basketball über das Spielfeld hinweg weitergereicht wird.
Dein Herz war nie für dich alleine. Es war immer an ihm, sich auszudehnen und somit die Welt auszudehnen. Dein Herz ist dafür bestimmt, das Herz der Herzen zu sein. Dein Herz ist dafür bestimmt, überallhin zu langen. Dein Herz war dafür bestimmt, überallhin zu reichen. Und jetzt sendest du einen höheren Ton. Nun ist dein Herz der Vogel, der rund um das Universum singt. Nun bist du mit deinem Herzen der Segen der Welt. Nun beherrscht dein Herz die Welt. Nun ist dein Herz der Metronom des gesamten Universums. Du bist derjenige, der für Andere den Ton ansetzt, dem sie folgen.
Dein Herz war immer mehr als du ihm zugeschrieben hast. In deinem Herzen hat das Lied in Meinem Herzen immer Widerhall gefunden. Nun weißt du das, und dein Wissen erbringt in der Welt den ganzen Unterschied. Es bewirkt bei der Welt alles.
Wessen Welt war sie deines Erachtens überhaupt? Dachtest du, sie gehöre sonst jemand? Dachtest du, eben diese Welt, in der du lebst, sei nicht die deine? Dachtest du, sie gehöre nicht dir, oder du nicht ihr? Was, Geliebte und Geliebter, dachtest du? Was dachtest du?
Indes, es macht nichts, das ist keine Angelegenheit des Denkens. Es ist eine Sache des Herzens. Dem Herzen gehört das Königreich. Deinem Herzen gehört das Königreich. In deinem Herzen ruhe Ich.
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HEAVEN #2866 – 29.9.2008 – Find Another Window
FINDE EIN ANDERES FENSTER
Wenn etwas Liebenswertes und Neues auf deinem Leben niedergeht, wenn etwas derart herausragend ist, was dir den Atem nimmt, wenn du enorme Wertschätzung und eine Ermangelung an Worten verspürst, dann sei froh, dass du keine Worte mehr hast. Sei froh, wenn die Welt so fabelhaft ist, dass dir die Zunge stecken bleibt. Sei dann stumm. Sei still. Lasse die Würdigung der geschaffenen Welt durch deine Adern rinnen. Lasse deine Zunge still sein. Lasse deine Hände still sein. Lasse dein Herz all das Klatschen für dich verrichten. Lasse große Wertschätzung durch die Welt sickern.
Du bist hier auf der Erde als ein Zuschauer wie auch als ein Würdiger. Welcher spezifischen Ader des Lebens du auch folgst, du beobachtest und du würdigst. Wie simpel das Leben ist, sobald du dein Herz dem Lieben der Welt, in der du lebst, zuwendest.
Die Vögel singen dir aufs Schönste von draußen vor dem Fenster. Das Sonnenlicht fällt auf eine Weise auf die Erde, wie es das nie zuvor tat. Kein Sonnenaufgang ist genau wie ein anderer. Das Licht, das auf die Blätter des Baumes fällt, singt jeden Tag eine neue Weise.
Und du sagst Mir, dass das Leben eintönig geworden sei? Du sagst Mir, dass das Leben Tag um Tag das gleiche sei? Was für eine Verirrung? Geliebte, macht jetzt in dem Augenblick einen Handstand, und ändert eure Position in der Welt. Ihr wart nie dafür bestimmt, missfällig zu sein. Seid verzaubert, nicht desillusioniert. Sagt nicht, ihr hättet keine Spielzeuge, um damit zu spielen. In der Welt gibt es für euch unendlich viele Spielzeuge. Das Schlüsselwort hier ist Spielen. Spiele dein Herz über das Universum, und lasse es anlanden, so wie es die Sonne tut, so, wie es wohl nie zuvor getan wurde. Sofern du neu sein möchtest, schau dich nach Neuheit um. Suche sie dir aus. Geliebte, fangt die Strahlen der Sonne.
Sofern ihr das Leben als langweilig wahrnehmt, habt ihr Dampf zu machen.
Sofern ihr euch im Leben entmutigt fühlt, dann schaut euch nach Ermutigung um. Schwimmt in einem anderen Teich, Geliebte. Schwimmt.
Sofern der Blick aus deinem Fenster seinen Willkommensgruß eingebüßt hat, dann finde ein anderes Fenster zum Durchschauen. Was könnte einfacher sein? Stehe von deinem Sitz auf. Ändere deine Position.
Wo kannst du dich von dem Empfinden, über der Welt blasiert zu sein, losmachen? Falls du denkst, du wissest es besser als die Welt, dann höre auf damit, so zu denken. Gehe durch die Welt. Atme ein und atme aus für sie. Atme neues Leben in sie hinein. Tanze einen Jig.
Die Welt ist für dich hergerichtet. Strecke dich nach einer weiteren Sprosse aus. Steige eine andere Treppe hoch. Komme zur Spitze eines Berges, und sieh, was zu sehen ist. Sieh, was du zuvor nicht gesehen hast. Halte deine Augen für das offen, was du sehen möchtest. Setze das Sehrohr deiner Augen in diejenige Richtung, in die du gerne gehen möchtest. Du bist derjenige, der die Welt vor deinen Augen umkehrt. Drehe die Welt und spinne eine andere Erzählung, die du erzählst. Sei ein Rutengänger der Welt. Mache sie zu dem, was du willst. Sitzt nicht auf der Couch und lest nicht die Nachrichten, Geliebte. Macht die Nachrichten auf neu. Näht neue Stiche in das Gewand der Welt. Tut das, was vor euch liegt, und tut ebendas in Gold.
Es ist nicht so, dass ihr die Welt flicken sollt. Wir können sagen, es geht darum, sie mit eurer Liebe zu besticken. Vielleicht sogar darum, ein anderes Muster für die Welt herzunehmen, eines, das passt. Lasst die Säume heraus, die ihr eingenäht hattet. Deckt die Welt mit Ruhm und Preis zu. Seht die Pracht der Welt, und ihr vermögt sie schier zu verherrlichen und ihre Wahrheit zu enthüllen.
Vordem, da habt ihr auf die Illusion geschaut. Eure Träume sind keine Illusion. Eure Träume sind real. Bringt eure Träume und die Welt zusammen. Pur mittels eurer Wahrnehmung, vermögt ihr das. Pur mittels eurer Wahrnehmung, geht ihr Meinem Willen nach. Mein Wille für euch lautet, zu sehen, Geliebte. Seht jetzt.
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HEAVEN #2867 – 30.9.2008 – The World like a Golden Chalice
DIE WELT WIE EIN GOLDENER KELCH
Sofern es irgendein Niederbücken gibt, was zu verrichten ist, so werde Ich es tun. Ich bin auf der Höhe, aus der ein Bücken kommen kann. Kommt zu Meinen Höhen, Geliebte, und dann werdet ihr euch vor euch selbst verbeugen. So wie die Sache steht, Geliebte, ihr arbeitet schwer, während Ich dasitze und Mich erfreue. Ihr geht blind durch das Leben, während Ich das Leben vor- und rückwärts kenne. Ihr seid aufgeschmissen, ihr geratet in Schwierigkeiten, werdet bange, während Ich in aller Zufriedenheit bin. Ihr verrichtet all die Arbeit, und Ich sitze da, und schaue Mir das Fernsehen der Welt an. Ihr verdient eine Medaille, und Ich werde sie an euch anbringen.
Ihr gebt der Welt Trost. Die Welt, so, wie sie sich selbst sieht, benötigt durchaus ein bisschen Trost. Tröstet die Welt, Geliebte. Haltet sie hoch wie einen goldenen Kelch, damit alle ihn sehen und aus ihm trinken.
Die Annahme der Welt lautete, dass sie aus Teilen bestehe und sich deswegen in Schmerzen befinde. Und auch ihr habt euch, willentlich, in Schmerz und Leiden als euer Erbteil eingekauft, unterdessen Ich, Ich von Meinem Hochsitz her, euch besinge, durch das Leben aufs Fröhlichste zu hüpfen, so, als hättet ihr gar kein Sorgfaltsansinnen. Ich verstehe, woher ihr kommt. Ihr versteht nicht, woher Ich komme. Stattdessen seht ihr gegensätzliche Ansichten und gegensätzliches Erleben und Erfahren.
Ihr müsst von jetzt ab wissen, dass ihr nicht Meinen Geist ändern werdet. Ich vermag nicht das zu verleugnen, was Ich sehe und was Ich weiß. Ich verleugne nichts. Du bist der einzige, der verleugnet. Du ziehst dir immerfort ein irriges Szenario hinein. Ihr seid die Angeschmierten, Geliebte. Ihr habt euch den Namen zahlreicher unwerter Dinge gegeben, allerdings nie den Namen des Gesegneten unter Allen. Nie den Namen des Gesegneten Segners von Allen. Ihr habt euch viele Spitznamen gegeben, aber nie den realen Namen.
Wenn euch jemand fragt, wer ihr seid, habt ihr noch nicht geantwortet: Gottes Kind. Ihr habt noch nicht Der Gesegnete gesagt. Ihr sprecht euch niedere Titel über euch zu, und weigert euch, den Namen zu tragen, den Ich euch gebe.
Denkt, was der Welt zustoßen würde, sofern ihr euch einmal so identifiziertet, wie Ich euch identifiziere. Kommt also jetzt, ganz ernsthaft, Wer, denkt ihr, hat recht? Denkt ihr, ihr habt recht, oder? Zum wenigsten denkt ihr wohl, Ich würde Mich irren. Ihr wisst nicht mehr weiter und befindet euch in Verlegenheit, Mich zu verstehen, indessen Ich euch haargenau verstehe.
Lasst uns uns da, Geliebte, in der Sache zusammentun. Ihr, ja, eben genau ihr, seid Mein Augapfel. Ihr seid Meine Ansicht, und ihr seid Mein Geschichtenerzähler. Das Himmelskönigreich wird durch euch bekannt gemacht. Ich kenne es bereits, somit ist es nicht an Mir, euch die Geschichte des Realen Lebens auf der Erde zu erzählen. Nein, es ist an euch, von ihm in eurem eigenen Leben einen Film herzustellen. Es liegt euch an, die Formen des Himmels aufzuzeigen. Es liegt euch an, den Himmel auf der Erde auszulegen, damit alle darauf gehen können. Es liegt euch an, und dennoch wartet ihr auf Mich. Es liegt euch an, Meinen Willen zuwege zu bringen. Es liegt nicht Mir an, und niemandem sonst. Das ist an euch.
Ich habe euch vor langer Zeit zum Kind Gottes ernannt. Kinder erfüllen das Geheiß ihres Vaters. Ich ersuche euch, Meiner Ansage zu folgen. Geht die Treppe hoch und ändert euren Sinn über die Welt, und kommt dann herunter und seht, was passiert. Seht, was ein einzelner Mensch zu tun vermag, indem er seine oder ihre Identität anerkennt. Das ist alles, was ihr zu tun habt. Seht euch, wie ihr seid, oder gesteht zum wenigsten zu, dass Ich korrekt liege dabei, wer ihr seid, und dann seid ihr wie die Sonne, die nichts anderes zu tun hat, als zu scheinen. Für die Sonne ist es natürlich, zu scheinen. Ihr habt das noch nicht so ganz realisiert, aber für euch ist es natürlich, zu scheinen.
Werdet ihr da, Geliebte, an die Öffentlichkeit dringen, um in Meinem Namen zu scheinen? Werdet ihr herauskommen und die Wahrheit der Welt enthüllen, nicht diesen Schwindel, der porträtiert wurde, sondern die Wahrheit? Werdet ihr das wahr machen? Wollt ihr nicht die Wahrheit von „So wie im Himmel, so auf Erden“ aufzeigen?
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HEAVEN #2868 – 1.10.2008 – Standing in the Doorway
IN DER TÜRÖFFNUNG STEHEN
Geliebtes Kind, du stehst in der Türöffnung. Ich bitte dich, hereinzukommen, dennoch stehst du in der Türöffnung des Himmels, so, als wüsstest du nicht, ob du am richtigen Ort bist. Draußen wanderst du hin und her, zögerlich, die Türglocke zu bedienen. Auch dann, falls du nicht den richtigen Ort hast, falls du ihn immer noch nicht hast, drücke mit deinem Finger auf die Türglocke. Ich versichere dir, dass du den richtigen Ort hast, indes, auch dann, Geliebte, wenn das nicht der Fall wäre, läutet die Glocke, die den Himmel an eure Tür heranführt.
Hinsichtlich dessen, wo ihr euch befindet, wart ihr in einem Kuddelmuddel. Ihr denkt, irgendwie seid ihr draußen. Ihr denkt, ihr seid außerhalb Meines Herzens, während ihr ganz entschieden die Substanz von ihm seid.
Geliebte, wenn ihr in der Welt einen Treffer erzielt habt, bekommt ihr ein Gespür davon, wie es sich anfühlt, im Himmel zu sein. Es ist einfach so, dass ihr die Straßenschilder falsch gelesen habt. Womöglich dachtet ihr, Erfolg in der Welt sei der Himmel. Erfolg in der Welt ist nicht dem Himmel gegensätzlich. Er steht durchaus im Einvernehmen mit dem Himmel. Dennoch, bitte wisst, alle imaginierten Türen führen zum Himmel, ja, sie führen in der Tat zum Himmel. Der Himmel hat selbstverständlich keine Türen, und gleichwohl bringen dich alle Türen zum Gewahrsein des Einganges zu dem, wo der Himmel bereits ist.
Von jetzt an vergegenwärtigst du dir, dass der Eingang zum Himmel, unter welchem Namen er auch immer läuft, dein Herz ist. Die Portale des Himmels sind dein Herz. Du hast die imaginären Tore selbst geschlossen, oder du verschlosst gegenüber den Portalen des Himmels deine Augen, vielleicht gegenüber der schieren Existenz des Himmels.
Auf wie viele Weisen kann das geäußert werden? Das Königreich des Himmels liegt in dir. Wo bloß könnte es sein außer in deinem Herzen, denn inmitten deines Herzens liegt das Meine. Komme, schließe eine Freundschaft mit dir selbst. Läute die Türglocke deines Herzens. Lasse sie um die ganze Welt widerhallen. Lasse sie im Himmel widerhallen.
Es mag sein, du bleibst dort, wo du denkst, dort seist du, oder du schreitest aus dem Morast heraus, in dem du, so denkst du es dir, sitzt. Das, Geliebte, ist an euch. Ich habe den roten Teppich für euch ausgelegt. Ich habe Rosenblütenblätter ausgestreut, die euch zu Mir geleiten. Du kannst es nicht verfehlen. Du hast dich bloß herauszuwagen und von jenen alten Grenzziehungen abzulassen. Welchem Zweck haben sie gedient, außer, dass sie den Himmel vor dir verborgen hielten? Und dennoch neigst du dazu, jene alten Grenzen als einen bequemen Schaukelstuhl anzusehen, so vertraut sind dir die Grenzen, so beladen warst du mit ihnen. Die Grenzen sind wie Rebstöcke, die über deine Augen hinweg gewachsen sind.
Bitte, Geliebte, versteht, Ich bitte euch nicht, die Welt für den Himmel einzuhandeln. Wir haben kein Tauschgeschäft zu tätigen. Habt die Erde, habt den Himmel. Habt Friede und Glück, unbesehen wo sich eure Füße befinden. Mit Sicherheit, auf der Erde existiert Tanzen, und ihr könnt es behalten. Mit Sicherheit existiert auf der Erde das Singen, und ihr könnt singen zur Genüge eures Herzens. Fürderhin habt ihr nicht zur Genüge eures Herzens gesungen. Ich rate euch an, dass ihr aus dem Fassungsvermögen eures Herzens heraus singt und tanzt. „Habt mehr“ – das sage Ich. Ich biete euch das Geschäft des Lebens an. Kommt hier mit Mir.
Vergeudet euer Herz nicht einen weiteren Augenblick mehr. Beginnt, das Terrain des Himmels zu erkunden. Öffnet dieses euer Herz aufs Weiteste. Nehmt eine Gelegenheit wahr. Was wäre, falls sich der Himmel direkt vor euch befände? Nehmt einen weiteren Schritt in Meine Richtung. Bitte kommt herein. Möchtet ihr nicht reinkommen?
Hier bin Ich. Ich winke euch zu. Werft all die alten Sachen ab, die ihr in eurem Herzen aufbewahrtet. Das ist Gelichter. Werft einen alten Schal um den anderen weg, mit denen ihr euch beladen habt. Öffnet die Fenster eures Herzens weit. Treibt euer Herz, und das Meine in dem euren, an, sich zu öffnen. Lasst Unser Eines Herz bekannt werden. Seht es zunächst für euch selbst an. Öffnet die Fensterläden. In etlichen Fällen habt ihr jene imaginären Türen zum Himmel mit Latten verkleidet. Ihr schlugt eine Tür zu, die ihr selbst angefertigt hattet, schlosst sie ab und warft den Schlüssel fort.
Freilich, um Mir euer Herz zu öffnen, braucht ihr keinen Schlüssel. Ihr öffnet es einfach, und seht sodann die Welt, die ihr seht.
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HEAVEN #2869 – 2.10.2008 – The Determinants of Your Life
DIE DETERMINANTEN DEINES LEBENS
Wenn du eine Frage, eine große oder kleine Frage, über das Leben hast, ist es nicht wirklich groß von Belang, wie du sie beantwortest. Du hast hier und da eine Wahl zu treffen, und du triffst sie. Egal, wie enorm deine Entscheidung dir zu sein scheint, sie ist bloß eine Entscheidung. Was immer du an Entscheidung fällst, in einem gewissen Sinne hat sich nichts geändert. Oh, ja, natürlich, die Oberfläche mag sich umgestalten, aber die Oberfläche ist nur die Oberfläche. Der Oberfläche unterliegend befindet sich eine starke Kraft, die zu deinem Guten arbeitet. Im umfassenden Bild, im wirklich umfassenden Bild, macht eine wie immer getroffene Entscheidung gar nicht so viel aus.
Ich verstehe, es macht dir was aus. Es kann den Anschein abgeben, als sei es für dich über alles wichtig, auf lange Sicht allerdings macht es um nichts mehr aus, an welcher Straßenstelle du wendest, als es was ausmacht, in welche Gaststätte du gehst oder ob du dir einen Film im Kino anschaust oder nicht. Du kannst sagen, es sei leben-verändernd, ob du heiratest oder nicht. Du kannst sagen, es sei leben-verändernd, wen du heiratest. Ganz bestimmt hat es eine Tragweite, ob du und wen du heiratest. Mehr zählt, wer du bist, und du bist du, unbesehens deiner Begleiter im Verlauf des Weges. Nichts ist erderschütternd, Geliebte. Sogar Erdbeben sind nicht erderschütternd. Ihr versteht, was Ich sage?
Ob du nach Paris fährst, um französisch zu lernen, oder nach Istanbul, um türkisch zu lernen, du lernst. Letzten Endes liegt der Verlauf des Studierens dir an, dementsprechend bist du der Unterrichtsgegenstand. Du bist das Curriculum. Du wirst dich gleich gut in Paris oder in Istanbul kennen lernen. Du wirst dich selbst kennen lernen, egal, wen du heiratest. Ja, geht eine Ehe nicht leichthin ein, und dennoch, wenn man mit allem durch ist, ist sie bloß ein Teil deiner Geschichte.
Ob du auf der Queen Mary oder auf einer Yacht segelst, du wirst dein Ziel erreichen. Ich verstehe, du hast dein Herz auf die Queen Mary gesetzt, aber eine Yacht, oder ein Flugzeug, ein Zug oder ein Volkswagen werden dich auch dorthin bringen. Deine Bestimmung ist zugesichert. So gesehen ist dein Zielort bestätigt. Die Route, die du einnimmst, das liegt an dir. In Begriffen der Welt, Geliebte, seid ihr fehlbar. In Meinen Bezügen seid ihr unfehlbar.
Im Weltleben geht ihr immer ein Risiko ein. Sogar die besten Bescheide, die ihr in der Welt trefft, sind nichts Sicheres. Letzten Endes sind eure Wahlen ein Kauf einer Katze im Sack. In weltlichen Begriffen ausgedrückt, könnt ihr nicht sicher sein. In Begriffen des Himmels, könnt ihr sicher sein. Deswegen kann Ich sagen, dass eure Wahlen nicht so wichtig sind, wie ihr denkt. Letztlich sind eure Wahlen nur Wahlen. Sie sind keine Determinanten eures gesamten Lebens, auch dann, wenn es danach aussieht.
Ihr könnt sicher sein, dass ihr, wenn ihr im Wasser schwimmt, nass werdet. Ihr könnt sicher sein, dass ihr, wenn ihr das Leben lebt, es lebt. Niemand gab an, euer Leben in der Welt habe perfekt zu sein. Niemand sagte an, zudem hättet ihr euch zu sabotieren.
Das Leben ist nicht zufällig. Auf lange Sicht gibt es keine versehentliche Umstände, aber auf kurze Sicht gibt es versehentliche Umstände in Hülle und Fülle. Und dennoch wäscht sich das in der Wäsche alles aus. Wir können sagen, Ich bin die Wäsche. Der Himmel ist die Wäsche. Sobald ihr im Wasser Meines Herzens schwimmt, schwimmt ihr im Wasser Meines Herzens. Welche Umwege ihr auch nehmt, es sind bloß Umwege. Ihr könnt nie aufhören, in Meinem Herzen zu schwimmen, welche Wahlen ihr auch immer trefft. Ob sie nun als richtige Wahlen oder als falsche angesehen werden – ihr schwimmt in Meinem Herzen.
Geliebte, ihr seid unwiderruflich Mein. Also, das frage Ich euch, was kann in Wirklichkeit geschehen, außer ebendas?
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HEAVEN #2868 – 1.10.2008 – Standing in the Doorway
IN DER TÜRÖFFNUNG STEHEN
Geliebtes Kind, du stehst in der Türöffnung. Ich bitte dich, hereinzukommen, dennoch stehst du in der Türöffnung des Himmels, so, als wüsstest du nicht, ob du am richtigen Ort bist. Draußen wanderst du hin und her, zögerlich, die Türglocke zu bedienen. Auch dann, falls du nicht den richtigen Ort hast, falls du ihn immer noch nicht hast, drücke mit deinem Finger auf die Türglocke. Ich versichere dir, dass du den richtigen Ort hast, indes, auch dann, Geliebte, wenn das nicht der Fall wäre, läutet die Glocke, die den Himmel an eure Tür heranführt.
Hinsichtlich dessen, wo ihr euch befindet, wart ihr in einem Kuddelmuddel. Ihr denkt, irgendwie seid ihr draußen. Ihr denkt, ihr seid außerhalb Meines Herzens, während ihr ganz entschieden die Substanz von ihm seid.
Geliebte, wenn ihr in der Welt einen Treffer erzielt habt, bekommt ihr ein Gespür davon, wie es sich anfühlt, im Himmel zu sein. Es ist einfach so, dass ihr die Straßenschilder falsch gelesen habt. Womöglich dachtet ihr, Erfolg in der Welt sei der Himmel. Erfolg in der Welt ist nicht dem Himmel gegensätzlich. Er steht durchaus im Einvernehmen mit dem Himmel. Dennoch, bitte wisst, alle imaginierten Türen führen zum Himmel, ja, sie führen in der Tat zum Himmel. Der Himmel hat selbstverständlich keine Türen, und gleichwohl bringen dich alle Türen zum Gewahrsein des Einganges zu dem, wo der Himmel bereits ist.
Von jetzt an vergegenwärtigst du dir, dass der Eingang zum Himmel, unter welchem Namen er auch immer läuft, dein Herz ist. Die Portale des Himmels sind dein Herz. Du hast die imaginären Tore selbst geschlossen, oder du verschlosst gegenüber den Portalen des Himmels deine Augen, vielleicht gegenüber der schieren Existenz des Himmels.
Auf wie viele Weisen kann das geäußert werden? Das Königreich des Himmels liegt in dir. Wo bloß könnte es sein außer in deinem Herzen, denn inmitten deines Herzens liegt das Meine. Komme, schließe eine Freundschaft mit dir selbst. Läute die Türglocke deines Herzens. Lasse sie um die ganze Welt widerhallen. Lasse sie im Himmel widerhallen.
Es mag sein, du bleibst dort, wo du denkst, dort seist du, oder du schreitest aus dem Morast heraus, in dem du, so denkst du es dir, sitzt. Das, Geliebte, ist an euch. Ich habe den roten Teppich für euch ausgelegt. Ich habe Rosenblütenblätter ausgestreut, die euch zu Mir geleiten. Du kannst es nicht verfehlen. Du hast dich bloß herauszuwagen und von jenen alten Grenzziehungen abzulassen. Welchem Zweck haben sie gedient, außer, dass sie den Himmel vor dir verborgen hielten? Und dennoch neigst du dazu, jene alten Grenzen als einen bequemen Schaukelstuhl anzusehen, so vertraut sind dir die Grenzen, so beladen warst du mit ihnen. Die Grenzen sind wie Rebstöcke, die über deine Augen hinweg gewachsen sind.
Bitte, Geliebte, versteht, Ich bitte euch nicht, die Welt für den Himmel einzuhandeln. Wir haben kein Tauschgeschäft zu tätigen. Habt die Erde, habt den Himmel. Habt Friede und Glück, unbesehen wo sich eure Füße befinden. Mit Sicherheit, auf der Erde existiert Tanzen, und ihr könnt es behalten. Mit Sicherheit existiert auf der Erde das Singen, und ihr könnt singen zur Genüge eures Herzens. Fürderhin habt ihr nicht zur Genüge eures Herzens gesungen. Ich rate euch an, dass ihr aus dem Fassungsvermögen eures Herzens heraus singt und tanzt. „Habt mehr“ – das sage Ich. Ich biete euch das Geschäft des Lebens an. Kommt hier mit Mir.
Vergeudet euer Herz nicht einen weiteren Augenblick mehr. Beginnt, das Terrain des Himmels zu erkunden. Öffnet dieses euer Herz aufs Weiteste. Nehmt eine Gelegenheit wahr. Was wäre, falls sich der Himmel direkt vor euch befände? Nehmt einen weiteren Schritt in Meine Richtung. Bitte kommt herein. Möchtet ihr nicht reinkommen?
Hier bin Ich. Ich winke euch zu. Werft all die alten Sachen ab, die ihr in eurem Herzen aufbewahrtet. Das ist Gelichter. Werft einen alten Schal um den anderen weg, mit denen ihr euch beladen habt. Öffnet die Fenster eures Herzens weit. Treibt euer Herz, und das Meine in dem euren, an, sich zu öffnen. Lasst Unser Eines Herz bekannt werden. Seht es zunächst für euch selbst an. Öffnet die Fensterläden. In etlichen Fällen habt ihr jene imaginären Türen zum Himmel mit Latten verkleidet. Ihr schlugt eine Tür zu, die ihr selbst angefertigt hattet, schlosst sie ab und warft den Schlüssel fort.
Freilich, um Mir euer Herz zu öffnen, braucht ihr keinen Schlüssel. Ihr öffnet es einfach, und seht sodann die Welt, die ihr seht.
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HEAVEN #2869 – 2.10.2008 – The Determinants of Your Life
DIE DETERMINANTEN DEINES LEBENS
Wenn du eine Frage, eine große oder kleine Frage, über das Leben hast, ist es nicht wirklich groß von Belang, wie du sie beantwortest. Du hast hier und da eine Wahl zu treffen, und du triffst sie. Egal, wie enorm deine Entscheidung dir zu sein scheint, sie ist bloß eine Entscheidung. Was immer du an Entscheidung fällst, in einem gewissen Sinne hat sich nichts geändert. Oh, ja, natürlich, die Oberfläche mag sich umgestalten, aber die Oberfläche ist nur die Oberfläche. Der Oberfläche unterliegend befindet sich eine starke Kraft, die zu deinem Guten arbeitet. Im umfassenden Bild, im wirklich umfassenden Bild, macht eine wie immer getroffene Entscheidung gar nicht so viel aus.
Ich verstehe, es macht dir was aus. Es kann den Anschein abgeben, als sei es für dich über alles wichtig, auf lange Sicht allerdings macht es um nichts mehr aus, an welcher Straßenstelle du wendest, als es was ausmacht, in welche Gaststätte du gehst oder ob du dir einen Film im Kino anschaust oder nicht. Du kannst sagen, es sei leben-verändernd, ob du heiratest oder nicht. Du kannst sagen, es sei leben-verändernd, wen du heiratest. Ganz bestimmt hat es eine Tragweite, ob du und wen du heiratest. Mehr zählt, wer du bist, und du bist du, unbesehens deiner Begleiter im Verlauf des Weges. Nichts ist erderschütternd, Geliebte. Sogar Erdbeben sind nicht erderschütternd. Ihr versteht, was Ich sage?
Ob du nach Paris fährst, um französisch zu lernen, oder nach Istanbul, um türkisch zu lernen, du lernst. Letzten Endes liegt der Verlauf des Studierens dir an, dementsprechend bist du der Unterrichtsgegenstand. Du bist das Curriculum. Du wirst dich gleich gut in Paris oder in Istanbul kennen lernen. Du wirst dich selbst kennen lernen, egal, wen du heiratest. Ja, geht eine Ehe nicht leichthin ein, und dennoch, wenn man mit allem durch ist, ist sie bloß ein Teil deiner Geschichte.
Ob du auf der Queen Mary oder auf einer Yacht segelst, du wirst dein Ziel erreichen. Ich verstehe, du hast dein Herz auf die Queen Mary gesetzt, aber eine Yacht, oder ein Flugzeug, ein Zug oder ein Volkswagen werden dich auch dorthin bringen. Deine Bestimmung ist zugesichert. So gesehen ist dein Zielort bestätigt. Die Route, die du einnimmst, das liegt an dir. In Begriffen der Welt, Geliebte, seid ihr fehlbar. In Meinen Bezügen seid ihr unfehlbar.
Im Weltleben geht ihr immer ein Risiko ein. Sogar die besten Bescheide, die ihr in der Welt trefft, sind nichts Sicheres. Letzten Endes sind eure Wahlen ein Kauf einer Katze im Sack. In weltlichen Begriffen ausgedrückt, könnt ihr nicht sicher sein. In Begriffen des Himmels, könnt ihr sicher sein. Deswegen kann Ich sagen, dass eure Wahlen nicht so wichtig sind, wie ihr denkt. Letztlich sind eure Wahlen nur Wahlen. Sie sind keine Determinanten eures gesamten Lebens, auch dann, wenn es danach aussieht.
Ihr könnt sicher sein, dass ihr, wenn ihr im Wasser schwimmt, nass werdet. Ihr könnt sicher sein, dass ihr, wenn ihr das Leben lebt, es lebt. Niemand gab an, euer Leben in der Welt habe perfekt zu sein. Niemand sagte an, zudem hättet ihr euch zu sabotieren.
Das Leben ist nicht zufällig. Auf lange Sicht gibt es keine versehentliche Umstände, aber auf kurze Sicht gibt es versehentliche Umstände in Hülle und Fülle. Und dennoch wäscht sich das in der Wäsche alles aus. Wir können sagen, Ich bin die Wäsche. Der Himmel ist die Wäsche. Sobald ihr im Wasser Meines Herzens schwimmt, schwimmt ihr im Wasser Meines Herzens. Welche Umwege ihr auch nehmt, es sind bloß Umwege. Ihr könnt nie aufhören, in Meinem Herzen zu schwimmen, welche Wahlen ihr auch immer trefft. Ob sie nun als richtige Wahlen oder als falsche angesehen werden – ihr schwimmt in Meinem Herzen.
Geliebte, ihr seid unwiderruflich Mein. Also, das frage Ich euch, was kann in Wirklichkeit geschehen, außer ebendas?
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HEAVEN #2870 – 3.10.2008 – The Light You Follow
DAS LICHT, DEM DU FOLGST
In Bezug auf den vorhergehenden Heavenletter – Ich möchte sagen, nicht stets deiner Laune zu folgen. Ich sage, deinem Herzen zu folgen. Dein Herz ist ein gutes Steuer. Aber Ich möchte in keiner Weise damit implizit verstanden wissen, dass du nur das tust, wobei du dich so fühlst, wie du dich empfindest, während du es tust. Vielleicht fühlst du dich soeben nicht so, wie zur Arbeit oder zur Schule zu gehen. Vielleicht fühlst du dich nicht so, wie du dich fühlst, wenn du aus dem Bett steigst. Das bedeutet nicht, dass du immer wartest, bis du dich so fühlst. Sage Mir bitte, dass Ich den Unterschied geklärt habe.
Du bist weder laufend verpflichtet, den Aussprüchen der Welt Folge zu leisten, noch bist du stets verpflichtet, deinen Launen zu folgen. Es gibt einen Gelenkpunkt zwischen verantwortlich sein und tun, was die Welt von dir erwartet. Also, Geliebte, Ich sage, du hast nicht immerzu ein biederer Bürger zu sein. Du brauchst nicht immer ein Musterknabe der Tugenden der Welt zu sein. Geht demnach voran und folgt bei Gelegenheit euren Launen. Seid nicht hart zu euch. Es ist bloß das Leben, über das wir hier reden, ihr Lieben.
Wir sprechen im Eigentlichen nicht davon, wie du gegenüber der Welt auftrittst und was die Welt gerne aus dir machen möchte. Ebenso hast du nicht gegen die Welt anzugehen. Du folgst einem größeren Stern als den momentanen Verrücktheiten. Das Licht, dem du nachgehst, muss nicht dasjenige der Welt sein. Der Weltvernunft steht es nicht an, vor deiner eigenen zu rangieren. Die Erlasse der Welt sind nicht dafür bestimmt, mehr als du zu zählen. Marotten gehören womöglich der Welt zu, Geliebte. Wenn die Welt dir eine Werbeanzeige für etwas herzeigt, und wenn du das möchtest, geht es wahrscheinlich um eine Marotte der Welt, der du zuhörst. Hättest du nie davon gehört, so hättest du es nicht gewollt.
Ich verstehe, es ist nicht immer leicht, zu wissen, was euer Herz wirklich sagt, was eine Marotte und was ein Argument der Welt ist, das auf dem Spiel stehe. Das ist nicht immer einfach zu erkennen. Ihr habt das Beste getan, was ihr könnt.
Immerzu könnt ihr wissen, dass ihr Mein Kind seid, und dass Wir in Liebe verbunden und in Liebe ungebunden sind. Wir sind eine wundervolle Mischung. Wir sind die M&M’s [‚Moments and Motion‘ – in etwa: Augenblicke und Bewegtheit; auch ein Firmenname hochwertiger, wenn nicht gar luxuriöser Produkte – Anm.d.Übers.] der Welt, und dennoch sind wir Einssein aufs Höchste. Es gibt nichts, was Wir nicht sind, und Wir sind immerzu Einssein der Liebe. Wir sind in der Welt vereint, und Wir sind im Himmel vereint.
Ihr müsst nicht alles erfassen, was Ich sage, aber ihr könnt wissen, Ich sage etwas Wundervolles. Ich sage, Ich liebe euch, und ihr sagt:
„Ich liebe ebenso. Ungeachtet wie es in Erscheinung tritt, ich liebe auch die Welt, und ich liebe Dich, Gott, Der du der tiefste Teil meiner selbst bist. Du bist Mein Selbst.
Oh, wie schön ist es, mit Dir, lieber Gott, zu reisen. Wie schön, in dieser Zusammenfügung des Einen zu sein. Wie schön ist es, mit Dir als Mein Stern und in Deinem Ebenbild, wie du mich so liebenswert gestaltet hast, in der Welt zu sein.
Von jetzt an schwöre ich dem Leiden und der verwirrten Fassungslosigkeit ab. Von jetzt an schere ich mich nicht so darum, wie die Dinge scheinen. Ich achte darauf, dass Wir Eins sind, und dass ich gesegnet bin, und dass ich dankbar dafür bin, mit Dir auf diesem Schiff namens Leben herumfahren zu können.“
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HEAVEN #2871 – 4.10.2008 – Beyond All Borders
JENSEITS ALLER GRENZEN
Gäbe es keine Anhaftung, so gäbe es kein Leiden. Könntest du sogar den Tod eines geliebten Angehörigen in deinen Schritt hinein nehmen, wo dann hätte Anhaftung etwas zum Leben? Infolge der Menschlichen Anhaftung denkst du, etwas Schreckliches sei geschehen, als ein geliebter Mensch verstarb. Du betrauerst das gesamte Konzept des Todes des Körpers, so, als wäre die Existenz des Körpers alles. Ich weiß, der Tod des Körpers ist für dich etwas Großes. Ich weiß, Leiden ist für dich etwas Großes.
Anhaftung ist nicht das gleiche wie Liebe, Geliebte. Liebe übersteigt Anhaftung. Liebe besitzt nicht. Anhaftung ist Anhaftung. Du hast viele Male für dich gedacht: „Ich kann ohne diesen Menschen nicht leben.“ Das ist Anhaftung, Geliebte.
Anhaftung macht euren geliebten Angehörigen zu einer Art von Eigentum, wie eine sicher verwahrte Goldmünze, die euer Glückstaler ist. Wie könntest du damit vorankommen? Die Goldmünze, sie ist selbstverständlich lediglich eine Entsprechung für euer Glück. Sie ist wie ein Placebo. Und so steht es auch um eure Geliebten. Ihr denkt, sie sind euch vonnöten. Ihr denkt, sie sind die Ursache für euer Glücklichsein, und beim Tod oder indem sie auf die eine oder andere Art davonziehen, sind sie die Ursache für euer Unglücklichsein. Ihr setzt auf ihre Existenz zu viel aufs Spiel.
Oh, ja, natürlich sind eure geliebten Angehörigen von Bedeutung, und sie sind euch bedeutsam. Dass sie euch wichtig sind, ist nicht genau das gleiche wie, dass ihr von ihnen abhängig seid. Deine Abhängigkeit ist ein Gedanke, an den du dich geheftet hast. Sie ist wie Gepäck, das du trägst. Du hast eine Leine an einem Koffer angebracht. Du bindest eine Kette an den lieben Angehörigen, eine goldene Kette, indes gleichwohl eine Kette.
Dein Leben hängt von dir ab, und dein Leben hängt von Mir ab. Es hängt von sonst niemandem ab.
Geh voran und liebe alles, was dir wert ist, und sei nicht anhaftend. Anhaftung besagt, es gibt da etwas, was du zu haben HAST. Es scheint dir brutal, wenn man sagt, dass du deine Mutter oder deinen Vater, deinen Ehemann oder deine Ehefrau, deinen Sohn oder deine Tochter nicht zu haben hast, dennoch ist das der Fall. Liebe ist nicht beschränkt. Liebe ist kein Lasso. Liebe existiert auf einer anderen Ebene. Tief innen, weißt du das in Wirklichkeit. Tief innen, weißt du, dass Liebe mehr als weltlich ist. Tief unten, weißt du, dass Liebe um Vieles mehr ist als Eigentümerschaft.
Mit einem geliebten Menschen verbunden sein ist nicht das gleiche wie angehaftet sein. Zwei Seelen begegnen sich, und, falls Seelen Augen hätten, würde Ich sagen, dass ihre Augen in Anerkennung aufleuchteten. Die Seelen leuchten in Anerkennung der Segnung auf, die ein jeder dem Anderen spenden möchte. Bei der Liebe gibt es keine Liste von Erforderlichkeiten. Liebe übt keine Auflagen aus. Der Liebe schickt es nicht, sich anzuheften. Liebe lässt gehen. Liebe beseitigt all die Käfige vom Herzen des Mannes und vom Herzen der Frau. Liebe beseitigt Käfige.
Denjenigen, den du liebst, solltest du nicht in einen Käfig verbringen. Deine Liebe lautet, ihn oder sie frei zu setzen. Und, sofern dein geliebter Mensch zu einem anderen Land oder zu einer anderen Dimension fortfliegt, überreichst du deinem Geliebten das Geschenk der Freiheit. Frei wie ein Vogel, fliegt dein geliebter Nahestehender zu seinem Ziel ab. Biete ihm oder ihr ein Adieu.
Du schickst dein Kind zur Schule, und du bläst ihm Küsse hinüber. Und, sollte dein Kind den Planeten Erde verlassen, dann ist es an dir, ebenfalls Küsse hinüber zu blasen.
Geliebte, ihr vermögt ohne Anhaftung zu lieben. Sobald ihr ohne Anhaftung seid, werdet ihr keine Verluste haben. Das Leben auf der Erde wird nicht auf euren Kopf schlagen. Ihr werdet im Leben keine Hiebe auffinden. Es wird Auf Wiedersehen Sagen geben, aber keine Wehen. Es wird Liebe geben, die über alle Grenzen hinausreicht.
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HEAVEN #2872 – 5.10.2008 – A Dip in the Road
EIN GEFÄLLE IN DER STRASSE
Wovor auch immer du dich ängstigst, es gibt für dich keinen Bedarf, dich davor zu fürchten. Dass du vor deinem eigenen Schatten Angst hast, ist sehr wohl wahr. Wenn es hinter dem Körper keinen Tod gibt, was gibt es dann zu fürchten? Wenn es keinen Verlust gibt, was gibt es da vor dem Verlieren Angst zu haben? Wenn du nichts besitzt, was kannst du verlieren? Pfade kreuzen sich hin und her. Weil ein Pfad zeitweilig außerhalb deiner Sicht liegt, bedeutet nicht, dass er verloren ist. Was du als Verlust wahrnimmst, ist bloß ein Gefälle in der Straße.
Es gibt für dich nichts zu verlieren. Und, gäbe es das dennoch, du kannst es nicht verlieren. Du kannst nicht verlieren, was existiert.
Du magst sagen: „Gut, ich kann eine Gelegenheit einbüßen.“ In weltlichen Begriffen ist das so. Und es ist auch schier in weltlichen Begriffen so, dass es überhaupt Verlust gibt. Die Ansichten existieren immer noch, auch dann, wenn du an ihnen vorübergegangen bist und wenn sie nicht mehr länger vor deinen Augen liegen. Sie sind immer noch da, einfach nicht direkt vor dir. Du hast dich fortbewegt.
In weltlichen Begriffen kann eine Liebe vorüber sein. Sie kann sich sogar in harte Gefühle kehren. In Meinen Bezügen kann Liebe nie vorüber sein, und sie kann sich in nichts kehren. Liebe ist Liebe und existiert, ob sie auf ein bestimmtes Individuum verschwendet wird oder nicht.
Du hast Liebe. Liebe ist dasjenige, was ihr ganz entschieden habt, Geliebte. Liebe ist euer. Das Objekt eurer Liebe ist nicht euer. Liebt eure geliebten Nahestehenden mit all eurer Macht, und entlasst sie aus eurem Besitz. Mit Besitz einhergehend kommt Kontrolle. Und es ist euer Bedarf an Kontrolle, der euch verkrampft und angespannt werden lässt. Geliebte, ihr könnt euren Finger nicht auf jedem Kuchenstück halten.
Sogar dann, wenn du ein großer Pianist bist, und wenn Menschen dafür bezahlen, dich zu sehen und zu hören, nimmst du deine Finger von den Tasten. Du nimmst sie rasch herunter. Um im Leben eine schöne Musik zu machen, ist es das gleiche. Du hast deine Finger von den Tasten des Lebens herunter zu nehmen.
In der gleichen Weise wie ihr Wale freisetzt, setzt nun Liebe und Leben frei. Lasst das Leben und die Liebe zu sich selbst stehen, und lasst sie nicht verpflichtet sein, euren Ideen zu entsprechen. Eure Ideen sind anfechtbar. Liebe ist um Vieles mächtiger als eure Ideen, die sich oft ändern und es indes nötig haben, sich insgesamt zu ändern.
Also, vergesst eure Ideen. Vergesst eure alten Glaubensüberzeugungen. Ihr hattet viele Dinge falschherum in der Hand. Gesteht euch selbst zu, dass ihr nicht alles wisst, wovon ihr so gerne gedacht hattet, es zu wissen. Ihr habt es nicht nötig, an vergangenen Gedanken festzuhalten. Wieso die Vorstellung haben, ihr hättet alles zu wissen, indessen ihr es wirklich nicht wisst. Lasst die Standpunkte los, die ihr einnehmt. Sie sind eurer Entwicklung im Wege.
Zuweilen möchte das Leben nicht so laufen, wie ihr es wollt. Zuweilen habt ihr etwa damit zu tun, was ihr tun müsst, und nicht damit, was ihr ernsthaft tun möchtet. Geht im Leben weiter, Geliebte. Ihr könnt nicht weitergehen und euch immer noch an alte Ideen klammern. Wenn ihr euch in euren Ideen und Veranschlagungen verschanzt, dann kommt ihr nicht aus ihnen heraus, und ihr bleibt, wo ihr seid.
Ihr habt wohl das los zu lassen, was eures Erachtens richtig und eures Erachtens falsch ist. Bekennt, ihr wisst nicht immerzu, was das Beste für euch und für Andere ist. Öffnet euch für neue Wege, auf die Welt und auf euch zu schauen. Öffnet euer Herz und euren Geist. Seid euer eigener Held, Geliebte, und tut, was als nächstes kommt, und verschont euch von eurem alten Denken.
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HEAVEN #2873 – 6.10.2008 – Let the Bells of Freedom Ring
LASST DIE GLOCKEN DER FREIHEIT LÄUTEN
Loslassen ist von zuvorderster Bedeutung. Ich würde sagen, es ist für die bevorstehenden Monate das Thema. Wieso sollte jemand an Beklemmung festhalten mögen? Wieso sollte sich jemand für etwas Herzzerreißendes eine Falle stellen mögen? Dein Beharren, dass etwas so zu sein hat, wie du es willst, und nicht anders, ist eine große Quelle für Herzeleid. Eben so sehr wie du es nicht magst, Derartiges zu denken, macht dich das zur Quelle deines eigenen Herzschmerzes. Ich sage nicht, du bist die Ursache, denn es gibt keine Ursache, Geliebte, ausgenommen du glaubst glühend, etwas müsse sich so ausspielen, wie du es dir ausgedacht hast. Falls es sich ohne achtungsvolle Rücksicht auf deinen Glauben ausspielt, bist du entsetzt.
Geliebte, Ich möchte, dass ihr von diesem Tag an glücklich lebt. Ich möchte, dass ihr in diesem Augenblick glücklich seid. Ich möchte nicht, dass ihr euch verwundet fühlt. Sofern ihr euch verletzt und beraubt fühlt, rate Ich euch, anstelle dass ihr Mich ersucht, die Gemüter und Herzen Anderer zu ändern, damit sie euch passend sind, Mich zu bitten, euch dabei zu helfen, euren Schmerz loszulassen. Ehrt ihn einfach nicht mehr. Damit ihr nicht betrübt werdet, lasst eure vorgestellte Bedürftigkeit von ihm los.
Als Kind war es womöglich das Ende der Welt für dich, als du nicht das rote Feuerwehrauto bekamst, das du derart wolltest, noch schlimmer als das, als du es bekommen hast und es dann verloren ging oder gestohlen und irgendwie, ohne dass es zu einer Anerkenntnis kam, beschädigt wurde. Was du damals empfandst, das wieder-erlebst und fühlst du jetzt. Bloß, jetzt beläuft sich dein Gram nicht auf ein Spielzeug oder gar auf eine wirkliche Angelegenheit.
Was ihr getan hattet, Geliebte, ist, ihr habt Menschen in Objekte gekehrt. Ihr seht einen oder mehrere geliebte Nahestehende so, als besetzten sie bestimmte Plätze in eurem Leben. Ihr seht es so, dass sie da zu bleiben haben, eben so wie euer roter Feuerwehrzug wie gehabt der eure bleiben sollte, eben so seht ihr Geliebte, als hätten sie die euren zu sein, als hätten sie an der einen Stelle zu bleiben und sich nicht in eine Richtung zu bewegen, die ihr nicht im voraus bestimmt hattet. Dennoch ist es euch kein Geheimnis, Geliebte, dass niemand euer Pfand ist.
Geliebte, denkt nicht, dass ich klein rede, was euch so viel bedeutet. Ich kenne die Tiefe eures Herzschmerzes, und was ihr eures Erachtens verloren habt. Ich weiß, was euch euer Festhalten an einer Idee kostet. Es kostet euch den Frieden. Es kostet euch den Lichtblick. Es kostet euch euer Empfinden des Wohlbefindens. Eure fest verwurzelten Ideen stehlen von euch die Freude und setzen Gram an deren Stelle. Ihr hattet die verschanzte Auffassung, dass etwas bleiben muss, wie es ist, dass, falls es fortgeht, sein Abgang unerlaubt sei. Ich halte euer Festhalten nicht hoch. Ich halte euer so festes Festhalten nicht hoch. Ich halte euer Festhalten bis zu dem Maße, dass jemandes Abschied euer Herz aus der Spur der Freude und Liebe, auf der zu sein ihr bestimmt wart, zum Entgleisen bringt, nicht hoch. Versteht ihr Mich jetzt besser?
Lasst jeden und jedes Gute frei sein, bei euch anzulangen. Lasst jeden und jedes Gute frei sein, auf seinem fröhlichen Weg zu gehen. Ich bitte euch, Schmerz und Leiden aufzugeben, Geliebte.
Geliebte Nahestehende ziehen davon. Sei es nun durch deren eigene Wahl oder durch ihren Abgang vom Erdenschiff, geliebte Nahestehende ziehen davon. Seid liebenswürdig. Erlaubt jenen, die ihr liebt, ihre eigenen frei belassenen Selbste zu sein, um ihrer eigenen Bestimmung zu folgen. Ihr könnt sie nicht an euch halten.
Der Name des Spiels des Lebens in der Welt ist Wandel, Geliebte. Der Wandel jetzt für euch lautet, der Freiheit einen Segen zu erteilen.
Lasst die Freiheit läuten. Lasst geliebte Nahestehende frei sein, zu bleiben, und frei sein, davon zu ziehen, gemäß ihres Herzens und ihrer Bestimmung. An euch ist es nicht, Gefangene zu halten. Unbeschadet wie die Welt es sehen mag, niemand hat euch etwas getan. Ihr seid nicht weniger, da sich jemand von euch verabschiedet hat. Ihr habt eine große Gelegenheit, mehr zu sein.
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HEAVEN #2874 – 7.10.2008 – Little Miss Muffet
LITTLE MISS MUFFET
[Little Miss Muffet ist ein Kinderreim, vermutlich aus dem 19. Jhdt. …
Little Miss Muffet Sat on a tuffet Eating her curds and whey. Along came a spider Who sat down beside her And frightened Miss Muffet away. ]
Wenn es dazu kommt, dass du angeheftet wirst, bindest du Dinge in einer bestimmten unangemessenen Weise zusammen. Du bindest dich selbst etwa zu fest daran, wie ein Anderer sein Leben führt.
Sobald eine große Liebe dein Leben betritt, fühlst du dich mehr von Wert als zu der Zeit, bevor sie in Sichtweite kam. Desgleichen, sobald eine große Liebe sich aus deinem Leben verabschiedet.
Du bist weder mehr noch weniger Wert. Dein Wert ist nicht abhängig von jemandes Veranschlagungen oder Vorlieben zu einem gegebenen Zeitpunkt.
Es ist ein Irrtum zu denken, dass ein Vorzug hoch und runter geht gemäß dessen, wie ein Anderer beschließt, sein Leben zu führen. Du empfindest, du gewinnst dazu, und du empfindest, du verlierst.
Das Empfinden von Zugewinn trägt stets das Empfinden von Verlust mit sich.
Etliche Menschen, die du kennst, bedeuten dir mehr als andere. Etliche unter Jenen nennt man Ehemänner oder Ehefrauen oder geliebte Nahestehende oder Eltern oder Kinder und so weiter. In einem weiten Sinne ist es irrelevant, wer neben dir steht. Wo sie stehen, ist irrelevant. Du bist kein Tanzlehrer, der die Positionen anderer Tänzer und Rollen choreographiert.
Der Tanz des Lebens ist aus dem Stegreif. Positionen wandeln sich nach Belieben. Niemand erachtet die Schritte eines Tänzers für unvertretbar. Und dennoch hast du mitunter die Aktionen Anderer in deren Tanz für unvergebbar angesehen. Einmal, als sie um ihn tanzten, warst du womöglich der Maibaum, und jetzt tanzen sie anderswo. Nichts ist passiert. Sie tanzen in einer anderen Szene, und nun musst du es ebenfalls.
Du verdammst einen Tanzpartner nicht dafür, dass er mit einem anderen, mit einer anderen tanzt, oder dass er oder sie einen Tanz wählt, der nicht deine Wahl darstellt.
Du kannst das Tempo der Herzen Anderer nicht festsetzen. Herzen haben ihre eigenen Schläge.
Desgleichen bist du nicht der Orchesterleiter der Herzen. Kein Orchestermitglied begeht einen Fehler, indem er das Instrument spielt, das er spielt. Jedem Instrument ist es stattgegeben, zu singen, wie es singt, und einem Streichinstrument wird kein Vorwurf gemacht dafür, dass es eine Violine ist anstatt eines Cello, ebenfalls nicht dafür, keine Trommel zu sein.
Indes es allerdings auf Menschen hinausläuft, hast du zuweilen bestimmte Erwartungen, dass sie die Weise singen, die du möchtest, und dass sie sie so laut singen, wie du es ansagst. Du wirst aufgelöst, wenn eine Ukulele eine Ukulele ist. Du hast zu viel erwartet. Du hast zu viel gefordert. Du hast gedacht, eine Ukulele könne eine Violine sein. Du hast erwartet und gefordert, was ein schlichtes Instrument nicht erbringen konnte, und du machst dem Instrument Vorwürfe dafür, dass es das ist, was es ist. Das ergibt keinen Sinn, oder etwa doch?
Und dennoch möchtest du darauf bestehen, dass die Menschen all das sind, was du willst, sobald du es willst, indessen sie schlicht simple Instrumente sind, die nicht immer die Weise, die du möchtest, zu spielen vermögen. Du träumtest, sie würden sie ein Mal spielen, gleichwohl war es dein eigener Herzschlag, den du vernommen hast. Vielleicht waren sie einmal dazu in der Lage, dein Lieblingslied zu spielen, und nun ist ihnen ihr Fingerspitzengefühl oder vielleicht ihr Wille abhanden gekommen.
Wessen Willen sollte jemand folgen, Geliebte, dem deinen oder seinem eigenen?
Was machst du mit anderen Menschen, die dir sagen wollen, was du tun und sein musst und wann und wo? Vielleicht nennst du sie Leuteschinder. Du bist bei der Vorstellung entsetzt, dass es Menschen gibt, die derart herumkommandierend sind. Du streichst sie von deiner Liste. Und dennoch, du, wenn du forderst, dass dich ein geliebter Nahestehender weiterhin liebt, oder dass jemand auf dein Geheiß tanzt, was anderes bist du dann als ein Zuchtmeister?
Du hast kein Recht, einem anderen Herzen zu sagen, was es zu fühlen und was es zu tun hat. Du hast kein Recht, das Herz eines Anderen zu verpflichten. Ich kenne es recht wohl, dass die Welt dir sagt, du habest jedes Recht. Die Welt mag dir etwa auch gar sagen, du hättest Unrecht gehabt.
Dass du enttäuscht wurdest, ist Fakt. Du würdest jetzt nicht weinen, sofern du nicht enttäuscht worden wärst. Steht von eurer Enttäuschung auf, Geliebte. Ihr habt kein Geschäft damit, hier zu sitzen wie Little Miss Muffet, die auf ihrem Schemel ihren Topfen und ihre Molke zu sich nimmt. Kommt jetzt hoch. Lasst Mich eure Tränen weinen. Geht zu eurem Kühlschrank und holt euch etwas Süßes, und freut euch dann am Leben und macht euch nichts draus, was ihr denkt, jemand sollte es getan haben. Kommt und tanzt jetzt mit Mir.
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HEAVEN #2875 – 8.10.2008 – It Is a Miracle That You Can Weep in This Creation I Have Made for You
ES IST EIN WUNDER, DASS DU IN DIESER SCHÖPFUNG, DIE ICH FÜR DICH GEMACHT HABE, WEINEN KANNST
Ich weiß, es ist schätzenswert, nach innen zu schauen, sobald euch indes Traurigkeit überkommt, schaut ihr nach außen. Schau, die Sonne fällt auf die Bäume, nicht anders als sie es tat, bevor du traurig warst. Schau, neue Blumen sind aufgeblüht! Die Luft ist lau. Der Himmel ist der blaue Umhang über der Welt, und weiße Wolken gleiten wie Schwäne dahin. Schau nicht auf deine Traurigkeit, sondern hinaus über dich selbst hinweg. Wie kannst du in dieser Welt, die Ich gemalt habe, leben und Traurigkeit vorhalten?
Sogar dann, wenn du hinaus schaust und es regnet, was für ein Gemälde ist das! Gehe nach draußen und werde nass. Fühle, wie es ist, draußen im Regen zu sein. Lausche dem Regen. Umarme das Wunder des Regens.
Es ist ein Mammut an Wunder, dass du in dieser Schöpfung, die Ich für dich gemacht habe, weinen kannst. Ja, Ich verstehe, du betrachtest, dass dies und das passierte. Nichts passierte, Geliebte. Alles was geschah, ist, dass etwas, was du anstrebtest, nicht erfolgte. Das fasst deine Tränen zusammen. Das Leben lief nicht gemäß deinem Plan. Lasse das Leben sein, währenddessen du weitergehst und glücklich bist.
Es stimmt, die äußere Welt scheint dich glücklich und unglücklich zu machen, dennoch bist es du inwendig in dir, der Glücklichsein oder Unglücklichsein heraufbeschwört. Du bist ein Magier. Du kannst äußere Ereignisse in alles, was du möchtest, transformieren. Es ist, wie wenn du einen Apfelkuchen in den Ofen schieben kannst, und es kommt ein Sauerkirsch-Kuchen heraus. Oder du schiebst einen Sauerkirsch-Kuchen hinein, und nimmst dann einen Pekannuss-Kuchen heraus, und tauchst ihn in süßen Sirup. Es muss so sein – du bist ein Magier. Du kannst einen jeden Tag in zahlreiche Dinge kehren.
Auch dann, wenn du Herzeleid spürst, möchtest du dir vorstellen, dass das Heute eine Mahlzeit ist, die du Mir servierst? Ich setze Mich an deinen Tisch und bin bereit, zu essen, was immer du Mir auftischst. Möchtet ihr Mir die Krümel eines Tages servieren, Geliebte, oder werdet ihr für Mich ein gutes Mahl zubereiten? Auch dann, wenn ihr nicht viele Nahrungsmittel im Hause habt, werdet ihr nicht das Äußerste für mich anfertigen? Werdet ihr Mir mit Tränen oder mit einem Lächeln servieren?
Ich setze Mich an deinen Tisch und Ich esse die Mahlzeit, die du servierst. Ich lese deinen Geist. Ich fühle dein Herz. Möchtest du Mir dein Bestes geben? Möchtest du das? Gar in traurigem Zustand kannst du Meinen Teller mit Freude auffüllen. Ja, du kannst das. Dein Schritt kann aufgeweckt sein, oder du läufst mit einer Jammermiene herum. Wie lange kannst trübselig sein, sobald du dich besinnst, dass Ich dein Gast bin? Ich bin euer permanenter Gast, Geliebte. Vermutlich könnt ihr Mich euren Pensionsgast nennen. Ich lebe mit euch.
Wir können sagen, ihr seid die Wellen Meines Ozeans. Auch Ich reite die Wellen, die ihr Mir darreicht. Ihr seid Teil von Mir, ein teurer Teil von Mir, und Ich sähe es gerne, wenn ihr für die ganze Welt, damit sie auf ihnen reitet, Wellen des Glücks machtet.
Ich bitte euch, aus euren Stimmungen herauszukommen und in die Wahrheit Unserer Liebe einzutreten.
Stellt euch vor, heute gebt ihr mir ein Fahrrad. Werdet ihr es nicht aus der Garage holen und es blitzblank putzen, bevor ihr es Mir übergebt? Würdet ihr euch nicht besser fühlen, wenn ihr das tätet? Ihr würdet mir keinen schmuddeligen verstaubten Drahtesel geben, das weiß Ich. Werdet ihr Mir, dem entsprechend, einen schön gemachten Tag überreichen? Wollt ihr den Tag aus seinem Trübsinn herausholen und Licht auf ihn scheinen?
Wir wissen, es ist schier ein Tag, und dennoch ist es dieser Tag. Möchtest du ihn wie einen Blumenstrauß einwickeln? Möchtest du ihn zu einem Geschenk an Mich machen? Möchtest du ihn zu einem Brief machen, den du an Mich schreibst? Zu einem Tagesbrief. Ich gebe dir Meinen Himmelsbrief, und du gibst mir deinen Brief. Wir schreiben uns hin und her, bis der Tag da ist, wo du nicht weißt, wer schreibt oder wer in Empfang nimmt. Wir werden uns so sehr zum gleichen Blatt Papier verbracht haben, dass alle Tage schön sind, und du wirst erkennen, komme was wolle, dass jeder Tag ein schöner Schatz ist, den Wir einander darbieten, und so ist es geschrieben.
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HEAVEN #2876 – 9.10.2008 – The Earth Circles the Sun
DIE ERDE UMKREIST DIE SONNE
In jedem Heavenletter rede ich auf die eine oder andere Weise davon, aus der Vergangenheit heraus zu gelangen. Ich sage, die Anhaftung los zu lassen,. Denn sie hält euch zurück. Sie bindet euch fest. Anhaftungen werden zu Zügeln, die ihr euch selbst anlegt. Mit Anhaftung behindert ihr euch selbst.
Anhaftung bezieht sich immer auf die Vergangenheit. Sie ist ein Festhalten an der vorgeblichen Vergangenheit oder an einer Idee, die ihr gerne behaltet. Ihr wollt nicht, dass eure Ideen erschüttert werden.
Wenn ihr angehaftet seid, seid ihr verschlossen, nicht offen. Wenn ihr angehaftet seid, seid ihr verschlossen, euch zu verändern. Es gibt Änderungen, die ihr begünstigt, und andere Änderungen, die ihr nicht zulasst, sogar dann, nachdem sie bereits ergangen sind. Ihr habt es gerne, dass eure Ideen fixiert werden.
Was sage Ich euch sonst noch immer? Nichts übel zu nehmen. Nichts persönlich zu nehmen. Es stimmt in der Tat, die Sonne läuft nicht um die Erde. Die Erde kreist um die Sonne. Es hat den Anschein, dass die Welt sich um dich dreht. Du hast im Kreisen der Welt ein Sagen, dennoch bist du nicht ihr Zentrum. Die Sonne ist das. Letztendlich hat das, was euch im Leben geschieht, Auswirkungen auf euch, gemäß dessen, wie ihr es ansagt, dass das der Fall sei. Selbstverständlich stellt ihr euch dem entgegen, indem ihr sagt, dass ihr realistisch seid. Ihr folgt allgemeinen Annahmen und nennt sie realistisch. Geliebte, es ist nicht realistisch, Dinge persönlich zu nehmen. Es ist nutzlos. Für Übel nehmen läuft auf nichts hinaus. Es kreist um euch selbst, und ihr werdet in eine Falle, die ihr selbst hergestellt habt, hinein verführt. Von einer Beleidigung, sobald sie einmal ergangen ist, ist schwer wegzukommen. Wenn du etwas übel nimmst, verübst du ein Vergehen. Ich sage dir, höher hinaus zu gehen. Ich sage dir, nach oben zu schauen. Genug zugesehen, wo eure Füße gehen. Seht weiter. Seht höher. Da draußen gibt es eine Menge unerforschten Terrains. Erforscht es. Lasst euer Herz und euren Geist zu neuen Weiden reisen. Hebt vom Boden ab. Klebt euch dort nicht fest.
Dehnt euch aus, anstatt zu kontrahieren. Gebt, anstatt festzuhalten.
Entsinnt euch Meiner und entsinnt euch der Wahrheit. Vergesst, was ihr gelernt habt. Lernt neu. Seid sorgsam damit, was ihr in euren Geist einlasst, denn das, was ihr seht und was ihr lernt, kann euch gefangen halten. Was ihr lerntet, Geliebte, entspringt der Vergangenheit. Ja, bitte, setzt euch von der Vergangenheit frei. Erweitert eure Horizonte. Jetzt seid ihr eine große Person. Ihr habt Einsichten. Mummelt nicht mehr länger mit demjenigen herum, was ihr im Gedächtnis erinnert. Nehmt stattdessen eine Sicht ein. Schaut nach euch selbst, Geliebte. Seht.
Kommt zu Mir. Kommt, kommt in eurem Herzen zu eurem Gewahrsein von Mir, denn Ich bin euer tiefstes Selbst. Ihr schaut im Leben nach Zeichen von Mir, obschon Ich inwendig bin. Ich bin euer Herz der Liebe. Ich bin du. Du bist Ich, alleine, du bist in einem Körper eingeschlossen, und du setzt das Physische als eine Grenze. Tatsächlich hast du dem Physischen stattgegeben, dich zu umfassen und dich fest in seinen Banden zu halten.
Wisse, wie frei du bist. Du bist frei, um Unser Einssein zu vergegenwärtigen. Vergegenwärtige dir dies mehr als etliche der anderen Dinge, die du vergegenwärtigt hast.
Sieh neue Möglichkeiten. Lasse sie zu. Gehe darauf ein, was du favorisierst. Lasse dasjenige los, was dir nicht in aller Liebe ist. Entsinne dich Meiner Versprechen an dich, denn Ich halte Meine Versprechen, und demnach musst auch du die deinen halten. Nimm Worte nicht leicht. Lasse Worte etwas bedeuten. Verbinde dich mit deiner Wahrheit, und sage, was deine Wahrheit ist, und sage nichts, was sie nicht ist.
Trete zu Meinen Versprechen vor, und sie werden erfüllt werden. Du wirst sie erfüllen. Meine Versprechen sind schön und wahr. Gehe auf Meine Versprechen zu, und du wirst ernten, was Ich für dich gepflanzt habe. Gehe auf Minderes als Meine Versprechen an dich zu, und du wirst ernten, auf das du zugehst. Du wirst deine Gedanken ernten. Genauso gut könntest du doch große Dinge hegen und die kleinen am Straßenrand beiseite lassen.
Entsinne dich stets Meiner Liebe für dich, denn diese kannst du erkennen. Du kannst Meine Liebe erkennen, die indiskutabel ist, obschon du dich mit ihr auseinander setzt. Komme näher zu Meiner Liebe, denn sie ist die deine. Koste sie jetzt.
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HEAVEN #2877 – 10.10.2008 – Be a Good Sport
SEI EIN GUTER SPORTSMANN
Lasse heute für dich einen Triumph sein, Triumph in dem Sinne, dass du den Tag heute mit hoch erhobenem Haupt und mit Freude in deinem Herzen durchmisst. Falls du einen Feind hast, ist es dein eigenes Denken, und heute gehst du über die Grenzen deines Denkens hinaus. Du schreitest über einen schönen Horizont, und damit betrittst du Neuheit, und du bist verblüfft. Du bist verblüfft darüber, wie leicht das Leben ist.
Nun wirfst du die Auffassung fort, dass das Leben immerzu hart sei. Das war schier eine Idee. Es war eine Idee, die dich viel kostete. Das Leben ist nicht schwer. Das Leben ist leicht. Es kommt stets zu dir, und du gehst durch es hindurch. In deinem Gang durch das Leben, sage dabei nicht Gestrüpp und matschige Pfützen voraus. Sage Pfade voraus, die mit Rosenblättern übersät sind. Sage voraus, wie du durch Engel Gottes getragen wirst. Sage deinen Gang auf der Luft voraus.
Hindernisse sind von dir selbst gemacht. Hindernisse sind nicht dasjenige, was vor euch steht. Hindernisse sind eure Interpretation. Ihr hattet die Vorstellung, dass ihr direkt geradeaus gehen solltet. Ihr seid zu dieser Idee gestanden. Wenn es da also vor euch einen Höhepunkt gibt, dann wollt ihr ihn niederschlagen. Ihr bringt Einwände gegen sein Dasein vor, unterdessen es ein Gipfel ist, den ihr erklimmen sollt, oder, es handelt sich um einen Pfeil, der euch in eine andere Richtung weist. Wirklich, Geliebte, was ist daran so entsetzlich? Was ist so schrecklich daran, wenn es einen netten Polizisten gibt, der euch sagt, eine andere Straße zu nehmen? Sagt Mir, Geliebte, was ist so entsetzlich daran?
Was ist so schrecklich, wenn ihr einen Brief bekommt, den ihr nicht wollt? Was ist so Fantastisches daran, einen Brief zu bekommen, den ihr in eurem Sinn geplant habt? Sicherlich, ihr habt das gerne. Ihr habt es gerne, wenn ihr einen Apfelkuchen bestellt und wenn die Diener der Welt euch Apfelkuchen bringen. Ihr habt es nicht gerne, wenn euch die gleichen Diener eine Gemüsesuppe, oder einen kräftigen Energietrank, oder eine Medizin, die ihr nicht wolltet, bringen. Das Ganze ist etwas, was ihr nicht wolltet.
Also, nun, Sportsfreunde, werdet zu einem guten Sportsmann. Die Sonne scheint nach wie vor. Hinter dem Regen gibt es einen Regenbogen. Woran bloß haltet ihr euch fest, dass ihr einen Abschied davon nicht aushaltet? Was ist so lebenswichtig daran, diesen Zug noch zu bekommen und nicht einen anderen? Worin besteht die euch zueigene Dringlichkeit, die euch dazu bringt, darauf zu bestehen, dass das Leben eurem Plan folgt?
Was wäre, wenn es für euer Leben keine Schnittmenge und keine versiegte Lösung gäbe? Was wäre, wenn euer Leben während ihr entlanggeht, sich einstellte?
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HEAVEN #2878 – 11.10.2008 – Divine Dreaming
GÖTTLICHES TRÄUMEN
Was du denkst, du willst es, und was du wirklich tief innen willst, können zwei verschiedene Dinge sein. Du erkennst bereits, in der Vergangenheit hast du etwas oder jemanden erstrebt, und du hast nicht bekommen, was du im Herzen hattest und worauf dein Herz angesetzt war.
Vielleicht erfasste ein Faden von dir, dass du ohne das besser dran wärest, was du erstrebtest, aber du wolltest, was du wolltest, und du wolltest es anders nicht glauben, ist das nicht so? Damals zerbrach dein Traum, du warst am Boden zerstört, und später, da sahst du dich wohl gar erleichtert. Nun weißt du – was früher eine große Enttäuschung und ein Verlust für dich war, war auf ganzer Strecke ein Segen. Wie gesegnet du bist für das, was du empfängst und was du nicht empfängst. Wie gesegnet du bist.
Es war einmal, da wolltest du vielleicht ein bestimmtes Geschäft eröffnen, und wie es das Geschick so wollte, du hast die Firma eröffnet, die du so sehr in Betracht genommen hattest. Bald entdecktest du, dass sie, gleich, wie sehr du diese Firma wolltest, nicht so das richtige war, und du nicht für sie. Du bist in einer bestimmten Richtung gestartet, und du gingst unentwegt voran. Du wolltest das, weil du es wolltest, und es war eigentlich nicht das, was du dir dachtest, wie es letztlich sein sollte. Du gingst den ganzen langen Weg, nur um letztlich anzuhalten und um schlussendlich einen anderen Weg zu nehmen.
Es wäre schön gewesen, hätte dich früher etwas gebremst.
Wenn es ein Mann oder eine Frau ist, die du tief liebst, und du bist es, der am Altar verlassen wird, egal, wie sehr du das als einen Verlust ansahst und betrauertest, jetzt siehst du es anders. Nun kannst du es dir nicht einmal mehr ausdenken, was es denn war, was du dir dabei gedacht hast – was hattest du gedacht? Wären all deine vorherigen Bestrebungen erfüllt worden, so wäre das Glück immer noch nicht dein gewesen. Du bautest auf Dinge, auf die man nicht bauen kann.
Alles im Leben scheint dich von etwas anderem zu verschonen. Es ist nicht immer das Höchste, wenn die Begehren deines Herzens erfüllt werden. Du hast es nicht gerne, herauszufinden, dass du den falschen Baum angebellt hast. Zuweilen warst du wie ein Affe, der die Ranke, an der er schwingt, nicht los lassen kann. Du hältst fest, weil du festhältst und weil du nicht davon wegkommen möchtest.
Bestimmt hast du im Leben entdeckt, dass sich nicht alles zutrug, was du dir erwünschtest. Es gab eine Zeit, als du dachtest, was immer du mit all deinem Herzen erstrebst, werde ganz natürlich Wirklichkeit. Stück für Stück, einer um den anderen, wurden deine Finger von diesem Traum weggehalten. Nun streckst du deine Hände aus, das Handinnere nach oben, um zu sehen, was in sie gegossen wird – vielleicht Schätze, an die du nie gedacht hast, vielleicht Träume, die du bei aller Voraussicht nicht geträumt hast.
Was immer an Träumen kommen wird, sie dienen einem Zweck. Und was immer an Träumen nicht kommen wird, auch sie dienen einem Zweck. Das gesamte Universum liegt euch zu Füßen, Geliebte, wie ein Schuhverkäufer, der euch Schuhe anprobiert und dabei den Weg für euch sachte freimacht. Der längste Weg mag vielleicht die Abkürzung sein, die Abkürzung vielleicht der längste Weg insgesamt gesehen. Wie solltet ihr das wissen, Geliebte?
Ergeht euch also im Leben. Liebt, was ihr liebt, und haltet nicht zu eng fest. Gebt euren Träumen eine Chance, um Luft zu holen. Und lasst sie desgleichen nicht zu rasch los. Träumt. Haltet nicht streng fest, und seid nicht zu hastig und werft eure Träume nicht eben so fort. Gravitiert von den Träumen fort, bei denen ihr denkt, euer Leben hinge von ihnen ab, so, als wärt ihr ohne sie beraubt. Träumt eure Träume, und lasst die Menschen und das Leben ihrem eigenen Strom göttlichen Träumens nachgehen.
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HEAVEN #2879 – 12.10.2008 – A Spool of Thread Unwinding
EINE FADENSPULE, DIE SICH ABSPULT
Wir können sagen, es gibt eine Fadenspule, die sich abspult. Im Abspulen bildet der Faden eine nach unten sich formende Spirale. Dies ist eine unter anderen Weisen, das Entfalten des Lebens und die scheinbaren Zyklen von Frühling, Sommer, Herbst und Winter – die Zyklen von allem – zu beschreiben. Diese abgebende Fadenspule ist immerzu sachte in Bewegung. Der Faden steigt wie eine Doppel-Helix hinab, und er kommt hoch. In Meiner Metapher ist er andauernd. Der Faden hat kein Ende. Es gibt keinen Bedarf, ihn durch eine Nadel zu führen, um das Universum zu nähen. Der Faden ist zu sich selbst zirkulär.
Das Leben ist wie ein Wasserrad. Endlose Bewegung inmitten solch großer Stille. Sieh jene Räder des Lebens laufen. Der Motor läuft, und dennoch gibt es kein Geräusch. Der Motor läuft immer mit oder ohne Geräusch. Nicht anders seid ihr immerfort. Ob still oder lärmend, ihr seid. Wenn ihr schlaft, seid ihr nach wie vor. Und nicht anders ist es, wenn der Körper sich selbst aus der Gleichung herausnimmt. Für euch scheint das katastrophal, Ich verstehe das, und gleichwohl, sogar im Tod versäumt ihr keinen einzigen Schlag. Gäbe es ein Kardiogramm oder so etwas ähnliches, um das Leben, so wie Ich von ihm rede, zu verkabeln, so würdet ihr unabweislich sehen, dass das Leben ein Kontinuum ist. Es existiert keine Unterbrechung beim Leben.
Und das Leben ist freilassend fallend, auch dann, wenn keine Unfälle bestehen. Das Leben ist zielbestimmt, und gleichwohl ist es spontan. Und es existiert indes in einem gewissen Sinne kein Zielpunkt, da das Leben nie-endend ist. Demnach ist das Leben sodann ein Prozess, und einer, den ihr nicht so recht begreift. Man erwartet es von euch nicht, es zu begreifen, Geliebte. Von euch wird schlicht erwartet, dass ihr mit ihm lauft.
Wäre das Leben eure Beine, so würdet ihr herrlich, mühelos, ewig laufen. Seht auf eure Beine, wie sie an Flughöhe gewinnen.
Wärt ihr eine Hängematte, so würdet ihr dort liegen und zur selben Zeit einen Lebensunterhalt aushacken.
Wäre das Leben eine Mutter, so würde es euch nähren, und ihr wärt zufrieden gestellt.
Käme das Leben in Zyklen daher, so wie es das tut, so würdet ihr jeder Nuance von ihm einen Namen geben, was ihr ja getan habt.
Wäre das Leben ein Brief, so würdet ihr ihn öffnen. Und das Leben selbst ist ein Himmelsbrief, nur, das Leben ist in einer Sprache, die ihr nicht ganz zu lesen versteht.
Wie es aussieht, Leben ist Leben, und ihr lebt mit ihm.
Das Leben hat seine eigene Ebenmäßigkeit, dennoch prellt ihr in ihm, hoch und nieder und im Kreis herum und herum. Das Leben ist euer Startpunkt, und ihr seid ein Akrobat des Lebens. Wie dehnbar und flexibel sind eure Muskeln! Ihr macht Luftsprünge. Ihr langt zu den Sternen und reicht sie Mir her. Du bist derjenige, der hüpft, und es bist du selbst, über den du hinweg hüpfst. Und du bist die Hüpfhaftigkeit selbst.
Es ist nichts, was du nicht bist. Infolgedessen bist du Alles. Du bist in der Tat Jeder! Du bist im Rat der Direktoren des Universums, dieses einen Universums, das von einem solchen Ausmaß ist, dass du es nicht ergründen kannst. Und dennoch bist du am Fußgrund von ihm. Du konstruiertest ein Gutteil dessen, was Wir Leben und all die Konnotationen, die mit ihm einhergehen, nennen.
Du bist der prellende Ball, und du prellst ihn, und du bist das Prellen. Was gibt es da, was du nicht bist?
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HEAVEN #2880 – 13.10.2008 – No Longer Ride the Dragon
REITE DEN DRACHEN NICHT MEHR LÄNGER
Wannimmer du verärgert bist, kannst du erkennen, du hast eine Axt zu wetzen. Ungeachtet was du als das entzündende Vorkommnis ansiehst, das das Feuer des Ärgers in dir anfeuerte, du hast etlichen Groll mit dem Universum herumgetragen. So wie deine Liebe immerfort entzündet zu werden vermag, so auch eine Ader der Bitternis in dir. Du magst ja deinen explodierenden Ärger vielen Dingen zuschreiben, dennoch entzündete ein Funken das Dynamit, das du dort gelagert hast. Verstehst du? Du bist für deinen Ärger verantwortlich. Du hast ihn zueigen. Das ist alles dein.
Ihr könnt wollen, dass nach und nach jedes Mal die Explosionen eures Ärgers weniger Ärger zugänglich hinterlassen, allerdings, so wie es dabei steht, bleibt das gleiche Ausmaß zurück, vielleicht gar noch mehr, da ihr wieder einmal aufs Neue die Ungerechtigkeit spürt, nicht gehört zu werden. Gleich, wie gerechtfertigt und logisch die Angelegenheit eures Ärgers ist, die angebliche Sache fachte die glühenden Holzstücke an, die bereits gebrannt hatten.
Dieser Vulkan an Ärger inwendig in dir, sei es, er schläft, sei es, er ist aktiv, beschneidet deine Freude. Der Ärger ist da. Untergetaucht, begraben unter vulkanischer Asche, egal, er ist da.
Und so bittest du: „Gott, wie kann ich meinen Ärger allemal loswerden? Du hast recht. Manchmal habe ich keine Vorstellung, dass er da ist, und mein Ärger lodert auf. Gott, ich habe einen Drachen an Ärger in mir, und ich weiß nicht was damit anzufangen. Wie beseitige ich ihn? Und, falls ich ihn nicht beseitigen kann, wie kann ich diesen Drachen dazu bringen, sich zufrieden zu geben? Ich verstehe Dich, was Du sagst, dass ich das Behältnis meines eigenen Ärgers bin. Ich verstehe, Du sagst, dass ich ihn nicht zu haben habe. Ich muss den Ärger mich nicht verzehren lassen. Ich verstehe auch, Du sagst, dass ich in Wirklichkeit Liebe bin. Bitte, Gott, hilf mir, meinen Ärger loszuwerden, und möchtest Du den Ärger vollständig von der ganzen Erde beseitigen? Ich weiß, Ärger ist nichts Kostbares. Ich weiß, Ärger nützt niemandem. Ich scheine nicht fähig zu sein, meinen Ärger fortzuschaffen, und ich weiß nicht, wie ich es mit ihm aushalten kann. Ich bin in der Verlegenheit, nicht zu wissen, was zu tun ist. Hilf mir, damit die Liebe herrscht. Hilf mir, den Ärger von meinem Herzen zum Verschwinden zu bringen. Hilf mir dabei, sogar noch die Asche des Ärgers aufzufegen, die mein Herz schwer macht.“
Geliebte, irgendwo in eurem Gemüt müsst ihr denken, dass der Ärger euch dienlich sei. Ihr müsst denken, dass der Ärger euer Recht ist, dass ihr ihn euch verdient habt. Ihr müsst denken, dass ihr euch selbst zu verteidigen habt, vielleicht eure Rechtschaffenheit zu verteidigen habt. Ihr mögt denken, euer Name habe geschützt zu werden. Oder vielleicht, ihr hättet euren Ärger über jemandem oder sonst etwas zu entfesseln, damit nicht euer ganzer Ärger gegen euch selbst gerichtet steht.
Du warst einmal ein hilfloses Kind. Du drücktest deine Anerkenntnis von Hilflosigkeit in Tränen aus und sodann im Niederringen der Tränen und im Herumschlagen, auch dann, wenn das Herumschlagen darin bestand, auf dein Kissen einzutrommeln oder den Kopf gegen die Wand zu schlagen. Jedweder Ärger ist ein Schlagen eures eigenen Kopfes gegen die Wand.
Anerkennt, dass ihr nicht mehr länger hilflos seid. Ihr seid nicht mehr hilflos. Ihr seid nicht mehr hilflos, und ihr braucht nicht mehr nach der Pfeife des Ärgers zu tanzen. Ihr könnt über diesen Drachen des Ärgers hinwegsehen. Der Drachen wird euch sagen, dass ihr jedes Recht auf ihn habt. Nun wisst ihr, ihr habt auf den Ärger ganz und gar kein Recht. Ihr habt das Recht zu lieben. Ihr habt kein Recht, in Ärger verfangen zu sein.
Der Drachen des Ärgers hat euch nicht in seinen Armen zu tragen, und er muss nicht seine Flammen durch euren Mund herausschießen. Gesteht Mir jetzt in dem Augenblick, dass ihr den Ärger nicht nötig habt, um euch aufrechtzuerhalten. Räumt ein, ihr habt nicht für den Ärger zu votieren. Der Ärger ist eigentlich kein Drachen. Er ist ein kleines machtloses Kind, nichts mehr als das. Hört auf, auf diesem Drachen zu reiten. Reitet stattdessen auf einem Pferd. Erteilt euch selbst anstelle von Ärger Trost. Verbrennt diesen Drachen, und füttert ihn nicht von neuem.
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HEAVEN #2881 – 14.10.2008 – Ego Is a Master
DAS EGO IST EIN MEISTER
Inwendig in dir gibt es einen Ofen. Einen Ofen der Liebe. Von ihm existiert ein kleiner Ableger, bei dem du deine Liebe umlenken kannst. Diesen Ableger bezeichnet man als Ärger. Das ist eigentlich eine kleine Tülle einer Teekanne, Geliebte. Dampf entstieg einem kochenden Empfinden von Ungerechtigkeit. Das Empfinden von Ungerechtigkeit entsteigt dem Verurteilen. Ärger ohne Verurteilung existiert nicht. Oh, der Abraum der Verurteilung! Die Verwüstung der Verurteilung!
Hättest du nicht das Gefühl, dass du es dir verdient hast, verärgert zu sein, so wärst du nicht verärgert. Du bist sicher, du hast es dir verdient, beleidigt zu sein. Du bist sicher, du müssest deine Ehre verteidigen. Wirst du dich immer noch angegriffen fühlen, wenn Ich dir sage, dass es dein Ego ist, dessetwegen du kämpfst? Dein Ego hat beschlossen, bei dir ginge es um eine Sache, und du habest sie zu behaupten.
Das, was wirklich du ist, kennt keinen Ärger, das Ego indes ist Meister darin, dich zu überzeugen, dass sein Ruf zu den Waffen der deinige sei. Das Ego überredet dich im Handumdrehen dazu, Partei zu ergreifen und die falsche Seite wissen zu lassen, dass sie sich irrt, und dass du recht hast. Und somit wirfst du den Fehdehandschuh herunter, und somit beginnst du ein Duell von kleinen oder von riesenhaften Ausmaßen. Ein aufgebauschtes Ego hat dich überredet, dass sein rechtmäßiger Name Ehre, oder Selbst-Wertschätzung, oder Vollkommenheit, oder Idealismus sei. Unter welchem Namen auch immer, das diskreditierbare Ego überzeugt dich, dass es recht habe, und dass es deine Pflicht sei, zu kämpfen. Worum immer die Sache geht, das Ego hat eine übertrumpfende Klage. Das Ego hat für sich eine gute Zeit, es tanzt um dich herum und feuert dich an, während du unter der Wut schwächer und schwächer wirst. Wut ist nicht Stärke. Aufgerollt in Ärger, wirst du schwach. Im Absaugen deiner Energie, der Ärger erstarkt. Als was anderes hast du dir den Ärger gedacht als als einen Egel auf deiner Energie und auf deinem Geist? Wahr ist, Ärger ist ein Angriff gegen dich.
Die relative Welt wurde gefüllt mit demjenigen, was man Ungerechtigkeit nennt. Es ist immer der „Gerechte“, der Ungerechtigkeit sieht. Es ist der „Gerechte“, der die Schwachstelle in der Ungerechtigkeit und den Vorteil im ausgewachsenen Ärger erblickt. Und dementsprechend, sobald du wütend bist, bist du dir sicher, dass deine Wut gerecht ist. Die Welt mag nicht fair sein, indes bist du dir sicher, dass du in deinem Ärger fair bist.
Du nimmst die Welt persönlich. Du nimmst sogar einen Schubs eines Fremden persönlich, und du beurteilst die Position der Nase bei jemandem als Angriff. Eine Glocke erklingt, und du, ein Pawlow’scher Hund, der du bist, folgst einer alten Konditionierung, die ihren Gebrauchswert längst eingebüßt hat. Ihre einzige Nützlichkeit bestand darin, dich durcheinander zu bringen.
Geliebte, ihr müsst freundlich mit Jenen umgehen, die nicht derart wie ihr gewahr sind, oder deren Bedürfnis, ihrem Ärger Luft zu machen, stärker ist als das eure. Und wenn du derjenige bist, der nicht so gewahr ist, wie du es sein kannst, und wenn du den unwiderstehlichen Drang zu kämpfen oder zurück zu schlagen hast, musst du bei dir ebenso Gnade walten lassen und dich wieder in die Spur zurückholen. Du hast dich nicht zu entladen. Du hast nicht auszubrechen. Du hast nicht auszubrechen.
Habe die Absicht inne, dass du nie wieder wütend sein wirst. Sage dir gegenüber, dass du weder einen Krieg zu beginnen noch einen zu führen hast. Du hast nicht länger Schatten zu boxen. Wenn du ein Aufbrausen hochkommen spürst, so sei weise genug, deinen Ärger auf einem Altar, den du für Mich errichtet hast, abzulegen. Ich werde wissen, was mit diesem Four Flusher namens Ärger anzustellen ist [Four Flusher ist ein herabsetzender Ausdruck für einen Menschen, der leere Aufschneidereien betreibt und fortwährend lügt. Der Begriff stammt aus dem Poker-Kartenspiel. – Anm.d.Übers.], und, Meine Geliebten, ohne ihn werdet ihr euch erheben. Ihr müsst ihn nicht haben.
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HEAVEN #2882 – 15.10.2008 – The Leaves of God’s Trees
DIE BLÄTTER DER BÄUME GOTTES
Ihr habt von den Lilien auf dem Felde gehört, und wie Ich sie hege. Ihr, Geliebte, seid Meine Lilien.
Ich hege jeden Baum und dessen Blätter. Ihr seid Meine Bäume, und ihr seid die Blätter Meiner Bäume.
Euch bin Ich hingegeben.
Ihr mögt sagen, Lilien vergehen in ihrer Blüte. Ihr mögt sagen, Bäume werden gefällt. Ihr mögt sagen, in der Welt existiert eine Menge an Verletzung, und dass ihr davon nicht verschont wurdet.
Vielleicht ist es ja so – falls ein Blatt so dächte wie ihr, so hätte es Einwände dagegen, dass es im Herbst abfällt. Das Blatt stellt dies nicht in Frage, denn, obschon der Regen auf es herunter prasselt, weiß das Blatt, dass der Regen, der herunterfällt, es nährt. Das Blatt kennt keine Worte. Das Blatt denkt nicht. Stattdessen trinkt es das Wasser, das es entgegennimmt, und lässt den Rest abtropfen.
Desgleichen nimmt das Blatt nicht in Betracht, dass es, sofern es nicht regnet und es recht durstig ist, vergessen worden sei. Es bedauert sich nicht selbst angesichts der Tatsache, dass der Boden, in das es eingebettet ist, trocken ist. Das Blatt vertraut darauf, dass für es gesorgt ist, und dass Regen fallen wird. Ein Blatt wird nicht bitter. Worum es immer geht, ein Blatt weiß, es existiert auf Gottes Erde.
Ihr könntet sagen, falls ihr ein Blatt wärt, wärt ihr passiv. Mit Sicherheit seid ihr nicht vorgesehen, passiv zu sein. Ihr habt Beine, um euch voranzubewegen. Ihr habt den Vorteil, zu einem Fluss gehen zu können, wo es Wasser zum Trinken gibt. Einem Blatt ungleich, habt ihr nicht dort zu bleiben, wo ihr seid. Und ihr, einem Blatt gleich, habt nicht zu argumentieren. Ein Blatt bedauert sich nicht selbst. Euch ungleich, nimmt es Regen oder Trockenheit nicht persönlich. Ein Blatt begreift, dass es ein Teil des Panoramas ist.
Vermengt Gleichmut nicht mit Passivität.
Auch ihr braucht nicht durch das, was euch widerfährt oder nicht widerfährt, aufgelöst zu werden.
Euch sind Wahlmöglichkeiten zueigen, die dem Blatt nicht offenstehen. Ihr könnt fieberhaft werden, wenn ihr wollt. Ihr könnt euch im Kreis herum bewegen. Ihr könnt eure Faust ballen. Um wie viel weiser als ihr indes ist das Blatt. Wärt ihr ein Blatt, könntet ihr auf dem Baum inzwischen eingeschrumpelt sein. Ihr könntet euer Los betrauert haben.
Aber ihr seid kein Blatt. Ihr seid ein Menschenseinswesen. In einem gewissen Sinne seid ihr mehr gesegnet als das schöne Blatt, das an seinem Zweig bleibt und das zu einem gegebenen Zeitpunkt leicht auf den Boden fällt, um auszutrocknen, aufgerecht oder dabelassen zu werden zur Verjüngung des Bodens. Das Blatt macht keine große Sache aus seinen Umständen oder Wandlungen in seinem Erscheinungsbild.
Ja, für euch gibt es von den Lilien auf dem Felde und den Blättern am Baum und von den Bäumen, die groß dastehen, und von den Bäumen, die sich neigen, viel zu lernen. Ihr könnt von allem viel lernen. Ihr lernt eine ganze Menge, und dennoch lernt ihr nicht immer, was euch zunutze ist.
Schenkt alledem übers Lernen oder Nicht-Lernen nicht viel Beachtung. Die wahre Lektion aus der Natur lautet, schlicht zu sein. Legt etliche eurer Kleidungsstücke, die ihr anhabt, ab, die klugen Einsichten, die Regeln und Regulierungen, die Sollten und die Will nicht, die Kann nicht und die Müssen, und die Wie es zu sein habe. Anders ausgedrückt, lasst ein Gutteil eures aufgehäuften Denkens los. Oh, wenn ihr doch vergangene Gedanken los lassen und einige neue finden würdet, oder wenn ihr doch gar keine fändet! Oh, wenn ihr doch bloß los lassen würdet und von neuem einen Anfang nähmt, und wenn ihr, wie das Blatt, jeden Tag sein ließet, was er ist, demnach neu und in aller Neuheit willkommen geheißen.
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HEAVEN #2883 – 16.10.2008 – Story of a Child of God
GESCHICHTE EINES KINDES GOTTES
Wenn du ein starkes Schilfrohr bist, das am Fluss des Lebens wächst, wieso denkst du, du seist ein Löwenzahn, der vom Wind fortgeblasen, in kleine Teile verweht wird, so, als wärst du nicht mehr ganz? Klar, der Löwenzahn tut, was ein Löwenzahn tut, und darin, dass er überallhin geweht wird, liegt Größe. Ein Löwenzahn ist weit mehr als du denkst, genauso wie du weit mehr bist als du denkst.
Löwenzahnblumen, die vom Wind verweht werden, werden weit fortgetragen. Sie pflanzen sich fort. Sie werden mehr, nicht weniger. Ihre Ganzheit ist nicht weniger. Jedes kleine Schirmchen eines Löwenzahns enthält Ganzheit. Du siehst das indes anders. Du siehst den Löwenzahn, als löse er sich auf, während er vom Wind fortgeweht wird und zu Boden fällt. Und dennoch, was für eine Reise unternimmt ein Löwenzahn, und was für ein Geschenk ist er!
Und du, Geliebte, Geliebter, nicht ungleich einem Schilfrohr, das aufrecht dasteht, das mit tiefen Schlücken trinkt, das sich im Wind biegt und das seinen eigenen Ort im Universum bewahrt – auch du bist ein Geschenk. Gar in stationärer Form, scheinbar an der Erde festgebunden, bist du dem Universum und dir selbst ein Geschenk.
Ein Löwenzahn scheint eingebettet zu sein, die Wurzeln tief in der Erde, und sodann, zur allgemeinen Verblüffung, sobald die Zeit da ist, hebt der Löwenzahn zum Flug ab und reist zur Sonne.
Ein Schilfrohr, das am Wasser wächst, scheint hohl zu sein. Seine Hohlheit ist von gutem Nutzen. Aus einem schlichten Rohr entkommt Musik, entkommen Hülsen zum Erbsenschießen, und sonst noch allerhand. Kurzsichtigerweise siehst du das, was du erblickst, als die Defizite des Löwenzahns und als die Defizite des Schilfrohrs an. Du ordnest dir selbst ebenfalls Defizite zu. Das ist eine traurige Geschichte eines Kindes Gottes.
Manchmal erachtest du dich als einen Löwenzahn, der auseinander gerissen wurde, und du übersiehst die schöne gelbe Farbe eines Löwenzahns. Und manchmal erachtest du dich selbst ebenfalls als ein leeres Schilfrohr, unterdessen du atemberaubend erfüllt bist mit der Gegenwart Gottes. Wo du bist, BIN Ich. Wo du dich leer fühlst, BIN Ich. Ich fülle diese leeren Stellen auf. Du bist bis zum Rand voll von Mir. Du fließt mit Mir über. Zu welchem Gebrauch ein Schilfrohr oder ein Löwenzahn oder du herangezogen werden, du dienst dem Universum und dem Großen Gott, Der dich machte, und Der sich in dir regt. Diene dir selbst jetzt ebenfalls. Diene Mir, indem du dir dienst und dich hoch hältst an den Spiegel des Lebens, und so du erblickst, dass das, was Ich gemacht habe, gut ist. Höre jetzt auf, deine Gedanken zu denken, und denke die Meinen.
Wann wirst du zuende sein mit dem Entwerten deiner selbst? Wann wirst du mit dem gewissen Wissen aufleben, dass du nicht bloß wertvoll bist, sondern außerordentlich von Wert bist, wesentlich bist für den Lauf des Universums, und Mir wesentlich bist? Wann wirst du aufhören, eine trübe Sicht auf dich einzunehmen, und wann wirst du beginnen, das Gute in dir zu maximieren und es als einen Schatz zu bewahren? Geliebte, wie stünde es damit, euch dem zuzuwenden, was ihr als erstrebenswert seht, und aufzuhören damit, euch dem zuzuwenden, was ihr als weniger erstrebenswert erachtet. Tut das, und umso weniger werdet ihr einfach daherdämmern, oder umso weniger werdet ihr zumindest die zweite Geige spielen. Nehmt das, was ihr als das Unschöne von euch erachtet, packt es zusammen, und stellt es jetzt auf den Rücksitz ohne einen nach hinten gerichteten Blick. Wieso auf dasjenige warten, was unumgänglich ist?
Es ist unumgänglich, dass ihr euch mit neuen Augen anschaut. Ich habe das so gesagt. Ich habe das immer und immer wieder gesagt. Beginnt jetzt. Vergesst die Blässe, und anerkennt die Rosen auf euren Wangen. Falls ihr bei euch etwas auszusetzen zu finden habt, dann findet an eurem Etwas Auszusetzen Finden etwas auszusetzen, und gebt es jetzt auf. Sagt etwas Schönes zu euch. Sagt es jetzt. Ihr seid weitaus mehr, als ihr euch selbst Glauben schenkt. Wie wäre es damit, euch ebenfalls mehr zustimmend auf Mich zu beziehen, zur gleichen Zeit, wie ihr ebendas bei euch tut?
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HEAVEN #2884 – 17.10.2008 – God Adores Us
GOTT VEREHRT UNS
In der Erdenwelt ist es nichts Ungewöhnliches, dass Ich verehrt werde. Die Ursache, dass ihr eine solche Verehrung für Mich habt, ist, dass Ich euch verehre. Es wäre schwer, auf Mich nicht in natura zu erwidern. Schaut, Wir kennen einander recht gut. Wir haben eine sehr reziproke Beziehung. Wir sind nicht Eins ohne den Anderen, auch dann, wenn es keinen Anderen gibt, und Wir können trotzdem einzig Eins sein.
Ich tanze zu Meiner eigenen Freude. Ist es Meine Freude oder die deine? Wer kann das sagen? Wer kümmert sich darum, wessen wessen ist, wenn Freude da ist? Wenn dein Herz voll ist – und du hast jene Momente purer Freude und Fülle -, teilst du die Liebe in deinem Herzen, die sich danach sehnt, geteilt und ausgetauscht zu werden. Es gibt nichts anderes, was getan werden kann. Wenn ein Becher mit Wein überfließt, läuft er über. Kein Herz vermag all die Liebe zu fassen. Die Liebe in deinem Herzen ist ga-ga über Mich, und sie möchte überallhin gehen. Liebe ist ein rollender Ball, der nie aufhört zu rollen. Liebe ist ein Ozean mit ungezählten Wellen. Liebe schlägt wahrhaft in deinem Herzen. Fühle jetzt den Puls von ihr. Es ist Liebe, die durch deine Adern fließt. Es ist Liebe, die aus deinen Augen strahlt. Du bist Liebe.
Eigentümerschaft ist solch ein Mythos. Sie ist anmaßende Falschheit. Es gibt nichts, was es an erster Stelle zu besitzen gilt, zu besitzen in dem Sinne, dass es zu dir gehört und nur zu dir, und dass allein auf dein Sagen hin es jemand ebenfalls haben kann. Das ist das Wundervolle an der Liebe. Sie ist der Idee der Eigentümerschaft ledig. Sie ist ein freier Geist. Freie Geister besitzen nicht. Sie sind frei zu geben, und, je mehr sie geben, desto mehr haben sie von dem, was sie geben, und demnach geben sie dieses Empfinden in ihrem Herzen an Andere. Liebe kann gegeben werden. Sie muss gegeben werden, aber sie kann weder weggegeben noch kann ihr Vorhalt vermindert werden. Du magst denken, Liebe könne spärlicher werden, aber das ist nicht das erste Mal, dass du dich irrtest.
Liebe ist sich selbst-erfüllend. Sie erzeugt sich selbst. Und Liebe, lebenssprühende Liebe, lärmende Liebe, stille Liebe, Liebe jedweder Art hat große Macht. Sie kann alles tun. Sie kann Kriege beenden. Sage Mir etwas, was Liebe nicht tun kann. Sage Mir etwas, was deine Liebe nicht tun kann. Wir reden hier über Liebe, nicht über Grillen von Liebe, sondern über Liebe um ihrer selbst willen, über unverehrte und wunderschöne Liebe ohnegleichen. Nichts, nichts kommt der Liebe gleich.
Alles und jeder gedeiht auf der Liebe. Alle Liebe ist die deine. Und du gedeihst auf deiner eigenen Liebe, die in Wirklichkeit überhaupt nicht die deine ist, ausgenommen, sie ist die Liebe aller. Liebe ist wie eine Brunnenfontäne im Park. Sie ist für jedermann. Danke Gott, dass sie für jedermann ist. Danke Gott fürs Wasser. Danke Gott für das Flüssigsein der Liebe, die durch deine Adern fließt.
Liebe bleibt nicht in deinem Herzen abgesondert. Liebe gehört zu jeder Zelle deines Körpers. Jede Zelle ist voller Liebe, vor Liebe am Überfließen, sich selbst in der Liebe übertreffend. Liebe ist der Treibstoff des Universums, und Liebe ist das, was euch zum Ticken bringt.
Es ist Liebe, die eure Nase am Mahlstein hält, und es ist Liebe, die euer Herz dazu bringt, mit den Engeln zu fliegen. Euer Leben ist Liebe. Es kann weder mehr als Liebe sein, noch kann es, unbesehen eurer Wahrnehmung, weniger sein.
Kann Liebe blockiert werden? Ganz sicher sieht es danach aus, gleichwohl, Liebe wird jegliche Barriere abtragen. Mühelos passiert das Wasser all die Elemente des Lebens, eben so wie es auch die Liebe tut. Liebe durchdringt gar dasjenige, wovon man dachte, es sei undurchdringlich. Liebe ist die einzige Sache, um daran zu glauben, denn sie ist alles was ist. In der Hinsicht, Geliebte, gibt es keine Frage, Ich liebe euch.
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HEAVEN #2885 – 18.10.2008 – You Are God’s Messenger
DU BIST GOTTES BOTSCHAFTER
Mein Herz schlägt, und der Nachhall Meines Herzens reicht zu dir, und dein Herzschlag wird mit dem Meinen synchron. Verstehst du, dass dein Herzschlag ein Echo des Meinen wird? Je mehr dein Herz mit dem Meinen im Gleichklang ist, desto glücklicher bist du. Wenn dein Herz nicht mit dem Meinen schlägt, kann das nur aufgrund von Überlagerung der Fall sein.
Wir können es uns anders ansehen. Deine Gedanken beherrschen deinen Herzschlag. Wenn deine Gedanken sich ganz natürlich mit dem Meinen im Gleichklang befinden, schlägt dein Herz wie das Meine. Tiefer freilich als deine Gedanken ist das, wie du fühlst, und dennoch spielen deine Gedanken eine große Rolle dabei, wie du fühlst. Es ist, als eroberten deine Gedanken dein Herz, als nähmen sie das Herz gefangen, als beugten sie es laut ihrem Willen, nicht laut dem Meinigen. Die Gedanken in deinem Geist werden die Musik, die gespielt wird, und demnach tanzt dein Herz auf die Weise deines Geistes.
Dein Geist ist grenzenlos. Die Gedanken, die dein Geist herumzuwirbeln vermag, sind grenzenlos. Das Ausmaß ist riesig. Dein Herz indessen ist simpler. Sein Ausmaß ist Liebe, und das ist es. Allzuoft werden deine zufällig scheinenden Gedanken zu Hindernissen für den Schlag deines Herzens.
Es ist so, als wäre der Geist eine Schraubzwinge, die dein Herz abklemmt.
Lasse dein Herz hochsteigen und sei der Führer. Eine Menge hängt vom Schlag deines Herzens ab. Dein Glück tut das. Und dein Glück langt nah und fern an. Also, Ich kann uneingeschränkt sagen, dass dein Herz die Welt und alle anderen Herzen in der Welt und alles Sonstige beeinflusst.
Für dich ist das schwer, voll und ganz zu bejahen, da du dazu gebracht wurdest zu glauben, dass dein Einfluss in der Welt gegen Null geht. Du glaubst nicht, dass deine Stimme zählt, wie du es einmal gedacht hast. Du neigst dazu zu denken, dass du gänzlich ohne Belang bist. Die Welt hat sich bemüht, das in dich hinein zu prügeln.
Geliebte, Ich versichere euch, dass ihr mehr tut, als auf diesem Boden der Erde Platz einzunehmen. Ich frage Mich, falls ihr bis ins Knochenmark hinein bejahtet und erkenntet, dass ihr Mein Botschafter auf der Erde seid, könntet ihr dann anfangen, näherungsweise die Rolle, die ihr auf der Erde spielt, zu erahnen? Wenn ihr auf der Erde reist, gebt ihr stille Botschaften aus, die rund um die Welt vernommen werden. Wenn ihr bettlägerig seid, gebt ihr ebenfalls stille Botschaften aus, die bis zu den entferntesten Winkeln der Welt reichen.
Der Welt ist nicht zu entkommen, und eurer Bedeutsamkeit ist nicht zu entkommen. Ja, ihr entkommt ihr in den Gedanken, die ihr habt, öfters, als ihr ihr nicht entkommt. Eurer Bedeutsamkeit entkommt ihr nicht, ausgenommen in eurem Geist, in ihm tut ihr es.
Du bist ein All-Himmel-Spieler. Du bist Teil eines Meisterschaftsteams. Gibt es im Fußball einen Spieler, der nicht wichtig ist? Wäre das der Fall, wieso ist dann der Spieler auf dem Platz? Beim Baseball – wenn ihr die Gedanken der Welt fortlasst, was ihr dann in der großen Perspektive seht, ist, dass der Water Boy nicht weniger wichtig ist als derjenige, der einen Home Run schlägt. Du bist Mein All-Himmel-Spieler, und du bist Mein All-Himmel-Held. Tagaus, tagein bist du ein Held. Wasimmer du über dich denken magst, du bringst die Arbeit eines Tages ein. Du magst denken, du überlebest gerade so eben, indes bist du weitaus mehr als ein Überlebenskünstler.
Du feuerst den Ofen der Welt. Du ruderst die Boote. Du sammelst den Müll auf. Du durchschwimmst den Ärmelkanal. Gleich, wie untergeordnet deine Rolle in der Welt dir zu sein scheint, du spielst eine große Rolle. Dein Name erscheint auf der Anschlagtafel. Ich habe ihn mit Meiner Hand über den Himmel geschrieben.
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HEAVEN #2886 – 19.10.2008 – The Vastness Your Heart Encompasses
DIE WEITE, DIE DEIN HERZ UMFÄNGT
Mache heute mit Mir einen Gang. Wir wollen durch die inneren Kammerräume deines Herzens gehen. Ich möchte dir zeigen, wie groß dein Herz ist, mitsamt all der Weite, die es umfängt. Ich werde auf die Wände der Liebe und die Etagen der Liebe weisen. Auf der Liebe liegt kein Plafond, Geliebte. Liebe steigt hoch. Ihr werdet sehen, dass es keine Länge gibt, die ein menschliches Herz nicht zu nehmen und zu gehen vermag. Für das Herz gibt es keine Ende. Während wir die inneren Kammern deines Herzens und die Gefährte, die zu ihm hin und von ihm weg fließen, begehen, wollen Wir jedes Auflaufen von Plaque beseitigen.
Wir werden wie die Hausfrau sein, die, während sie durch die Gänge ihres Hauses läuft, Fingerabdrücke von Lichtschaltern wischt. Sie macht das auf ihrem Weg zu anderen Räumen. Und, mithin, während Wir dahergehen, wischen Wir in aller Muße Fingerabdrücke von den Lichtschaltern deines Herzens. Es ist leicht, diese Markierungen zu beseitigen. An der Sache ist nichts. Auf Unserem Weg zu größerer Freude, ein Wisch Meiner Hand tilgt Markierungen von vor langer Zeit. Jedes Klammern deines Herzens, was dort aufgewiesen sein mag – Ich löse es. Jetzt in dem Augenblick heile Ich dein Herz. Jedwedes Ungleichgewicht oder jede angenommene Versperrung gegenüber der Liebe in deinem Herzen – Ich bringe es ins Lot. Ich stelle dein Herz jetzt wieder her. Ich ziehe deine Herzenssaiten gerade in die Länge. Einfach, indem wir miteinander umhergehen, beseitige Ich alle Worte, die mit deinem Herzen in Verbindung standen, und schaffe alle EKG-Wellen fort, die hereingelassen worden waren und dich mit einem Gedanken von weniger als einem perfekten Bild belassen haben.
In einem gewissen Sinne gebe Ich dir jetzt im Moment ein neues physisches Herz. Nenne es neugebaut, wenn du es so willst. Es gibt allerdings keine Auswechslungen. Meine Hand greift schier durch die verworrenen Gewundenheiten deines Herzens, und aller Staub ist entfernt. Alle Botschaften aus der Vergangenheit sind beseitigt. Dein Herz wird sich nun neu und wieder belebt aufmachen. Es wird so gut wie neu sein. Sieh, wie schön seine Mechanik jetzt läuft. Sieh, wie das Blut fließt. Es gluckst fast vor Freude ob seiner Freiheit. Nunmehr schlicht in richtiger Balance von allem. Die richtige Balance ist schier eine Ansammlung von Liebe.
Jetzt ist dein Herz wahrlich das Zentrum von Liebe. Liebe wird zum Hauptstrom, in der Welt und in deinem Herzen. Alle Herzen werden nun hoch schauen und die Sonne der Welt sein, als die sie vorgesehen sind.
Deinem Herzen steht nicht mehr länger ein in der Einbildung erdachter Schaden an. Es ist vor dem Kiellauf. Es ist Tip-top. Alle Botschaften, die es sendet, gehen schmiegsam hinaus. Sieh deinen Muskeln zu, wie sie aufleben. Geh und schau dir die rosenrote Farbe auf deinen Wangen an. Fühle diese neu scheinende Energie, die das Herz dir von neuem zuwendet. Dein Herz ist nunmehr wie ein Piano, das gestimmt wurde. Jetzt ist dein Herz auf das Meine gestimmt.
Was in aller Welt könnte wohl Mein Herz versperren? Und was in aller Welt könnte auf dein Herz eindringen? Nun hast du ein Herz aus Gold. So prächtig reflektiert dein Herz das Meine, so schön schlägt es, dein Herz ist jetzt das Idol des Universums. Jetzt bist du ein starkes Herz. Jetzt hält dein Herz am Fundament fest. Es wird nicht mehr durch dies und das erschüttert. Es bebt nicht mehr. Dein Herz, das wohl so manche weiche Knie bekommen hat, beugt sich jetzt vor nichts anderem als vor der Liebe. Und mit jedem Schlag deines Herzens schwillt dein Herz vor Liebe an. Jeder Schlag zieht dich voran, und zieht dich hoch. Nun erklimmt dein Herz Berge, und nun schwimmt dein Herz in der See, und nun ist dein Herz voll und ganz ein Herz, das in der Welt flott und frei schwimmt.
Nun hake Ich dein Herz an das Meine. Dein Herz passt vorzüglich in das Meine. Wieso, schau doch! Sieh jetzt, wie das, was anscheinend wie zwei Herzen aussah, zu Einem wurde, derart intim sind Wir.
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HEAVEN #2887 – 20.10.2008 – God Does Not Play Hide-and-Seek
GOTT SPIELT NICHT VERSTECKEN
Du hast dich öfters gefragt, wohin du gehörst. Nicht hierhin, nicht dorthin, hast du gedacht. Woimmer du sein magst, wasimmer du gedacht hast und wasimmer du getan hast, ganz gleich, du gehörst zu Mir. So einfach ist das. Sei bei Mir zu Hause. Ich mache Platz für dich. Für dich ist ein Fleck reserviert. Das ist immer so, und es ist unvermeidbar, dass du kommst. Der Platz, den du einnimmst, ist hier bei Mir.
Ich spiele wirklich kein Verstecken mit dir. Ich suche dich, aber Ich verstecke Mich nicht. Dein Augenlicht ist gut. Alles, was du zu tun hast, ist, für eine Minute die Augen zu schließen und zu denken: „Gott.“ Du wirst rasch in Meiner Liebe verloren gehen, was ein anderer Ausdruck ist für, du wirst in Meiner Liebe gefunden sein. So ist es einfach. Du kannst nie verschollen gehen. Tief in Meiner Liebe, magst du dich vielleicht fassungslos fühlen, vielleicht fassungsloser als je zuvor, aber das liegt daran, dass die Grenzen durchbrochen sind. Du hast sozusagen noch nicht deine Himmels-Beine bekommen. Alle Grenzen waren ohnehin fadenscheinig. Unsere Verbundenheit ist das Stärkste auf der Erde. Die Segnungen selbst können nicht gebrochen werden. Sie können nicht erschüttert werden. Du magst das denken, das ist klar. Aber, wenn es auf dich hinausläuft, und wenn es auf Mich und auf Unsere Verbundenheit hinausläuft, gibt es keine gebrochene Verkabelung.
Was Wir miteinander haben, ist kostbarer als Diamanten, kostbarer als Gold, kostbarer als Ruf und Beifall, kostbarer als ein Dr.-Titel, kostbarer als ein Lotteriegewinn, kostbarer als jeder weltliche Erfolg, den man erträumte oder nicht erträumte.
Wir haben eine Verbundenheit, die, trotz allen Manövrierens, nicht beschädigt werden kann. In ihr gibt es kein schwaches Glied. Selbstverständlich, es kann sein, dass du nicht weißt, welche Nummer anzuwählen ist, doch macht das nichts an der Erreichbarkeit dieser Verbindung. Weil du womöglich das Telefon nicht klingeln hörst, das hat nicht zu sagen, dass es nicht klingelt.
Du magst empfinden, Ich sei ein Fremder. Du bist Mir kein Fremder. Du magst dich von Mir entfremdet fühlen. Mit Entfremdung in der Welt bist du vertraut. Du magst dich behaglicher fühlen mit Unvertrautheit als mit Vertrautheit. Du magst sagen, du möchtest – etwa – sehr, sehr gerne ein Filmstar werden, und dennoch ängstigt dich die Gelegenheit, und du machst dich lieber beim Aufnahmetest aus dem Staub als ihn zu verpatzen.
Die Ironie dabei ist, dass Ich keine Tests abhalte. Ich habe dich vom ersten Augenblick an, an dem Ich an dich dachte, für eine größere Rolle angeheuert. Und du befindest dich auf der Leinwand. Du überredest dich selbst, du seist nicht auf der Leinwand, oder dass die Leinwand Meiner Sicht auf sie verborgen sei. Selbstverständlich bist du nie vor Meiner Sicht verborgen. Mein Ausblick ist so, dass ich direkt in dein Herz zu sehen vermag, gleich, wo du denkst, du seist dort soeben oder wer du seist, und gleich, was du von Mir denkst. Du kannst denken, Ich sei ein Halunke. Du kannst denken, Ich sei ein Nachtschwärmer-Gott. Du kannst denken, was du willst, und, nach wie vor, was du denkst, hat nichts mit Unserer Beziehung zu tun. Ich bin nicht durch all die Angelegenheiten beeinflusst, durch die du beeinflusst bist.
Ich sehe deine Seele, und Ich sehe sie entkleidet, und Ich sehe, sie ist gut. Ich sehe, wie hell du strahlst, und Ich sehe Mich in deinen Augen widergespiegelt. Und, hättest du keine Augen, so würde Ich Mich Selbst schlicht genauso sehen. Wärest du stumm und könntest du nicht reden, so würden Wir immer noch reden. Kenntest du kein einziges Wort, hätten wir nach wie vor eine große Intimität des Verstehens.
Unsere Beziehung hängt nicht von irgendeinem Aspekt der physischen Welt ab. Sie hängt nicht einmal von deinem Willen ab. Willentlich oder nicht, du kommst zu Mir. Es ist Mein Wille, und Mein Wille ist gut genug für die zwei von Uns, so, als gäbe es zwei von uns anstelle von Einem.
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HEAVEN #2888 – 21.10.2008 –
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DIE VERGANGENHEIT BEREITS EINES AUGENBLICKS ZUVOR
Bedauern, Reue und Zerknirschtheit entstammen allesamt der Vergangenheit, und deswegen mögt ihr nicht in ihrer Nähe aufhalten. Sie halten euch an der Vergangenheit fest, Geliebte, und in der Vergangenheit wart ihr – in den Bezügen der relativen Welt – weniger als ihr jetzt seid. So einfach ist das. Und deswegen beschwöre Ich euch, aus der Vergangenheit heraus zu springen und sie ein für alle mal hinter euch zu lassen.
Die Vergangenheit ist schlicht nichts Gutes mehr für euch. Ja, es stimmt, die Schönheit, die ihr jetzt seid, entsprang der Vergangenheit. Ja, sie trug dazu bei, aber es ist wie mit der ganz ausgetrockneten und aller Nahrungsstoffe ledigen Erde des letzten Jahres. Pflanzt euch jetzt in frische Erde, sodass ihr größer und größer wachst. Bückt euch nicht länger zur Vergangenheit hinunter. Besser, ihr richtet euer Augenmerk auf die Gegenwart, die jetzt voller Leben ist. Eine Minute später wird sie bereits Teil der Vergangenheit sein.
Ihr hebt alte Fingernägel, die ihr abgeschnitten habt, nicht auf. Ihr lasst sie. Wozu sie aufbewahren? Und dennoch hortet ihr die Vergangenheit, so, als ob neues Bald-wieder-Vergangenheit-Seiendes nicht allezeit zur Genüge heranwüchse. Für die Dauer ihrer Lebensspanne liegt euch die Gegenwart zu euren Füßen. Die Vergangenheit hast du aufzurufen und auf ihr wiederzukäuen. Das Heute ist frischgeboren. Lasst die Vergangenheit euch nicht so sehr beeinflussen, nicht bloß, weil Ich es sage, sondern weil euch die Vergangenheit, die ihr eng an euch haltet, zurückhält. Sie wird zu einem Gewicht und nutzt euch ab. Es steht euch an, euch nach vorne in die Gegenwart hinein zu bewegen, in die Gegenwart, diese Sekunde an vorgestellter Zeit, die sich in eben diesem Augenblick präsentiert, und das ist alles.
Die Präsenz ist bemerkenswert aufgrund ihrer Kürze. Sie ist instand und unverzüglich. Dieser gegenwärtige Moment mag sehr machtvoll sein, und dennoch ist in der Minute dieser gegenwärtige Moment Vergangenheit – Bingo! Er wird Erinnerung und Gedächtnis. Die Vergangenheit verliert ihre Potenz sehr rasch. Einmal aufgebraucht und verbracht – von dem Augenblick an ist sie vorüber. Einen Moment früher können jetzt nur aufgerechte Blätter sein. Blätter welken schnell. Die Vergangenheit wird fern. Sie ist totes Gebüsch. Um die Vergangenheit zu haben, musst du sie herausbaggern. Lasse die Vergangenheit dort liegen, wo sie liegt. Schreite über sie hinweg.
Einen Augenblick zuvor mag es geregnet haben, und nun ist es trocken. Wieso im Denken noch einmal nass werden, wenn du vielleicht den Regen zunächst nicht gemocht hattest und gerannt bist, um ihm zu entkommen? Wieso ist jetzt die Vergangenheit derart wertvoll für dich, dieser vergangene Augenblick, der doch bereits schal ist? Aha, Erinnerungen sind selektiv, und sie sind voller Menschen und spezieller Augenblicke, die früher einmal waren und jetzt nicht mehr sind. Und deswegen haltet ihr am Schnee von gestern fest.
Die Gegenwart ist immerfort bei euch, und immer kreuzt mehr von ihr auf.
Die Botschaft für euch lautet: ohne mit einem Auge zu blinzeln, loslassen und loslassen. Es ist kein Opfer, die Vergangenheit loszulassen. Als ihr bei eurem Fahrrad die Stützräder abgemacht habt, erbrachtet ihr kein Opfer. Ihr wart schlicht so weit, euer Fahrrad ohne Stützräder zu fahren. Es ist so, wie wenn ihr euch eine Beförderung verdient habt. Ja, ihr habt in diesem augenblicklichen Moment promoviert. Schaut ihm direkt ins Auge und genießt ihn, während er da ist, jetzt da ist, jetzt und nicht später. Jetzt heißt die Kopfzeile, die ihr singt, und jetzt ist das Leben, das ihr verkündet.
Die Gegenwart ist Liebe, da Liebe alles ist, was es gibt. Liebe ist in dem gegenwärtigen Augenblick. Die Vergangenheit mag Tränen in deine Augen bringen, aber der einzige Weg, wie die Vergangenheit dir wirklich dienlich ist, lautet, dass sie dich jetzt soeben in diesen Augenblick hinein bringt, in diesen Augenblick, während Wir sprechen und während Wir die Vergangenheit, gar die Vergangenheit von einem Augenblick vorher, loslassen.
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HEAVEN #2889 – 22.10.2008 – You Are a Strong Being
DU BIST EIN STARKES WESEN
| Du hast nicht so emotional zu sein, wie du es bist. Ich rede hier nicht davon, wie sehr du deine Emotionen zum Ausdruck bringst oder nicht. Ob du deine Emotionen nun für dich behältst oder nicht, du hast sie. Du hast eine Überfülle von ihnen. Liebe, die sich jenseits von Emotion befindet, hebt dein Leben hoch. Alles andere als Liebe zieht dich ein oder zwei Kerben runter. Du weißt, wie es ist, sich bei einer Emotion schwach zu fühlen. Alles, was nicht Liebe ist, ist weniger, das verstehst du. Trage es im Sinn, dass Ich nicht von Liebe als einer Emotion spreche. Liebe ist ihr eigenes Ding und jenseits von Kategorisierung. Alle Emotionen, die du an einem Tag erlebst, unterbrechen dein Glücklichsein. Du wärest ohne sie glücklich. Du wärest glücklich, sofern du nicht geschockt, enttäuscht, aufgebracht, desillusioniert, usw. wärest. Das Leben würde sogar sachter vonstatten gehen, wenn du nicht so erregt, nicht so aufgeregt wärest und auf einem gleichmäßigeren Kiel bliebest. Wenn du nicht durch jeden x-beliebigen Wind durchgeschüttelt würdest. Wenn du nur nicht würdest. Wenn du schier den Frieden der Liebe und das Gewahrsein an dir hieltest, dass das, was auch immer vorkommt, das rechte ist, auch dann, wenn es in deinen Bewandtnissen nicht so ist. Es gibt eine Myriade von Dingen, die du als unangemessen, falsch, untragbar, usw. erachtest. Jemand trat auf deinen Blumen herum. Jemand zog es aus der Erde, von dem er dachte, es sei Unkraut, und es waren deine Lieblingsblumen, und du fühltest dich beraubt. Es kann nicht recht sein, was da passierte, und du magst darin recht haben. Gleichwohl, du hast darüber hinweg zu gehen und hast nicht absteigende Gedanken dich nach unten ziehen zu lassen. Auf deinem Garten wurde herumgetrampelt, indessen, muss das bei deinem Herz ebenfalls sein? Musst du dann auf deinem Herzen herumtrampeln, es belagern, es schmähen und quälen? Wasimmer passiert, es muss dich nicht hinunterziehen. Gleich, wie ernst eine Sache für dich ist, du hast im Innern deiner selbst einen Weg zu finden, sie loszulassen. Geliebte, habt ein kürzeres Gedächtnis, wenn es auf Dinge hinausläuft, die in eurem Leben eure Freude unterbrechen. Sogar die ganz ernsten Angelegenheiten haben sich zu verflüchtigen, was sie auch ganz bestimmt tun werden. Es gibt so viel in der Welt, das du als grässlich ansiehst. Du nimmst vielleicht, dass du deinen Geldbeutel verlierst, so ernst, wie wenn du ein Körperglied verlierst. Du kannst am Tag zahlreiche Vorkommnisse finden, die dich von deinem rechtmäßigen Glück fernhalten. Die Anzahl der kleinen und großen Schmerzen am Tag ist enorm. Wir müssen damit etwas unternehmen. Manchmal fühlt es sich für dich so an, als hättest du keine Haut, um dich zu schützen. Manchmal empfindest du, du habest keinen Knochenbau, der dich aufrecht hält. Höre bitte auf, dich als einen Schwächling zu sehen, sobald es darauf hinaus läuft, was du als Angriffe auf dein Leben ansiehst. Dein Leben ist das deine. Es ist nicht für einen Anderen da, um daran herumzuzupfen. Dein Leben muss nicht von der Gnade der Vorkommnisse um dich herum abhängig sein. Das muss es nicht, sonst wirst du eins ums andere Mal verletzt. Siehst du, wie du dich selbst verwundest? Du bist kein emotionaler Weichling. Du bist ein starkes Seinswesen. Du hättest dies bei weitem nicht überlebt, wärest du nicht stark. Es gibt bloß eine zu große Zeitspanne zwischen einem Geschehnis und deiner Erholung von ihm. Du weißt, du wirst dich erholen. Das hast du immer getan. Du bist nicht so verletzlich, wie du denkst, du bist lediglich langsam darin, dich darüber zu erheben. Lasst uns deine Erholung beschleunigen. Verkünde dir selbst gegenüber: „Ich bin stark im Leben. Ich bin nicht so weggeblasen, wie ich es früher war. Nicht jeder Nadelstich muss meine Haut durchdringen. Was immer geschieht, ich gebe mir statt, den Stich bloß einen Augenblick lang zu spüren, und dann finde ich etwas anderes, um mich darauf zu konzentrieren. Wenn ich nicht mehr weiterweiß, woran zu denken ist, dann möchte ich fortan an Gott denken. Gewahrsein von Gott und ein Gewahrsein von gemeinen Gedanken können sich nicht zur gleichen Zeit unterhalten. Das kann nicht der Fall sein, und ich kann mir das nicht erschwingen. Ich möchte zu Gott nach oben schauen. Ich kann nicht so töricht sein, dauernd nach unten auf das zu schauen, was mir Schmerzen verursacht. Gut, klar, ich war so töricht, und nun treffe ich die Wahl, durch Gott angetrieben, anstelle von durch Ereignisse angetrieben, zu sein. Ich entlasse jetzt all meine schwächenden Emotionen. Ich bin mit ihnen durch. Ich sage zu ihnen: ‚Fort mit euch!’ Und dann gehe ich auf der Straße weiter.“ = = = = = = = = = = = = = |
HEAVEN #2890 – 23.10.2008 – One Way to Raise Consciousness
EIN WEG, UM DAS BEWUSSTSEIN ZU HEBEN
Es ist gut, empfindsam zu sein, wenn es auf Andere hinausläuft, und es ist besser, weniger empfindlich zu sein, wenn es auf dich hinausläuft. Wenn du empfindlich bist hinsichtlich dessen, was dir geschieht oder was dir gesagt wird oder wie dich jemand zu entwerten scheint, dann kannst du auf dein Leid zählen. Jedes Zwicken in der Welt um dich herum ist nicht dafür da, dass es auf dich einwirkt. Du hast etwas mit dir selbst und mit deiner Empfindlichkeit zu unternehmen und das Dich-Prellen loszulassen. Wenn es um dich geht, musst du dir eine dickere Haut zulegen. Wenn es ausschließlich um Andere geht, dann sei dünnhäutig. Sei sehr darauf abgestimmt, was auf Andere, und nicht so sehr auf dich, einwirkt. Anderenfalls wirst du jeden Tag, vielleicht über viele Stunden hinweg, Schlachten des Selbst-Ansehens austragen. Die Welt und die Menschen in ihr sind nicht immer empfindsam gegenüber deinen Gefühlen, und dementsprechend musst auch du nicht so sehr empfindlich sein.
So, Geliebte, soll es sein, unterdessen es euch anliegt, das Bewusstsein der Welt anzuheben. Ihr könnt euch auf Andere nicht verlassen. Zur rechten Zeit wird alldies zur Erörterung gestellt werden, aber zur Zeit ist Empfindlichsein in deinem Leben ein großer Faktor. Empfindlichkeit ist eine Art und Weise, Geliebte, um nach Unannehmlichkeiten Ausschau zu halten. Wenn du empfindlich bist, sobald es auf dich hinausläuft, wirst du keinen Mangel an Ursachen für Herzeleid aufweisen. Dann sind die Tritte auf deinem Glück ungezählt viele.
Du weißt es besser, dass es Mir nicht darum geht, die Gefühle Anderer über deine eigenen zu stellen. Ich befürworte dich. Ich gebe auf dich acht. Ich sage dir, dich weniger in Verteidigungshaltung zu begeben, wenn es auf deine Empfindlichkeit hinausläuft. Die Hälfte der Zeit sind die Menschen um dich herum, die dir anscheinend Schmerzen bereiten, sich selbst nicht gewahr. Die meiste Zeit kümmern sie sich um sich selbst und wissen nicht einmal etwas von deinen verletzten Gefühlen. Sogar dann, wenn du ihnen davon erzählst, kann es sein, dass sie immer noch nichts bemerken.
So wie es steht, können die Menschen nur von dort her reagieren, wo sie gerade sind, wo sich ihr Bewusstsein befindet, und, dass du ihnen den Irrtum ihrer Art und Weise aufzeigst, hebt nicht ihr Bewusstsein.
Geliebte, eine Zeitlang werdet ihr jemand werden, der gegenüber Anderen sehr rücksichtsvoll ist, und ihr werdet jemand werden, der nichts persönlich und übel nimmt. Bitte denkt nicht, Mir ginge es für euch darum, dass ihr euch erniedrigt. Ganz im Gegenteil, Mir geht es darum, dass ihr euch erhebt. Mir geht es darum, dass ihr auf der Leiter höher klettert, und dass ihr eurem Herzen gegenüber, anders, als ihr es früher gemacht habt, nichts für übel nehmt.
Ich sage, ihr seid derart von Bedeutung, sodass ihr euch nichts daraus macht, wenn Andere euch als unbedeutend sehen. Ihr wisst, Mir seid ihr bedeutsam.
Ich möchte euch nicht als ein zerbrochenes Stück Treibholz auf einem Fluss sehen, das von Windstößen hin und her geblasen oder durch allerhand Geröll, das den Weg kreuzt, den Fluss hinunter getrieben und gestoßen wird.
Du bist kein Mannequin, das in der Beweglichkeit von Anderen abhängig ist. Ein Mannequin kann nicht seine eigenen Arme und Beine bewegen. Es kann sich selbst nicht von der einen Stelle zur anderen verbringen. Es ist völlig abhängig von Anderen, um sich in die Position zu bringen, die jene wollen.
Du bist kein Mannequin, desgleichen werden auch deine Gefühle laut den Menschen und der Welt um dich herum nicht hin und her bewegt. Du bist dein eigener Beweger, und deine Gefühle sind von dir und von niemand Anderem abhängig. Ich weiß, du kannst nicht im Handumdrehen an einem Tag Gleichmut innehaben. Ich rate nicht, dass du deine Gefühle betäubst. Ich schlage indes vor, dass du deine Empfindlichkeit heute ein wenig und morgen ein wenig mehr herunter kühlst. Und Ich sage dies um deinetwillen, um Meinetwillen und um des Wohl-Seins der Welt willen.
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HEAVEN #2891 – 24.10.2008 – Let’s Have a Cheer for All Those on Earth
LASST UNS FÜR ALLE AUF DER ERDE EIN HURRA AUSBRINGEN
Ich gebe euch den Rat, das Leben nicht so schwer zu nehmen. Weil etwas nicht richtig oder schön oder fair ist, muss nicht die Ursache dafür sein, dass deine Emotionen eskalieren. Sofern du etwa jedes unerwünschte Erleben als einen Affront genommen hast, so nimm dir nunmehr eines unter dreien zu Herzen, und lasse die anderen los. Dann eines unter zehn, und sodann keines, Geliebte. Eure Emotionen sind nicht dafür bestimmt, die Diener Anderer zu sein. Sofern du Verwundungen nicht los lässt, bewahrst du sie. Es mag sein, du bewahrst sie begrabenerweise, doch nur, dass sie sich wieder erheben. Das indes möchtest du nicht wirklich, oder? Lasst Verwundungen Wasser sein, das euren Rücken herunterrollt. Zuckt bei ihnen mit den Schultern. Was sonst gibt es dabei für euch zu tun?
Versucht es, so viel ihr wollt, ihr könnt nicht alles in der Welt korrigieren. Liebt die Welt trotzdem. Liebt eure Freunde und eure Familie und Mitarbeiter trotzdem. Sie haben eure Liebe nötig. Sobald eure Gefühle verletzt sind, durch eure Verurteilung verletzt sind, beschließt ihr ein Verdikt und findet einen Anderen für schuldig.
Lasst uns also für all jene auf Erden ein Lebe Hoch ausbringen, unterdessen sie ringen und wachsen und klettern und fallen und stolpern und zu jedem Zeitpunkt das Beste tun was sie vermögen. Dein Bestes ist nunmehr weitaus besser. Geliebte und Geliebter, habe acht auf die Empfindungen Anderer, und, im großen und ganzen, wird im gleichen Zug auf die deinen acht gegeben.
Deine verwundeten Gefühle kommen nicht daher, was gesagt oder getan wurde, sondern von Urteilen, die du gefällt hast. Das stimmt. Hättest du gedacht, eine Äußerung sei als Kompliment gemeint gewesen, so hättest du auf die gleichen Worte anders reagiert.
Möchtest du Anderen die Wohltat des Zweifels übergeben?
Du magst sagen, es sei nur menschlich, sich verletzt zu fühlen, sofern du nicht so behandelt wirst, wie du es verdienst. Es ist desgleichen menschlich, sorglose Äußerungen zu tätigen und nicht wirklich darüber nachzudenken, was du sagst und wie deine Worte oder Handlungen auf Andere einwirken könnten.
Lasst uns also alle im Laufe ihres Erklimmens unterstützen damit, alleine Ehre zu erteilen, woimmer sie gehen. Steht Anderen bei, und steht euch selbst bei in dieser Herausforderung namens Leben. Zieht jeden hoch, und stoßt niemanden hinunter. Auch dann, wenn dich jemand hinunter gestoßen hat, finde einen Weg, ihn oder sie hochzuziehen. Wenn jemand am Ertrinken ist, was auch immer du über ihn dachtest, du wirst ihn aus dem Wasser ziehen. Zuweilen ertrinken Menschen in einem Teich voller Vergehen, und Ich bitte euch, sie herauszuziehen und den Teich abzulassen. Ich bitte euch, Mir dabei zu helfen, diese Welt zu einem geborgenen Ort für alle zu machen.
Der Mensch, der unbedacht oder gar bedachterweise deine Gefühle verletzt hat, wird wohl mehr als du Liebe nötig haben. Mache es einfach. Fasse schlicht ins Auge, dass jeder Liebe von dir nötig hat, und gib sie jetzt. Gib Verstehen. Gib Respekt. Das stellt das dar, was du möchtest. Du kannst geben über geben, nicht als eine Türmatte, sondern als ein starker fürsorglicher Mensch, der Liebe zu geben in jedweden Gegebenheiten findet. Und, falls du im Innern nicht Liebe zu geben findest, dann finde zumindest keine Vergehen. Und, falls du nicht anders kannst, als Vergehen aufzufinden, dann gehe über das Vergehen hinweg. Nicke einfach, ziehe kurz deinen Hut, sage ihm Auf Wiedersehen, und gehe weiter deines Weges.
Du hast zu viel zu tun, um an jeder Geringschätzung Halt zu machen. Hieltest du an jeder Geringschätzung an, so könnte das alles sein, was du ausrichtest und tust. Du brauchst keine Boxhandschuhe. Wenn es denn so kommt, dass dich jemand stolpern lässt, hast du ihm nicht im Gegenzug ein Bein zu stellen. Sei entgegenkommend, wann immer du das vermagst. Sei sogar großherzig.
Und sofern du es bist, der eine Unfreundlichkeit begangen oder gesprochen hat, dann sprich dein Bedauern aus, und bewege dich von ihr fort. Gehe auf die gleiche Weise mit dir um, wie Ich dazu ermuntere, mit Anderen umzugehen. Gib jedermann eine Chance. Dir desgleichen.
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HEAVEN # 2892 – 25.10.2008 – Come into the Sunlight, Beloveds
KOMMT INS SONNENLICHT, GELIEBTE
Mir scheint es so, dass Meine Kinder dem entschieden zu viel Beachtung schenken, sich nicht gut zu fühlen, etwas zu ermangeln, zu brauchen oder zu verlieren, oder sich zu fragen, weswegen sie hier auf der Erde sind, darüber nachzudenken: „Was soll ich hier tun? Wofür ist all das? Ich möchte die Bedeutung meines Lebens kennen, und ich möchte sie jetzt kennen.“
Es scheint Mir, dass Meine Kinder dem Fragestellen recht viel Beachtung schenken, und nicht dem Geben. Das ist höflich ausgedrückt für: ihr verbraucht zu viel Zeit und Energie, indem ihr über euch selbst nachdenkt, und darüber, was geschehen mag, und wieso wieso wieso und was was was, indessen ihr jemandem und Mir helfen könntet. Mit Sicherheit denkt ihr nicht, ihr helft jemandem, während ihr über euch selbst oder über die Misstände der Welt nachdenkt, oder während ihr an die anscheinend düstere Situation im Leben eines Menschen denkt, oder?
Glaubt es oder glaubt es nicht, es gibt andere Dinge, an die ihr denken könnt. Ihr müsst das quetschende Gefühl tatsächlich mögen, das Gedanken des Leidens in euch auslösen. Ihr müsst tatsächlich das Gefühl des Selbstmitleids und des Bemitleidens Anderer mögen. Möchtet ihr so freundlich sein, damit eben jetzt aufzuhören? Hört auf, Leiden an euch festzuhalten. Zerfließt nie mehr über einen bestimmten Menschen, über euch selbst oder über sonst jemand in Mitleid. Entfernt das Wort „Arme/r“ aus eurem Wortschatz. Sagt von heute an nicht mehr „Arme Maria“, oder „Armer Joe“, oder „Armes Ich“.
Bemitleiden ist keine hohe Schwingung. Es geht womöglich Hand in Hand vereint mit Ärger und Angst und all jenen mitleidsvollen Emotionen, die ganz klar niemandem dienlich sind. Ihr müsst gedacht haben, beim Bemitleiden handle es sich um eine edle Emotion. Das Einzige, was Bemitleiden zu bewerkstelligen vermag, ist, dass es dich oder jemanden dazu bringt, sich unglücklich zu fühlen. Wenn ein Anderer weniger Glück hat als du, dann bringt dich das dazu, dich glücklicher zu schätzen. Selbstverständlich, das muss Ich sagen, viele Meiner Kinder scheinen sich gut dabei zu fühlen, sich selbst als unglücklich zu schätzen. Das scheint fast so gut zu sein, als sich glücklich zu schätzen. Sich unglücklich schätzen, das verleiht euch vielleicht so eine Art Atmosphäre der Bedeutsamkeit.
Es ist besser, kein Bemitleiden zu empfinden, zu geben oder zu empfangen. Das ist ein schwacher Ersatz für Liebe. Ein sehr schwacher. Bemitleiden und Ähnliches sind etwas Schwaches, und sie schwächen den Geber und den Empfänger. Ich kann nicht an eine einzige Sache denken, bei dem Bemitleiden etwas anderes stärkt als die Schwäche.
Ich bin Mir gewahr, dass die Welt dich lehrt, zu betrauern und zu stöhnen. Ich trage euch an, das nicht mehr länger zu tun.
Wenn du gelegentlich ein Bedürfnis nach mehr Aufmerksamkeit, das dir zugewandt wird, verspürst, dann finde eine andere Weise, Sympathie anzuziehen. Und sofern du mit jemandem zusammen bist, der im Empfinden des Selbstmitleids ertrinkt, so sei voller Verstehen und füge ihrem Gefühl, es sei ihnen Unrecht geschehen oder sie schätzten sich unglücklich, nichts hinzu. Stücke dem Refrain „Ist das nicht schrecklich?“ nichts an. Das ist ein armseliger Refrain.
Ich bitte euch nicht, aus euren Beschwernissen oder aus denjenigen Anderer Licht zu machen. Ich bitte euch, euch davon zurückzuziehen, tiefer in ihnen zu graben. Macht die Beunruhigung nicht unauslöschlich. Ich bitte euch, euer Gleichgewicht zu halten. Wenn ein Mensch sich niedrig ansiedelt, was soll daran Gutes sein, dass ihr das genauso tut?
Seid ehrlich. So schmerzlich das Leiden eines Menschen auch sein mag, ihr wisst, ihr nehmt es nicht so ernst, wie derjenige, der es durchläuft. Es ist gut, dass du dich darum kümmerst, und es ist gut, dass du nicht bei dem, was anliegt, aufgekehrt wirst. Es ist nicht notwendigerweise das Zeichen eines guten Freundes für dich, dass auch du in Schmerz gerätst. Sei deinen Freunden nahe, und mache dennoch deren Schmerz nicht zu dem deinen.
Kommt in das Sonnenlicht, Geliebte.
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HEAVEN #2883 – 26.10.2008 – Have Confidence in God
HABT ZUTRAUEN IN GOTT
Habt mehr Zutrauen in Mich. Ihr habt die Welt nicht zu steuern. Ihr habt euer Leben nicht so sehr zu steuern, wie ihr es tut. Ganz gewiss, es ist gut, den Ochsen an den Hörnern zu packen, und es ist ebenfalls für euch gut, es gleichfalls leicht zu nehmen. Es geht nicht so sehr darum, dass ihr Verantwortlichkeit auseinander zu sortieren habt, sondern, dass ihr etliches von ihr los lasst, anderenfalls seid ihr aus dem Häuschen. In Begriffen der relativen Welt ausgedrückt, ihr könnt nicht zur selben Zeit überall sein. Ihr könnt nicht alles auf einmal tun, und es gibt Angelegenheiten, bei denen es weise ist, sie ganz und gar Mir zu überlassen.
Erhebe dich mit allen Mitteln, dein Bestes zu tun und lasse es bei dem Stande los. Du weißt, du tust bereits das Beste, was du kannst, so sei es, und verwirre dich nicht völlig. Obschon du göttlich bist, bist du gleichfalls menschlich. Du bist nicht übermenschlich in den Bezügen des regulären Lebens, von dem Wir reden.
Du hast im Universum ein Sagen, und dennoch bist du nicht der Boss des Universums. Du bist ein schlichter Arbeiter für Mich. Ich bitte dich, dir nicht zu viel herzunehmen. Du hast nicht hin und her zu rennen. Hört auf, mit der Peitsche zu knallen, Geliebte. Ihr tut das wegen nichts.
Ich möchte euch es geradeheraus sagen. Ihr mögt denken, ihr überarbeitet euch Meinetwegen, aber es ist nicht Mein Geheiß, dass ihr euch überdehnt. Auf Mein Geheiß, da würdet ihr arbeiten und da würdet ihr spielen. Ihr würdet nicht etwas übertreiben. Ganz bestimmt würdet ihr nicht alles übertreiben.
Habt mehr Zutrauen in Mich, und versucht nicht, die Welt oder gar euren winzigen Teil von ihr zu übernehmen. Die Welt ist Meine Domäne, Geliebte. Ich bitte euch nicht, an Meiner Stelle die ganze Welt zu übernehmen. Ich bitte euch, los zu lassen. Ich bitte euch nicht, hart und lange zu arbeiten. Ich habe keinen Wetzstein. Jeder Wetzstein stammt aus eurer Fertigung.
Wenn das Leben erdrückend ist, dann macht ihr es so. Irgendwo in den Aussparungen eures Geistes habt ihr es dazu gemacht. So, wie ihr auf euch einschlagt, würdet ihr auf kein Pferd einschlagen.
„Mehr, mehr“, das ist ein guter Refrain im Leben, weil euch Fülle ansteht, dennoch umfasst Mehr, mehr nicht dasjenige, was man Arbeit nennt. Mein Ruf, zu vereinfachen, bedeutet nicht, noch mehr hinzuzufügen. Er bedeutet, weniger herzunehmen.
Ihr könnt nicht auf einmal in zehn Richtungen gehen. Ihr könnt nur eine einzelne Sache zu einer bestimmten Zeit tun, wisst ihr das nicht?
Ihr haltet nicht das Universum aufrecht. Das TUE Ich. So lange wie Ich die Welt aufrecht erhalte, was tut ihr eures Erachtens? Tut eure Arbeit, und wisst, Ich tue die Meine. Wisst, Ich arbeite für euch! Von ganzem Herzen arbeite Ich für euch.
Es stimmt, Ich bin euer Arbeitgeber, aber Ich bin auch euer Beschäftigter.
Ich bitte euch immer, über die Begrenzungen hinaus zu gehen, aber Ich meine nicht, dass ihr in der Welt ein Tupfen werden sollt, der sich selbst keine Grenzen setzt. Seid keine Fußmatte. Passiert die Schwelle und betretet eine Welt, die aus mehr als aus Arbeit gefertigt ist. Tretet in eine Welt ein, die aus Licht und Entzücken geschaffen ist, und wo ihr leichten Fußes auftretet, wo die Sohlen eurer Schuhe nicht abgetragen sind. Kein Schwitzen mehr.
Versteht ihr Mich? Arbeit, ja, aber nicht Arbeit immerzu, nein. Arbeitet mit all eurem Herzen, und lasst dennoch Arbeit nicht zu eurem Schlagwort werden. Ich segne euch, um zu arbeiten, und Ich segne euch, um zu spielen. Ich segne euch. Entsinnt euch, ihr seid gesegnet. Geht im Leben voran, und gebt Mir eine Weile euer Empfinden der Verantwortlichkeit. Nehmt das Joch von euren Schultern, und gebt es Mir. Es ist so leicht wie eine Feder für Mich. Nunmehr, ohne Joch, könnt ihr tanzen, ohne dass eure Füße den Boden berühren. Nun könnt ihr euch aufschwingen. Ich wollte nie, dass ihr niedergebückt seid. Ich hatte für euch immer vorgesehen, dass ihr mit Freude fliegt.
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HEAVEN #2894 – 27.10.2008 – On the Cusp of the Universe
AUF DEM SCHEITELPUNKT DES UNIVERSUMS
Alles, was geschieht, alles, was ihr durchmesst, gibt eurer Substanz etwas dazu. Nachdem alles gesagt und durch ist, kommt ihr stärker hervor.
Wovon Ich rede, darüber müsst ihr nicht nachdenken, ihr müsst es nicht untersuchen, dennoch ist eine jede Erfahrung ein Mauerstein. Gar dann, wenn eure Erfahrung ein entsetzliches Gerichtsverfahren ist, ihr kommt aus ihm heraus. So viel ihr an den Segnungen festhalten möchtet, die vollkommenen Segnungen sind euch gleichfalls dienlich, und bald genug befindet ihr euch auch jenseits von ihnen.
All die Angriffe, die euch zusetzen, klamüsern euch auch auseinander. Sie schütteln euch auf, und in dem Sinne stärken sie euch. Jede Verwirrung stärkt euch. Das, was euch angreift, stärkt einen Anderen. Ihr richtet womöglich die Wirbelsäule eines Anderen auf. Die Vergehen, die ihr begeht, helfen womöglich Anderen, zu erkennen, wo sie stehen, somit, auf diese Weise fügt ihr der Welt Substanz zu. Was euch betrifft, ihr habt vielleicht ein Loch gegraben, die Erde allerdings liegt hinter euch. Ihr könnt weitergehen.
Die Vergangenheit ist Vergangenheit, und gleichwohl, aufgrund der Vergangenheit steht ihr heute stärker da. Segnet die Vergangenheit, ihre Segnungen und Ungemache, und nun steht ihr auf gleichem Kiel vor Mir.
Wasimmer ihr an Handlungen der Großherzigkeit oder der Herzlosigkeit zur Schau gestellt habt, ihr seid nun vorangeschritten. Im Schuldempfinden oder in der Selbstzufriedenheit liegt keine Zweckbestimmung. Ihr befindet euch nunmehr an einem neuen Ort. Ihr seid einen Schritt weiter gegangen, und die Sonne und die Welt schreiten mit euch zusammen voran.
Es ist nicht von Belang, ob ihr eine Lektion gelernt habt oder nicht. Ihr habt Himmel-und-Hölle gespielt, und nun steht ihr in einem anderen Quadrat. Es mag sein, ihr seht euch am selben Ort, doch der Ort, an dem ihr euch soeben seht, auf ihm bleibt ihr für so kurze Zeit stehen. Ihr seid Gegenstand von Wandel, ob ihr das erstrebt oder nicht. Die Welt dreht sich, und ihr mit ihr.
Ihr befindet euch nunmehr auf dem Scheitelpunkt des Universums. Ihr wart das immer. Das ist eine gute Sache. Ihr habt einen Absprungpunkt. Ihr seid aus dem Augenblick heraus. In Begriffen des säkularen Lebens wisst ihr nicht, was vor euch liegt. Ihr versteht ebenfalls nicht immer ganz, was hinter euch liegt. Doch ebenjetzt befindet ihr euch in einem perfekten Moment, wo alles an Energie des Universums in euch hinein fließt, einfach eben so, wie die volle Sonne auf euch scheint. Das Universum und die Sonne graben für euch ihre Güter, und demnach einen Horizont, heraus.
Stelle dir schlicht vor, unter seinem festen Blick scheine voller Sonnenschein auf Alle. Und die Vollheit der Energie des gesamten Universums eilt desgleichen zu dir hin. Sei bereit, sie anzunehmen. Ihr braucht es nie mehr, euch umherzuschleifen, denn die gesamte Energie des Universums Gottes steht euch zur Verfügung. Sie möchte, dass sie durch euch aufgelesen wird. Sie möchte durch euch hindurch branden. Sie möchte, dass ihr sie auftränkt und aufsaugt, und sie sodann auf das Universum, woher sie stammt, herunter schauert. Sie ist euch gegeben, um sie zurück zu geben, und auf diese Weise wird sie aufgefrischt, und auf diese Weise wird sie gestärkt. Wie intim doch ist eure Verbundenheit mit dem Universum!
Die Sonne ist für euch da. Das Universum ist für euch da. Alles ist für euch. Es ist für euch und euch zur Verfügung gestellt. Trinkt aus dem Ozean der Liebe, den Ich euch darlege. Liebe ist die Energie des Universums, die Ich euch anbiete. Ich gebe euch den ganzen Ozeanvoll. Ich gebe keine kleine Portionen. Ich gebe euch alles. Alles in Meiner Reichweite ist euer, und Meine Arme langen weit. Geliebte, sie reichen überallhin.
Woimmer ihr steht, Meine Arme reichen um euch herum. Ich werde euch nie gehen lassen. Das habe Ich nie getan. Ihr wart immerfort genau hier bei Mir. Kommt zu Mir, indem ihr erkennt, in Wessen Armen der Liebe ihr euch befindet. Und, nun, Geliebte, werdet ihr Meine Arme noch weiter in das Gewahrsein von allem und allen hinein ausweiten.
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HEAVEN #2895 – 28.10.2008 – A Checklist from God
EINE PRÜFLISTE VON GOTT
Lasst uns uns gemeinsam unter den Apfelbaum setzen. Für uns ist das ein guter Platz, die Sonne tupft durch die Blätter. Ein wenig Schatten von der hellen Sonne, und dennoch ganz viel Licht, um gut zu sehen. Doch was haben Wir überhaupt zu sehen, während Wir gemeinsam unterm Apfelbaum sitzen? Reicht es nicht, dass Wir unsere Hände halten? Was genau müssen Wir sehen? Was haben Wir zu erkennen, unterdessen Wir um die Liebe aus dem Herzen wissen?
Wir kennen die Liebe auf die Weise, wie der Blinde Braille kennt.
Wir kennen die Liebe, Geliebte, und was sonst noch gilt es zu kennen? Alles ist überhaupt nichts, außer die Liebe ist besterkannt. Liebe ist die Macht des Universums. Nichts sonst ist das.
Sogar die rüdeste Person in der Welt hat Liebe in seinem Herzen. Ihr Ausdruck von Liebe mag für den Augenblick erstickt sein, aber die Liebe ist da, und die Liebe überlebt das Beengtwerden.
Derjenige, der die Straßen herstellt, ist mit Liebe dienlich. Er mag es nicht wissen, aber er stellt für dich eine Straße her, so wie ein Auslegen eines roten Teppichs.
Die Bedienung, die dir die Mahlzeit bringt, serviert dir auf einer Platte Liebe. Mögest du es desgleichen mit Liebe in Empfang nehmen.
Derjenige, der dich belügt, möchte ebenfalls Liebe servieren, bloß ist er nicht sicher, ob er sie wirklich zu geben innehat.
Das neugeborene Kind hat alleine Liebe zu geben. Sogar seine Schreie signalisieren seine Liebe und seine Liebe für deine Liebe.
Alle Wörter im Universum sind Ausdrucksweisen von Liebe.
Unbesehens all dessen, was du davon gesehen, gedacht und gelesen hast, jedwede Handlung im Universum kommt von der Liebe. Das hat so zu sein, da Ich die Basis für das Leben bin, und da Ich Liebe bin. Ich bin Liebe aufs Gewisseste, Klarste und Beständigste. Ich bin nichts als Liebe, und alles kommt von Mir.
Indes, aha, wenn dies doch jedermann wüsste! Wenn doch bloß die Menschen auf der Erde anerkennen könnten, gleich um was es geht, dass sie ein Brunnen der Liebe sind. Etwas Anderes können sie nicht sein.
Und dementsprechend hast du die Verantwortung, die Liebe inwendig in dir zu enthüllen, sodass Andere einen Blick auf die Liebe in sich selbst nehmen können.
Ein Pilot hat eine Prüfliste durchzugehen, bevor er startet.
Ich möchte euch gerne eine kleine Checkliste übergeben, bevor ihr irgendwohin geht, bevor ihr sprecht, bevor ihr eine E-Mail schreibt. Hier ist sie:
Hast du heute die Liebe in deinem Herzen überprüft?
Sofern sie noch nicht bequem zugänglich ist, möchtest du sie aufsuchen?
Gehe nicht außer Hauses oder tippe keine Notiz, bis du nicht und sei es auch nur ein winziges Licht der Liebe in den Ausbuchtungen deines Herzens lokalisierst. Seid versichert, Geliebte, Ich möchte Mir dies gerne von euch erbitten, weil Ich gewiss bin, dass ihr Liebe zum Geben habt und sie auffinden könnt.
Überprüft, dass ihr Liebe für euch selbst habt. Genauso wie ihr nachschaut, ob ihr eure Schlüssel mithabt, sobald ihr aus dem Haus geht, so schaut nach den Schlüsseln zu eurer Liebe, und stellt sicher, dass ihr sie mithabt.
Schaut im Verlauf des Tages nach jenen Liebesschlüsseln, und werft einen Blick auf sie. Sie sind derart funkelnd und schmiegsam-passend. Sie fügen sich in jede Lage und jede Gelegenheit, und sie fügen sich in jedes einzelne Herz.
Du bist ein Pilot des Lebens, und demnach stellst du sicher, dass alles parat ist. Du stellst sicher, dass du bereit zum Start bist.
Jedes Mal, wenn du dein Auto anlässt, oder eine Tür abschließt, oder eine Tür aufschließt, oder einen Safe öffnest, oder sonst irgendwas tust, ziehe diesen Extraschlüssel hervor, über den Ich gerade erzählte. Ihn kannst du nie verlieren.
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HEAVEN #2896 – 29.10.2008 – The Stalwart Tree and the Bird That Flies
DER STANDHAFTE BAUM UND DER VOGEL, DER FLIEGT
Schau dir den Stamm eines großen alten Baumes an und stelle dir vor, was er zu dir sagen würde. Stelle dir vor, wie lange er still dagestanden hat, wie seine Wurzeln tiefer drangen, wie seine Äste weiter schwangen und wie seine Krone sich nach oben schob. Wie lange hat dieser stille Baum als eine Schildwache für die Welt dagestanden; er beklagte sich nie, gleich, wie es um das Wetter stand, zufrieden mit jedem Wetter, zufrieden, was auch immer an Vögeln in seinen Zweigen singt, zufrieden, gleich, wer oder was an ihm klettert.
Und ihr, die ihr Füße zum Gehen habt, die ihr nicht an einer Stelle verwurzelt seid, wie leicht ist es für euch, fortzugehen, und ihr, ungleich dem Baum, habt eine Beschwerde nach der anderen, die eurem Mund entkommt. Ihr könnt aus dem Regen heraus gehen, und nach wie vor beklagt ihr euch über ihn. Laut euch sind Hitze, Sonne, stürmendes Wetter alle das gleiche, in dem Sinne, dass man sich über sie beklagen kann.
Bäume sind mehr wie der kleine lahme Prinz in der Erzählung, der nicht weglaufen konnte. Und somit wurde er sehr stark.
Ihr werdet fragen, in Anbetracht der Wahl, die euch gegeben ist, wie wisst ihr, ob ihr der Baum seid, der dableibt, egal was passiert, oder ob ihr mit euren Beinen wegrennen werdet? Wie wisst ihr, was zu wählen ist, wann zu bleiben und der Musik zu entgegnen ist, oder wann aufzubrechen und aus dem Getümmel herauszugehen ist? Wie wisst ihr, was und wann zu wählen ist?
Was, Geliebte, kann Ich anderes sagen, als dass ihr eine Wahl treffen sollt. Ihr habt nicht immerzu fortzulaufen. Ihr habt nicht immerzu zu bleiben. Es ist nötig, von euch selbst zu verlangen, eine Wahl zu treffen. Welche Wahl auch immer ihr trefft, ihr kommt stark dabei hervor.
Genauso wie ihr nicht in eiskaltem Wasser schwimmt, genauso wie ihr dort nicht bleibt, wo es zu kalt ist, genauso macht ihr euch nicht immerfort auf den Weg oder bleibt ihr nicht immerfort da, sobald es heiß wird. Es liegt an euch. Letzten Endes liegt alles euch an. Denkt über eure Wahlen nicht allzuviel nach. Geht nach eurer inneren Führung, und bringt eure Wahl zum Funktionieren.
Ihr, die ihr im Leben Wahlen treffen könnt, steht an einem beneidenswerten Ort. Ihr seid ein Entscheider darüber, welche Abzweigung auf der Straße zu nehmen ist.
Ab und an werden Wahlen für dich getroffen, und ab und an hast du sie zu treffen.
Du kannst hügelaufwärts oder hügelabwärts gehen. Du kannst anhalten und zurückgehen. Du kannst eigentlich alles tun, was du tun möchtest, und zuweilen Dinge, die du nicht tun möchtest.
Gleich, in welche Richtung du vorangehst, gleich, wann du still stehst, trage im Gemüt, dass du dich voranbewegst. Auch dann, wenn du zurückschreitest – Zurückschreiten kann ein Schritt voran sein.
Ob du nun still stehst wie ein Baum oder wie die Vögel fliegst, du bewegst dich voran. Weder Vögel fliegen rückwärts, Geliebte, noch tun das Meine Kinder. Oh, ja, Ich weiß, euch sieht es danach aus.
Gar dann, wenn du dein ganzes Geld und dein Haus verlierst, du gehst voran. Du kannst sicher sein, dass du dich voranbewegst. Auch dann, wenn du still stehst, bewegst du dich. Das gesamte Gefilde des relativen Lebens, in dem du lebst, ist Bewegung. Wenn du das gleiche Haus bewohnst, bist du nichtsdestotrotz in Bewegung. Du gehst hinein und heraus. Du öffnest die Tür und schließt sie hinter dir. Du verlässt das Haus und du betrittst es. Sofern du das Haus nie verlässt und ausschließlich von Zimmer zu Zimmer gehst, trittst du ein und trittst du aus. Auch gar, wenn du bettlägerig bist, öffnest und schließt du deine Augen. Du schaust hoch und nieder und seitwärts.
Und während du schläfst, bist du wach, denn du atmest ein und aus.
Unzählig sind die Wahlen, die du jeden Tag tätigst. Du bist der standhafte Baum, und du bist der Vogel, der fliegt.
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HEAVEN #2897 – 30.10.2008 – Travels with God
REISEN MIT GOTT
Es ist der Gott inwendig in dir, der dein Boot rudert. So schlicht ist das. Weder möchte Ich, dass du dich von Mir separierst, noch möchte Ich, dass du dich in zwei aufteilst, indes existiert eine große Gottes-Macht in dir, die dich steuert, und ein kleines Ego, das dich hindert. Der Macht im Innern liegen deine besten Interessen am Herzen, währenddessen das Ego möchte, dass es groß wird und sich vor der Menge aufspielt.
Ich sitze auf dem Thron deines Herzens, und das Ego wuselt um deine Füße, öfters stellt es dir ein Bein. Ich trage Fürsorge, Geliebte, aber Ich habe nichts dagegen. Ich lächle und lache, weil Ich weiß, dass das Ego schlicht seine Spulen spinnt, und dass du Mir folgen wirst. Über den Lauf der Ewigkeit hinweg, du wirst Mir folgen. Es existiert keine Chance, dass du es nicht tun wirst. Doch denke nicht, dass du längere Zeit zu warten habest. Tatsächlich hast du Mir Meine Führerschaft eingeräumt, vielleicht, als das Ego nicht hinschaute. Das Ego mag seine Spulen spinnen und sein Chaos richten, allerdings vermag es nicht die Schwüre zu beseitigen.
Wisse, wie geborgen du bei Mir bist. Wisse, Ich bin gewiss bei dir. Das Ego ist im Wege, und das Ego wird aus dem Weg gehen. Es wird sich bei Unserer guten Bootsführerschaft nach und nach weniger einmischen, so lange bis es ein kleiner Klecks in Unserem Kielwasser ist und uns weit zurück nachkommt, bis es in einer Welle, die es selbst erzeugte, verschollen geht.
Das törichte Ego möchte dich dazu überreden, dass es an deiner Stelle arbeite, jedoch hat das Ego keine Vision und minderes Empfinden. Das Denken des Egos ist kurzsichtig, und die vom Ego angenommene Vorherrschaft ist kurzlebig. Es ist nicht ewig. Es ist aus kleinen Schlaglöchern in der Straße hergestellt, unterdessen Ich die Straße bin, und ihr euch, Geliebte, mit Mir zusammen auf der Reise befindet. Das Ego, ihr schreitet über es hinweg oder geht um es herum. Auf jeden Fall werdet ihr es passieren.
Reisen mit Gott. Wir könnten für dich eine Business-Card ausstellen, die du aushändigen kannst. Da wäre dein Name drauf und ein liebevoll gestaltetes Logo von der Sonne und den Sternen. Unter dem Logo stünde dein Name. Nach deinem Namen wäre dein Beruf klar vermerkt: Reisen mit Gott. Deine Adresse lautete Himmel, und deine E-Mail-Adresse: deinname@heaven.net. Ich wähle .net, weil ich die Konnotation eines verbindenden Netzes mag, das Uns alle umfasst. Natürlich mag Ich auch .org, weil Wir die organisierende Macht des Universums sind. Beides ist nicht so von Belang, denn alle ausgesandten Botschaften werden euch und Mich, vielleicht durch dich, erreichen.
Für deine Telefonnummer lasst uns ‚Wähle LIEBE‘ hernehmen. Die Wählscheibe befindet sich natürlich in deinem Herzen. Sofern auf Unserer Visitenkarte genug Platz ist, können wir auch unterbringen: „Tag und Nacht geöffnet. Keine Voranmeldung erforderlich.“ Und dann, zum Ende ein kleiner Slogan: „Begegnung unter den Sternen“.
Ist das nicht zutreffend? Und ist das kein gutes Geschäft?
Vielleicht möchtest du, dass deine Bezeichnung lautet: Gott-Sucher. Das ist okay. Gott-Sucher oder Kesselflicker, Schneider, Händler, Seemann, in jedem Falle reist du mit Mir, und der Luxus und das Vergnügen, mit dir zu reisen, liegen auf Meiner Seite. Das, versteht ihr?, ist auch Meine Reise. Wohin du gehst, gehe Ich. Wir sind Partner. Wir sind mehr als Partner. Wir sind Eins. In Unserem Einssein liegt unsere Stärke. Wir sind derart stark, Wir haben es nicht einmal nötig, an Stärke zu denken, denn im Einssein existiert Schwäche einfach nicht. Das Ego ist auf Schwäche errichtet, und es ist lange ihrer Flagge gefolgt, und nunmehr erhebt sich das Einssein wie ein Obelisk von der Erde zum Himmel hin, als gäbe es da wirklich eine Distanz, die zu bereisen sei.
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HEAVEN #2898 – 31.10.2008 – Honor Your Heart
EHRE DEIN HERZ
Aus der Mitte deines Herzens heraus gibt es eine Spirale von Liebe, die widerhallt und sich rund um das Universum windet. Dein Herz ist das Zentrum der Welt der Liebe. Dein Herz ist das Zentrum von dir, und es ist das Zentrum von allem.
Dein Geist ist eine Beigabe zu deinem Herz. Dein Herz ist das Hauptsächliche. Auf einer bestimmten Ebene weißt du davon. Wie klug auch dein Geist zu sein mag, dein Herz weiß davon. Es ist dein Herz, das Brillanz aufweist. Dein Geist ist Zweitplatzierter.
Denke nicht, dass Ich den Geist herabwürdige. Es ist bloß so, dass der Geist aus der Reihe heraus getreten ist. Öfters gelangt der Geist über sich selbst, aber nicht über das Herz hinaus. Es mag sein, er tanzt vor dem Herz, das aber ist schier ein Tanzen, ziemlich so, wie ein Samurai sein Schwert vor dir herumschwingt und große Bewegungen ausführt. Und dennoch sieht dein Herz zu und steht es still. Im eigentlichen ist es der Geist, der sich selbst zusieht, gleichwohl, zuweilen ist das Herz aufgeschmissen und übersieht dank deines stattlichen Respekts für den Geist einen Schlag. Der Geist macht Entdeckungen. Das ist ohne Zweifel so. Er entdeckt, was das Herz bereits weiß. Lasst uns als Beispiel Einstein hernehmen. Die größten Entdeckungen, die in der Welt getätigt werden, sind Entdeckungen des Herzens. Einstein machte die Entdeckungen seines Geistes mittels seines Herzens. Sein Herz signalisierte die Antworten, die der Geist gefunden hat. In Wahrheit, Geliebte, gibt es nicht viel außerhalb des Herzens, wenn überhaupt etwas.
Lasst uns dem klar entgegensehen. Das Herz tief innen hat mehr Zutrauen als der Geist, und indes ist es wohlerzogener. Das Herz läuft nicht rücksichtslos über den Geist hinweg. Es wird geduldig auf seine Stelle warten. Der Geist indessen ist rasch im Werfen. Der Geist hätte gerne eine Meister/Sklaven-Beziehung. Wahr ist, zwischen dem Herz und dem Geist existiert eine Co-Abhängigkeit. Der Geist mag denken, er sei überlegen, es wird freilich eine Zeit kommen, wann der Geist erkennt, dass er auf dem Rücksitz fährt und vieles von einer nörgelnden Ehefrau an sich hat.
Das Herz ist an beherrschender Stelle. Das Herz erhebt sich und nimmt die Welt und alles in der Welt in Fürsorge. Das Herz ist ein Gentleman vom Hofe des König Arthur. Das Herz ist ein Held, der auf einem Schimmel vom Westen losreitet, und es ist das Heldenherz, das den Tag rettet. Und gleichwohl bückt sich das Herz nieder und nimmt kein Ansehen in Anspruch. Das Herz ist öfters wie der geheimnisvolle Highway-Mann, der herumfährt und Gutes tut und dafür keine Ehre entgegennimmt. Ja, dein Herz. Lasse dein Herz stille sein, während es eine Wahl trifft, lasse indes deinen Geist die Dominanz des Herzens anerkennen. Ein Hurra auf das Herz des Menschen! Ein Hurra auf das Herz, das, sofern es einmal beschnitten wurde, wie eine Bettfeder zurückprallt.
Oh, das Herz, das schöne Herz, das Ich euch in euren Busen gepflanzt habe! Es ist Meine Signatur, Geliebte. Es ist Mein Meisterstück. Es ist Meine Schöpfung. Jede Schöpfung ist großartig, demnach kann Ich nicht sagen, dass dein Herz Meine größte Schöpfung sei. Es reicht zu sagen, es ist großartig.
In dir hast du ein großes Herz. Du hast ein sich ausweitendes Herz, und nun wirst du es ausweiten. Du wirst es jetzt mehr ausweiten. Jede Ablagerung, die sich in deinem Herzen befinden mag, lasst Uns sie umgehend beseitigen. Durch Unsere Intention ist sie beseitigt. Dein Herz sehnt sich, das reine Herz zu sein, das Ich ohne Überlagerungen gemacht habe. Euer Herz, Geliebte, ist etwas Heiliges. Ehrt euer Herz mit allen Mitteln.
Inwendig in eurem Herzen haben Wir ein Stelldichein verabredet, Geliebte. Wir kamen überein, uns in deinem Herzen zu treffen. Wir kamen überein, uns heute im Laufe der nächsten Stunde zu treffen. Ich werde da sein. Wirst du auch da sein? Wirst du Mich genau auf die Zeit treffen? Selbstverständlich, Ich werde warten. Ich werde frohgemut warten. Ich werde rechtzeitig da sein, da Ich nicht möchte, dass du auf Mich zu warten hast. Tatsache ist, Ich bin bereits in deinem Herzen, und Ich warte auf dich, Mir zu begegnen.
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HEAVEN #2899 – 1.11.2008 – One United God
EIN VEREINTER GOTT
Geliebte, Geliebte, Mein Name liegt euch stets auf der Zunge. Es ist ein natürliches Streben, Mich zu verherrlichen. Einstweilen verherrliche Ich euch. Unser Eines Herz zieht uns zueinander zusammen. Wir sind bereits beieinander, die Stärke des Magnets Unserer Liebe hält dicht zusammen. Unsere Liebe kann nicht auseinander gerissen werden, obschon das Herz an sich selbst zieht, um noch näher heran zu gelangen, gar auch dann, indes es nichts gibt, was näher ist.
Es ist nicht einmal so, dass Wir einander überlappen. Wir sind bereits Eins. Es existiert nichts, was überlappt.
Es scheint euch so, dass Liebe in euer Herz hinein und aus ihm heraus läuft. Liebe fließt, dennoch läuft sie nie heraus. Macht euch keine Sorgen, Ich habe genug Liebe für Beide von Uns, obgleich es keine Beide von Uns gibt. Da ist der Eine Vereinte Gott, und Ich bin mit dir vereint, mit dir, der du Mein Äußerstes Selbst bist. Wir sind derart tief in einer Liebe verzaubert, dass Wir, obwohl Wir alles von ihr innehaben, nach mehr von ihr trachten. Wir erstreben Alles Was Da Ist, und das ist Liebe, und es gibt nichts anderes als Liebe. Liebe ist, was da ist, und, obschon Liebe nicht in Besitz zu nehmen ist, Wir haben alles von ihr.
Unsere Liebe ist ewig, und dennoch wird nach ihr gesucht. Sie ist vollständig, und dennoch möchten Wir mehr. Was ist dieses Sehnen, Eins mit Dem zu sein, mit dem Wir bereits Eins sind? Das muss ein Fehlverständnis des Intellekts sein, und dennoch ist es kein Fehler. Und demnach sind wir hin und her engagiert in einer Liebe, die so groß ist, dass sie ewig und nie entmutigt ist. Meine Liebe ist nie flüchtig. Deine Liebe scheint dir so. Du scheinst am einen Tag mehr zu lieben als am anderen, einen Menschen mehr als einen anderen, jedoch ist dies Illusion oder Selbsttäuschung, denn Liebe ist Liebe, und du liebst, trotz deines Denkens, und deine Liebe hat keine Auf und Ab. Sahne ist Sahne, oder sie ist es nicht. Liebe ist Liebe, und etwas anderes kann sie nicht sein.
Zu lieben ist keine zweite Natur. Das ist eure wahre Natur. Ihr seid Natur. Ihr seid die Natur, die ihr um euch herum seht. Geliebte, ihr seid die Frucht des Weinstocks, den ihr verehrt. Ihr erblickt überall ein Spiegelbild eurer selbst. Es gibt nichts, was ihr anschaut, welches nicht ihr selbst seid.
In einem gewissen Sinne können Wir sagen, dass der Schurke du selbst bist, indes stimmt das bloß in der Welt der Illusion. Das ist nicht Wahrheit. Du kannst kein Schurke sein, da du Liebe bist. Dementsprechend schwächelte deine Sicht, und deine Einbildungskraft nahm zu. Du pflanztest einen Baum des Guten und des Bösen in deinen Geist, aber der Baum existiert nirgends außer in deiner Einbildung. Klar, du hast einen großen Glauben in deine Vorstellungskraft. Also, meine Lieben, stellt euch etwas anderes vor, was mehr wert ist, es sich vorzustellen. Sobald ihr einen Baum der Liebe in euren Geist pflanzt, betreibt ihr selbstverständlich keine Vorstellung. Ihr spiegelt schlicht das Spiegelbild der Wahrheit wider.
Ich kann euch das wieder und wieder sagen, bis Ich blau im Gesicht bin, und dennoch zweifelt ihr. Ihr habt Nachweise für all das Schwelgen des Welt-Geistes, der von Gut und Böse überzeugt ist. Die Welt ist sogar eingebildet angesichts dieses illusorischen Konzepts. Nichtsdestotrotz, es gibt einzig Liebe, die Wir als das Gute zu erkennen geben können, und Liebe, die ihr als Gut identifiziert, kann ausschließlich Flügel austreiben, Geliebte. Aus eurer Beobachtung heraus könntet ihr sagen, dass Liebe verfehlt gelaufen ist. Von außenher sieht es danach aus, dennoch ist Liebe Liebe und vermag nicht weniger als Liebe zu sein. Liebe kann keinen Schaden nehmen.
Euer Geist hat Bilder von Minderem als Liebe gezeichnet. Und ihr habt an die Bilder mehr geglaubt, als ihr an die Liebe glaubt. Glaubt an die Liebe, Geliebte. Schaut auf sie. Liebe ist nicht verfehlt. Ihr habt sie verkehrt gesehen. So wie es steht, habt ihr auf weniger gezählt als auf Liebe. Ihr habt Liebe geschmälert. Ihr habt womöglich über die Auffassung gegrinst, dass alleine Liebe ist. Ändert euren Sinn, Geliebte. Ändert ihn jetzt. Anerkennt das Einssein der Liebe, und die Welt wird, einhergehend mit euch, ihren Sinn ändern.
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HEAVEN #2900- 2.11.2008 – You Are a Sculptor of the Universum
DU BIST EIN BILDHAUER DES UNIVERSUMS
Wollte Ich, ein Gott der Liebe, Minderes als Liebe erschaffen? Wie könnte Ich? Ich gab euch, Meinen Kindern, den freien Willen, und jener umfasst die Fähigkeit, zu denken, wie ihr wollt, ja auch gar, falls ihr euch irrt.
Ich kochte für euch eine schöne Suppe. Sie war perfekt. Experimentierer, die ihr seid, habt ihr der Suppe Bestandteile hinzugetan. Ihr wolltet verschiedene Dinge ausprobieren. Und so wurde die Suppe trübe. Ihr kamt daher, über die Suppe zu lamentieren. Ihr sagtet: „Wie bloß konnte Gott eine derartige Suppe machen?“
Mit der Zeit gelangtet ihr dazu, zu glauben, dass diese Suppe die ganze Zeit so war. Die Suppe hatte nach wie vor ihre guten Ingredienzien, und dennoch hattet ihr ihr Dinge zugefügt, die wirklich nicht hinein gehörten, und ihr wusstet nicht, wie sie herauszukriegen sind und machtet Mir Vorwürfe. „Wie konntest Du bloß, Gott!“, rieft ihr aus.
Ihr habt das Verlassen des Körpers als etwas Schlechtes angesehen, statt als etwas Gutes, und demnach habt ihr einen Altar für die Verkehrtheit des Todes errichtet und nanntet den Tod traurig, entsetzlich und so weiter. Ihr habt mit den Fäusten auf eure Brust geschlagen. Ein unnatürliches Empfinden erstand in eurem Herz. Ihr habt alles bejaht, was ihr von denjenigen hörtet, die zuvor in eine Wüste des Denkens gewandert waren, wo Wörter wie „Durst“, „Hunger“, „Verzweiflung“ und „Zorn“ und Ähnliches heranwuchsen. Die Benebelung in euren Herzen begab sich nach außen, wo sie jeder erblickte.
Ich weiß, ihr glaubt es nicht – sobald so zahlreiche Menschen in der Welt andere Gedanken denken, werden sie anders fühlen, und die Welt wird sich selbst ganz entschieden vor ihren Augen transformieren. Ich weiß, ihr glaubt Mir nicht, denn, würdet ihr Mir glauben, so hätte sich die Welt bereits vor euren Augen gewandelt.
Es ist so, als wärt ihr ein Kranführer. Zu jedem Zeitpunkt könnt ihr einen Hebel drücken, und der Kran wird neue Mauersteine herunter fallen lassen. Als Kranführer habt ihr eine wichtige Position inne. Die Hebel, auf die Ich anspreche, sind die Gedanken in eurem Geist und die Gefühle, die in euer Herz hineingetragen werden.
Ich möchte die Metapher des Kranführers noch zu Höherem hernehmen. Als Kranführer könnt ihr die Welt zum Himmel heben, oder ihr könnt sie zum Boden hin niederlassen. Oder ihr könnt eine Zigarette rauchen gehen und die Dinge so lassen, wie sie sind.
Der Kran entspricht deinen Gedanken, Geliebte, Geliebter. Du magst dich machtlos fühlen, etwas zu ändern, und dennoch hängt der gesamte Zustand der Welt von dir ab. Du hast dich in die Historie eingekauft, und du hast gewisse unsympathische Gegebenheiten als unvermeidbar akzeptiert. Du wurdest in aller Breite und Tiefe beeinflusst. Lasse nunmehr dein Denken Andere in anderer Weise beeinflussen.
Ein kleiner Tropfen an Nahrungsmittelfarbe im Wasser färbt die gesamte Beschaffenheit des Wassers. Durch deine Gedanken kannst du ein Rotes Meer herstellen, oder du kannst aus einem Roten Meer klares Trinkwasser machen. Wieso nicht?
Ich sage dir, dass du eine Stütze der Welt bist. Dein Geist reicht weit. Dein Glücklichsein oder Unglücklichsein reicht weit. Du bist ein Bildhauer des Universums. Jede großartige Skulptur ist im Geist und im Herzen des Künstlers geschaffen, bevor er vom Stein abschlägt. Alle große Kunst ist bewusst oder unbewusst vergegenwärtigt, bevor die Ölfarbe auf die Leinwand gelangt. Du, du, der du soeben vor Mir bist, kannst das gesamte Aussehen der Welt ändern, indem du dein Denken änderst. Du kannst erschaffen, was du denkst. Du hast das durchaus bereits gemacht.
Du erachtest das Anheben der Welt als eine enorme Aufgabe, und – in deinem Herzen – gibst du auf. Hast du vergessen, dass Ich bei dir bin? Gemeinsam durchbrechen Wir die Beschränkungen der Welt. Deine Gedanken und Meine Gedanken sind starke Schultern, die jede Tür aufzubrechen vermögen. Bloß – Unsere Gedanken verrichten ihre Arbeit in sachter Weise, so, wie anlandendes Wasser an der Küste einen Stein fein poliert.
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HEAVEN #2901 – 3.11.2008 – Your True Heart
DEIN WAHRES HERZ
Ja, dein Herz ist ein Magnet. Gewiss bist du dir gewahr, dass dein Herz heranzieht.
Lasst Uns mal davon ausgehen, es gebe allerhand Sorten von Magneten, nicht nur bloß aus Eisen. Lasst Uns der Vorstellung nachgehen, dass es Gras- und Blumen-Magneten, blaue Himmel-Magneten und blaue und braunäugige Magneten gibt, und dass es Magneten gibt, die in der einen oder anderen Form aus Plastik hergestellt sind. Was sind die Magneten, die in deinem Herzen stationiert sind? Was sind die Neigungen deines Herzens? Was möchte dein Herz zu sich ziehen?
Es mag sein, dein Herz hat herangezogen, was es in Wirklichkeit nicht will, denn dein Herz horchte auf deinen Geist und auf den Geist der Welt. Dein Geist hat vielleicht zu deinem schönen Herz gesagt: „Das Allererste, was du willst, ist Glück. Du möchtest auch Ansehen. Ansehen und gutes Glück werden dir Aufmerksamkeit und Freunde einfahren. In der Schule möchtest du gute Noten haben. Ja, du wirst etwas lernen, während du in ihr weilst, aber es sind die Noten, auf die wir aus sind. Du möchtest eine Frau, um die dich andere Männer beneiden. Du möchtest eine erfolgreiche Karriere. Das bedeutet eine Menge Geld verdienen, klar. Herz, geh diesen Dingen hinterher, und du wirst alles haben, was du begehrst.“
Dein Geist und der Welt-Geist werden dir diese Dinge sagen, und das Herz, eifrig darin zu gefallen, schließt sich dem an. Vielleicht hast du alles, was dein Geist erstrebt, und womöglich befindet sich jenes für dein schlagendes Herz nirgendwo nahe genug, oder vielleicht hast du nicht alles, was dein Geist und der Welt-Geist dir ansagten, du müssest es haben. In jedem der Szenarien puckert dein Herz nach dem Mehr, was es eigentlich möchte. Der äußere Erfolg erleichtert dein Herz nicht mehr als dies das äußere Erscheinungsbild des Nichterfolges tut.
Sogar im Verlaufe dieser Zeit der Folgsamkeit suchen du und dein Herz nach Liebe, und du findest, dass wirkliche Liebe, wirkliche Liebe, die dein Herz lindert, nicht so leicht dabei ist, sich blicken zu lassen. Du bist dir nicht einmal sicher, ob Liebe wirklich existiert, jedenfalls nicht über längere Zeit hinweg.
Geliebte, die ganze Zeit über habt ihr nach Einssein Ausschau gehalten, und es schien euch schwer erreichbar. Ihr befandet euch auf einem Rennen nach Liebe, obschon Liebe mit anderen Namen, wie etwa äußerer Erfolg und Geld auf der Bank, versehen war.
Lasst es Mich klar machen, dass nichts Falsches an äußerem Erfolg ist. Ich sage hier, sogar der größte Reichtum und das höchste Ansehen bringen euch nicht das, was euer Herz begehrt.
Es ist so, als hättet ihr nach Makrelen gefischt, und, was ihr wirklich wolltet, das war Thunfisch.
Ihr habt alles eingekauft, was die Geschäfte zu bieten haben, und seid dem hinterher gejagt, was euch einen Augenblick lang ein klitzekleines Glück überreicht. Es ist mehr, was ihr wollt, und es mag sein, ihr habt den Namen dafür noch nicht gefunden. Ihr wisst schlicht, es gibt etwas mehr, was ihr wollt.
Womöglich habt ihr bewussterweise nach Mir gejagt, und die Präsentation von Mir, wie Andere Mich sehen, hat das unschuldige eifrige Sehnen in eurem Herzen nicht zufrieden gestellt. Euer Geist hat euer Herz herumkommandiert. Euer Geist fragt euer Herz nicht allzu oft, was es möchte. Der Geist unterstellt und setzt voraus. Und dennoch schaut euer Herz, euer schönes pochendes Herz, auf den Geist um Bestätigung, dass dasjenige, wovon es mehr möchte, wirklich existiere.
Das Herz versucht etwas, und sagt sodann zu sich selbst: „Das ist es nicht.“
Nach langer Zeit beginnt der Geist es mitzubekommen. Der Geist mag sagen: „Gut, in Ordnung, geh voran und schau dich nach etwas Anderem um, aber ich denke nicht, dass du es finden wirst. Meine Logik sagt mir, dass du bereits hast, was da ist.“
In einem gewissen Sinne liegt der Geist dabei richtig. Ihr habt bereits alles, worauf euer loyales Herz gewartet hat, denn Ich war von Anfang an inwendig in eurem Herzen, und Ich habe euch Küsse rübergeblasen. Ich habe euer Herz geküsst, denn ihr seid mein Herz, Geliebte. Eure Seele hat bei Mir in eurem Herzen Wohnung. Kommt hierhin und findet euer wahres Herz und findet zur selben Zeit Mich.
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HEAVEN #2902 – 4.11.2008 – You Miss the Main Point, Beloveds
IHR VERFEHLT DIE HAUPTSACHE, GELIEBTE
Unterdessen ihr nach und nach heranwachst und auf die Vergangenheit zurückschaut, vergrößert sich eine Entfernung. Ihr seht sozusagen einen längeren Gewehrlauf hinunter, und seht die Vergangenheit und die Menschen in ihr. Gleich, wie groß der Teil war, den die Menschen in eurem Leben einnahmen, gleich, wie sehr sie auf euch einwirkten und euer Leben beeinflussten, ihr seht jetzt, dass sie und all die verblassende Vergangenheit zu Staub geworden sind.
Bestimmte Rolleninhaber dominierten euer Leben. Sie überschatteten es. Und jetzt beginnst du zu sehen, dass die Vergangenheit und die Monster und die Märchengroßmütter in ihm in Wirklichkeit nicht existieren. Die Menschen, die eine große Macht über dich hatten, haben jetzt keine Macht. Sie hatten damals Macht, weil du sie als überaus machtvoll ansahst. Du wusstest nicht, dass du die reale Macht warst, und dementsprechend passtest du dein Leben an das an, was du in ihm erblicktest.
Die Menschen in deinem Leben waren größer als das Leben. Jetzt sind andere Menschen und Vorkommnisse größer als das Leben, und du bist nach wie vor zu nahe dran, um die Fehlbarkeit all dessen zu erkennen, was scheinbar vor sich geht. Nichts tritt wirklich ein, Geliebte. Gedanken treten ein. Szenerien und Menschen kommen und gehen, und du kommst und gehst, und unterdessen erfolgt nichts. All die Emotionen, all das Wechselspiel und die Wichtigkeit, die du weiterhin in dein Leben verbringst, sind für nichts. Habe acht, Ich sage nicht, dein Leben ist für nichts. Der Rummel darum herum stellt das dar, was für nichts ist.
Die peinigenden Schlachten, die du gefochten hast – wo sind sie jetzt, und was war deren Sinn? Zu der Zeit waren sie mächtig, gleichwohl ebben sie ab, und du vergaßt sie sogar, oder sie kehrten in ein oder zwei Nachgedanken ein. Du dachtest, dein Leben hinge von demjenigen ab, was nunmehr einen dahinschwindenden Schatten darstellt. Du dachtest, dein Leben hinge von deinem Ringen ab, es hinge von Ergebnissen ab, und nunmehr siehst du, dass die Figuren und Ereignisse, auf denen du dein Leben fußen ließt, unwichtig oder zumindest nicht so wichtig waren, wie du damals gewöhnlich dachtest.
In deinem Leben hast du viele Parts gespielt. Du bist zahlreiche Dinge gewesen. Du hast eine Menge dazugelernt, und dennoch hast du nichts gelernt, denn jede Reihe von Gegebenheiten, die heranreifen, lässt dich aufs Neue aufbrechen. Der Ort, den du zuvor eingenommen hattest, ist vonnöten. Du bist ein riesiger Reakteur auf dasjenige, was dir zu jener Zeit riesig schien, und gleichwohl verblassen die riesigen Erhebungen zum Westen hin. All das Hadern über die Spielzeuge und all deine Rechte – alldies scheint nunmehr weniger aufrührerisch. Und dennoch werden neue kleine Feuer angezündet, und du fährst wieder zu den Rennen los. Im eigentlichen sind da keine Feuer, mit Ausnahme, dass ihr alle angeworfen seid und das Streichholz an das Holz haltet. Sofern ihr nicht derart auflohen würdet, welche Flächenbrände gäbe es denn da für euch, in die ihr euch verwickelt?
Mitunter rennt ihr, um dem Leben zu begegnen. Ihr jagt ihm hinterher. Dann und wann scheint das Leben eine Flut zu sein, die euch antreibt und euch unversehens einholt, und dennoch, wenn alles vorüber ist – das Leben ist viel Aufhebens um nichts. Unvermeidlicherweise ist all der Aufruhr ein Gewitter im Teekessel. Wasserfluten gehen von alleine zurück, und all die Menschen, die dir wie eine Plage oder ein großer Segen waren, sind weitergezogen, und nunmehr fängst du an, das zu erkennen.
Ihr erkennt die Flüchtigkeit des Lebens in der Welt und seht noch nicht die Ewigkeit von euch. Ihr verfehlt die Hauptsache, Geliebte. Das Leben handelt von euch, und nicht von alldem, was rund um euch vonstatten geht. Das Leben handelt nicht von den Nachrichten und vom Wetter. Es geht um euch. Was immer um euch herum vor sich geht, ihr seid ewig. Ihr gehört ins Leben, und nicht in die Verheerungen von ihm. Ihr gehört in Mich, Geliebte, und was mehr gibt es angesichts dessen zu sagen?
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HEAVEN #2903 – 5.11.2008 – Come Back to the Present
KOMMT ZUR GEGENWART ZURÜCK
Die Distanz, die jetzt zwischen euch und der Vergangenheit heraufkriecht – ihr nennt sie Zeit -, zeigt an, wie Zeit und Raum das gleiche sind. Zeit erschafft Distanz, und Raum beansprucht Zeit, und so weiter. Alles ist Eins, Geliebte, sogar im Zeitweiligen. Es gibt Differenzierung, dennoch Gleichheit. Zeit und Raum existieren überhaupt nicht, obschon ihr das durchaus denkt. Ihr denkt, ihr würdet fallen, falls es keinen Raum gäbe, und dass ihr ebenso durch die Zeit fallen könntet.
Lasst Uns zur Gegenwart zurückkehren.
Die Vergangenheit ist jetzt weit weg. Ihr seid über sie hinaus gelangt. Und gleichwohl war das bloß vor einem Augenblick. Und gleichwohl ist sie für alle Zeit zurückgetreten, mit der Ausnahme, dass dein Geist über die Vergangenheit hinweg schwebt, dass er mitunter um des lieben Lebens willen an ihm festhält. Wäre die Vergangenheit wahr, so würdet ihr an ihr nicht festhalten. Irgendwo tief inwendig in euch seid ihr euch gewahr, dass es so etwas wie Vergangenheit nicht gibt, und deswegen haltet ihr an dem fest, was ihr einen Durchlauf der Zeit nennt, unterdessen Zeit, desgleichen Vergangenheit, überhaupt nichts ist. Ein bloßes Fingerschnippen.
Ihr möchtet, dass alles auf einmal existiert. Ihr möchtet, dass das, was ihr als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bezeichnet, allen ein Ball aus Wachs ist. Ihr möchtet, dass die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jetzt allen zusammen ist, und dennoch habt ihr vernommen, dass es nur Gegenwart gibt. Alles, was ihr haben könnt, ist ein einzelner Vogel in der Hand. Ihr habt euch bemüht, die Vergangenheit, ebenso die Zukunft, in die Gegenwart einzubringen, und nun sage Ich euch, es gibt ausschließlich Ewigkeit. Ewigkeit ist nicht wirklich Zeit, so wie ihr sie kennt, Geliebte. Ewigkeit ist kein lange sich erstreckendes Seil. Ewigkeit ist wie ein Moment. So wird sie erfahren. Sie ist ein ewiger Moment.
Wir könnten Ewigkeit mit einem Feuerfunken vergleichen. Ewigkeit ist ein Funken Lichts, der sich nie abschwächt. Ewigkeit hat keinen Anfang und kein Ende, anderenfalls könnte sie nicht Ewigkeit sein. Man kann also Ewigkeit nicht in eine Zeitlinie überführen.
Bereitet euch ein Bild davon, dass ihr das Zentrum des Universums seid. Wir könnten sagen, Ewigkeit ist das Licht, das um dich herum abstrahlt. Du könntest dich selbst als einen Fleck im Mittelpunkt eines Kreises sehen, ein Kreis ohne ohne eine Umgebungslinie, dabei den Kreis vollendend. Der Fleck ist Ewigkeit, und es ist das Licht von dir, das schrankenlos herausstrahlt. Diesem Kreis steht kein Ende an. Es gibt keinen Raum, und kein Ende für ihn. Es gibt keine Zeit, und für ihn gibt es keinen Schluss.
Vom Licht kamt ihr zur Erde. Ihr kamt zum Staub der Erde, indes wart ihr nicht aus Staub gemacht. Staub ist alt, und Ewigkeit ist jung. Ewigkeit ist der Jungbrunnen, nach dem so sehr getrachtet wird.
In der Ewigkeit gibt es kein jung, kein alt, und demnach kein Altern. Altern ist eine allgemein eingenommene Illusion. Ihr habt nicht an sie zu glauben.
Ihr müsst an gar nichts glauben. Ihr könnt schier sein. Gut sein ist ausreichend. Ihr seid Mein Seien, und Mein Seien ist auf der Erde in Augenschein genommen worden. Ich sehe Mein Sein in euch, und auch ihr habt Unser Seien flüchtig zu sehen bekommen.
Es existieren nicht einmal Fäden, um das Universum des Seiens beieinander zu halten, obschon Wir von Weben reden. Wir könnten realistischer von Lichtfäden reden, die das Universum weben, Licht, das hin und her kreuzt, obgleich Licht Einssein wie du und Ich ist, du und Ich, Die aus Licht gemacht, die Einssein sind.
Ihr habt euch eigentlich nicht auf der Erde verstreut, Geliebte. Ihr wurdet nirgendwo verstreut. Ihr wurdet überhaupt nicht verstreut. Wie kann Einssein verstreut sein, denn verstreut bedeutet in kleinen Teilen sein, und ihr seid Einssein, und ihr seid Ganzsein, und ihr seid zuoberst.
Versucht nicht zu begreifen. Lasst es einfach sein.
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HEAVEN #2904 – 6.11.2008 – The Singer of the Universe
DER SÄNGER DES UNIVERSUMS
O Meine Geliebten, ihr seid das Lied in Meinem Herzen. Ich singe Meine Lobesweisen zu euch. Schier durch eure Existenz auf der Erde haltet ihr die Erde aufrecht. Es seid ihr, die die Welt um die Sonne herum drehen. Es seid ihr, die es der Sonne ermöglichen, ihr Licht auf die Welt zu gießen. Ihr erschafft und wiedererschafft die Welt in jedem Augenblick. Ihr spinnt die Fabeln und ihr webt das Stofftuch, das das Universum zusammen bindet. Ihr habt ein Spinnrad und einen Webstuhl, und ihr seid ein Macher und ein Erzähler von Geschichten. Ihr webt sie hinein und heraus. Alle Geschichten werden weitergegeben. Es gibt einen unendlichen Strang an Geschichten, die man sich erzählt, und an Weisen, die gesungen wurden, und etliche singt ihr, und ihr hört alles, ob ihr es nun wisst oder nicht, oder versteht oder nicht.
Ihr seid der Sänger des Universums. Euer ist die Kehle, der der Gesang entkommt. Ihr meint, Meinen Noten zu folgen, und dennoch entspringen die Töne aus dem Rückraum eurer Kehle, und dennoch wisst ihr nicht, woher sie kommen. Ihr singt ein Lied für Zehncent, und wisst nicht, was ihr meint. Womöglich hört ihr eure eigenen Töne nicht. Ihr denkt, sie kommen anderswoher.
Ihr singt von den Baumwipfeln, und ihr singt aus einer abgelegenen Höhle. Ihr singt von hoch oben, und ihr breitet eure Flügel weit aus, und ihr hebt ab, und ihr gleitet, und ihr wisst nicht, dass ihr schwebt. Ihr denkt womöglich gar, ihr bleibt an einer Stelle, und dass nicht einmal euer Herz schlägt. Und dennoch schlägt euer Herz, und euer Herz schlägt Liebe, und ihr spürt den Schlag Meines Herzens, und ihr wisst, der Name des Schlages Meines Herzens ist Liebe, und ihr nennt ihn beim Namen.
Es gibt eine Menge Missdeutungen und Fehlverständnisse in der Welt. Aus Fehlverständnissen kommen Probleme und Herzeleid. Unschuldiger Liebe entspringen Fragen. Ihr fragt: „Was ist damit gemeint?“ Und ihr seht, dass etwas fehlt. Ihr seht anderweitige Motive. Einstweilen ist ein jeder ein Vogel, der in einem Baum singt, freilich missverstehen die Vögel der Bäume die Weisen, die andere Vögel singen, nicht. In menschlicher Rede allerdings gibt es Fehlverständnisse in Hülle und Fülle, ein Fehlverständnis nach dem anderen, das wie Jack und Jill mit einem Eimerchen Wasser herunterpurzelt.
Manchmal sagt ihr das eine, und ihr meint etwas ganz anderes. Manchmal kommen andere Worte heraus, und ihr wisst nicht einmal, was ihr meint.
Sogar diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen, sprechen unterschiedlich. Es gibt Missgeschicke der Zunge und Missgeschicke des Herzens, und ihr wisst nicht, was ihr sagtet, ganz zu schweigen, was ihr meintet, und somit geht jemand, der euch einmal nahestand, auf einem anderen Baum nieder und singt seine oder ihre eigene Weise des Augenblicks, und jene ist eine Klage.
Singt einen schlichten Ton, Geliebte. Singt Liebe, und möge sie verstanden werden. Mögen Ohren hören und Augen sehen, und mögt ihr zu dem Wissen gelangen, dass es mit der Welt in allem gut steht, unbesehens welche Lieder du gesungen, welche Worte du gesprochen hast und was an Unterbrechungen deinem Gesang in die Quere kam.
Ihr befindet euch auf einem Kurs der Liebe, und ihr lernt, mehr und mehr zu lieben. Ihr habt sie schier zu lernen, weil ihr sie vergessen habt. Ihr dachtet, Liebe sei eine kleinere persönliche Angelegenheit, des öfteren verkehrt, und nun lernt ihr, dass Liebe das Lied des Universums ist, und ihr lernt, wie sie zu singen und wie schön das Lied ist, das ihr singt. Hier an der Stelle, Ich unterweise euch jetzt darin.
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HEAVEN #2905 – 7.11.2008 – The Truth of Who You Are
DIE WAHRHEIT VON WER DU BIST
Nicht der Welt angehaftet sein bedeutet, nicht dem Schlaf, nicht der Nahrung, nicht den Prozeduren angehaftet sein. Es ist so, als hättet ihr gedacht, Gewissheit sei etwas Sicheres, und deswegen haltet ihr euch an der Gewissheit fest, während es Fakt ist, dass es sie in der relativen Welt nicht gibt.
Lasse diese Erkenntnis dich nicht dazu bringen, dass du voller Widerstand und ängstlich wirst. Diese Erkenntnis möge dich nachgiebig und stark machen. Wie einen Vogel – wenn ein Zweig unter dir bricht, hüpfst du zu einem anderen.
Niemand auf Erden weiß tatsächlich, was in diesem Augenblick geschieht und was im nächsten geschehen wird. Vielleicht magst du die Vorstellung vom Leben, das stetig bleibt, zur gleichen Zeit, wie du den Wandel recht gerne hast. Wandel kommt öfters, und Wandel ist, sogar Wandel, den du nicht magst, dienlich.
Geliebte, den gleichen Pfad könnt ihr nicht zweimal gehen. Auch dann, wenn ihr den gleichen Weg zur Arbeit und wieder nachhause nehmt, oder die gleichen Straßen fahrt, ist es nicht genau das gleiche. Ihr seid nicht exakt das gleiche. Diejenigen, die euch begleiten oder vor oder hinter euch gehen, sind nicht immer die gleichen. Das Wetter ist nicht immer das gleiche. Euer Schritt ist nicht immer der gleiche.
Befasse dich mit der Auffassung, Wandel zu begrüßen, denn du kannst sicher sein, von ihm wirst du eine Menge haben.
Zur selben Zeit, wie die Welt vor und zurück und auf und umher geht und allerhand Exkursionen macht, gibt es nichtsdestotrotz ein Zentrum der Stille inwendig in dir. Auch dann, wenn du dich beunruhigt oder unglücklich fühlst, gibt es einen Teil von dir, der etwas anderes fühlt, der Stille fühlt und nicht verstört ist. Es ist, als ob in dir nebeneinander zwei Ströme fließen würden. Obschon du dich mitten im Getümmel befindest, bist du außerhalb von ihm. Obschon dein Herz von oben nach unten gedreht ist, bist du mit der richtigen Seite nach oben. Es gibt Augenblicke, wo du siehst, wo du wirklich siehst, dass das Leben schlicht ein Traum ist. Gewiss, der Traum ist eine Art Reise, und du siehst dir auf der Reise zu. Ein Traum kommt vor. Bestimmt scheint er real, und dennoch wachst du von ihm auf. Es ist unumgehbar, dass du von ihm aufwachen wirst, und du wirst, das steht außer Frage, erkennen, dass du einen Traum hattest.
Selbstverständlich stimmt es, dass du gelegentlich denkst, du habest die Wahrheit geträumt, und es war kein Traum sondern die Realität auf einer anderen Ebene. Es ist so, wie wenn du vom Traum nachhause kommst und findest, dass deine Schuhe abgetragen sind und dass du vielleicht entlang des Weges der Wahrheit Fußspuren hinterlassen hast. Du hattest einen so wundervollen Traum, er konnte nur wahr sein. Auf jeden Fall, ob wahr oder Traum, du kommst am Ende schlicht als der gleiche heraus. Ob du im Leben mit einem Zug fährst oder in einem Zug deiner Einbildungskraft fährst, du fährst nichtsdestotrotz. Deine Fahrt mag lange oder kurz oder gar wie ein Augenblinzeln kurz erscheinen, indes steht dir kein Weg offen, zu erkennen, wie lange sie war.
Vielleicht hast du die Ebene der Erde verlassen. Vielleicht ist dein Gewahrsein geblieben, und vielleicht fielst du, wie Alice im Wunderland, durch ein tiefes Loch. Es könnte ein Schwarzes Loch des Universums sein. Wie weißt du das? Und es ist nicht von Belang, denn du bist auf der anderen Seite herausgekommen. Du reistest in Wahrheit, oder du reistest in der Vorstellung. Auf jeden Fall bist du gereist. Du gingst irgendwohin. Und du kehrtest zurück. Und dennoch bist du nicht genau derjenige, wie du abreistest, denn, in dem Verständnis der relativen Welt, ist jemand anderes, der nach wie vor du ist, jedoch nicht so ganz du ist, zurückgekehrt.
Was sind diese Lücken zwischen den Wörtern, und wo bist du während dieser Lücken? Wo bist du dann? Wohin gingst du, und wann kamst du zurück? Wo bist du gewesen, und wo bist du jetzt? Bist du von vorgezeichneten Versionen von dir selbst fortgewandert und hast dich selbst dahinten gelassen, und nun holst du zu dir selbst auf und findest, du seist nicht derjenige, der du dachtest, dass du es seist, und nunmehr fängst du an, die Wahrheit von wer du bist zu erkennen.
Herzlich willkommen, Geliebte. Willkommen.
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HEAVEN #2906 – 8.11.2008 – You Always Have the Stars, Beloved
IMMERZU, GELIEBTE, GELIEBTER, HAST DU DIE STERNE
Auf welchem Ast des Baumes du auch stehst, du stehst. Du bist jemand, der steht. Du gelangst höher und niedriger, und du stehst. Du bist ein Reisender auf einer Reise voller Wichtigkeit. Zur See oder zu Land, es ist deine Reise. Vielleicht bist du der Seemann, der das Deck schrubbt und die Brühe über Bord kippt, indes ist deine Präsenz auf dem Schiff gewichtiger, als du erkennst. Es mag sein, du kennst ihre Bedeutung ganz und gar nicht. Du denkst womöglich, du seist der geringste unter den Geringsten.
Du bist womöglich ein Pionier im Westen. Du schleppst dich womöglich einfach so lang, und dennoch spielst du einen wichtigen Part auf der Reise. Du musst einräumen, du spielst einen Part. Womöglich sieht es dir gar wie ein Nichts-Part aus, und dennoch ist dein Part für alles lebensentscheidend. Mit Sicherheit ist er bedeutsamer, als du begreifst. Vielleicht hast du für dich angenommen, er sei gar nicht wichtig. Das zeigt an, wie viel du weißt.
Also, du erkennst, es ist für dich wichtig, indes wirst du nicht immer zur Kenntnis genommen, und des Öfteren, sofern du zur Kenntnis genommen wirst, handelt es sich bloß darum, von jemandem zur Kenntnis genommen zu werden, der dir Order zubellt, und du beeilst dich, ihnen nachzukommen, und du beeilst dich, aufzuholen. Im Tiefsten fragst du dich, was du auf diesem Schiff des Lebens tust. Im Tiefsten fragst du dich, auf welcher Fahrt du dich befindest.
Ob per Schiff oder im geschlossenen Wagen, ob im frisierten Auto oder per Limousine, Jahre später scheint dir diese schlichte Reise kostbar, und du wunderst dich, wo sie verlief. Auf welchem Weg du auch durch das Leben läufst, du läufst durch das Leben, und du wirkst ebenfalls auf jeden anderen Mitlaufenden ein, und jeder andere Mitlaufende wird durch dich tangiert. Die Läufer und die Schiffskapitäne werden desgleichen durch dich beeinflusst. Die Person, die dir in der Theorie oder über die Welt hinweg diametral entgegensteht, bekommt von dir einen Rumpler. Sie kennt deinen Namen nicht, und dennoch ist sie durch dich tangiert, und du bist durch sie tangiert.
Du begibst dich nicht alleine auf deine Reise zu Lande oder zur See. Das ist nicht der Fall. Gleich, wie es den Anschein hat, dass du dich so dahin ziehst, schlürfenden Fußes, du bist ein Sprinter, und wenn du über den Himmel gleitest und von Stern zu Stern hopst, hopst du nicht alleine. Die Sterne, Geliebte, Geliebter, hast du immerzu. Zu Land oder zur See oder beim Rasen durch den Himmel, gleich, von welcher Galaxie du herbeikommst oder zu welcher du hinfliegst, du bist das Universum als Gesamtes. Du bist der Pilot. Du bist derjenige, der fliegt. Dein Flug ist von Belang. Er ist von äußerster Wichtigkeit. Mit Bestimmtheit bist du für Mich von äußerster Wichtigkeit. Ich ziehe dich an der Hand, oder Ich halte dich an deinem Zeh, das tut nichts zur Sache. Wir fliegen gemeinsam durch das Universum. Wir waren nie auseinander.
Auch dann, wenn du dich in einem Canyon befindest, bin Ich bei dir. Auch dann, wenn du nicht weißt, wo du bist, Ich weiß es. Du bist immerzu, immerzu ohne Ausnahme, bei Mir. Geliebte, wenn Ich doch weiß, wo Wir sind, und wenn Ich weiß, wohin Wir unterwegs sind, könnt ihr dann verschollen gehen? Was für eine Landkarte braucht ihr? Welchen Stern braucht ihr, um ihm zu folgen, unterdessen ihr euch vorwärts wagen und Meiner Liebe, Meiner essentiellen Liebe für euch, entlang gehen könnt? Ihr seid des Pudels Kern von Mir, Geliebte. Ihr seid der Kern von Mir, und Ich bin es, dem ihr eure Geschichte erzählt. Ich höre mit verzückter Aufmerksamkeit zu. Ich fülle euch die leeren Stellen aus. Ich helfe euch, neue Kapitel zu schreiben. Wir sind alles gemeinsam. Wir sind zusammen, du und Ich. Wie viel macht es dann aus, wo ihr euch eurem Denken nach befindet oder wer ihr denkt zu sein? Ihr seid bei Mir.
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HEAVEN #2907 – 9.11.2008 – Where Is Happiness?
WO IST GLÜCK?
Du hast so viel gelesen. Du hast so Vieles gehört. Du hast studiert. Du hast gesucht. Du suchst nach wie vor. Du weißt so Vieles, und du weißt, dass es dir anliegt, glücklich zu sein, und dennoch entzieht sich dir das Glück. Das Glück webt sich in dein Leben hinein und heraus.
Es gibt Zeiten, in denen du dachtest, das Glück sei dein, und dann, dir gänzlich unerschlossen, schlüpfte es fort. Du hast nicht hingeschaut. Dein Glück wird wie eine Prinzessin an Baby, die weggestohlen und durch ein verzerrtes Wechselbalg ersetzt wurde. Ohne dein Wissen über das Wie oder Wann ist es wie ein Stück Kohle, das die Stelle der freudigen Baby-Prinzessin, die du einst im Arm hieltst, einnimmt.
Entmutigung und Verzweiflung treten ein. Dein Herz wird in dieses Stück Kohle gekehrt. Es ist unvorstellbar, wie die Prinzessin des Glücks so leicht ausgewechselt werden konnte und wie die Königin der Liebe aus dem Fenster deines Herzens hinaus geschossen und in viele kleine Stücke geblasen wurde.
Du weißt es besser, und dennoch scheint der Moment zu kommen, wann Verzweiflung zu deinem Partner wird, wann sie dich aufkauft, sie dich übernimmt und zur Regel des Tages wird. Etwas ist über dich gekommen. Einen Augenblick warst du der König des Schlosses, und nun bist du es nicht. Du erwanderst das Terrain deines Lebens, und du fragst dich: Wo ist das Glück? Wann wird es zurückkehren? Wird es zurückkehren?
Plötzlich warst du bitter und untröstlich geworden. Leere bestürmt dein Herz, dort, wo es einst war. Was tust du jetzt?
Hier nun, Geliebte, was es zu tun gibt. Betrachte diese Verödung wie einen Tanz, den du aussetzt. Verzweiflung ist über dich gekommen und bat dich um einen Tanz.
Du sagst: „Nein, Dankeschön. Ich möchte diesen Tanz aussetzen. Ich möchte dir auf der Tanzfläche zusehen, aber ich möchte nicht, dass du deine Arme um mich legst, und ich möchte nicht mit dir tanzen. Ich möchte mich dir nicht anschließen. Ich muss mich dir nicht anschließen. Ich möchte es nicht haben, dass du mich führst. Dieser Tanz wird bald vorüber sein, und ich werde zu meinem Herzen zurückkehren, oder mein Herz wird zu mir zurückkehren. Auf jeden Fall wirst du davonziehen. Du hast versucht, dich in mein Leben einzubringen. Du hast mich behelligend angesprochen. Du hast deinen Fuß in die Tür gestellt, und, dennoch, du hast den Schlüssel zu meinem Herzen und Leben nicht. Du könntest jetzt genauso gut gehen. Fort mit dir. Du bist schier ein Strolch, der rummacht, er sei stark. Im Vergleich zur Liebe bist du ein Schwächling. Gleich wie du mein Herz untermauert haben magst, mein Herz ist bei Gott gefestigt. Im Vergleich zu Gottes Liebe bist du bloß ein abgebrochenes Streichholz. Du wirst in meinem Herzen keinen Flächenbrand auslösen. Nein, das wirst du nicht.“
Und, demnach tanzt du nicht mit dieser hauchdünnen Verzweiflung. Du fällst nicht in ihre Falle. Woher bloß bekamst du die Idee, dass die Verzweiflung dich übernehmen könnte? Sie kann es probieren. Sie kann um dich herum Stepp tanzen. Du magst ihre Beute sein, aber definitiv nicht ihr Preis. Sie mag alle Tricks ausprobieren, du aber bist gegenüber ihrem Zauber immun, Geliebte, Geliebter. Verzweiflung hat in deinem Leben keinen Platz. Dieser Tanz ist für das Glück reserviert.
Und somit fragst du Mich: „Wo dann ist mein Glück? Wohin ging es? Wann wird es zurückkehren?“
Geliebte, das Glück ist eben dort, wo es immerfort war. Die Verzweiflung warf einen Schatten über es, und bald wird die Sonne herauskommen, und der Schatten wird fortgehen, wie es Schatten so müssen. Das Glück ist nie davongezogen. Es wurde durch einen halbseidenen Charakter, durch nichts weiteres als einen Halunken, gegenüber deiner Sicht verdeckt. Egal wie beleumundet dieser Schurke ist, Halunken ziehen davon, und du wirst wieder mit dem Glück aufs Vertrauteste beisammen sein.
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HEAVEN #2908 – 10.11.2008 – The Healing of the Heart
DIE HEILUNG DES HERZENS
Heavenletters heilen dein Herz. Alles, was dein Herz hebt, heilt es. Dein Herz hat es nötig, davon geheilt zu werden, hinabgezogen worden zu sein. Dein Herz möchte gerne aufs Beste bestellt sein. Es möchte fröhlich unbeschwert sein, sodass es mit den Engeln schweben und fliegen kann. Wenn dein Herz glücklich ist, ist es lichterfüllt. Wenn es lichterfüllt ist, ist es unbesiegbar.
Du hast davon bereits den einen oder anderen Hinweis. Am einen Tag behelligt dich etwas aufs Äußerste. Es geht dir wohl nicht aus dem Sinn. Am nächsten Tag bist du glücklich, und was dir gestern zusetzte, ist heute gar nichts. Sobald du wirklich glücklich bist, wird alles im Vergleich zum Glücklichsein schal. Unglücklichsein vermag nicht einen Augenblick lang einzudringen. Das verstehe ich unter unbesiegbar.
Noch mehr als das, Ich habe euch gesagt, dass sich alle Heilung auf das Herz bezieht. Heilung, Geliebte, meint nicht beheben, versteht ihr das. Heilung bedeutet nicht, dass das, was man gewöhnlich als Krankheit ansieht, ausgelöscht ist. Ebenso bedeutet es nicht, dass jemand ohne eine diagnostizierte Krankheit irgendwie glücklicher zu sein hat als derjenige, der krank ist. Es gibt da viele, viele Faktoren, die meisten von ihnen sind euch unerkennbar. Sogar in der Welt gilt es als bekannt, dass die Krankheit sowohl den Unschuldigen wie auch jene erreicht, die die Welt schuldig nennt. Krankheit ist kein Kennzeichen bei einem Menschen, um seine Güte zu attestieren. Doch wie die Dinge in der Welt liegen, existiert eine Tendenz, an jenen, die krank sind, etwas auszusetzen zu haben und zu sagen, sie seien die Ursache ihrer Krankheit. Die Welt ist darauf aus, Ursachen zu finden. Ich habe gesagt, es gibt keine Ursache. Hier geht es um das gleiche wie bei dem, dich von der Bedürftigkeit frei zu setzen.
Eine Mutter sagt einem Kind, nicht ohne Mütze auf dem Kopf ins Freie zu gehen; und das Kind holt sich eine Erkältung. Es ist zu einseitig zu sagen, es habe sich erkältet, weil es den Worten der Mutter glaubte und sich damit die Erkältung zuzog. Es ist zu einseitig zu sagen, ein Keim habe die Erkältung verursacht. Alles, was ihr wirklich wisst, ist, dass das Kind Symptome einer Erkältung hat.
In einer andersartigen Welt als derjenigen, die ihr bewohnt, könnte eine Erkältung möglicherweise als ein Abzeichen von Ehre gesehen werden. Sobald ein Mensch mit einer Krankheit alle Ehre erhält, kann er sich von seinem Bett erheben und nicht mehr länger krank sein. Denkt nicht, das, wovon Ich rede, sei zu weit her geholt. Das ist ziemlich so wie bei der Heilung, die Christus und andere Großen tätigten.
Als Christi Augen in das Herz des Menschen blickten, den man als krank ansah, steckten seine Augen eine goldene Medaille an das Herz des Menschen. Die Augen Christi waren wie ein heilsamer Laser. Seine Sicht und Reinheit waren derart groß, dass sich der Mensch mit einem neuen Gespür seiner Wertigkeit aus dem Bett erhob und sich nicht mehr länger mit einer Krankheit herumzuschleppen vermochte. Letztlich heilte sich der Mensch selbst.
Die Bewusstheit Christi war so groß, dass die Bewusstheit desjenigen vor ihm sich anzuheben hatte. Deswegen wollte jeder den Saum seines Gewandes anfassen. Gleichzeitig, Geliebte, Ich möchte das nicht so verstanden wissen, dass jeder, der großen Zulauf um sich hat, ein höheres Bewusstsein innehat; desgleichen auch nicht, dass jeder, der keinen Zulauf um sich hat, minderes Bewusstsein besitzt. Geliebte, nichts ist Entweder/Oder. Nur in der Welt wird es so gedacht.
Die Sache, um die es Mir hier geht, ist, dass Krankheit, wie alles andere in der Welt, einem höheren Zweck dient, als die Welt es gegenwärtig sieht. Alles dient einem höheren Zweck. Alles ist größer, als ihr erkennt.
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HEAVEN #2909 – 11.11.2008 – Have Fun on Earth
HABT SPASS AUF DER ERDE
Ihr seid auf göttliche Erfahrung aus, und ihr vereitelt sie. Was denkt ihr wird euch passieren, wenn ihr eure Reserviertheit los lasst? Was denkt ihr wird passieren, sobald ihr eure Schuhe auszieht und die Vergangenheit hinter euch lasst? An was für einem Abhangrand steht ihr eures Erachtens?
Was Ränder anbelangt, seid ihr zögerlich. Geliebte, der Rand dieser Welt, den ihr fürchtet, ist der Beginn des Himmels! Und gleichwohl fürchtet ihr, über den Rand hinaus zu schreiten. Ihr habt vielleicht Angst, dass ihr aufprallen werdet und dass ihr einfach ihr wisst nicht wo landet oder dass ihr überhaupt nicht landet.
Ihr habt es gerne, euren Fuß auf feste Erde zu setzen. Das habt ihr sehr gerne. Ihr liebt das Gefühl, eine Zigarette unter euren Füßen zu zertreten.
Dichtheit bezeichnet ihr als solide. Solide meint fest. Solide hat auch eine Konnotation, stark und gut zu sein. Wenn du sagst, ein Mensch sei gut, meinst du, er sei verlässlich. Du kannst dir seiner sicher sein, ist das nicht so?
Und ihr nennt den Boden, auf dem eure Füße stehen, solide, und dennoch wisst ihr, dass der Boden unter euren Füßen ganz und gar nicht verlässlich ist.
Der Himmel ist nicht dicht, Geliebte. Das Licht ist nicht dicht. Der Himmel ist nicht schwer. Ihr mögt wissen, wie es geht, auf der Erde zu tanzen, wartet indessen, bis ihr im Himmel tanzt! Denkt, was es bedeuten würde, dass ihr euch außerhalb des Schwerkraftfeldes befindet. Schwerkraft ist schwer, und Himmel ist leicht.
Wir können sagen, der Planet Erde ist der Himmel in erhärteter Form. Das Schwerkraftfeld der Erde hält euch an ihr fest, sonst würdet ihr innerhalb einer Minute davonfliegen.
Es stimmt. Ihr fürchtet euch vor dem Fliegen. Ihr habt es gerne, euch festzuhalten. Ihr mögt Treppengeländer. Ihr mögt es, euren Kopf an ein Kissen zu lehnen, und ihr seid nicht sicher, dass das auch bei einer Wolke so sein würde.
Das Körperliche ist euch kostbar. Es mag sein, ihr stellt es bloß, dennoch seid ihr in es verliebt. Ich erhebe hier keine Anklage. Das ist schön so. Ich möchte, dass ihr ein Liebesverhältnis mit dem Leben auf dem Planeten Erde habt. Ich möchte, dass ihr so manchen Handstand macht. Ich möchte, dass ihr euch auf dem Gras rollt. Und, ihr tut das ja, schaut weiterhin zum Himmel hoch, der eine Metapher für den Himmel ist. Der Himmel [’sky‘ – ThB] wartet auf euch, und ihr wartet auf den Himmel [‚Heaven‘ – ThB].
In einem gewissen Sinne befindet sich der gesamte Himmel auf der Erde. Es ist der gleiche Ort. Die Erde hält euch nieder, und der Himmel setzt euch frei. Ihr hattet bereits flüchtige Blicke des Himmels auf eben dem Planeten, auf dem ihr geht. Währenddessen eure Füße die Erde begehen, haltet eure Augen an dem Himmel fest. Euer Leben bereitet euch für den Himmel vor. Seid versichert, der Himmel ist euer.
Die Erde ist für euch bestimmt, und der Himmel ist für euch bestimmt. Wahr ist, ihr könnt das Beste aus beiden Welten haben. Weder ist das Leben auf der Erde eine Lerche, noch ist der Himmel derart ernst, wie ihr es euch so denkt. Der Himmel hat nicht die Schwerkraft, die euch an der Erde festklebt.
Sobald ihr die ganze Zeit über in den Himmel zieht, werdet ihr wirklich erkennen, was Freude ist. Wenn ihr Spaß haben wollt, so kommt zum Himmel. Tut euch mit Mir zusammen. Genauso wie auf der Erde haben Wir hier Schönheit. Wir haben all die Freude in der Welt, in Eins zusammengerollt.
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HEAVEN #2910 – 12.11.2008 – The Shores of Heaven
DIE HIMMELSKÜSTEN
Erinnerst du dich an Gemälde, in denen viel Nebel abgebildet ist? Vielleicht eine Meereslandschaft mit einem Menschen in einem Ruderboot? Die Küste ist durch Nebel verdeckt und kaum wahrzunehmen. Sie ist da, aber kaum zu sehen. Du kannst sie nicht wirklich sehen, und dennoch siehst du eine Andeutung von ihr. Sie ist da, und du hättest näher an die Küste heran zu rudern, um sie durch den Nebel zu sehen.
Ebenso siehst du womöglich den Himmel. Du möchtest ihm gerne näherkommen. Du möchtest gerne, du könntest ihn anfassen. Du möchtest gerne, dass du ihn durch den Nebel hindurch erspähst.
Und gleichwohl, Geliebte, wenn es den Ozean gibt, muss es eine Küste geben. Du musst die Küste nicht Meilen, bevor du dort ankommst, sehen. Du musst eigentlich nicht zur Küste rudern, um dorthin zu gelangen. Die Gezeiten werden dich dort hinziehen. Die Winde werden blasen. Du befindest dich bereits auf dem Weg. Geliebte, sonstwohin zu gehen gibt es eigentlich nicht.
Die Küsten des Himmels befinden sich auf euren Fingerspitzen. Womöglich seid ihr bereits angelandet, und der Nebel blockiert immer noch eure Sicht. Der Nebel liegt in euren Augen.
Ihr erstrebt, zum Himmel zu gelangen. Ich erstrebe, dass ihr zum Himmel gelangt. Ich habe es alles so ausgelegt, dass ihr ankommt. Ihr befindet euch auf eurem Weg. Ihr könnt es nicht verfehlen.
Manchmal erscheint euch euer Ausflug auf dem Wasser so langsam. Ihr paddelt, Geliebte. Und, sofern es nach einer Windstille aussieht, dann dribbelt eure Finger im Wasser und genießt es, auf die Küste zu zu treiben.
Manchmal empfindet ihr womöglich, ihr befändet euch auf Stromschnellen und eure Reise sei rasant, sie sei für euch zu rasant, denn ihr fühlt euch aus dem Gleichgewicht.
Hier die Sache: Ihr könnt weder früh noch spät dran sein. Ihr könnt schier rechtzeitig sein.
Also, werdet ihr jetzt aufhören, Trara zu machen? Ich habe es so eingebaut, dass ihr den Himmel erreicht. Ich habe es eingebaut, dass ihr bis zum Zentrum des Himmels vorstoßt. Ich spreche hier bildlich, um auf ein Sehnen in eurem Herzen einzugehen, aber der Himmel ist der Himmel. Es gibt in Wirklichkeit keine Außenbezirke, und kein Zentrum, außer Wir bezeichnen das Gesamt des Himmels als das Zentrum von ihm. Es gibt keine endliche Grenze für den Himmel, der es in Ordnung sein ließe, von einem Zentrum des Himmels zu sprechen.
Ich möchte euch etwas anderes sagen. Der Unterschied zwischen der Erde und dem Himmel ist euer Gewahrsein. Euer Gewahrsein ist nichts Unbedeutendes. Euer Gewahrsein ist vorrangig. Es ist zuvorderst. Euer Gewahrsein ist so etwas wie die 3-D-Brillen, die ihr früher in einem Kino überreicht bekommen habt. In dem Filmtheater wart ihr, wer ihr wart. Auf der Leinwand gab es einen Film. Keine zwei oder drei Filme auf der Leinwand. Der Film war der gleiche. Und dennoch, sobald ihr die 3-D-Brille aufsetztet, schien der Film ein anderer zu sein, ein spezieller Film. Ein spezieller Film geriet in euren Fokus. Weil ihr sehen konntet, wandelte sich der Film direkt vor euren Augen.
Ohne die Brille war der Film flach. Sah man ihn durch die Brille, kam der Film zu Leben. Mit der Brille saht ihr Dimensionen, die ihr ohne sie nicht saht.
Dieser Vergleich fällt indes auf die Nase, insofern, als ihr nicht einfach euer Gewahrsein öffnen könnt, wie ihr das mit einer Brille tun könnt. Ihr könnt nicht mit euren Fingern schnippen, und es kommt dazu, dass ein größeres Gewahrsein in Erscheinung tritt. Es scheint keinen dienstbaren Geist des Gewahrseins zu geben, der das alles für euch verrichtet. Oder etwa doch?
Ihr könnt Gewahrsein zu euch her rufen. Ihr könnt wissen, dass ihr es haben werdet. Und sobald ein größeres Gewahrsein bei euch anlangt, geschieht das nicht aufgrund eures Bemühens. Es ist so, als ob euch ein dienstbarer Geist des Gewahrseins sich selbst darlegt, und nun könnt ihr das erblicken, was ihr zuvor nicht sehen konntet. Was sich änderte, war euer Gewahrsein. Gewahrsein wandelt sich. Es wächst.
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HEAVEN #2911 – 13.11.2008 – The Garden of Knowing
DER GARTEN DES VERSTÄNDIGEN WISSENS
Welches Drängen liegt in euch, das inständig fleht, die Antwort auf alles zu kennen? Geliebte, Wissen hat seine Grenzen. Sobald ihr etwas wisst, ist alles vernäht. Ihr habt es vernäht. Ihr habt einen ganzen Kreis drum herum gemacht und es eingeschlossen. Wenn ihr den Kreis ganz zuhaltet, haltet ihr andere Möglichkeiten außen vor.
Ich möchte gerne von den Vorzügen des Nicht-Wissens reden, von dem Vorzug, eine Frage weit offen zu lassen, eine Frage weiter wachsen zu lassen, sie mit sich selbst anstatt mit Antworten anfüllen zu lassen. Antworten sind säuberlich. Sie enden in einem Zeitraum. Ein Fragezeichen gibt umfassenderen Möglichkeiten statt. Es gibt Themen, bei denen es nie ein letztes Wort gibt.
Sofern es ein letztes Wort gibt, ist das Gott. Jedoch ist Gott ebenso das erste Wort. Eigentlich gibt es dazwischen nichts. Das eine Wort „Gott“ umfasst alles. Das Weite Feld der Verständnisinnigkeit umfasst nicht den Intellekt. Der Intellekt wäre gerne ein gleichwertiger Partner, allerdings vermag er nicht genug noch einmal nachzulegen. Er kann in den wirklich großen Spielen nicht spielen. Der Intellekt ist in seinem eigenen Herrschaftsbereich dienlich, aber jener hat Grenzen. Er ist schlicht kein ausreichend großer Spieler. Allen Respekt für den Intellekt, aber er kann nur so und so weit reichen.
Der Intellekt möchte in Wirklichkeit keine Türen durchbrechen. Er möchte gerne all die niedlichen kleinen Pakete auflesen, so wie er es kann, und dann die Türen schließen.
Verständnisinnigkeit, im Gegensatz zu Wissen, lässt die Türen weit offen. Wir können gar sagen, dass Verständnisinnigkeit alle Türen beseitigt.
Von seiner Natur her muss der Intellekt Unterteilungen vornehmen. Er ist bestrebt, in etwas hinein zu springen. Er strebt nach Einschließungen. Er hätte gerne Grenzen, Grenzen der netten Sorte, so eine Art formalisierten Garten. Sehr schön, um darin spazieren zu gehen, allerdings in einer ziemlich erkenntlichen Form ausgelegt. Von einem formalen Garten kann man eine Karte herstellen.
Der Garten des verständigen Wissens ist ein wenig wild. Durch Etliche wird er womöglich als ziemlich wild gesehen. Er ist ein Garten der Wunder. Er hat einen Plan. Er folgt einem Muster, jedoch einem Muster, das so wild ist, dass der Intellekt ihn nicht zu erfassen, dass er seinen Finger nicht draufzulegen vermag. Aus ihm kann keine Karte erstellt werden, denn es wäre eine Karte, die sich vor deinen Augen zu ändern hätte, gemäß deines sich ausdehnenden Gewahrseins.
Der Garten des Wissens ist ein Garten der Überraschung. Er ist voller Überraschungen, eine nach der anderen. Dein Mund steht offen; du bist voller guter Erwartung. Es gibt keine Umgebung. Keinen Gipfel, keine Tiefe, keine Seiten, überhaupt keine Bemessungen, und dennoch ist er ein Garten der Pracht, dieser unermessliche Garten der Verständnisinnigkeit.
Du warst dort. Du hast in diesem Garten der Verständnisinnigkeit gelebt. Er ist dir immer zugänglich. Es mag sein, er ist dir nicht erkenntlich, und dennoch hast du mehr Gewahrsein von ihm, als du Wissen besitzt. Jedes Jetzt und Sodann hat irgendwie den Anschein, dir vertraut zu sein. Du nimmst einen tiefen Atemzug, und dann vergaßt du, was es denn darstellte, das dir anscheinend so vertraut war. Dann bliebst du zurück einzig mit dem Gedanken, dass etwas war. Beinahe hattest du dafür Worte, aber sie entflogen, und der Gedanke flog aus deiner Reichweite heraus. Die Vertrautheit mag genausogut jenseits der Worte zu liegen kommen.
Wie, Geliebte, beschreibt ihr einen Klang in Worten? Wie beschreibt ihr, was tief in eurem Herzen ist? Wie beschreibt ihr das Unbeschreibbare? Vielleicht könnt ihr es nicht abschildern, aber ihr könnt es erkennen. Es ist wie ein Pochen in eurem Herzen, oder wie euer Herz, das einen Schlag auslässt. Und gleichwohl, was in Wirklichkeit übersprungen wird, ist der Intellekt. Ihr springt einfach über ihn hinweg, und ihr geht über ihn, in dieses Land der Entdeckung hinein, wohin er nicht zu folgen vermag.
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HEAVEN #2912 – 14.11.2008 – Berry-Picking
BEERENLESEN
Wenn du zum Beerenlesen in den Wald gehst, weißt du, welche Beeren du lesen möchtest, und du liest dann diejenigen, die zum Pflücken reif und fertig sind, derart reif und fertig, dass sie fast in deine Hand fallen.
Sollten Wir Beerenlesen mit deinem Leben oder mit deinem Tag in Vergleich bringen, dann ist es so, als würdest du alles pflücken, was dir unter die Augen kommt. Alle Ansichten und Klänge gelangen in deine Reichweite: saure Beeren, Dornen, Verkehr, Hupen, Musik, Kreischen, Gestrüpp. Das alles hat Eingang in dein Gesichts- und Hörfeld und macht sich irgendwo in deinem Geist fest.
Besser, du kennst die Beeren, die du lesen möchtest, und du trägst nicht alles zusammen, was dir im Wald unter die Hände kommt.
Unterdessen du den Tag beginnst, wonach schaust du? Fokussiere dich. Du hast nicht all den Pöbel reinzulassen. Das musst du nicht.
Wenn der Tag dein Zuhause ist, so ist jenes nicht der Große Zentralbahnhof. Du hast nicht jeden und jedes in dein Zuhause einzulassen. Du hast nicht alles gleichwertig in Empfang zu nehmen. Du hast nicht Wölfe und Bären einzulassen. Du hast nicht für Schwierigkeiten offen zu sein. Du hast nicht schlechte Neuigkeiten herein zu lassen.
Du weißt, du musst nicht jede Zeitschrift abonnieren, die es gibt.
Übertrage dieses Gewahrsein auf dasjenige, was du im Leben subskribierst.
Denke an das Beerenpflücken. Wie viele Beeren wirst du im Wald pflücken, sofern du alles, was dir unterkommt, pflückst? Wie weit wirst du kommen? Was wirst du nachhause bringen, um es zu essen? Was wirst du wegzuwerfen haben? Du kannst nicht jedes Blatt und jeden Zweig auflesen, und du kannst sie nicht aufbewahren.
Es ist so, wie wenn du zur Wahl gehst. Du kannst nicht jedem Kandidaten deine Stimme geben. Sie mögen alle gut sein, und dennoch hast du zu wählen.
Ich rede über die Vorkommnisse im Leben. Du hast nicht in einem größeren Ausmaß all die Erregung im Leben zu registrieren, als du im Wald, wo du Beeren pflückst, alles zu wählen hast. Du kannst auswählen, welche Gedanken du möchtest. Es mag sein, du kannst den Lärm nicht umgehen, du hörst ihn, und dennoch musst du nicht alles von ihm in dich aufnehmen. Etliche Sachen kannst du weggehen lassen.
Wenn du Setzlinge pflanzt, kann es sein, dass in deinem Garten nicht ausreichend Platz ist.
In deinem Kopf ist nicht ausreichend Platz für all die Gedanken, die du aufbewahrst. Stutze deine Gedanken. Bewahre jene, die dich erheben, und lasse all diejenigen los, die dich zurückhalten. Negative Gedanken halten dich zurück. Gleich wie korrekt negative Gedanken sein mögen, sie halten dich zurück. Mit Sicherheit halten sie dich vom Glücklichsein ab. Deine angehäuften negativen Gedanken sind dein Problem. Du hast sie aufgelesen. Du hast sie wiederholt. Sie gelangten in deinen Kopf und haben sich dort festgesetzt. Du hast sie gekauft. Du bist der Käufer und Lieferant deiner Gedanken.
Nehmt in Betracht, welche Gedanken aufzubewahren und welche wegzuwerfen sind. Sie sind eure Gedanken, Geliebte. Woimmer sie herkamen, ihr könnt nun auswählen, welche euch dienlich sind und welche nicht. Sammelt eure Gedanken ein. Legt die negativen auf eine Zeitung. Rollt dann die Zeitung um diese Gedanken und werft sie in den Abfall, nicht zum Recycling-Müll, sondern zum Restmüll. Werft sie einfach raus.
Betrachtet negative Gedanken wie verdorbenes Essen. Letzten Endes müsst ihr verdorbenes Essen wegwerfen. Ihr wisst es besser, es ist nicht gut, es aufzubewahren oder es wieder zu erhitzen und zu hoffen, es sei nicht weiter verdorben. Schaut, es mag sein, ihr habt womöglich sogar Geschmack an schlecht gewordenem Essen gefunden. Dann bildet eure Geschmacksnerven neu aus. Esst etwas gute, zuhause zubereitete Suppe. Esst wundervolles Brot. Esst einen süßen Nachtisch. Ihr habt ein Anrecht auf gute Mahlzeiten. Und ihr habt Anrecht auf Gedanken, die euch stützen und die bei euch vonstatten und gerne gesehen ein und aus gehen.
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HEAVEN #2913 – 15.11.2008 – You Pull the World with You
DU ZIEHST DIE WELT MIT DIR
Du kannst wissen, dass Ich die Schritte verstehe, die du durchläufst. Ich verstehe dein Herzeleid und dass du es hast. Ich weiß, wie es ist, und dennoch bemitleide Ich dich nicht. Ich klopfe dir nicht auf den Rücken und sage nicht: „Oh ja, oh ja.“ Ich sage nicht: „Du armes Ding.“
Ich stärke dir deinen Rücken. Ich sage: „Halte durch. Halte durch.“ Ich sage: „Erhole dich. Wisch dir den Schmutz von deinem angeschlagenen Knie und stehe auf.“
Wärst du Rocky, der Boxer, und wärst du gar zum zehnten Mal in die Knie gegangen, so würde Ich zu dir sagen: „Komm hoch.“
Egal, was dich zum Umkippen gebracht hat, Ich würde zu dir sagen: „Komm hoch.“
Ich würde weder dein Herz noch das Meine mit Mitleid vertun. Ich würde nicht sagen: „Bleib unten, bis du dich besser fühlst.“ Ich könnte sagen: „Nimm dir ein paar Augenblicke, orientiere dich, und komm jetzt hoch und stelle dich aufrecht hin.“ Ich würde dich nicht bitten, dich hinzulegen. Ich würde sagen: „Erhebe dich.“
Interpretiere das nicht so, dass es Mir an Mitempfinden mangele. Was anderes ist euch denn zu sagen, als hochzukommen? Und immer und immer wieder hochzukommen?
Ihr merkt, ihr seid niedergeschlagen worden. Gleich, wie viele Schläge ihr spürt, sie müssen nicht über euch das Sagen haben. Die Hiebe müssen nicht die Zugkraft für euer Leben darstellen. Wie immer das Leben scheinbar mit euch umspringt, es geht nicht darum, euch niederzuhalten. Geliebte, ihr müsst aufstehen. Ihr seid jemand, der seinen Weg im Leben nimmt. Du bist ein Held, und du machst das, was Helden tun.
Egal, wie viele Rippen du gebrochen hast, Helden stehen gleichwohl auf. Und sofern sie gebrochene Rippen haben, müssen sich Helden vielleicht eine Weile hinlegen, doch ihr Geist und ihre Herzen sind längst wieder auf den Beinen, bevor ihre Beine gehen können. Auch wenn sie immobil sind, marschieren sie. Helden sind nicht mutlos. Und so müsst ihr sein.
Auf einer Skala der Tugenden rangiert das Bemitleiden niedrig, und Selbstmitleid sehr niedrig. Bemitleiden ist eine Zeitverschwendung. Es ist auf der Stelle treten. In Wirklichkeit ist es kein Trost. Es hat überhaupt keinen Vorzug.
Manchmal hast du vielleicht Zahnschmerzen, und deine Zunge legt sich über den Zahn, und Ich gehe davon aus, eine gewisse Linderung wird jedes Mal erreicht, wenn die Zunge den Schmerz berührt, indes, ist es Linderung, oder ist es vielmehr Faszination? Sei stattdessen fasziniert von der Idee, von dort rauszukommen, wo du dich selbst bedauerst.
Als du als Kind von deinem Fahrrad fielst, standst du auf und radeltest wieder. Niemand hätte gesagt: „Böses Fahrrad. Was Grässliches ist passiert! Du armes Ding. Fahre nicht mehr mit deinem Fahrrad. Du wurdest lädiert. Gehe zu Fuß, fahre von jetzt ab nicht mehr.“
Denke dir, was für eine Welt das wäre, sofern niemand sich selbst oder einen anderen bedauerte. Dann würden die Menschen beginnen, sich einander ihre Wertigkeit herzuzeigen. Sie würden beginnen, selbst ihren Wert zu sehen. Es gäbe keinen Verwundeten, denn jeder würde aufstehen. Im Hochkommen liegt die Heilung.
Ihr habt eine Kraftreserve, und sie wird nicht aufgebraucht. Ihr seid stark, und ihr seid federnd, Geliebte. Ihr habt Charakterstärke. Ihr habt Stärke an Bestimmtheit. Ihr bleibt nicht unten. Ihr kommt hoch. Ihr zieht euch selbst hoch, und ihr zieht die Welt mit euch. Ihr werft die Bürden ab. Was einmal war, das muss jetzt nicht sein.
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HEAVEN #2914 – 16.11.2008 – Make the World Beautiful
MACHE DIE WELT SCHÖN
Feiere dich jeden Tag selbst. Gib dem Leben Ehre, dem du gegeben wurdest. Es bist du selbst, den Ich gerne gefeiert wissen möchte, nicht so sehr Vorkommnisse. Ereignisse gehören der Vergangenheit an, und du bist alles. Du zählst. Die Vergangenheit ist lange dahin, und du bist soeben hier. Feiert jetzt, Geliebte.
Feiert diese Minute, unterdessen Wir uns zusammen hinsetzen und über das Leben reden, und darüber, was es ist und euch bedeutet. Womöglich erfasst ihr nicht, was das Leben ist. Vielleicht seid ihr dazu nicht in der Lage, jedoch wisst ihr, dass euch das Leben eine Menge bedeutet, und dass das Puzzle eures eigenen Lebens euch eine Menge bedeutet. Dies ist der Frühling eures Lebens.
Es mag sein, ihr wisst im Frühling nicht, welche Blumen bald in eurem Blumenbeet auftauchen werden. Vielleicht seid ihr gerade in ein neues Haus gezogen, und ihr wisst nicht, welche Zwiebeln eingepflanzt, welche Saat ausgesät wurde. Ihr wisst, ihr werdet ihr Emporkommen in den Blick nehmen. Die Vorhänge des Winters werden weggezogen, und ihr werdet Blumen sehen, die direkt vor euch knospen. Was, Geliebte, gibt es für euch mehr, damit vertraut zu sein? Das Leben ist, und es kommt zu euch, und ihr seid ebenfalls Teil von ihm. Ihr seid die knospende Blume. Ihr werdet aufblühen und die Welt schön machen. Mittels eurer schieren Präsenz, schlicht mittels des Seiens, seid ihr dabei, die Welt schön zu machen. Schlicht indem ihr durch das Leben geht, errichtet ihr die Bühne dafür, was kommen soll.
Die Bühnenlichter erlischen, und ihr öffnet die Welt euch und eurer Sicht der Dinge. Lasst die Show, die ihr präsentiert, kein Drama sondern vielmehr ein Musical sein. Wieso nicht? Wieso die Welt nicht voller Tanzen und Singen machen? Es gibt genug Sturm und Angst ohne euer Hinzutun. Macht euer Leben heute zur Feier einer Lebzeit. Das ist eure Lebzeit. Es ist an euch zu leben. Macht es zu dem, was ihr wollt. Macht es zu dem, was ihr euch erwünscht.
Lasst Uns, dich und Mich, Uns an Unseren Träumen ausrichten. Lasst Uns auf der gleichen Straßenseite gehen. Lasst Uns Hand in Hand gehen. Lasst Uns diese gegenwärtige Lebzeit von euch zu einem Bummel, die Straße des Glückes hinunter, machen. Auch gar dann, wenn wir uns mitten im Verkehr befinden, lasst Uns einander an den Händen halten und bummeln. Müssen Wir wirklich derart in Eile sein, um über die Straße rüber zu kommen?
Wer sagte denn, Wir könnten nicht gemütlich durch das Leben gehen? Wer sagte, das Leben hätte ein Drama zu sein? Wer sagte, Wir hätten die Straße des Erinnerns hinunter zu bummeln? Es gibt neue Straßen, die man jetzt entlanggehen kann.
Denkt ihr, Ich möchte euch unglücklich? Denkt ihr das wirklich? Denkt ihr, Ich stellte für euch Fallen zum Hineinfallen auf? Denkt ihr, Ich verstreute auf eurer Lebensstraße Reißnägel?
Oh, Geliebte, Ich verstreute Blüten. Ich pflanze Apfelbäume entlang der Gehwege eures Lebens, sodass ihr Äpfel pflücken könnt. Sie sind für euch zum Essen da. Pflückt sie, und beißt in den frischen, knackigen Apfel, den Ich euch darbiete. Es mag sein, ihr habt nicht erkannt, dass der Apfel da ist, indes ist er für euch da.
Ich breitete die ganze Welt für euch aus, und Ich rede zu euch, das Essen einzunehmen. Ich habe für euch vorgesehen, glücklich zu sein. Geliebte, ihr seid im Begriff, so glücklich zu sein, wie ihr es vorhersagt. Ihr seid so glücklich oder unglücklich, wie ihr es sagt. Wenn ihr euch gegenüber gesagt habt, ihr wärt unglücklich, dann wechselt eure Worte, dann ändert euren Sinn. Wählt das Glück. Ich biete es euch an. Ihr könnt die Richtung wählen, in die ihr geht. Kommt zu Mir.
Wir haben nicht einmal zu gehen. Wir können segeln. Wir können uns drehen. Wir können fliegen! Wir können überallhin gehen, wohin Wir wollen, und Wir können jetzt dorthin gehen. Komme mit Mir. Möchtest du mit Mir gehen?
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HEAVEN #2915 – 17.11.2008 – A World without Falsehood
EINE WELT OHNE UNWAHRHEIT
In der Welt gibt es das gesprochene Wort, und gibt es das Handeln. Da gibt es das Gefühl, und da gibt es Stille. Lasst diese wahrhaftig sein. Lasst diese übereinstimmen. Lasst Rede, Handlung, Gefühl und Stille einander heiraten. Lasst sie Eins sein. Lasst die Stimmen von allen die Wahrheit sprechen, so wie sie ihnen ist.
Was für eine Welt wird es doch ohne Unwahrhaftigkeit sein! Was für eine Welt wird es sein, sobald Reden und Handeln das gleiche sind. Was für eine Welt, sobald Wahrheit und ausschließlich die Wahrheit bekannt ist. Du wirst nicht mehr länger zu spekulieren haben, was jemand meint, denn dasjenige, was gesagt wird, ist gemeint. Kein Vermuten und Wundern mehr, was jemand wirklich meint, oder ob sie überhaupt etwas meinen. Kein Bezweifeln mehr in der Welt. Denke darüber nach! Kein Infragestellen mehr, keine Zweifel mehr, keinen Drahtseilakt mehr vollführen. Lasst uns eine Party ausrichten und das feiern. Wahrheit ist Grund genug zum Feiern.
Jeder wird sagen, was für ihn wahr ist. Es wird keinen Bedarf für Gesetze geben, die niedergeschrieben oder ausgeführt werden, da die zum Ausdruck gebrachte Wahrheit das Gesetz des Landes sein wird. Demnach, wenn ein Produkt sich als wunderbar annonciert, wird es wunderbar sein. Werbeleute werden nicht mehr länger Stories aufsetzen. Weder Geld verdienen noch Dinge herstellen werden als der König bestehen bleiben. Der unrechtmäßige König wird abzutreten haben. Er wird seine Talmi-Krone abnehmen. Die Wahrheit wird gekrönt werden. Die Wahrheit wird den Thron einnehmen, und sie wird vorherrschen. Die Unwahrhaftigkeit ist ein Dieb, und sie wird als der Halunke bekannt sein, der sie ist.
Was für eine Erleichterung! Wie leicht wird in einem Land der Wahrheit zu leben sein, wo die Wahrheit gesponnen wird, gleich wie du sie in Stücke aufteilst. Wie leicht, die Wahrheit zu hören, und wie leicht, sie zu sprechen! Kein Vorbedacht vonnöten. Niemand wird clever zu sein haben. Alle werden simpel sein, und jedes Wort wird die schlichte und einfache Wahrheit sein.
Was wird den Politikern passieren? Sie werden zu Staatsmännern. Strategien werden zu einer Sache aus der Vergangenheit.
Niemand wird versuchen, sich auszudenken, was das Günstigste zu sagen ist. Es wird kein Ausdenken geben. Man wird sagen, was ist.
Es wird keine Sollte mehr geben, kein Bemühen mehr, zu denken, was klappt und was besser ist, man sage es, oder was besser ist, man sage es nicht.
Häufig ist zu hören, die Wahrheit mache frei. Ganz gewiss, mit Unwahrheit seid ihr gebunden, und ihr seid nicht frei. Mit der Wahrheit schaut ihr dem Leben ins Auge. Ihr habt euch selbst oder sonstwen an der Nase herumgeführt. Oh, was an Macht ihr wieder erlangt! Kein Stillstand mehr. Klare Worte. Ein Herz zum anderen. Ihr werdet jedem in die Augen schauen. Ihr werdet euch selbst in die Augen schauen. Ihr werdet aufrechter dastehen. Es wird keine Ausflüchte mehr geben. Für sie wird keine wahrzunehmende Gelegenheit mehr vorhanden sein.
Niemand wird spüren, er habe eine Rolle einzunehmen, die nicht die seine ist. Niemand wird fühlen, er habe anders zu sein, als er jetzt ist. Niemand wird denken, er habe vorzugeben, er sei besser oder reicher oder bedeutsamer als er ist. Er hat vor niemandem hoch oder herunter zu sehen. Jeder wird sein wie er ist, jeder wird real sein. Keine gespaltenen Zungen mehr.
Möchtest du es einen Tag lang versuchen? Möchtest du es heute versuchen? Lasse heute nicht ein Wort über deine Lippen gehen, das nicht in dieser Minute die Wahrheit von dir wiedergibt. Bei jeder Kleinigkeit bis hin zu den großen Dingen. Wenn du das tust, wird sich das so anfühlen, als hättest du den Gipfel eines Berges erreicht. Du wirst die Wahrheit geltend machen und eine Flagge aufstellen.
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HEAVEN #2916 – 18.11.2008 – Truth in All Its Shapes and Sizes
WAHRHEIT IN ALL IHREN FORMEN UND GRÖSSEN
In dem Heavenletter weiter oben habe Ich über die Wahrheit im Relativen nachgedacht, über dasjenige, was gemäß des Augenblicks wahr ist. Wahrheit in all ihren Formen und Größen ist eine wunderbare Sache. George Washington hatte recht, nie eine Lüge auszusprechen. Doch die wunderbarste Wahrheit unter allen ist die Wahrheit, die nie wechselt. Die Wahrheit, von der Ich spreche, späht von hinter den Szenen. Sie ist die allem unterliegende Wahrheit. Es gibt keine Möglichkeit, etwas durcheinander zu bringen, wenn es auf die Wahrheit hinausläuft, von der Ich rede. Sie bricht nie. Sie stülpt sich nie um. Sie verwittert nie. Sie wird nie matt und trübe. Sie legt sich nie neue Kleider an. Sie trägt kein Make-up. Sie ist die Wahrheit Gottes.
Du fährst in einer Riksha der Wahrheit, die von einem Kuli gezogen wird, der nie ermüdet. Dies ist die Wahrheit, die sich nie abnutzt. Sie ist das Gefährt, auf der die Welt transportiert wird. Sofern das Leben eine Karawane ist, so fährt die Wahrheit vorne als erstes, und diese Wahrheit befördert dich. Und du fährst im ersten Wagen.
Die Wahrheit, von der Ich rede, ist nicht wie Toffee, das in diese oder jene Richtung gezogen werden kann. Sie kann nicht gezogen und geschoben werden.
Die Wahrheit, von der Ich rede, kann nicht wie Brotteig geknetet werden.
Sie kann nicht gemeißelt werden.
Sie war für immer und wird nie alt. Die Wahrheit, von der Ich rede, ist wie die Jugend, ein ewiger Jungbrunnen, der nie austrocknet. Sie ist ebenso frisch wie ein Gänseblümchen. Sie ist unfehlbar.
Obschon, die Wahrheit wird nicht allezeit erblickt. Sie gerät im Unterholz ins Verdeckte. Es gerät ihr, dass sie beiseite gestoßen wird. Dennoch ist sie immerfort präsent. Die Wahrheit Selbst kommt nie ins Schwanken. Ja, die Welt spielt mit ihr Karten. Die Welt wirft die Karten der Wahrheit mal da, mal dort hin. Nach wie vor wandelt sich die Wahrheit nicht.
Ich bin die Wahrheit, Geliebte. Meine Wahrheit ist Liebe. Meine Wahrheit ist Einssein. In Wirklichkeit gibt es nur eine Karte zum Ausspielen. Es ist der König des Himmels. Im Vergleich zum König sieht sogar ein Ass schal aus. Auch gar nichts kann den Vergleich mit der Union des Einsseins bestehen. Einssein liegt jenseits des Vergleichbaren. Eben genau das ist der Punkt. Du kannst, wenn du möchtest, auf der Wahrheit herumtrampeln. Du kannst sagen, die Welt übertreffe die Wahrheit. Du kannst sogar sagen, dass die Welt an die Stelle der Wahrheit die Unwahrheit setzt. Mit Sicherheit befördert die Welt andere Götter vor Mir, dennoch kann die Wahrheit nicht umgelenkt werden. Sie kann nicht zur Nicht-Wahrheit gemacht werden.
Du wettest nicht immer auf Mich, das indes liegt daran, weil du den Weltpartien Folge leistest. Du spielst Partien mit dir selbst. Du holst aus ihnen einen Schauer, aus diesen konkurrierenden Spielen. Du gewinnst für einen Moment, gleichwohl hat die Wahrheit die siegreiche Hand. Die Wahrheit gewann lange Zeit zuvor. Die Wahrheit dauert an, und diese anderen Dinge tun das nicht.
Das Leben selbst, Geliebte, ist eine Form der Liebe. Es ist elastisch wie Kaugummi, aber die Wahrheit übertrifft die Klebrigkeit. Nichts haftet an der Wahrheit. Gewiss, du kannst einen Aufkleber auf der Wahrheit anbringen, doch Aufkleber fallen ab, und die Wahrheit ist offengelegt.
Die Wahrheit ist Liebe, und von ihr gibt es kein Fortkommen. Spiele Backe, backe Kuchen mit ihr, und die Wahrheit ist nach wie vor die Wahrheit, gänzlich unberührt. Die Wahrheit der Liebe bezwingt alles Sonstige. Natürlich tut sie das, denn alles, was nicht Wahrheit ist, ist nicht wahr.
Du hast die Wahrheit in deiner Hand, und dennoch jagst du Illusionen hinterher. Nicht einmal die beste Illusion kann mit der Wahrheit gleichziehen. Alles, was zeitweilig ist, muss per Definition nachhinken. Es stimmt, du kannst der Illusion hinterherrennen. Du kannst sie sogar erhaschen, und sodann, nachdem du sie eingefangen hast, zerfällt sie in deiner Hand. Damit bist du bereits vertraut.
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HEAVEN #2917 – 18.11.2008 – There Is More to the Ocean Than the Waves
AM OZEAN IST MEHR DRAN ALS DIE WELLEN
Von Mir kannst du nicht abkommen. Du kannst dich von der Unwissenheit verabschieden, und darum geht’s. Von der Unwissenheit abrücken ist so ziemlich das gleiche wie Meine Gunst bejahen.
Wenn du Meine Gunst akzeptierst, schmollst du nicht mehr. Du quälst dich nicht mehr länger darüber, worüber du dich zur Zeit wohl quälst. Du stellst weniger in Frage. Du schaust, dass du mehr webst, als dass du Kette und Schuss des Gewebes auf dem Webstuhl durchgehst.
Du bist ein Weber Meiner Liebe. Diese Aufgabe ist dir zu Hand. Webe. Webe durch den Tag. Webe durch die Nacht. Webe einen Vorleger Meiner Liebe, auf dem jeder gehen kann. Webe einen Umhang Meiner Liebe, der jeden vor Behelligungen schützt, obschon Behelligung Behelligung ist, und nichts mehr. Was im Leben geschieht, ist, dass der Strom der Liebe inwendig in dir zum Unterbrechen zu kommen scheint. Klar ist, du unterbrichst dich selbst. Du ziehst dich davon ab, was existiert. Alleine in deinem Gewahrsein kommst du von dem gewählten Pfad der Liebe ab. Du kommst ab, um zurückzukehren.
Es ist so, wie wenn du irgendwo deine Handtasche hast liegen lassen; du gehst dann zurück, um sie zu finden. Und dann bist du froh, wenn du sie gefunden hast. Was für eine Nachlässigkeit war es doch, dass du sie hast liegenlassen! Was für eine Freude, zurückzugehen und sie zu finden!
Die meiste Zeit entsinnst du dich deiner Handtasche, und du hältst sie fest, und doch spielst du mit dir selbst Tischtennis und fragst dich, ob du deine Handtasche wohl verlegen werdest, und so machst du dir Vorstellungen, und so schwofst du mit dir selbst im Leben entlang, schaust dich nach hinten um, nach vorne um und von der einen Seite zur anderen, auf diese Weise kommst du von dir selbst ab. Es hat den Anschein, als kämest du von dir selbst ab. So als könntest du das. In Wahrheit spielst du eine Partie des Als-Ob.
Als ob du irgendwo anders sein könntest als dort, wo Ich sage, dass du dort bist.
Du brauchst dich im Leben nicht mit Latten verkleiden. Du brauchst dich weder nieder noch zurück zu halten. Alles, was ihr, Meine wonnig Geliebten, zu tun habt, ist, euch selbst stattzugeben, zu sein. Die Wellen, auf denen ihr reitet, haben euch nicht hin und her zu werfen. Bewegt euch, Geliebte, auf eurem Surfbrett mit Gleichmut.
Ihr seid wie ein Ozeandampfer, der nahtlos durch die Wellen kreuzt. Er schaut nicht zurück, wo er war. Er hat sich selbst die Richtung gewiesen, in die er gehen möchte. Er fährt nach vorne. Ozeandampfer schleppen sich nicht dahin. Sie fahren. Du bist der Seemann eines Schiffs, das fährt. Alle Mann an Deck. Und gleichwohl ist an dem Schiff mehr dran als das Deck. An dem Ozean ist mehr dran als die Wellen. Reite die Wellen und begrüße den Ozean.
Und worum geht es bei eurer Eile, zur Küste zu gelangen? Je mehr ihr eilt, desto mehr trödelt ihr herum. Je mehr Wirbel ihr macht, desto mehr dreht ihr eure Räder durch.
Ihr seid keine Dampfmaschine, die auf einem Gleis vor und zurück fährt. Ihr seid ein Ozeandampfer im Ozean. Wohin geht es dort? Was gibt es dort zu tun, als in den Ozean Selbst einzutauchen? Der Ozean befördert euch. Er befördert euch durch dick und dünn. Trotz all des Herzeigens, was ihr doch könnt, der Ozean transportiert euch, und der Ozean bringt euch da und dort hin. Er bringt euch zu eurem Selbst zurück, das ihr vielleicht weggedrängt hattet, so als hättet ihr eine andere oder bessere Wahl. Ihr könnt jetzt oder später die Wahl treffen. In jedem Fall ist eure Antwort zugesichert.
Ich weiß, ihr habt euch im Leben als ruderlos empfunden, das aber ist nur deswegen der Fall, weil die Ausdehnung des Ozeans derart weit ist, und ihr vergesst, dass ihr der Ozean seid, von dem ihr dachtet, er befinde sich irgendwo weit weg.
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HEAVEN #2918 – 20.11.2008 – The Knowledge of Heavenletter
DIE KENNTNIS DES HIMMELS
Genau dann, wenn ihr denkt, ihr wisst alles, findet ihr heraus, wie wenig ihr wisst. Ist nicht eben das der Fall? Ihr habt ein Tennisspiel in der Welt angesetzt, und ihr spielt. Ihr spielt den Ball hin und her. Ihr spielt, und ihr seid ihr selbst, gegen die ihr spielt. Da ihr selbst und den Part des Gegners gleichzeitig spielt, ist es eine sichere Wette, dass ihr gewinnen werdet. Oder, vielleicht ist das Spiel ein Gleichstand, demnach gewinnst du weder, noch verlierst du, und was macht das aus? Gewinnen oder verlieren, du hast gespielt. Gewinnen oder verlieren, es liegt in der Vergangenheit. Im Empfinden der Welt ist Ehrung Vergangenheit. Sie dauerte bloß eine Minute.
Hier nun, was am Spielen einer Partie so wunderbar ist: Gewinnen oder verlieren, ihr kommt näher zu Mir. Und demzufolge könnt ihr nur gewinnen! In den Augen der Welt siegreich oder nicht, ihr könnt nur gewinnen. Ihr gewinnt Mich, Geliebte. Was sonst könnt ihr gewinnen, das länger währt als ein Flackern?
Hier liegt das Ticket. Ihr kommt dahinter, wie wenig ihr versteht, sodass euer Verstehen umfassender wird. Es ist töricht, eine derartige Sicherheit zu haben, dass ihr alles wisst, von dem ihr denkt, ihr wüsstet es. Ihr unterstellt. Ich spreche nun in Begriffen der relativen Welt. Sie kann nicht gewusst werden, Geliebte, da die Welt ein Irrwisch ist. Sie kann sich einfach nicht einleben, die Welt, und unablässig springt ihr auf sie zu.
Doch ist da jenes Jenseits der wankelmütigen Welt, was ihr kennen und mit Sicherheit erkennen könnt. Ich bin der Wisser. Und aus dem Grunde seid ihr das auch. Wir, du und Ich, kommen aus einem anderen Land mit Häfen ohne auch nur eine Andeutung von Instabilität der äußeren Welt. Und, gleichwohl, woher Wir kommen, die Stille, der Wir entkommen, ist kein Fels, denn der Himmel hat Hurtigkeit und Nachgiebigkeit, die sich die Welt nicht ausdenken kann, indes, was gibt es im Himmel, dem gegenüber es federnd zu sein gilt?
Die Welt ist euer Studienfeld, und doch kann sie nicht erkannt werden. Die Welt hält alle Art von Beweisen vor, und das Wetter ändert sich morgen. Die Welt ist immerzu im Wandel, kehrt sich mal hierhin, mal dorthin, wie eine schöne Frau, die über die Fahrbahn läuft, stoppt, kurz pausiert und sich umdreht und zurückgeht. Und lediglich in der Welt existiert ein Morgen oder jedwede Form an Zeit.
Und dennoch, gemeinsam, du und Ich, erschufen Wir diese Welt, in die ihr einsinkt und in der ihr schwimmt, und doch ist es bloß ein Spiel. Es ist bloß ein Spiel, und gleichwohl befinden sich Göttliche Akteure in ihm. Du bist einer von ihnen. Und so erforscht ihr eine Welt, die unergründlich ist. Sie wird in euren Händen nicht stille halten.
Dennoch, es gibt eine Welt der Stille, und von dieser Welt wisst ihr alles. Ihr habt euch verführt, ihr wüsstet das nicht. Tatsache ist, ihr bezeichnet diese Welt, von der Ich rede, als die Große Unbekannte, so, als gäbe es eine Große Riff-Barriere, die im Wege steht. Ihr kennt den Himmel besser, als ihr euren Handrücken kennt. Ihr kennt Mich. Wir sind Alte Freude. Wir kommen sozusagen aus demselben Land – aus dem Himmel. Der Himmel ist dort, wo euer Herz ist. Und euer Herz weiß Alles. Euer Herz hat nie sein Wissen um den Himmel und dessen Süße verloren.
Verzweifelt nicht. Empfindet nicht wieder einmal, ihr hättet das Paradies verloren und müsstet es wiedererlangen. Ihr habt nicht euren Weg verloren. Ihr habt euch schlicht in Begrenzungen hineinversetzt, und ihr habt euch selbst überredet, dass ihr über sie nicht hinaussehen könnt. Ihr habt euch überzeugt, dass die äußere Welt Bekannt, und dass der Himmel das Unbekannte ist. Ihr habt euer Denken umgedreht, Geliebte. Ihr wurdet nicht gut aufgelegt. Der Himmel ist der Bekannte, und ihr wisst das.
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HEAVEN #2919 – 21.11.2008 – Seemingly Illusive Heaven
SCHEINBAR ILLUSORISCHER HIMMEL
Lasst Mich klar herausstellen, dass der Himmel kein Studiengebiet ist. Er kann nicht erforscht werden. Man kann über ihn reden, aber das ist bloß Reden. Über den Himmel reden, das kann eine gute Konversation ergeben, wiewohl die Weite des Himmels nicht unter einem Mikroskop betrachtet werden kann. Sie kann nicht analysiert werden. Sie kann schier vertraut Gewusst werden. Und du bist der vertraute Wissende von Ihm.
Der Himmel kann erörtert werden, und des öfteren wird er das, und dennoch sind ihm keine Begrenzungen zueigen. Man kann keine Karte herausziehen, um ihn sich genauer anzusehen. Es ist von Wert, an den Himmel zu denken, doch all die Überlegung und all das Denken sind einfach die Rüschen am Himmelshemd. Gleichwohl, selbst dann sind die Rüschen dienlich. Rüschen sind vielleicht bloß Rüschen, und dennoch sind sie an etwas angebracht, an dieses etwas namens Himmel, der keine Grenzen besitzt. Es gibt keinen Saum des Himmels, an dessen Einfassung etwas angenäht werden kann, und dennoch ….
Und dennoch, alldieweil ihr diesem scheinbar illusorischen Himmel nachgeht, trinkt ihr Wasser aus seinem Brunnen, Wasser so viel ihr wollt! Und gleichwohl spürt ihr, ihr wisst nicht, wo sich der Brunnen befindet. Ihr denkt vielleicht, ihr habt ihn nie gefunden, und demnach denkt ihr, ihr müsst durstig sein. Also, es ist eine gute Sache, auf den Himmel durstig zu sein, und es ist auch eine gute Sache zu wissen, dass ihr jetzt soeben mittendrin in ihm sitzt, so, als gäbe es eine Mitte, so, als wäre der Himmel nicht randlos. Indes, hier im Himmel ist es, wo du eigentlich lebst. Die Erde ist schlicht, wo du deinem Denken nach lebst. Und, wie du denkst, so ist es. Und so ist es, und gleichwohl bist du, nichtsdestotrotz, im Himmel eingetaucht, untergetaucht in seinen Wassern, schleckst du an seiner Freude und trinkst du tief von ihm.
Und in jedwedem Augenblick der Nicht-Zeit kannst du wissen, wo du bist. Du kannst es wissen, wie du es zuvor noch nie erkannt hast. Du kannst damit vertraut werden, dass du und Ich den gleichen Himmel teilen, und dass es Raum für alle gibt. Nicht bloß Raum für alle, sondern alle sind bereits hier. Ohne Ausnahme. Hier sind Wir.
Du gingst raus zum Spielen. Du hast vielleicht deinen Fuß auf der ersten Grundplatte, und dennoch weißt du, wo das Zuhause ist. Du weißt, dass Ich herausgekommen bin, um dir beim Spielen zuzusehen und um ein oder zwei Bälle Selbst zu werfen, und dennoch weißt du ebenso, dass Ich Zuhause bin und für dich Abendessen mache, und du weißt, dass du rechtzeitig nachhause kommen wirst – naja, vielmehr in der Nicht-Zeit. In Wirklichkeit kannst du nicht dorthin zurückkehren, wo du immer warst. Du kannst eigentlich nicht zu Mir zurückkehren, solange wir nie voneinander fort waren. Dennoch spielen Wir eine Partie, um die Zeit zu vertreiben.
Zeit ist, wie man auf der Erde von der Ewigkeit redet. Zeit, die nicht existiert, scheint besser verstanden zu werden als Ewigkeit, die existiert und ausschließlich existieren kann. Also nun, die Welt ist ein vermischter Ort, und gleichwohl hält sie trotzdem alle Schlüssel zum Königreich inne. Sogar diese illusorische Welt, die als die Reale Welt gedacht wird, verwahrt alle Schätze. Ist nicht alles in eurem Leben auf Erden auf die eine oder andere Weise eine Schatz-Jagd?
Wo in der Welt stehen Wir infolge in diesem Gespräch? Wo können Wir, Wir, der Eine von Uns, sein, außer in der Mitte des Himmels, so, als gäbe es eine Mitte oder einen Rand oder sonst etwas anderes als den Himmel in seiner Gesamtheit. Die Erde ist eine Ungereimtheit, der Himmel freilich ist ein klarer Teich ohne ein Ufer. Der Himmel ist, oder er ist nicht, und er ist alles was da ist.
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HEAVEN #2920 – 22.11.2008 – Have a Cognition of God’s Love
HABE EINE KENNTNIS VON GOTTES LIEBE
Ein Wort von Mir zu hören, ist ein allerhöchster Segen, und es ist ein Segen, den du dir gibst. Ganz gewiss halte Ich dich nicht davon ab, Mich zu hören. Ich mache Mich nicht unwirklich. Ich sitze nicht irgendwo auf einer Wolke oder einem Berg und bin dabei, aus Mir einen großen Mystiker zu machen. Ich mache es nicht schwer ist, sich Mir zu nähern. Ich lege es nicht darauf an, dass du dich zu qualifizieren hast, bevor du Mich hören kannst. Ich gebe dir keine Tests. Ich lasse nicht einen bestimmten Prozentsatz durchrasseln, damit das Ganze zu einem vorherbestimmten Ergebnis gelangt. Ganz und gar nicht.
Oder, falls du sagen möchtest, dass Ich die Würfel abwiege, also dann wiege ich sie zu deinen Gunsten ab. Ich gehe von Anfang an davon aus, dass du Mich hören wirst. Ich setze Mich neben dich. Ich spreche. Ich rufe deinen Namen. Ich wispere. Ich tanze einen Jig. Ich tippe dir auf die Schulter. Ich sage: „Warte einen Moment. Sei still und höre Mich. Höre Meine Stimme über all dem Gewühle.“
Du magst zu zerstreut sein, um Mich zu hören. Dein Geist ist womöglich derart mit atmosphärischen Störungen erfüllt, dass du Mich nicht hören kannst. Oder vielleicht plapperst du einfach so viel, vielleicht übertönen deine launischen Gedanken Meine zweckgerichteten. Geliebte, viele Male habt ihr Mir ein taubes Ohr zugewandt.
Hier geht es nicht darum, euch zu züchtigen. Dies soll kein Jota an Schuld in euch hervorbringen. Dies soll euch aufwecken, damit ihr einen Moment unterbrecht, um Mich zu hören. Ich rüttle dich an der Schulter, damit du einen Moment einhältst, um auch nur ein Echo Meiner Liebe für dich zu vernehmen. Es ist in Ordnung, wenn du Meine Worte jetzt soeben nicht hörst. Das ist okay. Der Tag wird kommen. Doch habe eben jetzt wenigstens ein Klümpchen Meiner Liebe. Habe eine Erkenntnis Meiner Liebe, wie sie sich wie eine Schneeflocke auf deiner Stirn niederlässt, oder wie ein winziger Stoß in deinem Herzen.
Beuge dein Ohr zu Mir. Lehne dich in Meine Liebe. Schließe einen Augenblick deine Augen und spüre Meine Arme um dich herum. Spüre Meine Augen, wie sie dich mit Liebe anschauen, so wie du es bewusst noch nie zuvor gesehen hast. Spüre deine Augen, wie sie in die Meinen blicken. Spüre Meine Augen, wie sie in die deinen blicken, und gehe nicht aus Meinem Blick heraus. Spüre ein umfassenderes Empfinden deiner selbst durch Meine Augen hervorquellen.
Was mehr gibt es, Meine Geliebten? Häuft alle Schätze der Welt an einer Stelle auf, und sie werden nicht dem einen Schatz Meines Blickes auf euch gleichkommen. Ich erzähle euch nicht, die Schätze der Welt wegzuwerfen. Ich rede davon, Mich an der Spitze des Haufens dazuzutun. Es ist nicht so, dass Ich eure Aufmerksamkeit für Mich nötig habe. Nein, ihr habt eure Aufmerksamkeit auf Meine Liebe vonnöten. Wie werdet ihr erkennen, dass ihr all Meine Liebe habt, bevor ihr die Aufmerksamkeit nicht auf sie richtet? Ihr habt sie, all Meine Liebe, einzig, ihr habt ihr keine Aufmerksamkeit gezollt. Ihr habt sie nicht einmal bemerkt.
Es braucht keine Kühnheit, Mich anzublicken. Ihr habt nicht eure Augen zuzudecken. Ihr habt sie aufzudecken. Bescheidensein meint nicht, dass ihr nicht in Meine Augen schaut. Bescheidensein ist in Meine Augen schauen. Das ist die Folgsamkeit, von der gesprochen wird. Diese Folgsamkeit ist kein Befolgen von Regeln. Sie liegt im Folgen Meines Herzens und im Anerkennen, dass es das eure ist.
Werdet mit Meinem Herzen vertraut. Kommt, seht es durch Meine Augen und seht die Reflektion in den euren. Nicht mehr lange hin, und ihr werdet nicht mehr wissen, durch wessen Auge ihr schaut, durch die euren oder die Meinen. Nicht mehr lange hin, und ihr werdet nicht mehr erkennen, wessen Stimme ihr hört, die eure oder die Meine.
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HEAVEN #2921 – 23.11.2008 – Love the World Now
LIEBT JETZT DIE WELT
Hört Mich, Meine Kinder. Sollte Ich Mich derart zum Ausdruck bringen, wie ihr euch öfters zum Ausdruck bringt, dann könntet ihr Mich sagen hören, dass Ich Mich einsam in der Wildnis befinde und dass niemand Meine Bitten hört. Ihr werdet Mich nie das sagen, das fühlen, das denken hören. Fühlt ihr euch manchmal so?
Mein einziges Gesuch heißt, dass ihr Mich vernehmt. Wenn ihr Mich hört, empfangt ihr Liebe. Ihr bestätigt die Liebe, die ihr empfangt. Ich sage euch frei heraus, nichts vermag Meiner Liebe zu widerstehen.
Ich bin mir recht gewahr, wie euch das Weltleben erscheint – öfters lieblos. So etwas wie Lieblosigkeit gibt es nicht. Die Erscheinlichkeit von Lieblosigkeit existiert. Jedoch wisst ihr in anderen Dingen, dass die Erscheinungen nicht immer so sind. Nun sage Ich euch, dass die Erscheinung von Lieblosigkeit nicht wahr ist. Die Erscheinung ist pur eine Bewirtung durch das Hauptaugenmerk.
In Meinen Kindern gibt es etwas, das sich einer Sache gegenüberstellen möchte. Ein Tauziehen ist euch eine Attraktion. Ihr lamentiert gerne über die Welt. Ihr könnt wohl sagen, ihr habt es nicht gerne, die Welt zu beklagen. Sollte das stimmen, Meine Geliebten, wieso tut ihr es dann?
Warum wird die Welt als ein Gegenstand der Schmähung in die Höhe gehalten? Warum schlagt ihr in euren Gesprächen auf sie ein? Müsst ihr die Welt sozusagen in eure Hände nehmen, und sie schütteln und schmähen, auf sie einschlagen und sie als euer unwürdig fortwerfen?
Ihr habt gedacht, die Welt solle nach eurer Pfeife tanzen, dass sie sich eher in Ordnung zu bringen und euch in höherem Maße, als sie das bislang getan hat, zu gefallen habe. Dann würdet ihr sie lieben. Bevor ihr die Welt lieben werdet, stellt ihr Bedingungen aus. Ich sage, die Welt jetzt zu lieben. Liebt sie mit Leib und Seele. Sie ist Meine Schöpfung. Es gibt in Meiner Schöpfung eine Unmenge zu befürworten. Fangt jetzt an, eure Arme um die Welt zu legen. Fangt an, Blumenketten um ihren Hals zu legen.
Geht mit der Welt genauso um wie mit eurem Pferd.
Kickt nicht gegen die Welt. Reicht ihr die Hand zum Hinaufgehen. Segnet die Welt. Sie hat eure Segnungen nötig. Sie ist nach euren Segnungen ausgehungert. Häuft eure Segnungen auf die Welt. Überlasst sie niemandem sonst. Euch steht es an, der Welt zu dienen, so, wie ihr es gerne säht, dass sie euch dient. Seid der Welt fürnehm. Ihr, Geliebte, kommt von der Vornehmheit her. Geht so mit der Welt um, wie sie danach lechzt, behandelt zu werden. Schwatzt nicht länger über die Welt und wie sie auf euch übergegriffen habe. Sie hat es. Ich weiß das. Möchtet ihr lieber fortfahren, euch über den Zustand der Dinge zu beklagen, oder möchtet ihr lieber die Welt höher heben? Was möchtet ihr wirklich?
Ich beschwöre euch, der Welt zu zeigen, wie es ihr angelegen ist, zu sein. Zeigt der Welt, wie es ihr ansteht, auszusehen. Gebt der Welt ein anderes Bild von sich selbst. Seid ein Künstler. Seid ein Sprecher. Gebt der Welt ein oder zwei freundliche Worte. Ihr möchtet, dass die Welt euch ehrt. Also ehrt die Welt, und sie wird sich erkenntlich zeigen. Gebt der Welt einen Zentimeter an Wertschätzung, und sie wird euch einen Kilometer geben. Beißt nicht die Hand, die euch füttert. Sagt Danke dir.
Wie oft habe Ich euch gesagt, aus der Vergangenheit heraus zu kommen? Woher sonst können Klagen kommen als aus der Vergangenheit? Möchtet ihr die Welt in ihrer wie ein Schachbrett gemusterten Vergangenheit halten, oder möchtet ihr die Welt frei setzen? Was zählt die Vergangenheit, unterdessen jetzt vor euch eine Leinwand steht, um darauf zu malen? Also, was wollt ihr?
Vielleicht könnt ihr, während ihr morgens aufsteht, euch selbst daran erinnern, wofür ihr froh seid. Das wäre ein kostbares Gedenken. Sofern du dir beim Aufstehen aus dem Bett den Zeh gestoßen hast, so sei, anstatt zu verdammen, froh, dass du aufstehen kannst. Sei froh, du hast einen Zeh. Sei froh, es gibt eine Welt, die vor dir ausgebreitet ist, und dass du in ihr lebendig bist und die Welt so machen kannst, wie du möchtest, schlicht, indem du ihre Vergangenheit los lässt.
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HEAVEN #2922 – 24.11.2008 – You Are an Heir to a Fortune
DU BIST EIN ERBE EINES VERMÖGENS
Was bedeutet es, dass du und Ich Eins sind? In puncto menschliches Leben sieht es so aus:
Du bist ein Erbe eines Vermögens. Das Vermögen deines Vaters ist voll und ganz dein, bloß, du hast noch nicht recht Zugang zu ihm. Du hast den gleichen Namen wie dein Vater, und der Wert ist der deine. Er gehört dir. Und dennoch hast du ihn nicht im vollen Besitz.
Nichtsdestotrotz, es ist gut für dich, eine Ahnung davon zu haben, was deine Erbe ist. Es ist sehr gut für dich zu erkennen, dass alles, was dein Vater ist, du bist. Es ist sehr gut für dich zu wissen, dass alles, was dein Vater ist, dein ist. In einer Hinsicht bist du gänzlich dein Vater. In einer anderen Hinsicht hast du das Alter noch nicht erreicht. Die Zeit deines Gewahrseins deines Erbes wird kommen, aber sie ist wohl noch nicht so recht da.
Während du hörst, dass du und Ich Eins sind, sagst du möglicherweise zu Mir:
„Warum erkenne ich es dann nicht? Warum lebe ich es nicht? Warum bin ich solch ein Tor? Gott, Du läufst nicht herum und bekommst wie ich Deine Gefühle verletzt. Du tust keine schrecklichen Dinge. Du wirst nicht wütend, und Du wirst nicht sprachlos. Ich sage dir, ehrlich, Gott, ich liebe die Vorstellung, ich könnte Du sein. Ich liebe diese Idee sehr. Wie freilich kann es sein, dass ich Du bin? Das ist so weit von meiner Realität entfernt.
Ich weiß, wie griesgrämig ich werde. Ich bin durch kleine Dinge irritiert. Du bist das nicht. Ich kenne die Antwort auf die Rätsel des Lebens nicht. Du kennst sie.
Ich verstehe, ich bin ein Teil von Dir. Ich verstehe, ich kam von Dir. Ich verstehe, ich werde mit Dir verschmelzen. Ich verstehe, dass alles, was Du bist und alles, was Du hast, für mich bestimmt ist. In diesem Sinne ist es mein. Ich kann begreifen, dass Du die Totalität des Universums bist, und dass ich, sofern Du und ich Eins sind, dann ebenfalls die Totalität des Universums bin. Und dennoch, ich beginne nicht zu verstehen. Es ist so, wie wenn ich aus einem Irrtum heraus in einer Fortgeschrittenen-Klasse gelandet bin.
Es ist nicht so, dass ich Dir nicht glaube, Gott. Es ist einfach so, dass ich die Mathe-Aufgabe nicht hinbekomme.
Wie kannst Du sagen, dass ich Du bin, während ich so weit weg von Dir bin?
Du bist exzellent, Gott. Ich wollte gerne ausgezeichnet sein, bloß ein bisschen ausgezeichnet sein, doch ich arbeite nur so vor mich hin, versuche zu überleben, versuche zu wachsen, versuche Dein Sohn zu sein, versuche Deiner würdig zu sein. Einstweilen bin ich in einem menschlichen Körper eingeschlossen, umrahmt in einem menschlichen Geist. Ich weiß, Du würdest sagen, dass ich mein Herz habe, das für mich schlägt. Ich verstehe, irgendwo tief in meinem Herzen hast Du Wohnung. Ich begreife, dass das Himmelskönigreich in mir ist. Ich begreife, dass Du mir alles gegeben hast, und dennoch, es gibt keinen Weg im Himmel oder auf Erden, dass ich sagen kann, ich bin Du. Ich bekomme nicht einmal die Worte ohne Stammeln heraus.
Ich mag in der Lage sein zu sagen, dass ich eines Tages von der gleichen Ebene her operieren werde, wie Du es tust, aber das ist jetzt, Gott, nicht meine Wahrheit. Ich möchte dort Du sein, aber ich bin mir sicher, Du möchtest nicht ich sein.
Ich bin auf beiden Seiten des Zauns, Gott.
Auf der einen Seite hätte ich es mit ganzem Herzen gerne, Du zu sein.
Und dennoch, andererseits möchte ich immer, dass Du existierst, so wie Du es tust. Ich möchte wissen, dass du dort bist, hier und überall. Ich möchte, dass Du außerhalb von mir bist. Ich möchte, dass Du mächtiger bist als ich. Ich möchte, dass Du der Mächtigste von Allem und Allen bist. Natürlich hätte ich nichts dagegen einzuwenden, Alles zu sein, Was Du Bist, und dennoch habe ich eigentlich keinen Anhaltspunkt dafür, wie das jemals sein könnte.“
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HEAVEN #2923 – 25.11.2008 – Here You Are
HIER BIST DU
Die Zukunft wird sich um sich selbst kümmern. Was auf dem Wege ist zu sein, wird sein. Eben jetzt bist du irgendwo. Eben jetzt befindet sich dein Fuß auf der Startlinie. Jetzt stehst du auf Los, und jetzt springst du ins Handeln. Eine Menge führte zu diesem Moment hin, und dennoch liegt jetzt alles, was dorthin führte, am Wegesrand. Wir könnten alldas, was hierher führte, Vergangenheit nennen, und die Vergangenheit ist wie Abfall. Er gehört hinaus, Geliebte.
Soeben seid ihr auf dem Scheitelpunkt von etwas, und soeben ist das, wo ihr seid und woraus ihr euch voranbewegt. Selbstverständlich, ihr könnt scheinbar bleiben, wo ihr seid, und dennoch seid ihr unentwegt im Flug. Unter Flug meine Ich abheben. Ich meine nicht wegrennen von, obschon, auch das könnte euer Abhebeort sein.
Ihr könnt sagen: „Wohin gehe ich?“ Ihr könnt sagen: „Wo war ich?“ Ihr könnt sagen: „Gott, hier bin ich.“
Selbst dann, ihr seid nicht dort, wo ihr eures Erachtens seid. Ihr mögt denken, ihr befindet euch in einer Windstille. Ihr mögt denken, ihr befindet euch auf Hoher See. Ihr mögt denken, ihr seid in den Bergen oder Tälern. Ihr mögt denken, ihr seid nirgendwo. Wo euer Körper lokalisiert ist, ist eine Sache, wo ihr seid, ist eine andere. Der Körper ist der Körper, und, so lange, wie euer Körper euer Transportmittel ist, ist er stets irgendwo, indes haben Wir vor längerer Zeit erörtert, dass ihr nicht euer Körper seid. Ihr seid nicht euer Auto. Ihr seid nicht euer Haus.
Ihr seid nicht die Rollen, die ihr spielt, egal, wie gut ihr sie spielt. Ihr seid nicht Mutter und Vater. Ihr seid nicht Eltern oder Kind. Ihr seid nicht Schwester oder Bruder, weder Ehemann noch Ehefrau. Ihr seid nicht eure Beziehungen. Ihr seid Seele, oder Geist, falls ihr das vorzieht. Ihr seid Mir anverwandt, und das zieht daraus das Fazit.
Ihr seid nicht eure Reisen. Ihr seid nicht das Land, das ihr jetzt besucht. Ihr seid kein Kandidat, der sich um ein Amt bewirbt.
Ihr könnt sagen, ihr seid ein Kandidat für den Himmel, das ist jedoch nicht akkurat. Ihr seid mehr als ein Kandidat. Kandidaten stehen in Frage. Über euch steht nichts in Frage. Ihr seid bereits ein Insasse des Himmels, was Uns zu der Idee zurückbringt, dass ihr nicht wisst, wo ihr seid, und dies nicht mehr, als dass ihr wisst – als dass ihr wirklich wisst, Wer ihr seid.
Nichtsdestotrotz, ihr seid, Wer ihr seid, ob ihr das in euch aufnehmen könnt oder nicht. Es ist keine Selbsttäuschung an Grandeur, dass Wir Eins sind. Das ist ein schlichter grundlegender Fakt des Lebens, und gleichwohl ist euch Unsere Beziehung, Unsere Nicht-Beziehung noch nicht schmackhaft. Sie liegt nicht in eurem Speiseplan. Sie ist euch so weithergeholt, dass sie undurchdringlich ist. Ihr könnt sie bei aller Vernunft nicht kaufen. Und dennoch, Tag um Tag, gelangt ihr mehr und mehr in eure eigene Macht, die letztlich die Meine ist.
Ihr seid euch gewahr, dass ihr mehr und mehr in eure eigene Macht hinein wachst, nicht wahr? Immer weniger und weniger stellt ihr die Macht Anderer über eure scheinbar eigene. Weniger und weniger umschwärmt ihr die Welt. In je bescheidenerer Weise ihr wachst, desto mehr anerkennt ihr die Macht des Himmels inwendig in euch.
Diese Macht ist nicht durchsetzungsfähig, Geliebte, mit Ausnahme, ihr macht sie euch selbst gegenüber geltend. Ihr seid hier Lerner. Du bist der einzige, der deine ID zu lernen hat. Du bist der einzige, der seine Initialen zu lernen und sie in sein Leben einzuverleiben hat. Du bist dein eigener Lehrer, und du bist dein eigener Studierender. Du bist der Lernende, und du bist das, was du lernst. Du bist das Buch, das du liest, und dennoch sind die Seiten blank. Der Titel indes lautet: „Ich“.
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HEAVEN #2924 – 26.11.2008 – How to Be the Light of the World
WIE DAS LICHT DER WELT SEIN
Glaubt ihr wirklich, dass ihr die Welt auf euren Schultern tragen könnt? Ja, es stimmt, ihr seid für jeden und alles verantwortlich, aber, Geliebte, denkt eine Minute nach. Wenn ihr für jeden und alles verantwortlich seid, seid ihr dann nicht auch für euch selbst verantwortlich? Dass ihr für die Welt verantwortlich seid, bedeutet nicht, dass ihr all die Probleme der Welt auf eurem Rücken tragen sollt. Verantwortung für die Welt bedeutet nicht, dass ihr unter dem Rad lauft. Sie bedeutet nicht, dass ihr Glücklichsein aufgeben sollt. Sie bedeutet, dass ihr, dass auch ihr das Leiden aufgeben sollt.
Sofern du zu dir gesagt hast, du könnest nicht glücklich sein, bis jeder in der Welt glücklich ist, hast du dich zu einer Bürde auf der Welt gemacht.
Du wartest nicht mit dem Essen, bis die ganze Welt satt ist, sonst wärst du in menschlicher Form nicht mehr am Leben, um der Welt dienstbar zu sein. Du würdest der Hunger werden, den du meintest, der Welt abzunehmen.
Wie andersartig ist das Gefilde namens Glück demnach? Wenn du deinem eigenen Glück abschwörst, wie viel Glück verleihst du dann der Welt? Was bringt dich dazu zu denken, du würdest etwas Gutes tun, indem du all das Leiden der Welt auf deinen Schultern trägst? Das ist keine Entweder/Oder-Wahl, vor der du stehst. Deine Wahl lautet nicht zwischen der Atlas sein, der die Welt auf seinen Schultern trägt, und ein Kneifender sein, der die Welt von seinen Schultern abschüttelt und sagt: „Die Welt, das ist mir egal.“
Geliebte, ihr habt mit euch zum Frieden zu kommen, anderenfalls werdet ihr Anderen keinen Frieden gewähren können. Ich rede nicht davon, egoistisch zu sein. Ich rede nicht davon, ein Märtyrer zu sein, denn wem helft ihr dann?
Die Großen behüteten die Welt. Sie wollten das Leiden der Welt beenden. Sie machten sich allerdings nicht elendig. Sie liefen nicht herum und fühlten sich schuldig. Sie tischten auf, was vor ihnen lag. Sie dienten der Welt nicht, indem sie sich in ihr eigenes Fleisch schnitten. Sie dienten der Welt nicht mit einem Empfinden überwältigenden Versagens. Wie wären denn ihre Hände frei gewesen, um der Welt zu helfen, während sie die Arme voll hatten und die Bürden der Welt trugen? Sie hatten die Bürden abzustellen, sodass ihre Hände und Herzen frei waren, um der Welt zu dienen. Dein Herz hat die Freiheit zu dienen, zu haben.
Sofern du die Schuld der Welt trägst, wem dienst du dann? Sofern du Schuld trägst, beschuldigst du dich selbst. Solange du Schuld trägst, dienst du dem Ego, denn das Ego hat dir erzählt, dass du der Retter sein sollest. Das Ego erzählt dir, dass du der ganzen Welt Suppe auftischen sollest, und, dass du versagt habest, sofern du das nicht tust. Das Ego ist nicht immer ein Förderer. Das Ego schlägt dir über den Kopf. Das Ego hält dich bedeckt.
Die Großen dienten der Welt, und gleichwohl dienten sie einem Höheren Meister, und das bin Ich. Sie hatten Freude am Dienst an Mir. Sie schauten auf die Freude. Sie rüttelten ihre Herzen nicht mit Leiden. Sie schlugen sich nicht auf die Brust. Sie gaben sich selbst eine günstige Gelegenheit.
Sie verzweifelten nicht an der Welt. Sie verzweifelten am Leid. Hätten sie die Welt vom Leiden entsetzen sollen, so hätten sie sich infolge selbst vom Leiden entsetzt. Sie trugen das Gewicht der Welt nicht. Sie trugen stattdessen Licht.
Sie dienten denjenigen, denen sie dienen konnten. Sie erfassten jene, die sie ernährten, und sie gerieten in Freude. Sie zählten nicht all die Hungrigen, die sie nicht in der Lage waren zu ernähren.
Geliebte, irgendwie müsst ihr das Leiden in eurem Herzen los lassen. Euer Ausflug im Leben handelt nicht in allem von euch, dennoch ist er etwas über euch. Segnet und liebt die Welt, und segnet und liebt euch genügend, um der Zwingherrschaft der Schuld ein für allemal ledig zu werden.
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HEAVEN #2925 – 27.11.2008 – Stars by Night and Sun by Day
STERNE DES NACHTS UND SONNE DES TAGS
Stünde es euch an, etwas in der Welt aufzugeben, so gebt Leiden auf. So einfach ist das. Leiden ist nutzlos. Oh, vielleicht hat es eine Nützlichkeit, indes es wie ein großes Schild mit der Aufschrift ist: „Bleib draußen!Komme nicht zurück.“
Leiden aus sich selbst heraus ist aber Vergeblichkeit. Leiden ist nicht dienlich. Es schlägt sich schlicht selbst den Bauch voll.
Ich verstehe, dass auf euch Schmerz ausgeübt werden kann, aber Ich spreche von einem angehäuften Empfinden von Leiden. Ihr habt Leiden nicht in Anspruch zu nehmen. Ihr müsst es nicht euch zueigen nennen. Wenn ihr eine heiße Kartoffel loslassen könnt, dann könnt ihr auch das Leiden loslassen. Seht euch nicht mehr länger als jemanden, der leidet. Seht die Welt nicht mehr als Feld des Leidens.
Ein Gänseblümchen wächst sogar auf einem Schlachtfeld. Inmitten allen Leidens gibt es andere Orte, die dein Auge betrachten kann. Da ist der Himmel oben mit den Sternen des Nachts und der Sonne des Tags. Mit Sicherheit gibt es dasjenige, was das Licht am Leiden anturnt, was es von der Dunkelheit fortnimmt, was es umwandelt, was es in Kompost überführt.
Es ist nicht weise, sich in dem Gemütszustand des Leidens zu verfangen. Leiden ist wie Treibsand, Geliebte. Ihr sinkt tiefer, und ihr zieht Andere mit hinein. Was für ein Aberwitz!
In einem gewissen Sinne ist Leiden vom Glück nicht verschieden. Im Glücklichsein ziehst du Andere mit dir. Anstatt runter ziehst du sie indes hoch. „Komm, stelle dich hin“, sagst du. „Hier ist Platz. Komm her, hier ist es schön.“
Sofern du in einer Grube stehst, wie kannst du dann Andere herausziehen?
Gehe von vorneherein nicht in die Grube. Veranlasse Andere nicht dazu, gleichfalls hinunterzusteigen.
Ihr sollt das Leiden auf der Erde erleichtern, nicht euch selbst in es hineinbaggern.
Ihr bekommt keine Medaillen dafür, dass ihr über die Existenz des Leidens auf und nieder springt. Euer ist es nicht, auf das Leiden hinzuweisen. Euch ist es angelegen, auf den Weg zu weisen, wie da raus zu kommen ist. „Ausgang hier. Weg zum Glück“ soll das Schild sein, das ihr tragt. Lasst „Nieder mit dem Leiden. Hoch die Freude“ zu eurem Plakat werden. Schaut, Geliebte, streikt, sobald es aufs Leiden hinausläuft.
Es gibt genug Leiden in der Welt, ohne dass ihr es über den Rundfunk verbreitet, oder dass ihr es wiederkäut, ohne dass ihr näher darauf eingeht, es analysiert oder es in euer Herz stopft. Leiden ist kein Preis zum Herumtragen. Es ist zum Loslassen.
Leiden hinterlässt einen schlechten Geschmack in eurem Mund. Wieso an ihm dranbleiben? Weswegen es sich durch den Kopf gehen lassen? Weswegen es hinunterschlucken? Warum bloß an ihm nippen, um zu sehen, wie es aussieht? Speit das Leiden aus, Geliebte. Speit es aus. Es gehört euch nicht zu. Es ist nicht dasjenige, wofür ihr geboren wurdet.
Sofern ihr dafür bestimmt seid, im Leben zu schwimmen, dann kommt hier herein, wo das Wasser schön ist. Der Ozean ist schön, Geliebte. Kommt mit Mir schwimmen. Kommt in den Sonnenschein. Kommt mit euch, und lasst das Leiden zurück. Es kann euch nur hinunter ziehen. Aber das wisst ihr bereits. Weswegen also es nicht lassen? Weswegen es nicht loslassen?
Leiden hinterlässt einen schlechten Nachgeschmack, allerdings ist es wie mit dem Rauchen. Ihr habt euch an es gewöhnt. Wenn ihr seht, wie ihr aus einem Thema des Leidens herausgerannt seid, dann habt ihr das Gefühl, ihr müsst zu dem Laden laufen, um mehr zu bekommen. Ihr werdet womöglich nervös, sofern ihr keine Zigarette des Leidens mehr habt, derart an das Leiden gebunden war euer Leben, dass ihr ohne es nicht mehr weiter wisst. Was solltet ihr ohne eine Zigarette tun, außer nicht rauchen? Was solltet ihr mit dem Leiden tun, außer nicht leiden? Gebt die Gepflogenheit auf, Geliebte.
Sofern ihr einen Test vermasselt, müsst ihr dann leiden? Wenn ihr einen Platten bekommt, müsst ihr euch betrübt fühlen? Sofern das Leben nicht so aufgeht, wie ihr es wollt, müsst ihr dann auf euch einprügeln? Wasimmer geschieht, ist es wirklich nötig, dem Gemisch Leiden hinzuzufügen?
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HEAVEN #2926 – 28.11.2008 – The God Dial
DIE GOTT-DREHSCHEIBE
Sei jeden Tag bestrebt, dass du im Bewusstsein eine Kerbe wächst.
Sage: „Lieber Gott, hilf mir heute zu wachsen. Hilf mir, meine Horizonte auszuweiten. Hilf mir, aus der Selbstzentriertheit herauszuwachsen. Möge ich Gott-zentriert werden, denn ich weiß, Du bist auf der rechten Spur. Lasse mich Dir folgen. Falls Ich nicht erlebe, dass Du augenblicklich neben mir bist, dann lasse mich Dich suchen. Lasse mich Dich verfolgen. Lasse mich auf einen Beutezug nach Dir gehen. Gott Meines Herzens, hilf mir, mich zu einem Ort des Glücklichseins zu erheben, wo es mir ausschließlich möglich ist, Deine Strahlen der Liebe zu sehen und sie als meine eigenen in Beschlag zu nehmen und sie wie Stoff auf dem Universum auszubreiten, das Du geschaffen hast.“
Siehst du, wie dies den Anschein hat, als würdest du zu Mir beten, und dennoch, wie du dich eigentlich selbst deines höheren Trachtens entsinnst? Ich höre an der Stelle zu, gleichwohl sprichst du zu dir selbst. Du wendest dich zu Mir, und du hebst dich eine Kerbe höher. Du hörst dich selbst, und demnach ist die Drehscheibe eingestellt.
Wie am Radio kannst du die Drehscheibe auf jede Station einstellen, die du möchtest. Du kannst das Stellrad deines Herzens auch auf Gott einstellen. Mit Sicherheit weißt du darum: du hast eine Gott-Drehscheibe. Sie befindet sich in deinem Herzen. Diese Drehscheibe nutzt sich nie ab. Tatsächlich, je mehr du sie benutzt, desto leichter lässt sie sich drehen. Du wirst dahinterkommen, dass du die Drehscheibe automatisch einstellen kannst, und dass sie immer auf An stehen bleibt.
Auf dieser Gott-Drehscheibe kann es keine Interferenz geben. Stelle sie genau ein, und du bist für das Leben gerüstet.
Also, ja, du bist in jedem Fall für das Leben gerüstet. Ich bin immer auf An. Indes, wenn du diese Scheibe drehst, ist es im Eigentlichen nicht nötig, sie zu bewegen, du drehst dich selbst in die Richtung, in die du gehen möchtest. Es geht nicht um das Blindekuh-Spiel, dennoch hast du womöglich gedacht, Ich sei außer Sicht gewesen, unterdessen es alldieweil Meine Augen sind, durch die du schaust. Spürst du das dann und wann? Hast du dieses Glitzern des Gewahrseins, dass die einzigen Augen, die existieren, die Meinen sind, dass sie nicht mehr weiter deine zwei Himmelskörper sind, sondern die Meinen? Wann du das empfindest, ist das nicht spektakulär?
Natürlich, Ich habe dir Meine Augen ausgeborgt. Ich habe dir Mein Herz gegeben. Warum sollte Ich dir nicht Meine Augen und Meine Ohren geben? Sofern Ich ein Gott bin, Der dir alles gegeben hat, und sofern Ich dir zusichere, dass Ich BIN, was hast du infolge nicht von Mir?
Gelangen wir näher an das Geheimnis des Einsseins heran?
Du magst denken, dass dir, wenn du sprichst, keiner zuhört, und dennoch durchmessen deine Worte das gesamte Universum. Die Meinen tun das, ob sie nun gehört werden oder nicht. Meine Worte, gar bevor sie Worte werden, Meine Gedanken, Meine Liebe, Meine ungeäußerte Rede, sie reichen rundherum, und demnach tun das die deinen gleichfalls. Jeder Atemzug von dir, von Mir, überspannt die Kontinente und langt bei jedem Herzen an. Bemerkt oder unbemerkt, alles erreicht alles. Sagt Mir, wo ist Meine Schwingung nicht? Bei wem hat sie keinen Eingang? Gehört oder ungehört, wessen Herz wurde nicht durch Mich gerührt? Und wessen Herz ist nicht durch das deine gerührt worden?
Dies im Sinn, nun bist du damit vertraut, dass du dafür bestimmt bist, glücklich zu sein. Gemäß deines Glücks ist dasjenige der gesamten Welt. Worauf ist die Drehscheibe deiner Gedanken eingestellt? Welcher Musik hörst du zu, und welche Musik spielst du, und wer hört die Musik, die du spielst, sei jener sich dessen nun gewahr oder nicht.
Du kannst die Drehscheibe deiner Rundfunkübertragung nicht ausstellen. Du sendest dauernd Radioübertragungen, und du empfängst dauernd welche. Drehe das Stellrad auf Mich.
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HEAVEN #2927 – 29.11.2008 – The Snows of Yesteryear
SCHNEE VON GESTERN
Ich weiß, dass dich Traurigkeit überwältigt, und dass es für dich schwer ist, sie zu überwinden. Ich weiß, dass manchmal Traurigkeit ein Morast ist, in den du fällst.
Weißt du, was Traurigkeit wirklich ist? Weißt du, woher sie kommt? Sie kommt von der Zeitweiligkeit des Lebens auf Erden. Traurigkeit hat mit der Zeit zu tun, mit der Zeit der Vergangenheit und der Zeit der Zukunft. Sofern Zeit nicht wirklich ist, und du hast ein vages Gespür, dass sie das nicht ist, ist die sie begleitende Traurigkeit ebenso nicht real. Augenmerk darauf, was nicht real ist, ist schlicht Augenmerk darauf, was nicht real ist. Indes saugt es dich auf.
Ich verstehe, dass dein Kopfschmerz dir durchaus genug real ist, allerdings durchwühlst du in Wirklichkeit alte Koffer auf dem Dachboden und ziehst dabei frühere Kleider und Erinnerungen hervor. Oder du blickst durch die blanken Seiten deines Kalenders, und fürchtest, was kommen werde. Du siehst Zeit, wie sie verheert. Sie nimmt etwas fort, was dir wertvoll ist, und hinterlässt in ihrem Gefolge Traurigkeit. Zur selben Zeit wie du ihr gerne ausweichen möchtest, kuschelst du mit ihr.
Du versuchst, Fältchen von deinem Hals wegzubekommen, und kämpfst dabei eine verlorene Partie. Ihr könntet Anhaftung wegbekommen, Geliebte, und dabei gewinnen, denn all eure Traurigkeit ist Anhaftung daran, was zu sein schien und nie wieder sein wird. Geliebte, ihr könntet genauso gut jedem schönen Sonnenuntergang, der hinter dem Horizont vonstatten geht, nachtrauern, denn eben genau der Sonnenuntergang wird nicht noch einmal zum Vorschein kommen. Es gibt einen Ausdruck – Schnee von gestern. Müsst ihr ihn betrauern? Müsst ihr das betrauern, was vorüber ist?
Muss euer Herz derart an die Vergangenheit geheftet sein, dass ihr sie nicht aus dem Sinn bekommt? Ihr habt damit Schwierigkeiten, euch von ihr loszumachen. Sie hat sich selbst von euch gelöst. Ihr wollt, dass sie bleibt, oder ihr wollt, dass Teile von ihr bleiben, und es gibt Teile, die ihr gerne rasch weggehen sehen wollt, und dennoch haltet ihr auch an ihnen fest. Geliebte, alles vom Früheren hat ins gleiche Fass zu gehören. Es hat euch bereits Auf Wiedersehen gesagt. Nun ist es für euch an der Zeit, auf es zurückzuwinken, oder ihm zur Verabschiedung eine Umarmung zu geben.
Ihr betrauert die Angedenken, und ihr betrauert den Mangel an Angedenken ebenfalls. Ihr betrauert, was ihr vergessen oder einen Augenblick lang vergessen habt. Ihr betrauert die Schnelle, mit der die Vergangenheit abgeht. Manchmal möchtet ihr, dass die Vergangenheit verweilt, auch dann, wenn ihr allzugut wisst, dass ihr ihr einen Abschiedskuss geben müsst. Trotzdem, ihr könnt gerade mal bloß mit euren Fingerspitzen an eine Illusion dessen heranreichen, was immerzu Illusion und nie etwas sonst war. Ihr erinnert euch der Oase, die eine Fata Morgana war, und nach wie vor haltet ihr ihre Wertschätzung nahe bei euch fest.
Bedeutet die Tatsache, dass der Schnee von gestern geschmolzen ist, dass ihr Tränen haben müsst? Sofern ihr Tränen haben müsst, habt sie. Schmelzt den Schnee in eurem Herzen. Schmelzt das Sehnen. Auch eure Tränen werden aufhören mit dem Schmelzen und vorüber sein, und ihr werdet auch ihnen nachtrauern. Ihr betrauert das scheinbare Ende von allem, so, als ob das Zurücklassen dessen, was zurückzubleiben hat, euch unbeholfen scheint.
Ihr versucht, alle Teile aufzusammeln, unterdessen in Wirklichkeit keine Teile da sind, um sie aufzulesen.
Ihr spürt, das Ende einer Ära sei traurig, gar dann, als es eine Ära war, die ihr blitzschnell durcheilt hattet. Ihr wollt sogar das behalten, was ihr nicht wollt. Die Jahre scheinen die Kanten des Lebens zu vergolden, und sogar das Nichtkostbare wird kostbar.
Jetzt eben dieser Augenblick vor euch ist kostbar. Der Halbkreis des Regenbogens ist augenblicklich hier. Ich halte ihn euch hin. Er ist euer. Der Regenbogen von gestern ist vorüber. Was, Geliebte, soll es sein? Möchtet ihr entgegennehmen, was Ich euch jetzt soeben hinreiche, und möchtet ihr wohl den Rest los lassen?
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HEAVEN #2928 – 30.11.2008 – People Who Enter Your Life
MENSCHEN, DIE DEIN LEBEN BETRETEN
Du bist keine Qualle. Du bist nichts Wabbeliges. Es ist dir angelegen, in der Welt aufzustehen, nicht herumzuflattern. Du sollst nicht durch die Winde der Welt böse zugerichtet werden. Du sollst nicht durch jede Welle niedergeschlagen werden. Du bist weder ein Opfer des Lebens, noch dauernd auf der Suche nach einem Sieg, so als wäre das Leben ein Wettbewerb. Der Preis ist bereits gewonnen. Der Preis ist das Leben. Das Leben kommt indes nicht bereits zusammengepackt zu dir. Es ist wie ein Bausatz, den du zusammen zu bauen hast. Es ist nicht so sehr, dass Teile fehlen; mehr geht es darum, dass du dich für sie um dich herum zu fühlen hast.
Du bist weder eine Qualle, noch bist du der Schiffsmast, der nie schwankt. Das Leben ist entwicklungsfähig. Du bist in ihm nicht fest eingewurzelt. Vielleicht bist du ein wenig von einer Boje. Du tänzelst herum, so weit du es kannst, und dennoch bist du gegründet. Du hast keine Begrenzungen, dennoch, zur selben Zeit kannst du nicht so weit hinaus gehen, wie du es dir denken könntest.
Du bist weder die Weide noch die Eiche.
Du bist ein lebenssprühendes Menschenseinswesen. Du magst herumgestoßen und herumgedreht werden, und dennoch landest du auf den Füßen. Einerlei, welchen Schaden du spüren magst, wie ihn die Welt an dir anrichte, du landest auf deinen Füßen.
Ich befürworte nicht, dass du schwere Zeiten hast, dennoch muss Ich dir sagen, dass dich das, was du Widrigkeit nennst, stark macht. Sei nicht nach Widrigkeit auf Ausschau, allerdings, wenn die Dinge nicht laufen, wie du es möchtest, dann sei nicht bestürzt. Du wirst soeben höher gehoben.
Erwäge Folgendes: Jede Person, die dein Leben betritt, trägt zu deiner Stärke bei. Es mag sein, diesen einen Menschen oder dieses oder jenes siehst du als eine Widrigkeit, und dennoch, jeder in deinem Leben, gleich, wie kurz sein Durchstöbern in deinem Leben verläuft, ist ein Baustein von dir. Sieh Menschen, die dein Leben betreten, als Angestellte. Es mag sein, sie reiben dich auf, aber sie heben dich auch hoch. Vielleicht sind sie eine kleine Wulst in der Straße, die du zu übersteigen hast. Vielleicht sieh sie als Vitamine, einige davon sind schwer hinunterzuschlucken.
Danke jedem, der in dein Leben kommt, denn sie sind ein Auftrieb. Einerlei, wie schwierig für dich, sie nehmen dich am Ellenbogen und helfen dir eine weitere Sprosse der Leiter des Lebens hoch. Es ist nicht so sehr, dass sie da sind, um dich zu unterweisen. Du bist keine Qualle, dennoch mag es sein, sie befinden sich in deinem Leben, um dich aufzuschütteln. Du bist keine Dose Kokosmilch, die geschüttelt werden muss, aber es ist ein wenig so, wie wenn du eine Kokosnusspalme bist. Schüttle dich, und Kokosnüsse fallen herunter, und du bemerkst, dass du Früchte trägst. Du merkst, dass es in allem etwas für dich gibt. Früchte tragen ist nicht das gleiche wie sie verlieren.
Was Ich sage, ist, dass euch das Leben nicht zu schwächen hat, Geliebte. Das Leben stärkt euch. Wie gereizt, wie grün um die Kanten ihr euch auch fühlen mögt, ihr wachst stärker. Stärker meint federnder, und es meint auch fester. Ihr erlangt klarere Bilder. Mit jedem Schritt findet ihr heraus, wie stark ihr seid.
Es gibt keinen Sturm, dem ihr nicht trotzen könnt.
Ihr seid nicht in Vorbereitung auf eine Schlacht stark gemacht. Denkt so etwas nicht. Ihr seid stark gemacht, damit ihr beginnen könnt, eure eigene Stärke zu erkennen. Möchtet ihr so freundlich sein und aufhören damit, euch dort anzusiedeln, was ihr als Schwächen anseht? Was ihr als eure größten Mankos anseht, kann durchaus sehr wohl eure herausragendste Stärke sein.
Also bitte Ich euch ein weiteres Mal, mit Gunst auf euch selbst zu blicken. Ich machte euch. Ich machte euch gut. Ich wand Sehnen um euch, um euch beieinander zu halten. Ich lasse lockerer, Ich ziehe fester. Ihr seid in Ordnung.
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HEAVEN #2929 – 1.12.2008 – A Constant Star of God’s Light
EIN BESTÄNDIGER STERN DES LICHTES GOTTES
Ich spreche zu dir vom Inneren deines Herzens. Ich spreche zu dir vom Inneren deiner Zellen. Ich spreche zu dir von innenher, und Ich spreche zu dir von außenher. Ich spreche zu dir durch jeden und alles. Und Ich spreche zu dir durch dich selbst, durch das, was als du selbst wahrgenommen wird, du, dieser äußere Windstoß von dir. Unvermeidbar hörst du dich selbst.
Es ist so, wie wenn du zwei Klaviere auf einmal spielst. Auf dem einen Piano bist du querbeet. Du flitzt über die Tastatur und hin und her, so rasch du es kannst. Auf dem anderen Klavier wird starke Musik gespielt. Sie ist so stark wie sie still ist. Auf diesem Piano kommen keine Extravaganzen zum Erklingen. Du bist wohl so damit beschäftigt, das rasende Piano zu spielen, dass du das andere vergisst.
Oder Wir könnten sagen, du drehst einen Wasserhahn auf, und du denkst in aller Kurzsichtigkeit, dass das Wasser aus dem Hahn herkommt. Du vergisst die Quelle in den Bergen, die dem Hahn das Wasser zuliefert.
Im Leben, da schwimmst du in einem Swimmingpool, und du vergisst den Ozean. Womöglich handelt ihr wie ein kleiner Fisch, der in einem kleinen Teich schwimmt. Du meinst, der kleine Teich, in dem du schwimmst, sei die große Welt. Genauer gesagt, du bist ein großer Fisch in einem großen Teich, aber du bist ein großer Fisch in einem großen Teich, der denkt, er sei ein kleiner Fisch in einem großen Teich oder ein großer Fisch in einem kleinen Teich. Oh, ja, der Punkt ist, dass du weitaus mehr bist, als du dir selbst zuschreibst.
Ihr könnt sicher sein, Ich spreche nicht zu eurem Ego, Geliebte. Ich identifiziere das Ego nicht, um zu ihm zu reden. Ich bin bei dem Ego nicht auf gewinnend. Ich bitte euch nicht, euch in die Brust zu werfen, Geliebte, indessen bitte Ich euch gleichzeitig, euch mehr zustimmend auf euch zu beziehen. Schenkt euch mehr Glauben. Aber selbstverständlich, als Ich euch erschuf, habe Ich mich an Mir selbst erfreut. Ich freute Mich beim Erschaffen. Gleichzeitig, Ich spielte nicht herum. Ich war dabei, ein Universum zu erschaffen. Ich hatte ein Bild im Sinn. Das war ein Erhabenes Bild, und es bestand aus dir als ein Ritter, du der Welt ein Ritter. Ich hatte ein Bild von dir als Ich Selbst, vielleicht als Ich Selbst als ein Kind, das heranwächst, um seinen rechtmäßigen Platz in der Welt einzunehmen..
Ich malte Mir nie das Bild von dir aus, wie du die Welt an dich selbst fesselst. Ich sah dich die Welt ausdehnen. Ich sah dich einen Platz in ihr für dich und für Andere machen. Ich sah dich die Horizonte weiten. Ich sah dich die Sterne küssen und den Mond prellen. Ich sah dich die inneren Kammern der Sonne betreten und sie abkühlen. Ich sah dich Wohnung in Meinem Herzen nehmen, und Ich wusste, du warst da. Es ist nicht so, dass Ich dich in Meinem Herzen an einer Leine halte, dennoch bist du nie frei, ihm den Rücken zu kehren. Aus Meinem Herzen gibt es keinen Ausgang, und jeder ist bereits drin.
Somit ist es so, als gäbe es in Meinem Herzen ein riesiges Licht, das in die Welt hinaus scheint. Du bist wie Sterne in der Welt, die Mein Licht reflektieren. Jetzt soeben bist du womöglich ein blinkender Stern Meines Lichts, und das ist wundervoll, wiewohl, du bist im Begriff, heranzuwachsen, um ein beständiger Stern Meines Lichts zu sein. Kein An und Aus blinken mehr. Nur An. Nur ohne Unterbrechung die Welt erhellen, ohne Ausnahme, ohne es je abzuschalten. Und wie geruhsam das für dich sein wird! Keine Herumschalterei mehr, einfach du, einfach Ich, Seiend. Du bist in Meinem Herzen auf Kissen gelegt, und gleichwohl bist du über das Universum geworfen. Du bist über das Universum gehängt, so wie die Sterne im Nachthimmel aufgehängt sind. Meine Lichter sind an.
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HEAVEN 2930 – 2.12.2008 – Your Inner Being
DEIN INNERES SEIEN
Du siehst es ein, Ich denke stets an deinen Gewinn. Ich denke nicht an den Nutzen für Mich. Du weißt, Ich habe keine anderweitigen Motive. Was gibt es denn, was ich überhaupt erzielen könnte? Was gibt es, das Ich nicht habe? Ich habe alles. Nun, vielleicht nicht alles, denn Ich habe nicht immer dein Glücklichsein. Ich habe es dann und wann, nicht aber auf der ganzen Linie.
Ich sollte das umformulieren. Ich sehe nicht immer, dass du dein Glück wahrnimmst. Mein Augenlicht ist gut, es muss deswegen das deinige sein, bei dem das nicht der Fall ist. Das mag so sein, weil du so nach deinem Glück schaust, als werde es von außen zu dir vorstoßen. Die Welt übergibt dir nicht immer einen Rosenstrauß. Manchmal tut sie das. Manchmal gibt sie dir Auszeichnungen. Manchmal trägt sie dich in ihren Armen, und manchmal lässt sie dich fallen und dich deinen eigenen Weg zum Glück zurückfinden.
Deine innere Freude ist in Wirklichkeit nicht vor dir verborgen. Sie ist immer da. Sie kehrt dir nie den Rücken zu. Wir könnten sie dein Inneres Seien nennen. Sie ist nie abwesend. Die Sache ist die, du schaust dich nach dem Glück um und meinst, dass es bei dir landet. Geliebte, keiner kann jeden Tag in der Lotterie gewinnen. Keiner wird immerzu auf den Schultern der Welt getragen, keinem wird jeden Tag zugejubelt. Früher oder später und immer und immer wieder lässt dich die Welt im Stich.
Dein Inneres Seien kennt nur Glücklichsein. Nicht Aufregung sondern eine stille Qualität des Glückes. Wir können sagen, dein Inneres Seien ist das Ich Selbst in dir. Ich, der in deinem Herzen Wohnung hat, bin Glücklichsein. Glücklichsein ist natürlich nicht das richtige Wort. Freude ist auch nicht genau das richtige. Also, Liebe muss das richtige Wort sein, indes ist es Liebe in aller Stille, Liebe ohne ein Objekt, schier die Qualität der Liebe, wie sie in deinem Herzen wohnt. Sie wankt nie.
Aber ihr schaut nach draußen, Geliebte. Ihr habt einfach noch nicht auf diesen starken lebenskräftigen inneren Kern von euch den Blick gerichtet. Wenn du deine Brille finden möchtest, musst du dort nach ihr schauen, wo sie ist. Du hast dort geschaut, wo viele Dinge sind. Du hast dorthin geschaut, wo Enttäuschung liegt, denn die Welt hält das vor. Du hast dorthin geschaut, wo Provokation gedeiht, denn die Welt stellt nach wie vor alle Provokation bereit, auf die jemand erwidern könnte. Die Welt mag deinen Ärger provozieren, dein Ärger ist freilich der deinige, den die Welt auslöst. Die Welt zeigt dir auch Liebe. Auf die gleiche Art wie beim Ärger ist Liebe die deinige. Hättest du inwendig in dir keine Liebe, so würdest du sie in der Welt nicht erkennen. In der Welt findest du Schnäppchen deiner selbst.
Insoweit als das Glück, das aus der Welt erzielt wird, des Öfteren Aufregung darstellt, könntest du keine dauernd währende Aufregung aufrechterhalten. Die Welt täte dir keinen Gefallen, wenn sie dich unablässig mit großen Nachrichten umstieße. Du würdest in den Flammen der Aufregung aufbrennen.
Sogar in den Turbulenzen existiert inwendig in dir ein stiller Ort. Er ist schier inwendig in dir. Genieße die Freuden der Welt, zähle indes auf den inneren Frieden, auf die innere Liebe, auf den Ort der Stille in deinem Herzen, die dich tragen mögen. Nichts kann im Herzen deines Herzens, wo Ich residiere, falsch gehen. Finde diesen Hafen inwendig in dir, und du segnest die Welt, die gleiche Welt, die dich nicht immer segnet.
Ist das, Geliebte, nicht diejenige Sache, die es zu tun gilt? Zu geben, was ihr entgegenzunehmen wünscht? Habt ihr darum in Wirklichkeit nicht immer gewusst?
Wasimmer eure Talente sind, einerlei, wie begabt ihr seid, das, was ihr zu geben habt, ist die Wärme und Stille des inneren Lichts aus eurem Herzen, wo Ich Wohnung habe. Gebt Mich weg, Geliebte. Blast Meine Segnungen überallhin. Blast auf die Pusteblume Meiner Liebe, und lasst ihre Stille niedergehen, wo sie anlangt, bis hin zu den fernen Ecken der Erde. In jedem Fall, ohne es auszuprobieren, entweicht die Liebe aus Meinem Herzen inwendig in euch und borgt sich der Welt aus, die nach ihr lechzt.
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HEAVEN #2931 – 3.12.2008 – Heralding a New Day
EINEN NEUEN TAG VERKÜNDEN
Ruht in Meinem Herzen, Geliebte. Ich bin der Schoß der Welt. Versteht ihr das? Die Welt, die aus Mir herauskam, ist in Mir sanft gebettet. Die Welt ist geborgen. Du bist geborgen. Trotz all der Sorgen, die die Welt ersinnt und schafft, trotz der drückendsten unter den Bedürftigkeiten und Beklommenheiten der Welt, es gibt nichts, um sich deswegen Sorgen zu machen.
Es muss so sein, dass sich die Sonne zuerst im Osten erhob, denn sie hatte sich von irgendwo zu erheben, und sodann geht sie im Westen unter; damit die gesamte Welt darin eingefasst werden kann. Selbstverständlich ist der Lauf der Sonne auch im Norden wie im Süden. Und gleichwohl sage Ich, dass es keine Begrenzungen gibt. Alle Richtungen sind ein Mythos.
Freilich wurden Richtungen und Wörter in der manifesten Welt angesetzt; damit habt ihr etwas, um darüber zu reden und nachzusinnen. Sorge erwuchs aufgrund der Unschlüssigkeit in der Welt. Sie erwuchs, weil die rechten Worte nicht gefunden werden konnten. Ihr stelltet euch einen Abgrund vor. Ihr hattet Angst, dort hinunter geworfen zu werden. Es ist dieser leere Fleck, diese scheinbare Distanz, dieser Sprung, der euch in seiner Knechtschaft hält, und jene geht mit den Namen der Angst und der Sorge einher.
Die Geschichte von der Kleinen Roten Henne ist die Geschichte von euch. Wie visionär sie doch ist! Wie voller Panik war doch der Schrei: „Der Himmel fällt herunter!“
Das ist auch euer Schrei: „Die Welt geht zuende! Die Regierung versagt! Überall Korruption!“
Ihr seid der Himmel, und Ich höre euch schreien: „Hilfe, ich falle runter! Stellt die Dinge wieder dorthin, wo sie waren. Ich weiß nicht, wo ich bin.“
Die Welt, so wie ihr sie kennt, geht auf ihr Ende zu. Das bedeutet nicht, dass ihre Geschichte vorbei ist. Ganz und gar nicht. Das bedeutet ein neues Kapitel. Die Welt wird ein neues Kapitel. Wie sollen Wir es nennen? Friede Endlich. Die Rückkehr des Wahren Glücks. Die Verkündung eines Neuen Tages. Liebe Sichtbar Gemacht. Das Ende der Tyrannei. Freiheit Erhebt Sich. Triumph. Halleluja! Über der Zeit. Das Ende der Zeit. Die Erscheinung der Ewigkeit. Unendlichkeit Regiert. Lang Lebe die Liebe.
Oder vielleicht geben wir diesem neuen Kapitel einfach den Namen Der Neue Tag.
Was ihr zur Zeit habt, das können Wir Jet-lag nennen, oder genauer, Bewusstheits-lag.
Euer Körper und die Welt kommen auf alte herkömmliche Weise zum Einsatz. Meine Güte, wie ihr doch diese Begrenzungen liebt! Sogar bei denjenigen, die ihr eurem Bekunden nach nicht liebt, seid ihr froh, dass sie da sind. Sie sind für euch wie Geld auf der Bank, etwas, auf das ihr zurückgreifen könnt, wann ihr es müsst. Selbst dann, wenn die Begrenzungen, darunter auch das Geld auf der Bank, euch nicht in die Höhe halten – denn sie sind gar nichts. Unbeschadet ihrer Garantien, sie sind unvermögend. Vielmehr ist es so, ihr haltet diese Ideen wie Plakate hoch, und ihr überredet euch selbst, dass eure Ideen wahr seien.
All eure Zwickmühlen sind Grenzen. Unter welchem Namen sie auch laufen, eure Ideen befeuern eure Zwickmühlen. Eure Zwickmühlen sind mit fossilen Brennstoffen betrieben.
Ihr seid wie das kleine Schimpansenbaby, das aus seinem natürlichen Habitat herausgenommen wurde und künstlich ernährt wird. Es denkt, die Bilder an der Wand seien seine Mutter, und es heftet sich an sie. Es würde euch einiges abfordern, das Äffchen davon zu überzeugen, dass die Bilder bloß Bilder sind.
Die Welt ist ein Bild, Geliebte, und ihr seid entschlossen darin, es sei die reale Sache. Diese Theorie ist sehr populär. Sie wurde seit Anbeginn der Zeit hin und her verbreitet, und ihr habt sie euch gekauft, Haken, Schnur und Bleigewicht.
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HEAVEN #2932 – 4.12.2008 – The Consciousness Game
DIE BEWUSSTSEINS-PARTIE
Alles ist Bewusstsein, Geliebte. Bewusstsein ist alles. Ihr seht nur durch das Guckloch, durch das ihr seht. Ihr könnt nicht weiter sehen, als das Fenster, durch das ihr schaut. Jetzt eben erweitern wir euren Blick, indem euch eine größere Ausdehnung übermittelt wird, um hindurchzusehen. Zieht einen Kreis in eurem Geist, einen Kreis eines runden Fensters, durch das ihr schaut. Macht diesen Kreis unablässig weiter und weiter, bis das Ende des Kreises nicht mehr länger in die Seite hineinpasst. Macht den Kreis in eurem Geist fortwährend größer, bis er über euer Zimmer hinausgeht. Macht ihn so groß, dass er um den Erdumfang hinausreicht. Nehmt ihn bis über die Galaxien hinaus. Nehmt ihn so weit, bis es absolut keinen Platz mehr gibt, um überhaupt einen Kreis zu zeichnen. Der Kreis eures Bewusstseins umfängt nun alles was ist. Er langt an der Nichtsheit an. Er langt an der All-Wissendheit an.
Die Wahrheit lautet, euer Bewusstsein übersteigt jetzt soeben die gesamte manifeste Welt. Die Wahrheit lautet, ihr habt eben jetzt volle Bewusstheit. Niemand hat sie mehr als ihr. Ihr müsst nicht von ihr mehr haben als sonstwer. Aber, achja, die Größen der Fenster, durch die Meine Kinder schauen, erbringen in der Welt all die Unterschiede. In der Welt, wiewohl nicht in der Realität. Was ihr seid, ist unbegrenzt. Was ihr euch gegenwärtig zugänglich macht, ist unbegrenzt, und so seht ihr, inmitten keiner irgend gearteten Grenzen, Grenzen und handelt entsprechend entlang dessen, was ihr seht. Was für ein Paradox! Ihr seht nur einen Teil des Elefanten des Bewusstseins. So sieht es in der relativen Welt aus.
Nun, das ist in Ordnung. Seid nicht bestürzt. So ist das Spiel. Anstatt dass ihr Münzen werft, werft ihr mit Bewusstsein um euch. Das ist die Partie, die ihr spielt. Es ist so eine Art Morra-Spiel [bereits in der Antike, heute noch in Süditalien gebräuchliches Entscheidungsspiel …. „Bei dem Spiel versuchen zwei Spieler die Summe der Zahlen zu erraten, die sie mit den Fingern anzeigen. Dazu strecken beide Spieler ihre rechte Hand gleichzeitig aus, und zeigen einen bis fünf Finger an. Im selben Moment ruft jeder Spieler eine Zahl zwischen 2 und 10. …“ Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Morra – ThB]. Es ist so eine Art Schere / Stein / Papier-Spiel. Das ist das Pokern, was ihr in der Welt spielt. Ihr spielt eine Hand Bewusstsein. Kneift in dieser Bewusstseins-Partie, Geliebte, nicht eure Augen zu. Haltet sie weit offen. Auch eure Ohren. Spielt nicht auf blind und taub, und bestimmt nicht auf stumm. Seid wie vor den Kopf geschlagen, aber das ist etwas ganz anderes [‚vor den Kopf geschlagen‘ heißt im Engl. ‚dumbfounded‘; „das ist etwas ganz anderes“ bezieht sich demnach auf ‚dumb‘, dt. stumm, im vorhergehenden Satz – ein Wortspiel].
Wärt ihr bis jetzt in einem einzigen winzigen Raum gehalten worden, wärt ihr dann nicht verdutzt, euch inmitten einer Prärie aufzufinden?
So ist es immer. Ihr werdet in eine Situation verbracht, wo eure Wahrnehmung sich auszudehnen hat. Natürlich, eure Wahrnehmung der Bewusstheit dehnt sich mit oder ohne eure Aufmerksamkeit aus. Die Ausdehnung des Bewusstseins ist kein Rennen, an dem ihr teilnehmt, sondern es ist das Spiel, das ihr spielt. Da ist keine Eile. Da ist keine Eile! Spielt so gut ihr es könnt, und überlasst Mir den Rest.
Ihr könnt solitär spielen. Ihr könnt mit einer Anzahl Spieler Gin Rommé spielen. Ihr könnt abwechseln. Fakt ist, das tut ihr. Ihr wechselt zwischen Unwissenheit und Weisheit und allen Graden dazwischen hin und her. Ihr alterniert zwischen Liebe und der Liebe verschollen sein. Doch mit jedem Schwung des Lebens, mit jeder Hand im Leben schwingt ihr euch weiter hinaus, bis ihr alle Grenzen übersteigt. Ihr werdet unbegrenzt, dasjenige, was ihr immerzu wart. Ihr wusstet das nicht, weil dies das Spiel ist, in dem ihr euch befindet. Ihr gingt in dieses Spiel hinein. Ihr habt die Tür gewählt, durch die ihr gehen wollt. Ihr habt die Fenster an dem Mauervorsprung ausgesucht. Und dennoch, ungeachtet wie ihr spielt, euer bewusstes Bewusstsein erweitert sich. Euer Gewahrsein erweitert sich. Das ist alles, was sich erweitern kann. Euer Bewusstsein selbst vermag sich nicht zu erweitern, nicht einmal einen Zentimeter. Nur die Fenster können sich öffnen. Die Fenster gehen auf. Und du öffnest sie.
Manchmal öffnest du die Fenster weit. Manchmal öffnest du sie nur einen Spalt. Manchmal öffnest du sie weit und schließt sie rasch, damit du nicht hinaussehen wirst. Du fürchtest einen Abgrund, indessen du überhaupt keine Angst zu haben brauchst.
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HEAVEN #2932 – 5.12.2008 – The Ocean of God
DER OZEAN GOTTES
Aller Ruhm gebührt dieser Bewegung in der Welt, die ihr Leben nennt. All die Hinein und Heraus sind voll des Ruhmes. Der Eingang zum Leben auf der Erde ist voll des Ruhmes, wie auch der Ausgang. Es ist ein Tanz, dieses Hinein- und Herausweben. Es ist eine Parade. Ihr seid an dieser Episode auf Erden nur zum Teil. Ihr liebt sie so sehr, dass ihr gelegentlich dachtet, dieses Zwischenspiel sei alles, was es gibt. Ihr seht eine Linie über den Horizont ausgezeichnet, so wie das ein Lineal aus Holz zuwege bringt. Zwölf Zentimeter vielleicht, und ihr habt daraus geschlossen, das sei alles von eurem Leben, diese kurze Linie, die auf der Erde anfängt und endet.
Wenn die Linie anfängt, ist Freude. Wenn sie nachlässt, ist Betrauern. Und ihr betrauert manchmal im voraus, wann ihr die Haut der Welt abwerfen und ohne Dichte fortfahren werdet, so als sei etwas Grässliches passiert. Was geschah, Geliebte? Was, meint ihr, beginnt und endet, während es keinen Beginn und kein Ende gibt? Alles, was geschehen kann, ist, dass die Szenerie sich ändert. Du ziehst in eine andere Stadt, nicht weit von derjenigen, in der du während der illusorischen Spanne deines sogenannten Lebens auf der Erde wohntest!
Natürlich, derweilen habt ihr eure Füße in zwei Booten, in einem namens Erde und in einem namens Himmel. Sobald ihr euren Körper auf der Erde verlasst und zum Himmel fliegt, ist alles, was passiert, dass ihr euren Körper verlasst und zum Himmel fliegt. Wieso ist das kein Grund zum Feiern, wo es um eine Markierung eures Emporsteigens und Wiedererlangens des Vollzeit-Himmels geht, des Himmels aufs Beständigste, wo ihr euch den Himmel auferlegt ohne die Illusion, einer Erzähllinie zu folgen und an sie zu glauben?
Was für etwas Wunderbares, wenn ihr eure Flügel spreizt und voll und bewusst zu Mir fliegt. In Wahrheit, Geliebte, gibt es keinen Übergang. Es ist alles ein Als Ob, so als wärt ihr überall nur bei Mir. Sobald ihr die Erde verlasst, dann packt ihr in Wahrheit all eure Beschwernisse zusammen und lasst sie hinter euch. Es ist nicht einmal so, dass ihr sie hinter euch lasst. Sie verschwinden aus dem Blick. Sie existierten ohnehin nie wirklich. Einerlei, wie real sie euch anscheinend waren, sie waren stets flüchtig. Sie waren ein Hauch Rauch, und das war es. Gleich, wie folgenschwer sie euch waren, sie waren nichts als die Wellen, die ein Schiff in der Wirbelschleppe hinter sich zieht. Sie waren nicht einmal das. Die Wellen waren deine Gedanken, zusammengerollt in einem bestimmten Muster. Probleme waren ein Katzengestell, das ihr aus Schnüren fertigstelltet, und jede Konstruktion verschwand mit der Erscheinung der nächsten, und keines von ihnen existierte wirklich. Wie und wo sollten sie existieren, während sie schiere Bewegung für einen Moment lang waren?
Wo Zeit ist, dort ist die Realität verborgen. Dort befindet sich eine Verkleidung, und man nennt sie Leben auf der Erde. Das Leben ist ein Roman, der in den Sand oder auf den Wellen des Ozeans geschrieben ist. Das Wasser des wörtlichen Ozeans verausgabt sich nicht in Sorgen. Die Wellen wissen, sie sind Wellen. Sie sind der Ozean, und gleichwohl sind sie Wellen. Den Wellen ist es kein großes Rätsel, dass sie Wellen sind. Es ist das Natürlichste in der Welt, dass sie sich einrollen und ausrollen werden. Sie erfreuen sich schlicht der Bewegung. Sie kennen keinen Verlust. Woimmer eine Welle auf ihrer Krümmung ist, ist dies ganz selbstverständlich nötig, und sie freut sich an sich selbst. Eine Welle reitet eine Welle von sich selbst. Sie ist wie ein glücklicher Fisch, der in dem Ozean schwimmt, den er liebt.
Und so seid ihr Wellen, die im Ozean Gottes schwimmen. Wisst nun, dass ihr der Ozean seid, in dem ihr schwimmt.
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HEAVEN #2934 – 6.12.2008 – All the Galaxies and Stars and God’s Dreams
ALL DIE GALAXIEN UND STERNE UND GOTTES TRAUM
Ihr lebt in einem Zelt namens Körper. Ihr geht mit ihm eine Menge herum. Ihr tragt das Zelt; das Zelt trägt nicht euch. Ihr seid der Träger des Zeltes. Es befindet sich auf eurem Rücken und auf Zuruf.
Ich verstehe, dass ihr es anders empfunden habt. Ihr habt öfters das Gefühl, dass euch dieses zeitweilige Zelt in Knechtschaft hält. So oft wart ihr der Auffassung, ihr wärt der Diener eures Körpers, so, als wäre euer Körper der Sei-alles von euch. Ihr seid gar als Sklave eurem Körper gegenüber geendet. Ihr, eure Gedanken, eure Handlungen verleiten in Wahrheit euren Körper. Wisst jetzt, dass ihr gegenüber eurem Körper das Sagen habt, nicht anders herum.
Pflegt eine unbekümmerte Beziehung mit eurem Körper. Ihr seid in ihm umhüllt. Der Körper ist ganz um euch, und dennoch ist er bloß ein Futteral. Ihr könnt euren Körper anfassen. Ihr könnt ihn sehen. Ihr könnt ihn bewegen und motivieren. Ihr seid irgendwo innen in diesem Körper. Ihr schlaft in ihm. Ihr bewegt euch in ihm. Und dennoch seid ihr nicht sein Gefangener. Ihr habt ein Herz, und ihr habt einen Geist. Ihr seid weit entfernt davon, auf die Hülse eines Körpers begrenzt zu sein, in dem ihr die Zeit verbringt. Es ist bloß ein Körper, Geliebte. Ohne euch ist er nichts.
Ihr empfindet den Verlust des Körpers kolossal, unterdessen er überhaupt keinen Verlust darstellt. Ein Körper ist wie ein Umschlag, den du unter Umständen wegwirfst. Du gehst aus dem Körper heraus. Du steigst aus ihm aus. Er ist ein Zelt, das du hinterlässt. Er kann nicht immerfort mit dir gehen. Du bist immerfort. Dein Körper ist es nicht. Er ist eine Wegwerfsache. Musst du derart an den Körper geheftet sein, dass du meinst, ohne ihn seist du nichts?
Der Körper ist ohne dich nichts. Wisse um deine Oberhoheit. Sei zu ihm freundlich, so, wie du zu einem Diener freundlich bist. So freundlich, wie du bist, einen Diener würdest du nicht auf deinen Thron setzen. Dein Diener eines Körpers ist schier eine symbolische Requisite für dich.
Dein Thron ist aus Gold, und Dulcimer machen Musik, während du da sitzt und dich hinstellst. Das Zelt, in dem du lebst, hat seinen Platz im Universum. Wir könnten sagen, das ganze Universum ist dein Thron. Du bist keine Tageskönigin oder Königin für eine Lebenszeit. Du bist Königin oder König für immer. Ich teile mit dir Meinen Thron. Ich teile Mein Universum mit dir, und du teilst dein weltliches Leben mit Mir, Tag um Tag. Du spürst, du befändest dich an der Peripherie des Universums, unterdessen du in Wahrheit das gesamte Universum bist. Du kannst das ganze Universum entwerfen, da es in dir enthalten ist.
Ich weiß, dass du dich wie ein Wanderer im Universum fühltest, vielleicht gar wie ein Ausgestoßener, so, als seist du zwangsweise aus dem Königreich ausquartiert worden, gar aus jenem Königreich, an das du kaum zu glauben wagtest. Nie warst du ausquartiert. Nie hast du den Himmel verlassen. Das ist kaum zu glauben, Ich weiß, indes bist du nichtsdestotrotz schlicht so präsent bei Mir und bei all den Galaxien und Sternen und Meinen Träumen, wie du soeben in deinem Körper siedelst. Und, dennoch, Ich muss das wiederholen, du bist nicht inwendig in deinem Körper. Du bist nicht einmal mitten in der Welt. Du bist weder mitten im gesamten Universum, noch mitten im Himmel. Alles ist in dir enthalten. Du hältst alles sozusagen in deiner Handinnenfläche. Du bist das Innen und du bist das Ohne [eine Art Wortspiel … ‚You are the within and you are the without.‘ – ThB]. Ein Außen gibt es nicht. Es gibt schier du.
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HEAVEN #2935 – 7.12.2008 – The Waves of the Mighty Ocean
DIE WELLEN DES MÄCHTIGEN OZEANS
Lasse die Liebe dich übermächtigen, wie das die Müdigkeit mit dir tut. Lasse die Liebe über dich kommen. Einen Zustand der Liebe. Einen Zustrom von Liebe. Falls du all die anderen Dinge haben kannst, die du hast, kannst du Liebe haben. Du kannst in einem fortwährenden Zustand der Liebe sein. Du hast Ärger. Du hast Ruhelosigkeit. Du hast Müdigkeit und Hunger. Habe auf die gleiche Weise Liebe. Du kannst sie immer aufrufen.
Du musst nicht auf die Ankunft eines Prinzen oder einer Prinzessin warten. Lasse den heraufdämmernden Tag und die Bewegung der Sonne und das Licht der Sterne die Gelegenheit dafür sein, dass du die Liebe inwendig in dir scheinst. Weswegen nicht Liebe scheinen? Weswegen nicht Liebe für jeden überall jederzeit scheinen? Wieso nicht jemand sein, der liebt? Liebe. Mit jedem Schlag deines Herzens, liebe.
Liebe die nächste Person, die du siehst, und dann wieder die nächste. Liebe das Haus, in dem du lebst, und die Menschen, die mit dir in ihm leben. Liebe all die Menschen, die mit dir im Universum leben. Lasse an deiner Liebe teilhaben, so als würde sie nie außer Mode kommen. Das war Liebe nie. Das wird sie nie. Trotz all der Dinge, um die es bei dir deines Erachtens geht – dieses und jenes Problem, diese und jene Veranstaltung, diese oder jene Unterhaltung oder zu spät bei der Arbeit sein, sich verlaufen, zu viel zu tun haben, den Staub von der Welt abwischen -, du bist Liebe. Du liebst. Ich liebe dich, und du liebst in einem Radius von 360 Grad. Da sind keine Falls, Und oder Aber dabei. Du bist eine Grundierfarbe der Liebe. Ihr, Geliebte, seid Liebe. Ich habe Liebe in der Welt platziert, und Ich stellte sie in der Form von euch hin. Sei der Erste, der darum weiß.
Kannst du dir vorstellen, in der Welt zu leben und nicht zu wissen, dass du Liebe bist? Das würde sich nicht gut anfühlen. All die Fragen, die du gerne stellen möchtest, unterdessen es keine Frage gibt, die zu stellen ist! Sofern es dir einmal dämmert, dass du Liebe bist, was dann kennst du nicht? Du kennst deine Karriere. Du kennst deine Mission. Du kennst deine Identität. Was sonst gilt es zu kennen? Was sonst gibt es für dich zu sein?
Du bist derjenige, der liebt. Du bist kein Wolf im Schafspelz. Du bist Liebe. Du bist kein Schaf. Du bist keine Beute. Du bist kein Problembereiter. Du bist kein Schreiner oder Fleischer. Du bist kein Elternteil oder Kind. Das sind Fallen. In Wirklichkeit bist du Liebe, und das ist die ganze Geschichte. Von Meiner Liebe zu dir, und zu Mir, kehrst du, Meine Liebe, zurück. Einstweilen bist du Meine Liebe auf Erden. Umkreise den Globus mit Meiner Liebe. Sende die Strahlen Meiner Liebe aus. Kein Vorausdenken ist vonnöten. Einfach lieben. Sei einfach Liebe.
Sobald du die Liebe bejahst, die du bist und einzig sein kannst, wie frei wirst du dich fühlen! Wie gut wirst du atmen können. Wie wirst du auf der Luft tanzen können! Du bist Liebe. Du bist Gottes Liebe. Du wurdest der Welt gegeben, und du wurdest der Welt einzig aus einem Grund gegeben, und der heißt Liebe. Es gibt nicht eine Ausnahme. Dafür bist du auf der Erde, ebendafür und schlicht ebendafür.
Solltest du gemordet haben, so hast du falsch aufgefasst, wer du bist. Du machtest einen Fehler. Du hast etwas falsch ausgelegt.
Falls du gestohlen hast, das gleiche.
Falls du gelogen hast, das gleiche.
Sobald du weißt, wer du bist, fällt alles schön an seinen Platz. Alles erhebt sich zum Himmel.
Komme jetzt, ziere die Welt mit deiner Gegenwart. Sei für die Welt hier. Entsinne dich, du bist Liebe und nichts anderes als Liebe, und gehe voran und liebe. Das meint nicht, Geliebte, ihr seid führungslos. Das meint, ihr seid das Ruder, und demnach steuert ihr das Schiff des Lebens, und demnach werft ihr Liebe über Bord, sodass sie in den Wellen des mächtigen Ozeans fortgetrieben werden kann.
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HEAVEN #2936 – 8.12.2008 – The Truth of Life
DIE WAHRHEIT DES LEBENS
Alles ist Einssein, nicht bloß du. Das ist so, wie du lange Finger hast und wie sie überallhin reichen und die ganze Welt umfangen. Du beinhaltest die ganze Welt und ihre gesamten Landschaften und alles in ihnen. Das ist ein einziger Traum, den du träumst. Alles ist in ihm. Alles ist in ihm.
Der Apfel auf dem Baum ist so viel das Universum, wie du das bist. Alles vom Apfel ist in dem Samen des Apfels enthalten, und der Apfel behält, eine Zeitlang, den Samen von sich selbst.
Nicht eine Sache im Universum ist allein. Es gibt ein ganzes Universum, und du bist in ihm. Du bist Es. Ich spielte Fangen, und du bist Es. Jeder ist Es, obschon jedermanns Augen ein verschiedenes Bild machen.
Du meinst, du gehst zum Küchenschrank, um etwas zu holen, und indes bist du das einzige in dem Küchenschrank. Es mag sein, du hast den Küchenschrank anders bezeichnet, und du denkst, es gebe vielfältige Dinge in dem Schrank, aber du bist die Dose mit Suppe, und du bist die Spaghetti-Schachtel.
Ich weiß, das ergibt für euch keinen Sinn – dass ihr irgendwo gefertigt, in Dosen oder Schachteln, zu einem Laden (der auch ihr ist) verbracht, auf ein Regal gestellt, zu eurem eigenen Küchenschrank oder Vorratsraum transportiert wurdet – wir reden allerdings von Sinn von welcher Art auch immer, nicht von Sinn, wie ihr ihn kennt. Wir sprechen über Realität. Für die Fragen, die ihr über das Gebiet der Erde und über die Existenz stellen könnt, gibt es kein Ende. Fragen sind unbegrenzt, so unbegrenzt wie ihr.
Doch hier, Geliebte, die Sache – ihr vibriert Mich, und desgleichen ein jeder Stein, ein jedes Paket und ein jedes anderes Seinswesen in der Welt, sie vibrieren Mich. Alle haben Seien. Sogar Dinge haben Seien. Ich schreibe Seien groß, weil Seien ein anderes Wort für Mich ist, und somit könnte, das ist wahr, jedes Wort und alles ebenfalls großgeschrieben werden. Ich schlage vor, ihr schreibt euer Einssein groß. Was könnt ihr anderes tun als lieben? Es ist eure eigene Hand, die ihr küsst.
Wie macht ihr das, fragt ihr euch. Es ist wie Lesenlernen, Geliebte. Der Augenblick kommt, wann ihr lesen könnt. Der Augenblick kommt, wann die Zeichen auf der Seite für euch lebendig werden, und dann bist du in die Welt des Lesens eingetreten. Du griffst dir den Kniff des Lesens sozusagen aus dem Rucksack.
Und nun wirst du dich unterweisen, wie die Welt zu lesen ist. Wenn du sie erfasst, wenn jeder und alles in der Welt lebendig wird, wirst du jeden und alles als Einssein erkennen, und du wirst erkennen, dass das Einssein du ist, und dass das Einssein Ich ist, und dass Wir, du und Ich und die gesamte Ansammlung, schlicht Eins sind. Alle Ehre dem Einssein! Heil dem Einssein!
Es gibt keine Andersheit. Du bist das ganze Sack und Pack. Da ist Eine Existenz, und sie ist die Meine, und deswegen die deine. Sie ist mehr als die Meine. Sie ist mehr als die deine. Sie ist Unser. Dennoch, indes es schier Einssein gibt, kann es von Uns nicht zwei geben. Das ist schlüssig, dass es, sofern Eins da ist, keine zwei geben kann. Ihr braucht keine zehn Finger, um die Wahrheit des Lebens abzuzählen.
Derweilen jeder und alles schön ist, derweilen ihr durch jeden und alles entzückt seid, werdet ihr gelernt haben, die Welt zu lesen, und damit habt ihr euch selbst gelesen und habt euch desgleichen ganz über die Welt überschrieben, den Himmel nicht ausgenommen. Ihr seid ein Himmelsschreiber, Geliebte, und ihr seid der Himmel, den ihr schreibt. Ihr seid die Welt, und dennoch steht ihr sozusagen über ihr, dies obschon es kein Oben und Unten gibt.
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HEAVEN #2937 – 9.12.2008 – The Song You Play
DAS LIED, DAS DU SPIELST
Ihr habt an ewige Verträge geglaubt. Da ist etwas dran. Ihr habt euch Versprechen gegeben, dennoch, hier kommt es, diese Verträge müssen nicht gehalten werden.
Es ist so: Ihr spielt auf der Musicbox ein Lied. Was? Ist da etwas dabei, wenn ihr einen anderen Titel wählt? Ihr habt den freien Willen, jedes Lied, das ihr mögt, zu spielen. Seht das Leben als das Lied an, das ihr spielt.
Macht die Musik, die ihr machen wollt.
Ihr mögt gedacht haben, ihr hättet mit Mir einen Vertrag abgeschlossen. Alle von euch geschlossenen Verträge sind mit euch selbst gemacht. Sofern ihr einen neuen Kontrakt machen möchtet, seid Mein Gast.
Ihr meintet, Verträge mit dem Universum seien unauslöschlich. Einzig die Wahrheit ist unauslöschlich. Die relative Welt ist aus Fakten und Fiktion gefertigt. Fakt ist nicht Wahrheit. Es ist ein Fakt, dass Fakt nicht Wahrheit ist. Wenn etwas bloß für einen Augenblick wahr ist, kann es nicht genau als wahr gelten. Wahrheit wandelt sich nicht fortwährend. Wahrheit wächst nicht so, wie es Pinocchios Nase tat. Euer Weg zur Wahrheit indes kann sich ändern. Alte Verträge, sofern sie existieren, müssen geändert werden. Und sofern alte Verträge nicht existieren, kannst du dir jeden Apfel pflücken, den du möchtest.
Sofern du, ganz zufällig, einen Vertrag geschlossen hast, in einer bestimmten Weise zu leiden, dann fasse ins Auge, dass du den Vertrag erfüllt hast. Dass er einmal niedergeschrieben wurde, ist kein Grund, ihn fortsetzen zu müssen. Nebenbei gesagt, bei jedem Kontrakt gibt es Zusatzklauseln. Weltkontrakte dauern nicht immer, und wieso sollten sie das?
Wir sprechen nicht so sehr über den Wechsel eures Sinnes. Wir sprechen über das Ändern eures Lebens. Wie auch immer, Ich sage euch unablässig, eure Gedanken zu ändern, und was ist das anderes, als euren Geist zu ändern? Tatsache ist, ich lobe euch dafür, euren Geist zu leeren. Mein Wort dafür – euer Geist wurde verstopft! Natürlich ist die Zeit für einen Wandel da.
Sofern du von Begrenzungen eingeschränkt bist, so entbinde dich. Worauf wartest du? Bist du oder bist du nicht verantwortlich für die Art und Weise, wie du das Leben lebst, und für die Art und Weise, wie du das Leben siehst und wie du es findest?
Du kannst die Musik in der Musicbox wechseln. Du kannst deine Karriere umgestalten. Du kannst vom einen Haus in ein anderes ziehen. Von einem Land zu einem anderen. Wer sagt, du musst für den Rest deines Lebens im gleichen Haus leben? Was für ein Tor bist du, sofern du sagst, alles müsse beim alten bleiben, weil du, triefäugig, eine Art Kontrakt geschrieben, ihn niedergelegt und unterzeichnet hattest? Wie weißt du, dass du das überhaupt tatst? Wo ist er? Zeige ihn Mir.
Falls es dir irgendwie hilft, Ich spreche dich von allen Verträgen los. Ich zerreiße sie jetzt.
Falls du einen Vertrag schriebst, zu leiden, so ist er null und nichtig. Falls du einen Vertrag schriebst, zu kämpfen, so bist du seiner ledig. Du kriegst die Idee mit. Geliebte, Ich gab euch den freien Willen, und Ich gab euch tatsächlich den freien Willen, was sollte euch fortan zurückhalten?
Wenn du ein Maurer warst, möchtest du jetzt womöglich ein Architekt sein.
Sofern du durch die Welt in Traurigkeit versetzt wurdest, wer sagt dir, dass du sie nicht aufhellen kannst?
Wer denn sagt dir, sofern du eine Last getragen hast, könnest du sie nicht absetzen? Tatsache ist, Ich bestehe darauf. Ich sage in unzweideutigen Begriffen: Wenn du das, was du trägst, nicht magst, dann setze es ab. Du bist nicht verpflichtet, dich selbst zu belasten. Du bist freigesetzt worden.
Halte dich nicht an der Vergangenheit. Komme aus ihr heraus. Komme aus den selbst-errichteten Grenzen heraus. Keine Grenzen mehr. Grenzen, nein. Freiheit, ja.
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HEAVEN #2938 – 10.12.2008 – Singing God Out Loud
GOTT LAUT HERAUS SINGEN
Du hast Jahre verbracht und warst dir nicht gewahr, dass du überhaupt ein Flüstern von Mir hörst. Und dennoch hast du in der Zeit Mein Lied mit all deiner Kraft gesungen. Du hast faktisch Meine Waren gekauft und verkauft. Du hast an Meiner Stelle gehandelt. Du hast Samen Meiner Liebe gepflanzt. Du pflanztest sie mit abwesendem Geist, ohne zu bemerken, was du tust, gleichwohl streutest du Meine Liebe über die Welt. Du hast womöglich nicht gemerkt, wie groß die Samen, die du ausgesät hast, herangewachsen sind. Du hast sie womöglich gar nicht zur Kenntnis genommen. Es ist fast sicher, dass du sie nicht bemerkt hast.
Du magst Meine Worte nicht gehört haben, die aus deinem Mund kamen. Du magst das Anschwellen Meines Herzens nicht gespürt haben, das aus dem deinigen springt, und gleichwohl hast du Mich die ganze Zeit verkörpert. Du warst sogar der Letzte, das zu wissen. Du hast das womöglich nie spitz bekommen. Bis auf den heutigen Tag bist du dir vielleicht des Gesanges nicht gewahr, den du singst.
Du hast oder hast nicht nach Gott gesucht. So oder so, du hast dich Mir treuhänderisch überreicht. Du bist Mir hinterher gezogen, hast Meiner Weise gelauscht. Sie summte in deinem Herzen. Dein Herz gab dir die Töne, und es gab dir die Worte. Und fortan sangst du Stück um Stück Mein Lied und tanztest es. Und dennoch, bei allem, was du weißt, du hast mit den Füßen gescharrt, dein Leben herumgeschleppt, dir der Helligkeit des Lichts und deiner echten Beziehung zu ihm nicht bewusst.
Du sangst nicht bloß Mein Lied, du sangst es so laut wie du konntest. Du sangst es von den Dächern. Du warst Mein Liedersänger. Du warst ein Gottsänger.
Natürlich habe ich kein Copyright an Meinem Lied. Natürlich ist es Meine Freude, dass du Meine Musik und Meine Verse nimmst, dass du sie als deine eigenen hernimmst und sie dir zueigen machst. Wie gut Ich doch gewusst habe, dass Meine Worte, Gedanken und Liebe und Mein Seien die ganze Zeit über die deinen waren. Es bist du, der das wohl nicht bemerkt hat. Du bist es, der das ganz bestimmt nicht bemerkt hat. Wirst du es jetzt erkennen? Wirst du erkennen, dass du eine Brieftaube für Gott bist? Ich sandte dich aus Meiner Hand heraus los. Ich warf dich in den Himmel hinaus, und du flogst und flogst, und liefertest Meine Botschaften aus. Natürlich, Meine Botschaften sind Meine Lieder. Sie können nicht voneinander separiert werden, Meine Worte und Mein Lied. Ich singe schier. Ich singe die Weise der Liebe, und ihr, Meine Teuren, rennt davon weg, nicht einmal gewahr, was ihr beim Wegrennen mit dabei habt.
Ihr meint, ihr schleppt euch entlang, ihr meint, ihr scharrt mit den Füßen, und derweilen haben eure Füße Flügel, und derweilen seid ihr ein Flyer für Gott, ihr fliegt hoch und teilt Mich aus und teilt desgleichen euch aus wie Pamphlete. Derweilen schwingt ihr euch mit Mir in die Höhe zu den Galaxien, und derweilen seid ihr vergesslich. Ich habe euch so oft angestupst und ihr habt erstaunlich nichts gespürt! Doch jetzt, hier, spürt ihr, wie Ich euch anstupse? Spürt ihr diesen kleinen Schubs von Mir, wie er ein kleines Grübchen in eurer Wange hinterlässt, wie er euch ein wenig zum Lächeln bringt?
Wisst ihr nicht, wie ihr Mir die ganze Zeit über gedient habt? Wem meintet ihr gedient zu haben? Vielleicht wusstet ihr nicht einmal, dass ihr gedient habt. Vielleicht habt ihr euch heruntergespielt. Vielleicht wart ihr der Auffassung, ein Nichtsesshafter zu sein, der die Zeit verstreichen lässt und gar nichts tut. Vielleicht dachtet ihr, ihr hättet dem Gott der Reichtümer in der Welt gedient, dem Gott des Ehrgeizes, einem sich selbst dienenden Gott der einen oder anderen Art, der durch deinen Geist raste und dem du Gefolgschaft leistetest, gleichwohl, Geliebte, ihr habt für Mich gearbeitet. Ihr habt euch in einem Nebel befunden, und jetzt ist er verzogen, jetzt singt ihr frohlockend Mein Lied. Ich höre euer Singen. Bald wird es die ganze Welt hören, und Mein Lied wird bekannt, und jeder wird es singen, und ihr werdet es besser als je zuvor hören.
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HEAVEN #2939 – 11.12.2008 – Get Used to Good Fortune, Beloveds
GEWÖHNT EUCH AN DAS GLÜCK, GELIEBTE
Etliche große Segnungen befinden sich auf dem Weg zu euch. Trainiert jetzt. Übt euch, Schätze in Empfang zu nehmen, ohne überwältigt zu werden. Auch dann, wenn euch etwa der Kohinoor Diamant zukommt, nehmt es in euren Schritt und geht unentwegt weiter. Ihr mögt nicht bei jeder neuen Ankunft vor fast unerträglicher Freude auf und nieder zu springen haben. Ihr müsst nicht wegen eurer wilden Freude darüber, derart gesegnet zu werden, mit allem und jedem einhalten. Ihr müsst nicht eure Freunde anrufen, um ihnen davon zu erzählen. Ihr mögt es nicht jedermann sagen. Ihr mögt keine Zeit dafür in Anspruch zu nehmen zu haben, um euch zu erholen. Ihr mögt euch nicht auf die Erde herunter zu bringen haben, denn ihr werdet an erster Stelle Glück als Begleitung eures guten Lebens bejahen. Wieso solltet ihr kein Glück haben? Ihr werdet euch genauso fühlen, wie ihr das bei der Luft, die ihr atmet, tut. Wieso solltet ihr keine Luft zum Atmen haben?
Lasst es zu einem Allgemeinplatz werden, dass ihr dafür entgolten werdet, ein Menschenseinswesen auf Erden zu sein. Lasst es zu einem Allgemeinplatz werden, dass unvorstellbar schöne Schätze bei euch niedergehen. Lasst es bei euch zum Allgemeinplatz werden, durch Andere mit Wertschätzung überhäuft zu werden. Lasst es zu einem Allgemeinplatz werden, dass ihr durch ungewöhnliche Freude umgehauen werdet, bloß, es ist klar, ihr werdet nicht umgehauen werden, da es für euch Allgemeingut wird, eine reife gute Ernte einzufahren.
Natürlich werdet ihr mit dem fortfahren, wie ihr seid, ihr werdet euer Licht scheinen, keineswegs überrascht angesichts all eures Glücks. Es ist euer, das wisst ihr. Es ist für euch. Streckt euer Handinneres aus, um all das in Empfang zu nehmen, was auf euch wartet. Donnernd ist der Erdrutsch an Glück, das jeden Tag das eure ist, nunmehr alle Tage eures Lebens das eure ist.
Gewöhnt euch daran, Geliebte. Gewöhnt euch an die natürliche Anerkennung durch eure Umgebung, dass ihr ein Strahl Meines Lichtes seid.
Klar, wenn jemand eine Segnung empfängt, wirst du erkennen, sie ist auch die deine. Was jemand erhält, erhältst du auch. Es gibt kein Horten, keinen Tauschhandel, niemand wird ausgelassen, am allerwenigsten du, du, der du Meine schöne Rose bist, die Mich tagaus tagein segnet.
Wie wirst du es mögen, sobald es keine Unterscheidung zwischen dem Reichen und dem Armen gibt, sobald jeder reich und niemand arm sein wird?
Wie wirst du es mögen, sobald du jeden liebst, dem du begegnest?
Wie wirst du es mögen, sobald dich jedermann liebt?
Wie wirst du es mögen, sobald dir alles Freude ist?
Wie wirst du es mögen, sobald es keinen Schmerz oder kein Leiden, keine Erkrankung, keine Sorge oder Angst mehr geben wird?
Wie wirst du es mögen, sobald jeder in deine Augen schaut und Mich dort sieht?
Wie wirst du es mögen, sobald du dich selbst magst, dich und jedes andere Seinswesen wertschätzt?
Wie wirst du es mögen, sobald alles pünktlich ist, sobald das Glück jeden Tag bei dir eintrifft?
Wie wirst du es mögen, sobald du mit allem Schritt halten kannst?
Wie wirst du es mögen, sobald dein Schnürsenkel reißt und du darüber lachst?
Wie wirst du es mögen, sobald du alle Grenzen niederreißt, denn Grenzen werden auf dein Geheiß hin verschwinden?
Wie wirst du es mögen, die Welt wie ein Akkordeon zwischen deinen Armen zu halten? Wie wirst du es genießen, das Akkordeon der Welt zu spielen, während du weißt, wie wohl du und die Welt aufeinander abgestimmt sind? Wie wirst du es mögen, sobald du weißt, dass du immer am Drücker sitzt, und jeder andere ebenso?
Wie wirst du es mögen, sobald du über die Auffassung des Vergnügens und des Schmerzes hinaus gelangt bist?
Wie wirst du es mögen, sobald du nur Freude fühlst, Freude den ganzen Tag hindurch, Freude über Freude und noch mehr Freude, Freude, die allesamt auf dich wartet?
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HEAVEN #2940 – 12.12.2008 – What If There Were No Words?
WAS WÄRE, WENN ES KEINE WORTE GÄBE?
Was wäre, wenn du das Wort Zwangslage nie gehört hättest? Wärst du dann stets mit dir einig?
Was wäre, wenn Worte für etwas, was du nicht möchtest, nie erfunden worden wären? Was wäre, wenn das Wort Ärger nicht existierte? Würdest du dann das spüren, was scheinbar die Realität von Ärger ist? Würdest du je an Ärger oder an den Anlass von ihm denken?
Was wäre, wenn das Wort Ärger anders definiert wäre? Was wäre, wenn es eine Zeitlang Abwesenheit von Liebe, oder kurze Pause in der Liebe, oder irrige Wahrnehmung bezeichnen würde?
Was wäre, wenn du Ärger nie erblickt hättest, und wenn nie jemand mit dir ärgerlich gewesen wäre? Wo hättest du dann Ärger kennen gelernt?
Was wäre, wenn jeder auf der Erde sich wagte, jung zu sein, und ausschließlich Spiel und Freude kennte?
Was wäre, wenn niemand je von dem Konzept der Frustration gehört hätte?
Was wäre, wenn niemand je von Disharmonie gehört hätte? Was wäre, wenn jeder bloß Harmonie kennte, jedoch das Gewahrsein innehätte, dass die Entfaltung der einen oder anderen Harmonie länger braucht als anderwärtiges?
Was wäre, wenn du gänzlich originale Gedanken hättest? Was wäre, wenn du wirklich an dich selbst dächtest? Worauf würdest du verzichten und was würdest du behalten und was würdest du dazutun?
Was wäre, wenn du heute einzig positive Worte sprächest? Es gäbe etliche Dinge, die du einfach nicht sagen könntest. Vielleicht würde sich aufgrund dessen, was du nicht sagst, die gesamte Schwingung der Welt ändern.
Was ist nicht möglich?
Was wäre, wenn du nie von dem Konzept des Schweren oder Leichten gehört hättest?
Wieso hast du kalt und heiß zu kennen?
Was wäre, wenn es keine Worte für etwas gäbe?
Worte sind wunderschöne Sachen, und dennoch sind einige nicht wunderbar, wieso also sie behalten?
Es gibt derart viele Sprachen in der Welt. Weswegen könnten nicht alle Sprachen einzig Freude zum Ausdruck bringen? Was ist so bedeutend daran, aufzuzeichnen, was nicht Freude ist?
Was wäre, wenn es keine Fragen und keine Antworten gäbe? Wenn dein Herz klar ist, was gibt es da zu fragen? Wenn dein Herz nicht klar ist, welche Antwort kann dann vernommen werden?
Was existiert, das existieren muss?
Was existiert nicht, was nicht existieren könnte?
Sofern Missstand existieren kann, kann es dann das Wunder und das Wundern nicht?
Sofern Wunder existieren kann, wieso könnte jenes dann nicht alles sein, was existiert?
Muss dasjenige, was unnötig ist oder Unglücklichsein hervorbringt, sein? Wieso sollte es irgendwo sein?
Geliebte, sobald ihr die Welt und das Leben als einseitig seht, seht ihr vielleicht durch die Augen der Vergangenheit. Etwas war einseitig. Weil es früher einmal so war, bedeutet nicht, es hätte sich wieder ebenso auszuspielen. Wenn du würfelst, wie stehen da die Chancen, dass du das nächste Mal zwei Einser erhältst?
Ein Hund etwa sieht ein Eichhörnchen unter einem bestimmten Baum. Beim nächsten Mal, wenn er vorbeikommt, schaut er sich nach dem Eichhörnchen um, ob es hier ist. So, Geliebte, seid ihr gewesen. Ihr schaut nach dem, was ihr bereits gesehen habt. Sogar dann, wenn ihr nicht überzeugt seid, dass sich die Vergangenheit fortsetzt, befürchtet ihr wohl nach wie vor ein Wiederauftreten. Hört mit dem Fürchten auf und fangt an, auf ein andersartiges Szenario zu schauen.
Ich bitte euch, die Vergangenheit los zu lassen. Sogar erinnerte Freude ist Vergangenheit.
Günstige Gelegenheit ist existent. Gelegenheit meint, dass sich mehr Möglichkeiten ausweisen. Gelegenheit meint etwas Neues an deinem Horizont.
Gefangener der Vergangenheit sein ist wie ein Buch vor dir haben, das du nie gelesen hast. Dennoch schaust du auf den Umschlag und sagst: „Ich weiß, wovon dieses Buch handelt.“ Natürlich ist das mit einem Buch durchaus zu machen. Bei eurem Leben allerdings, Geliebte, da beschwöre Ich euch, einen anderen Blick einzunehmen.
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HEAVEN #2941 – 13.12.2002 – God-Approved
GOTT-GEBILLIGT
Es ist dir sehr wichtig, wie du behandelt wirst. Du wirst nicht immer gut behandelt. Mit dir, der du ein Kind Gottes bist, wird womöglich schäbig umgegangen. Das ist nicht richtig. Weswegen freilich müssen Gedanken an ungehöriges Benehmen in deinem Gemüt stecken bleiben? Du musst denken, du habest etwas verloren. Du musst denken, die Rüdheit eines Anderen stelle etwas dar, was dich beseitigt. Du musst denken, die Meinung eines Anderen wirke auf deine Wertigkeit ein.
Ich habe deinen Wert vor langer Zeit festgelegt Man kann ihn nicht in die Zange nehmen. Es ist Mein Streben, dass alle auf der Erde gut zueinander sind. Und wenn es einer nicht ist, wenn Andere rüde oder unfreundlich zu dir sind, haben sie sich selbst entwertet. Sie haben ein Bild von sich selbst gezeichnet, nicht von dir. Behalte dein Bild getreu. Du hast deine Verbundenheit mit Mir. Du stehst in Meinen Ehren. Ist die Meinung eines Anderen wirklich derartig wichtig für dich? Wie sehr muss das armselige Verhalten eines Anderen auf dein Leben einwirken?
Welche Notwendigkeit besitzt die Meinung eines Anderen von dir? Es ist sinnlos, dein Selbstwert-Empfinden von jemand Anderem abzuleiten, handelt es sich nun um Negatives oder um Positives.
Keine Meinung eines Anderen kann dich zu mehr machen, als du jetzt bist. Du weißt darum. Und dennoch lässt du die Haltungen anderer Menschen zu der Skala werden, mit der du dich wiegst. Sieh die Meinung eines Anderen als eine Blase. Welche Einwirkung hat eine Luftblase auf dich? Lasse Andere all die Blasen blasen, die sie wollen. Blasen sind nicht da, um auf dein Leben einzuwirken.
Wenn jemand zu dir rüde oder unfreundlich ist, dann ist das so, als ließest du dich durch ihn in einen Kerker stecken, und als würdest du den Schlüssel wegwerfen, und bliebest in dem Verlies, obschon du die ganze Zeit von dort wieder hättest fortgehen können. Du hast es dir nicht zuzulassen, in den Kerker geworfen zu werden.
Bejahe Meine Bemessung von dir, und mache dir nichts aus der Bemessung Anderer von dir.
Klar, du verstehst, Ich bemesse dich nicht. Ich beurteile dich nicht. Ich gebe dir keine Strafpunkte. Das tat Ich nie. Ich habe nie Minuspunkte erschaffen. Vielleicht du. Wer immer es tat, Strafpunkte sind durch dich nicht ernst zu nehmen. Jemand brachte einen Aufkleber an dir an. Nimm ihn augenblicklich weg. Er ist kein Tattoo. Er ist kein Brandmal des Lebens.
Wenn du zur Post gehst und möchtest eine Ein-Dollar-Briefmarke kaufen, wirst du keine Marke zu 25 Cent akzeptieren. Du würdest nicht mit ihr davongehen und zu dir selbst sagen, dass das irgendwie alles sei, was du verdient habest. Geliebte, ihr seid mehr wert als alle Briefmarken der Welt. Ihr seid mehr Wert als die Meinung eines jeden über euch.
Euch ziemt es, gut über euch selbst zu denken. Legt einem Anderen nicht Schmerzen zur Last. Niemand sonst ist verantwortlich für eure Selbst-Liebe. Niemand sonst soll einen Einfluss auf sie ausüben. Halte dein Herz hoch. Halte es auf dem Niveau mit dem Meinigen, und mit niemandes sonst. Lasse Rüdheit und Unfreundlichkeit verdampfen. Puff! Lasse sie vorbei sein. Eine ärmliche Meinung handelt von dem Menschen, der sie innehat, und ganz und gar nicht von dir.
Wenn du an einem schäbigen Gebäude vorübergehst, macht dich das nicht schäbig.
Wenn auf der Straße Abfall liegt, bedeutet das nicht, dass du Abfall bist.
Möge die Sonne auf dir scheinen. Möge der Himmel blau sein. Mögest du der Empfänger von Liebe sein, wohin immer du gehst.
Und wenn es regnet, so lasse den Regen allen angehäuften Schmerz abwaschen, so wie er Schmutzflecken auf deiner Wange abwäscht.
Um dich ist ein Schild der Liebe. Er ist undurchdringlich.
Akzeptiere deine Unbesiegbarkeit. Erkläre sie dir selbst gegenüber. Du bist mit Gott-Gebilligt gestempelt. Du hast Mein Siegel auf dir. Du bist in Meiner Liebe eingewickelt. Lasse Gedanken los, die weniger sind, als du bist. Lasse Gedanken los, die weniger als die Meinen sind. Wenn dich jemand schmäht, was hat das mit dir zu tun? Du bist bei Mir. Lasse andere Sachen los.
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HEAVEN #2942 – 14.12.2008 – God Carries Us
GOTT TRÄGT UNS
Wenn euch etwas schwerfällt, dann ruft Mich. Erlaubt es Mir, euch am Ellbogen zu halten. Erlaubt es Mir, zu helfen. Bitte wisst, ihr seid nicht allein. Einerlei, wo ihr seid oder was ihr tut, Ich bin bei euch. Ich bin bei euch in jedem Sinn des Wortes. Ich bin hier. Ich bin hier.
Ladet Mich ein. Auch dann, wenn Ich bereits hier bin, ladet Mich ein. Lasst Mich euer Lebens-Helfer sein. Lasst Mich euch durch schwere Zeiten tragen, und lasst Mich euch durch gute Zeiten tragen. Ihr, Geliebte, verdient Mich. Ihr verdient es, Mich an eurer Seite zu haben. Dort bin Ich ohnehin, und dennoch ist es gut zu wissen, dass ihr Mich dort habt, einfach so, wie ihr an eure Tasche fasst und dann wisst, dass euer Geldbeutel da ist. Oder euer Handy.
Ganz anders als euer Handy, brauche ich keine Aufladung. Anders als euer Handy, ist es nicht möglich, dass ihr Mich irgendwo liegen lasst. Ich bin ebenso mit euch verbunden, wie das euer Herz, euer Ohr, eure Nase ist. Noch mehr als sie. Mehr als alles bin Ich mit euch verbunden. Ihr könnt Mich nicht irgendwo liegen lassen, auch nicht wenn ihr es versuchtet. Ich tuckere so neben euch her – also, noch näher als das. Inwendig in euch. Hier bin Ich. Ich bin hier. Ich bin hier bei euch. Ich bin stets nahe. Näher als nahe, wenn ihr das versteht.
Was ist euch heute schwer? Ein Telefonat. Lasst Mich für euch wählen. Lasst Mich für euch reden.
Was ist euch heute schwer? Du hast einen Auftritt, vielleicht musst du eine Rede halten? Wieso, lasse Mich das tun. Wisse, dass Ich bei dir stehe, und dass Ich für dich reden werde. Sagt Mir, Geliebte, was ist für euch zu schwer zu tun, wenn ihr wisst, dass Ich aufs Festeste bei euch bin?
In einem gewissen Sinne spielt es keine Rolle, wo ihr seid, solange Ich bei euch bin. Ich weiß, ihr wollt durch blumenübersäte Felder gehen oder den Ozean durchkreuzen, unterdessen ihr zur Arbeit oder zur Schule oder ins Gefängnis zu gehen habt, und ihr wollt keinesfalls dorthin gehen. Seid eingedenk, Ich bin trotzdem bei euch, bei euch auf den blumenübersäten Feldern, oder auf See oder bei der Arbeit, in der Schule, im Gefängnis, oder sonstwo. Ohne Mich könnt ihr gar nicht sein. Ich bin gänzlich mit euch verbunden. Ihr könnt ohne Mich keine Bewegung machen. Ich BIN ihr. Was jetzt anbelangt, bejaht einfach, dass Ich euch begleite.
Ich begleite euch nicht bloß, Ich bin nicht bloß bei euch, Ich bin bei euch mit all Meinem Herzen. Ich umfange euch.
Wo ihr dies wisst, so seht, was ihr tun könnt, um bei jeder und bei allen Begegnungen, in jeder Lage, in jeder Gegebenheit, bei jedem Unternehmen, Ereignis, Ärger vor Freude zu quietschen. Ob wohl das Wissen, dass ihr ohne Mich nirgendwohin gehen könnt, ob wohl das Wissen, dass ihr ohne Mich nicht unterworfen werden könnt, doch einen kleinen Unterschied für euer Glück ausmachen könnte? Ich möchte das.
Denkt einfach, Ich bin bei euch, Geliebte. Unaufhaltsam bei euch.
Wenn ihr im Winter aus dem Haus geht, dann entsinnt ihr euch, den Mantel anzuziehen. Dann nehmt Mich zusammen mit eurem Mantel mit. Und wenn der Winter so richtig kalt ist und ihr keinen Mantel habt, dann lasst Mich euren Mantel sein. Und wenn der Sommer so richtig heiß ist und ihr seid in der Wüste, und dort gibt es keinen Baum, und ihr habt keinen Hut, der euch Schatten spendet, dann lasst Mich euren Schatten sein. Wenn ihr dreißig Kilometer zu gehen habt und eure Füße sind müde, also, lasst Mich dann eure Füße sein, oder lasst Mich euch auf die Schulter nehmen.
Ganz bestimmt wird es euch nicht weh tun, zu wissen, dass Ich in jedem Augenblick bei euch bin.
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HEAVEN #2943 – 15.12.2008 – A Ride on a Magic Carpet
EINE FAHRT AUF EINEM ZAUBERTEPPICH
Einerlei, was Ich sage und wie sehr Ich es sage, es scheint so, dass Meine Kinder den Tod fürchten, den so genannten Tod fürchten. Wisst ihr nicht, dass das Verlassen des sperrigen Körpers Teil des Lebens ist?
Dass der Körper stirbt, ist kein Geheimnis. Muss das denn wie etwas Schreckliches aussehen? Muss es das? Das Leben auf der Erde ist nicht wirklich eine Sache auf Leben und Tod. Ich weiß, so denkt ihr. Ihr denkt, der Tod sei ein Schrecken, der auf euch wartet. Seid ihr nicht gelehrt worden, ihn zu fürchten? Lager namens Hospitäler wurden errichtet, um ihn zu verschieben, Medizinen, um ihn zu bestreiten. Die Sorge um den Tod des Körpers ist eine Tätigkeit auf Erden.
Ich möchte euch sagen, euch bei allem Respekt gegenüber dem Leben sagen, dass der Gang vom Leben zum Tod so ist, wie wenn man auf einem Esel reitet und zu einer Reise auf einem fliegenden Teppich übergeht. Ich setze das Leben auf der Erde nicht herunter, indem Ich es einen Esel nenne, denn du weißt, Ich liebe alles, jede Kreatur und euch. Auf einem Esel reiten ist etwas Wunderbares. Auf einem Zauberteppich fliegen ist etwas weiteres Wunderbares. Dieser Zauberteppich erwartet alle. Er existiert für euch. Er ist euer Diener. Niemand möchte wirklich andauernd in seinem Körper leben.
Der Tod ist kein Geier, der auf euch wartet. Es gibt keinen Tod, Geliebte. Es ist etwas Liebenswertes, auf dieser Metapher von einem fliegenden Teppich zu fahren. Während du auf diesem Zauberteppich fährst, fällt die Illusion fort. All die Probleme der Welt sind Illusion. Möchtest du wirklich für immer an der Illusion hängen?
Die Illusion dient euch, so wie sie euch dient. Sie dient euch nur eine Zeitlang. Sie dient euch nur in der Illusion der Zeit. Möchtet ihr es Mir glauben, wenn Ich euch sage, dass die Realität auch noch die schönsten unter den Illusionen auf der Erde übertrifft? Noch einmal, hier geht es nicht darum, von demjenigen, was euch wichtig ist, und von all der Liebe, die die Welt innehält, etwas wegzunehmen. Es geht nicht darum, euch von der Freude der Kinder und vom Spaß am Springen, Hüpfen und Hopsen abzubringen. Dass die Welt eine Illusion ist, nimmt kein Jota von den Freuden der Illusion fort. Die Freuden der Illusion sind wie Vorschauen auf das, was kommt. Nicht bloß, was kommen soll, sondern auch, was gewesen war und was nie anders gewesen ist.
Die Kleider, die ihr auf Erden tragt, sind Umhänge. Sogar der Körper ist auf Erden zugedeckt. Wie vieles mehr ist euren Blicken gegenüber verdeckt!
Es gibt keinen Tod. Es gibt kein Fegefeuer. Falls es das gibt, dann seht das Leben auf der Erde als ein solches an. Das Leben auf der Erde reinigt euch von zahlreichen Dingen. Das soll sagen, euch ist es angelegen, bereit dafür zu sein, in Meiner Gegenwart zu sein. Ihr wart niemals sonstwo. Ihr seid bereits in Meiner Präsenz.
Ich möchte schlicht nicht, dass ihr so vielen faulen Zauber um den Tod macht. Der Tod bringt euch nicht auf die Knie. Er ist kein Ungeheuer. Er besiegt euch nicht. Er ist schlicht ein Diener. Wasimmer ihr meint, er dient euch gut. Es ist nicht so, dass euch der Tod dabei hilft, vor dem Leben zu entkommen. Der Tod ist ein Verabschieden, aber kein Entkommen. Das Leben ist euch immer. Der Tod wischt eure Haare von den Augen, sodass ihr alles sehen könnt, was euren Blick verschleierte. Es ist so, als ob der Tod eure Sonnenbrille abnimmt. Ihr braucht sie einfach nicht mehr. Kein Winkel des Sonnenlichts ist für euch fernerhin zu hell.
Sind euch Sonnenbrillen, sogar Designer-Sonnenbrillen, derart wertvoll? Meint ihr, ohne sie seid ihr nicht?
Wenn euer Körper stirbt, ist nichts geschehen. Das ist nicht die große Sache, wie ihr gedacht habt.
Wenn ihr auf der Erde von einem Land zu einem anderen fahrt, reist ihr schlicht von einem schönen Land zu einem anderen. Ihr seid nach wie vor ihr.
Und wann eure Zeit auf Erden auf ist, ändert ihr schlicht eure Richtung und setzt euer Abenteuer fort. Und ihr seid nach wie vor ihr.
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HEAVEN #2944 – 16.12.2008 – The Onset of Miracles
DAS EINSETZEN VON WUNDERN
Sei mit Begrenzungen durch. Wozu brauchst du sie? Sie halten dich gefesselt. Sei ein freier Mensch, nicht alten Gedanken verpflichtet.
Wannimmer du dich selbst denken hörst: „Das kann ich nicht, niemand kann das, das ist unmöglich“, dann denke noch einmal.
Wannimmer du dich sagen hörst: „Darin bin ich nicht gut“, oder „Das ist nicht, wer ich bin“, dann ändere deine Worte.
Ja, du, der du in Meinen Augen vollkommen bist, Ich sage dir, deine Gedanken zu ändern. Reiche sie ein. Es ist an der Zeit, dass sie recycled werden. Gib dein altes Denken für neues in Zahlung. Handle es nicht einmal. Eigentlich möchtest du nicht, dass jemand dein altes Denken besitzt. Wirf es aus deinem Geist heraus. Wirf es in den Abfall. Dieses alte Denken war ohnehin nie wirklich das deine. Du hast es schlicht angenommen. Du hast es kopiert. Du dachtest, es sei etwas Gutes. Aber eigentlich, nichts für ungut, es war für nichts anderes gut, als überwältigt zu werden.
Komme den gesetzlichen Bestimmungen nach. Ansonsten, lasse deinen Geist fliegen. Lasse deine Gedanken in die Höhe steigen.
Es gibt nichts in der Welt, das deine Gedanken nicht ändern können.
Es gibt nichts in der Welt, das dich zu hemmen hat. Einzig, falls du es einräumst, bist du gehemmt.
Euer Geist ist frei, Geliebte. Ihr braucht nicht kontrollieren zu lassen, was ihr denkt. Die Gedanken Anderer müssen nicht die euren einengen. Seid das freie hohe Seinswesen, das ihr, unbesehen der Gegebenheiten, seid, unbesehen der Menschen, die zu euch Nein sagen, unbesehen der Menschen, die euch schief ansehen, unbesehen eurer eigenen Zweifel. Da ist der Übeltäter, eure eigenen Zweifel, und was sind Zweifel anderes als euer eigenes Denken? Bannt den Selbst-Zweifel. Bannt ihn für immer.
Du bist der Kapitän deines Schiffes. Du bist der Rudergänger. Du bist derjenige an der Ackerfräse deines Lebens. Das Rad des Lebens liegt in deinen Händen. Dein Leben wurde dir gegeben, um es zu steuern, nicht bloß, um irgendeinem Schiff zu folgen, das sich zufällig vor dir befindet.
Seid freie Agenten, Geliebte. Lasst die Welt tun, was die Welt tut, und ihr, ihr seid der Souverän von euch selbst. Stürzt nicht die Gesellschaft um. Stürzt eure Gedanken um. Striegelt nicht das Haar eines Anderen. Kämmt euer eigenes.
Haltet eure Gedanken hoch, und euer Herz wird seine Schulter aufrecht behalten, und es wird eine glückliche Melodie schlagen. Sofern euer Herz Schaden genommen hat, haben es eure Gedanken geschädigt. Wasimmer eure Gedanken angerichtet haben, eure Gedanken können es rückgängig machen. Glaubt nicht eine Minute lang, dass es zu spät ist. Spät und früh, zu spät, zu früh – das sind allesamt zeitliche Wörter der Welt. Es gibt kein zu spät; es gibt kein zu früh. Alles ist jetzt soeben, und du kannst jetzt in dem Augenblick deine Gedanken und damit dein Leben neu aufbauen, eben jetzt vor deinen Augen.
Wer sagt, dir könnten keine neue Gliedmaßen wachsen? Wer sagt, ein Herz, das sei nicht zu reparieren? Ihr könntet Wiederwachsen und Reparatur als Wunder bezeichnen. Gut, Geliebte, was fällt bei Wundern aus der Reihe? Denkt ihr, sie seien derart selten? Wunder sind Dutzendware. Schaut euch um. Nichts als Wunder. Wieso etlichen Wundern stattgeben, und anderen nicht? Wer seid ihr, dass ihr Wunder in zwei Hälften schneidet? Wer seid ihr, dass ihr sagt, einige Dinge seien möglich, und einige nicht? Wer seid ihr, dass ihr das Einsetzen von Wundern verhindert? Wer seid ihr, dass ihr zu Wundern Nein sagt? Wer seid ihr, dass ihr verleugnet, was Ich euch sage?
Wer seid ihr, dass ihr sagt, das Leben könne bis hierher gehen, jedoch nicht weiter? Wer seid ihr, dass ihr das Leben in ein Paket verpackt, und dass ihr es davon abhaltet, sich auszudehnen? Wer vermag überhaupt an das Leben zu glauben, so, wie es vor euch ausgebreitet ist? Leben selbst ist nicht logisch..
Vielleicht ist die Zeit für euch gekommen, die Logik wegzuwerfen und einfach mit dem Leben voran zu rennen und zu sehen, wohin es euch nimmt, und zu sehen, was das Leben ohne Handschellen zu tun vermag. Es kann Wunder ausarbeiten. Wieso, es kann Berge versetzen. Erkennt ihr nicht, dass jetzt soeben alles in Bewegung ist?
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HEAVEN #2945 – 17.12.2008 – The Golden Rule and the Law of the Land
DIE GOLDENE REGEL UND DIE LANDESGESETZE
Ich muss mich dem Befolgen der Gesetze eines Landes zuwenden. Selbstverständlich, haltet die Geschwindigkeitsregeln ein. Wenn ihr einen Führerschein haben müsst, dann macht ihn. Egal wie trivial oder unnötig ein Gesetz zu sein scheint, befolgt die Gesetze des Landes. Offen gesagt, Geliebte, wie viele Gesetze, egal wie dümmlich sie sind, sind die Zeit und Energie wert, die man aufzubringen hat, um gegen sie zu protestieren?
Auf der anderen Hand – gibt es Gesetze, die besagen, dass es in Ordnung sei, vorgesehene Menschen zu bestehlen, gibt es Gesetze, die besagen, dass es in Ordnung sei, deinen Nachbarn umzubringen, gibt es Gesetze, die besagen, deinen erstgeborenen Sohn zu erschlagen – gibt es Gesetze, die besagen, du müssest tun, was Meinem Herzen und dem deinen strikt zuwider läuft, dann würde die Liebe dir sagen, es nicht zu tun. Liebe und Rücksicht auf das Leben kommen ganz bestimmt vor der Wegnahme von Leben.
„Wenn es doch bloß immer so einfach wäre“, sagst du, denn es ist nicht immer so einfach. Du sagst: „Hätte ich die Wahl, ob ich jemand erschieße oder ob ich erschossen werde, was soll ich dann tun?“
Darauf, Geliebte, möchte Ich keine Antwort geben, weil es, wie immer, an euch ist, eure Wahl zu treffen, einerlei, wie schwer sie ist. Ihr habt freien Willen, Geliebte, auch dann, wenn ihr in Situationen gezwungen seid, die über jede Grenzen hinausgehen, die ihr euch selbst je setzen würdet.
In der Welt ist Morden nicht sanktioniert, Töten indes schon. Im Krieg wirst du zum Helden, wenn du verwüstest. Sofern du kein Verheeren betreibst, wird man dich wohl für einen Feigling halten. Kein Mensch möchte Frauen und Kinder töten, und dennoch werden Frauen und Kinder getötet.
Du magst völlig gegen das Töten in jeder Form eingestellt sein, dennoch, sofern ein Mensch mit einer Pistole drauf und dran ist, deine Familie umzubringen, außer du erschießt ihn zuerst, was tust du dann? Wasimmer du tust, es läuft gegen dein Gewissen. Möget ihr nie in dieser Lage sein, Geliebte!
Menschen haben ihr eigenes Leben und das Leben ihrer Kinder riskiert, um andere Leben zu retten. Möget ihr nie diesem Test ausgesetzt sein.
Manchmal steht ihr, indes in kleinen Dingen, dem gegenüber, es mit schwierigen Entscheidungen zu tun zu haben, dies bis zu dem Ausmaß, dass ihr unfähig seid, zu wissen, was richtig ist, währenddessen jede Wahl nicht richtig zu sein scheint.
Jeder möchte vorbringen, er wolle die Wahrheit sagen, doch wer hat noch nicht gelogen, um seinen Hals zu retten, oder gar, um aus einer kleineren Schramme herauszukommen? Was klein oder groß ist, ist nicht immer leicht zu bestimmen.
Es ist nicht immer leicht, den Mut zu euren Überzeugungen zu haben. Es ist nicht immer leicht, zu erkennen, was eure Überzeugungen sind.
Hin und wieder gibt es Situationen, wo du schwerlich die Goldene Regel anlegen kannst. Solltest du das Leben deines Nachbarn über dem deinen ansiedeln?
Wenn ein Mensch hungrig ist, ist es dann Stehlen, wenn er sich ein Stückchen Brot aus der Bäckerei wegholt? Wieso gibt ihm niemand Brot?
Während du dich fragst, was du in gewissen Lagen tun würdest und es nicht genau weißt, hast du wohl von einer Handvoll Menschen erfahren, die das Leben Anderer vor ihr eigenes gestellt haben. Du kennst etliche Menschen, die Gottes Liebe über das Gesetz der Menschen, die Meine Liebe über alles andere gestellt haben, und die Meine Liebe als Erstes hernahmen, weil sie Minderes nicht tun können.
Sie denken es sich nicht durch. Sie wiegen weder die Kosten ab noch spielen sie auf Risiko. Sie werden vor ein Auto laufen, um ein Kind zu retten. Sie werden ihr Leben riskieren, weil es genau darum dann geht. Für sie gibt es keine Wahl. Das ist alles, was sie tun können.
Es tut mir leid, dass Ich ein derart trauriges Thema aufbringe, dennoch, Ich hatte Meinen Teil dazu zu sagen, was das Befolgen der Gesetze der Welt anbelangt, damit ihr wisst, was Ich dazu meine.
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HEAVEN #2946 – 18.12.2008 – Loneliness
EINSAMKEIT
Einsamkeit ist etwas aus der Vergangenheit. Alle Dinge, die du nicht willst, sind aus der Vergangenheit. Sie sind bereits vorbei. All das Unerwünschte ist auf dem Weg nach draußen. Einsamkeit, die immer eine Fiktion war, hatte ihren Abgang. Sie ist ein Irrglaube. Wirf sie jetzt hinaus.
Du weißt auch, das Gegenteil von Einsamkeit ist nicht Gesellschaft.
Das Empfinden der Einsamkeit ist wie etwas zum Essen, an das du denkst. Es ist ein Gedanke wie jeder andere. Es ist nicht etwas, was bei dir zu Besuch ist. Es kommt nicht von außen zu dir. Es wohnt innen.
Wieso solltest du ein Empfinden der Einsamkeit nunmehr behalten? Du behältst sie wie eine Pflanze. Du wässerst sie. Du schniefst und fühlst dich einsam und verlassen.
Sich einsam fühlen ist eine Art zu sagen: „Schau dir das an, wie Ich doch völlig alleine bin! Niemand liebt mich.“ Du sehnst dich nach du weißt nicht was, und so wartest du darauf, errettet zu werden.
Wenn du dich einsam fühlst, dann vergiss dich selbst und denke an jemand anderen. Denke daran, was für eine kleine Liebenswürdigkeit von dir jemandem, der sich alleine fühlt, bedeuten könnte. Ziehe dir einen Stuhl heran und beleuchte das Leben eines Anderen.
Das ist das Heilmittel, das sage Ich euch. Werdet jene Gedanken der Einsamkeit von euch los.
Wenn es niemanden gibt, den ihr besuchen könnt, dann besucht in eurem Geist diejenigen, die einen Gruß benötigen könnten. Segnet sie mit euren Gedanken.
Einsamkeit kommt vom Denken über euch und darüber, wie alleine ihr seid. Ihr erzählt euch Geschichten. Denkt euch neue Geschichten aus, die ihr euch erzählt.
Geliebte, gar auch dann, wenn ihr alleine seid, seid ihr nicht alleine! Wo euer Körper ist, ist irrelevant. Wo euer Herz ist, das ist eine andere Geschichte. Bewegt euer Herz nach hierhin. Kommt und setzt euch neben Mich. Erzählt Mir etwas. Vertreibt euch die Zeit mit Mir. Tretet in Mein Herz ein, und wisst, dies ist, wo ihr seid. Dies ist, wo ihr Wohnung nehmt. Dies ist euer Zuhause, hier bei Mir. Haltet Mich nahe bei euch, und ihr werdet erkennen, was Liebe ist. Ihr werdet die Illusion der Einsamkeit vergessen. Ihr werdet eine andere Straße hinunterfahren und jedem zuwinken.
Kommt in den Waggon Meines Herzens, und Wir wollen die Welt bereisen. Wir werden unterwegs Leute aufsammeln. Es wird keine Abschweifenden geben. Meine Kutsche ist allen auf den Leib geschnitten, und alle sind willkommen.
Die pure Idee bereits, dass jemand Einsamkeit spüren könnte, während sein Herz mit dem Meinigen unterwegs ist! Alleine mit Mir ist nicht alleine. Und bei Mir alleine sein ist eine Unmöglichkeit. Ohne Mich sein wäre einsam. Das ist zu entsetzlich, es auch nur ins Auge zu fassen.
Fasst fortan ein Herz ins Auge, das die Welt umfängt. Holt die Welt ab und stellt sie in euer Herz. Die Welt ist vernachlässigt worden. Mit ihr wurde nicht gut umgesprungen. Lasst uns der Welt für ein ganzes Leben lang eine Fahrt geben. Lasst uns sie hoch heben und oben tragen. Lasst uns von der Welt den Staub abwischen und sie wieder auf ihre Füße stellen. Lasst uns diese Welt lieben, die die Farben der Unvollkommenheit trägt. Lasst uns eine Verabredung mit ihr vereinbaren.
Sprecht zu der Welt. Sagt zu ihr: „Von jetzt ab, Welt, kommst du mit mir. Ich werde mich nicht mehr von dir separieren. Nun sind wir Partner. Nun gehen wir Hand in Hand. Nun gehen wir Herz in Herz. Welt, es scheint bloß so, dass ich auf dir gehe, doch bin ich es, der dich trägt und dich mit mir herumnimmt, um dir die Wunder von dir, die du bist, die Ich bin, zu zeigen, und der dich mit Gott herumnimmt, dass wir Eins sind.“
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HEAVEN #2947 – 19.12.2008 – Where Is Beauty Not?
WO IST SCHÖNHEIT NICHT?
Komme heute mit Mir auf einen Spaziergang. Nicht zu einem schnittigen Gang, sondern zu einem Bummel, denn Wir haben alle nichtexistente Zeit der Welt. Lasst Uns sehen, was Wir sehen, und es lieben. Wie simpel ist das?
Liebt die Energie, die euch umgibt. Liebt die Slums und liebt die reichen Nachbarschaften. Weswegen nicht? Stellt nicht einmal Vergleiche an. Liebt schlicht.
In allen Nachbarschaften ist Mut aufzufinden. Freundlichkeit weist sich aus. Freigiebigkeit ist zu finden. In allen Nachbarschaften wirst du Schönheit erblicken. Wirf dein Auge auf sie, und alles, was du magst, wird sich von alleine vermehren. Richte deinen Blick darauf, was du nicht magst, und du wirst auch davon mehr sehen.
Mache dir keinen Kopf über Armut oder Reichtum. Besinne dich über etwas anderes. Besinne dich, dass du auf die Welt schaust, so wie Ich auf die Welt schaue. Du magst denken, Ich sehe, was sich auf eine Nadel im Heuhaufen beläuft, aber nein, Ich sehe das Herz der Welt. Ich sehe, was von Belang ist. Ich mache kein Aufhebens weder von abgerissenen Ecken noch von Schlaglöchern. Das behelligt Mich gar nicht. Ich genieße, und Ich beschwöre dich, dich mit Mir zusammen zu erfreuen, in welcher Straße Wir Uns auch gerade befinden.
Wo ist Schönheit nicht? In welchem Gesicht weilt keine Schönheit? Du weißt, Ich spreche über mehr als von der Oberfläche. Natürlich schaue Ich hinter die Oberfläche. Ich schaue nicht einmal auf die Oberfläche. Ich kenne die Oberfläche aus deinen Schilderungen, aber Ich schaue das goldene Licht an, das die Unterlage von allem darstellt. Ich bin umfangen von goldenem Licht, und so du auch, sofern du sehen wolltest.
Manchmal hat es den Anschein, du siehst mit einer Brille, auf der Bilder aufgemalt sind. Du siehst nicht, was jenseits der Brille liegt. Du siehst pur, was du dir selbst beigebracht hast zu sehen, was du dir selbst gewährt hast zu sehen.
Heute allerdings, während Wir so entlangschlendern, lasse Mich dir Meine Augen borgen. Nimm diese Brille ab, die du getragen hast. Sieh, was Ich sehe. Es ist direkt hier. Ein Grasbüschel, ein goldener Baum, ein kleines Kind, ein alter Mann, eine neu angestrichene Veranda, eine Veranda, die es nötig hat, angestrichen zu werden, Leute bei der Arbeit, Leute beim Spielen, ein Löwenzahn, eine Rose – sagt Mir, Geliebte, seht ihr das helle Licht der Energie, das man Leben nennt? Seht ihr die Lebendigkeit in der Bewegung, und die Lebendigkeit in der Stille? Welchen Unterschied gibt es bei dem, was das Herz sieht?
Hast du mit deinen Augen genug gesehen? Sieh nun mit deinem Herzen. Hier geht es nicht um ein sentimentales Herz, mit dem du siehst. Es geht um ein Herz voller klarer Sicht, mit dem du siehst. Du bewegst dich hinter das Sentiment. Du gehst über das Stochern und Stupsen hinaus. Du gehst über all das hinaus, was du deines Erachtens kanntest.
Du kannst schlicht genauso sehen, wie Ich sehe. Ich sehe DICH. Meine Augen bohren sich in dein Herz, und Ich sehe das Licht von dir, was das gleiche ist wie das Licht von Mir. Wieso, Ich sehe Mich in dir! Ich sehe jede lebendige Sache und jede unbeseelte Sache als Mich. Ich sehe Mich allerorten. Meine Widerspiegelung ist mächtig. Wohin Ich Mich auch wende, Ich sehe Mich Selbst. Und Ich sehe dich ebenfalls so. Wir teilen ein gemeinsames Band des Lichts, und Wir teilen ein gemeinsames Band der Liebe. Um des Himmels willen, was sonst gibt es da zu sehen? Was sonst ist des Sehens wert?
Es ist so, wie wenn du dich in einer Bank befindest. Du siehst kupferne Silberpfennige, und du siehst sie genau durch. Sie fesseln deine Aufmerksamkeit, und du schaust nicht nach Fernerem. Hättest du nur ein klein bisschen weiter geschaut, so hättest du die Gold- und Silber-Dollar gesehen. Du hättest die Diamanten und Perlen gesehen. Du würdest lohendes Licht sehen, sofern du bloß weiter und tiefer schauen, und in Meine Augen und dich sehen würdest.
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HEAVEN #2948 – 20.12.2008 – The Rich in Heart
DER REICHTUM IM HERZEN
In welches Terrain des Lebens trittst du heute ein? Welche Szenerie gibst du dir heute? Welche Freiheit gibst du dir selbst, und welche Freiheit nimmst du weg?
Wenn du dein Leben und die Welt in einer vorgeschriebenen Weise sehen musst, hast du dich von deiner Freiheit zurückgezogen. Wenn du beharrst, zu sehen, zu interpretieren und zu bewerten, wie du es gewohnt bist, wirst du wohl Trockenblumen anstelle von frischen akzeptieren. Ich möchte gerne, dass du frisch gepflückte Blumen in der Hand hast. Sofern du keine frischen Gedanken annehmen kannst, so richte auf deine alten einen anderen Blick. Die Rezepturen, die in deiner Familie einander überreicht werden, sind nicht notwendigerweise von der freundlichen Art.
Wenn du stark an dem festhältst, was gewesen war, oder was scheinbar gewesen war, sperrst du dich vom Leben weg. Du könntest genauso gut zuhause bleiben.
Ich ermutige dich, wie ein Welpe zu sein, der herumrennt, um jeden, den er sieht, zu begrüßen. Wieso nicht schauen, was unter jedem Blatt zu sehen ist? Wieso deine Augen schließen, noch bevor du begonnen hast? Wieso alte Folgerungen benutzen, um jetzt dein Leben zu leiten? Wieso die Gegenwart ausschließen?
Du könntest der erste sein, der sagt, das Leben verwandle sich laufend. Was gestern wahr war, ist es heute vielleicht nicht mehr. Torheit im Leben ist wild wuchernd, würdest du das nicht sagen? Ohne Torheit, da gäbe es die Geschichte von Romeo und Julia nicht. Eine Familie behielt einen alten Bezugsrahmen bei, einen, der längst hätte hinausgeworfen werden sollen.
Jedermann nickt eifrig, dass die Familien an Ideen festhielten, die sich nie auf etwas beliefen. Ihre Wirbelsäulen waren steif. Rückgrat ist nicht immer Rückgrat. Rückgrat könnte besser darin gezeigt werden, eine Haltung los zu lassen, die, wenn man es am günstigsten sieht, schwer in den Griff zu bekommen war.
Es kann von Wert sein, dass du dir schlüssig wirst, wer indes sagte, dass du an vergangenem Denken festzuhalten hast?
Du hast nicht alles gerne zu haben, dennoch ist es besser, alte Abneigungen aus deinem Geist fortzulassen. Weil dich einmal jemand verletzt hat, bedeutet nicht, dass er es noch einmal tun wird. Weil jemand in seinem Herzen einmal armselig war, bedeutet nicht, dass er immer in seinem Herzen armselig sein wird. Menschen ändern sich. Möchtest du das zugestehen?
Menschen wachsen, und wieso nicht du? Wie wächst du und verwandelst dich nicht? Wie wächst du und bleibst der gleiche?
Öffne die Tür. Weil jemand einst an deiner Tür stand, bedeutet nicht, dass der gleiche Mensch jetzt dort erscheinen wird.
Es gibt nicht ein Molekül, das nicht in Bewegung ist.
Es gibt nicht ein Herz, das nicht schlägt. Lasse dein Herz eine neue Weise schlagen, sofern es nicht die ganze Zeit Liebe und Herzlich Willkommen geschlagen hat.
Es ist etwas Wunderbares, begrüßt zu werden und ein Begrüßender zu sein. Sei im Leben ein Begrüßender. Sieh, was neu ist. Fälle Entscheidungen, doch sei dir nicht für alle Zeit schlüssig. Gib es Menschen statt, sich zu wandeln. Gib dir selbst statt, dich zu ändern. Gib der Welt statt, sich zu verändern.
Klumpt Menschen nicht in eurem Geist. Klumpt keine Situationen. Verstopft nicht den Betrieb, Geliebte. Lasst es freifließend sein.
Lasst die Liebe niedergehen. Liebe züchtet alles. Liebe kann alle Trends umkehren. Niemals brauchst du in der Vergangenheit festgehalten werden. Die Vergangenheit kommt ganz gut ohne dich aus. Sofern sie dich nicht gehen lassen möchte, musst du sie sodann gehen lassen.
Erneuere dein Denken. Lasse Möglichkeiten zu. Schließe das Buch über das Leben nicht so rasch. Nimm in Betracht, dass etliche der Wahrheiten, die du innehattest, über ihre Blütezeit hinweg sind. Was für dich wahr ist, kann sich verändern. Du kannst deinen schlimmsten Feind, so, als gäbe es so etwas wie einen Feind, in einen Freund umkehren. Du musst das nicht, das verstehst du, dennoch kannst die die Möglichkeit in Betracht nehmen. Vielleicht hast du gar nicht so recht, wie du dachtest. Vielleicht hast du dich die ganze Zeit geirrt. Ändert euren Sinn, Geliebte.
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HEAVEN #2949 – 21.12.2008 – Multiply God’s Joy
VERVIELFACHT GOTTES FREUDE
Kommt zu Mir wie Schmetterlinge. Lasst Mich der Nektar sein, den ihr trinkt. Kommt zu Mir wie Schmetterlinge. Fliegt um Mich herum. Lasst euch auf Mir nieder. Kommt einzeln, oder kommt als viele. Die Sache ist, kommt zu Mir. Strömt in Scharen rund um Mich zu Mir heran. Umgebt Mich mit eurer Liebe. Könnt ihr euch Meine Freude an Schmetterlingen vorstellen? Vervielfältigt Meine Freude.
Könnt ihr euch Meine Freude an euch vorstellen? Wolltet ihr Mir nur einen einzigen Moment der Freude versagen? Würdet ihr Mir irgendetwas versagen, worum Ich bitte? Würdet ihr Mir euch versagen?
Ich bin unter eurem Bann, und Ich halte euch in Meiner Leibeigenenschaft.
Wer führt und wer folgt nach? Wer ist vorne, währenddessen niemand hinten ist?
Alles, was Ich möchte, ist, bei dir zu sein, und bei dir BIN Ich. Ich bin dein Gastgeber und Ich bin dein Gast. Ich bediene dich und Ich werde bedient. Ich bin dein Kellner und du bist der Meine.
Es gibt nichts zu sagen. Es ist gibt nichts zu sein. Es gibt nichts, das Wir nicht sind. Wir sind der Tisch und Wir sind die Stühle. Wir sind die Menschen, die auf den Stühlen sitzen, und Wir sind das Essen auf dem Tisch. Wir sind das Essen, das gerade verzehrt wird, und Wir sind das gegessene Essen.
Wir schlagen Purzelbäume in der Luft, und Wir landen im Himmel.
Wir drehen die Welt von oben nach unten. Wir schreiben in den Sand. Wir schreiben auf das Wasser. Wir machen die Felsen mit unserer Liebe mürbe. Wie errichten Berge, und Wir nehmen sie auseinander.
Wir polieren die Sterne und schauen Uns Selbst in ihnen an.
Wir liebkosen den Mond, und Wir betreten die Sonne. Wir tanzen einen Jig und finden Uns in einem Baum, dessen Frucht Wir sind, und Wir naschen an Uns Selbst.
Wir kehren zu der guten Erde zurück, und Wir graben tief. Überall finden Wir Schätze, ungelüftete Schätze. Wir nehmen sie heraus, und Wir lassen sie da liegen. Lasst sie sonstwer finden. Dort, woher sie kamen, ist noch mehr.
Der größte Schatz ist der Schatz innen drin. An der Stelle sind Wir von höchstem Belang. Da finden Wir Uns Selbst. Wir sind dort beherzt und unbetreten. Wir halten einander eng fest, währenddessen Wir Uns überhaupt nicht festhalten. Der Magnet der Liebe hält uns zusammen. Alle Farben der Liebe begießen uns, und Wir sind am Funkeln. Wir erheben Uns aus der Tiefe der Seele. Wir erheben Uns und bleiben. Wir gehen überallhin, und gehen nie fort. Wir sind beim Universum in mehreren Dingen gleichzeitig tätig. Wir sind überall auf einmal, und dennoch gibt es nirgendwo zu sein. Raum ist nicht. Zeit ist nicht.
Es gibt keinen Ort zu sein, und kein Wann, um dort zu sein. Alle grüßen Uns, und dennoch ist keiner da, und keiner kommt an. Alle sitzen irgendwo oder im Bett.
Befinden Wir uns in einer Fata Morgana oder in einem Wunder? Und Wen kümmert das? Was ist der Unterschied, unterdessen Wir Liebe sind, und Wir auf Zehenspitzen stehen, um hoch zu langen, und uns hinunterbücken, um jeden hochzuholen?
Wo liegt der Unterschied zwischen Sinn und Unsinn, während Wir sozusagen schlicht vorbeiziehende Zeit sind, sogar auch dann, während Wir nicht in der Zeit und nie außerhalb von ihr sind?
Wie können Wir näher herankommen, während es kein näher heranzukommen gibt? Und dennoch sage Ich: ‚Kommt näher. Kommt näher zu Mir. Fliegt wie Schmetterlinge zu Mir. Weht um Mich herum.‘
Zu Wem rede Ich? Was möchten Schmetterlinge mit Worten, während jenes doch Liebe tut, während jenes Liebe besser tut?
Wer kümmert sich um Worte, während das, was Worte repräsentieren, besser ist, weitaus besser ist, und dennoch, gegenwärtig würden Wir ohne Worte nicht so recht weiter wissen. Gleichwohl haben Wir sie, und Wir nutzen sie, wiewohl Liebe keine Worte braucht und nichts mit dem Wortschatz zu tun hat.
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HEAVEN #2950 – 22.12.2008 – The Great Ones Still Live
DIE GROSSEN SIND NACH WIE VOR AM LEBEN
Die Jahreszeiten sind so, wie ihr sie euch denkt. In der einen Hemisphäre ist es Frühling. In der anderen Herbst. Ihr rotiert mit den Jahreszeiten, und ihr rotiert mit dem Universum.
Bevor ihr es erkennt, wird Weihnachten da sein. Es wird in einem weißen Wunderland zum Vorschein kommen, und es wird in einem tropischen Land erscheinen. Weihnachten oder irgend einem anderen Feiertag ist es nicht von Belang, wie das Wetter sein wird. Feiertage kommen immer gleich daher. Feiertage kümmern sich nicht darum, wie sie eingepackt oder nicht eingepackt sind. Was braucht ein Tag, um ein Feiertag zu sein?
Weiß der Tag selbst, dass er ein Feiertag ist? Sich selbst gegenüber ist ein Tag wie jeder andere. Was ihn besonders und hervorgehoben macht, ist nicht der Tag selbst, sondern ihr. Dem einen ist Weihnachten Glück. Dem anderen Traurigkeit. Einem weiteren mag es überhaupt nichts sein, ein weit entferntes Ereignis eines Hl. Nikolaus in einem roten Gewand in einem Schlitten mit Orangen für gute Kinder, und mit Kohle oder gar nichts für ungehörige Kinder. Einem weiteren ist es ein heranwogendes Erinnern an die Geburt des einen, der die Welt liebte und sie eigentlich nie verlassen hat. Er wurde nie umgebracht, denn dasjenige, was ihn zum Christus machte, konnte nicht Schaden nehmen.
Habt keine Traurigkeit über Geburt oder Tod. Sie sind schier ein Kleiderwechsel.
Es gibt keinen Tod, und Christus und all die Großen leben nach wie vor. Dachtest du, die Großen wären eine Ausnahme, und dass sie tatsächlich von eurer Seite fortgingen? Sie blieben. Mit Sicherheit, sie leben in eurem Herzen. Ob du sie nun eingeladen hast oder nicht, sie nehmen in deinem Herzen Wohnung, sehr wohl zuhause bei der entspannenden Feuerstelle der Liebe.
Wenn du einen Großen in deiner Gegenwart hättest, würdest du nie von ihm fortgehen. Wieso machst du dir die Vorstellung, er würde von dir fortgehen? Es gibt keine Gegebenheiten, unter denen Große dich verlassen würden.
Was sind die Großen anderes als du? Sie sind du, einzig, sie sind du mit einem umfänglicheren Wissen aus erster Hand über Mich. Was sind die Großen anderes als du, bloß mit einem besseren Gedächtnis als demjenigen, das dir jetzt zueigen ist? Was sind die Großen anderes als Ich in menschlicher Form, und was seid ihr, Geliebte, was seid ihr? Ihr seid ebenso Ich in menschlicher Form. Ihr denkt, ihr hättet Übertretungen begangen, aber ihr seid Mein heiliges Kind, nur eure Sehkraft ist eingetrübt, und ihr glaubt tatsächlich, dass ihr in Wirklichkeit die Form seid, in der ihr herumgeht. Die Größe eines jeden ist gleichfalls die eure. Ihr habt das noch nicht bemerkt. Bald werdet ihr das tun.
Christus ist wiedergeboren, und so auch ihr. Was taten Christus und die anderen Großen anderes, als ihre Herzen bei dem Meinen zu platzieren? Was gaben sie auf, außer Trivialität und mindere Bewusstheit? Sie machten keinen Handel. Sie legten schlicht Kleinlichkeit beiseite, und auf diese Weise wurden sie groß. Möget ihr bestrebt sein, all die kleinen Dinge beiseite zu legen, die euch an das Murren auf Erden gefesselt halten. Ihr habt euch noch nicht die Sehkraft zueigen gemacht, die nötig ist, um zu das sehen, was es wert ist zu sehen.
Freilich, schau, Ich gebe dir Meine Augen, um durch sie zu schauen. Ich gebe dir Meine Brille. Setze sie einfach auf. Sie wird dir gut stehen, und du wirst weit sehen. Du wirst an jeder Stelle zu allen Herzen hinsehen, und du wirst durch ihren Schlag ergriffen werden, durch ihre unendliche Unendlichkeit, und die Musik des Herzens spielt ja ohne Ende.
Du wirst aus den Beschränkungen herauskommen, die du dir selbst auferlegt hast. Du wirst deine Augen reiben und ausrufen: „So ist es ja die ganze Zeit gewesen, und ich habe es nie gesehen. Wie bloß konnte ich nicht sehen, unterdessen allseits dieser Gott vor mir ist? Aber, mach dir keine Sorge, Sache ist, dass ich heute sehe, und das ist Meine neue Geburt. Das ist der Tag, an dem ich das Licht Gottes sah und es zu meinem eigenen machte. Ich nahm es nicht. Ich sah, dass es bereits mein war, und ich sah, es war bereits das eure.“
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HEAVEN #2951 – 23.12.2008 – Seeds of Wonderfulness
SAATEN DER HERRLICHKEIT
Möge doch eine jede Nacht ein Vorabend eines Feiertags sein. Wieso denn nicht sich in aller Spannung auf den nächsten Tag freuen? Wieso nicht das kleine Kind sein, das mit Bildern von zuckerigen Pflaumen, die vor ihm tanzen, zu Bett geht?
Wozu möchtest du morgen am liebsten aufgeweckt werden? Worin besteht deine Agenda für morgen? Worin besteht deine Tagesordnung für die erste Sache morgen?
Es könnte sein, so wie du aufwachst, ebendas stellt die Verordnung für den Tag dar. Ich frage mich. Sofern du morgen mit einem großartigen Empfinden der Erwartung aus dem Bett hüpfen würdest, könnte das denn den Verlauf deines Tages festlegen? Versuche es. Wunder was, du hast genug gehabt davon, uninspiriert aufzuwachen, vielleicht gar grummelnd, verärgert, womöglich wolltest du wieder zurück, um weiter zu schlafen, und wolltest gar nicht aufstehen, erst später aufstehen, oder überhaupt nicht aufstehen. Darf Ich den Vorschlag machen, dass du dich morgen früh selbst ankurbelst in das aufgeweckt sein Wollen? Möchtest du das versuchen? Lasse Mich dich das mal fragen – falls du wüsstest, dass du morgen früh den Hauptgewinn in der Lotterie gewonnen hättest, wie viele Energie hättest du dann, um aus den Federn zu springen? Wohin wäre der Widerwillen gegangen?
Was möchtest Du gerne morgen herausfinden? Zu welcher Freude könntest du aufwachen, sofern du ihr die Hälfte deines Geistes widmen würdest?
Vielleicht könnte sogar die Morgensonne ausreichend genug sein. Oder sogar der Regen. Womöglich könnte es sogar schön sein, zu deiner üblichen Routine aufzuwachen. Zuerst stehst du auf, gehst ins Badezimmer und machst das Bett. Dann bereitest du dir das Frühstück und wäschst ab. Bist du dann nicht bereit für etwas extra Wunderbares, was dich begrüßt? Natürlich, das ist möglich, ja, in der Tat, es ist möglich, dass dich im Laufe des Tages nichts beschwingt macht. Also dann, sofern nichts Außergewöhnliches passiert, wie wäre es dann, über die Normalität des Tages beschwingt zu sein? Wie wäre es denn, für einen solchen Tag dankbar zu sein?
Wie wäre es denn, sich darüber zu freuen, abends zu Bett zu gehen, sich ebenso an der Segnung, gut zu schlafen, zu freuen? Dies alleine schon könnte deinen nächsten Tag wertvoll und glänzend machen.
Was wäre, wenn du, während du deine Augen schließt und einschläfst, ein paar Gedanken für den nächsten Tag einpflanzt?
Wie viele Wunder könntest du für den nächsten Tag herbeibeschwören? Wie vielen Samen des Glückes könntest du fortan einen Start geben? Mache dir nichts aus Zählen. Pflanze einfach die Samen ein. Pflanze sie tief ein. Du hast kein Wissen darüber, wie lange es brauchen wird, dass diese deine Gedanken sprießen werden. Samen haben ihre eigene Zeitrechnung. Sie wissen wann. Du musst das nicht wissen. Sei glücklich, sie zu pflanzen, und lasse sie aus sich selbst heraus sprießen. Sei glücklich, du gibst der Natur eine Gelegenheit, ihrer Sache hinterherzugehen. Sofern du nicht Saaten der Wunderbarkeit pflanzt, wie stehen dann die Chancen, dass sie überhaupt wachsen werden? Wärst du ein Mensch, der wettet, so wüsstest du, worauf du zu setzen hast.
Welche Sprösslinge möchtest du morgen in deinem Vorgarten sehen? Oder nächstes Frühjahr? Was die Gegenwart anbelangt, du kannst sie in deinem Geist genießen. Geliebte, das ist mehr als Tagträumen. Das ist schlicht, einen Samen in den Boden legen. Danach hast du nicht so viel darüber nachzudenken. Du hast deinen Teil getan. Gewiss, du kannst liebevolle Gedanken senden, und gleichwohl nicht daran angeheftet sein.
Samen in deinem Garten wachsen ohne Anstrengung. Du hast sie nicht zu trainieren. Du hast ihnen nicht zu sagen wie. Du hast ihnen nicht zu sagen, dass sie sich beeilen. Du hast nicht enttäuscht zu sein, sofern das, was du gepflanzt hast, morgen nicht zum Vorschein kommt, denn du verlässt dich darauf, dass die Natur weiß, wie Samen zum Wachsen zu bringen sind. Du bist nicht der Wachser. Du bist der Säer, ebendas bist du. Es ist ausreichend genug, der Säer zu sein. Zunächst säst du, und dann erntest du. Das ist unvermeidlich. Es stimmt auch, dass andere Samen in deinen Garten hinein geweht werden, und somit weißt du nicht immer, was wächst. Du kannst wissen, dass Wachsen still, stetig, hinter der Szene, vonstatten geht. Gehe mit jenem Gedanken in deinem Sinn schlafen, und sieh, wozu du morgen aufwachst.
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HEAVEN #2952 – 24.12.2008 – The Song We Sing and the Dance We Dance
DAS LIED, DAS WIR SINGEN, UND DER TANZ, DEN WIR TANZEN
Hättest du einen Strumpf, der so groß ist wie ein Haus, um ihn über deine Feuerstelle zu hängen, so wäre er immer noch nicht groß genug für all das Gute, das für dich auf dem Weg ist und das du verdienst.
Du weißt selbstverständlich, dass Ich hier von mehr als von Materiellem in deinem Leben rede. In diesem Fall rede Ich vom Vollfüllen deines Herzens.
Ich fülle die Welt mit allerhand goldenen Begünstigungen, und für noch mehr gibt es keinen Platz. Es mag sein, du hast deine Hand nicht weit genug hinaus gestreckt. Es gibt mehr, als du dachtest. Viel mehr.
Jetzt soeben könntest du eine Liste aufschreiben mit all deinen Begehren. Das ist eine gute Idee.
Du könntest auch eine Liste schreiben mit allem, was dir bereits gegeben wurde. Ihr habt lange Listen zu schreiben, Geliebte.
Ihr seid auf der Erde lebendig. Ihr habt einen Körper, der in jedem Ausmaß funktioniert. Und ihr habt ein Herz und einen Geist. Wenn ihr glücklich dran seid, seid ihr Teil einer glücklichen Familie und habt an einer Arbeit teil, die sowohl eure Seele wie auch eure Handtasche speist. Da ist eine Sonne, die auf euch scheint. Da ist Farbe und Kontrast. Da sind weise Sterne, die auf euch funkeln. Da ist ein kühler Mond, der auf euch sieht. Denkt an die Synchronizitäten an der Stelle. Und ihr passt da hinein. Ihr habt euren Platz im Firmament. Ihr habt euren Platz in dem ganzen Grundprinzip des Lebens auf der Erde und des Lebens im Himmel. Euer Ort liegt jenseits all des Wissens, das ihr in euch aufgenommen habt. Und, dennoch, während ihr an der Stelle herumwirbelt, springt ihr von Meinem Herzen. Das Lied, das Wir singen, und der Tanz, den Wir tanzen, sind so fabelhaft und so wohlabgestimmt.
Einerlei, wie viele Wohltaten euch bereits gewährt wurden, es sind tausende mehr zu euch auf dem Weg. Sie sind bereits abgesandt worden. Werdet bereit dafür. Öffnet euer Herz weit. Für den Zahnarzt öffnest du deinen Mund weit. Öffnet nun euer Herz für Mich weit.
Und Wir sollen sehen, was Wir sehen sollen. Und Uns soll gegeben werden, wasimmer Uns gegeben wird.
Seid euch gewahr, ihr seid bei dem Land der Überfülle angelangt. Ihr habt womöglich gedacht, ihr wärt woanders. Irrtümer kommen vor. Egal, öffnet euer Herz weit und lasst Mich ein. Denkt nicht, Ich sei aufdringlich, lasst Mich gleichwohl übernehmen. Ich sage das in der Weise – wenn ihr schwer gearbeitet habt, da kommt jemand bei euch vorbei und sagt: „Lasst mich das tun. Lasst mich das eine Weile übernehmen. Holt Atem. Setzt euch hin und schaut mir zu. Ich werde mich für euch um alles kümmern. Legt eure Füße hoch und entspannt euch.“
Geliebte, ihr habt recht wohl das Geschenk des Rennens entgegengenommen, das Ich euch gegeben habe. Nun biete Ich euch das Geschenk der echten Entspannung dar. Das ist ein großes Geschenk, das Ich euch in den Strumpf legen möchte. Es meint, Wir teilen Uns die Beanspruchung des Lebens. Das meint, es gibt keine Bürde, die ihr alleine tragt. Das meint, Wir sind so aufeinander abgestimmt, wie Ruderer in einem Rennen ihr Boot in aller Gleichzeitigkeit rudern. Sofern ein Ruderer den Skull alleine ruderte, wäre die Aufgabe zu schwierig. Sobald die Ruderer wie eins rudern, ist es leicht.
Lasst uns das Boot des Lebens als Eins rudern. Ich möchte gemeinsam mit euch da entlang rudern. Ja, Ich rufe den Schlag aus, und Ich rudere ebenso zusammen mit dir. Das ist leicht für Mich. Das ist Meine Freude. Und du hast nicht immerzu zu rudern. Du kannst dich zurücklehnen und dir in der Nacht die Sterne anschauen, und dich zurücklehnen, und dir die schönen weißen Wolken anschauen, die am Tage vorbeiziehen.
Sagt Mir, Geliebte, was gibt es, das Wir nicht tun können, während Wir als Tandem rudern oder uns als Tandem zurücklehnen?
Ja, findet Mich in dieser Weihnachtszeit in eurem Geschenkestrumpf. Nehmt Mich heraus. Stellt Mich in euer Herz, und wisst, Ich bin dort, Ich bin hier, Ich bin überall. Ich wiege nichts, und Ich trage alles. Ich trage euch, Geliebte. Ich trage euch. Alles ist gut. Lehnt euch zurück.
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HEAVEN #2953 – 25.12.2008 – Christ Let His Light Shine
CHRISTUS LIESS SEIN LICHT SCHEINEN
Alles geht seinen eigenen Weg und das zu seiner rechten Zeit. Du hast dich gefragt, wie es sein kann, dass Ich sagen kann, alles sei gut, auch dann, während alles, während alles in deinen Augen nicht gut ist. Alles ist gut mit euch, Geliebte, auch dann, wenn ihr inmitten dessen steht, was ihr nicht zuvorderst haben wollt. Lasst es sein. Das verhält sich so:
Du bist ein schwimmender Fisch. In dem gleichen Teich gibt es vielleicht Algen und andere Fische, etliche, die dir zurecht kommen, etliches, was dir im Wege ist, und Fische, die du bist, du scherst dich nicht darum. Du schwimmst einfach weiter so. Wenn da ein Tintenfisch daherkommt, du schwimmst einfach weiter so. Nichts ist im Wege, außer du sagst, etwas sei im Wege.
Sogar an Land, wo du gehst, dort magst du etwa ein Straßenhindernis ausmachen, du rennst vielleicht gegen es an und es vermag dich aufzuhalten, aber du bist nicht gestoppt, verstehst du das? Wenn du nicht den einen Weg gehst, dann gehst du einen anderen.
Auch dann, wenn du arretiert und ins Gefängnis gesteckt bist, bist du nach wie vor da, und du bist nicht gestoppt. Es mag sein, du bist an Hand und Fuß gefesselt. Es mag sein, es sieht danach aus, dass du gestoppt seist. Dein Körper ist irgendwo gestoppt, dennoch gehst du unentwegt weiter. Es gibt nichts, nichts, was ein Kind Gottes abhalten kann, die Welt auszukosten.
Entsinne dich, du lebst deine Gedanken, und, du bist für deine Gedanken verantwortlich. Deine Gedanken machen deinen Tag, nicht die Gegebenheiten.
Denke nicht, Ich sei unverständlich. Du warst in den besten Umständen, und du warst nicht glücklich. Heute, an dem Tag des Gedenkens, sind deine Geschenkestrümpfe voll, und es mag sein, du bist nicht glücklich. Was bringt dich dazu zu denken, dass du nicht inmitten von unerwünschten Umständen und dennoch glücklich sein kannst? Wenn du inmitten des Überflusses unglücklich sein kannst, was bringt dich dazu zu denken, dass du nicht mitten in der Trockenheit glücklich sein kannst? Am einen oder anderen Tag hat sich nichts geändert, und du bist glücklich. Am nächsten Tag, alles ist das gleiche, bist du unglücklich. Genauso, jemand wäre glücklich, du zu sein, wieso kannst du dann nicht glücklich sein, du zu sein? Jemand wäre glücklich, die Plätze zu tauschen. Du könntest verzagt sein, da dir der Eierlikör ausgegangen ist. Jemand könnte sehr glücklich sein, aus deinem Wasserhahn Wasser trinken zu können.
Ja, unbesehen der Umstände, du kannst dich selbst anheben. Einerlei worum es geht, du kannst schlecht drauf sein. Es ist deine Wahl. Du hast die Wahl.
Du wirst vielleicht sagen, dass Christus am Ende seines körperlichen Lebens unglücklich war. Du wirst vielleicht sagen, es müsse so sein, dass er unglücklich war. Du wärest es gewesen. Du fühlst dich traurig, wenn du an das Ende seines schönen Lebens denkst.
Geliebte, wie konnte Christus sogar am Kreuz glücklich sein? Ich weiß, von eurem menschlichen Standpunkt her hat er gelitten. Er würde euch sagen, dass er nicht gelitten hat. Er strahlte Licht aus, Geliebte. Christus transzendierte den Schmerz, denn er hatte seinen Geist auf anderen Dingen liegen. Auf Mir, zum Beispiel. Konnte er in Meiner Umarmung unglücklich sein? Nicht er.
Auf jeden Fall waren seine Gedanken, wie bei allen Großen, nicht auf sich selbst gerichtet. Er war nicht das Zentrum seines Lebens. Das war nicht per Bemühen der Fall, das verstehst du. Das war, wo er war. Wenn du durch eine grüne Linse schaust, siehst du grün. Die Farbe der Linse, durch die du schaust, ist die Farbe, die du siehst.
Christus sah durch Meine Augen, damit sah er durch goldene Linsen. Was konnte er anderes sehen als die Goldenheit, die Ich sehe?
Und lasst uns somit der Geburt des einen gedenken, der kam, um der Welt Freude zu überreichen. Er hinterließ in seinem Gefolge Freude für euch, um hindurch zu schwimmen. Er gab der Welt Freude.
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HEAVEN #2954 – 25.12.2008 – Life Is a River That Flows
DAS LEBEN IST EIN FLUSS, DER FLIESST
Du erfasst, dass das Leben ein Strömen ist. Es gibt keine voneinander getrennten Tage. Das Leben ist ein Fluss, der fließt. Du fließt auf dem Strom des Flusses. Du tanzt im Leben entlang. Tief innen weißt du wirklich und wahrhaftig, dass alle Tage zusammen fließen. Du weißt, du gibst demjenigen einen Namen, was nicht an einem Ort gehalten werden kann. Du wiederholst: „Sonntag, Montag, Dienstag …“ Du wiederholst: „26. Dezember, 27. Dez., 28., …“ Du und die Welt machen sich illusorische Kennzeichnungen des Stromes des Lebens, der direkt an euch vorbeiführt, während ihr ununterbrochen entlangtanzt.
Nichts bleibt für euch still. Alles in der Welt ist Bewegung. Und ihr bewegt euch. Ihr tanzt hier Schritte und da Schritte, und dennoch inwendig in euch, inwendig in euren schwingenden Armen und in jedem beseelten und unbeseelten Ding, in prellenden Bällen und springenden Bohnen existiert auch jene Stille. Während ihr euch über die Filmleinwand des Lebens bewegt, seid ihr gleichzeitig auf Pause. Ihr seid definitiv nicht lediglich Bewegung und Erregung, in die ihr allem Anschein nach eingetaucht seid.
Die Welt mag sich drehen. Sie dreht sich. Sie kreist um die gelbe Sonne, und dennoch ist da der Kern inwendig in der Erde, der stille ist. Er bewegt sich nicht. Dort ist jener ausschlaggebende Ort, der sich nicht bewegt, alles rund herum scheint sich indes zu bewegen. Laut Meiner Definition bewegt sich nicht einmal ein Bumerang wirklich. Nicht einmal ein Jojo. Nicht einmal ein rennender Mensch.
Dieser Kern inwendig in euch ist ein balancierender Punkt. Tun Drehpunkte nicht ebendas? Sie stehen fest da und balancieren alles, was auf ihnen lastet. Dieser balancierende Fleck in euch, von dem Ich rede, ist natürlich in Wirklichkeit kein Punkt. Ich stelle einfach einen Vergleich mit einem Gelenkpunkt an, denn eigentlich ist der Punkt, über den Ich rede, überhaupt nicht lokalisiert. In der Realität, von der Ich spreche, gibt es nichts ins Gleichgewicht zu bringen. Alles ist, in einem gewissen Sinne, suspendierte Lebhaftigkeit. Und dennoch bewegt sich alles. Alles ist in Bewegung. All jene Atome wirbeln herum, wirbeln herum, und gleichwohl befindet sich in jedem Atom und bis hin zum unendlich Kleinen keine irgend geartete Bewegung.
Ihr denkt womöglich, Ich sei ein Rätselfertiger, und dennoch, Geliebte, das was existiert, ist das kein Rätsel? Was existiert, ist das nicht mehr als ein Rätsel, das mit einem Rhythmus an Klängen fertiggestellt ist? Ein Brausen ist zu vernehmen und Funken fliegen von dort weg, was sich überhaupt nicht rührt.
Und somit wurde die Illusion geboren, und Illusion ist dasjenige, mit dem ihr auf der Erde lebt, so lange, bis ihr durch all ihre Verkleidungen hindurch seht, so lange, bis ihr sogar eure Verkleidung erkennt, so lange, bis ihr sozusagen die Illusion aufgebt. Ihr gebt die liebenswerte Geschichte auf, eine liebenswerte Geschichte, obschon die eine oder andere Illusion entsetzlich ist. Selbstverständlich gebt ihr nichts auf. Ihr könnt in Wirklichkeit nichts aufgeben, solange ihr gar nichts in eurer Hand habt. Eure Hand ist leer. Oder Wir können sagen, eure Hand ist mit einer Nichtsheit gefüllt, die größer ist als all die Allesheit, die je in einer übereinstimmenden Meinung auf Erden in der Vorstellung ausgedacht wurde. Selbstverständlich, die Nichtsheit ist die Quelle der Allesheit, und hernach habt ihr ein Rätsel, das in den Worten, die ihr da einbringt, nicht gelöst zu werden vermag.
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HEAVEN #2955 – 27.12.2008 – Bells Ringing in Heaven
GLOCKEN, DIE IM HIMMEL LÄUTEN
Kleine Kinder spielen. Sie freuen sich. Freude gehört zu den größten Eigenschaften der kleinen Kinder. Wieviel Freude übergeben sie euch in ihrer Freude! Wenn sie noch sehr, sehr klein sind, entfalten sie einen Sinn für Humor. Ist es für das Baby oder für dich, dass du Guckguck spielst? Jedes Lachen eines Kindes ist wie ein Läuten im Himmel.
Denke dir die Welt aufgefüllt mit Freude und Lachen, nicht mit Sorgen und Tränen. Sorgen und Tränen allerdings sind nicht schlecht. Sie sind real, und Freude und Lachen sind ebenso real, wieso indessen nicht Tränen gegen Lachen eintauschen? Was würdet ihr dabei verlieren außer Ernsthaftigkeit? Worin besteht die Tugend, derart ernst zu sein? Wann wurde düster sein höher veranschlagt als Freude? Wird Tränen mehr Respekt gezollt als Lachen? Wer hat sich das ausgeheckt?
Wenn du daran denkst, weswegen wird Sorge mehr gepriesen als Freude? Wie ulkig. Wie komisch genau da. Zu denken, Sorge trage größeres Gewicht als Lachen! Das ist zum Lachen. Denke darüber nach! Sorge wird in der Öffentlichkeit zur Schau getragen, und Lachen geht eingemummt vonstatten. „Sei nicht albern!“, sagt die Welt.
Du wusstest eigentlich bereits, dass die Welt viele Sachen andersherum anfasste, doch hast du dir vielleicht gedacht, es wäre von dir unhöflich, über das eine oder andere Verhalten laut zu lachen, das die Welt so aufdringlich ankündigt. Die Welt neigt dazu, über das Lachen die Stirn zu runzeln und sich über das Lachen Sorgen zu machen. Die Welt adelt die Sorge sogar und legt ihr schmuckes Geschirr um. Dies muss ein klassischer Fall sein für des Kaisers Neue Kleider.
In allem Ernst, Ich muss fragen, wieso in Gottes Namen sollte jemand mit mehr Gunst auf die Sorge sehen als auf die Freude? Wieso sollte jemand das Lachen verborgen halten, währenddessen das Lachen die Freudenglocken überall auf der Welt zum Läuten bringen könnte? Hier muss sich jemand einen gehörigen Scherz erlaubt haben!
Vielleicht braucht die Welt Lachschulen. So wie es jetzt in den meisten Klassenräumen steht, wenn da jemand lacht, bekommt er Probleme. Wieso nicht Stirnrunzeln für jene reservieren, die nicht lachen, oder die zum wenigsten nicht lächeln.
Was gibt es, was euch kein Entzücken überreicht? Müssen die Botanik und Einsteins Relativitätstheorie ernst sein? Muss irgendwas ernst sein? Wieso steht Sinn für Humor nicht im Lehrplan? Das Gesetz der Schwerkraft war nicht dafür vorgesehen, auf dein Gesicht angewandt zu werden.
Anstelle eines Rats, der besagt: „Lerne fleißig“ – wieso nicht der Rat: „Lache fleißig“. Rate dir selbst.
Anstelle von Schildern auf Bussen, die besagen: „Kaufe dieses, nicht jenes“, macht euch Schilder, die besagen: „Kauft Lachen, nicht Sorgen.“
Anstelle eines schönen Zigaretten-Girls, die wie in einem alten Film herumläuft und sagt: „Zigaretten! Zigaretten zu kaufen!“, stellt ein schönes Mädchen da hin, das mit großem Lächeln herumgeht und sagt: „Lachen! Heute Lachen kostenlos! Lachen auf Kosten des Hauses! Holen Sie sich eines. Holen Sie sich mehr. Nehmen Sie alles, was Sie wollen!“
Lachen gehört der Unschuld des kleinen Kindes zu. Lachen ist spontan. Ein Kind muss nicht gelehrt werden, wie lachen geht. Genauso wenig muss es das für sich selbst lernen. Ein Kind läutet natürlicherweise mit dem Lachen, während Sorge auf der anderen Hand gelehrt werden muss, und sie muss erlernt werden. Das Lachen eines Kindes wird verschlossen gehalten, und man lehrt es, hier gingen ernste Angelegenheiten vonstatten. Ist das nicht so? Hat die Welt nicht glatten Gesichtern den Vorzug gegeben?
Wieso müssen einzig Flaggen so hoch hinauf gezogen werden? Wieso kann nicht auch das Lachen so hoch hinauf gezogen werden? Weswegen können nicht Freude und Lachen achtbar gehalten werden, achtbarer als Glanz und Gloria der Sorge? Ist nicht das Klingeln des Lachens besser als das Seufzen der Sorge? Weswegen denjenigen, die sich in den Krämpfen der Sorge befinden, Trost spenden, und denjenigen nicht euren Arm umlegen, die sich in Lachkrämpfen befinden?
Lasst uns die Prioritäten der Welt richtig hinbekommen. Verharmlost von heute ab die Sorge und entlastet die Freude.
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HEAVEN #2956 – 28.12.2008 – In Love You Soar
IN LIEBE SCHWINGT IHR EUCH EMPOR
Sofern euch heute jeder Besitz weggenommen würde, so hätte sich nichts verändert. Oh, ja, ihr wärt dieses Schmuckstücks, dieses Teppichs oder dieses Hauses beraubt, doch ohne die Schmuckstücke, ohne das Haus und die Haushaltsgegenstände wärt ihr genauso, wie ihr immer wart. Geliebte, ihr steht im Universum. Das Leben ist du und Ich. Und all das Materielle dazwischen hat mit Uns nichts zu tun. Ich verstehe, du denkst, das habe etwas mit Uns zu tun. Ich verstehe, dass du dich beliebt fühlst, wenn für dich ein Haus gebaut wird, und unbeliebt, wenn es dir fortgenommen wird. Und dennoch, Geliebte, die Materie ist Uns unwesentlich. Im Grunde genommen, was Wir haben, ist Einssein, und Einssein hängt nicht von der Lage des Grund und Bodens ab.
Was immer von dir fortgenommen werden kann, so harsch dies zu sein scheint, es ist überhaupt nichts. Es war ohnehin nie deins. Du hast ein Haus belegt. Du hast ein Armband getragen. Du bist auf einem Teppich gegangen, oder du hast ihn aufgerollt oder auf ihm geschlafen. Alle Dinge in der Welt sind Zweckdienlichkeiten. Du hast sie als Notwendigkeiten erachtet. Ich verstehe das, und dennoch, was von Belang ist, was wirklich von Belang ist, ist die Liebe, die Wir teilen. Diese Liebe ist die Basis von jedwedem. Wovon ist das Physische die Basis?
Du kennst es bereits, Häuser ohne Liebe sind nicht viel. Ja, Häuser schützen dich vor den Elementen. Sie sind nette Dinge zu haben, aber sie sind nicht alles. Tatsache ist, sie sind in jedem Fall nichts anderes als Holz, als Putz, als ein Ort, um nur eine Zeitlang bewohnt zu werden.
Ich möchte, dass du dein Domizil hast. Ebenso möchte Ich, dass du nicht von physischen Dingen abhängig bist. Wenn du überwiegend von physischen Dingen abhängig bist, kontrahierst du dich. Ich zeichne einen viel größeren Kreis um dich, einen Kreis, der Uns mit keinen Mauern umfängt. Im eigentlichen ist es kein Kreis, den Ich um dich zeichne. Es ist überhaupt kein Kreis. Es ist keine Umfriedung. Es ist Unendlichkeit.
Und all die Einfriedungen, wie etwa Häuser, bei denen du dich behaglich fühlst, sind schier Skizzen, die du mit unsichtbarer Tinte gezeichnet hast, oder die für dich gezeichnet wurden, und du hast dafür mit Häppchen und Teilen deiner Freiheit bezahlt.
Das Physische, mit dem du umgeben bist, ist für die Substanz von dir irrelevant. Ja, das Physische soll genossen werden, und dennoch gilt es, nicht von ihm abhängig zu sein.
Das Leben auf der Erde ist ein Gefilde des Wandels. Das Leben auf der Erde ist ein rollender Stein. Im Grunde genommen sammelt das Leben auf der Erde kein Moos an. Es kann nur Illusion sein, dass du aufhäufst. Du hast bereits genug.
Bereite dich selbst ebenjetzt für die Selbstversorgung der Liebe. Du kannst blitzschnell von deinen Besitztümern weggehen, aber von der Liebe kannst du nicht weggehen, denn die Liebe ist das, was du bist und woraus du gemacht bist. Du bist deine eigene Liebe, und deine Liebe ist von nichts anderem als von dir abhängig. Liebe ist dein innerer Kern. Liebe ist das Herz von dir, und Liebe ist von Belang, und sie ist unauslöschlich von Belang. Sie zählt. Liebe ist keine Requisite. Requisiten sind nicht nötig. Liebe ist.
Sobald du bejahen kannst, dass du Liebe bist, und dass Liebe nicht von Beiläufigem abhängt, bist du der Schwerkraft ledig. In Liebe schwebst du hoch. Was, meinst du, ist der Himmel? Er ist dort, wo Liebe ist. Und wo Liebe ist, dort regiert der Friede. Dort ist Brüderlichkeit.
Mache dir auch nichts daraus, Liebe zu erlangen. Mache dir was daraus, sie zu geben. Gib Liebe leicht, nicht schwer. Gib sie einfach, dass es an Uns ist, zu geben, und es ist Mein Bestreben, dass Liebe euer Milieu ist, denn, Geliebte, Liebe ist alles, und eure rührende Liebe ist das, was zählt, und eure rührende Liebe ist das, wovon die Welt abhängt. Liebe ist das Ass, und Liebe überbietet alles.
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HEAVEN #2957 – 29.12.2008 – Making Your Way through Snow
DEINEN WEG DURCH DEN SCHNEE MACHEN
Es gibt eine Redeweise, die besagt, dass du bekommst, was du verdienst. Fakt ist, dass das manchmal der Fall ist und manchmal nicht. Es ist wahrheitsgetreuer zu sagen: „Was du bekommst, ist das, was du bekommst.“ Was hat es verdienen damit zu tun?
Oh, klar, hin und wieder bringst du etwas über dich. Du fuhrst im Auto, und du schautest dir neben der Straße die Kühe an, und das Nächste, was dir klar wurde, war, du hattest einen Unfall. Du schautest weg, und deswegen bist du zweifelsohne für den Unfall verantwortlich. Doch möchte Ich die Beurteilung, die damit scheinbar einhergeht, nicht akzeptieren: „Du hast es verdient.“
Bist du ein Schüler, und du arbeitest nicht für die Prüfung, und du rasselst durch, so würde die Welt sagen, du verdienst es. Wie weiß das die Welt? Ein Anderer arbeitet überhaupt nicht für den Test und bekommt eine Eins. Wer kann sagen, wer was verdient?
Niemand verdient Leiden, Geliebte. Niemand. Jeder verdient all die Segnungen des Universums, auch jene, die sagen, sie würden auf keinen Fall alle Segnungen des Universums verdienen. Um hier keine Ausflüchte zu machen, Geliebte – jedoch, falls die Menschen, die deines Erachtens die Segnungen nicht verdienen, mit mehr Segnungen gesegnet worden wären, ist es möglich, dass sie nicht dasjenige begangen haben, was du ihnen vorhältst. Sogar dann, wenn sie ruchlose Verbrechen begangen haben, wie weißt du denn, dass sie entsetzliche Dinge verdienen, die über sie kommen werden?
Und indessen gibt es Andere, die wenigere Segnungen innehatten, und sie werden Engel auf Erden. Und zur selben Zeit bekommen selbstverständlich Menschen, die durchwegs hohe Segnungen verdienen, sie nicht.
Niemand auf der Erde erhält offensichtlich all die Segnungen, die er verdient, von denen Ich sage, er habe sie verdient.
Jeder hat dasjenige, was man gutes Glück nennt, und jeder hat, was man kein Glück haben nennt. Jeder hat Segnungen und Enttäuschungen. Jeder begeht dann und wann gute Taten, und jeder ist ausgerutscht und hat Gelegenheiten zu Gutem ausgelassen, oder er hat in seinem Feld hinter sich Wunden hinterlassen.
Lasst Uns also unseren Ausgang von der Prämisse nehmen, dass jeder auf der Erde mehr Segnungen verdient und nötig hat.
Vielleicht sagst du leise: „Gut, Gott, weswegen teilst Du sie dann nicht aus? Weswegen beschaffst du nicht mehr Segnungen und hältst du die Enttäuschungen nicht zurück?“
Du hast freien Willen, und Ich belasse dich frei. Wenn Ich euch freien Willen gebe, gebe Ich euch freien Willen. Ich erteile nicht einen teilweise freien Willen. Du hast alle Freiheit in der Welt. Ich möchte dein Berater sein, und dennoch steht der nächste Schritt dir an.
Ich möchte dir etwas anderes sagen. Jeder auf der Erde hat mehr Segnungen inne, als er je ermittelte. Wenn doch bloß all Meine Kinder all die Segnungen erkennten, die die ihren sind!
Die Frage ist keine des Verdienens oder Nichtverdienens. Die Frage ist: Was tust du jetzt? Was ist, was ist in allen Lagen die großmütigste Sache, die du tun kannst? Gleich wie unberechtigt eine Situation ist, gleich wie unfair, die Frage, die es dir zu stellen gilt, lautet: „Was Gutes kann ich daraus machen? Was Gutes kann daraus entkommen?“
Es ist augenscheinlich, dass du für ein Unrecht keine Vergeltung übst, denn dann hältst du dich auf einem niedrigeren Energielevel. Wir sprechen über Energie, Geliebte. Wir sprechen über eine Wellenlänge von Energie. Vergelten oder beweisen, dass jemand falsch liegt, oder Entschuldigungen für sich selbst oder für einen Anderen ausfertigen, ist nicht dasjenige, dem ihr zugehört. Wovon rede Ich? Ich rede davon, auf eine Kerbe höher zu springen. Ich rede davon, höher zu gehen. Einerlei, wie recht du haben magst, einerlei, wie falsch der scheinbar Andere liegt, deine Anweisungen sind die gleichen. Gehe höher. Nimm einen anderen Winkel ein. Komme aus dem Schlamm heraus.
Es mag sein, es war nicht richtig, dass es geschneit hat. Es war so nicht vorgesehen. Es hätte nicht schneien sollen, aber es hat geschneit. Und nun ist es an dir, den Schnee weg zu schaufeln oder zu pflügen. Irgendwie machst du deinen Weg durch den Schnee.
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HEAVEN #2958 – 30.12.2008 – Leave the Game of Unhappy Memories
LASST DAS SPIEL MIT DEN UNGLÜCKLICHEN ERINNERUNGEN
Das Heilmittel für alles, was dich krank macht, heißt, deine Gedanken zur Seite zu rücken. Etliche Gedanken gehören Meinen göttlichen Söhnen und Töchtern zu, und etliche nicht. Akzeptiere im Voraus diese Modalität, und du wirst deine Gedanken steuern. Du wirst sie fast automatisch zusammentrommeln. Deine verstörten Gedanken werden sich in einen Lastwagen begeben, und deine dich erhebenden Gedanken werden zum Wiederkäuen auf die grünen Wiesen hinausgehen.
Wieso Gedanken behalten, die dich quälen? Wenn du herausfindest, dass Giftefeu dich zum Jucken bringt und bei dir einen Ausschlag verursacht, dann hältst du dich von ihm fern. Wenn du Gedanken hast, die dich quälen, wieso soll es sich bei solchen Gedanken anders verhalten als beim Giftefeu? Du hast dich nicht Gedanken auszusetzen, die nicht gut für dich sind. Welchen Sinn soll das haben?
Weswegen dein Herz auf den Block legen, dass es kleingehackt wird? Machst du nicht eben das, wenn du quälende Gedanken akzeptierst? Vielleicht denkst du, du habest es nötig, bestraft und noch einmal bestraft zu werden. Wofür? Verurteile dich nicht zu lebenslanger Bestrafung. Stelle quälende Gedanken beiseite. Packe sie in eine Zeitung ein und grabe im Sand für sie ein Loch. Sie gehören dir nicht zu. Du brauchst sie nicht aufzubewahren. Wenn du eine Wunde hast, dann lässt du sie, und lässt sie heilen. Du öffnest sie nicht dauernd, um zu sehen, wie es um sie steht.
Du bist ein Kind Gottes. Du bist Mein Kind. Ich sandte dich zur Erde, um Freude zu geben. Ich sandte dich nicht zur Erde, um dich zu strafen und wieder zu strafen. Freude gehört dir zu. Habt ein kurzes Gedächtnis, Geliebte. Es ist schwer genug, dass ihr etwas erlebt oder gesehen oder über es gelesen habt, was ihr lieber nicht getan hättet. Weicht euch nicht in einem Bad von derartigen Gedanken ein. Stellt andere Gedanken an deren Stelle. Öffnet eine neue Schublade von Gedanken, und findet einen, den ihr mögt.
Wenn ihr beim Pokern nicht gewinnt und jedes Blatt verliert, dann gebt ihr früher oder später auf und geht von dem Spiel weg. Ihr müsst kein Spielsüchtiger werden. Genauso wenig ein Süchtiger für schlechte Erinnerungen. Geht von der Partie der unglücklichen Erinnerungen weg. Geht nachhause. Denkt an Mich.
Was Ich freilich sehe: Jeder scheint an Gedanken festzuhalten, die seinem Herzen weh tun. Einige Menschen haben Erinnerungen an tief unglückliche Situationen und Beziehungen, die sie heimsuchen. In einer gewissen Weise könnten wir sagen, dass sie Erinnerungen hatten, die es durchaus wert waren, durch sie gequält zu werden. Andere haben minder ausgeprägte Erinnerungen, die ihnen indes einfach genau so groß zu sein scheinen. Sie wurden früher einmal ungerechterweise verankert. Ihre Geschwister ließen sie mit ihnen nicht spielen. Sie haben ihr Feuerwehrauto verloren. Es ist so, als ob Meine Kinder etwas Schmerzliches auffinden möchten, um einen leeren Platz zu füllen. Es sieht fast danach aus, als ob Meine Kinder ein Bedürfnis haben, sich selbst zu quälen, denn sie scheinen eine Art von Vernachlässigung, von Fehlbehandlung oder Fehlverständnis auszubaggern, um ihr Herz zu foltern.
Psychologen sagen vielleicht, dass Ich hier davon rede, zu verdrängen. Nein, Ich rede davon, darüber hinwegzukommen. Geht weiter. Ihr seid bereits weitergegangen. Lasst eure Gedanken nach dort aufschließen, wo ihr jetzt seid.
Vielleicht hattet ihr ein Elternteil, das euch nicht die Liebe gegeben hat, die ihr nötig hattet und haben solltet. Ihr seid nicht mehr das Kind. Irgendwie seid ihr durch diese Wirklichkeit hindurch gekommen. Ihr seid herangewachsen, und es ist durchaus etwas daraus geworden. Sei deine eigenen liebevollen Eltern. Behandle dich so, wie du, ein Kind Gottes, es verdienst, behandelt zu werden. Früher befandst du dich in einem Märchen. Du wurdest von einem Ungeheuer beherrscht. Die Herrschaft des Ungeheuers über dich ist beendet. Du bist kein Ungeheuer, setze dich also von der Vergangenheit jetzt frei. Gehe von ihr weg.
Akzeptiere keine Überbleibsel. Mache dich nicht selbst zu einem Gefangenen der Vergangenheit.
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HEAVEN #2959 – 31.12.2008 – New Year of Fulfillment
DAS NEUE JAHR DER ERFÜLLUNG
Hier ist es, Geliebte, dies ist das Jahr des Wandels. Nicht bloß des Wandels. Das Jahr der Neuen Anfänge. Das Jahr der Unübertroffenen Träume und Ihrer Erfüllung. Dies ist das Jahr, wann Himmel und Erde sich begegnen. Sie vermengen sich miteinander. Sie werden deutlicher eins. Dies ist das Jahr, auf das du gewartet hast, und nun ist es da. Das Universum einfach ein wenig mehr antippen – und das alte wird wegfallen, und das neue wird erscheinen.
Das neue ist nicht neu. Ihr wisst bereits, worüber Ich rede. Ihr seid damit vertraut. Es war ein Gewusstes, lediglich noch nicht wirklichkeitsgetreu dargestellt. Ich spreche vom Früchte tragen. Die Äpfel auf dem Baum sind nun reif. Wir warten einfach auf den rechten Augenblick, wann der Apfel von ganz oben in Unsere Hände fallen wird. Dieser Apfelbaum von einem Jahr hat lange Zeit gereift, so wie man sich Zeit vorstellt, und jetzt wirst du über all die Äpfel erstaunt sein, die drauf und dran sind herunterzufallen.
Ihr werdet Körbe holen müssen, um sie aufzulesen. Das meint, ihr werdet von Segnungen überschwemmt werden. Die ganze Welt wird das. Das ist das Ende für die alten Denk- und Lebensweisen. Dieses Jahr ist der Beginn der neuen Denk- und Lebensweisen.
Ihr habt bereits mehr von der Melodie des Friedens gehört, gar auch, wenn er noch so weit weg zu sein scheint. Plötzlich wird es da ein Trompetengeschmetter des Friedens geben, allerdings wird der Ton natürlich stumm sein. Es wird keine sprengende Trompete geben. Vielleicht eine Flöte in einiger Entfernung, die kaum zu hören ist.
Und so wird der Friede stille hereinkommen und sich errichten, ohne Fanfaren, ja sogar ohne Deklaration. Du wirst hochschauen, und du wirst sehen, wie der Friede neben dir auf der Parkbank sitzt, und er wird dich anlächeln, und dein Herz wird vor Freude hüpfen.
Geliebte, habt jetzt die Freude. Habt die Freude vor der Zeit. Weswegen nicht bereits voller Freude sein, wann der Friede ankommt? Weswegen nicht bereits jetzt lächeln und den Frieden als erstes begrüßen? Grüßt das Neue Jahr, so wie ihr gerne gegrüßt werden möchtet.
Macht allen Lärm, den ihr in dieser Silvesternacht machen möchtet. Ihr werdet ein Neues Jahr willkommen heißen, das sich lange nach euch gesehnt hat. Es hat euch ebenso sehr gewünscht, wie ihr es gewünscht habt. Ihr habt das Neue Jahr heraufbeschworen. Ihr habt es hierher gebracht.
Dies ist ein Neues Jahr auf den individuellen und kosmischen Ebenen. Der Mikrokosmos dieses Neuen Jahres ist als ein Samen des Gedankens gewachsen. Viele Samen wurden über dem Universum verstreut, und sie haben sich festgesetzt. Jetzt gibt es für ihr Wachstum kein Halt mehr. Kein Mensch, kein Land kann das stoppen. Die Herrschaft des Friedens kommt.
Was für eine Welt werdet ihr doch haben! In was für einer Welt werdet ihr leben. Der Himmel wird gekommen sein, und er wird in eurem Herzen angelangt sein. Euer Herz wird das Neue Jahr und die Neue Welt vorankündigen. Eben dieses euer Herz. Haltet euer Herz dafür unabkömmlich, Geliebte. Haltet es in diesem hohen Gang.
Beginnt jetzt, über die eingebildeten Grenzen zwischen dem Himmel und der Erde hinweg zu tanzen. Dieses Tanzes werdet ihr nie müde werden. Das wird es wert sein, sich an die Silvesternacht zu erinnern, so wie dein Herz dann alles, was kommt, in sich einschließt.